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Zeitschrift der SLRG Rapperswil-Jona

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Winter 2010


Erscheinen: Auflage: Redakteure:

zwei Mal jährlich 350 Exemplare Benjamin Marty

benjamin@tschuege.ch Alexandra Gubser

turtle-1@gmx.net Verantwortliche für Werbung: Redaktionsadresse:

Vereinsadresse:

Nicole Schubiger Corinne Stoffel Benjamin Marty Weinhaldenstrasse 3 8645 Jona Tel. 055 210 04 44 SLRG Rapperswil-Jona Postfach 1152 8640 Rapperswil

vorstand@rettungsschwimmer.ch Jugend-Verantwortlicher:

Hansruedi Etter Hohlweg 9 8645 Jona Tel. 079 327 43 93

hr_etter@hispeed.ch Technischer Leiter:

Kerim Eker Schachenstrasse 59 8645 Jona Tel. 079 631 09 58

kerim.eker@hispeed.ch Internet: Druck:

www.rettungsschwimmer.ch ERNi Druck und Media AG

Das Formular für Neumitglieder und Adressänderungen ist bei Jürg Marty oder unter www.rettungsschwimmer.ch bei „Downloads“ erhältlich.


Editorial

Liebe Sprützposcht-Leser Liebe Rettungsschwimmer und Rettungsschwimmerinnen

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Seit einigen Jahren (ca. neun Jahren) bin ich schon Mitglied des SLRG Rapperswil-Jona. Meine Rettungsschwimmerkarriere startete im Training in Schmerikon, durch ein hartes und diszipliniertes Training, welches von sehr harten Trainern geführt wurde, schaffte ich das Jugendbrevet so wie das Brevet I. Das Brevet I war für mich und noch weitere Rettungsschwimmer ein ganz besonderes Erlebnis. Dank einigen Trainern und anderen Personen durften wir das Brevet mit Ferien verbinden und wir reisten nach Korsika und absolvierten dort das Brevet I. Hiermit noch ein herzliches Dankeschön an alle, die dies ermöglicht haben. Dies war ein Erlebnis, was ich bestimmt nie Jeanine Forster vergessen werden. Nach diesem Erfolg Trainingsleiterin Stv. kam für mich eine spannende und erlebnisreiche Herausforderung, die Jugendnationalmannschaft. Nach einer intensiver Trainingsphase reiste ich mit der Jugendnationalmannschaft nach Rom und vertrat die Schweiz an der Jugendeuropameisterschaft. Ein Jahr später reiste ich mit der Damennationalmannschaft nach Teneriffa und vertrat dort die Schweiz an der Europameisterschaft der Erwachsenen. Diese Wettkämpfe waren für mich ein sehr grosses Erlebnis, dass ich auch dank der Unterstützung des Vereins erleben durfte, HERZLICHEN DANK! Seit 2008 bin ich nun im Vorstand als Stellvertretung vom Trainingsleiter (Thomas Ruoss) und leite das Wettkampftraining, welches am Montag von 20:00 bis 21:30 stattfindet. Sabrina Helbling und Marco Megert unterstützen mich und geben ebenso jeweils am Montag das Wettkampftraining. Wir haben uns diesen Trainerposten etwas aufgeteilt und können so auch teilweise selber in den Trainings trainieren oder für unsere Ausbildung lernen. Das Freitagtraining wurde wegen mangelnden Schwimmern eingestellt. Nun hoffen wir, dass wir einige Rettungsschwimmer am Montag im Training begrüssen dürfen und so gemeinsam auf einige Wettkämpfe trainieren können. Wir würden uns freuen, wenn auch Du mal ins Wettkampftraining kommst und mit uns trainierst. Jeanine Forster


Die SLRG stellt mit ihren Partnern eine Studie zu Wasser- und Badeunfällen vor. Die SLRG-Jubiläumsstudie soll die Organisation und ihre Sektionen in ihrer Arbeit unterstützen. Die SLRG hat zusammen mit der Suva und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) die SLRG Jubiläumsstudie “Wasser- und Badeunfälle in der Schweiz” in Auftrag gegeben. Die Untersuchung soll die Arbeit der SLRG und ihrer Sektionen mit wissenschaftlich fundierten Daten unterstützen. Zugleich will die SLRG mittels dieser erarbeiteten Basis Forderungen und Empfehlungen ihrerseits Nachdruck verleihen. Aktuelle Ertrinkungsstatistik bestätigt Studie – Gefahr lauert an offenen Gewässern Die Studie gibt an, dass 80% der Ertrinkungsopfer männlich sind. Ein Blick auf die aktualisierte Ertrinkungsstatistik 2009 der SLRG bestätigt diesen Trend. Bei den in diesem Jahr bisher erfassten 30 Ertrinkungsfällen sind 22 Opfer männlich, 4 Frauen und 4 Kinder. Davon ereigneten sich 28 Unfälle in Freigewässern (14 See / 14 Fluss), 1 in einer Badanlage und 1 in einer Jauchegrube. Auch hier widerspiegelt die Realität, was die Untersuchungsergebnisse zu Tage gefördert haben: In den Freigewässern lauert die Gefahr. Bei der Opfergruppe Kinder ist die SLRG seit 2007 erfolgreich mit dem Kindergartenprojekt “Das Wasser und ich” aktiv. Zusätzlich soll der Fokus auf die Baderegel “Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt lassen” gesetzt werden. SLRG zieht Konsequenzen – Baderegel angepasst Die Ergebnisse der Studie veranlassen die grösste Wasserrettungsorganisation der Schweiz Schwerpunkte zu setzen. Mit der Petition “Schulschwimmen für alle” hat die SLRG bereits im vergangenen Jahr ein Ausrufezeichen gesetzt und die Forderung nach genügend Schwimmflächen und einheitlichen Bestimmungen für das Schulschwimmen aufgestellt. Hinzu kommt eine konsequente Kontrolle von Freigewässern auf Gefahrenstellen durch Fachleute und eine konsequente Umsetzung von Massnahmen zur Gefahrenminderung. Die SLRG ihrerseits hat damit begonnen, ihr Ausbildungswesen umzustrukturieren und wird mit einem neuen Ausbildungsangebot dem Gefahrenspektrum entgegentreten. Eine weitere Sofortmassnahme aufgrund der Studienergebnisse ist die Anpassung der Baderegel “Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen!”. Diese wird grafisch angepasst und textlich umformuliert und lautet inskünftig: “Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser! Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.“ Mit dieser Neugewichtung soll dem Einfluss von Rauschmitteln in der Umgebung von Wasser Rechnung getragen werden. SLRG-Medienmitteilung, 25.09.2009

Infos SLRG Schweiz

SLRG-Jubiläumsstudie: Baderegel angepasst

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Pikettdienst

Ironman in Rapperswil

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Bereits zum dritten Mal wurde am Juni der Ironman 70.3 in Rapperswil durchgeführt. Mit 2250 Athleten aus 49 Nationen ist dieser Anlass in der Zwischenzeit zu einem Mega-Event angewachsen. Um die Sicherheit auf der Schwimmstrecke zu gewährleisten, werden inzwischen mindestens 32 Rettungsschwimmer benötigt. Am liebsten natürlich einige mehr, damit bei kurzfristigen Ausfällen nicht gleich die ganze Planung ins Wasser fällt. Für unseren Verein ist dies jeweils eine grosse Herausforderung, die ohne die Unterstützung der Sektion Lachen kaum zu schaffen wäre. So haben sie uns auch im 2009 mit 12 Rettungsschwimmern tatkräftig unterstützt. Am Samstag fand wie immer der IronkidsAnlass statt. Der schwimmerische Teil findet glücklicherweise seit dem letzten Jahr im Freibad Lido und nicht mehr im See statt. Abgesehen von den für die kleinen sehr kalten Temperaturen im See zu dieser Jahreszeit, ist doch auch für uns Rettungsschwimmer die Übersicht und somit auch die Sicherheit im Freibad einfach besser gegeben. Der eigentliche Hauptanlass findet jedoch am Sonntag statt. Der Morgen von diesem begann noch mit äusserst schlechtem Wetter. Glücklicherweise entschied sich dann aber Petrus noch für bessere Laune und so konnten die Wettkämpfe bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen durchgeführt werden. Die Wassertemperatur wurde mit tropischen 18° C angegeben. Bei diesen Temperaturen wurde dann auch auf die Verteilung von Neopren-Anzügen für die Rettungsschwimmer verzichtet. Die einzelnen Einsätze, die während der Wettkämpfe im Wasser geleistet wurden, sind dann auch ohne Probleme absolviert worden. Der im Bezug auf die Rettungsschwimmer problemlose Ablauf des Anlasses ist wohl unter anderem darauf zurückzuführen, dass viele der Rettungsschwimmer bereits zum dritten Mal mit dabei sind und sich eine Art Routine breit macht. Da mit dem schwimmerischen Teil gestartet wird, ist unser Einsatz jeweils bereits am frühen Nachmittag zu Ende. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal auf die Lunchsäcke der Organisatoren


Roman Gröner

Pikettdienst

verzichtet. Stattdessen wurde im direkten Anschluss an unseren Einsatz vor dem Vereinslokal der Grill angeworfen. Dies wurde sicher von allen Hellfern geschätzt. Der Standort unseres Vereinslokals macht es ausserdem möglich, gemütlich mit einer Wurst in der einen und einem Sirup in der anderen Hand den Läufern zuzusehen wie sie mit der Zunge am Boden ins Ziel laufen oder noch eine Runde anhängen müssen. Inwieweit der Duft unseres Grills direkt an der Rennstrecke die Athleten motiviert oder eben demotiviert ist schwer zu sagen. Ich plädiere jedoch dafür, dass wir bei einem Steckenrekord sicher einen Teil des Erfolges mit gutem Gewissen mittragen dürfen. Und wer weiss, vielleicht macht das Schule und wir werden plötzlich angefragt, ob wir beim grossen Ironman in Hawaii nicht auch am Streckenrand unseren Rekord-Grill anfeuern könnten. Um freiwillige Helfer bräuchten wir uns dann sicher keine Sorge zu machen.

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Gewitter

Blitz-Training „Wie dä Blitz“ pflegen wir zu sagen, wenn etwas ganz schnell gehen muss. Wie kann aber ein SLRG Rettungsschwimm-Training „Wie dä Blitz“ sein? Trainieren, so haben wir ja von Hansruedi im Ausbildungsweekend gelernt, muss geplant sein mit unterschiedlich hohen Reizwerten, d.h. langen und intensiven Trainingseinheiten für unseren Körper. Ein Blitz-Training im wahrsten Sinne des Wortes haben wir in der ersten Sommerferienwoche erlebt. Ursi und ich haben uns bereit erklärt das Training vom Dienstag in der ersten Woche zu übernehmen. Eine kleine Schar von motivierten SLRG-lern traf sich also zum DienstagsTraining im Freibad Lido. Das Wetter war nicht das Schönste, doch ein Training im warmen Wasser des Freibades sollte es sein. Wir turnten in der Eingangshalle ein, bis wir warm hatten. In der Zwischenzeit fing es an zu regnen. Das Wasser war gemäss „Wassertemperatur-Täfeli“ wärmer als die Luft, also freuten wir uns auf einen Sprung ins WARME, nicht kühle Nass. Duschen und los ging es mit einem Startsprung. Die unentwegten SLRGlerInnen crawlten los, um die obligaten Längen einzuschwimmen. Doch Hoppla!! nach 10m war Schluss. Ein Blitz zuckte am Himmel, wie aus heiterem Himmel versteht sich, und unmittelbar danach krachte es in voller Lautstärke.

Nichts wie raus aus dem Bad, war hier der Gedanke und so gingen wir nach absolut wahnsinnigen 10m Schwimmen, der wohl kürzesten Trainingseinheit dieses Sommers, wieder Duschen. Während dem Rest des Abends vergnügten wir uns mit einem DVD. Christoph Kolumbus nahm uns mit in die Karibik an einen hellblauen Sandstrand. Vergessen waren die grauen Wolken und das wohl schlechteste Zeitverhältnis von Trainingszeit zu Duschzeit dieses Jahres. Michael Hediger

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Immer schön in Richtung Schloss Rapperswil schwimmen

Lützelau

Das Lützelau-Schwimmen ist ein Volksschwimmen, es gibt darum keine Rekordzeit. Das Mitmachen ist wichtig. Zum 39. Mal meisterte die SLRG Rapperswil-Jona einen sicheren und unfallfreien Anlass.

Rekorde ergeben sich daher höchstens in der Teilnehmerzahl, und ein solcher zeigte sich nicht etwa beim gestrigen Strahlewetter, sondern lag im Jahr 2001 mit 526 Schwimmern bei der Wassertemperatur von 24 Grad. Am gestrigen Samstag waren es „nur“ 388 Teilnehmer bei ebenfalls 24 Grad. Die jüngsten Teilnehmer zählten 14 Jahre, der älteste hatte Jahrgang 1931. Die jüngste Person, die je die Strecke von 1.5 Kilometern meisterte, war sechs Jahre alt, die ältesten weit über achtzig. Ein Teilnehmer stieg heuer vom Rollstuhl ins Wasser.

Gross geschrieben wird immer die Sicherheit. Im Einsatz sind jeweils 35 bis 40 Rettungsschwimmer, Seerettung und Seepolizei. 15 Bojenboote markieren die Strecke und nehmen allenfalls ermüdete Schwimmer auf. Im Boot gleich vor der Badi wacht Vereinsarzt Gerhard Bickel über das Wohlergehen der Schwimmer. Jedes Jahr kommen ausländische Fans, welche die einzigartige Strecke immer schön auf Schloss Rapperswil zu schätzen lernten. Die 40. Ausgabe des beliebten Schwimmens findet am 14. August 2010 statt.

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Artikel aus Südostschweiz


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L端tzelau


Auffrischung

FK Brevet I im Lido

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Leiterweekend in Näfels

Mit 26 Leiterinnen und Leitern bevölkerten die Rettungsschwimmer der SLRG Sektion Rapperswil-Jona das ehemalige Sportzentrum Glarner Unterland, neu lintharena in Näfels. Regelmässig werden alle Leiter der Sektion zusammen weitergebildet. Zwei intensive Tage warteten auf die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter, welche sich im Jugendtraining, den Rettungsschwimmkursen, für Wettkämpfe und an Sicherheitsdiensten engagieren. Trainingsplanung, Technik und Nothilfe Sowohl Trainingsplanung, wie Schwimmtechnik und medizinische Nothilfe standen am ersten Tag auf dem Programm. Der korrekte Aufbau einer Unterrichtseinheit, technische Details im Delphinschwimmen und eine grosse Portion Zusatzwissen in der Nothilfe wurde von vereinsinternen Spezialisten vermittelt. Damit Theorie nicht nur Theorie bleibt, wurde dem praktischen Teil im Hallenbad grosses Gewicht gegeben. Super-10-Kampf: Spass am ersten Tag Dass Fun im Wasser gepaart werden kann mit grosser Anstrengung, zeigte der Super-10-Kampf im Hallenbad, welcher nach dem Nachtessen durchgeführt wurde. Schwimmerische Leistung, technisches Geschick, Körperbeherrschung und Kraft wurden kombiniert. Wie weit die Smiles auf dem Leiterlispiel-Brett von welcher Mannschaft wie hoch kletterten und wie tief sie wieder fielen, bleibe hier ein Geheimnis.

Wildwasserschwimmen: Kraft und Action In einem Fluss zu schwimmen unterscheidet sich vom Baden im See grundsätzlich. Hat dieses Fliessgewässer grossen Zug, so nehmen die Kräfte und damit die Gefahren zu. Begegnet man dem Fluss mit Respekt und bringt man

Ausbildung

Leiterinnen und Leiter der SLRG Sektion Rapperswil-Jona verbrachten ein intensives Wochenende in der lintharena in Näfels und in der Linth zur internen Weiterbildung. Spannende Lektionen zur Wasserarbeit, zum besseren Verständnis in der Jugendarbeit, aber auch Neues wie das Wildwasserschwimmen standen auf dem Programm.

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Ausbildung 13

die nötige Erfahrung mit, so wird aus Kraft und Ungewissheit zusammen mit der richtigen Ausrüstung plötzlich Action und Spass, welche für die Teilnehmer zu mehr Know How und damit zu grösserer Sicherheit im Schwimmen in allen Gewässern führt. Drei Leiter der SLRG Rapperswil-Jona, alles ausgebildete Rescue3 SwiftwaterTechnicians, stellten für den zweiten Ausbildungstag am Sonntag ein forderndes und spannendes Programm zusammen, welches in der Gäsi in der Linth kurz vor der Mündung in den Walensee absolviert wurde. Die Grundlage des Schwimmens im Fluss und das Durchqueren von Weisswasser bildeten den Einstieg. Bereits der möglichst flache Sprung ins kalte Wasser war eine Herausforderung. Der Umgang mit dem Wurfsack und das Retten von einer treibenden Person mit Spezialausrüstung am Seil, werden im Fluss plötzlich zum Kraftakt, bei dem sehr gute schwimmerische Fähigkeiten aber auch Geländegängigkeit am felsigen Flussufer und guter Stand gefragt sind. Mit Bravour lösten die Teilnehmer die Aufgabe mittels einer Seilbrücke, ähnlich einer Fluss-Seilfähre, Personen sicher ans andere Ufer zu bringen und im reissenden Fluss Personen mit einem beherzten Sprung ins Wasser zu retten, gesichert mit Seil und Spezialrettungsweste. Dass diese Übungen nur unter kundiger Anleitung nach vorgängiger Theorie und am Fluss mit platzierten Sicherungsposten durchgeführt werden konnte, versteht sich von selbst. Michael Hediger


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Ausbildung


Lerne Rettungsschwimmen Brevet I-Kurs (ab dem 15. Lebensjahr) jeweils Montag- und Freitagabend Kurs 1 ab 08.02.2010

Kurse 2010

Kurs 2 ab 09.08.2010

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Jugendbrevet-Kurs (ab dem 11. Altersjahr) jeweils Donnerstagabend

ab 15.04.2010

FK Brevet I Samstagvormittag bzw. -nachmittag im Freibad Lido 19.06.2010 26.06.2010

Weitere Infos unter www.slrg.ch


Veranstaltungen

Pikettdienst Ironman im Lido

14. August 40. Lützelauschwimmen Jubiläumsanlass

(20.)/21./22. August Schweizermeisterschaften in Altstätten SG

24. August

Nicht vergessen !

6. Juni

Saisonabschluss-Brötle im Stampf

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Wettkampf

Schweizermeisterschaften in Winterthur

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Wieder isch es Jahr verbi. Am 21./22./23. August isch d Schwiizermeisterschaft vo de SLRG in Winterthur gsi. Am Fritig Abig sind di eine mit em Auto und di andere mit em Zug ad Schwiizermeisterschafte vo de Erwachsene agreist. Am Samstig morge isch den au de Rest vo de Sektion Rappi-Jona in Winti acho. S Wetter het sich am Samstig vo Stund zu Stund immer chli verbesseret und so isch’s en richtig schöne Wettkampftag worde. Au wenn nöd alles immer so gloffe isch wie mer gern het wellä. Am Abig sind mer mit em Shuttlebus is Festareal gfahre und hend döt en chli „spezielle“ Salat übercho. Noch dem das den alli ihre Hunger gstillt hend het mer nach Lust und Lunä chöne s Tanzbei schwinge. Es isch en sehr unterhaltsame und lustige Abig gsi. Am Sunntig morge früeh het’s den (anschiinend) en richtig guete Zmorge gäh. Und nochem Achti isch es den au scho wieder losgange mit de erste Disziplin. Dank em richtig schöne Wetter am Sunntig isch au de zweiti Wettkampftag schön über d Bühni gange. Herzlichi Gratulation de Damen 1 zum 19. Platz, de Herren zum 29. Platz und de Damen 2 zum 48. Platz i de Gsamtrangliste. Bis zu de nächste Schwiizermeisterschafte. =) Ramona Rüdisser

Damen 1 Corina Forster Sabrina Helbling Alexandra Gubser Yvonne Kompein Nadine Schätti

Damen 2 Kerstin Hunkemöller Beatrice Bollhalder Fabienne Yanz Karin Ruoss Ursi Hediger

Herren Marco Megert Patrick Gaus Roger Leu Michael Hediger Thomas Ruoss


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Was guckst du?


Jahresversammlung der SLRG Region Zürich in Rappi-Jona

Versammlung

Zur Jahresversammlung der Region Zürich trafen sich die Vertreter von 30 Sektionen rund um den Zürichsee und des Kantons Zürich im Wassersportzentrum Rapperswil-Jona. Die einmalige Lage am See motivierte die Teilnehmer sich neben den üblichen Geschäften intensiv mit der zukünftigen Ausbildungstruktur der SLRG auseinanderzusetzen.

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Als Gastgeber zeigten sich die Rettungsschwimmer der SLRG Rapperswil-Jona verantwortlich für die Organisation der Versammlung. Im Clubsaal des Kanu und Ruderclubs Rapperswil-Jona trafen sich die Sektionsvertreter zur Jahresversammlung der SLRG Region Zürich. Regionalpräsident Daniel Schreiber verdankte die Organisation des Anlasses an Ursi und Michael Hediger der SLRG Rapperswil-Jona, welche zudem für einen schmackhaften Apero für Augen und Gaumen sorgten. Stadtrat Hans Länzlinger dankte den Anwesenden für Ihr Engagement in der Öffentlichkeit. In Rapperswil-Jona sei das Engagement der SLRG sehr wertvoll, da die Stadt am See mit Ihren Anlässen wie Ironman 70.3, Regatten und der Lehrerfortbildung sich auf die Unterstützung der SLRG verlassen kann. Auch das Lützelauschwimmen ist ein etablierter Anlass und gehört einfach ins Jahresprogramm dieser Stadt.


Die eigentliche Versammlung lief speditiv und reibungslos. Eine gefreute Sache war dieses Jahr die Mitarbeit der SLRG Region ZH in der Aktion:

Modulare Ausbildung der Zukunft Um besser auf die Bedürfnisse der Schwimmer einzugehen, plant die SLRG Schweiz eine modulare Ausbildungsstruktur mit gestuften Anforderungen und Ausbildungsinhalten, fokussiert und individuell auf mögliche Einsatzgebiete wie Pool, See, Fluss und Laienrettung allgemein abgestimmt. Die Vielfalt der Module und damit die Anforderungen an die örtlichen Sektionen diese Module auch anbieten zu können, führte zu intensiven Diskussionen, welche gemeinsam forderten, dass die Kommunikation zu den potentiellen Teilnehmern solcher Kurse einfach und transparent möglich sein soll. Ansonsten ist das Angebot zu komplex und nicht mehr überschaubar. Die Planung geht aktuell in die Endphase. Pilotkurse werden bereits schweizweit durchgeführt. Man darf gespannt sein. Die Ehrung von Irene Meier aus dem Regionalvorstand und ihre Ernennung zum Ehrenmitglied rundete die Versammlung ab. Michael Hediger

Versammlung

Kluge Schwimmer leben länger Diesen Sommer fand eine ausserordentliche Aktion verschiedenster Wasserrettungs-Organisationen im Kanton Zürich statt, welche die Schwimmer animierte, sich sicher im Wasser zu bewegen und zwar mit gelber Badekappe und nicht in der Nähe von Schifffahrtsrinnen oder Bootsverkehr dem Schwimmsport zu frönen. Diese Aktion unterstützte die SLRG Region ZH massgebend und erfolgreich. Mehr zu besprechen gab die in der Endphase befindliche neue Ausbildungsstruktur.

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Regionalmeisterschaften in W채denswil

Wettkampf

Damen 1. W채denswil 2. Richterswil 3. B체lach 8. Rapperswil-Jona

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Herren 1. W채denswil 2. Richterswil 2 3. Bauma 1 6. Rapperswil-Jona


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Schulung und Beratung SOZIALJAHR OBERLAND 2010/11 für Jugendliche ‘ Praktikum 2 x 6 Monate oder 1 Jahr ‘ ‘ ‘ ‘

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„SF bi de Lüüt“ zu Gast in Rapperswil-Jona

TV

Anfangs Juli wurde die Fernsehsendung „SF bi de Lüüt“ live vom Curti-Platz in Rapperswil-Jona übertragen. Moderator Nik Hartmann präsentierte illustre Gäste und zeigte die Schönheiten der Region. Wie in jeder Sendung, musste auch die Stadt Rapperswil-Jona eine herausfordernde Aufgabe lösen: Ein 12 Quadratmeter grosses, schwimmendes Seerosenbeet mit einer Wassernixe sollte im Hafenbecken zu Wasser gelassen werden. Für die Erfüllung der Aufgabe wurde auch die SLRG Rapperswil-Jona angefragt, um die einzelnen Seerosen im Wasser zu verteilen und für die Sicherheit zu sorgen. Doch schon beim Probedurchlauf der Sendung wurden einige SLRGler bei strömendem Regen als Statisten eingesetzt. So spielten die einen Klosternonnen, die andern probierten die Köstlichkeiten von Grill-Ueli oder zeigten ihre Fähigkeiten beim 3D-Puzzle.

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Anlass

Chlausabig

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Bravo !

Brevet 1

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Gleich am ersten Kursabend mussten wir feststellen, dass unsere Auffassung von ‚schönem Wetter’ nicht der des SLRG entspricht. Strömender Regen ist noch lange kein Grund, den Kurs ins Hallenbad zu verlegen! Und ein langsames Blinken der Sturmwarnung bedeutet auch nur ‚mögliches’ Aufkommen eines Sturms. Gern zitiere ich hier unseren Kursleiter Peter am ungefähr 3. Kursabend: „Das geht noch lange!“. Im gleichen Atemzug jedoch auch unsere Kursleiterin Ramona beim kurz darauf folgenden ersten Blitz: „Raus aus dem Wasser!“. Nun ja, als wir uns am 11. August mit einer halben Stunde Verspätung doch noch alle im Lido einfanden, Pobacken zusammenkneifen und rein ins kühle Nass. Ganz ehrlich gesagt, so schlimm war’s ja gar nicht. Trotzdem war jeder weitere Lidoabend mit einer kleinen Überwindung verbunden, da uns Peter jedoch klar zu verstehen gegeben hatte, wie sich das mir den Absenzen verhält, war Kneifen keine Alternative. Als Belohnung für unseren Mut und die Tapferkeit lernten wir jedoch wichtige Inhalte, welche uns oder jemand anderem im Notfall das Leben retten können. Ich weiss nicht, wie oft ich jemanden durch’ s Bassin geschleppt oder 50m Transport geschwommen habe. Mit der Zeit hatten es die Leiter auch raus, wie viele Längen zum Einschwimmen taugen, damit nicht nach dem Einschwimmen zeitlich gesehen der Abend schon vorbei ist. Apropos taugen, einige von uns fürchteten sich gewaltig vor dem 10 und 20 Meter tauchen, was ja auch Prüfungsinhalte waren. Diese Angst legte sich jedoch bald, als wir anfangs September das Training doch noch ins Hallenbad verlegten. Das 20m-Becken dort eignet sich viel besser zum Tauchen als die 50m im Lido: Einfach bis zum Rand tauchen! Komisch, aber Tauchen ist eben doch eine Kopfsache und umso mehr, wenn diesem langsam der Sauerstoff ausgeht. Im schlimmsten Fall könnten wir uns jetzt ja auch gegenseitig beatmen, mit und ohne CPR, im tiefen und untiefen Wasser, stehend, auf dem Brett liegend und sogar mit Flossen, wenn’s sein muss. Wenn der Rettling nicht beatmet werden will, könnte man die Flossen auch zum Zufächeln von Luft benutzen, wieso haben wir das eigentlich nicht gelernt? Dann hätten die Dinger wenigstens einen anständigen Nutzen. Ich weiss, ich habe in dieser Sache nur 1-2 Kollegen, die meine Meinung teilen, doch möchte ich’s hier doch noch gesagt haben. Das erste was ich ausziehen würde, wenn jemand ertrinkt, wären meine Flossen. Erübrigt sich jetzt sowieso, denn nach dieser Schinderei und dem sinnlosen Gestrampel mache ich in Zukunft einen weiten Bogen um alles, was irgendwie nach Flossen aussieht. So bleibt jedem das Seine! Kathrin, unsere Expertin, war wohl auch nicht meiner Meinung. Naja, danke trotzdem, Kathrin, wir haben’s jetzt ja alle geschafft, auch mit Flossen. Dafür war sie bei den Fallbeispielen und den Befreiungsgriffen umso gnädiger. Irgendwie musste man uns ja friedlich stimmen, nachdem wir am Prüfungstag um 8 Uhr am Sonntagmorgen in Wädenswil vor verschlossenen Türen standen. Ja genau, so wie der Kurs angefangen hatte, so endete er auch. Mit einem Missverständnis! Wieso kennt denn der Kanton St. Gallen keinen Bettag?!


Aber nein! Eigentlich ist dieses Ende falsch. Beendet haben wir unseren Kurs bei einem feinen und gemütlichen Znacht in der Mundart-Beiz mit einem extra spendierten Kuchen-Rettungsring. Manche mögen etwas angriffslustig bemerken, dass der Kuchen ohne Kaffee auch wie Styropor schmeckte, aber das stimmt natürlich nicht. Passte nur so schön zum Kontext. Wir gehen jetzt mit einem Rettungsring mehr um die Hüften nach Hause und wer weiss? Vielleicht treffen wir die frischgebackenen Aktivmitglieder beim nächsten Chlausabend oder Skitag… wieder. Hauptsache wir müssen nicht schwimmen! PS: Ein herzliches Dankeschön nochmals an unsere Kursleitung Peter, Ramona und alle Helferinnen, welche so schöne Fallbeispiele abgegeben haben. Wir haben zwar oft gemotzt und gejammert, schlussendlich war’s jedoch eine lustige Zeit, die wir nur ungern missen möchten. Danke!

Herzliche Gratulation zum bestandenen Brevet I: Selina Schwager Christina Huber Doris Forster Roman Degiacomi Nathalie Perdrizat Yvonne Reggiani Henrike Kammer Philippe Kunz

Sibylle Bisig Christian Peter Ueli Bachmann Sandra Lee Nicole Brändli Kathrin Schlittler Céline Landolt

Bravo !

Céline Landolt

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Humor

Ich glaube, Sie wissen selbst nicht mehr, wo wir sind!!!

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Jugend

Training der Gruppe Nautilus in Schmerikon

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Vivienne Ladina am 24. November 2009 um 07.56 Uhr 47 cm 2950 g im Spital Wetzikon. Die glücklichen Eltern Yvonne und Markus Leu-Schudel mit Cédric

Hurra, wir sind da !

Wir freuen uns über die Geburt von

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PP 8640 Rapperswil

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