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Lange Nächte am SAS-Opening in Engelberg Urs Karrers Karriere nach der Karriere Die Alpinen zeigen einen Aufwärtstrend Bettina Gruber und der viele Nebel in Slowenien

Nr 62 – Februar 2006

Maga in


SP MA I OF ONS N SA OR S

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Leder Éditorial Editorial

Nr 62 - Februar 2006

Der SAS ist mehr als ein Club!

Zum Titelbild Dem Alpinen Jean-Philippe Rochat – als früherer Zentralpräsident (2001-2004) Gründer des SASOpenings – machte es Spass, in Engelberg an der Américaine als Langläufer durch die Nacht zu sprinten. Roli Eggspühler Karriere

Urs Karrers Karriere nach dem Skisport 1989 und 1993 holte Urs Karrer insgesamt drei UniversiadeMedaillen. Nun ist der Arzt im Beruf genauso erfolgreich.

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Alpin

Gute Platzierungen und Aufwärtstrend 17 Das Studentenkader weist eine gute Zwischenbilanz auf. Und: Am Anglo-Swiss gabs einen Schweizer Sieg. Sektionen

Die Berner smalltalkten am Lauberhorn Der SAS Bern besuchte Lauterbrunnen und das Lauberhorn. Und der SAS Zürich telefoniert nur noch per «Voice over IP».

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80 Jahre BUSC – das grosse Jubiläum 26 Das BUSC-Jubiläum in Edinburgh war eine würdige Feier im Zeichen des Skisports und der Geselligkeit. Nordisch

Liebe SAS-lerinnen, Liebe SAS-ler! Der aktuelle SAS-Zentralvorstand hat sich die «Cross-Beteiligungen» auf seine Fahne geschrieben. Das hat nichts mit der winterlichen Variante der Leichtathletik zu tun, sondern mit Grenzen abbauen und über den Haag schauen. Wie am SAS-Opening in Engelberg Nordische am Alpinhang und Alpine in der Loipe gemeinsam dem Schneesport frönten, war toll. Denn genau das ist «Cross-Beteiligung». Die gemeinsamen Schweizer Hochschulmeisterschaften auf dem Stoos (6.-9. März 2006) sind ein weiteres Beispiel dafür. Oder wenn eine Berner SAS-lerin (die gerade ein Austauschsemester in Norwegen absolviert) von der Sektion Norge an die Generalversammlung eingeladen wird. Der SAS ist ein Club mit sieben Sektionen, und es sind nicht sieben Clubs mit einem zentralen Dach. In der letzten Ausgabe des SAS-Magazins beleuchteten wir die Stamm-Tradition von Genève bis Norwegen. Unisono äusserten sich alle Sektionen, dass Gäste aus anderen Sektionen am Stamm jederzeit willkommen seien. Auch das hat mit «Cross-Beteiligung» zu tun und dokumentiert die fürs gegenseitige Verständnis sehr wichtige Offenheit. Der SAS ist aber nicht nur ein Club, sondern auch ein Regionalverband. Als solcher wird er von Swiss-Ski, den anderen Regionalverbänden und den übrigen Schweizer Skiclubs wahrgenommen – auch wenn sich das im SAS (als Club gemeint) viele gar nicht bewusst sind! Aber genau über diese Ebene, also als Regionalverband, muss sich der SAS gegen aussen profilieren können, wenn er ein gutes Image erlangen und zu neuen Clubmitgliedern kommen will. Ganz konkret gibt es in diesem Kontext Dinge, die aus dem Zentralvorstand ausgelagert werden sollten – um permanent jenes Kontinuitätsniveau zu erreichen, das von einem Regionalverband erwartet wird. Das Vorortsprinzip hat sich für den SAS (als Club) durchaus bewährt, für die Belange des Regionalverbandes SAS ist es aber nicht selten eher ein Hindernis. Denn wenn man sich zu Spitzenleistungen bekennen will, ist vor allem Kontinuität erforderlich! Genauso wie eine gewisse Dosis Professionalität. Diese braucht es bei den Athletinnen und Athleten der SAS-Kader ebenso, wie sie für bestimmte Schlüsselaufgaben heute schon fast zwingend ist. Besonders spezifische oder komplexe «Chargen» im fixen Dreijahresrhythmus an den nächsten Verantwortlichen zu übergeben, kann sich der SAS in meinen Augen nicht mehr lange leisten. Weil dabei zu viel Know-How und «Schwung» verloren geht! Roli Eggspühler

Die grossen Ziele nur teilweise erreicht 30 Die SAS-lerin Bettina Gruber (links nach ihren SMTiteln 2005) qualifizierte sich für die U23-WM in Slowenien. Das war ihr Ziel. Die Olympiaqualifikation schaffte sie aber ebenso nicht wie Gaudenz Flury und Andrea Florinett.

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Saisoneröffnung Ouverture de la saison Sesong åpning

Langlauf-Americaine

Wenn Alpine nächtlich fremd gehen Bislang war das SAS-Opening eine reine Alpin-Veranstaltung. In Engelberg erlebte der Langlauf-Nachtsprint seine Premiere: 40 SAS-lerinnen und SAS-ler standen in Sektionteams am Start der LanglaufAmericaine. Die Nordischen waren in ihrem Element, und viele Alpine gingen in dieser Nacht fremd: Sie schnallten die schmalen Latten an ihre Füsse und hatten grossen Spass an diesem für sie völlig neuen Wettkampf. Nacht-Americaines auf Langlaufskis haben ihre Wurzeln in Engelberg: Mit diesem vom Radsport abgeleiteten Wettkampfformat begeisterten die Engelberger in den achtziger und neunziger Jahren jeweils in der Altjahrswoche Tausende von Zuschauern. Mittlerweile gibt es die Americaines nicht mehr, sie sind vom Sprint abgelöst worden. Seit Salt Lake 2002 ist diese Einzeldisziplin olympisch. Mit dem SAS-Opening ist die Nachtamericaine nun also ins Klosterdorf zurückgekehrt. Und auch wenn das Ganze nicht wie seinerzeit in der Hauptgasse im Dorf, sondern auf dem Kunstschnee im Auslauf der Titlisschanze stattfand, waren sowohl die Teilnehmenden wie auch die Zuschauer hell begeistert. Es gab packende Duelle in der Loipe und Glühwein an der Bar. Beides trug viel zur guten Stimmung bei! Für alle geeignet Es zeigte sich, dass dieser Typ Veranstaltung auf der rund 500 Meter langen, flachen Loipe für alle geeignet ist: Die aktiven Langlauf-Spezialisten kommen voll auf ihre Rechnung, die Alten Herren können mitmachen (und sogar mithalten!), die Alpinen sind gefordert (aber nicht überfordert!), und die Zuschauer können fast jeden Meter des Rennens mitverfolgen. Die Organisation ist sehr einfach: Es braucht zwei Hektaren Schnee, ein paar Startnummern und einen Baum (an dem man das Wettkampftableau aufhängen kann...) – mehr nicht. Und darum pfiffen die Spatzen – als die Finalisten noch ihre letzten Runden drehten – längst von den Dächern, dass es auch nächstes Jahr eine Nachtamericaine am SAS-Opening geben wird. Roli Eggspühler

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Diese Nacht-Americaine hat mir echt Spass gemacht. Auch wenn ich nicht unbedingt an der Spitze war.» Marc Walpoth, SAS Fribourg

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Ich finde diesen Wettkampf eine sehr gelungene Idee.» Jean-Philippe Rochat, Ex-Zentralpräsident


Sesong åpning Ouverture de la saison Saisoneröffnung

Zentralpräsident Marc Russenberger (vorne, lief mit seiner Frau Nathalie Voser) hat Marc Walpoth (hinten) überholt.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren clever und wussten die für das WeltcupSkispringen bereits aufgebaute Ehrentribüne für ihre Zwecke in Beschlag zu nehmen.

Herzliche Begrüssungen in mehreren Ebenen

Einige SAS-ler trafen erst am Samstag Abend in Engelberg ein. Und so gab es viele, die sich herzlich begrüssen lassen durften. Norge-Sektionspräsident Pål Troye (hinten) winkt von der Aufwärmrunde zur Langlauf-Nachtamericaine gleitend aus Distanz, während die Lausanner Präsidentin Alix de Courten (vorne) am Loipenrand Begrüssungsküsschen austauscht. Roli Eggspühler

Es war wie «Skiing in a milkshake» Die Alpinwettkämpfe mussten auf dem Gletscher ausgetragen werden. Trotzdem waren «Coupe Wendling» und «Coupe Aequalitas» anspruchsvoll, denn die Sicht war schlecht. Es war wie «Skiing in a milkshake». Resultate Langlauf-Nachtaméricaine, Final: 1. SAS Zürich «Steinbockzürcher», (Gian Caviezel / Jonas Bürgler); 2. SAS Zürich «Sektion Innerschweiz» (Fabian Birbaum / Roli Eggspühler); 3. SAS Basel (Flavio Cagienard / Gabriel Schnetzler); 4. SAS Bern «Irgendwie» (Jörg Roth / Gilles Frôté), bestes Alpin-Nordisch-Mixedteam; 5. SAS Lausanne «Les gagnants» (JeanPhilippe Rochat / Stéphane Chevrier); 6. SAS Fribourg «Les

miserables» (Laurent Michel / Philippe Doebeli); 7. SAS Zürich «Hopp Züri» (Antonia Bünter / Cathérine Kobel), bestes Frauenteam; 8. SAS Zürich «No Merci» (Hans Grüter / Karl Enzler); 9. SAS Lausanne «Aequalitas» (Philippe Reymond / Chantal Blattmann); 10. SAS Genève (Christian Perret / Annina Strupler). Wendling-Cup, Aktive: 1. SAS Zürich 1, 94.03 (Urs Ambühl, 32.15; Thomas Fisler, 32.20; Jörg Spörri,

30.12; Thomas Zumbrunn, 31.76); 2. SAS Zürich 2, 95.89 (Aron Bläsi, 31.13; Christian Michel, 32.48; Dominik Nay, 32.28); 3. SAS Lausanne 4, 97.54 (Anthony Aho, 40.10; Gregory Dyke, 34.03; Nicolas Francais, 31.36; Guillaume Pasche, 32.15); 4. SAS Bern, 97.57 (Mirco Auer, 32.02; Gilles Frôte, 33.69; Pius Schöpfer, 31.86); 5. SAS Genf 1, 103.38 (Blaise Hefti, 33.30; Lucile Rochat, 38.22; Annina Strupler, 35.85; Sebastien Zulian, 34.23); 6.

Lausanne 6, 104.79 (Andrea Gabus, 37.81; Alexandre Guinand, 34.08; Mickael Risold, 32.90). AH: 1. SAS Genf, 101.51 (Christophe Barthe, 36.77; Pascal Cattaneo, 34.12; Pierre-Alain Ceralli, 34.28; Luc Girardin, 33.11); 2. SAS Lausanne 1, 112.70 (Bernard Delacretaz, 34.67; Philippe Reymond, 40.15; Jean-Philippe Rochat, 37.88); 3. SAS Lausanne 2, 117.70 (Patrice Girardet, 41.51; Sandro Jelmini, 42.51; Philippe Juil-

lard, 45.28; Nicolas Weinmann, 33.68). Aequalitas-Cup: 1. SAS Genève 1, 152.57 (Blaise Hefti, 35.43; Lucile Rochat, 40.38; Annina Strupler, 37.72; Sebastien Zulian, 39.04); 2. SAS Zürich 1, 153.64 (Marion Hess, 46.49; Carol Schmid, 38.38; Jörg Spörri, 33.56; Thomas Zumbrunn, 35.21); 3. SAS Genève 2, 157.18 (Nicolas Dorsaz, 37.88; Stephane Dorsaz, 39.20; Alix Marxer, 40.01; Alexia Maulini, 40.09).

Schon die Anmeldung war recht «schwierig», die Letzten hatten sich erst am Vorabend fürs Rennen eingeschrieben. Rennorganisator Christian «Sumo» Michel und Auswertungschef Peter Bloch waren aufs Äusserste gefordert, ebenso Helferchef Christoph Nater. Die SAS-Crew hatte die Piste zusammen mit dem Engelberger Pistenchef Christoph Bissig prima präpariert, der wenige Neuschnee war kein Problem. Der erste Lauf (Wendling-Cup) musste in Folge der misslichen Sichtbedingungen aber für eine halbe Stunde unterbrochen werden – man sah kaum mehr zwei Tore weit. Beim zweiten Lauf (Aequalitas-Cup) war es ähnlich. Aber Skirennen finden ja bekanntlich draussen statt... Egg

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Saisoneröffnung Ouverture de la saison Sesong åpning

Neue SAS-Skianzüge, Vernissage am 2. Dezember 2005

Der spontane Strip von Fredy Wittenwiler Am Freitagabend des SAS-Openings war es soweit: Die neuen Skianzüge wurden ausgeliefert. Der erste Eindruck zeigt: Sie gefallen den SAS-lern.

Kurt Sieger kannte seine Grösse bereits, schnappte sich Jacke und Hose aus der Kiste, und zog strahlend von dannen.

Sorgenfalten beim ZP Nach der Ankündigung im SAS-Ma- Etwas weniger gestrahlt hatte gazin Nr. 61 wollten sich viele SAS- Zentralpräsident Marc Russenler in erster Minute ein Exemplar berger. Während dem Essen war ergattern. Im Foyer des Hotels En- er zwischenzeitlich leicht nervös geworden, weil gelberg wurde probiert, was ZV-Designer RoLiebe Freunde, ich das Zeug hielt. land Kurth (und brauche das neue Philippe Guyot damit die neu(SAS Lausanen Skianzüge) Material unbedingt, ich ne) hatte sich noch nicht aufhabe keine anderen Skiin eine Ecke getaucht war. kleider dabei!» begeben, um in «Liebe FreunMarc Russenberger macht sich sorgen, als aller Ruhe die de, ich braudie Anzüge noch nicht im Hotel «Engelberg» aufgetaucht waren. Jackengrössen che dieses «auszutesten» Material unbeund die 17 Reissverschlüsse auf ih- dingt, denn ich habe keine anre Funktionalität zu prüfen. deren Skikleider dabei», meinte Russen­ber­ger besorgt zu seinen Unterschiedliche «Probiertaktik» Tischnachbarn. Doch die präsidiaDer jahrelange Anglo-Swiss-Or- len Sorgenfalten waren umsonst, ganisator Fredi Wittenwiler (SAS denn die Skikleider waren längst Zürich) entledigte sich in jugend- in Engelberg: Matthias Nyikos licher Unkompliziertheit seiner hatte sie mitgebracht, nachdem Alltagshosen, um für die Anprobe Roland Kurth seine Anreise kurzrealitätsnahe Rahmenbedingun- fristig auf Samstag verschieben gen zu schaffen. Sektionskollege musste.

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Nicht für alle Frauen geeignet... Die hochschwangere Alexandra Strobel verzichtete auf eine Anprobe. «Das hätte nun wirklich keinen Sinn gemacht», lachte die ZV-Nordisch-Chefin: «Für die Kleiderprobe engagierte ich darum Antonia Bünter – sie hat eine ziemlich ähnliche Kleidergrösse wie ich, wenn ich nicht gerade schwanger bin.» Roli Eggspühler

Chips

Ruedi Fassbind wurde hier geboren Das «Terrace» ist die Heimat des Zürcher SAS-lers Ruedi Fassbind (Bild links). Hier ist er 1923 zur Welt gekommen – sein Grossvater hatte das Jugendstilhotel um 1905 auf einer sonnigen Terrasse hoch über dem Dorf Engelberg gebaut. Von der Sonne war am SAS-Opening nicht allzu viel zu spüren, dafür umso mehr vom Jugendstil. Auch nach der sanften Renovation Ende der neunziger Jahre ist die 100-jährige Geschichte des «Terrace» wunderschön zu spüren. Vor allem im zentralen Foyer. Heute hat das Hotel 3 Sterne und 180 Gästezimmer, es wird von den «Bergbahnen Titlis Rotair» geführt. .

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Die Hunde-Wetten von Engelberg 2004 war er schon in SAS Fee, ähh Saas Fee. Und auch in Engelberg fehlte er nicht, der Pudel von Alix de Courten. War er in Saas Fee noch vornehmlich unter dem Tisch, so zeigte er sich beim jüngsten SAS Opening bereits am Tisch sitzend, auf der Schoss seiner Meisterin. Kritischen Beobachtern war diese Verhaltensevolution beim traditionellen Fondue-Essen nicht entgangen. Etwas später an der Bar wurden bereits erste Wetten abgeschlossen, ob der prominente Pudel nächstes Jahr gar auf dem Tisch sitzt? (Quote: 1:2) oder ob er 2006 als erster Vierbeiner in den SAS Lausanne aufgenommen wird? (Quote 1:5).

Der Geheimtipp für einen hohen Gewinn (Quote 1:1000) sei an dieser Stelle auch noch verraten: «Die SAS-Statuten werden so geändert, dass die Teilnahme an offiziellen SAS-Anlässen ausschliesslich Zweibeinern offen steht». Egg


Sesong åpning Saisoneröffnung Ouverture de la saison

L’essayage discret de Philippe Guyot Lors de la première soirée du SAS-Opening, les SAS-lers ont eu la joie d’assister à la présentation de leurs nouvelles tenues de ski. Une première impression positive. Lorsque l’annonce est parue dans le SAS-Magazin No. 61, beaucoup ont voulu s’en procurer un exemplaire, mais c’est bien dans le foyer de l’hôtel Engelberg que les premiers essais ont eu lieu. Chacun à testé le nouvel équipement à sa manière: Philippe Guyot (SAS LA) par exemple, s’est éclipsé dans un coin, afin d’essayer sa veste tranquillement. Fredi Wittenwiler (SAS ZH) lui, s’est défait de ses habits en toute décontraction. Pendant ce temps, son collègue de section Kurt Sieger, connaissant parfaitement sa taille avait déjà sauté sur la boîte, en avait ressorti sa veste et son pantalon et était reparti fièrement, son butin à la main. Celui qui rigolait un peu moins, c’était le Président du Comité Central, Marc Russenberger. En effet, durant le souper, on pouvait le deviner de plus en plus stressé, en raison du fait que le designer Roland Kurth (et avec lui les nouvelles tenues), n’était toujours pas arrivé.

Philippe Guyot (SAS Lausanne) s’est éclipsé dans un coin, afin d’essayer sa veste tranquillement. Egg

On l’entendit soudain dire à ses voisins de table : «chers amis, il me faut absolument cet équipement ce soir car je n’ai pas pris d’autres habits de ski !». Heureusement, notre cher Président n’avait pas à se faire tant de soucis, les habits étant déjà là depuis fort longtemps. Effectivement, Roland Kurth n’ayant pas pu venir avant le samedi matin, il les avait remis à Matthias Nyikos.

Des paris «chien» à Engelberg En 2004 à SAS Fee, euh pardon, à Saas Fee, il était déjà là (voir No. 58). A Engelberg le revoilà… le caniche d’Alix de Courten. Alors qu’à Saas Fee il était encore sagement couché sous la table, au dernier SAS Opening il s’invita à

table, assis sur les genoux de sa maîtresse. Lors de la traditionnelle fondue, les observateurs à l’oeil critique n’ont pas manqué de relever cette éminente évolution. Plus tard, au bar, les paris sur la prochaine position du chien allaient déjà bon train: L’année suivante sera-t-il carrément sur la table (2 contre 1)? Sera-t-il élu en 2006 comme premier membre à quatre pattes du SAS-lausanne (5 contre 1)? Notre recommandation secrète afin de gagner le gros lot: faire changer les status actuels du SAS afin de permettre la nomination de quadripèdes (1 contre 1000). AdS

Alexandra Strobel (Cheffe nordique du Comité Central), qui devait accoucher une semaine après le SAS-Opening, savait bien que cela ne servirait à rien d’essayer une tenue avant son accouchement et avait donc eu la bonne idée de mandater Antonia Bünter, qui a presque la même taille qu’elle lorsqu’Alexandra n’est pas enceinte. Anick de Siebenthal / GF

Troyes Geldprobleme... Pål Troye kam extra aus Norwegen ans SAS-Opening. Mit dem Schweizer Geld hatte er in Engelberg so kurz nach der Landung aber noch seine liebe Mühe. Der norwegische Präsident schaute die Nötli an, als wäre er ein Afrikaner, der zum ersten Mal im Leben Schnee in den Händen hat. Egg Und irgendwie sieht Pål Troye dabei fast ein bisschen aus wie der als Mr. Bean bekannte Schauspieler Rowan Atkinson – aber keine Frage: Pål Troye ist um Welten hübscher als Mr. Bean!

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Karriere Carrière Karriere

Dr. med. Urs Karrer

Immer konzentriert! Als Junge startete der Baselbieter Urs Karrer mit einer Bündner Lizenz an Skirennen. Heute lebt der Basler SAS-ler berufsbedingt in Zürich, trotzdem ist er im Herzen ein Basler geblieben: Der Oberarzt am Zürcher Universitätsspital freut sich nämlich über Siege des «Eff-Zee-Bee» und das Züritram ist für ihn immer noch ein «Drämmli».

Urs Karrer ist in Birsfelden aufgewachsen – in jener Ecke der Schweiz, wo es keine ‹richtigen› Berge gibt. «Ich hatte das Glück, dass meine Eltern in Flims ein Ferienhaus haben und mein Vater Lehrer war. So verbrachten wir im Winter alle Schulferien im Bündnerland, und ich kam recht viel auf die Skis», blickt Urs Karrer in die Anfänge seiner Sportkarriere zurück: «Hier liegen die Wurzeln für meine andauernde Begeisterung für den Ski(renn)sport und ich lernte, meinen eigenen Weg zu gehen und mir auch Ziele zu setzen, die schwierig zu erreichen sind.» Bevor er mit Beginn seines Medizinstudiums als Kandidat in den SAS Basel kam, fuhr Urs Karrer die Rennen in Bündner Farben. Als Flachländer und Gymnasiast blieb er in jeder Hinsicht ein Spezialfall, obwohl er sich mit seinen sportlichen Leistungen viel Respekt verschaffen konnte und ins interregionale bzw. später ins nationale Kader aufgenommen wurde. Der grosse Star jener Jahre war Alberto Tomba (Italien). In diese Sphären schaffte es Urs Karrer nie, auch wenn er bis zum Abschluss seiner Karriere (1996) drei Mal Weltcup-Luft

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schnuppern durfte. «Dass es nicht (und seinem Knie) die damals übmehr Weltcupeinsätze gab, lag an liche Laufbesichtigung von unten nach oben zu wiederholten ersparen. Die Verletzungen Eigentlich liegen die Konkurrenz eraber auch an Wurzeln meiner beigriff die günsden Steinen, tige Gelegendie mir gewisden Goldmedaillen, die heit und legte se Leute von ich 1993 in Zakopane gegegen diesen Swiss-Ski in wann, im (Frust-)Schnee Regelverstoss den Weg gelegt von Sapporo.» Protest ein, hatten», winkt Urs Karrer so dass Karrer Urs Karrer ab: nur «unter Pro«Aber das ist Schnee von gestern und längst test» zum zweiten Lauf antreten durfte. Prompt schied er nach ein ‹verjährt›!» paar Toren aus. Die zwei bereit liegenden Medaillen waren weg, Tief- und Höhepunkt und das Kreuzband entzwei. «Ich an der Universiade In Sofia (1989) hatte Urs Karrer war damals ziemlich sauer. Über seine erste Universiade-Medail- die Situation, über die Verletzung, le gewonnen, es war Bronze im über mich selber», erzählt Urs Slalom. In Sapporo (1991) erleb- Karrer und erinnert sich lächelnd: te er seinen Tiefpunkt, als er mit «Eigentlich lagen die Wurzeln meiKnieproblemen nach Japan reisen ner beiden Goldmedaillen, die ich musste. Nach ansprechenden dann 1993 in Zakopane gewann, Platzierungen in der Abfahrt und bereits im (Frust-)Schnee von Jaim Riesenslalom lag er nach dem pan. Denn für die Dummheit von ersten Slalomlauf an dritter und in Sapporo wollte ich mich unbedingt der Kombinationswertung an zwei- rehabilitieren!» ter Stelle. Doch dann leistete sich Karrer einen «Fauxpas»: Für die Überall SAS-Kollegen Besichtigung des zweiten Laufs Für Urs Karrer ist der SAS nicht auf «tarnte» er sich als Trainer, um sich seine Sektion beschränkt, wie er

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Karriere Carrière Karriere

Steckbrief

Dr. med Urs Karrer blickt zurück: «Das Kreuz mit den Kreuzbändern!» Urs Karrer durchlebte in zehn Spit- Saisons wurde im Frühling 1994 zensportjahren Hochs und Tiefs, das rechte Knie ohne erneuten wobei letztere stets mit Verletzun- Unfall instabil. Doch die erhoffte gen am Knie verbunden waren. muskuläre Stabilisierung klappte Insgesamt vier Mal riss bei Karrer nicht, und so fiel durch die späte Operation die ein Kreuzgesamte Saiband, das ersMeine Hardware war son 1994/95 te Mal (rechts) offensichtlich nicht ins Wasser. im Herbst Nach einem 1986 – weshart genug für diesen letzten Comhalb er statt Sport.» back-Versuch einem weiteDr. med. Urs Karrer, beurteilt als Arzt folgte 1996 ren Sport-Jahr den Sportler Urs Karrer. der vierte Riss kurzfristig enteines Kreuzschied, das zweite, besonders schwierige Stu- bands (diesmal wieder links), dienjahr voll durchzuziehen. 1991 der Urs Karrers Skikarriere defihatte er im linken Knie Probleme, nitiv beendete. Sein lakonischer und von der Universiade in Sap- Kommentar zu seiner Krankengeporo flog er statt mit weiteren Me- schichte: «Meine Hardware war daillen mit gerissenem Kreuzband offensichtlich nicht hart genug für heim. Nach zwei erfolgreichen diesen Sport». Egg

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betont: «Ich habe überall gute SAS- von Studium und Sport angeseKollegen. Mit meinen Freunden hen werden. «Ich bin ein Typ, der sich sehr gut vom damaligen Ziele setzen Team durfte ich Ich habe überall SASund sich auf eine tolle Zeit Kollegen, vor allem genau das, was erleben mit ‹hier und jetzt› den Universiaaus der Zeit im Studenzählt, konzenden als absolutenkader. (...) Es war uns trieren kann», te Höhepunkte. doch völlig egal, wer von wagt Urs Karrer Es war uns doch welcher Sektion kam.» eine Selbstbevöllig egal, wer Urs Karrer urteilung und von welcher ergänzt: «Dies Sektion kam: Alain Darbellay ist im SAS Lausan- gilt sowohl für den Sport wie den ne, Werner Lüthi im SAS Bern und Beruf. Wenn ein Ziel klar definiert Serge Bär im SAS Zürich, Dominik ist, kann ich in relativ kurzer Zeit Aerni ist zufälligerweise wie ich sehr viel erledigen! Ich habe daein Basler SAS-ler. Mit ihnen und mals versucht, das Studium und anderen habe ich heute noch gele- den Sport gleichzeitig voranzugentlichen Kontakt». Als Betreuer treiben, wobei sich der jeweilige der Studentenmannschaft war Urs Schwerpunkt über die Zeit mehrKarrer 1999 an der Universiade da- mals verschoben hat.» bei. Seither findet seine Mithilfe Die Nordischen Hippolyt Kempf eher auf dem Papier statt, denn als (Olympiasieger in der Nordischen Oberarzt des Zürcher Universitäts- Kombination 1988, heute Dr. oec.) spitals ist er heute ziemlich orts- und Andy Grünenfelder (50kmgebunden. Dafür ist er mit seiner Olympiabronze 1988, heute Dr. Frau Annette gelegentlich auf SAS- med.) wählten einen sequenziellen Weg. Sie konzentrierten sich zuerst Skitouren anzutreffen. ‹nur› auf den Sport, ihr Studium begannen sie erst nach Abschluss Karrer ist ein Musterbeispiel Urs Karrer darf als Musterbeispiel der Sportskarriere. «Wenn es zu für die erfolgreiche Kombination meiner Zeit in der Schweiz schon

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Urs Karrer 1993 als Rennfahrer in den Slalomstangen. Im Hintergrund filmt Osi Inglin. zVg

die Möglichkeit eines Skigymnasiums gegeben hätte, wäre mein Weg wohl auch so verlaufen», mutmasst Urs Karrer: «Aber vermutlich fehlte mir durch diese permanente Doppelbelastung genau jene Robustheit, die man sich im Juniorenalter antrainiert. Und so reichte es immer wieder mal knapp nicht für ein höheres SSV-Kader, oder ich verletzte mich im dümmsten Moment. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es auch heute noch möglich ist, Sport und Studium erfolgreich miteinander zu verbinden.» «Vorbilder» Berbig und Nipkow Vorbilder in Sachen Kombination von Ausbildung und Sport waren für Urs Karrer der Arzt Roger Berbig (in den achtziger Jahren Fussballtorhüter bei GC und in der Nationalmannschaft) sowie Architekt Daniel Nipkow (Schweizer Spitzenschütze). «Nipkow kontaktierte ich vor Beginn des Studiums persönlich, weil ich von ihm wissen wollte, wie er diese Kombination während seinem Studium gemanagt hatte. Seine Tipps waren sehr wertvoll, auch wenn meine Situation als Skisportler eine völlig andere war». Roli Eggspühler

Urs Karrer (40) ist in Birsfelden (Kanton Baselland) aufgewachsen, 1984 machte er die Matura und begann im Herbst 1985 an der Uni Basel sein Medizinstudium, das er im November 1992 mit dem Staatsexamen abschloss. Vom Frühling 1994 bis Ende 1997 arbeitete er im Forschungslabor von Hans Hengartner und Rolf Zinkernagel (dem späteren Nobelpreisträger), anschliessend war er für zwei Jahre als Assistenzarzt am Bürgerspital Solothurn tätig. Nach einem zweijährigen Abstecher nach Oxford (England) kam Urs Karrer im Frühsommer 2002 ans Zürcher Unispital auf die Infektiologie. Seit April 2004 ist er dort als Oberarzt tätig und seit 2005 an der Universität Zürich habilitiert. Im Studentensport gewann Urs Karrer drei Medaillen an Universiaden: Slalom-Bronze in Sofia (1989) sowie Gold im Slalom und in der Kombination in Zakopane (1993). Während seiner zehnjährigen Spitzensportkarriere war Urs Karrer mehrfach in nationalen Ski-Kadern, aber er musste nach schweren Verletzungen immer wieder «unten» anfangen. Im Weltcup durfte der Basler SAS-ler drei Mal die Schweizer Farben vertreten. Zu seinen besten Zeiten war Urs Karrer weltweit die Nr.60 im Slalom bzw. die Nr. 100 im Riesenslalom. Urs Karrer ist seit 2001 verheiratet mit Annette Oxenius, die als Immunologin an der ETH Zürich eine Forschungsgruppe leitet. Das Paar hat keine Kinder.

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Karriere Carrière Karriere

Urs Karrer ist ein Profi im Umgang mit Problemfällen Weiss ist Urs Karrers Lieblingsfarbe geblieben. Früher war es der (harte) Schnee, auf dem er um die Kippstangen kurvte, heute ist es beruflich der Arztkittel. In der Freizeit ist es immer noch der Schnee, allerdings bevorzugt er heute (weichen) Pulver...

Als Infektiologe hat er sich beruflich etabliert, und er wird bei schwierigen Fällen auch von Chefärzten anderer Abteilungen des Universitätsspitals oder von freiberuflichen Kollegen zugezogen. Diese lassen sich vom Infektionsspezialisten Urs Karrer beraten, um ihre Entscheidungen zu treffen. Wenn er nicht Konsiliardienst, sondern ganz «normalen» Dienst hat, überwacht Urs Karrer sechs Assistenzärzte, die je 200-300 Patienten ambulant betreuen. Darunter hat es viele HIV-Positive, und Urs Karrer verantwortet die Entscheidungen über die notwendigen Abklärungen, Behandlungen oder auch über allfällige Spitaleinweisungen.

als bei einem Drogenabhängigen, der im Beschaffungsstress und auf der Gasse lebt. In einem solchen Fall bringt das Verschreiben von Tabletten rein gar nichts, weil deren pünktliche Einnahme für den Behandlungserfolg ganz entscheidend ist. Hier muss zuerst versucht werden, in Zusammenarbeit mit den lokalen sozialen Institutionen, Gratwanderung mit Abwägen Das Ganze ist oft eine Gratwande- das soziale Umfeld des Patienten rung, ein Abwägen von verschiede- zu stabilisieren. Das gelingt zum nen Problemen und das Abstim- Beispiel mit einer kontrollierten men möglicher Lösungen, wie Urs Methadon- oder Heroinabgabe gar nicht so selKarrer erklärt: ten, und dann «HIV ist auch HIV ist heute noch kann auch ein heute noch nicht heilbar, desnicht heilbar, HIV-infizierter, deshalb ist ja suchtkranker halb ist ja die Prävention die Prävention Mensch sehr so entscheidend. Was so entscheierfolgreich benotabene auch für junge, dend – was nohandelt wersexuell aktive Sportler tabene auch für den. Wenn aber gilt!» junge, sexuell die Krankheit, Dr. Med Urs Karrer aktive Sportler also AIDS, begilt! Zum Glück reits ausgebrokann bei uns HIV inzwischen über chen ist, steht deren Akutbehandlange Zeit erfolgreich behandelt lung ganz im Vordergrund.» werden. Wir müssen aber sehr gut abwägen, bei welchem Patienten Professionelles Verarbeiten welche Behandlung sinnvoll ist. Mit dem Verarbeiten von EindrüArbeitet ein Patient und ist gesell- cken aus Patientengesprächen hat schaftlich voll integriert, sind die Urs Karrer keine Probleme, auch Chancen für einen langfristigen wenn teils sehr schwere SchickBehandlungserfolg viel grösser sale dahinter stehen. Wie nach

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Heute zieht Urs Karrer das genüssliche «powdern» dem harten Slalomhang vor. zVg

Rückschlägen oder Verletzungen im Sport analysiert er die Situation und versucht, allfällige negative Emotionen zu verarbeiten, um wieder nach vorne blicken zu können. Auch da ist Urs Karrer sehr professionell. «Asylentscheide wären für mich Horror!» Mehr Mühe hätte er, wenn er im Asylwesen die Ausschaffungsentscheide treffen müsste. «In der Schweiz ist es heute kein Problem, mit HIV 60 oder mehr Jahre alt zu werden. In einem wenige Flugstunden entfernten Entwicklungsland, wo die zur Behandlung notwendigen Medikamente nicht verfügbar sind, lebt eine vergleichbare Person vielleicht noch ein halbes oder ein Jahr. Angenommen, ich wäre persönlich für solche Ausschaffungen verantwortlich, würde mich das extrem belasten. Denn ein Rückführungsentscheid in ein solches Land ist nichts anderes als ein fast sicheres Todesurteil. Dennoch ist klar, dass wir in Europa nicht die Behandlung aller HIV-infizierten Menschen von Entwicklungsländern übernehmen können, umso mehr braucht es aber unsere Unterstützung vor Ort.» Roli Eggspühler


Karriere Carrière Karriere

Swiss-Ski präsentiert das «Nachwuchskonzept 2010»

Nationales Leistungszentrum in Engelberg Kommentar

Im Theatersaal der Stiftschule Engelberg hat Swiss-

ge und verfolgt das Ziel, sportlich angepasste Ausbildungsstätte zu Ski am 23. Januar 2006 das «Nachwuchskonzept schaffen. Diese Zentren sollen die sportliche Ausbildungsqualität auf 2010» vorgestellt und die Bedeutung des nationalen höchstem Niveau sicherstellen – Leistungszentrums Engelberg den über 100 anwesenunter Berücksichtigung einer sinnvollen und für die Athletinnen und den Eltern von Athletinnen und Athleten erläutert. Athleten ertragbaren Schul- oder Berufsbelastung. In seiner prägnanten Art hat Gian In der an Gillis Präsentationen anGilli, Chef Leistungssport bei Swiss- schliessenden Diskussion standen ganz konkrete Ski, die Nachwuchssituation Auswirkungen Viele Kids hängen ihin der Schweiz zur Umsetre Skis bei der ersten auf den Punkt zung dieses gebracht: Viele, LeistungszentKrise an den berühmten aber wenig gurumskonzeptes Nagel, ohne ihr Talent je sowie die Koste Athletinnen ausgeschöpft zu haben.» ten für Schule, und Athleten Training und sowie der frühzeitige Abbruch der Skikarriere Wettkampf im Zentrum des Interesses. Das ist verständlich. Denn sind die Hauptprobleme. das beste Konzeptpapier funktioniert in der Praxis nur, wenn es für Anfangs vor Österreichern Zwar fahren in jungen Jahren mehr die Eltern der Athletinnen und AthSchweizer als Österreicher Ski, leten tragbar ist. Hans Grüter die Österreicher sind aber besser, sprich schneller. Und viele junge In der Schweiz gibt es insgesamt drei nationale Leistungszentren, die für junge talentierte Talente hängen ihre Skis bei der Athletinnen und Athleten beste Voraussetzunersten Krise an den berühmten gen bieten, Sport und Beruf zu kombinieren: Brig (www.spiritus.ch) Nagel, ohne ihr Talent je ausge Davos (www.sportgymnasium.ch) schöpft zu haben. Zur Verbesse Engelberg (www.sportmittelschule.ch) OberverantDas nationale Leistungszentrum Engelberg rung der Situation geht Swiss-Ski wortlich für den eng mit der Interregion Mitte zusammit der Lancierung des «Nach- wird Schweizer Skimenarbeiten, um gemeinsam ihre Aufgaben Nachwuchs: Gian wuchskonzeptes 2010» neue We- wahrzunehmen.

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Für den SAS interessant Der SAS, als Regionalverband innerhalb der Interregion Mitte, war an diesem Abend auch vertreten und hat den Interessenten sowohl den Club SAS als auch das Mannschaftskonzept der Schweizerischen Studentenmannschaft näher gebracht. Unser Konzept – flexibel auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, abwechslungsweise Sport oder Studium die höhere Priorität zuzuordnen und lang­ fristige Perspektive – scheint sehr gut aufgenommen zu werden und öffnet Perspektiven für die Zukunft. Die Lancierung des Nachwuchskonzeptes 2010 durch SwissSki ist eine gute Sache. Der Erfolg wird davon abhängig sein, wie sich diese Ideen umsetzen lassen und welche flankierenden Massnahmen (Vorgehen in jüngeren Alterskategorien, Trainerausbildung oder Durchlässig­ keit nach oben) ergriffen werden. Hans Grüter Der Autor war stellvertretend für Thomas Stüdeli (Chef Nachwuchs des SAS ZV) in Engelberg anwesend, der in jener Woche aus privaten Gründen (Umzug in eine neue Wohnung) unabkömmlich war.

Gilli. PD Swiss-Ski

Gian Gilli wechselt ins Eishockey und wird «Mister WM 2009» Eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele von Torino wurde bekannt, wie sich Gian Gilli beruflich verändert. Der aktuelle Chef Leistungssport von Swiss-Ski verlässt den Skisport und wechselt ins Eishockey: Am 1. Juli 2006 übernimmt er als OK-Präsident («General Secretary») die Verantwortung für die Eishockey-Weltmeisterschaften 2009, die in der Schweiz stattfinden werden (Datum noch offen). Gilli verfügt über sehr viel Erfahrung und Know-how im Sportund Eventmanagement: Vor drei

Jahren stand der studierte Sportlehrer ETH an der Spitze des Organisationskomitees der wirtschaftlich und sportlich erfolgreichen Ski-WM von St.Moritz. Von 1989 bis 1994 war Gian Gilli Trainer der Schweizer Langläuferinnen. Ab Juli 2007 wird Gilli von «Competition Manager» Peter Lüthi unterstützt. Lüthi wirkt derzeit als Sportchef der Kloten Flyers, ist mitverantwortlich für das olympische Eishockeyturnier und arbeitete von 1995 bis 2003 als Direktor im Schweizer Eishockeyverband. SI / NLZ / Red

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Rekrutering Relève Nachwuchs

Neues gesamtschweizerisches Nachwuchsprojekt

Die guten Jungen bei den Stangen halten Viele Skitalente hören gegen Ende des JO-Alters auf und gehen dem Schweizer Skisport so verloren. Ab der nächsten Saison soll darum ein neues Nachwuchsprojekt lanciert werden, das die Jungen bei den Stangen hält. Der SAS engagiert sich ab initio.

Die Projektidee der Regionalverbände ist bestechend: Analog zum Migros-Grandprix soll ab dem Winter 2006/2007 eine gesamtschweizerische Serie entstehen, die auf das Hauptzielpublikum Junioren ausgerichtet ist. Die Konzeptskizze geht von in der Anfangsphase mindestens sechs Qualifikationswettkämpfen (regional) und einem Final (national) aus. Dies wurde an einem Kick-Off-Meeting in Rotkreuz Denn gerade in diesem Alter, wo (Kanton Zug) am 26. Januar 2006 die Jugendlichen stark wachsen festgelegt, an dem die wichtigsten oder schulisch/beruflich neue Regionalverbände mit ihren Prä- Wege einschlagen, läuft sportlich sidenten teilnahmen. Eingeladen nicht immer alles wie am Schnürchen. «Diese wurde vom damals geäusZentralschweiMit diesem Konzept serten Anliegen zer Skiverband. erreichen wir sehr von Pirmin und ZSSV-Präsident die StossrichBeat Flüeler viele Junioren, die wir auf tung des neuhatte mit seiden SAS und sein Stuen Konzeptes nem Generalsedentenkader aufmerkdecken sich in kretariat alles sam machen können.» meinen Augen perfekt vorbeMarc Russenberger, SAS-Zentralpräsident praktisch zu reitet und führ100 Prozent», te kompetent und effizient durch die Traktanden. meint Marc Russenberger, der den Das ist ein gutes Omen für das Ge- SAS in Rotkreuz vertrat und überzeugt ist, «dass das Projekt schon lingen des Projektes. nächste Saison ‹zum Fliegen› kommt!» Zurbriggen überzeugt Selbst Pirmin Zurbriggen (Präsident Ski Valais) nahm die weite Reise Anschluss an bestehende Rennen? von Zermatt in die Zentralschweiz Wo die Serie überall zu Gast sein auf sich und brachte auch gleich wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch seinen Geschäftsführer mit. noch völlig offen. «Mittelfristiges Zurbriggen hatte am SAS-Opening Ziel ist, dass es in jedem Regi2004/2005 in Saas Fee im Rahmen onalverband ein Quali-Rennen der Podiumsdiskussion gefordert, gibt», erklärt Marc Russenberger: dass die Schweizer Kaderselektion «Das kann durchaus auch ein bedurchlässiger werden müsse und stehendes Regionalrennen sein, auch für jene Junioren ein Angebot das um das neue Angebot ‹ausgeschaffen werden soll, die nicht gebaut› wird. Man muss ja das (mehr) zur absoluten Spitze gehö- Rad nicht zwingend neu erfinden, ren, aber intakte Chancen haben wenn es bereits ein gutes gibt...» (wieder) in diese vorzustossen. Die Qualifikationen werden sich al-

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ler Voraussicht nach über fast die gesamte Saison erstrecken. Das Finalwochenende, dessen Ausrichterstation erst nach einem Bewerbungsverfahren feststehen wird, müsste aus terminlichen Gründen vermutlich Mitte März stattfinden. Warum engagiert sich der SAS? Im Rahmen des vom aktuellen Zentralvorstand anvisierten Bestrebens, sich im altersmässig oberen Nachwuchsbereich aktiv zu engagieren, wird der SAS dieses Projekt kräftig unterstützen. Marc Russenberger dazu: «Für den SAS ist dieses Konzept zu 100 Prozent im Zielerreichungsbereich eines der von uns gesteckten Hauptziele. Damit erreichen wir sehr viele Juniorinnen und Junioren, die wir auf den SAS und sein Studentenkader aufmerksam machen können.» Und der Zentralpräsident doppelt gleich nach: «Für den SAS ist diese Event-Serie eine Riesenchance, sich durch das Engagement im Projektteam und an den Rennen positiv in Szene setzen zu können und so zu motiviertem Nachwuchs für das Studententeam und den Club zu kommen.» Conny Hänggi Nach den nun anstehenden Gesprächen mit Swiss-Ski und möglichen Sponsoren wird das Projekt im Frühling und Sommer weiter konkretisiert und voraussichtlich im Herbst den Medien vorgestellt.

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Sport-Recht Droit de sport Sport-Rett

Sportrecht-Tagung in Lausanne, 27. Januar 2006

«Spirit of SAS» prägt die «lex sportiva» Am 27. Januar 2006 empfing das internationale Sportschiedsgericht (TAS) mit Sitz in Lausanne in Zusammenarbeit zusammen mit dem schweizerischen Anwaltsverband interessierte Fachkreise aus aller Welt. Im Musée Olympique in Lausanne waren bei der Fachtagung zur «lex sportiva» auch zahlreiche Mitglieder des SAS dabei.

* Der Autor stammt aus Aarau und trat während seiner Studienzeit in Bern der dortigen SAS-Sektion bei. Zwischen 1999 und 2002 war Jörg Roth Präsident des SAS Bern, nachdem er von 1993 bis 2000 Mitglied des nordischen Studentenkaders war. Beruflich ist Jörg Roth seit Mai 2002 selbstständig praktizierender Fürsprecher im Kanton Bern.

Der Sport bringt Menschen aus allen Kulturen zusammen. Für einmal nicht im Stadion, sondern im Rahmen einer Fachtagung zur «lex sportiva»: Teils weither gekommen, setzten sie sich – egal ob afrikanischer Läufer, südamerikanischer Fussballer oder akademischer Skifahrer – in die Reihen und hörten gespannt zu, was das «Tribunal Arbitral du Sport» (TAS) zu erzählen weiss. Diverse SAS-ler Bereits in der Eingangshalle war die Präsenz zahlreicher SAS-lerinnen und SAS-ler aufgefallen: Alix de

Courten, die Präsidentin des SAS werden einschneidende Normen Lausanne, tummelte sich ebenso ohne jegliche Vorbehalte oder unter den Besuchern wie Benjamin Sonderrechte und ohne staatliGuyot, welcher als fachkompeten- chen Zwang akzeptiert. Eine solter Jurist Fachliteratur im Auftrag che internationale durchsetzbare eines marktführenden Verlages an- Rechtsvereinheitlichung werden pries. Aber auch zu den Referenten althergebrachte Rechtsordnungen gehörten zwei SASler: Jean-Philip- wohl nie erreichen. An der Weiterpe Rochat und Hans Nater (beide entwicklung der «lex sportiva» mitMitglied des TAS) erklärten dem zuwirken bedeutet, die Botschaft internationalen Publikum, was von fairem Sport nach den Geboten von fairem Zudie Parteien sammenleben bei einem VerJean-Philippe Roin alle Welt zu fahren vor dem chat und Hans Nater senden. Schiedsgericht zu berücksichGut möglich, erklärten dem internatigen haben, dass Jean-Phitionalen Publikum, (...) oder wie das lippe Rochat wie das beschleunigte beschleunigte oder Hans NaVerfahren (...) an den Verfahren im ter ihre GesetOlympischen Spielen Sonderfall der zessammlung «ad-hoc-Kamder lex sportiva abläuft.» mer» des TAS mit einem SASan den OlympiEmblem verseschen Spielen ausgestaltet wird. hen haben. So würde wie beim Landesrecht durch das SchweiAkzeptanz ohne Grenzen zerkreuz angezeigt, auf welchem Mit Massnahmen wie Sperren, Boden die Normen entstanden Bussen oder Transferverbote sind... Jörg Roth *

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Jean-Philippe Rochat. Archiv

Bernhard Welten: «Wir bleiben dran!» Dopingbekämpfung ist ein «Katz und Maus»-Spiel, das nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Bernhard Welten bleibt dran, auch wenn Ösi Camenzind und Brigitte McMahon nach wie vor hartnäckig schweigen. «Das ‹System Schweigen› funktioniert», titelten die Neue Zuger Zeitung und die Neue Schwyzer zeitung rund um die Dopingfälle von Ösi Camenzind und Brigitte McMahon. Bernhard Welten bestätigt dies und ist damit nicht glücklich: «Die Begründungen für das Schweigen sind nachvollziehbar, aber sie bringen uns im Kampf gegen das Dopingproblem

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nicht weiter!» So agiert Bernhard Welten weiterhin beobachtend – im Stile einer lauernden Katze, die darauf wartet, dass die Maus den Kopf etwas zu weit zum Mausloch raushält. Und er verfolgt mit Spannung die Olympischen Spiele. Denn dort sind erfahrungsgemäss immer wieder Überraschungen angesagt. Und dies nicht nur in sportlicher Hinsicht. Egg


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Studentenkader Alpin, Saison-Halbzeitbilanz

Gute Platzierungen und steigende Form

Jörg Spörri. zVg

Die alpine Schweizer Studentenmannschaft hat mit Trainer Hanspeter Denzler in der ersten Hälfte der Saison 2005/2006 an FIS-Rennen Podestplätze und weitere ausgezeichnete Rangierungen erzielt. Die FIS-Punkte konnten kontinuierlich verbessert werden.

Hinweis Die Nennung der hervorragendsten Einzelleistungen sind in alphabetischer Reihenfolge der Athletinnen und Athleten aufgeführt.

Nicole Bulfoni wurde ausgezeichnete Zweite im FIS-Slalom von Samnaun. Mit weiteren guten Platzierungen im Slalom (8. Rang auf der Lenzerheide, 16. und 20. Rang in Sörenberg) konnte sie ihre FIS Punkte stark verbessern. Aita Camastral hat mit einem Sieg im Slalom auf der Lenzerheide und einem 2. Platz im Slalom von Sörenberg ihr Talent einmal mehr unter Beweis gestellt. Zudem hat

sie im Riesenslalom ihre guten Vorjahresresultate mit einem 3. und einem 4. Platz in FIS Rennen bestätigt. Die jüngste SAS-Fahrerin, Carol Schmid, hat erste FIS-Punkte in all ihren Disziplinen (Slalom, Riesenslalom und Super-G) gesammelt und sichert sich damit bessere Startplätze für die kommenden Rennen. Bei den Herren zeigte Urs Ambühl kontinuierlich Fortschritte und hat u.a. dank einem 8. Platz im Riesenslalom und einem 9. Platz im Slalom seine FIS-Punkte verbessert. Aron Blaesi wurde Sechster und 15. in den Slaloms von St. Luc und Obersaxen und hat damit gute Fortschritte in dieser Disziplin erzielt.

Vitus Lüönd hat zwei Riesenslaloms in Kaprun gewonnen und auch im Slalom seine Punkte verbessert. Conradign Netzer, ursprünglich ein Ski-Cross-Crack, hat auf Anhieb und mit hohen Startnummern gute FIS Punkte im Riesenslalom (54.08) und Super-G (73.95) erzielen können. Hervorzuheben ist sein guter 8. Rang im Riesenslalom von Brigels. Alessandro Rigamonti hat sich in den Disziplinen Slalom, Riesenslalom und Super-G verbessert. Besonders zu erwähnen sind sein guter 9. Platz im Slalom auf der Lenzerheide und sein 11. Platz im Slalom von Les Crosets. > Fortsetzung siehe nächste Seite.

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Alpin Alpin Alpint

«Anglo-Swiss» à Saint-Moritz, 11-15 janvier 2006

L’Évènement dans la vie d’un SAS-ler! Du 11 au 15 janvier 2006 s’est déroulée la 73ème édition de la mythique course des Anglo-Swiss à Saint-Moritz.

Fortsetzung von Seite 17.

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Nous avions tous entendu des rumeurs concernant l’atmosphère extraordinaire de cet événement… elles ont toutes été confirmées! Imaginez passer 5 jours dans le plus beau palace de Saint-Moritz (Badrutt’s Palace) en compagnie d’une quinzaine de jeunes passionnés de ski qui aiment faire la fête (euh… du ski !). Autant dire que l’alchimie magique angloswiss a pris dès les premières secondes et n’a jamais cessé de s’intensifier.

Inutile de rappeler que la course des Anglo-Swiss de Saint-Moritz est l’Évènement de la vie d’un SASler(e). En effet, toute personne raisonnable ayant déjà participé à cette course rêve de pouvoir revivre cette expérience et tout skieur du SAS qui n’y est pas allé s’entraîne d’arrache pied pour pouvoir y prendre part un jour. Tout a commencé par l’ultime sélection, sujet de grandes controverses, pour décider qui des membres de chaque section du SAS et qui des meilleurs skieurs britanniques allaient avoir l’honneur et le privilège de participer à cette course mythique. Après grandes délibérations le BUSC (British University Ski Club) décida d’envoyer huit caricatures anglaises et écossaises sous la direction de William Taunton-Burnet et de Forbes Mitchell (capitaine); pour sa part, le SAS nomma Thomas Zumbrunn (SAS ZH et capitaine de l’équipe suisse), Gregory Braillard (SAS FR), Nicolas Dorsaz (SAS GE), Stefan Gasser (SAS BA), Lukas Bärtschi (SAS BE), Frédéric Juillard et Nicolas Français (SAS LA); tout ce beau monde mené à merveille par Markus Almer.

Les traditions Anglo-Swiss rime aussi avec traditions. Le Badrutt’s Palace, le Corviglia Club, les courses du samedi, le champagne dans le jacuzzi, le souper officiel, la Coupe etc. Saisissant de se dire que depuis maintenant 73 éditions, les mêmes traditions ont perduré et qu’elles dureront encore grâce aux prochains heureux élus. Cette année malheureusement, la folle descente en luge n’a pas pu être mise au programme; nous avons alors décidé d’instaurer une nouvelle coutume, le soir précédent la course: la compétition de curling! Après quelques démonstrations de nos tireurs helvétiques, nous avons décidé, ce qui singularise notre classe, de laisser la victoire à nos invités britanniques; en effet,

Jörg Spörri, Sieger am SAS-Opening in Engelberg, hat auch an FIS Rennen zugeschlagen und in Brigels mit einem Sieg und einem zweiten Platz brilliert. Damit hat er seine FIS Punkte des Vorjahres von 37.00 bestätigt. Auch im Slalom hat er Fortschritte erzielt, insbesondere mit dem 14. Rang im Slalom auf der Lenzerheide und wird neu um die 52 Punkte aufweisen. Jan Urfer konnte Europacup-Rennen bestreiten und hat in den Abfahrten von Veysonnaz einen 23. und 24. Platz erzielt.

Michael Weyermann, Bruder der Leichtathletin Anita Weyermann und zur Zeit Student in den USA, hat anfangs Jahr ins Renngeschehen eingegriffen und auf hohem Niveau Konstanz gezeigt: Ein Sieg, fünf mal Zweiter und zwei mal Sechster die Ausbeute nach 9 Renn­einsätzen. Thomas Zumbrunn hat sich vor allem im Slalom kontinuierlich gesteigert. In St. Luc noch auf Platz 7 rangiert, hat er im Slalom von Leukerbad den ausgezeichneten 3. Platz erzielt, nur knapp hinter

nous compatissions déjà à l’idée qu’ils se fassent humilier en ski alpin le jour suivant… chose qui se confirma par la suite… Pull et cravate SAS par-dessus En effet, samedi, jour de la course, nous fûmes quelque peu surpris lorsque tous les regards se braquèrent sur nous au moment de la course: D’aucuns n’avaient donc encore jamais vu des compétiteurs en chemise, pull et cravate SAS par-dessus une combinaison…? Chaque équipe était sûre de remporter le titre bien entendu, mais il fallait trancher car il ne pouvait y avoir deux vainqueurs. Après quelques frayeurs de notre équipe nationale en super-g (Frédéric chutant à la troisième porte, Dorsaz blessé lors de la première manche), nous avons pu faire la différence en slalom en allant puiser dans nos dernières ressources; le SAS l’emporte! Les cinq jours de rêve se terminèrent comme la tradition le veut, par le souper officiel avec le discours des deux capitaines et la remise de la coupe sous la surveillance des deux gardes. Cigares, alcool fort et musique disco au King’s Club ont définitivement clos ce mythique événement. Merci de nous avoir permis d’y participer et pour les suivants… enjoy! Nicolas Français

Didier Plaschy und Urs Imboden. Damit konnte er seine bereits tiefen FIS-Slalom-Punkte weiter verbessern. Ebenfalls ihre FIS-Punkte verbessert haben Christian Michel im Riesenslalom und Super-G, und Dominik Nay im Riesenslalom. Insgesamt ist das eine gute Bilanz nach der ersten Saisonhälfte. Zurücklehnen wird man sich nicht, vielmehr ist das Erreichte Ansporn für weitere Leistungsverbesserungen. Hans Grüter


Alpint Alpin Alpin

Das Schweizer Team gewinnt das Anglo-Swiss 2006 in St.Moritz

«Immer randvoll mit irgendwelchen Flüssigkeiten!» Freitag den 13. am Abend. Die Schweizer führen mit 4:2. Das Eis ist glatt und noch eine letzte Runde ist zu spielen! Ein Krimi bahnt sich an – doch was hat das nur mit dem traditionellen «Anglo-Swiss» zu tun? Es war Mitte Januar dieses Jahres, als sich die Briten und die Schweizer zum traditionsreichen Skirennen in St. Moritz trafen. Vor allem für die «Frischlinge» war es eine Woche voller Überraschungen wie in einem Märchen – denn es war sich nicht jeder bewusst, was ihn da neben der Skipiste alles erwarten würde. Ich war schon das zweite Mal dabei und somit ein bisschen im Vorteil. Ich wusste, auf was ich mich da eingelassen hatte... * Als Lukas Bärtschi mit dem vollbeladenen «Seat Cordoba» vor dem «Palace» mit seinen fünf Sternen vorfuhr, wurden wir drei Mal gefragt, ob wir wirklich in diesem Hotel untergebracht seien. Tatsächlich kamen wir, die mehr an Studenten WGs gewohnt sind, uns ein bisschen vor, als ob wir uns bei der Wahl des Hotels etwas «vergriffen» hätten. Wir mussten uns zuerst an die gute Bedienung und den super Service gewöhnen. Aber wir waren ja hier nicht in den Ferien, sondern wollten vor allem zeigen, dass wir Schweizer immer noch schnell Ski fahren können.

Auf dem Berg trafen wir dann super präparierte Pisten an. Auch das Wetter war prachtvoll. Da eine Woche später das Weltcuprennen stattfand, konnten wir auf einer genialen Piste trainieren und das Rennen fahren. Allerdings in etwas ungewohnter Ausrüstung: Wir staunten nicht schlecht, als das Renntenue aus einer Kombination von Renndress mit Hemd, Krawatte und SAS-Pullover bestand. Wir, die selten Hemd und Krawatte tragen, waren sogar auf der Skipiste so unterwegs. Auch der eine oder andere Tourist konnte sich das Schmunzeln nicht verkneifen. * Das Rennen fand am Samstag statt. Nach dem Riesenslalom lagen wir Schweizer wenige Sekunden vor dem Britischen Team. Im Slalom schlugen sich dann die Briten gleich selber. Da zu viele von ihnen ausfielen, war uns Schweizern der Sieg nicht mehr zu nehmen. Doch dank Thomas Zumbrunn, unserem «Trumpf-Ass» und Captain, wäre das auch ohne die britischen Ausfälle gut gegangen. * Thomas war es auch, der am Freitagabend vor dem Rennen eine gute Idee hatte. «Wir könnten doch Curling spielen gehen» meinte er. Wir alle waren sofort begeistert, obwohl: Curling-Erfahrung hatte eigentlich niemand. So übten wir

zuerst eine Viertelstunde lang, bevor wir dann mit dem Curling-Match begannen. Die Schweizer gegen die Briten, nomen est omen, wie es an einem «Anglo-Swiss» einfach sein muss. Die erste Runde ging an uns (1:0). Und auch die kommenden Runden liefen für uns. So stand es 4:2 für die Schweizer, als noch eine letzte Runde zu spielen war. Die Briten setzten früh einen Stein ins Haus und bald darauf noch einen. So stand es nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden. Wir wollten dieses höchst spannend und witzige Spiel nicht so enden lassen. Die beiden Captains oder in diesem Fall eben Skips, mussten in einem «Stechen» das Spiel entscheiden. Und Forbes Mitchell schoss den entscheidenden letzten Stein näher ans Haus als Thomas – der Sieg war ihrer. Na ja, vielleicht werden es die Schweizer, die im nächsten Jahr teilnehmen, besser machen... * Natürlich fehlte auch das obligatorische Champagnertrinken im Whirlpool nicht. Und der altehrwürdige Anglo-Swiss Pokal drehte am letzten Abend seine Runden im Kings Club. Wie immer. Es schien so, als wüsste dieser Cup ganz genau, was seine Aufgaben sind. Er war immer randvoll mit irgendwelchen edlen Flüssigkeiten, so dass bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden konnte. Stefan Gasser

Die Teams 2006 «Anglo...»: Forbes Mitchell (Captain), Lorne Noble, Erica Taylor, Henry Taylor, Verity Bertram, Jemima Barnes, Tom Clough; William Tanton-Burret (Betreuer); Morton Roed (Präsident BUSC). «...Swiss»: Thomas Zumbrunn (Captain), Gregory Braillard, Nicolas Dorsaz, Stefan Gasser, Lukas Bärtschi, Frédéric Juillard, Nicolas Français; Markus Almer (Betreuer); Fredi Wittenwiler (Begleiter).

Die «Anglo-Swiss»-Teams im Ziel...

...und beim Rangverlesen im Palace.

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Alpin Alpin Alpint

Coupe SAS Fribourg/Genève à Jaun, les 28 et 29 janvier 2006

Un véritable succès – mais peu de SAS-lers La deuxième édition des quatres slaloms spéciaux disputés ce week-end à Jaun fut un véritable succès. Les comités de Fribourg et de Genève, avec à leur tête Carole Jauffret et Felix Gey travaillant très étroitement, nous ont concocté un week-end de courses fabuleux et un programme de festivité magnifique. Après un vendredi très long et stressant tout était prêt, et les deux slaloms du samedi n’attendaient que les 130 compétiteurs inscrits.

De Marc Walpoth

Pascale Schweizer, Carole Jauffret, Simon Rauber (meilleur temps de la première course 52.38), Christian Gabus, Serge Neyroud. zVg

Hippolyte de Weck (juge arbitre), Grégory Braillard, Eric Bersier (Traceur), Felix Gey (Président du comité d’organisation), Mme Clément. zVg

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Avec une température avoisinant le 0°C et quelques rayons de soleil, nettement plus agréable que les 16°C de l’année passée, la course a débuté dans les temps sous les ordres bien dictés du chef de course, Philippe Döbeli. Les premiers coureurs s’organisaient au départ et analysaient précisement le par-

cours piqueté par Eric Bersier. Sur Quelques heures de sommeil et les cette piste du Schattenhalb, idéa- courses de dimanche débutaient. le pour les slaloms spéciaux avec Piquetés la veille, les deux slaloms plus tournants ses deux murs et plus rapides et une configuLiebi Dütschschwycomptant pour ration permetzer: d’Schwiiz gaht les championtant de suivre nöd nur bis zum ‹Röstinats romands, la course tant ont vu s’élandu départ que grabe›, und üsi Fründe cer quelques de l’arrivée, les us’em Welschsland 120 coureurs coureurs, les bissed öich nöd!» dans la joie et organisateurs Marc Walpoth, SAS Fribourg l’allégresse. Le et les spectapublic et les teurs ont ainsi pu profiter pleinement du specta- slalomeurs toujours aussi bien servis à notre buvette ont pu admicle de cette competition. rer leurs concurrents depuis l’arPour la soirée de samedi, un ex- rivée ou regnait une ambiance du cellent gigot d’agneau – pour la tonerre avec musique et speaker modique somme de 30 CHF – et parasité. une folle et longue nuit dans l’unique discothèque de Charmey, ont «Nous déplorons néanmoins le fait vivre et revivre les jeunes mais manque de participation et le manque de motivation du Comité Cenaussi certains AH. tral et des différents Comités de sections qui sont censés motiver le SAS et ses sections», dit Félix Gey (chef-organisateur): «Malgré cela, nous avons particulierement apprécié la présence de Marc Russenberger et de HP et Cynthia Denzler (les 3 seuls Zurichois), de Gilles Frôté (le seul Bernois) et des quelques dix Lausannois! Sur 130 coureurs, seul une douzaine de SAS-lers ont prit le départ! C’est une participation misérable». Jaun est à deux heures (en voiture) de Zürich, Bâle et Genève et à moins d’une heure de Berne, Lausanne et Fribourg!

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Seksjoner Sektionen Séctions

SAS Bern hautnah an den Stars

Smalltalk am Lauberhorn...

«Stamm»-Organisator Andreas Zuber (rechts) beim Small-Talk mit dem Liechtensteiner Marco Büchel (links), der im Dezember die Abfahrt von Val Gardena gewonnen hatte. Mirko Grunder

Anlässlich der Herbstversammlung 2004 der Sektion Bern schlug Präsident Gilles Frôté vor, an Stelle eines Stamms regelmässig spezielle Anlässe durchzuführen. Mit Andreas Zuber war sofort ein motivierter Organisator für die Premiere gefunden. Ein Jahr später trafen sich am 10. Januar 2006 ein Dutzend Berner SAS-ler zum «Remake» in Lauterbrunnen.

Der perfekt organisierte Anlass bot neben sportlichen Highlights auch Gelegenheit zum fröhlichen Beisammensein. Lauterbrunnen – im Berner Oberland nicht gerade als Party-Place bekannt – hielt zwar was sein Ruf versprach. Dies hinderte allerdings die verwegensten unter den Teilnehmern nicht, bis in die frühen Morgenstunden auch im letzten Corner des Dorfes tüchtig «G(l)as» zu geben.

Von Mirko Grunder

Heliflug zum «Zmorge» Erstes Highlight am folgenden Morgen war der spektakuläre Flug über die Rennstrecke – vorbei am imposanten Panorama von Eiger,

Mönch und Jungfrau hinauf zum Männlichen. Bei schönem, aber kaltem Winterwetter starteten pünktlich um 8 Uhr von der Wiese hinter dem Hotel drei Helikopter. Der anschliessende Kaffee auf dem Männlichen trieb selbst den verkaterten Partytigern die Müdigkeit aus den Gliedern und war beste Voraussetzung für rasante Schwünge. Trainingsbesuch zum «Zmittag» Der Besuch des Trainings zur Lauberhorn-Abfahrt stand diesmal unter einem guten Stern: Zwang das schlechte Wetter die LauberhornOrganisatoren im letzten Jahr noch zur Absage des Trainings, konnten dieses Jahr über 100 Fahrer von den guten Bedingungen profitieren und sich auf der längsten Abfahrtsstrecke der Welt an ihre Grenzen herantasten. Auch diesmal ermöglichte Andreas Zuber den Teilnehmern einen Einblick hinter die Kulissen. So erhielten die SASler wiederum Einlass in den Startbereich. Darüber, ob einer der Rennfahrer tatsächlich von den Tipps der SASler profitieren konn-

te, kann allerdings nur spekuliert werden... Fondue zum Znacht Ein abschliessendes Fondue auf der Kleinen Scheidegg rundete den gelungenen Anlass ab. Die Teilnehmer waren sich schnell einig: Dieser «Stamm» soll auch 2007 wieder stattfinden.

Bernhard Welten ist beeindruckt: Im Hintergrund ist die Lauberhorn-Piste bis zum Hundschopf erkennbar. MIG

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Generalversammlung der Sektion Norge in Oslo, 11. November 2005

Ein Fondue in Oslo Für die Sektions-Generalversammlung verwandelte sich das Haus von Rachel und Pål Troye am 11.11. (nicht um 11:11, sondern erst am Abend...) zum vierten Mal in Folge ins sogenannte «Clubhaus» der SAS Sektion Norge. Der offizielle Teil der wohl «sympathischsten» aller SAS-Versammlungen ist jedoch mehr ein «Deckmantel» für die grossartige Party danach.

Das Schweizer Fondue (linkes Bild) hat auf der Traktandenliste der SAS Norge GV einen fixen Platz. Die grosse Überraschung war die Buff-Show von Pål Troye (rechtes Bild). Diese Version, den Buff in dieser Form zu tragen, war als Inspiration für Nicolay Ramm gedacht, der beruflich für drei Jahre nach Teheran gezogen ist. zVg

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Wer in der vorabendlichen Stim- Mitglieder waren nicht die einzigen mung die Lønnhaugenalle entlang aussergewöhnlichen Gäste. Zum geht, wird schon vor der Türe von ersten Mal überhaupt war auch einem SAS-Emblem willkommen ein weibliches Clubmitglied anwesend, und der geheissen. SektionspräsiAuch im Innern Im Eingang stehen dent Pål Troye des «Clubhaudie Rennski des konnte die Verses» ist der sammlung mit SAS, das SkiGastgebers, und ab und der Begrüssung fahren und die zu ist sogar ein Schwei«Liebe SASleSchweiz omnizerdeutsches Wort zu rin, liebe SASpräsent. In der vernehmen.» ler» eröffnen. Küche stehen Aline Bütikofers 1. Eindruck vom Clubhaus Obschon es unzählige Fonsich beim weibdue-Caquelons bereit, die Kunstwerke im Haus lichen Gast nicht um ein «eigenes» sind mit SAS-Accessoires und (norwegisches) Sektionsmitglied, Startnummern geschmückt, im sondern «nur» um einen Gast aus Eingang stehen die Rennskis des Bern handelte, wurde dieser ungeGastgebers, und ab und zu ist so- wöhnliche Umstand entsprechend gar ein Schweizerdeutsches Wort zelebriert und die Schweizer SASlerin mehrfach und auch mehrzu vernehmen. sprachig willkommen geheissen. Aussergewöhnliche Gäste Wie im letzten Jahr reisten Zen- Nachwuchsproblem tralpräsident Marc Russenberger Neben der obligaten Jahresrevue und SAS Norge Kontaktperson Rolf der verschiedenen VorstandsmitRingdal aus der Schweiz eigens für glieder war die erfolgreiche Teildie Sektions-Generalversammlung nahme norwegischer Studenten nach Oslo. Doch die beiden ZV- an den Schweizer Hochschulmeis-

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terschaften 2005 sowie die bevorstehende grösser aufgezogene Unterstützung für denselben Event in der laufenden Saison Hauptgegenstand der Versammlung. Um einem sich abzeichnenden Nachwuchsproblem vorzubeugen, ermöglicht die Sektion Norge Studenten die Reise an die Hochschulmeisterschaften auf dem Stoos und hofft so, norwegische Studenten für ein Studium in der Schweiz begeistern zu können. Weiter hiess die Sektion drei neu nach Norwegen heimgekehrte SAS-Mitglieder in ihren Reihen willkommen und auf einen kurzen Erlebnisbericht von Påls Reise mit Familie Dæhlie an den Pentathlon folgte der erste Teil der Präsentation des neu kreierten Club-Accessoires – dem SAS-Buff. Fondue auf Norwegisch Während die SAS-ler im Versammlungsraum sassen, waren ihre Begleiterinnen für das kulinarische Wohl nach dem offiziellen Teil des Treffens verantwortlich. Nicht nur in der Küche, auch in verschiedensten anderen Räumen wurde nach einem langjährig ausgeklügelten Energieplan auf elektrischen Herdplatten Fondue zubereitet. Der verlockende Käseduft war auch dieses Jahr der Hauptgrund, die Versammlung nicht unnötig zu verlängern und liess den offiziellen Teil des Treffens beinahe etwas nebensächlich erscheinen. Ruft Rachel Troye zu Tisch, sind die über 70 Gäste schnell zur Stelle und erfreuen sich am typisch Schweizerischen Essen, dem Weisswein und dem gebrannten Wasser – eine langjährige Tradition an der GV. Buff-Show Nach dem Essen informierte Sektionspräsident Pål Troye die Begleiterinnen nach einer kurzen musikalischen Einlage über das Geschehen an der Generalversammlung und überliess ihnen – den Club-Traditionen entsprechend – die drei neuen Sektionsmitglieder (Morten Sandaas, Pål


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Chips

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Frühlingsball SAS Zürich

Coupe SAS Lausanne

Der SAS Zürich organisiert am 20. Mai 2006 den Schneeglockenball. «Es ist dies ein einmaliger Frühlingsball, zu dem auch die Mitglieder anderer Sektionen herzlich eingeladen sind», erklärt Christoph Nater, Präsident der Sektion Zürich. Das Fest findet im Zunfthaus zur Schmieden in Zürich statt. Umrahmt wird der Ball von einer fünfköpfigen Band, Produktionen und weiteren Höhepunkten. Red

La Coupe SAS Lausanne aura lieu samedi 25 février 2006. Il s’agira d’un slalom géant sur la piste Bella-Lui à Crans Montana (Valais). Inscriptions et infos auprès du «Rennchef» Section Lausanne (sallemand@bluewin.ch ou au 079 206 90 09), Délai d’inscription: Jeudi 23 février 2006. Particularités: Elle a lieu en même temps que la Coupe Poupy! Tous les kids sont les bienvenus. AdC

www.sas-ski.ch (> Sektion Zürich)

www.sas-ski.ch (> Sektion Lausanne)

Anker-Nilssen und Gudmund Killi Jensen) zum so genannten «freundlichen Verhör». Unbestrittenes Highlight des Abends war neben dem Fondue jedoch die Hauptprobe zu Påls SAS-BuffShow, deren Schweizer Uraufführung sicher allen Teilnehmern des SAS-Opening noch in lebendiger Erinnerung ist und am Abend der Generalversammlung das SASBuff zum neuen vorweihnächtlichen Verkaufsschlager unter den Club-Accessoires machte. «Nachspiel» gehört dazu Wie es sich in Norwegen gebührt, folgt auf eine gelungene Party auch ein ausgiebiges «Nachspiel». So verliessen die letzten Gäste das Clubhaus erst in den frühen Morgenstunden. Sie werden auch die jüngste Sektions-Generalversammlung als sympathische Mischung aus schweizerischer und norwegischer Kultur in Erinnerung behalten: Der Kirsch kam aus dem luzernischen Willisau, die Trinksprüche waren Norwegisch – Skål! Aline Bütikofer

Bruno Kernen ohne Heli Was die Berner SAS-ler zur Verfügung hatten, davon träumte der spätere Olympia-Bronzegewinner Bruno Kernen vergebens: Von einem Helikopter, der ihn aufs Lauberhorn bringt. «Ein Heli-Flug ist kein Luxus», meinte Bruno Kernen. Damit sprach er die Tatsache an, dass sich die Athleten wie das zuschauende Fussvolk mit der Bahn in die Höhe bringen lassen müssen. Egg Quelle: Neue Luzerner Zeitung (Ausgabe vom 13. Januar 2006)

Alkohol nach dem Doping Nach den umstrittenen DopingÄusserungen zu Saisonbeginn doppelte Bode Miller (USA) in Wengen mit seinem Bekenntnis nach, auch schon in betrunkenem Zustand Rennen gefahren zu sein – ob er wohl am Abend zuvor mit dem SAS Bern in Lauterbrunnen unterwegs war? Egg

16 kandidater som er klare for tur til SHM! Generalforsamlingen for 2005 ble område han har viet betydelig innavholdt hjemme hos Rachel & Pål sats og engasjement. I skrivende Troye som for fjerde året på rad åp- stund er det 16 kandidater som er klare for tur til net sitt hjem En hjertelig takk til SHM! for SAS. En hjertelig takk Som tilreisenRachel og Pål Troye til Rachel og de Zentralfor denne vedvarende Pål for denne präsident tok gjestfriheten.» vedvarende Marc RussenNicolay Bérard-Andersen gjestfriheten. berger ordet Admiralsekretær SAS Norge under fonduPresidenten en. Han fortalinnledet generalforsamlingen med sin hils- te at han var opptatt av å delta på ningstale. Han rettet en spesiell alle seksjonenes generalforsamvelkomsthilsen til Marc Russen- linger, og kunne opplyse at den berger, Rolf Ringdal og Frithjof norske generalforsamlingen nok Frederiksen som alle hadde fun- var den aller lystigste. Han lovnet veien fra Sveits og Aline Büti- priste arbeidet som har blitt intenkofer som hadde tatt veien «über sivert for å bidra til norsk rekruttering til SAS og studier i Sveits. den Bergen» fra Bergen. Etter styrets årsberetning kom Etter middagen æret Rolf Ringdal Presidenten tilbake med en om- sin navnebror Lonnevig med filmfattende Bericht fra Pentathlon fremklipp fra «hine hårde dager». der Bjørn Dæhlie var æresgjest og Vi kunne fastslå at uslåelige Rolf L redegjorde for rekrutteringen til bare har blitt bedre og bedre med SAS-Norge og studier i Sveits; et årene. Nicolay Bérard-Andersen

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Wenn die Reise an die SAS-GV statt zehn Minuten einen Tag dauert!

Von Aline Bütikofer

Während ich in Bern zehn Minuten vor dem Beginn der Generalversammlung meine Bürotüre abschliesse und gemütlich die Altstadt hinunterspaziere, gestaltete sich die Anreise an meine diesjährige Generalversammlung für einmal etwas komplizierter... Während meinem Austauschjahr an der Universität Bergen wurde ich von SAS Norge zur alljährlichen Versammlung in Oslo eingeladen.

Da die Bahn von Bergen nach Oslo mehr als sieben Stunden braucht, begann meine Anreise schon morgens um halb elf auf dem Bahnhof im für einmal nicht regnerischen Bergen1. Die Zugstrecke zwischen den beiden für Norwegen so wichtigen Städten 2 führt von Fjordnorwegen im Westen, entlang der Nordseite der Hardangervidda, durch das Hallingdal hinunter an den Oslofjord und zählt zu Europas spektakulärsten Eisenbahnreisen: Landschaftlich und bahnbaulich eine sehr beeindruckende Sache!

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1 Bergen hält mit 240 Regentagen pro Jahr den «Regenrekord» in Europa. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt 2000mm! 2 Die Bahn wurde 1909 eröffnet, um das wirtschaftlich wichtige Bergen «näher» an Oslo und Stockholm zu bringen.

3 Finse ist mit 1222 m.ü.M. der Kulminationspunkt der Bergenbahn. Bahntechnisch hatte es früher die Bedeutung von Göschenen, Airolo, Kandersteg oder Goppenstein. 4 Hardangergletscher. 5 Früher hatte Oslo einen Ost- und

fallenen Schnee zu knipsen. Kurz vor sechs Uhr fuhr die Bahn endlich in Oslo Sentralstasjon 5 ein, und ich machte Nach gut zwei mich auf die In Bern schliesse ich Stunden Fahrt Suche nach 10 Minuten vor GVhielt der Zug der T-Bahn-Stain Finse 3 – für tion6. Die Linie Beginn meine Bürotüre.» einmal etwas Nr.1 führt zum länger, um den Holmenkollen, zahlreichen Touristen zu ermög- dem schon fast «heiligen» Skistalichen, ein paar Photos vom Har- dion, und weiter Richtung Endstadangerjøkelen 4 und dem frisch ge- tion «Frognerseteren». In dieser skisportlich sehr bedeutsamen Gegend liegt das Haus – von den norwegischen SASlern liebevoll «Klubbhus» genannt – von Rachel und Pål Troye. Der allerletzte Teil der Reise war übrigens, wie üblich ein zehnminütiger Spaziergang...

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Neuer Zug im alten Bahnhof von Myrdal. ABü

Der Panoramablick in Finse. ABü

Hinweise einen Westbahnhof. Heute ist der Personenverkehr im zum Zentralbahnhof aufgewerteten ehemaligen Ostbahnhof konzentriert. 6 T-Bahn ist die Abkürzung für «TunnelBahn». Diese ist eine Mischung zwischen unterirdischer Metro (im Kerngebiet) und oberirdischer S-Bahn (ausserhalb des Stadtkerns). Die T-Bahn ist ein leistungsfähiges Transportsystem für den Lokalverkehr aus den stadtnahen AggloGemeinden ins Stadtzentrum. Bis in die achtziger Jahre gab es Ost- und Westlinien mit autonomen Stromsystemen, seit der Umstellung im Jahre 1993 wird die Tunnelbahn mit Durchmesserlinien geführt, die Ost und West ohne Umsteigen verbinden.


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Spezialstamm des SAS Zürich am 17. Januar 2006

Die Zukunft der Telefonie heisst «Voice over IP» Gegen 30 SAS-ler und einige Gäste lauschten am Spezialstamm der Sektion Zürich den Ausführungen von Swisscom-CSO Christoph Brand zur Entwicklung der Telefonie. Er äusserte sich zu den generellen Marktveränderungen und zu Dingen, die der Swisscom «Bauchweh» bereiten. Für den Anwender besonders interessant ist die «Voice over IP»-Technologie.

Hinweis www.skype.com www.click-and-call.com

Früher führte man telefonische Dialoge in analoger Technologie. Für ein Gespräch wurde eine Leitung zwischen zwei Endpunkten geschaltet – zuerst als manuell gesteckte Verbindung, mit den Jahren über automatisierte Zentralen. Heute, im Zeitalter der digitalen Telefonie, werden Datenpakete von einer Adresse zu einer anderen verschoben. Zum Beispiel zwischen zwei Telefon-Endgeräten über das Telefonnetz (das ja ursprünglich nur für die reine Sprachvermittlung konzipiert war, in den neunziger Jahren aber digitalisiert und um Datendienste erweitert wurde). Oder in anderen Netzwerken, die auf dem Internetprotokoll basieren. So kann man mit entsprechender Soft- und Hardware über

Sektionspräsident Christoph Nater (rechts) stellt den Referenten Christoph Brand (CSO Swisscom) den Gästen des Spezialstamms vor. Marion Hess

das Internet (gratis) von Computer zu Computer telefonieren, oder ein Computer übernimmt die Funktion der Telefonzentrale und managt die Sprachpakete ab Telefonnetz innerhalb eines Intranets. Es gibt bereits Anwendungen, die die Telefonie ins E-Mail-Programm

integrieren und damit sehr hohen Benutzerkomfort bieten. Weil beim Telefonieren über Internet in Phasen der Überlastung Zeitverzögerungen in Kauf genommen werden müssen, ist dieses «Gratis-Telefonieren» für die grossen Telefongesellschaften (noch) keine Konkurrenz. Egg

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80 Jahre BUSC, Jubiläumsfeier in Edinburgh am 18. November 2005

Die Schotten spielten Dudelsack wie nie zuvor! Motiviert durch Erlebnisse mit den Briten am AngloSuisse und am Pentathlon durch die Jahre reiste der Präsident des SAS Norge (in Begleitung seiner Frau) nach Edinburgh. Die beiden nahmen nebst weiteren SAS-lern am Jubiläum «80 Jahre BUSC» teil.

«Wir erlebten ein wunderschönes Weekend in ‹The New Club› mitten im Edinburgh, wo die Feier stattfand», schildert Pål Troye (Präsident SAS Norge) den Kurztripp über die Nordsee: «Die Schotten trugen ihre Kilts und spielten Dudelsack wie nie zuvor.»

Seinen Dudelsack hat er voll gefordert: Duncan Barton (rechts). Rachel Troye

Queen und Bundesratspräsident Es wurde das schottische Nationalgericht Haggis (eine Art Lungen-Mousse) serviert mit Whiskey und allen übrigen Zutaten. Die Stimmung war super und – den Traditionen treu – wurden Gedichte des Nationalpoeten Robert Burns mit Patos vorgelesen. Nachdem für die Queen und für den schweizerischen Bundesratspräsidenten getoasted worden war, wurde proklamiert: «You may now smoke». Unter den rund 50 Gästen waren unter anderem

zahlreiche bekannte «PentathlonNamen» wie Duncan Barton und Roddy Langmuir. Pål und Rachel Troyé genossen ausgezeichnete Gastfreundschaft und überreichten mehrere Jubiläumsgeschenke im Namen des Schweizerischen Akademischen Skiclubs. BUSCPräsident Mårten Rød und sein Sekretär bekamen die neuen Buffs aus dem norwegischen Materiallager und eine SAS-Startnummer (klar, es war natürlich jene, die mit der Zahl 80 bedruckt war...)

Verbindung von «Geburt» an Die Verbindung mit dem BUSC hat ihre Wurzeln von der Geburtstunde des SAS. «Die Reise nach Schottland war nicht nur ein grosses persönliches Erlebnis, sondern, hat auch zur Stärkung der Verbindung zwischen den zwei traditionsreichen Clubs beigetragen», erklärt Pål Troye und stellt fest: «Wir fühlten uns sehr willkommen. Und ich empfehle auch anderen SAS-lern, die Reise zum jährlichen BUSC-Dinner zu unternehmen!» Nicolay Bérard-Andersen

Vom Strassenverkehr abgeguckt: «Tempo 30» erreicht den Skihang... Als erste Skistation geht Grindelwald seit Anfang Jahr einen neuen Weg gegen Pistenrowdys: Im Skigebiet First gibt es eine zwei Kilometer lange Tempo-30Piste! «Wir haben festgestellt, dass vor allem Anfänger, ältere Leute und Familien mit Kindern eine Zone wünschen, wo sie vor Schnellfahrern geschützt sind, erklärte Beni Kaufmann, Leiter Angebote und Events der Firstbahn, gegenüber

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der «Neuen Luzerner Zeitung». Das Tempolimit gilt im oberen Teil einer «blauen» Piste und ist mit Hinweistafeln signalisiert. Die Zahl 30 sei aber weniger eine Limite, als vielmehr eine Aufforderung, vorsichtig zu fahren. In Grindelwald werden daher auch keine Radarkästen aufgestellt oder Bussen verteilt. Dazu wäre die Rechtsgrundlage ohnehin nicht vorhanden. NLZ / Red

BUSC-Sekretär Will Taunton-Burnett.


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Apéro in Davos, 28. Dezember 2005

Viele Wege führen nach Davos! Der traditionelle Bündner SAS-Apéro zum Jahresausklang fand diesmal in Davos statt. Der Anlass war mit über 60 SAS-lerinnen und SAS-lern sehr gut besucht.

Die vier einheimischen Organisatoren Jan Branger, Peter Braun, Walter Frey und Peter Holzach hatten dafür das Restaurant des Golf Clubs Davos reserviert. Über 60 SAS-ler und SAS-lerinnen mit und ohne «Anhang» trafen sich in der Altjahrswoche im weihnachtlich verschneiten Davos. Der Rahmen stimmte perfekt!

Aus fast allen Sparten Aus dem Engadin, von der Lenzerheide, aus der Region Flims/ Laax, aus dem nahen Klosters und aus Davos waren Aktive der Schneesport-Sparten Ski alpin, Langlauf und Snowboard (eigentlich fehlten nur die Skispringer!) sowie zahlreiche «Alte Herren» angereist. Viele davon mit «Cousinen» und Nachwuchs. Aus dem Engadin nach Davos gekommen war auch SAS-Zentralpräsident Marc Russenberger – mit Ehefrau Nathalie Voser und Söhnchen Kai. Der Kleine fühlte sich im SAS-Getümmel absolut

wohl und strahlte mit den glücklichen Eltern um die Wette. Christoph Naters Marathontag Während des Tages hatte Christoph Nater, der initiative Präsident des SAS Zürich, einen PlauschEvent auf dem Rinerhorn organisiert. Trotzdem schaffte er es noch rechtzeitig ins Tal (und gehörte schliesslich zu den ausdauerndsten Apéro-Gästen...) Für die kulinarischen Highlights des Abends sorgte die äusserst effiziente Crew des Davoser Golfrestaurants. Marianne Frey

«Sektion Persien»

Nicolay Ramm für drei Jahre in den Persischen Alpen Nicolay Ramm, bis vor kurzem Kassier der Sektion Norge, ist für seinen norwegischen Arbeitgeber (Norsk Hydro) für drei Jahre im Iran tätig. Wenige Tage nachdem Nicolay Ramm nach Teheran umgezogen ist, ist er in die persischen Alpen den Schnee testen gegangen. Seine Rückmeldung tönt ganz danach, als ob er nicht das letzte Mal in dieser Skistation war: «Kjempeforhold, fullt på høyde med Mellom-Europa når det gjelder lengde og fallhøyde. Heisene litt gamle – men dagskortet koster 50 kr.!!!» Kurz zusammengefasst: Nicolay hat der Skitag ziemlich Spass gemacht, aber eine «SAS Sektion Persien» ist nicht in Gründung. PT / Red Der aktuelle SAS-Zentralpräsident, Marc Russenberger mit Söhnchen Kai (rechts) im Gespräch mit Barbara und Christoph Schmid, einem seiner Vorgänger im Zentralpräsidium.

Der Tisch der besonders ausdauernden «jungen Wilden». Marianne Frey

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Buchpublikation «Haute Route»: Von Chamonix nach Zermatt in 221 Bildern

Die berühmteste Skitour der Alpen Ob im Winter oder Sommer: Die Haute Route ist die Traumtour unzähliger Bergsteiger. Innerhalb einer Woche führt sie durch die Mont-Blanc-Gruppe und die Walliser Alpen. Nun gibt es sie auch in Buchform. Bezugshinweis «Haute Route – von Chamonix nach Zermatt – im Winter und im Sommer». François Perraudin, ASVerlag. 192 Seiten, ISBN 3-909111-17-3 CHF 88.–/€ 54,80.

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Sie ist ein unvergessliches Erlebnis. Eine anspruchsvolle Hochtour, die alpine Erfahrung, gute Kondition sowie etwas Wetterglück erfordert – und eine phantastische Gebirgskulisse eröffnet, bei der eine grandiose Szenerie die andere ablöst: der Argentièrekessel, der Grand Combin, die Nordwände von Dent d’Hérens und Matterhorn, der Monte-Rosa-Kamm. Kein Wunder, dass die Haute Route Jahr für Jahr die Alpinisten in ihren Bann zieht. Der Walliser Fotograf und Ex-SASler François Perraudin nähert sich

seinem Thema mit beeindruckenden Bildern im Buch «Haute Route – Von Chamonix nach Zermatt – im Winter und im Sommer» und vermittelt die Größe und Erhabenheit dieser Landschaft. Die beiden ausführlichen Teile zur Haute Route im Sommer und im Winter stellen die jeweiligen Etappen und ihre Varianten detailliert vor – zusammen mit den praktischen Informationen zur Durchführung der Tour ein unverzichtbarer Begleiter für die stetig wachsende Gruppe der Skitouristen.

Der Autor lässt auch Menschen zu Wort kommen: den Bergführer, die Skibergsteigerin, den Teilnehmer am Skialpinismus-Wettkampf Patrouille des Glaciers oder den Hüttenwart. Der geschichtliche Abriss mit historischen Aufnahmen macht deutlich, dass die Anfänge der Haute Route bereits Mitte des 19. Jahrhunderts zu finden sind und sie seit der Wende zum 20. Jahrhundert mit Ski befahren wurde. SR / Red Das Buch erhielt in Passy bei Chamonix den «Prix mondial du livre d’image» des Salon du Livre de Montagne 2005.


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29. SAS-Pentathlon in Grindelwald, 24.-26. März 2006

Stephan Kunz als Ehrengast Nach Bjørn Dæhlie im letzten Jahr ist heuer schon wieder ein Nordischer Ehrengast am SAS-Pentathlon. Diese Ehre fällt dem Zürcher SAS-ler Stephan Kunz zu, der zwischen 1994 und 2002 vier Mal für Liechtenstein an Olympischen Spielen teilnehmen konnte.

Programm Freitag: Eintreffen bis 22:00 Uhr, Briefing. Samstag: Riesenslalom (9:30), Skispringen (13:00), Curling (16:30). Ab 20:00 Dinner. Sonntag: Langlauf (9:30), Schwimmen (12:30). Ab 14:00 Videovorführung und Siegerehrung.

Stephan Kunz war ursprünglich deutscher Staatsangehöriger, wuchs im «Ländle» auf und besuchte ab 16 Jahren in Rickenbach (Kanton Schwyz) das Lehrerseminar. Dort entstand der Kontakt – nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten im Liechtensteinischen Skiverband – zu Urs Schmidig (SAS Bern), welcher Stephan Kunz den Anschluss ans Studentenkader und später in den SAS Zürich herstellte.

Stephan Kunz entwickelte sich stark, und er war das Trumpf-Ass an Schweizermeisterschaften, das für und mit dem SAS zahlreiche Einzel und Teammedaillen gewann. Vier Mal Olympia Auf einer Radtour von Oslo ans Nordkapp kam Kunz 1993 auf die Idee, die Liechtensteinische Staatsbürgerschaft zu beantragen und fürs «Ländle» in Lillehammer an den Start zu gehen. Das Vorhaben war ehrgeizig, aber es gelang. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde Stephan Kunz Langlaufprofi und startete bis 2002 an drei weiteren Olympischen Spielen und auch an Nordischen Weltmeisterschaften. Mit dem SAS blieb Kunz stets verbunden – nicht am Stammtisch, sondern über die Loipe! Egg

Salt Lake 2002 war die letzte Olympia­ teilnahme von Stephan Kunz. Archiv

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JungfrauStafette Sicherheit Sécurité Sikkerhet

Skihelm und «Fahren mit Köpfchen» setzen sich durch

«Oben ohne» ist total out! Wer vor 20 Jahren mit einem Skihelm auf die Piste ging, war entweder Rennfahrer oder der totale Exot. Diese Zeiten haben geändert: Heuer waren die Helme der gängigsten Grössen in den Sportgeschäften nach wenigen Wochen ausverkauft, und Mitte Januar sprachen sich in einer Blick-Umfrage sogar 58 Prozent für ein Helm-Obligatorium aus. «Oben ohne» ist in zweierlei Hinsicht völlig out: Einerseits schützten sich kluge Köpfe heute auch auf der Skipiste, und zweitens macht Skifahren mit Hirn mehr Spass als ohne. Denn damit gibt es wesentlich weniger Unfälle. Die Suva appelliert mit einer leicht makaber angehauchten Kampagne an die Schneesportler, sich mit Grips (statt Gips) auf der Piste zu bewegen. Kampagnenmodels sind von Kopf bis Fuss eingegipste Skifahrer, die in diversen Skigebieten die Blicke auf sich ziehen. PD / Red

Am 2. Juni 2007 findet zwischen Zürich, dem Birrfeld und dem Gebiet Jungfraujoch/Eggsihorn, Fiesch, Sion und Lausanne ein weltweit einzigartiges polysportives Spektakel statt. Die Jungfrau-Stafette – mit Start und Ziel in Zürich – lebt neu auf. Zwischen 1931 und 1939 organisierte die Zeitung «Sport» ein wagemutiges Rennen mit Läufern, Radfahrern, Flugzeugen, Skiabfahrern, Motorrädern und Sportwagen. Für Piloten und Flugzeuge galt als grösste Herausforderung das Überqueren des 3454 Meter hohen Jungfraujochs. Der Zweite Weltkrieg stoppte die Weiterführung dieser abenteuerlichen Stafette. Egg Der SAS plant, bei der Neuauflage im Jahre 2007 eine Equipe zu stellen. Aus diesem Anlass werden SAS-ler gesucht, die vor dem Zweiten Weltkrieg in einer damaligen SAS-Mannschaft mit von der Partie waren und dem heutigen Team den historischen Kontext dieses Traditionsanlasses schildern können. SAS-Zentralpräsident Marc Russenberger nimmt Hinweise und Dokumentationen gerne entgegen.

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Nordisch Nordique Nordisk

Bettina Gruber

Benebelt vom Nebel

Letztes Jahr durfte Bettina Gruber die Schweizer Farben an der Junioren-WM vertreten und holte gleich zwei SM-Titel, dennoch wurde die SAS-lerin aus dem Swiss-Ski-Kader rausgeworfen. So trainierte die Medizinstudentin auf eigene Faust, mit dem SAS und dem Bündner Skiverband: Sie schaffte trotz diesen erschwerten Bedingungen die Qualifikation für die U23-WM. Auf dieser Doppelseite berichtet Bettina Gruber über ihre Erlebnisse in Slowenien.

Von Bettina Gruber

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Sa 28. Januar: Dichter Nebel! Eigentlich hätte man mit einer 6bis 7-stündigen Fahrt nach Kranj (Slowenien) rechnen können, aber nach grösseren Verkehrsstaus, kleineren Umwegen und Pinkelpausen belief sich unsere Reisezeit schlussendlich auf knappe 8,5 Stunden. Leider war dies jedoch noch lange nicht das Ende unserer Fahrt. Erst in dunkler Nacht und dichtem Nebel fanden wir unsere Unterkunft dann doch noch – eine knappe Stunde und nicht wenige Sackgassen später.

Wohl der Athleten hatten sich die Organisatoren mit einem riesigen Aufwärmzelt, Massagetischen und Verpflegung echt übertroffen. Nach einer kurzen Streckenbesichtigung und Skitest, ein erster Eindruck der Lage: +5 Grad, 80% Feuchtigkeit, eher «stumpf» bei weicher LoiSo 29. Januar: Am Start zu stehen pe und nebligViel Nebel... und darauf zu warten diffusen SichtNach einem aus­ verhältnissen. giebigen Frühbis die ewig langen 15 Nicht gerade stück stand erst Sekunden zur vorher gedas, was man einmal eine Bestarteten Läuferin endschätzt, wenn sichtigungstour lich vorbei sind, macht man seit 2 Modes Renngelänecht nervös.» naten nur von des an (Da­bei Sonnenschein erwies sich die düstere neblige Landschaft als idea- und «Blausuper-Pulverbedingunles Gelände für Irrfahrten und weck- gen» verwöhnt wurde, aber gete leise Sehnsucht nach unseren mäss dem Wetterbericht sollte sich einwandfrei beschrifteten Schwei- die Lage anfangs Woche bessern. zer Strassen). Jedenfalls zeigte sich, dass sich auch aus einer ge- Mo 30.Januar: Nebel mit 20m Sicht wöhnlichen Ackerwiese und ein Tja, ich würde sagen, heute ist die paar kleinen Waldschneisen eine Sicht nur noch knappe 20 Meter! kupierte und kurvenreiche Strecke Gut, dass da die Strecke mit oranzaubern liess. Dass dafür Start und gen Netzen und Fahnen markiert Zieleinlauf eher klein ausfielen, war ist. Der heutige Tag stand natürlich ein bisschen schade, aber für das ganz im Zeichen der RennvorbereiUnser Hotel in einem abgelegenen «Kaff» namens Crngrob erwies sich jedoch als sehr komfortabel und gemütlich. Und spätestens nach dem Abendessen war jedem klar, dass wir es nicht besser hätten treffen können.

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Nordisk Nordique Nordisch

tung auf den morgigen Sprint mit allem «drum und dran»: Skitests, nochmalige Streckenbesichtigung, Skivorbereitung, kurzes Nachmittagsjogging und zwischendurch viel Beine hochlagern. Doch bevor die ersten Wettkämpfe gestartet wurden, stand natürlich noch die offizielle Eröffnungszeremonie auf dem Programm, wie sich das für grössere Anlässe in diesem Rahmen gehört. Dass dabei die Schweizer Delegation dies als Anlass für einige Freudentänze und Spässe nutzte, liess nur hoffen, dass in den nächsten Tagen noch einiges zum Feiern anfallen würde. Di 31. Januar: Nebel im Rennen Puh! Am Start zu stehen und darauf zu warten, bis die ewiglangen 15 Sekunden zur vorher gestarteten Läuferin (die natürlich im Nebel verschwindet...) endlich vorbei sind, um dann mit maximalem Speed und vollem Krafteinsatz die knapp 1000m lange Strecke in rasendem Tempo abzufliegen, macht echt nervös. Das mit abfliegen und vollem Krafteinsatz klappte leider nicht ganz, wie ich bald feststellen musste. Bei einer stellenweise bis zu 20cm tiefen Strecke musste man es eher als den Berg hinaufkriechen bezeichnen, was eigentlich nicht im Sinne eines Sprints wäre. Ich fühlte mich dann auch ähnlich wie bei einem Moorlauf im Herbst, nachdem es zwei Tage ununterbrochen heruntergeregnet hat «was abamag». Im Ziel war mir dann auch sofort klar, dass ich diesen Prolog echt verpatzt hatte, auch wenn ich mit den Bedingungen nicht so zu recht kam. Die Ent-

täuschung über den 39. Rang war dann auch gross, aber nach einem feinen Mittagessen mit Tiramisu als Dessert geht es jedem ein bisschen besser. Mi 1. Februar: Benebelt Heute hatte ich zwischen durch echt das Gefühl die Sonne würde sich wieder einmal zeigen. Naja fast. Für uns hiess es jetzt erholen und vorbereiten auf den nächsten Einsatz am Donnerstag, die 10 km Klassisch mit Einzelstart. Dank den Junioren, die bei den Jungs ein wenig überraschend eine Bronzemedaille holten, gab es am Abend gar noch einiges zu feiern und für jeden ein Gläschen Champagner – aber benebelt war ich davon nicht! Do 2. Februar: Sonnenstrahl im diffusen Nebel? Da aufgrund der Bedingungen (immer noch sehr weich und tief) nach FIS-Punkten gestartet wurde, war ich eher im hinteren Teil der Startliste (Startnummer 37) anzutreffen. Wohl verstanden, die Besten starteten natürlich zuerst! So erhielt man dann mit Nummer 37 Zwischenzeiten wie: «30. Rang, weiter so...» oder «5 Sekunden auf 28» usw. – was im Moment nicht gerade sehr aufbauend tönt, bei genauerem Nachdenken aber bedeuten würde, dass man 7 Leute, die nach FIS-Punkten stärker eingestuft sind, hinter sich gelassen hat. Aber wer hat schon Zeit zum

denken und geschweige denn genug Sauerstoff dazu während eines Rennens? Leider habe ich einen Rang unter den ersten 30. knapp verpasst, was bei diesem starken Feld nicht so schlecht gewesen wäre. Mmmh, war das nicht ein Sonnenstrahl der da meine Nase kitzelt? Oder doch eine Halluzination??? Fr 3. Februar: Bye bye Nebel! Für mich war die U23 WM nun gelaufen, denn zum Dessert dieser Woche hiess es für mich nicht Doppelverfolgung wie für die anderen, sondern ich durfte am Samstag am Sprintweltcup in Davos starten. Trotz meiner eher mässigen Vorstellung vom Dienstag. So fuhr ich dann zusammen mit den Dänen (ich musste mir meine Reise nach Hause selber organisieren) gemütlich und ohne Stau oder Umwege bei prächtigem Sonnenschein Richtung Schweiz, während die anderen immer noch in dichtem Nebel vergeblich auf die ersten Sonnenstrahlen dieser Woche warteten. Freude auf Davoser Sonne Ich freue mich auf den nächsten Tag. Auf die Sonne und auf meinen allerersten Weltcup-Einsatz. Und das in Davos, bei jenen Bedingungen die mir ein bisschen besser liegen – nicht nur wegen dem Sonnenschein!.

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Nordisch Nordique Nordisk

Studentenkader Nordisch, Saison-Halbzeitbilanz

Vor allem Bettina Gruber erreichte ihr Primärziel Bettina Gruber aus dem SAS Olympia/WM-Projekt qualifizierte sich dank ihren guten Leistungen in den Continentalcups für die U23 WM in Kranj (SLO), die vom 30. Januar bis 5. Februar gleichzeitig mit der Junioren WM stattfand. Damit erreichte sie eines ihrer Saisonziele klar. Die Olympiaqualifikation verpasste sie hingegen. Die beiden anderen Athleten aus dem SAS Olympia/WM-Projekt, Gaudenz Flury und Andrea Florinett, schafften trotz grossem Einsatz und guten Resultaten die Qualifikation für die olympischen Winterspiele in Turin nicht. Sie setzen nun ihren ganzen Elan auf die WM 2007 in Sapporo.

Dank ihren guten Resultaten in Ziel Olympiade in Turin 2006 den Continentalcups qualifizierte und WM in Sapporo 2007 sich Bettina Gruber für die U23 WM Die Qualifikationskriterien für die in Kranj (Slowenien). Sie erreichte Olympiade waren sehr hoch angesetzt (siehe damit ihr wichrechts) und es tigstes SaisonFür ‹Nicht-Swiss-Skiwar von Anfang ziel. Kaderathleten› ist es an klar, dass es Die Olympiafür das Bündquali hingegen viel schwieriger, sich für ner Trio Bettina verpasste sie. Olympia zu qualifizieren, Gruber, GauAls 20 jährige weil sie für die Qualidenz Flury und Läuferin steht rennen anfangs Saison Andrea Florisie aber auch nicht gesetzt sind.» nett schwierig erst am Anfang werden würde, ihrer sportlichen Karriere, und die nächste in den wenigen Monaten der VorOlympiade ist bereits in vier Jah- bereitung die Qualifikationshürde ren! Bei den Renneinsätzen an der zu schaffen. Dazu kommt, dass es U23 WM im Skatingsprint und über für Athletinnen und Athleten, die

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Andrea Florinett (l.) und Gaudenz Flury schafften die Olympiaqualifikation nicht. zVg

10 Kilometer Klassisch lief es ihr nicht ganz wunschgemäss (siehe Artikel auf der vorherigen Seite). Gleich nach der U23 WM stand sie auch am Start des Weltcupsprints vom 4. Februar in Davos, den sie im 50. Rang beendete. Bei ihr ist nun vorerst Erholung von den strapaziösen Rennen und das Auffüllen der Energiespeicher angesagt. Denn schliesslich ist erst die Hälfte der Saison vorbei und Bettina hat sich weitere gute Platzierungen in den Continentalcups und auch an den Schweizermeisterschaften vorgenommen. Für die nächste Saison sind ganz klar die WM in Sapporo (Japan) das grosse Ziel.

keinem Kader von Swiss Ski angehören, ungleich schwieriger ist, sich zu qualifizieren, weil sie nicht bereits anfangs Saison für die Qualifikationsrennen gesetzt sind. Zudem gelten teilweise unterschiedliche (!) Qualifikationsmassstäbe für Mitglieder der Regionalkader und Athletinnen und Athleten von Swiss Ski. Saisonauftakt misslang Den Saisonauftakt der Sprinter in Düsseldorf (Deutschland) verpasste Gaudenz Flury, weil er im Schweiz-internen Qualifikationsrennen auf dem Diablerets Gletscher (!) unterlag. Am Auftakt der Coop City Sprintserie in Luzern scheiterte er ganz knapp im Halbfinal. Er hoffte trotzdem auf eine Nominierung für den Weltcup in Kanada. Doch Swiss Ski nahm nur die zwei Sprintspezialisten Christoph Eigenmann und Peter von Allmen nach Übersee mit, die beide dem Nationalkader angehören. Diese erliefen sich dort auch die ganze bzw. «halbe» Olympia-Qualifikation. Für den Weltcup in Nove Mesto (Tschechische Republik) wurde – dank dem guten Prolog im Citysprint in Olten – der C-Kader Läufer Andreas Waldmeier (und eben nicht Gaudenz Flury) aufgeboten. Im Januar startete Gaudenz mit einem Aufgebot von Swiss Ski am Continentalcup in Oberstdorf (Deutschland), wo er als bester Schweizer den 7. Platz erreichte. Am Citysprint in Sion belegte er hinter dem Sieger Peter Von Allmen den 3. Platz. Die letzte Chance sich doch noch für Turin zu qualifizieren, war der Weltcup in Davos vom 4. Februar. Dort verpasste er aber als 38. des Prologs die Viertelfinals knapp und der Traum von Turin war somit ausgeträumt. Es zeigte sich, dass Gaudenz nahe an der Spitze ist, aber das letzte Quäntchen Spritzigkeit und Glück noch fehlt. Über Continental-Cup Andrea Florinett startete am Continentalcup von Toblach (Italien) mit

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Nordisk Nordique Nordisch

Kommentar

Rang 21 respektabel in die neue Saison. In den darauf folgenden Continentalcups wollte er diese Leistung noch verbessern, um sich für einen Weltcupstartplatz zu empfehlen. Doch anstatt eine Steigerung folgte ein Rückschlag. Hauptgrund war wohl, dass er in seinem ersten Profijahr viel mehr Zeit zum Trainieren hatte als während des Studiums und dadurch prompt zu viel machte. Er reagierte darauf mit einer ruhigeren Phase mit viel Regeneration und bestritt nur noch nationale Rennen und die Bündnermeisterschaften, wo er einmal Silber und einmal Gold gewann. Mitte Januar kam er wieder gut in Form. Als jeweils drittbester Schweizer mit den Rängen 15 und 19 im Continentalcup von Oberstdorf (Deutschland) rechnete er sich einen Startplatz für den Weltcup aus, der ebenfalls in Oberstdorf auf dem Programm stand. Doch da Swiss Ski trotz höherem Startplatzkontingent nur zwei Startplätze in Oberstorf vergab, wurde nichts aus einem Einsatz.

Hinweis

Komische Praxis von Swiss-Ski Hier stellt sich auch die Frage, wie Athletinnen und Athleten die harten Selektionen schaffen sollen, wenn sie trotz freiem Kontingent nicht an den Start gehen dürfen. Letzte Möglichkeit für Andrea die Qualifikation für Turin doch noch zu schaffen, war der 15 km Klassisch Lauf am Weltcup in Davos. Seine Leistungsfähigkeit wurde aber durch eine Woche Krankheit kurz vor dem Start in Davos stark reduziert, womit leider nur ein enttäuschender 73. Rang resultierte. Die Rennen haben gezeigt, dass Andrea ein grosses Potenzial besitzt, aber die Gratwanderung im Spitzensport bezüglich Trainingsumfang oder Krankheitsanfälligkeit sehr schmal ist. Andrea setzt nun alles daran, weiterhin Top Resultate in den Continentalcups zu erreichen und eine Medaille an den Schweizer Meisterschaften zu erlaufen (er ist amtierender Schweizer Meister im Sprint). Alexandra Strobel

Swiss-Ski

Selektionskriterien Langlauf für die Olympiade Torino 2006, Männer: Sprint: Weltcup 2x Rang 1-16 oder 1x Rang 1-8. Distanz: Weltcup 1x Rang 1-16 oder 2x Rang 1-25 oder Continentalcup 1x Rang 1 mit Bestätigung einer Platzierung unter den ersten 25 im Weltcup. Frauen: Sprint: Weltcup 2x Rang 1-12 oder 1x Rang 1-6. Distanz: Weltcup 1x Rang 1-10 oder 2x Rang 1-20 oder Continentalcup 1x Rang 1 mit Bestätigung einer Platzierung unter den ersten 20 im Weltcup.

Unterstützung ist sehr wichtig! Auch wenn keinem Mitglied des SAS Olympia/WM-Projekts die Qualifikation für die Olympiade 2006 in Torino geglückt ist, ist es wichtig, diese bzw. auch andere Talente, die sich aufdrängen, mit allen verfügbaren Mitteln zu unterstützen. Denn der Weg zum Erfolg ist lang und kann nicht in einer halben Saison oder ein, zwei Jahren erreicht werden. Nur mit

einem kompromisslosen Einsatz über mehrere Jahre von Seiten der Athletinnen und Athleten, aber auch einer gesicherten finanziellen Unter­ stützung und einem «stimmigen» Umfeld ist der Weg zum Erfolg möglich. Darum ist die weitere Unterstützung des Olympia/WMProjekts, das vorläufig bis zur WM 2007 in Sapporo läuft, sehr wichtig. Alexandra Strobel

Right To Play

Weniger Geld für Schweizer Langlauf

Auch Coop City Sprints engagieren sich für Right To Play

Die Disziplinen nordische Kombination und Langlauf müssen nächsten Winter mit weniger Geld auskommen. Wie Swiss Ski Direktor Hansruedi Laich in Davos ausführte, wird das Budget in der Kombination um satte 25 Prozent auf 600 000 Franken reduziert. Die Langläuferinnen und Langläufer müssen die Kosten von 1,3 Millionen Franken, sehr zum Ärger von Disziplinenchef Michel Antzemberger, um weitere 10 Prozent senken.

Eine Woche vor dem ersten Coop City Sprint der Saison in Luzern, gaben die Veranstalter die Zusammenarbeit mit der von Athleten getragenen, internationalen humanitären Organisation Right To Play (RTP) bekannt.

Auch ist die Zukunft des Franzosen momentan noch nicht geklärt: Antzemberger will die nach dem Rückzug von Herrentrainer Erwin Lauber entstandene Doppelfunktion in dieser Form auf keinen Fall weiterführen. Quelle: Neue LZ vom 6. Februar 2006

Die Partnerschaft will die Bekanntheit von Right To Play fördern und in die Schweizer Städte der Coop City Sprints tragen. Die Verbundenheit wird mit dem Right To Play Logo auf der Startnummer, zusammen mit dem Titelsponsor Coop City, manifestiert. Die Sportanimation für Kinder ist ein wichtiges Anliegen der Coop City Sprints. Bei allen Sprints lernen Dutzende von Kindern den Langlauf sport am Kinderplausch-Nachmittag kennen. SB

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«Was tun, wenn am Ende des Geldes noch so viel Saison übrig bleibt»!

Der nicht ganz unentscheidende Dativ!

Die nordischen SAS-ler ritten letzte Saison auf einer Erfolgswelle, aber mit der Verschiebung an die Orte des Erfolges war es so eine Sache. Denn der Nordisch-Bus vermochte nicht ganz mit den Leistungen des Teams mitzuhalten. Die gefundene Lösung erinnert an die Üblichkeiten im Fussball-Trainergeschäft: Der Bus wurde ausgewechselt. Von der Sache her betrachtet ein durchaus richtiger Entscheid, aber mit finanziellen Folgen (auch das

erinnert ans Fussballgeschäft) – denn bei der Auflösung des Leasingvertrages wurde jeder Kratzer in Franken und Rappen in der Schlussabrechnung sichtbar. Nordisch-Chefin Alexandra Strobel hatte ihr Bus-Budget 2005/2006 somit praktisch vor dem ersten Rennen aufgebraucht und stand vor einer mässig lässigen Situation: «Was tun, wenn am Ende des Geldes noch so viel Saison übrig bleibt!». Egg

Die Mobiltelefone waren in Engelberg fast zahlreicher an den Ohren oder auf den Tischen als SASPullover an den Stühlen hingen. Und die neue Technik wurde für viele zum rettenden Helfer, um die Strassenzufahrt zum Hotel Terrace (hoch am Hang oben) oder den Weg zum Hotel Engelberg (in der Fussgängerzone unten im Dorf) zu finden. Obwohl: Wirklich nötig war diese Art von «Rettung» nicht in allen Fällen, wie nachfolgendes Beispiel zeigt:

Skisprung an der SHM?

Skisport ist sexy

Die Sparte Skisprung ist an den Schweizer Hochschulmeisterschaften Stoos nicht vertreten. Die offizielle Begründung könnte sein: «Mangels Schanze und mangels Teilnehmerinteresse!». Bei der Anreise wird man allerdings stark auf Skispringen eingestimmt. Die Stoosbahn (siehe Bild unten) ist fast steiler als die steilste Sprungschanze der Welt. Und von der Shilouette könnte diese Bahnanlage durchaus auch eine Schanze sein. Nur der Auslauf (direkt ins Tobel der Muota) passt nicht ganz... Egg

Dem Skisport haftet bei Eiskunstlauf- und Kunstturnfans etwas der Ruf an, nicht unbedingt «sexy» zu sein, weil die Athletinnen und Athleten in einem schlüpfrigen Anzug, unter Helm und hinter Skibrille, geschützt von allen möglichen Protektoren in Aktion sind. Aber es gibt sie, die Ausnahmen – der unten stehende Schnappschuss vom Pentathlon 2005 beweist dies mit aller Deutlichkeit! Egg

«Hallo, wo bist du? Steckst du noch im Stau?» – «Nein, ich kam eigentlich gut durch. Und wie ging und steht es bei dir?» – «Ich bin gerade beim Essen. Und du?» – «Ja, leider noch nicht ganz. Aber ich bin jetzt gerade im Engelberg angekommen!» – «Ah, dann musst du einfach (...) und dann links (...) und rechts (...) und links (...) und geradeaus (...) und wenn du reinkommst links die Treppe hoch (...)» – «Hallo! Ist gut. Stopp!! Ich bin ja da!!! Ich bin im Engelberg – und (dreht sich um) ich sitze übrigens zwei Tische hinter dir...» Egg

Und bei genauem Hinschauen ist sogar die knappe Badehose erkennbar, die im Hinblick auf die anstehende Schwimmdisziplin mit auf die Skipiste durfte...

Kommunikationsprobleme im SAS-Zentralvorstand Der SAS-ZV hält alle zwei Wochen eine Telefonkonferenz ab. Als Swisscom die Einwählnummern änderte, brach das nackte Chaos aus. Mit der grössten Verspätung stiess aber jener Teilnehmer hinzu, der sich von Zuhause aus mit einem nicht gerade modernen Telefon einzuwählen versuchte. «Drücken sie bitte die RauteTaste...» wurde für ihn zu einem längeren «Slalom» durch den nett helfenden Swisscom-Helpservice! Egg

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Chips

Martin Hauser hatte fast alles im Griff...

Martin Hauser a presque tout sous contrôle...

Welcome Maura – ein weiteres ZV-Baby!

Ein SAS-Zentralsekretär hat seinen grossen «Auftritt» jeweils am SASOpening: Martin Hauser hatte den Eröffnungsevent mit seiner Crew perfekt organisiert und fast alles im Griff. Die Logistik klappte prima, lediglich die Bestechung von Petrus war ihm nicht gelungen. Aber dass rund zwei Drittel (!) der Anmeldungen nach dem offiziellen Anmeldeschluss eingetroffen waren, bereitete ihm ein paar schlaflose Nächte. Und die kamen in einem Bruchteil einer Sekunde auch in Engelberg zum Ausdruck!

Le SAS-Opening représente en général «l’événement» pour un secrétaire du CC: Martin Hauser et son équipe ont organisé le week-end d’ouverture de la saison de manière parfaite; ce dernier a presque tout eu sous contrôle: Toute la logistique a fonctionné à merveille. Le fait que deux tiers des inscriptions lui soient parvenues après le délai officiel lui a toutefois procuré quelques nuits blanches. Ces dernières l’ont d’ailleurs visiblement rattrapé lors de la soirée du vendredi.

Alexandra Strobel ist am 22. Dezember 2005 Mami geworden: Maura (2990g / 49cm / 40db) darf ihre ersten Monate im Schnee geniessen. Denn die ZV-Nordisch-Chefin und ihr Ehemann Tobias Kliese hatten sich bereits vor der Geburt entschieden, diesen Winter in der Ferienecke der Schweiz zu verbringen – Alexandra interpretiert den Begriff «Mutterschaftsurlaub» also sehr wörtlich und ist in Klosters so viel im Schnee wie seit langem nicht mehr. Egg

Unser Schnappschuss (siehe Bild unten) vom Eröffnungsabend zeigt einen «völlig geschafften Martin Hauser, der mit verdrehten Augen, einer noch verdrehteren Hand und zwei Flaschen in der anderen Hand den Anwesenden zu erklären versucht, wie sie die Voucher einlösen müssen und wo sie den Schnee im Skigebiet finden», wie der Berner SAS-ler Jörg Roth lachend und in blumigen Worten diese Aufnahme kommentierte – wissend, dass der Eindruck bei einem Schnappschuss durchaus auch mal etwas täuschen kann... Egg

Un petit instantané, volé à l’occasion de la soirée inaugurale, fait état d’un Martin Hauser épuisé qui, avec un regard totalement tordu et une main encore plus tordue, la deuxième main étant occupée à tenir deux bouteilles, tente d’expliquer à l’assistance de quelle façon il est possible de profiter des bons et dans quelle partie du domaine skiable la neige peut être trouvée. Telle fut du moins le commentaire du SAS-ler bernois Jörg Roth à la vue de cette scène, conscient du fait que l’impression laissée par un instantané tel que celui-ci peut-être parfois bien distante de la réalité. Egg / GF

Der Gelbe geht in Pension Es gibt Leute, die wechseln ihre Unterhosen oder Skianzüge so oft wie andere ihre Partnerinnen. Nicht so SAS-Vizepräsident Ivan Wagner (rechts im Bild). Er und sein gelber Skianzug (bereits nicht mehr im Bild) waren an SAS-Wintersportanlässen während Jahren ein gern gesehenes Paar. Nun hat der Gelbe, ganz im Unterschied zu seinem Besitzer, das Pensionsalter bereits erreicht! Gemäss Auskunft des Bundesamts für Sportkleider liegt das Rentenalter für männliche Skianzüge nicht ganz bei 65 Jahren, sondern wird im Unterschied zur AHV individuell und typabhängig festgelegt... Egg

Martin Hauser. Egg

Das Bundesamt für Kultur klärt zur Zeit gerade ab, ob Ivan Wagners legendärer gelber Skianzug dem Skimuseum am Holmenkollen vermittelt werden kann. Dort würde er einen Ehrenplatz neben Birger Ruuds Sprungpullover und Kjetil André Amonts Rennkombi erhalten.

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Schweizer Hochschulmeisterschaften Championnats suisses universitaires Sveitseriske Høygskolemesterskap

SHM Alpin/Nordisch auf dem Stoos, 6.-9. März 2006

Rüstiger Senior spürt den Frühling im Winter Der Countdown zu den 80. Schweizer Hochschulmeisterschaften alpin und nordisch läuft. Vom 6. bis 9. März werden Alpine und Nordische bereits zum zweiten Mal auf dem Stoos um Medaillen kämpfen.

Disziplinen & Zeitplan Langlauf Di, 7.3.: Damen 5 km Klassisch / Herren 10 km Klassisch (Einzelstart). Mi, 8.3.: Damen 10 km Skating / Herren 15 km Skating (Massenstart).

Neue Startzeit für gegenseitige Besuche Die Reaktionen, zur gleichen Zeit Bei den Nordischen werden Renam gleichen Ort alpine und nor- nen in der klassischen und freien dische Wettkämpfe auszutragen, Technik ausgetragen sowie ein waren bei den Athleten, Helfenden Teamsprint. Einzige Änderung ist und Sponsoren sehr positiv. Mit die Verlegung der Startzeit am grossem Elan ging das Organisati- Mittwoch auf den Nachmittag. Die onskomitee um Röbi Horat deshalb Absicht ist, damit einen grössean die Planung und an die Umset- ren Anreiz für den gegenseitigen Besuch der Alpinen bei den norzung der erhaltenen Anregungen. dischen Wettkämpfen und Prominente Laut OK-Chef hat umgekehrt zu Bei den alpinen auch die Trainer-Leschaffen. Bewerben werden neu zwei gende Karl Frehsner als Riesenslaloms Norweger Helfer zugesagt.» und zwei Superkommen G ausgetragen. Das Interesse Als prominenter Vorfahrer konnte für die Titelkämpfe auf dem Stoos Raphael Fässler, der Junioren- ist gross. So hat die Sektion SAS weltmeister im Slalom von 2004, Norge aufgrund der begeisterten gewonnen werden. Auch weitere Reaktionen der letztjährigen vier

«

Do, 9.3.: 2er TeamSprint Skating: Damen 4 x 1 km / Herren Skating 6 x 1 km (Massenstart). Ski alpin Mo, 6.3.: Super-G Nr. 1 (SHM Titel). Di, 7.3.: Super-G Nr. 2. Mi, 8.3.: Riesenslalom Nr. 1. Do, 9.3.: Riesenslalom Nr. 2 (SHM Titel). Teilnahmeberechtigung

Kosten nach Tagespauschale

Anmeldung / Anmeldeschluss

Langlauf: Studierende an Unis/ Fachhochschulen, GymnasiastInnen (ab 16 Jahren), AH’s und Absolventinnen von Unis/FHs.

Langlauf: Die Tagespauschale von CHF 90.- beinhaltet Unterkunft mit Vollpension sowie die Tickets für die Bergbahn.

Ski alpin: Studierende an Unis/FHs sowie festgelegte Quote von TeilnehmerInnen der Regionalverbände und Swiss Ski. Da die alpinen Rennen zur Kategorie FISUNI-Rennen gehören, sind GymnasiastInnen und AH’s nicht startberechtigt.

Ski alpin: Die Tagespauschale von CHF 120.- beinhaltet Unterkunft mit Halbpension, Startgeld und Tickets.

Die Anmeldung für Studierende erfolgt über die Verantwortlichen der Hochschulen. AH’s und GymnasiastInnen melden sich bitte für die Langlauf-Rennen individuell mit dem SHM- Anmeldeformular an

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prominente Helfer sind dabei. Laut OK Präsident Röbi Horat hat die Trainerlegende Karl Frehsner provisorisch als Helfer zugesagt.

Die jeweilige Hochschule übernimmt für ihre Studierenden einen grossen Teil der Kosten.

Download des Formulars und weitere Infos im Internet: www.shm-ski.ch. Anmeldeschluss ist der 24. Februar 2006.

TeilnehmerInnen im Langlauf bereits 16 AthletInnen (6 Alpine und 10 Nordische) vorangemeldet. Interesse an einer Teilnahme haben auch das iranische, griechische und zypriotische Alpin-Team bekundet. Neues, attraktives Nachmittagsprogramm Neben den eigentlichen Wettkämpfen wird neu von Stoos Tourismus ein attraktives Nachmittagsprogramm mit alternativen Sportaktivitäten wie Airboard, Badminton und Kegeln oder verschiedene Wellnessmöglichkeiten angeboten. Ausserdem wartet der Mittwochabend mit vielen Überraschungen auf. Alexandra Strobel Im Sponsoringbereich wurde mit Victorinox ein neuer Hauptsponsor gewonnen. Zudem haben viele der letztjährigen Sponsoren ihr Engagement erneuert und neue Sponsoren stiessen dazu. Detaillierte Informationen sind im Programmheft, das in dieser Ausgabe des SAS-Magazins beigelegt ist, zu finden. Oder im Internet. www.shm-ski.ch


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Jack Heuer passe à l’écran dans le film «Live Fast – Die Young» sur la vie de Jo Siffert

«Heuer» Pionnier du Sponsoring Dans le documentaire «Live Fast – Die Young» sur la vie du coureur automobile Fribourgeois Jo Siffert (19361971), le SAS-ler de Berne Jack Heuer apparaît sur le grand écran. Avec sa société de montres «Heuer», il fut

Business et même les sponsors individuels étaient recherchés. Jack Heuer a eut le courage vers la fin des années soixante de miser sur la Formule 1 qui devenait de plus en plus populaire.

à l’époque l’un des premiers sponsors de la Formule 1. Jo Siffert affichait les couleurs et le logo «TAG Heuer» sur son bolide et il portait à son poignet une montre Heuer. Le contrat conclut entre Jo Siffert et Jack Heuer (CEO dans son entreprise familiale depuis la moitié des années soixante jusqu‘en 1982) débuta en novembre 1968. A l’époque de l’amateurisme olympique, le sponsoring sportif n’existait pas encore et les pilotes de course constituaient les premiers professionnels. Pour eux la publicité faisait partie intégrante du

Le documentaire «Live Fast – Die Young» est sorti le 22 décembre 2005 au cinéma. Durant cette année il sera normalement disponible sur DVD.

Siffert au sommet e la popularité Le Fribourgeois Jo Siffert était un héro national, qui durant les années soixante avait réussi à quitter la misère familiale de la ville basse de Fribourg pour se hisser au sommet de la haute société. «Il venait du peuple et avec ses aires sympathiques il était par tous très apprécié», se remémore Jack Heuer: «Les conditions optimales étaient réunies pour tenter un concept de sponsoring, même si la course automobile restait un sport à haut risque, ce qui se confirma par la

mort de Jo Siffert». Le documentaire «Live Fast – Die Young» retrace la vie du pilote de course Jo Siffert sur la base de documents originaux et de témoignages d’amis qui lui étaient très proche. Jack W. Heuer apparaît une demi-douzaine de fois à l’écran. A Morat, à l’hôtel ou Jo Siffert s’est marié, Jack Heuer retrace calmement et objectivement comment fut conclu le contrat de sponsoring avec le pilote. Malgré les trois décennies qui nous séparent de la disparition tragique de Jo Siffert, les souvenirs de Jack Heuer son très émouvants et le touchent toujours autant. Car Jo Siffert ne fut pas seulement un partenaire mais il était aussi un véritable ami. Egg / Marc Walpoth Der deutschsprachige Text befindet sich auf der nächsten Doppelseite.

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Jack Heuer als Zeitzeuge im Film «Live Fast – Die Young» über Jo Siffert

«Heuer» als Sponsoring-Pionier Im Dokumentarfilm «Live Fast – Die Young» über den Freiburger Autorennfahrer Jo Siffert (1936-1971) ist Jack Heuer (SAS Bern) auf der Leinwand zu sehen. Mit seiner Uhrenfirma «Heuer» war er damals einer der ersten branchenfremden Sponsoren in der Formel 1.

Von Roli Eggspühler

Hinweise 1 Jack Heuer (SAS Bern) trat 1958 ins Familienunternehmen ein und war von Mitte der sechziger Jahre bis 1982 CEO in seinem Familienunternehmen Heuer, das seit 1860 Qualitätsuhren und Chronometer herstellt. Seit 2001 ist Heuer Ehrenpräsident der Firma, welche heute zum LVMH-Luxusgüterkonzern gehört. 2 Der letzte «GP der Schweiz» fand 1954 im Bremgartenwald bei Bern statt. Nach der Katastrophe von Le Mans (Frankreich) im Jahre 1955 (als 82 Menschen den Tod fanden) erliess der Bundesrat ein Rundstreckenrennverbot, welches bis heute gilt. 3 Dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) standen in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts Präsidenten vor, die jede auch nur ansatzweise Art von Professionalismus mit Akribie verfolgten: Avery Brundage (IOC-Präsident 19521972), aber auch Lord Killanin (1972-1980) hielten die Zügel sehr straff. Erst unter Juan Antonio Samaranch (1980-2001) erfolgte die schrittweise Liberalisierung.

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Jo Siffert trug das «TAG Heuer»-Logo auf seinem Rennoverall und eine Heuer-Uhr am Arm – den Kontrakt zu dieser Zusammenarbeit besiegelten Jack Heuer 1 und Jo Siffert im November 1968. Aus heutiger Optik ist das nichts Aussergewöhnliches. Doch damals war das moderne Sportsponsoring noch nicht erfunden. Jede Art von Geldfluss, sei es als Preisgeld eines Veranstalters oder als Handgeld eines Ausrüsters oder Sponsors, wurde als Verstoss gegen den Amateurstatus 3 geahndet. Diesbezüglich prominentestes Opfer war der Österreichische Ski­ star Karl Schranz, der an den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo als Titelverteidiger von den Wettkämpfen ausgeschlossen wurde. Formel 1: Populär, aber verboten Automobilrennfahrer waren die ersten Profisportler überhaupt, und da herrschten im Unterschied zu den Olympischen Sportarten

So berichtet Jack W. Heuer (SAS Bern) im Film über Jo Siffert. Foto: Egg

andere Gesetze. Werbung war Teil Inseraten warb das Familienunterdes Business, auch individuellem nehmen mit Jo Siffert und Clay ReSponsoring stand nichts im Wege. gazzoni für die stärkende Wirkung Jack Heuer hatte den Mut, auf die von «Bio-Strath» (heute: «Strath») Ende der sechziger Jahre immer po- – weil mit fast allen anderen Sportpulärer werdende, in der Schweiz lern, die für das Zielpublikum aber verbotene 2 Formel 1 zu set- vielleicht sogar einiges passender zen. Das Fernsehen begann life gewesen wären, Werbung nicht zu übertragen, und die Schweizer erlaubt war. Heute ist Bio-Strath fuhren ganz vorne mit. Der char- übrigens persönlicher Sponsor der mante Deutschfreiburger Jo Siffert Orientierungslauf-Weltmeisterin war ein nationaler Held, der sich Vroni König-Salmi (die Schwester in den sechziger Jahren aus ein- des Zürcher SAS-lers Urs König). fachsten, ja gar Zeitzeugen ärmlichen VerJo sagte mir, ich könberichten hältnissen zum ne jetzt nicht mehr Der DokumenWeltstar hochtarfilm «Ligearbeitet hat‹nur› einen Alfa-Romeo ve Fast – Die te. «Er war ‹einer fahren.» Young» beaus dem Volk› Jack W. Heuer (wurde zum Porsche-Fahrer) leuchtet das und mit seiner Rennfahrerlesympatischen Art bei den Leuten sehr beliebt», ben von Jo Siffert über Originalblickt Jack Heuer zurück: «Die ide- dokumente und anhand der Schilale Voraussetzung, um ein Sponso- derungen von Personen, denen ring zu wagen. Auch wenn der Auto- der Freiburger sehr nahe stand. mobilsport, wie man rund um den Jack W. Heuer ist in einem halben Renntod von Jo Siffert weiss, viele Dutzend Sequenzen auf der Leinwand zu sehen: In Fauteuil sitzend Gefahren in sich trägt.» schildert er, wie es seinerzeit zum Sponsoring Sifferts kam und chaAuch «Bio-Strath» machte rakterisiert mit einigen Anekdoten mit Jo Siffert Werbung Selbst Bio-Strath setzte in jener die Geschäftstüchtigkeit des RennZeit auf den Automobilsport. In sportlers.

«

Jo Siffert in seinem Cockpit vor dem Start zum Grossen Preis von England 1969: Nebst «Heuer» war inzwischen auch die Skifirma «hart» als Sponsor eingestiegen. Quelle: TA Magazin Nr. 50


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«Wer Siffert begreifen will, muss Freiburg kennen Wer Siffert begreifen will, muss zehnten an ihren Exkrementen Freiburg kennen, mit allem Zu- profitieren. Und diese Energiebehör. Wir sind also gezwungen, quelle gestattet einen bescheizuerst ein Konterfei von Freiburg denen Fahrpreis, dem schmalen zu skizzieren. (...) Der vorbildli- Einkommen der Unterstädtler anche Seppi soll im Zusammenhang gepasst. (...) In der Oberstadt gibt gesehen werden, eingebettet in es den «Cercle de la Grande Soseine Familie, sein Quartier, sei- ciété» an der Reichengasse, der ne Schule, seine Klasse und Reli- nur Patrizier und Aristokraten aufnimmt – einen gion. (...) Die Lesezirkel der Stadt Freiburg ...wo die de Weck, de Guten Gesellzerfällt in UnDiesbach und von der schaft, wo die terstadt und Weyd Bridge spielten und de Weck, de Oberstadt. ihre Töchter verkuppeln.» Diesbach und Aus der OberNiklaus Meienberg, Journalist von der Weyd stadt gelangt Bridge spieman mit einer Drahtseilbahn, dem «Funiculai- len und ihre Töchter verkuppeln. re», in die Unterstadt. Die Ab­wäs­ (...) Seppi Sif­fert kam ursprüngser der Oberstadt füllen einen lich aus der Unterstadt, aus deren Behälter, der unter der Kabine Elend wurde er in den Erfolg getrieangebracht ist – wodurch diese ben, (...) und via Nürburgring und an Gewicht zunimmt und ihre Kor- Monza hat es ihn in die Oberstadt respondenzkabine in die Höhe zu verschlagen. red ziehen vermag, sobald der Kabi- Dieser Text von Niklaus Meienberg († 1993) dem Jahre 1972 ist stark auszugsweise nenführer die Bremse lockert. In aus wiedergegeben. Aus Anlass der Filmpremiere der Unterstadt werden die Abwäs- von «Live Fast – Die Young» über Jo Sifferts publizierte der «Tages Anzeiger» im ser entleert. (...) Auf diese Weise Leben Magazin Nr. 50/2005 die vollständige Faslassen die barmherzigen Einwoh- sung. Meienberg wurde 1988 mit dem Werkder Max Frisch-Stiftung ausgezeichnet, ner der Oberstadt die Mitbürger in preis 1989 erhielt er den Zürcher Journalistenpreis der «basse ville» schon seit Jahr- und 1990 den Kulturpreis der Stadt St.Gallen.

«

Jack Heuers plötzliches «Upgrade» auf Porsche Die Ausführungen des SAS-lers sind im Film weitestgehend sachlich – auch wenn man spürt, wie diese Erinnerungen bei ihm mehr auslösen, als bloss die Gedanken an diese über drei Jahrzehnte zurückliegende Sponsoringbeziehung. Bei aller Tragik rund um den frühen Tod Sifferts (er starb am 24. Oktober 1971 im Alter von nur 35 Jahren) fehlen aber die humorvollen Passagen nicht: So etwa, wenn Sifferts Schwester aus ihren Jugendjahren erzählt oder Jack Heuer schildert, wie er über Nacht zum Porsche-Fahrer wurde: «Jo sagte mir nach der Vertragsunterzeichnung, nun könne ich nicht

mehr ‹nur› einen Alfa fahren. Er bestand darauf, dass ich einen Porsche haben müsse, wenn ich sein persönlicher Sponsor sei. Denn Jo Siffert fuhr ja im PorscheRennstall», sagt Jack Heuer im Film über Siffert und schmunzelt: «Natürlich hat er mir meinen Porsche persönlich besorgt und als Geschäftsmann über seine Garage verkauft!»

Das sportliche Erfolgsrezept Vroni König – WM 2005 in Japan Goldmedaillengewinnerin im Team Schweiz Als erfolgreiche Orientierungsläuferin braucht Vroni König viel Kraft, Energie und Konzentration. Sie legt Wert auf ein natürliches Produkt, das auch die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt und die Erholungsphasen kürzt und nimmt deshalb Strath Aufbaupräparat für sich und die ganze Familie.

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Der Dokumentarfilm «Live Fast – Die Young» kam am 22. Dezember 2005 ins Kino. Im Laufe dieses Jahres wird er voraussichtlich auf DVD erhältlich sein.

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Gesundheit Santé Helse

Fridli Luchsinger: Langlauftrainer, Landwirt... und MBT-Träger

Balancieren und stabilisieren!

Von Fridli Luchsinger, OSSV Trainer nordic

«Seit drei Jahren trage ich in meiner Freizeit MBT-Schuhe, die ich keinen Moment missen möchte. Als Athlet spürte ich vor allem während der Regeneration den Vorteil des

MBT. Nach jedem Rennen genoss ich diese wohltuende ‹Fussmassage›, hatte merklich weniger muskuläre Beschwerden und fühlte mich schneller erholt. Auch heute – mitt­ lerweile bin ich Trainer und nicht mehr Wettkämpfer – empfinde ich es als Wohltat, die MBT zu tragen. Deshalb habe ich als Trainer meine Athleten motiviert, MBTs zu tragen und empfehle sie speziell beim Auftreten von muskulären Problemen – Langläufer haben vielfach Schienbeinbeschwerden. Auch hier erhoffe ich mir Hilfe und Ausgleichstraining durch den MBT. Mit MBT wird man ständig zum balancieren und stabilisieren aufgefordert. Die kleinsten Haltemuskeln und das Gleichgewicht

Hintergrund

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Die Masai Barfuss Technologie MBT (Masai Barfuss Technologie) bezeichnet eine revolutionäre Footwear, die unsere natürlichen Bewegungsabläufe wie beim Barfussgehen und -stehen auf Naturböden wieder herstellt. Die Masai legen täglich lange Strecken auf natürlichen und unebenen Böden zurück und haben dadurch eine gut geformte Beinmuskulatur, eine perfekte Haltung und sie leiden kaum an Rücken- und Gelenkschmerzen. MBT imitiert das Terrain der Masai und verwandelt den harten, flachen Boden, auf dem wir uns jeden Tag bewegen, in weichen und natürlichen Untergrund. Unsere Muskeln werden dadurch stärker trainiert und müssen die natürlichen Ausgleichsbewegungen durchführen, für die sie ursprün-

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werden dabei ganz unbewusst trainiert. Ich bin überzeugt, dass dies das beste Training ist, um sich auf unebenem Gelände sicher zu bewegen, Stürze zu vermeiden und letztlich ein besseres Körpergefühl zu erlangen. Während meiner täglichen Arbeit als Landwirt muss ich den ganzen Tag Bergschuhe tragen. Die durch das Tragen schwerer Lasten verursachten Muskelverspannungen, konnte ich am Abend durch das Gehen im MBT schnell lockern. So kann ich auch den manchmal auftretenden Gelenk- und Muskelbeschwerden teilweise vorbeugen. Als begeisterter MBTTräger bin ich überzeugt von der Wirkung für die Verbesserung der Körperstabilität und Förderung der Regeneration. Ich kann die MBT-Schuhe nur empfehlen.»

glich angelegt wurden. Die revolutionäre Sohlenkonstruktion und das stetige Training im MBT haben unmittelbare Auswirkungen auf unseren Körper. Bauch, Beine und Po werden geformt, das Gangbild wird verbessert und die Rückenmuskulatur wird gestärkt. MBT wird weltweit von führenden Orthopäden und Physiotherapeuten empfohlen. Urs Berger

Die Masai sind ein Nomadenvolk, das auch heute noch fast genau so lebt wie vor 2000 Jah­ ren. In der Wüste von Kenia hüten sie ihre Schaf- und Rinderherden mitten unter den wilden Tieren. Sie gehen ihr Leben lang täglich weite Strecken zu Fuss und ausschliesslich auf Naturböden.

Der Internationale Skiverband (FIS) ist auf die Weltcup-Saison 2005/2006 eine Partnerschaft mit Right To Play eingegangen. Zwecks optimaler Nutzung und professioneller Umsetzung dieser Kooperation, sucht Right To Play nun Unterstützung: Gesucht wird eine Person mit fundierten Kenntnissen und einem Netzwerk aus dem Skirennsport. Deutsch und Englisch sind ebenso eine Voraussetzung, wie auch eine selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise und eine innovative und kreative Wesensart. Arbeitspensum und Bedingungen nach Vereinbarung. SB Falls Sie Sich angesprochen fühlen, so melden Sie sich bitte bei: Barbara Keller, National Director, Right To Play Switzerland, Tel. 044 562 28 62 oder bkeller@righttoplay.com


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46) Historische Filmaufnahmen von SAS-Rennen (siehe Artikel S.29)

Inhalt Dokumentarfilmszenen aus den Jahren 1935 bis 1937 und 1956 zusammen mit aktuellen Interviews in deutsch und französisch mit den SAS-AHs Marc Hodler, Hans Kessler und Georges Piguet. Aktuelle Videoaufnahmen vom Anglo Suisse 2005 Video total ca. 35 Min. Diashow von cirka 160 Bildern aus allen Ausgaben des “Schneehasen”

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SAS prominent auf Engelberger Website Auf der Internetseite von Engelberg erscheint der SAS an prominenter Stelle. Nämlich in Form der langläufelnden Antonia Bünter, ganz oben auf der Seite im Stimmungsbild des entsprechenden Angebots. Dank dem zweiteiligen Dress ist das SAS-Logo gleich zweifach erkennbar – dass das «Model» dieses Dress ausgewählt hat, ist kein Zufall: Denn die Einheimische An-

tonia Bünter ist Mitglied im SAS Zürich und im Studentenkader. Übrigens: Auffallend ist, wie in dieser Darstellung das weibliche Geschlecht äusserst führend in Erscheinung tritt – der männliche Begleiter (unten links im Bild) macht einen ziemlich abgeschlagenen Eindruck und kämpft um den Anschluss! Mny / Egg www.engelberg.ch (> Winter >Langlauf)

«Aus unserem Vermögen wächst Ihres.» Dr. Richard Dold Private Banking

Die SKA-Startnummern mit Museumscharakter Die Startnummer auf der Titelseite dieser Ausgabe irritiert. Denn die SKA gibt es seit einigen Jahren nicht mehr, und die «Credit Suisse» hat seit dem Jahreswechsel (wieder) ein neues Logo. Die SAS-Startnummern, vor vielleicht zehn Jahren durch die damalige SKA produziert, gibt es aber immer noch. Und offensichtlich leisten sie nach wie vor gute Dienste. Denn eigentlich hätten am Nachtsprint ja «Ernst & Young»-Startnummern zum Einsatz kommen sollen. Wie es im Sponsorvertrag steht. Nur, die E&Y-Kiste war unauffind-

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bar! Vermutlich liegt sie bei irgend einem SAS-ler im Keller. Und so griffen die Verantwortlichen eben auf diese Alternative zurück. Egg

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Um unseren Leserinnen und Lesern zu zeigen, wie das Ttelfoto in Sponsor gerechter Form aussehen müsste, liefern wir unten stehend das retouchierte Bild mit. Und vielleicht erinnert dieser Anblick irgend einen SAS-ler, kürzlich solche Nummern in seinem Keller gesehen zu haben. (Die Rückgabe an den ZV kann auch anonym erfolgen...)

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Neue SAS-DVD

Ein Streifzug durch die alten Zeiten Die SAS ZV-Mitglieder Rolf Ringdal und Roland Kurth haben eine DVD produziert, die einem historischen Streifzug durch die alten SAS-Zeiten gleichkommt.

1935 bis 1937 und 1956. Diese Film- ZV-«Vize» ist begeistert über das ausschnitte wurden mit deutschen Resultat: «Wir freuen uns, dass und französischen Interviews von dieses spannende Stück SAS-GeZeitzeugen ergänzt – Marc Hod- schichte durch diese DVD nun für alle wieder zuler (85), Hans gänglich ist.» Kessler (83), Wir freuen uns, dass Georges «Lulu» dieses spannende Piguet (83). DieFinanzierung se drei SAS-AHs über Verkauf Stück SAS-Geschichte geben wichtige «Das Projekt durch diese DVD jetzt für Informationen wird nur über alle zugänglich ist.» zu den Filmaufden Verkauf Ivan Wagner, Vizepräsident SAS ZV) nahmen und der DVD finanden Ursprüngen ziert», erklärt des Skirennsports. Weiter auf der Co-Projektleiter Rolf Ringdal: «Der DVD sind aktuelle Videoaufnah- Bezug ist also ‹Ehrensache› – wie men vom Anglo Swiss 2005 und beim Schneehasen». Pd eine Diashow von rund 160 Bildern Bestellung: Die Bestellung erfolgt am einfachsper E-Mail an rolf.ringdal@bluewin.ch (sieaus allen Ausgaben des «Schnee- ten he auch Anzeige auf Seite 44 dieser Ausgabe), hasen». Ivan Wagner, der aktuelle der Verkaufspreis beträgt CHF 48.-.

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Roland Kurth Pro­jektleitung (und Fotos Schneehase): Rolf Ringdal. Künstlerische Leitung (und Interviews): Roland Kurth. Technische Umsetzung: Designwerft GmbH, Zürich.

Rolf Ringdal

Das «bedeutende und sehr wertvolle» Filmmaterial (Ivan Wagner) wurde 2004 per Zufall im Keller des SAS-Ehrenpräsidenten Hans Kessler gefunden. Es handelt sich um sechs 16mm-Filme aus den Jahren

Programm 2005/06 Programme 2005/06 25. Februar 2006

Impressum

SAS-Cup LA (Crans-Montana)

4./5. März 2006

Giant Trophy (Davos)

6.-9. März 2006

SHM alpin+nordisch (Stoos)

Das SAS-Magazin erscheint vier Mal jährlich in einer Auflage von 1400 Stück. Es ist das offizielle Organ des Schweizerischen Akademischen Skiclubs SAS.

12. März 2006

Engadin Skimarathon (Maloja-Zuoz)

Redaktor Rédacteur Redaktør

28. März - 2. April 2006

SAS-Woche (Zermatt)

Roli Eggspühler, Medienschaffender dipl. Arch ETH SIA

1./2. April 2006

Italo Suisse (Verbier)

Redaktion Rédaction Redaksjon

1. April 2006 (kein Scherz...)

25./26. März 2006

Pentathlon (Grindelwald)

Marathøl (Davos)

Redaktion SAS-Magazin c/o a2plus Architektur & Media Fon: 041 220 03 12 Mythenstrasse 7 Fax: 041 220 03 14 6003 Luzern sasmagazin@sas-ski.ch

8./9. April 2006 Spring Cup / SAS-Cup-Final + «FISU-Reunion-Trophy» (Davos)

Adressmutationen Changement d'adresses Adresseendring

12.-14. Mai 2006

Martin Hauser Pflugsteinstrasse 31 8703 Erlenbach

Fon: 044 915 32 85 Fax: / adressen@sas-ski.ch

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Fon: 041 672 90 10 Fax: 041 672 90 19 info@koprint.ch

Redaktionsschluss Délai de rédaction Redaksjonslutt

Ausgabe Nr.63 – Mai 2006

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20. April 2006

25. April 2006

10. Juni 2006

Präsidenten-/RennchefKonferenz (Bern) 2. Polysport-Weekend (Morschach) SAS-DV + Rahmenprogramm (Bern)

Kursiv markierte Veranstaltungen / Informationen waren bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe mit dem Status «provisorisch» versehen. Fett gedruckte Stellen haben sich gegenüber der letztmaligen Publikation verändert oder sind neu hinzugekommen. Les évènements en italique n’étaient pas encore fixés définitivement au délai de rédaction. Ces informations sont au status provisoire. Für den SAS-Zentralvorstand, Marc Russenberger / Martin Hauser


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Nr 62 - Feb 2006  

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