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dorfblitz Mai 2019

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31.5.2019 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

5 REGION EINSPRACHEN VERZÖGERN

Einsprachen verzögern die Sanierungsarbeiten an der Baltenswiler- und der Zürichstrasse im Zentrum von Bassersdorf. Seite 35

BASSERSDORF BESUCH DEMENZSTATION

Bei einem Tag der offenen Tür erhielt die Bevölkerung einen Einblick in die neu umgebaute Demenzstation im Alters- und Pflegeheim Breiti. Seite 15

Auf dem Dach des Schulhauses Steinlig A, das derzeit saniert wird, werden im Dach 400 Quadratmeter Solarpanel verbaut. (Fotos: Reto Hoffmann)

BRÜTTEN COMEDIAN ÜBERZEUGTE

Mit einem gut abgestimmten und vielfältigen Unterhaltungsprogramm von Zauberei bis Comedy überzeugte Michel Gammenthaler das Brüttener Publikum.

Grüner Strom gewinnt an Bedeutung Wenn die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Steinlig/Mösli in Bassersdorf nach den Herbstferien in ihre Schulzimmer zurückkehren, werden ihre Computer, die elektronischen Wandtafeln oder die Zimmerbeleuchtung grösstenteils mit Solarstrom betrieben. von Reto Hoffmann

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NÜRENSDORF AUFWENDIGES MUSICAL

Im Wahlfach Musical konnten die 2. und 3. Sekundarschüler ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Mit viel Einsatz knieten sie sich in das Musik-Projekt. Seite 31

Die Nutzung von erneuerbaren Energien gewinnt in der laufenden Klimadebatte immer mehr an Bedeutung. Das Thema ist auch in Bassersdorf nicht neu. Bereits vor zwei Jahren hatte sich die Gemeinde damit befasst. An der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017 beispielsweise beriet der Souverän die Initiative «Pro Sonnenenergie», welche vom vierköpfigen Initiativkomitee, bestehend aus den Bassersdorfern Eduard Hofmann, Fritz Kauf, Friedrich Schneider und Fritz Maurer, lanciert worden war.

Gemeinderat konterte mit Gegenvorschlag In der Argumentation der Initianten wurde dem Gemeinderat damals vorgeworfen, er habe in der Vergangenheit generell eine starke Zurückhaltung in Fragen zu alternativen Energien gezeigt (namentlich in Zusammenhang mit der Renovation des Schulhauses Mösli A). Das Komitee verlangte, es seien auf allen Dächern von zu renovierenden Schulhäusern und weiteren geeigneten öffentlichen Gebäuden ab 2017 Photovoltaikanlagen oder Warmwasserpanels einzubauen. Der Gemeinderat konterte mit Unterstützung der Rechnungsprü-

fungskommission mit einem Gegenvorschlag. Dieser sah vor, künftig bei Renovationen von Gebäudehüllen und bei Neubauten aller öffentlicher Anlagen die Installation von Solaranlagen auf Dachflächen zu prüfen und vorbereitende Massnahmen für allfällige spätere Installationen von Sonnenenergieanlagen zu treffen. Eine Kosten-Nutzen-Analyse sei jeweils vorzunehmen, heisst es im Abschied des Gemeinderates. Dieser Gegenvorschlag wurde dann von der Gemeindeversammlung auch so überwiesen. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

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SPITZE FEDER

An einem der letzten Wochenenden war ich in einem gut besetzten Restaurant und hatte Musse, das Geschehen um mich herum zu beobachten. Immer wieder sas-

Das Gemeindegesetz schreibt vor, dass eine Initiative in einem Erlass konkretisiert werden muss. Im Juni stimmt die Gemeindeversammlung über diesen Erlass zur Initiative ab. Damit ist das Thema dann auch juristisch festgeschrieben. 400 Quadratmeter Solarpanel In der Zwischenzeit wurde nun für die im Bau befindliche Schulanlage Steinlig/Mösli eine solche Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt und entsprechende Abklärungen be-

sen einzelne Personen «wie bestellt und nicht abgeholt» an ihren zum Teil verwaisten Tischen. Aber nicht etwa, weil sie den Abend allein verbringen wollten, sondern weil sie den Fehler gemacht hatten, sich mit Rauchern zu treffen. Und die waren alle paar Minuten vor der Tür, wärmten sich an den extra aufgestellten Gasstrahlern und hatten Spass, denn draussen war die Stimmung offensichtlich gut. War das der Nichtraucherschutz, der vor Jahren so vehement gefordert und hartnäckig durchgesetzt wurde? Klar fand auch ich das toll, wenn nach dem Restaurantbesuch

die Kleidung nicht gleich in die Wäsche musste. Aber jetzt? Ein ständiges Kommen und Gehen. Immer wieder nervöse Hektik und kollektives Aufstehen. Und der Geruch? Der schmeckt jetzt immer mal wieder anders – mitunter auch nach Mensch, was auch nicht immer angenehm ist. Haben wir das tatsächlich gewollt, dass sich die Gesellschaft in Raucher und Nichtraucher teilt? Gab es als einzige Lösung nur die Einführung von Rauchverboten? In unserer High-Tech-Welt hätten sich doch bestimmt technische Lösungen finden lassen, die das stö-

rungsfreie Rauchen in Räumen weiterhin möglich gemacht hätten. Vielleicht hätte das der Lüftungsbranche sogar neue Arbeitsplätze gebracht. Stattdessen beheizen wir lieber die Bürgersteige mit aufgestellten Gaspilzen, worüber sich das Klima ganz besonders freuen dürfte. Vor sieben Jahren hatte ich – als meine Tochter unterwegs war – mit dem Rauchen aufgehört. Jetzt denke ich darüber nach, wieder anzufangen, sobald meine Vorbildfunktion als Elternteil erledigt ist.

treffend der technischen Machbarkeit getroffen. Diese ergaben, dass das gesamte Dach des Schulhauses Steinlig A mit so genannten IndachSolarpanels gedeckt wird. Die entsprechenden Arbeiten sind derzeit im Gang und werden diesen Sommer abgeschlossen. Die über 400 Quadratmeter Solarpanel werden rund 74 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren, so die Berechnungen. Rund 60 000 Kilowattstunden davon können in Zukunft für die Schulanlage gebraucht werden. Die

sieben Gebäude (inklusive Turnhalle) werden dafür zu einer Eigenverbrauchsgruppe zusammengeschlossen. Der überzählige Strom wird ins EKZ eingespeist. Durch die Gewinnung dieser Solarenergie können so pro Jahr 44 Tonnen CO2 vermindert werden. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 152 000 Franken. Die Stromkosten für die gesamte Schulanlage betragen heute knapp 40 000 Franken. Mit der PV-Anlage können 10 000 bis 15 000 Franken jährlich

eingespart werden. Die Amortisationszeit beträgt rund zwölf Jahre.

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Urs Burger Tim Ehrensperger Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Tobias Jäger Sandra Lanz Daniela Melcher Chantal Neukomm Philipp Rahm Fabian Rahm Annamaria Ress Astrid Steinbach

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Astrid Steinbach

Zusatzkredit nötig Dies hat nun auch Auswirkungen auf die Baukosten. Zum Zeitpunkt der Bewilligung des Ausführungskredites des Schulhausumbaus hätten noch nicht alle Informationen für die Beurteilung der besten Variante einer Photovoltaikanlage vorgelegen, was nun zum genannten Zusatzkredit von 152 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung 2019 führt und

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon Natel E-Mail

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Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon E-Mail Bürozeiten

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am Donnerstag, 27. Juni 2019.

Auflage 24. Jahrgang | 9450 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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THEMA DES MONATS

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Diese Solaranlage auf dem Schulhaus Chrüzacher wird für die Warmwasseraufbereitung genutzt.

vom Gemeinderat mit Beschluss vom 5. Februar 2019 bereits bewilligt wurde. Hat sich die Gemeinde Bassersdorf nicht reichlich spät mit dem Thema Solarenergie befasst und ist sie erst mit der Initiative «Pro Solarenergie» aktiv geworden? Der zuständige Gemeinderat Christoph Füllemann, Vorsteher des Ressorts Finanzen und Liegenschaften, verneint: «Die Initiative hat beim Gemeinderat eigentlich offene Türen eingerannt. Erneuerbare Energien in öffentlichen Bauten sind schon länger ein Thema. Die Initiative hatte für den Gemeinderat mehr einen anregenden Charakter.» Weitere Solaranlagen Dass die Gemeinde dieses Thema ernst nehme, zeige sich beispielsweise beim Neubau des Schulhauses Chrüzacher, wo neben einer reinen Holzschnitzelheizung auch Solarpanels auf dem Dach für die Warmwasseraufbereitung eingebaut wurden, und das notabene vor Einreichen der Initiative, so der Gemeinderat. Auch das Wasser des Hallenbades Geeren werde teilweise mit Wärmepumpen beheizt, führt er weiter aus. Die Energie dazu liefern seit mehreren Jahren bereits 15 Sonnenkollektoren auf dem Dach des Hallenbades mit einer Gesamtfläche von rund 36 Quadratmetern.

«Auch in der Kläranlage Eich in Bassersdorf sind Alternativenergien ein wichtiges Thema», sagt Füllemann. Die drei Betreibergemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Lindau haben für die Errichtung einer Solaranlage in der Kläranlage einen Baukredit von 990 000 Franken bewilligt (der dorfblitz berichtete). Mit den Solarpanels, welche über dem Biologiebecken und dem Nachklärbecken installiert werden, können laut Berechnungen rund 30 Prozent des eigenen Strombedarfs der Anlage von rund 1,2 Millionen Kilowattstunden gedeckt werden. Weitere 30 Prozent kommen aus dem eigenen Blockheizwerk, welches Gase, die in der Kläranlage entstehen, in elektrische Energie und Heisswasser umwandelt. Die Solaranlage soll im Oktober in Betrieb genommen werden. Auch bei zukünftigen öffentlichen Bauprojekten in Bassersdorf sei der Fokus klar auf erneuerbare Energien gelegt. Im Altersheim als Beispiel sei Solarstrom ebenfalls angedacht. Im Hinblick darauf wurde der Ersatz der Heizungssteuerung bereits dahingehend angepasst. Bei der Erneuerung der Garderoben auf der Acherwis ist die Prüfung alternativer Energien in Gange. Und auch bei der anstehenden Sanierung des Schulhauses Geeren werde die Solarenergie eine Rolle spielen, informiert Füllemann.

Für die Holzschnitzelheizung im Schulhaus Chrüzacher werden Holzpellets benötigt, welche so angeliefert werden. (zvg)

Drei Pfeiler bei der Energiestrategie Für Christoph Füllemann basiert die Energiestrategie der Gemeinde jedoch grundsätzlich auf drei Pfeilern: erstens Vermeiden, wo möglich. Das sei am schwierigsten, wäre aber am effizientesten. Zweitens Vermindern des Energieverbrauchs: also der sparsame Umgang mit Energie. So wurden im Schulhaus Chrüzacher und bei der Reno-

vation der Schulhäuser in allen Räumen LED-Lampen und wo sinnvoll Bewegungsmelder installiert, um den Stromverbrauch zu senken. Zudem wurde die Isolation verbessert. Erst an dritter Stelle komme seiner Meinung nach die Frage nach der ressourcenschonenden Energiequelle wie die Nutzung der Sonnenenergie oder die Holzheizungen, so der Finanz- und LieŶ genschaftsverwalter.

«SOLARKARFTWERK» IN NÜRENSDORF Auch andere Gemeinden in der dorfblitz-Region setzen seit Jahren auf Solarenergie. So hat die Gemeinde Nürensdorf vor sechs Jahren auf dem Schulhaus und der Turnhalle Hatzenbühl über 700 Solarmodule installiert. Das «Solarkraftwerk» liefert seither pro Jahr rund 172 000 Kilowattstunden Strom. Mit dem produzierten Solarstrom können zum Vergleich zirka 40 durchschnittliche Schweizer Haushalte mit Elektrizität versorgt werden. Ein Teil wird für die Schulanlage verwendet, der Rest ins Netz gespeist. In dieser Zeit hat die Anlage bereits über 200 000 Franken Erlös eingebracht. Dies zeigt, dass es sich neben dem ökologischen Mehrwert für die Gemeinde auch ökonomisch lohnen kann, in erneuerbare Energien zu investieren. (rh)


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MONATSINTERVIEW

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«Ich konnte höher springen als alle andern» Der 15-jährige Joel Temeng gehört zu den ganz grossen Talenten der Schweiz Interview: Tim Ehrensperger

Ende April startete die Sommersaison. Wie zufrieden sind Sie mit den ersten Wettkämpfen? Ich bin mit den ersten Wettkämpfen grundsätzlich sehr zufrieden. Beim Eröffnungsmeeting in Cham siegte ich zum Beispiel in vier Disziplinen. Gefreut haben mich auch meine neuen Bestleistungen. Im Hochsprung konnte ich meinen persönlichen Rekord auf 1,90 Meter verbessern und auch im Sprint war ich so schnell wie noch nie zuvor.

Joel Temeng, für jedes Kind ist es ein spezieller Moment, zum ersten Mal schneller zu sprinten oder weiter zu werfen als sein Vater. Gab es dieses Erlebnis auch bei Ihnen? Tatsächlich habe ich diesen Moment noch sehr genau vor Augen. Ich war wohl zwölf Jahre alt. Mein Vater und ich spazierten zu zweit zum Schulhaus Steinlig. Auf der Tartanbahn sprinteten wir gegeneinander. Und ja – ich war schneller. Schön für Sie, bitter für Ihren Vater? Das war schon sehr speziell für mich. Mein Vater hat es, so glaube ich, aber ganz gut verkraftet. Wann haben Sie sich entschieden, einem Leichtathletik-Club beizutreten? Das ist nun etwa sieben Jahre her. Ich spielte zuvor Fussball, wie das halt viele Jungs machen. Ich war aber nicht sonderlich talentiert und heute kann ich mir auch gar nicht mehr vorstellen, dass es mir damals Spass machte. Den Entschluss für die Leichtathletik fasste ich dann in der Schule. Als wir im Schulsport Hochsprung trainierten, konnte ich höher springen als alle anderen. Zuvor war mir das gar nicht bewusst gewesen. Mein Vater fragte danach bei meinen Lehrerinnen an, welchen Leichtathletik-Verein sie in der Nähe empfehlen würden. So bin ich zu den Leichtathleten des TV Kloten gekommen. Woher haben Sie diese Leichtathletik-Gene? Meine Mutter stammt ursprünglich aus Jamaika, mein Vater aus Ghana. Beide lebten schon vor meiner Geburt in der Schweiz. Sie selbst waren keine Leichtathleten, aber SprinterGene habe ich irgendwie schon mit auf den Weg bekommen. Meine 183

Keine Hürde ist ihm zu hoch: Joel Temeng (15 Jahre) erlebt einen sportlichen Höhenflug. (zvg)

Zentimeter Körpergrösse schaden sicher nicht.

Schweizer Rekord in meiner Alterskategorie schaffte.

Seit Sie bei Kloten trainieren, haben Sie ziemlich viel gewonnen. Wo bewahren Sie Ihre Medaillen und Pokale auf? Die liegen zu Hause in einem alten Koffer.

Bei Ihrer Vielseitigkeit deutet viel auf eine Karriere im Zehnkampf hin. Haben Sie überhaupt eine Lieblingsdisziplin? Nicht direkt, aber meine stärksten Disziplinen gefallen mir natürlich am besten. In meinem Alter gibt es den klassischen Zehnkampf noch gar nicht, meist finden Mehrkämpfe mit sechs Disziplinen statt. Deshalb kann ich mich auch an die einzelnen Disziplinen herantasten. Speerwurf und Diskus klappen im Training schon ganz gut, die Technik des Stabhochsprungs lerne ich gerade. 400 und 1500 Meter habe ich noch gar nie explizit trainiert, die werden erst ab der U18 ein Thema.

An den Hallen-Schweizermeisterschaften im Februar haben Sie in der U16-Kategorie innert zwei Tagen fünf Medaillen in fünf Disziplinen gewonnen: Gold im Kugelstossen, Weitund Hochsprung, Silber im Sprint über 60 Meter und nochmals Silber über die 60 Meter Hürden. War dies Ihr grösster Erfolg? Es ist sicher ein wichtiger Erfolg für mich, wahrscheinlich auch, weil er noch nicht allzu lange zurückliegt. Dabei war es nicht meine beste Wintersaison. Ich trainierte zwar gut, aber irgendwie lief es mir an den Wettkämpfen oft nicht ganz so wie gewünscht. Umso schöner war, dass ich im Kugelstossen einen neuen

«Speerwurf und Diskus klappen im Training schon ganz gut, die Technik des Stabhochsprungs lerne ich gerade.»

Das tönt nach einem vielversprechenden Start. Was sind die Höhepunkte und Saisonziele? Im Juni finden regionale Meisterschaften statt, im Juli kantonale Meisterschaften. Dann folgen mit den Schweizer Meisterschaften die Höhepunkte. Ich will gesamthaft sechs Goldmedaillen gewinnen: Fünf an der Einzel-SM und jene an der Mehrkampf-SM. Ausserdem will ich meine Bestleistungen weiter verbessern: Zum Beispiel will ich die 80 Meter unter neun Sekunden laufen. Internationale Wettkämpfe gibt es dann erst ab nächstem Jahr in der U18-Kategorie.

«Ich will in diesem Jahr die 80 Meter unter neun Sekunden laufen.» Sie trainieren zwischen zehn und zwölf Stunden wöchentlich. Wie geht das neben der Schule? Ich habe das Glück, am ZürcherSportgymnasium Rämibühl zu sein. Bis zur Matur dauert es ein Jahr länger als üblich, dafür habe ich mehr Freiheiten für den Sport und darf wegen Wettkämpfen auch fehlen. So habe ich auch Zeit für Kollegen, ich treffe mich zum Beispiel gerne mit ihnen, um Basketball zu spielen.


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MONATSINTERVIEW

31.5.2019, Nr. 5

Erst im April wurden Sie vom Panathlon-Club-Zürich als einer von drei Zürcher Nachwuchssportlern mit 1000 Franken geehrt. Die Auszeichnung gilt auch als Starthilfe für eine spätere Profikarriere. Träumen Sie auch davon? Wenn ich ehrlich bin, ja. Das Geld lege ich auf die Seite, mal schauen, wofür ich es später brauchen kann. Mein Traum sind die Olympischen Spiele. Aber bis zum Profi ist es noch ein sehr weiter Weg. Doch wenn der Wille und die Disziplin stimmen, könnte es klappen.

ich habe auch noch kein Markenzeichen wie Bolts «Blitz». Die Leichtathletik kämpft immer wieder mit Doping-Fällen. Wurden Sie auch schon kontrolliert? Nein, Kontrollen gibt es erst ab der U18-Stufe. Mein Schweizer Rekord im Kugelstossen ist deshalb auch nicht zu 100 Prozent offiziell. Aber ich finde sowieso: Wer dopt, verrät sich, seine Leistungen und den ganzen Sport. Kloten ist für Sie als Bassersdorfer sehr nah gelegen. Haben Sie sich dennoch nie einen Wechsel zu einem grösseren Club überlegt? An den Wettkämpfen habe ich auch schon mit anderen Trainern gesprochen. Aber momentan passt es in Kloten. Ich habe meinem Haupttrainer Kurt Altorfer viel zu verdanken. Aber auch Disziplinentrainerinnen wie Angelika Kohlmeier im Hochsprung haben mir in den technischen Aspekten unglaublich helfen können.

«Mein Traum sind die Olympischen Spiele. Aber bis zum Profi ist es noch ein sehr weiter Weg.» Haben Sie denn immer Lust, ins Training zu gehen? Meistens ja, manchmal aber auch nicht. Gerade wenn ich Muskelkater habe und ich gemäss Trainingsplan noch ein individuelles Training absolvieren muss, braucht es Überwindung. Aber mein älterer Bruder Shaun sieht den Trainingsplan auch. Er kontrolliert mich und treibt mich nach draussen, wenn ich meine Einheit noch nicht absolviert habe (lacht). Ist Ihre sportliche Zukunft auch ein bisschen das Projekt der Familie Temeng? Meine Eltern unterstützen mich, klar. Mein Vater ist an fast allen Wettkämpfen dabei, er beobachtet mich genau und gibt mir auch Tipps. Aber ich spüre nie einen Druck. Meine Eltern motivieren mich wie mein Bruder, wenn ich einmal weniger Lust aufs Training habe. Aber an erster Stelle steht für sie immer, dass wir vier Kinder gut in der Schule sind. Auch Ihre jüngere Schwester Christa sammelt für den TV Kloten Leichtathletik Medaillen im Multipack. Wie ist Ihre Beziehung zueinander? Natürlich ist es schön, gemeinsam an Wettkämpfe zu fahren. Christa ist

Lockerer Sprung auf den Ping-PongTisch: Der Bassersdorfer stellt seine Sprungkraft auf dem Spielplatz unter Beweis. (te)

genauso ehrgeizig wie ich. Sie ist drei Jahre jünger und vergleicht ihre Zeiten immer mit meinen in diesem Alter. Sie ist wahnsinnig stark. Sie schlägt mich im Kugelstossen, im Weitsprung, in den Hürden und sogar im Sprint! Sie scheinen Ihr Vorbild zu sein. Haben Sie auch eines? Oh ja, oder besser gesagt hatte ich eines. Ich war bis zu seinem Rücktritt ein grosser Fan von Sprinter Usain Bolt. Das hat sicher auch mit seiner jamaikanischen Herkunft zu tun.

«Usain Bolt war immer mein Vorbild – sicher auch wegen seiner jamaikanischen Herkunft.»

Sind Sie auch sonst ein ähnlicher Typ wie Bolt, ein «Showman»? Nein, da bin ich ganz anders. Ich bin eher ruhig und zurückhaltend. Und

Sind Ihre Gegner nie frustriert, wenn Sie in fast allen Disziplinen vorne mitmischen? Wir haben es sehr gut miteinander. Ich glaube, das ist für die meisten ein Ansporn. Und wenn ich dann jeweils «nur» Silber hole, merken sie: Ich bin auch nicht unschlagbar. Ŷ

PERSÖNLICHE BESTLEISTUNGEN JOEL TEMENG, OUTDOOR: 100 Meter Hürden: 80 Meter: 60 Meter: Hochsprung: Weitsprung: Speerwurf 600 g: Kugelstossen 4 kg: Ballwurf 200 g: Diskus 1 kg: Quelle: stathletics.ch

13,62 Sekunden (2019) 9,35 Sekunden (2019) 7,42 Sekunden (2018) 1,90 Meter (2019) 6,59 Meter (2018) 45,60 Meter (2018) 15,07 Meter (2018) 69,91 Meter (2018) 41,09 Meter (2018)


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GENEHMIGUNG REVISIONSBERICHTE

TEILREVISION REGLEMENT VIDEOÜBERWACHUNG

Die BDO AG führte die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnungen 2018 der Politischen Gemeinde und des Zweckverbandes ARA Bassersdorf durch. Die BDO AG bestätigte in ihren Berichten, dass die kantonalen und kommunalen Vorschriften eingehalten wurden.

Aufgrund einer Anfrage aus der Bevölkerung an den Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich (Dsb) wurden verschiedene Punkte des Reglements zur Videoüberwachung durch den Gemeinderat nochmals überprüft. Dabei wurde Art. 2 betreffend Verantwortlichkeit und Zweck in Absprache mit dem Dsb präzisiert und das Auskunftsrecht betroffener Personen in einem zusätzlichen Artikel festgehalten. Neu werden ausserdem die Überwachungszeiten auf der Standortliste aufgeführt.

ABGRENZUNG RESSOURCENAUSGLEICH Die Grundsätze der Rechnungslegung sehen neu vor, dass die Gemeinden den Ressourcenausgleich zeitlich abgrenzen können (§ 119 Gemeindegesetz). Die Gemeinden erhalten dadurch die Möglichkeit, entweder auf eine Abgrenzung zu verzichten oder neu den gesamten Betrag (sogenanntes Vollmodell) zu berücksichtigen. Der Gemeinderat Bassersdorf entschied sich dafür, grundsätzlich auf eine Abgrenzung des Ressourcenausgleichs zu verzichten und nimmt zur Kenntnis, dass dadurch das budgetierte Rechnungsergebnis um 897 279 Franken tiefer ausfallen wird.

PROJEKT- UND KREDITGENEHMIGUNGEN Der Gemeinderat genehmigte folgende Projekte und Kredite: – Sofortmassnahmen für das IT-Netzwerk und Schulinventar Schulhaus Mösli C / Kredit 83 000 Franken; – Sanierung Wasserleitung Klotenerstrasse / Kredit 850 000 Franken; – Sanierung Auenring «innerer Teilabschnitt» / Kredit 544 100 Franken;

– Allgemeine Kanalinnensanierungen 2019 / Kredit 115 000 Franken; – Kanalisationssanierung Geerenstrasse / Kredit 62 000 Franken.

WEITERE MITTEILUNGEN AUS DEM GEMEINDERAT – Der Gemeinderat genehmigte die Vereinsunterstützungsbeiträge 2019 in der Höhe von Fr. 607 764.95; – Die Kreditabrechnung für die vorgezogenen Sanierungsmassnahmen an der Heizung im Alters- und Pflegezentrum Breiti von Fr. 143 797.60 wurde bewilligt; – Die Inhalte der Revision des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt SIL, Objektblatt ZH6, Flugplatz Dübendorf, wurden zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat beantragt dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einzelne Änderungen in der Revision zu berücksichtigen; – Der Schwellenwert für den Grundkenntnistest über die staatsbürgerlichen Kenntnisse wird in Angleichung an andere Gemeinden und im Sinne einer Gleichbehandlung von 80 auf 60 Prozent herabgesetzt;

gemeinde bassersdorf

GEMEINDEVERSAMMLUNG DIENSTAG, 18. JUNI 2019, 19.30 UHR dorfplatz | zentrum bassersdorf

TRAKTANDEN 1. Politische Gemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2018 inklusive Sonderrechnungen 2. Statutenrevision Forstrevier Hardwald Umgebung 3. Parkverordnung der Gemeinde Bassersdorf 4. Garderobenerweiterung Fussballplatz Acherwis 5. Erlass Solarenergie (Umsetzung Initiative Photovoltaik) 6. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes

Die Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die

Stimmberechtigung einer Person verlangt werden. Die Weisungsbroschüre wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung auf der Webseite der Gemeinde publiziert. Auf Wunsch wird sie in gedruckter Form oder per E-Mail zugestellt. Bestellung unter Telefon 044 838 86 00 oder gemeinde@bassersdorf.ch. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen die Mitglieder des Gemeinderats sowie der Verwaltungsdirektor für allgemeine Fragen oder Anregungen gerne zur Verfügung.

– Das neue Schutzzonenreglement mit Schutzzonenplan Grundwasserfassung Baltenswil (Stand 6. Mai 2019) wurde festgesetzt und zuhanden der Baudirektion für das Genehmigungsverfahren verabschiedet; – Der Gemeinderat nahm die veränderten Inhalte des privaten Gestaltungsplans «Brunner», Zürichstrasse 70, Bassersdorf, betreffend Weg- und Zufahrten zustimmend zur Kenntnis und setzte diesen fest.

BAUBEWILLIGUNGEN Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2019-0005, Varioserv AG, Abbruch 4 Mehrfamilienhäuser und Neubau 3 Mehrfamilienhäuser (42 Wohnungen) inkl. Tiefgarage, Lägernstrasse 18–22, Bassersdorf; – BG-Nr. 2019-0001, Eberhard Bau AG, Aufwertung landwirtschaftlich genutzter Boden, Muetliken, Bassersdorf; – BG-Nr. 2019-0002, Andreas Müller, Abbruch Büro-Container, Neubau Mehrfamilienhaus mit Garagengebäude, Neue Winterthurerstrasse, Baltenswil.

EINBÜRGERUNGEN Mit Beschlüssen vom 9. April und 14. Mai 2019 hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Csilla Judit Csanádiné-Pápai aus Deutschland; – Mathias Böttge aus Deutschland; – Slavko und Ana Kafadar aus Kroatien; – Diana Denise Barwon aus Liberia; – Abdurrahman Özgür und Rana Begüm Arzik mit Tochter Kayra aus der Türkei; – Vaide Velija-Bekteshoska mit Sohn Gent aus Mazedonien; – Raffaele Lima mit Söhnen Mattia und Flavio aus Italien; – Thomas Ludwig aus Deutschland. Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes.

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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Vogelschau auf Bassersdorf und das Gebiet rund um den Bahnhof (Quelle: Amt für Raumentwicklung Kanton Zürich).

Weiteres Kapitel in der Gebietsplanung mittleres Glattal Einladung zur Informationsveranstaltung Das mittlere Glattal mit den Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen wächst stark – sowohl in Bezug auf die Einwohnerzahlen als auch im Hinblick auf seine wirtschaftliche Bedeutung. Dies generiert unweigerlich Mobilität, die bestehende Infrastruktur stösst teilweise an ihre Kapazitätsgrenzen. Im November 2017 haben der Kanton Zürich, die Gemeinden und der Bund

im Rahmen einer Informationsveranstaltung erstmals präsentiert, welche Massnahmen im Rahmen einer umfassenden, abgestimmten Gebietsplanung in diesem Raum geplant sind. Inzwischen sind die Planungen in intensiver Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure weiter vorangeschritten und es stehen wichtige Entscheide an. Diese werden im Rahmen einer Informationsveranstaltung der

EINGESCHRÄNKTE ÖFFNUNGSZEITEN VERWALTUNG Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Montag, 10. Juni (Pfingstmontag) und Freitag, 28. Juni (Personalausflug) den ganzen Tag geschlossen. Notfallnummern: Todesfall Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich Verwaltung Bassersdorf

044 838 86 70 044 838 85 28 0800 359 359 044 655 57 65

interessierten Bevölkerung präsentiert. Bereits im 2. Quartal 2019 wird die SBB das Vorprojekt zum Brüttenertunnel technisch abschliessen. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Grundlagen für den Variantenentscheid sowie Details zur Materialbewirtschaftung und Baustellenlogistik. Ebenfalls im laufenden Jahr wird im Parlament über die Finanzierung des Ausbauschrittes 2035 und damit über die Realisierung des Brüttenertunnels entschieden. Gemäss aktuellen Schätzungen wird eine Inbetriebnahme per Ende 2034 als realistisch erachtet. Nicht vor 2020 beginnen voraussichtlich die Planungen des Bundesamts für Strassen (ASTRA) zur geplanten Glatttalautobahn. Die Trassierung des Brüttenertunnels erfordert eine Verlegung der heutigen Baltenswilerstrasse in Bassersdorf. Auch hier ist die Variantenevaluation bereits weit vorangeschritten. Die Strasse wird in Zukunft voraussichtlich südlich der Gleisanlagen verlaufen und an die Zürichstrasse anschliessen. Noch geprüft wird eine Weiterführung ins Gebiet Grindel. Zudem befinden sich im Zusammenhang mit dem Projekt mehrere kantonale Veloverbindungen in Planung. Im Zielbild zur Gebietsplanung mittleres Glattal wurde der Landschafts-

raum Eich als multifunktionale Landschaft (Landwirtschaft, Naturschutz, Erholung) definiert, die bei der Umsetzung der geplanten Infrastrukturprojekte berücksichtigt werden muss. Um dies sicherzustellen, wurde eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. Diese dient als Grundlage zur Erarbeitung eines detaillierten Masterplans. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung orientieren die kantonale Volkswirtschafts- und Baudirektion, die betroffenen Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen sowie die SBB AG, das Bundesamt für Verkehr (BAV) und das Bundesamt für Strassen (ASTRA). Ŷ Kantonales Amt für Verkehr Gemeinderat Bassersdorf

Der Anlass findet am Donnerstag, 20. Juni, ab 19 Uhr in der Sportanlage bxa, Grindelstrasse 20 in Bassersdorf statt. Die Anzahl Parkplätze ist begrenzt. Es wird gebeten, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.


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BASSERSDORF

31.5.2019, Nr. 5

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GRATULATION WIR GRATULIEREN! ZUM 95. GEBURTSTAG am 14. Juni Walter Hammer Bahnhofstrasse 21

BAUMERSATZ MÖSLISTRASSE Im Zuge der Sanierungsarbeiten der Schulhäuser Mösli und Steinlig werden auch die Aussenräume der Schulhausanlagen neu gestaltet. Vorgesehen ist eine naturnahe und standortgerechte Bepflanzung mit einheimischen Gewächsen. Einerseits sollen dabei den Schülerinnen und Schülern ökologische Zusammenhänge im nahegelegenen Erlebnis- und Erholungsraum dargelegt werden, andererseits soll das Mösli-/Steinligareal als wichtiger Trittstein für eine naturnahe Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt im Siedlungsgebiet aufgewertet werden. Dafür wurden bereits diesen Monat sechs Eschen

ZUM 85. GEBURTSTAG an der Möslistrasse gefällt, da sie von einem Pilz befallen waren, der die Eschentriebe befällt oder auch Schäden am Stammfuss verursacht. Ebenso mussten aufgrund von baulichen Auflagen im Zusammenhang mit erforderlichen barrierefreien Schulhauszugängen Bäume auf der Südwest-Seite der Schulanlage gefällt werden. Die Bäume werden möglichst zeitnah oder je nach Baumart im Herbst 2019 durch neue Bäume ersetzt.

am 13. Juni Margrit Pulfer-Brühwiller Alters- und Pflegezentrum Breiti

ZUM 80. GEBURTSTAG am 4. Juni Hans Hermann Jacobi Obstgartenstrasse 30

Abteilung Bau + Werke

«UNDERWÄGS ZU DÄ LÜT» Nächste Station: Restaurant Freibad Hasenbühl, Bassersdorf am: Mittwoch, 19. Juni, 13 bis zirka 14.30 Uhr Der Eintritt ist für Teilnehmende der Sprechstunde kostenlos. Im Juli findet keine Sprechstunde von «Underwägs zu dä Lüt» statt. Gerne begrüssen wir Sie im August wieder. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Verwaltungsdirektor Christian Pleisch freuen sich auf einen regen Austausch! Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin

NEUGESTALTUNG ZENTRUMSKREISEL In diesen Tagen wurde die Umgestaltung der Grünflächen des Zentrumskreisels abgeschlossen und entsprechend die Neugestaltung realisiert. Gemäss Beschluss des Gemeinderates vom 5. Februar wird weiterhin an einer naturnahen Bepflanzung festgehalten. Das Konzept ist auf Initiative der Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz der Ge-

meinde Bassersdorf optimiert worden. Weitere Informationen zur Neugestaltung des Zentrumskreisels finden Sie in den Newsmeldungen auf unserer Webseite. Abteilung Bau + Werke


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Mobil im Alter auch ohne SBB-SchAlter Informiert im Alter Sicher haben Sie sich auch schon gewundert, warum der Schalter der SBB geschlossen werden soll. Ende 2020 ist es soweit. Ein weiterer Schritt ins digitale Zeitalter: Internet und Smartphone werden immer beliebter. Was machen bloss all diejenigen, welche kein Smartphone oder Internetzugang besitzen? Es gibt Lösungen und noch haben wir anderthalb Jahre Zeit, uns daran zu gewöhnen. Aber auf den Weg machen müssen wir uns heute, wollen wir in der Zukunft weiter mobil bleiben. An jedem Bahnhof stehen sie, die anonymen Ticketautomaten. Ich bin schon vor ihnen gestanden und habe

GRATULATION mehr als fünf Klicks gebraucht, um mein Billett zu lösen. Meine Erfahrung ist: Übung und unerschrockenes Ausprobieren hilft. Rechnen Sie genügend Übungszeit mit ein. Unter Druck ein Ticket zu lösen, schadet dem Selbstvertrauen. Wenn Sie ein Smartphone besitzen, dann haben Sie bereits einen grossen Schritt gewagt. Mit der richtigen App – ich kann sowohl «ZVV» für das lokale Netz als auch «SBB mobile» empfehlen – geht es los. Sobald Sie Ihre Grunddaten erfasst haben, ist die Bestellung eines Billetts ein Kinderspiel. Das Beste zum Schluss: Die Gemeinde Bassersdorf organisiert ver-

schiedene Veranstaltungen. Bitte beachten Sie die entsprechenden Informationen in der lokalen Presse. Da werden Sie sowohl in den Gebrauch der ZVV-Automaten wie auch in die Nutzung der Apps eingeführt. Zudem haben das Altersforum und der Gemeinnützige Frauenverein Mitglieder nominiert, welche an den Veranstaltungen teilnehmen und bereit sind, Ihnen ihr Wissen weiterzugeben. Mathias Tschopp Redaktionsteam «Informiert im Alter»

WIR GRATULIEREN! ZUM 80. GEBURTSTAG am 6. Juni Ruth Franzini-Cadonau Plätzliweg 1 am 19. Juni Rita Di Placido-Cammareri Pflegezentrum Embrach, 8424 Embrach am 20. Juni Werner Bachmann Geerenstrasse 6 am 25. Juni Maria Bopp-Sabee Auenring 15 am 27. Juni Inge Baumgartner-Parchen Obstgartenstrasse 30 am 28. Juni Hans Sonderegger Im Lindenacher 12 am 29. Juni Pierre Esseiva Auenring 29 am 30. Juni Silvia Roth-Braunschweiler Obstgartenstrasse 30

RÜCKBLICK WINTERDIENST Während rund 492 Stunden hat der Unterhaltsdienst letzten Winter Strassen und Gehwege unseres Gemeindegebietes von Schnee und Eis befreit. Dabei wurde er während 75,5 Stunden von fremden Unternehmern unterstützt. Insgesamt wurden 46,5 Tonnen Salz verbraucht. Der Winterdienst wurde Ende März bei milden Temperaturen abgeschlossen.

WILDSCHWEINEXKURSION

Wir bedanken uns bei allen Helfern, die tatkräftig zur Bewältigung des Winterdienstes beigetragen haben und wünschen eine schöne Sommerzeit.

Die diesjährige Exkursion der Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz Bassersdorf zum Thema «Wildschweine» findet am Donnerstag, 13. Juni, ab 19 Uhr bei der Waldhütte Heidenburg statt.

Abteilung Bau + Werke

Abteilung Bau + Werke


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31.5.2019, Nr. 5

Einzelinitiative gescheitert Souverän sagt deutlich Nein zu den Jubiläumsbeiträgen von Susanne Gutknecht Die Bassersdorfer schmetterten am Wochenende die Einzelinitiative von Adolf Kellenberger an der Urne deutlich ab. Selbst die Parteien sahen diese Art der Anerkennung nicht als die Wichtigste an. Die Abstimmung lässt an Klarheit nichts zu Wünschen übrig: mit 1921 Nein-Stimmen zu 422 Ja-Stimmen erteilten die Bassersdorfer der Einzelinitiative von Adolf Kellenberger eine klare Abfuhr. Die Stimmbeteiligung betrug 33,3 Prozent. Adolf Kellenberger verlangte, dass auch Ortsvereine mit politischer Zwecksetzung, wie die in der Vereinsunterstützungsverordnung angesprochenen Vereine, ebenfalls die in der Verordnung festgehaltenen Jubiläumsbeiträge beantragen dürfen. Begründet hat er dies unter anderem

damit, dass diese Vereine grundlos in ihrer wertvollen Tätigkeit zu Gunsten der Gemeinde herabgesetzt und diskriminiert würden und verwies auf den Artikel 8 der Bundesverfassung. Der Vorlauf dieser Einzelinitiative reicht schon viel länger zurück. Nämlich bis zur Gemeindeversammlung im März 2017, als über die geänderte Vereinsunterstützungsverordnung (VUV) abgestimmt wurde. An dieser Gemeindeversammlung, der nur 69 Personen beiwohnten, wurde diese Frage ebenfalls diskutiert und am Ende abgelehnt. Bereits dannzumal liess Adolf Kellenberger verlauten, dass er nicht einverstanden sei und eine Beschwerde bei der Aufsichtbehörde in Bülach einreichen werde. Zudem störte er sich auch an der mageren Stimmbeteiligung der Bevölkerung und dass ein Bruchteil der Stimmbürger weitreichende Entscheide fällen könnten. An diesem Fakt entzündeten sich nun auch die Diskussionen im Vorfeld

der Abstimmung vom Sonntag. Einige fragten sich, ob es denn rechtens sei, Entscheide an einer Gemeindeversammlung zu fällen, wenn von rund 7200 Stimmberechtigten nur 69 anwesend seien und diskutierten über eine Mindest-Teilnehmerzahl an Gemeindeversammlungen. Andere wiederum bezeichneten die Einzelinitiative von Kellenberger als Zwängerei und warfen die Frage nach der Verhältnismässigkeit eines solchen Vorgehens auf. So ist dem Wahlprotokoll auch zu entnehmen, dass 320 Stimmbürger bei der Abstimmung am 19. Mai erst gar nicht darüber abstimmten. Demokratisch entscheiden Initiant Adolf Kellenberger schrieb auf dem basiblog.ch, dass er sich entschlossen hätte, «diese unendliche Geschichte abschliessend demokratisch entscheiden zu lassen». Die Antwort ist nun mit 82 Prozent Nein-Stimmen deutlich gegeben.

Christian Pleisch, Verwaltungsdirektor der Gemeinde Bassersdorf, erläutert auf Anfrage das weitere Vorgehen: «Im Anschluss an die Publikation der Abstimmungsergebnisse läuft die 30-tägige Rekursfrist, bevor die Abstimmung rechtskräftig wird. Diese warten wir jetzt zuerst ab.» Da Adolf Kellenberger im Oktober 2018 zwei Initiativen eingereicht hat, nämlich diejenige vom 19. Mai, die eine Gemeindeordnungs-Revision zur Folge gehabt hätte, und des weitern eine Anpassung der Vereinsunterstützungsverordnung, die an der Gemeindeversammlung vom September 2019 traktandiert wäre, steht nun im Raum, ob Adolf Kellenberger allenfalls nach diesem deutlichen Verdikt der Stimmbevölkerung darauf verzichtet und seine Initiative zurückzieht. Christian Pleisch: «Die zweite Initiative zuhanden der Gemeindeversammlung vom 17. September müssen wir an der Gemeinderatssitzung vom 3. Juli verabschieden. Da beide eingereichten Einzelinitiativen rechtens sind, ist unser Fahrplan in dieser Sache auch so festgesetzt, ausser der Initiant wird aktiv.» Ŷ

Liest du mir vor? Der Schweizer Vorlesetag ist ein jährlich stattfindender Aktionstag, der zeigen soll, wie wichtig und schön Vorlesen ist. Ins Leben gerufen wurde der Vorlesetag vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien. An diesem Tag finden überall private, schulische und öffentliche Vorleseaktionen statt. Bei der Premiere des Vorlesetags am 22. Mai in der Bibliothek Bassersdorf waren dann auch die Gemeinderäte Selina Stampfli, Richard Dunkel und Christian Pfaller als Vorlesende gern mit im

Boot. Drei Vorleserunden standen auf dem Programm. Am frühen Nachmittag las Richard Dunkel den Vier– bis Siebenjährigen und im Anschluss Christian Pfaller den Acht- bis Zwölfjährigen vor. Dass der Vorlesetag nicht nur etwas für Kinder ist, zeigte Selina Stampfli bereits am Vormittag, als sie den Erwachsenen vorlas. (as)


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KOMMENTAR

Die Besucher konnten trotz Regenwetter den schön gestalteten Garten besichtigen. (rh)

Blick in die neue Demenzabteilung Tag der offenen Tür im Alters- und Pflegezentrum Breiti von Reto Hoffmann Seit Oktober 2018 ist im Altersund Pflegezentrum Breiti die neue Demenzstation in Betrieb. Anfang Mai hatten Interessierte Gelegenheit, im Rahmen eines Tages der offenen Tür einen Blick hinter die sonst verschlossenen Türen der Altersinstitution zu werfen.

D

as Interesse war entsprechend gross, den neu geschaffenen Bereich des Alters- und Pflegezentrums zu besichtigen, hatte doch das Projekt in der Vergangenheit für einigen Diskussionsstoff gesorgt. Das ursprüngliche Projekt sah vor, dass nur das Parterre zu Demenzstation umgebaut werden sollte. Es wurde jedoch entschieden, auch noch die sechs Zimmer im Obergeschoss für die Nutzung durch Demenzpatienten umzubauen. Diese werden jedoch vorerst noch als Reservezimmer für das ganze Altersheim genutzt.

Helle Zimmer In stündlichen Führungen durch Fachpersonen des Altersheims hatten die Besucher Gelegenheit, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Zwölf Bewohnerinnen und Bewohner leben derzeit in dieser Abteilung. Die Zimmer sind für zwei Personen ausgelegt, da sich Zweierzimmer besser für das allgemeine Wohlbefinden der Demenz-Personen eignen, wie von Dörte Gehring, der Gesamtleiterin des Alters- und Pflegezentrum zu erfahren war. Die Zimmer sind hell und schlicht gehalten. Natürlich dürften die Bewohner auch ein persönliches Möbelstück, sei es einen Sessel oder ein Nachttischchen, mitbringen oder persönliche Bilder aufhängen, um der Umgebung eine persönliche Note zu verleihen. Zwei Bewohner hätten sich sogar für ein gemeinsames Sofa entschieden, auf dem sie zusammen Zeit verbringen können, erzählt Ana Schwab, Gruppenleiterin der Demenzabteilung. Die dementen Menschen würden sich jedoch meistens im grossen Auf-

enthaltsraum bewegen. Dort gibt es auch genug Platz für die verschiedenen Aktivitäten, welche täglich angeboten werden. Wer sich in eine ruhigere Ecke zurückziehen will, kann dies in der Kaminecke tun. Grüne Sessel und Sofas sowie ein elektrisches Kamin sollen Gemütlichkeit ausstrahlen. Sinne anregen Das Bioux ist jedoch der geschlossene Garten. Dort können sich die Bewohner wenn möglich auch ohne Aufsicht frei bewegen. Ein befestigter Weg erlaubt auch den Spaziergang mit dem Rollator. Bänke laden zum Verweilen ein und spezielle, für Rollstühle zugängliche Hochbeete ermöglichen, sich mit Gartentätigkeiten zu beschäftigen. Dort sollen später auch allerlei Gewürze gepflanzt werden, um die Sinne der Demenzkranken anzuregen, wie auf dem Rundgang zu erfahren war. Ŷ

Meinungsbildung – quo vadis? Für einmal herrscht in Bassersdorf politische Einigkeit, ja geradezu eine parteiübergreifende Zusammenarbeit. SP, FDP und SVP, respektive deren Ortsparteien, haben sich zum neu gegründeten «Basiblog» zusammengefunden. «Effektive Meinungsbildung ist der Schlüssel für eine funktionierende Demokratie», sind sie überzeugt. Ausserdem sei ein «steigender Politikverdruss und eine sinkende mediale Abdeckung» zu beobachten. Die Stimmberechtigten müssten sich mit wenig Information über immer komplexere Themen eine Meinung bilden – so sei die Idee zur Plattform «Basiblog» entstanden. Der Blog habe zum Ziel, als Plattform für Debatten die Politik Bassersdorfs anzureichern. Ausserdem sollen vor Gemeindeversammlungen und wichtigen Abstimmungen mehr Artikel auf dem Blog erscheinen und mehr Leute durch die anregenden Debatten für die Lokalpolitik begeistert werden. Bisher sind einige Beiträge erschienen, sowie «Gastbeiträge» wie etwa von Adolf Kellenberger, der die Idee des Basiblogs gleich zu seinen Zwecken nutzt. Noch ist der Blog jung. Bleibt zu hoffen, dass er auch künftig sinnvoll, weise und ohne Gehässigkeiten genutzt werden wird. Annamaria Ress


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31.5.2019, Nr. 5

EIN STADTZÜRCHER IN BASSERSDORF Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

Das Leben in Bassersdorf hat ganz klar seine Vorteile im Vergleich zum Leben in der Grossstadt, keine Frage. Dennoch, das «kleine» Bassersdorf hat in einer Hinsicht nichts zu missen im Vergleich zur grössten Menschendichte pro Quadratmeter in der Schweiz: Zürich. Denn wenn es eindunkelt und am nächsten Tag keine Schule ansteht, dann trifft sich die pu-

bertierende Jugend im Rudel auf dem Dorfplatz. Und das kann aufgrund des Lärmpegels und Fragen wie «Warum hat der Bachelor ihr keine Rose angeboten?» – was wir doch in real-time und nicht im Replay am Tag danach wissen wollen – nerven. Andererseits kann es auch ganz amüsant sein, denn was der Jungschar wohl nicht ganz klar ist, sind die physikalischen Aus-

wirkungen der Bauweise des Neubaus am Dorfplatz auf die Schallwellen, die das Ausgesprochene klar und deutlich eine Etage höher transportieren und gewollt oder nicht mitgehört werden können. So ist es nicht verwunderlich, dass eine eher als unflätig geltende und gerne von jungen Leuten genutzte anglizistische Floskel immer wieder benutzt

und durch den erwähnten Schall von uns gehört wird. In Zürich werden solch unschönen Ausdrücke natürlich häufig benutzt, wenn nicht sogar gelebt. Nur ist der Inhalt der Lautschreie im kleinurbanen Bassersdorf nicht gleichbedeutend wie im mondänen Zürich.

Lebender «Jöggelimatch» als Geschenk Spezielle Überraschung zum Jubiläum für FC Bassersdorf von Reto Hoffmann Der FC Bassersdorf feierte im vergangenen Jahr sein 50-JahrJubiläum. Als besonderer Gag schenkte der Gemeinderat dem Verein ein spezielles Plauschturnier. Wegen Terminproblemen konnte der Jöggelimatch mit lebenden Figuren erst diesen Mai stattfinden. Was soll man einem Verein zu seinem runden Jubiläum schenken? Die Frage stellte sich der Gemeinderat im vergangenen Jahr. Etwas Originelles sollte es sein und etwas, was mit Fussball zu tun hat. Nach eigenen Angaben hat sie dieses Spiel beim Stadtfest in Opfikon entdeckt, verrät Gemeindepräsidentin Doris Meier. «Obwohl Fussball nicht gerade unsere Kernkompetenz ist, haben wir uns für dieses spezielle Plauschturnier entschieden». An die Stangen «gekettet» Da es letztes Jahr schwierig war, einen gemeinsamen Termin zu fin-

den, fand der Plauschmatch nun Mitte Mai statt. Das nasskalte Wetter war zwar nicht gerade einladend. Doch Fussball wird ja ohnehin bei jedem Wetter gespielt und der Gemeinderat steht auch ab und zu «im Regen». Kein Grund also, das Freundschaftsderby ein weiteres Mal zu schieben. Gespielt wurde mit je einem siebenköpfigen Team: Der Gemeinderat war fast komplett erschienen. Christoph Isler (verhindert) und Richard Dunkel (verletzt) wurden durch die Partner von Doris Meier und Selina Stampfli ersetzt. Der FC Bassersdorf seinerseits stellte seine Mannschaft mit Serge Caminada, Heinz Keller, Antonio Ugoletti, Francois Fardel, Kurt Wintsch, Jürg Christen und Felix Pfister. Die Spieler wurden vor dem Anpfiff an die Jöggelistangen «gekettet», gespielt wurde mit einer Art schwerem Luftballon. Resultat: nur Sieger «Wie sich der Gemeinderat in einer sicherlich geheimen Sitzung auf uns vorbereitete, werden wir wohl nie erfahren. Wir aber geben gerne

unsere taktische Marschrichtung und deren Planung bekannt. Aus unserer gesicherten Defensive wollten wir das Mittelfeld schnell überbrücken und unsere flinken Stürmer in den Abschluss bringen. All diese Pläne wurden zuvor bei viel Hopfentee und roten Köpfen besprochen, verworfen, neu diskutiert und zum Schluss (beinahe) umgesetzt», wie der FC Bassersdorf danach im Matchbericht

Die beiden Teams kämpfen mit allen Mitteln: der Gemeinderat in blauen und der FC Bassersdorf in roten Trikots. (zvg)

auf seiner Webseite schreibt. Geheime oder offene Taktik hin oder her: Alle Teilnehmenden gaben alles, um in den sechs Mal fünf Minuten Spielzeit das Beste für ihre Mannschaft herauszuholen. Und das Resultat? In diesem Fall hält sich der dorfblitz ebenfalls an das «offizielle Wording» des FC: «Es gab nur Sieger und im Match wurden insgesamt 18 Tore geschossen…». Ŷ


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31.5.2019, Nr. 5

Werner Wettach, der abtretende «Schulpolizist» (v.l.), mit seinem Vorgänger Max Christen und mit dem Bassersdorfer Polizeichef Thomas Rutz. (zvg)

Eine «Legende» geht in Pension Schulpolizist Werner Wettach blickt auf 27 Jahre Tätigkeit zurück Viele Kinder und Jugendliche in Teilen der Bezirke Bülach, Dielsdorf, Pfäffikon und Uster kennen Werner Wettach und werden sich noch lange an ihn erinnern. Der «Schulpolizist» wirkte während 27 Jahren, davon 17,5 Jahre in Bassersdorf, als Verkehrs-Vorbild. Nun geht er in Pension. Werner Wettach, wie lange waren Sie «Schulpolizist»? Seit August 1992 bis Ende Mai 2019 war ich «Schulpolizist», die offizielle Bezeichnung dafür lautet «Kinderund Jugendinstruktor». Angesiedelt ist dieser Dienst bei der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich. Ich hatte also bis auf wenige Monate 27 Jahre lang diese Funktion inne. Ging dieser Aufgabe eine Polizei-Laufbahn voraus? Wie üblich gibt es in der Polizeikarriere verschiedene Stufen. Bei mir war die Laufbahn wie folgt: Polizeischule/ Bereitschaftsdienst/Verkehrspolizei/ Verkehrsinstruktion/Kinder- und Jugendinstruktion. Welche Gemeinden haben Sie betreut? In meiner Zeit als Verkehrsinstruktor/ Kinder- und Jugendinstruktor habe

ich folgende Gemeinden betreut: Rümlang, Niederhasli, Nieder-/Oberglatt, Opfikon-Glattbrugg, Bachenbülach, Brütten, Lindau-Tagelswangen, Dübendorf. Dazu kamen auch Bassersdorf, Dietlikon, Wallisellen, Kloten und Winkel. Wie viele Stunden waren das geschätzt? Dies kann ich über die Dauer nur in Lektionen angeben. Es waren im Durchschnitt pro Jahr rund 530 Lektionen und auf all die 27 Jahre gerechnet etwa 14 310 Lektionen. Können Sie abschätzen, wie viele Kinder Sie schulten? Jetzt wird es ein wenig schwierig: Überschlagsmässig dürften es rund 18 000 Schülerinnen- und Schüler sein, die ich hoffentlich so instruiert habe, dass sie gewappnet sind, sich möglichst gefahrlos sowie regelkonform und unfallfrei im Strassenverkehr zu bewegen. Dies ist meine Hoffnung und mein Wunsch. Worauf haben Sie besonderen Wert gelegt? Ich habe versucht, die Kinder und Jugendlichen mit der Strassenverkehrswelt so vertraut zu machen, dass sie sich davor nicht ängstigen müs-

sen, ihr aber den nötigen Respekt entgegenbringen. Bei meinem Unterricht habe ich vor allem Wert darauf gelegt, dass die Kinder und Jugendlichen die zu behandelnden Themen und den damit verbundenen Schulstoff auch wirklich verstanden haben und in der Lage sind, das Gelernte in der Praxis umsetzen zu können. Haben sich die Kinder im Laufe Ihrer Tätigkeit im Verhalten verändert? Die Kinder haben sich in ihrem Verhalten meines Erachtens nicht verändert. Was sich aber verändert hat, ist die Umwelt. Sie ist komplizierter geworden. Ich bin auch der Auffassung, dass die Kinder und Jugendlichen in manchem heute überfordert sind, nicht nur im Strassenverkehr. In der Praxis habe ich oft festgestellt, dass den Kindern – aber auch Erwachsenen – das Gefahrenbewusstsein fehlt. Dies kommt zum Teil daher, dass das Leben stressiger und egoistischer geworden ist. Es ist aber auch eine Gleichgültigkeit festzustellen, was dann nach sich zieht, dass die Regeln, Vorschriften und Gesetze nicht beachtet respektive befolgt werden. Da sind die Erwachsenen gefordert, indem sie sich bewusst sein müssen, dass sie gegenüber den Kindern und

Jugendlichen eine Vorbildfunktion haben. Werden Sie etwas vermissen als pensionierter Schulpolizist? Ich war gerne und leidenschaftlich «Schulpolizist». Wie hätte ich sonst diese Aufgabe auch nur annähernd so lange machen können! Ich ging keinen Tag missmutig zur Arbeit – mit einer Ausnahme, wenn mir das Wetter über Tage bei Aussen-Instruktionen wie Fussgängerausbildung mit den Kleinsten und bei der Velofahrschulung einen Strich durch die Rechnung machte. Vermissen werde ich vor allem die Kinder und Jugendlichen, die ich instruieren und in ihrem Schülerdasein begleiten durfte. Was wünschen Sie Ihrem Nachfolger? Viel Freude und Begeisterung an der neuen Aufgabe, aber auch Zeit und Musse für Familie, Freunde und Bekannte zu haben; beste Gesundheit; das Glück, welches ich während meiner Tätigkeit hatte und vor allem die Befriedigung, Menschen jeden Alters und verschiedener Herkunft sowie in den verschiedensten Lebenslagen zu helfen. Interview: Annamaria Ress


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Viele verschiedene Pflanzen standen im Angebot. (cn)

Setzlingsmarkt auf dem Dorfplatz Gestalten eines gesunden und naturnahen Erlebnisgartens von Chantal Neukomm Zu Beginn des Monats veranstaltete Serge Hafen von der «Dorfdrogerie Hafen» zusammen mit Patrick Bolinger vom Garten- und Landschaftsbaugeschäft «Artenreich Bolinger Gärten AG» den alljährlichen Setzlingsmarkt.

D

ie Marktstände waren noch nicht einmal fertig aufgebaut, da wurden sie trotz des

schlechten Wetters von den ersten Gästen des Setzlingsmarktes fast überrannt. Viele verschiedene Pflanzen hatten Serge Hafen und Patrick Bolinger im Angebot und mit ihrem Wissen konnten sie die Besucher tatkräftig beraten. So konnten Heil- und Gewürzpflanzen sowie einheimische Beeren- und Fruchtpflanzen gekauft werden, aber auch Exoten wie die Minikiwis oder die Aroniabeere waren im Angebot. Die Aroniabeeren seien derzeit besonders gefragt, so Serge Hafen, denn sie haben einen

hohen Vitamin- und Spurenelementgehalt. Vielfalt für Bienen Grosse Begeisterung löst bei den beiden auch ProSpecieRara aus. Dies ist eine schweizerische Stiftung, deren Zweck die Erhaltung und Förderung der genetischen Vielfalt in Fauna und Flora ist. Dies sei sehr wichtig für die Insekten und Bienen, weil sie auf natürlichem Weg von ihnen bestäubt würden, so die Fachpersonen. Das Ziel von Patrick Bolinger und Serge

Hafen ist es, Gärten zu Erlebnisgärten umzugestalten. «Wir wollen die Gärtner motivieren, ihren Garten so gesund und naturnah wie möglich zu gestalten, so dass er auch zu einem Zuhause für Insekten wird.» Neben den verschiedenen Ständen richtete Patrick Bolinger einen gemütlichen und verzaubernden Gartenplatz mit Tisch und Stühlen und sogar einem Grill ein. Das Motto des Erlebnisgarten kam durch dieses Werk hervorragend zum Ausdruck. Beliebte Workshops Um die Besucher zusätzlich mit der Passion für Naturthemen anzustecken, wurden über mehrere Wochen hinweg in der Dorfdrogerie Hafen Kurse angeboten. Besonders beliebt war der Heilpflanzenworkshop, bei dem gezeigt wurde, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Pflanzen zu verarbeiten: wie man sie richtig trocknet, wie man die richtige Teemischung oder Tinktur herstellt und viele weitere Möglichkeiten. So verfehlen Serge Hafen und Patrick Bolinger es nie, den Menschen die Natur vielfältig näher zu bringen. Ŷ

Musikalischer Dank an alle Mütter Bis zuletzt blieb es spannend, ob aufgrund der Wetterlage in diesem Jahr das traditionelle und beliebte Muttertagskonzert des Musikvereins Bassersdorf (MBV) stattfinden könnte. Am Sonntagmorgen hatte Petrus dann doch ein Einsehen. Pünktlich und bei einigen Sonnenstrahlen konnte der Musikverein auf dem Dorfplatz mit «Down by the riverside» den musikalischen Reigen starten. Unterstützt wurde der MBV vom Männerchor Nürens-

dorf unter der Leitung von Tabea Herzog. Im Wechsel spannten beide Formationen einen schwungvollen Bogen aus verschiedenen Musikgenres. Zwischendurch hatten die Musiker mit aufkommenden Windböen zu kämpfen, die immer wieder Notenblätter wegfegten und zusätzlich für eine ausgelassene Stimmung bei den zahlreichen Besuchern auf dem Dorfplatz sorgten. (as)


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

SCHULHAUS CHAPF Aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit der im letzten Sommer durch neue LED-Leuchtmittel ersetzten Beleuchtung der alten Schulzimmer und im Hinblick auf den Bedarf zusätzlicher Zimmer aufgrund der steigenden Schülerzahlen, sollen die drei letzten alten Schulzimmer (EG03 und OG03 und OG04) ebenfalls mit der neuen LED-Beleuchtung ausgerüstet werden. Im Budget 2019 sind dafür 35 000 Franken im Investitionskonto vorgesehen. Das Musikzimmer soll ebenfalls wie ein Schulzimmer ausgerüstet werden, was

einen Mehraufwand von zirka 3500 Franken (Installation und Material) bedeutet: Der gesamte Zusatzauftrag wird an die Zünd Elektro AG zu 34 531 Franken vergeben.

KANALSANIERUNG SYSTEM A AUSSERHALB Der Gemeinderat hat für das Jahr 2019 die Kanalsanierungen im System A ausserhalb budgetiert. An einer letzten Sitzung hat er die Auftragsvergabe für die Robotersanierung an die KA-TE Insituform AG aus Waldkirch SG vergeben. Teil des Sanierungsprojekts ist der Ersatz eines Teilstücks des Regenwasserka-

nals. Im Kostenvoranschlag wurde mit einem Ersatz von 22 Meter Regenwasserkanal gerechnet. Nun wurde der Sanierungsbereich auf 27 Meter ausgedehnt, da vor dem Kontrollschacht auch die untersten Meter der Leitung ersetzt und der Schacht angepasst werden sollen. Für diese Arbeiten hat das Ingenieurbüro Ingesa AG Seuzach zwei Offerten eingeholt. Die Hofer Tiefbau AG wird mit dem Ersatz des Teilstücks Regenwasserkanal im Zusammenhang mit den Kanalsanierungen im System A ausserhalb zu 27 020 Franken beauftragt. Die Kosten werden der Investitionsrechnung belastet.

INFORMATIONSVERANSTALTUNG LEHRE AUF DER GEMEINDE

ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER PFINGSTEN

Kaufmann / Kauffrau (Profil E oder M)

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben über Pfingsten wie folgt geschlossen:

Die kaufmännische Lehre bei einer öffentlichen Verwaltung ist ein interessanter Einstieg in die Berufswelt. Die Lehre führt Dich über den Büroalltag hinaus – mitten hinein ins Leben. Dank dem Einblick in verschiedene Abteilungen ist die dreijährige Ausbildung vielseitig und abwechslungsreich. Wenn Du Dich für eine Lehre auf der öffentlichen Verwaltung interessierst, laden wir Dich herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein: Wo: Gemeindeverwaltung Brütten, Brüelgasse 5, Brütten Datum: 26. Juni Zeit: 14 bis 16.15 Uhr Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde Dich bis spätestens 21. Juni, telefonisch oder per E-Mail an. Wir freuen uns auf Dich. Telefon 052 355 03 60 oder E-Mail an nadine.luethi@bruetten.ch. Mehr über die Gemeinde Brütten erfährst du unter www.bruetten.ch. Gemeindeverwaltung

NEUE SCHULLEITER PRIMARSCHULE Ab dem neuen Schuljahr 2019/20 werden Manuela Arnet und Gian Decurtins als Co-Schulleiterin und -Schulleiter die Schule Brütten operativ führen. Die Schulpflege freut sich sehr, dass zwei erfahrene bisherige

Lehrkräfte an der Schule Brütten diese spannende und herausfordernde Funktion an der wichtigen Schnittstelle zwischen Eltern, Kindern und der Schule neu übernehmen. Schulpflege Brütten

Pfingstmontag, 10. Juni, ganzer Tag Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am Pfingstmontag von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 327 95 53 erreichbar. Am Dienstag, 11. Juni, sind wir wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen schöne Pfingsten!

Gemeinde Brütten

KREDIT FÜR FUGENSANIERUNG Im Bereich Hintergässli / Säntisstrasse (bis Fussweg Wegacher) sind die Fugen der Randabschlüsse ausgewaschen. Die losen Abschlusssteine drohen ohne intakte Fugen auszubrechen. Mit Kostenvoranschlag berechnet die Stradatech GmbH den Sanierungsaufwand auf 28 467 Franken inklusive MWST und Bauleitungshonorar. Der Gemeinderat hat den für die Sanierung erforderlichen Kredit von 30 000 Franken genehmigt. Gemeinderat Brütten

GEBURTEN 27.4.2019 Santiago Dias Sohn von Fernando und Saskia Dias Unterdorfstrasse 10A 3.5.2019 Nael Michael Maier Sohn von Michael und Sarah Maier Säntisstrasse 22 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

PROVISORISCHE 30ER-ZONE IM DORFKERN Die Sanierung der Steighofstrasse bedingt vom 3. Juni bis Ende August 2019 eine Strassensperrung.

BUNDESPROGRAMM 2019 Auch in diesem Jahr bietet der SV Brütten wieder zwei Termine zur Absolvierung der obligatorischen Schiesspflicht für Armeeangehörige sowie freiwillige Teilnehmer an:

Aufgrund des erwarteten Mehrverkehrs und der privaten Baustellen im Dorf soll zur Erhöhung der Fussgängersicherheit während der Strassensperrung Steighofstrasse eine provisorische 30er-Zone im Ortskern signalisiert werden (Tüfistrasse und Unterdorfstrasse, Abschnitt Dorf- bis Brühlstrasse).

Mittwoch, 5. Juni, 18 bis 20 Uhr Samstag, 24. August, 10 bis 12 Uhr

Gemeinde Brütten

Schiesspflichtige aus Nürensdorf können natürlich nach der Auflösung des Schützenvereins Nürensdorf weiterhin wie gewohnt in Brütten ihr Bundesprogramm absolvieren. Weitere Infos unter www.sv-bruetten.ch

Plan: www.bruetten.ch

Auf Wunsch werden Sie von einem unserer erfahrenen Schützenmeister persönlich betreut.

Schiessverein Brütten

GESCHWINDIGKEITSMESSUNGEN

RAUM ZU VERMIETEN IN BRÜTTEN

Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat. 8311 Brütten, Eich, StrubikonerMessort: strasse, Elektrokasten, Fahrtrichtung Winterthur Datum und Zeit der Messung: 18.4.2019, 16.28 bis 18.30 Uhr Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 Stundenkilometer Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 61 Stundenkilometer Gemessene Fahrzeuge 175 Anzahl Übertretungen: 5

Im Mehrfamilienhaus Alpenblick 17 vermieten wir per 1. Oktober 2019 einen Büro-, Gewerbe- oder Verkaufsraum mit direktem Zugang und fliessendem Wasser.

Sicherheitssekretariat

Liegenschaftenverwaltung

Etwa 22 Quadratmeter gross mit zusätzlichem Lagerraum von rund 10 Quadratmetern, WC- Anlage zur Mitbenutzung. Interessenten melden sich bei: Jeannette Steinmann Telefon 052 355 03 54 Liegenschaftenverwaltung Gemeinde Brütten

JETZT GEHT’S BALD LOS! Der Lesesommer startet am 15. Juni Seit 22. Mai können sich Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre in einer der beteiligten Bibliotheken für den Lesesommer anmelden – so auch bei uns. Am Samstag, 15. Juni, findet von 14 bis 16.30 Uhr das Eröffnungsfest in der Winterthurer Altstadt statt. Dabei helfen die Kinder den Bibliotheken auf einer Schnitzeljagd durch die Altstadt, wichtige Teile eines Codes zu finden. Die Buchstabenjagd eignet sich für alle Kinder, die sich mit Stadtplan allein in der autofreien Altstadt bewegen können oder die zusammen mit Eltern oder grösseren Geschwistern unterwegs sind. Wichtig: Der Anlass beginnt um 14 Uhr auf dem Kirchplatz vor der Stadtbibliothek Winterthur, die Er-

klärungen vorweg sind Teil der Schnitzeljagd – es wäre schade, sie zu verpassen! Ein kleiner Zvieri wird angeboten. Den ganzen Nachmittag besteht die Möglichkeit, sich vor Ort für den Lesesommer anzumelden – und dann selbst mit Lesen gleich loszulegen. Das Eröffnungsfest wird von der Buchhandlung Orell Füssli unterstützt. Organisiert wird es wie der Lesesommer in Kooperation der Bibliotheken Brütten, Elgg, Elsau, Flaach, Neftenbach, Seuzach, Volken, Wiesendangen und Winterthur – sie freuen sich mit den Kindern, dass es nun endlich los geht. Bibliothek Brütten


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Spatenstich am 26. Juni geplant An der Delegiertenversammlung des Alterszentrum im Geeren Seuzach (Azig) freuten sich die Gemeindevertreter nicht nur über die schwarzen Zahlen in der Jahresrechnung 2018. Auch das Bauprojekt «Erweiterung und Teilsanierung» ist auf Kurs. Jürg Allenspach, Präsident der AzigDelegiertenversammlung, konnte 21 stimmberechtigte Vertreter aus den zwölf Verbandsgemeinden begrüssen. Mit der Jahresrechnung 2018 präsentierte Marcel Knecht, Präsident des Finanzausschusses der Betriebskommission (BK), eine überaus positive Erfolgsrechnung. Bei einem Gesamtaufwand von 14,3 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 15,2 Millionen Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von gut 982 000 Franken. Damit liegt das Jahresergebnis rund 50 Prozent über dem budgetierten Plus. Auf der Einnahmenseite sorgten alle drei Kostenträger – Bewohnende, Krankenkassen

und Gemeinden – mit zum Teil deutlich höheren Beiträgen für das schwarze Gesamtergebnis. Knecht: «Neben einer im Laufe des Jahres immer besseren Auslastung sowohl im Alters- als auch im Pflegeheim sorgte der erneut höhere Pflegebedarf für Mehreinnahmen. Und auch der Mahlzeitendienst trug mit neuen Rekordwerten bezüglich gelieferten Mahlzeiten und Umsatz zum schönen Gesamtergebnis bei.» Die einstimmige Genehmigung durch die Delegierten war denn auch angesichts der präsentierten Zahlen eine reine Formsache. Bauprojekt läuft Auch die definitive Abrechnung über den Projektierungskredit «Erweiterung und Teilsanierung» wurde diskussionslos genehmigt. Das am 18. Oktober 2015 an der Urne genehmigte Kostendach von 3,85 Millionen Franken wurde um rund 300 000 Franken unterschritten. Auch die Finanzierung des knapp 50 Millionen schweren Bauvorhabens ist gemäss

Azig-Geschäftsführer Urs Müller auf gutem Weg, erste Gespräche mit Banken hätten deren grosses Interesse gezeigt. «Wir werden nicht lange suchen müssen, bis wir genügend Fremdkapital zu attraktiven Bedingungen zugesichert haben.» Nach den Sommerferien flattert den Verbandsgemeinden eine Rechnung ins Haus, steht doch per 30. September deren Beteiligungserhöhung am Eigenkapital um 7,6 auf neu 16,0 Millionen Franken an. Andreas Möckli, in der BK Leiter des Bau-Ausschusses, informierte über die nächsten Schritte. «Die ersten Submissionspakete sind ausgeschrieben, die Arbeiten für die Provisorien und das neue Restaurant starten planmässig im dritten Quartal 2019, so dass wir Ende 2023 das Ziel erreicht haben werden». Ebenfalls steht bereits der Termin des Spatenstichs fest und zwar am Mittwoch, 26. Juni 2019 werden um 15 Uhr die Schaufeln gewetzt, der Baubeginn ist auf Montag, 15. Juli 2019 angesetzt.

Treuebonus statt Schmutzzulage An der Delegiertenversammlung im November 2018 wurde der Antrag von BK und GL noch abgelehnt, 2023 jene Mitarbeitende zu belohnen, welche die rund vierjährige Bauzeit in Vollzeitanstellung durchstehen. Vielmehr sollte eine jährliche «Schmutzzulage» als Mittel gegen die befürchtete zusätzliche Fluktuation eingesetzt werden. Mit ihrem Rückkommensantrag hatten BK und GL Erfolg, denn die Delegierten entschieden sich nun dank einer Kompromisslösung einstimmig für die Variante «Treuebonus» mit geplanten Rücklagen im Finanzplan 2024 von 500 000 Franken. Ŷ

Leute wie Red Holloway oder Jimmy «T99» Nelson auf der Bühne zu begleiten.

Reservationen für die Veranstaltung nehmen wir gerne unter kultur@bruetten.ch oder telefonisch unter 052 355 03 55 entgegen.

Walter Minder, Alterszentrum im Geeren Seuzach

Dave Ruosch Trio Donnerstag, 27. Juni, 20 Uhr Gemeindesaal Brütten, Apéro ab 19 Uhr Eintritt: Jugendliche Fr. 10.-, Erwachsene Fr. 25.– Eine Mischung aus Blues, Boogie Woogie und Swing hört man heute selten bis nie in dieser Art. Die meisten afroamerikanischen Pianisten des 19. und 20. Jahrhunderts, die diesen Stil kreiert und gepflegt haben, sind schon längst tot. Einer der letzten ist kürzlich

von uns gegangen: der 90jährige Jay McShann. Einige wie Count Basie oder Mead «Lux» Lewis haben es in der Musikgeschichte zur «Unsterblichkeit» gebracht. andere wie Lloyd Glenn oder Sonny Thompson kamen mit ihrer Musik in den 40er- und 50erJahren zwar in die R&B Charts, sind dann aber in Vergessenheit geraten. Alle drei Musiker des Dave Ruosch Trios befassen sich schon seit Jahren intensiv mit dieser Musik und hatten auch schon mehrmals die Ehre,

Reservationen für die Veranstaltung nehmen wir gerne unter kultur@bruetten.ch oder telefonisch unter 052 355 03 55 entgegen. Ein Sitzplatz ist Ihnen damit garantiert. Die Anmeldung gilt als verbindlich. Das Konzert wird unterstützt von der


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Ausflug nach Sempach und an den Hallwilersee Seniorenausflug am Donnerstag, 29. August Liebe Brüttenerinnen, liebe Brüttener Dieses Jahr machen wir mit dem Car einen Ausflug nach Sempach, dem mittelalterlichen Städtchen, das sich viele Traditionen bewahrt hat. Am Nachmittag unternehmen wir eine Schifffahrt auf dem Hallwilersee. Wenn wir in Sempach ankommen, stärken wir uns zuerst bei Kafi und Gipfeli in einem hübschen Café. Anschliessend können wir je nach Interesse durchs historische Zentrum flanieren, kleine Lädeli und Gässchen erkunden, am See verweilen oder auf Wunsch das Ortsmuseum besuchen. Das 4000 Einwohner zählende Städtchen Sempach bietet dank seiner über 700-jährigen Geschichte eine Vielzahl an historischen Bauten. Auffallend sind die gut erhaltenen Türme und Tore, vor allem das Luzernertor im Süden und das Ochsentor

im Norden sowie die Kirche und das Löwendenkmal auf dem Kirchplatz, welches an den berühmten Volkshelden Winkelried erinnert. Besonders sehenswert ist das Rathaus mit seiner auffälligen Riegelfassade und den kunstvollen Kabinettsscheiben, dessen integriertes kleines Ortsmuseum wir bei Interesse besuchen können. In einer kurzen Führung erfahren wir Interessantes über die Geschichte Sempachs und die berühmte Schlacht bei Sempach, in der Winkelried den Eidgenossen 1386 zum Sieg gegen die Habsburger verhalf. Wer das Museum besuchen möchte, sollte das bei der Anmeldung bekanntgeben. Nach ungefähr einer guten Stunde Aufenthalt in Sempach bringt uns der Car zum nahen Hallwilersee, wo wir im Restaurant Seehotel Hallwil zu Mittag essen – bei schönem Wetter auf der Terrasse mit Blick ins Grüne. Man

kann wählen zwischen einem Menu mit Fisch, Poulet oder Vegi. Wer Lust hat, kann nachher einen kurzen Verdauungsspaziergang am Seeufer unternehmen. Anschliessend machen wir es uns auf einem speziell für uns gemieteten Schiff gemütlich und geniessen die Schönheit des Hallwilersees. Die Rundfahrt dauert eine Stunde. Kurz nach vier Uhr geht es auf die Heimreise und um ungefähr sechs

Kosten: Datum: Besammlung: Abfahrt: Rückkehr: Anmeldung:

Uhr sind wir wieder zurück in Brütten. Im Car steht ein Böckli zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Mineralwasser kann im Car gekauft werden. Wir freuen uns auf einen geselligen, erlebnisreichen und hoffentlich sonniŶ gen Tag! Altersforum Brütten Beatrice Breslaw Claudia Wobmann

Fr. 55.Donnerstag, 29. August 8.45 Uhr beim Parkplatz Gemeindehaus 9 Uhr zirka 18 Uhr bitte bis spätestens Dienstag, 20. August an: Beatrice Breslaw: Telefon 052 345 36 74, Natel 079 616 48 45 oder Email an hugo.eigensatz@ hispeed.ch

Wir sind erschüttert und traurig Wir haben keine Worte mehr für den vielfachen Missbrauch in unserer Kirche an Kindern, Jugendlichen, Ordensfrauen und Schutzbefohlenen. Es wurde ihnen Gewalt angetan an Körper und Seele. Wir leiden mit diesen Menschen und möchten mit all unseren Möglichkeiten helfen, dass sie Gerechtigkeit erfahren. Keine Worte mehr! – Taten! Wir fordern als getaufte und gefirmte, mündige Christinnen und Christen der römisch-katholischen Kirche von den Bischöfen, vom Papst und allen kirchlichen Stellen das, was seit lan-

gem bekannt ist und selbstverständlich sein sollte: Ernstnehmen der Opfer und Mitgefühl, vollumfängliche Aufklärung, Öffnung der Archive und Akteneinsicht für die Opfer, Einleitung von Strafverfahren, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, Nulltoleranz und klare Richtlinien für die Durchsetzung der Nulltoleranz Scharfe Konsequenzen für schweigende und vertuschende Mittäter und Mittäterinnen. Von der Kirche mitfinanzierte, aber unabhängige Anlaufstellen für alle von Missbrauch betroffenen Menschen.

Keine Worte mehr! Es braucht einen Systemwechsel! Die römisch-katholische Kirche als patriarchal agierendes System, braucht dringend eine grundlegende Erneuerung, nicht erst in zehn Jahren, sondern JETZT. Zur Herstellung der Glaubwürdigkeit und zur Vermeidung von künftigen Missbrauchsfällen fordern wir: Theologische Überarbeitung der kirchlichen Sexualmoral, Gleichstellung von Frauen und Männern mit dem Zugang zu allen Ämtern, Pflichten und Verantwortungen, Transparenz bei Besetzung von Ämtern, Mit-

sprache des Volkes bei Bischofsernennungen und der Besetzung der Generalvikariate, Ernstnehmen aller Gläubigen. Keine Worte mehr! Vom neuen Bischof von Chur erwarten wir, dass er tatkräftig an der Umsetzung dieser Forderungen mitwirkt und mithilft, die Glaubwürdigkeit unserer Kirche wiederherzustellen. Ŷ Pfarreiteam St. Martin, Illnau-Effretikon/Lindau/Brütten Kirchenpflege, Katholische Kirche Illnau-Effretikon Pfarreiforum St. Martin


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BRÜTTEN

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So erzählte Michel Gammenthaler Geschichten über die Jugend, die verschiedenen Wirklichkeiten einer Wahrnehmung. Das Programm reichte bis hin zu Büchern, welche er dem Publikum vorstellte – und die ebenso vielfältig waren. So gab es ein Pendlerbuch, für Leute, welche die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder ein Astrologiebuch. Sogar ein Buch mit lauter leeren Seiten hatte der Komiker in seinem Angebot.

Michel Gammenthaler unterhält das Publikum im Gemeindesaal. (cn)

Mit «Hä…?» zum Lachen gebracht Michel Gammenthaler zeigte sein Können von Chantal Neukomm Anfangs Mai lud die Kulturkommission Brütten die Brüttener und das Publikum aus der Region zu einem Comedy-Abend im Gemeindesaal ein, an dem Michel Gammenthaler sein Programm «Hä…?» zeigte. Nachdem die Gäste einen Apéro genossen und Zeit hatten, sich auszutauschen, wurde Michel Gammen-

thaler auf die Bühne geladen. Er ist seit über zwanzig Jahren als Moderator, Zauberer und Komiker tätig und dementsprechend in der Schweizer Comedy-Szene gut verankert. Vielfältiges Comedy-Programm So begann er sein Programm mit einigen Zaubertricks, welche das Publikum zum Staunen brachten. Er liess Gegenstände verschwinden und andere erscheinen. Der vielseitige Künstler interessierte sich schon sehr

100-JÄHRIGER JUBILAR Hans Baltensperger feierte am 1. Mai seinen 100-sten Geburtstag. Dem Turner mit Leib und Seele, Mitbegründer des Veteranentages (1981) und Initiator des Hansentages in den 50er-Jahren wurde eine gebührende Feier von seinen Angehörigen im Gemeindesaal Brütten organisiert. Etliche Gratulanten erschienen zur Ehrerbietung. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart und seine Gemahlin Vreni

Bosshart als Repräsentantin des Altersforums Brütten, überreichten dem ältesten Brüttener und Bewohner im Alterszentrum Geeren ein Präsent, begleitet von einem farbenfrohen Blumenstrauss. Fehlen durfte auch der Veteranen-Turnverein nicht, welcher mit einem witzigen Vortrag eines Gedichtes ein Lächeln in Hans Baltenspergers Gesicht zauberte. (sl)

früh für die Zauberei und war bereits mit 25 Jahren hauptberuflich als Zauberer tätig. Doch das Publikum eines Zauberers sei ihm zu nervig gewesen, so witzelte Michel Gammenthaler. Immer wieder, wenn er einen seiner vielen überraschenden Kartentricks vorgeführt habe, hätten ihn etliche Leute gefragt, ob das Kartenset präpariert sei. Er erweiterte sein Spektrum also mit der Comedy und tatsächlich sorgte das für ein abwechslungsreiches Programm.

Pause und Interaktion Viel zu schnell ging die erste Hälfte des Programms voller Gelächter und guter Laune vorbei und der Unterhaltungsabend wurde von einer kurzen Pause unterbrochen. Anschliessend setzte der Comedian das Programm fort und diverse Gäste wurden auf die Bühne eingeladen, mit welchen er einige weitere Zaubertricks vorführte. So zeigte er etwa, wie er Gedanken lesen kann und die Gedanken des Publikums beeinflussen. Natürlich hatte kein einziger auch nur den Hauch einer Ahnung, wie Michel Gammenthaler das wohl anstellte und mancher staunte ob dieser Fähigkeit. Viel zu schnell endete der Abend und das Publikum machte sich gut gelaunt auf den Nachhauseweg. Ŷ


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NÜRENSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

TAG DER OFFENEN TÜRE Das Asylwesen Nürensdorf lädt herzlich zum Tag der offenen Türe ein: Samstag, 22. Juni, 11 bis 15 Uhr Treffpunkt ab 11 Uhr bei der Gemeindehausarena, Kanzleistrasse 2 in Nürensdorf. Es besteht die Möglichkeit, Asylsuchende aus unserer Gemeinde kennenzulernen, die Unterkunft an der Eigentalstrasse während Führungen zu besichtigen und kleine kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zu probieren. Wir freuen uns auf regen Besuch.

Nihat Halis, Asylkoordinator Die Frauen der Gruppe Tandem Fachstelle Soziales, Asylkoordination, Nürensdorf Kanzleistrasse 2 Telefon 044 838 40 92

PROJEKTIDEEN GESUCHT Im Jahr 2020 feiert die Zürcher Kantonalbank Jubiläum. Aus diesem Grund plant sie, Kanton und Gemeinden eine Sonderdividende auszurichten. Nürensdorf kann davon vermutlich mit rund 200 000 Franken profitieren. Der Gemeinderat möchte mit diesem Geld eine oder mehrere Ideen umsetzen, die der ganzen Bevölkerung zu Gute kommen und ihre Wirkung langfristig entfalten. Die Einwohner der Gemeinde Nürensdorf sind deshalb aufgerufen, Ideen einzureichen. Projektideen, welche die folgenden Kriterien erfüllen: • Nutzen für die gesamte Bevölkerung; • nachhaltige Wirkung; • im Finanzrahmen umsetzbar, können bis am 30. Juni 2019 an folgende Adresse schriftlich eingereicht werden: Gemeinderat Nürensdorf, Kanzleistrasse 2, 8309 Nürensdorf. Die eingereichten Unterlagen sollen eine Projektbeschreibung und nach Möglichkeit eine Kostenschätzung enthalten. Ein Ausschuss des Gemeinderats wird die eingereichten Projektideen sichten und dem Gemeinderat einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen unterbreiten. Gemeinderat Nürensdorf

HEIMATSCHUTZ Gestützt auf ein Fachgutachten hat der Gemeinderat für die Liegenschaft Hakabstrasse 33 eine Schutzverfügung erlassen. Diese Verfügung legt den Schutzumfang und die geschützten Teile des Gebäudes fest und regelt den zukünftigen Umgang mit diesen Teilen.

KREDITBEWILLIGUNG/ ARBEITSVERGABEN Für den Ersatz der Wasserleitung und die Strassensanierung der Scheueracker-, Untereichen- und Steinackerstrasse hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 695 000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Zusätzlich hat der Gemeinderat einen Kredit von 115 000 Franken für die Erneuerung der Strassenbeleuchtung an den gleichen Strassen bewilligt. Der Auftrag für die Tief- und Strassenbauarbeiten wurde dabei an die Tius AG, Uster erteilt. Der Auftrag für die Wasserleitungsarbeiten geht an die Firma Schlosserei Steffen AG, Opfikon-Glattbrugg, der Auftrag für die technischen Arbeiten an der Strassenbeleuchtung an die EKZ und der Auftrag für die Projektierung/

Bauleitung an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich.

KREDITABRECHNUNG Die Abrechnung über den Ersatz der EDV-Infrastruktur mit Kosten von Fr. 237 156.05 und Mehrkosten von Fr. 7272.45 gegenüber den bewilligten Krediten von Fr. 229 883.60 wurde vom Gemeinderat genehmigt.

JAGDWESEN Aufgrund eines entsprechenden Gesuchs hat der Gemeinderat der Aufnahme von Ralph Homberger als zusätzlicher Jagdaufseher in der Jagdgesellschaft Nürensdorf zugestimmt.

FINANZEN Für zwei Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von Fr. 95 212.80 veranlagt. In fünf Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub und in neun Fällen behandelte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern. Zusätzlich wurde ein Einspracheentscheid getroffen. Gemeinderat Nürensdorf

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NÜRENSDORF

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«Direkte Überflüge» wirkten bedrohlich Flughafen zahlt Lärmentschädigungen von Annamaria Ress Drei Nürensdorfer Hauseigentümer haben vor Bundesgericht gewonnen. Nach 18 Jahren Rechtsstreit haben sie Recht bekommen. Sie erhalten nun vom Flughafen Zürich Entschädigungen zwischen 104 000 und 120 000 Franken, weil die Flugzeuge in einer bedrohlichen Höhe von nur 260 Metern über ihre Grundstücke donnern. Die Liegenschaften wurden als sogenannte «Pilotfälle» bestimmt. Das bedeutet, dass sie geeignet sind, offene Fragen zu klären und werden

somit speditiver behandelt. In den erwähnten Fällen sei es hauptsächlich darum gegangen, unter welchen Voraussetzungen von «direkten Überflügen» gesprochen werden kann, was den Eigentümern Anspruch auf Entschädigung ermöglicht. Bereits 2016 hatte die Schätzungskommission den privaten Klägern die Bezahlung der erwähnten Beträge in Aussicht gestellt, wogegen die Flughafen Zürich AG beim Bundesgericht den Entscheid zu verhindern versuchte. Der Flughafen Zürich argumentierte, in Frage kämen nur Liegenschaften in einem 60 Meter breiten Korridor, also 30 Meter oder ein halber Grad links und rechts der Pis-

tenachse. Die Flugzeuge über Nürensdorf seien zudem ohnehin zu hoch, so könne von direkten Überflügen keine Rede sein. Beide Argumente sah das Bundesgericht anders: Die Anflüge wirkten «bedrohlich» und das nicht nur wegen der geringen Höhe, sondern auch, weil sie ab 21 Uhr «permanent und ohne Unterbruch» stattfänden. Den 60-Meter-Korridor erachteten die Richter zudem als zu schmal. Für Instrumentenanflüge seien Abweichungen bis 1,25 Grad von der Pistenachse zulässig und dieser Winkel sei entscheidend. Für Nürensdorf, das 2,5 Kilometer von der Pistenschwelle entfernt liegt, ergebe

sich somit ein Korridor von gut 100 Meter Breite. Für andere Kläger, die noch immer auf einen Entscheid über ein Entschädigungsverfahren warten, heisst dies noch nicht sehr viel. Adrian Strütt, der als Anwalt zahlreiche Eigentümer rechtlich vertritt, liess die Tagespresse wissen, dass er die Lage ähnlich einschätze. Nur eine Handvoll weitere Betroffene – vor allem in Nürensdorf – dürften darauf hoffen, vom Flughafen ebenfalls entschädigt zu werden, weil ihr Fall ähnlich liege. Ŷ.


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Percy Jackson-Crew erobert die Bühne Sekundarschüler führten Musical auf Im April wurde das Musical «Percy Jackson» in der Schulanlage Hatzenbühl aufgeführt. 15 Schülerinnen und Schüler aus der 2. und 3. Sekundarklasse zeigten ihr Können in drei Aufführungen. Der Hauptdarsteller Corsin Ragettli hat seine Eindrücke zusammengefasst. Die Aufführungen des Musicals «Percy Jackson» sind bereits Geschichte. Wir drehen das Rad zurück. Wir sind im Jahre 150 vor Christus. Das antike Griechenland steigt gerade zur Weltmacht auf, da erscheint das Schulhaus Hatzenbühl nicht einmal in den Träumen seines Architekten. Wir drehen das Rad wieder etwas nach vorne und landen im August 2018. Die Schulen öffnen erneut ihre Tore. Ganz besonders freuen sich 15 Jugendliche, wieder in der Schule zu sein, Auf sie wartet ein neues Abenteuer: Das Wahlfach Musical. Und so machen sie sich am ersten Freitag auf den Weg in die Aula. Sie trainieren zunächst wichtige Theatergrundlagen: Mimik, Gestik, Sprachakzente und verschiedene Stilmittel wie Zeitlupe oder das Synchronspre-

chen werden eingeübt. Das Wichtigste in dieser Probephase ist die Teambildung. Doch ein Detail fehlt zu diesem Zeitpunkt: Die beiden Regisseurinnen hüten seit einigen Monaten ihr Geheimnis um das Stück. Zwar erhalten die Schauspieler immer wieder Tipps und Einblicke ins Drehbuch. Das Mysterium wird aber – griechischen Göttern sei Dank – nach den Herbstferien aufgelöst: «Percy Jackson» soll es sein! Die Rollen werden verteilt, die Schauspieler üben nun fleissig ihre Texte, Choreographien und Lieder. Jede einzelne Szene wird so lang trainiert, bis alles so sitzt, wie es sitzen muss.

Im März werden die Proben länger, einige freie Nachmittage werden geopfert. Die Schauspieler werden forciert, so dass all ihre individuellen Talente zum Vorschein kommen: Der Streit zwischen den drei Göttern, Zeus, Poseidon und Hades soll noch verstärkt rüberkommen, die Requisiten sollen noch schneller auf der Bühne erscheinen, die Apfelschnitze für die eine Szene müssen frühzeitig vorbereitet werden. Kurz: Der letzte Schliff muss noch getätigt werden. Dafür gibt es die gottesfürchtigste Probephase: Die zwei Wochen vor den Aufführungen sind für alle Beteiligten die stressigsten überhaupt. Das

15 Sekundarschülerinnen und -schüler der Schule Hatzenbühl führten das Musical «Percy Jackson» auf. (zvg)

Lampenfieber steigt langsam auf, die Angst vor bekannten Gesichtern zu spielen, lässt einen fast durchdrehen. Zum Glück wird man aber vom Gefühl nicht verlassen, ein gemeinsames Ziel erreichen zu wollen. Bis zur Premiere am 11. April werden einzelne Szenen umgekrempelt, weil der Funke noch nicht gesprungen ist, einige Einsätze werden angepasst und das eine oder andere Kostüm muss dringend geändert werden. Percy Jacksons Outfit zum Beispiel… bis knapp vor der ersten Show sieht er so aus, als käme er direkt von einem Kurzurlaub auf Hawaii. Nicht ganz das Bild, das sich die Regisseurinnen für Poseidons Sohn ausmalten. Zum Glück fehlen nur noch zwei Tage bis zur Premiere. Zwei Tage noch! Wir spulen ein wenig vor, der Countdown läuft. Das Stück beginnt in wenigen Augenblicken, die Schauspieler werden nervös und starten zu beten – in der Hoffnung, dass einer der grossen griechischen Drei ihre Gebete erhört. Der Vorhang geht auf, das Stück beginnt. Und ich? Ich war mittendrin…und sah zum Glück nicht mehr aus, wie einer, der aus einem Kurztrip auf Hawaii zurückkehrt! Corsin Ragettli, 14 Jahre Mitwirkender und Hauptdarsteller im Musical

FREUDE AM HOLZ Am vergangenen Samstag luden die beiden Geschäftsführer Marco Schäuble und Heini Bosshard in ihren Zimmereibetrieb Holzfründ in Oberwil zu einem Tag der offenen Tür. Vor eineinhalb Jahren haben sich die beiden gelernten Zimmerleute selbständig gemacht. Eine alte Wagenscheune im elterlichen Haus haben sie zur Werkstatt umgebaut. Von dort aus bieten sie zusam-

men mit vier Angestellten allerlei Zimmermannsarbeiten in der näheren und weiteren Umgebung von Nürensdorf an. Interessierten gaben sie an diesem Tag einen Einblick in ihre Tätigkeit und zeigten, wie vielfältig das Zimmermannshandwerk sein kann. Die Besucher konnten unter Anleitung auch gleich selbst Hand anlegen mit dem Bau eines Bienenhotels. (rh)


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Janis, stolz und glücklich beim Ausritt nach der Vorführung beim Satteln seines Pferdes Queenie. (sl)

Lang gehegter Traum ging in Erfüllung Einweihungsfeier nach Umzug von Sandra Lanz Anfang Mai lud Marion Staub auf dem Hof Mösli der Familie Zürcher die Bevölkerung zu einem geselligen Beisammensein ein. Bereits seit Mitte Februar leben alle ihre Pferde und Ponys nun im gleichen Stall und die pferdegestützten Therapiestunden für Kinder mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung können in neuer Umgebung ihren Lauf nehmen

Eine Führung durch den umgebauten Kuhstall, den grosszügigen Auslaufstall mit abwechslungsreichen Bodenbelägen, dem angrenzenden Auslaufgehege und der Weide vermochte manchen Gast in Staunen zu versetzen. Eine gepflegte Infrastruktur wie die Sattelkammer, in welcher

D

ie umliegenden Dörfer wurden in der Nacht auf den Einweihungs-Sonntag mit einer weissen Decke eingehüllt und die Kälte forderte winterangepasste Kleidung für den Besuch des ganztägigen Anlasses im Freien. Das vielseitige Programm lockte etliche Gäste aus dem geheizten Zuhause.

Janis' Begeisterung zeigte den Anwesenden eindrücklich, was eine ganzheitiliche Therapie bewirken kann.

das Zaumzeug, die Halfter und Seile nach Farben sortiert eingerichtet wurde, ermöglicht den Kindern den selbständigen Zugriff zum Herrichten des Pferdes. Offizieller Festakt Marion Staub eröffnete den Festakt mit einer Dankesrede an die Familie Zürcher, welche massgeblich am Umbau und Umzug beteiligt war. Die Enthüllung der selbst gesägten Pferdeskulptur von Lukas Grossert rundete die Eröffnung gebührend ab und verlieh dem Hof einen Landgutcharakter. Das Sortiment der Festwirtschaft mit selbstgemachten Crêpes, Kuchen und Keksen liess keinen Wunsch unerfüllt und die heissen Getränke erwärmten die Glieder ebenso wie die Gespräche. Die Hufschmied-Vorführung mussten kurzfristig aufgrund einer Autopanne abgesagt.

Vorführungen von Reiter und Pferd Das Festprogramm bot vielerlei Einblicke in verschiedene Bereiche rund um das Pferd, auch in die Abwechslung der Pferde im Therapiealltag. Ein Sattlermeister aus Schachen erläuterte anhand mitgebrachter Requisiten den Aufbau eines Sattels und erklärte, worauf besonders zu achten sei. Der Höhepunkt war aber sicherlich der kurze Einblick in eine Therapielektion, wo Marion Staub und der 21-jährige Janis zeigten, wie er in Selbständigkeit und inniger Pferdeverbundenheit Queenie mit Putzen und Satteln für den bevorstehenden Ausritt vorbereitete. Janis' Begeisterung beim Besteigen des Pferdes zeigte den Anwesenden eindrücklich, was eine ganzheitliche Therapie von Mensch, Tier und Natur bewirken kann. Ŷ


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schaftliche Kontakt ist mir als Geschäftsführer sehr wichtig, denn die Kunden sollen sich bei uns wohl fühlen», erklärt Michele Fasano. Die meisten seiner Kunden kennt er schon seit langer Zeit und sieht sie in regelmässigen Abständen. «Ich freue mich jeweils auf meine Stammkunden, neue Kunden kennenzulernen gehört aber auch zu den schönen Seiten meines Berufs», sagt Fasano. Philipp Rahm

Frauengesundheit Wir brechen mit den Tabus Menstruationsbeschwerden, -störungen, PMS, Wechseljahre, Schmerzen beim Sex oder zu kleine/grosse Kondome: Viele Frauen kennen solche Themen, trauen sich aber nicht, darüber zu sprechen und die meisten Gynäkologen haben keine Zeit, solche Themen anzugehen. Das hormonelle Auf und Ab des weiblichen Zyklus ist verantwortlich für solche Symptome. Oft hilft die Natur hervorragend! Doch gerade bei Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs braucht es eine breit abgedeckte Beratung.

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Besuchen Sie unseren kostenlosen Vortrag am 26. Juni um 19.30 Uhr in der Drogerie.

Seit 33 Jahren im gleichen Geschäft tätig: Inhaber Michele Fasano. (ph)

Seit über vier Jahren ist Michele Fasano der Geschäftsinhaber des gleichnamigen Coiffeur-Salons gleich neben dem Restaurant Löwen in Bassersdorf. Der 50-jährige Italiener ist aber schon seit der Eröffnung des Salons vor über 33 Jahren dabei und hat auch seine Lehre in diesem Geschäft absolviert. Vor vier Jahren hat er es von seinem Vorgänger Daniel Aschwanden übernommen. «Die Übernahme war eine spannende, aber auch sehr intensive Erfahrung, da ich vorher nichts mit den administrativen Aufgaben zu tun hatte», blickt Fasano zurück. Die

Übernahme bedeutete für ihn noch mehr Arbeit: Sechs Tage in der Woche arbeitet er mit Schere und Kamm im Salon, dazu kommen noch viele Aufgaben im Hintergrund. «Ich habe die Übernahme noch nie bereut, schliesslich liebe ich meinen Job und freue mich auch nach über 33 Jahren als Coiffeur zu arbeiten», sagt er. Als Geheimnis für seinen momentanen Erfolg sieht er die Konstanz. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben Fasano lange treu und können so ein grosses Kundennetzwerk aufbauen. «Der freund-

Unser Vortrag ist eine reine Frauensache, wird von einer erfahrenen Produktekennerin geleitet und bietet die Möglichkeit, persönliche Probleme zu besprechen. Auch allgemeine Themen wie unten erwähnt kommen dabei nicht zu kurz: My Size-Kondome: Die Suche nach dem passenden Kondom ist jetzt vorbei! Sie messen Ihre Kondomgrösse bequem zuhause aus. Wir zeigen Ihnen gerne, wie das geht.

BILD DES MONATS Die Badesaison ist eröffnet! Das Freibad Hasenbühl Bassersdorf öffnete seine Pforte am 11. Mai und bereits tauchten einige abgehärtete Wasserratten in das nur vierzehn Grad kalte Wasser. Bademeister Rolf Stricker und seine drei Kollegen sind startbereit: Nach dem Winter wird das Wasser abgelassen und die Becken gereinigt. Das Wasser verbleibt im Winter in den Becken, damit keine Schäden aufgrund des Erddruckes um den Beckenrand entstehen können. Rund 2500 Kubikmeter Liter Wasser werden wieder zum Befüllen der Schwimmbecken benötigt und von der Sonne aufgeheizt. Ein Sommer-Aquafit ab Juni, ein regelmässiger BBQPlausch aus dem Smoker und das Frühschwimmen (jeden Mittwoch ab sechs Uhr morgens) sind die saisonalen Angebote. Jetzt muss nur noch die Sonne mitmachen! (sl)

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Einsprachen verzögern Bauarbeiten Sanierung und Umbau der Baltenswiler- und Zürichstrasse verzögern sich von Annamaria Ress Ende April teilte die kantonale Baudirektion mit, dass sich die Sanierungsarbeiten der Baltenswiler- und der Zürichstrasse im Zentrum von Bassersdorf verzögern werden. Grund dafür seien sieben Einsprachen, die projektbezogene und teilweise auch enteignungsrechtliche Begehren enthielten. Die Gemeinde Bassersdorf möchte im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten den Strassenraum aufwerten, so informiert die kantonale

Baudirektion. Auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten Betriebs- und Gestaltungskonzepts (BGK) plant der Kanton nebst der Instandsetzung der Fahrbahn den Neubau eines Kreisels in der Baltenswiler-/Dietlikonerstrasse. Zudem soll die Kreuzung Baltenswiler-/Zürichstrasse mit einer Lichtsignalanlage ausgerüstet werden. Ziel des Projekts sei es, den Verkehr auf der Hauptachse zu verflüssigen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Nun verzögert sich der Baubeginn auf unbestimmte Zeit. Die öffentliche Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbsplans gemäss Strassen-

gesetz erfolgte bereits vom 26. Mai bis 27. Juni 2017. Innerhalb dieser Auflagefrist wurden sieben Einsprachen eingereicht, die projektbezogene und teilweise auch enteignungsrechtliche Begehren enthielten. Mit drei Einsprechenden hätten im Rahmen der Einigungsverhandlungen einvernehmliche Lösungen gefunden werden können, teilt die kantonale Baudirektion mit. Die vier weiteren Einsprachen hat der Regierungsrat mit der Projektfestsetzung abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Zwei Einsprechende haben gegen diesen Beschluss beim Verwaltungsgericht Beschwerde eingereicht und

Projektänderungen verlangt. Deshalb kann das kantonale Tiefbauamt den geplanten Baubeginn von Frühling 2020 nicht einhalten. Wann mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, ist derzeit noch offen. Zusammen mit der Projektfestsetzung hatte der Regierungsrat im November 2018 rund 8,2 Millionen Franken bewilligt. Die Gemeinde Bassersdorf wird sich mit 295 000 Franken an den Kosten beteiligen, die Genossenschaft Migros Zürich zahlt 589 000 Franken an den Kreiselneubau. Die Beiträge werden nach der Fertigstellung des Projekts in Rechnung gestellt. Ŷ

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GEFRAGTER SENSEKURS Der Frühling ist da. Die Natur grünt und blüht. Und schon ist es wieder Zeit für den ersten Grasschnitt. Doch warum das kleine Wiesenstück vor dem Haus nicht einmal auf traditionelle, ökologisch schonende Weise, mähen? Dies sagten sich rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bassersdorf und Umgebung und liessen sich einen Tag lang in die Mähtechnik mit der Sense einführen. Während am

Vormittag der richtige Umgang mit der Sense geübt wurde, lernten die Teilnehmenden am Nachmittag das Dengeln (Schärfen) des Senseblattes. Veranstaltet wurde dieser Workshop von der Fachkommission Landwirtschaft und Naturschutz Bassersdorf in Zusammenarbeit mit den örtlichen Naturschutzorganisationen unter der Leitung von Johannes Graf vom Waldverein Bassersdorf-Nürensdorf. (rh)

Der Modellflugverein Bassersdorf MFVB organisiert in der ersten Sommerferienwoche einen dreitägigen Einsteigerkurs, nämlich vom 16. bis 18. Juli, in das RC Modellflug-Hobby für Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 16 Jahren. Es wird gezeigt, warum ein Flugzeug überhaupt fliegt und wie ein ferngesteuertes Flugmodell mit Elektroantrieb zusammengebaut und richtig programmiert wird. Unter Anleitung von erfahrenen Modellflug-Piloten lernen die Teilnehmer in kurzer Zeit, ihr eigenes Modellflugzeug zu fliegen und sicher zu landen. Weitere Infos und Anmeldeunterlagen sind auf www.mfv-bassersdorf.ch zu finden. Bei Fragen steht der Kursleiter Werni Baumann (Telefon 079 407 62 01) gerne zur Verfügung. (e)


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Viele Kinder haben keine Erfahrung mehr damit, auf Bäume zu klettern. (as)

Hoch hinaus – Kletterbäume – Kinderträume Ein Erlebnis zum Klettern, Schaukeln und Träumen von Astrid Steinbach

BN Kids ist die Jugendgruppe des Naturschutzvereins Bassersdorf Nürensdorf (NBN) und richtet sich an naturbegeisterte Kinder ab zwei Jahren.

Der NBN hat sich zum Ziel gesetzt, mit seiner Jugendarbeit Kinder an die Schönheiten der Natur heranzuführen. Die Kleinen sollen dreimal im Jahr die Möglichkeit erhalten, die Natur rund um ihren Wohnort Bassersdorf und Nürensdorf spielerisch und mit allen Sinnen zu entdecken. Es wird zudem Wissen vermittelt, sowie das «Draussensein» und die Bewegung im Freien in den Mittelpunkt gerückt. Auf dem Programm stand dieses Mal ein Nachmittag im Wald, der lehrreiches zu Bäumen bot. Als Hauptattraktion konnte jeder Teilnehmer sein Geschick beim Baumklettern ausprobieren.

Wald als Spielplatz Sechzehn Kinder hatten sich mit ihren Begleitpersonen am Aussichtspunkt Ratzenhalde in Bassersdorf bei schönstem Frühlingswetter eingefunden. Eine Teilnahme war aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Plätze nur nach Anmeldung möglich. Geleitet wurde der Anlass von den erfahrenen Waldkindergärtnerinnen Maja Riesch und Gisela Schaub. Nach einer kurzen Begrüssung ging es auch gleich los. Nach einer kleinen Pflanzenkunde konnten die Kinder umgehend das Erlernte anwenden und nach Waldmeister suchen. Aus den gepflückten Pflanzen wurde eine Waldmeisterschorle zubereitet. An-

schliessend wurden zwei Gruppen gebildet, die in den Wald ausschwärmten mit der Aufgabe, geeignete Kletterbäume zu finden und diese auszuprobieren. Zusätzlich zeigten Gisela Schaub und Maja Riesch wie einfach es ist, mit einigen kleinen Hilfsmitteln wie Seilen und Stecken Schaukeln zu bauen oder einfach nur Seile zum Balancieren zu spannen. Viel zu schnell verging die Zeit. Zum Abschluss offerierte der NBN noch ein gemeinsames Zvieri und es konnte am offenen Feuer nach Lust und Laune geŶ brätelt werden.

LEBEN FÜR ALLE

NEOPHYTEN AUSREISSEN

TAGESFAMILIEN GESUCHT

TURNER EMPFANGEN

Die reformierte Kirche Bassersdorf-Nürensdorf organisiert am 25. Juni um 19.30 Uhr einen Vortrag von Marianne Spiller mit dem Titel «Vida Para Todos – Leben für alle». Marianne Spiller hat vor 40 Jahren mit anderen das Tagesheim ABAI in Madirituba, Brasilien, gegründet. Am Anlass, der im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf stattfindet, erzählt sie detailiert über die Arbeit ihres Teams und ihren weiteren Plänen. (e)

Am 15. und 22. Juni finden von 9.30 bis 11.30 Uhr Neophytenausreissaktionen statt, organisiert vom Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN. An zwei Standorten müssen regelmässig Neophyten gezupft werden, damit einheimischen Pflanzen nicht vollständig verdrängt werden. Am 15. Juni ist Treffpunkt bei der Sammelstelle Ufmatten, Bassersdorf. Am 22. Juni bei der Kreuzung Tagelswangerstrasse – Schinenwiesenweg in Baltenswil. (e)

Der Verein Tagesfamilien Zürcher Unterland sucht neue Betreuungspersonen –Tagesmütter –, die bereit sind, ihr Zuhause und ihre Familie zu öffnen und Kinder tageweise bei sich zu betreuen. Angesprochen sind Interessierte, die Freude an der pädagogischen Arbeit mit Kindern haben und ein Pensum von zirka 60 Prozent leisten wollen. Gefordert sind ein Sprachniveau B2 in Deutsch. Weitere Informationen sind auf www.tfzu.ch zu finden (e)

Die Turnerfamilien von Bassersdorf und Brütten empfangen ihre Turnerinnen und Turner des eidgenössischen Turnfestes in Aarau mit festlichen Ehren und einem Umzug im Dorf. Die Bassersdorfer Anhänger treffen sich am 23. Juni um zirka 16.30 Uhr beim Bahnhof Bassersdorf. Die Brüttener Turnerfamilie beginnt ihren Dorfumzug bei der Post Brütten bereits um 12 Uhr. Die Turner freuen sich auf rege Beteiligung der Bevölkerung. (e)

Mitte Mai hatte der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) im Rahmen seines NBN-KidsProgramms zu einem ganz besonderen Anlass eingeladen. «Auf Bäume klettern» stand auf dem Programm. Jeder kennt diesen Zeitvertreib noch aus seiner Kindheit – und die Teilnehmerplätze waren heissbegehrt

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ALLTAG

31.5.2019, Nr. 5

Claudia Dietschi in ihrem Atelier. Das Bild rechts zeigt ihre aktuelle Arbeit. (as)

Künstlerin für abstrakte Kunst Malen ist ihre grosse Leidenschaft von Astrid Steinbach Seit 2015 betreibt Claudia Dietschi im Schlossbrauereigebäude in Nürensdorf ein Atelier. Hier findet die Malerin die nötige Ruhe für ihr Schaffen und bietet Malkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Ihre Leidenschaft gilt der abstrakten Kunst.

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n Winterthur geboren und in Kefikon bei Frauenfeld aufgewachsen, schlug Claudia Dietschi vorerst keinen künstlerischen Weg ein. Sie schloss erfolgreich eine Ausbildung zur Detailfachhandelskauffrau ab und war anschliessend in der Schmuckbranche tätig «Zum Malen habe ich erst 2014 gefunden. Im Rahmen einer Weiterbildung zur Kunstmal- und Gestaltungstherapeutin entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Malen», berichtet die zweifache Mutter über ihren Werdegang. «Ich war schon immer kreativ aktiv. Das Zeichnen an sich liegt mir nicht so, aber die abstrakte Kunst – das ist meins. Ich habe verschiedene Kurse für die unterschiedlichsten Maltechniken besucht. Aber

ich probiere gern selber aus, so dass viel an meiner Technik autodidaktisch erlangt ist.» Wichtig sei ihr vor allem, nicht zu kopieren, sondern ihren eigenen Stil zu finden und diesen weiterzuentwickeln. «Es macht mich einfach glücklich, wenn ich etwas selbst erarbeitet habe», erzählt Claudia Dietschi von ihrer Arbeit und fügt lachend hinzu: «Deshalb geht alles auch etwas langsamer.» Am liebsten arbeitet die 48-jährige mit Spachteltechniken, Pigmenten, Acrylfarben. Malen braucht Ruhe Ihre Bilder sollen Harmonie, Tiefe und Wärme zeigen. Der Betrachter soll sich wohl fühlen. Ihre Techniken führen zu faszinierenden, ausdrucksstarken Strukturen. Das Malen brauche vor allem innere Ruhe. 2015 konnte die zweifache Mutter ein grosszügiges Atelier in der Schlossbrauerei in Nürensdorf beziehen, dass sie sich mit Erich Müller aus Oberwil teilt. Um die 70 Bilder in allen Grössen befinden sich aktuell im Atelier und können auch besichtigt werden. «Die Leute wissen gar nicht, dass wir hier in der Schlossbrauerei ein Atelier betreiben und

Besucher bei uns immer herzlich willkommen sind. Da Erich Müller oder ich die meiste Zeit vor Ort sind, können Interessierte einfach klingeln. Ich berate auch gern die Leute. Komme dafür auch nach Hause und gebe Bilder zum Probehängen mit.» 2016 hatte Claudia Dietschi bereits ihre erste Einzelausstellung. Zehn Bilder konnten damals auf Anhieb verkauft werden, was ihr grossen Ansporn zum Weitermachen gab. «Das schönste am Malen ist der Prozess zum Ergebnis. Der Weg dahin ist oft schwierig. Es kann schon Wochen oder Monate dauern, bis ein Bild fertig ist. Manchmal bekomme ich auch Wut. Das ist dann das spannende, aus der Wut wieder in die Harmonie zu finden. Aber das ist gut so und jedes fertige Bild gibt mir das Gefühl, es hat mich wieder weitergebracht.» Mit diesen Worten beschreibt die derzeit freiberuflich als Künstlerin tätige ihren Schaffensprozess. Eine ihrer grössten Herausforderungen und auch interessantester Auftrag war das Malen eines Bildes für ein Brautpaar, das ihr völlig unbekannt war. Allein aus den Beschreibungen der Auftraggeber war eine Idee zu

entwickeln und umzusetzen. Die Arbeit war letztlich bei Auftraggebern und Brautpaar ein voller Erfolg. Zukunftswunsch Galerie Claudia Dietschi interessiert sich nicht nur für die abstrakte Kunst, sondern auch das Drumherum. Ihr Wunsch für die Zukunft ist eine eigene Galerie mit einem Café und dem Angebot verschiedener Malkurse. Die Kursangebote sind bereits in die Tat umgesetzt. Aktuell bietet Claudia Dietschi seit Anfang diesen Jahres Malkurse in kleinen Kursgruppen für Anfänger und Fortgeschrittene an. Die Kurse sind individuell gestaltbar, so dass Interessierte jederzeit einsteigen können. Ein besonderer Höhepunkt wartet im August auf die Malerin. Vom 15. bis 19. August kann sie bei der «Swiss Art Expo» im Züricher Hauptbahnhof ausstellen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. www.claudia-dietschi-art.ch

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SPORT

31.5.2019, Nr. 5

KURZNEWS FUSSBALL Fussball Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2)

Um jeden Punkt wird gekämpft. (fr)

Entscheidung naht Der FC Bassersdorf hat seine Tabellenführung an Seen verloren und liegt nun auf dem zweiten Platz. Im Spiel gegen den FC Diessenhofen musste das Heimteam eine empfindliche Niederlage hinnehmen und auch gegen Wiesendangen reichte es nicht für mehr als ein Unentschieden. Im Juni kommt es nun zum finalen Endspurt und damit zur Entscheidung in der Liga. Bei drei verbleibenden Spielen liegt Seen zwei Punkte vor dem FC Bassersdorf. Resultate FCB vs. Diessenhofen 0:5. Schwamendingen vs. FCB 1:4. FCB vs. Wiesendangen 0:0. Brüttisellen-Dietlikon vs. FCB 1:3. FCB vs. Veltheim 7:2. Tabelle 1. Rang: Seen 23 (Spiele) / 52 (Punkte). 2. Bassersdorf 23 / 50. 3. Oerlikon 23 / 43.

Gehörlose Badmintonspieler begeistern von Fabian Rahm Die Gehörlosen-BadmintonSchweizermeisterschaften fanden in der Nürensdorfer Sporthalle Hatzenbühl statt und bedeutete für manche gehörlose Sportlerinnen und Sportler die letzte Chance auf eine Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Taiwan. Gleiches Spielfeld, gleiche Regeln und hohe Intensität: Wer Ende April im Hatzenbühl die Badminton Schweizermeisterschaften (SM) verfolgte, fühlte sich wie an einer gewöhnlichen Badmintonmeisterschaft: Glücksmomente und Umarmungen, begleitet von Frust nach misslungenen Ballwechseln. Einzig die gedämpften Laute in der Halle liessen vermuten, dass sich gehörlose Sportler gegenüberstanden. Ein Audiogramm, das mindestens 55 Dezibel

Hörverlust auf dem besser hörenden Ohr beweist, sowie kein Tragen des Hörgerätes berechtigten die Sportler zur Teilnahme. «55 Dezibel Hörverlust bedeutet schon eine fast gänzliche Einschränkung des Hörsinnes», erklärt Roman Pechous, Geschäftsführer des Schweizerischen Gehörlosen Sportverbandes (SGSV). Wille und Kampfgeist im Spiel Rund 30 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz kämpften in Einzel oder Doppel um jeden Shuttle und bangten um einen Platz in der K.O.-Runde. Badminton mit einem Sinn weniger ist eine Herausforderung von Beginn an: «Es gibt nur eine sehr geringe Anzahl Badmintonvereine für Gehörlose, daher müssen viele die Ausbildung in einem hörenden Verein absolvieren. Kleinere Korrekturen während des Spiels sowie Anweisungen des Trainers sind ohne Dolmetscher oft schwierig umzuset-

zen». Gleichzeitig schränkt die Gehörlosigkeit den Gleichgewichtssinn des Menschen ein, für die Stabilisation gehen für viele gehörlose Sportler wichtige Millisekunden während den Ballwechseln verloren. Die besten gehörlosen Badmintonspieler messen sich auch gegen gut hörende Spieler und beweisen, dass viel Wille und Kampfgeist den geschwächten Sinn kompensieren kann. Das Nürensdorfer Hatzenbühl ist die ideale Spielstätte für die SM gemäss Pechous: «Die Lichtverhältnisse und die Grösse der Halle sind perfekt. Wir kommen immer gerne nach Nürensdorf.» Die Siegerinnen und Sieger des hart umkämpften Turniers wurden am Ende geehrt und gleichzeitig bedeutete für fünf Athletinnen und Athleten der Sieg an den SM die Qualifikation für die Gehörlosen-Badminton-Weltmeisterschaft in Taiwan. Ŷ

Neues Zuhause für den Jubiläumsverein

Spielplan 02.06.: Gossau vs. FCB 06.06.: FCB vs. Oberwinterthur 16.06.: Unterstrass vs. FCB (ph)

ACHTUNG! SENDEN SIE UNS IHRE SPORTNEWS AN: sport@dorfblitz.ch

Das Vereinsleben scheint bei den Mitgliedern des Tennisclubs Bassersdorf Nürensdorf (TCBN) einen hohen Stellenwert zu geniessen. Von den jüngsten Junioren bis zum ehemaligen Gründungspräsidenten Emil Hofer, allen scheint ein Projekt am Herzen zu liegen: Das Vereinslokal des bald 50 Jahre alten Vereins soll saniert werden. Risse und undichter Verputz prägen das Bild des kleinen Clubhauses. In der Küche sind viele Ecken abgeschlagen, das gesamte Inventar

ist veraltet. «Zu mehr als einem Getränk nach einer Tennispartie lädt das Vereinslokal nicht mehr ein. Die Situation ist sehr unbefriedigend für die fast 200 aktiven Mitglieder, welche auch gerne Zeit miteinander verbringen wollen», so TCBN-Präsident Beat Franz. Der Tennisclub startete deshalb ein Crowdfunding-Projekt (www.lokalhelden.ch/tcbn), welches für etwa 15 Prozent der Sanierungskosten aufkommen soll. Die totalen Kosten belaufen sich auf 220 000 Fran-

ken. Kommt die Projektfinanzierung bis zum Ende der Sommersaison zustande, sollen die Sanierungsarbeiten gleich beginnen, damit das Clubhaus bis zum Jubiläum 2020 bereit fürs Fest ist. «Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Sanierung. Der Tennisclub Bassersdorf Nürensdorf besteht aus vielen Junioren und wir wollen für die Zukunft gerüstet sein», erklärt der Präsident. (fr) www.tcbn.ch


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SPORT

31.5.2019, Nr. 5

Jägerball und Stafettenläufe Erfolge am Kantonalen Jugendsporttag in Brütten

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und 1700 Kinder nahmen dieses Jahr am Kantonalen Jugendsporttag in Brütten teil. Aufgeteilt in den jeweiligen Riegen reisten die kleinen Teilnehmer aus dem ganzen Kanton sowohl am Samstag wie auch am Sonntag bereits frühmorgens an, um sich im friedlichen, sportlichen Wettkampf zu messen. Am Vormittag stand jeweils der Einzelsport im Zentrum. So traten die jungen Wettkämpfer in diversen Leichtathletikdisziplinen gegeneinander an: im Hoch- und Weitsprung, dem Ball-Zielwurf und einer Sprint-

einheit über 60 respektive 80 Meter. Dazwischen wartete ein Geschicklichkeitsparcours auf schnellstmögliche Bewältigung, welcher diesen Namen auch wirklich verdient hatte. Am Nachmittag wurden neben Jägerball auf dem kleinen Feld auch Stafettenläufe in Gruppen abgehalten. Wer holte sich jeweils die meisten Punkte? Bereits zum dritten Mal organisierte der lokale Turnverein den Kantonalen Jugendsporttag in Brütten. Weitere Austragungsorte waren an diesem Wochenende beispielsweise im nahegele-

genen Effretikon, in Rüti, in Dägerlen sowie in Hegi. Eine Zusammenarbeit zwischen den Turnvereinen bezüglich der Organisation besteht jedoch nicht. «Jeder Turnverein ist grundsätzlich frei in der Wahl, wo er seine Sportwettkämpfe abhält», erklärt OK-Präsident Sven Strehler. Das eingespielte, neun Personen umfassende Organisationskomitee, setzte sich aus Mitgliedern des TV Brütten zusammen. Die beinahe unzähligen Helfer und Funktionäre halfen dem Anlass zudem, ein voller Erfolg zu werden. Schön, dass auch das Wetter mitspielte und so die meiste Zeit für faire Wettkämpfe auf Wiese und Tartanbahn sorgte.

Eine gesamthafte Rangliste über alle Durchführungsorte und Teilnehmer des dies jährigen Jugendsporttag gibt es nicht, die Rangverkündigung nach einem solch anstrengenden Tag blieb aber sicherlich nicht nur in Brütten einer der wichtigsten Punkte auf dem abwechslungsreichen Tagesprogramm. Ŷ Text und Fotos: Tobias Jäger www.tvbruetten.ch


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REISEN

31.5.2019, Nr. 5

Warum die Kanadier oftmals «eh?» sagen Im Westen Kanadas: Von Vancouver bis Calgary

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ndlich sind wir wieder in Vancouver, dieser kulturenreichen Stadt an der Westküste Kanadas. Eine pulsierende Metropole mit multikulturellen Stadtvierteln, Strände, ausgefallener Architektur sowie ein intensives Nachtleben und traumhafter Natur. Eigentlich bietet Vancouver alles, was wir lieben und so bleiben wir auch drei Tage hier und werden wieder familiär mit der kanadischen Sprechweise. Zum Beispiel dem angehängten «eh?» nach Erklärungen, Anleitungen und Anweisungen. Damit möchten die Westkanadier kurz nachfragen oder feststellen, ob die Äusserung auch verstanden wurde. Ŷ Wir machen uns auf den Weg zur Fähre nach Vancouver Island. Die Fahrt führt uns teils durch die vielen kleineren und grösseren vorgelagerten Inseln nach Victoria, der Hauptstadt von Vancouver Island. Ein erster Spaziergang in der Innenstadt mit grosser Fussgängerzone, Lokalen und kleineren Geschäften präsentiert eine grosse Lebensqualität. Am Abend wird das prächtige Parlamentsgebäude jeweils Disney-mässig beleuchtet. Aus den ehemaligen Lagerhäusern und Barackensiedlungen sind Restaurants, Pubs, zum Teil auch Kunstgalerien geworden, so dass wir auch das Nachtleben geniessen können. Ŷ Heute geht es weiter nach Port Renfrew, etwa zwei Stunden entfernt von Victoria. Die kleine Provinz-Ansiedlung hat in den vergangenen 15 Jahren derart viele Einwohner verloren, dass die Ortschaft nur noch aus rund 140 Menschen besteht. Das zeigt uns auch der Besuch im einzigen Laden, in dem es «alles gibt, was man braucht». Dass das aber nur ganz wenig sein darf, sehen wir in den dunklen Räumen auch gleich. Unser neues Zuhause für drei Tage liegt gut zwei Kilometer vom Dorfzentrum entfernt, steil in den Bergen gelegen. Hier hätten wir eine Yurte mieten können, haben aber dann doch eine kleine «Cabin» bevor-

Tofino gilt als Surferparadies und bietet neben Sportaktivitäten auch gutes einheimisches Bier.

zugt. Fast bin ich versucht zu sagen «zum Glück!», denn ein kühler Regen setzt ein – und hier in der kanadischen Weite – nicht zu knapp. Ŷ Dafür begrüssen uns dann später in der Woche einige Sonnenstrahlen, die schüchtern durch die Wolken drücken und uns in Tofino willkommen heissen. Tofino ist ein typisch kanadisches Surfer-Paradies. Im Sommer soll die Einwohnerzahl deshalb auf bis zum zehnfachen ansteigen. Häufig sei es zu Engpässen in der Trinkwasserversorgung gekommen, erfahren wir. Das macht uns grad heute nichts aus, denn wir besuchen die ortseigene Brauerei, wo man verschiedene Geschmacksrichtungen des einheimischen Bieres testen kann. Ŷ Die Fähre führt uns am nächsten Tag von Nanaimo zurück nach Vancouver, wo wir den Weg nach Kamloops unter die Räder nehmen. Die Stadt in der Provinz British Columbia wurde 1812 gegründet und zählt heute rund 90 280 Einwohner. Als Handelsstützpunkt war Kamloops bereits seit über 2000 Jahren Siedlungsgebiet der Secwepemc-Indianer. Der Ort ist nicht nur ein idealer Ort für Aktivitäten im Freien, sondern auch sehr stolz

auf seine lebendige Kunst- und Kulturszene. Wir aber sind im September da, die Festivals sind vorbei. Unser Gastgeber kauft einen Lachs bei den «native people», wie die Indianer genannt werden, und bereitet ihn über dem Feuer zu – ein Genuss! Ŷ Auf dem Weg nach Calgary übernachten wir in Revelstoke, ein Ort im Südosten von British Columbia, in den Rocky Mountains am Columbia River. Etliche Sportarten für Sommer und Winter sind hier hoch im Kurs, Bewegung an der frischen Luft ist ein Muss. Und so präsentiert sich das schmucke Örtchen auch als eine Mischung von Winterkurort und Paradies für Alt-Hippies, auf eine positive, unaufgeregte Art. Jetzt geht’s aber nach Banff in der Provinz Alberta, das mich an eine abgespeckte Version des heimischen St. Moritz erinnert: Sehr viele Touristen, zu viele Souvenir-Shops, zahlreiche schlossartige Hotels. Der Ferienort ist für uns fast ein Kulturschock, nach der Zeit in doch eher abgelegenen, nicht so bevölkerten Gebieten. Ein samstäglicher Marathonlauf quer durch die Stadt bringt den Verkehr zum Erliegen, dafür hat der einsetzende Schnee keine Chance. Man beachtet ihn schlicht nicht.

Ŷ Die Grosstadt Calgary mit zahlreichen Wolkenkratzern verdankt ihr schnelles Wachstum dem Status als Zentrum der kanadischen Ölindustrie. Calgary pflegt aber auch seine Western-Kultur, besonders mit der jährlichen «Calgary Stampede» im Juli. Einst als einfache Landwirtschaftsausstellung gedacht, hat sich der Anlass zu einem riesigen Treffpunkt mit zahlreichen Rodeoveranstaltungen entwickelt. Weil die Temperaturen im Winter doch recht tief sinken – bis zu Minus 13 Grad – sind viele der zahlreichen Bürogebäude durch oberirdische verglaste Verbindungstunnels zu erreichen. Kein Wunder also, dass auch Ende September beim ersten Schnee etliche Sekretärinnen in Sommerschuhen durch die Passagen huschen. Ŷ Kanada ist ein grosses, sehr schönes Land. Die Kanadier sind höflich und gastfreundlich und interessieren sich immer für die Schweiz. Kein Wunder, haben wir doch trotz Grössenunterschied unserer Länder eines gemeinsam: Die Berge. Text und Fotos: Annamaria Ress


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REISEN

31.5.2019, Nr. 5

Überwältigende Vielfalt an Landschaften Eintauchen in die Welt chinesischer Touristen

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hina bietet als Reiseland eine Vielfalt an Eindrücken auch wegen den verschiedenen Landschaftstypen, die man sich als Reiseroute wählen kann. Die Distanzen sind gross und es lohnt sich, einige wenige Reiseziele anzupeilen, dafür dort tiefer einzutauchen. Ich merke schnell, dass keiner meiner Bekannten oder Freunde die Wahl unserer Feriendestination so richtig versteht. China? Dieser grosse rote Riese, der immer für Schlagzeilen sorgt in den Medien und meistens als eher negativ angesehen wird? Und dann die Sprache, das Essen und die Schriftzeichen, die man nicht versteht ... Ŷ Die Grossstadt Shanghai, die wir anfliegen, versprüht das typische Grossstadtfeeling – wuselig, lärmig und stickig – und ist vor allem am Abend mit der atemberaubenden Skyline ein Treffpunkt der Touristen und Einheimischen. Vom «the Bond» aus kann man sich an den vielen Lichtern kaum satt sehen. Wer genau Tourist ist und wer nicht, erkennen wir nicht so wirklich am Aussehen, ausser natürlich die Hellhäutigen. Da in China immer mehr asiatische Touristen reisen, sind diese für uns schwierig auseinanderzuhalten, ob sie Chi-

Gemächliche Velotour durch die Reisfelder und Karstberge in Yangshuo.

nesen sind oder eben aus Taiwan, Korea oder Japan. Erstaunlich, als plötzlich gegen Mitternacht der gesamte Quai geschlossen wird für Fussgänger. Man stelle sich vor, die Polizei in Zürich räumt den Quai vom Hafen Enge bis zum Seebad Utoquai! Ŷ Wir verlassen bald die Grossstadt und reisen ins Hinterland nach Zhangjiajie – einem Nationalpark, der durch seine speziell geformten Bergspitzen bekannt ist, den Avatar-Bergen. Anscheinend liess sich der amerikanische Regisseur James Cameron für seinen Science-Fiction-Film «Avatar – Aufbruch nach Pandora» dort inspirieren. Wer amerikanische oder kanadische Nationalpärke kennt, wird hier sicher enttäuscht. Die Aussicht auf die Berge ist fantastisch und ein Naturspektakel erster Güte, jedoch wird man als Tourist auf Pfaden entlang des Randes geführt und Hikingrouten abseits der Pfade sind nicht möglich, hauptsächlich wegen der wilden Tiere, die in diesem Gebiet leben. Die Outdoor-Industrie, wie wir sie aus Europa kennen, ist in diesem Teil Chinas noch nicht angekommen. Man sieht zwar vereinzelte Anbieter, aber die Natur auf eigenen Füssen zu erkunden, scheint nicht beliebt zu sein. Sobald man als Tourist eine Route wählt, die

Die Avatar Hallelujah-Mountains beeindrucken durch die Vielzahl an Sandsteinsäulen.

weiter weg von den Bahnen oder Parkplätzen liegt, ist man allein unterwegs und kann die Eindrücke auf sich wirken lassen ohne Selfiesticks vor den Augen. Ŷ Die Dimensionen in China sind definitiv grösser als in der Schweiz. So ist alles XXL – will heissen, die Seilbahnen sind sehr lang, Fahrstühle sehr hoch und die Brücken... tja – die Glasbrücke in Zhangjiajie ist mit 430 Metern Länge und 260 Metern Höhe und dem Glasboden ebenfalls eine der grössten und höchsten. Mit Samtüberzügen für die Schuhe schleichen wir über die Glasböden der Brücke, für Höhenängstliche kein wirklicher Spass. In Zhangjiajie erleben wir noch urtümliches China. Gegen Abend wird auf den öffentlichen Plätzen getanzt, die Schrittfolge scheinen alle zu kennen von kleinen Kindern bis zu älteren Chinesen. In den Hintergassen sind am Abend die Garküchen offen. Es duftet verführerisch und nachdem wir uns vom improvisierten Buffet – einem Plastiktisch mit vielen auf Holzspiessen aufgestecktem Gemüse, Fisch oder Fleisch – etwas zusammengestellt und auf den kleinen Plastikstühlen Platz genommen haben, geht es los. Wir sind als einzige Europäer weit und breit die Attraktion. Freundlich wird uns mit Händen und Füssen mitgeteilt, wo wir etwas

zu trinken holen können und wie das mit den Spiessen so läuft. Mit vielen gemeinsamen Lachern nähern wir uns der Sache an. Ŷ Eine weitere Traumlandschaft erleben wir in Yangshuo und Guilin, im Süden des Landes. Auch hier ist das Naturerlebnis wunderschön und die Bilderbuchlandschaft mit den Karstbergen, Wäldern und dem Li-Fluss, der sich hindurch schlängelt, atemberaubend. Mit dem Fahrrad können wir die Landschaft so richtig erkunden und immer wieder Halt machen, um den Flossboten zuzusehen, die den Nebenfluss Yulong-River entlanggleiten. Der Ort Yangshuo ist lebendig und wir weichen nach Möglichkeit den Mopeds und Velofahrern aus. Am Abend ist das autofreie Zentrum bevölkert und es wuselt von Billigshops, Strassenhändlern und Touristen. Ein absolut sehenswertes Spektakel ist die Freiluftshow «Liu Sanje»: Der Fluss Li wird am Abend zur Bühne für die Show, die mit rund 600 Laiendarstellern und einigen Profis sehr eindrücklich mit Hilfe von Lichteffekten in die Umgebung eingebettet wird. Wir sitzen mittendrin und lassen die Eindrücke wirken. Auch hier – XXL! Text und Fotos: Susanne Gutknecht


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VERANSTALTUNGEN

31.5.2019, Nr. 5

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

01.06.

08.00–16.00

OK Flohmarkt

Flohmarkt

Dorfplatz

Sa

01.06.

10.00–17.00

Genossenschaft «pro Sagi»

Mühletag, 40 Jahre Jubiläum Sagi

Sagi-Weg 11

Do

06.06.

08.30–12.00 13.30–17.00

Zürcher Verkehrsverbund

Kostenloser Seniorenkurs «Mobil sein und bleiben»

Franziskuszentrum, Bistro pace + bene

Di

11.06.

19.00–21.00

Abt. Soziales + Alter + Selbsthilfezenter

Gesprächsgruppe für betreuende und pflegende Angehörige

Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1

Do

13.06.

19.00–21.00

Fachkomm. Landwirtschaft und Naturschutz

Exkursion zum Thema «Wildschwein»

Waldhütte Heidenburg

Fr-So

14.06.– 16.06.

OK Chilbi

Dorfchilbi mit Lunapark, Warenmarkt, Festbetrieb, Partybetrieb mit DJ

Dorfzentrum

Sa

15.06.

09.30–11.30

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion

Trockenweide auf Lärmschutzwall TP: Sammelstelle Ufmatten

Di

18.06.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung (Jahresrechnung)

Auf dem Dorfplatz

Mi

19.06.

13.00–14.30

Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor

Öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch

Restaurant Freibad Hasenbühl

Do

20.06.

19.00–21.00

Gemeinde / Kanton / SBB

Informationsveranstaltung Projekte SBB-Brüttenertunnel und kantonale Verbindungstrasse

bxa

Sa

22.06.

09.30–11.30

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion

Ried, Schinenwisenweg, TP ehemaliges Schulhaus Baltensw.

Sa

22.06.

14.00– 17.00

Naturschutz NBN

Familienplausch «Mit Globi auf Spurensuche nach Pflanzen aus fernen Ländern», Postenlauf, anschl. Basteln, Bräteln und Preisverleihung

PP bei Waldeingang im Rietli, Langentannenweg

So

23.06.

Ca. 16.30

Turnverein

Rückkehr TV Basi vom Eidg. Turnfest

Bahnhof Ba

Di

25.06.

19.30

Ref. Kirche

«Vida para todos» Vortrag zum 40-Jahre-Jubiläum des Tagesheims ABAI in Mandirituba/Brasilien

Ref. Kirchgemeindehaus

Fr–So

28.06.– 30.06

Dorf- und Schülerturnier

BXA

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Nach Bedarf

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ref. Kirchgemeindehaus, Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1

Jeden 1. Mi

16.00–18.00

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeden 2.3.4.5. Do

14.00–16.00

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung

Spitexzentrum Breitipark, Breitistrasse 38

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

www.frauenvereinbassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April–November)

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00–12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen


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VERANSTALTUNGEN

31.5.2019, Nr. 5

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mi

05.06.

18.00–20.00

Schiessverein

Obligatorische Übung 2, Freie Übung 3

Schiessstand

Do

06.06.

19.30 20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung (ref. Kirchgemeinde 19.30, pol. Gemeinde 20.15)

Mehrzweckhalle Chapf

Sa

22.06.

14.00–17.00

Naturschutz NBN

«Mit Globi auf Spurensuche nach Pflanzen aus fernen Ländern», Postenlauf und Familienplausch

PP Waldeingang im Rietli, Langentannenweg, Ba

So

23.06.

12.00

Turnverein

Dorfumzug zur Begrüssung der Turner/Innen des eidg. Turnfestes

Post

Mi

26.06.

14.00–16.15

Gemeindeverwaltung

Infoveranstaltung «kaufmännische Lehre auf der Gemeinde»

Gemeindeverwaltung Anm. bis 21.06.

Do

27.06

20.00–22.00

Kultur Kommission

Konzert «Dave Ruosch Trio», (Apéro ab 19.00 Uhr)

Gemeindesaal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo / Di / Do / Sa

15.00–19.00 10.00–12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach, Abf. Brü 14.00

Ursula Müller

Pilates (Di 18.30 / 19.45, Mi 07.45, Do 18.30)

Dachraum Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr Jeden 1. Mo

14.30–16.30

Jeden Di / Mi / Do Jeden Di

08.45–11.15

Christine Bachmann

Indoor-Spielgruppe «Zwärgehüsli» Infos: zwaergehuesli8311@gmail.com

Dachraum Gemeindehaus

Jeden Di

12.00–13.30

Altersforum Brü

Mittagstisch für alle

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00–15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen / Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30–17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden Do

16.00–16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Dachraum Gemeindehaus

Jeden 2. + 4. Do

09.30–11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindehaus

Jeden 2. Fr

14.00–16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo–Fr 08.00–09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00–17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo

03.06.

13.30–15.30

Tandem/Gemeinde

Café International – Treffpunkt für alle

Jugi 51, beim Fussballplatz Längimoos

Mi

05.06.

14.00–14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten mit Bär Otto für Kinder ab 4 J.

Bibliothek

Do

06.06.

18.30

Nüeri-Netz

Nordic Walking

Treffpunkt Volg Nü

Fr

07.06.

20.15

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Sommerserenade

Kapelle Breite

Mo

10.06.

09.30

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Pfingstmontags-Gottesdienst

Kapelle Breite

Sa

15.06.

09.30

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Fiire mit de Chliine

Kapelle Breite

Sa

15.06.

09.30–11.30

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion

Trockenweide auf Lärmschutzwall TP: Sammelstelle Ufmatten

So

16.06.

14.15

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Gottesdienst

Kapelle Breite


46

VERANSTALTUNGEN

31.5.2019, Nr. 5

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Di

18.06.

09.00

Nüeri-Netz

Wandern

Infos www.nüeri-netz.ch

Mi

19.06.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

MZH Ebnet

Sa

22.06.

09.30–11.30

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion

Ried, Schinenwisenweg, TP ehem. Schulhaus Baltenswil

Sa

22.06.

10.00

ASV Oberwil

Volksschiessen, Final 21.00

Armbrustschützenhaus Ob

Sa

22.06.

11.00–15.00

Fachst. Soziales, Tandem

Tag der offenen Tür «Asylwesen»

TP Gemeindehausarena

Sa

22.06.

14.00–17.00

Naturschutz NBN

Familienplausch «Mit Globi auf Spurensuche nach Pflanzen aus fernen Ländern», Postenlauf, anschl. Basteln, Bräteln und Preisverleihung

PP bei Waldeingang im Rietli, Langentannenweg

Sa/So

22.06.– 23.06.

07.30–18.00

Kavallerieverein Kloten u. Umgebung

Concours Complet

Im Säget

Mi

26.06.

12.00

Impuls Ökumene

Big-Tisch-Mittagstisch für alle, Anm. bis Mo 12.00 an sekretariat@basinueri.ch, Tel. 044 836 68 00

Zentrumsbau, 3. Stock www.basinueri.ch/big-tisch

Fr-So

28.06.– 30.06.

FC Basi

Dorf- u. Schülerturnier

bxa, Ba

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclubnuerensdorf.ch

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr

12.00–13.00

Mittagstisch Luftballon

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien

Hort Ob, altes Schulhaus Hort Nü, Weiherstrasse 1

Jeden Mo

16.45–17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00–22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben/Leitung Freya Utta, Auskunft Susanne Illi, Tel. 044 836 52 54

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü od. Ref. KGH Gerlisbergstr. 4 Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jeden Di

20.00–22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Italienisch-Treff

Jeden Mi

13.30–18.30 18.30–21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelst.) Betrieb nach Bedarf (Oberst.) L. Miethlich 079 939 85 06

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00–19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / -innen und Lehrlinge, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00–23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) (ausser Sommerferien)

Altes Schulhaus Ob

Jeden letzten Mi

12.00

ImpulsÖkumene (Ref. / kath. Kirche)

Big-Tisch – Mittagstisch für alle. Anm. bis Fr-Nachm. vor dem Anlass an sekretariat@basinueri.ch od. Tel. 044 836 68 00 (ausser Schulferien)

Zentrumsbau, Lindauerstr. 1, 3. St. www.basinueri.ch/big-tisch

Jeden 1. Do

09.30–11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Zentrumsbau, 2. Stock


47

VERANSTALTUNGEN

31.5.2019, Nr. 5

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden 2. Do

17.00–19.30

Offene Jugendarbeit Nü

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45–09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00–10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Easy-Dance (ausser Schulferien)

SH Hatzenbühl Spiegelsaal

Jeden Do

17.30–19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00–22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen. 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Jeden Fr

16.00–23.00

Offene Jugendarbeit Nü

Jugi 51 (Oberstufe), Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

ANDERE GEMEINDEN Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur, (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00–17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr.

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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TREFFPUNKT

31.5.2019, Nr. 5

orld

t

apps and links grosser werkzeugkasten

Mit PDF-Dateien am Computer zu arbeiten, ist nicht immer eine Freude. Probleme wie beispielsweise verdrehte Seiten kommen oft vor und können ordentlich Zeit beanspruchen. In solchen Situationen könnte «www.smallpdf.com» der optimale Helfer sein, denn damit lassen sich PDF-Dokumente schnell und kostenlos drehen, zusammenführen und vieles mehr. Mit der Funktion «komprimieren» wird das PDF in ein Dokument umgewandelt, welches wesentlich weniger Speicherplatz beansprucht. Die zu bearbeitenden Dokumente können direkt vom Explorer auf dem Computer hochgeladen werden. Um die Funktionen nutzen zu können, braucht es keine Registrierung und der Benutzer kann gleich loslegen. www.smallpdf.com

besser durchs leben

«Mache alles besser» – so lautet das Versprechen von «www.lifehacker.com». Der Blog ist voll von sogenannten «Lifehacks». Das sind nützliche Tipps und Tricks für den Alltag. Beispielsweise erklärt die Website, wie man eine Orange in nur zehn Sekunden schält oder wie man Inselferien für wenige Franken an aussergewöhnlichen Orten buchen kann. Den Themen für die «Lifehacks» sind keine Grenzen gesetzt. So erklärt ein Blogbeitrag, welcher Sitzplatz im Flugzeug im Schnitt am meisten Essen und Getränke erhält. Ob wirklich alle Tipps zu einem nützlicheren Alltag verhelfen, bleibt dahingestellt, doch mindestens zur Unterhaltung ist der Blog auf jeden Fall einen Besuch wert. www.lifehacker.com

keine angst

Manche brutalen und entsetzlichen Filmszenen können gemütliche Filmabende zerstören. Diesem Problem möchte die Website «www.doesthedogdie.com» aus dem Weg schaffen. In der Suchleiste können zahlreiche Filme gesucht werden. Danach folgt eine Aufstellung, ob beispielsweise grosse Spinnen vorkommen oder gar mordende Clowns unterwegs sind. Auch Funktionen für Tierfreunde sind dabei: Wer sich davor fürchtet, einen sterbenden Hund oder eine sterbende Katze zu sehen, der wird mittels der Website vorgewarnt. Benutzer von «www.doesthedogdie.com» erleben vielleicht weniger Überraschungsmomente, jedoch können sie Filme und Serien sorgenfrei konsumieren. www.doesthedogdie.com

gelungene ferienfotos

Auch wenn viele Momente in den Ferien perfekt sind, die Fotos davon sind es nicht immer. Touristen im Hintergrund, jemand hat die Augen geschlossen oder schlechte Lichtverhältnisse zerstören die Freunde an den schönsten Momenten. Um diese Schönheitsfehler zu bereinigen, braucht es nicht immer teure und aufwändige Computerprogramme. Auf «www.pixlr.com» können Fotos im Internetbrowser selbst kostenlos bearbeitet und verbessert werden. Die Website ist mit vielen Werkzeugen und Schriftarten ausgestattet. Sicherlich bieten die klassischen Bildbearbeitungsprogramme mehr, doch für kleine Korrekturen kann «www.pixlr.com» problemlos benutzt werden. www.pixlr.com

gestohlene konten

Wer kennt es nicht? Häufig ist im Internet eine Registration notwendig, sei es beim Kauf eines neuen Fernsehers oder beim Nutzen eines E-Mail-Dienstes. Leider sind in den letzten Jahren manche Internetseiten von Angreifern «gehackt» worden und somit tausende E-Mail-Adressen mit deren Passwörtern gestohlen worden. Zu den bekannten Vorfällen gehören die Geschehnisse rund um den Onlinehändler Digitec, des sozialen Netzwerkes LinkedIn oder des Programmherstellers Adobe. Auf «HaveIBeenPwned.com» kann man kostenlos seine E-Mail-Adresse eingeben und überprüfen, ob in Zusammenhang mit dieser Adresse Daten geklaut wurden. www.HaveIBeenPwned.com Texte: Fabian Rahm/Fotos: www.pixabay.com


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dorfblitz Mai 2019 by dorfblitz - Issuu