Issuu on Google+


Konzerte 2010 | 2011

SÄCHSISCHE STAATSKAPELLE DRESDEN


W W W . G L A E S E R N E M A N U FA K T U R . D E

Wir fertigen – mitten in Dresden – in der Gläsernen Manufaktur seit 2001 die automobile Oberklasse von Volkswagen. Ebenso lange investieren wir auch in die Kulturförderung am Standort Dresden. Unsere exklusive Partnerschaft mit der Sächsischen Staatskapelle ist kein Zufall: Mit dem traditionsreichen Orchester verbinden uns zahlreiche Gemeinsamkeiten, vor allem aber der unverwechselbare Charakter und das permanente Streben nach Qualität und Perfektion.


6

Vorwort Words of Welcome

8

Christian Thielemann

10

Sir Colin Davis

12

Sächsische Staatskapelle Dresden

20

Capell-Virtuos Artist in Residence

26

Capell-Compositeur Composer in Residence

32

Symphoniekonzerte Symphony Concerts

46

Sonderkonzerte Non-Subscription Concerts

52

Frauenkirche

56

Kammermusik Chamber Music

64

Gläserne Manufaktur Transparent Factory

68

Sonstige Konzerte Other Concerts

72

Staatskapelle im Gespräch Staatskapelle in Discussion

74

Tourneen und Gastkonzerte Staatskapelle on Tour

80

Die junge Kapelle The young Kapelle

84

Aufnahmen Recordings

92

Dirigenten & Solisten Conductors & Soloists

142

Chöre & Gastorchester Choirs & Guest Ensembles

148

Konzertrepertoire Concert Repertoire

150

Orchesterakademie Orchestra Academy

156

Karten & Service Tickets & Service

161

Impressum Imprint

INHALTSVERZEICHNIS LIST OF CONTENTS


Sehr verehrte Konzertfreunde, liebe Abonnentinnen und Abonnenten, sicherlich ist Ihnen in den letzten Monaten ab und an das berühmte Heine-Zitat »Nichts ist beständiger als der Wandel« durch den Kopf gegangen, wenn Sie an Ihre inzwischen 462 Jahre alte Staatskapelle dachten. Wandel und Veränderung in unserem Sinne sind aber stets auch ein Motor für künstlerische Weiterentwicklung und Schärfung des eigenen Profils. Wir schätzen uns sehr glücklich, unseren zukünftigen Chefdirigenten Christian Thielemann bereits in der kommenden Spielzeit anlässlich außergewöhnlicher Konzertveranstaltungen in Dresden begrüßen zu dürfen. Mit ihm wechselt auch das ZDF-Silvesterkonzert für die kommenden Jahre erstmals aus der Berliner Philharmonie in die Dresdner Semperoper. Darüber hinaus übernimmt Christian Thielemann die Leitung eines Sonderkonzertes zum 200. Geburtstag von Franz Liszt, des 11. Symphoniekonzertes mit einem Brahms-Reger-Programm (mit dem Solisten Maurizio Pollini) sowie eines Konzertes in Gedenken an den vor zehn Jahren verstorbenen Giuseppe Sinopoli. An der Seite unseres Ehrendirigenten Sir Colin Davis und unseres langjährigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt werden Sie zudem eine große Reihe international gefragter Maestri und Solisten begrüßen können. Ein herzliches Willkommen gilt unserem Capell-Compositeur 2010/2011 Johannes

6

7

Maria Staud, auf dessen Monodram »Die Auflösung des Murmelspiels« wir uns außerordentlich freuen. Ort dieser spektakulären Uraufführung, an der auch der wunderbare Schauspieler Bruno Ganz beteiligt sein wird: Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen, unser exklusiver Partner, dem ich an dieser Stelle für seine großartige Unterstützung ganz besonders danken möchte. Ebenso herzlich begrüßen wir den Ausnahmepianisten Rudolf Buchbinder, der als Capell-Virtuos mit Konzerten von Beethoven und Schumann wie auch mit einer Gesamtaufführung aller Beethoven-Klaviersonaten in der Semperoper zu erleben sein wird. Als Sachsens musikalischer Kulturbotschafter wird die Staatskapelle auch in dieser Saison bei den bedeutenden Festivals und Konzertreihen in Europa, den USA sowie in China und Ägypten zu Gast sein. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Studium unseres Programms und hoffen, Sie möglichst häufig bei uns in der Semperoper oder auch auf internationalem Parkett in unseren Konzerten begrüßen zu dürfen.

Ihr Jan Nast Di r ek tor der Sächsisch en S t a a t s k a p e l l e D r e sd e n


Dear music-lovers, dear subscription-holders, The famous quote by Heinrich Heine that »change is the one true constant« has perhaps popped into your heads over the last few months as you have reflected on your Staatskapelle. Over our 462 year history, transformation and change have always proved a motor for artistic development while helping us to refine our musical profile. We have the great fortune to be able to welcome to Dresden our designated principal conductor, Christian Thielemann, over the coming season. He will conduct some very special concerts, including the upcoming ZDF New Year’s Eve Concert which, for the first time, will be broadcast from Dresden’s Semper Opera House rather than its traditional home in Berlin’s Philharmonic Hall. Christian Thielemann will also conduct a non-subscription concert to celebrate the 200th birthday of Franz Liszt, the 11th Symphony Concert featuring a programme of Brahms and Reger (with soloist Maurizio Pollini) as well as a special concert to honour Giuseppe Sinopoli who died ten years ago. In addition to our conductor laureate, Sir Colin Davis, and our former principal conductor of many years, Herbert Blomstedt, you can look forward to a fantastic coterie of internationally renowned maestri and soloists. We also extend a hearty welcome to our Capell-Compositeur for 2010/2011, Johannes Maria Staud. A highlight of this collaboration will be the composer’s monodrama »Die Auflösung des Murmelspiels«,

presented in Volkswagen’s Transparent Factory together with the distinguished actor Bruno Ganz. I would like to express my grateful thanks here to our exclusive partner, Volkswagen, for their fantastic support in this and other events. We are also thrilled to welcome the remarkable pianist Rudolf Buchbinder. As our first Capell-Virtuos he will perform concertos by Beethoven and Schumann as well as a complete cycle of Beethoven’s piano sonatas in the Semper Opera House. As Saxony’s musical and cultural ambassador, the Staatskapelle will once again perform at major festivals and concert series this year in Europe, the USA, China and Egypt. I hope that you will enjoy perusing our programme, and look forward to welcoming you as often as possible to the Semper Opera House, or indeed to our many concerts around the world. Your Jan Nast M a nagi ng Di r ector of t h e S t a a t s k a p e l l e D r e sd e n

VORWORT WORDS OF WELCOME


8

9


Christian Thielemann Chefdir igent a b 2012 P r i n c i pa l C o n d u c t o r f r o m 2 0 1 2

hristian Thielemann wurde in Berlin in eine musikbegeisterte Familie hineingeboren. Bereits mit 19 Jahren war er Assistent von Herbert von Karajan. Seine berufliche Laufbahn begann Christian Thielemann 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin, wohin er schließlich von 1997 bis 2004 als Generalmusikdirektor zurückkehrte. Nach Berlin folgte 1985 Düsseldorf, wo er Erster Kapellmeister an der Rheinoper wurde. 1988 trat er als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg an. Seit 2004 ist er Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker. Nicht zuletzt wegen seiner in Bayreuth und Berlin gefeierten Dirigate der Opern Richard Wagners sowie wegen seiner Strauss-Interpretationen gilt Thielemann als einer der weltweit gefragtesten Dirigenten. Christian Thielemann dirigiert an den wichtigsten Opernhäusern der Welt. Er gastiert bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Philharmonia Orchestra London; in den USA verbindet Christian Thielemann eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Orchestern in New York, Philadelphia und Chicago. Seine Diskographie ist umfangreich. Bei der Deutschen Grammophon sind zahlreiche symphonische Werke und Opern unter seiner Leitung erschienen. Bei den Salzburger Festspielen leitet Christian Thielemann 2011 »Die Frau ohne Schatten« von Richard Strauss. Ab der Saison 2012/2013 übernimmt er als Chefdirigent die Leitung der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Born in Berlin, Christian Thielemann comes from a family of music-lovers. At the age of only nineteen he became an assistant to Herbert von Karajan. His professional career began in 1978 as a rehearsal pianist at the Deutsche Oper in Berlin, where he returned as music director from 1997 to 2004. In 1985 he became principal conductor at the Rhine Opera in Düsseldorf before moving to Nuremberg in 1988 where he was Germany’s youngest music director. Since 2004 Christian Thielemann has been music director of the Munich Philharmonic. Celebrated in Bayreuth and Berlin for his interpretations of Richard Wagner’s operas, as well as the music of Richard Strauss, Thielemann is in much demand as one of the world’s most popular conductors. He works at the world’s leading opera houses, and has made guest appearances with the Berlin and Vienna Philharmonic Orchestras, the Concertgebouw Orchestra in Amsterdam, the Israel Philharmonic Orchestra and the Philharmonia Orchestra of London. In the USA Christian Thielemann regularly works with the top orchestras of New York, Philadelphia and Chicago. His extensive discography includes numerous releases by Deutsche Grammophon of symphonic works and operas under his direction. Christian Thielemann will conduct Richard Strauss’s »Die Frau ohne Schatten« at the Salzburg Festival in 2011. From the 2012/2013 season he will assume the post of principal conductor to the Staatskapelle Dresden.

CHRISTIAN THIELEMANN


10

11


Sir Colin Davis Ehrendir igent Con ductor l au r e at e

m Jahr 1990 wählte die Sächsische Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis zu ihrem ersten und bis heute einzigen Ehrendirigenten in der Geschichte des Orchesters. 1927 geboren im britischen Weybridge, studierte Sir Colin zunächst Klarinette am Royal College of Music in London, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Bereits 1959 wurde er Principal Conductor und wenig später Musical Director der Sadler’s Wells Opera London (der heutigen English National Opera). Von 1967 bis 1971 war er Chief Conductor des BBC Symphony Orchestra, danach leitete er bis 1986 das Londoner Royal Opera House Covent Garden. Von 1983 bis 1993 stand er an der Spitze des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. 1995 folgte die Position des Principal Conductor des London Symphony Orchestra, dessen President er seit 2007 ist. 1977 debütierte Colin Davis mit »Tannhäuser« als erster britischer Dirigent bei den Bayreuther Festspielen. Bereits in den 1960er Jahren läutete er mit seinen Maßstab setzenden Einspielungen der Werke von Hector Berlioz eine weltweite Berlioz-Renaissance ein. 1980 wurde er von der britischen Queen in den Ritterstand erhoben. Zahlreiche Höhepunkte seiner nun annährend 30-jährigen Zusammenarbeit mit der Staatskapelle sind inzwischen auf CD erschienen, zuletzt die international hoch gelobte Einspielung des Violinkonzerts von Edward Elgar mit dem Solisten Nikolaj Znaider (Sony Music). In 1990 the Staatskapelle Dresden elected Sir Colin Davis to become the first – and until today only – conductor laureate in the orchestra’s history. Born in the British town of Weybridge in 1927, Sir Colin initially studied clarinet at London’s Royal College of Music before turning to a career in conducting. In 1959 he became principal conductor, and shortly after music director, of Sadler’s Wells Opera London (today’s English National Opera). From 1967 to 1971 chief conductor of the BBC Symphony Orchestra, he was later in charge of London’s Royal Opera House Covent Garden until 1986. From 1983 to 1993 Sir Colin directed the Bavarian Radio Symphony Orchestra, and in 1995 was appointed to the post of principal conductor of the London Symphony Orchestra. Since 2007 he has been that ensemble’s president. In 1977 he was invited to Bayreuth to direct a production of »Tannhäuser«, thereby becoming the first British conductor to appear at the festival. The benchmark recordings of Berlioz made by Sir Colin Davis in the 1960s led to a widescale revival of that composer’s reputation. In 1980 he received a knighthood from the British Queen. Numerous highlights of his almost 30-year collaboration with the Staatskapelle are documented on CD; the most recent release was a highly praised recording of Edward Elgar’s Violin Concerto performed by soloist Nikolaj Znaider (Sony Music).

SIR COLIN DAVIS


12

13


Sächsische Staatskapelle Dresden Christian Thielemann Chefdir igent a b 2012 S i r C o l i n D av i s Ehrendir igent

m 22. September 2008 feierte die Sächsische Staatskapelle Dresden ihr 460-jähriges Bestehen: 1548 durch Kurfürst Moritz von Sachsen gegründet, ist sie eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten haben die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt. Zu ihren Leitern gehörten u.a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt, Giuseppe Sinopoli und Bernard Haitink. Von 2007 bis 2010 leitete Fabio Luisi als Generalmusikdirektor die Sächsische Staatsoper und Staatskapelle Dresden. 2012 übernimmt Christian Thielemann die Position des Chefdirigenten der Staatskapelle Dresden. Ehrendirigent des Orchesters ist seit 1990 Sir Colin Davis. Richard Strauss war der Staatskapelle über sechzig Jahre lang freundschaftlich verbunden. Neun seiner Opern, darunter »Salome«, »Elektra« und »Der Rosenkavalier«, wurden in Dresden

uraufgeführt; seine »Alpensinfonie« widmete er der Staatskapelle. Auch viele andere berühmte Komponisten schrieben Werke, die von der Staatskapelle uraufgeführt wurden bzw. ihr gewidmet sind. An diese Tradition knüpft das Orchester seit 2007 mit dem Titel des »Capell-Compositeurs« an, den bislang die Komponisten Isabel Mundry, Bernhard Lang und Rebecca Saunders innehatten. Heute musiziert die Sächsische Staatskapelle in der Dresdner Semperoper pro Saison etwa 260 Opern- und Ballettaufführungen sowie 50 symphonische und kammermusikalische Konzerte. Hinzu kommen Konzerte in der Dresdner Frauenkirche sowie eine umfangreiche Tourneetätigkeit, die das Orchester regelmäßig in die Musikzentren der Welt führt. 2007 erhielt die Sächsische Staatskapelle Dresden als bislang einziges Orchester weltweit in Brüssel den »Preis der Europäischen Kulturstiftung für die Bewahrung des musikalischen Weltkulturerbes«. Im Dezember 2008 wurde sie – zum wiederholten Male – vom britischen Fachmagazin »Gramophone« unter die Top Ten der weltbesten Orchester gewählt. Seit 2008 ist Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen Partner der Staatskapelle Dresden.

STAATSKAPELLE DRESDEN


The Staatskapelle Dresden Christian Thielemann P r i n c i pa l C o n d u c t o r f r o m 2 0 1 2 S i r C o l i n D av i s Con ductor L au r e at e

O

n 22nd September 2008 the Staatskapelle Dresden celebrated its 460th jubilee. Founded by Prince Elector Moritz von Sachsen in 1548, it is one of the oldest orchestras in the world and thus steeped in tradition. Distinguished conductors and internationally acclaimed instrumentalists have helped shape the development of this onetime court orchestra. Former music directors include Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber and Richard Wagner, for whom the ensemble was his »miraculous harp«. The list of prominent chief conductors of the last 100 years includes Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt, Giuseppe Sinopoli and Bernard Haitink. Fabio Luisi was music director of both Saxon State Opera and the Staatskapelle Dresden from 2007 to 2010. In 2012 Christian Thielemann will assume the position of principal conductor to the Staatskapelle Dresden. Sir Colin Davis has been the orchestra’s conductor laureate since 1990. Richard Strauss and the Staatskapelle were closely linked for over 60 years. Nine of the composer’s operas were premiered in Dresden (including »Salome«, »Elektra«

14

15

and »Der Rosenkavalier«) while Strauss’s »Alpine Symphony« was dedicated to the Staatskapelle. Many other famous composers have written works for the Staatskapelle. In 2007 the orchestra reaffirmed this tradition by introducing the annual position of »Capell-Compositeur«. The first three composers to hold this title have been Isabel Mundry, Bernhard Lang and Rebecca Saunders. Today the Staatskapelle performs around 260 operas and ballets each season in the Semper Opera House, in addition to 50 symphonic and chamber concerts. The orchestra also gives concerts in Dresden’s landmark church, the Frauenkirche, whilst a busy touring schedule regularly brings the ensemble to the world’s leading venues for classical music. At a ceremony in Brussels in 2007 the Staatskapelle became the first – and so far only – orchestra to be awarded the »European Prize for the Preservation of the World’s Musical Heritage«. In December 2008 the British classical music magazine »Gramophone« once again voted the Dresden ensemble one of the world’s top ten orchestras. Volkswagen’s Transparent Factory has been a Partner of the Staatskapelle Dresden since 2008.


STAATSKAPELLE DRESDEN


Sächsische Staatskapelle Dresden 2010 | 2011

1. Violinen Roland Straumer

K a mm e r v i r t u o s

1. Konz e rt m e i st e r

Heinz-Dieter Richter

Kai Vogler

Christian Thielemann

1. Konz e rt m e i st e r

Ch ef di r igen t a b 2012

Matthias Wollong

Sir Colin Davis

1. Konz e rt m e i st e r

Ehr endir igent

K a mm e r v i r t u o s

Johannes Maria Staud C a pell- Com posi t eu r

Rudolf Buchbinder C a p e l l -V i r t u o s

Jan Nast Orch est er di r ek tor

Michael Eckoldt S t e l lv. 1 . K o n z e r t m e i s t e r K a mm e r v i r t u o s

Thomas Meining S t e l lv. 1 . K o n z e r t m e i s t e r K a mm e r v i r t u o s

Michael Frenzel 2 . Konz e rt m e i st e r K a mm e r m u s i k e r

Christian Uhlig 2 . Konz e rt m e i st e r K a mm e r m u s i k e r

Volker Dietzsch K a mm e r m u s i k e r i n

Brigitte Gabsch K a mm e r m u s i k e r i n

Johanna Mittag K a mm e r m u s i k e r

Jörg Kettmann K a mm e r m u s i k e r i n

Barbara Meining Susanne Branny Birgit Jahn Martina Groth Wieland Heinze Henrik Woll Anja Krauß Anett Baumann Annika Thiel Roland Knauth Anselm Telle Sae Shimabara Franz Schubert Renate Hecker 16

17

2. Violinen

Konz e rt m e i st e r K a mm e r v i r t u o s

Reinhard Krauß Konz e rt m e i st e r K a mm e r v i r t u o s

Jörg Faßmann Konz e rt m e i st e r K a mm e r v i r t u o s

Frank Other S t e l lv. K o n z e r t m e i s t e r K a mm e r v i r t u o s

Matthias Meißner S t e l lv. K o n z e r t m e i s t e r K a mm e r v i r t u o s i n

Annette Thiem S t e l lv. K o n z e r t m e i s t e r i n K a mm e r m u s i k e r

Wolfgang Roth K a mm e r m u s i k e r

Stephan Drechsel K a mm e r m u s i k e r

Jens Metzner K a mm e r m u s i k e r i n

Ulrike Scobel Olaf-Torsten Spies Beate Prasse Mechthild von Ryssel Alexander Ernst Elisabeta Florea Emanuel Held Holger Grohs Kay Mitzscherling Martin Fraustadt Stanko Madić Johanna Fuchs Paige Kearl


Bratschen

Simon Kalbhenn

Flöten

Solocellist K a mm e r v i r t u o s

Sebastian Herberg Solobr atsch e r K a mm e r v i r t u o s

Michael Neuhaus Solobr atsch e r K a mm e r m u s i k e r

Tom Höhnerbach S t e l lv. S o l o c e l l i s t K a mm e r m u s i k e r

Martin Jungnickel Uwe Kroggel S t e l lv. S o l o c e l l i s t

S t e l lv. S o l o b r a t s c h e r

K a mm e r m u s i k e r

Andreas Priebst K a mm e r m u s i k e r

S t e l lv. S o l o b r a t s c h e r

Bernward Gruner

Anya Muminovich

Johann-Christoph Schulze Jörg Hassenrück Jakob Andert Anke Heyn

Michael Horwath Vo r s p i e l e r K a mm e r m u s i k e r

Jürgen Knauer K a mm e r m u s i k e r

Michael Schöne K a mm e r m u s i k e r

Uwe Jahn Ulrich Milatz Ralf Dietze Wolfgang Grabner Zsuzsanna Schmidt-Antal Marie-Annick Caron Claudia Briesenick Susanne Neuhaus Juliane Böcking Milan Likař

Kontrabässe K a mm e r v i r t u o s

Andreas Wylezol S o l o k o n t r a b a ss i s t

Martin Knauer

Isang Enders 1. Konz e rt m e i st e r

Soloflöt ist in

Rozália Szabó Soloflöt ist in

Bernhard Kury S t e l lv. S o l o f l ö t i s t

Cordula Bräuer 2. Flötistin

Jens-Jörg Becker Solopiccolist

Oboen K a mm e r v i r t u o s

Bernd Schober Solooboist k a mm e r m u s i k e r

Sebastian Römisch Solooboist

S t e l lv. S ol oko n t r a b a ss i s t

Petr Popelka

Céline Moinet Solooboist in

S t e l lv. S ol oko n t r a b a ss i s t

Torsten Hoppe Vo r s p i e l e r K a mm e r m u s i k e r

Helmut Branny K a mm e r m u s i k e r

Christoph Bechstein

Violoncelli

Sabine Kittel

K a mm e r m u s i k e r i n

Stephan Pätzold

S t e l lv. S o l o b r a t s c h e r i n

Soloflöt ist

S t e l lv. S o l o c e l l i s t

Andreas Schreiber K a mm e r m u s i k e r

K a mm e r v i r t u o s

Eckart Haupt

Fred Weiche Reimond Püschel Thomas Grosche Johannes Nalepa

K a mm e r v i r t u o s

Andreas Lorenz 2. Oboist

Sibylle Schreiber 2. Oboist in

Volker Hanemann Solo -Englisch hor n ist

Michael Goldammer Solo -Englisch hor n ist

K a mm e r v i r t u o s

Friedwart Christian Dittmann Solocellist

STAATSKAPELLE DRESDEN


Klarinetten

Hörner

Wolfram Große

K a mm e r v i r t u o s

K a mm e r v i r t u o s

Solok l a r inet t ist

Erich Markwart

Mathias Schmutzler

Solohor n ist

Solot rom pet er

Dietmar Hedrich

Jochen Ubbelohde

Tobias Willner

S t e l lv. S o l o k l a r i n e t t i s t

Solohor n ist

Solot rom pet er

K a mm e r v i r t u o s

Robert Langbein

K a mm e r v i r t u o s

Egbert Esterl

Solohor n ist

Peter Lohse

K a mm e r v i r t u o s

S o l o - Es - K l a r i n e t t i s t

K a mm e r v i r t u o s

S t e l lv. S o l o t r o m p e t e r

Jan Seifert

Andreas Langosch

K a mm e r v i r t u o s

S o l o - Es - K l a r i n e t t i s t

S t e l lv. S o l o h o r n i s t

Siegfried Schneider

K a mm e r v i r t u o s

David Harloff

Rolf Schindler

S t e l lv. S o l o h o r n i s t

S o l o - B a ss k l a r i n e t t i s t

Christian Dollfuß S o l o - B a ss k l a r i n e t t i s t

Fagotte

Harald Heim W echselhor n ist

Manfred Riedl 2. Hor n ist

Julius Rönnebeck K a mm e r v i r t u o s

Erik Reike S o l o fa g o t t i s t

Joachim Hans S o l o fa g o t t i s t

Thomas Eberhardt S o l o fa g o t t i s t

Hannes Schirlitz 2 . Fa g o t t i s t

Joachim Huschke 2 . Fa g o t t i s t K a mm e r m u s i k e r

Andreas Börtitz S o l o - K o n t r a fag o t t i s t K a mm e r m u s i k e r

18

Trompeten

2. Hor n ist

S t e l lv. S o l o t r o m p e t e r

Volker Stegmann S t e l lv. S o l o t r o m p e t e r

Sven Barnkoth 2. T rom pet er

Gerd Graner W e c h s e lt r o m p e t e r

Posaunen

Miklós Takács 2. Hor n ist K a mm e r m u s i k e r

Eberhard Kaiser 4. Hor n ist

Klaus Gayer 4. Hor n ist

K a mm e r v i r t u o s

Uwe Voigt Sol op osau n i st

Nicolas Naudot Sol op osau n i st K a mm e r v i r t u o s

Guido Ulfig S t e l lv. S o l o p o s a u n i s t K a mm e r m u s i k e r

Jürgen Umbreit 2 . P osau n i st

Lars Zobel S o l o - B a ss p o s a u n i s t

Thomas Berndt

Frank van Nooy

S o l o - K o n t r a fag o t t i s t

S o l o - B a ss p o s a u n i s t

19


Tuba K a mm e r v i r t u o s

Hans-Werner Liemen S o l o - B a ss t u b a i s t

Jens-Peter Erbe S o l o - B a ss t u b a i s t

Pauken K a mm e r v i r t u o s

Bernhard Schmidt S o l o pa u k e r K a mm e r v i r t u o s

Orchestervorstand Joachim Hans Sebastian Römisch Andreas Schreiber Henrik Woll Andreas Wylezol

Orchesterakademie Tina Vorhofer Flöte

Ulrich Pluta Klarinette

Thomas Käppler

Johannes Raab

S o l o pa u k e r

V ioloncello

Schlagzeug Christian Langer S t e l lv. S o l o pa u k e r S c h l ag z e u g e r K a mm e r m u s i k e r

Frank Behsing S c h l ag z e u g e r

Jürgen May S c h l ag z e u g e r

Dirk Reinhold S c h l ag z e u g e r

Stefan Seidl S c h l ag z e u g e r

Harfen K a mm e r v i r t u o s i n

Fritjof von Gaagern V ioloncello

Ehrenmitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden Peter Damm Hans Kästner Joachim Ulbricht Reinhard Ulbricht

Ehrenmitglieder der Sächsischen Staatsoper Dresden Alois Bambula† Rudolf Ulbrich† Jutta Zoff

Orchesterdirektion Jan Nast Orch est er di r ek tor

Clara Marrero k o n z e r t- u n d tou r n eepl a n u ng

Tobias Niederschlag Konz e rt dr a m at u rg

Matthias Claudi P r e ss e - u n d M a r k e t i ng m a nag e r

Matthias Gries Orch est er dispon en t

Karen Kreibich M i ta r be i t er i n der Orch est er di r ek t ion

Andree Hofmeister Juliane Reményi Orch est er i nspi z i en t/ I n

Agnes Thiel Mathias Ludewig Not en bi bliot hek a r / i n

Steffen Tietz Dieter Rettig Golo Hunger Susanna Imogen Blechschmitt O r c h e s t e r wa r t e

Iris Mundhenke Proj ek t lei t er i n K a p e l l e f ü r K i ds

Vicky Müller Soloh a r fen ist in K a mm e r v i r t u o s i n

Astrid von Brück Soloh a r fen ist in

STAATSKAPELLE DRESDEN


capell-virtuos Artist in Residence

20

21


chon immer war die Staatskapelle ein Ensemble von Virtuosen, und bis heute tragen viele Musiker mit Stolz den Ehrentitel »Kammervirtuos«. In der Saison 2010/2011 wird es – in Analogie zum Capell-Compositeur – erstmals auch einen Capell-Virtuosen geben: einen renommierten Gastsolisten, der mit verschiedenen Projekten in den Konzerten der Staatskapelle präsent sein wird. Erster Capell-Virtuos ist der Pianist Rudolf Buchbinder, der neben Klavierkonzerten von Beethoven und Schumann auch mit einer Gesamtaufführung aller BeethovenKlaviersonaten in der Semperoper seinen Ausnahmerang unter Beweis stellen wird. The Staatskapelle has always been an ensemble of virtuosos. Until today many of the orchestra’s musicians carry with pride the honorary title »Kammervirtuos«. Some years after the introduction of the position of Capell-Compositeur, the new 2010/2011 season sees the naming of the first Capell-Virtuos, an annual appointment to be held by a distinguished guest soloist who will perform in diverse projects in the Staatskapelle’s series of concerts. The first appointee is the pianist Rudolf Buchbinder. In addition to concertos by Beethoven and Schumann, he will confirm his stature as an exceptional artist by performing a complete cycle of Beethoven’s sonatas in the Semper Opera House.

CAPELL-VIRTUOS


22

23


Rudolf Buchbinder c a p e l l -v i r t u o s 2 0 1 0 / 2 0 11

R

udolf Buchbinder begann seine umfassende Karriere als Kammermusiker. Seit vielen Jahren musiziert er weltweit mit allen großen Orchestern und Dirigenten und ist regelmäßiger Gast bei den bedeutendsten Festivals. Buchbinders Repertoire ist umfangreich und schließt auch zahlreiche Komponisten des 20. Jahrhunderts ein. Rudolf Buchbinder hat sich der klassischromantischen Literatur mit Hingabe gewidmet, aber auch selten gespielte Stücke auf Schallplatte eingespielt. Über 100 Aufnahmen dokumentieren Größe und Vielfalt von Buchbinders Repertoire. Besonderes Aufsehen erregte seine Einspielung des KlavierGesamtwerkes von Joseph Haydn, die mit dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet wurde. Sein Zyklus sämtlicher Klavierkonzerte von Mozart mit den Wiener Symphonikern wurde von Joachim Kaiser in der Süddeutschen Zeitung als CD des Jahres 1998 gekrönt. Andere Projekte waren die Live-Mitschnitte der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms mit dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Nikolaus Harnoncourt und der fünf Klavierkonzerte Beethovens als Solist und Dirigent an der Seite der Wiener Symphoniker. Zum wichtigen Anliegen wurde für Rudolf Buchbinder die Interpretation des »Neuen Testaments« der Klaviermusik: Mit der zyklischen Wiedergabe aller 32 Sonaten Beethovens in über 40 Städten – darunter München, Wien, Hamburg, Zürich, Buenos Aires – setzte und setzt er immer wieder Maßstäbe. Seit 2007 ist Rudolf Buchbinder Intendant der Festspiele Grafenegg. Rudolf Buchbinder began his multifaceted career as a chamber musician. For many years he has performed around the world with all the leading orchestras and conductors, and is a regular guest at major festivals. His extensive repertoire encompasses the music of numerous 20th century composers. Rudolf Buchbinder is particularly drawn to the Classical and Romantic piano literature, also performing lesser known works. Over 100 CD and record productions confirm the extent and diversity of Buchbinder’s repertoire. His recording of Joseph Haydn’s complete works for piano was highly acclaimed, winning the Grand Prix du Disque, while his complete cycle of Mozart’s piano concertos with the Vienna Symphony Orchestra was crowned CD of the Year 1998 by reviewer Joachim Kaiser of the Süddeutsche Zeitung. Further projects have included live recordings of the two concertos by Johannes Brahms with the Concertgebouw Orchestra under Nikolaus Harnoncourt, and Beethoven’s five piano concertos together with the Vienna Symphony, for which Buchbinder conducted from the piano. A further focus of Rudolf Buchbinder’s musical interests is the interpretation of that pianistic »New Testament«, Beethoven’s 32 sonatas. The pianist has performed the complete cycle in over 40 cities, including Munich, Vienna, Hamburg, Zurich and Buenos Aires, each time setting new standards. Since 2007 Rudolf Buchbinder has been director of the Grafenegg Music Festival.

CAPELL-VIRTUOS


Termine mit Rudolf Buchbinder

1. Symphoniekonzert S o n n t ag 2 2 . 0 8 .10 11 U h r

Beethoven-Sonatenzyklus in der Semperoper

M o n t ag 2 3 . 0 8 .10 2 0 U h r

S o n n t ag 19. 0 9.10 11 U h r

D i e n s t ag 2 4 . 0 8 .10 2 0 U h r

S o n n t ag 2 8 .11 .10 11 U h r

Se m peroper

S o n n t ag 0 2 . 0 1 .11 11 U h r

Dirigent Paavo Järvi

S o n n t ag 2 0 . 0 2 .11 11 U h r

S o n n t ag 1 3 . 0 2 .11 11 U h r

S o n n t ag 0 6 . 0 3 .11 11 U h r

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 Anschließend Gastkonzert beim MusikFestival Grafenegg und Benefizkonzert für den Meetingpoint Music Messiaen Görlitz-Zgorzelec (27. und 28. August 2010)

3. Symphoniekonzert S o n n t ag 17.10 .10 11 U h r M o n t ag 18 .10 .10 2 0 U h r D i e n s t ag 19.10 .10 2 0 U h r Se m peroper

Dirigent Daniel Harding Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Robert Schumann Klavierkonzert a-Moll op. 54 Anschließend USA-Tournee (21. Oktober – 3. November 2010)

24

25

S o n n t ag 2 7. 0 3 .11 11 U h r

Der Capell-Virtuos 2010/2011 im Gespräch s a ms t ag 2 7.11 .10 1 5 U h r Obe r e s Ru n dfoy e r

Rudolf Buchbinder Moderation: Tobias Niederschlag


Entschuldigen Sie bitte, dass die Perfektionierung des Sprungziffermechanismus so viel Zeit beansprucht hat.

Ausgezeichnet 2009 mit dem wohl bedeutendsten Preis der Schweizer Uhrenindustrie, dem „Goldenen Zeiger“.

Endlich können wir Ihnen die LANGE ZEITWERK präsentieren – eine mechanische Uhr mit großer, gut ablesbarer Ziffernanzeige. Ihr einzigartiger Sprungziffermechanismus lässt sie in einem Sekundenbruchteil jeweils einen Schritt weiterrücken – nicht weniger als 1440 Mal am Tag. Das

Drehmoment, das für eine solche Genauigkeit notwendig ist, entspricht einer Masse von 5 kg. Wohl kaum zuvor wurde ein Präzisions-Zeitmesser mit einer derartigen Kraft betrieben. Selbst die Schweizer applaudieren und verleihen ihren „Aiguille d‘Or“ erstmalig an eine Uhrenmarke außerhalb der Schweiz.

Entdecken Sie die LANGE ZEITWERK bei: A. Lange & Söhne Dresden • Quartier an der Frauenkirche Töpferstraße 8 • 01067 Dresden • Tel. +49 (0)351 4818 5050 • www.lange-soehne.de


capell-COMPOSITEUR composer in residence

26

27


eit Gründung der Staatskapelle im Jahr 1548 hat die Aufführung »zeitgenössischer« Musik immer einen zentralen Stellenwert im Repertoire des Ensembles eingenommen. Hierfür stehen Namen wie Schütz, Wagner, Strauss oder Hindemith, die in Zusammenarbeit mit der einstigen Hofkapelle neue musikgeschichtliche Akzente setzten. An diese Tradition knüpft die Staatskapelle seit 2007 mit der jährlichen Ernennung eines Capell-Compositeurs an – ein Titel, der auf den Dresdner Hoftitel Johann Sebastian Bachs zurückgeht. Nach Isabel Mundry, Bernhard Lang und Rebecca ­Saunders heißt der Capell-Compositeur der Saison 2010/2011 Johannes Maria Staud. Since the Staatskapelle’s foundation in 1548 the orchestra has continually striven to expand its repertoire to include »contemporary« music. Such great composers as Schütz, Wagner, Strauss or Hindemith have collaborated with the former court orchestra to create new and important works. This tradition was reaffirmed in 2007 with the ­appointment of the first Capell-Compositeur, an annual position whose title is a reference to the title once held by Johann Sebastian Bach at Dresden’s royal court. After Isabel Mundry, Bernhard Lang and Rebecca Saunders, the new Capell-Compositeur for the 2010/2011 season will be Johannes Maria Staud.

CAPELL-COMPOSITEUR


28

29


Johannes Maria Staud

J

c a p e l l - CO M PO S ITEUR 2 0 1 0 / 2 0 11

ohannes Maria Staud wurde 1974 in Innsbruck geboren und studierte von 1994 bis 2001 an der Musikuniversität Wien bei Michael Jarrell sowie an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin bei Hanspeter Kyburz. Er besuchte Meisterkurse bei Brian Ferneyhough und war Mitbegründer der Gruppe »Gegenklang« in Wien. 1999/2000 erhielt er ein Stipendium der Alban-Berg-Stiftung Wien, 2000 gewann er den 1. Preis beim Hanns-Eisler-Kompositionswettbewerb in Berlin. Staud erhielt in den folgenden Jahren weitere Förderungen und Auszeichnungen, u.a. 2002 den Kompositionspreis der Salzburger Osterfestspiele und 2006 ein Staatsstipendium der Republik Österreich. 2006 war Staud Featured Composer bei der Tanglewood Summer School, und 2009 wurde er mit dem Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet. Seine Musik wurde u.a. vom Ensemble Modern und den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle uraufgeführt. Auftragswerke entstanden außerdem für die Wiener Philharmoniker und – im Jahr 2010 – für das Ensemble Modern Orchestra unter Pierre Boulez. Stauds Oper »Berenice« auf einen Text von Durs Grünbein (nach Edgar Allan Poe) kam 2004 bei der Musikbiennale München heraus. Von 2007 bis 2009 wurde Staud vom Cleveland Orchestra und Franz Welser-Möst als Daniel Lewis Young Composer Fellow eingeladen. In der Saison 2010/2011 ist er nun Capell-Compositeur der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Born in Innsbruck in 1974, Johannes Maria Staud studied under Michael Jarrell at Vienna’s University of Music from 1994 to 2001 as well as at Berlin’s Hanns Eisler College of Music under Hanspeter Kyburz. In addition he attended the masterclasses of Brian Ferneyhough and was a founding member of the Viennese group »Gegenklang«. In 1999/2000 he received a study grant from the Alban Berg Foundation in Vienna, and in 2000 won first prize at the Hanns Eisler New Music Competition in Berlin. In subsequent years Johannes Maria Staud has received further grants and awards, including the Composition Prize of the Salzburg Easter Festival in 2002 and an Austrian Government Bursary in 2006. Also in 2006 Staud was Featured Composer at the Tanglewood Summer School, and in 2009 he was awarded the Paul Hindemith Prize of the Schleswig-Holstein Music Festival. His music has been premiered by Ensemble Modern and the Berlin Philharmonic under Sir Simon Rattle. Major commissions have been for the Vienna Philharmonic and, in 2010, a work intended for the Ensemble Modern Orchestra under Pierre Boulez. Staud’s opera »Berenice«, composed to a text by Durs Grünbein (after Edgar Allan Poe), was premiered at Munich’s Biennale Festival of 2004. From 2007 to 2009 Staud was a Daniel Lewis Young Composer Fellow at the invitation of the Cleveland Orchestra and Franz Welser-Möst. Now, in the 2010/2011 season, he will be the fourth Capell-Compositeur of the Staatskapelle Dresden.

CAPELL-COMPOSITEUR


Konzerte mit Werken von Johannes Maria Staud

10. Symphoniekonzert S o n n t ag 0 1 . 0 5 .11 11 U h r M o n t ag 0 2 . 0 5 .11 2 0 U h r D i e n s t ag 0 3 . 0 5 .11 2 0 U h r

Konzert in der Gläsernen Manufaktur S a ms t ag 0 4 . 0 6 .11 2 0 U h r S o n n t ag 0 5 . 0 6 .11 11 U h r D i e G l ä s e r n e M a n u fa k t u r

Se m peroper

Dirigent Christoph Eschenbach Johannes Maria Staud »Tondo«, Preludio für Orchester [2009/2010] Uraufführung, Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden Anschließend auch Aufführungen im Rahmen einer Europa-Tournee (5. – 13. Mai 2011)

vo n Vo l k swag e n

Dirigent Asher Fisch Sprecher Bruno Ganz Johannes Maria Staud »Die Auflösung des Murmelspiels«, Monodram für einen Sprecher und Ensemble auf einen Text von Durs Grünbein [2010/2011] Uraufführung, Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Kammerabend Im Rahmen eines Kammerabends findet die Uraufführung eines neuen Kammermusikwerkes von Johannes Maria Staud mit Musikern der Staatskapelle statt. Der Termin und genauere Informationen werden später bekannt gegeben. I n Z u s a mm e n a r b e i t m i t

30

31

geför dert du rch


Weitere Veranstaltungen mit dem Capell-Compositeur In Kooperation mit dem Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Der Capell-Compositeur 2010/2011 im Gespräch S a ms t ag 3 0 . 0 4 .11 1 5 U h r Obe r e s Ru n dfoy e r

Johannes Maria Staud Moderation: Tobias Niederschlag

Konzerteinführungen Zum 10. Symphoniekonzert finden kostenlose Einführungen unter Mitwirkung von Johannes Maria Staud statt. Ort: Kellerrestaurant der Semperoper Zeit: jeweils 45 Minuten vor Konzert­ beginn

Projektwoche mit Johannes Maria Staud in der Hochschule für Musik 2. – 5. Mai 2011 m i t t wo c h 0 4 . 0 5 .11 1 5 -18 U h r H o c h s c h u l e f ü r M u s i k D r e sd e n , W e t t i n e r P l a t z , R au m 4 0 7

Symposion zur Musik des Dresdner Capell-Compositeurs Mit Johannes Maria Staud u.a. Leitung: Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel m i t t wo c h 0 4 . 0 5 .11 19. 3 0 U h r H o c h s c h u l e f ü r M u s i k D r e sd e n , W e t t i n e r Pl at z , Konz e r tsa a l

Porträtkonzert Johannes Maria Staud: Kammermusik und Ensemblewerke Studenten der HfM Dresden Ensemble »El perro Andaluz« Leitung: Lennart Dohms Moderation: Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel Außerdem: Öffentlicher Unterricht für Instrumentalisten und Komponisten in der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Die Veranstaltungen finden im Rahmen von KlangNetz Dresden statt. Näheres unter www.klangnetz-dresden.de

CAPELL-COMPOSITEUR


SymphonieKONZERTE symphony concerts

Konzerteinf端hrungen Zu allen Symphoniekonzerten finden kosten足lose Einf端hrungen durch den Konzertdramaturgen Tobias Niederschlag statt (Ausnahme: 6. Symphoniekonzert). Ort: Kellerrestaurant der Semperoper Zeit: jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn

32

33


|

S o n n t ag 2 2 . 0 8 .10 11 U h r

|

M o n t ag 2 3 . 0 8 .10 2 0 U h r

|

D i e n s t ag 2 4 . 0 8 .10 2 0 U h r

1. Symphoniekonzert Dir igent

Paavo Järvi K l av i e r

Rudolf Buchbinder

Erkki-Sven Tüür »Zeitraum« für Orchester [1992]

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

Zwischen Raum und Zeit

Between Space and Time

Eine musikalische Utopie komponierte Beethoven mit dem Finale seiner fünften Symphonie, die vielleicht mehr noch als die »Eroica« die Ideale der Französischen Revolution widerspiegelt. Einen »Zeitraum« ganz anderer Art eröffnet der Este Erkki-Sven Tüür in seinem gleichnamigen Orchesterwerk, das Beethovens fünftem Klavierkonzert vorangestellt ist, mit dem sich Capell-Virtuos Rudolf Buchbinder dem Kapellpublikum vorstellt.

Beethoven’s Finale to his Fifth Symphony describes a musical utopia which, perhaps even more than the »Eroica«, reflects the ideals of the French Revolution. The Estonian composer Erkki-Sven Tüür has created a very different aural time and space with his work »Zeitraum«. The concert also includes a performance of Beethoven’s mighty Fifth Piano Concerto, giving the Staatskapelle audience their first opportunity to hear Capell-Virtuos Rudolf Buchbinder.

SYMPHONIEKONZERTE SYMPHONY CONCERTS


|

S o n n t ag 1 2 . 0 9.10 11 U h r

|

M o n t ag 1 3 . 0 9.10 2 0 U h r

|

D i e n s t ag 14 . 0 9.10 2 0 U h r

2. Symphoniekonzert Dir igent

Sir Colin Davis K l av i e r

Mitsuko Uchida

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

Leoš Janáček »Taras Bulba«, Rhapsodie für Orchester nach Gogol

Jean Sibelius »Tapiola« op. 112

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

34

Mythisches Schlusswort

Mythical Last Utterance

Mit seinem ersten Klavierkonzert gab der junge Beethoven in Wien seine Visitenkarte als Komponist und virtuoser Pianist ab. Ein patriotisches Signal setzte der Tscheche Leoš Janáček mit seiner grandiosen Orchesterrhapsodie »Taras Bulba«, wohingegen der Finne Jean Sibelius in seinem letzten Orchesterwerk »Tapiola«, einer Huldigung an den finnischen Waldgott Tapio, zu seiner vielleicht persönlichsten Aussage fand.

Beethoven’s First Piano Concerto was a calling card to Viennese society to recognise the young composer and piano virtuoso. The Czech composer Leoš Janáček intended his magnificent orchestral rhapsody »Taras Bulba« as a patriotic gesture, whilst the last and perhaps most deeply personal of orchestral works by Finland’s Jean Sibelius, entitled »Tapiola«, is an homage to the Finnish forest spirit Tapio.

35


|

S o n n t ag 17.10 .10 11 U h r

|

M o n t ag 18 .10 .10 2 0 U h r

|

D i e n s t ag 19.10 .10 2 0 U h r

3. Symphoniekonzert Dir igent

Daniel Harding K l av i e r

Rudolf Buchbinder

1 7. O k t o b e r 2 0 1 0

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Johannes Brahms Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 18 . u n d 19. O k t o b e r 2 010

Robert Schumann Ouvertüre zu »Manfred« op. 115 Klavierkonzert a-Moll op. 54 Z u m 20 0. Gebu rtstag des Kom pon ist en

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Romantisches Trio

Romantic Trio

Mit dem berühmten a-Moll-Klavierkonzert, 1845 in Dresden uraufgeführt, würdigt Capell-Virtuos Rudolf Buchbinder – neben Beethoven – in dieser Saison auch den Romantiker Robert Schumann, dessen 200. Geburtstag im Juni 2010 damit auch in die Saison 2010/2011 hinüberklingt. Dirigent Daniel Harding spannt darüber hinaus den Bogen zu Johannes Brahms, der die Ideale sowohl Beethovens als auch Schumanns in seinen Werken fortführte.

With his performance of Schumann’s famous A minor Piano Concerto, originally premiered in Dresden in 1845, CapellVirtuos Rudolf Buchbinder is paying his respects – alongside Beethoven – to the great Romantic composer whose 200th birthday in June 2010 falls within the 2010/2011 season. Conductor Daniel Harding will also illuminate the Second Symphony of Johannes Brahms, a composer who strove to uphold the ideals of Beethoven and Schumann.

SYMPHONIEKONZERTE SYMPHONY CONCERTS


|

S o n n t ag 19.1 2 .10 11 U h r

|

M o n t ag 2 0 .1 2 .10 2 0 U h r

|

D i e n s t ag 2 1 .1 2 .10 2 0 U h r

4. Symphoniekonzert Dir igent

Herbert Blomstedt K l av i e r

Leif Ove Andsnes

Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert c-Moll KV 491

Antonín Dvořák Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70

36

Kompromisslose Leidenschaft

Uncompromising Passion

Bis heute wird darüber spekuliert, was Mozart dazu veranlasste, auf sein heiteres A-Dur-Konzert KV 488 ein düsteres Werk in c-Moll folgen zu lassen, dessen kompromissloser Charakter in seinem Schaffen beinahe singulär ist. Auch Antonín Dvořák widersetzte sich mit seiner siebten Symphonie vielen Klischees, indem er darin fast gänzlich auf folkloristische Anklänge verzichtete und vielmehr eine leidenschaftlich herbe Partitur vorlegte.

Musicologists still speculate today on what drove Mozart to compose his sombre and turbulent Piano Concerto in C minor, a piece whose uncompromising character is almost unique in the composer’s work, following on the heels of the cheerful A major Concerto, KV 488. Antonín Dvořák also undermined several clichés with his Seventh Symphony by almost entirely dispensing with colourful folk melodies to create a dark and highly passionate score.

37


|

s a ms t ag 0 8 . 0 1 .11 2 0 U h r

|

s o n n t ag 0 9. 0 1 .11 11 U h r

|

m o n t ag 10 . 0 1 .11 2 0 U h r

5. Symphoniekonzert Pjotr I. Tschaikowsky

Dir igent

Vladimir Jurowski

Violinkonzert D-Dur op. 35

violine

Dmitri Schostakowitsch

Vadim Repin

Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43

Zurückgehaltenes Schlüsselwerk

Suppressed Masterpiece

Nach der öffentlichen Verurteilung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk« im Jahr 1936 hielt Schostakowitsch seine vierte Symphonie 25 Jahre lang zurück: Das Werk erlebte erst 1961 unter Kirill Kondraschin seine Uraufführung – der es 1963 mit der Dresdner Staatskapelle auch zur gesamtdeutschen Erstaufführung brachte. Vladimir Jurowski kombiniert die Symphonie jetzt mit dem auch für Schostakowitsch prägenden Violinkonzert von Pjotr Tschaikowsky.

After the public denunciation of his opera »Lady Macbeth of the Mtsensk« in 1936 Shostakovich suppressed his Fourth Symphony for some 25 years. The piece was finally premiered by Kirill Kondrashin in 1961, followed two years later by the all German premiere performed by the Staatskapelle Dresden. Now Vladimir Jurowski will present this symphony alongside Pyotr Tchaikovsky’s Violin Concerto, a work which Shostakovich greatly admired.

SYMPHONIEKONZERTE SYMPHONY CONCERTS


|

s o n n t ag 1 3 . 0 2 .11 2 0 U h r

|

m o n t ag 14 . 0 2 .11 2 0 U h r

6. Symphoniekonzert Z u m G e d e n k e n a n d i e Z e r s t ö r u n g D r e sd e n s a m 1 3 . / 1 4 . F e b r u a r 1 9 4 5

Dir igent

Mikhail Pletnev

Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45

Sopr an

Annette Dasch Bar iton

Roman Trekel Sächsischer Staatsopernchor Dresden E i n s t u d i e r u n g : P a b l o Ass a n t e

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

38

Requiem für Dresden

Requiem for Dresden

Seit 1951 führen Staatskapelle und Staatsopernchor alljährlich am Dresdner Gedenktag – dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg – ein Requiem oder eine andere, dem Anlass entsprechende Komposition auf. Im Jahr 2011 steht erneut Johannes Brahms’ »Ein deutsches Requiem« auf dem Programm, das zuletzt in den Gedenkkonzerten 2003 unter Christian Thielemann erklang.

Since 1951 the Staatskapelle and State Opera Chorus have performed a requiem or other appropriate composition to mark Dresden’s Day of Remembrance, which commemorates the city’s destruction at the close of the Second World War. The 2011 concert will once again feature Johannes Brahms’s »German Requiem«, last performed in 2003 under the direction of Christian Thielemann.

39


|

s o n n t ag 2 7. 0 2 .11 11 U h r

|

m o n t ag 2 8 . 0 2 .11 2 0 U h r

|

d i e n s t ag 0 1 . 0 3 .11 2 0 U h r

7. Symphoniekonzert Dir igent

Sakari Oramo violine

Matthias Wollong viola

Sebastian Herberg

Gustav Mahler Adagio aus der Symphonie Nr. 10 Fis-Dur Z u m 10 0. Todestag des Kom pon i st e n

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonia concertante Es-Dur KV 364

Olivier Messiaen »L’Ascension« (Die Himmelfahrt), Vier symphonische Meditationen

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

Musikalische Himmelfahrt

Musical Ascension

Mit dem eröffnenden Adagio seiner unvollendet gebliebenen zehnten Symphonie stieß Gustav Mahler kurz vor seinem Tod 1911 noch einmal in symphonisches Neuland vor. Der Franzose und gläubige Katholik Olivier Messiaen setzte dagegen die biblische »Himmelfahrt« in vier symphonischen Meditationen direkt in Musik – wobei beiden Komponisten die Musik Mozarts in ihrer Vollkommenheit als »transzendentales« Vorbild gegolten haben dürfte.

The opening Adagio of Gustav Mahler’s unfinished Tenth Symphony, written shortly before the composer’s death in 1911, once again takes listeners into uncharted waters. As a practicing Catholic, French composer Olivier Messiaen directly translated the biblical description of the »Ascension« into four symphonic meditations. In their work both composers sought to achieve something of the »transcendental« perfection of Mozart’s music.

SYMPHONIEKONZERTE SYMPHONY CONCERTS


|

s o n n t ag 1 3 . 0 3 .11 11 U h r

|

m o n t ag 14 . 0 3 .11 2 0 U h r

|

d i e n s t ag 1 5 . 0 3 .11 2 0 U h r

8. Symphoniekonzert Dir igent

Nikolaj Znaider V ioloncello

Lynn Harrell

Carl Maria von Weber Ouvertüre zu »Der Freischütz« Z u m 22 5. Gebu rtstag des Kom pon ist en

Antonín Dvořák Violoncellokonzert h-Moll op. 104

Pjotr I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

40

Musikalischer Seitenwechsel

A Musical Changing of Sides

Als Geiger hat Nikolaj Znaider das Dresdner Publikum schon vielfach begeistert; im Januar 2009 gab er auch sein erfolgreiches Dirigierdebüt am Pult der Staatskapelle. Bei seiner jetzigen Rückkehr ans Kapellpult spannt er den Bogen von Webers »Freischütz«-Ouvertüre bis zu Tschaikowskys Fünfter – und hat in Dvořáks Cellokonzert seinerseits einen prominenten Solisten zur Seite: den Cellisten Lynn Harrell.

Nikolaj Znaider has not only thrilled Dresden’s music-lovers on several occasions with his mastery of the violin; in January 2009 he also gave a successful conducting debut with the Staatskapelle. Now he returns to the rostrum in a concert featuring von Weber’s »Freischütz« Overture and Tchaikovsky’s Fifth Symphony. The distinguished cellist Lynn Harrell will join Znaider on stage for Dvořák’s Cello Concerto.

41


|

s o n n t ag 17. 0 4 .11 2 0 U h r

|

m o n t ag 18 . 0 4 .11 2 0 U h r

9. Symphoniekonzert P a l ms o n n t a g s k o n z e r t

Dir igent

Jiří Bělohlávek Sopr an

N.N. Bar iton

Jan Martiník Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Bohuslav Martinů Symphonie Nr. 4

Leoš Janáček Suite aus »Die Ausflüge des Herrn Broucek«

Antonín Dvořák »Te Deum« op. 103

E i n s t u d i e r u n g : P a b l o Ass a n t e

Lebendige Tradition

A Living Tradition

Seit 1827 musiziert die Staatskapelle alljährlich am Sonntag vor Ostern ihr sogenanntes »Palmsonntagskonzert«, das ursprünglich auf eine soziale Initiative des einstigen Hofkapellmeisters Francesco Morlacchi zurückging. Im diesjährigen Konzert setzt Jiří Bělohlávek diese lange Tradition mit drei Meisterwerken aus seiner tschechischen Heimat fort.

In a tradition which has its roots in a social initiative by former court music director Francesco Morlacchi, the Staatskapelle has played a »Palm Sunday Concert« on the Sunday before Easter every year since 1827. At this year’s concert Jiří Bělohlávek will continue this long tradition with three masterpieces from his Czech homeland.

SYMPHONIEKONZERTE SYMPHONY CONCERTS


|

s o n n t ag 0 1 . 0 5 .11 11 U h r

|

m o n t ag 0 2 . 0 5 .11 2 0 U h r

|

d i e n s t ag 0 3 . 0 5 .11 2 0 U h r

10. Symphoniekonzert Dir igent

Christoph Eschenbach Violine

Gidon Kremer V ioloncello

Leonard Elschenbroich

Johannes Maria Staud »Tondo«, Preludio für Orchester [2009/2010] Uraufführung, Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Robert Schumann Violoncellokonzert a-Moll op. 129 (1. Mai) Violinkonzert d-Moll op. posth. (2. und 3. Mai)

Johannes Brahms Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

42

Neue Bahnen

New Pathways

Robert Schumann brachte den jungen Johannes Brahms mit seinem Artikel »Neue Bahnen« erstmals ins Bewusstsein der musikalischen Öffentlichkeit – und beschritt auch in eigenen Werken neue Bahnen, darunter das Violinkonzert, mit dem Gidon Kremer nach vielen Jahren wieder zur Staatskapelle zurückkehrt. Auch der Beginn des Konzertes ist in dieser Hinsicht richtungsweisend: mit einem neuen Werk des Capell-Compositeurs Johannes Maria Staud.

It was Robert Schumann’s article »New Pathways« which first brought a young Johannes Brahms to the attention of a wider audience. Schumann himself followed new paths in his own works, such as the Violin Concerto, with which Gidon Kremer returns to the Staatskapelle after an absence of many years. Creativity is also the motto at the concert’s opening, when the audience can enjoy a new piece by Capell-Compositeur Johannes Maria Staud.

43


|

s a ms t ag 11 . 0 6 .11 2 0 U h r

|

s o n n t ag 1 2 . 0 6 .11 11 U h r

|

m o n t ag 1 3 . 0 6 .11 2 0 U h r

11. Symphoniekonzert Dir igent

Christian Thielemann K l av i e r

Maurizio Pollini

Johannes Brahms »Tragische Ouvertüre« d-Moll op. 81

Max Reger »Eine romantische Suite« nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 125

Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Thielemann und Pollini

Thielemann and Pollini

Mit Max Regers »Romantischer Suite« leitete der legendäre Generalmusikdirektor Ernst von Schuch 1912 seine letzte bedeutende Uraufführung in Dresden. Der zukünftige Chefdirigent der Staatskapelle, Christian Thielemann, umrahmt das Werk mit der stilistisch eng verwandten Musik von Johannes Brahms – darunter dessen erstes Klavierkonzert, das ein längst überfälliges Wiedersehen mit Pianistenlegende Maurizio Pollini ermöglicht.

Max Reger’s »Romantic Suite« was the last major work to be premiered in Dresden by legendary music director Ernst von Schuch. The Staatskapelle’s designated principal conductor, Christian Thielemann, will frame this work with two pieces by Johannes Brahms, a composer whose music has close stylistic similarities to Reger. Brahms’s First Piano Concerto will be performed by that pianistic genius, Maurizio Pollini, in a longawaited return visit.

SYMPHONIEKONZERTE SYMPHONY CONCERTS


|

s o n n t ag 0 3 . 0 7.11 11 U h r

|

m o n t ag 0 4 . 0 7.11 2 0 U h r

|

d i e n s t ag 0 5 . 0 7.11 2 0 U h r

12. Symphoniekonzert Dir igent

Manfred Honeck B a ss u n d S p r e c h e r

René Pape sopr an

Christiane Karg Mezzosopr an

Anke Vondung

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Carl Maria von Weber »Der erste Ton«, Kantate für Sprecher, Chor und Orchester op. 14 »L’Accoglienza« (Der Empfang), Festa teatrale für Soli, Chor und Orchester Erste Wiederaufführung seit dem Uraufführungsjahr 1817

Tenor

Michael Schade

Z u m 22 5. gebu rtstag des Kom pon ist en

MDR Rundfunkchor Leipzig E i n s t u d i e r u n g : H o wa r d A r m a n

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

44

Weber wieder entdeckt

Weber Rediscovered

Zum 225. Geburtstag des Dresdner Hofkapellmeisters Carl Maria von Weber dirigiert Manfred Honeck die frühe Kantate »Der erste Ton« und die Festa teatrale »L’Accoglienza«, die Weber kurz nach seinem Dresdner Amtsantritt komponierte – und die seit 1817 nicht mehr erklungen ist! Ergänzt wird das Programm durch die zweite Symphonie von Beethoven, der seinerseits ein großer Bewunderer des Komponisten des »Freischütz« war.

To mark the 225th birthday of Dresden’s former court music director, Carl Maria von Weber, Manfred Honeck will conduct the early cantata »Der erste Ton« (The First Tone) and the festa teatrale »L’Accoglienza« (The Reception), a work which Weber composed shortly after his appointment in Dresden – and which has not been heard since 1817! The concert’s third work will be the Second Symphony by that great admirer of Weber’s »Freischütz«, Ludwig van Beethoven.

45


Die Sächsische Staatskapelle Dresden unterstützt als Patenorchester den Meetingpoint Music Messiaen in Görlitz-Zgorzelec. www.messiaen.themusicpoint.net


SONDERKONZERTE

non-subscription concerts

46

47


|

D o n n e r s t ag 3 0 .1 2 .10 2 0 U h r

|

F r e i t ag 31 .1 2 .10 17 U h r

Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden Dir igent

Christian Thielemann

Franz Lehár Auszüge aus »Die lustige Witwe«

Sopr an

Renée Fleming sow i e w ei t er e Solist en

Sächsischer Staatsopernchor Dresden E i n s t u d i e r u n g : P a b l o Ass a n t e

I n Z u s a mm e n a r b e i t m i t d e m Z D F

Jahresausklang der Extraklasse

See Out the Old Year in Style

Das legendäre ZDF-Silvesterkonzert findet im Jahr 2010 erstmals in Dresden statt: In der Semperoper dirigiert der zukünftige Chefdirigent Christian Thielemann die Sächsische Staatskapelle; Opern-Weltstar Renée Fleming und weitere Solisten singen Auszüge aus Franz Lehárs »Lustiger Witwe« – und garantieren einen musikalischen Jahresausklang der Extraklasse!

The legendary ZDF New Year’s Eve Concert for 2010 will be held for the very first time in Dresden. Christian Thielemann, the designated principal conductor of the Staatskapelle Dresden, will conduct operatic megastar Renée Fleming and other soloists in excerpts from Franz Lehár’s »The Merry Widow«, ensuring a sparkling musical farewell to the old year.

SONDERKONZERTE NON-SUBSCRIPTION CONCERTS


|

S o n n t ag 2 0 . 0 2 .11 2 0 U h r

|

M o n t ag 2 1 . 0 2 .11 2 0 U h r

|

D i e n s t ag 2 2 . 0 2 .11 2 0 U h r

Sonderkonzert zum 200. Geburtstag von Franz Liszt Dir igent

Christian Thielemann Tenor

Endrik Wottrich Herren des Sächsischen Staatsopernchors Dresden

Richard Wagner »Eine Faust-Ouvertüre« d-Moll (Fassung 1855)

Franz Liszt »Eine Faust-Symphonie« (Fassung 1857)

E i n s t u d i e r u n g : P a b l o Ass a n t e

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r f i g a r o

48

Thielemann dirigiert »Faust«

Thielemann conducts »Faust«

Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt dirigiert Christian Thielemann in einem Sonderkonzert dessen symphonisches Hauptwerk, »Eine Faust-Symphonie«. Zu Beginn erklingt »Eine Faust-Ouvertüre« des einstigen Dresdner Hofkapellmeisters Richard Wagner, der sich intensiv mit Liszt über die Faust-Thematik austauschte – ehe er später zum Schwiegersohn des nur zwei Jahre Älteren wurde …

Christian Thielemann will conduct Franz Liszt’s symphonic masterpiece »A Faust Symphony« at a non-subscription concert to mark the great composer’s 200th birthday. The programme begins with »A Faust Overture« by Dresden’s former court music director, Richard Wagner, who maintained a lively correspondence with Liszt on the subject of Faust before becoming the latter’s son-in-law, despite an age difference of only two years …

49


|

D o n n e r s t ag 2 1 . 0 4 .11 19. 3 0 U h r

|

Pa l a i s i m G r o S S e n G a r t e n

Konzert zum 10. Todestag von Giuseppe Sinopoli Dir igent

Christian Thielemann

Richard Strauss »Metamorphosen«, Studie für 23 Solostreicher

Robert Schumann Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssymphonie«

Die Preise werden im Dezember 2010 bekannt gegeben. Ihre Kartenwünsche richten Sie ab dann bitte schriftlich an den Besucherdienst der Sächsischen Staatsoper Dresden.

Zugunsten der Orchester a k a dem ie der S ä c h s i s c h e n S t a a t s k a p e l l e D r e sd e n e .V.

In memoriam Giuseppe Sinopoli

In memoriam Giuseppe Sinopoli

Am zehnten Todestag des unvergessenen Chefdirigenten Giuseppe Sinopoli leitet dessen designierter Nachfolger Christian Thielemann in einem Benefizkonzert zwei Werke, die Sinopoli besonders am Herzen lagen: die »Metamorphosen« von Richard Strauss und Robert Schumanns »Frühlingssymphonie« – das letzte Werk, das Sinopoli noch 2001 in Dresden dirigierte. Das Konzert findet im Palais im Großen Garten statt, dessen Rekonstruktion Sinopoli engagiert unterstützte.

On the tenth anniversary of the death of our unforgotten principal conductor Giuseppe Sinopoli, his designated successor to this post, Christian Thielemann, will conduct a charity concert featuring two works which Sinopoli held dear: Richard Strauss’s »Metamorphosen« and the »Spring Symphony« by Robert Schumann. This latter work is the last which Sinopoli conducted in Dresden in 2001. The concert will be held in a palace in the city’s Großer Garten whose reconstruction was vigorously supported by Sinopoli.

SONDERKONZERTE NON-SUBSCRIPTION CONCERTS


|

M i t t wo c h 18 . 0 5 .11 2 0 U h r

Sonderkonzert zur Eröffnung der Dresdner Musikfestspiele 2011 Dir igent

Esa-Pekka Salonen Mezzosopr an

Lilli Paasikivi Damen des Sächsischen Staatsopernchors Dresden

Kaija Saariaho »Lumière et Pesanteur« (Helligkeit und Schwere) [2009] Deutsche Erstaufführung

Gustav Mahler Symphonie Nr. 3 d-Moll Z u m 10 0. Todestag des Kom pon i st e n

E i n s t u d i e r u n g : P a b l o Ass a n t e

Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden Einst u dieru ng: A n dr e a s Heinze

50

Helligkeit und Schwere

Lightness and Gravity

Zur Eröffnung der Dresdner Musikfestspiele musiziert die Staatskapelle an Mahlers 100. Todestag in der Semperoper dessen gewaltige dritte Symphonie. Dirigent ist der finnische Ausnahmemusiker Esa-Pekka Salonen, der dem finalen »Liebesgesang« der Symphonie zu Beginn das Orchesterstück »Lumière et Pesanteur« seiner Landsmännin Kaija Saariaho gegenüberstellt, das damit erstmals in Deutschland zu hören sein wird.

On the 100th anniversary of Mahler’s death, the Staatskapelle will open the Dresden Music Festival with a performance of his mighty Third Symphony, conducted by Finland’s brilliant Esa-Pekka Salonen. Before Mahler’s »Liebesgesang« (Love Song) brings the concert to a close, the audience will first enjoy the German premiere of »Lumière et Pesanteur«, a new orchestral work by Salonen’s fellow countrywoman Kaija Saariaho.

51


l a s s i

e r l e b e n

2 0 1 1

Intendant: Jan Vogler

m a i

j u n i

18 05 W i r

b i s

2 0 1 1

f r e u e n

u n s

a r t e n v o r v e r a b

0 1 .

a u f a u f

n o v e m b e r

w w w . m u s i

S i e !

2 0 1 0 !

f e s t s p i e l e . c o m

Die Dresdner Musikfestspiele sind eine Einrichtung der Landeshauptstadt Dresden und werden gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.


KONZERTE IN DER FRAUENKIRCHE CONCERTS IN THE FRAUENKIRCHE

In Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden

52

53


|

S a ms t ag 2 0 .11 .10 2 0 U h r

Konzert in der Frauenkirche I Dir igent

Jérémie Rhorer Mezzosopr an

Gustav Mahler »Rückert-Lieder« Z u m 150. gebu rtstag des Kom pon ist en

Magdalena Kožená Sopr an

Ute Selbig Tenor

Timothy Oliver B a ss

Georg Zeppenfeld

Robert Schumann »Der Eidgenossen Nachtwache« und »Freiheitslied« op. 62 Nr. 1 und 2 Fassungen mit Orchester von Joachim Draheim »Verzweifle nicht im Schmerzenstal« op. 93 »Adventlied« op. 71 »Neujahrslied« op. 144 Z u m 20 0. gebu rtstag des Kom pon ist en

Philharmonischer Chor Prag E i n s t u d i e r u n g : L u k a s Va s i l e k

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

Schumann und Mahler zu Ehren Neben ihren Jubiläen im Jahr 2010 vereint die Komponisten Robert Schumann und Gustav Mahler auch eine gemeinsame Vorliebe für die Texte Friedrich Rückerts: Ließ sich Schumann in seiner Dresdner Zeit zu einigen – selten gespielten – chorsymphonischen Werken auf Texte Rückerts inspirieren, so empfand Mahler dessen Dichtung als »Lyrik aus erster Hand« und legte sie u.a. seinen berührenden »RückertLiedern« zugrunde.

Honouring Schumann and Mahler Robert Schumann and Gustav Mahler are not only two composers with special anniversaries in 2010; their work also shows a common love for the poetry of Friedrich Rückert. The seldom performed choral-symphonic works written by Schumann during his time in Dresden were inspired by the author’s writings, whilst for Mahler this »poetry of unvarnished truth« became the basis for his moving »Rückert Lieder«, amongst other works.

KONZERTE IN DER FRAUENKIRCHE CONCERTS IN THE FRAUENKIRCHE


|

S a ms t ag 18 . 0 6 .11 2 0 U h r

Konzert in der Frauenkirche II Dir igent

Sir Charles Mackerras Sopr an I

Dorothee Mields

Wolfgang Amadeus Mozart Missa c-Moll KV 427, ergänzt und herausgegeben von Robert D. Levin

S o p r a n II

Ruth Ziesak Tenor

Werner Güra B a ss

Christoph Pohl Dresdner Kammerchor Einst u dieru ng: H a ns-Chr istoph R a dem a nn

a u f z e i c h n u n g d u r c h md r F i g a r o

54

Vervollständigtes Meisterwerk

Completed Masterpiece

Mozarts c-Moll-Messe gehört zu den Meisterwerken der abendländischen Kirchenmusik, und dies, obwohl Mozart das Werk – wie das spätere Requiem – nicht vollendete. Im Jahr 2005 wagte sich der Musikwissenschaftler Robert Levin an eine Vervollständigung, die in Fachkreisen höchste Anerkennung fand. In dieser Fassung erklingt das Werk nun unter der Leitung eines der großen Mozart-Interpreten unserer Tage: Sir Charles Mackerras.

Mozart’s C minor Mass is one of the undisputed masterpieces of western sacred music, and this despite the fact that the composer – as with his later Requiem – left the work unfinished. In 2005 the Mass was completed by musicologist Robert Levin, a risky undertaking which has been lauded by specialists. This version will now be performed under the baton of one of today’s foremost Mozart interpreters, Sir Charles Mackerras.

55


|

S a ms t ag 2 7.11 .10 18 U h r

Adventskonzert des ZDF Dir igent

Bertrand de Billy Sopr an

Anna Netrebko Mezzosopr an

Marianna Pizzolato sow i e w ei t er e Solist en

Sächsischer Staatsopernchor Dresden E i n s t u d i e r u n g : P a b l o Ass a n t e

Adventliche Festmusik aus Dresden Im Jahr 2000 spielte die Staatskapelle, damals noch unter Giuseppe Sinopoli, das erste der ZDF-Adventskonzerte, mit denen in den folgenden Jahren alljährlich zu vorweihnachtlichen Klängen »Von der Baustelle Frauenkirche« deren Wiederaufbau dokumentiert und zum Spenden aufgerufen wurde. Auch nach Wiedereröffnung der Kirche werden diese Konzerte mit namhaften Solisten und Dirigenten fortgeführt.

Eine Veranstaltung des ZDF in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Dresdner Bank Sendetermin im ZDF: 28. November 2010, 18 Uhr Vorverkauf Ticketservice Georg-Treu-Platz 3 Anbau Coselpalais, 1. OG, 01067 Dresden Telefon (0351) 656 06 701 Fax (0351) 656 06 703 E-Mail: ticket@frauenkirche-dresden.de

Seasonal Music from Dresden In 2000 the Staatskapelle performed at the first ZDF Advent Concert under the direction of former principal conductor Giuseppe Sinopoli. Repeated annually over the next few years, the pre-Xmas musical celebration entitled »From the site of the Frauenkirche« documented the rebuilding of Dresden’s landmark church, as well as helping to raise money. The concerts continued following the church’s reopening, with programmes featuring celebrated soloists and conductors.

KONZERTE IN DER FRAUENKIRCHE CONCERTS IN THE FRAUENKIRCHE


kammermusik chamber music

Kammermusik der S채chsischen Staatskapelle 1854 als Dresden Gegr체ndet Tonk체nstler-Verein zu Dresden Verantwortlich Friedwart Christian Dittmann, Ulrike Scobel und Christoph Bechstein

56

57


Sehr geehrte Konzertbesucher, liebe Freunde der Kammermusik!

Dear concert-goers and chamber music enthusiasts,

Die Kammermusik der Sächsischen Staatskapelle Dresden bietet uns Kapellmitgliedern die Möglichkeit des Ausgleichs und der individuellen Entfaltung unserer künstlerischen Fähigkeiten, die beim Orchesterspiel mitunter in den Hintergrund rücken. Sie ist ein Forum, das Kreativität und Eigeninitiative verlangt, und liegt bis ins Organisatorische hinein ganz in unseren Händen. Alljährlich veranstalten wir acht Kammerabende mit abwechslungsreichen Programmen in unterschiedlichsten Besetzungen. Hinzu kommen vier Orchesterkonzerte, die sogenannten »Aufführungsabende«, in denen wir mit zumeist jungen Dirigenten Werke aufführen, die in den Symphoniekonzerten nur selten zu hören sind. In jedem dieser Konzerte erhält einer unserer Kollegen die Möglichkeit, als Solist mit dem Orchester zu spielen. All diese Aktivitäten finden außerdienstlich und ohne finanzielle Vergütung statt. Unsere zahlreichen Gäste schließen sich dieser Regelung immer gerne an – und dies seit inzwischen 156 Jahren. Wir hoffen, dass sich unsere Freude am Musizieren auf Sie, liebe Zuhörer, überträgt. Herzlich willkommen zu den Konzerten unserer Kammermusik!

The concert series entitled Chamber Music of the Staatskapelle Dresden offers us musicians the opportunity to explore our individual artistic skills and interests. While these considerations have occasionally to be set aside during orchestral performance, here we have a forum which demands creativity and initiative, and where players are not only required to master their instruments – they must also take a hand in organising concerts. Every year we present eight evening chamber recitals, featuring a varied programme and diverse chamber groups. In addition, audiences can enjoy four orchestral concerts – the so called »orchestral evening recitals« – where works only rarely heard at the symphony concerts are performed, usually with young conductors. Each recital gives one Staatskapelle member the chance to perform as a soloist in front of the orchestra. All these activities are in addition to our normal orchestral duties, and musicians offer their time without remuneration. Our many guest artists are also willing and happy to accept this practice – today and for the past 156 years. We hope that you will be able to share some of our joy in music-making. It only remains for me to wish you a warm and hearty welcome to our chamber music recitals.

Friedwart Christian Dittmann V o r s i t z e n d e r d e s K a mm e r m u s i k b e i r a t e s d e r S ä c h s i s c h e n S t a a t s k a p e l l e D r e sd e n

Friedwart Christian Dittmann Ch a ir m a n of the Ch a mber Music Comm i t t e e o f t h e S t a a t s k a p e l l e D r e sd e n

KAMMERMUSIK CHAMBER MUSIC


Aufführungsabende in der Semperoper

M i t t wo c h 0 1 .1 2 .10 2 0 U h r

1. Aufführungsabend

D o n n e r s t ag 0 7. 0 4 .11 2 0 U h r

2. Aufführungsabend

Dir igent

Dir igent

James Gaffigan

Mihkel Kütson

Hor n

Violine

Robert Langbein

Jörg Faßmann

Carl Maria von Weber

Frank Martin

Ouvertüre zu »Preciosa«

»Pavane couleur du temps« für Streichorchester

Kurt Atterberg Hornkonzert a-Moll op. 28

Johannes Brahms Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

Darius Milhaud Violinkonzert Nr. 2 op. 263

Joseph Haydn Symphonie Nr. 80 d-Moll Hob. I:80

58

59


M i t t wo c h 2 5 . 0 5 .11 2 0 U h r

3. Aufführungsabend

M i t t wo c h 2 2 . 0 6 .11 2 0 U h r

4. Aufführungsabend

Dir igent

Dir igent

Simon Gaudenz

Lawrence Renes

Flöte

V ioloncello

Sabine Kittel

Simon Kalbhenn

Zoltan Kodály

Tōru Takemitsu

Tänze aus Galánta

Requiem für Streicher

Theobald Böhm

Camille Saint-Saëns

»Grande Polonaise« für Flöte und Orchester op. 16

Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33

Zoltan Kodály Ungarisches Rondo für Streichorchester

Joseph Haydn

Franz Schubert Streichquartett d-Moll D 810 »Der Tod und das Mädchen«, Bearbeitung für Streichorchester von Gustav Mahler

Symphonie Nr. 95 c-Moll Hob. I:95

KAMMERMUSIK CHAMBER MUSIC


Kammerabende in der Semperoper

Die Programme und Mitwirkenden der Kammerabende werden in den monatlichen Publikationen der S채chsischen Staatsoper Dresden sowie unter www.staatskapelle-dresden.de bekannt gegeben. The programmes and names of performers of the chamber music evenings will be announced in the monthly State Opera brochures and flyers, as well as under www.staatskapelle-dresden.de

D o n n e r s t ag 3 0 . 0 9.10 2 0 U h r

1. Kammerabend D o n n e r s t ag 18 .11 .10 2 0 U h r

2. Kammerabend D i e n s t ag 0 7.1 2 .10 2 0 U h r

3. Kammerabend M o n t ag 2 7.1 2 .10 2 0 U h r

4. Kammerabend D o n n e r s t ag 0 3 . 0 2 .11 2 0 U h r

5. Kammerabend D o n n e r s t ag 2 4 . 0 3 .11 2 0 U h r

6. Kammerabend M o n t ag 0 4 . 0 4 .11 2 0 U h r

7. Kammerabend D i e n s t ag 0 7. 0 6 .11 2 0 U h r

8. Kammerabend

60

61


10.–12.

SEPTEMBER 2010

www.schostakowitsch-tage.de


Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch 10. – 12.09.10 Gohrisch, Sächsische Schweiz Schir mherrschaft M i n i s t e r p r ä s i d e n t S t a n i s l aw T i l l i c h , P r o f. K u r t S a n d e r l i n g In Kooper at ion m i t der K a mm e r m u s i k d e r S ä c h s i s c h e n S t a a t s k a p e l l e D r e sd e n

62

Im Juli 1960 komponierte Dmitri Schostakowitsch bei einem Aufenthalt im sächsischen Kurort Gohrisch, 40 Kilometer südöstlich von Dresden gelegen, eines seiner bedeutendsten Werke: das achte Streichquartett op. 110. 50 Jahre nach seinem Aufenthalt richtet der neu gegründete Verein Schostakowitsch in Gohrisch e.V. in Kooperation mit der Kammermusik der Sächsischen Staatskapelle Dresden erstmals die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch aus, die zu einem regelmäßigen Anlaufpunkt für Schostakowitsch-Verehrer aus aller Welt werden sollen. Neben der Witwe des Komponisten wird auch der Dirigent Rudolf Barschai erwartet, der seine Bearbeitung des achten Streichquartetts dirigieren wird, die als Kammersymphonie op. 110a weltberühmt geworden ist.

In July 1960 Dmitri Shostakovich stayed in the Saxon village of Gohrisch, lying around 40 kilometres south-east of Dresden. There he composed one of his most important works: the Eighth String Quartet, Op. 110. Now, some 50 years later, the newly founded society Shostakovich in Gohrisch e.V. and the Chamber Music Association of the Staatskapelle are together mounting the first International Shostakovich Festival Gohrisch, intended to become an annual event, and which is sure to attract Shostakovich fans from around the world. Not only will the composer’s widow attend the first festival, but also conductor Rudolf Barshai is coming to conduct his own arrangement of Shostakovich’s Eighth String Quartet. As Chamber Symphony Op. 110a, this version enjoys great popularity around the world.

Weitere Informationen und Karten unter www.schostakowitsch-tage.de

For more information and tickets see www.schostakowitsch-tage.de

63


Außerordentlicher Kammerabend I

Filmvorführung

F r e i t ag 10 . 0 9.10 19 U h r

S o n n t ag 1 2 . 0 9.10 11 U h r

Konz e r tsc h e u n e

Konz e r tsc h e u n e

Eröffnungsvortrag: Prof. Krzysztof Meyer Dresdner Streichquartett Thomas Meining, Violine Barbara Meining, Violine Andreas Schreiber, Viola

»Fünf Tage – fünf Nächte« Regie: Lew Arnstam Musik: Dmitri Schostakowitsch [Mosfilm/DEFA, 1960] Einführungsvortrag: Dr. Bernd Feuchtner

Martin Jungnickel, Violoncello Igor Levit, Klavier Dmitri Schostakowitsch

Außerordentlicher Kammerabend II

Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 [1960]

S o n n t ag 1 2 . 0 9.10 1 5 U h r

Klavierquintett g-Moll op. 57 [1940]

Konz e r tsc h e u n e

Igor Malinowsky, Violine

Zeitzeugen im Gespräch

Isang Enders, Violoncello Igor Levit, Klavier

S a ms t ag 11 . 0 9.10 11 U h r Pa r k h o t e l A l b r e c h t s h o f

Mit Irina Antonowna Schostakowitsch u.a. Moderation: Katharina Riedeberger

Dmitri Schostakowitsch Violinsonate G-Dur op. 134 [1968] Violoncellosonate d-Moll op. 40 [1934] Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 [1944]

und Tobias Niederschlag

Außerordentlicher Aufführungsabend

Führungen durch das Gästehaus

S a ms t ag 11 . 0 9.10 2 0 U h r

An allen drei Festivaltagen finden

Konz e r tsc h e u n e

Führungen durch das ehemalige

Sächsische Staatskapelle Dresden

Gästehaus des Ministerrates der DDR

Dirigent: Rudolf Barschai

(heute: Parkhotel Albrechtshof) statt.

Isang Enders, Violoncello

Zeiten und weitere Details werden

Dmitri Schostakowitsch

noch bekannt gegeben.

Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 [1959] Dmitri Schostakowitsch / Rudolf Barschai Kammersymphonie nach dem Streichquartett Nr. 8 op. 110a [1960]

Guided Tours through the Guest House Guided tours through the former GDR state

Im Anschluss Verleihung des »Internationalen

guest house (today the Hotel Albrechtshof)

Schostakowitsch Preises Gohrisch«

will take place on all three festival days.

an Prof. Rudolf Barschai

Further details to be announced.

KAMMERMUSIK CHAMBER MUSIC


Konzerte in der .. glAsernen manufaktur concerts in the Transparent factory

64

65


|

F r e i t ag 2 4 . 0 9.10 2 0 U h r

|

S a ms t ag 2 5 . 0 9.10 2 0 U h r

AHAB Eine Symphonische Bühnen-Parabel für einen Schauspieler und Orchester nach Motiven des Romans »Moby Dick« von Hermann Melville A symphonic stage parable for one actor and orchestra using motifs taken from Herman Melville’s novel »Moby Dick«

Kom posi t ion

Libor Šíma Gesa mt konzep t ion, Textbea r beit ung, R egie und Produk t ion

Martin Mühleis

U r au f f ü h ru ng Sprecher

Klaus Maria Brandauer Dir igent

Sebastian Weigle

E i n e V e r a n s t a l t u n g d e r G l ä s e r n e n M a n u f a k t u r v o n V o l k sw a g e n a m 2 9. s e p t e m be r 2 010 auc h i m F e s t s p i e l h aus b a de n - b a de n

Symphonische Bühnen-Parabel

Symphonic Stage Parable

Auf Motive des Romans »Moby Dick« von Herman Melville haben der Komponist Libor Šíma und der Regisseur und Produzent Martin Mühleis ein faszinierendes Gesamtkunstwerk geschaffen: eine Symphonische BühnenParabel für einen Schauspieler und Orchester, die mit Weltstar Klaus Maria Brandauer und der Staatskapelle unter Sebastian Weigle in der Gläsernen Manufaktur ihre Uraufführung erlebt.

Using motifs from Herman Melville’s novel »Moby Dick«, composer Libor Šíma and director and producer Martin Mühleis have created a fascinating work which borrows from diverse art forms. This symphonic stage parable for one actor and orchestra is now to be given its premiere in the Transparent Factory, performed by the incomparable Klaus Maria Brandauer together with the Staatskapelle under conductor Sebastian Weigle.

GLÄSERNE MANUFAKTUR Transparent factory


|

S a ms t ag 0 4 . 0 6 .11 2 0 U h r

|

S o n n t ag 0 5 . 0 6 .11 11 U h r

Staud & Mundry Dir igent

Asher Fisch Sprecher

Bruno Ganz Vocal Concert Dresden Einst u dieru ng: Pet er Kopp

Johannes Maria Staud »Die Auflösung des Murmelspiels«, Monodram für einen Sprecher und Ensemble auf einen Text von Durs Grünbein [2010/2011] Uraufführung, Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Isabel Mundry »Scandello-Verwehungen« für Chor, 17 Musiker und Bandzuspielung [2009/2010] Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Im R a h m e n d e r D r e sd n e r M u s i k f e s t s p i e l e

66

Treffen der Capell-Compositeurs

A Couple of Capell-Compositeurs

Als ein »Stück über das Ende der Kindheit« bezeichnet Capell-Compositeur Johannes Maria Staud sein Monodram »Die Auflösung des Murmelspiels«, für das er mit Durs Grünbein und Bruno Ganz prominente Mitstreiter hat. Die ehemalige CapellCompositrice Isabel Mundry schrieb ihre »Scandello-Verwehungen« zum 450-jährigen Bestehen der Staatlichen Kunstsammlungen 2010 und griff dafür auf eine Missa des Dresdner Renaissance-Hofkapellmeisters Antonio Scandello zurück.

Capell-Compositeur Johannes Maria Staud has described his monodrama »Die Auflösung des Murmelspiels« as a »piece about the end of childhood«. The text by Durs Grünbein will be presented by the celebrated actor Bruno Ganz. Former Capell-Compositrice Isabel Mundry wrote her »Scandello-Verwehungen« (which takes inspiration from a Renaissance solemn mass by Antonio Scandello, a former royal music director) for the 450th anniversary of the foundation of the State Art Collections in 2010.

67


|

S a ms t ag 2 5 . 0 6 .11 2 1 U h r

Klassik Picknickt Eintritt 5 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei. Karten für diese Veranstaltung erhalten Sie ab Frühjahr 2011 in der Schinkelwache am Theaterplatz (Tel. 0351-49 11 705), in der Gläsernen Manufaktur oder an der Abendkasse.

Programm und Mitwirkende werden später bekannt gegeben.

E i n e V e r a n s t a l t u n g d e r G l ä s e r n e n M a n u f a k t u r v o n V o l k sw a g e n

Klassik unter freiem Himmel

Classical Sounds in the Open Air

Seit 2008 musiziert die Staatskapelle alljährlich ein sommerliches OpenAir-Konzert vor der Gläsernen Manufaktur, das die Dresdnerinnen und Dresdner teilhaben lässt an der außergewöhnlichen Partnerschaft des Orchesters mit der VW-Manufaktur. Auch 2011 lädt dieses Konzert wieder dazu ein, auf den Wiesen vor der Manufaktur zu picknicken und dabei einen hochkarätigen Klassik-Genuss zu erleben.

Beginning in 2008 the Staatskapelle’s open air summer concert in front of Volkswagen’s Transparent Factory has become a regular event. For the citizens of Dresden it is a special opportunity to share in the partnership existing between the orchestra and the spectacular automobile plant. In 2011 concert-goers are once again invited to picnic on meadows in front of the factory whilst enjoying a star-studded classical performance.

GLÄSERNE MANUFAKTUR Transparent factory


sonstige konzerte other concerts

68

69


|

M i t t wo c h 0 8 . 0 9.10 2 0 U h r

Gustav Mahler Jugendorchester Dir igent

Gustav Mahler

Herbert Blomstedt

»Lieder eines fahrenden Gesellen«

Bar iton

Z u m 150. gebu rtstag des Kom pon ist en

Christian Gerhaher

Anton Bruckner Symphonie Nr. 9 d-Moll

a u f e i n l a d u n g d e r s ä c h s i s c h e n s t a a t s k a p e l l e d r e sd e n

Europäischer Elitenachwuchs

Europe’s Young Musical Talent

Bereits zum zweiten Mal gastiert zu Beginn einer Konzertsaison das Gustav Mahler Jugendorchester in der Semperoper: War es 2008 der Ehrendirigent Sir Colin Davis, so steht jetzt der ehemalige Kapell-Chefdirigent Herbert Blomstedt am Pult des europäischen Elitenachwuchses, der mit Anton Bruckners neunter Symphonie einen Gipfel der Symphonik besteigt und zuvor auch seinem Namensgeber Gustav Mahler die Ehre erweist.

For the second time the Gustav Mahler Youth Orchestra will kick off the new concert season in the Semper Opera House. After performing in 2008 under conductor laureate Sir Colin Davis, this year the elite young musicians will play under the baton of Herbert Blomstedt, a former principal conductor of the Staatskapelle. The programme begins with Mahler’s early song cycle before turning to another 19th century masterpiece, Anton Bruckner’s Ninth Symphony.

SONSTIGE KONZERTE OTHER CONCERTS


Beethoven-Sonatenzyklus mit Capell-Virtuos Rudolf Buchbinder in der Semperoper K l av i e r

Rudolf Buchbinder Matinee I

Matinee IV

S o n n t ag 19. 0 9.10 11 U h r

S o n n t ag 1 3 . 0 2 .11 11 U h r

Sonate Nr. 1 f-Moll op. 2 Nr. 1 Sonate Nr. 10 G-Dur op. 14 Nr. 2 Sonate Nr. 13 Es-Dur op. 27 Nr. 1 Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2 »Der Sturm« Sonate Nr. 18 Es-Dur op. 31 Nr. 3

Matinee II S o n n t ag 2 8 .11 .10 11 U h r

Sonate Nr. 5 c-Moll op. 10 Nr. 1 Sonate Nr. 12 As-Dur op. 26 Sonate Nr. 22 F-Dur op. 54 Sonate Nr. 4 Es-Dur op. 7 Sonate Nr. 14 cis-Moll op. 27 Nr. 2 »Mondscheinsonate«

Matinee III S o n n t ag 0 2 . 0 1 .11 11 U h r

Sonate Nr. 3 C-Dur op. 2 Nr. 3 Sonate Nr. 19 g-Moll op. 49 Nr. 1 Sonate Nr. 26 Es-Dur op. 81a »Les Adieux« Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3 Sonate Nr. 28 A-Dur op. 101

Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10 Nr. 2 Sonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78 Sonate Nr. 16 G-Dur op. 31 Nr. 1 Sonate Nr. 29 B-Dur op. 106 »Hammerklavier«

Matinee V S o n n t ag 2 0 . 0 2 .11 11 U h r

Sonate Nr. 2 A-Dur op. 2 Nr. 2 Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1 Sonate Nr. 15 D-Dur op. 28 Sonate Nr. 27 e-Moll op. 90 Sonate Nr. 23 f-Moll op. 57 »Appassionata«

Matinee VI S o n n t ag 0 6 . 0 3 .11 11 U h r

Sonate Nr. 11 B-Dur op. 22 Sonate Nr. 20 G-Dur op. 49 Nr. 2 Sonate Nr. 8 c-Moll op. 13 »Pathétique« Sonate Nr. 25 G-Dur op. 79 Sonate Nr. 21 C-Dur op. 53 »Waldstein«

Matinee VII S o n n t ag 2 7. 0 3 .11 11 U h r

Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109 Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110 Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111

70

71


PIANO

GÄBLER

Seit 1962 im Dienst des Dresdner Konzertlebens

Klaviere - Flügel - Digitalpianos Verkauf Stimmungen Leihinstrumente Begutachtungen Restaurierungen Klavierzubehör Konzertbetreuung

Grotrian-Steinweg August Förster Schimmel Petrof J. C. Neupert

Piano-Gäbler

Inh. Gert Gäbler, Klavier- und Cembalobauer Comeniusstr. 99 - 01309 Dresden E-mail: info@piano-gaebler.de Www.piano-gaebler.de

Tel.: 0351 - 268 95 15 Fax: 0351 - 268 95 16 SONSTIGE KONZERTE OTHER CONCERTS


Staatskapelle .. im gespRACh

staatskapelle in discussion

72

73


moder at ion

Tobias Niederschlag Eintritt 5 €

Zum 100. Geburtstag von Rudolf Kempe F r e i t ag 17. 0 9.10 16 U h r

300 Jahre Staatskapelle als moderne Orchester-Formation

Obe r e s Ru n dfoy e r

14 . – 17. 0 4 .11

Roundtable mit Cordula Kempe, Sir Colin Davis, Reinhard Ulbricht, Peter Rösel u.a.

Der Capell-Virtuos 2010/2011 im Gespräch s a ms t ag 2 7.11 .10 1 5 U h r Obe r e s Ru n dfoy e r

Rudolf Buchbinder

Wissenschaftliches Symposium der TU Dresden in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Veranstaltungsort und Tagungsablauf werden noch bekannt gegeben. Eintritt frei 300 Years of Staatskapelle Dresden as a Modern Orchestra Scientific Symposium by the TU Dresden in cooperation with the Staatskapelle Dresden. Venue and programme schedule to be announced. Free entry

Der Capell-Compositeur 2010/2011 im Gespräch S a ms t ag 3 0 . 0 4 .11 1 5 U h r Obe r e s Ru n dfoy e r

Johannes Maria Staud

STAATSKAPELLE IM GESPRÄCH STAATSKAPELLE IN DISCUSSION


TOURNEEN UND GASTKONZERTE STAATSKAPELLE ON TOUR

74

75


Gastkonzert beim Musik-Festival Grafenegg

Gastkonzert beim Beethovenfest Bonn 19. S e p t e m b e r 2 0 10

Bonn, Beethovenhalle

2 7. A u g u s t 2 0 10

Grafenegg, Auditorium

Sir Colin Davis Dirigent Sergey Khachatryan Violine

Paavo Järvi Dirigent Rudolf Buchbinder Klavier Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Benefizkonzert für den Meetingpoint Music Messiaen Görlitz-Zgorzelec 2 8 . A u g u s t 2 0 10

Görlitz, Jugendstilkaufhaus zum Strauß Paavo Järvi Dirigent Rudolf Buchbinder Klavier Erkki-Sven Tüür »Zeitraum« für Orchester [1992] Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

TOURNEEN & GASTKONZERTE STAATSKAPELLE ON TOUR


Gastkonzert in München / USA-Tournee 2 0 . O k t o b e r 2 0 10

München, Philharmonie im Gasteig 2 3 . O k t o b e r 2 0 10

Davis, Mondavi Center 2 4 . O k t o b e r 2 0 10

San Francisco, Davis Hall 2 6 . O k t o b e r 2 0 10

Santa Barbara, The Granada 2 7. O k t o b e r 2 0 10

Costa Mesa, Segerstrom Hall

Gastkonzerte in Paris und Köln 11 . J a n ua r 2 0 11

Paris, Théâtre des Champs-Élysées 1 2 . J a n ua r 2 0 11

Köln, Philharmonie Vladimir Jurowski Dirigent Sergej Krylov Violine Pjotr I. Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur op. 35 Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43

2 8 . O k t o b e r 2 0 10

San Diego, Copley Hall 3 1 . O k t o b e r / 1 . N ov e m b e r 2 0 10

New York, Avery Fisher Hall 2 . N ov e m b e r 2 0 10

Philadelphia, Kimmel Center 3 . N ov e m b e r 2 0 10

Washington, Kennedy Center

16 . M ä r z – 3 . A p r i l 2 0 11

Daniel Harding Dirigent Rudolf Buchbinder Klavier Sergey Khachatryan Violine

Nikolaj Znaider Dirigent

Deborah Voigt Sopran Christiane Karg Sopran Matthias Goerne Bariton Hanno Müller-Brachmann Bariton Westminster Choir New York Repertoire: Ludwig van Beethoven »Ah perfido!« op. 65 Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Violinkonzert D-Dur op. 61 Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Robert Schumann Klavierkonzert a-Moll op. 54

76

China-Tournee, Gastkonzerte in Kairo und Alexandria

77

Konzerte in Peking, Schanghai, Guangzhou, Kairo und Alexandria Die detaillierten Termine werden später bekannt gegeben. Repertoire: Pjotr I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 Carl Maria von Weber Ouvertüre zu »Der Freischütz« u.a.


Europa-Tournee

Gastkonzert beim Mahler-Festival Leipzig 2011

5 . / 6 . / 7. M a i 2 0 11

Wien, Musikverein 8 . M a i 2 0 11

Luxemburg, Philharmonie

19. M a i 2 0 11

10 . M a i 2 0 11

Paris, Théâtre des Champs-Élysées 11 . M a i 2 0 11

Brüssel, Bozar

Leipzig, Gewandhaus Esa-Pekka Salonen Dirigent Lilli Paasikivi Mezzosopran Damen des Sächsischen Staatsopernchors Dresden Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden

1 2 . M a i 2 0 11

Cardiff, St David’s Hall 1 3 . M a i 2 0 11

Birmingham, Symphony Hall Christoph Eschenbach Dirigent Gidon Kremer Violine Leonard Elschenbroich Violoncello

Gustav Mahler Symphonie Nr. 3 d-Moll

Repertoire: Johannes Brahms Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Anton Bruckner Symphonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« Robert Schumann Violinkonzert d-Moll op. posth. Violoncellokonzert a-Moll op. 129 Johannes Maria Staud »Tondo«, Preludio für Orchester [2009/2010] Pjotr I. Tschaikowsky »Rokoko-Variationen« op. 33

TOURNEEN & GASTKONZERTE STAATSKAPELLE ON TOUR


Kopenhagen, Februar 2010

78

79


TOURNEEN & GASTKONZERTE STAATSKAPELLE ON TOUR


die junge kapelle the young kapelle

80

81


Generalproben zu den Symphoniekonzerten

1. Symphoniekonzert

Exklusiv für 100 Schüler!

2. Symphoniekonzert

Kein Konzert ohne Probieren. Dies gilt auch für ein internationales Top-Orchester wie die Sächsische Staatskapelle Dresden. Dabei zu sein und zu beobachten, wie aus vielen kleinen Mosaiksteinen eine Interpretation entsteht, die das Publikum in ihren Bann zieht, ist mindestens genauso spannend wie das eigentliche Konzert. Davon können sich Schülerinnen und Schüler bei den Generalproben zu den Symphoniekonzerten überzeugen. Nach einer kurzen Einführung durch unseren Konzertdramaturgen haben sie die Möglichkeit, den Musikern und ihren berühmten Dirigenten über die Schulter zu schauen. Häufig gibt es zudem Gelegenheit, mit Dirigenten und Solisten ins Gespräch zu kommen. Die Nachfrage nach den 100 zur Verfügung stehenden Tickets ist groß. Schnelles Anmelden lohnt sich!

| F r e i t ag 2 0 . 0 8 .10 1 5 U h r | Paavo Järvi Dirigent | S a ms t ag 11 . 0 9.10 10 U h r | Sir Colin Davis Dirigent 3. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 16 .10 .10 10 U h r | Daniel Harding Dirigent 4. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 18 .1 2 .10 10 U h r | Herbert Blomstedt Dirigent 5. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 0 8 . 0 1 .11 10 U h r | Vladimir Jurowski Dirigent 6. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 1 2 . 0 2 .11 10 U h r | Mikhail Pletnev Dirigent 7. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 2 6 . 0 2 .11 10 U h r | Sakari Oramo Dirigent 8. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 1 2 . 0 3 .11 10 U h r | Nikolaj Znaider Dirigent 9. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 16 . 0 4 .11 10 U h r | Jiří Bělohlávek Dirigent 10. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 3 0 . 0 4 .11 10 U h r | Christoph Eschenbach Dirigent 11. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 11 . 0 6 .11 10 U h r | Christian Thielemann Dirigent 12. Symphoniekonzert

| S a ms t ag 0 2 . 0 7.11 11 U h r | Manfred Honeck Dirigent DIE JUNGE KAPELLE THE YOUNG KAPELLE


Kapelle für Kids

Liebes »Kapelle für Kids«-Publikum, ich kann Euch sagen, ich habe in der vergangenen Spielzeit ganz schön viel bei »Kapelle für Kids« erlebt! Neben vielen Musikern der Staatskapelle Dresden habe ich auch eine Sängerin und eine Balletttänzerin aus China getroffen, die nicht nur ihren Beruf vorstellten, sondern auch über ihr Leben in ihrem Heimatland erzählten. Ich tauchte dabei ein in die für mich bis dahin fremde asiatische Welt. Auch lernte ich die märchenhafte Welt des Morgenlandes und das bezaubernde Südfrankreich kennen – und überall hörte ich großartige und berührende Musikstücke. Und dann durfte ich zum ersten Mal in der Semperoper auftreten! Das war ein besonderes Erlebnis auf so einer großen, ehrwürdigen Bühne … einfach unbeschreiblich! 1.300 Zuhörer sind zu unserem »Märchen aus dem Morgenland« gekommen. Insgesamt lief es an dem Vormittag so gut, dass mein Engagement auch auf dieser tollen Spielstätte für die kommende Spielzeit verlängert wurde. Ich fiebere jetzt schon unseren neuen Programmen entgegen und hoffe natürlich, dass es Euch genauso geht.

82

83

Wir treten wieder in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen auf, wollen zusammen mit Euch unsere neue Spielstätte auf der Probenbühne der Semperoper einweihen und freuen uns erneut auf die große Bühne. Und dann geht es zum ersten Mal auf Gastspielreise: beim Meetingpoint Music Messiaen im Theater Görlitz beschäftigen wir uns mit dem Komponisten Olivier Messiaen. Egal auf welcher Bühne – wie schon in der letzten Saison trete ich auch zukünftig natürlich nicht alleine auf. Mir zur Seite stehen oder sitzen – je nach Regieeinfall – Julius Rönnebeck, der ja hauptberuflich Hornist der Staatskapelle ist, und Magdalene Schaefer. Ich bin ganz schön froh, dass die beiden mir im Rampenlicht beistehen. Vor meinem Auftritt bin ich immer ziemlich aufgeregt, doch nach kurzer Zeit legt sich das, und dann macht es einfach unglaublich viel Spaß! Ich möchte Euch herzlich zu den kommenden Veranstaltungen für Klein und Groß ab ca. sechs Jahren einladen. Ich freue mich auf viele schöne musikalische Erlebnisse zusammen mit Euch. Herzliche Grüße, Eure ALMA


Kapelle für Kids Der Kontrabass – Motor der Musik?

Kapelle für Kids Die Flöte – ein Kreuz- und Querverhör

F r e i t ag 0 1 .10 .10 9. 3 0 U h r

D o n n e r s t ag 0 3 . 0 3 .11 9. 3 0 U h r

S a ms t ag 0 2 .10 .10 11 U h r

F r e i t ag 0 4 . 0 3 .11 9. 3 0 U h r

D i e G l ä s e r n e M a n u fa k t u r

S a ms t ag 0 5 . 0 3 .11 11 U h r

vo n Vo l k swag e n

Probebü h n e Se m peroper

Als Gäste sind dieses Mal dabei: Martin Knauer, Kontrabass und weitere Überraschungsgäste

Kapelle für Kids Alma macht den Tag zur Nacht – eine Serenade

Als Gast ist dieses Mal dabei: Sabine Kittel, Flöte

Kapelle für Kids Amsel, Drossel, Fink und Sterne F r e i t ag 2 7. 0 5 .11 9. 3 0 U h r S a ms t ag 2 8 . 0 5 .11 11 U h r

S o n n t ag 16 . 0 1 .11 11 U h r

M o n t ag 3 0 . 0 5 .11 9. 3 0 U h r

GroSSe Bü h n e Se m peroper

Probebü h n e Se m peroper

Bei diesem Konzert steht die Sächsische Staatskapelle Dresden im Mittelpunkt.

S o n n t ag 0 5 . 0 6 .11 T h e at e r Gör l i t z

Alma auf den Spuren des Komponisten Olivier Messiaen

DIE JUNGE KAPELLE THE YOUNG KAPELLE


aufnahmen recordings

84

85


Aktuelle Veröffentlichungen (Auswahl)

Edward Elgar: Violinkonzert

Nikolaj Znaider, Violine Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [2009] Sony Music CD 88697605882 SONY BMG STANDARD BOOKLET 32 PAGES WIRE STITCHED LANDSCAPE 121 x 120

Richard Strauss: Metamorphosen, Ein Heldenleben (mit Originalschluss) Kai Vogler, Violine Staatskapelle Dresden Fabio Luisi [2007] Sony Classical SACD 88697084712

Ferdinando Paër: Missa piena d-Moll (Weltersteinspielung)

Sybilla Rubens, Anke Vondung, Jörg Schneider, Georg Zeppenfeld Dresdner Kreuzchor Staatskapelle Dresden Roderich Kreile [2008] Carus CD 83.246

YELLOW MAGENTA CYAN BLACK

<P#1>

Richard Strauss: Don Juan, Aus Italien + Bonus-CD: Don Quixote Jan Vogler, Violoncello Sebastian Herberg, Viola Staatskapelle Dresden Fabio Luisi [2008, 2003]

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9

Sony Classical 2SACD 88697435542

Sony Classical SACD 88697299642

Staatskapelle Dresden Fabio Luisi [2007]

Frauenkirche Dresden

Carus 83.249

Schubert: Messe in Es

Mozart: Vesperae solennes de Confessore

Sir Charles Mackerras Kühmeier · Mayer Robinson · Ringelhahn · Rose Staatsopernchor Dresden

Duets Duette von Puccini, Donizetti, Verdi, Gounod, Bizet, Tschaikowsky u.a. Anna Netrebko, Sopran Rolando Villazón, Tenor Staatskapelle Dresden Nicola Luisotti [2006]

Deutsche Grammophon CD 477 6457

Staatskapelle Dresden

Richard Strauss: Vier letzte Lieder, Eine Alpensinfonie

Anja Harteros, Sopran Staatskapelle Dresden Fabio Luisi [2007] Sony Classical SACD 88697141972

Franz Schubert: Messe Es-Dur Wolfgang Amadeus Mozart: Vesperae solennes de Confessore

Genia Kühmeier, Christa Mayer, Timothy Robinson, Oliver Ringehahn, Matthew Rose Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Sir Charles Mackerras [2008] Carus CD 83.249

Johannes Brahms: Violinkonzert

Daishin Kashimoto, Violine Staatskapelle Dresden Myung-Whun Chung [2006] Sony Classical CD 88697062692

AUFNAHMEN RECORDINGS


DVDs

Der Rosenkavalier Richard Strauss

2DVD

Libretto by Hugo von Hofmannsthal

Staatsopernchor Dresden

Chorus Masters: Matthias Brauer, Ulrich Paetzholdt

Sächsische Staatskapelle Dresden FABIO LUISI A performance by the Semperoper Dresden

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr.â&#x20AC;Ż5 u.a. Directed for Stage by Uwe Eric Laufenberg

Recorded live at the NHK Hall, Tokyo, 25 November 2007 Directed for TV by Eiji Yoshida Produced by Kazuaki Sasai

Running Time 212 mins

TV Format NTSC 16:9

Sound PCM Stereo Dolby Digital 5.1 ¡ DTS 5.1

Subtitles D, GB, F, E, JP

Region Code 0 (worldwide)

HÊlène Grimaud, Klavier Staatskapelle Dresden Vladimir Jurowski [2006]

Sächsische Staatskapelle Dresden Fabio Luisi

Anne Schwanewilms Kurt Rydl Anke Vondung Hans-Joachim Ketelsen Maki Mori Sabine Brohm Oliver Ringelhahn Elisabeth Wilke JĂźrgen Commichau

Der Rosenkavalier

Feldmarschallin FĂźrstin Werdenberg Baron Ochs auf Lerchenau Octavian Faninal Sophie Jungfer Marianne Leitmetzerin Valzacchi Annina Polizeikommissar

Richard Strauss

The Semperoper caused a sensation in November 2007 when it visited Japan for the first time in twenty-six years. The demand for tickets and the audienceâ&#x20AC;&#x2122;s enthusiasm were unprecedented, not least because the company was staging a piece that is performed more authentically in Dresden than anywhere else in the world: Richard Straussâ&#x20AC;&#x2122;s Der Rosenkavalier, which received its first performance in Dresden in 1911. Leading the ensemble was the radiantvoiced and profoundly thoughtful Marschallin of Anne Schwanewilms, a singer described by The Independent as â&#x20AC;&#x153;one of the greatest singers on the operatic stage todayâ&#x20AC;?.

Der Rosenkavalier Richard Strauss

Schwanewilms Rydl Vondung Ketelsen Mori Sächsische Staatskapelle Dresden

Fabio Luisi

2 0 5 6 9 1 8

A production of NHK in co-production with EuroArts Music International Š 2008 EuroArts Music International GmbH. Cover Photo Š Matthias Creutziger. Artwork & Editorial Š 2008 EuroArts Music International GmbH. WARNING: The copyright proprietors have licensed the film and sound recordings contained in this videogram for private use only. All other rights reserved. Any unauthorized use including copying, editing, exchanging, exhibiting, renting, lending, diffusion, hiring, public performance, radio or television or other ways of dealing with this videogram or any part thereof is strictly prohibited. Dolby and the double D () logo are trademarks of Dolby Licensing Corporation. Made in Germany.

Deutsche Grammophon CD 477 6595

Richard Strauss: Der Rosenkavalier (Tokio 2007)

Anne Schwanewilms, Kurt Rydl, Anke Vondung, Maki Mori u.a. Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Fabio Luisi [2007]

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 Margarita HĂśhenrieder, Klavier Staatskapelle Dresden Fabio Luisi [2008]

MEDICI A RTS DV D 2057718

Medici A rts 2DV D 2056918

Reflection Robert Schumann: Klavierkonzert u.a.

HÊlène Grimaud, Klavier Staatskapelle Dresden Esa-Pekka Salonen [2005] Deutsche Grammophon CD 477 5719

Rosenkavalier-Stummfilm Der Rosenkavalier (A 1925) Regie: Robert Wiene Musik: Richard Strauss Michael Bohnen, Huguette Duflos, Jacque Catelain, Paul Hartmann u.a. Musikalische Einrichtung: Bernd Thewes Staatskapelle Dresden Frank Strobel [2006]

V erlag Filmarchiv Austria DV D 987-3-902531-39-1 DV D mit Buchdoku­men­ tation 978-3-902531-11-7

86

87

WiedererÜffnung Frauen­k irche Dresden 2005 Ludwig van Beethoven: Missa solemnis

Camilla Nylund, Birgit Remmert, Christian Elsner, RenĂŠ Pape Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Fabio Luisi [2005] EuroA rts DV D 5468


Edition Staatskapelle Dresden Profil Medien in Zusammenarbeit mit MDR FIGARO, dem Deutschen Rundfunkarchiv und der SLUB Dresden

Volume 1 Edward Elgar: Symphonie Nr. 1 Hector Berlioz: Ouvertüren Le roi Lear & Béatrice et Bénédict

Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [1997, 1998] CD PH05040

Volume 3 Pjotr I. Tschaikowsky: Violinkonzert Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 5

David Oistrach, Violine Staatskapelle Dresden Franz Konwitschny [1954] CD PH05011

Volume 6 Antonín Dvořák: Rusalka (Gesamtaufnahme in deutscher Sprache) Elfride Trötschel, Gottlob Frick, Lisa Otto, Helmut Schindler, Helena Rott u.a. Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Joseph Keilberth [1948] 2CD PH06031 PH06038_Booklet_Schubert

26.05.2010

13:34 Uhr

Seite 1

Profil

Edition Günter

Hänssler

Franz Schubert The „Great“ C major Symphony D 944

Volume 2 Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (3. Aufzug)

Margarete Teschemacher, Hans Hermann Nissen, Torsten Ralf u.a. Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Karl Böhm [1938]

STAATSKAPELLE DRESDEN Sir Colin Davis EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 7

Volume 4 Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonien Nr. 3 & 5

Volume 7 Franz Schubert: Symphonie Nr. 9 »Große«

CD PH05048

CD PH06038

Volume 5 Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2, En Saga, Luonnotar

Volume 8 Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 4 (Mitschnitt der Deutschen Erstaufführung)

Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [1997]

Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [1996]

2CD PH05038

Ute Selbig, Sopran Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [1988, 2003] CD PH05049

Staatskapelle Dresden Kyrill Kondraschin [1963] CD PH06023

AUFNAHMEN RECORDINGS


Volume 9 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9

Margarete Teschemacher, Elisabeth Höngen, Torsten Ralf, Josef Hermann Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Karl Böhm [1941] CD PH06035

Volume 12 Max Reger: Mozart-Variationen Robert Schumann: Konzertstück für vier Hörner Carl Maria von Weber: Oberon-Ouvertüre Johann Gottlieb Naumann: Te Deum

Hornquartett der Staats­k apelle Dresden Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Herbert Blomstedt [1980-1990] CD PH07003

Volume 10 Hector Berlioz: Te Deum Wolfgang Amadeus Mozart: Kyrie d-Moll

Stuart Neill, Tenor Hans-Dieter Schöne, Orgel Staatsopernchor, Sinfoniechor Dresden, Singakademie Dresden u.a. Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [1998] CD PH06039 PH07005_Booklet_Konwitschny

26.05.2010

13:28 Uhr

Seite 1

Profil

Edition Günter

Hänssler

Johannes Brahms

Concerto for violin and orchestra in D major op 77

Pyotr Ilyich Tchaikovsky Symphony No. 4 in F minor op 36

DAVID OISTRAKH, VIOLIN STAATSKAPELLE DRESDEN FRANZ KONWITSCHNY

EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 11

Volume 11 Johannes Brahms: Violinkonzert Pjotr I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4

David Oistrach, Violine Staatskapelle Dresden Franz Konwitschny [1953] CD PH07005

88

89

Volume 14 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6

Staatskapelle Dresden Bernard Haitink [2003] CD PH07011 PH06065_Booklet_Schostakowitsch

26.05.2010

13:32 Uhr

Seite 1

Profil

Edition Günter

Hänssler

Dmitry Shostakovich

Symphony no. 15 in A major op. 141

Boris Chaykovsky Variations for orchestra

LIVE-RECORDING OF KONDRASHIN´S LAST CONCERT WITH THE STAATSKAPELLE DRESDEN

STAATSKAPELLE DRESDEN KYRILL KONDRASHIN EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . VOL. 15

Volume 15 Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15 Boris Tschaikowsky: Variationen für Orchester (Uraufführung) Staatskapelle Dresden Kyrill Kondraschin [1973] CD PH06065

Volume 13 Hans Pfitzner: Symphonie C-Dur Richard Strauss: Don Juan, Till Eulenspiegel, Salomes Tanz, Festliches Präludium

Hans Ander-Donath, Silbermann-Orgel der Dresdner Frauenkirche Staatskapelle Dresden Karl Böhm, Kurt Striegler [1939-1944] CD PH07010

Volume 16 Leoš Janáček: Katja Kabanowa (Gesamtaufnahme in deutscher Sprache)

Elfride Trötschel, Helmut Schindler, Helena Rott, Karl-Heinz Thomann, Heinrich Pflanzl u.a. Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Ernst Richter [1949] 2CD PH06040


Volume 17 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 Richard Strauss: Tod und Verklärung

Staatskapelle Dresden Giuseppe Sinopoli [1997, 2001] 2CD PH07004

Volume 19 Antonín Dvořák: Der Jakobiner (Opernquerschnitt in deutscher Sprache)

Sven Nilsson, Mathieu ­A hlersmeyer, Margarete Teschemacher u.a. Kinderchor und Staats­opernchor Staatskapelle Dresden Karl Elmendorff [1943] CD PH07031

Volume 22 Richard Wagner: Opern­szenen aus Tannhäuser, Der fliegende Holländer, Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg

Josef Herrmann, Hans Hermann Nissen Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Karl Böhm [1938-1940] CD PH7058 PH07048_Booklet_Wagner2.CD.NEU

22.12.2008

16:08 Uhr

Seite 1

Profil

Edition Günter

Hänssler

Richard Wagner

„Walküre" 1. Akt [Gesamtaufnahme] Szenen aus „Tannhäuser“, „Der fliegende Holländer“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“

Volume 18 Richard Strauss: Opern­szenen aus Der Rosenkavalier, Die Frau ohne Schatten, Arabella, Daphne

Margarete Teschemacher, Christel Goltz, Esther Rethy, Elisabeth Höngen, Josef Herrmann, Torsten Ralf, Mathieu Ahlersmeyer Staatskapelle Dresden Karl Böhm [1938-1942] CD PH07039

MARGARETE TESCHEMACHER . MAX LORENZ KURT BÖHME . JOSEF HERRMANN . MARIANNE SCHECH

Volume 20 Gedenkkonzert in memoriam Dresden Hector Berlioz: Große Totenmesse

Keith Ikaia-Purdy, Tenor Staatsopernchor, Sinfoniechor Dresden, Sing­a kademie Dresden Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [1994] 2CD PH07014

STAATSKAPELLE DRESDEN KARL ELMENDORFF . KURT STRIEGLER

EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 23

Volume 23 Richard Wagner: Die Walküre (1. Aufzug), Szenen aus Tannhäuser, Der fliegende Holländer, Die Meistersinger von Nürnberg, Siegfried, Götterdämmerung Margarete Teschemacher, Max Lorenz, Kurt Böhme, Josef Herrmann, Marianne Schech Staatskapelle Dresden Karl Elmendorf, Kurt Striegler [1944] 2CD PH07048

Volume 21 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 + Bonustrack: Einführung von Giuseppe Sinopoli in Mahlers vierte Symphonie Juliane Banse, Sopran Staatskapelle Dresden Giuseppe Sinopoli [1999] CD PH07047

AUFNAHMEN RECORDINGS


7:40 Uhr

Seite 1

Profil

PH07060.Booklet

26.05.2010

13:26 Uhr

Seite 1

Edition GĂźnter

Edition GĂźnter

Profil

Hänssler

Anton Bruckner

Hänssler

Carl Maria von Weber DER FREISCHĂ&#x153;TZ

Sinfonie Nr. 8 c-moll, WAB 108

Wolfgang Amadeus Mozart Prager Sinfonie D Dur, KV 504

Unvollständige Gesamtaufnahme ohne Dialoge Originally complete recording without dialogue

STAATSKAPELLE DRESDEN Bernard Haitink

ARNO SCHELLENBERG . HEINRICH PFLANZL MARGARETE TESCHEMACHER . ELFRIDE TRĂ&#x2013;TSCHEL KURT BĂ&#x2013;HME . LORENZ FEHENBERGER . SVEN NILSSON

NACH DER HOCHWASSER-KATASTROPHE 2002 Ein Konzert fĂźr Dresden

CHOR DER STAATSOPER DRESDEN STAATSKAPELLE DRESDEN . KARL ELMENDORFF

EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 24

Volume 24 Konzert nach der Hoch­ wasser-Katastrophe 2002 Anton Bruckner: Symphonie Nr.â&#x20AC;Ż8 Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur ÂťPragerÂŤ Staatskapelle Dresden Bernard Haitink [2002] 2CD PH07057

EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 27

Volume 27 Carl Maria von Weber: Der Freischßtz (Unvoll­ ständige Gesamtaufnahme ohne Dialoge)

Volume 30 Fritz Busch: Sämtliche Dresdner Aufnahmen

2 CDs und 1 DVD inklusive Tonfilm TannhäuserOuvertßre (1932) und Dokumentation + Booklet (190 Seiten) Staatskapelle Dresden Fritz Busch [1923-1932]

Arno Schellenberg, Heinrich Pflanzl, Margarete Teschemacher, Elfride TrĂśtschel, Kurt BĂśhme, Lorenz Fehenberger u.a. Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Karl Elmendorff [1944] PH08053_Booklet_Straus/Schumann

26.05.2010

13:31 Uhr

Seite 1

Profil

Edition GĂźnter

Hänssler

Richard Strauss

Ein Heldenleben op. 40

Robert Schumann

Konzert a-moll op. 54 fĂźr Klavier und Orchester

Claude Debussy

PrÊlude à l' Après-midi d'un faune

# ( 2 ) 3 4 ) ! . 4 ( ) % , % - ! . . Ă&#x20AC; 3 4! !4 3 + ! 0 % , , % $ 2 % 3 $ % .

2CD PH07060

2CD + DV D PH07032

vol. 31

Volume 25 Michael Tippett: A Child of Our Time

STAATSKAPELLE DRESDEN MALCOLM FRAGER, PIANO RUDOLF KEMPE

EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 28

Ute Selbig, Nora Gubisch, Jerry Hadley, Robert Holl Staatsopernchor Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [2003] CD PH07052 PH07043_Booklet_Toch

09.07.2008

12:00 Uhr

Seite 1

Profil

Edition GĂźnter

Hänssler

Paul Hindemith

Die junge Magd, op. 23 Nr. 2

fĂźr Altsimme, FlĂśte, Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello

Ernst Toch

Die chinesische FlĂśte, op. 29

Liederzyklus fĂźr Singstimme und Orchester

Volume 28 Richard Strauss: Ein Heldenleben Robert Schumann: Klavierkonzert Claude Debussy: PrĂŠlude Ă  lâ&#x20AC;&#x2122;Après midi dâ&#x20AC;&#x2122;un faune Peter Mirring, Violine Malcolm Frager, Klavier Staatskapelle Dresden Rudolf Kempe [1974] CD PH08053 PH08043.Booklet.Davis

26.05.2010

13:29 Uhr

Seite 1

Profil

RUTH LANGE, Alt ELFRIDE TRĂ&#x2013;TSCHEL, Sopran ARNO BIRR, FlĂśte STAATSKAPELLE DRESDEN JOSEPH KEILBERTH . HANS LĂ&#x2013;WLEIN

EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 26

Edition GĂźnter

Hänssler

FRANZ SCHUBERT

SYMPHONY NO. 8 "UNFINISHED"

JOHANNES BRAHMS

Volume 26 Paul Hindemith: Die junge Magd Ernst Toch: Die chinesische FlĂśte

Ruth Lange, Elfride TrĂśtschel, Arno Birr Staatskapelle Dresden Joseph Keilberth, Hans LĂśwlein [1948, 1949]

CD PH07043

SYMPHONY NO. 3

STAATSKAPELLE DRESDEN SIR COLIN DAVIS

EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN . Vol. 29

Volume 29 Franz Schubert: Symphonie Nr.â&#x20AC;Ż8 ÂťUnvollendeteÂŤ Johannes Brahms: Symphonie Nr.â&#x20AC;Ż3 Staatskapelle Dresden Sir Colin Davis [1992]

CD PH08043 (erscheint im Herbst 2010)

90

91

1SPGJM

4(%&)234#$2%,%!3%

Christian Thielemann Staatskapelle Dresden !.4/."25#+.%239-0(/.)%.2 Live Recording Semperoper Dresden, September 2009

EDITION STAATSKAPELLE

vol. 31

DRESDEN

Volume 31 Anton Bruckner: Symphonie Nr.â&#x20AC;Ż8

Staatskapelle Dresden Christian Thielemann [2009] 2SACD PH10031

)jOTTMFS

vol. 31

08.12.2008

# ( 2 ) 3 4 ) ! . 4 ( ) % , % - ! . . Ă&#x20AC; 3 4! !4 3 + ! 0 % , , % $ 2 % 3 $ % .

PH07057_Booklet_Text.Haitink


Christian Thielemann und die Staatskapelle Dresden »Eine Aufführung, die Erwartungen weckt.« J u lia S pin o la , F. A . Z .

Erste CD-Veröffentlichung mit Christian Thielemann und der Staatskapelle Dresden Konzertmitschnitt vom September 2009 aus der SemperopeR

Profil

Edition Günter

Hänssler

Anton Bruckner Symphonie Nr. 8 c-Moll edition staatskapelle dresden volume 31 · 2 SACD PH10031


Dirigenten & Solisten Conductors & Soloists

92

93


Rudolf Barschai Der Name von Rudolf Barschai ist untrennbar mit dem Dmitri Schostakowitschs verbunden. Bei Schostakowitsch erhielt Barschai Kompositionsunterricht, gegen massiven Widerstand der sowjetischen Kulturpolitik dirigierte er 1969 die Uraufführung von Schostakowitschs 14. Symphonie. Barschais Bearbeitung des 1960 im sächsischen Kurort Gohrisch entstandenen achten Streichquartetts von Schostakowitsch hat als Opus 110a Eingang in das offizielle Werkverzeichnis des Komponisten gefunden. Anlässlich der erstmals ausgetragenen Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch gibt Rudolf Barschai in einem Außerordentlichen Aufführungsabend sein spätes Debüt am Pult der Staatskapelle. Außerdem wird er für seine Verdienste um das Schaffen Schostakowitschs mit dem ersten »Internationalen Schostakowitsch Preis Gohrisch« ausgezeichnet. The name Rudolf Barshai will be forever linked to that of Dmitri Shostakovich. The young Barshai received tuition in composition from the great Russian composer, and against massive resistance by the Soviet authorities he conducted the 1969 premiere of Shostakovich’s 14th Symphony. The arrangement which Barshai made of the Eighth String Quartet, composed in the Saxon village of Gohrisch in 1960, has entered the official index of works as Opus 110a. Now, at the first International Shostakovich Festival Gohrisch, Rudolf Barshai will make his belated debut with the Staatskapelle at an orchestral evening recital. He is also to receive the first »International Shostakovich Prize Gohrisch« in recognition of his lifelong efforts to promote the composer’s music.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Jiří Bělohlávek Wie kaum ein anderer hat Jiří Bĕlohlávek das tschechische Musikleben in den letzten vier Dekaden geprägt. Von 1978 bis 1989 hielt er die Chefposition bei den Prager Symphonikern, von 1990 bis 1992 leitete er die Tschechische Philharmonie, und 1994 gründete er schließlich das Prague Philharmonia Orchestra, dem er bis heute als Music Director Laureate verbunden ist. Daneben stand er bei den wichtigsten Orchestern Europas sowie den Orchestern von San Francisco, Washington und Toronto als Gastdirigent am Pult. 2006 übernahm er die Leitung des »Prager Frühlings« und wurde zudem zum Chefdirigenten des BBC Symphony Orchestra berufen. Zuletzt stand er im Februar 2002 am Pult der Staatskapelle, als er anlässlich des Dresdner Gedenktages das Requiem von Antonín Dvořák dirigierte. It would be hard to underestimate Jiří Bĕlohlávek’s influence on the Czech musical world over the past four decades. Director of the Prague Symphony Orchestra from 1978 to 1989, he then led the Czech Philharmonic Orchestra from 1990 to 1992 before founding the Prague Philharmonia Orchestra in 1994, an ensemble of which he is still today the music director laureate. In addition he has been invited to perform with the great orchestras of Europe and of San Francisco, Washington and Toronto. In 2006 he became director of the »Prague Spring Music Festival« and was appointed principal conductor of the BBC Symphony Orchestra. His last appearance on the Staatskapelle rostrum was in February 2002 when he conducted Antonín Dvořák’s Requiem on Dresden’s Day of Remembrance.

94

95


Bertrand de Billy Bertrand de Billy ist seit 2002 Chefdirigent des Radio Symphonieorchesters Wien. Geboren in Paris, war er zunächst Orchestermusiker, stand aber schon bald am Dirigentenpult. In Dessau wirkte er als erster Kapellmeister und geschäftsführender GMD und ging dann über Berlin nach Wien. Von 1996 bis 1998 war er 1. Kapellmeister der dortigen Volksoper. Parallel dazu entwickelte sich schnell seine internationale Karriere mit Gastdirigaten in Berlin, Hamburg, München, Wien, London und Paris. Weitere Engagements führten de Billy nach Washington, Los Angeles und an die Metropolitan Opera New York. Von 1999 bis 2004 war er Chefdirigent des Teatro del Liceu in Barcelona. 2002 dirigierte er erstmals die Wiener Philharmoniker, nun debütiert er am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Bertrand de Billy has been principal conductor of the Radio Symphony Orchestra in Vienna since 2002. Born in Paris, his first profession was that of orchestra musician. However, he soon left the orchestral ranks to become associate music director in Dessau, later taking positions in Berlin and Vienna where, from 1996 to 1998, he was associate conductor at the city’s Volksoper. At the same time his international career developed apace with invitations to conduct in Berlin, Hamburg, Munich, Vienna, London and Paris. Further engagements have led de Billy to Washington, Los Angeles and the MET. From 1999 to 2004 he was principal conductor of Barcelona’s Teatro del Liceu, and in 2002 debuted with the Vienna Philharmonic. Now Bertrand de Billy will stand on the Staatskapelle rostrum for the first time.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Herbert Blomstedt Herbert Blomstedt ist der Sächsischen Staatskapelle seit vielen Jahren auf besonders enge Weise verbunden. Während seiner Zeit als Chefdirigent von 1975 bis 1985 nahmen er und die Staatskapelle mehr als 130 Schallplatten auf. Wichtige Chefpositionen hatte er in der Zeit danach beim San Francisco Symphony Orchestra, dem NDR Sinfonieorchester sowie an der Spitze des Gewandhausorchesters inne. Bis heute ist er ein äußerst beliebter Gast bei allen großen Symphonieorchestern in Europa und Übersee. In der Spielzeit 2009/2010 feierte Herbert Blomstedt bei Konzerten in Dresden und auf Tournee sein 40-jähriges Jubiläum am Pult der Staatskapelle. In der aktuellen Spielzeit darf sich das Publikum nun auf ein Programm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák sowie auf ein Gastspiel Blomstedts mit dem Gustav Mahler Jugendorchester in der Semperoper freuen. Herbert Blomstedt has maintained a particularly close relationship to the Staatskapelle over many years. As principal conductor from 1975 to 1985 he made over 130 recordings together with the orchestra. In subsequent years he has directed the San Francisco Symphony Orchestra, the NDR Symphony Orchestra and the Gewandhaus Orchestra. Till today he is a popular guest conductor with all the great symphonic orchestras in Europe and overseas. During the 2009/2010 season Herbert Blomstedt celebrated his 40th anniversary on the Staatskapelle rostrum with concerts in Dresden and on tour. In the current season Semper Opera audiences can look forward to a programme which includes works by Wolfgang Amadeus Mozart and Antonín Dvořák, as well as a guest performance by the Gustav Mahler Youth Orchestra.

96

97


Christoph Eschenbach Nach Positionen als Chefdirigent beim Orchestre de Paris und beim Philadelphia Orchestra wird Christoph Eschenbach im Herbst 2010 Music Director des National Symphony Orchestra und des John F. Kennedy Center in Washington. Als einer der f端hrenden Dirigenten unserer Zeit widmet er sich zudem intensiv dem musikalischen Nachwuchs. So ist er bis heute Principal Conductor der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals und hat die Laufbahn von Musikern wie Lang Lang und David Aaron Carpenter entscheidend beeinflusst. Mit Leonard Elschenbroich stellt Eschenbach dem Dresdner Publikum in der aktuellen Spielzeit einen jungen Nachwuchscellisten vor und geht mit ihm und der Staatskapelle im Anschluss auf eine ausgedehnte Europa-Tournee. After directing the Orchestre de Paris and the Philadelphia Orchestra, Christoph Eschenbach will assume the post of music director of the National Symphony Orchestra and the John F. Kennedy Center in Washington from the autumn of 2010. As one of the leading conductors of our age he spends much time encouraging and teaching the next generation of musicians. Till today he holds the post of principal conductor to the Orchestra Academy of the Schleswig-Holstein Music Festival and has greatly influenced the careers of musicians such as Lang Lang and David Aaron Carpenter. In the new season Eschenbach will introduce a young star cellist, Leonard Elschenbroich, to Dresden audiences. Together with the Staatskapelle they will subsequently embark an extensive tour throughout Europe.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Asher Fisch Der gebürtige Israeli Asher Fisch begann seine Karriere als Assistent von Daniel Barenboim und Kapellmeister an der Berliner Staatsoper unter den Linden. Inzwischen wird er vor allem für seine Dirigate des romantischen Opern- und Konzertrepertoires weltweit gefeiert. Als ehemaliger Musikdirektor der Wiener Volksoper und der New Israeli Opera trat Fisch 2008 seine Position als Principal Guest Conductor an der Seattle Opera an. Besonders verbunden ist er der Wiener Staatsoper, wo er u.a. Aufführungen von »Falstaff« und »Der Rosenkavalier« dirigierte. Auch am Pult der Staatskapelle – im Graben wie auf der Konzertbühne – ist er gern gesehener Gast. Zuletzt dirigierte er im April 2010 das Sonderkonzert der Staatskapelle zum 450. Geburtstag der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Born in Israel, Asher Fisch began his career as an assistant to Daniel Barenboim and an associate conductor of the Berlin State Opera unter den Linden. He is particularly celebrated for his interpretations of operas and concert repertoire of the Romantic age. As a former music director of Vienna’s Volksoper and the New Israeli Opera, Fisch was appointed to the post of principal guest conductor of Seattle Opera in 2008. He is closely associated with the Vienna State Opera, where he has conducted performances of »Falstaff« and »Der Rosenkavalier«. Asher Fisch is also a regular guest on the Staatskapelle rostrum, both in the orchestral pit and on the concert stage. His most recent appearance was in April 2010 at a special Staatskapelle concert to mark the 450th anniversary of the founding of Dresden’s State Art Collections.

98

99


James Gaffigan James Gaffigan zählt zu den vielversprechendsten Dirigenten der jüngeren Generation. Anfang 2010 wurde er zum Chefdirigenten des Luzerner Sinfonieorchesters sowie zum Principal Guest Conductor des Netherlands Radio Philharmonic Orchestra berufen. Den Grundstein seiner Karriere legte der 1. Preis beim Sir-Georg-Solti-Wettbewerb in Frankfurt am Main. Schnell schlossen sich Assistenz-Stellen beim San Francisco Symphony unter Michael Tilson Thomas sowie beim Cleveland Orchestra unter Franz WelserMöst an. Gastdirigate führten Gaffigan inzwischen ans Pult der Münchner Philharmoniker, des City of Birmingham Symphony Orchestra sowie des Tonhalle-Orchesters Zürich. Im 1. Aufführungsabend gibt er nun sein Debüt am Pult der Staatskapelle. James Gaffigan is one of the most promising of the latest generation of conductors. At the beginning of 2010 he was appointed principal conductor of the Lucerne Symphony Orchestra as well as principal guest conductor of the Netherlands Radio Philharmonic Orchestra. A career-launching first prize at the Sir Georg Solti Competition in Frankfurt led to assistant positions under Michael Tilson Thomas at the San Francisco Symphony and Franz Welser-Möst at the Cleveland Orchestra. Further guest appearances have included concerts with the Munich Philharmonic Orchestra, the City of Birmingham Symphony Orchestra as well as the Tonhalle Orchestra of Zurich. The 1st orchestral evening recital in Dresden will mark his debut on the Staatskapelle rostrum.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Simon Gaudenz Simon Gaudenz gewann im Februar 2009 mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdotierte Auszeichnung für Dirigenten in Europa. Seitdem hat er bereits mit zahlreichen renommierten Klangkörpern zusammengearbeitet, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre National de France, Tonhalle-Orchester Zürich, die Russische Nationalphilharmonie, das DSO Berlin sowie das Beethoven Orchester Bonn. Seit 2004 leitet er als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent das Collegium Musicum Basel. Seine Ausbildung erhielt wichtige Impulse durch die Zusammenarbeit mit Leon Fleisher, Kurt Masur, David Zinman und Eliahu Inbal. Im 3. Aufführungsabend ist er nun erstmals mit der Sächsischen Staatskapelle zu erleben. In February 2009 Simon Gaudenz won Europe’s most valuable award for conductors, the German Conductors’ Prize. Since then he has collaborated with numerous renowned ensembles such as the Bavarian Radio Symphony Orchestra, the Orchestre National de France, the Tonhalle Orchestra of Zurich, the Russian National Philharmonic Orchestra, Berlin’s German Symphony Orchestra and the Beethoven Orchestra of Bonn. Since 2004 he has been both artistic director and principal conductor of Collegium Musicum Basel. Simon Gaudenz’s training as a conductor benefited greatly from collaborations with Leon Fleisher, Kurt Masur, David Zinman and Eliahu Inbal. Now he will make his debut with the Staatskapelle at the 3rd orchestral evening recital.

100

101


Daniel Harding Der Principal Conductor des Mahler Chamber Orchestra und des Swedish Radio Symphony Orchestra zählt trotz seiner noch jungen Jahre zu den etabliertesten Dirigenten weltweit. Er ist zudem Principal Guest Conductor des London Symphony Orchestra und stand schon oft am Pult der Staatskapelle – zuletzt im März 2010 anlässlich einer Robert-Schumann-Hommage in der Frauenkirche. Auch vielen anderen internationalen Spitzenorchestern ist Daniel Harding verbunden, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie die Orchester von Philadelphia, Los Angeles und Chicago. In der aktuellen Spielzeit geht Harding nach Konzerten in Dresden mit der Staatskapelle auch auf eine ausgedehnte US-Tournee. Despite his young years, the principal conductor of the Mahler Chamber Orchestra and the Swedish Radio Symphony Orchestra is already one of the music world’s most established conductors. Also principal guest conductor of the London Symphony Orchestra, he regularly appears on the Staatskapelle rostrum – most recently in March 2010 for a Robert Schumann concert in the Frauenkirche. Daniel Harding is also a regular guest of other top international orchestras, including the Berlin and Vienna Philharmonic Orchestras, the Bavarian Radio Symphony Orchestra and the leading orchestras of Philadelphia, Los Angeles and Chicago. In the upcoming season Harding will conduct concerts in Dresden, as well as accompanying the Staatskapelle on an extensive tour of the USA.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Manfred Honeck Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine Erfahrungen als langjähriges Mitglied der Wiener Philharmoniker prägen bis heute seine Arbeit als Dirigent. Nach Assistenzen bei Claudio Abbado in Wien und Stationen in Zürich, Oslo und Leipzig erhielt Honeck seine erste Chefposition im Jahr 2000 an der Spitze des Swedish Radio Symphony Orchestra. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist er Music Director des Pittsburgh Symphony Orchestra und steht damit in der Nachfolge von Lorin Maazel und Mariss Jansons. Mittlerweile gastiert er regelmäßig bei den führenden internationalen Klangkörpern, so den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig sowie dem Concertgebouworkest Amsterdam. Sein Debüt am Pult der Staatskapelle gab er anlässlich eines Silvesterkonzertes im Jahr 1995. This native Austrian completed his musical education at Vienna’s Conservatory of Music. His many years as a member of the city’s Philharmonic Orchestra have certainly shaped his subsequent work as a conductor. After assisting Claudio Abbado in Vienna, followed by posts in Zurich, Oslo and Leipzig, Honeck’s first major position came in 2000 when he became principal conductor of the Swedish Radio Symphony Orchestra. Since the 2008/2009 season he has been music director of the Pittsburgh Symphony Orchestra, following in the footsteps of such great names as Lorin Maazel and Mariss Jansons. Today Manfred Honeck is regularly invited to conduct top international ensembles, including the Vienna Philharmonic, Leipzig’s Gewandhaus Orchestra and the Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. His debut with the Staatskapelle came in 1995 at a New Year’s Eve Concert in the Saxon capital.

102

103


Paavo Järvi Der gebürtige Este studierte in seiner Heimatstadt Tallinn Schlagzeug und Dirigieren, außerdem in Philadelphia und Los Angeles, u.a. bei Leonard Bernstein. Seine erste Chefposition erhielt er 2001 beim Cincinnati Symphony Orchestra. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist er Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, im Herbst 2010 übernimmt er zudem die Position des Music Director beim Orchestre de Paris. Järvi ist regelmäßig zu Gast bei den bedeutendsten Symphonieorchestern weltweit. Seine Einspielung aller Beethoven-Symphonien mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, deren Künstlerischer Leiter er seit 2004 ist, erntete von der Fachpresse allerhöchstes Lob. Mit Werken von Beethoven und Erkki-Sven Tüür eröffnet er nun auch die neue Spielzeit der Sächsischen Staatskapelle. Paavo Järvi studied percussion and conducting in his home town of Tallinn, Estonia, as well as in Philadelphia and Los Angeles, where his tutors included Leonard Bernstein. His first major position came in 2001 as principal conductor to the Cincinnati Symphony Orchestra, and since 2009/2010 he has held the same position with the hr-Symphony Orchestra in Frankfurt. In the autumn of 2010 he will become the new music director of the Orchestre de Paris. Järvi is a frequent guest conductor of the world’s leading ensembles. His recording of a complete cycle of Beethoven’s symphonies with Bremen’s German Chamber Philharmonic Orchestra (of which he has been artistic director since 2004) was highly praised by classical reviewers. Paavo Järvi will now also conduct works by Beethoven and Erkki-Sven Tüür to open the new Staatskapelle season.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Vladimir Jurowski Vladimir Jurowski wurde in Moskau als Sohn des Dirigenten Mikhail Jurowski geboren, studierte in seiner Heimatstadt sowie in Dresden und Berlin und hatte seine erste bedeutende Chefposition an der Komischen Oper Berlin. Seit 2001 ist er Music Director des britischen Glyndebourne Festivals, seit 2007 außerdem Principal Conductor des London Philharmonic Orchestra. Mittlerweile gastiert er bei den wichtigsten Symphonieorchestern wie auch an der Metropolitan Opera New York oder dem Royal Opera House Covent Garden in London. Mehrfach dirigierte er auch die Staatskapelle in der Semperoper, sowohl auf der Bühne als auch im Graben – zuletzt im Jahr 2009 mit einer hoch gelobten Aufführung der ersten Symphonie seines Landsmanns Pjotr Tschaikowsky. Vladimir Jurowski, the son of conductor Mikhail Jurowski, studied in his home town of Moscow as well as in Dresden and Berlin. His first major post was as music director of Berlin’s Komische Oper. Since 2001 he has been music director of the British Glyndebourne Festival, and since 2007 principal conductor of the London Philharmonic Orchestra. Today he is a regular guest of the world’s top symphonic orchestras as well as New York’s Metropolitan Opera or the Royal Opera House Covent Garden in London. Vladimir Jurowski has conducted the Staatskapelle several times in the Semper Opera, both on stage and in the orchestral pit, most recently in 2009 with a much acclaimed performance of the First Symphony by his countryman, Pyotr Tchaikovsky.

104

105


Mihkel Kütson Mihkel Kütson studierte in Tallin und Hamburg. 1998 wurde er zum ersten Gastdirigenten, von 1999 bis 2004 zum Generalmusikdirektor des Theaters »Vanemuine« in Tartu, Estland, berufen. Seit 2001 ist er eng mit der Staatsoper in Hannover verbunden, zunächst als Gastdirigent und von 2002 bis 2006 als Erster Kapellmeister. Im August 2004 leitete er deren Gastspiel beim Edinburgh International Festival mit Verdis »Il trovatore«. Im Oktober 2006 erhielt er den Deutschen Dirigentenpreis. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist er GMD am Landestheater Schleswig-Holstein. Als Gastdirigent arbeitete er bisher u.a. mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem NDR Sinfonieorchester sowie dem DSO Berlin zusammen. Mihkel Kütson studied in Tallin and Hamburg. In 1998 he was appointed principal guest conductor of »Vanemuine« Theatre in Tartu, Estonia, before becoming its music director from 1999 to 2004. Since 2001 he has worked closely with the State Opera in Hanover, first as guest conductor, and from 2002 to 2006 as associate conductor. In August 2004 he directed the company’s performance of Verdi’s »Il trovatore« at the Edinburgh International Festival. In October 2006 he was awarded the German Conductors’ Prize. From the 2007/2008 season he has been music director of the Schleswig-Holstein Landestheater. As a guest conductor Mihkel Kütson has collaborated with the SWR Symphony Orchestra Stuttgart, the Berlin Radio Symphony Orchestra, the NDR Symphony Orchestra as well as Berlin’s German Symphony Orchestra.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Sir Charles Mackerras Sir Charles Mackerras ist eine der geschätztesten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Als Sohn australischer Eltern in Amerika geboren, studierte er in Sydney und Prag. Es folgten Chefpositionen an der Sadler’s Wells Opera London und der Welsh National Opera in Cardiff. Ebenso war er Chief Conductor des Sydney Symphony Orchestra und eröffnete das dortige Opernhaus. Heute ist er Conductor Laureate des Scottish Chamber Orchestra und Principal Guest Conductor beim Londoner Philharmonia Orchestra. Mackerras ist ein Pionier der historischen Aufführungspraxis und hat in diesem Bereich Maßstäbe gesetzt. Für seine Verdienste um das britische Musikleben wurde Mackerras 1979 in den Ritterstand erhoben. 2008 dirigierte er erstmalig die Staatskapelle in einem Konzert in der Frauenkirche mit Werken von Schubert und Mozart. Sir Charles Mackerras is one of the most popular and esteemed musicians of our time. Born in the USA to Australian parents, he studied in Sydney and Prague. Over a lengthy career he has directed both Sadler’s Wells Opera in London and Welsh National Opera in Cardiff. When chief conductor of the Sydney Symphony Orchestra he helped inaugurate the city’s stunning opera house. Today he is conductor laureate of the Scottish Chamber Orchestra and principal guest conductor of London’s Philharmonia Orchestra. Sir Charles was an early proponent of period performance in classical music, producing many benchmark recordings in this field. He was knighted in 1979 for his many contributions to classical music in the United Kingdom. His debut with the Staatskapelle came in 2008 when he conducted works by Schubert and Mozart at a concert in the Frauenkirche.

106

107


Sakari Oramo Sakari Oramo begann seine Musikerlaufbahn zunächst als Konzertmeister und gefeierter Violinvirtuose. Nach einem kurzfristigen Einspringen als Dirigent wurde er 1993 zum Associate Principal Conductor des Finnish Radio Symphony Orchestra berufen; seit 2003 steht er als Chefdirigent an der Spitze dieses Klangkörpers. Die gleiche Position verbindet ihn mit der Kokkola Opera wie auch mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Von 1999 bis 2008 war er als Nachfolger von Sir Simon Rattle Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra, mit dem er viele preisgekrönte Aufnahmen eingespielt hat. Oramo ist zudem gern gesehener Gast bei allen bedeutenden Orchestern weltweit, so auch bei der Staatskapelle, an deren Pult er erstmals im Jahr 2007 stand. Sakari Oramo began his musical career as a concertmaster and celebrated violin virtuoso. After replacing another conductor at short notice he was appointed to the post of associate principal conductor of the Finnish Radio Symphony Orchestra in 1993, and in 2003 became the ensemble’s principal conductor. He now holds the same position at Kokkola Opera and the Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. From 1999 to 2008 he was Sir Simon Rattle’s successor as music director of the City of Birmingham Symphony Orchestra, with which he made many prize-winning recordings. Oramo is a popular guest conductor at all the leading international orchestras, including the Staatskapelle, which he first conducted in 2007.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Mikhail Pletnev Gefeierter Pianist, gefragter Dirigent, beachteter Komponist, eine herausragende Künstlerpersönlichkeit, die sich allen üblichen Kategorisierungen entzieht. So schreibt die internationale Kritik über den 1957 im russischen Archangelsk geborenen Mikhail Pletnev, dessen außergewöhnliche Karriere spätestens mit dem Sieg beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb im Jahr 1978 begann. Inzwischen zählt er auch zu den führenden Dirigenten unserer Zeit und gründete 1989 mit Zustimmung des damaligen Staatschefs Mikhail Gorbatschow das erste privat finanzierte Orchester Russlands, das Russische Nationalorchester, das sich schnell als internationales Spitzenensemble etabliert hat. Für seine Verdienste um das Kulturleben seines Heimatlandes wurde ihm 2007 der Russische Präsidentenpreis verliehen. Celebrated pianist, popular conductor, respected composer. A unique artist who defies categorisation. That is the received opinion regarding Mikhail Pletnev, born in the Russian city of Archangel in 1957. His triumph at Moscow’s Tchaikovsky Piano Competition in 1978 helped launch an extraordinary career which today finds him securely ensconced as one of the leading conductors of the age. In 1989 he founded Russia’s first privately financed orchestra (after receiving the endorsement of Soviet leader Mikhail Gorbachev), the Russian National Orchestra, which quickly established itself as a top international ensemble. In 2007 Mikhail Pletnev was awarded Russia’s Presidential Prize for his contributions to the artistic life of his home country.

108

109


Lawrence Renes Lawrence Renes trat erstmals ins internationale Rampenlicht, als er 1995 kurzfristig für Riccardo Chailly am Pult des Concertgebouworkest Amsterdam einsprang. Der Mitschnitt dieses Konzerts war die Basis für einen Dokumentarfilm mit dem Titel »A Dream Debut«. Seitdem hat sich Renes’ Karriere rasant entwickelt, so dass er bereits auf Dirigate diverser internationaler Top-Orchester zurückblicken kann, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre Philharmonique de Radio France, BBC Symphony Orchestra sowie das DSO Berlin. Von 2001 bis 2006 war Renes Generalmusikdirektor am Bremer Theater, wo er sich ein umfangreiches Opern- und Konzertrepertoire erarbeitete. Im 4. Aufführungsabend debütiert er nun am Pult der Staatskapelle. Lawrence Renes first came to international attention when he replaced Riccardo Chailly at short notice on the rostrum of the Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. A video recording of the concert subsequently became the basis for a documentary entitled »A Dream Debut«. Renes’s career has since progressed at a dizzying pace: he has already performed as a guest conductor with diverse top orchestras, including the Bavarian Radio Symphony Orchestra, the Orchestre Philharmonique de Radio France, the BBC Symphony Orchestra as well as the German Symphony Orchestra in Berlin. From 2001 to 2006 Lawrence Renes was music director of Bremer Theatre, where he was responsible for a wide-ranging operatic and concert repertoire. Now, at the 4th orchestral evening recital, he will make his Staatskapelle debut.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Jérémie Rhorer Jérémie Rhorer wurde von der französischen Kritik zur »Entdeckung des Jahres 2008« gekürt. 1973 geboren, begann er seine Laufbahn als Assistent von Marc Minkowski und William Christie. 2005 rief er das Ensemble Le Cercle de l’Harmonie ins Leben, ein Orchester, das auf historischen Instrumenten musiziert und sich dem Repertoire des ausgehenden 18. Jahrhunderts widmet. Vor allem die Interpretationen von Mozart-Opern erhielten bislang einhelliges Lob. Rhorer ist regelmäßig an der Seite renommierter Sänger sowie zunehmend am Pult großer Orchester zu erleben; im Sommer 2010 tritt er erstmals bei den Salzburger Festspielen auf. Sein Debüt am Pult der Staatskapelle gibt er in der Dresdner Frauenkirche mit einem Programm, das den Jubilaren Schumann und Mahler gewidmet ist. Jérémie Rhorer was voted »Discovery of 2008« by French music critics. Born in 1973, he began his career as an assistant to Marc Minkowski and William Christie. In 2005 he founded Le Cercle de l’Harmonie, an orchestra which performs repertoire from the end of the 18th century on period instruments. Their interpretations of Mozart operas have been highly lauded. Rhorer is regularly to be heard accompanying leading singers, as well as receiving ever more invitations to conduct top orchestras. In the summer of 2010 he makes his first appearance at the Salzburg Festival. Now he will make his Staatskapelle debut at a concert in Dresden’s landmark church, the Frauenkirche, with a programme dedicated to the music of Schumann and Mahler, both of whom enjoy anniversaries this year.

110

111


Esa-Pekka Salonen Esa-Pekka Salonen zählt als Dirigent und Komponist zu den vielseitigsten Künstlern der Gegenwart. Seit 2008 Principal Conductor und Artistic Advisor des Philharmonia Orchestra in London, war er von 1992 bis April 2009 Music Director des LA Philharmonic und ist seitdem dessen Ehrendirigent. 1958 in Helsinki geboren, studierte Salonen Horn, Dirigieren und Komposition und debütierte mit 21 Jahren beim Finnish Radio Symphony Orchestra. Inzwischen dirigiert er alle großen Symphonieorchester weltweit. Salonen ist vor allem für innovative Programme und seinen Einsatz für die zeitgenössische Musik bekannt und vielfach mit Preisen bedacht worden. Auch als Mahler-Interpret wird er gefeiert. Mit Mahlers dritter Symphonie kehrt er nun nach seinem Debüt im Jahr 2005 ans Pult der Staatskapelle zurück. Conductor and composer Esa-Pekka Salonen is one of the most versatile artists at work today. Principal conductor and artistic advisor to the Philharmonia Orchestra in London since 2008, he was music director of the LA Philharmonic from 1992 until April 2009 before becoming the ensemble’s conductor laureate. Born in Helsinki in 1958, Salonen studied horn, conducting and composition. His debut came at 21 years of age with the Finnish Radio Symphony Orchestra. Over the past years he has conducted all the world’s great orchestras. Renowned for his innovative programmes and his support of contemporary music, Salonen has been the recipient of several prizes. Celebrated for his interpretations of Mahler, the conductor now returns to the Staatskapelle rostrum – in only his second appearance following his 2005 debut – to perform Mahler’s Third Symphony.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


112

113


Sebastian Weigle Mit Beginn der Spielzeit 2008/2009 hat Sebastian Weigle die musikalische Leitung der Oper Frankfurt übernommen. Seit 2004 ist er zudem GMD am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Ausgebildet an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler, war Weigle von 1997 bis 2002 Erster Staatskapellmeister an der Berliner Staatsoper. Als Gast dirigierte er bisher u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der MET in New York sowie an der Wiener Staatsoper. Mit einer Neuproduktion der »Meistersinger« debütierte er im Sommer 2007 erfolgreich bei den Bayreuther Festspielen. Als Konzertdirigent arbeitete er erstmals im Oktober 2008 mit der Dresdner Staatskapelle zusammen, nachdem er bereits mehrere Opern-Neuproduktionen an der Semperoper geleitet hatte. Sebastian Weigle took over the musical direction of Frankfurt Opera from the start of the 2008/2009 season. Since 2004 he has also been at the helm of the Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Educated at Berlin’s Hanns Eisler College of Music, Weigle was associate music director of the capital’s State Opera from 1997 to 2002. As a guest conductor he has performed at Berlin’s Deutsche Opera, the MET in New York as well as Vienna’s State Opera. In the summer of 2007 he enjoyed a successful debut at the Bayreuth Festival in a new production of »Die Meistersinger«. His first concert performance with the Staatskapelle Dresden came in October 2008 after previously directing the orchestra in several new opera productions in the Semper Opera.

DIRIGENTEN CONDUCTORS


Nikolaj Znaider Nikolaj Znaider wird nicht nur als einer der führenden Geiger unserer Zeit gefeiert, sondern gilt als einer der vielseitigsten Künstler seiner Generation, der gleichermaßen als Solist, Dirigent und Kammermusiker erfolgreich ist. In seiner noch jungen Dirigentenkarriere arbeitete er bereits mehrfach mit dem Russischen Nationalorchester sowie dem Orchester des Mariinsky-Theaters zusammen. Seine Debüts bei den Münchner Philharmonikern und dem Orchestre Philharmonique de Radio France fallen in die aktuelle Spielzeit. Seit der Saison 2008/2009 ist er Erster Gastdirigent des Schwedischen Kammerorchesters. Bereits 2009 war er erstmals am Pult der Staatskapelle zu erleben, mit einem reinen Mendelssohn-Programm zu dessen 200. Geburtstag. Nikolaj Znaider is not only fêted as one of the world’s top violinists, he is also regarded as one of the most diverse artists of his generation, finding success not only as a soloist, but equally as a conductor and chamber musician. In his still short conducting career he has already collaborated on several occasions with Russia’s National Orchestra as well as the orchestra of the Mariinsky Theatre. He was appointed principal guest conductor of the Swedish Chamber Orchestra at the beginning of the 2008/2009 season, while the current season will see him debut with Munich’s Philharmonic Orchestra and the Orchestre Philharmonique de Radio France. Nikolaj Znaider’s first appearance with the Staats­k apelle as a conductor was in 2009 when he conducted a programme of works by Mendelssohn to mark the composer’s 200th birthday.

114

115


88697558392

88697664332

BRAHMS/KORNGOLD VIOLINKONZERTE Brahms’ Violinkonzert D-Dur op. 77 und das Violinkonzert D-Dur op. 35 von Erich Wolfgang Korngold, live mitgeschnitten im Wiener Musikvereinssaal. Mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Valéry Gergiev. BRUCKNER SINFONIE NR. 9 Mit Bruckners Sinfonie Nr. 9 knüpft Fabio Luisi an die lange BrucknerTradition der Dresdner Staatskapelle an. ECHO Klassik 2009

STRAUSS EINE ALPENSINFONIE & VIER LETZTE LIEDER „Eine der vorzüglichsten Einspielungen ...hier stimmt alles.“ Fono Forum ECHO Klassik 2008

88697605882

88697103362

NIKOLAJ ZNAIDER & DIE STAATSKAPELLE DRESDEN

ELGAR VIOLINKONZERT Die Neueinspielung von Elgars berühmtem Violinkonzert zum 100-jährigen Jubiläum, welches der Komponist auf Anregung des berühmten Geigers Fritz Kreisler schrieb und das 1910 in London uraufgeführt wurde. Nikolaj Znaider bringt das Original-Instrument, auf dem Kreisler die Uraufführung spielte, virtuos zum Klingen. Mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Sir Colin Davis.

www.sonymusicclassical.de


Leif Ove Andsnes |

Klavier

|

piano

1970 auf Karmøy in Norwegen geboren, studierte Leif Ove Andsnes am Konservatorium in Bergen sowie bei Jacques de Tiège in Belgien. Mit noch nicht einmal 20 Jahren errang er Erfolge bei internationalen Wettbewerben, an die sich schnell Engagements mit den bedeutendsten Orchestern der USA anschlossen. Auch in Europa zählt er inzwischen zu den gefragtesten Pianisten. Das von ihm mitbegründete Kammermusikfestival im norwegischen Risør wurde 2009 von der New York Times als eines der »Top 10 Musical Events of the Year« gefeiert. In der jüngsten Vergangenheit sorgte Andsnes für Aufsehen mit Konzerten, in denen er Werke der Klavierliteratur auf der Bühne mit Illustrationen und Filmen des südafrikanischen Künstlers Robin Rhode konfrontierte. Born in Karmøy, Norway, in 1970, Leif Ove Andsnes studied at Bergen’s Music Conservatory as well as under Jacques de Tiège in Belgium. Before his twentieth birthday he had found success in international competitions, quickly leading to engagements with top orchestras in the USA. Today he is also one of the most popular pianists in Europe. The chamber musical festival which he helped found in 2009 in the Norwegian town of Risør was named by the New York Times as one of the »Top 10 Musical Events of the Year«. More recently Andsnes has been making headlines with concerts in which his on-stage pianistic brilliance is complemented by illustrations and films by the South African artist Robin Rhode.

116

117


Klaus Maria Brandauer |

Sprecher

|

n a r r at o r

Als Hauptdarsteller in »Mephisto«, dem Film von István Szabó nach dem in Westdeutschland lange Zeit verbotenen Roman von Klaus Mann, sorgte Klaus Maria Brandauer für eine Sternstunde der deutschen Schauspielkunst. Brandauer beherrscht die Bühne ebenso wie das große Kino. 1963 debütierte er in Tübingen als Claudio in Shakespeares »Maß für Maß«, seit 1972 gehört er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, auf Lebenszeit. Für seine Darstellung des Baron Blixen in Sydney Pollacks Kinoklassiker »Jenseits von Afrika« wurde er für einen Oscar nominiert und mit dem Golden Globe geehrt. In jüngster Vergangenheit feierte Brandauer als Wallenstein und Adam in Kleists »Der zerbrochene Krug« am Berliner Ensemble wahre Triumphe. As the anti-hero in István Szabó’s film »Mephisto«, based on the book by Klaus Mann (long banned in West Germany), Klaus Maria Brandauer gave one of German cinema’s most riveting performances. In fact, Brandauer is a master of stage as well as screen. In 1963 he made his stage debut in Tübingen playing Claudio in Shakespeare’s »Measure for Measure«, and in 1972 joined the company of Vienna’s Burgtheater, of which he is now a lifetime member. His performance as Baron Blixen in Sydney Pollack’s classic »Out of Africa« won the actor a Golden Globe and an Oscar nomination. More recently, Klaus Maria Brandauer has been enjoying fresh triumphs as Wallenstein and Adam in Heinrich von Kleist’s »Der zerbrochene Krug« (The Broken Jug) at the Berlin Ensemble.

SOLISTEN SOLOISTS


118

Annette Dasch

Leonard Elschenbroich

|

|

Sopran

|

soprano

v i o lo n c e l lo

|

c e l lo

Die deutsche Sopranistin hat sich spätestens seit ihren erfolgreichen Debüts an der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala und bei den Salzburger Festspielen im Jahr 2006 als eines der hoffnungsvollsten Sängertalente ihrer Generation erwiesen. Den Grundstein ihrer Karriere legten im Jahr 2000 Wettbewerbserfolge in Barcelona und Genf. Seitdem singt Annette Dasch an der Staatsoper Berlin, am Théâtre des Champs-Élysées Paris sowie bei den Salzburger Osterfestspielen. Für ihr erstes Arienalbum wurde sie 2008 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Spätestens seit seinem Aufsehen erregenden Erfolg beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2009, als er unter der Leitung von Christoph Eschenbach mit Anne-Sophie Mutter Brahms’ Doppelkonzert interpretierte, gilt der 24-jährige Leonard Elschenbroich als einer der interessantesten Cellisten seiner Generation. Inzwischen wurde er von Künstlern wie Valéry Gergiev, Semyon Bychkov und Manfred Honeck zu gemeinsamen Konzerten eingeladen. Neben seinen Auftritten in Dresden konzertiert Elschenbroich in dieser Saison mit der Staatskapelle auch auf einer Europa-Tournee.

Following her successful debuts in 2006 at Bavaria’s State Opera, Milan’s La Scala and the Salzburg Festival the German soprano Annette Dasch has been hailed as one of the most promising singers of her generation. Her career began as a prizewinner at international competitions in Barcelona and Geneva, followed by appearances at the State Opera in Berlin, the Théâtre des Champs-Élysées and the Salzburg Easter Festival. For her first album of arias Annette Dasch was awarded an ECHO Classical Music Prize for 2008.

24-year old Leonard Elschenbroich secured a reputation as one of the most interesting cellists of his generation by a stunning performance at the Schleswig-Holstein Music Festival 2009 where he joined Anne-Sophie Mutter in Brahms’s Double Concerto under conductor Christoph Eschenbach. He has subsequently been invited to perform in concerts together with such illustrious conductors as Valéry Gergiev, Semyon Bychkov and Manfred Honeck. In addition to his appearances in Dresden, Elschenbroich will this season accompany the Staatskapelle on a European tour.

119


Isang Enders

Jörg Faßmann

|

|

v i o lo n c e l lo

|

c e l lo

violine

|

violin

Isang Enders kam als Neunjähriger erstmals mit dem Cello in Berührung und studierte bei Michael Sanderling an der Frankfurter Musikhochschule sowie bei Gustav Rivinius in Saarbrücken. Er absolvierte Meisterkurse bei David Geringas, János Starker, Steven Isserlis und Lynn Harrell, mit dem er noch heute in enger Verbindung steht. Solistisch trat er u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und der Deutschen Streicherphilharmonie auf. Seit August 2008 ist Isang Enders als jüngster Solocellist Deutschlands Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle.

Jörg Faßmann absolvierte sein Violinstudium von 1983 bis 1989 an der Musikhochschule in Leipzig sowie bei Reinhard Ulbricht in Dresden. Außerdem zeichnete er sich als Preisträger internationaler Violinwettbewerbe aus. Seit 1987 ist Faßmann Mitglied der Staatskapelle Dresden, 1989 wurde er deren stellvertretender 1. Konzertmeister, ab der Saison 2010/2011 ist er Konzertmeister der 2. Violinen. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er seit 1995 Mitglied des Dresdner StreichTrio, mit dem er international konzertiert und zahlreiche CDs aufgenommen hat.

Isang Enders’s first contact with the cello was as a nine-year-old. He studied at Frankfurt’s College of Music, receiving tuition from Michael Sanderling, as well as under Gustav Rivinius in Saarbrücken. Furthermore he attended masterclasses by David Geringas, János Starker, Steven Isserlis and Lynn Harrell, with whom he remains in close contact till today. As a soloist he has performed with the Radio Symphony Orchestra of Berlin and the German String Philharmonic Orchestra. Since August 2008 Isang Enders has been concertmaster of the Staatskapelle Dresden, and thus Germany’s youngest principal cellist.

Jörg Faßmann studied violin at Leipzig’s College of Music from 1983 to 1989 and in Dresden under Reinhard Ulbricht, and was a prize-winner at international violin competitions. Since 1987 he has been a member of the Staatskapelle Dresden. In 1989 he became deputy associate concertmaster, and from the 2010/2011 season will be concertmaster of the 2nd violin group. In addition to his orchestral work, Jörg Faßmann has been a member of the Dresden String Trio since 1995, with whom he has performed around the world and produced numerous CDs.

SOLISTEN SOLOISTS


Renée Fleming |

sopran

|

soprano

Die amerikanische Sopranistin erhielt ihren ersten Musikunterricht von ihren Eltern. Ihr Studium absolvierte sie u.a. bei Beverly Johnson an der New Yorker Juilliard School. 1986 debütierte sie als Konstanze in Mozarts »Die Entführung aus dem Serail«. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1998 mit der Partie der Gräfin in Mozarts »Le nozze di Figaro« an der Houston Grand Opera. Rasch folgten Debüts an allen bedeutenden Opernhäusern weltweit. Ihr Repertoire reicht von Mozart-Partien über die großen Strauss-Rollen bis hin zu Bühnenwerken von John Corigliano und André Previn. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehört auch der »Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres« (2002). Beim ZDF-Silvesterkonzert gibt sie ihr lang erwartetes Debüt mit der Sächsischen Staatskapelle. The American soprano’s first music lessons were given by her parents. During her later studies she trained under vocal teacher Beverly Johnson (amongst others) at New York’s Juilliard School. After her debut performance in 1986 as Konstanze in Mozart’s »Die Entführung aus dem Serail«, Renée Fleming’s international breakthrough came in 1998 when she sang the role of the Countess in Mozart’s »Le nozze di Figaro« at Houston’s Grand Opera. Soon after she debuted at all the world’s top opera houses. With a repertoire ranging from the great Mozart and Strauss heroines to the stage works of John Corigliano and André Previn, Ms Fleming’s many awards and accolades include the »Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres« (2002). Now at the ZDF New Year’s Eve Concert she will give her long-awaited debut with the Staatskapelle.

120

121


Bruno Ganz |

sprecher

|

n a r r at o r

Bruno Ganz wurde 1941 in Zürich als Sohn eines Schweizers und einer Italienerin geboren. Nach der Schauspielausbildung in seiner Heimatstadt spielte er zunächst in einigen Schweizer Kinoproduktionen mit. Erste Theaterengagements führten ihn ab 1962 nach Göttingen und Bremen. Es folgten Projekte mit Peter Zadek, Kurt Hübner und Peter Stein. Inzwischen zählt Ganz zu den einflussreichsten Schauspielern unserer Zeit, der auf allen großen Bühnen zu Hause ist. Auch im Filmbereich gehört Ganz zu den bedeutendsten Darstellern. So wirkte er in Produktionen wie »Der Untergang«, »Der Baader Meinhof Komplex« oder auch »Der Vorleser« mit. Zahlreiche Auszeichnungen wurden ihm zuteil, darunter der Adolf-Grimme-Preis (1999) und der Europäische Filmpreis (2004). Bruno Ganz was born in Zurich in 1941 to a Swiss father and an Italian mother. After studying acting in his home town he began to appear in Swiss cinema productions. From 1962 the actor’s first theatre engagements took him to Göttingen and Bremen, soon to be followed by major projects with directors Peter Zadek, Kurt Hübner and Peter Stein. He has long been regarded as one of the most influential actors of his generation, at home on all the great German-speaking stages. Bruno Ganz is also prominent on the big screen, having appeared in such films as »Downfall«, »The Baader Meinhof Complex« or »The Reader«. His brilliant body of work has been recognised by numerous awards, including the Adolf Grimme Prize (1999) and the European Film Prize (2004).

SOLISTEN SOLOISTS


Christian Gerhaher |

bariton

|

baritone

Christian Gerhaher verfügt über eine der bedeutendsten Baritonstimmen unserer Zeit. Seine Gesangsausbildung absolvierte er an der Münchner Musikhochschule sowie in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh. Nebenbei legte er sämtliche Examina eines regulären Medizinstudiums ab. Wie kaum ein anderer Sänger setzt er Maßstäbe in der Liedinterpretation – preisgekrönte Aufnahmen sowie gefeierte Konzerte in den Musikmetropolen Europas und der USA bestätigen dies eindrucksvoll. Zu den Orchestern, die Christian Gerhaher regelmäßig einladen, gehören u.a. die Berliner, Münchner und Wiener Philharmoniker, das Concertgebouworkest Amsterdam sowie die großen Orchester der USA und Japans. Christian Gerhaher is one of today’s truly great baritones. While studying for a degree in medicine, he graduated from Munich’s College of Music and attended masterclasses by Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf and Inge Borkh. His unique artistry and skill in lied interpretation are confirmed by prize-winning recordings and celebrated concerts at the leading venues of Europe and the USA. Christian Gerhaher is regularly invited to perform with such great ensembles as the Berlin, Munich and Vienna Philharmonic Orchestras, the Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam as well as the top American and Japanese orchestras.

122

123


Lynn Harrell |

V i o lo n c e l lo

|

C e l lo

Lynn Harrell zählt zu den großen Cellisten unserer Zeit. In eine New Yorker Musikerfamilie geboren, studierte er in Dallas, an der Juilliard School in New York und am Curtis Institute in Philadelphia. Nach zahlreichen Preisen bei internationalen Wettbewerben musizierte er schon bald mit den bekanntesten Orchestern in Europa, Amerika und Asien. Seit vielen Jahren prägt Lynn Harrell als Musiker und Lehrer das Aspen Music Festival. Auch beim Schweizer Verbier Festival ist er regelmäßig zu Gast, als Kammermusiker wie auch als Dozent. Harrell hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Schallplatten und CDs eingespielt und erhielt dafür u.a gleich zweimal einen Grammy. Nach zwei Konzerten in den 90er Jahren kehrt er nun mit dem Cellokonzert von Antonín Dvořák in die Semperoper zurück. Lynn Harrell is one of the age’s most celebrated cellists. Born in New York to a family of musicians, he studied in Dallas before attending New York’s Juilliard School and the Curtis Institute in Philadelphia. After gathering a clutch of prizes at international competitions he quickly established a solo career, performing with the foremost orchestras of Europe, America and Asia. For many years Lynn Harrell has played and taught at the Aspen Music Festival. He is also a regular guest at the Verbier Festival in Switzerland, both as a chamber musician and tutor. During his career Harrell has made countless recordings, two of which were awarded Grammys. After previously appearing in the Semper Opera House at two concerts in the 1990s, he now returns to perform Antonín Dvořák’s beloved Cello Concerto.

SOLISTEN SOLOISTS


124

Werner Güra

Sebastian Herberg

|

|

tenor

|

tenor

viola

|

viola

Werner Güra absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg sowie bei Kurt Widmer in Basel und Margreet Honig in Amsterdam. Von 1994 bis 1999 war er Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper, wo er in zahlreichen Mozart-Partien zu hören war. Als Konzert- und Oratoriensänger arbeitet Güra mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester, dem London Philharmonic Orchestra und dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Nikolaus Harnoncourt und René Jacobs.

Sebastian Herberg ist gebürtiger Potsdamer und studierte von 1984 bis 1990 an der Weimarer Musikhochschule. Unmittelbar im Anschluss trat er sein erstes Engagement als Solobratscher des Berliner SinfonieOrchesters an. 1994 wechselte Herberg auf gleicher Position zur Sächsischen Staatskapelle Dresden. Als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber widmet er sich zudem der Ausbildung des bratschistischen Nachwuchses. Seit 1995 ist er Mitglied des Dresdner StreichTrio, mit dem er – wie auch als Solist – im In- und Ausland auftritt.

Werner Güra studied at the Mozarteum University in Salzburg as well as under Kurt Widmer in Basel and Margreet Honig in Amsterdam. From 1994 to 1999 he was an ensemble member of the Semper Opera where he sang numerous roles in Mozart operas. Güra has also performed in oratorios and in concert with such great ensembles as the Berlin Philharmonic, the Gewandhaus Orchestra, the London Philharmonic and Amsterdam’s Royal Concertgebouw Orchestra under conductors Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Nikolaus Harnoncourt and René Jacobs, amongst others.

Born in Potsdam, Sebastian Herberg studied at that city’s College of Music from 1984 to 1990. Upon graduating he was offered his first engagement as principal viola of the Berlin Symphony Orchestra. In 1994 Herberg was appointed to the same position with the Staatskapelle Dresden. As a member of the teaching staff at the Carl Maria von Weber College of Music he also helps to train the next generation of violists. A popular soloist, Sebastian Herberg has also been a member of the Dresden String Trio since 1995, with whom he has performed in Germany and around the world.

125


Simon Kalbhenn

Christiane Karg

|

|

v i o lo n c e l lo

|

c e l lo

Sopran

|

soprano

Simon Kalbhenn erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren. Zu seinen Lehrern zählten Alexander Molzahn, Maria Kliegel und Martin Ostertag. Seit 1996 ist er Solocellist der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Als Mitbegründer des Robert-Sterl-Trios Dresden widmet er sich intensiv der Kammermusik. Auch als Solist ist Simon Kalbhenn immer wieder zu hören, u.a. mit den Konzerten von Haydn, Dvořák, Saint-Saëns, Elgar und dem Doppelkonzert von Brahms. Seit 2003 unterrichtet Kalbhenn zudem als Dozent an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

Im bayerischen Feuchtwangen geboren, studierte Christiane Karg am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner und Wolfgang Holzmair. Im Konzertfach konnte sie sich früh mit Partien in den Oratorien von Bach über Mozart bis hin zu Schubert und Mendelssohn einen Namen machen. Mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus war Christiane Karg im Juni 2009 in Haydns Oper »L’isola disabitata« bei Aufführungen im Wiener Musikverein zu erleben. In der aktuellen Saison singt sie nun erstmals gemeinsam mit der Staatskapelle in der Semperoper sowie auf einer USATournee.

Simon Kalbhenn received his first cello tuition at the age of seven. His subsequent teachers included Alexander Molzahn, Maria Kliegel and Martin Ostertag. Since 1996 he has been principal cello of the Staatskapelle Dresden. As a founding member of the Robert Sterl Trio Dresden he is an enthusiastic performer of chamber music. Simon Kalbhenn can also be regularly enjoyed as a soloist, for example in the concertos of Haydn, Dvořák, Saint-Saëns and Elgar, as well as Brahms’s Double Concerto. Since 2003 Kalbhenn has taught at Dresden’s Carl Maria von Weber College of Music.

Born in the Bavarian town of Feuchtwangen, Christiane Karg studied at Salzburg’s Mozarteum University under Heiner Hopfner and Wolfgang Holzmair. Her concert career quickly blossomed with parts in the oratorios of Bach, Mozart, Schubert and Mendelssohn. In June 2009 the soprano could be heard at Vienna’s Musikverein in a performance of Haydn’s opera »L’isola disabitata« with Nikolaus Harnoncourt and Concentus Musicus. In the current season she will now perform together with the Staatskapelle for the first time in the Semper Opera as well as at guest concerts in the US.

SOLISTEN SOLOISTS


Magdalena Kožená |

mezzosopran

|

mezzo-soprano

Magdalena Kožená wurde in Brünn geboren und studierte in ihrer Geburtsstadt sowie bei Eva Blahová in Bratislava. Zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben ebneten ihr schnell den Weg zu einer außergewöhnlichen Karriere, die sie bisher als Lied- und Konzertsängerin auf die Podien in London, Paris, Brüssel, Berlin, Amsterdam, Wien, Hamburg sowie in die bedeutendsten Säle der USA und Japans führte. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Pianisten wie Daniel Barenboim, Yefim Bronfman, András Schiff und Mitsuko Uchida. Auch auf der Opernbühne gehört sie zu den gefragtesten Stimmen ihres Faches und wird für Rollen von Monteverdi über Mozart bis hin zu Strauss gleichermaßen gefeiert. Mit den »Rückert-Liedern« von Gustav Mahler ist sie nach ihrem Kapell-Debüt im Jahr 2009 nun erneut mit dem Orchester in der Frauenkirche zu erleben. Born in Brno in the Czech Republic, Magdalena Kožená studied in her home town as well as in Bratislava under Eva Blahová. Numerous prizes at national and international competitions quickly paved the way to an extraordinary career, in which the singer has already performed in concert and lied recital at the great venues of London, Paris, Brussels, Berlin, Amsterdam, Vienna and Hamburg, as well as the top American and Japanese concert halls. Her musical partners include such pianistic stars as Daniel Barenboim, Yefim Bronfman, András Schiff and Mitsuko Uchida. She is one of the most sought-after mezzo-sopranos on the operatic stage, celebrated for her performances in operas ranging from Monteverdi and Mozart to Strauss. Following her Staatskapelle debut in 2009, Magdalena Kožená is now returning to Dresden to sing Gustav Mahler’s »Rückert Lieder« in the Frauen­k irche.

126

127


Gidon Kremer |

violine

|

violin

In den mehr als 35 Jahren seiner einzigartigen Karriere hat sich Gidon Kremer, 1947 in Riga geboren, zu einem Künstler von außergewöhnlicher Individualität entwickelt, der ausgetretene Pfade meidet und stets neue Richtungen weist. Ausgebildet von David Oistrach am Moskauer Konservatorium, gewann Kremer sowohl den Tschaikowsky- wie auch den Paganini-Wettbewerb. Sein umfangreiches Repertoire umfasst neben den Meisterwerken der Klassik und der Romantik zahlreiche Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Besondere Aufmerksamkeit widmet er zeitgenössischen Komponisten wie Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Sofia Gubaidulina, Luigi Nono, Giya Kancheli und Aribert Reimann. Kremer wurde mit zahlreichen Ehrungen bedacht, darunter der Ernst von Siemens Musikpreis und der Unesco-Preis 2001. In a unique career spanning over 35 years, Gidon Kremer has developed into a musician of extraordinary individuality, always avoiding well-trodden musical byways to seek out fresh artistic fields. Born in Riga in 1947 and taught at Moscow’s Music Conservatory by none other than David Oistrach, Kremer won both the Tchaikovsky and Paganini Competitions. His extensive repertoire includes the masterpieces of the Classical and Romantic eras as well as numerous 20th century compositions. He regularly champions the music of such contemporary composers as Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Sofia Gubaidulina, Luigi Nono, Giya Kancheli and Aribert Reimann. Kremer has been showered with numerous awards, including the Ernst von Siemens Music Prize and the Unesco Prize for 2001.

SOLISTEN SOLOISTS


Sabine Kittel

Robert Langbein

|

|

f löt e

|

flute

Sabine Kittel absolvierte ihr Studium in Dresden und München und ergänzte ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Aurèle Nicolet. Sie errang zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter den 2. Preis beim ARD-Wettbewerb in München. Von 1992 bis 2000 war sie Soloflötistin der Dresdner Philharmonie, seitdem spielt sie auf gleicher Position in der Sächsischen Staatskapelle. 2008 gründete sie das Ensemble Bento, darüber hinaus konzertiert sie als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen in mehreren europäischen Ländern sowie in Japan. Sabine Kittel studied in Dresden and Munich, and completed her training by attending the masterclasses of Aurèle Nicolet. She was a prize-winner at numerous international competitions, including the ARD Competition in Munich where she won 2nd prize. From 1992 to 2000 she was principal flautist of the Dresden Philharmonic Orchestra, and has subsequently held the same position with the Staatskapelle. In 2008 she founded the Ensemble Bento and is a regular concert performer throughout Europe and in Japan, both as a soloist and a chamber partner in diverse groups.

128

129

horn

|

horn

Robert Langbein wurde in Chemnitz geboren und studierte bei Reiner Heimbuch in Weimar und bei Christian-Friedrich Dallmann in Berlin. 1. Preise gewann er bei den Wettbewerben in Markneukirchen (2004) und beim Kurt-Alten-Wettbewerb in Hannover (2005). Nach einem ersten Engagement als Solohornist im Berliner Sinfonie-Orchester – dem heutigen Konzerthausorchester Berlin – ist er seit 2005 Solohornist der Sächsischen Staatskapelle Dresden, in deren Konzerten er bereits mehrfach auch solistisch aufgetreten ist. Born in Chemnitz, Robert Langbein studied in Weimar under Reiner Heimbuch and in Berlin under Christian-Friedrich Dallmann. He won first prize at the Markneukirchen Competition of 2004 and the Kurt-Alten Competition in Hanover one year later. Initially engaged by the Berlin Symphony Orchestra (today the Konzerthaus Orchestra) as principal horn, he has held the same position with the Staatskapelle Dresden since 2005 and has already performed as a soloist at several orchestral concerts.


Jan Martiník

Dorothee Mields

|

|

bariton

|

baritone

Sopran

|

soprano

Jan Martiník studierte am Janáček-Konservatorium in Ostrava und gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter der Song Prize beim BBC Cardiff Singer of the World Competition im Jahr 2009. Seit 2008 ist Martiník Ensemblemitglied an der Komischen Oper in Berlin, wo er bisher als Sarastro (»Die Zauberflöte«), Colline (»La Bohème«), Marquis d’Obigny (»La traviata«), Eremit (»Der Freischütz«) und Masetto (»Don Giovanni«) zu hören war. Mit der Baritonpartie in Dvořáks »Te Deum« gibt er nun sein Debüt bei der Staatskapelle Dresden.

Mit Werken von Monteverdi, Bach und Mozart bis hin zu Boulez bildet die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts ebenso einen Schwerpunkt von Dorothee Mields’ musikalischen Aktivitäten wie Kompositionen der Gegenwart. Zu ihren künstlerischen Partnern zählen Ensembles wie das Collegium Vocale Gent, das L’Orfeo Barockorchester und das Klangforum Wien sowie Dirigenten wie Ivor Bolton, Martin Haselböck, Philippe Herreweghe und ­Gustav Leonhardt. Über 40, zum Teil preisgekrönte CD-Einspielungen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.

A former student at the Janáček Conservatory in Ostrava (Czech Republic), Jan Martiník has won numerous prizes at international competitions, including the Song Prize at the BBC Cardiff Singer of the World Competition in 2009. In 2008 he joined the company of Berlin’s Komische Oper where he has already performed the roles of Sarastro (»Die Zauberflöte«), Colline (»La Bohème«), Marquis d’Obigny (»La traviata«), the Hermit (»Der Freischütz«) and Masetto (»Don Giovanni«). Now he will make his debut performance with the Staatskapelle Dresden, singing the baritone part in Dvořáks »Te Deum«.

Dorothee Mields’s wide-ranging vocal activities encompass music of the 17th and 18th centuries as well as contemporary compositions. A look at her repertoire reveals a list of composers running from Monteverdi, Bach and Mozart up to Boulez. The soprano’s artistic partners include ensembles such as Collegium Vocale Gent, L’Orfeo Baroque Orchestra and Klangforum Vienna, as well as conductors such as Ivor Bolton, Martin Haselböck, Philippe Herreweghe and Gustav Leonhardt. ­Dorothee Mields’s impressive career is documented in over 40 CDs, many of which are prize-winning recordings.

SOLISTEN SOLOISTS


Anna Netrebko |

sopran

|

soprano

Anna Netrebko ist eine der bedeutendsten und zugleich populärsten Sängerinnen unserer Zeit. Ihre Auftritte an den führenden Opern- und Konzerthäusern der Welt werden von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert, und sie begeistert Menschen weit über die Grenzen des reinen Opernpublikums hinaus. Ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper veranlasste einen Kritiker zu der Feststellung: »Es gibt niemanden, der liebenswerter, anmutiger ist und aufregender singen kann.« Ihr Repertoire umfasst die großen Partien von Mozart über Verdi bis hin zu Tschaikowsky, doch auch im Lied-, Oratorienund Konzertbereich sorgt sie zunehmend für Aufsehen. Ihre Aufnahmen sind absolute Bestseller, ihre Einspielung von Opernduetten mit Rolando Villazón – aufgenommen 2006 mit der Dresdner Staatskapelle – stürmte gar auf Platz 3 der deutschen Popcharts. Anna Netrebko is one of the most highly acclaimed and popular singers of the age. Her appearances at the world’s foremost opera houses and concert venues are celebrated by press and public alike, and she is able to reach out beyond opera-lovers to attract a much wider audience. The soprano’s debut at Bavaria’s State Opera House moved one music critic to declare that »there is no other more lovable, graceful and exciting singer.« With a repertoire which includes the great Mozart, Verdi and Tchaikovsky roles, Anna Netrebko’s lied recitals, oratorio and concert appearances are also keenly anticipated. Her recordings are always huge sellers, while the CD of operatic duets recorded in 2006 together with Rolando Villazón and the Staatskapelle raced up the German pop charts to land at place three.

130

131


René Pape |

b a ss

|

b a ss

Der Dresdner Bass absolvierte seine Ausbildung im Dresdner Kreuzchor sowie an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden und gilt mittlerweile als eine der herausragenden Sängerpersönlichkeiten unserer Zeit. 1988 wurde er festes Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper. Seither sang er dort zahlreiche große Partien seines Fachs wie Sarastro (»Die Zauberflöte«), Rocco (»Fidelio«), König Heinrich (»Lohengrin«), Fafner (»Das Rheingold«), Pogner (»Die Meistersinger von Nürnberg«), König Marke (»Tristan und Isolde«) oder Ramphis (»Aida«). Als Gast ist er an allen großen Bühnen weltweit gefragt, darunter die MET, die Bayreuther und Salzburger Festspiele, die Wiener Staatsoper und die Semperoper. Born in Dresden, René Pape’s initial musical training was as a member of the city’s Kreuzchor (boys’ choir) before studying at the local Carl Maria von Weber College of Music. Today he is one of classical music’s most popular and fêted singers. In 1988 he joined the company of Berlin’s State Opera, and in subsequent years he has sung numerous great bass roles, such as Sarastro (»Die Zauberflöte«), Rocco (»Fidelio«), King Heinrich (»Lohengrin«), Fafner (»Das Rheingold«), Pogner (»Die Meistersinger von Nürnberg«), King Marke (»Tristan und Isolde«) or Ramfis (»Aida«). He is a much sought-after guest singer at all the world’s top venues, including the MET, the Bayreuth and Salzburg Festivals, Vienna’s State Opera and the Semper Opera.

SOLISTEN SOLOISTS


Timothy Oliver

Lilli Paasikivi

|

|

tenor

|

tenor

Der Tenor Timothy Oliver wurde in Virginia geboren und schloss sein Musikstudium am Cincinnati Conservatory of Music im Jahr 2003 ab. Unmittelbar danach erhielt er verschiedenste Engagements an der Virginia Opera, wo er u.a. als Tamino debütierte. Seit 2005 ist Timothy Oliver als Solist an der Dresdner Semperoper verpflichtet. Seither war er hier in 26 verschiedenen Operninszenierungen zu hören, u.a. als Steuermann (»Der Fliegende Holländer«) oder als Valzacchi (»Der Rosenkavalier«). In der jüngeren Vergangenheit konnte Timothy Oliver zunehmend auch Erfolge im lyrischen Tenorfach feiern. Born in Virginia, Timothy Oliver graduated from the Cincinnati Conservatory of Music in 2003. He was quickly snapped up by Virginia Opera for diverse engagements, the first of which saw him debut as Tamino. In 2005 the tenor joined the Semper Opera Dresden as a soloist. Since then he has sung in 26 different opera productions, including the Steersman in »The Flying Dutchman« and Valzacchi in »Der Rosenkavalier«. More recently Timothy Oliver has been greatly lauded for his performances as a lyric tenor.

132

133

mezzosopran

|

mezzo-soprano

Die gebürtige Finnin war Privatschülerin von Dame Janet Baker und studierte in Stockholm und London. Spätestens seit ihrem Debüt als Fricka mit den Berliner Philharmonikern nehmen Wagner-Partien einen zentralen Platz in ihrem Bühnenrepertoire ein. Im Konzertsaal reicht ihr Spektrum von Wagners »Wesendonck-Liedern« bis hin zu Schönbergs »Gurreliedern«. Ihr besonderes Interesse gilt den Gesangspartien in Werken von Jean Sibelius und Gustav Mahler. Die Mezzopartie in Mahlers dritter Symphonie singt sie nun anlässlich ihres Debüts bei der Staatskapelle. The Finnish singer took private tuition from Dame Janet Baker and studied in Stockholm and London. Since her debut as Fricka with the Berlin Philharmonic, the great Wagner roles have become central to her operatic work. With a concert repertoire ranging from Wagner’s »Wesendonck Lieder« to the »Gurrelieder« of Schönberg, Lilli Paasikivi is particularly fascinated by the vocal parts in large-scale works by Jean Sibelius and Gustav Mahler. She will now sing the part for mezzo-soprano in Mahler’s Third Symphony in the Semper Opera House, and at the same time make her debut with the Staatskapelle.


Marianna Pizzolato

Christoph Pohl

|

|

mezzosopran

|

mezzo-soprano

b a ss

|

b a ss

Marianna Pizzolato absolvierte ihr Studium am Conservatorio Vincenzo Bellini in Palermo. Auf der Opernbühne debütierte sie in der Saison 2002/2003 mit der Titelpartie in Rossinis »Tancredi«. Ihr Repertoireschwerpunkt liegt auf der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Unter der Leitung von Sebastian Weigle wurde sie mit Mozarts »La clemenza di Tito« in Barcelona gefeiert, unter Riccardo Muti sang sie in Cherubinis »Missa solemnis«. Anlässlich des ZDF-Adventskonzerts in der Frauenkirche musiziert Marianna Pizzolato nun erstmals mit der Staatskapelle.

Christoph Pohl studierte in Hannover bei Carol Richardson-Smith und Justus Zeyen. 2008 gewann er den 2. Platz beim RobertSchumann-Wettbewerb in Zwickau. Inzwischen gastierte er bei zahlreichen Festivals als Lied- und Konzertsänger. Von 2003 an war er zwei Jahre lang Mitglied des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper, seit September 2005 ist er festes Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper. Dort war es bisher u.a. als Guglielmo (»Così fan tutte«), Papageno (»Die Zauberflöte«), Ottokar (»Der Freischütz«) oder Wolfram (»Tannhäuser«) zu erleben.

Marianna Pizzolato studied at Palermo’s Conservatorio Vincenzo Bellini. Her debut on the operatic stage came in the 2002/2003 season with the title role in Rossini’s »Tancredi«. The mezzo-soprano’s favoured repertoire is the music of the 17th and 18th century. Under conductor Sebastian Weigle she enjoyed great success in Mozart’s »La clemenza di Tito« in Barcelona, and collaborated with Riccardo Muti in Cherubini’s »Missa solemnis«. Marianna Pizzolato will now make her debut with the Staatskapelle at the ZDF Advent Concert in the Frauenkirche.

During his studies in Hanover Christoph Pohl was taught by Carol RichardsonSmith and Justus Zeyen. In 2008 he won second place at the Robert Schumann Competition in Zwickau, and subsequently has appeared at numerous festivals as a lied recitalist and concert singer. From 2003 to 2005 he was a member of the opera studio at Hamburg’s State Opera, and in September 2005 joined the company of the Semper Opera. Over the last few years he has performed the roles of Guglielmo (»Così fan tutte«), Papageno (»Die Zauberflöte«), Ottokar (»Der Freischütz«) and Wolfram (»Tannhäuser«).

SOLISTEN SOLOISTS


Grand Hotel Taschenbergpalais

EIN STÜCK DRESDNER GESCHICHTE Wo sonst lässt sich der Zauber Dresdens besser erleben als in einem historischen Barockpalais? Umgeben von weltberühmten Zeugnissen sächsischer Kultur wie Frauenkirche, Zwinger und Semperoper mit der weltbekannten Staatskapelle Dresden? IM TASCHENBERGPALAIS KEMPINSKI DRESDEN Vor über 300 Jahren von August dem Starken als Liebesgabe für seine unvergessliche Mätresse Gräfin von Cosel erbaut. Heute eines der schönsten Grand Hotels unserer Zeit.

Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden · Taschenberg 3 · 01067 Dresden · Germany Telephone +49 351 4912 0 · Fax +49 351 4912 812 E-Mail: reservations.taschenbergpalais@kempinski.com · www.kempinski.com/dresden

134

135


Maurizio Pollini |

klavier

|

piano

Mit dem Gewinn des Warschauer Chopin-Wettbewerbs im Jahr 1960 legte Maurizio Pollini den Grundstein zu einer Karriere, die ihn als einen der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit ausweist. Seine Solorecitals wie auch Orchesterkonzerte in den großen Sälen der Welt mit Dirigenten wie Karl Böhm, Sergiu Celibidache, Herbert von Karajan, Claudio Abbado oder Pierre Boulez sind Dokumente einer Künstlerlaufbahn, die ihresgleichen sucht. Bereits im Jahr 1966 wurde Pollini mit dem Ernst von Siemens Musikpreis in München geehrt, 1987 erhielt er den Ehrenring der Wiener Philharmoniker. Pollinis Repertoire reicht von der Barockmusik bis zur zeitgenössischen Musik, für die er sich wie kaum ein anderer Künstler nachhaltig einsetzt. Eindrucksvoller Beleg für diese Passion ist seine Gesamteinspielung der Klavierwerke von Berg, Webern, Manzoni, Nono, Boulez und Stockhausen. Maurizio Pollini’s triumph at Warsaw’s Chopin Competition in 1960 was only the first step in an exceptional career which today sees him widely regarded as one of the most important pianists of the age. His solo recitals and orchestral concerts in the world’s top venues under conductors such as Karl Böhm, Sergiu Celibidache, Herbert von Karajan, Claudio Abbado or Pierre Boulez are all proof of his stature as a unique artist. Already in 1966 Pollini was awarded the Ernst von Siemens Music Prize in Munich, and in 1987 received the Vienna Philharmonic Orchestra’s coveted Honorary Ring. The pianist’s repertoire runs the gamut from Baroque music to the work of contemporary composers. His long years of dedication and enthusiasm in performing modern music are documented by brilliant recordings of the complete piano music of Berg, Webern, Manzoni, Nono, Boulez and Stockhausen. SOLISTEN SOLOISTS


Vadim Repin |

violine

|

violin

Musik ist die Muttersprache des russischen Geigers Vadim Repin. Er gilt als ein vielseitiger Virtuose, dessen unglaubliche Klangfarben, gepaart mit einer makellosen Technik, das Publikum weltweit begeistern. Geboren in Sibirien, stand er bereits mit fünf Jahren erstmals auf der Bühne. Als Vierzehnjähriger gab er seine Debüts in Tokio, München, Berlin und Helsinki, nur ein Jahr später in der New Yorker Carnegie Hall. Inzwischen ist er mit allen bedeutenden Orchestern der Welt aufgetreten und hat dabei mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Daniele Gatti, Valéry Gergiev und Mariss Jansons zusammengearbeitet. Vadim Repin spielt die Guarneri del Gesù »von Szerdahely« aus dem Jahr 1736. Music is the first language of Russian violinist Vadim Repin. He is regarded as a multifaceted virtuoso, whose amazing tonal range and colour, combined with an immaculate technique, bring audiences around the world to their feet. Born in Siberia, his first stage appearance was at five years of age. At age fourteen came his debut performances in Tokyo, Munich, Berlin and Helsinki, and one year later in New York’s Carnegie Hall. Since then he has played with all the great international orchestras, and collaborated with such star conductors as Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Daniele Gatti, Valéry Gergiev and Mariss Jansons. Vadim Repin plays a Guarneri del Gesù violin from 1736 with the name »von Szerdahely«.

136

137


Mitsuko Uchida |

klavier

|

piano

Mitsuko Uchida wird weltweit für ihre stets von intellektueller Wachheit und tiefer musikalischer Einsicht geprägten Interpretationen gefeiert. Sie gilt als Expertin für die Klavierwerke von Mozart, Beethoven und Schubert, aber auch die Werke von Berg, Webern, Schönberg, Debussy und Messiaen liegen ihr besonders am Herzen. Ihre Einspielung des Schönberg-Klavierkonzerts mit dem Cleveland Orchestra unter Pierre Boulez wurde mit dem Gramophone Award ausgezeichnet. Uchida ist als Solistin und Kammermusikerin auf allen Bühnen weltweit zu Hause. Durch ihre Mitarbeit beim Borletti Buitoni Trust unterstützt sie junge Nachwuchskünstler, außerdem leitet sie gemeinsam mit Richard Goode das Marlboro-Musikfestival in den USA. Mitsuko Uchida is celebrated around the world for her brilliant performances which combine a probing intellect with deep musical understanding. Although regarded as a specialist for the piano works of Mozart, Beethoven and Schubert, she also holds the music of Berg, Webern, Schönberg, Debussy and Messiaen in high regard. Her recording of Schönberg’s Piano Concerto with conductor Pierre Boulez and the Cleveland Orchestra won a Gramophone Award. Uchida is regularly invited to perform on the world’s top stages as a guest soloist and chamber musician. She helps young musicians with her work for the Borletti Buitoni Trust, and together with Richard Goode is director of the Marlboro Music Festival in the USA.

SOLISTEN SOLOISTS


138

Michael Schade

Ute Selbig

|

|

tenor

|

tenor

Sopran

|

soprano

Michael Schade ist einer der international erfolgreichsten Sänger seiner Generation. Regelmäßig wird er von den bedeutenden Opernhäusern und Konzertsälen weltweit eingeladen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Wiener Staatsoper, wo er u.a. in allen Mozart-Partien seines Faches aufgetreten ist. Bei den Salzburger Festspielen steht der Künstler seit nunmehr 15 aufeinander folgenden Jahren auf der Bühne. Auch als Konzertsänger ist Michael Schade äußerst gefragt und arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Harding und Christian Thielemann.

Ute Selbig zählt seit Jahren zu den herausragenden Sängerinnen des Solistenensembles der Sächsischen Staatsoper Dresden. Zu ihren Paraderollen zählen die großen Mozart-Partien wie auch Agathe (»Der Freischütz«), Micaëla (»Carmen«) oder Zdenka (»Arabella«), für die sie von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wird. Als erste Künstlerin überhaupt wurde sie mit dem Christel-Goltz-Preis ausgezeichnet. Große Erfolge feiert sie ebenso auf dem internationalen Konzert- und Opernparkett unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Franz Welser-Möst und Daniel Barenboim.

Michael Schade is one of the most successful singers of his generation. Regularly invited to the world’s premier opera houses and concert halls, he enjoys an especially close relationship to Vienna’s State Opera, where he has sung all the great Mozart tenor roles. In addition to appearing at every Salzburg Festival over the past 15 years, Michael Schade is also in great demand as a concert singer, performing under such great conductors as Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Harding and Christian Thielemann.

A company member of Saxon State Opera Dresden, Ute Selbig has proved herself a truly outstanding soloist over many years. She has thrilled audiences and critics alike as Agathe (»Der Freischütz«), Micaëla (»Carmen«) or Zdenka (»Arabella«) as well as in the great Mozart roles. The soprano was the first recipient of the Christel Goltz Prize. On the international stage she is in great demand as a concert and opera singer, with highly successful appearances under such great conductors as Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Franz Welser-Möst and Daniel Barenboim.

139


Roman Trekel

Anke Vondung

|

|

bariton

|

baritone

Der in Pirna geborene Roman Trekel studierte an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Mehrere Wettbewerbspreise legten den Grundstein für seine internationale Karriere. 1998 wurde er in das Ensemble der Berliner Staatsoper aufgenommen. Trekel ist ebenso gefeierter Konzert- und Liedsänger und tritt regelmäßig in den großen Musikmetropolen Europas und der USA auf. Zu seinen künstlerischen Partnern zählen Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, René Jacobs, Zubin Mehta oder Christian Thielemann. Born in the nearby town of Pirna, Roman Trekel studied at Berlin’s Hanns Eisler College of Music. His many prizes in vocal competitions paved the way to an international career. In 1998 he joined the ensemble of Berlin’s State Opera. The baritone is equally celebrated as a lied recitalist and concert singer, regularly performing at the great classical venues of Europe and the USA. His musical partners have included such eminent conductors as Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, René Jacobs, Zubin Mehta and Christian Thielemann.

mezzosopran

|

mezzo-soprano

Anke Vondung erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Mannheim und war Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe. Ihr erstes Engagement führte sie an das Tiroler Landestheater in Innsbruck. Inzwischen gastierte sie am Théâtre du Châtelet Paris, bei den Salzburger Festspielen, der Salzburger Mozartwoche, beim Glyndebourne Festival, an den Staatsopern von Hamburg, Berlin und München sowie an der Metropolitan Opera in New York. Von 2003 bis 2006 war sie festes Ensemblemitglied der Semperoper und ist dem Haus auch weiterhin eng verbunden. Anke Vondung studied voice at Mannheim’s College of Music and was a prizewinning participant in several international singing competitions. Her first engagement was with the Tyrol Landestheater in Innsbruck. Subsequently she has performed at the Théâtre du Châtelet Paris, the Salzburg Festival, the Salzburg Mozart Week, the Glyndebourne Festival, the State Opera Houses of Hamburg, Berlin and Munich as well as at New York’s Metropolitan Opera. A company member of the Semper Opera from 2003 to 2006, she remains closely linked to the opera house.

SOLISTEN SOLOISTS


Matthias Wollong

Endrik Wottrich

|

|

violine

|

violin

Matthias Wollong begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Sein Studium absolvierte er u.a. bei dem legendären Geiger und Pädagogen Tibor Varga. Zahlreiche Wettbewerbserfolge ebneten ihm den Weg zu Konzerten als Solist und mit Orchester in ganz Europa. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Marek Janowski und Sir Colin Davis zusammen. Seit 1999 ist Matthias Wollong 1. Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle, nachdem er zuvor die gleiche Position beim RSO Berlin innehatte. Wollong spielt auf einer Violine von Andreas Guarneri aus dem Jahre 1676. Matthias Wollong began to play the violin at five years of age. Later he studied under the legendary violinist and teacher Tibor Varga. Numerous triumphs in international competitions paved the way to a career as a recitalist and soloist: in concerts throughout Europe he has collaborated with such great conductors as Rafael Frühbeck de Burgos, Marek Janowski and Sir Colin Davis. Since 1999 Matthias Wollong has been concertmaster of the Staatskapelle after holding the same post with the RSO Berlin. He plays an Andreas Guarneri violin from 1676.

140

141

tenor

|

tenor

Endrik Wottrich wurde in Celle geboren und studierte Violine und Gesang in Würzburg und New York. Sein Bühnendebüt gab er im September 1992 als Cassio (»Otello«) am Staatstheater Wiesbaden. Sein Repertoire umfasst heute Partien von Mozart über Wagner und Verdi bis hin zu Berg. 2004 debütierte er als Siegmund an der Semperoper, auch in Bayreuth ist er regelmäßig zu hören. Im Konzertbereich musizierte er mit bedeutenden Orchestern unter der Leitung von Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus ­Harnoncourt, Philippe Herreweghe, ­R iccardo Chailly oder Christian Thielemann. Born in the German town of Celle, Endrik Wottrich studied violin and voice in Würzburg and New York. He gave his stage debut in September 1992 at Wiesbaden’s State Theatre in the role of Cassio (»Otello«). Today his repertoire ranges from Mozart, Wagner and Verdi to Alban Berg. His Semper Opera debut came in 2004 as Siegmund, a role which he frequently performs in Bayreuth. As a concert artist Endrik Wottrich has sung with leading orchestras under the direction of such conductors as Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Riccardo Chailly and Christian Thielemann.


Georg Zeppenfeld

Ruth Ziesak

|

|

b a ss

|

b a ss

Sopran

|

soprano

Nach ersten Bühnenjahren in Münster und Bonn wurde Georg Zeppenfeld 2001 an die Sächsische Staatsoper Dresden engagiert, die seither seine künstlerische Heimat ist. Unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Kent Nagano und Fabio Luisi konnte er sich ein breites Repertoire bedeutender Basspartien erarbeiten. Seit 2002 gastierte er wiederholt bei den Salzburger Festspielen. 2005 feierte er in einer Neuproduktion der »Zauberflöte« im Festspielhaus BadenBaden als Sarastro große Erfolge – eine Partie, die ihn 2011 auch an die Wiener Staatsoper führen wird.

Die Sopranistin Ruth Ziesak studierte an der Musikhochschule in Frankfurt am Main bei Elsa Cavelti und begann ihre berufliche Laufbahn als Mitglied des Stadttheaters in Heidelberg. Inzwischen wird sie auf allen Podien weltweit gefeiert, darunter die Staatsopern von München, Berlin und Wien, die Mailänder Scala, die Opéra national de Paris sowie die New Yorker MET. Die vielseitige Künstlerin ist darüber hinaus auch eine gefragte Konzertsängerin und arbeitet mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Daniele Gatti, Riccardo Muti, Riccardo Chailly und den führenden Symphonieorchestern in Europa und den USA zusammen.

After initial engagements in Münster and Bonn, Georg Zeppenfeld joined Saxon State Opera in 2001. At his new artistic home he has developed a wide repertoire of bass roles while collaborating with distinguished conductors such as MyungWhun Chung, Daniele Gatti, Kent Nagano and Fabio Luisi. Since 2002 he has regularly sung at the Salzburg Festival. In 2005 he enjoyed great success as Sarastro in a new production of »Die Zauberflöte« at Baden-Baden’s Festspielhaus. He will perform the same role at Vienna’s State Opera in 2011.

Ruth Ziesak studied under Elsa Cavelti at Frankfurt am Main’s College of Music. After launching her professional career as a member of Heidelberg’s Stadttheater, the soprano has since triumphed on all the world’s great operatic stages, including the State Operas of Munich, Berlin and Vienna, La Scala in Milan, the Opéra national de Paris as well as New York’s MET. This versatile artist is also in great demand as a concert singer: under conductors Herbert Blomstedt, Daniele Gatti, Riccardo Muti and Riccardo Chailly she has performed with the leading symphony orchestras of Europe and the USA.

SOLISTEN SOLOISTS


Sächsischer Staatsopernchor Dresden C h o r d i r e k t o r P a b l o Ass a n t e c h o r u s d i r e c t o r

Der Dresdner Staatsopernchor wurde 1817 auf Initiative des Hofkapellmeisters Carl Maria von Weber gegründet, der die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors« für das neu zu schaffende deutsche Opernrepertoire gefordert hatte. In der Folge entwickelte sich der Dresdner Opernchor zu einem erstklassigen und gefragten Klangkörper, der bis heute zu den führenden Opernchören Europas zählt. Seine Auftritte in Opernvorstellungen, seine Mitwirkung in Konzerten und zahlreichen Medienproduktionen brachten ihm weltweite Beachtung ein. Besonders prägend für den Chor war die Arbeit mit dem Dirigenten Giuseppe Sinopoli. Seit Beginn der Saison 2009/2010 steht der Argentinier Pablo Assante dem Dresdner Staatsopernchor als Chordirektor vor. Dresden’s State Opera Chorus was founded in 1817 on the initiative of music director Carl Maria von Weber who demanded a »permanent opera choir« for a prospective German operatic repertoire. Over the following years the group developed into a brilliant and highly sought-after vocal ensemble which today is still one of Europe’s top opera choruses. Its appearances in opera productions, concerts and numerous radio and television productions have ensured a worldwide recognition. The regular collaboration with conductor Giuseppe Sinopoli particularly influenced the ensemble’s development. Pablo Assante from Argentina has been director of the Dresden State Opera Chorus since the beginning of the 2009/2010 season. 142

143


MDR Rundfunkchor Leipzig C h o r d i r e k t o r H o wa r d A r m a n c h o r u s d i r e c t o r

Der MDR Rundfunkchor Leipzig ist der größte und traditionsreichste Chor des öffentlichrechtlichen Rundfunks in Deutschland. Nahezu 200 Schallplatten und CDs hat das Ensemble in seiner über 60-jährigen Geschichte aufgenommen. Seit 1998 liegt die Leitung des Chores in den Händen von Howard Arman. Unter seinen Vorgängern finden sich berühmte Namen wie Herbert Kegel, Wolf-Dieter Hauschild und Jörg-Peter Weigle. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Sir Colin Davis, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Georges Prêtre oder Sir Roger Norrington haben in der Vergangenheit und Gegenwart mit dem MDR Rundfunkchor zusammengearbeitet. Auch an Konzerten und Aufnahmen der Staatskapelle ist der Chor seit Jahrzehnten regelmäßig beteiligt. The MDR Radio Choir is the largest choir of Germany’s public broadcasting network, and also the one with the most impressive history. Over its 60-year existence the ensemble has amassed a back catalogue of almost 200 records and CDs. Howard Arman has been chorus director since 1998. His predecessors in this post include such illustrious names as Herbert Kegel, Wolf-Dieter Hauschild and Jörg-Peter Weigle. Conductors such as Herbert von Karajan, Kurt Masur, Sir Colin Davis, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Georges Prêtre or Sir Roger Norrington have all previously worked with the MDR Radio Choir. In addition, the ensemble has regularly taken part in Staatskapelle concerts and recordings over the past decades. CHÖRE & GASTORCHESTER CHOIRS & GUEST ENSEMBLES


Philharmonischer Chor Prag C h o r d i r e k t o r L u k a s Va s i l e k c h o r u s d i r e c t o r

Der Philharmonische Chor Prag gehört zu den bedeutendsten und traditionsreichsten Chören Europas. Im Jahr 1935 von Jan Kühn gegründet, war er als Tschechischer Sängerchor zunächst ein Ensemble des Tschechoslowakischen Rundfunks, bevor er 1953 der Tschechischen Philharmonie angegliedert wurde. Die Aufhebung dieses Bündnisses im Jahr 1991 bedeutete für den Klangkörper eine neue künstlerische Herausforderung, die ihn inzwischen zu Konzerten mit den Berliner Philharmonikern, dem Israel Philharmonic Orchestra oder dem Concertgebouworkest Amsterdam zusammengeführt hat. Seit vielen Jahren ist der Chor regelmäßig bei bedeutenden Festivals zu Gast, darunter der Prager Frühling, die Salzburger Festspiele sowie die Berliner und Wiener Festwochen. The Philharmonic Choir Prague is one of Europe’s oldest and most illustrious choirs. Founded by Jan Kühn in 1935 as a Czech vocal ensemble, the group initially performed as a Czechoslovakian radio choir before becoming affiliated to the Czech Philharmonic Orchestra in 1953. When this collaboration came to an end the choir sought new artistic challenges and opportunities. In the last years it has performed in concert with the Berlin Philharmonic Orchestra, the Israel Philharmonic Orchestra and Amsterdam’s Royal Concertgebouw Orchestra. The choir is also a regular guest at leading music festivals, such as the Prague Spring Festival, the Salzburg Festival as well as the Berlin and ­V ienna Music Festivals.

144

145


Dresdner Kammerchor C h e f d i r i g e n t H a n s - C h r i s t o p h R a d e m a n n P r i n c i pa l C o n d u c t o r

Der Dresdner Kammerchor gehört zu den Spitzenchören Deutschlands und ist bekannt für seinen unverwechselbaren Klang von großer Intensität und Klarheit. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 wurde der Chor von Hans-Christoph Rademann zu einem hoch geschätzten Ensemble entwickelt, das auf zahlreichen Konzertreisen auch außerhalb Europas (etwa in den USA, Südafrika, Indien und China) große Erfolge feierte. Das breit gefächerte Repertoire des Chores reicht von der Musik der Renaissance bis zu Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Für seine Interpretationen des romantischen und zeitgenössischen Repertoires wurde der Dresdner Kammerchor mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter der Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Stiftung. The Dresden Chamber Choir is one of Germany’s top vocal ensembles, famed for its unique sound combining clarity with great intensity. Since its foundation in 1985 the choir has developed into a highly esteemed group under the care and attention of HansChristoph Rademann. It has enjoyed great success on numerous concert tours both inside and outside Europe (for example in the USA, South Africa, India and China). The ensemble’s diverse repertoire ranges from Renaissance music to new music from the 21st century. For its interpretations of the Romantic and contemporary repertoire the Dresden Chamber Choir has received numerous prizes and accolades, including the Ernst von Siemens Foundation Prize.

CHÖRE & GASTORCHESTER CHOIRS & GUEST ENSEMBLES


Vocal Concert Dresden K ü nst ler ischer Lei t er Pet er Kopp a rt ist ic dir ector

Das Vocal Concert Dresden wurde 1993 von Peter Kopp als »Körnerscher Sing-Verein« gegründet und im Frühjahr 2008 umbenannt. Sein anspruchsvolles Repertoire reicht von Programmen mit Werken von Praetorius, Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn und Brahms bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, die zum Teil vom Vocal Concert Dresden uraufgeführt wurden. Neben der Musik des ausgehenden 18. Jahrhunderts, der das Ensemble einen hohen Stellenwert einräumt, bilden Projekte zur sächsischen Musikgeschichte einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit. Der Chor gastiert regelmäßig bei renommierten nationalen und internationalen Festivals und wurde wiederholt zu Konzerten nach Italien, Frankreich, Polen, Tschechien, in die Niederlande und die USA eingeladen. Founded in 1993 by Peter Kopp as the »Körnerscher Sing-Verein«, the Vocal Concert Dresden adopted its current name in the spring of 2008. Its ambitious repertoire ranges from programmes featuring Praetorius, Bach, Handel, Haydn, Mendelssohn and Brahms to contemporary compositions, some of which have been premiered by the Vocal Concert Dresden. In addition to the ensemble’s fondness for late 18th century music, it is frequently involved in projects to perform historic pieces connected to Saxony’s musical past. The choir is a frequent guest at prominent national and international festivals, and has received return invitations to perform at concerts in Italy, France, Poland, the Czech Republic, the Netherlands and the USA.

146

147


Gustav Mahler Jugendorchester M usi k di r ek tor Cl au dio A bba do m usic di r ector

Das Gustav Mahler Jugendorchester wurde 1986 auf Initiative seines heutigen Musikdirektors Claudio Abbado in Wien gegründet. Es gilt als das weltweit führende Jugendorchester und wurde 2007 mit einem Preis der Europäischen Kulturstiftung ausgezeichnet. Neben der Förderung des musikalischen Nachwuchses und der Arbeit mit jungen Musikern war es Abbado ein wichtiges Anliegen, das gemeinsame Musizieren junger österreichischer Musiker mit Kollegen aus der damaligen ČSSR und Ungarn zu fördern. So gelang es dem GMJO als erstem internationalen Jugendorchester, freie Probespiele in den Ländern des ehemaligen Ostblocks abzuhalten. 1992 wurde das GMJO für Musiker bis zum 26. Lebensjahr aus ganz Europa zugänglich. Heute steht es als gesamteuropäisches Jugendorchester unter dem Patronat des Europarates. The Gustav Mahler Youth Orchestra was founded in Vienna in 1986 by its current music director, Claudio Abbado. Regarded as the world’s leading youth ensemble, in 2007 it was awarded the Orchestra Prize of the European Cultural Foundation. In addition to supporting and collaborating with young musicians, one of Abbado’s main concerns was to offer the musical youth of Austria, the former Soviet Union and Hungary the chance to rehearse and perform together. The GMYO was thus the first international youth orchestra which succeeded in holding open auditions in the countries of the Eastern Bloc. Since 1992 the GMYO has been open to all young musicians from Europe up to the age of 26. It currently enjoys the patronage of the European Council as a pan-European youth orchestra.

CHÖRE & GASTORCHESTER CHOIRS & GUEST ENSEMBLES


Konzertrepertoire Concert Repertoire Kurt Atterberg (1887-1974)

Zoltan Kodály (1882-1967)

Hornkonzert a-Moll op. 28 seite 58

Tänze aus Galánta seite 59 Ungarisches Rondo für Streichorchester seite 59

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Franz Lehár (1870-1948)

»Ah perfido!« op. 65 seite 76 Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

seite 34

Auszüge aus »Die lustige Witwe« seite 47

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 seite 35, 76 Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 seite 33, 75

Franz Liszt (1811-1886)

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 seite 44

»Eine Faust-Symphonie« (Fassung 1857) seite 48

Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 seite 33, 75 Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 seite 35, 76

Gustav Mahler (1860-1911)

Violinkonzert D-Dur op. 61 seite 75, 76

Adagio aus der Symphonie Nr. 10 Fis-Dur seite 39 »Rückert-Lieder« seite 53

Theobald Böhm (1794-1881)

Symphonie Nr. 3 d-Moll seite 50, 77

»Grande Polonaise« op. 16 seite 59

Frank Martin (1890-1974) Johannes Brahms (1833-1897)

»Pavane couleur du temps« seite 58

»Ein deutsches Requiem« op. 45 seite 38, 76 Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 seite 43

Bohuslav Martinů (1890-1959)

Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 seite 58

Symphonie Nr. 4 seite 41

Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68 seite 42, 77 Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 seite 35, 76

Olivier Messiaen (1908-1992)

»Tragische Ouvertüre« d-Moll op. 81 seite 43

»L’Ascension« (Die Himmelfahrt) seite 39

Anton Bruckner (1824-1896)

Darius Milhaud (1892-1974)

Symphonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« seite 77

Violinkonzert Nr. 2 op. 263 seite 58

Antonín Dvořák (1841-1904)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 seite 36

Klavierkonzert c-Moll KV 491 seite 36

»Te Deum« op. 103

Missa c-Moll KV 427 (Robert D. Levin) seite 54

seite 41

Violoncellokonzert h-Moll op. 104 seite 40

Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 seite 39

Joseph Haydn (1732-1809)

Isabel Mundry (geboren 1963)

Symphonie d-Moll Hob. I:80 seite 58

»Scandello-Verwehungen« [2009/2010] seite 66

Symphonie c-Moll Hob. I:95

seite 59

Max Reger (1873-1916) Leoš Janáček (1854-1928) Suite aus »Die Ausflüge des Herrn Broucek« seite 41 »Taras Bulba« seite 34

148

149

»Eine romantische Suite« op. 125 seite 43


Kaija Saariaho (geboren 1952)

Jean Sibelius (1865-1957)

»Lumière et Pesanteur« (Helligkeit

»Tapiola« op. 112 seite 34

und Schwere) [2009]

seite 50

Libor Šíma (geboren 1967) Camille Saint-Saëns (1835-1921) Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33

»AHAB« seite 65 seite 59

Johannes Maria Staud (geboren 1974) Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) Kammersymphonie op. 110a (Rudolf Barschai) seite 63 Klavierquintett g-Moll op. 57

seite 63

Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 seite 63

»Die Auflösung des Murmelspiels« [2010/2011] seite 66 »Tondo«, Preludio für Orchester [2009/2010] seite 42, 77

Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43 seite 37, 76

Richard Strauss (1864-1949)

Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 seite 63

»Metamorphosen« für 23 Solostreicher seite 49

Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 seite 63 Violoncellosonate d-Moll op. 40 seite 63

Tōru Takemitsu (1930-1996)

Violinsonate G-Dur op. 134

Requiem für Streicher seite 59

seite 63

Franz Schubert (1797-1828)

Pjotr I. Tschaikowsky (1840-1893)

Streichquartett d-Moll D 810

»Rokoko-Variationen« op. 33 seite 77

»Der Tod und das Mädchen«

Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 seite 40, 76

(Gustav Mahler) seite 59

Violinkonzert D-Dur op. 35 seite 37, 76

Robert Schumann (1810-1856)

Erkki-Sven Tüür (geboren 1959)

»Adventlied« op. 71

seite 53

»Der Eidgenossen Nachtwache« und »Freiheitslied« op. 62 Nr. 1 und 2 (Joachim Draheim)

seite 53

Klavierkonzert a-Moll op. 54 seite 35, 76 »Neujahrslied« op. 144 seite 53 Ouvertüre zu »Manfred« op. 115 seite 35 Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssymphonie« seite 49 »Verzweifle nicht im Schmerzenstal« op. 93 seite 53

»Zeitraum« für Orchester [1992] seite 33, 75

Richard Wagner (1813-1883) »Eine Faust-Ouvertüre« d-Moll (Fassung 1855) seite 48

Carl Maria von Weber (1786-1826) »Der erste Ton« op. 14 seite 44 »L’Accoglienza« (Der Empfang) seite 44 Ouvertüre zu »Der Freischütz« seite 40, 76 Ouvertüre zu »Preciosa« seite 58

Violinkonzert d-Moll op. posth. seite 42, 77 Violoncellokonzert a-Moll op. 129 seite 42, 77

konzertrepertoire Concert Repertoire


orchesterakademie orchestra academy

150

151


Die Orchesterakademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden e.V. The Orchestra Academy of the Staatskapelle Dresden chon immer spielte die Heranbildung des musikalischen Nachwuchses bei der Staatskapelle eine besondere Rolle: Bereits in der Gründungsurkunde von 1548 heißt es, es solle »allezeit, einer vnder den grossen personen der vor den anderen, sunderlich gelehrt, vnnd geschigkt, sein werde vor einen praeceptor der knaben gebraucht werden.« Im 19. Jahrhundert gründete ein Kapellmusiker das Dresdner Konservatorium, und 1923 rief Generalmusikdirektor Fritz Busch die »Orchesterschule der Sächsischen Staatskapelle« ins Leben. An diese Tradition wurde 1993 mit der Einrichtung einer ersten Orchesterakademie angeknüpft, die im Januar 2008 durch das besondere Engagement der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen erneut gegründet werden konnte. Die »Orchesterakademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden e.V.« ermöglicht es jungen, hochbegabten Musikern nach bestandenem Probespiel, in einer praxisorientierten Ausbildung nach und nach in den Orchesterdienst »hineinzuwachsen«. In der zweijährigen Ausbildungszeit werden die Akademisten von erfahrenen Kapellmusikern unterrichtet und – im Idealfall – auf ein Engagement in der Staatskapelle vorbereitet. Mit der Einrichtung soll dem allgemeinen Mangel an qualifiziertem Orchesternachwuchs begegnet werden und gleichzeitig die einzigartige Spielweise und Klangkultur der Staatskapelle für die Zukunft gesichert werden. Der Verein trägt sich ausschließlich aus privaten Spendengeldern und freut sich über Ihre Unterstützung! That the Staatskapelle has always sought to nurture the next generation of musicians is clear from the founding charter of 1548, which states that »at every time there shall be a great musician who, supremely learned and skilful, shall be employed as an instructor for the young musicians«. Dresden’s College of Music was founded in the 19th century by an orchestra musician, while a later music director, Fritz Busch, helped set up the »Orchestra School of the Staatskapelle« in 1923. This tradition was reaffirmed in 1993 with the founding of the first orchestra academy. The strong support of Volkswagen’s Transparent Factory meant that this institution could be founded a second time, in January 2008. The »Orchestra Academy of the Staatskapelle« provides young talented musicians with practically oriented training, and the opportunity to slowly »find their way« into a professional orchestral position. Over a period of two years students are taught by experienced Kapelle musicians and – ideally – prepared for a position with the Staatskapelle. The academy is intended to remedy the general shortage of qualified young orchestra musicians, while at the same time securing the unique performing style and ensemble sound of the Staatskapelle for future generations of music lovers. The charitable foundation is funded entirely by private donations and would be delighted to receive your support. Spen den kon to Accou n t for donat ions O r ch e s t e r akad e mi e d e r S ächsisch e n S t aa t skap e ll e D r e sd e n e .V . D r e sd n e r B a n k , B L Z : 8 5 0 8 0 0 0 0 · K o n t o - N r . : 0 4 0 0 5 4 4 2 0 0 S W I F T B I C : D RE S D E F F 8 5 0 · I B A N : D E 0 9 8 5 0 8 0 0 0 0 0 4 0 0 5 4 4 2 0 0

ORCHESTERAKADEMIE ORCHESTRA ACADEMY


Kunst beginnt im Herzen jedes Einzelnen. Kunst beginnt im J.N. Nestroy Herzen jedes Einzelnen. J.N. Nestroy

MUS

Das Fachgesch

Semperoper Partner Edition SEMPERO Semperoper Partner Projekt Partner

Die Gläserne Manufaktur Projekt Partner von in Dresden DieVolkswagen Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden Platin Partner

Die Gläserne Manufaktur Platin Partner von in Dresden DieVolkswagen Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden

MUSI

Silber Partner

Zentrum Mikroelektronik Dresden AGFachgeschä Silber Partner Das ENSOMikroelektronik Energie SachsenDresden Ost AG AG Zentrum caverion GmbH Edition ENSO Energie Sachsen Ost AG SEMPEROPE Edition STAATSKA Techem caverion Energy Services GmbH GmbH Techem Energy Services GmbH Bronze Partner

Prüssing & Köll BronzeHerrenausstatter Partner Prüssing & Köll Herrenausstatter Werden Sie Partner! Informieren Sie sich unter Werden Sie Partner! Informieren Sie sich unter Sponsoring

Andrea Scheithe-Erhardt Sponsoring T__0351 49 11 645 Andrea Scheithe-Erhardt F__0351 49 11 646 T__0351 49 11 645 sponsoring@semperoper.de F__0351 49 11 646 sponsoring@semperoper.de

Edition STAATSKAP

Wallstraße 17 Tel. 0351/4 www


MUSIKHAUS

SIKHAUS

en der Alle Folg sind n Editione orrätig. Das Fachgeschäft für CDs &beNoten i uns v

häft für CDs & Noten

OPER

Edition STAATSKAPELLE SEMPEROPER

MUSIKHAUS

IKHAUS

en der g l o F e l l r A en de n sind e n o i t i Alle Folg sind d E rrätig. o v onen s n u EditiFachgeschäft Das für CDs & Noten i . ig be s vorrät n u i e b äft für CDs & Noten

ER APELLE

Wallstraße 17–19 . 01067 Dresden Tel. 0351/4 86 17– 48 . Fax – 49 www.opusweb.de

Edition STAATSKAPELLE Edition SEMPEROPER

Öffnungszeiten Mo – Sa 10 –19 Uhr

en der Alle Folg sind n Editione orrätig. v bei uns

PELLE

en der g l o F e l l A n sind e n o i t i d E rrätig. o v s n u i be

Wallstraße 17–19 . 01067 Dresden Tel. 0351/4 86 17– 48 . Fax – 49 www.opusweb.de

Edition STAATSKAPELLE

17–19 . 01067 Dresden 4 86 17– 48 . Fax – 49 w.opusweb.de

Öffnungszeiten Mo – Sa 10 –19 Uhr


KARTEN & SERVICE TICKETS & SERVICE

156

157


Karten für die Konzerte und alle übrigen Veranstaltungen der Sächsischen Staatskapelle Dresden können auf vielfältige Weise erworben werden: online, telefonisch oder per Fax und natürlich auch im persönlichen Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Besucherdienstes in der Schinkelwache am Theaterplatz.

You can purchase tickets for concerts and all other Staatskapelle events in the following ways: online, by telephone or fax, and of course by visiting the staff at our service centre in the Schinkelwache building on the Theaterplatz.

INTERNET

INTERNET

Besuchen Sie unsere Website www.staatskapelle-dresden.de und bestellen Sie Ihre Karten per Mausklick online! Mit dem Print@Home-Verfahren können Sie Ihre Tickets auch bereits zu Hause ausdrucken.

Visit our website www.staatskapelle-dresden.de and order tickets online. By using the Print@Home software you can print out your desired tickets yourself.

T ELEFON

T E LE PHON E

Unter der Telefonnummer (0351) 49 11 705 erreichen Sie uns zu folgenden Zeiten: Montag – Freitag 10 – 18 Uhr Samstag / Sonntag 10 – 13 Uhr

You can reach us under +49 351 49 11 705 during the following office hours: Monday – Friday 10 am – 6 pm Saturday / Sunday 10 am – 1 pm

FA X und E - M A I L

FA X and E - M A I L

Rund um die Uhr können Sie uns Ihre Kartenwünsche schriftlich übermitteln. Fax: (0351) 49 11 700 E-Mail: bestellung@semperoper.de oder anrecht@semperoper.de

Order your tickets around the clock. Fax: +49 351 49 11 700 e-mail: bestellung@semperoper.de or anrecht@semperoper.de

BESUCH E R DI E NST

V I S I T O R S E RV I C E

TAG E S - U N D A B E N DK A S S E

DAY T I M E A N D E V E N I N G B OX O F F I C E

Sie erreichen uns in der Schinkelwache am Theaterplatz. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie gern persönlich zu allen Fragen rund um den Kartenverkauf, das Anrecht und Reservierungen. Wir haben zu folgenden Zeiten für Sie geöffnet: Montag – Freitag 10 – 18 Uhr Samstag / Sonntag / Feiertage 10 – 13 Uhr (nur Tageskasse) Abweichungen siehe Monatsspielplan

We are located in the Schinkelwache building on the Theaterplatz. Our staff will be happy to answer in person all your questions regarding tickets sales, subscriptions and reservations. Office opening times are as follows: Monday – Friday 10 am – 6 pm Saturday / Sunday / public holidays 10 am – 1 pm (daytime box office only) Times may vary, see monthly opera programme

KARTEN & SERVICE TICKETS & SERVICE


P ostadresse

P ostal address

Sächsische Staatsoper Dresden Besucherdienst Theaterplatz 2 01067 Dresden

Sächsische Staatsoper Dresden Visitor Service Theaterplatz 2 01067 Dresden

Die Tages- bzw. Abendkasse in der Semperoper öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Daytime / Evening box office in the Semper Opera House opens one hour before the start of each performance

T elefonische B eratung

T E L E P H O N E QU E R I E S

zum A nrecht

R EG A R DI NG SU BSCR I P T IONS

Unter der Telefonnummer (0351) 49 11 706 während der Kassenöffnungszeiten (s.o., außer Samstag / Sonntag)

will be answered during normal box office hours (see above, closed Saturday / Sunday) under +49 351 49 11 706

E R M Ä SSIGU NGE N

CONCESSIONS

Schwerbehinderte mit einem Behinderungsgrad von mindestens 80 % erhalten gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises eine um ca. 50 % ermäßigte Karte. Enthält der Schwerbehindertenausweis den Nachweis über eine Begleitperson, gilt für diese die gleiche Regelung. Ermäßigungen können ab einem Kartenpreis von 11 € pro Karte gewährt werden. Eine nachträgliche Ermäßigung kann nicht gewährt werden.

Price reductions of up to 50 % are available to handicapped visitors holding a valid pass. Carers indicated on the pass may also be eligible for a concession. These reductions are only offered on tickets priced above 11 €. Concessionary refunds can not be given on previously purchased tickets.

S ch ü ler- und S tudentenkarten

T ICK E T S FOR SCHOOLCH I L DR E N

Im Vorverkauf steht Schülern und Studenten (nur mit Ausweis) ab 15. des Vormonats ein Kontingent zum Preis von 10 € zur Verfügung. Ausgenommen sind die Symphoniekonzerte, die am Abend stattfinden. Darüber hinaus erhalten Schüler, Studenten und Kult-Tour-Card-Inhaber (mit Ausweis) nach Maßgabe vorhandener Restkarten ab 30 Minuten vor Konzertbeginn Karten zum Preis von 10 € an der Abendkasse.

158

159

A N D ST U DE N T S

A number of tickets are available for schoolchildren and students (valid ID required) for purchase from the 15th of the month preceding the desired performance, at a price of 10 €. Evening symphony concerts are excluded from this offer. In addition, schoolchildren, students and holders of a Kult-Tour-Card (with ID) can purchase tickets from the evening box office 30 minutes before each concert. The price is 10 € and tickets are subject to availability.


Z A H LU N G S M O DA L I TÄT E N

PAY M E N T O P T I O N S

Die Zahlung kann mittels Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express, Eurocard, JCB) unter Angabe von Karten­ nummer, Kartenprüfnummer, Gültigkeitsdatum, Name des Kontoinhabers sowie Anschrift und Telefonnummer erfolgen.

You can pay for tickets using Visa, Mastercard, American Express, Eurocard and JCB. Simply give the card number, security code, expiry date and the cardholder’s name, address and contact number.

Bitte beachten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Sächsischen Staatsoper Dresden für die Spielzeit 2010/2011. Diese erhalten Sie in der Schinkelwache am Theaterplatz sowie unter www.staatskapelle-dresden.de

Please note the General Terms and Conditions of the Saxon State Opera Dresden for the 2010/2011 season. These can be obtained from the service centre on the Theaterplatz, or on our website www.staatskapelle-dresden.de

Ihr Konzertbesuch in der Semperoper

Your Concert Visit to the Semper Opera House

Konzerteinf ü hrungen

concert introductions

durch den Konzertdramaturgen finden jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Keller­­restaurant statt. Der Eintritt für Konzertbesucher ist frei.

are given by the concert dramaturg 45 minutes before the start of each performance in the cellar restaurant. There is no charge for ticket-holders.

P rogrammhefte

P rogrammes

können Sie im Bereich der Kassenhalle sowie beim Schließerpersonal kaufen.

can be purchased in the opera entrance hall as well as from door attendants.

T heatermagazin s e m p e r !

T he s e m p e r ! theatre magazine

Holen Sie sich Staatskapelle und Oper nach Hause: mit einem Abonnement des semper!-Magazins. Dieses Angebot ist ­kostenlos.

Enjoy the Kapelle and Opera at home with a subscription to our semper! magazine. This offer is free of charge.

B ezug ü ber

J ust contact us under

Sächsische Staatsoper Dresden Poststelle Theaterplatz 2, 01067 Dresden poststelle@semperoper.de

Sächsische Staatsoper Dresden Poststelle Theaterplatz 2, 01067 Dresden poststelle@semperoper.de

KARTEN & SERVICE TICKETS & SERVICE


Kartenpreise Ticket Prices S ymphonie - U N D S O N DE R KO N Z E R T E I N DE R S E M P E RO P E R S ymphony and non - subscription concerts in the S emper O pera H ouse Platzgruppe

Loge

1

2

3

4

5

6

Normalpreis

56,50 €

53,50 €

44,00 €

35,00 €

29,00 €

18,50 €

12,00 €

Anrechtspreis

43,00 €

35,50 €

28,00 €

23,50 €

15,00 €

9,50 €

Seniorenanrechtspreis

30,50 €

25,75 €

21,25 €

18,25 €

11,50 €

8,25 €

Seniorenanrechtspreise gelten nur für die Konzerte am Vormittag. Für Sonderkonzerte können Zuschläge erhoben werden. Reduced ticket prices for senior citizen’s subscriptions are only available at morning concerts. An additional charge may be made for non-subscription concerts. KO N Z E R T E I N DE R F R AU E N K I RC H E Platzgruppe

1

2

3

4

Hörplatz

Normalpreis Konzert I

52,00 €

42,00 €

32,00 €

27,00 €

16,00 €

Normalpreis Konzert II

72,00 €

60,00 €

34,00 €

19,00 €

17,00 €

K artenverkauf T icket S ales

Während der Öffnungszeiten in der Schinkelwache am Theaterplatz und eine Stunde vor Konzertbeginn in der Frauenkirche am Eingang D (an der Abendkasse nur Barzahlung möglich). During normal box office hours in the Schinkelwache building on the Theaterplatz, as well as one hour before each concert at entrance D of the Frauenkirche (cash payment only at evening box office). AU F F Ü H RU N G S A B E N DE orchestral E V E N I N G R E C I TA L S Platzgruppe

Loge

Normalpreis

20,00 €

Anrechtspreis

1

2

3

4

Parkett

Normalpreis

10,00 €

Anrechtspreis

7,00 €

16,00 €

15,00 €

11,50 €

11,50 €

10,50 €

9,50 €

7,50 €

7,50 €

Platzgruppe

auf allen Plätzen

Normalpreis

25,00 €

Anrechtspreis

20,00 €

161

6,50 €

17,00 €

beethoven - sonatenzyklus mit rudolf buchbinder

160

6

11,00 €

K A M M E R A B E N DE C H A M B E R M U S I C E V E N I N G S Platzgruppe

5


Impressum Imprint

SÄCHSISCHE STAATSKAPELLE DRESDEN

H erausgegeben von P ublished by

Sächsische Staatsoper Dresden Intendantin Dr. Ulrike Hessler R edaktion E ditor

Tobias Niederschlag, Matthias Claudi R edaktionelle M itarbeit E ditorial A ssistant

Meng-Shan Wu E nglische Übersetzung E nglish translation

Derek Henderson, Bernhard Weisemann G estaltung und L ayout D esign and L ayout

schech.net | Strategie. Kommunikation. Design. D ruck P rinted by

Druckerei Thieme GmbH & Co. KG F otos P hotos

Christian Thielemann, Sir Colin Davis, Sir Charles Mackerras, Staatskapelle Dresden: Matthias Creutziger Alle übrigen Fotos: Agenturfotos R edaktionsschluss Date of publication

17. Juni 2010 – Änderungen vorbehalten Details may be subject to alteration

Sächsische Staatskapelle Dresden Theaterplatz 2 01067 Dresden www. staatskapelle - dresden . de


162

163


Wien, Mai 2010

STAATSKAPELLE DRESDEN



Staatskapelle Dresden Season 2010/2011