Discover Germany, Issue 64, July 2018

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Hochkarätiges Rindfleisch aus nachhaltiger Kreislaufwirtschaft Unter dem Namen Kabier vertreibt der Familienbetrieb von Sepp und Magdalena Dähler Grunder Rindfleisch mit hoher Qualität und aus einer Aufzucht ähnlich den japanischen Kobe-Rindern. Kabier steht für eine ökologische Kreislaufwirtschaft mit regionalem Verwertungsnetz: Das auf dem Hof angebaute Getreide ist die Basis für das lokale Bier und die Braunebenprodukte gehen als Tierfutter zurück auf den Hof. 1996 übernahmen Sepp und Magdalena Dähler Grunder den Hof von den Eltern. Auf der Suche nach neuen Ideen begannen sie zunächst Biergetreide anzubauen. Die Brauerei Locher in Appenzell stellt daraus ihr ‚Appenzeller Weizen‘ her. Es entstand eine enge Zusammenarbeit und eine umweltfreundliche Kreislaufwirtschaft: Die Landwirte und die Brauerei fanden Inspiration in Japan, wo die weltbekannten Kobe-Rinder unter anderem mit Sake gefüttert und mit Reiswein massiert werden. „Meine Frau und ich haben aber hinsichtlich Tierschutz und Tierhaltung eine andere

Vorstellung. Wir haben die Grundidee, die Fütterung von Biernebenprodukten und die Massagen, aufgenommen, aber entsprechend an schweizerische Verhältnisse angepasst“, sagt Sepp Dähler. Seit 2000 leben seine Tiere in einem Freilaufstall aus Stein und haben Auslauf auf dem Laufhof und den Wiesen im Freien und bekommen täglich Massagen. Die gesunde Ernährung aus Biernebenprodukten, Heu, Weizenkleie und Getreide, die intensive Pflege und die regionale Schlachtung sorgen für herausragende Fleischqualität. Lediglich 30 Kabierrinder

TEXT: JESSICA HOLZHAUSEN  I  FOTOS: KABIER

halten Dählers selbst, inzwischen gibt es aber einen zweiten Bauern, der die Tiere aufzieht. Der Kreislauf schließt sich durch eine konsequente Verwertung des Tieres bis hin zum Leder. Das Fleisch vertreibt Sepp Dähler im Direktvertrieb an Restaurants und Privatkunden und vermarktet auch die Lederprodukte, die Kunsthandwerker in Appenzell fertigen. www.kabier.ch Die Rinder werden mit Bierhefe massiert.

The finest taste with a clean conscience Following the motto ‘Taste the Rare and Preserve it’, Original Beans produces the finest chocolate whilst replenishing what we consume. They preserve rare cacaos, protect endangered wildlife, improve farmer incomes and much more. And the chocolate…? It is delicious!

sustainable and social, and therefore, as rare as the chocolate it produces. Original Beans chocolate is a real treat – for both yourself and mother nature.

TEXT: MARILENA STRACKE  I  PHOTOS: ORIGINAL BEANS

www.originalbeans.com

Original Beans combines nature conservation with chocolatey delights. The award-winning chocolate served in the world’s leading hospitality venues and organic retail outlets is made from the rarest and most exclusive cacao varieties to be found. “Just as any other tree fruit, cacao takes in the aromas of its environment and you can taste the character of every one of our rare and remote cacao origins,” says spokesperson Katrin Becht. To replenish the rainforest, Original Beans plants a tree for every chocolate bar sold - resulting in a total of over two million planted trees now. It is clear that founder Philipp Kauffmann is driven by a fierce passion for nature: “We take the best 32  |  Issue 64  |  July 2018

of nature for our chocolates. It’s only fair we give back and protect those cacao forests and the wild animals which still live there elephants, gorillas, jaguars - while making sure that our farmers get a better life and recognition.” Sustainability has long been the focus of Kauffmann who worked for WWF and the UN before developing Original Beans’ unique business model, which does not shy away from responsibility. It is 100 per cent