Nr 75 - Oktober 2009

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Le tremplin de saut en airboard Le football au SAS La saison alpine début sur l’herbe Le SAS Fribourg visite le chantier des NFLA

no 75 – automne 2009

Maga in


Alpinisme Alpinismus Fjellsport

Dres Schild est membre du SAS depuis 1971 et du comité de la Fondation Alpine du SAS. Il organise régulièrement des sorties en haute montagne, pour le SAS ou comme guide privé. Marcel Müller


Contenu Inhalt Innhold

Leder Editorial Éditorial

no 75 – automne 2009

Après la pause estivale à nous l’hiver !

Page de titre Timorés s’abstenir: après la conférence des présidents et rennchefs, tous les participants ont dévalé le tremplin de saut d’Einsiedeln en airboard. Comme les autres, le président central Alexander Troller a frisé les 100km/h. Roli Eggspühler Comité central

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Tous ont passé le test de bravoure Il fallait dépasser les appréhensions initiales pour se lancer à pic: test de courage réussi pour tous. Sport d’été

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Les meilleurs footballeurs viennent de Lausanne Même si les buts marqués par les dames comptent doublent au football version SAS, Lausanne s’est finalement imposé. Alpin

Pas de problème de fartage sur l’herbe

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Les membres de l’équipe universitaire alpine se sont retrouvés en ski sur herbe. Pas de problème de fartage, l’huile est la même pour tous.

Chers amis SAS, Quelle surprise l’été 2009 vous a-t-il réservées? des voyages à travers le monde ou des baignades lacustres? d’interminables balades cyclistes ou des escapades entre familles et amis? En ce qui me concerne et après une saison SAS très chargée, la pause estivale fut la bienvenue. Ma seule rencontre avec l’hiver s’est concrétisée sous la forme d’un bonhomme de neige fleuri (voir photo ci-dessous) au corso à Seefeld en Autriche (lieu du déroulement des courses de fond des Universiades d’il y a quatre ans). Mais, c’est bien connu, le SAS ne connaît pas de pause estivale! La plupart des sections – telle celle de mon lieu d’études, Zurich – connaissent de nombreuses activités estivales, ou du moins les planifient. Les participants se firent toutefois rares cet été (ma mauvaise conscience est à peine tempérée par l’exception que constitue ma section zurichoise, qui a respecté son programme estival). Certains participants se sont sentis un peu perdus. Que dire en effet de notre président central, Alexander Troller, qui s’est retrouvé seul au sommet du Salève pour une randonnée cycliste à laquelle il ne s’était pas inscrit, et qui avait été annulée à son insu. Saluons cet engagement exemplaire, et souhaitons-lui une compagnie plus fournie l’été prochain! Début octobre, j’ai retrouvé mes amis SAS à Einsiedeln après une pause de trois mois. Le plaisir des retrouvailles était partagé par tous et ponctué de nombreuses anecdotes des expériences de l’été. Nos regards sont désormais tournés vers les cimes: j’ai senti à quel point nous nous réjouissons tous à la perspective de l’hiver. Nos batteries sont chargées à bloc et nous sommes prêts pour l’action, avec un hiver qui fera oublier les défections estivales! Roli Eggspühler

Alpinisme

Randonnée sur le Tödi

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Le SAS, ou une grande tradition liée à l’alpinisme. Sections

Visite des NFLA pour le SAS Fribourg

26 Silvan Bözinger a organisé pour «sa» section Fribourg une excursion sur le chantier du tunnel des NFLA à Sedrun.

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

Mit dem Airboard* auf der Skisprungschanze

«Je steiler desto geiler!»

Schnee hatte es an der Präsidenten-/Rennchef-Sitzung im Unterschied zum Vorjahr keinen. 2008 war das Rahmenprogramm in der Badeanstalt (!), heuer auf der Schanze in Einsiedeln: Mit Airboards* und

Volle Konzentration beim Start, dann kommt es gut. Sonst nicht!

viel Adrenalin in den Adern rasten die SAS-lerinnen und SAS-ler den Aufsprunghügel runter.

* Airboard Das Airboard ist ein aufblasbarer Luftkissen-Schlitten. An der Oberseite befinden sich zwei Griffe, an denen sich der Sportler, auf dem Bauch liegend und Kopf voraus, mit den Händen festhält. An der Unterseite befindet sich eine verstärkte Gummischicht mit Längsrillen. Gelenkt wird durch Verlagerung des Körpergewichtes. Geübte Sportler können auf präparierten Skipisten Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Der Geschwindigkeitsweltrekord liegt bei 141,79 km/h (Les Arcs, 2005).

Nach einem schwungvollen Start werden auf der Grossschanze Spitzentempi von über 100 km/h erreicht.

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Zur Ausrüstung gehören neben dem Airboard* auch Knieschoner, ein Hockeyhelm mit Gesichtsgitter sowie Handschuhe. Zu erkennen, welche Person sich jeweils die Schanze runterstürzt, ist ein Ding der Unmöglichkeit – und so folgen wir im nachfolgenden Bericht einfach den Erlebnissen von Stefanie Muster (bzw. Stéphane Exemple für die Romands...) * Das Abenteuer beginnt auf der kleinen Schanze – doch oben am Tisch ist sie dann aber auf einmal recht hoch. Der Airboard-Instruktor zeigt, wie die Abläufe am Start richtig gemacht werden. «Und dann?», fragt Stefanie Muster – «dann läuft es einfach», meint der Instruktor. «Aha.» Was etwa so viel heisst, dass man es – statt lange rumzudiskutieren – einfach probieren soll.» Gesagt, getan. * Doch der erste Versuch missrät gründlich. Stefanie macht ein paar Schritte zu wenig und setzt ihr Airboard im zu flachen Bereich auf, der überdies nicht gewässert ist. «Ich blieb kleben, wie wenn Leim auf der Matte wäre», analysiert

Roli Eggspühler

Stefanie. Und Stéphane meint vor seinem ersten Versuch: «Alors je dois courir plus vite et plus loin.» Bei ihm funktioniert es wie im Lehrbuch, ausser dass er im Steilen immer mehr nach links driftet. Sein lautes «Merde!!!» hallt fast bis zum Kloster rüber. * Wieder oben am Tisch analysiert Stéphane etwas differenzierter und stellt fest, dass er die Füsse breiter halten müsse. «Ich glaube, das

bringt mehr Stabilität», überlegt sich Stefanie. Doch das hat trotz des nahen Klosters nichts mit Glauben zu tun, sondern ist tatsächlich so. * Nun hat sich Stéphane mit der ganzen Sache so richtig angefreundet und kriegt Lust, die Grenzen auszuloten. Sein Anlaufspeed nähert sich jenem eines Bobanschiebers, und für den Jump aufs Board kriegt er Höchstnoten! Die Beine hält er


Sentralstyre Comitée central Zentralvorstand

Chips

Zentralpräsidium

Papi Alexander Troller

«Einsiedeln se trouve entre Lausanne et Romanshorn»

Die Fribourger Suchaktion und das (neue) GPS

Lors de l’Assemblée des délégués, le président central informait les romands qu’Einsiedeln se trouve «quelque part entre Lausanne et Romanshorn, mais plutôt à droite sur la carte». Cette description présidentielle n’était probablement pas assez précise pour nos amis fribourgeois Emily Clément et Grégory Braillard, qui n’ont pas passé loin du lac de Constance et sont arrivés à Einsiedeln juste après le déjeuner! Egg / AT

Emily Clément (links) und Gregory Braillard (2.v.l.) wussten, dass sich Einsiedeln im Grossraum Zürich befindet. Mehr nicht. Tief in der Ostschweiz merkten sie, dass etwas nicht stimmt. Nun suchten sie statt Einsiedeln vorerst einen MediaMarkt. Mit dem neu erstandenen GPS-Gerät fanden sie dann doch noch ins Klosterdorf – die beiden trafen nach fünfstündiger (!) Fahrt ein, als das Mittagessen eben abgeräumt war. Egg

Der amtierende SAS-Zentralpräsident Alexander Troller (SAS Genève) machte es seinem Zürcher Vorgänger Marc Russenberger (SAS Zürich) gleich und wurde während seiner Amtszeit Papi: Alexanders Ehefrau Astrid brachte nach Louis (10), Lucie (8) und Victor (3) am 2. September 2009 Töchterchen Clelia zur Welt. Egg Aussi les deux Fribourgois (à gauche) ont trouvés le chemin à Einsiedeln. Egg

nur noch wenn unbedingt nötig auf die Matten. Nun fühlt er sich bereit für den Wechsel auf die grosse Schanze. Dort verläuft das Prozedere genau gleich, ausser dass die Fahrt länger und schneller ist. Das Radargerät registriert Stéphanes Steigerung entzückt und wartet mit einer dreistelligen Zahl auf. «Plus de cent kilomètres heure: c’est incroyable». * Währenddessen übt Stefanie noch etwas auf der kleinen Schanze weiter. Inzwischen ist die Abbremswiese nach den Matten schon sehr trocken – was in etwa so viel heisst, dass das Airboard plötzlich stehenbleibt und der Körper weiterrutscht. Weh tuts nicht, aber es sieht lustig aus. Genauso wie die Überschläge, die dort unten nun reihenweise vorkommen – «Da ist die Fahrt ja eigentlich vorbei, und man ist nicht mehr so konzentriert», stellt Stefanie fest und bringt das Problem auf den Punkt. Nun wechselt auch sie auf die grosse Schanze. Wieder unten angekommen wälzt sie sich glückstrunken im Rasen und meint in ihrem Adrenalinflash nur: «Je steiler desto geiler!» Roli Eggspühler

Ivan Wagner ohne Gelb!

Hübsch aber suboptimal

Schneehase-Redaktor Ivan Wagner und sein legendärer gelber Skianzug (siehe SAS-Magazin Nr. 62 und 65) sind seit Jahren ein Paar. Doch in Einsiedeln gab es kein Pardon: Der gelbe Skianzug traute sich nicht mal aus seiner Tasche, als er sah, wie Ivan Wagner mit dem feuerfesten Hochsicherheitsequipement eingekleidet wurde. Aber das war gut – denn es hätte das sichere Ende des «Gelben» bedeutet. Egg

Caroline Falciola hatte sich für die Sitzung hübsch gekleidet, fürs Airboarden waren die Schuhe (Pfeil) aber suboptimal – zum Glück fand sich eine (Turn-)Schuhspenderin. Egg

Ungewohntes Outfit: Ivan Wagner (rechts) muss sich helfen lassen. Egg

Caroline Falciola und ihr fürs Airboarden suboptimales Schuhwerk (Pfeil). Egg

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

Präsidenten-/Rennchef-Sitzung in Einsiedeln, 3. Oktober 2009

Genfer Zentralvorstand setzt zum Schlussspurt an An der Präsidenten-/Rennchef-Sitzung in Einsiedeln lancierte der Genfer ZV seine dritte und letzte Saison. Den Auftakt bildet das Season Opening Ende November in Saas Fee. Das «Flaggschiff» U-Games (6./7. und 11.-14. März 2010) ist auf Kurs und soll anschliessend von der Berner Crew weitergesegelt werden.

Alexander Troller (links) führte zügig durch die Sitzung, Christophe Barthe informierte über die U-Games.

So zumindest ist es der Wunsch von OK-Chef Christophe Barthe und dem Genfer Zentralvorstand unter Alexander Troller. Der Nachfolge-ZV aus Bern ist bislang noch unbekannt – er ist aber bereits seit längerem formiert und «wird am Season Opening in Saas Fee vorgestellt», so Alexander Troller. Viele Absagen in den Sektionen Zum Auftakt der Sitzung informierten die Präsidenten über das Sommerprogramm ihrer Sektion – die Bilanz war jedoch ziemlich ernüchternd! Insgesamt wurden nämlich mehr Anlässe annuliert als durchgeführt. Von mangelndem Teilnehmerinteresse verschont blieb einzig die Sektion Zürich, die sämtliche Sommeranlässe (siehe Seiten 2630 dieser Ausgabe) plangemäss durchführen konnte. Und dies obwohl man den prestigeträchtigen

Kurz und kompakt: Die Präsidenten-/ Rennchef-Sitzung in Einsiedeln. Roli Eggspühler

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Krähe-Match (siehe Seite 12) wegen eigentlich unbespielbarem Terrain locker hätte absagen können. Alpine im Aufbau, Nordische vor heikler Phase SAS-Alpinchef Pierre-Alain Ceralli und Teammanager Harald Menge erläuterten den Aufbau der Alpinen Studentenmannschaft nach dem «Generationenwechsel» und skizzierten die neuen Kaderstrukturen. Die Nordischen sind weiter

im Hoch, sehen sich aber mit einer schleichenden Überalterung konfrontiert – die Topleute haben ihr Studium längst beendet, eine neue Generation kommt jedoch nicht nach. Coach Alexander Walpen ortet das Problem in einem veränderten Studienverhalten: «Die langläufelnden Maturi und Maturae studieren heute oft in Amerika oder in Skandinavien und gehen dem SAS-Studentenkader somit vorerst verloren.» Roli Eggspühler


Sentralstyre Zentralvorstand Comitée central

CC Genèvois

Dernière Saison Le Comité central genevois a entamé sa dernière saison lors de la conférence des présidents et Rennchef à Einsiedeln le 3 octobre 2009. La saison débutera à proprement parler lors de l’opening de Saas Fee fin novembre. Le «navire amiral» U-Games (6-7 et 11-14 mars 2010) a trouvé sa vitesse de croisière et le futur comité bernois devrait en reprendre les commandes. Tel est du moins le vœu du président du Comité d’organisation, Christophe Barthe, et du Comité central genevois d’Alexander Troller. L’équipe de leurs successeurs bernois est déjà connue et au travail. Elle sera présentée lors du season opening à Saas Fee, explique le président central. Faible participation estivale Les présidents de section ont dressé un bilan relativement mitigé de leurs activités estivales, plusieurs d’entre elles ayant dû être annulées, faute de participants. Zurich constitue à cet égard une exception notoire, toutes les activités au programme s’étant déroulées comme prévu (voir page 26-30 de cette édition), et cela alors même que le

Season-Opening

U-Games

Der SAS in Saas Fee

Der SAS an den U-Games

Zum letzten Mal findet das SAS Season-Opening unter der Ägide des Genfer Zentralvorstandes in Saas-Fee statt. Die ersten SAS-ler werden am Donnerstag 26. November 2009 in Saas-Fee eintreffen, um den Freitag zum freien Skifahren zu nutzen. Der offizielle Auftakt ist am Freitag 27. November 2009 im Hotel FerienArt mit der Pizza-Party um 19:30 Uhr. Am Samstag (28.11.) steht der erste Wettkampf der Saison auf dem Programm: Um 10:45 beginnt der Riesenslalom, der zum SAS-Cup zählt. Um 19:00 macht der Apéro den Auftakt zum offiziellen Abend im Hotel FerienArt, anschliessend folgen die Preisverteilung und das Nachtessen. Ebenso kann SAS-Material erworben werden. PD/Red

Die U-Games finden an den Wochenenden vom 6./7. und 11.-14 März 2010 statt. Die nordischen Disziplinen werden mit Rücksicht auf den Engadin Skimarathon (14.3.) vorgezogen, bei den Alpinrennen sind die FIS-/Hochschulrennen von den SAS-Cup-Wettkämpfen separiert. Der grosse SAS-Abend ist am Samstag 13. März im Festzelt in Veysonnaz. PD

prestigieux et historique match de la Krähe (voir page 12) aurait facilement pu être annulé en raison d’un terrain impraticable.

de leur art, mais arrivent peu à peu au terme de leur carrière sportive – les meilleurs ont achevé leurs études depuis plusieurs années sans qu’une nouvelle génération ne pointe à l’horizon. L’entraîneur Alexander Walpen met en avant la modification des conditions-cadre des études: «Les fondeurs titulaires d’une maturité partent souvent étudier aux Etats-Unis ou en Scandinavie et échappent ainsi aux équipes du SAS.» Egg / AT

Des alpins en phase ascendante, Les nordiques en période critique Le chef alpin Pierre-Alain Ceralli et le responsable d’équipe Harald Menge ont exposé l’élan du mouvement alpin et présenté les nouveaux membres des différents cadres. Nos athlètes nordiques sont au sommet

Das Nordische Programm in Évolène Sa 6.3. 10:00 Massenstart 10km Frauen / 15 km Männer (Freie Technik); So 7.3. Sprint (Freie Technik), 10:00 Prolog 1km Frauen/Männer, 11:00 Finalläufe Frauen/ Männer. Das Alpine Programme in Veysonnaz Do 11.3. Super-G / Superkombination (FIS + Uni), Slalom der Superkombination; Fr. 12.3. Slalom (FIS + Uni); Sa 13.3. Riesenslalom (FIS + Uni); Soirée SAS U-Games; So 14.3. Riesenslalom (SAS-Cup) / Wendling (Swiss-Ski / Kids).

Sandro (à droite) et Christophe Boner, désormais membres de l’équipe universitaire alpine du SAS, ont tous deux rapporté des médailles des Universiades de Harbin en février. Roli Eggspühler

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

Delegiertenversammlung in Bern, 6. Juni 2009

Olivier Brunisholz ist neues SAS-Ehrenmitglied Die Delegiertenversammlung in Bern verlief wie am Schnürchen, diesmal kam kein Sand ins Getriebe. Höhepunkt waren die Ehrungen: Olivier Brunisholz wurde zum SAS-Ehrenmitglied gewählt, die Mitglieder der beiden Langlauf-Medaillenstaffeln mit Silberhasen und Universiade-Bronzemedaillengewinner Christoph Boner mit dem Schneehasen geehrt.

Diese Ehrungen waren die «Kür» der Delegiertenversammlung nach der «Pflicht», sprich den diversen vorgegebenen, statutarischen Traktanden. Grosser Enthusiast Das neue Ehrenmitglied Olivier Brunisholz wurde von Laudator Pierre Dysli als grosser Enthusiast

Das neue SASEhrenmitglied Olivier Brunisholz (links) erhält aus den Händen von Zentralpräsident Alexander Troller eine Wappenscheibe. Egg

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gewürdigt, der sich mit viel Elan für den SAS und seine Ziele einsetzt: «Seinen Enthusiasmus überträgt Olivier sowohl innerhalb des Clubs wie auch nach aussen», führte Pierre Dysli aus und nannte einige Beispiele aus dem jahrelangen brunisholz’schen Schaffen. Die Liste ist von beeindruckender Länge und würde locker eine Sonderausgabe des SAS-Magazins füllen. Und Olivier Brunisholz liess in Bern keine Zweifel aufkommen, dass er sich als Ehrenmitglied genauso ins Zeug legen wird wie als «gewöhnlicher» Alter Herr – zurücklehnen ist nicht die Art des Olivier Brunisholz! 6 Silberhasen für Nordische Die SM-Medaillen der Männer- und Frauenstaffel stehen für die Hausse, in der sich die SAS-Langläuferinnen und -langläufer seit einigen Jahren

befinden. Und so schlug die Sektion Bern vor, diese Top-Athleten zu Silberhasen zu machen: Toni Dinkel, Andrea Florinett, Bettina (konnte an der DV in Bern nicht dabei sein) und Mauro Gruber, Muriele Hüberli und Rahel Imoberdorf fiel diese spezielle Ehre zu. Toni Dinkel freute sich ganz besonders – denn als er 1991 in Sapporo als Staffelschlussläufer die Universiade-Medaille für die Schweiz «heimbrachte», war er der einzige der über sich hinausgewachsenen Schweizer Studentenstaffel, der nicht mit einem Hasen geehrt wurde. Toni war als SSV-Kaderläufer nach Japan gereist und zu jenem Zeitpunkt noch nicht in Kontakt mit dem SAS. Nun schloss sich dieser Kreis für den Berner Oberländer 18 Jahre später im für einen SpitzenFortsetzung auf Seite 10


Sentralstyre Comitée central Zentralvorstand

Pierre Dysli (SAS GE) hielt die Laudatio für das neue SAS-Ehrenmitglied Olivier Brunisholz (SAS FR).

Nicolas Weinmann (SAS LA) gewann den SAS-Cup mit den meisten Punkten und erhielt den «Prix des mousquetaires».

Zentralpräsident Alexander Troller unterhält sich mit Universiade-Silbermedaillengewinnerin Eliane Volken (SAS ZH).

Christoph Schmid (links), Präsident der SAS-Stiftung, im Gespräch mit Tom Kessler, Präsident der Sektion Zürich.

Frauenrunde (von links) Annina Stupler (SAS GE), Aline Bütikofer (Präsidentin SAS BE) und Müriel Hüberli (SAS BE).

Freuen sich über die Gemüse-Dips (von links): Caroline Falciola (SAS GE) und Schneehase-Schriftleiter Ivan Wagner.

Die nordischen «Silberhasen» haben starke Oberarme (von links): Andrea Florinett (SAS ZH), Rahel Imoberdorf (SAS BE), Mauro Gruber (SAS ZH), Muriele Hüberli und Toni Dinkel (beide SAS BE). Sie tragen den alpinen «Schneehasen» Christoph Boner (SAS BE).

Die Delegierten der Sektionen folgten gespannt den Ausführungen des ZVs. Roli Eggspühler

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

Fortsetzung von Seite 8

langläufer beeindruckend hohen Alter von 41 Jahren. Christoph Boners «Timing» war anders als bei Toni Dinkel Nach dem Universiade-Medaillengewinn entschied Toni Dinkel, sich als Kandidat für den SAS Bern zu melden. 1992 wurde er als Mitglied in den Club aufgenommen – in Bezug auf die ihm sicherlich genauso (wie seinen drei Staffelkollegen) zustehende Ehrung war das aber ein Jahr zu spät. Bei Christoph Boner war das «Timing» ein bisschen anders: Er stand als SAS-Kandidat auf dem Universiade-Podest und wurde wenige Wochen nach der Rückkehr aus China an der Frühlingsversammlung der Sektion Bern als SAS-Mitglied aufgenommen. An der Delegiertenversammlung in Bern gab es eine kurze Diskussion darüber, ob man einen SAS-ler für Erfolge ehren könne, die er als Noch-nicht-Mitglied erzielt hatte. Dabei ging es lediglich um formalterminliche Fragen, auf der inhaltlichen Ebene war der Fall absolut

klar, und Christoph Boner bekam unter grossem Applaus die Ehrung als «Schneehase» – doch den (physischen) Schneehasen erhielt er nicht überreicht. Die Panne mit den «Trophäen» Bei den sechs Silberhasen-Gewinnern war es genau so: Sie bekamen von den Delegierten viel Applaus, und vom Zentralvorstand ins Ohr getuschelt, dass die «Trophäen»

nachgeliefert würden. Doch die Nordischen warteten anfangs Oktober immer noch auf ihre Silberhasen. Christoph Boner hat seinen Schneehasen in den Wochen nach der Delegiertenversammlung per Post zugestellt erhalten. «Ich habe ihn zu Hause neben den Universiademedaillen und einem Gratulationsposter aufgestellt, und ich bin sehr stolz darauf», erklärte Christoph Boner auf Anfrage. Roli Eggspühler Christoph Boner wird von Zentralpräsident Alexander Troller als «Schneehase» geehrt. Egg

Chips

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Karsten Rohweder wie ein guter Wein!

Zwei SAS-ler machen einen Riesenstau

Sponsorgerechte Eckfahne

Der frühere SAS-Nordischchef Karsten Rohweder verbringt seit Jahren immer wieder Ferientage in Scuol und rennt regelmässig auf den Piz Lischana (3105 m.ü.M.) – andere schwitzen in ihren Ferien lieber im hübschen Termalbad, nicht so Karsten. Anfangs brauchte er zwar fast, aber nicht ganz einen halben Tag, bis er auf der Bergspitze oben war. Mit den Jahren steigerte er sich suksessive und lief die Strecke immer deutlicher unter zwei Stunden. Einmal hatte er den einheimischen Spitzenlangläufer Andrea Florinett (SAS Zürich), als «Pacemaker» dabei – da stoppte die Uhr bei 105 Minuten, und Andrea war über Karstens Leistung sehr beeindruckt. Nun scheint Karsten in der Form seines Lebens zu sein: Im Oktober 2009 schaffte er solo (!) die beeindruckende Zeit von 1:39:39 – Karstens Laufvermögen verhält sich wie ein guter Wein, der im Alter immer besser wird. Red

Der Aargauer Jörg «Jorge» Roth (SAS Bern) nahm auch dieses Jahr an seinem Heimrennen rund um den Hallwilersee teil. Im Ziel war er etwas geschaffter als in früheren Jahren. Aber beim Hallwilerseelauf wartet ja noch der «Schlussanstieg» vom Ziel (am See unten) zurück ins Dorf. Diese ca. 40 Höhenmeter haben es für übersäuerte Waden definitiv in sich, und sie führen über einen schmalen Serpentinenfussweg durch die Schlucht des Dorfbachs! Dummerweise traf Jörg dabei auf einen anderen SAS-ler. Die beiden freuten sich über das Wiedersehen und plauderten sich ins Dorf hoch. Was sie nicht merkten: Sie waren ziemlich langsam. Hinter den zwei SAS-lern bildete sich eine riesige Menschenschlange. Bei der obersten Serpentine blickte Jörg zufällig in die Schlucht runter und meinte trocken: «Ich glaube, wir sind gerade ein bisschen die Holländer auf der Passstrasse...» Egg

Was fällt dir bei untenstehendem Bild auf? Vielleicht wie der Ball im Tornetz zappelt?? (...dann bist du sicher ein Fussballfan!) Oder vielleicht die Eckfahne??? (...dann hast du einen guten Sinn für Marketing!) – vor Spielbeginn tauschten die Organisatoren des DV-Fussballtuniers die Original-Eckfahne (gelber Pfeil) gegen die sponsorengerechte Oversized-Version (roter Pfeil) aus. Egg

Der Berner Neufeld-Rasen mit seiner speziellen Eckfahne. Egg


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DV-Fussballturnier in Bern, 6. Juni 2009

Wenn das Tief ein Tief hat!

Die Outdoor-Sportler fordern bei den Meteorologen schon lange mehr Selbstbewusstsein für die scheuen Aufhellungen. Das gelingt aber nicht von heute auf morgen. Ausser wenn das Tiefdruckgebiet gerade ein psychisches Tief hat und exakt am entscheidenden Ort nicht regnen mag. Nur weil genau das am DVSamstag in Bern der Fall war, konnte das Sektions­ fussballturnier überhaupt durchgeführt werden. Im Unterschied zum Weltfussball, wo die Männer das Sagen haben, stehen im SAS die Frauen im Zentrum. Denn seit rund 15 Jahren, also lange bevor Sepp Blatter den «Füessball» mit diversen Regelanpassungen zu revolutionieren begann, zählen im SAS alle von Frauen

Während der Basler Sektionspräsident Ian Russi (grosses Bild) eine Spielpause geniesst, setzt der Genfer Stéphane Dorsaz (mitte, mit Bart) zu einem unwiderstehlichen Sololauf an, den er mit einem Schuss knapp neben das Tor abschliesst.

erzielte Tore doppelt. Clever ist also, eine fussballerisch versierte Frau im Team zu haben – noch cleverer, sie im Sturm aufzustellen! Annina Strupler souverän Auffallend viele Blicke waren auf Annina Strupler gerichtet: Die Gen-

fer SAS-lerin mit Berner Oberländer Wurzeln liess ihre Gegenspieler ins Leere laufen, schirmte den Ball gekonnt ab und schoss Tore. Zum Sieg am von ihr organisierten Turnier reichte es aber nicht ganz. Am Schluss feierte der SAS Lausanne den Turniersieg. Roli Eggspühler

Annina Strupler demonstriert, wie frau einen Gegenspieler in Schach hält. Roli Eggspühler

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Fussballspiel um die Krähe in Zürich-Fluntern, 19. Juni 2009

Zürich gewinnt Wasserschlacht mit 4:3 Toren Die FIFA stand der UEFA in nichts nach: Das Fussballspiel um die «Krähe» wurde dieses Jahr vor dem FIFA-Hauptsitz in Zürich ausgetragen und war eine ähnliche Wasserschlacht wie der Match zwischen der Schweiz und der Türkei an der UEFA EURO 2008 ™. Matchtelegramm ASVZ-Stadion «Fluntern@FIFA», Zuschauerzahl: 1*; Tore: 0:1 (12‘) Lukas Dellenbach, 0:2 (16‘) Dominik Zurbuchen, 1:2 (42‘) Alessandro Rigamonti, 2:2 (58.) Mario Wittenwiler, 3:2 (62‘) Roli Eggspühler, 4:2 (65‘) Christoph Nater, 4:3 (86.) Lukas Dellenbach. SAS Zürich: Torwart: Mario Wittenwiler (45‘: Alessandro Rigamonti); Feldspieler: Aron Bläsi, Simona Candrian (10‘: Christian Kessler), Roli Eggspühler, Tom Fisler, Daniela Meuli, Christoph Nater, Alessandro Rigamonti (45‘: Mario Wittenwiler), Eliane Volken (10‘: Barbara Kaiser), Tom Zumbrunn. SAS Bern: Torwart: Fabian Bütikofer; Feldspieler: Lukas Bärtschi (10‘: Eliane Volken, SAS ZH), Christoph Burckhardt, Daniel Chardon (10‘: Simona Candrian, SAS ZH), Stefan Gasser, Lukas Dellenbach, Nadine Notter, Angela Zurbuchen, Dominik Zurbuchen, Collego Zurigo. * Bemerkung: Ab der 10. Minute hatte es keine Zuschauer mehr, da sich die einzige Zuschauerin um die beiden verletzten Berner kümmerte.

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Die Berner wollten die Zürcher Siegesserie endlich mal stoppen und liessen sich von ein paar Pfützen nicht abhalten, den Gastgebern eine äusserst kämpferische Partie zu liefern. Etwas übermotiviert prallten bereits in der zehnten Spielminute die zwei Berner Verteidiger Lukas Bärtschi und Daniel Chardon mit den Köpfen so unglücklich zusammen, dass beide mit blutenden Wunden vom Platz direkt in die Notaufnahme mussten. Die personell schon unterbesetzt angetretene Auswärtsmannschaft konnte sich glücklicherweise mit zwei Zürcherinnen verstärken, und der Match trotzdem ohne Unterbruch weitergeführt werden. Die Berner Viertelstunde Das Berner Team liess sich vom Ausfall nicht gross beirren und sorgte schon in der Startviertelstunde für zwei Treffer. Dabei muss der Zürcher Goalie Mario Wittenwiler das erste Tor wohl auf seine Kappe nehmen. Statt sich auf das Spielgeschehen zu konzentrieren, versuchte er sich vor dem sintflutartigen Regen mit einem Schirm zu schützen und verpasste dabei den Moment, aus seinem Kasten zu eilen und dem alleine anrennenden Berner Stürmer den Winkel zu verkleinern. Kurz vor der Pause kullerte der Ball nach einem Querpass in die Pfütze vor dem Berner Tor und Alessandro Rigamonti nutzte freistehend die Chance zum Anschlusstreffer für den SAS Zürich.

So feierten die Zürcher in der Garderobe (von links): Christoph Nater, Tom Fisler, Christian Kessler, Alessandro Rigamonti, Mario Wittenwiler und Tom Zumbrunn.

Fortsetzung einer Siegesserie Nach der Pause spielte die Zürcher Mannschaft gross auf und setzte die Berner massiv unter Druck. Den Gästen gelang es kaum mehr, den Ball aus der eigenen Platzhälfte zu spielen. Zum Glück der Berner erwischte der Zürcher Starstürmer Aron Blaesi nicht gerade den besten Tag und verschenkte eine Torchance nach der anderen. Nachdem die Berner wieder etwas besser ins Spiel gefunden hatten und ihrerseits ein paar sehr gute Chancen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fielen, drehten die Zürcher den Match doch noch. Innerhalb von wenigen Minuten gelangen den Gastgebern drei Tore. Obschon die Berner kurz vor Schluss noch den Anschlusstreffer realisierten, sicherten sich die Zürcher zum fünften Mal in Folge den Krähensieg.

Abendessen in der Pizzeria... Nachdem sich die Spieler vor der Schafskälte und dem Regen wieder in Sicherheit gebracht und in der Dusche aufgewärmt hatten, ging es weiter zum Abendessen in der Pizzeria neben dem ASVZ-Hochschulsportzentrum. ...mit den verletzten Bernern Hier stiessen dann auch die Verletzten mit den frisch zusammengeflickten Platzwunden wieder dazu. Bis in einem Jahr werden diese Schrammen wieder verheilt sein, und der SAS Zürich darf sich im Frühling 2010 auf eine spannende Revanche in Bern gefasst machen. Nicht zuletzt die beachtlichen Leistungen der Berner Jeune-SAS-ler sind ein Versprechen dafür, dass die Zürcher Siegesserie womöglich bald gestoppt wird. Aline Bütikofer


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Sportlicher Exkurs von «Rolandinho»

Fussballspielen bei den Fetteranen Politisch korrekt müsste man von «horizontal herausgeforderten Menschen» sprechen, auch wenn die alternative Schreibweise der Realität näher kommt! Eindrücke von «Rolandinho» von seinem sportlichen Exkurs zu den Veteranen des FCs im Nachbardorf. «Rolandinho» fordert sich zum Spass mit einem Ball unter dem Trikot horizontal heraus. CHE

Bis auf die Knochen durchnässt: Die Teams des SAS Bern (in blauen Trikots) und des SAS Zürich (in weiss) nach dem Spiel vor dem FIFA-Hauptsitz. Aline Bütikofer

Nach dem Fussballturnier anlässlich der DV in Bern flehten mich drei Vorstandsmitglieder meiner SASSektion an, ich möge die Fussballstiefel doch bitte-bitte-bitte auch für den Krähe-Match schnüren. Nun, nachdem sich die drei kurz zuvor über die diversen Verletzten unterhalten hatten, war mir schnell klar, dass die Anfrage wohl mehr mit der dünnen Personaldecke als mit meiner fussballerischen Begabung zu tun haben müsste. In den Tagen danach erreichte mich eine ähnlich gelagerte Anfrage eines Jugendkollegen, der seit einigen Jahren im FC des Nachbardorfs spielt: Sie hätten im Moment viele Verletzte, ob ich nicht sein Team in den nächsten Wochen «wenigstens in den Trainings» verstärken könnte. Gut, nachdem sich der Muskelkater nach dem SAS-DV-Fussballturnier in erträglichen Grenzen hielt, sagte ich da wie dort zu. Noch nicht ganz wissend, auf was ich mich (dort) einliess. * Als ich beim ersten Training die Garderobe betrat, fühlte ich mich wie ein Nordischkombinierer, der gegen die Speziallangläufer antritt: Ich

(184cm, 82kg) war der Strich in der Landschaft. Ein komisches Gefühl, das mich an meine Jahre als Fussballjunior (183cm, 72kg) erinnerte: Damals teilten wir die Trainingsgarderobe mit dem Veteranenteam, und wir bekamen fast Platzangst. Vielleicht war das mit ein Grund

«

Ich fühlte mich wie ein junges Reh, das mit Bären spielen darf.» dafür, dass es mich nach meiner BJuniorenzeit in die Weite der Natur und auf die Langlaufskis zog. Nun stand ich also ein Vierteljahrhundert später wieder auf demselben Rasen wie damals. * Ja, und es war im Fall ganz lustig. Obwohl ich im SAS nun seit 13 Jahren den Stempel «Alter Herr» trage, fühlte ich mich auf dem Platz wie ein junges Reh, das mit trottigen, technisch aber unglaublich versierten «Bären» spielen darf. Fairerweise muss ich aber sagen, dass der Vergleich mit dem Reh auch bezüglich meines Ballgefühls durchaus zutrifft. Ausser vielleicht, dass ein Reh vierfüssig ist (ich hingegen nur beidfüssig). Und so freute ich mich wie ein kleiner Junge auf den Krähe-Match, wo ich unter körperlich gleich gebauten, also horizontal nicht herausgeforderten, und fussballerisch ähnlich begabten Sportskollegen dem Ball nachjagen durfte, und es auf dem Platz auch wirklich Platz hat. * Doch zurück zu diesem ersten Training bei den FC-Veteranen: Beim Heimradeln (ich war übrigens wie schon bei den B-Junioren der einzige, der mit dem Velo kam…) kam mir wieder in den Sinn, dass wir damals für diese Kategorie stets eine in unseren Augen passendere Schreibweise verwendeten: Jene mit «F» und Doppel-«T». Als junge Lümmel konnten wir das ungestraft tun – die politische Korrektheit war noch nicht erfunden oder zumindest nicht in die Niederungen der Juniorenabteilung vorgedrungen... «Rolandinho»

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38. SAS Golfturnier in Vuissens, 19. September 2009

Ein perfekter Tag: schön und windstill! Das SAS Golfturnier hat traditionsgemäss am Samstag vor dem eidgenössischen Bettag bei ausgezeichneten Bedingungen in Vuissens stattgefunden – ein schöner Kontrast zum «Windturnier» von 2008! Die Teilnehmenden haben einen erlebnisreichen Tag und das Clubleben genossen.

Wo ist Vuissens? Vuissens liegt auf 741 m.ü.M., 11 km südöstlich von Yverdon-les-Bains. Mit 164 Einwohnern (Ende 2007) gehört die von waadtländer Kantonsgebiet umgebene Exklave zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Fribourg. Red

Barbara Kaiser, die letztjährige Siegerin und damit diesjährige Organisatorin, hat in diesem Jahr zum 38. SAS Stableford Golfturnier eingeladen – wiederum auf die wunderschöne Anlage des Golfclubs Vuissens (Details zu Vuissens siehe Randspalte). Obwohl die Wetterprognosen Regen und Wind ankündeten und zumin-

dest in Genève auch Stürme tobten, war im «Mikroklima» von Vuissens nichts davon zu spüren: Angenehme Temperaturen, Sonnenschein, ja sogar totale Windstille waren die Ingredienzen dieses späten Sommertages – zusammen mit einem guten Zustand des Platzes ideale Voraussetzung für eine gute Runde. Trotzdem sind die Teilnehmenden

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‹Give and Take› hiess das Motto: Jeder offeriert einen Preis und nimmt einen (anderen) mit nach Hause.» nicht ausnahmslos gut über die Runde gekommen, wie an der Preisverteilung zu erfahren war. Champagner, Wein und Golfbälle «Give & Take» hiess das Motto: jeder offeriert einen Preis und nimmt einen (anderen) mit nach Hause. Eine sympathische Idee, die für den SAS typisch vor allem mit Champagner, Wein und Golfbällen umgesetzt wurde. In der Kategorie Jeune-SAS hat Rafael Zuber die Wertung für sich entschieden. Bei den Damen hat Barbara Kaiser sowohl brutto als auch

netto die Wertung gewonnen, auch wenn Sie ihre Handicap-Vorgabe nicht ganz erfüllen konnte. Claudia Steinebrunner steht bei den «Cousines» an der Klassementsspitze. Mirko Grunder Brutto-Sieger Bei den Herren gewann Mirko Grunder die Bruttowertung mit 27 Punkten bzw. mit vier Punkten Vorsprung klar. Netto hat er seine Handicap-Vorgabe mit 36 Punkten erzielt und sein ausgezeichnetes Handicap von 7.5 bestätigt. In der Nettowertung erzielte Hans Grüter mit 45 Punkten das relativ zum seinem aktuellen Handicap beste Ergebnis und machte sich damit zum Organisator des nächsten Jahres. Barbara Kaiser mit viel Charme Barbara Kaiser hat das Turnier ausgezeichnet und mit sehr viel Charme organisiert – ganz herzlichen Dank im Namen aller SAS-Golferinnen und -Golfer! Schade nur, dass sehr wenige am Turnier teilnahmen... Als Organisator im nächsten Jahr appelliere und hoffe ich auf ein grosses Teilnehmerfeld am 18. September 2010 in Vuissens. Vuissens ist gesamtschweizerisch zentral gelegen und garantiert den SAS-lern und SAS-lerinnen aller Sektionen eine angenehme Anreise. Hans Grüter Hinweis Die vollständige Rangliste ist auf der SAS Homepage (Rubrik Anlässe > Golf). Bruttowertung SAS-lerinnen: 1. Barbara Kaiser, 17 Punkte. SASCousines: 1. Claudia Steinebrunner, 5. Jeune-SAS: 1. Rafael Zuber, 13. SAS-ler: 1. Mirko Grunder, 27; 2. Robert Kessler, 23; 3. Jon Pinösch, 21; 4. Tom Kessler, 17; 5. Hans Grüter, 17; 6. Andreas Fuhrer, 17.

Die Preisträger (von links): Mirko Grunder, Claudia Steinbrunner, Hans Grüter und Rafael Zuber. Barbara Kaiser

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Nettowertung SAS-lerinnen: 1. Barbara Kaiser, 27. SASCousines: 1. Claudia Steinebrunner, 26. Jeune-SAS: 1. Rafael Zuber, 28. SAS-ler: 1. Hans Grüter, 45; 2. Hanspeter Rossner, 39; 3. Jon Pinösch und Mirko Grunder, je 36; 5. Thomas Steinebrunner, 35; 6. Robert Kessler, 33. Weitere Wertungen In den zusätzlichen Wertungen «nearest ot the pin» – gewertet am Loch 2 (Par 3; Zwischen 109 und 163 m) – gewann Robert Kessler mit 2.27 Meter und «longest drive» konnte Mirko Grunder bei den Herren und Barbara Kaiser bei den Damen für sich entscheiden.


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Saisonstart, 23. Mai 2009

Das Öl ist für alle gleich! Bei hochsommerlichem Wetter trafen sich die Mitglieder des SAS-Alpinkader, einige Universiade-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sowie diverse Trainer zum Start­ event der Saison 2009/2010: Grasskifahren im appenzellischen Urnäsch.

Universiade-Medaillengewinnerin Mirena Küng unterwegs in heimischen Wiesen, aber auf ungewohnter Unterlage.

schaft in die spezielle Technik eingeführt. Schnell merkten die Athleten, dass Grasskifahren eigentlich das reine Carven ist, denn es gibt nur geschnittene Schwünge und keine Rutschphase. Wer versucht zu rutschen, der landet unweigerlich im Gras!

Tom Zumbrunn zeigt, wie dynamisch Grasskifahren ist: Rutschphasen wie im Winter auf Schnee gibt es nicht, es geht nur «vollgas» vorwärts. Roland Hofmann

Einige der erfolgreichen Universiade-Teilnehmer haben sich in Urnäsch das erste Mal nach Harbin wieder getroffen und konnten sich in einem anderen sportlichen Umfeld von neuem Messen. Diesmal jedoch nicht bei minus 30 Grad wie in China, sondern bei + 25 Grad! In diesem Kontext spielt das Wachs

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keine grosse Rolle, denn dass Öl für die Grasski ist für alle gleich! Einführung durch Grasski-Spezialisten Die Studenten-Skiathletinnen und -athleten wurden in Gruppen aufgeteilt und durch Mitglieder der Schweizer Grasski-Nationalmann-

Mut zum Risiko nötig Der Spass konnte beginnen. Es war sehr interessant zu sehen wer Mut zum Risiko hat, denn bremsen kann man auf dem Grasski nur, wenn man gegen den Hang oder auf einer Fläche ausfährt! Bereits nach einigen Abfahrten begaben sich die Cracks in die Stangen. Riesenslalom war angesagt. Bis zum Apéro mit anschliessendem Mittagessen, das durch den SAS offeriert wurde, lernten unsere Athleten wie man in den Toren die richtigen Radien findet und fährt. Blaue und grüne Flecken Der Nachmittag stand unter dem Motto «Vollgas». Unter dem kritischen und zum Teil ängstlichen – ob berechtigt oder unberechtigt sei hier dahingestellt... – Blick des Schweizer Grasski-Nationaltrainers


Alpint Alpin Alpin

SAS-Sommercamp in Saas-Fee, 11.-16. Juli 2009

Freude auf den Ski und viel Spass am Nachmittag Das Studentenkader startete auf den Grasskis in die neue Saison, die Kinder auf Schnee: Bei SuperBedingungen mit einer Woche Skitraining auf dem Gletscher oberhalb von Saas-Fee.

Von Christoph Boner

Für meinen Sommerjob hätte ich mir nichts Schöneres vorstellen können, als ein paar Tage mit einem aufgestellten Jugend-Team auf dem Schnee zu verbringen. Dank Olivier Brunisholz hatte ich diese Gelegenheit – zusammen mit seinem Sohn Henri Brunisholz und dessen Kollegen Gibran Manasseh – das SASSommercamp in Saas-Fee zu leiten und die Kinder zu trainieren. Frühe Tagwache Tagwache war jeweils um 7:00 – egal, ob in der Nacht zuvor bei

Die Lagerteilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Leiter-Crewkunft in Saas-Fee. Gibran Manasseh

einigen Zimmer die Lichter noch etwas länger an waren als bis zum

Clemes Caderas zeigten die SASAthletinnen und Athleten Läufe, die grossen Respekt verdienen! Denn Grün als Sportunterlage kannten sie bislang lediglich vom Fussballspielen... Blaue und grüne Flecken Einige entwickelten übrigens einen schier unglaublichen Ehrgeiz, be-

Abwechslung am Nachmittag Damit die Energie wieder hergestellt werden konnte, gab es zum Mittagessen jeweils super Pasta mit verschiedenen Saucen. Die Jungs und Mädels hatten nach dem anstrengenden Skitraining jeweils schnell wieder genügend Energie. Somit war das jeweilige Nachmittagsprogramm nicht in Gefahr. Dazu gehörten Wanderungen, Vitaparcours, Seilpark, Jogging, Slakline und Schwimmen. Trotz den diversen Aktivitäten während des Tages war die Energie der jungen Athleten noch bis spät am Abend vorhanden.

«

Einige entwickelten einen unglaublichen Ehrgeiz, bezahlten dies aber auch mit grünen (auf dem Kombi) und blauen Flecken (auf dem ‹Allerwertesten›...)» zahlten dies dann aber auch mit grünen- (auf dem Kombi) und blauen Flecken (auf dem «Allerwertesten»). Nach dem Skiwaschen und dem genüsslichen Erzählen einiger «Horror-Stories» des Nachmittags ging ein spassiger und interessanter Tag mit einem letzten Umtrunk zu Ende. Harald P. Menge

«offiziellen» Nachtruhebeginn um 22:00. Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel Astoria fuhren wir mit dem Alpin Express und der Metro Alpin auf 3500 m.ü.M. hoch. Dort konnten wir von den etwas weichen, aber trotzdem guten Schneeverhältnissen des Allalingletschers profitieren. Neben freiem Skifahren und Technik-Skitraining konnten wir viele Tore fahren – die Kinder machten im Riesenslalom markante Fortschritte. Und die Freude auf den Ski war allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzusehen!

Skiliftfahren ohne Frieren: Dominik Zurbuchen (links) und Lukas Dellenbach freuen sich über das Grasski-Abenteuer.

Die ganze Truppe hatte super mitgemacht und vollen Einsatz gegeben. Das hat mir sehr Spass gemacht und hält mir diese Woche in guter Erinnerung. Christoph Boner

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Alpin Alpin Alpint

Le Camp d’été Jeunes-SAS 2009 à Saas-Fee, un succès! La cuvée 2009 du Camp d’été a été très bonne ! En effet, 18 jeunes de 9 à 15 ans, dont 8 filles, ont profité des conseils utiles et efficaces de Christoph Boner (son article en allemand est sur la page précédente).

Christoph est un nouveau membre du SAS Berne, membre de l’équipe suisse universitaire, étudiant en sport et, surtout, médaillé de descente aux dernières Universiades. L’ambiance du Camp a été, une fois plus, chaleureuse et sympathique. L’esprit SAS y a plané et la relève s’annonce assurée. A l’unanimité, les jeunes ont souhaité revenir l’an prochain! Je relèverai aussi que les assistants de Christoph, à savoir Henri Brunisholz et Gibran Manasseh ont également contribué à la réussite du Camp. Un grand «merci» ! Pour terminer, il y a lieu de remercier le Comité Central et la Fondation SAS, qui ont permis d’améliorer l’ordinaire de ce Camp et d’en réduire les coûts en finançant les frais d’encadrement, à savoir, les entraîneurs. Vive le SAS! SAS un jour, SAS toujours… Olivier Brunisholz

Le dessin d’un participant du camp d’été. Jean-Baptiste Michel (9)

Les activités sportives – de l’optique d’une participante Le premier jour, à 17:30, on commence par un petit jogging pour se mettre dans l’ambiance. Le lendemain, après avoir monté dans deux télécabines et un métro, on a fait un petit échauffement à la Gib. Ensuite, on a mis les skis et on a fait des pistes en libre pour définir les deux groupes. Ensuite, après être descendu dans le métro et les deux télécabines, et après la pause, on a fait un parcours Vita. On ne devait pas arrêter de courir (bien sûr, tout le monde n’a pas couru tout le long) et on est rentré à l’hôtel. Le jour suivant, on a fait des piquets. Ensuite, après la pause, on a

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fait un slalom en rollers, de la corde et un match de foot… Le résultat du match: deux blessés! Le mardi, on a refait des piquets et Gib nous a filmés (d’ailleurs, le soir on a vu la vidéo) et on a dû faire un départ raté. C’était marrant! Après la pause, on est allé faire un match de foot et du tennis. Et après, de la corde et des exercices de Christoph. Le jour suivant, après s’être réveillés et voulant aller joyeusement au ski, c’est un départ raté: les télécabines étaient fermées! Bref, comme on ne voulait pas s’ennuyer, on est parti faire un accro branche… C’était super! Il y avait une énorme

tyrolienne qui passait au-dessus des falaises! Après, on est rentré. On a fait la pause de midi et on est reparti. On a fait une petite marche et, ensuite, on est allé à la piscine. Le soir, quand on est rentré, et après manger, on a eu plusieurs choix. Donc, il y en a qui sont allés au bowling et d’autres ont joué aux cartes. C’était très cool ! Le lendemain matin, c’était notre dernière journée de ski… Et notre dernière journée à Saas-Fee. On est allé en haut, on a fait notre échauffement et ensuite on a fait un slalom. Après cette matinée de ski, on est rentré et on est retourné chacun chez nous. Natacha Michel (12)


Fjellsport Alpinismus Alpinisme

SAS Alpinisme, saison 2009

Des randonnées de qualité Le SAS Alpinisme était au départ le noyau du club, réunissant d’abord des alpinistes fervents de haute montagne. Puis le ski de compétition a pris le dessus, mais la tradition de se retrouver dans les grands espaces demeure au sein du SAS. Alors, que cet article vous fasse en vie et venez nous rejoindre cette année!

De Marie-Luce Délez*

* L’auteure Marie-Luce Délez a été rédactrice du «SAS-News» de 1999 à 2001. Elle est la première femme à avoir été acceptée au SAS, comme membre associée, lors du 75ème anniversaire du club, en 2000 à Zermatt. Elle est actuellement professeure d’économie à la HES-SO Valais et habite aux Marécottes, au-dessus de Martigny.

Christoph Jetzer, depuis des années le chef alpinisme du SAS. Marie-Luce Délez

Après plusieurs années d’absence, j’ai retrouvé avec une grande joie l’équipe du SAS-Alpinisme, menée par Dres Schild ! Un vrai plaisir, car cette année, nous avons eu beaucoup de chance, la météo et la neige étaient au rendez-vous. Randonnée dans la région d‘Obergoms (27 fév. - 1er mars 2009) D’Oberwald (1377m), où nous avons passé la nuit, nous avons entrepris la montée du Brudelhorn (2790 mètres). Une montée superbe, à travers la forêt, puis dans de magnifiques champs de neige. Heureusement que Dres prend soin de son équipe, en s’arrêtant toutes les heures, pour nous permettre de nous ravitailler. Sinon, certains d’entre nous auraient été perdus en route, dont moi !! Cela n’aurait pas été très grave, le soleil était de la partie.

La montée au Brudelhorn. Michel Degen

La descente fut superbe! de belles traces dans la poudreuse, des pentes idéales: heureusement qu’il y avait de la place pour que chacun puisse savourer du beau ski. Dres nous avait réservé une épreuve sportive, en terminant la course en ski de forêt: une sorte de bérézina, bien typique du SAS. Chacun essayait de faire sa trace et en oubliait les recommandations de Dres, qui avait fort à faire à maîtriser son groupe, bien indiscipliné, il faut le dire. C’est normal, comment résister à une si belle neige, dans un cadre si beau? Seuls les skieurs équipés de ski «free-ride», comme Markus, pouvaient faire les malins. Le lendemain, nous sommes repartis au Blashorn (2790 m), avec un soleil un peu plus mitigé. Mêmes quelques gouttes de pluie sont venues nous chatouiller, mais rien de grave: nous avons pu continuer l’ascension, jusqu’au col, soit à 150 m du sommet. Là, le temps s’est gâté un peu et il a été jugé plus prudent d’interrompre la course. Par contre, la descente était un vrai régal: une belle neige, pas très poudreuse il est vrai, mais facile à skier. Vous pouvez imaginer que dans ces conditions, le SAS reste fidèle à sa tradition: ce sera à celui ou celle qui pourra faire sa trace sur ces belles pentes… faisant fi à nouveau des recommandations de Dres. Mais cela fait partie de notre style, et Dres le sait bien! Ont participé: Christoph Jetzler, Jürg Schweizer, Ueli Moor, Marc Achermann, Markus Jungo, Caroline Zumsteg, Hanspeter Dänzer, Felix Brunner, Michel Degen, Ossi Koechli, Magnus Andresen Bergaplass, Antoine Lombard, Marie-Luce Délez et Dres Schild (guide).

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Alpinisme Alpinismus Fjellsport

Avant la montée sur la cabane (de gauche) Tamara Lauber, MarieLuce Délez, Ueli Moor, Herbert Trachsler, Hansjörg Lutz (chef de cordée), Dres Schild (guide, chef de course), Martin Hug, Jürg Kuoni, Marcel Müller, Thomas Hug (chef de cordée), Ueli Stüssi. Ueli Stüssi (par autodéclencheur)

Wildstrubel, 3253 m (4-5 avril 2009) C’est en deux groupes, cette fois, que nous nous sommes retrouvés à la cabane de Lämmeren. Le premier, composé de Michel, de Hanspeter et de moi-même sommes partis de Loèche-les-Bains. Après une montée en téléphérique à la Gemmi, nous avons «attaqué» le Steghorn.

Une belle montée, dans des conditions idéales! Il faisait presque trop chaud! Michel a même fait du zèle en perdant un ski, ce qui lui a valu de refaire quelques mètres de dénivelé en plus ! Le soir, nous avons retrouvé à la cabane le groupe qui était parti de Kandersteg. Un peu jaloux de notre ascension du jour, car la mon-

* Dres Schild (voir photo sur page 2) Dres Schild est membre du SAS depuis 1971 et du comité de la Fondation Alpine du SAS. Il organise régulièrement des sorties en haute montagne, pour le SAS ou comme guide privé. Il travaille actuellement à l’Office fédéral de l’agriculture.

Sur le Wildstrubel (arrière-plan, de gauche): Hansjörg Lutz, Marc Achermann, Silvan Bözinger, Sergei Rachinsky, Marcel Müller, Dres Schild * (guide), Thomas Hug, Ueli Moor, Magnus Bergaplass, Hanspeter Dänzer, (premier plan) Jürg Steinegger, MarieLuce Délez, Herbert Trachsler, Vreni Steinegger, Michel Degen, Andreas Dänzer, Mario Rubin (guide). Marcel Müller

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tée depuis Kandersteg (presque quatre heures) n’est pas très drôle. Le matin, après avoir dormi quelque peu (on connaît les nuits en cabane), nous sommes partis à la lampe frontale vers le sommet du Wildstrubel. Les plus «forts», menés par Mario Rubin (guide), ont pris un rythme bien soutenu, alors que les plus «lents», sous la houlette de Dres, prenaient leur temps. En fait pas trop, puisque nous n’avions qu’une demi-heure de différence en arrivant au sommet. La descente fut magnifique, sans danger, dans des conditions idéales. Chacun pouvait y aller de son rythme et faire sa trace… Le rêve… Et Dres pouvait respirer! Une petite halte à la cabane, pour récupérer du matériel et départ pour le Roten Totz. Une montée facile, mais il faisait tellement chaud, que cela en était presque «tropical». Mais après, quel bonheur! des kilomètres de descente sur Kandersteg, dans une neige juste fondue, en slalomant entre les rochers, les coulées de neige et les chalets d’alpage. Un troupeau de chamois observait sans bouger cette équipe du SAS, un peu fatiguée, mais comblée.


Fjellsport Alpinismus Alpinisme

Le Tödi, la première montagne du Club alpin Des gentlemen anglais fondent l’Alpine Club en 1857 et gravissent un sommet des Alpes après l’autre. «L’âge d’or de l’alpinisme» a commencé. Il faut se lancer dans la course pour contrer les Britanniques. Le 19 avril 1863, Rudolf Theodor Simler, professeur de chimie et de minéralogie à l’Université de Berne, invite 35 spécialistes suisses de la montagne et des glaciers au buffet de la gare d’Olten pour fonder le Club alpin suisse. Il devient président central, et la région du Tödi et des Clarides est choisie comme premier terrain d’exploration. La section Tödi aménage un hébergement simple avec des lits de foin sur l’itinéraire d’accès par le glacier de Biferten: c’est la cabane Grünhorn, la première cabane du CAS. MLD Marcel Müller

La randonnée d’été au Tödi, 3614 m (4–5 juillet 2009) Dres nous avait concoté une sortie de rêve: le Tödi, où a été fondé le Club Alpin Suisse (voir encarté). Nous nous sommes retrouvés le samedi matin, à Trun, près de Disentis, pour monter à la cabane Punteglias (2311 m). Pour gagner du temps, nous faisons quelques kilomètres en taxi. Mais ne nous traitez pas de paresseux, et lisez cet article jusqu’à la fin. Après quelques averses et le passage de névés, nous sommes accueillis par les deux gardiens: difficile de leur donner un âge, mais ils ne semblent pas tout jeunes. Une cabane un peu hors du temps, simple, avec encore les toilettes à l’extérieur, mais tellement sympathique. Après un moment de détente, le temps de manger des spécialités glaronnaises ou de boire une bière, Dres nous invite à le rejoindre dehors pour une formation «marche sur glacier et fixation de la corde». Nous allons former trois cordées, alors rien n’est laissé au hasard. Je dois dire que je joue un peu aux récalcitrantes, je serais mieux au chaud dans la cabane. Après un bon souper, nous montons nous coucher vers 20-21 heures, car le lendemain, il faut se lever à 3:00

du matin. Ce que nous faisons sans rechigner, et après une bonne nuit, paisible, sans être dérangés par des ronflements (ce qui est si rare, comme le relève Ueli Moor), nous commençons notre marche vers le sommet. L’itinéraire choisi par Dres est très varié, essentiellement sur du glacier, peu crevassé. Il y a encore beaucoup de neige cette année et les passages difficiles se font sans problème. Lorsque nous apercevons le sommet, il semble encore bien loin! Le temps est radieux, il fait bon chaud. Le rythme évolue en fonction des discussions: pouvezvous m’expliquer pourquoi tout le monde se tait quand la pente devient raide? et que les discussions reprennent soudainement de plus belle? N’est-ce pas un bon indicateur du dénivellé? Après six heures de marche, nous arrivons au sommet, dans le brouillard! A part son voisin de cordée, on ne voit rien! Quel dommage, mais la bonne humeur reste et personne ne se plaint. Il faut ensuite songer à redescendre, pour éviter le risque d’orage. Imaginez-vous passer de 3611 m à 800 m (altitude de la gare de Trun). Heuseusement que sur les pentes

raides, on s’amuse à glisser : on se croirait à ski, sans les skis. C’est très sympa, mais très long. Après quelques heures de marche, j’ai l’impression de devenir un robot: j’avance mais je ne sais comment. Les genoux deviennent douleureux, la fatigue se fait sentir. Je n’ai même plus la force de ramasser les fraises des bois en bordure du chemin. Enfin nous arrivons, et quel bonheur de pouvoir s’asseoir sur une chaise. Par contre, au moment de se relever pour prendre le train, j’ai l’impression que je n’ai plus de jambes. Mais cela ne fait rien, c’était tellement beau. Merci à Dres! (On se réjouit des prochaines sorties...) Marie-Luce Délez

Ne trouvez-vous pas que la vue est impressionnante? Ueli Stüssi (par autodéclencheur)

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Tour auf den Tödi / Piz Russein, 5. Juli 2009

Ohne störende Gerüche und Schnarchgeräusche! Wie schwer der Tödi zugänglich ist, erfuhren die elf SAS-ler und «zugewandten Orte» am eigenen Leibe, als sie sich im Morgengrauen des 5. Juli 2009 nach kurzer Nacht unter Dres Schilds Führung den ersten, langen Aufschwung in die weit oben sichtbare Lücke, die Fuorcla da Punteglias, hinaufkämpften. Was sie noch nicht ahnten: Es war erst der erste Aufschwung; weitere sollten noch folgen. Der Tödi Der Tödi (auf Romanisch auch Piz Russein genannt) ist der höchste Gipfel der Glarner Alpen. Wie ein Bollwerk steht er zuhinterst im Tal und dominiert majestätisch die umliegenden Gebirgszüge. Er ist stark vergletschert und schwer zugänglich.

Hinweis Fotos von der TödiTour sind auf der vorangehenden Doppelseite abgebildet.

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Dabei versprach doch der Aufstieg am Vortag zur SAC-Hütte Punteglias durch liebliche Alpweiden und entlang von murmelnden Bächen, verkürzt durch einen Taxitransport vom Bahnhof Trun im Vorderrheintal auf die Alp da Schlans, eine eher beschaulichere Tour. In der Hütte erwartete uns zudem ein angenehmer Komfort: Nachtessen mit Dreigangmenu und gutem Tropfen sowie tadellose Matratzenlager. Doch schon der Tagesbefehl von Dres für den nächsten Tag liess Schlimmes ahnen: Tagwacht um 3:00! Wir gingen also früh in die Federn und erlebten – für den Schreibenden ein absolutes Novum – eine Nachtruhe ohne störende Gerüche und Schnarchgeräusche. Lag dies darin, dass mit Marie-Luce Délez und Tamara Lauber zwei Frauen unter uns ruhten, was uns Männern noble Zurückhaltung auferlegte? Oder zeigte die Empfehlung von Dres, keinen Salat zu essen, positive Wirkung, da dieser Salat im Verdauungstrakt mit entsprechenden Folgen gären würde? Wie dem auch sei: Wir starteten guter Dinge um 4:00 im Schein der Stirnlampen zu unserem Abenteuer. * Die Anwälte sind ein besonderer Schlag. Herbert Trachsler gehört dazu. Während wir bereits schwer atmend der Fuorcla da Punteglias entgegenstiegen, sprach er ohne Unterbruch auf seine Freunde ein. Das Mundwerk eines Anwaltes muss anders konstruiert sein als bei einem normalen Menschen – denn selbst in der Evolutionsstufe des 20. Jahrhunderts ist der Mensch eigentlich nicht in der La-

ge, schwer zu atmen und gleichzeitig fliessend zu sprechen. So die Regel, in der die Anwälte offensichtlich die Ausnahme sind, die diese bestätigen. Der Schreibende begann mit jedem Höhenmeter etwas mehr Respekt vor den Anwälten zu haben. Ob Herbert Wesentliches oder Unwesentliches äusserte, ist nicht überliefert. Vermutlich nahm er sich das Gespräch während des Nachtessens in der Hütte zu Herzen, wo festgehalten wurde, dass man tunlichst nur Wesentliches von sich geben sollte. Auch Dres äusserte während der kurzen Rast auf der Fuorcla da Punteglias Wesentliches: Geologisch gehöre der Sockel des Tödi zum östlichsten Teil des Aaremassivs. Über diesem altkristallinen Grundgebirge aus Granit und Gneissen liege der Scheitel diskordant: Am Fuss Dolomit aus der Trias, darüber Kalkgestein aus der Jurazeit. Alles klar? * Nach einem kurzen Abstieg jenseits der Fuorcla da Punteglias folgte der zweite, lange Aufschwung, zuoberst mit einer sehr steilen Flanke. In diesem Flankenaufstieg kann man sich an einer Kette sichern, welche unser SAS-ler Eugen Deflorin freundlicherweise vor einigen Jahren installiert hatte. Da genügend Schnee in der Flanke lag und wir mit Steigeisen ausgerüstet waren, benötigten wir dieses Hilfsmittel nicht. Erwartungsvoll erklommen wir so die Porta da Gliems und wähnten uns schon fast an der Tür zum Gipfel. Stattdessen erblickten wir vor uns einen dritten, gewaltigen Aufschwung, und weit oben den Gipfel des Piz Russeins. Von «Tür zum Gipfel» keine Spur, das war erst der Vorgarten! * Der folgende, kurze Zwischenabstieg auf den Gletscher war eine trügerische Erleichterung – doch davon später. Anschliessend, auf dem obersten Bifertenfirn, setzten wir Schritt vor Schritt, Nebel kam auf, die Zeit verlor ihr Mass, und nach 6 Stunden Aufstieges erreichten wir auf 3614 m den Gipfel in Wolken. Von den umliegenden Gebirgszügen keine Spur, geschweige denn von

klarer Weitsicht. Der Tödi verhüllte sein Haupt. Das Gipfelphoto war schnell gemacht; es war ungemütlich kalt, ein Schluck Vecchia Romagna aus der noblen Palace-Flasche wärmte kurz auf. Da hatten es die SAS-ler bei der zweiten Bergtour unter der Aegide von Sir Grimmsky vor 42 Jahren besser; sie erreichten den Gipfel bei strahlendem Sonnenschein. * Der Abstieg war eben kein reiner Abstieg, er war unterbrochen von zwei Zwischenaufstiegen – siehe oben – die es in sich hatten. Wir aktivierten dabei unsere letzten Kraftreserven. Nur Tamara meinte, diese Tour sei «nichts im Vergleich mit der Eil-Besteigung des Matterhorns» (in total fünf Stunden für Auf- und Abstieg). Aber eine Zermatter Gämse ist eben aus ganz anderem Holz geschnitzt als Flachland-Hirsche aus der «Üsserschwiz». Da wir bisher nicht zum Klettern kamen, verhalf uns Dres beim letzten Abstieg-Aufschwung als Zugabe zu einer netten Kletterpartie. Im anschliessenden kleinen Marschhalt bot Herbert dem Schreibenden von seinem Käse an. Allerdings gestand er, dass er damit nur seinen Rucksack erleichtern wollte. Der Respekt des Schreibenden vor den Anwälten sank wieder leicht... * Der Abstieg nach Trun führte durch alle alpinen Florazonen mit farbenprächtigen, abwechselnden Blumenweiden und intensiven Pflanzendüften. Wenn nicht die zunehmende Dehydrierung den Geist gelähmt hätte, wäre dieser Abstieg ein Höhepunkt der Tour gewesen: Er alleine wäre es Wert gewesen, diese Tour durchzuführen. Spätestens jetzt rächte es sich, dass der Rucksack statt der empfohlenen 8 kg ganze 25 kg wog. Müde, zum Teil erschöpft, aber jeder mit sich zufrieden erreichte die Gruppe 13 Marschstunden bzw. 1500 Aufstiegs- und 3000 Abstiegshöhenmeter nach dem Aufbruch um 4:00 das erfrischende Bier in Trun. Dres gelang es, dem SAS mit perfekter Führung ein eindrückliches, unvergessliches Bergabenteuer zu vermitteln. Ueli Stüssi


Kultur Culture Kultur

Ivan Wagner, neuer Schriftleiter des SAS-Jahrbuchs «Der Schneehase»

Der Schneehase hoppelt mehr auf Französisch Ivan Wagner (SAS Zürich) ist der neue Schriftleiter des SAS-Jahrbuchs «Der Schneehase», das alle paar Jahre erscheint. Als erstes machte Wagner eine Analyse der Ist-Situation und nahm Ideen für die Zukunft auf. Die nächste Schneehase-Ausgabe soll im September 2011 erscheinen.

Das Leitbild «Der Schneehase ist das literarische Spiegelbild des SAS. Er befasst sich in einem breiten Spektrum mit Themen des Skisports und des Alpinismus sowie deren gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten. Der Schneehase ist ein Public-Relation-Instrument des SAS und seiner Sektionen. Die Beiträge sind in deutscher, französischer und englischer Sprache.»

Wie bist du bei der Analyse und dem Erfassen der unterschiedlichen Erwartungen an den «Schneehasen» vorgegangen? Ich hatte Silvan Bözinger (SAS Fribourg) zur Seite. Wir beschafften die Informationen, welchen Stellenwert der Schneehase in unserem Club hat und befragten insbesondere den erweiterten Genfer Zentralvorstand plus die Sektionspräsidenten sowie einzelne verdiente SAS-ler. Das sind total rund drei Dutzend Personen. Wir werteten das im Detail aus, und aufgrund der Ergebnisse stellten wir das neue Konzept und die Zielset-

zungen für die nächsten Ausgaben des Schneehasen auf. Und jetzt hoppelt der Schneehase in eine ganz andere Richtung? Nein, es gibt viele bewährte Dinge. Wir spürten aus der Analyse, dass es eine Evolution und nicht eine Revolution braucht. Kurz zusammengefasst könnte man sagen, dass der Schneehase in die gleiche Richtung weiterhoppelt, aber einfach mehr auf Französisch als bisher und mit mehr «SAS-Geist». Einer deiner Vorgänger hatte mal ein Leitbild (siehe Side-Spalte) gemacht. Ist das nun überholt oder nach wie vor gültig? Das Leitbild, das mein Vor-Vorgänger Raoul Imseng erarbeitet hat, stimmt für mich im wesentlichen immer noch. Auch nach unserer Analyse. Dazu eine generelle Anmerkung: Ein gutes Leitbild zeichnet sich dadurch aus, dass es lange Bestand hält.

Was hast du dir für den nächsten Ausgaben des Schneehasen für Ziele gesetzt? Es sind drei übergeordnete Ziele, die ich mir gesetzt habe. Erstens möchte ich das über eine längere Periode machen – bis zum 100-jährigen Jubiläum des SAS im Jahr 2024. Also vier Ausgaben. Denn ein Werk wie der Schneehase braucht Kontinuität, wenn es Erfolg haben will. Die zweite Zielsetzung betrifft Inhalt und Aufmachung, da möchte ich wenig ändern. Die grösste Neuerung ist die Hauptstruktur in vier Teilen (siehe Sidespalte Red). Die dritte Zielsetzung sind besondere Schwerpunkte. Was dürfen wir unter «besonderen Schwerpunkten» verstehen? Der Schneehase soll der jungen Generation näher gebracht und den aktuellen Lesetrends entsprechend vermarktet werden. Zum Beispiel Fortsetzung auf Seite 24

Die neue Struktur Teil 1: Geschichte und Tradition; Teil 2: Zukunft und Innovation; Teil 3: Persönlichkeiten und Werte; Teil 4: Clubleben und Resultate. Erscheinungsweise Der Schneehase erscheint neu im 4-Jahresrhytmus. Die nächste Ausgabe soll im September 2011 publiziert werden.

Der neue Schneehase-Schriftleiter Ivan Wagner an der Präsidenten-/ Rennchef-Sitzung in Einsiedeln. Egg

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Nordisch Nordique Nordisk

Was die Berner SAS-lerin Muriele Hüberli mit Weltcupsieger Dario Cologna hat In Ftan wurde im Frühling die «Loipa Dario Cologna» rund um das Hochalpine Institut eröffnet, in dem der Schweizer Gesamtweltcupsieger die Matura erlangte. Was viele nicht wissen: Die Berner SAS-lerin Muriele Hüberli zog im Hintergrund die Fäden. Muriele Hüberli ist in Scuol aufgewachsen, seit Abschluss ihres Studiums in Amerika läuft sie für den SAS Bern und arbeitet in Ftan. Wie Weltcupsieger Dario Cologna hatte sie ihre Mittelschulzeit im Hochalpinen Institut Ftan auf der Sonnenterrasse oberhalb von Scuol absolviert, nun ist sie in der Administration der Schule tätig. In dieser Funktion organisierte die Spitzenlangläuferin die Eröffnung der «Loipa Dario Cologna», die rund um das Hochalpine Institut führt.

Wenn sie eine Startnummer trägt, steht die SAS-lerin im Rampenlicht. Doch in Ftan hielt sie sich extrem im Hintergrund: Die Bühne gehörte dem Weltcupsieger aus dem Val Müstair, und Muriele Hüberli ist gerade mal auf einer einzigen Foto (knapp) erkennbar... Roli Eggspühler

Während sich Dario Cologna (unten rechts) den Fotografen stellt, bereitet Muriele Hüberli (Pfeil) abseits des Rampenlichts den Beamer für die Präsentation vor. PD

Weltcupsieger Dario Cologna mit der Kristallkugel vor dem Institut in Ftan. PD

Right To Play Fortsetzung von Seite 23

dann schenkst du ihm am besten einen Schneehasen!» Ich bin zuversichtlich, dass sich das in den kommenden Jahren völlig ändert!

Das Redaktionsteam Ivan Wagner (Leitung), JoJo Stutzer (Marketing / Redaktion), Robert Kessler (Finanzen & Archiv), Pierre Dysli (Task Force «Lapin de Neige»), Felix Gey (Sektionen & Clubleben), Dres Schild (Alpinismus), Matthias Nyikos (internet), Martin Hodler (Berater und alt Schriftleiter), Susanne Trachsel (Verlag Stämpfli Publikationen AG).

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sollen Lead und Extrakt jedes Artikels in die anderen zwei Sprachen übersetzt werden. Dazu möchten wir die Möglichkeiten nutzen, die das Internet bietet – vor allem für Archivfunktionen. Ein weiterer besonderer Schwerpunkt ist, dass wir den Stellenwert und die Abdeckung des Schneehasen in der Romandie gezielt verbessern wollen. Dann müssen sich die Romands in Zukunft andere Hochzeitsgeschenke suchen, wenn sie jemanden ärgern wollen? Ja, diese Geschichte habe ich auch gehört. Jemand erzählte mir mal «wenn ein SAS-ler aus der Romandie heiratet und du ihn ärgern willst,

Und wie willst du das schaffen? Mit dem Teilprojekt «Lapin de neige». Das ist eine TaskForce mit diversen Mitgliedern unter der Leitung von Pierre Dysli, die hervorragende Arbeit leistet. Um den Rahmen zu skizzieren: Statistisch liegt der Französisch-Anteil über alle bisher publizierten Schneehasen bei 12 Prozent. Unser Ziel ist mindestens eine Verdoppelung. Ändert sich bei der Auswahl der Autoren etwas? Ja, ganz klar. Ganz zu Beginn handelte es sich bei den Autoren fast ausschliesslich um SAS-ler. Dann kamen immer mehr Nicht-SAS-ler als Fachautoren dazu. In der letzten Ausgabe waren es fast nur noch Nicht-SAS-ler. Das wollen wir nun korrigieren. In reduziertem Ausmass werden die Fachautoren beibehalten, aber wir wollen «back to the roots». Interview: Roli Eggspühler

SAS-ler sammeln am Gigathlon Geld für Kids Die internationale humanitäre Organisation «Right To Play» startete am Gigathlon 2009 mit drei Teams, welche total 125 000 Franken an Spendengeldern für Kinder sammelten. Mit dabei waren Matthias Remund (SAS Bern) im Team 1 und Marc Russenberger (SAS Zürich) im Team 3. Mit Matthias Remund im Right-To-Play-Fanionteam starteten Hippolyt Kempf (1988 Olympiasieger in der Nordischen Kombination), Andrea Clavadetscher (Sieger Race Across Amerika), Chantal Strasser (Vize-Europameisterin im Schwimmen) und Doris Trachsel (Schweizer Meisterin im Langlauf). Marc Russenberger war mit Nathalie Voser Russenberger, Cordula Voegtle, Barbara Miller und Nick Adamus unterwegs. PD/Red


Mangekamp Multisport Mehrkampf

Ein SAS-Pulli als Zeichen der Freundschaft Während 23 Jahren betreute Hans Schlunegger den Pentathlon, nun geht der Mitarbeiter des Tourismusvereins Grindelwald in Pension. Der SAS war am 25. September 2009 zum Abschiedsabend in Grindelwald eingeladen und schenkte ihm einen SAS-Pullover. Der SAS-Pulli ist ein Zeichen der Freundschaft, die über all die Jahre über die eigentliche Zusammenarbeit hinaus entstanden ist. OKPräsident Rolf Ringdal dankte Hans Schlunegger namens des SAS herzlich für die super Zusammenarbeit. Der SAS darf sich darüber freuen, dass Hans dem Pentathlon weiterhin zur Seite steht – mindestens bis sein Nachfolger Michel Künzli «up to speed» ist. Und Hans wird mit seiner Frau Brunhilde als VIP-Gast immer willkommen sein. Red

Hans Schlunegger erhielt einen SAS-Pulli zum Abschied. PD Annonse Publicité Werbung

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Le SAS Fribourg visite le chantier du nouveau tunnel du Gothard (NLFA)

Après une année 2006 où nous avions marié via ferrata au pied de l’Eiger et découverte scientifique de l’observatoire du Jungfraujoch, Silvan, caissier et secrétaire du SAS Fribourg avait pris soin de nous

Le tunnel ouest avec voie d’évitement Alptransit Sedrun. Marc Walpoth

concocter un nouveau week-end «leçon de chose».

Pour ce week-end du 18/19 juillet 2009, les montagnes grisonnes allaient nous servir de cadre enchanteur aux activités qualifiées d’«extraordinaires» par notre cher Silvan. * Son dernier mail nous annonçait des prévisions météorologiques capricieuses avec un risque de précipitations neigeuses au-delà

Le groupe du SAS Fribourg avant l’entré à Sedrun (de gauche): Nicolas Poncet, Walo von Mühlenen, Philippe Gaillard, Andrea Gabus, Pierre Mazurek, Silvan Bözinger, Bertrand Siffert, Andrea von Däniken, Felix Gey, Diogo Saraiva, Marc Walpoth. PD Alptransit

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des 2000 mètres, incitant les gens voiturés à se munir de chaînes pour le passage du Furkapass ou du Sustenpass !!! * Un enchaînement ubuesque du Furkapass et de l’Oberalppass, en une vingtaine de minutes, permettait à certains «fribourgeois» partis de Genève d’arriver juste à temps au centre d’information de Sedrun lieu

de rendez-vous. Cet après-midi de samedi devait nous permettre de visiter les installations et travaux d’un des quatre tronçons en construction entre Erstfeld et Bodio du plus long tunnel du monde – soit les 57km du tunnel de base du Gothard – qui s’inscrit au cœur du grand projet «NLFA» (Nouvelles liaisons ferroviaire alpine) en compagnie d’un ingénieur autochtone. Un premier film nous donnait les rudiments historique, géologique et technique sur ce projet étonnamment titanesque dont nous allions découvrir les entrailles. * La première étape fut l’habillage en tenue de travail d’un joli ton orangé avec lunettes de protection, bottes en caoutchouc, casques, sacs à dos de sécurité avec appareillage respiratoire et appareils de conférence audio. Une photo de groupe donnait le signal de la descente. Nous prîmes place dans un train de chantier, joliment baptisé «TGV», pour nous rendre au niveau des deux puits des deux ascenseurs de 800 mètres desservant le cœur


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Tropische Wärme im Berg und kalte Füsse beim Goldwaschen Am 18./19. Juli 2009 führte Silvan Bözinger eine Gruppe von 14 Fribourger SAS-lern in die Surselva. Hinweis Dieser Kurztext ist eine Zusammenfassung des französischsprachigen Artikels auf dieser Doppelseite.

Am Samstag stand die Besichtigung der NEAT-Baustelle in Sedrun auf dem Programm. Im Arbeitergewand ging es in einem 800 Meter hohen Liftschacht hinunter zur Porta Alpina (...die Temperatur betrug feuchtwarme 30 Grad!). Wieder an der Frischluft schmeckten die feinen Bündner Spezialitäten und das kühle «Calanda» umso besser. Goldsuche und BBQ Der zweite Höhepunkt folgte am Sonntag. In der Medelser-Schlucht machten sich die Fribourger SAS-ler auf zum Goldwaschen. Zwar fand niemand ein Rekord-Nugget, kleinere Goldflitter lagen immerhin drin. Ein BBQ in der Schlucht bildete den Abschluss des Weekends im Bündnerland. MWa / Red

du chantier où 600 personnes se relayent 24h/24h selon une fréquence de travail établie sur les 3/8. La température moyenne oscille autour de 34°C (et parfois beaucoup plus…) tandis qu’un bruit sourd continu justifie le port de nos casques audio pour suivre l’exposé passionné du conférencier. * La visite dura quatre heures et demie dans les boyaux déjà bétonnés du tunnel tantôt dans un calme apparent surprenant tantôt dans l’odeur d’ammoniaque des explosions et des va-et-vient des véhicules de chantier chargés de roches extraites. Cette roche extraite est expédiée à la surface puis transformée en béton et réintroduite 800 mètres plus bas pour bétonner les parois creusées et soutenues par des arceaux en acier. * Notre guide autochtone vanta les qualités du projet déjà préfinancé à raison de 400 mio. de francs de la future Porta Alpina. Cette gare souterraine (la plus profonde du monde)

permettra de diviser par troi le temps de voyage pour les habitants et pour les skieurs désireux de profiter de ces régions reculées et permettrait de développer une région de montagne fort éloignée. * La remontée à la surface commençait à nourrir nos impatiences déjà excitées par le jeu extra de l’appel d’air de la cheminée de l’ascenseur. Une fois regagnée la surface nous nous dirigèrent vers notre hôtel où le propriétaire, joyeux drill, nous réserva un excellent accueil. * Après un p’tit apéro dégustation des vins blancs grisons, certains allèrent distiller quelques oraisons sous la magie des dorures rococo de la splendide abbaye bénédictine de Disentis, annonçant la quête du lendemain. * Orpailleurs d’un jour, tel fut le qualificatif que nous endossâmes tous pour la seconde activité en ce dimanche. Bottés comme la veille, armés de pelles comme des fos-

Silvan Bözinger (vorne), Diogo Saraiva und Pierre Mazurek auf der Goldsuche. Nicolas Poncet

soyeurs et de batées, nous nous engageâmes sur le cours de la rivière pour trouver un lieu propice à nos premières recherches. Nous étions accompagnés par un jeune couple alternatif des hautes plaines grisonnes pour engager notre parcours initiatique sur la route de la recherche de l’or. «Gold, Gold» !!! s’écriait-il, lorsque l’un de nous arrachait avec peine une à deux paillettes; certainement pas de quoi faire après deux heures de recherche et tous nos moyens mis en oeuvre, un quelconque plombage pour une dent de lait cariée. * Le temps d’échanger une dernière fois autour d’un barbecue, certains pronostiquaient déjà la prochaine «leçon de chose» qui pourrait constituer l’activité d’été 2010 de la section fribourgeoise. Un grand lecteur du journal «Le Temps» (ndlr), ô combien favorisé par des racines familiales cantonales tentaculaires, nous faisait l’exposé d’un nouveau chantier entrepris en Valais avec le projet hydroélectrique «Nant de Drance». Pierre Mazurek et Marc Walpoth

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«Art & Dinner» in Zürich, 24. Juni 2009

Masken gibt es in Zürich nur im Museum! Das «Art & Dinner 2009» führte rund 40 SAS-lerinnen und SAS-ler zur Maskenausstellung im Museum Rietberg und anschliessend zum Dinner in den See­ club Zürich. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurden die SAS-Gäste durch Maskensammlungen aus der Schweiz und Indien geführt. In der katholisch geprägten Innerschweiz und dem Wallis hat die Fertigung von Masken durch die Tradition der Fasnacht einen hohen Stellenwert. Einzelne immer wieder auftauchende Sujets haben gar einen Namen und beziehen sich wohl auf eine Amtsperson oder Obrigkeit einer Gegend. Leider sind die schönen Schweizer Masken ohne schriftliche Hintergrundsinformationen ausgestellt. Trotz der kurzen aber kompetenten Führung hätte man sich mehr Fakten zur Herkunft der Ausstellungsstücke gewünscht. «Als Historikerin störte mich das», sagte Carol Nater, die seit dem 1. September dieses Jahres als Kuratorin des Museums Altes Zeughaus in Solothurn wirkt. Der Ausstellungsteil zu den indischen Masken ist deutlich besser dokumentiert.

«

Museum Rietberg Gablerstrasse 15, 8002 Zürich Fon 044 206 31 31; www.rietberg.ch Museum Altes Zeughaus Zeughausplatz 1, 4500 Solothurn Fon 032 627 60 70; info@museumalteszeughaus.ch www.museumalteszeughaus.ch

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Folgen gespannt den Ausführungen zu den Masken (von links) Carol Nater, Rita und Jürg Schweizer. Marion Hess

dem Wasser nicht anders zu sein als auf dem Fussballrasen zwischen dem FCZ und GC. Die anwesenden Grasshoppers-Mitglieder ertrugen die sportlich gemeinten Seitenhiebe mit Gelassenheit. Fantastische Aussicht Dem Küchenteam, bestehend aus Richard Leuenberger und seinen

drei Assistentinnen, gelang ein hervorragender Braten. Dazu gab es ein reichhaltiges Salatbuffet, die fantastische Aussicht auf den Zürichsee und die Stadt Zürich war quasi das Supplement. Eine andere Aussicht – diejenige auf ein feines Dessert – liess die Herzen der Gourmets unter den SAS-lern höher schlagen. Mario Wittenwiler

Als ehemaliger Präsident des Seeclubs Zürich betonte Gastgeber Jojo Stutzer die grosse Rivalität ziwschen dem Seeclub und den Grasshoppers...»

Der Seeknall ist kein Tsunami...

...die im Fussball zwischen dem FC Zürich und dem GC-Club kein bisschen anders ist!

Grund dafür war vielmehr das wunderschöne Wetter, und dass man deswegen noch etwas länger und intensiver feierte als sonst. Ausserdem war die Beteiligung und die Durchmischung von alt und jung sehr gut – perfekte Voraussetzungen also! Die Organisation lag in den Händen von Marion Hess, der neuen Chefin Anlässe der Sektion Zürich – dass erstmals eine Frau den Seeknall organisierte, fiel vielen auf: Denn es gab erstmals überhaupt auch Gemüse auf dem Buffet! Und das wurde allseits, also auch von den Männern, sehr geschätzt... Red

Sportliche Sticheleien Nach dem kulturellen Teil wartete ein kurzer Fussmarsch durch den Belvoir-Park zum Seeclub-Areal an den Gestaden des Zürichsees. Auf dem grosszügigen Rasen vor dem Clubhaus der Ruderer gab es einen Apéritif. Als ehemaliger Präsident des Seeclubs Zürich betonte Gastgeber Jojo Stutzer die grosse Rivalität, welche zwischen dem See­club und dem Grasshopperclub bestehe – irgendwie scheint es auf

...aber eine so heisse Sommerparty, dass die eine oder der andere der rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am anderen Morgen einen zumindest leichten Wellengang im Kopf verspürte. Und das wohl eher nicht wegen dem Wasserskifahren hinter Urs Jaegers Motorboot!

Kam extra früher von seinen Ferien retour: Motorbootkapitän Urs Jaeger. RR


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Chips

Sommeruniversiade in Belgrad: Schwimmen auch ausserhalb des Pools!

Daniel Chardon vom Spiel gezeichnet

An der Sommeruniversiade in Belgrad (Serbien) hatte es etwa so viel Wasser auf den Stassen wie es an der Winteruniversiade in Harbin (China) kalt war. Nach einem Tag im Zeichen heftigsten Sommerregens war das öffentliche Leben und die Universiade weitestgehend lahmgelegt. Obwohl man sich Verschiebun-

Daniel Chardon (SAS Bern) war vom Spiel gezeichnet, obwohl er im Match um die Krähe nur 10 Minuten im Einsatz stand: Ein kunstvoll geklebtes Pflaster auf seiner rechten Augenbraue erinnerte ihn noch einige Zeit an den missglückten Kampf um den Ball mit einem (eigenen) Mitspieler. ABü

gen sonst eher im Winter gewohnt ist, nahm die Schweizer Sommerdelegation das Ganze mit viel Humor: Im Delegationsnewsletter publizierte das Medienteam ein Bild von Schwimmerin Carmela Schlegel, das – in ungewohnte Umgebung montiert – die meteorologische Situation exakt auf den Punkt brachte. Egg

So berichtete das Medienteam im Delegationsnewsletter über den sintflutartigen Regen. Fotos: François Willen; Montage: Christoph Böcklin.

Oslo kämpft mit Rollskis gegen Schwarzfahrer

Abrupter Sektionswechsel

Langlaufen ist in Norwegen sehr verbreitet. Und wo Langlaufen im Winter populär ist, sind im Sommer auch Rollskiläufer nicht weit. Zum Beispiel mitten in Oslo beim alten Bahnhof neben dem bei Touristen und Einheimischen gleichermassen beliebten Aker Brygge. Sogar in der Tunnelbahn («t-bane») begleiten einem Rollski-Bilder. Bei genauerem Hinschauen merkt man, dass es sich dabei nicht um eine Werbung für ein besonders belastbares Rollski-Modell handelt, sondern um eine Kampagne gegen Schwarzfahrer – «ikke snik på andre» («be-

trüge die anderen nicht»). Stimmt: Wenn dir jemand hinten auf die Ski steht, ist das sehr unfair. Aber diese Botschaft versteht nur, wer selber Erfahrung auf (Roll-)Skiern hat. Und so ist diese Kampagne in Norwegen genauso ein Volltreffer wie sie in der Schweiz wohl vom Zielpublikum definitiv nicht verstanden würde. Meg

Simona Candrian und Eliane Volken wurden diesen Frühling in den SAS Zürich aufgenommen. Nach 10 Minuten Fussballspielen für ihre Sektion wechselten die beiden die Farben und spielten für den SAS Bern. Einen solch abrupten «Sektionswechsel» hat es im SAS wohl noch nie gegeben! Egg

Ein Rollskiläufer trainiert in Oslo auf dem Bahnhofvorplatz für den Winter – wer das in Zürich machen würde, hätte vermutlich die Polizei am Hals. Meg

In der Kampagne der «t-bane» gegen Schwarzfahrer steht ein Rollskiläufer im Zentrum, was viel über die Popularität des Langlaufens aussagt. Meg

Die Begeisterung über den «Sektionswechsel» hält sich bei Simona Candrian (links) in Grenzen. Eliane Volken nimmt es eher locker! ABü

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Sections Sektionen Seksjoner

Un nouveau stamm lémanique

Un cercle au sein du club En mémoire de Claude Gautier, son fils Jacques, lui-même père de Florian a pris l’initiative de réunir des anciens camarades SAS ayant pour la grande majorité passé le cap des 80 ans. C’est ainsi qu’est né un stamm qui s’est donné le nom de «Cercle de l’Incertitude» dont la poignée de fidèles (11 membres) s’est déjà réunie 3o fois depuis 2007. Humilité et humour On pourrait penser que les réunions d’anciens combattants sont restées bloquées sur le compteur des années de la 2ème guerre mondiale, mais, dans le cas présent, ce n’est certainement pas le cas. Tous ces membres AH qui ont accompli des carrières au plus haut niveau dans l’industrie, le commerce, la banque, la médecine et la diplomatie, font

preuve d’un remarquable dynamisme, mêlé de sagesse bien sûr, mais ce qui est le plus réjouissant c’est leur modestie et leur sens de l’humour, cimentés par six décennies d’amitié. Exemplaire camaraderie Même si certains par prudence s’interdisent la dernière descente à ski de trop, que leur exemple soit source d’énergie et de confiance en l’avenir pour nous tous! Notre très amical respect à ces «seignors» de la vie. Vive le SAS !

Alain Golaz

La photo de la réunion au juillet 2009 (de gauche): Tom Vogel, Loulou Piguet, Charly Muller, François Sillig, Alex Staehelin, Pierre Pictet, Alain Golaz, Jean-Pierre Hertig, Fernand Pasche. PD

Vue d’ensemble

Programme 2009/10 Programm 2009/10

Impressum

27-29 novembre 2009

Le SAS-Magazine paraît quatre fois l’an en 1200 exemplaires (REMP/WEMF). Il est l’organe de parution officiel du Ski-club académique suisse SAS.

Season Opening (Saas Fee)

13-17 janvier 2010

Anglo-Suisse (Mürren)

16-17 janvier 2010

SAS Cup FR/GE (Jaun)

6-7 février 2010 13-14 février 2010

SAS Cup BE/BS (Saanen) SAS Cup ZH (Lenzerheide)

Rédacteur Redaktor Redaktør

5-7 mars 2010

3ème Amateur Interclub Championship (Cortina d’Ampezzo)

Roli Eggspühler, Medienschaffender dipl. Architekt ETH SIA

6-7 mars 2010

U-Games nordique (Evolène)

Rédaction Redaktion Redaksjon

Redaktion SAS-Magazin c/o a2plus Architektur & Media Mythenstrasse 7 6003 Luzern

Fon: 041 220 03 17 sasmagazin@sas-ski.ch

11-14 mars 2010

U-Games alpin (Veysonnaz) avec SAS Cup

19-21 mars 2010

Pentathlon (Grindelwald)

24-28 mars 2010

Semaine SAS (Zermatt)

avec SAS Cup LA / Season Closing (Zermatt)

7-11 avril 2010

Italo-Suisse (Chamonix)

Changement d’adresses Adressmutationen Adresseendring

5 juin 2010

Martin Hauser Badische Bahnhofstrasse 17 8212 Neuhausen am Rheinfall

Conférences CC+ / Présidents / Rennchefs

Fon: 052 672 13 35 adressen@sas-ski.ch

Imprimerie Druckerei Trykkeri

Koprint AG Untere Gründlistrasse 3 6055 Alpnach-Dorf

Fon: 041 672 90 10 info@koprint.ch

Délai de rédaction Redaktionsschluss Redaksjonslutt

no 76 – hiver 2009

1er décembre 2009

6 février 2010

Journée Centrale Sportive, Assemblée des Délégués (Bern)

(Saanen)

Les événements en italique n’étaient pas encore fixés définitivement au délai de rédaction. Ces informations sont au status provisoire. Des passages surlignés en gras ont été modifiés ou ajoutés par rapport à la précédente édition. Kursiv markierte Veranstaltungen / Informationen waren bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe mit dem Status «provisorisch» versehen. Fett gedruckte Stellen haben sich gegenüber der letztmaligen Publikation verändert oder sind neu hinzugekommen. AT / Red


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