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AUSGABE 01/2012

Mit E-Government in die Zukunft Dokumentenverwaltung in der Bundesverwaltung Der Umzug des Jahreseine logistische Knacknuss

E-Government

Dokumentenverwaltung

Rohrsysteme

Pr채vention


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EDITORIAL

Immer «mobil unterwegs» Immer «App to Date»

D

er Trend zeigt es eindeutig: gemäss aktuellen Berichten und Hochrechnungen wurden im laufenden Jahr weltweit mehr Smartphone und Tablets als Desktop-PC’s verkauft. Es ist ein Einbruch der Industrie, dass die alten Teile zum alten Eisen gehören. Mobile Endgeräte sind in Zukunft nicht mehr wegzudenken. Ist es wirklich der definitive Anfang des neuen Zeitalters? Viele Prognostiker sagen «Ja». Es ist aber noch nicht sehr lange her, dass alles Neue verpönt und der Industrie der schnellen Kommunikation kein Tribut gezollt wurde. Heutzutage ist das Internet ein ständiger Begleiter. Besitzer eines Smartphones & Co., sind jederzeit mit der digitalen Welt verbunden. Ist es aber nicht störend, immer auf «On-Line» zu sein? Hat denn die Zukunft keine Möglichkeit mehr für eine ruhige Minute oder gar eine persönliche Seite. E-mails checken, im Internet surfen oder den Kontakt mit Freunden und Bekannten über soziale Netzwerke zu kommunizieren und aufzunehmen ist an der Tagesordnung. Die Welt der mobilen Applikationen (APP’s) bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Natürlich sind neben dem Kalender- und Adressfunktionen auch Karten- und Navigationssysteme Alltagshelfer, nicht zu vergessen die Zugsinformationen, Ticketkauf, Hotelreservierungen und dem direkten Zugang zur Eincheckhilfe der Airline. Rätselhafte Pixel-Muster Sogenannte QR-Codes verbinden die reale Welt mit dem Internet. Fotografiert man ein solches Muster mit einem Smartphone, ist man direkt auf der Website des Anbieters. Einfacher geht es nicht. Briefmarkengrosse Muster, hauptsächlich auf Inseraten oder Werbeplakaten, aber auch auf Produkte-Verpackungen, Weinetiketten und jetzt schon auf Wahlplakaten führen immer mehr dazu bei, dass überall geklickt und verbunden wird. «Schriller geht’s nimmer!» QR-Codes können kostenlos heruntergezogen werden. Sie sind zwar praktisch, weil das eintippen von Webseiten in Smartphones nicht mehr nötig ist, doch ist eine theoretische Gefahr vorhanden, dass man ungewollt auf eine Webseite mit infizierter Software gelangt. Nutzen Sie einfach die Möglichkeiten und Lösungen ihrer mobilen Computer für den privaten und geschäftlichen Gebrauch, aber nutzen Sie nicht alle «APP’s». In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele erfolgreiche Telefonate und Verbindungen mit der heutigen Kommunikation.

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E-Government06 Mit E-Government in die Zukunft Post SuisseID für E-Government-Lösung E-Government goes mobile Gemeinde Goldbach - Mit CMI AXIOMA echtes E-Government realisiert 

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Kolumne14 Ferienzeit.. Baustellenzeit.. Hütchenspielzeit..

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Dokumentenverwaltung16 Dokumentenverwaltung in der Bundesverwaltung Nachhaltiges Dokumenten-Management

Weitere Infos über LED Leuchtmittel: Bitte ausfüllen und zurücksenden oder faxen. Ihre Katalogbestellung „Modul A1 und Focus Ontop-Leuchtmittel“ nehmen wir auch gerne per Telefon oder E-Mail entgegen.

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IT-Security20 Unterbrechungsfreie Stroversorgung USV  Effizientes und transparentes Patch-Management

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IT-OUTSOURCING

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Eine Private Cloud auf gleicher Augenhöhe

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Rubrik

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Height Safety Lifting Load Control Safety Management

Die Ladung, die Verantwortung und die Gelassenheit

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Sicherheit34 Absturzsicherungen: Permanente Systeme

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Logistik

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Der Umzug des Jahres – eine logistische Knacknuss

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Energie

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aquareader - Das neuer Systemmodul LED-Leuchten statt FL-Röhren Neue Chance für die Dünnschicht

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Prävention

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Prävention im Büro jetzt online mit der EKAS-Box 

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Ergonomie am Arbeitsplatz

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Die Dimensionen ändern sich

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Personalvorsorge

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Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

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Aus- und Weiterbildung

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Rubrik


E-GOVERNMENT

Mit E-Government in die Zukunft Auf dem Weg zu einer modernen Verwaltung. Im Rahmen von E-Government werden Prozesse neu definiert, schweizweite Standards erarbeitet und übergreifende Infrastrukturen für eine effizientere Zusammenarbeit entwickelt.

von Stephan Röthlisberger, Geschäftsstelle E-Government Schweiz

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m Zeitalter von Google, Facebook und Twitter gilt es auch für die Verwaltung sich für die Zukunft vorzubereiten und die Prozesse in der Verwaltung auf die zukünftigen Ansprüche der Bürger und der Wirtschaft auszurichten. Der Umbau zu einer modernen Verwaltung geht unweigerlich einher mit dem zielgerichteten Einsatz der Informationstechnologie. Die Verwaltungen aller föderalen Stufen haben die Zeichen der Zeit erkannt und richten sich an der nationalen E-Government-Strategie Schweiz aus. Viele Kantone und Gemeinden haben ihre Ziele bereits abgestimmt auf die E-Government-Strategie, die 2007 vom Bundesrat verabschiedet worden ist. Mit der «Öffentlichrechtlichen Rahmenvereinbarung über die E-Government-Zusammenarbeit in der Schweiz» , die der Bundesrat und die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) unterzeichnet haben, ist zudem ein gemeinsamer Weg zur Umsetzung der E-Government-Strategie über alle föderalen Ebenen definiert worden. E-Government bedeutet mehr als nur die «Elektronifizierung» des Bestehenden. Es bedingt auch eine Modernisierung unserer Verwaltung durch effizientere Prozesse und neue Modelle der Zusammenarbeit. Dadurch lassen sich

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E-GOVERNMENT

in der Verwaltung nicht nur Kosten optimieren, sondern die steigende Komplexität der Verwaltungsaufgaben kann auch in Zukunft mit der nötigen Qualität bewältigt werden. Für die Umsetzung der E-GovernmentStrategie Schweiz ist eine noch intensivere kantonsübergreifende und fachübergreifende Zusammenarbeit nötig. Gerade in der heutigen finanziellen Situation ist es erforderlich, individuelle Eigenheiten zugunsten eines besseren Gesamtsystems einzuschränken. Dies ist kein Angriff auf den Föderalismus. Es gibt jedoch Bereiche, in denen es sinnlos ist, unterschiedliche Definitionen zu formulieren. Standardisierungen für Prozesse und Daten müssen gemeinsam vorangetrieben werden. Mit den im Verein eCH erarbeiteten schweizweiten Standards entsteht für alle Beteiligten ein grosser Nutzen, ohne dass damit der inhaltliche Spielraum und die fachliche Entscheidungskompetenz der individuellen Verwaltungseinheiten eingebüsst werden. In diesem Sinne wird der Föderalismus in keiner Weise eingeschränkt. Die Qualität eines Standards ist an der Umsetzbarkeit und dessen Verbreitung zu messen. Eine durchgehende Verwendung eines Standards bedingt, dass der Standard die Bedürfnisse möglichst vieler Nutzergruppen abdeckt. Dies kann am besten erreicht werden, indem die Nutzer bei der Definition des Standards von Anfang an mitarbeiten. Eine Zusammenarbeit aller föderalen Stufen bei der Umsetzung der E-Government-Strategie in der Schweiz ist deshalb zentral. Zudem ist sowohl das Fachwissen der Bundesämter, der Kantone und Gemeinden wie auch der entsprechenden Softwarepartner erforderlich. Die gemeinsam erarbeiteten Standards erlangen dadurch eine hohe Akzeptanz. In der Schweiz ist für die Umsetzung von E-Government der föderale Ansatz gewählt und der Fokus auf priorisierte Vorhaben gelegt worden. Die Federführung bei der Umsetzung dieser ausgewählten Vorhaben wird Organisationen übertra-

gen, die fachlich und organisatorisch in den entsprechenden Themen über ein breites Fachwissen verfügen und als Themenleader im weiteren Umfeld des Vorhabens akzeptiert werden. Damit ist gewährleistet, dass die bereits vorhandenen Erfahrungen der Fachstellen, die die Bedürfnisse ihrer «Kundengruppen» bestens kennen, genutzt werden. Schliesslich sollen nicht nur schöne Konzepte und tolle Lösungen entstehen, sondern Lösungen mit Bodenhaftung. Dieser Bottom-up-Ansatz ist optimal auf die Struktur der föderalen Schweiz abgestimmt. Um die gemeinsamen Ziele zu erreichen, braucht es dennoch eine starke Koordination. Mit der nationalen E-GovernmentStrategie Schweiz wurde eine über alle föderalen Stufen akzeptierte und mitgetragene Organisation und damit auch die Geschäftsstelle E-Government Schweiz geschaffen. Diese unterstützt die Akteure bei der Umsetzung ihrer individuellen E-Government-Anliegen und koordiniert die Aktivitäten nach Bedarf. Die Zusammenarbeit zeigt erste Erfolge und die Chancen stehen gut, die ehrgeizigen Ziele zu erreichen. In den meisten prioritären Vorhaben sind grosse Fortschritte erzielt worden, einige davon gehen bereits in den Betrieb über. Es gibt dennoch Hürden, die es zu nehmen gilt. Auch dem Datenschutz und der IT-Sicherheit bei der Bereitstellung von elektronischen Dienstleistungen durch die Verwaltung ist ein hoher Stellenwert beizumessen. Wird der zurzeit deutlich spürbare Schwung auch in den folgenden Jahren mitgenommen, wird die Schweizer Verwaltung auf die heute noch nicht bekannten Ansprüche der nächsten Generation, den sogenannten Digital Natives, gut vorbereitet sein. Kontakt www.egovernment.ch/de/grundlagen/ strategie.php www.egovernment.ch/de/grundlagen/ rahmenvereinbarung.php www.ech.ch

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E-GOVERNMENT

Post SuisseID für E-GovernmentLösungen – Kt. Jura führt den «guichet virtuel» ein Fischerpatent beantragen, Termin beim Strassenverkehrsamt verschieben oder den Status beim Finanzamt einsehen – mit dem virtuellen Schalter des Kantons Jura geht das alles online. Möglich macht dies der elektronische Identitätsausweis, die Post SuisseID.

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mmer mehr Prozesse werden heute und in Zukunft über das Internet abgewickelt. Mit der Post SuisseID, dem elektronischen Identitätsausweis, geht das einfach, sicher und effizient. Die Post SuisseID bietet ihren Besitzerinnen und Besitzern ein sicheres Login zu Web-Applikationen, das eindeutige Identifizieren für Internet-Dienste und das digitale, rechtsgültige Unterschreiben von Dokumenten. Von diesen drei Funktionen profitieren Privatpersonen, Unternehmen und Behörden. Mit dem Post SuisseID Mobile Service ist das sichere Login seit kurzem auch über mobile Endgeräte verfügbar. So schafft die Post SuisseID als elektronischer Identitätsausweis im Internet die rechtlichen und technischen Voraussetzungen für den digitalen Geschäftsverkehr. Rund um die Uhr Aktuell sind rund 200‘000 SuisseIDs ausgestellt. Mittlerweile kann sie bei über 200 Anwendungen eingesetzt werden. Besonders eignet sich die Post SuisseID für die Umsetzung von E-Government-Lösungen. Die Post SuisseID bietet Verwaltungen und Gemeinden die Möglichkeit, der Bevölkerung neben klassischen Schalterdiensten auch die elektronische Abwicklung ihrer Behördenanliegen bereitzustellen. Konkretes Beispiel hierfür ist der Kanton Jura, der im Juni 2012 einen virtuellen Schalter eröffnet hat. Damit begegnet der Westschweizer Kanton dem Bedürfnis seiner Einwohnerinnen und Einwohnern nach einem rund um die Uhr zur Verfügung stehenden Online-Service. Behördengänge gestalten sich auf diese Weise einfach. Zudem bietet sich der virtuel-

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le Schalter als Kommunikationsplattform der Behörden mit der Bevölkerung und Unternehmen an. Jurassierinnen und Jurassier können sich mit ihrer SuisseID in ihr eKonto einloggen und von dort derzeit neun Dienstleistungen beziehen: Sie können zum Beispiel einen Termin beim Strassenverkehrsamt verschieben, ein Fischerpatent oder einen Jagdausweis beim Amt für Umwelt beantragen oder den Status bei der Finanzbehörde prüfen. Dieser erste Leistungskatalog soll mit weiteren Online-Transaktionen erweitert werden. Beitrag zur Verbesserung der Standortqualität Zeitgleich mit dem Kanton Jura hat auch die freiburgische Gemeinde Kerzers einen virtuellen Schalter eingerichtet. Die Einwohnerinnen und Einwohner können in ihrem persönlichen eKonto – in das sie sich mit ihrer SuisseID einloggen ihre Kontaktdaten überprüfen und teilwei-

se selber verwalten. Zudem sind offene Steuerrechnungen einsehbar. Die weiteren Ausbauschritte der Dienstleistungen sind in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post geplant. Virtuelle Schalter vereinfachen die Verwaltung, sparen Zeit und erhöhen die Interaktion zwischen Verwaltung und Bevölkerung sowie Unternehmen. E-Government leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Standortqualität. Eine ganze Reihe an Gemeinden, Städten und Kantonen nutzen diese Chance bereits. Wichtige Voraussetzung dafür ist die SuisseID. Neben dem Zugriff auf die von den Behörden angebotenen Leistungen ermöglicht sie ihren Nutzern auch den Zugriff auf viele weitere Online-Dienstleistungen. Entscheidend für die Einführung des virtuellen Schalters waren für den Kanton Jura wie auch für die Gemeinde Kerzers das strenge Authentifizierungsverfahren


E-GOVERNMENT für jeden einzelnen Nutzer und die Möglichkeit, elektronische Dokumente mit einer rechtsgültigen Signatur zu versehen. Beide Erfordernisse sprachen für die SuisseID, das Angebot der Schweizerischen Post geht allerdings noch darüber hinaus. Ein Portal für die über 200 SuisseID-Anwendungen Einen umfassenden Einblick in die aktuellen Anwendungsmöglichkeiten der SuisseID bietet das neue «inoffizielle Anwenderportal» auf www.suisseid-forum.ch. So erledigt zum Beispiel der moderne Schweizer Bauer die Administration seines Hofs unkompliziert online. Swisslos überprüft das Alter seiner Online-Spieler. Und für die Benutzer der Business-Software von ABACUS sind ihre Geschäftsdaten immer verfügbar – das alles dank der SuisseID. Bei weit über 200 weiteren Anwendungen kann der elektronische Ausweis bereits genutzt werden. Als Initiantin des Anwenderportals und als eine der Anbieterinnen der SuisseID schafft die Schweizerische Post mit der neuen Website eine zentrale Informationsplattform, die dem schweiz-

erischen Engagement im Bereich der digitalen Geschäftsprozesse auf der Spur bleibt und sie einem breiten Publikum öffnet.

Kontakt www.post.ch/suisseid

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Fisch am Haken? Mit der SuisseID bleiben Sie in der Kontrolle nicht hängen. Lösen Sie Ihr Fischerpatent für den Kanton Jura am virtuellen Schalter und weisen Sie die Bestätigung bei Bedarf auf Ihrem Smartphone vor. Patente Sache, oder? Eindeutig identifizieren, rechtsgültig unterschreiben. Überall und jederzeit, einfach und sicher. Post SuisseID – die digitale Identität. www.post.ch/suisseid

Seite 9 SuisseID ist eine eingetragene Marke des Seco.


E-GOVERNMENT

KundEn | Aktuelles

KundEn | Aktuelles

Wie erlebten und erleben Sie Betreuung und Support seitens der VRSG? Der Support ist ausgezeichnet – grosses Lob! Auf Rückfragen

erhalten wir rasch Antwort. Dauern Abklärungen allenfalls etwas länger, werden wir umgehend informiert. So ist man als Kunde immer auf dem Laufenden und weiss, dass an der Fragestellung gearbeitet wird. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz heute aus? Die meisten Mitarbei-

tenden waren seit Jahren mit dem «alten» System, den «alten» Applikationen vertraut. Daher müssen sich alle erstmal an die neuen gewöhnen. Einigen fiel das leicht, andere hatten mehr Mühe damit. Alle sind aber guter Dinge und voller Elan, sich einzuarbeiten.

Einen speziell anspruchsvollen Bereich bilden die Werke als Querverbundunternehmen. Wie sind hier die ersten Erfahrungen mit der Applikation und dem Support der VRSG?

Nach einer intensiven Phase der Datenübernahme begannen die technischen Betriebe im Dezember 2011 mit der grössten Arbeit, den Jahresablesungen. Sie erfassten diese bereits im neuen System, damit die Fakturierung des Strom-/Wasserjahres 2011 bereits über VRSG | WEG erfolgen konnte. Der Support der VRSG bediente die technischen Betriebe jederzeit kompetent und prompt, auch diese Zusammenarbeit klappt bestens. Einige Mühe bekundeten unsere Kunden mit der neuen Rechnungsdarstellung. Inzwischen sind auch die Teil- und Jahresvorausrechnungen versandt, und die Kunden sind auch damit vertraut.

eGovernment goes mobile

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Die digitale Zukunft ist mobil. Das gilt auch für eGovernmentsurft in der Schweiz fast jede und jeder Zweite mobil. Bis Ende Services, vom Bund bis zu den Gemeinden. Eine wesentliche Wenn Sie der VRSG einen Tipp geben können, was sie verbessern sollte, wie lautet er? Für die«hinter» Umstellung brauchtden die VRSG und hinterlegt. Programmanpassungen und -änderungen werden automatisch 2012 werden weltweit mehr Leute Voraussetzung dafür bilden voll integrierte Lösungen durch die VRSG erledigt und müssen nicht vom IT-Verantwortlichen selbst keine Tipps – weiterhin so begleiten und durchziehen. In den Schulungen übten mit mobilen Endgeräten online gehen eServices, die durchgängige Geschäftsprozesse ohne Medienwir jeweils auf einer einfachen Testebene an «08/15-Fällen». Dabei ergeben durchgeführt werden. sich jeweils keine grossen Probleme. Auf «verzwickte» Problemstellungen trifft als mit Desktop-PCs. eGovernment wird brüche ermöglichen. Welche Vorteile sehen Sie heute gegenüber den alten Applikationen? Jene der VRSG sind einfacher gehalten. Es ist alles vorgegeben

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die Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen: Die Enduser sollen in (fast) jeder Standortunabhängiger Serviceohne lange Suche und Lebenssituation Wer die App auf dem Smartphone hat, wird über denselben QR-Code direkt direkt vom mobilen Gerät neue ausFrist jene zur eFristverlängerung geführt, gibt dort die gewünschte zur Einreichung der Steuererklärung ein und erhält umgehend eine Bestätigung. Ob Dienstleistungen finden, die sie gerade unterwegs zur Arbeit in Bus und Bahn oder vor dem Fernseher: Mit dem neuen brauchen. Service wird es noch einfacher, die Frist zur Einreistandortunabhängigen

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E-GOVERNMENT dass sie ihre Steuererklärung innert Frist einreichen sollen, macht sie das Kantonale Steueramt jeweils zugleich auf den Service der elektronischen Fristverlängerung aufmerksam. Wer die App auf dem Smartphone hat, wird über einen QRCode direkt zur eFristverlängerung geführt, gibt dort die gewünschte Frist zur Einreichung der Steuererklärung ein und erhält umgehend eine Bestätigung. Neuer Steuer-Service: VRSG | eFaktoren Die App hat Potenzial. Die «eServices VRSG» via Smartphone werden kontinuierlich ausgebaut, konsequent orientiert am Verhalten der Bevölkerung. Als zweiter eService ist über die VRSG-App ab 2013 die neue Dienstleistung VRSG | eFaktoren verfügbar. Damit können die Steuerpflichtigen die Faktoren, die der provisorischen Steuerrechnung zugrunde liegen, im Bedarfsfall selbst anpassen. Wer weiss, dass im laufenden Jahr deutlich weniger oder deutlich mehr

Einkommen zu versteuern ist, kann die provisorische Steuerrechnung einfach anpassen – via VRSG | ePortal oder neu via VRSG-App. Für die Werke: VRSG | eSelbstablesung Alle eServices der VRSG sind voll in die einschlägige Fachapplikation integriert. Damit ist die Basis für einen Betrieb ohne jede Medienbrüche gegeben. Auf Gemeindeebene ist dies namentlich für die Wasser-, Elektrizitäts- und Gaswerke interessant, da davon nicht nur sie, sondern auch ihre Endkunden profitieren. Eine Umfrage unter den Werkskunden der VRSG bestätigte, dass die sogenannte «eSelbstablesung» einem breiten Kundenwunsch entspricht. Die eSelbstablesung erweitert daher das Angebot der VRSG | eServices nicht nur als eGovernment-, sondern gleich auch als mGovernment-Lösung und bildet die dritte integrierte Dienstleistung in der App «eServices VRSG».

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E-GOVERNMENT

Gemeinde Goldach Mit CMI AXIOMA echtes eGovernment realisiert

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m Herbst 2010 hat sich die Gemeindeverwaltung von Goldach nach vorgängigen Abklärungen bei der Stadt St. Gallen sowie einigen St. Galler Gemeinden für die Einführung von CMI AXIOMA entschieden. Begonnen wurde auf 12 Arbeitsplätzen in der Kanzlei, im Sekretariat von Schul- und Gemeinderat sowie in der Bauverwaltung. Heute sind 21 Arbeitsplätze mit CMI AXIOMA ausgestattet. Und nicht nur das, in der Gemeindeverwaltung Goldach sind praktisch alle verfügbaren Module von CMI AXIOMA im Einsatz: Aktivitäten, Protokollverwaltung, PDF-Konverter, Volltextsuche, Behördenverzeichnis, Sitzungsgeldabrechnung, Bauverwaltung. Lange auf Gesamtlösung gewartet Bevor sich die Gemeindeverwaltung Goldach für den Einsatz von CMI AXIOMA als Geschäftsverwaltungsprogramm entschieden hat, das war im Herbst 2010, wurden die Verwaltungsaufgaben mit Ausnahme der Fachapplikationen wie beispielsweise im Finanzbereich hauptsächlich mit Microsoft Office, also mit den Programmen Word und Excel erledigt. Als Ablage kam dabei eine auf dem Registraturplan basierende Ordnerstruktur im Explorer zum Einsatz. Lange hat man in Goldach auf eine GEVER-Lösung seitens der VRSG gewartet. Dazu Richard Falk, Gemeinderatsschreiber von Goldach: «Wir wollen effizientes eGovernment betreiben, prozessorientiert und möglichst medienbruchfrei. Deshalb suchten wir nicht nach einer Protokollsoftware, sondern nach einer Geschäftsverwaltungslösung, die zwar auch Tranktandieren und Protokollieren kann, aber vor allem als zentrale Drehscheibe für das eGovernment fungiert. Eine Lösung, welche Daten mit Fremdprogrammen austauschen kann und auch im Zusammenspiel mit Internet und Extranet funktioniert.»

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Pragmatische und problemlose Einführung Die Einführung von CMI AXIOMA erfolgte auf 12 Arbeitsplätzen in der Kanzlei, dem Sekretariat und in der Bauverwaltung. Aus jedem Bereich wurde ein Poweruser bestimmt, der in der Folge die anderen Benutzer unterstützte. Nach der Grundschulung hiess die Devise «sofort üben». Und damit nichts schief laufen konnte, wurde neben dem Produktivsystem ein Testsystem im Parallelbetrieb eingerichtet. Die Benutzer konnten sich während zwei Monaten ohne negative Folgen mit der neuen Lösung vertraut machen und testen, so viel sie wollten. Richard Falk: «Diese Vorgehensweise hat sich bewährt und auch massgeblich zur Akzeptanz von CMI AXIOMA beigetragen. Wir mussten dadurch auch kein Handbuch erstellen, sondern haben die Handhabung aus der Praxis heraus entwickelt. Wir sind so sehr schnell sehr weit gekommen.» Pragmatisch wurde auch die Migration der bestehenden Daten angegangen. In der Kanzlei und im Sekretariat wurden keine alten Daten migriert, sondern lediglich die Unterlagen der laufenden Geschäfte ins neue Programm rückerfasst. Bei der Bauverwaltung dagegen wurden über 7000 Geschäfte mit allen dazu gehörenden Dokumenten migriert. Das hat laut Richard Falk hervorragend funktioniert. Start mit kompletter fachintegrierten GEVER-Lösung Am 1. September 2011 war es dann soweit und die drei involvierten Bereiche arbeiteten ausschliesslich mit dem Produktivsystem. Alle Dokumente wurden ab diesem Datum nur noch in den entsprechenden Dossiers in CMI AXIOMA abgelegt. Und nicht nur das, Goldach hat von Anfang an praktisch alle verfügbaren Module im Einsatz und betreibt damit eine komplette fachintegrierte GEVER-Lösung:


E-GOVERNMENT Sitzungsmanagement mit Sitzungsgeldabrechnung, Bauverwaltung und die allgemeine Geschäftsverwaltung mit diversen hilfreichen Funktionserweiterungen. Heute ist CMI AXIOMA auf 21 Arbeitsplätzen installiert. Die gesamte Verwaltungsarbeit der damit ausgerüsteten Abteilungen wird ausschliesslich und komplett digital mit diesem Programm erledigt. Alle Geschäfte werden in Dossiers verwaltet, welche alle Arten von digitalen Dokumenten umfassen: Word- und Excelfiles, PDFFiles, Bildfiles und E-Mails. Dokumente in Papierform – meist von externen Stellen angeliefert – werden eingescannt und als elektronisches File den entsprechenden Dossiers zugeordnet. Der digitale und medienbruchfreie Umgang mit den Dokumenten bringt vor allem der Kanzlei beachtliche Vorteile, dazu Richard Falk: «Goldach hat als eine von wenigen Gemeinden schon heute «papierlose Gemeinderatssitzungen». Jeweils ab Freitagmittag können die 7 Gemeinderäte

auf dem Extranet alle Unterlagen für die nächste Gemeinderatssitzung am darauffolgenden Dienstag als PDF-File auf ihren Laptop laden und sich damit vorbereiten. Wir können so viel effizienter arbeiten, denn das Erstellen des PDF-Files samt Traktanden und den dazugehörenden Unterlagen ist mit CMI AXIOMA schnell erledigt – vorausgesetzt, die im Programm vordefinierten Prozesse werden von allen Beteiligten eingehalten. Unsere Erfahrungen in diesem Bereich sind sehr positiv und einen heisslaufenden Kopier am Freitag gibt es auch nicht mehr.» Den vollständigen Erfahrungsbericht gibt es als PDF-File auf www.cmiag.ch. Kontakt CM Informatik AG Ringstrasse 7 8603 Schwerzenbach Telefon 043 355 33 99 info@cmiag.ch www.cmiag.ch

Richard Falk ist seit 10 Jahren Gemeinderatsschreiber von Goldach. Davor arbeitete er über 8 Jahre als Gemeinderatsschreiber von Rorschacherberg. Neben den klassischen Aufgaben des Gemeinderatsschreibers gehören die Dienste, Abstimmungen/Wahlen, Einbürgerungsverfahren, amtliche Anzeigen sowie Veranstaltungen/Feste in seinen Zuständigkeitsbereich. Als verantwortlicher Redaktor der Gemeindezeitung kümmert er sich zudem um die Kommunikation zwischen den Behörden und der Bevölkerung. Stark engagiert ist er auch im Netzwerk St. Galler Gemeinden (NeztSG), dort als Vorsitzender des Resorts IT und eGovernment.

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Seite 13 11CMI227: Inserat Bundes Rundschau CMIAXIOMA: Version ohne Hinweise


KOLUMNE

Ferienzeit … Baustellenzeit …  Hütchenspielzeit … von Boulevard-Vogel

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ann es wirklich sein, dass sich dieses Szenario jedes Jahr wiederholt. Die Nord-Süd- und die Ost-West Verbindungen waren erneut eine einzige Baustelle. Sie freuen sich dem Alltag zu entfliehen, packen Ihre 7 Sachen und los sollte es gehen. Doch weit gefehlt; die erste Schikane schon nach wenigen Kilometern. Es sind nicht die Wohnmobile mit Mountainbikes, auch nicht die Schiffsanhänger mit Surfbrettern oder die Schwertransporter mit unerschwinglichen Aprikosen aus dem Wallis; nein, sie sehen Rot-Weiss aus, mehrheitlich aus Kunststoff und sind in verschiedenen Grössen auf unseren Strassen im 4 km-Takt anzutreffen. Rechts rein, links raus, rechts rein, abbremsen, Achtung Radar, links wieder raus und dann weiter für ca. 2000 Meter, die Tankstelle oder den Rastplatz haben Sie nicht erkannt oder schlichtweg verpasst, bis sich der nächste Gelb-Weisse Pfeil, überdimensional gross, möglicherweise eine aussergalaktische Verkehrsführung, eine Veränderung der Richtung bekannt gibt. Ein Slalomschnellkurs wäre also schon längst fällig! Wo sind den unsere Strassenarbeiter geblieben? Wurden sie mit Tarnanzügen ausgestattet, damit die Ferienreisenden

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sich nicht allzu grosse Gedanken über deren Job machen können, oder sind sie aber auch immer zum richtigen Zeitpunkt in ihren Quartieren, um den Körperhaushalt in Ordnung zu bringen. Eine Alternative darf ich aber nicht ausser Acht lassen. Möglicherweise werden die Rot-Weissen Störenfriede im Frühsommer durch unsere Gastarbeiter kilometerlang gesetzt, eine Art Hütchenspiel. Wer am meisten gesetzt hat wird gelobt und kann sich in den Süden verabschieden, um das «dolce far niente» zu zelebrieren. Die Tage werden aber bald kühler, die braungebrannten Gastarbeiter kehren mit Salami, Knoblauch, Oliven und Chianti aus dem Süden zurück und staunen nicht schlecht, dass einige ihrer Zylinder und Absperrungen immer noch stehen. Machen wir uns also nichts daraus. Der Herbst steht vor der Tür, die Temperaturen beginnen zu fallen, die ersten Schneeflocken zwirbeln über die Autobahn und alles ist bezüglich den Staus vergessen. Bleibt nur noch der Clou des Hütchenspiels zu erklären: Es ist zu kalt um zu sanieren, warten wir doch bis nächsten Sommer, wenn es wieder wärmer wird und wir die Touristen mit unserem Hütchenspiel von Neuem ärgern können.


Rubrik

UMWELTFREUNDLICHER DENN JE ZUVOR.

Umweltfreundlicher denn je zuvor. Unsere neuen, hocheffizienten ECOSYS-Drucker FS-2100DN, FS-4100DN, FS-4200DN und FS-4300DN bieten aussergewöhnliche Kosteneinsparungen und eine äusserst geringe Umweltbelastung. Aufgrund der einzigartigen Druck-Technologie von KYOCERA können wir eine bemerkenswerte Laufleistung der Drucker-Trommel bis zu einer halben Million Seiten garantieren. In der Regel wird also während der gesamten Lebensdauer der Maschine nur der Toner ausgetauscht. Dies führt zu niedrigen Kosten und einer Minimierung des Abfallvolumens. Darüber hinaus weist die neue Drucker-Serie den niedrigsten Energieverbrauch* in ihrer Klasse auf. Wichtige Produktmerkmale sind die Druckgeschwindigkeit von bis zu 60 ppm, erweiterte Sicherheitsfunktionen und flexible Papierverarbeitungs-Möglichkeiten. Leistungsfähiger, wirtschaftlicher und umweltfreundlicher - die neuen KYOCERA-Drucker sind ein Mehrwert für jedes Unternehmen. * Typical Electricity Consumption

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DOKUMENTENVERWALTUNG

Dokumentenverwaltung in der Bundesverwaltung

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m Januar 2008 hat der Bundesrat entschieden, dass bis Ende 2011 sämtliche Amtsstellen ein GEVER-System eingeführt haben müssen. Mit der Einführung von GEVER will der Bundesrat erreichen, dass in der Bundesverwaltung flächendeckend das elektronische Dossier als Masterdossier vorhanden ist. Eine physische Ablage entfällt, es werden nur noch einzelne Dokumente (z.B. Verträge) in Papierform aufbewahrt. Die organisatorische und technische Einführung der Geschäftsverwaltung (GEVER) in den Ämtern der Bundesverwaltung stellt die Verantwortlichen aller Stufen vor eine grosse Herausforderung. Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre – Einführung von elektronischen Hilfsmitteln in der Aktenführung oder der Geschäftsverwaltung GEVER – zeigen eines deutlich: die Implementierung solcher Systeme ist nur mit grossem finanziellen und personellen Aufwand sowie tiefgreifenden Veränderungen in der Aufbau- und Ablauforganisation zu realisieren. Diese neuen Abläufe mit der entsprechenden Verteilung der Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten müssen definiert und beschrieben werden. Eine erfolgreiche Einführung hängt zudem vom Faktor Mensch ab. Sei es die Direktorin/ der Direktor, die Linienvorgesetzten oder die Mitarbeitenden, alle sind von der Umstellung auf die elektronische Aktenführung mehr oder weniger betroffen. Der grosse Aufwand bei der Einführung lohnt sich jedoch nur, wenn damit auch ein Nut-

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zen oder Mehrwert erzielt wird. Diesen Mehrwert gilt es zu beschreiben und – von allen getragen – umzusetzen. 1991 wurde in der Bundesverwaltung das erste Geschäftsverwaltungs (GEVER)System eingeführt. Das Produkt ermöglichte es einer Registratur, die Metadaten der Aktenführung elektronisch zu erfassen und Geschäftsabläufe konnten im System hinterlegt werden. Sämtliche Mitarbeitenden der Amtsstelle wurden etappenweise ausgebildet und per Stichtag wurde die Software produktiv eingeführt. An dieser Stelle wurden die entscheidenden Fehler für eine erfolgreiche Einführung gemacht; es fehlte an Support am Arbeitsplatz, die Geschäftsleitung bemühte sich nicht darum, ein Management Commitment gab es nicht, die Benutzung der Software versandete. Die Leute arbeiteten nicht mit dem GEVER-System, das Projekt war somit gescheitert. Aus diesen Fehlern wurde gelernt und bei späteren Einführungen konnte von den Erfahrungen profitiert werden. Was aber wurde gelernt? Sehr wichtig ist, vor der Einführung eines GEVER-Systems dessen Mehrwert klar zu kommunizieren. Nämlich: • Good Governance durch rechtskonforme Aktenführung • Transparente und nachvollziehbare Geschäftstätigkeit • Verlässliche und vollständige Dossiers


DOKUMENTENVERWALTUNG

• Ort- und Personenunabhängige Verfügbarkeit • Übersicht über alle Informationen: Grundlage für Entscheidungen und • Wissensmanagement • Finden statt suchen • Vereinfachung und Rationalisierung der Verwaltungsarbeit • Einfachere Zusammenarbeit • Geschäftsablauf und Bearbeitungsstand wird transparent • Information Life Cycle Management: Einheitliche Strukturierung, Erschliessung und Verwaltung der Unterlagen im ganzen Lebenszyklus, langfristige Verfügbarkeit relevanter Informationen • Effizientere Auskunftsbereitschaft

Wichtig ist auch, dass während der Einführung Promotoren gefunden werden, die eine positive Stimmung verbreiten. Es muss auch Platz haben für konstruktive Auseinandersetzungen, die Gerüchteküche hingegen sollte minimiert werden. Und, sicherlich ganz bedeutend, kleine «Wunder» schaffen, die wirken für mehr Akzeptanz. Dank all diesen Faktoren und den unten erwähnten Punkten besteht eine grosse Chance, ein GEVER-System erfolgreich einzuführen.

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Ein Blick auf die Zukunft

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DOKUMENTENVERWALTUNG

Nachhaltiges Dokumenten-Management

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ie Verschwendung personeller und finanzieller Ressourcen für das Druck- und Dokumentenmanagement gehört zum Alltag in vielen Unternehmen. Mit KYOCERA Managed Document Services (MDS) hat KYOCERA ein umfangreiches neues Angebot an Professional Services für ein effizientes Dokumentenmanagement für Behörden, KMU‘s und Grossunternehmen entwickelt. 90% der europäischen Unternehmen können keine Schätzung ihrer Kosten für Dokumente vornehmen. Oft fehlt ein Gesamtüberblick über die Anzahl der installierten Systeme und wichtige Kennzahlen wie

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Auslastung, Nutzungsverhalten, Einsatzgebiete, Druckvolumina oder verwendete Technologien. Mit den professionellen KYOCERA Managed Document Services können bedeutende Einsparpotenziale erschlossen werden. Zunächst werden die bestehende Infrastruktur, die Dokumentenprozesse, die tatsächlichen Kosten und die spezifischen Anforderungen des Unternehmens analysiert. Dank der modular aufgebauten Bausteine des Service-Pakets hat der Kunde alle Freiheiten sich für die Optimierungsschritte, die für ihn in Frage kommen zu entscheiden. Die anschliessende Optimierung der Geräteflotte bringt 100% Kostentransparenz und bis zu 30% Ersparnis.


Rubrik DOKUMENTENVERWALTUNG

Abfallmenge und Kosten drastisch senken

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eltweit steigt das Druckvolumen kontinuierlich an – entsprechend wichtig sind gleichermassen wirtschaftliche wie umweltfreundliche Druckverfahren. Mit dem innovativen ECOSYS-Konzept hat KYOCERA Document Solutions eine ressourcenschonende Technologie entwickelt, die mit Hilfe extrem langlebiger Komponenten die Abfallmenge stark reduziert und dazu noch zu einer bedeutenden Kosteneinsparung für unsere Kunden führt. ECOSYS – Das ökologische Konzept Die Vorgabe war die Entwicklung eines umweltschonenden Druckers, der Abfall vermeidet, sparsam mit Energie umgeht, leise ist, uneingeschränkt Recyclingpapiere bedrucken kann, leicht zu entsorgen ist und eine niedrige bzw. keine Ozonemission aufweist. Das Ergebnis sind die ECOSYS- Drucker mit neuen langlebigen Drucktechnologien, die die genannten Anforderungen erfüllen. Bis heute ist KYOCERA Document Solutions der weltweit einzige Hersteller, dessen Laser-Drucker keine Verbrauchsmaterialien ausser Toner benötigen. Mit dem Erfolgskonzept ECOSYS garantieren wir seit 20 Jahren ressourcenschonendes sowie wirtschaftliches Drucken und Kopieren. Umweltfreundliche Verpackungen KYOCERA Document Solutions sieht auch die Geräteverpackung als integralen Bestandteil des Produktkonzeptes an,

für den dieselben Umweltkriterien gelten müssen. Auch hier wurde das Volumen auf ein Minimum reduziert und komplett auf Styropor-Schäume verzichtet. Stattdessen setzen wir nur noch Transportverpackungen aus Pappe bzw. Altpapier ein. Produktverantwortung – Den Lebenszyklus im Blick Produktverantwortung und die Verpflichtung zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt erstrecken sich bei KYOCERA über den gesamten Produktlebenszyklus, d.h. vom Rohstoffeinsatz, über die Produktion, die Logistik, die Nutzungsphase bis hin zur Verwertung. Unsere Kopierer, Drucker und Multifunktionsgeräte sind komplett bleifrei und erfüllen sämtliche EU-Richtlinien für elektronische Produkte. Darüber hinaus sind unsere Produkte mit Umweltsiegeln, wie z.B. dem Blauen Engel, ausgezeichnet worden und übertreffen somit oftmals die gesetzlichen Anforderungen.

zentriert der Konzern KYOCERA seine gesamten Anstrengungen darauf, gleichermassen umweltverträgliche und innovative Produkte zu entwickeln, die eine positive Auswirkung auf die globale Umweltsituation haben oder die ungünstigen Auswirkungen auf die Umwelt minimieren. Kontakt KYOCERA Document Solutions Schweiz Hohlstrasse 614 8048 Zürich Telefon 044 908 49 49 info@dch.kyocera.com www.kyoceradocumentsolutions.ch

KYOCERA – Nachhaltigkeit im Vordergrund Das Thema Nachhaltigkeit, das heisst der Einklang zwischen wirtschaftlicher Geschäftstätigkeit, Natur und Gesellschaft, ist für das Unternehmen KYOCERA Document Solutions und seine Mitarbeiter seit jeher in der täglichen Arbeit verwurzelt. Wir sind überzeugt: Technologie und Verantwortung für Mensch und Umwelt gehören untrennbar zusammen. Daher kon-

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IT-SECURITY

Unterbrechungsfreie Stromversorgung USV Die optimale «Versicherung» sensibler Daten Obwohl das Schweizer Stromnetz eine hohe Versorgungssicherheit aufweist, ist die totale Verfügbarkeit nicht garantiert. Daher können Unterbrechungen oder Störungen im Versorgungsnetz Datenverluste oder unproduktive Wartezeiten zur Folge haben. Eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) schafft hier Abhilfe.

M

it einer USV-Anlage lassen sich diese Unsicherheitsfaktoren beherrschen. Sie gewährleistet für kritische Verbraucher eine qualitativ hochwertige Stromversorgung, indem sie die Energie aus einer Stromquelle, die stark gestört sein kann, filtert und stabilisiert. Die USV-Anlage erzeugt also ein neues Ausgangsnetz, das unabhängig von Netzspannungs- und Frequenzschwankungen ist. Auch beim Einsatz einer Netzersatzanlage, zum Beispiel über einen Diesel-Generator, kann in der Regel nicht auf eine USV-Anlage verzichtet werden – das so erzeugte Stromnetz ist für kritische Verbraucher zuwenig stabil. Bei der Wahl einer USV-Anlage werden oft ausschliesslich die Anschaffungskosten berücksichtigt. Der auf dem Papier günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Die Betriebskosten treten dabei in den Hintergrund. Entscheidend für eine erfolgreiche USV-Beschaffung sind vor allem zwei Faktoren. Es sind dies die Wahl der passenden USV-Anlage und des richtigen Partners. Zuerst stellt sich jedoch die Frage, ob die Anlage erweiterbar sein soll und ob eine Redundanz zur Erhöhung der Verfügbarkeit (n+1) gewünscht wird. Beides kann sowohl mit einer Einzelanlage als auch mit einem modular skalierbaren System erreicht werden. In der Regel braucht der Ausbau mit parallel betriebenen Einzelanlagen etwas mehr Platz. Dafür werden keine Anfangsinvestitionen in ein aufwendigeres modulares USV-Gehäuse benötigt, das bereits für den weiteren Ausbau vorbereitet ist. Sind die Platzverhältnisse knapp und soll in möglichst kleinen Schritten ausgebaut werden können, ist die Ins-

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tallation einer Modularen USV-Anlage angezeigt. So oder so sollte bei der Planung die Elektroinstallation (Ein- und Ausgangsverteiler sowie externer Bypass) entsprechend auf den möglichen Endausbau ausgelegt werden. In beiden Fällen verfügt die CTA Energy Systems AG über eine passende Lösung. Bei den Einzelanlagen ist es beispielsweise die Multi Sentry oder bei den modular skalierbaren USV-Anlagen ist es die Multi Guard von Riello UPS.

sichtigt, dass heutige ICT-Lasten in der Regel im Bereich von zirka cos-phi 0,9 kapazitiv liegen. Beide Modelle erbringen im Gegensatz zu älteren Anlagen, auch noch in diesem Bereich die volle Leistung. Somit kann eine kleinere USV-Anlage eingesetzt werden. Daraus Resultiert eine geringere Wärmeabgabe, wodurch ebenfalls die Raumkühlung kleiner dimensioniert werden kann.

Beide Modelle garantieren den höchsten Schutz bei anwendungskritischen Verbrauchern. Die Anlagen verfügen über einen hohen Wirkungsgrad, was gegenüber älteren USV-Anlagen zu grossen Einsparungen bei den Energiekosten führt. Weiter wurde die Tatsache berück-

USV-Anlage Multi-Sentry 10-120 kVA


IT-SECURITY Quasi als Bestätigung für die in den letzten Jahren getätigten Entwicklungen im USV-Bereich, hat die Firma Riello UPS (RPS SpA) im Mai in London den begehrten und prestigeträchtigen «European Uninterruptible Power Supply – Company of the Year Award 2012» von Frost und Sullivan erhalten.

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Modulare USV-Anlage Multi Guard 15-120 kVA

Ein oft vernachlässigter Einfluss auf die Betriebskosten einer USV-Anlage liegt in der Wahl des USV-Lieferanten. So gibt es bei den jährlichen Wartungsvertragspreisen erhebliche Unterschiede. Aber auch die Preise für Ersatzteile und Batterien sollten vor dem Kauf verglichen werden. Als Vertriebspartner der Riello UPS in der Schweiz verfügt die CTA Energy Systems über eine flächendeckende Service-Organisation mit 24-h-Pikett-Dienst und einem umfangreichen Lager an USV-Anlagen, Ersatzteilen und Batterien.

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IT-SECURITY

Effizientes und transparentes Patch-Management Patch-Management wird zunehmend zur Sisyphos-Arbeit. Immer mehr Patches müssen immer zügiger in zunehmend heterogenen Client-Landschaften ausgerollt werden, damit das Unternehmensnetz vor manipulatorischen Zugriffen von aussen geschützt ist. Patch-Management-Lösungen unterstützen die Systemadministration dabei, die Prozesse zu automatisieren und den Sicherheitsstatus des Unternehmensnetzes transparent zu machen. von François Tschachtli, Territory Director Switzerland & International Norman Data Defense Systems AG

S

icherheitslücken finden sich bei sehr vielen Anwendungen, kein Wunder, dass das Gros der derzeitigen Malware-Attacken auf clientseitige Schwachstellen in verbreiteten Applikationen zielt. Beispiele für Sicherheitslücken finden sich nicht nur bei Microsoft Office, sondern auch bei Adobe Reader, Sun Java, Mozilla Firefox und anderen. Geschuldet sind sie der wachenden Komplexität von Softwareprodukten und dem Druck auf die Hersteller, die die Produktlebenszyklen kurz halten und neue Produkte und Versionen schnell auf den Markt bringen müssen. Die Beseitigung von Fehlern findet dann im

Nachhinein mittels Patches statt. Obwohl für die meisten Sicherheitslücken innerhalb kurzer Zeit Patches bereitstehen, dauert es lange, bis Untersuchungen zufolge insbesondere die Lücken von Client-Anwendungen geschlossen sind. Heterogene Unternehmensnetze Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Patch Management wird zunehmend zum reaktiven Handeln in Form der Säuberung der Clients von Malware. Immer mehr Patches müssen immer schneller klassifiziert, getestet, ggf. an bestehende Lösungen angepasst und verteilt werden. Dazu kommt die Komplexität von Unternehmensnetzen. Je grösser ein Unternehmen ist, desto heterogener ist in der Regel die Client-Infrastruktur. Genutzt werden nicht nur unterschiedliche HardwareTypen und Hardware von verschiedenen

Herstellern, sondern auch unterschiedliche Betriebssysteme sowie eine enorme Fülle an Software. Im Ergebnis besteht die Client-Landschaft eines grossen Unternehmens quasi aus Unikaten. Manuell ist da beim Patchen schon lange nichts mehr auszurichten; das zentrale Einspielen droht an den zahllosen Ausnahmen zu scheitern. Auch anbieterspezifische Konsolen wie Windows Server Update Service sind angesichts der Zunahme von Patches unterschiedlicher Hersteller nur begrenzt nützlich. Wissen statt «Fire and Forget» Für das Patch-Management gerade in heterogenen Umgebungen bieten spezialisierte Lösungen Unterstützung. Sie ermöglichen automatisiertes Arbeiten auch bei hochgradig differenzierten Anforderungen. Basiskomponente sind in der Re-

Make IT easy. SCHALTSCHRÄNKE Seite 22

STROMVERTEILUNG

KLIMATISIERUNG


IT-SECURITY gel auf den Clients installierte Agents. Die Agents sind in der Lage, den Patch-Vorgang zu überwachen, und melden dem Management-Server das Ge- oder Misslingen der Installation zurück. Ausserdem können sie regelmässig prüfen, ob die Patches noch korrekt installiert sind und nicht etwa durch Drittanbieter-Software überschrieben oder ersetzt wurden. Arbeitsgrundlagen schaffen Nach der Installation auf dem Client schafft sich der Agent zunächst die Arbeitsgrundlage. Dafür inventarisiert er alle auf dem Gerät betriebenen Hard- und Softwarekomponenten und schickt das Verzeichnis an den Management-Server. Dort wird die Liste mit den bekannten Schwachstellen abgeglichen. In einem zweiten Suchlauf ermittelt der Agent den Patch-Status des Clients für die automatische Zusammenstellung der passenden Patches. Üblicherweise werden auch Abhängigkeiten zwischen Patches automatisch berücksichtigt. Sicherheit geht vor Für die Verteilung werden die Clients in Gruppen mit identischen Anforderungen zusammengefasst – entsprechend lassen sich für das Verhalten der Agents identische Richtlinien bei allen Geräten der Gruppe definieren, beispielsweise in welchen Abständen sie den Server ansprechen. Sogenannte Mandatory Baselines stellen sicher, dass Patches bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auf allen Clients einer Gruppe installiert sind. Verweigert der Anwender die Installation, beispielsweise um bei einer terminkritischen Arbeit nicht durch einen Neustart unterbrochen

zu werden, wird der Patch zu dem mittels der Mandatory Baseline definierten Zeitpunkt zwangsweise eingespielt. Compliance nachweisen In Unternehmen mit Niederlassungen rund um den Globus muss für die Verteilung zusätzlich die verfügbare Bandbreite berücksichtigt und der Situation Rechnung getragen werden, dass eine erneute Verteilung nach einem Systemabsturz erforderlich sein kann. Standard dafür sind Verteilungspunkt-Architekturen mit lokaler Zwischenspeicherung der Pakete, so dass der Netzwerkverkehr verringert und die Bandbreite optimal genutzt werden. Umfassende Reporting-Funktionen runden das Leistungsspektrum einer Patch-

Management-Lösung ab. Standardberichte informieren detailliert über Richtlinien, Sicherheitslücken, Ressourcenbestand und mehr, so dass die Übereinstimmung mit rechtlichen Vorgaben und Regelungen zur IT-Sicherheit nachgewiesen werden kann. Damit wird Patch-Management proaktiv, effizient und transparent.

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IT-OUTSOURCING

Eine Private Cloud auf gleicher Augenhöhe Mit der Migration ihrer Immobilienplattform in eine Private Cloud gewinnt Swisscanto vor allem an Flexibilität und profitiert von einer besseren Performance. Für den IT-Diensteister iSource hat das Setup Modellcharakter – gerade für das Marktsegment der anspruchsvollen KMU.

von Rainer Egli

A

lles spricht von Cloud Computing. Nur alter Wein in neuen Schläuchen? Nicht ganz: Der entscheidende Unterschied von einem klassischen Outsourcing zu einer Private Cloud liegt in der Automatisierung der Arbeitsprozesse getrieben durch die Virtualisierung der Infrastruktur. Damit wird es möglich eine ganze Reihe von Funktionalitäten wie Identity- und Access-Management oder die gesetzeskonforme Archivierung sowie die Verschlüsselung von E-Mails als Standardservices anzubieten. Eine weiteres Merkmal der Private Cloud ist der Self-Service-Aspekt. Musste bislang für jeden einzelnen Task, etwa die Anmeldung eines neuen Users, einst der Provider bemüht werden, kann dies der Anwender heute über ein Service-Portal bequem selber erledigen. Ebenfalls ins Gewicht fällt die sehr viel grössere Flexibilität und die individuelle Skalierbarkeit einer Lösung in der Private Cloud. So können gewisse Mehrwertsdienste bedarfgerecht bezogen und abgerechnet werden. Das anspruchsvolle KMU Von Cloud Computing profitieren vor allem KMU. Denn damit gelangt ein Spektrum von Funktionalitäten und Anwendungen in Reichweite, die zuvor den Betrieb einer eigenen, aufwändigen IT-Infrastruktur notwendig gemacht hätte, und somit nur Grossunternehmen vorbehalten war. Diese Standardisierung und Industrialisierung der IT wird den künftigen IT-Markt nachhaltig beeinflussen. Dabei zeichnet sich ab, dass die spezialisierten lokalen ICT-Anbieter – allen Unkenrufen zum Trotz – auch im Cloudzeitalter ihre Daseinsberechtigung haben werden. Gerade das anspruchsvolle KMU will und kann von

Zum Autor Rainer Egli Gründungsmitglied und Vorsitzender der Geschäftsleitung der iSource AG. Seit gut 25 Jahren in der IT tätig. War bei diversen globalen Unternehmen tätig, absolvierte in den USA eine Managementausbildung und erlangte ein CAS der HSG in Unternehmensführung. Zum Unternehmen iSource AG wurde im Oktober 1999 gegründet. Von Beginn weg schlugen unsere Herzen für das IT-Outsourcing. Wir sorgen dafür, dass das Herz Ihrer IT genau so schlägt, wie es für Ihr Unternehmen am effizientesten ist; damit Ihre Erfolgsstrategien optimal unterstützt werden. Dabei geht es nicht primär um Technologie, sondern um bestmögliche Lösungen – massgeschneidert auf sämtliche Bedürfnisse, Ansprüche und Wünsche. Die Konzentration auf Service- Lösungen liess uns bis heute auf knapp 40 Mitarbeiter anwachsen. Kunden verschiedlichster Branchen verlassen sich auf die langjährige Erfahrung und ausgewiesenen Spezialisten von iSource. iSource RZ mit Kaltgangeinhausung

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IT-OUTSOURCING

Leistungsstarke HP Blades für skalierbare iSource Private Cloud

den Vorzügen des Cloud Computings profitieren. Allerdings möchte man nicht nur den Fünfer, sondern auch das Weggli. Die Dienstleistung sollen möglichst auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sein und dabei von einem lokalen Partner auf gleicher Augenhöhe serviert werden. Dies mit gutem Grund: Einerseits ist die IT für viele KMU zu geschäftskritisch geworden, als dass sie sich irgendeinem anonymen globalen Massenanbieter überantworten liesse. Andererseits gibt es ganz spezifische Anforderungen, die sich nur schwer in einen x-beliebigen Standard pressen lassen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Swisscanto, welche seit Anfang Jahr ihre Lösungsplattform für die Immobilienbewirtschaftung in die Private Cloud von iSource migriert hat. Dezentralität als Strategie Die Swisscanto Asset Management AG ist ein Anlage- und Vermögensdienstleister und befindet sich im Besitz der 24 Schweizer Kantonalbanken. Der Bereich Immobilien umfasst ein Immobilienportfolio von rund 5,5 Milliarden Franken sowie zwei Fonds. Bewirtschaftet werden die Immobilien der Swisscanto dezentral durch lokale Liegenschaftsverwalter. Diese haben allerdings die Auflage, hierfür die Anwendungsplattform der Swisscanto einzusetzen. Dies garantiert, dass Swisscanto jederzeit auf eine einheitliche Datenbasis zurückzugreifen und so ein zeitnahes Reporting aufsetzen kann. Die dezentrale Bewirtschaftung der Immobilien durch lokale Spezialisten hat für Swisscanto einen weiteren strategischen Vorteil: Swisscanto operiert so indirekt näher am Markt und erfährt sehr viel schneller von interessanten Investitionsmöglich-

keiten. So ist es denn auch das erklärte Ziel von Swisscanto, das Immobilienportfolio kontinuierlich auszubauen. Der Anteil der Immobilien im Anlagemix der Swisscanto hat sich in den vergangenen Jahren denn auch von 5 auf knapp 10 Prozent verdoppelt. Selfservice bringt Flexibilität Für die Bewirtschaftung der Immobilien setzt Swisscanto eine über die Jahre ausgebaute und bewährte Plattform ein. Diese basiert auf der Standardlösung Rimo R4 der W&W Immo Informatik AG. Dabei wurde die Plattform schon immer zentral gehostet, der Zugriff der lokalen Liegenschaftsverwalter erfolgt per Datenleitung. Im Zuge einer Fokussierung aufs eigentliche Kerngeschäft, der Softwareentwicklung, suchte die W&W Immo Informatik, die bislang die Plattform für Swisscanto auch betrieben hatte, nach einer neuen Hosting-Lösung und brachte iSource ins Spiel, welche nach sorgfältiger Evaluation von Swisscanto schliesslich den Zuschlag erhielt. Die Hauptanforderung an iSource bestand darin, die Plattform, so wie sie war, eins zu eins zu migrieren. Denn der funktionale Teil der Lösung hatte sich durchaus bewährt. Nicht zufrieden war man hingegen mit dem Betrieb. Neben Performanceproblemen und den Lücken bezüglich Datensicherheit sowie Business Continuity, stand vor allem auch die Forderung nach mehr Flexibilität im Raum. Insbesondere die Aufschaltung eines neuen Benutzers galt es zu vereinfachen. Hierfür kann Swisscanto heute direkt auf die Lösung zugreifen und muss nicht mehr wie früher beim Betreiber anklopfen.

Sekunden statt Minuten Für den User haben sich mit der Migration zu iSource praktisch keine Umstellungen ergeben. Sie mussten einfach eines morgens eine neue Internetadresse für das iSource Cloud Portal eingeben. Insgesamt nutzen heute 250 User das System, wovon durchschnittlich zwischen 50 und 60 gleichzeitig. Ausgelegt ist die Plattform für 165 Benützer gleichzeitig. Es gibt also noch etwas Luft nach oben. Zudem lässt sich die Plattform beliebig erweitern, was auch der Performance zugute kommt: Während die Lösung früher für besonders datenintensive Aufgaben fast eine Minute benötigte, kann gleiches heute in selten mehr als ein paar wenigen Sekunden ausgeführt werden. Die Swisscanto Lösung von iSource Das Herz der Systemarchitektur ist eine Virtualisierungsplattform, die auf VMware ESX basiert. Zum Einsatz kommen Windows 2008 R2 Server im Verbund mit Cloud Applikationen welche einen hohen Automatisierungsgrad ermöglichen. Als Hardware werden die neuesten, leistungsstarken HP-Blade-Server benutzt (DualCPU, Quad-Core). Die kundenseitigen Applikationen werden auf der iSource Cloud Plattform installiert und gestartet. Alle Clients greifen über eine sichere Verbindungen auf die dem Anwender zugeordneten Applikationen zu. Der externe Zugriff erfolgt über das iSource Secure Cloud Portal. Damit können die Immobilienverwalter auch von unterwegs oder im Homeoffice arbeiten. Die Daten werden zu jedem Zeitpunkt aktualisiert, zentral und sicher in den beiden FINMA-zertifizierten Rechenzentren der iSource AG gehalten.

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IT-OUTSOURCING

Den Weg in die Private Cloud gestaltete sich für Swisscanto sehr effizient. Innerhalb weniger Monate hatte man die gesamte Plattform inklusive Schnittstellen migriert. Er habe sich den Montag nach der Migrigation sehr viel anstrengender vorgestellt, gibt denn auch Stefan Worofsky, Projektleiter MIS/Reporting Finanzen und Controlling Immobilien, zu Protokoll. Somit kann Swisscanto denn auch bereits an die nächsten Ausbauschritte denken. Interessant wären etwa Mobilelösungen. So könnte man die Wohungsabnahme per ipad direkt auf dem System erledigen. Ein weiteres Thema ist die Einrichtung eines externen, geschützten Datenraumes, über den Projekte abgewickelt werden könnten. Dies ist gerade bei Kaufverhandlungen interessant, wo oft sehr vertrauliche Daten ungeschätzt per E-Mail ausgetauscht werden.

Wichtige Leistungen im Überblick • ICT Outsourcing für KMU mit 40 Services • Integration von Cloud-Angeboten • DaaS – Desktop as a Service • IaaS – Infrastructure as a Service • PaaS – Platform as a Service • Transparente Abrechnung effektiv bezogener Leistungen • Betrieb dreier HochverfügbarkeitsRechenzentren • Konzeption, Realisierung und Betrieb von hochverfügbaren und DisasterRecovery-fähigen Lösungen • Professionelle Beratung im BusinessImpact-Analyse (BIA), BusinessContinuity-Planung und -Management • IT-Koordination – perfekter VIP-Service und Bindeglied von Business und ICT

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Dieser Beitrag wurde von iSource zur Verfügung gestellt und stellt die Sicht des Unternehmens dar. BundesRundschau übernimmt für dessen Inhalt keine Verantwortung.

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Rubrik

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VKR ROHRSYSTEME

Der VKR stellt sich vor Der Verband Kunststoff-Rohre und –Rohrleitungsteile (VKR) ist der Zusammenschluss von in der Schweiz domizilierten Herstellern sowie Werksvertretern ausländischer Hersteller von Kunststoff-Rohren und -Rohrleitungsteilen. Seine Aufgabe ist in erster Linie die Förderung des Werkstoffs Kunststoff im Rohrleitungsbau. Darüber hinaus vertritt der Verband im konkreten Fall die wirtschaftlichen, wirtschaftspolitischen und technischen Interessen seiner Mitglieder.

D

er VKR ist ein typischer Schweizer Verband. Er basiert weitgehend auf dem Milizsystem. Die Bereitschaft der Firmen im Verband eine aktive Rolle einzunehmen ist wesentlich. Durch diese Mitarbeit öffnet sich für die Mitgliedsfirma ein grosses Beziehungsnetz – auch für spezielle Problemstellungen im technischen und politischen Bereich. Die Haupttätigkeiten des VKR sind in drei Bereiche gegliedert: Aus- und Weiterbildung, Kommunikation sowie Technik. Im Weiteren wird dem nationalen und internationalen Netzwerk ein grosser Stellenwert eingeräumt. Der VKR unterstützt Behörden, Verwaltungen, Planer und Verarbeiter mit herstellerneutralen Informationen zu Kunststoff-Rohren und -Rohrleitungsteilen. Vermehrt halten Spezialisten aus unseren Mitgliedfirmen, auf Anfrage, herstellerneutrale Fachvorträge. Der Schweizer Markt für Kunststoffrohre ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Die steigende Akzeptanz zeigt sich in den verlegten Mengen aber auch in den Rohr-Dimensionen, welche in

Der VKR am WBK SBV 2010

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Praktische Prüfung


ROHRSYSTEME

Verlegetechnik in der Praxis

Theorie, VKR Kurs in Aarau

Kunststoff ausgeführt werden. Der Verband erwartet eine Fortsetzung dieses Trends, denn Kunststoffrohre sind ökologisch sinnvoll und ökonomisch wertvoll. Für Rohranwendungen im Kabelschutzbereich hat der Verband die im Markt etablierte Güteanforderung c+s® erarbeitet. Diese regelt unter anderem, für Kabelschutzrohre den zweckmässigen – da ökologisch nachhaltig – Einsatz von qualitativ hochstehendem Polyetylen Recyclat.

det. Es werden Erstausbildungen zum Rohrschweisser und die wichtigen Verlängerungsausbildungen für Praktiker, mit jährlich ca. 350 Fachleuten aus dem Gasund Wasserfach, durchgeführt. Seit dem Jahr 2004 wird der Kurs - aufgrund der hohen Nachfrage – auch in Französisch in der Westschweiz angeboten. Seit 2010 wird ebenfalls in Italienisch ausgebildet – drei Kurse wurden bisher im Tessin realisiert. Der durch praktische und theoretische Prüfungen erworbene Schweisserpass steht für ein hohes Qualitätsniveau der Verarbeitung. Der VKR kann für diese Ausbildung auf die Trägerschaft von SVGW, suissetec und weiteren Verbänden zählen.

Die fachlich korrekte Verarbeitung von Kunststoffrohren ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Branche. Dies garantiert den Bauherren und Besitzern den nachhaltig erfolgreichen Betrieb ihrer Infrastrukturen, sei es für den Transport von Trinkwasser, Gas, Abwasser oder zum Schutz von Medien, wie z.B. von Kabeln. Die eingesetzten Kunststoffe zur Produktion von Rohrleitungssystemen werden dabei kontinuierlich weiterentwickelt. Dies hat der VKR früh erkannt und bietet seit 16 Jahren erfolgreich Kurse und Lehreinheiten an. Der VKR bildet aus Seit der Einführung der «Schweiss- und Verlegekurse für druckbeanspruchte, erdverlegte Kunststoffrohrleitungen aus PE und PVC», im Jahr 1995, wurden über 4000 Teilnehmer aus- und weitergebil-

Um Bauleitern, Ingenieuren und Planern im Bereich Tiefbau zu helfen, ihr Wissen zu Kunststoffrohren und -Leitungssystemen zu festigen und auf dem neuesten Stand zu halten, bietet der VKR Individualkurse für diese Zielgruppe an. Anlässlich dieser Kurse werden den Teilnehmern unter anderem die neuesten Trends vorgestellt und Begriffe wie RC, PP, PE, PVS, Schutzmantel- oder Mehrschichtrohre erläutert. Unter dem Motto «Sicherheit von Praktiker zu Praktiker» vermittelt der VKR an einem Ausbildungstag – im speziell auf Planer ausgerichteten Kurs - Grundlagen zu Kunststoffrohrleitungssystemen, der

Erstellung von Ausschreibungen, unterschiedlichen Verlegetechniken und wichtige, live erlebte Praxiserfahrung mit den eingesetzten Schweissverfahren. Dabei profitieren die Teilnehmer vom Wissen der Instruktoren, allesamt erfahrene Fachleute aus der Branche, und gewinnen Sicherheit bei der Objektplanung, -ausschreibung und -ausführung. Durch die zunehmende Verbreitung der Geothermie und aufgrund der seit dem 01.01.2010 gültigen Norm SIA 386-4 wurde im Jahr 2010 das Schulungsprogramm um Kurse zur Anbindung von Erdwärmesonden erweitert. Im Kurs «Anbinden von Erdwärmesonden» werden Heizungs- und Sanitärinstallateure und Bohrmeister in der richtigen Verlegung von Verbindungsleitungen für Erdwärmesonden ausgebildet. Mit seinem breiten Kursangebot leistet der VKR einen wichtigen Beitrag zur richtigen, fehlerfreien Verarbeitung von Kunststoffrohrsystemen und somit eine wichtige Grundlage zur Sicherstellung und Verbesserung der Qualität auf der Baustelle.

Kontakt www.vkr.ch.

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Rubrik

GFK-Rohrsysteme von HOBAS

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ls Hersteller von hochwertigen Rohrsystemen aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) hat sich HOBAS seit den 50er Jahren auf dem Markt einen Namen gemacht. Der Ursprung liegt in der Schweiz, wo in den 60er Jahren die Basler Stückfärberei AG erstmals eine GFK-Druckrohrleitung für ein Wasserkraftwerk herstellte. Mittlerweile ist die Unternehmensgruppe mit eigenen Produktionsstandorten unter anderem in Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien und den USA sowie mit Lizenzpartnern weltweit vertreten. Die Vertriebszentrale für die Schweiz befindet sich in Basel. Zum Produktportfolio gehören u.a. drucklose Rohre für die Anwendung als Freispiegelleitung, Druckrohre z.B. als Zuleitung für Wasserkraftwerke sowie Schächte, Formteile und weiteres Zubehör. Herstellung und Eigenschaften HOBAS Produkte werden zum einen im Schleuderverfahren und zum andern im Wickelverfahren hergestellt. Das Schleuderverfahren, welches von der Basler Stückfärberei entwickelt wurde, ist heute eng mit dem Namen HOBAS verbunden. Bei dieser Herstellungsart werden die drei Grundkomponenten Glasfasern,

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Polyesterharz und Zuschlagstoffe, in einer rotierende Schleuderform kontinuierlich und programmgesteuert eingebracht. Unter Ausnutzung dieses Verfahrens und der Kombination der Rohstoffe können die Eigenschaften der Produkte genau auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt werden. Das gilt ebenso für das Wickelverfahren. Hier erfolgt die Herstellung auf einer rotierenden Form. HOBAS nutzt dieses Verfahren zur Produktion von Sonderprofilen für die Kanalsanierung, aber auch für die Herstellung von Produkten, die im industriellen Bereich z.B. als Prozessbehälter eingesetzt werden. Beim Wickelverfahren kann die standardmäßige Innenschicht durch ein Thermoplastmaterial ausgetauscht werden. Dabei werden die Eigenschaften der Thermoplaste und die von GFK kombiniert. Einige Beispiele für die klassischen Eigenschaften der HOBAS Produkte sind: • Hohe statische Belastbarkeit • Sehr gute chemische Beständigkeit • Hohe Haltbarkeit und Lebensdauer • Hoher Abriebwiderstand • Hohe UV-Beständigkeit • Niedriges Gewicht und einfache Steckverbindungen führen zu hohen Verlegeleistungen

Zulaufleitung für ein Wasserkraftwerk


ROHRSYSTEME Anwendungsmöglichkeiten Ob als druckloses Abwasserrohr, als Headerleitung in der chemischen Industrie oder als Druckrohrleitung für ein Wasserkraftwerk; die Anwendungsmöglichkeiten von HOBAS GFK-Rohrsystemen sind vielseitig und können auf individuelle Anforderungen der Projekte angepasst werden. Genauso umfangreich sind auch die Verlegearten der HOBAS Produkte. Sie können oberirdisch z.B. als Brückenentwässerung, im offenen Graben oder unter Wasser verlegt werden. Auch die grabenlose Installation nimmt immer mehr an Bedeutung zu. So können die GFK-Rohre mittels Vortrieb unter Städten und Flüssen verlegt oder als Einzugsrohre mittels Relining in einen bereits bestehenden Kanal zu dessen Sanierung eingebracht werden. • Abwasser- und Trinkwasserleitungen • Trinkwasserspeicher • Sanierung • Be- und Entwässerung • Stauraumsysteme • Schächte/Schachtsanierung • Industrie • Wasserkraft • Sonderanwendungen Industrieanwendungen Seit über drei Jahrzehnten werden HOBAS Produkte auch im Industriebereich eingesetzt. Für die unterschiedlichen Anforderungen an industriell genutzte Rohrsysteme, Behälter und Apparate hinsichtlich chemischer, mechanischer und thermischer Resistenz bietet HOBAS maßgeschneiderte Komplettlösungen unter Verwendung diverser Materialien an. Dabei ist der Produktionsprozess nicht an feste Formen gebunden und bietet so die Möglichkeit, auch rechteckige und asymmetrische Bauteile unterschiedlichster Dimensionen herzustellen. Von der industriellen Abwasserleitung, der Kühlwasserleitung eines Kraftwerkes bis hin zur Prozessleitung reichen die Anwendungsmöglichkeiten der HOBAS Produkte. 2011 wurden HOBAS GFK-Rohre mit einem speziellen Inliner in einer Kupfermine in Chile verbaut. Und in einer der größten Sonderabfallverbrennungsanlagen Europas transportieren HOBAS Rohre Rauchgas und halten dabei nicht nur Unterdruck sondern auch Temperaturen von bis zu 130°C stand. • chemische Industrie • Metallindustrie • Energie

Kühlwasserleitung in der Industrie

Absorberbehälter für die Salzsäurewiederaufarbeitung in Stahlbeizanlagen der Metallindustrie

• Textil-, Papier- und Zellstoffindustrie • Bergbau • Halbleiterindustrie • Meerwasserentsalzung • Kunststoffindustrie • Abgasnachbehandlung

Ponte Brolla GFK-Druckrohre als Zulaufleitung oberirdisch auf einer Brücke. Bis dato wurden ca. 100 Kraftwerke in der Schweiz mit HOBAS Rohrsystemen ausgestattet.

Wasserkraftanwendungen HOBAS GFK-Rohrsysteme sind bei Wasserkraftanlagen, speziell bei Triebwasserleitungen, besonders gut geeignet. Mit einem variablen Durchmesser-, Formteil- und Druckstufenprogramm können kundenspezifische Lösungen in Abhängigkeit von den Belastungsbedingungen angeboten werden. Das relativ geringe Gewicht der Leitung lässt besonders auch in gebirgigem Gelände eine sichere und schnelle Rohrverlegung zu. Bei Druckrohrleitungssystemen tragen zum einen die sehr glatte Rohrinnenfläche von HOBAS Rohren und zum anderen die Möglichkeiten der Rohrleitungsführung mit erhöhten Abwinklungen in den Rohrverbindungen zur Reduzierung der Betriebs- und Wartungskosten bei und erhöhen die Kapazität. Dies schlägt sich letztendlich in einer höheren Energieausbeute nieder. Das erste Projekt der damaligen Basler Stückfärberei AG war eine Kraftwerksleitung Anfang der 60er Jahre im Binntal, Wallis. Diese Leitung ist heute noch intakt! Ein neueres Projekt wurde im Maggiatal, Tessin realisiert. Dort installierte man im Zuge der Totalerneuerung des Wasserkraftwerks

HOBAS achtet auf individuelle Kundenwünsche und bietet ein Rundumpaket zur erfolgreichen Abwicklung von Projekten. Neben der kompetenten technischen Beratung gehören auch statische und hydraulische Berechnungen, die Entwicklung von Konstruktionen sowie Montageleistungen und Logistikservice dazu.

Kontakt HOBAS Engineering + Rohre AG Birsigstraße 2 4054 Basel Telefon 061 201 31 20 Telefax 061 201 31 21 hobas.switzerland@hobas.com www.hobas.com

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ROHRSYSTEME

SYMALIT AG

Immer eine Rohrlänge voraus!

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as 1952 in Killwangen im schweizerischen Kanton Aargau gegründete und heute zur international tätigen Quadrant-Gruppe gehörende Unternehmen ist Marktführer bei Kabelschutzrohr-Systemen. Neben einer aussergewöhnlich breiten Produktpalette bietet Symalit umfassende Beratung und technische Unterstützung an. Für jede Bausituation wird eine objektbezogene, massgeschneiderte Lösung erarbeitet – bis hin zur Produktion von Spezialkomponenten und -Rohren. In Lenzburg produziert die Symalit AG für den Schweizer Markt. Regelrechte Pionierarbeit hat die Symalit AG bei der Einführung von Kabelschutzrohren aus rezykliertem PE-Kunststoff geleistet und hat die Kunststoffentwicklung in diesem Bereich massgeblich geprägt und stark vorangetrieben. Da Kabelschutzrohre nicht immer auf geradem Weg verlegt werden können, sind Anpassungen an das Gelände, vorhandene Leitungen oder andere Hindernisse oft notwendig. In all diesen Fällen macht sich unsere jahrelange Erfahrung als lösungsorientierter Branchenleader bezahlt. Von der Planung

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ROHRSYSTEME über die Koordination bis hin zur Produktion und Realisierung sind Sie bei uns in guten Händen – denn jede noch so individuelle Spezialanwendung und Einzelanfertigung betrachten wir als Herausforderung und Chance, Sie mit einem kompetenten Dienstleistungs-Angebot und einem breiten Produkte-Sortiment optimal zu bedienen. Besonders stolz sind wir auf unser aktuelles Grossprojekt, bei welchem wir seit 2011 für den Gotthard-Eisenbahntunnel den gesamten Bedarf an Kabelschutzrohren, Spezialbogen und Abstandhalter auf dem Bauabschnitt Faido-Bodio (Länge ca. 27 Km) liefern dürfen. Dieses JahrhundertBauwerk beinhaltet für die SYMALIT einen Lieferumfang von mehreren hundert Kilometern. Bis anhin hat das gesamte SYMALIT-Team alle Herausforderungen bei diesem einzigartigen Bauwerk der Superlative mit Erfolg gemeistert. So gelangen die Abklärungen vor Ort im Tunnel, die Planung, Koordination und Produktion der verschiedenen Komponenten, welche grösstenteils individuellen Spezialausführungen entsprachen, in hervorragender Symalit_185x130_2012

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Alptransit Gotthardtunnel Abschnitt TAT Faido

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Weise. Besonders erwähnenswert ist die präzise, angenehme und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Bauleitung und den Fachspezialisten vor Ort. Dem Unternehmen ist ein umfangreicher persönlicher Dialog mit den Anwendern sehr wichtig und Symalit ist somit der ideale Ansprechpartner für alle Fragen rund um Kabelschutzrohr-Systeme und deren Komponenten. Die Symalit AG vertreibt ausschliesslich zertifizierte Produkte, die sich durch gleich bleibend hohe Qualität, lange Lebensdauer und Umweltfreundlichkeit auszeichnen. Symalit-Produkte garantieren eine nachhaltige, hohe Betriebssicherheit zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Kontakt SYMALIT AG Hardstrasse 5 5600 Lenzburg 1 www.symalit.com etb@symalit.ch Telefon 062 885 81 50 Seite 1

Spezialbogen für den Kabelschutz! Coudes spéciaux pour la protection des câbles! Die Kabelschutzprofis! Les spécialistes en protections des câbles! SYMALIT AG CH-5600 Lenzburg Phone +41 62 885 83 80 Fax +41 62 885 83 84 www.symalit.com etb@symalit.ch

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SICHERHEIT

Absturzsicherungen: Permanente Systeme Garantierte Sicherheit reduziert ihr Risiko.

Horizontale Sicherungslinie auf Falzdach

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ür alle Arbeiten, bei denen eine Absturzgefahr besteht, sind Sicherungsmassnahmen notwendig. Dies gilt insbesondere für Montage-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten in der Höhe. Überall, wo diese Arbeiten regelmässig vorgenommen werden müssen, ist das Anbringen eines festinstallierten Sicherungssystems eine wirtschaftliche und sichere Lösung. Rostfreie Drahtseile als eigentliche Lebensleine bieten einen durchgehenden, optimalen Schutz.

Mit Eingengewicht gehaltene Zwischenanker

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Der Benutzer klinkt sich mittels Auffanggurt und Falldämpfer in den Laufwagen ein, der das Überfahren der Zwischenverankerungen und auch das Umfahren von Ecken erlaubt. Dies gewährleistet freie Hände und eine grosse Beweglich-

Horizontale Sicherungslinie auf denkmalgeschütztem Dach


SICHERHEIT

Horizontale Sicherungslinie auf extensiv begrüntem Dach

keit. Der Einsatz kann sowohl horizontal, vertikal oder geneigt erfolgen. Speziell konzipierte Systeme für Leitern, Dächer und Masten runden die Einsatzgebiete ab. Die integrierten Falldämpfer reduzieren die auftretenden Kräfte auf die Verankerungen und das System. Alle Komponenten sind aus Edelstahl gefertigt und gewährleisten eine lange Lebensdauer auch bei rauhen Umwelteinflüs-

sen. Die Freiheit des Planers wird nicht eingeschränkt und die Vielfalt der Lösungsmöglichkeiten wird den Ansprüchen moderner Architektur gerecht. Das System entspricht den internationalen und schweizerischen Normen der Arbeitssicherheit, sowie den Europäischen Richtlinien und ist eines der wenigen, welches auch als komplettes System zertifiziert ist.

Kontakt SpanSet AG 8618 Oetwil am See www.spanset.ch info@spanset.ch

Notbeleuchtung für den längsten Tunnel der Welt: Ein innovatives, hochwertiges System, das besser nie zur Anwendung kommt! Ein Schweizer System für ein grossartiges Schweizer Projekt • Brandsicherheitskabel - Spezialkonstruktion mit Hochtemperaturbeständiger, keramisierender Isolation, die sogar bei Isolationsfehler keinen Kurzschluss erzeugt (Patent Woertz). • Anschlussdosen - Hochtemperaturbeständig, Metalle und Keramik - Gehäuse IP 68, spritzwasserfest mit halogenfreiem/ raucharmem Kunststoffgehäuse - Kontakte gesichert bis zu den Temperaturen, wo die Metalle schmelzen - Kabel muss nicht getrennt werden (Patent Woertz).

Anwendung: Notbeleuchtung, Querstollen Gotthard-Basistunnel

• Kabelführungskanal - Sichere, mechanische Halterung bis 1300°C, ohne leitfähige Metallteile - Kein Kurzschlussrisiko sogar bei blanken Adern - Leichtbau ermöglicht grösseren Konsolenabstand (Patent Woertz).

Licht für den Notfall, auch wenn der Strom dazu über Brand bis zu 1000°C geführt werden muss.

• Haltekonsolen - Korrosionsbeständige Speziallegierung, gute Temperaturbeständigkeit - Einfache und sichere Befestigung, sogar bei sehr unebenen Tunnelwänden (Patent Woertz).

Erfahren Sie mehr unter www.woertz.ch Inserat_Feuer_C5_2.indd 1

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LOGISTIK

über 570 LKW Fahrten waren für den Umzug der Pädagogischen Hochschule Zürich notwendig

Der Umzug des Jahres – eine logistische Knacknuss Während 9 Wochen wurde die Pädagogische Hochschule Zürich aus 30 verschiedenen Standorten in und um Zürich in den neuen Campus PH Zürich am Hauptbahnhof umgezogen. Sorgfältige Planung und effizienter Personaleinsatz führten zu einer logistischen Meisterleistung!

Seit 175 Jahren in guten Händen!

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m Januar 2012 erhielt die Welti-Furrer AG den Zuschlag für das Grossprojekt Pädagogische Hochschule, Zürich. Bereits im April wurden die ersten Umzugsvorbereitungen getroffen, um am 04. Juli 2012 planmäßig den Startschuss abzugeben. Unsere Umzugsexperten wurden in Teams aufgeteilt, während die notwendigen Bewilligungen für die LKW Fahrten beantragt wurden. Vor Ort wurden Treppenhaus und Aufzüge schützend ausgekleidet, während das Lehrpersonal der PH Zürich für die Beschriftung ihrer Boxen instruiert wurde. Schliesslich soll jedes Packstück, jedes Möbel und jeder Karton am richtigen Ort im neuen Campus wieder aufzufinden sein. Für ein Projekt dieser Grösse ist nebst erfahrenem Know-how auch professionelles Hilfsmaterial von höchster Wichtigkeit. Dank platzsparenden Faltkisten, oder Smarcarts (Archiv- und Bücherregale) auf


LOGISTIK

Rollen, kann der Umzug nicht nur gesundheitsschonend, sondern auch systematisch geordnet und zeitsparend durchgeführt werden. Gesamthaft wurden 14’282 m3 Umzugsgut bewegt, was in etwa dem Volumeninhalt von 280 Einfamilienhäuser entspricht. Würde man das Papier als A4 Blätter aufeinander stapeln ergäbe dies einen Berg von 6’600 Meter Höhe oder 1½-mal das Matterhorn, mit einem Gewicht von 550 Tonnen. Die Beförderung des Umzugsgutes wurde über insgesamt 570 LKW-Fahrten verteilt, bzw. ca. 16 Fahrten pro Tag mit einem Team von ca. 40-50 Umzugsexperten. Die perfekte Koordination stellte auch unserem sehr erfahrenen Unternehmen eine spannende Herausforderung. Am 22./23. September 2012 fand die offizielle Eröffnungsfeier des Campus PH Zürich statt. Über 50’000 Besucher kamen zur Europaallee und profitierten von allerlei Aktionen und Wettbewerben der Aussteller. Der Campus selber wurde mittels einem Bildungsrundgangs den Besuchern vorgestellt. Auch Welti-Furrer durfte bei dieser Gelegenheit ihren Anteil am «Umzug des Jahres» bildlich darstellen und einige Zahlen und Fakten zum Staunen präsentieren. Nächstes Jahr feiert Welti-Furrer ein grosses Jubiläum. Wir blicken stolz auf eine traditionelle Erfolgsgeschichte zurück – seit 175 Jahren in guten Händen!

Kontakt www.welti-furrer.ch info@welti-furrer.ch

Der Umzug des Jahres – während 45 Tagen waren 40 - 50 Umzugsspezialisten im Einsatz

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ENERGIE

aquareader

Das neue Systemmodul zur automatisierten Auslesung von Wasserzählern Das Sortiment aquaconcept® von Aquametro wird mit dem richtungsweisenden und modularen Systemmodul aquareader zur automatisierten Auslesung der Kaltwasserzähler aquabasic® und Warmwasserzähler PMK-basic erweitert.

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quareader liest auf Anforderung den aktuellen Zählerstand aus und liefert einen kompletten Datensatz bestehend aus Zählerstand, Identifikationsnummer, Medium und Zählergrösse – und dies alles «real data» und nicht als Nachbildung über magnetische oder induktive Impulszählung. Das Modul ist als CS- oder M-Bus-Variante erhältlich. In Kombination mit den mit RFID-Chip ausgerüsteten Wasserzählern von Aquametro parametriert sich das Systemmodul automatisch und fehlerfrei innerhalb von Millisekunden nach dem Aufsetzen auf den Zähler. Die innovative Technik mit zeitgenauer Momentanwertablesung und 1 Liter Auflösung erfüllt damit schon heute alle Anforderungen für die kommenden Herausforderungen im Bereich Smart Metering. Aufklicken – anschliessen – übertragen! Ermöglicht wird diese Innovation durch den Einsatz modernster optoelektronischer Technologie. Wird vom Auslesenden Gerät (Handheldterminal, MUC, Gateway, Funkmodul, …) ein Datensatz angefordert, wird der Zählerstand sowie die Literanzeigen über eine Kleinstkamera erfasst und per OCR-Technologie (optical character recognition) in einen Datensatz umgewandelt, welcher über die entsprechende Busschnittstelle ausgegeben wird. Damit beim Installieren wertvolle Zeit gespart werden kann und keine Fehler mehr passieren können, parametriert sich das Gerät bei der jeweils ersten Auslesung des Zählers selbsttätig und vollautomatisch. Dazu ist es in der Lage, die Grundwerte (Identifikationsnummer, Nenngrösse, Medium) des Aquametro Wasserzählers aquabasic® mit integriertem RFID-Tag auszulesen und zu spei-

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chern. Natürlich kann das Systemmodul bei Bedarf jederzeit von einem Zähler zum anderen gewechselt werden. Bestehende Investitionen (Zählerpark) werden damit geschützt und der Installationsaufwand begrenzt sich auf ein absolutes Minimum. Durch ausgeklügelte Anschlusstechnik kann die Installation im System (CS- oder M-Bus-seitig) auf einfachste Art und Weise vorgenommen werden. Und die Auflösung auf den Liter bringt nun auch Nutzen für den Endverbraucher, der mit den sonst branchenüblichen Kubikmetern nur bedingt interessante Informationen bekommt. Die modulare Systemtechnik aquaconcept® erfüllt alle Anforderungen im Kommunalbereich, von der Verbrauchserfassung bis zur automatischen Integration der Ablesedaten in Ihr Verwaltungssystem (Systemintegration). Kombinieren Sie dabei Hand-, Aussen- und Fernablesung via Funk (drive-by), M-Bus, CS, Ethernet und GSM. Die Nachrüstbarkeit von Kalt- und Warmwasserzählern mit Systemmodulen ist einzigartig und erfordert keine Vorinvestition und vermeidet unnötige Kapitalbindung. Gleichzeitig garantieren wir einmal mehr die Offenheit für zukünftige Entwicklungen. Sie gewinnen Planungssicherheit, -freiheit und Investitionsschutz! Die Aquametro AG wurde 1928 als Unternehmen zur Entwicklung, Herstellung und zum Vertrieb von Wasserzählern in Basel gegründet. Das führende Schweizer Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt heute weltweit Durchfluss- und Energiemessgeräte sowie Datenmana-

gement-Systeme für Verbrauchsmessung in der Wasser- und Energieversorgung sowie der Oelmess- und Industrietechnik. Zielgruppe der Aquametro AG sind insbesondere Wasserversorgungen, Energieversorger, Stadtwerke, Industrieunternehmen sowie Hersteller von Heizkesseln und Motoren, Schiffsbauer, Planungs-, Ingenieur- und Architekturbüros sowie OEM-Kunden. Kontakt Aquametro AG Ringstrasse 75 4106 Therwil Telefon 061 725 11 22 Telefax 061 725 15 60 www.aquametro.com


Rubrik

Funkablesung

Automatisch auf Knopfdruck Funkablesung ermöglicht schnelles, automatisches und sicheres Ablesen diverser Zählerstände. Bauen Sie Ihr drive-by System auf kontinuierliche Funkauslesung (fixed network) aus. Die Werte erhalten Sie jederzeit und überall hin. Funk, sicher – zuverlässig – schnell.

Swiss Made

Kontakt: info@aquametro.com Seite 39 www.aquametro.com


ENERGIE

LED-Leuchten statt FL-Röhren Umrüsten auf LED-Leuchten macht Sinn

Interview mit Klaus Rost, Beat Bucher AG

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iemand kommt heute drum herum, wenn es um sinnvolle Beleuchtung geht, LED Leuchten als Alternative zu den bestehenden Leuchtmittel in Erwägung zu ziehen. Die Vorteile die die neue LED-Technologie mit sich bringt sind einleuchtend und wenn es um die Effizienz und den ökologischen Aspekt geht unumgänglich. Dass jetzt in der Umbruchphase viel Sinn und Unsinn darüber geschrieben, viele neue unbekannte Anbieter aufkreuzen und auch viel Unbrauchbares angeboten wird ist unbestritten. Die Beat Bucher AG in Tägerwilen ist seit Jahren ein führender Spezialist für Licht im Innenbereich. Seit Jahren wird auf Qualitätsprodukte gesetzt die auch geprüft sind. So auch im Bereich LED-Tubes. Klaus Rost, Mitinhaber und Verantwortlicher für den Bereich Licht, verfolgt die Entwicklung seit Anfang an, sind doch im Bereich Möbel und Küche, LED Leuchten bereits Gegenwart und nicht mehr Zukunft, denn längst verkauft sie mehr LED- als HalogenSpots oder andere Leuchten. Aus dieser reichen Erfahrung kann er hier die wichtigsten z.Zt. gestellten Fragen beantworten: Ist der Einsatz von LED Tubes ohne Einschränkungen in Bezug auf sicherheitstechnische Anforderungen möglich? Rost: Wir unterscheiden zwischen zwei Varianten beim Austausch von Leuchtmittel: Bei der Variante Retrofit (Lampen mit KVG) wird lediglich das Leuchtmittel und der Starter ausgewechselt, ohne einen Eingriff an der Lampe vorzunehmen. Diese Variante ist absolut unbedenklich und sicher. Unsere Tubes sind diesbezüglich geprüft und haben als z.Zt. einziges Modell eine VDE-Approbation die auch eine Fertigungsüberwachung mit einbezieht.

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Bei der Konversion-Variante muss z.Zt. das Vorschaltgerät (EVG) überbrückt werden. Dies darf ausschliesslich nur durch eine Elektrofachkraft geschehen. Ist dies ordnungsgemäss geschehen besteht kein Sicherheitsrisiko. Die Produktehaftung geht jedoch vom Lampenhersteller auf die Elektrofachkraft über die die Änderung vorgenommen hat. In Verbindung mit einem Sicherheitsaufkleber «Schaltbild mit Hinweis auf Tubes-Umrüstung» haben wir auch hier als einziges Unternehmen eine VDE-Approbation. Wie verändern sich die lichttechnischen Merkmale? Rost: Es ist nicht abzustreiten, dass nach einem Umrüsten sich die Lichtverteilung verändert. Deshalb haben wir es uns auf die Fahne geschrieben, dass wir jede grössere Anlage die mit Tubes ausgerüstet werden soll genau planen und berechnen. Es ist uns wichtig, dass die beleuchtungstechnische Vorgaben strikt eingehalten werden. Dies ist möglich, bedingt aber auch den Einsatz von Qualitäts-Leuchtmittel die den hohen Anforderungen entsprechen und wie wir sie im Programm führen.

Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz aus? Rost: Ohne marktschreierisch die vielen Vorteile nochmals aufzuzählen die überall geschrieben werden, können wir behaupten, dass der Vergleich in jedem Fall für den Einsatz von LED-Tubes spricht. Eine Verallgemeinerung will ich jedoch hier vermeiden. Dies soll in jedem Einzelfall durchgeführt und so den Beweis erbracht werden, dass es Sinn macht Ontop-LEDTubes einzusetzen. Kleines Beispiel zur Energieeffizienz: • Leuchtstofflampe 1500 mm, 70 Watt (FL-Lampe 58 Watt + 12 Watt KGV) • Ontop S3 Tube 1500 mm, 23 Watt • Energieersparnis ist 52 Watt (73%) oder ein aktuelles Beispiel aus der Praxis: • Verkaufsraum mit 2’945 m2 mit einer lichten Leuchtenhöhe von ca. 6016 mm. • bestückt mit 12 Leuchtenbäder mit jeweils 13 Leuchten 2x58 Watt. Also insgesamt 156 Leuchten 2x58 Watt. Das bedeutet 312 Leuchtstoflampen à 70 Watt (FL-Lampe 58 W + 12 W VVG)


ENERGIE

• aufgrund der Raumhöhe mussten wir auf stärkere Ontop S3 Tube 1500 mm, 31 Watt einsetzen. • Energieersparnis ist 39 Watt. (55%) • das bedeutet bei einer Tagesbetriebsdauer von 12 Std. x 360 Tage und einen Ø Strompreis von 11 Rp. eine Jahresersparnis von 5’783 Fr. Und der Strompreis werden in der zukünftig vermehrt steigen. • die Einsparungen der Wartungskosten sind darin nicht berücksichtigt. Wo sehen Sie die Anwendungsbereiche der LED-Tubes? Rost: Grundsätzlich in allen Bereichen in denen auch die Fluoreszenzlampen eingesetzt ist bzw. wird. Technisch noch nicht gelöst sind hingegen die Indirekt / Direkt–Lichtsituationen. Dafür haben wir den Konstantlichtvorteil bei Hitze und Kälte, unabhängig von den Schaltzyklen auf unserer Seite. Ebenso eine um bis zu 40% günstigere Wärmeentwicklung im Vergleich zur Fluoreszenzlampe bei flackerfreiem Betrieb.

Entsorgungsprobleme. Der reduzierte Stromverbrauch gegenüber der Fluoreszenzlampe verringert deutlich den Ausstoß an CO2 Emissionen (lt. offiziellen Statistiken beträgt in Deutschland die CO2 Belastung durchschnittlich 541gr/ kWh bzw. 250gr/kWh in Österrreich und 144gr/kWh in der Schweiz!). Aufgrund der Bruchsicherheit ist das Handling (Transport etc.) nur unproblematisch. Mehr Informationen über Ontop-Leuchtmittel erfährt man, im Katalog «Focus Ontop-Leuchtmittel» der Beat Bucher AG, Tägerwilen oder über http://katalog.bbag.ch Modul A1 Ontop-Leuchtmittel.

Wie ist der Umweltaspekt der LED-Tubes zu sehen? Rost. Den sehe ich sehr positiv, da keine Umwelt belastenden Stoffe wie Phosphor, Quecksilber oder andere Schadstoffe enthalten sind, ist die LED-Tubes recyclingfähig. Somit gibt es keine

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SOLAR Überholte Technik? In Deutschland wurden in den vergangenen Jahren viele Dünnschichtparks gebaut. Der Boom ist deutlich abgeebbt.

Neue Chance für die Dünnschicht

von Sasha Rentzing

Weil kristalline Solarzellen rapide billiger geworden sind, sinkt der Marktanteil der Dünnschichtzellen. Dennoch bleibt das Interesse an den schlanken Stromgeneratoren groß: Neue Materialien und Produktionsverfahren können die Kosten deutlich unter die der gängigen Siliziumzellen senken. Forscher forcieren die Arbeit.

Suche nach Innovationen: Im Helmholtz-Zentrum Berlin entwickeln Forscher neue Dünnschichtkonzepte.

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it einem Kilogramm Kupfer kann man in der regenerativen Energietechnologie nicht viel bewegen. Die Menge reicht gerade einmal für ein halbes Absorberblech eines Solarthermie-Kollektors aus. Oder für einen Meter Kabel in einem 100 Meter hohen Windrad. In der Dünnschicht-Photovoltaik hingegen ist ein Kilogramm Kupfer viel wert. «Damit lassen sich etwa 50 Quadratmeter Fläche beschichten und rund sechs Kilowatt Solarleistung herstellen», erklärt Christoph Adelhelm, Projektmanager des österreichischen Werkstoffanbieters Plansee. Ein kleiner Metallbarren genügt also, um genug PV-Zellen für ein großes Hausdach zu fertigen. Für die gute Materialausbeute sorgt ein spezielles Beschichtungsverfahren, die sogenannte Sputterdeposition: Gasteilchen schlagen die Elemente aus einem Feststoffkörper, die sich dann hauchdünn auf einem Träger – Glas oder auch Folie – niederschlagen. In marktgängigen Zellen auf Basis von Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIS), wandelt diese maximal zwei Mikrometer dicke Schicht im Schnitt zehn bis zwölf Prozent des Sonnenlichts in Strom um. Weil so wenig Absorbermaterial so wirkungsvoll Strom erzeugen kann, gilt die Dünnschicht vielen als Photovoltaiktechnik der nächsten Generation. Wobei neben dem CIS noch andere Absorber infrage kommen. Der US-Hersteller


ENERGIE First Solar zum Beispiel ist mit dem CdTe abgekürzten Cadmium-Tellurid sehr erfolgreich, andere Produzenten verwenden Dünnschichtsilizium, das sie heute meist als Doppellage aus je einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht auf ein Substrat auftragen. Außerdem gibt es verschiedene Beschichtungsmethoden, von denen die thermische Verdampfung neben der Sputterdeposition die verbreitetste ist. Hierbei wird das Ausgangsmaterial durch eine elektrische Heizung solange erhitzt, bis ein Materialdampf entsteht, der auf dem Substrat zu einer Schicht kondensiert. Die Verdampfung läuft wie das Sputtern in geschützter Atmosphäre im Vakuum ab, um den Halbleiter nicht mit schädlichen Fremdkörpern zu verunreinigen. Kostenvorteil geschrumpft Doch wie welche Materialkombination letztlich auch verarbeitet wird – das Produkt sind photoaktive Schichten, die dünner sind als ein menschliches Haar. «Das Spannende an der Dünnschicht ist ihr geringer Materialbedarf und die niedrigen Produktionskosten. Außerdem können die Module dank ihrer Flexibilität und ihres geringes Gewichts leicht transportiert und überall eingesetzt werden», sagt Solarforscher Klaus Lips vom Helmholtz-Zentrum Berlin. Die Technik bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich: Neue Materialien und Beschichtungsverfahren können auch in anderen Bereichen wie der Glas- und Fensterindustrie oder der Mikroelektronik angewendet werden. Dünne Schichten schützen und veredeln Oberflächen, isolieren Produkte gegen Hitze und Kälte, leiten und regeln Strom und unterstützen nicht zuletzt die Speicherung von Energie oder Informationen. Siliziumzellen, die derzeit dominierende PV-Technik, sind weitaus weniger variabel. Zwar arbeiten sie effizienter als ihre feinen Kontrahenten – Siliziumzellen nutzen heute bis zu 20 Prozent des einfallenden Lichts für die Stromproduktion aus. Mit rund 180 Mikrometern sind sie aber auch fast hundertfach dicker und damit deutlich mat­ erialintensiver. «Die Siliziumscheiben werden aus multi- oder monokristallinen Siliziumblöcken gesägt. Diese Produktionsweise lässt kaum dünnere Wafer zu», erklärt Lips. Umständlich ist auch die Herstellung der Blöcke. Ein monokristalliner Ingot wird aus einer langsam erstarrenden Schmelze gezogen. Das dauert bei einem typischen Durchmesser von 15 bis 20 Zentimetern

und einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm etwa anderthalb Tage. Zum Vergleich: Die Dünnschichtherstellung ist eine Sache weniger Minuten. Für ihren endgültigen Durchbruch müsste die Dünnschicht nun nur noch beim Wirkungsgrad zulegen. Im Labor glänzt sie bereits mit Topwerten. Beim Dünnschichtsilizium erreichen Forscher der US-Firma United Solar mit sogenannten Dreifachstapelzellen mittlerweile 16,7 Prozent Effizienz. First Solar schafft mit CdTe-Laborzellen sogar schon 17,3 Prozent. Noch höhere Werte erreicht das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) Baden-Württemberg mit CIS: 20,3 Prozent Wirkungsgrad stehen hier seit 2010 zu Buche. Doch so kurz vor der Marktdurchdringung scheint den Dünnschichtfirmen finanziell die Puste auszugehen. Statt große Fassaden und das Freiland zu erobern, ist der Marktanteil der schlanken Stromgeneratoren laut der Bostoner Marktforschungsfirma GTM Research seit 2009 um die Hälfte auf zehn Prozent zurückgegangen. Hauptgrund für diesen Rückgang ist der massive Preisverfall bei den Siliziummodulen. Übereifrige chinesische Hersteller haben dafür zu viele und zu große Fabriken gebaut. Um ihre Linien am Laufen zu halten, verkaufen sie ihre Produkte nun teilweise unter Fertigungskosten. Daher hat sich der Durchschnittspreis für Siliziummodule aus China nach Erhebungen des Berliner Marktforschers Sologico in den letzten anderthalb Jahren auf 66 Eurocent pro Watt halbiert. Der aus dem geringen Materialverbrauch

resultierende Preisvorteil der Dünnschichtmodule ist so in kurzer Zeit dahin geschmolzen – alle drei Dünnschichten sind laut Sologico mit rund 60 Cent pro Watt nur noch unwesentlich günstiger. Dass Investoren bei nahezu identischen Preisen lieber die effizienteren Siliziumanlagen bauen, ist nachvollziehbar. Neue Zellenkonzepte Noch ist das Rennen um den Platz an der Sonne für die Dünnschicht aber nicht verloren. «Wir denken, dass die Dünnschicht wieder an Bedeutung gewinnt, denn anders als die kristalline Technik hat sie noch viel Optimierungspotenzial», sagt Helmholtz-Forscher Lips. Einen Beweis dafür liefert der jüngst nach Japan verkaufte Solarmaschinenbauer Oerlikon Solar aus der Schweiz. Der Dünnschichtspezialist hat dieses Jahr eine schlüsselfertige «ThinFab» für Module aus Dünnschichtsilizium auf den Markt gebracht, die die Vorgängerlinie aus dem Jahr 2010 in allen Belangen in den Schatten stellt. Bei 23 Prozent niedrigeren Investitionskosten schafft sie nach Angaben von Oerlikon einen 17 Prozent höheren Durchsatz und bringt um acht Prozent effizientere Zellen mit 10,8 Prozent Wirkungsgrad hervor. Welche Innovationen DünnschichtAusrüster sonst noch anzubieten haben und welche Konzepte auf ihrer Roadmap stehen, werden sie vom 23.10.2012 bis 26.10.2012 auf der internationalen Fachmesse für solares Herstellequipment, solarpeq, und der parallel stattfindenden glasstec, Weltleitmesse für die Glasbranche, vorstellen. Zu letztgenannter können

Eine Lösung. Druckbare Tinten, die nanostrukturierte Absorber enthalten, könnten die Photovoltaik deutlich billiger machen.

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ENERGIE

Zukunft der Dünnschicht: Die schlanken Stromgeneratoren sind leicht und flexibel. Damit eignen sie sich gut für die Gebäudeintegration.

sich die Besucher unter anderem in der Sonderschau «glass technology live» auf den neuesten Stand bringen was in Einsatz von Dünnschicht-PV im architektonischen Kontext angeht, beispielsweise in Form von Gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV). Die BIPV hat gegenüber den klassischen Modulen, die in der Regel auf dem Gebäudedach platziert werden, einen entscheidenden Vorteil: Sie lässt sich auch bei gehobenen ästhetischen Ansprüchen von Architekten und Gebäudeplanern einsetzen – eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz der Technologie gerade bei repräsentativen Gebäuden. Außerdem können Dünnschichtmodule beispielsweise mit der Verschattung bestimmter Bereiche weitere Funktionen übernehmen, die eine Rolle für die Gesamt­ energiebilanz eines Gebäudes spielen. Dass in der Dünnschicht-PV noch viele Neuerungen möglich sind, glaubt auch die Bundesregierung und fördert die Technik im Rahmen der Innovationsallianz Photovoltaik daher weiter kräftig. Trotz ihres geringen Marktanteils hat ein Drittel aller Projekte der Allianz die Dünnschicht im Fokus. So fließen allein 6,5 Millionen Euro in das Projekt «CIGSfab», in dessen Rahmen der süddeutsche Anlagenbauer Manz schlüsselfertige Fertigungslinien entwickelt. Die EU pumpt ebenfalls frisches Geld in die Dünnschichtforschung. Sie hat soeben bis 2015 zehn Millionen Euro für das Projekt «Scalenano» bewilligt, an dem sich 13 europäische Forschungsgruppen beteiligen. Ehrgeiziges Ziel ist die Entwicklung völlig neuer Zellen. Für schnelle Kostensenkungen wollen die Wissenschaftler alternati-

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ve, vakuumfreie Prozesse entwickeln, bei denen Nanopartikel ähnlich wie Tinte gedruckt werden. Druckverfahren sind günstiger als das Sputtern oder das Aufdampfen von Halbleitern, da sie höhere Geschwindigkeiten und Durchsätze ermöglichen und keine Energie für das Zerstäuben und Verdampfen benötigen. Zudem will die Kooperative neue Absorber, sogenannte Kesterite, erproben. Diese haben ähnliche Eigenschaften wie die bisher verwendeten CIS-Materialien, nutzen anstelle des seltenen und teuren Indiums aber billigeres Zink und Zinn. Einer der Schlüsselakteure bei der Erforschung der neuen Zellen ist die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in der Schweiz. Sie hat die Aufgabe, Kesteritabsorber auf Basis von Zinn, Zink und Schwefel zu gewinnen und außerdem wirkungsvollere sogenannte transparent leitfähige Oxide zu entwickeln, die in Dünnschichtzellen als elektrische Frontkontakte dienen. «In fünf bis zehn Jahren wollen wir Kesteritzellen aus nanostrukturierten Ausgangsstoffen mit 15 bis 20 Prozent Effizienz herstellen, die günstiger sind als Siliziumzellen», sagt Empa-Solarforscher Jaroslaw Romanyuk. Der jüngste Erfolg des US-Konzerns IBM lässt die Wissenschaftler hoffen. Er stellte im Juni in einer Rolle-zu-Rolle-Beschichtungsanlage die erste Kesteritzelle mit 11,1 Prozent Wirkungsgrad her. Ihre Forschungsergebnisse will Empa später auch für andere Bereiche wie Batterien oder intelligente Fenster nutzbar machen. In Fensterscheiben könnten TCO-Nanoteilchen zum Beispiel dafür sorgen, dass Infrarotwärme zur Küh-

lung im Sommer reflektiert oder im Winter gesammelt wird, so Romanyuk. Auch das Helmholtz-Zentrum Berlin beteiligt sich an der Suche nach der Dünnschichtzelle der Zukunft. Im Rahmen von Scalenano entwickelt es neue analytische Methoden zur Charakterisierung der Zellen während des Herstellungsprozesses. Mit den Erkenntnissen wollen die Wissenschaftler die Absorberqualität sowie Ausbeute und Durchsatz bei der Produktion verbessern. Möglich wird die präzise Analyse von Schichten durch das neue, 19 Millionen Euro teure Röntgen-Strahlrohr Emil (Energy Materials insitu Laboratory Berlin), das 2013 an den Elektronenbeschleuniger Bessy II in Berlin angeschlossen werden soll. «Mit Emil können wir den Schichten quasi beim Wachsen zusehen und genau beobachten, welche Prozesse an der Oberfläche ablaufen», sagt Lips. Die neue Röntgentechnik will das Helmholtz-Zentrum auch für die Entwicklung katalytisch aktiver Beschichtungen nutzen. Die Katalyse bezeichnet die Beschleunigung, Einleitung oder Lenkung chemischer Reaktionen durch Beteiligung bestimmter Stoffe, so genannter Katalysatoren. Mit ihrer Hilfe lassen sich multifunktionale Dünnschichtzellen bauen, die ihren Strom an der Oberfläche direkt in speicherbaren Wasserstoff umwandeln. Dieser kann dann im Erdgasnetz gelagert oder als Sprit für Brennstoffzellenautos genutzt werden. Die große Zeit der Dünnschicht steht offenbar erst noch bevor.


unikat

Rubrik

«Knackige Äpfel.» «Natürlich aus der Schweiz.»

www.swissfruit.ch Seite 45


PRÄVENTION

Prävention im Büro jetzt online mit der EKAS-Box Die EKAS-Box, das neue Online-Präventionsinstrument der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS, zeigt auf unterhaltsame Weise, wie mit wenig Aufwand die Sicherheit und Gesundheit im Büro verbessert werden kann. Denn wer sich um die Gesundheit am Arbeitsplatz kümmert, wird dafür belohnt: mit weniger Absenzen und leistungsfähigeren Mitarbeitenden.

D

as Risiko, in einem Bürobetrieb zu verunfallen, wird stark unterschätzt. In Realität erfolgen mehr als die Hälfte aller anerkannten Berufsunfälle in Dienstleistungsunternehmen. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz können jedoch mit wenig Aufwand deutlich verbessert werden. Dazu lädt die EKAS-Box (www.ekas-box.ch), das neue Präventionsinstrument der EKAS, den Besucher oder die Besucherin auf einen unterhaltsamen und virtuellen Rundgang durch verschiedene Bürosituationen ein. In vier Kapitel werden die wichtigsten Tipps und Informationen zu den Themen «Ergonomisches Arbeiten», «Unfallverhütung», «Büroeinrichtung» und «Büroplanung» behandelt. Dabei vermitteln die beiden Figuren Sophie und Alex in drei Landessprachen und in Englisch, wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bürobetrieb konkret verbessert werden können. Sie zeigen auf, was im Büro alles zu beachten ist, damit sich Unfälle und gesundheitliche Beschwerden möglichst vermeiden lassen. Zielgruppengerechte und attraktive Prävention Die EKAS beschreitet mit dem OnlinePräventionsinstrument neue Wege in der Prävention. «Wir möchten mit der EKASBox einen niederschwelligen, attraktiven und zeitgemässen Zugang zur Prävention ermöglichen», sagt Serge Pürro, Geschäftsführer der EKAS. «Das Medienverhalten hat sich stark verändert. Deshalb haben wir ein Präventionsinstrument entwickelt, das von den Möglichkeiten des Internets konsequent Gebrauch macht und dem vermehrten Bedürfnis, Inhalte digital zu nutzen, entspricht».

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PRÄVENTION Bei der Entwicklung der EKAS-Box standen die Bedürfnisse, Ziele und Eigenschaften des Nutzers im Mittelpunkt. Dazu wurde ein Prototyp mit Zielpersonen getestet und entsprechend den Rückmeldungen und Wünschen überarbeitet. So entstand ein Online-Präventionsinstrument, das ansprechend und einfach zu bedienen ist Weitere Hilfsmittel wie eine Liste mit Tipps, eine Publikationsliste, Broschüren oder die meist gestellten Fragen sind auf www.praevention-im-buero.ch zu finden. Wer bis Ende Jahr das Quiz zur EKASBox löst, kann daraus nicht nur grossen Nutzen für das eigene Unternehmen ziehen, sondern hat auch die Möglichkeit, attraktive Preise rund um Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu gewinnen. Attraktive Preise zu gewinnen Auf der Website www.praevention-im-buero.ch finden sich die Links zu den wichtigsten Informationsmaterialien der EKAS. Wer das Quiz zur EKAS-Box löst, kann an der Verlosung attraktiver Preise teilnehmen. Kontakt Öffnen Sie die EKAS-Box unter: www.ekas-box.ch

Entdecken Sie Prävention im Büro jetzt online. Mit der interaktiven EKAS-Box. Die EKAS-Box macht Prävention im Büro noch einfacher und unterhaltsamer. Auf www.ekas-box.ch können Sie interaktiv vier wichtige Präventionsbereiche entdecken: Ergonomisches Arbeiten, Unfallverhütung, Büroplanung und Büroeinrichtung. Typische Situationen und anschauliche Tipps helfen, Sicherheit und Gesundheit im Büro zu fördern und so Kosten für Ihr Unternehmen zu vermeiden. Alles mit ein paar Klicks. Und dank unserem Wettbewerb lohnt sich ein Besuch doppelt: www.praevention-im-buero.ch Schweizerische Eidgenossenschaft Confédération suisse Confederazione Svizzera Confederaziun svizra

Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS

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ERGONOMIE AM ARBEITSPLATZ

Die Dimensionen ändern sich Neue Leitstellenstühle von Löw ERGO für bequemes LangzeitSitzen auch bei unterschiedlichen Körpergrößen.

Z

wei neue Modelle erweitern das Programm «24/7 Leitstellenstühle» der südhessischen Spezialisten für ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, LÖW ERGO. Die hochwertigen Leitstellenstühle sind maßgeschneidert für die ergonomischen Anforderungen von Dauersitz-Arbeitsplätzen in den Leitstellen von Industrie und öffentlichem Dienst und sind nun auch individuell an unterschiedliche Körpergrößen anpassbar. Egal ob kurze oder lange Beine - auf den Modellen 24/7 K1 und 24/7 K4 arbeiten Mitarbeiter auch über lange Zeit sitzend äußerst konzentriert. Die Stühle beugen Haltungsschäden vor und unterstützen optimal Knochenbau und Muskulatur. Der Mensch wird immer größer. Wissenschaftler haben errechnet, dass die maximale Größenzunahme innerhalb eines Jahrhunderts bei bis zu 14 Zentimetern liegt. Die Mode-Industrie hat sich bereits weitgehend auf den «großen Menschen» eingestellt und die Autoindustrie denkt sogar darüber nach, ihre Modelle den neuen Gegebenheiten anzupassen. Einer der wichtigsten Gebrauchsgegenstände

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im beruflichen Umfeld kommt allerdings in der Regel noch immer in Standardmaßen daher: der Bürostuhl. Dass sich Menschen mit Größenunterschieden von 1,60 Meter bis zwei Meter in einem Büro mit denselben Möbeln arrangieren müssen, ist keine Seltenheit. Besonders heikel ist dies bei Stühlen. Insbesondere wenn die Tätigkeit mit Dauersitzen verbunden ist. Während der «Große» mit angewinkelten Beinen auf dem Einheitsstuhl sitzt, quetscht es dem «Kleinen» die Oberschenkelunterseite ab. Ein entspanntes Arbeiten und gesundes Sitzen ist so nicht möglich. Eine Alternative zu den Einheitsmöbeln bietet LÖW ERGO mit seinem Programm «24/7 Leitstellenstühle» insbesondere für Arbeitsbereiche, in denen das LangzeitSitzen zum Alltag gehört, wie beispielsweise Leitstellen und Einsatzzentralen. Die «24/7 Leitstellenstühle» überzeugen mit einer durchdachten Konstruktion, körpergerechten Polsterungen und einer hohen funktionellen Flexibilität. Sie lassen sich einfach an Köperform, Gewicht und Sitzhaltung wechselnder Besitzer anpassen.


ERGONOMIE AM ARBEITSPLATZ Perfekter Sitz Eine echte Neuerung bieten die Modelle 24/7 K1 und 24/7 K4, denn hier lassen sich auch die Sitztiefen- und Sitzneigeverstellung mithilfe einer ausgefeilten Sitzmechanik anpassen. Dadurch sitzen hier auch Menschen mit ganz unterschiedlichen Staturen über viele Stunden hinweg entspannt und konzentriert. Angewinkelte Beine sehr großer Mitarbeiter oder taube Beine kleinerer Mitarbeiter gehören nun der Vergangenheit an. Doch das ist nicht alles: Eine sehr breite Fläche von 530 Millimeter lädt zum Sitzen ein. Die Höhenverstellung ermöglicht eine Sicherheitsgasfeder in einem Bereich von 460 bis 560 Millimeter. Die individuelle Gewichtsanpassung reicht von 50 bis 150 Kilogramm. Beide Armlehnen sind stufenlos höhenverstellbar; für mehr Bewegungsbedarf lassen sie sich sogar ganz herunter klappen. Auch die Kopfstütze kann in Höhe und Neigung justiert werden. Die außergewöhnlichen Belastungen des Rückens beim Langzeit-Sitzen kompensieren die Komfortstühle durch eine Bandscheibenstütze mit Luftdämp-

fung. Außerdem lässt sich die Rückenlehne um bis zu 16 Grad schräg stellen. Und wenn es um die Schonung des Rückens geht, erfüllen die 24/7h-Leistellenstühle von LÖW ERGO sogar die strengen Kriterien der britischen nationalen Rückenschmerzvereinigung (British National Back Pain Association). Die Modelle 24/7 K1 und 24/7 K4 unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Größe: Der 24/7 K1 ist der «kleine Bruder» und ist – ausgerichtet auf kleinere Körpergrößen – mit einer schmaleren Sitzfläche sowie eine kürzeren Rückenlehne ausgestattet. Beiden gemeinsam ist das Anti-Kipp-Sicherheitssystem: Ein fünfarmiges Spinnenfußkreuz mit 700 Millimeter schützt vor dem Kippen und leitfähige Doppelrollen verhindern eine elektrostatische Aufladung. Kontakt www.loew-ergo.de

In eigener Sache AUSGABE 01/2012

Mit E-Government in die Zukunft

Firma:

Dokumentenverwaltung in der Bundesverwaltung

Kontaktperson:

Der Umzug des Jahreseine logistische Knacknuss

Adresse: PLZ/Ort: Telefon:

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E-Government

Dokumentenverwaltung

Rohrsysteme

Prävention

Unterschrift/Firmenstempel:

2-Jahresabo «bundesRundschau» CHF 28.- (4 Ausgaben) BESTELLUNg PER E-MAIL:

RETOURFAX AN:

info@rundschaumedien.ch

Telefax: 061 335 60 88

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PERSONALVORSORGE

Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

Die wichtigste Ressource einer Unternehmung sind die Mitarbeitenden. Durch den steigenden Kostendruck in der aktuellen Wirtschaftslage nimmt die Arbeitsbelastung kontinuierlich zu. Ohne präventive Massnahmen sind Langzeitabsenzen absehbar, mit steigenden Kosten für Unternehmen und die Volkswirtschaft.

V

erschiedene Faktoren sind massgebend, dass Mitarbeitende in einer Unternehmung ihre Leistungen erbringen können. Ein positives Umfeld verhilft zu grösserem Wohlbefinden und höherer Produktivität. In der aktuellen Wirtschaftslage nimmt die psychische Belastung kontinuierlich zu, Stress und Burnouts gehören vielerorts zum Arbeitsalltag und Anklagen aufgrund von Arbeitsüberlastung mehren sich. Aus rechtlicher Sicht ist die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers klar definiert. Art. 328 OR verpflichtet den Arbeitgeber, die Persönlichkeit des Arbeitnehmers zu schützen, auf die Gesundheit Rücksicht zu nehmen sowie für die Wahrung der Sittlichkeit zu sorgen. Zudem muss er zum Schutz von Leben, Gesundheit und persönlicher Integrität die notwendigen Massnahmen treffen. Dass in der heutigen Zeit der Druck auf die Arbeitnehmenden zunehmend steigt, zeigt auch die Stressstudie, welche 2010 zum zweiten Mal vom SECO durchgeführt wurde. Diese belegt, dass sich ein Drittel der Erwerbstätigen häufig bis sehr häufig gestresst fühlt, was innerhalb von 10 Jahren einer Zunahme von 30% entspricht. Als Gründe werden Zeitdruck, unklare Anweisungen, soziale Diskriminierung, lange Arbeitstage und emotionale Anforderungen genannt.

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Zu ähnlichen Ergebnissen hat eine Umfrage von Aon Risk Solution Schweiz AG und BGM Forum Schweiz unter ausgewählten Führungs- und HR-Verantwortlichen verschiedener Schweizer Firmen geführt. Aufhorchen lässt insbesondere die Tatsache, dass in vielen Unternehmungen Unklarheit darüber herrscht, wie hoch die effektive Absenzquote ist. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Katrin Villinger, Verantwortliche für Personenversicherungen beim Versicherungsbroker Aon Risk Solution Schweiz AG, bestätigt: «Ich empfehle den Unternehmen, Massnahmen im Bereich Gesundheits-Management zu lancieren oder weiter auszubauen. Dies fördert einerseits das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, andererseits hilft es einem Unternehmen auch im Fall von Anklagen, wenn Bemühungen in diesem Bereich nachgewiesen werden können. In den meisten Fällen kann auch aus ökonomischer Sicht der direkte Nutzen aufgezeigt werden. Wir sind überzeugt, dass das berufliche Gesundheits-Management weiter an Bedeutung gewinnen wird.» Viele Führungspersonen sind sich der hohen direkten und indirekten Kosten nicht bewusst, welche Kurz- und Langzeitabsenzen als Folge von arbeitsbedingter


PERSONALVORSORGE Überlastung für das Unternehmen selber, wie auch für die Volkswirtschaft verursachen. Die indirekten Kosten schlagen hier gegenüber den direkten sogar doppelt zu Buche. Sie setzen sich unter anderen zusammen aus: steigender Arbeitsbelastung in der Abteilung, erhöhter administrativer und organisatorischer Aufwand sowie Know-How-Verlust. Ausgehend vom bereits bestehenden Fachkräftemangel wird diese Problematik durch den Ausfall von Schlüsselpersonen zusätzlich verschärft. Der Stressstudie entnehmen wir, dass sich ein gutes Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten positiv auf die Arbeitszufriedenheit und das Stressempfinden auswirkt. Trotzdem ist das noch keine Garantie dafür, dass die Abteilungen von empathischen Vorgesetzten vor Ausfällen gefeit sind. Neben dem Schaffen möglichst optimaler Arbeitsbedingungen sind die Prävention, respektive die Früherkennung von möglichen Krankheitsfällen entscheidend. Dass das bei vielen Führungskräften zur Überforderung führt, verwundert nicht. Ka-

trin Villinger rät in solchen Fällen zu rechtzeitigem Handeln: «Es ist besser, sich in einem frühen Stadium externe Hilfe zu holen, auch wenn dies Kosten verursacht. Diese sind in der Regel viel geringer als Folgekosten bei Langzeitabsenzen. In gravierenden Fällen kann es sogar Gerichtsfälle nach sich ziehen und so zum Reputationsschaden eines Unternehmens führen.» «Wir verfolgen bei unseren Kunden im Bereich betriebliche Personenversicherungen einen ganzheitlichen Ansatz“, erklärt Marcel Abegg, Chief Broking Officer bei Aon. „Nebst der Beratung im Bereich des klassischen Risikotransfers (Unfallund Krankenversicherung) legen wir den Fokus verstärkt auf die Kostentransparenz (Vollkostenrechnung der Kurz- und Langfristabsenzen) und darauf aufbauenden Massnahmen im Bereich Prävention, Absenzmanagement sowie Case und Care Management. Wir sind überzeugt, dass unsere Value Proposition im Bereich Sozialversicherungen einen Mehrwert für unsere Kunden und ihre Mitarbeitenden schaffen.»

Die Stressstudie wurde 2010 zum zweiten Mal vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO herausgegeben. Die Studie hat zum Ziel, die aktuelle Situation in Bezug auf Stress am Arbeitsplatz zu erfassen und Entwicklungen aufzuzeigen. Internet: http://www.seco.admin.ch

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AUS- UND WEITERBILDUNG

Die Herausforderung:

Markt – Beruf – Weiterbildung – Privatleben Der Arbeitsmarkt ist schnelllebiger denn je. Viele Unternehmen müssen sich den täglichen Marktveränderungen, regulatorischen Eingriffen und dem komplexer und globaler werdenden Umfeld stellen. Der Kosten- und Konkurrenzdruck steigt kontinuierlich und Kundenanliegen müssen in kürzester Zeit befriedigt werden. Nur wer über einen Pool von qualifizierten Mitarbeitenden verfügt kann sich diesen Herausforderungen stellen.

A

ber auch die Arbeitnehmer müssen sich dieser Situation bewusst sein und dieser stellen. Es ist in aller Munde, dass Weiterbildung heutzutage ein Muss ist, denn wer sich auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen will, muss sein Wissen konstant erweitern und auffrischen. Neben dem technischen Fachwissen ist auch ein fundiertes betriebswirtschaftliches KnowHow, Sozialkompetenzen und ein grosses Netzwerk an Kontakten notwendig. Mit der nationalen und internationalen Konkurrenz wird sich der Kampf um attraktive Arbeitsplätze und qualifiziertes Personal verschärfen. Aber wie können Beruf, Weiterbildung und Privatleben gerade in hektischen Zeiten unter einen Hut gebracht werden? Das Zauberwort heisst Flexibilität, und diese wird von mehreren Seiten verlangt. Wer sich für eine Weiterbildung entscheidet steht vor einer Vielzahl von Entscheidungen. Ein wichtiger Faktor ist sicherlich der damit verbundene Studi-

enzeitaufwand. Hier zählt nicht nur der persönliche Aufwand an Abenden und Wochenenden sondern auch die Abwesenheit vom Arbeitsplatz während des Studiums. Hier ist also eine flexible Studienstruktur notwendig. Für viele Unternehmen ist die grösste Hemmschwelle, während der Weiterbildungsphase auf die Präsenz des Mitarbeitenden zu verzichten. Arbeitnehmer können dem entgegenwirken indem sie ein Studium wählen welches massgeschneidert absolviert werden kann um die beruflichen Bedürfnisse abzudecken. Das dritte Element ist das private Umfeld, das ein grosses Mass an Verständnis entgegen bringen muss. Aber auch das Privatleben lässt sich gut integrieren, wenn bei der Wahl des Studienanbieters auf die Kursorganisation geachtet wird und ein entsprechender Lehrplan erstellt wird. Am iimt wird Flexibilität besonders gross geschrieben. Die modulare und flexible Struktur der Lehrgänge erlaubt es, die Weiterbildung den individuellen Möglichkeiten entsprechend anzupassen. So können die Studierenden am iimt den Starttermin sowie den Rhythmus des Studiums selbst wählen und entscheiden, an welchen Modulen sie zu welchem Zeitpunkt teilnehmen. Das Kursangebot des iimt ist des Weiteren so gestaltet, dass es für sämtliche Weiterbildungsbedürfnisse massgeschneiderte Lehrgänge anbietet. Je nach persönlichem Anspruch oder professioneller Notwendigkeit kann das Wissen umfassend durch einen Executive MBA (Master of Business Administration) bestehend aus 30 Modulen, ein Executive DAS (Diploma of Advanced Studies) bestehend aus 20 Modulen, ein Executive CAS (Certificate of Advanced Studies) bestehend aus 10 Modulen, oder einzelne Fachkurse erworben werden.

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AUS- UND WEITERBILDUNG

Ziel eines jeden iimt-Lehrgangs ist bei den Teilnehmenden das strukturierte Denken sowie die Fähigkeit, Probleme zu analysieren und zu lösen, zu fördern. Wer gezielt Entscheidungen treffen will, muss die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Marktes kennen und die Fähigkeit besitzen, die entscheidenden Managementinstrumente zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Kontakt iimt – Universität Freiburg Bd de Pérolles 90 1700 Fribourg www.iimt.ch

Nächste Kurse am iimt Law in ICT oder Utility Management Modul 1 05. November 2012 – 07. November 2012 Modul 2 12. November 2012 – 14. November 2012 National & International Economics Modul 1 08. November 2012 – 10. November 2012 Modul 2 15. November 2012 – 17. November 2012 Project Management Modul 1 19. November 2012 – 21. November 2012 Modul 2 22. November 2012 – 24. November 2012 Anmeldung und Informationen unter www.iimt.ch erhältlich

WERZ – WIssEN DURCH WEITERBILDUNG . CAS Effiziente Energienutzung Wo liegen die Energiesparpotenziale in Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben und wie lassen sich diese realisieren?

WEITERBILDUNG FÜR FACHLEUTE IN CLEANTECH

. CAS Recycling und umweltgerechte Entsorgung Wie werden aus Abfällen wieder Rohstoffe und was muss bei der Entsorgung der nicht verwertbaren Abfälle beachtet werden?

. CAS Nachhaltige Produkte und Prozesse Wie gestalten Sie Produkte und Prozesse, damit Energie und Rohstoffe über die gesamte Wertschöpfungskette effizient genutzt werden? WERZ richtet sich an Fachkräfte und Unternehmen im Energie-, Rohstoff- und Umweltsektor. Wir freuen uns auf Sie. www.werz.hsr.ch Seite 53


Rubrik

HSR Hochschule für Technik Rapperswil Man reisst sich um Sie, wenn Sie an der HSR studieren.

Einzigartige HSR – seit 40 Jahren Die HSR wurde 1972 als ITR Interkantonales Technikum Rapperswil aufgrund des damals schon herrschenden Ingenieurmangels gegründet. Damals starteten 130 Studierende ihre Ausbildung. Im Jubiläumsjahr 2012 zählt die Hochschule rund 1400 Studierende. Eine persönliche Atmosphäre prägt den HSR Geist. Die attraktive Infrastruktur mit den Labors und Versuchsanlagen in den Instituten sowie die Interdisziplinarität über mehrere Studiengänge ermöglichen ein praxisorientiertes Studium und einen persönlichen Austausch zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen und dem Lehrkörper. Der Campus direkt am Zürichsee und die unmittelbare Nähe zur Altstadt und dem Bahnhof Rapperswil runden die Attraktivität der HSR ab.

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Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung Durch ihre 18 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung aF&E pflegt die HSR eine intensive Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand. www.hsr.ch/institute Weiterbildung und Kurse Die HSR bietet Ihnen ergänzend zu den Bachelor- und Masterangeboten praxis-


AUS- UND WEITERBILDUNG

HSR

HOCHSCHULE FÜR TECHNIK RAPPERSWIL FHO F achhochschule Ostschwei z

gerechte Weiterbildungsveranstaltungen in den Fachbereichen Technik/IT und Architektur/Bau/Planung an. Im Zentrum des Angebotes stehen die eidgenössisch anerkannten Weiterbildungsmaster (Master of Advanced Studies MAS), die Sie zu einem Diplom und geschützten Titeln führen. www.hsr.ch/weiterbildung Informationstage Lernen Sie die HSR kennen. Jeden Frühling und Herbst lädt die HSR zum Infotag ein – Dozierende, Assistierende und Studierende präsentieren Ihnen die sieben Bachelorstudiengänge und den Campus. Nächste Infotage: 16. März 2013, 26. Oktober 2013. www.hsr.ch/infotag

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Ausgabe 01/2013 Büroeinrichtungen Ergonomie am Arbeitsplatz

Rundschau Medien AG www.rundschaumedien.ch info@rundschaumedien.ch Telefon +41 (0) 61 333 07 17 Telefax +41 (0) 43 411 90 16 Geschäftsführer Roland Baer baer@rundschaumedien.ch Verkauf & Marketing Roland Baer baer@rundschaumedien.ch Lektorat Maya Herrmann herrmann@rundschaumedien.ch

Umwelt Recycling

Redaktion redaktion@rundschaumedien.ch Grafik Lea Röttger l.roettger@prestigemedia.ch

IT - Lösungen

Verlag + Produktion Prestige Media AG Leimgrubenweg 4 CH-4053 Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 www.prestigemedia.ch Autoren Boulevard-Vogel François Tschachtli Rainer Egli Roland Baer Sascha Rentzing Stephan Röthlisberger

Vorsorge

Nächste Ausgabe erscheint im April 2013 Wiedergabe von Artikeln und Bildern auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion und Verlag jede Haftung abgelehnt.

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Fotografen BaerMedia&Photo Helmholtz johnwilhelm.ch Juwi Nanosolar shutterstock.com SMA SpanSet AG


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bundesRUNDSCHAU – Ausgabe 01/12

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