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Dorf-Blitz September 2015

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Nr. 09 24.09.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Teilnahmen an den Gemeindeversammlungen konstant niedrig

Stolz auf Wahlkampf

Grosse Projekte mobilisieren Gemeindeversammlungen werden nur von einem Bruchteil der ­Bürger besucht. Einige Gemeindevertreter geben sich damit zu­ frieden, andere versuchen, mit Aktionen wie Apéros und Vorträgen mehr jüngere Personen zur Teilnahme zu bewegen. Sicher ist: ­Grosse Geschäfte auf der Traktandenliste mobilisieren mehrere ­Altersklassen.

Die als Leiterin Health Care Services im KZU tätige Marlies Petrig hat turbulente Wochen hinter sich. Sie ist als Sprengkandidatin bei den Wahlen für den Kirchenrat ins Rennen gestiegen. Am 15. September hat sie die Wahl zwar verloren, aber viele Erfahrungen gewonnen. Seiten 4 / 5

Bühne frei Mit dem Generationentheater erlebt die Kampagne «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit» einen Höhepunkt. Die grosse Nachfrage nach Tickets hat bereits eine Zusatzaufführung nötig gemacht. Seite 11

Abstimmung Azig Am 18. Oktober entscheiden die Brüttener über einen Projektierungskredit für den Umbau und die Teilsanierung des Alterszentrums im Geeren. Der Gesamtkredit für alle zwölf Gemeinden beläuft sich auf 3,85 Millionen Franken. Seite 27

von Susanne Gutknecht Die im Ausland oft gelobte direkte Demokratie in der Schweiz und da­ mit einhergehend die Mitsprache auch auf Gemeindeebene wird we­ nig wahrgenommen. In Bassersdorf zum Beispiel werden die Gemeinde­ versammlungen von lediglich 40 bis maximal 200 Personen besucht – also nicht einmal drei Prozent der Stimmberechtigten nehmen ihr Recht auf Mitsprache wahr. Besser sieht es bei den Urnenabstimmun­ gen aus. Dort sind immerhin Stimm­ beteiligungen von durchschnittlich rund 40 Prozent die Regel. Sind Ge­ meindeversammlungen im heuti­ gen Zeitalter das falsche Instru­ ment, um Entscheide der Stimmbür­

ger einzufordern? «Rechnungsver­ sammlungen locken die Bürger nicht in den Mehrzweckzahl, Bud­ getgeschäfte ein wenig mehr», kon­ statiert Brüttens Gemeindepräsi­ dent Rudolf Bosshart. Rekordbe­ teiligungen erreiche man nur mit grösseren Geschäften wie Schul­ hausneubauten oder teuren Ge­ bäudeerweiterungen. Regelmässige Teilnehmer einer Gemeindever­ sammlung seien häufig parteipoli­ tisch eingebunden, nimmt er wahr. «Oft sind es auch ehemalige Behör­ denmitglieder oder Personen, die im Dorf aufgewachsen sind. Die jünge­ ren Personen sind meistens in Par­ teiämtern oder Kommissionen ein­ gebunden und kommen dann an die Versammlung».

Soziale Kontrolle Ein Nachfrage des Dorf-Blitz auf dem Bassersdorfer Dorfplatz zeigt ein er­ nüchterndes Bild: Drei Viertel der Befragten geht nicht an die Gemein­ deversammlung, die Personen, die hingehen, sind meistens ältere Per­ sonen. Die Begründungen sind: «Zu wenig interessante Themen», «keine Zeit», «zu langatmig» und «die ma­ chen sowieso, was sie wollen», waren die Voten. Auffallend war, dass nie­ mand auf ein Foto wollte oder na­ mentlich genannt werden will. Ist die Gemeindeversammlung ein Tabu­ thema? Für Nürensdorfs Gemeinde­ schreiber Andreas Ledermann ist die Gemeindeversammlung in kleineren Gemeinden mit unter 1000 Einwoh­ nern eine Plattform, bei der die sozi­ ale Kontrolle noch spielt: «In kleine­ ren Gemeinden gehört es zum guten Ton, an der Gemeindeversammlung

Fortsetzung auf Seite 2

Ein Fest für alle Die Nürensdorfer Chilbi lockte ­viele Einwohner ins Dorfzentrum. Geboten wurde eine gelungene Mischung an Attraktionen für alle Altersklassen. Seite 33

Nationalratswahlen 2015

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Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

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Gedruckte Einladungsbroschüren für die Gemeindeversammlungen werden zur Diskussion gestellt. (sg)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Spitze Feder Wenn mich heute jemand fragt, ob ich Zeit und Lust zu etwas habe, suche ich keine Ausreden, sondern antworte ehrlich: «Wir haben dieses Wochenende entschieden, einen Tag für uns alleine zu verbringen.»

Susanne Beck Werden Sie auch wütend, wenn Sie angelogen werden? Vor allem auf gestellte Fragen möchte ich eine ehrliche Antwort, und ich bemühe mich, dies selber auch zu praktizieren.

präsent zu sein.» Ab 1000 Einwoh­ nern sei das nicht mehr so. Eine Studie des statistischen Amtes des Kantons Zürich bestätigt dies: Je mehr Einwohner eine Gemeinde hat, desto tiefer ist die durchschnitt­ liche Beteiligung an den Gemeinde­ versammlungen. Rudolf Bosshart sieht in den klaren Regeln, der die Gemeindeversamm­ lung zu folgen hat, einen weiteren Knackpunkt. Es sei nicht möglich, die Abfolge und die klare Regelung in Bezug auf Anträge abzuändern, damit die Bürger mehr Spass hätten. «An der Versammlung wird zudem jedes Wort protokolliert», so Boss­

Mit mir selber und für mich selber ehrlich zu sein – das ist eine wunderbare Aufgabe. Andere Menschen kann ich nicht verändern. Im Privaten löse ich mich von Personen und Dingen, bei denen ich mich nicht wohl fühle. Kürzlich habe ich mich von solchem Ballast befreit. Ich habe mich in einer Gruppe geäussert, dass ich mich nicht mehr wohl fühle. Gleichzeitig habe ich mich ehrlichen Herzens für die Zeit bedankt, in der ich mich absolut gut aufgehoben gefühlt hatte. Die meisten Reaktionen

hart. Das hemme sicher auch einige, ein Votum abzugeben oder zu ihrer Meinung zu stehen.

Druck zur Konformität In verschiedenen Studien der Uni Zürich und Bern wurde dieses Phä­ nomen untersucht. Öffentlich zu seiner Meinung zu stehen und diese Entscheidung auch mit offe­ nem Handmehr oder durch Aufste­ hen zu unterstreichen, führe dazu, dass sich der Stimmende einem so­ zialen Druck ausgesetzt fühle. In kontroversen Fragen könne es dazu führen, dass man lieber so stimme, wie man das Ergebnis vermute und

IMPRESSUM

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch E-Mail Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

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Schwieriger ist es im Berufsleben. Da gab es in letzter Zeit gerade zwei Fälle, bei denen ich mit Lügen ruhig gestellt werden sollte. Mein Bauchgefühl hat mich schon vorgewarnt, dass da ­einiges nicht stimmt. Und wie sich dann die Wahrheit offenbarte, da musste ich meine Empörung zuerst zügeln, damit ich nicht mit einem lauten

nicht nach seiner wirklichen Grund­ haltung. Nur, um nicht negativ auf­ zufallen. Eine Konsequenz könne sein, dass politisch Andersden­ kende der Versammlung lieber fernblieben, um sich diesem Druck zur Konformität nicht preiszuge­ ben. Der Ruf wurde in mehreren Ge­ meinden in der ganzen Schweiz laut, Gemeindeversammlungen ab­ zuschaffen und Geschäfte an die Urne zu bringen. Dort könne jeder anonym seine Stimme abgeben und erst noch dann, wann er oder sie Zeit dazu finde. Die Studie des Am­ tes für Statistik des Kantons Zürich,

Statement die Aufmerksamkeit auf mich gezogen habe. So sagte ich schlicht: «Das ist nicht meine Schuld – und du weisst das.» Das Winden zu beobachten und mir die Ausreden anzuhören, hat mich dann doch amüsiert. Nun habe ich meine Ruhe und respektiere mich selber für mein Einstehen für meine Person. Mir ist wohl bewusst, welches Glück ich mit meinen zwei Jobsharing-Kolleginnen habe: Wir funktionieren gleich. Wenn uns jemand eine Lüge auftischt, dann schauen wir der Person einfach in die Augen und sagen nichts. Die Reaktionen, die sich daraus ergeben, sind absolut amüsant. So freue ich mich beinahe auf die nächste Lüge, welche bestimmt nicht lange auf sich warten lässt. Susanne Beck

die die Vor- und Nachteile der Ur­ nenabstimmung mit der Gemeinde­ versammlung verglich, sieht jedoch auch Vorteile in der Plattform der Gemeindeversammlung. Die Auto­ ren sehen keinen Nachteil darin, dass sich einige Bürger aufgrund der direkten Diskussionen und des Austausches von Argumenten in der Versammlung eine Meinung bildeten und dann abstimmen. Ein­ zelinteressen würden miteinander in Einklang gebracht und Entschei­ dungen zum Wohle der Gemein­ schaft getroffen, so die Statistiker. Bei Urnenabstimmungen geschehe die Meinungsbildung individuell oder aufgrund von Informationen.

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht  Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Beck ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

waren positiv, wenige Personen aus dieser Clique konnten mit mir daraufhin nichts mehr anfangen. Lustiger weise genau jene, die schon Lügen über mich verbreiteten. Ich war damals zu feige, diese Personen einfach zu stellen und zu fragen, warum sie solche Geschichten erfinden. Künftig werde ich bei solchen Situationen mutiger sein.

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 29. Oktober 2015.

Auflage 20. Jahrgang | 9250 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


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Thema des Monats

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Die Teilrevision der Entschädigungsverordnung mobilisierte die Bassersdorfer für die Gemeindeversammlung. (Quelle: Gemeinde)

Mobilisieren für volksnahe Themen Schaut man auf die Besucherzahlen der Gemeindeversammlungen, gibt es in jeder der drei Dorf-Blitz-Gemein­ den einen grösseren Ausschlag. Of­ fensichtlich mobilisieren Themen wie die Teilrevision der Entschädigungs­ verordnung in Bassersdorf oder das Brüttener Kinderhaus und die Zusam­ menlegung der Gemeindewerke die Stimmbürger. Bei Themen, die volks­ nah sind, werden Freunde, Nachbarn und Vereinsmitglieder mobilisiert, deren Gesichter man sonst an Ge­ meindeversammlungen vergebens sucht. Die wissenschaftspolitische Li­ teratur nennt dies eine selektive Mo­ bilisierungsstrategie. «Verhindern können wir auf Gemeindeebene sol­ che Phänomene nicht», sagt Christian Pleisch, Verwaltungsdirektor in Bas­ sersdorf. «Wichtig ist es, die Traktan­ denliste so zu gestalten, dass auch andere Geschäfte von einer hohen Stimmbeteiligung und einem reprä­ sentativeren Wert profitieren.» Obwohl die Gemeinden mit anschlies­ senden Apéros oder auch Vorträgen versuchen, die Attraktivität zu stei­ gern und Stimmbürger anzulocken, halte sich der Erfolg in Grenzen, wie Bassersdorfs Gemeindepräsidentin Doris Meier im Jahresbericht 2014 festhält. Für Rudolf Bosshart ist klar: «Wir werden sicher keinen Klamauk anbieten, nur um Leute zum Kommen zu motivieren – nie und nimmer!»

Versammlung ausgedient Die SP Bassersdorf hat mit einer Po­ diumsveranstaltung 2013 versucht, neuen Wind in die Diskussion einzu­ bringen. «Hat die Gemeindeversamm­ lung ausgedient?», fragte sie provo­ kant. Aufzeigen wollte man verschie­

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Das Herz der Brüttener schlägt für Kinder und das Kinderhaus. Dafür nehmen 207 Brüttener teil. (Quelle: Gemeinde)

dene Alternativen zu einer Gemein­ deversammlung. Referenten anderer Gemeinden zeigten solche Möglich­ keiten anhand von Beispielen auf. Obwohl es mögliche Alternativen für Bassersdorf gehabt hätte, wie zum Beispiel ein Parlament, versandete der Aufruf der SP. «Wir wollten im Anschluss an die Podiumsveranstal­ tung mit einer Arbeitsgruppe vertieft den Ansätzen nachgehen sowie Vor­ schläge für das weitere Vorgehen aus­ arbeiten», erzählt SP-Co-Präsident Fritz Kauf. Auf den Aufruf meldeten sich nur gerade zwei Personen. Und obwohl der damalige Verwaltungsdi­ rektor sich für diese Spurgruppe aus­ gesprochen hatte, kam sie am Ende nicht zu Stande. «Bei den Gemeinde­ räten habe ich keinen grossen Rück­ halt dafür gespürt. Es hat wohl immer auch mit einer Machtumverteilung zu tun, die nicht alle gleich stark anstre­ ben», so Kauf. Auch seien in Wahljah­ ren die Kantons- und Nationalräte spürbar vorsichtiger, sich zu stark aus dem Fenster zu lehnen und Vor­ stösse lautstark zu unterstützen.

Einladungsbroschüre versenden Unbeirrt von solchen Umständen be­ sucht der Bassersdorfer Fritz Maurer die Gemeindeversammlungen. Der Entscheid, die Einladungsbroschüre nicht mehr jedem Stimmbürger zu ver­ senden, sondern nur noch auf Verlan­ gen, findet er grundfalsch. «Damit spart man zwar Geld, aber verliert auch Ver­ trauen in der Bevölkerung und Teilneh­ mer an der Versammlung», ist er sich sicher. «Wenn eine Jahresrechnung von nur 27 Anwesenden abgenommen wird, dann fehlt ihr die Legitimität. Es ist doch traurig, dass wir bezüglich des Versammlungsbesuchs von allen Ge­ meinden der Bezirke Bülach und Diels­ dorf an letzter Stelle stehen.»

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Juni 2013

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Juni 2014

Dezember 2014

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Das Thema flächendeckende «Tempo-30»-Zonen reizte die Nürensdorfer zum Grossaufmarsch. (Quelle: Gemeinde)

Christian Pleisch, Bassersdorfs Ver­ waltungsdirektor, sieht es anders. «Wir druckten jeweils rund 7300 Bro­ schüren für am Ende rund 100 Teil­ nehmer. Das ist eine Verschwendung von Steuergeldern.» Aus Spargrün­ den wurden neue Lösungen gesucht. So wurde ein E-Mail Verteiler für die GV-Broschüre lanciert, der laufend wachse und wer wolle, bekomme es immer noch in Papierform zugestellt. «Die Demokratie unterwandern wol­ len wir bestimmt nicht», stellt er klar. Von Gesetzes wegen gibt es verschie­ dene Pflichten rund um die Publikati­ onsfristen der Traktanden vor einer Gemeindeversammlung. Dass eine Broschüre in gedruckter Form zu ver­ senden sei, ist jedoch keine Pflicht. Fritz Maurer scheut sich nicht, Ant­ worten zu verlangen, sei es bei der Gemeinde direkt oder mit rechtlichen Mitteln beim Bezirksrat, wenn er das Gefühl hat, er werde abgespeist. «Viel­ leicht sehen mich einige als zu stur an – aber ich schaue es als meine Bürger­ pflicht an, Transparenz zu verlangen.» Zwei Fälle, in denen er der Gemeinde mangelnde Informationstiefe und Transparenz vorhielt, haben sein Ver­ trauen zerstört und ihm die Lust für einen Versammlungsbesuch vergällt. «Bei der Abstimmung über den Kauf der Sportanlage bxa hat man von der Übernahme einer Defizitgarantie in der Höhe von jährlich maximal 200 000 Franken gesprochen. Als dann nach mehreren Jahren erstmals eine Rechnung vorgelegt wurde, zeigte sie, dass allein im Jahr 2009 mit der bxa 2,7 Millionen Franken abgerechnet wurden.» Ein anderer Fall betrifft die Schuldzinsen, für die aus der Sicht von Maurer eigenmächtig im Jahr 2009 aufgenommenen langfristigen Fremddarlehen in Höhe von über 30 Millionen Franken. Solche Fälle schür­ ten das Misstrauen bei der Bevölke­

rung, ist Maurer sicher. Der Verdacht werde mit solchen Fällen genährt, dass der Gemeinderat die Stimmbe­ rechtigten im Dunklen lasse und die Gemeindeordnung strapaziert werde.

Keinen Zwang anwenden Für SP-Co-Präsident Fritz Kauf wäre auch eine Alternative, die in Bassers­ dorf lebenden Ausländer zur Ge­ meindeversammlung als Gäste ein­ zuladen. «Ich frage mich auch immer, wo all die vielen stimmberechtigten Neuzuzüger sind.» Christian Pleisch bestätigt, dass die Gemeinde sowohl die Jungbürger als auch Neuzuzüger auf ihre Rechte und Pflichten hin­ weise, «aber zwingen können wir sie nicht, teilzunehmen.» Bassersdorf bemühe sich redlich, den Kontakt zu verschiedenen Gruppierungen auf­ zubauen und sie für die politischen Geschäfte zu motivieren. «Ich bin jetzt seit bald vier Monaten hier in Bassersdorf und sehe an verschie­ densten Anlässen oft dieselben 20 bis 50 Leute», stellt er fest. Mittlerweile hat sich die SP Bassers­ dorf ein wenig vom Thema Gemein­ deversammlungsteilnahme abge­ wandt und «sei auf einer grösseren Spur.» Sie stellten sich die Frage: «Wollen wir eine dritte grosse Stadt aus den «Glow»-Gemeinden bilden oder weiter die Region der zuneh­ mend machtlosen Einzelgemeinden bleiben?» Die Anforderungen an das zukünftige Bassersdorf seien weitrei­ chend und nach der Partei für eine Gemeinde dieser Grössenordnung schlicht nicht machbar. «Aber für eine Kreisgemeinde einer Glattal­ stadt mit über 100 000 Einwohnern wäre vieles möglich!», sagt Kauf. «Da­ her müssen wir vielleicht in ganz anderen Dimensionen nach Lösun­ gen suchen.» ◾


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Marlies Petrig ist stolz auf ihren Wahlkampf

«Es war auf jeden Fall eine bereichernde Erfahrung» Marlies Petrig ist im KZU, welches in Bassersdorf das Pflegezentrum Bächli betreibt, Leiterin Health Care Services. Für Aufregung hat sie in den letzten zwei Monaten als Sprengkandidatin in den Wahlen für den Kirchenrat in Zürich gesorgt. Am 15. September schied sie knapp mit zwei Stimmen Unterschied als Überzählige aus. von Susanne Gutknecht Wie fühlen Sie sich so kurz nach der verlorenen Wahl in den Kir­ chenrat? Die Wahl war sehr knapp mit zwei Stimmen Unterschied und eine Enttäuschung ist zwar da, aber der Stolz auf mein gutes Resultat überwiegt. Für eine Senkrechtstarterin ist es ein Superresultat! Ich fühle mich auch müde nach der emotionalen Anspannung und Dichte eines solchen Wahltages. Aber ich habe wirklich viel erlebt. Da war zuerst der Gottesdienst am Morgen im Grossmünster, dann die Spannung während des Wahlablaufs: Die Stellungnahmen der Fraktionen, wie argumentiert wurde, die Empfehlungen für die Wahl und die persönlichen Statements Einzelner. Da hat sich herausgestellt, dass es wirklich um ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Esther Straub und mir ging. Katharina Kull war kaum ein Thema. Das war sehr interessant, aber wenn man als eine der Hauptperson im Fokus steht, ist es auch mit einer grossen Anspannung verbunden. Haben Sie sich reelle Wahlchan­ cen ausgerechnet oder von vorn­ herein mit diesem Ausgang gerech­ net? Ich habe mir Chancen ausgerechnet. Man stellt sich natürlich schon eher darauf ein, zu gewinnen. Dazu gehört auch, dass man sich im Vorfeld Gedanken macht. Es gilt Zeitfenster freizuhalten und sich vorzustellen, wie der Alltag nachher aussehen könnte und wie man alles unter einen Hut bringt: Job und Kirchenrat. Das ist ein intensiver Prozess, der genauso wichtig ist wie der inhaltliche Wahlkampf. Sie haben im Vorfeld bereits mit Ihrem Arbeitgeber besprochen, die

Marlies Petrig kann sich nach der verlorenen Wahl wieder voll ihrer Arbeit im KZU Pflegezentrum im Bächli widmen. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Arbeitszeit zu reduzieren. Somit waren Sie im gedanklichen Pro­ zess bereits weit fortgeschritten. Nein, aber ich packe etwas richtig an oder gar nicht. Nachher bei jeder Anfrage «kann nicht so flexibel sein, geht nicht» zu sagen, ist nicht mein Ding. Wenn ich etwas tue, dann richtig.

Personen, die die Wahl unterstützen und einem Mut zusprechen. Andererseits natürlich auch Gegenwind von Personen, die Marlies Petrig nicht gut kennen, sich jedoch trotzdem laut und ausführlich äussern. Als Kandidatin ist man dünnhäutiger und spezielle Aktionen gehen einem näher, brauchen mehr Energie.

«Ich habe bei meiner Zusage bereits gewusst, dass es kein Spaziergang wird»

Was waren solche spezielle Aktio­ nen? Ich erhielt einen persönlichen Brief, der mich nachdenklich stimmte und mit Anfeindungen gespickt war. Diesen Brief musste ich bewusst trennen vom normalen Feedback und beiseite legen. Oder auch ein Cartoon in der Kirchenzeitung «reformiert» war in meinen Augen deplatziert. Ich bin keine Cartoonspezialistin, aber er war nicht passend und hat mich aufgewühlt. Es ging direkt um meine Person. Sehen Sie, das Wort Sprengkandidatur ist neutral, das Wort Sprengkandidatin bin jedoch ich als Person. Und das trifft dann schon mehr ins Emotionale. Die aufgeschreckten Voten, dass die Darstellung als Terroristin interpretiert wurde, und tenden-

Als Sprengkandidatin ist man in einer speziellen Rolle aktiv. Wie haben Sie diese erlebt? Gab es viele verbale Anfeindungen oder haben Sie auch positive Voten zu Ihrer späten Kandidatur erhal­ ten? Ich habe bei meiner Zusage als Kandidatin bereits gewusst, dass es kein Spaziergang wird, sondern dass ich im Wind draussen stehen werde. Damit habe ich gerechnet. Dieser Wind hatte verschiedene Stärken: Einerseits erhält man Rückenwind durch

ziös und unwürdig sei, sagen genug. Ich habe aber niemanden beauftragt, mit einer geeigneten PR-Antwort darauf zu reagieren. Ich akzeptierte, dass ich als Kandidatin da vielleicht ein wenig sensibel reagiere. Aber das waren einzelne Spitzen.

«Der Weg war unüblich und quer» Warum hat es einen solchen Wir­ bel verursacht, als Sie sich als Kandidatin aufstellen liessen? Weitere Kandidaten sollten doch einen Wahlkampf beflügeln. Weitere Kandidaten sind sicher wünschenswert, aber der Weg war unüblich und quer. Bisher war es die Regel, den Fraktionsempfehlungen zu folgen. Dass es jetzt Personen gab, die den Mut hatten, eine Kandidatin zu empfehlen, die sogar noch reelle Chancen hat und die nicht von der Fraktion vorgeschlagen war, welche den Sitz in Anspruch nehmen konnte, ist aufwühlend. Man verlässt die gewohnten Pfade, die man über Jahre hinweg gegangen ist.


Dorf-Blitz

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Zudem wurde dieser Weg als undemokratisch angeprangert. Meiner Auffassung nach ist es demokratisch: Eine Wahl ist eine Wahl und mehr Auswahl an Kandidaten hilft der Sache und gehört zur Demokratie. In der politischen Landschaft ist ein solches Vorgehen völlig normal, es gibt etliche Beispiele, und wird nicht als undemokratisch gewertet. Bei der Kirche denkt man offenbar anders – dieser Weg ist für die Kirche ungewohnt. Hat das Resultat gezeigt, dass doch mehrere Personen der Be­ gründung von Willi Honegger, der Sie unter anderem in den Wahl­ kampf gebracht hat, gefolgt sind: Nämlich weniger kirchliche Räte, sondern auch Personen mit einem anderem beruflichen Hintergrund zu wählen? Persönlich ist man eher mit unterstützenden Personen im Gespräch, daher ist das schwierig einzuschätzen. Aufgrund der Diskussion in der Synode nach der Wahl hatte ich jedoch den Eindruck, dass man Esther Straub zurzeit für die beste Kandidatin hielt, aber dass man es in vier Jahren sicher nochmals überdenken wird, jemand anderen in den Kirchenrat einzubinden, der mit einem anderen Rucksack anklopft. Vier Jahre sind eine lange Zeit. Ist es realistisch, sich dann daran zu erinnern? In vier Jahren fliesst viel Wasser den Rhein hinab, das ist sicher so. Aber das Verfahren dieser Wahl war einmalig – es hat sicher etwas bewirkt und gerät nicht in Vergessenheit. Es wurde eine Diskussion um passende Profile der Kandidaten angestossen und ich bin zuversichtlich, dass die Synode sich hier doch einer gewissen Verpflichtung bewusst ist. Der begonnene Prozess kann nicht gestoppt werden.

Monatsinterview datur den Mut gefunden hat. Ich sehe die Verankerung der Kirche ein wenig anders als einige Synodale: Die Kirche sollte breit abgestützt sein. Kirchenpolitik betreiben nicht nur die kirchlichen Kräfte wie Pfarrpersonen, sondern auch Sozialdiakoninnen, Personen aus Bereichen wie der Seelsorge oder der Freiwilligenarbeit können durchaus Impulse geben. Das war mein Credo der Kandidatur.

nen mit einem Blick in die Zukunft, die nicht die aktuelle kirchliche Historie mittragen. Personen mit einem anderen beruflichen Hintergrund bringen auch andere Vernetzungen, andere Kontakte mit, die dem Kirchenrat dienlich sein können.

Geht das in Richtung des Reform­ prozesses, in dem die Kirche steckt? Nein, den Reformprozess muss man viel breiter verstehen. Da geht es um die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden, um finanzielle Ressourcen, die geringer sind als beispielsweise noch vor 20 Jahren. Ich bin aber überzeugt, dass beim Reformprozess auch mehr Personen mit einem Aussenblick, die durchaus kirchennah sind, aber keine Pfarrpersonen, Verantwortung übernehmen sollen. Da stehe ich für eine Öffnung ein.

Können Sie ein Beispiel nennen, bei dem dieser Aussenblick hilf­ reich sein könnte? Zum Beispiel die Seelsorge. In Spitälern und Pflegezentren wären sie gerne häufiger eingesetzt. Die Kirche baut aufgrund der finanziellen Ressourcen jedoch Arbeitspensen ab. Da braucht es Gespräche und Know-how, wie man das gemeinsam gestalten könnte. Auch damit beispielsweise Personen, welche zu Hause gepflegt und betreut werden, nicht benachteiligt sind. Das Wissen über Abläufe ist wichtig, um die Situation beurteilen zu können und solch neue Einflüsse auch im Rahmen der Kirche vernünftig einbetten zu können.

Was bringt dieser Aussenblick? Hilft er, die Dinge von einer ande­ ren Seite zu hinterfragen oder neuen Wind hineinzutragen? Der Aussenblick bringt eine andere Wertung mit. Er macht transparent, welche Kräfte involviert sind und wer welchen Raum und Platz einnimmt. Diese Wertung geschieht auch durch einen weniger geschichtlichen Hintergrund. Es braucht definitiv ein historisches Gewissen, aber auch Perso-

«Der Aussenblick bringt eine andere Wertung mit»

Haben Sie am Ende des Wahlproze­ dere das Gefühl, es hat sich trotz Ihrer Niederlage gelohnt, sich die­ ser Situation zu stellen? Ja, auf jeden Fall! Ich habe viele spannende Personen kennengelernt. Auch die Hearings bei den Parteien waren sehr anspruchsvoll. Man muss

«Der begonnene ­Prozess kann nicht ­gestoppt werden» In welche Richtung wollten Sie mit Ihrer Kandidatur Akzente setzen? Der Ausgang war relativ offen. Ich war auch darauf vorbereitet, dass ein weiterer Kandidat sich aufstellen lassen möchte, der durch meine Kandi-

Marlies Petrig schätzt die spannende Erfahrung ihres Wahlkampfes.

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sich innert kürzester Zeit präsentieren und positionieren. Etwas, was man nicht alle Tage machen muss. Grundsätzlich konnte ich mir schon vorstellen, in welche Richtung die Fragen gehen werden. Ich war trotzdem erstaunt, dass die drei Hearings von der Art der Führung, wie die Personen gegenüber mir aufgetreten sind und der Strategie völlig unterschiedlich waren. Auch meine Strategie und mein Auftreten habe ich jeweils angepasst. Das war ein sehr spannender Prozess, den ich nicht missen möchte. Es gehörte zur intensivsten Zeit im Wahlkampf und war mit viel Arbeit verbunden. Ich musste mich vorbereiten und einige Szenarien im Vorfeld durchdenken. Ich bin der Kirche zwar verbunden, bin aber keine Synodale und musste mich einlesen in einzelne Themen, Gespräche führen und mir die Sachkenntnis aneignen. Sonst hätte ich mir mit politischen Floskeln helfen müssen ohne Tiefgang, was nicht meiner Person entspricht.

«Die Gewählten haben den Vorteil, die Energie des Zuspruchs zu spüren» Sind Sie demnach froh, jetzt auch ein wenig zurücklehnen zu dür­ fen? Auf jeden Fall. Die Gewählten haben den Vorteil, die Energie des Zuspruchs nach einer Wahl zu spüren. Ich brauche jetzt Zeit, um runterzufahren. Sicher werde ich dann auch die Ruhe finden, das Stimmverhalten zu analysieren und meine Arbeit im Wahlkampf zu reflektieren. Ich glaube aber, ich habe einen guten Job gemacht. Es war auf jeden Fall eine bereichernde neue Erfahrung. Worauf freuen Sie sich jetzt? Ich kann mich weiterhin mit voller Energie meiner Arbeit hier im Bächli widmen. Allerdings bin ich auch ein Mensch, der sich gerne durch andere Lebenswelten inspirieren lässt. Ich bin sicher, dass die Arbeit im Kirchenrat auch eine Bereicherung gewesen wäre für meine Arbeit hier. Ich habe auf jeden Fall meine Fühler ausgestreckt und viel gelernt in den letzten Monaten. Meine Agenda ist jetzt aber sehr entlastet und zeigt wieder Löcher (lacht). ◾


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Konzertprogramm 2015/16 VIELFÄLTIGE MUSIKKULTUR IN BASSERSDORF Leichtigkeit und Humor schmunzeln und geniessen nachdenken und staunen dazu wollen wir anregen

Mitgliedschaft Konzertzirkel Bassersdorf Einzelmitglied Paarmitglieder Einzeleintritt

Fr. 60.– Fr. 110.– Fr. 30.–

Fagotteria Susann Landert, Fagott Walter Bassetto, Fagott Patrik Lüscher, Fagott Christoph Peter, Fagott Werke: J.B. Boismortier, A. Reicha, B. Bartok, S. Prokofjew und andere

Freitag, 29. Januar 2016, 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf Camerata variabile

Festliche Klänge zur Vorweihnachtszeit Corinne Sonderegger, Oboe; Hubert Heitz, Julia Krüger, Violine; Grégoire Babey, Viola; Gisela Heitz, Violoncello; Sofus Gleditsch, Kontrabass; Mako Bötschi, Cembalo Werke: J.Ch. Bach, G.F. Händel, W.A. Mozart, F.X. Richter

Konzert zum Thema Wasser Helena Winkelmann, Mechthild Karkow, Violine; Alessandro D’Amico, Viola; Christoph Dangel, Violoncello; Viviane Chassot, Akkordeon; Stefka Perifanova, Klavier Werke: D. Scarlatti, F. Chopin, G. Fauré, C. Dedussy, K. Szymanovsky und H. Winkelmann

Freitag, 20. November 2015, 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

Freitag, 15. April 2016, 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

Gerlis Ensemble

Kontaktadresse: Paul Buol, Präsident, Rebhaldenstrasse 20a, 8303 Bassersdorf Tel. 044 836 51 08, E-Mail: psj.buol@bluewin.ch


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Aus Behörde und Verwaltung Aufstockung Wahlbüro Die an der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2014 für die Amtsdauer 2014-2018 gewählten Ersatzmitglieder des Wahlbüros wurden vom Gemeinderat per 1. September ins Wahlbüro aufgenommen.

Öffnungszeiten der Verwaltung Weihnachten 2015 und Neujahr 2016 Die Verwaltung bleibt vom Donnerstag, 24. Dezember 2015, 11.30 Uhr bis Freitag, 1. Januar 2016 geschlossen. Ab Montag 4. Januar 2016 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Selbstverständlich sind die verschiedenen Pikettdienste gewährleistet.

Neuer Revisor gewählt Die Kontrollstellen der Genossenschaft Pro Sagi sowie der Genossenschaft zur Schmitte bestehen aus je zwei Revisoren, wovon einer jeweils von der Generalversammlung der Ge-

Alfred’s Erben, Bassersdorf, Neubau Mehrfamilienhaus mit 11 Wohneinheiten Baltenswiler­ strasse, Kat.-Nr. 987; • BG-Nr. 2015-0004, Frei Heinrich und Tobias, Winkel, Umbau/Umnutzung Clublokal zu Vereinslokal und Lagerräume zu Werkstatt/Recycling sowie Einbau Hotelzimmer in Lagerräume, Off-Airportparking und Reklameanlagen (teilweise Verweigerung) Vorbuchenstrasse 13, Kat.-Nr. 3074, Vers.-Nr. 130; • BG-Nr. 2011-0042, Staub Rudolf, Bassersdorf, Neubau Terrassenhaus mit drei Wohneinheiten Obstweg/Steinligweg, Kat.-Nr. 5836 (alt Kat.-Nr. 5804); • BG-Nr. 2015-0010 Alder Thomas Baubewilligungen und Ruckstuhl Andrea, Zürich, Anbau Terrasse, Aussenisolation Es wurden folgende BaubewilligunNordfassade, Abbruch und Wiedergen im ordentlichen Verfahren erteilt: aufbau Geräteschuppen, Abbruch Aussentreppe, teilweise Ersatz • BG-Nr. 2015-0022, Politische GeFenster, Grundrissanpassungen, meinde Bassersdorf, Neubau SchulWärmeerzeugung, Solaranlage, Baanlage Chrüzacher, Bodenacherring, holzweg 1, Kat.-Nr. 5524, Gebäude Kat.-Nr. 3170, 3880, 3164 und 3168; Vers.-Nr. 1107. • BG-Nr. 2014-0052, Brunner Gemeinderat Bassersdorf

nossenschaften gewählt wird, der Zweite wird vom Gemeinderat Bassersdorf bestimmt. Der Gemeinderat hat beschlossen, per 1. November 2015 den neuen Leiter der Abteilung Finanzen + Liegenschaften, Daniel Saager, als Revisor der beiden Genossenschaften einzusetzen.

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ti a l u t a r G

Wir gratulieren

zum 90. Geburtstag am 31. Oktober Max Althaus KZU Pflegezentrum Embrach zum 85. Geburtstag am 6. Oktober Hans Damm Ufmattenstrasse 31 am 16. Oktober Giovanni Sala Gerlisbergstrasse 24 zum 80. Geburtstag am 15. Oktober Doris Bodmer Breitistrasse 34 am 21. Oktober Albert Lienhart Sagiweg 1

Zeitwende – Ein Generationentheater

Kostenlose Laubentsorgung im Herbst In den Monaten Oktober und November kann das herbstliche Fall-Laub mit den üblichen Grüngutabfuhren gratis entsorgt werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

Im transparenten Spezialplastiksack Am Schalter der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus C kann ein mehrfach verwendbarer, transparenter Plastiksack (zirka 200 Liter) zum Preis von Fr. 2.50 bezogen werden. Dieser darf mit reinem Fall-Laub bis zu einem Gewicht von maximal 20 Kilogramm gefüllt werden. Der gefüllte Sack kann an den normalen

Grüngut-Abfuhrdaten offen an den üblichen Ort gestellt werden. Er wird geleert und zur Wiederverwendung zurückgelegt.

In offenen Behältern Offene Behälter können ebenfalls bis maximal 20 Kilogramm mit reinem Fall-Laub gefüllt und an den GrüngutAbfuhrtagen bereitgestellt werden. Für alle übrigen Grün- und Gartenabfälle gilt die gewohnte Entsorgung und Gebührenpflicht mit Vignetten. Weitere Auskünfte sind unter Telefon 044 838 85 20 erhältlich. Abteilung Bau + Werke

Zum Abschluss eines gemeinsamen Projekts laden Alters- und Jugendarbeit Bassersdorf zum Generationentheater ein. Erleben Sie im Theater «Zeitwende» Begegnungen zwischen Jung und Alt, Zusammenleben auf dem Dorfplatz, einst und heute, aus Sicht von Seniorinnen und Jugendlichen der Oberstufenklasse B2b. Sieben Seniorinnen aus Bassersdorf und Nürensdorf nehmen Sie mit in ihre Erinnerungen und Geschichten aus der Jugendzeit. Parallel dazu erhalten Sie einen Einblick in das Leben der heutigen Jugend, zeitgemäss eingespielt als Video. Donnerstag, 1. Oktober, 20 Uhr Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr Samstag, 3. Oktober, 17 Uhr im Franziskuszentrum, Aeussere Auenstrasse 1, Bassersdorf Konzept und Regie: Claudia Nötzli / Film: Othmar Zeder Ticketvorverkauf: Gemeindebibliothek / Dorfdrogerie Hafen, Bassersdorf Ein Projekt der Gemeinde Bassersdorf im Rahmen der Alterskampagne «Alles hat seine Zeit. Hohes Alter» mit freundlicher Unterstützung durch: Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zürich / Paul Schiller Stiftung / Grütli Stiftung / Hatt-Bucher-Stiftung / Jugendkommission / Fachstelle für Altersfragen / Migros Kulturprozent / Trägerschaft der Alterskampagne.


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Rubrik 65plus Generationensolidarität einst und heute Was für ein Theater! War früher die Solidarität unter den Generationen besser oder unterlag deren Vertrag schon immer einem Wandel? Ein paar Hintergedanken zur Generationensolidarität. Das Bedürfnis, sich um den Zusammenhalt und das Zusammenleben der Generationen zu kümmern, scheint auf verschiedenen Ebenen an Gewicht zu gewinnen. Sowohl

am Anlass «Älter werden in Bassersdorf» als auch im Rahmen der Alterskampagne wurde das Thema adressiert und wird nun mit dem Generationentheater «Zeitwende» am 1. bis 3. Oktober lebendig visualisiert. Haben Sie ein Problem mit einer der andern Generationen? Kennen Sie die Bedürfnisse und Träume der andern? Haben Sie sich schon einmal dafür interessiert? Lebensrhythmus, Interessen, Erfahrungen, Energie, Emotionalität sind

doch sehr unterschiedlich. Wir laufen uns immer wieder über den Weg, gehen ihn vielleicht ein Stück gemeinsam, doch sind meist die Ziele ganz andere. Trotzdem, wir sind aufeinander angewiesen. Die Gewichte der Abhängigkeit verschieben sich. Nicht nur im Verlaufe des eigenen Lebens von der Babyzeit bis hin ins greise Alter, sondern auch in der demografischen Entwicklung unserer heutigen Gesellschaft. Eine kleinere Anzahl von Arbeitsfähigen wird eine immer grösser werdende Popula-

tion von Pensionären tragen müssen. Wir tun gut daran, den Dialog und das Verständnis zwischen den Generationen laufend zu fördern: Zeichen der gegenseitigen Anerkennung setzen, offen sein, Hand bieten, Interesse zeigen, dankbar annehmen, respektvoll miteinander die zufälligen und geplanten Begegnungen geniessen. Mathias Tschopp Redaktionsteam Rubrik 65plus

National- und Ständeratswahlen: Sie bestimmen mit Am 18. Oktober finden auf eidgenössischer Ebene die National- und Ständeratswahlen statt. Sie können mitent­ scheiden, wer im Parlament in den nächsten vier Jahren das politische Geschehen bestimmt. Nehmen Sie dieses Recht wahr und geben Sie Ihre Stimme brieflich, an der Urne am Abstimmungswochenende oder vorzeitig an der Urne in der Gemeindeverwaltung ab. Leider kommt es immer wieder vor, dass Stimmabgaben vom Wahlbüro als ungültig erklärt werden müssen. Damit das nicht passiert, achten Sie bitte darauf, dass

– der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist – Sie nur EINE Liste aus dem gesamten Listenbund auswählen und einlegen. Über die Möglichkeiten zur Veränderung der gewählten Liste gibt die den Wahlunterlagen beiliegende, detaillierte Wahlanleitung Auskunft. Das Wahlbüro freut sich auf Ihre gültige Stimmabgabe am 18. Oktober.

Abteilung Dienste + Sicherheit

Der Herbst und seine Neuheiten – Bücherpräsentation mit Daniela Binder Am Dienstag, 20. Oktober um 20 Uhr, präsentiert Daniela Binder einmal mehr eine tolle Auswahl an spannender Literatur in der Bibliothek Bassersdorf. Schnell werden die Tage wieder kürzer und die Lust grösser, die dadurch länger werdenden Abende mit einem spannenden Roman zu verbringen. Jetzt heisst es also wieder lesen und geniessen, abtauchen in eine andere Welt. Ein Bücherherbst mit viel spannender Literatur zu

verschiedenen Themen, Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland, wartet auf alle Lesefreaks. Daniela Binder hat für die Präsentation aus dem grossen Angebot ihre Favoriten ausgewählt. Die Bibliothek aktualisiert ihren Bestand laufend und das Bibliotheksteam freut sich, Ihnen zusammen mit der Fachfrau aus Winterthur den einen oder anderen Tipp für eine lange Lesenacht mit auf den Weg zu geben.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro serviert. Dies gibt Gelegenheit, in den Büchern zu schmökern und auch gleich nach Lust und Laune das eine oder andere Buch auszuleihen. Selbstverständlich stehen noch weitere Neuheiten und lesenswerte Romane, Sachbücher und andere Medien zur Ausleihe bereit. Unkostenbeitrag: Fr. 10.00 Anmeldung erwünscht

Bibliothek Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Baubeginn Schulhaus Chrüzacher Die Bassersdorfer Stimmberechtigten genehmigten an der Urnenabstimmung vom 30. November 2014 mit grosser Mehrheit den Baukredit für das neue Schulhaus Chrüzacher. Seit der Abstimmung sind einige Monate vergangen. Während dieser Zeit hat die Baukommission zusammen mit der Strabag AG als Gesamtleistungsanbieter die Projektierung vorangetrieben und den Projektplan für die Realisierung der Schulanlage ausgearbeitet. Mitte August 2015 ist die erteilte Baubewilligung für den Neubau der Schulanlage Chrüzacher in Rechtskraft erwachsen. Am 2. Oktober 2015 erfolgt der Spatenstich, die Aushubarbeiten starten am 5. Oktober 2015.

vor Ort an der Bauparzelle informieren. Auf unserer Homepage www. bassersdorf.ch informieren wir weiterhin über den aktuellen Stand des Bauablaufes.

Kontaktpersonen

Die Baustellenzufahrt erfolgt von der Baltenswilerstrasse über den Boden­ acherring. Die Wegfahrt erfolgt über den gleichen Weg. Um das Quartier so gut wie möglich vom Lastwagenverkehr zu entlasten, wird auf ein Einbahnregime entlang des Bodenacherrings verzichtet. Auf diese Weise müssen auch

weniger blaue Zone-Parkplätze aufgehoben werden. Um Verkehrsbehinderungen auf dem Bodenacherring möglichst zu vermeiden, werden entsprechende Vorkehrungen getroffen.

– Christoph Füllemann, Ressortvorsteher Finanzen + Liegenschaften, Vorsitzender Baukommission Schulhaus Chrüzacher, Mobile 079 309 03 43, Email: christoph.fuellemann@bassersdorf.ch; – Hans Dübendorfer, Bereichsleiter Liegenschaften, Telefon 044 838 85 88, Email: hans.duebendorfer@ bassersdorf.ch.

Die Strabag AG als Gesamtleistungsanbieter wird ab Baubeginn direkt

Abteilung Finanzen + Liegenschaften

Öffentliche Auflage Schallschutzprogramm 2015 Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) ein Schallschutzprogramm zur Genehmigung eingereicht. Dieses wird seit dem 7. September während 30 Tagen in den betroffenen Gemeinden öffentlich aufgelegt. Das beim Bazl zur Genehmigung eingereichte Schallschutzprogramm 2015 baut auf dem «Programm 2010» auf, welches Ende der 90er Jahre gestartet wurde und in dessen Rahmen bislang knapp 200 Millionen Franken in Schallschutzmassnahmen investiert wurden. Das jetzt vorliegende Programm wurde durch die Flughafenbetreiberin Ende Juni beim Bazl eingereicht und liegt seit dem 7. September öffentlich auf. Die betroffene Bevölkerung

hat während 30 Tagen die Möglichkeit, auf allen im Gebiet des Schallschutzprogramms 2015 liegenden Gemeinden, oder auf der Webseite des Kantons Zürich, die Gesuchsunterlagen einzusehen und sich dazu zu äussern. Allfällige Einsprachen müssen beim Bazl innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Dieses wird nach Auswertung der Eingaben über die Genehmigung eine Verfügung erlassen. Im Bauamt Bassersdorf können die Unterlagen noch bis zum 6. Oktober eingesehen werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.afv.zh.ch/auflagen. Abteilung Bau + Werke

Danke Das Sozialamt Bassersdorf (Asylfürsorge) bedankt sich bei allen Mitbewohnern der Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf für die grosszügigen Gaben von Betten, Velos und vielen weiteren nützli-

chen Gebrauchsgegenständen zu Handen von Asylsuchenden in unserer Gemeinde. Herzlichen Dank! Abteilung Soziales + Alter

Überraschenden Zahlen Eindrücke, Erkennt­nisse, Zahlen, Wünsche Auch wenn das Gwerblerfäscht 2015 bereits wieder Geschichte ist: Viele tolle Erinnerungen und Eindrücke bleiben zurück. Ein Wochenende, an dem Jung und Alt sich im Dorfzentrum traf, vieles über das Bassersdorfer Gewerbe erfuhr und sich kulinarisch verwöhnen liess. Auch die Behörden-Lounge der Gemeinde erfreute sich vieler Besucher. Auf der Suche nach

den Wettbewerbslösungen stiess man auf überraschende Zahlen. Auch die Gelegenheit, an der «Top + Flop»-Wand zu deponieren, was in Bassersdorf besonders gefällt und was verbesserungswürdig wäre, wurde rege genutzt. Gerne nehmen wir diese Anregungen entgegen.

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Generationentheater Bassersdorf im Franziskuszentrum

Dialog zwischen Jung und Alt fördern Im Rahmen der Kampagne «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit», welche vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde, spannen nun verschiedene Organisationen aus der Jugend- und Altersarbeit zusammen und bringen ein Generationentheater mit dem Titel «Zeitwende» auf die Bühne. Der DorfBlitz war bei den Dreh- und Probearbeiten dabei. von Reto Hoffmann Die Inszenierung des Stückes «Zeitwende» hat einen direkten Bezug zum neuen Dorfplatz. Im Hauptfokus stehen die Erinnerungen älterer Menschen aus Bassersdorf, welche sich an das Dorfleben und den Dorfplatz der früheren Zeit zurückerinnern können. Im Kontrast dazu stehen die Jugendlichen, die das Dorfleben im Heute erleben. Das Stück, welches mit der Theaterpädagogin Claudia Nötzli einstudiert wurde, wird in einer offenen Dramaturgie in Form einer Collage aufgeführt. «Mein Ziel war es, die zwei Welten von alten und jungen Menschen beziehungsweise von früher und heute zu thematisieren», so Claudia Nötzli. «Das Generationentheater zielt ferner darauf ab, die sozialen Netze zwischen den Generationen in der Gemeinde zu stärken», ergänzt Esther Diethelm, Altersbeauftrage von Bassersdorf.

Schulklasse drehte Video Dass da auch in der Realität zwei Welten aufeinandertreffen, zeigte sich bei den Vorbereitungen zu diesem Projekt. Das initiale Drehbuch sah vor, dass die Jugendlichen das Stück zusammen mit den Senioren gemeinsam auf der Bühne aufführen. Bei der Suche nach jungen Mitwirkenden zeigte sich jedoch, dass viele Jugendliche in ihrer Freizeit sehr eingespannt sind und kaum Zeit investieren können oder wollen, um sich für ein länger dauerndes Theaterprojekt zu engagieren. Deshalb wurde das Drehbuch angepasst und die Teile der Jugendlichen in Videosequenzen aufgezeichnet, welche dann im Laufe der Vorführung eingespielt werden. Abgedreht wurden die Szenen schliesslich mit Schülerinnen und Schülern der zweiten Oberstufenklasse B2b von Lehrer Andreas Handschin. Der Pädagoge hatte dafür einen Teil seiner Unterrichtszeit zur Verfügung gestellt. Gedreht wurden vier halbe Tage und ein Mittwochnachmittag an verschiedenen Orten im Dorf und bei Senioren zu Hause. Auch die sieben Seniorinnen trafen sich wöchentlich zu den Bühnenproben im Altersheim Breiti, um ihren Teil der Aufführung einzustudieren. «Im Laufe der Dreh- und Probearbei-

Dreharbeiten mit Oberstufenschülern der Klasse B2b des Schulhauses Mösli für die Videoeinspielungen. (Bilder: Reto Hoffmann)

Die Seniorinnen legen sich bei den wöchentlichen Proben im Altersheim Breiti so richtig ins Zeug.

ten spürte man förmlich, wie nach anfänglichen Schwierigkeiten der Funke übersprang und beide Generationen auch beim gemeinsamen Kennenlern-Mittagessen aufeinander zu gingen und sich dadurch auch näher kamen», bestätigt Theaterpä­ dagogin Nötzli. Denn im letzten Szenenbild treten die Jugendliche und Senioren dann doch noch gemeinsam auf der Bühne auf.

Drei Vorstellungen 1. Oktober, 20 Uhr 2. Oktober, 20 Uhr 3. Oktober, 17 Uhr Bassersdorfer Franziskuszentrum Karten sind im Vorverkauf bei der Gemeindebibliothek und der Dorfdrogerie Hafen, sowie an der Abendkasse ◾ erhältlich.

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«Ich finde ein solches Theater eine sehr spannende Idee. Es ist nicht selbstverständlich, dass Jugend­ liche und Senioren auf diese Weise zusammenkommen. Ich habe gelernt, in Zukunft auch mehr Rücksicht auf ältere Menschen zu nehmen.»

«Es macht richtig Spass, an einem solchen Videoprojekt mitzumachen, obwohl die Dreharbeiten anstrengend waren. Schwierig war es, die Rolle glaubwürdig darzustellen. Das Projekt hilft mir, die Anliegen der älteren Menschen besser zu verstehen.»

«Mich interessiert das Thema. Da sich wenige Senioren verpflichten wollten, entschied ich mich mitzumachen, da ich verhindern wollte, dass das Projekt abgesagt werden muss. Die vielen Proben waren schon sehr intensiv, aber es hat mir gut gefallen.»

«Ich finde es eine gute Sache und ich bedauerte es, dass sich so wenig Leute meldeten. Es motivierte mich, etwas über die Geschichte des Dorfes und über meine Geschichte zu erzählen. Doch die vielen Proben gingen schon an die Substanz.»


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Dorf-Blitz

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Workshops zur Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030

Engagierter politischer Diskurs Ende Juni fand die erste Planungswerkstatt zur Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 statt. In der Zwischenzeit fanden zwei Nachfolgeveranstaltungen statt, um die Themen zu vertiefen. An der zweiten Planungswerkstatt von heute Donnerstagabend präsentiert der Gemeinderat jene Ideen, welche er in das Papier aufnehmen will.

und debattiert über jene Themen, welche weiterverfolgt und dem Gemeinderat zur Sichtung und Priorisierung übergeben werden sollen. «Es entstand ein engagierter, zeitweilig kontroverser, politischer Diskurs», wie von Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke auf Anfrage zu erfahren war, der von der Gemeindeseite beide Abende begleitete.

von Reto Hoffmann

Wertvolle Anregungen

Mit jeweils 26 und 28 Personen war die Anzahl der teilnehmenden Personen etwas tiefer als diejenige der Angemeldeten. Doch umso engagierter wurde an beiden Abenden diskutiert

Am ersten Abend wurden die bei der ersten Planungswerkstatt erarbeiteten Schlüsselräume und Schlüsselfragen bewertet. Dabei ging es im Wesentlichen um die Themen Wohn- und

Die Ideen und Anregungen waren zahlreich, welche im Rahmen dieser Workshops angesprochen wurden. (rh)

Wirtschaftsstandort Bassersdorf, Landschaft und Landwirtschaft sowie Gesellschaft und Identität. Es ist das erste Mal, so Patrik Baumgartner, dass Themen und Ideen so systematisch mit der Öffentlichkeit erarbeitet wurden. Dabei gehe es dem Gemeinderat auch darum, den Puls in der Bevölkerung zu fühlen im Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Gemeinde. Man sei sich zwar bewusst, dass der Teilnehmerkreis der Workshops nicht repräsentativ für die ganze Bevölkerung sei, doch die An­ regungen seien wertvoll, so Baum­ gartner.

kam auch das Thema Umfahrungs­ strasse wieder aufs Tapet. Ebenfalls diskutiert wurde die Frage, wie in Zukunft die Dorfmitte gestaltet werden soll. So kristallisierte sich der Vorschlag heraus, neben dem neu geschaffenen Dorfzentrum zusätzlich hinter dem alten Dorfschulhaus eine Grünzone mit einer parkähnlichen Anlage zu realisieren.

Vielfältige Themen

Schliesslich wurde auch das Gebiet Bahnhof Süd erneut in die Diskussion eingebracht. Hier stellte sich die Frage, ob eine Entwicklung in den kommenden Jahren angepackt oder der nächsten Generation überlassen werden sollte.

Im zweiten Workshop, der wie schon beim ersten von Vertretern des In­ genieur- und Planungsbüros Ernst Basler + Partner geleitet wurde, wurden die wichtigsten Themen nochmals gespiegelt und vertieft. Ein Thema, das den Teilnehmenden besonders unter den Nägeln brennt, ist der Verkehr. Hier gelte es zuerst anzusetzen und Massnahmen zur Entlastung des Dorfes zu ergreifen, bevor andere Themen angegangen werden, war man der Meinung. Einmal mehr

All diese Vorschläge und Ideen hat der Gemeinderat nun an einer seiner letzten Sitzungen aufgenommen, gesichtet und gefiltert. Er präsentiert nun heute Donnerstag an der zweiten Planungswerkstatt jene Themen, welche er in seine Entwicklungsstrategie 2030 einfliessen lassen will. Bis Ende Jahr soll das Dokument fertig erstellt sein und dann wiederum die Grundlage bilden für die anstehende Gesamt­revision der Bau- und Zonenordnung. ◾

Private Initiative schlägt Zusammenschluss vor

Kooperation der Feuerwehren Bassersdorf und Kloten Geht es nach den Ideen des Bassersdorfers Adolf Kellenberger, so sollen die Feuerwehr Bassersdorf und die Stützpunktfeuerwehr Kloten in Zukunft eng zusammenarbeiten. Dies jedenfalls fordert er in seiner jüngsten Initiative. von Reto Hoffmann Die Initiative, welche er mit Datum 27. August an den Gemeinderat eingereicht hat, verlangt, dass die Gemeindebehörden eine «Neustrukturierung der Feuerwehr» ins Auge fassen sollen. Im Initiativtext steht: «Der Gemeinderat wird verpflichtet, unverzüglich Verhandlungen mit der Stadt Kloten betreffend einer Zusammenarbeit der beiden Feuer-

wehrkorps aufzunehmen. Sollten die Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, ist die Öffentlichkeit detailliert darüber zu informieren.» Ebenso verlangt Initiant Kellenberger, dass das Feuerwehrkommando in einer ersten Phase nicht selber in die Gespräche involviert werde. Zunächst sollen nur der Gemeinderat, die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) als massgebliche Finanzgeberin und Ausrüsterin der Feuerwehren sowie die Stadt Kloten über eine möglich Kooperation verhandeln.

Sparübungen Als Begründung führt Adolf Kellenberger Sparüberlegungen an.

«Überall müssen wir sparen, wieso eigentlich hier nicht?», fragt er. Als Vorbild nannte Kellenberger die erfolgreiche Zusammenlegung der Zivilschutzorganisationen sämtlicher Hardwald-Gemeinden. Doch auch einsatztechnische Überlegungen stehen dahinter, wie Kellenberger gegenüber dem Dorf-Blitz sagt. «Bei einem Einsatz im Westen des Dorfes wären die Klotener – zum Beispiel bei Stau im Zentrum – sicher schneller vor Ort.» Die Initiative liegt derzeit bei der Gemeinde zur Prüfung. Der zuständige Gemeinderat, Sicherheitsvorsteher Michael Fenaroli, weist jedoch im «Zürcher Unterländer» darauf hin, dass solche Kooperationen

auch nichts Neues seien. Die GVZ habe unter der Bezeichnung Feuerwehr 2020 bereits ein Projekt am laufen, welches die Gemeinden auffordere, verstärkt die Zusammenarbeit der Feuerwehrorganisationen mit Nachbargemeinden anzustreben. Konkret sei Bassersdorf auch schon mit Nachbarfeuerwehren von Dietlikon, Brütten und Nürensdorf in Kontakt. Sollten die Verhandlungen zwischen Bassersdorf und Kloten zu einem positiven Schluss führen, sieht Kellenbergers Initiative eine Urnenabstimmung über das Zusammengehen der beiden Feuerwehren vor. ◾


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Informationsnachmittag zieht Besucher in den Bann

Erhellende Erklärungen zu Zusatzleistungen Zum Thema Zusatzleistungen und IV/AHV organisierte die Abteilung Soziales + Alter der Gemeinde Bassersdorf unter dem Hut der nationalen Kampagne «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit» einen Informationsnachmittag Ende August im reformierten Kirchgemeindehaus. von Sandra Lanz Rund 40 Besucher konnte die Projektleiterin Katharina Berweger von der Sozialdiakonie der reformierten Kirchgemeinde Nürensdorf-Bassersdorf Ende August im reformierten Kirchgemeindehaus begrüssen. In ihrer ausführlichen Ansprache stellte Berweger den Bezug zur Kampagne «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit» her: Würde und Wertschätzung des hohen Alters sei ein Thema, das enttabuisiert werden solle. Nachdem Berweger dem siebenköpfigen aktiven Team sowie den Seniorinnen gedankt hatte, welche mit ihren Kuchengaben ein reichhaltiges Buffet ermöglichten, übergab sie das Wort Esther Diethelm, Altersbeauftragte von Bassersdorf, die den Nachmittag moderierte. Gerade die finanziellen Verhältnisse seien ein wichtiger Faktor, um das Le-

Sportartikelbörse Die vom Gemeinnützigen Frauenverein Bassersdorf organisierte Ski- und Sportartikelbörse findet am 23. und 24. Oktober in der Turnhalle des Schulhauses Geeren statt. Entgegengenommen werden Skis, Boards, Schlitten, Helme und Schuhe jeder Sportart sowie Regen- und Sportbekleidung und sogar Bälle. Die Artikel sollten zeitgemäss und gut erhalten sein. Der Erlös geht dieses Jahr an die Stiftung Theodora. Annahme im Schulhaus Geeren ist am Freitag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 10 Uhr. Der Verkauf findet am Samstag von 11 bis 12.30 Uhr statt. Die Auszahlung der verkauften Artikel erfolgt nach der Börse am Samstag von 14 bis 15.30 Uhr. (e)

ben in Würde zu gestalten. Ergänzungs- und Zusatzleistungen helfen dort, wo die Rente und das Vermögen die minimalen Lebenskosten nicht mehr decken würden. «Das Wissen darum, wer Anspruch hat, ist wichtig, um eine optimale Lebensqualität zu erhalten» erläuterte die Altersbeauftragte. Das kompliziert erscheinende Abwicklungsverfahren zum Erhalt von Zusatzleistungen halte viele Senioren und Seniorinnen davon ab, rechtzeitig die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Im Anschluss daran stellte sie den interessierten Besuchern die beiden Referenten vor: Paul Wettstein, ehemaliger Leiter des Sozialversicherungsamtes der Stadt Uster sowie Felix Goldinger, Abteilungsleiter Soziales + Alter der Gemeinde Bassersdorf.

Komplexe Materie Paul Wettstein beleuchtete eingehend und in verständlicher Sprache die komplexe Materie der Zusatzleistungen. Interessant waren dabei auch die gezeigten Berechnungsbeispiele, die unter den Besuchern zu Diskussionen führten. Eben diese Beispiele zeigten auf eindrückliche Weise, wie viele verschiedene finanzielle Facetten bei der Anspruchsfrage nach Zusatzleistungen

mitspielen. Wettstein erläuterte anschaulich, dass der Begriff Einkommen weit gefasst ist: Dazu könnten sowohl Zinsen aus Vermögen, Alimente, Taggelder, Krankenkassenzuschüsse und selbst der Eigenmietwert eigener Liegenschaften zählen. Ergänzungsleistungen würden durch die Kantone ausgerichtet. Diese Gesuche könnten bei den Abteilungen Zusatzleistungen bei den Gemeinden mittels eines Formulares beantragt werden. Zudem gibt es Fachstellen, die in Detailfragen beraten oder das weitere Vorgehen an die geeigneten Stellen weiterleiten.

Engagierte Fragerunde Die anschliessend eingeleitete Fragerunde zeigte deutlich, wie tief die Besucher in die Materie eingetaucht waren. Wettstein musste Fragen zu vielen verschiedenen Themen beantworten: Kann man einen elektrischen Rollstuhl, Hörgeräte oder sonstige Gehilfen über Zusatzleistungen beantragen? Selbst Fragen zu Einzelzimmer-Ansprüchen in Pflegeheimen zählten dazu. Ein Besucher konnte es sich nicht verkneifen, anzumerken, dass er das ganze Leben gespart habe und er sich jetzt fast ein wenig bestraft fühle, weil er keinen Anspruch geltend machen könne.

Gespräch vereinbaren Den Abschluss bestritt Felix Goldinger. Er ermutigte die Anwesenden ausdrücklich, sich die Informationen bei den jeweiligen Fachstellen in den Gemeinden zu holen. «Für Gemeindezuschüsse ist die jeweilige Wohngemeinde zuständig», erklärte er. «Ein Beratungsgespräch zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, auch für Leistungen anderer Stellen im Kanton oder der AHV/IV.» Goldinger appellierte jedoch, dass man dieses Gespräch gut vorbereite. Eine telefonische Terminvereinbarung auf den Gemeindeämtern sei unbedingt notwendig. Er zeigte auf, dass rund 206 Fälle zurzeit in Bassersdorf hängig sind und dass sich niemand genieren solle, Hilfeleistungen in Anspruch zu nehmen. Mit regen Diskussionen beim anschliessenden Kuchenverzehr fand der gelungene Anlass seinen Abschluss. ◾

Kontakt in Bassersdorf: Irene Lüber und Silvia Honegger Abteilung Zusatzleistungen Kontakt in Nürensdorf: Nicole Schönenberger Stellvertretende Leiterin Soziales

Kinderkrippe Kimi lädt zum Sommerfest

Das Wetterglück war dem Kimi-Sommerfest hold. Bereits zum sechsten Mal durften sich sowohl die Krippenkinder als auch alle anderen beim beliebten Anlass auf der Schulhausanlage Geeren nach Herzenslust amüsieren. «Wir haben dieses Jahr wieder neue Attraktionen und Ideen einfliessen lassen, um die zahlreichen Besu-

cher aus der ganzen Deutschschweiz zu begeistern», so Marco Spitz, KimiGeschäftsführer. Grosse und kleine Hüpfburgen luden die Kleinsten zum Herumtoben ein, neben einem Karussell und einer Mohrenkopfschleuder, die rege benutzt wurde. Während sich die erwachsenen Begleitpersonen eine Erfrischung gönnten, war das

kurze Anstehen für eine Fahrt auf dem «Autoscooter» für die jüngsten Besucher Pflicht. Durfte es zum Abschluss ein Kasperlitheater oder doch ein Ponyritt sein? Bei diesem Anlass und so vielen, glücklichen Kinderaugen wurde wohl so manches Elternherz weich und beide Attraktionen wurden bewilligt. (tj)


PUBLI-REPORTAGE

Wildzeit Wildsaison im «Frieden» Bassersdorf Die Blätter fallen und die Gäste dürfen sich freuen: Werner Wagner und sein Team servieren Ihnen ab­ 3. Oktober wieder herrliche Wildgerichte und herbstliche Überraschungen. Um vom Sommer Abschied zu nehmen, empfehlen wir zum Beispiel, den Schlemmerabend mit einer Kürbis-Melonensuppe zu eröffnen oder einer klaren Essenz von frischen Waldpilzen, gefolgt von der «Wild­trilogie», einer Komposition von geräuchertem Frischlingsschinken, würziger Rehterrine und luftgetrocknetem Hirsch-Salsiz. Lassen Sie sich anschliessend verwöhnen mit unserem bekannten Rehrücken, reich garniert. Ein würziges Wildschweinentrecôte, Medaillons vom Hirschrücken oder ein gebratenes Wildentenbrüstchen mit unseren feinen Beilagen oder frischen Saisonpilzen runden das Angebot ab.

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Natürlich servieren wir auch im Herbst unsere Klassiker wie das Kalbs-Cordon bleu oder Wiener­ schnitzel. Die überbackene Spätzli­pfanne mit Poulet­brustgeschnetzeltem garnieren wir mit Waldpilzen und Parmesan. Als Abschluss empfehlen wir ein Steirisches Kürbiskern-Mousse oder den Südtiroler Mohnkrapfen. Aber auch ein klassisches Vermicelles steht auf unserer Menükarte. Der Herbst hält Einzug mit warmen, leuchtenden Farben und wir passen uns an – mit einer Küche, die die Sinne betört und den Gaumen begeistert. Wir sind mit Freude im Einsatz für Sie und freuen uns, Sie bald bei uns begrüssen zu dürfen (geöffnet: MO – FR 8.30 – 23.30 / SA 17.00 – 23.00 / SO Ruhetag).

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-Team

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Eltern-Kind-Singen (ElKiSi) Erntedankgottesdienst Frauenapéro – Der Arbeitsalltag einer Rettungssanitäterin

Weihnachtsspiel Partnerschaft und Familie –

Oktober umMaster 9.30 h aus Männersicht Ein richtig heisser Für Familien mitist Kindern ab Rettungssanitäterin un- Am Sonntag, 4. Sibylle Truninger ausgebildete und hat einen liegt hinter in der Kirche Bassersdorf und um Wer schon mehrere Sommer gefähr zwei Jahren gibt es dieses Jahre in der gleichen in Pflegewissenschaften (an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenuns und wir hoffen, 14.15 h in der Kapelle Breite. Angebot (ZHAW) in offener in Bassersschaften in Form Winterthur) erworben. Ihre Abschlussarbeit hat sie dem Partnerschaft lebt, weiss, dass die Verliebtdass ihr eure Somdorf. Monatlich einmal dienstags und der Mitwirkung von Yara Strässle Frau und heit irgendwann abflacht, Konfliktthemen Thema «Herzinfarkt – aus Sicht Angehörigen» gewidmet. merferien genieseinmal erzählt donnerstags, während Elena Lutz, Alphorn. SchuldzuTruninger aus dem Alltag als Rettungssanitäterin und über das richtige sichtbar werden, unliebsame sen konntet. Das einer Stunde, werden altbekannte und Wir Reifevom LiebeWeihnicht In laden der festlich Kirche Vorgehen bei medizinischen Notfällen. Sie amgeschmückten Freitag, 12. Juni um weisungen auftauchen, Team neuere Kinderlieder gesungen. Mit wollen wir dieses Jahr wieder einen einfach geschenkt wird, sondern erarbeitet nachtsspiel denkt in Bassersdorf. 19 Uhr ein zum Frauenapéro im Kirchgemeindehaus spielerischen Begleitungen erwe- Erntedankgottesdienst feiern. werden muss. aber schon wieder cken die Kinder Liedtexte zum Leben. in an die kuscheligen «Herzenssache» Nachdem im letzten Jahr das Wie könnte die Beziehungsdynamik Fingerverse, die eingeübt werden, Adventsabende bei Kerzenschein. Den und Spielnachmittag Gottesdienst zum Thema samt Mittagessen Alphornspiel der jungen Schülerin einer langjährigen Partnerschaft aussebegleiten uns auch. Um zu 3. Adventssonntag wollen wir auch dieWie können Stolpersteine frühzeitig Yara Strässle soum grossen Anklang Am Sonntag, 28. Juni 10.30 Uhr in der hen? Hause singen zu können, liegen ses Jahr mit einem Weihnachtsspiel vererkannt werden? Wie können wir einander gefundenKirche hatte,Bassersdorf wird sie wieder reformierten wollen die Liedkopien auf zum Mitnehmen. süssen. Hast du Lust, unser Vorhaben Partner auffangen? im Gottesdienst spielen, diesmal wir jungen und älteren Menschen ein Ge- als mit deinem schauspielerischen Talent Wer Freude am gemeinsamen Mitmit Elena Lutz, die eben- Eine humorvolle Auslegeordnung mit liesichtzusammen und eine Stimme geben. und deiner singfreudigen Stimme zu machen in einer Gruppe hat, ist ohne Aufforderung zur Veränderung. falls Alphorn spielt, und Felix Wir gehen folgenden Fragen nach:Sutter Was bevoller unterstützen? Bist du schon im zweiAnmeldung im Kirchgemeindehaus an der Orgel. Mit Cornel Rimle, Paar- und Männerberabedeutet die junge Generation den ten Kindergarten, aber noch nicht in der willkommen. Für Znüni ist gesorgt. ter, Vater von vier Jugendlichen, Präsident Die Menschen? beiden Alphornistinnen älteren Was bedeutenwerdie 6. Klasse, dann freuen wir uns über So bietet sich Zeit für den Austausch «Forum Mann», Weitere Vorstandsmitglied auch amdieNachmittag Got- deine Teilnahme. Infos und älteren Menschen der jungen sagt Bibel über den den Wert zwischen den Eltern. Die Generation? Daten denWas und Pfarrer Clemens einen Anmeldetalon findest duBieler. unter tesdienst in der Kapelle Breite be- «maenner.ch» werden jeweils auf Flyern im Ortwir publivon Jung und Alt? Wie können uns als verschiedene Generationen eine www.basinueri.ch. Mit Diskussion und einem Apéro mit reichern. ziert und auf der Homepage. Bereicherung sein? gegenseitige Nürensdorfer Bier und anderen MännerIn Nürensdorf gibt Freiwillige es dieses Angebot mitbei, den Kindern vom 3. Klass-Unti Junge und ältere tragen zu Taufgottesdienst diesem Gottesdienst auch die getränken. mit jüngeren«roundabout». Kindern, das als Kurs mit Wir suchen noch Täuflinge für die Gottesdienste mit den Kindern vom Tanzgruppe Freitag, 3. Juli um 19.30 Uhr im Anmeldung funktioniert. 3. Klass-Unti vom 25. Oktober und 29. November 2015. freuen uns auf Ihre Teilnahme! Wir Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1 Siehe unsere Homepage. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

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Bassersdorf

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Tag der offenen Tür in der Bibliothek Bassersdorf

Einblick in ein umfassendes Angebot Ende August feierte die Bibliothek Bassersdorf ihr 50-jähriges Jubiläum und lud dazu die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ein. Dank einer grossen Auswahl, insbesondere an elektronischen Medien, wird sie auch von Jüngeren rege besucht. Am 22. August feierte die Bibliothek Bassersdorf ihr ein halbes Jahrhundert langes Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Bei strahlendem Wetter lockte der Anlass zahlreiche Besucher unterschiedlichen Alters an. Seniorinnen und Senioren zeigten sich ebenso interessiert wie Familien, begleitet von vielen Kindern. Die Organisatoren hatten sich eine aussergewöhnliche Attraktion für die Jüngsten

ausgedacht – einen lebenden Globi. Immer wieder begann er, eine Polonaise zu formieren, die länger und länger wurde und die Kleinen magisch anzog. Wer Glück hatte, durfte sich sogar auf seinen Schoss setzen oder sich von ihm etwas erzählen lassen. Zur Verpflegung standen Grilladen, selbst gebackene Kuchen und Getränke bereit.

Breites Spektrum Vier Frauen zeichnen für die Bibliothek verantwortlich. Sie alle sind in einem Teilzeitpensum bei der Stadt Bassersdorf angestellt und haben eine Aus- oder Weiterbildung zur Bibliothekarin absolviert. Die Bibliothek deckt ein breites Spektrum ab.

Neben Romanen, Kinder- und Jugendbüchern, Comics, Hör- und Sach­ büchern sowie fremdsprachigen Büchern bietet sie auch Zeitschriften, Kassetten, Games, CDs, DVDs und allerlei Spiele an. Auch elektronische Medien sind verfügbar. Zusammen mit 56 Bibliotheken des Kantons Zürich ist sie Mitglied beim Verbund der Digitalen Bibliothek Ostschweiz, kurz Dibiost genannt. Diese bietet Zugriff auf 27 000 elektronische Medien. Aufgrund dieses umfassenden Angebots, gerade im digitalen Bereich, schwindet das Interesse an der Bibliothek nicht. Von rückläufigen Besucherzahlen im jüngeren Segment haben die freundlichen und versierten Bibliothekarinnen nichts bemerkt. Karen Brem

Globi – die grosse Attraktion am Tag der offenen Tür. (Bild: Karen Brem)

Bassersdorfer Jugend engagiert sich an drei Tagen

Heinzelmännchen an der Arbeit Nach fünf Jahren Wartezeit startete die Jugendarbeit Bassersdorf vom 10. bis 13. September wieder die Aktion «72 Stunden». Drei Tage lang engagierten sich Kinder und Jugendliche in verschiedenen sozialen Projekten überall in der Schweiz, so auch in Bassersdorf. Am Donnerstag, 10. September um exakt 18.11 Uhr fiel in der gesamten Schweiz der Startschuss zur Aktion «72 Stunden». Ziel der Aktion war, in den drei Tagen möglichst viele soziale Projekte zu realisieren und Spendengelder für wohltätige Zwecke zu sammeln. Der Knackpunkt für die Jugendlichen war dabei, dass zur Verwirklichung der Projekte weder Geld noch

Material zur Verfügung standen. Die Teilnehmenden waren auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Um auf mögliche Engpässe aufmerksam zu machen, konnten die Teilnehmer über die Medien «Hilferufe» absenden. In Bassersdorf nahmen 32 Kinder und Jugendliche teil, die von 20 Leiterinnen und Leitern der Jugendarbeit betreut wurden. Zu tun hatte die engagierte Truppe einiges, um möglichst viel Geld für einen wohltätigen Zweck zu sammeln: Einen Weiher renaturieren, Velos putzen und einen Sonntagsbrunch organisieren. Geschlafen wurde in einer von den Teilnehmern selber aufgebauten Zeltstadt hinter

Mit vereinten Kräften werden die Kundenvelos geputzt. (Bilder: Guido Haefeli)

dem alten Schulhaus in Bassersdorf. Dort konnten auch die Erfahrungen ausgetauscht werden.

Tatkräftig gearbeitet Gebaut wurde am Bettensee Weiher, dem wieder zu altem Glanz verholfen werden sollte. Dazu wurden betonierte Bereiche mit Erde zugeschüttet und das Bachbett verbreitert, eine anstrengende Arbeit, die die Teilnehmenden jedoch mit grossem Elan angingen. In einen besseren Zustand wurden auch diverse Velos gesetzt. Die Jugendlichen boten eine Velo-Wäsche an. Der Preis für diesen Dienst war nicht fix, stattdessen konnten die Kunden selber entscheiden, wieviel sie bezahlen wol-

Nicht nur arbeiten, auch erkunden gehörte zur Aktion am Bettenweiher.

len. Viele Personen nutzten das Angebot und zufrieden gingen die Velo-Besitzer anschliessend mit einem blitzblanken Fahrrad nach Hause.

Geld gespendet Während der drei Tage war auch eine Gruppe für das leibliche Wohl der Teilnehmenden und Leiter besorgt. Sie fragten in ganz Bassersdorf nach Lebensmitteln für ihre Kameradinnen und Kameraden. Zusammen kamen Lebensmittel aller Art – vor allem viele Teigwaren. Am Sonntagmorgen fand ein von den Teilnehmenden der Aktion «72 Stunden» organisierter Brunch für die Öffentlichkeit statt. Der Brunch wurde von etwa 85 Personen besucht. Beim Brunch wie auch bei allen anderen Aktionen konnten die Kinder und Jugendlichen einiges an Spendengeldern sammeln: 1580 Franken waren am Ende in der Spendenkasse. Das Geld wird der Krebsliga und der Glückskette gespendet. Die Aktion «72 Stunden» bescherte den Teilnehmenden bleibende Erinnerungen und zeigte den Bassersdorfern eine engagierte und initiative Jugend. Die nächste Aktion wird erst wieder in fünf Jahren stattfinden. Guido Haefeli


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Gelungener Start zum Projekt «Klassenmusizieren»

Blasmusikunterricht an der Primarschule Anstelle einer herkömmlichen Stunde Musikunterricht werden die 4. Klassen des Schulhauses Geeren während jeweils einer Lektion pro Woche auf unterschiedlichen Blasinstrumenten in die Welt des aktiven Musizierens eingeführt. Neben der musikalischen Entwicklung geht es den Initianten und den Lehrpersonen auch um soziale Aspekte. von Tobias Jäger Zu Beginn begrüssen Corinne Brunner, Präsidentin des Musikvereins Bassersdorf (MVB), sowie der Musikschullehrer Diego Hohl an diesem ersten Mittwoch im September alle anwesenden Kinder der auserkorenen Pilotklassen. Mit interessierten Augen und offenen Ohren nehmen die angehenden Schulmusikanten wichtige Informationen zum Unterrichtsbetrieb und dem Leihinstrument zur Kenntnis. Jedes Kind konnte nach erfolgreichem Ausprobieren angeben, welches sein Wunschblasinstrument ist und so seine Auswahl entsprechend priorisieren. Peter Renfordt, Leiter der Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen, betont: «Das klassische Buben- oder Mädchenblasinstrument gibt es heute eigentlich nicht mehr. Von daher sind die Jugendlichen vollkommen frei bei der Wahl ihres musikalischen Gefährten.»

Finanzieller Segen Die Idee hatte Corinne Brunner als der Musikverein Bassersdorf im ver-

Motivierte Schüler und ihre Lehrer erkunden Musikinstrumente. (tj)

gangenen Herbst einen erheblichen Sparbetrag aus dem Konto der ehemaligen Jugendmusik zur Verfügung gestellt erhielt. «Für unseren Verein war von Beginn an klar, dieses Geld nachhaltig in die Jugend und in die musikalische Nachwuchsförderung zu investieren.» Ob Querflöte, Posaune, Trompete, Klarinette, Saxophon oder Euphonium - insgesamt 48 Instrumente hatte der Musikverein entweder neu angeschafft oder neuwertig restauriert. In enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit der Schule Bassersdorf sowie der Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen entstand die Idee des Klassenmusizierens und es als Projekt bei zwei Bassersdorfer 4. Klassen einzuführen. Der MVB stellt die Ins-

trumente leihweise zur Verfügung, die Musikschule die entsprechenden Lehrer und die Schule Bassersdorf sichert den fixen Platz im Stundenplan zu.

Konzert geplant «Das Ziel ist es, den Kindern den Spass und die Freude am gemeinsamen Musizieren zu vermitteln», so Christian Trüb, Schulleiter der Schul­ einheit Geeren. «Zudem fördert es den Zusammenhalt der nach den Sommerferien neu gebildeten 4. Klassen. Dies auch darum, weil die Klassenlehrpersonen ebenfalls Teil des Orchesters sind und mitspielen.» Das Projekt ist vorerst befristet. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus diesem

Zeitraum werden zum Schluss von allen involvierten Stellen analysiert und ausgewertet. Als Abschluss soll voraussichtlich im April 2016 ein gemeinsames Schlusskonzert mit dem Musikverein Bassersdorf stattfinden, nach dem das «Klassenorchester» bis im Frühling des nächsten Jahres fleissig übt. Corinne Brunner und Diego Hohl sind sich einig: «Natürlich wäre es schön, wenn einige Kinder aufgrund der positiven Erfahrungen auch nach Abschluss des Schulprojekts weiterhin musizieren würden. Wir sind gespannt und freuen uns darauf.» ◾ www.musikschule-bassersdorf.ch www.mvbasi.ch

Kaufen, verkaufen und manchmal auch tauschen Ende August fand auf dem Dorfplatz der alljährlich vom Elternforum Bassersdorf organisierte Kinderflohmarkt statt. Der warme und freundliche Samstag lud Kinder jeden Alters ein, eifrig zu verkaufen, was sie nicht mehr brauchten, um sich mit dem Erlös zu ergattern, wovon sie schon lange träumten. Das Angebot war breit gefächert und liess die Kinderherzen höher schlagen. Es reichte von Plüschtieren, BarbiePuppen, Spielzeugautos, Puzzles,

Roller-Skates und Familienspielen bis hin zu Skis und Schuhen aller Varianten. Sogar ein Piratenschiff, ein City-Blitz und ein Traktor mit Anhänger warteten auf ein neues Zuhause. Unter Mithilfe älterer Geschwister oder der Eltern wurde verhandelt, geboten, gefeilscht und manchmal auch einfach getauscht. Die gute Laune der Kleinen zauberte manch einem Passanten ein Lächeln ins Gesicht. Karen Brem


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Rechtliche Stolpersteine im Internet Doch nicht nur die Zahl der Rechts­ streitigkeiten nimmt zu – sie werden auch zunehmend komplexer. So etwa im Bereich Internet. Hier ist man schnell Opfer, aber auch schnell ungewollt Täter. Ein Grund ist das Persönlichkeitsrecht. Denn das be­ sagt, dass ohne Einwilligung kein Bild einer anderen Person veröffentlicht werden darf. Wenn jemand also ungefragt ein Foto von Ihnen auf Facebook veröffentlicht, dann ist das nicht zulässig. Das gilt aber auch im Umkehrschluss. Nehmen wir an, Sie machen ein Bild von sich und im Hintergrund ist eine Person gut sichtbar. Dann könnte dies bereits Probleme geben. Ein komplexes Feld also. Doch mit der Mobiliar­Tochter Protekta bietet nun erstmals auch eine Rechtsschutzversicherung in der Schweiz auch auf diesem Gebiet rechtlichen Schutz.

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Aus Behörde und Verwaltung Schulhaus Chapf, Rückbau Solaranlage Durch den Einzug des Kindergartens in Räumlichkeiten des Schulhauses, muss die bestehende Solaranlage abgebrochen werden. Die Anlage birgt die Gefahr, dass im Winter Schnee vom Dach über die Solarpaneelen rutscht und so die spielenden Kinder gefährdet. Schneefänger bieten einen unzureichenden Schutz und wären erschwert zu montieren. Die Nutzungsvereinbarung wurde per sofort aufgehoben und eine Vereinbarung mit der Eigentümergenossenschaft SolVent über den Rückbau geschlossen. Die SolVent trägt die Kosten für den Rückbau, die Gemeinde die Kosten für die Instandstellung des Daches.

beiten sollen für 3200 Franken an die Firma Renovbau AG in Höri, vergeben werden. Der Gemeinderat wird sich im Zuge der Heizungserneuerung auch mit der Nutzung des Daches zur Energiegewinnung befassen.

Umbau Kinderhaus, Brüelgasse 2 Beim Umbauprojekt Kinderhaus an der Brüelgasse 2 wurden die Parkettarbeiten zu Fr. 20 889.75 an Ignaz Rechsteiner, Winterthur und die ­Lüftungsanlage der Küche zu 17 982 Franken an die Cofely AG, Winterthur vergeben.

Zudem wurden der Velounterstand zu Fr. 10 270.80 an die Pletscher + Co AG in Schleitheim, und die Plattenarbeiten zu Fr. 19 821.80 an Bruno Die Arbeiten für den Rückbau der Morf, Bassersdorf, vergeben. Bei ei­ olaranlage werden an die Firma ­ ner Besichtigung vor Ort wurde festS AM Bedachungen AG, Embrach, zu gestellt, dass die Dachfenster der ­ r. ­12 527.20 vergeben. Die Gerüstar- Dachgeschosswohnung im Zuge des F

Abschied Frida Weber Harossenstrasse 18 ist am 20. August 2015 verstorben.

Mieke Furtwängler-Wijnberg Steinlerstrasse 23 ist am 21. August 2015 verstorben.

Jakob Metzler Strubikon 24 ist am 25. August 2015 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Umbauprojekts zu sanieren sind. Die Arbeiten wurden für 9923 Franken an die Steinmann AG in Winterthur vergeben.

Abfallverordnung tritt ­ in Kraft Nach erfolgter Genehmigung der Abfallverordnung durch die Baudirektion des Kantons Zürich tritt diese auf den 11. Juni 2015 in Kraft, dem Datum der Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung.

die Strassensanierung der Sunne­ haldenstrasse wurde ebenfalls abgenommen. Auch hier resultierten Minderaufwendungen von Fr. 6016.45, welche zur Kenntnis genommen wurden.

Auftragsvergaben für ­Trottoirsanierungen und Ersatz Abschlüsse

Abgestützt auf die Strassenzustandsanalyse der Gemeinde Brütten wurde die Wistrag AG zu 95 982 Franken beauftragt, die Trottoirsanierungen Bauabrechnungen: an der Uetlibergstrasse sowie der Ankengasse und Sunne­ Hof­ackerstrasse vorzunehmen. Im haldenstrasse Zusammenhang mit dem Neubau des Mehrfamilienhauses an der Unter­ Die Bauabrechnung für die Stras- dorf­strasse 52 wurde die Brossi AG sensanierung und den Ersatz der damit beauftragt, den Ersatz der AbWasserleitungen an der Anken­- schlüsse zu Fr. 16 087.70 vorzunehgasse wurde abgenommen. Die men. Die Eigentümer übernehmen resultier­ten Minderaufwendungen bei diesen Arbeiten einen pauschal von Fr. 9857.45 wurden zur Kenntnis Kostenbeitrag von 4000 Franken. genommen. Die Bauabrechnung für Gemeinderat Brütten

Weiterbildungstag Gemeinde Brütten Verwaltung & Betrieb Freitag, 2. Oktober 2015 Die Verwaltung und der Betrieb bleiben den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen kann das Bestattungsamt über folgende Nummer erreicht werden: Telefon 079 598 81 22 Die Wasserversorgung ist bei ­einem Notfall oder Leitungsbruch erreichbar unter: Telefon 079 327 95 53 Die Gemeindeverwaltung und der Betrieb danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Geschichtenmorgen

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tio Gratula Wir gratulieren zum 80. Geburtstag am 28. September Peter Gubelmann Dorfstrasse 15 zum 85. Geburtstag am 26. Oktober Ernst Ball Moos 4

zur goldenen Hochzeit

in der Bibliothek Brütten

Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährigen Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein. Herbstgeschichte: Dienstag, 27. Oktober 2015, 10 bis 11 Uhr Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine

Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

e-Nothilfekurs absolvieren Der Samariterverein bietet einen Nothilfekurs, welcher für zukünftige Verkehrsteilnehmer obligatorisch ist, im e-Learning-Format an. Mit dem neu lancierten e-Nothilfekurs verkürzt sich die Präsenzzeit der Kursteilnehmer von zwei auf einen Tag. Das theoretische Wissen können sich die Teilnehmer selber mit einem computergestützten Lehrgang aneignen und lernen die Theorie so im eigenen Tempo. Unter www.e-samariter.ch finden Interessierte sämtliche Informationen zum Ablauf des e-Learning-Kurses. Nach der Registrierung erhält man den Zugang zu den e-Learning Sequenzen. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt: 3 Stunden e-learning im Selbststudium (Theorie), 7 Stunden Praxis im Kurslokal des Samaritervereins Brütten. Kurskosten: Fr. 15.– e-learning (Bezahlung via Internet) Fr. 120.– praktischer Teil an Samariterverein Datum: Samstag, 21. November, 8.30 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Ort: Schulhaus Chapf, Brütten Info und Anmeldung unter: SVWU/Samariterverband Winterthur & Umgebung unter Brütten/Kurse. Kursteilnehmer dürfen keinesfalls vergessen, das erhaltene Zertifikat an die Präsenzveranstaltung mitzubringen. Andernfalls kann der Samariterverein den Teilnehmer nicht zum Kurs zulassen und eine Kursbestätigung ausstellen. Samariterverein Brütten

Handwerkskunst in Brütten Samstag und Sonntag, 31. Oktober und 1. November, 10 bis 17 Uhr Mehrzweckhalle beim Schulhaus Am siebten Kreativ-Hobby-Markt bieten 47 Personen ihre von Hand gefertigten Kunstwerke zum Verkauf an. Spritzig, witzig, ideenreich, fantasievoll, erfinderisch, originell, kunstvoll – werfen Sie einen Blick in die Welt des kreativen Schaffens. Lassen Sie sich vom Buffet des Frauenvereins verführen mit selbstgemachten Kuchen und Torten. Für Liebhaber von Salzigem empfehlen wir Kürbissuppe oder heisse «Chäs- und Spinat-Chüechli». Im Freien bietet Familie Wiesmann «Grill und Pommes» an. Für die Organisation ist der Frauenverein Brütten verantwortlich. Mit diesem Markt möchten wir einen Beitrag zu einem aktiven und attraktiven Dorfleben leisten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Frauenverein Brütten

Traditioneller Raclette-Abend Am 3. Oktober 2015 feiert der Samariterverein Brütten wieder seinen traditionellen Raclette-Abend im Gemeindesaal Brütten. Ab 18 ­bis 2 ­ 4 Uhr werden die Gäste mit einem feinen, frisch zubereiteten Raclette, diversen Desserts und Getränken verwöhnt. Gegen 21 Uhr findet das Absenden vom End- und Wyberschiessen der Schiessvereine Brütten/Nürensdorf statt. Der Erlös kommt vollumfänglich dem Samariterverein Brütten zugute und wird für neues Kurs- und Arbeitsmaterial verwendet. Wir freuen uns, Sie wieder begrüssen zu dürfen. Samariterverein Brütten

Samstag, 26. September 2015, 20 Uhr Gemeindesaal Brütten Eintritt frei – angemessene Kollekte erwünscht Gute Freunde anzünden, schlechte Freunde löschen: In seinem ersten Programm mit Kabarett und Lesung bricht Willi Näf sein Schweigen. Der Bauernbub und Facebook-User erzählt von Josefs Über­alterung und vom Rühreimix idée Betty Bossi. Von Götti Fredlis Googlebrille an der Viehschau und von Detlevs Post im Huustierliforum. Er philosophiert über beförderte Selbstmordattentäter, berichtet vom Ehedrama am Tisch elf und kennt auch bei problematischen Themata wie Zürcher oder Innerrhoder keine Berührungsängste. Willi Näf ist Ausserrhoder. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend mit spritzigem Appenzeller Humor. Kommen Sie und «löschen Sie Freunde»…. Kulturkommission Brütten

Umbau der Bibliothek in den Herbstferien Während der Herbstferien vom 5. bis 18. Oktober wird die Bibliothek um­gebaut. Die Galerie, die bis anhin als Büro und Arbeitsraum genutzt wurde, soll durch eine neue Treppe erschlossen werden. Dadurch eröffnet sich für die Kundschaft zukünftig mehr Raum für lustvolles Stöbern zwischen den Regalen. Wir freuen uns sehr, unser erweitertes Angebot nach den Herbstferien übersichtlicher präsentieren zu können. Neu wird im Obergeschoss die Abteilung für unsere Jugend eingerichtet. Auch im Untergeschoss wird es einige Veränderungen geben. Lassen Sie sich überraschen! Öffnungszeiten Herbstferien Bedingt durch den Umbau, bleibt die Bibliothek während den Herbstferien vom 5. bis 18. Oktober geschlossen. Ab Montag, 19. Oktober, sind wir wieder zu den gewohnten Zeiten und in neuem Glanz für Sie da. Eröffnungsapéro und Spielabend Wir freuen uns, allen Interessierten die neu gestaltete Bibliothek am Montag, 19. Oktober, von 15 bis 19 Uhr zu zeigen. Dabei laden wir zur Wiederer­ öff­­nung alle herzlich zu einem Apéro ein. Die neue Jugendabteilung im Obergeschoss wollen wir am 6. November mit einem Spielabend einweihen. Dazu sind alle Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe herzlich eingeladen. Details folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Wir wünschen allen schöne Herbstferien und weiterhin viel Unterhaltungsund Lesespass! Ihr Bibliotheks-Team


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Projektierungskredit vor der Abstimmung

Auch im Alter im eigenen Zimmer wohnen Das Alterszentrum im Geeren in Seuzach plant einen grossen Umbau und eine Teilsanierung der heutigen Infrastruktur. Seit über vier Jahren sind bereits die Planungen im Gange und ein wichtiger Schritt zur Realisierung steht am 18. Oktober an der Urne an. von Susanne Gutknecht Am 18. Oktober 2015 findet in Brütten und weiteren Gemeinden des Zweckverbandes Alterszentrum im Geeren Seuzach die Urnenabstimmung über den Projektierungskredit für den Ausbau und die Teilsanierung des Alterszentrums statt. Der Kredit beläuft sich insgesamt auf 3,85 Millionen Franken für das Vorprojekt, Bauprojekt mit Kostenvoranschlag sowie die Durchführung des Baubewilligungsverfahrens. Für die Gemeinde Brütten als eines der zwölf Mitglieder des Zweckverbandes sind im Jahr 2016 175 000 Franken im Budget vorgesehen, im Jahr 2017 dann weitere 78 000 Franken. Der gesamte Kostenrahmen für das Erweiterungsprojekt ist mit 45 Millionen Franken veranschlagt.

Das 1979 in Betrieb genommene Azig entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen: Nicht nur baulich ist es in die Jahre gekommen, auch genügt die bestehende Infrastruktur nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. So sieht es auch Erika Schäpper, Ressortleiterin Soziales und Gesundheit: «Im Azig sind zu wenig Plätze vorhanden und das Alterszentrum ist veraltet.» Heute wolle niemand ein Zweierzimmer teilen, sondern seine eigenen vier Wände bewohnen und die nötigen Betreuungsleistungen beziehen. Aktuell verfügt das Azig über 134 Betten in 98 Zimmern, nach dem Ausbau sollen dann 174 Betten in 168 Zimmern bereit stehen. «Das Azig ist sehr gut ausgelastet und ein Überhang an Senioren in den nächsten Jahren ist eine Tatsache. Als Gemeinde sind wir da in der Pflicht, Lösungen zu suchen», sagt Schäpper. Mit dem Erweiterungsbau werde eine moderne und bedarfsgerechte Lösung realisiert, die zudem auch zahlbar sei. «Seuzach ist für unsere Gemeinde zwar ein wenig weiter weg,

aber das Gesamtpaket bleibt attraktiv. Andere Modelle für begleitendes Wohnen im Alter sind meistens teuer», so Schäpper. «Um diese einigermassen rentabel zu gestalten, braucht es eine genügend hohe Auslastung.» Sollte der Projektierungs-

kredit mehrheitlich angenommen werden, soll das Bauprojekt bis zur zweiten Hälfte 2017 vorliegen und im November 2017 der Baukredit an die Urne gehen. Sozialbehörde und Gemeinderat stehen einstimmig dahinter. ◾

Zwei Kandidaten für RPK-Ersatzwahl Die Ersatzwahl für ein Mitglied der Rechnungsprüfungskommission am 18. Oktober scheint spannend zu werden. Sowohl der Politische Gemeindeverein (PGV) als auch die FDP Brütten nominieren je ­einen Kandidaten. Die PGV geht mit dem 44-jährigen Oliver Boser ins Rennen. Erfahrungen hat er bereits in der Rechnungsprüfungskommission der reformierten Kirchgemeinde gesammelt. Als diplomierter Produktionsleiter und Hotelmanager NDS leitet ­Boser den Hotellerie-Betrieb des Spitals Zollikerberg und das ProfitCenter Gastronomie & Räume Zollikerberg und möchte sich für gesunde Gemeindefinanzen enga-

Sechster Meistertitel für das GymTeam Brütten

gieren, schreibt die PGV in ihrer Medienmitteilung. Für ihr in den Gemeinderat gewähltes RPK-Mitglied Martin Kuhn nominiert die FDP Brütten den 38-jährigen Stefan Kammerlander. Der Revisionsexperte und CFO eines internationalen Gastronomieunternehmens bringe aus Sicht der Partei die ideale Qualifikation für die anspruchsvollen Aufgaben in der RPK mit, ist sich die FDP sicher. Für Kammerlander seien eine positive und transparente Zusammenarbeit zwischen den Einwohnern, der Verwaltung und den Behörden der Schlüssel zum Erfolg für eine nachhaltige Entwicklung von Brüt(sg) ten, so die FDP.

Herbstliche Märkte Die Brüttener können an mehreren Orten herbstliche Farbenvielfalt geniessen. Neben dem Bazar im Garte Händsche wird auch die Familie Ball nach zehn Jahren wieder eine Herbstausstellung ausrichten. Im Garte Händsche warten am 26. und 27. September einige Marktstände auf die Besucher sowie Attraktionen wie das Gwächshuusbeizli für die Erwachsenen oder eine Hüpfburg und Eselspaziergang für die Kleinen. Am Sonntagmorgen um 10 Uhr findet ein Erntedank-Gottesdienst der reformierten Kirche Brütten im Gartencenter statt.

Auch dieses Jahr reiste das GymTeam des TV Brütten an die Schweizermeisterschaften im Vereinsturnen der Kategorie Gymnastik 35+. Nach dem letztjährigen Gewinn des des Meistertitels waren die Erwartungen hoch. So gelang dem Team in der Vorrunde am Samstag

die Führung mit der Note 9.65. Dicht gefolgt allerdings von der Gymnastikgruppe Kreuzlingen mit 9.61. Vor vollen Rängen in der schönen Sporthalle in Yverdon, präsentierte sich das GymTeam im Finale sehr harmonisch, synchron und voller Energie. Nachdem

auch die Gymnastikgruppe Kreuzlingen fehlerfrei und sauber ihr Programm vorführten, war alles offen. Die Freude war dann riesig: Mit einer Note von 9.68 konnten die 16 Turnerinnen den Meistertitel klar verteidigen und mit der Sie(nb) gestrophäe nach Hause reisen.

Wer lieber Kürbisse schnitzt, währschafte Herbstgerichte isst, Kürbisse in allen Formen und Farben kaufen will, Halloween-Eier färbt und sich Tiere anschaut, der ist vom 2. bis ­ 4. Oktober auf dem Bauernhof der Balls gut aufgehoben. (sg)


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Brüttener Bauer baut Stall für 2000 Bio-Hühner

Umtriebige Hühnerschar bevölkert neuen Stall Peter Ball hat Ende Juni seinen Betrieb um einen Bio-Hühnerstall erweitert. Rund 2000 Hühner gackern nun im modernen Stall und legen brav ihre Eier. Interessierte Brüttener können die grosse Hühnerschar durch ein Fenster beobachten und das Verhalten der Tiere studieren. von Susanne Gutknecht Rund 2000 neue Einwohner hatte Brütten am 24. Juni plötzlich zu verzeichnen. Bei ihrer Betriebsaufstockung hat sich die Familie Ball für Legehennen entschieden. Neben Kürbissen, Weizen, Futtermais und anderem konzentrieren sich Balls nun auf Bio-Hühnereier. Da der gesamte Betrieb bereits Bio-zertifiziert ist, war es naheliegend, auch die Eierproduktion diesem Credo zu unterwerfen. Daher dürfen in einem Stall auch nur 2000 Hühner gehalten werden. Die Hühnerschar ist gerne im Wintergarten und nimmt ein Sandbad. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Run auf Bio-Eier Sohn Roger Ball, der rund ein Jahr in Kanada verbracht hat, steigt ebenfalls in den Familienbetrieb ein und daher war es an der Zeit, auszubauen. «Zu-

erst dachten wir an eine Erweiterung mit Milchkühen», so Peter Ball. «Aber der Markt ist übersättigt und Studien zeigen auf, dass die Konsumenten gerne Bio-Eier kaufen.» Um ihren Entscheid zu untermauern, besuchten sie einen grossen Händler im Zürcher Oberland und informierten sich eingehend über sämtliche Aspekte der Legehennen-Haltung. Dort wurden sie auch auf ein Stallmodell aufmerksam, das bereits mehrfach nachgebaut wurde und vom Händler gemeinsam mit einem Architekten und Handwerkern vertrieben wird. «Das Rad müssen wir nicht neu erfinden, wenn es bereits ein Modell gibt, dass bei anderen Bauern gut funktioniert», so Ball. Zudem werde eine ökologische Bauweise angewendet, die den Bio-Gedanken unterstütze.

Störender Fluglärm

Peter Ball kontrolliert die Wasserspender und Legenester.

Nach einer kurzen Einrichtungszeit von nur vier Wochen stand der Hühnerstall auf dem Feld im Moos und war bereit für den Bezug durch die neue Hennenschar. Ein Knackpunkt war noch die Bise, die im Moos arg über das Feld zieht. Mit grossflächi-

gen Netzen konnten Balls den Windfluss brechen. Auch der Fluglärm setzte der Hühnerschar zu: «Der A380 ist schon sehr laut und die Hühner haben reagiert und sich zusammengedrängt.» Mit Hilfe eines Radios werden die Hühner nun an eine ständige Lärmquelle gewöhnt. «Erstaunlich», so Ball, «jetzt stört sie der Fluglärm nicht mehr.»

dem Verwalter des Labels Bio-Suisse, abgenommen. Er wird dem Stall jährlich einen Besuch abstatten und nachprüfen, ob die strengen Auflagen auch wirklich eingehalten werden. «Er schaut genau hin, ob die Federn bei den Wasserspendern funktionieren, ob der Futterautomat auch wirklich Bio-Futterkörner enthält und vieles mehr», erklärt Ball.

Sandiges Bad

Die Eier werden automatisch auf einem Band bis in den Vorraum des Kühlraumes transportiert und dort von Hand genau geprüft, geputzt und in die Kartongebinde verpackt. Nachdem der Stempelautomat die Bio-Bezeichnung und das Legedatum aufgedruckt hat, werden sie im Kühlraum bis zum Transport an den Händler gelagert. Die Arbeit eines halben Tages. Dazu kommen Kontrollgänge im Stall, ob alles funktioniert, wie es sollte. Bis zu zwölf Monate dürfen die Hühner nun die Brüttener Höhenluft geniessen, dann werden sie wiederverwertet als Suppenhühner oder Geflügelwürste. «Anschliessend reinigen wir den Stall und desinfizieren ihn, bevor eine neue Junghennenschar einzieht.» ◾

Den weissen und braunen Hennen steht ein grosszügiger Stall zur Verfügung. Im Stall mit den Legenestern können sie in Ruhe ihre Eier legen, im Wintergarten dann ein Sandbad nehmen zur Pflege ihres Gefieders oder sich im Schatten ausruhen. Den Kopf ziehen die Hühner ganz ein und signalisieren so, dass sie in Ruhe gelassen werden wollen. Ein Schlechtwetter-Auslauf und die anschliessende Weide mit schattenspendenden Unterständen vervollständigen die Anlage. Der rund eine halbe Million Franken teure Stall wurde problemlos von ­einem Kontrolleur von Bio-Suisse,


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Der heissersehnte Showblock am Schweizer Abend. (Bilder: zvg)

Brüttemer Turner/innen an der Gymnaestrada in Helsinki

Einmalige Stimmung am Weltturnfest Die diesjährige Gymnaestrada, das Weltturnfest, welches 21 000 Turnerinnen und Turner aus 50 Nationen in Helsinki vereinte, begeisterte Besucher und aktive Teilnehmer gleichermassen. Neben atemberaubenden und farbenfrohen Shows aus aller Welt, blieb den Brüttemer Teilnehmern genügend Zeit, Helsinki zu erkunden. von Nadja Bächi Am 11. Juli 2015 machte sich die Truppe der EinSteiner GmbH auf nach Helsinki zum grossen Abenteuer Gymnaestrada. Darunter befanden sich 21 Turner und Turnerinnen des TV Brütten (siehe DB-Aprilausgabe). Für die meisten war es die erste Teilnahme an einem Weltturn-

fest, welches alle vier Jahre in einer anderen europäischen Stadt stattfindet. Die Aufregung und Neugier war dementsprechend gross. Es hatte aber auch «alte Hasen» dabei, die über Unterkunft, Verpflegung auf dem Messegelände oder Kleidertausch unter Nationen Bescheid wussten. So entschieden sich die Einen für eine unkomplizierte Unterkunft im Schulhaus, die Anderen, die es etwas weniger abenteuerlich wollten, hatten schon weit im Voraus ein heissbegehrtes Hotelzimmer nahe dem Geschehen gebucht.

Individuelle Anreise Die auf dem 60. Breitengrad liegende finnische Hauptstadt begrüsste die gesamthaft 21 000 Breitensportler aus aller Welt, davon alleine 3900 aus

Die Gruppe posiert vor dem Eingang zum Messegelände.

der Schweiz, mit kühlem, feuchtem Wetter. «Nach der anhaltenden Hitze in der Schweiz eine willkommene Abwechslung», erzählt Judith Altorfer, Präsidentin des Gymteams Brütten. Leider war auch die Klimaanlage in der Schulunterkunft eher kühl eingestellt, was bereits kurz nach Ankunft ein paar Erkältungsopfer forderte.

Einmalige Eröffnungsfeier Nach der wunderschönen Eröffnungsfeier mit allen teilnehmenden Nationen im Olympiastadion von Helsinki am Sonntag, folgte am Montag der langersehnte und bis ins Detail ausgefeilte Auftritt der «EinSteiner». Zweimal durften sie am Schweizerabend als grüne, wuslige Würmer auftreten, die sich zu Käfern verpuppten. In der vollen Eishalle mit 7000

Zuschauern ein wahrhaftig unvergessliches Erlebnis.

Hochstehende Shows Nach ihrem gelungen Auftritt durften die «EinSteiner» in die farbenfrohe, vielfältige Welt der Gymnaestrada eintauchen und die hochstehenden Vorführungen aus aller Welt bestaunen. Die jeweilige Kultur des Landes, wurde oft verspielt, aber gekonnt miteinbezogen. In den Darbietungen wurde an den verschiedensten Geräten «performed», aber auch getanzt und geturnt. Von konventionell bis exotisch - es war alles dabei.

Stadtbummel Wenn die Turnerinnen und Turner eine Pause von all der versprühten Kreativität brauchten, haben sie Helsinki besichtigt und den Ausflug genossen. Schon viel hatten sie von der eigentümlichen Kultur in Finnland gehört und konnten sich nun selber ein Bild davon machen. Sonderbare Regeln, Gesetze und Gestalten versetzten sie immer wieder ins Staunen. Nicht immer konnten sie die drei Stunden Nachtruhe, welche ihnen der Mittsommernachtshimmel gönnte, auch geniessen. Nach einer Woche voller Eindrücke, machten sich die Einen wieder auf die Heimreise in die Schweiz, andere genossen noch ein paar ruhige Tage an Finnlands tollen Seen. Helsinki und die Gymnaestrada wird wohl ein unvergessliches Erleb◾ nis bleiben.


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Aus Behörde und Verwaltung

Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf für Erwachsene Kurs 11

In den inneren Frieden kommen: Trancereise mit Kristallklangschalen Die Trancereise ermöglicht eine tiefe Entspannung, in der wir ganz zur Ruhe kommen. Begleitet wird die Trancereise von den einzigartigen, faszinierenden Klängen der Kristallklangschalen, deren Schwingungen unseren Körper, Geist und unsere Seele berühren. (Kristallklangschalen: Theresia Fuchs) Kursleitung: Lydia Graf, zert. Trainerin Fünf Tibeter und Kursleiterin Qi Gong und Theresia Fuchs, Klangschalen Kursdauer: 1 x Donnerstagabend 19.00 – 20.30 Uhr Kursdatum: 19.11.2015 Kursort: Pfarrhaussaal, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 15.00 / Kurs exkl. Material

Kurs 12

Zauber der Gewürze – Die indische Küche Mit den Bollywood Stars Kardamom, Nelke und Kurkuma verzaubern wir unsere Sinne und tauchen in die indische Küche ein. Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 02.12.2015 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material ca. Fr. 30.00

Kurs 13

Kursdauer: 1 x Samstagmorgen, 09.30 – 11.30 Uhr Kursdatum: 23.01.2016 Kursort: Spiegelsaal Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 25.00 exkl. Material

Kursdauer: Kursdatum: 17a: 14 x Montagabend 17.30 – 18.30 Uhr 15.03.2015 für Anfänger Kursort: 17b: 14 x Montagabend 18.30 – 19.30 Uhr Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, für Fortgeschrittene Nürensdorf Kursdaten: Kurskosten: ab 07.03.2016 (wöchentlich, ausgenom- Fr. 30.00 exkl. Material ca. Fr. 30.00 men Schulferien) Kursort: Kurs 28a/b Mehrzweckhalle, Schulhaus Ebnet, Art Clay Silver Schmuck Kurs 14/16 Nürensdorf Art Clay Silver ist eine Modelliermasse Yoga bei Helene oder Brigitte Kurskosten: ähnlich wie Ton, welche aus Silber, BindeBewusstes Atmen und tiefe Entspan- Fr. 140.00 exkl. Material mittel und Wasser besteht. Nach dem Fornung, Beweglichkeit, Kraft und Gleichgemen und Trocknen wird das Material im wicht: Yoga ist ein Weg um geistige Ruhe Kurs 18 Spezialofen 30 Minuten bei 650° gebrannt. und körperliches Wohlbefinden zu erfah- Wildbienen brauchen Unterstützung Zurück bleibt das Reinsilber. Mit dieser fasren. zinierenden Technik können individuelle Es gibt viele verschiedene Wildbienenarten Schmuckstücke hergestellt werden, wie Kursleitung: in der Schweiz – wir bauen ihnen verschie- zum Beispiel Anhänger, Ohrstecker und Helene Ganz, dipl. Yogalehrerin dene Nistmöglichkeiten für ihre speziellen Fingerringe. Brigitte Bühlmann Pastori, Bedürfnisse. (Wildbienenhotel) dipl. Ayur-Yogalehrerin Kursleitung: Kursdauer: Kursleitung: Christina Kamm, Schmuckexpertin 14a: 16 x Dienstagabend, Heike Niemand Kursdauer: 18.30 – 19.30 Uhr Kursdauer: 1 x Mittwochnachmittag 13.00 – 18.30 Uhr 14b: 19.45 – 20.45 Uhr 1 x Mittwochabend, 18.30 – 21.00 Uhr Kursdatum: 16: 14 x Donnerstagabend, Kursdatum: 28a: 09.12.2015 und/oder 18.00 – 19.00 Uhr 09.03.2016 28b: 16.03.2016 Kursdaten: Kursort: Kursort: 14a/b: ab 23.02.16, 16: ab 01.03.2016, Werkraum, Schulhaus Hatzenbühl, Werkraum Ebnet Trakt C, Nürensdorf (wöchentlich, Nürensdorf Kurskosten: ausgenommen Schulferien) Kurskosten: Fr. 50.00 / Kursnachmittag exkl. Material Kursort: Fr. 23.00 exkl. Material Fr. 50.00 – 200.00 je nach Verbrauch Spiegelsaal, Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf Kurs 19 Raum für Yoga, Jakob-Spaltensteinstrasse Schneller Teller – Kochen schnell Es hat noch einige Plätze in folgendem 12, Bassersdorf Kurs: und einfach Kurskosten: Überraschen Sie mit raffinierten Rezepten Unsere Gedanken bestimmen unser Le14 a/b: Fr. 160.00, 16: Fr. 140.00 exkl. Ma- für jeden Tag. ben? Samstag 31.10.2015 terial www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausKursleitung: schreibung.html Kurs 17a/b Yvonne Feuerstein Weitere Kurse unter: Line Dance Kursdauer: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausLass den Alltag hinter dir und buche dir 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr schreibung.html deinen Line Dance Kurs. Line Dance ist eine Tanz Form, bei der einzelne TänzerinAnmelden per Mail: Kursnummer, Name, Adresse, Emailadresse und nen in Reihen vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zur Musik ­Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder choreographiert. Am meisten in der KateAnmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 gorie Country und Pop, aber auch Walzer ­Nürensdorf oder über oder südamerikanische Rhythmen sind beliebt.

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Aus Behörde und Verwaltung Heimatschutz Der Gemeinderat hat die Liegenschaft Dorfstrasse 58 unter Schutz gestellt. Dieser Entscheid erfolgte gestützt auf ein Gutachten eines darauf spezialisierten Unternehmens.

Liegenschaften Der Gemeinderat hat ein Nutzungsund Unterhaltskonzept für das WCGebäude bei der Kapelle St. Oswald verabschiedet. Damit soll die Benützung für die breite Öffentlichkeit geregelt werden.

Kreditbewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Kredite bewilligt respektive Arbeiten vergeben: – 50 000 Franken für die Umgestaltung des Pausenplatzes Schulhaus Sunnerain. – 296 000 Franken für die Lieferung und die Montage von UltraschallWassermessern. Der Auftrag für

die Lieferung geht an die Kamstrup A/S, Glattbrugg.

Fahrende Der Gemeinderat hat sich nochmals mit der Präsenz von Fahrenden in der Gemeinde vom 16. Juli bis am 2. August befasst. Er hat dabei rückblickend festgestellt, dass die Präsenz dieser Gruppe mit Belastungen für die Bevölkerung verbunden war, welche an der Grenze des Zumutbaren lagen. Es gilt aber auch festzuhalten, dass die Fahrenden ihren Verpflichtungen gegenüber der Gemeinde nachgekommen sind. Die Zusammenarbeit mit dem Grundeigentümer war gut und insbesondere die Kantonspolizei hat durch ihre Präsenz und Unterstützung viel zum guten Verlauf beigetragen. Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, die Belastung für die Bevölkerung in Zukunft auf ein erträgliches Mass zu

reduzieren. Er wird deshalb sorgfältig mögliche Massnahmen beurteilen und gegebenenfalls umsetzen.

VerbundfahrplanVerfahren 2016-2017 Der Verkehrsrat hat den geplanten Änderungen für die Fahrpläne 20162017 zugestimmt. Die beantragten Wünsche des Gemeinderates wurden bewilligt. Bei der Linienführung 658 bleibt die Bushaltestelle Oberwil bestehen. Die Linienführung 659 BreiteNürensdorf-Lindau-TagelswangenEffretikon Bahnhof wird neu in Betrieb genommen. Die Busse verkehren während den Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt und bieten Anschluss an die neue S19 und S24 von und nach Zürich. Bei der Linie 660 wird es zusätzlich einen Spätkurs ab Hauptbahnhof Winterthur um 23.43 Uhr bis Bahnhof Bassersdorf und Rückfahrt ab Bahnhof Bassersdorf um 0.14 Uhr mit Anschluss von der S7 Bahnhof Bassersdorf geben. Gemeinderat Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 4. November 2015

n

o i t a l u t a Gr Wir gratulieren Zum 95. Geburtstag

Am 29. Oktober Theodor Neuhaus-Rageth Untereichenstrasse 4

Abschied Kugler Charles Alte Lindauerstrasse 15 am 5. September 2015 Lüscher Renate Petronella Bohnackerstrasse 10 am 8. September 2015

Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 24. September 2015, 18 – 19.30 Uhr «Persönliche Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf. Bitte melden Sie sich für einen Einzeltermin an der Theke oder telefonisch 044 836 99 10 an. 29. Oktober 2015, 20 Uhr Büchervorstellung mit Daniela Binder Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Bibliothek Nürensdorf

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf

GV Fluglärmsolidarität Am Donnerstag, 22. Oktober, treffen sich um 19 Uhr die Mitglieder des in Nürensdorf ansässigen Vereins Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität im Saal

des Franziskus-Zentrums der katholischen Kirche in Bassersdorf zu ihrer bereits 14. ordentlichen und öffentlichen Generalversammlung unter der Leitung

von Präsident Walter Rohr. Die Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Im Anschluss an die Vereinsgeschäfte folgt um etwa 20.15 Uhr

der Vortrag «Lärmmanagement am Flughafen Zürich» von Peter Meili, Fachexperte Fluglärm und Projekte am Flughafen Zü(e) rich.


Gasthof zum Bären Alte Winterthurerstrasse 45 8309 Nürensdorf Telefon 044 836 49 00 E-Mail gasthof@baeren-nuerensdorf.ch www.baeren-nuerensdorf.ch

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Dreitägiges Nürensdorfer-Fest mit verlockenden Angeboten

Hoch hinaus an der Chilbi Die traditionelle Dorf-Chilbi lockte anfangs September nicht nur die Nürensdorfer an, sondern auch Bassersdorfer und Brüttener. Die zahlreichen Angebote an Essen, Getränken und Unterhaltung wurden auch unter dem zeitweise notwendigen Regenschirm aktiv genutzt und bereiteten rundum eine gute Laune. Die älteren Besucher stöberten sich durch die etlichen Flohmarktstände und erfüllten sich diesen oder jenen Wunsch. Das Angebot reichte von Nippes über Kleider und Schuhe bis hin zu Geschirr und allerlei Küchen-

geräten. Verpflegt mit Bratwurst, Cervelat, Fischknusperli oder Pizza verweilten sie oft – den Klängen der Guggenmusik Kookaburra lauschend – bis in den späteren Nachmittag. Zur Unterhaltung der jüngeren Generation standen ein Karussell mit Rössli, Velos und Motorrädern zur Verfügung. Die Herausforderung, einen Getränkekistenturm so hoch wie möglich aufeinander zu schichten – gesichert durch einen Kran mit Seilen und Gurten – lockte einige Kin-

der an. Daneben fanden sich die üblichen Attraktionen wie «Pakete fischen», ein Glücksrad, sich schminken lassen oder auch die Kasperlitheater «Grossmutter’s Schatz» oder «Kaspar und das Gespenst» für die Kleinen. Bei den Teenagern stellte sich die «Schifflischaukel» als besondere Attraktion heraus. Möglichst hoch wollten sie ihr Schiff in die Höhe treiben. Beim Pfadi-Stand konnten 11- bis 16-Jährige ihre Neugierde über das Pfaditreiben stillen: «Was genau

heisst Pfadi», «wie kann ich mich anmelden» und «welche Aufgaben oder Abenteuer erwarten mich», waren die häufigsten Fragen. Für TöffFreaks öffnete auch der Motorradclub Nürensdorf seine Türen. Die Bar- und Restaurantbetreiber verbreiteten ein gemütliches Ambiente in ihrem Clubhaus, welches in der Regel nur mittwochabends für Besucher zur Verfügung steht. Das gelungene dreitägige Dorffest bot den Partizipierenden gute Laune und regen zwischenmenschlichen Austausch. Text und Bilder: Karen Brem

Clean-Up-Day der Oberstufenschule Nürensdorf

Schüler in Einsatz gegen Littering Wie jedes Jahr engagieren sich Nürensdorfer Schüler an einem Aufräumtag für eine saubere Gemeinde. An der schweizweiten Aktion nehmen mittlerweile gegen 400 Gemeinden, Schulen, Firmen und Vereine teil und säubern alles von herumliegendem Abfall. Da sich immer mehr Menschen am herumliegenden Abfall stören, führen jeweils drei Sekundarklassen in Nürensdorf, welche ihr letztes Schuljahr absolvieren, jedes Jahr einen Abfallentsorgungstag durch. So auch am 10. September. Der Clean-Up-Day gehört zu einer schweizweiten Aufräum­ aktion, an der sich verschiedenste

Gruppierungen beteiligen können. Nicht nur die Schüler, sondern auch ihre Lehrer, das Bausekretariat und die Verantwortlichen des Werkhofs Nürensdorf waren in der Nürensdorfer Aktion gefragt – als Aufseher und Garant für die Sicherheit der Jugendlichen. Nachdem die Schüler in Gruppen eingeteilt waren, fassten sie Schutzwesten, Handschuhe und Abfallsäcke. Danach wurden sie gebeten, in unterschiedlichen Gebieten der Gemeinde, die Plätze, Wiesen und den Wald von herumliegendem Abfall zu befreien. Solche Aufräumaktionen sollen die Jugendlichen zum Nachdenken an­

regen. Aufgelesen wurde allerlei: Dosen, Lebensmittel, Plastiksäcke oder Zigarettenstummel. Die engagierten Schüler aus Nürensdorf waren sehr motiviert und brachten eine beacht­ liche Menge Unrat in den Werkhof, wo sich alle zum gemeinsamen Mit-

tagessen wieder trafen. Die Schüler waren aufgeräumter Laune und die Resonanz der Schüler beeindruckend. Dabei fielen wenige negative Voten zu dieser Aktion, sondern alle sprachen nur von ihrem Sammelerfolg. Karen Brem

Stolze Schüler präsentieren ihren gesammelten Unrat. (Bild: Karen Brem)


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Nürensdorf

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Negative Gedanken in einer Therapie loslassen

Mächtige Gedanken beeinflussen das Leben Am Donnerstagtreff in der Bib­ liothek zeigten die Nürensdorferin Sandra Waldsburger sowie­ die Deutsche Schulmedizinerin Christina Ebert auf, welche Rolle unsere Gedanken im Leben spielen. Sie plädieren für einen achtsamen Umgang mit positiven als auch negativen Gedankengängen. von Nadja Bächi Das Bibliotheksteam sowie die beiden «Coaches mit Herz», wie sie sich nennen, waren überwältigt von den vielen Interessierten, die trotz eines schönen Sommerabends den Vortrag über «die Macht der Gedanken» hören wollten. Sandra Waldsburger, Transformations-Therapeutin und Masseurin, hat zwar schon früh gespürt, dass sie gerne mit Menschen oder Tieren arbeiten würde und dennoch eine Banklehre absolviert, was sie aber bald bereute. Sehr jung litt sie bereits an starken Rücken- und Kopfschmerzen. Kein Arzt oder Therapeut konnte ihr längerfristig helfen. So beschloss sie, sich selber zu helfen und den Schmerzen auf den Grund zu gehen. Sie bildete sich zur Tontherapeutin, Masseurin und zur Transformationstherapeutin aus. Dort hat sie auch die Deutsche Christine Ebert, ursprünglich Schulmedizinerin, kennengelernt. «Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und der Schlüssel zu meiner Selbstheilung», so Waldsburger. Heute sei sie komplett schmerzfrei und möchte ihr Wissen

Sandra Waldsburger (li.) und Christina Ebert plädieren für positive Gedanken. (nb)

und ihre Erfahrungen möglichst vielen Menschen weitergeben.

Rucksack des Lebens Jeder Mensch trage einen eigenen Rucksack mit sich herum. Leider werde dieser bereits in der Kindheit mit vielen Steinen gefüllt. Die Zuhörer wurden aufgefordert, spontan solche «Verletzungen» zu nennen, die dann eindrücklich auf einer Flipchart prangten: «ich bin nicht gut genug; das Leben ist hart; ich kann nichts; ich muss es schaffen; ich darf nicht weinen, ich muss stark sein.» Die Referentin führte aus, dass Kinder bis zum Alter von sechs Jahren bereits 60 000 solcher Signale emp-

Armbrustschützen gute Fünfte Der Armbrustschützenverein Nürensdorf (ASV) war dieses Jahr Gastgeber des Eidgenössischen Gruppenmeisterschaftsfinals 30 Meter. 15 Teams trafen sich im idyllisch gelegenen Schiessstand in Nürensdorf. Klare Favoriten gab es keine, da einige Teamleader an der WM im Einsatz standen. Im reibungslosen und fairen Wettkampf wurde die Rangliste in jeder Runde durchgeschüttelt. Nach der dritten Ablösung ergab sich ein spannender und enger Dreikampf zwischen Emmental, Zug und Schwarzenburg. Am Ende hatte dann Schwarzenburg

mit zwei Punkten vor Emmental und sieben Punkten vor Zug die Nase vorn. Das Team des ASV Nürensdorf hatte nach dem Zwischenfinal den ersten Rang belegt, im Final erreichte sie mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Bronzeplatz den fünften Schlussrang. Gepunktet hat aber der ganze Verein: Die erstklassige Organisation des Finales sowie das Rahmenprogramm und die Festwirtschaft heimsten überall Lob ein und hinterliessen mit dem ganzen Helferteam einen hervorragenden Eindruck in der Schweizer Armbrust(e) schützenszene.

fangen hätten. Sie nähmen diese Signale vollkommen ungefiltert auf. Seien dies negative Signale, brennten sie sich tief ein und könnten lebenslang blockierend wirken. Diese Gedanken würden zu Glaubenssätzen und beeinflussten das Leben in alltäglichen Situationen: Wie man jemanden wahrnehme oder wie man sich in Beziehungen verhalte. «Leider archivieren wir auch negative Gedanken und Befehle, die wir immer zu hören bekamen», so die Referentin.

Krankheit als Sprachrohr Die Medizinerin Christina Ebert ging auf Krankheiten als Botschaft der Seele ein. «Gedanken bestimmen unsere Gesundheit. Seit bewiesen ist,

dass der Placebo-Effekt nicht frei erfunden ist», so Ebert, «und auch in der Schulmedizin vermehrt angewendet wird, sollten wir der Macht der Gedanken und unserer inneren Kraft mehr Beachtung schenken.» Die auf dem Lebensweg gewollt oder ungewollt gesammelten Steine werde man nicht einfach wieder los. Sie plädierte daraufhin, negative Gefühle in positive umzuwandeln. Dazu diene die Transformationstherapie, die die beiden Referentinnen als Therapeutinnen anbieten. Der anschliessende, vom Bibliothekteam offerierte Apéro diente dem regen Austausch und einem harmonischen Ausklingen des Abends. ◾ www.coachingmitherz.com


Nationalratswahlen 2015

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Verschiedenste Parteikandidaten zur Auswahl für Bern

Neun Kandidaten wollen in den Nationalrat Am 18. Oktober wird gewählt. Die Schweizerinnen und Schweizer wählen die Mitglieder des 200-Sitz starken Nationalrates. Mit im Rennen

sind auch neun Kandidierende aus dem Dorf-Blitz-Gebiet. Die besten Chancen für eine Wahl hat sicher der bereits im Nationalrat politisierende

Jürg Stahl aus Brütten, der auch als ­ 2. Vizepräsident amtet. Wie die Vertreter aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf in Bern politisieren wol-

Wohnort, Beruf, Alter, Zivilstand

Weshalb kandidieren Sie für den Nationalrat?

Was qualifiziert Sie für dieses Amt?

Welches ist Ihr wichtigstes politisches Anliegen?

Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf einen Sitz im NR ein?

Brütten, eidg. Dipl. Drogist, Direk­ tionsmitglied, 47, verheiratet

Als amtierender 2. Vizepräsident des Nationalrates möchte ich meine politische Arbeit in Bern fortführen; ich fühle mich fit und motiviert, mich weiterhin für eine freie, unabhängige und starke Schweiz einzusetzen.

Mit meiner politischen Erfahrung auf Gemeinde- und Bundesstufe und die Verankerung in Gesellschaft und Wirtschaft bringe ich die Voraussetzungen mit, um praxisorientiert und mit gesundem Menschenverstand zu politisieren.

Neben den aktuell brennenden Themen wie Unabhängigkeit und Zuwanderung ist die Sicherung unserer Sozialwerke wie AHV, IV und Gesundheitswesen die grosse Herausforderung in naher Zukunft. Ich will eine qualitativ gute, aber bezahlbare und effiziente Gesundheitsversorgung. Bildung – Gesundheit – Bewegung und Sport sind zentrale Anliegen meiner Politik.

Mein Ziel ist es, ein gutes Resultat zu erzielen, damit ich ab Ende November 2016 unsere Region und meine Partei als Nationalratspräsident vertreten darf!

Bassersdorf, Unternehmer, 40, verheiratet

Es ist dringend Zeit für eine Veränderung. Und «Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen», (Zitat Sokrates).

Mein grundsätzliches Interesse an Mensch und Leben, Natur und Umwelt, mein Interesse an unserem Vaterland sowie mein Interesse an der Politik. Meine berufliche und politische Erfahrung bilden mein Fundament, um den Ansprüchen dieses Amtes gerecht zu werden.

Eine starke, unabhängige, neutrale, sich ihrer Traditionen bewusste Schweiz in Europa. Stolz auf seine Wertschöpfung, seine Hilfsbereitschaft und auf seine Gemeinschaft. Die Familien und die KMU als Grundpfeiler. Wirtschaftlich «entschleunigt» und doch weltoffen vorankommend.

Die Chancen liegen bei 50:50. Ich werde gewählt – oder nicht.

Brütten, Geschäfts­ führer/ECO Unternehmer, 50, geschieden

Mir sind Taten wichtiger als Worte. Ich setze mich seit Jahren aktiv für unseren Lebensraum und unser Land ein. Ich will Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder und der Schweiz übernehmen.

Meine kantonale und regionale Verwurzelung; die 20 Jahre Erfahrung als Unternehmer und KMU und mein Engagement als Schweizer.

Der Einsatz für einen gesunden und sicheren Arbeits- und Lebensraum. Aber auch intelligente Lösungen für die Zukunft unserer Kinder, die Umsetzung der 2000 Watt-Gesellschaft und die Förderung von nachwachsenden, lokalen Rohstoffen. Zudem verdichtetes Bauen und die bessere Nutzung der bestehenden Infrastrukturen.

Für diese Wahl sehe ich keine grossen Chancen. Wichtig ist es jedoch, dass eine Unternehmer- und umweltfreundliche Partei wie die GLP Unterstützung erhält.

Türkei, Betreiberin eines Gäste­ hauses in der Türkei, 57, ­verheiratet

Meine Leidenschaft für Politik ist auch während langen Auslandaufenthalten in China, den USA, Kanada, und aktuell der Türkei nicht erloschen. So konnte ich in der FDP International seit acht Jahren als Vorstandsmitglied für die 5. Schweiz wichtige Verbesserungen und administrative Erleichterungen bewirken. Doch auch die Themen im Parlament erfordern zunehmend ein breites internationales Verständnis.

Behördenerfahrung im Kanton Zürich, langjährige Auslandaufenthalte in verschiedenen Kulturen, erfolgreiches Engagement im Vorstand der FDP International und meine Leidenschaft für Politik sind die Basis für meine erfolgreiche Arbeit im Parlament.

Der Schweiz geht es sehr gut. Doch es kommen grosse Herausforderungen auf uns zu, vorwiegend aus Asien. Um die Spitzenposition im internationalen Wettbewerb zu behaupten und Arbeitsplätze zu sichern, müssen wir in Bildung und Forschung investieren sowie den Bürokratie-Dschungel ausmisten.

Meine Wahl wäre eine grosse freudige Über­ raschung – warten wir’s ab!

Jürg Stahl SVP, bisher, 2. Vizepräsident des Nationalrates

Sascha Balmer-Bühler BDP neu

Dieter Baltensperger GLP neu

Helen Freiermuth FDP neu

len, liest man in den Antworten zu den Dorf-Blitz-Fragen. Ein Kandidat verzichtet auf eine Publikation. (sg)


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Nationalratswahlen 2015

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National-/Ständeratswahlen 2015 Wohnort, Beruf, Alter, Zivilstand

Weshalb kandidieren Sie für den Nationalrat?

Was qualifiziert Sie für dieses Amt?

Welches ist Ihr wichtigstes politisches Anliegen?

Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf einen Sitz im NR ein?

Bassersdorf, Schreiner­ meister/Unternehmer, 48, verheiratet

Ich kandidiere für den Nationalrat, weil ich neue Herausforderungen liebe. Unser Milizsystem ist auf politisches Engagement angewiesen. Daher möchte ich mich aktiv zum Wohl für die Gesellschaft einsetzen.

Mein Verantwortungsbewusstsein, meine breite Erfahrung als Unternehmer in der Schreinerbranche, als Präsident in Vereinen und als Wahlkampfleiter der kantonalen Partei. Zudem bin ich seit meiner Jugend sehr an politischen Themen interessiert.

Stopp Islamisierung: In unserem Land darf es keine Parallelgesellschaft geben, welche die rechtlichen Normen und gemeinsamen Werte der Schweiz untergräbt. Viele Vorschriften des islamischen Gesetzes widersprechen der freiheitlichdemokratischen Rechtsordnung der Schweiz und unseren Grundwerten.

Wenn das Thema Islamisierung den Stimmberechtigten unter den Nägeln brennt, sind meine Chancen durchaus intakt.

Bassersdorf, Familienfrau, 1960, verheiratet

Wer sich einbringt, bestimmt. Ich setze mich für christliche Werte und Gedankengut ein – in jeder Lebenslage.

Meine Lebenserfahrung und Beharrlichkeit sind gute Voraussetzungen. Da unser Sohn auch für die Nationalratswahlen kandidiert, ist dies ein gutes Zeichen!

Gesunde Familien sind die Grundlage für einen starken Staat. Ich bin gegen die GenderIdeologie, weil dadurch der Schutz der Kinder aufgehoben wird und sie Familie und Gesellschaft zerstört.

Nürensdorf, Kaufmännischer Angestellter/Disponent, 1966, verheiratet, 1 Sohn (2. Kind unterwegs)

Meine Schwester Rosmarie Quadranti ist für die BDP seit vier Jahren im Nationalrat und leistet dort hervorragende Arbeit. Sie fragte mich an, ob ich mich für die Wahlen zur Verfügung stellen würde.

Meine Bereitschaft, Lösungen gemeinsam zu finden: Ich kann gut in einem Team mitarbeiten.

Eine gesunde Umwelt, Familien fördern und die Energiewende.

Ich habe mich letzte Woche in Bern schon mal nach einer Wohnung umgesehen.

Bassersdorf, Maler, 70, in Trennung

Weil meine Partei, die Schweizer Demokraten, die einzige Partei ist, die sich für die Belange der Schweiz einsetzt.

Ich war Kantonsrat. Mir ist es wichtig, dass sich jemand verstärkt in der Politik für die Schweizer Interessen einsetzt.

Wir haben jedes Jahr mehr Ausländer, die in die Schweiz einwandern. Die Schweiz ist jedoch flächenmässig einfach zu klein dafür. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass man mit dieser Meinung auch nicht immer sofort als Rassist betitelt wird. Denn das bin ich nicht.

Die Chancen sind gering. Trotzdem hoffe ich darauf, dass nicht noch mehr Schaumschläger-Politiker nach Bern fahren können.

Thomas Lamprecht EDU neu

Ruth Schneeberger EDU neu

Jürg Stahel BDP neu

Robert Wenger SD Neu


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Feuerwehr Altbach übt in Holland

Made in Switzerland Mitte September konnte sich der aus beraten, UBS-Angestellte von Euro festigen und erreichte einen ihren mittlerweile 1300 Kollegen in Kurs von Fr. 1.10. Doch Euphorie ­ Krakau (Polen). Tendenz zur Auslaist fehl am Platz, denn gerung: Stark steigend. nach wie vor lastet der starke Schweizer FranAls Schweizer dürfen ken auf vielen inländiwir stolz sein auf das schen Unternehmen. hart erarbeitete QualiHierzulande zu produtätsprädikat «Made in zieren ist teuer und das Switzerland». Nur ist Ausland lockt als billige längst nicht mehr so viel Alter­native. Schweiz in unseren Produkten drin, wie man In diesem Jahr gingen gemeinhin annimmt. Ralph Kleeb bereits Tausende ArWer lokale Produzenten beitsplätze verloren. unterstützen will, muss Viele weitere werden folgen. Die also seine Lebensmittel beim BauKunden sind nicht mehr überall be- ern gleich um die Ecke einkaufen reit, für die sprichwörtliche Schwei- oder zumindest die Produktedeklazer Qualität auch einen entspre- ration detailliert studieren. chenden Preis zu zahlen. Auf der anderen Seite können auch Wer jetzt glaubt, dieser Prozess be- die günstigen Rüebli aus Polen treffe nur Industrie- und Handels- schmecken. Das ist dann eben reine Unternehmen, irrt sich. Viele inter- Geschmackssache oder eine Frage national tätige Dienstleistungsbe- des Stils. Ihre Raiffeisenbank triebe wie Banken und VersicherunOberembrach-Bassersdorfgen lagern aus. Mitarbeiter der Wallisellen Zürich-Versicherungen werden bei Ralph Kleeb Personalfragen von Deutschland

Fotowettbewerb

Gefährliche Brandszenarien Im August nahmen drei Offiziere der Feuerwehr Altbach an einem Kurs zur industriellen Brand­ bekämpfung in Rotterdam teil. Dort wurden realistische Brand­ szenarien mit Gas und Flüssig­ keiten geübt. In der Schweiz sind solche Übungsmöglichkeiten in diesem Ausmass nicht möglich. Die Feuerwehr fährt mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn in Richtung Bärenkreuzung in Nürensdorf. Schon bei der Ausfahrt sieht die Mannschaft eine schwarze Rauchsäule aufsteigen und am Funk hört der Offizier die Meldung, dass ein Tanklastwagen mit Gefahrengut in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt ist. Bei einer solchen Übungsanlage muss die Feuerwehr taktisch vorgehen: Eine direkte Anfahrt auf den Schadensplatz könnte gefährlich sein. Was als Übung getarnt war, hatten der ausrückende Offizier zusammen mit Partnern aus Kloten, Embrach und Wallisellen im Sommer an einem speziellen Training in Holland eingeübt. Mit den im Kurs gewonnenen Erkenntnissen konnte die Feuerwehr-Übung positiv abgeschlossen werden.

Einzigartiges Zentrum Der Feuerwehr Zweckverband Altbach hatte die Möglichkeit, drei Offiziere an einen von der Feuerwehr Kloten organisierten Weiterbildungskurs anzumelden. Am Sonn-

tagabend ging die Reise vom Flughafen Kloten nach Rotterdam, wo die Firma Falck-Risc im grössten Hafen von Europa ein einmaliges Übungsgelände betreibt. Das Zentrum bietet auf einer Fläche von zehn Fussballfeldern realistische Trainingsmöglichkeiten für Blaulichtorganisationen. Verschiedene Simulatoren bieten die Möglichkeit, vom ein­ fachen Zimmerbrand über den Verkehrsunfall bis hin zum industriellen Störfall mit gefährlichen Stoffen einen Fall zu inszenieren. Eine vergleichbare Einrichtung gibt es in der Schweiz nicht.

Gemeinsame Übungen Im dreitägigen Weiterbildungskurs wechselten sich Theorielektionen mit Praxisübungen ab. Die Szenarien waren speziell auf das Einsatzgebiet des Zweckverbandes abgestimmt. «Als Ortsfeuerwehr kann die Feuerwehr Altbach solch aufwendige Ereignisse nicht ohne zusätzliche Hilfe beheben», erklärt Mario Winiger, Medienverantwortlicher Zweckverband Altbach. «Die Zusammenarbeit mit den NachbarFeuerwehren und dem besser ausgerüsteten Stützpunkt Kloten ist darum immens wichtig.» Diese Partnerschaft konnte in Holland bei den gemeinsamen Übungseinsätzen weiter gefestigt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun in die Ausbildungslektionen für die Feuerwehrmänner einfliessen. (e)

Hier passt der Strassenname perfekt. Wo befindet sich dieses schmucke Haus mit Rebenstöcken? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 12. Oktober per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den Brunnen in Oberwil. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Erika Eibel aus Nürensdorf. (dm) Voller Einsatz und Konzentration herrscht beim Löschen gefährlicher Brände. (zvg)


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Nadine Hagge aus Nürensdorf beant­ wortet. Was hat Sie gefreut? Es freut mich, in einer so schönen Gemeinde wie Nürensdorf zu leben. Dieses Jahr hatten wir in den Schulferien 30 von 35 freien Tagen sonniges und warmes Wetter. Ist das nicht toll? Da wir die Sommerferien mit unseren Kindern meistens zu Hause verbringen, sind wir froh, wenn das Wetter gut ist. Unsere Familie liebt es, in Flüssen und Seen zu schwimmen, das ist sehr erfrischend und abwechslungsreich. Diesen Sommer waren wir sicher in jedem Fluss und See in unserer Umgebung. Zweimal gingen wir im Rhein schwimmen. Wir sind von Dachsen zu Fuss zum Rheinfall hochgelaufen und haben uns dann im kühlen Wasser runtertreiben lassen, es war einfach toll! Was hat Sie geärgert? Durch den Kreiselbau an der Bärenkreuzung wird der Verkehr jetzt über ein Jahr lang von der Alten Winterthurerstrasse über die Hauswiesenstrasse und Baltenswilerstrasse wieder in die Lindauerstrasse umgeleitet. Ich kann nicht verstehen, dass durch das Wohnquartier, in welchem es viele Kinder hat, keine 30er-Zone signalisiert wurde. Wenigstens haben sie jetzt so komische Töggel in die Mitte der Strasse gesetzt, damit jeder auf seiner Seite fährt. Ich hätte mir da wirklich eine bessere Strassenführung gewünscht. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Seit dem 1. Januar 2009 betreibt das Ehepaar Hans und Franzisca Suhner die Garage Buchmoos in Brütten. Die bemerkenswerte Lage der Liegenschaft an der Buechmes 4, direkt an der Überlandstrasse zwischen Winterthur und Bassersdorf, ist historisch bedingt. Das Unternehmen steht bereits seit dem 1. April 1977 an diesem Ort. «Heutzutage sind viele Leute meist im Stress und halten nicht mehr einfach so an bei uns», kommentiert der Geschäftsführer Hans Suhner. Die Garage Buchmoos umfasst eine Werkstatt sowie einen stattlichen «Showroom» für Neufahrzeuge. Als Markengarage werden mehrheitlich die entsprechenden Fahrzeuge verkauft, gewartet oder repariert. «Die Mehrfachzertifizierung unserer Garage erlaubt es uns, Reparaturen für praktisch alle Marken vorzunehmen», erklärt Suhner. Dies vor allem auch darum, weil seit 2013 eine moderne Prüfstrasse zum Einsatz kommt. Dank dieser können komplette Fahrzeugprüfungen vorgenommen werden, so dass das abschliessende Ergebnis

den strengen Vorgaben des Strassenverkehrsamtes entspricht. «Eine persönliche Betreuung ist uns sehr wichtig. Hier unterscheiden wir uns von den Grossbetrieben», meint Hans Suhner auf die Frage, wo sich sein Unternehmen im Markt behauptet. Die Garage Buchmoos beschäftigt heute einen Werkstatt-Koordinator sowie einen Automobil-Diagnostiker. Hans Suhner ist hauptsächlich in der Werkstatt anzutreffen, währendem seine Ehefrau Franzisca für die Administration verantwortlich zeichnet. Alle Mitarbeiter werden laufend geschult und auf den neusten Stand der Technik gebracht. So kann gemäss Internetpräsenz höchste Service- und Leistungsqualität garantiert werden. «Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Aus diesem Grund freuen wir uns auch in Zukunft, die meist regionale Kundschaft bei grossen oder kleinen Anliegen rund um ihr Fahrzeug betreuen zu dürfen», so Hans Suhner abschliesTobias Jäger send.

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Der Spätsommer ist die Blütezeit für die weisse Fetthenne, auch weisser oder scharfer Mauerpfeffer ge­ nannt. Diese edle Pflanze erreicht ihre volle Blüte zwischen Mitte Juli und August. Sie gehört zu den Blatt­ sukkulenten und stellt das Verhalten einer Normalpflanze auf den Kopf. Ihre Blätter besitzen ein zentrales Wasserspeichergewebe, das sie vom Austrocknen bewahrt. Bei Wasserstress bleiben die fragilen Spaltöff­ nungen, über welche sie bei normaler Temperatur Feuchtigkeit aufnimmt, geschlossen. Nachts, wenn die Temperaturen sinken, öffnen sie sich wieder. In der Naturheilkunde wird die Pflanze, die auch als Sedum bekannt ist, seit Jahren als abschwellendes und entzündungshemmendes Mittel eingesetzt. Karen Brem


Bassersdorf Dietlikon Nürensdorf Opfikon Wallisellen Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Einladung zur 2. Delegiertenversammlung 2015

Öffentliche

Generalversammlung

Datum: Zeit: Ort:

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19.00 Uhr in Bassersdorf, Franziskuszentrum (bitte Migros-Parkhaus benützen)

20.15 Uhr: Vortrag von Peter Meili, Fachexperte Fluglärm + Projekte vom Flughafen Zürich

Lärmmanagement am Flughafen Zürich Diskussion und Fragerunde. Circa 21.15 Ende der Veranstaltung.

Donnerstag, 1. Oktober 2015 19.00 Uhr Oberhauserstrasse 27, Sitzungszimmer 11 in Opfikon

Traktanden 1. Begrüssung 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 28. Mai 2015 3. Mitteilungen des Zweckverbandes 4. Abnahme Voranschlag 2016 Bericht der Rechnungsprüfungskommission 5. Bericht des Försters 6. Verschiedenes 7. Termine Die Versammlung ist öffentlich. Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Die Präsident: Christian Pfaller Der Sekretär: Andreas Frei

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Glanzresultate beim Knabenschiessen

«Feuer frei» fürs Magenbrot Auf dem Zürcher Albisgüetli wurde Mitte September wieder scharf geschossen. Der Bassers­ dorfer Markus Lienhart unter­ stützt als ehrenamtlicher Instruk­ tor seit 16 Jahren die 13- bis 17-jäh­ rigen Jugendlichen beim Wett­ kampf. Daneben lockte die grösste Chilbi- und Budenstadt tausende Besucher an. von Tobias Jäger Ein Schuss. Ein Treffer. Durchschnaufen. Es ist Knabenschiessenzeit! Am diesjährigen Grossanlass hoch über der Limmatstadt ist es vielen Jugendlichen so ergangen. Mehr als 4000 Schützinnen und Schützen waren am zweiten Wochenende im September Teil des grössten jährlichen Zürcher Volksfestes. Optimale Bedingungen sowie ein attraktives Rahmenprogramm motivierten viele Jugendliche, zusammen mit ihren Freunden oder den Eltern, das Rummeltreiben zu geniessen. Hinter den massiven Mauern des altehrwürdigen Schützenhauses aber herrscht kühle, konzentrierte, teilweise gar schon andächtige Stimmung. Ein nächster Schuss. Ein nächster Treffer. Das «Knaben-Schiesset» wurde im Jahr 1656 erstmals in den Akten erwähnt. 144 Buben hatten damals an einem zu dieser Zeit üblichen Schiesswettbewerb teilgenommen. Ab 1991 und zum 700 Jahr-Jubiläum der Schweiz waren erstmals auch Mädchen zum Schiessen zugelassen.

Markus Lienhart erklärt dem Schützen die Handhabung des Gewehres. (Bilder: Tobias Jäger)

Nervosität nehmen Die Waffe, ein Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee, steht vorbildlich gesichert auf seinen Stützen, der Lauf in Richtung Zielscheibe gerichtet. Markus Lienhart ist seit 16 Dienstjahren ehrenamtlich als Instruktor der Schiesslinie dabei. Der Bassersdorfer ist einer jener Helfer, welcher die Jugendlichen mit dem Gewehr, der Zielscheibe sowie dem gesamten Schiessablauf vertraut macht. «Unsere Aufgabe besteht unter anderem darin, den Schützen die Nervosität oder die Angst vor dem ersten Schuss so gut wie möglich zu nehmen. Das Knabenschiessen soll so ein positives, erfolgreiches Erlebnis sein», so

Im Schiessstand herrscht konzentrierte Stille.

Markus Lienhart. Jeder Schütze darf insgesamt fünf Schuss abgeben. Probeschüsse oder Wiederholungen sind nicht erlaubt. Die Einstellungen am Gewehr dürfen aus Gründen der Chancengleichheit nicht verändert werden. Geschossen wird auf eine klassische A-Scheibe. Ein Volltreffer ins Schwarze ergibt sechs Punkte. «Am Knabenschiessen gibt es aber bereits einen Punkt, wenn nur schon die Scheibe als solches getroffen wurde», erklärt Lienhart seinen erwartungsvoll dreinblickenden «Kunden». Dies führt dann zu maximal erreichbaren 35 Punkten.

Konzentration am Abzug Der Duft einer frisch gebratenen Bratwurst und von Magenbrot steigt in die Nase. Dennoch volle Konzentration bei Lynn Alyssa Imhasly aus Bassersdorf. Sie ist dieses Jahr das erste Mal aktiv am offiziellen Knabenschiessen dabei. Vor dem grossen Anlass hat sie bereits ein Probeschiessen absolviert. Lienhart erklärt langsam und klar verständlich, was es in den kommenden Minuten zu beachten gilt. Die junge Schützin nickt, nimmt den schwarzen Zielpunkt ins Visier und sucht den Druckpunkt am Abzug. Es «chlöpft» laut fünfmal nacheinander. Auf der Scheibe 22 wurde soeben das sehr gute Resultat von 24 Punkten

erreicht. «Ich war schon nervös und bin daher sehr zufrieden mit meinem Resultat. Beim Probeschiessen ist es mir nicht so gut gelungen wie heute», meint Lynn Alyssa zu ihrer bemerkenswerten Leistung. Wer seine Schüsse erfolgreich absolviert hat und wem das Glück zusätzlich hold war, kann mit fünf Treffern in die Mitte Schützenkönig oder -königin werden. Falls mehr als nur eine Person die maximale Punktzahl erreicht hat, muss der «Ausstich» entscheiden. Dieser wird am Knabenschiessenmontag jeweils unter den Augen von viel Publikum und Prominenz durchgeführt.

Gute Resultate Von den insgesamt 4271 Schützen waren dieses Jahr deren 88 aus den Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf angetreten. Mit 33 Punkten erreichten Tullio Morosani und Guido Häfeli aus Bassersdorf punktgleich das beste Resultat im DB-Einzugsgebiet. Es folgen Leonardo Decurtins, Joel Glanzmann und Sven Haug aus Nürensdorf mit je 32 Zählern sowie Yann Bürgisser als bester Brüttener mit 29 Punkten. Gute Schützen aus der Region sind jedoch keine Seltenheit. Im Jahr 1980 wurde Armin Schneiter aus Bassersdorf gar ◾ Schützenkönig.


Gesundheit

42

Dorf-Blitz

09/2015

Gesund durch das Jahr mit Heilpflanzen – Engelwurz Wer an Waldrändern, Uferböschungen oder feuchten Wiesen der Engelwurz begegnet, muss häufig zu ihr aufschauen. Denn die vor Kraft strotzende Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch. Gemäss der Legende soll der heilige Erzengel Raphael einem Einsiedler diese Pflanze gezeigt haben, damit er dadurch den Menschen Hilfe bringe. Ob Engelwurz, Erzengelwurz oder Angelika – ihre Namen zeugen von Himmelsboten. Auch der Kräuterarzt Tabernaemontanus meinte bereits im 16. Jahrhundert, die «heylsame Wurtzel» habe der Heilige Geist oder die «lieben Engel» den Menschen offenbart. Aus diesen Sagen hergeleitet lautet der botanische Namen dieses pracht­ vollen Doldengewächses auch Arch­

angelika, was Erzengelpflanze bedeutet. Der bekannte französische Naturarzt Mességué erzählt von einem Mann aus seinem Dorfe, der 120 Jahre alt geworden ist, weil er anstatt zu rauchen so gerne die Wurzel der Angelika gekaut hat. Pfarrer Kneipp lobte sie als Magenund Verdauungsmittel, Kräuterpfarrer Künzle empfahl die Engelwurz zum Schutz vor Grippe und Infek­ tionskrankheiten. Aufgrund ihrer stärkenden und vitalisierenden Wirkung wird die Wurzel auch als «Ginseng des Abendlandes» bezeichnet. Als starkes Tonikum ist sie auch in vielen bekannten Arzneien ent­ halten; so in den Schwedenkräutern nach Maria Treben, im Melissengeist der Karmeliternonnen und im Chart-

reuselikör der Kartäusermönche. Überhaupt sorgten die Mönche im Mittelalter dafür, dass die Erzengelwurz bei uns heimisch wurde. Sehr bekömmlich ist die Engelwurz in Mischungen mit anderen Heilkräutern, zum Beispiel als «Schutzengeltee», den man sich in Drogerien mischen lassen kann: 40 Gramm Angelikawurzel und je 20 Gramm Zitronenmelissen, Anisfrüchte und Ringelblumen. Bewährt hat sich auch der Engelwurzbalsam bei geringsten Anzeichen von Schnupfen, Stirnkopfschmerz oder Stirnhöhlenvereiterung auf Nase und Schläfen aufzu­ tragen. Dieser Balsam kann sogar schon bei Babys angewendet werden. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

09/2015

Region

Saisonstart mit dem Unihockey-Vorbereitungsturnier

Hart gekämpft und Einsichten gewonnen Am 12. und 13. September, ideal vor dem Saisonstart gelegen, fand das beliebte Unihockey-Vorberei­ tungsturnier Zürcher Unterlän­ der Cup (ZU Cup) statt. Es ist der ideale Auftakt zum Saisonstart und bietet den Mannschaften die Möglichkeit, die Gegner zu beob­ achten und eventuell die Blöcke und Spieltaktiken auf die begin­ nende Saison hin anzupassen.

Zuerst traten die Spieler der U21Mannschaft und am Sonntag die erste Mannschaft von UBN an und massen sich mit andern Teams aus der Region. Beim Eröffnungsspiel des U21-Turniers spielte UBN gegen Laupen, was mit einem überraschenden Unentschieden 2:2 endete. Trotz des hohen Sieges mit 5:1 gegen Frauenfeld,

reichte es für die UBN-Spieler nicht bis ins Hauptfinal und so mussten sie sich mit dem kleinen Final begnügen. Den Turniersieg errangen die KlotenBülach Jets gegen Limmattal mit einem 2:1 Sieg. Das Gastgeberteam UBN startete das Derby gegen den Titelverteidiger Bülach Floorball, wie immer ein hart­ umkämpftes Spiel, das UBN jedoch

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knapp verlor. Bülach Floorball kam ins Finale und spielte gegen Herisau um den Titel. Die spielstarken Bülacher gewannen dieses Duell mit 3:1 und verteidigten somit verdient den ZU-Cup. Alle Spieler wurden an diesem Wochenende von rund 40 bis 80 Besuchern pro Spiel angefeuert. Text und Bilder: Yvonne Müller, Reto Hoffmann


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

09/2015

44

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Do

24.09.

18.30 – 21.30

Gemeinderat

2. Planungswerkstatt «Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030»

bxa, Grindelstrasse 20

Fr – Di

25.09. – 29.09.

Gemeinn. Frauenverein

Secondhandbörse

Bungertstube, Öffnungszeiten: www.frauenverein-bassersdorf.ch

Do Fr Sa

01.10. 02.10. 03.10.

20.00 – 22.00 20.00 – 22.00 17.00 – 19.00

Kamp. Hochaltrigkeit

Generationentheater mit Senioren und Jugendlichen

Kath. Franziskuszentrum

Mi

14.10.

15.00 – 18.30

Elternforum

Kinderkochen für Kinder von 6-12 Jahren

Rest. Auenstube

Di

20.10.

20.00

Bibliothek

Bücherpräsentation mit Daniela Binder

Bibliothek

Do

22.10.

19.00 – 21.15

Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität

GV + Vortrag «Lärmmanagement am Flughafen Zürich», Peter Meili, Fachexperte FLH ZH

Franziskuszentrum

Sa

24.10.

11.00 – 12.30

Gemeinn. Frauenverein

Sportartikelbörse

Turnhalle Geeren www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sa

31.10.

09.00 – 14.00

Gemeinde

Neuzuzügeranlass

Start: bxa, Grindelstrasse 20

Sa

31.10.

14.30 – 16.30

Naturschutz Ba/Nü (Kids)

Exkursion «Auf den Spuren von Fuchs und Dachs»

Infos: www.nbn.ch

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

24.09.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Nothilfe-Refresher für jedermann

Schulhaus Chapf

Fr

25.09.

19.00

Tennisclub

Tennis-Jass-Cup

Tennisplätze Clubhaus Brütten

Fr

25.09.

18.00

Gemeinde

Neuzuzügeranlass

Gemeindehaus

Sa

26.09.

20.00

Kulturkommission

Willi Näf: «Freunde löschen» Satirisches Kabarett vorgetragen im typischen Ausserrhoder Dialekt

Gemeindesaal

Sa – So

26.09. – 27.09.

10.00 – 17.00

Garte-Händsche

Herbst-Bazar

Garte-Händsche

Sa -Sa

26.09. – 03.10.

Altersforum Brü

Senioren-Ferien in Aeschi ob Spiez

Aeschi ob Spiez

Mo

28.09.

18.30 – 20.30

Frauenverein

Vortrag «Wickel» von Kathrin Cirillo

Gemeindesaal

Do

01.10.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Thema «Krankenpflege»

Schulhaus Chapf

Fr – So

02.10. – 04.10.

Blumen Ball

Herbstausstellung

Moos 2, Triebhuus 12

Sa

03.10.

10.00 – 17.00

Schiessverein

End- und Wyberschiessen

Schützenhaus

Sa

03.10.

18.00 – 00.00

Samariterverein

Raclette Abend

Gemeindesaal

Mo – So

05.10. – 18.10.

Bibliothek

Bibliothek bleibt wegen Umbau geschlossen

Bibliothek

Sa

17.10.

Schiessverein

Schützenabend

Schützenhaus

19.00


Veranstaltungen

45

Dorf-Blitz

09/2015

Pol. Gemeinde

Ersatzwahl RPK , Abstimmung Projekt «Erweiterung und Teilsanierung AZiG»

15.00 – 19.00

Bibliothek

Eröffnungsapéro nach dem Umbau

Bibliothek

22.10.

19.00

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Vortrag: «Pflegen daheim und im Heim – Marte MeoMethode für einen leichteren Pflegealltag»

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Do

22.10.

19.00 – 21.15

Bürgerinitiative Fluglärm­solidarität

GV + Vortrag «Lärmmanagement am Flughafen Zürich», Peter Meili, Fachexperte FLH ZH

Franziskuszentrum, Ba

Fr

23.10.

19.30 – 23.00

Skiclub Altbach

Generalversammlung

Rest. Sonnenhof

Di

27.10.

10.00 – 11.00

Bibliothek

Geschichtenmorgen für 2- bis 4-jährige Kinder in Begleitung «Herbstgeschichte»

Bibliothek

Sa

31.10.

14.30

Naturschutz Ba/Nü/Br (Kids)

Exkursion «Auf den Spuren von Fuchs und Dachs» mit Gisela Kläui

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba, Infos: www.nbn.ch

Fr

31.10.

20.00

Kulturkommission

«Les Papillons» klassische Musik vermischt mit populären Songs von bekannten Interpreten

Gemeindesaal

Fr/Sa

31.10. – 01.11.

10.00 – 17.00

Frauenverein

Kreativ-Hobby-Markt

Mehrzweckhalle beim Schulhaus

So

18.10.

Mo

19.10.

Do

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

09/2015

46

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

24.09.

18.00 – 19.30

Bibliothek

Donnerstagstreff: «Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf

Bibliothek

Sa

26.09.

09.00 – 11.00

Elternrat

Kinderkleiderbörse

Mehrzweckhalle Schulhaus Ebnet

So

04.10.

10.00

Armbrustschützenverein Nü

Zürcher Jungschützencup

Armbrustschützenhaus Nü

Mi

07.10.

10.00

Nüeri-Netz

Wanderung

Infos www.nueri-netz.ch

Mi

18.10.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin (Nationalratswahlen)

Do

22.10.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Restaurant Bären, 1. Stock

Do

22.10.

19.00 – 21.15

Bürgerinitiative Fluglärm­solidarität

GV + Vortrag «Lärmmanagement am Flughafen Zürich», Peter Meili, Fachexperte FLH ZH

Franziskuszentrum, Ba

Fr

23.10.

19.00

SVP Nü

Herbstfest

MZH Ebnet

Sa

24.10.

12.30 – 17.30

Schachclub Nü/Ba

Schachplausch Schüler

Schlosssaal

Do

29.10.

20.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Fr

30.10 oder 20.00 06.11.

Kultur- und Freizeit­ kommission

Schlosskonzert

Schlosskeller

Sa

31.10.

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 2 – 6 Jahren)

Exkursion «Auf den Spuren von Fuchs und Dachs» mit Gisela Kläui

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba, Infos: www.nbn.ch

14.30

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Jeden Mo

10.00 – 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Mi

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nürensdorf


Veranstaltungen

47

Dorf-Blitz

09/2015

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Ajuga Mirjam Eberts­häuser Tel. 079 626 45 10

Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Musikveranstaltung im Clubhaus

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Restaurant

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am Samtschtig ab 17.00 Uhr 26. September Schwizerörgeli Trio «Swissörgeler» 10. Oktober «Echo vom Horben»


Dorf-Blitz

Treffpunkt

09/2015

48

digital world

internet apps and links wissen testen

Mit der Quiz-App «Besserwisser» kann man sein Wissen in den unterschiedlichsten Kategorien wie Geographie, Wissenschaft, Natur oder Geschichte unter Beweis stellen. In jeder Rätsel-Runde gilt es zwölf Fragen aus dem jeweiligen Fachgebiet zu beantworten und dies in möglichst kurzer Zeit. Bei jeder Frage wird zudem angegeben, welcher Anteil der Spieler mit der Antwort richtig lag. Auch bei den Resultaten kann man nicht nur anschauen, welchen Anteil der Fragen man selbst richtig beantwortet hat, man kann sich auch gleich mit dem «Globalen Durchschnitt» vergleichen. Die App ist ­kostenlos und bietet einen angenehmen Zeitvertreib – nicht nur für «Besserwisser»!

lustige video-botschaften

App «Besserwisser», verfügbar für Android

Die kostenlose App «Zoobe» ermöglicht es, Freunde und Bekannte mit ganz speziellen Video-­ Botschaften zu überraschen. Mit ihr kann man kurze, animierte Filme erstellen und mit einer persönlichen Nachricht versehen. Zunächst wählt man einen Charakter aus, wobei verschiedene Figuren aus Animationsfilmen sowie eine Reihe von Tiergestalten zur Verfügung stehen. Im nächsten Schritt kann ein passender Hintergrund für das Video aus den eigenen Fotos oder dem vorgeschlagenen Set ­ausgewählt werden. Zuletzt versieht man das Video mit einer kurzen Sprachnachricht, wobei man auch noch die Stimme verzerren lassen kann. Die Ergebnisse werden so manchen zum Schmunzeln bringen.

App «Zoobe», verfügbar für Android und iOS

querdenken

Bei «Stupidness 2» handelt es sich um keine gewöhnliche Quiz-App. Sie bietet Aufgaben, die mit ­ungewöhnlicher Denkweise zu knacken sind. Auch wenn die Lösung manchmal offensichtlich erscheint, stellt sie sich dann als sehr viel schwieriger heraus. Im Gegensatz zu anderen Rätselspielen wird hier das Querdenken gefördert. Mit der Zeit hat man den Dreh etwas raus: Einfach oder gar langweilig wird es jedoch nie. Eine Frage folgt auf die andere, wobei gnadenlos die Zeit verrinnt und einem bei jeder falschen Antwort auch noch wertvolle Sekunden abgezogen werden. Die App ist kostenlos und bietet all jenen, die sich mit gewöhnlichen Quiz-Spielen bereits zu langweilen beginnen, eine angenehme Abwechslung.

altersmaschine

App «Stupidness 2», verfügbar für iOS

Fotobearbeitungsprogramme sind längst keine Neuheit mehr und auf Seiten wie Instagram posten Tausende ihre bearbeiteten Fotos. Die App «AgingBooth» spielt mit diesen neuen Bearbeitungstechnologien und gewährt einem einen Blick in die Zukunft. Mittels eines Fotos von sich selbst kann man mithilfe der App herausfinden, wie man im fortgeschrittenen Alter aussehen würde. Durch einen Knopfdruck rast die Zeit dahin und das Bild wird transformiert. Die Resultate sind mal amüsant, mal erschreckend, je nach dem, ob man sich selbst oder andere altern lässt. Die Fotos können dann natürlich gleich via Whatsapp oder Facebook mit Freunden geteilt werden, damit man sich gemeinsam amüsieren kann.

verkehrschaos verhindern

App «AgingBooth», verfügbar für Android

Im Durchschnitt besitzt jeder zweite Schweizer ein Auto und verbringt auch viel Zeit darin. Wer jedoch immer noch nicht genug von Blechkarossen und Verkehrschaos hat, der kann sich in seiner Freizeit mit der App «Does not Commute» noch zusätzlich mit dem Strassenverkehr beschäftigen. Wie der Name «Commute» verrät, geht es ums Pendeln. Die Aufgabe ist es, unterschiedliche Fahrzeuge auf ihren unterschiedlichen Routen zu koordinieren. Ziel ist es, alle Pendler ohne Kollision an ihren Bestimmungsort zu bringen. Das Spiel erfordert dabei ein gewisses Fingerspitzengefühl und Strategiefähigkeit. Die App ist kostenlos und das Design kann sich sehen lassen.

App «Does not Commute», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf-Blitz September 2015 by dorfblitz - Issuu