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SILOAH aktuell - Schwerpunkt Haiti

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Helfende Hände Haiti: Grosse und kleine Erfolge aus unserem jüngsten Projektland

Schlagen Sie eine Brücke der Liebe …ausserdem: Senegal, Gambia und Guinea-Bissau: Kommen Sie mit Moldawien: Kindertagesstätte als Haus der Hoffnung Kenia, Ruanda und Äthiopien: 693 Familien beschenkt N r. 34 / M ai 2012


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SILOAH unterhält in Lougou eine Schule und bietet medizinische Grundversorgung, Cholera-Prophylaxe sowie Hygieneunterricht an.

Viele Erfolge in unserem jüngsten Projektland

Schlagen Sie eine Brücke der Liebe nach Haiti Das schwere Erdbeben vor zwei Jahren brach Haiti endgültig das Genick. Das Land versank im humanitären, menschlichen und wirtschaftlichen Chaos. Am meisten traf es die schwächsten Glieder der Gemeinschaft: die Kinder. Dies zu ändern, haben wir uns vorgenommen.

SILOAH unterstützt seit zwei Jahren die Kinder und Frauen Lougous, einer armen Bergregion, die bis anhin komplett von jeglicher Hilfe abgeschnitten war. Im Februar überzeugte sich unsere Patenschaftsverantwortliche Stefanie Schmider persönlich von den grossen und kleinen Erfolgen.


Grosse und kleine Erfolge 3

Nach 24 Stunden Reisen kam ich in der haitianischen Hauptstadt Portau-Prince an. Mit “Vollgas“ ging es weiter: Nach 5½ Stunden im Auto erreichten wir den Ort Camp Perrin. Anderntags fuhren wir eine Stunde über holprige Sandpisten weiter nach Lougou – schlussendlich nahmen wir die letzte Kurve und ich stand urplötzlich direkt vor der von SILOAH unterstützten Schule “La Petite Académie de Lougou“. Mit einem riesigen Hallo wurde ich begrüsst und sobald ich aus dem Auto ausstieg, war ich umringt von den Schulkindern, die gerade Pause hatten. Unter ihrem Gejohle und Lachen bahnte ich mir einen Weg in die Schule. Es war berührend die Kinder in den Klassenräumen zu beobachten: Durch die Patenschaft hat hier jedes Kind seine eigenen Bücher und Hefte. Es herrscht Ordnung und die Kinder sind sehr folgsam.

Stefanie bei ihrer Ankunft. Rechts oben eine Mikrokreditempfängerin in ihrem “Laden“, unten eine Familie bei der Rückzahlung.

Mikrokredite für Lougous Frauen Nachmittags traf ich Franthiel, den Verantwortlichen für das SILOAHMikrokredit-Projekt. Auch die Mitglieder des Komitees für die Genehmigung von Krediten kamen zusammen und ich erlebte sogleich die Prozesse hautnah mit. Seit einem Jahr bitten wir um Spenden für dieses ambitionierte Unternehmen: Es soll den Frauen Lougous Hilfe beim Aufbau einer selbständigen Tätigkeit bieten.


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Zu einem Zins von nur 2.25 % erhalten derzeit 36 Empfängerinnen einen Kredit über ein halbes Jahr. Bei grösseren Vorhaben ist es möglich ein zweites Halbjahr anzuschliessen. Die Rückzahlung erfolgt monatlich. Dieses Geld wird durch unsere Partnerorganisation auf einer lokalen Bank hinterlegt und fliesst in den weiteren Ausbau des Projekts: Eine andere Frau erhält einen Kredit. Oberste Priorität ist Hilfe zur Selbsthilfe: Die Idee der Frau soll sich nach einer überschaubaren Zeit selbst tragen.

Meine Beobachtung war, dass die meisten der Frauen genau wissen, was sie verkraften können und was nicht. Sie kennen ihr Umfeld gut genug um einzuschätzen, was sie zurückzahlen können. Franthiel macht seine Sache sehr gut und genau. Über jeden Kredit, die Rückzahlungen, aber auch die Teilnahme an den Schulungen führt er genau Buch. Das Projekt gibt den Frauen Selbstbewusstsein, ermutigt sie aktiv zu sein und hilft ihnen für ihre Familien zu sorgen.

Wie Patenschaften Leben ändern Kendy wird seit einem Jahr durch einen Götti aus der Schweiz unterstützt. Sein Leben hat sich drastisch zum Besseren gewendet. Beispielsweise die Schulbildung: Dank seiner Patenschaft darf Kendy jetzt jeden Tag eine Primarschule ausserhalb von Lougou besuchen. Das geniesst es sehr. Aufmerksam nimmt er am Unterricht teil und lernt viel. Ich fragte ihn, was sich denn änderte seit seiner Patenschaft: „Wenn ich nach Hause komme, fragt meine Mutter ob ich Hausaufgaben hätte und ich mache sie.“ Der Bub und seine Mutter wissen wie wichtig

eine solide Schulbildung ist und sind für die Chance sehr dankbar. In der Schule bekommt Kendy täglich ein warmes Essen, erhielt eine neue Schultasche und kann an den speziellen Anlässen und Festen der SILOAH-Schule teilnehmen. Er ist aber auch froh, nun nicht mehr nur die ewig zwei gleichen T-Shirts tragen zu müssen – dank seiner neuen Kleider. All das entlastet Kendys Eltern und seine vier Geschwister spürbar: Eine SILOAHPatenschaft unterstützt immer das gesamte soziale Umfeld.


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Sinnvolle Projekte Der Bau einer Kindertagesstätte ist für uns der ganz grosse nächste Plan. Dort sollen die Patenkinder nach der Schule betreut werden, was ihre Familien weiter entlastet. Die Eltern können einer Arbeit nachgehen, die älteren Geschwister sich auf die Schule konzentrieren. In der Schule wird derzeit ein weiterer Stock gebaut, da ein Klassenzimmer für die 4. Klasse gebraucht wird. Auch die Küche wird erweitert und ausgebaut. Bei den Arbeiten helfen alle Dorfbewohner mit. Sie möchten auch unbedingt eine Brücke über den Fluss, der das weitläufige Dorf spaltet. In der Regenzeit sollen die Kinder sicher zur Schule kommen. Die Ideen und ihre Umsetzung kommen direkt aus der Dorfgemeinschaft. Den Bewohnern werden keine Lösungen für Probleme vorgegeben, sondern sie erkennen, diskutieren, finden selbstständig Ergebnisse und sorgen für die Umsetzung. Der ganze Prozess wird von COFHED* und SILOAH unterstützt, aber nicht forciert. Dies kann dazu führen, dass es manchmal länger dauert bis etwas fertig ist, dafür werden die Projekte von allen mitgetragen. * COFHED = Christian Operation for Health, Education & Development (Christliches Werk für Gesundheit, Erziehung und Entwicklung)

Stolz präsentiert sich ein Mädchen nach bestandener Prüfung. Bildung ist ein zentraler Punkt der Hilfe zur Selbsthilfe. Sie gibt nicht nur dem einzelnen Kind Zukunft sondern seinem gesamten Umfeld.

Unsere Kinder Sehr bewegend war es die SILOAHPatenkinder zu Hause zu besuchen. Es war zwar bedrückend, schon beim Herangehen an die Häuser, die Armut so offensichtlich zu sehen: Viele haben keine richtigen Wände und sind nur aus Lehm und Palmenblättern gefertigt. Doch die Buben und Mädchen führten uns stolz durch ihre armseligen Behausungen. Die Trockenzeit ist dieses Jahr besonders hart ausgefallen. Die zwei Flüsse durch Lougou sind beinahe ausgetrocknet. Zum Glück gibt es


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nicht weit von der Schule entfernt einen Stausee, in dem die Menschen baden und waschen können. Für das Trinkwasser erhielten die Familien durch SILOAH Wasserfilter, um sich vor Cholera und anderen Krankheiten zu schützen.

Vom Patenkind zum Patenschaftsverantwortlichen Dank einer Patenschaft konnte Wondy zur Schule gehen und einen Abschluss in Betriebswirtschaft erwerben. Zuletzt übersetzte er vier Jahre für das Ärzteteam, welches regelmässig nach Lougou kommt. Seit Herbst 2011 ist er nun mein haitianisches Pendant. Durch seine eigenen Erfahrungen mit Patenschaften und als Ortsansässiger, hat Wondy einzigartige Voraussetzungen um die Kinder und Familien zu betreuen. Die Patenkinder wohnen sehr verstreut im Gebiet in und um Lougou. Vieles muss zu Fuss erledigt werden Der haitianische Patenschaftsverantwortliche Wondy wirkt mit seinen 2 Metern neben den Kids wie ein Leuchtturm.

Wir wollen den grossen und kleinen Menschen Lougous ihr Lachen zurückgeben: Drei Mädchen vor einem neu erbauten Haus.

oder Wondy passt die Kinder in der Schule ab. Zu sehen, wie er in diesem Gebiet ohne Infrastruktur arbeitet und wie schwierig es für ihn mitunter ist, hat mir ein ganz neues Verständnis gegeben, warum manche Dinge langsamer laufen als bei uns. Mein Resümee: SILOAH hilft den Menschen, ihre eigenen Projekte umzusetzen. Wir rüsten aus, lehren, geben Wissen weiter und stiften sie an, das Erlernte wiederum weiter zu geben. Hilfe zur Selbsthilfe ist die wertvollste Hilfe überhaupt. Doch es gibt noch sehr viel zu leisten und zu tun. Ich bitte Sie von Herzen – unterstützen Sie uns, den Menschen in Lougou weiterhin zu helfen. Schenken Sie als Pate einem Kind Bildung und Zukunft oder spenden Sie für Lougous Menschen: Bitte nutzen Sie den Talon auf der Heft-Rückseite! n


www.siloahpatenschaft.wordpress.com 7

Der Triumph des Bรถsen, ist die Tatenlosigkeit der Guten. Christine Caine


8 SILOAH-Reise

Reise nach Westafrika: Senegal, Gambia und Guinea-Bissau

3 Länder, 3 Sprachen, 1 Ziel! Sie wollten schon immer einmal ein Hilfsprojekt besuchen? Selbst Hand anlegen? Hinter die Kulissen der täglichen Arbeit vor Ort sehen? Dann kommen Sie mit. Es erwartet Sie: Afrika für Engagierte – ein praktisches Erleben von Kultur, Hilfe und Gastfreundschaft.

Zu diesem Abenteuer laden wir Sie ein: Sie reisen vom 10. bis 24. November mit einer kleinen Gruppe von maximal zwölf Personen mit Linienflug ab und bis Zürich. Der Transport in den Ländern erfolgt im klimatisierten Kleinbus. Die deutschsprachige Reiseleitung erfolgt durch unseren vormaligen Mitarbeiter in Angola, den AfrikaKenner Ralph Kunze.


Senegal – Gambia – Guinea-Bissau 9

Senegal – im Land der Affenbrotbäume Ihre Reise beginnt in Dakar, Senegals Hauptstadt am Atlantik. Inzwischen nimmt die Stadt die ganze Halbinsel Kap Verde ein und ist damit die westlichste Stadt des afrikanischen Festlands. Sie besichtigen Dakar, Thies und Kaolack, kommen durch Dörfer, Märkte und Savannen, sehen Affenbrotbäume und bunte Gewänder – und werden über die Gastfreundschaft erstaunt sein. Hier besuchen Sie verschiedene Projekte anderer Werke: Schauen Sie über den Tellerrand „ihres“ Hilfswerks hinaus.

Auf der abwechslungsreichen Reise mit Gleichgesinnten lernen Sie nicht nur die Naturschönheiten kennen, sondern besichtigen auch verschiedene nachhaltige Hilfsprojekte. Informieren Sie sich jetzt ausführlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.


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Gambia – bei Hippos und Krokodilen Ein neuer Tag, ein neues Land. Gambia ist nahezu vollständig von Senegal eingeschlossen und doch ein eigenständiger Staat. Man kann das hören, Englisch statt Französisch, und sehen, Links- statt Rechtsverkehr; aber nicht riechen. Bei allen Unterschieden pflegen die beiden Staaten doch eine sehr ähnliche Kultur.

Sie unternehmen Flussfahrten zwischen Mangroven mit typischen Holzbooten. Mit etwas Glück sehen Sie Hippos, sicher aber Krokodile. Und in jedem Fall werden Sie etliche der 450 verschiedenen Vogelarten in allen schillernden Farben zu Gesicht und zu Ohr bekommen. Natürlich besichtigen Sie auch wieder Hilfsprojekte und können abends die lauen Tropennächte geniessen.

An vielen Orten gibt es kaum Touristen. So werden Sie von den Einheimischen bestaunt.

Erleben Sie Land und Leute dreier Länder.


Senegal – Gambia – Guinea-Bissau 11

erleben wie die tägliche Arbeit funktioniert: Leben und Lachen Sie mit den Kindern eines bitterarmen Landes. Und sehen Sie wie die Hilfe aus der Schweiz wirkt.

In Guinea-Bissau besichtigen Sie das Waisenhaus Casa Emanuel. Pateneltern können ihr Gottekind kennenlernen.

Guinea-Bissau – fröhliche Menschen trotz Armut Plötzlich spricht man Portugiesisch statt Englisch oder Französisch: Sie sind in Guinea-Bissau angekommen, dem eigentlichen Ziel der Reise. Hier gibt es keine Touristen. Deshalb müssen Sie auch damit rechnen als Attraktion für viele Kinder und Erwachsene zu gelten und von ihnen bestaunt zu werden. In Sao Domingos beginnt die Reise. Sie besuchen u. a. ein Landwirtschaftsprojekt. Am nächsten Tag besichtigen Sie die Hauptstadt Bissau, die stark von der portugiesischen Kolonialzeit geprägt ist. Hier empfängt Sie unsere Direktorin und begleitet Sie durch die SILOAH-Projekte, wie etwa dem Waisenhaus “Casa Emanuel“. Sie können Ihr Patenkind treffen und

Schliesslich geht es wieder zurück nach Senegal. Wer die Verlängerungswoche bucht, kann noch einige schöne Ferientage an den weiten, weissen Stränden des Senegal in hübschen Unterkünften verbringen. Auch Ausflugsfahrten zur Sklaveninsel Gorée und andere Aktivitäten sind möglich. Der Reisepreis beträgt pro Person im DZ 2‘850 Fr (EZ-Zuschlag: 300 Fr). n Fordern Sie den ausführlichen Reisebeschrieb mit dem Talon auf der Heft-Rückseite an. Oder informieren Sie sich unter 031 982 01 03. Wir freuen uns auf Sie!

In Senegal am warmen Atlantik stehen in der Verlängerungswoche ein paar Tage Ausspannen auf dem Programm.


12 Hilfe vor Ort

Chiperceni liegt in einer besonders armen Gegend 61 Kilometer nördlich der moldawischen Hauptstadt Chisinau.

Kindertagesstätte in Moldawien eröffnet

Ein Haus ändert Kinderleben! Ende 2011 feierten wir die Eröffnung der Kindertagesstätte Ester Chiperceni. Mehr als hundert Kinder versammelten sich zum ersten Mal im neuen Kinderzentrum im Landkreis Orhei, rund 60 Kilometer nördlich der moldawischen Hauptstadt Chisinau. Was für ein freudiger Tag! Die vierte SILOAH-Tagesstätte rund um Moldawiens Hauptstadt ist ein weiterer Mosaikstein im Netzwerk

der Liebe. Es ist schön zu sehen, dass sich die grossen Anstrengungen des letzten Jahres gelohnt haben.

100-mal ein neues Leben Das Zentrum zielt darauf ab, benachteiligte Kinder wieder in ein normales und zukunftsgerichtetes Leben einzugliedern und sozialen Ausgrenzungen vorzubeugen. Es hat Platz hundert Kinderleben dauerhaft zu verändern.


Moldawien 13

Zum einen sind das traumatisierte Kinder; beispielsweise nach dem Tod eines oder beider Elternteile, in Fällen von häuslicher Gewalt, Vernachlässigung, Alkoholismus oder anderen instabilen Beziehungen zwischen den Elternteilen. Zum anderen aus der Gegend stammende Waisen und Kinder, deren Familien aufgrund der hohen Armut nicht in der Lage sind sie zu versorgen, Jugendliche in Gefahr des Schulabbruchs, behinderte Kinder und schliesslich solche, deren Eltern im Ausland sind.

Lernen trifft auf Spiel und Spass Die Tagesstätte wird mit ihrem ganzheitlichen Ansatz zu einem wichtigen neuen Bezugspunkt im Leben der Kinder. Einerseits erhalten sie täglich ein gesundes warmes Essen als Basis, andererseits Ansprache, Betreuung und Unterstützung. Unsere Mitarbeiter helfen etwa bei den Hausaufgaben und den Fremdsprachen. Auch das ist für die meisten Kinder vollkommen ungewohnt, dass sich jemand für ihren täglichen Schulbesuch interessiert und daran Anteil nimmt. Das motiviert immens zum Weitermachen.


14 Hilfe vor Ort

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MOLDAWIEN

Patenschaft wirkt Die Kindertagesstätte Ester Chiperceni finanziert sich ausschliesslich über Spenden und Patenschaften. Um den Unterhalt dauerhaft zu sichern, sind genauso viele Patenschaften notwendig, wie das Haus Platz hat, nämlich für 100 Kinder. Ein Teil des Patenschaftsbeitrags fliesst hier in die Finanzierung des Hauses und gewährt zusammen mit Spenden den dauerhaften Bestand.

Nur dank Paten und Spendern ist die Tagesstätte möglich geworden – ein riesiger Erfolg und ein herzliches Merci an jede und jeden Einzelnen.

Begleitend bekommen sie Einblick in handwerkliche Tätigkeiten, wie die Schneiderei und die Stickerei, können Kochen lernen, malen und musizieren. Und auch das Spiel und der Spass kommen nicht zu kurz: Die Mädchen und Buben sollen sich viel bewegen und Sport machen. Verschiedene Freizeitaktivitäten runden das Programm ab, das den Kindern und Jugendlichen einen geregelten Tagesablauf gibt und damit an ein selbstbestimmtes Leben heranführt.

Dies rentiert für die gesamte Dorfgemeinschaft: Einen Tag pro Woche hat das Zentrum nämlich für alle Kinder der Umgebung offen. Der Einschluss von allen ohne Unterschied hilft das Eingangs beschriebene Hauptziel zu erfüllen: Soziale Ausgrenzungen von Anfang an zu vermeiden. Werden Sie Gotte oder Götti für ein armes Kind in Moldawien: Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf: 031 982 01 03! n

Unterstützen Sie Ester Chiperceni mit einer Spende: Zahlen Sie bitte mit dem Vermerk „Ester Chiperceni“ auf unser Spendenkonto PC 60-329646-6 ein! n


www.siloah-patenschaft.ch 15

H채nde sind nie leer, die sich wirklich reichen. Rainer Maria Rilke


16 Die gute Nachricht

Fast 700 Ställe sind mit Hühnern, Geissen und Eseln gefüllt – das ist Hilfe zur Selbsthilfe statt Abhängigkeit von Lebensmittelhilfen.

Reicher Segen für Ruanda, Kenia und Äthiopien

693 Familien beschenkt! „Schenke einer Familie in Afrika ihren wertvollsten Besitz“ – so lautete der Aufruf der SILOAH-Weihnachtsaktion „Füllen Sie den Stall“. Viele Menschen sind der Bitte nachgekommen und haben den Stall einer armen Familie gefüllt. Nun ist die Verteilung der Tiere abgeschlossen.

Ruanda: 225 Familien freuen sich. Sie erhielten jeweils drei Hühner. Diese legen nicht nur Eier, sondern vermehren sich auch. Das sichert die Nahrungsversorgung und wird für manch eine Familie zur Basis eines eigenen kleinen Unternehmens.


Ruanda, Kenia und Äthiopien 17

Kenia: 362 Geissen wurden an bedürftige Familien verteilt. Geissen sind sehr genügsam und ihr Kot ist besonders wertvoll, denn er düngt die Felder der Kleinbauern. Ein doppelter Nutzwert als Hilfe zur Selbsthilfe. Äthiopien: 106 Familien sind nun stolze Eselbesitzer. Vormals war es Aufgabe von Kindern und Frauen das Wasser fürs tägliche Leben über weite Strecken zu holen und zu tragen. Das übernehmen nun die Esel. Sie tragen die vierfache Menge eines Erwachsenen. Jetzt können die Kinder zur Schule gehen und die Mütter aufatmen. Gesamthaft 693 Familien in Ruanda, Kenia und Äthiopien schöpfen neue Hoffnung und Mut. Denn jedes Nutztier schenkt ihnen die Möglichkeit, für sich selber zu sorgen. Das ist: Hilfe zur Selbsthilfe statt Abhängigkeit von Lebensmittelhilfen. n Sie wollen weiterhin bedürftige Familien in dieser Region unterstützen? Dann spenden Sie bitte mit dem Vermerk „Hilfe für Ruanda“ auf unser Spendenkonto PC 60329646-6. Oder fordern Sie einen Einzahlungsschein an: 031 982 01 03.

Überall geht der Wert der Tiere weit über ihren Preis hinaus: Jeder Spender hat einer Familie in Afrika ihren wertvollsten Besitz geschenkt.


18 Die gute Nachricht: Guinea-Bissau

„Wäsche ist fertig!“ Das kann Maritza Alvarez nun wieder täglich rufen. Sie erinnern sich? Vor neun Monaten baten wie Sie um eine Spende für das SILOAH-Waisenhaus Casa Emanuel in Guinea-Bissau. Nur noch zwei von fünf Waschmaschinen liefen und das leidlich. Wir baten Sie um Hilfe – und Sie haben geholfen. Nachdem das Geld eintraf, schaffte unsere Mitarbeiterin Maritza fünf neue energiesparende Maschinen an und schrieb voller Freude: „Wir mussten schon von Hand waschen. Was für ein Geschenk die neuen Waschmaschinen – danke allen Spendern!“

ORA-Projektmitarbeiterin Maritza Alvarez freut sich über die sehnsüchtig erwartete Hilfe. Die Wäsche von 134 Kindern ist täglich zu waschen. Unter ihnen 30 Kleinkinder mit waschbaren Windeln, die bis zu sechsmal täglich gewechselt werden. Dieser Wäscheberg ist ab nun kein Problem mehr.


Mittelverwendung 2011 19

Wo kommt meine Hilfe an? Verwaltungsausgaben

15,7 %

Spenderinformation und 6,4 % Öffentlichkeitsarbeit Direkte Hilfe

77,9 %

Ihr Vertrauen ist unser Auftrag: Die unabhängige Revisionsstelle Anderegg Consulting hat die Buchführung von SILOAH Patenschaften sorgfältig geprüft und dem Vorstand zur Annahme empfohlen.

Im Blog unter www.siloahpatenschaft. wordpress.com berichten wir ausführlich über die laufenden Projekte, Erfolge und berührenden Schicksale.

Den Erträgen von 1’026‘513.61 Franken stehen Ausgaben von 1‘015‘262.85 Franken gegenüber. Den grössten Zuwachs an Spenden und Patenschaften verzeichneten unsere Projekte in Guinea-Bissau und Moldawien. Dorthin konnten wir 2011 zusätzlich 13 Hilfsgütertransporte durchführen.

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Sie wollen es genauer wissen? Gerne senden wir Ihnen unseren druckfrischen Geschäftsbericht: Einfach den Talon auf der Rückseite ausfüllen und absenden!

Impressum Verleger und Herausgeber: SILOAH Mission – Helfende Hände Kirchenrain 17, 3173 Oberwangen www.siloah-patenschaft.ch

Telefon: 031 982 01 03 E-Mail: info@siloah-patenschaft.ch Redaktion: Georg Rettenbacher

Auflage: rund 1’500 Ex Erscheinungsweise: monatlich Abonnement 12 Fr. jährlich

www.siloahpatenschaft.wordpress.com


20 SILOAH-Reise

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Talon

3 Länder, 3 Sprachen, 1 Ziel! Sie wollten schon immer einmal ein Hilfsprojekt besuchen? Selbst Hand anlegen? Hinter die Kulissen der täglichen Arbeit vor Ort sehen? Dann kommen Sie mit! Reisen Sie vom 10. bis 24. November 2012 mit einer kleinen Gruppe nach Senegal, Gambia und Guinea-Bissau. Das Abenteuer: Afrika für Engagierte – ein praktisches Erleben von Kultur, Hilfe und Gastfreundschaft. Alle Infos in der Heftmitte.

Ja, ich schlage eine Brücke der Liebe nach Haiti!

Senden Sie mir vorbereitete, persönliche Einzahlungsscheine.

Ich unterstütze das Patenschaftsprojekt in Lougou bis auf Widerruf dauerhaft monatlich mit 20 Franken 50 Franken 100 Franken

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einen Patenschaftsvorschlag Bitte senden Sie mir Informationen zu den Mikrokrediten Ihren Geschäftsbericht den ausführlichen Reisebericht zur SILOAH-Reise.

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Vorname

Strasse Postleitzahl E-Mail

Name

Nummer

Oder spenden Sie direkt mit Bezug auf “Hilfe für Haiti“ auf unser Spenden-Postkonto mit der Nummer:

60-329646-6 Spenden an SILOAH sind steuerlich abzugsfähig! Siloah ist durch die Genehmigung der meisten kantonalen Behörden als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt. Die jährliche Spendenbescheinigung wird Ihnen automatisch im Januar zugestellt.

Ort

Abdrucke von Bild und Text sind erwünscht. Bitte holen Sie sich vorab das Einverständnis des Verlegers.

Telefon

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Bitte ausschneiden und ausgefüllt einsenden an: SILOAH, Kirchenrain 17, 3173 Oberwangen oder per Fax an: 031 982 01 00

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