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T H E AT E R Z E IT U

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NG NR. 1

Fr 13.09.

D  –  R A H N E I L E P E  P E N   BIG BAND OUNLGT S A IS O N E R Ö F F

N

Di 17.09.

I N G S LU R T S L A V I T S E  F

C E R N E 

A N K L I N  R F A H T E R A E  R E SPEC T! – TH    TR IBU TE SH OW Di 22.10. R O N G  W S E O G T A H T  THE PL AY Fr 25.10. E N D S  G E L L A C O V –  O NAIR IGHT

Mi 25.09.

A C A P P E L L A -N Di 05.11.

PEER G Y NT

The Play That

Goes Wrong

fert

©Helmut Seuf

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Wo man sich nicht nur fĂźr mich engagiert, sondern auch fĂźr Kultur und Sport, bin ich am richtigen Ort.


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VORWORT Verehrtes Publikum, lieber Herbert Ich lade Sie herzlich dazu ein, gemeinsam mit mir zu starten – in eine neue Saison; in viele neue Theaterabende voller Spannung, Witz, Emotion und Leidenschaft. In eine Saison, die verspricht, neue Welten entdecken zu können und alt bekannte wertzuschätzen. Eine Saison, die für die kommenden Abende mit Theater, Musical, Oper und Konzert nicht nur mit Unterhaltung, sondern wie auch bisher mit höchster Qualität aufwartet. Vor allem aber wird diese Spielzeit eines sein: eine Danksagung. Es ist die letzte von Herbert Schibler programmierte Saison des Stadttheater Olten. Auf diese Weise gibt er Ihnen und mir sein Vermächtnis mit auf den Weg. Er schenkt uns quasi ein Andenken, das wir gerne als ausgedehnten Abschiedsgruss verstehen. Und dieser Gruss zeigt einmal mehr, mit welchem Engagement und Herzblut er die Arbeit im Stadttheater verfolgt hat. So dürfen wir uns auf ein Programm freuen, das mit vielen Glanzlichtern zu begeistern verspricht. Sei das gleich zu Beginn mit Pepe Lienhard und unserer Oltner Big Band, sei es mit den grossartigen Festival Strings oder später mit der Festivalwoche der «Lautten Compagney Berlin» oder sei das mit Schauspiellegenden wie Hellena Büttner und Peter Bause. Ich freue mich, lieber Herbert, gemeinsam mit unserem treuen Publikum noch etwas von deiner Theaterluft schnuppern zu dürfen und deine Highlights auf den Bühnen des Stadttheaters zu sehen. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich! Edith Scott


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I N H A LT Vorwort3 Big Band Olten, Pepe Lienhard – Charlotte Heinke

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Festival Strings Lucerne

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Respect! – The Aretha Franklin Tribute Show

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The play that goes wrong

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ONAIR – Vocal Legends

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Peer Gynt

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Gönnerinnen- und Gönnervereinigung

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Sponsoren und Medienpartner

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Adressen und Ortsplan, Vorschau

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SAISONERÖFFNUNG

B I G B A N D O LT E N PEPE LIENHARD – CHARLOTTE HEINKE Durchbruch. Unzählige Konzerte, Fernsehauftritte und LP-Veröffentlichungen folgten. 1980 wagte Pepe Lienhard den Schritt zur Gründung einer Grossformation. Eine Entscheidung, die er bis heute nie bereut hat, denn seine hochkarätige Big Band wurde schnell zur gefragten Formation für die musikalische Begleitung von Weltstars wie Frank Sinatra, Samy Davis jr., Donna Summer, Shirley Bassey u.v.a.. Während 38 Jahren begleitete Pepe Lienhard den bekannten Entertainer Udo Jürgens bei seinen grossen Konzerttourneen auf der ganzen Welt. 2016 tourte die Big Band

Big Band Olten © Remo Fröhlicher

Die Karriere des gebürtigen Aargauers begann bereits 1958, als er mit 12 Jahren die erste Band gründete: The College Stompers Lenzburg. 5 Jahre später formierte er, als Schüler der Kantonsschule Aarau, seine erste Big Band und gewann mit dieser Formation am renommierten Zürcher Jazz Festival den ersten Preis in der Kategorie Big Band. 1969 stieg Pepe Lienhard ins Profi-Geschäft ein. Mit seinem inzwischen legendären Pepe Lienhard Sextett mischte er die Schweizer Musik Szene neu auf. Mit Hits wie «Sheila Baby», «Piccolo Man» und «Swiss Lady» (Eurovision Song Contest 1977) gelang ihm auch der internationale


Big Band Olten ©Foto Wolf

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Fr 13. Sept.

alleine erfolgreich durch Deutschland, Österreich und der Schweiz und begeisterte ihr Publikum bei über 30 Konzerten in Folge. Mit der Tour 2018, «World of Music» setzte die Big Band neue Massstäbe. Sie präsentierte ein grosses Spektrum an Musikstilen: Swing, Film­musik, Popmusik und Tributes an grosse Entertainer, was beim Publikum extrem gut ankam und mit Standing Ovations belohnt wurde. Die Galaformation, das Pepe Lienhard Orchester, tritt regelmässig an grossen Bällen, privaten Galas und in TV-Sendungen in Europa auf.

Abo F freier Verkauf Abendkasse Beginn Ende ca.

Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.

Saxophon und Bandleader Gesang

Pepe Lienhard Charlotte Heinke

Charlotte Heinke ©komoedie-berlin.de

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18.30 Uhr 19.30 Uhr 21.45 Uhr

Preise 60.– / 50.– / 40.–

Ob er beruflich noch Wünsche habe, beantwortet Pepe Lienhard wie folgt: «Wir haben vieles erreicht. Allfällige Träume drehen sich nur darum, das Erreichte bis ans Ende meiner aktiven Tage zu bewahren!» Das ist mit Sicherheit nicht mit Verharren an Ort gleichzusetzen. Pepe will flexibel und gegenwartsorientiert bleiben. Er will sich keinem festgefahrenen Sound verschreiben, denn er darf mit Fug und Recht behaupten: «Mein ganzes Leben ist Musik!» Und so liess er sich auch auf ein neues Projekt für Olten ein: Gemeinsam mit der Sängerin Charlotte Heinke und der Big Band Olten bieten sie dem Oltner Publikum ein einmaliges Konzertprogramm.

Big Band Olten Trompete und Bandleader

19.30 Uhr


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BIG BAND OLTEN   PEPE LIENHARD – CHARLOTTE HEINKE

links: Pepe Lienhard ©pepelienhard.ch, rechts: Big Band Olten ©Remo Frölicher

Charlotte Heinke Die beliebte Musicaldarstellerin spielte die Hauptrolle der Lisa Wartberg in den Premierenbesetzungen des Udo-Jürgens-Musicals «Ich war noch niemals in New York» in Hamburg, Stuttgart und Oberhausen. Die in Hannover geborene Sängerin und Schauspielerin studierte an der Hamburger Stage School sowie an der Stella Academy, ebenso war sie Privatschülerin der berühmten Monika Bleibtreu. In der Kultrolle der Maria Magdalena debütierte sie in Andrew Lloyd Webbers «Jesus Christ Superstar». Es folgten Engagements bei Disney’s «Die Schöne und das Biest» in Stuttgart und bei dem Musical «Cats» in Hamburg. Seit einiger Zeit ist Charlotte Heinke immer wieder als Moderatorin tätig. Als Stimm­ coach arbeitet sie mit jungen Talenten, u.a. an der Joop van den Ende Academy und der Stage School of Music, Dance and Drama

in Hamburg. In Olten trat die erfolgreiche Sängerin bereits mit den Hitproduktionen «Heisse Zeiten» und «Höchste Zeit» auf. Big Band Olten Die Big Band Olten ist seit über 30 Jahren eine feste Grösse im Kulturbetrieb der Region. Sie wurde 1985 vom Oltner Jazz-Urgestein Umberto Arlati gegründet. Der Kern der Combo spielt seit vielen Jahren zusammen. 2011 übernahm Stephan Fröhlicher die musikalische Leitung. Durch die intensive Arbeit des weit über die Region hinaus erfolgreichen Talents spielt die Big Band Olten heute so gut wie nie zuvor. Das Repertoire reicht von geschmeidigen Swing-Kompositionen bis hin zu pulsierenden Funk- und Salsa-Nummern. Für den satten Sound sorgen vier Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxofone und eine Rhythmusgruppe.

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LEIA ZHU

FE S T I VA L S T R I N G S LU C E R N E Chariten» und «Die Bacchus Prozession» wichen klassischen Satzbezeichnungen. Mit der Suite für Streichorchester konnte Nielsen 1888 seinen ersten grossen Erfolg verzeichnen, wenn es auch – trotz Opuszahl – nicht sein erstes, veröffentlichtes Werk war. Im Präludium malt Nielsen eine düstere Stimmung: Violinen, Bratschen und Kontrabass bilden einen herzschlagartigen, pulsierenden Klangteppich, während die Celli darüber in wehmütigem Gesang erklingen. Das Intermezzo kommt wie ein charmanter, witziger Walzer daher, der vor musikalischen Einfällen nur so sprüht. Der dritte Satz, das Finale, greift zuerst noch-

Festival Strings Lucerne ©D. Yulov

Die Festival Strings Lucerne entführen uns gemeinsam mit Leia Zhu auf eine kleine Reise durch Europa, beginnend im Norden: Ursprünglich war Carl Nielsens Suite für Streichorchester Op. 1 für Streichquartett mit 2 Violinen, Viola und Cello gedacht. Nielsens Lehrer und Mentor, Niels Wilhelm Gade, riet ihm jedoch, das Werk auf Grund seiner Dichte auf mehrere Stimmen auszubauen. Den Rat seines Lehrers annehmend entwickelte Nielsen daraus ein Werk, das heute oft auch mit grösserer Streicherbesetzung zur Aufführung gelangt. Die zuerst gewählten fantasievollen Namen der einzelnen Sätze «Die Danaiden», «Tanz der


Festival Strings Lucerne ©D. Yulov

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Di 17. Sept.

mals die Stimmung des ersten Satzes auf – durch den heiteren 2. Satz erklingt sie nun jedoch in einem neuartigen Gewand: Die Schwermütigkeit des ersten Satzes ist verflogen, die Melodie schwingt auf und galoppiert geradezu in das feurige Allegro con brio.

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Ebenfalls von der nordischen Welt beeinflusst ist Richard Wagners komplettes Schaffen. Wagner hatte grosse Probleme, die 1859 fertiggestellte, höchst komplexe und technisch äusserst anspruchsvolle Oper

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Leia Zhu Violine Daniel Dodds Leitung und Violine Festival Strings Lucerne Carl Nielsen (1865-1931) Suite für Streichorchester Op. 1 1. Praeludium 2. Intermezzo 3. Finale Richard Wagner (1813-1883) Vorspiel zu Tristan und Isolde Camille Saint-Saëns (1835-1921) Havanaise E-Dur op. 83, Fassung für Violine und Streichorchester

Leia Zhu ©leiazhu.info

*** Niccolò Paganini (1782-1840) Cantabile D-Dur op. 17, Fassung für Violine und Streichorchester La Campanella, aus dem Violinkonzert Nr. 2 h-Moll op. 7, Fassung mit Streichorchester Béla Bartók (1881-1945) Divertimento für Streichorchester 1. Allegro non troppo 2. Molto adagio 3. Allegro assai

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FESTIVAL STRINGS LUCERNE   LEIA ZHU

lösung der Dur/Moll-Harmonik und somit für den Wendepunkt zur modernen Musik stand, war er für andere so etwas wie eine Erbsünde. Wagner habe damit ein Tabu der europäischen Musikgeschichte gebrochen und den Weg für zahlreiche weitere Tabubrüche geebnet. Dass der Akkord die künstlerische Welt beschäftigte, sieht man auch in den zahlreichen Zitaten anderer Komponisten, wie z.B. in Debussy «Golliwogs Cakewalk» oder Hindemiths «Nusch-Nuschi». Auch Thomas Mann widmet dem Akkord in seiner Tristan-Novelle eine entscheidende Rolle. Auch Camille Saint-Saëns wurde von der nordischen Welt inspiriert, während einer Tournée im November 1885: In einer kalten Nacht in Brest sass er da und starrte ins Feuer, als plötzlich das Geräusch des brennenden Holzes eine Melodie in seinem Kopf entstehen liess – der Ursprung der Havanaise. Er widmete das Stück dem Geigenvirtuosen Raphael Diaz Albertini.

Komponisten Festival Strings Lucerne ©Wikipedia

«Tristan und Isolde» auf die Bühne zu bringen. Also führte er das Vorspiel zunächst bei verschiedenen Konzerten gesondert auf, später in Kombination mit dem Schluss der Oper – eine Aufführungsweise, die bis heute gerne gewählt wird. Über kaum einen anderen Akkord der Musikgeschichte ist so viel diskutiert und geschrieben worden, kaum ein anderer vermochte seine Zuhörer so sehr in seinen Bann zu ziehen und zugleich vor den Kopf zu stossen wie der zweite Takt des Vorspiels zu Wagners Oper «Tristan und Isolde». Heute unter dem Namen «Tristan-Akkord» gehandelt, fasziniert der merkwürdige vierstimmige Akkord seit Jahrzehnten. Im Vorspiel wird er bereits in vielfacher Weise präsentiert und zieht sich dann leitmotivisch durch die ganze Oper – immer wieder scheinbaren Auflösungen zustrebend, um erst nach über vier Stunden unmittelbar vor dem Schlussakkord eine beruhigende Wendung zu nehmen. Während der Akkord zu Wagners Lebzeiten für die einen als Ursprung für die Auf-

Carl Nielsen

Richard Wagner

Camille Saint-Saëns

Niccolò Paganini

Béla Bartók


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FESTIVAL STRINGS LUCERNE   LEIA ZHU

Saint-Saëns’ Leidenschaft fürs Reisen, darunter Exotisches wie Algerien, Argentinien, Ägypten, Russland, Skandinavien, Sri Lanka, die Vereinigten Staaten, Vietnam oder Uruguay, erkennt man in seiner Musik immer wieder. Er nahm von überall musikalische Gedanken mit, die er später in seine Werke einfliessen liess. So auch die Havanaise, ein Tanz (spanisch habañera), der auf einem 2/4-Takt basiert und Mitte des 19. Jahrhunderts in Havanna entstand. Der charakteristische, viertönige Wiederholungsrhythmus erklingt zu Beginn leise in den Celli und begleitet den Solisten, der eine lyrisch-romanische Melodie in einem das Stück durchdringenden Triplet-Duplett-Rhythmus spielt. Die sanfte und nachdenkliche Stimmung wiederholt sich regelmässig, oft leise begleitet vom havanaischen Rhythmus. Dem gegenüber stehen feurige Episoden voller virtuoser Passagen für die Solistin, bevor das Stück ruhig und leise auf einem hohen E der Solo­violine verklingt. Mit den Werken Paganinis und Bartóks führt die Reise etwas mehr in den Süden Europas. «Irgendwie fühle ich mich wie ein Musiker vergangener Zeiten, der von seinem Mäzen zu Gast geladen ist», so Béla Bartók 1939 an seinen Sohn. Er war gerade zu Besuch bei Paul Sacher in dessen Chalet in Saanen. Dort erhielt er vom Gastgeber den Auftrag für ein Divertimento für Streichorchester, das der Basler für sein Kammerorchester bestellte. Bartók komponierte

das Werk in nur zwei Wochen, zwischen dem 2. und 17. August. Auch wenn die Musik in der Schweiz entstand, steckt das Werk voller rumänischem und ungarischem Kolorit. Bartók wollte das Genre des Divertimento, das seinen Höhepunkt vor allem im 19. Jahrhundert in Wien feierte, gerecht werden, aber nicht ohne es auf eigene Art und Weise zu gestalten. Früh hatte er die Idee, das Werk am italienischen Concerto Grosso zu orientieren und informierte sich dafür bei seinem Auftraggeber über die entsprechenden Solisten. Das Allegro non troppo beginnt mit ruppigen Akkorden, über die sich ein gradliniger, lebensbejahender Volkstanz erhebt. Im Mittelsatz verknüpfen sich die chromatischen Linien der einzelnen Stimmen zu einem stimmungsvollen Klangteppich. Dabei spielen alle mit Sordine, also gedämpft. Die Dämpfer werden nach und nach dann von den einzelnen Musikern entfernt. Plötzlich erklingt ein neues Thema in den Violinen, das den Zuhörer aus der ruhigen Stimmung des Anfangs reisst, nur um ihn dann langsam wieder dorthin zurückzuführen. Das Allegro assai kommt humorvoller und expressiver daher und bildet einen starken Kontrast zum zweiten Satz. Wieder klingen Tanzmotive an, wieder teilt Bartók die Stimmen auf Soli und Tutti auf. Dennoch drückt der unterschwellige bedrohliche Klang der Tremoli und Synkopen der ersten beiden Sätze immer wieder durch. Erst am Ende setzt sich die Volksmusik, mit der das Divertimento begann, endgültig durch.


Festival Strings Lucerne ©D. Yulov

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Die Uraufführung fand am 11. Juni 1940 unter Paul Sacher mit dem Basler Kammerorchester statt.

sen Londoner Konzertsälen aufgetreten. Leia Zhu spielt ein Instrument des venezianischen Geigenbauers Michele Deconet.

Leia Zhu, Violine Geboren 2006 in Newcastle upon Tyne, studierte Leia Zhu neben dem regulären Schulbesuch im «Junior Guildhall»-Programm der Londoner Guildhall School of Music. Darüber hinaus nimmt sie Privatunterricht bei Itzhak Rashkovsky und besucht seit 2013 Zakhar Brons Meisterkurse in Interlaken. Die Britin mit chinesischen Wurzeln ist bereits in zahlreichen europäischen Ländern aufgetreten und konzertierte als Solistin mit Klangkörpern wie dem Belgischen und dem Russischen Nationalorchester, dem Moscow Philharmonic Orchestra, St. Petersburg State Capella, den Festival Strings Lucerne oder dem Zürcher Kammerorchester. Sie war bei den Salzburger Festspielen und beim Würzburger Mozartfest, beim Musical Olympus in St. Petersburg und beim Hexham Abbey Festival of Music and Arts zu Gast und ist im Moskauer Tschaikowsky-Saal, im Brüsseler BOZAR, im Opernhaus von Tel Aviv sowie in den gros-

Festival Strings Lucerne Die Festival Strings Lucerne sind seit mehr als 60 Jahren das führende Kammerorchester der Innerschweiz und eines der brillantesten Kammerorchester Europas. Das Repertoire der im Rahmen einer eigenen Konzertreihe im KKL Luzern, als Gastensemble bei Lucerne Festival, im Tonstudio wie auf Reisen viel beschäftigten Festival Strings Lucerne ist bewusst breit gefächert. So konnten seit der Gründung 1956 auch mehr als einhundert Werke zur Uraufführung gebracht werden: darunter Kompositionen von Jean Françaix, Frank Martin, Bohuslav Martinů, Sándor Veress, Iannis Xenakis, Krzysztof Penderecki, Klaus Huber und Peter Ruzicka.


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SWEET SOUL MUSIC REVUE

RESPEC T!

The Aretha Franklin Tribute Show

Während ihrer über 50-jährigen Karriere war die Grammy-prämierte Sängerin Aretha Franklin für viele nachfolgende Generationen stilbildende Ikone und musikalisches Vorbild zugleich. Ausgestattet mit einer einzigartig ausdrucksstarken Stimme gelang der Ausnahmekünstlerin mit dem breiten musikalischen Spektrum

1967 der internationale Durchbruch. Es folgten 17 «Top Ten»-Platzierungen und 20 «Nummer 1»-Hits. Ihr bis heute bekanntester Song «Respect» wurde zur Hymne der afroamerikanischen Befreiungs- und der Frauenbewegung. 1980 feierte sie nach ihrem Auftritt im Film «The Blues Brothers» ihr Comeback, bei der Amtseinführung von Barack Obama 2009 sang sie auf seinen Wunsch. Am 16. August 2018 starb die Sängerin nach einem Leben voller Höhen und Tiefen. In der grossen «Aretha Franklin Tribute Show» – einer tiefen Verneigung vor der «Queen of Soul» – lebt sie weiter:

Darnita Rogers ©eventpeppers.com

Still sitzen und zuhören ist bei dieser Show undenkbar – dafür ist einfach zu viel Energie auf der Bühne. Bereits zum dritten Mal dürfen wir die Sweet Soul Music Revue im Stadttheater Olten begrüssen. Dieses Mal widmen sie ihr Programm der im August 2018 verstorbenen Aretha Franklin.


Aretha Franklin ©arethafranklin.net

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Mi 25. Sept.

«Es bedurfte insgesamt sieben hervorragender Sängerinnen, um Leben und Werk Aretha Franklins, die auch als Songwriterin und Pianistin herausragend war, nachzuzeichnen», so der Produzent Klaus Gassmann von der Sweet Soul Music GmbH. Und was für Sängerinnen es sind! Ausdrucksstark und gewaltig interpretieren sie neben den weltbekannten Hits auch unbekanntere Soul-Perlen voller Hingabe und Performancekraft, während eine achtköpfige Band für den unvergleichlichen Sound der Zeit sorgt.

19.30 Uhr

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Preise 70.– / 60.– / 50.– Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.

Sweet Soul Music Revue Als die Sweet Soul Music Revue im März 2009 Premiere im Mannheimer Capitol feierte, ahnte niemand, was für eine Erfolgsgeschichte folgen sollte: Über 400 Konzerte im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus – darunter Auftritte in so namhaften Häusern wie der Alten Oper in Frankfurt, dem Deutschen Theater in München, der Laeiszhalle in Hamburg, der Stadthalle in Wien oder dem Theaterhaus in Stuttgart. Weiter waren die Sängerinnen und Sänger zu Gast auf zahlreichen Festivals in Deutschland, der Schweiz, Italien, Lettland, Spanien und Luxemburg.

Klaus Gassmann Produzent Ron Williams Moderation

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CHAOS AUF SCHLOSS HAVERSHAM

T H E P L AY T H AT G O E S W R O N G

Slapstick-Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields

Ein klassisches englisches Kriminalstück aus den 20er Jahren in ländlicher Abgeschiedenheit mit familiären Verstrickun-

gen, korrupten Polizeibeamten, loyal verschwiegenen Dienern und äusserst widrigen Wetterbedingungen. Das ist es, was die studentische Theatergemeinschaft ihrem Publikum im Stück «Mord auf Schloss Haversham» zeigen will. Doch bei der Aufführung geht einfach alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requisiten gehen verloren, Dialoge laufen in der falschen Reihenfolge ab und Schauspieler werden bewusstlos geschlagen. Auf der Bühne zeigt sich ein immer dichter werdendes Geflecht aus Pannen, Verwirrung und verzweifelten Rettungsversuchen der Mitspieler, die sich trotz aller Widrigkeiten mit bewundernswertem Eifer nach dem

Fotos: Chaos auf Schloss Haversham ©Helmut Seuffert

Die Pressestimmen sind sich einig: «umwerfend komisch», «Lachanfälle. Begeisterung. Unüberbietbares Vergnügen.», «Slapstick pur» – The play that goes wrong verspricht einen brüllend amüsanten Abend, der die Bauchmuskulatur aufs Äusserste beansprucht. Ein Slapstick-Feuerwerk, das schon bei seiner Uraufführung in London bejubelt und inzwischen mit verschiedensten bedeutenden Theaterpreisen als Beste Neue Komödie ausgezeichnet wurde.


Fotos: Franco Trinca | Valentin Vassilev © tobs.ch

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Di 22. Okt.

«The Show must go on»-Prinzip durch ihre Premiere hangeln: Hauptsache, Haltung bewahren! Und dieser Eifer reisst mit: Wer fällt als Erster aus der Rolle? Wie ist dieser Fehler noch auszubügeln? Wer spricht hier eigentlich noch Text, und wer improvisiert gerade nach Leibeskräften? Das blanke Chaos zu beobachten, macht einfach Spass und führt nicht nur Theaterkennern eindrucksvoll vor Augen, auf welch dünnem Eis ein Schauspieler stets wandelt.

19.30 Uhr

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Berlet Inès © tobs.ch

Chris (Vorsitzender des Theaters) Martin Armknecht Robert (Thomas Colleymoore) Dirk Waanders Dennis (Perkins) Wolff von Lindenau Sandra (Florence Colleymoore) Arzu Ermen Max (Cecil Haversham und Arthur) Stefan Schneider Annie (Inspizientin) Ines Arndt Jonathan (Charles Haversham) Steffen Wilhelm Trevor (Licht und Bühnentechniker) Ivan Robert


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VOCAL LEGENDS

ONAIR

A Capella-Night

Mit «VOCAL LEGENDS – Grosse Stimmen der Pop- und Rockgeschichte» zündet

ONAIR nun die nächste Stufe ihrer Vision von einer grossen A-Cappella-Pop-Show und entfacht ein vokales Bühnenspektakel, das Sie so sicher noch nicht erlebt haben: Eine A-Cappella-Show im Sound und Gewand eines Popkonzerts, eine Hommage an grosse Musik-Ikonen wie Pink Floyd, Led Zeppelin, Prince, Michael Jackson, Depeche Mode, Queen, Whitney Houston, Coldplay, Linkin Park u.a.m.. «Jeder ausgewählte Song hat für uns Musiker eine ganz persönliche Bedeutung. Uns reizt zudem die Herausforderung, auch Stücke zu arrangieren, die auf den ersten Blick schwer oder gar nicht a cappella umsetzbar scheinen. Neben den Arrange-

ONAIR ©Ben Wolf

Ende April stand Moskau ganz im Zeichen des Gesangs: 184 A Cappella-Bands und -Chöre aus insgesamt 16 Ländern zeigten beim «Moskau A Cappella Festival» eine Woche lang ihr Können. Darunter Gruppen aus Russland, China, Korea, Indien, USA, England, Frankreich, Italien, Spanien und vielen anderen Ländern. Gleichzeitig als Wettbewerb konzipiert, konnte die deutsche Gruppe ONAIR die Jury überzeugen und landete auf dem ersten Platz. Für ONAIR ist es bereits die sechste renommierte internationale Auszeichnung!


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Fr 25. Okt.

ments verwenden wir viel Mühe auf ein dramaturgisch passendes Sound- und Lichtdesign, um Atmosphäre und Stimmung eines jeden Songs noch authentischer und intensiver zu gestalten.» Mit «VOCAL LEGENDS» geht ONAIR den erfolgreich eingeschlagenen Weg konsequent weiter und baut ihren weltweiten Ruf als eine der spannendsten und kreativsten Vocal Pop Bands weiter aus.

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SCHAUSPIEL VON HENRIK IBSEN

PEER GYNT

Henrik Ibsen schrieb das dramatische Gedicht zwischen dem 14. Januar und dem

14. Oktober 1867 im freiwilligen Exil in Italien. Dabei griff er auf einen von Peter Christen Asbjørnsen veröffentlichten Sagenstoff zurück. Ursprünglich nicht für die Bühne konzipiert, wurde das Stück rasch zu einem grossen Erfolg, woraufhin Ibsen sich entschloss, den Text dennoch in gekürzter Form als Bühnenfassung zu veröffentlichen. Dafür beauftragte er Edvard Grieg mit der Komposition einer entsprechenden Bühnenmusik. Wenn auch heute grösstenteils Einigkeit darüber herrscht, dass Griegs nationalromantische Musik nicht zum modernen Stück von Ibsen, der dem norwegischen Nationalismus sehr kritisch gegenüberstand, passt, trägt sie nicht

Aaron Hitz ©theaterkantonzuerich.ch

Die nordische Hauptfigur Peer Gynt vereint alles, was man vom klassischen Antihelden erwartet: Er ist ein Trunkenbold, skrupellos im Drang nach Macht, Reichtum und Frauen, grössenwahnsinnig, narzisstisch, unbelehrbar und er lässt sich ziellos treiben. Eine Figur, der man für gewöhnlich nicht unbedingt folgen will. Und dennoch steht er im Zentrum eines der wichtigsten Werke der nordischen Dramatik. «Peer du lügst!», mit diesen vorausweisenden Worten seiner Mutter beginnt das Drama um den sogenannten «Nordischen Faust».


Katharina Rupp ©tobs.ch

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Di 5. Nov.

unwesentlich dazu bei, dass das Stück bis heute nichts an Beliebtheit einbüssen musste.

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Ibsens Drama erzählt die Geschichte des eben beschriebenen Antihelden. Eines Jünglings, der zwischen Realität und Fantasie lebt. «König werd ich und dann Kaiser» schwadroniert er seiner Mutter vor, um gleich danach dem Nachbarn die Braut zu rauben, die er alsbald wieder sitzen lässt. Verantwortung für seine missglückten Unterfangen zu übernehmen, davor weiss Peer sich stets zu drücken.

Werkeinführung Beginn Ende ca.

Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.

Inszenierung Bühnenbild Kostüme Choreographie Video Aaron Hitz Barbara Grimm Antonia Scharl Atina Tabé Liliom Lewald Daniel Hajdu Anjo Czernich Alvise Lindenberger* Barbara Grimm©tobs.ch

Peer Gynt Aase/Touristin Gizeh/Patientin Irrenhaus Kairo Solveig/Aase jung Ingrid/Die Grüne/Anitra/u.a. Aslak/Sennerin 2/Troll L/Monsieur Ballon/u.a. Solveigs Vater/Troll D/Herr v. Eberkopf/ u.a. Mads' Vater/Sennerin 1/Trollkönig/u.a. Mads Moen/Sennerin 3/Signor Bozzetti / u.a. Statisterie von Theater Orchester Biel Solothurn *Mitglied des Schauspielstudios TOBS

19.00 Uhr 19.30 Uhr 21.30 Uhr

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TOBS Theater Orchester Biel Solothurn Katharina Rupp Karin Fritz Tanja Liebermann Joshua Monten Olivier Truan

19.30 Uhr


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PEER GYNT   SCHAUSPIEL VON HENRIK IBSEN

Illustration ©Stephan Bundi

Getrieben von seiner Gier nach Macht, Frauen und Reichtum, verlässt er seine grosse Liebe Solveig und stolpert von einem Abenteuer ins nächste, von einem Land ins andere. Er reist um die Welt, wird Grosskapitalist, Reeder und Waffenhändler, versucht sich als Playboy und landet schliesslich im Irrenhaus. Ob im Reich der Trolle, die koboldhaften, nordischen Berggeister, andere seltsame und phantastische Gestalten auf seinen Wegen wirklich sind oder Peers Traumwelten entspringen, bleibt für den Zuschauer dabei oft offen. Anders als bei grossen Bildungsromanen ist Peer nach seinen Abenteuern weder intellektuell noch moralisch gereift. Er bleibt ein narzisstischer Egomane. Resümierend vergleicht er sich gegen Ende des Dramas mit einer Zwiebel:

Noch immer das alte Geliebel! Du bist kein Kaiser; du bist eine Zwiebel. Jetzt will ich dich einmal schälen, mein Peer! Es hilft dir nichts, stöhnst du auch noch so sehr. Da liegt die äußre, zerfetzte Schicht; – Der Gescheiterte, der um sein Leben ficht. Die Passagierhaut hier, dünn wie ein Sieb, – Hat doch im Geschmack von Peer Gynt einen Hieb. Dies Dickfell hier, mit dem Zipfel für zwei, – Ist der Pelzjäger an der Hudsonsbai. […] Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau' mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner.


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GÖNNERINNEN- UND GÖNNERVEREINIGUNG

des Stadttheaters Olten

Liebe Musik- und Theaterfreunde Werden Sie Mitglied der Gönnerinnen- und Gönnervereinigung des Stadttheaters Olten! Sie kommen in den Genuss verschiedener Vorteile: Einzelmitglied: Doppelmitglied/Paare:

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Sponsoren

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Das Stadttheater Olten wird unterstützt durch die Stadt Olten, den Lotteriefonds des Kantons Solothurn sowie private Gönnerinnen und Gönner.


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Abendkasse Stadttheater Olten Frohburgstrasse 3, 4600 Olten Telefon 062 289 7006 Geöffnet 1 Stunde vor Aufführungsbeginn

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Impressum Herausgegeben von Stadttheater Olten AG Redaktion: Edith Scott Layout: grafikmeier.ch, Olten Druck: Dietschi Print&Design AG, Olten

Internet-Vorverkauf Einzeleintritte www.kulturticket.ch Telefon 0900 585 887 (Mo–Fr, 10.30 –12.30 Uhr, Fr. 1.20/Min.) oder kulturticket.ch – Vorverkaufsstellen Vorschau Theaterzeitung Nr. 2 2019|20 Fr 08.11.19 Kammerorchester Basel So 10.11.19 Tino Flautino und Kater Leo Di 12.11.19 Wir sind die Neuen Sa 23.11.19 Der kleine Drache Kokosnuss Mi 27.11.19 Rinaldo lautten compagney Berlin Sa 30.11.19 ABBA macht glücklich

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Theaterzeitung Nr.1 Saison 19 |20  

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