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risControl DAS Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation

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Investieren in Wissen

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Interview mit Stefan Otto, Leiter der Vertriebsdirektion der WWK Lebensversicherung a.G.

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Die Ges un dh ei t

NR. 08 • 2015 • HEFT 433 • 36. JAHRGANG • EURO 10,00

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EDITORIAL

Zahlen und Erinnerungen Liebe Leserin, Lieber Leser! Es ist die Zeit der Zahlen und Erinnerungen. Der Umbau der Wiener Mariahilfer Straße hat circa 25 Millionen Euro gekostet. Das Rettungspaket für die Hypo Alpe Adria schlägt sich hingegen mit Milliarden zu Buche. Es gibt viele geldverschlingende Projekte. Und Rettungspakete für Banken und Staaten wird es in nächster Zukunft wohl immer wieder geben. Der grausame Anschlag auf die französische Zeitschrift Charlie Hebdo veranlasste einen Schulterschluss von zahlreichen Staatsmännern und Staatsfrauen. Insgesamt sind 110.000 Menschen in Paris zum Trauermarsch und viele Tausende in der ganzen Welt auf die Straße gegangen und haben sich gegen Gewalt ausgesprochen. Gewalt und Terroranschläge sind präsenter als je zuvor. Solche Geschehen bewegen die Menschen. Es gibt auch Ereignisse die für viele immer wieder überraschend eintreten. Wie z.B. Ferien oder der Winterbeginn. Der 24. Dezember ist so ein Termin. Nur eines überrascht wirklich, und das obwohl NSA und Konsorten doch so früh über so vieles informiert ist bevor es noch geschieht. Ich meine den Flüchtlingsstrom.

Menschen auf der Flucht vor Gewalt und Terror, und es werden es immer mehr. Denn Abermillionen warten noch, wollen demnächst raus aus der Apokalypse. Dass solche Massen, einer Völkerwanderung gleich, Zuflucht suchen, damit hat niemand gerechnet, oder? Nur jetzt gibt es keinen Schulterschluss wie damals in Paris, kein Finanzpaket um Unterbringung, Verpflegung und Vorsorge der Flüchtlinge zu finanzieren. Keine Bauvorhaben das menschengerechte Unterbringung gewährleisten könnte, keine Umbauarbeiten an leer stehenden Kasernen, Schulen oder staatlichen Gebäuden. Derweil schaut die Welt zu, wie auch immer mehr Kinder, - unbegleitete Minderjährige - in menschenunwürdigen Zuständen auf eine bessere Zukunft hoffen. Nicht in Syrien, Irak oder in sonst wo. Sondern „in Europa“ oder hier in Österreich. Die Welt schaut zu bei den Geschehnissen auf der Insel Kos, beim Eurotunnel in Callais, oder in Traiskirchen. Manche handeln schon. Sie geben in Traiskirchen Hilfsgüter durch den Zaun. Und dieser letzte Satz sollte uns allen zu denken geben…. D U R C H D E N Z A U N. Hatten wir das nicht schon einmal in unserer Geschichte?

Urkunde risControl, Oberthern A15-05624 Magazin "risControl" 8/Juli 2015 - 4 56s. Diese Urkunde bestätigt die Kompensation von Treibhausgasemissionen durch zusätzliche Klimaschutzprojekte. CO2-Äquivalente

2.075 kg Unterstütztes Klimaschutzprojekt


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S. 38: Wenn der Urla

S. 12: Studienreise

S 32: Eine „Gesunde Entscheidung“

S. 24: Die Gesundhei aber ohne Gesun S. 56: Im Frühtau zu Berge

EDITORIAL

3 Zahlen und Erinnerungen

KARRIERE

6 Fachverband der Finanzdienstleister: Obmann Oberösterreich 8 Steirische Versicherungsagenturen: Neuer Vorstand 8 KSV 1870: Geschäftsführerwechsel 9 faircheck: Marketing

KURZNACHRICHTEN

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UNIQA: Verkauf HDI Versicherung AG: Geschäftsbericht Dialog Lebensversicherung: Fast Beschwerdefrei UNIQA: Oberösterreich VIG Group: Lettland Österreichische Hagelversicherung: Internationales Jahr des Bodens Wirtschaft: Boniflex

TITELGESCHICHTE

24 Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts

INTERVIEW

16 Wüstenrot Versicherung: Gemeinsam zum Erfolg 32 mediclass: Eine „Gesunde Entscheidung“ 34 WWK Lebensversicherung A.G.: Investieren in Wissen 44 muki Versicherungsverein a.G.: Wachstumskurs

VERSICHERUNG

36 EFM - Familienfreundlichkeit wird groß geschrieben 38 ARAG SE - Direktion für Österreich: Wenn der Urlaub keine Erholung ist 40 Generali Versicherung: Zukunftsstudie 46 D.A.S. Rechtsschutz AG: Erbrecht 46 Standard Life: Produkterweiterung 47 Damit das Unternehmen gesund bleibt, auch wenn der Chef kränkelt 48 FMA: Ergebnisse 48 FMA: Studie 48 Höher Insurance Services GmbH: Immobilientreuhänder 50 Donau Versicherung: „SmartSelect“ 50 Wiener Städtische Versicherung: EPU Angebot 51 CCA und TOGETHER Ausblick AssCompact Trendtag 2015 52 VAV: KFZ + Kampagne = Erfolg


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INHALT

aub keine Erholung ist

S. 44: Wachstumskurs S. 10: Riesen Verluste S. 16: Gemeinsam zum Erfolg

S. 9: Internationales Jahr des Bodens

it ist zwar nicht alles, ndheit ist alles nichts S. 42: „Eine Nacht in Venedig“

VERANSTALTUNG

12 Wüstenrot: Studienreise 13 Fachverband der Versicherungsmakler: Spende 14 ARAG SE Direktion Österreich: „Haus im See“ 14 VAV Versicherung: Zulassungsstelle 42 VAV Versicherung: „Eine Nacht in Venedig“

S. 34: Investieren in Wissen

REISE

56 Im Frühtau zu Berge

Ausgabe-Nr.: 08 | risControl 08/2015 Heft-Nr.: 433 | 36. Jahrgang

WIRTSCHAFT

18 Risikoeinstellungen und Versicherungsnachfrage von Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) in Österreich

FINANZEN

10 Microsoft: Riesen Verluste 10 Continentale Versicherungsverbund: Dirk-Müller-Fonds

KOLUMNE

40 Yuan-Abwertung drückt Zinsniveau

Impressum: “risControl” - Eigentümer, Herausgeber & Verleger Redaktion: risControl, Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation, 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221, Telefon: +43 (0)720 515 000, Fax: +43 (0)720 516 700, e-mail: office@riscontrol.at Doris Schachinger, Chefredakteurin, Christian Proyer, CAS-Design, Layout Titelbild: CAS-Design. Weitere Bilder: Bullinvest/Kolarik, Hugh Gallagher, Wolfgang Kury, Micky Klemsch, Merkur Versicherung, flickr/eLKayPics, flickr/Andy von der Wurm, Generali/Lorenz, flickr/ Artur Staszewski, Ricardo Herrgott, Sebastian Reich. Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres. Produktanalysen werden nach besten Wissen erstellt, jedoch OHNE JEDE Gewähr. Angaben und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, (pdi+/o/Public relation, oder namentlich gezeichnete Artikel), unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Ihre Wiedergabe besagt nicht, daß sie eine Empfehlung oder die Meinung der Redaktion darstellen. „risControl“ identifiziert sich gemäß dem österreichischen Medienrecht nicht mit dem Inhalt angeführter Brancheninformationen und den in Interviews geäußerten Meinungen. Abonnementbestellungen gelten auf ein Jahr, ab dem Monat der Bestellung und verlängern sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht spätestens ein Monat vor Ablauf des Bestellzeitraumes gekündigt wird. Für Anzeigen sind die allgemeinen Anzeigenbedingungen des Österreichischen Zeitschriftenverbandes vom 1. Februar 1990 bindend. Es gilt der Anzeigentarif 01/2015 / (ca)


KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

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Wir sind zutiefst erschüttert und trauern mit großer Betroffenheit um unseren Kollegen. In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass

Lieven Goethals COO/CIO und seit Ende 2011 Mitglied des Führungsteams der ARAG Österreich, Kollege, Freund, Ehemann und Familienvater am Freitag, den 14. August 2015 im Alter von 49 Jahren bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte. Viel zu früh und völlig unerwartet wurde er aus der Mitte des Lebens gerissen. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen und sehr geschätzten Kollegen, der am 17. September sein 25-jähriges Dienstjubiläum im ARAG Konzern begangen hätte. Mit seinem angenehmen Wesen, großem Sachverstand und Engagement war er eine echte Bereicherung für unser Unternehmen. Wir werden ihn sehr vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen. ARAG SE – Direktion für Österreich

FACHVERBAND DER FINANZDIENSTLEISTER

UNIQA

Obmann Oberösterreich

Verkauf

Herbert Samhaber, Obmann der oberösterreichischen Finanzdienstleister wurde zum Vorsitzenden des Fachausschusses Wertpapierunternehmen ernannt. Derzeit wichtigstes Thema des Fachausschusses ist die Umsetzung der europäischen Richtlinie MiFID II, die für alle Wertpapierunternehmen relevant ist. Dazu sind im Herbst 2015 einige Informationsveranstaltungen des Fachverbands für Wertpapierunternehmen geplant. Samhaber dazu: „Es ist wichtig, dass wir die Unternehmen rechtzeitig über die Neuerungen informieren und gemeinsam Lösungen erarbeiten, damit sich alle darauf einstellen können.“ Darüber hinaus stellt der Fachausschuss Wertpapierunternehmen regelmäßig volkswirtschaftliche Analysen zu unterschiedlichen Themen zur Verfügung. Diese sind auf der neuen Homepage des Fachverbands Finanzdienstleister für Wertpapierunternehmen www.wko.at/wpu veröffentlicht.

Die UNIQA Versicherung hat ihre 11,4 % Beteiligung an den Casinos Austria an die Novomatic verkauft. Die UNIQA Group hat ihre runden 29 % Beteiligung an der Medial Beteiligungs GmbH, die wiederum mit rund 38 % an der Casinos Austria AG beteiligt ist, an Novomatic verkauft. Durchgerechnet entspricht die Beteiligung von UNIQA an der Medial somit einer 11,4 % Beteiligung an der Casinos Austria AG. Die Veräußerung steht unter Vorbehalt der erforderlichen zusammenschlussrechtlichen Freigaben und der gesellschaftsrechtlichen Zustimmung. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. Der Glückspielkonzern plant noch weitere Einkäufe, es sollen bereits Zustimmungen der MTB Privatstiftung und der Leipnik Lundenbuger Invest vorliegen. Ob die ÖBIB, die noch 33 % an der Casino Austria AG hält, ebenfalls verkaufen wird steht noch nicht fest. Laut Finanzminister Schelling ist das eher unwahrscheinlich.

Herbert Samhaber


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KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

HDI VERSICHERUNG AG

Geschäftsbericht Der HDI Geschäftsbericht 2014 hat wiederum im internationalen Vergleich überzeugt und sicherte sich im Zuge der diesjährigen Auszeichnung der LACP Vision Awards 2014 eine Silber-Prämierung. Knapp 1.000

Geschäftsberichte aus über 25 Ländern weltweit bewertete die Jury des diesjährigen LACP Vision Awards mit Sitz in Kalifornien. Der Geschäftsbericht 2014, gestaltet von der Wiener Agentur Habesohn, Doucha, setzte sich gegen unzählige Einreichungen durch und gewann - mit 98 von 100 möglichen Punkten - Silber in der Kategorie „Versicherungen“. Für den Versicherer ist es bereits der sechste LACP-Award. „Am meisten freut uns, dass wir zum 6. Mal in Folge mit unserem Geschäftsbericht punkten konn-

ten“, so Wolfgang Kaiser, Marketingleiter der HDI Versicherung Österreich.

DIALOG LEBENSVERSICHERUNG

Fast Beschwerdefrei Wolfgang Kaiser

Die BaFin in Deutschland hat über 5 Jahre (2009 – 2013) die Beschwerden der Verbraucher bei Lebensversicherungsprodukten analysiert. Je 100.000 Lebensversi-

E N E D E I R F ZU DEN. KUN WIR AFFEN SCH DAS.

cherten bearbeitet die BaFin lediglich 0,31 % Beschwerden über die Dialog, damit liegt das Unternehmen an dritter Stelle der Versicherungsunternehmen in Deutschland.

Recommender Award 2015: Wir freuen uns, dass unsere Kunden die NV gerne weiterempfehlen.

Die Niederösterreichische Versicherung

Wir schaffen das.


KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

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STEIRISCHE VERSICHERUNGSAGENTUREN

UNIQA

Neuer Vorstand

Oberösterreich

Das Gremium der Steirischen Versicherungsagenturen hat sich, basierend auf dem Ergebnis der diesjährigen WKO – Wahl, neu zusammengesetzt. Obmann KR Karlheinz Hödl hat einen weiteren Stellvertreter bekommen, neben Peter Zötsch ergänzt Reinhold Herzog das Vorstandsteam. Neu im Gremium sind Christine Ablasser aus Graz, Wolfgang Jauk aus Köflach, Manfred Nemetschek aus Hengsberg und Klaus Vrisk aus Kaindorf an der Sulm. Gemeinsam mit den drei Obmännern sowie Mario Flor (Kalsdorf), Arnold Gürtl (Tillmitsch), Jürgen Karlheinz Hödl (Leibnitz), Elisabeth Kühberger (Trofaiach), Stefan Rabelhofer (Kapfenberg) und Johann Ritzinger (Neumarkt) vertreten sie rund 1.400 Mitglieder in der gesamten Steiermark. Anlässlich einer ersten Klausur nahm das neu zusammengestellte Gremium seine Arbeit auf. „Die Versicherungsagentur ist

Ihre persönliche Mehr-Sicherung vor Ort: selbstständig, schnell, sicher, steirisch – so lautet die Leitidee der Steirischen Versicherungsagenturen. Die Umsetzung dieser Philosophie hat uns zu einer erfolgreichen, starken und unter den Kunden äußerst populären Gemeinschaft gemacht. Unsere neuen Ausschussmitglieder werden diesen erfolgreichen Weg mit uns weitergehen“ sagt Obmann KommR Karlheinz Hödl. Anlässlich des jährlichen Kongresses der Steirischen Versicherungsagenturen am 9. Oktober auf Schloss Seggau werden in diesem Zusammenhang auch die neuen Triple A-Mitglieder gekürt. „Unsere Kunden wissen diesen in der Branche einzigartigen Qualitätsstandard zu schätzen. Gemeinsam mit dem neuen Gremium wird es uns gelingen, das Beratungs- und Kompetenzniveau der Versicherungsagenturen noch eine Stufe höher zu heben“, ist Hödl überzeugt.

Kommunikationsexperte Dr. Martin Schoiswohl, Gremialassistentin Marlies Degen, Johann Ritzinger, Stefan Rabelhofer, Gremialgeschäftsführerin Mag. Eva Larissegger, Obmann-Stellvertreter Peter Zötsch, Obmann-Stellvertreter Reinhold Herzog, Arnold Gürtl, Christine Ablasser, Obmann KommR Karlheinz Hödl (v.l.n.r.) und Elisabeth Kühberger (sitzend)

Das Jahr 2014 war für die UNIQA Oberösterreich erfolgreich. Das Prämienvolumen lag bei 339 Mio. Euro und mit einem Marktanteil von 14 % bleibt das Unternehmen die zweitgrößte Versicherung im Bundesland. Ernst Bamberger, UNIQA Landesdirektor Oberösterreich: „Wir haben 2014 gute Arbeit geleistet. Die Zahlen bestätigen, dass wir am richtigen Weg sind. Wir haben das Marktpotenzial weiter genutzt und konnten in nahezu allen Sparten zulegen.“ Die Ergebnisse des ersten Quartales 2015 zeigen eine weiterhin sehr positive Entwicklung.

VIG GROUP

Lettland Die Vienna Insurance Group AG hat den lettischen Sachversicherer Baltikums AAS gekauft, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Baltikum AAS ist ein NichtLebensversicherer mit einem Marktanteil von 8 % und damit die Nummer 6 auf dem lettischen Versicherungsmarkt. Es bestehen Zweigniederlassungen in Litauen und Estland. Im Geschäftsjahr erwirtschaftete die Gesellschaft unteranderem mit Kfzund Haftpflichtversicherungen, Kranken- und Reiseversicherungen Prämien in Höhe von über 20 Mio. Euro. Gen. Dir. Peter Hagen: „Wir werden das attraktive Marktpotenzial nutzen und uns hier noch stärker aufstellen“.

KSV 1870

Geschäftsführerwechsel Mit Jahresende wird Karl Jagsch, Geschäftsführer und Vorstand der KSV Holding AG in den Ruhestand gehen. Mag. Hannes Frech hat mit Juli seine Nachfolge übernommen. Der studierte Handelswissenschaftler konnte in unterschiedlichen Branchen umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Positionen im Finanzbereich sowie als Geschäftsführer sammeln. Sein Vorgänger wird ihm in den kommenden

Monaten beratend zur Seite stehen. Frech: „Die KSV1870 Gruppe ist eine bekannte Größe innerhalb Österreichs Wirtschaft. Entsprechend ihrer herausragenden Stellung im Bereich des Gläubigerschutzes ist auch die Vielfalt ihres Themenspektrums. Ich freue mich darauf, ihren Erfolgsweg gemeinsam mit den Teams professioneller Expertinnen und Experten in den kommenden Jahren mitgestalten zu können.“

Karl Jagsch


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ÖSTERREICHISCHE HAGELVERSICHERUNG

Marketing

Internationales Jahr des Bodens

Martina Sattler übernimmt beim Schadenmanagementunternehmen faircheck in Graz-Stattegg und bei der technologieaffinen Schwesterfirma PEAN GmbH das strategische Marketing und die PR Betreuung. Zuletzt war sie als Trainerin und als Marketing & PR Leiterin bei KWB Kraft Wärme Biomasse GmbH tätig. Sattler studierte an der Karl Franzens Universität und am Campus02 in Graz.

Für Herr und Frau Österreicher wird der Bodenverbrauch zu einem immer mehr ernsthaften Problem. 4 von 5 Österreichern kritisieren eine Verschandelung des Landschaftsbildes und verlangen in der Folge einen Stopp des Bodenverbrauches. Der Boden ist nämlich die einzige Ressource, mit der Lebensmittel produziert werden können und deshalb ist sein Schutz für eine Sicherstellung der Ernährung der weltweit steigenden Bevölkerung unverzichtbar. Dieser nicht unendlich verfügbare Boden wurde heuer auch von der UNO ins Rampenlicht gestellt 2015 wurde zum Internationalen Jahr des Bodens ausgerufen. „Verbauen wir nicht die Zukunft unserer Kinder! Österreich soll auch in Zukunft ein Land der Äcker, und nicht ein Land der leeren Industriehallen, Straßen und Einkaufszentren sein. Böden sind Kulturgüter ersten Ranges. Sie sind unsere Lebensgrundlage und verdienen daher wieder mehr Respekt“, setzt sich Weinberger für sorgsameren Umgang mit der

Martina Sattler

WIRTSCHAFT

Boniflex Nun braucht Boniflex das Unternehmen, welches zur Kreditwürdigkeit verhelfen wollte, jemanden der sich um seine Kredit-

würdigkeit kümmert. Das Unternehmen hat Konkurs eröffnet. Mit einer Passiva von ca 1,2 Millionen Schulden, Konkursantrag hat ein Medienunternehmen gestellt, betroffen ist ein Dienstnehmer. Offenbar ist das Konzept des Unternehmens nicht aufgegangen, Aktiva sind fast keine vorhanden, also nichts ist´s jetzt mehr mit „Boniflexen“.

Natur und dem Boden ein. In den letzten 60 Jahren sind bereits 350.000 Hektar Felder und Wiesen unter Asphalt und Beton verschwunden - dies entspricht der gesamten Ackerfläche Oberösterreichs. Wenn dieser Versiegelungstendenz nicht Einhalt geboten wird, so wird die Landwirtschaft langsam, aber sicher gänzlich aus Österreich verschwinden. Denn jährlich werden in Österreich 0,5 Prozent der Agrarflächen (Deutschland: 0,25 % und Tschechien 0,17 %) verbaut, was bedeutet, dass es bei fortschreitender Verbauung in 200 Jahren keine landwirtschaftlichen Flächen mehr in Österreich gibt. Das hat neben negativen ökonomischen und ökologischen Auswirkungen auch einen volkswirtschaftlichen Negativeffekt auf den Tourismus, denn ein so verbautes Land ist auch für den Fremdenverkehr nicht sehr attraktiv. Ebenso ist die Artenvielfalt gefährdet, da der Boden als Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere verloren geht. In Österreich gibt es laut Umweltbundesamt rund 13.000 ha (= 130 Mio. m2) leerstehende Industriehallen, bei Berücksichtigung von leerstehenden Wohn- und Geschäftsimmobilien sind es rund 50.000 Hektar (= 500 Mio. m2) leerstehende Gebäude, welche durch entsprechende Anreizsysteme wieder wirtschaftlich genutzt werden könnten. Eine Rückführung von diesen Brachflächen würde - ebenso wie die Revitalisierung von Ortskernen anstelle von Neubauten im Grünen - dem Trend der Versiegelung von Neuflächen entgegenwirken.

KARRIERE/KURZNACHRICHTEN

FAIRCHECK


FINANZEN

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MICROSOFT

Riesen Verluste

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as größte Softwareunternehmen der Welt, Microsoft, muss den höchsten Quartalsverlust seiner Geschichte verkraften. Das Unternehmen fuhr ein Minus von 3,2 Mrd. Dollar ein, im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es ein Plus von 4,6 Mrd. Dollar. Arm ist der Konzern deswegen noch nicht, hat er doch letztes Jahr einen Umsatz von 93,6 Mrd. Dollar gemacht, nur die hohen Abschreibungen belasten schwer, der Gewinn letztes Jahr lag nur mehr bei 12,2 Mrd. Dollar. Nun werden neue Wege gesucht und auf das neue Windows 10 gesetzt, denn zu dem Debakel hat nicht nur die schwache Nachfrage am WindowsBetriebssystem geführt, sondern auch der

Kauf der Handysparte von Nokia, bei diesem Deal sind immerhin mehr als 9 Mrd. Dollar geflossen. Es war übrigens der letzte große Deal von Steve Ballmer, dem ehemaligen Microsoft-Chef. Laut dem neuen CEO Satya Nadella, ist er mit der Leistung insgesamt zufrieden und sieht den Konzern in einem Wandel mit großen Hoffnungen auf das neue Betriebssystem.

Satya Nadella

CONTINENTALE VERSICHERUNGSVERBUND

Dirk-Müller Fonds

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ie Continentale bietet ihren Kunden seit 1. Juli den „Dirk Müller Premium Aktien“ Fonds an. Der internationale Aktienfonds investiert in wirtschaftliche starke Unternehmen mit hervorragender Wettbewerbsposition, bevorzugt in Nordamerika und Europa, und weist einige Besonderheiten auf. „Mit dem Dirk-Müller-Fonds haben wir unsere exzellente und breite Fondspalette um einen modernen, vielversprechenden Fonds bereichert“, freut sich DDr. Michael Fauser, Leben-Vorstand im Continentale Versicherungsverbund. Die Kunden des Verbundes können aus

über 80 Fonds von mehr als 30 renommierten Kapitalverwaltungsgesellschaften auswählen. Entwickelt wurde der Fonds von dem Börsenmakler und Buchautor Dirk Müller, bekannt als Mister DAX. Er hebt sich vor allem durch Solidität, Fairness und Transparenz von den herkömmlichen Angeboten ab. Die Anlagephilosophie: Eine hohe Bilanzqualität, ein erfolgreiches Geschäftsmodell, überproportionale Gewinnsteigerungen und gute Wachstumsund Ertragsperspektiven sind wesentliche Voraussetzungen für die Aufnahme in das Portfolio. Außer dem bewährten ValueAnsatz ist die Sicherheit für den Anleger ein wichtiger Faktor. Gerade in turbulenten Börsenphasen wollen die Fondsmanager aktiv handeln und Kursverluste durch geeignete Absicherungsinstrumente entgegensteuern. Vertraglich ausgeschlossen ist die

in vielen Fonds gängige Wertpapierleihe. Auch ethische Belange sind dem Fondsmanager Müller wichtig: Unternehmen mit negativen Ansehen und Spekulationen auf Nahrungsmittel kommen nicht infrage. Eine Innovation sind die fairen Fondsgebühren: Diese sind nicht konstant hoch wie beim Großteil der Fonds, sondern sinken ab einer bestimmten Marke, je mehr das Fondsvolumen steigt. Außerdem unterscheidet sich der Fonds von anderen durch seine hohe Transparenz: Alle Aktienpositionen werden offengelegt. Über die Internetseite www.dirk-mueller-fonds.de und über Facebook erhält der Anleger aktuelle Informationen über alle Transaktionen. Der im April 2015 aufgelegte Fonds wird gemanagt von der Vermögensverwaltung FOCAM AG und verwaltet von der Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH. Warburg hatte bereits exklusiv für die Kunden der Continentale den vermögensverwaltenden Fonds „Warburg Zukunftsmanagement“ aufgelegt. „Wir haben unsere hervorragenden fondsgebundenen Versicherungen damit insbesondere für längerfristige Anlagen noch attraktiver gemacht“, so DDr. Fauser.


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VERANSTALTUNG

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WÜSTENROT

Studienreise

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ine gute Beziehung zu den Vertriebspartnern zu pflegen, steht für Wüstenrot an oberster Stelle. Und dazu zählt sich auch einmal in einer lockeren Atmosphäre noch besser kennen zu lernen. Daher lud der Finanzdienstleister dieses Frühjahr 120 selbstständige Versicherungsmakler in die spanische Metropole Barcelona ein. Im Rahmen eines Wettbewerbs konnten sich alle Wüstenrot Vertriebspartner aus ganz Österreich für die Studienreise bewerben. Besonders erfreulich war, dass sich so viele Teilnehmer wie noch nie qualifizierten. Somit ging es im Frühjahr dieses Jahres für 120 selbstständige Makler mit Wüstenrot in eine der wohl beliebtesten Städte Europas, nach Barcelona. Über den Dächern der Stadt Begleitet wurde die Gruppe von Generaldirektorin Dr. Susanne Riess, Vorstandsdirektor Mag. Gerald Hasler und den zentralen Ansprechpartnern der Makler. Offiziell startete die Reise im Restaurant El Xalet am Montjuic mit der Begrüßung durch Martin Stempfl, dem Leiter des VermittlerServices. Die Location bot einen unvergesslichen Blick über die Dächer der Stadt. Am selben Abend noch wurden die Reiseteilnehmer auf der Dachterrasse des bekannten W-Hotels direkt am Strand von Barcelona durch Vorstandsdirektor Mag. Gerald Hasler be-

grüßt, wo man einen herrlichen Weitblick über das Meer genießen konnte. Danach startete, wer wollte, in das Nachtleben der pulsierenden Metropole. FC Barcelona live Als Highlight der Reise zeigte sich der zweite Reisetag. Am Vormittag entdeckte man den historischen Stadtkern mit dem Fahrrad, E-Bike oder Segway. Parallel dazu wurde eine Sightseeing Tour zu den Bauwerken des spanischen Architekten Antoni Gaudi angeboten. Nach dem Mittagessen in einem Hafenrestaurant machten sich die Teilnehmer auf, um das Fußballspiel FC Barcelona gegen Valencia im weltbekannten Camp Nou Stadion anzusehen. Die eindrucksvolle Kulisse mit 90.000 Zusehern im Stadion begeisterte alle Teilnehmer. Mit einem BBQ im Hotel fand der Tag einen feierlichen Abschluss. Austausch mit den Entscheidern Am Sonntag wurde die Weinkellerei „Freixenet“ besucht und in einem Tappas Workshop das Essen selbst zubereitet. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Die

Teilnehmer nutzten diese Zeit um durch die Stadt zu flanieren und Souvenirs zu shoppen. Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Galadinners im CDLC (Carpe Diem Lounge Club) mit einer Ansprache von Frau Generaldirektorin Dr. Riess. Die Vertriebspartner schätzten die Möglichkeit in ungezwungener und lockerer Atmosphäre, sich mit den Entscheidungsträgern des Hauses auszutauschen. Der letzte Tag der Studienreise stand zur freien Verfügung. Man konnte im Hotel relaxen, den Strand genießen oder nochmals einen Stadtspaziergang machen. So klang die perfekt organisierte Reise entspannt aus.


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VERANSTALTUNG

FACHVERBAND D. VERSICHERUNGSMAKLER

Spende

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er Fachverband der Versicherungsmakler zeigt Solidarität mit den Flüchtlingen in Traiskirchen. Bundesobmann Gunther Walter Riedlsperger und sein Stellvertreter KR Rudolf Mittendorfer, haben an Alexander Bodmann, Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien, zugunsten der Flüchtlingshilfe in Österreich 4.000 Euro in Form eines Schecks übergeben und setzen so ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Solidarität. Mit der Spende des Fachverbands können die dringend benötigten Schlafsäcke sowie Fahrkarten für Flüchtlinge in Traiskirchen gekauft werden. Obmann Riedelsperger: „Wer hier wegschaut – der soll seinen Taufschein am kommenden Sonntag wieder in der Sakristei abgeben.“

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VERANSTALTUNG

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ARAG SE DIREKTION ÖSTERREICH

„Haus im See“

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er Rechtsschutzspezialist ARAG hat Anfang Juli 30 Vertriebspartner aus Niederösterreich, Burgenland und Wien in den ungarischen Teil des Neusiedler See‘s zu einem 2-tägigen Vertriebsdialog eingeladen. Tagungsstätte war die exklusive Taubenkobel-Dependence „Haus im See“. Das Tagungsziel wurde nach einer einstündigen Motorboot-Fahrt unter strahlend blauem Himmel erreicht. Gesprächsthemen waren insbesondere die soeben gestartete „Neue Rechtsschutzversicherung“ und der Ausbau der Partnerschaften im Anschluss an den erfolgreichen Turnaround beim Versicherer. Schadenleiterin Frau Mag. Eder erläuterte das neue Service-Angebot durch die ARAG-Inhouse-Juristen. Underwriterin Frau Mag. Hamperl zeigte die zwischenzeitlich erheblich erweiterte Zeichnungspolitik der ARAG auf. CEO Dr. Matthias Effinger und Vertriebs-Chef Mag. Willi Bors ziehen ein positives Resümee: „Die teilnehmenden Makler haben uns attestiert dass ARAG

auf dem richtigen Weg ist und sehen großes Potenzial für die Zukunft.“ Mit ausgezeichneter Verköstigung und mit Badepausen im Neusiedler See bei bestem Wetter wurde das gelungene Event abgerundet.

VAV VERSICHERUNG

Zulassungsstelle

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ereits im April ist das Versicherungsmaklerunternehmen Bullinvest in die neuen Räumlichkeiten in Salzburg in die Vogelweiderstraße umgezogen. Geschäftsführer Dkfm. Alfred Niederkofler, Geschäftsführer Hans-Jörg WörndlAichriedler und Alexander Dubsky begrüßten nun zahlreiche Freunde und Geschäftspartner um ein weiteres Highlight zu feiern. Die neue Zulassungsstelle der VAV Versicherung in Kooperation mit Bullinvest wurde feierlich eröffnet. Anmeldungen sind für die Bezirke Salzburg Stadt, Flachgau und Tennengau möglich. Bei der Eröffnung waren unter anderem die Salzburger Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Salzburgs Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Fachgruppenobmann

Salzburg Christoph Berghammer, Dr. Peter Loisel Vertriebsvorstand VAV Versi-

cherung, und Joachim Klepp Leiter des Maklervertriebes anwesend.


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INTERVIEW

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WÜSTENROT VERSICHERUNG

Gemeinsam zum Erfolg


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Was ist das Besondere am Vertrieb der Wüstenrot Gruppe? Martin Stempfl: Der Maklervertrieb wurde in den letzten Jahren in der Wüstenrot Gruppe sehr stark ausgebaut und hat heute einen gleichwertigen Status wie der angestellte Vertrieb. Wir haben speziell im Maklervertrieb viele Aktionen und Schwerpunkte gesetzt, die nun greifen. Was hat zu den Erfolgen beigetragen? Stempfl: In der Branche sind wir für einfache und transparente Produkte mit starkem Leistungsumfang im Privatkundengeschäft bekannt. Wir haben die Anzahl unserer Geschäftspartner deutlich erhöht und sind dadurch in die Breite gewachsen.

Das Um und Auf im Maklervertrieb ist der persönliche Kontakt unserer Betreuer zum jeweiligen Geschäftspartner. Welche Unterstützung bieten Sie dem Vertrieb? Stempfl: Um unsere Vertriebspartner optimal zu unterstützen, wurde von Wüstenrot in jeder Landesdirektion ein eigenes VermittlerService Center eingerichtet, welches mit sehr gut ausgebildeten Maklerbetreuern und Innendienstmitarbeitern besetzt ist. Mit einem speziellen Ausbildungsprogramm stellen wir unseren Geschäftspartnern ein sehr gutes Service zur Verfügung.

sehr bedeutender Teil des Neugeschäfts kommt von unseren externen PartStempfl: Das Um und Auf im Mak- nern und das wollen wir in Zukunft noch steigern. Erlervertrieb ist der In der Branche sind wir reichen wollen wir persönliche Kontakt dies mit einfachen, unserer Betreuer für einfache und transinnovativen aber zum jeweiligen Geparente Produkte mit auch zukunftsweischäftspartner. Gut starkem Leistungsumsenden Produkten. ausgebildete Innenfang im PrivatkundenIm Herbst wird ein dienstkräfte in jegeschäft bekannt. neues Produkt auf dem Bundesland den Markt kommen, verbessern und optimieren laufend Prozesse. Das ist genau das es in Österreich in dieser Form so wichtig wie eine schnelle Reakti- noch nicht gibt. on auf die Wünsche und Anliegen der Makler. Eine ehrliche, offene Kommuni- Wie tanken Sie Kraft und Energie? kation und Partnerschaft auf Augenhöhe ist Grundvoraussetzung für eine funkti- Stempfl: Die Energie für meinen Job onierende Partnerschaft, aber auch die hole ich mir einerseits durch meine Fapersönliche Beziehungsebene darf dabei milie, ich habe zwei Töchter mit zehn und fünf Jahren. Andererseits aus meinicht fehlen. ner sportlichen Aktivität. Ich bin ein passionierter „Läufer“ und spiele leidenWas haben Sie noch vor für heuer? schaftlich gerne Tennis. Stempfl: Wir wollen speziell den MakrC lervertrieb weiter ausbauen, denn ein Danke für das Gespräch. Wie sieht dieses Service aus?

INTERVIEW

Als einer der wichtigsten österreichischen Finanzdienstleister setzt Wüstenrot verstärkt auf eine gezielte Serviceorientierung für seine Vertriebspartner. Durch laufende Produktoptimierungen, Innovationen und den Ausbau von Qualität und Service investiert Wüstenrot gezielt in die Stärkung des Makler- und Agenturvertriebs. risControl im Gespräch mit Martin Stempfl, Leiter des VermittlerServices der Wüstenrot Gruppe über die zahlreichen Vorteile, als selbstständiger Versicherungsmakler mit Wüstenrot zusammen zu arbeiten.


WIRTSCHAFT

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Risikoeinstellungen und Versicherungsnachfrage von Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) in Österreich Eine empirische Studie zu ausgewählten Branchen Teil 2 Teil 1 dieser Studie können Sie in der Juni Ausgabe lesen.

Laura Fruhmann BSc (WU) und ao. Univ.-Prof. Dr. Erwin Eszler Institute for Finance, Banking and Insurance Wirtschaftsuniversität Wien

An der Regressionsgeraden (vgl. Abb. 22) lässt sich der leicht positive Zusammenhang zwischen Risikoeinstellung und Unternehmensalter erkennen. Ein-Personen-Unternehmer beschreiben sich also tendenziell im Durchschnitt risikofreudiger, je länger sie tätig sind. Diese Beobachtung stimmt mit den Auswertungsergebnissen zum Risikobewusstsein

Abbildung 22: Risikoeinstellung und bisherige Dauer der Tätigkeit, mit Regressionsgerade (N=249)

Abbildung 23: Risikoeinstellung und Arbeitszeit, mit Trendlinie (N=251)

(s. oben) überein, wonach Unternehmer umso weniger an die Risiken denken, je länger sie als Ein-Personen-Unternehmer tätig sind. Die Auswertung von 251 verwertbaren Antworten hat keinen linearen Zusammenhang zwischen der Risikoeinstellung und der Arbeitszeit ergeben, die Regressionsgerade (nicht wiedergegeben) ist nahezu waagrecht. Die Trendlinie (vgl. Abb. 23) liegt größtenteils zwischen 40 und 50 Prozent. Ein Anstieg in der Risikoeinstellung von EinPersonen-Unternehmern, die wöchentlich mehr als 70 Stunden für ihre unternehmerische Tätigkeit aufwenden, muss wegen der geringen Anzahl der in diesen Bereich fallenden Antworten vorbehaltlich betrachtet werden. 235 Antworten können zur Prüfung eines Zusammenhanges von Risikoeinstellung und durchschnittlichem Jahresumsatz betrachtet werden (vgl. Abb. 24). Die Mittelwerte weisen kaum auffällige Unterschiede auf. Zur Prüfung eines Zusammenhanges zwischen Risikoeinstellung und höchstem Bildungsabschluss konnten 256 Beantwortungen herangezogen werden, wobei 224 von Personen mit Hochschulabschluss stammen (vgl. Abb. 25). Die Ergebnisse der übrigen Kategorien sind daher vorbehaltlich zu behandeln. Aus den ausgewerteten Fragebögen lässt sich ableiten, dass sich Ein-Personen-Unternehmer mit Lehrabschluss durchschnittlich als wesentlich risikofreudiger einschätzen als die anderen Gruppen. Ihr Mittelwert liegt bei 55,71 %. Die Hochschulabsolventen, die Gruppe mit signifikanter Stichprobengröße, weisen einen Mittelwert von 42,77 % auf.

Abbildung 24: Risikoeinstellung und durchschnittlicher Jahresumsatz: Boxplots (N=235)


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Auch zur Frage „Versicherungen empfinde ich als passendes Mittel, um Risiken zu bewältigen“ war wieder eine Skala mit Antwortmöglichkeiten von 0 % („stimme nicht zu“) bis 100 % („stimme zu“), in zehn-Prozent-Intervallen, gegeben. Die Ergebnisse sind sehr weit gestreut (Vgl. Abb. 26). Viele Unternehmer sind der Meinung, dass Versicherungen eine passende Maßnahme darstellen, um Risiken zu bewältigen. Es gibt aber auch Antworten, die das komplette Gegenteil behaupten. Der Durchschnitt beläuft sich auf 53,88 %. In Bezug auf das Geschlecht lässt sich feststellen, dass die weiblichen Befragten Versicherungen als wesentlich weniger passendes Mittel zur Risikobewältigung sehen als die männlichen (vgl. Abb. 27). Ein-Personen-Unternehmerinnen empfinden Versicherungen im Durchschnitt zu nur 46,18 % als passend, während die Männer zu 60,34 % zustimmen.

Abbildung 25: Risikoeinstellung und höchster Bildungsabschluss: Boxplots (N=256, davon 7 Lehrabschluss, 11 AHS Matura, 14 BHS Matura, 224 Hochschulabschluss)

Abbildung 26: Wahrnehmung von Versicherungen – absolute Häufigkeit der Antworten (N=273)

Es scheint, als würden die jüngeren Ein-Personen-Unternehmer Versicherung für ein weniger passendes Instrument halten als die älteren (vgl. Abb. 28), was auch die Regressionsgerade nahelegt (vgl. Abb. 29), doch die negative Pearson-Korrelation zwischen Wahrnehmung von Versicherungen und dem Geburtsjahrgang gilt mit -0,063 als nicht signifikant. Die Berufsgruppe, die Versicherungen als am passendsten empfindet, sind die gerichtlichen Sachverständigen (vgl. Abb. 30). Sie nehmen Versicherungen im Durchschnitt zu 64,53 % als adäquates Mittel zur Risikobewältigung wahr. Die Ein-Personen-Unternehmen, deren Unternehmensgegenstand die Steuerberatung ist, empfinden Versicherungen durchschnittlich zu 53,18 % als geeignet, um Risiken zu bewältigen. Für Dolmetscher, medizinische Dienstleister und Unternehmensberater liegt dieser Mittelwert zwischen 45 % und 47 %. Zur Auswertung des Zusammenhangs der Wahrnehmung von Versicherungen mit dem Unternehmensalter konnten 248 Beantwortungen berücksichtigt werden.

Abbildung 27: Wahrnehmung von Versicherungen und Geschlecht: Boxplots (N=257, davon 147 männlich, 110 weiblich)

Abbildung 28: Wahrnehmung von Versicherungen und Alter, mit Trendlinie (N=237)

WIRTSCHAFT

7. Wahrnehmung von Versicherungen durch EPUs

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WIRTSCHAFT

20 Personen, die seit kürzester Zeit unternehmerisch tätig sind, sehen Versicherungen im Durchschnitt als passenderes Mittel zur Risikobewältigung an als seit Längerem als solche Tätige (vgl. Abb. 31). Mit steigender Dauer der Tätigkeit ist darauf folgend anhand der Trendlinie eine immer weiter sinkende Zustimmung zu beobachten. Erst bei jenen Unternehmern, die als Ein-Personen-Unternehmer seit 25 bis 35 Jahren tätig sind, ist wieder eine größere Zustimmung zu der Aussage, dass Versicherungen ein passendes Mittel zur Risikobewältigung darstellen, zu beobachten. Bei Personen, die seit mehr als 35 Jahre als Ein-Personen-Unternehmer tätig sind, nimmt die Zustimmung wieder ab. Dieser Zusammenhang ist aufgrund der wenig signifikanten Anzahl an Antworten in diesem Bereich vorbehaltlich zu sehen. Auch anhand der Regressionsgerade (vgl. Abb. 32) lässt sich erkennen, dass Unternehmen mit jüngeren Unternehmen eine bessere Meinung von Versicherungen haben als jene, die ihr Ein-Personen-Unternehmen schon längere Zeit führen. (Die berechnete Person Korrelation ist mit einem Wert von -0,065 aber als nicht signifikant zu bezeichnen.)

Abbildung 29: Wahrnehmung von Versicherungen und Alter, mit Regressionsgerade (N=237)

Abbildung 30: Wahrnehmung von Versicherungen und Unternehmensgegenstand: Boxplots (N=255, davon 105 Dolmetscher, 106 gerichtliche Sachverständige, 11 medizinische Dienstleister, 19 Steuerberater, 14 Unternehmensberater)

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Abbildung 31: Wahrnehmung von Versicherungen und bisherige Dauer der Tätigkeit, mit Trendlinie (N=248)

Abbildung 32: Wahrnehmung von Versicherungen und bisherige Dauer der Tätigkeit, mit Regressionsgerade (N=248)

Abbildung 33: Wahrnehmung von Versicherungen und Arbeitszeit, mit Trendlinie (N=250)


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generieren, empfinden Versicherungen im Mittelwert als ein zu 60,35 % passendes Instrument, um Risiken zu bewältigen. Damit haben sie unter den Befragten die beste Meinung von Versicherungen. Hinsichtlich Wahrnehmung von Versicherungen und dem höchsten Bildungsabschluss konnten 255 Beantwortungen berücksichtigt werden. Dabei ist zu beachten, dass davon 223 von Hochschulabsolventen abgegeben wurden (vgl. Abb. 35). Unter den befragten Gruppen weist diejenige mit Lehrabschluss mit 65,71 % den höchsten Mittelwert auf. Da aber nur eine geringe Anzahl der Beantwortungen in diese Gruppe fallen, ist der Wert stark zufallsabhängig und nur mit Vorbehalt zu sehen. Die Befragten mit AHS-Matura und Hochschulabschluss weisen Mittelwerte auf, die deutlich unter dem der Personen mit Lehrabschluss liegen. Sie stimmen der Aussage, dass Versicherungen zur Risikobewältigung geeignet sind, im Durchschnitt zu 53,64 % bzw. 53,50 % zu. Bei den Ein-Personen-Unternehmern mit BHS-Matura liegt der Mittelwert bei 60,00 %. Fasst man AHS- und BHS-Matura (die Reihung AHS – BHS ist ja willkürlich) zusammen, dann ist von den Mittelwerten der Antworten her (65,71 % - 60,00 % / 53,64 % - 53,50 %) und unter dem gemachten Vorbehalt (teilweise geringe Antwortanzahlen) ein gewisser Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung von Versicherungen als adäquatem Mittel zur Risikobewältigung und dem höchsten Bildungsabschluss zu erkennen. 8. Einschätzung des Angebots an Versicherungen durch EPUs

Abbildung 34: Wahrnehmung von Versicherungen und durchschnittlicher Jahresumsatz: Boxplots (N=234, davon 51 ≤10.000€, 57 10.001-30.000€, 46 30.001-60.000€, 23 60.001100.000€, 57 ≥100.001€)

Abbildung 35: Wahrnehmung von Versicherungen und höchster Bildungsabschluss: Boxplots (N=255, davon 7 Lehrabschluss, 11 AHS Matura, 14 BHS Matura, 223 Hochschulabschluss)

Die vierte Frage des Fragebogens beschäftigt sich damit, wie zufrieden die Ein-Personen-Unternehmer mit dem Angebot an Versicherungen sind. Der genaue Wortlaut der Frage lautete: „Werden auf dem Versicherungsmarkt die Versicherungen bzw. Versicherungspakete angeboten, die Ihren Bedürfnissen entsprechen?“. Auch für die Beantwortung dieser Frage war eine Skala gegeben, die den Befragten die Möglichkeit gab, in zehn-Prozent-Schritten zwischen 0 % („gar nicht“) und 100 % („sehr intensiv“) ihre Meinung zu dem Thema kundzutun. Wie sich aus Abbildung 36 erkennen lässt, liegt kein eindeutiges, klares Ergebnis vor. Besonders auffällig ist, dass auch die zwei Extreme oft angegeben wurden. Der Mittelwert aller 266 auswertbaren Antworten liegt bei 50,79 %. Es lässt sich ein deutlicher Unterschied in den Mittelwerten der männlichen und der weiblichen Befragten feststellen (vgl. Abb. 37): Männer 57,29 % Frauen 42,36 %.

Abbildung 36: Einschätzung des Angebots an Versicherungen – absolute Häufigkeit der Antworten (N=266)

WIRTSCHAFT

Jene Ein-Personen-Unternehmer, die wöchentlich die wenigsten Arbeitsstunden für ihre unternehmerische Tätigkeit aufwenden, empfinden Versicherungen im Durchschnitt als am meisten zur Risikobewältigung geeignetes Mittel (vgl. Abb. 33). (Die Pearson Korrelation ergibt mit -0,058 zwar einen negativen linearen Zusammenhang, dieser ist allerdings nicht signifikant.) 234 Unternehmer haben sowohl Angaben zu ihrer Wahrnehmung von Versicherungen als auch zu ihrem durchschnittlichen Jahresumsatz gemacht und können daher zur Auswertung herangezogen werden (vgl. Abb. 34). Die Gruppe der Unternehmer, die im Jahr zwischen 10.001 € und 30.000 € an Umsatz erwirtschaftet, stimmt der Aussage, dass Versicherungen ein passendes Mittel zur Risikobewältigung darstellen, mit durchschnittlich 47,7 % am wenigsten zu. Mit diesem Wert liegen sie nicht nur deutlich unter dem der vier anderen Gruppen, sondern haben auch eine um rund sechs Prozent schlechtere Meinung von Versicherungen als der Durchschnitt aller abgegebenen Antworten. Die Unternehmen, die jährlich einen Umsatz von über 100.001 €

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WIRTSCHAFT

22 Zur Feststellung einer möglichen Korrelationen der Zufriedenheit mit dem Angebot an Versicherungen und dem Alter der Unternehmer konnten 234 beantwortete Fragebögen berücksichtigt werden (vgl. Abb. 38). Der Zusammenhang scheint dahingehend zu sein, dass jüngere Unternehmer weniger zufrieden mit dem Angebot an Versicherungen sind als ältere. Wie auch schon bei der Auswertung der Frage zur Risikoeinstellung festgestellt, brechen die Unternehmer, die zwischen 1950 und 1970 geboren wurden, die beobachtete Regel. Für die vor 1950 bzw. nach 1970 Geborenen scheint es einen strengen negativen Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot an Versicherungen und dem Geburtsjahr zu geben. Die Regressionsgerade bildet den negativen Zusammenhang ebenfalls ab (vgl. Abb. 39) und auch die Pearson Korrelation ergibt einen negativen Wert von -0,103, der aber als nicht signifikant gilt. Zur Untersuchung, ob ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot an Versicherungen und dem Unternehmensgegenstand des Ein-Personen-Unternehmens besteht, konnten 252 Beantwortungen ausgewertet werden (vgl. Abb. 40). Die gerichtlichen Sachverständigen sind durchschnittlich zu 63,11 % mit dem Angebot

Abbildung 37: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und Geschlecht: Boxblots (N=254, davon 144 männlich, 110 weiblich)

Abbildung 38: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und Alter, mit Trendlinie (N=234)

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an Versicherungen bzw. Versicherungspaketen zufrieden, bei den Dolmetschern liegt dieser Wert bei 40,39 %. Der beträchtliche Unterschied von über 20-%-Punkten ist besonders interessant, da die Stichproben der zwei Gruppen groß - und daher von höherer Aussagekraft - und weiters auch annähernd gleich groß sind. Die anderen drei Gruppen sind zahlenmäßig nicht so stark vertreten, besonders ins Auge sticht jedoch der Mittelwert der Unternehmensberater, der bei nur 35,71 % liegt und damit das Minimum der fünf Gruppen der Unternehmensgegenstände bildet. Ein linearer Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot an Versicherungen und dem bisherigen Dauer der Tätigkeit als Ein-Personen-Unternehmen konnte nicht festgestellt werden (vgl. Abb. 41), die Regressionsgerade (nicht wiedergegeben) ist nahezu waagrecht, der lineare Pearson Korrelation zeigt einen minimalen negativen Wert von -0,010 und ist nicht signifikant. Hinsichtlich eines Zusammenhanges zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot an Versicherungen und dem Ausmaß der wö-

Abbildung 39: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und Alter, mit Regressionsgerade (N=234)

Abbildung 40: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und Unternehmensgegenstand: Boxplots (N=252, davon 102 Dolmetscher, 106 gerichtliche Sachverständige, 11 medizinische Dienstleister, 19 Steuerberater, 14 Unternehmensberater)


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bei 72,86 %. Die anderen Gruppen liegen wesentlich darunter. Der Durchschnittswert für Ein-Personen-Unternehmer mit AHS-Matura beträgt 53,33 %, mit BHS-Matura 51,43 % und mit Hochschulabschluss 49,77 %. Daraus könnte sich der Schluss ableiten lassen, dass die Zufriedenheit mit dem Angebot an Versicherungen sinkt, je höher der Bildungsabschluss des Unternehmers ist. Bei dieser Betrachtung muss jedoch abermals beachtet werden, dass nur sieben Personen mit Lehrabschluss, neun Personen mit AHS Matura und 14 Personen mit BHS Matura in dieser Kategorie zur Auswertung herangezogen rC werden konnten.

Abbildung 43: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und durchschnittlicher Jahresumsatz: Boxplots (N=232, davon 51 ≤10.000€, 55 10.001-30.000€, 46 30.00160.000€, 23 60.001-100.000€, 57 100.001€)

Abbildung 41: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und Dauer der bisherigen Tätigkeit, mit Trendlinie (N=245)

Abbildung 44: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und höchster Bildungsabschluss: Boxplots (N=252, davon 7 Lehrabschluss, 9 AHS Matura, 14 BHS Matura, 222 Hochschulabschluss)

Abbildung 42: Einschätzung des Angebots an Versicherungen und Arbeitszeit mit Trendlinie (N=247)

Teil 3 dieser Studie können Sie in der nächsten Ausgabe lesen.

WIRTSCHAFT

chentlichen Arbeitszeit zeigt sich ein unklares Bild (vgl. Abb. 42). Die Regressionsgerade (nicht wiedergegeben) zeigt einen ganz leicht negativen Zusammenhang, der sich auch in der Pearson Korrelation von -0,031 widerspiegelt. 232 Ein-Personen-Unternehmer haben Angaben zu ihrem durchschnittlichen Jahresumsatz und ihrer Zufriedenheit mit dem Angebot an Versicherungen gemacht (vgl. Abb. 43). Ein linearer Zusammenhang zwischen dem Umsatz und der Zufriedenheit mit dem Versicherungsangebot konnte nicht festgestellt werden. Es fällt jedoch auf, dass die Mittelwerte der Unternehmen, die zwischen 10.001 € und 100.000 € jährlichen Umsatz generieren, zwischen 44 % und 47 % liegen. Die Ein-Personen-Unternehmen, die unter 10.000 € bzw. über 100.001 € im Jahr erwirtschaften, sind mit durchschnittlich 52,94 % bzw. 58,07 %, deutlich zufriedener mit den angebotenen Versicherungen. Die Unternehmen, die in die höchste Umsatzkategorie fallen, sind im Durchschnitt mit dem Angebot am zufriedensten. Personen mit Lehrabschluss sind durchschnittlich am zufriedensten mit dem Versicherungsangebot (vgl. Abb. 44), der Mittelwert liegt hier

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TITELGESCHICHTE

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Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Arthur Schoppenhauer

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as braucht es aber um Gesundheit zu bewahren, oder im Falle des Falles diese wieder herzustellen? Ein funktionierendes Gesundheitssystem, ausreichend medizinische Versorgung und der Willen zur Prävention. Wir haben unter unseren Lesern und in sozialen Netzwerken eine Umfrage zum Thema gestartet und das Ergebnis ist überraschend. Nicht mehr das Taggeld steht beim Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung im Vordergrund, sondern der rasche Zugang zur ärztlichen Hilfeleistung bzw. zum raschen Behandlungstermin. Unsere Umfrage behandelte auch die Themen: Was ist Ihnen eine private Krankenversicherung monatlich wert und welcher Gesundheitstyp sind Sie? Schulmedizin ist immer noch an erster Stelle des Gesundheitsgedankens, gefolgt von Alternativmedizin und dem Vorsorgetyp. Die private Krankenversicherung ist 75 % der Teilnehmer bis zu 100,Euro Wert, 25 % würden bis zu 200,- Euro ausgeben. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Teilnehmern an der Umfrage. Der leichte Zugang zur Schulmedizin wird aber im Gesundheitssystem immer schwieriger, durch das neue Arbeitszeitgesetz bei den Ärzten werden immer mehr Ambulanzen in den Spitälern geschlossen oder zusammengelegt. Die Bestrebungen laufen dahin, dass sich immer mehr Patienten an niedergelassene Ärzte wenden sollten. Man rechnet heuer mit 1 – 1,5 Mio. mehr Terminen bei niedergelassenen Ärzten als in den Jahren mit ausreichenden Ambulanzzeiten, das führt in manchen Fällen zu monatelangen Wartezeiten. Daher wird der Gang zu Wahlärzten beliebter, alleine

in den letzten 12 Monaten haben 70 % aller Österreicher einen Termin bei einem Wahlarzt wahrgenommen, obwohl die meisten der Versicherten bei einer der 22 Sozialversicherungsträger versichert sind und die Kosten einer Wahlarztkonsultation nur geringfügig ersetzt werden. Und damit sind wir beim Thema Geld. Gesundheit kostet Geld, die Gebietskrankenkassen rechnen für heuer mit einem Verlust von ca. 130 Millionen Euro. An erster Stelle steht die Wiener Gebietskrankenkasse mit einem Minus von 64,6 Millionen Euro, gefolgt von Niederösterreichischen mit 41,8 Mio. Euro, nur Kärnten und Salzburg werden positiv abschliessen. Grund für die hohen roten Zahlen sind unteranderem, zuwenig Einnahmen, also zuviel Arbeitslose und zu hohe Medikamentenkosten. Gegenmaßnahmen sind schon geplant, laut Hauptverbandschef Mc Donald, mit höheren Rabatten seitens der Pharma Industrie, diese Verhandlungen gestalten sich aber schwierig, und Maßnahmen gegen Sozialmissbrauch. Aber aber auch das Thema Ambulanzgebühr wurde kurz angesprochen und vielleicht eine Erhöhung der Rezeptgebühr. Die Kosten werden immer höher, der Zugang zu medizinischer Leistung immer schwerer und bei so manchen OP-Terminen gibt es bereits monatelange Wartezeiten. Also die beste Zeit eine private Krankenzusatzversicherung abzuschließen, auch wenn es auf Grund von Alter oder Krankenvorgeschichte keine Versicherungsdeckung mehr gibt, hat der Markt bereits eine weitere Alternative dazu. Lesen Sie die Antworten auf unsere Fragen an alle in österreich anbietenden Versicherungsunternehmen, und das Interview mit Mag. Christoph Sauermann von MediClass.


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TITELGESCHICHTE

risControl Umfrage Thema Gesundheit Welcher Gesundheitstyp sind Sie?

Was erwarten Sie von einer Krankenzusatzversicherung? Vorsorgemöglichkeiten

Vorsorgetyp

Privatarzt bzw. schnellere Behandlungstermine

Alternativmedizin

Sonderklasse Einzelzimmer Schulmedizin

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Was ist Ihnen eine Krankenversicherung monatlich wert?

mehr als €200,-

bis €200,-

bis €100,-

(in %) 0

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Allianz Versicherung AG Was hat sich bei Ihren Produkten in der KV in den letzten 10 Jahren Wesentliches verändert? Die Tarife für ambulante Heilbehandlungen haben einen wesentlich umfassenderen und moderneren Versicherungsschutz erhalten. Es werden nun auch Leistungen wie: Logopädie, Ergotherapie, Kontrolluntersuchungen, Privat-Hebamme, Gesundheitsförderung (z.B. ärztlich begleitete Gewichtsreduktion und Ernährungsberatung, RaucherInnenentwöhnung, Schwangerschaftsgymnastik, Vorsorge- und Fitness-Check) gedeckt. Auch eine weitere Vergütung von Arztkosten nach Ausschöpfung des Jahreslimits ist enthalten. Weiters Diagnostik und Therapie durch klinische PsychologInnen, medizinische Hauskrankenpflege und refraktive Augenoperationen. Wir haben die Produktpalette erweitert bzw. wurden Produktfeatures implementiert, um den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden noch stärker gerecht zu werden, wie z.B. der "PrämienBonus 65" (halbe Prämie in der Krankenhauskosten-

Wolfgang Ostermayer, Abteilungsleiter Krankenversicherung versicherung ab 65 Jahren), ein günstiger ambulanter Tarif AX1, der sich auf die wesentlichen Leistungen konzentriert


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(Arztkosten, besondere Untersuchungen, ambulante Operationen). Eine Krankenhauskostenversicherung mit stark differenziertem Selbstbehalt in Abhängigkeit vom Bundesland, weltweite Kostengarantie, Auslands-Krankenversicherung für Studierende und ein Optionstarif. Auch ein Umstieg von Selbstbehaltstarif auf Tarif ohne Selbstbehalt ohne neuerliche Risikoprüfung ist möglich. Ein Kombinationsrabatt bei Abschluss von Krankenhauskostenversicherung und ambulantem Tarif und in der Krankenhauskostenversicherung um 50% reduzierter Selbstbehalt für Personen bis Alter 40. Die Möglichkeit einer Anwartschaftsversicherung, der Entfall der allgemeinen Wartezeit, Preissenkung bei Kindern und eine gedeckelte Selbstbeteiligung bei bestimmten Krankenhauskosten-Fällen ohne Kostengarantie. Wie hat sich in dieser Zeit das Verhalten der Kunden verändert, was ist für diese am Wichtigsten?

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Gibt es „Alleinstellungsmerkmale“ in Ihrer KV Produktlandschaft? In unserer Tarifserie AS für ambulante Heilbehandlung sind Zahnbehandlung, Zahnersatz und Mundhygiene gedeckt und zwar als stand-alone-Lösung, also ohne Kombinationszwang mit einer Krankenhauskostenversicherung. Wir zahlen seit über 30 Jahren verlässlich eine Gewinnbeteiligung von mindestens einer Monatsprämie aus. In unseren Tarifen für ambulante Heilbehandlung gibt es eine hohe garantierte Prämienrückerstattung von bis zu vier Monatsprämien (ausgenommen Tarif AX1). Es sind auch Kontrolluntersuchungen und umfassende Gesundheitsförderungsleistungen gedeckt (ausgenommen Tarif AX1). Wir bieten den höchsten Partnerrabatt (7,5%) und die umfangreichste weltweite Kostengarantie am Markt. Wie sehen Sie die Zukunft der KV, Richtung Industrie 4.0?

Die Möglichkeit, im niedergelassenen Bereich Wahlärzte aufzusuchen wird immer wichtiger, die Versicherung für ambulante Heilbehandlung erlebt daher seit einigen Jahren einen deutlich merkbaren Boom. Alternativmedizin, Gesundheitsförderung und Gesundheitsvorsorge sind ebenfalls Themen mit steigendem Interesse. In der Krankenhauskostenversicherung gibt es einen Trend zur Deckung des Einbettzimmers. In der Krankenhauskostenversicherung gibt es einen Trend zum Selbstbehaltstarif mit starker Bundeslandsdifferenzierung. Unsere Kundinnen und Kunden werden mobiler, daher sind Versicherungslösungen für Reisen, Auslandssemester bei Studierenden und Auslandsaufenthalte gefragter als früher.

Die Zukunft der privaten Gesundheitsvorsorge wird geprägt sein von der tendenziell negativen Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung (z.B. lange Wartezeiten bei bildgebenden Untersuchungen und Operationen) und von der wachsenden Bedeutung von Alternativmedizin, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung. Patientinnen und Patienten wünschen sich zunehmend mehr Zeit mit Ihrer Vertrauensärztin bzw. ihrem Vertrauensarzt und höhere Qualität im Arzt-Patientenverhältnis, sowie umfassendere Leistungsspektren. Ein weiterer Aspekt wird die Digitalisierung sein, z.B. Rechnungseinreichung via Smartphone-App.

Donau Versicherung AG Was hat sich bei Ihren Produkten in der KV in den letzten 10 Jahren Wesentliches verändert? Die Krankenversicherung ist sozusagen „das jüngste Kind“ der Donau Versicherung und wird erst seit 2010 angeboten. Aufgrund der verhältnismäßig kurzen Präsenz am Markt war bisher noch kein Änderungsbedarf gegeben. Selbstverständlich beobachten wir laufend sowohl das Kundenverhalten als auch die Angebote und werden gegebenenfalls Adaptierungen in unserer Produktlandschaft vornehmen. Wie hat sich in dieser Zeit das Verhalten der Kunden verändert, was ist für diese am Wichtigsten? Das Gesundheitsbewusstsein der Kunden hat im Laufe der vergangenen Jahre stark zugenommen. Fitness, gesunde Ernährung, Wellness und auch regelmäßige Gesundheits-Checks und Vorsor-

Mag. Kurt Grabler, Bereichsleiter für die Lebens- und Krankenversicherung


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Verordnung bei TCM (Traditioneller Chinesischer Medizin), Akupunktur, Osteopathie und Chiropraktik.

- Kostenübernahme für Krankenhaus bzw. Privatklinik - Kostenübernahme für Wahlärzte - Aufenthalt in Einbett- und Zweibettzimmern - Freie Wahl bei Krankenhaus bzw. Privatklinik - Kostenübernahme von physiotherapeutischen und alternativmedizinischen Heilbehandlungen

Zum einen wird die Pflegeversicherung an Bedeutung gewinnen, die bei uns zur Sparte Krankenversicherung zählt. Denn die Menschen werden immer älter und insbesondere in den stetig mehr werdenden Ein-Personen-Haushalten ist eine adäquate Pflege durch das eigene private Umfeld nicht gegeben. Mit einer privaten Pflegeversicherung können die nicht unerheblichen Aufwendungen, die bei Pflege anfallen, abgedeckt werden. Zum anderen wird es zunehmend wichtiger, nicht nur im Krankheitsfall Leistungen zu erbringen, sondern bereits im Vorfeld Vorsorge zu betreiben, um die Gesundheit möglichst lange zu erhalten. Hier kann die private Krankenversicherung einen wertvollen Beitrag zur Prävention leisten.

Gibt es„Alleinstellungsmerkmale“ in Ihrer KV Produktlandschaft? Dazu zählt unsere Kostenübernahme der jährlichen Mundhygiene bis 80 % des Rechnungsbetrages bis max. EUR 100,- pro Kalenderjahr. Die alternative Heilbehandlung durch Therapeuten ohne ärztliche

Wie sehen Sie die Zukunft der KV, Richtung Industrie 4.0?

Generali Versicherung AG Was hat sich bei Ihren Produkten in der KV in den letzten 10 Jahren Wesentliches verändert? Die Krankenversicherung hat sich in den letzten Jahren in Richtung Gesundheitsvorsorge entwickelt. Die Generali hilft ihren Kunden, gesund zu bleiben und bietet neben den Annehmlichkeiten einer raschen Genesung im Krankheitsfall zusätzliche Services, die zu einem gesunden Lebensstil animieren (Gesundheitscoaching). Auch Assistanceleistungen wie zum Beispiel Informationen über medizinische Einrichtungen und Hilfe im Notfall, die Nennung von Spezialisten für gesundheitliche Probleme oder die Begleitung durch einen persönlichen Gesundheitscoach in der Genesungsphase stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Mit den modular aufgebauten Produkten haben die Kunden der Generali die Möglichkeit, auf für sie optimierte Versicherungslösungen zurückzugreifen. Optionstarife, um zu einem späteren Zeitpunkt – ohne neuerliche Gesundheitsprüfung – die Gesundheitsvorsorge zu erweitern oder der MedCare: Prämienplan für eine reduzierte Versicherungsprämie in der Pension, runden das aktuelle Angebot ab.

Emma Kovacs, Leiterin der Abteilung Krankenversicherung

Wie hat sich in dieser Zeit das Verhalten der Kunden verändert, was ist für diese am Wichtigsten?

Wahlfreiheit unter allen niedergelassenen Ärzten – mit oder ohne Kassenvertrag.

Mit einer privaten Krankenversicherung ist man im Krankheitsfall bestens gerüstet und kann auf Leistungen zurückgreifen, die von der staatlichen Sozialversicherung nicht gedeckt sind, zum Beispiel Ganzheitsmedizin. Durch die Ausweichmöglichkeit auf Privatspitäler entfallen lange Wartezeiten vor Operationen und man kommt in den Genuss einer komfortablen Unterbringung. Es besteht zudem

Gibt es „Alleinstellungsmerkmale“ in Ihrer KV Produktlandschaft? Die Generali Versicherung ist einer der größten Gesundheitsversicherer Österreichs und wir gehen neue Wege in der Gesundheitsvorsorge. Den Versicherten wird neben allen Annehmlichkeiten einer raschen Genesung im Krankheitsfall auch das Gesundbleiben leicht

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geuntersuchungen sind absolut im Trend. Neben allgemeinen Faktoren wie Flexibilität und Kundennähe legen die Kunden vor allem auf nachfolgende Leistungen, die für einen Abschluss besonders relevant sind wert:


TITELGESCHICHTE

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gemacht. Mit dem Generali Gesundheitscoaching bietet die Generali einen speziellen Service im Bereich Ernährung und Bewegung und animiert zu einem gesünderen Lebensstil. Wir unterstützen die Menschen, Verhaltensmuster zu ändern und tragen damit wesentlich dazu bei, gesundheitliche Risikofaktoren zu minimieren. Wie sehen Sie die Zukunft der KV, Richtung Industrie 4.0?

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Der Stellenwert von Gesundheit ist in der Bevölkerung sehr hoch. Durch enormen medizinischen Fortschritt und gleichzeitigen Finanzierungsengpass im öffentlichen Bereich steigt das Angebot und auch die Nachfrage nach privat zu finanzierenden Behandlungen. Die private Krankenversicherung sichert den Kunden im Fall des Falles die nötigen finanziellen Mittel und zunehmend auch Hilfestellung bei der Auswahl der optimalen Behandlungsmöglichkeiten.

Merkur Versicherung AG Was hat sich bei Ihren Produkten in der KV in den letzten 10 Jahren Wesentliches verändert? Unsere Produkte sind maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse und jeweiligen Lebensphasen. Wir haben für junge Menschen leistbare Produkte mit entsprechend auf das jugendliche Alter angepassten Inhalten - Unfälle, Operationen und kosmetische Operationen (zB Premiere, Premiere Plus). Es besteht die Möglichkeit in jungen Jahren einzusteigen und dann - je nach Bedarf- begünstigt, ohne neuerliche Risikoprüfung und unter Berücksichtigung der Vorversicherungszeiten- auf ein höherwertiges Produkt umzusteigen (zB Privatklasse Option -> Premiere, Premiere Plus -> Novum). Wir bieten die Möglichkeit in jungen Jahren vorzusorgen - sozusagen für das Alter anzusparen, um dann die Versicherung im Alter, wenn man sie mit großer Wahrscheinlichkeit braucht und die Einkünfte (aus Pension ...) vielleicht schon wieder niedriger sind - leistbarer zu machen. Unser Schwerpunkt liegt bei Vorsorge und Hightech Früherkennung: Wir bieten auch dann Leistungen, wenn unsere Kunden nicht krank sind. Und dies nach modernsten medizinischen Standards. Wie hat sich in dieser Zeit das Verhalten der Kunden verändert, was ist für diese am Wichtigsten?

Dr. Herbert Schleich, Leiter Vertrieb

Unsere Kunden legen Wert auf die Kostenübernahme von komplementärmedizinischen Leistungen, Sehbehelfen und Massagen. Die freie Arztwahl ambulant und im Krankenhaus sowie die Kostenübernahme von Privatarzthonoraren. Die kompetente medizinische Vorsorge für Erwachsene sowie die Möglichkeiten in der Beratung zur gesunden Lebensführung -Stichwort Lifestyleänderung. Wir bieten Hightech Früherkennung nach modernsten Standards, die Möglichkeit abzuschalten und ein Time-Out zu nehmen.

Früherkennung nach den modernsten Erkenntnissen der Medizin und mit High-End-Geräten. Time for me - 7 oder 14 Tage Auszeit für mich persönlich nach bestimmten Wunschthemen (Beach, Spa, Nature, Family, Golf, etc) Vorsorge für Kids und Teens: Medizinische Themen spielerisch und altersgerecht verpackt, Gesundheitsvorsorge für unsere Kleinsten - vom Babyalter bis in die Jugend.

Gibt es „Alleinstellungsmerkmale“ in Ihrer KV Produktlandschaft?

Eine Echtzeitübermittlung von gesundheitsrelevanten Daten ist derzeit kein Thema für die Merkur Versicherung. Über Apps zur Motivation des Gesundheitsverhaltens (Trainingsbegleitung...) ohne Preisgabe und Verwendung sensibler Kundendaten wird bereits nachgedacht.

Unsere Alleinstellungsmerkmale sind kompetente medizinische Gesundheitsvorsorge nach definierten Qualitätsstandards, Hightech

Wie sehen Sie die Zukunft der KV, Richtung Industrie 4.0?


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TITELGESCHICHTE

muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Was hat sich bei Ihren Produkten in der KV in den letzten 10 Jahren Wesentliches verändert? Vor 11 Jahren sind wir vom Verein „Mutter und Kind im Krankenhaus“ zum eigenständigen Versicherungsunternehmen geworden. Unsere Philosophie ist die gleiche geblieben: Unsere Gesundheitsvorsorgeprodukte sind weiterhin genauso aktuell und nah an den Kundenwünschen. Um unser Kernprodukt, die Familienversicherung FamilyPlus (für Singles und Partner die Unfallsonderklasse) haben wir weitere Produkte wie die Sonderklasse-, Wahlarzt-, Krankenhaustagegeld- und Pflegeversicherung entwickelt und vertreiben sie erfolgreich. Nicht nur in der Gesundheitsvorsorge sind wir somit zum Vollsortimenter geworden. Wie hat sich in dieser Zeit das Verhalten der Kunden verändert, was ist für diese am Wichtigsten? Die Ansprüche werden differenzierter – weg von der Absicherung existenzieller Risiken, hin zum persönlichen Vorsorgepaket. Wir reagieren immer sehr zeitnah darauf, zuletzt zum Beispiel mit den Bundesland-Tarifen in der muki Sonderklasse Exklusiv und attraktiven prämienfreien Zusatzdeckungen. Weiters haben wir – für alle Sparten – die prämienfreie muki 24h-Hilfe eingeführt, die ganzjährig rund um die Uhr Unterstützung bietet, im KV-Bereich z.B. beim Rücktransport aus dem Ausland, einer Krankenbesuchsreise oder der Einholung einer medizinischen Zweitmeinung. Gibt es„Alleinstellungsmerkmale“ in Ihrer KV Produktlandschaft? Unser FamilyPlus-Tarif hat vor den üblichen Unfall- und Krankenzusatzversicherungen den Vorteil, dass wir auch Kranke und Kinder mit besonderen Bedürfnissen versichern. So müssen Eltern ihr Kind nicht alleine ins Spital schicken. Die Begleitkosten werden ebenso übernommen wie eine Unterstützung für Zuhause. Diese ideale Familienversicherung mit Begleitkostenplus gibt es schon ab € 9,75 monatlich (Alleinerzieher mit einem Kind), das ist bei den umfangreichen Leistungen unschlagbar.

Wenzel Staub, Vorstand Wie sehen Sie die Zukunft der KV, Richtung Industrie 4.0? Ich bin nicht überzeugt, dass sich industrielle Entwicklungen – so revolutionär sie auch sein mögen – auf vorrangig persönliche Beziehungen und medizinische Leistungen übertragen lassen. Die Verfügbarkeit von personalisierten Informationen wird sicher noch zunehmen, aber eher von den Versicherungen für die Kunden – Angebote zum Beispiel, die die persönliche Biographie und Lebenslage berücksichtigen. Wir erwarten jedenfalls schnellere und effizientere Abrechnungsverfahren mit den Leistungserbringern (Krankenhäuser und Ärzte) in beiden Richtungen. Bei der „smarten“ Verhaltenskontrolle der Versicherten würde sich bei den Kunden schnell ein Gefühl von Überwachung einstellen, das sich durch Prämiennachlässe nur schwer kompensieren lassen dürfte. Außerdem sind die so entstehenden Daten so sensibel, dass eine ausreichende Datensicherheit sehr schwer zu gewährleisten ist.

UNIQA Österreich Versicherungen AG Was hat sich bei Ihren Produkten in der KV in den letzten 10 Jahren Wesentliches verändert? Wir haben das „Medizinische Callcenter“ eingerichtet. Dort helfen rund 15 Allgemeinmediziner dabei die Gesundheit von Kunden richtig einzuschätzen, etwa bei der Risikoprüfung beim Abschluss einer Polizze. Außerdem stehen die Ärzte mit Rat und Tat zur Seite, wenn Kunden medizinische Anfragen haben oder auf der Suche nach Fachärzten sind.

Bei unserem seit 2014 neuen Tarif haben Kunden die Möglichkeit über einen Fitnesstest einen Teil der Prämie rückerstattet zu bekommen. Diese Komponente nutzen immer mehr Kunden. Der Tarif ist nicht nur einfach und transparent sondern spornt unsere Kunden auch dazu an sportlich zu sein. Gesundheit und Fitness liegen im Trend. Wie hat sich in dieser Zeit das Verhalten der Kunden verändert, was ist für diese am Wichtigsten?


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Vor allem in Ballungszentren leisten sich heute mehr Kunden eine private Zusatzversicherung als das früher der Fall war. Durch eine private Krankenversicherung wird der Arztbesuch einfach unkomplizierter. Man ist nicht mehr von der Leistung der Sozialversicherung abhängig kann sowohl Kassen- als auch Privatärzte in Anspruch nehmen ohne hoher Kostenbelastung. Kunden schätzen diese Vorteile. Aber auch, dass sie Komplementärmedizin wie Akupunktur oder Homöopathie in Anspruch nehmen können. Viele Privatarzttarife decken außerdem die Kosten für Medikamente, Sehbehelfe oder verschriebene Massagen ab. Diesen Komfort schätzen viele Kunden. Ein anderer Trend der generell zu spüren ist, ist dass Kunden einfache, transparente Produkte fordern. Darauf haben wir mit unserem Tarif Sonderklasse Select Plus Optimal reagiert. Mit dem Tarif kann sich fit sein für jedermann lohnen. Wer sich dem Fitnesstest unterzieht, kann pro Jahr bis zu 200 Euro der Prämie zurückbekommen. Das zahlt sich aus. Denn beim neuen Tarif „Sonderklasse Select PLUS“ liegt die Prämie zum Beispiel für einen 30-Jährigen bei rund 100 Euro pro Monat. Wer fit ist, kann somit bis zu zwei Monatsprämien sparen. Neu ist bei dem Tarif, dass neben der Sonderklasse im Spital auch automatisch ein ambulanter Tarif integriert ist. Die sogenannte Ärztekomponente liegt mit maximal 10.000 Euro nun auch deutlich über den herkömmlichen Standard-Tarifen, bei denen im Schnitt Arztrechnungen bis zu 1.500 Euro pro Jahr übernommen werden. Dafür deckt der Tarif keine Leistung wie etwa Apothekenrechnungen oder Sehbehelfe ab. Peter Eichler, Vorstand UNIQA Österreich: „Wir haben uns bei diesem Tarif bewusst auf die wesentlichen Risiken beschränkt. Eine Versicherung soll ja in Extremfällen und bei echten Kostenbelastungen einspringen.“ Als Extra inkludiert der Tarif auch eine garantierte Prämienrückerstattung, wenn in einem Kalenderjahr keine Leistung der Krankenversicherung in Anspruch genommen wird. Diese entspricht rund 16 Prozent der Jahresprämie.

Peter Eichler, Vorstand Punkteanzahl zur Berechnung des Fitness-Bonus. - UNIQA VitalCoach: 6 Einheiten - UNIQA FitnessBonus: Bei Absolvierung des UNIQA FitnessProfils wird dem Prämienkonto pro erreichtem Punkt ein Betrag von 0,20 Euro gutgeschrieben Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu unseren Produkten den UNIQA VitalPlan abzuschließen. Dieses Produkt beinhaltet wahlweise einen Hotelaufenthalt, das UNIQA FitnessProfil und UNIQA VitalCoach-Einheiten oder eine umfangreiche Gesundenuntersuchung Wie sehen Sie die Zukunft der KV, Richtung Industrie 4.0?

Gibt es„Alleinstellungsmerkmale“ in Ihrer KV Produktlandschaft? Im Sonderklassetarif „Sonderklasse Select PLUS“ sind folgende Gesundheits- Fitnessleistungen beinhaltet: - UNIQA VitalCheck: ist eine sehr umfangreiche Gesundenuntersuchung - UNIQA FitnessProfil (Fitnesstest) UNIQA erhält aus diesem Test keine gesundheitsrelevanten Daten, wir bekommen nur die

Zum Beispiel Stationäre Leistungsabrechnung also die Abrechnung mit unseren Vertragsspitälern gestaltet sich heute wesentlich einfacher als das früher der Fall war. Ein standardisierter Datenaustausch und eine Teilautomatisierung helfen den Mitarbeitern dabei eine zeitnahe Deckungszusage zu geben und die Abrechnung möglichst rasch durchzuführen. Die elektronische Kommunikation mit unseren Kunden und vielfach des Konzerns „just in line“ war vor einigen Jahren noch undenkbar.

Wiener Städtische Versicherung AG Was hat sich bei Ihren Produkten in der KV in den letzten 10 Jahren Wesentliches verändert? Die Krankenversicherung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Zum einen gibt es seit dem EuGH-Urteil nur mehr

gleiche Tarife (Unisex) für Frauen und Männer, zum anderen sind die Produkte und die Tarife vielschichtiger geworden. So haben wir Selbstbehaltstarife für preissensible KundInnen eingeführt, die lediglich das Grundrisiko versichern wollen. Hinzu sind weitere Vorteile gekommen wie etwas günstige Kinderprämien, Partner-


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boni, Weltdeckung (echte Weltdeckung für geplante Operationen im Ausland, auch wenn die Operation in Österreich möglich wäre), zeitgemäße Leistungselemente wie z. B. Psychotherapie in ambulanten Verträgen oder Partnerboni (minus 5% wenn mehr als eine Person im gleichen Haushalt versichert ist). Wie hat sich in dieser Zeit das Verhalten der Kunden verändert, was ist für diese am Wichtigsten? Unsere Leistungen waren bereits in der Vergangenheit eine sehr gute Ergänzung zur Sozialversicherung. Aufgrund der Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen werden sie noch wichtiger. Wir decken die Lücken im Sozialversicherungsnetz ab, wie Akupunktur, Homöopathie, TCM, Bachblüten, aber auch bei Sehbehelfen und Zahnleistungen, um nur ein paar Beispiele aus der Komplementärmedizin zu nennen. Heilbehelfe, Medikamente und der Zugang zum Wahlarztnetz schätzen unsere Kunden ebenfalls. (Privat)patientInnen sind immer besser über Behandlungsoptionen informiert und wollen selbst (mit)bestimmen. Hier bemerken wir einen Trend zur individuell besten Behandlung und den Wunsch, dass diese nicht durch die starren Vorgaben des staatlichen Gesundheitswesens beschränkt ist. Komplementärmedizin ist auch sehr beliebt, im Vordergrund steht dabei der Wunsch, dass sich die ÄrztInnen Zeit nimmt. Gibt es„Alleinstellungsmerkmale“ in Ihrer KV Produktlandschaft? Wir beobachten in der Sonderklasse einen Trend zu Tarifen, die auf den jeweiligen Lebensabschnitt angepasst sind und bieten darauf aufgebaut ein Generationen-Modell an. Für junge Menschen in Ausbildung bis zum 35. Lebensjahr bieten wir Versicherungsschutz für die Sonderklasse nach Unfällen und bestimmten schweren Erkrankungen, und später die Möglichkeit, ohne neuerliche Gesundheitsfragen in eine andere, passendere Sonderklasseversicherung zu wechseln (mit Kostendeckung auch für geplante stationäre Aufenthalte). Die Leistbarkeit der privaten Gesundheitsvorsorge auch für jüngere Menschen ist der Wiener Städtischen mit dem neuen und am österreichischen Markt einzigartigen Selbstbehaltskonzept als Generationenkonzept sehr wichtig. Wir bieten deutlich reduzierte Selbstbehalte (zum Beispiel beim Österreichtarif CLASSIC jährlicher Selbstbehalt € 613,- Österreichtarif BASIC € 1.225,-). Bis zum 45. Geburtstag wird sogar nur der halbe Selbstbehalt vorgeschrieben. Zudem besteht eine Umstiegsoption: Vom 25. bis zum 45. Geburtstag kann alle fünf Jahre ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit (Schwangerschaft!) in die nächsthöhere Tarifvariante gewechselt werden. Als erste österreichische Versicherung haben wir mit dem „Selbstbehaltsretter“ einen Tarif eingeführt, der den Selbstbehalt bei Spitalsaufenthalten senkt. Die wichtigsten Produkteigenschaften: Wenn keine Leistung in Anspruch genommen wird, verringert sich mit dem „Selbstbehaltsretter“ der tarifliche Selbstbehalt jährlich stufenweise um 20 %, nach fünf Jahren fällt der Selbstbehalt zur Gänze weg.

Dr. Judit Havasi, Generaldirektor-Stellvertreterin Unfallbedingte Krankenhausaufenthalte sowie der Bezug von Ersatzspitalgeld haben keine Auswirkung auf den „Selbstbehaltsretter“. Eine zusätzliche Gesundheitsprüfung entfällt. Mit WOMANplus wollen wir die Zeit nach der Geburt für frischgebackene Mütter etwas leichter machen. Schließen Frauen 2015 eine Sonderklasseversicherung ab, und hat die MEDplus Sonderklasse dann mindestens ein Jahr vor der Geburt bestanden, so schreiben wir den Mamas eine ganze Jahresprämie gut. Bei einer 30-Jährigen sind das immerhin knapp 1.000,– Euro. Geld, das man gerade mit Nachwuchs wirklich gut gebrauchen kann. Auch in der Krankenversicherung können KundInnen auf den digitalen Service der Wiener Städtischen zurückgreifen: Die kostenlose GesundheitsService-App in Zusammenarbeit mit NetDoktor.at bietet umfangreiche Services zu Erste Hilfe, Notfallnummern sowie eine Spitalssuche. Für KundInnen stehen wichtige Beratungsservices wie eine persönliche Beratung zu Erkrankungen, Medikamenten oder Laborbefunden sowie Empfehlungen von ÄrztInnen zur Verfügung. Wie sehen Sie die Zukunft der KV, Richtung Industrie 4.0? Die Internationalisierung betrifft auch die Krankenversicherung. Bereits bisher war ein solider Krankenschutz auf Auslandsreisen unverzichtbar. Vermehrt benötigen jetzt auch Expats zugeschnittene Lösungen für längeren beruflichen Einsatz weltweit. Von StudentInnen wird ein Auslandssemester bereits erwartet. Versicherungsschutz soll auch im Ausland in hoher Qualität gewährleistet sein. Genauso soll ein funktionierendes Assistance-Netz bereit stehen, an das man sich im rC Notfall vom Ausland aus wenden kann.


INTERVIEW

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Vor fünf Jahren hat Mag. Christoph Sauermann, ehemaliger General Manager von Wyeth Lederle Pharma GmbH in Wien, beschlossen, die manchmal langwierige und umständliche Suche nach dem richtigen Arzt in die richtige Richtung zu lenken, er gründete mediclass. Ein Patientenversorgungsmodell der Zukunft für mehr Gesundheits-und Lebensqualität, eine Alternative zu manchen privaten Krankenzusatzversicherungstarifen und auf Grund der neuen Reformen im Gesundheitsbereich auch vielleicht bald nötige Philosophie, da es immer weniger Spitalsambulanzen gibt und die Wartezeiten bei niedergelassenen Ärzten immer länger werden. Aber was ist mediclass und was wird zu welchen Kosten angeboten und wer kann die Dienstleistung in Anspruch nehmen?

Eine „Gesunde Entscheidung“

Mag. Christoph Sauermann, Geschäftsführer mediclass


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ihrer Spitalstätigkeit bei uns Ihre Wahlarztordination haben, weil mediclass Zugang nur für jene Kunden bietet, die den mediclass Jahresbeitrag zahlen oder über ihre Privatarztversicherung zu uns kommen. Damit ist eine Steuerung sehr gut möglich und es kommt auch zu keinen Engpässen bei Terminvergaben.

Sauermann: Wir bieten definitiv eine Alternative zu beiden The- Wo befinden sich die mediclass Zentren? matiken an. Wenn Sie eine private Krankenzusatzversicherung für Privatarzt haben, sind zwar die Kosten abgedeckt, aber Sie haben Sauermann: Derzeit haben wir das erste Zentrum in 1020 Wien, noch keinen Arzttermin, weil der selbst organisiert werden muss. wobei wir Kunden aus ganz Österreich bei uns betreuen, im Der Vorteil bei uns ist, dass unsere Kunden in derselben Woche, nächsten Jahr sind Zentren in Linz und Graz geplant. maximal eine Woche später einen pünktlichen Arzttermin haben und das ist der große Vorteil von mediclass. Auch alle, welche Gibt es genug Ärzte in Österreich? eine Privatarztzusatzversicherung wollen aber auf Grund von Alter oder Krankenvorgeschichte keinen Vertrag mehr bekommen, Sauermann: Wir haben meiner Meinung nach ausreichend Ärzte haben bei uns die Möglichkeit auf alle unsere Dienstleistungen in Österreich, aber wir haben durch das duale System der Kranzugreifen zu können. Bei uns gibt es keine Einschränkungen, weder kenhäuser und der niedergelassenen Ärzte zu viele Ineffizienzen, im Alter noch im Gesundheitszustand, bei uns ist jeder herzlich die man wesentlich besser nützen könnte. Ich denke dass man den Hausarztbereich durchaus ausweiten sollte, willkommen. Wir bieten zwei unterschiedliche Bei uns gibt es keine aber was den Fachbereich betrifft, haben wir Tarife an, mediclass Classic und mediclass Einschränkungen, weausreichend Ärzte in Österreich. Plus. Letzterer bietet zusätzlich eine 30 % der im Alter noch im Vergünstigung bei therapeutischen Leistungen Wie sehen Sie die Veränderungen im Gean. Aber auch Patienten, die eine private ZuGesundheitszustand, sundheitssystem? satzversicherung mit Wahlarztoption haben, bei uns ist jeder herzkönnen unsere Dienstleistung ohne einem lich willkommen. Sauermann: Das Gesundheitssystem entwimediclass Jahresbeitrag in Anspruch nehmen, da wir mit den Versicherungsunternehmen UNIQA, Wiener Städ- ckelt sich leider in eine falsche Richtung, durch die Reduktion der tische Versicherung und Generali Versicherung Verträge haben Spitalsleistungen, die grundsätzlich richtig sind, weil es viel zu viele Spitalsangebote gibt, könnte man vielmehr im niedergelassenen und Leistungen direkt verrechnen. Bereich wesentlich kosten- und zeiteffizienter lösen, aber dazu bedarf es auch einer guten Organisation und das ist im Moment Welche Kosten kommen auf die Kunden zu? das große Problem das wir in Österreich haben. Das bedeutet Sauermann: Mit einem Jahresbeitrag von € 300 oder € 420 (Clas- eine deutliche Erschwernis für Patienten schnelle und pünktliche sic oder Plus) haben Kunden unlimitierten Zugang zu unseren Arzt-Termine zu bekommen und Wartezeiten von 6-8 Wochen Dienstleistungen. Einerseits unlimitierten Zugang zu den Ärzten sind heute schon keine Seltenheit. in unserem Zentrum, wo aber nur der Kassentarif statt dem Wahlarzt-Tarif in Rechnung gestellt wird. Wir kümmern uns auch Was bieten Sie für Unternehmen? um die Einreichung zur Rückerstattung der Honorarnote bei der jeweiligen Krankenkasse des Kunden, die ca. 80 – 100% der Ho- Sauermann: Wenn man bedenkt, dass erst mit einem Arztnorarnote an den Kunden direkt rückerstattet. Andererseits haben Termin eine Diagnose und Therapie startet um wieder gesund Kunden einmal jährlich Anspruch auf einen kostenfreien Premium zu werden, sind die volkswirtschaftlichen Kosten und gerade die Gesundheits-Check in unserem Zentrum. Diese umfangreiche Un- Fehlkostensteigerung für Unternehmen durch die beschriebenen tersuchung ist weit mehr als die normale Gesundenuntersuchung Entwicklungen enorm. Bereits heute hat ein Unternehmen rein der Sozialversicherung und vergleichbar mit den Vorsorgechecks statistisch mit 200 Mitarbeitern durchschnittliche Fehlkosten der privaten Krankenversicherungsunternehmen, die dort aber durch Krankenstände und Fehlzeiten durch Arztbesuche von ca. € 600.000 pro Jahr. mediclass reduziert diese Kosten unmittelbar meistens nur alle zwei Jahre stattfinden. und signifikant (um mindestens das 3-5 fache der Investitionskosten Das Gesundheitssystem ist in manchen Bereichen bereits für mediclass) und bedeutet für ein Unternehmen eine betriebsausgelastet, auf Grund des neuen Ärztearbeitszeitgesetz wirtschaftlich sehr sinnvolle Investition, die auch noch steuerlich im Spital ist der Zugang zu vielen Ambulanzen nicht mehr absetzbar ist. Wenn ein Mitarbeiter pro Monat 1 Stunde weniger gegeben, die niedergelassenen Ärzte sind oft überbucht, wie lange beim Arzt wartet oder 1 Stunde weniger krank ist, sind die Kosten für mediclass bereits egalisiert. Bereits über 120 Firmen können Sie die Ärzteverfügbarkeit garantieren? haben mediclass für ihre Mitarbeiter umgesetzt. Sauermann: Bei uns bekommt man in der selben bzw. in der rC Woche darauf einen pünktlichen Termin, bei Oberärzten die neben Wir danken für das Gespräch.

INTERVIEW

Herr Magister Sauermann, ist mediclass eine Alternative zu einer herkömmlichen privaten Krankenzusatzversicherung, bzw. zu einigen Tarifbausteinen oder ist es eine Lösung für die immer schwieriger werdende Möglichkeit rasch zu einem Termin bei einem Arzt zu kommen?

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INTERVIEW

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WWK LEBENSVERSICHERUNG A.G.

Investieren in Wissen Stefan Otto ist der Leiter der Vertriebsdirektion der WWK Lebensversicherung a.G. für den österreichischen Markt. Wir haben mit Ihm über die Aktivitäten seines Unternehmens, dem freien Vertrieb und unsere gemeinsame Veranstaltung am 28. September in Wien gesprochen. Wie geht es der WWK Lebensversicherung am österreichischen Markt? Stefan Otto: Als Spezialist für Biometrie und Fondspolizzen sind wir bereits wenige Jahre nach unserem Markteintritt fest am österreichischen Markt etabliert. Dazu trägt neben einem leistungsstarken Produktspektrum auch unsere hohe Finanzstärke bei. Sie ermöglicht es uns, nachhaltig in den Ausbau unserer Produkte und in unsere Vertriebskraft zu investieren. Unsere starke Stellung zeigt sich auch bei den Absatzzahlen: So konnten wir unser Geschäft in Österreich in 2014 deutlich steigern und auch 2015 wächst die WWK - aktuell um mehr als 20%.

Der Expertentag eignet sich sehr gut, über das Thema Berufsunfähigkeit zu sprechen und weiter aufzuklären. Was ist Ihnen wichtig in der Kommunikation mit dem freien Vertrieb? Otto: Neben den bereits ausgeführten Stärken sehen wir unsere Rechtsform als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit eindeutig als Vorteil und kommunizieren dies auch ganz deutlich gegenüber unseren Vertriebspartnern und Kunden. Dabei machen wir klar, dass für uns der Kunde und seine Interessen im Mittelpunkt stehen, nicht die Dividende, nicht der Shareholder Value-Gedanke sondern allein der Membership-Value für unsere

Mitglieder. Besonders stolz sind wir auch auf die hohen Standards unserer Serviceangebote, auf die gerade die freien Vertriebe und Makler besonders Wert legen. Dies gilt sowohl für die kompetente Betreuung durch unsere Servicestandorte vor Ort als auch durch unseren Vertriebs- und Kundenservice in der Münchner Zentrale. Hiefür wurde die WWK bereits mehrfach mit Preisen wie Service Value, You Gov und dem Serviceaward ausgezeichnet. Die regionale Betreuung wird aktuell weiter ausgebaut: Sowohl durch nochmal deutlich verbesserte Servicestandards wie beispielsweise einer 24-stündigen Antwortgarantie auf alle E-Mail- und Telefonanfragen als auch Personell durch die Neueinstellung von drei weiteren Maklerbetreuern. Wie sehen Sie den Berufsunfähigkeitsmarkt in Österreich ? Otto: Der bei der Berufsunfähigkeitsversicherung noch vergleichsweise wenig entwickelte österreichische Markt bietet für einen Versicherer mit starker Ausrichtung auf biometrische Risiken sehr hohe Chancen. Mit den von uns angebotenen Versicherungstarifen erhalten Kunden die Möglichkeit, wertvollen

Versicherungsschutz nach individuellem Bedarf mit entsprechend abgestuften Prämien zu wählen. Der Bedarf der Kunden ist da. Wir arbeiten daran, das Bewusstsein der Bevölkerung für das Invalidität- und Berufsunfähigkeitsrisiko zu schärfen und die Marktdurchdringung zu steigern. Sie veranstalten als Kooperationspartner den Expertentag in September mit uns, was waren ihre Beweggründe? Otto: Der Expertentag eignet sich sehr gut, über das Thema Berufsunfähigkeit zu sprechen und weiter aufzuklären. Damit wollen wir unseren Vertriebspartner ein Plattform bieten, sich mit dem Thema intensiv auseinander zusetzen. Wir danken für das Gespräch.

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DER THEMENTAG - BERUFSUNFÄHIGKEIT Montag, 28. September 2015 | 9:00 – 17:00 Uhr | Arcotel Wimberger, Neubaugürtel 34 – 36, 1070 Wien

INSERAT Teilnahmegebühr € 50,inklusive Verpflegung und Tagungsunterlagen

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Berufsunfähigkeit ist ein heikles Thema in Österreich. Menschen, die aufgrund körperlicher oder psychischer Beeinträchtigungen nicht mehr fähig sind zu arbeiten, befinden sich oft in existenzbedrohender finanzieller Situation. Leistungen seitens der öffentlichen Hand reichen meistens nicht einmal für das Allernötigste, daher ist eine private Vorsorge – eine Berufsunfähigkeitsversicherung- zur Absicherung unabdingbar. risControl veranstaltet gemeinsam mit der WWK Lebensversicherung a.G. Vertriebsdirektion Österreich einen un-

Anmeldung bis zum 11. September 2015 unter office@riscontrol.at oder riscontrol.at/thementag

abhängigen Thementag zu diesem sehr umfangreichen Thema. Hochkarätige Experten referieren über die Bereiche Schadensbearbeitung, Antragsstellung, Versicherungsmedizin, rechtliche Sicht, Sozialversicherung und vieles mehr. Prok. Stefan Otto, Vertriebsdirektor Österreich: „Wir unterstützen als der Serviceversicherer den Thementag mit hochkarätigen und unabhängigen Vortragenden und werden unser know how gerne bei Gesprächen zur Verfügung stellen.“

PROGRAMM Moderation: Christian Brandstätter 9:00 Get together mit Begrüßungskaffee 9:45 Eröffnung durch Doris Schachinger und Prok. Stefan Otto, WWK Lebensversicherung a.G. 10:00 Hannes Leister, Autor von „Ausgebrannt - Ich will wieder leben“ 11:00 MMag. Michael Prantner, Österreichische Sozialversicherungsanstalt d. gew. Wirtschaft 12:00 Stefan Stangl, WWK Lebensversicherung a.G.

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13:00 Business Lunch 14:15 Ing. Christian Hauer, Senior Manager IT Advisory KPMG 15:00 Dr. Caspar Sieger, Versicherungsmediziner 15:45 Kaffeepause 16:30 Arno Slepice, VARIAS OG – Der ONLINE Vorsorgerechner


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EFM - Familienfreundlichkeit wird groß geschrieben Immer mehr Unternehmen sind bemüht, ihren Mitarbeitern eine ausgewogene Work-Life-Balance zu ermöglichen. In der Versicherungsbranche zählen die EFM Versicherungsmakler, mit über 50 Standorten die Nr. 1 in Österreich, zu den Vorreitern in diesem Bereich. Flexible Arbeitszeiten und familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind hierbei besonders wichtig, aber stellen nur einen Teil der Bemühungen dar. Im Jahr 2013 wurde die EFM vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Seitdem arbeitet das Unternehmen an einer kontinuierlichen Verbesserung. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt für viele junge Familien eine große Herausforderung dar. Lange Ferien, Pflegebedarf kranker Kinder und eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung lassen sich oftmals nur schwer unter einen Hut bringen. Die EFM unterstützt ihre Mitarbeiter dabei mit freier Zeiteinteilung und versucht Stundenanpassungen für die einzelnen Mitarbeiter zu ermöglichen. Edith Koller, zuständig für Buchhaltung/Bilanzierung in der Systemzentrale ist Mutter von drei Kindern und bereits seit vielen Jahren Mitarbeiterin des Unternehmens: „Als ich nach der Karenz wieder zu arbeiten begann war es kein Problem mit einer niedrigen Wochenstundenanzahl, flexiblen Arbeitszeiten und Home Office wieder ins Unternehmen einzusteigen.“ Heute sind ihre Kinder bereits alle über zehn Jahre alt und Edith arbeitet 25 Stunden pro Woche. Sie ist immer noch dankbar für die Flexibilität des Unternehmens: „Ich achte immer darauf, dass ich gleichzeitig mit den Kindern nach Hause komme, denn mir ist es sehr wichtig, gemeinsam zu Essen und sie bei den Schulaufgaben intensiv unterstützen zu können.“ Auch Tarina Ecker aus der Fachabteilung ist sehr glücklich mit der Situation bei der EFM. „Die EFM ist wirklich mehr als familienfreundlich. Das Verständnis der Vorstände und Kollegen (auch der kinderlosen) für unvorhersehbare Zwischenfälle ist mehr als außergewöhnlich. Ein kurzer Anruf in der Früh genügt und nicht nur, dass die Kollegen Mitgefühl zeigen, sie erledigen auch ohne Wenn und Aber meine dadurch liegen gebliebenen Arbeiten.“, erzählt die Mutter eines Buben im Kindergartenalter. Da das Wir-Gefühl in der EFM besonders wichtig ist, wird außerdem immer intensiver Kontakt zu karenzierten Müttern gehalten. Sie werden zu Firmenveranstaltungen eingeladen und mit allen Neuigkeiten im Unternehmen versorgt. So garantiert die EFM, dass die junge Mutter nach der Karenzzeit in guter Atmosphäre in das Berufsleben zurückkehrt und niemand einfach „vergessen“ oder ersetzt wird. Nicht nur die Einteilung der eigenen Zeit ist eine Herausforderung, wenn man Kinder hat, sondern auch die Kosten für Kinderbetreuung, Verpflegung und Fahrtkosten nehmen oft sehr hohe Ausmaße an. Hier hilft das Unternehmen seinen Mitarbeitern mit einem Kosten-

zuschuss. EFM Vorstand Josef Graf betont immer, wie wichtig es ihm ist, dass sein Unternehmen familienorientiert funktioniert. Deshalb will man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern weiterhin aktiv an einem familienfreundlichen Arbeitsumfeld feilen. „Viele Unternehmer unterschätzen das Potential von jungen Müttern. Sie sehen nur die Kosten, aber vergessen dabei eines: Eine junge Mutter hat soeben die beste Managementausbildung zuhause absolviert und davon profitiert auch das Unternehmen.“, so Josef Graf. Und auch die Mütter schätzen diese Firmenphilosophie: „Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist immer eine Herausforderung. Es wundert mich, wie Frauen in anderen Firmen das schaffen, wo man nicht solche Freiheiten und Akzeptanz hat.“, so Edith Koller.


Betriebliche Kollektiv-Versicherung

Der Weg zu einer betrieblichen Garantiepension

Die Betriebliche Kollektiv-Versicherung (BKV) ist als „betriebliche Garantiepension“ in ihrer Form einzigartig, denn sie bietet Planbarkeit schon lange vor der Pension. Nun gibt es neue Möglichkeiten, in dieses Modell einzusteigen. Sicherheit und Garantien stellen für die Österreicher die wichtigsten Kriterien der Altersvorsorge dar. Die BKV erfüllt genau diese Ansprüche durch die Kombination mehrerer Garantieelemente. Der garantierte Rechnungszins wirkt nicht nur in der Ansparphase, sondern auch während des Pensionsbezugs. Der zusätzliche Gewinnanteil wird, sobald er dem Vertrag zugewiesen wird, verbindlicher Vertragsbestandteil und kann nicht mehr sinken. Besonders bedeutend ist die verbindliche Festlegung der Rententafeln für die gesamte Dauer des Vertrages. Mit diesen Faktoren wird die Höhe der lebenslangen Zusatzpension von Beginn an transparent. Die betriebliche Garantiepension bedeutet für den Einzelnen, dass seine Leistungen weder durch steigende Lebenserwartung noch durch Schwankungen an den Kapitalmärkten gekürzt werden können. Kollektivvertragsöffnung für BKV Einige Kollektivvertragspartner haben inzwischen ebenfalls die Vorzüge der BKV erkannt und für ihre Branchen die Möglichkeit geschaffen, Teile des Gehalts ohne Abzug von Steuern und Abgaben in eine betriebliche Pensionsvorsorge umzuwandeln. Durch die Einführung einer lohngestaltenden Vorschrift in den Kollektivverträgen für Arbeiter und Angestellte in Speditions-, Logistik- und Lagereibetrieben,

in der Holz- und Sägeindustrie sowie im Kollektivvertrag für die Angestellten des Baugewerbes und der Bauindustrie ist in diesen Branchen bereits eine Öffnung der Kollektivverträge für die BKV erfolgt. „Wechseloption“ in eine BKV Die Vorteile einer betrieblichen Garantiepension bleiben auch Anwartschaftsberechtigten eines Pensionskassenmodells nicht verschlossen. Wer das 55. Lebensjahr vollendet hat, dem bietet sich seit 2013 die Möglichkeit, von der Pensionskasse in die BKV zu wechseln. Diese Entscheidung kann jeder nach seinen persönlichen Bedürfnissen treffen. Allerdings muss der Arbeitgeber - ggf. gemeinsam mit dem Betriebsrat - die vertraglichen Voraussetzungen dafür schaffen. Denn ein BKV-Rahmenvertrag des Arbeitgebers mit einer Versicherung ist eine rechtliche Voraussetzung für die Durchführung eines Umstiegs. Dasselbe gilt hinsichtlich der Ausübung der Wechseloption durch den Begünstigten bei Pensionsantritt. Die Wechselmöglichkeit besteht grundsätzlich nur einmal im Jahr. Stichtag für einen Wechsel ist jeweils der 31. Oktober, damit zum nachfolgenden 1. Jänner ein Umstieg in die BKV durchgeführt werden kann. Anwartschaftsberechtigte einer Pensionskasse, die mit 1. Jänner 2016 in die BKV umsteigen wollen, müssen ihren Wechselwunsch sowohl dem Arbeitgeber als auch der Pensionskasse bis spätestens 31. Oktober 2015 schriftlich bekannt geben. Keine Beratungspflicht des Arbeitgebers Der Arbeitgeber muss zwar die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Ausübung der

Wechseloption schaffen, eine inhaltliche Beratungspflicht gegenüber den Mitarbeitern trifft aber weder ihn noch den Betriebsrat. Anwartschaftsberechtigte wenden sich bei

Dr. Hemma Massera Leiterin der Abteilung Betriebliche Personenversicherung, Generali Versicherung AG „Die BKV ist die betriebliche Vorsorgeform, die sich durch Transparenz und Planbarkeit schon weit vor Pensionsbeginn auszeichnet. Mit dem BKV Rahmenvertrag ermöglicht der Unternehmer seinen Mitarbeitern, selbst über den Sicherheitsgrad ihrer späteren Zusatzpension zu entscheiden“.

Interesse direkt an die Pensionskasse bzw. Versicherung. Eine spezielle Verordnung der Finanzmarktaufsicht (FMA) legt fest, welche Informationen dem Berechtigten zur Verfügung zu stellen sind.

Alle Informationen zur BKV bei den BAV-Experten der Generali und unter generali.at/geschaeftskunden Noch schneller geht es mit diesem QR-Code:


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ARAG SE - DIREKTION FÜR ÖSTERREICH

Wenn der Urlaub keine Erholung ist Kaum sind die Sommerferien vorbei, trudeln im Akkordtakt Anfragen von Versicherungsnehmer ein, die ihren Urlaub in weniger erfreulicher Weise verbracht haben. Flugverspätungen, Gepäckschäden oder Mängel bei Pauschalreisen bilden nach wie vor das Hauptaugenmerk. Die Inhouse-Juristen der ARAG stehen den Versicherungsnehmern durch ihre Erfahrung und Expertise gegen Reiseveranstalter und Flugunternehmen beim Kampf „David gegen Goliath“ mit Rat und Tat zur Seite. Fluggastrechte: Grundsätzlich hat man bei einem Flugmangel mehrere Möglichkeiten, seine Rechte geltend zu machen. So können bei Verspätungen (ab 3 h) bzw. Annullierungen von Flügen im

EU-Bereich sowie bei Flügen, die aus einem Drittstaat mit einer europäischen Fluglinie angetreten werden, Ausgleichszahlungen bis zu EUR 600,00 gefordert werden. Die Höhe der Ausgleichszahlung hängt z. B. von der Luftlinie des Fluges und dem Ausmaß der Verspätung ab: • Verspätung von Wien nach Rom mit Air Berlin ab 3 h Anspruch auf EUR 250,00. • Annullierung von Abu Dhabi nach Wien mit Emirates - EUR 600,00. Die Inhouse-Juristen der ARAG weisen darauf hin, dass sich Fluglinien nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände von der Pflicht zur Leistung einer Ausgleichszahlung befreien können, dies sind z.B. Unwettergefahren, akute Terrorwarnungen. Technische Mängel hingegen gelten nicht als außergewöhnlicher Umstände, wobei viele Luftfahrtunternehmen dies gegenüber Kunden immer wieder täuschender Weise behaupten. Gepäckverspätungen und -schäden sowie Schadenersatz bei Verspätungen, die nicht mittels EU-VO geltend gemacht werden können (da z.B. Abflug aus einem Drittstaat mit nicht europäischer


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Fluglinie), können mittels Montrealer Übereinkommen gefordert werden. Die ARAG Inhouse-Juristen geben zu beachten, dass dies bei Gepäckschäden laut EuGH-Urteil nur bis zu ca. EUR 1.300,00 geltend gemacht werden kann. So konnte eine Versicherungsnehmerin, deren Koffer mit teurer Designerkleidung im Wert von EUR 6.000,00 verloren ging, nur knapp ¼ des Zeitwertes geltend machen. Die Inhouse-Juristen der ARAG empfehlen, eine zusätzliche Gepäckversicherung abzuschließen, falls der Warenwert des Gepäcks bei Flugantritt die Grenze von EUR 1.300,00 überschreitet. Sollten weder das Montrealer Übereinkommen, noch die Fluggastrechte-VO der EU anwendbar sein, kann man sich auf den allgemeinen Vertragsverzug stützen und so versuchen, zu seinem Recht zu kommen. Pauschalreisen: Bezüglich Pauschalreisen hängt es grundsätzlich vom Ausmaß und der Dauer der Beeinträchtigung ab, wie viel Prozent des Gesamtpreises rückerstattet werden können. Hier eine Auswahl an bereits geltend gemachten Mängeln: • Nächtlicher Disko-Lärm - bis zu 40% • Bauarbeiten (je nach Ausmaß) - bis zu 60% (z.B. Hotel war eine Baustelle) • Fehlende bzw. mangelhafte Zimmerreinigung - bis zu 25% • Ungezieferbefall - bis zu 60% (Extremfall bei Bettwanzen, die zu Schlafentzug und quälenden Juckreiz führten) • Geruchsbelästigung - bis zu 50% (z.B. Rauschschwaden von Müllverbrennungsanlagen)

Keine Minderung wurde Reisenden jedoch für folgende Mängel zugesprochen: • Fehlende Snacks bzw. nur 2 Sorten Kekse beim Nachmittagsbuffet • Fehlender Beachvolleyballplatz trotz Abbildung am Reiseprospekt • Zwei Kakerlaken pro Tag in subtropischem Land bzw. bei Spinnen im Badezimmer Die Inhouse-Juristen der ARAG halten fest, dass bei Reisewarnungen des Außenministeriums, wie es etwa bei Terroranschlägen in Tunesien im Juni der Fall war, die Geschäftsgrundlage des Pauschalvertrages wegfällt. Dies ermöglicht den Reisenden, von einer gebuchten Pauschalreise kostenlos zurückzutreten. Wenn der Reiseveranstalter jedoch eine zumutbare und gleich- oder höherwertige Umbuchung anbietet, dann muss man diese annehmen (z.B. ein Badeurlaub am Meer statt in Tunesien etwa in der Türkei). Im Zuge der Bearbeitung der jeweiligen Versicherungsfälle, hat sich innerhalb der letzten paar Jahre eine zunehmende Hinhaltetaktik der Reiseveranstalter und vor allem der Flugunternehmen herauskristallisiert. Diese pflegen es, Versicherungsnehmern grundsätzlich nicht zu antworten. Dies in der Hoffnung, dass jene ihr Anliegen vergessen oder sich mit einem grundsätzlichen „Es tut uns sehr leid, aber dieser Anspruch besteht in diesem Fall leider nicht“ abfertigen lassen. Umso besser, dass die Mehrzahl unserer Versicherungsnehmer sich nicht von dem Versteckspielen der Fluglinien vor den Kopf rC stoßen lässt und den Fall bei uns meldet.


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GENERALI VERSICHERUNG

Zukunftsstudie

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ährlich befragt MindTake Research sie gegenüber dem Vorjahr um 10 Pro- Steuererhöhungen mit je 98 %. Die Plätze ca 2.000 Österreicher ab 15 Jahren zentpunkte verloren und belegt nur mehr 3 und 4 belegen Klimawandel und Umfür die Zukunftsstudie der Gene- Platz 14. Ebenfalls nicht mehr unter den weltverschmutzung mit je 95 %. Eine rali Versicherung. Das Ergebnis Top 10 befinden sich die Furcht vor Ge- Verschlechterung der Wirtschaftslage ist zeigt, einzig Sorge um die Wirtschafts- waltverbrechen (von Platz 5 auf Platz 13) für 94 % wahrscheinlich – ebenso eine entwicklung und um Zukunft der Kinder und die Sorge, pflegebedürftig zu werden Kürzung der staatlichen Sozialleistung. nimmt zu. Persönliche Risiken wie schwe- (von Platz 10 auf Platz 15). Neben der Fra- Erst am Ende der Skala – unter den letzre Krankheit und Pflegebedürftigkeit ist ge, welche Risiken überhaupt Sorge berei- ten fünf Kriterien der wahrscheinlichen nicht unter den Top 10 Sorgen. 71 % ten, wurde auch die Eintrittswahrschein- Risiken bzw. Gefahren – finden sich persehen die Zukunft optimistisch und fast lichkeit der einzelnen Gefahren abgefragt. sönliche Alltagsrisiken: Einen Unfall halalle Befragten rechnen mit Teuerungen An erster Stelle liegen hier ex aequo der ten 35 % für wahrscheinlich, mit einer und Steuererhöhung. Generali CEO Pe- Anstieg der Lebenshaltungskosten und schweren Krankheit rechnen 44 %, mit dem Jobverlust 47 % ter Thirring: „Das und mit der eigenen G e f a h r e np o t e n z i a l Welche dieser Risiken bereiten Ihnen Sorgen? 2015 2014 Pflegebedürftigkeit 49 eines Krieges, Gewalt(Angaben in %, N=2.002 Österr. Bevölkerung ab 15 Jahren) %. Interessant sind verbrechens oder des 1. Anstieg der Lebenshaltungskosten (Teuerung) 67 73 die Unterschiede zwiKlimawandels wird in 2. Verschlechterung der Wirtschaftslage 64 59 schen Mann und Frau, Österreich höher ein3. Kürzung der staatlichen Pension 54 58 Frauen sorgen sich bei geschätzt als das Risider jährlichen Erheko eines Unfalls oder 4. Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen 47 49 bung grundsätzlich einer schweren Krank5. Steuererhöhungen 45 53 stärker als Männer, heit. Die Generali Krieg und bewaffnete Konflikte 45 45 ausgenommen beim Zukunftsstudie 2015 7. Klimawandel 43 45 Thema Verschlechtebestätigt damit unsere rung der WirtschaftsErfahrung, dass das 8. Umweltverschmutzung 42 51 lage, UmweltverBewusstsein für die 9. Politischer Stillstand in Österreich 41 41 schmutzung und poRisikoabsicherung der Lebensstandard im Alter/niedrige Pension 41 47 litischer Stillstand in eigenen Person oft zu Österreich da führen wenig ausgeprägt ist. in der Sorgenskala die Während Autos und Der Eintritt dieses Risikos / dieser Gefahr ist wahrscheinlich 2015 Männer. Zu den perHandys meist rundum (Angaben in %, N=wer das Risiko als Sorge bewertet hat) sönlichen Glücksmogeschützt sind, fehlt es 1. Anstieg der Lebenshaltungskosten (Teuerung) 98 menten, die den Alltag an der Vorsorge bei bestimmen, zählen einem Freizeitunfall, Steuererhöhungen 98 Familie (66 %), soziale bei Berufsunfähigkeit 3. Klimawandel 95 Kontakte und Freundoder bei Pflegebedarf.“ Umweltverschmutzung 95 schaften (62 %) sowie An erster Stelle der 5. Verschlechterung der Wirtschaftslage 94 Freizeit mit Reisen, Sorgenliste steht der Sport, Natur, Kultur, Anstieg der LebenserKürzung der staatlichen Sozialleistungen 94 etc. (59 %) und Lehaltungskosten, gefolgt 7. Kürzung der staatlichen Pension 93 benspartnerIn (57 %). von der Angst um die Politischer Stillstand in Österreich 93 Auch hier treten deutVerschlechterung der 9. Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen 92 liche geschlechtsspeWirtschaftslage, an zifische Unterschiede der dritten Stelle liegt 10. Lebensstandard im Alter/niedrige Pension 90 auf: Während für die Sorge um die Kür... Frauen Freundschafzung der staatlichen 25. Pflegebedürftig werden 49 ten an 2. Stelle und Pension. Den größten 26. Verlust des Arbeitsplatzes 47 LebenspartnerIn an 4. Rückgang auf der SorStelle liegen, verhält es genskala verzeichnet 27. Schwere Krankheit (allgemein) 44 sich bei Männern in die Angst vor schwerer 28. Unfall 35 umgekehrter ReihenKrankheit. 2012 noch 29. Verlust des Lebenspartners/Trennung 30 rC folge. auf Platz 2 gelegen, hat


INSERAT ARAG SE Direktion für Österreich Keine Fotorechte für das Internet


VERANSTALTUNG

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„Eine Nacht in Venedig“

ie VAV Versicherung lud ausgewählte Vertriebspartner zu einem wunderschönen Event ins Burgenland ein. Alles was das Herz begehrt wurde geboten, von der Schiffsfahrt am Neusiedler See samt Spannferkel und selbstverständlich auch einer vegetarische Alternative, über eine Weinverkostung bis hin zur Besichtigung des Backstagebe-

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reiches von „Eine Nacht in Venedig“, dem heurigen Operettenspektakel in Mörbisch. Bei der Backstageführung begrüsste Seefestspielintendantin Dagmar Schellenberger die kleine feine Gruppe. Ein besonderes Highlight nach exzellenter musikalischer und visueller Unterhaltung war die Heimfahrt bei Nacht über den Neusiedlersee mit Sternenhimmel, Getränken und guten Gesprächen.


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INTERVIEW

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MUKI VERSICHERUNGSVEREIN A.G.

Wachstumskurs

Wir haben mit Wenzel Staub, MBA Vorstandsdirektor über die Erfolgsgeschichte muki gesprochen, sowie über die Veränderungen am Markt und das Thema Industrie 4.0 . Wie zufrieden waren Sie bisher mit dem laufenden Jahr 2015?

Was ändert sich noch bei muki?

Staub: muki hat bis dato die Marktpräsenz weiter erfolgreich ausgebaut. Wir sind noch stärker am Versicherungsmarkt vertreten als im Vorjahr. Mit der Konzessionserweiterung der FMA (Aufhebung der Einschränkung auf das Privatkundengeschäft) geht unser Erfolgskurs weiter. Auch die Anzahl der unabhängigen Vertriebspartner ist im heurigen Jahr weiter gewachsen. Die positive Entwicklung setzt sich mit unserer Erweiterung auf den KMU-Bereich fort. Derzeit entwickeln wir die Tarife für dieses Kundensegment. Entsprechend verändert sich auch unsere innere Aufbauorganisation, in der Sachversicherung teilen wir – wie bisher schon in unseren übrigen Sparten – die Organisation in eine Fach- und eine Leistungsabteilung auf. Mit unserem neuen Leiter der Leistungsabteilung Gernot Sams, MSc, haben wir einen erfahrenen Spezialisten mit langjähriger Erfahrung in Leistungsbereich gewonnen. Die Fachabteilung wird wie bisher in der Leitung von Wolfgang Laimer bleiben.

Staub: Die Polizzierung im Kfz weiter zu verbessern, ist ein vorrangiges Ziel. Unser neuer Flottentarif für Kfz ist bereits fertig. Wir werden Anfang September unsere Vertriebspartner offiziell informieren. Am AssCompact Trendtag im September werden wir wieder mit einem eigenen Informationstand vertreten sein. Wir dürfen Sie recht herzlich einladen uns zu besuchen und stehen Ihnen für Informationen gerne zur Verfügung. Wir arbeiten an einem Relaunch unserer Homepage – da braucht es mehr Übersichtlichkeit, außerdem sorgen wir mit „responsive design“ dafür, dass die Seite auch auf Mobilgeräten optimal dargestellt werden kann. Die technologische Weiterentwicklung berücksichtigen wir aber auch bei unserem Online-Rechner, der leistungsfähiger und vor allem bedienungsfreundlicher wird. Insgesamt ist muki weiter auf gesundem Wachstumskurs. Inzwischen beschäftigen wir etwa 115 Mitarbeiter; mit dem Ausbau des Dachgeschosses unserer Zentrale in Bad Ischl haben wir 700


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Quadratmeter Arbeitsfläche dazugewonnen. Aber auch den Vertrieb Thema Industrie 4.0: Sind Telematiktarife ein Thema für muki? haben wir erweitert: Mit Juni 2015 hat Wolfgang Aringer, DBA das Vertriebsgebiet Salzburg als direkter Ansprechpartner vor Ort Staub: Aktuell diskutierte Tendenzen zur Kundenüberwachung gegen übernommen, das bis dahin seine Kollegen mitbetreut hatten. Als geringen Prämiennachlass – wie GPS- und Blackbox-Überwachung früherer Gebietsleiter im Stammvertrieb, langjähriger Leiter von von Kfz-Versicherten – lehnen wir derzeit ab; daraus entstände schnell eine Zweiklassengesellschaft mit sehr Maklerabteilungen und geborener Salzburger Mit steigender Marktungleich verteilten Rechten und Pflichten passt Aringer ideal ins Vertriebsteam. transparenz – auch innerhalb einer großen Gefahrengemeinschaft. Insgesamt befürchte ich auch, dass Wie sehen Sie die Veränderungen am Markt? durch den Vertriebsdie Datensicherheit bei diesen umfangreichen kanal Internet – steDatenmengen, die ausschließlich aus zutiefst Staub: Mit steigender Markttransparenz – auch hen die Bedürfnisse durch den Vertriebskanal Internet – stehen persönlichen Informationen unserer Versides einzelnen Kunden die Bedürfnisse des einzelnen Kunden immer cherten bestehen, nicht ausreichend gegeben immer stärker im Mitstärker im Mittelpunkt. Diese müssen in Einist: Vertraulichkeit und Manipulationsschutz telpunkt. klang mit immer strengeren und detaillierteren müssten zu jeder Zeit garantiert sein. Bisherige Vorschriften wie SOLVENCY II, usw. gebracht Erfahrungen sprechen allerdings dagegen. werden. Hier ist wichtig eine gute Balance zu schaffen; dass muki Zum Beispiel die schon jetzt umfangreiche Zahl von proaktiven dies gelingt, wird uns immer wieder von Kundenseite – wie zuletzt Abmeldungen bei der elektronischen Gesundheitsakte ELGA mit dem 1. Platz beim Recommender Award 2015 für exzellente scheint mir auch dafür zu sprechen, dass Frau und Herr ÖsterKundenorientierung – und von Vertriebspartnerseite – mit unserem reicher sehr genau darauf achten, wem sie wann ihre persönlichen hervorragenden Erfolgen bei den Assekuranz Awards Austria 2015 Daten anvertrauen. zum Beispiel – bestätigt. Weiterhin gilt: Wir wollen unsere Tarife rC so einfach und überschaubar wie möglich gestalten! Wir danken für das Gespräch.

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VERSICHERUNG

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D.A.S. RECHTSSCHUTZ AG

Erbrecht

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er Rechtsschutzspezialist erläutert Details zur neuen EUErbrechtsverordnung. Die neuen Regelungen vereinfachen das Erbrecht, wenn man den Lebensmittelpunkt nicht im Heimatland hat und im Ausland verstirbt. Der Rechtsschutzversicherer rät deshalb im Ausland wohnhaften Österreichern bekannt zu geben, ob bei erbrechtlichen Angelegenheiten künftig das Heimatrecht angewendet werden soll. Viele Österreicher verlagern ihren Lebensmittelpunkt ins europäische Ausland. Die Rechtslage im Erbrecht war äußerst kompliziert, falls man den Aufenthaltsort nicht im Heimatland hatte und im Ausland verstorben ist. Die neue EU-Erbrechtsverordnung (EUErbVO) soll dies nun vereinfachen und harmonisieren. Sie gilt für Todesfälle ab dem 17. August 2015 in allen EU-Ländern, mit Ausnahme Dänemark, Irland und Großbritannien. „Diese neue EU-Verordnung führt zu Änderungen im grenzüberschreitenden Erbrecht, der internationalen Zuständigkeit in Erbsachen und der Anerkennung und Vollstreckung

erbrechtlicher Entscheidungen“, erläutert Ingo Kaufmann, Vorstand der D.A.S. Rechtsschutz AG. Neu ist auch das Europäische Nachlasszeugnis, das eine zusätzliche Möglichkeit für den Erbnachweis darstellt und in allen Mitgliedstaaten anerkannt ist. Im Detail bedeutet die Änderung, dass die zuständigen Stellen für die Abwicklung des gesamten Nachlasses zuständig sind, in deren Sprengel der Verstorbene seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. „Demnach gilt: Ein Recht, ein Gericht“, so Kaufmann. Bisher war die Rechtslage komplizierter: „Je nachdem, wo der Verstorbene Vermögen hatte, waren zwei oder mehrere Gerichte zuständig, die unterschiedliches Recht anzuwenden hatten“, so Kaufmann. Beispiel: Für einen deutschen Staatsbürger, der die letzten Jahre seiner Pension in Salzburg lebte und starb, wären einerseits das österreichische Gericht für in Österreich befindliches Vermögen, und andererseits das Nachlassgericht in Deutschland für dort befindliches Vermögen zuständig. Mit diesen Doppelgleisigkeiten ist jetzt Schluss. „Das bedeutet aber auch: Bei einem Todesfall eines Österreichers in Spanien, wo

Ingo Kaufmann er die letzten Jahre gewohnt hat, wären spanische Gerichte zuständig. Diese würden auch ausschließlich spanisches Recht anwenden“, verdeutlicht Jurist Kaufmann. Wer seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort nicht in seinem Heimatland hat und möchte, dass in seiner erbrechtlichen Angelegenheit sein Heimatrecht angewendet wird, muss künftig eine entsprechende Rechtswahl treffen.

STANDARD LIFE

Produkterweiterung

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tandard Life erweitert ihre Palette der Multi Asset Fondsfamilie „MyFolio“. Die beiden Varianten „MyFolio Substanz“ und „MyFoltio ChancePlus“ sollen die bereits drei bestehenden Fondspolizzen ergänzen. Die Multi Asset Fondsfamilie investiert aktuell in bis zu 15 Einzelfonds aller Anlageklassen. Die Bandbreite der erwarteten Schwankungen reicht von 3,75 bis 6 % bei der Anlageklasse Defensiv, über 6 bis 9,25 % beim Produkt Substanz und 16,75 bis 20 % bei ChancePlus. „Bis dato haben die bestehenden MyFolio Fonds eine sehr gute Performance erreicht, so zum Beispiel das Produkt Defensiv eine jährliche Rendite von 7,7 %. In Großbritannien,

wo wir die MyFolios wesentlich länger anbieten, zeigen sich die langfristigen Erfolge noch deutlicher“, erläutert Dr. Claus Mischler, Leiter der Produktentwicklung bei Standard Life Deutschland. So habe das defensive Portfolio in über 170 untersuchten rollierenden Ein-Jahres-Perioden auf Monatsbasis nicht einen einzigen Verlustzeitraum aufgewiesen. „Britische MyFolio-Balance-Kunden haben eine durchschnittliche Jahresrendite von 8,4 Prozent erreicht“, so Mischler weiter. Der Fonds wird von Standard Life Investments‘ (SLI) Multi-Asset-Team in Edinburgh gemanagt, das mittlerweile aus 57 Mitarbeitern besteht und mehrfach ausgezeichnet wurde.

Dr. Claus Mischler


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Der Chef oder die Chefin sind bei Einpersonen-Unternehmen (EPU) die Schlüsselfigur. Die Arbeitsunterbrechungsversicherung (AUV) gewährleistet, dass aus deren vorübergehendem Ausfall kein Aus für den Betrieb wird – auch bei Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern.

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PUs stellen mittlerweile mit 58 Prozent die Mehrheit der Mitglieder der Wirtschaftskammer Österreich, die deren Zahl für 2014 mit 278.411 angibt. „Diese Unternehmen hängen an einer einzigen Person – dem Chef persönlich“, sagt Michael Sturmlechner, Leiter des Ungebundenen Vertriebs bei der Allianz, „daraus ergibt sich ein ganz spezieller Vorsorgebedarf.“ Die klassischen Deckungen einer Gewerbeversicherung wie Feuer-, Leitungswasseroder Einbruchdiebstahlversicherung gelten für das Gebäude und den Inhalt eines Unternehmens, die AUV ist speziell für die Person des Unternehmers gestaltet – als eigentliche Quelle der Einkünfte. Denn nur so ist bei Unfall oder Krankheit gewährleistet, dass die Miete und sonstige Kosten des Geschäftsbetriebs weiter beglichen werden können und die Betriebsunterbrechung zu keiner Geschäftsaufgabe führen muss. Schlimmer geht’s immer Das Einkommen der Gewerbetreibenden ist meist schon überraschend niedrig, wenn diese aktiv ihrer Arbeit nachgehen können. Über alle Rechtsformen betrachtet, erreichen nur zwei Drittel der Unternehmen in Österreich Umsätze über 50.000 Euro, fast die Hälfte bleibt unter 20.000 Euro. Entsprechend verhält es sich auch mit dem Einkommen: Drei Viertel der selbständig Erwerbstätigen verdiente 2013 laut Statistik Austria vor Steuern nur knapp mehr als 25.000 Euro, die Hälfte weniger als 11.000 Euro! Doch besonders unangenehm wird es, wenn Chef oder Chefin durch Krankheit

Michael Sturmlechner oder Unfall vorübergehend arbeitsunfähig sind. Zwar haben auch Selbständige gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld – dies aber erst ab dem 43. Tag einer Arbeitsunfähigkeit. Für die Dauer von maximal 20 Wochen bekommen sie dann unabhängig vom Einkommen 28,88 Euro pro Tag. Sitzt, passt, hält „Bis zum gesetzlichen Anspruch müssen Unternehmer eine lange Durststrecke überwinden, und 28,88 Euro pro Tag sind selbst als Grundabsicherung in den wenigsten Fällen ausreichend“, so Sturmlechner: „Die AUV der Allianz zahlt den

vereinbarten Betrag bereits ab dem 7. Tag der Arbeitsunfähigkeit – und für bis zu 360 Tage. Voraussetzungen für die Leistung sind die vollständige Arbeitsunfähigkeit des Unternehmers und eine zumindest teilweise Betriebsunterbrechung. Bei der Leistung können die Kunden zwischen zwei Modellen wählen: Der Taxe, wo eine fixe Entschädigungssumme pro Tag vereinbart wird, und der Entschädigungsleistung nach dem Deckungsbeitrag. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Taxe öfter gewählt wird, weil dies leichter zu planen und zu administrieren ist“, so Sturmlechner.

VERSICHERUNG

Damit das Unternehmen gesund bleibt, auch wenn der Chef kränkelt


VERSICHERUNG

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FMA

Ergebnisse

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ie FMA hat die Ergebnisse des ersten Quartals der österreichischen Versicherungen bekannt gegeben. Zum Jahresauftakt wurden höhere Prämieneinnahmen und mehr Gewinn erzielt. Das Prämienvolumen stieg im ersten Quartal um 4,9 % auf 5,37 Mrd. Euro. Besonders kräftig wuchs dabei die Lebensversicherung mit einem Prämienplus von 9,62 % auf 1,95 Mrd. Euro. Die verrechneten Prämien in

der Schaden/Unfall-Versicherung lagen in den ersten drei Monaten bei 2,92 Mrd. Euro und damit um 2,1 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums. In der Krankenversicherung stieg das Prämienvolumen um 4,35 % auf 501 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 2,7 % auf 406,1 Mio. Euro. Das Finanzergebnis sank um 2,77 % auf 809 Mio. Euro. Die Summe aller Assets zu Buchwerten

(Vermögenswerte ohne Depotforderungen, Kapitalanlagen der fondsgebundenen und indexgebundenen Lebensversicherung, Kapitalanlagen der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge, anteilige Zinsen) erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal um 0,95 % auf 92,2 Mrd. Euro. Die stillen Nettoreserven und stillen Lasten) stiegen um 18,26 % auf 24,82 Mrd. Euro. Das entspricht einer Reservequote bei den Kapitalanlagen von 28,15 %.

dem Ergebnis von 2013, bei 2.9 %. Die Verträge verteilten sich wie folgt: 95,5 % waren Versicherungsprodukte, 4,5 % Produkte von Kapitalanlagegesellschaften. Die Performance der verschiedenen PZVProdukte stellte sich im Jahr 2014 sehr unterschiedlich dar. Versicherungsunternehmen verzeichneten eine Performance von +3,16 %, Kapitalanlagegesellschaften von +0,39 %. Der große Unterschied ist darauf zurückzuführen, dass haupt-

sächlich Kapitalanlagegesellschaften von „Ausstoppungen“ betroffen waren. „Ausgestoppt“ bedeutet, dass der erfolgswirksame Anteil des Investments in Aktien unter einem Prozent liegt. Diese Produkte sind zwar gegen weitere Abwärtsbewegungen abgesichert, nehmen aber auch nicht mehr an Aufwärtsbewegungen teil. 2014 wurden insgesamt 97.302 Verträge – das entspricht 6,1 % aller aufrechten Verträge – als ausgestoppt gemeldet.

FMA

Studie

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ie FMA hat zur „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“ 2014 eine Studie erstellt. Die Anzahl der Verträge ist um 2,8 % im Vergleich zu 2013 gesunken und liegt noch bei über 1,5 Mio. Verträge. Das Volumen der eingenommen Prämien verringerte sich um 1,25 % und betrug somit 1,03 MRd. Euro. Das verwaltete Vermögen stieg um 4,3 % auf 8,1 Mrd. Euro an. Die Gesamtperformance lag weit über

HÖHER INSURANCE SERVICES GMBH

Immobilientreuhänder

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ie Höher Insurance GmbH bietet eine innovative Berufshaftpflichtversicherung für Immobilientreuhänder (Immobilien-Makler und Treuhänder, sowie Bauträger) gemäß den Vorgaben des § 117 der Gewerbeordnung an. Die Prämien sind umsatzabhängig, berechnet aus den Einnahmen der versicherten Tätigkeit, bei Bauträgern wird nicht die Baukostensumme zur Bemessung herangezogen. Als Marktinnovation wird die Selbstbehaltslösung gesehen, bei Immobilienmakler beträgt der höchstmögliche Selbstbehalt 5.000,, bei Immobilienverwalter 20.000,-- und bei Bauträger 50.000,-- Euro. Wenn z. B.

ein Bauträger, der auch Immobilienmakler und –verwalter ist, einen Selbstbehalt von EUR 50.000 wählt, kommt bei Schäden aus dem Immobilienmaklerbereich der dafür höchstmögliche Selbstbehalt von EUR 5.000, bei Schäden aus dem Immobilienverwalterbereich von EUR 20.000 zur Anwendung und nur bei Schäden aus dem Bereich Bauträger gilt ein Selbstbehalt von EUR 50.000. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Datum der Erteilung der Gewerbeberechtigung, somit sind auch etwaige bisher noch nicht bekannte und weit in der Vergangenheit

liegende mögliche schadensauslösende Ereignisse bedingungsgemäß versichert, sofern diese bei Vertragsabschluss noch nicht bekannt waren.


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VERSICHERUNG

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DONAU VERSICHERUNG

„SmartSelect“

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ie Donau Versicherung hat eine neue fondsgebundene Lebensversicherung auf den Markt gebracht. Bei „SmartSelect“ besteht die Wahlmöglichkeit 10 % bis maximal 90 % der veranlagten Sparprämie im klassischen Deckungsstock zu platzieren. Bei zusätzlichem Kapital, können Zuzahlungen erfolgen oder die laufende Prämie erhöht werden. Umgekehrt ist bei finanziellen Engpässen eine Prämienreduktion oder eine Prämienfreistellung möglich. Gleichzeitig kann der Kunde während der Ansparphase auf sein Kapital zugreifen und Teilentnahmen tätigen. Bei wichtigen Ereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes, Immobilienkauf, Scheidung, Arbeitslosigkeit oder Aufnahme eines Bankkredits ist die Zwischenauszahlung oder auch eine Prämienfreistellung kostenfrei möglich. Die Anlagestrategie beim SmartSelect bestimmt der Kunde. Es stehen über 50 Fonds aus unterschiedlichen Anlageklassen zur Verfügung. Außerdem hat der Kunde die Wahl den klassischen Deckungsstock mit hoher Sicherheit beizumischen. Dieser legt fest, ob die DONAU einen ab 3 % bzw. 5 % jährlich erzielten Ertrag im klassischen Deckungsstock absichern soll. Dieser Ertrag kann nicht mehr verloren gehen. Dabei wird der gesamte Ertrag, der sich aus dem Wertzuwachs der Investmentfonds ergibt in den Deckungsstock umgeschich-

tet. Der Kunde kann einmal pro Monat kostenfrei „switchen“, sprich die Neuveranlagung der Prämie wird ab diesem Zeitpunkt geändert. Oder einmal pro Monat kostenfrei „shiften“. Hier wird der gesamte Geldwert des angesparten Fondsvermögens in die neu gewählten Fonds umgeschichtet. „Wir bieten auch eine gemanagte Variante an. Im ersten Schritt erfolgt die Investition in Fonds mit hohen Ertragserwartungen. Im zweiten Schritt verringern wir den Aktienanteil und schichten im dritten Schritt gegen Laufzeitende das erwirtschaftete Kapital in risikoarme Fonds um. Auf diese Weise minimieren wir schrittweise das Risiko von Kursschwankungen für den Kunden“ erläutert Prof. Elisabeth Stadler die gemanagte Variante. Der „SmartSelect“ bietet steuerliche Vorteile im Vergleich zum Fondssparen. Die Auszahlung ist grundsätzlich einkommensteuerfrei und es fällt keine Kursgewinnsteuer auf Veranlagungsgewinne an. Ein weiterer Vorteil ist der Entfall von Ausgabeaufschlägen beim Kauf von Fondsanteilen. Die wählbaren Zusatzpakete Eltern- und Familienhospiz,

Prof. Elisabeth Stadler Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit bieten den Vorteil, dass bei Eintreten dieser Risiken die Prämienzahlung für die vereinbarte Dauer der Leistungszahlung übernommen wird. Die Mindestprämie beträgt monatlich EUR 50,--. Mit dem „YoungSmart Select“ können Kunden bei Abschluss bis zum vollendeten 30. Lebensjahr bereits ab EUR 25,-- ansparen. Die Laufzeit beträgt mindestens 10 Jahre.

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

EPU Angebot

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peziell für Ein-Personen-Unternehmen hat die Wiener Städtische Versicherung ein umfassendes Versicherungsprodukt entwickelt. Denn selbst die Wirtschaftskrise oder eben diese hat dem Gründerboom keinen Einhalt geboten. Laut WKO Statistik werden in Österreich rund 280.000 Unternehmen als EPU geführt- das sind immerhin rund 60 % aller österreichischen Unternehmen. Laut einer Umfrage der Wiener Städtischen Versicherung, hat zufolge ein Fünftel der EPUs

überhaupt keinen Versicherungsschutz, im Schnitt besitzen Ein-Personen-Unternehmen lediglich zwei Versicherungen. Dabei ist die Bandbreite der Risiken groß: Von existenzbedrohenden Risiken, Beschädigungen von Gebäuden oder Betriebseinrichtungen, Schadensersatzforderungen bis hin zu persönlichen Beeinträchtigungen wie Unfall oder Krankheit. Das EPU-Paket ist flexibel und passt sich den Wünschen der Kunden an. Ausgewählt kann unter den Produkten der Business Class werden:

Unternehmerschutz bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall – denn die Fixkosten laufen weiter, BerufshaftpflichtVersicherung – denn EPUs haften mit dem Privatvermögen, Sachversicherung – um Einrichtungen und Warenwert zu ersetzen und einer Betriebsrechtsschutz-Versicherung – um z. B. Schadensersatzansprüche durchzusetzen. Ab sofort wird bis zum 30. September den EPU Neugründern auf das Produkt ein Gründerbonus von drei Monatsprämien angeboten.


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Am 17. September findet wieder der alljährliche AssCompact Trendtag statt. Das Team von CCA und TOGETHER freut sich bewährte und neue Funktionen der beiden Produktfamilien zu präsentieren. Für bestehende Kunden und Interessenten gibt es viel zu entdecken - von der kostenfreien elektronischen Antragsabwicklung, über das Online Büro für Unterwegs bis hin zum individuellen Bestandssystem ist für jeden das Richtige dabei! Online Geschäftsfallabwicklung über TOGETHER

vollelektronisch und nach höchsten Sicherheitsstandards, um auch die sensibelsten Daten, wie beispielsweise detaillierte Baupläne, vor den Blicken unerwünschter Dritter zu schützen. Ausschreibungen von Gewerbe -und Industrieversicherungen können damit übersichtlicher, effizienter und sicherer abgewickelt werden als bisher.

Von der Berechnung individueller Offerte für Kunden, über die elektronische Antragsübermittlung direkt an die Partnerversicherung bis hin zur online Schadensabwicklung ist alles und mehr über die TOGETHER Serviceplattform möglich. Über die integrierte OMDS Funktion sind alle Bestandsdaten der TOGETHER Partnerversicherungen immer und überall verfügbar und können für bewährte Bestandsverwaltung mit CCA Funktionen, wie Bestandsauskunft, Berichte und die Weiterverarbeitung der Daten genutzt werden. OMDS Daten anderer Versiche- Das Leistungsspektrum von CCA ist sehr umfangreich und bietet rungen können einfach und schnell auf TOGETHER hochgeladen für jeden genau das Richtige. Seit bald 20 Jahren steht CCA für werden und stehen dann ebenso für alle TOGETHER Funktionen innovative und bedarfsgerechte Produkte, auf die man sich verlaszur Verfügung. Besonders für Makler, die noch keine Software zur sen kann. CCA bietet knapp 60 Schnittstellen, welche die tägliche Bestandsverwaltung einsetzen oder deren Bestandsverwaltung kein Arbeit erleichtern. Sichtschnittstellen ermöglichen eine schnelle OMDS unterstützt, ist diese Funktion sehr wertvoll, da damit erst- und unkomplizierte Dateneinsicht bei Kooperationspartnern. Bei Abwicklungsschnittstellen ist zusätzlich malig Bestandsdaten aller Versicherungen der Transfer von Dokumenten in beide auf einer Plattform verfügbar sind. Sie finden uns am AssCompact Richtungen möglich. Mit CCA können Trendtag 2015 am Stand Nr. 35 Sie alles rund um Ihre Finanzen einfach Damit bietet TOGETHER gemeinsam mit Office und Email die EDV Grundversorgung für das Maklerbüro! und übersichtlich verwalten und kontrollieren. Die umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten von CCA ermöglichen den vollen Überblick über den Datenschatz. Von der Kundenverwaltung über Gewerbeausschreibung über TOGETHER den OMDS-Abgleich bis hin zur vollen Historisierung ist alles und Wenn es um standardisierte Betriebs- und Gewerbeverträge geht, noch mehr möglich. gibt es bereits heute ein umfangreiches Angebot an Tarifrechnern zur elektronischen Berechnung und Antragsabwicklung auf TO- CCA Online für den Vertrieb GETHER. Für speziellere Anforderungen, wie dies im Gewerbe vom KMU bis zum Industriebetrieb beispielsweise bei Handwerks- Mit den Online-Produkten von CCA wird das Arbeiten noch einbetrieben, Kraftwerksbetreibern oder Fertigungsunternehmen der facher. Kundendaten können einfach auf mobilen Gerät abgerufen, Fall ist, fehlte bisher eine elektronische Lösung zur Abwicklung und neue Kontaktdaten direkt beim Termin in CCA Online eingetragen, Verwaltung. Derzeit werden die Ausschreibungen größtenteils per aktuelle Verträge eingesehen werden und vieles mehr. Damit sind Email abgewickelt. Dies ist jedoch zeitaufwändig, unübersichtlich alle relevanten Daten für den Kundentermin immer und überall und mühsam – alle Versicherer müssen einzeln angefragt, der Erhalt verfügbar. Daten können von unterwegs nicht nur eingesehen, der Angebote einzeln überprüft und diese aufwändig verglichen sondern auch bearbeiten werden. Geführte Prozesse unterstützen werden. Genau hier setzt die neue Funktion von TOGETHER an und bei der raschen Abwicklung, damit mehr Zeit für das Wesentliche bietet das Bindeglied zwischen Gewerbemaklern und Versicherern. bleibt. Und das Beste daran – alle Eingaben sind sofort mit CCA9 im Büro synchronisiert. Maßgeschneiderte Deckungskonzepte können ganz nach den Bedürfnissen der Gewerbekunden erstellt und direkt an die Versicherungen Damit bietet CCA für jedes Maklerbüro die ideale EDV Lösung für weitergeleitet werden. Die Abwicklung und Verwaltung erfolgt dabei die Bestandsverwaltung!

VERSICHERUNG

CCA und TOGETHER Ausblick AssCompact Trendtag 2015


VERSICHERUNG

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VAV: KFZ + Kampagne = Erfolg Während sich das Mobilitätsverhalten, insbesondere bei der jungen, urbanen Bevölkerung ändert, befinden sich die Neuzulassungen auf dem Weg aus der Krise. Für VAV-Vertriebspartner ergeben sich daraus, gestützt durch die aktuelle Werbekampagne, gute Perspektiven.

Rund 6,5 Millionen Autos sind auf Österreichs Straßen unterwegs, davon rund 4,7 Millionen PKW, die anteilsmäßig größte Gruppe. Während im letzten Jahr die rückläufigen Zulassungszahlen Anlass zur Sorge gaben, scheint sich der Trend seit Ende des ersten Quartals 2015 umgedreht zu haben. Bereits im März und Juni wies die Statistik Austria ein Plus von 4,7 Prozent aus. Im Juli 2015 verzeichnete die Statistik Austria einen deutlichen Zuwachs von 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

tere Verbesserung ihrer Services gesetzt. So wurde Anfang des Jahres die Unternehmenswebsite vav.at modernisiert und für mobile Endgeräte tauglich gemacht. Auch der neue KFZ-Tarif, den die Gesellschaft im März vorgestellt hat, wurde weiter verbessert und die telefonischen Services ausgebaut. Die ÖGVS hat dies neuerlich mit dem Prädikat „Testsieger“ ausgezeichnet.

„Das war ein wichtiger Grund, warum wir uns dazu entschieden haben, im Sommer mit breit angelegter TV-Werbung zu starten. „Für einen Versicherer mit Wir wollen den Konsumeneinem starken KFZ-Fokus, ten Vertrauen geben, wer wie die VAV, sind Entwickdie beste Autoversicherung lungen bei der Mobilität Österreichs ist. Gleichzeitig sehr wichtige Geschäftsinkonnten wir Synergien aus dikatoren. Und hier ist festder gemeinsamen Kampazuhalten, dass sich – allen gne mit unserer KonzernUnkenrufen zum Trotz – schwester, der VHV, ziehen, das KFZ-Geschäft sehr gut die seit vielen Jahren mit entwickelt“, konstatiert Dr. dem Einsatz von WerbetePeter Loisel, Vorstand Verstimonials erfolgreich ist“, trieb und Marketing bei der gewährt Loisel Einblick. VAV. „Die Konsumenten Dr. Peter Loisel: „Auszeichnungen, Internet-Präsenz Neben dem TV-Spot, der achten zunehmend darauf, und Kampagne helfen beim Beratungsgespräch.“ auf witzige Art und Weise ob sie eine Marke kennen und ob sie ihr vertrauen können.“ Gerade bei der Wahl der Ver- eine Kurzgeschichte erzählt, sind auch Werbebanner im Internet sicherung spielt die Markenbekanntheit eine zunehmend wichtige platziert. „Damit nützen wir ganz gezielt den ROPO-Effekt; die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen online informieren aber in Rolle. herkömmlichen Kanälen abschließen hilft im Beratungsgespräch enorm“, ist Loisel überzeugt. „Unsere Vertriebspartner bestätigen, Internet, Auszeichnungen und Kampagne dass die Kampagne wirkt und wir beobachten, dass die KombinatiAnknüpfend an das erfolgreiche Abschneiden beim ÖGVS-Test on der Maßnahmen einen positiven Effekt auf die Geschäftszahlen lancierte die VAV Anfang Juli eine Reichweiten-Kampagne. Nach hat. Wir werden jedenfalls auch zukünftig die Markenbekanntheit dem Testsieg aus dem letzten Jahr hat die VAV gezielt auf die wei- weiter fördern“, so Loisel abschließend.


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Das chinesische Geschenk für Kreditnehmer und Bond-Investoren

Yuan-Abwertung drückt Zinsniveau von Michael Kordovsky Im Mai und Juni keimte die Angst vor einer Zinswende in den USA erneut auf und in Europa veranlasste die Konjunkturerholung zu Spekulationen über den Zeitpunkt der Einstellung der Anleihenkäufe durch die EZB. Für kurze Zeit schnellten die Zinssätze am langen Ende empor ehe fallende Öl- und Rohstoffpreise wieder für eine Entspannung an der Zinsfront sorgten. Seit 11. August ist ein weiterer disinflationärer Faktor im Spiel, der sogar weltweit eine noch expansivere Geldpolitik induzieren könnte, nämlich die Abwertung der chinesischen Währung.

Am 20. April erreichte die Rendite 10jähriger deutscher Bundesanleihen ein Niveau von 0,075% ehe eine Aussage des PIMCOGründers und „Bond-Gurus“, Bill Gross , bezüglich einer Short-Spekulation gegen deutsche Bundesanleihen einen „MiniCrash“ in diesen Papieren auslöste. Nach einer kurzen Gegenbewegung erfolgte Anfang Juni die nächste Panikreaktion als sich Jahresteuerung des Euroraums von April auf Mai von 0,0 auf 0,3% beschleunigte und die Volkswirte der EZB am 3. Juni ihre Inflationsprognose für 2015 von 0 auf 0,3 nach oben revidierten. Für die Jahre 2016 und 2017 erwartet die EZB Inflationsraten von jeweils 1,5 bzw. 1,8%, was die Frage nach einem Ende der expansiven Geldpolitik in Europa aufgeworfen hat, zumal EZB-Chef, Mario Draghi, bereits beim ECB FORUM ON CENTRAL BANKING in Portugal (21. bis 23.5.) auf den besten Wirtschaftsausblick seit 7 Jahren hinwies. Übersetzt in die Sprache der Märkte galten diese Ereignisse („Inflationsanstieg“ und Konjunkturerholung) als Indiz dafür, dass die EZB ihre noch bis September 2016 laufenden monatlichen Anleihenkäufe in Höhe von 60 Milliarden Euro ab Oktober 2016 entweder abrupt beenden oder zumindest stark drosseln wird. Gleichzeitig keimte in den USA die Diskussion über eine Zinswende erneut auf und auch im Euroraum blickten institutionelle Marktteilnehmer weiter in die Zukunft und stellten sich insgeheim die Frage nach dem Zeitpunkt der ersten Leitzinsanhebung durch die EZB. Diese Überlegungen führten zu einem vorübergehenden Zinsanstieg am langen Ende. Laut den Daten von Bloomberg stieg die Rendi-

te zehnjähriger deutscher Bundesanleihen vom 20. April bis 10. Juni von 0,075 auf 0,98%, ehe bis 14. August wieder ein Rückgang auf 0,66% erfolgte. Der für 10jährige Fixzinsbindungen relevante 10-Jahres-Euro-Swapsatz markierte am 10.6. mit 1,28% den bis dato höchsten Stand des Jahres. Danach folgte bis zum 14. August wieder ein Rückgang auf 0,99%. Der 3-Monats-Euribor zeigt sich indessen von all den Zinsfluktuationen am langen Ende unberührt und tendierte seitwärts mit marginaler Abwärtstendenz. Der letzte Stand am 14.08. waren -0,025%. Selbst in den USA, wo eine Leitzinserhöhung im September faktisch als „ausgemachte Sache“ gilt und die meisten Entscheidungsträger des Offenmarktausschusses der Fed bis Ende 2016 von einem Anstieg der Leitzinsen auf 1,25 bis 2,00% ausgehen, entwickelten sich die Renditen 10jähriger USTreasuries im Zeitraum vom 10. Juni bis 14. August von 2,48 auf 2,20% rückläufig. Im gleichen Zeitraum gingen auch die Renditen britischer Staatsanleihen mit 10jähriger Laufzeit von 2,13 auf 1,88% zurück. Auch dort waren Leitzinsanhebungen ein Thema. Konjunkturverlangsamung in China wirkt weltweit disinflationär Was neu ins Spiel kam, sind erneut rapide fallende Öl- und Rohstoffpreise, die bereits einen leichten Druck auf die Verbraucherpreise im Euroraum ausübten. Von Mai auf Juni ging nämlich die Inflationsrate des Euroraums von 0,3 auf 0,2% zurück, wo sie auch im Juli verharrte. Der Ölpreis (Brent) als wichtiger Inflationsfaktor fiel seit Ende Mai (Stichtag 14.8.) um 25,5%. Seit Mitte März ist auch der US-Dollar gegenüber dem Euro um 5,7% gesunken. Der US-Dollar ist die wichtigste Import-Abrechnungs-Währung. Gleichzeitig stehen die Preise diverser Industrierohstoffe wie das „Konjunkturmetall“ Kupfer (-14,1% von 29.05. bis 14.08.15) unter Druck. Bereits 2011 war China für 39,6 % der globalen Kupfernachfrage und 11,4% der globalen Ölnachfrage verantwortlich. Somit hat eine Konjunkturabkühlung in China eine entsprechende Wirkung auch auf die globalen Rohstoffmärkte. Über niedrigere Energie, Treibstoff- und Erzeugerpreise bewirkt dies sowohl in den USA als auch Europa niedrigere Inflationsraten.


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In den Jahren 2002 bis 2011 lag Chinas Wirtschaftswachstum immer über 9%. (Spitzenwert 14,2% im Jahr 2007) ehe von 2013 auf 2014 eine Verlangsamung von 7,7 auf 7,4% und somit den niedrigsten Wert seit 1990 einsetzte. Im 2. Quartal des laufenden Jahres lag Chinas Wirtschaftswachstum nur noch bei 7% und im Mai zeigte der HSBC Purchasing Managers Index™ den ersten Produktionsrückgang seit Dezember 2014. Die Neu-Exportdaten waren so schlecht wie seit Juni 2013 nicht mehr. Steigende Lohnkosten und der Vormarsch von 3-D-Druckern in der westlichen Welt (mehr Eigenfertigung von Ersatzteilen statt Bestellung in China) sind schlecht für die Exportwirtschaft. Doch China ist auf ein höheres Wachstum angewiesen, denn sonst droht ein Platzen der Immobilienblase, die vor allem durch Finanzierungen aus dem Schattenbankensystem genährt wurde. Laut dem McKinsey Global Institute hat sich die Verschuldung der chinesischen Wirtschaft von 2007 bis Mitte 2014 auf 28 Billionen Dollar vervierfacht und somit 282% des BIP erreicht. Ein rascher Abbau erfordert weiterhin starkes Wachstum und vor allem niedrige Zinsen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die chinesische Zentralbank seit November 2014 gleich 4 Leitzinssenkungen durchführte. Alleine schon dies setzte den Wechselkurs unter Druck. Hinzu kam noch im Juli ein überraschender Exporteinbruch um 8,3% gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Juni wurde noch eine Steigerung um 2,8% erzielt. Blickt man zurück auf den bisherigen Verlauf von Chinas Aussenhandel im Jahr 2015, so zeigt sich vor allem ein Aussetzen der Nachfrage: Die Importe sind bereits seit 9 Monaten in Folge rückläufig. In den ersten 7 Monaten 2015 brachen die in US-Dollar umgerechneten Import- und Exportvolumina um jeweils 14,6 bzw. 0,8% ein. Diese Entwicklungen und ein Rückgang der Leitzinsen von 6,00 auf 4,85% im Zeitraum vom 20. November 2014 bis 27. Juni 2015 schrien förmlich nach einer Währungsabwertung zumal in den vergangenen 10 Jahren bis 10. August 2015 der Yuan zum US-Dollar um 31% aufwertete. Am 11. August war es dann soweit: Die chinesische Zentralbank senkte den Referenzkurs des Yuan zum US-Dollar um ca. 1,9%. Das war die größte Abwertung seit 1994 und erweckte die Ängste vor einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit anderer asiatischer Länder. In der Erwartung, dass auch andere asiatische Notenbanken Schritte zur Abwertung ihrer Währungen unternehmen konnten, gerieten die wichtigsten asiatischen Währungen unter Druck. Zum Beispiel verlor der Singapur-Dollar 1,4%, was den stärksten Rückgang seit 2011 bedeutete. Weitere Yuan-Abwertungen zum US-Dollar um jeweils 1,6 bzw. 1,1% folgten am 12. und 13. August und es scheint noch nicht das letzte Wort gesprochen zu sein. Weitere Abwertungsschritte können jederzeit noch nachfolgen. Gut für verschuldete Häuslebauer Die USA importierten im Jahr 2014 aus China Waren im Wert von rund 467 Mrd. US-Dollar bzw. 2,7% der US-Wirtschaftsleistung. Eine Yuan-Abwertung in insgesamt zweistelliger Größenordnung

(ab 10%) könnte bereits erkennbare Auswirkungen auf die Geldpolitik der Fed haben und zumindest in der Lage sein, eine zweite Zinsanhebung - sofern es überhaupt im September zu einer Leitzinserhöhung kommt - ins nächste Jahr zu verschieben. Darüber hinaus verteuert die Währungsabwertung auf chinesischer Seite die Importe. Das führt zu einer selektiveren Import-Nachfrage und könnte sich zumindest kurzfristig negativ auf die Rohstoffpreise auswirken ehe im weiteren Verlauf eine verbesserte Exportwirtschaft die Konjunktur stabilisiert und es aus einer Notwendigkeit infolge einer stärkeren Industrienachfrage wieder zum nächsten RohstoffImport-Schub kommt. Längerfristig führt eine durch entsprechende Währungsabwertung (größer als 10%) verbesserte Handelsbilanz zu mehr Devisenreserven, die zur Veranlagung in US-Treasuries zur Verfügung stehen würden. Diese zusätzliche Nachfrage würde dann die US-Staatsanleihen-Renditen am langen Ende etwas nach unten drücken. Da in den USA jegliche Spur von Inflation fällt, würden weiter sinkende Öl- und Rohstoffpreise in Kombination mit einem schwächeren Yuan sogar vorübergehend deflationär wirken. Eine Reihe von Zinsanhebungen über einen kurzen Zeitraum hinweg wie in vergangenen Zinszyklen sind derzeit kaum zu erwarten und die kommende Leitzinserhöhung in den USA dürfte bereits längst im Wechselkurs EUR/USD eingepreist sein, weshalb eine weitere Abschwächung des US-Dollar zum Euro das plausible Szenario ist. Ähnliches gilt auch für das Britische Pfund, während die japanische Notenbank ihre aggressive Geldpolitik nochmals verschärfen könnte. Das würde dann aber auch andere asiatische Notenbanken auf den Plan rufen, ihre Geldpolitik zu lockern. In Kontinentaleuropa könnte die EZB infolge dieser Entwicklungen und einer vorübergehenden Rückkehr der Deflation (in den kommenden Monaten denkbar) nach September 2016 mit einer Drosselung ihrer Anleihenkäufe noch einige Monate zuwarten und mit Leitzinserhöhungen wäre dann eventuell erst ab Herbst 2017 zu rechnen. Angesichts dieser Perspektiven ist mittelfristig am langen Zins-Ende mit einer volatilen Seitwärtsbewegung mit zwischenzeitlich stärkeren Rückgängen zu rechnen. Im 10-Jahres-Euro-Swapsatz erscheint ein weiteres Abtauchen von 0,99 auf unter 0,80 % durchaus denkbar, während der 3-Monats-Euribor noch eine Weile auf seiner „Nulllinie“ verharren sollte. Aus diesen Rahmenbedingungen gehen dann weitere Sonderangebote bei Fixzinskrediten hervor – eine Entwicklung die bereits seit einigen Wochen vorherrscht. Mittlerweile können in Österreich bei Wohnkrediten Fixzinsen auf 15 bis 25 Jahre bereits zu teils sehr attraktiven Konditionen vereinbart werden. Darüber hinaus mehren sich für gute Bonitäten auch die variabel verzinsten Sonderangebote mit Margen von 1,00 bis 1,25 Prozentpunkten auf den 3-Monats-Euribor. Fazit Die jüngsten Ereignisse in China führen auf Umwegen zu niedrigeren Kreditzinsen für österreichische Immobilienkäufer. Auch verzögert sich durch disinflationäre Entwicklungen ein Bondcrash mit explosionsartig steigenden Anleihenrenditen. Somit wirkt die jüngste chinesische Konjunkturdelle mit Währungsabwertung wie rC ein Geschenk für Kreditnehmer und Anleiheninvestoren.

KOLUMNE

Vom Konjunkturabschwung zur Währungsabwertung


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Im Frühtau zu Berge Für eine überwältigende Aussicht springe ich schon mal über meinen Schatten und verdränge meine Ängste. Eine morgendliche Auffahrt auf das Goldeck. von Micky Klemsch


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REISE

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ie Kärntner Region um den Millstätter See ist an Attraktionen reich gesegnet. Zentraler Anziehungspunkt ist natürlich der See, die Nockberge im Norden und die Gailtaler Alpen im Süden sind beliebte Wandergebiete und auch von konditionsstarken Mountainbikern gern erradelte Gipfel. Sensationell soll natürlich die Aussicht von da oben sein, aber gerade in der Sommerhitze fühle ich mich nicht imstande, diese Höhen per Pedes oder mit eifrigen Tritten in die Pedale zu erklimmen. Gepriesen sei also der Erfinder der Bergbahnen, der nicht nur konditionsschwache Wanderer wie mich in luftige Höhen brachte, sondern auch Generationen von Schifahrern glücklich machte. Mit zunehmendem Alter bin ich aber immer ängstlicher geworden. Rhetorisch einfühlsamer könnte man sagen, ich bin vorsichtiger oder auch verantwortungsbewusster geworden. Freunde nennen mich einfach feig. Letzten Winter bekam ich Panikattacken auf einem Sessellift, als ich bemerkte, daß meine Schi mehr als 15 Meter über dem Boden baumelten. Also prinzipiell bin ich Fahrten in hochschwebenden Kabinen eher abgeneigt. Sogar im Wiener Riesenrad bekomme ich schon dieses Kribbeln, das man nicht als angenehm empfinden mag. Aber manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen und für das folgende Erlebnis lohnt sich das: Die Goldeckbahnen bieten ein Erlebnis der Sonderklasse: Frühmorgendliche Auffahrt, um den Sonnenaufgang vom Gipfel in 2.142 m zu erleben. Das heisst natürlich im Sommer, bereits etwas vor 5 Uhr morgens an der Bergstation einzutreffen. Konkret ist der Treffpunkt kurz nach 4 Uhr morgens. Zur Auffahrt in – sagen wir mal- historischen Gondeln trafen sich diesmal etwa 12 Personen, die für diesen Ausflug 37 Euro zahlen. Da ist natürlich ein üppiges Frühstücksbuffet im Bergrestaurant und die Talfahrt schon inbegriffen. Mein großer Vorteil: Um diese Zeit ist es noch stockdunkel und man sieht gar nicht, wie hoch die Gondel möglicherweise über dem Boden schwebt. Und an Bord sind auch zwei Holländer, die erst nach den ersten Metern daraufkommen, daß sie eigentlich auch furchtbare Höhenangst hätten. Derweilen mime ich den Tapferen und starre gebannt an die Kabinendecke. Diesen Tipp habe ich von

meinem Zimmerwirt bekommen, nebst der Empfehlung an was sehr Schönes zu denken. Aus diesen Träumen bin ich dann aber erst bei der Mittelstation gerissen worden, da hat man eigentlich schon das Schlimmste hinter sich. Hier muss man einmal umsteigen, um die letzten Höhenmeter rechts hinauf gegondelt zu werden. Mitte ist hier aber eh schon fast oben. Fantastische Sicht vom Gipfel Als wir kurz vor 5 Uhr an der Bergstation eintreffen und die letzten hundert Höhenmeter zum Gipfelkreuz wandern, lässt die Sonne bereits die ersten hellen Vorboten am Horizont erahnen und wir gehen trittsicher bergauf. Nur die eigentliche Temperatur hier heroben hat einige überrascht, die wohl nicht damit gerechnet haben, daß es im Juli am Berg so kalt sein kann. Trotzdem hatten wir Glück, denn der Morgen war frei von Wolken und während die Sonne die umliegenden Täler von Minute zu Minute in ein immer wärmeres Licht tauchte, bekamen wir freien Blick auf das Drautal und den Millstätter See. Der See wirkt winzig und fast erhaben ist die Position hier am Gipfelkreuz. Denn normalerweise bin ich einer dieser kleinen Punkte, die da unten baden und aufs Goldeck hochschauen. Der Weg hier herauf hat sich absolut gelohnt, daß die Talfahrt später bei vollem Bewusstsein, also bei Tageslicht erfolgte, war da fast schon beiläufig. Ab 9.00 Uhr, also bei normalem Betrieb, kann man wieder nach Spittal/Drau hinunter, aber ich blieb noch lange am Berg. Zufälligerweise bin ich dann am späten Nachmittag wieder mit den Holländern in der Gondel gestanden. Auch sie wollten die rC Talfahrt möglichst lange hinauszögern.


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