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risControl DAS Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation

Bei Unzustellbarkeit retour an: risControl, 3701 Oberthern, Oberthern 33

NR. 10 • 2015 • HEFT 435 • 36. JAHRGANG • EURO 10,00

Lebenslanges Lernen Werner Panhauser Vorstandsdirektor Helvetia Versicherungen AG

„Wohlfühl“ Integration oder Erfolgsstory zweiter Teil Joachim Klepp Leiter Vertrieb Makler und Agenturen VAV Versicherungen AG

Innovation und Servicequalität


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Vermittler. r diese „Vielen Dank fü Auszeichnung.“

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EDITORIAL

Handschlagqualität Liebe Leserin, Lieber Leser! Vielleicht sind Sie auch schon älter als das Internet, und die Bedeutung „Handschlagqualität“ ist Ihnen noch ein Begriff, außerdem Moral und Integrität, dann gratuliere ich Ihnen. Sicherlich gibt es noch viele, wahrscheinlich unzählige, die nach diesem Motto ihr Leben gestalten und leben. Aber es gibt auch einige, denen diese Werte nicht mehr am Herzen liegen oder einfach egal sind. Auch denen ist zu gratulieren, denn sie brauchen sich nicht darum kümmern, ob sie sich am Abend noch in den Spiegel schauen können. Vielleicht haben genau diese Menschen ein einfacheres Leben, oder auch nicht, wie auch immer. Aber warum dieses Exposé an Gefühlsduselei? Weil heuer die Ära eines Menschen zu Ende gegangen ist, der die Art und Weise wie mit ihm umgegangen wurde, nicht verdient hat. Die Menge der bekanntgewordenen Korruptionsfälle und Skandale hat mich ebenfalls stutzig gemacht. Man denke an den Weltfußball, die UNO oder VW. Zur Wiener Wahl fällt mir nur ein, dass Versprechen nur dazu da sind, um gebrochen zu werden. Da mutet das Versprechen meines kleinen Neffen „Ich verspreche dir, ab sofort bin ich immer brav, wenn ich nur noch einmal ein Eis essen darf “, als zu einhundert Prozent richtig

an. In seiner Überlegung macht er das auch mit reinem Gewissen, er verspricht etwas, was in seiner kleinen Welt seine wirkliche Überzeugung ist. Wobei ein Wahlversprechen anscheinend mit einigen Hintergedanken ausgesprochen wird. Mit folgenden Optionen A) Ich wird sowieso nicht gewählt, daraus folgt ich kann alles versprechen, was immer ich will. B) Die Wähler sind sowieso nicht erinnerungsfähig, also was juckt mich, was ich heute verspreche. C) Meine Versprechen sind nur Lippenbekenntnisse – im Untertitel läuft ein nicht sichtbarer Text mit, der lautet, ich meine es nicht ernst. Man sieht eigentlich immer die gleiche Einstellung. Mein Lieblingsneffe, hält sein Versprechen bis heute, und das letzte Eis war immerhin schon vor drei Wochen. Die sogenannten Wahlversprechen haben nicht einmal 10 Tage gehalten. Mein Resümee, Korruption, vorsätzlicher Betrug, nicht eingelöste Wahlversprechen, unmoralisches Verhalten ist anscheinend an der Tagesordnung. Ich gehe nicht zur Tagesordnung über, ich finde es abscheulich und dabei bleibt es auch, das ist mein Versprechen.

Urkunde risControl, Oberthern A15-07220 Magazin "risControl" 10/Okt. 2015 - 4 72s. Diese Urkunde bestätigt die Kompensation von Treibhausgasemissionen durch zusätzliche Klimaschutzprojekte. CO2-Äquivalente

2.570 kg Unterstütztes Klimaschutzprojekt

Wasserkraft Renun


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S. 16: Sommerbilanz

S. 26: Lebenslanges Lernen

S. 14: ????????

Inhalt Oktober 2015 EDITORIAL

3 Handschlagqualität

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KARRIERE

Fachverband der Finanzdienstleister: Rückzug WWK Versicherungsgruppe: Produktmanagment Sparkassen Versicherung: Vorstand VBV Pensionskasse AG: Erweiterung Dialog Lebensversicherung AG: Prominenter Wechsel 10 Zurich Versicherung/VAV Versicherung: Wechsel

KURZNACHRICHTEN

6 Allianz Global Assistance: Übernahme 7 Allianz Versicherung: Vermögensreport 8 EuGH erklärt „Safe Harbor“ Abkommen für ungültig 10 Versicherungsagenten Steiermark: Ausbildung 10 Fachakademie für Finanzdienstleister: Tatsachen

S. 30: Werte der Zukunft

S. 14: 10 Jahre PartnerCerle

TITELGESCHICHTE

26 Lebenslanges Lernen

VERANSTALTUNG

14 Helvetia Versicherung: 10 Jahre PartnerCerle 34 AssCompact Awards 2015: Vermittler küren Österreichs beste Versicherer 62 HDI Versicherung: Erntezeit 62 Wiener Städtische Versicherung: Erfolgreicher Lehrgang 64 ÖVM: Nachwuchsbörse 65 Wiener Städtische Versicherung: Casanova im Ringturm 65 CFO Treffen 66 Helvetia Versicherung: Vertriebsdirektion Ost 66 Wiener Versicherungsmakler: Vorsicht Versicherungsfalle 68 Donau Universität: Versicherungsforum 70 Österreichische Hagelversicherung/Helvetia Versicherung: Nachhaltigkeit


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S. 58: Der Herbst am Plattensee

S. 22: Innovation und Servicequalität

S. 12: „Wohlfühl“ Integration oder Erfolgsstory zweiter Teil

VERSICHERUNG

Europäische Reiseversicherung: Sommerbilanz Wiener Städtische Versicherung: Digitales Zeitalter FMA: Rechtskraft UNIQA Versicherung: Studentenguide VAV Versicherung: Brandschutzbeauftragte Allianz Versicherung: Erstes Halbjahr VVO Versicherungsverband Österreich: Springender Hirsch von rechts 21 Wüstenrot Versicherung AG: Lebens:Wert 21 Europäische Reiseversicherung: Partnerbefragung 33 Gothaer Lebensversicherung AG: Vertriebsunterstützung - Anforderungen an eine hochwertige Dienstleistung 16 17 17 18 18 20 20

S. 56: Spezialistentum

INTERVIEW

12 Helvetia Österreich: „Wohlfühl“ Integration oder Erfolgsstory zweiter Teil 22 VAV Versicherung: Innovation und Servicequalität 30 Werte der Zukunft 56 R+V Allgemeine Versicherung: Spezialistentum 60 EFM Klientenanwalt - im Auftrag des Kunden

S. 18: Studentenguide

Ausgabe-Nr.: 10 | risControl 10/2015 Heft-Nr.: 435 | 36. Jahrgang

KOLUMNE

72 China-Panik - Korrektur oder neuer Bear Market?

REISE

58 Der Herbst am Plattensee

SCHLUSSPUNKT

74 Buchvorstellung 74 Was folgt im November? 74 Impressum


KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

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FACHVERBAND D. FINANZDIENSTLEISTER

Rückzug Wolfgang K. Göltl hat alle Wirtschaftskammerfunktionen an die nächste Generation übergeben. Fachverbandsobmann Wolfgang K. Göltl war seit Gründung des Fachverbands Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) Obmann des Verbandes und war zusätzlich Obmann der Fachgruppe Wien. „Ich bin stolz, heute zwei starke Fachorganisationen an die nächste Generation übergeben

zu können. Rückblickend auf die letzten 15 Jahre als Fachverbandsobmann sehe ich, dass wir unglaubliches erreicht haben. Der größte Erfolg meiner Tätigkeit war der Aufbau einer Organisation und einer Gemeinschaft der Finanzdienstleister. Neben unzähligen gesetzlichen Änderungen und den neuen Standesregeln war mir insbesondere der Aufbau eines Beziehungsnetzwerkes für die Interessen meiner Mitglieder wichtig.“

Wolfgang K. Göltl

ALLIANZ GLOBAL ASSISTANCE

Neuer Urlaubstrend Es gibt einen neuen Urlaubstrend, „Babymoon“ Urlaub vor der Geburt zu machen.

Zahlreiche Hotels und Urlaubsregionen haben diesen Trend erkannt und reagieren

bereits mit speziellen Wellness- und Verwöhnpaketen für Eltern in spe. „Urlaub in der Schwangerschaft ist aber keinesfalls vergleichbar mit einer normalen Reise. Es gibt sehr spezifische Risiken und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Dazu gehört auch eine umfassende Reiseversicherung“, betont Dr. Christoph Heißenberger, ÖsterreichGeschäftsführer der Allianz Global Assistance. Weitere Tipps für Reisen während der Schwangerschaft inklusive Infos ihres umfassenden Mediziner-Netzwerks hat die Allianz Global Assistance auch online auf www. allianz-assistance.at in der Rubrik Reisetipps im Bereich Reisemedizin zusammengestellt.

WWK VERSICHERUNGSGRUPPE

Produktmanagement Dr. Winfried Gaßner leitet seit 1. Oktober das Produktmanagement bei der WWK Versicherungsgruppe. Er verantwortet damit die gesamten Produktentwicklungsaktivitäten in den Geschäftsfeldern Lebensversicherung, Komposit und Investment. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Weiterentwicklung und Optimierung des Produktportfolios im Hinblick auf Ratingerfolg und Absatzentwicklung. Der 43 Jahre alte promovierte Diplom-Betriebswirt berichtet direkt an den Bereichsleiter Mar-

sicherungs-AG, bevor er keting, Ansgar Eckert. im Jahr 2006 zur MünGaßner promovierte chener Verein Versicheim Fach Betriebswirtrungsgruppe wechselte. schaftslehre an der LudNeben verschiedenen wig-Maximilians-UniFunktionen im Konzern versität München. Nach baute er auch das Prodem Start ins Berufsleduktmanagement des ben als Inhouse-ConsulAllspartenversicherers tant bei der Bayerischen Dr. Winfried Gaßner neu auf. Nun führte ihn Landesbank erfolgte sein Einstieg in die Versicherungsbranche als der berufliche Weg zur WWK VersicheAssistent des Vorstands bei der Allianz Ver- rungsgruppe.


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KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

SPARKASSEN VERSICHERUNG

Vorstand Mit 1. Oktober wurde Heinz Schuster zum Generaldirektor der Sparkassen Versicherung ernannt, als Stellvertreter fungiert DI Manfred Rapf. Zum neuen Vertriebsvorstand der s-Versicherung mit 1. Jänner 2016 wurde Manfred Bartalszky bestellt. Manfred Bartalszky ist seit 35 Jahren in unterschiedlichsten Führungspositionen für die Erste Bank Oesterreich tätig. 1980 startete er seine Karriere als Kundenbetreuer im Filialgeschäft. Es folgten zwölf Jahre in leitenden Positionen im Bereich Marketing und Produktmanagement sowie weitere sechs Jahre als Regionaldirektor im Bereich

Retail. Seit 2007 ist Bartalszky Bereichsleiter Business Development Private & Corporate. Er bekleidet zahlreiche Aufsichtsratsfunktionen und ist Mitglied des Steuerungsteams im Unternehmungsentwicklungsprozess der Erste Bank. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bedanke mich beim Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Meine wesentlichen Aufgaben werden die Stärkung und der weitere Ausbau der Vertriebspartnerschaft mit Erste Bank und Sparkassen sein“, so das designierte Vorstandsmitglied. Manfred Bartalszky ist verheiratet und hat zwei Kinder.

AltersVorsorgen-Airbag:

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ALLIANZ VERSICHERUNG

Vermögensreport Die Ergebnisse des aktuellen Allianz Global Wealth Report zeigen, dass das globale Brutto -Geldvermögen um 7,1 % auf 136 Billionen Euro gestiegen ist. Damit übertrifft das Vermögen der privaten Haushalte den Wert aller weltweit an einer Börse gelisteten Unternehmen sowie sämtlicher Staatsschulden. In Österreich liegt das Vermögenswachstum deutlich unter dem Durchschnitt Westeuropas bei 2,5 %. Im Vergleich in Schweden liegt es bei 13,5 %. Beim Nettogeldvermögen liegen wir bei ei-

ner pro Kopfsumme von € 48.416,00 und damit einen Platz vor Deutschland. Am Reichsten sind nach wie vor die Schweizer mit 157.446 Euro pro Kopf. Der weltweite Schuldenstand der privaten Haushalte liegt bei 35,2 Billionen Euro und damit um 4,3 % höher als letztes Jahr. Die durchschnittliche Verschuldung der österreichischen Haushalte ist deutlich unter dem europäischen Mittelwert (25.160,00) und in keinem anderen westeuropäischen Industrieland so niedrig wie in Österreich. (19.633,00).

VBV PENSIONSKASSE AG

Erweiterung Der Aufsichtsrat der VBV-Pensionskasse AG hat eine Erweiterung des Vorstandes um ein drittes Vorstandsmitglied beschlossen: Neben dem Vorstandsvorsitzenden Karl Timmel und dem Veranlagungsvorstand Mag. Günther Schiendl wird ab 1. Jänner 2016 Mag. Gernot S. Heschl dem Vorstand angehören. Mag. Heschl war bisher in der Erste Group Bank AG und davor in der UniCredit/Bank Austria Gruppe für die Large Corporates Division verantwortlich und verfügt über langjährige Erfahrung sowohl im Firmenkundenbereich als auch im Risikomanagement. Er

Absicherung der Altersvorsorge und Hinterbliebenenschutz in nur einem Vertrag. Mag. Gernot S. Heschl ist verheiratet und Vater einer Tochter. Ab Jänner wird er für das Risikomanagement im Unternehmen verantwortlich sein.

Prospekt und Rechner unter www.dialog-leben.at/altersvorsorgen-airbag

DER Spezialversicherer für biometrische Risiken


KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

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DIALOG LEBENSVERSICHERUNGS AG

Prominenter Wechsel Reinhard Heissenberger verstärkt ab sofort das VertriebspartnerbetreuungsTeam der Dialog Lebensversicherungs-AG in Österreich. Der Experte für Vorsorgelösungen verlässt nach zwölf Jahren die Continentale, um bei dem Spezialversicherer für biometrische Risiken die Vertriebspartner im Großraum Wien kompetent zu betreuen. Prok. Helmut Karner, Leiter der DialogDirektion Österreich, stellt zu der personellen Verstärkung seines Teams fest: „Wir freuen uns, mit Herrn Heissenberger einen anerkannten Fachmann auf dem Gebiet der biometrischen Risiken gewonnen zu haben.

Seine Expertise entspricht in hervorragender Weise dem Beratungsbedarf unserer Kunden.“ Heissenberger, 1956 geboren, verfügt über den Abschluss eines „akademisch geprüften Versicherungskaufmanns“ der Wirtschaftsuniversität Wien. Nach Stationen im Vertrieb der Wiener Allianz Versicherung, der Gerling Versicherungsgruppe und des Deutschen Herold war er zuletzt als Direktionsbevollmächtigter mit dem Schwerpunkt biometrische Risiken bei der Continentale tätig.

Reinhard Heissenberger

EuGH erklärt „Safe Harbor“ Abkommen für ungültig cebook zur Einhaltung europäischer Datenschutzbestimmungen gezwungen wird. Denn die Entscheidung ist in seinem Prozess gegen das soziale Netzwerk, den er mit Unterstützung von ROLAND ProzessFinanz vor dem Landesgericht Wien führt, von großer Bedeutung: Er führt dort eine Sammelklage von Facebook-Nutzern an. Diese hat zum Ziel, Facebook auf die Einhaltung europäischen Datenschutzrechts zu verpflichten. Außerdem soll die Plattform für die unberechtigte kommerzielle Nutzung von Mitgliederdaten in der Vergangenheit einen symbolischen Schadenersatz von 500 Euro pro Nutzer zahlen. 25.000 Facebook-Mitglieder unterstützen Schrems dabei, mehr als 60.000 weitere haben sich für eine Teilnahme registriert. Das Landesgericht hatte die Klage im Frühjahr zunächst aus formellen Gründen abgelehnt. So nutze Schrems Facebook nicht Dr. Arndt Eversberg nur als Verbraucher, sondern

Max Schrems hat sich mit facebook und dessen Datensicherheitsverhalten angelegt (wir haben damals berichtet). Nun hat der EuGH ein weitreichendes Urteil, das über 4.000 amerikanische Unternehmen, und nicht nur „Facebook“, betrifft. Im Prinzip sagt das Urteil aus, dass amerikanische Unternehmen keine Userdaten aus der Europäischen Union in Amerika speichern dürfen. Fazit, amerikanische Unternehmen, die weiterhin in Europa Geschäfte machen wollen, müssen sich Speicherkapazität in Europa suchen bzw. herstellen. In einer ersten Stellungnahme erklärt der Pionier im Bereich Online-Datenschutz, dass es ein „Meilenstein“ im Datenschutz sei, und dass massenhafte Überwachung fundamentale Rechte verletzen. Mit Unterstützung von ROLAND ProzessFinanz will er unter anderem erreichen, dass Fa-

Max Schrems auch zu geschäftlichen Zwecken. Infolgedessen müsse er in Irland, wo Facebook seinen europäischen Sitz hat, gegen das soziale Netzwerk vorgehen, denn nur Verbraucher können am eigenen Wohnsitz klagen. Dies hatte er – ohne Erfolg – bereits mehrfach über die irische Datenschutzbehörde versucht. ROLAND ProzessFinanz ist zuversichtlich, dass das heutige Urteil auch in Österreich Resonanz findet. „Das Berufungsgericht in Wien kann dieses wegweisende Urteil nicht ignorieren. Es bestätigt das Vorbringen von Herrn Schrems in einem wesentlichen Punkt: Unsere Daten sind bei Facebook nicht sicher“, betont Dr. Arndt Eversberg, Vorstand von ROLAND ProzessFinanz.


Gewerbeausschreibung auf TOGETHER online abwickeln Mit der neuen Gewerbeausschreibung von TOGETHER ist es erstmals möglich, nicht-standardisierte Versicherungen für Gewerbekunden vom KMU bis zum Industriebetrieb online, sicher und effizient auszuschreiben. Maßgeschneiderte Deckungskonzepte können ganz nach den Bedürfnissen der Gewerbekunden erstellt und direkt an die Versicherungen ausgeschrieben werden. Die Abwicklung und Verwaltung erfolgt dabei vollelektronisch und nach höchsten Sicherheitsstandards, um auch die sensibelsten Daten, wie beispielsweise detaillierte Baupläne, vor den Blicken unerwünschter Dritter zu schützen. Mit der neuen Funktion profitieren TOGETHER Nutzer von einer spürbaren Prozessvereinfachung durch vordefinierte Ablaufmuster, einer vollständigen Historisierung, einer übersichtlichen Darstellung aller Angebote und sparen damit nicht zuletzt auch wertvolle Zeit.

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KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

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ZURICH VERSICHERUNG/VAV VERSICHERUNG

Wechsel Die nächste Personalrochade am heimischen Versicherungsmarkt, Daniela Sisa übernimmt die Unternehmenskom-

Daniela Sisa

munikation der Zürich Versicherung, sie war zuletzt neun Jahre bei der VAV Versicherung als Leiterin der Marketing- und Unternehmenskommunikation tätig. Karin Kafesie war in den letzten Jahren für die Unternehmenskommunikation der Zurich Versicherung verantwortlich und wechselte ebenfalls am 1. Oktober nun als Leiterin der Marketing und Unternehmenskommunkation in die VAV Versicherung. Peter Loisel, Vorstandsmitglied für Marketing und Vertrieb bei der VAV Versicherung: „Der Außenauftritt einschließlich Markenführung stellt in der Versicherungsbranche, die sich stetig großen Herausforderungen zu stellen hat, eine wichtige Aufgabe dar. Ich freue mich sehr, eine ausgewiesene Versicherungsmarketingexpertin für die VAV gewonnen zu haben. Daniela Sisa wird in ihrer Funktion direkt an Gerhard Matschnig Vorsitzender des Vorstands bei der Zurich berichten. „Ich bin überzeugt,

Karin Kafesie dass Frau Sisa mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem profunden Know-how und ihrer umfassenden Branchenkenntnis die vielfältigen Aktivitäten der internen und externen Kommunikation nicht nur fortführen, sondern mittels neuer Ideen auch weiterentwickeln wird“, so Matschnig.

VERSICHERUNGSAGENTEN STEIERMARK

Ausbildung Aus- und Weiterbildung ist auch für das Gremium der steirischen Versicherungsagenten wichtig. Um die zukünftigen Versicherungsagenten profunde zu unterstützen, engagieren sich nun Vertreter der Versicherungsagenten und Mitglieder des Ausschusses als Trainer beim Wifi Graz. Das Wifi Graz bietet Kurse zur Vorbereitung auf die Befähigkeitsprüfung als Versicherungsagent an. „Die Inhalte der Lehrgänge

dienen aber nicht nur der optimalen Vorbereitung auf die Prüfung. Sie stellen auch sicher, dass die Werte und die Philosophie der steirischen Versicherungsagenturen im Interesse der Kunden, aber auch im Interesse unserer qualitativ hochwertigen Gemeinschaft vermittelt werden. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Versicherungsagenturen auf das Triple A-Niveau zu bringen. Dank dieses Ausbildungsprogrammes ist

es für junge Agenturen fast zur Selbstverständlichkeit geworden, sich diese Zertifizierung so früh als möglich zu sichern“, erklärt Peter Zötsch, stellvertretender Obmann der steirischen Versicherungsagenturen. Weitere Schwerpunkte der Ausbildung sind allgemeine Versicherungskunde, Personen- und Sachversicherungen, Sozialversicherungen sowie Fondsveranlagung, Leasing und Bausparen.

FACHAKADEMIE FÜR FINANZDIENSTLEISTER

Tatsachen Viele Gerüchte rankten sich in den letzten Tagen um die FAF (Fachakademie für Finanzdienstleister). Ungebührliches Verhalten, nicht geklärte Honorarnoten, Prüfungen werden abgehalten und welche Gespräche hinter ver-

schlossenen Türen stattfanden bzw. finden. Wahr ist: Aufgrund der Gerüchte hat der Vorstand der FAF einstimmig beschlossen, eine Generalversammlung einzuberufen und dieser vorzuschlagen, die FAF

einer externen Prüfung zu unterziehen. Die Homepage der FAF wird zurzeit neu erstellt und ist deswegen nicht erreichbar. Das neue Programm für die Teilnehmer der FAF wird sicherlich einiges Überraschendes enthalten.


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INTERVIEW

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HELVETIA ÖSTERREICH

„Wohlfühl“ Integration oder Erfolgsstory zweiter Teil Im Gespräch mit Vorstandsdirektor Werner Panhauser über die Integration der Basler ins Unternehmen, Standortpflege und seine Liebe zum Autosport. risControl: Wie ist der Status bei der Zusammenführung der Unternehmen? Werner Panhauser: Die Zusammenführung ist im Hinblick auf Mitarbeiter und Standortentscheidungen abgeschlossen. Bei den Standorten, wo beide Unternehmen vertreten waren, sind bis auf einem

Standort die ZusamNach den emotionalen, menlegungen vollzopersonellen und räumgen, nur in Kärnten lichen Integrationen steht müssen die baulichen nun die Datenintegration Umbauarbeiten noch abgeschlossen werbevor. den. Nach den emotionalen, personellen und räumlichen Integrationen steht nun die Datenintegration bevor. Wir sind in alle Vertriebsverträge die wir übernommen haben eingetreten und haben Produkt „must haves“ definiert. Heuer werden noch viele Produktupdates vollzogen und ich bin fest überzeugt, dass wir im Sommer nächsten Jahres wieder 100% unserer Kraft auf Produktneuheiten und Innovationen liegen und die wichtigsten Integrationsarbeiten erledigt sind.


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Mit der räumlichen Zusammenführung wurde der wichtigste und letzte Schritt der personellen Integration getan. Es wird sicherlich eine „neue“ Helvetia, mit einem neuen Teamgeist entstehen.

Panhauser: Es hat natürlich eine Gewöhnungsphase gegeben, die aber keine besonders negativen Auswirkungen hatte. Die Kollegen und Kolleginnen arbeiten bereits in neuen Teams zusammen. Es hat sicherlich viel damit zu tun, dass sowohl die Helvetia Versicherung als auch die Basler Versicherung eine familiäre Arbeitskultur hat, das hat sicherlich bei einigen Umstellung sehr geholfen. Mit der räumlichen Zusammenführung wurde der wichtigste und letzte Schritt der personellen Integration getan. Es wird sicherlich eine „neue“ Helvetia, mit einem neuen Teamgeist entstehen. Aufseiten des Vertriebes sind wir auf einem sehr guten Weg, so haben wir bereits Ende Mai ein Wachstum von über 2,7% im Nicht-Leben Segment. Auch bei den Lebensprodukten mit laufender Prämie wachsen wir über den Markt. Die Produktlösungen die wir kreiert haben, kommen bei allen unseren Vertriebswegen sehr gut an. Auch der Angestellte Außendienst entwickelt sich gut. Das Team ist seit Anfang des Jahres um 12 Mitarbeiter gewachsen und bei den Agenturen konnten wir heuer bereits 10 neue Partner dazugewinnen, dieser Zuwachs ist bei einem Unternehmen in einer Umbruchphase bemerkenswert.

Senkung der Gewinnbeteiligung zulasten der Kunden, die uns vor einigen Jahren Ihr Vertrauen geschenkt haben, ist für uns keine Option. Wir haben eine ausgezeichnete Fondsproduktpalette, die bei Bedarf auch Garantien beinhalten und daher ausreichend Alternativprodukte.

Was gibt es Neues beim Partner Cercle? Panhauser: Wir feiern heuer das 10-jährige Jubiläum beim Partner Cerlce und freuen uns auf das immer größer werdende Interesse unserer Vertriebspartner an den österreichweiten Veranstaltungen. Heuer mit einem besonderen Gast, Dr. Thomas Müller, der führende europäische Kriminalpsychologe. Wo holt sich Werner Panhauser Energie für den Alltag? Panhauser: Bei meiner Familie, meinen Kindern, meiner Frau, zuhause im Wienerwald und beim Autorennsport. Aber auch die Anerkennung die von unseren neuen Kollegen und Kolleginnen kommt und das Feedback, dass sie sich wohlfühlen, gibt mir Energie und Kraft.

Wie geht die Helvetia Versicherung mit der Niedrigzinsphase um?

Was würden Sie sich vom Markt wünschen?

Panhauser: Auch für uns ist die Niedrigzinsphase ein Thema, wir haben den klassischen Einmalerlag und die Verlängerung bei Ablauf eines klassischen Lebensversicherungsvertrag eingestellt. Eines ist klar, wenn jemand vor zehn Jahren ein klassisches Lebensversicherungsprodukt abgeschlossen hat, er Recht auf eine anständige und gute Gewinnbeteiligung hat. Ein alternativ Szenario mit einseitiger

Panhauser: Ich wünsche mir, dass die „neue“ Helvetia sich genauso und noch besser am Markt positioniert, wie es die einzelnen Unternehmen vor der Zusammenführung auch gemacht haben. Eine weitere Erfolgsstory sozusagen. Wir danken für das Gespräch.

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INTERVIEW

Wie geht es den Mitarbeitern und dem Vertrieb mit den Umstellungen?


VERANSTALTUNG

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HELVETIA VERSICHERUNG

10 Jahre PartnerCercle


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inmal jährlich lädt die Helvetia Versicherung ihre Vertriebspartner zum PartnerCercle, heuer feiert die Veranstaltungsreihe ihr zehnjähriges Bestehen. Eine lieb gewonnene Tradition, die an den un- und außergewöhnlichsten Orten in Österreich stattfindet. Erklärtes Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, der den fachlichen Austausch mit Vertriebspartner abseits des Tagesgeschäfts ermöglicht. Für Gesprächsstoff sorgen immer Keynote-Speaker, die gesellschaftliche Entwicklungen, Erfolgsstrategien und Trends reflektieren. Heuer konnte Europas führender Kriminalpsychologe Dr. Thomas Müller zum Thema Krisenmanagement gewonnen werden. Erste Station der Österreich Rundfahrt war das Kunsthaus Kollitsch – das als ehemalige Waisenhauskaserne bekannte Gebäude hat in seiner Geschichte schon einiges erlebt. Es war bereits eine Bleiweiß-, Tuch- und Zigarettenfabrik. Später diente es als Kaserne mit Unterkünften für Waisen, Kindergarten, Schule und auch als Immobilienbüro. Das Gebäude wurde im Jahr 2014 behutsam renoviert und zum Firmensitz Kollitsch. Die großzügigen Ausstellungsräume fungieren auch als Galerie und können als Eventräume genutzt werden. Mehr als 50 Gäste folgten im Kunsthaus den Begrüßungsworten von Vertriebsvorstand Werner Panhauser, der betonte, wie wichtig die Vertriebspartner für den Erfolg des Unternehmens sind. Alexander Neubauer, Leiter des Partner Vertriebes, nahm in seinen Einführungsworten Bezug auf die Bedeutung der Vertriebspartner für die Helvetia Versicherung, die neuen Produkte und legte in seinen Ausführungen dar, wie er die letztes Jahr abgegebenen Versprechen eingelöst hat. Die nächste Station führte in die Steiermark ins Schloss Aiola, bekannt auch als das St. Veiter Schlössl, der Spiegelsaal im ersten Stock war bis zum letzten Platz besetzt. Der einstige Gutshof hat eine lange Geschichte, so war er einstmals eine Kirche mit dem Namen St. Gotthard, wurde von den Türken zerstört, im 18. Jahrhundert gesprengt und das Material zum Bau des Gutshofes bzw. der Gastwirtschaft verwendet. Die Glocken, die bei der Sprengung erhalten blieben, schlagen noch heute im Turm der Pfarrkirche St. Veit. Seit damals ist das Schloss im Privatbesitz. Was Dr. Thomas Müller als immens wichtig in der Kommunikation erachtet, wie man mit Krisen umgeht, was es mit dem Wort „Perspektivenwechsel“ auf sich hat, lesen Sie in der nächsten Ausgabe von risControl Print. Oder Sie hören es bei einer der nächsten Veranstaltungen in Oberösterreich, Salzburg und Tirol.

VERANSTALTUNG

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VERSICHERUNG

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EUROPÄISCHE REISEVERSICHERUNG

Sommerbilanz

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m Zeitraum Juni – August hat die Europäische Reiseversicherung 379 weltweite medizinische Notfälle verzeichnet, das sind vier pro Tag. Davon war bei 34 ein begleitender Rücktransport per Flugzeug erforderlich, in 15 sogar der besonders aufwendige und kostenintensive Einsatz eines Ambulanzjets. Die meisten dieser Notfälle ereigneten sich in der Türkei (mehr als 100), gefolgt von Griechenland, den USA und den Balearen. Bei den medizinischen Diagnosen lagen Verletzung und Unfall mit 88 Fällen an der Spitze, gefolgt von Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes. Von den insgesamt mehr als 11.000 Schadensfällen sind Reisestorno und Reiseabbruch zwar die häufigsten, jene mit Krankheit und Unfall jedoch am kostenintensivsten. Dabei sind Fälle in Übersee und speziell in den USA am teuersten. In den benachbarten europäischen Urlaubsregionen landen verletzte oder kranke Urlauber häufig bei Ärzten, welche die e-card nicht akzeptieren oder in Privatspitälern, deren rasant steigende Tarife nur zu einem Bruchteil von der Sozialversicherung refundiert werden. Das zeigt das Beispiel eines Paares, das seinen Urlaub auf der spanischen Insel Gran Canaria verbrachte. Der Mann erlitt einen plötzlichen Schwächeanfall. Im Krankenhaus wurde eine akute Nierenentzündung diagnostiziert. Nach allmählicher Besserung seines Zustandes wurde er unter medizinischer Aufsicht nach Österreich gebracht. Die Reiseversicherung übernahm die Kosten für Spitalaufenthalt, nicht genutzte Reiseleistungen und den Rücktransport in der Gesamthöhe von 19.540 Euro. Die österreichische Sozialversicherung vergütete 1.773 Euro. Bei Fernreisen, deren Hochsaison im Herbst und Winter unmittelbar bevorsteht, können die Kosten sogar existenzgefährdende Höhen erreichen. Vorstandsvorsitzender Mag. Wolfgang Lackner: „Die medizinische Versorgung ist in den Fernreisedestinati-

onen auf unterschiedlichem Niveau. In manchen Ländern erreicht sie westlichen Standard (speziell in Privatkliniken), in anderen muss mit Unterversorgung gerechnet werden, was im Notfall auch bei fehlender Flugtransportfähigkeit die Evakuierung eines Patienten in ein benachbartes Land mit entsprechender Behandlungsqualität oder – Flugfähigkeit vorausgesetzt – direkt zurück nach Österreich bedingt. Doch Achtung: wer außerhalb der Europäischen Union reist, muss bei Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung immer in Vorleistung treten und kann die Rechnungen bei der heimischen Sozialversicherung einreichen. Diese erstattet jedoch meist nur einen minimalen Betrag der tatsächlichen Kosten. Zudem wird die Organisation ärztlicher Hilfe in exotischen Destinationen oft zur entscheidenden Frage.“ Welche Kosten anfallen können, zeigt der teuerste Versicherungsfall dieses Sommers: Eine junge Dame rutschte am Ende einer USA-Rundreise in Los Angeles in der Hoteldusche aus und zog sich den Bruch eines Lendenwirbels zu. Sie wurde durch eine Notoperation bestens versorgt, die Krankenhauskosten erreichten allerdings die schwindelerregende Höhe von 270.000 Euro. Der Rücktransport nach Österrei-

ch in Begleitung eines Arztes und eines Krankenpflegers in einer Linienmaschine verschlang weitere 30.000 Euro. Die Reisekrankenversicherung deckte nicht nur diese insgesamt rund 300.000 Euro, sondern zusätzlich 4.300 Euro für den Krankenbesuch des Vaters. Die Versicherungsprämie betrug 210 Euro. Der spektakulärste Versicherungsfall war der Absturz eines Wasserflugzeuges beim Landeanflug auf eine Malediven-Insel: Unter den elf Passagieren befand sich auch eine Familie mit zwei Kindern (drei und elf Jahre) aus Österreich. Alle blieben unverletzt, aber das komplette Gepäck, die Reisepässe und vor allem dringend notwendige Medikamente gingen verloren. Die Reiseversicherung besorgte binnen weniger Tage über die Botschaft in Neu Delhi Notpässe und innerhalb kürzester Zeit die dringend notwendigen Original-Medikamente aus Österreich. Auch das Reisegepäck wurde der Familie ersetzt. Die Versicherungsprämie für die Familie betrug 132 Euro. Übrigens: Wer meint, durch seine jugendliche Widerstandskraft weniger gefährdet zu sein, kann eine böse Überraschung erleben: Bei den betroffenen Damen betrug das Durchschnittsalter 37, bei den Herren 40 Jahre.


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VERSICHERUNG

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Digitales Zeitalter

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ie Wiener Städtische setzt auf eine weitere neuen Schritt ins digitale Zeitalter. Ab sofort bietet das Unternehmen Ihren Kunden professionelle Videoberatung an. Durch einen integrierten Button auf der Website im Bereich „Online versichern“ kann die neue Beratungsmöglichkeit gestartet

oder ein Beratungstermin vereinbart werden. Benötigt wird nur ein PC oder Laptop, der mit Mikrofon und Kamera ausgestattet ist. Der Fokus liegt vorerst auf dem Thema Online Versichern, natürlich werden alle, die Fragen zu anderen Versicherungsthemen haben, genauso gern über Video betreut.

FMA

Rechtskraft

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as Lebensversicherungspaket der FMA hat mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt Rechtskraft erlangt.

Unteranderem sind folgende Maßnahmen erforderlich: Der höchstzulässige Garantiezinssatz für neue Verträge ab 1.1.2016 wird von 1,5% auf 1,0% abgesenkt. Überdies werden Regeln definiert, wie dieser differenziert anzuwenden ist. Etwaige Gewinnbeteiligungen sind davon grundsätzlich nicht betroffen. Für bestehende Lebensversicherungsverträge gilt weiterhin die beim Vertragsabschluss garantierte Verzinsung. Die konkrete Höhe des Garantiezinses darf sich allerdings nicht pauschal an dem höchstzulässigen Zinssatz orientieren, sondern ist unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten des jeweiligen Produkts nach dem Grundsatz der Vorsicht festzulegen. Ein weiterer Punkt, zur Absicherung der garantierten Verzinsung auf bestehende Verträge ist die Zinszusatzrückstellung (ZZR) – abhängig von der Entwicklung des Marktumfeldes – anzuheben und rascher aufzubauen. Bleibt das Zinsniveau nachhaltig gleich niedrig wie derzeit, so bedeutet dies eine Anhebung der ZZR bis 2021 auf fast € 1,5 Mrd. Für das Geschäftsjahr 2015

müssen daher statt zumindest € 70 Mio. (alte Formel) nun mehr als € 180 Mio. zusätzlich dotiert werden. Die Zinssatzrückstellung hat überwiegend aus den Eigenmitteln zu erfolgen. Das neue mit 1.1.2016 in Kraft tretende Aufsichtsregelwerk soll auch neuen, an das aktuelle Niedrigzinsumfeld angepassten Produkten Rechnung tragen. Insbesondere in Niedrigzinsphasen und bei volatilen Kapitalmärkten soll es für Versicherungsunternehmen möglich sein, Versicherungsprodukte anzubieten, die über stärkere Ausgleichsmechanismen für schwankende Kapitalerträge verfügen, ohne dass dadurch die Ansprüche der Versicherten auf eine angemessene Gewinnbeteiligung beeinträchtigt werden. Die neue Gewinnbeteiligungsverordnung wird diesbezüglich Anforderungen an jene Schlussgewinne regeln, die in der Rückstellung für Gewinnbeteiligung geführt werden. Um auch bei neuen Produkten ausreichend laufende Zuteilungen der Gewinne sicherzustellen, wird der Anteil der Schlussgewinne an der gesamten Gewinnbeteiligung beschränkt. Änderungen in der Produktgestaltung forciert auch das neue Eigenmittelregime („Solvency II“), das wesentlich stärker als das bisherige Eigenmittelregime die Lang-

fristigkeit des Lebensversicherungsgeschäftes und die Garantien berücksichtigt. Deshalb ist es wichtig, dass der aufsichtsrechtliche Rahmen auch Produkte mit neuen Garantieformen umfasst. Die FMA erlässt außerdem eine Informationspflichten-Verordnung zur Präzisierung jener Informationen, die insbesondere bereits vor sowie bei Abschluss eines Lebensversicherungsvertrages klar und transparent dargestellt werden müssen. Zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Versicherungsprodukte müssen Modellrechnungen, die die Versicherungsleistungen den Prämienleistungen des Versicherungsnehmers gegenüberstellen, künftig einheitlich ausgestaltet sein. Darüber hinaus sind auch die Konsequenzen einer vorzeitigen Kündigung oder einer Prämienfreistellung transparent darzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Offenlegung der Kosten der Versicherung, damit der Kunde auf einen Blick sieht, welcher Anteil seiner eingezahlten Prämie tatsächlich für die Veranlagung zur Verfügung steht. Auch hierzu ist eine standardisierte Tabelle vorgegeben, um die Vergleichbarkeit verschiedener Versicherungsprodukte zu erleichtern. Ab 2016 sind Versicherungsunternehmen darüber hinaus verpflichtet, die effektive Gesamtverzinsung und den effektiven Garantiezinssatz offen zu legen.


VERSICHERUNG

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UNIQA VERSICHERUNG

Studentenguide

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icht nur die Wiener Versicherungsmakler informieren umfassend die Studierenden, sondern auch die UNIQA Versicherung. Diese hat einen Studentenguide herausgebracht, der Aufschluss darüber gibt, wo Studenten bei ihren Eltern mitversichert bleiben und gegen welche Risiken es sich lohnt, eine eigene Polizze abzuschließen. Plus einer Information welchen Schutz der Staat anbietet etwa in Bezug auf die Krankenversicherung und welche Versicherungen bei der ÖH Mitgliedschaft automatisch dabei sind. Der Studentenguide ist kostenlos auf der Homepage der UNIQA Versicherung downloadbar. (http://www. uniqagroup.com/gruppe/versicherung/ press/press_release/archive/Studenten_ Guide.html) UNIQA bietet mit dem Jugendtarif

„Fun&Clever“ einen leistbare Bündelversicherung, die neben einer Unfallversicherung auch eine Haushalts-, Rechtsschutzund Privathaftpflichtversicherung abdeckt. Viele Versicherungen bieten unterschiedlich lange Zeiten an, wo Studierende bei ihren Eltern mitversichert sind, oft ist es auch entscheidend, ob ein eigener Haushalt besteht, bzw. ein eigenes Einkommen. Bei der aktuellen Wohnungsversicherung der UNIQA sind Jugendliche bis zum 30. Lebensjahr bei den Eltern mitver-

sichert unabhängig davon, ob sie noch bei den Eltern wohnen oder schon verdienen. Auch für die Bereiche Reiseversicherungund Krankenversicherung gibt es viele Varianten für Studierende.

VAV VERSICHERUNG

Brandschutzbeauftragte

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eimischen Unternehmen ist die Bestellung von Brandschutzbeauftragten vorgeschrieben, Ausnahmen gibt es lediglich für Arbeitsstätten, die über eine eigene Betriebsfeuerwehr verfügen. Rund 100.000 Brandschutzbeauftragte sind in Österreich im Einsatz. Sie leisten enormen Beitrag zur Betriebssicherheit sind aber – wenn es dennoch einmal brennt – dem Risiko von zivilund strafrechtlichen Haftungen ausgesetzt. Brandschutzbeauftragte können schon bei leichten Verstößen, wenn sich zum Beispiel nach einem Brand herausstellt, dass das Brandschutzbuch nicht ordnungsgemäß geführt wurde oder mangels ausreichender Probealarme die Evakuierung zu langsam erfolgte, belangt werden. Ebenso können blockierte Notausgänge oder veraltete Brandschutzpläne, die den Feuerwehreinsatz verzögern, Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Ganz heikel wird es, wenn bei einem Brand tat-

sächlich Personen zu Schaden kommen. Dann steht auch eine strafrechtliche Verfolgung im Raum. Dr. Norbert Griesmayr, Generaldirektor der VAV: „Die Versicherung für Brandschutzbeauftragte nimmt den mit dem Brandschutz beauftragten Personen das juristische und finanzielle Risiko ab. Wir bieten dieses spezielle Produkt als erste und einzige Versicherung als Kombination

von Haftpflicht und Rechtsschutz an; damit bestätigt die VAV ihre Rolle als eine Innovationsführerin der Branche.“ Die Kosten für die jährlichen Prämien, 150 Euro, können vom Unternehmen übernommen werden. Da die Versicherung in unmittelbarem Zusammenhang mit einer betrieblichen Aufgabe steht, stellt die Übernahme der Kosten keinen zu versteuernden Sachbezug beim Mitarbeiter dar und ist aufseiten des Unternehmens eine Betriebsausgabe. Griesmayr: „Wenn man Personen für derart exponierte Aufgaben gewinnen will, muss man als Unternehmen auch für sie Vorsorge treffen. Das Produkt kann daher für die Unternehmensleitung hilfreich sein, um in moderner Weise der unternehmerischen Fürsorgepflicht zu entsprechen.“ Die Versicherung umfasst eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssumme von 1,5 Mio. Euro pro Schadensfall, der Schadenersatz- und Strafrechtsschutz deckt bis zu 50.000 Euro pro Schadensfall.


Mitarbeitervorsorge ist keine Frage der Unternehmensgröße:

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Betriebliche Altersvorsorge Ob Absicherung von Abfertigung oder Jubiläumsgeld, Bindung von Schlüsselarbeitskräften, Betriebsveräußerung oder Pensionierung des Firmeninhabers, für betriebliche Vorsorge gibt es viele gute Gründe. Wir bieten Ihnen die passenden Lösungen – steuerschonend und ergebnisneutral.

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VERSICHERUNG

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ALLIANZ VERSICHERUNG

Erstes Halbjahr

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ie Allianz Versicherung blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Das EGT hat um 10,4 % auf 73,3 Mio. Euro zugelegt. Die Gesamtprämien sind um 0,9 % auf 695,5 Mio. Euro gestiegen. In der Schaden-Unfallversicherung sind die Prämieneinnahmen geringfügig auf 454,4 Mio. Euro gestiegen. Besonders positiv verlief die Entwicklung in der Unfallversicherung, wo die Prämieneinnahmen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,1 % anstiegen. In der

Krankenversicherung wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre prolongiert: Die Prämien nahmen von 29,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2014 um 5,4 % auf 31,3 Mio. Euro zu. Auch in der Lebensversicherung konnte die Allianz die Prämieneinnahmen steigern: Diese legten von 205,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2014 um 2,1 % auf 209,8 Mio. Euro zu. „Die Lebensversicherung erfreut sich bei unseren Kunden großer Beliebtheit“, erklärt Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender. Starken Aufwind sieht Littich für die kommenden

Monate vor allem im Vorsorgebereich: Seit Anfang des Jahres bietet die Allianz mit „Fixkosten Plus“ eine neue Form der klassischen Lebensversicherung an, die von den Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen wird: Die gesamte Gewinnbeteiligung liegt bei diesem Produkt um durchschnittlich 0,3 Prozentpunkte höher als bei einer konventionellen Lebensversicherung mit Garantiezins. „Etwa ein Drittel des Neugeschäfts kommt aus dem neuen Produkt ‚Fixkosten Plus‘ – Tendenz: steigend“, so Littich abschließend.

VVO VERSICHERUNGSVERBAND ÖSTERREICH

Springender Hirsch von rechts

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an kann es kaum glauben, pro Stunde ereignen sich in Österreich acht Wildunfälle im Straßenverkehr. Im letzten Jahr wurden dabei 338 Menschen bei Verkehrsunfällen mit Wildtieren teils schwer verletzt, zwei Menschen starben an den Folgen. „Die Zahl der Unfälle ohne Personenschaden ist in Österreich enorm. 72.081 Wildtiere kamen in der letzten Saison 2013/2014 auf Österreichs Straßen zu Tode, d. h. man kann davon ausgehen, dass sich mindestens acht Wildunfälle im Straßenverkehr stündlich in Österreich ereignen, bei welchen das Tier verendet“, erklärt Erich Leiß, Vorstandsdirektor Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insu-

rance Group, Sprecher der Kfz-Sektion im VVO. „Die meisten Wildunfälle ereignen sich in Niederösterreich, gefolgt von der Steiermark und Oberösterreich. Gerade im Herbst sind Wildtiere immer wieder Auslöser für schwere Unfälle. Mit einer bewussten Fahrweise, angepasster Geschwindigkeit und Beobachtung des Straßenraums lassen sich Wildunfälle vermeiden oder zumindest in den Unfallauswirkungen reduzieren“, so Leiß. Dr. Othmar Thann Direktor des KFV erklärt, dass Wildunfälle unabhängig von Erfahrungen und Fahrkönnen jeden treffen können und die gewaltigen Kräfte, die frei werden, wenn Mensch (Auto) und Tier zusammentreffen meist massiv unter-

Dr. Othmar Thann, Vorstandsdirektor Erich Leiß, Dr. Peter Lebersorger und Dr. Louis Norman-Audenhove

schätzt werden. Dr. Peter Lebersorger, Generalsekretär der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände: „„Wildtiere folgen meist ihren gewohnten Routen zu Äsungsplätzen. Die Tiere nehmen instinktiv den kürzesten Weg zu ihrem Ziel und unterscheiden nicht, ob sie Straßen oder Feldwege queren“. Ist ein Unfall passiert muss die Exekutive verständigt werden. Wer keine Meldung vornimmt, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar, denn nach §4 Abs. 5 der Straßenverkehrsordnung besteht bei einem Wildschaden unverzüglich Verständigungspflicht. „Noch ein wichtiger Tipp, der viel Ärger und Kosten ersparen kann: Getötetes oder verletztes Wild darf auf keinen Fall vom Fahrer mitgenommen werden, auch nicht zum Tierarzt! Auch das kann als Wild-Diebstahl gewertet und empfindlich bestraft werden“, so Lebersorger abschließend.


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Lebens:Wert

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ie Wüstenrot Versicherung hat ein bemerkenswertes Versicherungsprodukt auf den Markt gebracht. Eine Risikoversicherung die im Falle einer Krebserkrankung (Erstdiagnose) in Leistung geht. Abschließbar von 18 bis 60 Jahren mit einer Mindestlaufzeit von 5 Jahren und einer Deckungssumme zwischen 25.000 und 50.000 Euro, andere Varianten können angefragt werden. Die Wartezeit beträgt 6 Monate. Kinder sind automatisch bis zu einem Drittel der Versicherungssumme mitversichert. Das Produkt wurde unter der Beratung der österreichischen Krebshilfe entwickelt und soll die finanziellen Folgen einer Krebs Diagnose abfedern. Wüstenrot Generaldirektorin Dr. Susanne Riess bedankte sich bei der österreichischen Krebshilfe für die wertvolle Beratung im Rahmen der Produktentwicklung: „Mir war die Entwicklung von Lebens:Wert ein ganz wichtiges persönliches Anliegen. Nicht nur in meinem privaten Umfeld, sondern auch in meiner Funktion als Personalchefin der Wüstenrot Gruppe bin ich immer wieder mit dem Thema Krebser-

krankung konfrontiert. Neben der psychischen und emotionalen Ausnahmesituation, die eine Krebsdiagnose nach sich zieht, belasten sehr oft auch finanzielle Sorgen die Betroffenen. Mit dem Versicherungsprodukt Lebens:Wert haben wir erstmals eine Grundlage geschaffen, damit sich Patienten in erster Linie auf ihre Genesung konzentrieren können. Die Österreichische Krebshilfe hat uns bei der Produktentwicklung auf sehr wertvolle Art und Weise beratend

unterstützt. Dafür herzlichen Dank“, sagte Susanne Riess. Karin Isak, klinische Psychologin und Sprecherin der KrebshilfeBeraterinnen, weiß aus ihrer täglichen Arbeit, dass die „Diagnose Krebs“ für den Erkrankten und die Angehörigen ein unerwarteter Sturz aus dem gewohnten Alltag ist. Diese entstehenden finanziellen Sorgen können die Genesung ebenfalls gewaltig beeinflussen. Laut Doris Kiefhaber, Geschäftsführerin der österreichischen Krebshilfe, geraten immer mehr Menschen durch eine Krebserkrankung unverschuldet in finanzielle Not. Als Reaktion darauf wurde bereits vor Jahren ein Soforthilfe-Fonds eingerichtet. „Wir danken Wüstenrot, dass es möglich war, über das Produkt hinaus, das vielen Patienten in finanzieller Hinsicht sehr helfen wird, einen Wüstenrot Soforthilfe-Fonds einzurichten und pro Abschluss 20 Euro zu spenden. Mit dieser Spende hilft die österreichische Krebshilfe unter Einhaltung strenger Kriterien Patientinnen und Patienten und deren Familien, die sich in außergewöhnlichen finanziellen Notlagen befinden“, sagte Doris Kiefhaber abschließend.

EUROPÄISCHE REISEVERSICHERUNG

Partnerbefragung

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as erste mal hat die Europäische Reiseversicherung eine Telefonbefragung bei ihren Partnern durchgeführt. Innerhalb von drei Wochen wurden 511 Reisebüros, 207 Hotels und 77 Versicherungsmakler interviewt, mit erfreulichen Ergebnissen. Im Schulnotensystem von 1 bis 5 wurde die Zufriedenheit in Bezug auf die Geschwindigkeit bei telefonischen Anfragen mit durchschnittlich 1,23 und bei schriftlichen Anfragen mit 1,27 bewertet. Die Qualität der Antworten – mit einem Wert von 1,18 – und die Schadenabwicklung mit 1,25 zeigen, dass diese für die meisten der befragten Partner sehr zufriedenstellend und lösungsorientiert sind. Einen absoluten Spitzenwert – 1,05 –

erreichte die Zufriedenheit mit dem Außendienst, was die qualitative und intensive Betreuungsarbeit bestätigt. Bei der Frage, weshalb die Partner ihren Kunden die Europäische Reiseversicherung empfehlen, waren Mehrfachantworten möglich: Für 93 % war die gute Kooperation mit dem Unternehmen ausschlaggebend. 87 % gaben an, dass jedem Reisenden etwas passieren könne und dann eine Reiseversicherung unbedingt notwendig sei. 67 % meinten, im Schadensfall mit dem Kunden weniger Stress zu haben und für 62 % war die Provision für das Unternehmen besonders wichtig. Weil es der Chef so verlangt, ist für lediglich 19 % der Partner ausschlaggebend, die Europäische anzubieten. Eine wichtige

und wesentliche Frage war, wie hoch die Bereitschaft zur Weiterempfehlung sei. Das Ergebnis ist sehenswert und fiel mit 90 % überdurchschnittlich hoch aus. Zum Abschluss wurden die Interviewten gebeten, einen Wunsch zur Verbesserung bzw. Erleichterung der Zusammenarbeit zu nennen. Der Großteil der Anregungen betraf einen noch stärkeren technischen Support sowie weitere Schulungen und Informationsveranstaltungen.

VERSICHERUNG

WÜSTENROT VERSICHERUNG AG


INTERVIEW

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VAV VERSICHERUNG

Innovation und Servicequalit채t


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Wie geht es dem Vertrieb bei der VAV Versicherung? Joachim Klepp: Ausgezeichnet! Wir haben zwei sehr gute Jahre in Folge hinter uns und auch mit den Ergebnissen des laufenden Jahres sind wir ausgesprochen zufrieden. Eine positive Stimmung, die uns auch unsere Vertriebspartner spiegeln. Erreicht haben wir das zum einen über unser attraktives Produktangebot und laufende Verbesserungen in unseren Serviceprozessen sowie andererseits mit einem aktiven und sehr vertriebsnahen Beziehungsmanagement unserer kleinen aber feinen Mannschaft. Das Verhältnis unserer Regionalleiter und Serviceteams zu unseren Vertriebspartnern ist ein enges und persönliches. Was ist Ihnen in der Kommunikation mit den Vertriebspartnern wichtig? Klepp: Der Schlüssel liegt in der Aufrichtigkeit. Wir hören zu und nehmen die Anliegen unserer Vertriebspartner ernst. Darüber hinaus spielen Authentizität und Glaubwürdigkeit im Umgang miteinander eine entscheidende Rolle. Unser erklärtes Ziel ist es, auch in den Nicht-KFZ Sparten herausragender Partner Der Schlüssel liegt in der zu sein. Vor diesem Aufrichtigkeit. Wir hören Hintergrund arbeiten wir ständig daran, zu und nehmen die Anunsere Produkte, Serliegen unserer Vertriebvices, und Prozesse spartner ernst. zu optimieren. Da gilt es, Vertrauen aufzubauen, an den Servicelevels zu arbeiten und immer am Puls der Vertriebspartner zu bleiben. Was gab es heuer Neues bei der VAV? Klepp: Neben der Weiterentwicklung der KFZ-Versicherung haben wir im September unseren neuen Rechtsschutztarif vorgestellt. Dieser bietet neben höchsten Versicherungssummen und einem herausragenden Preis/ Leistungs-Verhältnis u.a. auch eine weltweite Lenkerdeckung. Daneben wurde eine spezielle Deckung für Brandschutzbeauftragte vorgestellt, die erstmals eine Haftpflichtund RS-Versicherung für diese Zielgruppe kombiniert. Damit belegt die VAV einmal mehr ihr Innovationspotential. Welche Unterstützung wird den Vertriebspartnern geboten?

Klepp: Neben der perWir haben zwei sehr sönlichen Betreuung gute J ahre in Folge servicieren wir unsere hinter uns und auch Vertriebspartner über Fach- und Informatimit den Ergebnissen onsveranstaltungen, wie des laufenden Jahres z. B. unsere Stammtische sind wir ausgesprochen und speziell unser VAV zufrieden. FORUM ZUKUNFT, im Rahmen dessen wir uns mit Trends auseinandersetzen. Umfragen und Rankings dienen uns als wertvolle Basis, uns laufend weiterzuentwickeln. Unser Anspruch ist, die Prozesse und Abläufe unserer Vertriebspartner bestmöglich zu verstehen und unsere Produkte und Vertriebsunterstützung auf diesem Verständnis weiterzuentwicklen. Die Auszeichnung zum „Besten KFZ Versicherer“, die wir heuer bereits zum 2. Mal bekommen haben, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die VAV hat ja auch einen sehr erfolgreichen online Vertriebskanal. Sehen das die Vertriebspartner als Konkurrenz? Klepp: Das Thema Digitalisierung ist für Versicherer und Vertriebspartner zentral. Unsere Onlinevertriebsschiene ist eine wertvolle Ergänzung zum Maklervertrieb und fördert außerdem die Transparenz. Fakt ist, dass viele Kunden sich online informieren und dann über Berater kaufen. Demnach tun sich daraus für unsere Vertriebspartner durchaus Chancen auf.

INTERVIEW

Die VAV Versicherung – seit über 40 Jahren am österreichischen Markt – steht für Innovation und hohe Servicequalität. Wir haben mit Joachim Klepp, Leiter des Vertriebs Makler und Agenturen, über Vertrieb, die Zukunft und das Wellenreiten gesprochen.


INTERVIEW

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Wie holen Sie sich das Feedback von ihren Vertriebspartnern? Klepp: Bei den Stammtischen und Foren der Regionalleiter. Über unterschiedlichste Workshops erhalten wir wertvolles Feedback, das in Produktüberarbeitungen und Prozessoptimierungen einfließt. Was wird es heuer noch geben bzw. wie war der Response auf die Fernsehwerbung mit Til Schweiger? Klepp: Die Kampagne, die wir von unseren Kollegen der VHV in Deutschland übernommen haben, ist ein großer Erfolg! Für ein kleines Unternehmen ist es ja schließlich nicht selbstverständlich, eine Reichweitenkampagne in diesem Ausmaß realisieren zu können - allein der Fernsehspot wurde über 1.000 Mal gezeigt. Die Til-Kampagne hat den Bekanntheitsgrad der VAV deutlich erhöht, was uns auch unsere Maklerpartner bestätigen. Aktuell beschäftigt uns gerade der Launch des neuen Immo Paketes und im November erscheint unser Vertriebspartnerportal VAVPRO im neuen „Gewand“ und mit neuen Funktionen. Wo holt sich Joachim Klepp seine Energie für den Alltag?

Klepp: Vor vier Jahren habe ich auf Bali das Wellenreiten gelernt. Das war hart aber herzlich. Hätte ich zwei Monate Zeit, würde ich mit meiner Frau und meinem Sohn auf Bali ein Appartment am Meer mieten, die Vormittage am Brett und im Wasser verbringen und am Nachmittag die Insel erkunden. Land und Leute sind dort einfach genial – der richtige Ort um innezuhalten und zu entschleunigen.

Klepp: Die Energie für meinen beruflichen Über unterschiedlichste WorkWo sehen Sie sich in fünf Jahren, wohin Alltag hole ich mir bei meiner Familie, beim shops erhalten wir wertvolles geht die (berufliche) Reise? Sport und bei gemeinsamen Aktivitäten mit Feedback, das in ProduktüFreunden. Die Wochenenden sind mir heilig Klepp: In fünf Jahren sehe ich mich mit und ausschließlich meiner Lebensgefährtin berarbeitungen und Prozesvoller Begeisterung und aktiv gestaltend und meinem fast 4-jährigem Sohn gewidmet. soptimierungen einfließt. bei der VAV Versicherung im Vertrieb. Ausgedehnte Ausflüge in die Natur, Kurzurlaube und viel Zeit mit dem „kleinen Mann“ laden meine Batterien Möglicherweise mit einem größeren regionalen Team und breiter gehörig auf. Regelmäßiger Sport ist mir wichtig, das erhöht meine aufgestellt in Richtung Sachversicherung. Wir sind in der KFZ-Sparte sehr stark und wollen auch in den weiteren Sachsparten Flagge zeigen. Stressresistenz und bietet mir den notwendigen Ausgleich. Wenn Sie zwei Monate Zeit hätten wo, würde die Reise hingehen?

Wir danken für das Gespräch.

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KRAFTFAHRZEUGVERSICHERUNG HDI Versicherung AG

1. Platz

Gesamtwertung

Was für uns wirklich zählt, ist Ihr positives Feedback zu Kompetenz und Servicequalität unserer Mitarbeiter bei Polizzierung und Schadenregulierung.


TITELGESCHICHTE

26 AUS- & WEITERBILDUNG

Lebenslanges Lernen

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n der letzten Ausgabe haben wir uns mit lebenslangem Lernen und der Aus- und Weiterbildung im universitären Bereich beschäftigt. Diese Ausgabe widmet sich dem Lehrberuf Versicherungskauffrau/ Versicherungskaufmann. Es gibt diesen Lehrberuf noch nicht so lange, die meisten haben als jugendliche Angestellte begonnen. Heute ist dieser Beruf mehr denn je, so sieht das auch Wolfgang Kaiser HDI Versicherung, eine soziale Herausforderung für jeden Einzelnen. Auch die Meinung zum Thema Lehrberuf von KR Robert Bilekm Personalchef Wiener Städtische Versicherungm und Thomas Kellerberger, Abteilungsleiter im Personalbereich der Allianz Versicherung, können Sie lesen. Wer das Potenzial des Berufes Versicherungsvermittler erkennt, wird sicherlich noch viele Jahre erfolgreich in dieser Branche tätig sein. Aber es nicht von der Hand zu weisen, dass es eine Tätigkeit ist, die ein immer währendes Lernen erfordert. Auch wenn es Internetforen gibt, unzählige Informationen über Onkel Google abrufbar sind, die wirkliche Risikoeinschätzung kann nur jener einschätzen, der weiß, wo die Alltagsgefahren lauern, wie die Absicherung des Staates erfolgt und

wo vielleicht Lücken, die existenzbedrohend sind, entstehen können. Wie wichtig die Weiterbildung ist und wie hoch das Interesse ist, zeigte auch unser eigener Thementag Berufsunfähigkeit. Hier trafen sich hoch qualifizierte Versicherungs- und Finanzdienstleister die mitten im Berufsleben stehen, das Produkt „Berufsunfähigkeitsversicherung“ in ihrem Portfolio haben und dennoch Interesse an der Vertiefung des Themas hatten. Produktbeschreibung und Bedingungswerk ist das eine, aber die emphatische Darstellung des Falles einer Berufsunfähigkeit, und die damit einhergehende Problematik hat so manchen über das Thema nachdenken lassen. Burn Out und der gesellschaftliche Umgang damit, wurde thematisiert. Weiterbildung hört nicht auf mit dem Besuch einer Produktschulung auf. Es bedarf mehr, denn die Ansprüche der Konsumenten werden immer höher und da reicht die Erklärung eines Produktes nicht mehr aus, steuerliche Aspekte und gesellschaftspolitische Stellungen sind beim Kunden zusätzlich abzuklären. Und um diese ganze Spektrum abdecken zu können, muss viel in sein eigenes Wissen investiert werden. (Lesen Sie den Nachbericht in der November Ausgabe).

KR Robert Bilek, Personalchef Wiener Städtische Versicherung

Die Wiener Städtische beschäftigt permanent rund 150 Lehrlinge in ganz Österreich, damit sind wir einer der größten Lehrlingsausbildner in der Branche. Seit zehn Jahren bilden wir Jugendliche speziell für den Außendienst aus. Die Anforderungen sind hoch: Freude am Kontakt mit Menschen, Eigenmotivation, Verantwortungsbewusstsein und Verkaufsgespür sind Voraussetzung, das notwendige umfangreiche Versicherungswissen bekommt man in der Ausbildung vermittelt. Leider bekommen wir in letzter Zeit weniger Bewerbungen als wir uns wünschen würden. Zusätzliche Erschwernis: Der Besuch von höheren Schulen wird teilweise an-

gerechnet und dadurch die Lehrzeit verkürzt – für die Jugendlichen oft eine große Herausforderung, den Lehrstoff in der verbleibenden Zeit unterzubringen, das betrifft auch die duale Ausbildung, die ebenfalls auf drei Jahre ausgelegt ist. Stolz sind wir darauf, dass etwa 350 junge Menschen in den letzten Jahren ihre Lehre bei uns erfolgreich absolviert haben, ein Drittel davon mit „ausgezeichnetem“ oder „gutem“ Erfolg. Und wir wurden vor kurzem als „Top-Lehrbetrieb“ in Wien ausgezeichnet. Pro Jahr nehmen wir 100 Lehrlinge zwischen 17 und 20 Jahren - gerne auch Schulabbrecher - auf – und es könnten noch mehr sein!

TITELGESCHICHTE

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TITELGESCHICHTE

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Thomas Kellerberger, Abteilungsleiter im Personalbereich der Allianz

„In der Allianz sind derzeit 170 Lehrlinge angestellt, damit sind wir der zweitgrößte Lehrlingsausbildner der Branche in Österreich“, freut sich Thomas Kellerberger, der als Abteilungsleiter im Personalbereich der Allianz für Lehrlinge zuständig ist – und vor Jahren selbst als Lehrling begonnen hat. Kellerberger zeigt sich außerdem stolz darauf, dass bereits jeder zweite Lehrling weiblich ist: „Eine Entwicklung, die die Zusammensetzung der Teams, vor allem Thomas Kellerberger (ganz rechts) mit den ausgezeichneten Lehrlingen des Jahres 2014. im Vertrieb, auf mittlere Sicht deutlich verändern wird.“ Zwei von drei Auszubildenden sind AKS. Die Übernahmequote nach der Lehre liegt österreichweit im Vertrieb eingesetzt, ein Drittel zu gleichen Teilen im Allianz bei durchschnittlich 75 Prozent. Kundenservice bzw. in der Generaldirektion. Für Agenturen gibt es das Angebot, die Administration der Lehre im Rahmen eines Nachfolgeplanung im Fokus Ausbildungsverbundes zu übernehmen. Warum wird so großer Wert auf die Lehrlingsausbildung gelegt? „Weil wir uns sehr frühzeitig mit dem Thema Nachfolgeplanung Zuerst Matura, dann Lehre auseinandersetzen, und zwar im Vertrieb genauso wie in den Im Unternehmen werden hauptsächlich Maturanten, Handels- Innendienstbereichen. Unsere Abteilungen, Verkaufsteams und schulabgänger oder Personen mit einer anderen abgeschlossenen Agenturen brauchen frisches Blut“, erklärt Thomas Kellerberger Ausbildung aufgenommen. „Es bewerben sich auch viele, die das das Ziel. Im Vertrieb kommt noch ein zusätzlicher Faktor zum Studium nicht weiter fortsetzen, sondern in einen Beruf einsteigen Tragen: Kundinnen und Kunden fühlen sich bei Beraterinnen und wollen“, so Kellerberger. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Beratern wohl, die gleich alt sind wie sie. In Agenturen oder im die Lehre mit Matura zu wählen – die Kosten dafür übernimmt Außendienst können also mit altersspezifisch gemischten Teams die Allianz. Die Ausbildung dauert üblicherweise zwei Jahre, da mehr Zielgruppen angesprochen werden, was für eine Verjüngung die Vorkenntnisse, zum Beispiel die Matura, angerechnet werden. des Kundenstocks sorgen kann. Insgesamt muss man mit rund 25 bis 30 Ausbildungstagen im Unternehmen rechnen. Während Lehrlinge in Wien jede Woche Was ist das Besondere an der Allianz Lehrlingsausbildung? eineinhalb Tage in der Ausbildung verbringen, absolviert man in den Bundesländern einen jeweils dreimonatigen Blockunterricht Das Ausbildungskonzept ist sehr umfangreich und herausfordernd, in der Berufsschule. Lehrlinge sollen unterschiedliche Unterneh- aber auch interessant. Thomas Kellerberger: „Unsere Lehrlinge mensbereiche kennen lernen können. In der Generaldirektion bekommen keine Lehrlingsentschädigung, sondern erhalten werden die Abteilungen daher alle sechs bis zwölf Monate ge- ein Gehalt, das über dem Kollektivvertrag und über dem Markt wechselt, im Allianz Kundenservice wird man im Vertrag und liegt.“ Darüber hinaus bietet die Allianz ein „Bonuskonto“, das im Schaden eingesetzt, Vertriebslehrlinge wiederum sammeln durch eine Tippgeber-Provision, aber auch durch gute Schulnoten Erfahrungen in der Landesdirektion, in Kundencentern, bei und hervorragende Ergebnisse bei der Lehrabschlussprüfung der Kfz-Zulassung – vier Monate der Lehrzeit verbringen sie im aufgefüllt werden kann.


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Berufsunfähigkeit ein immer wichtiger werdendes Thema in unserer Branche. Investieren Sie nur einen Tag und Sie erhalten jede Menge Know How für Ihren täglichen Beratungsalltag.

Termine 20. 1. 2016 21. 1. 2016 26. 1. 2016 27. 1. 2016 28. 1. 2016

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TITELGESCHICHTE

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INTERVIEW

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Werte der Zukunft


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entsprechende Wissenslücken in Versicherungskunde und weniger Ahnung von der Versicherungspraxis haben. Die Mindestlehrzeit sind meiner Erfahrung nach 2 Berufsschuljahre. Das Gros unseres Wolfgang Kaiser: Als ich 1974 in der Versicherungswirtschaft be- Nachwuchses sollte aber jedenfalls 3 Jahre in die Berufsschule gehen, gonnen habe, gab es den Lehrberuf Versicherungskaufmann nicht. um genug Zeit zu haben das Unternehmen in allen Facetten kennenEs gab ihn davor bzw. danach wieder seit etwa 25 Jahren. Wir wurden zulernen, sich Fachwissen anzueignen um dann bestens vorbereitet damals als „Jugendliche Angestellte“ aufgenommen. Es gibt noch zur Lehrabschlussprüfung anzutreten. Bei den Vorbereitungskursen viele Kolleginnen und Kollegen in der Branche, die diese Ausbildung vier Wochen vor der Lehrabschlussprüfung im Versicherungsverband haben, die den Beruf in dieser Form erlernt haben. Nicht wenige von freue ich mich jedes Jahr, wie groß das Interesse an diesem Lehrbeuns haben dann später noch die Lehrabschlussprüfung nachgemacht. ruf ist. Und mit einem gut ausgebildeten Nachwuchs braucht sich die Branche keine Sorgen um die Zukunft Man sollte mit mehr Finzu machen. Wie hat sich das Ausbildungssystem seit gerspitzengefühl vorgedamals entwickelt? Gibt es genug Interessenten und Lehrlinge hen und mehr in Jugendlifür den Berufsstand? Kaiser: Schon damals hat die Versicherungsche investieren, weil eines wirtschaft viel in den Bereich Aus- und Weidarf man nicht vergessen, Kaiser: Ich denke schon dass es die gibt terbildung investiert. Einige, vor allem die unsere Branche wird im und werde regelmäßig in meinem privaten großen Versicherungsunternehmen, bereiten Wesentlichen an den LeisUmfeld auf mögliche Lehrstellen angesproihre Lehrlinge auch heute noch gezielt mit tungen unserer Mitarbeichen. Aber wenn ich den Zuständigen für die Vorbereitungskursen auf die LehrabschlussLehrlingsausbildung in den Unternehmen prüfungen vor und investieren Zeit in ihre ter sowohl im Innen- aber Glauben schenke, dann wird die Qualität der Auszubildenden. Selten aber doch kommt es auch im Außendienst geAusbildung im Pflichtschulbereich immer vor, dass Lehrlinge die gesamte Lehrzeit in nur messen. schlechter. einer Abteilung verbringen ohne die anderen Abteilungen kennenzulernen. Das ist natürlich zu kritisieren und Lehrlinge sind immer nur so gut, wie sich ihre Lehrlingsbeauftragten Aber viele Unternehmen nehmen nur mehr sehr wenige Lehrund die unmittelbaren Kollegen um sie kümmern. Sinnvoller Weise linge, bzw. keine Lehrlinge mehr auf, wer soll dann für die Aussollten sie das Unternehmen rotierend kennenlernen, aber das ist bildung in der Branche sorgen, bzw. von wo soll der Nachwuchs leider vor allem bei kleineren Gesellschaften nicht immer möglich. dann kommen? Aber wenn Ausbildung ernst gemeint ist, dann findet diese Rotation statt und dann können die Jugendlichen auch etwas lernen. Kaiser: Man sollte mit mehr Fingerspitzengefühl vorgehen und mehr Erfreulicherweise bilden auch immer mehr Versicherungsmakler in Jugendliche investieren, weil eines darf man nicht vergessen, unsere Lehrlinge aus, das ist aus meiner Sicht eine der besten Möglichkeiten Branche wird im Wesentlichen an den Leistungen unserer Mitaralle Versicherungssparten in der täglichen Arbeitspraxis zu erlernen. beiter sowohl im Innen- aber auch im Außendienst gemessen. Und viele ehemalige Lehrlinge sind aufgrund Ihrer fachlichen Qualitäten Welchen Einfluss hat die Ausbildung der Lehrlinge auf die besonders erfolgreich im Außendienst. Guter Service ist einer der wichtigsten Aspekte und das Geheimnis ausgezeichneten Services Versicherungswirtschaft? ist ein guter Mix aus qualitativ gut ausgebildeten AußendienstmitKaiser: Für mich sind gut ausgebildete Lehrlinge die beste Basis arbeitern mit einem Innendienst im Hintergrund der das System für eine gute Zukunft der Versicherungswirtschaft. Wir haben im stützt und trägt. Bei allem Verständnis für Costcutting und Gewinn Moment eine Entwicklung, dass einige Unternehmen Handelsschul- für die Aktionäre, wir sind eine Finanzdienstleistungsbranche und bzw. Handelsakademieabsolventen und Maturanten in verkürzter diese Dienstleistungen, Anforderungen des Konsumenten, muss Lehrzeit zum Versicherungskaufmann ausbilden. Diese treten dann durch bestens ausgebildete Mitarbeiter erbracht werden und dazu nach 10 Monaten Ausbildung zur Lehrabschlussprüfung an. Das zähle ich selbstverständlich auch Lehrlinge. Ohne guten fachlich Problem dabei ist aber, dass diese zwar menschlich reifer und älter ausgebildeten Innen- und Außendienst ist es heute nicht möglich an Lebensjahren sind aber aufgrund der kurzen Ausbildungszeit am Versicherungsmarkt erfolgreich zu sein. Wie sehen Sie die Entwicklung im Bezug auf den Lehrberuf Versicherungskauffrau/Versicherungskaufmann?

INTERVIEW

Wolfgang Kaiser ist einer der Vorsitzenden der Prüfungskommission in der Wirtschaftskammer Wien für den Lehrberuf Versicherungskauffrau bzw. Versicherungskaufmann. Er war 15 Jahre lang Lehrer für Versicherungskunde, Deutsch und Kommunikation an der ehemaligen privaten Berufsschule der Versicherungswirtschaft, ist Trainer am WIFI und Marketingleiter der HDI Versicherung. Ebenso ist er Verfasser des BÖV Skriptums Verkauf und Kommunikation.


INTERVIEW

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Wie sehen Sie die vielfältigen Angebote am Weiterbildungsmarkt in der Branche? Kaiser: Aus- und Weiterbildung wird immer eine Widerspiegelung der persönlichen Haltung sein. Dass muss jeder für sich selbst entscheiden, welches Angebot passt zu mir und was möchte ich damit erreichen. Ohne Weiterbildung wird es nicht gehen, es ist notwendig sein Wissen regelmäßig aufzufrischen und seinen Horizont zu erweitern. Das Angebot der Seminaranbieter wie zum Beispiel die Bildungsakademie der Versicherungswirtschaft, das ÖPWZ oder ARS, um nur ein paar zu nennen. Im Zeitalter des Internets kann man sich vorab über den Vortragenden informieren und so (s)eine Entscheidung für ein Seminar treffen. Aber auch Webseminare erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Eigenmotivation des Mitarbeiters ist die Basis, entbindet aber die zuständige Führungskraft nicht von Ihrer Verantwortung hier unterstützend zu wirken. Sind die Jugendlichen noch an einer Karriere im Beruf interessiert? Kaiser: Ja, auch hierzu bin ich sehr optimistisch, denn unsere Branche bietet großartige Entwicklungsmöglichkeiten. Allerdings ist der Fokus der vielzitierten „Generation Y“ ein anderer als in meiner Generation. Studien belegen, dass der Arbeitsfokus der ab den 1990er Jahren geborenen, nicht mehr auf 60 Stunden Arbeit liegt sondern bei 30 Stunden. Dafür aber mit vollem Einsatz, um noch genug Zeit für Familie, Freunde, Sport usw. zu haben. Wir merken auch, dass das eigene Auto, welches in unserer Generation noch ein Statussymbol war, nicht mehr so wichtig ist. Gerade im städtischen Bereich, wo es eine gute öffentliche Anbindung gibt. Es ist eine Generation, die andere Werte lebt und die eine andere Idee vom Leben hat. Ich finde das gut, weil ich glaube, dass das ein sehr ernsthafter Ansatz ist zu sagen „Ich will mir mein Leben so gestalten, dass es mir gut tut“. Der Raubbau 60, 70 oder mehr Wochenstunden zu arbeiten, ist doch in Wahrheit stark von Gier getrieben. Welche Konsequenz hat das aber für den Verkauf, wenn der Verkäufer von Gier getrieben ist? Dieser verkauft nicht nach Kundenbedürfnissen sondern hauptsächlich nach eigenen monetären Interessen. Deshalb bin ich überzeugt, dass hier eine Generation heranwächst, die ihre Arbeitszeit aktiv und hoch produktiv nützt und zusätzlich eine starke soziale Kompetenz auszeichnet. Und das sind tolle Aussichten für unsere Branche. Dass hier ein auf diese jungen Menschen angepasster neuer Führungsstil gefordert ist, versteht sich von selbst. Was ist die wichtigste Botschaft an die, die in diese Branche möchten? Kaiser: Es ist eine Zukunftsbranche. Einerseits zieht sich der Staat immer mehr aus seiner sozialen Verantwortung zurück und andererseits wird die Vollkaskomentalität des Österreichers immer brüchiger. Das erzeugt Bedarf an Versicherungslösungen. Es wird dem Konsumenten immer klarer, dass er selbst etwas tun muss, denn ein anderer wird es nicht für ihn tun. Und ich glaube, dass hier die Versicherungswirtschaft Lösungen anzubieten hat, und das macht sie auch. Für mich ist wichtig, dass Lehrlinge verstehen, sie haben

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einen hochsozialen Beruf, Kunden so abzusichern, dass diese nicht durch etwaige Löcher im sozialen Netz fallen. Ein Klassiker ist die Kinderunfallversicherung, eines der wichtigsten und zugleich am schwersten zu verkaufenden Produkte. Weil es schwierig ist, den Kunden in einer emotionalen Situation so zu sensibilisieren, dass er diese auch versteht und an sich heranlässt. Denn das Kind, noch schlimmer das Schulkind, ist das schwächste Glied im Netz der gesetzlichen Sozialversicherung. Aber das ist nur ein Beispiel warum es so wichtig ist, dass wir generell im Außen- und im Innendienst gut ausgebildete Mitarbeiter haben, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. Bei der Umstellung der Wiener Berufsschule von der privaten Berufsschule auf die Öffentliche in der Längenfeldgasse, gab es viele Kritiker, wie sehen Sie die Entwicklung? Kaiser: Ich war mit Sicherheit einer der schärfsten Kritiker, die Ausbildung unseres Nachwuchses aus der Hand zu geben. Aber ich gebe sehr gerne zu, dass ich mich geirrt habe, denn die Entwicklung ist sehr positiv. Durch meine Tätigkeit am WIFI, ich unterrichte in Abendkursen das Thema Verkauf und Kommunikation mit Kunden zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung, habe ich einige Lehrer der Berufsschule als Kursteilnehmer kennengelernt. Diese haben die Mühe auf sich genommen und in dreieinhalb Monaten, zweimal die Woche jeweils bis zu vier Stunden pro Abend dass gelernt, was ihre Schüler in drei Berufsschuljahren lernen. Ihr Hauptmotiv war, das Wissen zu erlangen um ihre Schüler bestmöglich auf die Lehrabschlussprüfung vorzubereiten und das finde ich hervorragend. Wie sehen Sie die Nachfolgeproblematik im Bereich des freien Vertriebes? Kaiser: Diese Problematik gibt es bei allen Verkäufern quer durch alle Branchen und somit naturgemäß auch in der Versicherungswirtschaft. Hier meine ich aber nicht nur die Versicherungsgesellschaften, dieses Phänomen zeigt sich auch bei den Versicherungsmaklern. Das Hauptproblem ist, dass sich viele nicht rechtzeitig um einen Nachfolger umschauen. Wo es doch weitaus besser und erfolgreicher ist, einen potentiellen Nachfolger selbst auszubilden. In der gesamten Versicherungswirtschaft gibt es kaum ein funktionierendes Übergabesystem und vor allem die großen Gesellschaften kämpfen mit unbetreuten Altbeständen. Das ist mit ein Grund weshalb die Branche derzeit eine Kampagne zum Ausbau des Außendienstes laufen hat. Ich kenne zwar einzelne positive Beispiele im Außendienst wo es funktioniert, aber das liegt an den handelnden Personen und nicht an einem System wo gezielt Nachfolgeregelungen gelebt werden. Hier sehe ich großen Handlungsbedarf und ein weites Feld für Lehrlinge in unserer Branche erfolgreich tätig zu werden. In Zeiten von steigender Jugendarbeitslosigkeit ein wunderschönes Signal. Ich bin überzeugt davon, dass der gut ausgebildete Lehrling der bestmögliche Mitarbeiter ist, den ein Unternehmen am österreichischen Versicherungsmarkt bekommen kann. Sie merken, ich bin ein Fan dieses Lehrberufes. Danke für das Gespräch.

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Vertriebsunterstützung - Anforderungen an eine hochwertige Dienstleistung

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ir wissen doch ganz genau, dass wir alle nur mit Wasser kochen und dass wir uns nur mit unserer persönlichen Einzigartigkeit von der Masse abheben können. Dabei gehört natürlich das fachliche Branchen- und Produkt Know-how ebenso dazu wie die freundliche Stimme am Telefon. Das Gothaer Team ist dabei stets bestrebt, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, die Anliegen umgehend zu erledigen und dem Geschäftspartner ein positives und wertschätzendes Gefühl zu vermitteln. Manchmal sind Normen obsolet und neue Wege führen oft schneller und einfacher zu einem raschen und zufriedenen Ergebnis. Dabei dürfen vereinbarte Prozesse natürlich nicht unbeachtet bleiben. Oftmals ein echter Spagat, gerade in Anbetracht knapper Zeitressourcen, in denen die Belastung jedes einzelnen Mitarbeiters hoch ist. Im Zeitalter der Digitalisierung ist eine kundenorientierte und auf die Belange unsere Partner zugeschnittene Vertriebsunterstützung ohne Einsatz von Technik kaum mehr leistbar. Dabei stehen die Bereiche der Bestandsverwaltung und Beauskunftung rund um bestehende Polizzen einerseits und Vertriebstools wie Angebotssoftware oder die Homepage in unserem Fokus. Um die

an uns gestellte Anforderung nach noch schnellerem und dabei von Geschäftszeiten unabhängigen Service nachzukommen, arbeiten wir ständig an der Weiterentwicklung unserer Systeme und IT-Lösungen. So wurde unsere Homepage www.gothaer.at in diesem Jahr völlig neu konzipiert und als reines Vertriebsportal umgebaut. Sie bietet zum Beispiel mit Online OffertBerechnungen, einem Formularcenter oder auch mit Informationen und Vertriebsansätze rund um unsere Produkte, ein Stück in Richtung „24-Stunden“ Service. In Kürze werden wir das Onlineangebot für unsere Partner auch um allgemeine Vertragsauskünfte erweitern. Mit einer Zugriffsberechtigung zum Online-Kundenspiegel (OKS) bekommt unser Geschäftspartner Zugang zu den Vertragsdaten seines Bestandes. Ein gut verzahntes Teamwork von Innenund Außendienst schafft Zufriedenheit bei allen Beteiligten und gemeinsam können kreative Ideen und praxisnahe Lösungen gefunden werden. Durch regelmäßige Besprechungen und interne Schulungen haben alle Kollegen den gleichen Informationsstand und die Aufgaben werden so verteilt, dass jeder möglichst die Aufträge bekommt, für die er am besten geeignet ist. Manchmal werden dabei auch neue Talente entdeckt und unter dem Motto „Stärken stärken um Schwächen zu schwächen“ gefördert, entwickelt und eingesetzt. Somit stellt sich unser Service Team täglich den Herausforderungen des Büroalltags, hält dabei den Regionaldirektoren für die Maklergespräche und Kontaktpflege den Rücken frei und der Einzelne kann sich ganz auf seine Aufgaben und Termine konzentrieren. Jeder Mitarbeiter hat somit seinen Part und übernimmt wichtige Aufgaben für das Gesamtergebnis. Hinter jedem erfolgreichen

Ingo Hofmann, Leiter Niederlassung Österreich Manager steht ein starkes Backoffice-Team. Das bekannte Sprichwort vom erfolgreichen Mann und der starken Frau lässt sich also auch auf die geschäftlichen Abläufe anwenden. Klare Kompetenzen, kurze Dienstwege und Übersicht über die einzelnen Geschäftsfälle und Abläufe – das alles sind verlässliche Komponenten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, von denen unsere Geschäftspartner und Kunden spürbar profitieren. Teamerfolg bedeutet für die Gothaer Mitarbeiter ein Ergebnis, in dem sich alle gerne wiederfinden. Heißt aber auch, dass definierte Ziele gemeinsam, mit Fairness und sozialen Faktoren erreicht werden. So werden neue Motivationsquellen für neue Herausforderungen geschaffen. Unsere Vertriebsunterstützung soll dabei nicht nur das schnelle, zufriedenstellende Erledigen von Arbeitsaufträgen sein. Sie versteht sich vielmehr als hochwertige Dienstleistung, die Offenheit, Interesse am Menschen und eine hohe Dialogbereitschaft voraussetzt. Damit wird unser Anspruch auch für alle Partner erlebbar!

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GOTHAER LEBENSVERSICHERUNG AG


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AssCompact Awards 2015: Vermittler küren Österreichs beste Versicherer Mit 2.170 Fachbesuchern und mehr als 50 Ausstellern war das Interesse am diesjärigen Trendtag höher als je zuvor. Die großen Gewinner der zum neunten mal vergeben Awards hießen Generali, HDI, NÜRNBERGER und UNIQA.

Unter dem Motto „Qualität + Effizienz = Erfolg“ eröffnete AssCompact-Herausgeber und Trendtag-Veranstalter Franz Waghubinger den neunten Trendtag in der Pyramide in Wien/Vösendorf: „Eine Synthese von sehr gutem Fachwissen, effizienten Strukturen und professioneller Beratung des Kunden ist die Erfolgsformel für den Vermittler der Zukunft.“ Für den erfolgreichen Versicherungsmakler seien nicht nur eine intensive Betreuung des Kundenstocks und eine reibungslose Schadenabwicklung unverzichtbar, sondern vor allem auch eine umfassende Vorsorgeberatung. 2.170 Fachbesucher aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche sowie die mit mehr als 50 Ausstellern gefüllte Standfläche machen deutlich, dass das Erfolgsrezept des Trendtags greift: Den Besuchern, vorwiegend Versicherungsmaklern, -agenten und Finanzdienstleistern, einen Marktüberblick, die Gelegenheit

zum Networking mit den Entscheidern der Branche und ein Wissensupdate in Workshops und Vorträgen zu bieten. Auch heuer konnten Top-Keynote-Speaker für die Vorträge im Hauptkongress gewonnen werden: Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, der deutsche „ZeitmanagementPapst“ Prof. Lothar Seiwert und den mehrfache WM-Medaillengewinner, Weltcupsieger und ORF Kommentator Hans Knauß. Die Sieger der Awards im Detail: Im Bereich der Kfz-Versicherung erreichte die HDI den ersten Platz. Auf den Rängen 2 und 3 folgten die muki und die Generali. Im Markt der Eigenheim/Haushaltsversicherung setzte sich die Generali durch. Die Plätze 2 und 3 belegten die Donau und die

Franz Waghubinger, Veranstalter des AssCompact Trendtages, mit den Preisträgern Ladislaus Hartl (muki Versicherung), Kurt Möller (Zurich Versicherung), Mag. Thomas Bayer (Generali), Peter Prinz (UNIQA), Dr. Ralph Müller (Wiener Städtische), Mag. Christine Theodorovics (Zürich Versicherung), Dr. Christoph Zauner (Generali), Ing. Thomas Lackner (HDI Versicherung), Mag. Harald Riener (Donau), Mag. Sergius Kahr (Generali), Kurt Molterer und Dr. Philip Steiner (NÜRNBERGER Versicherung).


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AssCompact Herausgeber Franz Waghubinger: „Die AwardUmfragen sind ein wichtiger Schritt in Richtung Produkt- und Servicequalität. Die Gesellschaften sehen sich die Ergebnisse unserer detaillierten Studien sehr genau an. Denn die Studien geben Antworten auf elementare Fragen: Wo liegen die Stärken und Schwächen der Produkte? Wie wird der Service vom unabhängigen Vertrieb bewertet? Mit der Teilnahme an den Umfragen tragen die Vermittler daher wesentlich zur positiven Entwicklung in der Branche bei.“ Leitl: Den Menschen in unsicheren Zeiten Sicherheit geben! Ein flammendes Plädoyer für die Notwendigkeit von Reformen hielt WKO-Präsident Dr. Christoph Leitl. Um den aktuellen Megatrends wie Migration und Digitalisierung sowie den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen, brauche es Qualifikation, Innovation, Kreativität und Kooperation. „Wenn es uns gelingt, das weltweit

vorhandene Wissen mit Kreativität so zu bündeln, dass daraus neue Produkte und Dienstleistungen entstehen, die wir so rasch wie möglich am Point of Sale umsetzen, dann haben wir gewonnen.“ Ob Ein-Personen-Unternehmen, KMU oder große Konzerne – bestehen werden nur diejenigen, die auf ein gemeinsames Europa setzen. Die unabhängigen Vermittler sind für Leitl dabei wichtige Zukunftsgestalter: „In unsicheren Zeiten Sicherheit zu geben, ist die Aufgabe der Vermittler. Sie stehen den Menschen unseres Landes nicht nur mit Produkten und Dienstleistungen zur Seite, sondern vor allem mit persönlicher, menschlicher Begleitung.“ Fachverbandsobmann Gunther Riedlsperger blickt mit Zuversicht in die neue Amtsperiode. „Wir haben uns ganz klar dazu entschieden, keinen Dienst nach Vorschrift zu machen, sondern Spuren zu hinterlassen. Nach uns soll die Maklerwelt besser aussehen als heute, mit höheren Marktanteilen und insgesamt mehr Qualität.“ Der Versicherungsmakler sei Konsumentenschützer, weil er auf Augenhöhe mit der Versicherungswirtschaft verhandle und seinen Kunden die besten Produkte, Preise und biete. Eine qualifizierte und verpflichtende Ausbildung sei dazu unumgänglich. „Konsumentenschutz beginnt mit der guten Ausbildung unserer Mitarbeiter, nicht mit der Offenlegung der Provision“, so Riedlsperger.

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Die Niederösterreichische Versicherung

Wir schaffen das.

Niederösterreichische Versicherung AG Neue Herrengasse 10 3100 St. Pölten www.noevers.at

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Zürich Versicherung. Gewinner in der Lebensversicherung war die NÜRNBERGER, gefolgt von der Wiener Städtischen und der Zürich Versicherung. Den besten Vermittler-Service entschied die UNIQA für sich, die Top 3 komplettierten hier die NÜRNBERGER und die Generali.


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ARAG SE DIREKTION FÜR ÖSTERREICH

ARAG mit positiver Trendtag-Nachlese Der unabhängige Rechtsschutzspezialist zieht ein sehr positives Resümee zum Trendtag. Vertriebsleiter Willi Bors: „Unser Stand war ausgezeichnet frequentiert und wir haben bestehende Kontakte aufgefrischt bzw. viele neue Kontakte geknüpft. Dieser komprimierte und hochintensive Tag gibt uns ein umfangreiches Stimmungsbild zu unseren Produkten und Services, das positive Feedback hat viele Gespräche geprägt. Unser kühler „Sturm“ war offensichtlich die beste Erfrischung an diesem heißen Tag, dies bezeugt auch der rege Andrang an unserem Stand bis in den späten Abend hinein.“

Willi Bors, Mag. Birgit Eder, Dr. Matthias Effinger


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Highlight Diesmal waren am Trendtag nicht nur die obligaten Oldtimer zu sehen, sondern man konnte auch einen sogenannten Supersportwagen bewundern, einen Mercedes McLaren mit über 600 PS. Damit präsentierte CasCar seine Produktneuheit im Bereich Sports- und Hypercars für den österreichischen Versicherungsmarkt. Aber nicht nur eine umfassende Deckung für den motorisierten Liebling in der Garage können die Experten von CasCar anbieten, es gibt auch eine neue Kooperation mit Chubb Insurance. Das Angebot wurde erweitert und bietet nun Kaskoversicherungslösungen für Young/Oldtimer bereits ab 15 Jahren und für Sport- und Hypercars vom Neuwagen bis zu 15 Jahren an. Von den vielen Features die angeboten werden, ist neben dem Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, ausgenommen ist die Ermöglichung des Diebstahles, sowie die Herbeiführung des Versicherungsfalles in Folge von Alkohol oder ähnlichen berauschenden Mittel, oder der Gebrauch eines Mobiltelefons ohne Freisprecheinrichtung, auch noch eines besonders herauszuheben: das „Pairs and Sets“, das bedeutet, sollte zum Beispiel eine Felge des Fahrzeuges zu Schaden gekommen sein und diese nicht mehr einzeln erhältlich sein, so gibt es paar- bzw. satzweisen Ersatz bis zu einer maximalen Höhe von 10.000 Euro. Für Sammler von diesen Liebhaberobjekten gibt es auch einen wichtigen Hinweis: Es muss nicht mehr jedes Fahrzeug einzeln versichert sein in der Kasko, sondern laut Berechnung wird das versicherungstechnisch höchstwertige Fahrzeug das Führende in der Kaskoversicherung - alle anderen Sammlerstücke, werden nach Teilkasko inklusive Parkschaden berechnet. Unabhängig welches Fahrzeug der Sammlung der Versicherungsnehmer lenkt, das in Bewegung befindliche ist automatisch vollkaskoversichert. Einzigartig ist der „Agreed Value“ bei diesem handelt es sich um den von einem Gutachter festgestellten Wert – der die versicherte Summe darstellt und vom Versicherer im Schadenfall nicht diskutiert wird, was bei den aktuellen Preissteigerungen dieser Fahrzeuge in einigen Fällen

Heinz Swoboda, Werner Widauer ohne diese Vereinbarung zum Einwand einer Unterversicherung und damit Leistungskürzug führen könnte. Empfohlen ist es alle zwei Jahre mit einem neuen Gutachten die zu versicherte Summe dem Marktwert bzw. Wiederaufbauwert des Fahrzeuges anzupassen. Automatisch in den Bedingungen eingeschlossen ist der erweiterte Wiederbeschaffungswert, für Fahrzeuge ab 15 Jahren wird bis zu 125 % des vereinbarten Wertes (maximal 500.000 Euro) gezahlt. Geschäftsführer Werner Widauer und das Team von CasCar war über das rege Interesse an den Produkten sehr erfreut.

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CASCAR - CLASSIC AND SPORTS CAR ASSEKURADEUR GMBH


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D.A.S. RECHTSSCHUTZ AG

D.A.S. : Heiße Diskussionen beim AssCompact Trendtag 2015 Für D.A.S. ist der Trendtag als Kommunikationsplattform zwischen Versicherungsmaklern, Agenten und Versicherungsunternehmen jährlicher Fixpunkt. Beim Rechtsschutzspezialisten stand heuer ein besonderes Thema im Mittelpunkt der angeregten Gespräche: der neue Tarif 2015. Nicht nur die sommerlichen Temperaturen heizten den Besuchern des Trendtags ein, auch die Themenwahl des Veranstalters führte an allen Messeständen zu entsprechenden Diskussionen. Am Messestand der D.A.S. sorgte dabei vor allem der neue Tarif 2015 mit Neuerungen für Privat- und Firmenkunden für regen Austausch. Neue Produktinhalte im Firmen- und Privatbereich Hohes Interesse hatten die Besucher an den Highlights des neuen Tarifs wie etwa die Versicherungssumme von 300.000 Euro in den Top-Produkten, der Schutz für Bauherren sowie die erhöhten Anspruchsobergrenzen. Neu im Firmenbereich sind z.B. die Deckung trotz Compensandoforderung, die Verdopplung der Anspruchsobergrenze für reine Vermögensschäden und wahlweise unlimitierte Versicherungsstreitigkeiten. Besonderen Anklang fand auch die neue Spezial-Kombination für Klein-Unternehmer, kurz SKK. Diese bietet Ein-PersonenUnternehmen Versicherungsschutz bei Vertrags-Streitigkeiten, Standortkonflikten sowie einen umfassenden Fahrzeug-Rechtsschutz. Großes Interesse zeigten die Besucher auch am neuen FirmenVertrags-Rechtsschutz, der ab sofort als Stand-Alone-Produkt abgeschlossen werden kann. Im Privatbereich wurde das Rechtsschutzangebot ebenfalls deutlich erweitert. Neben der Mitversicherung sonstiger Erwerbstätigkeit und Versicherungsschutz rund um das Recht am eigenen Bild können sich nun auch Vereinsfunktionäre umfassend absichern – eine Novität am österreichischen Rechtsschutzmarkt.

Positives Feedback für D.A.S. Direkthilfe® Mittels D.A.S. Direkthilfe® bieten D.A.S. Juristen rasche und unkomplizierte außergerichtliche Schadenbearbeitung an. Dieses D.A.S. Spezialangebot erfreut sich seit langem großer Beliebtheit und wird von Kunden und Maklern immer stärker nachgefragt. „Bei solchen Reflexionen zu Service und Produkt kommt besonders externen Vermittlern eine wichtige Bedeutung zu. Sie informieren, beraten, betreuen Versicherte und – vor allem – kennen sie die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden“, erklärt Klaus Pointner, Leiter des Partnervertriebs der D.A.S. „In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei unseren Vertriebspartnern und den Besuchern unseres Messestands beim AssCompact Trendtag für den regen Austausch bedanken. Dabei darf und soll kritisch hinterfragt werden, ob all unsere Bemühungen und unsere Produkt- sowie Leistungsangebote auch immer den Erwartungen unserer Kunden entsprechen“, so Pointner abschließend.


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Erfolgreiche Präsenz auf dem AssCompact-Trendtag im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht ausreicht, um den bisherigen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Zur Absicherung dieses gravierenden Risikos bietet die Dialog ebenso hochwertige wie preisgünstige Lösungen an. Besonders wichtig im Bedingungswerk ist das Lebensphasenmodell: Bei finanziellen Engpässen (gesetzliche Elternzeit, Arbeitslosigkeit) übernimmt die Dialog auf Antrag vollständig die Prämienzahlung, während der Versicherungsschutz uneingeschränkt bestehen bleibt. Danach können für weitere 30 resp. 18 Monate Prämie und Pension auf den Mindestwert abgesenkt und anschließend ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder auf das Ausgangsniveau angehoben werden. Für junge Leute ist der Tarif Übergabe des BU-Zertifikats durch Stephan Franz, infinma, mit altersabhängiger, also immer risikoadäquater an CEO Oliver Brüß (re.) und Dir. Helmut Karner (li.) Kalkulation besonders interessant. Wegen ihres niedrigen Risikos, berufsunfähig zu werden, zahlen Auf dem AssCompact-Trendtag darf die Dialog nicht fehlen. Österreichs führender Spezialversicherer für biometrische Risiken trifft sie für ihren Versicherungsschutz auf 5-Sterne-Niveau nur äußerst mit seinem Produktportfolio auf eine hohe Nachfrage. Zudem bietet günstige Beiträge. Für handwerklich oder künstlerisch tätige Personen der Service des Unternehmens mit seinen modernen digitalen Tools empfiehlt sich die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der Dialog. Sie dem Vertriebspartner eine willkommene Unterstützung vom Einstieg ist deutlich günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung und in das Beratungsgespräch bis zum fertigen Antrag. Entsprechend er- bietet einen perfekten Basis-Schutz. freute sich der Stand der Dialog eines regen Zuspruchs interessierter Entsprechend der Bedeutung des Trendtags mit seinen vielen Makler und Finanzdienstleister. Bei einem hervorragenden Kaffee kompetenten und wissensdurstigen Fachbesuchern waren Dialogwurden zielführende Gespräche geführt, vorhandene Bindungen Vorstandssprecher Oliver Brüß und Österreich-Direktor Helmut gefestigt und neue hergestellt. Das thematische Fazit lautet: In der Karner in der Vösendorfer Pyramide präsent und führten zahlreiche Absicherung von Lebensrisiken besteht unverändert ein großer Gespräche. Einer dieser Besucher war ein Überraschungsgast: Bedarf in Österreich, der Markt für private Berufsunfähigkeitsver- Stephan Franz, Bereichsleiter Biometrie des Kölner Instituts für Finanz-Markt-Analyse infinma, überbrachte persönlich das Zertifikat sicherungen entwickelt sich langsam, aber stetig. In der Ablebensversicherung ist die Dialog mit einem Marktanteil von für die von seinem Haus ausgezeichneten Berufsunfähigkeitsversirund 30 Prozent unangefochten die Nummer 1 in der Alpenrepublik. cherungstarife der Dialog. „Nur 40 Prozent der Anbieter erfüllen Der wesentliche Grund hierfür ist die einmalige Variabilität, die eine die Marktstandards“, erläuterte Franz. Die Dialog ist in allen der 17 genaue Anpassung des Versicherungsschutzes an jeden individuellen untersuchten Kriterien Spitze. Bedarf ermöglicht. Drei Prämienbezahlvarianten – laufend, gegen Einmalerlag oder risikoadäquat – sind mit sechs verschiedenen Summenverläufen kombinierbar: konstant, linear fallend, annuitätisch fallend, jährlich frei wählbar, Zeitrente und Sparplan. Ein Beispiel: Perfekt für die Absicherung einer Baufinanzierung ist der an die Annuität mit Zins und Tilgung angepasste fallende Verlauf der Versicherungssumme. Es wird kein Cent zu viel bezahlt, da immer nur – und zwar genau – die Restschuld abgesichert ist. Die Dialog bietet ihre Ablebensversicherung auch als Keyman-Versicherung zur gegenseitigen Absicherung von Geschäftspartnerschaften an. Bis zu neun Personen lassen sich kostengünstig in einem Vertrag versichern. Im Markt für private Berufsunfähigkeitsversicherungen ist Bewegung. Immer mehr Menschen erkennen, dass die gesetzliche Pension

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DIALOG LEBENSVERSICHERUNGS-AG


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DONAU VERSICHERUNG AG

Aller gute Dinge sind drei Am Stand der DONAU Versicherung standen heuer drei Highlights für die Besucher im Fokus. Der neue Zusatzbaustein beim Produkt „GewerbeSpecial“, die Alleinstellungsmerkmale der „BetriebsAllrisk“ und die neue fondsgebundene Lebensversicherung „SmartSelect. Beim diesjährigen Award konnte das Unternehmen zwei Auszeichnungen mit Heim nehmen, in der Kategorie „staatlich geförderte Zukunftsvorsorge“ und in der Kategorie Eigenheim- und Haushalt wurde der zweite Platz erreicht. Die Preise wurden von Mag. Alastaire McEwen und Mag.Ulrike Promberger übernommen. Der Zusatzbaustein „GewerbeSpecial“ ist zu bestehenden oder neuen Verträgen der beiden Produkte BetriebsAllrisk und BGV Vario für den Betriebsinhalt und/oder das Betriebsgebäude abschließbar. Das neue Feature ist ein Ergebnis einer gemeinsamen Befragung von Vertriebspartnern und Unternehmer: Welche aus der Sicht des Kunden wichtige Risiken sind nicht oder nicht ausreichend gedeckt? Das Ergebnis ist der „GewerbeSpecial“ Baustein. Ein Highlight ist die derzeit höchste Deckung am Markt von grober Fahrlässigkeit bis zu maximal 125.000 Euro. Ebenso sind hier Graffiti-Schäden bis zu 3.500,- Euro (Selbstbehalt 500,- Euro) mitversichert um nur zwei Leistungen des Bausteins zu nennen. Bei der „BetriebsAllrisk“, ist Alles versichert was nicht explizit ausgeschlossen ist. Die Bedingungen sind nicht wie üblich einzeln auf jeweils einer Spartendeckung aufgebaut, sondern übergreifend und vereinfacht indem alles versichert ist, was in den Bedingungen in einem konkret angeführten Punkt nicht explizit ausgeschlossen ist. In dieser Form gibt es das nur bei der Donau,

Mag. Alastaire McEwen, Mag. Ulrike Promberger auch wenn andere Anbieter ähnliche Produkte und Bezeichnungen verwenden. „Der Vorteil für Makler und Kunden liegt auf der Hand: Es muss nicht lange gegrübelt werden, ob der Schaden gedeckt ist, weil wir klar und einfach definiert haben: Der Versicherer leistet Entschädigung bei Zerstörung oder Beschädigung der versicherten Sachen. Das inkludiert auch die Entschädigung bei Feuer, Sturm, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl. Sehr klar und übersichtlich”, verweist Mag. Alastair McEwen, Leiter der DONAU Brokerline auf die Vorteile des Produkts. Aber auch der Relaunch des fondsgebundenen Lebensversicherung „SmartSelect“ war Gesprächsstoff am Stand. Denn der neue SmartSelect gegen laufende Prämienzahlung mit Versicherungsleistungen im Ab- bzw. Erlebensfall sieht als Besonderheit die Veranlagungsmöglichkeit in die klassische Lebensversicherung durch Investition in den Deckungsstock, sowie die Wahl der Absicherung erzielter Erträge (Lock In), Zuzahlungen, Kapitalentnahmen oder eine Änderung der Veranlagungsstrategie vor. Es ist auch die Wahl risikoreicherer Fonds möglich bzw. ein switchen in unterschiedliche Risikoklassen je nach Veranlagungsziel des Kunden möglich. Zum Vertragsablauf kann der Kunde eine Kapitalauszahlung, lebenslange Rentenzahlungen (Rentenoption) oder die Übertragung der Fondsanteile in das eigene Wertpapierdepot seiner Bank wählen.


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DIE MAKLERGRUPPE

Gewinnbringende Synergien „Die Maklergruppe“ wurde von akad.Vfkm. Matthias Lindenhofer (LH Versicherungsmakler GmbH) und akad. Vkfm. Rainer Vogelmann (RV Versicherungsmakler GmbH) vor rund zwei Jahren gegründet. Das neue erfolgsversprechende Konzept die Synergien der beiden Unternehmen zu nutzen ist voll aufgegangen: Erfolg und Effiziezt um die besten am Markt befindlichen Konditionen für die Kunden zu erhalten. Intensives Networking sowie gegenseitige Unterstützung ermöglichen nicht nur fachlichen Erfahrungsaustausch, sondern lassen selbst in komplexen Schadensfällen intelligente Lösungen finden. In den letzten zwei Jahren sind österreichweit 18 Partner zum Netzwerk dazugekommen. Damit ist „Die Maklergruppe“ am besten Weg zu einer der Top 10 Maklergruppierungen Österreichs heranzuwachsen. Bei der Auswahl ihrer Partner setzt die beiden Gründer Matthias Lindenhofer und Rainer Vogelmann auf Qualität, Fachwissen und Spartenspezialistentum. Im Gegensatz werden den Maklern viele Vorteile, wie unteranderem Beibehaltung der Individualität und Eigenständigkeit, geboten. Eine weitere Strategie ist es, dass Partner einen sogenannten Gebietsschutz erhalten, in jedem Gebiet und 15.000 Einwohner wird es nur einen Maklergruppen Partner geben. Bereits heute hat die Gruppe ein gemeinsames Prämienvolumen von

30 Millionen Euro. Erstmals in ihrer Geschichte präsentierte sich die junge Gruppe am Trendtag, der große Zustrom am Stand zeigte das rege Interesse. Die innovativen Gründer der Gruppe sind auch werblich stark unterwegs. So nutzen Sie nicht nur die modernsten Technologien um auf Ihre Aktivitäten aufmerksam zu machen, wie zum Beispiel der Film über den Trendtag im Internet, sondern sie unterstützen auch eine interessante Sportart. So ist die Maklergruppe seit April 2015 einer der Sponsoren des American football Teams der „AFC Mostviertel Bastards“.


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Schwerpunkt Die EFM Versicherungsmakler AG zeigte wie immer Profil. Wie auch in den letzten Monaten liegt der Schwerpunkt beim Thema Nachfolge. Wie schon oft berichtet ist für über 50 % der Versicherungsmaklerschaft das Thema Nachfolge, Betriebsübergabe oder Verkauf in den nächsten 10 bis 15 Jahren vakant. Josef Graf und Wilhelm Brandstetter zur brisanten Thematik.

Wie sind Ihre Erfahrungen vom Trendtag? Wilhelm Brandstetter: Die vielen erfolgreichen Gespräche haben gezeigt, dass wir mit unseren Aktivitäten und unserem Engagement am richtigen Weg sind. Besonders am Herzen liegt uns das Thema Bestandsübernahme. Josef Graf hat zu diesem Thema einen Vortrag gehalten und alleine die hohe Besucherzahl lässt uns erkennen, wie wichtig die Thematik Nachfolge für unsere Branche aktuell ist. Denn man darf eines nicht vergessen - über 50 % der Maklerschaft sind im Alter 50+ und das bedeutet in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren wird das Thema Übergabe vakant werden. Das Feedback war ausgezeichnet und viele haben die Möglichkeit genutzt sich am Stand dahingehend zu informieren. Nachdem wir flächendeckend in ganz Österreich aufgestellt sind, ist es für uns als EFM leichter, regionale Nähe zu schaffen. Außerdem können wir durch das Franchisesystem mehr Lösungen als marktüblich anbieten. Das kann ein reiner Verkauf sein, eine Beteiligung oder eine Kooperation über mehrere Jahre, in welcher man langsam den Bestand an den neuen Betreuer übergibt. Sollte man sich als EFM Franchiseunternehmer anschließen, bekommt man bei Vertragsabschluss eine fixe Zusage den Bestand für die 1,5-fache Jahresfolge zu übernehmen. Natürlich kann man, wenn es so weit ist, immer noch an ein anderes Unternehmen verkaufen – aber man hat durch diese Option auf jeden Fall eine Absicherung. Wie waren Ihre persönlichen Eindrücke? Brandstetter: Es haben sich viele am Stand informiert, leider warten die meisten viel zu lang mit einer Entscheidung. Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, sich so rasch wie möglich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es ist doch besser sich bereits frühzeitig in einen sicheren Hafen zu bewegen, als unter Druck ein Unternehmen zu verkaufen. Und eines ist sicher, viele vergessen in dieser Situation die Haftungsproblematik und die sollte man auf keinem Fall außer Acht lassen. Dafür haben wir ebenfalls eine ausgezeichnete Lösung. Josef Graf: Wie Willi Brandstetter schon gesagt hat, ist Zeit ein wichtiger Faktor. Eine Bestandsübergabe kann nur professionell und vor allem kundenfreundlich ablaufen, wenn dafür genug Zeit eingeplant wird. Wir übergeben keine Bestände in wenigen Monaten, wir setzen viel mehr auf eine mehrjährige Partnerschaft.

Der neue Berater wird umfassend vorgestellt und in die jeweilige Kundensituation eingeführt. Nur so können wir sicherstellen, dass der Kunde sich nicht „verloren“, sondern weiterhin gut aufgehoben fühlt. Denn darum geht es nicht nur uns als EFM, sondern auch dem Versicherungsmakler, der sich in den Ruhestand begibt. Denn meistens werden langjährige und intensive Kundenbeziehungen übergeben und man möchte diese in bester Betreuung wissen. Das gilt außerdem auch für die Mitarbeiter. Niemand soll aufgrund einer Übergabe seine Anstellung verlieren oder sich „fehl am Platz“ fühlen. All das kann nur durch eine schrittweise Übergabe gesichert werden.

VERANSTALTUNG

EFM VERSICHERUNGSMAKLER AG


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ERGO VERSICHERUNG AG

Weiterentwicklung im Fokus Die ERGO war heuer bereits zum vierten Mal beim AssCompact Trendtag vertreten. Was schätzen Sie an dieser Veranstaltung? Klaus Kretz, Vertriebsdirektor ERGO Makler- und Agenturvertrieb: Der Trendtag bietet eine optimale Kommunikationsplattform für Versicherungsvermittler und Versicherungsunternehmen zum regen Informationsaustausch. Wir hatten sehr gute Gespräche mit unseren Geschäftspartnern und auch mit Maklern und Agenturen, welche an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Neben unserem TOP-Produkt Sicher Wohnen wurde unsere Risiko-Leben als auch die bevorstehenden Ausweitungen des Versicherungsschutzes beim neuen Unfallversicherungsprodukt besprochen. Wir haben auch zum Thema Service und Betreuungsqualität Feedback erhalten. Was hat sich seit Ihrer Zeit als Bereichsleiter des Makler- und Agenturvertriebes bei der ERGO Versicherung verändert? Kretz: In den letzten eineinhalb Jahren ist schon vieles im Bereich Produkt und Service passiert. Manches muss jedoch noch umgesetzt werden. Wir haben unsere Serviceprozesse für den Makler- und Agenturvertrieb angepasst. Eine durchschnittliche Polizzierung in SV/UV-Privat erfolgt nun im Regelfall innerhalb von 2-3 Arbeitstagen. Neu dabei ist, dass die Vermittler automatisch eine Polizzenkopie als PDF in elektronischer Form erhalten. Zudem sind wir gerade dabei, den OMDS Datensatz fertig zu entwickeln. Der erste Teil wurde mit September mit den OMDS Provisionsdaten aktiv gesetzt. Ebenso die Provisionsabrechnung mittels PDF. Anfang 2016 folgen die OMDS Kunden- und Vertragsdaten und danach der Schadens- bzw. Leistungsteil. Gibt es noch andere Neuigkeiten, auf die sich die Makler freuen dürfen? Kretz: Die Anforderungen als auch die Erwartungshaltung der Kunden hinsichtlich Qualität sind gestiegen. Diesen Bedürfnissen kommen

Klaus Kretz und Mag. Ingo Lorenzoni wir mit unserem neu definierten Unfallprodukt nach. Ein flexibles Bausteinsystem ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen. Eines der Highlights ist die Verbesserung der Kernleistung „Dauernde Invalidität“ – sie leistet bis zu 500 % der vereinbarten Versicherungssumme. Zudem wurde die Liste der versicherten Ereignisse, die auch als Unfall gelten, deutlich erweitert. Gerne informieren unsere Makler- und Agenturbetreuer über die neuen Produktvorteile. Eine weitere Neuerung ist, dass wir mit Jahreswechsel unser IT-Portal speziell für den Makler- und Agenturvertrieb adaptieren werden. Eine rasche Berechnung, Offert- und Antragserstellung sowie eine elektronische Antragsübermittlung – und das ohne voriger Zertifikatsinstallation – sind dann möglich.


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Ein herrlicher Sommertag, ganz im Zeichen der Vorsorgeberatung Gute Stimmung und reges Treiben auf dem Stand der Gothaer Lebensversicherung, interessante Gespräche mit den Geschäftspartnern, tolle Organisation und dazu Kaiserwetter. Der AssCompact Trendtag in der Pyramide in Vösendorf war rundherum eine gelungene Veranstaltung. Ingo Hofmann, Niederlassungsleiter Österreich: „Berufsunfähigkeit ist nach wie vor Dauerthema und die vielen Reaktionen auf unser diesjähriges Messe-Motto „BU-Absicherung ist kein Glücksspiel“ bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das bekundet auch das Rating- und Analysehaus infinma aus Köln, das unsere BU Produkte erneut mit dem infinma BU-Siegel ausgezeichnet hat, und das sogar schon für die Gothaer SBU Premium, die erst seit dem Sommer 2015 den Markt erobert. Auch Morgen&Morgen, ein weiteres Analysehaus aus Deutschland und am österreichischen Markt angesehen, hat der SBU Premium 5 Sterne verliehen, und so mit der Bestnote prämiert. Wir freuen uns sehr darüber.“ Gut besucht war auch der gemeinsame Vortrag von Ingo Hofmann (Gothaer Lebensversicherung AG) und Wolfgang Menghin (NÜRNBERGER Versicherung AG) zum Thema „Berufsunfähigkeit - das unterschätzte Risiko! So funktioniert die Beratung richtig“. Das Fazit für den Trendtag lautet von Seiten des kompletten Gothaer Teams: „Es war ein großer Erfolg für die Gothaer und auch für jeden von uns persönlich“.

VERANSTALTUNG

GOTHAER LEBENSVERSICHERUNG AG


VERANSTALTUNG

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GENERALI VERSICHERUNG AG

Generali erneut Umfrage-Gesamtsieger Die Generali Versicherung überzeugte auch in diesem Jahr die österreichischen Versicherungsmakler mit ihren hervorragenden Services und Qualitätsprodukten. Mit insgesamt fünf Platzierungen unter den Top 3 konnte die Generali die meisten Auszeichnungen in der Branche für sich gewinnen. Klarer Sieger in Haushalt/Eigenheim Die Generali ging bei der Verleihung zum wiederholten Male als überragender Sieger in der Kategorie Haushalt/Eigenheim hervor. Einen hervorragenden 2. Platz erreicht die Generali in der klassischen Lebensversicherung. Bestnoten gab es für den Marktführer Generali Regionaldirektor Otto Wurzinger, Alexander Gorgon vom FK Austria Wien, Emma Kovacs, auch in der Kfz-Versicherung. Beim besten Leiterin Abteilung Krankenversicherung, Thomas Bayer, Leiter Unabhängige Vertriebe Service für Vermittler konnte die Generali ihre Vertriebspartner genauso überzeugen wie mit der staatlichen Gesundheitssektor - ein Wachstumsmarkt“, der von zahlreichen Zukunftsvorsorge. „Diese Awards bestätigen auf eindrucksvolle Besuchern des Trendtages mit großem Interesse verfolgt wurde. und sehr erfreuliche Weise, dass die Generali als Qualitäts- und Serviceversicherer wahrgenommen wird und wir als solider und Die Generali performte auch als Gastgeber auf ihrem Stand ausgeverlässlicher Partner der österreichischen Versicherungsmakler zeichnet. Maklerbetreuer sowie Führungskräfte aus der Regional- wie gelten“, verlauteten Christoph Zauner, Leiter Kundensegment Re- Generaldirektion standen den Besuchern und Partnern Rede und tail und Corporate, und Sergius Kahr, Leiter Versicherungstechnik Antwort. Der Event bot die hervorragende Möglichkeit, abseits des Motor/Rechtsschutz, unisono. Thomas Bayer, Leiter Unabhängige Tagesgeschäftes neue Geschäftspartner kennen zu lernen und beVertriebe, ergänzt: „Ich möchte mich bei unseren Partnern für das stehende Partnerschaften zu vertiefen. Mit einer Autogrammstunde in die Generali gesetzte Vertrauen herzlichst bedanken. Wir werden von Alexander Gorgon vom FK Austria Wien am Generali-Stand auch in Zukunft intensiv daran arbeiten, unsere Kooperationen zu unterstrich die Generali ihr starkes sportliches Engagement. verbessern und zu stärken.“ Mit Genagricola-Weinen aus der Kellerei Torre Rosazza und anderen Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Emma Kovacs, Leiterin italienischen Köstlichkeiten wurde gemeinsam mit den Gästen auf Abteilung Kranken der Generali Versicherung AG, zum Thema „Der das erfreuliche Ergebnis und die gute Zusammenarbeit angestoßen.

Die Repräsentanten der Generali mit den Awards

Otto Wurzinger, Generali im Gespräch mit Erwin Pichler, EFM


In der Pension werden Sie weniger für Ihr Geld bekommen. Reden Sie mit uns.

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1, 5 % s* p. a. in z ie t n a r a G nur noch bis r e 15. Dezemb Je früher Sie mit der richtigen Vorsorge starten, desto besser. Ihr Makler-Betreuer informiert Sie gerne. Um zu verstehen, muss man zuhören.

Unter den Flügeln des Löwen. *Für Verträge der klassischen Lebensversicherung, die bis zum 15.12. 2015 mit einem spätesten Versicherungsbeginn 1. 3. 2016 beantragt werden, beträgt der Garantiezins 1,5 % p.a. auf die Sparprämie (einbezahlte Prämie abzüglich Versicherungssteuer, Prämienanteil für den Versicherungsschutz und Kosten).


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HDI VERSICHERUNG AG

Feierlaune Wir haben mit Günther Weiß, Vorstandsvorsitzenden, und Ing. Thomas Lackner, Vorstand, über die Auszeichnungen, Zukunft und ihre privaten Energiequellen gesprochen. Die HDI Versicherung hat auch heuer am Trendtag eine Auszeichnung bekommen. Weiß: Seit 25 Jahren bieten wir KFZ Versicherung an und seit 2007 wird unsere Arbeit von unseren Vertriebspartnern so geschätzt, dass wir heuer schon zum sechsten Mal in Folge diese Auszeichnung am Trendtag in Empfang nehmen dürfen. Wir sind sehr stolz, es bestätigt die Kontinuität unserer Leistungen, die Leistungen unserer Mitarbeiter und unser hohes Service- und Qualitätslevel. Lackner: Wir arbeiten stetig an unseren Prozessen, wie zB. dem Ausbau des Werkstattnetzes oder an der dynamischen Schadensmeldung im Internet. Wir investieren in unser Service und das wird mit diesen Auszeichnungen auch honoriert. Ist der KFZ Versicherungsmarkt noch lukrativ? Weiß: Gesamt betrachtet kann man noch zufrieden sein, nur das Neugeschäft ist rückläufig. Die Kaskosparte ist nicht mehr in der Gewinnzone, das muss man schon sagen. Aber es reichen schon einige größere Schäden, dann ist von lukrativ keine Rede mehr. Für die Zukunft sehen wir leichte Verbesserungen. Lackner: Man braucht sich nur die Entwicklung am Neuzulassungsmarkt ansehen. Europa wächst, in Österreich gibt es kein Wachstum. Die wirtschaftliche Situation der privaten Haushalte hat sich auch nicht wesentlich verbessert, ein überdurchschnittliches Wachstum ist in nächster Zeit nicht zu erwarten.

allerdings finde ich es wichtiger, sich auf das hier und jetzt zu konzent r ieren a ls sich in Zukunftsberechnungen zu verlieren. Was in zehn oder zwanzig Jahren kommen wird, ist meiner Meinung nach im Moment nicht wichtig, da es Fragen aufwirft, die jetzt nicht zu beantworten sind. Da keiner weiß, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen oder die technischen Umsetzungen aussehen werden, hat es wenig Sinn sich auf etwas vorzubereiten, was noch sehr ungewiss ist. Lackner: Wird das autonome Fahren ein Haftpflichtthema oder eher eine Produkthaftung? Die Themen sind noch nicht griffig, daher beschäftigen wir uns noch nicht explizit damit. Wir investieren in aktuelle Themen, wie z.B. im Schadenbereich - da ist das Werkstattnetz nun vollflächig in Österreich ausgerollt. Mit einem VW/Audi Betrieb konnte ein wichtiger Partner im Wiener Raum gefunden werden, mit dieser Option können auch markentreue Kunden umfassend serviciert werden. Wie unterstützen Sie ihre Vertriebspartner?

Was wird es Neues geben in nächster Zeit? Weiß: Wir werden unseren kontinuierlichen Weg weiterhin beibehalten, Anpassungen in den Produkten und nächstes Jahr einige Fokussierungen vornehmen. Schon jetzt gehen einige in Richtung Differenzierung, hier werden wir Tarifanpassungen vornehmen.

Weiß: Mit der Maklersoftware und einer sehr starken Betreuung. Wir bieten eine Erreichbarkeit von 91% im Servicelevel und dabei bis zu 80% eine sofortige Problemlösung. Die persönliche Betreuung vor Ort durch unsere Maklerbetreuer, trägt auch dazu bei, unserem Ruf als Qualitätsversicherer, gerecht zu werden. Von wo holen Sie sich Ihre Energie für ihren Alltag?

Digitalisierung, autonomes Fahren, wie ist Ihre Meinung dazu?

Weiß: Aus der Freude an der Arbeit mit den erreichten Erfolgen, bei meiner Familie und beim Sport, ich bin leidenschaftlicher Radfahrer. Aber auch Literatur und Kunst sind für mich sehr wichtig.

Weiß: Wir behalten die Entwicklungen in diesem Bereich im Auge,

Lackner: Kraft und Energie gibt mir meine Familie, meine Kinder. Die gemeinsamen Unternehmungen mit der ganzen Familie, sei es beim Reitsport oder beim Laufen mit unserem Hund.


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Schweizer Präzision Bei den diesjährigen AssCompact Awards belegte Helvetia Versicherungen Österreich in der Kategorie Fondsgebundene Lebensversicherung (FLV) den ersten Platz. Ausgezeichnet wurde Helvetia im Zuge des Trendtages für ihre Produktfamilie CleVesto – eine steueroptimierte Versicherungslösung, die vor allem mit ihrer Flexibilität punktet – mit dem goldenen Stockerlplatz. Auch die große Fondsauswahl und die gemanagten Portfolios finden innerhalb der Branche großen Anklang. Werner Panhauser, Vertriebsvorstand, zeigt sich hocherfreut über den Sieg: „Es ehrt uns sehr, dass die bisher erbrachten Leistungen von der Branche geschätzt werden. Gleichzeitig sehen wir die Auszeichnung als Motivation, weiterhin innovativ und serviceorientiert zu bleiben.“ Auch in der Kategorie »Leben Gesamt« erreichte Helvetia den 4. Platz und konnte sich damit gegenüber dem Vorjahr um starke fünf Plätze verbessern. In der Sparte »Bester Service für Vermittler« schaffte es Helvetia unter den 40 teilnehmenden Versicherern an die 6. Stelle und konnte sich auch hier um drei Plätze verbessern. Im Bereich »Eigenheim/Haushalt« rangiert Helvetia ebenfalls unter den Top-10. Im Anschluss an die Verleihungen lud Helvetia zur Vorstandsstunde ein: Beim Messestand gab es die besondere Gelegenheit, mit Vorständen von Helvetia Österreich über neue Branchentrends zu diskutieren. Auch Skilegende und Schutzwaldbotschafterin Alexandra Meissnitzer war zu Gast, um das Helvetia Schutzwald-Projekt vorzustellen. Beim exklusiven Meet &

Greet mit der österreichischen Ski-Ikone konnten Interessierte mehr über die Bedeutung von Schutzwäldern erfahren und sich natürlich Autogramme abholen.

VERANSTALTUNG

HELVETIA VERSICHERUNGEN AG


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ALLIANZ ELEMENTAR VERSICHERUNGS-AG

Trend: top-ausgebildeter Kaufmann in der digitalen Welt Der AssCompact Trendtag bietet einerseits die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich über Neuigkeiten zu informieren. Andererseits lässt er auch Rückschlüsse auf Entwicklungen und Trends zu. Mir sind in diesem Zusammenhang drei Dinge aufgefallen: Erstens, die Nachfrage nach Bildung steigt. Zweitens, es wird immer höherer Wert auf kaufmännisches Denken gelegt. Und drittens, die digitale Kommunikation wird auch für Makler eine große Herausforderung werden. Die Fachvorträge waren sehr spezifisch ausgewählt und sehr gut besucht. Viele Makler haben den Wert einer guten Aus- und Weiterbildung und einer hohen Beratungskompetenz erkannt. Gerade in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist es notwendig, sich mit Fach-Know-how gegenüber reinen Preisvergleichsplattformen zu differenzieren. Im Kundengespräch geht es nicht mehr um die billigste Autoversicherung, sondern um Best Advice im wahrsten Sinne. Die ökonomischen Herausforderungen und regulatorischen Verpflichtungen führen dazu, dass bei vielen Maklern die Unternehmensführung und Administration eine größere Bedeutung bekommt. Dieses kaufmännische Denken führt dazu, dass Makler Möglichkeiten für Synergien und Zusammenarbeit suchen, zum Beispiel im IT-Bereich, aber auch beim Thema Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Auch die Nachfolgeplanung wird sehr professionell angegangen. Das geänderte Kundenverhalten in der digitalen Welt stellt für die Maklerschaft eine gewaltige Herausforderung dar. Ich bin überzeugt, dass die persönliche Beratung auf hohem Niveau das große Unterscheidungsmerkmal der Makler auch in Zukunft bleiben wird. Dennoch werden sowohl Intermediäre als auch Versicherungsgesellschaften geeignete Antworten auf diese Entwicklung suchen müssen. Mein persönlicher Eindruck: Viele Makler machen sich Sorgen, wie sie damit umgehen sollen. Dieses Schwerpunktthema werden wir bestimmt noch öfter bei den Trendtagen diskutieren.

Michael Sturmlechner, MBA


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Platz 1 für UNIQA: Der beste Service für Vermittler Hoch erfreut zeigte sich Peter Prinz, Bereichsleiter Maklervertrieb bei UNIQA: „Wir sind wirklich stolz auf diesen Award. Er zeigt, dass wir mit unserer Betreuungsstrategie auf dem richtigen Weg sind.“ Nach 2012 (Platz 1) und 2014 Platz 2 (2013 wurde diese Kategorie nicht bewertet) stimmten Österreichs freie Vermittler in diesem Jahr wieder ab und wählten das MaklerService von UNIQA neuerlich auf Platz 1.

Das UNIQA MaklerService wird zum besten in ganz Österreich gewählt. Peter Prinz übernimmt den AssCompact Award 2015.

Peter Prinz: „Der erste Platz ist vor allem eine Auszeichnung für unsere Maklerbetreuer und Innendienst-Mitarbeiter, die durch Ihre tägliche Arbeit die Basis für einen solchen Award legen. Dass wir in dieser Kategorie nach einem ersten und zweiten Platz in den Vorjahren nun neuerlich auf Platz 1 gewählt wurden, macht uns wirklich stolz. Vielen Dank für diese Auszeichnung!“

Gute Stimmung und heiß begehrte Würstel mit Senf. Der Messestand von UNIQA war auch in diesem Jahr ein Anziehungspunkt für viele Geschäftspartner.

Auch Mitarbeiter von UNIQA freuten sich über Platz 1: Claudia Balogh (Zentrale) und Andreas Kovacs (Regionalleiter MaklerService Burgenland)

VERANSTALTUNG

UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG


VERANSTALTUNG

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VAV VERSICHERUNGS-AG

Kraftvoller Auftritt

Ganz im Zeichen von TV-Testimonial Til Schweiger stand der Messeauftritt der VAV Versicherung. Wie jedes Jahr gab es großes Interesse und regen Betrieb rund um den Messestand, der mit Popcorn und Filmplakate an die große Fernsehwerbekampagne des heurigen Sommers erinnerte. Zeitgleich mit dem Trendtag erfolgte der Launch der neuen Rechtsschutz Versicherung mit „best advice“ Deckung. Auch das neue Spezialprodukt für die Absicherung der Brandschutzbeauftragten und der neue Oldtimertarif VAV Classic war ein häufiges Gesprächs-

thema. Nicht nur Joachim Klepp mit seinem Team war in voller Stärke vertreten, sondern auch Produktverantwortliche und Experten aus Privat- und Firmengeschäft standen für Auskünfte zur Verfügung. Vorstandsmitglied Peter Loisel nahm bei der Podiumsdiskussion der Maklerversicherer zum Zukunftsthema Schwerpunkt Internet teil und war nachher bei der Vorstandshour am Stand anzutreffen. „Erfreulich war, dass viele neue Vertriebspartner uns besucht haben, um uns persönlich kennen zu lernen“, Joachim Klepp.


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Netzwerken auf hohem Niveau

KR Gerhard Heine, Dr. Christoph Leitl, Franz Waghubinger, Dr. Ralph Müller, Akad. Vkfm. Gunther Riedlsperger Alle Jahre wieder trifft sich die heimische Versicherungsbranche am Trendtag und am großzügig gestalteten Stand der Wiener Städtischen Versicherung. Aber nicht nur der Stand wurde gut besucht, sondern auch die beiden Workshops zum Thema „Fondsgebundene Versicherung“ und „Betriebliche Altersvorsorge“ die von Mag. Michael Gadinger und Mag. Christian Schuster moderiert wurden. Wie immer nutzte das Team rund um KR Gerhard Heine die Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen und die bestehenden Vertriebsbeziehungen

zu pflegen. Ein weiterer Höhepunkt war die Award Auszeichnung. Die Wiener Städtische Versicherung rückte in der Gesamtwertung Sparte Lebensversicherung vom dritten auf den zweiten Rang, ging als Sieger in der Kategorie „staatlich geförderte Zukunftsvorsorge“ hervor und wurde in der Kategorie „klassische Lebensversicherung“ auf den dritten Platz gewählt. Vertriebsvorstand Dr. Ralph Müller und Vertriebspartnerchef KR Gerhard Heine nahmen die Auszeichnungen erfreut entgegen. Vertriebschef KR Gerhard Heine: „Unser Auftritt am Trendtag ist rundum gelungen, was die vielen Besucher am Stand beweisen. Und die erhaltenen Auszeichnungen zeigen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.“

„Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnungen und das positive Feedback. Das Ergebnis ist für uns nicht nur eine Bestätigung unserer Arbeit in der Vergangenheit, sondern auch ein Ansporn für die Zukunft. Wir werden uns auch weiter bemühen, Produkte auf den Markt zu bringen, die sowohl den Kunden- als auch den Vermittlerbedürfnissen zu 100 Prozent entsprechen.“ - Vertriebsvorstand Dr. Ralph Müller

VERANSTALTUNG

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGEN AG


VERANSTALTUNG

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WÜSTENROT GRUPPE

Ein starker Partner für alle Lebenslagen Wüstenrot steht seit 90 Jahren für Sicherheit und Vertrauen. Bis heute hat der österreichweite Finanzdienstleister rund 440.000 Eigenheime mitfinanziert. Von einer starken Marke sowie innovativen Produkten profitieren besonders die Vertriebspartner von Wüstenrot. Leistbaren Wohnraum zu schaffen, war der Grundgedanke, der 1925 zur Gründung der Wüstenrot Bausparkasse führte. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen in Österreich sucht. risControl mit Wüstenrot Vorstand Mag. Erwin Mollnhuber im Gespräch. Im letzten Halbjahr hat sich Wüstenrot stark in der Wohnraumfinanzierung engagiert. Was sind die wesentlichen Vorteile einer Finanzierung mit Wüstenrot?

emotionale Belastungen. Vergessen wird oft auf die finanziellen Folgen, denn das Erwerbseinkommen sinkt, Fixkosten bestehen fort, neue Ausgaben entstehen durch ergänzende Therapien, Ausgaben für den Vertrauensarzt, für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung und vieles mehr. Wüstenrot bietet jetzt erstmals in Österreich die Möglichkeit sich mit Wüstenrot Lebens:Wert vor den finanziellen Folgen einer Krebserkrankung zu schützen. Was zeichnet das neue Vorsorgeprodukt Wüstenrot Lebens:Wert aus?

Mag. Erwin Mollnhuber, Mag. Erwin Mollnhuber: Bei Wüstenrot kann Vorstand der Wüstenrot Gruppe Mollnhuber: Wüstenrot Lebens:Wert ist eine eine Finanzierung individuell auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt werden. Insbesondere bei den Fixzinsan- flexible Vorsorge, die eine individuelle Gestaltung unter Berückgeboten kann der Kunde sicher sein, dass er in den nächsten Jahren sichtigung der jeweiligen Lebensumstände ermöglicht. Wüstenrot vom heute günstigen Zinsniveau profitieren kann und ist dank der ist der einzige Versicherer in Österreich, der diese Möglichkeit kostenlosen Zinsobergrenze für einen Zeitraum von 20 Jahren bietet. Die Vorsorge zeichnet sich dadurch aus, dass viele bösarabgesichert. Lange Laufzeiten bis zu 35 Jahre machen die Rate gut tigen Krebsarten gedeckt sind. Die Versicherungssumme wird bei kalkulierbar. Rückzahlungen können punktuell ausgesetzt oder gesicherter Diagnose ausbezahlt. Wüstenrot Lebens:Wert hat eine das Darlehen schneller getilgt werden. Die starken Zuwächse im Wartefrist von 6 Monaten. Der Auszahlungsbetrag beträgt 25.000 heurigen Jahr, die uns zur zweitgrößten Bausparkasse im Bereich Euro oder 50.000 Euro. Er kann auch individuell festgelegt werden. Finanzierung gemacht haben, bestätigen uns, dass wir hier den Die Vorsorge eignet sich optimal als Bausteinprodukt im Rahmen von Finanzierungen und anderen Vorsorgeprodukten. richtigen Weg eingeschlagen haben. Wo profitiert der Makler im Besonderen von einem Finanzierungsgeschäft mit Wüstenrot? Mollnhuber: Kommt es zu einem Finanzierungsgeschäft, übernimmt Wüstenrot die gesamte Abwicklung. Für den Makler entstehen außerdem attraktive Zusatzgeschäfte, wie die weitere Vermittlung einer Haus&Heim Versicherung zur Absicherung der Immobilie oder einer Risikovorsorge, die im Ernstfall das Darlehen absichert. Diesen Herbst hat Wüstenrot ein einzigartiges Vorsorgeprodukt auf den Markt gebracht, das die finanziellen Folgen einer Krebs Diagnose abfedert. Was waren die Gründe, dieses Produkt zu entwickeln? Mollnhuber: Indirekt oder direkt ist heute nahezu jeder mit dem Thema Krebs konfrontiert. Rund 400.000 Österreicher leben bereits mit der Diagnose Krebs und jedes Jahr erkranken rund 37.000 Personen neu. Eine Krebsdiagnose stellt Menschen vor psychische und

Produkte wie Wüstenrot Lebens:Wert zeigen die Innovationskraft von Wüstenrot. Was leistet das Unternehmen darüber hinaus sonst noch in der Zusammenarbeit mit dem Makler? Mollnhuber: Für Wüstenrot steht Service an oberster Stelle. Dabei spielen kurze Kommunikationswege eine wesentliche Rolle. In jedem Bundesland bietet Wüstenrot für seine Vertriebspartner eigene Servicestellen an. Die Online Plattform www.vermittlerservice.at informiert darüber hinaus über zentrale und regionale Ansprechpartner und bietet schnellen Zugang zu unseren Tools, die rasche Bearbeitung sowie die schnelle Berechnung von Prämien und Offerten ermöglichen. Es können damit aktuelle Kunden- und Vertragsdaten angezeigt werden, Tarife und Produktinformationen abgefragt oder Polizzenkopien, Provisionsabrechnungen und vieles mehr heruntergeladen werden. Dieses umfangreiche Service erleichtert die Arbeit für die Vertriebspartner enorm. Danke für das Gespräch.


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Erfolgreich am Trendtag: Topplatzierungen und starke Präsenz Der moderne Messestand der Zurich Versicherung am AssCompact Trendtag war auch heuer wieder ausgezeichnet besucht und bot viele Gelegenheiten zum gegenseitigen Austausch mit Branchenkolleginnen und -kollegen. Neben Informationen über die gesamte Produktpalette und attraktiven Give-aways konnten die Besucher ein persönliches Autogramm von Zurichs Markenbotschafter, Ex-Nationaltorwart und ORF-Kommentator Helge Payer, ergattern. Auch bei der Verleihung der AssCompact Awards erreichte das Unternehmen in diesem Jahr wieder Topplatzierungen. Kurt Möller, Vorstandsmitglied und verantwortlich für den Bereich Schaden/Unfall, nahm zunächst den Preis für die „Haushalts-/ Eigenheimversicherung“ entgegen. Hier hat Zurich vor allem in puncto „Innovationsstärke“ im Vergleich zu den Vorjahren zugelegt. „Innovation hat sich bei uns zu einem wichtigen strategischen Eckpfeiler entwickelt. Bereits vor ein paar Wochen wurden wir Sieger beim Insurance Innovation Award 2015. Umso mehr freut es uns, dass dieser Award einmal mehr unsere Bemühungen dahingehend unterstreicht. Insgesamt ist die Auszeichnung in dieser Kategorie ein hervorragendes Zeugnis unserer Geschäftspartner für die hohe Qualität unseres Haushalts-/Eigenheimproduktes“, so Kurt Möller. Im Bereich Lebensversicherung konnte Zurich gleich zwei Preise entgegennehmen. Hocherfreut zeigte sich Christine Theodorovics, Vorstandsmitglied und verantwortlich für den Bereich Lebensversicherung, über den ersten Platz für die klassische Lebensversicherung sowie den dritten Rang für die Gesamtwertung in der Kategorie Lebensversicherung. „Dank des guten Feedbacks unserer Geschäftspartner wurde Zurich in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet. Jeder einzelne Award ist für uns ein Auftrag, unsere Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern und unser Service

für unsere Kundinnen und Kunden unermüdlich weiterzuentwickeln und zu optimieren. Für uns ist es wichtig, die Anregungen der Vermittler und Vermittlerinnen bei der Entwicklung unserer Produkte fortwährend zu berücksichtigen und immer wieder das Gespräch mit ihnen zu suchen“, begründet Christine Theodorovics Zurichs Erfolg. In den Kategorien „Kfz“, „fondsgebundene Lebensversicherung“ und „Bester Service für Vermittler“ landete der Versicherer ebenfalls unter den Top 5. Zu den weiteren Highlights zählte auch ein Workshop, den Martin Winkel, Leiter Vertriebsmanagement Lebensversicherung bei Zurich, gemeinsam mit Werner Painsy, Director, Co-Head Asset Management Distribution Austria & CEE bei Deutsche Asset & Wealth Management, zum Thema „Garantien im Wandel der Zeit“ abhielt. Persönliche Kontakte, gute Gespräche und Auszeichnungen - der Tag hatte Messebesuchern und Zurich gleichermaßen viel zu bieten.

Zurichs Markenbotschafter Helge Payer schrieb fleißig Autogramme für die Messebesucher.

„Jeder einzelne Award ist für uns ein Auftrag, die Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern und unser Kundenservice unermüdlich weiterzuentwickeln und zu optimieren“, so Christine Theodorovics.

Jochen Zöschg, Leiter Vertrieb Schaden/Unfall, Kurt Möller und Gerhard Danler, Leiter BAV, freuen sich über das hervorragende Zeugnis der Vertriebspartner für Zurich.

VERANSTALTUNG

ZURICH VERSICHERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT


INTERVIEW

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R+V ALLGEMEINE VERSICHERUNG AG

Spezialistentum


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Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende, sind Sie zufrieden? Dr. Martin Beste: Ich bin überaus zufrieden, vor allem das Neugeschäft betreffend. Wir liegen weit über unseren Erwartungen und werden das Jahr voraussichtlich mit einem Prämienbestand von 19 Millionen Euro abschließen. Es macht mich stolz, zu sehen, wie wir uns entwickelt haben und was unser Vertriebsteam in diesem Jahr vollbracht hat.

Beste: Wir arbeiten hauptsächlich mit jüngeren und innovativen Maklern zusammen, das ergibt sich zwangsläufig durch unser Produktportfolio. Als neuer Player am Markt sind wir mit unserem innovativen Produktportfolio und Serviceangebot für die dynamischen, wachstumsorientierten Vertriebspartner besonders interessant. Sehen Sie Potenzial im Beruf des Versicherungsmaklers?

Beste: Ja, ich bin überzeugt, dass dieses Vertriebssegment Wachstumspotenzial hat. Man muss dem Neuen gegenüber offen sein und sich mit den Themen der Zukunft beschäftigen. Ich habe selbst drei jugendliche Kinder und ich lerne aus und mit ihnen, sie haben ein ganz anderes Denken und Beste: Unsere Online-Rechner kommen sehr Die Branche wird sich gehen auf gewisse Themen komplett anders zu. gut an, sie sind ein wichtiges Tool um unseren mit der zunehmenden Auch Versicherungsmakler sind in Zukunft Vertrieb zu unterstützen. Wir sind mit dieser Digitalisierung massiv zunehmend gefragt, mit der Zeit zu gehen, sich Innovation sogar für den „Insurance Innovation verändern. neuen Themen zu öffnen und alte Schemata in Award“ nominiert worden. Es ist eine einfache, Frage zu stellen. neue Art mit dem Makler zu kommunizieren, schnell, effizient und transparent, da der Makler sofort vor Ort bei seinem Kunden eine Prämienauskunft erhält, sowie das Risiko Sie haben als Versicherungsunternehmen keine Furcht vor der in Deckung geben kann. Wir bieten im Moment drei Produkte: Digitalisierung? Die D&O-Versicherung, eine Vermögensschadenhaftpflicht für Unternehmensberater und Werbeagenturen sowie im technischen Beste: Im Gegenteil, wir treiben diese sogar voran. Genau darin Bereich Maschinenbruchversicherungen für landwirtschaftliche liegt unsere Zukunft. Man muss nur schnell genug sein, um neue Geräte, Bau- und Forstmaschinen an. Vor kurzem konnten wir Ideen zu entwickeln und diese auch zur Anwendung zu bringen. Die auch stationäre Maschinen in die Online-Berechnung mit aufneh- Branche wird sich mit der zunehmenden Digitalisierung massiv vermen. Nächstes Jahr planen wir auch für die Kreditversicherung ändern. Wir haben es als Markteinsteiger viel leichter, weil wir keine und Allgemeine Haftpflichtversicherung neue Online-Lösungen. Rücksicht auf vorhandene, lang gelebte Strukturen nehmen müssen. Heuer gab es schon einige Neuerungen, was planen Sie noch in naher Zukunft?

Wie unterstützen Sie Ihre Vertriebspartner noch? Beste: Wie sicherlich bekannt ist, sind wir mit einem Nischenkonzept angetreten. Unsere Strategie ist das Thema Wissenstransfer. Wir wollen Makler erreichen, die Erfolg darin sehen, sich mit Nischenprodukten zu beschäftigen und ihr Portfolio damit abzurunden. Wir investieren viel in Weiterbildung, und bieten nicht nur Präsenzschulungen, sondern mit unseren Webinaren auch Weiterbildungstools im Internet an. Seit Beginn konnten wir bereits rund 400 Teilnehmer in diesem Bereich begrüßen. Was ist Ihnen wichtig in der Kommunikation mit ihren Vertriebspartnern? Beste: Ein offener, transparenter und regelmäßiger Austausch. Ehrliche Meinungen und Feedback, damit wir wissen, was gebraucht wird und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiges Thema in der Branche, aber auch die Nachfolgethematik, wie sehen Sie das im Hinblick auf Ihre Vertriebspartner?

Unsere Online-Rechner kommen sehr gut an, es ist ein wichtiges Tool um unseren Vertrieb zu unterstützen. Wir sind mit dieser Innovation sogar für den „Insurance Innovation Award“ nominiert worden. Wo sehen Sie die R+V Versicherung in fünf Jahren? Beste: Das entscheidende wird sein, dass es uns gelingt weiterhin am Ball zu bleiben, mit neuen innovativen Ideen und vielleicht wird es auch die eine oder andere Ergänzung in der Produktpalette geben um das Angebot abzurunden. Wir gehen davon aus, auch weiterhin einen innovativen und erfolgreichen Weg in Österreich zu gestalten. Wo holen Sie sich Ihre Energie für den Alltag? Beste: Ich habe eine ganz tolle Familie, die mir viel Energie gibt und beim Sport. Wir danken für das Gespräch.

INTERVIEW

Wir haben mit Dr. Martin Beste, Niederlassungsleiter der R+V Versicherung in Österreich, über Erfolg, Innovation und die nächste Zukunft gesprochen.


REISE

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Der Herbst am Plattensee von Micky Klemsch

Meine Beziehung zum Plattensee ist in die Jahre gekommen. 30 Jahre Urlaubserfahrung, die sich auch gemeinsam mit der politischen Entwicklung des Nachbarlandes ver채ndert hat.


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eine erste Reise in den frühen 1980ern hatte noch viel von Abenteuer. Im Bus mit den Eltern nach Siofok. Den eisernen Vorhang, der gerade mal 60 Kilometer von Wien entfernt verlaufen ist, überwinden. Das ging damals nur mit elendig langen Grenzwartezeiten und Formalitäten. Im Nachbarland wartete zunächst ein kilometerlanger Grenzstreifen mit Wachtürmen, Minen und weiteren Kontrollen von ungarischen und russischen Soldaten. Geldwechseln hatte immer einen Touch von Illegalität, aber es war wichtig. Denn einer der Hauptgründe für eine Fahrt nach Ungarn waren die billigen Preise. Das Gefälle zwischen Kapitalismus und (Gulasch-) Kommunismus war eklatant. Neben billigst essen gehen, haben die interessanten Dinge Zigaretten, Krimsekt und Schnaps geheißen. In den 90ern hat sich das etwas verändert: Die Grenzen wurden aufgelockert und langsam hat man die Wachtürme auf unsere Seite der Absperrungen verlegt. Die Preise im Osten sind langsam gestiegen und der Warenfluss wurde immer bilateraler. Während Ungarn zur Wiener Mariahilferstraße für Fernseher und Waschmaschinen pilgerten, sind die Österreicher wegen Lebensmittel nach Sopron oder Mosonmagyarovar gefahren: Butter, Teigwaren und ähnliches gab es weiterhin zu Spottpreisen und langsam folgten auch Dienstleistungen wie Friseur oder Pediküre. Keine 3 Stunden von Wien Ich bin aber immer schon gerne weiter ins Land hinein gefahren. Gerade mal 130 km sind es von der Staatsgrenze, die heute kaum mehr als solche erkennbar ist, an das Nordufer des Plattensees. War der Weg früher noch eine holprige Bundesstraße, so kann man über Nickelsdorf heute große Teile der Strecke über eine moderne, aber mautpflichtige Autobahn zurücklegen. Schöner wird es auf den letzten 20 km vor dem See. Wenn sich Bäume rechts und links von der Straße wie Olivenhaine aufbauen und

REISE

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man am Horizont bereits die ersten Blicke auf den See erhaschen kann, dann wird die Stimmung beinahe mediterran. Der Plattensee als größter Binnensee Europas hat eine Länge von fast 80 km und erstreckt sich von Kesztely im Westen über die Halbinsel Tihany bis nach Balatonfüred. Gab es in den 90er Jahren hier vor allem noch deutsche Touristen, wird der Anteil internationaler Gäste immer geringer. Trotzdem wimmelt es in der Hochsaison in den Badeorten nur so von Touristen, zumeist sind es Ungarn, die hier an ihrem „Meer“ Urlaub machen. Daher schätze ich vor allem die Vor- und Nachsaison um den See. Im Frühsommer, wo die Grünflächen und Liegewiesen noch satt grün sind. Die Ungarn sind begnadete Hobbygärtner und um jedes Haus wird ein prachtvoller Garten mit Blumen und Sträuchern kultiviert, die im Mai und Juni in voller Farbenpracht erstrahlen. Herbstlicher Balaton Der Herbst hat andere Vorteile: Obwohl man meist bis Ende September bei angenehmen Temperaturen im See noch schwimmen kann, wird es nach dem ungarischen Nationalfeiertag am 20.August wieder ruhiger am See. An den Hängen der Hügel und Berge am Nordufer wird der Wein geerntet, der hier in der Region sehr vollmundig und durch die viele Sonne auch süßer scheint. Zu den Csardasbetrieben, die tolle regionale Küche mit vielen Fischspezialitäten bieten, kann man auch gut mit dem Fahrrad zufahren. Ein gut markierter Radweg führt um den gesamten See, in den größeren Orten gibt es auch im Herbst moderne Räder zu leihen. Das herbstliche Farbenspiel der Sträucher und Bäume kann man bei Spaziergängen genießen. Mein Lieblingsort dafür ist das kleine Dorf auf der Halbinsel Tihany. An der Seepromenade des Balaton oder rund um den kleinen Binnensee. Kurz bevor die Ziesel in den Winterschlaf gehen, die Graurinder die letzten saftigen Wiesen abgrasen und die Angler hier im Vogelschutzpark ihr Glück versuchen, ist es hier am schönsten. Und nach einem ausgedehnten Spaziergang schmeckt die Gulyassuppe, das Pörkölt oder der frisch gefangene Balatonzander doppelt gut. Auch wenn sich die Preise über die Jahre verständlicherweise an das österreichische Niveau angepasst haben.


INTERVIEW

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EFM Klientenanwalt - im Auftrag des Kunden Immer wieder lehnen Versicherungsunternehmen Schadensfälle ab. Für den Kunden stellt das oft eine mittlere Katastrophe dar. Denn gerade nach einem Schadensfall ist das Geld für eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Versicherer meist knapp. Die EFM Versicherungsmakler, mit über 50 Standorten die Nr. 1 in Österreich, haben deshalb ein besonderes Service für ihre Kunden - den Klientenanwalt. Wir sprachen mit dem EFM Klientenanwalt Dr. Walter Niederbichler.

Herr Dr. Niederbichler, was machen Sie als Klientenanwalt für die EFM Kunden? Ich sorge dafür, dass der Kunde bei einer ungerechtfertigten Ablehnung von der Versicherung das bekommt, was ihm zusteht. Was nützt die beste Versicherung, wenn im Schadenfall nichts bezahlt wird? Oft steht der Versicherungsnehmer ohne juristischen Beistand völlig hilf- und ratlos da. Er bekommt meist ein Ablehnungsschreiben, das mit unverständlichen Formulierungen gespickt ist und zudem ist das so genannte „Kleingedruckte“ oft nicht für jeden verständlich. Wie ist die Idee entstanden? Anfänglich ging es darum, die Versicherungsmakler bei ihrer Schadensabwicklung optimal zu unterstützen, um Reibungsverluste zu vermeiden. Die Versicherungsmakler sollten in die Schadensabwicklung miteinbezogen werden, um die Kundenbindung zu erhöhen. Die Institution „Klientenanwälte“ ist somit die Speerspitze des Kunden gegen unberechtigte Ablehnungen. Damit der Kunde keine Kosten hat, sind Versicherungsstreitigkeiten über das EFM ServicePaket gedeckt. Was sind klassische Betätigungsfelder? Die klassischen Betätigungsfelder des Klientenanwalts sind Versicherungsrecht, Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht, Verkehrsrecht und Unfallschäden, Arbeitsrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Wirtschafts- und Unternehmensrecht sowie Vertragsrecht. Wie läuft das Ganze in der Praxis ab? Alle Versicherungsstreitigkeiten laufen nach dem gleichen Schema ab: Als erstes lehnt der Versicherer ab. Danach schickt der Versicherungsmakler einen Auftrag samt Unterlagen an den Klientenanwalt, der sich innerhalb von 24 Stunden mit dem Kunden in Verbindung setzt und die Angelegenheit übernimmt, sofern Aussicht auf Erfolg besteht. In der Folge wird der Schaden vom Klientenanwalt abgewickelt. Der Kontakt zwischen Makler und Kunden bleibt dabei jedoch

Dr. Walter Niederbichler bestehen und der Makler wird vom Abschluss der Angelegenheit informiert. Bestehen in einem Fall keine Erfolgsaussichten, erfolgt eine rechtliche Beratung/Belehrung. Wie wichtig ist eine Rechtsunterstützung für Kunden? Die Rechtsunterstützung ist für den Kunden sehr wichtig. Der durchschnittliche Kunde hat in der Regel durch das zumeist sehr komplexe Bedingungswerk und sich ändernde Rechtsvorschriften keinen Durchblick mehr, weshalb unbedingt geraten wird, sich professionellen Beistand zu suchen. Wie sieht die Erfolgsstatistik aus? Die Erfolgsstatistik spricht für sich: Pro Jahr setzen wir ca. EUR 750.000 für EFM Kunden durch. Danke für das interessante Gespräch.


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HDI VERSICHERUNG

Erntezeit

Vor fast genau einem Jahr startete HDI die Kooperation mit der Wiener Bienenschutzinitiative StadtImker und stellte 20 Quadratmeter des Firmenparkplatzes als neues Zuhause für Honig- und Wildbienen zur Verfügung. Jetzt ist die erste Ernte eingebracht und das gleich mit einem Rekord. „Es war das beste Bienenjahr seit 8 Jahren“, freut sich Felix Munk, Sprecher der Bienenschutzinitiative, über die insgesamt 283 kg Honig. „Viele Bäume, die nur alle 2 Jahre blühen und solche, die heuer gleich zweimal Blüten getragen haben, sind zusammen mit dem guten Wetter für die ergiebige Ernte verantwortlich“. „Schön, dass wir mit unserem Beitrag zum Schutz der Bienen so viel ‚Süßes‘ zurückbekommen, dass wir all unseren Mitarbeitern zu Weihnachten ein Gläschen

HDI Honig schenken können. Das macht die Kooperation rundum perfekt“, so die

beiden Vorstände der HDI Versicherung, Günther Weiß und Ing. Thomas Lackner.

Felix Munk, Stadtimker, Ing. Thomas Lackner und Günther Weiß, Vorstände HDI Versicherung AG

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Erfolgreicher Lehrgang In Kooperation mit der IMC Fachhochschule Krems wurde für Mitarbeiter der Wiener Städtischen Versicherung der Lehrgang „Versicherungswirtschaft“ initiiert. Nach drei intensiven Semestern haben alle 22 Studierenden mit Erfolg abgeschlos-

sen. Der Lehrgang richtete sich an Außendienstmitarbeiter und junge Führungskräfte. „Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs sehr herzlich. Als Dienstleister legen wir sehr großen Wert

auf eine hohe Ausbildungsqualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unseren Kundinnen und Kunden durch erstklassige Beratung zu Gute kommt“, sagt Wiener Städtische Vertriebsvorstand Dr. Ralph Müller.


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ÖVM

Nachwuchsbörse Der Österreichische Versicherungsmaklerring, hat unter dem Motto „Follow me“ eine umfassende Nachfolgebörse gestartet. Zum Start der Informationskampagne fand in Wien gemeinsam mit dem Fachverband der Versicherungsmakler und der Wiener Städtischen Versicherung eine hochkarätig besetzte Veranstaltung statt. Über 140 Versicherungsmakler informierten sich bei den Fachvorträgen zum Thema Betriebsübergange und den damit verbundenen juristischen, finanziellen und strategischen Fragen. Denn immer mehr Versicherungsmakler in Österreich suchen nach einem geeigneten Nachfolger für Ihren Betrieb. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 50 Jahren und bis 2018 steht ein Viertel aller selbstständigen Versicherungsmakler vor der Thematik der Übergabe. Fehlt der Nachwuchs, treten die Versicherer an ihre Stelle. „Mit unserer MatchingPlattform ‚Follow me!‘ wollen wir übergabe- und übernahmewillige Betriebe sowie mögliche Vermittler und Kapitalgeber zusammenbringen, den Austausch fördern und damit einen reibungslosen Generationswechsel in der Branche arrangieren“, erklärt ÖVM-Präsident Ing. Alexander Punzl. „Zusätzlich wollen wir damit einen wertvollen Beitrag für Versicherungskunden leisten, indem wir mit unserer Initiative die Zukunft unabhängiger und qualitativ hochwertiger Beratung in Österreich sicherstellen.“ Der Generationswechsel in der Maklerszene wird damit zum Dauerbrenner. Funktionieren die anstehenden Betriebsübergaben nicht einwandfrei, ruft das die Versicherungsunternehmen auf den Plan. Sie greifen entweder direkt oder indirekt mittels Versicherungsagenten nach verunsicherten Kunden, deren gewohnter Makler in den Ruhestand getreten ist ohne eine adäquate Nachfolgelösung zu finden. „Das hätte zur Folge, dass die Kunden künftig nicht mehr unabhängig über vielfältige Versicherungsleistungen beraten werden. Das wollen wir verhindern“, stellt ÖVM-

Präsident Alexander Punzl klar. Ralph Müller, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung und Gastgeber des Events, bezeichnete Makler als „routinierte Einzelkämpfer“ und hob deren große Bedeutung für die Versicherungswirtschaft hervor. Rund die Hälfte des Geschäfts der Wiener Städtischen kommt von Maklern, sagte Müller. Der Verkauf eines Kundenbestands oder des Unternehmens samt Mitarbeiterinnen stellt viele Makler vor technische, juristische und wirtschaftliche Herausforderungen. Gunther Riedlsperger, Bundesobmann der Versicherungsmakler, hat dafür Verständnis: „Ein Bestandswechsel ist schwierig, aber lösbar.“ In bestimmten Fällen könne es natürlich auch sinnvoll sein, das eigene Unternehmen abzuwickeln. Die Kunden könnten dadurch aber in andere Vertriebskanäle gelangen, und damit an Betreuungsqualität verlieren. Das sei nicht wünschenswert. Riedlsperger sieht die Zukunft der Versicherungsmakler grundsätzlich positiv, in nahezu allen Bereichen steigen die Marktanteile gegenüber Versicherungsagenturen und dem Direktvertrieb der Versicherungen. Die Kunden schätzen die Unabhängigkeit der

Makler, sagte Riedlsperger. Eine Lockerung des Zugangs zum Beruf des Versicherungsmaklers vor dem Hintergrund der Nachwuchsproblematik lehnt er kategorisch ab. Dies hätte negative Folgen für die Beratungsqualität. Nicht die Überalterung sei im Übrigen das Problem, sondern die fehlende Ansprache und Motivation junger Menschen, den Beruf des Maklers zu ergreifen. Während Steuerberater Herbert Brunner über fiskalische Besonderheiten aufklärte, machte Wirtschaftsanwalt Bernd Trappmaier auf unternehmensrechtliche Aspekte aufmerksam. Unternehmensberater Christian Brandstätter fasste zusammen, worauf es bei der Berechnung des Bestandswerts ankommt. „Vertrauen Sie auf professionelle Unterstützung und bereiten sie sich sorgfältig und frühzeitig vor!“ Höhepunkt war der „Elevator Pitch“ wo Österreichs große Maklergruppen in jeweils fünfminütiger Kurzpräsentation ihre Philosophie, ihre Motivation und Zukunftspläne präsentierten. Alfred Schönburg von AON, Friedrich Neubrand von Greco, Klaus Koban von der Koban Südvers Group, Josef Graf von EFM sowie Georg Eisenzopf von der SIVAG. Eines wurde bei dieser Veranstaltung klar, nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Dass sich die Branche rasant verändert, zeigten die Diskussionen.


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WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGSVEREIN

Casanova im Ringturm Die Veranstaltungsreihe „Kunst im Turm“ stand Ende September ganz im Zeichen des Verführers, Diplomaten und Hasardeurs Giacomo Casanova. Dr. Günter Geyer Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereines lud zu einem literarischmusikalischen Abend mit Michael Dangl und Maria Fedotova. Michael Dangl hauchte

dem „Weltbürger“ Casanova auf seiner Reise durch Europa - beispielsweise besuchte er Holland, Deutschland, die Schweiz, England, Spanien und Russland - Sinnlichkeit, Lust und Leid ein. Die musikalische Untermalung von Bach, Quantz, Teleman und Jolivet, gespielt von Solo-Flötistin Maria Fedotova, rundete den Abend hoch über Wien ab.

RECHTSSICHERHEIT FÜR EIN-PERSONEN-UNTERNEHMER Ein-Personen-Unternehmer, kurz EPU, profitieren nicht ausschließlich von Vorteilen wie etwa selbstbestimmte Arbeitsformen. Erfolgloses Forderungsmanagement, mühselige Vertrags-Streitigkeiten oder andere Auseinandersetzungen rund um den Arbeitsbetrieb können dem Unternehmer viel Zeit und Nerven rauben. Die neue maßgeschneiderte D.A.S. Spezial-Kombination für Kleinunternehmer (SKK) deckt die Bedürfnisse des Betriebsinhabers optimal ab und stärkt seine Position in Rechtskonflikten. So kann er sich unbesorgt auf sein eigentliches Geschäft konzentrieren.

CFO Treffen Risikomanager von 28 Versicherungen haben sich in Wien zum CRO Forum getroffen. Kurt Svoboda: „Wir nutzen diesen Tag intensiv, um voneinander zu lernen, Ideen miteinander zu teilen und uns gemeinsam auf kommende Regulierungen und Herausforderungen im Risikomanagement vorzubereiten.“ Neben UNIQA, dem einzigen Vertreter aus Österreich, nahmen an dem Treffen unter anderem Risikovorstände von Aegon, AXA, Generali, Lloyd’s, Munich Re, Swiss Re und Zürich teil. Insgesamt repräsentieren diese 29 vorwiegend europäischen Versicherungen ein Anlagevolumen von beinahe 6 Billionen Euro. Das Forum wurde 2004 ins Leben gerufen, um europäischen Versicherungen eine Plattform zum Erfahrungsaustausch zu bieten. In einem sich immer schneller ändernden regulatorischen Umfeld bietet das Forum die Chance, voneinander zu lernen und von Kenntnissen anderer Marktteilnehmer zu profitieren. Das

Mit einem D.A.S. Rechtsschutz können sich EPU auf Rechtssicherheit rund um ihr Business verlassen

Die Produktinhalte sind • Optimaler Schutz mit einer Versicherungssumme von bis zu 200.000 Euro • Vertrags-Rechtsschutz inkl. vollem Inkasso-Rechtsschutz • Standort-Rechtsschutz • Erweiterter KFZ-Rechtsschutz für bis zu drei KFZ Kurt Svoboda Forum blickt auch in die Zukunft, um abzuschätzen, welche Risiken in Zukunft schlagend werden könnten. Risikovorstände aus ganz Europa treffen sich vierteljährlich zu den Beratungen. Heuer fand das Forum zum ersten Mal in Wien statt. Bei der Tagung in Wien ging es unter anderem um die Themen Cyber-Risiko, Solvency II, Umgang mit Kumulrisiko (Risiko aus Schäden wegen zufällig gleichzeitig eintretender Ereignisse) und das Modelrisiko (ein operationales Risiko wegen fehlerhafter rechnerischer Modelle).

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HELVETIA VERSICHERUNG

Vertriebsdirektion Ost Zu einer kleinen, aber feinen, Feier hat gestern die Helvetia Versicherung ihre Vertriebspartner in die neu adaptierten und erweiterten Räume der Vertriebsdirektion OST geladen. Damit sind nun fast alle sieben Standorte, bei denen die Unternehmen Helvetia Versicherung und Basler doppelt vertreten waren, baulich adaptiert und zusammengelegt. In Kärnten werden die Arbeiten mit Anfang Dezember abgeschlossen sein. Alle sieben Standorte haben dasselbe Corporate Identity und bestechen durch viel Licht und Platz für die Mitarbeiter. In der Salztorgasse in Wien sind alle Vertriebswege unter einem Dach untergebracht und können somit ihre Leistungsfähigkeit ganz in den Dienst der Kunden bzw. Vertriebspartner stellen. Werner Panhau-

ser, Vertriebsvorstand bei seinen Eröffnungsworten: „Es ist wirklich erfreulich, dass die Umbauarbeiten an allen Standorten nun erledigt sind und wir im nächsten Jahr, wieder 100 % unserer Kraft auf Produktneuheiten und Innovationen legen können.“ Bei der Eröffnung waren auch Generaldirektor Dr. Bodner, Vorstandsmitglied Mag.Thomas Neusiedler und selbst-

Alexander Neubauer, Nicole Martinek, Werner Panhauser, Mag. Thomas Neusiedler verständlich Alexander Neubauer, Leiter des Partnervertriebes und die Mitarbeiter der Vertriebsdirektion Ost vor Ort.

WIENER VERSICHERUNGSMAKLER

Vorsicht Versicherungsfalle Die Wiener Versicherungsmakler haben mit der Aktion „Vorsicht Versicherungsfalle“ im Oktober im Rahmen der Universitätsmesse „UniLeben“ viel Interesse geweckt. Denn für die meisten 18 bis 25 jährigen ist es nahezu unmöglich sich in die zahlreichen, komplexen Versicherungsangebote einzulesen und etwaige Tücken zu erkennen. Auch die Lebenssituation und individuellen Be-

dürfnisse der jungen Menschen werden oft außer Acht gelassen. Fachgruppenobmann Stv. Brigitte Kreuzer: „Das führt dazu, dass 18 bis 25-Jährige entweder gar nicht oder unzureichend versichert sind. Und das kann sehr teuer werden. Denn die Unfall- und Haftpflichtversicherungen, die beispielsweise im Rahmen der ÖH-Mitgliedschaft oder in den Schulen abgeschlossen werden, gel-

ten zwar für den Aufenthalt an der Uni oder in der Schule und den Weg dorthin, nicht aber in der Freizeit. Wer also keine private Unfall- oder Haftpflichtversicherung besitzt, erhält bei einem Unfall keinerlei finanzielle Unterstützung und muss, wenn er einen Schaden verursacht selbst die Kosten tragen, was mitunter lebenslange Schulden und den Ruin eines jungen Menschen bedeutet“,.“ Einen Informationsüberblick zu geben, zu beraten und auf das Kleingedruckte hinzuweisen stand für die Wiener Versicherungsmakler im Rahmen der Wiener Universitätsmesse „UniLeben“ im Vordergrund. In Workshops und am Informationsstand konnten die jungen Erwachsenen von 1. Oktober bis 2. Oktober 2015 für die richtige Absicherung sensibilisiert und umfassend beraten werden. Zum Einsatz kam auch ein „Glücksrad“, mit dem das Versicherungswissen der Studenten spielerisch abgefragt wurde. Wer die richtige Antwort kennt, erhielt nicht nur eine Packung Studentenfutter, sondern auch die Möglichkeit eines von insgesamt zehn „Raus von z`Haus“ Haushaltsversicherungspakete der Zürich Versicherungs AG zu gewinnen.


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Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten! Der angeführte Leistungsumfang stellt einen Auszug aus den Allgemeinen, Ergänzenden Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen dar. Diese werden dadurch nicht ersetzt. Vollständige Informationen entnehmen Sie bitte dem Antrag, der Polizze und den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

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DONAU UNIVERSITÄT

Versicherungsforum Es gibt eine neue Veranstaltungsreihe an der Donau Universität Krems Department für Wirtschaftsrecht und Europäische Integration. Das 1. Kremser Versicherungsforum beschäftigte sich mit dem Thema Haftpflicht. Experten aus Lehre und Praxis widmeten sich ausgewählten Themen in dem umfassenden Bereich der Haftpflicht. Dr. Klaus Koban führte versiert durch das Programm. Eröffnet wurde das Forum von Mag. Friedrich Faulmann, Rektor der Donau Universität, der über 100 Teilnehmer zum neuen Veranstaltungsformat begrüßte. Dr. Georg Aichinger nahm zu dem aktuellen Trends in der D&O Versicherung Stellung. Aus seiner Sicht ist der Bereich D&O noch immer ausbaubar, da eine Studie in Deutschland ergeben hat, dass erst ca 70 % aller Unternehmen in diesem Segment Versicherungsschutz haben. Mag. Erwin Gisch sprach ebenfalls zur D&O Versicherung und erläuterte den Teilnehmern wie wichtig ein umfassender Schutz in diesem Bereich ist. Univ. Prof. Dr. Willibald Posch referierte über das Produkthaftungsgesetz, die Produktsicherheit und Versicherung und zeigte einige Unterschiede zwischen dem US-Markt und dem Europäischen auf. Bei der Produkthaftung ist z. B. die Flasche das Produkt, welches zu den meisten Produkthaftungsklagen vor dem EuGH geführt hat. In Amerika kann schon das Zerplatzten einer Flasche

Mag. Friedrich Faulhammer

Dr. Klaus Koban, Dr. Arlinda Berisha, LL.M., Mag. Erwin Gisch, MBA, Dr. Georg Aichinger zu einem Produkthaftungsfall mit erheblichen Schmerzensgeld und Schadenersatz führen. Dr. Wolfgang Lafenthaler von der Allianz Versicherung stellte den Teilnehmern einige Konzepte für KMU Haftpflichtversicherungen im nationalen und internationalen Markt vor. Fachgruppenobmann Gunther Riedlsperger nahm Bezug auf Lösungen im Bereich Betriebshaftpflicht. Beim Vortrag von Univ.- Prof. Dr. Attila Fenyves wurden die Teilneh-

mer kurz erinnert wie wichtig das Thema Recht in dieser umfassenden Thematik sein kann. Er klärte auch darüber auf, wie wichtig es für den Verkäufer ist, sich gegen den Vorwurf der Falschberatung zu schützen. Dr. Roland Weinrauch vertiefte das Thema Beratungsprotokoll und brachte einige Beispiele aus seiner Rechtsanwaltstätigkeit. Abschließend gab es rege Diskussionen bezüglich Beratungsprotokolle und Haftungsfragen.


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ÖSTERREICHISCHE HAGELVERSICHERUNG / HELVETIA VERSICHERUNG

Nachhaltigkeit Die Thematik Nachhaltigkeit ist in Zeiten wie diesen besonders wichtig, das es Generaldirektor Dr. Kurt Weinberger, Österreichischen Hagelversicherung seit Jahren ein besonderes anliegen ist, weiß jeder. Aber auch die Helvetia Versicherung mit Ihrem Schutzwaldprojekt zeigt durch ihr Engagement wie wichtig ihr die Thematik ist.

Nachhaltigkeitsfrühstück Die „Verschandelung“ Österreichs war Thema beim ersten Nachhaltigkeitsfrühstück bei der Österreichischen Hagelversicherung. „Österreich ist Europameister im negativen Sinn“, fasst Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Hagelversicherung, die gegenwärtige Situation zusammen und weist in seinem Eingangsstatement auf die derzeitige Situation mit der rasant fortschreitenden Versiegelung heimischer Böden hin. Österreich hat mit 1,8 Quadratmeter Supermarktfläche und 15 Meter Straßenlänge pro Kopf international die höchsten Verbauungszahlen vorzuweisen. Dazu kommen noch die vielen leer stehenden Industrieflächen, Wohn- und Geschäftsimmobilien in einem Ausmaß von 50.000 Hektar. Die Verbauung von wertvollem Boden hat dramatische Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgungssicherheit, auf den Klimawandel und damit auf Schäden durch Wetterextremereignisse wie Dürreperioden, Hochwasser etc. „Schon 84 Prozent der ÖsterreicherInnen kritisieren explizit die Verschandelung des Landschaftsbildes und 4 von 5 ÖsterreicherInnen verlangen in der Folge, den Bodenverbrauch in der bisherigen Form auch mit gesetzlichen Maßnahmen zu stoppen“, weist Weinberger auf die besorgniserregende Entwicklung hin. Als prominenter Gastredner fungierte beim Nachhaltigkeitsfrühstück der „Zeit im Bild“Moderator Mag. Tarek Leitner. Er beschreibt in seinem Buch „Mut

zur Schönheit“ die Verschandelung und Zersiedelung Österreichs durch die Errichtung von Siedlungen, Straßen, Industrieanlagen, Gewerbegebieten und ähnlichem. Mit Zahlen und Fakten untermauert er die Folgen, die sich daraus für den Menschen und auch auch für die Tier- und Pflanzenwelt ergeben können. Aber auch die Städtearchitektur in den unterschiedlichsten Epochen und unter den zahlreichen Machthabern der Vergangenheit und der Jetztzeit lässt er nicht unerwähnt. Schutzwald Aber nicht nur die Landwirtschaft leidet unter „Verschandelung“ auch der Alpenraum leidet unter dem Transitverkehr, der Luftbelastung, unter der ausufernden Nutzung des Waldes und des Wildbestandes, aber auch unter dem Tourismus und dem Klimawandel. Um die

Dr. Kurt Weinberger, Nationalbankpräsident Dr. Claus J. Raidl, Mag. Tarek Leitner, Dr. Christa Kummer, LKÖ-Präsident Hermann Schultes


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Natur nachhaltig zu schützen bedarf es gemeinsamer und grenzüberschreitender Initiativen. Die Helvetia Versicherung fungierte heuer erstmals als Exklusiv Sponsor der renommierten Auszeichnung des Alpinen Schutzwaldpreises der Arbeitsgemeinsacht Alpenländischer Forstvereine. Geehrt wurden herausragende Projekte zur Erhaltung und Verbesserung des Schutzwaldes im Alpenraum. Gemeinsames Ziel ist es die grenzübergreifende Vernetzung und die Sensibilisierung für dieses so wichtige Thema voranzutreiben. Die ARGE ist ein Zusammenschluss von acht Forstvereinen, der die Pflege und den Erhalt des Berg- und Schutzwaldes gewährleistet: Förster und Waldaufseher aus Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein und der Schweiz arbeiten dafür grenzübergreifend zusammen. Auch das Helvetia Schutzwald-Engagement ist über alle sechs Ländermärkte nachhaltig aufgestellt und in der Corporate-Responsibility-Strategie der Gruppe fest verankert. Seit 2011 wurden insgesamt 130´000 Jungbäume im Alpenraum Deutschland, Österreich, Italien und Schweiz aufgeforstet. Spanien und Italien folgen noch in diesem Jahr. Die länderübergreifende Vernetzung und der Anspruch, Schäden durch rechtzeitige Prävention zu vermeiden, macht die Kooperation besonders spannend. Letztes Jahr hat die Helvetia Versicherung in einem gemeinsamen Projekt mit den Österreichischen Bundesforsten am Großsonntag in Salzburg 10.000 junge Lärchen- und Fichtenbäume aufgeforstet. Im 2013 wurden rund um Strobl am Wolfgangsee ebenfalls 10.000 Fichten und Lärchen in Kooperation mit den ÖBf aufgeforstet. Alexander Meissnitzer ist Helvetia Schutzwald Projekt Botschafterin.

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Alexandra Meissnitzer, ÖBf-Revierleiter Alfred Zechner

reich von 29 Mrd. US Dollar. Das heurige Treffen fand in Amerika, Kansas City, statt. Dr. Kurt Weinberger Präsident der AIAG und Vorstandsvorsitzende der österreichischen Hagelversicherung konnte heuer den US Landwirtschaftsminister Tom Vilsack als Eingangsredner begrüßen. Hauptthema des heurigen Kongresses „Private Internationales Treffen Public Partnership“ zur Sicherung der Nahrungsmittelproduktion. Alle zwei Jahre treffen sich die Hagelversicherer der ganzen Welt, die Der Klimawandel macht vor keinem Land halt und die dadurch oft „Internationale Vereinigung der Hagelversicherer“ (AIAG) wurde entstehenden Naturkatastrophen machen die Nahrungsproduktion 1951 in Paris gegründet, zählt 102 Mitglieder aus 32 Ländern, 5 für viele Landwirte nicht leichter. In den USA haben ErnteversicheKontinenten und repräsentiert ein Prämienvolumen im Agrarbe- rungen in der Landwirtschaft eine lange Tradition. So beteiligt sich in Amerika der Landwirt mit 35 % an der Prämie und den Rest zahlt der Staat. In China liegt die Beteiligung des Staates an den Prämien sogar bei 80 %. Kurt Weinberger: „Wir müssen weiterhin intensiv an Private Public Partnership-Modellen arbeiten. Denn nur ein stabiler Agrarsektor, der Einkommensausfälle bewältigen kann, ist in der Lage, eine immer weiter steigende Weltbevölkerung mit prognostizierten 9,5 Mrd. Menschen im Jahr 2050 nachhaltig zu ernähren. Nur mit umfassenden Ernteversicherungen wird es möglich sein, die Auswirkungen des Klimawandels und die damit vermehrt auftretenden Wetterextreme für die Landwirte kalkulierbar zu machen. Erste wichtige Schritte in diese Richtung konnten international in den vergangenen Dr. Kurt Weinberger, US Landwirtschaftspräsident Tom Vilsack rC Jahren gesetzt werden.“


KOLUMNE

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Serie Teil 2:

China-Panik – Korrektur oder neuer Bear Market? von Michael Kordovsky Zuletzt sah es so aus, als würde sich ein Boden bilden. Da sich jedoch wichtige Rahmenbedingungen nachhaltig negativ verändert haben, sollten allzu blauäugige Aufrufe zur „Schnäppchenjagd“ kritisch hinterfragt werden. Vorerst könnten weder Crashpropheten noch naive Optimisten recht behalten, denn eine volatile Marktphase erscheint plausibler. Mehr dazu in diesem Teil. Dass sich DAX und S&P500 binnen 2 Wochen von ihren letzten Spitzen nach unten um jeweils ca. 7% erholt haben, bedeutet noch lange nicht die große Wende, denn um die zukünftige Entwicklung einzuschätzen, sollte aus der Vogelperspektive ein Blick auf die globalen Geldströme geworfen werden: Ohne Geld keine Musik Mit der Finanzkrise 2008/09 hat eine neue Marktära begonnen, nämlich das Zeitalter der Notenbankinterventionen am Kapitalmarkt. Seit Mai 2006 haben die führenden Notenbanken, Fed, EZB, Peoples Bank of China, Bank of England, Bank of Japan, ihre Bilanzsummen um insgesamt 10 Billionen Dollar ausgeweitet, und somit einen Crash des globalen Finanzsystems bis dato verhindert. Federführend war dabei die Fed, die mit dem Konzept des Quantitative Easing (QE) in Form von Anleihenkäufen Billionen Dollar ins Finanzsystem pumpte und gleichzeitig eine Nullzinspolitik verfolgte. Viel billiges Geld trieb die Aktienmärkte nach oben. Die Risikofreude stieg. Emerging-Markets, High Yield Bonds, Technologie- und Internet-Aktien waren beliebte Anlagethemen. Bis 2012 lag Chinas BIP-Wachstum permanent über 9% und das Land sowie andere Schwellenländer veranlagten ihre Devisenreserven in ausländischen Wertpapieren, vor allem US-Staatsanleihen. Das Gleiche galt auch für die Öleinnahmen (Petrodollar) der Golfregion. Somit versorgte ein massiver Zustrom an billigen Geldern die Kapitalmärkte und es ging Aufwärts. Die wichtigsten geldpolitischen Signale in dieser Ära kommen aus der Fed: In der Zeit vom 25.11.2008 bis 29.10.2014 gab es 7 geldpolitische Expansionsschritte der Fed in Form diverser Anleihenkaufprogramme, deren Verlängerung oder Ausweitung. Die Bilanzsumme der Fed weitete sich in diesem Zeitraum um ca. 105% auf 4,49 Bio. US-Dollar bzw. 25,8% des US-BIP aus. Gleichzeitig ging es auch am Aktienmarkt bergauf. Der S&P 500 Index stieg vom 24.11.2008 bis 28.10.2015 um 133%. Das war die Erfolgsbilanz einer flexiblen kapitalmarktfreundlichen Geldpolitik. Leider verkündete die Fed am 29. Oktober 2014 das offizielle Ende ihrer Anleihenkäufe, die ausgehend von einem Niveau von 85 Milliarden Dollar pro Monat bereits zuvor kontinuierlich gedrosselt wurden. Danach stagnierte das Wachstum der Bilanzsumme der Fed und eine volatilere Phase suchte die globalen Finanzmärkte heim.

Der S&P 500 Index ging bis 30.09.2015 um 3,3% zurück, während dessen Schwankungsintensität stieg und Ängste vor einer Zinswende in den USA belasteten vor allem die Aktien- und Anleihenmärkte der Schwellenländer. Der Geldsegen der Fed fehlte am Kapitalmarkt, die Risikofreude der Anleger ging zurück. Erwartungen steigender Zinsen keimten auf. Die Folgen: Der US-Dollar wurde stärker, die Treasury-Renditen gingen wieder nach oben und aus den Schwellenländern flossen Gelder ab. Sogar Chinas Devisenreserven schrumpften, da u.a. Devisen zur Stützung des Wechselkurses Yuan/USD-Dollar benötigt wurden. Im August gingen Chinas Devisenreserven um 94 Milliarden USDollar zurück und im September folgte ein weiterer Rückgang um 43 auf 3.514 Milliarden US-Dollar (vgl. mit ca. 4 Billionen Mitte 2014). Laut Schätzungen des IIF (Institute of International Finance) erleiden die Emerging-Markets 2015 mit 541 Mrd. USD den größten Netto-Kapitalabfluss seit 1988. EM-Währungen stehen heuer unter Druck. Der Euro wertete in den vergangenen 12 Monaten per 12.10. gegenüber Türkische Lira um 14,9%, gegenüber Rubel um 36,6 und gegenüber Brasilianischem Real um 40% auf. Die Aufwertung zum Rand lag bei 7,4%. In so einem Umfeld haben die Schwellenländer nur die Wahl zwischen Zinsanhebung zur Eindämmung der Kapitalabflüsse mit Nebenwirkungen Konjunktureinbruch und Aktiencrash oder Zinssenkung zur Konjunkturbelebung (v.a. Exportschub durch günstige Wechselkurse) mit Nebenwirkung hoher Importpreise und Inflation infolge von Währungsabwertungen. Brasilien entschied sich im Juli für eine Leitzinsanhebung um 0,5% auf 14,25%, ebenso Südafrika (um 0,25 Prozentpunkte auf 6,0%), China und Indien hingegen führten Zinssenkungen durch. In China ist noch eine weitere Währungsabwertung zu erwarten, die zur Ankurbelung der Exportwirtschaft erforderlich ist. Neue geldpolitische Hilfe naht Je turbulenter es seit den Sommermonaten an den Finanzmärkten wurde, desto lauter ertönte weltweit der Ruf nach neuen Interventionen durch Staat und Notenbanken. In den USA wurde bereits am 17. September die Leitzinswende verschoben. Der Markt preist diese nun für das erste Quartal 2016 ein, zumal der US-Arbeitsmarkt mit einer Erwerbsquote von 62,4% im September 2015 – dem niedrigsten


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ISIN

Dividenden-Aktienfonds Threadneedle Pan Europ.Equ.Divid.RN EUR GB00B12ZG015 DWS Top Dividende LD

DE0009848119

Allianz European Equity Dividend AT EUR LU0414045822 DJE Dividende & Substanz P

LU0159550150

Ethik-Aktienfonds LO Funds Generation Global(EUR)P

LU0428703580

terrAssisi Aktien I AMI

DE0009847343

Candriam Equ.L Sustainable World C

LU0113400328

Vontobel Clean Technology I EUR

LU0384405949

KBC Eco Fund World D

BE0177657500

Doch Vorsicht: Die Volatilität könnte mit schlechten Unternehmensnachrichten für das 3. Quartal wieder zurückkehren, denn für die S&P 500-Unternehmen prognostizieren, laut Finanzdatenanbieter und Researchfirma FactSet, Analysten im 3. Quartal einen Gewinnrückgang um 5,5%. Das wäre nach einem Minus von 0,7% im 2. Quartal der zweite Gewinnrückgang (auf Jahresbasis) in Folge. Zuletzt gab es eine derartige „Gewinnrezession“ im 2. und 3. Quartal 2009. Doch blindlings auf einen Crash zu hoffen ist auch ein falscher Ansatz, denn zahlreiche Marktteilnehmer sitzen auf hohen Shortpositionen. Sollte es doch besser kommen als erwartet, ist ein starker Kursanstieg infolge eines sogenannten „Short Squeeze“ (plötzliche Deckungskäufe der Aktien-Leerverkäufer) denkbar. Deshalb lohnt es sich, ganz pragmatisch auf technische Signale zu achten: Ein Kaufsignal, das sich in verschiedenen Märkten über langjährige Zeiträume bewährte, ist beispielsweise wenn wichtige Indizes über ihren gleitenden 240-Tages-Durchschnitt steigen. Bei je mehr Aktienmärkten dies der Fall ist, desto stärker schlägt dieser Trendwende-Indikator aus. S&P 500, DAX, Dow Jones, Hang Seng und Nikkei225 liegen derzeit (12.10.) alle unter der 240-Tage-Linie, wobei der Nikkei225 kurz vor einem Kaufsignal steht, was angesichts der geldpolitischen Trends nicht weiter verwunderlich ist.

Wo investieren? Sobald die wichtigsten Aktienindizes wieder über ihren 240-TagesLinien liegen und sich auch die Volatilitäten auf moderatem Niveau eingependelt haben, kann ein (Wieder)Einstieg angedacht werden. Doch Vorsicht: Der VW-Skandal hat wieder einmal gezeigt, dass man sich auf keine einzelnen Aktien mehr verlassen kann. Gegen dieses unternehmensspezifische Risiko hilft eine breite Diversifikation. Schnell und effizient erfolgt diese über Fondsinvestments. Hier sollte man in 2 Kategorien investieren, nämPerformance Performance Maximaler Verlust lich Dividendenfonds, da diese 1 Jahr 5 Jahre verg. 5 Jahre viele Value-Akti(kumuliert) en enthalten und in Ethik-Fonds, 19,94% 82,58% -18,05% denn eine Akti13,42% 72,68% -13,64% enauswahl nach ethischen Krite10,14% 56,11% -18,13% rien kann Risiken 17,11% 50,49% -19,32% minimieren. Eine besondere Spezialität ist dabei der 20,78% 92,85% -20,86% terrAssisi Aktien 15,46% 90,88% -24,61% I AMI, der nach 9,89% 79,10% -20,70% den Grundsätzen des Franziskaner21,26% 78,27% -25,60% ordens gemanagt 13,06% 77,57% -21,94% rC wird.

Trendwende mit Fragezeichen – Signale als Orientierungshilfe Nachlassende Volatilitäten bei Ausprägung von Mehrfach- und Doppeltiefs sind ein gutes Zeichen einer Bodenbildung. Letzteres ist im 1-Jahres-Chart des Euro-Stoxx50-Index erkennbar, während es im S&P 500 so aussieht, als liege das Schlimmste bereits bis in den August 2015 zurück. Auch die Schwankungsrisiken sind zurückgegangen. Das aus Optionspreisen abgeleitete geläufige Risikomaß ist hier der u.a. in Yahoo!Finance beobachtbare CBOE Volatility Index (VIX), dessen Normalbereich in den vergangenen Jahren zwischen 12 Interessante Fonds für den nächsten Aufschwung (Quelle: FIAP)

und 17 lag, während im August und September Größenordnungen zwischen 20 und 40 üblich waren ehe bis 12. Oktober ein Rückgang auf ca. 17 erfolgte.

KOLUMNE

Stand seit Oktober 1977 – ohnehin einen Schönheitsfehler aufweist und das schwächer als erwartete Stellenwachstum ebenfalls gegen ein allzu schnelles Handeln der Fed spricht – im Gegenteil, sollte sich in den USA neben dem Exportwachstum auch die Binnennachfrage abschwächen, dann ist sogar ein neues Anleihenkaufprogramm (QE4) ein Thema. In Europa wird indessen über die für den Notfall angekündigte Ausweitung des Anleihenkaufprogrammes der EZB diskutiert. Die Rating-Agentur S&P rechnet bereits damit, dass sich das gesamte Volumen der Anleihenkäufe der EZB auf 2,4 Bio. Euro mehr als verdoppeln könnte. Bisher ist das bis September 2016 laufende Programm auf Anleihenkäufe im Volumen von 1,14 Billionen Euro ausgelegt. Eine Verlängerung bis Mitte 2018 wäre denkbar. Ebenfalls neue Impulse könnten aus China kommen. Wechselkursanpassung, weitere Finanzspritzen für Banken und eventuell noch eine marginale Zinssenkung wären denkbar, nachdem die chinesische Zentralbank ihre Leitzinsen seit November 2014 in 5 Schritten bereits von 6,0 auf 4,6% gesenkt hat und im August 2 staatlichen Großbanken eine Finanzspritze von fast 100 Mrd. USDollar verabreichte. Diese Dimension ist jedoch in Anbetracht einer Gesamtverschuldung von Staat, Privathaushalten und Unternehmen außerhalb der Finanzbranche von 240,4% des BIP (ca. 25 Bio. USD) noch nicht ausreichend. Sobald die Fed erneut auf Expansion schaltet und es eine Ausweitung der Anleihenkaufprogramme der EZB und Bank of Japan gibt, ist der nächste größere Aufwärtsschub an den Aktienmärkten zu erwarten. Bis dahin erscheint eine volatile Seitwärtsbewegung plausibel.


SCHLUSSPUNKT

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risControl 10/15

BUCHVORSTELLUNG

Ausgebrannt Burnout ist der Inbegriff des Ausgebranntseins, der völligen Hilflosigkeit und Mutlosigkeit. Mit viel Kraft und Überwindung kehrte der Autor in ein Kapitel seines Lebens ein, um den Lesern ein authentisches Bild eines Leidenden zu vermitteln. Die Schilderungen voll Dunkelheit, Angst, Panik, Depression und Schmerzen sollen allerdings alles andere als Hoffnungslosigkeit verbreiten. „GLAUB AN DICH!“ appelliert er an seine Leser. Hannes Leister ist Autor, Vortragender und hat einen speziellen Workshop entwickelt. Eer hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die sich ausgebrannt fühlen oder es bereits sind, und nicht genau wissen, wie sie es wieder schaffen können richtig zu leben.

IMPRESSUM “risControl” - Eigentümer, Herausgeber & Verleger Redaktion: risControl, Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation, 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221. Telefon: +43 (0)720 515 000 Fax: +43 (0)720 516 700 e-mail: office@riscontrol.at Team: Doris Schachinger, Chefredakteurin, Christian Proyer, CAS-Design, Layout Titelbild: Dustin Gaffke. Weitere Bilder: Thomas Pompernigg, Suzy Stöckl, AssCompact/Mitterhauser, Peter Hautzinger, HDI Versicherung AG/Wilke, Wiener Städtische/Richard Tanzer, Dustin Gaffke, Lutz Koch, Micky Klemsch, Felicitas Matern, Marlene Fröhlich, Lukas Beck, flickr/Mamooli, Universität Wien, Christian Proyer, CAS-Design, Isabella Schachinger, Rainer Vögeli, Benedicto de Jesus, flickr/mofetos.

ISBN Nr: 978385022958-6 Preis: € 15,90

WAS FOLGT IM NOVEMBER? Die schönsten Adventmärkte Österreichs und Vorstellung von sozialen Projekten mit Unterstützung durch österreichische Versicherungen

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Interview mit KR Gerhard Heine, Leiter Partnervertrieb Österreich der Wiener Städtischen Versicherung AG

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