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FACHBERICHTE · MESSEN · NEWS

0-NUMMER 2010

CHEMIE XTRA

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE


WE HAVE ONE WORD FOR THOSE STILL USING HPLC METHODS.

INTRODUCING ACQUITY UPLC® H-CLASS. ULTIMATE PERFORMANCE FOR EVERY LABORATORY. Sign up for a demonstration at waters.com/hclass

©2010 Waters Corporation. Waters, ACQUITY UPLC, and The Science of What’s Possible are trademarks of Waters Corporation. Waters AG, Täfernstrasse 4, CH-5405 Baden-Dättwil e waters_schweiz@waters.com T 056 676 70 00 F

056 676 70 49

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CHEMIE XTRA

EDITORIAL

One Focus. Many Solutions.

Herzlich willkommen Vor Ihnen liegt die Nullnummer von ChemieXtra. Sie werden sich vielleicht fragen, ob es im deutschen Sprachraum ab kommendem Jahr wirklich eine neue Chemie-Fachzeitschrift braucht. Die Antwort des Verlegers ist ein überzeugtes Ja. Sie basiert auf einer sorgfältig durchgeführten vertieften Analyse des Markts. Dazu einige Argumente: Ohne Internet läuft heute nichts mehr – sollte man meinen. Tatsächlich wird vor allem im Fachzeitschriftenbereich davon viel zu wenig Gebrauch gemacht. Die Chance, die Printversion eines Chemietitels durch «Xtras» zu ergänzen und damit einen Mehrwert für Leser und Anzeigenkunden zu generieren, wurde bisher weitgehend vertan. Mit ChemieXtra wollen wir genau diese Chance nutzen: Die zehnmal jährlich erscheinende Printversion wird sorgfältig ausgewählte Berichte aus der Chemiebranche, den Angewandten Biowissenschaften, der Pharmazie sowie angrenzenden Branchen enthalten. Sie werden durch zahlreiche Informationen auf der Homepage www.chemiextra.com ergänzt werden; Beispiele sind ein Marktplatz, ein Stellenmarkt, ein Messekalender, ein Veranstaltungskalender und vieles mehr. Im ChemieXtra-Guide sind detaillierte Branchen-, Firmen- und Produktübersichten (teilweise mit Video) für die Chemie- und Laborbranche abrufbar. Wir sind davon überzeugt, dass sich daraus in Kürze eine umfangreiche Informationsplattform für

Microplate Instrumentation

unser Zielpublikum entwickeln wird.

Read Wash Dispense Automate

Selbstverständlich brauchen wir noch einige Zeit, um dies alles gemäss unseren hochgesteckten Vorstellungen aufzubauen. Den Anfang haben wir gemacht – schauen Sie rein. Urteilen Sie selbst und freuen Sie sich auf das, was wir Ihnen in den kommenden Monaten laufend an Neuheiten anbieten werden. Für aufbauende Kritik, Anregungen und Wünsche haben wir ein offenes Ohr.

Kurt Hermann, Redaktor redaktion@sigwerb.com

Our exclusive focus is microplate instrumentation.  Without distractions we’re free to design reliable and efficient products, from state-of-the-art readers to world-renowned washers. Our superior service and support is second to none.  As your personal authority on microplate instrument technology, BioTek makes it easier for you to Get a Better Reaction.

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CHEMIE XTRA

I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

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CHEMIE

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FORSCHUNGSPLATZ SCHWEIZ

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FIRMENREPORTAGEN

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FIRMEN BERICHTEN

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VERFAHRENSTECHNIK

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LABORPRAXIS

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A N A LY T I K

Schmale Nanobänder für Graphentranistoren

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CHEMIE Organische Moleküle im Orionnebel

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PERSONALIA

ANGEWANDTE BIOWISSENSCHAFTEN Grosse Folgen eines kleinen E-/Z-Unterschieds

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NEWS

JASCO X-LCTM – Eine flexible und modulare HPLC für Drücke bis 15’000 psi Flexibel – Extrem schnelle Trennungen mit X-LC mit einer hohen Auflösung durch den Einsatz von kleinen Partikelgrössen von 1,5 bis 2 µm. Auch der Einsatz von konventionellen HPLCMethoden ist weiterhin möglich. Flexibel – Softwareansteuerung mit ChromNAV, EZChrom,MassLynx, Xcalibur und Analyst. Modular – Jedes System ist individuell konfigurierbar. Einzelne Module können schnell ausgetauscht werden.

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CHEMIE XTRA FACHBERICHTE · MESSEN · NEWS

0-NUMMER 2010

ZUM TITELBILD

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE

Modular – Eine grosse Auswahl an Detektoren (Fluoreszenz; UV-Vis; Circular Dichroism; Photo Diodem Array) stehen zur Verfügung. Xtreme – Flussbereiche zwischen 10 µl/min Drücke bis 15’000 psi. Xtreme – Fast unschlagbares Preis-LeistungsVerhältnis.

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CHEMIE XTRA

I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

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PHARMA

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V E R A N S TA LT U N G E N

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ERNÄHRUNG

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POLITIK UND WIRTSCHAFT

WERKSTOFFE

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PANORAMA

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U M W E LT

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Zauber in Bernstein – Schmuck und Amulette

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PRODUKTE

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GUIDE

AUS- UND WEITERBILDUNG

MEDIEN

        

      

    #'    $  '# "' ' '  & '# # '# #   $!  %%% $! 

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Bilder: Empa

Bild 1: Strukturmodell und dreidimensionale Darstellung der Rastertunnelmikroskop-Aufnahme eines zickzackförmigen Graphen-Nanobands.

Materialien für die Nanoelektronik von morgen

Schmale Nanobänder für Graphentransistoren Forschern der Empa und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung ist es erstmals gelungen ist, mit einer einfachen chemischen Methode wenige Nanometer breite Bänder aus Graphen auf Oberflächen wachsen zu lassen. Graphenbänder gelten als «heisse Kandidaten» für künftige Elektronikanwendungen, da sich – je nach Breite und Randform – ihre Eigenschaften einstellen lassen. Transistoren auf Graphenbasis gelten als mögliche Nachfolger für die heute gebräuchlichen Bauteile aus Silicium. Bestehend aus zweidimensionalen Kohlenstoffschichten, besitzt Graphen etliche herausragende Eigenschaften: Es ist nicht nur härter als Diamant, extrem reissfest und undurchlässig für Gase, sondern auch ein ausgezeichneter elektrischer und thermischer Leiter. Weil Graphen allerdings ein Halbmetall ist, besitzt es – im Gegensatz zu Silicium – keine elektronische Bandlücke und somit keine Schalteigenschaften – die Hauptvoraussetzung für Elektronikanwendungen. Forscher der Empa und des Max-PlanckInstituts für Polymerforschung in Mainz sowie der ETH Zürich und der Universitäten Zürich und Bern entwickelten deshalb ein neues Verfahren, um Graphenbänder mit Bandlücken herzustellen (Bild 2).

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Graphenbänder im Nanometermassstab Bis anhin wurden Bänder aus grösseren Graphenschichten «geschnitten», etwa so wie Tagliatelle aus einem Pastateig. Oder Kohlenstoffnanoröhrchen wurden der Länge nach aufgetrennt. In den Bändern entsteht dadurch über einen quantenmechanischen Effekt eine Bandlücke – ein Energiebereich, in dem sich keine Elektronen befinden können und der die physikalischen Eigenschaften wie etwa die Schaltfähigkeit bestimmt. Breite (und Randform) des Graphenbands bestimmen die Grösse der Bandlücke und beeinflussen dadurch die Eigenschaften eines daraus konstruierten Bauteils. Falls sich Graphenbänder extrem schmal – deutlich unter zehn Nanometer – und noch dazu mit wohl definierten Rändern herstellen liessen, so die Idee, dann könnten da-

raus Bauteile mit massgeschneiderten optischen und elektronischen Eigenschaften resultieren: Je nach Bedarf kann über die Manipulation der Bandlücke die Schalteigenschaft eines Transistors eingestellt werden. Alles andere als trivial, denn die bis jetzt dafür verwendeten lithografischen Methoden, etwa zum Schneiden, stossen hier an fundamentale Grenzen; sie liefern zu breite Bänder mit diffusen Rändern (Bild 3).

Graphenbänder wachsen lassen In der «Nature»-Ausgabe vom 22. Juli 2010 beschreiben die Forscher um Roman Fasel, Senior Scientist an der Empa und Professor für Chemie und Biochemie an der Universität Bern, sowie Klaus Müllen, Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung,

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CHEMIE XTRA

eine einfache oberflächenchemische Methode, mit der sich derart schmale Bänder ganz ohne zu schneiden herstellen lassen – also «bottom-up», aus den Grundbausteinen. Dazu brachten sie unter Ultrahochvakuumbedingungen auf Gold- oder Silberoberflächen spezielle, an «strategisch» wichtigen Positionen halogensubstituierte Monomere auf, die sich in einem ersten Reaktionsschritt zu Polyphenylenketten verbanden. In einem zweiten, durch stärkeres Erhitzen eingeleiteten Reaktionsschritt, in dem Wasserstoffatome entzogen wurden, koppelten die Ketten zu einem planaren, aromatischen Graphensystem. So entstanden atomar dünne Graphenbänder von einem Nanometer Breite und einer Länge bis zu 50 Nanometer. Damit sind die Graphenbänder so schmal, dass sie eine elektronische Bandlücke aufweisen und nun wie Silicium Schalteigenschaften besitzen – ein erster, wichtiger Schritt für den Wechsel von der SiliciumMikroelektronik zur Graphen-Nanoelektronik. Doch damit nicht genug: Je nachdem, welche Monomere die Forscher verwendeten, bildeten sich Graphenbänder mit unterschiedlicher räumlicher Struktur – entweder gradlinige oder zickzackförmige (Bild 4).

CHEMIE

Bild 4: Reaktionsschritte zur Herstellung eines Graphen-Nanobands aus BianthrylMonomere sowie RastertunnelmikroskopBilder der Reaktionsprodukte.

Bild 2: Schematische Darstellung der oberflächenchemischen Reaktionen, die es erlauben, Graphen-Nanobänder aufs Atom genau aufzubauen. dern, etwa mit kleiner und grosser Bandlücke –, die in Solarzellen oder Höchstfrequenzbauelementen zum Einsatz kommen könnten. Dass das zugrunde liegende Bauprinzip auch hierfür funktioniert, haben die Forscher bereits bewiesen: Mit zwei passenden Monomere haben sie mit einem Knotenpunkt drei Graphenbänder miteinander verknüpft.

Originalpublikation J. Cai, P. Ruffieux, R. Jaafar, M. Bieri, T. Braun, S. Blankenburg, M. Muoth, A.P. Seitsonen, M. Saleh, X. Feng, K. Müllen, R. Fasel, «Atomically precise bottom-up fabrication of graphene nanoribbons», Nature 466 [3056], 470–473(2010).

Untersuchungen zu weiteren Eigenschaften Da die Forscher nun Graphenbänder (fast) nach Belieben herstellen können, möchten sie als Nächstes untersuchen, wie sich etwa die magnetischen Eigenschaften der Graphenbänder in Abhängigkeit von den verschiedenartigen Rändern beeinflussen lassen. Die oberflächenchemische Methode eröffnet aber auch interessante Perspektiven hinsichtlich der gezielten Dotierung von Graphenbändern: Die Verwendung von Monomerbausteinen mit Stickstoff- oder Boratomen an genau definierten Positionen oder von Monomeren mit zusätzlichen funktionellen Gruppen müsste die Herstellung positiv und negativ dotierter Graphenbänder ermöglichen. Auch eine Kombination verschiedenartiger Monomere ist möglich und könnte beispielsweise die Herstellung sogenannter Heteroübergänge erlauben – Schnittstellen zwischen verschiedenartigen Graphenbän-

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Bis anhin konzentrierten sich die Forscher auf Graphenbänder auf Metalloberflächen. Damit die Graphenbänder allerdings für die Elektronik genutzt werden können, müssen diese auf Halbleiteroberflächen hergestellt oder Methoden entwickelt werden, um die Bänder von Metall- auf Halbleiteroberflächen zu übertragen. Und auch hierfür stimmen erste Ergebnisse die Forscher bereits zuversichtlich. Quelle: Empa

Weitere Informationen Prof. Dr. Roman Fasel Empa, nanotech@surfaces Überlandstrasse 129 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0) 44 823 43 48 roman.fasel@empa.ch

Bild 3: Die einzelnen Reaktionsschritte der oberflächenchemischen Synthese von zickzackförmigen Graphen-Nanobändern sowie Rastertunnelmikroskop-Aufnahmen der resultierenden Nanobänder.

Prof. Dr. Klaus Müllen Max-Planck-Institut für Polymerforschung Ackermannweg 10 D-55128 Mainz Telefon +49 6131 379 151 muellen@mpip-mainz.mpg.de

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Bild: ESA, Xexos & HIFI Konsortium (E. Bergin)

HIFI-Spektrum des Orionnebels, dargestellt vor dem Hintergrund der Ferninfrarot-Aufnahme des Nebels mit dem Spitzer-Teleskop der NASA. Das Spektrum gibt einen Eindruck der chemischen Vielfalt in Regionen von Stern- und Planetenentstehung.

«Eine atemberaubende Fülle an Verbindungen»

Organische Moleküle im Orionnebel Herschel, das Satelliten-Observatorium der europäischen Raumfahrtagentur ESA, hat die spektralen Fingerabdrücke einer Reihe organischer Moleküle im Orionnebel aufgenommen, einer der nächstgelegenen Sternentstehungsregionen in unserer Milchstrasse. Das detaillierte Spektrum wurde mit einem der drei neuartigen Empfangsinstrumente an Bord von Herschel, dem «Heterodyn-Instrument für den FernInfrarotbereich» (HIFI), im Februar 2010 beobachtet. Es bietet einen reichen Schatz an Informationen darüber, wie sich organische Moleküle im Weltraum bilden. Merle Hettesheimer Das HIFI-Spektrum des Orionnebels ist eines der ersten Spektren die mit HIFI gewonnen wurden. Es zeigt eine grosse Fülle einzelner Strukturen, die einen ganzen Wald von Spektrallinien bilden. Jede dieser Linien steht für die Strahlung eines ganz bestimmten Moleküls in diesem Gasnebel, der als eine der produktivsten chemischen Fabriken im Weltraum gilt. Die einzelnen Schritte, die zur Bildung der Moleküle führen, sind allerdings noch nicht sehr gut verstanden. Bei der ersten Durchsicht des Orionspektrums ist es den Astronomen gelungen, bereits eine Reihe der Linien, die sich durch das

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ganze Spektrum ziehen, bekannten Molekülen zuzuordnen. Die Identifikation weiterer Linien ist in Arbeit. Eine Besonderheit im Spektrum des Orionnebels ist seine Reichhaltigkeit: Unter den identifizierten Molekülen finden sich Wasser, Kohlenmonoxid, Formaldehyd, Methanol, Dimethylether, Cyanwasserstoff, Schwefeloxid und Schwefeldioxid nebst einer Reihe von Isotopomeren (Bild). Es steht zu erwarten, dass auch bisher im Weltraum nicht nachgewiesene organische Moleküle im Spektrum gefunden werden. «Dieses HIFI-Spektrum, und viele weitere, die folgen werden, bieten eine Vielfalt von

Informationen darüber, wie sich organische Moleküle in einem Gebiet aktiver Sternentstehung bilden. Alles deutet darauf hin, dass wir ein tieferes Verständnis der chemischen Vorgänge im Weltraum erhalten, sobald wir über die vollständigen spektralen Daten verfügen», sagt Edwin Bergin von der Universität Michigan, der Leiter des Hexos-Projekts, in dessen Rahmen das Sternentstehungsgebiet im Sternbild Orion mit HIFI untersucht wird. Das Spektrum des Orionnebels wurde im Februar 2010 gemessen, nur einen Monat nachdem die regulären Messungen mit HIFI auf dem Herschel-Satelliten begonnen hatten.

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CHEMIE XTRA

Extrem hohe AuflÜsung HIFI wurde entwickelt, um Spektren mit extrem hoher AuflÜsung zu erhalten und einen neuen Wellenlängenbereich im Ferninfraroten fßr spektrale Untersuchungen zugänglich zu machen, der fßr bodengebundene Teleskope unerreichbar bleibt. Es ist schon erstaunlich, zu sehen, wie gut HIFI arbeitet, sagt Frank Helmich vom Netherlands Institute for Space Research (SRON), Projektleiter von HIFI. Wir haben dieses Spektrum mit nur ein paar Stunden Messzeit erhalten und es schlägt bereits alles, was wir aus anderen Wellenlängenbereichen kennen. Organische Molekßle sind ßberall in diesem Spektrum, und wir finden sie selbst bis hinunter zu schwächsten Spektrallinien – das zeigt die Genauigkeit von HIFI. Die Entwicklung des Instruments hat acht Jahre gebraucht, aber die Wartezeit hat sich gelohnt! Die Zuordnung der zahlreichen Spektrallinien im Orion-Spektrum zu Linienßbergän-

CHEMIE

gen bestimmter Molekßle erfordert ausgefeilte Werkzeuge wie zum Beispiel die KÜlner Datenbank fßr Molekßlspektroskopie (CDMS), in der die Labordaten von Hunderten von Molekßlen und präzise Linienvorhersagen zusammengestellt sind. Die hohe spektrale AuflÜsung von HIFI zeigt die atemberaubende Fßlle an Molekßlen, die trotz der unwirtlichen Bedingungen mit den Geburtsstätten von Sternen und Planeten einher geht, kommentiert Jßrgen Stutzki, ebenfalls HIFI-Projektleiter von der Universität zu KÜln.

Ein ESA-Grossprojekt Der Herschel-Satellit ist eines der Schlßsselprojekte der Europäischen Weltraumagentur ESA mit wissenschaftlichen Instrumenten, die von unterschiedlichen Konsortien europäischer Institute und der NASA entwickelt wurden. Eines der drei Instrumente ist HIFI, das Heterodyn-Instrument fßr den FernInfra-

rotbereich, ein ßberaus empfindliches Spektrometer fßr Beobachtungen bei Ferninfrarot-Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums. Das HIFI-Instrument wurde in internationaler Zusammenarbeit von 25 Instituten aus 13 verschiedenen Ländern erstellt, unter der Leitung des Instituts fßr Weltraumforschung (SRON) in Groningen/Niederlande. Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Universität zu KÜln, des Max Planck Instituts fßr Radioastronomie, Bonn, und des Max Planck Instituts fßr Sonnensystemforschung, Lindau. Weitere Informationen Prof. Dr. Jßrgen Stutzki I. Physikalisches Institut Universität zu KÜln Zßlpicher Strasse 77 D-50937 KÜln Telefon +49 (0) 221) 470-3494 stutzki@ph1.uni-koeln.de

MACHT DIE ANBINDUNG AN DEN FELDBUS SCHNELL UND EINFACH

FFoundation oundation FFieldbus ieldbus Modu Modular lar II/O /O bringt brringt a alle lle Geräte Geräte an den Feldbus. Feld dbus. Obwohl die Obwohl e meisten meisten Her Hersteller steller bereits bereits FFeldgeräte eldgeräte mit dir direktem ektem FOUND FOUNDATION ATION Fie Fieldbus eldbus Anschluss anbieten, gibt noch Signale, unmittelbar angebunden werden Ansc hluss an a bieten, gi bt es es noc h viele viele Sign ale, die nicht nicht u nmittelbar ang ebunden w erden kĂśnnen. Fieldbus Modular nun diese bringtt al alle anak Ăśnnen. Die e Foundation Foundation Field bus Modu lar I/O schlieĂ&#x;t scchlieĂ&#x;t nu n die se LLĂźcke. Ăźcke. Sie bring l an le alogen Eingangs Ausgangssignale unterschiedlicher log en und und digitalen digitalen Eing angs und und Au sgangssignalle u nterschiedlicher Explosionsschutzarten Explosionsschutzarten keinen direkten FOUNDATION Anschluss besitzen Auch ein-die k einen dir d ekten FOUND ATION Fieldbus Fieldbus Ansc chluss be sitzen an den Feldbus. Feldbus. s Auc ch ein A Instrumentierung Instrumentierung kĂśnnen kĂśnnen k kostengĂźnstig osteng gĂźnstig Ein/Aus und ffache ache Ein/A Aus Signale Signale u nd klassische klassische 4 ‌ 20 mA mit dem FOU FOUNDATION werden. bauen, UNDATION Fieldbus Fieldbus verbunden verbunden w erde en. Sie kĂśnnen kĂśnnen auf die Produkte Produkte b auen, en, die IžUDOOH,KUH$QIRUGHUXQJHQDQGHQ)HOGEXVLQGHU3UR]HVVDXWRPDWLRQJHVFKDĘ–HQZXUGHQ IžUDOOH,KUH$QIRUGHUXQJHQDQGHQ)HOGEXVLQGHU3UR]HVVDXWRPDWLRQJHVFKDĘ–HQZXUGHQ 6LHN¸QQHQYRQGHU(UIDKUXQJXQVHUHUVDFKNXQGLJHQ,QJHQLHXUHSURĘ—WLHUHQXP,KUHHLJHQH 6LHN¸QQHQYRQGHU(UID DKUXQJXQVHUHUVDFKNXQGLJHQ,QJHQLHXUHSURĘ—WLHUHQXP,KUHHLJ H HQH optimal umzusetzen. einfach Fieldbus Produkten FFeldbuslĂśsung eldbuslĂśsung optim al u mzusetzen. So einf ach iist st der FFoundation oundation Field bus mit Pr od dukten und Pepperl+Fuchs. u nd LLĂśsungen Ăśsungen vvon on P epperl+Fuchs.

Pepperl+Fuchs Pepperl+ Fuchs AG ¡ Sägeweg Sägeweg 7 ¡ 2557 Studen BE Tel. +41 32 374 7680 ¡ Fax +41 32 374 76 78 hfrutiger@ch.p pepperl-fuchs.com E-Mail: hfrutiger@ch.pepperl-fuchs.com

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CHEMIE XTRA

PERSONALIA

LIA IA – PERSONA L A N O S R E P – PERSONALIA PERSONALIA – Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

Zehn Wissenschaftler der ETH Zürich und

Oekotoxzentrum Eawag-EPFL

der Universität Zürich erhalten in diesem

Am 1. September hat Inge Werner ihre

Jahr den Forschungspreis. Sie holen ins-

Stelle als Leiterin des Oekotoxzentrums

gesamt rund 15 Millionen Euro For-

Eawag-EPFL angetreten. Werner kommt

schungsgelder nach Zürich.

von der University of California in Davis,

Von der ETH Zürich wurden ausgezeich-

USA, wo sie in den letzten fünf Jahren

net: Prof. Charalampos Anastasiou , Insti-

Die vom Schweizer Unternehmer Branco

das Aquatic Toxicology Laboratory (ATL)

tut für Theoretische Physik; Dr. Nicolai

Weiss im Jahr 2002 ins Leben gerufene

leitete und sich als Adjunct Professor in

Cramer, Labor für Organische Chemie; Dr.

und finanzierte Society in Science hat drei

der Lehre engagierte. Zuvor hat sie lange

Boris Kaus, Institut für Geophysik; Prof.

neue Fellows gewählt: Die Wissenschaft-

Jahre an der University of California öko-

Vikram Panse, Institut für Biochemie; Prof.

ler Reinette Biggs, Arko Ghosh und Aoife

toxikologische Forschung betrieben. Auch

Renato Renner, Institut für Theoretische

O’Donovan erhielten den prestigeträchti-

dabei lagen ihr Anwendungsnähe und In-

Physik; Prof. Shana J. Sturla, Institut für Le-

gen Preis, der es den jungen Forschern

terdisziplinarität sehr am Herzen.

bensmittel- und Ernährungswissenschaf-

ermöglicht, im Anschluss an ihre Promo-

ten.

tion für fünf Jahre «unbekümmert» ihren

An der Universität Zürich forschen Prof.

Forschungsinteressen nachzugehen. Zu-

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Neue Leiterin am

Viel Geld für Berner und Zürcher

Grégoire Courtine, Experimentelle Neuro-

sammen mit den neuen Fellows erhiel-

Nachwuchsforscher

habilitation; Prof. Ian Frew, Physiologie;

ten bis anhin 24 Wissenschaftlerinnen

Der Europäische Forschungsrat (ERC)

Dr. Giacomo Iniveri, Institut für Neuroin-

und Wissenschaftler Fördergelder durch

vergibt die ERC Starting Grants an exzel-

formatik; Prof. Roland Sigel, Anorganisch-

das Branco Weiss Fellowship.

lente Nachwuchswissenschaftler. Er dient

chemisches Institut.

Die aus Namibia stammende Reinette

dazu, vielversprechende Nachwuchsfor-

Biggs (oben links) forscht derzeit an der

scher zu fördern. Alleiniges Auswahlkrite-

Universität Stockholm, am Stockholm Re-

rium bei den ERC Grants ist die wissen-

silience Center. Ihr Forschungsgebiet ist

schaftliche Exzellenz. Die Förderprogram-

die Dynamik der Wechselbeziehung zwi-

me des ERC richten sich an alle Fächer

schen Mensch und Umwelt.

und Disziplinen und sind offen für alle

Arko Ghosh stammt aus Indien und

Themen. Begrüsst werden insbesondere

forscht am Institut für Neuroinformatik

interdisziplinäre Projektvorschläge, die Er-

Debiopharm Life Sciences Award 2010

der ETH und Uni Zürich bei Kevan Martin.

forschung neuer Wissenschaftsbereiche

Als Branco Weiss Fellow will er sowohl

und die Anwendung innovativer Metho-

das Zürcher-Know-how wie auch das des

den.

Jean-Christophe Leroux, Professor für

University College London nutzen. Dort

An der Universität Bern wurde der Bio-

Wirkstoffformulierung

wird er mit Patrick Haggard, Professor am

loge und Paläoökologe Oliver Heiri vom

(rechts) am Institut für Pharmazeutische

und

-abgabe

Institut für kognitive Neurowissenschaf-

Institut für Pflanzenwissenschaften mit

Wissenschaften der ETH Zürich, hat aus

ten, zusammenarbeiten.

einem «Starting Grant» ausgezeichnet.

den Händen von Andrés McAllister, CSO

Aoife O’Donovan (oben rechts) aus Ir-

Nun wird er über fünf Jahre mit insge-

der Debiopharm AG, den «Debiopharm

land ist derzeit an der University of Cali-

samt zwei Millionen Franken unterstützt

Life Sciences Award 2010» entgegen-

fornia San Francisco. Am Psychiatrischen

werden. Er wird am Oeschger-Zentrum

nehmen dürfen. Damit wurde seine For-

Institut erforscht sie dort die psychosozia-

für Klimaforschung eine neue For-

schung im Bereich der Medikamenten-

len und biologischen Faktoren, welche

schungsgruppe aufbauen. Heiri rekons-

verabreichung und Pharmatechnologie

die biologische Alterung anzeigen und

truiert anhand von Seesedimenten die

geehrt. Der Preis ist mit 100 000 Franken

beeinflussen.

Klimavergangenheit.

dotiert.

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CHEMIE XTRA

ANGEWANDTE BIOWISSENSCHAFTEN

Biosynthese der Lockstoffe von Maiszünslern

Grosse Folgen eines kleinen E-/Z-Unterschieds Mit dem Maisanbau kommen auch dessen Schädlinge wieder auf die Felder. Gefürchtet ist der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis), der in Form zweier Rassen vorkommt, die als E und Z bezeichnet werden. Zwischen beiden Rassen findet so gut wie keine Paarung mehr statt – der Grund dafür ist ein kleiner chemischer Unterschied der jeweiligen weiblichen Sexuallockstoffe. Wissenschaftler aus Schweden und dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, Jena, haben die Biosynthese der Lockstoffe analysiert. Sie fanden heraus, dass Mutationen in einem als FettsäureReduktase bezeichneten Enzym zur Aufspaltung in die beiden Rassen führen. Solche Veränderungen begründen typischerweise die Entstehung neuer Arten.

Kaum Kreuzung zwischen beiden Rassen Erste Untersuchungen an Maiszünsler-Weibchen hatten ergeben, dass in ihren Pheromondrüsen das E- und Z-Isomer nicht in gleichen Mengen vorlag: Ein Teil der Weibchen gibt 11-Tetradecenylacetat im Verhältnis E 98 : Z 2 ab, der andere Teil hingegen im Verhältnis 3 : 97. Und interessanterweise sind Männchen dazu in der Lage, diesen Unterschied zu riechen: E-Männchen «flie-

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gen» nur auf E-Weibchen und Z-Männchen nur auf Z-Weibchen, was bedeutet, dass zwischen den beiden Rassen praktisch kein Kreuzen mehr stattfindet. «In der Evolutionsbiologie wird dies als ‹reproduktive Isolationsbarriere› bezeichnet, die den Anfang der Entstehung neuer Arten markieren kann», so Jean-Marc Lassance, Erstautor der Studie.

Fettsäure-Reduktase bewirkt E/Z-Unterschied «Allerdings sind wir von der Entstehung neuer Arten noch weit entfernt, und dies war ein entscheidender Vorteil für unsere genetischen Analysen», so Astrid Groot vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, die seit 2001 auf diesem Gebiet forscht. «Wenn man nämlich im Labor auf engstem Raum Männchen und Weibchen aus verschiedenen Rassen einsperrt, so findet Paarung statt und es werden fruchtbare Nachkommen erzeugt. Dies erlaubt klassische genetische Experimente, zum Beispiel Kreuzung und Rückkreuzung.» Mithilfe dieser und weiterer moderner Methoden fanden die Wissenschaftler, dass Mutationen in einem Enzym kodierenden Gen die Aufteilung in die Z- oder E-Rasse verantworten. Es handelt sich um eine Reduktase, die aus einer ungesättigten Fettsäure einen Alkohol erzeugt, der nach Acetylierung das Endprodukt 11-Tetradecenylacetat darstellt. Die Aminosäure-Sequenzen der jeweiligen Reduktasen, isoliert aus der E- bzw. Z-Rasse, sind unterschiedlich; dieser Unterschied, so zeigten auch in vitro Experimente, führt dazu, dass in den Pheromondrüsen der Z-Weibchen die Z-Form des Se-

xuallockstoffes überwiegt, während in den E-Weibchen vorwiegend die E-Form entsteht.

Auslöser der Aufteilung in zwei Rassen unklar Eine der Grundlagen für die Entstehung der E- und Z-Rasse ist damit seitens der weiblichen Motten geklärt. Aber was hat dazu geführt, dass die Männchen entsprechende Rezeptoren hervorbringen, die die E- und ZPheromone nachweislich perfekt unterscheiden können? Schliesslich ist die Lockstoff-Wahrnehmung genauso entscheidend wie die Lockstoffabgabe, nur beides zusammen führt zur Paarung und Erzeugung von Nachkommen. «Hier können wir nur spekulieren. Unsere Vermutung, dass das Gen für

Bild: Bernd Hommel, Julius-Kühn-Institut

Der Maiszünsler (Bild 1) wird weltweit durch Insektizide, Gentechnik oder biologische Massnahmen bekämpft. Die Motte mit dem wissenschaftlichen Namen Ostrinia nubilalis stammt aus Europa und wurde Anfang letzten Jahrhunderts nach Nordamerika verschleppt, wo sie den Namen European Corn Borer erhalten hat. Es gibt zwei Rassen von Maiszünslern, E und Z. Nur Z attackiert Maispflanzen, die E-Rasse spezialisiert sich beispielsweise auf Beifussgewächse. Der E-/Z-Unterschied basiert auf der Chemie des Maiszünsler-typischen Sexuallockstoffs 11-Tetradecenylacetat, der das Derivat einer ungesättigten Fettsäure ist. 11-Tetradecenylacetat kommt in zwei Formen vor, die mit Z (cis) oder E (trans) bezeichnet werden (Bild 2). Dies ist zwar nur ein kleiner Unterschied, der sich aufgrund struktureller Vorgaben des organischen Moleküls ergibt. Für die Biologie des Maiszünslers jedoch hat dieser kleine Unterschied grosse Folgen, denn die Art hat sich mittels der E- und ZForm des 11-Tetradecenylacetats in zwei Rassen aufgeteilt, innerhalb derer die Weibchen entweder durch Aussenden der Ebzw. der Z-Form ihre Männchen anlocken.

Bild 1: Männchen und Weibchen des Maiszünslers.

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CHEMIE XTRA

Pheromonfallen und Verwirrungsmethode

gen an Pheromonen eingesetzt werden müssen – die Männchen reagieren bereits auf geringste Konzentrationen in der Luft – besonders umweltverträglich.

Bild: Kurt Hermann

ANGEWANDTE BIOWISSENSCHAFTEN

Bild 2: Strukturformeln des Sexuallockstoffs (E- bzw. Z-11-Tetradecenylacetat). die Erzeugung des Lockstoffes bei Weibchen und das Gen für das geruchsgesteuerte Verhalten der Männchen eng aneinander gekoppelt sind, hat sich zerschlagen: Die Gene liegen sogar auf unterschiedlichen Chromosomen, also weit voneinander entfernt. Wir verstehen weder die Ursache noch wie ein Selektionsdruck auf zwei voneinander unabhängige, nicht gekoppelte Gene zur Bildung von zwei Rassen führen konnte», so der Leiter der Studie Christer Löfstedt von der Universität Lund, Schweden. Die Forscher analysieren jetzt die Männchen mit denselben genetischen Methoden wie bei den Weibchen, um die verhaltenssteuernden Gene zu studieren.

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Sexuallockstoffe werden auch in der Landwirtschaft zum Pflanzenschutz eingesetzt. Sobald ihre chemische Struktur entschlüsselt ist, können sie künstlich in grossen Mengen hergestellt und in Pheromonfallen eingesetzt werden, mithilfe derer getäuschter – oder besser enttäuschte – Männchen buchstäblich aus dem Verkehr gezogen werden. Auf diese Weise wird zum Beispiel der Befallsdruck des Borkenkäfers in Wäldern minimiert. Ein andere Methode ist die Verwirrung der Männchen: Künstlich hergestelltes Pheromon wird auf dem Feld gleichmässig verteilt – mit der Folge, dass die Männchen orientierungslos umherfliegen und Weibchen höchstens zufällig finden. Diese Methode wird beispielsweise im Weinbau zur Bekämpfung des Traubenwicklers erfolgreich eingesetzt. Die beiden Techniken sind aufgrund des Einsatzes der artspezifischen Sexuallockstoffe und weil nur geringe Men-

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft

Originalpublikation Jean-Marc Lassance et al., «Allelic variation in a fatty-acyl reductase gene causes divergence in moth sex pheromones», Nature 466, 486–489 (2010)

Weitere Informationen Astrid Groot, David Heckel Department of Entomology Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Beutenberg Campus Hans-Knöll-Strasse 8 D-07745 Jena Telefon +49 (0) 3641 57 1501; heckel@ice.mpg.de, agroot@ice.mpg.de

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CHEMIE XTRA

NEWS

S – NEWS – NEW S W E N – S W – NEWS – NE NEWS – NEWS PSI weiht neue Grossanlage ein Am Paul Scherrer Institut wurde am 24.

Endress+Hauser weiht Neubau in Breslau ein

dukte sind 2009 markant gestiegen und beliefen sich auf über 58 Milliarden Fran-

August 2010 die erste Stufe des Freie-

ken. Sie machten damit fast ein Drittel

Elektronen-Röntgenlasers (kurz Swiss-

der gesamten Exporte der Schweiz aus.

FEL), einer zukünftigen GrossforschungsNovartis besitzt jetzt 77 Prozent

anlage, eingeweiht. Die Anlage soll ab 2016 völlig neue Einblicke in physikali-

der Aktien von Alcon

sche, chemische und biologische Vor-

Novartis hat den Kauf der Alcon-Beteili-

gänge ermöglichen. Mit ihr können For-

gung von Nestlé durch den Abschluss der

scher wie in einem Zeitlupenfilm verfol-

Die Endress+Hauser Gruppe hat in Bres-

Übernahme des verbleibenden 52-pro-

gen, wie zum Beispiel chemische

lau (Wrozław) in Anwesenheit von CEO

zentigen Anteils von Nestlé an Alcon für

Bindungen aufbrechen und sich neue bil-

Klaus Endress (oben rechts) ein eigenes

insgesamt USD 28,3 Milliarden abge-

den. Die neuen Erkenntnisse sollen die

Gebäude bezogen. Der Reinacher Mess-

schlossen. Novartis ist jetzt zu 77 Prozent

Entwicklung besserer Medikamente, effi-

technik-Spezialist investierte dafür rund

an Alcon beteiligt. Um die Eigentümer-

zienterer Energiesysteme oder ultra-

4,5 Millionen Euro. Das repräsentative

struktur von Alcon zu vereinfachen,

schneller Datenspeicher ermöglichen. ETH Zürich und EPF Lausanne unter Topuniversitäten

Gebäude mit rund 2400 Quadratmetern

schlägt Novartis die Übernahme der üb-

Nutzfläche auf drei Etagen ermöglicht bis

rigen 23 Prozent vor, die sich im Besitz

zu 80 Arbeitsplätze; derzeit arbeiten 45

von Minderheitsaktionären befinden.

Menschen am Standort. Die MBV AG jubiliert Lonza produziert für GSK Lonza wird GlaxoSmithKline (GSK) bei der laufenden Entwicklung der biopharmazeutischen Pipeline von GSK unterstützen. Lonza wird Herstellungskapazitäten für fünf monoklonale Antikörper von GSK bereitstellen, welche sich in der Frühphase befinden.

Die ETH Zürich konnte ihre Position im QS World University Ranking 2010 im

Pharmaindustrie investiert stark in den Forschungsstandort Schweiz

Die MBV AG in Stäfa feiert dieses Jahr ihr

zwei Plätze verbessern. Sie ist zudem neu

Die Mitgliedfirmen von Interpharma

25-jähriges Bestehen. Seit 1996 hat sich

die erste nicht englische oder amerikani-

gaben für die Forschung 2009 weltweit

das Unternehmen auf die Entwicklung

sche Hochschule in der gesamten Rang-

knapp 20 Milliarden Franken aus, davon

und Herstellung von Luftkeimsammlern

liste und wie bisher beste kontinental-

rund 6,5 Milliarden in der Schweiz. Dies

spezialisiert. Seit über einem Jahr ist die

Vergleich zum Vorjahr mit Rang 18 um

europäische Hochschule. Einen grossen

sind etwa 900 Millionen mehr als im Vor-

MBV AG eine hundertprozentige Tochter

Sprung nach vorn machte die EPF Lau-

jahr. Damit investieren die forschenden

der HZ Holding AG, Altendorf, zu der auch

sanne. Sie hat sich vom 42. Platz im Vor-

Pharmaunternehmen in der Schweiz

die Femron AG in Feuerthalen gehört. Die

jahr auf den 32. Platz verbessert und ist

rund siebenmal mehr in die Forschung

Holding erwirtschaftet zurzeit mit ihren

damit zweitbeste kontinentaleuropäische

und Entwicklung, als sie hier Umsatz er-

knapp 40 Mitarbeitern einen Umsatz von

Hochschule.

zielen. Die Exporte pharmazeutischer Pro-

mehr als 11 Millionen Franken.

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CHEMIE XTRA

PANORAMA

Ausstellung der Archäologischen Sammlung der Universität Zürich

Zauber in Bernstein – Schmuck und Amulette Warm, leicht und leuchtend – die Materialeigenschaften von Bernstein sind ungewöhnlich für einen Schmuckstein. Seit der Antike ist er daher umwoben von Legenden, auch wird ihm magische und heilende Wirkung zugeschrieben. Entsprechend beliebt waren Kunstwerke aus Bernstein auch als Grabbeigaben. Besonders Aufsehen erregende archäologische Funde in der süditalienischen Region Basilikata sind jetzt in der Archäologischen Sammlung der UZH zu sehen: in der Sonderausstellung «Zauber in Bernstein – Schmuck und Amulette aus der Basilikata».

Prächtige mehrreihige Halsketten, Ohrringe, Gürtel und Amulette aus Bernstein zeigt die Archäologische Sammlung der Universität Zürich in dieser exquisiten Ausstellung. Alle Objekte waren Teil von reichen Bestattungen weiblicher Personen aus der Basilikata – einer wenig bekannten, aber an Bernsteinfunden umso reichere Region Süditaliens. Es sind Kunstwerke im Kleinformat von ausserordentlich raffinierter Machart, die in der Antike angefertigt wurden. In der Ausstellung zu sehen sind beliebte Motive wie weibliche Köpfe, Sphingen oder ganze Figuren. In der Motivwahl zeigt sich die magisch-beschützende Bedeutung, welche Bernstein für die Bewohner des vorrömischen Italiens hatte: Eines der beliebtesten Motive, das in vielfältigen Varianten in Erscheinung tritt, war die geflügelte Frauenfigur, eine Mittlerfigur zwischen Menschen und Göttern, welche in der Vorstellungswelt der italischen Völker die Entführung der Sterblichen ins Jenseits symbolisiert. Dabei begleitet das vom Bernstein eingefangene

Licht den Verstorbenen auf seiner Reise – was zeigt, dass die magisch-beschützende Bedeutung auch aus den Materialeigenschaften von Bernstein resultiert: Seine Lichtdurchlässigkeit ist einzigartig, zudem wird durch Reiben eine elektrostatische Ladung erzeugt, und sogar das Wort «Elektrizität» geht auf die altgriechische Bezeichnung für Bernstein («elektron») zurück.

Über die Entstehung und zu den Fundorten Anders als bei anderen Schmucksteinen fühlt sich die Oberfläche von Bernstein warm an, seine Dichte ist niedrig, und wenn man ihn verbrennt, entwickelt er einen harzigen Geruch. Entstanden ist Bernstein in einem Jahrmillionen dauernden Versteinerungsprozess, der aus dem Harz von Laubund Nadelbäumen diesen faszinierenden Schmuckstein entstehen lässt. Folgt man der mythologischen Überlieferung, so stammt Bernstein von den Helia-

Bernstein, nucleus, geflügelte Sphinx im Profil, Mitte 5. Jahrhundert v. Chr. (Melfi, Grab 43). den, den Töchtern des Helios: Nachdem ihr Bruder vom Blitz des Zeus getroffen wurde, verwandelten sie sich vor Trauer in Bäume, und die Tränen, die sie um ihn weinten, wurden zu Bernstein. Es ist dies einer von mehreren Mythen zur Herkunft von Bernstein, nachzulesen ist er bei Ovid.

Diadem mit kleinen Perlen aus Elfenbein, Glaspaste, Bernstein und Skarabäus-Anhängern, 7. Jahrhundert v. Chr. (Alianello, Grab 315).

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PANORAMA

vorgeschichtlicher Zeit die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zieht. Umweht von Legenden und Mythen war es seit je vielen Künstlern reichhaltige Inspirationsquelle. Auch wurden ihm – und werden noch – magische, Übel abwehrende und heilende Kräfte zugeschrieben. In der Antike wurde Bernstein zu Pulver gerieben und als Zusatz zu Wein oder Likör verabreicht, um die natürliche Körper- und Geisteskraft zu stärken, um gebärende Frauen zu unterstützen oder um Epilepsie oder Höhenangst sowie Herzund Magenleiden zu behandeln. Noch heute wird Bernstein in der homöopathischen Medizin und in der Kosmetikindustrie verwendet. Anhänger aus Bernstein mit Darstellung eines geflügelten Kriegers, 5. Jahrhundert v. Chr. (Melfi, Grab 48).

Anhänger aus Bernstein in Form eines weiblichen Kopfs im Profil, zweite Hälfte 5. Jahrhundert v. Chr. (Latronico, Grab 90).

Von der Nordsee nach Süditalien

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– Ort: Archäologische Sammlung der Universität Zürich, Rämistrasse 73, 8006 Zürich – Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag: 13.00–18.00 Uhr Samstag/Sonntag: 11.00–17.00 Uhr – Informationen über öffentlich Führungen sowie begleitende Vorträge: www.archinst.uzh.ch

Basilikata-Bernstein, eine Ausstellung auf Reisen

All die besonderen Eigenschaften des Bernsteins tragen dazu bei, dass das Material seit

Anhänger aus Bernstein in Form einer Sphinx, Mitte 4. Jahrhundert v. Chr. (Atella, Grab 1).

– Dauer der Ausstellung: 3. September 2010 bis 9. Januar 2011

men angespült worden war. Der Handelsweg führte durch Mitteleuropa und über die Alpen ins obere Adriagebiet, von wo aus er in den gesamten Mittelmeerraum weitergehandelt wurde.

Die Zürcher Ausstellung widmet der Entstehung von Bernstein ein eigenes Kapitel. Die Vertiefung des Themas wurde möglich dank der Zusammenarbeit mit dem Paläontologischen Museum der Universität Zürich, welche zudem die Erweiterung durch Leihgaben möglich machte. Ein anderer Schwerpunkt, der ausschliesslich für die Zürcher Ausstellung erarbeitet wurde, widmet sich den Fundorten inklusive dem Umfeld der Gräber.

Antike Arznei und heutige Homöopathie

«Zauber in Bernstein – Schmuck und Amulette aus der Basilikata»

Die gezeigten Exponate stammen hauptsächlich aus der Zeit zwischen dem siebten und dem fünften Jahrhundert vor Christus. In diese Zeit fällt der Höhepunkt der luxuriösen Bestattungen in der Basilikata, und in dieser Zeit waren die Oinotrier – ein Volk, das den Südwesten dieser Region bewohnte – Teil des komplexen Handelsnetzes rund um Bernstein. Denn der in der Antike gehandelte und bearbeitete Bernstein stammt aus Nordeuropa, insbesondere von den Küsten der Nord- und Ostsee. Hier wurde er an den Stränden gesammelt (Strandlese), nachdem er von Winterstür-

Die Ausstellung «Zauber in Bernstein» ist in einigen der international bedeutenden archäologischen Museen zu sehen. Nach Zürich wird sie im grossen Römisch-Germanischen Museum in Köln zu sehen sein, davor war sie in Tunesien und Rumänien, zuletzt im bedeutenden Archäologischen Museum in Thessaloniki zu Gast. Zusammengestellt wurde die Ausstellung «Zauber in Bernstein» von der Soprintendenza per i Beni Archeologici der Region Basilikata, gefördert wird sie vom italienischen Aussenministerium und vom Ministero per i Beni e le Attività Culturali. Die Präsentation in der Archäologischen Sammlung der Universität Zürich kam zustande in Zusammenarbeit mit dem italienischen Kulturinstitut, welches sich auch finanziell am Projekt beteilig hat. Die Ausstellung ist sichtbarer Ausdruck der jahrelangen, engen Kooperation des Archäologischen Instituts der Universität Zürich mit den für das archäologische Erbe Italiens und dessen Kultur zuständigen Institutionen im In- und Ausland. Quelle: Universität Zürich

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PRODUKTE

Handmessgerät für Klimaüberprüfungen

Der HygroPalm22 von Rotronic gilt als das perfekte Handmessgerät für Klimaüberprüfungen. Sein Einsatzbereich liegt bei 0…100 % rF/–10…+60 °C; alle psychrometrischen Berechnungen sind möglich. Der Fühler kann innerhalb von Sekunden ausgetauscht werden. Eine Mini-USB-Schnittstelle ermöglicht den Anschluss an einen PC.

Damit Anwender ihr Messgerät schnell, einfach und standortunabhängig gleich selber kalibrieren können, ist der Koffer mit allem notwendigen Zubehör ausgerüstet. Der Inhalt setzt sich zusammen aus 1 HygroPalm22, 1 Kalibriervorrichtung, 1 Verlängerung, 1 Kalibrierlösung und 1 Klimafühler. Das Set eignet sich für ein breites Anwendungsspektrum wie Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Druck- und Papierbranche, Handwerksberufe, Forschung, Meteorologie, im Agrarbereich und für Klimafachleute. Rotronic AG Schweiz Grindelstrasse 6 CH-8303 Bassersdorf Telefon 044 838 11 11 humidity@rotronic.ch www.rotronic.ch

GCMS-Gerät für Umweltanalysen und Qualitätskontrollen

Das GCMS-QP2010 SE vervollständigt zusammen mit dem GCMS-QP2010 Ultra die neue Quadrupol-Serie von Shimadzu. Als schlankere Variante des Ultra-Modells kombiniert die SEVersion hohe Produktivität mit einem moderaten Preis. Die grosse Zubehörauswahl fördert die flexiblen Einsatzmöglichkeiten des GCMS-QP2010 SE. Sie erweitert die Anwendungsbreite und hilft bei der Rationalisierung von Arbeitsabläufen, um Zeit zu sparen:

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– Das optional einsetzbare Direct Inlet erlaubt eine Analyse von weniger flüchtigen Verbindungen. – Zur Analyse von Substanzen mit deutlich höherer Molmasse (zum Beispiel Polymere, Farben, Hölzer und Kunstharze) ist das Pyrolysesystem Py-2020, Frontier lab, verfügbar. – Das TD-20 Thermo-Desorptionssystem ist darauf spezialisiert, flüchtige Substanzen zu verarbeiten, zum Beispiel zur Überwachung der Luftqualität. – Der AOC-20-Autosampler ermöglicht die Programmierung einer zweistufigen Derivatisierungstechnik, die die Derivatisierungsarbeit im Labor überflüssig macht,

etwa in klinischen Anwendungen. – Der Temperatur-programmierbare Optic 3-Injektor (Atas GL) mit seiner schnellen Aufheizungskennlinie ist die Wahl für Anwendungen in Duftstoff- und Parfümanalyse. – Unter Einsatz eines Doppeljet-Kühlsystems wird der GC2010-Plus-Ofen im GCMSQP2010 SE rasch gekühlt, beispielsweise in 2,7 Minuten von 350 auf 50 °C. Dies reduziert die Analysedauer

signifikant, insbesondere in Anwendungen mit VOC-Analysen. – Das Shimadzu Easy sTop Quick-Wechselsystem tauscht sogar Septum und Liner, ohne das Vakuum zu brechen und spart somit wertvolle Zeit. Shimadzu Schweiz GmbH Römerstrasse 3 CH-4153 Reinach Telefon 061 717 93 33 info@shimadzu.ch www.shimadzu.ch

Qualitativ hochstehende Zellkulturprodukte

Der Deckel der Zellkulturflaschen von Techno Plastic Products AG in Trasadingen (TPP) mit wiederverschliessbarem Deckel lässt sich ohne Kraftaufwand öffnen und dicht wieder verschliessen. Dieser Mechanismus ermöglicht einen Zugriff von oben ohne Bewegungseinschränkung. Wie bei allen TPPZellkulturflaschen ist das sichere Stapeln mehrerer Flaschen möglich. Die TPP-Zellkulturschalen haben ein seitlich aufgedrucktes gelbes Beschriftungsfeld am Oberteil sowie einen seitlich vorstehenden Rand. Dieser Griffring vereinfacht das spezifische Trennen von Unter- und Oberteil. Mehrere übereinandergestapelte Zellkulturschalen können, gesichert durch den Griffring, einfach und sicher transportiert werden. Die Nocken im Inneren des Schalendeckels funktionieren als Dis-

tanzhalter zur Schale. So wird eine konstante Belüftung auch im geschlossenen Zustand erreicht. Dank kristallklarer Transparenz ist eine visuelle Kontrolle mit Durchlicht bei mehreren gestapelten Schalen möglich. Die grosse Öffnung des Schraubdeckels der Zellkulturflachröhrchen gibt eine optimale Zugriffsmöglichkeit für Pipetten oder Schaber. Zentrifugieren ist direkt möglich, da das Röhrchen in einen 50-ml-Standard-Adapter passt. In den Röhrchengestellen können acht Flachröhrchen sicher in liegender Position gelagert werden. Im CO2Wärmeschrank wird dadurch eine optimale waagerechte Standfähigkeit erhalten. Mikroskope mit Bodendurchsicht ermöglichen eine visuelle Kontrolle der Zellen. Die schräg abgeflachte Oberseite minimiert die störende Lichtbrechung des Gegenlichts. Faust Laborbedarf AG Ebnatstrasse 65 CH-8201 Schaffhausen Telefon 052 630 01 01 info@faust.ch www.faust.ch

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Strom sparendes CO2-Sensormodul

Das neue CO2-Sensormodul EE892 von E+E verfügt über ein einstellbares Messintervall, das eine optimale Anpassung an die jeweilige Applikation ermöglicht. Sein durchschnittlicher Stromverbrauch liegt unter 60 µA. Damit ist das energiesparende CO2-Sensormodul die perfekte Lösung für ein batteriebetriebenes Gerät. Das Modul wurde speziell für OEM-Anwendungen und Fertigung in grossen Stückzahlen optimiert. Die digitale Schnittstelle und die extrem kleine Bauform ermöglichen eine ein-

fache Integration in mobile und energieeffiziente Applikationen wie Datenlogger oder kontrollierte Wohnraumlüftung. Die CO2-Messzelle basiert auf Infrarottechnologie (NDIR) und ist aufgrund des patentierten E+E-Autokalibrationverfahrens wartungsfrei. Alterungseffekte werden kompensiert, wodurch Langzeitstabilität gewährleistet ist. Dank der hohen Messgenauigkeit und des Messbereichs bis 10 000 ppm ist das EE892 universell und flexibel einsetzbar. Für die einfache Einbindung des Moduls in spezielle Kundenanwendungen stellt E+E entsprechende Application Notes zur Verfügung. E+E Eletronik Ges.m.b.H. Langwiesen 7 A-4209 Engerwitzdorf Telefon +43 (0) 7235 605-0 info@epluse.at www.epluse.at

PC-programmierbarer Temperaturkopftransmitter Der Temperaturkopftransmitter iTemp TMT80 verfüg t über einen Sensoreingang für Widerstandthermometer in Zwei-, Drei- oder Vier-Leiteranschluss und Thermoelemente. Ein weiteres wesentliches Merkmal des iTemp TMT80 ist, dass dieser mittels PC-Software individuell vor Ort eingestellt und optimal an die Messaufgaben angepasst werden kann. Dies ermöglicht einen variablen Einsatz in allen Industriebereichen, spart Zeit bei der Inbetriebnahme und senkt die Lagerkosten. Keine Kompromisse gibt es beim Thema Sicherheit und Zu-

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verlässigkeit. Ausfallinformationen bei der Detektion von Fühlerbruch, Kurzschluss oder Verdrahtungsfehler, einstellbar nach Namur NE 43, sind so selbstverständlich wie auch die Störsicherheit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen nach den Anforderungen der Namur NE 21. Weitere Informationen unter www.e-direct.de/tmt80.

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