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VORWORT

VORWORT

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PREMIERENÜBERSICHT

PREMIERENÜBERSICHT

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MUSIKTHEATER USIKTHEATER

SCHAUSPIEL

0 VORWO

BALLETT

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THEATER UND

THEATER & SCHULE

NOCH VIEL MEHR

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KINDERER- UND JUGEND

MITARBEITERINNEN

THEATERPÄDAGOGIK :

THEATER

& MITARBEITER

JUGENDCLUB

106 IMPRESSUM

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KONZERTE K KO NZERT NZ TE 7


SPIELZEIT 2011/ 2012

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MATTHIAS FONTHEIM

VOLKER BIERWIRTH

LIEBE THEATERBEGEISTERTE , HERZLICH Z WILLK WILLKOMMEN KOMMEN ZU UNSERER NEUEN SPIELZEIT Z 2011/ 2012 !

Wir möchten uns bei Ihnen, unserem Publikum, lich, aber auch begehrenswert und attraktiv für ihre Besucher bedanken für Ihre Offenheit und Ihre Bereitschaft für ein macht. Wenn nun immer wieder über Sparmaßnahmen an vitales und zeitgenössisches Staatstheater Mainz. Dazu ge- der Kultur diskutiert wird, sollte man bedenken, dass der hört Ihr begeisterter Applaus, Ihre positive Zustimmung, eventuell angerichtete Schaden, der daraus erwächst, für die genauso aber auch die Auseinandersetzung und die kon- Zukunft um ein vielfaches größer sein wird, als der finanzitroversen Diskussionen über Texte und Themen und ihre elle Nutzen, den man sich dabei erhofft. (Zumal der Effekt theatrale Umsetzung. Es ist eine notwendige und des Einsparens bei einem Subventionsanteil für die gesamte herausfordernde kulturelle Leistung, wenn sich die Landes- Kultur von 1,9 % des Haushalts in Ländern und Gemeinden hauptstadt Mainz und das Land Rheinland-Pfalz (in öko- sehr begrenzt ist.) Kultur – und im Besonderen das Theanomisch angespannten Zeiten) für ein Theater mit Oper, ter – ist kein Luxusgut, auf das man in weniger guten Zeiten Schauspiel und Ballett entscheidet, für ein Theater, das auf verzichten könnte, sondern ein grundsätzlicher Bestandteil einem künstlerisch hohen Niveau mit regionaler wie über- für die Zukunft des städtischen Lebens. FREMD regionaler Aufmerksamkeit spielen kann. Das Theater und BIN ICH lautet die Überschrift für die Spielzeit 2011 / 2012, seine Strahlkraft in das gemeinschaftliche Leben ist ein we- ein Leitmotiv, das sich mit den aktuellen Veränderungen sentlicher Baustein einer gesellschaftlichen Identität, die ein unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Ausgehend von Land und eine Stadt für ihre Bürgerinnen und Bürger kennt- Schuberts „Winterreise“ und dessen Sehnsuchtsmotiv der

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Romantik „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“ gehen wir den Spuren von Autoren, Komponisten und unterschiedlichen Künstlern nach. Den existentiell Suchenden, die in ihren Texten, Geschichten und Figuren nach Identität, Geborgenheit und Heimat forschen. Wir wollen auch denen folgen, die auf Grund ihrer Kultur, Nationalität und Mentalität fremd im fremden Land sind. Und wir suchen nach kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten in unserem Land, das auf jeden Fall multiethnisch, aber vielleicht noch nicht multikulturell ist. Als Rahmenprogramm planen wir im Herbst ein „Fest der Religionen“ (siehe S. 78 ). Das Staatstheater Mainz wird personell und künstlerisch gestärkt. Wir freuen uns sehr, dafür drei interessante Künstler gewonnen zu haben. Tatjana Gürbaca, eine der renommiertesten Regisseurinnen im Musiktheater, übernimmt ab dieser Spielzeit die Operndirektion. Tatjana Gürbaca, die mit ihren Inszenierungen am Staatstheater Mainz bereits Erfolge feiern konnte, eröffnet ihren weit umspannenden Spielplan mit Wagners Meisterwerk „Tristan und Isolde“ in einer Inszenierung von Tilman Knabe. Im Schauspiel kommt Jan Philipp Gloger als Leitender Regisseur ans Haus. Gloger, der zuletzt in Berlin, Hamburg und München inszenierte, ist mit seinen erfolgreichen Theaterarbeiten, „Traumnovelle“ und „Kabale und Liebe“, auch dem Mainzer Publikum schon bekannt. In dieser Spielzeit wird er Elfriede Jelineks „Winterreise“ und Ferenc Molnárs „Liliom“ auf die Bühne bringen. Ein außergewöhnliches Drei-Länder-Theaterprojekt haben wir mit dem jungen ungarischen Regisseur Viktor Bodó geplant. Sein Projekt „Tot im OrientExpress“ (AT) wird in Zusammenarbeit mit der ungarischen Szputnyik Shipping Company, dem Theater Winterthur in der Schweiz und dem Staatstheater Mainz stattfinden. Neben großen Klassikern, wie Schillers „Räuber“ und Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“, stehen auch wieder zeitgenössische Stücke und Uraufführungen auf dem Programm. Der neue Hausautor Stephan Seidel wird mit „Medeas Erbe“ (AT) das Thema „Migration in der dritten Generation“ als Recherche vor Ort für einen Theaterabend erarbeiten. Wir bedauern es sehr, dass wir uns nach zehn Jahren großartiger künstlerischer Arbeit für das Philharmonische Staatsorchester und das Staatstheater Mainz von Generalmusikdirektorin Catherine Rückwardt verabschieden müssen. Unter ihrer kompetenten und kreativen Führung wurde das Mainzer

Musiktheater zu Höchstleistungen verführt. Vielen Dank für eine wundervolle Zusammenarbeit! Mit Wagners „Tristan und Isolde“ wird Hermann Bäumer als Nachfolger und neuer Generalmusikdirektor sein Operndebüt am Staatstheater Mainz geben. Mit seiner Erfahrung und musikalischen Sensibilität wird er neue Impulse setzen, die Jugendarbeit verstärken und ein vielseitiges Konzertprogramm verantworten. Wir freuen uns sehr, ihn willkommen zu heißen. Da wir das Staatstheater für möglichst viele Menschen öffnen wollen, haben wir – unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck – eine Schulkooperation mit Schulen in Mainz und Umgebung ins Leben gerufen. Diese Kooperation ermöglicht, dass jeder Schüler mindestens einmal im Jahr das Theater besucht und dient als ein Modell zur umfassenden Heranführung von Kindern und Jugendlichen ans Theater. Neu ist außerdem das System der interkulturellen Theaterscouts, eine Möglichkeit, auch weniger theaternahe Bevölkerungsgruppen mit dem Theater vertraut zu machen. Was kann das Theater also leisten in einer Welt, die uns täglich mit Katastrophen überfordert und uns immer wieder neue Überlebensstrategien aufzwingt? Wie können Visionen und Alternativen für unsere Zukunft entstehen? Theater kann unmittelbar auf die Wirklichkeit reagieren, mit Geschichten, mit szenischen Projekten, die sich eng auf die aktuelle Gegenwart einer Stadt oder eines Landes beziehen. So wollen wir in dieser Spielzeit aufs Neue im Staatstheater Mainz Raum schaffen für Visionen, die wir dringend brauchen, die uns bewegen und bereichern. Einen Raum, in dem wir zum Reflektieren und Besinnen ermuntern, einen Raum, in dem Ideen entstehen, wie wir zusammenleben und unsere Welt gestalten könnten – als Investition für unsere Zukunft. Herzlichst,

Matthias Fontheim

Volker Bierwirth

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17. MÄRZ 2012, GROSSES HAUS

25. SEPTEMBER 2011, TiC WERKRAUM

LE GRAND MACABRE

DEUTSCHSPRACHIGE

GYÖRGY LIGETI

ERSTAUFFÜHRUNG

DIE UNSCHULDIGEN

PREMIEREN 2011/ 2012

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DANIEL KARASIK

4. MAI 2012, KLEINES HAUS

IL PRIMO OMICIDIO OVERO CAIN ALESSANDRO SCARLATTI

–––– 9. DEZEMBER 2011, TiC WERKRAUM

WINTERREISE –––– ––––

ELFRIEDE JELINEK

2. JUNI 2 012, GROSSES HAUS

COSÌ FAN TUTTE

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WOLFGANG AMADEUS MOZART

16. DEZEMBER 2011, KLEINES HAUS

DIE RÄUBER ––––

FRIEDRICH SCHILLER

–––– 13. JANUAR 2012, TiC WERKRAUM

MUSIKTHEATER

URAUFFÜHRUNG

MEDEAS ERBE (AT) EIN MIGRANTEN-PROJEKT VON STEPHAN SEIDEL

–––– 17. SEPTEMBER 2011, GROSSES HAUS

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TRISTAN UND ISOLDE

20. JANUAR 2012, KLEINES HAUS

RICHARD WAGNER

SCHAUSPIEL

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BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER MAX FRISCH

15. OKTOBER 2011, KLEINES HAUS

THE RAPE OF LUCRETIA

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BENJAMIN BRITTEN

THEATER WINTERTHUR

10. FEBRUAR 2012, KLEINES HAUS

22. SEPTEMBER 2011

EIN NEUES STÜCK

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STAATSTHEATER MAINZ

10. NOVEMBER 2011, GROSSES HAUS

13. OKTOBER 2011, GROSSES HAUS

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EVA

KOPRODUKTION MIT DER

15. MÄRZ 2012, KLEINES HAUS

OPERETTE VON FRANZ LÉHAR

SZPUTNYIK SHIPPING COMPANY

KRANKHEIT DER JUGEND

UND DEM THEATER WINTERTHUR

FERDINAND BRUCKNER

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TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT)

14. JANUAR 2012, GROSSES HAUS

EIN PROJEKT VON VIKTOR BODÓ

UN BALLO IN MASCHERA

–––– 30. MÄRZ 2012, TiC WERKRAUM

GIUSEPPE VERDI

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URAUFFÜHRUNG

24. SEPTEMBER 2011, KLEINES HAUS ––––

DRAUSSEN VOR DER TÜR

KÖNIGREICH (KUCHEN ODER TOD)

WOLFGANG BORCHERT

LISA DANULAT

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–––– 7. APRIL 2012, KLEINES HAUS

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH TENNESSEE WILLIAMS

BALLETT

–––– 5. MAI 2012, GROSSES HAUS

LILIOM

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FERENC MOLNÁR

5. NOVEMBER 2011, KLEINES HAUS

TEARS ON SCRIPTEASE ––––

PASCAL TOUZEAU –– DAVY BRUN ––

11. MAI 2012, TiC WERKRAUM

WILLIAM FORSYTHE

URAUFFÜHRUNG

EIN NEUES STÜCK TEXT TRIFFT REGIE

–––– 3. FEBRUAR 2012, GROSSES HAUS URAUFFÜHRUNG

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VOICES

1. JUNI 2012, KLEINES HAUS

PASCAL TOUZEAU

VOR SONNENAUFGANG GERHART HAUPTMANN

–––– 14. APRIL 2012, GROSSES HAUS

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KINDERUND JUGENDTHEATER

URAUFFÜHRUNG

TOUZEAU / GODANI (AT) PASCAL TOUZEAU –– JACOPO GODANI

–––– 29. OKTOBER 2011, TiC FÜR KIDS URAUFFÜHRUNG

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DAS KAMEL OHNE HÖCKER

JUNI 2012

NACH JONAS HASSEN KHEMIRI

BALLETTWOCHE WIEDERAUFNAHMEN VERSCHIEDENER STÜCKE

–––– 23. NOVEMBER 2011, GROSSES HAUS

DER ZAUBERER VON OZ –––

LYMAN FRANK BAUM

–––– 24. FEBRUAR 2012, TiC FÜR KIDS

35 KILO HOFFNUNG ANNA GAVALDA / IN EINER FASSUNG VON PETRA WÜLLENWEBER

–––– TERMIN IN PLANUNG

JUGENDCLUBPRODUKTION ––––

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M U S I K T H E A T E R

„NARRENFREIHEIT“

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TRISTAN UND ISOLDE PREMIERE AM 17. 09. 2011 GROSSES HAUS

TILMAN KNABE gehört zu den bedeutendsten deutschen Opernregisseuren und wurde zuletzt u. a. für seine Inszenierungen von Werken wie „Lohengrin“ (Mannheim), „Das Rheingold“ (Aalto-Theater Essen) und „Samson et Dalila“ an der Oper Köln gefeiert. Er inszenierte ferner an der Staatsoper Stuttgart („Die Fledermaus“, 2000 und „Masaniello furioso“ von Reinhard Keiser, 2001), am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen („Nabucco“, 2001 ), an der Oper Frankfurt (Schuberts „Fierrabras“, 2002 ) und an der Hamburgischen Staatsoper („Il Trovatore“, 2003 ). Weitere Inszenierungen waren „Tannhäuser“ in Bremen, „Antigone“ am Deutschen Nationaltheater Weimar, „Jenufa“ an der Oper Frankfurt und Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ am Nationaltheater Mannheim, „Fredegunda“ am Prinzregententheater München und „Die Bassariden“ in Hannover.

HANDLUNG IN DREI AUFZÜGEN VON RICHARD WAGNER DICHTUNG VOM KOMPONISTEN MUSIKALISCHE LEITUNG HERMANN BÄUMER INSZENIERUNG TILMAN KNABE BÜHNE BEATRIX VON PILGRIM KOSTÜME KATHI MAURER

Erniedrigt und verraten sieht sich Isolde, als Tristan sie seinem König als Braut zuführt: Tristan, der einst Morold, ihren Verlobten, ermordet hat, und den sie gleichwohl pflegte, als er verwundet zu ihr kam. Damals, in einem Augenblick der Schwäche, entbrannte Liebe. Isolde will nun Rache und den Tod für Tristan und sich selbst – doch der Todestrank entpuppt sich als Liebestrank. Lebendigen Leibes versuchen sie Abschied zu nehmen von den Helden, die sie waren. Der Tag soll sich in Nacht, das Leben in Tod verwandeln. Tristan soll Isolde sein und Isolde Tristan. Doch Tristan entkommt seinem kriegerischen Heldentum nicht, die großen Verwandlungen scheitern. Isolde sieht am Ende, ganz allein, wie Tristan aufersteht. „Tristan und Isolde“ ist ein Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters. Mit diesem Werk beginnt die musikalische Moderne: Nie zuvor waren Handlung und Figuren so eng mit einem komplexen Orchestersatz verzahnt. Nie zuvor wurden die Gesetze der Tonalität so phantasievoll ausgelegt, um der Neuformulierung eines alten Gefühls Raum zu geben. So unersättlich und todesnah klang Liebe nie. 17


THE RAPE OF LUCRETIA DIE SCHÄNDUNG DER LUKREZIA

OPER IN ZWEI AKTEN VON BENJAMIN BRITTEN LIBRETTO VON RONALD DUNCAN NACH DEM SCHAUSPIEL „LE VIOL DE LUCRÈCE“ VON ANDRÉ OBEY IN ENGLISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN MUSIKALISCHE LEITUNG CLEMENS HEIL INSZENIERUNG FREO MAJER BÜHNE RAIMUND O. VOIGT KOSTÜME NICOLE VON GRAEVENITZ MIT MITGLIEDERN DES STAATSTHEATERS MAINZ UND DES JUNGEN ENSEMBLES

Durch ihre Tugend wird eine Frau ungewollt zur Verführerin: Prinz Tarquinius, Sohn eines etruskischen Emporkömmlings und derzeitigen Herrschers über Rom, befindet sich mit den Heerführern Junius und Collatinus im Feldlager. Die Männer wollen die Treue ihrer Frauen prüfen und kehren unangemeldet nach Rom zurück. Einzig Collatinus’ Frau Lukrezia wird unbescholten zu Hause vorgefunden. Das allgemeine Lob auf ihre Tugendhaftigkeit stachelt Tarquinius an: In der Nacht reitet er nach Rom und zwingt Lukrezia, ihm ein Nachtlager zu gewähren. Lukrezia widersetzt sich den Verführungsversuchen Tarquinius’, und so nimmt sich Tarquinius mit Gewalt, was die Tugendhafte ihm freiwillig nicht gewährt. Lukrezia erzählt ihrem Mann von der Tat. Er sieht sie frei von Schuld, doch Lukrezia erträgt das Erlebte und die Scham nicht … Die tugendhafte Lukrezia gilt seit der Antike als Sinnbild ehelicher Treue. Benjamin Brittens erste Kammeroper, 1946 für das Glyndebourne Festival geschrieben,

setzt sich mit einem heute immer noch hochbrisanten Thema auseinander: Von einem gelangweilten Soldaten vergewaltigt, tötet sich Lukrezia, um nicht in Schande leben zu müssen. Auch wenn ihr Ehemann sie frei von Schuld sieht, gibt es für sie keinen anderen Ausweg als den Tod. Britten bettet die Erzählung in einen Rahmen: Zwei Sänger – genannt „Male Chorus“ und „Female Chorus“ – kommentieren das antike Geschehen aus christlicher Sicht. So fragen die Erzähler am Ende der Oper nach dem Sinn der Tragödie: Feldherr Junius stellt Lukrezias Leiche öffentlich zur Schau, um die Römer zu einem Aufstand gegen die etruskische Herrschaft anzustacheln. Der Zuschauer wird durch den Einsatz des Chores emotional tief in die Geschichte hineingezogen, wodurch Britten mit seiner kleinbesetzten Kammeroper ein packendes Werk von impressionistischer Klangfülle gelingt, die die Komposition in den Rang einer großen Oper hebt.

PREMIERE AM 15. 10. 2011 KLEINES HAUS

FREO MAJER, geboren in Heidelberg, studierte nach dem Abitur Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin und arbeitete als Dramaturg für verschiedene freie Opernproduktionen und Orchester. Sein Regiestudium absolvierte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Er war Assistent bei Ruth Berghaus und arbeitete als Regieassistent am Bremer Theater u. a. mit Christof Loy, Alfred Kirchner, Konstanze Lauterbach und Hans Kresnik. Eigene Inszenierungen führten ihn u. a. zum Kurt-Weill-Fest Dessau, an das Staatstheater Kassel, das Bremer Theater, die Oper Kiel, das Theater Heidelberg, die Oper Halle, das Theater Augsburg, das Staatstheater Oldenburg und das Luzerner Theater.

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SANJA ANASTASIA

THORSTEN BÜTTNER

ALEXANDER KRÖNER*

KS. JÜRGEN RUST

STEFAN STOLL* HEIKKI KILPELÄINEN

PATRICIA ROACH

DIETRICH GREVE

VIDA MIKNEVICIUTE

KS. HANS-OTTO WEISS ALEXANDRU BADEA*

TATJANA CHARALGINA

JOSÉ GALLISA

HYON LEE * RUTH STAFFA

PATRICK POBESCHIN

ALEXANDER SPEMANN

* ENSEMBLEGÄSTE


DAS JUNGE ENSEMBLE RICHARD LOGIEWA, ALEXANDRA SAMOUILIDOU, ALMERIJA DELIC, SAEM YOU, RADOSLAVA VORGIC, CHRISTIAN RATHGEBER JASMIN MARIA HÖRNER, JULIA OSTERTAG (OHNE FOTO)


OPERNCHOR CHORDIREKTOR

1. TENOR

SEBASTIAN HERNANDEZ-LAVERNY

LOTHAR BERBERICH PATRICK HÖRNER IGOR LOSEEV AGUSTÍN SÁNCHEZ ARELLANO REINER WEIMERICH

1. SOPRAN KLAUDIA BERG CLAUDIA SASSE-SCHOLZ IRINA SOKOLOVSKIJ RADOSLAVA YORDANOVA *

2. SOPRAN DANAILA DIMITROVA AVIVA PINIANE * ELISABETH STRADALSKI SUSANNE THOMAS

1. ALT MIRIAM LENZ ANKE STEFFENS * ANKE TRITTIN ANNETTE VOSTEEN

2. ALT JUDITH CHRIST-KÜCHENMEISTER KATJA LADENTIN CORNELIA LANGHALS EWA WARGIN * ELTERNZEITVERTRETUNG

2. TENOR ROMAN DUBIENSKI PETER FAUST ANTON MONETKIN SOUNG-TEAK MOON

1. BASS YOUNG-KWAN CHO ION DIMIERU HANS-HELGE GERLIK MILEN STRADALSKI

2. BASS SEOK-GILL CHOI ION GRIGORESCU SIJAE LEE STEFAN SCHIFFTER


PREMIERE AM 10. 11. 2011 GROSSES HAUS

EVA CORDULA DÄUPER OPERETTE IN DREI AKTEN VON A. M. WILLNER UND ROBERT BODANZKY MUSIK VON FRANZ LÉHAR MUSIKALISCHE LEITUNG SEBASTIAN HERNANDEZ-LAVERNY INSZENIERUNG CORDULA DÄUPER BÜHNE JOCHEN SCHMITT KOSTÜME JUSTINA KLIMCZYK

Eva arbeitet in einer Brüs- Ort eines glücklichen und arbeitslosen seler Glasfabrik. Als Adoptivkind des Lebens. 1911 wurde Franz Arbeiterführers Larousse ist sie das Léhars „Eva“ im Theater an der Wien geliebte Zentrum der Arbeiterschaft – uraufgeführt – mit großem Erfolg, obaber eigentlich betrachtet Eva Paris als wohl in Anbetracht von Fabrikmilieu ihre Heimat. Als Octave Flaubert aus und Proletariat der Verdacht aufkam, Paris zurückkommt und die Leitung Léhar werde hier zum Parteigänger des der Fabrik übernimmt, kann er sich Sozialismus. Revolutionär ist dieses viel nicht mit seiner Rolle als Unternehmer zu selten aufgeführte Hauptwerk des anfreunden. Stattdessen simuliert er großen Komponisten weniger durch in glanzvollen Festen „Paris“ und lässt die zeitweise Vorherrschaft von Arbeieinen rasch verliebten Blick auf die Ar- tern auf der Bühne, sondern durch die beiterin Eva fallen. Als er ihr am Rande nonchalante Auflösung der Arbeitswelt eines solchen Festes näher zu kommen in den gelebten Traum einer Welt ohne versucht, dringt die aufgebrachte Ar- Arbeit. Dabei schwingt in der Musik – beiterschaft in seine Villa ein und for- im Walzertakt – immer ein schönes und dert Eva zurück. Um eine Revolution schmerzliches „Als ob“ mit. Aber mit zu verhindern, behauptet er, Eva heira- großer (Operetten-)Logik zwingt das ten zu wollen. Die Arbeiterschaft zieht Werk seine Zuhörer, diesen Schein als sich besänftigt zurück. Eva, enttäuscht die eigentliche Wahrheit zu betrachten von der Notlüge Octaves, geht in ihre und Glück für möglich zu halten – wenn Traumstadt Paris und verbringt dort ihr man denn Geld nicht für bare Münze Leben in Glanz und Schönheit. Octave nimmt. folgt ihr nach in diese Stadt, an den

studierte Theater- und Kulturwissenschaften sowie Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Von 2 0 03 bis 2 0 05 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater, heute der Deutschen Bank Stiftung, von der sie 2005 mit dem Förderpreis für ihre szenische Version der „Schönen Müllerin“ ausgezeichnet wurde. Seit 2 000 folgten diverse Inszenierungen u. a. an den Nationaltheatern Mannheim und Weimar, am Staatstheater Braunschweig, Theater Augsburg, Theater Magdeburg und HAU 1 (Hebbel am Ufer) Berlin. Mit Ernst Tochs Musikmärchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ gab sie 2 005 ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin, dort inszenierte sie ferner die Operette „Der Vetter aus Dingsda“.


TATJANA J GĂœRBACA

Operndirektorin

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IN EINER STADT, DIE EINE TRADITION WIE DIE FASSENACHT IHR EIGEN NENNT, SPIEL, VERKLEIDUNG UND SCHARFSINNIGE KRITIK ZU SCHÄTZEN WEISS, KOMMEN IN DIESER SPIELZEIT WERKE ZUR AUFFÜHRUNG, DIE DEN SPIELRAUM ZWISCHEN SCHEIN UND WAHRHEIT, MASKE UND SELBST, ERNSTFALL UND FALSCHEM ALARM AUSLOTEN. DIESE SPIELRÄUME GEWÄHREN „NARRENFREIHEIT“ – EINE DOPPELGESICHTIGE FREIHEIT, DIE ZWEIERLEI BEDEUTEN KANN: IM SCHUTZ EINER MASKE IST MAN FREI, DIE WAHRHEIT ZU SAGEN UND ZU LEBEN. MAN KANN IM SCHATTEN VON SCHEIN UND TÄUSCHUNG, IM SCHUTZ DER NACHT WIE TRISTAN UND ISOLDE EIN NEUES LEBEN WAGEN, SICH NEUE IDENTITÄTEN GEBEN. IN MOZARTS „COSÌ FAN TUTTE“ GEHT ES UM DIE UNBERECHENBARKEIT DER EIGENEN WAHRNEHMUNG, DIE NACHTSEITE DES EIGENEN, NUR ZUM SCHEIN BERECHENBAREN BEGEHRENS. „NARRENFREIHEIT“ KANN ABER AUCH HEISSEN, SICH SCHEINGEFECHTE MIT DER WELT ZU 27


LIEFERN UND SICH IM SPIEGELLABYRINTH DES EIGENEN LEBENS ZU VERLAUFEN. EINEN TRAUM IN DIE TAT UMZUSETZEN UND DABEI GEFAHR ZU LAUFEN, DEN BODEN UNTER DEN FÜSSEN ZU VERLIEREN – DAVON HANDELT GIUSEPPE VERDIS „UN BALLO IN MASCHERA“, ABER AUCH FRANZ LÉHARS WUNDERBARE OPERETTE „EVA“. DIE KARNEVALESKEN FIGUREN IN LIGETIS „LE GRAND MACABRE“ HINGEGEN SIND DEM LUSTVOLLEN SOG EINES SCHEINBAREN WELTUNTERGANGS ANHEIMGEGEBEN, DER NOCH EINMAL DIE MUSIKGESCHICHTE REVUE PASSIEREN LÄSST. IM KLEINEN HAUS MARKIEREN „THE RAPE OF LUCRETIA“ UND „IL PRIMO OMICIDIO OVERO CAIN“ ZWEI STATIONEN EINER „GESCHICHTE DER GEWALT“. DAMIT WIRD DIE ZUSAMMENARBEIT MIT DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK MAINZ PRODUKTIV WEITERGEFÜHRT. DIE BAROCKOPER KOMMT WESENTLICH DURCH DIE MITWIRKUNG DER HOCHSCHULE ZUR AUFFÜHRUNG. ABER AUCH IN PRODUKTIONEN WIE BRITTENS „THE RAPE OF LUCRETIA“ EROBERN MITGLIEDER DES JUNGEN ENSEMBLES DIE BÜHNEN DES STAATSTHEATERS MAINZ. TATJANA GÜRBACA 28


UN BALLO IN MASCHER A

PREMIERE AM 14. 01. 2012 GROSSES HAUS

EIN MASKENBALL

TATJANA GÜRBACA,

OPER IN DREI AKTEN VON GIUSEPPE VERDI DICHTUNG NACH EUGÈNE SCRIBES DRAMA „GUSTAV III. OU LE BAL MASQUÉ“ VON ANTONIO SOMMA IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN MUSIKALISCHE LEITUNG ANDREAS HOTZ INSZENIERUNG TATJANA GÜRBACA BÜHNE UND KOSTÜME MARC WEEGER –– SILKE WILLRETT

Riccardo, Gouverneur von 18 59 in Rom aufgeführt. Der Weg zur Boston, wird von einer Verschwörung Uraufführung war durch Eingriffe der bedroht. Außerdem setzt er sein Leben Zensur erschwert und verleidete Verdurch die Liebe zu Amelia, der Frau di zwischenzeitlich ganz die Arbeit seines engsten Vertrauten Renato, aufs an dem Werk: Im Mittelpunkt sollte Spiel. Als die Wahrsagerin Ulrica ver- ursprünglich der schwedische König bannt werden soll, will sich Riccardo Gustav I I I. stehen, ein Königsmord auf selbst ein Bild von ihr machen. Inko- offener Bühne schien den Behörden gnito, als Fischer verkleidet, lässt er in Anbetracht des Attentats auf Nasich von ihr die Zukunft vorhersagen. poleon I I I. in Neapel im Jahre 18 49 zu gefährlich. So wurde Ulrica erkennt in ihm die Handlung schlusseinen Mächtigen, und Alles ist Maske, endlich nach Boston ihre Prognose ist finsnur der Tod nicht. verlegt und ein Gouter. – E. M. Cioran – Renato, verneur zum Protagodurch die Liebe zwinisten. In dieser „Maskierung“ erlebte schen Riccardo und seiner Frau verletzt, wird zum erbitterten Feind des die Oper ihre Uraufführung. Gouverneurs. Das Los bestimmt ihn Gelächter und Verzweiflung liegen in zum Attentäter, der Maskenball wird diesem unvergleichlich dichten Werk zum Ort der Abrechnung. Giuseppe Verdis eng beieinander. Giuseppe Verdis „Maskenball“ wurde

ab der Spielzeit 2011 / 2012 Operndirektorin am Staatstheater Mainz, inszenierte hier bereits „Lucia di Lammermoor“, „Werther“, „Manon“, „Die verkaufte Braut“ sowie 20 11 Sciarrinos „Macbeth“. Darüber hinaus hat sie an Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Volksoper, dem Festspielhaus Baden-Baden sowie in Nowosibirsk gearbeitet. An der Vlaamse Opera begann sie 2009 mit „Mazeppa“ eine Tschaikowskij-Trilogie, es folgten „Carmen“ an der Oper Leipzig, „Eugen Onegin“ in Bremen sowie „Salome“ an der Deutschen Oper am Rhein.

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PREMIERE AM 17. 03. 2012 GROSSES HAUS

LE GRAND MACABRE OPER IN ZWEI AKTEN VON GYÖRGY LIGETI TEXT VON MICHAEL MESCHKE UND VOM KOMPONISTEN FREI NACH MICHEL DE GHELDERODES „LA BALLADE DU GRAND MACABRE“ MUSIKALISCHE LEITUNG HERMANN BÄUMER INSZENIERUNG LORENZO FIORONI BÜHNE PAUL ZOLLER KOSTÜME KATHARINA GAULT

Wie verhalten sich Menschen, wenn das Ende der Welt verkündet wird? In Breughelland wird dieser Fall durchgespielt. Aufgestört inmitten von Liebe, Politik oder Alkoholismus verfallen die Menschen in Panik, dienen sich dem Tod an oder versuchen dem Leben auf den letzten Metern Ekstase abzutrotzen. Schlussendlich scheint es, dass nicht der Mensch, sondern der Tod stirbt. In karnevalesker Verkleidung – inspiriert durch die Bildwelten Breughels und Boschs – wird ein gleichermaßen fröhliches wie beängstigendes Bild von Menschen gezeichnet, die am Ende sind, aber nicht zum Ende kommen. Ligetis Musik – die Uraufführung fand 1978 in Stockholm statt – zitiert in grotesker Zuspitzung aus dem Repertoire von einigen Jahrhunderten Musikgeschichte, spielt mit Scherz, Satire, Ironie und tieferer Bedeutung eine Fülle von Formen durch und schafft so eine schillernde Klangwelt für einen scheinbaren Weltuntergang.

LORENZO FIORONI, 1 9 72 in Locarno geboren, arbeitete zunächst mit Regisseuren wie Ruth Berghaus und Götz Friedrich. Seit 2000 verwirklicht er eigene Regiearbeiten in Oper und Schauspiel. Am Theater Münster inszenierte er zwischen 2 000 und 2003 „Orphée aux enfers“, „Così fan tutte“ und „Pelléas et Mélisande“. Für seine Inszenierung von Honeggers „Jeanne d’Arc au bucher“ 2005 am Staatstheater Kassel wurde er mit dem Götz-Friedrich-Preis für Regie ausgezeichnet. Große Erfolge feierten seine Inszenierungen auch am Theater Osnabrück (u. a. „Nabucco“, wofür er in der Zeitschrift Opernwelt als „Bester Regisseur“ nominiert wurde). An der Deutschen Oper Berlin gab er mit Verdis „Simone Boccanegra“ sein Debüt. Mit „Turandot“ folgte dort eine ebenso eindringliche Interpretation. 30


Jetzt raus mit der Sprache: Überleben wir, JA oder NEIN ? Schenkt ein! Prost! Ex! – György Ligeti, Le Grand Macabre – 31


IL PRIMO OMICIDIO OVERO CAIN DER ERSTE MORD ODER KAIN

PREMIERE AM 04. 05. 2012 KLEINES HAUS MAI-BAROCK Zwischen der Premiere von „Il primo omicidio“ und dem 8. Sinfoniekonzert am 11. und 12. Mai 2012 bieten die Hochschule für Musik Mainz und das Staatstheater Mainz weitere Programmpunkte an, die das Barockzeitalter zum Klingen bringen.

ORATORIUM IN ZWEI TEILEN VON ALESSANDRO SCARLATTI TEXT VON EINEM UNBEKANNTEN AUTOR IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN MUSIKALISCHE LEITUNG RALF OTTO INSZENIERUNG TATJANA GÜRBACA BÜHNE UND KOSTÜME N. N. MIT MITGLIEDERN DES STAATSTHEATERS MAINZ UND DES JUNGEN ENSEMBLES IN EINER PRODUKTION DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK MAINZ UND DES STAATSTHEATERS MAINZ

Der erste Mord in der Ge- richtet von himmlischen Freuden, wähschichte der Menschheit: Adam und rend die Stimme Gottes Erlösung verEva beklagen vor ihren Söhnen Kain spricht. Alessandro Scarlatti und Abel den Sündenfall, der sie um das schuf mit seinem 17 07 entstandenen Paradies brachte. Abel versucht, seine Oratorium „Il primo omicidio“ eine beEltern zu trösten, indem er verspricht, merkenswerte musikalische Umsetzung Gott ein Lamm zu opfern. Kain fordert des im Alten Testament beschriebenen als Erstgeborener das Recht ein, den „Kain und Abel“-Stoffes: Anders als vieOpferritus vollziehen zu dürfen. Schon le Oratorientexte ist das Libretto von hier klingen bei ihm Mordgedanken ge- „Il primo omicidio“ nicht in Latein, songenüber Abel an. Kain dern in der Sprache hört die Stimme Luzider Oper – in ItalieSoll ich fers – der Brudermord nisch – verfasst. Scarmeines Bruders Hüter sein? ist beschlossene Sache. latti gelingt es, durch – 1. Mose, Kap. 4 – Die Brüder gehen aufs packende Dialoge und Feld, wo Kain Abel erschlägt. Nach ei- Arien das eigentlich konzertant konner Auseinandersetzung mit Gott be- zipierte Werk auf eine äußert dramareut Kain seine Tat. Zum versöhnlichen tische Ebene zu heben, die eine szeniSchluss erklingt Abels Stimme und be- sche Umsetzung geradezu einfordert.

TATJANA GÜRBACA, ab der Spielzeit 2011 /2012 Operndirektorin am Staatstheater Mainz, inszenierte hier bereits „Lucia di Lammermoor“, „Werther“, „Manon“, „Die verkaufte Braut“ sowie 2011 Sciarrinos „Macbeth“. Darüber hinaus hat sie an Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Volksoper, dem Festspielhaus Baden-Baden sowie in Nowosibirsk inszeniert. An der Vlaamse Opera begann sie 2009 mit „Mazeppa“ eine Tschaikowskij-Trilogie, es folgten „Carmen“ an der Oper Leipzig, „Eugen Onegin“ in Bremen sowie „Salome“ an der Deutschen Oper am Rhein.

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PREMIERE AM 02. 06. 2012 GROSSES HAUS

COSÌ FAN TUTTE SO MACHEN’S ALLE FRAUEN

DRAMMA GIOCOSO IN ZWEI AKTEN VON WOLFGANG AMADEUS MOZART LIBRETTO VON LORENZO DA PONTE IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. INSZENIERUNG UND BÜHNE JOHANNES SCHÜTZ KOSTÜME N. N.

Eine Wette, ein zunächst harmloses Experiment stellt vier junge Liebende vor die Trümmer ihrer Beziehungen: Von Don Alfonso provoziert, schließen Ferrando und Guglielmo eine Wette mit ihm ab, um die Treue ihrer beiden Verlobten zu prüfen. Sie verkleiden sich und verführen die Freundin des jeweils anderen. Die zwei Frauen, die Schwestern Fiordiligi und Dorabella, durchschauen die Täuschung nicht, erkennen unter der Maskerade ihres Verehrers nicht den Verlobten der Schwester und im Freier der Schwester nicht den eigenen Geliebten. Das grausame Spiel mit den Gefühlen ist nicht mehr zu stoppen, sodass am Ende nicht nur die beiden Frauen, sondern alle Beteiligten vorgeführt werden … „Così fan tutte“ entstand

17 90 und war nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte gemeinsame Arbeit von Mozart und seinem Librettisten Da Ponte. Auf dem Programmzettel der Uraufführung ließ Mozart den Untertitel „La scuola degli amanti“ – „Die Schule der Liebenden“ – vermerken, und so setzt die Wette ein gefährliches Experiment mit jenem tiefen Gefühl in Bewegung. Mozart und Da Ponte umkreisen die Frage nach Liebe und Treue im Stil einer Opera buffa: Akzeptiert man das für diese Gattung typische Verkleidungsspiel sowie das Nicht-Erkennen des Anderen, entdeckt man in Mozarts Dramma giocoso ein modernes und immer noch aktuelles Werk, das einer amüsiersüchtigen und voyeuristischen Gesellschaft verletzte Gefühle erbarmungslos zeigt.

JOHANNES SCHÜTZ, 1950 in Frankfurt / Main geboren, studierte und assistierte in Hamburg und Berlin bei Wilfried Minks. 1974 begann er als Bühnenbildner am Schillertheater und an den Münchner Kammerspielen. 1976 ging er als Ausstattungsleiter ans Bremer Theater. In gleicher Funktion wechselte er 1983 ans Schauspielhaus Bochum. Dort begann die langjährige künstlerische Verbindung zu Jürgen Gosch. Opern-Produktionen brachte er mit Peter Mussbach in Hamburg, Kassel und Brüssel heraus. Eigene Inszenierungen waren u. a. Glucks „Orpheus und Eurydike“ und „Tristan und Isolde“ am Staatstheater Kassel sowie Strauss’ „Ariadne auf Naxos und Schillers „Die Braut von Messina“ in Mainz. Zwischen 1992 und 1998 lehrte er als Professor für Szenographie am ZKM Karlsruhe. Aktuell ist seine Raumkunst in Mainz auch in Matthias Fontheims „Andorra“Inszenierung zu sehen.

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Sanft sei die Brise, sanft die Wellen, und ihr, Elemente alle, seid unseren Wünschen gnädig. – Wolfgang Amadeus Mozart, Così fan Tutte –

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WEITER IM REPERTOIRE REPERTOI MUSIKTHEATER THEATE

WIEDERAUFNAHME AB 21. 09. 2011, GROSSES HAUS

IDOMENEO DRAMMA PER MUSICA IN DREI AKTEN VON WOLFGANG AMADEUS MOZART LIBRETTO VON GIAMBATTISTA VARESCO Musikalische Leitung Andreas Hotz Inszenierung Vera Nemirova Bühne Stefan Heyne Kostüme Frauke Schernau ––––

TERMINE IN PLANUNG, GROSSES HAUS

MY FAIR LADY MUSICAL IN ZWEI AKTEN VON FREDERICK LOEWE BUCH UND LIEDTEXTE VON ALAN JAY LERNER NACH GEORGE BERNARD SHAWS SCHAUSPIEL „PYGMALION“ IN DER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG VON ROBERT GILBERT Musikalische Leitung Sebastian Hernandez-Laverny Inszenierung Søren Schuhmacher Bühne Norbert Bellen Kostüme Carola Volles ––––


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SCHAUSPIEL 38


URAUFFÜHRUNG IN WINTERTHUR PREMIERE AM 22.09. 2011 THEATER WINTERTHUR

TOT IM ORIENTEXPRESS (AT)

IN MAINZ PREMIERE AM 13.10. 2011 GROSSES HAUS

KOPRODUKTION MIT DER SZPUTNYIK SHIPPING COMPANY UND DEM THEATER WINTERTHUR VIKTOR BODÓ, EIN PROJEKT VON VIKTOR BODÓ INSZENIERUNG VIKTOR BODÓ BÜHNE UND KOSTÜME N. N.

geboren 1978 in Budapest, studierte Schauspiel und Regie. Bekannt wurde er als Hausregisseur am renommierten Katona-József-Theater in Budapest, u. a. mit seiner Bearbeitung von Kafkas „Prozess“. 2008 gründete Bodó in Budapest seine eigene Theatertruppe, die Szputnyik Shipping Company. Er arbeitet an deutschsprachigen Theatern, u. a. in Berlin und Köln. Seine Grazer Inszenierung von Peter Handkes „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ wurde zum Berliner Theatertreffen 2010 eingeladen. Victor Bodó inszeniert zum ersten Mal am Staatstheater Mainz.

in den winterlichen Schneewehen Jugoslawiens stecken geblieben. Die Passagiere: Ein Detektiv, eine Leiche und dreizehn skurrile Figuren unterschiedlichster Nationalitäten. Als in sich geschlossenes und von der Außenwelt hermetisch abgeschottetes System bildet dieser Zug voller Verdächtiger irgendwo in der Wildnis nun den Schau- Realität, zwischen Theater und Wirkplatz für eine absurde Jagd nach dem lichkeit. Die Handlung wird darin zur Bösen und dem Verbrechen. Wer ist Projektionsfläche für eine Reise in die der Mörder? Ein ungarischer Graf mit Seelenlandschaften und Geheimnisse Gattin, ein britischer Offizier, eine der Figuren. Der Kriminalfall ist ihm russische Prinzessin im französischen nicht nur Anlass zu einem atemlosen Exil oder eine schwedische Lehrerin? „Whodunit“, sondern auch zu einer ––– Und welches finstere Geheimnis verbin- theatralischen Bestandsaufnahme des det die illustre Gesellschaft? geeinten, „globalisierten“ aber immer Ich mag am Theater, dass alles Inspiriert ist die spannungsgeladene noch ziemlich wilden und kunterbunten anders passiert Geschichte von einem realen und bis Europas. Im Niemandsland zwischen als in der Wirklichkeit. heute unaufgeklärten Entführungsfall. den Stationen, zwischen Vergangenheit – Viktor Bodó – Vor 75 Jahren wurde der kleine Sohn und Zukunft wird die sonderbare Jagd des legendären Atlantikfliegers, Charles nach einem Mörder zur Spurensuche Ein Verbrechen im Zug durch Lindbergh, entführt. Noch heute gilt das mitten im Tollhaus Europas. Europa: Mitten in der Nacht wird im Verbrechen als einer der spektakulärsViktor Bodó wird „Tot im Orient-Express“ Kurswagen eines Orient-Express’ von ten Kriminalfälle der Welt. Istanbul nach Calais ein Amerikaner Viktor Bodó dient der weltberühmte (AT) gemeinsam mit den Schauspielern des tot aufgefunden. Ermordet durch zwölf Stoff als Ausgangspunkt für eine Erkun- Mainzer Ensembles und seiner Budapester Messerstiche. Der Zug ist irgendwo dung der Grenzen zwischen Fiktion und Theatertruppe inszenieren. 39

Der junge ungarische Regisseur Viktor Bodó ist ein Theaterzauberer, ein Erfinder großer Theaterbilder, ein anarchischer Poet. Er begreift Theater als Forschungslabor, das dazu dient, Reflexionen über das Leben und die Kunst anzustellen. Was ist der Mensch? Wie verhält er sich in Extremsituationen? Viktor Bodós Theater weist über die alltägliche, konforme Welt hinaus. In seiner puristischen Theatersprache entstehen Bilder aus Erinnerungen, aus dem Unbewussten und aus Träumen. Er erschafft sich auf der Bühne eine neue eigene Welt: seine Geschichten sind phantastisch, geheimnisvoll und surreal.


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PREMIERE AM 24.09. 2011 GROSSES HAUS

DRAUSSEN VOR DER TÜR WOLFGANG BORCHERT INSZENIERUNG MATTHIAS FONTHEIM BÜHNE UND KOSTÜME MARC THUROW

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Hört mich denn niemand? – Beckmann –

Es passiert täglich in Afghanistan und Libyen oder irgendwo anders auf der Welt. Das Drama des Krieges, es ist allgegenwärtig und doch unsichtbar für uns. Ein Gesicht bekommt der Krieg erst, wenn die Soldaten zurückkehren, oft traumatisiert und versehrt. Die Generation der Heimkehrer aus dem Zweiten Weltkrieg porträtierte 1946 der 26-jährige Wolfgang Borchert. Es ist eine Art Requiem, in das die Lebensstationen des Kriegsheimkehrers Beckmann eingebettet sind. In knappen, expressionistisch-alptraumhaften Szenen wandert Beckmann durch die Straßen einer verlorenen Zeit, zwischen Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität. Er hat den Anschluss an die Welt und das Leben verpasst. Seine

Frau hat einen Anderen, seine Geliebte kommt von der Erinnerung an ihren gefallenen Mann nicht los. Sein Oberst, auf dessen Befehl hin er Kriegsverbrechen begangen hat, weist ihn ab, als er ihm die Schuld von damals zurückgeben will. Mit den Bildern des Krieges, dieser kaum vorstellbaren Menschheitskatastrophe, im Kopf, taumelt Beckmann durch die Nachkriegswelt, die längst eine andere geworden ist. Er bleibt allein, schreit, flüstert, dichtet sich die Verzweiflung von der Seele. Er klagt an, dass man jeden Tag morde und gemordet werde. Er fragt nach dem Sinn des Lebens und seines Weiterlebens, er fordert Moral und Verantwortung, verlangt nach Antworten. Am Ende ruft Beckmann nach Gott, der aber schweigt.

MATTHIAS FONTHEIM arbeitete mehrere Jahre als freier Regisseur. 2000 / 2001 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Graz, seit der Spielzeit 2006 / 2007 ist er Intendant des Staatstheater Mainz, wo er u. a. „Motortown“ ( DE 2006) und „Marine Parade“ (DSE 2010) von Simon Stephens, „Onkel Wanja“ und „Die Möwe“ von Anton Tschechow und „Richard III.“ von William Shakespeare inszenierte. In der Spielzeit 2010 / 2011 zeigte er Arthur Millers „Der Tod eines Handlungsreisenden“ am Theater Bonn sowie „Clybourne Park“ von Bruce Norris, nach „Reiz und Schmerz“ (2009) bereits die zweite Deutschsprachige Erstaufführung dieses Autors, die Matthias Fontheim auf die Bühne des Staatstheaters Mainz brachte.

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Gibt denn keiner, keiner Antwort? – Beckmann – 41


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Ich denke, viele Leute mit denen ich zu tun hatte, standen unter Druck – es war zwar ein wohlwollender, gutartiger Druck, aber eben dennoch Druck – , bestimmte Dinge zu tun, eine bestimmte Art von Leben zu führen und einen bestimmten Job zu bekommen. – Daniel Karasik –

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DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

DIE UNSCHULDIGEN Es ist ein dramatischer Krimi: Angeblich hat der junge Aaron eine ältere Dame überfallen, ausgeraubt und umgebracht. Die Beweislage für seine Beteiligung an dem Verbrechen ist allerdings dürftig, und die Polizei glaubt nicht an seine Schuld. Warum beharrt dieser junge Mensch trotzdem so sehr darauf, das Verbrechen verübt zu haben? Warum trägt andererseits ein blutjunger, brillanter Überfliegeranwalt permanent das Gefühl von Unzulänglichkeit mit sich herum? Warum hadert er ständig mit sich und der Welt, in der er bisher perfekt funktioniert hat? Aaron und Stanley, beide aus gut situierten familiären Verhältnissen, dazu aus demselben gutbürgerlichen Vorort, treffen als ––– Klient und Verteidiger im Gefängnis aufeinander. Im Versuch zu beDie „wahren Probleme“ sind greifen, warum Aaron, den alle für weit entfernt, die eigenen Probleme unschuldig halten, eine Gefängnisnichtig und eher Jammern strafe dem Leben in Freiheit ernst- auf hohem Niveau. Die verkrampften, lich vorziehen will, taucht Stanley in angespannten Menschen, immer tiefere Abgründe: Liegt der die daraus entstehen, die mit und Schlüssel zur eigenen Identität nur an ihrem Glück scheitern, beschreibt noch in der Schuldfrage? Hinter der Daniel Karasik in sinnentleerten Sehnsucht zu verletzen und verletzt Räumen und alles wegdrückenden, zu werden liegt die Lustlosigkeit zu coolen Dialogen. selbstverantwortlichem Handeln in – Philipp Löhle – einer von Langeweile und desillusionierenden Zukunftsperspektiven geprägten Welt. Je weiter Stanley in Aarons Welt eindringt, desto mehr erscheint ihm sein eigenes streng geregeltes und beziehungsloses Karriereleben fragwürdig. Die Krimihandlung verdichtet sich zu einem feingesponnenen Psychogramm einer jungen Erwachsenengeneration, die nach ihrem Platz in einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft sucht. Wozu verpflichten uns gesellschaftliche und familiäre Privilegien? Was ist Erfolg? Was ist Glück? Welche Bedeutung messen wir sexueller Erfüllung bei? Denn diese Generation wächst mit dem Glauben auf, alles erreichen zu können, was sie will. Der junge, kanadische Autor Daniel Karasik (*1986), der bereits mit 16 Jahren die erste professionelle Aufführung eines seiner Stücke erleben durfte, entwirft in „Die Unschuldigen“ eine Generation der Extreme. Ein hellsichtiges Porträt des jüngst diagnostizierten Phänomens der „Quarterlife-Crisis“: der Sinn- und Lebenskrise der Mittzwanziger-Generation, die vielleicht schon zu früh zu erwachsen wurde.

PREMIERE AM 25.09. 2011 TiC WERKRAUM

DANIEL KARASIK DEUTSCH VON PHILIPP LÖHLE INSZENIERUNG PHILIPP LÖHLE BÜHNE UND KOSTÜME EVI WIEDEMANN

PHILIPP LÖHLE (*1978), erfolgreicher Theaterautor und Regisseur, gewann im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2007 den Werkauftrag des Stückemarktes. Das daraus entstandene Stück „Die Kaperer“ war 2008/ 2009 als Uraufführung in Mainz zu erleben. Außerdem wurde Löhle zu den Werkstatttagen 2007 am Burgtheater Wien eingeladen, mit „Genannt Gospodin“ für den Mülheimer Dramatikerpreis 2008 nominiert und für „Lilly Link“ mit dem Jurypreis des Heidelberger Stückemarkts 2008 ausgezeichnet. Von 2008 bis 2010 war er Hausautor am Maxim Gorki Theater Berlin. Sein Stück „Supernova“ wurde in der letzten Spielzeit am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt. Jan Philipp Gloger inszenierte sein Stück „Das Ding“ für das Schauspielhaus Hamburg (2011). Am Staatstheater Mainz stellte sich Philipp Löhle als Regisseur erstmals mit der Deutschsprachigen Erstaufführung von Laura Fernández’ „Gegengipfel“ vor. 43


JJan Philipp Gloger g

Leitender Schauspielregisseur 44


DAS THEATER FINDET LIVE VOR MEINEN AUGEN STATT, ES GIBT KEINE TRENNWAND ZWISCHEN ZUSCHAUER UND SCHAUSPIELER, AUCH NICHT ZWISCHEN ZUSCHAUER UND ZUSCHAUER. AM THEATER FASZINIERT MICH DAHER, DASS ICH STARKE GEFÜHLE EMPFINDEN KANN UND TROTZDEM GANZ OFFEN SEHEN, WIE DIESE GEFÜHLE HERGESTELLT WERDEN. IM BESTEN FALL IST JEDE NEUE INSZENIERUNG, JEDER NEUE TEXT EIN KOMPLETTER NEUANFANG. DEN MUT, SO EIN WAGNIS EINZUGEHEN, FINDET MAN DA LEICHTER, WO MAN SCHAUSPIELER UND PUBLIKUM SCHON EIN WENIG KENNT, VERTRAUEN AUFBAUEN UND KONTINUITÄTEN SCHAFFEN KANN. EINER DER GRÜNDE FÜR MICH, NACH MAINZ ZU KOMMEN – UND MICH SEHR AUF MAINZ ZU FREUEN ! JAN PHILIPP GLOGER


WINTERREISE

PREMIERE AM 09.12. 2011 TiC WERKRAUM

ELFRIEDE JELINEK INSZENIERUNG JAN PHILIPP GLOGER BÜHNE UND KOSTÜME N. N.

Da ist die eine Wirklichkeit, die der Zeit, da ist die andre: ich. – Die Zeit läuft, nimmt alles, aber mich nicht mit … – Elfriede Jelinek – Die Musik Franz Schuberts ist himmlisch süß. Die Monologe Elfriede Jelineks sind höllisch schneidend. Beide aber übersetzen die Verzweiflung am Leben in große Kunst. In „Winterreise“ sind sie nun gemeinsam jene Straße gegangen, „die noch keiner ging zurück“. Auf den Spuren des berühmten Wanderers verwebt die Literaturnobelpreisträgerin in ihrem jüngsten Theatertext Motive des Schubert/ Müllerschen Liederzyklus mit Themen, die sie als Schriftstellerin beschäftigen, zu einer polyphonen Partitur. Zitate durchziehen ihren Text. Sie pflügt sie um, reichert assoziativ ihre eigene Sprache damit an, wälzt sie schüttelreimartig durch und lässt dabei mit erstaunlicher Virtuosität einen ganz neuen, unerwarteten Sinn entstehen. Im gezielten „Entgleisenlassen“ der Sprache zwingt sie die Wörter dazu, ihren versteckten Doppelsinn und in ihm die Doppelbödigkeit von Wirklichkeit zu enthüllen. Assoziationen, Floskeln, Zitate und deren Echos verdichten sich dabei in Jelineks Textfläche immer mehr zu Stimmen der Erinnerung, kollektiv-gesellschaftlichen wie höchstpersönlichen. Es geht um unsere Welt der Skandale, Schandtaten, Verbrechen und ihre Opfer. Von

der „Wetterfahne“ – „Was fragen sie nach meinen Schmerzen? Ihr Kind ist eine reiche Braut.“ – gelangt man so zum Bankenskandal der Hochzeit von Hypo Group Alpe Adria und bayerischer Landesbank. Und das „Posthorn klingt“ dem Vereinsamten zur Meldung immer nur virtueller Kontakte in sozialen Netzwerken. Zunehmend aber entwickelt sich der Text auch zu einer schmerzhaften Gedankenreise durch die Biografie der Autorin, thematisiert die komplexe Beziehung zu ihren Eltern, innere Emigration und Einsamkeit, das Scheitern und Nichtzurandekommen mit der realen Welt. Hatte sich Jelinek schon vor Zeiten, in ihrer „Klavierspielerin“, sehr persönlich mit der „Winterreise“, Schubertscher Klaviermusik und ihrer Mutter auseinandergesetzt, so ist der subtil instrumentierte Klagegesang dieser „Winterreise“ eine radikale Abrechnung mit sich selbst und dem Leben da draußen, in dem die Autorin als „wunderliche Alte“ ewig ihre „alte Leier“ spielt. „Ich wandere nicht mehr gerne“, zieht sie schließlich selbst den Schlussstrich. „Das, was gewesen ist, auch das, was mich seit meiner Kindheit gequält hat, kommt jetzt an. Es ist lang gewandert und nun ist es bei mir angekommen.“

JAN PHILIPP GLOGER (*1981) studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Regie in Zürich. Er arbeitete als Regisseur u. a. am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Theater Augsburg, am Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus in Hamburg, zeigte Inszenierungen bei der Ruhrtriennale und beim Heidelberger Stückemarkt. 2008 erhielt er den Regiepreis der Bayerischen Theatertage. Auf Mozarts „Le nozze di Figaro“ (2010) am Theater Augsburg als seine erste Operninszenierung folgt in der Spielzeit 2011 /2012 Händels „Alcina“ an der Semperoper in Dresden. Am Staatstheater Mainz inszenierte er „Traumnovelle“ und „Kabale und Liebe“. Ab der Spielzeit 2011 /2012 ist er darüber hinaus Leitender Schauspielregisseur am Staatstheater Mainz. 46


DIE RÄUBER

PREMIERE AM 16.12. 2011 KLEINES HAUS

FRIEDRICH SCHILLER INSZENIERUNG JAN-CHRISTOPH GOCKEL BÜHNE JULIA KURZWEG KOSTÜME SOPHIE DU VINAGE

„Ich will diese böhmischen Wälder sehen“, sagt Regisseur Jan-Christoph Gockel in einem Gespräch über Schillers „Räuber“. Die Wälder sind der Rückzugsort für Karl Moor und seine Räuberbande. Hier gibt es keine gesellschaftlichen Konventionen und Regeln. Die jungen Rebellen schaffen sich ihre eigenen Gesetze. „Gibt es heute noch so einen alternativen Ort, an den man flüchten könnte?“, so Gockel, „Und wie sähe der aus?“ Karl Moor ist attraktiv, führt an der Universität zu Leipzig ein wildes Studentenleben, kann sich als Erstgeborener des väterlichen Erbes sicher sein. Anders sein Bruder Franz. Er wird immer der Zweite sein, auf die Liebe des Vaters kann er nicht hoffen. Ihm bleiben nur sein kühler Intellekt und der Hass auf Bruder und Vater. Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Was der eine hat, wird der andere nie haben. Darum wird Franz der Böse sein. Systematisch entfremdet er den Bruder vom Vater, um Karls Platz einzunehmen – in der familiären Erbfolge wie auch im Herzen der Verlobten seines Bruders: Amalia. Der Plan geht auf. Vom Vater verstoßen schließt sich Karl einer Gruppe junger Rebellen an, führt sie als Hauptmann an. Der Kampf der jungen Wilden gegen Willkür und Korruption der Obrigkeit radikalisiert sich zunehmend und treibt die Bande in die Grauzone zwischen idealistischem Vorsatz und schlichter Kriminalität. Franz dagegen ernennt sich bald selbst zum Herrn über das väterliche Gut. Beide Brüder sehnen sich nach demselben Ziel: frei von den durch Tradition, Gesellschaft und Familie aufgestellten Grenzen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wie aber kann das heute funktionieren? In Schillers „Räuber“ sind die böhmischen Wälder eine romantisierte und idealisierte Welt, die eine Alternative zur angepassten Lebensweise darstellt. Was könnten diese Wälder heute sein? Wogegen richtet sich jugendliches Rebellentum heute? Wohin kann der nach Alternativen suchende Mensch flüchten, der in einer Gesellschaft lebt, in der nur noch von „Alternativlosigkeit“ gesprochen wird? Und wie könnte diese andere Weltordnung aussehen: Wie definiert man in ihr Recht und Pflicht? Schon immer galten Schillers „Räuber“ als ein Manifest für eine aufbegehren––– de junge Generation, als Angriff auf die bestehende Gesellschaft, die subversiv ins Chaos gestürzt werden sollte. Es erzeugt aber auch ein explosives Gemisch aus Idealismus und Mordlust, das Fragen aufwirft. In einer bis dahin noch nie gesehenen Intensität lässt – Jan-Christoph Gockel – Schiller seine Figuren leben, lieben,

Ich will diese böhmischen Wälder sehen!

kämpfen, sterben und stellt dabei die Frage nach den Grenzen menschlicher Radikalität so direkt wie kaum ein Anderer. Jan-Christoph Gockel will für seine Inszenierung den Fokus auf die Räuberbande legen: Was ist das „Räuberhafte“ an ihnen, was deren Energie? Wie kann sie sein: die alternative Lebenswelt, und wann bricht das romantisierte Räubergemälde auseinander, kippt das Ideal und wird reines Verbrechen?

JAN-CHRISTOPH GOCKEL (*1982) studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt sowie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. 2007/2008 inszenierte er die halbjährige Uraufführungswerkstatt „Deutschlandsaga“ an der Schaubühne Berlin. Seit 2009 arbeitet er als freischaffender Regisseur in Berlin, Wien, Osnabrück, Oldenburg und Jena. Er zeigte Arbeiten beim Osnabrücker Spieltriebe-3-Festival und am Schauspielhaus Wien. Seine „PSYCHIATRIE!Performance“, die er in Wien inszenierte, wurde für den Nestroy-Spezialpreis 2010 am Burgtheater nominiert. Am Staatstheater Mainz stellte er sich erstmals vor mit der Komödie „Kunst“ von Yasmina Reza und inszenierte in der letzten Spielzeit die Uraufführung von Daniel Mezgers „Balkanmusik“, welche auch zu den Autorentheatertagen ans Deutsche Theater in Berlin eingeladen wurde.


URAUFFÜHRUNG PREMIERE AM 13.01. 2012 TiC WERKRAUM

MEDEAS ERBE (AT) STEPHAN SEIDEL INSZENIERUNG STEPHAN SEIDEL BÜHNE UND KOSTÜME N. N.

Der Mythos von Medea gehört zu den bekanntesten Geschichten der antiken Tragödie: Die Frau, die ihre Heimat zurückgelassen hat, um einem fremden Mann zu folgen. Die Frau, die in ihrer ersehnten neuen Heimat als Barbarin beschimpft und des Landes verwiesen wurde. Die Frau, die ihre Kinder tötete. Medeas Geschichte ist durchsetzt von Heimatsuche und Heimatlosigkeit. Wohin sie auch kommt – allerorten bleibt sie die Fremde, Ausgeschlossene, gar Ausgestoßene. In jeder neuen, fremden Kultur fühlt sie sich ihrer Wurzeln beraubt: „Weil eine Fremd’ ich bin, aus fernem Land / Und unbekannt mit dieses Bodens Bräuchen, / Verachten sie mich, sehn auf mich herab, / Und eine scheue Wilde bin ich ihnen, / Die Unterste, die Letzte aller Menschen, / Die ich die Erste war in meiner Heimat.“ So klagt sie bei Franz Grillparzer. Ihr Mann Jason, der ihre Flucht einst ausgelöst hatte, wendet sich, kaum angekommen in der neuen Heimat, der Tochter von König Kreon zu und lässt Medea im Stich. Für die ihr entgegnete Abweisung und Ausgrenzung rächt diese sich grausam – und tötet ihre beiden Söhne.

Medeas Kinder tragen als Söhne einer mythischen Urgestalt im Diskurs um Entwurzelung, Rassismus und Identitätssuche ein besonderes Erbe in sich. Ausgehend vom antiken Vorbild befragt Stephan Seidel, Regisseur und in der Spielzeit 2011 / 2012 Hausautor am Staatstheater Mainz, für sein Theaterprojekt Migranten aus Mainz und entwickelt einen Text basierend auf Gesprächen und Interviews: Hätten Medeas Kinder das jahrelange Suchen ihrer Eltern zu einem Ziel führen und eine neue Heimat finden können? Oder hätte man sie abgeschoben, die doch keine „Schuld“ trifft, außer in eine fremde, subkulturelle Familie hineingeboren worden zu sein? Die Kinder und Enkel einstiger Einwanderer können heute die „Medea“-Geschichte mit ihren Erlebnissen weitererzählen. Fühlen sie sich in der neuen Heimat angekommen? Erfahren sie gesellschaftliche Akzeptanz oder werden sie zerrieben zwischen Anpassung und Identitätssuche? Was wäre also, wenn Medea ihre Kinder nicht getötet hätte , und diese ihre von Fremdheitserfahrungen geprägte Geschichte hätten weitererzählen können?

STEPHAN SEIDEL (*1983) studierte Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt /Main.Er war Stipendiat am Watermill Center von Robert Wilson in New York und des Autorenlabors am Düsseldorfer Schauspielhaus, zeigte eine Arbeit am Körber Studio Junge Regie und war eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2010. Stephan Seidel ist in der Spielzeit 2011 /2012 Hausautor am Staatstheater Mainz.

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MARCUS MISLIN

ANDREA QUIRBACH

MATHIAS SPAAN

VERENA BUKAL ZLATKO MALTAR

JOHANNA PALIATSOU

STEFAN GRAF MONIKA DORTSCHY PASCALE PFEUTI

NICOLE KERSTEN BERND-CHRISTIAN ALTHOFF LUKAS PILOTY LISA MIES ULRIKE BEERBAUM

ANDRÉ WILLMUND

KAROLINE REINKE

TIBOR LOCHER STEFAN WALZ GREGOR TRAKIS FELIX MÜHLEN

LORENZ KLEE MICHAEL SCHLEGELBERGER (OHNE BILD)


BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

PREMIERE AM 20.01. 2012 KLEINES HAUS

MAX FRISCH INSZENIERUNG MARCUS MISLIN BÜHNE INES ALDA KOSTÜME JUTTA DELORME

„20 Jahre nach der Uraufführung: das feuergefährliche Benzin auf dem Dachboden, das unser Gottlieb Biedermann riecht und das ihn ängstigt und das er als Haarwasser deklariert, hat sich inzwischen vermehrt: es reicht für einen Weltenbrand”, schreibt der Dramatiker Max Frisch 1978 über sein Erfolgsstück. Inzwischen sind nochmals über 30 Jahre vergangen, und die möglichen Gefahren, die unvermittelt ins scheinbar friedliche, wohlsituierte Leben einbrechen, sind weiter angewachsen. Aber überfallen sie uns wirklich von außen, oder trägt eine Gesellschaft den Keim für ihre eigene Zerstörung nicht eigentlich in sich selbst? Gottlieb Biedermann jedenfalls, ehrgeiziger Geschäftsmann und Hauseigentümer, terrorisiert auch gern: Strebt er, gemäß bürgerlicher Wertvorstellungen, nach äußerem Erfolg und Ansehen, so geht er zu diesem Zweck so gelassen wie beiläufig über Leichen. Zur Verschleierung seiner eigenen, alltäglichen Ungeheuerlichkeit schürt er, genauso wie eine ganze Gesellschaft von Biedermännern, eben Stellvertreterängste. Allerdings erschweren die nivellierenden Angstformeln ihrer Stammtischpolitik den Blick auf mög-

liche, wirkliche Gefahren: Und so akzeptiert Biedermann die Brandstifter, die sich ganz offen auf seinem Dachboden einnisten, bereitwillig. Den mehr als deutlichen Erklärungen zu ihren Absichten und ihrer Gefährlichkeit kann er in seiner spießigen Bürgerlich–––

Feuergefährlich ist viel, / Aber nicht alles, was feuert, ist Schicksal ... – Max Frisch – keit ohnehin nichts entgegensetzen. Stattdessen übt er sich im Verdrängen. Als aber auch ihn angesichts von Benzinfässern und Zündschnüren ein ungutes Gefühl überkommt, wird er schließlich doch noch aktiv – indem er die Brandstifter als Gäste bewirtet, um ihre Freundschaft zu gewinnen. So versucht er das längst unvermeidliche Unheil zumindest von sich selbst abzuwenden … Frischs „Lehrstück ohne Lehre” um die kleinen, feigen Falschheiten, die doch eine Welt in den Abgrund reißen, hinterlässt auch in einer heutigen Gesellschaft deutliche Brandspuren.

MARCUS MISLIN (*1951) ist Schauspieler und Regisseur am Staatstheater Mainz. Er brachte bereits mehrere Dramatisierungen literarischer Texte auf die Bühne, darunter 2002 „Das Vaterspiel“ nach Josef Haslinger am Schauspielhaus Graz, 2009 eine Bearbeitung von Kafkas „Amerika“ am Staatstheater Saarbrücken, Flauberts „Madame Bovary“ 2007 in Mainz und Salman Rushdies „Die satanischen Verse“ 2008 am Hans Otto Theater Potsdam. Seine 2003 am Deutschen Theater Berlin entstandene Thomas-Mann-Dramatisierung „Die Fülle des Wohllauts“ wurde vom Schauspiel Frankfurt und dem Schauspielhaus Düsseldorf übernommen. Am Staatstheater Mainz inszeniert er regelmäßig das Weihnachtsmärchen im Großen Haus. In der letzten Spielzeit inszenierte er mit großem Erfolg „Alte Meister“ von Thomas Bernhard im TiC Werkraum.

Wen wir offenbar – trotz der Erfahrung der letzten Wirtschaftskrise – immer wieder gern auf unsere Dachböden einladen: den nächsten Ackermann. – Marcus Mislin – 51


PREMIERE AM 10.02. 2012 KLEINES HAUS

EIN NEUES STÜCK MATTHIAS FONTHEIM

INSZENIERUNG MATTHIAS FONTHEIM BÜHNE UND KOSTÜME N. N.

Intendant Matthias Font-heim versteht sein Theater als Ort der Gegenwart, der Kommunikation und der Erprobung von Neuem. Wesentlicher Bestandteil dieser Zeitgenossenschaft ist der am Staatstheater Mainz gepflegte enge Kontakt und rege Austausch mit zahlreichen sowohl jüngeren als auch renommierten Autoren, deren Stücke regelmäßig – meist in Ur- oder Deutschsprachigen Erstaufführungen – gezeigt werden. Jüngstes Zeugnis des großen Interesses an der Autorenpflege und dem engen Austausch mit den Schreibenden im Schreibprozess ist die Einrichtung einer Hausautorenschaft

seit der Spielzeit 2010 / 2011, aber auch die seit 2007 / 2008 als „Text trifft Regie“ in Form eines Wettbewerbs durchgeführte Nachwuchsförderung. Seit vielen Jahren ist Matthias Fontheim als Regisseur darüber hinaus auch ganz persönlich Autoren wie Simon Stephens und Bruce Norris verbunden. Beide Autoren hat er in den vergangenen Spielzeiten wiederholt als Deutschsprachige Erstaufführungen in vielbeachteten Inszenierungen in Mainz präsentiert. Wir halten diese Spielplanposition noch frei für ein aktuelles Stück in der Regie von Matthias Fontheim.

arbeitete als freier Regisseur u. a. an den Theatern in Freiburg, Kassel, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Schauspielhaus Zürich. Am Niedersächsischen Staatsschauspiel Hannover war er als Regisseur und Leitungsmitglied engagiert, anschließend am Bayerischen Staatsschauspiel München. 2000 / 2001 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Graz. Seit der Spielzeit 2006 / 2007 ist Matthias Fontheim Intendant des Staatstheaters Mainz. Eine intensive Arbeitsbeziehung verbindet ihn mit Simon Stephens: Dessen „Port“ und „Country Music“ zeigte er als Deutschsprachige Erstaufführungen in Graz, am Staatstheater Mainz folgten „Motortown“ (DE 2006), „Christmas“ (DSE 2007) und „Marine Parade“ (DSE 2010). Von Bruce Norris brachte Matthias Fontheim bereits zwei Stücke zur Deutschsprachigen Erstaufführung in Mainz: Auf „Reiz und Schmerz“ (2009) folgte 2011 „Clybourne Park“.

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Ein Wort über die Stellung der Jugend: Was [sie] braucht, ist die Bestätigung, dass ihr Heranwachsen einen Sinn hat, dass Leistungen, nach denen sie sich sehnt, von ihr verlangt, ja, als etwas Selbstverständliches von ihr erwartet werden. – Ferdinand Bruckner –

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Dieses „Einander-Nicht-Halten“-Können, man trifft sich, berührt sich, projiziert seine Wünsche in den Anderen, kann aber nicht festhalten und treibt weiter. – Dominique Schnizer – 54


PREMIERE AM 15.03. 2012 KLEINES HAUS

KRANKHEIT DER JUGEND FERDINAND BRUCKNER INSZENIERUNG DOMINIQUE SCHNIZER BÜHNE UND KOSTÜME CHRISTIN TREUNERT

DOMINIQUE SCHNIZER (*1980) war am Schauspielhaus Graz und Staatsschauspiel Stuttgart als Regieassistent engagiert. Er inszenierte u. a. am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Theater Heidelberg und am Teatro Avenida in Mosambik. Zuletzt zeigte er am Deutschen Nationaltheater Weimar die Dramatisierung des Romans „Alles ist erleuchtet“ von Jonathan Safran Foer.

Die Figuren in Ferdinand Dieser löst sich aus ihrer emotionaBruckners „Krankheit der Jugend“ sind len Umklammerung und flüchtet in die jung, die Welt steht ihnen offen und Arme der ehrgeizigen aber langweilidas Leben noch vor ihnen. Eigentlich gen Irene. Maries Kommilitonin Desihaben sie alles – und doch reicht es ree wiederum bewältigt medizinische ihnen nicht: Sie sind verloren in einer Prüfungen ähnlich spielend wie ihr Lie- gien für Eskapismus im Überfluss biegrundsätzlichen Hilflosigkeit dem Le- besleben. Dass ihr dominanter Mitbe- ten und selbst soziale Interaktion mit ben gegenüber, schaffen es nicht, sich wohner Freder mittlerweile nicht mehr anderen zunehmend entfremdet stattin einem von Übersättigung und Lange- sie, sondern das Dienstmädchen Lucy findet, macht sich Gleichgültigkeit und weile dominierten Leben Ziele zu set- verführt, macht ihr nichts aus. Stattdes- Belanglosigkeit breit. Trotz zen. Auf der Suche nach Sinn und Halt, sen beginnt sie ein lesbisches Verhältnis scheinbar vorhandener Möglichkeiten, nach Erfolg, Karriere und Liebe in einer mit Marie. Die junge Lucy ist derweil dem eigenen Leben eine Bedeutung zu Welt, in der Werte fragwürdiger wer- in ihrer Verliebtheit den skrupellosen geben, schleicht sich in Alles eine exden, laufen sich ihre Selbstfindungs- wie zynischen Machtspielen Freders treme Gefühllosigkeit ein. Vermeintlich versuche zunehmend leer. Was bleibt? hilflos ausgeliefert … Fer- am Startpunkt zum „wirklichen Leben“ Immer neue Modelle von Liebe und Be- dinand Bruckners spätexpressionisti- führen die Wege dieser Jugend ins Leeziehung zu testen. Das Spiel sches Drama von 1926 ist heute wieder re … „Wozu noch weiter? Manchmal mit den Gefühlen der anderen fordert aktuell. In einer Zeit, in der die dazu- schwindelt man sich darüber hinweg, immer größere Exzesse, um das ei- gewonnene Freiheit uns nicht mehr und dann erwacht man wieder: Es ist gentliche Ziel zu erreichen: sich selbst lockt, sondern auch verschreckt, in wieder dasselbe. Es ist immer wieder wirklich zu spüren. Medizin- der wir einer Vielzahl von Ereignissen dasselbe. Wozu?“, fragt Desiree. Frestudentin Marie feilt neben ihrer Pro- derart ungefiltert ausgesetzt sind, dass der weist den einzig möglichen Ausweg: motion an einer bürgerlichen Zukunft wir für keines mehr echtes Interesse „Man muss im richtigen Augenblick mit mit ihrem langjährigen Freund Petrell. aufbringen können, in der sich Strate- Bewusstsein verbürgerlichen.“ 55


KÖNIGREICH

(KUCHEN ODER TOD)

LISA DANULAT INSZENIERUNG JOHANNES SCHMIT BÜHNE UND KOSTÜME N. N.

In der vergangenen Spielzeit startete mit Lisa Danulat das neue Hausautorenprogramm am Staatstheater Mainz. Im Rahmen der Hausautorenschaft zeigte die junge Dramatikerin in ihrer Reihe „Schlafstörungen“ Werkstattabende, die sie gemeinsam mit Schauspielern des Ensembles erarbeitete, und in denen sie neue Texte ausprobierte. Den Abschluss dieser Zusammenarbeit bildet in dieser Spielzeit die Uraufführung des Stücks „Königreich (Kuchen oder Tod)“ im TiC Werkraum in der Regie von Johannes Schmit. Lisa Danulat öffnet in „Königreich (Kuchen oder Tod)“ die Krankenakten von Patienten der Psychiatrie. Sie verdichtet Arztgespräche, autobiographische Notizen, fröhlich machende Medikamente, Interviewmaterial und Tagebucheinträge zu einer psychosomatischen Collage.

Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch!

LIEBES STIMMUNGSTAGEBUCH! Warum soll ich mich mit fremden Krisengebieten auseinandersetzen, wenn ich doch längst mein Eigenes geworden bin?

JOHANNES SCHMIT, geboren 1981 in Trier, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Medizin und Kulturwissenschaften in Heidelberg, Saarbrücken, Berlin und Hildesheim. 2004 folgte ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Er hospitierte und assistierte bei Katharina Thalbach, Oliver Herrmann und Robert Wilson am Maxim Gorki Theater Berlin, am Berliner Ensemble und bei der Ruhrtriennale. Ab 2003 zeigte er eigene Inszenierungen in Hamburg und am bat-Studiotheater Berlin. 2007 /2008 übernahm er Regiemitarbeit und -assistenz bei Laurent Chétouane für dessen „Tanzstück #2“ in den Sophiensaelen und für „Faust #2“ in Weimar. In den Spielzeiten 2008 / 2009 und 2009 / 2010 war er als Hausregisseur am Centraltheater Leipzig, wo er zahlreiche Inszenierungen an der Skala verantwortete, u. a. die Uraufführung von „Im Pelz“ von Katharina Schmitt, das 2010 zum Festival Radikal jung nach München eingeladen wurde.

– Wann ist man psychisch gesund und wann gilt man als krank? – Was macht man, wenn man aus Angst nicht mehr vor die Tür gehen kann? – Was passiert, wenn die Geisterwelt auf die reale Welt trifft und beide Welten zusammenbrechen? – Eine Frau zerfällt in drei Teile. – Ihr junges Ich leidet unter permanenter Lebensangst, ihr altes Ich lebt nur noch von Suizidversuch zu Suizidversuch. – Die Frau wendet sich umgehend an ihren Arzt, DOKTOR DOKTOR, aber auch der scheint im Alltag nicht mehr so recht klarzukommen. In resignierter Hassliebe begeben sich die Beiden auf die Suche nach Gründen, und schon bald verschwinden die Grenzen zwischen Arzt und Patient. Und immer mehr werden die Therapiesitzungen einer einzelnen Person zum Krankenbericht eines ganzen Landes. – Draußen verschwindet die Reihenhaussiedlung mitsamt ihren Einwohnern im emotionalen Nichts. Alles verlangt nach einem Helden. – Stets dabei: Das Radio mit neuen Katastrophenmeldungen aus Krisengebieten und zahlreiche Bewohner eines fiebrigen Märchenwaldes, die ungefragt ihren Seelensenf dazu geben. Das Ziel aller: Eine nicht näher definierte Art von Utopie. – Warum kann man sich selbst so schwer in Ruhe lassen? – Ist es schlimm, den Tag weinend im Bett zu verbringen, obwohl Frühling ist? – Wie gestaltet man ein Leben in Deutschland ERFÜLLEND? – Kann man der Depression entfliehen, indem man sich oft verliebt, viel reist oder sozial engagiert? – Wie geht es meinem Therapeuten privat? (Lisa Danulat) 56


URAUFFÜHRUNG PREMIERE AM 30.03. 2012 TiC WERKRAUM

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Liebes Stimmungstagebuch! Ich würde mich mitsamt meinen Ängsten gerne an der Garderobe abgeben. – Lisa Danulat –

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PREMIERE AM 07.04. 2012 KLEINES HAUS

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH TENNESSEE WILLIAMS INSZENIERUNG SARANTOS ZERVOULAKOS BÜHNE RAIMUND O. VOIGT KOSTÜME GERALDINE ARNOLD

Manchmal sind diejenigen, denen wir am nächsten stehen, unsere schlimmsten Feinde. In den Theaterstücken von Tennessee Williams ist das der Normalfall. In „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ zeichnet er eine Familie, deren Lebenslügen sich verselbstständigt haben, und die sich gegenseitig das Zusammenleben zur Hölle macht: Big Daddy ist todkrank, und keiner will es ihm sagen. Aber sein Erbe antreten wollen alle. So ist die ganze Familie auf dem Landsitz des steinreichen Großgrundbesitzers zusammengekommen, um seinen 65. Geburtstag zu feiern – der wohl sein letzter sein wird. Und gerade deshalb gilt es, besonders ausgelassen zu feiern, mit Sahnetorte, Papierhütchen und nervenaufreibenden Darbietungen der umfänglichen Enkel-

schar. Für deren Existenz ist allein der beängstigend fruchtbaren Schwiegertochter Mae zu danken, wie sie nicht müde wird, allen – und vor allem ihrer immer noch kinderlosen Schwägerin Maggie – unter die Nase zu reiben. Denn im Hause Pollitt, in dem schon „Big Daddy“ und „Big Mama“ namentlich ihre Fortpflanzungserfolge feiern, sind Frauen ohne Kinder suspekt. Big Daddys und Big Mamas eigene Kinder, die Söhne Gooper und Brick, sind als Quellen elterlichen Stolzes allerdings nur eingeschränkt tauglich. Der Ältere, Gooper, ein kleingeistiger Rechtsanwalt, macht alles richtig: Er ist kalkuliert, strebsam und statusbewusst, aber sein Vater kann ihn wegen seiner nur allzu offenkundigen Mittelmäßigkeit nicht ertragen. Brick, einst der strah-

lende und vielgeliebte Prinz der Familie und ein hoffnungsvoller Footballspieler, ist nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere dem Alkohol verfallen und inszeniert nun vor allem seine Selbstzerstörung. Er hasst seine Frau Maggie, sperrt sie in einen Ehe käfig ohne Zuneigung und Sex – immerhin unter Wahrung der bürgerlichen Konvention. Gegen die emotionale Kälte ihres eigenen Mannes anrennend, kämpft allein Maggie um ihre Liebe und ihren Anspruch auf Glück. „Die Gesetze des Schweigens funktionieren nicht immer! Nein, die Gesetze des Schweigens funktionieren nicht . . . “, weigert sie sich, das Gewebe aus Lügen und Heuchelei, das sich im Laufe der Jahre über der Familie Pollitt ausgebreitet hat, länger zu akzeptieren. 58


––– Wieviel Lüge muss man akzeptieren, um das Gesicht wahren zu können? Wieviel Geheimnis trägt ein jeder von uns in seiner Seele, und wieviel davon ist ihm selbst bewusst? Und welche Möglichkeiten bietet eine existente Lüge dem Zusammenleben? Fragen, die am Anfang einer Reise stehen, für die uns Tennessee Williams mit seinen Figuren, ihren Abgründen, Sehnsüchten und Nöten eine starke Vorlage zur Verfügung stellt, die einem Ensemble die Auseinandersetzung – letztlich mit eigenen Lebenswahrheiten – ermöglicht. – Sarantos Zervoulakos –

SARANTOS ZERVOULAKOS, geboren 1980 in Thessaloniki, studierte Schauspielregie am Max-ReinhardtSeminar in Wien. Bereits mit seinen Inszenierungen im Rahmen des Studiums konnte er auf sich aufmerksam machen, darunter 2008 „Lysistrata“ von Aristophanes, Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ (eingeladen 2009 zur „Young Actors Week Salzburg“ sowie zur „Neuen Tribüne Wien“) und die Franzobel-Uraufführung „Liebesgeschichte“(ZORN!Festival Wien 2009). Seine Diplom-Inszenierung von Ibsens „Peer Gynt“ wurde im Körber Studio Hamburg und beim Festival Premières Strasbourg gezeigt. Im Rahmen des Brucknerfestes Linz brachte Sarantos Zervoulakos „Die Seemannsbraut“ von Franzobel zur Uraufführung. Er inszenierte am Theater Heidelberg die Deutschsprachige Erstaufführung „Jenseits von Eden“, am Burgtheater Wien „Eine Sommernacht“ von David Greig und zuletzt am Theater Oberhausen Goethes „Iphigenie auf Tauris“. 59


LILIOM

PREMIERE AM 05.05. 2012 GROSSES HAUS

FERENC MOLNÁR INSZENIERUNG JAN PHILIPP GLOGER BÜHNE UND KOSTÜME N. N.

Aber er ist zu stolz, um das Angebot Das Stadtwäldchen Liliom ist Ausrufer und bes- von Frau Muskat, wieder zurückzukomter Anheizer beim Karussell im Vergnü- men, anzunehmen. Liliom braucht dringungspark des Budapester Stadtwäld- gend Geld. Ein Freund überredet ihn chens. Er ist laut und brutal, gewalttätig zu einem Raubüberfall. Sie sind sogar und kriminell. Er ist aber auch unwider- zum Mord bereit, um an das Geld zu stehlich und charmant, ein Vorstadt- kommen. Wenn alles klappt, will Liliom Casanova, ein Entertainer. Er unterhält nach Amerika und dort ein besseres Männer und Frauen mit seinen Witzen Leben beginnen. Aber der Überfall geht und Liedern, und er liebt seine Freiheit. schief. Der Komplize flieht und Liliom Die Freiheit im Leben und in der Liebe. wird gestellt. Noch ehe er verhaftet werden kann, bringt er sich selber um. Die Liebe Als Liliom mit dem jungen Im Himmel Dienstmädchen Julie heftig flirtet, wird Im Jenseits trifft Liliom auf Frau Muskat, seine Chefin, mit der er „himmlische“ Beamte, die ihn über auch ein Verhältnis hat, so eifersüchtig, sein wenig geglücktes Leben verhören. dass sie ihm die Anstellung am Karussell Sechzehn Jahre im Fegefeuer soll er seikündigt und ihn vor die Tür setzt. Auch ne Schuld abtragen. Dann bekommt er Julie verliert ihre Stelle. Die beiden blei- eine zweite Chance. Er darf für einen ben zusammen, doch Liliom findet sich Tag zurück ins Leben, um Julie und ihim bürgerlichen Leben, außerhalb des rem gemeinsamen Kind etwas Gutes zu Rummelplatzes, nicht zurecht. Julies be- tun dingungslose Liebe überfordert ihn. Er küsst sie, und er schlägt sie. Liliom kann Die Sehnsucht seine Gefühle nicht zeigen. Die VerantFerenc Molnárs Vorstadtwortung für einen anderen Menschen, legende „Liliom“ ist 1909, in der EndSprachlosigkeit und die Angst vor dem phase der österreich-ungarischen MoVersagen treiben Liliom zu Gewalt wie narchie, entstanden. Es ist die Zeit des zu Ohnmachtsgefühlen. gesellschaftlichen Umbruchs, in der sich die Unterschicht zu emanzipieren Der Tod beginnt. Aber Molnárs Liliom verweiAls Julie schwanger wird, ver- gert das Sich-Einrichten in der (klein-) schärft sich die Situation. Er sehnt sich bürgerlichen Welt. Mit anarchischer immer mehr nach seinem alten Leben, Energie bricht er aus der Enge der Vernach seiner Freiheit und dem Erfolg hältnisse aus und landet in der Halbwelt bei den Frauen als Jahrmarktausrufer. der Spieler und Kleinkriminellen. Einzig

Julies kompromisslose Liebe kann ihn halten. „Liliom“ ist kein romantisches Sozialdrama, auch kein gesellschaftskritisches Volksstück. Vielmehr ist es ein Stück über eine große, eine abgrundtiefe Liebe, die sowohl rohe Gewalt als auch absolute Hingabe wie selbstverständlich in sich vereint.

JAN PHILIPP GLOGER (*1981) studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Regie in Zürich. Er arbeitete als Regisseur u. a. am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Theater Augsburg, am Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus in Hamburg, zeigte Inszenierungen bei der Ruhrtriennale und beim Heidelberger Stückemarkt. 2008 erhielt er den Regiepreis der Bayerischen Theatertage. Auf Mozarts „Le nozze di Figaro“ (2010) am Theater Augsburg als seine erste Operninszenierung folgt in der Spielzeit 2011 /2012 Händels „Alcina“ an der Semperoper in Dresden. Am Staatstheater Mainz inszenierte er „Traumnovelle“ und „Kabale und Liebe“. Ab der Spielzeit 2011 /2012 ist er darüber hinaus Leitender Schauspielregisseur am Staatstheater Mainz. 60


URAUFFÜHRUNG PREMIERE AM 11. 05. 2012 TiC WERKRAUM

EIN NEUES STÜCK TEXT TRIFFT REGIE KOPRODUKTION MIT UniT Graz Die Zusammenarbeit mit dem Lehrgang Szenisches Schreiben der UniT Graz wird weiter fortgesetzt. Im Juni 2011 treffen erneut vier junge Autoren auf vier junge Regisseure an ungewöhnlichen Orten des Hauses. In nur einer Woche entstehen mutige, lebendige und zeitgemäße Stückpräsentationen mit Werkstattcharakter. Der vielversprechendste Text wird mit einer Uraufführung im TiC Werkraum ausgezeichnet. Noch wissen auch wir nicht, welches neue Stück an dieser Spielplanposition auf die Bühne gebracht wird. Die Wartezeit bis zur Entscheidung verkürzt ein Blick auf die Teilnehmer und Ergebnisse der letzten Jahre: Bemerkenswerte und erfolgreiche junge Theaterschaffende wie Jörg Albrecht, Robert Borgmann, Jan-Christoph Gockel, André Rößler, Stephan Seidel und Christian Winkler waren bereits beteiligt. Aus dem mehrphasigen Arbeitsprozess im Wettbewerb sind zum Teil enge Verbindungen zwischen dem Staatstheater und den beteiligten Autoren und Regisseuren hervorgegangen. Uraufgeführt wurden bereits „Too low terrain“ von Lisa Danulat (2009), „leben lügen lagern“ von Claudia Tondl (2010) und „Eine Fahrt ans Mittelmeer“ von Fiston Mwanza (2011). Die Hausautorin der Spielzeit 2010 / 2011, Lisa Danulat, ist eine Entdeckung aus „Text trifft Regie“. Sie gewann den ersten Wettbewerb 2008. In dieser Spielzeit führen wir die intensive Arbeitsbeziehung zu ihr mit der bereits dritten Uraufführung an diesem Haus fort. Die bei „Text trifft Regie“ zur Uraufführung ausgewählten Produktionen waren in den vergangenen Jahren kreative Bereicherungen unseres Spielplans. Die „Frischzellenkur für das Theater“, wie der erste Autorentag angekündigt wurde, hält auch in der Spielzeit 2011/ 2012 Neues bereit. Wir halten diese Spielplanposition im TiC Werkraum frei. 61


––– Ich weiß nicht mal, was das ist, Grundsätze. – Helene in „Vor Sonnenaufgang“ – 62


VOR SONNENAUFGANG GERHART HAUPTMANN INSZENIERUNG CHRISTOPH MEHLER BÜHNE UND KOSTÜME N. N.

Die Uraufführung von Hauptmanns Erstlingsdrama führte 1889 in Berlin zu einem Theaterskandal: Der Autor hatte eine analytische Bestandsaufnahme der sozialen Verwerfungen seiner Zeit geliefert und dabei pointiert eine Gesellschaft gezeichnet, in der die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinanderklaffte. Heute trifft das Stück wieder schmerzhaft den Nerv: Die bürgerliche Mitte verliert zunehmend an Substanz, traditionell mit ihr verknüpfte Wertvorstellungen werden gründlich durchgeschüttelt. Wieder klafft die Schere auf, und die Angst, durch die Maschen des sozialen Netzes zu rutschen, ist ungebrochen. Verlieren sich unsere Ideale in den globalen Vernetzungen eines unübersichtlichen internationalen Marktes? In der einstigen Bauernfamilie Krause zeigt Gerhart Hauptmann Menschen, die zu Wirtschaftsgewinnlern geworden sind: Durch Kohlevorkommen auf ihrem Land, die sie nun ausbeuten lassen, sind sie zu schnellem Reichtum gekommen. Dass der sich auf der Armut Anderer gründet, denen dieser Aufstieg nicht gelingt, und die als Bergarbeiter womöglich noch schlechtere Lebensbedingungen haben als früher, lässt sich leicht ausblenden. Ohnehin ist den

Aufsteigern ihr innerer Halt verloren gegangen. Aus der Armut sind sie nahtlos in die Wohlstandsverwahrlosung gerutscht. Zwischen ihrem rücksichtslosen Wohlleben und den sehr realen Nöten derer, die unter ihnen zurückbleiben, lässt sich mit den fragwürdigen Theorien eines unzulänglichen Sozialreformers längst nicht mehr vermitteln. Wer das nicht begreift, ist allerdings Redakteur Alfred Loth, der bei einer Recherche zu den Arbeitsbedingungen der ländlichen Grubenarbeiter unvermittelt auf seinen alten Schulfreund Hoffmann, Schwiegersohn der Krauses, trifft. In ihrer Jugend teilten die Männer sozialistische Ideale, die Hoffmann allerdings längst verworfen hat. Loth mit seinen wohlformulierten, aber weitgehend lebensfernen Thesen stört: Im Ort, aber auch in Hoffmanns Familie, die sich in ihrem Leben auf der Sonnenseite ganz gut eingerichtet hat – mit allen Konsequenzen. Mit Loths verstiegenem Theoretisieren kann man auf dem Hof nichts anfangen. Einzig Hoffmanns Schwägerin Helene sieht in ihm eine Chance auf Rettung aus der familiären Misere. Ihre Hoffnung zerbricht allerdings, als sich zeigt, dass es dem großen Reformer leichter fällt, Forderungen an die Welt zu stellen, als sie im eigenen Leben zu erfüllen.

CHRISTOPH MEHLER (*1974) arbeitete nach einer Schauspielausbildung als Regieassistent am Deutschen Theater Berlin, u. a. bei Dimiter Gotscheff, Jürgen Kruse und Armin Petras. Von 2006 bis 2009 leitete er die Spielstätte „Box und Bar“ des Deutschen Theaters. In der Spielzeit 2009 /2010 inszenierte er „Hautnah“ von Patrick Marber als Koproduktion von Schauspiel Frankfurt und dem Schauspielhaus Bochum, außerdem arbeitete er am Theater Dortmund, am Schauspielhaus Wien sowie am Staatstheater Nürnberg. Im April 2011 zeigte er die Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs neuestem Stück „Wenn, dann: was wir tun, wie und warum“ am Schauspiel Frankfurt. Seine erste Arbeit am Staatstheater Mainz ist „Endstation Sehnsucht“.

PREMIERE AM 01. 06. 2012 KLEINES HAUS

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Stephan Seidel Hausautor

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MAN WIRD ALS AUTOR ANS THEATER EINGELADEN. DAS IST SCHON EINMAL DER ERSTE WICHTIGE PUNKT. MAN WIRD EINGELADEN AN EINEM THEATERPROZESS TEILZUNEHMEN, DAS THEATER KENNENZULERNEN, MAN HAT DIE MÖGLICHKEIT IN EINEN LEBENDIGEN AUSTAUSCH MIT SCHAUSPIELERN UND DRAMATURGIE ZU TRETEN: ÜBER EIGENE TEXTE ZU SPRECHEN, ABER AUCH ÜBER TEXTE ANDERER AUTOREN UND DIE PROJEKTE, DIE AM STAATSTHEATER MAINZ ENTWICKELT WERDEN. DAS IST ETWAS, WAS VIELEN THEATERAUTOREN NICHT MÖGLICH IST. ICH GLAUBE, DASS EINE HAUSAUTORENSCHAFT NEBEN STÜCKAUFTRÄGEN DIE BESTE FÖRDERUNGSMÖGLICHKEIT FÜR JUNGE DRAMATIKER ÜBERHAUPT IST. GLEICHZEITIG BIETET MIR DAS STAATS THEATER MAINZ DIE CHANCE, TEXTE, DIE NOCH IN DER ENTWICKLUNG BEGRIFFEN SIND, MIT SCHAUSPIELERN AUS DEM ENSEMBLE AUSZUPROBIEREN. DAS IST EINE GROSSARTIGE GELEGENHEIT. STEPHAN SEIDEL


HAUSAUTOR STEPHAN SEIDEL In der vergangenen Spielzeit startete das Staatstheater Mainz mit Lisa Danulat sein neues Hausautorenprogramm und erweiterte damit seine Förderung junger Autoren. Mit dem Dramatiker und Regisseur Stephan Seidel geht das Programm in die zweite Runde. Im Vordergrund der Hausautorenschaft steht die unmittelbare Zusammenarbeit zwischen Autor und Theater. Der lebendige und vitale Austausch macht die Autorenarbeit greifbar. Das Schreiben soll als Prozess eines vielfältigen gemeinsamen Wirkens von Autor und Theaterschaffenden erkennbar werden. Hausautorenschaft heißt Werkstatt, bedeutet Sich-Ausprobieren: Welche Themen bewegen uns? Wie verändert sich unser alltägliches Leben um uns herum? Ein Hausautor kann spontan auf gesellschaftliche Ereignisse reagieren und diese in Texten darstellen. Er kann jederzeit mit den Mitteln des Theaters antworten: Die Offenheit des Formats schafft einen kreativen und spielerischen Umgang mit Räumen und Spiel- und Sprachformen. Mittelpunkt der Hausautorenarbeit des gebürtigen Hallensers wird die Entwicklung und Inszenierung von „Medeas Erbe“ (AT) sein. Jedoch wird STEPHAN SEIDEL er auch aktiv am Theatergeschehen teilnehmen, sich beratend an Gesprächen (*1983) studierte zunächst Literatur und über neue Themen, Stoffe und Stücke beteiligen. Gemeinsam mit den Schau- Philosophie in Potsdam und Berlin, im spielern des Ensembles Werkstattabende erarbeiten, an denen neue Texte Anschluss Theaterregie an der Hochausprobiert werden sollen. Beobachtungen, Gedanken und anderes Material schule für Musik und Darstellende Kunst werden auf seinem Blog im Internet präsentiert, wie auch Film- und Audio- Frankfurt / Main. Seine erste Inszenieprojekte. Das Schreiben fürs Theater rückt so näher an das Thea- rung eines eigenen Textes entstand ter heran. Die Hausautorenschaft schafft für beide Seiten die Möglichkeit zur 2004 am Thalia Theater Halle mit „Unter gegenseitigen Beobachtung, Erprobung und Befruchtung der kreativen Arbeit. der Haut“. Er war Stipendiat am WaterDer Autor wird Teil des Theaters. mill Center von Robert Wilson in New York und des Autorenlabors am Düsseldorfer Schauspielhaus, zeigte eine Arbeit am Körber Studio Junge Regie 2010 und war eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2010. Am Schauspiel Frankfurt inszenierte er 2010 seine Diplominszenierung „Das letzte Hochhaus“. Am Staatstheater Wiesbaden brachte er die Uraufführung seines Stücks „Das Gähnen der Leere“ auf die Bühne sowie im März 2011 Goethes „Stella“.

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WEITER IM REPERTOIRE REPERTOI SCHAUSPIEL SCHAUSP

WIEDERAUFNAHME

WIEDERAUFNAHME

AB 27. 09. 2011, KLEINES HAUS

AB 18.11. 2011, KLEINES HAUS

ENDSTATION SEHNSUCHT

ANTIGONE

TENNESSEE WILLIAMS

JEAN ANOUILH / SOPHOKLES

Inszenierung Christoph Mehler

Inszenierung Philip Tiedemann

Bühne Nehle Balkhausen

Bühne und Kostüme Stephan von Wedel

Kostüme Anne Hölzinger

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TERMINE IN PLANUNG, KLEINES HAUS WIEDERAUFNAHME

ÜBERNAHME

AB 28. 09. 2011, GROSSES HAUS

VOM SCHAUSPIELHAUS ZÜRICH

URAUFFÜHRUNG

ANDORRA

DIE NIBELUNGEN

MAX FRISCH

NACH „DER RING DES NIBELUNGEN”

Inszenierung Matthias Fontheim

VON RICHARD WAGNER

Bühne und Kostüme Johannes Schütz

Inszenierung Martin Oelbermann

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Bühne und Kostüme Marc Thurow ––––

TERMINE IN PLANUNG, KLEINES HAUS

KABALE UND LIEBE WIEDERAUFNAHME

FRIEDRICH SCHILLER

AB 27. 09. 2011, TiC WERKRAUM

Inszenierung Jan Philipp Gloger

URAUFFÜHRUNG /

Bühne Franziska Bornkamm

KOPRODUKTION MIT UniT GRAZ

Kostüme Heide Kastler

EINE FAHRT ANS MITTELMEER FISTON MWANZA Inszenierung Johannes Schmit Bühne und Kostüme Markus Wagner ––––

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BALLETT 68


TEARS ON SCRIPTEASE

PREMIERE AM 05. 11. 2011 KLEINES HAUS

SCRIPT

CHOREOGRAPHIE PASCAL TOUZEAU MUSIK 48nord BÜHNE, LICHT UND KOSTÜME PASCAL TOUZEAU

SOLDATEN CHOREOGRAPHIE DAVY BRUN MUSIK N. N. BÜHNE UND LICHT DAVY BRUN KOSTÜME N. N.

DUO

CHOREOGRAPHIE WILLIAM FORSYTHE MUSIK THOM WILLEMS BÜHNE, LICHT UND KOSTÜME WILLIAM FORSYTHE

TEARS

CHOREOGRAPHIE PASCAL TOUZEAU MUSIK 48nord BÜHNE, LICHT UND KOSTÜME PASCAL TOUZEAU

„Scriptease“ war der Titel der ersten choreographischen Arbeit von Pascal Touzeau am Frankfurter Mousonturm. Erster und vierter Teil von „Tears on Scriptease” unterziehen diesen Anfang einer choreographischen Befragung.

Mit Davy Brun wird ein junger, vielversprechender Choreograph vorgestellt. Brun, der zunächst als Tänzer in zahlreichen renommierten Compagnien reüssierte und die Vielfalt zeitgenössischer Bewegungvokabulare verinnerlicht hat, entwickelt sich zu einem der großen, selbstständigen und

phantasievollen Choreographen der Gegenwart. Mit „Duo“ von William Forsythe präsentiert ballettmainz wieder eine bedeutende Arbeit des wohl wichtigsten zeitgenössischen Choreographen. 69


URAUFFÜHRUNG

VOICES

PREMIERE AM 03. 02. 2012 GROSSES HAUS

CHOREOGRAPHIE PASCAL TOUZEAU MUSIK PE¯TERIS VASKS MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. BÜHNE, LICHT UND KOSTÜME PASCAL TOUZEAU

Mit P¯eteris Vasks verbindet Pascal Touzeau eine langjährige produktive Freundschaft: In „No thumb“ setzte sich Touzeau mit dessen „Dona nobis pacem“ auseinander, das Cellokonzert bildete die musikalische Basis für „Puzzle“. Nun widmet sich Pascal Touzeau erneut der Musik des großen lettischen Komponisten – einer Musik, die durch die Verzweiflungen des 20. Jahrhunderts gegangen ist und Räume beschwört, in denen unwiederbringliche Schönheit widerzuhallen scheint. P¯eteris Vasks wurde als Sohn eines Pfarrers geboren.

Er studierte an der Musikakademie in Riga zunächst Geige, anschließend Komposition an der Lettischen Musikhochschule in Riga. Von 1963 bis 1974 war er Mitglied verschiedener Sinfonieund Kammerorchester in Litauen, 1996 wurde er zum „Main Composer“ des Stockholmer Festivals für neue Musik ernannt und mit dem Herder-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. ausgezeichnet. Drei Mal erhielt er den „Großen Musikpreis Lettlands“. Seit 1994 ist Vasks Ehrenmitglied der Lettischen Akademie der Wissenschaften und wurde 2 001 in die von König Gustav III.

in Stockholm gegründete Königlich Schwedische Musikakademie aufgenommen. Vasks zählt zu den bekanntesten Komponisten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

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TAKAKO NISHI

CRISTINA AYLLÓN PANAVERA

DENISLAV KANEV

LUISA SANCHO ESCANERO

SÉBASTIEN MARI VERONICA SEGOVIA TORRES DOMINIQUE OFELIA ROSALES

ANDREA MENDEZ CRIADO LAIA DURAN FÍGOLS

ROSS MARTINSON

ANNE JUNG

STÉPHEN DELATTRE GUILLAUME HULOT

MARIYA BUSHUYEVA

PRÊLE MAINFROY KEIKO OKAWA ANTONIN COMESTAZ EMMANUEL GÁZQUEZ


URAUFFÜHRUNG

TOUZEAU / GODANI (AT)

PREMIERE AM 14. 04. 2012 GROSSES HAUS

ERSTER TEIL CHOREOGRAPHIE PASCAL TOUZEAU MUSIK N. N. BÜHNE, LICHT UND KOSTÜME PASCAL TOUZEAU

ZWEITER TEIL CHOREOGRAPHIE JACOPO GODANI MUSIK 48nord BÜHNE, LICHT UND KOSTÜME JACOPO GODANI

DRITTER TEIL CHOREOGRAPHIE PASCAL TOUZEAU MUSIK N. N. BÜHNE, LICHT UND KOSTÜME PASCAL TOUZEAU

Mit diesem dreiteiligen Tanzabend präsentieren wir zwei neue Stücke von Pascal Touzeau und eine neue Choreographie von Jacopo Godani (Musik: 48nord). Die Arbeiten Godanis und Touzeaus werden einander fragend gegenübertreten und nebenbei ganz unterschiedliche Aspekte der Ästhetik ihres gemeinsamen Mentors William Forsythe zum Leuchten bringen. Der in Italien geborene Tänzer und Choreograph Jacopo Godani hat mit der Reihe von berühmten internationalen Choreographen gearbeitet. 1990 gründete er in Brüssel seine eigene Compagnie, was den Beginn seiner choreographischen Karriere bedeutete.

Von 1991 bis 2000 war Jacopo Godani pulse („Aura“, „In47“). Seine Ästhetik nicht nur einer der bedeutendsten Solis- zeichnet sich durch harte Schnitte und ten bei William Forsythes Ballett Frank- virtuose Kontrastbildung zwischen Tabfurt, sondern hat auch an vielen bedeu- leaux vivants und blitzschneller Aktion tenden Choreographien des Ensembles aus. Jacopo Godani ist künstmitgearbeitet. Er schuf Choreographi- lerischer Referent und fester Choreoen für international renommierte Com- graph des ballettmainz. pagnien darunter Compañía Nacional de Danza (Madrid), Nederlands Dans Theater (Den Haag), Het nationale ballet (Amsterdam), Corpo di ballo del Teatro alla Scala (Mailand), Les Ballets de Montecarlo, das Royal Danish Ballet (Kopenhagen), das Royal Ballet Covent Garden (London) und das Bayerische Staatsballett. Godanis Tanzsprache gibt ballettmainz wichtige Im73


Collage: Darja Dell

JUNI 2012

BALLETTWOCHE Für den Juni 2012 plant ballettmainz eine Ballett- Darüber hinaus werden choreographische Arbeiten von Enwoche mit Wiederaufnahmen von Stücken wie „E2 7SD“ semblemitgliedern präsentiert. Mit zahlreichen Workshops (Rafael Bonachela), „No thumb“ (Pascal Touzeau), „In47“ und offenen Trainings bietet ballettmainz auch die Möglich(Jacopo Godani) sowie einer „Etüde“ von Pascal Touzeau. keit aktiver Teilnahme. 74 7 4


WEITER IM REPERTOIRE REPERTO T IR BALLETT

WIEDERAUFNAHME AB 25. 09. 2011, GROSSES HAUS

ROMEO UND JULIA BALLETT IN 4 AKTEN NACH WILLIAM SHAKESPEARE MUSIK SERGEJ PROKOFJEW Choreographie Pascal Touzeau Musikalische Leitung N. N. Art Direction und Kostüme Sofia Crociani Bühne Susanne Maier-Staufen ––––

WIEDERAUFNAHME AB 28. 09. 2011, KLEINES HAUS URAUFFÜHRUNG

PASCAL TOUZEAU UND GÄSTE Choreographie, Bühne und Kostüme Didy Veldman –– Georg Reischl und Pascal Touzeau ––––

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THEATER & NOCH VIEL MEHR Theater ist auch ein Forum für Auseinandersetzung, Kommunikation und Begegnung. Im Sinne unseres Konzeptes eines „offenen Hauses“ gibt es begleitend zum Spielplan zahlreiche zusätzliche Veranstaltungen an den unterschiedlichsten Orten des Theaters.

EINFÜHRUNGEN Einführungen zur jeweiligen Inszenierung werden regelmäßig eine halbe Stunde vor Beginn der Aufführungen in den Foyers angeboten. Die Termine dazu entnehmen Sie bitte dem monatlich erscheinenden Leporello oder unserer Homepage.

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MUSIKTHEATER / BALLETT

TRÄUM WEITER ! In der neuen Gesprächs- und Musikreihe kommen Menschen zu Wort, die etwas zu sagen und zu singen haben. „Träum weiter!“ erkundet mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und öffentlichem Leben die Interpretationsspielräume von Werken wie „Tristan und Isolde“, „Eva“ und „Le Grand Macabre“. Die Termine entnehmen Sie bitte dem monatlich erscheinenden Leporello oder unserer Homepage.

ÖFFENTLICHE PROBEN In einem Gespräch zwischen Regisseur / Choreograph, Dirigent und Dramaturg erhält das Publikum vor einer Premiere Hintergrundinformationen über das jeweilige Werk und hat anschließend die Möglichkeit, bei einer öffentlichen Probe zuzusehen.

KONZERTAUFTAKT Sie möchten mehr über unbekannte oder zeitgenössische Musik erfahren? Zu einigen Konzerten bieten wir eine Stunde vor Konzertbeginn eine Einführung an. Die Termine entnehmen Sie bitte dem monatlich erscheinenden Leporello oder unserer Homepage.

EIN BEFLÜGELTER OPERNCHOR Auch in der Spielzeit 2011 / 2012 setzen wir die Reihe des „Beflügelten Opernchores“ fort. Dabei präsentieren Mitglieder des Chores unter der Leitung von Chordirektor Sebastian HernandezLaverny witzige, melodienselige, skurrile und schwungvolle Programme im Orchestersaal. Gesammelt werden dabei wieder Spenden für Hilfsorganisationen.

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SCHAUSPIEL

TEXT TRIFFT REGIE V Junge Dramatiker werden bei der Entstehung ihrer Texte begleitet, mit der Theaterpraxis vertraut gemacht und in Form von szenischen Lesungen oder kleinen Inszenierungen dem Publikum vorgestellt. Seit der Spielzeit 2007 / 2008 geht das Projekt über die übliche Entdeckung und Förderung von Autoren hinaus, indem es auf eine kontinuierliche Zusammenführung zwischen Autoren und Regisseuren zielt. In Zusammenarbeit mit UniT Graz, dem Lehrgang für Szenisches Schreiben, und mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des Mainzer Theaters e. V.

AUTORENLESUNGEN

tieren literarische Texte, dramatische Fundstücke, lyrische Merkwürdigkeiten. In halbszenischer Form zeigen die Schauspieler witzig-skurrile oder tiefsinnig-verspielte Interpretationen von renommierten Autoren wie Franz Kafka bis zu Jungstars wie NisMomme Stockmann. Es wird gelesen, gesungen, gespielt und viel improvisiert … In jedem Fall immer hautnah am Publikum, spontan und ohne Sicherheitsnetz. Achtung: Es wird heiß!

CLUB AULA Club Aula ist Improtheater, Stand-up Comedy und Late Night Show. Hier trifft Performance auf Musik, Diskurs und Diskussion, hier mischen sich Theater und Lounge, Getränke und Meinungen. Club Aula ist immer offen für Einwürfe, Statements und Anregungen. Werden Sie zu Teilnehmern und zur Jury in einem Theaterwettstreit der ganz besonderen Art. Alles entsteht live und in unmittelbarem Kontakt zum Publikum!

MUSIK IM THEATER

In enger Zusammenarbeit mit dem Mainzer LiteraturBüro laden wir regelmäßig Autoren ein, aus ihren Werken zu lesen, ihre Neuerscheinungen zu präsentieren und mit unserem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Schauspieler haben viele Talente, u. a. sind einige von ihnen hochmusikalisch. An den unterschiedlichsten Orten des Theaters werden deshalb immer wieder musikalische Kostproben solchen Könnens angeboten.

POETRY DEAD OR ALIVE

PUBLIKUMSGESPRÄCHE UND EINFÜHRUNGEN

Erfahrene Performance-Poeten bringen ihre besten Texte auf die Bühne und treten damit gegen Schauspieler unseres Ensembles an, die Texte verstorbener Dichter dagegen setzen. Alle Poeten, egal ob tot oder lebendig, haben nur fünf Minuten Zeit, das Publikum für sich zu gewinnen, und dieses entscheidet über den Sieger des Abends – gnadenlos! In Zusammenarbeit mit Poetry Slam Mainz.

HOT READINGS „hot readings“ heißt die erfolgreiche LeseReihe auf Deck 1, die wir auch in dieser Spielzeit fortsetzen: Mitglieder des Schauspielensembles präsen-

Einblicke in den künstlerischen Prozess vor der Aufführung durch Dramaturgen und anschließende Nachbereitung mit den beteiligten Künstlern. Die Termine dazu entnehmen Sie bitte dem monatlich erscheinenden Leporello oder unserer Homepage.

ADVENTSKALENDER Ensemblemitglieder präsentieren vom 1. bis 23. Dezember täglich ein kleines vorweihnachtliches Programm. Bei freiem Eintritt werden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

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FEST DER RELIGIONEN SALADIN: ICH DÄCHTE, / DASS DIE RELIGIONEN, DIE ICH DIR / GENANNT, DOCH WOHL ZU UNTERSCHEIDEN WÄREN. / BIS AUF DIE KLEIDUNG, BIS AUF SPEIS’ UND TRANK ! NATHAN: UND NUR VON SEITEN IHRER GRÜNDE NICHT. / DENN GRÜNDEN ALLE SICH NICHT AUF GESCHICHTE ? (G. E. LESSING: NATHAN DER WEISE) Wie sprechen wir von jemandem oder etwas, den oder das wir nicht bzw. kaum kennen und deshalb nur allzu oft „ver-kennen“, als das „Fremde“ fürchten oder ablehnen? Sprechen wir nur von ihm oder auch mit ihm? Und wie genau kennen wir uns eigentlich selbst? Die drei Religionen, Judentum, Christentum und Islam, die in Lessings Ringparabel aufeinander treffen, sind über Jahrhunderte hinweg immer wieder Anlass gewesen für Kriege und Ausgrenzung. Und sie sind – immer noch und immer mehr – auch Teil unserer heutigen gesellschaftlichen Realität, bieten in ihr weiterhin Stoff für Konflikte, Missverständnisse, Vorurteile. Wer aber kennt sie wirklich, die Schriften, auf denen sich diese Religionen gründen? Ausgehend von unserem Spielzeitmotto „Fremd bin ich“ wollen wir uns auf philosophische, religiöse, poetische Entdeckungsreisen begeben: auf den Spuren des „Fremden“, das oft direkt neben uns ist – und möglicherweise gar nicht so fremd. Mitten in der Stadt gelegen, aber nicht belegt von einseitigen Positionen wird das Theater als ein Ort, an dem Begegnung, Kommunikation und inhaltliche Auseinandersetzung möglich sind, zum Forum für die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum, Islam. In Zusammenarbeit mit dem Erbacher Hof, Akademie und Tagungszentrum des Bistums Mainz, und gemeinsam mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften unserer Stadt nähern wir uns als Auftakt zu einer neuen Reihe in einem „Fest der Religionen“ den drei Buchreligionen in und durch ihre Schriften. Präsentiert von Vertretern der Religionsgemeinschaften und Schauspielern des Ensembles, werden sie erfahrbar in ihrer Schönheit und Eigenständigkeit, in ihrer unterschiedlichen poetischen und erzählerischen Kraft. Eine sinnliche Spurensuche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Reli-

gionen, ihren wechselseitigen Abgrenzungen und Beeinflussungen. In der Folge möchten wir regelmäßig und unter immer wieder anderen Vorzeichen im Gespräch miteinander bleiben. Zusammen mit Ihnen wollen wir die Gedanken frei und die Horizonte weit machen, uns mit dem jeweils „Anderen“ als Teil einer Gesellschaft, in der wir gemeinsam – aber durchaus unterschiedlich – leben, im lebendigen Austausch auseinandersetzen.

INTERKULTURELLE THEATERSCOUTS GESUCHT MIGRATION IST WANDERUNG. SICH AUF DIE REISE MACHEN, FREMDES ENTDECKEN UND UNGEWOHNTES WAGEN. Theater ist Wanderung. Neugierig losziehen. Sich vom Unerwarteten überraschen lassen und neue Sichtweisen erforschen. Das Staatstheater Mainz schlägt eine Brücke und sucht interkulturelle Theaterscouts mit Migrationshintergrund. Gemeinsam mit Dramaturgen, Regisseuren und Theaterpädagogen erkunden die Theaterscouts in monatlichen Treffen das Theater. Sie sehen Endproben der Inszenierungen, besuchen die Abteilungen des Theaters und kommen mit den Künstlern ins Gespräch. Theaterscouts werden so nicht nur selbst zu Theaterinsidern, sondern leisten wertvolle Vermittlungsarbeit, begeistern andere Menschen für das Theater und sind durch ihre Erfahrung und Vernetzung eine unabdingbare Stütze der interkulturellen Öffnung des Theaters. Jeder theaterinteressierte Bürger mit Migrationshintergrund ist eingeladen, Theaterscout zu werden. INFORMATIONEN UND KONTAKT MIRKO SCHOMBERT (THEATERPÄDAGOGE) TELEFON: 06131 / 2851-156 E-MAIL: MSCHOMBERT @ STAATSTHEATER-MAINZ.DE

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KINDER- UND JUGENDTHEATER

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DAS KAMEL OHNE HÖCKER

Schwede oder Araber? Das ist hier die Frage. Für Halim steht fest, dass er sich unter keinen Umständen „schwedisieren“ lassen will. Er kündigt der schwedischen Integrationspolitik den Kampf an. Halim ist 15 Jahre alt und Sohn libanesischer Einwanderer. Das Gefühl von Fremdsein lässt ihn nicht los. Seine Mutter hat Halim verloren. Der Vater weigert sich, mit ihm INSZENIERUNG ANDRÉ RÖSSLER über die eigenen arabischen Wurzeln zu sprechen. Eines ist HaBÜHNE UND KOSTÜME SIMONE STEINHORST lim klar: Sich anpassen, sich zum „Schweden“ machen lassen wie der Vater, der sich mit einem Ramschladen finanziell über Wasser hält, will Halim unter keinen Umständen. Zumal der ihm zustehende muttersprachliche Unterricht an der Schule gestrichen werden soll. Von Dalanda, einer alten mysteriösen Araberin, angeregt, beginnt Halim Tagebuch zu führen. Denn ein altes arabisches Sprichwort sagt: Ein Mann ohne Sprache ist wie ein Kamel ohne Höcker – völlig wertlos! In den Erzählungen und Geschichten Dalandas findet er Zugang zu seiner arabischen Herkunft. In seinem Tagebuch sammelt der junge Araber Beobachtungen, „rausphilosophierte“ Gedanken und aberwitzige Theorien: darüber wie das funktioniert zwischen Ausländern und den „Rotnasen“, wie Halim die Schweden nennt, und die Abgrenzung von ihnen. Aber Halim schreibt auch über die alltäglichsten Dinge im Leben eines Heranwachsenden: über den Schulalltag, die erste Liebe und die typischen Probleme des Erwachsenwerdens. Halim fantasiert sich eine Revolution zusammen. Darin wird er zu Halim, dem Gedankensultan, der alle Lügen durchschaut. Er zeichnet Sterne und Mond an Toilettenwände, erstreitet im Küchenkomitee muslimisch korrekte Mahlzeiten und würde am liebsten ein arabisches Kulturzentrum mitten vor das schwedische Königsschloss bauen lassen. „Muss ja so echt wie möglich sein, was ich schreibe …“, sagt Halim, und obwohl er des Schwedischen mächtig ist, kreiert er in seinem Tagebuch einen Mix aus der Imitation des herben Jargons der Migranten und eigenen Wortschöpfungen. So erschafft sich Halim eine eigene Sprache, in der er von seinen Selbstbehauptungsversuchen erzählen kann. Ursprünglich sollte übrigens Halim, auf Wunsch seines Vaters aber gegen den Willen der Mutter, Halim El Saber heißen, was übersetzt ANDRÉ RÖSSLER (*19 78) arbeitete zunächst als Schau- bedeutet: der geduldige Träumer. „Denk daran, Halim. El Saber. Geduld ist ein schöner spieler am Theaterhaus Jena. Im An- Name. Man muss akzeptieren, dass manche Teile des Lebens aus Warten bestehen“ , schluss studierte er Regie an der Hoch- sagt der Vater eines Abends zu seinem Sohn. Vielleicht könnte Geduld auch in unserer schule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ manchmal so überhasteten Integrationsdebatte nicht schaden. „Das Kamel Berlin. Nach seiner Diplominszenierung ohne Höcker“ von Jonas Hassen Khemiri, Sohn einer Schwedin und eines tunesischen am Deutschen Theater Berlin inszenierte Vaters, macht „Innenräume sichtbar, die im Gerede über Parallelgesellschaften oder er am Staatstheater Stuttgart, am Schau- Machotum muslimischer Teenager einfach untergehen, indem es den schwierigen und spielhaus Graz, am Schauspiel Hannover verrückten, manchmal verzweifelten und komischen Versuch, einen eigenen Platz in und am Staatstheater Wiesbaden. Am der Welt zu finden, ernst nimmt.“ (Deutschlandradio) Staatstheater Mainz zeigte er zuletzt „Frühlings Erwachen! (live fast – die young)“ von Nuran David Calis nach URAUFFÜHRUNG Frank Wedekind, das Karl May-Projekt „Durch die Wüste“ sowie „Die Durstigen“ PREMIERE AM 29.10. 2011 TiC FÜR KIDS und „Küste“ von Wajdi Mouawad. 81 NACH DEM ROMAN VON JONAS HASSEN KHEMIRI AB 14 JAHRE


DER ZAUBERER VON OZ LYMAN FRANK BAUM AB 5 JAHRE INSZENIERUNG MARCUS MISLIN – BÜHNE ELISABETH PEDROSS – KOSTÜME PETRA BONGARD – MUSIK MARKUS REYHANI

Grau. Grau sind die Gesichter von Tante Em und Onkel Henry, bei denen Dorothy wohnt. Grau ist die weite Prärie Kansas’, in der sie leben. Grau MARCUS MISLIN ist Schauspieler und Regisseur am ist auch der Horizont, an dem eines Tages ein gefährlicher Wirbelsturm aufStaatstheater Mainz. Nach seiner zieht, der Dorothy mitsamt ihrem Hund Toto und dem Farmhaus der Familie ins „Pinocchio“-Inszenierung am Deutschen wundersame Land Oz hinter dem Regenbogen wirbelt. Das Haus landet punktTheater in Berlin brachte er in Mainz in genau auf der bösen Hexe des Ostens – sehr zur Freude der guten Hexe des der Spielzeit 2006 / 2007 mit großem Er- Nordens, die Dorothy im wohl buntesten Land begrüßt, das man sich vorstellen folg „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf kann. Aber Heimweh kann man auch nach Grau haben. Um den Weg zurück die Bühne. In der Serie seiner Familien- nach Hause zu finden, muss Dorothy in den frei gewordenen Silberschuhen der stücke folgten seither „Jim Knopf und bösen Hexe des Ostens dem gelben Ziegelsteinweg in die glänzend-grüne SmaLukas, der Lokomotivführer“. „Die Kleine ragdstadt folgen. Dort verspricht der mächtige Zauberer von Oz Hilfe. Die erHexe“, „Peter Pan“ sowie in der letzten hoffen sich auch andere. Unterwegs findet Dorothy Freunde, die genau wie sie auf der Suche sind: die Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, den BlechSpielzeit „Der Räuber Hotzenplotz“. mann, der ein Herz vermisst, und den Löwen, der unbedingt mutig sein möchte. Gemeinsam finden sie letztlich viel mehr, als sie gesucht haben. Lyman Frank Baums poetisch-verträumte Geschichte rund um die kleine Dorothy und ihre skurrilen Begleiter ist ein zeitloser Klassiker der Kinderliteratur, der mit viel Witz und Charme die Kraft der Phantasie und wahre Freundschaft PREMIERE AM 23. 11. 2011 feiert. 82 GROSSES HAUS


35 K I LO HOFFNUNG ANNA GAVALDA IN EINER FASSUNG VON PETRA WÜLLENWEBER AB 10 JAHRE INSZENIERUNG JOACHIM VON BURCHARD BÜHNE UND KOSTÜME JEANNINE SIMON

„Dieser Junge hat ein Gedächtnis wie ein Sieb, Finger wie eine Fee und ein riesengroßes Herz. Es müsste gelingen, daraus etwas zu machen.“ Leider sehen das Lehrer, Eltern und Psychologen des 13-jährigen Schulversagers David völlig anders. Auf seinen ersten Schultag hatte er sich noch gefreut – dass allerdings ein zweiter und unzählige weitere folgen sollten, war überraschend. Er hatte die Schule schließlich gesehen, für nicht sonderlich interessant befunden und eigentlich auch genug in seinem Zimmer zu tun: Eine Spezialknochensuchmaschine für seinen Stoffhund Grududu hat er bis heute nicht fertig gebaut. Denn der zweite Schultag markiert den Beginn von Davids Odyssee durch das System Schule. Mit seinem „Nilpferd in der Eierschachtel“ von Seite 124 des Bastelbuches kann er darin leider ebenso wenig punkten wie mit seiner Sitzflächenkonstruktion für Bügelbretter. Wenn er seinen Namen schreiben, ein Gedicht auswendig lernen oder multiplizieren soll, schießen ihm Tränen in die Augen. Frei und glücklich fühlt sich David nur mit Opa Léon in seinem Ge-

räteschuppen. Hier steht die Welt still, hier zählen keine Schulnoten und Klausuren. Doch Opa Léon wird schwer krank, und plötzlich ist David auf sich allein gestellt. Als er dann von der Schule fliegt und niemand ihn mehr aufnehmen möchte, muss David kämpfen – für sich und seinen Großvater, der stolz auf ihn sein soll. Er ist nicht sehr groß, aber David wiegt 35 Kilo Hoffnung. Die französische Bestsellerautorin Anna Gavalda („Zusammen ist man weniger allein“) hat mit „35 Kilo Hoffnung“ ihren ersten Jugendroman geschrieben, der von Kritik und Lesern gleichermaßen gefeiert und 2005 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. In der kindlich-direkten Sprache des Protagonisten David werden die Mechanismen von Leistungsdruck und auf Effizienz getrimmten Schulkarrieren greifbar, die viel zu oft Individualität und Kreativität unter sich begraben.

PREMIERE AM 24. 02. 2012 TiC FÜR KIDS

JOACHIM VON BURCHARD arbeitet als freier Regisseur und Schauspieler. Er gründete das Theater Mahagoni in Hildesheim, dessen Arbeit seit 2001 im Theater Matz für Kinder sowie dem Theater M21 in Göttingen fortgeführt wird. Außerdem inszenierte er am Theater Bremen, am Theater Kiel und ab 2 005 kontinuierlich am Deutschen Theater in Göttingen. Seit der Spielzeit 2008 / 2009 ist er dort als künstlerischer Leiter des jungen schauspiels tätig. Am Staatstheater Mainz stellte er sich 2011 mit seiner Inszenierung von „Nur ein Tag“ vor.

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WEITE WEITER T R IM REPERTOIRE REPERTO T I KINDERUND JUGENDJU THEATER

TERMINE IN PLANUNG, TiC WERKRAUM

TERMINE AUF ANFRAGE,

PUNK ROCK

VOR ORT IN DEN SCHULEN

SIMON STEPHENS

DER ESSOTIGER

ab 14 Jahre

KLASSENZIMMERSTÜCK

Inszenierung Matthias Kaschig

JÖRG MENKE-PEITZMEYER

Bühne und Kostüme Jürgen Höth

ab 12 Jahre Inszenierung Nadja Blank

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TERMINE IN PLANUNG, TiC FÜR KIDS

NUR EIN TAG MARTIN BALTSCHEIT ab 6 Jahre Inszenierung Joachim von Burchard Bühne und Kostüme Jeannine Simon

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BÜCHERWÜRMCHEN Neugierige Kinder, begeisterte Vorleser und ein richtig spannendes Buch – das macht unsere Reihe BÜCHERWÜRMCHEN aus. Im Orchestersaal wird geträumt und gestaunt, mit gefiebert und gelacht, wenn Ensemblemitglieder Klassiker der Kinderliteratur sowie Neuentdeckungen und Geheimtipps vorlesen. 84


T R E Z N O K FÜR

E T U LE E G N JU

1. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT UND MODERATION N. N. 7. UND 8. DEZEMBER 2011, 19 UHR, GROSSES HAUS KLANGWERKSTATT JEWEILS EINE STUNDE VOR KONZERTBEGINN IM FOYER DES GROSSEN HAUSES

2. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ ZUSAMMEN MIT DEM JUGENDBLASORCHESTER RHEINLAND-PFALZ DIRIGENT UND MODERATION N. N. 20. UND 21. APRIL 2012, 19 UHR, GROSSES HAUS KLANGWERKSTATT JEWEILS EINE STUNDE VOR KONZERTBEGINN IM FOYER DES GROSSEN HAUSES

3. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT UND MODERATION N. N. 5. UND 6. JUNI 2012, 19 UHR, GROSSES HAUS KLANGWERKSTATT JEWEILS EINE STUNDE VOR KONZERTBEGINN IM FOYER DES GROSSEN HAUSES

DIE PROGRAMME UND TERMINE DER KINDERKONZERTE ENTNEHMEN SIE BITTE DEM MONATLICH ERSCHEINENDEN LEPORELLO ODER UNSERER HOMEPAGE.

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KLEINE OHREN – GROSSE MUSIK FÜR KINDER, JUGENDLICHE, FAMILIEN, SCHULKLASSEN UND LEHRER BIETET DAS PHILHARMONISCHE STAATSORCHESTER MAINZ NEBEN OPERN UND KONZERTEN EIN VIELFÄLTIGES ZUSATZANGEBOT, DAS JUNGEN OHREN DIE WELT DER MUSIK ZUGÄNGLICH MACHEN SOLL. VOM VORSCHULALTER BIS ZUM LEISTUNGSKURS MUSIK FINDEN SICH PROJEKTE FÜR JEDE ALTERSSTUFE :

KLANGWERKSTATT

OPERNCLUB

Jeweils eine Stunde vor allen Kinderund Jugendkonzerten bieten Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters die Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren und Fragen rund um das Instrument, den Beruf des Musikers u. ä. zu stellen.

Für Kinder und Jugendliche bieten wir im Rahmen einer Mitgliedschaft im Opernclub besondere Veranstaltungen wie Gespräche und Einführungen, gemeinsame Vorstellungsbesuche, Theaterführungen, Werkstattbesuche u. ä.

PROBENBESUCHE

Ein großes Sinfonieorchester live und ganz nah zu erleben, ist nicht nur für Kinder aufregend. Das Philharmonische Staatsorchester Mainz bietet Kindergartengruppen und Schulklassen die Möglichkeit eines kostenlosen Probenbesuchs. Die Gruppe wird von „ihrem“ Einfach anmelden unter www.orchester- Musiker begrüßt und an diesem Vormitmainz.de, www.staatstheater-mainz.de oder tag altersgerecht betreut. Auf Wunsch mit dem an der Theaterkasse auslie- vermitteln wir Schülern auch Gesprägenden Formular. Die Mitgliedschaft ist che mit den international bekannten kostenlos. Über die Veranstaltungen Solisten unserer Sinfoniekonzerte. informiert ein E-Mail-Newsletter.

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MUSIKER IM KLASSENZIMMER Bei geplanten Theaterbesuchen kommen einzelne Musiker zur ergänzenden Vorbereitung vorab in den Schulunterricht.

KULTURSCHULE

SONDERAKTIONEN

Für einige Tage wird eine Schule Probenort des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz. Alle Schüler dieser Schule lernen in ihrer gewohnten Umgebung hautnah die Arbeit eines Sinfonieorchesters kennen. Die „Kulturschule“ fasst viele Aspekte des umfangreichen Kinder- und Jugendangebots des Staatsorchesters zusammen. Jede Klasse bekommt einen Musiker als Ansprechpartner, der die Kinder schon im Vorfeld betreut. Alle Kinder lernen bei einem Theaterbesuch die Welt hinter den Kulissen kennen. Als Höhepunkt ist dann ein Besuch einer Generalprobe oder eines Konzerts vorgesehen.

Vielfältig sind die Sonderaktionen in unserem Kinder- und Jugendbereich wie Orchesterworkshops in den Schulferien, Malwettbewerbe, Zusammenarbeiten mit Schulorchestern und vieles andere.

KULTURREPORTER Jugendlichen (ab 12 Jahre) bieten wir die Möglichkeit, journalistisch tätig zu werden. Es kann sich hierbei um eine Kritik zu einem besuchten Konzert, ein Interview o. ä. handeln. Das Ergebnis wird auf der Homepage des Philharmonischen Staatsorchesters veröffentlicht. Die beteiligten Jugendlichen erhalten Freikarten für die jeweilige Vorstellung. Wer schon immer einmal Reporter sein wollte, kann sich für dieses Programm anmelden unter www.orchester-mainz.de.

INFORMIEREN SIE SICH ÜBER DIE AKTUELLEN ANGEBOTE AUF DER HOMEPAGE WWW.ORCHESTERMAINZ.DE ODER BEI ATES YILMAZ (AYILMAZ @ STAATSTHEATERMAINZ.DE).

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BALLETTSCHULE DES STAATSTHEATERS MAINZ Schulleiterin und Ballettpädagogin Sabine Köhler

Die Ballettschule des Staatstheaters Mainz bietet tanzinteressierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fundierten und in Alters- und Niveaugruppen unterteilten Unterricht in klassischem Tanz. Kinder ab 6 Jahre werden in die Schule aufgenommen und erlernen unter behutsamer Anleitung Positionen und Schrittfolgen dieser während Jahrhunderten entwickelten Tanztechnik – dies aber immer auch verbunden mit spielerischen und folkloristischen Bewegungselementen. Ein wichtiger Aspekt des Unterrichts ist außerdem die Förderung von Rhythmusgefühl und musikalischem Empfinden. Die Ballettschule des Staatstheaters bleibt trotz höchst professionellen Ansprüchen eine Laienschule. Ziel ist es nicht, Berufstänzerinnen und -tänzer auszubilden, sondern Begeisterung und Wissen über diese faszinierende und ganzheitliche Körperschulung zu vermitteln.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Sabine Köhler, Tel: 06134 / 65572 oder 06131 / 2851-174

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DER THEATERJUGENDCLUB BlueBox geht in die zweite Runde. Bereits über hundert Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 26 Jahren erleben Theater in allen Facetten, erhalten Einblick in Bereiche, die das Publikum sonst nicht sieht, und kommen mit den Künstlern am Haus in Kontakt. Ob ihr selbst auf der Bühne stehen oder lieber Theater sehen und darüber reden möchtet, und egal, ob ihr viel oder wenig Zeit investieren könnt – für jeden gibt es das passende BlueBox-Angebot. Für 20 Euro pro Spielzeit könnt ihr an der Theaterkasse Mitglied im BlueBox-Jugendclub werden und werdet dann regelmäßig über alle Aktionen und Projekte informiert.

BLUEBOX-PROJEKTE „TO DO! “ JUGENDCLUBPRODUKTION

Für alle Kurzentschlossenen, Zuspätkommer und Aussteiger : Performance, Impro, Lesung, Theatersport – in zwei bis drei Monaten entstehen Kurzzeitprojekte, die in einer Werkschau präsentiert werden.

„TO DO !“ ist eine Plattform für alle, die etwas zu sagen haben und vieles erleben möchten. Wir fangen zu Beginn jeder Spielzeit von vorne an. Wir suchen neue Themen, neue Formen, neue Menschen. Am Ende wird ein Stück zur Premiere kommen, das nichts mit Goethe oder Shakespeare zu tun haben wird – aber viel mit euch und euren Geschichten.

September 2011 bis Juni 2012, mittwochs, 17 – 20 Uhr

Jeweils zwei bis drei Monate, montags, 16 – 19 Uhr

WORKSHOPS Ein Thema, ein Wochenende. Nehmt an Workshops mit Theaterprofis teil, die wir speziell auf eure Wünsche zuschneiden. Ausprobieren ohne Aufführungsdruck.

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FEEDBACK Wir gehen gemeinsam ins Theater und kommen im Anschluss mit den Künstlern ins Gespräch. Wir wollen nicht nur euer Feedback. Hier gibt es auch auf (fast) alle Fragen eine Antwort.

PROBENBESUCHE Noch vor der Premiere laden wir euch zu Endproben unserer Produktionen ein. So seht ihr nicht nur unsere Inszenierungen vor allen anderen, sondern erlebt Theatermacher live bei der Arbeit.

FÜHRUNGEN

THEATERSCOUTS Wir suchen pro Schule bis zu vier Theaterscouts, die in monatlichen Treffen Einblick in aktuelle Produktionen erhalten und an ihren Schulen als Vermittler und Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Theater zur Verfügung stehen. Als Dankeschön erhalten Theaterscouts für jede Produktion eine Freikarte.

937, 60.000 m3, 114,4 Mio., 13 x 6 m – gut zu wissen. Aber die wirklich entscheidenden Fakten und Geschichten rund um das Theater liefern wir in unseren Führungen.

GÜNSTIGE KARTEN Und falls ihr einfach nur mal so ins Theater wollt – BlueBox-Mitglieder erhalten für alle Produktionen stark ermäßigte Eintrittskarten.

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THEATER

&

SCHULE

Machen Sie den Theaterbesuch mit Ihrer Gruppe zu einem nachhaltigen Erlebnis. Auf, vor und hinter der Bühne gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern noch mehr zu entdecken, zu besprechen und auszuprobieren. Gemeinsam mit Ihnen stellen wir individuelle Angebote für Ihre Gruppe zusammen. In Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch sind alle Angebote kostenlos. Sprechen Sie uns an.

BERATUNG UND MATERIALIEN Welche Inszenierung ist für welche Altersstufe und Schulform geeignet? Wie kann ich den Theaterbesuch sinnKOOPERATIONSSCHULEN voll einbetten? Wir beraten Sie bei der Auswahl einer geeigneten Produktion, Unter der Schirmherrschaft von Kurt geben Tipps für die vor- und nachbeBeck rufen wir mit der Spielzeit 2011 / reitende Behandlung im Unterricht und 2012 ein neues Projekt ins Leben – statten Sie mit geeigneten Materialien, Kooperationsschulen. Jeder Schüler ei- Sekundärliteratur und Textfassungen ner Kooperationsschule besucht pro aus. Schuljahr mindestens eine Veranstaltung im Theater. Im Gegenzug erhalten unsere Kooperationsschulen bevorzugten Zugriff auf unsere theaterpädagogischen Angebote und Praktikumsplätze KLASSENZIMMERSTÜCK und erhalten Unterstützung bei schul„DER ESSOTIGER“ eigenen Theaterveranstaltungen und Projekttagen. Durch langfristige Planung der gewünschten Vorstellungen „Der Essotiger“ kommt in die Schule. werden besondere Terminwünsche der Gespielt wird direkt im Klassenzimmer, Kooperationsschulen außerdem beson- ganz nah und unmittelbar. Spielerisch ders berücksichtigt. werden die Themenkomplexe Ernährung, Essstörung und falsche Schönheitsideale verhandelt. Über dieses intensive Theatererlebnis können sich die Schüler im anschließenden Nachgespräch mit den Beteiligten austauschen.

PATENKLASSEN Exklusive Einblicke in die Abläufe einer Produktion erhalten unsere Patenklassen. Sie besuchen Proben und erleben hautnah, wie eine Inszenierung entsteht. Im Gespräch mit den Künstlern werden nicht nur Inszenierungsansätze, sondern auch Kostüm- und Bühnenentwürfe diskutiert und in einer Führung erhalten sie Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Abteilungen. An vier bis fünf Terminen im Probenzeitraum von sechs Wochen werden die Schüler so zu echten Insidern – inklusive Einladung zur Premiere und der anschließenden Premierenfeier.

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FÜHRUNGEN

SZENISCHE EINFÜHRUNGEN

Fast 400 Menschen arbeiten am Staatstheater Mainz, die wenigsten davon auf der Bühne. Aber was macht der Rest? Wer ist hinter der Bühne unentbehrlich für den Erfolg einer Produktion? Wie entsteht eine Inszenierung? In einer Führung lüften wir viele Geheimnisse, erläutern die Abläufe an einem Theater, stellen die zahlreichen Berufe vor und beantworten (fast) alle Fragen. Schwerpunkte und Termine einer Führung sprechen wir flexibel mit Ihnen ab.

Zu zahlreichen Produktionen bieten wir Ihnen szenische Einführungen in Ihrer Schule oder im Theater an. In zwei bis drei Stunden finden wir mit den Schülern einen spielerischen Zugang zur Inszenierung. Handlung, Figuren und ästhetische Besonderheiten der Inszenierung werden in Theaterspielen und Improvisationsübungen erprobt, erlebt PROBENBESUCHE und nachvollziehbar. Hefte und Stifte FÜR LEHRER bleiben in der Tasche, der Spaß am Ausprobieren steht hier im Vordergrund. Termine für diese kostenlosen szeni- Wir laden Sie regelmäßig zu den Endschen Einführungen können individuell proben unserer Inszenierungen ein. Im vereinbart werden. Vorfeld und nach der Probe gibt es ausreichend Gelegenheit, Eindrücke und Meinungen auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Sie erhalten so nicht nur die exklusive Möglichkeit, unsere Produktionen noch vor der Premiere zu sehen, sondern können sich auch ein NACHGESPRÄCHE Bild davon machen, welche Inszenierung für Ihre Schüler geeignet ist. Theater will Fragen aufwerfen – und wir wollen über diese Fragen ins Gespräch kommen. Wieso wurde so viel Text gestrichen? Warum gibt es so ein abstraktes Bühnenbild? Würde Schiller KOOPERATION MIT sich im Grab umdrehen? Und haben die SCHÜLERZEITUNGEN sich echt geküsst? In Nachgesprächen bei uns im Theater oder bei Ihnen in der Schule greifen wir die Fragen der Schü- Wir unterstützen die Arbeit von Schülerler auf, erläutern Inszenierungsansätze zeitungen. Redakteure können Presseund geben Einblicke in die Welt des karten beantragen, erhalten HinterTheaters und seiner Mittel. grundmaterialien und werden von uns zu Pressegesprächen eingeladen.

NEWSLETTER Unser Lehrer-Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über alle Probeneinladungen und anstehenden Projekte und Aktionen, die speziell für Lehrkräfte interessant sind. Melden Sie sich für den Newsletter per E-Mail bei mschombert @ staatstheater-mainz.de Ansprechpartner: Mirko Schombert Tel. 06131/ 2851-156 mschombert @ staatstheater-mainz.de Gruppenbetreuung (Karten): Nicole Weber Tel. 06131 / 2851-226 nweber @ staatstheater-mainz.de

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E I I N O F T N R I E S NZ KO 1. SINFONIEKONZERT JOHANN SEBASTIAN BACH FUGA (RICERCATA) A 6 VOCI BWV 1079 AUS „DAS MUSIKALISCHE OPFER“ ORCHESTRIERT VON ANTON WEBERN PAUL HINDEMITH SINFONIE „MATHIS DER MALER“ JOHANNES BRAHMS KONZERT FÜR KLAVIER UND ORCHESTER NR. 2 B-DUR OP. 83 SOLIST MARKUS GROH, KLAVIER PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT ANDREAS HOTZ 30. SEPTEMBER UND 01. OKTOBER 2011, 20 UHR, GROSSES HAUS

2. SINFONIEKONZERT RICHARD WAGNER FÜNF GEDICHTE FÜR EINE FRAUENSTIMME WWV 91 („WESENDONCK-LIEDER“) ORCHESTRIERT VON HANS WERNER HENZE OLIVIER MESSIAEN TURANGALÎLA-SINFONIE SOLISTEN GERHILD ROMBERGER, ALT – MARKUS BECKER, KLAVIER – THOMAS BLOCH, ONDES MARTENOT PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT HERMANN BÄUMER 28. UND 29. OKTOBER 2011, 20 UHR, GROSSES HAUS

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3. SINFONIEKONZERT LEOŠ JANÁCˇ EK DES SPIELMANNS KIND. BALLADE FÜR ORCHESTER ALBAN BERG DREI BRUCHSTÜCKE AUS „WOZZECK“ OP. 7 FÜR SOPRAN UND ORCHESTER GUSTAV MAHLER SINFONIE NR. 4 G-DUR FÜR SOPRAN UND ORCHESTER SOLISTIN MARLENE MILD, SOPRAN PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT PETER HIRSCH 25. UND 26. NOVEMBER 2011, 20 UHR, GROSSES HAUS

4. SINFONIEKONZERT JOSEPH HAYDN SINFONIE NR. 59 A-DUR HOB. I :59 („FEUER-SINFONIE“) GYÖRGY LIGETI KONZERT FÜR VIOLONCELLO UND ORCHESTER BÉLA BARTÓK DER WUNDERBARE MANDARIN OP. 19. KONZERTSUITE SOLIST JULIAN STECKEL, VIOLONCELLO PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT HERMANN BÄUMER 16. UND 17. DEZEMBER 2011, 20 UHR, GROSSES HAUS

5. SINFONIEKONZERT DAS PROGRAMM WIRD NOCH BEKANNTGEGEBEN PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT DANTE ANZOLINI 20. UND 21. JANUAR 2012, 20 UHR, GROSSES HAUS

6. SINFONIEKONZERT EDWARD ELGAR KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER h-MOLL OP. 61 LUDWIG VAN BEETHOVEN SINFONIE NR. 6 F-DUR OP. 68 („PASTORALE“) SOLIST KOLJA BLACHER, VIOLINE PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT HERMANN BÄUMER 24. UND 25. FEBRUAR 2012, 20 UHR, GROSSES HAUS

7. SINFONIEKONZERT IGOR STRAWINSKY MASS (MESSE) FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY SINFONIE NR. 2 B-DUR OP. 52 („LOBGESANG“) SOLISTEN N. N. MAINZER DOMCHOR UND DOMKANTOREI ST. MARTIN (LEITUNG MATHIAS BREITSCHAFT) PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT HERMANN BÄUMER 30. UND 31. MÄRZ 2012, 20 UHR, HOHER DOM ZU MAINZ „SANKT MARTIN“

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8. SINFONIEKONZERT DAS PROGRAMM WIRD NOCH BEKANNTGEGEBEN. DIRIGENT ANDREAS SPERING PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ 11. UND 12. MAI 2012, 20 UHR, GROSSES HAUS

9. SINFONIEKONZERT CARL NIELSEN HELIOS OUVERTÜRE FÜR ORCHESTER OP. 17 LUDWIG VAN BEETHOVEN KONZERT FÜR KLAVIER UND ORCHESTER NR. 4 G-DUR OP. 58 JEAN SIBELIUS SINFONIE NR. 5 ES-DUR OP. 82 SOLISTIN ANNA VINNITSKAYA, KLAVIER DIRIGENT HERMANN BÄUMER PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ 29. UND 30. JUNI 2012, 20 UHR, GROSSES HAUS

KAMMERMUSIK Die kammermusikalischen Matineen des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz sind seit vielen Jahren eine feste Tradition im Mainzer Musikleben und ein wesentliches Anliegen der Orchestermitglieder, bleibt das Musizieren in kleineren Ensembles doch die Wurzel aller klanglichen Intensität und Transparenz des Orchesterklangs. Vom Recital über Klaviertrios, Streichquartette, Bläserensembles bis hin zu Salonorchester und Big Band; von der Musik des Barock, über die schönsten Klassiker bis zu zeitgenössischen Kompositionen und „Crossover“-Projekten – in den Matineen im Orchestersaal pflegen verschiedene Ensembles des Orchesters die so reiche Gattung der Kammermusik, ergänzen und kommentieren die „großen“ Spielpläne von Oper und Sinfoniekonzert oder präsentieren ihre „Lieblingsstücke“. Die detaillierten Programme und Termine entnehmen Sie bitte dem monatlich erscheinenden Leporello oder unserer Homepage.

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PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ

CHEFDIRIGENT UND GENERALMUSIKDIREKTOR

VIOLA

FAGOTT

HERMANN BÄUMER

MALTE SCHAEFER · JEONGIN BYUN · VERENA ROSIN ·FLORIN CLOPOTAR-MIRICA · NANCY NEUMANN · IRIS MÜHLNICKEL · EMILIO VICENTE ARGENTO

KLAUS GRIMM · CHRISTIANE MENZEL SUSANNE ZIMMERMANN / GESINE BECK

ORCHESTERDIREKTOR WOLFRAM SCHÄTZ

VERWALTUNGSLEITER JAN-CLAUDIUS HÜBSCH

SEKRETARIAT GMD / ORCHESTERBÜRO / BIBLIOTHEK

VIOLONCELLO

KARIN TRIMPERT

FRIEDEMANN SCHULZ / PHILIPP SCHWEIKHARD MARTIN MÜLLER-RUNTE · ULRIKE SCHAEFFER HEIKE DOEDENS / URSULA LAUER JUDITH TIEMANN · CORDELIA BUCH

PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT BARBARA KÖSTER

VIOLINE I MIHAIL KATEV KARIN LORENZ / SORNITZA BAHAROVA ARTUR WENDT · JÜRGEN WINDFELDER BIANCA SCHUSTER · ULRIKE ADOMEIT MARTIN EUTEBACH · WOLFGANG HERTEL JULIE SCHÖNE / JULIANE BÜHNER MATTHIAS LORENZ / URSULA BRITTON FLORIAN MAUSBACH · YUNJOO CHOI

VIOLINE I I STEFANIE BUTTJES · SOPHIE HOHMEIER / GABRIEL MEIER · ELISABETH ALFING · CHRISTOPH LUSTIG · URSULA MEHLING · VERENA MAASS · LEONIE HARTMANN MARKUS GONTHER / STEFANIE WEIMERMEESSEN / KAROLA JOLLES · COVADONGA ALONSO

HORN WILLIAM C. JONES · THOMAS SWARTMAN ELISABETH MÖBS · GERD RADKE KATHARINA JUNG

TROMPETE HEINRICH PRINZ · ATTILA KETT · GÜNTER BERGER

KONTRABASS POSAUNE

NORBERT BANZ · ROGER SCHOLZ JÖRG WEIGT · JANG KYOON NA / ZSUZSANNA KÖLBL

FELIX DEGEN HARDT · STEPHAN HOFMANN HEINER HOFFMANN

HARFE

TUBA

KRISTINA KUHN

ROLF KLINGLER

FLÖTE

PAUKE / SCHLAGZEUG

THERESE GEISLER · MARION LUDWIG STEFANIE SCHWARZKOPF · HERBERT ALFING

SEBASTIAN NEUMANN · BURKHARD MÖLLER KARL-JOSEPH KLEINE · GERALD STÜTZ

OBOE

ORCHESTERWARTE

MARTIN LETZ · HARTMUT FEJA LUTZ HOYER · CHRISTIAN PETRENZ

WALDEMAR BOLZ · RIGOBERT MAISANT DIRK HAUENSTEIN

KLARINETTE ATES YILMAZ · MATTHIAS SCHWANTNER · KONRAD MEIER


R E D T N R S O NZ E KO KONZERT ZUM NEUEN JAHR ZU GUNSTEN DER STIFTUNG MAINZER THEATERKULTUR DAS PROGRAMM WIRD NOCH BEKANNTGEGEBEN. SOLISTEN DES MUSIKTHEATERENSEMBLES DES STAATSTHEATERS MAINZ CHOR DES STAATSTHEATERS MAINZ (EINSTUDIERUNG SEBASTIAN HERNANDEZ-LAVERNY) PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT ANDREAS HOTZ 08. JANUAR 2012, 19 UHR, GROSSES HAUS

SYMPHONIE FASTNACHTIQUE Natürlich darf sie auch in der Kampagne 2011 / 2012 nicht fehlen: Die längst zu einer unverrückbaren Tradition in der Mainzer Fastnacht avancierte „Symphonie Fastnachtique“ – in bewährter Manier mit Lars Reichow als närrischem Moderator, der auf seine unverwechselbar bissig-böse-humorvoll-satirische Weise garantiert wieder die aktuellsten Erkenntnisse zum „glücklichen Leben in Deutschland“ parat haben wird, begleitet von einem opulenten musikalischen Aufgebot aus den Ensembles des Staatstheaters Mainz! Fantasievolle Kostümierungen sind erwünscht! SOLISTEN DES MUSIKTHEATERENSEMBLES CHOR DES STAATSTHEATERS MAINZ (EINSTUDIERUNG SEBASTIAN HERNANDEZ-LAVERNY) MODERATION LARS REICHOW PHILHARMONISCHES STAATSORCHESTER MAINZ DIRIGENT HERMANN BÄUMER 11. FEBRUAR 2012, 20 UHR, UND 12. FEBRUAR 2012, 16 UHR, GROSSES HAUS

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HERMANN BĂ„UMER

Chefdirigent und Generalmusikdirektor 100


LIEBE MUSIKFREUNDE ! ES IST FÜR MICH EINE GROSSE EHRE UND FREUDE, SIE ERSTMALS ALS GENERALMUSIKDIREKTOR BEGRÜSSEN ZU DÜRFEN. DAS STAATSTHEATER MAINZ UND DAS PHILHARMONISCHE STAATSORCHESTER MAINZ VERFÜGEN ÜBER EINE GROSSE TRADITION, DIE UNTER KEINEN UMSTÄNDEN VERGESSEN, ABER AUCH IMMER WIEDER NEU AUFGEFRISCHT WERDEN DARF. DIES IST FÜR ALLE AM THEATER ARBEITENDEN KÜNSTLER EINE VERPFLICHTUNG UND HERAUSFORDERUNG, DIE ICH GERNE MITTRAGEN MÖCHTE! DIE GROSSARTIGE ARCHITEKTUR UNSERES THEATERS MACHT JEDE OPER, UND DAS IST NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH, ZU EINEM HÖR- UND SEHVERGNÜGEN. ICH MÖCHTE IHNEN LUST MACHEN AUF ETWAS, WAS NICHT IN WORTE ZU FASSEN IST. NICHT EINMAL DIE KOMPONISTEN, DIE JA NUN WIRKLICH ETWAS VON DER MATERIE VERSTEHEN, KÖNNEN IN IHREN PARTITUREN BESTIMMEN, WAS 101


ERKLINGEN SOLL. DIE NOTENSCHRIFT IST EIN VERSUCH, ETWAS FESTZUHALTEN, ETWAS SICHTBAR ZU MACHEN, UND, WENN MAN SO WILL, IN WORTE ZU FASSEN. ABER MUSIK IST EINZIG UND ALLEIN DANN MUSIK, WENN SIE ERKLINGT, UND AUCH WORTE, DIE ICH IHNEN AUFSCHREIBE, KÖNNEN NICHT VERMITTELN, WAS DAS BESONDERE IST AN ISOLDES UNENDLICH ENDLICHEM „MILD UND LEISE“, AN KOLJA BLACHERS GEIGENTON, WAS DAS ERHABENE EINES STREICHERSATZES IN MESSIAENS „TURANGALÎLA“-SINFONIE IST, WIE COOL ZWÖLF AUTOHUPEN „LE GRAND MACABRE“ ERÖFFNEN ODER WIE VERSÖHNLICH DER LETZTE SATZ VON BEETHOVENS „PASTORALE“ NACH SCHWEREM GEWITTER KLINGT. NUR IHRE OHREN KÖNNEN SICH VON DEM ERWÄRMEN UND ANSTECKEN LASSEN, UND ICH MÖCHTE GERNE DEN KLEINEN MANN IN IHREM OHR SPIELEN, DER IHNEN JEDE WOCHE EINFLÜSTERT: SORGEN SIE SICH UM IHRE OHREN UND ÖFFNEN SIE DADURCH IHR HERZ – KOMMEN SIE ZUHÖREN ! HERMANN BÄUMER 102


MITARBEITERINNEN & MITARBEITER 2011/ 2012 INTENDANZ UND GESCHÄFTSFÜHRUNG MATTHIAS FONTHEIM INTENDANT CHRISTIAN SCHÜRMANN PERSÖNLICHER REFERENT DES INTENDANTEN JILL STRASMANN ASSISTENTIN DER INTENDANZ VOLKER BIERWIRTH K AUFMÄNNISCHER GESCHÄFTSFÜHRER KATHARINA BEHRENS REFERENTIN DES K AUFM. GESCHÄFTSFÜHRERS RENATE HORNIG SEKRETARIAT DES K AUFM. GESCHÄFTSFÜHRERS REINHARD LUPTOWITSCH PROKURIST, STELLVERTRETER DES K AUFM. GESCHÄFTSFÜHRERS KÜNSTLERISCHE LEITUNG MATTHIAS FONTHEIM INTENDANT UND SCHAUSPIELDIREKTOR HERMANN BÄUMER GENER ALMUSIKDIREKTOR TATJANA T TJANA GÜRBACA OPERNDIREKTORIN TAT PASCAL PAS P CAL TOUZEAU BALLETTDIREKTOR UND CHEFCHOREOGR APH MARIE RÖTZER CHEFDR AMATURGIN CARSTEN JENSS STELLV. OPERNDIREKTOR UND LEITENDER DR AMATURG FÜR MUSIKTHE ATER , BALLETT UND KONZERT MIRKO SCHOMBERT LEITER KINDER- UND JUGENDTHE ATER UND THE ATERPÄDAGOGE ATERPÄDA P GOGE JAN PHILIPP GLOGER LEITENDER SCHAUSPIELREGISSEUR KÜNSTLERISCHE BETRIEBSDIREKTION ANNEMARIE LANG KÜNSTLERISCHE BETRIEBSDIREKTORIN PATRIK GRUNENBERG MITARBEITER P WIEBKE NAGEL DISPONENTIN UND LEITERIN DES KÜNSTLERISCHEN BETRIEBSBÜROS DR AMATURGIE MARIE RÖTZER CHEFDR AMATURGIN KATHARINA GERSCHLER DR AMATURGIN FÜR SCHAUSPIEL DAVID SCHLIESING DR AMATURG FÜR SCHAUSPIEL BARBARA STÖSSEL DR AMATURGIE ASSISTENTIN FÜR SCHAUSPIEL CARSTEN JENSS STELLV. OPERNDIREKTOR UND LEITENDER DR AMATURG FÜR MUSIKTHE ATER , BALLETT UND KONZERT BARBARA GRÄB DR AMATURGIN FÜR MUSIKTHE ATER , BALLETT UND KONZERT MIRKO SCHOMBERT LEITER KINDER- UND JUGENDTHE ATER UND THE ATERPÄDAGOGE ATERPÄDA P GOGE ATERPÄDAGOGIK N. N. FSJ S KULTUR DER THE ATERPÄDA P GOGIK PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT SABINE RÜTER REFERENTIN FÜR PRESSEUND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT KATRIN SCHERER MITARBEITERIN DER PRESSEUND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT N. N. FSJ S KULTUR ELEKTRONISCHE MEDIEN PIA STEINBAUER

103


GR AFIK

MANUELA SÖHN-LEDERLE – ROSEMARIE WEISSGERBER – UDO BEUEL –

NORDISK BÜRO PLUS GMBH; WWW.NORDISK-BUERO.COM W W W.NORDISK-BUERO.COM

HEINRICH EBENHÖH – STEPHAN ECK – GÜNTER GELZLEICHTER – THOMAS GIERLICHS – MICHAEL KARL – PETER LAHR – JAN LOTICHIUS –

AUSSTATTUNG MICHAEL RÜTZ LEITUNG – AUSSTATTUNGSASSITENZ

MICHAEL WAGNER W

KATHRIN KRAUSE – KRISTINA SCHMIDT – CHRISTINE AHRENHÖFER

*

MUSIKTHEATER

SCHAUSPIEL

ENSEMBLEGÄSTE

LEITUNG HERMANN BÄUMER GENERALMUSIKDIREKTOR – TATJANA T TJ ANA GÜRTAT

LEITUNG MATTHIAS FONTHEIM SCHAUSPIELDIREKTOR – LEITENDER REGIS -

BACA OPERNDIREKTORIN – CARSTEN JENSS STELLV. OPERNDIREKTOR –

SEUR JAN PHILIPP GLOGER – REGIE NADJA NADJ D A BLANK K – VIKTOR BODÓ –

MUSIK ALISCHE LEITUNG UND EINSTUDIERUNG ANDREAS HOTZ Z 1. K APELLA PELL-

JOACHIM VON BURCHARD V BURCHARD – MATTHIAS FONTHEIM – JAN PHILIPP GLOGER –

MEISTER – MICHAEL MILLARD STUDIENLEITER , ASSISTENT DES GMD UND

JAN-CHRISTOPH GOCKEL – MATTHIAS KASCHIG – PHILIPP LÖHLE –

2. K APELLMEISTER – CLEMENS HEIL SOLOREPETITOR UND K APELLMEISTER –

CHRISTOPH MEHLER – MARCUS MISLIN – MARTIN OELBERMANN –

N. N. SOLOREPETITOR – SEBASTIAN HERNANDEZ-LAVERNY CHORDIREK-

ANDRÉ RÖSSLER – JOHANNES SCHMIT T – DOMINIQUE SCHNIZER –

TOR UND K APELLMEISTER – GASTDIRIGENT RALF OTTO – REGIE CORDULA

STEPHAN SEIDEL – PHILIP TIEDEMANN – SARANTOS ZERVOULAKOS –

DÄUPER – LORENZO FIORONI – TATJANA T TJANA GÜRBACA – TILMAN KNABE – TAT

AUSSTATTUNG INES ALDA – GERALDINE ARNOLD – NEHLE BALKHAUSEN –

MAJER FREO MAJ A ER – VERA NEMIROVA V – JOHANNES SCHÜTZ – SØREN SCHUH-

PETRA BONGARD – FRANZISKA BORNKAMM – JUTTA DELORME – ANNE

ANJA N A KÜHNHOLD KÜHN HOLD – GEORG SCHÜTKY – MACHER – REGIE ASSISTENZ ANJ

HÖLZINGER – JÜRGEN HÖTH – HEIDE KASTLER – JULIA KURZWEG –

AUSSTATTUNG NORBERT BELLEN – KATHARINA GAULT – NICOLE VON

ELISABETH PEDROSS – JOHANNES SCHÜTZ – MARC THUROW – JEANNINE T

GRAEVENITZ – STEFAN HEYNE – JUSTINA KLIMCZYK – KATHI MAURER – F

SIMON – SIMONE STEINHORST – CHRISTIN TREUNERT – SOPHIE DU

BEATRIX VON PILGRIM – FRAUKE SCHERNAU – JOCHEN SCHMITT –

VINAGE – RAIMUND O. VOIGT – MARKUS WAGNER – STEPHAN VON W V

JOHANNES SCHÜTZ – RAIMUND O. VOIGT – CAROLA VOLLES – MARC

WEDEL – EVI W V WIEDEMANN W WIEDE MANN – REGIE ASSISTENZ NADJA NADJ D A BLANK – PHILIPP

SANJA N A ANASTAWEEGER – SILKE WILLRETT – PAUL P ZOLLER – ENSEMBLE SANJ

KUGLER – N. N. – ENSEMBLE ULRIKE BEERBAUM – FRIEDERIKE BELL-

P PA SIA – TATJANA T TJANA CHARALGINA – HYON LEE * – VIDA MIKNEVICIUTE – PATAT

STEDT T * – VERENA BUKAL – MONIKA DORTSCHY – NICOLE KERSTEN –

F – ALEXANDRU BADEA * – THORSTEN TRICIA ROACH – RUTH STAFFA

LISA MIES – JOHANNA PALI PASCALE P IATSOU – PAS P C CALE PFEUTI – ANDREA QUIRBACH –

BÜTTNER – JOSÉ GALLISA – DIETRICH GREVE – HEIKKI KILPELÄINEN –

KAROLINE REINKE – BERND-CHRISTIAN ALTHOFFF – JAN - PHILIP FRANK K* –

P PATRICK CK POBESCHIN – KS. JÜRGEN RUST – ALEXANDER KRÖNER* – PATRI

Z – TIBOR STEFAN F GRAFF – LORENZ KLEE K T BOR LOCHER – JOACHIM TI I MÄDER * – ZLATKO

STOLL* – KS. HANS - OTTO WEISS – ALEXANDER SPEMANN – STEFAN F

MALTAR – MARCUS MISLIN – FELIX MÜHLEN – LUKAS PILOTY – MICHAEL

JUNGES ENSE MBLE IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER HOCHSCHULE FÜR

WALZ – SCHLEGELBERGER – MATHIAS SPAAN – GREGOR TRAKIS – STEFAN F W

MUSIK

MAINZ – CLAUDIA EDER KÜNSTLERISCHE KOORDINATION –

ANDRÉ WILLMUND – N. N. – JUNGES SCHAUSPIEL AM STAATSTHEATER

ALMERIJA ALMERIJ I A DELIC – JASMIN MARIA HÖRNER – JULIA OSTERTAG – ALEXX

ARBEIT MIT DER SCHAUSPIELSCHULE MAINZ – MAINZ IN ZUSAMMEN ZUSAMMENARBEIT

VORGIC ANDRA SAMOUILIDOU – RADOSLAVA V VORGI C – SAEM Y YOU – RICHARD

INSPIZIENZ ANNA GRABUSINSKI – ARPAD SZELL – SOUFFL AGE JULIA

LOGIEWA – CHRISTIAN RATHGEBER R RATHGE BER – INSPIZIENZ CHRISTIANE KNOPFF –

SABINE EDLING – MARIE-LUISE GNAD – HEIDI POHL – STATISTERIE

TABREA – SOUFFL AGE IRIS CONRADI – MARCEL TA T BREA – ECKHARD WAGNER W

BERNHARD FREY

FRANZ POHL – STATISTERIE DIETER RÖSSLER – OPERNCHOR KLAUDIA K

*

ENSEMBLEGÄSTE

BERG – ALEXANDRA BERND – JUDITH CHRIST-KÜCHENMEISTER – KATJA DANAILA DIMITROVA V – KATJ T A LADENTIN – CORNELIA LANGHALS – SASSE-SCHOLZ MIRIAM LENZ – CLAUDIA SASSES SCHOLZ – CLAUDIA CHRISTINE SCHROE-

BALLETTMAINZ BALLETTM T AINZ

SOKOLOVSKIJ SON – ELISABETH DER - BARKI – IRINA SOKOLOVSKI V I J – SO-YOUNG Y THOMAS STRADALSKI – SUSANNE THO T MAS – ANKE T TRITTIN – ANNETTE VOSTEEN –

LEITUNG PAS P PASCAL CAL TOUZEAU BALLETTDIREKTOR UND CHEFCHOREOGR APH –

EWA W WARGIN – LOTHAR BERBERICH – YOUNG-KWAN Y YOUNGKWAN CHO – SEOK-GILL

THOMAS FRIEMEL REFERENT DES BALLETTDIREKTORS – VERONIQUE

CHOI – ION DIMIERU – ROMAN DUBIENSKI – PETER FAUST – HANS-HELGE H HANSHELGE

GAILLARD ASSISTENTIN DER BALLETTDIREKTION – FRANCESCA CAROTI

PATRICK SIJAE GERLIK – ION GRIGORESCU – PATRI P CK HÖRNER – SIJ I AE LEE – IGOR

KÜNSTLERISCHE ASSISTENTIN UND BALLETTMEISTERIN – YANNI YANNICK Y CK SEMPEY

LOSEEV V – ANTON MONETKIN – SOUNG-TEAK MOON – AGUSTÍN SÁN-

BALLETTMEISTER – JACOPO GODANI KÜNSTLERISCHER REFERENT – BRUNO

CHEZ ARELLANO – STEFAN F SCHIFFTER – MILEN STRADALSKI – REINER

RACO PIANIST UND BALLETTREPETITOR – GASTCHOREOGR APHIE

V PINIANE – RAR RA WEIMERICH – N. N. – ELTERNZEITVERTRETUNGEN AVIVA

BONACHELA – DAVY BRUN – JACOPO GODANI – WILLIAM FORSYTHE –

RAFAEL F

DOSLAVA V YORDANOVA Y YORDANO VA – ANKE STEFFENS – EXTR ACHOR URSULA FREY – V

GEORG REISCHL – DIDY VELDMAN – KOMPONISTEN 48nord (ULRICH

DAGMAR GÜNTHER – URSULA HEIL – LEONORE HESSLER – MARION

MÜLLER UND SIEGFRIED RÖSSERT) – BRUNO RACO – AUSSTATTUNG

KARN – MARCELLA HITTER – KARIN K K MAR CELLA RAUER – MARIANNE ROHOWSKY –

DAVY BRUN – SOFIA CROCIANI – WILLIAM W WILLIA M FORSYTHE – JACOPO GODANI –

MARTINA SCHWEIKERT – HELGA SCHWICKERT – ANGELIKA SIMON –

SUSANNE MAIER-STAUFEN – GEORG REISCHL – PASCAL P CAL TOUZEAU – PAS

104


SPIELZEIT 2011/ 2012 DIDY VELDMAN – ENSEMBLE CRISTINA AYLLÓN PANA P PANAVERA VERA – MARIYA

MASKE GUIDO PAE P PAEFGEN FGEN CHEFMASKENBILDNER – DIETM DIETMAR T AR STORCH

BUSHUYEVA – ANNE JUNG – PRÊLE MAINFROY – V – LAIA DURAN FÍGOLS Í

STELLV. CHEFMASKENBILDNER – MASKENBILDNERINNEN ANETTE DOLD –

ANDREA MENDEZ CRIADO – TAKAKO NISHI – KEIKO OKAWA – DOMIT

SABINE HOFFMANN – ELKE PATZALT – SA S BINE FELDHOFER – MAYA GIGER – YVONNE V P

NIQUE OFELIA ROSALES – LUISA SANCHO ESCANERO – VERONICA

PATRICIA P PATRI CIA STARKE – TANJA T N JA SUSSMAN – N. N. – AUSZUBILDENDE N. N. – TAN

SEGOVIA TORRES – ANTONIN COMESTAZ – STÉPHEN DELATTRE –

JOHANNA PRANGE – DENISE SIMON – MALERSAAL MALERSA AL ANDREAS BEUTER

EMMANUEL GÁZQUEZ – GUILLAUME HULOT – DENISLAV KANEV V –

LEITUNG – THE ATERMALER / INNEN – RALFF CLARK – ANDREA HUMULA –

SÉBASTIEN MARI – ROSS MARTINSON – N. N. – LEITERIN DER BALLETTT

TINA REICHERT – VIOLETTA VOLLRATH – ELTERNZEITVERTRETUNG LUISA

SCHULE SABINE KÖHLER

DEMMIG – AUSZUBILDENDE DANIEL DUSKE – DENIS HAHN – THE ATERPL ASTIKERIN GABRIELE G BRIELE SCHARFFF – AUSZUBILDENDE ALINA PRUSCHINSKI – GA SCHREINEREI HANS-WILLI SCHMITT BINGEN H HANSW WILLI SCHM H ITT LEITUNG – SCHREINER ANDY BINGEN-

TECHNISCHE ABTEILUNGEN

HEIMER – ROLF HILLEMANN – ROBERT HOCHGESAND – HORST JACOB –

LEITUNG MICHAEL RÜTZ TECHNISCHER DIREKTOR – CHRISTOPH HILL

HORST TRAUTH LEITUNG – DEKOR ATEURE HARALD KORTE – GERHARD

KARL-HEINZ LANGER – MARKUS PLUNTKE – DEKOR ATIONSWERKSTATT PRODUKTIONSLEITER – ROBERT SCHUMANN WERKSTÄTTENLEITER –

MOSER – EDMUND MÜLLER – SCHLOSSEREI ERICH BOHR LEITUNG –

CINDY BOBER ASSISTENTIN DES TECHNISCHEN DIREKTORS – BÜHNENOBER-

SCHLOSSER ANDREAS FEHLAU – SASCHA LOHFINK – FEINMECHANIKER

MEISTER MARCUS RIEDEL – BÜHNENMEISTER RONALD BENACK – MORITZ

WLADIMIR STREICH – REQUISITE

BRÜNIG – ANDREAS HOFFMANN – TORSTEN SZYSZKA – SEITENMEISTER

LEITUNG – REQUISITEUR / INNEN – FRED HADERK – STEFANIE KAISER – F

HANNELORE TAUBERT-BÉNÈCH T BERT-BÉNÈCH TAU

JOSEFF BOPP – HELMUT BUCHMANN – PETER GEBHARD – MOHAMED

MAREN LUEDECKE – DAGMAR WEBLER – BIRGIT SCHMITT-WILHELM –

EL-HAJJ A IOUI – GUIDO REICHERT – RALF SANDER – NIKOLAOS TRIVOLIS EL-HAJJIOUI

VOLONTÄRIN MERLE STAAB – BETRIEBSTECHNIK UND GEBÄUDEMANAGE-

MASCHINENTECHNIK GREGOR ANDRES – PETER DJOLAI – KLAUS FLICK –

MENT HERIBERT SCHOLTES-TEMPSKI BETRIEBS - UND SICHERHEITSIN-

SASCHA GULIC – DIETER LÖBLEIN – PETER MEISENZAHL – ALEXANDER

GENIEUR – ALEXANDER KOLLMUS K KOLL MUS – THOMAS T THO MAS STEPPAT BETRIEBSTECHNIKER –

STREICH – BÜHNENTECHNIK ADOUM U ANTOINE-TCHENE – UWE BENJ N AK – BENJAK

HAUSMEISTER UWE FLUCH – LARS PRIESTER – EDV MICHAEL WIRGES –

W WADI WADIM M BOLZ – HORST BREDERLOW – THOMAS HERGENHAN – ALOIS

HAUSPERSONAL PETRA DECKER – VOR ARBEITERINNEN BEATE BLUM –

MICHEL KLEIN – DIRK MATHES – FRANK MEHLER – JOSEFF MI CHEL – ANTE

MARIA BOGER – MELITTA CANDIDO – NADESHDA FISCHER – MONIKA

MORAVEC – BERNHARD OTTUM – SEBASTIAN SCHWEDA – BERNHARD

GIEZENDORFF – ANNA HANELT – KARIN HOFMANN – MEVLIDA MRAVAC MRAVA V C–

WACHSMUTH SIEFERT – ANDREAS WA W CHSMUTH – RALPH ZIMMERMANN – N. N. –

GISELA MÜLLER – BETTINA VOIGT – FIKRET YAL YALCIN FATMA Y CIN – FATM T A YENGIN –

BÜHNENDEKOR ATEURE MARTIN GRIES – RONNY KURING – VER ANSTAL-

NURIYE Y YOSLUN – PFORTE MICHAEL FREYER – FRANZ-JOSEF GEHRING –

TUNGSTECHNIK KEVIN HAUCK – AUSZUBILDENDE FÜR VER ANSTALTUNGS -

HANS-LUDWIG ULLIUS – CHRISTIAN VON WITZLEBEN

TECHNIK ROBIN FÖRSTER – N. N. – BELEUCHTUNG STEFAN F BAUER LEITER – BELEUCHTUNGSMEISTER SEBASTIAN AHRENS – ALEXANDER DÖLLING – CARAVAPETER MEIER – BELEUCHTER / INNEN FRANK BEHRENS – CIRO CARAVA V -

VERWALTUNG

THOMAS GGIO – CYRIAQUE CHARBONNIER – THO T MAS DAHMS – ANKE EBELING – JANUSZ FALENSKI – ANNE HOFFMANN – MICHAEL KLEIN – PETER

PERSONALVERWALTUNG RALPH BERGMANN LEITER PERSONAL – ALEXX

NEUMANN – THOMAS PROCHASKA – STEFAN F PÜTZ – FRANK RINNER –

ANDER KAUL – IRIS KIEFER – CLAUDIA MILLER – VERONIKA STILL –

HANS-JOSEF SECKERT – JÜRGEN SIPPERT – THORSTEN STOCK – DIETER

FINANZ VERWALTUNG / CONTROLLING REINHARD LUPTOWITSCH LEITER –

WUTZKE – TON ANDREAS STILLER LEITUNG – ALEXANDER WODNIOK

MOHSEN MOEIN BUCHHALTUNG – KERSTIN BEYERMANN CONTROLLING

TONMEISTER – PETER MÜNCH – THOMAS SCHMIDTKE – ARNE STEVENS

/ REVISION – ELKE HINRICHER – EINK AUF K ASSE HELMUT SCHORR HAUPTT

TONTECHNIK – CHRISTOPH SCHÖDEL VIDEOTECHNIK – KOSTÜM UTE

K ASSENLEITER – JÜRGEN BURG LEITER DES K ARTENVERK AUFS – CHRISTI-

NOACK LEITUNG – INGRID LUPESCU KOSTÜMASSISTENTIN – GEWANDMEIS -

ANNE BRENKEN – BERND WAGNER W ABONNEMENTBÜRO – NICOLE WEBER

TERINNEN DAMEN BRITTA HACHENBERGER – N. N. – DAMENSCHNEIDE -

GRUPPENBETREUUNG – ROSWITHA KERZ – ELLA SCHWARZKOPFF – ABEND -

R INNEN REGINA AULMANN – BAIKA BETTAG – INGRID BÖHNER – CYNTHIA RINNEN

DIENST EVA V VON HÜLST LEITUNG MANDANA KHALEDPOUR-HERRMANN

JECK – OXANA O KONRAD – ETELKA KORTE – NINA RETTINGER – IZETA

STELLV. LEITUNG – BETRIEBSR AT JÜRGEN ESCHER BETRIEBSR ATSVORSITZEN-

KATJA TABREA ROCKER – IRIS SADOUK – KATJ T A SCHÄFER – MARIANNA TA T BREA –

DER – THOMAS M. HEROK K STELLV. BETRIEBSR BETR IEBSR ATSVORSITZENDER

ELVIRA WERNER – ELTERNZEITVERTRETUNG ANNE-SOPHIE LOHMANN – GEWANDMEISTER HERREN THOMAS KREMER – FALK NEUBERT – HERRENSCHNEIDER / INNEN BAYAN AHMAD – CHRISTINE BAUMANN – CIRILO MAJA CARRION JAULIS – MAJ A A FLECKENSTEIN – RAINER GEBAUER – MARIA PRIESTER – SILKE SCHWARTZ – MARTINA SINGER – ELTERNZEITVERTRETUNG SIMONE LOUIS – MODISTIN PETRA KOHL FUNDUS BEATE WÖLFL – AUSZUBILDENE HANNE KONRAD – NICOLE WINZENBURG – N. N. –

105


IMPRESSUM HERAUSGEBER STA ATSTHE ATER MAINZ GMBH –– GUTENBERGPL ATZ 7 –– 55116 MAINZ MATTHIAS FONTHEIM INTENDANT VOLKER BIERWIRTH K AUFMÄNNISCHER GESCHÄFTSFÜHRER REDAKTION PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, DR AMATURGIE GESTALTUNG & PRODUKTION NORDISK BÜRO PLUS GMBH, FR ANKFURT / MAIN W W W.NORDISK-BUERO.COM ; DESIGN @ NORDISK-BUERO.COM CREATIVE DIRECTION LORENZO BIZZI, FR ANK LOTTERMANN ART DIRECTION UND PROJEKTKOORDINATION PHOTOINDEX THEATERSTILLS

ALINA RE ZNIK

SEITE 3: DEKOR ATIONSWERKSTATT

GRAFIK

SEITE 4: MASKENWERKSTATT * *

DARJA DELL, ALINA RE ZNIK

SEITE 5: SCHREINEREI SEITE 6: MALERSAAL I

PHOTOGRAPHIE PORTRÄTS

SEITE 11: MASKENWERKSTATT * *

ANNA SHMITKO (SÄNGER *, SCHAUSPIELER , TÄNZER ,

SEITE 12: DAMENSCHNEIDEREI * *

BIERWIRTH, GÜRBACA , GLOGER , SEIDEL;

SEITE 13: SCHREINEREI

*

SEITE 16: BLICK VON DER HINTERBÜHNE DES

MIKNEVICIUTE , STAFFA , STOLL)

EXCL . PRIVATBILDER DER DARSTELLER ANASTASIA , BADE A , BÜTTNER ,

KLEINEN HAUSES NACH DR AUSSEN

BRIAN HÜCHTEBROCK (ANASTASIA , BÄUMER , FONTHEIM)

SEITE 25: SCHREINEREI

AZIZ WAKIM (CHOR , JUNGES ENSEMBLE , PHILHARMONISCHES STAATS -

SEITE 29: DAMENSCHNEIDEREI

ORCHESTER MAINZ)

SEITE 31: TREPPENHAUS IM GROSSEN HAUS VOR DER REQUISITENWERKSTATT * *

PHOTOGRAPHIE THEATERSTILLS

SEITE 33: DAMENSCHNEIDEREI

ANNA SHMITKO

SEITE 35: DEKOR ATIONSWERKSTATT

( * * EXCL . : SABINE RÜTER)

SEITE 37: KOSTÜMFUNDUS

**

SEITE 38 : DAMENSCHNEIDEREI

PHOTOGRAPHIC ART DIRECTION PORTRAITS

SEITE 40 : MASKENWERKSTATT * *

NADA LOTTERMANN (SÄNGER , SCHAUSPIELER , TÄNZER)

SEITE 42: DAMENSCHNEIDEREI SEITE 46: MALERSAAL I I

PHOTO MAKE UP & HAIR PORTRAITS

SEITE 53: MALERSAAL I

EVELYN FAY, RENI GRINTSCH, MARION NERLINGER BY NINA KLEIN

SEITE 54: HEIZUNGSANL AGE SEITE 57: KOSTÜMFUNDUS

ASSISTANTS PORTRAITS

SEITE 59: UNTERBÜHNE IM GROSSEN HAUS

MAGDA MOGIL A (STYLING)

SEITE 62: MASKENWERKSTATT * *

BRIAN HÜCHTEBROCK , OLIVER GROSS ( PHOTO)

SEITE 68 : DAMENSCHNEIDEREI SEITE 79: PL ASTIKERWERKSTATT

DRUCK ZEITUNGSTEIL

SEITE 80 : UNTEN : MASKENWERKSTATT

HENKE PRESSEDRUCK , BERLIN

SEITE 80 : OBEN / 81: ABENDMASKE IM GROSSEN HAUS SEITE 82: DAMENSCHNEIDEREI

DRUCK UMSCHLAG, GLANZTEIL

SEITE 83: SCHLOSSEREI

BUCH- & OFFSET- DRUCKEREI HEENEMANN, BERLIN

SEITE 93: INSPIZIENTENPULT AUF DER BÜHNE IM GROSSEN HAUS SEITE 106: BÜHNE GROSSES HAUS (ABBAU DER INSZENIERUNG

LITHOGRAFIE

„KÖNIG ROGER“ VON JOAN ANTON RECHI)

HIGHLEVEL GMBH, BERLIN


SERVICEHEFT 2011/ 2012


SERVICEHEFT 2011/ 2012


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RUTH

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A

STAFF

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ENSEMBLE MUSIKTHEATER


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THOR


SIE WOLLTEN SCHON IMMER ABONNENT DES STAATSTHEATERS MAINZ WERDEN ? SIE SIND SICH ABER NICHT SICHER, WELCHES ABONNEMENT DAS RICHTIGE FÜR SIE IST ?

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10 % UND

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25 % BEI ALLEN ANDEREN VORSTELLUNGEN.

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DAS PREMIEREN ABONNEMENT (P1/ P2) PLATZGRUPPE

P1

ERMÄSSIGTER ABO-PREIS

Produktionen aus Musiktheater, Schauspiel und Ballett in wechselnden Spielstätten

s10% Ermäßigung auf den Normalpreis 50 % Ermäßigung auf den Normalpreis bei nachgewiesenem Ermäßigungsgrund. Ermäßigungsgründe entnehmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 24.

B

C

238,

0€

132,5

0€

167,0

50 €

215,0

E

60 €

300,

387,

242,

D

00 €

50 €

436,

REGULÄRER ABO-PREIS

P2

A

spannendsten Theaterabende der Spielzeit!

swechselnde Wochentage s 2 Aboreihen mit unterschiedlichen

50 €

149,4

0€

83,0

0€

0€

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

GH GH GH KH GH KH GH GH GH GH KH

SA. DO. DO. FR. SA. FR. FR. SA. SA. SA. FR.

1 7. 09.1 1 1 3. 10. 1 1 1 0. 1 1. 1 1 1 6. 1 2. 1 1 1 4.0 1. 12 20. 0 1. 12 03. 02. 12 1 7. 03. 12 1 4. 04. 12 05. 05. 12 0 1. 06. 12

17 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

TRISTAN UND ISOLDE TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) EVA DIE RÄUBER UN BALLO IN MASCHERA

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

KH KH KH GH KH KH KH GH KH GH GH

SA. SA. SA. SA. FR. DO. SA. SA. FR. SA. SA.

24. 09.1 1 1 5. 1 0. 1 1 05. 1 1. 1 1 1 4. 01. 12 1 0. 02. 12 1 5. 03. 12 07. 04. 12 1 4. 04. 12 04. 05. 12 05. 05. 12 02. 06. 12

19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

DRAUSSEN VOR DER TÜR THE RAPE OF LUCRETIA TEARS ON SCRIPTEASE UN BALLO IN MASCHERA EIN NEUES STÜCK KRANKHEIT DER JUGEND

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

VOICES LE GRAND MACABRE TOUZEAU / GODANI (AT) LILIOM VOR SONNENAUFGANG

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

TOUZEAU / GODANI (AT) IL PRIMO OMICIDIO LILIOM COSÌ FAN TUTTE

5


N CHE SIE LEN RSÖNLI ! H Ä W AUS N PE I H R E T E R TA G THEA

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DAS ABONNEMENT AM DIENSTAG (A) MITTWOCH (B) ODER DONNERSTAG (C) PLATZGRUPPE

REGULÄRER ABO-PREIS

ERMÄSSIGTER ABO-PREIS

A

B

00 €

288,

0€

192,0

s2 Abonnementreihen mit unterschiedlichen Vorstellungsterminen im Kleinen Haus und gemeinsamen Vorstellungen aus Musiktheater, Schauspiel und Ballett

s25% Ermäßigung auf den Normalpreis 50% Ermäßigung auf den Normalpreis bei nachgewiesenem Ermäßigungsgrund. Ermäßigungsgründe entnehmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 24.

C

D

50 €

170,2

0€

113,5

75 €

208,

0€

139,0

246,

164,5

E

5€

99,7

0€

66,5

5€ 0€

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A1 A2 B1 B2 C1 C2

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

GH GH GH KH KH GH GH GH KH GH GH

DI. DI. DI. DI. DI. DI. DI. DI. DI. DI. DI.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

GH KH KH GH GH GH GH KH GH GH KH

MI. MI. MI. MI. MI. MI. MI. MI. MI. MI. MI.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

KH GH GH GH GH KH KH GH KH KH GH

DO. DO. DO. DO. DO. DO. DO. DO. DO. DO. DO.

27.09. 1 1 1 1. 1 0. 1 1 0 1. 1 1. 1 1 06. / 13. 12.1 1 03. / 10.01. 12 24. 01. 12 28.02. 12 20. 03. 12 10./17.04.12 08. 05.12 12.06.12

19.30 UHR 19.30 UHR 17 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

IDOMENEO ROMEO UND JULIA TRISTAN UND ISOLDE DRAUSSEN VOR DER TÜR ENDSTATION SEHNSUCHT TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) VOICES LE GRAND MACABRE EIN NEUES STÜCK LILIOM EVA

28.09.1 1 19./26.10.1 1 16./23. 1 1.1 1 04.01.12 25.01.12 29.02.12 21.03.12 04./1 1.04.12 25.04.12 23.05.12 20./27.06.12

19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

DIE NIBELUNGEN THE RAPE OF LUCRETIA TEARS ON SCRIPTEASE EVA TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) UN BALLO IN MASCHERA VOICES KRANKHEIT DER JUGEND LE GRAND MACABRE LILIOM VOR SONNENAUFGANG

29.09./06.10.1 1 20.10.1 1 17.1 1.1 1 29.12.1 1 26.01.12 23.02./01.03.12 22./29.03.12 19.04.12 03./ 10.05.12 24.05./07.06.12 28.06.12

19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

DRAUSSEN VOR DER TÜR ROMEO UND JULIA EVA IDOMENEO TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) DIE RÄUBER EIN NEUES STÜCK TOUZEAU / GODANI (AT) DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

IL PRIMO OMICIDIO COSÌ FAN TUTTE

7


––––

s Abonnement mit Vorstellungen

DAS ABONNEMENT AM FREITAG (F) SAMSTAG (S)

PLATZGRUPPE

A

50 €

s 25% Ermäßigung auf den Normalpreis 50% Ermäßigung auf den Normalpreis bei nachgewiesenem Ermäßigungsgrund. Ermäßigungsgründe entnehmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 24.

0€

D

00 €

192,0

0€

128,0

228,

152,0

E

0€

91,50

0€

61,00

0€

156,0

0€

104,0

S

177,0

C

1 2 3 4 5 6 7

GH GH GH KH GH GH KH

SA. SA. SA. SA. SA. SA. SA.

24.09.1 1 15.10.1 1 12.1 1.1 1 17.12.1 1 04.02.12 07.04.12 19.05.12

17 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

TRISTAN UND ISOLDE TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) DIE NIBELUNGEN ANTIGONE UN BALLO IN MASCHERA LE GRAND MACABRE EIN NEUES STÜCK

F

ERMÄSSIGTER ABO-PREIS

im Großen und Kleinen Haus

B

265,

REGULÄRER ABO-PREIS

aus Musiktheater, Schauspiel und Ballett

1 2 3 4 5 6 7

KH GH GH KH GH KH KH

FR. SA. FR. FR. FR. FR. FR.

30.09.1 1 22.10.1 1 1 1.1 1.1 1 30.12.1 1 09.03.12 13.04.12 08.06.12

19.30 UHR 17 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

DRAUSSEN VOR DER TÜR TRISTAN UND ISOLDE ROMEO UND JULIA DIE RÄUBER UN BALLO IN MASCHERA DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

VOR SONNENAUFGANG

8


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Sonntag ist Spieltag für die ganze Familie,

DIE SONNTAGNACHMITTAGS ABONNEMENTS (SN1/ SN2)

für Jung und Alt! Gehen Sie ins Theater – abseits von der Hektik der Woche. Wir betreuen Ihre Kinder bei diesen Vorstellungen kostenlos.

s Sonntag (Beginn 14 Uhr) s Vorstellungen aus Musiktheater, Schauspiel und Ballett im Großen und Kleinen Haus

s 40% Ermäßigung auf den Normalpreis PLATZGRUPPE

A

B

0€

88,2

REGULÄRER ABO-PREIS

C

0€

76,2

D

0€

63,6

51,00

E

0€

30,0

SN 1

1 2 3 4

GH GH GH GH

SO. SO. SO. SO.

16. 10. 1 1 04. 12. 1 1 25. 03. 12 27. 05.12

14 UHR 14 UHR 14 UHR 14 UHR

TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) TRISTAN UND ISOLDE EVA TOUZEAU / GODANI (AT)

SN 2

Auf diese Preise gibt es keine weiteren Ermäßigungen.

1 2 3 4

GH GH GH KH

SO. SO. SO. SO.

25. 09. 1 1 13. 1 1. 1 1 15.04. 12 03.06. 12

14 UHR 14 UHR 14 UHR 14 UHR

ROMEO UND JULIA EVA UN BALLO IN MASCHERA BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

9


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s Freitag oder Samstag s Abonnement im Großen Haus s 9 Sinfoniekonzerte s 25% Ermäßigung auf den Normalpreis

DIE SINFONIEKONZERT ABONNEMENTS PLATZGRUPPE

A

B

25 €

263,

REGULÄRER ABO-PREIS

ERMÄSSIGTER ABO-PREIS

50% Ermäßigung auf den Normalpreis bei nachgewiesenem Ermäßigungsgrund. Ermäßigungsgründe entnehmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 24.

C

50 €

189,0

0€

126,0

229,

0€

175,5

D

153,0

E

0€

148,5

0€

99,0

0€

87,7

0€

58,5

1 2 3 4 5 6 7 8 9

GH GH GH GH GH GH HOHER DOM ZU MAINZ GH GH

FR. FR. FR. FR. FR. FR. FR. FR. FR.

30.09.1 1 28.10.1 1 25.1 1.1 1 16.12.1 1 20.01.12 24.02.12 30.03.12 1 1.05.12 29.06.12

20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR

1 2 3 4 5 6 7 8 9

GH GH GH GH GH GH HOHER DOM ZU MAINZ GH GH

SA. SA. SA. SA. SA. SA. SA. SA. SA.

01.10.1 1 29.10.1 1 26.1 1.1 1 17. 12. 1 1 21.01.12 25.02.12 31.03.12 12.05.12 30.06.12

20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR 20 UHR

5€ 0€

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s kein fester Tag, aber feste Termine s Abonnement im Großen Haus und Kleinen Haus s 9 Schauspiele s 25% Ermäßigung auf den Normalpreis

DAS SCHAUSPIEL ABONNEMENT A

PLATZGRUPPE

KH GH KH KH KH KH KH GH KH

C

0€

85,5

99,0

112,5

17.10.1 1 05.1 1.1 1 05.01.12 14.02.12 10.03.12 14.04.12 08.05.12 07.06.12 30.06.12

128,2

0€

0€

19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

E

0€

148,5

168,7

MO. SA. DO. DI. SA. SA. DI. DO. SA.

D

5€

50 €

135,0

ERMÄSSIGTER ABO-PREIS

1 2 3 4 5 6 7 8 9

B

202,

REGULÄRER ABO-PREIS

50% Ermäßigung auf den Normalpreis bei nachgewiesenemE rmäßigungsgrund. Ermäßigungsgründe entnehmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 24.

5€

74,2

0€

49,5

5€ 0€

DRAUSSEN VOR DER TÜR TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) DIE RÄUBER EIN NEUES STÜCK BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

KRANKHEIT DER JUGEND DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

LILIOM VOR SONNENAUFGANG

Ein Theaterbesuch für die ganze Familie –

IEN L I IF FAM TA R

für nur 19 Euro gültig für zwei Erwachsene und mind. zwei eigene Kinder für eine Vorstellung des Kinder- und Jugendtheaters im TiC oder im Orchestersaal.

11


TIBOR

LOCH E

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RTSCH Y

GR A F

K A DO

STEFA N

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BE R N

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RISTIA

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ENSEMBLE SCHAUSPIEL


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PASC A LE

JOHAN U


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DAS KLEINE SCHAUSPIEL ABONNEMENT * * (bisher ImPuls)

Spielstätten

s4 Schauspiele Ermäßigungsgründe entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 24.

0€

47,0

REGULÄRER ABO-PREIS

0€

36,0

ERMÄSSIGTER ABO-PREIS

1 2 3 4

s Vergabe der besten verfügbaren Plätze s kein fester Tag, aber feste Termine sSchauspiel-Abonnement in wechselnden

GH GH KH KH

FR. MI. SA. SA.

18.1 1.1 1 25.01.12 28.04.12 09.06.12

19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

DIE NIBELUNGEN TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT) KRANKHEIT DER JUGEND BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

MÖCHTEN SIE THEATER VERSCHENKEN? Geschenkgutscheine in beliebiger Höhe erhalten Sie an der Theaterkasse oder im Internet über unsere

GUT

SC

E HEIN

Homepage. Beim Kauf einer Eintrittskarte einer höheren Preiskategorie besteht die Möglichkeit, den Restbetrag auszugleichen. Überzahlungen werden mit einem Gutschein erstattet.

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So sitzen Sie immer auf den besten Plätzen!

DAS GEMISCHTE BESTPLATZ ABONNEMENT (X / Y)

Abo X und Abo Y Abonnementtag Abo X: M ontag bi s D onnerstag Abo Y: Freitag bis Sonntag

s Abonnement in wechselnden Spielstätten

s 4 Vorstellungen (Musiktheater / Schauspiel / Ballett) * Ermäßigungsgründe entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 24.

… und das gibt’s extra! Wir senden Ihnen Ihre Eintrittskarten mit den Informationen zum

€ 6,50

REGULÄRER ABO-PREIS

9

ERMÄSSIGTER ABO-PREIS

Stück zu. Wir sichern Ihnen die besten noch verfügbaren Plätze zu. Für zusätzliche Karten

0€

66,0

erhalten Sie 10% Ermäßigung auf die Normalpreise bei Premieren und 25% bei allen anderen Vorstellungen. Fünf Arbeitstage vor offiziellem Vorverkaufsbeginn können Sie Ihre Zusatzkarten reservieren. Selbstverständlich senden wir Ihnen sämtliche Spielplaninformationen

Y

X

kostenlos zu.

1 2 3 4

KH KH GH KH

MI. DO. DO. DI.

28.09.1 1 01.12.1 1 09.02.12 08.05.12

19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

PASCAL TOUZEAU UND GÄSTE ANTIGONE EVA

1 2 3 4

KH KH GH KH

SA. SA. SA. SA.

08.10.1 1 12.1 1.1 1 03.03.12 09.06.12

19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR 19.30 UHR

ENDSTATION SEHNSUCHT THE RAPE OF LUCRETIA VOICES

DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

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––––

s platzgebundenes Gutscheinheft

DAS WAHL ABONNEMENT

(Zuzahlung bei Gutscheineinlösung bei Premieren und höheren Platzgruppen)

s 3 Gutscheine für das Musiktheater (Oper / Ballett / Konzert)

s 3 Gutscheine für das Schauspiel s 10% Ermäßigung auf den Normalpreis … auch für einzelne Sparten sind Wahlabonnements buchbar … und das gibt’s extra! Kostenlose Zusendung von Spielplaninformationen. Fünf Arbeitstage vor offiziellem Vorverkaufsbeginn können Sie Ihre Eintrittskarten reservieren.

PLATZGRUPPE

ABO-PREIS

A

B

0€

186,3

0€

159,3

HABEN SIE HEUTE NOCH LUST AUF EINEN THEATERABEND?

C

D

0€

135,0

E

0€

110,7

0€

64,8

Mit der Last-Minute Card THEATER SPONTAN erhalten Sie 50% Ermäßigung an der Abendkasse! Gültigkeit 1 Jahr: ab Kauf der Karte, bei allen Veranstaltungen

AT EARN E H T NT SPO

der teilnehmenden Staatstheater Darmstadt, Mainz und Wiesbaden Preis: 55 Euro für 1 Person (Theater Spontan Card uno) Preis: 85 Euro für 2 Personen (Theater Spontan Card duo)

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–––– DAS JUNGE ABONNEMENT ( JA1/ JA2)

s kein fester Wochentag, aber feste Termine s für junge Leute zwischen 16 und 22 Jahren sA bonnement in wechselnden Spielstätten s 5 Vorstellungen (Musiktheater / Schauspiel / Ballett)

s 39 Euro (für Begleitpersonen außerhalb der Zielgruppe 61,50 Euro)

0€

39,0

16 – 22 JAHRE

61,50

AB 22 JAHRE

1

GH

DI.

25.10.1 1

19.30 UHR

DIE NIBELUNGEN

2

KH

MO.

19.12.1 1

19.30 UHR

DIE RÄUBER

3

GH

DI.

24.01.12

19.30 UHR

TOT IM ORIENT-EXPRESS (AT)

4

GH

SA.

03.03.12

19.30 UHR

VOICES

5

GH

MI.

25.04.12

19.30 UHR

LE GRAND MACABRE

Gutscheinheft (6 Vorstellungen) für Schüler, Studenten, Auszubildende,

L LT WO H E F T R H I IN WA S U T S C H E T E U G E S L E DA UNG J R FÜ

Wehr- und Ersatzdienstleistende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Dieses Angebot gilt in jeder Veranstaltung mit Ausnahme von Premieren, Sonderveranstaltungen und der Platzgruppe a.

ZUM KINOPREIS: 6 X FÜR 38 EURO

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1. RANG SEITE LINKS

PARKETT SEITE LINKS

REIHEN A – E VARIABLE ZUSATZBESTUHLUNG

3

4

4

2

3

3

2

1

1

6

4

2

1

5

E

D

PARKETT LINKS

C

B

–––– BÜHNE GROSSES HAUS

A

1. RANG MITTE

PARKETT

2

13

A

1

14

9 10 11 12

B

8

7

C

6

5

D E

5

1

2

PARKETT RECHTS

4

1

1

6

3

2

4

4

2

3

3

1. RANG SEITE RECHTS

PARKETT SEITE RECHTS

REIHEN A – E VARIABLE ZUSATZBESTUHLUNG


21

8

9

7

6

10

5

4

3

2

11

1

6

2.RANG MITTE

4 5 6

3

8

7

5

3

1

6

4

2

$IE4HEATERKARTEGILTAM4AGDER6ORSTELLUNGJEWEILSABDREI3TUNDENVOR6ORSTELLUNGSBEGINNUNDZUR2àCKFAHRTBIS "ETRIEBSSCHLUSSALS&AHRKARTEIM6ERKEHRSVERBUND-AINZ 7IESBADENUNDIM4ARIFGEBIETDES2.. +ARTENVERSANDGEBàHR%URO %RM˔IGUNGEN3CHàLERUND3TUDENTENBISZUMVOLLENDETEN,EBENSJAHR !RBEITSLOSE 3OZIALHILFEEMPFËNGER !USZUBILDEN DE 7EHR UND%RSATZDIENSTLEISTENDEERHALTENIM6ORVERKAUFUNDANDER!BENDKASSE %RM˔IGUNGAUFALLEN0LËTZENnnn 3CHWERBEHINDERTEAB'D"ERHALTEN%RM˔IGUNGAUFDEN+ASSENPREIS.ACHWEISLICHNOTWENDIGE0ERSONENHABEN FREIEN%INTRITT

$IE4HEATERKASSEISTVOM*ULIBISEINSCHLIE”LICH!UGUSTGESCHLOSSEN

THEATERKASSE  UNDABONNEMENTBÜRO  -ONTAGBIS&REITAG n 5HR 3AMSTAG n 5HR GRUPPENBETREUUNG  -ONTAGBIS&REITAG n 5HR +ARTENVERKAUFAUCHàBERWWWSTAATSTHEATER MAINZDE E-MAILKASSE STAATSTHEATER MAINZDE

KARTEN

2.RANG SEITE LINKS

5

11

1

6

2 3

5

4

10

5 6

9

7 8

2.RANG SEITE RECHTS


REIHEN A – E VARIABLE ZUSATZBESTUHLUNG

PARKETT LINKS

–––– BÜHNE KLEINES HAUS

RANG

PARKETT

A 1

1 2 3 4

7 8 9 10 11 12 13 14

3 4 5 6

2

15

PARKETT RECHTS


MÄRCHEN

JUGENDKONZERT

MÄRCHEN

JUGENDKONZERT

PREISGRUPPE T4

PREISGRUPPE T3

PREISGRUPPE T2

PREISGRUPPE T1

TiC

PREISGRUPPE IV SCHAUSPIEL

PREISGRUPPE III PREMIEREN SCHAUSPIEL

PREISGRUPPE II MUSIKTHEATER / BALLETT / KONZERT

PREISGRUPPE I PREMIEREN MUSIKTHEATER / BALLETT UND SONDERKONZERTE

GROSSES / KLEINES HAUS

26 €

32 € 25 €

37 € 30 €

6€ 7€ 8€

–––

10,50 € 12,50 € 13,50 €

7,50 € 12,50 € 14,50 € 17,50 €

12,50 € / 10,50 € / 7,50 € ––– Gruppen erhalten 25 % Ermäßigung Erw. 14,50 € / 12,50 € / 7 €

–––

ERMÄSSIGT

NORMALPREIS

SCHÜLER / STUDENT

22 €

28 €

34 €

39 €

19 €

23 €

22 €

25 €

34 €

45 €

50 €

PLATZGRUPPE d

PLATZGRUPPE c

PLATZGRUPPE b

PLATZGRUPPE a

–––– EINTRITTSPREISE 2011/ 2012

11 €

14 €

13 €

16 €

PLATZGRUPPE e


ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DEN KARTENVORVERKAUF UND DIE KASSE *EDER"ESUCHEREINER6ORSTELLUNG BENÚTIGTEINE%INTRITTSKARTE +ARTENPREISEWERDENDURCH!USHANGINDEN3PIELSTËTTEN ANDER4HEATERKASSEUNDDURCH6ERÚFFENTLICHUNGINDEN )NFORMATIONSBROSCHàRENZUR3PIELZEITBEKANNTGEGEBEN &àR3ONDERVERANSTALTUNGEN7EIHNACHTSMËRCHEN &ASTNACHTSPOSSEUSW UND'ASTSPIELEKÚNNENBESONDERE 2EGELUNGENGETROFFENWERDEN Ermäßigungen  %RM˔IGUNGAUFDEN.ORMALPREISGIBTESFàR3CHàLER 3TUDENTEN :IVIL UND7EHRDIENSTLEISTENDE !USZUBIL DENDEBISZUMVOLLENDETEN,EBENSJAHR UNDFàR 3OZIALHILFEEMPFËNGERUND%RWERBSLOSE STETSMITAMT LICHEM!USWEIS3CHWERBEHINDERTEAB 'D"ERHALTEN  %RM˔IGUNGAUFDEN.ORMALPREIS.ACHWEISLICH NOTWENDIGE"EGLEITPERSONENHABENFREIEN%INTRITT %RM˔IGUNGENKÚNNENVOM3TAATSTHEATER-AINZJEDERZEIT GEËNDERTWERDEN!USGENOMMENVONDEN%RM˔IGUNGEN SIND6ORSTELLUNGENMIT%INHEITSPREIS%INEHALBE3TUNDE VOR6ORSTELLUNGSBEGINNWERDEN2ESTKARTENMIT  %RM˔IGUNGVERKAUFT!USGENOMMENSIND3ONDERVERAN STALTUNGEN7EIHNACHTSMËRCHEN &ASTNACHTSPOSSEUSW UND'ASTSPIELE%IN!NSPRUCHDARAUFBESTEHTNICHT Gruppenreservierung 'RUPPENAB0ERSONENERHALTEN%RM˔IGUNG AUSGENOMMENSIND3ONDERVERANSTALTUNGEN 'ASTSPIELE

UND0REMIEREN*EDE+ARTEISTFREI+ARTENAUS 'RUPPENBESTELLUNGENKÚNNENBISZEHN7ERKTAGEVORDER JEWEILIGEN6ORSTELLUNGZURàCKGEGEBENWERDEN EINESPË TERE2àCKNAHMEISTNICHTMÚGLICH2ESERVIERUNGSWàNSCHE WERDENBEREITSAB3PIELZEITBEGINNFàRDIEKOMPLETTE 3AISONANGENOMMEN Vorverkaufsbeginn $ER6ORVERKAUFBEGINNTJEWEILSAM!RBEITSTAGDES 6ORMONATS FàR3EPTEMBERUND/KTOBERAM!UGUST &àREINZELNE0RODUKTIONEN&ASTNACHTSPOSSE 7EIHNACHTSMËRCHEN 3ONDERVERANSTALTUNGEN GIBTES EINENVORGEZOGENEN6ORVERKAUFSBEGINN!USHANGAN DER4HEATERKASSEUNDINDER4AGESPRESSE !BONNENTEN UND)NHABERVON'UTSCHEINENKÚNNEN!RBEITSTAGEVOR OFFIZIELLEM6ORVERKAUFSBEGINNIHRE+ARTENRESERVIEREN +ARTENANFRAGENPER% -AIL &AXODER0OSTWERDENNUR WËHRENDDERREGULËREN+ASSENÚFFNUNGSZEITENBEARBEITET Kartenrücknahme und Tausch "ITTEàBERPRàFEN3IENACH%RHALTDER+ARTEN$ATUM !NZAHLUND0REIS3PËTERE2EKLAMATIONENKÚNNENNICHT ANERKANNTWERDEN$AS3TAATSTHEATER-AINZISTNICHT VERPFLICHTET VERKAUFTE+ARTEN 'UTSCHEINEODER 6ERKAUFSARTIKELZURàCKZUNEHMEN"EI+ARTENRàCKNAHME ODER4AUSCHISTEINE"EARBEITUNGSGEBàHRVON%URO PRO+ARTEZUENTRICHTEN3YSTEMGEBàHRENUND6ERSAND KOSTENWERDENNICHTERSTATTET$IE2àCKNAHMEIST

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BISEINEHALBE3TUNDEVOR6ORSTELLUNGSBEGINNMÚGLICH UNDERFOLGTAUSSCHLIE”LICHGEGENEINEN7ERTGUTSCHEIN DIE+ARTEMUSSANDER4HEATERKASSEVORLIEGENEINE 2àCKNAHMEPER&AXODER% -AILISTNICHTMÚGLICH &àR VERLORENGEGANGENEODERVERFALLENE%INTRITTSKARTENUND 'UTSCHEINEWIRDKEIN%RSATZGELEISTET"ESETZUNGSËNDE RUNGENBERECHTIGENNICHTZUR2àCKGABEVON%INTRITTSKAR TEN&ËLLEVONHÚHERER'EWALT6ERKEHRSBEHINDERUNG +RANKHEIT 3TREIK 7ITTERUNGU Ë BEGRàNDENEBENFALLS KEIN5MTAUSCH UND2àCKNAHMERECHT$AS3TAATSTHEATER -AINZBEHËLTSICHVOR AUSTECHNISCHEN'RàNDEN0LATZ ËNDERUNGENVORZUNEHMEN %SWIRDDARAUFHINGEWIESEN DASSIM'RO”EN(AUSDIE 0ARKETT 2EIHEN!BISUNDIM+LEINEN(AUSDIE0ARKETT 2EIHEN!BISDURCH6ERËNDERUNGENDES/RCHESTER GRABENSBZWDER"àHNEBETROFFENSEINKÚNNEN Abholung und Abendkasse "ESTELLTE+ARTENMàSSENINNERHALBVONZEHN4AGEN NACH%INGANGDER"ESTELLUNG SPËTESTENSJEDOCHEINEN !RBEITSTAGVORDERJEWEILIGEN6ORSTELLUNGABGEHOLT WERDENÄBERNICHTFRISTGEM˔ABGEHOLTE+ARTENWIRD ANDERWEITIGVERFàGT ESBESTEHTKEIN!NSPRUCHAUFDIE +ARTEN3CHRIFTLICHEINGEGANGENE+ARTENBESTELLUNGEN WERDENINDER2EIHENFOLGEIHRES%INGANGSBEARBEITET !UF7UNSCHUND2ISIKODES"ESTELLERSWERDEN%INTRITTS KARTENZUGESANDT6ERSANDKOSTEN%URO "EZAHLTE +ARTENKÚNNENANDER!BENDKASSEHINTERLEGTWERDEN .ACH6ORSTELLUNGSBEGINNWERDENDIESE+ARTENANDER 'ARDEROBEHINTERLEGT!NGEZAHLTE NICHTABGEHOLTE +ARTENKÚNNENLEIDERNICHTERSETZTWERDEN!USNAHMS WEISEFàRDIE!BENDKASSERESERVIERTE+ARTENMàSSEN BISSPËTESTENSEINE-INUTEN3TUNDEVOR6ORSTELLUNGS BEGINNABGEHOLTWERDEN!BENDKASSENÚFFNENINDEN JEWEILIGEN3PIELSTËTTENEINE3TUNDEVOR6ORSTELLUNGS BEGINN !NDER!BENDKASSEFINDETKEIN6ERKAUFFàR ANDERE6ERANSTALTUNGENSTATT!UCH'UTSCHEINVERKAUF !BONNEMENTBERATUNGENUSWKÚNNENNICHTDURCHGEFàHRT WERDEN$IE!BENDKASSESCHLIE”TMIT"EGINN DER6ORSTELLUNG Telefonische Kartenreservierung "EITELEFONISCHRESERVIERTEN+ARTENLIEGTDAS2ISIKO BEIEVENTUELLEN-ISSVERSTËNDNISSENETC BEIM+UNDEN %SBESTEHTKEIN!NSPRUCHAUFGEGEBENENFALLSuFALSCHh RESERVIERTE+ARTEN/BWOHLWIRMEHRERE,EITUNGENFàR 3IEEINGERICHTETHABEN ISTUNSER4ELEFONTAGSàBERHËUFIG àBERLASTET$AFàRBITTENWIRUM6ERSTËNDNIS Internetverkauf /NLINETICKETS !UCHàBERWWWSTAATSTHEATER MAINZDEKÚNNEN3IEMIT )HRER+REDITKARTE-!34%2#!2$  6)3! +ARTENBUCHEN 3YSTEMGEBàHR %URO+ARTE &àRDIE:USENDUNG BERECHNENWIR%URO3IEKÚNNEN)HREBEZAHLTEN+ARTEN AUCHANDER!BENDKASSEABHOLENÄBERDIE% -AIL !DRESSE kasse @ staatstheater-mainz.de ISTAUCHEINESCHRIFTLICHE "ESTELLUNGMÚGLICH

Gültigkeit von Eintrittskarten und Gutscheinen %INTRITTSKARTEN 'UTSCHEINEODERANDERE7ERTVORDRUCKE GELTENNURFàRDENDARAUFVERMERKTEN6ORSTELLUNGSTERMIN ODER:EITRAUM"EREITSBEZAHLTE+ARTENKÚNNENNICHT NACHTRËGLICHERM˔IGTWERDEN%INE"ARAUSZAHLUNGVON 7ERTGUTSCHEINENISTAUSGESCHLOSSEN Zu spät gekommene Gäste .ACH"EGINNDER6ORSTELLUNGBESTEHTBISZURREGULËREN 0AUSEKEIN!NSPRUCHAUF%INLASSINDEN:USCHAUERRAUM Änderungen von Aufführungen 3OLLTENAUSKàNSTLERISCHEN TECHNISCHENODERAUSDISPO SITIONELLEN'RàNDEN!UFFàHRUNGEN 6ORSTELLUNGSTERMINE ODER0LËTZEGEËNDERTWERDENMàSSEN Z"%INBAUDER 2EIHE!VORDER2EIHEIM+LEINEN(AUS WERDENWIR UNSBEMàHEN 3IERECHTZEITIGZUBENACHRICHTIGEN$IESE ¯NDERUNGENODER5MBESETZUNGENBEGRàNDENKEIN 2àCKGABERECHT Vorstellungsabbruch "EI6ORSTELLUNGSABBRUCHWERDENGEGEN6ORLAGEDER%IN TRITTSKARTENDIE+OSTENFàRDIE+ARTENANDER4AGESKASSE ERSETZT7EITERGEHENDE!NSPRàCHESINDAUSGESCHLOSSEN %IN%RSATZANSPRUCHBESTEHTNUR WENNDIE6ORSTELLUNGVOR DER0AUSEABGEBROCHENWIRDWIRDBISZURERSTEN0AUSE GESPIELT BESTEHTKEIN%RSATZANSPRUCH Eintrittskarte als Fahrkarte $IE4HEATERKARTEGILTAM4AGDER6ORSTELLUNGJEWEILSAB DREI3TUNDENVOR6ORSTELLUNGSBEGINNBIS"ETRIEBSSCHLUSS ALS&AHRKARTEIM6ERKEHRSVERBUND-AINZ 7IESBADENUND IMGESAMTEN4ARIFGEBIETDES2.. Parken in den Parkhäusern Theater und Kronberger Hof $IE0ARKENIN-AINZ'MB(PMG BIETETFàR"ESUCHER EINEN0AUSCHALTARIFVON%UROAN$IESER4ARIFGILTVON -ONTAGBIS3AMSTAGAB5HR AM3ONNTAGAB5HR $IE0ARKGEBàHRENTRICHTEN3IEBITTEAM0ARKAUTOMATEN DIESKÚNNEN3IEAUCHSCHONVOR6ORSTELLUNGSBEGINNTUN "EI3TÚRUNGENISTAUSSCHLIE”LICHDIEPMGZUSTËNDIG Aufbewahrung von Garderobe $IE'ARDEROBENGEBàHRBETRËGT %URO"EI"ESCHË DIGUNGODER!BHANDENKOMMENVON7ERTSACHEN 'ELD ODER'EGENSTËNDEN DIESICHINDEN'ARDEROBESTàCKEN BEFINDEN WIRDKEINE(AFTUNGàBERNOMMEN%BENSO WIRDFàR6ERLUST 6ERWECHSLUNGODER"ESCHËDIGUNGVON 'ARDEROBESTàCKEN DIEBISZUR3CHLIE”UNGDER'ARDEROBE NICHTABGEHOLTWURDEN KEIN%RSATZGELEISTET Inkrafttreten $IESE'ESCHËFTSBEDINGUNGENTRETENMIT"EGINNDES +ARTENVORVERKAUFSDER3PIELZEITIN+RAFT

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ABONNEMENT-BEDINGUNGEN 1.$ER!BONNENTERWIRBTMITDEM!BSCHLUSSDES !BONNEMENTVERTRAGSDAS2ECHTZUM"ESUCHDERFàR DIEJEWEILIGE!BONNEMENTREIHEAUSGEWIESENEN!NZAHL AN6ORSTELLUNGENDER3TAATSTHEATER-AINZ'MB( FàRDIEJEWEILSGELTENDE3PIELZEIT 2.1.$ER!BONNENTERHËLTEINEN-ONATVORDERERSTEN 6ORSTELLUNGDERGEWËHLTEN!BONNEMENTREIHEODERBEI !BSCHLUSSDES!BONNEMENTSEINEN!BONNEMENTAUSWEIS AUSDEMDIEEINZELNEN6ORSTELLUNGEN 3PIELSTËTTENUND !NFANGSZEITENHERVORGEHEN$IESER!USWEISDIENTIN DENAUSGEWIESENEN3PIELSTËTTENALS%INTRITTSKARTEUNDIST àBERTRAGBAR!USNAHMENBILDENDIE!BONNEMENTREIHEN MIT%INZELKARTENVERSANDUNDDAS7AHLABONNEMENT &àRDIE!USSTELLUNGEINES%RSATZAUSWEISESERHEBENWIR EINE'EBàHRVON%URO 2.2.$IE'UTSCHEINEDES7AHLABONNEMENTSSINDINDER LAUFENDEN3PIELZEITEINZULÚSEN)NDERFOLGENDEN3PIELZEIT BESTEHTKEIN!NSPRUCHAUFEINE%INTRITTSKARTE"EI %INLÚSUNGSINDDIE'UTSCHEINEAUFHÚHERE0LATZGRUPPEN ANRECHENBAR%INE"ARAUSZAHLUNGVON'UTSCHEINENIST AUSGESCHLOSSEN 3.1.$ER!BONNENTHATDIE-ÚGLICHKEIT EINZELNE6ORSTEL LUNGENDES!BONNEMENTSBISEINEHALBE3TUNDEVOR6OR STELLUNGSBEGINNGEGENEINEN7ERTGUTSCHEINZUTAUSCHEN !BDEMDRITTEN5MTAUSCHWIRDEINE"EARBEITUNGSGEBàHR VON%UROJE4AUSCHGUTSCHEINERHOBEN 3.2.&àRVERSËUMTE6ORSTELLUNGENODERNICHTRECHTZEITIG VORGENOMMENEN4AUSCHDER6ORSTELLUNGHAT DER!BONNENTKEINEN!NSPRUCHAUF%RSATZLEISTUNGDURCH DIE3TAATSTHEATER-AINZ'MB( 3.3. $ER4AUSCHGUTSCHEINKANNIM!BONNEMENTBàRO UNDANDER4HEATERKASSEGEGENEINE%INTRITTSKARTEDER GLEICHEN0REISGRUPPEUND3PIELSTËTTEEINGELÚSTWERDEN SOFERNFREIE0LËTZEVERFàGBARSIND7IRDEINE%INTRITTS KARTEEINERHÚHEREN0REISGRUPPEODERANDEREN3PIEL STËTTEGEWàNSCHT SOMUSSEINEVENTUELLENTSTEHENDER $IFFERENZBETRAGNACHGEZAHLTWERDEN 4.$IE4HEATERLEITUNGBEHËLTSICHVOR AUSWICHTIGEN 'RàNDEN3TàCKEINNERHALBDER3PIELGATTUNGENGEGENàBER DER3PIELPLANVORSCHAUBZWDENAUSGEWIESENEN3TàCKEN AUFDEN!BONNEMENTAUSWEISENZUËNDERN$AS'LEICHE GILTFàREINE¯NDERUNGDER6ORSTELLUNGSTAGEUND!NFANGS ZEITENSOWIEDEN4AUSCHVON3TàCKENUNTEREINANDER IM2AHMENDERJEWEILSZUTREFFENDEN!BONNEMENTREIHE 5.1.$ER!BONNEMENT 2ECHNUNGSBETRAGISTINEINER 3UMMEINNERHALBVON4AGENNACH2ECHNUNGSSTELLUNG ZUZAHLENÄBERWEISUNGENKÚNNEN UNTER!NGABE DER!BONNEMENT +UNDENNUMMER AUFFOLGENDES+ONTO GELEISTETWERDEN

"EIERTEILTER%INZUGSERMËCHTIGUNGWIRDDER2ECHNUNGS BETRAGINVIER2ATENJEWEILSAM+ALENDERTAGDER -ONATE3EPTEMBER .OVEMBER &EBRUARSOWIE!PRIL DURCHDIE3TAATSTHEATER-AINZ'MB(VONDEM+ONTODES !BONNENTENABGEBUCHT 5.2.$IEPàNKTLICHE:AHLUNGDES!BONNEMENTBETRAGESn INNERHALBVON4AGENNACH2ECHNUNGSERHALTnISTOHNE BESONDERE!UFFORDERUNGZULEISTEN"EI:AHLUNGSRàCK STANDISTDIE3TAATSTHEATER-AINZ'MB(BERECHTIGT DAS!BONNEMENTZUSPERRENUNDDIESOFORTIGE:AHLUNG DERFËLLIGEN"ETRËGEZUVERLANGEN &àR-AHNSCHREIBENERHEBENWIREINE'EBàHRVON%URO 6.1.6ERËNDERUNGENIM!BONNEMENTZ"0LATZËNDE RUNGEN 7ECHSELVON!BONNEMENTREIHENETC KÚNNEN NACH-A”GABEDERFREIEN0LËTZEJEDERZEITVORGENOMMEN WERDEN 6.2.$AS!BONNEMENTVERLËNGERTSICHJEWEILSUMEINE WEITERE3PIELZEIT WENNESNICHTVON3EITENDES!BON NENTENODERDER3TAATSTHEATER-AINZ'MB(BISZUM -AIDERLAUFENDEN3PIELZEITSCHRIFTLICHGEKàNDIGTWIRD -ÚGLICHE¯NDERUNGENDER!BONNEMENTBEDINGUNGEN UND0REISERHÚHUNGENFàRDIEFOLGENDE3PIELZEITWERDEN DEM!BONNENTENBISZUM-AIDERLAUFENDEN3PIELZEIT MITGETEILT 7..AMENSËNDERUNGEN ¯NDERUNGENDER!NSCHRIFT UNDDER"ANKVERBINDUNGSOLLTEDER!BONNENTDER3TAATS THEATER-AINZ'MB(MÚGLICHSTUMGEHENDMITTEILEN

KOOPERATIONEN FÜR SIE )M2AHMENEINER+OOPERATIONGEWËHRENFOLGENDE(ËUSER UNSEREN!BONNENTENBEI6ORLAGEDES!BONNEMENTAUS WEISESEINE%RM˔IGUNGVON BEIM+AUFEINER+ARTE /PER&RANKFURT 3CHAUSPIEL&RANKFURT 3TADTTHEATER 'IE”EN 3TAATSTHEATER+ASSEL 3TAATSTHEATER$ARMSTADT (ESSISCHES3TAATSTHEATER7IESBADEN .ATIONALTHEATER-ANNHEIM 3TADTTHEATER(EIDELBERG 0FALZTHEATER+AISERSLAUTERN

Onlinetickets www.staatstheater-mainz.de Abonnementbüro -ONTAGBIS&REITAGn5HR 3AMSTAGn5HR 4ELEFON  &AX  % -AIL abo @ staatstheater-mainz.de

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–––– ANFAHRT STAATSTHEATER MAINZ GROSSES HAUS 'UTENBERGPLATZn-AINZ TiC WER K R AUM / TiC FÜR K IDS

4RITONPLATZn-AINZ

3PRITZENGASSEn-AINZ

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ANFAHRT

mit Bus und Straßenbahn zum Großen und Kleinen Haus nMITDEM"USAB(AUPTBAHNHOF-AINZ BISHaltestelle Höfchen DIREKTNEBENDEM'RO”EN(AUS ŸMITDER3TRA”ENBAHNAB(AUPTBAHNHOF -AINZBISHaltestelle Schillerplatz AM&ASTNACHTSBRUNNENNACHLINKSINDIE ,UDWIGSTRA”E,AUFZEITZUM'RO”ENUND +LEINEN(AUSCA-INUTEN

mit Bus und Straßenbahn zum TiC ŸDIE3PRITZENGASSEBElNDETSICHDIREKTAM Schillerplatz (ALTESTELLEVON"USUND 3TRA”ENBAHN Parkmöglichkeit %RM˔IGTES0ARKENFàR%UROIM4HEATER PARKHAUSUND0ARKHAUS+RONENBERGER(OF .UTZEN3IEBITTEDIE4HEATERTASTEAM+AS SENAUTOMATEN 27


–––– KONTAKT, SERVICE, INFORMATION KONTAKTIEREN3IEUNSàBERUNSERE(OME PAGEUNTER www.staatstheater-mainz.de ODERBESUCHEN3IEUNSAUF&ACEBOOKUNTER www.facebook.com / staatstheatermainz THEATERKASSE 4ELEFON  % -AIL kasse @ staatstheater-mainz.de ABENDKASSE TiC 4ELEFON ABONNEMENTBÜRO 4ELEFON  % -AIL abo @ staatstheater-mainz.de GRUPPENBETREUUNG 4ELEFON  % -AIL kasse @ staatstheater-mainz.de DRAMATURGIE, STÜCKINFORMATION -USIKTHEATER    3CHAUSPIEL     % -AIL bstoessel @ staatstheater-mainz.de THEATERPÄDAGOGIK, KINDER- UND JUGENDTHEATER 4ELEFON  % -AILmschombert@ staatstheater-mainz.de

PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT 4ELEFON  % -AIL srueter @ staatstheater-mainz.de ZENTRALE 4ELEFON 

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INDUKTIONSSCHLEIFE FÜR HÖRGERÄTE MEHR INFORMATIONEN &àR(ÚRGERËTETRËGERGIBTES)NDUKTIONS SCHLEIFENIM'RO”EN(AUSUNDIM+LEINEN PUBLIKUMSGESPRÄCHE UND (AUS"ITTEWENDEN3IESICHBEIM+ARTEN EINFÜHRUNGEN KAUFANUNSER+ASSENPERSONAL s%INBLICKEINDENKàNSTLERISCHEN0ROZESS VORDER!UFFàHRUNGDURCH$RAMATURGEN ÜBERTITELUNGSANLAGE UNDANSCHLIE”ENDE.ACHBEREITUNGMITDEN "EIFREMDSPRACHIGEN/PERNBIETENWIR BETEILIGTEN+àNSTLERN ZUSËTZLICHDEUTSCHEÄBERTITELAN,EIDER SINDDIESEAUF'RUNDDERBAULICHEN'E $IE4ERMINEDAZUENTNEHMEN3IEBITTE GEBENHEITENUNSERER(ËUSERNICHTVON DEMMONATLICHERSCHEINENDEN,EPORELLO ALLEN0LËTZENAUSGLEICHGUTSICHTBAR7IR ODERUNSERER(OMEPAGE BERATEN3IEGERNE GASTRONOMIE -ÚCHTEN3IE)HR0AUSENGETRËNKODER EINEN)MBISSVORBESTELLEN$IE-ITARBEI TERDES4HEATERBISTROS052STEHEN)HNEN GERNEZUR6ERFàGUNG 4ELEFON  KINDERBETREUUNG 7ËHREND%LTERNUND'RO”ELTERNIN UNSERE3ONNTAGNACHMITTAGS 6ORSTELLUNGEN JEWEILS5HR 'RO”ES(AUS GEHEN BIETENWIRFàRALLE+INDERUND%NKELKINDER EINE+INDERBETREUUNGDURCHQUALIlZIERTE -ITARBEITERAN$URCHEINE+OOPERATION MITDEM)NSTITUTFàRELEMENTARE-USIK ERZIEHUNGKÚNNENDIE+INDERANEINEM MUSIKALISCH KREATIVEN0ROGRAMMTEILNEH MEN)NFORMATIONENUND!NMELDUNGUNTER   

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–––– FREUNDE UND FÖRDERER STIFTUNG MAINZER THEATERKULTUR /PER 3CHAUSPIELUND"ALLETTSTEHENIN ÚFFENTLICHER+ULTURVERANTWORTUNGUND FINANZIERUNG!LS!USDRUCKBàRGERSCHAFT LICHEN%NGAGEMENTSUNDZUR&ÚRDERUNG ZUSËTZLICHER0ROJEKTEHABEN-AINZER "àRGERUND4HEATERFREUNDEDIE u4HEATERSTIFTUNGhALSGEMEINNàTZIGE 3TIFTUNGDESBàRGERLICHEN2ECHTSGEGRàN DET)M-ITTELPUNKTDER3TIFTUNGSARBEIT STEHTDIE&ÚRDERUNG sDESQUALIFIZIERTENKàNSTLERISCHEN .ACHWUCHSES sDES+INDER UND*UGENDTHEATERS sHERAUSRAGENDER0RODUKTIONENUND 6ERANSTALTUNGEN sDER!NSCHAFFUNGNOTWENDIGER-USIK INSTRUMENTEUNDBENÚTIGTER'ERËTE sDER¾FFENTLICHKEITSARBEITZUR3TËR KUNGDER4HEATERKULTUR

SCHIR MHERRSCHAF T: 3TAATSMINISTERIN$ORIS!HNEN /BERBàRGERMEISTER*ENS"EUTEL STIF TUNGSVORSTAND : $R-ICHAEL%#ORIDA”6ORSITZENDER 5DO+AUFHOLD3CHATZMEISTER $R7OLFGANG,ITZENBURGER 3IGRID-ICHAELISSTELLV6ORSITZENDE KUR ATORIUM : *ENS"EUTEL $R+ARL&RANTA -ARIANNE'ROSSE 0ROF$R'EORG +RAUSCH $RH C0ETER+RAWIETZ 7OLFGANG-ERZBACH6ORSITZENDER $R3IMONE3ANFTENBERG KONTAKT:

Stiftung Mainzer Theaterkultur $R-ICHAEL%#ORIDA” 7EICHSELSTRA”E -AINZ 4ELEFON   % -AIL stiftungen @ coridass.de www.theaterstiftung-mainz.de

$IE(OMEPAGEwww.theaterstiftungmainz.de INFORMIERTàBER0ROJEKTEUND 6ERANSTALTUNGEN$URCH:USTIFTUNGENUND -AINZER6OLKSBANK-6" 3PENDENHELFEN3IEMIT DIE3TIFTUNGSZIELE +ONTONUMMER UMZUSETZEN)M&OYERDES'RO”EN(AUSES ",::  FINDENAUFZWEI%HRENTAFELNDIE.AMEN DER3TIFTERINNENUND3TIFTERIHREN0LATZ

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GESELLSCHAFT DER FREUNDE DES MAINZER THEATERS e . V. Theaterfreunde … … erleben mehr: s"ESUCHVON4HEATER UND+ONZERT PROBEN s0ERSÚNLICHER+ONTAKTZU3ËNGERN 3CHAUSPIELERN 4ËNZERNUND-USIKERN s6ORKAUFSRECHTFàRALLE0REMIEREN IM3TAATSTHEATER s"EGRà”UNGDERNEUEN%NSEMBLEMIT GLIEDERAM3AISONANFANG s4EILNAHMEANSPEZIELLEN4HEATERAUF FàHRUNGEN ,IEDERABENDENUND6ORTRËGEN s&AHRTENZUBENACHBARTEN4HEATER BàHNEN … wissen mehr: s%INFàHRUNGZU4HEATERPRODUKTIONEN ALLERDREI3PARTEN s.ACHBESPRECHUNGVON!UFFàHRUNGEN MIT2EGISSEUREN 3CHAUSPIELERN UND3ËNGERN s-ITGLIEDERRUNDSCHREIBENMIT EINER:USAMMENSTELLUNGAKTUELLER 4HEATERKRITIKEN s$ISKUSSIONENàBER&RAGEN DES4HEATERS s3PIELPLANINFORMATIONENVOM )NTENDANTENUNDSEINEM4EAM

… tun mehr: s&INANZIELLE5NTERSTàTZUNGDESu*UNGEN %NSEMBLESAM3TAATSTHEATER-AINZh s-ITHILFEBEIDER$URCHFàHRUNG DER6ERANSTALTUNGu4EXTTRIFFT2EGIEh s6ERBESSERUNGDER!USSTATTUNG DES4HEATERS s(ILFEFàRIN.OTGERATENE4HEATER SCHAFFENDE /RCHESTERMITGLIEDERUND -ITARBEITER … werden immer mehr: &REUNDEDES-AINZER4HEATERS WARTENBEREITSAUF3IE$ER*AHRESBEITRAG BETRËGT%URO!USZUBILDENDE 3CHàLERODER3TUDENTENZAHLENNUR %UROUND%HE BZW,EBENSPARTNER ZUSAMMEN%URO DER VORSTAND BESTEHT AUS : $R7OLFGANG,ITZENBURGER 6ORSITZENDER 7OLFGANG-ERZBACH 3IGRID-ICHAELIS #HRISTIANNE"RENKEN 0ETRA(OPPE "ARTH (ANNE,àBBERT www.theaterfreunde-mainz.de 2HEINGAUERSTRA”E -AINZ 32


FÖRDERVEREIN B ALLETT MAINZ e . V.. ballettmainz braucht Freunde. Unterstützen auch Sie unsere Arbeit. Werden Sie Mitglied! $ER"ALLETTDIREKTOR0ASCAL4OUZEAUFàHRT DIEERFOLGREICHE!RBEITVONBALLETTMAINZ MITSEINERNEUEN#OMPAGNIESEIT FORT4ANZBEGEISTERTEAUSDEM)N UND !USLANDHABENSICHZUM&ÚRDERVEREIN "ALLETT-AINZE6ZUSAMMENGESCHLOSSEN UMMITGEZIELTER5NTERSTàTZUNGUND ,OBBYARBEITBALLETTMAINZAUFSEINEM7EG INDIEINTERNATIONALE4ANZELITEZUBEGLEITEN 3EITSEINER'RàNDUNGIM*AHRHAT DER&ÚRDERVEREIN"ALLETT-AINZE 6 BEIVERSCHIEDENEN0RODUKTIONEN+OSTàME UND"àHNENBILDERMITFINANZIERTSOWIE MEHRERE4ANZBÚDEN 3PORTGERËTE EINEN &LàGEL 'ASTWOHNUNGENUNDDIE!USSTAT TUNGDER0ROBEBàHNEBEZAHLT:ULETZT HATDER6EREINEINENBEDEUTETEN"EITRAG ZUR&INANZIERUNGDES(ANDLUNGSBALLETTS u2OMEO&*ULIAh ZUSAMMENMITDER 'ESELLSCHAFTDER&REUNDEDES-AINZER 4HEATERSUNDDEM&ÚRDERVEREINDES /RCHESTERSIM3TAATSTHEATER-AINZ GELEISTET"EIDEN6ORSTELLUNGENBIETETDER 6EREINANEINEM3TANDIM&OYER0OSTER UND0OSTKARTENMIT!BBILDUNGENAUSDEN #HOREOGRAPHIENDESBALLETTMAINZSOWIE "àCHERAN$IE%RLÚSEKOMMENBALLETT MAINZZUGUTE$ER&ÚRDERVEREINBETEILIGT SICHMIT2ATUND4ATANDEM!KTIONS BàNDNISu-AINZER4HEATERFàR!LLEh DAS

DIEPOLITISCHE!BSICHTBEKËMPFT DEN%TAT DES4HEATERSENTSCHEIDENDZUBESCHNEI DENnnn5NTERSTàTZENAUCH3IEUNSERE !RBEITDURCH)HRE-ITGLIEDSCHAFT nnn-IT GLIEDSANTRËGEERHALTEN3IEANDER4HEA TERKASSE IM)NTERNETODERANUNSEREM)NFOSTANDBEI DEN"ALLETTVORSTELLUNGEN FÖRDERVEREIN B ALLET T M AINZ e. V. 0OSTFACH-AINZ 4ELEFON1  0   % -AILfvballett @ staatstheater-mainz.de www.staatstheater-mainz.de / ballettmainz JAHRESBEITR ÄGE /RDENTL-ITGLIEDERAB%URO %HEPAAREAB%URO 3CHàLER  3TUDENTENAB%URO &IRMENAB%URO VORSTAND 4ILL2EHBERG 'ABRIELE+OERNER -ARTINA 0IPPRICH *àRGEN%BLING (ARALD2OSIN $IRK'RàNE $R7ERNER7ODRICH

0ROF$R0ETER'ALLE $R2OSE'ÚTTE $R0ETER(ANSER 3TRECKER 0ROF+AMMERT ËNZERIN"IRGIT+EIL $R7ALTER+ONRAD 'UDRUN,ANDGREBE $AGMAR2EHBERG -ARGARETE3CHMIDT 33


FÖRDERVEREIN DES ORCHESTERS IM STAATSTHEATER MAINZ e . V.

VORSTAND $ERu-AINZER+LANGDES0HILHARMONI 4HOMAS"AUMHËKEL6ORSITZENDER SCHEN3TAATSORCHESTERS-AINZHATWEIT àBERDIE3TADT UND,ANDESGRENZENHINAUS &RANZISKA&REITAGSTELLV6ORSITZENDE "IRGIT$ANY 0IETSCHMANN !NERKENNUNGGEFUNDEN$AS-USIKLIE 6OLKER"ELING BENDE0UBLIKUMUNDDIE0RESSESINDDES ,OBESVOLLFàR/PERUND+ONZERT KÜNSTLERISCHER BEIR AT ,IEBHABERDESu-AINZER+LANGESHABEN SICHIM&ÚRDERVEREINDES/RCHESTERS IM3TAATSTHEATER-AINZE6ZUSAMMEN GESCHLOSSEN UMDAS0HILHARMONISCHE 3TAATSORCHESTER-AINZIDEELLUNDMATE RIELLZUUNTERSTàTZENUNDALSLEISTUNGS STARKEN EIGENSTËNDIGEN+LANGKÚRPER MITUNVERWECHSELBARER4ONSPRACHEZU ERHALTEN (ELFENAUCH3IEDEM0HILHARMONISCHEN 3TAATSORCHESTER-AINZDURCH)HREN"EI TRITTZUM&ÚRDERVEREINODER)HRE3PENDE GESCHÄF TSSTELLE +ANZLEI"AUMHËKEL 3CHÚFFERSTRA”E!M$OM -AINZ 4ELEFON1   &AX1   % -AILinfo @ orchesterfoerderer-mainz.de

0HILIPP!LEXANDER 3TEFANIE"UTTJES

6OLKER$AVID+IRCHNER $R#HRISTIANE +RAUTSCHEID #ATHERINE2àCKWARDT

0ROF3USANNE3TOODT KUR ATORIUM -LADEN"ASIC "EATE"ENNER 0ROF-ATHIAS "REITSCHAFT $R0ETER"RENNER -ARLIESE $ICKE 6ADIM'LUZMAN (ANS *OACHIM (ASEMANN 4RUTZEL 'UIDO+RATSCHMER -ARKO,ETONJA )NGRID-EUREN ,IEBMANN +LAUS0UDERBACH 3TEFAN3ANDERLING

$R(EINRICH3CHREINERo -ITGLIEDSBEITRAG%URO 3CHàLER  3TUDENTEN%URO 3PARKASSE-AINZ +ONTONUMMER ",:

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MAINZER VOLKSBÜHNE e . V.

Theater für alle s*AHRESMITGLIEDSBEITRAG%URO 6ORSTELLUNGENIM3TAATSTHEATER -AINZ s+ARTENVERGABEIM7ECHSELDURCH ALLE0LATZGRUPPEN s4HEATERKARTE"USFAHRKARTE s0ROGRAMMIM"EITRAGENTHALTEN s6ORSTELLUNGENIM'RO”ENUND +LEINEN(AUSMONTAGS MITTWOCHS FREITAGS SAMSTAGABENDS SONNTAG NACHMITTAGS

BESUCHERGE MEINSCHAF T -AINZER6OLKSBàHNEE6 'UTENBERGPLATZ -AINZ 4ELEFON1   6  4ELEFAX1  1 36  )NTERNETwww.volksbuehne-mainz.de % -AIL info @ volksbuehne-mainz.de

s*UNGE6OLKSBàHNEFàR3CHàLERUND 3TUDENTEN%URO 6ORSTELLUNGENFREIZUR!USWAHL s+ONZERTMITGLIEDSCHAFT%URO BZW%URO s"EGINNDER-ITGLIEDSCHAFT JEDERZEITMÚGLICH

&àRWEITERE)NFORMATIONENSTEHT)HNEN UNSERE'ESCHËFTSSTELLEIM3TAATSTHEATER -AINZGERNEZUR6ERFàGUNG -ONTAGBIS&REITAG0 n 5HR

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THEATERGEMEINDE MAINZ e . V.

Die Theatergemeinde MainzVER MITTELT)HNENREGELM˔IGEINKULTURELLES %RLEBNISIM'RO”ENUND+LEINEN(AUSDES 3TAATSTHEATERS-AINZ!USDEM'ESAMT ANGEBOTDES3TAATSTHEATERS-AINZWËHLEN WIRFàR3IEEINENREPRËSENTATIVEN1UER SCHNITTAUSUNDBIETEN)HNEN7ERKEALLER 3PARTEN /PER -USICAL  /PERETTE "ALLETT +ONZERTUND3CHAUSPIELIM2AHMEN UNSERER!BONNEMENTSENTWEDERSONNTAGS ODERDIENSTAGSAN$ENNOCHGEWËHREN WIR)HNENGLEICHZEITIG&LEXIBILITËT DAES )HNENJEDERZEITMÚGLICHIST DIEVORGEGE BENEN4ERMINEUND3TàCKEINDIVIDUELLZU VERLEGEN)M2AHMENDIESES!BONNEMENTS RESERVIERENWIR)HNENINDERGEWËHLTEN 0REISGRUPPEEINENFESTEN0LATZIM'RO”EN UND+LEINEN(AUS.ICHTZULETZTDADURCH WIRDJEDER4HEATERBESUCHZUEINER"EGEG NUNGMITGLEICHGESINNTEN4HEATERFREUNDEN UNDZUEINEMGESELLSCHAFTLICHEN%REIGNIS DASIM!NSCHLUSSANDIE6ORSTELLUNGBEIM !BONNENTEN 4REFFAUSGEDEHNTWERDENKANN .EBENDIESEMSPARTENàBERGREIFENDEN !NGEBOTBIETET)HNENDIE4HEATERGEMEINDE -AINZEINREINES+ONZERTABONNEMENTSO WIEEIN3CHAUSPIELABONNEMENTBESTEHEND AUSJEWEILSFàNF 6ORSTELLUNGENAN

Theatergemeinde Mainz e.V.

Regelmäßige Theaterbesuche, Treffen mit Gleichgesinnten, kultureller Austausch – das ist die Idee, für die wir Sie gewinnen möchten. THE ATERGE MEINDE M AINZ e. V. 'REBENSTRA”E -AINZ 4ELEFON1   4ELEFAX06131   % -AILtheatergemeindemainz @ web.de )NTERNETwww.theatergemeinde-mainz.de 'ESCHËFTSZEIT $IENSTAGUND&REITAGn5HRUND $ONNERSTAGn5HR

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IMPRESSUMSpielzeit 2011 / 2012 Herausgeber3TAATSTHEATER-AINZ'MB(WWWSTAATSTHEATER MAINZDE Intendant-ATTHIAS&ONTHEIMKaufmännischer Geschäftsfßhrer 6OLKER"IERWIRTH Redaktion0RESSE UNDžFFENTLICHKEITSARBEIT $RAMATURGIE Gestaltung & Produktion .ORDISK"àRO0LUS &RANKFURTAM-AIN WWWNORDISK BUEROCOM DESIGN NORDISK BUEROCOM

Creative Direction &RANK,OTTERMANN ,ORENZO"IZZI Art Direction und Projektkoordination !LINA2EZNIK GraďŹ k!LINA2EZNIK *ULIA7ISSESSER Photographie!NNA3HMITKO#OVER 3Ă‹NGER * 3CHAUSPIELER 4Ă‹NZER

EXCL0RIVATBILDERDER$ARSTELLER!NASTASIA "ADEA "Ă TTNER -IKNEVICIUTE 3TAFFA 3TOLL  6ANESSA&UENTES "ETTINA-Ă LLER%NSEMBLE Photographic Art Direction.ADA,OTTERMANN Photo Make Up & Hair %VELYN&AY 2ENI'RINTSCH -ARION.ERLINGERBY.INA+LEIN

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Metronom Erfinder: Johann Nepomuk Mälzel und Dietrich Nikolaus Winkel Deutschland, 1816

Taktangebend. Made in Germany. Das Engagement der Rheinland-Pfalz Bank. Seit seiner Erfindung gibt das Metronom den Musikern weltweit Takt und Tempo vor. Auch die Rheinland-Pfalz Bank ist mit ihrem kulturellen Engagement taktangebend. Als regional verankerte Kundenbank innerhalb der LBBW-Gruppe

sorgt sie mit der Förderung herausragender Aktionen und Veranstaltungen für eine spannende Kulturlandschaft – in Rheinland-Pfalz und auch über die Landesgrenzen hinaus. www.RLP-Bank.de

Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe 39


STÉPH EN RE

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DOMI N IQ

KEIKO AR I

ROSS MART INSON

SÉBAS TIEN M


SPIELZEIT 2011/ 2012


FREMD BIN ICH  

Spielzeitvorschau 2011/2012 Staatstheater Mainz Design: www.nordisk-buero.com

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