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Der SAS-Zentralvorstand ist schlanker geworden Ian Russi verlor nur 2 Sekunden auf Olympiasieger Beat Oklé ist Bike-O Vize-Europameister «Der Zeus des Olymps» ist friedlich eingeschlafen

Nr 64 – Oktober 2006

Maga in


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Editorial Éditorial Leder

Nr 64 - Oktober 2006

Es riecht nach Schnee

Zum Titelbild Ian Russi in einer Sprunghocke, die stilistisch sehr an seinen Vater Bernhard erinnert: Der Basler SASPräsident war diesen Sommer in den chilenischen Anden und holte gute FIS-Punkte im Hinblick auf die Universiade-Selektion. skionline.ch Zentralvorstand

Delegiertenversammlung in Bern Die Delegiertenversammlung in Bern wurde «so wi gäng» mit einem Fussballturnier eingeläutet.

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Alpin

Ian Russi knapp hinter Olympiasieger 10 Um sich die nötigen FISPunkte für die Universiade zu holen, reiste Ian Russi nach Chile. Mit Erfolg. Nordisch

Beat Oklé ist Bike-O Vize-Europameister Der Zürcher SAS-ler Beat Oklé hat vom Ski-OL aufs Rad umgesattelt. Nun wurde er Bike-O Vize-Europameister.

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Bordier & Cie 23 Avec son engagement en faveur du SAS Bordier & Cie favorise le développement du sport de pointe chez les jeunes étudiants. Sektionen

Die Zürcher holen in Bern die Krähe

Liebe SAS-lerinnen, Liebe SAS-ler! Wenn ich so da sitze und zum Fenster raus zum frisch verschneiten Luzerner Hausberg Pilatus raufschaue, macht sich bei mir so etwas wie Vorfreude auf den Winter breit. Wie mit Puderzucker bestreut reckt sich der Fels aus dem spätsommerlich farbigen Wald. Es schmeckt förmlich nach Winter: Die kalten, trockenen Nächte dieser Herbsttage, der erste Frost, die Umstellung auf die Winterzeit. Ja, ich habe dem Sommer tschüss gesagt, und mich beim Herbst für seinen tollen Auftritt bedankt. Aber nicht alle haben die hiesige Jahreszeit hier genossen. Ian Russi bespielsweise verbrachte den (Schweizer) Sommer im chilenischen Winter, um sich die für die Universiade notwendigen FIS-Punkte zu ergattern. Der Winter beginnt für erfolgreiche Skifahrer eben schon im Sommer. Dies gilt auch für die Langläufer, die sich ihre Basis für den Winter in der warmen Jahreszeit legen. Mit viel Training zu Fuss, auf dem Velo oder auf Rollski und Gletscherloipen. Grosse Vorfreude auf den kommenden Winter verspüren auch die Alpinisten: Christoph Jezler organisiert eine «Ski-Expedition» auf den Elbrus, den höchsten Berg Europas. Auch in Oslo laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Vom 1. bis 4. März 2007 wird das erste «Norge-Suisse» stattfinden. Das ist ein neues Kind in der SAS-Event-Familie, das die Verbundenheit der norwegischen SAS-ler mit ihren Schweizer Freunden aufleben lassen soll – und zwar alle zwei Jahre, jeweils alternierend mit dem «Italo-Suisse». Rolf Ringdal hat in seiner Funktion im Zürcher ZV die Beziehungen zum SAS Norge suksessive intensiviert – Norwegen ist dadurch viel näher an die Schweiz gerückt. So viel näher, dass SAS-Norge-Präsident Pål Troye mittlerweile nicht nur für die Saison­eröffnung und die SHM, sondern sogar für eintägige SAS-Sitzungen in die Schweiz kommt... ...und damit die letztwinterlichen Diskussionen um den Austragungsort des SAS Openings in einen etwas anderen Kontext stellt. Entscheidend ist nämlich nicht die geografische Distanz, sondern die innere Freude, gemeinsam etwas Tolles zu erleben! Und so freue ich mich jetzt schon auf eine möglichst aktive Frau Holle, die – wenn sie sich diesen Winter wiederum so mächtig ins Zeug legt – nächsten Frühling unbedingt als «befreundetes Mitglied» in den SAS aufgenommen werden sollte! Als kleines Zeichen des Danks und als weitsichtige «Investition» für kommende Winter! Roli Eggspühler

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Das Fussballspiel um die «Krähe» ging wie die letzte Schweizer Fussballmeisterschaft zu Gunsten der Zürcher aus – statt Ausschreitungen gab es ein gemeinsames Znacht...

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

SAS-Fussballturnier am DV-Samstag, 10. Juni 2006

Die Sonne brannte ohne Gnade nieder

Zu müde für eine «stehende» Mannschaftsfoto: Der SAS Lausanne. Foto: zVg

Das Fussballturnier am Nachmittag vor der SASDelegiertenversammlung hat bereits Tradition. Auch dieses Jahr jagten die verschiedenen Sektionsteams dem runden Leder nach, nur der Zentralvorstand musste seine Equipe zurückziehen: Es waren gerade mal drei ZV-ler einsatzfähig – alle anderen waren verletzt und mussten passen. Marc Russenberger als «Coach» an der Seitenlinie.

Von Roli Eggspühler

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Es war heiss auf der Berner Allmend, die Sonne sandte ihre Strahlen am DV-Samstag besonders grosszügig auf diesen Fleck der Erde. Und so war spätestens nach dem ersten Spiel (und ca. ein Liter Wasser später) jedem klar, warum die jüngst auf dem Dach des «Stade de Suisse» montierte Solaranlage so gut funktionnieren würde. * Zentralpräsident Marc Russenberger, selber aufgrund einer Verletzung nicht spielfähig, erschien mit einer knackigen Sonnenbrille. Er tigerte entlang der Seitenlinie auf und ab – mit seiner Shilouette erinnerte er etwas an Christian Gross, den langjährigen Trainer des FC Basel. * Derweil fiel auf dem Feld Tor um Tor, und von weiblichen Akteuren erzielte Treffer zählten sogar doppelt. So wollen es die SAS-Fussballregeln seit Jahren...

Von Frauen erzielte Tore zählten doppelt: Sandra Gredig (mitte) mit vollem Einsatz. Fotos: Roli Eggspühler


Sentralstyre Comitée central Zentralvorstand

SAS-Delegiertenversammlung in Bern, 10. Juni 2006

Der neue SAS-Vize heisst Alexander Troller Die Delegiertenversammlung in Bern verlief ruhig und weitgehend «unspektakulär». Der Zentralvorstand stellte die neue Struktur vor und hiess Alexander Troller als Vizepräsidenten willkommen. Der Genfer ist der designierte Nachfolger von Marc Russenberger, der das Zentralpräsidium in einem Jahr abgeben wird.

Die neue Struktur des Zentralvorstandes verfolgt zwei Ziele: Erstens soll der ZV so viel «schanker» werden, dass auch eine kleine Sektion in der Lage ist, die Führung des SAS zu stellen. Und zweitens sollen technische und spezielle Aufgaben von dafür geeigneten Personen betreut werden können – ob sie jener Sektion angehören, die gerade den ZV stellt, ist nebensächlich. «Damit verlieren wir weniger Know-How und wir setzen das im SAS vorhandene Know-How effizienter ein», informierte Zentralpräsident Marc Russenberger

Marc Russenberger führt die Versammlung im Saal des «du théatre».

die Delegierten der Sektionen. Beispiele sind die ehemaligen ZV-Ressorts «Alpin» und «Nordisch» oder der «Webmaster» und die Redaktion des «SAS-Magazin». Rückblick und Ausblick Der Zentralvorstand blickte aufs vergangene Vereinsjahr zurück und

zeigte sich weitestgehend zufrieden mit dem Erreichten. «Uns ist es ein grosses Anliegen, dass wir uns über die Sektionen, die Sparten, die Disziplinen, die Sprache, das Alter etc. hinweg vernetzen», holte Marc Russenberger aus: «Und ich sehe, dass dieser Idee immer mehr nachgelebt wird.» Roli Eggspühler Alexander Troller, der designierte Kopf des «Genfer» Zentralvorstandes 2007-2010, wurde in Bern standesgemäss zum Vizepräsidenten gewählt. Hier unterhält er sich mit Vizepräsident Ivan Wagner. Fotos: egg

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

SAS-Cup 2005/2006: Preisübergabe in Bern, 10. Juni 2006

Annina Strupler ist auf allen Latten schnell An der Delegiertenversammlung in Bern wurden den SAS-Cup-Siegern des letzten Winters die Preise übergeben.

Preis der Musketiere Den «prix des mousquetaires» (siehe SAS-Magazin Nr. 57) gewann Cynthia Denzler – die Tochter des StudententeamCoachs «Hampe» Denzler erreichte 119 Wertungspunkte, auf Rang zwei liegt Mirco Auer (107 Pt.), gefolgt von Christian Michel (99 Pt.).

Männer Alpin: Christian Michel (2.) – es fehlen Sieger Mirco Auer und Gregory Braillard (3.)

Frauen Alpin (von links): Annina Strupler (3.) und Daniela Strässler (2.) und – es fehlt Siegerin Cynthia Denzler.

Ruedi Neimeier Preis Den von John McMullen gestifteten «Ruedi Neimeier mem. Preis» er­ hielt Christoph Burckhardt. Mit diesem Spezialpreis wird jener Nordische ausgezeichnet, der sich durch starke Resultate oder spezielle Verdienste für die Mannschaft profiliert hat.

Männer Nordisch: Gaudenz Flury (3.) – es fehlen Sieger Andrea Florinett und Thomas Nyikos (2.).

Nicht allen Preisgewinnern des SAS-Cups 2005/2006 war es möglich, ihren Preis persönlich an der Delegiertenversammlung in Bern entgegenzunehmen. Aber jene, die da waren, freuten sich sehr über die erhaltenen Preise. Heimlicher Star des Tages war dabei Annina Strupler. Die Genfer SAS-lerin belegte in der alpinen Gesamtwertung den dritten Rang, und in der nordischen Wertung wurde sie Zweite. Annina Strupler scheint wirklich auf allen Latten zuhause zu sein! Mit ihrer Vielseitigkeit erinnert sie an Nicole Debrunners Auftritt an der Universiade 1997 in Korea, als sie – eigentlich als Alpine dabei – spontan die beiden nordischen Frauen ergänzte und damit Alexandra Strobel und Gaby Kolanos die Teilnahme an der Staffel ermöglichte. Egg

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Frauen Nordisch (von links): Antonia Bünter (3.), Siegerin Bettina Gruber und Annina Strupler (2.). Roli Eggspühler

SAS-Cup 2005/2006, Alpin Männer: 1. Mirco Auer (BE), 260 Punkte; 2. Christian Michel (ZH), 185; 3. Gregory Braillard (FR), 118; 4. Thomas Fisler (ZH), 115; 5. Mickael Risold (LA), 90; 6. Ian Russi (BS), 74; 7. Arthur Guinand (GE), 69; 8. Stefan Gasser (BS), 67; 9. Mickael Jeanmonod (LA), 57; 10. Lukasz Lesinski (BS), 49; 11. Fabian Denzler (ZH), Gilles Frôté (BE) und Sebastien Zulian (GE), je 47; 14. Christoph Nater (ZH), 43; 15. Stéphane Dorsaz (GE), 42; 16. Andrea Gabus (LA), 41; 17. Felix Gey (FR), 39; 18. Manu Ravano (LA) und Benjamin Guyot (LA), je 35; 20. Louis Marxer (GE), 33.

Senioren: 1. Luc Girardin (GE), 300; 2. Hanspeter Denzler (ZH), 170; 3. Hans Grüter (ZH), 139; 4. Nicolas Weinmann (LA), 135; 5. Bernard Delacrétaz (LA), 133; 6. Stefan Dellenbach (BE), 78; 7. Dominik Aerni (BS), 70; 8. Philippe Reymond (LA), 60; 9. Philippe Guyot (LA), 55; 10. Olivier Brunisholz (FR), 41; 11. Sepp Gammeter (ZH) und Reto Brunner (ZH), 39; 13. Beda Murer (FR), 28; 14. Markus Jungo (FR), 26; 15. Charly Von Wurstemberger (FR), 25; 16. Christian De Courten (LA) und Lorenz Heer (ZH), 24; 18. Bertrand Siffert (FR), 17; 19. Christoph Müller (BE) und Guolf Gattiker (ZH), 16.

Nordisch Frauen (0pen): 1. Cynthia Denzler (ZH), 295; 2. Daniela Nicole Strässler (BS), 170; 3. Annina Strupler (GE), 125; 4. Alix Marxer (GE), 106; 5. Emily Clement (FR), 97; 6. Carol Schmid (ZH), 65; 7. Pascale Schweizer (GE), 59; 8. Leonie Frôté (LA), 55; 9. Lucile Rochat (GE), 39; 10. Seraina Gattiker (FR), 38; 11. Louise Brunisholz (GE), 37; 12. Carole Jauffret (GE), Barbara Kaiser (ZH) und Miriam Spychiger (BE), je 35; 15. Alexia Maulini (GE), 28; 16. Marion Hess (ZH), 24; 17. Florence Chabloz (LA) und Virginie Vrtacic (FR), je 22; 19. BéatricePoupy De Courten (LA), 17; 20. Nastaja Grohe (GE), 14.

Männer: 1. Andrea Florinett (ZH), 137; 2. Thomas Nyikos (ZH), 107; 3. Gaudenz Flury (ZH), 98; 4. Armon Steiner (ZH), 76; 5. Christoph Burckhardt (BE), 52; 6. Boris Fischer (ZH), 39; 7. Flavio Cagienard (BS) und Hans-Heiri Spoerry (ZH), je 31; 8. Jonas Bürgler (ZH), 20; 9. Fabian Birbaum (ZH), 17; 10. Alexander Walpen (BE), 16; 11. Stephane Chevrier (LA), 15; 12. Gian Caviezel (ZH), 14; 13. Adriano Iseppi (BE), 11. Frauen: 1. Bettina Gruber (ZH), 127; 2. Annina Strupler (GE), 65; 3. Antonia Bünter (ZH), 31. – Sandra Gredig (135 Punkte) war letzte Saison noch nicht Mitglied der Sektion Bern.


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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

Strategie-«Weekend» des Zentralvorstandes am 7. Oktober 2006

Norge-Präsi Pål Troyé liess sich einfliegen Das Strategie-«Weekend» hätte eigentlich länger als nur einen Tag dauern sollen. Bedingt durch die Hochzeit eines SAS-lers und andere Terminkollisionen schrumpfte es zur Eintagesveranstaltung. Pål Troyé, der Präsident von SAS Norge, liess sich trotzdem aus dem Norden einfliegen. Er kehrte zufrieden zurück. Zentraler Punkt dieser ersten ZVSitzung in der neuen Strukturformation war die Kompetenzabgrenzung zwischen dem Kern-ZV, dem erweiterten ZV und den Sektionen. In verschiedenen «Workshops» erarbeiteten mehrere Gruppen Vorschläge, die anschliessend gemeinsam diskutiert und bereinigt wurden. Beim Traktandum «Vision SAS 2013» durften die Teilnehmenden ihren Ideen freien Lauf lassen und der Zeit kreativ vorausdenken.

Im Seminarhotel «Innere Enge» in Bern wurde vor dem Beamer hart gearbeitet. Egg

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Integration der Sektionspräsidenten Marc Russenberger führte die Sektionspräsidenten in diesem Rahmen in ihre neuen Verantwortungsbereiche ein. Unter dem unausgesprochenen Motto «Work hard, party hard» ging es konzentriert zur Sache, und auf der Minigolf-Runde konnte der lockere Austausch gepflegt werden. Der war zwar für einmal nicht das Haupttraktandum des Tages –aber das gehört ja auch dazu. MH / Red

Martin Hauser bei seinem «Hole-in-one»

Anglo-Swiss in St. Moritz

Norge-Suisse in Oslo

Das Anglo-Swiss findet wie immer zwischen den «Jubiläumsjahren» in kleinerem Rahmen statt. Wer am Samstag 13. Januar 2007 das Anglo-Swiss Classic bestreiten möchte, findet die notwendigen Informationen im Internet. MA www.sas-ski.ch/index.php?id=108

Die Sektion Norge organisiert am ersten März-Wochenende das erste «Norge-Suisse» in Oslo (1.-4. März 2007). Diese neue Veranstaltung soll in Zukunft alle zwei Jahre alternierend mit dem «Italo-Suisse» (in Norwegen) durchgeführt werden. PT

Badrutt’s Palace offeriert für eine limitierte Anzahl Zimmer Spezialpreise (bis zum 15. November 2006).

Mehr zum Programm des «Norge-Suisse» folgt in der nächsten Ausgabe des SASMagazins.


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Alpin Alpin Alpint

Ian Russis Weg über Chile nach Torino

Basler SAS-Präsi knapp hinter Olympiasieger Was macht ein 26-jähriger Schweizer Student im Sommer? Bergsteigen, Velofahren vielleicht. Oder er fliegt ans Meer. Aber einer hat sieben Paar Rennski in einen Sack gepackt und ist nach Chile in den Winter geflogen: Ian Russi, der Sohn von Bernhard.

Ian Russi geniesst die Anden. skionline.ch

Ian Russi als Vorfahrer bei den American Classics 2005. skionline.ch

Valle Nevado, El Colorado und La Parva heissen die Skigebiete, die er von Santiago aus anpeilte. «Einfach grossartig, diese Landschaft», schwärmt der Medizinstudent, «in Santiago ist alles flach und dann geht’s plötzlich fast senkrecht in die Höhe. Die Anden.» Ian war völlig begeistert von der Landschaft. Aber er flog nicht in den Winter, um Berge anzuschauen. Sondern um zu trainieren und

Skirennen zu fahren. Die Vorberei- Richtig, im Sommer in Südameritung war einfach und logisch: «Ich ka! Ian wurde unterstützt von seinem Betreuer rief Karl FrehsClaudio Calonner an und bat Einfach grossartig, der, einem früihn um seine diese Landschaft!» heren Mitglied Meinung», erIan Russi, Präsident SAS Basel des B-Kaders, klärt Ian, «er und so haben fand meine Idee super und hat mir gleich ein sie gemeinsam in einer Herberge Word-Dokument voller Telefon- gehaust, für 60 Franken die Nacht, nummern und Adressen in Chile alles inklusive. Sie haben mit einem kanadischen Regional-Team geschickt.» trainiert, und sind in dieser UniversiadeIn Santiago ist alles Zeit nicht weQualifikation flach, und dann geht niger als neun Dass Russi es plötzlich fast senkRennen um den junior sich recht in die Höhe.» an Altmeister Südamerika-Cup Ian Russi, Präsident SAS Basel Frehsner wandgefahren. Der te, hat seinen Trip hat sich Grund: Frehsgelohnt. Ian ner war bei der letzten Universiade fuhr stark. Ein achter Platz war (2005 in Innsbruck) als Trainer der das beste Resultat. In Termas de Schweizer engagiert worden. Chillan verlor er auf Olympiasieger Und Ian Russi möchte im Winter in Antoine Dénériaz (Frankreich) nur Torino an der nächsten Universia- gerade zwei Sekunden. de teilnehmen. Aber dazu muss er Mit diesen Resultaten sollte er die entsprechende FIS-Punkte haben, Qualifikation für die Universiade um selektioniert zu werden. geschafft haben. Sicher im Sack Und wo holt man sich als Student, hat er aber ein tolles Erlebnis und der im Winter studieren und nicht die Eindrücke einer faszinierenden skifahren sollte, diese Punkte? Landschaft. Mario Rall / Skionline

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Alpint Alpin Alpin

Saisonvorbereitung auf dem Stilfserjoch, 15.-18. Oktober 2006

Der prima Schnee sorgte für enttäuschte Jasser Mitte Oktober fand auf dem Stilfserjoch das fünfte Schwerpunkttraining der alpinen Studentenmannschaft statt. Alle freuen sich auf den Winter! Bei perfekten Bedingungen absolvierten das Schweizer Team neben diversen italienischen Sportgruppen (welche Selektionen für den Weltcupauftakt in Sölden fuhren) und der um Urs Imboden neu formierten moldawischen Nationalmannschaft Slalom- und Riesenslalomtrainings. Gezielte Videoanalysen Die Zeit nach dem Schneetraining wurde genutzt für gezielte Videoanalysen mit Konni Punt, gestützt durch interessante Technik- und Materialanregungen unserer angehenden Bewegungswissen-

Die alpinen Studenten nach einem erfolgreichen Trainingstag. Foto: zvg

schaftler Jörg Spörri und Thomas Zumbrunn. So verging die Zeit wie im Fluge und zum grossen Bedauern von Coach Hanspeter Denzler

reichte die Zeit leider nie zum lange ersehnten Jass… (Wer weiss, vielleicht reicht’s beim nächsten Mal!). Chrisitan Michel

«Run-For-Cash»: Mit Rennen das Budget verbessern Am 2. September 2006 liefen die Mitglieder der Schweizerischen Studentenmannschaft Alpin auf der Thalwiler Leichtathletik-Anlage während 30 Minuten so viele Runden wie nur möglich. «Run for Cash» nennt sich dieser Anlass, der für das Team einen wichtigen Teil seines finanziellen Rückgrats bildet.

Pro durchschnittlich absolvier- trainiert werden. Diese sehr kleitem Kilometer zahlen individuel- nen Muskeln, verlaufen ganz nale Sponsoren einen vereinbarten he am Gelenk, um dort die exakte Betrag in die Mannschaftskasse. Zentrierung und Führung des GeMit den gezeigten Leistungen sind lenkes zu gewährleisten. Die StaHanspeter Denzler und Heiner bilisation des Körpers ist eine unIten sehr zufrieden. «Es resultier- abdingbare Voraussetzung für den te wiederum ein ansprechender Spitzen- aber auch für den gesunGesamtbetrag durch die diversen den Freizeitsport. Damit ist KineSponsoren, mit tic Control eine dem wir unser sehr zu empEs resultierte wiederAlpin-Budgets fehlende Erum ein ansprechenetwas aufbesgänzung zum der Gesamtbetrag durch sern können», angestammdie Sponsoren.» erklärte ein zuten Training alHanspeter Denzler, Coach ESU Alpin friedener Hansler SAS-ler und peter Denzler SAS-lerinnen.

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Kinetic Control Lektion Nach dem kräftezehrenden Lauf hat Petra Waldmeier, die Physio­ therapeutin des Swiss Olympic Medical Centers «move>med», die Athletinnen und Athleten mit praktischen Übungen ins Kinetic Control eingeführt. Es handelt sich um ein Trainingskonzept, mit dem durch regelmässiges Üben die tiefen Stabilisatoren des Körpers

Chill out als wichtiger Bestandteil Last but not least folgte das «chill out» am Zürichsee. Dieser Teil des «Run-For-Cash» ist zwar nicht der zentrale, aber irgendwie ebenso wichtig wie der sportliche. Die Teilnehmenden haben Sven Zimmerlis Grilladen und Monica Günthards Spitzenorganisation sehr genossen und geschätzt. HG

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Was an der Swiss-Ski DV sonst noch gesagt wurde «Komischer Verein!»

In der Abfahrtshocke vor dem TV

«Swiss-Ski ist ein komischer Verein. Vor fünf Jahren haben sie mich rausgeschmissen und mit 10000 Franken gebüsst. Und jetzt bin ich Ehrenmitglied!»

«Ich war ein Zurbriggen-Fan. Immer wenn Pirmin im Welcup fuhr, ging ich in den Keller, zog die Skischuhe an, nahm die Stöcke in die Hände und schaute das Rennen in der Hocke am TV an.»

Paul Accola, der frühere Weltcup-Gesamtsieger nach seiner Ehrung an der Delegiertenversammlung von Swiss-Ski in Flims. Der Bündner hat dem Verband als Querdenker immer wieder Kopfzerbrechen bereitet.

Gedanken zum Timing «Das Timing war nicht so gut. Mein Partner Hans wird am 26. November bei der Geburt nicht dabei sein können, weil er dann mit der Nationalmannschaft in Amerika weilt.» Sonja Nef, frühere Ski-Weltmeisterin und neues Ehrenmitglied von Swiss-Ski, zur bevorstehenden Geburt ihres ersten Kindes.

«Das Timing könnte besser nicht sein. Auch ich kam am 26. November auf die Welt.» Vreni Schneider fand in ihrer Laudatio tröstende Worte für Sonja Nef.

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Daniela Meuli, Snowboard-Olympiasiegerin von Turin und neues Swiss-Ski-Ehrenmitglied, gab in Flims ein kleines Geheimnis preis.

Die Relation des Stellenwerts «Die Langläufer müssen froh sein, wenn sie im Training gegen eine kleine Entschädigung in der Kaserne Andermatt übernachten können. Derweil werden die Alpinen ins Hotel Palace nach Gstaad eingeladen» Hansruedi Laich, Swiss-Ski-Direktor, über die Relation des Stellenwerts der Alpinen und der Nordischen.

Urs Lehmann in seiner Antrittsrede nach der Wahl ins Swiss-Ski-Präsidium in Flims. skionline.ch


Sportpolitikk Politique de sport Sportpolitik

Swiss Ski DV in Flims, 26. August 2006

Urs Lehmann ins Swiss-Ski Präsidium gewählt Dass es um einen ehrenamtlichen Posten in einem Verbandspräsidium eine Kampfwahl gibt, ist eher selten: An der Swiss-Ski Delegiertenversammlung wurde Urs Lehmann ins Verbandspräsidium gewählt. Kommentar

«Der ‹Match› ist vorbei...» Die Wahl von Urs Lehmann ist eine erfreuliche Sache: Nun sitzt neben Jean-Philippe Rochat ein zweiter SAS-ler im Präsidium von Swiss-Ski. Damit hat niemand gerechnet (weil es eigentlich gar nicht möglich ist) – auch nicht Zentralpräsident Marc Russenberger, der vom ZV die Unterstützung des anderen Kandidaten gutheissen liess. Da lief alles korrekt, nur war – im Nachhinein betrachtet – der Zeitpunkt des konsultativen Beschlusses unglücklich: Denn dieser erfolgte vor dem offiziellen Kandidaturschluss (Mitte Juni) und somit vor Bekanntgabe der Kandidatur Lehmann. Und das war bei diesem «Spielverlauf», bei dem ein SAS-ler ins «Spiel» kommt, logischerweise ein Fehler. So oder so: Der «Match» ist vorbei. Fehlentscheide gibt es im Sport – Spielern, Funktionären und sogar Schiedsrichtern passieren solche. Mit den «Shakehand» lässt man – wie im Fussball nach einem emotionalen Spiel üblich – Gras über die Sache wachsen. Das wäre auch in diesem Fall wichtig und richtig. Dass das interessierte Publikum an der Zürcher Sektionsversammlung die Wunden unerwartet wieder aufbrechen liess, hätte nicht sein müssen. Insbesondere angesichts des für den beteiligten SAS-ler positiven «Spielausgangs». Denn das Ganze ist – objektiv betrachtet – nicht ein Skandal, sondern vielmehr ein nachvollziehbares Zusammenfallen von unwahrscheinlichen Wahrscheinlichkeiten, aber auch Missverständnissen und individuellen Interpretationen, die immer grössere Kreise zogen. Dass man dies als direkt Involvierter natürlich etwas anders sehen mag denn als aussenstehender Betrachter, ist verständlich. Und so würden wohl am besten alle Beteiligten, wie es SAS-Vizepräsident Ivan Wagner im Anschluss an die Zürcher Versammlung vorschlug, einmal gemütlich miteinander Essen gehen und bei einem Glas Wein den definitiven Schlussstrich ziehen. Denn jetzt interessiert nicht mehr, wie und dank wem Urs Lehmann ins Swiss-Ski Präsidium kam. Sondern was er dort bewirkt und wie er sich dort für den Skisport – und hoffentlich auch für den SAS – stark macht. Roli Eggspühler

Nachdem Hansruedi Laich zum Zürcher Sektionspräsident Chrisneuen Direktor von Swiss-Ski be- toph Nater unterstützte die Kanstimmt wurde, musste sein Sitz didatur von Urs Lehmann, und er im Präsidium neu besetzt werden. versuchte den ursprünglichen ZVLange war Beat Flüeler, der Präsi- Entscheid angesichts der neuen dent des Zentralschweizer Skiver- Konstellation vom neu formierten bandes (ZSSV) einziger Kandidat ZV in andere Bahnen zu lenken. – seine Kandidatur hatte Sportliche Dass die Delgierten ihren Ursprung Reaktionen eine echte Auswahl im Frühling Der Wahlaushatten, spricht für das In2006: In einer gang in Flims teresse am Skisport. Urs Sitzung der Inwar sehr klar. terregion Mitte Die UnterlegeLehmann ist für viele ein stimmte Flüenen nahmen Hoffnungsträger, und er ler zu – unter den Entscheid wird sich in dieser Aufgader Bedingung, relativ gelassen be profilieren können.» dass er auf hin: Beat FlüMarc Russenberger breite Untereler und sein stützung zähTeam akzeplen darf. Und tierten die Niesolche stellte auch SAS-Zentral- derlage sportlich und gratulierten präsident Marc Russenberger in Sieger Urs Lehmann. Dieser freute Aussicht, was er im Frühling vom sich sehr und zeigte seine EmotiZentralvorstand traktandieren, dis- onen jubelnd auf der Bühne – so kutieren und beschliessen liess. wie man ihn von seinen Erfolgen Anfangs Juni wurde die Kandidatur im Skisport her kennt. Marc Rusvon Ex-Abfahrtsweltmeister Urs senberger kommentierte die Wahl Lehmann (SAS Zürich) bekannt. im Rahmen des SAS-ZV wie folgt: Der Aargauer liess sich vom Ski­ «Ich finde das sehr gut so. Gut für club «Zürileu» portieren – für den den Schweizer Skisport und gut SAS zu kandidieren kam nicht in für Urs Lehmann selber. Dass die Frage, da mit Jean-Philippe Rochat Delgierten eine echte Auswahl hat(SAS Lausanne) bereits ein Vertre- ten, spricht für das Interesse am ter dieses Regionalverbandes im Skisport. Urs Lehmann ist für viele Swiss-Ski Präsidium sitzt. ein Hoffnungsträger, und er wird sich in dieser Aufgabe profilieren Das plötzliche Dilemma können. Denn er weiss als erfolgdes Zentralpräsidenten reicher Aktiver, welche RahmenbeDamit geriet Marc Russenberger in dingungen es für Erfolge braucht.» ein Dilemma. Er engagierte sich an vorderster Front für Beat Flüeler, Herbstliches Nachspiel und plötzlich war ein Sektionskol- An der Zürcher Sektionsversammlege als Gegenspieler da. «Dass lung am 31. Oktober 2006 gab es diese Konstellation eintritt, war nun dann ein Nachspiel, das weder im wirklich nicht vorauszusehen», er- Sinne von Urs Lehmann («Das Renklärt Marc Russenberger und stellt nen ist vorbei, es ist entschieden, fest: «Ich konnte zum Zeitpunkt und die Vergangenheit kann man der Kandidatur von Urs Lehmann nicht ändern...») noch der anderen wie übrigens auch Pirmin Zurbrig- Involvierten war: Unter dem Trakgen nicht mehr zurück!» Marc Rus- tandum «Varia» entbrannte eine senberger unterstützte den ZSSV- Diskussion zur Rolle Marc RussenKandidaten also weiter, was bei bergers (zu jenem Zeitpunkt nicht diversen SAS-lern und nicht zu- mehr an der Versammlung anweletzt bei Urs Lehmann leichte bis send) und des SAS in dieser Präsierhebliche Irritation auslöste. Der diumswahl. Roli Eggspühler

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Fjellsport Alpinisme Alpinismus

Das Skitourenprogramm für die neue Saison steht

Skiexpedition auf höchsten Berg Europas Im Rahmen der regelmässig von «SAS Alpinismus» organisierten Unternehmen ist in der zweiten Aprilhälfte 2007 eine Skibesteigung des im Kaukasus gelegenen höchsten Berges Europas geplant, der zu den sogenannten «seven summits» gehört. Zur Teilnahme eingeladen sind alle SAS-lerinnen und SAS-ler mit guter Kondition – vor allem auch Aktive, denen die SAS Alpin-Stiftung die Hälfte der Kosten bezahlt. Weitere Touren Sa, 9.12.2006: Einlauf-/Schnuppertour: Eintägige einfache Skitour mit ca. 3-4 Stunden Aufstieg. Einsteiger sowie leistungsfähige Angehörige willkommen. Ort: Wo es um diese Zeit Schnee hat. Um die Anfahrtswege kurz zu halten, wird bei genügendem Interesse eine Aufteilung West-/Ostschweiz vorgenommen. 20./21.1.2007: Variantenfahren in Engelberg: Philipp Weber und Christoph Schmid haben die Organisation übernommen, im bewährten / traditionellen Stil. Beinhaltend auch die bekannte Weindegustation bei Geny Hess am Samstag Abend. Die Teilnahme ist auch an einem einzelnen Tag möglich. Anmeldungen bitte bis spätestens 15. November 2006 per e-mail an Christoph Schmid (c.schmid @wengerlaw.ch), unter Angabe von Tel. -oder HandyNummer. 6.-10.2.2007: Skitouren «SAS over 50»: Das Skigebiet wird noch mit den Interessierten abgesprochen (z.B. Sedrun, Avers-Juf oder das Allgäu in Deutschland mit Hindelang oder Oberstdorf). Wer grundsätzlich interessiert ist, bitte bald Kontakt aufnehmen, damit die Planung weitergeführt werden kann.

Die Expedition steht unter der Leitung von Ruedi Kellerhals (Kobler & Partner, Bern), Jürg Schweizer (SAS Zürich) und Christoph Jezler (SAS Zürich), sie beginnt mit dem (Morgen-)Flug nach Moskau und einer anschliessenden Stadtbesichtigung. Am folgenden Tag geht es weiter via Milneralny Vody (per Flugzeug) ins Skigebiet von Terskol (per Bus). «Die Rückreise erfolgt

24./25.2.2007: Skitouren Gemsfairen und Clariden: Mit Ausgangspunkt Urnerboden gibt es am Samstag unter Benützung der Seilbahn zum Fisetengrat eine kurze Einlauftour in der Region Gemsfairen (ca. 1 Stunde Aufstieg, aber 1400 m Abfahrt). Am Sonntag folgt dann der Clariden mit 1700 m Aufstieg zum Skidepot; der Gipfel selbst wird zu Fuss bestiegen (total ca. 5 - 6 Std.). Diese Tour ist für Teilnehmer an der Elbrus-«Skiexpedition» obligatorisch. 17./18.3.2007: Dammastock (3629 m): Der Dammastock ist der höchste Gipfel der Zentralschweiz mit einer umfassenden Aussicht. Im Winter ist er vom Haslital her ein lohnendes Skiziel. Dres Schild leitet diese Tour mit Ausgangspunkt Meiringen (Treffpunkt ca. 8.00). Autofahrt zur Hand­ egg, Seilbahn auf die Gerstenegg und 3 Std. Aufstieg in

die Gelmerhütte SAC (HP). Am Sonntag über Diechter- und Triftlimmi (kurze Abfahrt) auf den Damma (5 Stunden) und zurück über Tieralplistock (3380 m, 1 Stunde Gegenanstieg). Rassige und lange Abfahrt (1300 m) zurück nach Hand­ egg an der Grimselstrasse. Ein weiterer Konditionstest für den Elbrus, nur bei sicheren Lawinenverhältnissen machbar (andernfalls gibt es im Haslital-Gebiet genügend Ausweichziele). Provisorische Anmeldung für diese Tour bis spätestens 30. Dezember 2006 per E-Mail direkt an Dres Schild (schild. dres@bluewin.ch). Anmeldung: Wo nichts spezielles angegeben ist, bitte provisorische Anmeldung so bald als möglich (spätestens jedoch bis 15. November 2006) an Christoph Jezler, Schwendistrasse 3, 8342 Wernetshausen (E-Mail: jezler@nplaw.ch; Fax 044 977 27 38; Tel. 044 977 27 88).

übrigens auf der gleichen Route, Christoph Jezler die Tour: «Die wenn möglich unter Einbezug ei- Ausrüstung entspricht derjenigen nes kulturellen Anlasses, zum Bei- auf einer Hochgebirgstour in den spiel ein Ballett oder ein Konzert, Alpen.» in Moskau», erklärt Christoph Jezler und glättet vorsorglich allfällige Einlauftouren zur Akklimatisation Sorgenfalten: «Das Tourengebiet Zur Akklimatisation stehen vorgänliegt auf russischem Boden und gig verschiedene Touren auf weniist politisch ruger hohe, aber hig.» landschaftlich Das Tourengebiet spektakuläre liegt auf russischem Fordernde Gipfel des KauBoden und ist politisch Eintagestour kasus auf dem ruhig.» «Die GipfelbeProgramm. Christoph Jezler steigung des Dabei wird die Expeditions-Organisator Elbrus ist an Schlafhöhe vaund für sich riiert, um sich eine Eintagestour, jedoch eine an die Höhe zu gewöhnen. Und anforderungsreiche», holt Chris- auch das Gemüt wird verwöhnt, wie toph Jezler aus: «Ausgangspunkt Christoph Jezler bestätigt: «Denkist eine Hütte auf ca. 4100 Metern bar ist auch ein Tag Heliskiing. Meereshöhe, so dass bis auf den Übernachten werden wir meist in Gipfel zirka 1600 Meter Höhendif- komfortablen Unterkünften.» PD /Red ferenz zu überwinden sind.» Finanzielles: Die Kosten werden (alles inbeKlar, dass eine sehr gute Konditi- griffen) zirka 4000 bis 4500 Franken betragen. SAS-lerinnen und SAS-lern im Aktivalter on unerlässlich ist. Zudem kann bezahlt die SAS Alpin-Stiftung die Hälfte des wegen durch Windeinfluss eisi- Betrages. gen Schneeverhältnissen nicht Vorbereitungstour: Am 25.02.2007 findet eine ausgeschlossen werden, dass ein Vorbereitungstour auf den Clariden (3267 m) statt, die für Elbrus-Teilnehmer obligatorisch grösserer Teil des Aufstieges mit ist. Sie soll dazu dienen, die Kondition, aber Steigeisen und Pickel zurückge- auch die Ausrüstung, einer strengen Prüfung zu unterziehen! legt werden muss. «Aus diesem Anmeldung: Alle InteressenGrund wird von den Teilnehmen- Provisorische tinnen und Interessenten (also auch solche, den sicheres Steigeisengehen die sich bereits auf die letztjährige Anküngemeldet haben) sind gebeten, sich vorausgesetzt. Grundsätzlich ist digung bis spätestens 15. November 2006 per E-Mail der Aufstieg jedoch technisch (jezler@nplaw.ch) oder Fax (044 977 27 38) anzumelden. Die definitive Benicht schwierig, und das Gelände provisorisch stimmung der Teilnehmer erfolgt nach der nicht ausgesetzt», charakterisiert Vorbereitungstour Ende Februar.

«

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Alpinismus Alpinisme Fjellsport

Heli-Skiing in Kanada

«Hamburger» dank Verletzungspech dabei Alle zwei Jahre reist eine Gruppe von 11 SAS-lern via Frankfurt und Calgary zu CMH in Canada. Wegen Verletzungspech anderer durften sich aus der Warteliste zwei Newcomers – oder wie es im Militär heisst, zwei «Hamburger» – zur Reisegruppe gesellen. Hier der Reisebericht aus der Lodge Galena. The Galena Limerick From home to Canada, eleven SAS-Gentlemen venture, to partake in a great skiing adventure. Nine expert heli-skiers built the core, two others where missing, one usually operating the helicopter’s passenger door. Pray they fell to injuries unforeseen, two «Hamburger» were recruited to appear on the scene. The travel turned out to be a trip from hell, the SAS-boys didn’t feel so well, after being locked up for 19 hours in the airplane’s shell.

Sie genossen das Heli-Skiing in Kanada: (oben, von links) Christoph Schmid, Philipp Weber, Walter Weder, Thomas Hug, Ueli Moor, Ivan Wagner, Martin Kessler, (unten): Jürg Schweizer, Kurt Sieger, Richard Dold, Robert Kessler. Selbstauslöser Rétrospective

Semaine SAS à Zermatt 27 mars - 2 avril 2006

But the slopes of Galena, with its gullies, trees, and «ravina», provided for skiing with spice and curry, making up for the poor travel experience in a hurry. Forgotten was the wait on the tarmac, the lost baggage and the 2 hours sleep at the Calgary hotel, every run is a bonus, some people will tell. Ivan, the terrible, in his big yellow suit, stood atop the cliffs at the Hanging Gardens, looking quite astute.

Pierre-François Dysli présente la tenue de sortie en Italie.

Ruedi Fassbind, André Chamay, Pierre et Terry Dysli, Jean-Pierre Hertig.

Alain Mottaz et Sara Colombo, meilleur temps du «Sie+Er» en catégorie couple illégitime.

Départ pour Cervinia: Les organisateurs Marina et Armin Siegwart, ainsi que Pierre et Terry Dysli.

Asking himself which route shall it be, finally going for big air, graceful as a bumble bee. From down below the guide yelled «holderihu», as the there was nothing else left for him to do. Wine, oh my, what a difficult choice, for days the group couldn‘t agree on a consenting voice. Until «Hamburger» Kurt decided that this was enough, the bottles he provided left nobody «soif». As the week is being closed, I’d like us to stand up to bring out a toast. May our SAS-spirit and friendship withstand the test of time, so we can meet again in the Monashees, feeling just fine. Ski the champagne powder with great pizzazz, all wearing our million feet suits, and kicking ass. Ueli «Hamburger 2» Moor

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Soirée au Riffelalp Resort (2222 m.) Siegwart


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Jungfrau-Stafette am 2. Juni 2007

SAS-ZV-Equipe mit Top-Sportlern verstärkt Die Equipe des SAS-ZV für die Jungfrau-Stafette am 2. Juni 2007 steht. Mit Gleitschirmflieger Pascal Seiler (Gast) konnte die letzte Lücke in der Aufstellung geschlossen werden. Die prominentesten Mitglieder sind der frühere Abfahrtsweltmeister Urs Lehmann (SAS Zürich) und der ehemalige Leader der Patrouille Suisse, Fredi Ramseier.

Die SAS-Mannschaft bildet sich aus einem bunten Mix von ZV-Mitgliedern und aktiven oder ehemaligen Skigrössen. So sind vom alpinen Studententeam Thomas Fisler und vom nordischen Studententeam Andrea Florinett (Universiade-Bronze 2005), Sandra Gredig (Sprint-SM-Bronze 2006), Armon Steiner und Bettina Gruber (mehrfache JuniorenDie SAS-Equipe des Zentralvorstandes Das SAS-ZV-Team für die Jungfraustafette 2007 in der Reihenfolge der Etappen: Andrea Florinett (Startläufer); Sandra Gredig (Radfahrerin 1); Fredi Ramseier (Pilot) / Hans-Rudolf Strässler (Co-Pilot); Urs Lehmann (SkiAbfahrt); Stephan Kunz (Gletscherläufer); Tom Fisler (Bergläufer); Marc Russenberger (Downhill-Biker); Pascal Seiler (Gleitschirm, Gast); Jörg Amstutz (Oldtimer Seitenwagen-Motorradfahrer) / Jürg Lindecker (ev. Mitfahrer Motorrad); Pete Bruppacher (Fahrer Oldtimer-Auto) / Ivan Wagner (Co-Pilot Oldtimer-Auto); Fredi Ramseier (Pilot) / Hans-Rudolf Strässler (Co-Pilot); Armon Steiner (Radfahrer 2); Bettina Gruber (Schlussläuferin). Ersatzläuferin ist Alexandra Strobel. Equipenchef ist Hans-Ruedi «Stradale» Strässler. Stand: 31.10.2006

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Schweizermeisterin) dabei, von den früheren Stars finden sich die nordischen Stephan Kunz (4facher Olympiateilnehmer) sowie der Alpine Urs Lehmann (Abfahrtsweltmeister 1993) im Team. Fliegerisch sehr prominent ist Pilot Fredi Ramseier, der ehemalige Leader der Patrouille Suisse. Aus dem Zentralvorstand steigen nebst dem bereits erwähnten Thomas Fisler (Bergläufer) auch Zentralpräsident Marc Russenberger (Downhill-Biker), Ivan Wagner (Copilot Oldtimer-Auto) und HansRuedi Strässler (Copilot Flugzeug) sowie Alexandra Strobel (Ersatz) in die Hosen. Fast durch die ganze Schweiz Die Jungfrau-Stafette startet in Zürich vor dem Landesmuseum, die Strecke führt entlang der Limmat zum Flugplatz Birrfeld. Die Piloten

Eine Übergabe vom Startläufer an den Rennradfahrer in den dreissiger Jahren. Archiv Jungfrau-Stafette

überqueren das Jungfraujoch, wo sie dem Skiabfahrer das Malband abwerfen. Gletscherläufer, Bergläufer, Downhill-Biker und Gleitschirmflieger bringen das Malband nach Fiesch, von wo es motorisiert (per Motorrad und Auto) entlang der Rhone nach Lausanne geht. Die Rückkehr nach Zürich erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der drei ersten Strecken. Oldtimer obligatorisch Alle motorisierten Strecken müssen mit Oldtimern absolviert werden, bei den mit Muskelkraft absolvierten Abschnitten ist zeitgemässes Equipement erlaubt. Für die Gletscherstrecke stellt der Organisator «Puma»-Spezialschuhe mit langen Metallnägeln zur Verfügung. Roli Eggspühler www.jungfrau-stafette.ch


Mangekamp Multisport Mehrkampf

Die Sieger des Berner Mannschafts-OLs: (von links) Bernard «Pekka» Marti, Hippolyt Kempf und Matthias Remund. Martin Jörg

«SAS old irons»

Hippy und Mätthu Berner OL-Sieger

Neben dem SAS-ZV-Team hat sich eine zweite

Der Berner Mannschafts-OL ist

SAS-Equipe für die Jungfrau-Stafette angemeldet:

der drittgrösste Orientierungs-

Die «SAS old irons» – ein Altherrenteam um Fre-

lauf der Schweiz. Zwei «SAS-ler»

di Wittenwiler (Bild oben), das sich aus SAS-lern

beendeten den diesjährigen Wett-

von verschiedensten Sektionen zusammensetzt.

kampf zuoberst auf dem Podest.

Die SAS-Equipe «old irons» Das SAS-Team «Old Irons» für die Jungfraustafette 2007 in der Reihenfolge der Etappen: Thomas Gugler, SAS ZH (Startläufer); Karl Enzler, SAS ZH (Radfahrer 1); Daniel Knutti, SAS BE (Pilot) / Fredi Wittenwiler, SAS ZH (Co-Pilot); Kurt Sieger, SAS ZH (Ski-Abfahrt); Gaudenz Flury, SAS ZH (Gletscherläufer); Matthias Remund SAS BE (Bergläufer); Mario Schurter (Downhill-Biker); Dominique de Weck SAS FR (Gleitschirm); Urs Jäger, SAS ZH (Oldtimer-Motorradfahrer); Lorenz Heer, SAS ZH (Fahrer Oldtimer-Auto) / Guolf Gattiker, SAS ZH (CoPilot Oldtimer-Auto); Daniel Knutti, SAS BE (Pilot) / Fredi Wittenwiler, SAS ZH (CoPilot); Gian Andrea Holinger, SAS LA (Radfahrer 2), Hansjörg Stutzer, SAS ZH (Schlussläufer). Equipenchef ist Fredi Wittenwiler. Stand: 31.10.2006

Fredi Wittenwiler hat in der SASWoche in Zermatt zum ersten Mal von der neu auflebenden JungfrauStafette gehört. «Marc Russenberger erzählte mir, dass der Zentralvorstand ein Team angemeldet hat», erinnert sich der Teamchef und führt aus: «Ich war – als ehemaliger Pilot fasziniert mich das natürlich – total begeistert von dieser Geschichte, und ich begann eine Equipe zusammenzustellen.» Teamübergreifende Transferbörse Die beiden SAS-Equipen arbeiten eng zusammen. Die Teamchefs helfen sich gegenseitig mit Läufern aus, wenn sie eine Lücke schliessen können. «Matthias Remund läuft jetzt bei uns, nachdem er ursprünglich für das ZV-Team vorgesehen war», freut sich Fredi Wittenwiler über diese prominente, aber auch sportlich wertvolle Verstärkung: «Und auch Gaudenz ‹Gagi› Flury, der als Spitzenlangläufer alles andere als zum alten Eisen gehört!» Mario Schurter, der Enkel von Lux Schweizer (SAS ZH), ist als Weltcup-erfahrener Downhill-Biker prominenter Gast im Team. Egg

Das Bundesamt für Sport ist – nomen est omen – sehr sportlich: Den jüngsten Beweis dafür erbrachten Matthias Remund und Hippolyt Kempf am Berner Mannschafts-OL: Sie gewannen zusammen mit Pekka Marti bei den Senioren. egg

Adriano Iseppi freut sich auf die Telemark-WM in der Schweiz Verkehrte Welt bei Adriano Iseppi (SAS Bern). Letztes Jahr trainierte der Bündner in der Schweiz und gewann an den letzten Weltmeisterschaften, die 2005 in Beitostølen (Norwegen) ausgetragen wurden, Silber in der Disziplin «Classic». Und diesen Winter, wenn die Weltmeisterschaften Mitte März in der Schweiz (in Thyon bei Veysonnaz) stattfinden, lebt er in Norwegen! In Norwegen arbeitet er ab anfang November zu 50 Prozent als Trainer im Skiclub «NeRo Alpin» in Oslo, daneben macht er an der Sporthochschule den Master – den Abschluss wird Iseppi in zirka zwei Jahren haben. Von Swiss Ski wurde Adriano Iseppi auf diesen Winter hin von der Nationalmannschaft ins A-Kader rückversetzt, weil er letzten Winter zuwenig Wettkämpfe bestritten hatte. Der Betroffene nimmt das locker: «Das macht für mich keinen grossen Unterschied. Wir

kriegen vom Verband ja eh fast nichts». Die Selektionsrennen für die «Heim-WM» finden übrigens in Norwegen statt. Und wenn nichts schief geht, wird Adriano Iseppi im März an der WM um die Medaillen fighten. Egg

Adriano Iseppi (SAS Bern) 2005 mit seinem WM-Silber von Norwegen. Archiv

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Bike-O Europameisterschaften, 1.-3. September 2006

Beat Oklé holt Edelmetall

Beat Oklé (SAS Zürich), hier in einem getauschten Finnen-Dress fahrend, wurde Anfangs September Vize-Europameister im Bike-O. Martin Jörg

Beat Oklé (SAS Zürich) hat an den Bike-Orientierungslauf-Europameisterschaften in Warschau über die Langdistanz die Silbermedaille gewonnen. Zwei Monate zuvor stand er bereits mit der Schweizer Staffel auf dem Podest der Weltmeisterschaften in Finnland. Und das im Alter von 37 Jahren!

Ursprünglich war Beat «Biit» Oklé ein «klassischer» Orientierungsläufer, der an jedem Wochenende mindestens einen OL absolviert. In den neunziger Jahren spezialisierte sich der Aargauer auf Ski-OL, konnte sich aber nie für Weltmeisterschaften qualifizieren. Auf dem Velo schon immer stark Beat Oklés neue Liebe ist mit dem Ski-OL verwandt, aber statt mit den Langlaufski an den Füssen bewegt er sich mit einem Bike unter seinem Hintern durchs Gelände. Und zwar ziemlich zügig! An den SAS-Velorennen und -Triathlons war Beat Oklé schon immer in den vorderen Rängen klassiert. «Ich hatte harte Duelle mit dem heutigen Zentralpräsidenten, der auf dem Velo sehr stark ist», erinnert sich Beat Oklé. Mit dem Aufblühen der Schweizer Bike-O Bewegung vor ca. fünf Jahren packte es ihn nochmal so richtig, und Beat Oklé begann zielgerichtet zu trainieren.

Dieses Jahr der Durchbruch Beat Oklé war schon in der letztjährigen Saison in Tuchfühlung zur Weltspitze, dieses Jahr schaffte er den Sprung aufs Podest. An den Weltmeisterschaften in Joensuu (Finnland) kam er mit der Schweizer Staffel – im Team mit Beat Schaffner (Start) und Simon Seger (Schluss) – auf den Bronzeplatz. Der ganz grosse Coup war aber sein Silberrang in der Königsdisziplin an den Europameisterschaften in Warschau (Polen): Auf den favorisierten Finnen Mika Tervala, den amtierenden Weltmeister, verlor der SAS-ler nur gerade eineinhalb Minuten. Roli Eggspühler Hinweis Auf einer Bike-O-Karte (Ausschnitt siehe linke Abbildung) sind die Wege ihrer Befahrbarkeit entsprechend kartiert. Gepunktete Wege sind langsam, gestrichelte etwas schneller und ausgezogene schnell befahrbar. Weitere Karteninformationen sind die Höhenkurven (braun) für die Geländeformen, grün für die Vegetation, blau für Seen und Bäche sowie rosarot für die Posten (welche in der vorgegebenen Reihenfolge angefahren werden müssen).

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Nordisch Nordique Nordisk

Nordisches Gletschertrainingslager in Les Diablerets, 1.-8.Oktober 2006

Teuflische Veränderungen oder Klimaerwärmung? Es ist schon eine alte Tradition geworden: das alljährliche Gletschertrainingslager der Nordischen SAS-ler. Seit Jahren gilt «selber Ort, selbe Zeit» – denn auch dieses Jahr wurde im urchigen Chalet les Cappucines in Les Diablerets logiert. In den ausgesprochen niederen Räumen gehört das Kopf einziehen ebenso zum Alltag wie das gemeinsame Kochen. Denn obwohl dieses Chalet alles andere als ein Hotel ist, hat es unglaublich viel Charme, dieses Häuschen am Hang. Das gemeinsame Leben auf engem Raum könnte auch für ein Teambildungsseminar gebraucht werden. Jedenfalls herrschte unter den Nordischen auch dieses Jahr wieder eine Superstimmung. Trainiert wurde auf dem Glacier des Diablerets auf fast 3000 m.ü.M. Um diese Jahreszeit finden sich dort oben etliche Teams aus dem In- und Ausland ein, um an ihrer Skitechnik zu feilen. Die Schneeverhältnisse waren besonders in der zweiten Wochenhälfte, nachdem es einige Zentimeter Neuschnee gab, sehr gut.

Das Chalet «Les Capucines» in Les Diablerets. BF

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Klimaveränderung zeigt Spuren Am ersten Tag waren unter den langjährigen Teilnehmenden etwas nachdenkliche Gesichter zu beobachten: Denn noch vor wenigen Jahren schnallte man sich oben bei der Bergstation die Langlaufski an und genoss die Schussfahrt hinunter zur eigentlichen Loipe, die heute über einen viertelstündigen Fussmarsch erreicht wird, weil sich

Antoine Vullioud beim Training auf dem Gletscher.

das ewige Eis und der Schnee zurückgezogen haben. Selbst der Gletscher hatte eine bräunlich-gelbe Farbe. Für das Team der finnischen Nordischkombinierer war diese Situation scheinbar nicht zumutbar. Jedenfalls haben sie an ihrem ersten Tag da oben, ohne nur einen Kilometer zu trainieren, ihre Sachen wieder gepackt und wurden die ganze Woche nicht mehr gesehen. Anderes Teilnehmerspektrum Die zweite Sache, die sich in den letzten Jahren geändert hat ist das Teilnehmerspektrum innerhalb der SAS-Nordischen. War das Lager früher eine gemeinsame Trainingswoche für Langläufer und Ski-O-Läufer des SAS, nahmen dieses Jahr eigentlich nur noch Ski-O-Läufer teil. Die weitgehend aus der östlichen Schweiz stammenden Langläufer haben inzwischen anderen Trainingsgebieten den Vorzug gegeben, die weniger weit westlich liegen. Für das Ski-O-Studententeam war diese Woche jedoch eine gelungene Sache – und es wäre schade, nächstes Jahr nicht wiederzukommen! Boris Fischer

Ski-OL Cup 2006/2007 Der Schweizer Ski-Orientierungslauf-Cup findet dieses Jahr in Form von drei «Weekends» statt – wobei die ersten zwei Läufe am Freitag und Samstag der Altjahrswoche ausgetragen werden. Am 29. und 30. Dezember 2006 sind im Goms je ein Ski-OL über die Langdistanz (Obergesteln) und ein Sprint (Oberwald) angesetzt. Am 6./7. Januar 2007 organisiert Lukas Stoffel (SAS Zürich) in Davos zwei Läufe. Im Wettkampf vom Samstag werden die Schweizer Meistertitel über die Kurzdistanz vergeben. Die Langdistanz-Schweizermeister werden am 3. Februar 2007 am Bachtel erkoren, tags darauf findet ein nationaler SkiOL statt. Boris Fischer (SAS Zürich) ist Laufleiter. Egg Auskunft: - Goms: Hansruedi Häny, 062 723 12 27 - Davos: Lukas Stoffel, 081 416 71 01 - Bachtel: Boris Fischer, 044 939 23 74


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«Dis-moi quel est ton client, je te dirais qui tu es…» Depuis toujours Bordier & Cie soutient diverses institutions qui lui tiennent à cœur. Avec son engagement en faveur du SAS – en tant que sponsor principal – Bordier & Cie favorise le développement du sport de pointe chez les jeunes étudiants. Nous profitons de l’occasion pour vous livrer quelques réflexions sur les dernières tendances dans le domaine des marques bancaires et de leur marketing: «Dis-moi quel est ton client, je te dirais qui tu es…».

Bordier & Cie Etablie en 1844 à Genève, Bordier & Cie et ses trois associés Pierre Poncet, Gaétan Bordier et Grégoire Bordier perpétuent un service de gestion de fortune privée pour une clientèle haut de gamme suisse et internationale. Le plus petit établissement du Groupement des Banquiers Privés Genevois, Bordier & Cie n’en est pas moins un des plus innovants et dynamiques. Bordier & Cie gère une masse de plus de CHF 8 milliards et emploie 110 personnes auprès de son siège à Genève et de ses bureaux de Berne, Nyon et Zurich. La banque a également des participations dans des sociétés financières à Londres, Monaco et Paris.

Les banques tentent de repenser leurs images de marque périodiquement. Certaines unifient leurs marques. D’autres changent de logos ou leurs couleurs d’entreprise. Partout les spécialistes de relations publiques s’activent autour de nouveaux concepts de design d’entreprise ou de positionnement de marque. On pourrait croire qu’il s’agit d’appliquer des méthodes de marketing de brosses à dents ou de chaussures pour dames, alors qu’il s’agit bien de gestion patrimoniale. Les changements d’apparence ne sont pas anodins. «dis-moi quel est ton client, je te dirais qui tu es!» est un dicton qui s’applique à merveille. Avant, il ne s’agissait surtout pas d’avoir pignon sur rue, le profil bas était plus qu’un must pour la clientèle non déclarée. Le succès était proportionnel à la discrétion. Aujourd’hui, la transparence qui a tendance à imprégner les activités des plus secrets a induit un relativement fort besoin de visibilité de la part des banques. Chez Bordier & Cie, nous avons misé sur l’originalité et la visibilité,

Bordier & Cie – sponsor principal du SAS – Funispace, Verbier.

affichant nos couleurs – l’orange et le gris – sur le Funitel à Verbier (photo) mais aussi sur le toit d’un immeuble autour de la rade de Genève depuis quelques mois. Et nous avons été les premiers banquiers privés à le faire. D’autres projets à Zermatt, Gstaad et CransMontana seront visibles dès le début de la saison de ski… Signe des temps ! Sur le marché de la gestion de fortune, de moins en moins incognito, une banque ne peut se passer d’une marque qui la différencie et qui est l’emblème de son modèle

d’affaires. Le marketing traditionnel revient ou devient «à la mode»: la notoriété re-devient un pilier essentiel de la stratégie. Dynamisme et innovation éclipsent alors discrétion et tradition. Chez Bordier & Cie, notre marque «Banquiers privés depuis 1844» vous offre le meilleur de ces deux mondes. Ce sans céder aux effets de mode. Nous sommes une vraie alternative à l’agitation. Qu’on se le dise ! P.-Radan Statkow, Bordier & Cie

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Sektionen Séctions Seksjoner

Fussballspiel um die «Krähe» in Bern, 17. Juni 2006

Die Zürcher holten auch diesen Titel

Das Zürcher Team (grosses Bild) siegte nach einem hart umkämpften Match um die «Krähe» gegen die Berner, welche ihren Heimvorteil nicht ausnutzen konnten. Hans Grüter

Während Ronaldinho, Zidane & Co. um den Weltmeistertitel kämpften, lieferten sich die Sektionen Bern und Zürich am 17. Juni ein «Kopf an Kopf»-Duell um die «Krähe». Wie in der Axpo Super League holten die Zürcher auch diesen Titel, Ausschreitungen gab es im Anschluss an den «Krähe»-Match jedoch keine. Austragungsort des Fussballspiels um die begehrte SAS-Trophäe war in diesem Jahr die Unisport-Anlage neben dem Berner Neufeldstadion. Dominierender Offensivdrang Anders als an der WM in Deutschland war das Spiel kaum von taktischem Hin und Her und Rückpässen, sondern vom Offensivdrang beider Teams dominiert. Der Ansturm der Zürcher auf das gegnerische Tor wurde schon bald mit dem ersten Treffer belohnt. Mit einem zusätzlichen Doppelschlag innert wenigen Minuten bauten die Zürcher die Führung auf 3:0 aus. Endlich kam auch die Sektion Bern besser ins Spiel und trat im-

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mer häufiger im Zürcher Strafraum in Erscheinung. Nach ihrem ersten Tor durften die Berner wieder hoffen. Doch der Jubel währte nur kurz – die Gäste versetzten mit ihrem vierten Goal den Berner Ambitionen einen herben Dämpfer. Schlechte Chancenauswertung Trotz der sommerlichen Temperaturen über 30°C ging der offene Schlagabtausch auch nach dem Seitenwechsel weiter. Beide Teams erarbeiteten sich gute Chancen und erzielten Tore. Während die Zürcher aus aussichtsreichen Positionen neben dem Goal vorbeischossen, drehten die Berner gegen Ende der Partie nochmals auf. Da der Gastgeber seine bes-

ten Torchancen kurz vor Spielende jedoch ungenutzt liess, gewannen die Zürcher schlussendlich mit 5:4 und durften wie im letzten Jahr die Krähe wieder mit nach Hause nehmen. WM-Live-Übertragung Nach dem Schlusspfiff und einer kühlenden Dusche wurden verschiedenste Blessuren und Blasen gepflegt. Für einen gemütlichen Ausklang des Abends sorgte im Anschluss an das Spiel ein gemeinsames Essen. Passend zum Fussballsommer wurde die Pasta nicht nur in einem Fussballstadion, sondern auch vor einer Grossleinwand mit WM-Live-Übertragung serviert. Aline Bütikofer


Seksjoner Séctions Sektionen

Weindegustation in La Neuveville, 9. Juli 2006

Anstossen auf eine neue SAS-Saison Passend zur Jahreszeit stiess der SAS Bern mitten im Sommer nicht auf der Skipiste, sondern am Bielersee auf die neue Saison an. Im familien­ eigenen Weingut von Sektionspräsident Gilles Frôté durfte in La Neuveville der mit viel Liebe und Hingabe produzierte Wein degustiert werden. Domaine Frôté Mit der leidenschaftlichen Idee, in La Neuveville auf den Hängen des Bielersees einen Chardonnay zu produzieren, der mit den grossen Namen aus dem Burgund mithalten kann, begann im Jahre 1993 die Geschichte der Domaine Frôté. Dank viel persönlichem Effort und einigem Durchhaltevermögen ist innert weniger Jahre ein kostbarer und wirtschaftlich erfolgreicher Wein entstanden.

Die steilen Hänge am nordwestlichen Ufer des Bielersees bieten ideale Voraussetzungen für den Weinbau und für einen sonntäglichen SAS-Ausflug. Während die einen gemütlich mit dem Auto oder der Eisenbahn anreisten, bewältigten die sportlich ehrgeizigeren Teilnehmer die gut 50 Kilometer von Bern nach La Neuveville mit dem Fahrrad. Passendes Ambiente Vom Treffpunkt am Hafen aus führte die Tour durch die Domaine Frôté zuerst in den Keller des «Tour Carrée» mitten im Zentrum des malerischen Städtchens. Die Feuchtigkeit, Dunkelheit und die konstante Temperatur des fast tausendjährigen Kellergewölbes sind ideal, um den Wein je ein Jahr im Eichenfass und anschliessend in der Flasche altern zu lassen. Zudem eignet sich das historische Gebäude bestens als würdige Kulisse für die Weindegustation.

Gastgeber Gilles Frôté ist bereit für seine Gäste. ABü

«Burcki» deklassierte die Zürcher Der in Zürich lebende Berner SAS-ler Christoph Burckhardt war als Gast an den Sommerveranstaltungen des SAS Zürich gestartet, und er deklassierte die Zürcher SAS-ler sowohl beim Velorennen wie beim Triathlon. Bei zwei Grad Celsius und sehr wechselhafter Witterung lockte das SAS-Velorennen dieses Jahr etwas weniger Teilnehmende an den Start als üblich. Die Entscheidung fiel aber erst am letzten Aufstieg zum Pfannenstiel! Beim Triathlon war es ein bisschen wärmer, aber der See war mit 15 Grad Celsius zum Schwimmen eindeutig zu kalt. Darum wurde der Triathlon kurzfristig zum Duathlon umfunktioniert – was alle sehr begrüssten! AB

Raclette mitten im Sommer Nach der Weinprobe führte der Rundgang weiter die steilen Hänge hinauf, durch den Rebberg bis zu einem kleinen Haus mitten in den Reben. Im Schatten eines Blätterdachs, mit der Aussicht auf den Bielersee und die Petersinsel servierte der Gastgeber ein traditionelles Raclette. Gestärkt retour Gestärkt durch das kulinarische «Verwöhnprogramm» folgte mit dem Rückweg im (Velo-)Sattel (oder im Auto und Zug) die letzte Etappe des Berner SAS-Ausflugs ins Drei-Seen-Land. Aline Bütikofer

Christoph Burckhardt. Egg

SAS-Velorennen, 31. Mai 2006

SAS-Triathlon, 14. Juni 2006

1. Christoph Burckhardt (SAS Bern); 2. Jonas Bürgler; 3. Fabian Birbaum.

1. Christoph Burckhardt (SAS Bern); 2. Hansheiri Spoerry; 3. Fabian Birbaum.

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Nachruf Nécrologie Nekrolog

Marc Hodler, 1918-2006

«Der Zeus des Olymps» ist friedlich eingeschlafen Marc Hodler ist am 18. Oktober 2006, eine Woche vor seinem 88. Geburtstag, in Bern nach kurzer Krankheit verstorben – zehn Tage zuvor hatte der Berner ins Lindenhof-Spital eingeliefert werden müssen. «Er ist friedlich eingeschlafen», sagte Martin Hodler (SAS Bern), einer der beiden Söhne des FIS-Ehrenpräsidenten. «Der Zeus des Olymps ist tot», schrieb die deutsche Nachrichtenagentur sid.

Stationen Geboren am 26. Oktober 1918 in Bern, verstorben am 18. Oktober 2006 in Bern. Schweizer Skiverband (SSV, heute Swiss-Ski): Chef Abfahrt/Slalom 19401948, Vizepräsident 1948-1951. Internationaler Skiverband (FIS): Präsident 1951-1998, Ehrenpräsident seit 1998, Mitglied und Vorsitzender des Alpin-Komitees 1946-1951, Chef alpine Disziplinen im OK der Olympischen Winterspiele 1948 in St.Moritz. Internationales Olympisches Komitee (IOC): Mitglied (auf Lebzeiten) seit 1963, Vizepräsident 1993-1997, Beauftragter für Finanzen 1963-1972, Mitglied der Finanzkommission seit 1967 (Vorsitz seit 1988), Vorsitzender des Reglementskomitees 1968-1972, Mitglied der juristischen Kommission seit 1968, Mitglied des Exekutivkomitees seit 1985, Vorsitzender der Koordinationskommission Salt Lake City 2002.

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Marc Hodler gilt als der Schweizer Sportfunktionär schlechthin. Mit nur gerade 33 Jahren wurde er 1951 Präsident des Internationalen Skiverbandes (FIS) und führte den internationalen Skisport durch fast fünf Jahrzehnte – seine Amtszeit von 47 Jahren gilt als «Weltrekord»! Zuvor war Marc Hodler, der durch einen schweren Skiunfall seine Aktivkarriere früh beenden musste, bereits Coach (1940-1948) und Vizepräsident (1948-1951) im Schweizer Skiverband sowie Mitorganisator der Olympischen Winterspiele in St. Moritz 1948. Als Marc Hodler 1998 das FIS-Präsidium an Gian-Franco Kasper abgab, wurde er zum FIS-Ehrenpräsidenten berufen. Unter der Führung des Berner Fürsprechers hatte sich die FIS über Jahrzehnte zu einem der bedeutendsten Sportverbände überhaupt entwickelt. «IOC-Unsterblicher» Im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gehörte Marc Hodler zuletzt zu den «Unsterblichen», die nicht der Altersgrenze von 80 Jahren unterliegen. Der SAS-ler war 1963, also vor der Einführung der «Altersguilloutine», ins IOC gewählt worden. Auf Lebzeiten im IOC verbleiben jetzt nur noch der heute 90-jährige Brasilianer João Havelange (Ex-Fifa-Präsident) und der 81-jährige Tunesier Mohamed Mzali. Das «Gewissen» des IOC Marc Hodler spielte im IOC schon früh eine sehr tragende Rolle. In

Marc Hodler 2004 am SASOpening in Saas Fee. Egg

den siebziger Jahren war er einer der Kontrahenten von Avery Brundage (USA), welcher sich für den Amateurismus stark machte und 1972 den Österreicher Karl Schranz wegen angeblichem Verstoss gegen die Amateurregel von den Olympischen Spielen in Sapporo (1972) ausschloss. Marc Hodler kritisierte den IOC-Präsidenten deswegen heftig und engagierte sich für eine Abkehr vom «verlogenen Amateurismus» hin zu einer suksessiven Professionalisierung. Dies führte ihn Jahrzehnte später in ein persönliches Dilemma: Denn er, der im Amateursport dem Geld als Erster die Tür geöffnet hatte, erkannte (und machte am 11. Dezember 1998 öffentlich), dass sich im Weltsport korrupte Strukturen eingenistet hatten und dass Salt Lake

City mit unlauteren Mitteln zu den Olympischen Winterspielen 2002 gekommen war. Der Skandal kostete nicht weniger als zehn IOC-Mitglieder ihr Amt. Marc Hodlers verbitterte Antipoden trugen massgeblich dazu bei, dass die als Favorit geltende Kandidatur «Sion 2006» am Kongress in Seoul (1999) auf der Ziellinie von Torino abgefangen und der Schweizer Alt Bundesrat Adolf Ogi in Moskau (2001) nicht ins IOC gewählt wurde. Marc Hodler kämpfte als «Zeus des Olymps» (wie ihn die deutsche Nachrichtenagentur SID bezeichnete) für einen ehrlichen Sport. Dass er sich nicht von seinem Weg abbringen liess, zeugt von seinem grossen Herz für den Sport und seinem noch grösseren Charakter. Roli Eggspühler


Nekrolog Nachruf Nécrologie

Hommage à Marc Hodler lors de ses funérailles à la Cathédrale de Berne, le 31 octobre 2006

« Alix de Courten Notice Alix de Courten, qui avait marqué les 80 ans du SAS par son discours avec Marc Hodler, était la représentante officielle du SAS lors de ses funérailles. Elle lui a rendu un émouvant hommage (cf son texte ci-joint), aux côtés de Gian Franco Kasper (FIS) et de Juan Antonio Samaranch (CIO). Les photos de Marc Hodler publiées sur cette page sont tirées du 36éme numéro du SAS-Jahrbuch («Schneehase»).

Mon cher Marc, lieber Marc, lieber SAS-ler

Il est difficile de devoir s’adresser aujourd’hui a toi, en te sachant si proche mais sans te voir. Je le fais néanmoins, au nom du Ski-Club Académique Suisse (SAS), avec grand honneur et beaucoup d’affection pour toi et pour les tiens, particulièrement pour ton épouse Annarosa et pour tes fils Beat et Martin, tous deux membres du SAS. Il y a deux ans, presque jour pour jour, le Président du SAS, Marc Russenberger, te demandait si tu étais disposé à intervenir spécialement à Saas Fee pour les 80 ans du SAS et à faire quelque chose de différent: un discours avec une Jeune Présidente de Section sur le SAS, sa création, son Evolution et son influence sur le développement du ski. Tu as immédiatement répondu oui! – Tu ne connaissais pas de frontières... ...ni linguistique, ...ni de genre, ...ni de peuple, ...ni de religion, à l’exception peutêtre de celle du sport ! Tu aimais les gens. Tu avais des idéaux. Des principes. Pas de ceux qui limitent, ceux qui détachent, ceux qui offrent le détachement – par rapport aux pièges de nos sociétés. Tu étais un Homme libre. ‹Bonjour, Mme la Présidente !› – C’est en ces termes que tu m’as accueillie lors de notre première rencontre, et que l’on soit bien clair, malgré mon caractère peu timide, j’étais stressée et impressionnée à l’idée de rencontrer Monsieur Hodler. D’abord, je connaissais ton nom depuis toute petite, AH (membre des ‹Alte Herren›) au sein du SAS, comme mon grand-père, Président de la Fédération Internationale de Ski, Vice-Président du Comité International Olympique, j’avais eu l’occasion à de nombreuses re-

Marc Hodler en pleine action dans le slalom de la 14ème édition des Anglo-Swiss à St. Moritz en 1939 (grand format) et en train de farter ses skis avant le départ de la descente à Mürren en 1941.

prises d’entendre parler de toi, et plus récemment à travers les médias. Rapidement, tu m’as mise à l’aise, tu m’as exposé à quel point tu te réjouissais de faire une présentation avec une jeune, et avec une jeune femme SAS en particulier (pour la petite histoire, le SAS était un club d’Hommes jusqu’à il y a cinq ans!). Tu m’as fais découvrir l’importance du rôle du SAS sur l’Evolution du ski et tu m’as raconté tes premiers Anglo-swiss. Lors de notre deuxième rencontre, la confiance s’était installée et tu m’as confié ton précieux album, contenant l’histoire de ta vie de SAS-ler. Plus tard, tu me diras de te dire «tu» et de t’appeler par ton prénom. Ceux que certains ont appelé le dinosaure, le «Zeus» de l’Olympe était un homme, me suis-je donc dis ! Chacun d’entre nous présents aujourd’hui connaît Monsieur Hodler ou connaît Marc, non je devrais dire et connais Marc. Tu n’étais pas de ceux qui bâtissent des frontières, comme je l’ai dit, Tu étais de ceux qui unissent autour de valeurs communes: l’honnêteté, la force, la constance, le courage, l’intégrité… et l’Amitié.

C’est un honneur d’avoir rencontré, Monsieur Marc Hodler, C’est un privilège d’avoir fait ta connaissance, cher Marc, C’est un bonheur de te connaître, lieber SAS-ler, et ce que tu m’as donné m’accompagnera ma vie durant. On dit que ceux qui partent continuent à exister à travers ceux qui l’ont connu et l’ont aimé. Tu vis et tu vivras à travers Nous, à travers chacun de ceux qui sont ici, pour et par ce que tu leur as laissé, des images, des souvenirs, des moments forts, mais certainement, par-dessus tout, par Ton Esprit et tes valeurs, ceux qui se transmettent de génération en génération. Est-ce cela l’esprit olympique, l’esprit SAS, l’esprit sportif ? La réponse ne m’appartient pas. Chacun a la sienne. Merci Marc. Merci cher SAS-ler, je suis heureuse de t’avoir connu. Le SAS est fier de te compter parmi ses membres d’honneur; nous sommes tristes de ne plus te voir, mais certains de te savoir autour de nous et parmi nous.»

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Nécrologie Nachruf Nekrolog

Alex Müller, 1921-2006

«Adieu l’ami. Adieu le skieur!» Tu es peut-être dans les étoiles, tu es peut-être dans les nuages, peut-être nulle part. Au travers de cet imaginaire, tu continues à nous interpeller pour nous dire que ton amitié ne finira jamais. Tu étais notre ami, tu étais mon ami. Ensemble, nous partagions la fureur du ski, toi plus que les autres: L’amour des sapins, des endroits interdits, jamais derrière, toujours devant, direction l’hôpital. Diagnostic: côtes cassées, ligaments déchirés, hématome, etc. etc. Devant tes contorsions stupéfiantes et ton manque de sensibilié gravitationnelle, tu nous expliquais le ski célébral! Peu nous importait, tous nous avons connu l’euphorie des descentes, nous avons dépensé da vie, le temps a passé, nous laissant pour l’héritage des souvenirs communs d’une passion sans partage. Remercions la chance de t’avoir rencontré. Ta personnalité, dans

le sport ou ailleurs, nous fascinait, tu étais habité par cette volonté d’exigence. En ski avec Alex, on était déclassé, si par hasard on manifestait le désir de s’arrêter, on en finissait pas de perdre de l’altitude. Les soirées avec toi, on reparlait de cette neuge que nous aimions, de plans sur la comète etc. etc. mais surtout de l’heure à laquelle on recommençait notre cirque. Ces soirées étaient aussi des grands moments, on admirait les ressources de ton intelligence, la forme de ton éthique et ton appétit pour les buffets du Mont-Cervin. Mais voilà, le temps incertain est arrivé, la vie continuait à nous aimer, nous aimions la vie, tous ensemble, nous voulions pour-

suivre la pratique de notre sport favori. Malheureusement, l’heure des illusions est arrivée, pour toi Alex, avec tes connaissances, tu décides trois opérations avec l’espoir de refaire du ski. Tu avais fini ce long chemin lorsqu’une larme a coulé de tes yeux. Ton futur n’était plus là. Tu ne comprenais plus l’essentiol de ton immense savoir. Tu as disparu dans la nuit et avec elle tes souffrances, c’était ton dernier virage. Alex, tu nous laisse ton écho, dout le SAS que tu a connu est dans la peine. Nous partageons tous ensemle l’amitié que tu nous a témoignée. Merci Alex, on te dit: «Adieu, l’Ami. Adieu le skieur». Pierre-Henry Gallay

Ausblick

Weihnachtsapéro auf der Lenzerheide am 30.12.2006

Anton Cottier verstorben

Am Samstag, den 30. Dezember 2006 findet ab 17.30 Uhr in der Kuhvilla in Lenzerheide der SASWeihnachts-Apéro statt. Organisiert wird diese Veranstaltung von den Lenzerheider SAS-lern Richard Dold, Urs Hottiger, Andreas Kessler, Martin Kessler, Robert Kessler, Christoph Schmid und Hans-Ruedi Strässler. PD

In der Nacht vom 2. auf den 3. November 2006 ist der ehemalige Ständeratspräsident (2002) und Präsident der CVP Anton Cottier nach längerer Krankheit kurz vor seinem 63. Geburtstag verstorben. Er war im Jahre 1965 in den SAS Fribourg eingetreten, der Jurist erlangte durch seine politische Tätigkeit eine Bekanntheit, die weit über die Kantonsgrenzen hinausreichte. Félix Gey / Red

Die Organisatoren sind für eine Voranmeldung bis am 24. Dezember dankbar: r.dold@wws24.ch oder kurzfristig auf 081 384 14 96. www.kuhvilla.ch

Eine Aufnahme vom letztjährigen Weihnachtsapéro, der in Davos durchgeführt wurde. Archiv

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Diese traurige Mitteilung erreichte die Redaktion des SAS-Magazins unmittelbar vor Druckbeginn – weshalb die Zeit, um einen angemessenen Nachruf zu verfassen, nicht mehr reichte. Dieser wird in der nächsten Ausgabe publiziert.

SAI Bozano feiert 40. Geburtstag

SAI Bozano feiert am 18./19. November 2006 Geburtstag. Dazu sind auch die SAS-ler herzlich eingeladen. «Natürlich freuen wir uns auf euer Erscheinen», blickt Organisator Gianni Dalmasso auf diesen Höhepunkt. PD


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Bode nicht auf Podest, aber auf Briefmarke

Die Olympia-Briefmarke der Amerikanischen Post.

Luc und sein erster «Ausritt»

Bei Urs König (SAS Zürich), einem bekennenden Velofreak, fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Obwohl: Junior Luc interpretierte bei seinem ersten Ausritt auf dem Stahlross den Verwendungszweck des Lenkervorbaus auf eine sehr eigene Art und Weise!

Keine Folgen der Klimaerwärmung Wenn die Schweizer Skifahrerinnen und Skifahrer etwas mehr Haut als gewohnt zeigen, hat das nichts mit der Klimaerwärmung zu tun. Auch handelt es sich nicht um eine Sparmassnahme des finanziell arg gebeutelten Skiverbandes.

Vielmehr soll es Fränzi Aufdenblatten, Didier Cuche & Co. schneller machen. Die Aufnahmen entstanden nämlich rund um das Bodyscanning im Hinblick auf die Produktion der neuen, hautengen Rennanzüge der Schweizer Skistars. egg

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Didier Cuche wird vom Laserstrahl vermessen. «Blick» vom 26. September 2006.

Zürich

Genf

Luzern

Salzburg

Wien

Vaduz

Köln München Frankfurt Luxemburg Mailand Madrid

New York

Vancouver

Grand Cayman

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Ausrüstung Équipement Utstyr

SAS-Shop seit Mitte Oktober online

Vom Liegestuhl aus SAS-Artikel bestellen So sieht das Lager aus – für einen privaten Keller eindeutig zu umfangreich!

SAS-Artikel kann man jetzt auch vom Liegestuhl aus bestellen. Der SAS-Shop ist seit Ende Oktober online, und eine Behindertenwerkstatt erledigt

Roland Kurth

mindestens ein Mal pro Woche den Versand. Der SAS-Webshop läuft nun – in Zusammenarbeit mit der Werkstatt für Behinderte «Gutweniger AG» in Zürich, die sich um die Lagerlogistik und den Versand kümmert.

So präsentieren sich die SAS-Produkte im Internet.

Shopdesign by Matthias Nyikos Architekt des Webshops ist Roland Kurth, er hat auch das verfügbare Material ins Lager bei «Gutweniger» überführt. Im virtuellen Bereich hat SAS-Webdesigner Matthias Nyikos den «Laden» eingerichtet, und der neue ZV-Produktechef Tom Fisler hat die «Regale» aufgefüllt.

Wo es zur Präsentation der einzelnen Produkte – sie sind in Gruppen sortiert – ein Model brauchte, konnte Tom Fisler auf Tom Zumbrunn zurückgreifen, der die SASProdukte ins richtige Licht rückt. Bestellung gegen Rechnung Die Bestellung löst die Lieferung (ab Lager) aus, parallel dazu verschickt Tom Fisler die Rechnung. In den Sektionen und an wichtigen Anlässen werden die Produkte wie bis anhin an einem Standverkauf angeboten. Roli Eggspühler

Ausblick

Impressum

Programm 2006/07 Programme 2006/07

Das SAS-Magazin erscheint vier Mal jährlich in einer Auflage von 1400 Stück. Es ist das offizielle Organ des Schweizerischen Akademischen Skiclubs SAS. Redaktor Rédacteur Redaktør

Roli Eggspühler, Medienschaffender dipl. Arch ETH SIA Redaktion Rédaction Redaksjon

Redaktion SAS-Magazin c/o a2plus Architektur & Media Fon: 041 220 03 12 Mythenstrasse 7 Fax: 041 220 03 14 6003 Luzern sasmagazin@sas-ski.ch Adressmutationen Changement d'adresses Adresseendring

Martin Hauser Pflugsteinstrasse 31 8703 Erlenbach

Fon: 044 915 32 85 Fax: / adressen@sas-ski.ch

Druckerei Imprimerie Trykkeri

Koprint AG Untere Gründlistrasse 3 6055 Alpnach-Dorf

Fon: 041 672 90 10 Fax: 041 672 90 19 info@koprint.ch

Redaktionsschluss Délai de rédaction Redaksjonslutt

Ausgabe Nr.65 – Dezember 2006

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20. November 2006

1.-3. Dezember 2006 SAS-Opening (Zermatt) 13./14. Januar 2007 Anglo-Swiss (St.Moritz) 27./28. Januar 2007 SAS-Cup (Jaun) 3./4. Februar 2007 SAS-Cup (Lenzerheide) 10./11. Februar 2007 SAS-Cup (Saanen) 1.-4. März 2007 Norge-Suisse (Oslo) 12.-15. März 2007 SHM alpin+nordisch (Stoos) 24./25. März 2007 Pentathlon (Grindelwald) 3./4. März 2007 SAS-Cup «Giant-Trophy» (Davos) 31.3./1.4.2007 SAS-Cup «Spring-Cup» (Klosters) 18.-22. April 2007 SAS-Woche (Zermatt) 21. April 2007 SAS-Cup (Zermatt) 11.-13. Mai 2007 3. Polysport-Weekend (Morschach) 9. Juni 2007 Delegiertenversammlung (Bern) Kursiv markierte Veranstaltungen / Informationen waren bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe mit dem Status «provisorisch» versehen. Fett gedruckte Stellen haben sich gegenüber der letztmaligen Publikation verändert oder sind neu hinzugekommen. Les évènements en italique n’étaient pas encore fixés définitivement au délai de rédaction. Ces informations sont au status provisoire. Für den SAS-Zentralvorstand, Marc Russenberger / Martin Hauser


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Nr 64 - Oktober 2006  

Nr 64 - Oktober 2006

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