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J A H R B U C n N A . 27 D E S S C H W E I Z E R I S C H E N A K A D E M I S C H E N S K I - C C " B


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HASE J A H R B U C H D E S S < : H W E I Z E R I S C H E N A K A D E M I S C H E N S K I - C L U B SAS

BAND 8

NR.27

1963165

S L I I R I F T L E I T U N G : KASPAR W O L F

INHALTSVERZEICHNIS Zur Einführung. Schriftleitung .

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Wandel in der Skirenntechnik? Kar1 Gamma

Reflexions sur la technique de competition et sur .es transformations. Kar1 Gamma

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........................ ........................ Die S-Wertung des Skisprunges. Reinhard Straumann. sas . . .......... ...... 40 Jahre sas. 1924-1964. Oskar Hug. sas . . . . . . . . .

Skiakrobatik. the new trend in skiing. Arthur Furrer Strukturwandel. Marc Hodler. sas . . . . . . . .

....

Peter blies das Jagdhorn. Kaspar Wolf. sas

......

La nouvelle fanfare. Jojo Clavadetscher. sas

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PRÄSIDIAL.. SKI- U N D C L U B N A C H R I C H T E N Jahresbericht 196211963. Walo Vock. sas Jahresbericht 196glrg64. Walo Vock. sas Jahresbericht 196411965. Walo Vock. sas

......... . . .......

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sas. AH-Sektion Norwegen. Jahresbericht 1960-

.1965. Dag Klaveness. sas

. . . . . . . . . . . . . .. In Memoriam . . . . . . . . . . . . . . . . Resultate . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mitteilungen der Schriftleitung . . . . . . . . . Ehrenmitglieder

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The new trend von Roger Staub


Photos Fiechter und Hornberger, Arosa


I

Auch in nebensächlichen Dingen wie im Sport - der wichtigsten Nebensache allerdings, wie einer fein formulierte - fliesst heute der Strom ständiger Wandlung ziemlich schnell. Im alpinen Skirennsport ist die einstige Hauptmacht Schweiz innert weniger Jahre zur zweitklassigen Nation abgesunken. Man nimmt es ungern zur Kenntnis. Allein, das Gefälle von Cortina d'Ampezzo über Bad Gastein, Squaw Valley, Chamonix bis Innsbruck ist nicht zu übersehen. Die Wandlung vollzog sich so schnell, dass wir die Sache noch nicht verdaut haben und mit unserem nationalen Skischicksal hadern. Marc Hodler, von hoher Warte aus, sinniert darüber. Grundsätzliche Veränderungen sind auch im studentischen Skirennsport zu registrieren. Zeichen der Zeit werden gerne übersehen, besonders wenn sie nicht flattieren. Unser Ehrenmitglied Oskar Hug, Exrennchef Peter Suter, Jean-Jacques Fuchs und der neue SAS-Zentralpräsidentdeuten in ihren Beiträgen die Situation ungeschminkt. Wie hat sich die Sportpolitik seit dem letzten SCHNEEHASEN gewandelt ! Welch heisser, akademischer Meinungsstreit um die Universiade in Villars 1962 ! Wie geräuschlos partizipierten unsere Studenten an der diesjährigen in der Tschechei ! Franzens Tochter Heidy Obrecht errang dabei einen in unserem Lande viel zuwenig beachteten Weltmeistertitel. Nimmt man den Ruder-Europameistertitel von Willys Sohn Melchior Bürgin hinzu, dann staunt man wahrlich - auf anderer Ebene - über den schnellen Wandel der Zeit. Söhne und Töchter lösen schon die Urväter des SAS ab ! Wandlungen in der Skirenntechnik analysiert Kar1 Gamma. Ein reissender Fluss. Man vergleiche nur Marc Hodlers Stilstudie im SCHNEEHASEN 19j J . Antik, urteilte mein Sohn, als er mir über die Schulter blickte. Ich hielt die Hand zurück. Der Bub ist schon zu kräftig. Frisch aus der Retorte aber ist ein neues Kapitel des Skisportes - die Skiakrobatik. Der SCHNEEHASE bringt als erster eine erste Methodik. Seien wir dort stolz, wo wir dazu legitimiert sind. Arthur Furrer wirbt auf seine geschmeidige und kühne Art für den guten Schweizer Namen in den USA. Die fundamentale, wissenschaftliche Arbeit unseres Skiwissenschafters Prof. R. Straumann ist ein Höhepunkt, ist die Frucht und wohl auch der würdige Abschluss einer über jojährigen, hingebungsvollen Forschungstätigkeit im Dienste einer grossartigen Skidisziplin. Ober diesen geistigen Beitrag an den Skisport - ein Lebenswerk - dürfen wir besonders stolz sein. Ernsthaftigkeit und Frohsinn bunt gemischt prägten von jeher den SCHNEEHASEN. Damit folgt er guter studentischer Tradition und spiegelt gleichzeitig das skisportliche Weltbild wider. Magglingen, im November I 96 5

Kaspar Wolf


WANDEL I N D E R S K I R E N N T E C H N I K EINIGE GEDANKEN U N D DEUTUNGSVERSUCHE von Karl Gamma, Andermatt Der Langlauf und das Skispringen sind sozusagen reine Wettkampfdisziplinen. Ihnen steht das grosse Skivolk nur als Zuschauer gegenüber. Mit den Alpinen hingegen fühlt sich jeder Skifahrer verwandt. Man kennt sich aus; man kämpft schliesslich gegen die gleichen Elemente . . . ! Diese direkten Beziehungen zwischen dem alpinen Rennfahrer und dem Skifahrer bestehen zwangsläufig auch zwischen der Renn- und der Unterrichtstechnik. Die Renntechnik eilt jedoch der Unterrichtstechnik voraus. So war es immer. In den letzten Jahren sind nun noch neue Momente hinzugekommen. Die Rennfahrer sind durch das gezielte Konditionstraining, das bald ganzjährige Schneetraining, die pausenlosen Starts im Winter und die nahezu vollkommenen Geräte zu Skiathleten geworden. So beherrscht der Rennfahrer die Skitechnik in allen ihren Spielarten. Sie bereitet ihm keinen Kummer. Er fragt weder nach der Schönheit der Bewegung noch schont er die Kräfte. Er passt seine Technik den Verhältnissen an. In jedem Falle setzt er sie zur möglichst schnellen und sicheren Meisterung des Parcours ein. Als Virtuose der Skitechnik zieht er jeweils die ihm gut scheinenden Register. Das tut er rein gefühlsmässig. Er ist nie einseitig, sondern bedient sich der ganzen Fülle


I

Pboto Fiscbw und Nmtbmgar

technischer Möglichkeiten. Seine Sdiwünge sind lang gezogen oder kurz hingezaubert. Er schiebt oder dreht. E r entlastet stark . . oder gar nicht ! Er setzt seine Stocke ein, oder er klemmt sie unter die Arme. Seine Fahrwt hat in keinem festen Schema Platz.

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VERSUCH E I N E R SCHWUNGANALYSE Bei d e n Schwüngen erkennen wir drei Phasen. Die Adoswag kann einer der später aufgeführten Möglichkeiten entsprechen. Sie kann aber auch als Mischform gefahren werden, Man verstehe unter «Auslösung» die Phase des Abdrehens der Ski aus der ursprünglichen Fahrrichtung bis zum Einsatz der bogeninneren Kanten (Kantenwechsel, natürlich nur beim Schwung vom Hang). Die Fiihr~lngsphase(Mittelphase) wird durch den je nach Erfordernis mehr oder weniger ausgeprägten Hüftknick kontrolliert. Der Rennfahrer führt die Ski auf den Kanten und lässt sie, jedes Abrutschen vermeidend, möglichst genau der Bogenlinie folgen. Dabei stösst er oft die Skienden von den in ihrer «Knickstellung» blockierten Hüften «unter dem Körper weg». Allein schon das unterscheidet den Rennfahrerschwung vom Unterrichtskristiania. Die Endphase bei Einzelschwüngen führt in die folgende Schrägfahrt. Die Fahrer scheinen oft bei der Schwungausfahrt «überdreht» zu sein, was aber nur auf den Oberkörper zutrifft. Die Hüftpartie bleibt immer in der Gegenstellung. Auch hier ein Unterschied. Besonders markante Unterschiede zwischen heutigen Unterrichtsschwüngen oder auch früheren Rennschwüngen zeigen sich hinsichtlich Entlastung und Kantenwechsel.


Die Entkuttlng des Rennfahrers wird durch die Verhältnisse diktiert. Geschwindigkeit und Härte der Rennpiste lassen ihn die Schwünge meist ohne zusätzliche Hilfen auslösen. Wenn er entlastet, dann geschieht es oft durch ein «Fallenlassen)) des Oberkörpers, also durch Tiefentlastung. In vielen Fällen bleibt sein Oberkörper ruhig, und die Entlastung der Ski erfolgt lediglich durch ein Anziehen der Beine (siehe Reihenbild Dumeng Giovanoli). Wenn er einen Schwung vom Hang auslöst, dann stösst er sich vielfach mit einem gleichzeitigen Drehimpuls von der Unterlage ab und erhält zwangsläufig die Hochentlastung, als Zugabe, geschenkt. Der Kantenwechsel des Rennfahrers erfolgt durch ein Bogeneinwärtskippen (hangabwärts) des Körpers. Lokal gesehen sind es vorerst die Knie, die aus ihrer Anfangslage zum Hang aktiv nach aussen bewegt werden und so die Unterschenkel, die mit den Ski ein Ganzes bilden, mitnehmen. Die Hüften und der Rumpf folgen in einer Sekundärbewegung nach. Eine Analyse aller bei Wettkämpfen gefahrenen Kristianias lässt m. E. zurzeit fünf Formen erkennen.


Aline

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I . Der Unterricht~kristiania, durch Abstoss und Drehimpuls ausgelöst, darf als logischer und bequemer Schwung bezeichnet werden. Er wird vorwiegend im Steilhang, bei kleiner bis mittlerer Geschwindigkeit und für runde Bogen angewandt. Derselbe Schwung, durch eine Gegenschraube während einer Tiefentlastung ausgelöst, wird überall für scharfe Wendungen gefahren.

Photos Hugo Lörtder


Arthur Furrer

2. Der Torsionsschwung (oder Verwindtmgsschwung), als nächster Verwandter des Unterrichtskristianias, wird vom Rennfahrer häufiger gefahren. Mit oder ohne vorbereitende Hochbewegung wird der Oberkörper in Richtung des auszuführenden Bogens vorausgedreht (verwunden). Die nachfolgende Gegenbewegung oder Gegenschraube, die auch mit einer leichten Tiefbewegung verbunden werden kann, führt zum Kantenwechsel. 3. Der Temposchw~ngfür runde Bogen mit grossem Radius wird durch die Geschwindigkeit begünstigt. Er wird ohne Entlastung, entweder leicht angedreht oder nur durch ((Bogeneinwärts- oder Hangabwärtskippen)) der Knie


Roger Staub

und Hüften ausgelöst und damit der Kantenwechsel vollzogen. g. Die Schlangentechnik als modernste Schwungart entwickelte sich aus dem Bestreben heraus, alle fahrthemmenden Bewegungen zu vermeiden. Vorerst nur von einigen Spitzenfahrern wahrscheinlich ganz gefühlsmässig gefahren, hat sich bis heute der grösste Teil der Rennfahrer dieser schlangenartig weichen Schwungtechnik verschrieben. Einige französische Experten und Rennfahrer haben als erste die neuartigen Bewegungsabläufe analysiert und eine ganz bestimmte Ausführungsart als Schlangentechnik bezeichnet. Daraus geht hervor, dass nicht alle

PhofosHornberger


mit gewundenen Bewegungen gefahrenen Schwünge unbedingt Schlängelschwünge sind. Eine neue Technik bahnt sich hier ihren Weg, eine Technik jedoch, die nur dem sehr guten Fahrer als letzte Stufe offensteht. Die Linien sind noch nicht klar umrissen und dürften noch geraume Zeit zur Vervollkommnung benötigen. Welcher Art sind nun die Abweichungen der Schlangentechnik vom bisher Bekannten? Die Kör$erhalt~/ngist gekennzeichnet durch den stärker nach vorne geknickten Oberkörper, eher schwach gebeugte Knie- und mässig gebeugte Fussgelenke. Die Arme sind ständig vor dem Körper. Der Stockeinsat~unterstützt aktiv die Schwungauslösung. Der Stock wird weiter vorne und weiter hangabwärts eingesetzt. Man fährt mit gespanntem Arm gegen ihn auf und benützt den entstehenden Gegendruck, um sich von ihm seitwärts abzustossen. (Der Padelbootfahrer kann ähnlich durch Fahrtbremsung mit dem inneren Paddel eine Wendung seines Bootes herbeiführen.) Die Entlrastnng, in geringerem Masse benötigt, und die Anslrösnng erfolgen in einem Zug. Beide nützen die Bewegungsenergie (Fahrt) aus. Im Moment des grössten Kantendruckes, also gegen Schwung- oder Vorschwungende, beginnt die Auslösung. Man entspannt kurz die gesamte Körpermuskulatur und lässt den Oberkörper in den Hang hinausfallen (der Tiefentlastung ähnlich). Dadurch erfolgt der Kantenwechsel, und die Ski werden in der Folge durch den sich wieder spannenden Körper in rundem Bogen nachgezogen. Will man diese Ausführung der Schlangentechnik nicht als einzige Möglichkeit gelten lassen, dann können noch mindestens zwei andere Auslösungsarten zu ihr gezählt werden. Sie haben die Weichheit und das Ineinandergreifen der Bewegungen sowie den Stockeinsatz gemeinsam und sehen wie folgt aus : a) Die Auslösung kann durch eine Knie- und Hüftbewegung, die zugleich der Beschleunigung dient, verstärkt werden. Zur Vorbereitung der Auslösung verstärkt man die Knickstellung. Man drückt also die Knie und die Hüften gegen den Hang, während der Oberkörper, mit einsatzbereitem Stock, vom Hang weglehnt. Die «knickäussere» Partie, von den Knien bis über die Lenden hinauf, wird dadurch bogenartig gespannt. Gleichzeitig mit dem Stockeinsatz entspannt man nun diesen Bogen und führt die Knie (vermindert auch die Hüften) mit einer Drehbewegung vorne durch auf die entgegengesetzte Seite. Damit werden die Ski abgedreht, der Kantenwechsel vollzogen und die entgegengesetzte Knickstellung wieder eingenommen. In diesem Falle dreht der Oberkörper mit den Ski, statt diesen vorauszugehen (siehe Reihenbild Arnold Giovanoli). b) Die Auslösung erfolgt im Moment des grössten Kantendruckes durch Lösen des Hüftknicks. Man lässt den Rumpf nach unten fallen und zieht gleichzeitig die Knie nach oben. Vom eingesetzten Stock drückt man sich seitlich ab und dreht, die Oberschenkel wie einen Hebel benützend, die entlasteten Ski in den Bogen hinein. Mit dem Einsetzen der gewechselten Kanten folgt der Rumpf wieder nach (siehe Reihenbild Dumeng Giovanoli). Bei dieser Schwungversion sieht es fast so aus, als schiebe der Körper die Ski in den Schwung voraus. Im Moment des Kantenfassens jedoch verursachen die Ski eine Bremsung, die dem Oberkörper, bewirkt durch die Trägheitskraft, das «Einholen» der Ski ermöglicht. Ausserdem beschreibt der Oberkörper, bei annähernd gleicher Geschwindigkeit, eine kürzere Bogenbahn. J . Das Abheben des Innenski wird von allen Rennfahrern häufig ausgeführt. Sie kombinieren es mit verschiedenen Auslösungsarten. Das ist keine schlechte Gewohnheit, sondern eine vorteilhafte und zweckbestimmte Bewegung. Einige Vorteile seien hier angeführt : Durch das Abheben des Innen- oder Talski bei der Auslösung wird dem Körper die untere, stärker belastete Stütze entzogen. Er kippt daher automatisch bogeneinwärts. Bleibt dabei die Schaufelverbreiterung des abgehobenen Ski mit leichtem Druck auf dem Schnee (graben), so entsteht eine zusätzliche mechanische Drehwirkung. In der Führungsphase entsteht durch das Abheben des Innenskis eine zwangsläufig richtige Gewichtsverteilung auf den Aussenski, mit schneidender Wirkung der Kante.


m# B

Wird der Schwung bis zur Endphase auf dem Aussenski gefahren, so ist die Bereitschaft für den Abstoss auf den Bergski bereits geschaffen.

Abgesehen vom Schwung Nr. I, dem Unterrichtskristiania, unterscheiden sich die heutigen Rennschwünge demzufolge wesentlich von dem, was noch vor einigen Jahren gefahren wurde. Also doch ein beträchtlicher Wandel in der Skirenntechnik ! Man ist als Beobachter immer wieder erstaunt, ja verblüfft, wie «respektlos» junge Rennfahrer über scheinbar festgefügte und sich bewährende Formen der Skitechnik wegfegen, wie sie, obschon die Technik in ihren Variationen längst ausgeschöpft scheint, doch immer wieder Neues finden (oder Altes abgewandelt aufpolieren), einzig aus dem sportlichen Zwang heraus, noch besser zu fahren ! Schlangentechnik .. .

EIN W O R T Z U M S L A L O M Die Slalomtechnik hat immer wieder geändert, wenn nicht in ihren Grundzügen, so doch in der Art der angewendeten Hilfen. Konnte man vor einigen Jahren noch stark ausgeprägte Vertikalbewegungen feststellen, so sind diese heute ausgesprochenen Horizontalbewegungen gewichen. Hingegen sind die Torläufe «vertikaler» geworden. Die Fahrer haben sich den Verhältnissen angepasst : Oberkörper nach vorne gebeugt, Arme vor dem Körper, Fuss- und Kniegelenke mässig begeugt. Daraus ergibt sich die nötige Hüftvorlage. In dieser Angriffsstellung können sie jederzeit blitzschnell reagieren und jeder plötzlichen Beschleunigung entgegenwirken. Die Fahrer sind zudem bestrebt, ihre Arme als erstes durch die Tore zu bringen. Die Stöcke werden innenseitig, beidseitig und vielfach gar nicht eingesetzt. Allgemein wird eine ziemlich geschlossene Skistellung angestrebt. Die Härte der Bedingungen und die Verbissenheit des Kampfes jedoch bewirken vielfach das Gegenteil.


ETWAS M E H R Z U M RIESENSLALOM Noch nicht zwanzigjährig, ist der Riesenslalom der jüngste unter den alpinen Drei. E r entsprang dem Bedürfnis, der Abfahrt den Charakter des Abenteuerlichen zu nehmen und den grossen, freien Schwüngen ein Reservat zuzuweisen. Das ist gelungen. Er ist zum Laufsteg der alpinen Skitechnik geworden. Im gutausgeflaggten Riesenslalom werden noch ganze Schwünge gefahren; harmonisch und schön in ihrem Ablauf. Die mittlere Geschwindigkeit eines Riesenslaloms liegt zwischen 40 und 60 km/h. Bei dieser Geschwindigkeit lösen die Fahrer die Schwünge spielend aus. Je nach dem Radius der Kurven, nach der Steilheit des Geländes und nach der Folge der Tore wechseln die Schwünge von der Rotation über die Torsion bis zur Schlangentechnik. Die Hauptsorge der Fahrer ist, die Tore hoch anzufahren, eng zu schneiden und die Ski gut zu führen. Sie müssen konstant gleiten. Abrutschen kostet Zeit! Die Körperstellung in den Schwüngen gleicht derjenigen beim Slalom. Auf Geraden und Traversen wird Hocke gefahren, wenn die Torabstände gross genug sind. Flüssige, schnelle Tore fahren sie normalerweise mit paralleler Skistellung durch. In weniger schnellen Torpartien wechseln die Fahrer meistens zur Abstosstechnik über. Sie stossen sich bei der Anfahrt eines Tores vom Talski auf den Bergski ab, setzen diesen mit einer Drehbewegung auf und haben damit den Schwung bereits ausgelöst. In der Fühmngsphase setzen sie den Innenski wieder kurz auf, um bei Schwungende neuerdings vom Talski auf den Bergski abzustossen. Folgt direkt ein Tor, so führt dieser Abstoss wieder zur nächsten Auslösung, sonst dient er einfach der Beschleunigung und dem «Höhegewinnen». Das Klammern dient den Fahrern dazu, bei Schwungende nicht an Höhe zu verlieren oder einen Rutscher zu korrigieren. Sie stehen zu diesem Zweck mit stark durchgebeugtem Knie auf dem bogeninneren Ski und «klammern» sich mit dessen Aussenkante an. Der Aussenski wird dabei unbelastet nachgezogen.


Der Schlittschuhschritt wird in Flachpartien bei der Ausfahrt aus den Toren angewandt; er dient der Beschleunigung. Zur eigentlichen Richtungsänderung ist er nur bei geringer Geschwindigkeit nützlich. Diese drei zuletzt genannten Möglichkeiten werden auch im Slalom in geeigneten Partien gefahren.

SCHLIESSLICH D I E ABFAHRT Die Körperhaltung des modernen Abfahrers ist rein zweckgerichtet. Er bemüht sich auf jedem Meter der Rennstrecke um den besten Gleiteffekt der Ski und trachtet darnach, der ihm entgegenströmenden Luft den kleinsten Widerstand zu bieten. Er fährt in der bekannten «Eiformstellung» oder Hocke, so lange und wo immer es geht (Aerodynamik). Wird seine Fahrt zu schnell, dann richtet er sich auf und hebt seine Arme seitlich ab. In grossem Tempo ist das seine sicherste Bremse (Landeklappen oder Bremsfallschirm bei Flugzeuglandung). Nur ungern bremst er in sehr schneller Fahrt mit Schwüngen und gar nie mit Stemmen. Aus der Hocke richtet er sich ebenfalls auf, wenn er schwierige Passagen durchfährt, wenn er schwingen muss, wenn er Wellen ausfedert oder bevor er sie drückt und während eines Fluges zur Vorbereitung der Landung. Auch in Schrägfahrten fährt er die Hocke, bei mehr oder weniger hangauswärtsgedrehtem Oberkörper. Der letzte Grund, der ihn zur Aufgabe der geduckten Fahrstellung oder zur schlechten Kontrolle seiner Ski zwingen kann, ist die Ermüdung. Müde aber darf er nicht werden, wenn er in gutbesetzten Abfahrtsrennen siegen will. Die Kondition ist zur weitaus wichtigsten Waffe des Abfahrers geworden. Die Bewegungsarbeit der Fuss- und Kniegelenke ist enorm und äusserst wichtig. Kleine Wellen und Schläge werden von diesem Federungssystem «geschluckt» (Radaufhängung beim Auto). Das Gewicht des Fahrers ruht, wenn immer möglich, auf beiden Ski und auf deren gesamten Laufflächen. Die Skistellung ist von der Form der Beine und der Fussgelenke abhängig. Sie ist so breit, dass in der Fallinienfahrt die Ski ohne Kantendruck flach aufliegen. Die Kanten werden in der Schrägfahrt und in den Schwüngen mit grösstmöglichem Feingefühl eingesetzt.

DAS F A Z I T Man müsste blind sein, sähe man den Wandel nicht, wie er sich in den letzten Jahren vollzog. Man müsste ein unverbesserlicher Optimist sein, wollte man glauben, die Technik des nächsten Jahrzehntes sei «gemacht». Die Analytiker werden weiterhin die Spuren zu deuten haben, die eine unbekümmerte Jugend in den Schnee zaubert. Sie werden noch schneller fahren, noch rationeller, noch. Ski fahren ist ein junger Sport. Wer weiss? stehen wir vielleicht doch erst am Anfang? Ich erinnere mich, obwohl noch keine zwei Dutzend weisser Haare meine Schläfen zieren, ganz genau an die ersten Stahlkanten, Kabelbindungen und doppelt geschnürten Schuhe. Dreissig Jahre haben das Gerät und dank ihm die Skitechnik auf den heutigen hohen Stand gebracht. - Kurze dreissig Jahre ! Die Entwicklung wird weitergehen, sollte der Mensch selbst des Spieles nicht überdrüssig werden. Allen voran, wird der Rennfahrer immer wieder neue Wege öffnen, derweil die Skipädagogen vom Wunsche beseelt sind, endlich die Methode des Jahrhunderts zu haben und zu halten. Es wird immer schwierig sein, die lebendige Wirklichkeit, wie sie uns auf der Rennpiste gegenübertritt, richtig zu deuten und zu analysieren. Noch schwieriger dürfte ihr Einfügen in feste Schemen sein. Der einzige, der nicht danach frägt, ist der Rennfahrer. Was wir heute an ihm entdecken, worüber wir heute unsere Theorien bilden möchten, hat er morgen schon vergessen. Vor wenigen Jahren wedelte er, heute schlängelt er, morgen tänzelt er uns auf dem «Monoski» davon.

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EVOLUTI


REFLEXIONS SUR LA T E C H N I Q U E D E COMPETITION E T SUR SES TRANSFORMATIONS Par Karl Gamma, Andermatt

La course de fond et le saut sont, en Europe centrale, de pures disciplines de compktition, que la grande masse des skieurs ne considerent qu'en spectateurs. Chaque skieur, en revanche, se sent directement concernk par les disciplinesalpines ;il s'y retrouve, il doit se mesurer aux memes klkments 1 Ces rapports directs entre le coureur alpin et le simple skieur se retrouvent entre la technique de compktition et la technique d'enseignement. La technique de compktition est toutefois en avance sur la technique d'enseignement ; il en a toujours ktk ainsi. Mais Ces dernieres annkes, des klkments nouveaux se sont fait jour. Le coureur, du fait de son entralnement physique de base, d'un entrainement sur neige se prolongeant presque toute l'annke, des concours incessants de l'hiver, de son kquipement quasi parfait, est devenu un athlete du ski. I1 maitrise la technique du ski dans toutes Ses formes, elle ne lui Pose aucun probleme; il ne recherche ni la beautk des mouvements, ni l'kconomie des forces. I1 adapte sa technique aux conditions ; il l'utilise pour rkussir un Parcours aussi sur et aussi rapide que possible. E n virtuose de la technique du ski, il emploie chaque fois le registre qui lui semble bon, et il fait cela d'instinct. Rien d'unilatkral, en lui ;il a recours i toute la gamme des possibilitks techniques. Ses virages sont longuement coulks ou violemment arrachks ;il pousse Ses skis ou il pivote ;il dkleste foaement.. . ou pas du tout ;il travaiile des biitons, ou les tient serrks SOUS les bras. Sa facon de skier n'est conforme i aucun schkma.

ESSAI D'ANALYSE D E S VIRAGES Chaque virage peut etre dkcomposk en trois phases. Le dkclenchement varie selon les types de virages dkcrits ci-dessous ; il peut aussi ktre composite. I1 faut entendre par ((dkclenchement la phase du virage qui va du moment otI les skis dkvient de leur direction initiale jusqu'i la prise de carre intkrieure (changement de carre, s'il s'agit d'un virage aval) La phase de conduite est controlke par un dkhanchement plus ou moins marquk selon les besoins. Le coureur conduit Ses skis sur les carres et, kvitant tout dkrapage, leur fait suivre du plus pres possible la ligne du virage. Pour ce faire, il lui arrive souvent de chasser l'arriere de Ses skis en dehors de l'axe du corps, grice i son dkhanchement. En ceci, le virage de course differe dkji du christiania d'kcole. La phase finale d'un virage conduit i la nouvelle descente de biais. Les coureurs paraissent souvent survirer i la sortie du virage, mais ce n'est le cas que pour le buste : les hanches restent en opposition au Sens du virage. Encore Une divergente avec la technique d'enseignement. Les virages de compktition different d'une facon particulierement marquante de ceux enseignks actuellement dans les kcoles de ski et meme des virages de course d'autrefois en ce qui concerne le dklestage et le changement de carres. Le dkle~tageest dictk au coureur par les circonstances. La vitesse et la duretk de la piste lui permettent le plus souvent de dkclencher Ses virages sans force d'appoint. Quand il dkleste, c'est souvent en ((laissanttomber Âť le haut du corps, donc par abaissement. Dans de nombreux cas, son buste reste immobile et il dkleste Ses skis uniquement en ramenant les jambes SOUS lui (voir photos de Dumeng Giovanoli). I1 arrive souvent que le coureur dkclenche un virage aval en se repoussant du so1 au moment otI il amorce sa rotation, et le dklestage par klkvation en dkcoule tout naturellement.

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Le changement de carres rksulte d'un mouvement de bascule du coureur vers l'intkrieur du virage (vers l'aval). Ce sont d'abord les genoux qui sont dkversks Vers la pente, entrainant ainsi les jambes, qui forment bloc avec les skis. Les hanches et le tronc ne font que suivre le mouvement. Une analyse de tous les christianias exkcutks en compktition permet, imon avis, d'endistinguer Unq types. I. Le christiania d'enseignement, dkclenchk en se repoussant du so1 avec un mouvement de rotation, peut etre considkrk comme un virage nature1 et commode. I1 est employk de prkfkrence sur pente raide, ivitesse faible imodkrke, et pour des virages arrondis. Le meme virage, dkclenchk par contre-vissage au moment d'un dklestage par abaissement, est employk partout pour des changements de direction prononcks. 2. Le virage Par torsion (ou uissage), le plus proche parent du christiania d'enseignement, est employk plus frkquemment par les coureurs. Avec ou sans klkvation prkliminaire, le buste est tournk i l'avance dans le Sens du virage ieffectuer (torsion). Le contre-vissage qui suit, kventuellement associk iun abaissement, provoque le changement de carres (voir skrie de photos de Staub et de Furrer). 3. Le virage long pour virages en arc de cercle igrand rayon est facilitk par la vitesse. I1 est dkdenchk sans dklestage, soit par Une lkgkre rotation, soit seulement par le jeu des genoux et des hanches dkversks vers l'intkrieur du virage, ce qui provoque le changement de carres. 4. La technique du serpent, la plus rkcente, est nke de la volontk de supprimer tous les mouvements susceptibles de causer un freinage. Tout d'abord pratiquke d'instinct par quelques skieurs de pointe seulement, cette technique serpentine a conquis aujourd'hui la plupart des coureurs. Quelques spkcialistes et coureurs francais ont les premiers analysk le dkroulement des mouvements dans cette nouvelle Sorte de virage, et ont appelk ÂŤtechnique du serpent Une facon bien dkfinie de l'exkcuter. I1 en rksulte que tous les virages imouvements serpentins ne correspondent pas forckment ila ÂŤtechnique du Serpent)). Une nouvelle technique se fraie ici un chemin, Une technique cependant qui n'est accessible qu'aux tres bons skieurs et constitue un dernier degrk. Ses klkments ne sont pas encore dairement dkfmis et ne sauraient etre parfaitement rnis au point avant un certain temps. Voyons ce qui distingue la technique du serpent des techniques connues antkrieurement. Laposition du corps est marquke par Une forte cassure du buste vers l'avant et par Une flexion plutot faible des genoux et des chevilles ; les bras restent continuellement devant le corps. Le baton soutient activement le dkclenchement du virage. I1 est plantk loin en avant et en aval, on se laisse Porter sur lui, bras tendu, et l'on utilise la rkaction transmise pour se repousser sur le cdtk (de meme que le canokiste, freinant de sa pagaie intkrieure, fait virer son esquif). Le de'lestage, i peine nkcessaire, et le declencbemenf se font simultankment. Tous deux utilisent l'knergie cinktique rksultant de la vitesse. C'est au moment de la plus forte pression sur les carres, donc Vers la fin du virage prkckdent ou du contre-virage, que commence le dkclenchement. O n relaxe un instant tout le corps et on laisse le buste tomber vers l'aval (comme dans un dklestage par abaissement), ce qui provoque le changement de carres, et les skis, entrainks par le corps inouveau tendu, suivent en un virage arrondi. Cette facon d'exkcuter le serpent n'est cependant pas la seule possible, et l'on peut citer au moins deux autres sortes de dkclenchement. 11s ont en commun la souplesse et le parfait enchainement des mouvements, ainsi que le planter des biitons : U) Le dkclenchement peut etre renforck par un mouvement des genoux et des hanches qui provoque en meme temps Une accklkration. A la phase prkparatoire, on accentue le dkhanchement, les genoux et les hanches ktant poussks vers l'amont, tandis que le buste s'incline vers l'aval et que le baton est pret 5. etre plante. Le corps, des genoux jusqu'au-dessus de la taille, est ainsi tendu comme un arc. Au moment du planter du baton, l'arc se dktend et les genoux (de meme que les hanches, mais iun moindre degrk), sont chassks du cdtk opposk. Les skis sont ainsi dkviks et changent de carres et le corps prend la position de dkhanchement opposke. Dans ce cas, le buste


tourne avec les skis au lieu de les prkckder dans leur rotation (voir photos dYArnoldGiovanoli). b) Le dkclenchement intervient au moment de la plus forte prise de carres, par suppression du dkhanchement. On laisse tomber le tronc et ramkne en meme temps les genoux Vers le haut. On se pousse de cdtk ?i l'aide du baton et, jouant des cuisses comme d'un levier, on dirige les skis dklestks dans le virage. Avec le changement de carres, le tronc reprend sa position (voir photos de Dumeng Giovanoli). Cette version du Serpent donne l'impression que le corps pousse les skis devant lui dans le virage. Mais au moment de la prise de carres, les skis subissent un freinage qui permet au buste, du fait de l'inertie, de les ((rattraperD. Par ailleurs, le buste dkcrit, ii vitesse sensiblement egale, un arc de cercle plus Court. J. Tous les coureurs l2vent fre'quemment le ski inte'rie~lr.11s combinent ce mouvement avec les diffkrents dkclenchements. Ce n'est pas 1a Une mauvaise habitude, bien au contraire; voici quelques-uns des avantages de cette pratique : - Lorsque le coureur leve le ski intkrieur ou aval lors du dkclenchement, le corps est privk de son point d'appui infkrieur au moment oh il serait le plus chargk ; il se dkverse ainsi automatiquement a l'intkrieur du virage. Si en outre la spatule du ski levk touche la neige, provoquant ainsi Une certaine rksistance, il s'ensuit un effet de rotation supplkmentaire. - Dans la phase de conduite, le fait de lever le ski intkrieur entraine automatiquement Une rkpartition correcte du poids sur le ski extkrieur, dont la carre coupe alors mieux la neige. - Si le virage est poursuivi jusqu'a la phase finale sur le ski extkrieur, le skieur est prtt a se repousser immkdiatement sur le ski amont. Mis ii part le virage No I , le christiania d'enseignement, les virages de Course actuels different donc notablement de ceux que l'on utilisait il n'y a que quelques annkes. Force est de constater que la technique du ski de compktition se transforme. L'observateur est souvent stupkfait de voir avec quelle dksinvolture de jeunes coureurs se distancent des formes apparemment bien ktablies et longuement kprouvkes de la technique du ski; comment, dans un domaine oii toutes les variations possibles paraissent des longtemps kpuiskes, ils dkcouvrent constamment de nouvelles mkthodes - ou en rkinventent d'anciennes en les perfectionnant - cela dans le seul dessein de skier encore plus vite et encore mieux.

U N M O T S U R L E SLALOM..

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La technique du slalom a toujours ktk tres changeante, sinon dans Ses grandes lignes, du moins dans les apports auxiliaires. Alors qu'on pouvait enregistrer voici quelques annkes des mouvements verticaux accentuks, ils ont fait place aujourd'hui ii des mouvements horizontaux. Les tracks, en revanche, sont devenus de plus en plus ÂŤ verticaux Âť. Les coureurs se sont adaptks aux circonstances: buste penchk en avant, bras devant le corps, chevilles et genoux modkrkment flkchis, d'oh rksulte l'avanck nkcessaire des hanches. De cette position d'attaque, ils peuvent en tout temps rkagir ii la vitesse de l'kclair et contrer toute accklkration subite. 11s s'efforcent en outre de faire passer leurs bras en premier A travers les Portes. Les biitons sont plantks a l'intkrieur, ou des deux cdtks A la fois; souvent le coureur ne les plante pas du tout. I1 cherche en gknkral d skier assez serrk, mais les difficultks du Parcours et l'ardeur de la lutte ne le permettent pas toujours.

...S U R L E S L A L O M GEANT... Agk de moins de vingt ans, le slalom gkant est la plus jeune des trois disciplines alpines. I1 est nk du double dksir d'enlever a la descente son caractere d'aventureuse audace et de prkserver les


Pur-seng :Rwr S t d

Photo Fischder e# H d g g p r

longs virages iibres. Et c'est Une rkussite. I1 est au point de rencontre des techniques du ski alpin. Dans un slalom gkant bien piquetk, on fait encore des virages complets qui se suivent dans un harmonieux enchainement. La vitesse moyenne d'un slalom gkant est de quarante i soixante kilometres i l'heure. A cette allure, les coureurs dkclenchent leurs virages comme en se jouant. Selon le rayon de la courbe, la dkclivitk et la succession des portes, Ces virages alternent de la rotation i la torsion et au virage serpentin. Le souci principal du coureur est d'attaquer les portes tres haut, de couper les virages et de bien conduire Ses skis. Ceux-ci doivent constamment glisser: tout dkrapage est Une perte de temps I Le Corps, dans les virages, a la meme position que dans le slalom. Dans les droites et dans les biais, lorsque les portes sont assez espackes, on skie en position accroupie. Les troncons fluides i portes rapides sont effectuks les skis serrks. Dans les groupes de portes moins rapides, les coureurs adoptent le plus souvent la technique par pou~sbe.A l'entrke de la porte, ils se repoussent du ski aval sur le ski amont qu'ils reposent avec un mouvement de rotation, dkclenchant ainsi le virage. Dans la phase de conduite, ils posent de nouveau un instant le ski intkrieur, pour se repousser de nouveau dans la phase finale du ski aval sur le ski amont. Si Une porte suit immkdiatement, cette pousske permet le dkclenchement du virage suivant, sinon elle procure Une accklkration et permet de prendre de la hauteur. Le cramponnage permet au skieur de ne pas perdre de hauteur dans la phase finale du virage, ou de corriger un dkrapage. I1 skie alors, les genoux fortement flkchis, sur le ski intkrieur, et se ÂŤcramponnen avec la carre extkrieure. Le ski extkrieur dklestk est alors ramenk. Le Pas de patineur est employk dans les plats i la sortie des portes. I1 sert i l'accklkration; comme changement de direction, il n'est utile qu'i vitesse rkduite. Les trois techniques mentionnkes ci-dessus conviennent aussi au slalom pour certains passages.


...ET SUR

LA D E S C E N T E

La position du Corps du descendeur est entikrement utiiitaire. I1 s'efforce de faire glisser Ses skis le plus vite possible sur chaque metre du Parcours et tend h offrir a l'air la plus petite rksistance possible. Autant qu'il le peut, il adopte la position accroupie ou en «ceuf», la plus akrodynamique. S'il va trop vite, il se redresse et kcarte les bras ; h grande vitesse, c'est son plus sur freinage (comme les volets d'atterrissage ou les parachutes de freinage pour les avions) ; il ne ralentit pas volontiers sa course par des virages, en aucun cas par du ((chasse-neige». I1 se redresse kgalement pour les passages difficiles, pour virer, pour amortir Une bosse, ou dans un saut pour prkparer l'atterrissage. Dans les biais, il skie kgalement accroupi, le buste plus ou moins tournk Vers l'aval. Seule la fatigue pourra le contraindre h abandonner sa position de recherche de vitesse ou a controler moins exactement Ses skis; mais un coureur n'a pas le droit d'etre fatiguk s'il veut l'emporter dans Une course de descente importante. La condition physique est devenue l'arme essentielle du descendeur. Le travail des chevilles et des genoux est enorme et particulikrement important. Les petites bosses et les accidents de terrain sont absorbks par ce systeme d'amortisseurs, que l'on peut comparer a la suspension d'une automobile. Le poids du skieur repose autant que possible sur toute la surface de glissement des deux skis. La position des skis dkpend de la forme des jambes et des chevilles. 11s sont juste asscz kcartks pour que, dans la descente directe, les skis reposent h plat et non sur les carres. Dans les biais et dans les virages, le jeu des carres Sera dosk le plus finement possible.

POUR C O N C L U R E I1 faudrait etre aveugle pour ne pas voir les transformations qui se sont accompiies Ces dernikres annkes. Et il faudrait etre un incorrigible optirniste pour croire que la technique ne se modifiera plus pendant la prochaine dkcennie. Les analystes continueront h devoir interprkter les traces inscrites dans la neige par Une jeunesse insouciante, qui skiera encore plus vite, encore mieux, encore... Le ski est un spoa jeune. Nous n'assistons peut-etre qu'a Ses premiers balbutiements. Bien que mes tempes ne commencent qu'a peine h grisonner, je me rappelle parfaitement les premieres aretes mktalliques, les premieres fixations a ciible, les premieres chaussures i double lacage. I1 a fallu trente ans pour que l'kquipement et - griice ilui - la technique du ski atteignent leur niveau actuel. Trente breves annkes. Les progres continueront, pour peu que l'homme ne se lasse pas de ce jeu. Plack en flkche, le coureur inventera sans cesse de nouvelies techniques, tandis que le dksir du pkdagogue serait de posskder enfin la mkthode du siecle et de la conserver. I1 Sera toujours ardu d'interprkter et d'analyser correctement la rkalitk mouvante que nous rencontrons sur les pistes de concours. I1 est encore plus difficile de la faire entrer dans un schkma rigide. Le seul qui ne s'en soucie guere est le coureur. Ce que nous dkcouvrons aujourd'hui dans sa facon de skier, sur quoi nous cherchons h fonder aujourd'hui nos thkories, il l'aura dkjh oubiik demain. Hier il faisait de la «godille», aujourd'hui il devient cserpentn, demain il s'envolera en dansant sur un «monoski».

Pbotos Hornberger


SKIAKROBATIK T H E N E W T R E N D I N SKIING von Arthcr Fcrrer, Riederalp

Der Skifahrer - vergnügt will er sein : spielen will er, mit dem Schnee, mit den Ski. Trainierte Gelenke und Muskeln auf Brettern und Schnee - zauberhaftes Spiel in freier Natur - ein Vergnügen für sich und andere. Spiel, Bewegung, Rhythmus ! Grundlage für die hohe Schule des Skilaufs, wie sie sich in einem neuen Kleid präsentiert : der Skiakrobatik ! Skiakrobatik -Ausdruck für meisterhafte Beherrschung der Skitechnik, souveränes Spiel mit dem Gleichgewicht, Harmonie der Bewegung. Mit katzenhafter Behendigkeit und blitzschneller Reaktion, mit instinktiver Beherrschung des Gleichgewichtes und sprühender Freude an Bewegung und Rhythmus scheint der Skiakrobat die skimechanischen Gesetze Lügen zu strafen. Wie die Hohe Schule Krönung des Reitsportes ist, hebt sich die Skiakrobatik vom hausbackenen Schneepflügen des Durchschnittsskifahrers ab. Ausserdem gehört heute Skiakrobatik zum Rüstzeug des Spitzenrennfahrers. Wer immer die Skiwettkämpfe der Olympischen Spiele in Innsbrurk verfolgt hat, wird mir beipflichten, dass nur akrobatische Beherrschung der Skitechnik die Spitzenfahrer befähigt, die mit Schwierigkeiten gespickten Abfahrtspisten im Schnellzugstempo durchzustehen, die ideale Linie im Stangenwald des Slaloms beizubehalten, durch minimale Korrekturen der Haltung den Flug von der Schanze zu verlängern. Im modernen Skiwettkampf genügen heute Kraft und Kampfwille allein nicht mehr zum Sieg; Erfolg setzt meisterhafte Beherrschung der Skitechnik, setzt akrobatisches Können voraus ; aber auch als freies Spiel beim Abfahren unserer weiten oder buckligen Pisten ist Skiakrobatik eine vergnügliche Bereicherung des Skisportes. Ist es Zufall, dass die Idee zuerst in Amerika auf fruchtbaren Boden fiel? Ist es nicht beste amerikanische Tradition, unbekümmert und vorurteilsfrei neuen Entwicklungen gegenüberzutreten? Sind die europäischen Nationen nicht sehr oft durch Tradition und historisch ausgerichtete Haltung befangen? So wage ich denn bewusst den Schritt, ein in der Praxis bereits erprobtes skiakrobatisches Ausbildungsprogramm vorzulegen. Ich bin überzeugt, dass in konsequenter Weiterführung der im Grunde schon lange eingeleiteten Entwicklung die Skiakrobatik den ihr im Skisport zukommenden Platz finden wird.

K L E I N E METHODIK D E R SKIAKROBATIK Wie aber soll man vorgehen, um Skiakrobat zu werden? Wie lernt man besser und schneller Ski fahren? Der nachstehende Abschnitt enthält sechs verschiedene Akrobatikformen mit den dazugehörenden technischen und methodischen Erklärungen.


I.

Kreqschwtinge (in den USA Javelin-turns)

Eine ausgezeichnete GeschicklichkeitsÜbung zur Schulung des Hüftgelenkes. Der bogeninnere Ski wird zunehmend zum Schwungende quer zum Standski gedreht, wobei der Oberkörper parallel zur Skilinie, d. h. zum Standski, steht. Die Hüfte ist somit frei gestellt und dreht sich in Richtung Schwungzentrum, wobei die bogeninnere Hüftseite stark nach vorne geschoben wird. Mit dieser ubung erreicht man gleichzeitig die reinste Form des schraubenlosen Schwunges.

Methodischer Aufbau : a) als Vorübung in leicht fallendem Gelände aus normaler Fahrstellung abwechslungsweise Ski kreuzen, ohne dabei Schwünge auszuführen ; b) in steilerem Gelände Schwung aus der Falllinie zum Hang, so dass am Schwungende die Ski quer zueinander stehen ; C) durchSprungwechse1 zwei solche Schwünge aneinanderreihen.

Photos :Fiechter find Hornberger

3=


Pbotos :Fiecbter und Hornberger

Eine hervorragende ubung zur Schulung von Gleichgewicht, Körperbeherrschung und Geschicklichkeit, zur Förderung der maximalen Beweglichkeit von Fuss- und Kniegelenk und der Sprungkraft überhaupt. Ohne den Körperschwerpunkt wesentlich zu verlagern, wird in rhythmischem Wechsel von einem Ski auf den andern gesprungen, so dass der unbelastete Ski in Winkelstellung zum Standski abgehoben wird. Wie beim Kurzschwingen erfolgt bei jedem Sprungwechsel ein aktiver Stockeinsatz. Skispitzen sind beisammen und werden nicht vom Schnee abgehoben. Methodischer Aufbau : a) an Ort Charleston-Sprungwechsel üben, vorerst ohne, dann mit Stockeinsatz; b) dieselbe ubung in leicht fallendem Gelände mit jeweiligem Zurückspringen in die Falllinie. Jeder Sprung mit Stockeinsatz; C) Charleston im Steilhang, wobei man, bedingt durch Steilheit und zunehmendem Tempo, jeweils über die Fallinie hinaus in eine neue Schrägfahrt springen muss. Diese Endform, im steilen Gelände gefahren, ist schwer und verlangt viel Training. Sie entspricht der hohen Körperschule eines Skirennfahrers.


Pbotos :Fiecbter und Hombetger

J. Rez/elschwiinge (in den USA Royals) Der Reuelschwung (vom «Erfinder», einem Österreicher namens Reuel her) ist eine vorzügliche Mutübung. Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Kondition werden dadurch mustergültig geschult. Den Reuelschwung fährt man auf dem bogeninneren Ski, wobei der bogenäussere Ski von hinten weg mit Skilauffläche nach oben gehoben wird, so dass der gehobene Ski über dem Kopf schwebt. Die Arme werden zur Wahrung des Gleichgewichtes in Schulterhöhe seitwärts gehalten. Genau wie beim Parallelkristiania wird die Totalbewegung durch die Hüfte gesteuert und kontrolliert. Methodischer Aufbau : a) Reuelstellung im Stand üben; b) Reuelstellung mit leichter Fahrt, abwechslungsweise mit dem einen oder andern Ski üben ; C) Reuelschwung aus der Fallinie zum Hang ; d) Reuelschwünge aneinandergehängt, als SForm gesehen, mit Standskiwechsel zwischen den Schwüngen ; e) wie d) mit Standskiwechsel in der Luft während eines Sprunges zwischen den Schwüngen ; f) Reuels im buckelgen Gelände.


4. Das Pfaclenrad (in den USA the Tip-Roii)

Eine Mut- und Geschicklichkeitsübung zur Schulung der Elastizität der Knie- und Fussgelenke. Mit Hilfe eines Doppelstockeinsatzes setzt man zum Sprung an, so dass man auf die Skispitzen zu stehen kommt. Gleichzeitig mit dem Absprung versetzt man den Körper in eine Rotationsbewegung, so dass er sich während des Sprunges um 360° dreht. Ein solcher

J.

Über~et~en (in den U S A Rubber-Knees)

Eine Geschicklichkeitsübung, die Geistesgegenwart und Mut erfordert, wobei gleichzeitig die Elastizität der Kniegelenke gefördert wird. Bei langsamer Fahrt wird ein Ski so weit


Pbotos :Fiechter und Hornberger

Bewegungsablauf ist nur aus langsamer Fahrt möglich. Methodischer Auf bau : a) Doppelstockeinsatz kurz hinter den Skispitzen, verbunden mit einem Absprung, so dass die Spitzen auf dem Boden bleiben, wobei die Skienden möglichst hoch gehoben werden ;

nach vorne gehoben, bis das Skiende vor dem Standskischuh durchschlüpfen kann und sich die beiden Ski gegenseitig abgelöst haben. Die Beine sind somit gekreuzt. Während eines

b) wie a), verbunden mit einer Drehung von 180' um die Skispitzen ; C) wie a), verbunden mit einer 360°-Drehung, d. h. aus einer gegebenen Schrägfahrt wendet man durch Drehsprung in die gleiche Schrägfahrt. Diese ubungen richten sich vornehmlich an Skirennfahrer, die sich in Mut, Reaktionsfähigkeit und Geschicklichkeit üben wollen.

Sprunges nach vorne wird die normale Fahrstellung wieder erreicht. Die Ubung ist sehr schwer und nur körperlich gut trainierten Skifahrern zu empfehlen.


6. Der totale Drehsprtrng (in den USA the Heli-

copter) Der totale Drehsprung ist eine reine MutÜbung für Skiakrobaten. Um ihn richtig ausführen zu können, benötigt man ein dazu geeignetes Gelände, d. h. eine Loopingschanze, deren Schanzentisch mindestens 3 m lang ist und leicht steigt. Beim Absprung vom Schanzentisch wird der Körper durch eine Gegenschraubenbewegung um seine Achse gedreht, so dass er sich während des Fluges durch die Luft einmal ganz dreht. Der Fahrer landet also in der gleichen Richtung, aus welcher er abgesprungen ist. Die Schwierigkeiten liegen einmal im Dosieren der Drehung (nicht zu viel, nicht zu wenig), andererseits im Verhalten während des Fluges, d. h. verharren in dynamischem Gleichgewicht, ansonst eine Landung auf den Spitzen oder auf dem Rücken unvermeidlich ist. Hier kann man von einem methodischen Aufbau nicht sprechen. Wer einen Drehsprung lernen will, muss eine Reihe von Stürzen in Kauf nehmen, denn aus den gemachten Erfahrungen entwickelt sich die nötige Technik. Ganz zum Schluss : Natürlich gibt es noch eine ganze Skala skiakrobatischer Formen, die von der einfachen gekreuzten Spitzkehre bis zum sensationellen Salto reicht. Probier's und notier's (im nächsten SCHNEEHASEN) I


STRUKTURWANDEL Einige Gedanken iiber die Beaiehungen pwischen Breite und Spitae im Skisport Marc Hodler, Bern

Schweiz erstmals ohne Medaillen - und ähnliche Schlagzeilen bildeten nach den Olympischen Winterspielen in Innsbruck das Startzeichen zu einer Etappe der Selbstbesinnung in der schweizerischen Sportbewegung. Drei vierte Plätze, in anderen Sportarten als grosse Erfolge freudig begrüsst, wurden in den alpinen Skidisziplinen als Niederlage empfunden. Aus dieser Feststellung darf geschlossen werden, dass dem Skisport offenbar in unserem Lande eine ganz besondere Stellung zukommt. Worauf ist diese Tatsache zurückzuführen? Weil der Skisport als Nationalsport gilt? Dieses Icriterium allein kann unsere Feststellungen nicht erklären. Schiessen und Turnen gelten mindestens im gleichen Ausmass als nationale Sportarten, erfreuen sich aber in der Erfolgskritik grösserer Nachsicht seitens der Öffentlichkeit. Zutreffender dürfte die Erklärung sein, dass der Skisport - mit wenigen Ausnahmen - vorwiegend eine Domäne der kleinen Nationen war und geblieben ist, im nordischen Sektor der skandinavischen Staaten, während sich in den alpinen Disziplinen Österreich und die Schweiz längere Zeit in die Hegemonie teilten. Damit fehlt die in anderen Sparten oft angerufene, teils resignierende und unnötig selbstzufriedene Entschuldigung der zahlenmässigen Unterlegenheit gegenüber den grossen Nationen. Ganz besonderes Gewicht dürfte der Stellung der Schweiz als Wintersportland und dem Bewusstsein um die Beziehungen zwischen sportlichen Erfolgen und wirtschaftlichen Interessen vor allem zur Förderung des Fremdenverkehrs zukommen. Dieses Bewusstsein ist durch den im Zweiten Weltkrieg durch die Schweizerische Verkehrszentrale mit grossem Erfolg entwickelten Slogan «Das ganze Volk fährt Ski» zur Überzeugung gestärkt worden, dass der Schweiz in diesem Sport eine Führungsrolle und internationale Erfolge bestimmt seien. Die Bilanz von Innsbruck wurde daher von den meisten unserer Landsleute mit schmerzlicher Überraschung gezogen. Aufmerksame Beobachter mussten sich allerdings seit ungefähr zehn Jahren Gedanken über die Tatsache gemacht haben, dass schweizerische Erfolge an Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften weniger durch einen allgemein hohen Leistungsstandard des Kaders unserer Nationalmannschaft, als durch Sonderleistungen vereinzelter Talente erzielt worden waren. Wenn es gelingen sollte, die Ursachen dieser Entwicklung festzustellen und wirksame Gegenmassnahmen zu treffen, könnte sich Innsbruck für die zukünftige Entwicklung des Schweizer Sportes als Glücksfall erweisen. Erste Schritte in dieser Richtung sind durch die statutarische Erweiterung des Tätigkeitsgebietes des schweizerischen Landesverbandes für Leibesübungen (SLL) bereits getan. Organisatorisch wurde damit die Zusammenarbeit zwischen diesem wichtigsten Dachverband der schweizerischen Sportbewegung und dem Schweizerischen Olympischen Komitee ermöglicht. Eine Studienkommission unterzog sich der Aufgabe, Mittel und Wege zur Leistungssteigerung unserer Spitzenathleten zu prüfen. In zwölf Unterausschüsse wurden die meisten Probleme des modernen Sportes eingehend erörtert und zu konkreten Anträgen bereinigt. Eines dieser zahlreichen Probleme bildete das Verhältnis zwischen Massensport oder Breitenentwicklung einerseits und Leistungssport oder Förderung der Spitzenathleten andererseits. Es ging dabei um die Frage, ob heute noch ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der allgemeinen sportlichen Betätigung als Mittel zur Förderung der Volksgesundheit und der körperlichen Ertüchtigung unserer Jugend und den technischen und konditionellen Höchstleistungen der Elite bestehe. Die während vielen Jahren vertretene Pyramidentheorie, welche besagen möchte, dass eine möglichst breite Basis auch eine entsprechend hohe Spitze gewährleistet, wurde einer eingehenden Prüfung unterzogen. Die Studienkommission kam zum Schluss, dass der Abstand zwischen Spitze und Grundlage als Folge der modernen Trainingsmethoden und der Spezialisierung in den meisten Sportarten sowohl in konditioneller als auch in technischer Beziehung so gross geworden ist, dass eine direkte


Verbindung und Beeinflussungsmöglichkeit der Spitzenleistungen durch die Förderung der Breitenentwicklung nicht mehr besteht. Im Sinne einer Konzentration der Kräfte muss das Gewicht vermehrt auf eine Förderung der wirklich aussichtsreichen Talente verlegt werden. Diese Erkenntnis wurde nicht zuletzt auch durch eine Analyse der Trainingsmethoden für die Olympischen Sommerspiele in Tokio erhärtet und beispielsweise für die Schweiz auf Grund der Ergebnisse im Dressurreiten und Judo einerseits und im Turnen und Schiessen andererseits bestätigt.


Da die Ergebnisse in den Skidisziplinen der Olympischen Winterspiele in Innsbruck den eigentlichen Ausgangspunkt für diese Studien bildeten, dürften sich einige Gedanken über das Verhältnis Breite und Spitze im Skisport rechtfertigen. Dabei seien nicht nur die heutigen Verhältnisse geprüft, sondern auch einige Oberlegungen über die Vergangenheit und die Aufgaben der Zukunft beigefügt. Eine Eigenart des Skiwettkampfsportes besteht - das Springen bestätigt als Ausnahme die Regel - in der engen Beziehung zum Skitourismus im weitesten Sinne, d. h. der Benützung der Ski als Fortbewegungsmittel - sei es in den nordischen Ländern zum täglichen Gebrauch, sei es in den übrigen Gebieten und insbesondere in den Alpen, im Rahmen des Fremdenverkehrs, zum Zeitvertreib, zur Erholung, zur körperlichen Ertüchtigung, zum Wandern und im Hochgebirgstourismus. Auch die künstlichste Disziplin, der Slalom, sollte nach Auffassung seiner Initianten der wettkampfmässige Bruder der natürlichen Verwendung der Ski im Gelände, d. h. in Waldabfahrten, darstellen. Diese enge Beziehung führte zu einer unverkennbaren Beeinflussung der allgemeinen Technik des Skilaufens und -fahrens durch den Wettkampfsport. Eine Reihe von Beispielen könnten angeführt werden. Das eindrücklichste dürfte die Auswirkung der modernen Slalomanlagen gewesen sein. Die Verbesserung des Materials, härtere Ski und schärfere Kanten führten bei der Vorbereitung der Pisten zu einem immer kostspieligeren Einsatz an Material und Arbeitskräften und die Konzentration auf eine möglichst beschränkte Fläche. Grössere Teilnehmerzahlen zwangen, auf diesem engen Raum zwei parallele Pisten abzustecken, was nur durch vermehrte Berücksichtigung der Fallinie möglich war. Ein klassisches Beispiel dieser Art war der Slalomhang an den Olympischen Winterspielen 1952 in Rödkleiva bei Oslo. Nur einige wenige Beobachter dürften sich damals Rechenschaft darüber gegeben haben, dass eine harmlose organisatorische Veränderung der Slalomanlagen zu einer weltweiten Umstellung der Skitechnik vom Rundschwingen auf das Kurzschwingen führen würde. Diese grosse Wirkung einer kleinen Ursache ist oft bedauert und kritisiert worden, weil die Skitechnik zweifellos einen Teil ihrer Universalität und «Geländegängigkeit» verloren hat. Es sind auch Versuche unternommen worden, das Rad der Entwicklung zurückzudrehen und den Slalom vermehrt zu einer technisch umfassenden Prüfung aller Arten von Richtungsänderungen zu machen. Doch sind diese Bestrebungen trotz klarer Richtlinien der FIS-Reglemente am Widerstand der Aktiven und Mannschaftsbetreuer gescheitert. Dieses eine Beispiel möge beweisen, dass der SpitzenSport, mindestens in technischer Beziehung, einen grossen und direkten Einfluss auf die sportliche Betätigung der grossen Masse ausüben kann. Dagegen fehlt der umgekehrte Beweis, dass ein hohes technisches Niveau der breiten Massen automatisch auch Erfolge an der Spitze gewährleistet. Österreichs Skisport in seinen verschiedensten populären Formen, d. h. in Familie, Schule und Firma steht seit Jahrzehnten weit über demjenigen anderer Länder. Trotzdem gelang es schon vor dem Zweiten Weltkrieg einer ganz kleinen Zahl von talentierten Franzosen, Vignole, Allais, Couttet, unter Anleitung eines österreichischen Trainers den grossen alpinen Skinationen Österreich und Schweiz die Mehrzahl der Weltmeistertitel zu entreissen. Als Parallelfall aus der neueren Zeit können die Erfolge ostdeutscher Springer gegen die klassischen Springernationen Norwegen und Finnland erwähnt werden. Der beschränkte Raum für diesen Beitrag gestattet es leider nicht, die Feststellungen durch weitere Beispiele zu erhärten. Trotz dieser vielleicht unvollständigen Beweisfiihning sei jedoch gestattet, zwei wichtige Schlussfolgerungen zu ziehen. Die verantwortlichen Organisationen, d. h. die meisten nationalen Sportverbände und die durch sie gegründeten internationalen Zusammenschlüsse haben sich in ihren Statuten die Aufgabe gestellt, ihren Sport zu fördern und dessen Entwicklung im Interesse einer charakterlich und körperlich gesunden Jugend zu überwachen. Zwangsläufig führt jedoch die praktische Verwirklichung dieser Aufgabe zu einer Arbeitsteilung. Der nationale Verband befasst sich mit Nachwuchsproblemen, Unterrichts-, Trainings- und Aufbaufragen, mit regionalen und nationalen Wettkämpfen und selbstverständlich auch mit der Vorbereitung der Nationalmannschaften. Der internationale Verband sieht


seine Tätigkeit vorwiegend auf die internationalen Beziehungen, die Oberwachung der internationalen Wettkämpfe und die Durchführung von Weltmeisterschaftenund OlympischenSpielenbeschränkt. Seine wichtigsten Aufgaben sind die Festsetzung der Wettkampfbestimmungen und die Oberwachung ihrer Einhaltung bei internationalen Veranstaltungen. Um diese Aufgabe wirklich im Interesse der Entwicklung ihres Sportes lösen zu können, müssen die Funktionäre der internationalen Verbände nicht nur einen engen Kontakt mit ihren nationalen Mitgliedverbänden pflegen, sondern auch versuchen, bei der Festlegung der Wettkampfregeln, d. h. bei der Gestaltung des Spitzensportes auf allfällige Auswirkungen auf den Sport im allgemeinen Rücksicht zu nehmen, ja sogar Entwicklungen vorauszusehen. Eine dieser Aufgaben wird die Suche nach einer neuen Universaldisziplin im alpinen Skisport sein, welche aus der bedauerlichen Tendenz der Spezialisierung von Mensch und Material herausführt. Diese Aufgabe war dem Riesenslalom zugedacht. Leider hat sich diese schöne Prüfung in ihrer heutigen Form als von der Auslosung und Startreihenfolge zu stark abhängig erwiesen. Die zweite, noch dringlichere Aufgabe stellt sich bei der ifberwachung der Abfahrtsrennen. Wirkungsvolle Massnahmen zur Herabsetzung der Geschwindigkeit und Einschränkung der Risiken müssen gefunden werden, ohne dieser wertvollen Disziplin die Eigenschaft einer hervorragenden Prüfung von Charakter, Mut und Konzentrationsfähigkeit zu nehmen. Für die nationalen Verbände und ihre Funktionäre sind die sich stellenden Aufgaben noch anspruchsvoller. Im Vordergrund stehen dabei die Probleme der technischen Betreuung, d. h. der Trainer sowie der Entdeckung und Förderung der Talente. Skifahren ist eine sehr junge Sportart, welche immer noch in rascher Entwicklung steht. Dieser Umstand stellt an die technischen Betreuer ganz besonders hohe Anforderungen, weil sich ihre Aufgabe nicht auf die Analyse und die methodisch und pädagogisch richtige Vermittlung der gegenwärtigen Skitechnik beschränkt. Der erfolgreiche Trainer muss die zukünftige Entwicklung voraussehen, sowohl im technischen Unterricht als auch im Trainingsaufbau neue, erfolgreiche Wege finden können. Die Bedeutung der richtigen technischen Schulung ist aber auch eng mit der Problematik der zweiten Aufgabe, nämlich der Talentförderung, verbunden. Die Voraussetzungen im internationalen Wettkampfspoa sind derart anspruchsvoll, dass auch aus einer breiten Grundlage mit einem hohen allgemeinen Leistungsstand Talente nicht allein ohne zielbewusste Förderung zur Spitze vorstossen können. Eine der wichtigsten Aufgaben der Verbände und ihrer zuständigen Funktionäre wird darin bestehen, möglichst frühzeitig, wenn möglich bereits im Schulalter, ein kleines Kader der besten Talente zu erfassen und zielbewusst zu fördern. Wie das Beispiel der USA eindrücklich beweist, wird das Auffinden der Talente durch den Einsatz erstklassiger Lehrkräfte an den Schulen und durch eine grosse Zahl von Schülerwettkämpfen wesentlich erleichtert. ES sei mir nicht zum Vorwurf gemacht, wenn ich diese Gedanken mit einem etwas gewagten Vergleich abschliesse. Der moderne Leistungssport ist weniger mit einer Pyramide, als mit einem hohen Mast zu vergleichen. Je solider, jugendlicher und breiter sein Fundament ist und je schlanker und zuverlässiger seine Struktur, umso sicherer wird er den Anstürmen der Konkurrenz trotzen, und umso günstiger sind die Aussichten, dass Flaggen des Erfolges seine Spitze schmücken werden.


D I E S-WERTUNG D E S SKISPRUNGES um FIS-Kongress von Dcbrownik Offiziell anerkannt z/nd in die IWO acfgenommen von Prof. Dr. Ing. Reinhard Stracmann, S A S I.

Rückblick

Im Jahrbuch SAS Nr. 21, 191I, habe ich unter dem Titel ((Skispringen-Skifliegen))ausführlich über das Skiflugproblem geschrieben. Ich habe schon damals darauf hingewiesen, dass die Leistung des Skispringers durch Messung und Kombination von zwei Grössen, der Geschwindigkeit am Schanzentisch Vo und der Sprungweite 1 objektiv erfasst werden könne. Auf Seite 221 habe ich die Methode durch einige Beispiele erläutert. Man sieht schon an den damaligen Beispielen, wie einwandfrei diese Methode, die heute S-Wertung genannt wird, gearbeitet hat. Schon vor mehr als 30 Jahren wurde die S-Wertung an einer SSV-Meisterschaft in Wengen neben der Richterwertung versucht. Das Ergebnis war schon damals überraschend gut. Seither ist die Zeitmessapparatur sehr betriebssicher, hoch präzis (O,OISek.) und narrensicher gestaltet worden. Die letzten 11 Jahre ist die S-Wertung an nationalen und internationalen Skisprungkonkurrenzen oft als offizielle Wertungsmethode eingesetzt worden. So mehrmals beim Skifliegen in Oberstdorf und am Kulm, weiter an mehreren internationalen Feldbergspringen sowie an allen internationalen Springen an der Erzenbergschanze Langenbruck. Letzten Winter 1964165 hat der Schweiz. Skiverband die S-Wertung bei seinen Junioren- und Seniorenmeisterschaften als offizielle Wertung eingesetzt, und zwar mit vollem Erfolg. Beim Skifliegen am Kulm, Frühjahr 1961, fand eine vielbeachtete, glänzende Demonstration der S-Wertung als offizielle Wertung statt. Die S-Wertung zeichnet sich durch Präzision und Schnelligkeit aus. In Mitterndorf, wo auch der Lautsprecher sehr gut bedient war, kannten Presse und Publikum die Note des Sprunges schon zur Zeit des Endschwunges des Springers. Die Startfolge konnte deshalb sehr rasch sein, was für die Veranstaltung bei Presse und Publikum einen ausgezeichneten Eindruck hinterliess. Es gibt keine andere Bewertungsmethode, die auch nur annähernd so schnell arbeitet. Anschliessend an den letzten Sprung wurde die Rangordnung bekanntgegeben. Auch für den Springer besteht so die Möglichkeit, seine Leistung nach jedem Sprung zu kennen und seinen Stand in der Rangordnung zu beurteilen.


2.

Grtmdlagen der S- Wertung

In verschiedenen Veröffentlichungen habe ich die Grundlagen und Methoden zur Flugbahnberechnung gegeben (Jahrbuch SSV 1927, Jahrbuch SAS Nr. 21, 193I). Auch Prof. König be-

Einige Definitionen Vo

= Geschwindigkeit

V,

am Schanzentisch (mlsec) = Geschwindigkeit im Landepunkt

V,

= Geschwindigkeit

(m/sec>

1

Ende Aufsprungbahn (mlsec) = Sprungweite (m)

R,

=

R,

= Übergangsradius

H

( 4 = Fallhöhe des Springers vom Schanzentisch zum Landepunkt

R

=

ubergangsradius zum Schanzentisch (m) zum Auslauf

(4 N

HIN = grundlegende Charakteristik eines Schanzenprofils A = aerodynamischer Auftrieb des Springers (kg) W = aerodynamischer Rücktrieb des Springers (kg)

= Horizontalprojektion des Sprun-

ges von der Schanzenkante zum Landepunkt (m)

G W A E

M

= resultierende, auf den Springer wirkende Luftkraft (kg)

= Gewicht

= tg

E

des Springers (kg)

= Gleitzahl

= Gleitwinkel =

(O)

Masse des Springers (kg) zwischen Flugbahn und Aufsprunghang im Landepunkt

= Winkel

V)

schreibt eine solche Methode im Festbuch ((Uhrentechnische Forschung - Skiflug 1932)) (Verlag Steinkopf, Stuttgart). Für technische Berechnungen und für die S-Wertung habe ich eine angenäherte empirische Formel entwickelt, die bis I j o m Sprungweite (bis 14j m nachkontrolliert) Flugbahnen gibt, die den praktisch geflogenen gut entsprechen. X2 XO,II2E für a = 8 O f 9o Y= V02 wobei X und y die Koordinaten eines Flugbahnpunktes bedeuten, die Neigung des Schanzentisches, Vo die Fluggeschwindigkeit vom Schanzentisch und E ein den Stil des Springers charakterisierender Gütefaktor ist. Im Falle des aerodynamischen Sprunges kann für E der Gleitwinkel (Abb. I) eingesetzt

Abb. r stellt die auf den Springer im Flug wirkende Kraft dar. Auch der Gleitwinkel ist dargestellt. X-X ist die Flugbahn des Springers. Diese Luftkräfte werden bei Vo = 20 m an wirksam und werden bei Flügen mit mlsec. ausserordentlich Vo 24-30 wirksam.


werden. Der Wert beträgt beim Spitzenspringer (Engan, Kankkonen usw.) 40, bei Mittelspringern 45+40, bei schlechten Springern j o t 6 o (siehe nachfolgende Beispiele). Die Güte des Sprunges E

(Stilnote) ist nach obiger Formel

E

V02 X y .o,I I

= x2

durch den Landepunkt des Springers am Auf-

sprunghang, d. h. durch die Sprungweite 1 sind die Werte X und y gegeben. Vo wird am Schanzentisch mit der Zeit t über eine Messstrecke e gemessen. E lässt sich so leicht errechnen. Die Rechnung gibt beispielsweise für den 145-m-Sprung Lesser am Kulm ein E von 4 3 , ~ .Für den Sprung von Zehntner, der dasselbe Vo = 3o,7 mlsec. wie Lesser hatte, eine Sprungweite 1 = 128 m, was mit obiger Rechnungsart ein E von 45 ergibt. E = 45 entspricht einer Stilnote von 16,j. Die Richter haben diesen Sprung mit 16,j bewertet. Der 145-m-Sprung Lessers mit E = 43,j gibt 17,8 Punkte Stilnote. Die Richter haben diesen Sprung mit 17,j bewertet. Diese Beispiele erhärten die Gültigkeit des &-Werteszur Stilbewertung. Über den &-Wertkann noch folgendes gesagt werden : Massgebend für die Güte der Flugbahn (möglichst gestreckt mit kleinem Einfallswinkel bei der Landung) ist die aus Messungen im Windkanal ermittelte aerodynamische Grösse E, der sogenannte Gleitwinkel. Je kleiner dieser Winkel ist, um so weittragender ist die Flugbahn. Diese Grösse ist von der Körperhaltung des Springers abhängig. Damit E klein wird, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden : Gestreckter, im Hüftgelenk nur schwach geknickter Körper. Rücken und Beine sollen eine möglichst flach gewölbte Oberfläche bilden. Anstellwinkel des Oberkörpers gegen die Flugbahn soll 30" betragen, und zwar von der Sprungschanzkante weg. Die Ski parallelzum Oberkörper. Keine Armbewegung. Die diesen Bedingungen entsprechende Körperhaltung gibt einen stilreinen Flug. Sie ist am Bergisel und in Oberstdorf mit Erfolg angewendet worden. Sie hat zu den grossen, schönen Flügen geführt. Die Armführung hinten am Körper angelegt ist etwas besser als die vorgestreckten Arme, was auch durch die diesjährigen Ergebnisse bestätigt worden ist. Um einen Begriff für den so entstandenen Gleitwinkel E zu geben, sei festgestellt, dass der schlechte Springer ein E von 60' bis 80' aufweist, ein mittlerer Springer (gegenwärtig die Schweizer) ein E von zirka 50" hat und Spitzenspringer wie Engan, Kankkonen, Zandanel, Sjöberg usw. mit E -Werten von 40" gesprungen sind. Der aerodynamische Wert E ist eine Grösse, die den Stil des Springers bewertet. Es folgt ein praktisches Beispiel : Bergisel, Oberstdorf: Am Bergisel sprang Kankkonen 95,j m mit einer Geschwindigkeit von 24,5 m/sec. Seine Flugbahn entspricht E = 40". Mit derselben Geschwindigkeit von z4,j m/sec. sprang auch H. Schmid, landete aber bei 78 m Weite. Er sprang somit 17 m kürzer als Kankkonen. Die Flugbahn, die am Profil am Bergisel bei 87 m landete, entspricht einem &-Wertvon joO. Diese Differenz von 10" für den Gleitwinkel E verursacht eine Verkürzung des Sprunges von zirka 20%. Die Stilnoten verhalten sich zum &-Winkelwie folgt: Kankkonen Durchschnittsstilnote I 8,8 Schmid Durchschnittsstilnote 14,8 1498 Verhältnis = 18,8 = 0'79 Das Verhältnis der &-Werteliegt umgekehrt wie das der Stilnoten. Die Werte : Kankkonen = 40 40 Verhältnis - = 0,8 Schmid = 50 50 Die Übereinstimmung ist sehr gut. Solche Beispiele lassen sich beliebig wiederholen.


3. Gestreckte Fhgbahn, kleiner Landewinkel (Abb.

2)

Abb. 2 zeigt ein Schanzenprofii mit den mechanisch wichtigen Grössen. P ist der kritische Punkt. K ist der Endpunkt der Aufspmngbahn. S ist die Sicherheitsstrecke, die mindestens I j m, bei Flugschanzen 20 m betragen soll. (Siehe FIS-Baunormen der IWO)Rl und R, sind so bemessen, dass der Zentrifugaldruck auf den Springer Ca. 80 kg beträgt. Die Olympiaschanzen Cortina, Holmenkollen und Berg Isel haben folgende Werte : Cortina HIN = ojG R1 = 80 Rz = 92 Vo = 24 Holmenkollen HIN = 0,555 R, = 80 R, = go Vo = 24.7 Berg Isel HIN = o,l5 Ri = 80 R, = 90 Vo = 25 Diese Zahlen haben sich bei Schanzen der Grössenordnung 1 = 80 t IOO m sehr gut bewährt. An der Flugschanze Oberstdorf stellen wir folgende Werte fest : R, = I 10m, R, = 120 m, HIN ursprünglich o,6 P bei 120 m, Vo 30 mlsec, Rekordlänge = I 39 m. Nach Zurücknahme der Schanze um 5 m : H/N Ca. 038, P bei 122 m. VO 29,6 mlsec. Rekord I = 144 m. Hier hat sich das HIN = o,58 sehr gut bewährt und die Anpassung der heute gestreckten Flugbahn an den Aufsprunghang erleichtert.

Die Verbesserung des Sprungstils zum perfekten Flugstil hat in den letzten Jahren der Entwicklung den &-Wertbei den Spitzenspringern von 41" auf 40" verbessert. Die durch diese Stilverbesserung gestreckteren und weiter nach vorne getragenen Flugbahnen würden den Springer in der Auslaufrundung landen lassen, was wegen der Gefährdung des Springers durch einen übersetzten Druck bei der Landung nicht geschehen sollte. Die Anpassung an diese gestreckten Flugbahnen sollte bei Schanzenneubauten dadurch erfolgen, dass der Schanzentisch weiter als bisher zurückgesetzt wird, so dass die E-40"-Flugbahn beim kritischen Punkt P der Anlage endet. Bei bestehenden Schanzen muss die gestreckte Flugbahn an den Aufsprunghang herangebracht werden. Dies wird erreicht durch Verringerung der Geschwindigkeit (Verkürzung des Anlaufes), durch stärkere Neigung des Schanzentisches, durch Zurückverlegung des Schanzentisches oder durch Kombination der beiden letzteren Massnahmen. Im SSVJahrbuch 1927 habe ich auf Seite 19 schon auf dieses Verfahren hingewiesen. Ich habe eingangs erklärt, welch ausschlaggebende Rolle der aerodynamische Wert E (Gleitwinkel) spielt. Nun gibt es für jede geflogene Flugbahn einen zugehörigen E-Wert, der ein Mass für den Stil des Springers ist. Aus der Lage der Flugbahn von der Tischkante zum Landepunkt und der geflogenen Geschwindigkeit lässt sich der &-Wertbestimmen. Der E-Wert lässt sich somit aus der Sprungweite und der Geschwindigkeit ermitteln. Beide können gemessen werden. Die Geschwindigkeit kann ersetzt werden durch eine Zeit t, die über eine feste Messstrecke am Schanzentisch gemessen wird. Die so gemessene Note des Springers mit Weite 1 und Zeit t ist gegeben durch: n = 1 x t x f , wobei f ein Faktor ist, der die Note auf die I zo-Punkt-Skala zurückführt. Es folgen nun einige Beispiele, die beweisen, wie die S-Wertung einwandfrei funktioniert. Die Geschwindigkeiten und Noten dieser Beispiele sind den offiziellen Rennprotokollen der Veranstalter entnommen.


Das Verhältnis des &-Werteszur Stilnote S ist durch folgende Liste gegeben :

Beispiel I :Kankkonen, Bergisel Zur Berg-Isel-Schanze gehört ein f = 0,77 1 . S p r u n g : i = 9 j , ~m t = 1,63 sec. n 1 = 9 j , 5 x ~ , 6 3 X o , 7 7 = 1 2 0 z.Sprung:l=go,y m t = 1 , 6 3 sec. n 2 = 9 0 , ~ x r , 6 j x o , 7 7 = 1 1 3 , ~

233,r

Man kann die sich aus der S-Wertung ergebenden Stilnoten errechnen, indem man das Weitennotentotal von der S-Wertungsendnote abzieht und durch 3 teilt. So ergibt sich der Durchschnitt der S-Stilnoten. Richter I 8,8 I. Sprung : I 20-60 = 60 60 : 3 = 2 0 S-Stilnote 20 2. Sprung : I I 3-60 = 5 3 5 3 : 3 = I 7,6 S-Stilnote I 7,6 Richter I 6,6 Kankkonen ist beide Sprünge mit derselben Geschwindigkeit von 24,5 5 m/sec gesprungen, mit entsprechender Zeit t über die 40-m-Messstrecke t = 1,63 sec. Der zweite Sprung war aber 5 m kürzer als der erste. Er muss deshalb den zweiten Sprung mit einem grösseren &-Wert, d. h. mit einem Stilfehler gesprungen sein, der die 5-m-Sprungverkürzung verursacht hat. Dieser Stilfehler war auch Ursache der schlechteren Landung des zweiten Sprunges. Die S-Wertung hat diesen Stilfehler im Flug erfasst, die Richter bei der Landung. Die Richter haben den Stilfehler des Fluges nicht gesehen, dafür aber das tiefe Auffangen des Sprunges unnötigerweise bestraft. Dieses Beispiel belegt deutlich, wie allgemein gesehen schlechte Landungen schon im Flug eingeleitet werden und deshalb bei der S-Wertung mit erfasst werden. Beispiel z :Engan, Bergisel S-Wertung I. 2.

Sprung: 1 = g3,j Sprung: 1 = 90,j

Richternote

t = 1,62 n1 = 93,5 X I , ~ Z X O = ,1~ 1 6~, ~ t = 1,63 n2 = 90,5 X 1,63 Xo,77 = II3,5

Die Stilnoten der S-Wertung ermitteln sich wie im Beispiel Kankkonen. Das Weitennotentotal aus der Richterwertung ergibt sich durch Abzug der Totalstilnote von der Richternote : S Richter I. Sprung : Weitennotentotal = I 14,7-5 Y,> =49,~ 18,y S-Totalstilnote = I 16,5-5 9,2 = 57,3 S-Stilnote 57,3 : 3 = 19,1 2. Sprung : Weitennotentotal = I 16,-5 6 = 60 S Richter =j3,j S-Stilnote53,j:3=17,8 18,6 S-Totalstilnote =113,5-60 Zu diesen Zahlen ist zu sagen, dass die Richter den zweiten Sprung Engans besser bewertet haben. Sie haben ihn bestimmt überwertet; denn mit der Geschwindigkeit, die er hatte, hätte er weiter springen sollen (Kankkonen ist mit dieser Geschwindigkeit im ersten Sprung 9 5 , ~m gesprungen). Die Gesamtwertung der zwei Sprünge ergibt: Richter 2 3 0 , ~Punkte S-Wertung 230,o Punkte I = 36,9 Die Stilnoten: Richter 18,s +18,6 = 37,1 S-Wertung I ~ ,+17,8 Man darf wohl sagen, dass diese Zahlen sehr gut übereinstimmen. Die beiden Beispiele Kankkonen, Engan zeigen, wie zuverlässig die S-Wertung arbeitet. Sie hat auch den zweiten Sprung Kankkonens sicher und korrekt bewertet, im Unterschied zum Durcheinander bei den Sprungrichtern.


Es folgt nun noch ein Beispiel vom Skifliegen 1964 in Oberstdorf. Im «Ski», Organ des deutschen Skiverbandes, stellt Redaktor Kirchhofer in der Nummer vom 6. März 1964 die Frage, wie wohl die S-Wertung die beiden Sprünge 141 m von Sjöberg und 142 m von Moteljek differenzieren würde. Beide Sprünge wurden bei Windstille und besten Bahnverhältnissen geflogen. Die Richter gaben Sjöberg für einen sehr schönen 141-m-Flug 3,5 Punkte mehr als Moteljek für seinen 142-mSprung. Kirchhofer fragt, ob die S-Wertung den bessern Stil Sjöbergs richtig bewerten und nicht die grössere Weite Moteljeks bevorzugen würde? Hier die S-Wertung der beiden Sprünge :

Sprztng Sjöberg S - W e r t : n = l x t x f 1 = 1 4 1 m t = 1 , 3 7 f=o,625 n = 141 X 1 , 3 7 ~ 0 , 6 z j= 120,7 n Richter = 120,3 Richterstilnotentotal = 5 7 Weitennotentotal 120,3-57 S-Stilnotentotal = 120,7-63,j = 57,4 Stilnoten 57,4: 3

= 63,3

=

19,'

Richter 19

Sprmg Moteljek t = 1,35 1 = 142 m f = 0,625 S-n = 119,8 Richter 1 1 7 , ~ Richternoteltotal = 5 3,3 Weitennotentotal I I 7,9-5 3,5 = 6 4 , ~ S-Stilnote 119,8-64,j = 5 5,3 Stilnote 5 5,3 : 3 = 18,4 Richter 17,s Die Punktdifferenz Sjöberg-Moteljek beträgt bei der S-Wertung : 5 7,4-55,3 = 2,' Punkte. Vorsprung Sjöberg auf Moteljek: Richter 3,5 Punkte, S-Wertung 2,1 Punkte. Die S-Wertung hat somit den Sprung Sjöbergs stilistisch um Z,I Punkte höher bewertet als den Sprung Moteljeks, hat somit den Stilunterschied deutlich markiert. Trotz der grössern Weite Moteljeks wird Sjöberg dank seines bessern Stils höher bewertet. Der Nachweis der Brauchbarkeit der S-Wertung dürfte durch diese Beispiele erbracht sein. 4. SSV-Seniorenmeisterschaft1961 in Kandersteg

In Kandersteg ist H. Schmid bei der S-Wertung als Sieger hervorgegangen vor J. Zehnder, der trotz seiner Rekordweite (in zwei Sprüngen total I,! m weiter als H. Schrnid) zweiter wurde. Es wurde behauptet, Zehnder hätte Sieger werden sollen, weil er total 1,5 m weiter gesprungen sei als Schmid. (Wenn man so argumentiert, kann man ja nur die Sprungweite messen und die Rangordnung nach den erzielten Weiten abstufen, wogegen ich angesichts des heutigen, bei den Spitzenspringern vollkommenen Sprungstils, nichts einzuwenden hätte.) Der Vergleich der S-Bewertungs-Faktoren Zehnder-Schmid zeigt deutlich, wie die S-Wertung Stilfehler erfasst. Aus dem offiziellen Wertungsprotokoll von Kandersteg ist folgendes zu entnehmen : Beide Springer hatten in einem Durchgang dieselbe Geschwindigkeit von z1,05 mlsec, Schmid im zweiten und Zehnder im dritten Sprung. Mit dieser gleichen Geschwindigkeit sprang Schmid 62,5 m, währenddem Zehnder nur 6 I m erreicht hat. Dieser Weitenunterschied von I,Ym zugunsten von Schmid kann nur entstanden sein durch schlechteren Absprung und Flugstil Zehnders. Schmid sprang wuchtig ab und zog den Flug mit gestreckter Vorlage, Zehnder sprang schwach ab und flog mit leicht gebeugten Knien und hoch gestelltem Gesäss, wodurch sein schlechter Stil gekennzeichnet ist. Durch dieselben Stilfehler ist Zehnder auch am Skifliegen am Kulm 1965 trotz der Höchstgeschwindigkeit von 30,7 m/sec in der Weite zurückgefallen. Lesser flog mit derselben Geschwindigkeit 145 m. Zehnder nur 128. Der erste Durchgang in Kandersteg gibt folgendes Bild : Zehnder t = 1,86 sec 1 = 63 m Note I 17,2 Schmid t = 1,89 sec 1 = 62 m Note 1 1 7 , ~ Nach der Wertungstabelle gibt O,OI sec Zeitdifferenz eine Notendifferenz von o,6 Punkten. I m Weitendifferenz gibt eine Punktdifferenz von 1,8 Punkten. Nun hat Schmid auf Zehnder I m


Weite verloren, d. h. 1,8 Punkte. Er hat aber seine 62 m mit relativ kleiner Geschwindigkeit erreicht mit einer Zeitdifferenz auf Zehnder von o,oj sec, somit ein Gewinn von 3 X O ,= ~ 1,8 Punkten. Schmid hat somit auf Zehnder auch im Weitenverlust 1,8 Punkte verloren, durch o,oj sec Zeitgewinn aber 1,8 Punkte aufgeholt, deshalb für Schmid und Zehnder dieselbe Note I 1 7 , ~Im . zweiten Durchgang verlor Schmid auf Zehnder o,5 m, d. h. 0,9 Punkte, gewann aber wieder durch 0,03 sec bessere Zeit 1,8 Punkte, was einen Punktgewinn von 1,8-o,9 = 0,9 Punkte für Schmid ergibt. Schrnid kam so auf I I 8,7 Punkte und Zehnder mit 0,9 Punkten weniger auf I 17,8 Punkte. Das Total ergab für Schmid 23 5,9 und für Zehnder 23 5 ,o Punkte. Die Sprünge von Zehnder und Schmid mit derselben Geschwindigkeit am Schanzentisch und mit 1,5 m mehr Sprungweite für Schmid erbringen den Beweis für die stilistische uberlegenheit Schmids. Das Bewertungsergebnis zeigt, wie die SWertung diese stilistischen Differenzen scharf erfasst. Zehnder mit seiner hohen Geschwindigkeit hätte weiter springen sollen, als er tatsächlich gesprungen ist, um Sieger zu werden. J.

Berechngng der Stilnoten ( A b b . 3)

Nach der Formel

E

=

Voa X y X2

. 0,112

kann die Stilnote des Sprunges berechnet werden. Für den 128-

Abb. 3

m-Sprung Zehnders am Kulm ergeben sich folgende Werte: Auf dem Aufsprungprofil der Kulmschanze beträgt bei I 28 m Sprungweite X = 1 0 8 , ~m Y = 63,5 m Vo war jo,7 mlsec Wir erhalten so für E Einem E = 45 entspricht die Stilnote I 6,j. Ein mitwertendes Richterkollegium hat diesen Sprung mit Stilnote 16,5 bewertet. Die Uberein~timmun~ zwischen der gerechneten Stilnote und der tatsächlichen Richternote ist erstaunlich gut. Dieses Beispiel zeigt, wie man aus den Koordinaten der Flugkurve am Landepunkt und der Geschwindigkeit Vo den &-Wertberechnen und damit die Stilnote ermitteln kann. Das Beispiel zeigt auch deutlich den Zusammenhang der Faktoren, die für die S-Wertung grundlegend sind. 6. Geschwind&keit-Spngweite (Abb. 4) Es wird von Laien behauptet, die S-Note n = f X t x l werde um so höher, je kleiner die Geschwindigkeit sei, d. h. je grösser die Zeit t am Schanzentisch sei. Der Springer könne durch Bremsen eine grosse Zeit t erreichen und somit die Note n erhöhen. Diese uberlegung ist total falsch, denn sie vernachlässigt die Tatsache, dass, wenn die Zeit t linear ab- oder zunimmt, die Geschwindigkeit ebenfalls linear ab- oder zunimmt. Die Sprungweite 1verändert sich aber nicht linear mit der Zeit t, sondern viel stärker. Wenn sich z. B. die Zeit t verdoppelt, so fällt die Sprungweite auf mehr als ein Viertel zurück. Wenn bei einem 120-m-Sprung die Zeit t = 1,4 sec ist, so wird die Note mit einem Schanzenfaktor 0,625 n = 0,625 X 1,4 X I 20 = 104. Wird die Geschwindigkeit um die Hälfte


abgebremst, d. h. t mit = z,8 sec vergrössert, beträgt die Sprungweite

120

= 30

m. Die Note wird

4 n = 0,625 X 3 0 X z,8 = j 2,4. Dieses Beispiel zeigt, wie der Springer durch Bremsen seine Note auf die Hälfte heruntergedrückt hat. Bei obigem Beispiel ist angenommen, dass die Sprungweite quadratisch mit der Geschwindigkeit variiere. In Wirklichkeit ist die Variation der Sprungweite in Funktion der Geschwindigkeit grösser als quadratisch. Am Profil der Flugschanzen in Oberstdorf und am Kulm ergibt sich folgendes Bild. Wird die Fluggeschwindigkeit in mlsec von I j auf 20 erhöht, so ergibt sich daraus eine Sprungverlängerung von h 1 = I j m. Bei Erhöhung von 20 auf 25 wird A 1 = 25 m. Für Erhöhung von 25 auf 30 wird h 1 = 60 m. Der aerodynamische Effekt nimmt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zu, die Sprungweite aber viel stärker, wie obiges Beispiel zeigt. Dieses Beispiel zeigt aber auch die Notwendigkeit einer genauen Geschwindigkeitskontrolle beim Ausspringen einer Bahn, weil durch kleinste Geschwindigkeitszunahme die Sprungweite bis 20 und mehr Meter gewinnen kann und so den Springer in den Auslauf tragen kann. Gegen das Ende der Aufsprungbahn reagiert die Sprungweite nicht nur auf Geschwindigkeitszunahme geradezu allergisch, sie ist in diesem Gebiet der Aufsprungbahn ebenso empfindlich auf eine Verbesserung des Gütefaktors E. Eine Verbesserung von E um 5 Einheiten, z. B. von 45 auf 40, gibt ähnliche Längeneffekte wie die Erhöhung der Geschwindigkeit von 25 auf 3 0 m/sec. Es erklärt dies auch die Feststellung, dass gute Springer der mit derselben Geschwindigkeit fliegenden Mittelklasse I 5 bis 20 m davonfliegen. Prof. König hat 1952 die Geschwindigkeiten an der Oberstdorfer Flugschanze vom Start bis in den Auslauf von Sekunde zu Sekunde gerechnet. Abb. 4 zeigt das Schanzenprofil I mit darüberliegender Kurve 11, die den Geschwindigkeitsverlauf längs dem Schanzenprofil darstellt. Wir stellen folgendes fest :

4 40 30

20 10

0 Geschwindigkeiten und Zeitmarken auf der Flugschanze in Oberstdorf

Abb. g

I. Die Durchschnittsgeschwindigkeit über 40 m von der Schanzenkante rückwärts gemessen entspricht der Abfluggeschwindigkeit Vo vom Schanzentisch. Wir messen deshalb die Geschwindigkeit am Schanzentisch über diese 40-m-Messstrecke. 2. Die Fluggeschwindigkeit nimmt nach dem Absprung ab, nimmt dann wieder zu und erreicht auf halber Flugbahnweite wieder die Abgangsgeschwindigkeit vom Schanzentisch Vo. In der zweiten Hälfte der Flugbahn nimmt die Geschwindigkeit bis zur Landung um zirka 20% zu, so dass der Sprung mit einer Geschwindigkeit von zirka I,ZOVo gelandet wird. Bei einem Flug von 140 m mit Vo zirka 3 0 m/sec ist die Landegeschwindigkeit zirka 36 mlsec (130 kmlst). Nachher fällt die Geschwindigkeit in den Auslauf rasch ab.


3. Zwischen 120 und 160 m Sprungweite ist die Geschwindigkeit (Kurve 11) im Bereich a praktisch konstant. Diese Strecke ist deshalb geeignet, die Landegeschwindigkeit zu messen. Wir haben in Oberstdorf die Landegeschwindigkeiten über 20 m Messstrecke zwischen 140 und 160 m am Ende des Aufsprunghanges an 8 0 Sprüngen von I O O bis 140 m gemessen mit einer Durchschnittsweite von 1 2 0 m. Die Sprünge landeten mit 3 3 4 bis 364 m/sec. Wenn wir das Mittel der Grenzwerte nehmen, erhalten wir 349 mlsec. Gerechnet wurden 1927Straumann, Jahrbuch SSV, 3 5 m/sec ; 1952 König 3474 mlsec. Die u b e r e i n ~ t i m m u nist ~ sehr gut. Um die Landegeschwindigkeit bei 120 m genau zu erhalten, haben wir sechs 120-m-Sprünge ausgewertet und fanden für die sechs gleich weiten Sprünge durchschnittlich V, = 347 mlsec. Auch das so ermittelte V, = 347 deckt sich sehr gut mit den gerechneten Werten. Es wurden total an 120 Sprüngen die Geschwindigkeit bei 140-160 m gemessen. Die Weite dieser Sprünge lag zwischen 77 m und 140 m. Trotz dieser grossen Streuung der Weite lagen alle Durchschnittsgeschwindigkeiten V, über die Messstrecke am Ende der Aufsprungbahn zwischen 33,4 und 36,4 m/sec. Es haben somit alle Springer unabhängig von deren Sprungweite am Ende der Aufsprungbahn zwischen 334 und 36,4 m/sec im K-Punkt praktisch dieselbe Geschwindigkeit. Die Streuung von V2 hängt vom Bremsmanöver des Springers vor der Landung, somit von einigen weiteren Faktoren ab. 2 Bei~piele:An

einem guten Springer wurden folgende Geschwindigkeiten festgestellt :

Weite 1 = I 34 m am Schanzentisch Vo = 29,6 Landung bei I 34 m V, = 3 x ~ =G 34,7, Ende Bahn bei 140 m gemessen V, = 343 mlsec Ein weiterer Sprung: 1 = 141 m Vo = 29,4, V, = 3 xfiy = 3 5 V, gemessen, V, = 3 5 m/sec. Ein 144-m-Sprung in Oberstdorf landet mit 36 bis 37 m/sec, ein I 50-m-Sprung mit 37 bis 38 m/sec. = 136 Std./km. Diese hohe Landegeschwindigkeit ist für den Springer schwer z u bewältigen und kann i m Falle eines Sturzes sehr gefährlich sein. Ich habe diese Betrachtung über die Geschwindigkeit gemacht, u m auf diese Gefährdung des Springers durch die hohen Geschwindigkeiten aufmerksam z u machen. Aus obigen Geschwindigkeitsbetrachtungen kann gefolgert werden, dass an Gross- und Flug~ die Landegeschwindigkeit V, bezogen auf die Abfluggeschwindigkeit schanzen mit HIN o , j-o,6 Vo vom Schanzentisch einfach errechnet werden kann mit V, = 1,2 Vo oder auf die Sprungweite 1 bezogen mit V, = 3 xVT. Für das Verständnis der bisherigen Ausführungen nützliche Definitionen : Das HIN-Verhältnis einer Gross- oder Flugschanze soll zwischen o , ~und o,6 liegen. Schanzen mit HIN = o , 5~bis o,58 haben sich sehr gut bewährt. Alle heutigen Gross- und Flugschanzen liegen in diesem Bereich. Es dürfte interessieren, dass der Auftrieb A am Skispringer Däscher im Windkanal bei einer Windgeschwindigkeit von 31 mlsec und bester Haltung mit 30 kg gemessen wurde. Bei den Skiflügen mit einem Vo von 29,5 bis 30 mlsec. dürfte der Auftrieb 26- 28 kg betragen, bei einem 90-m-Sprung I 8 20 kg. Abschliessend sei noch darauf hingewiesen, dass die letzten Rekordweiten 1964 in Oberstdorf und 1965 am Kulm bei Windstille erreicht wurden. Je ruhiger die Luft, um so kleiner der &-Wert der Flugbahn und um so weiter der Flug. Eine Windbewegung von zirka 2 bis 3 mlsec stört, weil immer böig, den Flug derart, dass die Weiten 10 m und mehr zurückfallen. Wir haben diese Einflüsse sehr genau beobachtet. Nicht nur die Windstille, sondern auch die vorzügliche Arbeit Heini Klopfers und seiner Mitarbeiter in Oberstdorf sowie die ebenfalls vorzügliche Arbeit Ing. Peyerls, dem Erbauer und Betreuer der Kulmflugschanze, haben die grandiosen Flüge mit Rekordweiten, 144 m in Oberstdorf und 14j m am Kulm, ermöglicht. Ich möchte Herrn Fritz Nemetz für die vorzügliche Durchführung der Kulmflugtage ganz besonders danken.

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Mit diesen Ausführungen glaube ich die Zusammenhänge der S-Wertung mit der Leistung des Springers erklärt zu haben. 7. Anwendang der S- Wertung

Es folgen nun die Vorschriften zur Anwendung der S-Wertung, wie ich sie für den Neudruck der IWO vorbereitet habe. Dieser Text erläutert die praktische Durchführung der S-Wertung.

A. Das Kampfericht Organisation und Aufgabe gemäss Art. 7 2 IWO siehe Abb. 5 KG. Bei S-Wertung ist der Chef der Wertungsgruppe Mitglied des Kampfgerichtes.

B. Die Organisation Die S-Wertung wird durch eine Arbeitsgruppe durchgeführt, die folgende Funktionäre umfasst : I Chef der Wertungsgruppe (ist Mitglied des Kampfgerichtes) 2 Zeitnehmer 2 Protokollführer I Auswerter I Elektriker Der Gruppenchef soll in der Anwendung der S-Wertung gut ausgebildet sein (Kurs) und als Mitglied der S-Wertungsgruppe bei mehreren Veranstaltungen Erfahrungen gesammelt haben. Er hat die Installationen der Messapparaturen zu überwachen und deren Funktionieren zu erproben. Er organisiert die Arbeit seiner Mitarbeiter und macht sie während der Probesprünge mit der praktischen Durchführung der Wertungsarbeit bekannt. Der Gruppenchef sorgt auch für die Bereitstellung der Kabel, für die Messapparatur und die Telephonverbindung mit Start und Weitenmesserchef. Er sorgt auch für die Errichtung eines abgeschlossenen Wertungsraumes mit einem geräumigen Tisch (Tischgrösse 2,5 X 0,8 m). Der Chef ist für die korrekte Durchführung der S-Wertung verantwortlich. Die Zeitnehmer lesen an der Messapparatur die Zeiten ab und geben sie an Auswertuirg und Protokoll weiter. Die Protokol~ührertragen die gerechneten Zeiten und die Sprungweiten im Protokoll ein sowie die sich bei der Auswertung aus Zeit und Sprungweite ergebenen Noten. Einer der Protokollführer bedient das Telephon mit Starter und Weitenmesserchef. Der andere übergibt Sprungweite und Note an den Lautsprecher. LS (Abb. 5 ) . Der Auswerter ermittelt die Note aus Zeit und Sprungweite mit Hilfe einer Recheama~chineoder mit Hilfe einer voraus berechneten Tabelle. Zeitnehmer, Protokollführer und Auswerter kontrollieren gegenseitig ihre festgestellten Werte und Eintragungen. Der Elektriker überprüft die Installation der Verbindungskabel und vollzieht ihren Anschluss an die Messapparate und das Telephon. E r sorgt für Betriebssicherheit während der Sprungveranstaltung. Der Chef der Wertungsgruppe sollte in einem Kurs in seine Funktionen eingeführt werden. Die übrigen Mitglieder der Wertungsgruppe sollen zuverlässige Leute sein, die der Veranstalter aus seiner nächsten Umgebung bestimmt.

C. Das Verfahren (Abb.

J)

Die S-Wertung hat den Zweck, die Leistung der Springer objektiv zu erfassen sowie sofortige Bekanntgabe der Note nach jedem Sprung zu ermöglichen. Sie geht vom Grundsatz aus, dass der Springer die beste Leistung aufweist, der mit einer bestimmten Absprunggeschwindigkeit die grösste Sprungweite erreicht. Bei dieser gegebenen Geschwindkkeit kann aber die grösste Sprtmgaveite nntlr mit dem besten S'rungstil erreicht werden. So wird mit der S-Wertung nicht nur die Sprungweite, sondern auch der Stil erfasst. Die Leistungsnote pro Sprung n ist somit proportional der Sprungweite 1 und umI

,


e wobei e eine Messt strecke von 30 bis 40 m bedeutet und t die Fahrzeit des Springers über die Messstrecke e. Die Leistungsnote n wird t.1 somit n = e e ist eine von der Leistung des Springers unabhängige Konstante ohne Einfluss auf die Rangordnung. e kann deshalb aus der Bewertungsformel gestrichen werden. Die Leistungsnote n wird somit : n =t x l Die Note n entsteht so aus zwei Messtlngen, der Sprungweite 1 und der Zeit t. Wenn man die Höchstnote um 120 haben will wie bei der Richterwertung, wird die Note n mit einem Faktor f multipliziert. Man soll die Messstrecke e = 40 m wählen. e = 40 m hat sich für Schanzen von 60 m und mehr Sprungweite gut bewährt. Die Absolutgrösse der Note n steigt mit der Grösse der Sprungschanze. An der Rangordnung ändert die höhere Lage der Notenskala nichts. So ergaben sich z. B. an der Kulmflugschanze folgende Zahlen : Bei einem Sprung von 141 m ist t = 1,32 sec, die Note n = 141 X 1,32 = 186. Um diese Note auf die 120-Skala zurückzuführen, wird sie mit einem Faktor gekehrt proportional der Geschwindigkeit am Schanzentisch Vo. Es ist Vo

f multipliziert. Bei obigem Beispiel ist f

= -,

I20

= - =. 0,645

186

Beispiel: Am Kulm sprang Nr. I o am 2 I. März I 96 j im ersten Durchgang 1= I 3 6 m. Mit Zeit t = 1,33 sec e r g i b t n 1 = o , 6 4 5 x r , 3 3 x ~ g 6= 116,7. DerzweiteSprungergab: 1 = 141 t = 1,32 n, = 0,645 X 1 3 2 141 ~ = 120. Die Endnote = nl n2 = 116,7 120 = 236,7. f wird wie bei obigem Beispiel für jede Schanze ein für aiiemal bestimmt aus den gemessenen Werten eines Sprunges, der für die betreffende Schanze eine Höchstleistung darstellt. Jede Schanze hat so ihren f-Faktor. So hat, wie oben berechnet, die Kulmschanze f = 0,645. Die Bergiselschanze hat f = 0,77 usw. Die Bestimmung des f-Faktors k a m beim Einspringen einer Schanze oder anlässlich eines Trainingsspringens mit Spitzenspringern bestimmt werden, wobei die Schanze ausgesprungen werden muss. Die Schanzentischneigung kann 7-10" betragen. Bei zunehmender Neigung des Tisches gleitet die Notenskala um zirka z Punkte pro I" mehr Neigung der Schanze nach unten, was praktisch keine Rolle spielt, weil die Rangordnung dadurch nicht berührt wird.

+

+

D. Die Zeitmessu$puraftlr Die Messung der Zeit t soll durch eine betriebssichere, vollautomatische elektrische Zeitmessvorrichtung erfolgen. Die Zeit soll mit einer Genauigkeit von O,OI Sekunde gemessen werden. Das Gerät soll so installiert werden, dass die Zeitablesung an einem Tisch im S-Wertungsraum des Richterturmes bequem erfolgen kann. Die Apparatur soll durch einen Fachmann (Elektriker) betriebssicher installiert und mit den zugehörigen Funktion��ren beim Probespringen eingespielt werden. Die Zeitmessung soll mit 2 unabhängig installierten, parallel arbeitenden Messgeräten durchgeführt werden. Die für den Betrieb der elektrischen Zeitmessung verwendete Stromquelle soll unabhängig sein vom elektrischen Stromversorgungsnetz, damit Netzstörungen die Zeitmessung nicht stören können. Zur Zeitmessapparatur gehört eine für die Bewertung bestimmte, vom Telephonnetz der Veranstalter unabhängige Telephonanlage mit Leitung K 3, Sprechstellen Tf I, Tf 2, Tf 3, gemäss Abb. yj Tf I am Start ST, Tf 2 bei der Wertungsgruppe SW und Tf 3 beim Weitenmesserchef WS (siehe Durchführung der Bewertung). E. Die Messstrecke Die Messstrecke e wird folgendermassen angelegt: Zirka I m vor oder hinter der Kante der Sprungschanze wird die erste Massstelle errichtet. Im Abstand e oberhalb der untern Massstelie wird im Anlauf eine zweite Massstelle errichtet. An jeder Massstelle werden zwei Spezialphotozellen mon-


tiert, die den beiden Zeitmessapparaturen die Messimpulse liefern. Abb. 5 zeigt die Installation einer Messapparatur auf der Messstrecke. FI und Fz sind Photozellen, die mit dem Impulsverstärker VK durch z Kabel KI verbunden sind. Vom Verstärkerkasten VK führt ein zweiadriges Kabel Kz mit 2 Drähten mit 1,5 m/m2 Querschnitt zum Wertungsraum WR am Richterturm. Die Photozellen und Kabel der zweiten Messapparatur werden ebenfalls gemäss Abb. j wie oben beschrieben verlegt.

Abb. J

Das Kabel Kz kann vieradrig sein, wodurch ein zweites Kabel wegfällt. Die Kabel K I sollen in Plastikrohr verlegt werden. Die Messstrecke muss über ihrer ganzen Länge e sorgfältig präpariert und während der Sprungkonkurrenzen sehr gut unterhalten werden. Sie soll auf ihrer ganzen Länge gleichmässig gute Gleiteigenschaftenaufweisen.

F. Bewertgng Der organisierendeLandesverband oder Klub kann entscheiden, nach welcher Methode, Sprungrichter oder S-Wertung, die Bewertung erfolgen soll. Wenn S-Wertung angewendet wird, findet keine Richtenvertung statt. Wenn Richtenvertung eingesetzt wird, soll keine S-Wertung durchgeführt werden.


G. Dz/rc/lfhrung der J-Wertz/ng Der S-Wertungschef gibt vor jedem Sprung dem Rennleiter RL (Abb. 5 ) durch ein unten beschriebenes Signal seine Bereitschaft bekannt. Der Starter meldet dem Protokollführer die Nummer des stdrtenden Springers, die in der Kolonne St.-Nr. (Abb. 6) ins Protokoll eingetragen wird. Wenn der Springer über die Schanzenkante fährt, zeigt das Zeitmessgerät die Zeit t. Diese Zeit wird durch den Zeitnehmer abgelesen, dem Auswerter mitgeteilt, vom Protokollführer kontrolliert und in Kolonne t des Protokolls (Abb. 6) eingetragen. Der Zeitnehmer kontrolliert diese Eintragung. Die anschliessend durch den Weitenmesserchef gemeldete Sprungweite wird im Protokoll in Kolonne 1

Der Witenmessche

FUr das Kampfgericht

Der Protokollführer ....................................

Abb.6

S- Wertung Name:....~ ~ f i d.................... oc~ Klasse:................................

n Sprung t I ........1...............1.33 .................1.3..6...........fls.7 ........... Ebl 2 L32 ......................................................f20 ........

DIN A q

Start Nummer 10 ---.------.---n, f.t.1 f ,0,645 a . 9. e. 40m

........3...................................................... Ein Protokollführer -------------------------.. ........4......................... gestürzt: n-30 P N --ZSI---> Veranstaltung:.Skif!~.~oche..KUim~.. Rang

*

213.65 1 -----..-------.----. ----------.---

-

Abb.7

DIN A b


eingetragen. Der zweite Protokollführer kontrolliert diese Eintragung. Er kontrolliert ebenfalls die Richtigkeit der eingetragenen Startnummer. Nun wird t x l x f durch den Auswerter ausgerechnet oder einer vorberechneten Tabelle entnommen und als n, in die Kolonne n eingetragen. Rechnung und Eintragung von n, wird durch den zweiten Protokollführer kontrolliert. Dasselbe Vorgehen erfolgt für den zweiten Sprung, dessen Note als n, in die n-Kolonne eingetragen wird. Die Endnote ergibt sich aus N = n, n, Für einen gestürzten Sprung wird die Note um 30 Punkte gekürzt. Die Note wird sofort nach ihrer Ermittlung an den Lautsprecher LS weitergegeben, der Sprungweite und Note gleichzeitig bekanntgibt. Nach dem letzten Sprung kann die Rangordnung bekanntgegeben werden. Die Rangordnung wird durch die Protokollführer im Verlaufe des letzten Durchganges eingestuft und im Protokoll eingetragen. Pardel zum Protokoll wird für jeden Springer eine Karte gemäss Abb. 7 ausgefüllt. Diese Karten sind für die rasche Ermittlung der Rangordnung bestimmt. Sie bleiben im Besitze der Veranstalter. Zur Überwachung der Wertungsgruppe delegiert das Kampfgericht einen Vertreter. Das Protokoll, das von einem Zeitnehmer, dem Chef der Weitenrichter, einem Protokollführer und dem Vertreter des Kampfgerichtes zu unterzeichnen ist, bleibt als Dokument der korrekten Durchführung der Wertungsarbeit in den Händen des Chefs der S-Wertungsgruppe.

+

H. Haltung des Springers im Anlauf Bei der S-Wertung ist es wichtig, dass der Springer den Anlauf flüssig durchfährt. Er soll den Anlauf in normaler Anlaufstellung mit parallel liegenden Ski und mit Fahrt parallel zur Fallinie des Anlaufprofils durchfahren. Jede Abweichung von dieser Skiführung zieht Disqualifikation nach sich.

I. Messung der Sprunglänge gemäss $ 83 der IWO. Bei S-Wertung ist die Weitenmessung so wichtig wie die Zeitmessung. Dem Weitenmesserchef wird ein Sprungrichter zugeteilt, der die Weitenmessung überwacht und für die richtige Weitergabe der gemessenen Sprungweite an die S-Wertungsgruppe verantwortlich ist. Er entscheidet, ob ein Sprung gestanden oder gestürzt ist. Bei gestürztem Sprung meldet er mit der Sprungweite auch den Sturz, z. B. (82 m Sturz). Bei gestandenen Sprüngen wird nur die Sprungweite gemeldet. Wenn, wie bei der Richterwertung, dem Weitenmesserchef eine Gruppe von Sprungrichtern zugeteilt wird, so ist der Chef dieser Richtergruppe für die richtige Weitergabe der Sprungweiten verantwortlich.

K. Verbindung Sprungleitnng-Leitung S- Wertung Der S-Wertungsraum SW befindet sich zweckmässig auf der Plattform des Richterturmes unter dem Standort der Rennleitung RL. Von der S-Wertung zur Rennleitung werden folgende Verbindungen angelegt : a) eine Signalleitung SL mit Druckknopf bei der S-Wertung und Lichtsignal oder Klingel bei der Rennleitung. Der S-Wertungschef gibt der Rennleitung durch das Signal seine Bereitschaft zum Start jedes Durchganges bekannt; b) Eine Sprechverbindung durch Sprachrohr SR (Plastikrohr von zirka 5 bis 6 cm 0 ) zur mündlichen Verständigung Rennchef-S-Wertung. Diese beiden Verbindungen haben sich in der Anwendung als sehr wertvoll erwiesen.

L. Beratung über S- Wertung Das Institut Straumann in Waldenburg (Schweiz) verfügt neben erstklassigen Wissenschaftlern und Einrichtungen auch über ein seit Jahren in der S-Wertung geschultes Personal. Das Institut stellt sich in folgenden Belangen zur Verfügung : I . Beratung über Wahl und Einsatz von Zeitmessgeräten. Prüfung ihrer Eignung für die SWertung ; 2. Beratung über Installation und Betrieb solcher Zeitmessgerate; (Nachdruck nur mit Bewilligung des Verfassers) 3. Ausbildung von Gruppenchefs für die S-Wertung.


Pbotos :Fiechter wrd Hornberger


40 J A H R E SAS

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1924-1964

von Dr. Oskar Hug

Was ich hier als lojähriger schreibe, ist zwangsläufig subjektiv. Möge der jüngere Leser objektiv herausgreifen und beurteilen, was unserem Club Lebendigkeit und sportliche Erfolge eingetragen hat. Das ist nicht wenig, besonders in den ersten zo Jahren; denn der SAS startete als junges Gebilde seine Aktivität auf der Basis von neuen Ideen. Und diese Ideen entwickelten sich daraufhin zur massgebenden Dominante im gesamten Skisport. Die damals neue und durchaus logische Einstellung des jungen SAS zum Skisport war einer der Hauptgründe zur Bildung seines festen Gefüges im Club und zur Begeisterung zum Skisport überhaupt. s einer gleichen und gleichzeitigen Zunächst muss ich hervorheben, dass das Werden des s ~ mit Tendenz bei den englischen Studenten einhergegangen ist. Diese standen von Beginn an unter der klugen und begeisternden Leitung von Arnold Lunn, der bald auch Mitglied unseres Clubs wurde und die beiden Tendenzen, die englischen und die unsrigen, gut synchronisierte und erfolgreich gestaltete. Zwar war der Ski Club of Great Britain schon 1903 gegründet worden, also ein Jahr früher als der Schweizerische Skiverband, aber schon in den ersten 20 Jahren gingen die Engländer andere Wege als die Kontinentalen. Die feste Stellung, die sich Lunn im englischen Skilauf geschaffen hatte, befähigte ihn 20 Jahre nach seiner Gründung am besten, sich für das einzusetzen, was sich logischerweise aus der Praxis ergeben hatte. Da Lunn in all jenen Jahren seine Winter in Mürren verbrachte, ist es nicht erstaunlich, dass auch auf Schweizer Seite gerade ein Mürrener, nämlich Student Waltet Amstuq, die Lunnschen Tendenzen aufgriff, und dass in erster Linie Berner Studenten zu den Promotoren der neuen Skilaufart wurden. Zu diesen gehörten vorab Wilb Richardet und Man? Gtrrtner. Es waren diese drei Studenten, die den SAS gründeten. Leider sind Gurtner und Richardet relativ früh von uns gegangen, so dass einzig Dr. Walter Amstutz das Gedeihen des jungen Clubs bis heute miterlebte - und jahrelang entscheidend beeinflusste. auf den 26. November 1924 in Bern. In der Die Gründung des SAS fäilt in den Winter 1924/2~, ersten Wintersaison allerdings war das Clubleben eine intime Angelegenheit des Dreigestirns und Freundeskreises Amstutz-Gurtner-Richardet. Erst im Winter 1925/26 begannen erste Triebe, zwar recht zahlreich, aber nicht immer erfolgreich, an den schweizerischen Hochschulen auszuschlagen. Als einer der aktivsten ersten Ableger erwies sich die Sektion Zürich, die mir von Beginn an anvertraut wurde - wohl weil ich damals bereits über eine gut zojährige Praxis im Skilauf verfügte und dem Sport ganz allgemein mit Leib und Seele verfallen war. Das war nicht erstaunlich, denn als junger, noch ganz nach konservativer Methode ausgebildeter Orthopäde erkannte ich rasch den hoffnungslosen Leerlauf der damals üblichen Korrekturmassnahmen für die Entwicklung des heranwachsenden menschlichen Körpers. Mir war klar geworden, dass man nicht so sehr korrigieren als vielmehr vorbeugen müsse. Und dazu hat der Sport beste Möglichkeiten. Wenn ich mich also zu den Mitbegründern des SAS zähle, obgleich ich erst als 17. Mitglied dem Club beitrat, so ist meine Unbescheidenheit so zu verstehen, dass ich mich eben mit den Idealen und Bestrebungen des SAS von Anfang an identifizierte. 1903 lernte ich als Gymnasiast junge Burschen des gerade gegründeten Ski-Club Luzern kennen und trat auf deren Drängen dem neuen Gebilde bei. Ihrem Beispiel folgend lernte ich Ski laufen, und zwar ohne jeden Unterricht, indem ich auf meinen Jacober-Ski einfach die Bewegungen der Kameraden nachahmte. Im Winter 1904105 luden der Ski-Club Luzern und Josef Dahinden vom Ski-Club Rigi Kaltbad die jungen Skibegeisterten zum ersten mehftägigen Skikurs ein, der in den Händen von zwei Norweger Studenten der ETH, Leif Berg und Thorleif Björnstad, lag. Da sah ich zum ersten Male richtiges Skilaufen. Die beiden waren Meister der damaligen Norwegertechnik, die in erster Linie aus Langläufen, Hindernisläufen und Skispringen bestand. Ich schloss mich in


erster Linie Leif Berg an, der mich im Hindernislauf das Bogenfahren lehrte, bestehend aus Telemarkund Christianiaschwüngen. Das geriet so gut, dass ich bei dem am Kursende durchgeführten Hindernislauf, soviel ich mich erinnere, Sieger und mit einem Paar Hansen-Ski belohnt wurde ! - Im Herbst 1905 begann ich mit dem Medizinstudium in Lausanne. Meine Freizeit widmete ich nun ausschliesslich dem Sport, in erster Linie dem Bergsteigen und im Winter dem Skisport. In der Lausanner Sektion des Zofingervereins fand ich allmählich Gleichgesinnte, berg- und skibegeisterte Freunde wie Henry Pachoud, Casimir und Charles de Rham, Eduard SiUg, de Palksieux, Dufour und andere mehr. Ziel unserer Bestrebungen war die Entwicklung einer besseren Skitechnik, die kameradschaftliche Bindung und die Anwendung des Skilaufes für unsere bergsteigerischen Absichten. So stiegen wir etwa an Samstagen in den Voralpen in eine Alphütte auf und bauten uns eine meist recht primitive Schanze, die Sprünge von I I bis I 8 m Weite erlaubte. Auf diese Weise eignete ich mir einige Sicherheit im Sprunglauf an. Am Sonntagmorgen folgte dann die Skitour, die aus einem Aufstieg, einer langen Gipfelrast und einer möglichst geraden Abfahrt mit eingestreuten Schwüngen und Quersprüngen bestand. - Da ich allmählich den Sprunglauf beherrschte, entschloss ich mich 1909 zur Teilnahme an den 11. Internationalen Skirennen in Chamonix. Die Schweizer schnitten sehr gut ab : Leutnant Pulver mit seiner Militärpatrouille, Ingenieur Fritz Iselin von Glarus im Dauerlauf und ich im Sprunglauf belegten die ersten Plätze. Das hatte unser Mütchen gestärkt, so dass Iselin und ich es nicht ablehnten, an den ersten Pyrenäer Skiwettkämpfen teilzunehmen, zu denen uns die Franzosen eingeladen hatten. Ich gewann den Dauerlauf und Iselin das Springen, allerdings in Abwesenheit der Norweger I Aber das Studium verhinderte doch mit der Zeit eine ernsthafte Konkurrenzierung der Bergbewohner - schon damals ! Als ich 1917 meine Praxis in Zürich eröffnete, verfügte ich doch über einige Freizeit, die ich wieder ernsthaft dem Sport widmen konnte. Ich trat dem Ski-Club Zürich bei, dessen Geschicke ich einige Jahre leitete. Leider bestand dieser Club nur aus wohlbestallten und etwas bequemen jungen Herren, die jeder Skikonkurrenz abhold waren. Als daher die Berner Studenten unter Amstutz an mich gelangten, in Zürich eine Sektion des SAS zu gründen, passte mir das ausgezeichnet. Ich verliess den Ski-Club Zürich und gründete die SAS Sektion Zürich im Jahre 1925.Diese Sektion entwickelte sich rasch und bildete bald den stärksten Harst im Club. Zu jener Zeit war der Skisport schon stark entwickelt und manifestierte sich vornehmlich in den skandinavischen Disziplinen Langlauf und Sprunglauf. Alle grösseren Winterkurorte besassen schon feste Sprungschanzen, die Weiten von 40 und mehr Metern erlaubten. Gleichwohl zeigte sich überall in den Alpenländern die gleiche Tendenz zu ausgiebigen Skitouren, die noch eine andere Skitechnik erforderten. Diese alpine Skitechnik verlangt Beherrschung des Skigeländes in Form von Abfahrt und Schwüngen, Slalom genannt. Nur entbehrte sie jeder Systematik und direkten Anwendungsmöglichkeit. Das aber schuf nun gerade Lunn mit dem British Ski-Club und Dr. Walter Amstutz mit dem Schweizer Akademischen Ski-Club. Der Club hatte also eine ganz bestimmte Aufgabe. Allerdings wurden ihm Hindernisse gerade von der massgebenden Instanz, dem Schweiz. Ski-Verband, entgegengesetzt, der etwas zu konservativ bei den nordischen Konkurrenzen verharrte und die neue Tendenz nicht aufkommen lassen wollte! Doch setzte sich allmählich der gesunde Menschenverstand durch und ebnete der für alpine Länder natürlichen Skilaufart den Weg : Es war die Geburtsstunde von Abfahrt und Slalom ! In diesen Bemühungen, die mehrere Jahre dauerten und kämpferische Formen besonders am grünen Tisch annahmen, stand der SAS in vorderster Front. Diese Tatsache war einer der Hauptgründe, weshalb sich der Club rasch und grosszügig entwickelte; daher gehören wohl jene Pionierjahre des SAS zu den schönsten Zeiten des Clubs, denn nichts bindet junge, aktive Männer so fest wie eine Idee, der man zum Durchbruch verhelfen will. So ist unter anderem die Gründung des heute massgebenden Lauberhornrennens der Initiative des SAS und des ihn unterstützenden British Ski-Club zu verdanken. Es mag erstaunlich klingen, dass die Briten von Anfang an dem alpinen Skiwettkampf den Vorzug gaben. Es erklärt sich jedoch daraus, dass sie von jeher in den Alpenstationen die Ferien verbrachten und das Bergsteigen an sich


Photo Fiechter und Hornberger

zu einem Nationalsport gemacht hatten. Ihr Führer und Promotor, Arnold Lunn, war von Anfang an ein erfahrener, aktiver Alpinist. Wir im SAS haben ihm nicht wenig zu verdanken. Eines der schönsten und angemessensten Rennen, das der SAS 1924einführte, war das AngloSwiss-Rennen und das Italo-Swiss, das jedoch unter Unregelmässigkeiten und Unterbrüchen litt. Warum diese Rennen nicht auch auf andere Länder ausgedehnt wurden, weiss ich nicht. Es ist dies gewiss ein Fehler, der der Änderung bedarf. Auch die ASAL-Rennen,verbunden mit den Schweizerischen Hochschulmeisterschaften, wurden wichtige Aktionen des SAS. Nun besteht das Skilaufen aber nicht bloss aus Rennen, sondern ebenso aus Tourenfahren. Modell sind die nordischen Skifahrer, die jeden Sonntag in hellen Scharen in die Wälder und Hügel hinausziehen und ausgedehnte Wanderungen ausführen. Als ich SAS-Präsidentwar, habe ich jedes


Jahr eine zehntägige Tourenwoche durchgeführt, die sich regen Zuspruches erfreute und herrliche Erinnerungen zurückliess. Das eine Mal wurden die Hohen Tauern (Grossglockner-GrossVenediger-Gebiet), ein anderes Mal die Ortler-Cevedale-Gruppe besucht usw. Von Dr. Binder, meinem Nachfolger als Zentralpräsident, wurde die SAS-Tourenwochefortgesetzt. Später jedoch schlief die Idee ein oder löste sich in Einzelaktionen auf. Das war ein Fehler, der unbedingt behoben werden müsste ! Der SAS folgte der allgemeinen Tendenz des alpinen Skisportes. Dass hierbei das Schwergewicht auf Abfahrt und Slalom gelegt wurde, ist einesteils begreiflich, andernteils bedauerlich. Langlauf und Sprunglauf sind ebenso integrierende Bestandteile der Skibenützung. In den letzten Jahren scheint der SAS ganz der neuesten Tendenz verfallen zu sein, hat also genau das getan, was alle anderen tun. Ist das wohl der Grund, weshalb er jeden direkten Einfluss in diesem Sport verlor? Wozu aber sind wir Akademiker? Haben wir nicht jene Tendenzen zu erkennen und zu verbreiten, die entwicklungsfördernd sind? Ich habe am Fernsehschirm die Ereignisse des Olympischen Skilaufs in Innsbruck mit angesehen und bewunderte besonders im Springen - weniger im Slalom, der mir verkrampft und unnatürlich schien - die phantastischen Erfolge. Trotzdem blieb in mir etwas zurück, das mich beschäftigte und nicht befriedigte. Ich dachte lange darüber nach. Am Ende kam ich zum Schluss, dass es eine Art «Finale», eine dem Ende sich nähernde Empfindung war, die mich bedrückte und die ich bedauerte ;eine Ahnung von einer sich erschöpfenden Gegenwart, die das Vergangene vollends begrub. Zweifellos werden die Olympischen Spiele noch eine Zeitlang weiterleben, der Skilauf wird sich um Bruchteile von Sekunden noch verbessern. O b es dabei den Menschen «bessert»? Damit komme ich zu einigen Überlegungen über die Zukunft des SAS. Es sind dies nicht Ratschläge, zu denen ich mich nicht berechtigt fühle, sondern lediglich Gedanken, die sich aus den Erlebnissen eines vierzigjährigen Clublebens ergeben haben. Auf einem Gebiet habe ich gar nichts zu sagen oder gar zu kritisieren, auf dem literarischen nämlich. Das war, zum mindesten in den ersten 25 Jahren, das Werk unseres Walter Amstutz. E r hat etwas geschaffen, worauf selbst der Schweizerische Ski-Verband neidisch sein kann. Seine Intelligenz, sein Organisationsvermögen, sein Talent und guter Geschmack, endlich seine weitreichenden Verbindungen haben von Anfang an ein Werk geschaffen, das in der gesamten Skiliteratur seinesgleichen sucht. Amstutz gehört zweifellos zu den Besten im Club. Aber diese Sonderstellung unseres Jahrbuches wird immer schwieriger, weil das Gebiet Skilauf sozusagen ausgeschöpft ist. Keine technischen Neuheiten von Bedeutung sind zu erwarten; die Skitouristik ist ausgelaugt, weil alle Skiberge in den Alpen mehr als bekannt sind ; die organisatorischen Massnahmen sind durchdacht und festgelegt. Es sei denn, man streite sich weiter in der leidigen Amateurfrage - die es nicht mehr gibt, da Spitzenrennfahrer Amateure gar nicht mehr sein können. Diese Frage ist irrelevant geworden. Mögen die FIS und das IOC endlich Gesetze aufstellen, die den Tatsachen entsprechen. Gleichwohl ist der Coubertinsche Gedanke des Amateurs nicht tot, wenn gewisse Einschränkungen erkannt werden. Da, auf diesem Gebiet, hat der SAS einzusetzen. Der SAS war von Anfang an ein Studentenclub. Allein schon diese Tatsache auferlegt ihm ganz bestimmte Einschränkungen. Als Club stützt er sich auf eine beschränkte, durch Auswahl erfolgte Zahl von Mitgliedern; als Studentenclub verlangt er akademisches Studium als Vorbedingung. Ausserdem soll ja sportliche Renntätigkeit mitbestimmend sein. Der SAS beschränkt sich also vorerst auf Hochschul- und Clubmeisterschaften. Sodann bemüht er sich, Skiwettkämpfe mit Studenten anderer Länder auszutragen, wie es mit den Engländern und Italienern der Fall ist - aber eben als Clubwettkämpfe ! Warum geschieht das nicht mit französischen, deutschen, holländischen, polnischen, österreichischen, nordischen Studenten? Ferner sollte angestrebt werden, dass die Hochschulmeisterschaften international gestaltet werden. Da die teilnehmenden Studenten solcher Anlässe Amateure sind, den Skisport nur als Freizeitbeschäftigung ausüben, sind einigermassen gleiche Voraussetzungen geschaffen.


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Mir ist klar, dass der s ~ mit s solch restriktiven Massnahmen keine leichte Aufgabe übernimmt, und dass die Idee heftigen Widerstand finden wird. Ich will keine Verkapselung gegenüber der Umwelt, nur Betonung der Eigenwelt in einem kleinen Sektor des Akademikers, dem Skisport. Wir sollten im grossen Trend nicht einfach untergehen, sondern eigene, uns entsprechende Wege einschlagen, und zwar mutig, idealistisch und konsequent - wie es auf ihre Weise die Gründer des s ~ s taten. Ausserdem besteht der Skisport aus Ski fahren und Ski laufen. Ist ein Grund vorhanden, dass der Student das Ziel vernachlässigt, das schon Berni Rüfenacht, der dritte Zentralpräsident des s ~ s , im Skijahrbuch 1933 steckte : «Es soll künftighin das Losungswort eines jeden jungen s~slerssein, sich zum tüchtigen Allround-Skifahrer auszubilden))? Mit der modernen Entwicklung sind die nordischen Disziplinen Stiefkinder geworden. Das s heute, den Aiiround-Skiathleten wieist schade. Ist es nicht eine vornehme Aufgabe des s ~ gerade der aufzuwerten? Gerade dem s ~ s l e und r Ski fahrenden Akademiker stände es gut an. Ferner sollte der s ~ der s Kollektivform seines Clublebens vermehrt Ausdruck verleihen. Ger schieht das nicht am besten und ungezwungensten auf Touren? Zweifellos gehen viele s ~ s l e auch heute in die Berge, aber hauptsächlich privat. Auch hier schade. Wer erinnert sich noch der Zürcher Tourenwoche in Preda, Bergün? Wir machten jeden Tag grössere Touren und verbrachten die Abende gemeinsam, wo wir Freundschaften schlossen, die beständig blieben. Als leuchtendes Beispiel im Club bleibt mir unser verstorbener Dr. Henry Hoek in Erinnerung; von ihm, den ich oft begleitete, habe ich sehr viel gelernt, nicht nur in sportlicher, sondern vornehmlich in naturwissenschaftlicher und menschlicher Hinsicht. Die Frage eines eigenen Clubheimes in geeigneter Berglandschaft mag ich nicht mehr anschneiden. Mir fehlt nun der Mut dazu. Ich habe früher darob allzu viele Abfuhren erlitten! Das Wichtigste von meinen heute angeschnittenen Lebensfragen des Clubs ist und bleibt das Thema des Rennbetriebes, so wie ich es angedeutet habe. Mein Vorschlag bedeutet für manche eine Art von Rückschreiten, denn das Sichbegnügen auf den akademischen und rein amateurhaften Rennbetrieb bedeutet für manche eine Enttäuschung und eine grosse Selbstüberwindung. Doch halt! Es kann darin auch Absicht meinerseits für die nächste Zukunft bedeuten. Wer kennt nicht den Satz «reculer pour mieux sauter))l Dienen wir in erster Linie der Wahrheit! Es ist nicht ausgeschlossen, dass aus diesem Zurückweichen in eine andere Ausgangsposition und dem sich daran anschliessenden neuen Auf- und Ausbau auf naturgefestigter Basis eine Entwicklung hervorgehen kann, die alle betrübenden Nebenerscheinungen beiseiteschiebt und geradlinig und ehrlich sich aufbaut, was Coubertin vorgeschwebt hat. Das Ziel ist fern und mit Mühen gepflastert ; aber es lohnt sich, den Versuch zu machen, weil daraus ein menschenwürdiges und der Höherentwicklung wirklich dienendes Resultat hervorgeht. Vierzig Jahre s ~! sMöge die junge Generation ihren eigenen Idealen folgen. Allein, es müssen echte Ideale sein, die dem sportlichen Akademiker entsprechen und dem s ~ auch s in Zukunft zur Ehre gereichen.

Photo Fiecbter und Hornberger


PETER BLIES DAS J A G D H O R N Zrnammengetragen von Kaspar W o u

Ich wiederhole : Peter blies das Jagdhorn zum Willkomm.

Die Gemahlin sorgte f체rs leibliche Wohl.

Der Zentralpr채sident leitete die letzte Sitzung. Im Wald. Weit unten im Elsass. Es war ausgelassen und wehm체tig zugleich.


Wenn ein Zentralvorstand nach drei Amtsjahren statutengemäss sein P h e r verschossen hat, bleiben etliche RElckstände ~ u r i c k .Das meiste i.rt interner Natur: das Aufatmen nach erfillter Pjicht, die Erinnerufig an Erlebnis und Mihsal, die Bindung mit neuen Freunden. Einiges aber bedarf ruhig der Weitergabe. J.rg Schlotterbeck, j z , Absolvent der ein~igenHochschde ohne s ~ s schrieb , mir bei Gelegenheit. «Man nehme einen Vetter, der s~s-Mitgliedist und im Zentralvorstand zum Rennchef gewählt wird, und man teile mit diesem nicht nur die Geschäfts-, sondern auch die Freizeit. Dann wird es einmal einen Tag geben, an welchem der Zentralvorstand zu einem unkonventionellen Hock im Grünen, zu einer sogenannten hochoffiziellen Schlussitzung zusammenkommt. Da man im eigenen Jagdrevier weilt, ist man dabei, hilft da und dort aus und macht sich unvermittelt seine Gedanken. Drei Jahre Basler Zeit sind vorbei. Was heisst das eigentlich? Es bedeutet ganz einfach, dass eine Aufgabe beendet ist, die viel Freude brachte. Als Unbeteiligter konnte ich feststellen, dass die Arbeitsleistung der Vorstandsmitglieder bedeutend war und während der vergangenen drei Jahre konstant blieb. Unterschiedlich hingegen war die Begeisterung der Vorstandsmitglieder, insbesondere des Technischen Chefs. Bald ging's hinauf, bald hinunter, um im letzten Winter endgültig die höchsten Höhen der Begeisterung zu erklimmen. - Dass ich am Ende für die Gründung einer s~s-SektionSt. Gallen eintrat, hing sicherlich mit der obgenannten Begeisterung, aber wohl auch mit der rebländlichen Atmosphäre zusammen.)) Ein Rückstand - Griindung einer St.-Galler s~s-Sektion-, der festgehalten ~ z werden / verdient! Den Regierungsstil mschrieb Dr. Rudolf Hagenbach, j z , passioniert (für alles), wie fokt : ((Praktischwurde die ganze Arbeit im Zentralvorstand von einem kleinen Gremium, bestehend aus Präsident, Rennchef und Kassier, bewältigt. Dies funktionierte ausgezeichnet. Andererseits wird es immer schwieriger sein, kompetente Leute zu finden, die dafür genügend Zeit neben ihrem Beruf aufbringen können, um einem solchen ehrenamtlichen Vorstand anzugehören. Es können dafür auch nur Selbständigerwerbende in Frage kommen.))

Dafir ist ja gesorgt, im akademischen Skiklub ! Ruedi Schyder, olympischer Silbermedaillengewinner im Pistolenschiessen, pjichtet bei : «Alle Stadien, vom Anfänger über den Wettkampfsportler bis zum Trainer und Coach der Jungen, durfte ich mitmachen. - Ist jedoch dieses Stadium überschritten und hat der Sportverband immer noch Venvendungsmöglichkeiten für solche Leute, dann heisst's aufpassen! Vorstände Präsidium - Beisitzer - Sitzungen - Briefe: wohl alles notwendige Dinge, aber nicht für jedermann. Dass ich dennoch im s~s-Zentralkomiteevon Basel dabeisein durfte und es mir überhaupt keine Arbeit, sondern nur Freuden und öfteres Zusammentreffen mit alten Freunden brachte, verdanke ich ausschliesslich dem glänzenden Triumvirat Vock, Suter, Furler. Diese drei Freunde haben durch glänzende Fachkenntnisse und absolut selbstlosen Einsatz mir das letzte, administrative Stadium meiner »Sportlerlaufbahn« glänzend überwinden helfen.»

Jean-Jacques Fuchs ~ i e hein t kritisches F a ~ i:t «Die Akademiker haben den Anschluss an die Weltklasse verloren. Zum Glück, kann man sagen. Ein Student, der Zeit hätte für das Trainingsprogramm der Weltelite von heute, wäre eher eine unpassende Erscheinung an einer schweizerischen Universität (wir sind ja nicht in China, wo man an der Pekinger Hochschule für Leibesübungen zwar den Dr. rer. pol. nicht kennt, wohl aber im Tischtennis doktorieren und den Titel eines Dr. ping pong erringen kann). Der internationale Rennsport hat zwar den einzelnen Champion an die Grenze des körperlich Erreichbaren, den Skisport aber an den Rand der Degeneration gebracht. Einmal die ausgeprägte Technisierung : die oft ausschlaggebende Rolle des Materials, die künstlichen Pisten, von Bulldozern in dasjenige Gelände gelegt, das eine möglichst einwandfreie Fernsehübertragung gestattet. Im


Zeitalter der Technik wohl ein logischer Prozess, der aber Abkehr von der Natur bedeutet. Dann die geistigen Grundlagen : unter Meineid bezeugter Amateurstatus, Zirkusleben, Skimanaging. Dass da unser akademischer Skirennsport den Anschluss verpasst hat, ist eher ein gutes Zeichen. Welche Möglichkeiten, welche Aufgaben aber bleiben dem s ~ s ,der seinerzeit den englischen Kameraden half, den alpinen Rennsport aus der Taufe zu heben? Können wir auch heute noch neue Wege weisen? Ich glaube ja. Schon die Art, wie wir internationale Studentenwettkämpfe durchführen, zum Beispiel einen Corvatsch-Riesenslalom, steht in wohltuendem Gegensatz zu den Staatsaffären der übrigen internationalen Skianlässe. Hier könnte sich der SAS einschalten und neue Spuren weisen. Die Engländer haben mit dem DunSeen slalom«, dem »Arlom« usw. Möglichkeiten gezeigt, welche die teilnehmenden Fahrer begeistert haben. Eine kindliche Spielerei? Wahrer Sport ist Spiel. Auch der Spitzensportler sollte sein »Kind im Manne« wieder zeigen dürfen. Zurück zur Natur! Im Skisport führt der Wunsch nach Leistung kombiniert mit Erlebnis der Natur entweder zum Skialpinismus, den wir lieber nicht wettkampfmässig betreiben wollen, oder zum langlaufartigen Skifahren und Skiwandern. Es ist wohl eine Alterserscheinung, dass mir die leichten Langlauflatten bald lieber sind als die Metaliplanken; dass ich lieber über die Loipe von Migger Fröhlich zur Alp Novai ziehe, als am Gotschnabähnlein Schlange stehe. Ist es nicht auch eine Reaktion auf den unsportlichen Pistenbetrieb der Masse? So zog ich im vergangenen Winter meine Spur noch im März durch unberührten Schnee von Olten über Jurakamm und Gempenplateau nach St. Jakob an der Birs bei Basel, noch

Photo Fernand Rausser, Bern


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im Mai vom Feldberg über Stübenwasen gegen den Notschrei, den Blick über die dunklen Wellen der Schwarzwaldrücken, den Blick nach vorne, in die Zukunft gerichtet. Was sie uns Skifahrern wohl bringen wird? Ich hoffe: vom s ~ konzipierte, s gestartete, populär gemachte »Inferno«-artige Pulverschneerennen, Orientierungsläufe auf Ski, Volksläufe für jung und alt in den Voralpen, im Jura - und im Mittelland einen schweizerischen Vasalauf. » Peter aber, Peter Max Szlter mit vollem Namen, riickblickender SAS-Rennchef, bläst ins Horn!

NIEMAND KANN ZWEI HERREN D I E N E N ! ((Skirennfahren, als Spitzensport betrieben, schliesst jede andere vollberufliche Tätigkeit aus. Für Fahrer, die ihr Land als Mitglied der Nationalmannschaft vertreten, ist Skirennfahren zum Beruf geworden. Hoffen wir, dass man auch in der Schweiz diese Tatsache bald offen und ehrlich anerkennt und damit einer vernünftigen Honorierung der Spitzenrennfahrer die offizielle Türe öffnet. Wie jeder andere Beruf, setzt der des Skirennfahrers eine Lehrzeit voraus, die im Alter von 16 Jahren beginnt. Der Skirennstift kann diese Lehrzeit unter Umständen mit einer Berufslehre kombinieren. Voraussetzung ist ein gewisser Enthusiasmus seitens des Lehrmeisters für den Skirennsport. Im Gegensatz zu anderen Berufsarten erreicht der talentierte Skirennfahrer denleruflichen Höhepunkt meistens direkt im Anschluss an die Lehrzeit. Mit 25 Jahren hat er in der Regel in diesem ersten Beruf ausgespielt. Er greift dann zum nächsten. Der Maturand ist zur Zeit seines Examens über das Alter hinaus, in dem man mit Aussicht auf Erfolg den Beruf eines Spitzenskirennfahrers wählen kann. Es wäre vermessen zu glauben, ein Student könne im Moment seines Studienbeginnes noch eine Spitzenskirennfahrer-Lehre antreten. Niemand kann zwei Herren dienen ! Jene, die heute noch ans Märchen vom gerissenen Studenten mit internationalen Rennerfolgen glauben, sind wohl schon eine Zeitlang nicht mehr dabeigewesen. Für den Studenten ist es schon überheblich, auf vordere Ränge an schweizerischen Skimeisterschaften zu tendieren. Rein technisch ist ein Start an derartigen Rennen aussichtslos. Zuerst starten die Nationalmannschaftsmitglieder A und B, dann die Nationalmannschaftsanwärter, dann die besten Junioren, dann die Elite und endlich mit Startnummer 102 unser stud. iur., dessen Bobbahnfahrt im tiefen Graben Gott sei Dank den Augen des sowieso nicht mehr interessierten Publikums vorenthalten ist. Die Konsequenz ist, dass der studentische Skirennsport innert weniger Jahre vor eine vollkommen neue Situation gestellt wurde. Gil Schwaar, dessen Ansicht ich vollumfänglich teile, hat diese Entwicklung klar vorausgesehen, als er seinerzeit schrieb : »Le Sport estudiantin doit donc avoir un caractkre particulier. I1 doit ktre libre et independant. Si les rkgles adoptkes par les autres associations ne lui conviennent Pas, il doit etablir les siennes propres.« Für den Studenten müssen Startmöglichkeiten geschaffen werden, bei denen Aussicht auf Erfolg besteht. Dies lässt sich nur realisieren, indem man dem Studenten die Gewissheit gibt, unter seinesgleichen zu starten. Voraussetzung wird sein, dass er sich nicht nur darüber ausweist, irgendwo immatrikuliert zu sein, sondern dass er seinem Studium seriös und regelmässig nachgegangen ist. Solche, die beruflich gesehen ausschliesslich Skirennsport betreiben, müssen auch dann, wenn sie sich über eine Immatrikulation an irgendeiner Hochschule ausweisen können, von studentischen Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Für sie gilt mit umgekehrten Vorzeichen dasselbe wie für die echten Studenten gegenüber dem Spitzenskirennsport : Niemand kann zwei Herren dienen! Es ist hohe Zeit, möglichst rasch in der vorgeschlagenen Richtung zu operieren, wenn man dem studentischen Rennsport wieder vermehrt talentierte Anhänger zuführen will. Neuen Auftrieb hat er in der Schweiz äusserst notwendig. Der SAS scheint mir das richtige Organ, um durch Verhandlungen mit Hochschulen benachbarter Länder dem internationalen Studentenskirennsport neuen Elan auf neuer Basis zu verleihen.))

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LA NOUVELLE FANFARE N'est-ce pas 1i un titre quelque peu prktentieux pour la plume d'un de ceux que la nature n'a pas gratifik d'un style d'kcrivain? A savourer les mkmoires d'un Arnold Lunn, les rkuts d'un Henry Hoeck, les souvenirs d'un Oski Hug, les descriptions d'un Waltet Amstutz ou encore les romans d'un Noldi Kaech, on se sent bien pauvre et peu dou6. Cependant la lourde charge qui nous attend dans les trois ans i venir nous kcraserait s'il n'y avait possibiliti de la communiquer, peut-Stre de l'insuffler, et si tout va bien de la dklkguer en partie i tous ceux qui s'intkressent i la vie de leur club et sont fiers d'etre du SAS. C'est un peu i la description ou, soyons modestes, i l'kbauche des taches qui nous attendent et aux solutions qui pourraient s'ouvrir que nous pensons nous exprimer brievement ici. I1 y a quinze ans, le rkdacteur de SCHNEEHASE, Arnold Kaech, nous proposait ce que seraient les prochaines vingt-cinq annkes... (No 20, Page 144).Avec la meme mklancolie, nous songeons au temps passk, i cette kpoque o i chaque ~ initiative ktait soutenue par un enthousiasme gknkral, par Une


participation record, enfin i Ces annkes ob l'arrivke des skieurs du s ~ dans s un coin de pays - on dirait aujourd'hui ((stationÂť - ktait un kvknement dont chacun se rkjouissait, meme l'habitant. Nous renoncerons ici i savoir si les hypotheses et les voeux kmis il y a quelques annkes se sont rkalisks ou non. La Verve, l'expkrience et les connaissances nkcessaires nous manquent pour nous y ktendre plus longuement. Nous nous bornerons i songer i l'ktudiant qui sera appelk un jour, non pas a devenir champion du monde ou olympique sans profession, mais a etre un des maillons de la chdne que nous formons tous. En examinant les raisons pour lesquelles l'ktudiant actuel n'est plus comparable ? celui i d'il y a quarante ans, nous rkalisons que les temps ont bien changk. A qui la faute? Aux pionniers du ski, aux constructeurs de ski-lifts, aux innombrables nouvelles pistes, aux fabricants de skis, au cirque professionnel? I1 y a beaucoup de coupables et laissons-les! Disons-le franchement, l'kvolution ktonnante du ski dans tous les domaines n'a pas permis aux universitaires de suivre ce pas au rythme si rapide. Dans ses dkbuts, le ski alpin ktait un privilege - et Une compensation i l'ktude - rkservk avant tout aux acadkmiciens ainsi qu'i quelques autres rares klus des rkgions montagneuses. Le domaine de la compktition, bien qu'empruntk aux Anglais, n'ktait qu'a son stade embryonnaire. Ce fut la tiche de nos premiers membres de l'introduire, de le propager ; ils firent oeuvre de pionniers. Le matkriel et l'kquipement d'alors nous feraient aujourd'hui bien sourire, ne le cachons pas. Tout se dkveloppa avec Une extreme rapiditk, se perfectionna, meme les coureurs. Les exigences croissantes de la compktition ne laissent plus i l'ktudiant - meme en acceptant de gros sacrifices - le temps nkcessaire pour se prkparer a se mesurer avec celui qui, non seulement des l'avant-automne, Court d'une station i l'autre, mais encore recoit plusieurs paires de skis gratuitement sans oublier un joli cachet, pardon! Une toute infime indemnitk. C'est ainsi qu'une tranchke s'est creuske et est en voie de devenir un gouffre. Faut-il continuer i lutter contre l'irrkversible? Le temps de revoir, de modifier, d'adapter, de fixer notre conception du ski acadkmique ne frappe-t-il pas i notre porte? L'excellent skieur universitaire pouvant dire son mot - ne serait-ce que sur le plan national - n'est-il pas devenu Une rare exception? E t cette exception, en vaut-elle la chandelle, sert-elle d'une facon ou d'une autre le ski acadkmique? Dans Une certaine mesure, peut-etre, elle rappelle le nom de notre club et l'kpoque glorieuse des pionniers. A vrai dire, nous partageons plut6t Une autre opinion. I1 nous semble que l'heure est venue de faire Une distinction bien claire entre le ski semi-amateur, semi-professionnel, professionnel ou comme on voudra bien l'appeler et le ski acadkmique, propre i celui qui l'accomplit parallelement i ses ktudes universitaires. E n fait, quelles sont a l'heure actuelle les exigences de l'ktudiant kpris de compktition si ce n'est de se mesurer avec Ses semblables, d'avoir des contacts frkquents, des rencontres avec des Programmes variks ob le Coeur y trouve kgalement sa part. Nous ne faisons 1i que toucher & peine des questions, des problemes qui mkritent notre attention. La recherche de solutions adkquates et adaptables i l'kpoque que nous vivons appartient aussi a notre cahier des charges. Nous voyons kgalement avec anxiktk le fossk qui s'ktablit au sein des universitaires entre skieurs alpins et nordiques, entre ainks et plus jeunes. Ici kgalement tout doit 2tre entrepris en vue d'un resserrement des liens, des Ces amitiks durables et sinceres. Cela nous parait aussi valable et nkcessaire que la rernise en valeur de certaines formes... qui tenteraient de se perdre si l'occasion de les mettre en pratique ne se prksentait plus. Que faire, quelle voie suivre? Les affaires internes nous paraissent plus urgentes que de courir sans espoir les pistes affolantes que ne savourent meme plus nos meilleurs skieurs. Un regroupement au sein du club, la revalorisation du skieur complet et universel ainsi que l'amklioration des contacts universitaires nous semblent autant de nouvelles tiches que de joies futures.


En reprenant dans toutes les universitks et peut-etre aussi au sein de la FISU la formation de skieurs universels, en adoptant la formule du combink quatre kpreuves, on fera d'une pierre deux coups : alpins et nordiques apprendront h mieux se connaitre, ou disons ouvertement zi se connaitre, et le skieur complet retrouvera sa juste place digne d'un universitaire face zi l'kvolution actude. En y ajoutant quelques tours en haute montagne et, qui sait, en organisant des ÂŤ chasses au renard)) dans la poudreuse, nous aurons le skieur ideal qui se trouve partout h l'aise. A notre avis, les exigences pour l'obtention de l'insigne d'or du SAS (SCHNEEHASE) devraient tenir compte des facteurs dkcrits ci-dessus. Enfin, rappelons pour terminer que depuis 1927 le SAS inscrit chaque annke h son Programme le combink fond-saut-slalom-descente. Adoptk un certain temps par la FSS,il a lui aussi ckdk le Pas, aprks Une courte vie, aux exigences des specialistes. Seul au monde, notre club n'a pas encore capitulk et ne capitulera Pas. Des noms tels que Streiff, Kaech (encore lui !), Obrecht, Piguet, Urfer et autres nous rappellent Une kpoque qui n'est plus celle des pionniers, mais malgrk tout celle de skieurs qui ont portk bien haut les couleurs du SAS. C'est dans cet esprit que nous prenons le dkpart et irons de tout notre cceur de l'avant.

Photo Htgo LĂśrtscher


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PRÄSIDIAL-, SKI- U N D C L U B N A C H R I C H T E N

J A H R E S B E R I C H T 1962163 Dr. Walter H. Vock,Zentralpräsident des SAS

Nach dem Vorgeplänkel auf Sektionsebene wurde in Evolkne der neue Zentralvorstand gewählt. Die übernommenen Aktenberge zeugten von der grossen Arbeit der Vorgänger und liessen Ahnungen auf kommen. Mit der Aufteilung der verschiedenen Aufgaben eines Zentralvorstandes bezweckte ich eine möglichst hohe Selbständigkeit der einzelnen wichtigen Funktionäre. Die Zusammenarbeit spielte bereits im ersten Jahre recht gut: der engere Vorstand befasste sich mit allen laufenden Geschäften, konnte aber in wichtigen Fragen auf den Rat des gesamten Vorstandes zählen. Eine meiner Aufgaben im ersten Vorstandsjahr sah ich darin, die Kontakte mit den verschiedenen nahestehenden Verbänden zu pflegen und auch zu intensivieren. Beim s ~ s durfte v ich auf die Unterstützung des ebenfalls neubestellten Vorstandes zählen. Der ssv wurde nach der Wahl von Herrn Bundesrat Bonvin interimistisch von Herrn Dr. Jürg Frei geleitet, was sicher ein Grund mehr für die guten Beziehungen darstellte. Kürzlich wurde Herr Kar1 Glatthard als neuer Präsident gewählt. Die Aussichten für eine weitere sehr erspriessliche Zusammenarbeit sind vielversprechend. Die rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse zwischen s ~ s und v s ~ sind s bekanntlich nicht völlig klargestellt. Meine Bemühungen gingen dahin, eine möglichst saubere Basis für kommende Verhandlungen zu schaffen. Unter der Leitung des Rennchefs wurde im Sommer ein Konditions-Trainingskurs in Magglingen durchgeführt. Die ausgezeichnete Trainingsleitung durch Herrn Urs Weber vermittelte den zahlreichen Teilnehmern äusserst interessante Anregungen. Der Spitzenfahrerkurs in Mürren litt unter den ausserordentlichen Schneeverhältnissen; Mürren und damit auch die Kursteilnehmer wurden von der Umwelt abgeschnitten, die Trainingsmöglichkeiten waren dementsprechend sehr begrenzt. Insgesamt wurden in der vergangenen Saison unter Leitung des Rennchefs zwölf Rennen veranstaltet und beschickt. Am Ausscheidungsrennen des ssv in Zermatt vom 6. bis 8. Dezember konnten sich die Delegierten des s ~ nicht s qualifizieren. Vom Derby des Citadins in Sauze d'Oulx kam die SAS-Mannschaftmit Lorbeeren nach Hause. Das Weihnachtslager in Zermatt konnte unter sehr günstigen Bedingungen durchgeführt werden, obwohl der Zeitpunkt nach Neujahr sicher nicht als optimal angesehen werden kann. Trotz verschiedener Anfeindungen hat Zermatt für den SAS grosse Vorteile, nicht zuletzt auch traditionsbedingte. Den wegen der schlechten Wetterverhältnisse als Slalom ausgetragenen Wendling-Cup gewann die Mannschaft Zürich I. Am Anglo-Swiss-Rennen ging der s ~ abermals s als Sieger hervor. Ganz besonderer Dank gebührt Herrn Dr. Kessler, der dem Rennen wiederum Pate gestanden hat. Die internationalen Skitage in Adelboden und das Lauberhornrennen brachten dem SAS keine Erfolge ein. Gute Ränge belegte die Schweizer Mannschaft an den 6. Internationalen Alpen-Skimeisterschaften in Oberammergau. r den Dem Bericht des Rennchefs kann weiterhin entnommen werden, dass sich kein s ~ s l e an r hundertsten SchweizerischenSkimeisterschaften in Wildhaus qualifizieren konnte, dass ein s ~ s l e den


Rang an den Schweizerischen Nordischen Skimeisterschaften erringen konnte, dass sich die SASMannschaft an den 8. Combinada Internacional de Esqui de Supermolina in gesellschaftlicher Hinsicht bewährte und dass endlich der Skiclub « I 8)) das Italo-Suisse trotz eines Schweizer Einzelsieges gewann. Besonders hervorzuheben ist der vierte Rang in der Meisterschaftskategorie an den Schweizerischen Clubmeisterschaften in Klosters und endlich auch die guten Resultate am 7. Trofeo Nazionale Universitario in Courmayeur. Die SAS-Rennenund die Schweizerischen Ski-Hochschulmeisterschaften fanden in Andermatt statt. Obwohl wegen der Pistenverhältnisse auf die Durchführung eines Abfahrtsrennens verzichtet werden musste, wird man sich der guten technischen Verhältnisse sicher erinnern. Über die zur Verfügung gestellten Unterkünfte schweigt des Sängers Höflichkeit. Den treuen Mitarbeitern aus Andermatt sei ebenfalls herzlich gedankt. Im Berichtsjahre ist der Mitgliederbestand des SAS um 14auf 654 Mitglieder angestiegen. Die finanzielle Situation des SAS kann wiederum nur dank der grosszügigen Unterstützung des Sport-Totos als befriedigend bezeichnet werden. Die Hauptveranstaltungen kommen wohl immer teurer zu stehen, und die Rennfahrer wünschen eine immer weitergehende finanzielle Unterstützung. Trotz des beinahe untragbar erscheinenden finanziellen Aufwandes wird der SAS nicht auf die Herausgabe des «SCHNEEHASEN» verzichten dürfen. Dem Chefredaktor gebührt grosser Dank für das einzige bleibende Werk, welches ein Zentralvorstand überhaupt erbringen kann. Der Basler Zentralvorstand hat sich geehrt gefühlt, die Geschicke des SAS im ersten Berichtsjahre leiten zu dürfen. Ganz besonderen Dank möchte ich allen jenen abstatten, welche im Zentralvorstand aktiv mitgeholfen haben, meinen Vorgängern im Amte, auf deren Unterstützung ich jederzeit zählen durfte, und den Poeten im «HASEN» sowie den Stiftern von Wanderpreisen.

J A H R E S B E R I C H T 1963164 Dr. Walter H. Vock, Zentra@räsident des SAS

Im Berichtsjahre hat der Zentralvorstand versucht, die nötigen Lehren aus den Erfahrungen des ersten Amtsjahres zu ziehen. Der Rennchef trat ganz besonders für die Aufwertung der SASMannschaft ein. Es wurden alle Anstrengungen unternommen, um die Rennfahrer optimal vorzubereiten und um zahlreiche Startmöglichkeiten zu bieten. Leider wurden alle Bemühungen schlecht belohnt, indem wir auf eine Saison zurückblicken müssen, die dermassen unter Schneemangel zu leiden hatte, wie es seit Jahrzehnten in der Schweiz nicht mehr vorgekommen ist. So mussten die SAS-Rennenund die Schweizerischen Ski-Hochschulmeisterschaften, nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, abgesagt werden. Trainingskurse mussten ausfallen, und verschiedene ausländische Rennen konnten nicht beschickt werden. Die Gestaltung der Trainings und die Auswahl der Studenten-Nationalmannschaft stand unter dem Zeichen einer möglichst intensiven Vorbereitung für die Winteruniversiade 1964. Am ry./30.Juni fand in Magglingen ein Konditionstrainingskurs statt, wiederum unter der bewährten Leitung von Herrn Urs Weber. Für die über 40 Teilnehmer bedeutete der Kurs ein wesentlicher Gewinn. Am 10.November konnte der Trainingsstand der Mannschaftsanwärter im Rahmen eines eintägigen Konditionstestes in Magglingen überprüft werden. In der Zeit vom 16.bis 19.Dezember wurde der traditionelle Spitzenfahrerkurs in Mürren unter der bewährten Leitung von Herrn Dr. Franz Obrecht durchgeführt. Als Trainer standen die Herren Louis-Charles Perret und Willi Mottet zur Verfügung. Im Anschluss an den Spitzenfahrerkurs fanden die ersten Selektionsrennen statt, was


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wegen der ausserordentlich prekären Schneeverhältnisse nicht im gewünschten Rahmen geschehen konnte. Für den nimmermüden Einsatz gebührt Herrn Dr. Franz Obrecht grösste Anerkennung und besten Dank. Nachdem auch die letzten Sandkörner im Getriebe der s~svls~s-Maschinerie entfernt werden konnten, standen die Selektionen fest - die nordische Delegation für die Universiade wurde erst anlässlich der Zürcher Hochschulmeisterschaften vom 22. Januar in Andermatt bestimmt. Das Weihnachtslager in Zermatt darf sicher als Erfolg gewertet werden. Das Rennen um den Wendling-Cup wurde auf einer neuen Piste, deren Start allerdings nur zu Fuss erreichbar war, als Riesenslalom ausgetragen und befriedigte sehr. Das Anglo-Swiss-Rennen in St. Moritz konnte der susc für sich entscheiden. An den Schweizerischen Klubmeisterschaften hatte der SAS ebenfalls mit Erfolg teilgenommen. Zum Abschluss der Saison wurde ein s~s-Ersatzrennenam Piz Corvatsch in Form eines Riesenslaloms durchgeführt. Die in jeder Beziehung hervorragenden Bedingungen werden diesen Anlass nicht mehr vergessen lassen. Aus dem gleichzeitig ausgetragenen Italo-SuisseRennen ging der SAS als Sieger hervor ; auf die Durchführung eines Spezialslaloms musste verzichtet werden. Das Erlebnis des Jahres bildete sicher die Teilnahme an der Winteruniversiade 1964 in Spindlermühle, Tschechoslowakei. Vom Schicksal oft nicht sehr begünstigt, kämpfte unsere Mannschaft ausgezeichnet und erzielte in Anbetracht der harten IConkurrenz auch wirkliche Erfolge. Ganz besonders sei auf den ausgezeichneten alpinen Kombinationsrang von Albert Beck hingewiesen. Der Entscheid über eine Teilnahme an einer Universiade ist grundsätzlich Sache des s ~ s vVorbereitung . und Beschickung wurden jedoch weitgehend an den s ~ delegiert. s Dem Präsidenten des ssv, Herrn Hans Rudolf Schulthess, sei für seine besonderen Bemühungen herzlich gedankt. Immerhin dürfte sich inskünftig eine klarere Abtrennung der Kompetenzen s ~ s v l s aufdrängen, ~s da es meiner Ansicht nach gegeben wäre, wenn der s ~ die s Betreuung des gesamten schweizerischen Studenten-Skirennsportes übernehmen würde, mit der Auflage, auch Nicht-s~slernach gleichen Massstäben zu bewerten und unter gleichen Bedingungen zu berücksichtigen, jedoch immer im Rahmen einer beim SAS liegenden endgültigen Entscheidung. Gerade die Vorbereitung der Universiade hat gezeigt, dass einer andern Lösung wenig Erfolg beschieden ist und dass nur so unnötige Umtriebe und Differenzen vermieden werden können. Die Erfahrungen aus der Beschickung der Universiade dürften sicher auch d e n Beteiligten gezeigt haben, dass die Diskussion um studentische Ostkontakte abgeschlossen werden darf. Es war wertvoll, uns in bezug auf ihre Einstellung und Lebenshaltung nicht bekannte Menschen kennen lernen zu dürfen, Einsicht in ihre Probleme zu bekommen und vielleicht auch da und dort wesentliche eigene Vorstellungen bekanntzugeben. Im einzelnen darf ich sicher auf die Sondernummer des «HASEN» verweisen. s Im Berichtsjahre konnten zahlreiche neue Mitglieder aufgenommen werden. Der s ~ weist heute einen Bestand von 690 Ehrenmitgliedern, Alten Herren und Aktiven auf. Der Zentralvorstand hat keine Aufnahmegesuche ablehnen müssen. Ich gestatte mir jedoch, den Wunsch anzubringen, die Sektionen mögen eine vorsichtige Aufnahmepolitik betreiben und vor den Aufnahmen gründliche Recherchen unternehmen. Nur so können Fehlaufnahmen,vermieden werden. In finanzieller Hinsicht hat das Berichtsjahr erfolgreich abgeschnitten. Der Zentralkassier ist in der Lage, Ihnen einen sehr günstigen Jahresabschluss vorzulegen, der jedoch nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass die Finanzlage unseres Vereines nicht auf Jahre hinaus gesichert ist, wenn wir nicht die nötigen Vorkehren treffen. Die Zentralkasse muss über mehr finanzielle Mittel verfügen können, damit der Zentralvorstand den ihm gestellten Aufgaben einigermassen gerecht werden kann. Dies ist der Grund für die abermals beantragte Beitragserhöhung, welche der Zentralkasse vollumfänglich zugute kommen soll. Obwohl ich mich nicht in die Lage versetzt sehe, den einzelnen Sektionen für den statutarisch vorgesehenen schriftlichen Bericht zu danken, freut es mich, dass das Sektionsleben überall gedeiht. Die Zusammenarbeit mit den Präsidenten der Sektionen konnte wiederum sehr angenehm gestaltet


werden. Immerhin gestatte ich mir, darauf hinzuweisen, dass die akademische Individualität im s ~ s allmählich Formen annimmt, welche die Führung eines Vereins nahezu verunmöglichen. Bei d e m Verständnis für jede freiheitliche Einstellung wäre der Zentralvorstand trotzdem sehr dankbar, wenn er von seiten der Sektionen und der einzelnen Mitglieder mehr Unterstützung erwarten dürfte. Es ist untragbar, wenn keine auch noch so vernünftig angesetzten Fristen eingehalten werden und wenn alle Anfragen grundsätzlich unbeantwortet bleiben. Des weitern bin ich den Sektionspräsidenten und Rennchefs dankbar, wenn sie den Zentralvorstand in dem Sinne erzieherisch unterstützen, dass sie vor allem die jungen SASler darauf aufmerksam machen, wie sehr eine gegenseitige Zusammenarbeit und Hilfeleistung, insbesondere bei der Vorbereitung und Durchführung von Rennen, den Teamgeist fördert und den jeweiligen Organisatoren die Arbeit erleichtert. Der Zentralvorstand hat sich auch im vergangenen Jahr eingehend mit dem Problem der Schaffung einer sas-Station befasst. Ich muss aber leider gestehen, dass ich dermassen erhebliche Schwierigkeiten sehe, dass ich mich ausser Stande fühle, Ihnen irgendwelche konkreten Vorschläge zu unterbreiten. Unsere Statuten sehen vor, dass der SAS auch die Förderung der Skitouristik und die Veranstaltung gemeinsamer Touren zum Zwecke haben soll. Ich hoffe sehr, dass sich die einzelnen Sektionen immer wieder daran erinnern, dass gemeinsame Skitouren und vor allem auch Skihochtouren bleibende Erlebnisse sind, ganz besonders deshalb, weil auf diesem Gebiete Leistungen vollbracht werden können, die allen älteren SASlern in bezug auf Rennerfolge verschlossen bleiben. In betonter Wiederholung darf ich nochmals darauf hinweisen, dass es den Rennchef und mich ausserordentlich gefreut hat, dass wir die Schweizer Mannschaft der Winteruniversiade 1964 betreuen durften. Es kann nicht genug hervorgehoben werden, welche ausserordentliche Bedeutung den mit solchen Delegationen verbundenen studentischen Kontakten zukommt. Es geht niemals um eine politische Sympathiekundgebung, sondern um einen persönlichen Kontakt, der unser Verständnis mehrt und der vor allem auch unsern Kommilitonen in den östlichen Ländern Anlass zur Besinnung und Standortbestimmung geben kann. Es bleibt mir, allen meinenFreunden im Zentralvorstand herzlich für ihre Mitarbeit zu danken, vor allem Dr. Peter M. Suter und Raymond Furler, wiederum den Schriftstellern des «HASEN» und allen übrigen helfenden Geistern.

J A H R E S B E R I C H T 1964165 D r . Walter H. Vock, Zentralpräsident des SAS

Das vergangene Jahr hat viel Erfreuliches gebracht. Der gesamte SAS und insbesondere die Sektion Basel haben aber einen ihrer treuen Freunde, Herrn Dr. Eric Wilhelm, verloren. Kurz vor Weihnachten I 964 verunglückte er tödlich auf einer Geschäftsreise in Spanien. Alle Freunde aus dem Kreise des s ~ werden s ihm sicher ein ehrendes Andenken bewahren. Der Spitzedahrerkurs wurde in der Zeit vom 14. bis 20. Dezember auf der Gerschnialp im Zschokkehaus durchgeführt. Zwei Gründe haben den Rennchef dazu geführt: einmal stand das SLL-Hausin Mürren weder in einem geeigneten Zeitpunkt noch für die erforderliche Dauer, noch mit der genügenden Anzahl Betten zur Verfügung. Des weitern war die Universität Basel als Eigentümerin des Zschokkehauses in der Lage, uns dank der Unterstützung von Dr. Fritz Pieth ein finanziell sehr günstiges Angebot für die Benützung des Zschokkehauses zu unterbreiten. Vierzig Kursteilnehmer unterzogen sich den Trainings unter den Herren Fritz Holzer, Philipp Stern, Willy


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Mottet und Adolf Mathys. Am 31. Dezember fand der Wendling-Cup statt. Er wurde von Eric Favre souverän gewonnen; Zürich I ging im Mannschaftsklassement als Sieger hervor. An den Adelbodner Skitagen nahm eine Mannschaft mit Erfolg teil. Das Anglo-Swiss-Rennen in St. Moritz, wiederum bestens organisiert von Herrn Dr. Hans Kessler, wurde vom s ~ gewonnen. s Vom 14. bis 17. Januar fanden in Villars die s~s-Rennenund die Schweizerischen Ski-Hochschulmeisterschaften statt. Deutschland und Frankreich waren mit offiziellen Mannschaften vertreten. Der Anlass konnte dank der tatkräftigen Unterstützung und fachkundiger Helfer von Villars, Alter Herren des s ~ und s der Herren Universitätssportlehrer reibungslos durchgeführt werden. Auch die einwandfreien Schneeverhältnisse sprechen dafür, dass die s~s-Rennenund Schweizerischen Ski-Hochschulmeisterschaften mit Vorteil am Anfang der Saison durchgeführt werden. Ganz besondere Erfolge erzielte die alpine Schweizer Mannschaft, die sich wiederum ausschliesslich aus s~slernzusammensetzte, unter Leitung unseres Rennchefs an den Deutschen Hochschulmeisterschaften. Die Schweiz ging als Siegerin im Nationenklassement hervor. Unsere Mannschaft konnte die zahlreichen Preise beinahe nicht heimschaffen. Bei den nordischen Disziplinen schnitt die Schweizer Mannschaft ebenfalls sehr gut ab. Die Teilnahme an den Schweizerischen Clubmeisterschaften war nicht von Erfolg gekrönt. Eine Fünferequipe nahm an den Schweizerischen Skimeisterschaften, alpine Disziplinen, teil. Der Trofeo Feruggio Cilera wurde abermals besucht. Bei besten Verhältnissen und in herzlicher Atmosphäre konnte der s ~ das s Italo-Suisse-Rennen, welches diesmal in Sestriere ausgetragen wurde, überlegen gewinnen. Mit grossem Erfolg konnte am 3. April der schon zur Tradition gewordene Corvatsch-Riesenslalom durchgeführt werden. Ober hundert Studenten, Altakademiker und Freunde haben teilgenommen. Der Anlass bleibt unvergesslich. Während des Weihnachtslagers in Zermatt waren kleinere Aufregungen wohl nicht zu vermeiden. Nach wie vor darf der s ~ auf s die Gastfreundschaft von Zermatt zählen, falls man aus bekannten Gründen keinen Standortwechsel vorzieht; ist es doch unbestreitbar, dass ein kleinerer Ort den Zusammenhang innerhalb des s ~ fördern s könnte. Es gilt hier, Vor- und Nachteile gebührend abzuwägen. Ein besonderes Problem bildet nach wie vor die Beschickung der verschiedenen ausländischen Rennen, insbesondere auch der Derby des Citadins. Die im dritten Jahre unserer Amtsperiode getroffene Lösung, nach welcher der Rennchef selbst die sas-Mannschaft betreut, die Beschickung der Derby des Citadins und anderer regionaler und örtlicher Anlässe aber den Sektionen überlässt, dürfte sich als richtig erweisen. Dass es dennoch einfach nicht mehr möglich ist, allen Einladungen Folge zu leisten, scheint eine unaufhaltbare Entwicklung zu sein; auch ausländische Equipen, die der SAS oder andere Veranstalter einladen, können in vielen Fällen nicht mehr eine Mannschaft delegieren. s heute als sehr gesund betrachtet werden. Es ist im verganDie finanzielle Situation des s ~ darf genen Berichtsjahre, nicht zuletzt auch dank der anlässlich der letzten Delegiertenversammlung beschlossenen Beitragserhöhung gelungen, die nötigen Reserven für die Herausgabe des ((SCHNEEHASEN» ZU schaffen und einen, wenn auch relativ bescheidenen Rechnungsüberschuss auszuweisen. Der Zentralvorstand hat versucht, alle Spesen und Unkosten auf ein Minimum zu beschränken. Auch von den Rennfahrern wurde verlangt, dass sie bei ausländischen Delegationen mindestens einen angemessenen Anteil der anfallenden Reisekosten selbst zu übernehmen hatten. Der Sport-TotoKommission des SLL sei auch an dieser Stelle für die grosszügige Behandlung des s ~ gedankt. s Der SAS darf auf ein Jahr der sehr angenehmen Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Skiverband zurückblicken. Die Zusammenarbeit mit der Technischen Kommission des s ~ s war v jedoch nicht von den gleichen Freuden begleitet. Wenn wohl auch vorausgesetzt werden darf, dass auf seiten des s ~ s vdem akademischen Skirennsport die gebührende Anerkennung und Unterstützung zukommen soll, so wird wohl ? lailongue doch nur eine Lösung in Frage kommen, nach welcher dem SAS die alleinige I<ompetenz in skirennsportlicher Hinsicht eingeräumt wird, so wie ich es schon vor Jahresfrist festgestellt habe. An der Erreichung dieses Zieles muss im Interesse des

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Studentenskirennsportes gearbeitet werden und ich hoffe, dass unsere Nachfolger im Zentralvorstand erfolgreich sein werden. Gestatten Sie mir, dass ich in bezug auf die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Sektionsvorständen und dem Zentralkomitee auf einen ganz besonderen Fortschritt hinweise. Zur Vorbereitung der letzten Wintersaison haben wir erstmals eine sogenannte Präsidentenkonferenz in Murten einberufen können. Diese Konferenz, an der auch die Rennchefs der Sektionen teilgenommen haben, diente der gegenseitigen Orientierung und der Absprache gemeinsamer Probleme. Das Ergebnis war sehr befriedigend und hat die Zusammenarbeit für die kommende Saison sehr positiv beeinflusst. Es wäre sicher wünschenswert, wenn man sich dazu entschliessen könnte, die Institution der Präsidentenkonferenz beizubehalten, obwohl sie neuerdings im Schweizerischen Skiverband abgeschafft wurde. Vielleicht sollte man gelegentlich an eine entsprechende Statutenänderung denken. Im Herbst 1965 wird wieder ein «SCHNEEHASE» erscheinen. Wir freuen uns auf die auch im Auslande wegen ihrer Einmaligkeit in der Bearbeitung der mit dem studentischen Skirennsport im Zusammenhang stehenden Fragen anerkannten Publikation, und ich darf dem Redaktor, Herrn Dr. Kaspar Wolf, sicher auch im Namen aller s ~ s l e herzlich r für seine Riesenarbeit danken und für seine glückliche Hand gratulieren. Jeder Präsidialbericht wäre wohl unvollständig, wenn nicht auch Unerreichtes mindestens kurz gestreift würde : Wir haben immer noch keine s~s-Station.Je mehr ich mich mit dem Problem befasse, je schwieriger scheint mir eine Realisation zu sein. Die Skitouristik wurde wohl nicht mehr gefördert wie in den vergangenen Jahren. Die Statuten des SAS sind noch nicht revidiert, wiewohl sich eine Anpassung an die heutigen Verhältnisse und eine Neuformulierung gelegentlich aufdrängt. Das Verhältnis mit dem s ~ s vkonnte in rechtlicher Sicht nicht bereinigt werden. Unter den gegebenen Umständen dürfte dies wohl auch gar nicht ins Auge gefasst werden können. Der sas-Pullover wird von der s~s-Mannschaftan sämtlichen offiziellen Anlässen getragen. Zur eigentlichen und einzigen Skiausrüstung des s~slersist er aber leider nicht geworden. In wenigen Tagen darf ich meinem Nachfolger im Amte Aktenberge übergeben. Diese Tatsache wird für mich eine Erleichterung sein. Trotzdem danke ich dem s ~ dafür, s dass er mir seinerzeit die Aufgabe übertragen hat, die Geschicke des Vereins zu leiten. In den drei vergangenen Jahren ist mir der SAS sehr ans Herz gewachsen. Allen meinen treuen Mitarbeitern, die grosse und teilweise wenig angenehme Arbeiten auf sich genommen haben, danke ich nochmals von Herzen. Ebenso auch allen jenen Freunden, welche es immer wieder übernehmen, Anlässe für den SAS zu organisieren und überall unterstützend einzugreifen. Meine Freunde und ich waren ein echtes Amateurteam, das versucht hat, die Aufgaben, welche einem Zentralvorstande übertragen sind, nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen. Wir freuen uns, wenn mehr gelungen als misslungen ist. Unseren Nachfolgern im Amte wünsche ich alles Gute. Wir werden nicht in die Reihen der Kritiker zurücktreten.


SAS, AH-SEKTION NORWEGEN

J A H R E S B E R I C H T 196ol6g Dag Klaveness, Oslo

ES ist mit einem gewissen Entsetzen verbunden, dass sich die Feststellung hervordringt, dass ich nicht im «SCHNEEHASEN » seit I 95 9 über die Tätigkeiten unserer Sektion berichtet habe. Das bedeutet aber nicht, dass die Aktivität im hohen Norden in den verlaufenden Jahren sich nicht normalerweise entfaltet hat. Es wäre zu aufdrängend, die vollständigen Resultate von unseren Klubmeisterschaftsrennen über so viele Jahre hier wiederzugeben. Sei es nur erwähnt, dass die allen Meisterschaften sehr erfolgreich waren (d. h. unserer eigenen Meinung nach), und wir sind alle jedes Jahr darüber überzeugt, dass genau dieses Jahr war das beste von allen ! Das scheint vielleicht um eine richtige Gesinnung zu widmen. Die Meisterschaften wurden dreimal in Tuddal, einmal am Norefjell, einmal in Lommedalen in B ~ r u m und , schliesslich dieses Jahr in BolkesjB in Telemark ausgetragen. Die Spitzenresultate der sechs letzten Meisterschaftsrennen in Sprunglom waren wie folgt : Klubmeister und Gewinner der Kuhglocke waren Schlytter Arild dreimal, Lunde Johnny zweimal, und Kielland Jakob de Rytter einmal. Gewinner des Damnpokals waren Lonnevig Rolf in 1960, Frey Peter in 1961, und seitdem Lunde Johnny (viermal). Um Willy Bürgins Contrafei (den längsten Sprung) waren die Resultate : Einmal Schlytter Arild, zweimal Rüfenacht Urs, und dreimal Lunde Johnny, während das Anatolische Becken des Präsidenten von den folgenden gewonnen wurde : Andresen Nicolai (zweimal), und jeder einmal von Andresen Anton Fredrik, Sinding Holger, Mustad Peter, samt der Verfasser. Auch der Nachwuchs hat in diesen Jahren erfreuende Aktivität gezeigt. Unter den Ganz Kleinen Kindern (Klasse GKK) finden wir die folgenden Klassensieger: Lunde Nina, Lunde Helen und Smestad Reidar, und unter den etwas älteren Ziemlich Kleinen Kindern (Klasse ZKK) lauten die Gewinner wie folgt: Nilsen Moe Gustav, Smestad Eivind, Smestad Jon, und Lunde Nina. Unter den Wirklichen Kindern (Klasse WK, 1 2 bis 16 Jahre alt) heissen die Gewinner des Juniorenpokals : Platou Per, Klaveness Therese, Nilsen Moe Erik, Lonnevig Rolf Petter und Nilsen Moe Gustav, während in Klasse AK (Alte Kinder) in den selben Jahren, Platou John, Schlytter Thomas, Rüfenacht Urs, Nilsen Moe Erik und Kielland Jakob jr. die besten waren.


Das grösste Ereignis aber, das sich von einem internationalen Gesichtspunkt angesehen, in unserem Klubleben abwickelte, und uns die grösste Freude und die schönste Erinnerung zurückliess, war ganz zweifellos den Besuch den wir von so vielen Schweizerfreunden in Tuddal in 1961 erlebten. Möglicherweise waren die schweizerischen Erwartungen an unseren norwegischen Meisterschaftsrennen zu gross - mehrere der Teilnehmer waren nach Norwegen mit 6 Paar Ski angekommen - (scheinlich ohne Kenntnis zu haben, dass an den ähnlichen Rennen in Icongsberg anno 193 8 wurde Willy Bürgin fünfter im Sprunglom - ohne Ski), aber was jetzt in der Erinnerung bei uns hier oben übrig bleibt und besteht, dass ist das die schönen Tage in Tuddal, die wir mit unseren Schweizerfreunden in gemütlichen Gefühl und frohen Wettkampf zusammen erlebten, die sind der tatsächliche Beweis der Berechtigung unserer nordischen Sektion ausserhalb der Schweiz, die selbstverständlicherweise immer in enger Verknüpfung mit dem Mutterklub in der Schweiz leben muss, aber die auch die Möglichkeit besitzt, ein dauernhaftes Band zwischen verworrenen nordischen Studenten von dazumal, und ihren Freunden im Marchenlande ihrer Studienzeit, zu binden und weiter im Leben zu kultivieren. Jünger wird mit der Zeit wahrscheinlich niemand. Auch wir in Norwegen nicht. Das Durschnittsalter unserer Sektionsmitglieder hat desshalb traurigerweise Jahr bei Jahr gewachsen. Nun aber nicht mehr so. Und wir sind froh darüber ! AH-Sektion Norwegen wird wahrscheinlicherweise nicht mit uns aussterben. Viele norwegische Aktive sind in den letzten Jahren in den Reihen von SAS eingekommen, und es freut uns Greisen im hohen Norden wissen zu können, dass vielleicht nicht alles mit uns zu Grunde gehen wird. Wie von den Resultatlisten folgt, haben wir nicht nur die Freude gehabt die grosse «Schweizerinvationn in 1961 bei uns zu haben, sondern auch einzelne Schweizereinbrüche, wie z. B. Urs Rüfenacht an mehrere Gelegenheiten, und wir haben uns darüber gefreut, und hoffen nur, dass auch andere ähnliche Gelegenheiten benützen werden. Unser Ehrenmitglied, Sir Arnold Lunn, ist sogar im Hochgebiet vom Springen und Laufen, je und dann hierhergekommen, und wir hoffen, dass eben der Slalom'er Skipapst wiederum nachsehen wird, wie sich unser «Sprunglom» mit handicaps und Abzüge für Alter, Kinder, Sprungweite, usw. sich bei uns entwickelt. Zwecks die Verbindungen mit dem Mutterklub in der Schweiz noch weiter zu vertiefen und ausbilden hat die Sektion Norwegen in 1963 die Freude gehabt, einen neuen Wanderpokal im nordischen Spezialdiziplin, im Sprunglauf, für die sas-Rennen aufstellen zu können, und eine «Glättise» aus Holz geschnitten, wurde in dieser Beziehung an den letzten Rennen in Villars überreicht. Es ist unsere Hoffnung, dass diese «Glättise» nicht nur irgendwelche Unübereinstimmungen der Zukunft ausglätten möge, sondern auch als ein wahres Zeichen der Zusammenhang zwischen den Sektionen, und ganz besonders zwischen den schweizerischen und der in fernen Norden nordischen bestehen möge. Die Resultatlisten der verschiedenen Meisterschaften, bringe ich wie früher erwähnt hier nicht, aber ich würde glauben dass eine vollständige Zusammenfassung der internationalen Meeting, in Tuddal in 1961 von allgemeiner Interesse wäre, und die läuft wie folgt :

Klasse WK ( Wirkliche Kinder), 12 bis I 6 Jahre alt : N r . Name I. Kalveness, Therese 2. Lonnevig, Anita 3. Nilsen Moe, Erik 4. Kielland, Erle Juniorenmeister 1961: Gewinner Klaveness. Therese.

(54.8 - 45.1) 99.9 (59.2 - 13.2) 112.4 (19.4 - 54.2) 113.6 (disk. - 64.9) vom Juniorenpokal:

Klasse GKK (Ganq KLeine Kinder), unter 8 Jahre : N r . Name I. Lunde, Nina 7 5-5 2. Lunde, Helen (31.0 - 22.2) Gewinner vom GKK-Pokal 1961: Lunde, Nina.

33.1

53.2


Klasse ZKK (Ziemlich Kleine Kinder), 8 bis r z Jahre : Nr. Name I. Nilsen Moe, Gustav (12.0 - 11.2) 23.2 2. Sinding, Karin (24.2 - 26.0) 50.2 Gewinner vom ZKK-Pokal1961: Nilsen Moe, Gustav. Klasse A K ( A l t e Kinder) über I 6 Jahre : N r . Name I. Schlytter, Thomas (59.1 - 14.0) 113.1 2. Platou, John (60.2 - 64.2) 124.4 3. Mustad, Ole (67.0-71.0) 138.0 Mustad, Hans (66.0 - 77.2) 143.2 4. 5. Guttormsen, Arne B. (90.0 - 88.1) 178.1 Kielland, Lise (disk. - 77.2) 6. 7. Kielland, Jakob (108.0 - - ) Gewinner vom AK-Pokal 1961 : Schlytter, Thomas. Hors concours : N r . Name I. Aebi, Hans 2. Sanier, Hermann 3. Frey, Peter 4. Chamay, Andre 5. Mathez, Christian 6. Rüfenacht, Urs

(53.2 - 53.0) (15.0 - 14.2) (57.0-55.0) (17.0 - 55.6) (64.4-67.8) (57.3-disk.)

Damen-Pokal 19 61: Nr. Name I. Frey, Peter (Bern) . . . . . . . 2. Rüfenacht, Urs (Zürich) . . . . 3. Aebi, Hans (Zürich) . . . . . . 4. Mathez, Christian (Zürich) . . . 5. Lunde, Johnny . . . . . . . . 6. Zanier, Hermann (Zürich) . . .

. . . . . . . . . . . . . . .

...

106.2 109.2 112.0

112.6 132.2

-

108.7 I I 2.9 I 14. I I 14.6 114.8 115.3

7. Chamay, Andre (Genkve) . . 8. Nilsen Moe, Halfdan . . . 9. Lonnevig, Rolf . . . . . . 10. Thrane, Esben . . . . . . I I. Sillig, Francois (Lausanne) . 12. Nordlie, Arthur . . . . 13. Sinding, Holger . . . . 14. Kielland, Jakob . . . . 15. Klaveness, Dag . . . . . . 16. Guttormsen, Sigmund . . . I 7. Mustad, Peter . . . . . . . I 8. Andresen, Anton Fredrik . . Damen-Pokal 1961 : Frey, Peter.

. . . . . . . . . . . . . . .

. . . . .

. . . . . . . . . .

W i l b Bürgins Contrajei: Rufenacht, Urs . . . . . . . . . . . 1595 m Frey, Peter . . . . . . . . . . . . . I 5,o m 3. Lunde, Johnny . . . . . . . I4A m 4. Kielland, Jakob . . . . . . . . . . . 14,o m 5. Mathez, Christian . . . . . . . . . . 13,5 m 6. Nilsen Moe, Halfdan . . . . . . . . I 3 P m 7. Lonnevig, Rolf . . . . . . . . . . . 12,5 m 8. Zanier, Hermann . . . . . . . . . . 12,5 m 9. Thrane, Esben . . . . . . . . . . . I2,Y m 10. Sinding, Holger . . . . . . . . . . . 12,5 m I I. Nordlie, Arthur . . . . . . . . . . . I2,5 m 12. Chamay, Andre . . . . . . . . . . . 12,o m 13. Aebi, Hans . . . . . . . . . . . 12,o m 14. Guttormsen, Sigmund . . . , . . I I , ~m 15. Mustad, Peter . . . . . . . . . . . I I .O m 16. Klaveness, Dag . . . . . . . . . . . I I,O m 17. Sillig, Francois . . . . . . . . . . . IO,O m . . . . . . 9>5m I 8. Andresen, Anton Fredrik Wiily Bürgins Contrafei für den längsten Sprung: Rüfenacht, Urs. I.

2.

Die Klubmeisterschajt 1961:

Kielland, Jakob 2. Nilsen Moe, Halfdan 3. Lunde, Johnny 4. Guttormsen, Sigmund 5. Lonnevig, Rolf 6. Klaveness, Dag 7. Nordlie, Arthur 8. Sillig, Francois 9. Sinding, Holger 10. Thrane, Esben 11. Mustad, Peter I 2. Andresen, Anton Fredrik 1.

(69.6 (59.0 (57.4 (76.8 (61.2 (69.9 (65.8 (62.0 (66.0 (61.0 (79.4 (83.2 -

Zeit Sekunden 68.6) 138.1 60.0) 119.0 57.4) 114.8 75.7) 152.5 60.0) 121.2 67.9) 137.8 64.0) 129.8 61.1) 123.1 66.2) 132.2 60.0) 121.0 81.9) 161.3 115.0) 198.2

Abzug fz7r Sprung 54 50 56 44 50 39 48 39 49 49 37 34

Abzug für Kinder 3.42 3.42 3.42 2.28 2.28 4.56 2.28 4.56 1.14

Abzug für Alter 52.44 18.24 7.98 52.44 14.82 35.34 14.82 11.40 12.54

0

0

4.56

35.34

0

0

Resultat 28.34 47.34 47.40 53.78 54.10 58.90 64.70 68.14 69.52 72.00 84-40 164.20

Klubmeister 1961 : Gewinner der Kuhglocke: Kielland, Jakob de Rytter. Gewinner des anatolischen Beckens des Präsidenten; Andresen, Anton Fredrik Klaveness.

Obwohl die Aktiven aus der Schweiz statutengemäss nicht zur Teilnahme an der Meisterschaft der alten Herren berechtigt waren, möge vielleicht die nachstehende unoffizielle Aufstellung von


Interesse sein. Die zeigt die vollständige Resultatliste der sämtlichen Teilnehmer (Alte Herren und Aktive), auf Grund der wirklichen Resultate in Fahrzeit und Springen, und mit Abzüge in der Zeit für Sprung, bzw. für Alter und Kinder, für die Teilnehmer, die dazu berechtigt waren. Kielland, Jakob de Rytter Nilsen Moe, Halfdan . . Lunde, Johnny . . . . . Frey, Peter . . . . . . . Guttormsen, Sigmund . . Lonnevig, Rolf . . . . . Rüfenacht, Urs . . . . . Klaveness, Dag . . . . . Mathez, Christian . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . .

28.34 47.34 47.40

10.

13. 14.

. . . . . . . . . . . .

5 1.70 53.78 54.10 56.90 58.90 62.60

...... . . . . . .

. . . . . . . . . . . .

11. 12.

15.

16. 17. 18.

Nordlie, Arthur . . . . . Zanier, Hermann . . . . Aebi, Hans . . . . . . . Siiiig, Francois . . . . . Sinding, Holger . . . . . Chamay, AndrC . . . . . Thrane, Esben Mustad, Peter . . . . . Andresen, Anton Fredrik

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..... ..... ..... ..... . . . . .

........... ......

.......

Präsident der Sektion ist jetzt wie immerhin Nilsen-Moe Halfdan, während der Verfasser amtiert als Admiralsekretär. Mustad Peter schläft immer stets als Beisitzer. Im hohen Rat amtieren wie vorher Guttormsen Sigmund, Kielland Jakob, Ruud Sigmund, Schlytter Arild und der zu jeder Zeit amtierende Admiralsekretär.

Awb Sigmzind Ruuds ewig;ung/iche SaltomortuIe können JO enden!


F R A N Z OBRECHT Ehrenmitglied

Der «Palrnares» unseres neuesten Ehrenmitgliedes ist unverwechselbar. Er umfasst eine Zeitspanne, die weit über dem sas-Durchschnitt liegt und legt Zeugnis ab von einer Passion, die Franz Obrecht von den Jugendjahren bis in den Senatorenstand nie verlies. Im Jahre 1935, als Junior noch, dem SAS beigetreten, mit guten Ausweisen von den Skirennen am Weissenstein und Oberdörfler, den Jurahöhen ob Solothurn, wo er aufgewachsen ist. Bald in «die Mannschaft)) aufgenommen, fuhr er für den sas in Italien, Norwegen und war vor allem bei jener glorreichen Expedition zum Dartmouth Winter Carnival, in die New England States, Kanada und Sun Valley mit dabei. Bei der Abfahrt vom Mount Baldy stand ihm ein Baum im Weg. Es war das einzige Mal, dass sein Resultat für das Team nicht zählte. Oft war er fast an der Spitze. Einmal gelang ihm der Sieg in der nordischen Kombination der Hochschulmeisterschaften. Mehrmals stand er in der Viererkombination im zweiten Rang. Im Alter von 28 Jahren, wenn andere langsam den Gürtel weiterschnallen, begann für Franz der zweite Frühling. Er kehrte zu seiner ersten Liebe, dem Langlauf, zurück. An den Schweizer 50-km-Meisterschaften in Kandersteg belegte er hinter dem Löwen Victor Borghi den


Platz bei den Sen. 11. Das gleiche Resultat glückte ihm an den Schweiz. Skimeisterschaften in Crans über 18 km. Nur der alte IClasseläufer Charles Baud aus Le Brassus besiegte ihn. Während einiger Jahre klassierte er sich in der Seniorenklasse des Björnstadlaufes unter den Besten. Kurz bevor in den Rennberichten das Wort «der Unverwüstliche)) zur Regel wurde, zog er sich, 35 Jahre alt, von ernsthafteren Wettkämpfen, nicht aber vom Training zurück. Unzählige Boccalini «gegen hervorragende Konkurrenz)) an den Osterrennen des SAS in Mürren herausgefahren, zeugen von fortdauerndem Kampfgeist. Es ist kein Wunder, dass der Evergreen mit mehr s~s-Generationenverbunden blieb als die meisten alten Herren. Als er aufgehört hatte, Konkurrent der «Hasen» zu sein, wurde er ihr Lehrmeister. Er hat sich nicht nur in der Sektion Bern der Jungen angenommen, sondern leitete im Auftrag verschiedener Zentralvorstände nicht weniger als acht Spitzenfahrerkurse. Im Dienste am Sport zog er sich auch die Verletzung zu, welche ihn für zwei Winter ausser Gefecht setzte : Beim Ausprobieren des von ihm für die Berner Hochschulmeisterschaften gesteckten Riesenslaloms, spät abends, brach er sich den Fuss. Jetzt ist er wieder soweit, dass seine alten Feinde ernsthaft das Training für die Boccalini-Rennen aufnehmen müssen. Franz hatte das seltene Glück, seine Passion an die Kinder weitergeben zu können. Die zwei Töchter haben es zu höchsten nationalen Ehren gebracht und gehören zur kleinen Schar derer, die wir den Winter lang klopfenden Herzens auf dem Bildschirm verfolgen. Die Spannweite von diesem Elitesport zu dem, was im SAS so gemeinhin betrieben wird, ist gross. Zu gross finden manche und vor allem auch Franz, welcher mit der ((nouvelle vague» nicht immer mehr einverstanden ist. I n den letzten Jahren hat er sich etwas abgewendet. Aus dem Leittier ist der Einzelgänger geworden, der, wie der alte Bock, die Dinge mit Abstand, aus der Höhe und mit Ruhe betrachtet. Die Erhebung in den Ehrenmitgliedstand gibt ihm auch äusserlich das Recht dazu. Artzold Kaech 2.


A N D R E A BADRUTT Ehrenmitglied

Die Generalversammlung 1965 ernannte Andrea Badrutt in Anerkennung seiner Verdienste um den SAS zu seinem Ehrenmitglied. Damit ist ein grosser Freund und Gönner unseres Klubs geehrt worden, der von Jugend auf mit vielen von uns eng verbunden ist. Als Nachfahre dritter Generation der Engadiner Hotelierdynastie Badrutt besuchte Andrea die Mittelschule in Trogen, wo dem Skisport ganz besonders gehuldigt wurde. Damals wurde der Start zum Abfahrtsrennen noch zu Fuss erklommen, und jeder fuhr seine eigene, während des Aufstiegs sorgfältig studierte Spur. Der junge Engadiner bewies seinen Mut und sein Können aber ebensosehr im Sprunglauf auf der nach seinen Angaben in Voegelinsegg erbauten Schanze. Nach bestandener Matura traten die meisten seiner Iclassenkameraden als Studenten dem SAS bei, während Andrea seine Berufskenntnisse an verschiedenen Plätzen im Ausland erwarb. Zurück im Engadin war er, erst zusammen mit dem damals in St. Moritz als Kurdirektor waltenden Gründungs- und Ehrenmitglied Walter Amstutz und sodann mit dem heutigen, dem SAS stets freundschaftlich verbundenen Kurdirektor Peter Kasper, tatkräftiger Förderer der Studentenskirennen. So beherbergte St. Moritz schon mehrere Male die SAS-Rennen,die FISU, und - mit Ausnahme der Kriegsjahre - fast ausnahmslos die Anglo-Swiss University-Skirennen, während welchen die beiden Mannschaften vom susc und SAS immer wieder die grosszügige Gastfreundschaft der Familie Badrutt erleben dürfen. Wir danken Dir, lieber Andrea, für Deine stets persönliche und charmante Freundschaft, und wir hoffen, mit Dir noch manch weiteren schönen Tag auf dem von uns allen so geliebten Schnee verbringen zu dürfen. Hans Kessler


Photo Fiechter und Hornberger


D R . P I E R R E VON S C H U M A C H E R 17. TI.1898 bis 29. 2. 1964

Wenn uns der beste Freund entschwindet, dann schlägt für uns die elegische Stunde. So sind die Worte, die ich imstande bin über ihn zu schreiben, das Lamento seines Freundes. Für uns beide waren die Jahre der Jugend die Jahre in Arkadien, wo wir eine Freundschaft schlossen, die für mich zum Sinnbild einer beglückenden Kette von Stunden, Tagen, Wochen, Jahren, ja Jahrzehnten werden sollte. Vor 43 Jahren verbanden uns gemeinsame Ideale der Jugend als Studenten im Kreise des Akademischen Alpenclubs Bern, dessen Präsident er in dieser Zeit war. Im Sommer und im Winter zogen wir aus mit Pickel oder Ski in unsere geliebten Berge. Rasch erkannte jeder, dass unser Freund nicht nur einer der Wägsten und Ausdauerndsten, sondern was doppelt zählte, auch einer der Sichersten war, auf den man sich immer und überall verlassen konnte. Sich mit ihm am Seil zu verbinden, war eine besondere Ehre. Er meisterte Schwierigkeiten wie wenig andere. Sein Urteil, auch in der prekärsten Lage, war stets sicher und souverän. Er wurde Ersteiger schwieriger und oft neuer Routen, die auch heute noch im Zeitalter des extremen Alpinismus mit all seinen Hilfsmitteln, die man damals noch kaum kannte, den grössten Respekt erheischen. Er war der erste, der mit Hans Lauper die Jungfrau von Norden her in direkter Linie bestieg, der erste, der im Winter vom Rottal die Jungfrau, das Tiefenmattenjoch, den Simmelistock, sogar im Alleingang, meisterte. Bei den vielen Touren, bei denen ich sein Begleiter war, wie etwa bei der Erstbesteigung der Nordwand des Fiescherhorns zum Vorgipfel, bei der ersten Uberschreitung der Jungfrau mit Ski, bei der Überquerung des Montblanc-Mont Maudit-Montblanc du Tacul über die Brenva in einem Zuge, am Brouillard oder am Peutery, wo wir vom Steinschlag überrascht unseren gemeinsamen Clubfreund Willy Richardet verloren, war er stets der technisch und menschlich Überlegene. Er war immer bereit, den schwersten Rucksack zu tragen oder die Führung zu übernehmen, wenn es galt, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Unser Freund war auch ein zuverlässiger, sicherer und zäher Skifahrer. Als solcher war er Mitglied der Schweizer Akademiker-Mannschaft gegen ein englisches Team anfangs der zwanziger Jahre. Beim Training ging es da oft hart zu. Es hört sich heute beinahe wie ein Märchen an: Nach einem Schneefall im Unterland traf man sich jeweils Samstag mittags vor dem Restaurant Du Thkatre in Bern - natürlich mit bereits angeschnallten Ski -, um hinter Pierres Bignan-Sportwagen, der es auf respektable 160 km/h brachte, über die Kirchenfeldbrücke Grindelwald oder Lauterbrunnen anzusteuern. Am Volant wechselte man sich gelegentlich ab, aber oft wurde die Strecke in einem Zuge ohne anzuhalten gefahren, trotz der apern Bahnunterführung in Thun, und zwar in einem Tempo,


was Wagen und angehängte Fahrer hergeben konnten. Dann folgten bis zur Dämmerung Abfahrten mittels Schwerkraft im Scheidegg- oder Mürrengebiet, um Sonntagabends wieder hinter dem Motor nach Bern zu rasen. Als das Studium unseres Freundes zu Ende ging, zog er als Geologe in die weite Welt ; zuletzt war er als Chefgeologe bei der Shell in Venezuela tätig. Unsere Freundschaft aber überdauerte Zeiten und Distanzen. Wir sahen uns in Venezuela, wir reisten zusammen in Mexiko und Guatemala. Bisweilen machten wir auch wieder Bergtouren in den Alpen, einmal auch im Berge11 mit dem verunglückten König der Belgier, der sich seiner sicheren Führung besonders gerne anvertraute. Unser Freund hatte sich bereits auf seine Hazienda in Venezuela zurückgezogen, als die letzte grosse Berufung an ihn kam: Nach dem Tode seines Bruders wurde er völlig unvorbereitet vom Geologen und Gutsbesitzer in Zentralamerika zum Verleger in Zürich. Er übernahm die Leitung des Weltwoche-Verlages, eine Aufgabe, die er mit Brillanz meisterte. Unter seiner geschickten, straffen Führung wurde das von seinem ebenso bedeutenden Bruder gegründete Verlagsunternehmen von Erfolg zu Erfolg weitergeführt. Das war nur möglich, weil er ein Mensch mit überdurchschnittlichen Führerqualitäten war, die sich nicht nur im Spiel und Sport seiner Jugend, sondern auch in seiner beruflichen Tätigkeit aufs trefflichste manifestierten. An sich selber stellte er, wie seit jeher, die grössten Anforderungen. Er war Vorbild und Inbegriff des nobles~eoblige. Dabei halfen ihm seine beneidenswerten Gaben des Geistes, eine wache Intelligenz, ein kristallklarer Intellekt und ein nie versagender Humor. Oft meinte man, er hätte sich mehr Musse gönnen sollen. Aber der Weg war sein Ziel, und wie bei vielen von uns galt auch für ihn das Diktum Nietzsches, dass hinter jedem erreichten Ziel die Leere lauert. So schritt er unentwegt von Gipfel zu Gipfel, bis er jäh und unerwartet mitten in der Arbeit gefällt wurde. Es verwittern die Menschen, er verwittern die Berge. Der Tag kommt für einen jeden von uns, an dem wir ihm folgen werden : dann möge es unser Glück sein, das Leben nur annähernd so gelebt zu haben wie er es gelebt hat - als vornehmer, stets bescheidener, jedoch grosser Aristokrat nicht Walter Amstutx nur des Blutes, sondern auch des Geistes.


HERMANN SALVISBERG 21.

t

4. 1900 bis 8. 9. 1964

Zuerst kannte ich ihn nur von seinem Echo. Es war am 27. Juli 1921, als ich als junger Gymnasiast mit Freunden die Gamchilücke überquerte, als seine und Willy Richardets übermütigen Jauchzer vom Ostgrat des Morgenhorns erschallten. Das entfachte in mir das Feuer, an solchen abenteuerlichen Fahrten ebenfalls teilhaben zu dürfen. Übers Jahr lernten wir uns im Akademischen Alpenclub Bern kennen, wo dann meine Wünsche rasch in Erfüllung gingen. Erst inassen wir uns in einem Mannschaftsskiwettkampf in Abfahrt und Slalom gegen die Engländer. Dann verabredeten wir eine Skitour mit Rendezvous im Saustal. Er kam von Bern, ich von Mürren über die Bietenlücke, wo ich in der Abfahrt um Haaresbreite in eine riesige Grundlawine geraten wäre. Das Schicksal entschied damals für mich. Erneut war dies später wieder der Fall : in seiner Begleitung unternahmen Willy Richardet und ich anschliessend an die erste Besteigung der Nordflanke des Blümlisalphorns die Überschreitung zur Wilden Frau hinüber. Wie durch ein Wunder entgingen wir hier dem Abbruch haushoher Gwächten, über die der wenig bedachte Weg uns führte.

1

Im Freundschaftskreis des AACB mangelte es nie an Kurzweil, wenn unser Freund Mändl dabei war. Aus seinen munteren, hellblauen Augen strahlte stets zufriedenes Lächeln. Das stimmte auf Vertrauen und Zuversicht für jedes neue Vorhaben. Es war gleichsam eine Voranmeldung für den Spass, der da etwa zu erwarten war. Jedenfalls waren träfe Bemerkungen über jegliches Geschehen stets zur Hand. Beim Planen seiner Unternehmen, lagen sie nun über oder unter der Schneegrenze, erwies er sich als originell. Da gleitete er im Kanu mit Pierre von Schumacher durch Aare und Rhein von Bern bis Rotterdam, oder er riet zu einer Kombination von Routen, an die scheinbar noch niemand gedacht hatte. Nach dem Abschluss seiner Studien als Apotheker in Bern folgten weitere Jahre der praktischen Ausbildung, so in den Jahren 1923/26 in Basel, wo er bei der Gründung der SAS-Sektionmitverantwortlich war. 1930 siedelte Mändl endgültig nach Zürich über; hier gründete er sein eigenes florierendes Geschäft. Seine Berg- und Skifahrten wurden nun zwar seltener, besonders als er sich wegen einer Krankheit für längere Zeit Schonung auferlegen musste. Das hinderte ihn aber nicht, dass es ihm plötzlich wieder einfiel z. B. das Jungfraujoch von Norden her über RotbrettlückeSchneehorn zu besteigen. Er fand aber letztlich anderswo, beim Jagen, Fischen und Golf, seine Befriedigung. Gemsjagd in Österreich, Hirschjagd in Jugoslawien, Elchjagd im Norden von Alaska und Fischen wo sich Fische fanden, das waren seine neuen Stationen. Im Freundeskreis des Schweizerischen Akademischen Ski-Clubs in Zürich, dem er kurz nach dessen Gründung in Bern beitrat, war er eine regelmässig erscheinende und beliebte Figur am Stammtisch. Wer hatte da nicht seine helle Freude an seinen witzigen Pointen, die für jeden seine Gesellschaft zum heiteren Vergnügen machte. Mancher lernte hier auch vieles von ihm, so wie es ein Lebenskünstler etwa machen sollte. Wenige Tage vor seinem Tode noch winkten wir uns zufällig zum Abschied, als ich auf Urlaub fuhr. Er lächelte wie je. Wer hätte da hinter seiner, wie es mir fälschlich schien, vergnügten Miene


das Ende gesucht, das ihn plötzlich als Folge einer an sich nicht lebensgefährlichen Operation erwartete? Wenn links und rechts in überstürzender Folge sich die Reihen in unserem Freundeskreise lichten und jedesmal von dreien nur noch einer übrig bleibt, macht dies das Philosophieren schwierig - noch schwieriger aber ist es, bei solchem Erleben nicht zu philosophieren. Im gleichen Alter wie sein Bruder Werner, nicht alizulange nach seinem zweiten Bruder Otto und unserem Clubfreund Pierre von Schumacher, hat auch er seine letzte Reise angetreten. Wie passend hat doch Wordsworth die Tragik solchen Geschehens in die Worte gekleidet: How fast bas brotber followed brotber From sunsbine to tbe sunless land. Nun höre ich nur noch wie einst sein Echo, ein Echo jedoch, das seine heitere Persönlichkeit Walter AmstzrQ in meiner Erinnerung, ohne je ganz zu verklingen, weiterleben lässt.


E R I C WILHELM

t

1929 bis 1964

Ein grosser, lieber Mensch ist nicht mehr unter uns. Ihn in Wort und Schrift zu ehren, führt unweigerlich zu Superlativen und höchstem Lob. Ich weiss aber, dass «Eri», wie wir ihn alle nannten, dieser Art von Ehrbezeugungen abgeneigt war, und er es mir nicht verzeihen würde, wenn ich solche zu Papier brächte. Seine Erfolge im Geschäft oder im Sport zählten für ihn nicht der Lorbeeren wegen, sondern er betrachtete sie schlicht als die Früchte seiner Arbeit und Anstrengungen. Sie entsprachen aber auch ganz einfach seiner dynamischen und dem Leben gegenüber in jeder Beziehung positiv eingestellten Lebensweise. Eris Wissen war reich. Jede Diskussion mit ihm, sei es über Kunst, Politik, Wissenschaft, Sport und vieles mehr, versetzte die Umgebung stets in Spannung und gestaltete sich für jedermann zu einem Erlebnis. Dieser weitgespannte Kreis von Interessen, seine aufgeschlossene Art und seine Teilnahme an den Schicksalen von Menschen aus allen Kreisen der Bevölkerung brachten ihm viele Freundschaften. Als Eri nach Abschluss seiner Rechtsstudien Basel verliess, um in die Organisation der Ciba in Barcelona einzutreten, hinterliess er eine fühlbare Lücke im SAS Basel. Aile vermissten ihn. Er musste dies gespürt haben, denn nie liess er die Verbindung mit uns abbrechen. Wenn immer es ihm die Zeit erlaubte, führten ihn seine Besuche in der Schweiz stets auch in den Kreis seiner Freunde des SAS. ES kam vor, dass Eri am Ende seiner unzähligen Nonstopfahrten von Barcelona nach Basel seinen Wagen zuerst vor dem Stammlokal des s ~ anhielt s und, noch den Staub einer langen Reise an den Schuhen, sich frohgelaunt unter uns gesellte. Wer kann solche Uberraschungen und Zeichen der Treue zu unserem Club vergessen? In den letzten Jahren erfüllte sich der Wunschtraum seiner Jugend. Eri wurde Sportflieger und erwarb sich bald ein eigenes Flugzeug, das ihm half, die weiten Distanzen seiner vielen Geschäftsreisen in Spanien und in die Schweiz rascher und, wie er immer betonte, sicherer als im Auto zu bewältigen. Die Tragik, dass Eri sein Leben durch einen an Zufälligkeiten beinahe unheimlich anmutenden Autounfall verloren hat, ist für uns um so unfassbarer. Worte gibt es keine für solche Grausamkeit. Zusammen mit seiner schwergeprüften Gattin und Familie müssen wir versuchen, diese Schicksalswendung zu verstehen. Unbarmherzig hat der Tod uns einen treuen Freund entrissen. In unseren Herzen aber bleibt Peter Brauchli die Erinnerung an Eris reiches, von Arbeit, Freude und Güte erfülltes Leben.


HANSRUEDI HOT2 1938 bis

t

196~

Unfassbar war für uns die Nachricht, dass unser lieber Klubkamerad Hansruedi Hotz zusammen mit seinem Söhnchen Kaspar bei einem Verkehrsunfall den Tod gefunden hatte. Unverständlich, dass gerade Hansruedi, mit dessen Namen für uns die Vorstellung verbunden war von verschneiten Wäldern, von Sonne und Wind und von weissen Segeln, das Opfer ungemeisterter Technik wurde. Eine vielversprechende Zukunft schien vor ihm zu liegen. Im Sommer 1964 hatte er geheiratet und seine Studien als Betriebsingenieur abgeschlossen; im Mai dieses Jahres war sein Sohn geboren worden. Das Leben stand scheinbar offen vor ihm; es wurden Pläne geschmiedet, berufliche und sportliche. I n den Vereinigten Staaten wollte Hansruedi seine Studien vervollständigen, und die Teilnahme am Wasalauf in Schweden sollte Höhepunkt seiner Wettkampftätigkeit als Skilangläufer werden. Und nun dieses tragische Geschehen, das alles so grausam zerstörte. Wir können das Leid, das seine Frau, seine Eltern und Geschwister betroffen hat, kaum ermessen. Wir kannten Hansruedi ja nur unvollständig, vom Skisport her, und doch fühlten wir, dass auch wir einen persönlichen Verlust erlitten hatten. Wie erfrischend war doch das Zusammensein mit Hansruedi dank seiner offenen, unverfälschten Art gewesen. Nie hatte man den Eindruck, er spiele eine Rolle oder seine Handlungen seien lediglich in Konventionen der Gesellschaft begründet. Dadurch veranlasste er seine Mitmenschen, sich selbst ihm gegenüber als zugänglich und freimütig ZU erweisen. Manche Tage haben wir mit Hansruedi in ungezwungenem Beisammensein verbracht, im Training und an Wettkämpfen. Viele unvergessliche Erlebnisse sind damit verbunden, deren wir uns heute nur noch mit Wehmut entsinnen können. Und indem wir an jene gemeinsamen Stunden zurückdenken, können wir ermessen, wie wertvoll es gewesen wäre, auch in späteren Jahren mit Hansruedi zusammenzukommen. Hansruedi trat dem s ~ im s Jahre 1919 bei. Vor allem widmete er sich dem Skilanglauf. Seine Beharrlichkeit und ein ausgeprägtes Gefühl für den Rhythmus der Laufbewegung brachten ihm beachtliche Erfolge an den Zürcher und Schweizer Hochschulmeisterschaften wie in offenen Rennen und Militärkonkurrenzen. Am Fünfalpenländer-Wettkampf in Oberammergau I 963 war er Mitglied der Schweizer Mannschaft. Und doch war es nicht die athletische Leistung oder der unbedingte Wille zu siegen, die bei Hansruedi im Vordergrund standen. Seine Begeisterung für den Langlauf zeigte sich weniger in den Rennen als beim Training. Oft unternahm er lange Wanderungen von o und mehr Kilometern. Es schien mir darin oft die auch heute noch von Wenigen verspürte Sehnsucht zum Ausdruck zu kommen, die Welt zu Fuss zu durchstreifen, der Traum, aus eigener Kraft durch Wälder und über weite Ebenen zu gleiten. Aber mochte Hansruedi auch eine romantische Ader haben, so war er doch weit entfernt davon, ein Schwärmer zu sein. Im Gegenteil war es eine seinem ausgeglichenen Wesen entspringende behagliche Trockenheit, die ihn auszeichnete und die das Zusammensein mit ihm so angenehm machte. Sein praktischer Sinn und zielstrebiger Geist hätten ihm gewiss auch in seinem Beruf als Betriebsingenieur grosse Anerkennung und Wertschätzung eingetragen. ChristophJepl'er


RESULTATE 31.

A N G L O - S W I S S R A C E I N ST. M O R I T Z 3 . Januar I 969 . .

SLALOM I. 2.

3, 4. 5. 6. 7. 8. g. 10.

...... .... . . .... ..

CentenaraCarlo Rörholt Andrew . . Palmer-Tomkinson Chmh Hodgson Simon . .. Rutland Fra& Schmjd L~uxenz Hof@ Heinx . Slinger Mike Rayner Andrew . Orr-Ewiag Calin ..

.

.

. ...

2.

3; 4. 5.

6. 7.

Glarner Ruedi . . . . . . Rörholt Anders . . . . . Palmer-Tomkinson Charles Meidinger Urs . . . . . Centenara Carlo Hofer Heinz . . Rayner Andrew . .

. . .

120.0

131.7 BUSC 116.2 BUSC 140.6 BUSC 145.6 SAS 148.2 SAS 112.7 smc 160.1 BUSC 166.1 BUSC 168.8

.

. .

. .....

32.

SAS SAS

.

ABFAHRT I.

- .

1.19.1 1.22.0 smc 1.23.2 SAS 1.26.3 s ~ s 1.93.3 SAS 1.34.4 BUSC 1.33.2 SAS SAS

.. . . .. . 10. Rutland Fmcis . . t. Slinger M i k .......... Orr-Ewing Colin . . . . . . . . . 8. Hodgsm Simon 9. Schrnid Laurenz

I

12.

S A &m ~

Wiii~csipCI~~IIB*CU$ &fb

suscr.37.s 1.41.4 1.42.4 BUEC 1.46.0 smc 2.04.0 SA9

SUSC

point~

B

4

BUSC lvjfh IJ.OJ p4inbs.

A N G L O - S W I S S R A C E I N ST. M O R I T Z B. Januar I&

SLALOM Käch Thomas . . . . . . 2. Bollag Hans Ruedi . 3. Favre Eric . . . . 4. Mitchell Clive . . . 5 . Salm Richard . . . . . 6. Pellaton Jean-Claude . . 7. Dänzer Hanspeter . 8. Mason John . . . . 9. Hathorn John . . . 10. Beck Hanspeter . . I I . Rutland Francis . . . . .

. .

84.1 87.6 . SAS 87.7 . BUSC 89.2 . BUSC 93.7 . SAS 94.4 . SAS 97.4 . BUSC 101.4 . susc 101.6 . sas 106.6 susc 115.4

I.

SAS

SAS

.

(Photo Plattner, St. Moritc)

ABFAHRT 5 . Mason John . . .. Favre Eric . . . . . . . . SAS 1.17.2 6. D i Lannoy Lionello . 2. Beck Hanspeter . . . .. . SAS 1.18.4 7. Hathorn John . . . . . . . 3. Salm Richard . . . . . . . . . susc 1.19.0 8, Rutland Francis . . . . . . 4. Mitchell Clive . . . . . . . . . . BUSC 1.19.2 BUSC wins University Cballenge Cup witb j { j j pohts against of s ~ witb s j9.20 points I.

.

.

. .

. . . . ... . ..

1.23.2 susc 1.27.6 BUSC 1.27.9 BUSC 1.28.7 BUSC

3 3 . A N G L O - S W I S S R A C E I N ST. M O R I T Z I I. Januar 1965

SLALOM McCormick Ian . . . . 2. Schönholzer Christoph . . 3. Schwegler Hansjörg . 4. Strässler Hans-Ruedi . . 5 . Kuhnke Thomas . . . . I.

.

.

. .

. . . . .

BUSC

SAS SAS SAS BUSC

93.9 94.1 95.2 96.2 98.3

.

Count di Lannoy . . Aerni Peter . . . . . Mason John . . . Rutland Francis . . . 10. The Earl of Ancram . I I. Coppetti Thomas . . 6. 7. 8. 9.

.

. . . . .

.

. . . . ..

BUSC SAS BUSC BUSC

101.7 103.0 103.4 108.2

BUSC 121.0 SAS

174.1


ABFAHRT

. Strässler Hans-Ruedi . . . . . . . . McCormick Ian . . . . . . . . . 3. Schönholzer Christoph . . . . . . I

SAS

2

BUSC

2.06.2 2.07.3

SAS

2.10.0

SAS

2.10.4 2.13.1 2.15.4 2.17.0 2.19.1 2.26.0 2.28.2

4 . Schwegler Hansjörg 5 . Mason John . . . . 6 Ruedi Pepe . . . . 7 The Earl of Ancram 8. Aerni Peter . . . . 9 . Count di Lannoy . .

. .

. . . . . . . . . .

... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . 10. Coppetti Thomas . . .

SAS

24

BUSC SAS BUSC

SAS BUSC

sas

wins UniversiQ Challenge Cup witb o Points against 37.8 Points

.ITALO-SUISSE-RENNEN

I N CORTINA

2.13. März . 1963

RIESENSLALOM

ABFAHRT

. Strassler Hans . . . . . . . . . . sas . . . . . . . . SC 8 . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . sas . . . . . . . . . SC 18 . . . . . . . . . . . . . . . . . . SAS . . . . . . . . sc 18 . . . . . . . . . . Zamboni Dino . . . . . . . . . . SC 18 . Kozma Otto . . . . . . . . . . . SAS . Della Zonca Agostino . . . . . . SC 18 3. Gandini Nicola . . . . . . . . . SC 8 14. Nicolb D o n i delle Rose . . . . . . SC 18 5 . Pfenninger Ernst . . . . . . . . . SAS I

z . Menardi Ascanio . 3 Cimini Daniele . . 4 Wenger Josef . . 5 Marchelli Giorgio G Brichet Claude . . 7 Zanier Hermann . 8. Gandini Carlo . . 9 Garner Rudolf . .

I

SC

SAS

SAS

10

11 12

I

I

I

1.3 8.5 I .3 8.9 1.39.6 1.41.3 1.42.0 1.42.9 1.43.4 1.43.7 1.44.4 1.45 . I I .46.8 1.47.3 I .48.4 1.10.4 1.5 5 .P

. Gandini Nicola . . . . . . . . . SC 18 2.43.0 . Marchelli Giorgio . . . . . . . . 18 2.41.2 3. Schönholzer Christoph . . . . . . 2.45.3 4 . Della Zonca Agostino . . . . . . SC 18 2.48.2 5. Nicolb D o n i delle Rose . . . . . . 18 2.48.9 6. Strassler Hans . . . . . . . . . . SAS 2.50.8 2.50.8 7. Garner Rudolf . . . . . . . . . . SAS 8. Gandini Carlo . . . . . . . . . . 8 5.3 9 . Pfenninger Ernst . . . . . . . . . s ~ s 5.9 . Wenger Tosi . . . . . . . . . . 7.6 . Luigi D o n i delle Rose . . . . . . SC 18 2.57.8 . Kozma Otto . . . . . . . . . . . SAS 8.4 3. Durazzo Carlo . . . . . . . . . . SC 18 3.01.3 14. Zanier Hermann . . . . . . . . . SAS 3.01.5 5 . Brichet Claude . . . . . . . . . . SAS 3.03.3 I

SC

2

SAS

SC

SC I

2.5

2.5

SAS

10

2.5

II

2.5

12

I

I

ITALO-SUISSE CHALLENGE I 2

. sc18 . . . . . . . . . . . . . . . ............... SAS

320.30 401.13

.

2 5 I T A L O - S U I S S E - R E N N E N AM C O R V A T S C H 18. April 1964

RIESENSLALOM

. Astrup A . . . . . . . . . . . 2 . BeckA. . . . . . . . . . . 3. Marchelli G . . . . . . . . . 4 . Gandini N . . . . . . . . . . 5. Menardi A . . . . . . . . . . 6. BeckH.P. . . . . . . . . . I

. . . . . .

. SAS . SAS . SC I 8 . SC 18 . SC I 8 . SAS

2 .I 8.1

2.18.1 2.19.1

. . . . Thomet F. . . . Della Zonca A . . Degli Uberti F.

7 Meidinger U P . 8. Cimini D . . . . 9 Brichet C. . . .

2.20.2

10

2.20.7

II

2.21.0

12

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Gewinner des Mannschafts- WanderpreisesZtalo-Suisse 1964: SAS Gewinner der Coupe Hans Kessler f ür die beste Einxelleisfung: Alf Astrupp. Albert Beck

. SAS . SC 18 . SAS . SAS . SC 18 . SC 18

2.23.8 2.25.6 2.26.1 2.27.1 2.27.8 2.36.5


26

. I T A L O - S U I S S E - R E N N E NIN SESTRIERE 9.110. April 1965

. . . SC 18 97.0 3 . Cimini Daniele . . . . . . SAS 99.2 4 Golaz Alain . . . 5 Juge Olivier . . . . . . . . . . . SAS 100.9 6. Beck Albert . . . . . . . . . . . SAS 101.3 7 Nater Hans . . . . . . . . . . . sas 101.4 8 Gregorini Gianandrea . . . . . . sc18103.8 g. Grobet Daniel . . . . . . . . . . SAS 104.4 10 Zamboni Dino . . . . . . . . . . SC 18 105.0 I I . Sandini Nicola . . . . . . . . . . SC 18 105.2 12 Battista Roberto . . . . . . . . . SC 18 113.7 SC 18 119.2 I 3 . Gandini Carlo . . . . . . . . . . 14 Marchelli Giorgio . . . . . . . . SC 18 126.7 I 5 Felli Pierrc . . . . . . . . . . . SAS 190.4 . . . . . . sc18273.5 16 Menardi Ascanio

IlIESENSLALOM

. . . . . . . . .

. Cimini Daniele . . . . . . . . . . . Wenger J O S ~. . . . . . . . . . 3 . Gandini Nicola . . . . . . . . . 4. Beck Hanspeter . . . . . . . . . 5 . Beck Albert . . . . . . . . . . . 6. Felli Pierre . . . . . . . . . . . 7. Juge Olivier . . . . . . . . . . . 8. Gregorini Gianandrea . . . . . . I

2

g. Gandini Carlo . . . . . . Battista Roberto . . . . . 11 Grobet Daniel . . . . . . 12 DonA delle Rose N . . . . 13 . Nater Hans . . . . . . .

. . .

10

. . . . . . . .

. . . .

. . . .

SLALOM I 2

...

ITALO-SUISSE CHALLENGE

. Beck Hanspeter . . . . . . . . . . Wenger Josk . . . . . . . . . .

s ~ s 90.6 s ~ s 96.9

. SAS . . . . . . . . . . . . . . . 2. s c 1 8 . . . . . . . . . . . . . .

406.75 740.54

I

SAS-CORVATSCH-RIESENSLALOM Klasse r trnd 2 I Scheuer1 Günther. Deutschland I . 2 Wörndle Florian. Deutschland I . 3 Ulmer Kurt. Alpina I . . . . . . 4 Favre Eric. Schweiz I . . . . . . 5 Zuber Toni. Alpina I . . . . . . 6 Beck Hanspeter. Schweiz I1 . . . 7. Fuemm Marco. Sils . . . . . . . 8 Golaz Alain. Schweiz I . . . . . 9 Stauffner Christian. Deutschland I 10 Nater Hans. Schweiz I1 . . . . . I I . Schäfer Gerhard. Deutschland I1 . 12 . Beck Albert. Bern I . . . . . . I 3 Huber Hansruedi. Celerina I . . . 14. Wenger Jod. Schweiz . . . . . I 5 Feili Pierre. Schweiz I . . . . . I 6 Wieninger Max. Deutschland I1 . 17 Gregorini. Italien . . . . . . . I 8 Juge. Olivier. Schweiz I1 . . . . 19 Grassel Gerhard. Deutschland I1 . 20 Segantini Pietro. Maloja I . . . . 21 Dona. Italien . . . . . . . . . 22 Rominger Marco. Sils . . . . . 23 Röhrs Konstanze. Deutschland D 24 Pongratz Erica. Deutschland D . 25 Greswig Hael. Genf . . . . . . 26 Jörimann Gaudenz. Sils . . . . 27 . JennyReto. Poschiavo . . . . . 28 Cadisch Rudi. Maloja I . . . . .

. . . . . . . . .

. . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . .

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... . . . . . .

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.

2.12.6 2 .I 3.3 2.13.5 2.14.0 2.14.8 2.15.0 2 .I 5.4

.

56 5 .9 P .16.I 2.16.6 2.16.7 z I 7.6 2.1 8.3 2.18.5 2.19.8 2.20.4 2.21 o 2.1 2.1

.

.

2.21.0 2.21.1

29 Dulcini. Italien . . . . . . 30. Guyot Philippe. Lausanne I . . 3I Paquet Jacques. Lausanne I . . 32 Grobet Dinel. Lausanne I . . . 33 Theiss Elmar. Celerina I . . . 34 Geiger Christel. Deutschland D 35 Schmid Laurenz. Basel I . . . 36 Knechtle Noldi . . . . . . . 37 Schwegler Hansjurg. Zürich I . 38 . Mathez Christ.. Zürich I . . . 39. Dreyfus Bobby. Basel I . . . . 40. Wanner Peter. Zürich I . . . . 41 Robert-Tissot Eric. Lausanne . 42 Matti Michael. Basel I . . . . 43 . Käch Thomas. Bern I . . . . 44 Andeer Rico. Celerina I . . . . 41 Käch Arnold. Bern I . . . . . Klasse j I . Hürlimann Ernst. Zürich AH 2 2 Heer Lorenz. Zürich AH 4 . . 3. Rappel Barbi. Deutschland . . 4 Picenoni Antoinette. Alpina D . 5 Dysli Pierre. Genf AH . . . . 6 Dorizzi Erica. Alpina D . . . 7. Torri Renata. Alpina D . . . . 8 Maissen Louis. Zürich AH 4 g. Braun Hilde. ZH-BS D . . . . 10. Branger Jan. Zürich AH I . .

. . . . . . . . . . .

. . . . .

. . . . . . . .

. . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . .

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. . . . .

. . . . .

. . . . . . . .

.....

. . . . . . . .


. Steinebrunner Marianne. ZH-BS D

11

Zurich AH I . 13 Vock Elsbeth. ZH-BS D . . . 14. Schmid Baschi. Basel . . . . . I 5 Steinebrunner Max. Zürich AH I 16 Schwaar Gic. Lausanne A H . . 17 Elsener Paul. Zürich A H 2 . . 18 Salvisberg Heidi. ZH-BS 2 . . 19 Fauchamp Anne. Lausanne D . 20 . Gautier Caroline. Genf D . . . 2 I . Faes Dominique. Lausanne D . 2 2 . Gautier Claude. Genf AH . . . 23 Copetti Peter. Zurich A H 3 . . 24. Hug Franz. Zürich A H 3 . . . 25 Schmid Ariane. ZH-BS 2 . . . 26 Faes Remy. Lausanne A H . . . 27 Faes Maritza. Lausanne D . . . 12

. Spengler Köbi.

. . . . . .

. . . . .

.

. . . . . . .

.

Deutschland

Schäfer Wieninger Gregorini Italien I Dona Segantini Maloja I Cadisch Deutschland D Röhrs Pongratz Celerina I Huber Theiss Guyot Lausanne I Paquet Beck Bern I Kaech Zürich I Schwegler Mathez Schmid Basel I Dreyfus

. . .

. . . . . . . .

. . . . .

. . . . .

. . . . .

. . . . .

. . . .

. . . .

. . . .

. . . . . . . .

Klasse 4 . . . . . I Micheli Jacques. Genf . . . . . . . 2 Becket Jim. Genf 3. Fuessinger Jean.Pierre. Neuchatel 4 Gennari Laurence. Genf D . . . 5 Albrecht Johann. Deutschland . . 6 Moser Trudy. St Moritz . . . . 7 Hürlimann Rudolf. Zürich . . . 8. Auer Cori. St. Moritz . . . . . . 9 Decat Robert. Frankreich . . . . 10 Auer Claudia. St . Moritz . . . . I I Decat Jean. Frankreich . . . . . 12 Casadei Fredi. Basel . . . . . .

.

. . .

. . .

. . . . . . . . .

Genf

. . . . . .

Zürich A H 4

RANGLISTE MANNSCHAFTEN B

Alpina D

. . . .

. . . . . . . .

Zürich A H ZH-BS

I

.

.

. 4. 5. 3

RANGLISTE MANNSCHAFTEN A LaufMannschaft Fahrer zeiten 2.03.2 Deutschland I Scheuer1 2.04.2 Wörndle Alpina I Ulmer 2.04.5 2.06.0 Zuber 2.04.8 Schweiz I Favre 2.11.2 Golaz 2.09.0 Schweiz 2 Beck 2.13.3 Nater 2.10.4 Sils I Fümm 2.18.3 Rominger

2

I

Zürich A H Rang

2

I

Genf A H

Totalzeit

.

St Moritz D Lausanne D Zürich-Basel

2

Lausanne A H Zürich A H 3

Micheli Becket Heer Maissen Picenoni Dorizzi Hürlimann Elsener Braun Steinebrunner Branger Spengler Dysli Gautier Moser Auer Fauchamps Faes Salvisberg Schmid Schwaar Faes Copetti Hug

UNIVERSIADE I N SPINDLERUV MLYN (TSCHECHOSLOWAKEI) 11.-17. SLALOM Damen I Famose Annie. Frankreich . . 2 . Judet Pascale. Frankreich . . 3. Obrecht Heidi. Schweiz . . 4 Röhrs Constanze. Deutschland 5 Ponkratz Erica. Deutschland . 6 Rohrbach Hiltrud. Österreich

.

. . .

. .

. . . . . .

. .

.. ..

.

. . . . .

97.62 98.21 98.25 99.34 101.64 104.32

Februar 1964

. . . .

7 Solerie Carlotta. Italien . . . 8 PuglInge.Österreich . . . . g Bernard Florence. Frankreich 10 Schweizer Maria. Argentinien

. . . . . . . . . .

. . . . .

. . . . .

Herren I Wagnerberger Fritz. Deutschland 2 Fukuhara Yoshiharu. Japan .

. .

.

. . . . .

104.62 106.44 106.50 107.34 I 17.28

119.35


. Monastyrev Talij. URSS . . . . . . . . . Tomii Hajime. Japan . . . . . . . . . . Scheuer1 Günter. Deutschland . . . . . . Beck Albert. Schweiz . . . . . . . . . Wojna Jerzy. Polen . . . . . . . . . . . Noto Tsuneo. Japan . . . . . . . . . . PetEik LuboS. Tschechoslowakei . . . . 10 . Kästinger Manfred. Österreich . . . . . . Golaz Alain. Schweiz . . . . . . . . . 3 5 . Felii Pierre. Schweiz . . . . . . . . . 3 4 5 6 7 8 9

22

RIESENSLALOM Damen I Rohrbach Hiltrud. Österreich . . . . . 2. Obrecht Heidi. Schweiz . . . . . . . . 3 Prince Cecile. Frankreich . . . . . . . 4 Niclos Ilona. Rumänien . . . . . . . . 5 Haid Gretl. Deutschland . . . . . . . 6 Loennecken Line. Norwegen . . . . . 7 Gebler Maria Luisa. Österreich . . . . 8 Bambasova Vladimira. Tschechoslowakei g Pugl Inge. Österreich . . . . . . . . . 10 Thoma Mirli. Österreich . . . . . . . 24 von Salis Katharina. Schweiz . . . . .

.

. . . . . . . . .

Herren I Wojma Jerzy. Polen . . . . . . 2 Tomii Hajime. Japan . . . . . . 3 Wagnerberger Fritz. Deutschland 4 Fukuhara Yoshiharm. Japan . . . 5 Kutschera Walter. Österreich . . 6 Cathiard Daniel. Frankreich . . . 7 Köstinger Manfred. Österreich . . 8 Fässler Fritz. Deutschland . . . . 9 Scheuer1 Günter. Deutschland . . 10 Koppe Peter. Deutschland . . . . 17. Beck Albert. Schweiz . . . . . . 3 1 . Feili Pierre. Schweiz . . . . . . 39 Favre Eric. Schweiz . . . . . . 41 Bollag Hans Rudolf. Schweiz . . 45 Platou Jean.Louis. Schweiz . . . 5 I Golaz Alain. Schweiz . . . . . .

. . . . . . . . . .

. . . .

. . . . . . ... . . . . . . . . . . . . ... . . . . . . . . . . . . ... ... . . .

. Kutschera Walter. Österreich . . . . . . Müller Hans Horst. Deutschland . . . .

4 5 6 7 8

. Cathiard Daniel. Frankreich . . . . . . . Beck Albert. Schweiz . . . . . . . . . . .

Koppe Peter. Deutschland . . . . . g Wojna Jerzy. Polen . . . . . . . . 10. KolouSek Radim. Tschechoslowakei 27 BoUag Hans Rudolf. Schweiz . . . 40 Favre Eric. Schweiz . . . . . . . 5 I Felii Pierre. Schweiz . . . . . . . 54 Platou Jean-Louis. Schweiz . . . . 59 Golaz Alain. Schweiz . . . . . . .

. . .. . . . . .. .. .. . .

ALPINE KOMBINATION Damen I Obrecht Heidi. Schweiz . . . . . . 2. Rohrbach Hiltiud. Österreich . . . 3 Midos Ilona. Rumänien . . . . . . 4 Ponkratz Erika. Deutschland . . . 5 . Loennecken Line. Norwegen . . . 6 Bernard Florence. Frankreich . . . 7. Prince Ceciie. Frankreich . . . . . 8 Pugl Juge. Österreich . . . . . . . g Schweizer Maria. Argentinien . . . ..... 10 Schichova Galina. URSS

. . .. .. . . .. . . .. .. . . ..

. . . . .

. . .

.

. . .

Herren I Wagnerberger Fritz. Deutschland 2 Scheuer1 Günter. Deutschland . . 3 Wojna Jerzy. Polen . . . . . . . 4 Kästinger Manfred. Österreich . . 5 MonastyrevTalij. URSS . . . . 6 Fukuhara Yoshiharu. Japan . . . 7 Beck Albert. Schweiz . . . . . . 8 Tomii Hajime. Japan . . . . . . g Kutschera Walter. Österreich . . 10 Müller Hans Horst. Deutschland . 30 Felli Pierre. Schweiz . . . . . . 3 3 Galaz Alain. Schweiz . . . .

. . . . . . . . . . . .

. . . . . .

.

. .

. . . . . .

. . . . . .

. . .

. . . . . .

. . . . . .

. . . . . .

. . . .

Herren I Wagnerberger Fritz. Deutschland 2 Scheuer1 Günter. Deutschland . . 3 Köstinger Manfred. Österreich .

. . . .

. . . .

...

. . .

...

7. Harvan Stefan. Tschechoslowakei 8 Sasaki Shobei. Japan . . . . . . 9 Kitamura Tatsuo. Japan . . . . 10 Fabiin JindEich. Tschechoslowakei 42 Jaggi Christian. Schweiz . . . . 50 Zinali Hansjörg. Schweiz . . . . 53 Hauswirth Hans Kurt. Schweiz . 57 Holzer Fritz. Schweiz . . . . . . 8. Jezler Christoph. Schweiz . . . .

. . . . . . .

.

. . . .

. . . .

..

.. . . . . ..

..

.. . .

. . ..

NORDISCHE KOMBINATION 14 Hauswirth Hans Kurt. Schweiz

.

. . . .

... . . . . . .

LANGLAUF

. VoronCichin Igor. Russland . . . . Tarakanov Valerij. Russland . . . 3 . Arliiov Nikolaj. Russland . . . . 4. Karpov German. Russland . . . 5 . PeCenicyn Vladimir. Russland . . 6. Malutin Anatolij. Russland . . . 2

.

. . . ... ...

I

ABFAHRT

Damen I Famose Annie. Frankreich . . 2 Rohrbach Hiltrud. Österreich 3 Judet Pascale. Frankreich . . 4 Röhrs Constanze. Deutschland 5 . Prince Cecile. Frankreich . . 6 Miclos Ilona. Rumänien . . . 7 Haid Gretl. Deutschland . 8 Obrecht Heidi. Schweiz . . . g . Bemard Florence. Frankreich 10 Fanedl Krista. Jugoslawien

...

...

10.1 8 44.55 48.64 60.78 68.27 71.63 72.74 75.24 76.20 90.00 193.02

205.13


SAS-RENNEN I N ANDERMATT 38. S C H W E I Z E R I S C H E SKI-HOCHSCHULMEISTERSCHAFSEN 7.-10.

SLALOM SAS

SHM

Damen I

2

. .

3. 4. 5.

. . .

6 7 8 g.

.

10

II 12

. .

I

.

. 3. 4.

.

z 3.

. . . . .

4 5 6 7 8

Herren Klasse I I

.

.

I

.

2

.

.

3 4.

. 6. . 7. . . 8. 5

11

I3 . I4 15 . 16 17 I 8.

. . .

I9

.

9.

.

10

. .

I1 I2

. .

.

..

. . . . . . . . . . . .

..

Herwig Klaus. Zürich . . . . . Fässler Fritz. Deutschland . . . Köstinger Manfred. Österreich . Wenger Jose. Lausanne . . . . Müller Hans Horst. Deutschland Dänzer Hanspeter. E T H . . . . Felli Pierre. Lausanne . . . . . Thomet Franz. Bern . . . . . Golaz Alain. Genf . . . . . . Brunner Jost. Basel . . . . . . Moser Stephan. Deutschland . . Bollag Hansrudolf. Genf . . . Schuller Diethard. Österreich . . Mouscadet Bernard. R Paris . . Dysli Pierre. Genf . . . . . . KauzDieter. Basel . . . . . . Nater Hans. Zürich . . . . . . Glarner Rudolf. Zürich . . . .

.

.

.

. . .

I

21

. .

22.

33. 34. 35 . 36.

. 25 . 26.

37. 38

.

27 .

39 40 41.

28. 29

.

42

.

.

23

24

.

2

.

.

.

. . . . . . .

. . .

.

. . . . . .

Fischer Oskar. Deutschland 20 . 13. Zanier Hermann. E T H . . . zIa 14a Hofer Heinz. Fribourg . . . 21b 14b Burlet Franz. Fribourg . . . 23 16 Schmid Pierre. Fribourg . . . 24 17 Grobet Dinel. Lausanne . . . z5a Scheuer1 Günther. Deutschland 25 b 18. Aebi Hans. E T H . . . . . . 27 19 Staub Heinrich. E T H . . . .

.

. . . .

20

I

10

12

.

. . . .

. . 3O. 3 . 32 . 28 29

Förg Wolfgang. Deutschland Beck Hanspeter. Zürich . .

. . . . . .

Mouscadet Jean.P.. R . Paris . . . Hauswirth Hans.Kurt. Bern . . . Rörholt Anders. Zürich . . . . . Mercier Pierre. Lausanne . . . . De Schaller Romain. Fribourg . . Schmid Laurenz. Basel . . . . . Brichet Claude. Basel . . . . . . Mögele Alois. Deutschland . . . Guyot Philippe. E T H . . . . . . Baumer Max. Deutschland . . . . Dehli Arne. E T H . . . . . . . . Pfenninger Ernst. Zürich . . . . Amann Sigmund. Deutschland . .

90.6 90.8 93.2 94.4 94.6 94.9 100.0

K/asse 11

2

5. 6. 7 8. 9.

Pongratz Erika. Deutschland . Hörner Margret. Deutschland Scherrer Lotty. Genf . . . . Waldmeier Verena. E T H . . Grobet Annemarie. Genf . . Dierig Karin. Deutschland . . Kozma Susanne. R Paris . . Kozma Beatrice. E T H . . . Frey Verena. Bern . . . . . HoelKitty.ETH . . . . . . Gautier Caroline. Genf . . . Kind Seraina. E T H . . . . .

März 1963

. .

. . . . . . . . . .

. .

. .

Schönholzer Christian. Bern . . . Schwendimann Bernh.. NeuchAtel . Humbert Jean.Luc. Neuchatel . . Sturdza Dimitri. Lausanne . . . . Dolder Martin. Bern . . . . . . De Weck Dom.. Fribourg . . . . Turettini Olivier. Genf . . . . . MattiMichael. Basel . . . . . . Wehrli Jost. St Gallen . . . . . Fallot Jean.F.. St. Gallen . . . . Robert-Tissot Eric. Lausanne . . Copetti Thomas. Zürich . . . . . Tripod Jean.Pierre. Zürich . . . .

87.5 92.7 95.3 101.7 104.0 104.6 107.3 107.5 113.3 114.7

Stauffer Jean.Pierre. Genf . . Clavadetscher Jean-J., Zürich Besson Rene. Neuchatel . . . Bornand Franfois. Lausanne . Kozma Otto. Zürich . . . .

81.1 89.0 92 o 93.9 121 4

.

. I3 . 12

120.5

126.5 138.7

Klasse 111

. . 3. I

2

4.

. .

. . . .

. . . .

. .

Kla~seI V

. . 3. I

2

Fassbind Rudolf. Zürich . . Gericke Willy. E T H . . . Schwaar Gil. Lausanne . .

. . . . . .

.

103.3 I 12.4 116.4

Klasse V

. . 3. I

2

Molnar Sascha. E T H . . Maissen Luis. Zürich . . Sillig Francois. Lausanne

. . . . . . . . . . . .

94.8 I 10.9 I I 1.6


7 Hermes

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1965 Jahr der Alpen

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SCHWEIZERISCHE

KREDITANSTALT


. . I 3. 14. I . II

12

. .

16 17 18. 19.

. Bollag Hans.Rudolf. Genf . . . . . Dänzer Hanspeter. E T H . . . . . . Glarner Rudolf. Zürich . . . . . . Oehrli Kurt. Bern . . . . . . . . Brunner Jost. Basel . . . . . .

4 5 6 7 8 g. 10

.

. . 12. 21 . 13. 22. 14. II

20

23a 23b

I5a

25

17 I8. 19.

. .

26 27. 28 29a 29b 3I 32. 33 34. 35 36 37 38.

.

I 5b

. .

20

. . 22.

. . . .

21

23. 24. 25

.

. .

26 27

Zanier Hermann. E T H . . . Felli Pierre. Lausanne . . . . Moser Stephan. Deutschland . Wenger Jose. Lausanne . . . Dysli Pierre. Genf . . . . . Rörholt Anders. Zürich . . . Schmid Laurenz. Basel . . . Staub Heinrich. E T H . . . . Aebi Hans. E T H . . . . . . De Schaller Romain. Fribourg Pfenninger Ernst. Zürich . . Burlet Franz. Fribourg . . . Hofer Heinz. Fribourg . . . Vianson. SC 18Italien . . . . Terraillon Marc. Zürich . . . Brichet Claude. E T H . . . . Förg Wolfgang. Deutschland . Schmid Pierre. Fribourg . . . Fischer Oskar. Deutschland . Hauswirth Hanskurt. Bern . . Kauz Dieter. Basel . . . . . Guyot Philippe. Genf . . . . Dehli Arne. E T H . . . .

. . . . . .

. . . . . .

ALPINE KOMBINATION Damen

. .

4 5 6. 7. 8. 9.

.

. .

10

. .

11

.

. 3. 4. 5. 2

. . . .

. . . . . .

. . . .

. . . .

. .

. . .

.

6. 7

. 9. . 8

10

Schwendimann B.. Neuchitel . Rüfenacht B.. St Gallen . . . Turrettini O., Genf . . . . . Matti Michael. Basel . . . . Sturdza Dimitri. Lausanne . . Dolder Martin. Bern . . . . Bumbert Jean.L.. Neuchatel . Failot Jean.F.. St. Gallen . . De Weck Dominique. Fribourg Robert-Tissot E.. Lausanne .

. .

. . . . . .

. . . . . .

Kozma Otto. Zürich . . Besson Rene. Neuchhtel . Clavadetscher J J.. Zürich Fatton Jean.Jaques. E T H

. . . .

. . . .

.

. . . .

. .

Klasse ZIZ I

. .

2

.

3 4.

.

. . . .

. . . .

Klasse I V I

. .

2

3.

Gericke Willy. E T H . Fassbind Rudolf. Zürich Schwaar Gil. Lausanne

. . . . . . . . . . .

Klasse V I

. .

2

. .

3 4

.

2

3. 4. 5. 6 7.

.

905' 9469 9488 9514 9849 9944 10140 1 0 372 1 0 764 10826 11 1 5 5

. . . .

Klasse ZI

.

.

I

Pongratz Erika. Deutschland . . . Scherrer Lotty. Genf . . . . . . Hoerner Margret. Deutschland . . Waldmeier Verena. E T H . . . . Dierig Karin. Deutschland . . . . Grobet Annemarie. Genf . . . . Kozma Susanne. R . Paris . . . . Kozma Beatrice. E T H . . . . . Hoel Kitty. E T H . . . . . . . Frey Verena. Bern . . . . . . Kind Seraina. E T H . . . . .

. . Herren Klasse I

. . 3. I

2

4. 5. 6. 7. 8 9

. . 1 0. 11. .

I2

I

Punkte

. 2. 3. I

.

I

. . .

2

3 4 5.

. . . 10 . 11. I 2. 13. 6 7 8 9.

13. 14. 15 . 16. I7. 18. 19. 14.

. . . 23' 24. 25 26. 27.

.

20

IJ

21

16

.

22

. 18. 19. 28. 20. 17

29' 3 0.

21

31

22

. 32.

. .

33 34. 35

. .

23

.

24. 25

.

Fässler Fritz. Deutschland . . . . Köstinger Manfred. Österreich . . Müller Hans.Horst. Deutschland . Scheuer1 Günther. Deutschland . . Wenger Josk. Lausanne . . . . . Felli Pierre. Lausanne . . . . . . Dänzer Hanspeter. E T H . . . . . Brunner Jost. Basel . . . . . . . Bollag Hansrudolf. Genf . . . . Moser Stephan. Deutschland . . . Golaz Alain. Genf . . . . . . . Nater Hans. Zürich . . . . . . . Thomet Franz. Bern . . . . . . Zanier Hermann. E T H . . . . . Glarner Rudolf. Zürich . . . . . Dysli Pierre. Genf . . . . . . . Burlet Franz. Fribourg . . . . . Aebi Hans. E T H . . . . . . . . Staub Heinrich. E T H . . . . . . Schmid Pierre. Fribourg . . . . . Hofer Heinz. Fribourg . . . . . Fischer Oskar. Deutschland . . . Förg Wolfgang. Deutschland . . . Rörholt Anders. E T H . . . . . . Mögele Alois. Deutschland . . . Hauswirth Hansk.. Bern . . . . . Kauz Dieter. Basel . . . . . . . De Schaller R.. Fribourg . . . . . Baumer Max. Deutschland . . . . Brichet Claude. E T H . . . . . . Schmid Laurenz. Basel . . . . . Guyot Philippe. E T H . . . . . . Pfenninger Ernst. Zürich . . . . Amann Sigmund. Deutschland . . Dehli Arne. E T H . . . . .

Punkte 14 048 '4 176 14 221 '4 447 14 509 14 593 14 622 14668 14 678 14 785 14 804 14 810 15 008

'5

050

069 173 15 322 '5 359 15 361 15 382 '5 394 15

15

15

411

'5 446 '5 537 15 547 1 5 705 15 723 1 5 781 '5 788 1 5 807 15 836 16066 16408 16887 16915

Klasse IZ Maissen Luis. Zürich . Molnar Sascha. E T H . Decat Robert. R Paris Decat Jean. R . Paris .

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. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. I

Pongratz Erica. Deutschland . . Neureuther Kathrin. Deutschland I. Grobet Annemarie. Genf . . . 2 Wellmann Margrit. Zürich . . . Kozma de Bokay S.. R Paris . . 3 Kind Albana A.. ETH . . . . 4. Gennari Laurence. Genf . . . . g Hamilton Joy. Bern . . . . . .

.

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.

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40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48.

Isotti Gianguido. Italien . . 30 Frei Heinz. Bern . . . . . 31 . Phquet Jacques. Lausanne . 32 Helbling Hansruedi. Zürich 3 3 Neftel Klaus. Bern . . . . 34. Dehli Arne. ETH . . . . . 3 5 Silberschrnidt R.. Basel . . 36 Kielland Jakob. ETH . . . 37. Reimann Francois. Bern . .

.

. . 3. 4. 5. I

2

6. 7. 8. 9.

. . 12. 13. 14. I5 . 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25 . 26. 27.

. 2.

3. 4. 5. 6. 7.

10

II

8. 9.

.

10

II

.

. 13. 14. I 5. 16. 17. 18. 19. 28. . 29. 30. 31. 21. 32. . 12

20

.

22

33 23. 34. 24.

.

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36. 37. 38. 39.

25

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26. 27. 28. 29.

Scheuer1 Günther. Deutschland . . Golaz Alain. Genf . . . . . . . Burlet Franz. Fribourg . . . . . Nater Hans. Zürich . . . . . . Beck Hanspeter. Zürich . . . . Astrup Alf G.. ETH . . . . . Schmid Pierre. Fribourg . . . . . Mouscadet Berard. R Paris . . . Brichet Claude. ETH . . . . . . Bieneck Bernd. Deutschland . . . Jemek Karel. Jugoslawien . . . . Schmid Marcel. Fribourg . . . . Schönbächler Erich. ETH . . . . Zanier Mario. Italien . . . . . . Aebi Hans. Bein . . . . . . . . Goetz Henri. Strasbourg . . . . . Syrovatka Jiri. Tschechoslowakei Frey Walter. Bem . . . . . . . Wenger Josk. Neuenburg . . . . Zanier Hermann. ETH . . . . . Ellingsen Knut. ETH . . . . . . Gresvig Aksel. St Gallen . . . . Falciola Jean-C.. ETH . . . . . . Stalder Hansueli. Bern . . . . . . MacCormick Jan. London . . . . Mercier Pierre. Lausanne . . . . CottierToni. Fribourg . . . . . Hagelberg Ronald. Lausanne . . . Zitko Gregor. Jugoslawien . . . Hromadka Edouard. Tschechosl Kappenberger Peter. ETH . . . . Schwendimann B., Neuenburg . . Rattray Bernard. Genf . . . . . . Dubois Maurice. Lausanne . . . . Murstad Hanspeter. ETH . . . . Strutz Per. Zürich . . . . . . . Rüfenacht Bernhard. St Gailen . . Schröder Knut. Zürich . . . . . Jouillik Christian. ETH . . . . .

.

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Stüssi Ueli. ETH . . . . . Jequier Francois. Lausanne Rüedi Peter. Zürich . . . . Luggen Josef . . . . . . Schlytter Ottar. Fribourg . Bargetzi Walter. Basel . . . Wacker Jacques. Genf . . . Achard Thomas. Fribourg . Grether Christoph. Basel .

. . . . . . . . .

. . . . . . . . . . .. . . . . ..

Kozma Otto. Zürich . Baehni Philippe. Bern . Heer Lorenz. Zürich . Grunder Peter. Bern . Rudolf Robert. Zürich Baehni Thomas. Bern .

. . . .

. . . . .

Klasse 11

. . 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 2

I

. . . . . . .

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I

Herren Klasse I

. . . ...

Klasse III

.

I

. 3.

2

4. 5. 6.

. . . . . .

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Klßsse I V I

.

Steinebrunner Max. Zürich Schwaar Gil. Lausanne .

.

2

Klasse V

.

Sillig Francois. Lausanne

I

. . .

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162.18 167.53

. . . .

181.45

RIESENSLALOM I SAS

SHM

Damelt

. 3.

Becker Heidi. Deutschland

I

. . . .

. Kind Albana.Adelaide. ETH . . . 2. Grobet Anne.Marie. Genf . . . . 4. 3. Gennari Laurence. Genf . . . . . 5 . 4. Kozma Suzanne. Zürich . . . . . 6. Neureuther Kathrin. Deutschland 7. 5. Hamilton Joy. Bern . . . . . . . 8. Steinebrunner Marianne. Zürich . . .

2

I

Herren Klasse I

.

I

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2

34. 5

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6. Gresvig Aksel. St. Gallen . . . . 7 Astrup Alf. ETH . . . . . . . . 8 Juge Olivier. Genf . . . . . . . Clot-Goddard Georges. Grenoble . 9 Antonini Jean.Frangois. Zürich . . 10 Schönbächler Erich. ETH . . . . MacCormick Jan. London . . . . I I Brichet Claude. ETH . . . . . . Goetz Henri. Strasbourg . . . . . Syrovatka Jiri. Tschechoslowakei . Denarie Frangois. Grenoble . . . Mogele Alois. Deutschland . . . ....... 12 Golaz Alain. Genf I 3 Nater Hans. Zürich . . . . . . . 14 Burlet Franz. Fribourg . . . . . 15 Wenger Josk. Neuenburg . . . . Bieneck Bernd. Deutschland . . . 16 Schönholzer Christoph. Bern . . . Hromatka Eduard. Tschechosl. . . Jemec Karel. Jugoslawien . . . . 17 Frey Walter. Bern . . . . . . . I 8 Schmid Pierre. Fribourg . . . . . 19 Zanier Hermann. ETH . . . . . 2 0 Schwendimann Berard. Neuenburg 21 Deinar Knut. St Gallen . . . . . 22 . Aebi Hans. ETH . . . . . . . . 23 Wacker Jacques. Genf . . . . . . 7.4. Frey Heinz. Bern . . . . . . . . Mouscadet Bernard. R Paris . . . 25 . Stalder Hansueli. Bern . . . . . . 26 Falciola Jean.Claude. ETH . . . . 27 PAguet Jacques. Lausanne . . . . 28 Huber Jürg. Bern . . . . . . . Zitko Gregor. Jugoslawien . . . Esnauld Michel. Oxford . . . . . 29 Schröder Knut. Zürich . . . . . 3 0 Schmid Marcel. Fribourg . . . . 3 I Neftel Klaus. Bern . . . . . . . 32 Rüfenacht Bernhard. St Gallen . . Di Lannoy Lionello. Oxford . . . lsotti Gianguido. Italien . . . . . 3 3 Cottier Toni. Fribourg . . . . . 34 Dubois Maurice. Lausanne . . . . 35 Strutz Per. ETH . . . . . . . . 36 Müry Hansruedi. Basel . . . . . 37 Jjnedian Patrick. Lausanne . . . . 38 Reimann Francois. Bern . . . . . 39 Mathez Christian. ETH . . . . . 40 Kieiiand Jakob. ETH . . . . . . 41 Dehli Arne. ETH . . . . . . . . 42 Kappenberger Peter. ETH . . . .

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Stüssi Ueli. ETH . . . . Luggen Josef. St Gallen .

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Klasse ZII

. . 3. 4. 5.

Heer Lorenz. Zürich Kozma Otto. Zürich Grunder Peter. Bern Baehni Philippe. Bern Baehri Thomas. Bern Rudolf Robert. Bern

I

2

6.

Khse I V I 2

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Schwaar Gil. Lausanne . . Steinebrunner Max. Zürich

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. I .3 5.I 3 . 1.36.44 . 1.37.51 . I.40.3 I . I .48.85 . I .5 2.1 8

... . . .

RIESENSLALOM I1 SAS

. . 3.

SHM

I

2

. . . . . . . .

4 5 6 7 8 g

10

I 2

. .

. 4. 5. 6. 3

11

Herren Klasse I I

2

. .

3. 4 5 6 7 8. g

. . . . . . . . '3 . I4. 5. 16.

10 II

I

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. .

3.

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4 5. 6 7

12

I

. . .

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10

Becker Heidi. Deutschland . . . Pongratz Erica. Deutschland . . Neureuther Kathrin. Deutschland Grobet Anne.Marie. Genf . . . Kind Albana.Adelaide. ETH . . Gennari Laurence. Genf . . . . Steinebrunner M.. Zürich . . . Wellrnann Margrit. Zürich . . . Hamilton Joy. Bern . . . . . . Reber Margrit. Basel . . . . . Kozma Suzanne. Zürich . . . .

Vogler Franz. Deutschland . . Scheuer1 Günther. Deutschland Gastaldo Jean.Louis. Grenoble Wörndle Florian. Deutschland Rattray Bernard. Genf . . . . Ellingsen Knut. ETH . . . . Wenger Jost. Neuenburg . . Nater Hans. Zürich . . . . . Golaz Alain. Genf . . . . . Brichet Claude. ETH . . . . Astrup Alf. ETH . . . . . . Bieneck Bernd. Deutschland . Clot-Goddard G., Grenoble . Schmid Marcel. Fribourg Schönbächler Erich. ETH . . Juge Olivier. Genf . . . . .

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II

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. Burlet Franz. Fribourg . . . . . . Antonini Jean.F.. Lausanne . . .

12

Moegele Alois. Deutschland . . . 20 I 3 Schmid Pierre. Fribourg . . . . . 21 14. Aebi Hans. ETH . . . . . . . . Goetz Henri. Strasbourg . . . . . 22 Mouscadet Bemard. R Paris . . . 23Jemec Karel. Jugoslawien . . . . 24 I 5 Guyot Philippe. Genf . . . . . . 25 . MacCormick Jan. London ... 26 27 16 Plattner Jürg. Zürich . . . . . . 28 17 Schönholzer Christoph. Bem 29 18 Terraillon Marc. Zürich . . . . . 19 Felli Pierre. Lausanne . . . . . . 30 20 Beck Hanspeter. Zürich . . . . . 31 21 Hagelberg Ronald. Lausanne . . . 32 Astrup Truls. Grenoble . . . . . 33 34. 22 Falciola JeanXlaude. ETH . . . . 35 23 Huber Jürg. Bem 36. 24 Neftel Klaus. Bern . . . . . . . 37 25 Gresvig Aksel. St Gallen Esnauld Michel. Oxford . . . . . 38 26 Zanier Hermann. ETH . . . . . 39 40 27 Mercier Pierre. Lausanne . . . . 41 28 Dubois Maurice. Lausanne . . . . 42 29. Müry Hansruedi. Basel . . . . . Isotti Gianguido. Italien . . . . . 43 Zitko Gregor. Jugoslawien . . . 44 45 30 Rüfenacht Bernhard. St Gallen . 46 3 I Schwendimann Bern., Neuenburg . 47 32 Sartz Sverre. St G a h n . . . . . Zanier Mario. Italien . . . . . . 48 3 3 . Mathez Christian. ETH . . . . . 49 5 0 34 Schröder Knut. Zürich . . . . . 3 5 Frey Walter. Bern . . . . . . . 57 3 6. Kappenberger Peter. ETH . . . 52 53 37 Dehli Arne. ETH . . . . . . . . 5 4 38 Frey Heinz. Beim 5 5 39 Silberschmidt R.. Base1 . . . . . 5 6 40 Helbiing Hansruedi. Zürich . . . 57. 41 Kielland Jakob. ETH . . . . . . 5 8 42 Reimann Francois. Bern . . . . .

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Kla I

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. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. I 0. I 1. 2

I2

I3

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I4.

Gertsch Philippe. Lausanne Stüssi Ueli. Zürich . . . . Bargetzi Walter. Basel . . . Burlet Klaus. Fribourg . . Wacker Jacques. Genf . . . Luggen Joseph. St Gallen Jequier Francois. Lausanne Micheli Jörg. Lausanne . Leuenberger Peter. Basel Schlytter Ottar. Fribourg Glauser Michel. Lausanne Winteler Fred. Zürich Iselin Hansueli. Basel . . . Coppetti Peter. ETH . . .

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.

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Klasse I11

. . 3. 4. 5.

. . . . . . . 1 .25.73 . . . . . . I.29.38 . . . ..

Baehni Philippe. Bern Gnmder Peter. Bern Kozma Otto. Zürich Baehni Thomas. Bern Heuer Jack. Zürich

I

2

Klasse I V I

. .

2

3

Schwaar Gil. Lausanne . . Steinebrunner Max. Zürich . Fatton Jean-J.. Lausanne . .

.

sas SHM Damen

. . 3. I

2

4. 5. 6 7. 8

.

.

. .

. .

. . 3. 4. 5. 6. I

I

I .40.39

1.45.26 2.08.95

ALPINE KOMBINATION

Pongratz Erica. Deutschland . . Neureuther Kathrin. Deutschland 1 Grobet Anne.Marie. Genf . . . 2 Wellmann Margrit. Zürich . . . 3 . Kind Albana. ETH . . . . . . 4 Gennari Laurence. Genf . . . . Kozma Suzanne. Zürich . . . . 5 Hamilton Joy. Bem . . . . . .

Herren Klasse I 2

. . . . ..

. .

. . . . .

9396 9 700 9806 10073 10366 10565 1 0 740 I 2 249

Scheuer1 Günther. Deutschland . . . Golaz Alain. Genf . . . . . . . . Astrup Alf. ETH . . . . . . . .

2

. Nater Hans. Zürich . . . . . . . . Burlet Franz. Fribourg . . . . . . Brichet Claude. ETH . . . . . .

3 4 5 6

. . Ellingsen Knut. ETH . . . . . .

7 8

. 10. II. 1 2. . I4. 1 5. 16. 17. 18. 19. . 21 . 22. 23 . 24. zg . 26.

Bieneck Bernd. Deutschland . . . 7 Schönbächler Erich. ETH . . . . 8 Wenger Jod. Neuenburg . . . . g Schmid Pierre. Fribourg . . . . . 10 Beck Hanspeter. Zürich . . . . . 13 Goetz Henri. Strasbourg . . . . . Mouscadet B.. R Paris Jemec Karel. Jugoslawien . . . . 1 1 Schmid Marcel. Fribourg . . . . I 2 Aebi Hans. ETH . . . . . . . . 1 3 Rattray Bernard. Genf . . . . . . 14 Gresvig Aksel. St Gallen . . . . 20 MacComick Jan. London . . . . I 5 Zanier Hermann. ETH . . . . . 16 Falciola J C.. ETH . . . . . . . 17 Frey Walter. Bern . . . . . . . Zitko Gregor. Jugoslawien . . . 18 Schwendimann B., Neuenburg . . 19 Dubois Maruce. Lausanne . . . . 27. Isotti Gianguido. Italien . . . . . 28 20 Neftel Klaus. Bein . . . . . . . 29 21 Rüfenacht B.. St Gallen . . . . . ..... 30 22 Schröder Knut. Zürich 3I 23 Frey Heine. Bern . . . . . . . . 32 24 Kappenberger P.. ETH . . . . . 33 25 Dehli Arne. ETH . . . . . . . . 34. 26 Kielland Jakob. ETH . . . . . . 3 5 27 Reimann Prancois. Bern . . . . . g.

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590 607 I 3 657 1 3 665 1 3 670 13 679 I 3 760 I3 764 I 3 789 I 3 827 13 895 14002 14049 14363 14 394 14569 I4 721 I4 904 I4 944 1 5 004 1 5 I44 1 5 265 I3 I3

15

530

I5

966

17 502 438

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Klasse 11 I 2

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Stussi Ueli. E T H . . . . . Luggen Joseph. St. Gallen . Jequier Francois. Lausanne Wacker Jacques. Genf . . . Schl~tterOttar. Fribourg . Bargetzi Walter. Basel . . .

.

3 4 5 6

. .

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. . . . . .

14 075 14 558

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14 683 I 4 987 15 162 15 295

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13 631 13 707

. . . .

15 389 1 5 840

Klasse I

. . g.

. 2. 3. 4

. . . .

Baehni Philip~e.Bern Kozma Otto. Zürich

I

Grunder Peter. Bern Baehni Thomas. Bern

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I

2

2

4.

4. 5. 6. 7

5.

6. 7.

Klasse 111

. Dehli Arne. E T H . . . . . . . . . Kielland Jakob. E T H . . . . . . 3. Eliingsen Knut. E T H . . . . . .

I

.

216.1 205.3 197.8 169.5 164.6 154.8 132.9

Schröder Knut. UNI Z H . . . . von Arx Peter. E T H . . . . . . Ribordi Nicolas. E T H . . . . . Guyot Philippe. E T H . . . . .

Kiasse I V

13 793 14 680

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I 2

I

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2

. .

. . .

Gericke Willy. E T H Caspari Armin. E T H

. . .

Klasse I V Schwaar Gil. Lausanne . Steinebrumer Max. Zürich

. .

I 2

. . .

STAFFELLAUF SHM

SAS I

. I. ETH

2

. 2 . St . Gallen

LANGLAUF

Klasse I

. . 3.

. . 3.

4 5. 6 7 8. 9.

4 5. 6 7. 8. 9.

I

I

2

. . .

2

. .

10

. . 12 .

10

II

II

.

I

I

. . 3. 3.

14. I5. I6 17 18. 19

. .

20 21

22

. . . .

12

Wenger Ulrich. Bern . . . . Sartz Sverre. St Gallen . . . Bollag Ueli. Zürich . . . . . . . Cajöri Arno. E T H . . . . . . . Zinsli Hansjörg. Zürich . . . . . Ellingsen Knut. Zürich . . . . . Saxer Renzo. Bern . . . . . . . Denstad Halvor. Basel . . . . . Aamodt Ole. St. Gallen . . . . . Dehli Arne. E T H . . . . . . . . Jacobsen Knut. St. Gallen . . . . Kildall Tor. St Gallen . . . . . . Spieler Per Reidar. St Gallen . . .

14. I5 16. 17 18. 19.

.

.

20 21

. .

.

.

.

45.58.9 47.20.9 49.46. I 49.57.4 50.04.6 5 0.17.T 5 0.24.8 50.56.1 52.43.4 53.44.6 54.08.1 14.20.4 54.37.8

Mögele Alois. Deutschland . . . j6.40.o Schröder Knut, Zürich . . . . . 57. I 0.9 Mercier Pierre. Lausanne . . . . 57.30.7 Kieland Jakob. E T H . . . . . . 57.49.6 AstrupAlfG..ETH . . . . . . 58.10.2 Breitinger Eckhard. Genf . . . . 58.29.4 Piquet Pierre. Genf . . . . . . . 59.29.2 Walter Rolf-Hans. Zürich . . . . 59.38.0 Guyot Philippe. Lausanne . . . 1.05.30.9

3.

4

Norwegen

. 3. Ziirich

7

ADH

.

Lausanne

Klasse I 1

. . 3. 4. I

2

5.

Althaus Jean-Pierre. Lausanne . Foppa Gierin. Fribourg . . . . Fosstweit Einar. Fribourg . . . Brugger Cyrille. Fribourg . . . Danioth Martin. Bern . . . . .

Klasse 111 I

2

. .

Henny Rudolf. Fribourg Schenkel Claude. Genf .

.

.

.

50.30.3 54.07.1

54.56.9 . 55.20.7 . 1.00.17.4

. . . . . . . . . .

I

.

Kurt Adrian. Bern

. . .

. . 1.11.51.1

I

2

.

.

2

Giroud Claude. Lausanne . . . . I .02.34.7 Lamb Jonny M.. Lausanne . . . 1.17.14.1

1.0o.oo.2

I 3.21.0

15.26.0 I 5.43.0 13.54.2 I 5.48.0 16.59.0 16.58.0 14.30.0 17.5 1.0 14.23.0 I 6.5 0.0 15.13.2 16.34.0 I 5.23 .o 16.15 o 16.26.6 16.42.0 17.07.0 I 9.06.0 16.24.0 17.03.0 I 5.04.0 23.12.0 20.09.0

1.00.24.2

1.03.3 5.0

1.04.17.2

.

1.04.38.6

1.09.19.0

.

I I 5.28.0

. Ellingsen Knut. E T H . . . . . . . . . 2 . Schröder Knut. Zürich . . . 3. Dehli Arne. E T H . . . ..

17 984 19 567 19 681

4 Kielland Jakob. E T H

21 022

I

.

. . . . . . .

NORDISCHE KOMBINATION I 2

. . Ellingsen Knut. E T H . . z . Dehli Arne. E T H . . .

4 5

. .

3. Kielland Jakob. E T H 4 . Schröder Knut. Ziirich 5 . Guyot Philippe. E T H

. . . . . .

. . .

8231 8 266 8 598 8883

.

9 650

I

3.

Klasse V

.

15.59.0 14.51.0 14.32.0 14.58.2

VIERER-KOMBINATION

. . 3. 4. I

5 3.26.7 5 9.46.0

Klasse I V

.

5. 4 . Fribourg

6.

Berger Ernst Ernst Urs Ellingsen Knut Cajöri Arno Aamodt Kjell Spieler Per Jacobsen Knut Sartz Sverre Kildall Tor Kielland Jakob Dehli Arne Denstad Halvor Walter Rolf-H Zinsli Hans-] . Schroder Knut Bollag Ueli Foppa Gierin Brugger Cyrille Foostweit Einar Henny Rudolf Scheuer1 Günther Vogler Franz Wörndle Florian Moegele Alois Althaus Jean-P Mercier Pierre FattonJean-J . Breaud Philippe

.

. . . .


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MITTEILUNGEN D E R S C H R I F T L E I T U N G Der Zentralvorstand des sas in der Amtsperiode 1965-1968hat seinen Sitz in Zürich und setzt sich wie folgt zusammen: Präsident : Vizeprasident : Sekretär und Kassier : Sportarzt : Redaktor des «HASEN» und Pressechef: Redaktor des «SCHNEEHASEN» : Technischer Leiter : Mitglieder der TK :

Dr. J. J. Clavadetscher Dr. Heinrich Wiki Dr. Peter Coppetti PD Dr. Jean-Jacques Schlegel Hansjörg Schwegler Dr. Kaspar Wolf Willi Gericke Max Steinebrunner Dr. Ch. Schneiter Franz Thomet Christoph Jezler Dr. Hans Grimm (Tourenchef) Alle Zuschriften für das nächste Jahrbuch (1968) sind zu richten an den Schriftleiter: Dr. Kaspar Wolf, ETS,Magglingen. Bezug des «SCHNEEHASEN» bei: Dr. Walter Amstutz, Talacker 41, Zürich, 05

Mitglieder des SAS berücksichtigt

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