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Zeitschrift der SLRG Rapperswil-Jona

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FrĂźhling 2016


Sprützposcht Zeitschrift der SLRG Rapperswil-Jona

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25. Jahrgang Juni 2016

Impressum Erscheinen:

zwei Mal jährlich

Auflage:

350 Exemplare

Redakteure:

Benjamin Marty Melanie Jäger

benjamin@tschuege.ch melaniejaeger6@gmail.com

Werbung:

Carmen Kuster Raphaela Tinner

carmenkuster@gmx.ch raphaela.tinner77@gmail.com

Redaktionsadresse:

Benjamin Marty Weinhaldenstrasse 3 8645 Rapperswil-Jona Tel. 055 210 04 44

Druck:

ERNi Druck und Media AG Kaltbrunn

Herausgeber:

SLRG Rapperswil-Jona Postfach 1152 8640 Rapperswil vorstand@rettungsschwimmer.ch

Info-Combox:

079 530 10 57

Internet:

www.rettungsschwimmer.ch


Editorial

Liebe Sprützposcht-Leserin Lieber Sprützposcht-Leser

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SLRG und dessen Entwicklung im Wettkampfsystem Bei der Vorstellung von einem Rettungsschwimmer sieht man meist eine Person mit der bekannten roten Baywatch-Boje oder auf einem roten Rettungsbrett liegend. Im letzten Jahr war das Rettungsbrett ein grosses Sabrina Helbling und Corina Forster Thema im SLRG. Wie viele von Trainingsverantwortliche euch wissen, stellte die Rettungsbrettstafette bereits seit vielen Jahren ein Problem dar. Entweder lag es an deren Beschaffung an dem jeweiligen Austragungsort oder es lag daran, dass man in diesem Freibad die Rettungsbretter nicht nutzen durfte. Letztes Jahr in Chur war genau das ein Problem. Aufgrund des Nutzungsverbotes der Rettungsbretter im Freibad diskutierte man über eine Reglementänderung. Diese Reglementänderung hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Wir als SLRG Rapperswil-Jona haben auch Kontakt mit der Geschäftsstelle gehabt und unsere Reaktion mitgeteilt. Daraufhin hat der Zentralvorstand im November 2015 alle Sektionen aufgerufen, ihre Meinung zu zwei Szenarien bis Ende Dezember 2015 schriftlich einzureichen. Diese Szenarien lauteten: a) Ersatz der Rettungsbrettstaffel per sofort durch die Disziplin „Rettungsstaffel“ gem. international geschwommenen Pool-Einzel-Disziplin „Super Lifesaver“, bestehend aus: • Rettungsschwimmer 1: 50 m Freistil • Rettungsschwimmer 2: 25m Freistil und Puppenaufnahme danach 25 m Schleppen der Puppe • Rettungsschwimmer 3: Anlegen von Flossen und Gurtretter danach 50 m Flossenschwimmen mit Gurtretter • Rettungsschwimmer 4: Übernahme Gurtretter, anbinden der Puppe und 50 m Schleppen der Puppe mit Flossen und Gurtretter b) die Rettungsbrettstaffel wird bis und mit 2018 als Disziplin der Pool-StaffelSM beibehalten. Wir als Vertreter unseres Vereines haben uns für die Alternative B entschieden und das auch so dem Zentralvorstand kommuniziert. Leider haben nur 5 Sektionen schriftlich ihre Meinung mitgeteilt und somit hat der Zentralvorstand sich einstimmig dafür entschieden, die Rettungsbrettstafette abzuschaffen. Diese wird nun mit der Disziplin Rettungsstaffel ersetzt. Die Rettungsstaffel wurde in Anbetracht des Entwicklungskonzepts Rettungsschwimmsport eingefügt, da diese besagt, die Wettkämpfe müssen in Über-


einstimmung mit den internationalen Disziplinen stattfinden. Denn seit der Einführung von NAUS und den somit angepassten Rettungshilfsmittel wie das Rescue Board (gelb), ist das rote Rettungsbrett nicht mehr „zeitgemäss“. Das neue Reglement ist seit März 2016 online aufgeschaltet.

Trainingsleben Nicht nur in der Entwicklung des Wettkampfsystems hat sich eine Veränderung entwickelt. Auch bei uns in den Trainings ist es schön, dass viele junge Erwachsene wöchentlich das Aktivtraining besuchen und auch vereinzelt in den Wettkampftrainings anwesend sind. Die Anwesenheit von jungen Erwachsenen und erfahrenen Erwachsenen gibt eine gute Mischung. Auf ein spannendes Trainingsjahr freuen wir uns und hoffen mit vielen Athleten an den Wettkämpfen (Schweizermeisterschaft, Regionalmeisterschaft) am Start zu sein. Bis im Training. Wir freuen uns auf DICH! Liebe Gruess Sabrina Helbling Trainingsverantwortliche

Corina Forster Stv. Trainingsverantwortliche

Editorial

Ein Dankeschön geht an alle, welche mitgeholfen haben die Meinung des SLRG Rapperswil-Jona zu vertreten und für die Rettungsbrettstafette einzustehen. Merci.

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Wettkampf

45. Regionaltreffen in Küsnacht Am 21. November war es wieder so weit! Geschlossen fuhren wir von unserem Trainingshallenbad, der Primarschule Hanfländer, zu den Regionalmeisterschaften 2015, welche dieses Jahr in Küsnacht im Kanton Zürich stattfanden. Bei der Veranstaltung waren insgesamt 120 Wettkämpfer/innen, die aus elf unterschiedlichen Sektionen kamen, die um dem Zürichsee verteilt sind. Insgesamt gingen 25 Gruppen an den Start. Wir starteten mit zehn motivierten Wettkämpfer/innen der Sektion RapperswilJona, diese waren aufgeteilt in zwei Gruppen. An den Start gingen bei den Damen: Corina, Melanie, Pascale, Stefanie und Yvonne. Bei den Herren waren Andreas, Dennis, Marco, Michael und Thöme vertreten. Unser langjähriges Mitglied Patricia übernahm die Aufgabe der Zeitnehmerin für unsere Sektion. Die Teams waren bunt zusammengewürfelt aus erfahrenen Rettungsschwimmern, welche bereits Wettkampferfahrung besaßen und deshalb den Ablauf sehr gut kannten, wie auch jungen Mitgliedern, die zum ersten Mal an den Wettkämpfen teilnahmen. Hervorzuheben ist, dass sich jeder von unseren Teilnehmer/innen im Training sehr gut vorbereitete, indem im Vorfeld die einzelnen Disziplinen, u.a. Rettungsstaffel und Stabtauch-Stafette, geübt und zugleich Schnelligkeit, Kondition und Geschicklichkeit optimiert wurden. Angespornt wurden unsere Rettungsschwimmer von den mitgereisten Vereinsmitgliedern und von den Wettkämpfer/innen. Folgende Ergebnisse wurden in den einzelnen Disziplinen erzielt: 1. Rettungsstaffel: Herren: Rang 5, Damen: Rang 3 2. Mannschaftsschwimmen mit Kleidern: Herren: Rang 4, Damen: Rang 5 3. Tauch-Stafette: Herren: Rang 6, Damen: Rang 8 4. Gurtretterstaffel: Herren: Rang 5, Damen: Rang 8 5. Stabtauch-Stafette: Herren: Rang 8, Damen: Rang 6 Insgesamt belegten unsere Herren den sechsten Rang mit 1713 Punkten und die Damen den achten Rang mit 1641 Punkten.

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Marco Linn


Warum habe ich mich gemeldet, den Bereich Finanzen zu übernehmen? Weil ich für den Verein etwas tun möchte. Ausserdem macht es Spass mit den Vorstandsmitgliedern zusammenzuarbeiten und mehr über die Strukturen des Vereins zu erfahren. Name: Larissa Zingg Alter: 16 (15.05.99) Im SLRG seit: ca 10 Jahre, jedoch erst sit 4 Jahre z Rappi, anfange leite han im Oktober 2012. Ich leite: bi de Gruppe Lion Fish mit em Christian und de Wendy Ich bin Leiterin will: ich gern mis müsse witer gibe und s mir Spass macht mit de Kids zeme z schaffe. Mini Hobbys: abgseh vom SLRG, spiel ich Unihockey, Snowboarde, finde tuet mer mich im Summer i de Badi, Koche und Kreativität usläbe.

Steckbriefe

Name: Sabine Schumann Wohnort: Rapperswil Zugezogen aus dem: Aargau Alter: 28 Im SLRG Rapperswil-Jona seit: 2014 Aktivität bei der SLRG vor Rapperswil-Jona: 2005–2012 bei Baden-Brugg, 2012–2014 Pause vom Schwimmsport Lieblingsschwimmstil: Delfin - bzw. das was ich meinem Können entsprechend als solches bezeichne ;) Lieblings Trainingsthemen: Ausdauer, Spiele Lieblingsdisziplin an der Schweizer Meisterschaft: Eigentlich ist das die Brettstafette… aber die gibt es ja leider nicht mehr. In den Disziplinen, bei denen Flossen verwendet werden, starte ich gerne. Jährliche Highlights: Schweizer Meisterschaft und die Trainings davor, 1. Aussentraining im Sommer, Spiele vor den Ferien Warum bin ich dem SLRG bis jetzt treu geblieben? Das Wissen und Können, welches im Rettungsschwimmen vermittelt wird, ist für die Sicherheit im Umgang mit Wasser von enormer Wichtigkeit. Als Schwimmlehrerin sehe ich es als meine Pflicht diese Fähigkeiten für mich zu erhalten. Zudem vereint das SLRG Schwimmen und gesellschaftliches Zusammensein. Wenn die richtigen Leute dabei sind, wie das im SLRG ja immer der Fall ist ;), so ergibt dies eine sehr bereichernde Freizeitbeschäftigung ☺.

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Jugendleiter

Leiteranlass

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Auch in diesem Jahr durften wir Leiter wieder einen tollen Ausflug zusammen geniessen. Wir verbrachten gemeinsam einen sehr lustigen, abwechslungsreichen und auch gemütlichen Nachmittag im Alpamare. Nebst all den Rutschpartien, dem Turbo kraulen im Flussbecken, dem Wellenreiten oder der „un“freiwilligen Abkühlung im Kaltwasserbecken durfte natürlich das Erholen und Entspannen im Solebad nicht fehlen. Nach rund 5 Stunden Action und Spass ging es weiter zum langersehnten und wohlverdienten Z’Nacht. Im Restaurant angekommen, stiessen die restlichen, wasserscheuen ;-) Leiter auch dazu. Jetzt ging der gemütliche Teil los. =) Angefangen mit einem gemischten Salat, der unseren Hunger für kurze Zeit stoppte. Und als wir danach alle ein „Lätzli“ bekommen haben, freuten wir uns auf den Hauptgang. Der Tisch wurde mit Beilagen und viel Fleisch zugedeckt. Bevor die ersten Steine leer wurden, kamen auch schon die nächsten Steine mit Fleisch. ☺ Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, gab es noch ein Dessert zum Abschluss. Damit war jetzt bei allen der Hunger mehr als gestillt. Und somit ging der diesjährige Leiteranlass gelungen zu Ende. ;-) Simon Rieser

Steckbrief Ich heisse Melanie Jane Jäger, bin 23 Jahre alt und Mitleiterin bei den Sharks. Mit 7 Jahren habe ich bei den, ehemals Pfüdis, heutigen Nemos angefangen und bin bis heute bei den Aktiven im Training. Neben dem Leiten bin ich noch in der Redaktion der Sprützposcht und neuerdings auch mit vier anderen im OK des Lützelauschwimmens (Merci Simon:)) tätig. Ich studiere Geschichte und Sinologie an der Uni Zürich und arbeite am Samstag in der Confiserie Sprüngli und jonglieren mit Luxemburgerli:). In meiner Freizeit bin ich gerne im (vorzugsweise warmen) Wasser, mit meinen Freunden zusammen, in anderen Ländern, am Lesen oder am Träumen.


Bereits sind wieder zwei Jahre vergangen und der Auffrischungskurs BLS/AED ist wieder fällig. Eine gut motivierte Kursleitung empfing uns und nach einer kurzen Einführung wurden wir wie immer in Gruppen aufgeteilt. Zuerst ging es für uns bereits zum ersten Notfall: „Person liegt regungslos am Boden.“ Wie verhalte ich mich richtig und welche Abläufe sind zu beachten? Bei der Seitenlagerung stellten sich uns folgende Fragen: Auf welche Seite drehen? Wohin mit dem Arm des Patienten? Welchen Trick kann ich bei sehr schweren Patienten anwenden? (Hebelgesetz ausnützen) Nachher folgte der Rettungsablauf mit der Beatmung und dem CPR an den Puppen. Wie jedes Mal merkt man erst bei einer solchen Übung, wie lange 10 Minuten sein können. Die Herzmassage forderte uns einiges ab und der eine oder andere spürte sicher seine Handgelenke/Handballen…. ;) Ausserdem war es lehrreich, auch einmal mit einer Kinderpuppe üben zu können. Nachdem wir uns während der Kurzpausen jeweils kurz stärken konnten (danke für die feinen m&m‘s…), wurden zum Abschluss noch die Praxisfallbeispiele durchgeführt. Von einigen Kolleginnen lernte ich ihr hervorragendes Schauspieltalent kennen – sie benahmen sich fast wie Ernstfälle und stellten uns richtig auf die Probe. Nebst dem lustigen Faktor unserer tollen Gruppe war die Bewältigung eines „Notfalles“ wieder sehr interessant. Man merkt erst im Nachhinein, was man besser machen könnte. Dies ist ja eigentlich auch der Sinn und Zweck eines solchen Kurses und ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei der SLRG-Kursleitung bedanken, welche uns einen lehrreichen und zugleich abwechslungsreichen Kurs in entspannter Atmosphäre ermöglicht hat! Am Schluss möchte ich noch auf das App hinweisen, welches den Standort des nächsten Defibrillators anzeigt. Nach dem Tipp der Kursleitung habe ich dieses jetzt auf meinem Natel heruntergeladen. Leider sind nicht alle Defis eingetragen oder 24h benutzbar und die Handhabung nicht ganz einfach. Am besten man übt ein bisschen ohne Ernstfall. Eigentlich wäre es sehr sinnvoll, wenn alle bereits im Vorfeld eines Notfalls diese Standorte bereits wüssten. Im meinem Umfeld habe ich auf jeden Fall jetzt immer ein Auge darauf „Wo wäre der nächste Defi?“ Natürlich wünsche ich uns allen, dass wir das Gelernte nicht unbedingt in einem Ernstfall brauchen. Aber gleichzeitig ist es beruhigend, die Sicherheit im Umgang mit Notfällen aufgefrischt zu haben. Nochmals vielen Dank und ich freue mich auf die nächsten lehrreichen Kurse!

Fortbildung

Wiederholungskurs BLS/AED

Rita Israng

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Samichlaus

Adventevent mit Raclette-Plausch in Schmerkä…

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… aus Sicht der Leiter Usä diesjährigi Adventevent hät zur Abwächslig in Schmerkä stattgfundä. Für d Gruppä Nautilus ischs mal en Alass „diheimä“ gsi. Insgesamt sind 24 Kind und Jugendlichi us Schmerkä und Rappi-Jona debi gsi. Kurz vor em 17 Uhr händ sich d Leiter vo dene Gruppä im Pfarreizentrum Jodokus zum Irichtä und Vorbereitä troffä. Das hät alles zimli schnell müesä go, will am 17.30 Uhr isch am Bahnhof Schmerkä Treffpunkt für alli Teilnehmer gsi. Das mit de Pünktlichkeit isch so e Sach. Aber schlussentlich händ den glich alli zämä de Wäg in Richtig Pfarreizentrum Jodokus chönä atretä. ☺ Jetzt wäri de Ziitpunkt cho, dass sich alli chönd ufs ässä stürzä. Aber neii, so schnell goht den das natürlich doch nöd. Will da sind ja den au immer no d Leiter. De Pascal und de Simon händ no e churzi Willkommensred mit chlinä Hiiwiis zum Ablauf und vereinzeltä speziellä Reglä, wo um es heisses Racletteöfeli umä z beachtä sind, ghaltä. Aah ja und jetzt gohts los. En Guetä!!! Was allne sehr früäh ufgfallä isch, es hät kei Härtöpfel. Tschuldigung, das nim ich uf mini „Kappä“. Vor luuter Schaffä hani kei Ziit meh gha, die vorzchochä. Aja und den isch da no das mit de Essiggurkä. Kei Ahnig, wie mer so vill vo denä „Dinger“ verdruckä chan. Aber ich wirdä mir merkä, dass ich für d Leonie nöchst mol e riesigi Portion Essiggurkä duen mitnäh. Schön, dass trotz em Fählä vo de Härtöpfel und dem Mangel a Essiggurkä alli irgendwenn satt gsi sind. ☺ Aber nur zum Ässä sind mir ja den nöd im schönä Schmerkä. Jetzt gohts as Spieli spielä, bevor mir denn im Wald de Samichlaus und sini Schmutzlis gönd go bsuechä. Es sind zwei verschiedeni Spili gmacht worde. Zum eine, es Werwolf-Spiel und zum anderä es Eselspiel. Ich hoffe, für d Teilnehmer isch s au so lustig gsi wie für üs Zueschauer i de Chuchi ☺. Zum Glück händ die Spieli ali guet überstandä. Und scho ischs los gangä uf de Spaziergang in Wald zum Samichlaus. De Christian, Andreas und ich sind offebar extrem gueti und schnelli Läufer, den lut es paar vo de Teilnehmer, isch de Andreas de Samichlaus und de Christian und ich d Schmutzlis gsi. Ob das so gsi isch oder nöd, werdet ihr wohl nie erfahrä ☺.


Samichlaus

Hauptsach isch aber, so oder so, dass niemert vo eu im Samichlaussack mitgno wordä isch. Zudem hät jedä no Punsch und en Biber übercho, also sind de Samichlaus und sini Schmutzlis wohl sehr zfriedä gsi mit eu allnä. Nach em Samichlaustreffä im Wald ischs denn au scho wieder zrugg richtig Pfarreizentrum und richtig Bahnhof gangä. Doch e chlini Stärkig nach dem Fackelspaziergang dörf den scho si. Darum gits für jede Teilnehmer und jede Leiter no es „Samichlaussäckli“ für uf de Heiwäg. D Schmerknär Gruppe Nautilus hät sich gfreut, dass en Alass mal bi ihnä im schönä Schmerkä statt gfundä hät. Sie würdet sich aber no vill me freuä, wenn nöd nur „chlini“ Mitglieder us Rappi-Jona däbi wäret. Vo de ältischtä isch de Roger de einzigi Vertreter gsi. Au mir Leiter würdet üs natürli sehr freuä, wenn vo allnä Gruppä villi Lüüt debi sind. Je me Kind und Jugendlichi a sötigä Aläss debi sind, desto me Spass machts. ☺ Villä Dank a alli wo a dem Adventevent debi gsi sind. Dankä au an Pascal, wos möglich gmacht hät, dass mir is Pfarreizentrum Jodokus z Schmerkä händ chönä und wo’s Treffä mitm Samichlaus im Wald möglich gmacht hät. Und natürlich au de andernä awesende Leiter, Christian, Andreas, Simon, Stefanie, Melanie und Patricia für d Mithilf während em Adventevent 2015. Ich freu mich bereits jetzt uf de nöchsti Alass mit eu allnä - und no einigä andernä meh. Ramona Rüdisser … aus Sicht zweier Teilnehmerinnen aus Schmerikon Wir haben uns alle am Bahnhof Schmerikon besammelt. Als wir komplett waren, liefen wir gemeinsam ins Pfarreizentrum Jodokus. Als wir alle an unseren Plätzen sassen, hat Simon uns alle willkommen geheissen. Fünf Stunden später durften wir endlich Raclette ohne Kartoffeln geniessen. Wenn es schon keine Kartoffeln gab, sollte man wenigsten genug Essiggurken bereit haben. Später war auch Simon fertig mit essen und wir begannen mit den zwei Spiel Möglichkeiten. Die zwei verschiedenen Spiele nannten sich Werwolf und das Eselspiel.

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Samichlaus

Als wir auch das überlebt haben, ging es in den dunklen Wald zum Samichlaus. Danach wurde zu jeder Person etwas gesagt. Der Samichlaus hatte zwei Schmutzlis dabei, die anscheinend als Ramona und Christian bezeichnet wurden. Als der Samichlaus mit seinem Bericht fertig war, durften wir einen Biber verspeisen und einen Punsch schlürfen. Danach liefen wir einen anderen Weg durch den Wald zurück zum Pfarreizentrum und da bekamen wir noch ein Samichlausgeschenk. Herzlichen Dank an die Leiter für das wundervolle Geschenk, besonders an Simon. Nach der Übergabe der Geschenke liefen wir wieder runter zum Schmerkner Bahnhof. Da wurden alle Kinder wieder abgeholt. Doch die Schmerkner SLRG-Jugendlichen mussten zuerst Simon noch überzeugen, dass Schmerikon ein schönes Dorf ist. Nach langer Überzeugung gab Simon endlich zu, dass Schmerikon ein wunderschönes Dorf ist. Und endlich durften die Schmerkner auch nach Hause und Simon hatte Ruhe. Es war ein cooler Abend, aber wir Schmerkner waren enttäuscht, dass nur kleine Mitglieder von Rapperswil-Jona dabei waren. Herzlichen Dank für den tollen Abend. Wir fanden es toll, dass es in Schmerikon stattgefunden hat. Sabrina und Yael aus dem wunderschönen Schmerikon ... aus Sicht einer Teilnehmerin aus Rapperswil-Jona Wir hatten uns alle zusammen in Schmerikon getroffen. Dann gingen wir Z’Nacht essen in einer Kirchengemeinde und machten nachher Spiele miteinander. Wir mussten da zu einer Überraschung laufen und die Überraschung war der Samichlaus. Er sagte uns aber, was wir gut gemacht haben und natürlich auch, was wir besser machen könnten. Es wurde leider wieder Zeit zu gehen, nachdem wir ein Biberli und Orangenpunsch bekommen haben. Es war mega cool. Nora Kosile

Samichlaus-Training der Pirañas Als erstes haben wir ein „Samichlaus-Leiterlispiel“ gespielt. Unsere Gruppe wurde erster. =) Wir mussten lange auf die anderen warten… Als alle fertig waren, sind wir zum nächsten Spiel gegangen. Jetzt musste einer auf einer Scheibe hocken und die anderen mussten stossen. Jeder musste zwei Längen auf der Scheibe hocken. Als wir dort fertig waren, sagten sie, dass wir ein Schauspiel machen und es dann vorzeigen! Die Schwimmstunde war dann fertig und ich fand sie sehr cool.

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Lars Kotyczka


Ehrlich gesagt ist es schwierig, im Mai einen Bericht über ein Wochenende im Januar zu schreiben. Vielleicht ist es auch ein gutes Zeichen, denn im Gegensatz zu unserem letztjährigen "Hörnli-Mousse"Spass war dieses Jahr mit "Schnipo" ein kulinarischer Gaumenschmaus. Glücklicherweise gab es keinen gravierenden Unfall, lediglich ein paar Ausrutscher auf der Piste wegen des Nebels. Denn am Samstag war der Nebel mit uns. Zum Teil sahen wir kaum mehr unsere Hand vor Augen. In einem Skigebiet, das wir eigentlich kennen, ach ja, wir waren in Kerenzeberg, fühlte es sich absolut neu an. Wir hatten das Gefühl zu schweben, ab und zu flogen gewisse Skifahrer/innen durch die Lüfte, da Hügel übersehen wurden. Oder sie verschwanden plötzlich, da sie nicht wussten, dass hinter diesem Hügel nur noch Tiefschnee war. Nach diesem Fahr- und Hüpfspass freuten wir uns auf das Abendprogramm. Ursi hatte, aus reiner Vorsichtsmassnahme, versteht sich, 800g Schokolade mitgenommen. Diese wurden, trotz des feinen Essens von hungrigen Mäulern verdrückt. Trotz den Versuchen Christians uns das Bohnenspiel näher zu bringen, durfte das UNO natürlich nicht fehlen. Nach diversen Runden mit variierenden Gewinnern gingen wir alle ins Bett. Der Sonntag war wettertechnisch um einiges besser, als der Vortag. Der Nebel war verschwunden, die Sonne schien und endlich realisierten wir, mit wem wir überhaupt herunterbretterten. Zum Zmittag trafen wir uns alle wieder im Restaurant und nach einer erneuten Runde auf den Pisten, welche ziemlich gut besucht waren, fuhren wir müde wieder nach Hause. Merci ad Ursi, wo alles organisiert hät, danke an Christian, an Gröni und an Michi, wo gfahre sind und es riesigs Dankeschön a alli, wo cho sind. Wänner snöchste Jahr wennd debii sii, lueged id Heftmitti, det häts alli Agabe dezue :-). Melanie Jäger

Spass im Schnee

Skiweekend

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Ho, ho, ho!

Weihnachtshöck

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Nach und nach trudelten die SLRG-ler und SLRG-lerinnen am Samstagabend im Neuhof Jona zum alljährlichen Weihnachtshöck ein. Bereits war ein Apero bereitgestellt und nicht nur die Kleineren hatten Freude an den Pommes Chips. Bald setzten wir uns an die schön dekorierten Tische für einen feinen Znacht. Es gab Salate und Lasagne (Irgendöppis isch aber komisch a dere Lasagne… het sie echt kei Tomatesosse? – Nei, das isches nöd. – Oder vielicht zwenig wissi Sosse? – Es blieb ein Rätsel, fein war es trotzdem!). Wie jedes Jahr hatten Kerim und Thomas Spiele vorbereitet. Dieses Jahr waren es gleich zehn! Es gab nämlich einen Gruppenzehnkampf: Zehn Spiele, sechs Gruppen und knapp 40 Rettungsschwimmer in den Startlöchern. Bei den verschiedenen Disziplinen kamen die unterschiedlichsten Talente zum Vorschein (Ich weiss, die Reihenfolge stimmt nicht, dafür sind alle drauf). Da galt es Erbsen aus Kinnhöhe in kleine Becher fallen zu lassen, Bälle ohne die Decke zu berühren auf die Zielscheibe am Boden fallen zu lassen oder einen Ballon nur mit dem Kopf in der Luft zu halten. Hier brillierten vor allem unsere jüngsten Vereinsmitglieder, aber auch Ursi schlug sich sehr gut. Leider musste jeweils nach drei Minuten abgebrochen werden, sonst hätten einige wohl noch stundenlang weitergemacht. Wer bei der Herausforderung „Spaghetti“ das längere Stück in der Hand hielt, bewies wie schnell seine Reaktionszeit war und beim Domino waren ruhige Hände gefragt. Geschicklichkeit war wichtig um mit einer Salatschüssel, die Thomas notdürftig auf einen Helm geklebt hatte, ein Pingpongball zu fangen. Der Helm musste selbstverständlich auf den Kopf geschnallt werden und der Pingpongball musste an die Wand geworfen und gleich gefangen werden. Man bekam verschiedenste Strategien zu Gesicht, die beste kam aber ganz bestimmt von Dennis, niemand hatte ja verboten, dass man sich mit der Stirn an die Wand stellte und den Ball sozusagen in die Schüssel fallen liess… Nach ungefähr der Hälfte der Spiele brauchten dann alle eine Pause und die Wettkämpfer stärkten sich am feinen Dessertbuffet. Bald ging es aber weiter, denn es waren noch einige Aufgaben zu bestreiten! Eine weitere Disziplin war ein Quiz über einzelne Vereinsmitglieder. Zwar war es spannend zu erfahren, in wie vielen Vereinen Yvonne Kompein ist (sind es jetzt fünf oder sechs, Yvonne?), über was wir uns aber doch am meisten den Kopf zerbrachen, war, wie wohl der Dartpfeil in Michaels Füdli und die Gartenhacke in seinem Kopf stecken konnten. Bei der Disziplin „Jasskarten“ lieferten sich Vater und Tochter Hediger ein Rennen. Wer ist wohl schneller im Jasskarten sortieren?


Christina Alpiger

Ho, ho, ho!

Als nächstes galt es Umrisse von Ländern zu erkennen. Obwohl Marco als Geografiestudent der Favorit für diese Runde war, machte ihm Fabienne grosse Konkurrenz und erkannte sogar Länder, von denen die meisten von uns wohl nicht einmal sagen konnten, wo sie genau liegen. Bei der letzten Disziplin, ein Gruppen-Quiz, sollten mit höchstens fünf Hinweisen ein Begriff erraten werden. Es brachen interessante Diskussionen darüber aus, wann „Wind of Change“ nun wirklich das erste Mal gespielt wurde oder ob Nasenbären denn lange Schwänze hätten. Bei der Rangverkündigung wurde sichtbar, wie toll alle gespielt und gekämpft hatten, denn die Punktzahlen zwischen den verschiedenen Rängen lagen oft sehr nahe zusammen! Davor, dazwischen und danach lief der Wettkampf weiter mit meist spontanen, manchmal aber auch ausgeklügelt geplanten Nüssli-Attacks. Die Mannschaften waren da weniger genau definiert, ganz klar waren jedoch Simon, Melanie und Christian als Captains erkennbar. Wieder einmal ein sehr gelungener Abend, dank einer super Organisation, feinem Essen und tollen Spielen! Danke viel, viel Mal Ursi, Thomas und Kerim und allen, die einen Salat oder Dessert mitgebracht haben oder beim Aufstellen oder Abräumen mitgeholfen haben!

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Ankündigung Skiweekend 2017 Liebe SLRG Schneefans

Sei dabei!

Das Schnee-Plausch-Weekend findet am 14./15. Januar 2017 statt. Fantastische Pisten, weisse Berggipfel und viel Fun. – Das ist Skifahren und Snowboarden im Hoch-Ybrig! Wir werden im Restaurant Bärghus mitten im Skigebiet Hoch-Ybrig direkt bei der Bergstation Luftseilbahn Weglosen - Seebli und der Talstation 4er Sesselbahn Sternen übernachten. ☺ Ich konnte 2x12er Schlafsaal provisorisch reservieren und ein kleines Zimmer, muss es aber definitiv bestellen. Bitte melde Dich bis 5.12.2016 an bei Ursi Hediger und trage Dich im Doodle (eröffne ich im Herbst) ein, danke Weitere Infos zum Haus: Weitere Infos zum Skigebiet:

info@baerghus.ch http://www.hoch-ybrig.ch/winter/

Wann: Wo: Wer: Anreise: Kosten:

14./15. Januar 2017 Hoch Ybrig SLRG-Mitglieder mit Partner und Familie Organisieren wir separat pro Person und Nacht mit Halbpension für SLRG- Mitglieder übernimmt der Verein 45.- CHF für SLRG-Mitglieder übernimmt der Verein 45.- CHF

Skikarte:

Organisiert jeder selber, evt. können wir kurzfristig an der Talstation ein Gruppenbillett lösen, entscheiden aber vor Ort Doodle: eröffne ich im Herbst Und gleichzeitig 30.- CHF pro SLRG- Mitglieder, bzw. 75.CHF pro Partner (Familien bitte anfragen) einzahlen auf: SLRG Rappi- Jona Konto: Bank Linth LLB AG, 8730 Uznach IBAN Nr: CH15 0873 1001 2897 3201 9 Konto Nr: 30-38170-0 sofort – Anmeldung ist verbindlich! beschränkt Versicherung ist Sache der Teilnehmer

Wie anmelden:

Anmeldeschluss: Teilnehmerzahl: Versicherung:

Bei Fragen wendet Ihr Euch an Ursi Hediger 055/ 210 38 82 (079/ 568 18 82) oder pumahediger@bluewin.ch Wir freuen uns auf ein tolles SLRG Schneeweekend!

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Termine Jugendgruppe

5. Juli Jugend-Abschlussgrillieren im Lido

22./23. Oktober

Termine Erwachsene

20./21. August Schweizermeisterschaft in Tenero

23. August Abschlussgrillieren im Stampf

Sei dabei!

Sportweekend

27. August LĂźtzelauschwimmen in Rapperswil

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Bowlingspass in Jona

Bowling

1Am 12. April 2016 um 19.00 Uhr traf sich eine Gruppe von 23 Leuten – jüngere

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wie ältere – vor dem Jonacenter zum Bowling. Die ersten vier Bahnen waren für uns reserviert. Jeder schnappte sich seine Schuhe. Die passende Kugel musste natürlich auch noch gefunden werden. Bestückt mit diesen Gegenständen konnte der Spass losgehen. Die Bahn zwei, unsere Bahn, ging schon in den ersten zehn Minuten nicht mehr, so bekamen wir eine andere Bahn, etwas abseits der ganzen Gruppe. In den verschiedenen Gruppen, die vorher abgemacht wurden, ging ein richtiger Wettkampf voran. Hie und da wurde wieder einmal ein Strike gekugelt, mal ein Spare, aber es wurde auch kein Kegel getroffen. Hauptsächlich war es Glückssache. Zwischendurch wurde geredet, zum Beispiel über Afrika. Die Stimmung war fröhlich und gesellig. Peschä spielte zuerst für Lara, die krank war, wechselte aber schon bald die Gruppe und spielte für Larissa. Überall sah man lachende Gesichter und hörte manchmal wieder ein verärgertes Fluchen, wenn die Kugel neben den Kegeln durchrollte. Auch unentdeckte Talente kamen zum Vorschein. Es wurden auch viele Fotos geschossen, um den Augenblick festzuhalten. Ursi war schon wieder fleissig am Planen für den nächsten Anlass. Sie fragte, ob Interesse bestehe zu einem Alternativprogramm (Boccia) anstelle


Ich fand es toll, dass so viele Teilnehmer kamen und sich am spassigem Wettkampf beteiligten. Vielen Dank an Ursi f체rs Organisieren! Wenn ihr noch wissen wollt, wer den letzten Platz erobert hat, naja, das war ich. Stefanie Meile

Bowling

des Bowlings. Schon bald war unsere Zeit abgelaufen. Die zwei Stunden waren wie im Flug vergangen. Bevor alle heimgingen oder im Beizli verschwanden, wurde vor dem Bowlingladen noch ein Foto geschossen und Preise verteilt. Die Preise gingen an die ersten drei Pl채tze und ein Trostpreis bekam die Letztplatzierte. Der Abend war sehr l채ssig und toll oder wie manche sagen 체ber-oberaffen-mega-geil.

Rangliste: 1. Marco Megert (306 Punkte), Simon Rieser (279 Punkte), Carmen Kuster (276 Punkte)

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Weiterbildung

Pilotmodul SLRG Jugendtrainer

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Ende Februar reisten Andreas und ich das zweite Mal nach Sursee, um den zweiten Teil des Pilotmoduls Jugendtrainer zu absolvieren. Manche werden sagen, dass vier Tage viel zu lange sind, anstelle des eintägigen ESL-Kurses. Nun, es mögen lange Tage gewesen sein, dafür waren sie kurzweilig. So starteten wir ziemlich früh in unser Wochenende, bereits im Zug trafen wir auf andere Teilnehmer und die Ruhe war vorbei. Mit dem Privatservice wurden wir vom Bahnhof zum Sportzentrum gefahren. Es muss nicht erwähnt werden, dass gewisse Frauen viel zu viel Gepäck (man kann NIE genügend warme Sachen einpacken, insofern für mich absolut verständlich) dabei hatten und das Auto dementsprechend eng war. Endlich angekommen, ging es los mit dem Rückblick und nach einer kurzen Pause ab ins Wasser. Nach dem Techniktraining, dem Wieschwimmt-man-richtig-Flossen und Wiekriege-ich-meine-Schere-weg-Training waren wir froh, endlich Mittag zu haben. Danach ging es weiter mit 2,5h Theorie. Fairerweise muss man sagen, dass es nicht so trocken war, wie man es hätte machen können. Nach dieser Einheit hüpften wir mit Begeisterung wieder ins Wasser. Diesen Teil fand ich einen der Spannendsten. Jeder musste eine Gruppe von 10 Teilnehmern leiten und immer eine Person hatte eine besondere Aufgabe. So durfte Andreas mich als Leiterin, oder Teilnehmer der Gruppe so provozieren, bis sie wütend wurden. Glücklicherweise hat er das nicht geschafft :-).


Nach dieser aufregenden Fotosession begaben wir uns in den Keller, um dort noch die restliche Energie herauszulassen. Manche, so hörte man am nächsten Morgen, sollen noch genug Energie gehabt haben, um auf den Gängen Schabernack zu treiben. Am Sonntag um 7.00 Uhr standen wir vor dem Frühstückbuffet und eine Stunde später waren wir bereit für die Theorie. Nach einer Pause wurde bei der ersten Gruppe die Prüfung abgenommen. Andreas und ich waren erst nach dem Mittagessen an der Prüfung und haben, zum Glück, bestanden :-).

Weiterbildung

Das Abendprogramm nach dem Abendessen stand unter dem Motto "150 Jahre SRK". Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und machten, oder bei uns eher, versuchten, möglichst kreative Fotos zu diesem Thema zu schiessen. Das Chaos mit einer Gruppe von 12 Leuten mit 12 verschiedenen Ideen war vorprogrammiert und da die Zeit auf 30min limitiert war, auch der Stress, das bessere Photo als die andere Gruppe zu schiessen. Nachdem alle aus unserer Gruppe mind. ein Kreuz auf der Wange und ein Henry Dunant Tattoo auf dem Körper hatten, ging der Jubeltrubel los. wir gaben alles, hatten die verrücktesten Ideen, doch verrückt sein, heisst leider nicht gewinnen und so mussten wir schlussendlich der anderen Gruppe gratulieren.

Melanie Jäger

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Wettkämpfe gehen international: Und was bedeutet dies für unser Material?

Materialwart

Wir spüren es alle. Der Weg der SLRG-Wettkämpfe zeigt ganz klar in Richtung internationale Disziplinen und dies sowohl bei den Pool-Wettkämpfen als auch bei den Open Water Disziplinen, also den Freiwasserwettkämpfen, welche bei uns in der Schweiz wenig spektakulär in den Seen ausgetragen werden. In den Ländern mit Küste finden sie natürlich im Meer statt.

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Sind wir für die Poolwettkämpfe gerüstet? Neben einfachem Seil, wie es z.B. im Wettkampf Line-Throw benötigt wird, sind wir mit den Gurtrettern und Wettkampfflossen in Fieberglas gut ausgerüstet. Seit letztem Frühsommer besitzen wir 16 Paar Wettkampfflossen, je 4 der gleichen Grösse. Herzlichen Dank an die damaligen Sponsoren, welche im Rahmen des Jubiläumsanlasses der Jugendgruppe ihren Beitrag leisteten.

… und wie sieht es mit Open Water aus? Die Open Water Wettkämpfe, auch Surf Life Saving Wettkämpfe genannt, sind spannende auch mit Material verbundene Veranstaltungen. Wollen wir uns auf Pool konzentrieren oder wäre auch Open Water spannend für die Zukunft? Betreffend Material wären wir gar nicht so schlecht ausgerüstet. Mit unseren neuen Rettungsbrettern können schon einige technische Disziplinen absolviert werden. Es gibt auch viele schwimmerische Disziplinen, welche mir Sprints an der Beach kombiniert sind. Einzig das Rettungskajak fehlt uns. Wäre das was für die Zukunft? Teilt mir doch Eure Meinung mit. Liebe Grüsse und viel Spass mit unserem Material wünscht Euch Michael Hediger


In einem 6-tägigen Kurs aufgeteilt auf ein Wochenende in der Lenzerheide und vier Tagen im Sportzentrum Filzbach. Es war sehr spannend, da wir nicht nur aus dem SLRG, sondern auch aus Wettkampfschwimmern, Synchronschwimmerinnen und einem Turmspringer bestanden. Zum Glück bestanden die Tage nicht nur aus der Theorie, wie man ein guter Leiter (natürlich sind damit auch die Frauen gemeint) wird, sondern wir durften alles selber ausprobieren. So kam es, dass ich versuchte, im Synchronschwimmen möglichst elegant auszusehen, im Turmspringen meine (vielen ^^) Muskeln richtig anzuspannen und bei diversen Sprints meinen Puls auf über 120 zu jagen (das war eher schwer, denn die Distanzen waren jeweils nur 10m weit mit Startsprung). Natürlich mussten wir zu zweit eine Lektion vorbereiten, von welcher wir 30min mit fremden Kindern durchführen konnten. Mit einem reich bestückten Dessertbuffet, einem Disput über Mozartkugeln und der (zum Glück) bestandenen J&S-Prüfung ging es wieder nach Hause. Hier folgen noch ein paar Tipps für zukünftige Teilnehmer. Erstens: nehmt genügend warme Sachen mit ins Bad, zweitens: wenn es heisst "schön" schwimmen, macht das! Nicht schnell, sondern schön :-), drittens: zeigt den Wettkampfschwimmern mit der "Leinen-Stafette", dass das SLRG durchaus anstrengend sein kann. Und als letztes: habt Spass und geniesst die Zeit mit anderen Wasserratten :-). Melanie Jäger

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Sektionsversammlung

Neuer OK-Präsident für das Lützelauschwimmen

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Die Rettungsschwimmer der SLRG Sektion Rapperswil-Jona trafen sich am 11. März 2016 zur Sektionsversammlung. 60 Personen verabschiedeten den langjährigen Vereinsarzt Dr. Gerry Bickel. Das OK-Präsidium des Lützelauschwimmens geht von Michael Hediger, welcher nach 20 Jahren abtritt, an Ivo Rüegg über. Der beliebte Sportanlass in Rapperswil-Jona findet dieses Jahr am 27. August statt. Ehrengast Dr. Gerry Bickel geehrt Die SLRG Rapperswil-Jona dankte dem als Ehrengast anwesenden Vereinsarzt Gerry Bickel mit seiner Frau Bettina für die jahrzehntelange Unterstützung. Gerry betreute jahrelang das Lützelauschwimmen als Vereinsarzt. Die weiteren anwesenden Gäste Roger Glaus, Bekim Christian und Regina Lehner vertraten die Seerettungsdienste Rapperswil und Schmerikon, das Baditeam Schmerikon und die SLRG Region Zürich. Vor dem Abendessen ergriff Ursula Hediger das Wort und begrüßte im Namen des Vorstandes alle Anwesenden. Neue Kräfte im Vorstand Die SLRG Rapperswil-Jona kann positiv in die Zukunft schauen. Fünf Neumitglieder konnten mit grossem Applaus aufgenommen werden. Es sind dies Carmen und Janis Kuster, Marco Linn, Olivia Rüegg und Stefanie Meile. Im Vorstand ergaben sich Änderungen in der technischen Leitung und beim Amt des Aktuars. So übergab Hansruedi Etter an Simon Rieser und Patrick Gaus an Samuel Kälin. Die Finanzen übernahm neu Sabine Schumann von Nicole Schubiger, welche ins Kursleiterteam wechselte. Die Versammlung bedankte sich bei ihnen und dem abtretenden Revisor Martin Garrecht. Neu ins Revisorenteam wurde Roman Gröner gewählt.


Lützelauschwimmen: Es geht weiter! Seit nunmehr 45 Jahren existiert das Lützelauschwimmen, welches über die Region hinaus bekannt ist. Die Beliebtheit ist ungebrochen. Dass diese Veranstaltung solch eine positive Resonanz erfährt, ist dem Einsatz der aktiven Mitglieder und der gelungenen Organisation zu verdanken. Michael Hediger hatte das Amt des OK Präsidenten zwanzig Jahre inne und leitete dieses ehrenamtliche Amt mit Leidenschaft und Herzblut. Für sein außerordentliches Engagement, und seine große Gewissenhaftigkeit bedankte sich der Vorstand im Namen aller Anwesenden. Die Organisation und Planung für diesen überregionalen Anlass wird künftig von einem fünfköpfigen Team geleitet, so dass die Arbeiten auf mehrere Schultern verteilt werden. Federführend ist künftig Ivo Rüegg als OK Präsident unterstützt von Simon Rieser (Schwimmstrecke und Sicherheit), Melanie Jäger (Presse), Christian Peter (Werbung) und Michael Hediger (Material). Marco Linn

Sektionsversammlung

Langjährige Mitglieder geehrt Langjährige Mitglieder bilden das Fundament jedes aktiven Vereins. Mit 40 Jahren Vereinszugehörigkeit wurde Dionys Thalmann speziell geehrt. Yvonne Kompein und Roman Gröner konnten mit 25 Jahren Mitgliedschaft ihr Präsent entgegen nehmen. Fünf weiter Mitglieder waren unter den Jubilaren. Stefan Schmucki mit 20 Jahren und Benjamin Marty, Corina Forster, Fabienne Yanz und Hugo Krämer sind 10 Jahre ununterbrochen dabei.

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Humor


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Humor


Wissenswert

Menschenaffen lernen schwimmen und tauchen

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Langjährige Annahme widerlegt In Zoos werden häufig Wassergräben angelegt, um Schimpansen, Gorillas oder Orang-Utans einzugrenzen. Denn diese Affenarten meiden tiefes Wasser, weil sie ertrinken würden. Die Wissenschaft ging davon aus, dass Menschenaffen nicht schwimmen können – ganz im Gegensatz zum Menschen – und somit lieber auf dem Trockenen bleiben. Das Gegenteil scheint aber der Fall zu sein, was zwei Schweizer Forscher erstmals dokumentieren konnten. Der Schimpanse Cooper und der Orang-Utan Suryia sind in menschlicher Obhut aufgewachsen und scheinen richtige Wasserratten zu sein. Die Wissenschaftler konnten ihr Verhalten im Wasser untersuchen und auf Video festhalten: „Wir waren extrem überrascht, als Cooper in einem Schwimmbecken in Missouri unzählige Male unter Wasser tauchte und sich dabei sehr wohl zu fühlen schien“, erzählt die Schweizer Evolutionsmedizinerin Nicole Bender. Einige Wochen nach seinen ersten Tauchgängen begann Cooper sogar an der Wasseroberfläche zu schwimmen.


Dass diese instinktiven Bewegungsabläufe bei Menschaffen nicht vorhanden zu schein schienen, könnte laut den Wissenschaftlern mit einer ausgeprägten Anpassung an das Baumleben zu tun haben. Die auf Bäumen lebenden Vorfahren der Menschaffen hätten offenbar weniger Gelegenheit gehabt, sich auf dem Boden fortzubewegen. Sie entwickelten deshalb alternative Strategien, um kleine Flüsse zu überqueren. Beispielsweise durch Waten in aufrechter Haltung oder natürliche Brücken. Das führte schliesslich dazu, dass sie den SchwimmInstinkt, wie in viele Landtiere haben, verloren. Schwimm-Instinkt fehlt bei Affen und Menschen Ähnlich verhält es sich beim Menschen, der mit dem Menschenaffen nah verwandt ist und ebenfalls keine instinktive Schwimmfähigkeit mehr hat. Trotzdem ist der Mensch in der Lage, Schwimmen und Tauchen zu lernen. So wie auch die beiden Menschenaffen Cooper und Suryia, die bei Menschen aufgewachsen sind und bei denen Swimmingpool und erste Schwimmversuche deshalb zur natürlichen Umgebung gehörten. Wann die Vorfahren des Menschen ihre ersten Schwimm- und Tauchversuche unternahmen, ist noch unbekannt. „Diese Frage dürfte nun mehr ins Zentrum der Forschung rücken“, sagt Renato Bender. Und fügt an: „Noch stehen wir aber ganz am Anfang.“ Quellen: Schweizer Fernsehen (16.08.2013), Stuttgarter Zeitung (21.08.2013)

Wissenswert

Ähnliches Schwimmverhalten wie Menschen Cooper tat dies mit Beinbewegungen, die stark an das menschliche Brustschwimmen erinnern. Das ist insofern interessant, als dass die meisten Landtiere sich im Wasser im Hundepaddel-Stil fortbewegen. „Das ist eine Fortbewegungsweise, die mit ihren Laufbewegungen an Land zusammenhängt. Sie übertragen instinktiv ähnliche Bewegungsabläufe vom Laufen auf das Schwimmen“, erklärt der Evolutionsforscher Renato Bender.

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Kurz gefragt

Was war deine Motivation, der SLRG beizutreten?

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Pascale: Ich arbeitete als Strandaufsicht in Brasilien. Als ich zurück in die Schweiz kam, wollte ich weiterhin als Badeaufsicht tätig sein und brauchte für den Job das SLRGBrevet. So bin ich auch auf die SLRG-Trainings gestossen.

Simon: Ich wurde durch einen Kollegen und meinen damaligen Sportlehrer Thomas auf das Rettungsschwimmen aufmerksam. Bereits in meinem zweiten Training meldete ich mich auf einen Aufruf, dass noch Jugendleiter gesucht werden.

Jürg: Während der Kanti gab mir meine Mutter zwei Optionen: Tanzkurs oder Brevet I. Ich entschied mich für das Rettungsschwimmen. Es gefiel mir sofort und ich lernte neue Leute kennen, so auch Andreas Hofstetter. Mittlerweile bin ich schon seit 40 Jahren dabei.

Stefanie: Ich besuchte einen Schwimmkurs, konnte dort aber nicht mehr viel Neues lernen. Im Hallenbad sah ich die Trainingszeiten der SLRG und so bin ich vor etwa vier Jahren der Jugendgruppe der SLRG Rapperswil-Jona beigetreten.


Olivia: Ich wurde praktisch „hineingeboren“. Ich habe von meinem Gotti, Ursi Hediger, immer wieder vom SLRG gehört. Sie hat mich motiviert, in den Trainings mitzumachen.

Sabrina: Ich bin seit den Pfüdis im SLRG, da es die einzige Möglichkeit war, in Rapperswil-Jona zu schwimmen. Es macht mir Spass, zu schwimmen, zu tauchen und mich im Wasser zu bewegen.

Kurz gefragt

Ivo: Das Schwimmen gefiel mir schon immer. In den Ferien in Nicaragua ist eine Person fast ertrunken. Mit einem Kollegen, der Bademeister war, halfen wir der Person und so wurde ich aufs Rettungsschwimmen aufmerksam. Es ist ein attraktiver Sport und macht Spass.

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PP 8640 Rapperswil

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Sprützposcht 47  
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