Magister Navis Powered by Master Yachting - Ausgabe 03

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D’Andra Lewis

Karibische Kapitänin: im Interview

Karibische

Brauen mit

Solarenergie

Mein persönlicher Weg zur

Yachtmaster-Lizenz

IMPRESSUM

Herausgeber: Master Yachting GmbH, Virchowstr. 1a, 97072 Würzburg

Redaktion:

Peter Kollmann-Jehle, Paola Di Pietro,

Projekt Manager: Paola Di Pietro

Art Director & Designer: Yasemin Yavuzbaş

Vertrieb: Michael Müller, Nicola Pinna Nossai

Übersetzungen:  Peter Kollmann-Jehle

Image Sourcing:  Paola Di Pietro, Yasemin Yavuzbaş, Peter Kollmann-Jehle

Bildquellen:  shutterstock.com, Master Yachting GmbH, Sailogy S.A., The British Virgin Islands Tourist Board, @annaundmalin, Chris & Dersim, Beyond the Reef, Momentas Guide, Giovanni Pomari, Paolo Traverso, Periklis, Anna-Lena Erbel, Roberto Presotto, Urs Tanner, IRIS Yachtcharter, Istion Yachting

Druck:

bonitasprint gmbh Max-von-Laue-Straße 31, 97080 Würzburg

©2021 Sailogy S.A.

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde von Master Yachting

Manlio Accardo

| GründerundCEO

das Ende des Jahres 2021 ist geprägt von Aufbruchsstimmung und gibt einen Vorgeschmack auf das, was 2022 kommen wird. Wenn uns das vergangene Jahr etwas gelehrt hat dann eines, nämlich die Möglichkeiten wahrzunehmen inmitten einer Pandemie zu segeln. Und wir haben es geschafft, trotz aller Widrigkeiten Chartergäste und Kunden mit an Bord zu nehmen. Und nicht nur das: neben der kürzlichen Wiedereröffnung vieler Segelreviere haben wir endlich wieder Bootsmessen besuchen und unsere Füße wieder auf die Ausstellungsstege setzen können, immer auf der Suche nach den neuesten Trends. Angefangen mit dem Cannes Yachting Festival in Frankreich und dem Salone Nautico in Genua in Italien war die salzige Brise und der Geruch von Teakholz von den vertäuten Booten geradezu berauschend. Und wir können es natürlich kaum erwarten, im Januar nach über einem Jahr des Wartens endlich wieder durch die Hallen der boot in Düsseldorf zu laufen. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen: Kommen Sie auf einen Plausch und ein Getränk vorbei und treffen Sie die Master Yachting Crew in Halle 13. Wir nehmen Sie mit auf eine virtuelle Segelreise um die Welt wie Jules Verne (allerdings in weniger als 80 Tagen), und uns selbstverständlich jede Menge Zeit für Ihre Fragen rund um das Chartern und die Reviere.

In dieser Ausgabe unseres Magazins tauchen wir ein in karibische Gewässer. Wir machen einen Zwischenstopp auf einen Drink am sandigen Ufer der Manchioneel Bay, in der Cooper Island Beach Club Microbrewery: ein familiengeführtes Öko-Resort, das sich für die Förderung des nachhaltigen Tourismus auf den Britischen Jungferninseln einsetzt. Wenn das Appetit gemacht hat, dann geht es gleich weiter mit kulinarischen Genüssen. Auf dem Weg nach Norden führt Sie unser Magazin auf das bezaubernde Anegada, wo Sie die besten Hummerrestaurants der Insel kennenlernen werden. Um die erfahreneren Segler zu inspirieren, haben wir diesmal eine großartige Sammlung von Törnvorschlägen, die in Zusammenarbeit mit einheimischen Skippern geschrieben wurden: von den Kykladen mit dem Griechen Periklis bis hin zum Maddalena-Archipel mit Paolo aus Sardinien, plus ein ganz besonderes Interview über Tipps und Tricks auf dem Weg zum Yachtmaster mit Skipper Giovanni.

Von der Karibik bis zum Mittelmeer, wir hoffen, dass unsere dritte Ausgabe Sie mit einigen Tipps und Ideen für Ihren Törn 2022 inspirieren wird!

Herzlichst, Ihr Manlio Accardo

LIFESTYLE

Brauen mit Solarenergie

Mein erstes Mal Segeln war in Griechenland

Inselhüpfen (und Essen) auf den Kykladen

Auf, über und unter Wasser

Unterwasser-Ökosysteme (künstlerisch) gestalten

Es ist ein knackiges Geschäft

Kulinarisch Kroatien

Die Zeiten sind rum

Unsere TOP 5 nautischen Filme & TV – Sendungen

D’Andra Lewis

Von Piraten, Palmen und großen Plänen: Karibik für Einsteiger

Master Classs

Tipps zum Umgang mit Wasser und Strom an Bord mit Francesco

Zwei Mädels, ein Boot, kein Plan

Mein persönlicher Weg zur Yachtmaster Lizenz

Winter-Segeltörn Rund um Mallorca in 7 Tagen

Ein 7-tägiger Törn in den Kykladen mit Skipper Periklis

Eine unvergessliche Premiere unter Segeln

Ich kann nicht ohne

BRAUEN MIT SOLARENERGIE

WELCOME TO COOPER ISLAND BEACH CLUB MICROBREWERY

MIT SOLARENERGIE

Der Cooper Island Beach Club liegt an der sandigen Küste der Manchioneel Bay und ist ein familiengeführtes Öko-Resort, das sich für einen nachhaltigen Tourismus auf den Britischen Jungferninseln einsetzt. Die Manchioneel Bay, die auf vielen Segelrouten zu finden ist, ist ein natürlicher Zwischenstopp entlang der Sister-Island-Kette, die zu The Baths auf Virgin Gorda führt.

Nachhaltigkeit ist in jeder einzelnen Aktivität des Resorts verankert. Ziel ist es, die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, ohne dabei auf den Komfort und die modernen Annehmlichkeiten eines touristischen Reiseziels zu verzichten. Das Resort ist von Tortola aus leicht zu erreichen und eignet sich ideal für die erste Nacht an Bord oder als letzte Station vor der Rückgabe des Bootes, um nach dem Segelcharter zu entspannen.

Noch nie war Brauen so nachhaltig

Die speziell angefertigte Mikrobrauerei ist ein wichtiger Teil der Bemühungen um Nachhaltigkeit. Da sie nur Fassbier ausschenken, müssen sie keine Kisten Bier mehr auf die Insel importieren oder Tausende von Aluminiumdosen entsorgen. Die Brauerei begann mit einem speziell angefertigten 500-Liter-Gärbehälter und verfügt nun über fünf Gärbehälter, die mit Hilfe von Solarenergie jeweils 2500 Liter Bier produzieren. Sechs Craft-Biere vom Fass - in der Regel ein Lager, ein Pilsner, ein Amber Ale und ein Best Bitter - und unsere Gastbiere wie Weizen, Oktoberfest und Stout werden während der Saison angeboten. Das neue Turtle IPA wurde 2017 auf den Markt gebracht und $1 von jedem verkauften IPA wird für den Schutz der Meeresschildkröten auf den BVI gespendet.

“Nach einer langen und etwas herausfordernden Wartezeit für die Tourismusindustrie weltweit und all die Gäste, die nicht nur Cooper Island, sondern auch die BVI jedes Jahr besuchen, freut sich das Team von Cooper darauf, die weißen Segel wieder in unserer Bucht zu sehen und zu dem zurückzukehren, was wir am besten kennen - exzellenter Service, fabelhaftes Essen, selbstgebrautes Bier, Signature Drinks und eine wunderbare, entspannte karibische Atmosphäre. Willkommen zurück im Cooper Island Beach Club.”

Betriebsleiter im Cooper Island Beach Club

Nachhaltig trinken

Die 303 Photovoltaik-Solarzellen auf der Insel tragen dazu bei, 80 % des Stroms des Resorts zu erzeugen. Dadurch konnten bisher mehr als 1 Million Pfund an Kohlenstoffemissionen eingespart werden. Um den CO2-Fußabdruck zu verringern, wird das dreifach gefilterte und aufbereitete Trinkwasser selbst hergestellt, um die Verwendung von Plastik zu reduzieren, das Bier selbst gebraut, um Dosen zu vermeiden, und so viel wie möglich auf der Insel angebaut. Ein GL-Sandbrecher zerkleinert leere Glasflaschen zu feinem Sand, der dann zu Bauzuschlagsstoffen für

den Einsatz im Resort verarbeitet wird. Ein Tauchmembran-Bioreaktor bereitet die Abwässer des Resorts zu täglich 1000 Liter sauberem, wiederverwertetem Bewässerungswasser auf, das für die Bewässerung der Gärten des Resorts verwendet wird.

Vor Ort ankern

Moor-SeaCure Limited unterhält 30 Liegeplätze in der Bucht, die für Schiffe bis zu 60 Fuß Länge und 20 Nettotonnen geeignet sind. Die 15 weißen Liegeplätze werden nach dem Prinzip “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” vergeben und sind in der Regel bis 12 Uhr mittags belegt. Die 15 orangefarbenen Bojen am südlichen Ende der Bucht können ab 7 Uhr morgens über die Website www.boatyball.com oder die Telefon-App reserviert werden.

Mit einer BoatyBall-Mitgliedschaft können Sie Bojen an verschiedenen Orten auf den BVI vorreservieren, darunter Cooper Island Beach Club, Leverick Bay Resort, Anegada Reef Hotel, Cane Garden Bay und Great Harbour JVD.

Die Manchioneel Bay ist eine der Überwachungsstellen für Seegras des Department of Conservation & Fisheries und für die Gesundheit der Meeresumwelt von entscheidender Bedeutung. Das Ankern innerhalb ist streng verboten.

Kontakte

Cooper Island Beach Club

Manchioneel-Bucht

Cooper Insel

Britische Jungferninseln cooperislandbeachclub.com

Saison 2021 wird am Freitag, den 22. Oktober 2021 eröffnet.

Dieser Inhalt wurde in Zusammenarbeit mit dem British Virgin Islands Tourism Board erstellt Telefon: + 49 (0) 211 86 84 25 89

Reservierungsservice: + 49 (0) 211 86 84 25 99

Die

MEIN ERSTES MAL

GRIECHENLAND

Chris kommt aus Norwegen und ist Ende Juni 2021 mit seiner Freundin Dersim und einer Crew von Freunden von Athen aus gestartet. Sie segelten auf einer Lagoon 450 über den Poseidon-Tempel zur Insel Poros und dann zurück nach Athen. Für Dersim war es das allererste Mal an Bord, und wir haben sie interviewt, um herauszufinden, wie es war, zum ersten Mal einen Segelurlaub zu machen.

SEGELN WAR IN...

GRIECHENLAND!

“Wenn ich einen Moment dieser Erfahrung auswählen müsste, den ich nie vergessen werde, würde ich sagen, dass es einfach großartig ist zu den verschiedenen Inseln zu segeln und zu sehen, wie schön jede einzelne von ihnen ist, sowohl aus der Ferne als auch aus der Nähe. Das ist etwas, was man nicht jeden Tag erleben kann.”

Was würdest Du anderen sagen, die zum ersten Mal einen Segelurlaub machen wollen? Genießen Sie es, denn ein solches Gefühl werden Sie bei keinem anderen Urlaub erleben

Chris und Dersim sind schon seit einiger Zeit im Mittelmeerraum unterwegs. Schauen Sie sich ihre Videos auf Instagram an und lassen Sie sich zum Reisen inspirieren @londonpassport

Sie können die Videos von Chris und Dersim und die besten Momente ihrer Reise nach Griechenland in der digitalen Ausgabe von Magister Navis hier ansehen: www.master-yachting.com/magazine

GRIECHENLAND

EIN LAND

Von Korfu im Westen bis Kos und Rhodos im Osten – Griechenland bietet Seglerinnen und Seglern die perfekte Auswahl, um für jeden die maßgeschneiderte Segelerfahrung bereit zu halten. Egal ob erfahrener Skipper mit jeder Menge Seemeilen oder Neuling am Ruder. Man muss nur wissen wann und wo. Wir haben in Zusammenarbeit mit ISTION YACHTING einen kleinen Überblick erstellt, der einem zunächst die Vielfältigkeit dieses Reviers von West nach Ost offenbart, und mit einigen Törnvorschlägen bei der Entscheidungsfindung behilflich sein kann. Der nächste Segelsommer kommt bestimmt!

DAS IONISCHE MEER

Egal ob ab Korfu oder Lefkas – der Westen Griechenlands lockt mit angenehmen Segelbedingungen auch für Einsteiger. Meist gut berechenbare Windverhältnisse sorgen für entspanntes Segeln, zahlreiche Inseln und das Festland locken mit traumhaften Buchten und grüner Landschaft. Die Infrastruktur ist sehr gut, die Entfernungen sind überschaubar. Hier findet jeder seinen Lieblingsspot!

Erkunden Sie die Ionischen Inseln von Lefkas aus!

Die Charterbasis auf der Insel Lefkas (Lefkada) ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Ionischen Inseln, einschließlich der beliebten Inseln Zakynthos, Kefalonia im Süden und Korfu im Norden, sowie einer Vielzahl kleinerer, wunderschöner Inseln dazwischen. Da all diese Reiseziele in unmittelbarer Nähe liegen, können Sie frei wählen, welche Inseln Sie besuchen möchten und welche Route Sie wählen möchten!

Die Flotte in Lefkas befindet sich im Haupthafen von Lefkas-Stadt, mit vielen Möglichkeiten zum Einkaufen und Essen gehen vor oder nach Ihrem Charter.

Für diejenigen die unter Zeitdruck stehen, gibt es auch eine Charterbasis in Preveza, nur eine 10-minütige Taxifahrt vom Flughafen Aktion entfernt, über den auch die meisten Besucher von Lefkas anreisen.

7-TÄGIGE BEISPIELROUTE AB ISTION-BASIS IN LEFKAS

LEFKAS → KEFALONIA (FISCARDO) → ZAKYNTHOS → KEFALONIA (AGIA EFTHIMIA) → ITHACA → KALAMOS → LEFKAS

•Lefkas → Kefalonia (Fiscardo): 29nm

•Kefalonia → Zakynthos: 43nm

•Zakynthos → Kefalonia (Ag. Efthimia): 37nm

•Kefalonia → Ithaca: 16nm

•Ithaca → Kalamos: 17nm

•Kalamos → Lefkas: 20nm

DER SARONISCHE GOLF (Ägäis)

Auch für alle Erfahrungstufen geeignet und eine wunderschöne Möglichkeit Griechenland vom Wasser aus zu jedem Zeitpunkt der Saison zu entdecken ist der Saronische Golf. Gut geschützt und mit jeder Menge Highlights ein hervorragendes Revier!

Erkunden Sie den Saronischen Golf von Athen aus!

Athen ist von jedem Land der Welt aus über den internationalen Flughafen leicht zu erreichen. Viele Besucher reservieren ein paar Tage am Anfang oder am Ende ihres Segeltörns in Griechenland, um diese bemerkenswerte Stadt mit ihren antiken Ruinen, spektakulären Museen, aber auch ihrem pulsierenden Nachtleben zu erkunden!

Die Flotte in Athen befindet sich hauptsächlich in der innerstädtischen Alimos Marina an der Westküste, die ideal gelegen ist, um direkt zu den Inseln des Saronischen Golfs zu segeln oder die westlichen Kykladen anzusteuern. Alternativ kann man auch vom weiter östlich gelegenen Lavrion starten.

Die Inseln des Saronischen Golfs (Ägina, Poros, Hydra, Spetses) und die Küste des Peloponnes bieten ein ruhiges Segelrevier, das weitgehend vor starken Winden geschützt ist. Die Saronische Route, die um den Golf herumführt, ist sehr empfehlenswert für leichtes Segeln, besonders im Juli und August, wenn die starken nördlichen “Meltemi”-Winde in den Kykladen wehen. Sie ist auch für einen Charter von weniger als zwei Wochen geeignet, da die Fahrtzeiten zwischen den Inseln und Häfen relativ kurz sind.

Entlang dieser Route finden Sie atemberaubende Ausblicke auf mondäne Inselstädte, antike Tempel, byzantinische Burgen, kleine Fischerhäfen und unberührte Ankerplätze. Die Windstärke des jährlichen N-NW-Meltemi ist in der Regel nicht stärker als 4-5, wobei sie um die Insel Poros und die Methana-Halbinsel deutlich abnimmt.

Es besteht auch die Möglichkeit von leichten Winden aus S-SE, besonders in der Nähe der Küste.

7-TÄGIGE REISEROUTE VON DER BASIS IN ALIMOS, ATHENARGOSARONISCHER GOLF ODER SARONISCHE INSELN

ATHENS → EPIDAVROS → HYDRA → SPETSES → POROS → AEGINA → ATHENS

•Athens → Epidavros: 31nm

•Epidavros → Hydra: 32nm

•Hydra → Spetses: 15nm

•Spetses → Poros: 26nm

•Poros → Aegina: 13nm

•Aegina → Athens: 17nm

SPORADEN UND KYKLADEN – Inselparadiese für Fortgeschrittene in der Ägäis

Egal welche der beiden Inselgruppen das Interesse weckt, hier kommen erfahrene Seglerinnen und Segler voll auf ihre Kosten! Ob von Skiathos oder Volos aus in die Sporaden oder von Lavrion, Paros oder Mykonos aus in die Kykladen, hier ist garantiert für jeden etwas dabei.

Die Sporaden

Volos bietet fantastische Segeltörns für ein- und zweiwöchige Charters und die Routen sind in der Regel ähnlich wie die der nahe gelegenen Insel Skiathos. Sie können Ihren Urlaub damit beginnen,

die unberührten Buchten und kleinen Häfen des Golfs von Volos zu genießen. Die wunderschönen grünen Inseln der Sporaden wie Skiathos, Skopelos, Alonissos und Skyros laden dann zu einem Besuch ein. Geschützte und unberührte Ankerplätze sowie weiße Sandstrände sind ein gemeinsames Merkmal all dieser Inseln.

Sie können Ihren Urlaub damit beginnen, die unberührten Buchten und kleinen Häfen des Golfs von Volos zu erkunden. Die wunderschönen grünen Inseln der Sporaden, darunter Skopelos, Alonissos und Skyros, laden Sie dann zu einem Besuch ein Geschützte und unberührte Ankerplätze entlang des Weges und weiße Sandstrände sind ein gemeinsames Merkmal all dieser Inseln. Das Gebiet ist bekannt für den Meeresnationalpark von Alonissos. Hier leben Delfine, Meeresschildkröten und die vom Aussterben bedrohte Monachus-Monachus- oder Mittelmeerrobbe. Wenn Sie Glück haben, können Sie auf Ihrer Reise einige dieser schönen und freundlichen Meeresbewohner antreffen.

7 TAGE TÖRNVORSCHLAG AB SKIATHOS

SKIATHOS → ALONISSOS → KYRA PANAGIA → SKYROS → PERISTERA → SKOPELOS → SKATZOURA → PSATHOURA → SKIATHOS

•Skiathos → Alonissos: 21nm

•Alonissos → Kyra Panagia: 31nm

•Kyra Panagia → Skyros: 11nm

•Skyros → Peristera: 37nm

•Peristera → Skopelos: 14nm

•Skopelos → Skantzoura: 18nm

•Skantzoura → Psathoura: 18nm

•Psathoura → Skiathos: 34nm

Die Kykladen

Die Kykladen sind eine Gruppe von Inseln, die inmitten der wunderschönen Ägäis liegen. Sie sind weltberühmt für die Schönheit der rauen Felslandschaft, die mit dem kristallklaren Meer verschmilzt, für die traditionellen weiß getünchten Häuser und Windmühlen und für die unendlichen Möglichkeiten, die sie zum Erkunden und Besichtigen bieten. Natürlich sind einige der Inseln auch für ihr pulsierendes Nachtleben bekannt!

Das Segeln in diesem Archipel erfordert auf jeden Fall erfahrene Segler, da die Winde, vor allem im Juli und August, leicht Stärke 6-7 N-NW erreichen können, während die Norm bei Stärke 4-5 N-NW liegt (Meltemi Jahreswinde). Wenn Sie sich entscheiden, in den Kykladen zu segeln, sollte man Paros, Santorin, Mykonos, Serifos und Milos nicht auslassen. Aber um ehrlich zu sein, ist jede Insel der Kykladen ein verstecktes Juwel, das darauf wartet, entdeckt zu werden!

7-TÄGIGE BEISPIEL-REISEROUTE VON DER BASIS IN MYKONOS - KYKLADEN

MYKONOS → NAXOS → KOUFONISIA → PAROS/ANTIPAROS → SIFNOS → SYROS → RINIA → DELOS MYKONOS

DODEKANES – Perlen in der Ost-Ägäis

Weiter im Osten der Ägäis und auch in der späten Saison noch ein absolutes Traumziel sind die Inseln des Dodekanes. Eine Charter startet dort am besten ab Kos oder Rhodos. Kos ist die Insel des Hippokrates, der als der Begründer der modernen Medizin gilt. Als Kreuzung der Zivilisationen, von der Jungsteinzeit bis zum Ende des Kolonialismus des 20. Jahrhunderts, beherbergt Kos stolz beeindruckende Überreste wunderbarer antiker Monumente sowie viele italienische Gebäude aus der Neokolonialzeit, die mit ihrem unverwechselbaren und schönen architektonischen Stil immer noch zentrale Punkte der Stadt dominieren.

Südlich von Kos liegt Rhodos, die größte der Dodekanes-Inseln, reich an Geschichte und voller Leben! Ein einwöchiger Segeltörn von Kos nach Rhodos beinhaltet in der Regel die Insel Symi und ihren malerischen Hafen, der mit seiner Kombination aus Farbe und architektonischer Anmut garantiert in Erinnerung bleibt, sowie die Insel Nysiros mit ihrem noch aktiven Vulkan!

Im Sommer ist der vorherrschende Wind in der Region der Meltemi, der aus dem Nordwesten weht, normalerweise mit Stärke 4-6. Im Frühjahr und Herbst weht der Wind in der Regel aus Südost mit etwa Stärke 2-4. Auf den Dodekanes-Inseln gibt es zahlreiche Buchten und sichere Ankerplätze, wo man bei rauem Wind Schutz finden kann.

7-TÄGIGE BEISPIELROUTE VON DER BASIS AUF KOS - DODEKANES

INSELN

•Kos Pserimos: 9 Seemeilen

•Pserimos Kalymnos: 8 Seemeilen

•Kalymnos Leros: 10 Seemeilen

•Leros Patmos: 23 Seemeilen

•Patmos Lipsos: 10nm Lipsos Kos: 32nm

Ein Land und so viele verschiedene Segelreviere – wenn da nicht für jeden etwas dabei ist!

D’ANDRA LEWIS

Hallo, mein Name ist D’Andra Lewis und ich komme aus den British Virgin Islands .

Ich bin in der Nähe der Küste aufgewachsen. Nach der Schule brachte mich mein Großvater mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Boot an den Strand. Auch wenn der Strand nur fünf Minuten entfernt war, war die Fahrt mit dem Boot lang und ein ziemliches Abenteuer. Es gab immer etwas Neues zu sehen, sei es ein Hai, eine Schildkröte, ein fliegender Fisch oder sogar ein Stachelrochen, der aus dem Wasser sprang. Damals verliebte ich mich in den Ozean.

Als ich älter wurde, nahm mein Pflegevater seine Söhne und mich mit zur Arbeit. Wir fuhren jedes Wochenende nach Nanny Cay, um verschiedene Katamarane zu warten oder zu reparieren. Sobald die Arbeit erledigt war, brachte er uns den Kurs von Nanny Cay nach Marina Cay bei, indem er uns das Schiff selbst steuern ließ. Als ich alt genug war und am Kids At Sea-Programm (KATS) teilnehmen konnte, sorgte er dafür, dass wir alle angemeldet wurden. Ich nahm an allen Programmen teil, vom Grundkurs bis zum Segelkurs für Fortgeschrittene, und war in allen Bereichen hervorragend.

Wir sprechen oft davon, dass Segeln eine Schule des Lebens ist, wichtig und lehrreich. Hat sich das für Sie bewahrheitet?

Ja, das hat sich bewahrheitet.

Die vier wichtigsten Dinge im Leben, die mich das Segeln gelehrt hat, sind:

• Wie man Selbstbewusstsein erlangt.

Segeln gibt einem Mut und mentale Stärke, um alle Hindernisse zu überwinden, wie z. B. das Anlegen oder Ankern eines Schiffes

• Verantwortung.

Beim Segeln ist die Verantwortung grenzenlos. Du bist nicht nur für das Schiff verantwortlich, sondern auch für jedes Leben an Bord. Die Sicherheit der Passagiere, der Besatzung und des Schiffes hat Vorrang vor deinem eigenen Leben.

• Kritisches Denken.

Beim Segeln müssen Sie schnelle Entscheidungen treffen. Es kann vorkommen, dass der Wind Ihren Segelkurs ändert oder Sie sich in einer Notsituation befinden. Als Kapitän sollten Sie schnell reagieren, um eine sichere Überfahrt zu gewährleisten.

• Teamarbeit.

In TEAM kommt kein I wie ich vor. Deshalb ist ein Kapitän nur so gut wie seine Mannschaft. Du kannst ein großartiger Kapitän sein. Aber wie können Sie Ihre Mannschaft ohne gute Führungsqualitäten zu Höchstleistungen anspornen und motivieren?

Was glauben Sie, was Frauen am Segeln reizt? Vielleicht ein Gefühl der Unabhängigkeit, der Freiheit, was meinen Sie? Ich denke, dass der Feminismus eine wichtige Rolle spielt, wenn es darum geht, dass sich eine Frau zum Segeln hingezogen fühlt. Wenn man beweisen kann, dass Frauen in männerdominierten Berufen gleichberechtigt sein können und sollten. Das stärkt unser Selbstvertrauen, unsere Unabhängigkeit und unser Gefühl der Kontrolle.

Wir können beweisen, dass

Frauen in männerdominierten

Berufen gleichberechtigt sein können und es sein sollten.

Was bevorzugen Sie aus technischer Sicht? Einrumpfboote oder Katamarane? Oder hängt das vom Segelgebiet/Zweck des Törns ab?

Katamarane gehörten schon immer zu meinen Favoriten, vor allem, wenn es um Komfort geht. Sie sind stabiler, geräumiger, leichter zu manövrieren und ermöglichen das Ankern in flachen Gebieten. Ich bevorzuge jedoch luxuriöse Motoryachten.

Viele Frauen haben im Segelsport eine führende Rolle gespielt. Ellen MacArthur aus dem Vereinigten Königreich, die schon in sehr jungen Jahren an Hochseeregatten teilnahm und Geschwindigkeitsweltrekorde aufstellte. Oder Isabelle Autissier aus Frankreich, die erste Frau, die auf einem Segelboot die Welt umsegelte. Glauben Sie, dass wir einen wichtigen Wandel erleben, der zu einem wachsenden Interesse der Frauen am Segelsport führt? Natürlich gibt es seither viel mehr weibliche Kapitäne, die das Steuer eines Schiffes übernehmen. Ich bin begeistert von Kapitänin Kate McCue, der ersten Amerikanerin, die Kapitänin eines großen Kreuzfahrtschiffes wurde. Im März 2020 war sie Kapitänin des Kreuzfahrtschiffs Celebrity Edge, wo die meisten Offiziere auf der Brücke weiblich waren.

“Es ist immer ein überwältigendes und stolzes Gefühl, wenn Fahrgäste oder Einheimische von meiner Leistung am Steuer beeindruckt sind. Das motiviert mich, meine Fähigkeiten zu perfektionieren und andere Frauen zu ermutigen, ihre Karriere in
zu

einem von Männern dominierten Bereich

verfolgen.”

Glauben Sie, dass es in Zukunft mehr und mehr Frauen geben wird, die den Segelsport als Freizeitbeschäftigung oder als Wettkampfsport betreiben?

Sie haben kürzlich an einem Vortrag teilgenommen, der vom BVI-Ministerium für Gesundheit und soziale Entwicklung veranstaltet wurde, um Frauen in männerdominierten Berufen zu ehren. Welche Erfahrungen haben Sie persönlich damit gemacht, sich in einem traditionell männerdominierten Bereich wie dem des Segelns zu engagieren?

Es ist immer ein überwältigendes und stolzes Gefühl, wenn ich sehe, dass Passagiere oder Einheimische von meiner Leistung am Steuer begeistert sind. Das motiviert mich, meine Fähigkeiten zu perfektionieren und andere Frauen zu ermutigen, ihre Karriere in einem von Männern dominierten Bereich zu verfolgen.

In der Motorbootbranche gibt es auf jeden Fall immer mehr weibliche Kapitäne. Es gibt ein paar Speedboote und Sloop-Racer, die erfolgreich von Frauen gesteuert werden. Auf den BVI gibt es immer mehr weibliche Studenten, die die von der HLSCC (H. Lavity Stoutt Community College, Hochschule auf den BVIs, Anmerkung der Redaktion) angebotenen maritimen Kurse und Praktika nutzen.

Was raten Sie Frauen, die sich zum Segeln hingezogen fühlen, es aber noch nicht ausprobiert haben?

Habt keine Angst. Segeln ist ein erstklassiges Ticket für ein ungeplantes Abenteuer. Wie Robert Brault sagte: “Das Leben ist wie Segeln. Man kann den Wind nutzen, um in jede Richtung zu segeln.”

Wer D’Andra auf Social Media folgen möchte

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D’Andra Lewis (Lulu)

Snapchat @lul_est97

Dieser Inhalt wurde in Zusammenarbeit mit dem British Virgin Islands Tourism Board erstellt

Telefon: + 49 (0) 211 86 84 25 89

Reservierungsservice: + 49 (0) 211 86 84 25 99

INSELHÜPFEN (UND ESSEN) AUF DEN KYKLADEN

Unser nächster kulinarischer Halt ist Kythons, eine wunderschöne gebirgige Insel im Westen der Kykladen. Die wilde Naturlandschaft und eine Auswahl an atemberaubenden Buchten, die zum Schwimmen und Entspannen einladen, machen diese Insel einzigartig innerhalb der Inselgruppe.. Da sie in der Nähe von Athen liegt, ist sie sehr beliebt und es kann schwierig sein, den richtigen Ort für einen Happen zu finden. Im Restaurant Ostria in Merichase, einer kleinen Stadt am Meer, wird man nicht enttäuscht. Wer einheimische Fischgerichte liebt, der ist hier genau an der richtigen Adresse. Ich empfehle unbedingt die gegrillten Calamari und das Risotto mit Garnelen und Tomaten. Auch die Aussicht ist etwas Besonderes: man schlürft seinen Ouzo, während man die herrlichen Sonnenuntergänge betrachtet.

Folegrandos ist eine kleine griechische Insel in der Ägäis. Zusammen mit Sikinos, Ios, Anafi und Santorin bildet sie einen südlichen Inselteil der Kykladen. Im kleinen Hafen der Insel herrscht reges Treiben mit Bars, Hotels und Restaurants. Absolut sehenswert ist das Dal calpo del Porto, das in der Nähe des Hafens liegt und nur 10 Autominuten vom Hauptort entfernt ist. Es ist die perfekte Ergänzung zu einem Tag Sonnenbaden auf der Terrasse. Ich empfehle die Pommes frites und Calamarakia (gebratene Tintenfischringe). Und natürlich ihr Saganaki-Käse - eine einfache und beliebte traditionelle griechische Vorspeise: Außen knusprig, innen mit geschmolzenem Käse und warm.

Ammoudi Fischtaverne auf Santorin

Ammoudi ist einer der besten Orte auf der Insel Santorin, um die herrlichen Sonnenuntergänge zu beobachten. Wahrscheinlich einer meiner Lieblingsausblicke auf den Kykladen von hier aus. Es ist zwar ein bisschen anstrengend, die Treppen hinaufzugehen (aber was ist das nicht auf Santorin?), aber glauben Sie mir, das ist es absolut wert! Man kann aus einer Reihe von griechischen Gerichten wählen, und was immer Sie wählen, Sie werden nicht enttäuscht sein. Beginnen Sie Ihren Abend mit einer Flasche Weißwein und ThunfischCarpaccio. Das Personal ist sehr sachkundig und freundlich, der Service ist hervorragend und Sie werden sich wie zu Hause fühlen.

Dal calpo del porto auf Folegandros
Restaurant Ostria in Kythons

Die Insel Paros ist bekannt für ihr hervorragendes Essen und ihr Nachtleben. Im Ouzeri Halaris kann man sich nach einem Tag in der Sonne oder beim Schwimmen einfach nur wohlfühlen. Ideale Lage in der Nähe des Hafens von Naousa. Im Ouzeri Halaris werden exquisiter Fisch und Meeresfrüchte genossen. Meine Empfehlung sind die Muschelnudeln und der Pariani-Salat: Der Salat ist der Inbegriff der besten Produkte, die Paros zu bieten hat. Marinierte, reife und knackige Tomaten, salziger und leicht eingelegter Meerfenchel (der hier in der Nähe der Felsen am Meer in Hülle und Fülle wächst), winzige, salzige Kapernblüten, alles zusammen mit Johannisbrot-Zwiebeln und mit weichem und cremigem “Xynomyzithra”-Käse bestreut. Ich kann sagen, dass dieser Salat ein anständiger Vertreter der griechischen Supernahrungsmittel ist.

Eine weitere gute Möglichkeit, die Insel Paros zu besuchen, ist das Livadia Restaurant, das sich direkt am Haupthafen der Insel, in Paroikia, befindet. Ich empfehle, im Freien zu sitzen, um den Blick auf die Wellen direkt vor Ihnen und natürlich die frische Luft genießen können. Hier empfehle ich die lokale und mediterrane Küche, vor allem den gegrillten Fisch und den gegrillten Tintenfisch in Kombination mit dem Weißwein des Hauses, köstlich und mit einzigartigen Aromen. Es gibt eine große Auswahl an Frühstück, die perfekte Art, den Tag mit Segeln zu beginnen!

Gialos Restaurant in Milos

Nördlich des Kretischen Meeres liegt die Vulkaninsel Milos im südwestlichsten Teil der Kykladengruppe. Unser Restaurant Gialos befindet sich an einem besonderen Ort auf der Insel, Pollonia, mit Blick auf das Meer. Eine umfangreiche Speisekarte mit traditionellen griechischen Gerichten, eine große Auswahl an Weinen und die zauberhafte Aussicht machen dieses Restaurant zu einem Ort, an dem es sich lohnt, für eine richtige Mahlzeit oder auch nur für einen kleinen Imbiss auf dem Weg einzukehren. Es gilt zu Recht als eines der besten Restaurants auf Milos. Ich kann die Calamari mit Zitronensauce und Sepia nur wärmstens empfehlen.

“Ich heiße George und komme aus dem schönen Griechenland. Ich habe beschlossen, Food-Blogger zu werden, weil ich Reisen und gutes Essen liebe. Also habe ich diese beiden Dinge beim Bloggen kombiniert.

Ich genieße es sehr, neue Gerichte aus den Ländern und von den Inseln zu probieren, die ich besuche. Ich glaube, dass das Essen einer der interessantesten Teile jeder Kultur ist. Natürlich esse ich gerne die traditionellen Gerichte meines Landes, und die griechische Küche ist eine meiner Lieblinge.. Was die griechische Küche für mich so besonders macht, sind die einfachen Zutaten, die sorgfältig zu einer harmonischen Geschmackskombination zusammengestellt werden.”

Wenn Sie griechische Speisen und Getränke zusammen mit einem echten Griechen erkunden möchten, besuchen Sie Georges Instagram-Seite unter @food.life.travelling

Über mich…
Ouzeri Halaris auf Paros
Livadia Restaurant Cafe auf Paros

AUF, ÜBER UND UNTER WASSER

Beim Segeln bewegen wir uns ja meist über Wasser fort – zum Glück, denn sonst ist in 99 Prozent der Fälle etwas schief gelaufen. Aber manch einem und manch einer ist das nicht genug: entweder geht es zusätzlich hoch über die Wellen hinaus – oder weit unter die Meeresoberfläche. Segeln plus Törns werden immer beliebter. Wir haben zwei Kombinationen genauer unter die Lupe genommen.

Viele Segler vor Anker erkunden die Unterwasserlandschaft mit ihrer Taucherbrille und einem Schnorchel. Das gleiche mit einer Tauchflasche zu tun, ist viel spannender und abwechslungsreicher. Von „oben“ erlebt man eine schöne Bucht auf eine Art, sie auch beim Tauchen zu erkunden, ist eine wunderbare Ergänzung.“ Urs Tanner weiß, wovon er spricht. An Bord seines Lagoon-Katamarans findet man Dinge, die man so nicht im Ausrüstungskatalog der Werft findet. Schon auf den ersten Blick erkennt man den Kompressor zum Befüllen der Tauchflaschen. Auch unter Wasser erkundet die Crew hier rund um Kos in der Ostägäis die Buchten und Tauchspots der griechischen Region nicht nur oberhalb der Wasseroberfläche. Seit er 1995 in Australien den Tauchschein gemacht hat, lässt ihn die Faszination Unterwasserwelt nicht mehr los. Als er vier Jahre später seinen Segel – und Bootsführerschein macht wird im schnell klar: die Kombination hat Potential. War ihm eines von beiden nicht genug? „Nein, auf keinen Fall. Die Kombination der Ruhephasen, die beim Segeln immer wieder auftreten, und die Abwechslung beim Tauchen ergänzen sich zu etwas ganz Besonderem.“

Ruhe ist für Skipper Marvin nicht das entscheidende Element – und unter Wasser sucht man ihn auch oft vergebens. Sail &Dive gibt es bei ihm zwar auch, aber bei ihm steht die Action über Wasser im Vordergrund – er kombiniert Segeln und Kiten. „Segeln bringt Dich an verborgene Strände und Orte. Und dort dann den idealen Kitespot zu entdecken ist ein fantastisches Erlebnis“, davon ist der trotz junger Jahre weit gereiste Segelskipper überzeugt. Am liebsten würde er jeden Tag kiten. Spätestens seit er - nun als Besitzer eines Katamarans – seiner Berufung gänzlich unabhängig folgt. Genau wie Urs und seine Katamarane ist er in Griechenland und in der Karibik unterwegs, meist auf der Jagd nach dem idealen Kiterevier.

Neue Konzepte

Eines haben die beiden Konzepte gemeinsam – sie offenbaren neue, ganzheitlichere Erfahrungen mit dem Element, dass alle Segler zu schätzen wissen. Während das Segeln vielen Skippern schon Erfahrung genug ist, sucht so mancher das umfassendere Erlebnis. Mehr Meer geht immer. Ob sich dadurch der Blick auf die See verändert wollen wir wissen.

„Segeln bringt Dich an verborgene Strände und Orte. Und dort dann den idealen
zu entdecken ist ein fantastisches

Erlebnis“

„Ja“,antwortet Urs,“ ich denke es verändert den Blick auf die Unterwasserwelt und die Natur. Das Tauchen vom Segelkatamaran aus fördert sicherlich das Verständnis über „gut Ankern“. Fast bei jedem Tauchgang nutzen wir die Ankerkette als Abstiegs- oder Aufstiegshilfe. Oft tauchen wir dann zum Anker, um zu prüfen, ob dieser auch hält. Live kann dabei beobachtet werden, wie der Untergrund den Halt eines Ankers beeinflusst. Aber es zeigt auch auf, welche Schäden ein Anker anrichten kann, wenn außer Versehen auf einem „sensiblen Untergrund“ geankert wird. Und zuletzt ein leider bestens bekannter Punkt – der Abfall auf dem Meeresgrund – leider begegnen wir diesem unter Wasser immer wieder und an bestimmten touristischen Orten sehr oft. Ein Punkt, welcher sicherlich zum Nachdenken und zu bewussterem Umgang führt.“

Im Sommer im Mittelmeer, im Winter auf den Kanaren. Das „Tauchen und Segeln“-Paket, das rund ein Drittel der Charterwochen ausmacht, kommt gut an, sowohl bei Tauchern als auch bei Seglern. Viele finden über das eine zum anderen. Wo findet man die besten Spots?

Die besten Spots

„Es gibt auf unserem Planeten viele Reviere, welche sich für Sail und Dive gut eignen. Primär bieten wir Sail & Dive in Griechenland, den kanarischen Inseln und der Karibik an. In Griechenland tauchen wir hauptsächlich Schiffs- und Flugzeugwracks, welche im zweiten Weltkrieg oder der jüngeren Vergangenheit freiwillig oder unfreiwillig gesunken sind. Neben dem allerseits bestens bekannten „glasklaren Wasser“ bietet Griechenland auch viele Grotten zum Tauchen. Die vulkanische Geschichte der Inseln hat hier Einmaliges geschaffen. Auf den kanarischen Inseln tauchen wir vor allem „größere Fische“. Ein Tauchgang, bei welchem wir keine Rochen sehen, ist eher eine Seltenheit. Die bekannten farbigen Korallen sind eher rar, da die Inseln zu jung sind. Dafür haben aber vor vielen Jahren die Lavaströme, welche im Meer sich abgekühlt haben, eine faszinierende Unterwasserwelt geschaffen. Der nördliche Teil von Teneriffa bietet Tauchplätze mit einmaligen Felsformationen an. Und zuletzt ein paar Worte über die Karibik … Korallen und eine Vielfalt von Fischen dominieren hier die Tauchgänge. Besonders attraktiv finden wir das Tauchen in den „Virgin Islands“, Guadeloupe oder Martinique – es ist einfach ein Traum, in 27 Grad warmes Wasser einzutauchen und einen Teil dieser einmaligen Unterwasserwelt zu werden.“

Und zum Kiten? Seit er vor sieben Jahren in Cartagena, Kolumbien das erste Mal auf dem Board stand, ist Marvin fasziniert von der Wassersportart, in Ägypten, der Karibik, Griechenland und Mexiko vertiefte

er seine Kenntnisse. Im Sommer ist er in Griechenland unterwegs, mit seinem eigenen Boot. Paros und Naxos sind die Kitespots, die ihm gleich in den Sinn kommen. Für Anfänger sind seine Sail&Kite Touren nicht geeignet, aber wer das Board gut meistert, der hat die Chance auf Spots, die für festlandgebundene Kitesurfer meistunentdeckt und unerreichbar bleiben. Im Winter geht es in die Karibik. Das Schöne: das Board ist leicht verstaut, kann überall mit hingenommen werden. Der griechische Kitesommer kann so aussehen: Mykonos, Paros, Naxos, Kofenesia und wieder zurück. Sechs Tage Kiten bei sieben Tage Charter. Krasse Spots wie die „Blue Lagoon“. Im Winter geht es über den Atlantik, in die Karibik. Freie Kabinen auf seinen Kite – Törns bekommt man über seine Website staysaltyyachting.com. Und die doppelte Freiheit auf dem Wasser gleich dazu.

Beliebt bei Gruppen

Auch bei Urs sind die freien Plätze etwas beschränkter als bei einer gewöhnlichen Charter, bis zu sechs Gäste finden dann auf den Lagoon-Kats Platz, die über einen mobilen Tauchkompressor und das notwendige Equipment wie einen Tenderlift (hydraulische Badeplattform), Tauchflaschen, Blei sowie die entsprechende Notfallausrüstung verfügen. In Griechenland und auf den Kanaren sind diese momentan zu finden, ab der Saison 22/23 soll auch die Karibik wieder auf dem Plan stehen, die gerade wegen Covid hintenansteht. Auch hier bieten sich Vorkenntnisse an, wer keine besitzt, der bekommt den „Open Water Diver“ in einem Schnellkurs in 3 bis 4 Tagen vor dem Törn beigebracht.

Aber um das Ganze voll ausschöpfen zu können braucht man schon ein wenig Erfahrung, über 18 m geht es an manchen der Tauchspots hinab.

Etwa die Hälfte der Chartergäste einer Saison nutzen die Option, die meisten davon Gelegenheitstaucher.

„Hardcore-Taucher“ sind weniger unsere Gäste, da diese den Anspruch haben, drei oder mehr Tauchgänge pro Tag zu absolvieren. Das passt nicht in unser Programm“, stellt der Schweizer fest. Und: Sicherheit wird großgeschrieben!

“Von unserer Seite ist immer ein Tauchguide an Bord, welcher mit dem Gebiet vertraut ist und eine höhere Tauchausbildung absolviert hat. Dies ist notwendig, damit wir die Sicherheit der Tauchgäste garantieren können – was für uns vor allem in den anspruchsvolleren Gebieten, wie den kanarischen Inseln, sehr wichtig ist.“

Egal ob über oder unter Wasser, die Leidenschaft für das Element, dass Segler sowieso schon schätzen, lässt sich bestimmt noch einmal vertiefen. Und wenn nicht, dann um neue Aspekte ergänzen. Ob das nötig ist findet man am besten für sich selbst heraus, die Möglichkeiten sind auf jeden Fall gegeben. Und ob in Griechenland, auf den Kanaren oder in der Karibik, ob zwischen Korallen oder hoch über den Wellen mit der Kraft des Windes: Respekt und Verbundenheit mit dem Meer und den Elementen vermitteln Segeln, Tauchen und Kiten. Ganz bestimmt.

Mehr über Sail &Dive: https://www.tamiro-catamaran.com/ Mehr über Sail &Kite auf https://www.staysaltyyachting.com/

W E T A K E

C A R E O F

E V E R Y T H I N G !

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(KÜNSTLERISCH) GESTALTEN

Eigentlich kann man sich so etwas kaum vorstellen: Auf kreative Weise einen originellen Weg zur Pflege des Meeresbodens und der maritimen Ökosysteme in der Karibik gefunden zu haben konnte bisher wohl noch niemand von sich behaupten. Bisher…denn wir dürfen Ihnen auf den folgenden Seiten „Beyond the reef“ vorstellen.

Kurz gesagt: Beyond The Reef arbeitet daran, ein vielfältiges Riff-Ökosystem zu schaffen, in dem Meeresarten leben und gedeihen können, deren Meeresboden sonst verödet und beschädigt wäre. Alle ihre Projekte sind darauf ausgerichtet, gleichzeitig die Bildung eines lokalen Gemeinschaftsgefühls und den Stolz auf den umgebenden Unterwasserlebensraum zu fördern.

Ihre Grundwerte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

• AUFBAU zur Verbesserung des Lebens im Ozean

• RECYCLEN zur Reduzierung von MÜLL

• KUNST um TOURISMUS zu schaffen

• EINBINDUNG ALLER um Gemeinschaftsgefühl zu schaffen und zu stärken

Recyceln von kleinen Gegenständen in Verbindung mit Beton sowie von größeren Gegenständen wie ausgedienten Booten und weiteren Materialien, die sonst als Abfall auf der Deponie landen würden - wie einzigartig!

Der letztgenannte Punkt ist besonders interessant, da er Schnorchler und Taucher im Blick hat und sicherstellt, dass das, was sie unter Wasser erleben werden, tatsächlich schön anzusehen ist und ein positives Bewusstsein schafft (und als Nebeneffekt einen verantwortungsvollen Tourismus). Die Einbeziehung einheimischer Kinder in das Design und die Gestaltung der Korallenstrukturen und Boote trägt dazu bei, künftigen Generationen die Notwendigkeit des Schutzes der Ozeane vor Ort und darüber hinaus zu vermitteln.

Die Gründer von Beyond the Reef sind eine einzigartige Gruppe, denen das Meer am Herzen liegt. Um zu verstehen, wie die Organisation funktioniert, haben wir uns mit Kendyl Berna, einer der Gründerinnen von Beyond the Reef, getroffen.

INTERVIEW MIT KENDYL BERNA, GRÜNDERIN VON BEYOND THE REEF

Erzählen Sie uns ein wenig über sich selbst, was hat Sie dazu gebracht, Beyond the Reef zu gründen?

Ich lernte Chris Juredin kennen, als ich an einer TV-Dokumentation in der Karibik arbeitete. Kurz darauf ereigneten sich die Wirbelstürme Irma und Maria, die die Insel und ihre Riffe völlig zerstörten. Chris war schon seit vielen Jahren in der Meeresforschung und im Naturschutz auf den BVI tätig, u. a. beim Versenken der „Kodiak Queen“, aber nachdem er die Verwüstungen durch die Hurrikane und die Zahl der zerstörten Schiffe gesehen hatte, schlug er vor, künstliche Riffe in einem viel größeren Maßstab zu schaffen. Also haben wir unsere Fähigkeiten zusammengebracht und auch die Hilfe von Laura Arton, einer Ozeanografin und Tauchlehrerin auf den BVI, in Anspruch genommen, die uns bei vielen unserer alltäglichen Aufgaben unterstützt.

Wo sind Sie tätig mit Ihrer Organisation?

Wir sind derzeit in den Gewässern der Britischen Jungferninseln tätig, expandieren aber, um auch in den USA eine gemeinnützige Organisation zu haben.

Beyond the Reef setzt sich für die Beseitigung von aufgegebenen Fischereigeräten in den Gewässern der BVI ein... wie funktioniert das praktisch und was haben Sie bisher erreicht?

“Geisterfischerei” bezieht sich auf stillgelegte, aufgegebene oder verlorene Fanggeräte in der Meeresumwelt, die noch Jahre später Fische und Tiere fangen, nachdem sie ursprünglich zum Einsatz kamen. Diese verlassenen Geräte wie Netze, Fallen und Reusen ziehen nicht nur Fische an,verfangen, verstricken und töten möglicherweise Meereslebewesen, sondern ersticken oft auch empfindliche Meeresumgebungen, wie etwa Korallenriffe.

“Diese verlassenen Geräte wie Netze, Fallen und Reusen ziehen nicht nur Fische an, verfangen, verstricken und töten möglicherweise Meereslebewesen, sondern ersticken oft auch empfindliche Meeresumgebungen,wie etwa Korallenriffe.“

Auf den BVI stellen Geistertöpfe die größte Gefahr für Fisch-, Hummerund Muschelarten dar, während Seile und Netze eine größere Gefahr für Schildkröten, Haie, Delfine, Wale und sogar Seevögel, die sich darin verheddern und sie sogar verschlucken können, sind. Allein in den letzten Monaten wurde Beyond The Reef gerufen, um sowohl einen Wal als auch zwei Schildkröten aus Fischereiseilen zu befreien, die sich tief um ihre Flossen und Brustflossen gewickelt hatten.

Jede Woche schicken wir ein Team von Tauchern zu den schwer zugänglichen Außeninseln der BVI, auf denen sich der meiste Müll und die meisten Fanggeräte befinden. Sie wandern über die Küsten der Inseln und suchen in den Untiefen nach Seilen, Netzen und Reusen, die sie dann entfernen. Meistens sammelt sich der Müll auf der Luvseite der Insel an, aber aus Sicherheitsgründen müssen sie die Boote auf der Leeseite ankern, so dass sie viel Müll über einen Hügel transportieren müssen! Keine leichte Aufgabe.

“Einige

Freunde, die dieses Schiff zu ihrem Zuhause gemacht haben”

Sie engagieren sich aktiv für den Schutz der Korallenriffe. Können Sie uns ein wenig darüber erzählen, worum es bei Ihrem Projekt geht?

Wir sind an mehreren Arten der Wiederherstellung von Korallenriffen beteiligt. Am bemerkenswertesten und interessantesten sind unsere künstlichen Riffe wie die “Willy T” und die “Sharkplaneos”. Nach den Wirbelstürmen haben wir das alte Willy T, das über ein Jahr lang an die Küste geschwemmt worden war, in ein riesiges Piratenschiff verwandelt. Dazu mussten wir das Schiff schwimmen lassen, neu flicken und dann intensiv mit Kunst und Skulpturen ausstatten, bevor wir es wieder versenkten. Das Schiff liegt nun seit zwei Jahren in 60 Fuß Tiefe auf dem Meeresgrund, wo es einst einen beschädigten Teil des Meeresbodens darstellte, und es gedeiht nun prächtig. Es ist wirklich unglaublich zu sehen, wie das Schiff gewachsen ist und wie viel Leben es jetzt beherbergt.

Die “Sharkplaneos” waren ebenfalls beschädigte Flugzeuge, die unserer Meinung nach ein wenig wie Haie aussahen! Also haben wir

drei Flugzeuge in verschiedene Haiarten aus der Umgebung der BVI umgewandelt. Wir hofften auch, dass dies die Aufmerksamkeit auf den Schutz der Haie auf den BVI lenken würde.

Wir bitten jeden Taucher an einem dieser “Art Reef”-Standorte (einschließlich der Kodiak Queen) um eine Spende von 5 Dollar als Eintrittsgebühr, die dann direkt an lokale Kinderschwimmprogramme gespendet wird, da viele Kinder auf den BVI nicht schwimmen können. Wir sind auch an der Behandlung der Stony Coral Tissue Loss Disease beteiligt, einer relativ neuen Krankheit, die Steinkorallen auf den Jungferninseln und in Florida plagt. Man weiß noch nicht genau, wie sie sich ausbreitet, aber man weiß, dass die Anwendung einer antibiotischen Paste die Ausbreitung verlangsamen kann. Zusammen mit der Regierung, Freiwilligen und anderen lokalen gemeinnützigen Organisationen versuchen wir also, die Ausbreitung zu stoppen.

“Verzeihung, Sir, ich glaube, da wächst etwas auf Ihrem Gesicht... 5 Monate unter dem Meer haben dazu geführt, dass aus seinen Körperöffnungen ein Schwamm gewachsen ist, und wir könnten nicht glücklicher sein.”

Auf welches Projekt sind Sie am meisten stolz?

Kendyl liebt die künstlichen Riffe und die Art und Weise, wie sie Kunst,

Naturschutz, Interaktivität und Spenden für Kinderschwimmprogramme zusammenbringen. Chris setzt sich leidenschaftlich für die Reinigung unserer Ozeane und die Beseitigung von Geisternetzen, Fallen und Reusen ein und ist stolz darauf, wie viel sein Team in diesem Jahr erreicht hat. Lauras Leidenschaft sind die Korallen und der Versuch, unsere lokalen Riffe zu retten und gleichzeitig mehr über sie zu erfahren, daher würde sie sagen, die Behandlung der Stony Coral Tissue Loss Disease.

Und wir alle finden die Initiative zur Markierung von Haien spannend, denn Haie sind immer das Engagement wert und zu wenig erforscht, besonders auf den BVI.

Kurz gesagt, was kann ein Segler, der die Karibik besucht, praktisch tun, um die Bemühungen von Organisationen wie der Ihren zu unterstützen?

Jeder, der die BVI besucht, ist herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen! Wir haben mit unserem Schwimmspendenprogramm einen kleinen Rückschlag erlitten, da der Tourismus aufgrund von Covid zurückgegangen ist, aber wir würden uns freuen, wenn mehr Menschen an unseren Tauchplätzen die Botschaft verbreiten würden. Wenn sie weiterhin so erfolgreich sind, werden wir noch mehr tun! Wir ermutigen auch jeden Segler, seinen

Müll aufzusammeln, wenn er kann. Es könnte ein Tier retten. Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht an einem Korallenriff ankern!

Wie sieht es mit der Zukunft aus? Können wir zuversichtlich sein, dass wir im Laufe der Zeit wieder in saubereren Meeren schwimmen, ja immer mehr Meeresarten sehen werden?

Der Ozean ist unglaublich widerstandsfähig. Wenn man ihn auch nur ein paar Monate lang in Ruhe lässt, kann er sich wieder erholen. Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, an dem wir ihn entweder weiter ausbeuten oder ihm eine Pause gönnen können. Das Beste, was jeder einzelne von uns für den Ozean tun kann, ist, weniger kommerziell gefangenen Fisch zu essen. Fast der gesamte Müll, der in unseren Gewässern landet, stammt von dort. Die Menge an Beifang, die bei vielen kommerziellen Massenfischereipraktiken anfällt, ist verblüffend.

Ich würde daher sagen, dass jeder Einzelne von uns sich darüber informieren sollte, woher unsere Meeresfrüchte stammen, und dass wir unsere örtlichen Restaurants und Lebensmittelgeschäfte auffordern sollten, diese Informationen bereitzustellen. Es gibt mehrere Websites, die Sie schnell auf Ihrem Handy aufrufen können und die Ihnen viele Informationen darüber liefern, welchen Fisch Sie am besten kaufen sollten, je nachdem, wo Sie auf der Welt leben!

Mehr über die großartige Arbeit von Kendyl und ihrem Team und darüber, wie Sie helfen können, erfahren Sie auf der Website von Beyond the Reef oder folgen Sie ihnen auf Instagram @1Beyondthereef (wo großartige Videos warten!)

Auf einen Blick BVI-Kunst-Riff

“Dieses Projekt betritt Neuland hier auf den BVI... In meiner langjährigen Tätigkeit in diesem Bereich ist dies das erste Mal, dass eine geplante Schiffsversenkung einen so detaillierten Planungsprozess durchlaufen hat... Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies ein erfolgreiches Unterfangen sein wird, das Maßstäbe setzt und als Leitfaden für alle künftigen künstlichen Riffprojekte auf den BVI dienen wird.”

— Clive Petrovic, ARK, Meeresbiologe und Umweltberater

Eine Unterwasserkunstgalerie inmitten des wunderschönen blauen Wassers von Virgin Gorda.

Ein historisches Schiff aus dem Zweiten Weltkrieg, das in ein künstliches Riff und eine Projektionsfläche für Kunst umgewandelt wurde.

Ein Kriegsschiff aus dem Zweiten Weltkrieg könnte ein globales Netzwerk von Forschern, Philanthropen und Künstlern mobilisieren... um die Probleme im Meer spielerisch zu lösen?

ES IST EIN KNACKIGES GESCHÄFT

Anstelle der vulkanischen Hügel von Tortola ist Anegada die einzige Koralleninsel der BVIs, die mit niedrigen Loblolly-Bäumen, Terpentinbäumen, Seetrauben und wilden Orchideen bewachsen ist.

Durch eine glückliche Verkettung von Ereignissen war Anegada 2017 nicht betroffen, als der Hurrikan Irma andere Inseln der BVIVulkankette traf. Alles, was Anegada zu etwas Besonderem macht, ist seither erhalten geblieben. Das gilt auch für die zahlreichen exquisiten Hummerrestaurants.

Während viele der Restaurants Meeresfrüchte anbieten, darunter auch die saftigen karibischen Langusten, ist Anegada die Insel, auf der Hummer am beliebtesten ist. Die hiesigen Hummerfischer beziehen die Hummer aus Gebieten rund um die Insel. Wir haben eine spezielle Liste mit einigen der beliebtesten Restaurants auf Anegada zusammengestellt, in denen man die Spezialität genießen kann:

Am Setting Point, Anegada, gelegen. Direkt westlich vom öffentlichen Fähranleger. Im Potter’s by the Sea können Sie Ihre Zehen in den Sand stecken, während Sie am Strand unter dem Sternenhimmel speisen.

Alle Speisen werden täglich frisch zubereitet. Sie können zusehen, wie Ihr Hummer frisch aus dem Meer gezogen und auf offenen HolzkohleB.B.Q.-Grills gegart wird. Die meisten Hauptgerichte werden auf offenen Grills mit speziellem Holz aus dem Inselinneren zubereitet, das einen ganz besonderen Geschmack verleiht.

Potter’s by the Sea http://pottersanegada.com/

Das ideale romantisches Hotel auf Anegada zu finden muss nicht schwierig sein. Außerdem bekommen Sie ein ganz besonderes Hummeressen. Sie können mit Ihrem Katamaran oder Segelboot anreisen und nach dem Anlegen mit dem Beiboot an die Küste fahren. Manch Reisende, die dort waren behaupten, dass der Hummer nirgendwo sonst so gut geschmeckt hat. Auf dem Deck kann man meistens zwei Männer

Anegada Riff Hotel

beobachten, die fangfrischen Hummer putzen und ihn auf großen fassähnlichen Grills den Hummer zubereiten. Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.

https://www.anegadareef.com/

Die Hummerfalle – Lobster Trap

Das Lobster Trap ist ein bezaubernd schönes Restaurant, das direkt am Wasser in Anegada liegt. Der Hauptspeisebereich befindet sich über dem Wasser und bietet den Gästen einen uneingeschränkten Blick auf atemberaubende Sonnenuntergänge und ein Essen bei Mondschein. Ein schöner Steg mit einem handgemalten Schild mit der Aufschrift ‘Lobster Trap’ ragt in den Hafen hinaus. Die Spezialität des Hauses sind BIG DADDY Hummer. Für 50 $ erhalten Sie ein Drei-Gänge-Menü mit grünem Salat, Brot, Hummer und Dessert.

https://www.facebook.com/thelobstertrapbvi/

Wonky Dog

Die Bar und das Restaurant Wonky Dog liegen direkt am Wasser am Benders Point neben dem Anlegeplatz. Probieren Sie unbedingt das Hummerspezial, die Pina Coladas und den Blick auf den Ankerplatz und den Sonnenuntergang. Im Grunde ein Muss!

http://www.thewonkydog.com/

Dieser Inhalt wurde in Zusammenarbeit mit dem British Virgin Islands Tourism Board erstellt Telefon: + 49 (0) 211 86 84 25 89 Reservierungsservice: + 49 (0) 211 86 84 25 99

Möchten Sie sich zu Hause einstimmen, vielleicht während Sie an Ihren nächsten Segeltörn auf den Britischen Jungferninseln denken? Wir haben den Experten gefragt, hier ist das Lawrence-Rezept aus dem Anegada Reef Hotel.

Zutaten

Frischer Hummer Knoblauchzehen

Butter

Zubereitung

Halbieren Sie Ihren frischen Hummer und entfernen Sie das Innere, das nicht essbar ist.

Wickeln Sie die Schalen in Folie ein, so dass der Fleischteil nicht bedeckt ist. Bereiten Sie nun Ihren Grill mit Ihrem Lieblingsholz vor. Je heißer, desto besser. Entfernen Sie mit einem Papiertuch das überschüssige Wasser von der Fleischseite des Hummers. Legen Sie nun den Hummer mit der Folie nach unten auf den Grill.

Decken Sie den Grill sofort ab und lassen Sie ihn 15 Minuten lang auf dem heißen Feuer garen.

Mit einem Papiertuch überschüssiges Wasser und Flüssigkeit von den Hummern entfernen. Die Hummer mit zerlassener Butter begießen (auf Wunsch Knoblauch hinzufügen). Weitere 15 Minuten kochen oder bis sich das Fleisch von der Schale löst. Nun vom Grill nehmen, die Folie entfernen und den Hummer nach Belieben anrichten.

Nochmals mit Butterschmalz beträufeln und nach Belieben garnieren.

VON PIRATEN, PALMEN UND GROSSEN PLÄNEN:

KARIBIK FÜR EINSTEIGER

Als Christoph Kolumbus 1492 das erste Mal den Fuß auf den Boden dessen setzte, was er für Indien hielt, und damit das erste Mal die „Neue Welt“ betrat(auf den heutigen Bahamas), war er sich wahrscheinlich gar nicht der Tatsache bewusst, was für ein Paradies er entdeckt hatte. Und selbst wenn, bis zu dem Ort, der für so viele Segler heute die Definition eines Urlaubsparadieses darstellt, war es sicher noch ein weiter Weg. Denn in den Jahrhunderten nach diesem historischen Ereignis war die Karibik ein Platz für Abenteurer und Kriminelle, Sklavenhändler und Plantagenbesitzer, Schauplatz blutiger Konflikte, Quelle unermesslicher Reichtümer und ein Ort, an dem die starren Klassenstrukturen des alten Europas manchmal unscharf wurden. Ein Ort, an dem Piraten, Freibeuter und Siedler Reichtum oder Freiheit, Glück oder auch nur einen Neuanfang suchten. Und an dem die Mächte, die damals den Lauf der Welt bestimmten, ihre Konflikte austrugen. Erst die Spanier, dann die Franzosen, Briten und Holländer. Sie alle prägten das Erbe der Inselwelt, die nichts von ihrer Faszination über die Jahrhunderte eingebüßt hat.

Und wer sich heute mit dem Schnorchel unter Wasser begibt oder hinabtaucht, der findet oft die Zeugnisse derer, die auf dem Weg dahin gescheitert sind. Dort, wo heute Taucher die Faszination Unterwasserwelt in der Karibik genießen, sind die Wracks der stolzen Schiffe touristische Attraktionen, die zeigen, wie erbarmungslos der Wettbewerb zwischen den Nationen war.

Wo früher Gold, Tabak, Zuckerohr, Rum und Menschen gehandelt wurden, eröffnet sich heute dem, der Entspannung und Urlaubsfreude sucht, der unter Segeln zu den unglaublichsten Plätzen gelangen will und der an weißen Traumstränden mit einem Painkiller in der Hand die ultimative Entspannung sucht, ein wahres Paradies.

So vielfältig wie die Mächte, die das Schicksal der Region prägten, sind die Einflüsse der auf der jeweiligen Insel ansässigen Kolonialmacht. Ob Spanisch, Französisch oder Englisch geprägt, die Freundlichkeit ihrer Bewohner, die Gastfreundschaft und der entspannte Rhythmus ziehen sich wie ein roter Faden durch die Inselwelt vor der Küste des amerikanischen Kontinents. Ob in der exzellenten Küche oder den Amts -und Kreolsprachen, überall ändern sich die Details und Nuancen, der Klang und Geschmack, die Mentalität entsprechend dem kolonialen Erbe. Und gerade das macht die Faszination dieser Region aus.

Über jedes der Reviere dort ließe sich sicherlich ein eigener Artikel schreiben, so viele Geschichten und Legenden ranken sich um die versteckten Buchen, allgegenwärtigen Korallenriffe und andere Orte zur See und an Land. Der folgende Artikel soll einen kurzen Ein- und Überblick über die Inseln geben, ein kleiner Blick auf Land und Leute, auf Nautisches und Seglerisches, auf Kulinarisches und Kultur und vor allem ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Eine kurze Reise durch die Gewässer, die der Schauplatz der Schatzinsel von Robert L. Stevenson sind, die Johnny Depp als Käpt’n James Sparrow im Film stellvertretend für alle literarischen Piratenfiguren unsicher gemacht hat (Teil 1-3 wurden tatsächlich dort gedreht) und die bis heute noch einen Hauch des Abenteuers versprühen, das viele von uns beim Segel suchen und finden. Also zünden Sie sich eine kubanische Zigarre an, schenken Sie sich ein Glas Rum ein und entdecken Sie mit uns gemeinsam die faszinierende Inselwelt.

SEGELN IN DER KARIBIK

Die Karibik besteht aus mehr als 5.000 Inseln, Riffen und Korallenriffen. Hier findet man alles und (fast)jede Herausforderung die man sich als Segler wünscht, und das in allen Schwierigkeitsstufen. Von der einfachen Navigation auf Sicht bis zum anspruchsvollen Blauwassersegeln – hier bleiben keine Wünsche offen. Ein großer Abenteuerspielplatz, auf dem man mit jeder Erfahrungsstufe einen Ort zum Wohlfühlen findet. Der karibische Bogen bietet Schutz vor den großen Atlantikwellen, und vor allem während der Hauptsaison zwischen November und April herrschen konstante Passatwinde, es gibt nur wenig Niederschlag und keine tropischen Stürme. Ideal, um dem Winter in Europa zu entfliehen. Wenn es hier grau und trüb wird, zeigt sich die Inselwelt in der Regel von ihrer besten Seite.

Oft findet man in der Karibik größere Flachwasserabschnitte rund um die Inseln, was diese zu einem idealen Katamaranrevier macht. Aber auch mit der Kielyacht kann man wunderbar die Reviere entdecken, die mit ihren zahllosen Traumbuchten perfekte Ankerplätze und tolle Sonnenuntergänge garantieren.

Aber auch hier gilt die Regel: die Einzelheiten und der Schwierigkeitsgrad variieren von Revier zu Revier. Ein Grund für uns, Ihnen die wichtigsten einmal vorzustellen:

British Virgin Islands

Die Inseln gelten als ideales Segelrevier für den Einstieg in die Karibik. Tropische Idylle die jedem Klischee entspricht. Bezaubernde Inseln, blaue See, Traumstrände, und trotz Hurrikan Irma, der 2017 seine immense zerstörerische Kraft entfaltete eine tolle Infrastruktur für Segler. Die über 60 Inseln des Archipels liegen nicht weit voneinander entfernt, kein ein – und ausklarieren, und das Revier bietet Schutz vor den großen Atlantikwellen. Die Inseln sind auch nach den Zerstörungen wieder auf

Von Piraten, Palmen und großen Plänen: Karibik für Einsteiger

dem besten Weg zum Spitzenplatz im karibischen Yachtzirkus.

Manch einer mag sich an mediterrane Gegebenheiten erinnert fühlen: kurze Wege, Marinas und Häfen sowie Bojenfelder zum fest machen. Wenn man sie braucht, findet man immer eine eine Beachbar oder ein Restaurant am Strand. Diese für karibische Verhältnisse einzigartigen Verhältnisses bringen eine Menge Popularität. Die Folge: die Preise und die Anzahl an Charteryachten sind relativ hoch. Da kann so ein Bojenfeld auch am Nachmittag schon mal voll sein.

Bahamas

Über 700 Inseln,davon nur 30 bewohnt, und gut abgeschirmt vom Atlantik und seinen Wellen: das sind die Bahamas. Die Entfernungen sind hier kurz Palmeninseln locken mit weißen feinen Sandstränden und jede Menge Unterhaltung in Form von Beachbars, Resorts und Yachthäfen. Das gilt vor allem für die sogenannten Abacos, die Exumas, das südlich gelegene Revier, ist dagegen deutlich abgeschiedener.

Beide Reviere liegen etwa 200 Seemeilen voneinander entfernt, und wer beide erleben möchte muss etwas Zeit mitbringen, um beide mitnehmen zu können. Innerhalb des jeweiligen Reviers sind die Distanzen zwischen den Zielen kurz, wobei sie beliebig erweitert werden können. Die langgezogenen Inselketten bieten ausreichend Schutz vor offenen Atlantikwellen. Türkis schimmern die flachen Meeresabschnitte zwischen den Inseln, ein ideales Katamaranrevier. Mit einer einrümpfigen Kielyacht sieht es da etwas anders aus, hier muss man auf jeden Fall stets ein Auge auf den Tiefenmesser haben.

Leeward Islands

Weiter oben haben wir die Vielfalt der Karibikangesprochen, und

nirgendwo ist diese so gut dokumentiert wie auf den Leeward Islands.

Saint Martin, Sint Maarten, St. Barthélmy, Anguilla, St. Kitts und Nevis, Antigua und Barbuda, Guadeloupe, Montserrat erstrecken sich über gut 200 Seemeilen: ehemalige englische, holländische und französische Kolonien ballen sich in einem übersichtlichen Bereich. Und wer seglerisch hohe Ansprüche stellt, der kann sich auf spannende Passagen auf dem offenen Atlantik freuen.

Natürlich wird man nicht alle Inseln schaffen können. Recht viel für einen Törn. Oft bietet es sich an zwei benachbarte Inseln auf die Liste der Ziele zu setzen. Zum Beispiel Antigua und Guadeloupe.

St. Martin, die Insel mit französischer und niederländischer Seite, ist das Epizentrum des Segeltourismus der Leeward Islands. Hier findet man die Charterbasen und die Infrastruktur. Erreichbar ist St. Martin via Direktflug aus einigen europäischen Ländern, z.B. von Paris aus oder Amsterdam. Als Alternativen für den Törnstart bieten sich z.B. Guadeloupe oder Antigua an.

Windward Islands

Klassische Karibikziele sind die auch die Windward islands: Martinique, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen sowie Grenada. Langezogen streckt sich diese Inselkette im Süden des Karibikbogens, Segelt man zwischen den großen Inseln hin und her ist man gerne auch mal 5 bis 6 Stunden unterwegs. Auf über 150 Seemeilen verteilt wartet Karibik pur. Und die Atlantikwellen sind auch durchaus mal direkt zu spüren. Auf der Westseite ist es deutlich ruhiger: Entfernungen sind, wie auch zwischen den vielen kleinen Inseln der Grenadinen, deutlich kürzer.

Martinique bietet sich zum Starten an, Endpunkt eines zweiwöchigen Törns können z.B. die Grenadinen werden mit ihrem Bilderbuchkaribikcharme. Ist das Zeitbudget nicht so hoch kann man auch ab St. Lucia in See stechen.

Kuba

“La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo”, das Leben ist kurz, aber die Mühe eines Lächelns dauert nur eine Sekunde. So lautet ein kubanisches Sprichwort. Und wenn man mit Rückehrern vom Segeln auf Kuba spricht, dann sieht man oft ein solches Lächeln.

Begeisterung bleibt haften - und meist sind es nicht nur die Segelerlebnisse, die diese in schönen Erinnerungen schwelgen lassen. Beliebt machen die größte der karibischen Inseln die zahlreichen vorgelagerten Inseln, die Cayos. Über 1000 sollen es sein. Infrastruktur findet man beim Segeln auf Kuba kaum, dafür locken Naturparks und unberührte Natur vor traumhafter Karibikkulisse.

Wer Kuba besucht, der kommt meist an Havanna nicht vorbei. Die Hauptstadt Kubas, geprägt von der spanischen Kolonialarchitektur des 16. Jahrhunderts, ist die Karibikmetropole schlechthin mit ihren rund 2 Millionen Einwohnern. Eine Stadt der Gegensätze, die auf jeden Fall einen Aufenthalt wert ist.

FÜR JEDEN DAS RICHTIGE

Zieht man ein Fazit, dann stellt sich schnell heraus: die Karibik hat tatsächlich Buffetcharakter. Während Einsteiger und Hafenhüpfer zum Beispiel in den BVIs auf eine hervorragende Infrastruktur treffen kommen Entdecker beispielsweise in Kuba voll auf ihre Kosten. Und wer die seglerische Herausforderung sucht, der entscheidet sich für ein Revier mit langen Atlantikpassagen zwischen den Inseln. Und wem das über Wasser unterwegs sein noch nicht reicht, dem sei ein Revier besonders ans Herz gelegt: das zweitgrößte Riff der Welt findet man auch in der Karibik: das Belizé Barrier Reef ist ein Paradies fürTaucher, die auch unter Wasser unterwegs sein wollen.

Neugierig geworden? Unsere Experten stehen Ihnen gerne für alle Fragen zur Verfügung unter master-yachting.de oder am Telefon unter +49 (0)931465 99 999)

WINDVERHÄLTNISSE

TIDENHUB

SCHWIERIGKEITSGRAD

Die BVIs sind ein gutes Karibikeinsteigerrevier mit kurzen Distanzen und ruhiger See. Je weiter südlich desto größer die zurückgelegten Strecken – und der Wind kann zunehmen.

REISEZEIT

Dezember bis Mai.

BOOTSFÜHRERSCHEIN / FUNKZEUGNIS

Führerschein von Insel zu Insel unterschiedlich, ein Funkzeugnis ist in der Regel nicht notwendig.

LIEGEPLATZ / ÜBERNACHTUNG

Es wird viel geankert – die Inselwelt mit ihren Buchten lädt förmlich dazu ein. Auch Bojenfelder sind oft zu finden, Marinas sind nicht ganz so häufig.

HÄFEN / INFRASTRUKTUR / PROVIANT

Proviant sollte man auf jeden Fall zu Beginn seines Törns bunkern, nicht überall findet man auf die Schnelle ein Geschäft. Wasser und Bargeld wenn möglich ebenfalls.

PREISGEFÜGE

Bier: um 3 Euro, Cappuccino: 3 Euro, Einheimische Gerichte: ab 11 Euro kann von Insel zu Insel anders ausfallen.

ANREISE

Unterschiedlich: entweder über die USA oder direkt aus Deutschland und ganz Europa.

VERSTÄNDIGUNG

Hängt von der jeweiligen Insel ab: auf den BVIs am besten Englisch, auf Martinique z. B. Französisch, in Puerto Rico Spanisch.

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an – auch wenn diese nicht im Katalog ausgewiesen sind. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de

BEREIT?

Lust auf Segeln in der Karibik? Hier finden Sie Ihr ideales Boot

Roseau
MARTINIQUE
GRENADA
ANTIGUA
ST. VINCENT
TORTOLA
ST. LUCIA
GUADELOUPE
UNION ISLAND

Kornat, Strižnja

N43°49´11´´, E15°17´06´´ Tel.: +385 91 754 9420

Die Bucht Strižnja hat Kultstatus und dazu beigetragen hat der legendäre Konflikt zwischen den beiden Konobas Darko und Quattro. Wiewohl nur einen Steinwurf voneinander entfernt lebend, wechselten deren Besitzer aufgrund politscher Meinungsverschiedenheiten jahrzehntelang kein Wort. Erst die Kinder der Wirtsleute, die nach der Jahrtausendwende zunehmend die Lokale übernahmen, brachen das Eis, die Konoba Darko ist aber seit 2019 nicht mehr regulär in Betrieb. Grund dafür ist wieder ein Konflikt, diesmal allerdings ein innerfamiliärer…

Was bleibt ist die urige Konoba Quattro des leutseligen, gut Deutsch sprechenden Jere Skračić. Der als Kraftplatz geltende Flecken ist herrlich und entsprechend beliebt, ein Liegeplatz an den drei Piers daher schwer zu ergattern – eine Reservierung macht absolut Sinn.

Die Küche ist das Reich von Mutter Marija, die nicht nur Fisch und Scampi, sondern auch gefüllte Paprika und geschmorten Sauerbraten zuzubereiten weiß – für die letzteren Gerichte nehmen Yachties gerne einen weiten Weg in Kauf. Bleibt nur zu hoffen, dass der Kurnatare Jere sein melancholisches Gedankenspiel, die Konoba irgendwann zu vermieten, nicht wahr macht –er passt einfach zu gut in sein Lokal.

Kornat, Koromačna N43°44´39´´, E15°26´25´´

Tel.: +385 91 611 3263

Der Gastronomie-Profi Zbyněk Dolejš verliebte sich auf Anhieb in diese kaum bekannte Siedlung auf Kornat und schloss als neuer Patron der Konoba einen Pachtvertrag bis 2028 ab. Mit Antonijo Kursan engagierte er eine Spitzenkraft als Restaurantchef, dieser berät seine Gäste im Stil eines Butlers nicht nur bei der Auswahl der Speisen und Weine (vorzüglich das neue Label „Testament“ aus dem nahen Šibenik!), sondern ist auch beim An- und Ablegen behilflich. Ein Team junger, lokaler Fischer versorgt die Konoba mehrmals pro Woche mit dem Besten, das die umliegenden Fischgründe hergeben; während unseres letzten Aufenthalts landete sogar ein Barrakuda in ihren Netzen.

Konoba Santor

Lastovo, Zaklopatica

N42°46´23´´, E16°52´39´´

Tel.: +385 (0)95 380 3363

Das Santor zählt seit 2009 zur erlauchten Runde der Gourmettempel von Zaklopatica. Barbara Škratulja und ihr Bruder Frane, der Harpunenfischer, sorgen dafür, dass Zahnbrassen, Zackenbarsche und Langusten ebenso auf der Karte zu finden sind wie Kalbs-, Lamm- und Rindfleisch. Das Lamm unter der Peka-Glocke ist ein besonderes Geschmackserlebnis, muss aber zeitgerecht vorbestellt werden. Olivenöl, Plavac (Rotwein) und Rukatac (Weißwein) werden im Inselinneren selbst hergestellt. Das Gerücht, dass im Santor das Gedeck extra verrechnet wird, ist übrigens haltlos; das Santor rangiert vielmehr auf dem selben Preisniveau wie die Konkurrenz, ist aber mit seinen vier Muringplätzen und einer Festmachboje das Schmuckkästchen der Bucht. Es gibt eine lauschige Terrasse mit gemütlichen Holzsitzbänken, der Gastraum stellt an unwirtlicheren Tagen eine heimelige Alternative dar, bietet aber nur einer überschaubaren Anzahl an Gästen Platz.

Konoba Koromačna

Vis, Hafen Komiža

N43°02´40´´, E16°05´10´´

Tel.: +385 99 670 7755

Komiža ist ein pulsierender Fischerhafen an der Westküste von Vis. Es gibt zahlreiche Lokale, die in der Hochsaison allerdings an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, und darunter leidet in manchen Fällen die Qualität. Eine Bank ist hingegen der Besuch der Konoba Jastožera im nördlichen Teil des Hafens. Um 1900 befand sich hier eine Zucht- und Lagerstätte für Langusten und Hummer, von der aus die Ware bis in die 1960er Jahre europaweit verkauft wurde. Direkt über dem ehemaligen Langustenverlies befindet sich das Lokal. Es wurde 2015 generalsaniert und diente in dem Hollywood-Film Mamma Mia! Here We Go Again als „griechische“ Taverne. Man sitzt auf einer überdachten Mole, unter der man mit dem Dinghi anlanden kann; die begehrten Krustentiere dämmern einstweilen in traditionellen Holzkäfigen ihrem Schicksal entgegen. Nicht billig, aber eine Location, die ihresgleichen sucht. Achtung: In der Hochsaison gibt es oft längere Wartezeiten.

Zum Bild Jastozera_2: Bitte vermerken, daß das Jastožera das ganz linke Lokal im Steinhaus mit Rundbogen ist.

Pelješac, Hodilje

N42°51′32″, E 17°41′21″

+385 95 393 4185

Warum nicht einmal ins Austern-Paradies, dem Mali Ston Kanal?

Die neue 2.300 Meter lange Pelješki-Brücke hinter uns gelassen fahren wir zwanzig landschaftlich reizvolle Kilometer den immer schmäler und seichter werdenden Kanal mit seinen unzähligen Muschelfarmen bis zur Ortschaft Hodilje entlang. Die Mole bietet Booten beidseitig Platz zum Vertäuen. Der sehr gepflegte Familienbetrieb von Marko Ficović befindet sich nur wenige Schritte entfernt und wird sogar im Gault Millau lobend beschrieben.

Marko Mutter Kate und Bruder Antonio zaubern in der kleinen Küche und am Grill. Schwester Karla ist fürs Service verantwortlich und empfiehlt höchst bemerkenswerte Tagesspezialitäten zusätzlich zur Speisekarte. Auf das Essen kann badend am lokaleigenen Strand gewartet werden.

Konoba Dalmatino

Vis, Rukavac

N43°01’18’’, E16°12’47’’

Tel.: +385 99 513 4393

Das einstige kleine Fischerdorf mit Nähe zu einigen Traumstränden ist heute der drittgrößte Ort der Insel Vis. Rukavac bedeutet „Ärmel“, da der Ort über eine Halbinsel wie ein Ärmel ins Meer zu ragen scheint. Anlegen am Ortskai ist erlaubt, dieser ist jedoch nachts frei zu halten.

Die traditionelle Konoba Dalmatien stand in den letzten Jahren immer mehr in der Kritik und konnte die erstklassige Lage am felsigen Kap mit 5 Bojen direkt davor nicht mehr überzeugend nutzen. Ab nun ist ein junges, dynamisches Team am Ruder, welches dieser genialen Location den kulinarischen Feinschliff gibt. Wir waren von der Qualität der Speisen, dem Service und dem Preis-Leistung-Verhältnis begeistert, was sich unter Yachties sicher schnell herumsprechen wird. Vorsicht: In der Bucheinfahrt lässt der Wirt des Lokals in der Westbucht einlaufende Boote abfangen und zu sich umleiten. Die Konoba Dalmatino ist in der Ostbucht und eine Boje sollte besser vorab reserviert werden.

Konoba Ficović

Hvar, Mrtinovik

N43°07´04´´, E17°06´01´´ +385 91 792 8529

Ein herrliches Kontrastprogramm zum pulsierenden Westteil Hvars bietet die »Konoba Gambo«, gut versteckt in der Bucht Mrtinovik an der östlichen Südküste Hvars. An den sieben Festmachbojen finden die seefahrenden Besucher eine Robinson-Idylle mit Kiesstrand, einem 150 Jahre alten Fischerhaus samt dazugehörigen Meerestierfänger vor - was will man mehr!

Der charismatische Fischer Ante angelt in dieser schönen Ecke schon seit 20 Jahren nach Gästen. Nach dem einen oder anderen süffigen Begrüßungsschnaps zaubert er mehrgängige, geschmacksintensive Schlemmermenüs um aktuell 350 Kuna pro Person. Die Gamberi aus dem unweiten Neretva-Fluss sind ein Genuß!

Ungebetene Gäste sind zweitweise lästige Wespen. Herumzufuchteln oder zu pusten bringt gar nichts. Bewaffnen Sie sich daher vorab mit ätherische Ölen von Minze, Zitronenmelisse und Lavendel, denn diese Gerüche können die gelb-schwarzen Hautflügler partout nicht leiden.

Lukas Taverne

Pelješac, Kobaš

N42°48′14″ E 17°44′38″ +385 99 201 4111

Die urige Taverne ist zweifellos eines der gemütlichsten Lokal Süddalmatiens. Viele der besuchenden Crews haben sich nach unvergesslichen Abenden an den Wänden der Gaststätte glückseligst verewigt.

1985 vom Fischer Luka Đuraš eröffnet übernimmt nun Sohn Nikša, gastronomisch top ausgebildet mit eigenen Ideen und großer Motivation diesen gastronomischen Glücksfall.

Mutter Katia ist in der Küche weiterhin unentberlicher Fixpunkt, während Luka sich dezent zurückhält um Generationskonflikte mit dem vor Energie sprühenden Junior-Chef zu vermeiden. Aber mit Witz und Charme ist Luka weiterhin die Zierde und guter Geist des Lokals, was man spätestens bei einem guten Glas Wein im persönlichen Gespräch herausfindet.

Viel wird hier selbst angebaut, der Rest von den lokalen Bauern und Fischern bezogen, die größtenteils Familienangehörige sind.

Restaurant Ante’s Place

Mljet, Sablunara

N42°42´02´, E17°44´19´´

Tel.: +385 99 591 0024

Die Bucht Sablunara mit ihren flach abfallenden Sandstränden ist einer der schönsten Flecken entlang der Adria, erleidet aber das Schicksal von so manchem Paradies und wird mehr und mehr touristisch erschlossen.

Kapitän Ivo Dabelić hat das Haus seines Vaters, die frühere Konoba Kod Ante, in großem Stil ausgebaut und einen echten Hingucker in der Bucht geschaffen. Die Anlage nennt sich Resort Boutique Pine Tree, besteht aus schicken Appartements, einem coolen Infinity-Pool sowie dem Restaurant Ante’s Place; für Letzteres ist Ivans bessere Hälfte, die ebenso charmante wie engagierte Ana Kralj verantwortlich. Zentrales Element der Küche ist ein „Josper“, nicht umsonst der Ferrari der Öfen genannt, in dem traditionelle und moderne Gerichte zubereitet werden und in einzigartiger Zartheit gelingen. Achtung: Unbedingt vorab eine Boje reservieren.

Konoba Moster

Šćedro, Manastir

N42°05´36´´, E16°42´25´´

Tel.: +385 98 923 6040

Auf Šćedro trifft die Redewendung von den sich langsamer drehenden Uhren definitv noch zu.

Der Buchten des Naturparks bieten gut geschützte Ankerplätze, was sich schon in der Antike herumgesprochen hatte.

Die Konoba Moster von Pavao Kordić in der kleinen Bucht Manastir, wo 9 offizielle Bojen zur Verfügung stehen - die aber auch beim Lokalbesuch kostenpflichtig sind, aber durch Pavao vorreservierbar.

Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert wurden im heute noch besichtigbaren Dominikaner-Kloster, alte und kranke Seeleute von den Mönchen gepflegt. Daher fühlt man sich als Freizeitkapitän dieser Bucht gleich besonders verbunden.

Die Kapelle des Klosters wird für Anlässe zweitweise genutz, so hat Pavao seine Liebste dort geheiratet - eine Renovierung scheitert vorerst an der Finanzierung.

Seine Konoba befindet sich in einer herrlich entschleunigten paradiesischen Umgebung, die man im Mittelmeer kaum noch findet. Was Pavao morgens fängt wird verarbeitet und in mehreren Gängen serviert - authentischer gehts nicht. Am Tage unseres Besuches ging ihm ein sensationeller Bernstein-Fisch ins Netz!

Ab 13. Dezember 2021 erscheint der neue Restaurant-Guide „Momentas - Gourmet-Sterne entlang der Adria“ vom Kroatien-Intimus Thomas Schedina.

35 außergewöhnliche Lokale werden besucht, aufwendig abgebildet und im Angesicht der aktuellen Krise beschrieben.

Bislang erschienen sind Bände über die Kornaten und den Šibenik-Archipel (2016), das legendäre Mljet, die grünste Insel im Mittelmeerraum (2017), die bis vor 30 Jahren für Touristen gesperrte Insel Vis und das Vulkandreieck mitten in der Adria (2018) und über die Insel Lastovo, das mittelalterliche Piratenversteck (2020).

Die gesamte Reihe ist auf www.konoba-guide.com erhältlich.

Thomas Schedina

DIE ZEITEN KARIBIK SIND RUM

GIN HÄLT AUCH EINZUG IN DER

Die Karibik ist seit Anbeginn der Zeit ein Synonym für Rum, denn jede Insel stellt ihren eigenen her. Doch wie es aussieht, hat die Karibik jetzt einen neuen Flirt. Während Rum sicherlich die Szene beherrscht, wenn es um karibische Getränke geht, probiert eine Gruppe einheimischer Brennereien neue Geschmacksrichtungen aus, und auf den verschiedenen Inseln entstehen mehrere Gin-Mikrobrennereien..

Die neu entdeckte Leidenschaft für die nach Wacholder duftende Spirituose spiegelt einen weltweiten Trend wider. Prognosen zufolge wird sich der Wert des weltweiten Gin-Marktes zwischen 2020 und 2028 verdoppeln, wobei Europa mit einem Anteil von mehr als 50 % am Gesamtmarkt für Gin im Jahr 2020 einer der größten Verbraucher ist.

Der klassische London Dry Gin hat die Gin-Welt seit jeher dominiert. Der karibische Gin ähnelt stark seinem älteren britischen Verwandten, aber nach Meinung der meisten, die ihn probiert haben, ist er weicher und subtiler. Ideal, wenn Sie einen leichteren, frischen Geschmack mit einem Hauch von tropischer Brise mögen.

Heute werfen wir einen genaueren Blick auf den einheimischen Gin von den Britischen Jungferninseln, BVI GIN, der die Spirituosenszene mit Sicherheit aufgerüttelt hat.

Die Brennerei entwickelte sich nicht aus dem allgemeinen Trend. Es war eher eine Gelegenheit, sich von Hurrikan Irma zu erholen. BVI GIN wurde von der Little Bay Distilling Company mit Sitz in der Nähe von Little Bay, Tortola auf den Britischen Jungferninseln, im September 2018 von Matthew Neal gegründet, der drei Jahre lang als Anwalt in Tortola gearbeitet hatte, als Hurrikan Irma im September 2017 zuschlug.

“Nach Irma gab es viele Nachrichten über die Verwüstung, die die BVIs traf”, sagt Matthew. “Wir wollten mehr positive Botschaften über das Gebiet verbreiten - Botschaften der Widerstandsfähigkeit, Botschaften, dass die BVI offen für Geschäfte sind. Wir hatten schon eine Weile an der Idee gearbeitet, aber es schien der perfekte Zeitpunkt zu sein, die Little Bay Distilling Company zu gründen.” Hinzu kam, dass sich Gin in Europa immer größerer Beliebtheit erfreute und fast der gesamte in der Karibik verkaufte Gin importiert wurde. Matthew sah eine Gelegenheit, die Gin-Produktion in einen historisch “wohltemperierten” Teil der Welt zu bringen.

BVI GIN wird unter Verwendung sorgfältig ausgewählter Botanicals nach der traditionellen “London Dry”-Methode in einer maßgeschneiderten Kupfersäule destilliert. Von jeder kleinen Charge werden nur 60 Flaschen hergestellt. Das Branding soll eine Hommage an das seglerische Erbe der Britischen Jungferninseln sein, mit einer handgezeichneten Karte der Britischen Jungferninseln, die auf der Rückseite jeder Flasche zu sehen ist.

“Eines unserer Ziele seit der Einführung von BVI GIN ist es, die Britischen Jungferninseln durch die Marke zu fördern. Wir glauben, dass es nur positiv sein kann, wenn unser Produkt international bekannt gemacht wird, um die BVI als Reiseziel bekannter zu machen.”

Mit Hartnäckigkeit und Überzeugung haben Matthew und sein Team gelernt, die logistischen Hindernisse zu überwinden, die mit der Gründung einer Brennerei auf einer kleinen Karibikinsel verbunden sind, einschließlich der Beschaffung von Ausrüstung, Grundzutaten, Flaschen und Etiketten sowie der Erwerb von Lizenzen und Gesundheitsinspektionen.

Die Suche nach dem richtigen Duft und Geschmack für den endgültigen Gin war ebenfalls Teil der Reise: Es galt, die richtige Balance zwischen den Zutaten des traditionellen London Dry Gin und der zusätzlichen karibischen Identität zu finden (was die Herstellung von Hunderten von Testchargen und eine Reihe von sehr willkommenen Verkostungen erforderte). Das Ergebnis ist ein traditioneller London Dry Gin mit herrlichen Aromen von Wacholder und Zitrusfrüchten aus Grapefruit und Zitrone, die durch blumige Noten aus der karibischen Hibiskusblüte ausgeglichen werden. Cassiarinde und Süßholzwurzel sind ebenfalls enthalten. Das Ergebnis ist ein leichter und erfrischender Gin, der perfekt mit Tonic oder Ting und einem Hauch von Grapefruit harmoniert. Es gibt auch einen BVI Pink Gin mit Himbeernote.

BVI GIN hat bereits Bronze bei der International Wine & Spirit Competition gewonnen und wurde von The Gin Guide als “Best in the Americas” ausgezeichnet. “Wir haben bisher sehr positive Reaktionen bekommen”, sagt Matthew. “Menschen, die normalerweise keinen Gin trinken, haben das Produkt genossen. Wir glauben, dass wir Gin auf den BVI bekannt machen, und wenn wir erst einmal in die Karibik exportieren, hoffen wir, dass wir ein neues Image der BVI im Bewusstsein der Region verankern.”

“Wir wollten mehr positive Botschaften über das Territorium verbreiten - Botschaften der Widerstandsfähigkeit, Botschaften, dass die BVI offen für Geschäfte sind. Wir hatten schon eine Weile an der Idee gearbeitet, aber es schien der perfekte Zeitpunkt zu sein, die Little Bay Distilling Company zu gründen.”

Die BVI bestehen aus mehr als 60 idyllischen Inseln, Inselchen und Cays und sind bekannt für ihre weißen feinen Strände, kristallklares Segelwasser, üppig grünen Hügel und warmherzigen, freundlichen Menschen - der perfekte Rahmen für diese Destillerie.

Wenn Sie mehr über BVI GIN erfahren möchten, besuchen Sie ihre Website bvigin.com oder folgen Sie ihnen auf Instagram unter @bvigin

Dieser Inhalt wurde in Zusammenarbeit mit dem British Virgin Islands Tourism Board erstellt

Telefon: + 49 (0) 211 86 84 25 89

Reservierungsservice: + 49 (0) 211 86 84 25 99

MASTER CLASS

Mensch über Bord, Anlegemanöver – wie segelt sich eigentlich ein Catamaran? Was muss ich beachten bei zwei Rümpfen? Wie verhalte ich mich, wenn schweres Wetter aufzieht?

Fragen, denen die meisten Segler früher oder später begegnen. Klar, mit viel Erfahrung weiss man was zu tun ist – oder nach guter Ausbildung! Auch wir bei Master Yachting merken das an stetiger Nachfrage: der Bedarf an Aus-und Fortbildung bei unseren Skippern wächst. Und das ist gut so – denn gelernt ist gelernt. Deswegen haben wir die Master Class entwickelt.

Master Class SKS Praxis Törn - mit Master Yachting zum SKS (Praxis)

Von der Pike auf segeln mit Master Yachting

Ausbildungstörns mit dem besonderen Ambientereizvoller

Destinationen im Mittelmeer, z.B auf Mallora oder Korfu – in angenehmer Atmosphäre und mit dem gewohnten

Master Yachting Komfort. Unser Premiumprodukt für angehende Skipper - die Ausbildung mit Urlaubscharakter. Für alle, die ihre Kenntnisse vertiefen, ihre Qualifikation erweitern und mehr Spaß am Segeln haben wollen – durch Ausbildung von unseren Experten.

Was wird vermittelt?

Alle notwendigen Manöver für die Aufgabenstellungen in der praktischen Prüfung des SKS. Am Ende des Törns wird die praktische Prüfung abgelegt.

Und: wir begleiten unsere Teilnehmer auch durch die Theorie! im Paket enthalten sind drei 90 minütige Webinare, in denen

euch unsere erfahrenen Ausbilder mit Rat und Tat bei Theoriefragen zur Seite stehen.

Wer bildet aus?

Erfahrene Ausbilder, die sich schon seit über 10 Jahren bei Segelvereinen engagieren stehen euch als Skipper zur Seite und vermitteln das notwendige Fachwissen. Geballte Meilen sorgen in angenehmer Atmosphäre für idealen Wissenstransfer.

Mehr Informationen über das Team findet Ihr hier.

Wo und was wird gesegelt?

Die Ausbildung findet in einem Traumrevier statt – wir sind z.B. ab Korfu unterwegs im Ionischen Meer auf aktuellen Yachten. Exklusive Ausbildung auf exklusiven Premiumyachten in gewohnter Master Yachting Qualität. Und vor allem -in der optimalen Crewgröße. Bei sechs Mann ist Schluss pro Yacht!

Was muss ich mitbringen?

Segelgrundkenntnisse, einen SBF See und mindestens 200 bestätigte Seemeilen. Auf dem Törn werden noch einmal ca. 100 Seemeilen zurückgelegt und ebenfalls bestätigt.

Wann geht es los?

Mai 2022, der genaue Termin steht noch nicht fest

Was ist dabei?

Yacht inkl. Endreinigung, Wasser, Gas, Diesel, Ausbildungsskipper, Anreisekosten des Prüfungsausschusses, eine App zum Lernen und zur Erfolgskontrolle, 3 x 90 min Gratiswebinar begleitend zu eurer Theorieausbildung – und vor allem eine Superkombi: Ausbildung dort wo andere Urlaub machen!

Nicht enthalten sind die extern anfallenden Prüfungskosten sowie die übrige Bordkasse (Verpflegung, Liegegebühren). Preis auf Anfrage.

Master Class Skippertraining - eine Woche Segelausbildung der Extraklasse (ohne Prüfung)

Kenntnisse auffrischen und neue erwerben, Übung macht schließlich den Meister- unser Master Yachting Skippertraining ist auf die Bedürfnisse von Charterskippern optimal zugeschnitten. Und findet regelmäßig an ausgesuchten Destinationen statt, die man sonst selten bei Anbietern findet. Mit genauso qualifizierten Ausbildungsskippern wie unsere SKS Praxis und laufend auf dem aktuellen Stand der Dinge.

Wann?

z.B. 23.-30. April 2022

Wo?

Ab Athen

Was ist dabei?

Dabei ist Yacht inkl. Endreinigung, Wasser, Gas, Diesel, Ausbildungsskipper, nicht enthalten ist die übrige Bordkasse (z.B. Verpflegung, Liegegebühren)

Preis

ab 660.- EUR p.P.

*Webinar begleitend zur eigenen und selbstständigen Theorieausbildung.

*Die Ausbildungstörns finden erst ab einer Mindestteilnehmerzahl von 3 Personen statt. Die ausgeschriebenen Preise sind Kojenpreise. Bei Buchung einer ganzen Kabine als Einzelperson fällt der doppelte Kojenpreis an.

Master Class Katamarantraining

Unsere Master Class für alle, die den Rumpf verdoppeln wollen!

Ein-und Umstieg! Wenn die ganze Familie mit an Bord ist und der Platzbedarf steigt, wenn mehr Komfort gefragt ist und Platz, bei der Vorbereitung auf den nächsten Karibikoder Seychellentörn- ist es Zeit für unser Intensivtraining. Einfach ein verlängertes Wochenende oder 3-4 Tage Vertrauen in den Kat gewinnen und die Unterschiede zum Monohull kennenlernen – gemeinsam mit versierten Skippern!

Termine 2022

Voraussichtlich Ende Apil/ Anfang Mai Experten! • +49931 465 999 99

Unsere TOP 5 nautischen Filme & TV – Sendungen

Gerade in den langen Wintermonaten hervorragend geeignet um unsere Sehnsucht nach Meer zu stillen oder na ja, zumindest um die Entzugserscheinungen zu lindern: Filme und TV Sendungen mit nautischem Bezug – vom klassischen Segeldrama bis zum Realityfornat. Bilder auf Bildschirm oder Leinwand sind ein gutes Mittel um sich die Zeit bis zum nächsten Törn zu vertreiben. Neben Klassikern wie „Moby Dick“ , „Titanic“ oder „Das Boot“ hier eine Auswahl der Lieblingsformate unserer Crew als Inspiration für den nächsten Heimkino - oder Streamingabend:

Turning Tide – zwischen den Wellen (En solitaire, F 2013)

Worum geht es?

Ein französischer Einhandsegler erhält unverhofft die Chance sich seinen Traum von der Teilnahme an der Vendée Globe zu erfüllen. Nach einem Reparaturstopp stellt er fest, dass er nicht alleine an Bord ist. Er entdeckt einen blinden Passagier an Bord. Fortan steckt er in der Zwickmühle…

Ein toller Segelfilm, der auch gekonnt die Atmosphäre der legendären Einhand um die Welt Regatta einfängt. Seemannschaft, die Konflikte um die Verwirklichung von Träumen und Menschlichkeit komprimiert auf einer Open 60 und gekonnt vermischt mit den Handlungssträngen an Land – ein toller Film, der viel Spaß macht und bis zum Schluss spannend bleibt.

Master and Commander – Bis ans Ende der Welt (Master and Commander: The Far Side of the World, USA 2003)

Russell Crowe und Paul Bettany segeln im Historien-Epos Master and Commander um die halbe Welt, um einem unbezwingbaren Feind die Stirn zu bieten. Episches Drama zur Zeit der Napoleonischen Kriege. Klassiker!

P.S. Die Replik der HMS Surprise, auf der gedreht wurde, kam auch in „Fluch der Karibik“ zum Einsatz.

All is lost (USA, 2013)

Nach Kollision mit einem treibenden Frachtcontainer im Pazifik sieht sich Robert Redford als einsamer Segler nach einer Havarie mit einem gnadenlosen Überlebenskampf auf hoher See konfrontiert. Auch wenn es unter Seglern oft Kritik an vermeintlich unrealistischen Verhaltensweisen und Handlungen gibt sowie die Plausibilität mancher Ereignisse in Frage gestellt wird: Atmosphärisch und schauspielerisch ist der Film durchaus gelungen. Klare Empfehlung!

Im Herzen der See (In the Heart of the Sea, USA 2015)

Von Ron Howard mit Chris Hemsworth, Benjamin Walker und Cillian Murphy. Ron Howard zeichnet mit „Im Herzen der See“ die Ereignisse des Walfängerschiffes Essex nach, welches die Vorlage zu Herman Melvilles Klassiker „Moby Dick“ darstellt.

Walfangdramatik, Leben an Bord und die unbändige Kraft der See und jener, die sie bewohnen und bereisen. Beeindruckend!

Die Farbe des Horizonts (Adrift, USA 2018)

Beruhend auf wahren Ereignissen segelt In Die Farbe des Horizonts Hauptdarstellerin Shailene Woodley durch einen schrecklichen Sturm, um sich und ihren Freund (Sam Claflin) zu retten. Bei der Überführung einer Yacht von Tahiti nach San Diego gerät ein Seglerpaar in einen heftigen und gewaltigen Sturm.

Der Film zeichnet die Geschichte vonTami Oldham nach, die sich 1983 mit ihrem Verlobten Richard Sharp auf den Weg durch den Pazifik machte an Bord der 44 Fuß Yacht „Hazana“.

Drama, tolle Bilder und ganz viel Gefühl!

Below Deck (Reality Reihe, 2013- ) Below Deck Mediterranean, Below Deck Sailing Yacht Ausser Konkurrenz

Hat zwar wenig mit Segeln zu tun aber mit Yachting an sich – und bietet jede Menge Drama! Die Erfolgreiche Reality Reihe über das Leben von Besatzungen auf Superyachten, den „Yachties“, inklusive jede Menge Drama, Affären, Eifersucht, Stress und Parties, dabei immer auf der Jagd nach dem Tip, dem Trinkgeld der mehr oder weniger exzentrischen und unglaublich reichen Chartergästen nennt mittlerweile zwei Spin – offs inklusive Segel – Superyachtleben ihr eigen. Und das alles immer vor dem Hintergrund fantastischer Segelreviere – von den Bahamas bis Thailand. Für Fans von Reality-TV ein Fest, alle anderen werden sich wahrscheinlich schwertun. 2 1 3 4 5

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TIPPS ZUM UMGANG MIT WASSER UND STROM AN BORD MIT FRANCESCO

In diesem Artikel treffen wir den erfahrenen Segler und Kollegen Francesco, der uns ein paar praktische Tipps für die Wasser- und Stromversorgung an Bord gibt. Francescos Leidenschaft für das Segeln begann vor 20 Jahren in Ligurien, Italien. Als Flottenspezialist bei Sailogy ist sein Lieblingsboot die Dufour 310 Grand Large.

Selbst die am wenigsten technikaffine Person interessiert sich heute für die Architektur des elektrischen Systems an Bord, spätestens wenn es darum geht, das Handy aufladen zu können.

Boote haben, wie alle Fahrzeuge, ein 12-Volt-Gleichstromsystem, das mit den Batterien und dem Motor verbunden ist, der sie auflädt. In der Regel gibt es drei Batterien:

• eine, um den Motor zur Sicherheit zu starten

• die beiden anderen liefern Strom für die Geräte an Bord

Das bedeutet, dass an Bord jederzeit 12-Volt-Strom zur Verfügung steht, ähnlich wie bei einem Zigarettenanzünder im Auto.

Wie funktioniert die Elektrizität auf Booten?

220 Volt an Bord: die Rolle des Inverters

An Bord gibt es auch ein 220-Volt-System, das in der Regel nur eingeschaltet wird, wenn das Boot in der Marina an das Stromnetz angeschlossen ist, um die Batterien zu laden.

Einige Boote sind auch mit einem Inverter (Wechselrichter) ausgestattet: ein elektronisches Gerät, das in der Lage ist, den 12-Volt-Gleichstrom aus den Batterien in 220-Volt-Wechselstrom umzuwandeln, ähnlich wie im Haushaltsstromnetz.

Die Leistung dieser Geräte übersteigt im eingebauten Zustand nicht einige hundert Watt, was bedeutet, dass es möglich ist, einige Geräte anzuschließen, für die wir nur die 220-Volt-Stromversorgung haben, aber keine Geräte mit hoher Absorption (z. B. einen Haartrockner oder ein Glätteisen).

Wie lade ich mein Mobiltelefon auf einem Boot auf? Brauche ich einen Inverter?

Viele halten einen Wechselrichter für ein unverzichtbares Zubehörteil, damit sie ihr Mobiltelefon über das normale Stromnetz aufladen können. In Wirklichkeit ist es viel einfacher und effektiver, wenn Sie Ihr Handy mit einem USB-Adapter aufladen, den Sie in den Zigarettenanzünder des Bootes stecken, so wie Sie es im Auto tun.

Zusätzlich zum Adapter empfehle ich Ihnen, einige USB-Steckersplitter mitzunehmen, damit mehrere Besatzungsmitglieder gleichzeitig aufladen können. Vergessen Sie nicht Powerbanks und herkömmliche Stromversorgungen für den Gebrauch an Land oder im Yachthafen. Der Zweck des Inverters besteht darin, das Leben auf einem Segelboot mit Geräten zu ermöglichen, für die wir keine 12-Volt-Stromversorgung haben.

Wir haben bereits über Geräte wie Mobiltelefone, Tablets oder Powerbanks und generell über alle Geräte gesprochen, die über USB mit Strom versorgt werden. Für alle anderen elektronischen Geräte mit höherem Stromverbrauch wie Computer können Sie 12-Volt-Netzteile verwenden. Ich empfehle Ihnen, darüber nachzudenken, wenn Sie vorhaben, sie intensiv zu nutzen, zum Beispiel, wenn Sie von Ihrem Boot aus arbeiten wollen.

Geräte und Instrumente an Bord Abgesehen vom Aufladen vorhandener Geräte benötigen Sie Ihren Strom für zwei Zwecke:

• für den Betrieb des Bootes

• zur Bereitstellung von Diensten an Bord

Was das Boot betrifft, so denken wir zunächst an das Starten des Motors, für das eine eigene Batterie vorgesehen ist, damit wir immer sicher sein können, dass wir ihn wieder starten und alle anderen Geräte aufladen können.

Was die Einrichtungen an Bord betrifft, so haben wir die Innenbeleuchtung, die sehr wenig Strom verbraucht, wenn es sich um LED-Leuchten handelt (denken Sie jedoch daran, nur die Leuchten in dem Raum, in dem wir uns aufhalten, einzuschalten) und den Kühlschrank, der etwa 50 Watt verbraucht, was nicht viel zu sein scheint. Allerdings muss man bedenken, dass er kontinuierlich arbeitet.

Aufladen von Akkus

Bis jetzt haben wir über den Stromverbrauch gesprochen, aber wie wird die Energie in den Batterien gespeichert?

Ein Segelboot, das für die Freizeit (und nicht zum dauerhaften Wohnen) genutzt wird, hat nicht unbedingt die Ausrüstung für lange Törns, da es in der Regel keine langen Energieverbrauchsperioden benötigt – also Energieautonomie. In diesem Fall haben Sie zwei Möglichkeiten: Aufladen durch Anschluss an das 220-Volt-Netz über die speziellen Ladegeräte an den Anlegestellen der Häfen. Die Ladegeräte versorgen Sie mit 220-Volt-Strom, und in einer Nacht haben Sie alle Batterien an Bord wieder aufgeladen. Dieser Aspekt ist besonders wichtig, wenn wir uns außerhalb des Hafens aufhalten, denn ein paar Stunden Motorbetrieb am Tag kompensieren die verbrauchte Energie zumindest teilweise.

Es ist jedoch auch möglich, die Batterien über den Motorgenerator aufzuladen, genau wie bei einem Auto. In diesem Fall empfehle ich, den Verbrauch im Auge zu behalten, damit Sie den Motor nicht im Stand einschalten müssen, weil Sie ihn zum Aufladen der Batterien zu benötigen, Die Nutzung des Motors ist keine besonders effiziente Methode des Aufladens. Ich schlage vor, ein wenig auf den Verbrauch zu achten, indem man zum Beispiel den Kühlschrank regelmäßig ausschaltet. Er ist gut isoliert und kann einen intermittierenden Betrieb problemlos verkraften, vor allem wenn man seine thermische Trägheit mit ein paar Eiswürfeln unterstützt.

Der Stromgenerator

Wenn die Batterien für längere Zeit außerhalb des Hafens aufgeladen werden müssen, empfehle ich anstelle des Motorgenerators (der für diesen Zweck nicht geeignet ist) ein Boot mit einem Generator zu wählen. Dabei handelt es sich meist um einem Dieselmotor, der mit einem Generator verbunden ist, plaziert in einem schalldichten Behälter in einem speziellen Schrank oder Gehäuse und speziell für die Stromerzeugung mit maximaler Effizienz entwickelt wurde. Dieses kleine Kraftwerk ist die Lösung für alle, die längere Zeit auf See unterwegs sind oder einen hohen Stromverbrauch an Bord haben.

Sonnenkollektoren, Windgenerator, Wasserkraftwerk

Beim Segeln trifft man häufig auf Schiffe, die auf der ganzen Welt unterwegs sind und mit solchen Geräten ausgestattet sind. Sie können teuer und in der Handhabung manchmal ein bisschen kompliziert sein sein.

Sie garantieren jedoch eine hervorragende Betriebsdauer und Umweltverträglichkeit, auch bei langen Fahrten außerhalb von Häfen, ohne dass die Gefahr besteht, dass der Kraftstoffvorrat für den Motorbetrieb aufgebraucht wird. Diese Geräte sind auf einem Boot zweifellos nützlich. Dennoch bin ich der Meinung, dass sie, abgesehen von möglichen Ausnahmen wie Solarpaneelen unter bestimmten Umständen, für Freizeitsegler, die ein Boot für eine Woche Urlaub mieten, weniger geeignet sind.

Wasserverbrauch an Bord: Für eine nachhaltigere Fahrt mit Watermaker, Seife und vielem mehr

Tipps von Kapitän Francesco

Das Leben an Bord unterscheidet sich nicht wesentlich vom Leben an Land. Die heutigen Boote sind so komfortabel und voll ausgestattet, dass wir oft vergessen, dass wir an Bord sind und nicht zu Hause auf der Couch sitzen.

Dennoch gibt es auf einem Segelboot einige Einschränkungen im Vergleich zum Leben zu Hause. Eine davon ist das Süßwasser.

Jedes Segelboot verfügt über großzügige Frischwassertanks, die für den allgemeinen Abwasch genutzt werden können. Hier ein paar Beispiele für das Fassungsvermögen der Wassertanks einiger Boote und Katamarane unterschiedlicher Größe:

• Dufour 310 Grand Large 159 Liter

• Bavaria Cruiser 37 208 Liter

• Bavaria C 45 650 Liter

• Dufour 520 Grand Large 719 Liter

Ein Wort zu den Katamaranen. Ihre Form wirkt sich auf das Gesamtgewicht aus; man könnte also meinen, dass sie mehr Wasser aufnehmen können, aber in Wirklichkeit unterscheiden sie sich in dieser Hinsicht

nicht wesentlich von Segelbooten. Der Wasservorrat wird nicht viel größer sein als auf einem Segelboot. Die Anzahl der Toiletten und damit der Wasserverbrauch ist auf einem Katamaran tendenziell höher. Das muss man bedenken, wenn man einen längeren Zeitraum verbringen möchte. Berücksichtigen Sie dies, wenn Sie längere Zeit auf Reede ankern wollen.

• Lagoon 380 300 Liter

• Lagoon 42 299 Liter

• Lagoon 450 348 Liter

Das Wasser in den Tanks an Bord wird hauptsächlich zum Waschen und Duschen verwendet. Super, aber denken Sie daran, dass die Wasserversorgung aus einem Tank kommt und nicht aus einer schier unerschöpflichen Quelle.

Duschen an Bord: Einige Tipps

Denken Sie daran, dass eine einzige Dusche etwa 10 Liter Wasser pro Minute verbraucht. Unter dem erfrischenden Strahl vergeht die Zeit wie im Fluge, was bedeutet, dass die Besatzung bei einer Runde Duschen an Bord die Wasserreserven des Schiffes aufbrauchen kann, so dass eine Rückkehr zum nächsten Hafen zum Auffüllen erforderlich ist. Ein zeitaufwändiger Vorgang, vor allem in der Hochsaison und in kleinen Urlaubsorten.

Sie erzwingt eine ungewollte Übernachtung im Yachthafen.

Um Ihre Tanks zu schonen, raten wir Ihnen, sich tagsüber im Meer zu waschen, was übrigens auch sehr angenehm ist. Am Ende des Tages sollten Sie sich am Heck mit der Außendusche noch einmal mit Süßwasser waschen. Auf diese Weise haben Sie nicht nur eine frische Dusche (oder eine heiße, denn an heißem Wasser mangelt es auf einem Boot normalerweise nie) mit einer unbezahlbaren Aussicht, sondern Sie vermeiden auch, dass das Badezimmer des Bootes nass wird.

Das Geheimnis zur Maximierung unseres Wasservorrats ist die Verwendung von Seife. Diese sollten Sie immer mitnehmen, wenn Sie Ihre Koffer packen.

Warum ist sie so wichtig? Aus drei Gründen: Erstens handelt es sich um eine spezielle Seife, die sich auch im Salzwasser auflöst, anders als normale Seifen, die damit schwerer abspülbar sind. Sie ist also eine wirksamere und praktischere Option für Meerwasser.

Darüber hinaus erzeugt sie keinen Schaum und ist somit ideal für die Umwelt. Normale Seife hinterlässt die typische Schaumspur dort, wo wir uns aufhalten, und wo wir, wie wir nicht vergessen sollten, nur zu Gast sind. Ein Grund, warum der dritte Aspekt, die biologische Abbaubarkeit, so wichtig ist.

Wir wollen doch nicht die perfekte Bucht, die wir gerade entdeckt haben, verlassen, weil uns das Wasser ausgegangen ist, oder? Wir müssen also sicherstellen, dass wir mit ausreichend Wasser, Lebensmitteln und Treibstoff in See stechen, damit wir immer dann anhalten können, wenn wir einen besonderen Platz zum Ankern entdecken.

Wasser für Lebensmittel

Was die Zubereitung von Lebensmitteln betrifft, so verwenden wir an Bord in der Regel Wasser in Plastikflaschen zum Trinken und Kochen.

Er besteht aus einer Hochdruckpumpe und einem erweiterten Filter und entzieht dem Wasser durch einen osmotischen Prozess Salz.

Mit einer Leistung von mehreren Dutzend Litern pro Stunde liefert er einen unerschöpflichen Vorrat an Süßwasser für den gesamten Urlaubsbedarf.

Moderne Wassermacher sind sehr kompakt, dieses Modell produziert 30 Liter pro Stunde mit dem Verbrauch einer Glühbirne

Mindestens drei Liter pro Person und Tag, also rechnen Sie nach und nehmen Sie auf jeden Fall genug mit.

Unter dem Fußboden finden Sie genügend Platz, um Ihre Flaschen aufzubewahren (ich empfehle, das Etikett zu entfernen, wenn es aus Papier ist).

Einige Boote, die besonders gut ausgestattet sind, haben auch einen praktischen Wasserhahn in der Kombüse, der mit Seewasser betrieben wird. Dieser ist nicht nur zum Spülen von Obst und Gemüse, sondern auch zum Geschirrspülen geeignet.

Kochen mit Meerwasser

Wenn Sie möchten, können Sie Meerwasser zum Kochen verwendenachten Sie nur darauf, dass es sauber ist. Angesichts des relativ hohen Salzgehalts des Mittelmeers, der viel höher ist als der anderer Meere, ist es ausreichend, beim Kochen den Anteil von Meerwasser auf ein Viertel der Gesamtmenge an Flüssigkeit zu beschränken.

Der Schnellkochtopf hat unter anderem den Vorteil, dass man mit wenig Wasser kochen kann. Im Übrigen kann man das Wasser, das zum Kochen von Nudeln verwendet wurde, zurückgewinnen, was sich hervorragend zum Spülen eignet!

Der Watermaker

Viele moderne Boote sind heute mit einem Entsalzungsgerät ausgestattet. Einst für Hochseeschiffer und Spezialisten gedacht, ist dieses Zubehör heute fast für jedermann erschwinglich, da es kompakt ist, wenig Strom verbraucht und auch mit den Batterien an Bord betrieben werden kann.

Auf die richtige Entsorgung von Mineralwasserflaschen achten Eine Woche Urlaub für eine 6-köpfige Crew mit Skipper erfordert im Durchschnitt 150 Plastikflaschen. Diese müssen ordnungsgemäß entsorgt werden und können die im Allgemeinen empfindliche Umwelt sowohl im Hinblick auf die Wasserversorgung als auch auf die Abfallentsorgung belasten.

Um dieses Problem und diese Unannehmlichkeiten zu überwinden (ich denke nur an die vielen Male, die wir während unseres Urlaubs an Land gehen müssen, um die von uns produzierten Flaschen zu entsorgen), werden auf Schiffen immer häufiger Entsalzungsanlagen eingesetzt, die Trinkwasser produzieren können, das wir dann in unseren Flaschen bei der von uns bevorzugten Temperatur speichern können.

Wassermanagement an Bord Wie man Wasser spart: Ein Boot ist so komfortabel wie ein Haus, aber es ist vom Festland abgekoppelt. Deshalb ist es wichtig, eine goldene Regel zu beachten, die auch zu Hause gilt: Lassen Sie das Wasser nie aus dem Hahn laufen, sondern schließen Sie ihn nach jedem Gebrauch.

Früher waren die Wasserhähne auf den Schiffen mit Handpumpen ausgestattet, die zwar nicht sehr praktisch waren, aber den Vorteil hatten, dass man sich des Wasserverbrauchs bewusster wurde.

Heute wird das Sanitärsystem des Bootes durch eine elektrische Pumpe unter Druck gesetzt, die jedes Mal, wenn wir den Wasserhahn aufdrehen, reichlich Wasser fließen lässt, was zwar sehr praktisch ist, aber auch sehr anfällig dafür macht, vom gleichen unerschöpflichen Reservoir wie zu Hause auszugehen.

Wenn wir etwas abspülen müssen, z. B. eine Badehose oder Obst, benutzen wir nicht den Wasserhahn, sondern füllen eine Schüssel oder ein Becken mit dem benötigten Wasser.

Wann immer möglich Meerwasser verwenden

In Situationen, in denen man den Wasserverbrauch streng kontrollieren, weil die nächste Möglichkeit zu bunkern ein ganzes Stück entfernt ist beispielsweise sollten wir erwägen, die Pumpe vorübergehend abzuschalten.

Aber egal ob Wasser oder Strom: Ressourcen schonen und die Umwelt schützen – für uns Segler eigentlich selbstverständlich.

Zwei Mädels, ein Boot, kein Plan

Treue Leser kennen die beiden schon aus unseren letzten Ausgaben: Seit einem Jahr verfolgen wir die aufregende Reise von Anna und Malin bereits. Zwei Mädels, die sich aufgemacht haben die Welt unter Segeln zu bereisen. Direkt nach ihrer Ausbildung, mit wenig bis keiner Segelerfahrung. Unter den Augen einer stetig wachsenden Fangemeinde auf YouTube, Instagram und Co. leben die beiden Ihren Traum. Und wer möchte, kann das Ganze jetzt auch in Papierform nachlesen, ihre bisherigen Abenteuer sind jetzt nämlich als Buch bei Polyglott erschienen.

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MEIN PERSÖNLICHER WEG ZUR YACHTMASTER LIZENZ

Ich habe 1990 im Alter von 10 Jahren in einer Segel- und Windsurfschule in Malcesine am Gardasee mit dem Segeln begonnen. Ich wohne in Verona und der See ist ein sehr lehrreicher Trainingsplatz ganz in der Nähe meines Zuhauses; ich verbrachte jeden Sommer dort und lernte hauptsächlich Windsurfen und Katamaranfahren. Ich habe mich in den Wind und das Wasser verliebt. Seitdem ist meine Leidenschaft unverändert geblieben, das Meer ist der Ort, an dem ich mich am meisten entspanne, mich wohlfühle und in Kontakt mit der Natur bin. Wann immer es möglich war, bin ich gesegelt und habe versucht, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln und von jedem zu lernen, der mir etwas beibringen konnte - das Meer ist eine große Lebensschule.

Fangen wir bei den Grundlagen an: Wie wird man Yachtmaster? Der Kurs, den die RYA entwickelt hat, ist sehr gut organisiert und so konzipiert, dass sich jeder seiner eigenen Fähigkeiten bewusst wird und daher in der Lage ist, die Art des Segelns sicher zu wählen, von einem Tagesausflug in Küstennähe bis hin zum Yachmaster.

Diejenigen, die bereits ihre ersten Schritte in einem solchen organisierten Kurs machen, werden sicherlich eine beeindruckende Veränderung machen, die sie zu sicheren und gut vorbereiteten Seglern. Für diejenigen, die wie die meisten Ausländer versuchen, einen RYA-Befähigungsnachweis zu erwerben, gibt es Mindestanforderungen an die Erfahrung (gesegelte Meilen unter bestimmten Bedingungen), um Zugang zum Kurs und zu den Prüfungen zu erhalten. Wer hier flunkert, der sei gewarnt an dieser Stelle, denn am Tag der Prüfung und während des gesamten Kurses wird die Erfahrung des Kandidaten gründlich überprüft.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie den Führerschein hatten?

Der Kurs dauert etwa zwanzig Tage und die Prüfung einen ganzen Tag, aber ich betrachte den YM als das Ende eines Weges, der eigentlich mit den ersten Bootsfahrten beginnt. Vor dem Kurs habe ich alle Themen durchgenommen, von denen ich wusste, dass sie behandelt werden würden, und das hat mir sehr geholfen. Ich habe mir viele Bücher gekauft (auf Englisch, da der Kurs und die Prüfung auf Englisch sind), um eine bessere und detailliertere theoretische Vorbereitung zu bekommen. Ich würde sagen, dass 3 oder 4 Monate Studium vor dem Kurs ausreichend waren.

Was sind die Grundlagen, die man können sollte, bevor man mit dem RYA YM beginnt?

Die wichtigste Fähigkeit ist meiner Meinung nach, dass man in der Lage sein muss, in jeder Situation eine sichere Navigation zu demonstrieren. Man sollte eine große Leidenschaft und Respekt für das Meer haben und eine seriöse und methodische Einstellung haben, wenn man zur See fährt.

Der Erwerb des YM-Titels öffnet die Tür zu einer beruflichen Karriere auf See, und die RYA bescheinigt genau diese ernsthafte und professionelle Einstellung zur See. Man braucht Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit

Ist Erfahrung eine wesentliche Voraussetzung?

Erfahrung ist in der Tat unerlässlich. Der Kurs und die Prüfung sind sehr konkret, sie basieren auf dem wirklichen Leben auf See, und sowohl die Lehrer als auch die Prüfer sind äußerst kompetente und gut vorbereitete Menschen, aber vor allem Menschen mit viel Erfahrung, die sich über viele Jahre des Segelns angesammelt hat, all das wird unter die Lupe genommen. Die RYA setzt ein Mindestmaß an Erfahrung voraus, um die Prüfung ablegen zu können: Seemeilen, Seetage, Entfernung von der Küste, Nachtpassagen (Einzelheiten auf der RYA-Website). Die Erfahrung ist die grundlegende Basis.

Was war die größte Herausforderung beim Erwerb des Führerscheins? Der Kurs ist sehr intensiv, und wenn ich nicht vorbereitet gewesen wäre, hätte ich definitiv nicht durchgehalten. Im Kurs geht man davon aus, dass man Kandidaten hat, die vorbereitet und bereit sind und die eine etwas andere Denkweise brauchen, aber das Wissen über die Themen wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Es war anfangs schwierig, sich mit den vielen englischen Fachbegriffen auseinanderzusetzen.

Der praktische Teil des Kurses war sehr herausfordernd, wir haben uns mit jeder Situation und jedem Thema beschäftigt, auf See von früh morgens bis spät abends. Sich zu konzentrieren und seine Arbeitsweise zu ändern, war eine große Herausforderung, aber auch lohnend.

Worin besteht die Abschlussprüfung?

Der Prüfer ist einfach auf das Boot gestiegen und hat uns gesagt: Die Prüfung ist einfach, ihr müsst mir klarmachen, dass ich euch meinen Enkel sicher anvertrauen kann, um den Ärmelkanal bei Nacht zu überqueren. Die Prüfung ist sehr konkret, man ist viele Stunden auf See, mit maximal zwei Kandidaten, und mit dem Prüfer bespricht man alles. Man macht es

vom Boot aus, man managt das Boot, die Navigation, die Mannschaft. An diesem Tag können Glück oder Pech das Ergebnis wirklich nicht beeinflussen. Das Gefühl der Gerechtigkeit, das ich an diesem Tag und während des gesamten Kurses empfand, war vielleicht der Aspekt, der mich am meisten beeindruckte.

Inwiefern hat der Erwerb der Yachtmaster-Lizenz Ihr Leben als Berufssegler beeinflusst?

Nach dem Segel-YM bin ich auf ein Motorboot umgestiegen und habe alle STCW-Kurse (Brandbekämpfung, Erste Hilfe, Überleben auf See usw.) absolviert, um die Genehmigung für die gewerbliche Nutzung meines YM zu erhalten. Jetzt möchte ich noch mehr Erfahrung sammeln und suche ein Boot über 24 Meter, auf dem ich mehr und mehr lernen kann. Ich widme mich einigen ausgewählten Chartern und Transfers oder als Support-Skipper für private Eigner. Auf jeden Fall bin ich bereit, jede gute Gelegenheit zu nutzen, die sich mir bietet.

Nach dieser Reise fühle ich mich auf jeden Fall verändert und bin mir sehr bewusst, wie heikel diese Arbeit ist, die leider oft fälschlicherweise als bezahlter Zeitvertreib angesehen wird, sowohl von den Kunden als auch von denjenigen, die sich darauf einlassen, weil sie denken, dass es eine Möglichkeit ist, für ihren Urlaub bezahlt zu werden. Nichts könnte gefährlicher sein und ist weiter von der Wahrheit entfernt.

Haben Sie Insider-Tipps für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Yachtmaster-Lizenz zu erwerben?

Seien Sie realistisch und ehrlich in Bezug auf Ihre Erfahrung, überstürzen Sie nichts, bleiben Sie entschlossen und konzentriert, um Ihre Wissenslücken zu schließen, bevor Sie anfangen. Unterschätzen Sie diesen Weg nicht, sondern sehen Sie ihn als eine große Chance, ein besserer Segler und vielleicht sogar ein besserer Mensch zu werden.

Ich danke meinen Ausbildern und Prüfern aufrichtig für diese wunderbare Erfahrung, die mich tiefgreifend verändert hat und mich als Mensch und Segler sehr wachsen ließ.

Wenn Sie daran interessiert sind, Giovannis Segelerfahrungen zu verfolgen, besuchen Sie ihn auf Instagram @sailing.pomo

Das Maddalena

Die Schönheit der sardischen Strände ist in der ganzen Welt bekannt und bedarf eigentlich keiner weiteren Vorstellung. Ichnusa, wie Sardinien im Altgriechischen genannt wurde, ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die sardische Küste verfügt über fast 200 km Strände, Klippen, versteckte Buchten und Rias.

Wir schlagen hier eine Route vor, die von der Südostküste Sardiniens ausgeht und Sie nach Caprera, zur Insel La Maddalena, zur Insel Spargi und zu den nördlichsten Inseln Budelli, Razzoli und Santa Maria führt. Der Skipper und gebürtige Maddalener Paolo Traverso hat uns bei der Erstellung dieses Artikels geholfen. Mit einer Menge Seemeilen im Norden Sardiniens auf dem Buckel, hat er einige wertvolle Navigationstipps (und mehr) die er gerne mit uns teilt. Sie werden die faszinierendsten Perlen des Archipels an Bord Ihres Segelbootes oder Katamarans garantiert nicht verpassen.

Maddalena Archipel

EIN SEGELLEITFADEN AUS EINHEIMISCHER FEDER

Abfahrten zum Archipel

Es gibt zwei Haupthäfen, von denen aus Sie zum Maddalena-Archipel aufbrechen können: Portisco und Cannigione. Portisco liegt etwas südöstlich des Nationalparks La Maddalena. Dennoch können Sie von hier aus eine schöne Route einschlagen, die es Ihnen ermöglicht, die schönsten Teile des Archipels zu erreichen, indem Sie die Inseln Soffi und Mortorio (etwa 3,2 Seemeilen von Portisco entfernt) passieren. Cannigione liegt näher am Archipel, 4 Seemeilen von Caprera entfernt, und ist ideal, wenn Sie bei einer siebentägigen Reise mehr Zeit für die Erkundung der Inseln im Norden aufwenden und bis nach Budelli und Santa Maria fahren möchten. In beiden Fällen werden wir Ihnen, mit Hilfe von Paolos Ratschlägen, die spektakulärsten Anker – und Liegeplätze vorstellen, und in beiden Fällen werden Sie die wahren Juwelen dieser Gegenden entdecken können, keine Frage.

Paolos‘ 7-Tage Törnvorschlag im Archipel von La Maddalena Segeln von Süd-Ost

Wenn Sie Ihre Reise von Portisco aus in Richtung La Maddalena beginnen, segeln Sie normalerweise zwischen den Inseln Soffi und Mortorio, die trotz ihrer Entfernung zum Nationalpark La Maddalena zu diesem gehören.

Der eigentliche Zugang zum Archipel ist die Passage des Bisce, zwischen Capo Ferro und der Insel Bisce. Sie können den inneren Teil der Passage befahren oder den äußeren. Dies hängt natürlich von den Wetterbedingungen ab, unter denen Sie segeln.

Diese Inseln, zusammen mit Li Nibani, bieten schöne Aussichten. Ich möchte an dieser Stelle auf eine wichtige Sache hinweisen: Diese Inseln stehen unter Naturschutz man kann ihre Schönheit leider nur aus der Ferne bewundern.

Sobald Sie die Passage passiert haben, treffen Sie auf die erste größere und teilweise bewohnte Insel, Caprera. Sie ist der erste natürliche Schutz bei der Einfahrt nach La Maddalena, auch bei Ostwind.

Nationalpark La Maddalena

Wenn man an der Ostküste Sardiniens nach Norden segelt, wird man sofort von dem Duft und dem Charme einer atemberaubend schönen, noch unberührten Natur in den Bann gezogen. Ganz am nordöstlichen Ende befindet sich eine Perle von seltener Schönheit, der Archipel von La Maddalena.

Der Archipel wurde 1994 als erster Nationalpark Sardiniens anerkannt. Mit über 11.000 Einwohnern ist La Maddalena auch die einzige Insel, die zu einer einzigen Gemeinde gehört.

Mit mehr als 180 km Küstenlinie und 5.000 Hektar Granit und mediterraner Macchia, umgeben von 15.000 Hektar kristallklarem Meer, gehören sieben “große” Inseln zum Archipel: La Maddalena, wo sich der Hauptort befindet, Caprera, Santo Stefano, Spargi, Budelli, Razzoli und Santa Maria, aber auch eine große Anzahl kleinerer Inseln und Felsen gehören dazu.

Der Park unterteilt den Archipel in Zonen, um das Ökosystem besser zu schützen: In einigen dieser Zonen ist der Transit nicht erlaubt. Die Regeln können variieren und werden jedes Jahr aktualisiert, daher empfehle ich Ihnen, sich zu vergewissern, dass Sie nicht durch verbotene Zonen fahren. Die Strafen können beträchtlich sein.

Die Hauptinseln liegen sehr nahe beieinander. Der Archipel eignet sich besonders gut für eine Erkundung mit dem Boot, um seine Schönheit vollumfänglich zu genießen und auch die sonst unzugänglichen Inseln zu bewundern.

So viele Buchten zu entdecken: Caprera

Die Insel ist mit der Insel La Maddalena durch eine feste Brücke verbunden, die über den Passo della Moneta gebaut wurde; leider ist die Brücke aufgrund ihrer Höhe für Segelboote unpassierbar.

Eine der ersten Buchten, auf die man auf dem Weg zur Insel La Maddalena stößt und die praktisch vor allen Winden außer dem Ostro geschützt ist, ist Porto Palma, eine wunderschöne Bucht auf der Südseite der Insel, in der sich das Segelzentrum Caprera befindet. Die Tiefe reicht von einem Meter bis zu 15 Metern, es gibt Bojen zum Festmachen . Der Meeresboden bietet guten Halt, und der natürliche Schutz, den die Bucht bietet, ist im Allgemeinen bemerkenswert.

Denken Sie daran, dass es absolut verboten und nicht ratsam ist, den Anker im Posidonia Oceanica, dem See – oder Neptungras zu versenken: es handelt sich um eine geschützte Art. Es handelt sich um eine leicht erkennbare Meerespflanze, die in der Regel in allen Gewässern des Gebiets vorkommt. Sie hat die wichtige Aufgabe, das Meer mit Sauerstoff anzureichern, und ist ein sehr schlechter Grund für Anker. Daher sollte man aufmerksam ankern.

In der Bucht von Porto Palma ist es nicht ratsam, zu nahe an die für das Segelzentrum reservierten Anlegestellen heranzugehen, da in der Nähe der Bojen ein reges Treiben herrscht. Hier gilt es Probleme für die Segelschüler zu vermeiden.

Die Insel verfügt über zahlreiche Buchten und Meeresarme, von denen die Cala Coticcio, die zu dieser Zeit nur vom Meer aus zu sehen ist, zweifellos erwähnenswert ist. Der auch als Tahiti bekannte Strand mit seinem türkisfarbenen Meer ist ein kleiner, sehenswerter Strand an der Ostseite der Insel. Er bietet nicht viel Schutz vor dem Ostwind, ist aber gut vor den Westwinden geschützt. Hüten Sie sich vor Winddrehungen, wenn Sie vor Anker liegen, denn gleich hinter der Bucht befinden sich Hindernisse, darunter der Monte Tejalone, der höchste Berg auf Caprera, der übrigens eine Wanderung wert ist, wenn Sie sich dafür interessieren!

Ich möchte auch auf einige der schönsten Buchten der Insel hinweisen: Cala Caprese, von den Einheimischen “due Mari” genannt, Cala Brigantina und Cala Napoletana, die gut vor dem Schirokko geschützt ist.

Im Allgemeinen gibt es entlang der gesamten Küste fantastische kleine Strände und Buchten. Das einzige Problem ist, dass die Untiefen unterhalb der Küste oft nicht gekennzeichnet sind, so dass man vorsichtig sein muss, vor allem, wenn man sich dem Festland nähert.

Fantastisch ist auch der Strand des Relitto, der seinen Namen von den Überresten eines alten Holzbootes hat, das noch am Strand zu sehen ist, aber die Bucht ist zum Ankern gesperrt, so dass man sie nur auf dem Landweg erreichen kann.

In Caprera gibt es zwei sehenswerte Museen: eines ist Giuseppe Garibaldi gewidmet, das andere ist das Meeresmuseum, und es gibt viele gut erhaltene historische Festungen mit eindrucksvollen Landschaften.

Die ganze Insel ist ein wunderschönes Naturschutzgebiet, und es gibt herrliche Wanderwege. Der Pinienwald, der sich im Landesinneren erstreckt, ist atemberaubend schön, und ich kann einen Besuch nur empfehlen.

Segeln zwischen Baia di Villamarina und Baia del Pesce: Die Insel Santo Stefano

Zwischen Caprera und La Maddalena liegt die fantastische Isola di Santo Stefano (2 Seemeilen von Caprera entfernt), die für ihren Militärstützpunkt berühmt ist, der einst der amerikanischen und heute der italienischen Marine gehörte. Es ist verboten, sich der Ostseite der Insel zu nähern, wo sich der Stützpunkt befindet, auch wenn die Aktivitäten dort derzeit eher eingeschränkt sind.

Die Baia di Villamarina ist sowohl aus naturwissenschaftlicher als auch aus kultureller Sicht besonders eindrucksvoll. Hier kann man zwischen den Überresten des Granitsteinbruchs spazieren gehen und die unvollendete Statue von Ciano aus dem Zweiten Weltkrieg sowie mehrere Festungen besichtigen, die noch in einem hervorragenden Zustand sind. Die Bucht ist auch besonders geschützt vor fast allen Winden und für die Reede geeignet. Nur der Osto ist besonders störend.

Die Baia del Pesce, in der sich das ehemalige Feriendorf Valtour befindet, ist ebenfalls sehr schön. Leider bietet sie wenig Wasser für Segelboote und wenig Schutz vor der Ponente, dem vorherrschenden Wind im Archipel. Bei starkem Ponente- oder Mistral-Wind sollte man sich an der Rada di Santo Stefano, zwischen S. Stefano und Caprera, in Acht nehmen, da die Insel selbst mit ihren Reliefs plötzliche starke Böen verursacht, die ein Segelboot im wahrsten Sinne des Wortes “hinlegen” können!

Anlegen auf der Insel der Inseln: Die Insel La Maddalena Um in den Haupthafen von La Maddalena, Cala Gavetta, einzulaufen,

kann man zwei Wege einschlagen: S.Stefano an Steuerbord halten, um vor dem Inselchen Roma vorbeizufahren, in diesem Fall auf die Route der Fähren Palau-Maddalena achten und immer den Vorrang geben; alternativ durch die Reede von Santo Stefano fahren und dann zwischen Punta Sassu und dem Damm des Inselchens Chiesa, in dieser Passage vorsichtig sein, da es sich um eine alte Ausfahrt aus dem Hafen handelt, das Grün und Rot sind vertauscht.

Der Porto Turistico di Cala Gavetta ist der Haupthafen von La Maddalena, nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt. Hier finden Sie unter anderem den einzigen Anbieter von Schiffstreibstoff im Archipel (die nächste Alternative ist Palau). Da die Nachfrage nach Liegeplätzen in der Sommersaison hoch ist und der Haupthafen nicht sehr groß ist, gibt es in der Nähe des Ortes mehrere andere Häfen und Anlegestellen. Dazu gehören die Marina di Cala Camiciotto, die bis auf den starken Libeccio (in der Sommersaison seltener) gut geschützt ist, die Zona Padule und entlang der Piazza Umberto Primo.

Die Insel La Maddalena bietet viele Alternativen und interessante Orte. Der Strand von Bassa Trinita, der vor den Ostwinden geschützt ist, ist vielleicht der berühmteste Strand der Insel, mit seinen feinen Dünen und dem türkisfarbenen Wasser, das einen wirklich atemberaubenden Anblick bietet.

Aber wie gesagt, die vorherrschenden Winde auf der Insel kommen aus dem Westen, insbesondere Mistral und Ponente, und die Bucht, die vor diesen Winden am besten geschützt ist, ist sicherlich Spalmatore, wo es auch einen Kai und einen Bojenpark gibt, wo man bezahlen und einen Aperitif am Meer genießen kann.

Auch die gesamte Insel Giardinelli mit dem berühmten Strand “Capocchia du Purpu” ist phantastisch, aber man sollte sehr vorsichtig sein, vor allem bei starkem Luftzug, denn das ganze Gebiet ist mit Untiefen übersät.

Es lohnt sich auf jeden Fall, ein Elektromobil oder einen Motorroller zu mieten, um die Insel auf dem Landweg zu erkunden. Die Altstadt ist sehr hübsch, voller Leben und Bars, aber auch voller Geschichte und Kultur. Die Panoramastraße, die rund um die Insel führt, bietet einen fantastischen Blick auf den gesamten Archipel, und an klaren Tagen kann man sogar die Berge Korsikas sehen.

Sie sollten auch die Klippen von Punta Tegge besuchen, die nach Westen ausgerichtet sind und sich perfekt eignen, um den Sonnenuntergang zu beobachten und einen Aperitif am Meer zu genießen.

Die gesamte Küste ist einen Besuch wert, denn sie ist übersät mit kleinen Buchten mit atemberaubenden Farben und einzigartigen Ausblicken.

Aufgrund der zahlreichen Inseln im Archipel kann man leicht die Orientierung verlieren. Ein hervorragender Orientierungspunkt ist die Guardia Vecchia, eine Station der Küstenwache, die sich auf der Spitze der Insel befindet und von den meisten Binnengewässern aus sichtbar ist.

Schnorcheln auf der Insel Spargi Weniger als drei Meilen vom Hafen von Cala Gavetta entfernt, die Entfernungen im Archipel sind relativ kurz, finden Sie weitere Perlen des Archipels. Spargi ist eine unberührte, unbewohnte Insel, berühmt für ihr türkisfarbenes Meer und den feinen, weißen Sand, der so fein wie Mehl ist.

Die zentralen Buchten der Insel sind von Westen her geschützt, leiden aber etwas unter den Ostwinden, mit Ausnahme der Cala d’Alga.

Beginnen wir mit der Cala d’Alga, die ich besonders hervorheben möchte, weil sie vor den Ostwinden geschützt ist und obwohl sie in der Regel weniger berühmt ist als ihre Schwestern, steht ihre Schönheit den bekannteren und touristisch beliebteren Buchten in nichts nach. Aufgrund des Windes ist die nordöstliche Seite der Insel hauptsächlich felsig und eignet sich zum Schnorcheln, Tauchen oder ist einfach ein schöner Platz für diejenigen, die keinen Sand mögen.

Auf der Südostseite der Insel finden wir eine Reihe wunderschöner Strände, von denen der erste Cala Corsara ist, die größte und vielleicht bekannteste Bucht der Insel.

Sie besteht aus drei kleineren Stränden, und im mittleren kann man eine Tafone besichtigen und betreten, eine kleine Höhle, die durch Wassererosion in einen Granitfelsen gegraben wurde.

In dieser Bucht wurden Pfeilspitzen aus Obsidian gefunden, die davon zeugen, dass der Mensch in der Antike zwischen diesen Inseln verkehrte und sie wahrscheinlich als Brücke nutzte, um Korsika und später Europa zu erreichen.

Berühmt sind auch der Felsen in Form eines Hexenkopfes, der bei Sonnenuntergang das typische Profil einer riesigen Nase annimmt, und der Felsen in Form einer Bulldogge in der Mitte der Bucht, von dem aus man auch tauchen kann. Der zentrale Bereich der Bucht ist fast frei von Untiefen und der Meeresboden ist sandig: Ich rate Ihnen, immer vorsichtig

zu sein, wenn Sie sich der Küste nähern. Fantastisch zum Schnorcheln, aber im Sommer ist wegen des Verkehrs Vorsicht geboten.

Weiter in Richtung Osten kommt man zur Cala Soraya, zwei Dünen mit sehr weißem Sand, die durch eine zentrale Klippe getrennt sind, die an die Tränen der Prinzessin Soraya von Persien erinnert, nachdem sie vom Schah verlassen wurde.

Achten Sie auf die Untiefe vor der Klippe, aber Sie finden vor den beiden Stränden ein fantastischen sandigen Meeresboden.

Die Farben sind atemberaubend, und der Blick von oben auf die Dünen zwischen Myrte und Ajak ist fast surreal.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie zwischen den Buchten segeln, denn es gibt viele Untiefen an der Küste, die manchmal schwer zu erkennen sind.

Dann erreichen wir Cala Granara, das an dem kleinen Haus am Strand zu erkennen ist. Die Insel Spargi war einst bewohnt, und Granara hat ihren Namen von dem Weizen, der einst von Schiffen an diesem Strand verladen wurde.

Der Strand ist relativ klein, aber atemberaubend schön. Der Meeresboden ist sandig und bietet bei Westwind einen guten Schutz für die Nacht.

Es folgen Cala Connari, Cala Ferrigno, erkennbar an seinem Kai, und etwas versteckter und kleiner, Cala Bonifazzinca.

Was soll ich sagen? Jede dieser Buchten hat ihre eigenen Merkmale und Schönheiten, so dass es sich lohnt wenn möglich alle zu besuchen.

Zwischen Budelli, Razzoli und Santa Maria und ihrem natürlichen Hafen Porto Madonna

Um die Inselgruppe von Budelli, Razzoli und Santa Maria zu erreichen und Spargi hinter sich zu lassen, muss man einen Meeresabschnitt überwinden, der zwar kurz ist, weniger als zwei Seemeilen, aber dennoch ziemlich tückisch sein kann, da man bei Westwind, der genügend Windstärke hat, um große Wellen zu erzeugen, jeden Schutz verliert. Hinzu kommt das Vorhandensein von Untiefen, die zwar keine Gefahr für die Schifffahrt darstellen, aber dennoch bemerkenswert sind. Die Washingtoner Untiefe zum Beispiel reicht bis zu sechs Meter unter den Meeresspiegel und bietet unter anderem einen ausgezeichneten Anziehungspunkt für Tauchfreunde.

Budelli, Razzoli und Santa Maria sind drei nahe beieinander liegende Inseln, die in ihrer Umarmung einen regelrechten Naturhafen namens Porto Madonna bilden. Dieser Hafen wird wegen der Farbe seines Wassers

oft Le Piscine genannt. Mit der kleinen Insel Carpa in der Mitte hat jede Ansicht ihre eigene Atmosphäre. Ich empfehle, ihn so weit wie möglich zu erkunden, schwimmend oder sogar mit einem Kanu oder Beiboot.

Das flache Wasser in der Mitte lässt die Durchfahrt von Segelbooten nicht zu, daher empfiehlt es sich, Budelli zu umrunden, um es in 360 Grad zu besichtigen.

Es gibt ein freies Bojenfeld, als Segler benutzen Sie die weißen Bojen, denn die roten sind für Verkehrsboote bestimmt. Sie können auch Ihren Anker werfen, wobei Sie sich vor Seegras in Acht nehmen sollten. Dank seines natürlichen Windschutzes eignet er sich besonders für Ankerplätze.

Razzoli, die wildeste der drei Inseln, ist unbewohnt und überwiegend felsig und beherbergt den Leuchtturm von Razzoli, der über die Straße von Bonifacio wacht. Budelli ist der breiten Öffentlichkeit zweifelsohne besser bekannt wegen des berühmten rosa Strand. Der Strand ist ebenfalls ein Naturschutzgebiet, das seit 1994 geschlossen und geschützt ist. Viele dachten, dass die rosafarbene Farbe von Korallen herrührt, aber Studien haben gezeigt, dass es sich vielmehr um die Überreste eines Mikroorganismus handelt, der in der Posidonia Oceanica lebt, die sich aufgrund der geografischen Beschaffenheit in der Bucht ablagert und dem Sand seine charakteristische Farbe verleiht.

Hinter dem Strand befindet sich das kleine Haus, in dem der ehemalige Strandwärter Mauro noch immer wohnt. Auf dem Seeweg kann man nur daran vorbeifahren, um ihn zu bewundern, indem man den Krokodilfelsen links liegen lässt und auf die Untiefen unter der Landzunge achtet; übrigens ist es der erste Strand, den man von Spargi kommend bei der Einfahrt nach Porto Madonna erreicht.

Man darf nicht auf dem Grund oder vor den roten Bojen schwimmen, die die Grenzen der Bucht markieren. Der Strand Cavaliere, der sich an der Ostküste von Budelli befindet, liegt weiter im Landesinneren und ist von beiden Seiten zugänglich. Die Untiefen sind ein wahres Minenfeld, und bei Ostwind ist es ratsam, Budelli zu umrunden und weiterzufahren, wobei man Razzoli links liegen lässt, so dass man nach der Einfahrt in die Bucht die Kulisse von Santa Maria vor sich hat.

Santa Maria verfügt über einen Leuchtturm auf der Ostseite der Insel sowie über einige Privathäuser, es ist also sehr ruhig!

Einen Besuch wert und zum Ankern geeignet ist Cala Santa Maria, wo es auch freie Bojen gibt. Es ist der größte Strand der drei Inseln, der nach Osten auf der gegenüberliegenden Seite von Porto Madonna liegt. Achten Sie auf die Untiefe am Eingang, die durch eine rote Boje gekennzeichnet ist, und auf die Felsen in der Nähe der Anlegestelle.

Der Meeresboden ist sandig und für sicheres Tauchen geeignet. Es lohnt sich, eine Meile nach Norden zu fahren, um die Insel Presa zu bewundern und in der fantastischen Bucht von Muro zu baden.

Zwischen der Insel Santa Maria und Razzoli gibt es einen Pass, der Asinelli genannt wird und mit seinem flachen Wasser eine Reihe von einzigartigen Farben und Transparenzen erzeugt. Seien Sie vorsichtig, denn in diesem Gebiet ist es sehr flach.

Praktische Tipps für das Segeln im Archipel von La Maddalena Aufgrund der geografischen Beschaffenheit des Archipels ist es immer möglich, geschützte Stellen zu finden, um sich vor dem Wind zu schützen. Wie wir bereits erwähnt haben, herrschen vor allem im Winter Westwinde vor, und die meisten Buchten sind gut geschützt. Wie wir gesehen haben, gibt es keinen Mangel an Schutz vor Winden aus dem Osten, und die Binnengewässer sind relativ sicher, da die Inseln ringsum die Wellen nicht wachsen lassen. Seien Sie jedoch vorsichtig, denn die Inseln selbst und ihre Reliefs verursachen oft böige Winde und Windsprünge, vor allem in der Nähe der Spitzen.

Die wichtigsten sind ausgeschildert, aber bei der Annäherung an die Ankerplätze sollte man immer mit äußerster Vorsicht vorgehen. Es gibt viele von ihnen, und je nach Reflexion des Lichts kann es schwierig sein, sie zu erkennen.

Der Archipel ist ein Paradies auf Erden, das all jene willkommen heißt, die es besuchen möchten, natürlich unter Beachtung der Regeln und unter größtmöglicher Wahrung seiner Integrität.

Allzeit Handbreit!

Satellite view of Cala Caprese source: Google.com

Hallo, mein Name ist Paolo und ich bin verliebt in Sardinien “Ich wurde in Sassari als Sohn von Eltern aus Maddalena geboren. Ich fahre schon seit meiner Kindheit mit dem Boot, sozusagen in Windeln, aber erst mit zwanzig Jahren habe ich angefangen, regelmäßig und professionell zu segeln. Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert, aber dann beschlossen, mein Leben zu ändern. Ich kaufte mir ein Segelboot und fahre nun mit Touristen durch die Inselwelt. Mein Labrador, Artemide, fehlt (fast) nie an Bord als mein treuer Begleiter!”

SANTA TERESA DI GALLURA

R D I

CARLOFORTE

TIDENHUB WINDVERHÄLTNISSE

SCHWIERIGKEITSGRAD

Ein Revier mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Grundsätzlich sind Wetterlage und Wind eher stabil. Der Mistral kann der Törnplanung gelegentlich einen Strich durch die Rechnung machen. In der Straße von Bonifaccio zwischen Korsika und Sardinien sind oft 1 bis 2 Bft mehr zu erwarten. Ein richtig tolles Revier – Fun pur!

REISEZEIT

April bis Oktober.

BOOTSFÜHRERSCHEIN / FUNKZEUGNIS

D: SBF SEE, AT: FB2/3, CH: Hochseeschein (fr. B-Schein).

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an – auch wenn diese nicht im Katalog ausgewiesen sind. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de

BEREIT?

Schon mal daran gedacht Sardinien vom Wasser aus zu erleben? Starten Sie noch heute mit Master Yachting!

LIEGEPLATZ / ÜBERNACHTUNG

Die Infrastruktur ist hervorragend. Gerade im Norden gibt es unzählige Buchten und Ankermöglichkeiten, sowie Häfen und Marinas.

HÄFEN / INFRASTRUKTUR / PROVIANT

In den vielen Häfen und Marinas kann man sich sehr gut unterwegs versorgen.

PREISGEFÜGE

Bier: 4,70 Euro, Cappuccino: 4,20 Euro, Einheimische Gerichte: ab 8,20 Euro (bspw. Pizza). An den exklusiven Hotspots kann es auch mal etwas teurer werden.

ANREISE

Flug via Olbia (Nord) oder Cagliari (Süd) – oder mit der Fähre.

VERSTÄNDIGUNG

Italienisch und Englisch.

Sassari
Oristano
Orosei
Arbatax
San Teodoro
Villasimius
Iglesias

WINTER-SEGELTÖRN

RUND UM MALLORCA IN 7 TAGEN

Mallorca ist ein attraktives Ganzjahres-Segelrevier, das seine Schönheit auch und gerade im Winter zeigt. Bei einer Inselumsegelung lässt sich die große Reviervielfalt am besten erfahren und so ist die Umrundung für viele Crews das ganz besondere Highlight.

Das Team von IRIS Yachtcharter hat einen Törntipp mit geschützten Marinas und malerischen Naturhäfen zusammengestellt, der sich für das Wintersegeln besonders gut eignet und bei entsprechenden Wetterbedingungen nach Lust und Laune durch das Anlaufen von malerischen Calas ergänzt werden kann.

Nach einem Blick auf die Wetterprognosen stellt sich schließlich die entscheidende Frage: „Rechtsrum oder linksrum?“ Bei diesem Törnvorschlag umrunden wir Mallorca auf direktem Wege mit rund 170 Seemeilen im Uhrzeigersinn. Je nach vorherrschender Windrichtung lässt sich der Törn aber natürlich auch gegen den Uhrzeigersinn segeln.

Etappe 1 • 22 Seemeilen

Vom Club Nàutic Arenal – Playa de Palma (39° 30,3´ N 002° 44,6´ E) nach Port d’Andratx (39° 32,5´ N 002° 22,6´ E)

Nach nur 15 Minuten im Taxi erreichen wir einen der beliebtesten Starthäfen der Playa de Palma, den Club Nàutic Arenal. Der Charterstützpunkt von IRIS Yachtcharter punktet mit kostenlosen Park- und Liegeplätzen, vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten – auch mit Lieferservice - und beliebten Restaurants in Laufreichweite. Im Sommer locken hier nicht nur feine Sandstrände, sondern auch der clubeigene Pool kleine und große Crewmitglieder, während Skipper und Co-Skipper in der technischen Einweisung die Charteryacht ausführlich kennen lernen. Spätestens beim ersten Café con Leche oder Frühstück im Clubhaus kommt das Urlaubsfeeling auf. Der Proviant ist an schließend schnell verstaut, denn einkaufen kann man am besten online von zu Hause aus und geliefert wird bis ans Schiff.

wirklichen Schutzhafen, Port de Sóller (39° 48,0´ N 002° 41,2´ E), aber umso mehr wildromantische Ankerplätze. Unser Ziel ist zunächst die einzigartige Cala Banyalbufar (39° 41,6´ N 002° 30,9´ E) mit ihrem langen Kieselstrand. Nur hier kann man von See aus eine so beeindruckende terrassierte Berglandschaft bewundern. Die Terrassen wurden im 13. Jahrhundert von den Mauren errichtet.

Mit dem nächsten Schlag nach Port de Sóller segeln wir weiter nordwärts und passieren den Port de Valldemossa (39° 43,2´ N 002° 35,2´ E), Na Foradada, die Felsnase mit ihrem Tagesrestaurant (39° 45,3´ N 002° 37,2´ E) und die Cala Deia (39° 45,8´ N 002° 38,45´ E), unterhalb des bekannten Künstlerdorfs. Port de Sóller ist ein großer Naturhafen, der Schutz gegen Wind aus fast allen Richtungen (nicht jedoch gegen Schwell) bietet. Charakteristisch ist die imposante Bergkulisse und man sollte sich eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn nach Sóller nicht entgehen lassen.

Etappe 3 • 40 Seemeilen

Von Port de Sóller (39° 48,0´ N 002° 41,2´ E) nach Port d´Alcúdia (39° 50,0´ N 003° 08,1´ E)

Dank des gebuchten Early Check-ins verlassen wir den Club Nàutic Arenal bereits mittags in Richtung Westen mit dem Zwischenziel Cala Portals Vells (39° 28,3´ N 002° 31,6´ E). Die Cala Portals Vells ist eine unserer Lieblingsbuchten, eingerahmt von mehreren Stränden, von denen einer der berühmte Platja del Mago ist. Dieser unberührte Strand, mit seinem feinen weißen Sand, türkisfarbenem Wasser und entspanntem Ambiente ist ein lohnenswertes Ziel auf jedem Törn!

Nach diesem ersten Zwischenstopp nehmen wir Kurs auf Port d’Andratx (39° 32,5´ N 002° 22,6´ E). Port d´Andratx ist bei Seglern nicht nur wegen seiner geographischen Lage (kürzeste Entfernung nach Ibiza) beliebt, sondern auch wegen der seiner malerischen Umgebung. Ob wir den Tag an Bord ausklingen lassen, oder uns in einem der vielen Restaurants des malerischen Altstadt kulinarisch verwöhnen lassen, hängt ganz von uns und unserem Smutje ab.

Etappe 2 • 23 Seemeilen

Von Port d’Andratx (39° 32,5´ N 002° 22,6´ E) nach Port de Sóller (39° 48,0´ N 002° 41,2´ E)

Die nächste Etappe unseres Törns führt entlang der Serra de Tramuntana, der wilden Bergkette, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Auf ihren 45 Seemeilen hat sie zwar nur einen

Auf der längsten Etappe können wir Mallorcas „wilden Westen“ bestaunen und beliebte Calas, wie die Cala de sa Calobra (39° 51,6´ N 002° 47,8´ E ) und die Cala Boquer (39° 56,2´ N 003° 06,3´ E) erkunden bevor schließlich die Westküste verlassen und das Cabo Formentor umrundet wird.. Unser Tagesziel ist Port d´Alcúdia (39° 50,0´ N 003° 08,1´ E). Hier finden wir guten Schutz bei Mistral (Starkwind aus nördlichen Richtungen) sowie gute Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants für das Abendessen. Übernachten kann man in der großen Marina Alcudiamar oder vor Anker südwestlich der Außenmole. Die geschichtsträchtige Altstadt von Alcúdia liegt etwa 2km weit entfernt. Sie wurde 123 v. Chr. von den Römern gegründet und zu Beginn des 8. Jhd. Als „Al Kudia“ von den Mauren neugegründet. Besonders sehenswert sind das Amphitheater und die römischen Ausgrabungen, die alte Stadtmauer mit Pfarrkirche (Sant Jaume) und der Uhrenturm am Rathaus.

Etappe 4 • 15 Seemeilen

Von Port d´Alcúdia (39° 50,0´ N 003° 08,1´ E) nach Cala Rajada (39° 42,5´ N 003° 27,8´ E)

Heute geht es an den langen Sandstränden der Bucht von Alcúdia entlang und rund um das “Cap Farrutx“ bis Cala Rajada (39° 42,5´ N 003° 27,8´ E). Auch hier hat man je nach Wetterlage die Qual der Wahl zwischen verschiedenen malerischen Buchten oder der Hafenstadt Cala Rajada, die im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel ist. Sie markiert Mallorcas Ostspitze. Von hier aus sind es nur 25sm zur Nachbarinsel Menorca. An der Hafenpromenade reihen sich eine Vielzahl von Restaurants für jeden Geschmack aneinander. Aufmerksamkeit verdienen auch die jährlich wechselnden Kunstwerke entlang der Promenade.

Etappe 5 • 20 Seemeilen

Von Cala Rajada (39° 42,5´ N 003° 27,8´ E) nach Portocolom (39° 24,8‘ N 003° 16,1‘ E)

Weiter geht es gen Süden, vorbei an den wunderschönen Calas der Ostküste. Einen Abstecher wert sind auch die berühmten “Coves d’Artà”, die Höhlen von Artá, und die Drachenhöhlen, „Cuevas del Drach“, die zu Fuß erreicht werden können, wenn man in Porto Cristo anlegt.

Unser heutiges Tagesziel ist jedoch Portocolom (39° 24,8‘ N 003° 16,1‘ E), ein großer Naturhafen mit zahlreichen Liegemöglichkeiten. Viele entscheiden sich für eine Boje und legen die kurze Strecke zur Kaimauer per Dinghi zurück. Die hübsche Altstadt beginnt direkt am Hafen und gilt als die am besten erhaltene Altstadt Mallorcas. In ihren vielen Gassen begeistert die große Auswahl an Restaurants und Bars, in denen wir uns mit mallorquinischen Delikatessen verwöhnen lassen können.

Etappe 6 • 22 Seemeilen

Von Portocolom (39° 24,8‘ N 003° 16,1‘ E) zum Archipiélago de Cabrera (39° 09,3´ N 002° 55,6´ E)

Heute segeln wir noch weiter in den Süden zum Nationalpark des Archipiélago de Cabrera (39° 09,3´ N 002° 55,6´ E). Cabrera genießt seinen „Must-Sail-Ruf“ völlig zu Recht! In der Bucht liegt man auch bei Wind sehr geschützt und schon die atemberaubende Burgkulisse ist ein echtes Highlight. Wir empfehlen auch sehr, die Insel zu Fuß zu erkunden und in die Geschichte des Archipels einzutauchen. Beliebte Ziele sind die alte Burg und das ethnographische Museum. Auch der bestens ausgebaute Weg zum Leuchtturm lädt zum Spazieren ein. Mit Yacht und Dinghi bietet sich auch ein Ausflug zur berühmten Blauen Grotte gleich in der Nachbarbucht an, doch Vorsicht, die Bucht darf nur zum Teil befahren werden und das Ankern ist gänzlich verboten!

Cabrera ist wohl einer der meistbesuchten Orte auf den Balearen und wir empfehlen, in der Saison unbedingt 20 Tage vor dem gewünschten Übernachtungsdatum eine Boje zu reservieren. Für einen Tagesbesuch ist lediglich eine kostenlose Registrierung nötig, denn alle Yachten von IRIS haben eine Tageslizenz für die Bojennutzung bis 17h.

Etappe 7 • 25 Seemeilen

Vom Archipiélago de Cabrera (39° 09,3´ N 002° 55,6´ E) in den Club Nàutic Arenal – Playa de Palma (39° 30,3´ N 002° 44,6´ E)

Es Trenc (39° 20,8´ N 002° 58,5´ E) ist sicherlich kein verstecktes Juwel, denn es zieht jedes Jahr Tausende von Einheimischen und Touristen an, aber auf Kurs in den Heimathafen können wir die Südküste Mallorcas unmöglich passieren, ohne hier unseren Anker fallen zu lassen. Es Trenc ist auf jedermanns Radar, in jedem Reiseführer und Reiseblog, und das aus gutem Grund: Der etwa 10 km lange weiße Sandstrand und das ruhige Wasser bieten ein unvergessliches Karibik-Feeling. Gleich hinter dem Strand und den Sanddünen liegen die Salinen, in denen das berühmte “Sel de Fleur” (Salzblume) geerntet wird. Dieses delikate Salz mit einer jahrhundertealten Geschichte lässt sich in vielen Geschäften auf der Insel finden und eignet sich bestens als Souvenir und Mitbringsel!

Bis 17 Uhr geht es zum technischen Check-out im Club Nàutic Arenal erwartet. Den letzten Crewabend kann man wahlweise im Touristenhotspot an der Playa de Palma oder im beschaulichen Son Veri ausklingen lassen. Son Veri ist auf einem schönen Sonnenuntergangsspaziergang entlang der Steilküste, die ja gerade erst vom Wasser aus zu bestaunen gewesen ist, bequem zu Fuß erreichbar und bietetverschiedene Restaurants für den Abschiedsabend bevor noch eine letzte Nacht an Bord verbracht wird...

Traumhafte Yachten auf Mallorca finden Sie hier https://www.master-yachting.de/de/operator/iris-yachtcharter-2/4125

TIDENHUB

SANT CARLES DE LA RÀPITA

Sant Joan de Labritja

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an – auch wenn diese nicht im Katalog ausgewiesen sind. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de

FORMENTERA

r m e n t e r a

SCHWIERIGKEITSGRAD

Die Balearen gehe eigentlich als Einsteigerrevier durch: keine besonders schwierige Navigation und berechenbare Windverhältnisse warten dort. Etwas fordernder ist die spanische Ostküste

REISEZEIT

Balearen: Januar bis Dezember. Küste: Mai bis September

BOOTSFÜHRERSCHEIN / FUNKZEUGNIS

D: SBF SEE, AT: FB 2/3, CH: Hochseeschein/fr. B-Schein

LIEGEPLATZ / ÜBERNACHTUNG

Die Infrastruktur ist sehr gut . Supermärkte, Restaurants und Geschäfte sind eigentlich überall schnell und leicht zu finden. Strom und Wasser gibt es aufgrund der Marinas weit verbreitet

HÄFEN / INFRASTRUKTUR / PROVIANT

Die Infrastruktur ist sehr gut . Supermärkte, Restaurants und Geschäfte sind eigentlich überall schnell und leicht zu finden. Strom und Wasser gibt es aufgrund der Marinas weit verbreitet

PREISGEFÜGE

BEREIT?

Gefällt Ihnen was Sie hier lesen? Entdecken Sie die Balearen mit uns.

Bier: 4,00 Euro, Cappuccino: 2,50 Euro, Einheimische Gerichte: ab 19 Euro

ANREISE

Balearen: via Palma

Festland: Barcelona, Girona, Alicanté

VERSTÄNDIGUNG

Spanisch und Englisch

Porto
Capdepera
Ciutadella
Manacor
Castellón de la Plana
Andratx
Sóller
Gandia Valencia
Alicante
POLLENÇA

Ein 7-tägiger Törn in den

KYKLADEN mit Skipper Periklis

Geschrieben in Zusammenarbeit mit Periklis Alatzas, einem griechischen Skipper, der seit einigen Jahren auf den Kykladen segelt.

“Hallo! Mein Name ist Periklis, halb Grieche, halb Franzose. Ich bin in Santorin, Griechenland, aufgewachsen. Ich segle seit meinem 7. Lebensjahr, und mit 7 Jahren habe ich auch angefangen, an Regatten teilzunehmen, was ich seit vielen Jahren tue, auch jetzt noch, wenn ich die Zeit dazu habe. Ich habe das Gefühl des Segelns und die damit verbundene Freiheit immer geliebt. Auf dem endlosen Blau zu sein ist einfach ein glücklicher Ort! Ich habe schon früh angefangen, professionell als Skipper auf Yachten zu arbeiten, und bin seitdem fast das ganze Mittelmeer entlang gesegelt. Die Sommer verbringe ich meist in der Ägäis, und im Winter bin ich meist an der Nordwestküste Frankreichs unterwegs und komme dann in Griechenland an. Aber mein Lieblingsrevier sind die Kykladen mit der kühlen Brise des “Meltemi” und den weißen Kaps. Zusammen mit den wilden Hügeln der Inseln, ihrer ikonischen Architektur und den atemberaubenden Buchten”.

Erster Tag

Wir beginnen unseren Charter von Paros auf den Kykladen aus. Sobald das Boot bereit ist und die Vorräte aufgefüllt wurden, ist es Zeit für die Sicherheitseinweisung. Wir starten unsere Reise in Parikia, der Hauptstadt von Paros.

Paros ist eine einzigartige Insel im Herzen des Ägäischen Meeres und gehört zu den Kykladen. Paros ist der perfekte Ausgangspunkt, da es in der Nähe anderer berühmter Kykladeninseln wie Mykonos, Santorin und Naxos liegt. Berühmt für seine herrlichen Strände und das schöne Wasser, ist es auch als eines der besten Ziele der Kykladen für Windund Kitesurfer bekannt.

Ein Muss auf Paros ist die lebhafte Stadt Naoussa, die zweitgrößte Stadt und das Zentrum des Nachtlebens und der großartigen griechischen Tavernen und Ouzerien. Naoussa ist amphitheatralisch um seinen Hafen gebaut. Wenn Sie gerne fotografieren, empfehle ich Ihnen, die Stadt in den frühen Morgenstunden zu besuchen, um diesen Moment der farbenfrohen Kontraste zwischen der blauen Kuppel der St. Nikolas-Kapelle und den Hunderten von bunten Fischerbooten, den zahlreichen “Gouna”-Fischen, die vor jedem Restaurant in der Sonne getrocknet werden, und der fotogenen weiß-fuchsiafarbenen Linardo-Bar einzufangen.

Wir starten gegen 17:30/18:00 Uhr und fahren an der Küste entlang durch den wunderschönen Kanal von Paros/Antiparos (was wörtlich übersetzt “gegenüber von Paros” bedeutet, denn genau dort befindet es sich) nach Despotiko. Despotiko liegt westlich von Paros und Antiparos, etwa 12 Seemeilen (ca. 1:40’) entfernt. Lassen Sie hier Ihren Anker fallen, die Sonnenuntergänge sind etwas ganz Besonderes. Perfekt, wenn Sie sich mit einem Abendessen an Bord oder in einer Taverne mit Blick auf den Sonnenuntergang stärken wollen.

Zweiter Tag

Ich liebe es, meine Tage mit einem Bad und anschließendem Frühstück an Bord zu beginnen. Heute ist ein besonderer Segeltag: Unser

Boot wird in westlicher Richtung zur Insel Sifnos segeln, etwa 14 Seemeilen von Paros entfernt (etwa 1:40’). Die Route ist in der Regel ein Halbwindkurs (wenn der wahre Wind im rechten Winkel zum Segelboot steht), da die vorherrschenden Winde aus dem Norden kommen.

Die Insel Sifnos ist bekannt für ihre Gastronomie und natürlich für die Schönheit der Aussicht von Appolonia, der Hauptstadt der Insel: Der Beiname “Appolonia” bedeutet, dass die Stadt Apollo gewidmet ist und amphitheatralisch auf drei sanft geformten Hügeln gebaut ist. Auf Sifnos gibt es mehr als 200 Kirchen (manche sagen mehr als 300!) und hier findet das wichtigste kulinarische Ereignis der griechischen Inseln statt, das Kykladen-Gastronomiefestival. Sifnos hat auch eine bedeutende Tradition in der Herstellung von Terrakotta-Keramik.

Wenn wir uns der Insel nähern, machen wir einen Badestopp in der wunderschönen Bucht von Faros, im Südosten von Sifnos. Faros gilt als der sicherste Hafen der Insel, der bis 1883 auch der offizielle Hafen von Sifnos war. Der Name Faros stammt von seinem Leuchtturm am Eingang des Hafens. Das Fischerdorf besteht aus drei aufeinanderfolgenden Sandstränden, Fasolou, Faro und Glyph.

Nach dem Mittagessen fahren wir südlich von Sifnos nach Platis Gialos: Hier können wir entweder im Hafen festmachen oder vor Anker bleiben. Die Bucht ist gut geschützt und der sandige Grund bietet guten Halt. Fertig machen und loslegen!! Ich empfehle ein Abendessen in einer der tollen Tavernen der Insel.

Dritter Tag

Nach dem üblichen morgendlichen Bad und einem ausgiebigen Frühstück segeln wir in Richtung der Insel Folegandros. Südlich von Sifnos ist unser Ziel etwa 20 Seemeilen entfernt, und gegen 2:40 Uhr steuern wir die wunderschöne Bucht von Vathy an. Mit ihrem kristallklaren Wasser und dem sandigen Grund ist dies ein großartiger Ort, um gegen die Nordwinde der Kykladen anzukommen. Stellen Sie sicher, dass Sie ein paar Leinen an den Felsen am Ufer mit Blick nach Norden haben und genießen Sie ein Bad, während das Mittagessen zubereitet wird! Folegandros ist bekannt für die herrliche Aussicht auf den Hauptort Chora und das Essen, und das ist genau das, was wir tun werden. Nehmen Sie ein Taxi oder einen Bus und besuchen Sie das höchstgelegene Dorf Sifnos Chora. Nach einer kurzen Wanderung erreichen Sie das wunderschöne Kloster und genießen den Sonnenuntergang mit der atemberaubenden Architektur des Dorfes, das direkt an den Rand der Klippen gebaut ist. Wie immer empfehle ich Ihnen, sich in einer der örtlichen Tavernen in Chora zu entspannen.

Vierter Tag

Heute geht es früh los: Wir fahren östlich von Folegandros nach Ios.

Unterwegs machen wir einen kleinen Imbiss und segeln schnell aufHalbwindkurs. Je nach Windstärke sollten wir immer das erste oder zweite Reff drin haben, da die Böen beim Passieren der beeindruckenden Klippen von Folegandros und Sikinos ziemlich stark sein können. Unsere Fahrt wird etwa 3 Stunden dauern (das hängt natürlich von unserer Geschwindigkeit ab). Die Entfernung beträgt etwa 23 Seemeilen zu einer der besten und sichersten Buchten von Ios: Maganari. Das Wasser ist hier unglaublich flach und sandig: wieder ein perfekter Ankerplatz, wenn man die Nacht dort verbringen möchte.

Wir werden ein großes Mittagessen einnehmen, da alle hungrig sind, und die Ruhe und die Schönheit der Natur genießen, die uns hier

geboten wird. Am Nachmittag machen wir uns bereit, den Hafen von Ios zu besichtigen, ca. 6nm (1h) und dann Ios Chora (das Hauptdorf). Ios ist bekannt für sein malerisches kleines Dorf und seine vielen Gassen, die zum Herumschlendern einladen, sowie für sein Nachtleben. Ich schlage vor, in einer der vielen Tavernen zu Abend zu essen, wo man unglaubliche griechische Meeresfrüchte bekommt.

Fünfter Tag

Nach dem Frühstück machen Sie sich bereit für eine Fahrt gegen den Wind nordöstlich von Ios, nach Koufonisia. Eine der Perlen der Kykladen. Das Segeln wird heute etwas länger dauern, da wir gegen den Wind kreuzen müssen, ca. 25 Seemeilen, 3:30’/4 Stunden, immer mit einem Reff im Großsegel und los geht’s!

Mit seinem türkisfarbenen Wasser und den Sandstränden heißt unser Ziel in Kato Koufonisia - der Name Koufonisi kommt von dem Wort ‘Kou-

fio’ Hohlraum und ‘Nisi’ Insel wegen der vielen Meereshöhlen rund um die Inseln. Werfen Sie den Anker im südöstlichen Teil von Kato Koufonisi. Tauchen Sie hier ein und bereiten Sie sich auf das Mittagessen vor! Rund um die Insel ist das Wasser türkisfarben und seicht, so dass das Ankern kein Problem sein sollte.

Sobald wir mit dem Essen und dem Schwimmen fertig sind, ankern wir in Pano Koufonisi, ca. 4/5nm (ca. 35/40’ max) und lassen unseren Anker an derAnkerbucht außerhalb des kleinen Hafens mit der ikonischen Aussicht

auf das Hauptdorf und das schöne Wasser fallen. Ich kann nur empfehlen, diese Insel und ihre malerischen Gassen zu erkunden. Probieren Sie unbedingt eines der lokalen Getränke: Rakomelo, ein griechisches alkoholisches Mischgetränk aus zwei Arten von Traubenbrand mit Honig und verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Kardamom und anderen regionalen Kräutern, das oft als Verdauungsgetränk und traditionell als Hausmittel gegen Halsschmerzen und Husten verwendet wird.

Sechster Tag

Nach einem traditionellen Frühstück aus der Bäckerei und einem Bad im türkisfarbenen Wasser geht es in Richtung Nordwesten nach Antiparos, etwa 24 Seemeilen (3:00/3:30 Stunden). Auf dem Weg dorthin werden wir die Südwestseite von Naxos besuchen (ca. 8/9 Seemeilen), um die wunderschönen Buchten von Pirgaki und Alykos zu besichtigen. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Mittagessen an Bord einzunehmen. Die vielen Dünen und die Zedern, die ein kleines Waldgebiet entlang der Strandpromenade bilden, verleihen diesem Strand ein ausgesprochen exotisches Flair. Es ist eine ungewöhnliche Umgebung, die eher an die Mittelmeerküsten Nordafrikas als an einen typischen Strand der Ägäis erinnert.

Als Nächstes nehmen wir Kurs auf Antiparos, 16 Seemeilen (etwa zwei Stunden). Reffen Sie das Großsegel, da der Wind im Kanal von Naxos und Paros immer stärker wird. Ich schlage vor, im Kanal von Antiparos und Paros bei den Inseln von Panteronisia einen weiteren Halt einzulegen und ein langes Bad leuchtend blau-türkisen Wasser zu genießen. Langsam fahren wir durch den Kanal nach Norden zum Hauptort Antiparos, wo wir den Anker werfen werden, da es keinen Hafen gibt, aber trotzdem einen sehr sicheren Ankerplatz. Machen Sie einen Spaziergang durch die niedlichen Gassen und gehen Sie vor oder nach dem Abendessen in den Boutiquen und Geschenkeläden einkaufen.

Siebter Tag

Unser letzter Tag wird ein etwas “fauler” Tag sein: Wir werfen den Anker wieder in der nördlichen Bucht von Antiparos und nehmen das erste Bad des Tages (mein Lieblingsbad). Anschließend fahren wir nordöstlich von Antiparos in Richtung unserer Startlinie. Auf dem Weg dorthin machen Sie einen Halt in der Bucht von Krios, etwa eine Seemeile westlich von Parikia. Die Gewässer hier sind hervorragend und ich empfehle immer ein wenig Schnorcheln in dieser Gegend. Später am Nachmittag ist es Zeit, zu unserem Ausgangspunkt Paros zu segeln. Wir werden auftanken und die letzten Kontrollen unseres Bootes durchführen. Wie wäre es nach dem Auschecken mit einem Spaziergang durch die Hauptstadt, einer Taverne am Meer und einem letzten Blick auf den Sonnenuntergang? Oder, noch besser, Sie fahren mit dem Bus oder Taxi nach Naoussa im Nordosten von Paros, erkunden das Piratendorf und lassen den Tag mit einem Abendessen und ein paar Drinks ausklingen...mitten im pulsierenden Nachtleben!

Ägäis

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an – auch wenn diese nicht im Katalog ausgewiesen sind. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de

IONISCHES MEER

WINDVERHÄLTNISSE

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ÄGÄIS

WINDVERHÄLTNISSE

TIDENHUB

GRIECHENLAND

Euro

BEREIT?

Lust auf Griechenland mit einer Segelyacht? Hier finden Sie die Richtige!

SCHWIERIGKEITSGRAD

Das ionische Meer ist eigentlich ein Revier, das auch für weniger erfahrene Skipper geeignet ist: im Schutz der Inseln herrscht meist nicht viel Seegang, die Winde sind leicht bis mäßig. In der Ägäis wiederum weht auch gerne mal der Meltemi, auch im Hochsommer. Dann ist die etwas erfahrenere Crew gefragt

REISEZEIT

April bis Oktober

BOOTSFÜHRERSCHEIN / FUNKZEUGNIS

D: SBF SEE, AT: FB2/3, CH: Hochseeschein (fr. B-Schein); In Griechenland muss immer auch ein Co-Skipper eingetragen werden. Dieser braucht aber keinen offiziellen Schein

LIEGEPLATZ / ÜBERNACHTUNG

Häfen und Buchten laden in Griechenland zum Ankern ein. Klassische Marinas oder Bojenfelder sind nicht verbreitet.

Landstrom und Wasser nicht überall

HÄFEN / INFRASTRUKTUR / PROVIANT Die Infrastruktur ist sehr gut. Supermärkte, Restaurants und Geschäfte sind eigentlich überall schnell und leicht zu finden.

Landstrom und Wasser nicht überall

PREISGEFÜGE

Bier: 1,80 Euro, Cappuccino: 3,40 Euro, Einheimische Gerichte: ab 10,50 Euro

ANREISE

In der Hauptsaison sind auch die vielen Inseln mit dem Flugzeug gut zu erreichen

VERSTÄNDIGUNG

Griechisch und Englisch

Kalamata
Chania
Heraklion
Grevena
Vlora
Izmir
Aydin
Marmaris

Who is who @Master Yachting?

Wir stellen unsere Experten vor – Ihre Ansprechpartner bei Master Yachting. Denn Anfang macht unsere Teamleiterin Sales, Justine Kirchoff.

Hallo Justine! Erzähle uns doch mal Deine Geschichte?

Ich bin vor über 7 Jahren zu Master Yachting gekommen und durfte die Charterwelt kennenlernen. Wofür ich Master Yachting so unendlich dankbar bin, ist die vielseitige und große persönliche Weiterentwicklung die ich hier machen durfte. Außerdem schätze ich es, dass man gehört und gesehen wird und dass meine Ideen einbezogen werden.

Hat Segeln eine Rolle in Deinem Leben gespielt bevor Du bei Master Yachting angefangen hast? Bist du schon vorher gesegelt?

Ich hatte keine Ahnung von Booten bevor ich bei Master Yachting angefangen habe. Reisen war mir schon immer sehr wichtig, deshalb habe ich die Ausbildung zur Tourismuskauffrau gemacht. :)

Wie bist du in dieser Rolle gelandet?

Ich liebe Reisen und das Meer – und genau das gebe ich auch gerne an andere weiter. Ich freue mich für unsere Kunden mit, wenn sie die nächste Charterplanung abgeschlossen haben. Außerdem habe ich in den letzten Jahren für mich gemerkt, dass ich es schön finde Menschen zu begeistern, weshalb ich meinem Chef dankbar bin, dass er

mir die Chance zur Teamleitung unserer grandiosen Verkaufsteams gegeben hat.

Kannst du kurz beschreiben, was du in deiner täglichen Arbeit machst?

Ich kümmere mich in erster Linie um mein Team und darum, dass ich für all Ihre Fragen zur Seite stehe. Darüber hinaus berate und verkaufe ich aktiv mit.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es für mich mein Team zusammenzuhalten und zu motivieren in der größten Umbuchungswelle aller Zeiten (Pandemie). Die Ungewissheit wie die Regeln für den Tourismus ausfallen werden, die Verhandlungen mit den Vercharterern, für unsere Kunden die bestmögliche Lösung zu finden und obendrauf bei all dem Chaos nicht die Freude zu verlieren – das war wirklich eine große Herausforderung! Es war nicht einfach, aber ich bin so unfassbar stolz auf jeden der fleißig und mit solch einer Energie bei der Arbeit war. Ich liebe mein Team!

Wenn du selbst segelst, wo bist du am liebsten unterwegs?

Mein schönster Törn war auf den BVIs. Seitdem bin ich ein absoluter Karibik-Fan!

Was ist in einem Satz die eine Sache, die Du an der Arbeit in dieser Branche absolut liebst?

Ich liebe die freudestrahlenden Gesichter unserer Kunden wenn sie glücklich und zufrieden zurückkommen nach ihrem Törn UND (ich kann es nicht oft genug sagen) unsere Master Yachting Crew!

EINE UNVERGESSLICHE PREMIERE UNTER SEGELN

Meine Entdeckungsreise

durch die

Dodekanes-Inseln

und ihre

kulinarischen

Köstlichkeiten...(ganz zu schweigen von den Vorspeisen!)

Kannst Du uns ein wenig über dich selbst erzählen?

Ich bin Anna-Lena, 23 Jahre alt, und ich lebe in Deutschland. Schon als Kind habe ich das Wasser geliebt. Egal, ob Meer, Fluss, See oder Pool. Wenn ich am, im oder neben dem Wasser bin, entspanne ich mich sofort. Ich lerne gerne neue Leute kennen und komme mit ihnen ins Gespräch, vor allem, wenn ich im Urlaub bin und man mit wildfremden Menschen zu tun hat. Es ist unglaublich, was für Leute man trifft und welche Geschichten man hört! Ich liebe es, Fotos zu machen, um einige meiner unvergesslichen Momente für immer festzuhalten.

Du bist diesen Sommer von Kos aus auf Törn gegangen. War es das erste Mal, dass du gesegelt bist?

Es war das erste Mal, dass ich gesegelt bin, ja. Ich war zwar schon einmal auf einem Boot und habe darauf geschlafen, aber wir waren bisher noch nie unter Segeln unterwegs. Es war großartig und ich habe noch nie so gut geschlafen. Die sanften Wellen in der Bucht ließen das Boot ein wenig schwanken, wie eine schaukelnde Wiege. Das war so beruhigend und besänftigend!

Was hat Dir an dieser Reise gefallen?

Dass wir kein Hotel, keinen Frühstückssaal und keinen Pool mit Hunderten von anderen Touristen teilen mussten. Wir hatten unser eigenes kleines Privathotel auf dem Meer. Wir waren auch nicht an einen Ort gebunden, sondern konnten hingehen, wohin wir wollten, und sind jeden Morgen an einem anderen Platz aufgewacht. Man sieht die Inseln aus einem anderen Blickwinkel. Die schönen Buchten und Inseln vom Meer aus waren absolut anders, besonders.

Du hast dich für ein Boot mit einem Skipper entschieden - bist Du mit dieser Entscheidung zufrieden?

Der Skipper, den wir ‘gebucht’ haben, war ein Freund von uns. Es war sein sechstes Mal, dass er von Kos aus segelte, so dass er mit der Umgebung und dem Personal des Hafens sehr vertraut war. Er wußte genau, wo man anhalten muss, welches die besten Tavernen und Bars sind. Und seien wir doch mal ehrlich, Essen und Trinken sind ein wichtiger Bestandteil eines Urlaubs! Zu wissen, wo man authentisches griechisches Essen genießen kann, ist unabdingbar!

Ein Skipper an Bord ist ein großes Plus. Der Meltemi ‘grüßte’ uns zwei Tage lang während unseres Segeltörns, aber wir hatten keinen Grund, Angst zu haben, denn unser Skipper wusste genau, was zu tun war.

Welcher Ort ist Dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Das war definitiv Vathi - Astypalea. Eine weite Bucht mit einer unglaublichen Aussicht: vielleicht maximal fünf Häuser, eine einfache, typisch griechische Taverne und viele Ziegen. Wir sind dort zwei Nächte geblieben. Aufgrund der geschützten Bucht (ca. 50 m lang), die den Zugang des Meerwassers einschränkt, sieht sie wie eine Lagune aus. Das Land um die “Lagune” dient als Windschutz. Wenn der Meltemi auf diesen Teil der Küste trifft, kann man ihn kaum wahrnehmen.

Maria von der Taberna Oyzeri ist eine klassische griechische Lady und liebt ihre Arbeit. Hier gibt es exquisiten, tagesfrisch gefangenen Fisch, Gemüse, Tzatziki, Salat und Ouzo. Ein absoluter Superlativ. Beim Betreten ihrer Taverne begegnet einem auch ein kleines Schaf, das ein wichtiger Teil ihrer Familie ist. Aber keine Sorge, das Schaf trägt ein paar Windeln ;-)

Satz hervorheben: Segeln ist unglaublich entspannend und beruhigend. Man ist sofort weg vom Alltagsstress. Segeln bringt dich direkt in eine andere Welt. Lassen es auf dich wirken, es wird dich verändern! Nach dem Törn wirst Du ein besonderes Lächeln im Gesicht haben. Wer es erlebt hat, wird wissen, was ich meine :)

Essen an Bord oder außerhalb?

Wir haben immer an Bord gefrühstückt und außerhalb des Schiffes zu Abend gegessen. Unsere Crew hat einen kleinen Wettbewerb gestartet, welche Taverne oder welches Restaurant die besten Vorspeisen serviert. Also haben wir Tzatziki, Zucchinibällchen und andere griechische Kleinigkeiten probiert, um herauszufinden, wo es die besten Sachen gibt. Eine lustige Routine, um unsere Mägen voll zu bekommen!

Beim Frühstück haben wir normalerweise unseren Tag geplant, was wir sehen wollten und wohin wir gehen wollten. Zum Mittagessen aßen wir frisches Obst, Nüsse oder machten uns leichte Sandwiches an Bordoder wir gingen in ein Café, wenn wir ein Dorf besuchten. Für unsere Mannschaft war es wichtig, dass wir alle wussten, wann und was wir essen würden, denn eine hungrige Mannschaft wird schnell zu einer unzufriedenen Mannschaft!

Satz hervorheben: Unsere Crew begann eine Art Wettstreit, welche Taverne oder welches Restaurant die besten Vorspeisen servieren würde. Also probierten wir das Tzatziki, die Zucchinibällchen und andere tolle griechische Kleinigkeiten, um herauszufinden, wer die besten Sachen hat. Eine lustige Routine, um unsere Mägen voll zu bekommen!

Was würdest Du jemandem sagen, der zum ersten Mal einen Segeltörn machen möchte?

Probieren Sie es einfach selbst aus! Es ist eine tolle Möglichkeit, neue Ziele im Ausland zu entdecken! Man hat keine überfüllten Pools oder lästige Nachbarn - und wenn doch, kann man einfach wegsegeln. Du hast das ganze Meer für dich, Menschen, die du liebst, um dich herum und den besten Pool, den du haben kannst!

Mein Fazit....

Segeln ist unglaublich entspannend und beruhigend. Man ist sofort weg vom Alltagsstress. Segeln bringt dich direkt in eine andere Welt. Lass es auf dich wirken, es wird dich verändern! Nach dem Törn wirst Du ein besonderes Lächeln im Gesicht haben. Wer es erlebt hat wird wissen, was ich meine :)

Und wenn Sie und Ihre Familie oder Freunde ein Abenteuer erleben wollen, einfach Master Yachting anrufen, dort wird das perfekte Angeboterstellt, das den Bedürfnissen entspricht. Nicht zögern - Segel setzen! P.S. Ein letzter, besonderer Dank geht an Armin, unseren Freund und Skipper, der unsere Reise so unvergesslich gemacht hat.

ICH KANN NICHT OHNE

Mein drittes Jahr Segeln in Kroatien mit der Familie

Mein Name ist Roberto, ich bin 54 Jahre alt und komme aus Italien (Großraum Mailand). Ich bin Vater von drei Jungen im Alter von 15-13 und 11 Jahren (Edoardo, Leonardo, Riccardo). Dies ist mein drittes Jahr, in dem ich in Kroatien segle.

In unserer ersten Woche segelte ich mit meiner Familie auf einer Dufour 412 GL ab Trogir. In unserer zweiten Woche segelten wir zusammen mit einer anderen Familie, die in Biograd startete.

Unsere Boote waren ausgezeichnet, effizient, komfortabel und perfekt geeignet für die Art des Segelns die wir im Sinn hatten, und für die Crew, mit der wir segelten.

Wenn Sie einen Ort (eine Bucht, einen Hafen, eine Stadt usw.) auswählen könnten, den Sie während dieses Urlaubs mit Ihrer Crew besucht haben und der Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird, welchen würden Sie wählen und warum? Im Allgemeinen ziehe ich es vor, in den Buchten anzuhalten und nur einen Tag in der Mitte der Woche in einem Hafen zu verbringen, um aufzutanken (Wasser und Lebensmittel und vielleicht eine kleine kroatische Taverne). Besonders gut gefällt mir Sibenik: Abgesehen davon, dass es eine malerische und wunderschöne historische Stadt ist, die man besichtigen kann, ist die Marina Mandalina sehr schön und man kann dort problemlos übernachten. Sie ist sehr gut ausgestattet und hat freundliches und sachkundiges Personal.

Fast alle Buchten sind atemberaubend, und es ist schwierig zu entscheiden, welche meine Lieblingsbuchten sind. In der Regel wähle ich sie nach der Lage, in der ich mich befinde, und nach einem Blick in

“Mit 8/9 Knoten zu segeln, wenn das Boot krängt, vor Anker mit Freunden zu übernachten oder eine Spaghettata zu essen, den Sonnenuntergang zu sehen, den Sonnenaufgang zu beobachten, in kristallklarem Wasser zu baden, sind in der Tat einfache Dinge. Aber sie geben einem in diesem Moment eine enorme Befriedigung, und man trägt sie für den Rest seines Lebens in sich.”

den Revierführer aus. In Kroatien, vor allem im zentralen Teil (Kornaten), gibt es viele geschützte Ankerbuchten und großartige Anlegeplätze. Das Meer ist fast immer windstill und wellenfrei, so dass es sich auch mit einer unerfahrenen Crew gut segeln lässt.

Sie haben die Option ohne Skipper gewählt. Was hat Ihnen an dieser Wahl besonders gefallen?

Ich bin der Skipper der Boote, die ich miete, und das ist für mich beim Segeln von grundlegender Bedeutung. Es ist ein unvergleichliches Vergnügen, der Kapitän eines Bootes zu sein, sich um die Besatzung zu kümmern, die Leute in die Manöver einzubeziehen, ihnen meine Liebe zum Segeln zu vermitteln und ihnen Vertrauen in komplexeren Situationen an Bord zu vermitteln. Wenn ich an Bord gehe, ist meine ganze Welt dort gebündelt; innerhalb von 12/15 Metern befinden sich meine Familie, meine Freunde und alles, was ich liebe.

Ich weiß, dass ich beim Segeln mit allen möglichen unerwarteten Umständen zu tun haben werde. Ich denke nicht mehr an die Arbeit, die Probleme zu Hause, in der Schule oder mit den Kindern, sondern konzentriere mich ganz auf das Boot und die Mannschaft. Für vierzehn Tage im Jahr lebe ich ein anderes Leben. Ich bin ein anderer Mensch.

Haben Sie einen Rat für diejenigen, die zum ersten Mal einen Segelurlaub planen?

Mein Rat ist, es erst einmal ein Wochenende lang auszuprobieren, um zu verstehen, wie das Leben an Bord wirklich ist und wie gut man mit der Seekrankheit zurechtkommt - was mit ein paar einfachen Tipps durchaus

machbar ist. Ich empfehle auch, klare Vorstellungen davon zu haben, wie es ist, mit anderen Menschen auf einem Schiff zu leben. Ich könnte eine kleine Liste von Dingen aufstellen, über die man nachdenken sollte, bevor man sich entscheidet, ob man segeln geht oder nicht:

• Erhöhen Sie Ihre Toleranzschwelle

Seien Sie bereit, ein paar kleinere Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, z. B. Toiletten zu benutzen, die nie bequem sind, wenig Wasser zum Waschen zu verwenden, sich bei der Bewirtschaftung der Kombüse abzuwechseln, den Kühlschrank zu füllen..., kurz gesagt, sich zu beschäftigen

• Den Skipper entscheiden lassen (manchmal können sie ein wenig schwerfällig sein. Das ist bei mir eindeutig nicht der Fall... hoffe ich zumindest! Vielleicht fragen Sie am besten meine Crew...

• Die wenigen und kleinen Räume teilen Machen Sie sich klar, dass Segeln nicht bedeutet, eine Tour mit vorher festgelegten Etappen auf allen Kosten zu machen....

Auf dem Meer regiert das Meer. Wenn der Skipper der Meinung ist, dass man an einem bestimmten Tag nicht in See stechen kann, oder dass man in einer bestimmten Bucht nicht ankern kann, oder dass man die coolste Stadt der Welt nicht erreichen kann (weil Freunde uns das gesagt haben und wir bei unserer Rückkehr sagen wollen: “Da war ich schon mal...”), muss man sich an den Gedanken gewöhnen, dass sich Pläne ändern können....und das auch oft tun. Die Redewendung “sich nach dem Wind richten” scheint für einen Nichtsegler trivial zu sein, aber wenn Sie Ihren Urlaub in Ruhe genießen wollen, müssen Sie sich auch an diesen unantastbaren Grundsatz gewöhnen.

Master Moments magische Segelmomente

einfach festhalten

Momente einfangen und gewinnen!

Sei es die Charteryacht im azurblauen Wasser der neu entdeckten Bucht, der Sundowner im Traumsonnenuntergang, die pure Freude der Mitsegler. Die schönsten Momente des Törns versuchen wir doch festzuhalten, auch wenn sich die Stimmung natürlich selten eins zu eins wiedergeben lässt.

Schlussendlich sind die Augenblicke oft zu schön, um sie digital zu bannen, aber sie lassen das Bezaubernde des Moments erahnen. Und genau auf diese Bilder freuen wir uns. Das ist Ihre Gewinnchance: Senden Sie uns Ihre Besten - und Sie bekommen die Chance auf einen unserer attraktiven Preise.

Unsere Master Moments finden mehrmals im Jahr statt – ob diese gerade stattfinden und genauere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen gibt es hier: https://www.master-yachting.de/p/mastermoments

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