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Magister Navis NO 5 DE

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Große Überfahrt

Erlebnis Atlantiküberquerung

Törntipps, Knotenguide, Kulinarisches

Wein auf dem Wasser

Reviere und Rebsorten

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde von Master Yachting

Liebe Freunde von Sailogy/ Master Yachting,

wer hätte sich damals, im Jahr 2020, als die Idee zu unserem Magazin geboren wurde, inmitten turbulenter Zeiten träumen lassen, dass wir vier Jahre später die 5. Ausgabe unseres Magazins Magister Navis in den Händen halten würden?

Manlio Accardo | GründerundCEO

das Ende des Jahres 2021 ist geprägt von Aufbruchsstimmung und gibt einen Vorgeschmack auf das, was 2022 kommen wird. Wenn uns das vergangene Jahr etwas gelehrt hat dann eines, nämlich die Möglichkeiten wahrzunehmen inmitten einer Pandemie zu segeln. Und wir haben es geschafft, trotz aller Widrigkeiten Chartergäste und Kunden mit an Bord zu nehmen. Und nicht nur das: neben der kürzlichen Wiedereröffnung vieler Segelreviere haben wir endlich wieder Bootsmessen besuchen und unsere Füße wieder auf die Ausstellungsstege setzen können, immer auf der Suche nach den neuesten Trends. Angefangen mit dem Cannes Yachting Festival in Frankreich und dem Salone Nautico in Genua in Italien war die salzige Brise und der Geruch von Teakholz von den vertäuten Booten geradezu berauschend. Und wir können es natürlich kaum erwarten, im Januar nach über einem Jahr des Wartens endlich wieder durch die Hallen der boot in Düsseldorf zu laufen. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen: Kommen Sie auf einen Plausch und ein Getränk vorbei und treffen Sie die Master Yachting Crew in Halle 13. Wir nehmen Sie mit auf eine virtuelle Segelreise um die Welt wie Jules Verne (allerdings in weniger als 80 Tagen), und uns selbstverständlich jede Menge Zeit für Ihre Fragen rund um das Chartern und die Reviere.

Wenn wir auf dieses Projekt zurückblicken, dann tun wir das mit einem gewissen Stolz. Wir hatten das Privileg, einige Menschen, die mit dem Meer verbunden sind, über die Jahre hinweg auf ihrer Reise zu begleiten. In diesen Tagen werden wir Michael Müller erleben können, der als CEO zu Bavaria Yachts zurückkehrt und den wir in Zeiten der Pandemie darüber interviewen konnten, wie die Werft mit all dem umgegangen ist, als er das Ruder für seine erste Wache übernahm. Oder Anna & Malin, die beiden jungen Liveaboards, die ihren Traum von der Weltreise unter Segeln noch immer leben. Genauso Sanni, die unsere Sichtweise auf das Arbeiten von einer Segelyacht aus völlig verändert hat, von einem Büro mit Aussicht in Französisch-Polynesien aus. Um nur einige zu nennen, die bisher an unserem Magister Navis Segeltörn teilgenommen haben. Wenn Sie ihre Geschichten verpasst haben,dann finden Sie sie alle in den Ausgaben online auf unserer Website.

Und es geht nicht immer nur um die Menschen: Viele Themen, die wir uns angesehen haben, sind und werden auch in Zukunft eine Aufgabe sein - wie der Schutz des Meeres, der uns allen am Herzen liegt. Es war für uns eine Selbstverständlichkeit, uns zum Beispiel mit Projekten zum Schutz der maritimen Tierwelt zu beschäftigen. Kurz und bündig: All die Menschen, die wir getroffen haben, die Orte, die wir besucht haben, die Tiere, die uns fasziniert haben – mit jeder neuen Ausgabe wollen wir sie feiern.

In dieser Ausgabe unseres Magazins tauchen wir ein in karibische Gewässer. Wir machen einen Zwischenstopp auf einen Drink am sandigen Ufer der Manchioneel Bay, in der Cooper Island Beach Club Microbrewery: ein familiengeführtes Öko-Resort, das sich für die Förderung des nachhaltigen Tourismus auf den Britischen Jungferninseln einsetzt. Wenn das Appetit gemacht hat, dann geht es gleich weiter mit kulinarischen Genüssen. Auf dem Weg nach Norden führt Sie unser Magazin auf das bezaubernde Anegada, wo Sie die besten Hummerrestaurants der Insel kennenlernen werden. Um die erfahreneren Segler zu inspirieren, haben wir diesmal eine großartige Sammlung von Törnvorschlägen, die in Zusammenarbeit mit einheimischen Skippern geschrieben wurden: von den Kykladen mit dem Griechen Periklis bis hin zum Maddalena-Archipel mit Paolo aus Sardinien, plus ein ganz besonderes Interview über Tipps und Tricks auf dem Weg zum Yachtmaster mit Skipper Giovanni.

Diese Geschichten zu erzählen, ist das, was uns antreibt, so viel Energie in Magister Navis zu stecken, um mehr zu sein als eine von vielen Charteragenturen da draußen. Um Ihnen eine starke Gemeinschaft von Gleichgesinnten und Menschen zu bieten, denen das Leben auf und am Meer am Herzen liegt, um verschiedene Aspekte zu beleuchten und Inspiration zu geben. Um nautisches Wissen, Lifestyleideen und kulinarische Erfahrungen zu teilen. Um die Bindungen zu stärken, die über die einfache Aufgabe des Charterns eines Bootes hinausgehen. Es ist eine Frage des Vertrauens und der Kompetenz, und unser Ziel ist es, Ihre YachtcharterBuchung nur zum Puzzleteil einer ganzheitlichen Erfahrung zu machen.

So viel ist seitdem geschehen. Und dennoch: die Faszination Segeln auf einer Charteryacht ist ungebrochen. Neue Yachten, neue und erfahrene, ja begeisterte Seglerinnen und Segler sind auf den Meeren dieser Welt unterwegs. In neuen Destinationen, neuen Marinas, an Orten, die sie bisher noch nicht entdeckt haben oder die vielleicht schon lange darauf warten, entdeckt zu werden.

Von der Karibik bis zum Mittelmeer, wir hoffen, dass unsere dritte Ausgabe Sie mit einigen Tipps und Ideen für Ihren Törn 2022 inspirieren wird!

Herzlichst, Ihr Manlio Accardo

Die Konsequenz daraus: Wir dürfen, können und wollen weiterhin unserer größten Leidenschaft nachgehen, nämlich Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, Ihren Traumurlaub auf dem Wasser zur schönsten Erfahrung aller Zeiten zu machen. Dafür brennen wir hier bei Sailogy/Master Yachting, und dafür geben wir gerne 110%. Ein Investment, das Sie uns zurückzahlen: durch Ihre langjährige Treue und Verbundenheit, dadurch, dass Sie uns Ihren Chartertörn anvertrauen. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar, denn das führt uns vor Augen, dass sich Erfahrung, Service und Engagement letztendlich auszahlen.

Und jetzt lassen Sie uns gemeinsam Inspiration für das nächste Segelabenteuer suchen – auf den folgenden Seiten finden Sie eine Menge Themen aus den letzten Jahren rund um Genuss, Reviere, Meeresschutz und das Segeln – und sicherlich die ein oder andere Idee für Ihren nächsten Törn. Wir freuen uns jetzt schon, diesen gemeinsam mit Ihnen zu planen.

Herzlichst, Ihr Manlio Accardo

IMPRESSUM

Herausgeber:

Master Yachting GmbH  Virchowstr. 1a 97072 Würzburg

Redaktion:

Peter Kollmann-Jehle, Paola di Pietro, Raffaella de Simone

Projekt Manager:  Peter Kollmann-Jehle

Vertrieb:

Peter Kollmann-Jehle

Übersetzungen:

Peter Kollmann-Jehle

Design: Yasemin Yavuzbas, Annika Hain

Image Sourcing:  Paola Di Pietro, Yasemin Yavuzbas, Peter Kollmann-Jehle, Annika Hain

Bildquellen:  Adobe Stock, Master Yachting GmbH, Sailogy S.A., The British Virgin Islands Tourist Board, Momentas Guide, Giovanni Pomari, Roberto Presotto, Urs Tanner, Istion Yachting, Felix Seyfert, Sönke Röver/blauwasser.de, Omero Moretti, Filicudi Wildlife Association, Niki Cukier

V.i.S.d.P

Peter Kollmann-Jehle Virchowstr. 1a 97072 Würzburg

Druck:  bonitasprint gmbh Max-von-Laue-Straße 31 97080 Würzburg

©2024 Sailogy S.A.

Mein Kulinarische r Törn durch das Ionische Meer, Griechenland

Die Leidenschaft für das Kochen hat sich bei mir tatsächlich erst entwickelt, als ich auf Booten zu arbeiten begann- eigentlich mochte ich es an Land überhaupt nicht. Auch heute noch kocht bei mir zuhause meist mein Freund. Ich glaube, dass liegt daran, dass es einfach mehr Spaß macht für Kunden an Bord zu kochen, die neugierig auf die einheimische Küche sind und die vor allem das Authentische wertschätzen

Die griechischen Basisrezepte hat mir meine Mutter beibegebracht – wer auch sonst? Mit der Zeit habe ich meine eigenen extra Gewürze und Aromen mit eingearbeitet, also dass, was ich heute meinen “Niki-Style” nenne. Für alle meine kulinarischen Kreationen, die darauf abgestimmt sind an Bord zu funktionieren. Am liebsten koche ich übrigens “Gemista”, gefülltes Gemüse. Es schmeckt toll und die bunten Farben sehen einfach bezaubernd aus. Der Zeitdruck, der wenige Platz und die wenigen Küchengeräte sorgen dafür, dass man beim Kochen an Bord seine eigene Kreativität schnell weiterentwickelt.

Ich werde Sie jetzt auf eine meiner letzten Reisen über das Ionische Meer mitnehmen. Mit dabei auf diesem Törn ist eine 7-köpfige Besatzung, eine fünfköpfige Familie aus der Schweiz, der Skipper und ich. Unsere Reiseroute ist hauptsächlich eine Kombination aus dem, was unsere Kunden sehen möchten, zusammen mit unseren Empfehlungen und natürlich der Wettervorhersage für die kommenden Tage. Insgesamt sagen unsere Segelbedingungen ein angenehmes, schönes und sonniges Segeln bei gutem Wind voraus, ideal, um am frühen Nachmittag spätestens das Groß zu setzen.

Samstag

Route: Lefkas Marina, Vathy, Meganisi

Nachdem wir Lefkas Marina verlassen haben, setzten wir die Segel, um die Buchten rund um das wunderschöne Vathy zu erkunden. Nach einer Pause am Nachmittag mit frischen regionalen Früchten der Saison gönnen wir uns einen Zwischenstopp in einem meiner Lieblingsrestaurants in Vathy Errikos.

Sonntag

Route: Vathy, Meganisi, Frikes

Heute fahren wir nach Süden, um die Buchten von Meganisi zu erkunden und eine Pause zum Schwimmen und Mittagessen einzulegen.

Was steht auf der Speisekarte?

Traditionelle Papoutsakia (was man braucht sind frische Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, griechisches Olivenöl, Auberginen, Petersilie, Feta-Käse, Gewürze)

Wo finden Sie Ihre Zutaten?

Hier empfehle ich Ihnen, Ihr Gemüse auf dem lokalen Gemüsemarkt in Vathy zu kaufen. Es ist ein sehr süßer kleiner Markt, ein “Bakalis”, wie die Griechen es nennen, der nur Gemüse verkauft, das von lokalen Bauern stammt.

Montag

Route: Frikes nach South Atokos

Von Frikes aus segeln wir nach Atokos, einer kleinen Insel im Ionischen Meer vor der Küste von Akarnanien, einer der westlichsten und vielleicht am weitesten entfernten Echinadeninseln. In Süd Atokos ist es einfach ein Traum, die Nacht in der Bucht zu verbringen.

Was steht auf der Speisekarte?

Für unser Mittagessen bereite ich eine leichte Mahlzeit vor, die aus Schinken, gebratenem zypriotischem Halloumi, Feta und Manouri-Käse, geröstetem Fladenbrot, einem großen griechischen Salat und einer frischen kalten Wassermelone besteht Zum Abendessen bereite ich Lavraki-Fisch (Seebarsch) mit einem köstlichen Rote-Bete-Salat zu. Die Zutaten für den Salat: Rote Beete, Karotte, Petersilie, Dill, Zitrone, griechisches Olivenöl, Gewürze

Wo finden Sie Ihre Zutaten?

Wenn Sie Glück haben, kreuzt ein lokaler Fischer Ihren Weg auf einem Boot mit seinem frischen Fang des Tages! Frischer geht es nicht.

Dienstag

Route: Atokos, Vathy, Ithaka. Mittagspause an einem Strand namens Gidaki

Was auf der Speisekarte steht?

Zum Mittagessen machen wir Giouvetsi. Das vollständige Rezept finden Sie auf der Master Yachting-Website.

Wo finden Sie Ihre Zutaten?

In Frikes gibt es keine Metzgereien, daher frage ich normalerweise direkt in den örtlichen Restaurants, ob ich das Rindfleisch bei ihnen kaufen kann.

Mittwoch

Route: Vathy, Ithaka, Fiskardo. Von Vathy aus machen Sie eine Pause für ein wohlverdientes Bad und tauchen zum Mittagessen am Koutsoupia Beach in Kefalonia

Was steht auf der Speisekarte:

Ich liebe es bei mindestens einem der Stopps hausgemachte Gyros Pita zuzubereiten. Folgendes benötigen Sie: Gyros-Fleisch (Huhn oder Schweinefleisch), frisches heißes sexy Fladenbrot, Zwiebeln, Tomaten, hausgemachtes Tzatziki - Joghurt, Knoblauch, Dill, Gurke, Olivenöl, Essig, Salz - Bratkartoffeln, Senf und Ketchup

Wo finden Sie Ihre Zutaten?

Jeder lokale Metzger reicht. Für die anderen Zutaten würde ich nach einem der Supermärkte in Vathy suchen.

Donnerstag

Route: Fiskardo, Sivota, Schwimmstopp und Mittagessen auf der Insel Arkoudi

Was steht auf der Speisekarte?

Zum Frühstück empfehle ich einen Zwischenstopp in der örtlichen Konditorei Melina in Fiskardo

Zum Mittagessen bereite ich ein weiteres meiner absoluten Lieblingsgerichte aus Griechenland vor: Gemista.

Was Sie brauchen, sind Tomaten, einige bunte Paprika, Tomatenmark, Kartoffeln, Zucchini, eine Karotte, Pilze, schwarze Rosinen, Carolina-Reis, Pinienkerne, Petersilie, Feta-Käse und griechisches Olivenöl. Das vollständige Rezept finden Sie auf der Master Yachting-Website

Wo finden Sie Ihre Zutaten?

In Fiskardo kaufe ich meine Zutaten immer im örtlichen Supermarkt eines Freundes direkt zwischen den Gassen - auf der Hauptstraße am Wasser entlang, dann direkt vor dem “Le Passage Cafe” rechts ab und schon ist man da!

Freitag

Route: Sivota, Lefkas

An meinem letzten Tag verwöhne ich meine Crew gerne mit dem, was ich als “ultimativen Salat” bezeichne. Dieser Salat enthält die besten frischen Zutaten der Welt und gibt meinen Kunden die Energie für den letzten Tag ihrer fantastischen Segelwoche.

In meinem Finale-Salat habe ich Folgendes: Spinatblätter, Nektarinen, Chiasamen, Mais, frischer Mozzarella, Kirschtomaten, frisches Basilikum, frische Minze, Kürbiskerne, Balsamico, Olivenöl, Zitrone, Knoblauchpulver, Pilze, Granatapfel, Croutons.

Niki arbeitet als freiberufliche Hostess für Istion Yachting und hat ihr eigenes Charterunternehmen John Enzzo Cruises mit Sitz in Nordgriechenland. Gerne zeigt Sie Ihnen die griechische See. Erfahren Sie mehr über Niki auf Instagram

KNOTEN. MAN MUSS

SIE VERSTEHEN, BEVOR MAN SIE MACHT.

Sara segelt seit mehreren Jahren zusammen mit ihrem Komplizen und Berufssegler Omero Moretti. In diesem Artikel nimmt sie uns mit auf eine Reise durch die Knoten, die sie im Laufe der Jahre gelernt hat und die sich beim Setzen der Segel als nützlich erweisen. Ein praktischer Survivalguide, egal ob es Ihr erstes Mal auf See ist oder ob Sie schon ein paar Mal gesegelt sind.

Knoten auf See gehören zu den Dingen, die diejenigen, die sich der Welt des Segelns nähern, am meisten faszinieren, und die die heftigsten Diskussionen unter Seglern auslösen: “Es wird so gemacht, nein es wird so gemacht, nein es sollte so gemacht werden, wie ich es mache”, usw.  Es gibt viele Möglichkeiten, Knoten zu knüpfen, und es ist richtig, dass jeder irgendwann das findet, was ihm am besten gefällt, aber einige Dinge sollte man nichtsdestotrotz besser im Hinterkopf behalten.

Knoten haben präzise Eigenschaften: Abgesehen von der spezifischen Funktion, die jeder einzelne Knoten erfüllt, müssen sie sehr starken Spannungen standhalten und gleichzeitig bei Bedarf schnell und leicht zu lösen sein. Etwas gut an seinem Platz zu befestigen und es zu gegebener Zeit schnell wieder lösen zu können, ist in den meisten Fällen eine Frage der Sicherheit, und deshalb wird den Knoten an Bord so viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Was Omero immer sagt, ist, dass Knoten verstanden werden müssen, bevor sie gemacht werden. Wenn Sie sich darauf konzentrieren, zu lernen, welche Funktion sie erfüllen müssen, auf welchen Teil die Spannung ausgeübt wird und welcher frei ist (der ruhende und der aktuelle) und wie man ihn löst, werden Sie einen Knoten verstanden haben. Und an diesem Punkt wird es einfach sein, dies zu tun.

Diejenigen, die wenig oder gar nichts über das Segeln wissen, wenn sie für einen Urlaub an Bord kommen, finden sich in einem Moment in eine Welt von Seeknoten mit klangvollen Namen projiziert, die sehr kompliziert aussehen und mit äußerster Präzision gemacht werden müssen. Und fast jeder will lernen, wie man wenigstens ein paar davon macht. Und selbst diejenigen, die bereits Segler sind, finden immer wieder eine kleine Lektion, ein wenig Wiederholung und viel Übung, um die verschiedenen Arten, einen Knoten zu machen, zu lernen. In einer der letzten Wochen in Sardinien hatten wir eine hohe Konzentration von Seglern und einen erfahrenen Kletterer an Bord, der Unterricht über Knoten, wie auch über viele andere Aspekte des Segelns, war daher vergeudet. Daher gibt es hier auf Anfrage eine kurze Zusammenfassung :)

Welche Knoten werden an Bord benötigt?

Eine Sache, die nur wenige Leute zugeben, weil sie am Heiligenschein, am Nimbus des erfahrenen Seglers kratzt, ist, dass die Knoten, die im Boot wirklich gebraucht werden, nur wenige sind. Unter normalen Bedingungen sind es vier oder fünf, die am meisten gebraucht werden: Webebleinstek, Kreuzknoten, Achtknoten, der Palstek und der Pollerknoten (nodo di bitta).

Webeleinstek

Der Webeleinstek wird häufig verwendet, und es ist wichtig zu lernen, wie man ihn sowohl horizontal

als auch vertikal gut ausführen kann: Es ist der klassische Fenderknoten, aber er ist genauso nützlich, wenn man den Tender aus der Fahrt heraus an einen Poller  binden möchte. Wenn der Knoten fertig ist, sollte er am besten mit einem zusätzlichen Schlag gesichert werden, um zu verhindern, dass er sich löst.

Kreuzknoten

Der flache Knoten wird verwendet, um die beiden Enden einer Linie oder zwei Linien gleichen Durchmessers zu verbinden. Auch in diesem Fall ist zur Sicherheit ein halber Schlag extra ratsam.

Achtknoten

Der Achtknoten wird hauptsächlich am Ende des laufenden Guts verwendet, um sicherzustellen, dass es nicht ausrauscht. Zwei Dinge sollte man sich merken: Es ist besser, die Acht nicht nur am Ende eines Seils zu machen, sondern einen gewissen Abstand zum Ende frei zu lassen.

Der Palstek

Der Palstek ist der beliebteste Knoten bei Seglern, die ihn für alles Erdenkliche verwenden, sowohl auf als auch außerhalb des Bootes. Charakteristisch für den Palstek ist die sich bildende Öse, die sich  nicht zuzieht und sich daher zur Befestigung einer Leine an alles Mögliche in beliebiger Grösse eignet: eine weitere Leine, ein Poller, eine Stange.

Omer ist davon besessen, den Palstek ‘für immer’ zu machen, wie er sagt, d.h. ohne vorher die Öse vorzubereiten (mit der klassischen Geschichte von der Schlange, die aus dem See kommt), denn er sagt (und er hat Recht), dass man die Fingerfertigkeit haben muss, um in jedem Zustand einen Knoten zu knüpfen, und die Öse zuerst vorzubereiten ist oft unmöglich, wenn der Schläfer unter Spannung steht. Eine andere sehr wichtige Sache, die Homer mir gegenüber oft wiederholt, was Vertäuungsknoten betrifft, ist, dass man zuerst darüber nachdenken muss, das Boot anzuhalten: Zweimal um den Poller herum ist das erste, was man tun muss, wenn man das Boot an Land sichern muss, besonders bei angespannten Windverhältnissen, dann kann man darüber nachdenken, welche Art von Knoten manverwenden muss.

Klampe Belegen

Das Belegen der Klampe ist vielleicht am einfachsten, was dazu führt, dass Omero (und jeder andere Skipper) es vermasseln muss, denn wenn er falsch gemacht wird, wird es schwierig, ihn zu lösen. Auf den Fotos unten sehen Sie die Reihenfolge wie Omero es macht: zwei “Achten”, die zweite Acht soll geschlossen werden, indem eine halbe Schlaufe umgedreht und die gleiche Ausrichtung der Spitze beibehalten wird, und schließlich eine weitere halbe Schlinge, die zur weiteren Sicherheit umgedreht wird. Es gibt viele andere Möglichkeiten, eine Klampe zu belegen, die im Web und in den die Häfen Landauf, landab zu finden sind: ich will nicht sagen, dass Omeros Weg der beste Weg ist, aber bis jetzt hatten wir noch nie irgendwelche Probleme.

Knoten Müssen Schön Sein

Ein anderer Skipper sagte mir, als ich einen beschissenen Knoten machte: “Wenn ein Knoten nicht schön ist, heißt das, er ist nicht gut gemacht”. Er hatte Recht: Knoten, die gut zu lösen sind, sind präzise und nie verheddert. Manche Knoten sind also schön, das heißt, sie sind rein dekorativ. Das ist der Fall des “Türkenkopfknotens”, den ich gerne in der Mitte der Ruderräder der Freya mache, oder um die Matten an Bord zu weben. Es ist ein bisschen kompliziert, das gebe ich zu, aber sehr faszinierend: Es ist ein ununterbrochenes Weben, das nie zu enden scheint, und das ist wirklich eine schöne Meditation, wenn man an einem Nachmittag nichts zu tun hat...

Und schließlich, wenn Sie üben wollen (vielleicht im Büro :) ) Ich empfehle einige Anwendungen zum Herunterladen auf Ihr Telefon oder Tablet. Ich benutze die erste, aber sie sind alle nützlich, weil sie die Knoten dreidimensional darstellen, und die animierte Darstellung des Knotens kann man auch anhalten, verlangsamen oder neu starten, wenn man sich irgendwann verirrt...

Sie können Omeros Abenteuer auf Instagram omeromoretti verfolgen oder seine Website omeromorettivela.it besuchen.

Weltumsegler Sönke Röver gibt wertvolle Tipps zum Ankern! blauwasser.de/ankern

MEERESSCHUTZ IN SIZILIEN

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ie F i L ic UD i W i LDL i F e c O nserVati O n ass O ciati

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Die Filicudi WildLife Conservation Association engagiert sich seit Jahren in der angewandten Forschung zum Schutz von Walen und Meeresschildkröten im Äolischen Archipel.

Ein großer Teil des Erfolges ihrer Arbeit ist das Ergebnis der fruchtbaren Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen und vielen italienischen Universitäten.

ie Aktivitäten in Bezug auf Wale und Delfine konzentrieren sich hauptsächlich auf zwei Delfinarten, die in der äolischen Küstenregion leben: Den Großen Tümmler (Tursiops truncatus) und den Gestreiften Delfin (Stenella Coeruleoalba). Die Vereinigung untersucht auch Pottwale (Physeter macrocephalus) mithilfe von Photoidentifikation und Bioakustik. Wir haben mit den engagierten Forschern gesprochen.

Der Große Tümmler (Tursiops truncatus) ist zweifellos der bekannteste unter allen im Mittelmeer vorkommenden Delphinarten. Die Populationen, die in den Küstengewässern leben, sind verschiedenen menschlichen Bedrohungen ausgesetzt, wie z.B. der direkten Konkurrenz mit der kommerziellen Fischerei, dem Beifang (versehentlicher Fang) in den Fanggeräten und nicht zuletzt dem Nahrungsmangel durch die Überfischung . Obwohl es wirklich schwierig ist, die tatsächlichen Auswirkungen dieser Bedrohungen zu erfassen, führt die Summe dieser Auswirkungen zu einem Nettorückgang der Delphinpopulation auf lokaler Ebene.

Einige Standorte sind für die Ernährung dieser Art von besonderer strategischer Bedeutung und könnten in die zukünftige Planung und Verwaltung des Meeresschutzgebietes des Äolischen Archipels einbezogen werden. Deswegen ist gründliche Forschungsarbeit zur Verhaltensökologie der Art derzeit im Gange.

Meeresschildkröten

Nicht nur Delfinarten stehen im Mittelpunkt. Die Filicudi WildLife Conservation Association koordiniert auch ein Schutzprojekt, in dessen Zentrum die gemeine Meeresschildkröte Caretta Caretta steht.

Der äolische Lebensraum ist besonders günstig für die Ernährungs- und Überwinterungsaktivitäten dieser Art, obwohl es in diesem Gebiet ohne Sandstrände eigentlich keine Brutstätten gibt. Die Caretta Caretta ist eine Meeresschildkröte, die in den Meeren der gemäßigten Zonen sowie in den tropischen und subtropischen Meeren des Atlantischen, Pazifischen und Indischen Ozeans weit verbreitet ist. Nach der ersten Lenbensphase, in der die jüngeren Schildkröten dazu neigen, einfach von den Meeresströmungen mitgerissen zu werden, neigen die älteren Exemplare der Caretta Caretta dazu, tiefere Gewässer aufzusuchen und sich von Algen zu ernähren. Gerade in dieser Phase des Lebenszyklus können Schildkröten größeren Bedrohungen wie dem versehentlichen Fang in Fischernetzen und anderem Fischereimaterial ausgesetzt sein.

Chiara Bruno - Forscherin und Mitbegründerin der Filicudi Wildlife Conservation Association

ir treffen Chiara, eine Forscherin, die seit mehreren Jahren für die Filicudi Wildlife Conservation Association arbeitet. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Meeresbiologie und Ökologie an der Universität Messina mit einer Arbeit über die Reproduktionsparameter von Großen Tümmlern auf den Äolischen Inseln erworben.

Was hat Sie dazu bewogen, diese Vereinigung zu gründen?

Ich denke zurück an die Zeit, als mich mein Grossvater als Kind zum ersten Mal in den Sommerferien mit nach Filicudi nahm. Ich habe Hummer an den Fühlern gepackt und sie dann vorsichtig wieder hingelegt; beim Schwimmen vor dem Pier habe ich Kraken, Drachenköpfe, Meeräschen und einheimische Krebse betrachtet; ich sah riesige Bernsteinfische, Zackenbarsche, Thunfische, Mantarochen, Delfine und Wale.

Dieser Meereslebensraum verschwindet langsam. Meine unermessliche Liebe zum Meer und mein Wunsch, es zu erhalten, war mein persönlicher Antrieb, mich ganz der wissenschaftlichen Forschung zu widmen. Deshalb habe ich beschlossen, mein Master-Projekt zum Schutz der Artenvielfalt der Tiere genau hier durchzuführen und die Population von Grossen Tümmlern, Küstendelfinen, die in den Gewässern des Äolischen Archipels leben, zu untersuchen. Jetzt ist diese Art hier auf den Äolischen Inseln vom Aussterben bedroht. Von der Liebe zu diesem Ort und seinem wunderbaren Lebensraum getrieben, beschloss ich 2004, die Filicudi WildLife Conservation Association zu gründen. Ich bin dabei auch wieder Exemplaren von Meeresschildkröten begegnet, leider manchmal unter schlechten gesundheitlichen Bedingungen. Im Jahr 2010 erhielt ich dann vom Umweltministerium die Genehmigung, unser Projekt Erste Hilfe für Meeresschildkröten zu starten.

Welche Ergebnisse haben Sie bisher erzielt?

Im Laufe dieser Jahre konnten wir zahlreiche wissenschaftliche Kooperationen in zahlreichen Forschungsprojekten sowohl über Delphine als auch über Meeresschildkröten besiegeln. Wir haben auch das Bewusstsein für die wissenschaftlichen Projekte, die wir auf dem Archipel durchführen, geschärft. Ein experimentelles Projekt, das von der Blue Marine Foundation und dem SeaWorld & Busch Gardens Conservation Fund finanziert wird, startete 2017, um das Problem der Delfinfischerei auf den Äolischen Inseln anzugehen.

Ein weiterer großer Meilenstein für uns war das Projekt TartaNet: Aus der Zusammenarbeit zwischen dem Aeolian Island Preservation Fund und der Blue Marine Foundation im Jahr 2019 entstand dieses Projekt, das sich auf die Rettung der Caretta caretta-Arten im Äolischen Archipel konzentriert.

Laufend tun wir unser Bestes, um alle Tiere in Gefahr zu retten, die regelmäßig von Booten gemeldet werden. Neben dem Projekt TartaNet haben wir vor kurzem das Projekt TartaNest ins Leben gerufen, das darauf abzielt, ein Überwachungsnetz für die Nestspuren der Caretta caretta an den Sandstränden der Inseln Lipari, Stromboli und Vulcano zu schaffen. Dank unserer Zusammenarbeit mit der Insel Lipari konnten wir allein in diesem Jahr die Höhle der Seeochsen und der Seepferde mit ökologischen Bojen einzäunen, ein großer Schritt nach vorn, um die Vielfalt und den Reichtum des Meeresbodens in diesem Bereich des Mittelmeers zu schützen.

Eines unserer Ziele ist es auch, die Grundlagen für ein ausgewiesenes Meeresgebiet zu schaffen, um alle autochthonen Arten, von Bakterien bis hin zu den Top-Raubtieren, zu schützen, in der Hoffnung, alles zu erhalten, was ich in meiner Kindheit gesehen habe und was mich dazu gebracht hat, das Meer so sehr zu lieben.

Glauben Sie aus Ihrer Erfahrung heraus, dass sich die Sensibilität zum Schutz des äolischen Lebensraums im Laufe der Jahre allmählich verändert hat?

Wir haben mehrere Kurse in Meeres- und Landbiologie sowie Fernunterricht zur Umwelterziehung begonnen, wie das Projekt „In der Schule mit der Natur“ (A Scuola con La Natura), bei dem wir mit Schulen auf den Äolischen Inseln zusammenarbeiten. Wir stellen fest, dass die Kinder, die die Inseln besuchen, ob Inselbewohner oder Touristen, sehr neugierig und sich der Umweltprobleme durchaus bewußt sind. Hinzu kommt, dass viele der einheimischen Fischer die allmähliche Erschöpfung der Fischressourcen spüren und bereit sind, ihre traditionellen Fischereimethoden zu ändern. So wie das LifeDelfi-Projekt, das später noch besprochen wird.

Der Schrei, den dieses Meer macht, verhallt trotzdem oft ungehört, wenn man um Hilfe bittet, wird oft nicht wahrgenommen. Vor allem von der großen kommerziellen Fischerei, den nicht ortsansässigen Fischern und von denen, die, ohne mit der Wimper zu zucken und pausenlos, verbotene Fanggeräte benutzen, die weiterhin auf dem Meer umherwandern und Myriaden von Arten töten. Die Haltung derer, die so auf den Meeren unterwegs sind, hat große Auswirkungen auf die Umwelt, was die Abfallproduktion, den Wasserverbrauch und den Ressourcenverbrauch betrifft.

Was können Touristen praktisch tun, um das äolische Ökosystem zu schützen?

natürliche Ausflüge mit dem Boot zu unternehmen. Nehmen Sie unbedingt Ihre Schnorchelausrüstung mit, damit Sie die Landschaft, die unter dem Meer liegt, noch mehr genießen können.

Unser Verein bietet den Touristen eine authentische Erfahrung, die unsere unermessliche Liebe zu jeder Insel des Archipels vermitteln kann, und wir nehmen uns Zeit, sowohl Geologie, Flora und Fauna, als auch terrestrische, lokale Traditionen und die Bedeutung zu erklären, die jeder Organismus in dieser blauen Dimension hat und die ein Tourist allein nicht begreifen würde.

Das Ziel ist, dass diese Erfahrung eine positive Erinnerung bleibt und das Neugierde und Wissensdurst geschärft werden.

Können Sie ein paar Worte über das jüngste Projekt #LifeDelfi verlieren, an dem die Vereinigung beteiligt war?

LifeDelfi ist ein von der Europäischen Kommission im Rahmen des LIFE-Programms finanziertes Projekt mit dem Ziel, die Interaktionen zwischen Delphinen, hauptsächlich der Art Tursiops truncatus, und der professionellen Fischerei zu reduzieren. Diese Interaktionen stellen ein Umweltrisiko dar, da Delphine sich oft in Fischernetzen verfangen, wenn sie Nahrung suchen, mit dem Risiko, schwer verletzt zu werden. Life Delphi konzentriert sich auf den Schutz des Küstendelfins (Tursiops truncatus) durch konkrete Aktionen unter Beteiligung der Fischer, wie z.B. den Einsatz von akustischen und visuellen Abhaltemassnahmen und von alternativen und

LAVRION | PREVEZA | ALIMOS | ZEA

umweltverträglichen Instrumenten, und experimentiert mit integrierten Lösungen, um den Konflikt zwischen Fischern und diesen Meeressäugern zu verringern. Einer der ersten Schritte besteht darin, eine Verständigung mit den Fischern herbeizuführen und mit ihnen über die Probleme zu sprechen, die dieser andauernde Konflikt mit den Delfinen mit sich bringt.

Ihre Forschungsprojekte, vergangene und gegenwärtige, sind in der Tat zahlreich. Wie werden Ihre Forschungsaktivitäten finanziert? Wir sammeln Gelder auf zwei Arten, über unsere Forschung und über unsere Aktivitäten im Sommertourismus. Die Forschungscamps richten sich in erster Linie an junge Hochschulabsolventen, stehen aber allen Meeresliebhabern offen. Eine Woche lang nehmen unsere Freiwilligen an Aktivitäten zur Beobachtung von Delfinen und Schildkröten teil, helfen uns beim Sammeln von Daten und deren Katalogisierung und leiten Umweltbildungsaktivitäten für Touristen. Die andere Art, wie wir unsere Forschungsaktivitäten finanzieren, ist der Tourismus. Im Sommer organisieren wir Bootstouren, geführtes Schnorcheln mit Meeresbiologieunterricht und geführte Wanderungen auf den Pfaden der Insel.

Sie können auch in praktischer Hinsicht helfen. Wenn Sie beim Besuch des Archipels mit dem Boot eine Wal- oder Meeresschildkröte sehen, können Sie sich unter der Nummer +39 349 4402021 mit dem Verein in Verbindung setzen, um ihn bei seiner Arbeit zur Überwachung und Erhaltung des äolischen Ökosystems zu unterstützen.

Mehr zur Filicudi Wildlife Conservation Association gibt es auf der Website. Folgen kann man der Arbeit der Wissenschaftler auch auf Facebook oder Instagram.

/filicudiwildlifeconservation @filicudi.wildlife.conservation

BEREIT?

Inseln? Hier kann man ganz

Lust auf Segeln auf den Äolischen Inseln? HIer kann man ganz einfach mit uns buchen!

www.master-yachting.de/de/ destination/olischen-inseln/

Atlantiküberquerung

Atlantiküberquerung

Sind Sie bereit?

Im April machen sich die Boote aus der Karibik auf den Weg zum Mittelmeer und stellen sich der West-Ost-Atlantiküberquerung, der anspruchsvollsten Überquerung, die nur wenige Amateursegler in Angriff nehmen wollen.

Eher Routine ist das Ganze für Omero Moretti, der seit 35 Jahren Skipper aus Leidenschaft und Berufung ist und bis heute 39 Mal eine Atlantiküberquerung in Angriff genommen hat.

Omero, erzählen Sie uns ein wenig über die Atlantiküberquerung von West nach Ost.

Nun, sie ist zweifellos härter, anspruchsvoller und technischer als die Atlantiküberquerung in die Karibik, aber es ist diejenige, die mich wieder nach Hause bringt und die es mir erlaubt, die Stärke und den Charakter des Bootes voll wert zu schätzen. Deshalb ist es immer meine Lieblingsüberfahrt gewesen.

Normalerweise folge ich der Standardroute für die Rücküberfahrt: Sie führt mich sehr weit nach Norden, etwa 34°- 38°. In diesen Breitengraden fängt der Ozean an, anspruchsvoll zu werden, aber dort muss man die westlichen Wirbel finden, die einem einen guten Wind geben, um nach Osten zu segeln. Weiter südlich befinden wir uns immer noch im Passat, aber anstatt ihn zu unseren Gunsten zu haben, wie es zum Großteil auf der Hinreise der Fall ist, ist er entgegengesetzt. Und auf dem Ozean gegen den Wind zu segeln, mit drei Meter hoher Welle, wenn es gut läuft, ist nicht sehr angenehm.

Viele wählen eine südlichere Route, starten etwas später und decken sich mit Diesel ein. Aber abgesehen vom Wind fahre ich auch gerne

nach Norden, um einen Zwischenstopp auf den Azoren einzulegen, wunderschönen, abgelegenen Inseln, auf denen ein mehrtägiger Aufenthalt sowohl angenehm als auch nützlich ist. Es gibt immer etwas zu reparieren oder zu tunen, bevor man die letzte Etappe nach Gibraltar in Angriff nimmt.

Können Sie uns etwas allgemeiner sagen, wie Sie eine Atlantiküberquerung angehen und sich darauf vorbereiten?

Es gibt zwei Dinge, die ich denjenigen, die mich fragen, wie man sich auf eine Atlantiküberquerung mit einem Segelboot vorbereitet, oft sage. Als erstes würde ich sagen, dass die Atlantiküberquerung heutzutage ein Vergnügen ist, das viel mehr Menschen erreichen können, als man vielleicht denkt. Das Zweite ist, dass es Menschen sind, die den Ozean überqueren, nicht Boote.

Was soll das bedeuten?

Die Tatsache, dass die Überquerung des Ozeans heute leichter zu bewerkstelligen ist als noch vor einigen Jahrzehnten, ist eine triviale

Aussage. GPS, Satelliten und Ausrüstungen aller Art machen das Segeln auch für den unerfahrensten Segler zugänglich. Man muss nicht zu weit in die Vergangenheit zurückgehen, wenn ich nur an meine ersten Segeljahre denke: Ich hatte kein GPS an Bord, es war für Freizeitboote nicht weit verbreitet, und kommerzielle GPS waren für mich unerschwinglich. Ich machte alles mit einem Sextanten, einem Astronomiebuch und dem Funkgerät (mit dem ich die Schiffe anrief, denen ich unterwegs begegnete, um eine Bestätigung ihrer geschätzten Position zu bekommen). Auch das Herunterladen von Wetterkarten war zeitaufwändig und nicht immer erfolgreich, da die Wetterfaxe von der Ausbreitung abhängig waren.

Heute habe ich drei GPSs an Bord, Internet- und Satellitenverbindungen zum Herunterladen des Wetters (obwohl ich das Funkgerät immer noch zum Vergnügen benutze), und ich benutze den Sextanten im Allgemeinen nur noch zum Unterrichten der wissbegierigen Crews. Davon abgesehen haben sich einige Aspekte im Laufe der Zeit überhaupt nicht verändert.

Der erste - und auch der Grund, warum ich sage, dass es Menschen sind, die den Atlantik überqueren, und nicht Boote - ist, dass das Setzen von Segeln mit 3.000 Meilen vor sich immer noch bedeutet, ins Unbekannte zu fahren, selbst wenn dieses Unbekannte vollständig kartiert und durch Satellitensignale abgedeckt ist. Wir werden nur für ein paar Tage Wettervorhersagen haben, und dann werden wir nehmen müssen, was kommt. Hilfe vom Land ist in der Regel nur für ein paar hundert Meilen verfügbar, und dann müssen Sie sich selbst durchschlagen, egal was passiert. Zwar haben Sie jetzt den Luxus, auf Instrumente und Werkzeuge zuzugreifen, um zu kommunizieren und sich weniger allein zu fühlen. Dennoch können letztlich nur Sie die notwendige Entscheidung für Ihr Boot und die Crew, mit der Sie segeln, treffen.

“Dennoch können letztlich nur Sie die notwendige Entscheidung für Ihr Boot und die Crew, mit der Sie segeln, treffen.”

Wie bereiten Sie sich auf dieses “Segeln ins Ungewisse” vor? Im Laufe der Jahre, auf meinen 39 Atlantiküberquerungen, war es der wichtigste Teil meiner Arbeit, den Leuten beizubringen, das Dock mit Bewusstsein zu verlassen. Ich spreche auch viel über diese Aspekte

in meinem Buch Il mestiere del mare (Arbeiten auf See), das bei Il Frangente erschienen ist. Entschuldigen Sie die Werbung, aber das sind wirklich Themen, die viele Seiten füllen würden!

Sagen wir, dass Bewusstsein und ein wenig Erfahrung auf See die Grundvoraussetzungen für diejenigen sind, die eine Überfahrt mit ihrem Boot in Angriff nehmen wollen. Dann können wir darüber sprechen, wie man sich vorbereitet und wie man sein Boot vorbereitet. Über das Vorbereiten zu schreiben, ist für mich schon eine Herausforderung. Es gibt eine Sache, die ich in 35 Jahren auf See gelernt habe: Es gibt zu viele Variablen, um mit gutem Gewissen sagen zu können: “So müssen Sie sich vorbereiten...”. Nehmen Sie also die Hinweise als Richtlinien, entlang derer Sie sich mit Ihrer Erfahrung und Ihren Fähigkeiten bewegen können. Lassen Sie mich das erklären. Heutzutage kann man mit 70-Fuß-Carbon-Prototypen mit Foils problemlos durch die “Roaring 50s” schaffen: aber keiner von uns ist ein so geschickter Athlet wie einer der Vendee Globe-Segler, und wir haben auch nicht diese Art von Organisation hinter uns. Als erste Überlegung würde ich also sagen, dass man in der Lage sein muss, sein Boot zu managen, von Manövern bis hin zu Reparaturen: Es ist nutzlos, über eine hervorragende Theorie zu reden, wenn man sie nie anwenden kann. Das ist einfach der beste Weg, um nie in Fahrt zu kommen.

Gibt es wesentliche technische Punkte?

Meiner Meinung nach sollten die wesentlichen technischen Checks die Teile betreffen, die am stärksten beansprucht werden: den Mast und das Rigg, das Ruderblatt, die Relingsstützen und die Seeventile. Auch die Fallen werden auf langen Reisen, oft bei gleicher Geschwindigkeit, stark beansprucht, so dass es unerlässlich ist, sie zu überprüfen, gegeben-

enfalls auszutauschen und auf jeden Fall eine, die bereits in den Mast eingeführt wurde, für den Fall vorzubereiten, dass sie bricht. Das erinnert mich an eines meiner liebsten Mottos: zwei von allem. Etwas, das mich der Ozean gelehrt hat und das ich nach unzähligen Brüchen mit mir trage. Der letzte, der mir zu schaffen machte, war der Bruch einer der beiden Vorstagen während einer Atlantiküberquerung auf dem Rückweg. Wir waren tausend Meilen weit weg von allem, aber zum Glück hat Freya, mein Boot, auch zwei Stagen.

Wenn Sie nicht alleine segeln, verbringen Sie etwas Zeit mit der Vorbereitung Ihrer Crew. Segeln Sie zuerst zusammen. Lernen Sie sich gegenseitig kennen und stellen Sie sicher, dass die Rollen so klar wie möglich sind. Sobald Sie mitten auf dem Meer sind, gibt es einen und nur einen Kapitän, es muss Disziplin herrschen, und es ist eine Frage der Sicherheit, dass das so ist.

Das wird auf einer West-Ost-Überquerung noch deutlicher, wo das Boot auf noch größere Herausforderungen stoßen kann, und oft auch Ihre Crew. Wenn ich im Nordatlantik segle, verstärke ich die Bullaugen von außen mit Plexiglas, und ich verstaue den Anker und die Kette in der Bilge, um die Gewichte besser auszubalancieren. Kurzum, es braucht Technik, und man kann nicht einfach improvisieren.

“Ich sage oft, dass eine Atlantiküberquerung das Ende einer Reise sein sollte, nicht der Startpunkt.”

Wie viel Erfahrung auf See braucht man, um eine Atlantiküberquerung zu wagen?

Ich sage oft, dass eine Atlantiküberquerung das Ende einer Reise sein sollte, nicht der Startpunkt. Ich weiß, dass heutzutage, wo alles zugänglicher und bequemer zu sein scheint und so viele Videos oft nur einen Teil der Geschichte zeigen, viele Leute an diese Erfahrung herangehen, ohne vorher wenigstens ein bisschen gesegelt zu sein. Den Atlantik zu überqueren kann nicht nur gefährlich sein, sondern wenn man nicht verinnerlicht hat, was es bedeutet, wirklich über das Meer zu segeln, riskiert man, die halbe Überfahrt mit der Angst zu leben, den Flug zu verpassen, wenn man ankommt, oder schlimmer noch, sich zu langweilen, anstatt die Fahrt zu genießen.

Wenn Sie mehr über Omero und seine Reisen erfahren möchten, segeln Sie auf seinem Instagram-Account @omeromoretti oder besuchen Sie seine Website omeromorettivela.it

RETTER IN DER NOT

Die Automatikrettungsweste - ein kurzer Guide für Einsteiger

Eine kurze Ablenkung, ein Fehler am Steuer oder eine falsch eingeschätzte Wetterlage… es gibt viele Szenarien, bei denen es schnell “Mensch über Bord” heißen kann. In vielen Fällen geht der Ausflug ins kühle Nass glimpflich aus - dank getragener Rettungsweste. Wo Feststoffwesten unseren Bewegungsradius oft einschränken, ist die Automatikweste oft die bequemere Variante. Auf dem Markt gibt es eine enorme Auswahl an Modellen und Preisklassen, bei der es manchmal schwierig ist die Orientierung zu behalten. Hier ein kurzer Überblick über die Haupteigenschaften:

Auftrieb

Der Mindestauftrieb sollte 100 Newton betragen. Bei Westen unter 100 Newton handelt es sich zumeist um Schwimmhilfen (50N) welche sich nicht für die Rettung auf See eignen. Richtig los geht es meist erst ab 130-150 Newton bis maximal 300 N. Je höher die Newtonzahl, desto stabiler und schneller wird der Körper in eine ohnmachtssichere Position gedreht und ragt entsprechend aus dem Wasser. Körpergewichtspielt übrigens nicht unbedingt eine große Rolle, das Drehen wird eher durch Lufteinschlüsse unter (schwerer) Segelkleidung ver – bzw. behindert. Hier kann eine höhere Newtonzahl im Ernstfall und bei schwerer See entscheidend sein. Aber ab 150 Newton macht man als Mittelmeercharterer sicher nichts verkehrt.

Auslöser

Schrittgurt, Harness und CO.

Westen der oberen Preisklasse, die zu den besten auf dem Markt zählen, sind bereits serienmäßig mit Licht, Kapuze, Gurtbefestigungspunkt und Schrittgurt ausgestattet.

Prinzipiell sind alle Westen nach ISO-Norm gebaut, die sicherstellt, dass die Mindestanforderung zur Rettung gewährleistet ist. Es aber eine Vielzahl an Westen, die nicht nur die Norm erfüllt, sondern wesentliche Entwicklungen über die Standards hinaus erfüllen und zudem mit vielen Extras ausgestattet sind. Zu der Grundausstattung einer jeden guten Rettungsweste gehören unbedingt die Sprayhood, um ein sekundäres Ertrinken zu verhindern, ein Gurt zum Befestigen einer Leine, sowie eine Pfeife und Lampe. Ob auch noch Notfallortungssysteme verbaut werden sollen, daran scheiden sich in der Praxis noch ein wenig die Geister. Wer nicht gleich in der Profi – Hochpreis – Kategorie einsteigen will, dem sei zumindest folgende Mindestaustattung ans Herz gelegt:

Möglichkeit zum manuellen/oralen Aufblasen

Ein D Ring zum Einpicken in Lifelines

150 N Auftrieb

Eine Innovation der letzten Jahre: die in die Jacke integrierte Rettungsweste (z.B. von Marinepool).

Die Preisreichweite ist enorm – zwischen 90 und 300 EUR kann man problemlos in seine Sicherheit an Bord investieren.

Unabhängig davon, für welche Weste Sie sich entscheiden - Es sei gesagt, dass keine Weste retten kann, wenn sie nicht fachmännisch angelegt ist. Vor der ersten Nutzung sollten die Hinweise zum korrekten Tragen der Westen unbedingt gelesen und umgesetzt werden. Die beste Weste kann nicht helfen, wenn die Gurte nicht richtig sitzen. Ziehen Sie die Gurte so eng wie möglich fest und achten Sie darauf, dass keiner der Gurte verdreht ist. Das kann im Zweifel Leben kosten.

Automatikwesten blasen sich innerhalb von Sekunden nach dem Aufprall auf der Wasseroberfläche mit Hilfe einer Gaspatrone auf. Meist ist eine Tablette, die sich auflöst, für die Auslösung verantwortlich. Deswegen sollte bei Automatikwesten stets darauf geachtet werden, dass sie nach Möglichkeit nicht nass werden, um eine Fehlauslösung zu verhindern. Hier empfiehlt es sich immer ein Austauschset mit Patrone und Tablette mit an Bord zu haben, um im Falle einer versehentlichen Auslösung die Weste weiterhin benutzen zu können.

Leider schnell vergessen, aber ebenfalls von besonderer Wichtigkeit ist die regelmäßige Wartung der Westen. Das TÜV Siegel auf den Westen gibt entsprechend Information über die nächste anstehende Wartung, die alle zwei Jahre vorgenommen werden sollte. Lassen Sie sich hierbei nicht von den grünen Kontrolllichtern bei modernen Westen irritieren, die Weste müssen trotzdem zur Inspektion um eine einwandfreie Funktion gewährleisten zu können. Nach 10 Jahren sollte jede Weste ausgetauscht werden.

Mehr Details über Rettungswesten gibt es auf blauwasser.de

Wein Wasser auf dem

Wir verraten Ihnen, welche Weine bei uns in vier gängigen Mittelmeerrevieren nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben

Vielleicht muss man zu Beginn erst einmal nach den Verbindungen suchen, die Wein und See haben. Schließlich knüpfen schon die ersten Momente, die ein Schiff auf dem Wasser verbringt, die ersten zarten Bande zwischen dem Wein und der Seefahrt. Die Schiffstaufe mit Champagner oder Sekt ist eine tief verwurzelte Tradition – auch hier darf der Wein also zumindest in Europa nicht fehlen. Die Verbindung reicht allerdings noch viel weiter zurück in die Geschichte: Schon als Handelsgut in der Antike wurden Weinfässer als wertvolle Fracht auf Schiffen transportiert. Und er bot neben dem Gewinn aus den Geschäften gleich noch eine gute Gelegenheit, ihn als Überbringer von Kultur und Geschmack zu nutzen. Wein in diplomatischer Mission sozusagen.

Aber auch an Bord spielte er seit jeher eine entscheidende Rolle, um insbesondere während langer Reisen die Moral der Besatzung aufrechtzuerhalten. Und natürlich als konserviertes Getränk, das weniger

anfällig für Verderb war als Wasser. Bacchus statt Brackwasser quasi. Je haltbarer und gehaltvoller, desto beliebter.

Heute, in unseren experimentierfreudigen, modernen Zeiten, spielt die See sogar beim Ausbau des Weines eine Rolle: Vor der kroatischen Halbinsel Peljesac lässt das kroatische Weingut Edivo Vina seine Rotwein zum Beispiel in Amphoren auf dem Grund in 18-25 m für gut 3 Monate liegen, die konstante Temperatur von 15 Grad sorgt unter anderem für ideale Lagerbedingungen.

Doch nun zurück zum Thema unseres Artikels, denn schließlich wollen wir Ihnen für Ihren nächsten Törn die ein oder andere Empfehlung an die Hand geben welche Reben es entweder beim Restaurantbesuch im Hafenstädtchen oder beim Tagesausklang im Cockpit wert sind entdeckt zu werden. Und als treue Begleiter das Erlebnis Segeltörn im jeweiligen Revier noch interessanter zu machen.

GRIECHENLAND Heimat des Assyrtiko

Nicht aus Santorini, sondern vom FestlandAkrathos Newlands Winery Assyrtiko 2019

Beginnen wollen wir in Griechenland. Die griechische Weinlandschaft hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Renaissance erlebt, und eine Rebsorte hat dabei besonders an Popularität gewonnen – der Assyrtiko. Ursprünglich auf der Insel Santorini beheimatet, hat dieser Wein die Aufmerksamkeit von Weinliebhabern auf der ganzen Welt auf sich gezogen.

Die einzigartigen Böden auf der Vulkaninsel, das heiße Klima und die kühlenden Meeresbrisen schaffen ideale Bedingungen für den Anbau dieser Rebsorte. Die alten Rebstöcke wurzeln tief in den vulkanischen Aschen, was dem Wein seine charakteristische Mineralität und Komplexität verleiht.

Aber nicht nur dort, auch auf dem Festland trifft man auf Weingüter, die sich dem Assyrtiko verschrieben haben.

Er ist bekannt für seine lebendige Säure, Frische und beeindruckende Mineralität. Die Weine präsentieren oft Noten von Zitrusfrüchten, grünen Äpfeln und einer salzigen Meeresbrise. Die robuste Säurestruktur verleiht dem Wein nicht nur einen erfrischenden Charakter, sondern ermöglicht auch eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit.

Die Vielseitigkeit des Assyrtiko macht ihn zu einem ausgezeichneten Begleiter für eine breite Palette von Speisen – egal ob an Bord oder an Land.

Von frischem Meeresfrüchtesalat bis zu gegrilltem Fisch und sogar zu würzigen Gerichten – Assyrtiko harmoniert gut mit vielen kulinarischen Erlebnissen und Klassikern der griechischen Küche.

KROATIEN Pošip positiv

Kroatien, mit seinen atemberaubenden Küsten entlang der Adria, beherbergt eine Weintradition, die oft übersehen wird. Unter den vielfältigen Rebsorten des Landes erhebt sich der Pošip, der uns hier am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben ist. Seine Ursprünge liegen auf der Insel Korčula, mittlerweile hat er sich aber zu einer der führenden weißen Rebsorten des Landes entwickelt. Die sonnenverwöhnten

Hänge der dalmatinischen Küste bieten ideale Bedingungen für den Anbau dieser Traube. Das mediterrane Klima, die lehmigen Böden und die Nähe zum Meer prägen seinen Charakter.

Pošip zeichnet sich durch seine lebendige Säure, volle Fruchtigkeit und die Fähigkeit aus, komplexe Aromen zu entwickeln. Die Weine präsentieren oft Nuancen von Zitrusfrüchten, Aprikosen und Mandeln. Ein Hauch von Meeresbrise verleiht dem Pošip eine maritime Frische, die seine Einzigartigkeit unterstreicht.

Verschiedene Stile sind inzwischen zu finden, jede Region bringt Ihre eigene Interpretation des Pošip hervor. Als Allrounder ist er ein idealer Begleiter zu vielen Klassikern der dalmatinischen Küche. Sein reiches Aromaprofil macht ihn zu einer hervorragenden Wahl für Fischgerichte, Risottos und mediterrane Vorspeisen.

Unser Tipp:

Nicht aus Korčula, sondern aus der Region Šibenik – der 2018 Testament Zenit Pošip

Unser Tipp: us Sardinien kommt der Cantina di Mogoro, 2022 Vermentino di Sardegna Don Giovanni

ITALIEN wenn der Vermentino ruft

Bei Bella Italia fällt uns die Auswahl schon aufgrund der Vielfalt und schieren Menge kulinarischen Genüsse schwer. Aber auf der breiten Palette sticht für uns der Vermentino hervor.

Er findet seine Ursprünge vor allem in den Regionen Ligurien, Sardinien und der Toskana. Die Rebsorte gedeiht besonders gut in den kargen, kalkhaltigen Böden und dem warmen mediterranen Klima, das dem Wein seine charakteristische Frische und Mineralität verleiht. Er präsentiert sich als lebendiger, frischer und fruchtiger Wein mit einer bemerkenswerten Säurestruktur. Die Aromen reichen von Zitrusfrüchten über grüne Äpfel bis hin zu exotischen Früchten. Das Bouquet wird oft von blumigen Noten begleitet, die dem Wein eine delikate Eleganz verleihen.

Die Vielseitigkeit ihn zu einem idealen Begleiter für mediterrane Küche. Er harmoniert besonders gut mit Meeresfrüchten, gegrilltem Fisch, leichten Pasta-Gerichten und frischen Salaten. Die knackige Säure und die fruchtigen Aromen bringen die Aromen der mediterranen Zutaten perfekt zur Geltung.

Unser Tipp:

Vins Toni Gelabert, Son Fangos Negre 2020

Die Baleareninsel Mallorca, mit ihrer reichen Geschichte und atemberaubenden Landschaft, ist nicht nur ein Traumrevier für Segler, sondern auch für Weinliebhaber. Hier gedeiht auch eine Menge autochthoner

Rebsorten. Dazu gehören Mantonegro, Callet, Prensal Blanc und Gargollassa. Diese Sorten haben sich perfekt an das mediterrane Klima und die kalkhaltigen Böden angepasst, was einzigartige Weine hervorbringt, die den Charakter der Insel widerspiegeln.

Wir wollen hier allerdings ein kleines und handwerkliches Familienweingut in den Fokus nehmen.

Vins Toni Gelabert: Eine Familiengeschichte in jeder Flasche

Was 1979 mit der Weinerzeugung rein aus Neugier und Interesse begann, ist heute ein feines, kleines und eher handwerklich geprägtes

Bioweingut bei Manacor. Und jene Neugier und Interesse, das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung merkt man den Weinen auch an, die hier im DO-Bereich Plá i Llevant auf 5 ha biodynamisch angebaut werden. Und die in der Weinszene zu immer größerer Bekanntheit gelangen und immer mehr geschätzt werden.

FRANKREICH La vie en Rosé MALLORCA Absolute Authentizität

Südfrankreich, bekannt für seine malerischen Landschaften und sonnenverwöhnten Weinberge, hat sich einen Ruf als Geburtsort einiger der besten Rosé-Weine der Welt erworben. Die Regionen Provence, Languedoc und Roussillon sind die Heimat einer Vielzahl von Rosé-Weinen, die mit ihrer lebendigen Farbe und delikaten Aromen die Herzen von Weinliebhabern erobern. Geprägt von mediterranem Klima und kalkhaltigen Böden finden sich ideale Bedingungen für den Anbau von Rebsorten wie Grenache, Cinsault, Mourvèdre und Syrah, die oft die Grundlage für die Rosé-Produktion bilden. Die Nähe zum Mittelmeer sorgt für ausreichende Sonneneinstrahlung und kühlende Brisen, was zu optimalen Reifungsbedingungen führt.

Südfranzösischer Rosé zeichnet sich durch seine lebendige Farbe, Frische und Eleganz aus. Die Palette der Aromen reicht von frischen roten Beeren wie Erdbeeren und Himbeeren bis hin zu floralen Noten und einer subtilen Kräuternote. Die lebendige Säurestruktur verleiht dem Wein einen erfrischenden Charakter, während die Fruchtaromen eine angenehme Süße hinzufügen. Die Vielfalt südfranzösischer Rosé-Weine zeigt sich in den verschiedenen regionalen Stilen. Die Provence, berühmt für ihre blassen, blassrosa Töne, präsentiert elegante und subtile Weine. Im Languedoc und Roussillon hingegen dominieren kräftigere Rosé-Weine mit intensiveren Farben und komplexeren Aromen.

Wie die Küche, so die Weine: Von frischen Salaten über gegrillten Fisch bis hin zu provenzalischen Klassikern passen sie zu einer Vielzahl von kulinarischen Erlebnissen und unterstreichen dabei subtil die Aromen der Speisen.

Unser Tipp:

2019 Chateau Romassan Rosé Bandol

GRIECHENLAND

EIN LAND

Von Korfu im Westen bis Kos und Rhodos im Osten – Griechenland bietet Seglerinnen und Seglern die perfekte Auswahl, um für jeden die maßgeschneiderte Segelerfahrung bereit zu halten. Egal ob erfahrener Skipper mit jeder Menge Seemeilen oder Neuling am Ruder. Man muss nur wissen wann und wo. Wir haben in Zusammenarbeit mit ISTION YACHTING einen kleinen Überblick erstellt, der einem zunächst die Vielfältigkeit dieses Reviers von West nach Ost offenbart, und mit einigen Törnvorschlägen bei der Entscheidungsfindung behilflich sein kann. Der nächste Segelsommer kommt bestimmt!

DAS IONISCHE MEER

Egal ob ab Korfu oder Lefkas – der Westen Griechenlands lockt mit angenehmen Segelbedingungen auch für Einsteiger. Meist gut berechenbare Windverhältnisse sorgen für entspanntes Segeln, zahlreiche Inseln und das Festland locken mit traumhaften Buchten und grüner Landschaft. Die Infrastruktur ist sehr gut, die Entfernungen sind überschaubar. Hier findet jeder seinen Lieblingsspot!

Erkunden Sie die Ionischen Inseln von Lefkas aus!

Die Charterbasis auf der Insel Lefkas (Lefkada) ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Ionischen Inseln, einschließlich der beliebten Inseln Zakynthos, Kefalonia im Süden und Korfu im Norden, sowie einer Vielzahl kleinerer, wunderschöner Inseln dazwischen. Da all diese Reiseziele in unmittelbarer Nähe liegen, können Sie frei wählen, welche Inseln Sie besuchen möchten und welche Route Sie wählen möchten!

Die Flotte in Lefkas befindet sich im Haupthafen von Lefkas-Stadt, mit vielen Möglichkeiten zum Einkaufen und Essen gehen vor oder nach Ihrem Charter.

Für diejenigen die unter Zeitdruck stehen, gibt es auch eine Charterbasis in Preveza, nur eine 10-minütige Taxifahrt vom Flughafen Aktion entfernt, über den auch die meisten Besucher von Lefkas anreisen.

7-TÄGIGE BEISPIELROUTE AB ISTION-BASIS IN LEFKAS

LEFKAS → KEFALONIA (FISCARDO) → ZAKYNTHOS → KEFALONIA (AGIA EFTHIMIA) → ITHACA → KALAMOS → LEFKAS

• Lefkas → Kefalonia (Fiscardo): 29sm

• Kefalonia → Zakynthos: 43sm

• Zakynthos → Kefalonia (Ag. Efthimia): 37sm

• Kefalonia → Ithaca: 16sm

• Ithaca → Kalamos: 17sm

• Kalamos → Lefkas: 20sm

Segeltörns ab Korfu

Von unserer Basis in Korfu aus segeln die meisten mit einer Woche Zeit in der Regel an der Küste von Korfu entlang, oder sie können bis nach Lefkas und zurück segeln. Zweiwöchige Törns führen zu den weiter südlich gelegenen Inseln wie Kefalonia und Zakynthos.

Die nördlichen Ionischen Inseln um Korfu

Korfu hat viele wunderbare Buchten und Strände zu bieten und ist eine große Insel, für deren Erkundung man leicht mehrere Tage benötigen kann. Die Fahrt nach Lefkas führt Sie in der Regel über die nordgriechischen Festlandshäfen Syvota und Parga und ermöglicht es Ihnen, auf dem Weg dorthin die wunderschönen Inseln Paxos und Antipaxos zu erkunden.

Die südlichen Ionischen Inseln

Südlich von Lefkas liegen Zakynthos und Kefalonia. Beides sind große und bekannte Inseln, auf denen es viel zu unternehmen und zu besichtigen gibt. Zwischen Lefkas und Kefalonia liegen viele kleinere Inseln, die einen Besuch wert sind, darunter das beeindruckende Ithaki und die kleineren Inseln Kalamos und Kastos.

7-TÄGIGE BEISPIEL-REISEROUTE VON DER ISTION-BASIS AUF KORFU

KORFU → PAXOS → LEFKAS (NYDRI) → MEGANISI → LEFKAS

MOURTOS → KORFU

• Korfu → Paxos: 29 Sm

• Paxos → Lefkas (Nydri): 43 Sm

• Lefkas → Meganisi: 37 Sm

• Meganisi → Lefkas: 16 Sm

• Lefkas → Mourtos: 17 Sm

• Mourtos → Corfu: 20 Sm

DER SARONISCHE GOLF (Ägäis)

Auch für alle Erfahrungstufen geeignet und eine wunderschöne

Möglichkeit Griechenland vom Wasser aus zu jedem Zeitpunkt der Saison zu entdecken ist der Saronische Golf. Gut geschützt und mit jeder Menge Highlights ein hervorragendes Revier!

Erkunden Sie den Saronischen Golf von Athen aus! Athen ist von jedem Land der Welt aus über den internationalen Flughafen leicht zu erreichen. Viele Besucher reservieren ein paar Tage am Anfang oder am Ende ihres Segeltörns in Griechenland, um diese bemerkenswerte Stadt mit ihren antiken Ruinen, spektakulären Museen, aber auch ihrem pulsierenden Nachtleben zu erkunden!

Die Flotte in Athen befindet sich hauptsächlich in der innerstädtischen Alimos Marina an der Westküste, die ideal gelegen ist, um direkt zu den Inseln des Saronischen Golfs zu segeln oder die westlichen Kykladen anzusteuern. Alternativ kann man auch vom weiter östlich gelegenen Lavrion starten.

Die Inseln des Saronischen Golfs (Ägina, Poros, Hydra, Spetses) und die Küste des Peloponnes bieten ein ruhiges Segelrevier, das weitgehend vor starken Winden geschützt ist. Die Saronische Route, die um den Golf herumführt, ist sehr empfehlenswert für leichtes Segeln, besonders im Juli und August, wenn die starken nördlichen “Meltemi”-Winde in den Kykladen wehen. Sie ist auch für einen Charter von weniger als zwei Wochen geeignet, da die Fahrtzeiten zwischen den Inseln und Häfen relativ kurz sind.

Entlang dieser Route finden Sie atemberaubende Ausblicke auf mondäne Inselstädte, antike Tempel, byzantinische Burgen, kleine Fischerhäfen und unberührte Ankerplätze. Die Windstärke des jährlichen N-NW-Meltemi ist in der Regel nicht stärker als 4-5, wobei sie um die Insel Poros und die Methana-Halbinsel deutlich abnimmt. Es besteht auch die Möglichkeit von leichten Winden aus S-SE, besonders in der Nähe der Küste.

7-TÄGIGE REISEROUTE VON DER BASIS IN ALIMOS, ATHENARGOSARONISCHER GOLF ODER SARONISCHE INSELN ATHENS → EPIDAVROS → HYDRA → SPETSES → POROS → AEGINA → ATHENS

• Athens → Epidavros: 31 sm

• Epidavros → Hydra: 32 sm

• Hydra → Spetses: 15 sm

• Spetses → Poros: 26 sm

• Poros → Aegina: 13 sm

• Aegina → Athens: 17 sm

Highlights:

EPIDAVROS

Antikes Theater - Kleines Theater - Heiligtum des AsklepiosGriechisches Festival

HYDRA INSEL

Der Ort Hydra - Fischerdorf Kamini - Festival “Miaoulia”Osterfeierlichkeiten

SPETSES INSEL

Haus von Bouboulina - Haus von Hatzigiannis Mexis Kirche von Panayia Armata - Kathedrale von Ayios Nikolaos Alter Hafen - Kounoupitsa Dorf

POROS INSEL

Russische Werft - Tempel des Poseidon - Kloster des Zoodochos Pigi Lemonodasos (auch Zitronenwald genannt) - Antike Stadt TroezenTheater des antiken Epidaurus

AEGINA INSEL

Τempel von Aphea (Tochter des Zeus) - Archäologisches Museum Agios Nektarios Monastery - Wildlife Hospital - Paleochora International Music Festival - Pistazienfestival

SPORADEN UND KYKLADEN – Inselparadiese für Fortgeschrittene in der Ägäis

Egal welche der beiden Inselgruppen das Interesse weckt, hier kommen erfahrene Seglerinnen und Segler voll auf ihre Kosten! Ob von Skiathos oder Volos aus in die Sporaden oder von Lavrion, Paros oder Mykonos aus in die Kykladen, hier ist garantiert für jeden etwas dabei.

Die Sporaden

Volos bietet fantastische Segeltörns für ein- und zweiwöchige Charters und die Routen sind in der Regel ähnlich wie die der nahe gelegenen Insel Skiathos. Sie können Ihren Urlaub damit beginnen, die unberührten Buchten und kleinen Häfen des Golfs von Volos zu genießen. Die wunderschönen grünen Inseln der Sporaden wie Skiathos, Skopelos, Alonissos und Skyros laden dann zu einem Besuch ein. Geschützte und unberührte Ankerplätze sowie weiße Sandstrände sind ein gemeinsames Merkmal all dieser Inseln.

Sie können Ihren Urlaub damit beginnen, die unberührten Buchten und kleinen Häfen des Golfs von Volos zu erkunden. Die wunderschönen grünen Inseln der Sporaden, darunter Skopelos, Alonissos und Skyros, laden Sie dann zu einem Besuch ein Geschützte und unberührte Ankerplätze entlang des Weges und weiße Sandstrände sind ein gemeinsames Merkmal all dieser Inseln.

Das Gebiet ist bekannt für den Meeresnationalpark von Alonissos. Hier leben Delfine, Meeresschildkröten und die vom Aussterben bedrohte Monachus-Monachus- oder Mittelmeerrobbe. Wenn Sie Glück haben, können Sie auf Ihrer Reise einige dieser schönen und freundlichen Meeresbewohner antreffen.

7-TAGE TÖRNVORSCHLAG AB VOLOS

VOLOS → AMALIAPOLI (MITZELA) → SKOPELOS → ALONNISSOS

KYRA PANAGIA → SKIATHOS → PALEO TRIKERI ISLAND - VOLOS

7-TAGE TÖRNVORSCHLAG AB SKIATHOS

SKIATHOS → ALONISSOS → KYRA PANAGIA → SKYROS → PERISTERA

→ SKOPELOS → SKATZOURA → PSATHOURA → SKIATHOS

• Skiathos → Alonissos: 21 sm

• Alonissos → Kyra Panagia: 31 sm

• Kyra Panagia → Skyros: 11 sm

• Skyros → Peristera: 37 sm

• Peristera → Skopelos: 14 sm

• Skopelos → Skantzoura: 18 sm

• Skantzoura → Psathoura: 18 sm

• Psathoura → Skiathos: 34 sm

Die Kykladen

Die Kykladen sind eine Gruppe von Inseln, die inmitten der wunderschönen Ägäis liegen. Sie sind weltberühmt für die Schönheit der rauen Felslandschaft, die mit dem kristallklaren Meer verschmilzt, für die traditionellen weiß getünchten Häuser und Windmühlen und für die unendlichen Möglichkeiten, die sie zum Erkunden und Besichtigen bieten. Natürlich sind einige der Inseln auch für ihr pulsierendes Nachtleben bekannt!

Das Segeln in diesem Archipel erfordert auf jeden Fall erfahrene Segler, da die Winde, vor allem im Juli und August, leicht Stärke 6-7 N-NW erreichen können, während die Norm bei Stärke 4-5 N-NW liegt (Meltemi Jahreswinde). Wenn Sie sich entscheiden, in den

Kykladen zu segeln, sollte man Paros, Santorin, Mykonos, Serifos und Milos nicht auslassen. Aber um ehrlich zu sein, ist jede Insel der Kykladen ein verstecktes Juwel, das darauf wartet, entdeckt zu werden!

7-TÄGIGE BEISPIEL-REISEROUTE VON DER BASIS IN MYKONOSKYKLADEN

MYKONOS → NAXOS → KOUFONISIA → PAROS/ANTIPAROS → SIFNOS → SYROS → RINIA → DELOS MYKONOS

DODEKANES – Perlen in der Ost-Ägäis

Weiter im Osten der Ägäis und auch in der späten Saison noch ein absolutes Traumziel sind die Inseln des Dodekanes. Eine Charter startet dort am besten ab Kos oder Rhodos. Kos ist die Insel des Hippokrates, der als der Begründer der modernen Medizin gilt. Als Kreuzung der Zivilisationen, von der Jungsteinzeit bis zum Ende des Kolonialismus des 20. Jahrhunderts, beherbergt Kos stolz beeindruckende Überreste wunderbarer antiker Monumente sowie viele italienische Gebäude aus der Neokolonialzeit, die mit ihrem unverwechselbaren und schönen architektonischen Stil immer noch zentrale Punkte der Stadt dominieren.

Südlich von Kos liegt Rhodos, die größte der Dodekanes-Inseln, reich an Geschichte und voller Leben! Ein einwöchiger Segeltörn von Kos nach Rhodos beinhaltet in der Regel die Insel Symi und ihren malerischen Hafen, der mit seiner Kombination aus Farbe und architektonischer Anmut garantiert in Erinnerung bleibt, sowie die Insel Nysiros mit ihrem noch aktiven Vulkan!

Im Sommer ist der vorherrschende Wind in der Region der Meltemi, der aus dem Nordwesten weht, normalerweise mit Stärke 4-6. Im Frühjahr und Herbst weht der Wind in der Regel aus Südost mit etwa Stärke 2-4. Auf den Dodekanes-Inseln gibt es zahlreiche Buchten und sichere Ankerplätze, wo man bei rauem Wind Schutz finden kann.

7-TÄGIGE BEISPIELROUTE VON DER BASIS AUF KOSDODEKANES INSELN

KOS → PSERIMOS → KALYMNOS → LEROS → PATMOS → LIPSOS → KOS

• Kos → Pserimos: 9 sm

• Pserimos → Kalymnos: 8 sm

• Kalymnos → Leros: 10 sm

• Leros → Patmos: 23 sm

• Patmos → Lipsos: 10nm

• Lipsos → Kos: 32 sm

Erkunden Sie die Dodekanes-Inseln von Rhodos aus!

Rhodos ist zweifelsohne die beliebteste und kosmopolitischste Insel des Dodekanes. Sie verfügt über eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen Europas (die sogar zum Weltkulturerbe gehört), eine Burg, die immer noch so ziemlich das Zentrum der Hauptstadt von Rhodos ist. Die mittelalterliche Altstadt war einst der Stützpunkt des Johanniterordens und ist heute voll von Restaurants, Bars und sonnenverwöhnten, mit Bougainvillea bewachsenen Veranden. Gespickt mit Denkmälern aus der klassischen, hellenistischen, byzantinischen, kreuzritterlichen und osmanischen Zeit ist Rhodos definitiv ein Muss für jeden, der sich auch nur im Entferntesten für Geschichte interessiert.

Unser Yachtcharter-Stützpunkt auf der Insel Rhodos ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Dodekanes-Inseln, einschließlich der beliebten Inseln Kos und Patmos sowie der entspannten Inseln Leros und Symi.

Rhodos ist mit Charterflügen aus vielen europäischen Ländern leicht zu erreichen und ist nur einen kurzen Anschlussflug von Athen entfernt.

7-TÄGIGE REISEROUTE VON DER BASIS AUF

RHODOS - DODEKANES INSELN

RHODOS → SYMI → NISIROS → KOS → TILOS → CHALKI → RHODOS

• Rhodos → Symi: 23 Sm

• Symi → Nisiros: 32 Sm

• Nisiros → Kos: 21 Sm

• Kos → Tilos: 35 Sm

• Tilos → Chalki: 14 Sm

• Chalki → Rhodos: 37 Sm

Ein Land und so viele verschiedene Segelreviere – wenn da nicht für jeden etwas dabei ist!

Istion Yachten in Griechenland

MEIN PERSÖNLICHER WEG ZUR YACHTMASTER LIZENZ

Ich habe 1990 im Alter von 10 Jahren in einer Segel- und Windsurfschule in Malcesine am Gardasee mit dem Segeln begonnen. Ich wohne in Verona und der See ist ein sehr lehrreicher Trainingsplatz ganz in der Nähe meines Zuhauses; ich verbrachte jeden Sommer dort und lernte hauptsächlich Windsurfen und Katamaranfahren. Ich habe mich in den Wind und das Wasser verliebt. Seitdem ist meine Leidenschaft unverändert geblieben, das Meer ist der Ort, an dem ich mich am meisten entspanne, mich wohlfühle und in Kontakt mit der Natur bin. Wann immer es möglich war, bin ich gesegelt und habe versucht, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln und von jedem zu lernen, der mir etwas beibringen konnte - das Meer ist eine große Lebensschule.

Fangen wir bei den Grundlagen an: Wie wird man Yachtmaster? Der Kurs, den die RYA entwickelt hat, ist sehr gut organisiert und so konzipiert, dass sich jeder seiner eigenen Fähigkeiten bewusst wird und daher in der Lage ist, die Art des Segelns sicher zu wählen, von einem Tagesausflug in Küstennähe bis hin zum Yachmaster.

Diejenigen, die bereits ihre ersten Schritte in einem solchen organisierten Kurs machen, werden sicherlich eine beeindruckende Veränderung machen, die sie zu sicheren und gut vorbereiteten Seglern. Für diejenigen, die wie die meisten Ausländer versuchen, einen RYA-Befähigungsnachweis zu erwerben, gibt es Mindestanforderungen an die Erfahrung (gesegelte Meilen unter bestimmten Bedingungen), um Zugang zum Kurs und zu den Prüfungen zu erhalten. Wer hier flunkert, der sei gewarnt an dieser Stelle, denn am Tag der Prüfung und während des gesamten Kurses wird die Erfahrung des Kandidaten gründlich überprüft.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie den Führerschein hatten?

Der Kurs dauert etwa zwanzig Tage und die Prüfung einen ganzen Tag, aber ich betrachte den YM als das Ende eines Weges, der eigentlich mit den ersten Bootsfahrten beginnt. Vor dem Kurs habe ich alle Themen durchgenommen, von denen ich wusste, dass sie behandelt werden würden, und das hat mir sehr geholfen. Ich habe mir viele Bücher gekauft (auf Englisch, da der Kurs und die Prüfung auf Englisch sind), um eine bessere und detailliertere theoretische Vorbereitung zu bekommen. Ich würde sagen, dass 3 oder 4 Monate Studium vor dem Kurs ausreichend waren.

Was sind die Grundlagen, die man können sollte, bevor man mit dem RYA YM beginnt?

Die wichtigste Fähigkeit ist meiner Meinung nach, dass man in der Lage sein muss, in jeder Situation eine sichere Navigation zu demonstrieren. Man sollte eine große Leidenschaft und Respekt für das Meer haben und eine seriöse und methodische Einstellung haben, wenn man zur See fährt.

Der Erwerb des YM-Titels öffnet die Tür zu einer beruflichen Karriere auf See, und die RYA bescheinigt genau diese ernsthafte und professionelle Einstellung zur See. Man braucht Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit

Ist Erfahrung eine wesentliche Voraussetzung?

Erfahrung ist in der Tat unerlässlich. Der Kurs und die Prüfung sind sehr konkret, sie basieren auf dem wirklichen Leben auf See, und sowohl die Lehrer als auch die Prüfer sind äußerst kompetente und gut vorbereitete Menschen, aber vor allem Menschen mit viel Erfahrung, die sich über viele Jahre des Segelns angesammelt hat, all das wird unter die Lupe genommen. Die RYA setzt ein Mindestmaß an Erfahrung voraus, um die Prüfung ablegen zu können: Seemeilen, Seetage, Entfernung von der Küste, Nachtpassagen (Einzelheiten auf der RYA-Website). Die Erfahrung ist die grundlegende Basis.

Was war die größte Herausforderung beim Erwerb des Führerscheins? Der Kurs ist sehr intensiv, und wenn ich nicht vorbereitet gewesen wäre, hätte ich definitiv nicht durchgehalten. Im Kurs geht man davon aus, dass man Kandidaten hat, die vorbereitet und bereit sind und die eine etwas andere Denkweise brauchen, aber das Wissen über die Themen wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Es war anfangs schwierig, sich mit den vielen englischen Fachbegriffen auseinanderzusetzen.

Der praktische Teil des Kurses war sehr herausfordernd, wir haben uns mit jeder Situation und jedem Thema beschäftigt, auf See von früh morgens bis spät abends. Sich zu konzentrieren und seine Arbeitsweise zu ändern, war eine große Herausforderung, aber auch lohnend.

Worin besteht die Abschlussprüfung?

Der Prüfer ist einfach auf das Boot gestiegen und hat uns gesagt: Die Prüfung ist einfach, ihr müsst mir klarmachen, dass ich euch meinen Enkel sicher anvertrauen kann, um den Ärmelkanal bei Nacht zu überqueren. Die Prüfung ist sehr konkret, man ist viele Stunden auf See, mit maximal zwei Kandidaten, und mit dem Prüfer bespricht man alles. Man macht es

vom Boot aus, man managt das Boot, die Navigation, die Mannschaft. An diesem Tag können Glück oder Pech das Ergebnis wirklich nicht beeinflussen. Das Gefühl der Gerechtigkeit, das ich an diesem Tag und während des gesamten Kurses empfand, war vielleicht der Aspekt, der mich am meisten beeindruckte.

Inwiefern hat der Erwerb der Yachtmaster-Lizenz Ihr Leben als Berufssegler beeinflusst?

Nach dem Segel-YM bin ich auf ein Motorboot umgestiegen und habe alle STCW-Kurse (Brandbekämpfung, Erste Hilfe, Überleben auf See usw.) absolviert, um die Genehmigung für die gewerbliche Nutzung meines YM zu erhalten. Jetzt möchte ich noch mehr Erfahrung sammeln und suche ein Boot über 24 Meter, auf dem ich mehr und mehr lernen kann. Ich widme mich einigen ausgewählten Chartern und Transfers oder als Support-Skipper für private Eigner. Auf jeden Fall bin ich bereit, jede gute Gelegenheit zu nutzen, die sich mir bietet.

Nach dieser Reise fühle ich mich auf jeden Fall verändert und bin mir sehr bewusst, wie heikel diese Arbeit ist, die leider oft fälschlicherweise als bezahlter Zeitvertreib angesehen wird, sowohl von den Kunden als auch von denjenigen, die sich darauf einlassen, weil sie denken, dass es eine Möglichkeit ist, für ihren Urlaub bezahlt zu werden. Nichts könnte gefährlicher sein und ist weiter von der Wahrheit entfernt.

Haben Sie Insider-Tipps für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Yachtmaster-Lizenz zu erwerben?

Seien Sie realistisch und ehrlich in Bezug auf Ihre Erfahrung, überstürzen Sie nichts, bleiben Sie entschlossen und konzentriert, um Ihre Wissenslücken zu schließen, bevor Sie anfangen. Unterschätzen Sie diesen Weg nicht, sondern sehen Sie ihn als eine große Chance, ein besserer Segler und vielleicht sogar ein besserer Mensch zu werden.

Ich danke meinen Ausbildern und Prüfern aufrichtig für diese wunderbare Erfahrung, die mich tiefgreifend verändert hat und mich als Mensch und Segler sehr wachsen ließ.

Wenn Sie daran interessiert sind, Giovannis Segelerfahrungen zu verfolgen, besuchen Sie ihn auf Instagram @sailing.pomo

BRAUEN MIT SOLARENERGIE

WELCOME TO COOPER ISLAND BEACH CLUB MICROBREWERY

MIT SOLARENERGIE

Der Cooper Island Beach Club liegt an der sandigen Küste der Manchioneel Bay und ist ein familiengeführtes Öko-Resort, das sich für einen nachhaltigen Tourismus auf den Britischen Jungferninseln einsetzt. Die Manchioneel Bay, die auf vielen Segelrouten zu finden ist, ist ein natürlicher Zwischenstopp entlang der Sister-Island-Kette, die zu The Baths auf Virgin Gorda führt.

Nachhaltigkeit ist in jeder einzelnen Aktivität des Resorts verankert. Ziel ist es, die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, ohne dabei auf den Komfort und die modernen Annehmlichkeiten eines touristischen Reiseziels zu verzichten. Das Resort ist von Tortola aus leicht zu erreichen und eignet sich ideal für die erste Nacht an Bord oder als letzte Station vor der Rückgabe des Bootes, um nach dem Segelcharter zu entspannen.

Noch nie war Brauen so nachhaltig

Die speziell angefertigte Mikrobrauerei ist ein wichtiger Teil der Bemühungen um Nachhaltigkeit. Da sie nur Fassbier ausschenken, müssen sie keine Kisten Bier mehr auf die Insel importieren oder Tausende von Aluminiumdosen entsorgen. Die Brauerei begann mit einem speziell angefertigten 500-Liter-Gärbehälter und verfügt nun über fünf Gärbehälter, die mit Hilfe von Solarenergie jeweils 2500 Liter Bier produzieren. Sechs Craft-Biere vom Fass - in der Regel ein Lager, ein Pilsner, ein Amber Ale und ein Best Bitter - und unsere Gastbiere wie Weizen, Oktoberfest und Stout werden während der Saison angeboten. Das neue Turtle IPA wurde 2017 auf den Markt gebracht und $1 von jedem verkauften IPA wird für den Schutz der Meeresschildkröten auf den BVI gespendet.

“Nach einer langen und etwas herausfordernden Wartezeit für die Tourismusindustrie weltweit und all die Gäste, die nicht nur Cooper Island, sondern auch die BVI jedes Jahr besuchen, freut sich das Team von Cooper darauf, die weißen Segel wieder in unserer Bucht zu sehen und zu dem zurückzukehren, was wir am besten kennen - exzellenter Service, fabelhaftes Essen, selbstgebrautes Bier, Signature Drinks und eine wunderbare, entspannte karibische Atmosphäre. Willkommen zurück im Cooper Island Beach Club.”

Betriebsleiter im Cooper Island Beach Club

Nachhaltig trinken

Die 303 Photovoltaik-Solarzellen auf der Insel tragen dazu bei, 80 % des Stroms des Resorts zu erzeugen. Dadurch konnten bisher mehr als 1 Million Pfund an Kohlenstoffemissionen eingespart werden. Um den CO2-Fußabdruck zu verringern, wird das dreifach gefilterte und aufbereitete Trinkwasser selbst hergestellt, um die Verwendung von Plastik zu reduzieren, das Bier selbst gebraut, um Dosen zu vermeiden, und so viel wie möglich auf der Insel angebaut. Ein GL-Sandbrecher zerkleinert leere Glasflaschen zu feinem Sand, der dann zu Bauzuschlagsstoffen für

den Einsatz im Resort verarbeitet wird. Ein Tauchmembran-Bioreaktor bereitet die Abwässer des Resorts zu täglich 1000 Liter sauberem, wiederverwertetem Bewässerungswasser auf, das für die Bewässerung der Gärten des Resorts verwendet wird.

Vor Ort ankern

Moor-SeaCure Limited unterhält 30 Liegeplätze in der Bucht, die für Schiffe bis zu 60 Fuß Länge und 20 Nettotonnen geeignet sind. Die 15 weißen Liegeplätze werden nach dem Prinzip “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” vergeben und sind in der Regel bis 12 Uhr mittags belegt. Die 15 orangefarbenen Bojen am südlichen Ende der Bucht können ab 7 Uhr morgens über die Website www.boatyball.com oder die Telefon-App reserviert werden.

Mit einer BoatyBall-Mitgliedschaft können Sie Bojen an verschiedenen Orten auf den BVI vorreservieren, darunter Cooper Island Beach Club, Leverick Bay Resort, Anegada Reef Hotel, Cane Garden Bay und Great Harbour JVD.

Die Manchioneel Bay ist eine der Überwachungsstellen für Seegras des Department of Conservation & Fisheries und für die Gesundheit der Meeresumwelt von entscheidender Bedeutung. Das Ankern innerhalb ist streng verboten.

Kontakte

Cooper Island Beach Club

Manchioneel-Bucht

Cooper Insel

Britische Jungferninseln

CooperIsllandBeachClub.com

Die Saison 2021 wird am Freitag, den 22. Oktober 2021 eröffnet.

Dieser Inhalt wurde in Zusammenarbeit mit dem British Virgin Islands Tourism Board erstellt

Telefon: + 49 (0) 211 86 84 25 89

Reservierungsservice: + 49 (0) 211 86 84 25 99

VON PIRATEN, PALMEN UND GROSSEN PLÄNEN:

KARIBIK FÜR EINSTEIGER

Als Christoph Kolumbus 1492 das erste Mal den Fuß auf den Boden dessen setzte, was er für Indien hielt, und damit das erste Mal die „Neue Welt“ betrat(auf den heutigen Bahamas), war er sich wahrscheinlich gar nicht der Tatsache bewusst, was für ein Paradies er entdeckt hatte. Und selbst wenn, bis zu dem Ort, der für so viele Segler heute die Definition eines Urlaubsparadieses darstellt, war es sicher noch ein weiter Weg. Denn in den Jahrhunderten nach diesem historischen Ereignis war die Karibik ein Platz für Abenteurer und Kriminelle, Sklavenhändler und Plantagenbesitzer, Schauplatz blutiger Konflikte, Quelle unermesslicher Reichtümer und ein Ort, an dem die starren Klassenstrukturen des alten Europas manchmal unscharf wurden. Ein Ort, an dem Piraten, Freibeuter und Siedler Reichtum oder Freiheit, Glück oder auch nur einen Neuanfang suchten. Und an dem die Mächte, die damals den Lauf der Welt bestimmten, ihre Konflikte austrugen. Erst die Spanier, dann die Franzosen, Briten und Holländer. Sie alle prägten das Erbe der Inselwelt, die nichts von ihrer Faszination über die Jahrhunderte eingebüßt hat.

Und wer sich heute mit dem Schnorchel unter Wasser begibt oder hinabtaucht, der findet oft die Zeugnisse derer, die auf dem Weg dahin gescheitert sind. Dort, wo heute Taucher die Faszination Unterwasserwelt in der Karibik genießen, sind die Wracks der stolzen Schiffe touristische Attraktionen, die zeigen, wie erbarmungslos der Wettbewerb zwischen den Nationen war.

Wo früher Gold, Tabak, Zuckerohr, Rum und Menschen gehandelt wurden, eröffnet sich heute dem, der Entspannung und Urlaubsfreude sucht, der unter Segeln zu den unglaublichsten Plätzen gelangen will und der an weißen Traumstränden mit einem Painkiller in der Hand die ultimative Entspannung sucht, ein wahres Paradies.

So vielfältig wie die Mächte, die das Schicksal der Region prägten, sind die Einflüsse der auf der jeweiligen Insel ansässigen Kolonialmacht. Ob Spanisch, Französisch oder Englisch geprägt, die Freundlichkeit ihrer Bewohner, die Gastfreundschaft und der entspannte Rhythmus ziehen sich wie ein roter Faden durch die Inselwelt vor der Küste des amerikanischen Kontinents. Ob in der exzellenten Küche oder den Amts -und Kreolsprachen, überall ändern sich die Details und Nuancen, der Klang und Geschmack, die Mentalität entsprechend dem kolonialen Erbe. Und gerade das macht die Faszination dieser Region aus.

Über jedes der Reviere dort ließe sich sicherlich ein eigener Artikel schreiben, so viele Geschichten und Legenden ranken sich um die versteckten Buchen, allgegenwärtigen Korallenriffe und andere Orte zur See und an Land. Der folgende Artikel soll einen kurzen Ein- und Überblick über die Inseln geben, ein kleiner Blick auf Land und Leute, auf Nautisches und Seglerisches, auf Kulinarisches und Kultur und vor allem ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Eine kurze Reise durch die Gewässer, die der Schauplatz der Schatzinsel von Robert L. Stevenson sind, die Johnny Depp als Käpt’n James Sparrow im Film stellvertretend für alle literarischen Piratenfiguren unsicher gemacht hat (Teil 1-3 wurden tatsächlich dort gedreht) und die bis heute noch einen Hauch des Abenteuers versprühen, das viele von uns beim Segel suchen und finden. Also zünden Sie sich eine kubanische Zigarre an, schenken Sie sich ein Glas Rum ein und entdecken Sie mit uns gemeinsam die faszinierende Inselwelt.

SEGELN IN DER KARIBIK

Die Karibik besteht aus mehr als 5.000 Inseln, Riffen und Korallenriffen. Hier findet man alles und (fast)jede Herausforderung die man sich als Segler wünscht, und das in allen Schwierigkeitsstufen. Von der einfachen Navigation auf Sicht bis zum anspruchsvollen Blauwassersegeln – hier bleiben keine Wünsche offen. Ein großer Abenteuerspielplatz, auf dem man mit jeder Erfahrungsstufe einen Ort zum Wohlfühlen findet. Der karibische Bogen bietet Schutz vor den großen Atlantikwellen, und vor allem während der Hauptsaison zwischen November und April herrschen konstante Passatwinde, es gibt nur wenig Niederschlag und keine tropischen Stürme. Ideal, um dem Winter in Europa zu entfliehen. Wenn es hier grau und trüb wird, zeigt sich die Inselwelt in der Regel von ihrer besten Seite.

Oft findet man in der Karibik größere Flachwasserabschnitte rund um die Inseln, was diese zu einem idealen Katamaranrevier macht. Aber auch mit der Kielyacht kann man wunderbar die Reviere entdecken, die mit ihren zahllosen Traumbuchten perfekte Ankerplätze und tolle Sonnenuntergänge garantieren.

Aber auch hier gilt die Regel: die Einzelheiten und der Schwierigkeitsgrad variieren von Revier zu Revier. Ein Grund für uns, Ihnen die wichtigsten einmal vorzustellen:

British Virgin Islands

Die Inseln gelten als ideales Segelrevier für den Einstieg in die Karibik. Tropische Idylle die jedem Klischee entspricht. Bezaubernde Inseln, blaue See, Traumstrände, und trotz Hurrikan Irma, der 2017 seine immense zerstörerische Kraft entfaltete eine tolle Infrastruktur für Segler. Die über 60 Inseln des Archipels liegen nicht weit voneinander entfernt, kein ein – und ausklarieren, und das Revier bietet Schutz vor den großen Atlantikwellen. Die Inseln sind auch nach den Zerstörungen wieder auf

Von Piraten, Palmen und großen Plänen: Karibik für Einsteiger

dem besten Weg zum Spitzenplatz im karibischen Yachtzirkus.

Manch einer mag sich an mediterrane Gegebenheiten erinnert fühlen: kurze Wege, Marinas und Häfen sowie Bojenfelder zum fest machen. Wenn man sie braucht, findet man immer eine eine Beachbar oder ein Restaurant am Strand. Diese für karibische Verhältnisse einzigartigen Verhältnisses bringen eine Menge Popularität. Die Folge: die Preise und die Anzahl an Charteryachten sind relativ hoch. Da kann so ein Bojenfeld auch am Nachmittag schon mal voll sein.

Bahamas

Über 700 Inseln,davon nur 30 bewohnt, und gut abgeschirmt vom Atlantik und seinen Wellen: das sind die Bahamas. Die Entfernungen sind hier kurz Palmeninseln locken mit weißen feinen Sandstränden und jede Menge Unterhaltung in Form von Beachbars, Resorts und Yachthäfen. Das gilt vor allem für die sogenannten Abacos, die Exumas, das südlich gelegene Revier, ist dagegen deutlich abgeschiedener.

Beide Reviere liegen etwa 200 Seemeilen voneinander entfernt, und wer beide erleben möchte muss etwas Zeit mitbringen, um beide mitnehmen zu können. Innerhalb des jeweiligen Reviers sind die Distanzen zwischen den Zielen kurz, wobei sie beliebig erweitert werden können. Die langgezogenen Inselketten bieten ausreichend Schutz vor offenen Atlantikwellen. Türkis schimmern die flachen Meeresabschnitte zwischen den Inseln, ein ideales Katamaranrevier. Mit einer einrümpfigen Kielyacht sieht es da etwas anders aus, hier muss man auf jeden Fall stets ein Auge auf den Tiefenmesser haben.

Leeward Islands

Weiter oben haben wir die Vielfalt der Karibikangesprochen, und

nirgendwo ist diese so gut dokumentiert wie auf den Leeward Islands.

Saint Martin, Sint Maarten, St. Barthélmy, Anguilla, St. Kitts und Nevis, Antigua und Barbuda, Guadeloupe, Montserrat erstrecken sich über gut 200 Seemeilen: ehemalige englische, holländische und französische Kolonien ballen sich in einem übersichtlichen Bereich. Und wer seglerisch hohe Ansprüche stellt, der kann sich auf spannende Passagen auf dem offenen Atlantik freuen.

Natürlich wird man nicht alle Inseln schaffen können. Recht viel für einen Törn. Oft bietet es sich an zwei benachbarte Inseln auf die Liste der Ziele zu setzen. Zum Beispiel Antigua und Guadeloupe.

St. Martin, die Insel mit französischer und niederländischer Seite, ist das Epizentrum des Segeltourismus der Leeward Islands. Hier findet man die Charterbasen und die Infrastruktur. Erreichbar ist St. Martin via Direktflug aus einigen europäischen Ländern, z.B. von Paris aus oder Amsterdam. Als Alternativen für den Törnstart bieten sich z.B. Guadeloupe oder Antigua an.

Windward Islands

Klassische Karibikziele sind die auch die Windward islands: Martinique, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen sowie Grenada. Langezogen streckt sich diese Inselkette im Süden des Karibikbogens, Segelt man zwischen den großen Inseln hin und her ist man gerne auch mal 5 bis 6 Stunden unterwegs. Auf über 150 Seemeilen verteilt wartet Karibik pur. Und die Atlantikwellen sind auch durchaus mal direkt zu spüren. Auf der Westseite ist es deutlich ruhiger: Entfernungen sind, wie auch zwischen den vielen kleinen Inseln der Grenadinen, deutlich kürzer.

Martinique bietet sich zum Starten an, Endpunkt eines zweiwöchigen Törns können z.B. die Grenadinen werden mit ihrem Bilderbuchkaribikcharme. Ist das Zeitbudget nicht so hoch kann man auch ab St. Lucia in See stechen.

Kuba

“La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo”, das Leben ist kurz, aber die Mühe eines Lächelns dauert nur eine Sekunde. So lautet ein kubanisches Sprichwort. Und wenn man mit Rückehrern vom Segeln auf Kuba spricht, dann sieht man oft ein solches Lächeln.

Begeisterung bleibt haften - und meist sind es nicht nur die Segelerlebnisse, die diese in schönen Erinnerungen schwelgen lassen. Beliebt machen die größte der karibischen Inseln die zahlreichen vorgelagerten Inseln, die Cayos. Über 1000 sollen es sein. Infrastruktur findet man beim Segeln auf Kuba kaum, dafür locken Naturparks und unberührte Natur vor traumhafter Karibikkulisse.

Wer Kuba besucht, der kommt meist an Havanna nicht vorbei. Die Hauptstadt Kubas, geprägt von der spanischen Kolonialarchitektur des 16. Jahrhunderts, ist die Karibikmetropole schlechthin mit ihren rund 2 Millionen Einwohnern. Eine Stadt der Gegensätze, die auf jeden Fall einen Aufenthalt wert ist.

FÜR JEDEN DAS RICHTIGE

Zieht man ein Fazit, dann stellt sich schnell heraus: die Karibik hat tatsächlich Buffetcharakter. Während Einsteiger und Hafenhüpfer zum Beispiel in den BVIs auf eine hervorragende Infrastruktur treffen kommen Entdecker beispielsweise in Kuba voll auf ihre Kosten. Und wer die seglerische Herausforderung sucht, der entscheidet sich für ein Revier mit langen Atlantikpassagen zwischen den Inseln. Und wem das über Wasser unterwegs sein noch nicht reicht, dem sei ein Revier besonders ans Herz gelegt: das zweitgrößte Riff der Welt findet man auch in der Karibik: das Belizé Barrier Reef ist ein Paradies fürTaucher, die auch unter Wasser unterwegs sein wollen.

Neugierig geworden? Unsere Experten stehen Ihnen gerne für alle Fragen zur Verfügung unter master-yachting. de oder am Telefon unter +49 (0)931465 99 999)

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an – auch wenn diese nicht im Katalog ausgewiesen sind. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de. 10-15 kn

dazu ein. Auch Bojenfelder sind oft zu finden, Marinas sind nicht ganz so häufig.

HÄFEN / INFRASTRUKTUR / PROVIANT

Proviant sollte man auf jeden Fall zu Beginn seines Törns bunkern, nicht überall findet man auf die Schnelle ein Geschäft. Wasser und Bargeld wenn möglich ebenfalls.

PREISGEFÜGE

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an – auch wenn diese nicht im Katalog ausgewiesen sind. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de.

Bier: um 3 Euro, Cappuccino: 3 Euro, Einheimische Gerichte: ab 11 Euro kann von Insel zu Insel anders ausfallen.

ANREISE

Unterschiedlich: entweder über die USA oder direkt aus Deutschland und ganz Europa.

VERSTÄNDIGUNG

WINDVERHÄLTNISSE

Hängt von der jeweiligen Insel ab: auf den BVIs am besten Englisch, auf Martinique z. B. Französisch, in Puerto Rico Spanisch.

Lust auf Segeln in der Karibik? Hier finden Sie Ihr ideales Boot

Roseau
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PALMAS DEL MAR
ST. MARTIN
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PLANUNG DES PERFEKTEN SEGELURLAUBS

EIN EINFACHER LEITFADEN FÜR EINEN ERFOLGREICHEN TÖRN

Wir haben uns kurz mit unserem Flottenspezialisten Francesco Gambini unterhalten, um einen Einblick in das echte Leben auf einem Schiff zu bekommen. Die Organisation eines Segelurlaubs ist nicht immer ein Zuckerschlecken, aber mit ein paar Tipps und ein wenig Vorbereitung können Sie und Ihre Crew die schönste Zeit Ihres Lebens haben – da sind wir uns sicher. So kann man am besten sprichwörtlich alle mit ins Boot holen!

Ein Segeltörn mit Freunden und Familie ist zweifellos ein tolles Erlebnis. Aber eine Crew besteht natürlich aus Individuen mit unterschiedlichen Meinungen, Ansätzen und Vorstellungen. Manchmal stehen dann Dinge zur Diskussion. Deshalb ist es wichtig, dass sich vor dem Törn schon die Zeit zu nehmen, um die besten Entscheidungen zu treffen, sowohl mit Ihren Leuten als auch mit dem Skipper oder der Crew wenn es sich um externe Profis handelt

In der Praxis haben sich drei grundlegende Fragen herauskristallisiert, die des Öfteren zu unterschiedlichen Ansichten führen können. Setzt man sich mit ihnen schon im Vorfeld bei der Törnplanung auseinander, hilft das die Harmonie an Bord meist deutlich zu steigern.

•Wie lange soll ich segeln?

•Soll ich vor Anker oder in einer Marina übernachten?

•Ist es besser, an Bord oder in einem Restaurant zu essen?

Wie lange soll ich segeln?

Es kommt natürlich immer auf die Zusammensetzung der Crew an, aber im Allgemeinen sollten Sie maximal vier bis fünf Stunden pro Tag segeln. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 Knoten entsprechen diese Stunden einer Strecke von 25 Seemeilen pro Tag: Das mag über Land nicht viel erscheinen, aber das Gefühl, das man auf einem Boot hat, ist ein ganz anderes, und das Reisegefühl ist ein gänzlich anderes.

Eine Crew teilt sich in der Regel in diejenigen, die sich mehr für den seglerischen Teil des Urlaubs interessieren, und diejenigen, die sich lieber entspannen und die Schönheiten des Meeres genießen wollen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Interessen vor der Abreise herausfinden, da dies dazu beiträgt, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

Ein perfekter Segelurlaub ist ein Urlaub, der den Bedürfnissen aller Mitglieder der Crew gerecht wird. Legen Sie die Routen und die Orte, die Sie besuchen möchten, im Voraus fest, sowohl mit Ihrer Crew als auch gegebenenfalls mit dem (externen) Skipper. Ein kurzes tägliches Briefing ist eine gute Möglichkeit, den Tag harmonisch zu beginnen und gemeinsam die beste Reiseroute zu planen.

Ein Segelurlaub ist eine großartige Gelegenheit, Orte zu besuchen, die man vom Land aus nicht so leicht erreichen würde. Menschen, für die

das Leben auf dem Boot neu ist, neigen dazu, es wie jeden anderen Urlaub an Land zu sehen und die beliebtesten Ziele in ihren Reiseplan aufzunehmen. Das ist keine Sünde, aber ich bin der Meinung, dass ein Segelurlaub so viel mehr zu bieten hat, und Sie und Ihre Crew sollten das Beste aus dieser einzigartigen Perspektive machen, wenn Sie an Bord sind.

Meine Lieblingszeit zum Segeln ist übrigens der späte Nachmittag, eine magische Zeit der Ruhe und der warmen Farben. Aber vergessen Sie nicht, im Voraus zu planen, wo Sie die Nacht verbringen wollen!

Soll ich vor Anker oder in einer Marina übernachten?

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu klären gilt, ist die Frage, ob man am Ankerplatz in einer Bucht, in einem Yachthafen oder in einer Mischung aus beidem übernachten möchte. Natürlich sollten diese Entscheidungen mit einer gewissen Flexibilität getroffen werden, um kurzfristige Änderungen, Wetterbedingungen und persönliche Vorlieben zu berücksichtigen.

Das Beste an einem Boot ist, dass man so gut wie überall anhalten kann, vorausgesetzt, man muss nicht anlegen, um Vorräte und Treibstoff nachzufüllen. Ich bin definitiv ein Verfechter der Übernachtung vor Anker, aber ich empfehle trotzdem, alle zwei bis drei Tage in einem Yachthafen anzulegen, um das Boot aufzufüllen und etwas Zeit an Land zu verbringen. In den örtlichen Geschäften und auf den Märkten kann man tolle Schätze finden, die man mit aufs Boot nehmen kann!

Vor Anker zu schlafen ist ein magisches Erlebnis, denn das Boot bewegt sich sanft und wiegt uns in eine erholsame Ruhe. Vor Anker bewegen sich die Boote natürlich parallel zum Wind: indem Sie die Bug- und Eingangsluke offenlassen kann eine angenehme sanfte Brise an Bord entstehen.

In Italien sind die Häfen oft sehr voll, und da eine Anlegehilfe vorgeschrieben ist, kann man mehrere Stunden warten, bis man an der Reihe ist, in den Hafen einzulaufen.

In Kroatien sind die Häfen sehr gut organisiert und recht groß, aber in der Regel sehr voll. Griechische Häfen hingegen sind in der Regel kleiner, aber dennoch sehr reizvoll und meist mitten im Geschehen.

Die Kosten für eine Nacht in einem Yachthafen variieren je nach den angebotenen Dienstleistungen. Ein Anruf vor dem Anlegen ist unerlässlich, um Preise und Verfügbarkeit zu erfahren.

Zerklüftete Küsten wie die von Kroatien, Griechenland oder Sardinien eignen sich hervorragend für eine Übernachtung vor Anker. Der enge Kontakt zur Natur, die Stille und der Sternenhimmel sind die besten Voraussetzungen, um dem Alltag zu entfliehen.

Ist es besser, an Bord oder in einem Restaurant zu essen? Für viele Menschen ist der Urlaub ein Moment, in dem sie sich von der täglichen Routine wie dem Kochen zurückziehen. Diese Menschen ziehen es vor, in Restaurants und Cafés zu essen, was bedeutet, dass sie die ganze Zeit in der Nähe der Zivilisation bleiben. An Bord zu essen ist dagegen ein privates und exklusives Erlebnis. Ein gutes Gleichgewicht zwischen beiden Optionen ist der Schlüssel zu einem glücklichen und harmonischen Urlaub mit der Crew.

An Bord zu kochen ist überhaupt nicht anspruchsvoll: Moderne Schiffe verfügen über voll ausgestattete Küchen, und frische Lebensmittel - vor allem Fisch - können leicht besorgt werden. Wir empfehlen, Restaurants zu besuchen, um die lokale Küche zu genießen, während man im Hafen schläft, und an Bord zu essen, wenn man vor Anker liegt. Viele Boote verfügen über leistungsfähige Grills und zusätzliche Küchen im Cockpitbereich.

Egal, ob Sie einen „wilden“ Urlaub verbringen oder die Schönheiten der Städte an Land entdecken möchten, eine Charteryacht ist die perfekte Wahl. Einzigartige und unvergessliche Erfahrungen warten auf Sie. Garantiert!

7 Ta ge Tö r n i m I o n i s c h e n M e e r a b L e f k a s

Griechenland ist eines der besten Länder, wenn es um Inseln geht. Es gibt sie buchstäblich überall und eine ist schöner als die andere. Es ist kein Zufall, dass dies ein Paradies für Segelfreunde ist, die aus vielen verschiedenen Routen je nach Bedürfnissen und Wünschen wählen können. In diesem Artikel werden wir die Schönheiten der Ionischen Inseln in einer exklusiven 7-tägigen Route um einige der schönsten Inseln des Archipels entdecken, zwischen atemberaubenden Landschaften, wilder Natur und bezaubernden Städten.

Tag 1 - Lefkada Stadt nach Sivota Wir beginnen unseren Törn in Lefkada-Stadt, wo sich die meisten Charterunternehmen befinden. Wir setzen sofort die Segel zu unserem ersten Ziel, der wunderschönen Bucht von Sivota, die etwa 17 Seemeilen oder knapp 3 Stunden von der Hauptstadt entfernt liegt: Auf dieser Reise werden Ihnen viele kleine Inseln begegnen, die entlang der Küste verstreut liegen und definitiv einen Besuch wert sind. Wir empfehlen einen kurzen Badestopp in der Nähe der bezaubernden Onassis-Insel, einer Privatinsel im Besitz der gleichnamigen griechischen Milliardärsfamilie. Sie ist in Privatbesitz, ankern oder anlegen ist leider nicht gestattet.

Sobald Sie die Bucht von Sivota erreichen, werden Sie von der wilden Natur, die die Hügel der Umgebung bedeckt, begeistert sein. Sivota ist definitiv einer der wichtigsten touristischen Orte von Lefkada, eine ruhige Bucht am Tag und ein lebendiges Viertel in der Nacht: bekannt für einige der besten Strände, mit türkisfarbenem Wasser und weißem Sand, umrahmt von wilder Natur und alle per Boot erreichbar. Legen Sie im kleinen Hafen an, um die Nacht zu verbringen und in den örtlichen Tavernen frische Köstlichkeiten zu genießen.

Tag 2 - Fiskardo, Kefalonia

Wir brechen frühmorgens auf, um einen der schönsten und beliebtesten Orte im ionischen Griechenland, Kefalonia, zu erreichen. Die Fahrt von

Sivota nach Fiskardo dauert etwa 1,5 Stunden, und auf dem Weg dorthin kommen Sie an der hübschen Insel Arkoudi vorbei, falls Sie auf halbem Weg einen erfrischenden Zwischenstopp einlegen möchten. Fiskardo ist ein ganz besonderer Ort: Es ist die einzige Stadt, die noch viel von ihrer ursprünglichen venezianischen Architektur bewahrt hat, und dieses einzigartige Aussehen hat sie zu einem der bekanntesten Reiseziele in der Region gemacht, wobei der natürliche Hafen vor der Stadt ein obligatorischer Halt für die Luxusjachten ist. Wenn Sie Ruhe und Frieden suchen, ist dieser Ort wahrscheinlich nichts für Sie, aber die lebendige Stadt mit ihren schicken Boutiquen, Restaurants und Bars macht sie zu einem großartigen Ort für einen Tagesausflug.

Tag 3 - Vathy, Ithaka

Wir setzen die Segel zu unserem nächsten Ziel, dem wunderschönen Hafen von Vathy auf der mythischen Insel Ithaka. Die Fahrt dauert etwa 2,5 Stunden, aber auf dem Weg dorthin werden Sie die meisten der nördlichen Küsten Ithakas umfahren und viele schöne Buchten entdecken. Wir empfehlen einen Halt am wahren Juwel der Insel, dem Afales Beach, einer Bucht mit türkisfarbenem Wasser und wilder Vegetation rundherum.

Vathi Port ist ein kleiner, idyllischer Hafen in einer natürlichen, windgeschützten Bucht im zentralen Osten der Insel. Das hübsche Städtchen ist voller historischer Gebäude und Kirchen, die Sie besichtigen sollten, bevor Sie die Nacht im Hafen verbringen.

Tag 4 - Kastos

Kastos ist die vierte Station unserer Rundreise um die Ionischen Inseln. Vom Hafen in Vathy aus erwartet uns ein Schlag von etwa drei Stunden, so dass wir empfehlen, früh am Morgen aufzubrechen, um den Tag in vollen Zügen zu genießen. Zusammen mit Kalamos ist Kastos eine unberührte Insel mit einer üppigen Vegetation und schönen Gewässern sowie einer eher überschaubaren Zahl an Bewohnern, die für ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Die Gegend ist voller Olivenbäume und Weinberge, und die Küstenabschnitte sind übersät mit schönen Stränden und Buchten, wie z. B. Ampelakia Beach. Sie können in den Häfen von Mytikas oder Aetoacarnania übernachten.

seasons yachting

Um unseren Kunden einen optimalen Service und ein bestmögliches Urlaubserlebnis bieten zu können, haben wir unsere 7 Marken und 8 Bases zusammengelegt:

▶ Veritas Yachting Europe 2 Standorten in Kroatien ▶ WPS Yachting mit Standort Griechenland

▶ Porto Colom Yachting mit Standort Mallorca ▶ Cruesa Mallorca Yachtcharter mit Standort Mallorca

▶ Rumbo Norte Ibiza mit Standort Ibiza ▶ BVI-Yachtcharters mit Standort Britische Jungferninseln

▶ four seasons yachting Canary Islands mit Standort Teneriffa

Unter dem Namen „four seasons yachting“ finden Sie alle Angebote und Services aus einer Hand.

I o n i s c h e I n s e l n

LEFKAS UND NYDRI

Les b o s

C h i o s

Zakynthos

Pátra Pírgos

SANTORIN ATHEN KALAMAKI

K r e t a

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de .

IONISCHES MEER

WINDVERHÄLTNISSE

TIDENHUB

SCHWIERIGKEITSGRAD

Das ionische Meer ist eigentlich ein Revier, das auch für weniger erfahrene Skipper geeignet ist: im Schutz der Inseln herrscht meist nicht viel Seegang, die Winde sind leicht bis mäßig. In der Ägäis wiederum weht auch gerne mal der Meltemi, auch im Hochsommer. Dann ist die etwas erfahrenere Crew gefragt.

REISEZEIT

April bis Oktober.

BOOTSFÜHRERSCHEIN / FUNKZEUGNIS

D: SBF SEE, AT: FB2/3, CH: Hochseeschein (fr. B-Schein); In Griechenland muss immer auch ein Co-Skipper eingetragen werden. Dieser braucht aber keinen offiziellen Schein.

LIEGEPLATZ / ÜBERNACHTUNG

Häfen und Buchten laden in Griechenland zum Ankern ein. Klassische Marinas oder Bojenfelder sind nicht verbreitet. Landstrom und Wasser nicht überall.

HÄFEN / INFRASTRUKTUR / PROVIANT

Die Infrastruktur ist sehr gut. Supermärkte, Restaurants und Geschäfte sind eigentlich überall schnell und leicht zu finden. Landstrom und Wasser nicht überall.

Türkische Ägäis

ÄGÄIS

WINDVERHÄLTNISSE

TIDENHUB

GRIECHENLAND

Euro

PREISGEFÜGE

Bier: 1,30 Euro, Cappuccino: 2,90 Euro, Einheimische Gerichte: ab 10 Euro.

ANREISE

In der Hauptsaison sind auch die vielen Inseln mit dem Flugzeug gut zu erreichen.

VERSTÄNDIGUNG

Griechisch und Englisch.

Kalamata
Chania Heraklion
Itanos
Grevena
Vlora
Izmir
Aydin
Marmaris

Šibenik - ein Paradies für Segler

Š

ibenik - Das Zentrum der Region mit seiner zentralen Lage an der dalmatinischen Küste. Die Kathedrale St. Jakob und die Seefestung St. Nikolaus - Teil des UNESCO-Weltkulturerbes -, die vier mittelalterlichen Festungen mit Blick auf das Meer und die vielen Inseln, die zwei Nationalparks - die wunderschönen Wasserfälle des Flusses Krka auf dem Festland und das wunderschöne Kornati-Archipel im Meer. Šibenik bietet unzählige Urlaubsmöglichkeiten und einen Einblick in die wunderschöne Geschichte der Region. MIt 150 unberührten Inseln ermöglicht der Archipel von Šibenik Seglern, die vielen Orte in kurzer Zeit zu erleben.

Egal ob ein entspannter oder abenteuerlicher Segelurlaub - Šibenik ist eine Oase für Segler. Nautische Routen führen zu den Inseln Prvić, Zlarin, Tijat, Zmajan, Kaprije, Kakan, Žirje, Murter und Kornati. Die Ziele liegen nah beieinander und bieten ein angenehmes und komfortables Segelerlebnis. Unsere Route führt Sie auf eine unvergessliche Reise zu den versteckten Inseln und Buchten Šibeniks und der Schönheit des Kornati Nationalparks.

Tag 1, ŠIBENIK -

ZLARIN

Nach der Abreise aus Šibenik haben wir schnell die Insel Zlarin erreichteine kleine Insel voll mit wunderschöner Natur, sowie historischen und kulturellen Schätzen. Besonders schön: Kirchen mit goldverzierten Altären, geschmückt mit Korallenzweigen, die Seefahrer als Zeichen der Hingabe abgelegt haben.

Tag 2, ZLARIN - KORNATI

Das nautische Paradies - der Nationalpark Kornati - mit 89 unbewohnten Inseln und Riffen auf 300 km². Nicht nur die Natur ist ein Erlebnis, auch die 20 Restaurants mit wunderschönen Ausblicken bieten eine unglaubliche kulinarische Erfahrung. Spezialitäten gefertigt aus einheimischen, frischen und köstlichen Zutaten, sowie der Wein warten darauf, von Ihnen gekostet zu werden.

Tag 3, KORNATI - MURTER

Von den Kornaten nach Murter die Fahrt um die zahlreichen Inseln des Kornati-Archipels genießen. Die vier Dörfer der Insel - Murter, Jezera, Betina und Tisno - bieten sichere Liegeplätze für Ihre Yacht. Die Küste an die sich Buchten und Strände schmiegen - die schönsten auf der Südseite der Insel gut geschützt vor der Bora.

Tag 4, MURTER - PRVIĆ

Die Insel Prvić - die am nähesten an der Küste gelegene kleine Insel mit 2,37 km2, 400 Einwohnern. Sie ist eine der dichtesten besiedelten Inseln der Adria und außer eines Feuerwehrfahrzeugs lässt sich hier weit und breit kein Auto finden. Die zwei Fischerdörfer der Inseln - Prvić Luka und Šepurine. In Prvić Luka das Gedenkzentrum des Erfinders Faust Vrančić - der fliegende Mann mit dem ersten funktionsfähigen Fallschirm - besuchen. Die gesamte Insel ist Kulturerbe und steht somit unter dem Schutz des kroatischen Kultusministeriums.

Tag 5, PRVIĆ - SKRADIN (Krka-Wasserfälle)

Am Eingang des Nationalparks Krka mit den wunderschönen Wasserfällen das Städtchen Skradin mit seinem unwiderstehlichen Charme. Nach der Durchfahrt des Šibenik-Kanals erreicht man Skradin. Von dort aus ein Ausflugsboot zum bekanntesten Wasserfall des Nationalparks nehmenSkradinski Buk. In Skradin können Sie historische Sehenswürdigkeiten, sowie ein hervorragendes gastronomisches Angebot und dalmatinische Weine erleben.

Tag 6, SKRADIN - ŠIBENIK

Eine wunderschöne alte Stadt mit einer Umgebung, in der es viel zu entdecken gibt - Šibenik. Šibenik liegt an der Mündung des Flusses Krka, geschützt vor dem Meer durch den Kanal des Heiligen Antonius. Gegründet von den Kroaten war sie der Sitz von König Petar Krešimir IV.

Die Geschichte der Stadt reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und es gibt viele interessante Orte zu besichtigen. Die wunderschön erhaltene Altstadt mit ihrer herrlichen Architektur aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Einer der architektonischen Höhepunkte der dalmatinischen Küste - die Kathedrale des Heiligen Jakobus, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Begonnen im 15. Jahrhundert unter der Leitung des venezianischen Architekten Antonio Dalle, später des Bildhauers Jurac Dalla, dann Nikola Firentinac dauerte der Bau der Kathedrale 100 Jahre. Die andere Seite des Platzes beherbergt das alte Rathaus. Berühmt für seine schönen großen Säulen, Bögen und die Balustrade - definitiv einen Besuch wert! Es ist ein großartige Beispiel für die Architektur der Renaissaince aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, erbaut von dem bekannten Architekten Michele Sanmicheli.

Ihnen kommt die Szenerie bekannt vor? Fans von Game of Thrones werden sich freuen, denn die Stadt diente in der 5. Staffel für drei Episoden als Drehort. Im 16. Jahrhundert war Šibenik umgeben von 4 Festungen eine der am besten geschützten Städte Europas.

Die Johanniterfestung - die höchste Festung der Stadt - thront auf einem Hügel etwa 115 Meter über dem Stadtzentrum.

Die Festung Barone bietet einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die Adria. 2016 zur „Besten kulturellen Attraktion Kroatiens“ gekürt, diente die Festung jahrhundertelang als Verteidigungsanlage für Šibenik. Heute ist sie ein Ort für Tagungen, Konferenzen und anderen Veranstaltungen - egal ob geschäftlich oder zum Vergnügen. Die neu renovierte Festung bietet nun neben ihren historischen Elementen einen modernen Außenbereich mit einem herrlichen Ausblick auf die Stadt und das Meer. Der Innenbereich bietet Gästen eine köstliche und authentische mediterrane Küche.

Die Festung St. Michael - eine weitere der vier Festungen in Šibenik - ist der Ursprung der Stadt. Im Mittelalter erbaut, befindet sie sich auf einem Hügel inmitten der Altstadt mit einem fantastischen Panoramablick über die Stadt und auf die Adria. Auf der Freilichtbühne finden das ganze Jahr über Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Verbinden Sie Ihren Besuch mit einer Aufführung - ein einzigartiges Erlebnis!

Die im 16. Jahrhundert erbaute Festung St. Nikolaus sollte den Hafen von Šibenik gegen türkische Angriffe auf dem Seeweg verteidigen. Sie ist eine der drei Festungen ihrer Art, die es im Mittelmeerraum gibt - die anderen liegen bei Venedig und Malta. Ein Spaziergang zu einer der Festungen und bei Sonnenuntergang den wunderschönen Blick auf die umliegenden Inseln genießen - ein Traum!

Šibenik entwickelt sich zu einem Top-Reiseziel für Segler, Gastronomen und Kulturliebhaber. Als erster Megayachthafen in Kroatien bietet der Yachthafen Mandalina mit der Charterflotte von NCP & Mare eine ausgezeichnete Ausstattung und Services für Privatboote und Charterkunden. Einzigartige Unterkünfte bieten die historischen Boutique-Hotels in der Altstadt von Šibenik.

Das seit mehreren Jahren zum besten Michelin-Stern-Restaurant Kroatiens gewählte “Pelegrini” liegt direkt neben der St. James Kathedrale. Mit den vielen Musikfestivals und Konzerten, von denen viele im Freilichttheater der St. Michaels-Festung stattfinden, wird Šibenik zu einem Mekka der Musik. Hier sind bereits zahlreiche Musiklegenden wie Bryan Ferry aufgetreten...

Tö r nt i p p

ro a t i e n N

die Kvarner Bucht unter Segeln entdecken

orden Kroatiens wartetn mit Istrien und der Kvarner Bucht eine Menge hochattraktiver Orte,die es mit der Segelyacht zu entdecken gilt. Wir haben mal eine kleine Törnempfehllung zusammengestellt.

Tag 1 - Kap Kamenjak

Abhängig von Zeitraum und wann und wo Sie starten, eingecheckt sind und was das Wetter macht empfiehlt sich ein kleiner Abstecher zu Kap Karmenjak, von vielen Ausgangspunkten im Süden Istriens. Kap Kamenjak ist der südlichste Punkt der Halbinsel, ein Naturpark mit vielen Buchten wie zum Beispiel Mali oder Portic. Hier kann man abhängig vom Wind natürlich hervorragend ankern. Aber auch Pula ist für alle die, die erst am nächsten Tag starten wollen, einen Besuch wert.

Tag 2 - Insel Susak oder Mali Losinj

Am nächsten Ziel wartet eine Besonderheit: Susak ist eine der wenigen (bewohnten ) Inseln in Kroatien, die statt Fels auch Sand zu bieten hat. Auf der nur 3 km² Insel fionden sich einige der schönsten Sandstrände Kroatiens. Trotz einer Auswanderungswelle in den 60ern ist sie auch heute noch bewohnt, hier spielt der Tourismus eine große Rolle. Autos isnd dort verboten, überhaupt stellt sich dort schnell ein Gefühl der Entschleunigung ein. Wenn am Abend die Ausflugsboote

verschwinden wird es dann noch ruhiger. Bojenfelder bieten geschützte Ankerplätze außer es herrscht Bora. Die etwas tiefliegender liegende Bucht von Mali Losinj bietet in diesem Fall einen gut geschützten und sicheren Liegeplatz finden.

Mali Losinj, reich an Blumen und Pinien und in der Vergangenheit ein wichtiges Seefahrts – und Handelszentrum, hat sich mittlerweile zu einem der beliebtesten Urlaubsorte in der Kvarner Bucht entwickelt. Neben dem Städtchen mit seinen wunderschönen und verwinkelten Gässchen und Seitenstraßen findet man hier die auch wunderschöne Buchten und tolle Restaurants.

Tag 3 - Ilovik und Sveti Petar

Ilovik (auch als Blumeninsel aufgrund ihrer üppigen Vegetatiopn bekannt) und Sveti Petar sind vor der Insel Losinj zu finden. Die Blumenpracht in den Vorgärten der wenigen Häuser verdankt Ilovik den Beinamen.

Auf Sveti Petar, nur durch einen ca. 2 km langen und 300 m breiten Kanal getrennt, findet man unter anderem die Ruine einer venezianischen Festung.

Tag 4 - Insel Rab

Rab, die Stadt auf der gleichnamigen Insel, ist ein Klassiker unter den Zielen für Segler. Schon in der Römerzeit ein bedeutendes Handelszentrum zeichnen sich die Stadt und die Insel durch eine Vielfalt an

historischen Denkmälern. Absolutes Pflichtprogramm sind die vier berühmten Glockentürme sowie die Burg Sveti Kristofor.

Tag 5 - Insel KrK

In Richtung Nordost wartet ein ganz besonderes Highlight: Krk. Der Hafen und die Uferpromenade Riva trennen das moderne Krk vom historischen Teil der Stadt. Über die Riva, die Uferpromenade schreitet man durch das mittelalterliche Stadttor in das von einer Stadtmauer umgebene Stadtzentrum mit seinem historischen Kern. Seit rund 2000 Jahren pulsiert hier das Leben auf der Insel. Heute laden Geschäfte und Boutiquen zu einem Bummel ein, Cafés und Restaurants bieten Orte zum Entspannen und Genießen. Auch genug Strände sind rund um die Insel zu finden.

Tag 6 - Insel Cres

Ein langer Segeltag bringt uns nach Cres. Hier wartet mit der gleichnamigen Stadt im Nordosten der Insel ein idyllischer Ort mit Bürgerhäusern, hübsch bemalten Fassaden und einem romatischen Zentrum mit engen Gassen. Cafés und Restaurants. Mehrere Marinas und kleinere Häfen sorgen für viele Liegemöglichkeiten.

Tag 7

Zeit für die Rückkehr – und egal von wo Sie gestartet sind, genießen Sie noch einmal die Schönheit der kroatischen Adria und gönnen Sie sich auf jeden Fall noch einen Badestopp. Und freuen Sie sich schon auf die nächste Entdeckungsreise in diesem wunderschönen Segelrevier.

Törntipp

POMER

MALI LOSINJ

SUKOSAN

O A T I E N

BIOGRAD

Bihac

Banja Luka

Zenica

SIBENIK

Kuna

Sarajevo

MURTER AGANA

KASTELA

TROGIR SEGET

I E N Herze g o w i n a D A L M A T I E N

Mostar

PRIMOSTEN U. ROGOZNICA KOTOR

WINDVERHÄLTNISSE

MONTENEGRO

Euro

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de . KROATIEN

Euro

TIDENHUB

WINDVERHÄLTNISSE

SCHWIERIGKEITSGRAD

TIDENHUB

Kroatien ist ein gutes Einsteigerrevier. Geringe Distanzen zwischen den Inseln, einfache Navigation und eine optimal auf Segler eingestellte Infrastruktur sorgen für optimale Bedingungen.

REISEZEIT

April bis Oktober.

SCHWIERIGKEITSGRAD

BOOTSFÜHRERSCHEIN / FUNKZEUGNIS

Kroatien ist ein gutes Einsteigerrevier. Geringe Distanzen zwischen den Inseln, einfache Navigation und eine optimal auf Segler eingestellte Infrastruktur sorgen für optimale Bedingungen.

D: SBF SEE, AT: FB2/3, CH: Hochseeschein (fr. B-Schein); SRC oder kroatisches Funkpatent.

REISEZEIT

PREISGEFÜGE

Master Yachting bietet an allen mit diesem Zeichen versehenen Orten Yachten an. Genaue Infos erhalten Sie unter www.master-yachting.de .

M O N T E N I E N w i n a I E N

M O N T E N E GR O

April bis Oktober.

LIEGEPLATZ / ÜBERNACHTUNG

Hier findet man alles: Ankerbuchten, Bojenfelder und professionell ausgestattete Marinas – oder Liegeplatz direkt am Steg des Restaurants. Kaum ein Revier ist so professionell auf Segelyachten eingestellt.

Bier: 2,50 Euro, Cappuccino: 2 Euro, Einheimische Gerichte: ab 9 Euro; Achtung: in den touristischen Zentren können gerne 20 bis 50 % dazu kommen.

BOOTSFÜHRERSCHEIN / FUNKZEUGNIS

ANREISE

D: SBF SEE, AT: FB2/3, CH: Hochseeschein (fr. B-Schein); SRC oder kroatisches Funkpatent.

HÄFEN/INFRASTRUKTUR / PROVIANT

LIEGEPLATZ / ÜBERNACHTUNG

Die Marinas, von denen es eine Menge gibt, sind meist gut ausgestattet. Strom, Wasser – kein Problem. Supermärkte ermöglichen fast überall einfaches Bunkern von Proviant.

PREISGEFÜGE

Gerade wer aus dem Süden kommt kann mit dem Auto anreisen. Split, Zagreb, Zadar, Pula und Dubrovnik werden von vielen Flughäfen im deutschsprachigen Raum direkt angeflogen.

Hier findet man alles: Ankerbuchten, Bojenfelder und professionell ausgestattete Marinas – oder Liegeplatz direkt am Steg des Restaurants. Kaum ein Revier ist so professionell auf Segelyachten eingestellt.

VERSTÄNDIGUNG

Bier: 2,50 Euro, Cappuccino: 2 Euro, Einheimische Gerichte: ab 9 Euro; Achtung: in den touristischen Zentren können gerne 20 bis 50 % dazu kommen.

ANREISE

Mit Englisch kommt man überall weiter.

HÄFEN/INFRASTRUKTUR / PROVIANT

Die Marinas, von denen es eine Menge gibt, sind meist gut ausgestattet. Strom, Wasser – kein Problem. Supermärkte ermöglichen fast überall einfaches Bunkern von Proviant.

Gerade wer aus dem Süden kommt kann mit dem Auto anreisen. Split, Zagreb, Zadar, Pula und Dubrovnik werden von vielen Flughäfen im deutschsprachigen Raum direkt angeflogen.

VERSTÄNDIGUNG

Mit Englisch kommt man überall weiter.

Sarajevo
BAR
DUBROVNIK
KOTOR SLANO

TÖRNTIPP

SEGELN IN NÖRDLICHEN UND IM GOLF

Autor: Sönke Röver auf blauwasser.de Für mehr Infos zu Häfen und Ankermöglichkeiten in den nördlichen Sporaden auf www.blauwasser.de

Der Tourismus steckt in den Kinderschuhen

“Lustig die Griechen!” Mitsegler Patrick sitzt im Cockpit und lacht nach einem Blick in den Törnführer. “Da steht, dass hier der Wein bis in die 1920er Jahre so reichlich floss, dass man ihn mangels Wasser sogar zum Mörtel Anrühren für den Hausbau verwendet hat. Ein Grieche namens Staphylos soll ihn von Kreta hierher gebracht haben.”

Rund 100 Jahre später merkt man auf Skopelos nur noch wenig davon. Auf dem 20 Kilometer langen Eiland geht es gelassen zu und sich am Wein lebende Griechen sind Mangelware. Der Tourismus steckt in den Kinderschuhen und in den Ankerbuchten entlang der Insel finden Yachten genug Platz. Das gilt auch für die Bucht von Staphylos, benannt nach eben jenem Wein-Bringer. Statt Wein umgibt unser Boot allerdings glasklares, türkisfarbenes Wasser. Dazu umrahmen markante, in der Morgensonne rot leuchtende Felsformationen die Bucht, an deren Scheitel ein goldgelber Sandstrand den wenigen

DEN NÖRDLICHEN SPORADEN GOLF VON VOLOS

Tagestouristen ein Ziel bietet.

Rund 100 Jahre später merkt man auf Skopelos nur noch wenig davon. Auf dem 20 Kilometer langen Eiland geht es gelassen zu und sich am Wein lebende Griechen sind Mangelware. Der Tourismus steckt in den Kinderschuhen und in den Ankerbuchten entlang der Insel finden Yachten genug Platz. Das gilt auch für die Bucht von Staphylos, benannt nach eben jenem Wein-Bringer. Statt Wein umgibt unser Boot allerdings glasklares, türkisfarbenes Wasser. Dazu umrahmen markante, in der Morgensonne rot leuchtende Felsformationen die Bucht, an deren Scheitel ein goldgelber Sandstrand den wenigen Tagestouristen ein Ziel bietet.

Unser Chartertörn beginnt in Volos

In Volos beginnt unser Törn. Kräne, Frachter und eine große Betonmole bleiben im Kielwasser zurück, als sich vor uns der Pagasitische Golf öffnet. Er ist fast kreisrund, hat einen Durchmesser von etwa 15 Seemeilen und wird zu allen Seiten von hohen Bergketten eingerahmt. Mitsegler Helmut rollt

das Großsegel aus und Patrick kümmert sich um die Genua. Südwestliche Winde um 14 Knoten bescheren uns einen Anlieger und beschleunigen unsere zwei Jahre junge Jeanneau Sun Odyssey 439 mal eben auf sieben Knoten. Läuft.

Der Hafen von Agios Ioannis

Zweieinhalb Stunden und 16 Seemeilen später erreichen wir Agios Ioannis. Mit uns teilen sich noch fünf andere Yachten die verschiedenen Anlagemöglichkeiten in der sichelförmigen Bucht. Wie vielerorts in Griechenland üblich, wird römisch-katholisch festgemacht. Der Buganker rasselt, die Heckleinen fliegen. Wir sind fest. Ein Brite gesellt sich zu uns und erzählt, dass er und seine Frau schon unzählige Male in diesem Revier gechartert haben. “Wir lieben die Ruhe und Ursprünglichkeit, die es hier immer noch gibt”, erklärt er. Mit der Hand zeigt er auf dümpelnde Fischerboote und die umliegenden, wolkenverhangenen Berge. “Da kommen gleich Wind und Regen. Am besten bringt Ihr noch eine Vorleine zusätzlich zum Anker aus, wenn der Wind quer kommt.”

DEN

An Land sitzen im Schein von Glühbirnen Ketten Menschen in einer Taverne. Ihr Gelächter hallt zu uns hinüber, während die tiefhängende Wolkendecke bedrohlich blaugrau näher kommt. Wind setzt ein, kommt quer zum Bug und ich erkenne, dass die Vorleine eine gute Idee war. Kurz darauf beginnt es zu regnen. Das passiert um diese Jahreszeit selten in dieser Region. Gerade mal einen Regentag zeigt die Klimatabelle für den Monat Juni.

Wir sind müde von der Anreise, bleiben an Bord und sitzen entspannt im Cockpit unter dem Bimini. Der Wind heult im Rigg und die Regentropfen trommeln ein Lied. Es gibt Oliven, Brot und Käse. Schmackhaft gemütliches Griechenland.

Beeindruckende Kontraste im Golf von Volos

Als ein Blitz in der Ferne erleuchtet, sinniert Patrick: “Das ist ein beeindruckender Kontrast hier. Ringsherum die Berge. Eben noch Sonne, jetzt tiefe Wolken mit Gewitter und Regen. Geradezu mystisch. Kann mir durchaus vorstellen, dass hier die griechischen Sagen entstanden sind.” Ein Satz, über den ich in den folgenden Segeltagen noch ein paar mal nachdenke. Irgendwie hat Patrick recht. Im Pagasitischen Golf entsteht ein Gefühl, am Ende der Welt zu segeln – weit weg vom Weltgeschehen.

Das Gefühl, am Ende der Welt zu segeln, ist allerdings nicht von Dauer. Als wir den Golf am südlichen Ende verlassen, schwindet das Bild. Oder anders gesagt: Das Revier hat nicht nur zwei Teile. Es hat auch zwei Seiten:

Mir persönlich gefällt die zweite Variante besser. Der weite Horizont erzeugt bei mir ein stärkeres Freiheits- und Urlaubsgefühl. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass fortan unbeirrt die Sonne scheint und es nicht so voll ist wie sonst im Mittelmeer. Überfüllte Marinas, buntes Hafenkino und lautstarke Manöver erleben wir nicht. Nur vereinzelt ist ein weißes Segel am Horizont auszumachen. Und auch die Landschaft hält sich zurück. Wer auf die Berge schaut, sieht ein immer gleiches Bild aus grünem Baumbestand auf felsigem Untergrund.

Sehenswert-unaufgeregter Stopp: Agia Kyriaki

Am Ausgang des Pagasitischen Golfs liegt der kleine Hafen Agia Kyriaki. An der Pier empfängt uns ein Grieche namens Manola. Er nimmt unsere Heckleinen an und stellt sicher, dass wir mindestens 50 Meter Ankerkette ausgebracht haben. “Am Abend kommt auflandiger Wind”, er zeigt auf die Berge, über denen die Sonne im fahlen Licht steht. “Er wird sich nur für eine Stunde bemerkbar machen, aber dann braucht Ihr die Kette.” Das passt: Die gelb-rote 50-Meter-Makierung auf der Kette ist eben unter Wasser.

Manola ist Tavernenwirt. Kaum, dass wir fest sind, geht er zu einem kleinen Tisch, vor dem einige Katzen lungern, und schuppt den Fisch für den Abend – sehr zur Freude der Katzen. Seine Taverne liegt direkt auf dem Anleger. Blaue Stühle, rote Tischdecken, tolle Aussicht. Manolas unaufdringliche, freundliche Art gefällt uns und so freuen sich nicht nur die Katzen, dass er den Fisch vorbereitet hat. “Der sieht super

am besten auf eis, verfeinert mit frischer minze und himbeeren.

frisch aus”, konstatiert Helmut. Er hebt eine der Kiemen an, wirft einen kurzen Blick hinein und reckt den Daumen nach oben.

Agia Kyriaki ist ein unaufgeregter Ort. Katzen streunen, Fischerboote dümpeln und auf einer nahen Werft deutet Hämmern auf geschäftiges Treiben hin. In einer kleinen Seitenstraße entdecken wir einen ebenso kleinen Laden. Hinter der Theke steht Janis, ein bärtiger Grieche mit grauen Haaren und kräftigen Oberarmen:

Janis führt drei Finger zum Mund und macht eine Lecker-Geste. Wir zögern nicht lange und nicken. Janis nimmt den Feta respektvoll aus einem Fass, lässt die Lake abtropfen und wickelt ihn liebevoll in Papier. Später ärgern wir uns, dass wir nicht mehr gekauft haben.

So oder so ähnlich ergeht es uns im gesamten Revier. Schnell stellen wir fest, dass wir in einer Ecke Griechenlands unterwegs sind, die mit den touristischeren Gebieten, wie den Kykladen oder dem Dodekanes, nichts gemein hat. Kein Massentourismus, wie auf Rhodos, Kreta, Mykonos oder Santorini. Das ist selbst in den touristischeren Hauptorten des Reviers auf Skopelos, Alonnisos oder Skíathios so.

Kap- und Düseneffekte auf dem Weg nach Skíathos

Zurück zum Segeln. Die Überfahrt nach Skíathos ist 15 Seemeilen lang. Zumindest auf der direkten Linie. Faktisch segeln wir allerdings in einem großen Halbkreis dorthin, weil wir eindrucksvoll erleben, was durch Landformationen hervorgerufene Kap- und Düseneffekte für Auswirkungen haben können. Eigentlich weht der Wind aus nördlichen Richtungen. Auch nicht besonders stark. Gerade mal drei Beaufort sollen es laut Wetterbericht sein.

Tatsächlich weht der Wind im zweieinhalb Seemeilen breiten Sund zwischen Skíathos und der mehr als 1.600 Meter hohen Halbinsel Pilio mit sechs Windstärken aus Nordost und folgt damit dem Verlauf der Küste. Genau genommen fächert er an seinem südlichen Ende sogar aus, was zur Folge hat, dass wir das östlich gelegene Skíathos zunächst gar nicht anliegen können, da unser Kurs hoch am Wind erst einmal nach Südosten verläuft. In der Mitte des Sundes können wir schließlich einen Kurs nach Ost und dann später sogar nach Nordost halten. Ein Blick auf den Kartenplotter bestätigt dies. Unser aufgezeichneter Track ist ein Halbkreis.

Die Bucht von Koukounariés auf Skíathos

Im Südwesten von Skíathos befindet sich die Bucht Koukounariés. Der erste Eindruck erinnert an Ibiza. Im Vordergrund ein Traumstrand mit Strandbars und Sonnenstühlen in Reih und Glied. Im Hintergrund ein eher zweckmäßiger Hotelkomplex. Eingerahmt wird das Ganze durch sehenswerte Felsformationen an beiden Seiten. Musik aus den Charts dringt zu uns herüber. Mir ist das zu rummelig.

Als die Tagestouristen am Abend verschwinden, nehme ich die Bucht plötzlich anders wahr. In der Sonne leuchten die Felsen angenehm rötlich, Yachten wiegen im Wind, Wellen schlagen ans Ufer und eine schier endlose Zahl von Grillen zirpt. Nichts ist mehr zu spüren vom Tagesrummel mit Sandburgen und Tretbooten. Ich merke, wie sich eine angenehme innere Ruhe in mir breitmacht. Und spätestens als der Sternenhimmel sich wie eine Käseglocke über die Bucht stülpt, ist alles perfekt. Ich sehe den Jupiter, das Sternbild des Skorpions und natürlich den Klassiker – den großen Wagen.

Der Stadthafen von Skíathos

Rummel gibt es auch im Stadthafen von Skíathos. Der Ort ist die Hauptschlagader der Nördlichen Sporaden. Internationaler Flughafen, Fähr-Knotenpunkt und Charter-Stützpunkt. Tavernen, Bars, Shops, Mietroller, Menschen und Rollkoffer. Schnell sehen wir ein, dass es schwierig ist, in dem pulsierenden Hub einen Liegeplatz zu bekommen. An der Stadtpier sind keine Charteryachten geduldet und am Schwimmsteg einer Charterbasis sind nur die Yachten aus der eigenen Flotte willkommen. Es braucht ein wenig verbales Hin und Her, bis wir schließlich für drei Stunden an der Stadtpier liegen dürfen, um uns den geschäftigen, aber sehenswerten Ort anzusehen.

Auf der Pier treffe ich die beiden Blauwassersegler Friedel und Bettina Breuer. Seit neun Jahren segeln sie mit ihrer SY ALINA – einer Sunbeam 42C Deckssalon-Yacht – durch das Mittelmeer. „2015 sind wir hierhergekommen. Seitdem genießen wir hier unseren (Un)Ruhestand“, Friedel lacht und fährt sich mit der Hand durch das sonnengebräunte Gesicht. „Die Nördlichen Sporaden sind für uns ein ideales Segelrevier, weil es reizvolle Häfen und traumhafte Buchten gleichermaßen gibt. Außerdem mögen wir die kurzen Distanzen.“ Und Bettina ergänzt: „Wir bleiben auch mal länger an einem Ort und freuen uns immer wieder über die freundlichen, hilfsbereiten Menschen.“

Ruhe, Einsamkeit und Pinien-Duft: Agnontas

Je weiter wir nach Osten vordringen, desto besser gefällt uns das Revier. Die Dichte der Buchten nimmt zu, ihre Einsamkeit und Schönheit auch. Was nicht bedeuten soll, dass am westlichen Ende der Nördlichen Sporaden oder im Pagasitischen Golf keine schönen Buchten zu finden sind. Im Gegenteil. Im Ostteil gefallen sie uns einfach nur noch besser.

So auch die kleine Bucht von Agnontas. Hier finden wir Ruhe und Abgeschiedenheit umhüllt von Pinien-Duft. Eigentlich ist die Bucht für unangenehmen Schwell bekannt, der durch Winddünung entsteht. Laut Wetterbericht ist für die Nacht Flaute angesagt und so entscheiden wir zu bleiben. Sicherheitshalber liegen wir vor Anker – dann kann uns potentieller Wellengang nichts anhaben. Mit uns sind nur noch zwei andere Schiffe hier. Sie liegen an der Betonpier. Eine Yacht davon sogar längsseits. Das finde ich mutig.

Griechische Lebensart: Tavernen am Strand

Am Scheitel der Bucht entdecken wir zwei Tavernen. Der Wirt der linken Taverne versteht sein Handwerk und begrüßt uns angenehm unaufdringlich auf Deutsch. Er bietet uns einen Tisch am Strand an. Während er die obligatorische weiße Papiertischdecke auf dem blau lackierten Tisch in Form bringt, erzählt er: „Ich bin seit 13 Jahren auf der Insel. Vorher habe ich 17 Jahre in Nürnberg studiert.“ Er stellt Brot, Olivenöl, Essig, Salz und Pfef-

“HIER BEKOMMT

IHR DEN BESTEN FETA VON GANZ

Griechenland”

fer auf den Tisch und fährt fort: “Aber wenn ich ehrlich bin, dann habe ich in der Zeit mehr gekellnert als studiert. Daher bin ich nun wieder hier.” Wellen plätschern auf den Kiesstrand, Seebrasse und Wein munden und ich bin glücklich. Erst ein schöner Segeltag und dann ein schöner Abschluss. So muss Urlaub sein!

Kurze Distanzen: Segeln in den Nördlichen Sporaden

Buchten kommen, Buchten gehen. Immer anders und immer schön. Das gefällt. Wir fahren kreuz und quer durch das Revier und lassen die Seele baumeln und erfreuen uns der mitunter kurzen Distanzen. Einzig, dass um diese Jahreszeit kaum Wind weht, ist schade. Waschechte Segler kommen hier jetzt zu kurz. Vor allem aber gelingt es uns nicht, eine verbindliche Regel aufzustellen, zu welchen Tageszeiten thermische Effekte für Wind sorgen. Mal weht er morgens, mal nachmittags, mal gar nicht. Hieran ist die so unterschiedliche Topographie des Reviers schuld. Hohe Bergformationen wechseln mit schmalen Sunden zwischen Inseln und Weite bis zum Horizont. Was bleibt, ist ein Auge auf die Großwetterlage zu haben und den Wind zu nehmen, wie er kommt.

So auch auf dem Schlag von Alonnisos nach Skopelos. Groß und Genua sind gesetzt und fünf Knoten Wind sind für 1,4 Knoten Fahrt gut. Wir schleichen durch ein tiefblaues Ägäisches Meer. Es ist dieses typische Blauwasser-Blau, dessen Anblick süchtig macht. Sonnenstrahlen verlieren sich in der Tiefe der See und Pink Floyd untermalt die Gelassenheit melodisch. Auch das ist Segeln.

Im zweiten Teil unserer Reise weht der Wind schließlich gar nicht mehr. Eine fast dreitägige Flaute umhüllt uns. Wir wollen Segel setzen, Schoten trimmen und Wind spüren. Fehlanzeige. Bleierne See, gleißende Sonne und kein Windhauch sind an der Tagesordnung. Allerdings hat die Flaute auch ein Gutes: Wir können jede Bucht anlaufen, ohne uns Gedanken machen zu müssen, ob sie auf der geschützten oder ungeschützten Seite der Insel liegt, wenn Wind einsetzt. Ein Luxusproblem.

Abstecher nach Peristera

Ormos Peristera hingegen ist eine Bucht, die fast immer angelaufen werden kann. Sie liegt im Süden der gleichnamigen Insel. Hier gibt es statt Infrastruktur Natur. Wir richten den Bug zum Buchteingang aus, lassen den Anker in das kristallklare Wasser fallen

und verbinden das Heck mit einer langen Leine mit dem Ufer. Neben uns sind noch eine Handvoll andere Yachten in der Bucht. Chartercrews und Blauwassersegler gleichermaßen. Als es schon lange dunkel ist, kommt ein Schwarm Delphine zum Jagen. Im Schein der Ankerlichter, die sich auf dem Wasser spiegeln, sehen wir ihre Finnen. Theoretisch ist das wild-romantisch-schön. Praktisch stört die Hoch-die-Tassen-Crew vom Charterschiff zwei Bootslängen weiter mit Gegröle und “Atemlos” von Helene Fischer. Man kann nicht alles haben.

Delphine sehen wir noch öfter während unserer Zeit in den Sporaden. Allerdings scheinen sie, anders als mitten auf dem Ozean, die Segler hier zu kennen. Unbeirrt halten sie ihren Kurs bei. Mit der Yacht spielen wollen sie nicht, und so bleibt es oft bei kurzen Begegnungen.

Der Törn endet an der Charterbasis auf Skopelos

Am letzten Abend liegen wir in der Bucht Pánormos auf Skopelos vier Seemeilen südlich unseres Abgabeortes Loutraki am kommenden Morgen. Wir haben zwei Heckleinen zu Bäumen ausgebracht und einmal mehr den Buganker in das klare Wasser geworfen. Dichter Wald umgibt uns und wir schnorcheln durch den Garten unter uns. Fische, Seegurken und ein Sepia sind mit von der Partie.

Dann ist unsere Zeit um. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass dieser Teil Griechenlands mit seinen freundlichen Menschen, traumhaften Buchten und vor allem seinem ursprünglichen Charme unsere Begeisterung geweckt hat. Eines ist jetzt schon sicher: Das war nicht der letzte Törn hier.

Paradiesische Bedingungen!

Mojito

Mojito

¡El clásico del Caribe!
¡El clásico del Caribe!

Genießen Sie die schönen Momente Ihres Chartertörns – am besten mit einem unserer Charter-Versicherungspakete im Seesack. Damit aus dem Paradies kein Drama wird.

Schon Ernest Hemingway hat diesen

beliebten Cocktail in seinen 20 Jahren auf

Kuba besonders zu schätzen gewusst.

Zutaten

☑ 1 Limette (Saft)

☑ 2-4 TL weißer Rohrzucker

☑ 5-7 Blätter Minze

☑ 4 cl Rum (weiß oder bis 3 Jahre alt)

☑ Sodawasser

☑ Eis

Utensilien

☑ Schneidebrett

☑ Messer

☑ Glas

☑ Holzstößel

☑ Cocktaillöffel

Zubereitung

Zuerst wird der Zucker mit dem Limettensaft in ein Glas gegeben. Anschließend wird die Minze hinzugefügt und leicht angedrückt, um die ätherischen Öle freizusetzen. Vorsicht – die Minze nicht zu stark beschädigen, das zerstört den Geschmack! Nun das Glas bis zum Rand mit zerstoßenem Eis auffüllen und den Rum hinzugeben. Um die Zutaten gut zu vermischen wird mit dem Barlöffel umgerührt und im Anschluss das Glas mit Sodawasser aufgefüllt. Am Ende noch mit einem Ast Minze dekorieren.

Für Liebhaber: Die Minze ist besonders wichtig für den Geschmack des Mojitos. Um diesen noch intensiver zu gestalten, ritzen Sie die einige Zweige Minze an und legen sie in eine Lösung aus dem Limettensaft und dem Zucker. Das Ganze über Nacht im Kühlschrank lassen und schließlich ohne die Zweige im Glas mit Rum und kaltem Soda servieren. Zur Dekoration wird dann ein frischer Zweig Minze verwendet. Diese Art der Zubereitung ist zwar etwas aufwendig, lohnt sich aber – probieren Sie es aus!

Koffer packen wie die (Segel)- Profis

Wer kennt es nicht? Monatelang wartet man auf den Urlaub und dann kommt er so plötzlich, dass man die Hälfte vergisst.Deshalb haben wir für Sie die wichtigsten Dinge zusammengefasst, die bei keinem Törn fehlen sollten.

Reisedokumente

Reisedokumente

Reisepass

Reisepass

Personalausweis

Personalausweis

Segelschein

Segelschein

Geld

Geld

Bargeld in Landeswährung

EC-Karte

Medizin

Funklizenz, Pyroschein, soweit vorhanden Führerschein ggf. international Impfausweis

Funklizenz, Pyroschein, soweit vorhanden

Führerschein ggf. international Impfausweis

Versichertenkarte

Versichertenkarte

Auslandskrankenversicherung Notfallnummern

Auslandskrankenversicherung Notfallnummern

Bargeld in Landeswährung

EC-Karte

Kreditkarte // Pin

Kreditkarte // Pin

Pflaster Mückenspray

Hygiene

Medizin Hygiene

Zahnbürste

Zahnpasta

Deo

Shampoo

Pflaster

Mückenspray

Medikamente gegen Seekrankheit (Pflaster, Tabletten, Kaugummi, Armband,Hausmittel…)

Medikamente gegen Seekrankheit (Pflaster, Tabletten, Kaugummi, Armband,Hausmittel…)

Persönliche Medikamente

Persönliche Medikamente

Zahnbürste

Zahnpasta

Deo

Shampoo

Körperlotion

Körperlotion

Schuhe

Schuhe

Föhn

Rasierer

Föhn

Rasierer

Sonnencreme

Aprés Sun

Sonnencreme

Aprés Sun

Damenhygiene (Binden, Tampons…)

Damenhygiene (Binden, Tampons…)

Gummistiefel mit heller Sohle (revierabhängig)

Turnschuhe mit heller Sohle, Bootsschuhe

Gummistiefel mit heller Sohle (revierabhängig) Turnschuhe mit heller Sohle, Bootsschuhe

Kleidung

Kleidung

Fleecepullover/-jacke

Hosen / Shorts, kurz

Hosen / Jeans, lang Mütze / Hüte

Fleecepullover/-jacke Hosen / Shorts, kurz Hosen / Jeans, lang Mütze / Hüte

Regen-/salzwasserfeste Kleidung

Regen-/salzwasserfeste Kleidung

Technische Ausrüstung / Unterhaltung

Technische Ausrüstung / Unterhaltung

Digitalkamera inkl. Akku/ Ladekabel Spiegelreflexkamera, Objektive, Polfilter Unterwasserkamera

Baden / Strand

Shirt, kurz

Hemd

Pullover

Haarbürste / Kamm

Haarbürste / Kamm

Haargummis

Haargummis

Kosmetikartikel (Make-Up, Mascara, Puder…)

Kosmetikartikel (Make-Up, Mascara, Puder…)

Flip-Flops (Landgang) Ausgehschuhe

Flip-Flops (Landgang) Ausgehschuhe

Shirt, kurz

Hemd

Pullover

Regenjacke / Regencape Segelhandschuhe

Regenjacke / Regencape

Segelhandschuhe

Schlafanzu Socken

Schlafanzu Socken

Sonnenbrille mit Sicherungsband Unterwäsche Wechselsachen

Sonnenbrille mit Sicherungsband Unterwäsche Wechselsachen

Digitalkamera inkl. Akku/ Ladekabel Spiegelreflexkamera, Objektive, Polfilter Unterwasserkamera

Baden / Strand

Badetuch Handtuch

Badetuch Handtuch

Badewäsche

Badewäsche

Sonstiges

Sonstiges

Fernglas

Feuerzeug

Karabiner

Fernglas

Feuerzeug

Corona

Corona

Mundschutz

Karabiner Mundschutz

Händedesinfektion

Schwimmschuhe

Handy inkl. Ladekabel Powerbank Tablet/ Laptop

Handy inkl. Ladekabel Powerbank Tablet/ Laptop

SD-Karte Bücher Kartenspiele

SD-Karte Bücher Kartenspiele

Schwimmschuhe

Taucherbrille (falls nicht an Bord)

Taucherbrille (falls nicht an Bord)

Schnorchel (falls nicht an Bord)

Schnorchel (falls nicht an Bord)

Ggf. Unterwasserkamera

Ggf. Unterwasserkamera

Oropax! Schere

Oropax!

Schere

Taschenlampe, wasserdicht

Taschenlampe, wasserdicht

Taschenmesser / Werkzeug Wäscheleine, Klammern Wasserdichter Seebeutel

Taschenmesser / Werkzeug

Wäscheleine, Klammern Wasserdichter Seebeutel

Händedesinfektion

Flächendesinfektion

gegebenenfalls Impf - /Testnachweis

Flächendesinfektion gegebenenfalls Impf - /Testnachweis

Meer & Umwelt

Rettung des Lebens in der Adria

Das Blue World Institute of Marine Research and Conservation (BWI) arbeitet daran, die Meeresumwelt der Adria zu schützen. Zu diesem Zweck betreibt das BWI drei Programme - Forschung, Bildung und Naturschutz. Die Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf große Meereswirbeltiere (Delfine, Wale, Meeresschildkröten, Haie und Arten wie die riesigen Teufelsrochen oder die Mönchsrobbe), und schließt Bildungsaktivitäten und Naturschutzprojekte mit ein. Das Institut arbeitet mit den lokalen Gemeinden an der Adriaküste und auf den Inseln zusammen, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Die Bemühungen erstrecken sich auch auf die nationale und internationale, oft regionale Ebene, um nachhaltiges Meeresmanagement und ökologische Nachhaltigkeit im Mittelmeerraum voranzutreiben. Das Bildungsprogramm wird hauptsächlich im Lošinj Marine Education Centre (LMEC) in Veli Lošinj durchgeführt. Das LMEC bietet Platz für die Unterbringung einer permanenten Ausstellung zur Sensibilisierung der allgemeinen Öffentlichkeit und spezielle Einrichtungen für strukturierte Bildungsprogramme, die sich an verschiedene Interessengruppen richten. Die BWI hat Programme für Schulgruppen entwickelt, die aus mehreren Vorträgen und Workshops bestehen, und eines der Hauptthemen, mit denen man sich beschäftigt, ist das Problem des Mülls in den Weltmeeren. In den letzten fünfzehn Jahren war die BWI Partner von achtzehn EU-finanzierten Projekten aus neun Programmen, darunter Europäischer Meeres- und Fischereifonds, Interreg Italien-Kroatien, LIFE, Erasmus Plus, Horizon2020, Interreg Instrument für die Heranführungshilfe für Kroatien, Interreg Instrument für die Heranführungshilfe für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, PHARE und CARDS.

Wir haben Jelena Basta getroffen, die Präsidentin des Blue World Institute of Marine Research and Conservation und Spezialistin für Umweltbildung ist. In letzter Zeit koordiniert sie Projekte, die sich mit dem Thema Meeresmüll befassen, organisiert Aufräumaktionen, Veranstaltungen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Bildungsprogramme zu diesem Thema.

Jelena, können Sie uns ein wenig über sich selbst erzählen? Was hat Sie dazu gebracht, mit dem Blue World Institute of Marine Research and Conservation zu arbeiten? Als Biologin, die auf der Insel Lošinj geboren und aufgewachsen ist, war ich von Anfang an in die Aktivitäten des Blue World Institute of Marine Research and Conservation (BWI) eingebunden. Zusammen mit einer Gruppe von Forschern und Enthusiasten beschlossen wir 1999, unsere Arbeit am Adriatic Dolphin Project fortzusetzen, das die lokale Population der Großen Tümmler untersucht, die ursprünglich

von unseren italienischen Kollegen 1987 auf dem Cres-Lošinj-Archipel begonnen wurde. Nachdem sie ihre Studie beendet hatten, beschlossen wir, eine Nichtregierungsorganisation, das Blue World Institute, zu finanzieren und die Überwachung derselben Population fortzusetzen. Daher ist das Adriatic Dolphin Project mit 34 Jahren Forschungsarbeit die umfangreichste laufende Studie einer Großen Tümmlerpopulation in freier Wildbahn im gesamten Mittelmeerraum und eine der längsten weltweit. Da ich ein Spezialist für Umweltbildung bin, war die Entwicklung von Bildungsprogrammen schon immer der Schwerpunkt meiner Rolle bei BWI.

Welche Ergebnisse haben Sie bisher mit Ihrer Organisation erreicht? Von einer kleinen NGO, die sich auf Freiwilligenarbeit und Spenden stützte, um die lokale Population der Großen Tümmler zu studieren, wurden wir zu einer anerkannten und relevanten regionalen Organisation, die unsere drei Hauptprogramme - Wissenschaftliche Forschung, Bildung und Naturschutz - durchführt und 23 Fachkräfte beschäftigt. In diesen 21 Jahren nahmen wir an 18 EU-finanzierten Projekten teil und arbeiteten mit zahlreichen internationalen Partnerorganisationen zusammen, hauptsächlich aus dem Mittelmeerraum und weltweit. Im Jahr 2003 eröffneten wir das Lošinj Marine Education Centre in Veli Lošinj, das über 100.000 Besucher beherbergte, um Meeresschutz und nachhaltigen Tourismus zu fördern. Wir entwickelten Dutzende von Bildungsprogrammen für verschiedene Alters- und Interessengruppen. Außerdem war die BWI der Hauptinitiator und Förderer der Einrichtung des Natura-2000-Gebiets im Cres-Lošinj-Archipel.

Das Blue World Institute of Marine Research and Conservation arbeitet mit den lokalen Gemeinden zusammen. Auf welche Weise?

Von Anfang an arbeitete das BWI eng mit der Stadt Mali Lošinj als lokaler Verwaltungseinheit im Hauptuntersuchungsgebiet und der lokalen Gemeinde zusammen. Die Stadt war unser führender Partner in vielen Projekten, einschließlich der Eröffnung des Bildungszentrums, um unsere Aktivitäten als eine der Säulen für eine nachhaltige Tourismusentwicklung auf der Insel zu fördern. Seit wir zwei weitere Feldstationen in Murter, Norddalmatien, und auf der Insel Vis in

Mitteldalmatien eröffnet haben, entwickeln wir kontinuierlich gemeinsame lokale Projekte mit den dortigen Gemeinden. In der BWI glauben wir fest an die Bedeutung des gemeinschaftsgeführten lokalen Entwicklungskonzepts als eine der Voraussetzungen für die Erhaltung und das Management der Meeresumwelt. Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass die Einwohner vor Ort die besten Förderer solider nachhaltiger Praktiken auf dem Meer sind. Die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch mit Fischern, Touristenbooten und Freizeitbootbesitzern sind für uns essentiell.

Ihre Organisation hat auch international zusammengearbeitet, um die ökologische Nachhaltigkeit im Mittelmeer voranzutreiben. Auf welche Art von Kooperationen sind Sie besonders stolz? Als Nichtregierungsorganisation sind wir sehr stolz darauf, unter den führenden wissenschaftlichen Institutionen für Meeresforschung in der Region als eine der kompetentesten Organisationen für die Erforschung großer mariner Wirbeltiere in der Adria anerkannt zu sein. Als solche nehmen wir derzeit an fünf großen internationalen wissenschaftlichen Forschungsprojekten teil. Das ist wichtig, denn der Meeresschutz kennt keine Grenzen, genau wie die Arten, die wir untersuchen. Wir teilen das Adriatische Meer mit mehreren Ländern, es ist jedoch ein wesentlicher Teil des Mittelmeers; daher teilen wir die gleichen Herausforderungen im Meeresschutz. Die Zusammenarbeit ist für uns alle entscheidend.

Basierend auf Ihrer Erfahrung, denken Sie, dass sich das Bewusstsein für Fragen des maritimen Artenschutzes im Laufe der Jahre verändert hat?

Als jemand, der seit über 20 Jahren in der Umweltbildung tätig ist, kann ich sagen, dass das Bewusstsein für den Schutz der Arten und den Meeresschutz im Allgemeinen deutlich gestiegen ist. Dafür gibt es zwei Gründe. Der erste ist die verstärkte Aufklärungsarbeit durch

verschiedene Aktionen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit wie Kampagnen, Veranstaltungen und Medien. Der andere Grund ist vielleicht eher negativ: Es ist die Tatsache, dass einige Bedrohungen der Meeresumwelt so offensichtlich und alarmierend geworden sind, dass wir sie nicht mehr ignorieren können. Das beste Beispiel dafür ist das Problem der Meeresverschmutzung. Wir können nur unsere Bemühungen verstärken, innovative Lösungen für einige dieser Bedrohungen zu finden und hoffen, dass es noch nicht zu spät ist.

Kurz gesagt, was kann der Segler, der das Mittelmeer besucht, ganz praktisch tun, um dem Blue World Institute of Marine Research and Conservation zu helfen?

Eines der Programme, das wir ständig weiterentwickeln, ist das Citizen Science Programm, eine große Hilfe für unsere Feldforschungsaktivitäten. Der Ausbau eines Netzwerks von Freizeit- und Sportbootfahrern in der Adria ist besonders wichtig, um die Beobachtungsbemühun-

gen auf dem Meer zu verbessern. Über unsere Citizen-Science-Apps haben wir Hunderte von Informationen über die Orte erhalten, an denen bestimmte Arten gesichtet wurden, z. B. Delfine, Wale oder Meeresschildkröten. Wir haben auch Benachrichtigungen über einige Notfälle erhalten, bei denen sofortige Reaktionen erforderlich waren, was uns geholfen hat zu handeln. Wenn Sie sich diesem Programm anschließen möchten, können Sie Ihre Sichtung auf dem Meer unter melden.

Außerdem möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um Seglern einfache Regeln mitzuteilen, wenn sie Delfinen und anderen Meeressäugern auf dem Meer begegnen - werden Sie langsamer, halten Sie einen Abstand von mindestens 50 m, versuchen Sie nicht, sie zu verfolgen oder ihren Weg zu kreuzen. Seien Sie einfach ein ruhiger und geduldiger Beobachter, und in vielen Fällen werden sie ihre Wertschätzung zeigen, indem sie sich Ihrem Boot selbst nähern.

Sieht es gut aus für die Zukunft? Können wir zuversichtlich sein, dass wir im Laufe der Zeit in saubereren Meeren schwimmen und uns an der Sichtung von mehr und mehr Meeresarten erfreuen können?

Wir müssen Optimisten bleiben und daran glauben, dass sich die Maßnahmen und Bemühungen zum Schutz der Meere letztendlich auszahlen werden. Der beste Weg, dieses Ziel zu erreichen, ist Aufklärung auf allen Ebenen!

Sie können die Blue World Research-Aktivitäten unterstützen, indem Sie über das Adopt a dolphin-Programm auf www.adopt-a-dolphin.org an das Blue World Institute spenden, oder Sie können anfangen, ihnen auf Instagram @blueworldinstitute oder auf Facebook blueworldinstitute zu folgen

Unsere TOP 5 nautischen Filme & T V – Sendungen

Gerade in den langen Wintermonaten hervorragend geeignet um unsere Sehnsucht nach Meer zu stillen oder na ja, zumindest um die Entzugserscheinungen zu lindern: Filme und TV Sendungen mit nautischem Bezug – vom klassischen Segeldrama bis zum Realityfornat. Bilder auf Bildschirm oder Leinwand sind ein gutes Mittel um sich die Zeit bis zum nächsten Törn zu vertreiben. Neben Klassikern wie „Moby Dick“ , „Titanic“ oder „Das Boot“ hier eine Auswahl der Lieblingsformate unserer Crew als Inspiration für den nächsten Heimkino - oder Streamingabend:

T urning Tide – zwischen den Wellen (En solitaire, F 2013)

Worum geht es?

Nach einem Reparaturstopp stellt er fest, dass er nicht alleine an Bord ist. Er entdeckt einen blinden Passagier an Bord Fortan steckt er in der Zwickmühle

Ein toller Segelfilm, der auch gekonnt die Atmosphäre der legendären Einhand um die Welt Regatta einfängt. Seemannschaft, die Konflikte um die Verwirklichung von Träumen und Menschlichkeit komprimiert auf einer Open 60 und gekonnt vermischt mit den Handlungssträngen an Land – ein toller Film, der viel Spaß macht und bis zum Schluss spannend bleibt.

Master and Commander – Bis ans Ende der Welt (Master and Commander: The Far Side of the World, USA 2003)

Russell Crowe und Paul Bettany segeln im Historien-Epos „Master and Commander“ um die halbe Welt, um einem unbezwingbaren Feind die Stirn zu bieten. Episches Drama zur Zeit der Napoleonischen Kriege Klassiker!

P.S. Die Replik der HMS Surprise, auf der gedreht wurde, kam auch in „Fluch der Karibik“ zum Einsatz

All is lost (USA, 2013)

Nach Kollision mit einem treibenden Frachtcontainer im Pazifik sieht sich Robert Redford als einsamer Segler nach einer Havarie mit einem gnadenlosen Überlebenskampf auf hoher See konfrontiert Auch wenn es unter Seglern oft Kritik an vermeintlich unrealistischen Verhaltensweisen und Handlungen gibt sowie die Plausibilität mancher Ereignisse in Frage gestellt wird: Atmosphärisch und schauspielerisch ist der Film durchaus gelungen Klare Empfehlung!

Im Herzen der See (In the Hear t of the Sea, USA 2015)

Von Ron Howard mit Chris Hemsworth, Benjamin Walker und Cillian Murphy Ron Howard zeichnet mit „ Im Herzen der See“ die Ereignisse des Walfängerschi es Essex nach, welches die Vorlage zu Herman Melvilles Kassikers „Moby Dick“ darstellt.

Walfangdramatik, Leben an Bord und die unbändige Kraft der See und jener, die sie bewohnen und bereisen. Beeindruckend!

Die Farbe des Horizonts (Adrif t, USA 2018)

Ausser Konkurrenz

Hat zwar wenig mit Segeln zu tun aber mit Yachting an sich – und bietet jede Menge Drama! Die erfolgreiche Reality Reihe über das Leben von Besatzungen auf Superyachten, den „Yachties“, inklusive jeder Menge Drama, A ären, Eifersucht, Stress und Parties, dabei immer auf der Jagd nach dem Tip, dem Trinkgeld der mehr oder weniger exzentrischen und unglaublich reichen Chartergästen nennt r Segelreviere – von den Bahamas bis Thailand Für Fans von Reality-TV ein Fest, alle anderen werden sich wahrscheinlich schwertun 2 1 3 4 5

Beruhend auf wahren Ereignissen segelt in „ Die Farbe des Horizonts“ Hauptdarstellerin Shailene Woodley durch einen schrecklichen Sturm, um sich und ihren Freund (Sam Claflin) zu retten Bei der Überführung einer Yacht von Tahiti nach San Diego gerät ein Seglerpaar in einen heftigen und gewaltigen Sturm

Der Film zeichnet die Geschichte von Tami Oldham nach, die sich 1983 mit ihrem Verlobten Richard Sharp auf den Weg durch den Pazifik machte an Bord der 44 Fuß Yacht „Hazana“ Drama, tolle Bilder und ganz viel Gefühl!

Below Deck (Reality Reihe, 2013- ) Below Deck Mediterranean, Below Deck Sailing Yacht

BIER AN BORD UNSERE TOP 5

Unverzichtbar, unersetzbar und unbedingt in ausreichender Menge vorhanden sowie gut gekühlt – auf gefühlt 80% aller Segeltörns spielt die Verfügbarkeit der Produkte heimischer Braukunst eine nicht zu unterschätzende Rolle. Beim Bunkern im Supermarkt hat das für die Logistik zuständige Crewmitglied dann die Qual der Wahl, um den unterschiedlichen und anspruchsvollen Geschmäckern der Crewmitglieder nachzukommen. Zwischen all den bunten Dosen und Flaschen – was kaufen in welchem Land? Wir haben bei unserer Crew eine kleine Umfrage ( die natürlich nicht representativ ist) durchgeführt, und sind zu folgenden Ergebnissen gekommen was die jeweilige Favoritenmarke im Land ist:

GRIECHENLAND

Ganz klar die Nummer 1: Mythos – das sympathische und mythische Bier mit dem signifikanten Logo, das Gerüchten zufolge schon ganze Törns zur in punto Namensgebung inspiriert hat. Seit den 70ern nicht mehr aus dem Griechischen Bier Pantheon wegzudenken. Kein Wunder, stammt es doch vom griechischen Ableger der deutschen Henninger Gruppe.

ITALIEN

Mamma mia, hier wird die Auswahl größer und das Ergebnis knapper: Am Ende setzt sich aber ganz knapp Signore Moretti durch, knapp gefolgt von Herrn Peroni auf Platz 2. Außer Konkurrenz aber auch nicht unbeliebt: das sardische Ichnusa

KROATIEN

Nun gut, wer in Kroatien Bier sagt, sagt meist Karlovačko Bier in Kroatien ist rot-weiß, so die einhellige Meinung unserer Befragten. Oder gelb dann heißt es Ozujsko. Und dann wäre da noch der Geheimtipp der Kroaten in unserem Team für Individualisten: Zmajsko

SPANIEN

Hier gibt es ein Kopf an Kopf Rennen in unserem kleinen Meinungsbild: San Miguel die einen, das katalanische Estrella Damm aus Barcelona die anderen. Oder Sie greifen lieber doch gleich zum Rioja.

FRANKREICH

Kein Witz: Südfranzösischer Rosé steht bei unserem Team an erster Stelle wenn es um Bier aus Frankreich geht. Da hatten die Kolleginnen und Kollegen wohl schon einen im Tee. Oder das ein oder andere Kronenbourg zuviel. Ansonsten Heineken – gibt es überall und geht immer. Prost!

ATHENIAN YACHTS

40 Years of experience in Yacht Sales, Charters and Management athenian-yachts.gr

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