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Alles über die Universiade 2013 im Trentino Patrick Boner gagne les CUS à St-Moritz Bettina Gruber holt in Sotschi ein Olympiadiplom Beaucoup de neige et de victoires à Campra

Nr. 93 – Winter 2014

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Leder Éditorial Editorial

Nr. 93 – Winter 2014

Ein Winter mit gleich zwei Höhepunkten

Titelbild Langläuferin Bettina Gruber (SAS Zürich) im Odlo-Olympiadress unterwegs zum grössten Erfolg ihrer Karriere: Die Bündnerin lief zusammen mit Seraina Boner im LanglaufTeamsprint auf Rang 7 und holte ein Olympiadiplom. Nordic Focus Universiade

Tolle Ambiance, in der die Schweizer Akzente setzten

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Die Schweizer Welle (siehe Bild) an der Eröffnungsfeier ist legendär, doch die Schweizer Delegation setzte auch sportlich Akzente! Alpin

Une réussite totale!

14 Ils sont venus de France, Italie, GrandeBretagne, Allemagne, Autriche, Portugal, Australie, nouvelle-Zélande, etc...

Olympische Spiele

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Bettina Gruber holt als erste SASlerin ein Diplom... ...und schildert in der Mitte dieser Ausgabe, wie sie die Olympischen Spiele in Sotschi rund um ihren Wettkampf erlebte. Nordique

Beaucoup de neige et de vitoires

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Liebe SAS-lerinnen, Liebe SAS-ler! Der Winter 2013/14 war speziell, denn er bot gleich zwei Höhepunkte: Einerseits die von Maribor (Slowenien) ins Trentino (Italien) verschobene Universiade, andererseits die Olympischen Winterspiele in Sotschi (Russland), an denen Langläuferin Bettina Gruber (SAS Zürich) teilnehmen durfte – zusammen mit Seraina Boner gewann sie im Teamsprint ein Diplom. Die Universiade-Silbermedaillengewinnerin von Harbin (2009) schrieb damit Geschichte, denn so etwas schaffte vor ihr noch keine SASlerin! Ihr Erlebnisbericht findet sich auf Seite 16 dieser SAS-Magazin-Ausgabe. An der Winter-Universiade (siehe Seiten 4 bis 13) schnitt die Schweizer Delegation mit acht Medaillen sehr erfolgreich ab. Dies nicht zuletzt dank der «jungen» Disziplin Slopestyle mit insgesamt fünf Medaillen, vier davon gelangen am Schlusstag auf dem Snowboard. Und dank Margaux Givel gewann die Schweiz erstmals seit 2009 wieder eine Ski-Alpin-Medaille. Die beste Klassierung eines SAS-Mitglieds erreichte Rahel Imoberdorf: Die Berner SASlerin lief zusammen mit Carmen Emmenegger und Chantal Carlen (Kandidatin SAS Fribourg) in der Langlaufstaffel auf einen Diplomrang. Auch wenn es in der langjährigen Betrachtung immer mehr die Swiss-Ski-Vertreter sind, die für die sportlichen Erfolge sorgen, braucht es den SAS an der Universiade weiterhin. Er stellt zwar nicht mehr den Hauptharst der Athleten wie früher, aber er bringt dem Schweizer Hochschulsportverband (SHSV) jene Kontinuität im Betreuerstab, die rund um die Swiss-Ski-Topathleten etwas in den Hintergrund rückt. Das ist eine Qualität, die auf diesem Niveau nur der SAS bieten kann. Und viele Spitzensportler, die den totalen Durchbruch nicht schaffen, werden an der Universiade auf den SAS aufmerksam und in der Folge zu Clubmitgliedern. Die Universiade 2013 zeigte zudem einmal mehr auf, wie wichtig dieser studentensportliche Höhepunkt im Hinblick auf Olympia-Einsätze ist: Topfavoritin Patrizia Kummer (siehe Bild unten) scheiterte im Snowboard-Parallel-Riesenslalom im Trentino, hakte die Niederlage ab, und durfte sich zwei Monate später in Sotschi als Olympiasiegerin feiern lassen. Das ist für mich persönlich eine der allerschönsten Geschichten, die dieser Winter schrieb! Roli Eggspühler

Les Championnats suisses universitaires de ski nordiques étaient à Campra. Il y avait beaucoup de neige sur le sud des Alpes! Facelook

Was die SASlerinnen und SASler in den «Social Media» so alles posten...

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Nordisch Nordique Universiade Universiades Nordisk Universiade

Das Trentino bot weit mehr als nur «Ersatzspiele»

Tolle Ambiance, in der die Schweizer Akzente setzten

An der Universiade im Trentino holte die Schweizer Delegation acht Medaillen, vier davon am Schlusstag. Dank Margaux Givel (Swiss-Ski B-Kader) gab es das erste Ski-Alpin-Edelmetall seit 2009 in Harbin (China). Aus SAS-Sicht war die Langlaufstaffel der Frauen der sportliche Höhepunkt: Rahel Imoberdorf (SAS Bern) und Chantal Carlen (Kandidatin SAS Fribourg holten zusammen mit Carmen Emmenegger ein Diplom.

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Universiade Universiades Universiade

Die Schweizer Delegation unter der Führung von «chef de mission» Fredi Schneider (unten rechts) beim Einmarsch auf der «Piazza del duomo» in Trento. Roli Eggspühler

Margaux Givels Silbermedaille im Nachtslalom in Pozza di Fasso war für die Schweizer Delegation ein Höhepunkt, den viele miterlebten. Denn gleich nach dem Wettkampf begann in unmittelbarer Nähe der Zielarena der Schweizer Abend, und der Erfolg auf der Piste lancierte den festiven Teil perfekt. In den übrigen Disziplinen gehörten die Schweizer Topfahrer zu den geschlagenen, speziell im Speed-Bereich, die Diplome von Sven Hermann (8. in der Abfahrt) und Martin Stricker (8. im Riesenslalom) blieben die einzigen Ehrenmeldungen der Männer. Die weiteren Swiss-Ski-Fahrer Ralph Weber und Marc Bonvin konnten ihr Potenzial nicht ganz abrufen. Alpin: Stricker und Patrick Boner Die SASler Patrick und Sandro Boner (beide SAS Zürich) erlebten ihre dritte Universiade in Folge, Patrick fuhr im Super-G mit Startnummer 63 auf den beeindruckenden 20. Rang. «Die Piste war auch nach fast 70 Fahrern noch in einem Topzustand, was mir mit meiner hohen Startnummer natürlich entgegen kam», reichte Patrick Boner die Blumen an die Organisatoren weiter. Martin Stricker, dem Sohn von Claude Stricker (SAS Lausanne), gelangen im Riesenslalom zwei starke Läufe: Mit Startnummer 55 fuhr er im ersten Lauf auf den 18. Zwischenrang. Und mit der drittschnellsten Zeit im zweiten Lauf schob er sich noch auf den Diplomrang vor. «Ich bin nicht ganz sauber gefahren, sondern habe einfach die Skis laufen lassen – und das klappte anscheinend ganz gut. Der Hang war super, der Schnee ebenfalls und ich hatte grossen Spass heute», kommentierte er im Ziel seine Fahrt. Die letzten zwei Jahre waren für Martin Stricker alles andere als «spassig» gewesen, denn Mitte Dezember 2011 hatte er sich in einem Europacuprennen eine schwere Knieverletzung zugezogen und ist erst auf diesen Winter hin auf die Rennpisten zurückgekehrt. Michael Toneatti (SAS Bern) war zum ersten Mal dabei und sammelte wertvolle Erfahrungen, auch am City-FIS-Rennen in der Universiade­

region. In den Frauenbewerben hatten Simona Candrian und Daniela Fuchs (beide SAS Zürich) keine Chance, sich gegen die starke Konkurrenz behaupten zu können. Nordisch: Imoberdorf und Carlen Die nordischen Frauen vermochten Akzente zu setzen, insbesondere Rahel Imoberdorf (SAS Bern). Die Gommerin bestritt nur die Wettkämpfe der zweiten Universiadewoche, da sie erst nach dem Weltcupeinsatz in Davos anreiste: Im abschliessenden 15km-Massenstartrennen klassierte sie sich nach einem (zu) schnellen Start als 20., knapp vor Chantal

«

Das Staffeldiplom kommt einer kleinen Sensation gleich!» Rahel Imoberdorf (Nr. 20) im Langdistanzrennen. Egg

Carlen (Kandidatin SAS Fribourg). In der Staffel legte die Entlebucherin Carmen Emmenegger auf dem Startabschnitt die Basis und übergab als Neunte an Chantal Carlen. Diese zeigte ein taktisch wie physisch sehr starkes Rennen, und Rahel Imoberdorf schaffte es, die Japanerin abzuschütteln und als 7. im Ziel einzulaufen. Das Schweizer Staffeldiplom kommt – in Anbetracht der starken Konkurrenz – einer kleinen Sensation gleich. Bei den Männern gab es einige Vertreter mit SAS-Bezug: Piet Heer (Kandidat SAS Zürich), Reto Hammer (Sohn von Bruno Hammer, SAS Bern), Matteo Rezzonico (Kandidat SAS Zürich) und Philippe Nicollier (SAS Zürich). Ganz speziell war die Geschichte mit den Söhnen von Denis Du Pasquier (SAS Lausanne), der vor 30 Jahren die UniversiadeAbfahrt gewonnen hatte (siehe SAS-Magazin Nr. 92): Seine Söhne Grégoire (Alpin) und Arnaud (von Alpin auf Nordisch umgestiegen) bewegten sich in den Fussstapfen des Vaters – allerdings (noch) nicht bezüglich des Erfolges: Arnaud war, meist etwa in der Klassementshälfte und dicht gefolgt von seinen Teamkollegen, mehrmals bestklassierter Schweizer. Roli Eggspühler

Hintergrund

Weitere SAS-ler an der Universiade Die Nordischen wurden von SAS-Teamchef Alexander Walpen (SAS Bern) geführt, Fabian Birbaum (SAS Zürich) assistierte ihn. Um Christian Kuster Erichsen, den Schweizer Vertreter in der Nordischen Kombination, kümmerte sich Felix Kläsi (SAS Zürich), der an der letzten Universiade im Teambewerb die Bronzemedaille gewonnen hatte. Auch bei den Alpinen waren mit Reto Candrian (Chef Alpin SAS), der SHSV-Alpinchef Heiner Iten (SAS Zürich) vertrat, und Werner Lüthi (SAS Bern) sowie Delegationsarzt Walter O. Frey (SAS Zürich) gleich mehrere SAS-Vertreter im Betreuerstab. Roli Eggspühler (SAS Zürich) unterstützte als Medienschaffender, wie bei den vergangenen zwei Universiaden, die Schweizer WU-Medienchefin Daniela Erni Ruoss mit Text- und Bildbeiträgen. SHSV-SnowboardDisziplinenchefin Daniela Meuli (SAS Zürich) verzichtete auf die Teilnahme und liess sich an den Spielen durch ihren Partner David Sonderegger vertreten. Weiter statteten Urs Schüpbach (als Vertreter des Studentensports in der FIS) und Baspo-Chef Matthias Remund (beide SAS Bern) der Universiade einen offiziellen Besuch ab. Und Roger Roth (SAS Fribourg) spielte wie in den vergangenen Jahren eine zentrale Rolle in der Technischen Kommission der FISU. Vom aktuellen SAS-Zentralvorstand war niemand im Trentino, weder in einer offiziellen Funktion noch als Gast. Pål Troye (Präsident SAS Norge) besuchte das norwegische Team, für das er viele Fäden zog. Egg

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Universiade Universiades Universiade

Patrick Boner vor und Michael Toneatti w채hrend dem Super-G. Egg

Simona Candrian.

Daniela Fuchs.

Piet Heer kurz vor dem Skiwechsel im Skiathlon. Egg

Urs Sch체pbach mit Daniela Fuchs. Egg Arnaud Du Pasquier (Nr. 49), Reto Hammer (61) und Philippe Nicolier (65) im Skiathlon. Egg

Die Langl채uferinnen Carmen Emmenegger (mitte), Chantal Carlen (links) und Rahel Imoberdorf holten sich ein StaffelDiplom. AWa

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Universiade Universiades Universiade

Patrizia Kummer kam im Trentino mit den Sichtverhältnissen überhaupt nicht zurecht und wurde Vierte. Egg

Margaux Givel nach ihrem Silberlauf im Slalom. DER

Fabienne Werder mit ihrer SkiSlopestyle-Silbermedaille. DER

Die CurlingFrauen gewannen das Spiel um Rang 3. Egg

Rafael Imhof (hier im Slopestyle) sorgte in der Halfpipe für die erste SnowboardMedaille. Egg

Gleich vier Slopestyle-Snowboardmedaillen gab es am Schlusstag: Caroline Höckel (Bronze), Gina Somaini (Silber), Philipp Häny (Gold) und Rafael Imhof (Bronze). Egg

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Simona Candrian.


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Universiade Universiades Universiade

Rund um die Schlussfeier geht an der Tauschfront voll die Post ab! Mit dem Erlöschen des Feuers gehen die Spiele zu Ende, am Schlusstag ist auch der letzte offizielle Einsatz der Delegationstextilien. Viele behalten einige Teile der Kollektion als Erinnerung, andere tauschen sie mit Kleidern anderer Nationen. Dabei ist – wie im sportlichen Wettkampf – eine clevere Taktik das A und O. Hier ein paar Erfolg versprechende Tipps!

Von Roli Eggspühler *

* der frühere Studentenkaderlangläufer (1988-1995) ist bekannt für seine regen Tauschaktivitäten: Seit Ende seiner Juniorenzeit hat er Schweizer Kleider mit Athleten folgender Nationalitäten getauscht: Sowjetunion (1991), Polen (1993), Kanada (1995, 2009, 2011), Finnland (2001), Ukraine (2007), Grossbritannien (2007), China (2009, 2013), Japan (2009), Australien (2007, 2009, 2011), Neuseeland (siehe Bild oben) und Norwegen (je 2013).

Um am Schlusstag wirklich reussieren zu können, ist eine gewisse Vorbereitung der Sache sehr dienlich. Was man am allerliebsten haben möchte (Plan A), oder was man sich unter Umständen ebenfalls vorstellen könnte (Plan B), sollte man bereits wissen, bevor man sich an den Ort der Schlussfeier begibt. Und was man von der eigenen Delegationsausrüstung behalten will, nimmt man am besten erst gar nicht dorthin mit. Sonst kommt man plötzlich doch noch in Versuchung oder macht einen strategisch falschen Schachzug. Die Auswahlkriterien für Plan A und B (plus ev. C) sind sehr individuell und breit gefächert: Design, Schnitt, Farbe und/oder der persönliche Bezug zum «anderen» Land. Wobei das jeweils in positiver oder negativer Form einen Einfluss auf die eigene Shortlist haben kann: Mit einer Jacke aus Absurdistan läuft ja, ausser vielleicht in der wogenden Party am Schlussabend, kaum jemand freiwillig rum! Ebenfalls in die Überlegungen einbeziehen muss man, ob das zu tauschende Teil im heimischen Alltag oder als

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schriller Gag im Sport zum Einsatz kommen soll. Die ideale Plattform für die Vorselektion ist die Eröffnungsfeier. Dort defilieren die attraktivsten Kleidungsstücke (i.B. Jacken) vor einem durch, und man kann sie in aller Ruhe begutachten. Weiter lohnt es sich auch, in einer freien Minute im weiteren Verlauf der Universiade einmal einen Blick auf die jeweilige Delegationsliste zu werfen. Wenn dort wie bei Kanada über 100 Namen draufstehen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Plan A aufgeht. Die bei einer exotischen Eiskunstläuferin erspähte Jacke (geschätzte Grösse XXS) eignet sich hingegen nicht mal für Plan G, wenn die besagte Sportlerin quasi das einzige Delegationsmitglied ist und man selbst nicht in ein XXS reinpasst. Und dass die beiden Officials jener Delegation Grösse XXXXL haben, hilft auch nicht wirklich weiter! Der Blick auf die Delegationsliste ist auch insofern erfolgsfördernd, als dass man ein Tauschgeschäft im Vorfeld gezielt einfädeln kann. Also der Liste entnimmt, in welcher Sportart die (wenigen) Athleten des anvisierten Kleidungsstücks am Start stehen, inklusive entsprechende Rückschlüsse auf die potenziell verfügbaren Grössen: Eishockey riecht nach XL und höher, Skisprung eher nicht. Und man dann dort einfach

mal rein zufällig vorbeischaut, diskret die qualitativen Details checkt, und bei einem seriös (= Wort haltend) erscheinenden Gegenüber (in passender Grösse) konkret wird. Im Trentino war das schwieriger als 2011 in Erzurum, wo alle im selben Village wohnten und die Wege kurz waren. Solche Vorabdeals, die per Schlussabend vereinbart werden, sind für die extrem begehrten Stücke sehr zu empfehlen. Weil man dem freien Tauschmarkt so zuvor kommt, und weil keiner der Beteiligten gegen die Richtlinien oder den Kodex der Delegation verstösst. Doch es braucht ein wenig Erfahrung oder zumindest etwas Mut, diesen unüblichen Weg zu gehen. Kleidungsstücke, die man bis zum Schlusstag noch irgendwann «offiziell» tragen muss, sollten nicht vor der Schlussfeier getauscht werden – sonst könnte es ein gröberes Donnerwetter der Delegationsleitung absetzen. Insbesondere früher abreisende Athletinnen und Athleten widersetzen sich dieser Regel, und weil sie ja bald weg sind oder sich geschickt durchzuschmuggeln wissen, merkt es niemand. Nach dem letzten Wettkampf das anvisierte Wunschstück «spontan» zu tauschen, ist übrigens sehr erfolgsversprechend – weil das Ende des letzten Einsatzes für einen Athleten das «gefühlte» Ende der Universiade ist und damit die Tauschbereitschaft

Die Curler (von links) Reto Seiler (Coach), Mario Freiberger (Skip) und Stefan Meienberg mit den getauschten Jacken aus Schweden, Finnland und den USA. Roli Eggspühler


Universiade Universiades Universiade

Simona Candrian (links) und Daniela Fuchs im Geschäft mit zwei Chinesen. Ein Kanadier (links unten) und ein Amerikaner (rechts oben) lauern bereits.

höher liegt, als sie eigentlich sein dürfte. Diese taktische Finte – meist nur als «spontan» getarnt, in Tat und Wahrheit jedoch gut durchdacht – ist eine anspruchsvolle Gratwanderung. Und damit das auch noch gesagt ist: Der Hauptzweck der Universiade ist natürlich immer noch der Sport, nicht

das Kleider tauschen. Doch an einer Universiade hat jedes Delegationsmitglied irgend einmal ein bisschen «tote» Zeit (15 bis 30 Minuten reichen vollauf), um sich diese Gedanken zu machen und die Tauschtaktik zurechtzulegen.

Sie behielten ihre Jacken (von links): Die Schweizer DL-Mitglieder Chris Böcklin, Mirjam Pfenninger und HoD Fredi Schneider.

Das weiss ich spätestens seit 1995, als ich als Athlet in Jaca war! ;-)

Gut zu wissen!

Langläufer Arnaud Du Pasquier mit Russenjacke und Schwedenkappe.

Langläufer Janis Lindegger tauschte die Finnenjacke und die Norwegerkappe.

Diese Statue überwachte, dass beim Tauschen alles korrekt zu und herging.

Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass stets Gleiches mit Gleichem getauscht wird. Also Jacke gegen Jacke oder Shirt gegen Shirt. Weitertauschen von Tauschartikeln ist verpönt. Weiter ist es üblich, jeden Deal mit einem Shakehand zu besiegeln. Und dann gilt er unwiderruflich! Wenn man Kontaktmöglichkeiten austauscht, tut man dies nicht, um den Deal rückgängig zu machen – sondern um unverhofft in einem Jackensack auftauchendes Material zurückgeben zu können!

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Chips

Revival der Karnevalnase

Wie man Bakterien effizient fernhält...!

In der Woche vor seinem Universiadesieg in Sofia (1983) stattete Denis Du Pasquier (SAS LA) dem Karneval in München einen Besuch ab und brachte als «running Gag» rote Karnevalnasen mit. So war auch diesmal im Trentino. Sohn Arnaud hielt diese Familientradition aufrecht, er stand sogar mit einem solchen Ding am Start! Egg

Der Schweizer Winterdelegationsarzt Walter O. Frey (SAS Zürich) konnte diesmal nur die erste Universiadewoche dabei sein, er wurde von Philipp Stein abgelöst. Als in der zweiten Woche immer mehr Krankheitsfälle zusammenkamen, diskutierte Stein mit den DL-Mitgliedern mögliche Massnahmen und stellte dabei pointiert fest: «Es ist eine Illusion zu glauben, dass Viren und Bakterien vor der Zimmertür der anderen einfach so Halt machen.» Da kam allen Beteiligten die nächtliche Aktion von Janis Lindegger und Piet Heer wieder in den Sinn: Die beiden Davoser Langläufer hatten in der ersten Woche die Zimmertür von anderen Nordischen mit Tape zugeklebt. Mehr als Scherz denn aus gesundheitsprophyllaktischen Überlegungen. Aber genau das wär’ doch die perfekte Lösung! Egg

Arnaud Du Pasquier steht mit Karnevalsnase am Start! FB

Janis Lindegger. Überwachungskamera

Baspo-Chef Matthias Remund fieberte kräftig mit Swiss University Sport

«Julia Hoch vom WU2013 Organisationskomittee.» 16.12.2013

Matthias Remund (Pfeil) verfolgt Reto Hammer (links) im Skiathlon.

Im Val di Fiemme hatte Dario Cologna vor einem Jahr die WM-Goldmedaille gewonnen, und Matthias Remund fieberte kräftig mit. Bei seinem Universiadebesuch traf er auf Darios Vater Remo Cologna, der den Skiathlon vergleichsweise entspannt mitverfolgte. Remund hingegen tigerte am Loipenrand umher – es war nicht nur sein erster Kontakt mit der Universiade seit seiner Staffelbronzemedaille 1991, sondern auch sonst sehr speziell: Sein (Baspo-)Mitarbeiter Reto Hammer stand zum ersten Mal an einer Universiade am Start. Reto ist der Sohn von Bruno Hammer (SAS Bern), der bis 1991 das SAS-Studentenlanglaufkader führte. Egg

Nun, was am Schweizer Abend kaum jemand wusste: Julia Hoch ist auch als Model tätig. So kam es zu einem «Wiedersehen» in der Schweiz, was ein Delegationsmitglied fotografierte und auf Julias Facebook-Profil postete. Sie freute sich.

Julia Hoch

«hahhahaaha so coool! endlich mal auf am gscheiten Megabus gratis mitfahren!!!» 5.2.2014

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Alpin Alpin Alpint

Les Championnats suisses universitaires alpin, 18 et 19 janvier 2014

Une réussite totale avec de la neige en abondance!

Ils sont venus de France, Italie, Grande-Bretagne, Allemagne, Autriche, Portugal, Australie, Nouvelle-Zélande, Fédération de Russie, Venezuela et bien sûr de Suisse pour prendre part à l’édition 2014 des championnats suisses universitaires qui se tenaient à St-Moritz, et n’ont pas été déçus.

Virginie Glassey & Bertrand Siffert

Les saisons se suivent mais ne ressemblent pas. Il est en effet tombé près de 70 cm de neige fraiche dans la nuit de jeudi à vendredi, compliquant la tâche des vaillants fonctionnaires et bénévoles de St-Moritz. Ce n’est pas mois de 40 personnes qui, au côté des SASlers présents, ont sécurisé les pistes durant la matinée avant de profiter pleinement des conditions de neige qui n’avaient rien envier aux plus célèbres régions de ski héliporté de l’Ouest canadien. Près de cent coureurs avaient fait le déplacement, alors que d’autres courses FIS proches ont été annulées. Parmi eux, six coureurs de

Les meilleurs du slalom (de gauche): Kilian Aregger (2.), Jan Luchsinger (1.), Patrick Boner (3.), Jan Peter et Cedric Spescha... ...et Sarah Hohenauer AUT (2.), Alice Macaulay GBR (1.), Bethany Widdup GBR (3.), Cindy Doppelfeld et Justine Guers FRA. zVg

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l’équipe suisse universitaire (Caroline Bachmann, Tess Hoppeler, Carol Schmid, Patrick Boner, Lukas Dellenbach et Michael Toneatti), encadrés par Reto Candrian et Susanne Iten. Lors de la séance des chefs d’équipe du vendredi tous ont pu constater la très faible participation du côté féminin, avec seulement treize coureuses inscrites pour le samedi. A cet instant la tenue de ces courses était encore très incertaine en raison des très abondantes chutes de neige de la journée! Les compétitions se sont déroulées sur les prestigieuses pistes de coupe du monde de Corviglia. Le

samedi, c’est bien avant l’ouverture des remontées mécaniques que les membres du comité d’organisation ont été sportivement acheminés en motoneige au sommet des pistes afin de débuter les préparatifs des slaloms géants de la journée. Grâce au travail exceptionnel des machinistes, les champs de poudreuse vierges ont laissé place à une piste irréprochable. Qui aurait pensé qu’il eut fallu enlever de la neige des pistes en ce début de saison ? Presque une histoire belge… qui n’a pas le moins du monde déstabilisé notre chef de course originaire du plat-pays. C’est toutefois dans un épais brouillard que le jury a été contraint de reporter le départ des courses de 15 minutes. Après les


Alpint Alpin Alpin

Mirena Küng und ihr «Coach-Praktikum» Mirena Küng, die Abfahrtssilbermedaillen-Gewinnerin von Harbin (2009), konnte doch noch an der Universiade im Trentino teilnehmen. Die verletzte Abfahrerin erhielt eine Rolle als Assistenztrainerin.

Patrick Boner est champion suisse universitaire. Il était le seul classé. zVg

dix premières participantes les cieux nous ont accordé leur clémence et les joutes se sont poursuivies sous un ciel ensoleillé, légèrement voilé par instant. Des équipes de lisseurs par dizaines ont permis de maintenir la piste en parfait état et garantir ainsi de bonnes conditions de course pour tous les participants. A l’instar des courses de Wengen, cette journée a souri aux compétitrices et compétiteurs suisses, permettant aux membres de notre équipe universitaire de s’illustrer. En début d’après-midi, la remise des prix s’est achevée sous de nouvelles chutes de neige laissant augurer une fois encore une journée bien remplie pour le dimanche. Ce fut donc un « bis repetita » au petit matin. Les chutes de neige annoncées pour la journée n’ont pas été aussi abondantes que prévues, ce qui a permis un déroulement optimal des deux manches de slalom. Un tracé très sélectif attendait les coureurs le matin. Bien qu’il ait conduit à la malheureuse l’élimination de plus de vingt coureurs, cela n’a en rien affecté l’ambiance chaleureuse et décontractée de cette journée. Au final, les membres de l’équipe universitaire ont engrangé de nouvelles médailles. Un grand

bravo à eux de la part de tous les membres du CC! A l’issue des compétitions, l’ensemble des coureurs ont exprimés leur satisfaction et se réjouissent déjà de leur participation en 2015. En dépit de conditions de courses optimales, le comité d’organisation déplore la très faible participation des étudiants universitaires, puisque seuls sept étudiant(e)s étaient inscrits à ces joutes. Le comité central relève ici que le nombre d’universitaires inscrits était tout aussi réduit lors de l’édition précédente. L’intérêt des étudiants ne porte peut-être plus sur des courses de niveau FIS et il est temps de se demander si la formule actuelle est la plus adaptée à leurs attentes? Le comité central adresse une fois encore ses plus chaleureux remerciements à l’ensemble des fonctionnaires et bénévoles qui ont contribué aux succès de ces manifestations. Un merci tout particulier à Martin Berthod, à tous ses collaborateurs du bureau des sports de St-Moritz ainsi qu’à toute l’équipe sur place pour leur convivialité et leur très grande efficacité.

An der Seite von Karl Frehsner gab Mirena Küng den Schweizer SpeedAthleten Tipps auf der Piste, z.B. bezüglich idealer Linienwahl oder optimaler «Hocke» im Wettkampf. Sie führte die Video-Kamera mit der (unverletzten) Hand, und verbreitete mit ihrer Frohnatur eine gute Stimmung im Schweizer Team. Bei den offiziellen Sitzungen begleitete sie den Chef und erlebte dabei die andere Seite im Skirennsport. «Ich war mir als Athletin gar nie so recht bewusst, was die Trainer für uns im Hintergrund alles organisieren und vorbereiten. Dieser Einblick bringt mir als Athletin sehr viel», so Mirena Küng, die sich auch Gedanken über Zeit nach der Karriere macht: «Ich könnte mir sehr gut vorstellen, später einmal als Trainerin zu arbeiten. Im Trentino machte ich bei Karl Frehsner eine Art ‹Coach-Praktikum›. Er hat eine sehr grosse Erfahrung, und er gibt mir sein Wissen weiter. Das schätze ich sehr!» Mirena Küng stellt klar, dass dieses «Coach-Praktikum» eine Investition für die fernere Zukunft sei: «An der nächsten Universiade möchte ich nochmals dabei sein. Dann aber wieder als Athletin!» Egg 2015 wird für die Appenzellerin die letzte aktive Teilnahmemöglichkeit sein, denn 2017 ist sie zu alt – an der Universiade gilt eine Alters­ obergrenze von 28 Jahren. Die übernächste Möglichkeit ergäbe sich dann als Trainerin – für diese Funktion gibt es – siehe Karl Frehsner – keine Altersgrenze.

Die verletzte Abfahrerin Mirena Küng an der Universiade beim Coaching der SAS-Athleten Patrick Boner (mit dem Rücken zur Kamera) und Michael Toneatti. Roli Eggspühler

Vive le SAS!

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Olympische Spiele jeux olympiques olympiske leker

Bettina Gruber und ihr Olympiadiplom in Sotschi

Freudentaumel in der Luft, am Boden und im Stadion

Bettina Gruber (SAS Zürich) holte an den Olympischen Spielen in Sotschi (Russland) zusammen mit Seraina Boner im Teamsprint ein Olympisches Diplom. Doch der Freudentaumel begann schon während dem Flug und setzte sich gleich nach der Landung fort.

14. Februar 2014, morgens in der Früh: Dauergrinsen und Bauchkribbeln deuten an, es liegt etwas Besonderes in der Luft. Heute geht es endlich auch für mich los! Der Captain ereifert sich voller Freude (ca. fünf Mal in Folge), welche Ehre es sei, Olympioniken an Board zu wissen und füttert uns genüsslich mit Updates über die laufenden Olympiabewerbe, während wir zügig Richtung Schwarzes Meer düsen. Nach zwei Stunden schüttelt es das Flugzeug heftig durch, eine halbe Stunde später nochmals! Nicht, dass es Turbulenzen gegeben hätte – nein, es war ein spontaner Jubel mit Freudensprüngen und tosendem Applaus, nachdem der Captain über Dario Colognas und Sandro Vilettas Husarenstreiche informiert hatte.

Bettina Gruber (links) und ihre Jugendfreundin Selina Gasparin mit Schokoladenmedaillen. zVg

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Just in diesem Moment liessen sich linksseitig auch schon die ersten Silhouetten der Berg von Krasnodar Krai erahnen. Sotschi naht! Der Anflug zur Host City bot einen atemberaubenden Anblick: Weiss gepuderte Gipfel am Horizont mit steilen Berghängen, umrandet von ausgedehnten Wäldern, die Küste gesäumt mit weissen Stränden und

Palmen. Ah, und dann kommt er in mein Blickfeld: Der Olympic Park mit seinen architektonischen Monumentalbauten, im Herzen die lodernde olympische Flamme. Welcome to the 22. Winter Olympic Games (in Russian Style!) Kaum gelandet interessierte Markus Regli (Swiss-Ski Chef Biathlon), und mich eigentlich nur eines: Wo können wir Biathlon schauen? Mit Selina Gasparin verbindet mich vieles: Sie war mit mir zu Juniorenzeiten im Langlaufkader und wir sind beste Freundinnen. Markus und ich rannten mit unseren Mobilephones und iPads kreuz und quer auf dem Flughafen hin und her – auf der leicht verzweifelt anmutenden Suche nach Internetempfang. Als wir den Liveticker endlich am Lau-

fen hatten, war Selina kurz vor ihrem letzten Schiessen, und bang... (nein, kein Fehlschuss, sondern «Verbindungsfehler»!!!) ...es ist schwer zu sagen, wer in diesem Moment den höheren Pulsschlag hatte, Markus oder ich oder Selina? Aber eines war klar, wir brauchten unverzüglich ein Update. Im Shuttlebus Richtung Welcome Center «rettete» uns Markus Reglis Ehefrau mit einem SMS: «Letztes Schiessen, fehlerfrei!» Da gab es kein Halten mehr, wie vom Affen gebissen, rannten wir, der Bus noch halb in Fahrt, an der Sicherheitskontrolle vorbei ins Center, hoffend dass die hier irgendwo einen Fernseher stehen haben. Und tatsächlich, wir schafften es gerade noch rechtzeitig, um die allerletzten Minuten des historischen Rennes live miterleben zu dürfen: Silber für Selina Gasparin! Wär hätte das vor zehn Jahren gedacht, als wir Girls unsere Zeit im Langlauftrainingslager noch mit mehr Blödsinn als Stunden auf den Rollskier zu füllen wussten. Dass ich dann tags darauf auch gleich noch als Selinas persönliche Begleitperson (es gibt jeweils nur eine!) hautnah von A bis Z, vom Spezialtransport zur Medaillenübergabe zum


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Bettina Gruber (links) vor dem Teamsprint, den sie mit Seraina Boner (rechts) statt der erkrankten Laurien van der Graaff lief.

Bettina Gruber (SAS Zürich) kurz vor dem Teamsprint-Final, in angespannter Vorfreude und voll fokussiert. PD Swiss-Ski

Walk of Fame zum Fernsehinterview und Party bei ihrem grösstem Tag mit dabei sein durfte, war auch für mich eines der grössten Highlights meines Lebens. Hühnerhautalarm pur! Doch zurück zum Flughafen: Total überwältigt von all den Emotionen dämmerte uns erst nach einigen Minuten, dass wir während unseres Freudentaumels unser Gepäck einfach stehen gelassen hatten! Den Befürchtungen im Vorfeld zufolge, würden unsere Koffer und Skis nun sicher schon längstens von Bombenexperten durchleuchtet und sichergestellt, während wir bald in Handschellen in Verwahrung abgeführt zu werden drohten. Aber allen Vorurteilen zum Trotz, die liebenswürdigen Voluntari hatten unsere Siebensachen bereits alle fein säuberlich durch die Sicherheitskontrollen geschleust, packfertig für die Weiterreise ins Endurance Village. Und da hatten sie während der ersten Woche noch Schweizer Schoggistängel und Bündnerfleisch konfisziert...! Durch Vancouver hatte ich eine gute Ahnung davon, was mich an Olym-

pischen Spielen so erwarten würde. In Sotschi jedoch, war alles ein wenig anders. Einmal im abgesicherten Bereich gab es weder lästige Sicherheitskontrollen noch mühsame Durchsuchungen. Die in Russland zum Standard gehörenden langwierigen Wartezeiten und komplizierten Umwege: Fehlanzeige! Alles lief wie am Schnürchen. Unsere Unterkunft, ein Luxuschalet im tyrol’schen Alpenstyle, 60 Quadratmeter Privatsphäre (inklusiv gemeinsamer Lounge, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Schuhtrockner, Laufband und Radergometer) war etwa viermal so gross wie unsere bescheidene Bleibe vier Jahre zuvor. Die Wettkampfstätten befanden sich in gemütlicher Laufdistanz, bestens präpariert und beschildert. Kurz: es war definitiv grossanlasswürdig.

Bettina Gruber im Teamsprint, unterwegs zum ersten OlympiaDiplom einer SASlerin in der Geschichte des SAS. Nordic Focus

Eines der grössten Highlights war wie immer das Maskottchen. Oder besser die Maskottchen. Namenlos, aber nichtsdestotrotz zum Knuddeln und ungemein beliebt als Fotosujet (Ja, ich gebe es zu, auch auf meinen Fotos finden sich unzählige Schneeleoparden, -häschen und Bären wieder). Der Favorit der Russen? Klar, der Polarbär! Aber etwas fehlte, auch nach langem Suchen und Nachfragen (neben Swimmingpool, Sauna und Spa, Kraftraum, Internetkaffee, Lounge und Kino, freien Getränken, gratis Waschdienst und Postservice, Billardzimmer und Nintendo Wii, Polyklinik und Notfallarzt): Nirgends gab es die an olympischen Spielen, Sommer wie Winter, ansonsten üblichen Kondome zu finden. Ich fragte mich, ob da Vladimir Putin wohl etwas vergessen hatte? Gegen Ende der Spiele schnappte ich dann aber auch einmal die Version auf, dass die Vorräte schon nach der ersten Wettkampfwoche aufgebraucht gewesen seien! Bei all dem Excitement, dem strahlendblauem Wetter und traumhaften Bedingungen, kam mein

Die GasparinSchwestern und die Maskottchen: (von links): Elisa, Aita und Selina. zVg

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Nordique Nordisch Nordisk

Championnats suisses universitaires des ski nordique à Campra, 4 et 5 janvier 2014

Beaucoup de neige et de victoires (et un hélicoptère) Le premier week-end de 2014 a été marqué par d’abondantes chutes de neige sur le sud des Alpes. Nous nous trouvons à Campra, une halte sur la route du «Lucomagno» aux confins du Tessin pour les U-Games / championnats suisses universitaires de ski nordique. Campa est aussi un centre sportif important avec une organisation impeccable.

Fortsetzung von Seite 17.

Bettina Gruber vor der olympischen Flamme in Sotschi. zVg

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grosser Tag im Schnellzugstempo angerollt. Nervös? Na klar, da war schon ein bisschen Spannung vorhanden, aber im guten Sinne. Meine Nase und mein Hals hingegen, machten mir mehr Sorgen. Rötung, Schwellung und Schmerzen, die Symptome am Morgen waren leider deutlich. Nachdem meine Teamkollegin Laurien van der Graaff bereits tags zuvor krankheitsbedingt Forfait geben musste und Seraina Boner sich für ihren Part vorbereitet hatte, war für mich klar, irgendwie muss es gehen. Und ja, vier Jahre lang hatte ich auf diesen Moment hin trainiert, geschwitzt und gelitten, bis gestern war ich in Topform, nein, es wird irgendwie gehen! Die Menge tobte, die Trainer schrien, ein unglaubliches Erlebnis. Wir rasten über die Strecke und wuschhh, wir waren im Finale! Schüttelfrost und Halsschmerzen holten mich jedoch schnell wieder auf den Boden der Realität. Im ersten Moment wusste ich erst nicht, wie ich nochmals laufen sollte. Aber da kam Seraina, glücklich, im Finale sein zu dürfen

und sagte nur: «Wow, Teamsprint macht echt soooo viel Spass!» Ein Traum eines jedes Athleten, einmal an diesem grossen Event teilnehmen zu dürfen, die Euphorie und Spannung live miterleben zu dürfen, das lodernde Feuer im Herzen zu spüren, eine pure Freude. Millionen von Zuschauern zu Hause an den Bildschirmen, Familie und Freunde am Mitfiebern, mit soviel positiver Telepathie scheint plötzlich alles möglich. Ich schwebte in einer anderen Sphäre, vergass Schmerzen und

Qualen und genoss einfach den Moment... (...Ja, das geht tatsächlich!) – der Endspurt um den 6. Platz war knapp, aber wir erreichten, was unter diesen Umständen kaum jemand für möglich gehalten oder gar erwartet hätte: Wir gewannen ein olympisches Diplom! Der Freudentaumel war nicht minder gross wie derjenige fünf Tage zuvor bei meiner Ankunft. Wiederum vergass ich die Hälfte meiner Sachen, ob von Emotionen überwältig oder als Folge des Sauerstoffmangels ist nicht genau bewiesen. Dieses Mal waren es Jacke, Trinkgurt und Akkreditierung (ohne welche man eigentlich keinen Schritt weit kommt), und zu guter Letzt schaffte ich es auch noch, die falschen Schuhe anzuziehen. Drei Nummern zu grosse Latschen hätten mir auf dem Weg zur Dopingkontrolle eigentlich während jedem der 753 Schritte auffallen sollen. Aber wer interessiert sich schon für seine Schuhe, wenn er gerade auf dem persönlichen Olymp angekommen ist ? ;-) Bettina Gruber


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Le podium universitaire classique: Rahel Imoberdorf, la seule femme (en haut), et (en bas) Fabian Birbaum (1er) entre Pascal Weber (2ème, à gauche) et Matteo Rezzonico. Marc Walpoth

En effet environ deux mètres de neige étaient tombés autour de nouvel an et le vendredi 4 janvier ainsi que le samedi 5 janvier encore un petit mètre vint compliquer la tâche du Centro Nordico Campra qui organise malgré la météo avec succès le samedi les 10 km respectivement 15 km «classic». Sous une neige abondante une étudiante et trois étudiants suisses de l’équipe universitaire se classent sur Classement universitaire Classique, femmes: 1.Imoberdorf Rahel (SAS BE). Hommes: 1. Fabian Birbaum (SAS ZH), 2. Pascal Weber (SAS ZH), 3. Matteo Rezzonico (SAS ZH). Skating (Suisseloppet «Attraverso Campra»), femmes: 1. Rahel Imoberdorf. Hommes: 1. Evgeny Bogdanov (SAS LA, 2. au général), 2. Matteo Rezzonico (SAS ZH, 3.), 3. Fabian Birbaum (SAS ZH, 8.), 4. Gasche Christoph (19.), 5. Roberto Skory (22.), 6. Philippe Doebeli (SAS FR, 69.)

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Philippe Doebeli du CC s’élance à la poursuite avec peu de succès par rapport aux machines universitaires mais avec un bon rythme.»

les premières marches du podium. Durant l’après-midi les divers skis sont fartés et essayés en fonction de la texture de la neige et de sa température. Coincé à 1500 mètre chacun s’est occupé et a mangé et logé sur place en espérant une trêve des chutes de l’or blanc et des conditions plus clémentes pour les 21 km «libre» du lendemain. Une heure avant la course du dimanche la neige s’arrête de tombé et donc il faut rapidement trouver les skis les plus adaptés pour les conditions météorologiques. Mais chaque étudiant étant venu avec une bonne dizaine de ski pour parer toutes éventualités a l’embarras du choix.

Après l’accident (voir box) le reste de l’équipe universitaire serre les rangs et s’élance sous un soleil timide à l’assaut des 21 km «libre». Philippe Doebeli du CC s’élance à leur poursuite avec peu de succès par rapport aux machines universitaires mais avec un bon rythme (22, 24 et 26 minutes) par rapport au reste du peloton. Après trois tours dans un décor idyllique, l’équipe universitaire rafle à nouveau les premières places du podium pour ne laisser aucune chance aux matadors locaux. Suite à la remise des prix chaque étudiant a repris le long chemin du retour. Sauf la voiture du Comité Central qui s’est transformée en ambulance (pour amener l’autre coureur blessé à l’hôpital) et le bus de l’équipe nordique qui a dû attendre l’arrivée du TCS! Après quelques années dans l’Oberland bernois, la nouvelle formule des U-Games nordiques a été un franc succès du point de vue sportif. Il faut néanmoins déplorer le manque de participation universitaire. Comme indiqué plus haut, seul une femme et cinq hommes étaient présents. L’organisation du Centro Nordico Campra a été excellente. Le Comité Central a trouvé un nouveau partenaire qui serait ravi d’organiser à l’avenir d’autres courses pour le SAS. L’éloignement de Fribourg est à l’image du nouveau Comité Central qui est dispatché dans toute la Suisse. Marc Walpoth

Un accident grave durant l’échauffement Durant l’échauffement deux étudiants ont le malheur de se rentrer frontalement dedans. Il s’agit d’un endroit dangereux juste avant l’arrivée. Le virage est dans une combe sous un la route qui mène au col. Malheureusement cet accident nous contraint d’appeler la Rega qui fera évacuer l’un des étudiant à Bellinzona puis à l’Unispital de Zürich. MWa

Une photo très râre: la Rega à une course de fond. AWa

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Chips

Wachs an Supermarktkasse

Warum im SAS nur die Männer «Sixpacks» haben...

Eltern nerven sich immer wieder mal an (Schweizer) SupermarktKassen, wenn ihre Kinder wegen völlig überflüssigen Süssigkeiten quengeln, die dort präsentiert werden. In Norwegen ist das viel einfacher: Dort gibt es an der Kasse das, was man wirklich braucht, um flüssig durch das Leben gleiten zu können: Langlaufwachs! MEg

Die ODLO-Rennhäute sind das Höchste der Gefühle, wenn es um perfekte Langlauf-Wettkampfkleider geht. Sie haben unterschiedliche funktionale Zonen: Die einen bieten den Muskeln Halt, die anderen lassen den Schweissdrüsen besonders viel Aktionsfreiheit. Beim Anziehen sind die Frauen definitiv im Vorteil, denn das Handling der High-Tech-

Gesehen in Norwegen: Langlaufwachs statt Süssigkeiten!

Textilien ist näher bei einem Damenstrumpf als bei klassischen Sportkleidern. Im Ziel liegen die «Vorteile» dann bei den Männern: Die Herrenversion der ODLO-Renndresses ist nämlich so konzipiert, dass (ohne Startnummer) die «Sixpacks» so richtig zur Geltung kommen – praktischerweise sind diese gleich Teil des Dressdesigns. Egg

Im ODLO-Dress (von links) Matteo Rezzonico, Fabian Birbaum und Rahel Imoberdorf. MWa

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DAS GESCHENK FÜR DEN SAS-LER,

der schon alles hat.

Es gibt eine Alternative zum Geschenk, das schon jeder besitzt: eine Spende an die SAS-Stiftung. Sie unterstützt Jahr für Jahr die Trainings und Wettkämpfe der Alpinen und Nordischen mit einem namhaften Betrag. Spenden und Legate sind notwendig, um diese wichtige Funktion weiterhin zu erfüllen. Ob aus besonderem Anlass oder aus Freude am Schenken oder auf Empfehlung Ihres Steuerberaters. Herzlichen Dank. Ihre Ansprechpartner: Andreas Zuber (BE), Christoph Vock (BS), Eric Bersier (FR), Alexander Troller (GE), Nicolas Weinmann (LA), Robert Kessler & Hans Grüter (ZH) Direkteinzahlungen an Bordier & Co., IBAN: CH44 0876 7017 7903 A000 A

Ihre Spende macht das Rennen.

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JTri-Teamsprint in Einsiedeln, 22. Dezember 2014

Hansjörg & Tobias Lutz als Sprinter Engadin Skimarathon

An den Weihnachtstagen ist alles etwas beschaulicher und ruhiger, doch am Sonntag vor Heiligabend geht in Einsiedeln jeweils nochmals mächtig die Post ab. Dann organisiert Reto Brunner (SAS Zürich) den JTri-Teamsprint, und alle zünden den Sprint-Turbo.

Von Reto Brunner

lost. Sein Vater Hans-Jörg – ein Universiade-Langläufer aus Zeiten, in denen die Disziplin Sprint noch auf ihre Erfindung wartete – erhielt bei seiner ersten Teilnahme Joël Philipp vom SC Rothenthurm zugelost. Schwester Katja rettete die Ehre Das Feld wurde zu erst in zwei Halbfinals eingeteilt, in denen es um die Qualifikation für den A-Final ging. All jene Teams, die sich nicht für den AFinal qualifizieren konnten, sprinteten im B-Final um die Ränge 18 bis 34. Sowohl Tobias als auch HansJörg schafften mit ihren Partnern den Sprung in den A-Final nicht. Tobias Lutz / Céline Schön klassierten sich am Ende als 30., Hans-Jörg Lutz / Joël Philipp wurden im B-Final immerhin

Bettina Gruber «feiert» am Computer Am Engadin Skimarathon lief Bettina Gruber (SAS Zürich) als Zweite ein. Doch sie feierte nicht ausgelassen eine Woche durch, sondern – voll professionell – setzte sich am Sonntagabend und Montagmorgen (Bild) nach dem Marathon an den Computer, um für das SAS-Magazin den Text über ihre Olympiaerlebnisse zu verfassen, die Bilder auszuwählen und das Ganze pünktlich auf den vereinbarten Termin der Redaktion zu übergeben. Egg

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Die wenigsten kennen sich vor dem Start.»

Die JTri-Sprint-Teams werden ausgelost

Tobias (rechts) und Hansjörg Lutz (beide SAS ZH) mit dem Organisator auf der Klostermatte in Einsiedeln. zVg

Wegen Universiade wenig SASler Aus unterschiedlichen Gründen, zum Beispiel der Universiade, kamen nicht so viele SASler zum 6. JTri-Teamsprint in Einsiedeln wie gewohnt. Der von SASler Reto Brunner organisierte Anlass eilt aber auch ohne die Teilnahme der «reds» (die in Rot gekleidete SAS-Mannschaft) von Rekord zu Rekord. Waren es vor Jahresfrist noch 56 Läuferinnen und Läufer, die um Ruhm und Ehre sprinteten, so kamen dieses Jahr bereits 68.

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Die Bedingungen auf den Loipen in der Region Einsiedeln waren seit Ende November perfekt. Zusammen mit dem Sonnenschein und den zahlreich erschienenen Zuschauern sorgte die schnelle Loipe dafür, dass es nur lachende Gesichter am 6. JTri-Teamsprint gab. Teambildung durch Auslosung Beim Teamsprint absolviert ein Zweier-Team abwechselnd eine Sprintstrecke von einem Kilometer Länge. Das Spezielle ist, dass jeweils ein versierter Langläufer mit einem schwächeren Läufer in ein Team gelost wird. Der stärkere Läufer absolviert insgesamt drei Runden, der schwächere zwei. Um an der Spitze der Rangliste vertreten zu sein, braucht es nebst langläuferischem Können und schnellen Skis also auch Losglück. Die wenigsten Teamkollegen kennen sich vor dem Start. SAS-Langlaufkadermitglied Tobias Lutz, der auf Grund seines Renomees natürlich in der stärksten Gruppe eingeteilt war und schon zum fünften Mal am JTri-Teamsprint teilnahm, bekam Céline Schön aus Einsiedeln zuge-

Zweite, das bedeutete Schlussrang 19. Die Familie Lutz war aber dennoch im A-Final vertreten, nämlich durch Tobias’ Schwester Katja, die allerdings nicht SAS-Mitglied ist. Zusammen mit Roger Bochtler (JTri) belegte sie, ebenfalls bei ihrer ersten Teilnahme, den 12. Rang. Mitmachen kommt vor dem Rang Beim JTri-Teamsprint geht es in erster Linie nicht um den Sieg und um Rangpreise (jeder Teilnehmende erhält einen Gutschein, gesponsert von Langlaufcenter Einsiedeln), sondern vor allem um den Spass am Langlaufen. Reto Brunner

Tobias Lutz in Action. zVg

Skimeeting Interbancario

SAS-Medaillenplätze an der «Banken-EM» Das «Interbancario», die EM der Bankmitarbeitenden, fand dieses Jahr in Scuol statt. Im Skatingrennen liefen Antti Peltonen (SAS BE) und Roli Eggspühler (SAS ZH) in ihren Altersklassen auf den Bronzeplatz, klassisch wurde Antti 2., und im Demo-Sprint siegte er. PD Im Ehrenbuch der Sieger sind weitere SASler, u.a. Mario Peng (SAS ZH, 2011), Dominik Metzler (SAS ZH, 2005), Toni Dinkel (SAS BE, 2004) und Philippe Raymond (SAS LA 1988-1990, 1993/94).

Antti Peltonen (links) und LUKBRedaktor Roli Eggspühler. Andrea Eck


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SAS Bern im Velodrôme Grenchen, 27. Januar 2014

Der Architekt interessierte sich sehr fürs Parkett! Urs Schüpbach organisierte für den SAS Bern einen sportlichen Abend im Velodrôme Grenchen. Peter Raaflaub blieb er in schmerzhafter Erinnerung, alle anderen hatten am Tag danach einfach etwas «schwere» Beine.

Peter Raaflaub mit Souvenirs (Pfeile).

Im Velodrôme Grenchen (von links): Peter Raaflaub, Pascal Weber, Jürg Schüpbach, Andri Staub, Urs Schüpbach und Werner Lüthi. Daniel Wyder

«Norge-Suisse» en Miniature

Norwegische und SAS’sche Gastfreundschaft ist einzigartig! Die Begegnungen unter SAS’lern können sich auch bestens im kleinen Rahmen entfalten, wie bei Ueli Moors kürzlicher Geschäftsreise nach Oslo. Kurz vor seiner Abreise meldete er sich bei seinem «SAS-Götti» William Rode und wurde von ihm zu sich nach Hause eingeladen. An einem der Abende demonstrierte William all seine gastgeberischen und kulinarischen Fähigkeiten. Mit von der Partie waren auch Nicolay Ramm und Alexander Arnesen sowie SAS-Norge Präsident Pål Troye (für einmal nicht vor, sondern hinter der Kamera). Ein Hoch auf die einzigartige norwegisch-SAS’sche Gastfreundschaft. Vive le SAS! PD / Red

«Norge-Suisse» en miniature (von links): Alexander Arnesen, William Rode, Ueli Moor und Nicolay Ramm. Pål Troye

Architekt Peter Raaflaub interessierte sich sehr für die Beschaffenheit des Parketts – er untersuchte in voller Fahrt die Mikrostrukturen der verwendeten finnischen Fichtenhölzer. Dabei konnte der Berner SASler mit nordischem «Background» feststellen, dass der Holzabrieb selbst bei Tempo 50km/h sehr viel geringer ist als der Wachsabrieb beim «Engadiner»... ...dafür der Hautabrieb an Schulter, Ellenbogen, Hüfte, Oberschenkel und Knie umso grösser ausfällt!

Abgesehen davon war der erstmalige Ausflug in den neuen Velodrôme Grenchen eine sehr gelungene Sache. Die teilnehmenden SASler haben sich damit eine frühe und solide Grundlage für die ersten OutdoorTrainingskilometer im Frühling und die Thunerseerundfahrt im Sommer gelegt! So oder so dürfte der SAS nicht zum letzten Mal mit dem speziellen Bahnvelo ohne Bremsen (und vor allem mit ungewohntem Starrlauf!) die «Wädli» mit über 100 Umdrehungen/Minute in Schwung gehalten haben! Urs Schüpbach

Andri Staub in voller Fahrt auf dem Oval im Velodrôme: 1 Runde (250m) fliegend in 17,8 Sekunden!

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SAS-Neujahrsapéro im Golfclubhaus Davos Nach Lenzerheide war es dieses Jahr wieder an den «Davoser» SASlern*, den traditionellen SAS-Apéro zu organisieren und die über den Jahreswechsel im Bündnerland weilenden SAS-Mitglieder zu überraschen. * Das OK Davos Das OK Davos besteht aus den Mitgliedern, Charly Braun, Urs Egli, Peter Holzach, Andreas Holzer, Thomas Hug, Urs Jäger, Christoph Nater, Ernst Pfenninger, Jürg Plattner, Thomas Rüedi, Caspar Suter, Christoph Vock, Philipp Weber und Walter Weder.

Walter Weder konnte über 80 SASler und SASlerinnen mit ihren Partnerinnen und Partnern begrüssen, insbesondere auch die SAS-Ehrenmitglieder Max Steinebrunner, Robert Kessler, Christoph Schmid, Hans Nater und Ivan Wagner. Tamara Lauber, Präsidentin der SAS-Sektion Zürich, überbrachte die Glückwünsche an alle Anwesenden und dankte dem Organisationskomitee für die Durchführung des Anlasses im Golfclubhaus Davos. Eva Stöcklin, die Gastgeberin des Golfclubhauses, und ihr Team «opferten» ihren freien Tag, um die

SAS-Apérogäste zu beherbergen! Über 50 SASler benutzten beim anschliessenden feinen Nachtessen die Gelegenheit im wunderschönen Golfclubhaus die Freundschaft im

SAS zu pflegen und gemütlich zusammen zu sein. Philipp Weber Der nächste SAS-Apéro findet turnusgemäss zwischen Weihnachten und Neujahr in Bergün statt.

Die Gruppenfoto vom disjährigen Neujahrsapéro in Davos. zVg

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7450 Höhenmeter, 39 Pistenkilometer, 23 Liftkilometer und 1 Heliflug Ein Highlight im Kalender des SAS Bern ist wie jedes Jahr der sogenannte «LauberhornEvent» von Andreas Zuber. Für alle, die noch nie das Vergnügen hatten, selber teilzunehmen, folgt hier ein kurzer Erfahrungsbericht zweier junger SAS Berner, die zum ersten Mal dabei sein durften.

Das Wetter war nicht perfekt, dennoch war der Heliflug ein eindrückliches Erlebnis. DZu

Der Lauberhorn-Event findet jeweils in der Woche vor den Weltcup­ rennen am Laubernhorn statt. Los geht das Ganze am Mittwochabend in Lauterbrunnen. Ab 18.30 Uhr trifft man sich im Hotel Silberhorn für einen gemütlichen Apéro und ein anschliessendes Abendessen, bei dem dieses Jahr Ueli Steck als besonderer Gast anwesend war. Die Anekdoten und Erfahrungen dieses Weltklasse-Bergsteigers zu hören ist zweifellos eines der Highlights des diesjährigen LauberhornEvents. Das zweite Highlight der Veranstaltung folgt am Donners-

Die Berner Lauberhorn-Gruppe beim Mittagessen im Hotel Bellevue auf der Kleinen Scheidegg. Dominik Zurbuchen

tagmorgen. Ab 8:00 Uhr stehen alle hinter dem Hotel bereit, bis die Hubschrauber der Air Glacier spektakulär angeflogen kommen. Jedes «Buben-Herz» schlägt dann selbstverständlich höher, wenn der Platz im Helikopter eingenommen ist und die Kopfhörer aufgesetzt sind. Atemberaubender Flug Trotz nicht perfektem Wetter war es ein atemberaubender Flug durch das Lauterbrunnen-Tal, hinauf Richtung kleine Scheidegg. Mit einem kleinen Umweg bringen die Helikopter die SASler schliesslich via Eigernordwand auf die Lauberhorn-Schulter. Natürlich werden auch die Skis mit transportiert, so dass von dort ein ausgiebiger Skitag beginnen kann. Bevor die Patrouille Suisse am Mittag ihr Training für die Samstag-Vorführung fliegt, werden einige Pistenkilometer absolviert. Rechtzeitig fürs Spektakel am Berner Oberländer Himmel trifft man sich dann aber wieder am Lauberhorn. Zmittag auf der kleinen Scheidegg Nachdem schliesslich auch noch einige Athleten bei ihren Trainingsfahrten auf der Abfahrtsstrecke begutachtet wurden, ist Verpflegung dringend nötig. Die Reserven werden im Hotel Bellevue auf der Kleinen Scheidegg wieder aufgefüllt. Der harte Kern des SAS Bern verbrachte denn auch nach dem Mittag noch einige Zeit auf den Pisten und absolvierte eine beachtliche Anzahl an Höhenmetern und Pistenkilometern. Skiline liefert den Beweis: 7450 Höhenmeter, 39 Pistenkilometer, 23 Liftkilometer (auf 16 Liftfahrten) und 1 Heliflug. Die Zahlen bekräftigen das Gefühl zusätzlich: Der Lauberhorn-Event ist sowohl auf, als auch neben den Pisten ein gelungener und einzigartiger Anlass, auf dessen Wiederholung im nächsten Jahr bereits jetzt Vorfreude herrscht.

Gegendarstellung Zur Box auf Seite 19 im SAS-Magazin Nr. 92 Als Vorbereitung zur Universiade 2011 in Erzurum wurden dem SAS auf Anfrage im Rahmen einer Sondermassnahme mehrere stark vergünstigte Skiabonnemente des «Schneepass Zentralschweiz» abgegeben. Dies war eine einmalige Massnahme im Rahmen der Sponsoringmöglichkeiten der Transportunternehmungen Zentralschweiz (TUZ), ohne Anspruch für die Folgejahre. Dies wurde dem SAS auch klar kommuniziert. Trotzdem wurde der TUZ in den nächsten Jahren erneut nach vergünstigten Skipässen angefragt. Im Sinne einer Ausnahmeregelung wurden die Vergünstigungen in den Folgejahren, und nur auf mehrmaliges Drängen von Harald Menge, nochmals gewährt. Die TUZ sind ein Regionalverband von Seilbahnen Schweiz. Aus diesem Grund unterstützen die TUZ seit mehreren Jahren den Zentralschweizer Schneesportverband (ZSSV). Der ZSSV garantiert als Regionalverband von Swiss-Ski ein ausgezeichnetes Engagement in den Leistungssportarten Alpin, Langlauf, Biathlon, Snowboard, Skisprung, Nordische Kombination, Telemark, sowie im alpinen und nordischen Breitensport. Jährlich wird dem ZSSV eine stattliche Anzahl vergünstigter Schneepässe im Gesamtwert von jeweils rund 100000 Franken Gegenwert abgegeben. Die Erfolge der diversen Zentralschweizer Spitzenathleten beweisen die erfolgreiche Ausrichtung des ZSSV. Abschliessend lässt sich festhalten, dass es sich beim Engagement der TUZ nicht wie im SASMagazin Nr. 92 erwähnt um eine «groteske Geschichte» handelt, sondern um die konsequente Durchsetzung eines klaren Sponsoringkonzeptes auf Stufe des Zentralschweizer Regionalverbandes. Yves Schmoker* * Geschäftsführer TUZ, Bahnhofstrasse 3 / Postfach 4162, 6005 Luzern

Lukas Dellenbach / Dominik Zurbuchen

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Ouverture de la saison Saisoneröffnung Sesong åpning

SAS Season opening à Zermatt, 7 et 8 décembre 2014

À la fois sportive et festive Le weekend du SAS Opening s’est déroulé à Zermatt du 7 au 8 décembre 2013 dans une ambiance typique SAS, à la fois sportive et festive. C’était une fois de plus un événement réussi. Deux courses de slalom géant et une course filmée, la Skiline, ont été organisé par le Comité Central fribourgeois.

Même si la première course a été retardé d’une heure dû à quelques malentendus entre les remontés mécaniques de Zermatt et le CC, les courses se sont bien déroulées. Les conditions météorologiques étaient superbes: soleil, bonne neige et températures très agréables (surtout que nul part ailleurs il y avait de la neige!). Environ 240 départs ont été enregistrés aux courses. Une chute spectaculaire de Christophe Barthe lui a malheureusement cassé la clavicule. Il a néanmoins fini la course et gagné un prix. Les gagnants de la course skiline (seul la deuxième manche comptait) sont chez les hommes, Lukas Dellenbach et chez les femmes, Natascha Tasso. Un calendrier de Jonas Raeber Le samedi soir, la remise des prix et le diner bien mérité ont eu lieu à l’hôtel Mont Cervin. Environ 200 SASleurs et SASleuses ont festoyé autour des 18 tables représentant toutes les sections. Pendant la soirée plusieurs activités ont animé les hôtes. La tombola avec comme lots une montre TagHeuer, qui a été remise à Martin Kessler, un Samsung Galaxsy remis à Alix de Courten, et une journée de ski Audi avec les stars de la Nati à Laax remise à Markus Jungo. Une vente aux enchères a également été organisé avec des images humoristiques de l’artiste Jonas, qui ont été la base du nouveau calendrier 2014 (celui-ci peut encore être acheté auprès de Charly: cvwurstemberger@bluewin.ch). Le Schneewitchen et la Pöstli La soirée a continué en dansant jusqu’au petit matin dans les locaux les plus connu de Zermatt, le Schneewitchen et la Pöstli. La piste de danse fut envahi de SASlers

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enflammés, qui ont mis une sacré ambiance. Pour clore le weekend, le dimanche s’est terminé pour certains SASlers avec quelques virages ou pour d’autres une descente de luge très drôle et finalement tous ont pris le chemin du retour en commémorant les bons souvenirs de ce mythique weekend. On se réjouis déjà des prochains événements de la saisons. Nina Walpoth

P.S. Le Président du SAS Fribourg, Matthieu Gueissaz, a mis à disposition son magnifique chalet avec vue sur le Matterhorn, Haus Vira, pour la plupart des jeunes SASlers de sa section. Vendredi soir, Grégoire Braillard nous a cuisiné un festin. L’ambiance était comme dans un camps de ski: matelas par-ci par-là, l’horaire des salles de bains définis, pour certains sieste après les courses, pour d’autres apéro.

Un candidat au SAS Opening Mon premier Opening a tout d’abord commencé comme vous tous par cette interminable route, nous guidant ainsi tout droit dans le saint des saints, la Mecque du ski: Zermatt. Trois heures plus tard, arrivée au restaurant où tout le monde nous attendait déjà un verre à la main, c’est avec la convivialité propre au SAS que nous avons mangé tous ensemble. Puis, quelques bouteilles de blanc plus tard et un repas des plus copieux, nous nous sommes rendu dans un bar nommé le post pour entamer comme il se doit le week-end! Là-bas, j’ai pu faire plus ample connaissance avec des membres de différents SAS Suisse. Il va s’en dire que la soirée fut mémorable et les rencontres intéressantes. Le lendemain, le réveil fut plus difficile, mais c’est aussi ça l’esprit du SAS, on sort mais le lendemain on assume et on chausse les skis! Arrivée en haut, inscription pour les courses SAS et la nouvelle course skiline, récupération du dossard puis, direction la piste. Redécouverte pour certains, une formalité pour d’autres, nous avons commencé par quelques petits virages afin de se mettre en jambe. Puis, première reconnaissance de la piste et première impression: ça tourne! L’ambiance, comme dans tous les événements SAS auquel j’ai pu participer était incroyable, tout le monde parle avec tout le monde, d’une manière presque déconcertante de facilité, ça doit être ça l’esprit SAS dont tout le monde me parlait ! Mais trêve de bavardage, alors cette course? C’est avec mon expérience tendant vers zéro que je me suis élancé du portillon de départ. Accueilli une minute plus tard par un commentateur endiablé. Bien sûr, mon temps en aucun cas ne pouvait rivaliser avec les meilleurs,


Sesong åpning Saisoneröffnung Ouverture de la saison

La section Genève.

mais aucune honte à avoir, on est là aussi et avant tout pour se faire plaisir. Le reste de la journée, nous avons skié puis mangé ensemble afin de réattaquer de plus belle la deuxième manche. Cette dernière fut nettement moins drôle pour moi. En effet, c’est sans avoir pu faire de reconnaissance que je m’élance à nouveau arborant fièrement mon dossard 133. J’ai vite compris sur la piste que ce numéro, n’allait pas me rendre la tâche facile. Arrivé dans le reck, stupeur et tremblements! Ça tourne toujours autant, mais la piste est bien marquée, ça tape dans les jambes et en plus elle est gelée, ça serait trop facile si elle ne l’était pas … Finalement, je suis arrivé en bas sans trop de grabuge, l’émotion était à son comble.

«

Puis, quelque bouteilles de blanc plus tard (...)»

Alexandre Borgeaud, Candidat SAS Lausanne

Le samedi soir, suivant le rituel de l’Opening, nous nous sommes tous rendu à l’hôtel Mont Cervin afin dans un premier temps d’y prendre l’apéro puis d’y manger. À nouveau, comme j’ai pu le répéter plus haut, la convivialité était de mise. Suivant le processus du candidat, j’ai été m’asseoir à une table où finalement je ne connaissais pas grand monde, c’est le jeux. Mais une chose est sûr je n’ai pas été déçu de mon choix! Quelle tablée chaleureuse, de vrais bons vivants orientés vers le partage! Suis-je tombé sur une table particulièrement sympathique où finalement est-ce que c’est définitivement cette particularité qui rend le SAS si différent? En définitive, je reviens l’année prochaine, non plus en tant que candidat je l’espère, mais en tant que membre à part entière de cette superbe famille qu’est le SAS ! Alexandre Borgeaud

Le Cervin, le lendemain (après les «quelques bouteilles de blanc») Alexandre Borgeaud

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Ausrüstung Équipement Utstyr

Hintergründe über den Odlo-Langlaufdress

High-tech im Olympia-Rennanzug An den Olympischen Spielen trugen Dario Cologna, Bettina Gruber & Co andere Rennanzüge als in der restlichen Saison. Das hat einerseits mit Restriktionen bezüglich den im Weltcup üblichen Werbeflächen zu tun. Und ist andererseits für die Hersteller eine Chance, sich mit neuentwickelten Textilien werbefrei ins Rampenlicht zu rücken.

Mit dem auf die Olympischen Spiele hin neu entwickelten «Racesuit seamless light» ist Odlo ein dezenter, hochfunktionaler Wurf gelungen. Der extrem leichte und nahtlos gestrickte Rennanzug passt sich besonders breiten Temperaturspannen (-10 bis +10 °C) an. Zusammen mit Athleten entwickelt Die perfekte Passform und der progressive Schnitt des Rennanzugs entstanden in enger Zusammenarbeit des Design- und Entwicklungsteams mit den weltbesten Odlo-Athleten, ihren Teams, Hightechfaser-Spezialfirmen, Wissenschaftlern, Universitäten und Textiltechnikern. Das Resultat ist der perfekte Begleiter für die unterschiedlichen Wettkämpfe, auch unter schwierigen klimatischen Wintersportbedingungen. Und wenn es – wie beim 15kmKlassischrennen der Männer in Sotschi – extrem warm ist, lässt er von kreativen Athleten weiteren Anpassungsspielraum, ohne dass es deswegen «Laufmaschen» gibt. Kompakt und atmungsaktiv Der ultraleichte Rennanzug basiert auf einer Zwei-Garn-Stricktechnologie. Die Herausforderung dabei war, eine kompakte, aber gleichzeitig äußerst atmungsaktive und «sitzfeste» Struktur zu schaffen. Die gezielt platzierten Materialstrukturen unterschiedlicher Ausprägung ermöglichen im Wettkampf eine verbesserte Aerodynamik und bieten gleichzeitig eine leichte Unterstützung der Muskelpartien. Lycra-Garn macht den Anzug hochelastisch und sorgt durch seine hydrophile Polyesterummantelung für einen optimalen Feuchtigkeitstransport, auch in Kombination mit unter dem Anzug getragener funktionaler Unterwäsche. Stricktechnologie weiterentwickelt Mit diesem Anzug hat Odlo die Nahtlos-Stricktechnologie einmal mehr auf ein neues Level gebracht. Der Renn­anzug ist als Zweiteiler konzipiert und wurde für Sprint-Langläufer zusätzlich auch als Einteiler entwickelt. Am Saum applizierte Silikon-Antirutsch-Elemente sorgen beim Zweiteiler dafür, dass Ober- und Unterteil perfekt sitzen und nicht verrutschen – wie schon 690122_CH014 bei früheren Modellen und für denlight optimalen Grip der Set Racesuit seamless Gewehrriemen bei den Biathlon-Versionen. PD /Red

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Sommersport

Urs Schmidig (SAS Bern) Leichtathletik-EM-Vize In seiner Funktion als Chef des Sportamts der Stadt Zürich ist der Berner SASler Urs Schmidig an den Leichtathletik-Europameisterschaften, die im August 2014 in Zürich stattfinden, Vizepräsident des Verwaltungsrates der Leichtathletik EM 2014 AG. Diese spezielle Aufgabe hält Urs Schmidig derzeit erheblich auf Trab – was bei einem Budget von 35 Millionen Franken, 1500 erwarteten Athleten und 2000 freiwilligen Helferinnen und Helfern durchaus verständlich ist. Ausserdem gibt es in der Stadt Zürich während der EM ein «House of Switzerland» und ein Sommerfestival auf dem neu gestalteten Sechseläutenplatz. 17 Laufveranstaltungen als Partner der EM Die Leichtathletik-EM in Zürich ist viel mehr als ein stadtzürcher Projekt, das dem Stimmvolk im Rahmen der Letzigrund-Stadion­ abstimmung 2005 versprochen wurde. Es hat eine Ausstrahlung auf die gesamte Schweizer Leichtathletik-Szene: 69 Klubs und 17 Laufveranstaltungen aus der ganzen Schweiz sind Partner, unter anderem auch die SOLAStafette rund um Zürich, die vom ASVZ jedes Jahr anfangs Mai organisiert wird. Roli Eggspühler www.zuerich2014.ch/

Handskizzen des Odlo-Rennanzuges für die Olympischen Spiele. PD


Un « Family Office » suisse par excellence ! Trouver l’équilibre entre « tirer et retenir » : entre risque et sécurité, pour une meilleure qualité de vie pour vous et votre famille.

Œuvre de Tsubasa Kato intitulée "F.F.H." http://www.mujin-to.com/artist_kato.htm

FONS SA vous offre tous les services d’un « Family Office » suisse partout dans le monde, notamment en Europe, au Japon, en Chine et en Russie, au travers de réseaux compétents et fiables et de relations personnelles privilégiées. FONS SA vous assure la plus stricte confidentialité, dans le respect de la loi suisse. La confiance entre vous et notre société est primordiale. Nos services s’adressent aux propriétaires de grandes compagnies industrielles, ainsi qu’aux personnes fortunées. FONS SA élabore et gère des structures sur mesure, offrant des solutions créatives pour votre patrimoine familial et dans d’autres situations telles que : héritage, impôts, immobilier, banque, arts, éducation, etc…

FONS Family Office Network Service SA 3bis cours des Bastions, 1205 Genève, Suisse Tél. +41 22 819 0873

Fax +41 22 819 1089

Web : www.fons-sa.ch

E-mail : info@fons-sa.ch


Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

Delegiertenversammlung und Zentralfest vom Pfingstsamstag auf 30. August 2014 verschoben Ursprünglich waren DV und Zentralfest in Genève auf den 7. Juni geplant. Weil das der Samstag vor Pfingsten ist und wegen weiteren Anlässen wurde das Datum vom ZV nun auf den 30. August 2014 verschoben. Aufgrund eines sehr vollen Terminkalenders (Auffahrt Ende Mai, Pfingsten und «Bol d‘Or» in der ersten JuniHälfte) haben der Zentralvorstand und das Genfer Organisationskomitee entschieden, das diesjährige Jubiläumsfest nach den Sommerferien durchzuführen. Das neue Datum ist der Samstag, 30. August 2014. Bei ehemaligem Genfer Sektionspräsidenten Philippe Bertherat, ein ehemaliger Präsident der Sektion Genève, wird seine SAS-Freunde bei sich zu Hause in Anières (vis-à-vis von Versoix) begrüssen – es gibt einen Boot-Shuttle-Service. Der Fribourger Zentralvorstand freut sich, gemeinsam mit dem Genfer Organisationskomitee, an diesem Festtag die SASlerinnen und SASler aus der ganzen Schweiz zahlreich begrüssen zu dürfen und bittet alle, dieses neue Datum der Delegierten-Versammlung und des Zentralfestes zu notieren.

l’Assemblée des Délégués et la Fête centrale déplacées au 30 août 2014 Cette année, l’Assemblée des Délégués et la Fête centrale se tiendront en terres genevoises mais à cause d’un calendrier extrêmement dense durant la période mai-juin (Ascension fin mai, Pentecôte début juin, Bol d’Or mi-juin), le Comité central et le comité d’organisation genevois ont unanimement décidé de fixer la date de cette manifestation au samedi 30 août 2014. Philippe Bertherat, ancien président de la section de Genève, nous accueillera à Anières (vis-à-vis de Versoix). Des navettes lacustres seront organisées afin de réduire le trajet. Le comité d’organisation et le Comité central se réjouit de vous rencontrer nombreux lors de ces festivités et vous invite à soigneusement noter la nouvelle date de l’Assemblée des Délégués et de la Fête centrale dans vos agendas. Vive le SAS! Bertrand Siffert, Président central SAS

Vive le SAS!

Bertrand Siffert, SAS-Zentralpräsident

mange takk merci beaucoup vielen Dank

Impressum Das SAS-Magazin erscheint vier Mal jährlich in einer Auflage von 1200 Stück (WEMF/REMP). Es ist das offizielle Organ des Schweizerischen Akademischen Skiclubs SAS. Redaktor Rédacteur Redaktør

vakant

* Ich informierte den ZV noch im alten Jahr über meine Demission, damit er die maximal mögliche Vorbereitungszeit hat, um im Juni 2014 die erste Ausgabe nach seinem neuen Konzept zu publizieren.

Koordination Coordination Samordning

Koordination SAS-Magazin c/o Marc Walpoth Sagiweg 15 8810 Horgen

Fon: 078 681 67 52 sasmagazin@sas-ski.ch

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vakant Redaktionsschluss Délai de rédaction Redaksjonslutt

Nr. 94 – Frühling 2014

Meine Tätigkeit als Redaktor des SASMagazins endet mit dieser Ausgabe, auch aus persönlichen Gründen: Ich bin sportlich wieder sehr viel aktiver, und zu Beginn dieses Winters* wurde mir klar, dass das unter den neuen Rahmenbedingungen nicht mehr aufgeht. Ich setze meine Energie gerne ein, um etwas zu bewegen und zu erreichen. Das habe ich in den letzten zehn Jahren für das SASMagazin getan. Es war eine sehr schöne Zeit, in der ich viel erleben durfte. Mange takk, merci beaucoup & vielen Dank für alles, lieber SAS, liebe SASlerinnen und SASler! Roli Eggspühler / Foto: Rémy Steinegger (swiss-image.ch)

20. April 2014

Vorschau

Programm 2013/14 Programme 2013/14 30. August 2014

DV / Zentralfest (Genève)

Kursiv markierte Veranstaltungen / Informationen waren bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe mit dem Status «provisorisch» versehen. Fett gedruckte Stellen haben sich gegenüber der letztmaligen Publikation verändert oder sind neu hinzugekommen. Les événements en italique n’étaient pas encore fixés définitivement au délai de rédaction. Ces informations sont au status provisoire. Des passages surlignés en gras ont été modifiés ou ajoutés par rapport à la précédente édition. MWa / Red


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