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Schutzinitiative aktuell – Ausgabe Nr. 46 / Dezember 2023 – Februar 2024

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Ausgabe Nr. 46 / Dezember 2023 – Februar 2024

Schutz aktuell

Initiative Kirchen sollen n, e z t ü h c s e b r e d n Ki n! e r e i s i l a u x e s h ü r nicht f

Berner Kirchgemeinde will «Aufklärung von Anfang an» Die Sexualpädagogin Tina Reigel fordert «Masturbationsecken» in Kitas und Kindergärten und fordert die Lehrer dazu auf, mit Erstklässlern Genitalien zu basteln. Nun durfte sie ihre übergriffigen Thesen kürzlich in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Brügg BE vorstellen. Den Propagandisten der Frühsexualisierung kann es offenbar nicht früh genug sein. Das zeigt das Beispiel der Sexualund Sozialpädagogin Tina Reigel: Sie fordert «Aufklärung von Anfang an». Unter diesem Titel hielt sie am 10. November 2023 ein Referat im Kirchgemeindehaus Brügg, das zur Kirchgemeinde Bürglen im Kanton Bern gehört. Reigel ist keine Unbekannte. Sie gehört zu den aggressivsten Verfechterinnen der Frühsexualisierung ab Kleinkindalter (vgl. «Schutzinitiative aktuell» Nr. 40)1. So rief sie in einem Interview mit dem Magazin «Wir Eltern» die Lehrinnen und

Lehrer dazu auf, mit Erstklässlern Genitalien zu basteln und beispielsweise eine Klitoris aus Knete zu formen. Doch damit nicht genug. Reigel hat es auch bereits auf die Vorschulkinder abgesehen. Sie will Kinderkrippen und Kitas in sexuelle Erlebniswelten umbauen und regt allen Ernstes an, in den Kleinkindereinrichtungen «Masturbationsecken» einzurichten. Auch sollten die Schutzbefohlenen zum «Dökterle» animiert werden, um gegenseitig ihre Körper und Intimzonen auszukundschaften. Fortsetzung auf Seite 6

1 «Schutzinitiative aktuell» Nr. 40: Ausgabe Juni-August 2022, Seiten 2 und 3, www.schutzinitiative.ch/wp-content/uploads/2022/06/Web_KSI_40_DT.pdf


«Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»

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Kantonale Volksinitiative gegen das Gendern Im Kanton Baselland will eine kantonale Volksinitiative die Gendersprache an den Volksschulen verbieten. Anfangs 2024 wird die Unterschriftensammlung starten und der im gleichen Kanton ansässige Verein Schutzinitiative wird die Initianten dabei unterstützen. «Schutzinitiative aktuell» hat mit der Präsidentin des Initiativkomitees, Sarah Regez, über die Initiative gesprochen.

SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Wie viele Unterschriften müssen in wie vielen Tagen und ab wann gesammelt werden?

SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Um was geht es bei der kantonalen Volksinitiative?

SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Was ist Ihre Motivation, derart klar und in aller Öffentlichkeit gegen die Gendersprache an Schulen Stellung zu nehmen?

Sarah Regez: Die «Kantonale Initiative gegen das Gendern an Volksschulen» fordert, dass die mittlerweile weitverbreiteten Sonderzeichen innerhalb einzelner Wörter, wie der Doppelpunkt, der Bodenstrich, das Binnen-I, der Genderstern und andere solcher Formen in den Baselbieter Volksschulen keine Anwendung mehr finden. Es sollen klare, sprachlich korrekte, verständliche und lesbare Varietäten wie das generische Maskulinum oder die Nennung beider Geschlechter eingesetzt werden.

Sarah Regez: Für eine Volksinitiative braucht es im Kanton Baselland 1500 gültige Unterschriften, welche innerhalb von zwei Jahren gesammelt und eingereicht werden müssen. Die Unterschriftensammlung beginnt anfangs 2024.

Sarah Regez: Sprache ist ein unglaublich starkes Instrument – vor allem wenn es darum geht, jemandem ganz genau und bis ins Detail zu erklären, was man meint. Sprache formt und strukturiert auch unser Denken. An den Schulen ist es die Aufgabe der Lehrer, die heranwachsenden Schülerinnen und Schüler bei der Entfaltung dieser Denkstrukturen und dem Erlernen einer klaren Kommunikation zu unterstützen. Gerade deswegen gibt es wohl kaum einen Ort, an dem die Verwendung einer exakten Sprache wichtiger ist. Die Gendersprache ist jedoch alles andere als «klar», denn sie unterbindet zum einen eine genaue Benennung des Gemeinten

Sarah Regez, Präsidentin des Initiativkomitees, anlässlich der Pressekonferenz vom 5. Oktober 2023 in Liestal


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und zum anderen nimmt sie den Fokus von wichtigen Unterrichtsinhalten. Ganz abgesehen davon ist die Gendersprache grammatikalisch falsch und gehört sicher nicht an die Schulen. SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Was sind die Reaktionen der Leute auf Ihr Vorhaben? Sarah Regez: Die allermeisten Menschen reagieren sehr positiv auf das Unterfangen. Diese Unterstützung reicht von der eher konservativen Bevölkerung, die sich für klassische Rollenbilder ausspricht, bis weit hinein in den progressiv-feministischen Flügel, wo man die Abschaffung der Frau durch die Genderideologie befürchtet. In einem Punkt sind sich alle Gruppen einig: Das Gendern geht zu weit, es ist diskriminierend, unnötig und schädlich. SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Was können Sie bereits heute zum Initiativkomitee sagen? Sarah Regez: Mit diesem Vorhaben sprechen wir ein breites Spektrum von Interessenten aus unterschiedlichen politischen Parteien und nicht-politischen Bereichen an. Das Komitee wird entsprechend breit aufgestellt sein.

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SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Geht es nur um die Sprache oder was steckt hinter dieser Gender-Sprachregelung? Sarah Regez: Auch wenn diese Initiative primär die geschriebene und gesprochene Sprache an den Volksschulen behandelt, muss man sich doch gleichzeitig die Fragen stellen: Woher kommt die Ideologie, welche eine Zweiteiligkeit der Geschlechter ausklammern möchte und was ist deren Ziel? Und vor allem: Warum werden diese Themen an vermeintlichen «Schutzorten für Kinder» wie den Volksschulen derart stark thematisiert? Es dürfte kein Zufall sein, dass die hartnäckigsten Verfechter der Gendersprache gleichzeitig Kinderbücher mit «schwangeren Vätern» für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren befürworten, den Frühsexualisierungsunterricht fördern wollen und die «Märchenstunden von Dragqueens für Kleinkinder» befeuern. Bei den Dragqueens handelt es sich um erwachsene Männern, die in Frauenkleidern spezielle Kinderbücher vorlesen und tanzen. SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Das Gendern soll zu einer Inklusion von Minderheiten führen, warum stellen Sie sich dagegen? Sarah Regez: Das Gendern inkludiert überhaupt niemanden, denn es ist nicht klar, wer oder was zum Beispiel mit dem Genderstern gemeint ist. Es ist unerhört, dass man Kindern damit Angst macht, dass sie irgendjemanden diskriminieren würden, wenn sie sich nicht der Gendersprache bedienen. Deswegen haben wir als Initiativsujet auch das «Gender-Monster» gewählt. Die Ideologie prägt die Kinder und verbietet ihnen ein freies Denken, aus Angst zu diskriminieren. SCHUTZINITIATIVE AKTUELL: Was ist Ihr Rat an besorgte Väter und Mütter, welche der Genderideologie kritisch gegenüberstehen? Sarah Regez: Es ist bereits gut, wenn sie zu den besorgten Eltern gehören, die sich für die Inhalte interessieren, welche ihre Kinder täglich von der Staatsschule vorgesetzt bekommen. Es ist sehr wichtig, dass sich Eltern genau mit den Arbeitsblättern und Schulbüchern ihrer Kinder befassen. Auch der Unterricht der Kinder sollte besucht werden, denn nur so erfährt man etwas über den Unterrichtsstil der Lehrer. Wird diese Initiative angenommen, hätten die Eltern ein rechtliches Instrument in der Hand. Deswegen braucht diese Initiative dringend auch die Unterstützung von den Empfängern von «Schutzinitiative aktuell».


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Operative Geschlechtsumwandlung bei jungen Menschen und ihre Folgen Schon im Kita-Alter werden Kinder der Transgender-Ideologie ausgesetzt, und es wird ihnen eingeredet, sie könnten ja auch dem «anderen Geschlecht» angehören. Spätestens wenn minderjährige Jugendliche ihre pubertären Probleme mit dem Wechsel des Geschlechts lösen wollen, stellt sich die Frage nach den Folgen einer Umoperation, beschönigend als «Geschlechtsangleichung» bezeichnet. «Betrachtet man die Vielzahl an chirurgischen Einzelschritten (siehe Kästen), wird klar, weshalb es bislang keine Studien gibt, die sich mit den unerwünschten Nebenwirkungen bei jungen Menschen beschäftigen», meint Prof. Jakob Pastötter1 auf Anfrage von «Schutzinitiative aktuell». Viele Fragen z.B. nach der Operationstechnik oder nach der postoperativen Realität (direkte körperliche und psychologische Folgen) seien nicht geklärt. Zu den erwartbaren Auswirkungen gehört eine stattliche Anzahl von Problemen. So könne die postchirurgische Genesung langwierig und anstrengend sein. Und die Folgen einer Operation seien nicht immer harmlos: Dazu gehörten nicht nachlassende Blutungen und Infektionen. Die spezifisch unerwünschten Auswirkungen seien Blasenprobleme und eine veränderte sexuelle Funktion. Prof. Jakob Pastötter weist zudem darauf hin, dass das «medizinische Establishment an bestimmten Fragestellungen, die das Geschäftsmodell in Zweifel ziehen könnten, nicht interessiert sei». Und weiter: Bevorzugt würden diejenigen Ergebnisse publiziert und positiv herausgestellt, welche die geschlechtsverändernden Massnahmen in einem positiven Licht darstellten.

Sehr bedenklich wäre es, so Pastötter, wenn staatliche Gesundheitsstellen die neuen Richtlinien der World Professional Association for Transgender Health (WPATH) umsetzen sollten. Denn neu werde vorgeschlagen, die Altersbeschränkung für Jugendliche, welche eine Umoperation anstrebten, aufzuheben. Der bisherige Vorschlag habe noch eine Alterslimite von 17 Jahren vorgesehen. 1 Prof. (US) Dr. Jakob Pastötter, Sexualwissenschaftler und Kulturanthropologe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) in Düsseldorf, Deutschland.

Feminisierende Operationen • Brustvergrösserung mit Einsetzen von Implantaten • Gesichtsfeminisierung – Veränderung der Form der Gesichtszüge • Stimmchirurgie – Verkürzung der Stimmbänder für höhere, weiblichere Stimme • Rasur der Luftröhre –Verkleinerung des Adamsapfels • Entfernung der Hoden • Entfernung/Umformung des Penis in eine Art Vulva durch Anlage eines Vaginalkanals mit Verkürzung der Harnröhre > Postoperative Komplikationen > Hormonabgabe vor und nach Operationen mit potentiell schweren körperlichen und psychischen Nebenwirkungen.

Maskulinisierende Operationen • Abschneiden der Brüste (Mastektomie) • Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken • Entfernung der Vagina und Modellierung eines Penis (Phalloplastik mit Gewebe z.B. aus Arm oder Oberschenkel) mit Verlängerung der Harnröhre > Postoperative Komplikationen > Hormonabgabe vor und nach Operationen mit potentiell schweren körperlichen und psychischen Nebenwirkungen.

Finanzieller Aufwand für Operation • Zwischen ca. 25‘000 und 100‘000 Franken • Postoperative lebenslängliche Medikamentierung etwa mit Hormonen ist nicht mitgerechnet Gemäss Bundesamt für Statistik hat sich die Zahl der in der Schweiz pro Jahr vorgenommenen Geschlechtsumwandlungen innert drei Jahren auf 525 Fälle (2022) verdoppelt.


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Bericht aus Bern Ideologie vor Wissenschaft? – Nein zum Verbot von «Konversionstherapien»!

Andrea Geissbühler Alt-Nationalrätin Bäriswil (BE)

Im Sommer vor einem Jahr erreichte meine Kolleginnen und Kollegen im Berner Bundeshaus dicke Post aus Basel-Stadt: «Verbot von Konversionstherapien in der Schweiz» lautete der Titel einer Standesinitiative, welche vom Grossen Rat des Kantons BaselStadt angenommen worden war.

Zurück geht diese Initiative auf einen ehemaligen kantonalen Parlamentarier, der sich gemäss eigenen Angaben seit 2005 mit der Plattform Gay- Basel «für die queere Kultur in der Region Basel» engagiere. Oder etwas direkter gesagt: auf einen Lobbyisten der LGBTQ-Gemeinschaft.

grund des schwammigen Begriffs der «Konversionstherapie» ständig ein Berufsverbot befürchten und könnten so Patientinnen und Patienten nicht mehr therapeutisch bzw. seelsorgerisch unterstützen. Konkret könnte die Beratung eines in seiner Sexualität verunsicherten Jugendlichen als «Konversionstherapie» ausgelegt und rechtlich geahndet werden. Wichtig ist natürlich, dass jeder freiwillig eine Therapie beginnen und diese auch jederzeit wieder abbrechen kann. Basel-Stadt ist längst nicht der einzige Kanton, der ein Verbot der «Konversionstherapien» auf nationaler Ebene fordert. So wurde im Kanton Zürich diesen November eine Motion für ein Verbot im Kantonsrat trotz Gegenstimmen von FDP, SVP und EDU angenommen. Vielmehr wäre es jedoch angezeigt, dass in ihrer geschlechtlichen Identität verunsicherte Menschen weiterhin offen beraten werden können und nicht von Beginn an der rote Teppich zur «Geschlechtsumwandlung» ausgelegt werden muss.

Die Standesinitiative aus BaselStadt fordert, dass sogenannte «Konversionstherapien» auf nationaler Ebene verboten werden und Therapeuten und Seelsorgerinnen Werden bestimmte Therapien bald kriminalisiert? mit einem Berufsverbot belegt Und hier zeigt sich auch die Wiwerden sollen. Gemäss den Initianten handelt es sich bei dersprüchlichkeit dieser von der LGBTQ-Lobby vertretenen «Konversionstherapien» um «psychologische Therapien, die Ideologie, welche die Wissenschaft geflissentlich ignoriert: zum Ziel haben, die homosexuelle Veranlagung eines MenWeshalb sollen in Zeiten ständig steigender Prämien die Kranschen in eine heterosexuelle Neigung ‹umzupolen› oder die kenkassen teure Geschlechtsumwandlungen zahlen, die einen Geschlechtsidentität von betroffenen Personen zu verändern». massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit einer Person darstellen, und gleichzeitig die fachliche Beratung von Der Begriff «Konversionstherapie» ist ein bewusst gewählter ratsuchenden Menschen durch Therapeutinnen und SeelsorVerwirr-Begriff, der eine sachliche, auf wissenschaftlichen Fakger verboten werden? ten beruhende Diskussion über diese Thematik verunmöglicht. Der Ständerat hat während der vergangenen Herbstsession ein Wenn die von der LGBTQ-Lobby propagierte «sexuelle wichtiges Signal gesetzt mit seinem Nein zu diesem verfassungsSelbstbestimmung» das Mass aller Dinge sein soll, dann ist ein widrigen Verbot sogenannter «Konversionstherapien». Jetzt ist Verbot von «Konversionstherapien» klar abzulehnen. Denn es an meinen Kolleginnen und Kollegen im Nationalrat dem ein solches steht verfassungsmässigen Grundrechten, wie dem Ständerat zu folgen und diese Standesinitiative klar abzulehnen. Recht auf persönliche Freiheit (Art. 10), der Glaubens- und Gewissensfreiheit (Art. 15) sowie der Meinungs- und Informationsfreiheit (Art. 16) diametral entgegen. Eine Umsetzung wäre zudem willkürlich, denn wer kontrolliert und wann ist Alt-Nationalrätin Andrea Geissbühler, was verboten? Therapeutinnen und Seelsorger müssten aufPräsidentin Verein Schutzinitiative, Bäriswil (BE)


«Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»

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Fortsetzung von Seite 1: Für Reigel sind Kinder «sexuelle Wesen», die sich ab Geburt stimulieren. Sexualideologische Lobby-Gruppen im In- und Ausland begründen mit dieser Behauptung eine «Erziehungspflicht ab Geburt». Dies entbehre aber jeder wissenschaftlichen Grundlage und stehe dem Wachstum von Kindern in allen anderen Bereichen ihrer neuropsychischen Entwicklung völlig entgegen. Begriffe wie «Sexuelle Rechte», «sexuelle Gesundheit» und «kindliche Sexualität» sind Erfindungen aus dem Nichts und rein ideologischer Natur. Der Kinderpsychiater und ehemalige Sachverständige bei Gerichten in Paris, Dr. med. Régis Brunod, warnt, dass mit diesen Behauptungen versucht werde, zahlreiche sexuelle Übergriffe auf Kleinkinder zu rechtfertigen, einige davon unter dem Deckmantel der Wissenschaft oder der Prävention. Dr. med. Brunod sagt es ganz klar: «Die Abwesenheit von Sexualität bei Kindern ist das Fundament, auf das sich jede Prävention von Pädokriminalität stützen kann.» «Feministische Theologie» und Gender-Ideologie Wie kommt ausgerechnet die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde dazu, eine solch extreme Verfechterin der Frühsexualisierung einzuladen und ihr eine Plattform zu geben? Es kann gut sein, dass das auch mit der Pfarrerin von Bürglen BE, Lea Wenger-Scherler, zu tun hat. Sie hat im Januar 2023 im «Wort zum Sonntag» im Schweizer Fernsehen zu bester Sendezeit eine äusserst befremdliche Predigt gehalten: Es sei doch nicht so wichtig, ob ein Kind «biologisch gesehen ein Junge oder ein Mädchen» oder «beides» oder «keines von beiden» sei. Es gebe auch die Kategorie «non-binär», so die Pfarrerin, die mit einer Frau verheiratet ist und mit ihr ein Kind aufzieht. Nach eigenen Angaben liegen ihr «feministische Theologie und Ökologie besonders am Herzen».

Offensichtlich ist es genau diese ideologische Ausrichtung, der sie ihre Anstellung beim Schweizer Fernsehen verdankt: «Ich denke, eine allzu konservative Person hätten sie nicht genommen», meinte Wenger-Scherler gegenüber dem «Bieler Tagblatt.»2 Schrankenlose Sexualität auf Kinder projiziert Reigel betreibt unter anderem den Blog «Little Fellow». Dort fordert sie Eltern und Erzieher auf, im Gespräch mit Kindern Sätze zu sagen wie: «Ich wünsche mir, dass du deinen Körper als lustvolles Wunderwerk erlebst.» Auch hier spricht sie über «Doktorspiele» und propagiert eine «sexuelle Entwicklung» ab Geburt. Über Sex im zweiten Lebensjahr schreibt sie: «Kindliche Masturbation – bereits Kinder können eine orgastische Entladung herbeiführen.» Das sei «ok und gesund für die sexuelle Entwicklung». Diese Aussagen Reigels sind aber unwissenschaftlich und sehr gefährlich und können pädophilen Kreisen als Rechtfertigung für sexuellen Missbrauch dienen. Mit der Forderung, «Aufklärung von Anfang an» zu betreiben, mit Erstklässlern eine Klitoris oder einen Penis zu kneten, für Krippenkinder «Masturbationsecken» einzurichten oder die Geschlechterschranken niederzureissen, betreibt sie ganz bewusste Grenzüberschreitungen, die eine gesunde Entwicklung der Kinder verunmöglichen und die Familie zerstören. Schade, dass hier am Anfang offenbar nicht «das Wort» steht, sondern die «schrankenlose Sexualität», die hemmungslos auf die Kleinsten übertragen wird. 2 Siehe Berichterstattung in «Schutzinitiative aktuell» Nr. 43

Spendenaufruf: Bitte unterstützen Sie den Verein Schutzinitiative mit einer Spende. Sonst können wir nichts tun! IBAN: CH67 0900 0000 7080 8080 1 Telefon für Beratung von Eltern und Besorgte: 061 702 01 00 www.schutzinitiative.ch, info@schutzinitiative.ch

Impressum: Schutzinitiative aktuell erscheint 4-mal jährlich / Abo: «Schutzinitiative aktuell» finanziert sich durch Gönnerbeiträge. Der kostendeckende Abopreis von CHF 10.- wird nicht erhoben. / Herausgeber und Redaktion: Verein Schutzinitiative, Postfach, 4142 Münchenstein, Tel. 061 702 01 00, info@schutzinitiative.ch, www.schutzinitiative.ch, IBAN: CH67 0900 0000 7080 8080 1 / © Verein Schutzinitiative / Bilder: iStock, S. 1/4/5, Rest zur Verfügung gestellt / Gestaltung: WJP Werbeagentur, 4053 Basel / Druck: Bruhin Spühler AG, Rüti.

Frohe Weihnachten !


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