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Eigenstrom-Photovoltaikanlage. Foto: © Polarstern

Mieterstromprojekt in München. Foto: © NEST Ecoarchitektur

Haus von BAUFRITZ.

Mit Polarstern die eigene Energiezukunft gestalten Mit Energie die Welt verändern, diese Vision treibt den Energieversorger Polarstern seit 2011 an. Gegründet als Social Business setzt das Unternehmen mit neuen Produkten und Lösungen immer wieder Impulse im Markt. Im Mittelpunkt steht die dezentrale Energieversorgung sowohl von Mehrfamilienhäusern und Quartieren, als auch von Eigenheimen. Sie ist für die Geschäftsführer Florian Henle und Simon Stadler die Chance, die Energiewende erneuerbar, effizient und fair zu gestalten. TEXT & FOTOS: POLARSTERN

Polarstern ist der erste Energieversorger der Gemeinwohl-Ökonomie. Für Vertreter dieses Wirtschaftsmodells sind die ökonomische, die ökologische und die soziale Rendite gleichwertig. Das prägt auch ihr Angebot zum Ausbau der dezentralen Energieversorgung als Schlüssel einer nachhaltigen Energieversorgung von der alle profitieren. „Nur wer selbst vor Ort Energie produziert und nutzt, kann ein Gespür für die Bedeutung und den Wert bekommen, den Energie für unser Leben hat,“ ist Florian Henle überzeugt. „Die Energiewende muss direkt bei den Menschen ankommen.“ Gleichzeitig eröffnet die dezentrale Stromversorgung neue Chancen. Die Rede ist von Sharing-Ansätzen, um Strom direkt mit anderen Haushalten zu teilen, von komfortablen Services eines Smart Homes und vom Ausbau der E-Mobilitätsangebote.

te realisiert. Die lokale Stromerzeugung und -versorgung hat Vorteile für Immobilienbesitzer und Mieter, genauso wie für die Umwelt. In einer Münchener Passivhaussiedlung etwa haben Polarstern und das Architekturbüro NEST Ecoarchitektur ein zukunftsweisendes Energiekonzept realisiert. Der Heizwärmebedarf ist verglichen mit einem typischen Neubau um 75 Prozent niedriger und mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher decken die Mieter rund 40 Prozent ihres Gesamtstrombedarfs. Am Ende bedeutet das niedrige Energiekosten, reduzierte CO2-Emissionen, mehr Unabhängigkeit von der Strompreisentwicklung und der öffentlichen Versorgung und damit eine hohe Attraktivität der Immobilie. Es ist ein Paradebeispiel für bezahlbaren und ökologischen Mietwohnbau.

In Mehrparteienhäusern und Quartieren werden immer öfter Mieterstromprojek-

Sich selbst mit Strom zu versorgen, das können Einfamilienhausbesitzer schon

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länger. Mit neuen Komplettangeboten gewinnt der Markt nun an Dynamik. Polarstern bietet mit Wirklich Eigenstrom ein Rundum-Sorglos-Paket für den Eintritt in die eigene Stromversorgung. „Haushalte sollen es so einfach, komfortabel und nachhaltig wie möglich haben, Strom selbst zu erzeugen und zu nutzen. Dann ist die Energiewende zum Greifen nah,“ sagt Florian Henle. Wirklich Eigenstrom beinhaltet eine Solaranlage, einen Stromspeicher und eine Strom-Community. So werden Kunden stets zu attraktiven Preisen mit 100 Prozent Ökostrom aus Deutschland versorgt. Die Vision, mit Energie die Welt zu verändern, lässt Polarstern auch weltweit in die dezentrale Energieversorgung investieren. In Kambodscha unterstützt das Unternehmen Familien, eigene MikroBiogasanlagen zu bauen. Es ist ihr Weg zu mehr Wohlstand, bessere Gesundheit und mehr Selbstbestimmtheit. www.polarstern-energie.de Gründer Simon Stadler (links) und Florian Henle.

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Discover Germany, Issue 58, January 2018  

Discover Germany promotes German, Swiss & Austrian Design, Tourism, Food, Culture and Business.

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