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Dorf-Blitz Oktober 2014

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Nr. 10 30.10.2014 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Bassersdorfer entscheiden am 30. November an der Urne

Kreativ und dankbar

Der Birchwiler Michael Magee reist immer wieder in ferne Länder, um seine Filme zu realisieren. Er geniesst es aber genauso, in der Schweiz zu arbeiten und zu wohnen. So sagt er: «Ich bin dankbar, in der Schweiz leben zu dürfen.» Seiten 4 / 5

Biodiversität Die Umgestaltungs- und Auf­ wertungsarbeiten im Natur­ schutzgebiet Gubel Bassersdorf haben begonnen. Damit sollen wieder hochwertige Lebens­ räume für Tiere und Pflanzen geschaffen werden. Seite 9

Neues Schulhaus – ja oder nein? Falls es nach dem Willen des Souveräns geht, kann in Bassersdorf schon bald mit dem Bau des neuen Schulhauses Chrüzacher begonnen werden. Die Stimmberechtigten befinden am 30. November über einen Ausführungskredit von 28,4 Millionen für das Schulgebäude plus 4,1 Millionen Franken für eine optionale Tagesstruktur.

gung der Planung eines neuen Schul­ hauses auf dem Areal Chrüzacher aus.

von Reto Hoffmann

Aufgrund dieses für ihn verbind­ lichen Abstimmungsergebnisses star­ tete der Gemeinderat das Projekt «Neubau Schulhaus Chrüzacher». «Sowohl dem Gemeinderat wie auch der Schulpflege war es ein grosses Anliegen, dass der Planungsprozess und die Realisierung des Schulhauses von Beginn an eine breite Abstützung in den verschiedenen Anspruchs­ gruppen wie beispielsweise Lehr­ personen, Schulleitungen, Eltern, Vereine und Anwohner geniesst», heisst es in der Weisungsbroschüre zur Abstimmung. Aus diesem Grund wurde am 19. November 2011 eine Tagung mit dem Titel «Werkstatt Schule 2030» durchgeführt.

Dass der Schulraum in der Wachs­ tumsgemeinde Bassersdorf knapp ist und sich die Situation in den kom­ menden Jahren noch verschärfen wird, ist ein Fakt. Bereits heute fehlt gemäss den kantonalen Empfeh­ lungen Schulraum in der Grössenord­ nung von 900 Quadratmeter Nutzflä­ che. Bis ins Jahr 2030, so die Berech­ nungen, werde der Bedarf voraus­ sichtlich auf rund 2000 Quadratmeter ansteigen.

Schulhaus versus Poolräume Wie der Notstand an zusätzlichem Schulraum jedoch gelöst werden soll,

Jugendarbeit

darüber schieden sich die Geister in Bassersdorf lange Zeit. Während die einen das Problem mit Erweiterungs­ bauten – so genannten Poolräumen – an den bestehenden Standorten lö­ sen wollten, plädierte vor allem Schulleitung und Lehrerschaft aus pädagogischer Sicht für eine Ent­ flechtung des bestehenden Schul­ raumes und favorisierte den Bau eines neuen Schulhauses. Um die stark umstrittene Frage zu be­ antworten, wie die bestehenden Platz­ probleme der Schule gelöst werden sollen, führte der Gemeinderat am 15. Mai 2011 an der Urne eine Grund­ satzabstimmung durch. Dabei sprachen sich die Stimmberechtigten mit deut­ licher Mehrheit für die Weiterverfol­

Breite Abstützung gewünscht

Fortsetzung auf Seite 2

Etliche Jugendliche nahmen an der ausserordentlichen Ge­mein­ de­versammlung vom September in Brütten teil. Ihr wortreicher Einsatz lohnte sich, denn die 127 Stimmberechtigten bestätigten schliesslich die Wiedereinführung der Jugendarbeit. Seite 21

Bed and Breakfast Auch im Dorf-Blitz-Verteilgebiet erfreuen sich Bed and BreakfastAngebote grosser Beliebtheit. Die Nähe zum Flughafen macht sie zu begehrten Unterkünften. Seite 37

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 18 ab Seite 27

Diese Visualisierung zeigt, wie das neue Schulhaus Chrüzacher hier im Eingangsbereich aussehen wird. Das Gebäude soll mit einer ansprechenden Holzfassade aus einheimischen Nadelhölzern verkleidet werden. (zvg)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Spitze Feder wölkt, zu kalt, zu regnerisch. Weihnachten war nicht weiss, Silvester war von Regen gestraft. Auch nach der nächsten Jahreszeit, dem Frühling, lese und höre ich wieder diese kritischen Stimmen. Und erst der Sommer! Der fand eigentlich gar nicht statt, so dass manch einer ins Ausland flüchten musste, um noch ein kleines bisschen an Sonne zu tanken.

Annamaria Ress Diese Lamentiererei, dieses Jammern, dieses Bedauern! Jedes Jahr – so scheint mir – beginnt es gleich nach den Skiferien: Es war zu wenig sonnig, zu be-

An der Gemeindeversammlung vom 25. September 2012 legte der Ge­ meinderat dann den Projektie­ rungskredit über 550 000 Franken für die neue Schulanlage vor, wel­ chen die anwesenden Stimmberech­ tigten mit grosser Mehrheit geneh­ migten. Nach einem umfangreichen Submissionsverfahren vergaben auf Antrag der Baukommission Schulpflege und Gemeinderat den Auftrag schliesslich an die Firma Strabag AG, Glattbrugg.

Zukunftweisendes Konzept Am diesjährigen Frage- und Orientie­ rungsabend im Mai wurde das kon­ krete Projekt erstmals der Öffentlich­

In mancher Hinsicht haben die Kritiker natürlich nicht immer ganz Unrecht. Aber: Nach dem milden Winter, während dem ich nicht ein einziges Mal die wirklich warmen Schneeschuhe anziehen musste, folgte ein sonniger Frühling. Der Übergang vom Sommer zum jetzt erfolgten Herbstbeginn ging Hand in Hand mit milden Temperaturen. Und

keit vorgestellt. Das neue Schulhaus besteht aus zwei Gebäudeteilen, einer halb in den Boden versenkten Doppelturnhalle und einem dreistö­ ckigen Schultrakt mit Aula und Dop­ pelkindergarten. Die Gebäude sind mit einer ansprechenden Holzfas­ sade aus einheimischen Nadelhöl­ zern verkleidet. Der Schultrakt um­ fasst zwölf Klassenzimmer, sechs Grossgruppenräume, eine Bibliothek sowie einen Singsaal/Aula für 240 Personen. Dazu kommen noch ver­ schiedene Nebenräume wie Hand­ arbeitszimmer, Werkräume etc. Das Gebäude ist zwei Stockwerke hoch. Grosszügige Treppenhäuser und ein Lichthof sorgen im Innern für eine helle und freundliche Atmosphäre.

IMPRESSUM

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Webmaster ·  Reto Hoffmann

auch ein Regentag dazwischen muss sich schon sehr übel gestalten, um mir die Laune zu verderben. Bald werden andere Farben sich bemerkbar machen: Leuchtendes Rot, Grün, Silber, Gold und alle anderen modischen Töne zu Advent und Weihnachten. Gut, dann hat der Winter zwar schon Einzug gehalten, dafür aber auch längere Abende zuhause, im Kreis derer, die man am liebsten um sich hat. So gesehen, fällt mir grad wieder auf, hat jede Jahreszeit ihre besonders schönen Seiten – geniessen wir sie also. Das Jammern überlasse ich also gerne anderen, die übernehmen das garantiert, wetten?

Die abwechslungsreiche Farbenpracht in der Natur stimmt mich positiv und

Optional ist im Süden der Anlage ein Trakt einer Tagesstruktur mit einem Hort für 22 Kinder, einer Krippe für 33 Kinder und einem Mittagstisch für 24 Kinder vorgesehen. Über diese In­ frastruktur können die Stimmberech­ tigten am 30. November separat be­ finden. Die Anzahl der Parkplätze ist auf dem baurechtlich zulässigen Mi­ nimum gehalten. Es wird mit einer Anzahl von 27 Plätzen geplant. Auf eine Tiefgarage wurde unter anderem aus Kostengründen verzichtet.

Steuererhöhung unumgänglich Durch die sorgfältige Planung und den Einbezug vieler Beteiligter kann der

Annamaria Ress

Gemeinderat mittlerweile auf eine breite Unterstützung und Akzeptanz in der Bevölkerung für das vorliegende Projekt zählen. Dies zeigte sich auch an der vorberatenden Gemeindever­ sammlung vom 23. September. Die grössten Bedenken betrafen jedoch die Finanzierbarkeit. In seiner Weisung zur Urnenabstimmung legt der Ge­ meinderat nun konkret dar, wie der Finanzhaushalt trotz dieses 28 res­ pektive 32 Millionen-Projektes inklu­ sive Tagesstruktur im Gleichgewicht gehalten werden kann: Um die Finan­ zierung sicherzugstellen, wird der Ge­ meinderat an der Budgetgemeindever­ sammlung eine Steuererhöhung von fünf Prozent auf 109 Prozent beantra­ gen. Ausserdem soll das Gesamtinves­

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht  Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Mano Reichling ·  Susanne Reichling ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

doch freue ich mich darüber, dass jetzt meine Lieblingsjahreszeit so richtig schön in Fahrt kommt. Gemäss den Meteorologen sei der Oktober bisher zu warm, für mich stimmt es aber so, auch wenn es wohl bald etwas kühler wird. Ich trage sowieso statt knapper ärmelloser Tops lieber ein langärmliges Shirt, freue mich auch, mich bald in meine Fleece-Jacke einmummeln zu können. Dazu bringt der Herbst eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten mit sich: Pilzgerichte, Kürbissuppen oder –Gemüse, Wild-Menüs und sogar auch eine deftige Schlachtplatte lassen sich geniessen.

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 27. November 2014.

Auflage 19. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Dorf-Blitz

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titionsprogramm der Gemeinde um 17,7 Millionen Franken Investitionsvo­ lumen bis ins Jahr 2014 entlastet wer­ den. Das heisst, dass beispielsweise die Verlegung des Sportplatzes Acher­ wis auf das Areal der bxa nicht vor 2024 erfolgen kann. Auch die Sanie­ rung des Schulhauses Geeren wird um vier Jahre auf 2014 verschoben. Die Sanierung des Freibades auf 2019.

RPK gegen Tagesstruktur In ihrem Abschied zu dieser Vorlage äussert die Rechnungsprüfungskom­ mission (RPK) entsprechende Beden­ ken zur Finanzierung, so wie sie der Gemeinderat vorschlägt. Es müsse klar sein, so die RPK, dass bei dieser Prioritätensetzung andere, in der Fi­ nanzplanung nicht enthaltene, grös­ sere Investitionswünsche unmittel­ bar zu einem Defizit oder weiteren Steuererhöhungen führen könnten. Die RPK folgert daraus, dass eine weitere Steuerhöhung in naher Zu­ kunft nicht ausgeschlossen werden könne. Die Planung von Defiziten

Thema des Monats

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lehne die RPK ab, damit werde die Zukunft der Gemeinde zu stark ein­ geschränkt, heisst es im Abschied. Deshalb unterstützt die RPK aus fi­ nanzieller Sicht zwar den Bau des Schulhauses, spricht sich jedoch gegen die Erstellung einer zusätzli­ chen Tagesstruktur aus.

IG pro Schulhaus Chrüzacher Nicht so dramatisch sieht es die IG pro Schulhaus Chrüzacher, welche sich im Vorfeld der Abstimmung for­ miert hat. Sie wird getragen von den Ortsparteien FDP, CVP, EVP und SP. Der Gemeinderat habe ein «vernünf­ tiges Finanzierungskonzept vorge­ stellt», heisst es in ihrem Argumenta­ rium, welches «eine moderate Steuer­ erhöhung von 5 Prozent be­inhaltet». Fakt sei, dass der Ge­meinde­ steuerfuss in den Jahren 1996 bis 2006 um 22 Prozent gesenkt wurde, was unter anderem zulasten der ­fälligen Schulhausrenovationen ge­ gangen sein.

Dieser Plan im Massstab 1:500 gibt einen Überblick, wie die Schulanlage ins Quartier Chrüzacher eingebettet sein wird. (zvg)

Die IG pro Schulhaus unterstütze des­ halb den Neubau des Schulhauses Chrüzacher inklusive Tagesstruktu­ ren. «Die Investitionen in das neue Schulhaus sind wichtige Ausgaben,

die in die Bildung unserer Kinder in­ vestiert werden müssen. Damit wird auch in Zukunft der Fortschritt ge­ währleistet», so die IG pro Schulhaus Chrüzacher. 

Interview mit Schulpräsident Hans Stutz zur Schulhausvorlage

«Ein günstiges und zukunftsgerichtetes Projekt» Hans Stutz, warum braucht Bassersdorf ein neues Schulhaus? Wir brauchen ein neues Schulhaus wegen der demografischen Entwick­ lung in Bassersdorf, was auch eine Zunahme der Geburtenzahlen be­ deutet. Kinder zu haben, ist offenbar wieder im Trend. Und diesem müs­ sen wir Rechnung tragen.

Warum hat sich der Gemeinderat für das vorliegende Projekt entschieden. Hätte es nicht günstigere Varianten gegeben? Der Gemeinderat und die Schul­ pflege haben sich für dieses Projekt entschieden, weil es auf der einen Seite ein sehr gutes Kosten / Nutzen Verhältnis aufweist. Dies haben wir übrigens von der Firma Basler und Hofmann von unabhängiger Seite überprüfen lassen. Das Beratungs­ unternehmen hat 2011 zur Kosten­ klarheit im Schulhausbau eine Stu­ die veröffentlicht und darin haben wir im Vergleich mit Referenzob­

jekten ein kostengün­ stiges und zukunfts­ gerichtetes Projekt, das wir nun dem Sou­ verän vorstellen. Ein günstigeres Projekt in dieser Qualität hätten wir nirgends sonst be­ kommen.

Was passiert mit den bestehenden Schulhaus-Bauten, die dringend saniert werden müssen? Grundsätzlich ist auch hier der Plan relativ weit fortgeschritten. Fakt ist, dass die zu sanierenden Bauten nicht in einem Vollbetrieb saniert werden können. Das heisst, dass diese Schulhäuser während der Sa­ nierung geschlossen werden müs­ sen und dass wir hier Ersatzräume, so genannte Transferflächen brau­ chen. Das Konzept sieht nun vor, dass mit der Fertigstellung des Schulhauses Chrüzacher im Jahr 2017 drei Viertel der Räume wäh­ rend fünf bis sechs Jahr als Er­

satzräume für die ­bestehenden Anlagen Mösli und Steinlig ge­ nutzt werden sollen, um diese zu sanieren.

Was geschieht, wenn an der Urne ein Nein herauskommt? Haben Sie einen «Plan B»? Der Gemeinderat hat sicher diesbezüglich Überlegungen angestellt. Doch alles hat seine Zeit. Und im Moment ist die Zeit, über den Neubau des Schulhauses Chrüz­ acher zu reden. Wenn das Projekt an der Urne scheitern sollte, haben wir eine neue Ausgangslage. Wir wür­ den den Entscheid des Souveräns akzeptieren und müssten weiter schauen. Im Moment gehen wir je­ doch nicht von diesem Szenario aus.

meinde Bassersdorf würde Gefahr laufen, etwas nicht zu realisieren, was eigentlich bereits gesetzlich vorgeschrieben ist. Nämlich, ein be­ darfsgerechtes Angebot für eine Ta­ gesstruktur zur Verfügung zu stel­ len. In der Kimi Geeren und Post hat es für die kommenden Jahre schon wieder Wartelisten.

Wie zuversichtlich sind Sie persönlich, dass endlich neuer Schulraum entstehen kann?

Was, wenn die Tagesstruktur verworfen wird?

Persönlich bin ich zuversichtlich op­ timistisch. Ich würde mir wünschen, dass wir die Bassersdorfer Bevölke­ rung davon überzeugen konnten, dass dieser Neubau sinnvoll und nö­ tig ist und erst noch kostengünstig. Jetzt haben wir die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen. Ich glaube daran und bin überzeugt, dass die Vorlage angenommen wird. Doch Klarheit haben wir erst am 30. November  nach der Urnenabstimmung.

Diese würde uns längerfristig vor echte Probleme stellen. Die Ge­

Interview: Reto Hoffmann


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Michael Magee aus Birchwil (Nürensdorf) ist ein leidenschaftlicher Filmemacher

«Ich bin dankbar, in der Schweiz leben zu dürfen» In die ganze Welt haben Aufträge für Filme und Reportagen den Birchwiler Michael Magee schon geführt. Trotz viel Spannung und Erlebnisreichtum in seinem Beruf als Filmemacher kehrt er immer wieder gerne nach Hause zurück. Er erachtet es als Privileg, in der Schweiz leben zu dürfen. von Annamaria Ress

Sie tragen den gleichen Namen wie zwei bekannte Amerikaner. Ein Schauspieler, der 2011 gestorben ist und ein Fussballer aus Chicago mit Jahrgang 1984. Wussten Sie das und ist das Absicht? (lacht) Ach ja? Nein, das wusste ich nicht, das ist ja unglaublich. Aber beide müssten vermutlich irische Wurzeln haben wie ich, denn der Name Magee ist in Irland so verbreitet wie hierzulande Meier oder Müller. In der Primarschule in Arosa war ich natürlich mit diesem Namen ein Exote. Er wurde auch gerne verballhornt, etwa mit «Mäsche» oder «Maggi» und ähnlichen Namen. Zum Teil passiert das auch heute noch, wenn auch eher unbeabsichtigt, weil die Menschen manchmal einfach nicht wissen, wie man das ausspricht. Als Kind war mir das natürlich peinlich, dass ich mit diesem Namen so auffiel. Ich war eher schüchtern. Heute aber freut mich dieser Name, der ja zu mir gehört.

«In der Primarschule in Arosa war ich aber natürlich mit diesem Namen ein Exote.» Sie studierten in Los Angeles an der Filmhochschule Art Center College Of Design. Wie war der Weg zu Ihrem besonderen Beruf? Der Weg ging zu Beginn über die Handelsschule, die ich in der Schweiz absolviert habe, danach war ich als Buchhalter in Winterthur tätig. Was ich aber eher als sehr trockene Materie empfand. Film war damals nur ein Hobby für mich.

Michael Magee und seine Frau Bettina Stemmler sind ein eingespieltes Team, beruflich und privat. (ar)

Dann diente ich im Militär und ­ ährend der Offiziersschule durfte w ich einen Film über das Leben der Truppe machen, wie sie den Dienst erlebt. Dieser Film kam innerhalb der Armee ziemlich weit herum. Das gab mir dann das Selbstvertrauen, bei meinem Grossvater anzuklopfen und um finanzielle Unterstützung für das Film-Studium in den USA zu bitten. Eigentlich hatte er in mir eher seinen Nachfolger als Textilkaufmann gesehen. Mit dem erwähnten Armee-Film konnte ich ihn jedoch davon überzeugen, dass dieser Weg der richtige für mich war. Im Studium konnte ich mit Profis ­arbeiten, die in der Filmindustrie ­tätig waren und an der Schule ihr Wissen weitergaben. So erlebten wir die reale Produktion von beispielsweise Spielfilm-Kino und durften mit professionellen Schauspielern zusammen arbeiten.

Nach Ihrem vierjährigen Studium arbeiteten Sie mehrere Jahre in Hollywood als Regisseur und Kameramann. Wie muss man sich das vorstellen?

Waren auch Kinofilme darunter? Bei einem Spielfilm von Alex Haley, einem gestandenen Produzenten, durfte ich als Cutter mitarbeiten. Aber viel mehr war ich in den Werbeund Dokumentarfilmen zuhause. Das lag mir besser, auch aufgrund der eher langwierigen Weiterbildungschancen als Cutter. So beschloss ich, mich auf Image-, Werbe- und Dokumentarfilme zu spezialisieren und dies selbständig auszuüben. Dank den Fähigkeiten in Schnitt und Kamera bekam ich dann gleich nach der Graduation einen Auftrag, über Farmen in ganz Amerika einen Werbefilm zu drehen. Allerdings kam es gerade bei diesen Arbeiten zu einem Unfall, bei dem die ganze Equipe hätte ums Leben kommen können.

Was passierte genau? Wir waren in Arkansas, wo eine Feuerszene von einem Feld vorgesehen war. Die Stoppeln von Winterweizen werden jeweils abgebrannt, bevor Soja vor der Sommerdürre gepflanzt werden muss. Das Wetter sah nicht gut aus, der Himmel am Horizont war bereits ziemlich

schwarz und sehr bewölkt. Dennoch musste die Szene in den Kasten, wie man so schön sagt. Am nächsten Tag waren bereits Aufnahmen von Baumwollkulturen in Texas ge­ plant. Das Feuer sollte entfacht werden durch einen Tank mit 2500 Litern Butangas. Auf diesem Tank war ich mit der Kamera installiert, um subjektive Aufnahmen zu machen. Das Schwarze am Himmel war aber nicht nur ein Regen, wie der Farmer meinte, sondern ein Tornado. Der Sturm erreichte uns aus der falschen Seite, der Wind schlug mit 120 Stundenkilometern in das Feuer ein und entfachte innert Sekunden mehrere Quadratkilometer Stoppeln. Die Flammen schlugen so hoch wie die Türme des Grossmüns­ ters in Zürich. Das rollende Feuer hat auch uns erfasst. Ich selbst hatte unglaubliches Glück, denn ich konnte mich nur ­wenige hundert Meter neben dem Geschehen in ­einen Sumpf retten. Es war die Chance meines Lebens, also eins zu einer Million, ein solches Natur­ ereignis zu überleben.


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Sieben Wochen lag ich danach mit schweren Verbrennungen in Memphis im Krankenhaus. Man prognostizierte mir, ich könne ein Jahr lang nicht mehr filmen. Diese Wochen im heissen und feuchten Memphis erzeugten in mir eine Sehnsucht nach Alpenluft und Kuhglocken. Das war richtig surreal, aber ich durfte mich schliesslich in Arosa regenerieren, was mich nach drei Monaten wieder arbeiten liess. Nach dem Erlebnis in Arkansas, wo ich um mein Leben kämpfte, war der Faktor Angst weg. Jeder Tag in meinem Leben ist ein Geschenk. Ich versuche auch, mich nicht mehr über Details aufzuregen, sondern dankbar zu sein.

«Jeder Tag in meinem Leben ist ein Geschenk.» 1991 haben Sie die Michael Magee Productions GmbH in der Schweiz gegründet. Was war der Grund für die Verlegung Ihrer Tätigkeit in heimische Gefilde? Bedauern Sie nicht, dass Sie nicht in den USA geblieben sind? Den Ausschlag gab wohl ein mehrmonatiger Auftrag der Condor Films in Zürich, während dem ich mehr denn je das Leben in der ruhigen Schweiz schätzen lernte. Ich bedaure diesen Entscheid für die Schweiz und meine Selbständigkeit überhaupt nicht. Wir sind eine kleine Firma, meine Frau Bettina Stemmler und ich arbeiten mit Freelancern zusammen und haben einen tollen Kundenstamm, viele davon mit Rang und Namen. Dabei kommt uns auch zugute, dass unsere Produktionen nicht mehrere Monate dauern, wie etwa ein Spielfilm. Wir gehen raus und kommen dann auch wieder zurück nach Hause, was wir sehr schätzen. Wenn man sich in fremden Ländern bewegt – besonders auch in Drittweltländern – fallen ja die Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Menschen besonders ins Auge. Wenn man dann wieder in Zürich ankommt, in sattgrünen Wäldern spazieren oder in einer Landbeiz einkehren kann, dann wird einem erst recht bewusst, wie aussergewöhnlich es ist, dass man in einem solchen Land leben darf. Viele dieser Aufnahmen entstehen übrigens auch auf Spaziergängen mit

Monatsinterview unseren vier Hunden. Wenn sich etwas eignet, so filmen wir das. Wenn nichts daraus wird, so hatten wir mindestens eine schöne Zeit dabei. So ist übrigens auch ein Film, den wir für Schweiz Tourismus machen durften, entstanden. Die Aufnahmen wurden über zwölf Monate auf einfache Art gemacht. Also ohne grossen ­Set-Aufbau und dergleichen. Solche Arbeiten erachte ich ebenso als einen grossen Luxus.

War die Wahl Ihres Wohn- und Arbeitsortes in Birchwil, mit der Nähe zum Flughafen, Absicht? Nein, das war ein absoluter Zufall. Ich hatte zuerst ein Haus in Birchwil gemietet und meine Selbständigkeit gestartet. Es musste wohl so sein, denn nach fünf Jahren konnte ich dieses Land hier kaufen, auf dem heute unser Haus und das Studio stehen. Zu Beginn meiner Birchwiler Zeit war allerdings tatsächlich der Flughafen ein guter Kunde, heute nicht mehr. Heute geniessen wir den Luxus des Wohnens auf dem Land mit unseren vier Hunden. Meine Frau ist Hundetrainerin und Tierpsychologin und betreibt wie ich auch aktiv die Hundesportart Agility.

Sie drehen als Filmemacher Produktionen im Bereich Imagefilm, Videoclips, TVSpots und Dokumentarfilme. Welches Spektrum gefällt Ihnen persönlich am besten?

Quadratkilometern Land, einem schottischen Schloss und anderen Häusern und Farmen, sowie Rebberge, Pferde und Viehherden. Der einstündige Film soll ihre Geschichte erzählen, ausgehend vom liebevollen Patriarch, der heute 90 Jahre alt ist. Diesen haben wir in Arosa kennen gelernt, wo er jedes Jahr im Hotel Kulm absteigt. Der Auftrag selbst gab uns einen Eindruck, wie wertvoll ein solches Zeitdokument für eine Familie sein kann. Wir sehen darin auch eine langfristige Befriedigung für den Kunden. Das ist dann natürlich aus der Thematik etwas anderes als die Werbung für ein Produkt oder eine Firma. Wobei auch diese jeweils sehr spannend für uns sind. Das ist zwar kurzfristig und technisch sehr anspruchsvoll. Aber bei den Familien-Dokus ist dafür noch mehr Fingerspitzengefühl, Vertrauen und überhaupt Empathie verlangt.

«Bei den Familien-Dokus ist noch mehr Fingerspitzengefühl, Vertrauen und überhaupt Empathie verlangt.» Was ist das Geheimnis Ihres Kunden-Portfolios? Ich bin überzeugt davon, dass man sein eigenes Glück macht. Aber da-

5 mit das Glück einen überhaupt erreicht, muss man den Weg bereiten. Für uns heisst das eine gute Ausbildung, intensive Arbeit, ein ehrlicher Umgang mit dem Gegenüber. Die professionelle Umsetzung und das geschaffene Vertrauen haben wohl dazu geführt, dass wir solche Aufträge erhalten.

«Man macht sein eigenes Glück.» Sie beide sind viel auf Reisen und sehen viele fremde Länder. Interessieren Sie sich für das Alltagsleben in Ihrer Region? Soweit es uns möglich ist, natürlich schon, aber eigentlich fehlt uns die Zeit. Vor allem geniessen wir die Umgebung, die schöne Natur und die Ruhe, die wir hier erleben. Meine Frau stammt aus Birchwil, ist hier aufgewachsen und möchte sowieso nicht an einem anderen Ort leben. Hier ist unsere Heimat, eine einmalige Region, in der wir auftanken können. 

Infos Für weitere Informationen empfehlen sich die Seiten www. magee.ch, www.familienfilm.ch und www.agilityscotties.ch. (ar)

Was mir am besten gefällt, ist nicht einmal die Filmarbeit selbst, sondern welche Inhalte man damit festhalten kann. Es ist immer wieder spannend, mit wem man es zu tun hat. Es kann sich unter Umständen auch eine Herzlichkeit zwischen uns und den Kunden entwickeln, die sich im Film niederschlägt. Das bedeutet für uns eine enorme Arbeitsqualität. Film ist ein emotionales Medium, es hat nichts mit Text oder dem Sprecher oder anderem zu tun, sondern damit, welche Gefühle damit ausgelöst werden. Neu bieten wir auch Familienfilme an, also Erinnerungs- oder Dokumentarfilme über Familien. Die Präsentation eines Zeitfensters in der Geschichte, kann man auch sagen. Ein Beispiel eines solchen Familienfilmes ist ein Portrait über eine australische Familie mit vielen tausend

Der Filmemacher Michael Magee sieht es als grosses Privileg, in der Schweiz und im Ausland tätig sein zu können. (zvg)


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Top-Sound und Big Party

Freitag, 14. Nov. 2014 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf Lichnowsky Trio Jonathan Gaus, Bassersdorf, Violine Franziska Ammer, Violoncello Grzegorz Mackiewicz, Klavier Werke von: Josef Suk, Bohuslav Matinu Bedrich Smetana Vorverkauf ab 3. Nov. 2014 Rita’s Papeterie Tel. 044 836 53 11 Abendkasse 19.30 Uhr

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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Steuerfusserhöhung beantragt

n o i t a l u t Gra Wir gratulieren zum 85. Geburtstag am 7. November Maria Baumgartner Im Rietli 1 am 10. November Irma Stahel-Kramer Gerlisbergstrasse 32 am 10. November Annamarie Wettstein-Keller Im Rietli 3 am 12. November Andrée Pfister-Raccoursier Schatzackerstrasse 69 am 21. November Emma Bayer-Uhlmann Breitistrasse 36 am 28. November Margrith Stutz-Aeberhard Gerlisbergstrasse 58 am 29. November Emil Wettstein-Wüst Wangenerstrasse 1

zum 80. Geburtstag am 9. November Edith Canonica-Besomi Bodenacherring 33 am 26. November Judith Gmachel-Häfeli Alte Bergstrasse 4

Der Voranschlag 2015 der Politischen Gemeinde Bassersdorf weist einen Aufwandüberschuss von 944 700 Franken aus. Um die Investition für das neue Schulhaus Chrüzacher zu finanzieren, beantragt der Gemeinderat eine Steuerfusserhöhung von 5 Prozent auf neu 109 Prozent. Die bevorstehende Urnenabstimmung über den Baukredit für die neue Schulanlage Chrüzacher und für Tagesstrukturen beeinflusst das Budget 2015 der Gemeinde. Der Gemeinderat beantragt eine Steuerfusserhöhung von 5 Prozent auf neu 109 Prozent. Trotz der höheren Steuereinnahmen resultiert ein Aufwandüberschuss von 944 700 Franken (Aufwandüberschuss Vorjahresbudget: 1 083 760 Franken), da die zusätzlichen Einnahmen für die Erhöhung der Vorfinanzierung für die neue Schulanlage verwendet werden. Steuerfusserhöhung und Vorfinanzierung gleichen sich gegenseitig aus und sind somit ergebnisneutral. Im Vergleich zum Vorjahresbudget sind nebst der erwähnten Vorfinanzierung für die neue Schulanlage auch höhere Sachaufwendungen, gestiegene Beiträge an Kleinkinderbetreu-

ung, Heime und Privatschulen, höhere Gemeindebeiträge an die Lehrerbesoldung sowie gestiegene Kosten im Bereich Vormundschaft als Haupteinflussfaktoren auf der Aufwandseite zu nennen. Kompensiert werden diese Mehrkosten teilweise durch tiefere Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen sowie sinkende Kosten in der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe und bei den Beiträgen an die Heilpädagogische Schule Bülach. Auf der Ertragsseite hat nebst den Mehrerträgen aus der Steuerfusserhöhung auch die Ausschüttung aus dem kantonalen Finanzausgleich, die ge-

genüber dem Vorjahr um knapp eine halbe Million Franken höher ausfällt, starken Einfluss auf das Ergebnis. Die Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens weist 10,64 Millionen Franken Nettoinvestitionen aus. Die Investitionsrechnung des Finanzvermögens zeigt eine Nettoveränderung von 65 000 Franken. Der Gemeinderat wird an der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2014 die Genehmigung des Voranschlags 2015 sowie die Erhöhung des Steuerfusses um 5 Prozent beantragen. Gemeinderat Bassersdorf

Baubewilligungen Folgende Baubewilligung wurde im ordentlichen Verfahren erteilt: • BG-Nr. 2013-007: Ackermann Konrad, Gristenbühl 1, Neukirch; Umnutzung bestehender Wohnung (Nr. 202) in Massage-Studio, Klotenerstrasse 26, Kat.-Nr. 8. Gemeinderat Bassersdorf

Tri, tra, trallala – de Chasperli isch wieder da... Am Samstag, 15. November erzählt Chasperli in der Bibliothek Bassersdorf um 14 und 15.30 Uhr von seinen Abenteuern.

breiten die beiden mit ihren selbst geschriebenen Theaterstücken Fröhlichkeit und Freude. Bibliothek Bassersdorf

«Tri, tra, trallala ...»: dieses Lied kennt wohl jedermann. Wenn es erklingt wissen alle Kinder, dass es wieder Zeit ist für den frechen Lausbuben mit der grossen Nase und der roten Zipfelmütze. In den beiden Stücken «Wo isch de Seppli» und «Chasperli und de Schlossgeischt» muss der kleine Held wieder viele Abenteuer bestehen. Mit grossem Mut, Schlauheit und natürlich der Hilfe von vielen Kindern wird ihm dies am 15. November auch in Bassersdorf sicher gelingen. Wie in früheren Zeiten zieht auch das Birchwiler Chasperlitheater seit vielen Jahren von Ort zu Ort und unterhält das kleine und grosse Publikum mit spannenden Geschichten. Vor 19 Jahren von Vreni und Hanspeter Stephan gegründet, ver-

Chasperli ist nach wie vor beliebt. (zvg)


Bassersdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Strategietagung des Gemeinderates erbrachte Schwerpunkte

Zukunftsgerichtete Altersarbeit mit Engagement Die demographische Entwicklung der Gemeinde bedeutet eine Herausforderung für Behörde und Verwaltung. Der Gemeinderat Basserdorf setzt entsprechende Schwerpunkte. Das Thema Alter in seinen verschiedenen Facetten ist dem Gemeinderat Bassersdorf ein wichtiges Anliegen. An seiner diesjährigen Strategieta-

gung hat er sich intensiv mit verschiedenen Themen zu diesem Bereich auseinander gesetzt.

Aus diesem Grund wurde eine Steuergruppe aus Politik und Verwaltung eingesetzt, welche Lösungswege erarbeitet, wie die Versorgung in der amMit der mittel- bis langfristigen demo- bulanten und stationären Pflege auch graphischen Entwicklung kommen in Zukunft sichergestellt werden kann. verschiedene Herausforderungen auf Auch pflegende Angehörige sollen ins­ die Gemeinde zu. Der Gemeinderat künftig stärker in die konzeptionellen Bauarbeiten Breitistrasse geht davon aus, dass in den/ Umlegung nächsten Fussgängerverkehr Überlegungen miteinbezogen werden. 10 bis 15 Jahren rund zwei bis drei Erste Resultate werden im Frühjahr Dutzend Pflegebetten fehlen werden. 2015 erwartet.

Dem Gemeinderat ist es im Weiteren ein Anliegen, dass das an den verschiedenen Bevölkerungsanlässen zum Thema Alter spürbare Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde beibehalten werden kann. Entsprechende Projekte aus der Bevölkerung werden seriös geprüft und in den entsprechenden Gremien bearbeitet. Abteilung Soziales + Alter

Baustelleninformation Aufgrund der bereits angekündigten Bauarbeiten an der Breiti­ strasse wird der Fussgängerverkehr/Schulweg ab der Einmündung im Lindenacher via Gleiswegli umgelegt. Bereits im letzten Dorf-Blitz wurde über die bevorstehenden Sanierungsarbeiten an der Breitistrasse und am Postplatz informiert. Diese sind bereits in Ausführung und schreiten gut voran. Um die Fussgängersicherheit in den nächsten Bauetappen zu gewährleisten, wird der Fussgängerverkehr/Schulweg seit Montag, 20. Oktober 2014 ab der Einmündung im Lindenacher über das neue Gleiswegli geführt. Die

Umleitung dauert je nach Baufortschritt bis etwa Ende Jahr und wird entsprechend signalisiert.

kungen leisten Sie einen grossen Beitrag zur Baustellensicherheit. Für die unumgänglichen Behinderungen bitten wir um Verständnis. Alle Beteiligten werden sich bemühen,

Mit der konsequenten Beachtung der Signalisationen und Abschran-

die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Bei Fragen, Anregungen sowie Problemen wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Bau + Werke (Telefon 044 838 85 20, Resad Ahmedoski). Abteilung Bau + Werke

«all inklusive»

Konstituierung der Schulpflege für die Legislatur 2014 – 2018

Für die Vorpremière vom Freitag, 28. November 2014 sind noch Tickets erhältlich.

Für die Schulpflege hat die neue Legislaturperiode per August 2014 begonnen. Die von neun auf sieben Mitglieder reduzierte Schulpflege hat sich per Schuljahresbeginn wie folgt konstituiert:

mit Sutter&Pfändler im Franziskuszentrum

Die Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf begrüsst Sie gerne zu einem Sondergastspiel der beiden bekannten Komiker. «all inklusive» beinhaltet Parodien, Musik, aktuelle Themen und Stand-up-Einlagen. Sutter & Pfändler sind erfahrene Unterhalter. Originalität, Spritzigkeit und Themenwahl suchen ihresgleichen machen die Muntermacher der Nation so unverwechselbar. Türöffnung, Abendkasse: 19 Uhr Vorstellungsbeginn: 20 Uhr Vorverkauf: Bibliothek, Drogerie Hafen Ticketpreis: Fr. 40.—

Kultur- und Bibliothekskommission

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Bereich Schülerbelange

Carmen Zemp (Vorsitz) Barbara Dorantani Jürg Suter

Bereich Personal- und Schulentwicklung

Nicole Schlüssel (Vorsitz) Bettina Bär Walter Bleuler (neu)

Bereich Präsidiales

Hans Stutz (Vorsitz) Carmen Zemp Nicole Schlüssel

Präsident 1. Vizepräsidium 2. Vizepräsidium

Hans Stutz Carmen Zemp Nicole Schlüssel

Schulpflege Bassersdorf


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Das Naturschutzgebiet Gubel erfährt eine Aufwertung

Stärken der Biodiversität im Gubel Im Naturschutzgebiet Gubel haben vor einigen Wochen die Umgestaltungs- und Aufwertungsarbeiten begonnen. Ziel der Arbeiten, die unter der Leitung der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich ausgeführt werden: Es sollen wieder hochwertige Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen. von Susanne Gutknecht Bagger sind im August aufgefahren und haben grössere Flächen im Naturschutzgebiet Gubel abgetragen. Übrig blieben braune Erdhügel. Was für viele Spaziergänger im Bassersdorf-nahen Naturschutzgebiet aussieht wie der Akt eines Vandalen, ist in Wirklichkeit von langer Hand geplant. Die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich wird in den nächsten rund vier Jahren im Teil Gubel und im Teil Rüti des Naturschutzgebietes Umgestaltungen vornehmen. Auslöser ist die starke Verbuschung und die Ausbreitung von invasiven Neophyten, die die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zurückdrängen. Da diese Gebiete strukturreich sind mit Steinbrocken und Wurzelstöcken und teilweise steile und coupierte Hänge aufweisen, ist der Unterhalt des Gebietes schwierig. Eine gezielte Pflege und der Unterhalt seien aber wichtig, erklärt Andreas Keel, Projektleiter bei der Fachstelle Natur-

Der Bauplan zeigt die beiden Bauplätze Gubel und Rüti. (Bilder: Fachstelle Naturschutz)

um den Baustellenverkehr und Plätze, an denen das Material deponiert werden kann. Wir wollen, dass die Waldund Feldwege für Fussgänger und Jogger weitestgehend benutzbar bleiben, Einschränkungen und notwendige Umleitungen kurz gehalten und signalisiert werden», erklärt Patrik Baumgartner, Leiter Abteilung Bau und Werke der Gemeinde Bassersdorf. Dass solche Eingriffe in geschützte Naturzonen emotionell ein Problem sind, weiss Keel aus seiner Erfahrung. «Wir sind Naturschützer und demzufolge selber daran interessiert, solche baulichen Eingriffe möglichst zurückhaltend durchzuführen. In bestimmten Biotopen sind manchmal aber starke Eingriffe erforderlich, damit die seltenen Arten auch in Zukunft vorkommen können.»

Arbeit in Etappen schutz des Kantons Zürich: «Durch die starke Verbuschung in den letzten Jahren sind auch die Bestände bei den hier lebenden seltenen Tier- und Pflanzenarten rückläufig.» Gerade dieses Gebiet ist jedoch ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung und seit 2002 mit einer kantonalen Schutzverordnung geschützt. Seltene Amphibien wie der Laubfrosch, die Geburtshelferkröte oder die Gelbbauchunke fühlten sich bis anhin wohl im Gubel. Jetzt sei dringend ein Eingriff nötig, um diesen

Tieren und Pflanzen wieder einen idealen Lebensraum zu bieten.

Bauliche Eingriffe Seit drei Jahren liegen die Baubewilligungen der Gemeinde Bassersdorf und des Kantons vor. Mit Gemeinde­ vertretern, Mitgliedern des Naturschutz Bassersdorf-Nürensdorf (NBN) und Vertretern der Fachstelle fand vor kurzem eine Begehung statt, in welcher der Ablauf festgelegt wurde. «Seitens der Gemeinde ging es vor allem

Die abgetragene Fläche scheint nicht ins Bild des Naturschutzgebietes zu passen. Hier wird eine Magerwiese entstehen.

Dies sei mit ein Grund dafür, dass sich das Projekt über rund vier Jahre erstrecke. Im Teil Rüti, in dem verschiedene Gewässer angelegt werden sollen und Ried- und Ruderalflächen entstehen, wird in Etappen gearbeitet. Keel dazu: «Damit möglichst wenig Tiere zu Tode kommen, arbeiten wir im Rotationsprinzip. Jeweils nur ein Teil der Fläche wird stark gestört durch Bauarbeiten. Die Flächen daneben bleiben unangetastet. So können sich die Tiere einen neuen Unterschlupf suchen und Pflanzen sich wieder ansiedeln.» Ist diese Fläche fertig bearbeitet, wird die nächste in Angriff genommen und die Tiere beginnen dann mit der Ansiedlung des neuen Areals. Die geplanten Änderungen erfordern Fingerspitzengefühl: Nicht nur bei der Arbeit, auch bei der Wahl des Schüttmaterials für die Magerwiesen oder Riedflächen. Die Besucher des Naturschutzgebietes werden so gut als möglich informiert. So wurden erste Infotafeln aufgestellt und auch eine Exkursion mit dem NBN ist geplant, erzählt Projektleiter Keel und rettet einen Grasfrosch am Rande des abgetragenen Erdhügels und trägt ihn in sicheres Gefilde. «Rund 80 Prozent der Tiere werden in ein benachbartes Biotop abwandern.» 


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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Männerapéro: Timeout statt Burnout Erholungskompetenz für Männer Die Arbeitswelt fordert uns bis zum «Gehtnicht-mehr». Die Männerrolle ist im Wandel und wir bewegen uns täglich in hohem Tempo im Spannungsfeld von Arbeitswelt, Beziehungen und Familie. «Timeout» heisst im Sport Spielunterbruch zur Standortbestimmung und Verschnaufpause zur Erholung. Für uns Männer ist eine persönliche Timeout-Kultur wichtig. Regelmässige Auszeiten sind Kraftquellen und notwendig für unsere Gesundheit. So finden wir den Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben. Wie geht das? Worauf muss «mann» dabei besonders achten? Alle Männer sind zum Referat und anschliessenden Austausch herzlich eingeladen. Mit Pfarrer Clemens Bieler und Christoph Walser. Christoph Walser ist Theologe, Autor, Männercoach und freiberuflich tätig in Männerarbeit, Spiritualität und Prävention: www.timeout-statt-burnout.ch. Freitag, 7. November 2014, 19.30 Uhr Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 2

Offene Kirche im Advent in der reformierten Kirche Bassersdorf An Wochentagen in der Adventszeit wird die Türe der reformierten Kirche von 17 bis 20 Uhr für Besuchende geöffnet sein. Wir möchten der Hektik dieser Zeit mit diesem Angebot entgegenwirken. Sie können für eine Weile in der Stille der Kirche sitzen, sich Ihren Gedanken hingeben, zur Ruhe kommen, Stress abbauen und sich besinnen. Immer ist jemand anwesend, mit dem man vielleicht ins Gespräch kommt, oder man ist ganz bei sich im Wissen, nicht alleine zu sein. Können Sie sich vorstellen, an einem oder zwei Abenden selber Gastgeber oder Gesprächspartnerin für jeweils 1½ h zu sein? Gedacht ist, dass jeweils zwei Personen zusammen anwesend sind. Das Team würde sich über Ihre Unterstützung freuen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter Tel. 044 836 46 12.

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Gerlisbergstrasse 4 8303 Bassersdorf www.basinueri.ch


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Bassersdorf

Auftaktveranstaltungen am internationalen Tag der älteren Menschen

Dialog zwischen den Generationen «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit» heisst eine nationale Kampagne, welche vergangenes Jahr ins Leben gerufen wurde. Sie will mehr Verständnis für das hohe Alter schaffen und den Dialog zwischen den Generationen fördern. Auch verschiedene Organisationen in Bassersdorf und Nürensdorf machen mit.

Jung und alt kamen ins Gespräch Alle sieben Veranstaltungen an diesem Tag hatten den gleichen Programmablauf: Zuerst wurde den Anwesenden der Kurzfilm «Ab wann ist man alt?» gezeigt. Diese Kurzdokumentation der Age Stiftung lässt junge und alte Menschen zum Thema Alter zu Wort kommen. Anschliessend tauschten die Anwesenden ihre eigenen Erfahrungen und Erinnerungen aus. So auch im Bassersdorfer Franziskuszentrum, wo sich rund 70 Personen zusammen den Film anschauten. Darunter waren 30 Schülerinnen und Schüler der 1. Oberstufe des Schulhauses Mösli. Die beiden Lehrer Andreas Handschin und Ursin

Konzert mit dem Lichnowsky-Trio Am Freitag, 14. November 2014 eröffnet der Konzertzirkel Bas­ sersdorf um 20 Uhr die Saison mit einem Trioabend in der reformierten Kirche.

von Reto Hoffmann Am internationalen Tag der älteren Menschen, der Anfang Oktober stattfand, wurden in Bassersdorf und Nürensdorf verschiedene Anlässe zum Thema «Alter im Spiegel der Generationen» durchgeführt. Es war der Auftakt zu weiteren geplanten Veranstaltungen, welche bis im März nächsten Jahres folgen werden.

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Rege beteiligten sich die Oberstufenschüler an der Altersdiskussion, die von Esther Diethelm moderiert wurde. (Bilder: Reto Hoffmann)

Gaudenz hatten sich spontan bereit erklärt, mit ihren Klassen an dieser Kampagne mitzumachen. Moderiert wurde dieser Morgen von Esther Diethelm, Altersbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf.

Alter hat viele Gesichter «Alter hat viele Gesichter», meinte Ute van Appeldorn, Gemeindeleiterin der Katholischen Pfarrei Bas­ sersdorf-Nürensdorf und Gastgeberin dieses Morgens in ihren Grussworten. «Wir kennen und wissen nicht viel voneinander. So ist denn diese generationenübergreifende Arbeit besonders wichtig», so die Gemeindeleiterin. Der anschliessende Austausch zwischen den jungen und älteren Menschen im Saal war sehr authentisch und erfrischend. Vor allem die Schülerinnen und Schüler scheuten sich

«Junge Menschen machen sich viele Gedanken, man muss sie nur ausreden lassen», lobte eine ältere Diskussionsteilnehmerin.

nicht, offen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit älteren Menschen zu erzählen. Man spürte, dass viele dieser jungen Leute eine unverkrampfte Beziehung zu ihren Gross­ eltern pflegen. Zu Beispiel berichtete ein Junge von seiner Grossmutter, welche ihn immer sehr verwöhne, wenn er bei ihr zu Hause sei. Ein anderer verriet, wie er mit seinen Gross­ eltern im Kosovo kommuniziere. «Ich habe der Grossmutter ein Handy geschenkt und ihr ein App runtergeladen. Seither tauschen wir uns über Skype aus», meinte er.

Lob für die Jugend Auch eine ältere Dame meldete sich zu Wort und lobte die jungen Menschen. Sie würden sich viele Gedanken machen, man müsse sie nur ausreden lassen. Junge würden das Leben der Älteren bereichern. Bezugnehmend auf einen 96-jährigen Mann, welcher sich im Film äusserte, meinte eine andere Teilnehmerin: «Wenn man ein hohes Alter erreicht hat und immer noch fit und gesund ist, verrät man gerne wie alt man ist. Was ist aber mit jenen, welche nicht mehr so rüstig sind?», fragte sie. Diese seien im Film nicht zu Wort gekommen. Doch alles in allem fanden es die Anwesenden wichtig und wertvoll über das Thema Hochaltrigkeit zu sprechen, denn «alle wollen alt werden, niemand will alt sein», brachte es der Titel des Veranstaltungsflyers auf den Punkt. 

Der Bassersdorfer Geiger Jonathan Gaus spielt zusammen mit Franziska Ammer (Violoncello) und Grzegorz Mackiewicz (Klavier) Musik von drei tschechischen Komponisten. Jonathan Gaus schloss seine Studien in Luzern und London mit dem Lehr- und Konzertdiplom ab und ist als Pädagoge und Orchestermusiker tätig. Er ist Mitglied des 21th Century Orchestra und der Camerata Luzern und Konzertmeister im Orchesterverein Sarnen. Franziska Ammer studierte in Australien und Deutschland und ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. Grzegorz Machiewicz studierte Klavier und Komposition in Polen und Luzern. Er gewann mehrere Preise für Komposition und arbeitet als Korrepetitor an der Musikhochschule Luzern.

Tragik verarbeitet Der Komponist Josef Suk (18741935) hinterliess nur ein kleines kompositorisches Oeuvre. Das Klaviertrio ist ein Jugendwerk, das vor Energie und Schaffensfreude sprüht. Bohuslav Martinu (1890-1956) verbrachte den grössten Teil seines Lebens im Ausland. Die Sehnsucht nach der Heimat und das Festhalten an tschechischer Tradition prägt sein Werk nachhaltig. Bedrich Smetana (1824-1884), in dessen Musik viel persönliche Tragik verarbeitet ist, schrieb das Klaviertrio nach dem Tode seiner kleinen Tochter. Es ist die erschütternde Klage über den Verlust von zwei Kindern innerhalb von zwei Jahren. Vorverkauf in Rita's Papeterie, Telefon 044 836 53 11; Abendkasse ab 19.30 Uhr. (e)


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Behörden von Bassersdorf und Kloten trafen sich zum Unihockeyspiel

«Duellstrafe» endete mit erneuter Niederlage Für einmal bestritt der Bassersdorfer Gemeinderat in der Sporthalle bxa nicht eine Gemeindeversammlung, sondern stellte sich im sportlichen Wettkampf eines Unihockeyspiels dem Herausforderer Kloten. Grund der aussergewöhnlichen Begegnung war das Coop Gemeindeduell von «schweiz.bewegt», welches im Mai im Rahmen einer Bewegungswoche zwischen Bassersdorf und Kloten ausgetragen wurde. Trotz Einsatz zahlreicher Sport- und anderer Dorfvereine sowie der Schule gelang es den Bassersdorfern nicht, den Rivalen zu schlagen. Als «Duellstrafe» bat der Bassersdorfer Gemeinderat den Gegner da-

rauf im Rahmen eines Unihockeyspiels zur Revanche.

Sohn der Gemeindepräsidentin als Joker Am 1. Oktober war es dann soweit und je ein Team aus den beiden Gemeinden trat in der bxa gegeneinander an. Die Klotener Equipe bestand aus Stadtpräsident René Huber und weiteren Stadträten, war aber noch mit Spielern aus der Verwaltung und dem Gemeinderat verstärkt. Der Gemeinderat Bassersdorf seinerseits war mit Präsidentin Doris Meier und den Gemeinderäten Christian Pfaller und Richard Dunkel

präsent. Letzterer konnte zwar verletzungshalber nicht aufs Feld, feuerte das Team jedoch von der Bande aus kräftig an. Ergänzt wurde der Gemeinderat mit Mitgliedern der Verwaltung, wie etwa den beiden Abteilungsleitern Patrik Baumgartner und Felix Goldinger. Sozusagen als Joker wurde auch noch Filip Meier, ältester Sohn der Gemeindepräsidentin, eingesetzt.

Klotener mit längerem Atem Gespielt wurden zweimal 25 Minuten. Doris Meier bewachte in einem originalen Trikot der ZSC Lions das

Bassersdorfer Tor und schlug sich bis zur ersten Halbzeit bestens. Denn die Bassersdorfer lagen nach den ersten 25. Minuten 2:1 in Führung. Doch leider wendete sich in der zweiten Halbzeit das Blatt. Die Klotener hatten den längeren Atem und entschieden die Partie schliesslich mit einem 7:4 Sieg für sich. Die Bassersdorfer nahmen es sportlich und posierten in guter Laune beim abschliessenden gemeinsamen Gruppenbild. Ob die beiden Gemeinden nächstes Jahr erneut zum Gemeindeduell antreten werden, ist noch nicht definitiv entschieden.

Text und Bilder: Reto Hoffmann

Die beiden Teams zum Gruppenbild vereint.

Die beiden Dorfrivalen schenkten sich nichts.

Trotz vollem Körpereinsatz konnte Doris Meier nicht alle Klotener Angriffe abwehren.

Felix Goldinger (im blauen Trikot) klärt die brenzlige Situation vor dem Bassersdorfer Goal.

Der Klotener Torhüter hatte zwischendurch alle Hände voll zu tun, die Angriffe der Bassersdorfer abzuwehren.

Als «Mitbringsel» überreichte René Huber Doris Meier eine Klotener Wappenscheibe.


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«Open Day@Jam» für Oberstufenschüler im November

Jugendprojekte: Regional denken – lokal handeln Zum ersten Mal sind alle acht glow-Gemeinden am Partizipationsmonat im November beteiligt. Bassersdorf, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wangen-Brüttisellen und Wallisellen präsentieren in ihren Gemeinden je ein Projekt zum Thema Jugendpartizipation. Projektteams aus Jugendlichen und Jugendarbeitenden haben Veranstaltungen oder Events geplant.

Selbst gestalteter Abend Ein gemeinsamer Faltprospekt, der in allen Gemeinden von glow. das Glattal aufliegt, gibt in kurzen Portraits Auskunft über die einzelnen Anlässe. In Bassersdorf heisst das Thema Generationenwechsel. Mit dem Beginn des

neuen Schuljahres zeichnet sich im Jugendhaus Jam ein Generationenwechsel ab. Die älteren Jahrgänge orientieren sich neu. Um den Oberstufenschülerinnen und -schülern des ersten und zweiten Schuljahres den Zugang zum Jam zu erleichtern, findet im November der «Open Day@Jam» statt. Interessierte Jugendliche haben die Möglichkeit, im Jugendhaus einen Abend ganz nach ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen zu planen und durchzuführen. Sie entscheiden selber, ob der Anlass nur für Mädchen, für eine bestimmte Gruppe oder für alle offen sein soll. Genauso bestimmen sie den Inhalt selber. Einen Film schauen, gemeinsam kochen oder vielleicht wird es eine Party oder ein Spielabend? Inzwischen hat sich

ein OK formiert, welche das Programm zusammenstellt.

Projekt Sackgeldjobs Wangen-Brüttisellen wählt den Tag der Kinderrechte als Anlass und lässt Kinder der Mittelstufe ihre Wünsche und Ideen zu ihren Rechten mit Spiel und Spass äussern. In Dietlikon geht das Warm-up zum «Spotlight 2015» über die Bühne. In Dübendorf entwickeln Jugendliche ein Büro für die Vermittlung von Sackgeldjobs. Kloten lädt zur Vernissage der Ausstellung über die «Graffiti Wall Kloten», die erste öffentliche Wand zum Sprayen. Walliseller Jugendliche schliesslich schreiben eigene Texte und produzieren eine CD mit ihren Rap-Songs.

Regional denken Für Barbara Neff, die neue Leiterin der glow-Arbeitsgruppe Jugend gilt, wie auch in anderen glow-Projekten, beim Jugendpartizipationsmonat der Grundsatz: «Regional denken – lokal handeln». Speziell freut sie, dass dieses Jahr alle acht Gemeinden beteiligt sind. Reto Hoffmann

Musical-Melodien in der Kirche Der Bassersdorfer Rainbow-Chor mit mehr als 40 Sängerinnen und Sängern veranstaltet in diesem Jahr wieder ein Konzert in Bassersdorf. Der Chor pflegt ein breites Repertoire musikalischer Stilrichtungen, von Gospel über Musical und Pop bis hin zur Klassik. Nach den grossen Erfolgen der letzten Jahre, darunter das Musical Hair, die «Carmina Burana», ­eigenen Arrangements von Beatles-Liedern, Irish-Celtic Folkmusic und weitere musste der Rainbow-Chor seinen langjährigen Dirigenten ziehen lassen. Mit Barbara Picenoni gelang es dann eine erstklassige, erfahrene Nachfolge zu verpflichten.

Mädchen- und Bubentage im Oktober Zum zwölften Mal wurden in Bas­ sersdorf am 7. und 8. Oktober die Mädchen- und am 10. und 11. Oktober die Bubentage durchgeführt. Dabei konnten die teilnehmenden Mädchen und Buben aus je zehn verschiedenen Workshops die un-

terschiedlichsten Themen wählen. Es wurde geschmiedet, gekocht, Modellflugzeuge gebaut, Schmuck aus alten Kaffee-Kapseln hergestellt, gemalt, gesprayt, über Hindernisse gesprungen und vieles mehr. An der Abschlussveranstal-

tung im Saal des Pfarreizentrums St. Franziskus wurden die Resultate stolz den Eltern präsentiert und ­vorgeführt. Zum Abschluss fand ­j eweils eine Party für die Teil­ nehmerinnen und Teilnehmer im ­Jugendhaus Jam statt. (e)

Der Chor ist stolz, unter ihrer Leitung nun «The Lion King» als neues Musicalprojekt präsentieren zu dürfen. In Zusammenarbeit mit André Desponds und dem Jugendorchester der Musikhochschule Zürich werden daraus die schönsten Melodien sowie die Rhapsodie in Blue vorgetragen. Ein musikalisch hochwertiges Programm, das trotzdem zugänglich ist für sämtliche Musikliebhaber. Zuhörerinnen und Zuhörer, die den gesanglichen Kampf um das Königreich der Löwen live miterleben wollen, sind herzlich eingeladen in der katholischen Kirche in Bassersdorf am Samstag, 8. (20 Uhr) sowie Sonntag, 9. November (17 Uhr). Die Konzertbar ist eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet. Der Eintritt ist frei, es (e) gibt eine Kollekte.


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Jetzt wirtet «Eddie» im Speiserestaurant Zum Freihof

Neuer Geschäftsführer, erweitertes Angebot Im Juni 2011 hat Martin Buchegger nach einem Umbau im «Freihof» eine «Churrascaria» mit brasilianischer Esskultur eröffnet. Nun hat sich der Bassersdorfer operativ zurückgezogen; seit Anfang September leitet der bekannte Zürcher Gastronom Andreas «Eddie» Baumann den Betrieb mit kulinarisch erweitertem Angebot. von Susanne Reichling Für den gelernten Elektriker Martin Buchegger ging ein langjähriger Traum in Erfüllung, als er vor etwas mehr als drei Jahren das Restaurant Freihof an der Winterthurerstrasse in Pacht übernehmen konnte; seine Vorgänger hatten die Gaststätte mit russischer und später mit libanesischer Küche geführt.

Drehspiessanlage als Mittelpunkt Die im Frühjahr 2011 ausgeführten Umbauarbeiten für den Betrieb einer Churrascaria waren aufwändig; die Drehspiessanlage für die Zubereitung der Fleischstücke auf lateinamerikanische Art wurde bei «Rodizio»-Liebhabern anlässlich ihrer Schlemmereien schon bald zur eigentlichen Attraktion. Traditionsgemäss werden die grillierten Fleischstücke am Spiess serviert und am Tisch à discrétion nach Wunsch des Gastes abgeschnitten. «Ich habe meine ‹Churrascaria Freihof› mit sieben Angestellten eröffnet, darunter mehrere Fachmänner für diese spezielle Art der Fleischzubereitung. Ich musste feststellen, dass ich bezüglich personeller Besetzung eines solchen Gastbetriebes schlecht beraten war», erzählt der Bassersdorfer rückblickend. Obwohl sein brasilianisches «Rodizio» und das grosse Salatbuffet sich steigender Beliebtheit beim Publikum erfreuten, merkte Buchegger bald, dass er sein Angebot aus der Küche erweitern musste, um bestehen zu können. Im Jahr nach der Eröffnung wurden auch Steaks in die Speisekarte aufgenommen.

«Eddie» kocht seit Januar «Nach mehreren Wechseln in der Küchenbrigade darf ich als Glücksfall be-

Der neue «Freihof» Geschäftsleiter Andreas «Eddie» Baumann (r.) wird vom bisherigen Gastwirt Martin Buchegger bei Bedarf im Service tatkräftig unterstützt. (sr)

zeichnen, dass im Januar dieses Jahres der erfahrene Gastwirt Andreas ‹Eddie› Baumann die Führung der ‹Freihof›-Küche übernommen hat; seit dem 1. September ist er hier nun auch für die operative Geschäftsleitung zuständig», freut sich Buchegger. Er selbst bleibt Pächter des Lokals, wendet sich – in Zusammenarbeit mit einem Firmenteilhaber – hauptberuflich nun aber vermehrt der Entwicklung und dem Vertrieb von Luftreinigungsgeräten zu. Auf Abruf unterstütze er den in Wirtekreisen als «Eddie» bekannten Koch aber nach Bedarf gerne mit Aushilfeleistungen in der Bedienung, so könne er seiner Leidenschaft für das Gastgewerbe weiterhin frönen, erzählt Buchegger. Baumann, der fast vier Jahrzehnte am Predigerplatz in Zürich das Restaurant Marion führte und sich selbst als Gourmet bezeichnet, freut Bucheggers Service-Engagement für den «Freihof» sehr. Mit einem Blick in die Speisekarte erwähnt der dadurch entlastete neue Geschäftsführer einige seiner Hausspezialitäten: «Eddie’s Stroganoff» nach Wahl mit Fohlen- oder Rindsfilet zubereitet, Kalbsleberli mit Rösti, verschiedene Cordon Bleus, Kalbsteak an Morchelsauce sowie saisonal aktuell di-

verse Wildgerichte. «Selbstverständlich bleibt der ‹Freihof› weiterhin ein ‹Tempel für Fleischfreunde›; die brasilianische Esskultur mit acht bis zehn Sorten Fleisch, Beilagen und Salat wird fortgesetzt. Wir haben oft Gruppen, welche zum Pauschalpreis schlemmen wollen, solange sie mögen», stellt Baumann abschliessend klar. Zwei ver-

schiedene Tagesmenus zu Fr. 19.50 bis Fr. 21.50 sind im Bassersdorfer «Freihof» immer Speisefolgen mit Fleisch, inklusive Salat ab Buffet und Suppe; täglich ebenfalls zu haben ist ein Vegi-Mittagsmenu. Das Restaurant ist nun auch am Dienstag geöffnet und am Sonntag ab 16 Uhr; geschlossen ist der  Betrieb am Montag.

Im November Gutes tun Am Samstag, 1. November ab 11 Uhr, lädt der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf die Bevölkerung zum beliebten Spaghetti-Essen mit drei Saucen und reichhaltigem Dessertund Kuchenbuffet im katholischen Kirchgemeindehaus Franziskuszentrum ein. Mit dem Reinerlös werden das Landheim in Baltenswil und der insieme-zwirnitreff in Glattbrugg unterstützt. Kuchenspenden werden am Samstag ab 8 Uhr gerne entgegen­ genommen. Mit dem traditionellen Apéro wird am Dienstag, 4. November von 16 bis 21 Uhr die Weihnachtsausstellung im Lädeli «Jm Centrum» unterhalb der reformierten Kirche eröffnet. Die diesjährigen Trends verzaubern und

inspirieren. Öffnungszeiten November und Dezember: Dienstag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr, Samstag von 9 bis 12 Uhr; Montag geschlossen. Am 15. November wird in der Bungertstube wieder das beliebte Kerzenziehen (Bienenwachs- und farbige Kerzen) durchgeführt. Eltern mit Kleinkindern wird empfohlen, die etwas ruhigeren Vormittage zu nutzen. Öffnungszeiten: 15. und 16. November von 9 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Am Samstag 22. November (letzter Tag) von 9 bis 17 Uhr. Der Erlös wird an die Winterhilfe Kanton Uri und Kanton Fribourg überwiesen. (e)


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Die Gestelle in der Migros werden aufgefüllt Am Freitag und Samstag 7. /8. November wird die neue Migros im Dorfzentrum an ihrem endgültigen Standort eröffnet. Zurzeit werden die Gestelle

bestückt. Genau nach vorgegebenen Plänen, wie hier in der Nonfood-Abteilung, werden die Tausenden von Artikeln angebracht. Neben allem für den

täglichen Gebrauch bietet Migros ­neben der Abteilung mit Frisch­ produkten eine bediente Theke für Fleisch und Fisch sowie eine Bake-­off-

Station für stets frisches Brot an. Beim Kundendienst wird zudem eine Blumentheke mit Aussenverkauf einge(re) richtet.

Frauenapéro Am Freitag, 21. November, findet ab 19 Uhr der Frauenapéro im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf statt. Was Dankbarkeit und innere Zufriedenheit zur Lebensfreude beitragen, ist das Thema. Es ist angenehm, mit zufriedenen Menschen zusammen zu sein. Sie sind dankbar und strahlen Lebensfreude aus. Haben sie einfach Glück gehabt im Leben? Oft erstaunt es, dass Menschen in widrigen Lebensumständen eine solch positive Ausstrahlung haben. Woher nehmen sie die Kraft dazu? Was führt zum inneren Frieden, der sich in Zufriedenheit auswirkt? Gemeinsam wird darüber nachgedacht und nach Wegen gesucht, die in echte Zufriedenheit und Freude führen. Referentin Susanne Oppliger engagiert sich seit über 20 Jahren als Seelsorgerin und geistliche Begleiterin, Exerzitienleiterin, Seminarleiterin für Erwachsene über Lebens- und Glaubensthemen, Kursleiterin für kreati­ ves Arbeiten und Referentin an Frühstückstreffen. (e)

Illegales Valet Parking im Grindel geräumt Nach über drei Jahren Widerstand hat der Betreiber das Valet Parking im Grindel geräumt. Am 22. September war das letzte der rund 300 dort parkierten Autos verschwunden. Dieses Datum bedeutete auch das Ultimatum, welches der Gemeinde-

rat dem Betreiber gesetzt hat. Andernfalls hätte der Parkplatz amtlich geräumt werden müssen. Das Baurekursgericht hatte vor Jahresfrist entschieden, dass dieser Valet-Parkplatz unzulässig sei. Das betreffende Areal war früher eine Wiese, die zu

einem Lager und Umschlagplatz für Baumaterial hätte verwendet werden dürfen, nicht aber als Parkplatz. Was nun mit dem Gelände geschieht, ist offen. Jedenfalls informiert am Zaun ein Schild, dass es zu vermieten sei. (rh)


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Aus Behörde und Verwaltung

Energieberatung Region Winterthur gibt Spartipps

Im Winter heizen ohne Energieverlust Die kühlen Temperaturen lassen bereits ans Heizen denken. Mit Massnahmen in drei Bereichen kann jeder Haushalt Heizkosten sparen: die Heizung richtig vorbereiten, die Temperatur optimal regeln und sinnvoll lüften. Bevor es richtig kalt wird, lohnt es sich, die Heizanlage zu kontrollieren. Dazu sind Bedienungsanleitung und Anlagebeschreibung nötig. Fehlen die Unterlagen oder gibt es Startschwierigkeiten bei der Heizung, helfen der Heizungsfachmann oder der Energieberater weiter.

Mit Thermostatventilen lassen sich die Temperaturen in den einzelnen Räumen regeln. Im Wohnbereich sorgen 21 Grad, für eine behagliche Atmosphäre. Im Schlafzimmer genügen auch 18 Grad. (Bilder: zvg)

Mit einem offenen Kippfenster geht im Winter nur Wärme verloren. Die Luft erneuert sich nicht.

kosten sparen. Als Grundregel gilt: mindestens dreimal pro Tag während fünf bis zehn Minuten kräftig Durchzug machen. So lässt sich die feuchte, verbrauchte Luft vollständig durch frische ersetzen. Bei einem ständig geöffneten Kippfenster hingegen, wird die Raumluft kaum erneuert, die Zimmertemperatur kühlt unnötig ab und Wärme verpufft ungenutzt ins Freie. Im Minergie-Gebäuden erfolgt der konstante Luftwechsel automatisch durch die Komfortlüftung.

Tipps rund ums optimale Heizen und Lüften sowie Beratung zur Strom­effizienz und zu erneuerbaren Energien sind erhältlich bei Energie­ beratung Region Winterthur, c/o Nova Energie GmbH, Telefon 052 368 08 08, energieberatung@eb-region-winterthur.ch, www.eb-region-­ winterthur.ch.

Heizung richtig einstellen Die richtige Regelung der Heizung entscheidet über den Energieverbrauch. Prüfen Sie auf dem Heizungsregler die Betriebszeiten, die in Abstimmung auf das System und ihre Lebensgewohnheiten zu programmieren sind. Nachts kann die Heizung ausgeschaltet oder reduziert werden. Ist tagsüber niemand zu Hause oder eine längere Abwesenheit geplant, erübrigt sich der Vollbetrieb ebenfalls. Regeln sie ferner in

jedem Zimmer die Temperatur den Bedürfnissen entsprechend. Dazu eignen sich Thermostatventile. Im Wohnbereich sorgen 21 Grad (Position 3) für eine behagliche Atmosphäre, während im Schlafzimmer auch 18 Grad (Position 2) genügen.

Sinnvoll lüften Das richtige Lüften ist vor allem in der Heizsaison wichtig. Damit lassen sich Feuchteschäden vermeiden und Heiz-

Vereine

Brütten

Gemeindeverwaltung Brütten, im Auftrag der Energieberatung Region Winterthur

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

BRÜTTEMER - DORFADVENTSKALENDER 2014

Aufruf! Es ist noch nicht Winter, aber die Organisation mit dem diesjährigen Adventskalender hat bereits begonnen. Wer dieses Jahr gerne ein Adventsfenster dekorieren möchte, kann sich ab sofort unter Telefon 076 573 22 10 anmelden. Natürlich sind auch Neuzuzüger immer herzlich willkommen, ein Fenster zu gestalten. Die Anmeldefrist läuft bis 14.November 2014! Die Liste erscheint in der November-Dorf-Blitz-Ausgabe. Ich hoffe auf viele Beteiligte und es gilt wie jedes Jahr: «Dä Gschnäller isch dä Gschwinder».

Angela Büchli

AMÄLDIG: SAMICHLAUS 2014 Dä Samichlaus chunnt am 5., 6., und 7. Dezämber wieder zu dä Brüttemer Chind! AMÄLDE cha me sich bis am 17. Novämber jewiils am Morge vo 9 bis 12 Uhr bi de Christina Rechsteiner uf Telefon 052 345 00 19. Dä Rein­ gwünn vo de SPÄNDE gaht wieder ane wohltätigi Organisation. Eui Chlausgruppe Brütte


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Aus Behörde und Verwaltung Sanierung Pfarrgasse

Einbürgerung

Für die Strassensanierung und den Ersatz der Wasserleitungen der ­Pfarrgasse führte das Ingenieurbüro ­Fritschi + Huser (Rickenbach) eine Submission im Einladungsverfahren durch. Die Grabarbeiten wurden der Firma Walo Bertschinger AG (Winter­ thur) für Fr. 88 789.35 und die Rohrlegearbeiten der Firma H.P. Hebeisen Heizung und Sanitär AG (Lindau) für Fr. 30 808.95 vergeben.

In das Bürgerrecht der Gemeinde Brütten wurden aufgenommen: Falk Hollenwäger und Nicole Sommer Hollenwäger von Deutschland mit den Kindern Moritz Peter, Clara Charlotte und Emma Amalia. Die Einbürgerung erfolgt unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung.

Der Umbau der Liegenschaft Brüelgasse 2 vom Kindergarten ins Kinderhaus muss durch einen Architekten/ Bauleiter begleitet werden. Dieser Auftrag wurde an Patrick Frei (Winterthur) zum Pauschalbetrag von 95 000 Franken vergeben.

Flur- und Waldstrassen

Baubewilligung

Sunnehaldenstrasse

Der Gemeinderat hat einen Kredit von rund 18 000 Franken für die ­Unterhaltsarbeiten der Flurstrassen Zürliweg, Höiweg und Rüteliweg ­sowie für die Behebung von kleineren Schäden und die Reparatur von Schlaglöchern genehmigt. Die Arbeiten wurden durch die Firmen Gebr. Hofer (Oberembrach) und Bussinger AG (Hüttwilen) ausgeführt.

Peter Zollinger, Forbüel 4, Brütten; Anbau Verarbeitungs- und Lagerraum sowie Anbau Wintergarten.

Für die Sanierung der defekten Abschlüsse entlang der Sunnehalden­ strasse wurde ein Kredit von 63 000 Franken genehmigt.

Defibrillator Um den Dorfbewohnern Brüttens einen raschen Zugang zu einen Defibrillator zu ermöglichen, wird das bestehende Gerät von der Turnhalle an die Aussenwand des alten Reser-

voirs beim Schulhaus Chapf versetzt. Dieser Standort ist gut mit dem Auto und zu Fuss erreichbar.

Kinderhaus Brütten

Finanztechnische Prüfung Die Firma Lucio Revisionen hat in der Zeit vom 22. bis 29. August 2014 eine finanztechnische Prüfung des Geldverkehrs 2014 sowie der Liegenschaf-

tenbuchhaltung durchgeführt. Aufgrund der stichprobenweisen Überprüfung bestätigen die Revisoren, dass der Geldverkehr mit den massgebenden Bestimmungen konform ist. Der Gemeinderat hat den Revisionsbericht genehmigt.

Gemeindepersonal Nicolas Berger wurde als Hoch- und Tiefbausekretär der Gemeinde Brütten mit einem Arbeitspensum von 100 Stellenprozenten per 20. Oktober 2014 angestellt. Er wird der Nachfolger von Jacqueline Ringer, welche per 31. Oktober 2014 die Gemeindeverwaltung verlassen wird. Der Gemeinderat wie auch das gesamte Team der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebes freuen sich auf den neuen Mitarbeiter und wünschen Jacqueline Ringer alles Gute für die Zukunft.

Gemeinderat Brütten

Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 – 2018 Für die aus der Schulpflege zurückgetretene Andrea Suter ist eine Nachfolgerin respektive ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 / 18 zu wählen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Brütten hat. Die Urnenwahl wird am 30. November 2014 durchgeführt. In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Winterthur, Lindstrasse 8, 8400 Winterthur erhoben werden.

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Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gemeinderat Brütten

Geburten 22. August Alina Frmic

9. September Zora Jegerlehner

Abschied

zum 91. Geburtstag

Annelise Leutwiler-Baud Alpenblick 13 ist am 13. September 2014 verstorben.

am 7. November Kurt Hunziker Wegacher 1

Tochter von Samir und Miralema Tochter von Marc und Elvira Frmic, Brühlstrasse 5B Jegerlehner, Gernstrasse 6 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Wir gratulieren

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten


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Aus Behörde und Verwaltung

Räbeliechtli-Umzug Auch dieses Jahr findet wieder ein Räbeliechtli-Umzug durch das Dorf ­Brütten statt. Alle Kinder mit Eltern sind willkommen, am Strassenrand den Umzug mitzuverfolgen. Datum: Freitag, 14. November 2014 von 18 bis ca.19 Uhr (Umzug) Route: » Start Kindergarten Brütten an der Kreuzung Brüelgasse / Dorfstrasse » Dorfstrasse hinauf bis Kreuzung Säntis- / Brühlstrasse » Brühlstrasse hinunter bis Kreuzung Schmittenplatz » Dorfstrasse hinauf bis Kreuzung Brüelgasse bis Gemeindeplatz Danach versammeln wir uns auf dem Gemeindeplatz und bieten gegen ein kleines Entgelt warme Getränke, Würste und Kuchen an! Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Kinderhaus Chrüsimüsi und Kindergarten Brütten

Erneuerungswahl der / s Friedensrichters / in für die Amtsdauer 2015 / 21 Der Gemeinderat Brütten ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen des Friedensrichters / der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 – 2021 für den 8. März 2015 an. Für die Urnenwahl wird in Anwendung von Artikel 6 der Gemeindeordnung ein leerer Wahlzettel verwendet. Es gelten die Bestimmungen über die politischen Rechte. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohn­ sitz im Kanton Zürich hat. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die poli­ tischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Winterthur, Lindstrasse 8, 8400 Winterthur erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gemeinderat Brütten

Die Bibliothek Brütten präsentiert Überraschendes:

Einladung Gemeindeversammlungen / Informationsveranstaltung Versammlungsort: Mehrzweckhalle Chapf, 8311 Brütten Datum: 9. Dezember 2014 Zeiten: 19.30 Uhr Gemeindeversammlung Reformierte Kirchgemeinde 20.00 Uhr Informationsveranstaltung zum geplanten Ausbau des Alterszentrums im Geeren, Seuzach 20.30 Uhr Gemeindeversammlung Politische Gemeinde Traktanden: 19.30 Uhr Gemeindeversammlung Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2015 und Festsetzung Steuerfuss 2. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz 20.00 Uhr Informationsveranstaltung zum geplanten Ausbau des Alterszentrums im Geeren, Seuzach 20.30 Uhr Gemeindeversammlung Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2015 und Festsetzung Steuerfuss 2. Säntisstrasse, Genehmigung eines Kredits von 450 000 Franken für Belagssanierung, Ersatz Strassenbeleuchtung, Erstellung Ring schluss mit Teilersatz Wasserleitung sowie eines Kredits von 40 000 Franken für Risssanierungen 3. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz Die Akten und das Stimmregister liegen ab Montag, 24. November 2014, während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind dem Präsidenten der Gemeindevorsteherschaften spätestens zehn Arbeitstage vor der Versammlung einzureichen. Die Weisungsbroschüre wird allen Haushaltungen zugestellt. Weitere Exemplare können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Reformierte Kirchenpflege Brütten Gemeinderat Brütten

In Schroeders Weinkellern spielt sich wahrhaft Schauriges und Furchtbares ab – Leichen werden in alten Weinfässern entsorgt, eine Fast-Weinkönigin wird brutal aus dem Weg geräumt und was für seltsame Flecken sind das auf dem Kellerboden? Ist es Rotwein? Oder Blut? Literarisches, aus Frank Schroeders Buch «Tod im Weinkeller», verbunden mit ausgesuchten Weinen, kredenzt vom Weinexperten Christian Fersch aus Brütten, erwarten Sie in der Bibliothek. Lassen Sie sich in eine Welt mit schaurig-schönen Geschichten und köstlichem Wein entführen.

Voranschlag 2015

Das Bibliotheks-Team freut sich, Sie um 20 Uhr (Türöffnung um 19.45 Uhr) zu einem spannenden Krimiabend begrüssen zu dürfen.

Aufwand in der Laufenden Rechnung Ertrag in der Laufenden Rechnung ohne ordentliche Steuern Voranschlagsjahr Zu deckender Aufwandüberschuss

Fr. 10'262'830.00

Steuerertrag (mit 89 Prozent) Entnahme aus dem Eigenkapital Total (wie oben)

Fr. 6'186'390.00 Fr. 291'180.00 Fr. 6'477'570.00

Bibliotheksteam Brütten

Das Budget 2015 präsentiert sich wie folgt:

Fr. - 3'785'260.00 Fr. 6'477'570.00

Um den Aufwandüberschuss decken zu können und somit einen minimalen Cash Flow zu erzielen, hat der Gemeinderat entschieden, die Erhöhung des Steuerfusses auf 89 Prozent zu beantragen. Der Gemeinderat hat das Budget 2015 in der vorliegenden Form genehmigt und zu Handen der Rechnungsprüfungskommission und der Gemeindeversammlung verabschiedet. Die detaillierten Informationen zum Voranschlag werden in der Weisungsbroschüre publiziert.

Gemeinderat Brütten


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Brüttener zeigen Herz für die Jugendarbeit

Initiative zur Wiedereinführung der Ajuga erfolgreich An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom September folgten die 127 Stimmberechtigten nur bedingt den Anträgen des ­Gemeinderates. Sie bestätigten das Pilotprojekt für einen Ent­ lastungsdienst für pflegende Angehörige und hiessen die ­Wiedereinführung der aufsuchenden Jugendarbeit gut. von Susanne Gutknecht Ungewohnt viele jungendliche Gesichter waren im Mehrzwecksaal Chapf zu sehen an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung von Ende September. Sie markierten Präsenz für «ihre» Initiative zur ­Wiedereinführung der aufsuchenden Jugendarbeit (Ajuga) und taten dies beherzt mit zahlreichen Voten. Sie hätten viel profitiert von der Ajuga und stünden jetzt gut verankert im Leben, unterstrichen sie. Nicht alles könne man mit den ­Eltern besprechen als Jugendlicher, da seien jüngere Ansprechpartner nötig. Fundierter erklärte Initiant Jürgen Link in seiner Präsentation, warum die Brüttener doch den gesamten Kosten von 84 000 Franken zustimmen sollten. Er finde es brüskierend, dass die Brüttener an der Gemeindeversammlung vom ­Dezember 2013 die Kosten halbiert hätten, ohne vorher zu prüfen, ob dann überhaupt noch eine Jugend­ arbeit möglich wäre. Auch der Gegenvorschlag, den er als «Jugendarbeit auf Sparflamme» bezeichnete,

fand nicht die Zustimmung des Initiativkomittees um Bettina Caflisch, Marilyn Vaccaro Link und Jürgen Link. Sie wollten keine parasitäre Nutzung der Jugendarbeit Nürensdorf, in der die Brüttener Jugendlichen geduldet seien. Jetzt hätte man noch die Chance, wieder einzusteigen, da die Mitarbeiter des Vereins Plattform Glattal die Jugendlichen noch kennen würden.

Ohne Gegenstimme Neben dem Gemeinderat und der RPK empfahlen auch die SVP und FDP, die Initiative zu verwerfen. Die SVP meinte, dass man auch für die abgespeckte Version mit 42 000 Franken etwas tun könne. Die FDP stellte zudem klar, dass man mit einer Annahme auch zu zwei Steuerprozenten Ja sage. Zudem habe man zu wenige andere Anbieter ins Spiel gebracht und sich nur auf den Verein Plattform Glattal als Leistungs­ erbringer konzentriert, monierte FDP-Präsident Martin Kuhn. Auch die Vereine würden einen grossen Teil der Jugend­arbeit leisten. Dieses

Votum brachte ihm einiges Kopfschütteln der Anwesenden ein. Einzig der Politische Gemeindeverein empfahl, die Initiative anzunehmen. Die Ajuga mache sicher nicht alles perfekt, aber jetzt sei man im Gespräch und könne optimieren. Reinhard Egli, früheres Mitglied der Sozialbehörde, machte darauf aufmerksam, dass man genau hinsehen müsse. Problemfälle seien nicht immer einfach zu erkennen. Da gehe es um eine langfristige Begleitung und keine Hau-Ruck-Massnahmen. Daher sei die Messbarkeit der Jugendarbeit auch schwierig und stehe immer in der Kritik. Mit seinem Beispiel, dass niemand den Airbag aus dem Auto ausbaue, weil er ihn noch nie gebraucht habe, fand er grosse Zustimmung im Saal. Die Abstimmung zeigte dann ein deutliches Bild: In der ersten Abstimmung wurde der Gegenvorschlag einer abgespeckten Jugendarbeit für 66 000 Franken mit 22 Stimmen beerdigt. Im zweiten Gang wurde die Initiative mit 87 Stimmen angenommen. Sozialvorsteherin Erika Schäpper und Initiantin Marilyn Vaccaro Link nahmen die Gratulationen mit einem erlösten Lächeln entgegen. Ein Nebenschauplatz war das zweite Geschäft mit der Genehmigung ei-

ner 18-monatigen Pilotphase für einen Entlastungsdienst für pflegende Angehörige. Erika Schäpper erklärte, dass alle Gemeinden vor dem Problem explodierender Kosten stünden. Daher sei es «in hohem Masse notwendig», solche Dienst­ leistungen anzubieten. Heimplätze seien teuer und die Gemeinde zahle über Ergänzungsleistungen beträchtliche Beträge. Nachhaltige ­Angebote für die nächsten Jahre seien wichtig. Neben der RPK befürworteten auch alle Parteien den ­Bruttokredit über 187 000 Franken. Das Geschäft sei sauber dokumentiert vorgelegt worden und die 18-monatige Pilotphase eine angemessene Frist, um zu entscheiden, ob das Angebot auch genutzt werde und wie es schliesslich finanziell ­dastehe. Die Gemeindeversammlung befürwortete das Geschäft ein­ stimmig. Die Sanierung des Gemeindesaales wurde ebenfalls klar angenommen. Die RPK und alle Parteipräsidenten waren sich einig, dass es sich gelohnt habe, dieses Geschäft nochmals zu überprüfen. Die hohen Kos­ ten, die an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2013 zur Rückweisung führten, seien konsequent überprüft worden und die Wirtschaftlichkeit sei jetzt erfüllt. 

Kulturkommission präsentierte Jazzabend im Gemeindesaal

Ein Tribut an Ella und Louis «Rebecca & The Sophistocats» waren die ersten Gäste der neu konstituier­ ten Kulturkommission Brütten. Rhythmischer, warmer Jazz verbunden mit Filmausschnitten aus der Jazzgeschichte entführte die Zuhörerschaft vor einer knappen Woche in die mystische, längst vergangene Zeitepoche. Die vier begnadeten Musiker und die gebürtige amerikanische Sängerin Rebecca Spiteri führten als «Rebecca & the Sophistocats» das Auditorium gekonnt zum Ursprung des Jazz. Mit ihrem Werk «A tribute to Ella and Louis» zeigten sie neu inspirierte ­Arrangements zeitloser Meisterwerke. Das Abtauchen ist mit dem einstigen Tophit «They all laughed» (Fred Astaire und Ginger Rogers) gelungen.

Gesungen mit der klaren Stimme von Rebecca Spiteri und den instrumentalen Intermezzi von Lucas Gadola am Saxophon, Thom Grüninger (Keyboard), Philipp Ackermann (Bass) und Thomas Bernold (Schlagzeug) versetzte die Band manchen aus dem Publikum zurück in die 50-er Jahre. Viele dieser Erfolgsstücke wurden aber in den 30-er Jahren für Musicals und Musikfilme geschrieben und unter anderem durch Louis Armstrong

oder Ella Fitzgerald wieder aufgenommen. Thomas Bernold spielte stets passende Lieder oder Filme auf der Leinwand ein. Mit der letzten Zu-

gabe «They can’t take that away from me» aus dem Film «Shall we dance» ging ein genussvoller Jazz­abend zu Ende. (sl)

Rebecca & The Sophistocats erzählten Jazz-Geschichten. (sl)


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Samstag, 15. November

10 bis 17 Uhr

Sonntag, 16. November

10 bis 17 Uhr


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Kürbismalen als herbstliche Kreativ-Aktion unter freiem Himmel

Kürbisse bemalt – nicht geschnitzt Das Gestalten des Kürbisses als Dekoration vor der Haustüre oder auf dem Fenstersims hat Hochsaison. Am ersten Freitag im Oktober liess sich Denise Furrer aus Brütten etwas Spezielles einfallen. Sie organisierte ein Kürbismalen für Schulkinder auf dem Gemeindeplatz.

geschnitzt. Auf die Frage, wie die Spielgruppenleiterin vom «Gumpi­ frosch» auf diese Idee gekommen sei, meinte sie: «Ich wollte den Schulkindern eine Möglichkeit bieten, am schulfreien Freitagnachmittag im Freien kreativ wirken zu können. Da die Verletzungsgefahr mit Messer und Ausstecher zu gross ist, habe ich eine andere Art des Verzierens gesucht.»

von Sandra Lanz Die orange-roten Kürbisgewächse werden meist anfangs Oktober ausgehöhlt und mit viel Kreativität zu frechen und oft gruseligen Kerlen

Einfallsreiche Kinder

Die Vorzeige-Kürbisse als Ideengeber.

Konzentration beim Linieren und Ausmalen. (Bilder: Sandra Lanz)

Von diesem Angebot haben etliche Kinder Gebrauch gemacht, teils auch in Begleitung von einem Elternteil. Zum Sortiment gehörten Kürbisse in verschiedenen Grössen, welche von einem anliegenden ­Betrieb stammen und weiterem ­Bastelmaterial wie Moos, Baum­rinden oder Stroh und farbigen Herbstblättern. Die Kinder aus allen Altersklassen wurden durch Denise Furrer auf Wunsch auch beraten und unterstützt. Einige bereits gefertigte Exemplare standen als Beispiele zur Schau. Die Kinder waren gestalterisch sehr ideenvoll, so dass etliche originelle Unikate entstanden. Den Erwachsenen wurde Apfelsaft und ein eigens gebackener Kürbiskuchen angeboten. Ein für alle Beteiligten geselliger Anlass, auch wenn die Sonne erst zu späterer Stunde zum Vorschein kam. 

Kandidatin für Schulpflege Für die Ersatzwahl vom 30. No­ vember für ein Mitglied der Schulpflege bewirbt sich Sylvie Kessler-Thiévent (FDP), wie die Partei mitteilt. Für die 36-jährige Betriebsökonomin, Hausfrau und Mutter von zwei Kindern ist es wichtig, dass die Schule den qualitativ höchsten Ansprüchen gerecht wird und sich Kinder individuell und ihren Fähigkeiten entsprechend entwickeln können. (e) Freude und Spass am gemeinsamen Gestalten.


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Brütten

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Fleissiges Üben für die Abendunterhaltung des Turnvereins

Aufruhr im Brüttener Götterhimmel Im Götterhimmel über Brütten geht es lärmig zu. Göttervater Zeus und seine Kumpanen bereiten sich zurzeit auf die Abendunterhaltung vom 8. und 15. November vor und studieren unter viel Gelächter ein Theater mit dem Titel «Die Wette im Olymp» ein. von Susanne Gutknecht Schon an der Eingangstüre zum Gemeindesaal in Brütten sind laute Worte und das Gelächter der Mitglieder der Theatergruppe zu hören, die jeweils am Montag am Stück «Die Wette im Olymp» probt. Nur noch wenige Wochen bleiben, um an ihrem Theaterstück zu feilen, welches sie an der Abendunterhaltung des Turnvereins Brütten an zwei Abenden aufführen wollen. Hektik herrscht keine, die Stimmung ist konzentriert und die Laienschauspieler feilen am Ablauf: Da fehlt noch ein Wort und der genaue Ablauf der Szene mit den Requisiten ist nicht allen klar. Carina Meier und Chantal Wanner geben Anweisungen, präzisieren nochmals die Szene. Sie sind die Regisseure des Stücks und haben es gemeinsam ­geschrieben. Ein Kraftakt, der die ­beiden Turnverein-Mitglieder seit ­Februar beschäftigt. «Wir haben uns Filme angeschaut wie Troia und beim Schreiben auch viel gelacht», sagen beide.

Roter Faden Die Abendunterhaltung ist einer der Höhepunkte im Vereinsjahr und ­dafür engagieren sich viele Turner stark. Neben dem Theater, das an der

Die Laienschauspieler des TV Brütten proben für den grossen Auftritt. (sg)

Unterhaltung einen roten Faden spinnen soll für die Zuschauer, proben auch die einzelnen Riegen bereits eifrig an ihrem Showeinsatz; andere wiederum basteln Requisiten oder nähen Kostüme für den Auftritt. Meier und Wanner haben dieses Jahr die griechische Mythologie auch für die Showeinsätze vorgegeben und sich zum Ziel gesetzt, dass die Show­ einlagen und das Theater ineinander übergehen soll und nicht zwei getrennte Teile sind. Chantal Wanner präzisiert: «Wir haben für die Riegen Bilder ausgedruckt und gezeigt, wie zum Beispiel Sirenen aussehen und sichergestellt, dass Kriegerinnen

nicht mit Indianerinnen verwechselt werden.» Carina Meier ist nicht zum ersten Mal im OK vertreten und gibt ihre Erfahrungen an Chantal Wanner weiter. «Wir versuchen im Verein, unser OK möglichst altersgemischt zusammenzusetzen und immer auch junge Mitglieder einzubinden, die vielleicht später einmal die Fäden ziehen bei einem solchen Grossanlass», erklärt Meier.

Gags beim Spielen Auf der imaginären Bühne im Gemeindesaal lacht Zeus gerade ob ­einer Geräuscheinlage seines Kolle-

gen – Worte bringt er keine mehr hervor. Daneben sind seine Götterkollegen intensiv daran, eine Szene zu diskutieren und noch Worte abzuändern. «Einige der Gags entstehen erst beim Sprechen oder Spielen der Szenen», sagt Meier. Aus dem Moment heraus entstünden oft gute Gags, die man natürlich aufnehme. Beide Regisseurinnen sind zuversichtlich, dass bis zur Hauptprobe alles wie am Schnürchen gespielt werden wird und die Worte bei jedem der Akteure im Gedächtnis haften. Sie freuen sich jedenfalls beide darauf, wenn sich am 8. November zum ersten Mal der ­Vorhang hebt. 

Hofparty nach zwei Jahren Pause Am Samstag, 1. November ist es ­ ieder soweit. Nach zwei Jahren w Pause findet die Hofparty Brütten zum 24. Mal statt. Was für die Truthähne der Familie Morf im «Eichhölzli» an der Strubikonerstrasse einmal mehr bedeutet, dass sie ihren Stall räumen und Platz für das Partyvolk machen müssen. Der Anlass,

welcher von den Gebrüdern Morf ins Leben gerufen wurde, erfreut sich grosser Beliebtheit und hat mittlerweile Traditionswert erlangt. Seit der Première im Jahr 2001 sind die Besucherzahlen der Party stetig angestiegen. An den vergangenen Anlässen wurden rund 1000 Festfreudige

gezählt – was umgerechnet doch rund die Hälfte der Einwohnerzahl der ­kleinen Gemeinde Brütten ergibt. Nebst einem grossen Getränkesortiment wird an der Brüttemer Hofparty auch Essen vom Grill angeboten. Am Eingang herrscht Ausweispflicht; wer unter 18 Jahre alt ist, hat keinen

­ utritt. Dafür wurde für die GeneraZ tion der über 30-Jährigen eigens eine «ü 30-Bar» eingerichtet. Das Fest mit Partysound von DJ Ste beginnt um 21 Uhr. Zudem gibt es einen ShuttleBus, der in die angrenzenden Gemeinden und an den Hauptbahnhof Winterthur fährt. Weitere Infos sind unter www.hofparty.ch erhältlich. (e)


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zur Musik choreographiert. Am meisten in der Kategorie Country und Pop, aber auch Walzer oder südamerikanische Rhythmen sind beliebt. Kursleitung: Denise Furrer Kursdauer: 7 × Montagabend 18.30 – 19.30 Uhr Kursdatum: 19.01, 26.01, 02.02, 02.03, 09.03, 16.03 und 23.03.2015 Kursort: Mehrzweckhalle, Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 70.00 exkl. Material

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Basteln mit alten Büchern Bastelstunde zu zweit für Grosseltern, Eltern, Gottis oder Göttis. Wollten Sie schon lange einmal mit Ihrem Enkelkind, Kind oder Patenkind etwas basteln? Mit etwas Geschick und Fantasie lässt sich so manches aus alten Büchern herstellen. (Alter der Kinder: 6 – 9 Jahre) Kursleitung: Susanne Lüscher Kursdauer: 1 x 13.30 – 16.00 Uhr Kursdatum: 23.01.2015 Kursort: Gemeindebibliothek Nürensdorf Kurskosten: Fr. 20.00 / Paar exkl. Material ca. Fr 10.00

Kurs 13

Art Clay Silver Schmuck Art Clay Silver ist eine Modelliermasse ähnlich wie Ton, welche aus Silber, Bindemittel und Wasser besteht. Nach dem Formen und Trocknen wird das Material im Spezialofen 30 Minuten bei 650° gebrannt. Zurück bleibt das Reinsilber. Mit dieser faszinierenden Technik können individuelle Schmuckstücke hergestellt werden, wie zum Beispiel Anhänger, Ohrstecker und Fingerringe. Kursleitung: Christina Kamm, Schmuckexpertin Kursdauer: 1 × Mittwochnachmittag, 13.00 – 18.00 Uhr

Kursdatum: 13b: 20.05.2015 Kursort: Werkraum Ebnet Trakt C, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 45.00 / Kursnachmittag exkl. Material Fr. 50.00 – 200.00 je nach Verbrauch

Kurs 14

Heilen mit Zeichen (Informationsmedizin) Diese Heilmethode wird auch Informationsmedizin oder neue Homöopathie genannt. Das Prinzip dieser uralten, geometrischen Zeichen funktioniert so, dass disharmonische Schwingungen im Körper wieder in Harmonie gebracht werden. Die Energie kann so wieder fliessen, Blockaden lösen sich und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt. Diese einfachen Heilsymbole können direkt auf die Haut aufgezeichnet werden oder zur Herstellung von informiertem Heilwasser eingesetzt werden. Der Kurs wird mit einer Heilmediation abgerundet, da die Zeichen der Heilung auch in der Vorstellung ­wirken. Kursleitung: Christina Kamm, Drogistin Kursdauer: 1 × Mittwochnachmittag, 14.00 – 17.00 Uhr 1 × Donnerstagabend, 19.00 – 22.00 Uhr Kursdatum: 14a: 25.02.2015 oder 14b: 07.05.2015 Kursort: Schulhaus Ebnet, Zimmer C9, Trakt C, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 25.00 / Kursnachmittag exkl. Material

Kurs 15

Trommelbau Kurs Bau Dir Deine eigene Trommel und benutze sie als Brücke von dieser, zur anderen Wirklichkeit. Wir bauen eine klas-

sische Schamanentrommel plus einen Schläger dazu: Eschenrahmen 35 – 40 cm Durchmesser. Rot-Hirsch zum bespannen. Zuerst wird der Holzrahmen fein geschliffen, geölt und gewachst. Dann wird die, über Nacht eingeweichte Haut, dem Rahmen angepasst und aus dem Rest werden lange Hautstreifen geschnitten, die als Spannschnüre dienen. Danach wird das Hirschfell über den Rahmen gespannt und mit den Hautstreifen verschnürt. Zuletzt werden wir noch einen Schläger anfertigen. Am Ende hast Du ein wunderbares Instrument, das Dich ein Leben lang begleiten kann. (Es finden keine schamanischen Rituale statt) Kursleitung: Jonny Attenhofer Kursdauer: 1 × Samstag 09.00 – 17.00 Uhr Kursdatum: 28.02.2015 Kursort: Werkstatt Schulhaus Ebnet, Trakt C, ­Nürensdorf Mitnehmen: Kleider zum Werken, Ast für Schläger (nicht dicker als Daumen, nicht dünner als Zeigefinger, ca. 40 cm) Ich bringe Stecken mit, aber es ist schöner, wenn du deinen eigenen findest. Auch Dinge zum Schmücken der Trommel oder Ideen für Symbole oder Worte, die du auf den Rahmen bringen möchtest. Lunch für die Mittagspause. Kurskosten: Fr. 70.00 exkl. Material ca. Fr. 150.00 Weiterer Kurse unter: http://www.schule-nuerensdorf.ch/hf_ kursausschreibung.html In den Kursen 1 bis 8 hat es noch einige Plätze frei

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Rabatt auf Wasserrechnungen Die positiven Rechnungsabschlüsse der Wasserversorgung in den letzten Jahren haben trotz Tarifreduktion zu einem weiteren Anstieg der finan­ ziellen Reserven geführt. Zwar sind in den nächsten zehn Jahren grössere Investitionen ins Leitungsnetz geplant und werden zu einem massvollen Abbau der Reserven führen, trotzdem erachtet es der Gemeinderat als richtig, den Abonnenten für tendenziell zu viel bezahlte Wassergebühren eine Rückerstattung zukommen zu lassen. Er hat beschlossen, auf die Summe der Wasserrechnungen 2014 und 2015 einen generellen Rabatt von 20 Prozent zu gewähren, was einer Rückerstattung von voraussichtlich total rund 170 000 Franken entspricht. Die Massnahme wird einen durchschnittlichen Haushalt mit rund 40 Franken pro Jahr entlasten.

Bürgerrechtserteilungen Der Gemeinderat hat gestützt auf die eingereichten Gesuche und sorgfältiger Prüfung ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: - Berisha Liridona, von Kosovo, Hauswiesenstrasse 6, Nürensdorf; - Luigi Campa, von Italien, Lindauerstrasse 7, Nürensdorf; - Eheleute Dmitry Yudin und Ekaterina Mavrenkova, von Russland, im Grossäcker 12, Nürensdorf

Gemeindeversammlung Für die nächste Gemeindeversammlung vom 26. November werden die folgenden Geschäfte traktandiert: 1. Objektkredit von 278 000 Franken für die Erneuerung der Wasserleitung Dorf- /Neuwiesstrasse 2. Rahmenkredit von 420 000 Franken für den Ersatz / Modernisierung der Wasserzähler der Wasserversorgung Nürensdorf 3. Genehmigung der Abrechnung über das Solarkraftwerk Schulanlage Hatzenbühl 4. Voranschlag 2015

Rechtsformänderung Gestützt auf eine ­aufsichtsrechtliche Anordnung des Bezirksrates gegen­ über dem Zweckverband Spital Bülach hat der Gemeinderat die Abstimmungsbroschüre für die Urnenabstimmung vom 30. November 2014 korrigiert. Neu sind zur Spitalvorlage drei Fragen zu beantworten. Der ­Gemeinderat empfiehlt den Stimmberechtigten, alle drei Abstimmungs­ fragen mit Ja zu beantworten, und der Vorlage damit insgesamt zuzustimmen. Auf einem Beizettel / Informa­ tionsblatt wird den Stimmberechtigten erläutert, welches die Auswirkungen einiger der möglichen Abstimmungskonstellationen sind.

Soziales In den letzten Monaten haben sich vorläufige Aufnahmen von Asylsuchenden aus Ländern wie Eritrea und Syrien stark gehäuft. Die betreffende Personengruppe ist mit der Statusänderung im Rahmen der regulären Sozialhilfe nach den SKOS Richtlinien zu unterstützen. Die Fallführung fordert die Fachstelle Soziales enorm, ist der Aufwand für diese Personen ungleich grösser. Der Bezug der neuen Asylunterkunft und die damit nötig gewordenen Rochaden der Wohnsitua­ tionen haben zu einer Überlastung der verfügbaren Ressourcen geführt. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Asylorganisation Zürich (AOZ) mit der Fallführung der vorläufig aufgenommenen Asylsuchenden zu beauftragen. Die Massnahme gilt vorerst für ein Jahr. Weil die vorläufig Aufgenommenen weiter dem Kontingent der zu übernehmenden Asylsuchenden angerechnet sind und sie vorerst auch in der Asylunterkunft wohnhaft bleiben können, entstehen der Gemeinde keine zusätzlichen Kosten. Der Betreuungsaufwand für die vorläufig Aufgenommenen tritt an die Stelle des Aufwands für Asylsuchende.

tenvoranschlag werden Minderkosten von Fr. 24 847.90 ausgewiesen.

Personelles Als kaufmännischer Lernender der Gemeindeverwaltung mit Lehrantritt am 17. August 2015 wurde Sidney Idahosa, wohnhaft in Nürensdorf, angestellt. Unter Vorbehalt einer ­positiven Aufnahmeprüfung erfolgt die schulische Ausbildung nach Profil M (Berufsmatura).

Strassen Für die Sanierung / ­Umgestaltung der Einmündung Dorf- / Neuwies­ strasse in Birchwil hat der Gemeinderat einen Objektkredit von 185 000 Franken bewilligt und die Arbeiten unter Vorbehalt der Genehmigung des Voranschlages 2015 durch die Gemeindeversammlung an die Firma Keller Frei AG, Wallisellen vergeben. Gleichzeitig muss die Brunnenableitung erneuert werden. Der entsprechende Objektkredit von 21 000 Franken geht zu Lasten der laufenden Sanierung von Entwässerungsanlagen (siehe Planausschnitt).

Verkehr Auf der Alten Winterthurerstrasse in Nürensdorf hat die Kantonspolizei Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei insgesamt 864 kontrollierten Fahrzeugen fuhren nur vier zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 60 Stundenkilometer. Die

auf der Alten Winterthurerstrasse zusammen mit der Belagssanierung ausgeführten baulichen Massnahmen erreichen offensichtlich die angestrebte positive Wirkung auf das Verkehrsverhalten der Strassenbenützer.

Finanzen Der Gemeinderat hat von den Revisionsberichten des Gemeindeamtes über die Durchführung der Geldverkehrsrevision sowie von Sachbereichen Kenntnis genommen und diese an den Bezirksrat Bülach weiter geleitet. Die Berichte bestätigen die ordnungsgemässe Führung der Finanzverwaltung und die Übereinstimmung der Geldbestände mit der Buchhaltung. Das von der Gemeindeversammlung bewilligte Kontokorrentdarlehen an die Genossenschaft Zentrum Bären wird im Einvernehmen mit dem Vorstand in reduziertem Umfang von 600 000 Franken in ein festes, rückzahlbares Darlehen umgewandelt. Die Laufzeit beträgt vier Jahre und ist in Teilbeträgen rückzahlbar. Der Zinssatz beträgt marktkonform 0,75 Prozent pro Jahr. Angesichts der nach wie vor hohen Liquidität der Gemeinde handelt es sich um eine solide Geldanlage, welche im Rahmen der Bewirtschaftung des Finanzvermögens erfolgt. Anlass für die Ablösung des Kontokorrentkredites sind unterschiedliche Meinungen über Buchführungsregeln zwischen Gemeinderat und der Abteilung Gemeindefinanzen des Kantons. Fortsetzung Seite 33

Gemeindeliegenschaften Die Bauabrechnung über den Ersatz der Fenster und Sanierungsarbeiten am Gemeindehaus mit Gesamtkosten von Fr. 170 152.10 hat der Gemeinderat genehmigt. Gegenüber dem Kos-

Für die Sanierung / Umgestaltung der Einmündung Dorfstrasse / Neuwiesstrasse in Birchwil wurde ein Objektkredit von 185 000 Franken bewilligt. (zvg)


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Aus Behörde und Verwaltung Fortsetzung von Seite 31 Der Finanzplan 2014 bis 2018 liegt vor und wurde durch den Gemeinderat verabschiedet. Er rechnet nach Auslaufen der hohen Investitionsvolumen in den Jahren 2015 und 2016 mit einer möglichen Reduktion des Steuerfusses um 3 Prozent. Sämtliche Investitionen können mit den vorhandenen flüssigen Mitteln finanziert werden, das heisst die Gemeinde muss dafür kein Fremdkapital aufnehmen. Das Ergebnis der Laufenden

Rechnung wird gemäss den Prognosen in etwa ausgeglichen ausfallen. Der Finanzplan ist ein Planungsin­ strument und zeigt die eingeschlagene Richtung auf. Er kann von Interessierten in gedruckter Form bei der Gemeindeverwaltung unentgeltlich bezogen oder von der Homepage der Gemeinde herunter geladen werden. Es wurden insgesamt 30 Grundsteuerfälle bearbeitet und für acht Handänderungen Grundsteuern von 190 224 Franken veranlagt. ◾

Räbeliechtliumzug am Mittwoch, 5. November 2014 mit Guggenmusik Kookaburra Besammlung: NEU 18.30 Uhr beim Volg Oberwil Der Umzug startet NEU schon um 18.45 Uhr und findet bei jeder Witterung statt.

Umzugsroute: Brüttenerstrasse – Sunnerainstrasse – Rainstrasse – Bergstrasse – Brunnackerstrasse – ­Sunnerainstrasse – Schulhaus Sunnerain Wir freuen uns über eine grosse Teilnahme von Kindern aus Nürensdorf, Birchwil, Oberwil, Breite und Hakab. Nach dem Umzug gibt es Tee und Wienerli für alle Teilnehmenden. Die Eltern haften für ihre Kinder.

Auf dem Pausenplatz ist Rauchverbot!

Posaune, Klarinette, Gitarre oder Violine?

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Oder eines der anderen 25 Instrumente, die Schülerinnen, Schüler und Jugendliche bei uns lernen können. An unserer Schule unterrichten rund 160 qualifizierte Lehrpersonen in allen Stadtkreisen und in den umliegenden Gemeinden. Für das Frühlingssemester ist am 30. November 2014 Anmeldeschluss. Kontaktieren Sie uns unter Telefon 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch. Weitere Informationen finden Sie bei www.jugendmusikschule.ch. Bis bald! Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen

Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto den Kindern ab 4 Jahren von 15 bis 15.30 Uhr Geschichten.

Nächster Vorlesetag: 5. November 2014 Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» ab 19 Uhr statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein mit einem Glas Wein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben.

30. Oktober 2014, 19 Uhr Strick-Sprechstunde mit Gaby Heidecke Brauchen Sie eine Auffrischung Ihrer Strickkenntnisse, Starthilfe für ein Strickprojekt oder gute Ideen für eine Strickarbeit? Gaby Heidecke ist Handarbeitslehrerin in Bassersdorf und kennt die besten Tipps und Kniffs. Sie steht Ihnen in der Sprechstunde gerne für Fragen zur Verfügung. Selbst­verständlich können Sie auch eigene Strickarbeiten in die Sprechstunde mitnehmen und einfach einen Abend mit Gleichgesinnten verbringen.

Adventsfenster

in Nürensdorf, Breite, Birchwil und Oberwil Dieses Jahr wird in unserer Gemeinde wieder ein Adventsfenster-­ Rundgang organisiert. Die Fenster / Objekte müssen keine Meisterwerke sein, sie sollen vielmehr allen Freude bereiten und auf die kommenden Weihnachtstage ­einstimmen. Es wird zwischen offenem oder geschlossenem Fenster unterschieden. - offenes Fenster mit Gästebewirtung - geschlossenes Fenster ohne Gästebewirtung Interessenten melden sich bitte bis am 8. November 2014 mit Wunschdatum bei Monika Koch, Telefon 079 755 05 01.

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Spezielle Info-Blätter mit ausführlichem Beschrieb finden Sie im Volg, in der Bäckerei Bosshart und im Restaurant Bären Nürensdorf.

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.

Bibliothek Nürensdorf

Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf


Nürensdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Wir suchen laufend neue

Martinimärt Nürensdorf am Samstag, 8. November 2014 Zeit: 10 bis 17 Uhr Ort: Schlosspark (Neuhofstrasse, Zentrum) Über 30 Marktstände mit folgenden Angeboten: Adventsgestecke, Fotokarten, Gestricktes, Silber­schmuck, Fimo, Patchwork, Alpkäse, Glückwunsch- und andere Schreibkarten, Modeschmuck, Nürensdorfer Bier, Wein, ­Liköre, Babyartikel, spezielle Kissen, Kinder­kleider, Deko, Kunst­ handwerk, Socken, Schals, Bauernbrot, Eingemachtes, Konfitüren, holzgeschnitzte Pfeffer­mühlen, bestickte Tücher, Kerzen, Kerzenständer, Kosmetik, Weinkühler aus Granit, Taschen, und weiteres mehr – «es hat für jeden etwas». Im Schloss-Saal wird vom Sportclub Nürensdorf eine Beiz betrieben. Im Freien gekaufte Esswaren dürfen mit in den Schloss-Saal zum Essen mitgenommen werden. Zur Verpflegung gibt es Würste, Suppen, Kuchen, Marroni und süsse Waffeln sowie heisse Getränke. Für Kinder gibt bändeli-Klöppel-Workshop» es einen «Freundschafts­ und auch die Ludothek hat geöffnet.

Redaktionsmitglieder Wollten Sie schon lange Journalistin werden? Ist Reporter Ihr Kindheitstraum? Beim Dorf-Blitz haben Sie jetzt die optimale Gelegenheit dazu. Bei uns können Sie weiterhin Ihrem bisherigen Beruf und Hobby nachgehen und trotzdem Erfahrungen in der Medienwelt sammeln. Dabei entscheiden Sie selbst, wieviel Zeit Sie investieren wollen. Wir erwarten: – ein reges Interesse am Leben in unseren drei Gemeinden – die Lust, darüber zu berichten – die Bereitschaft, regelmässig an den monatlichen Sitzungen teilzunehmen – Zugang zu einem Computer, um die Texte zu verfassen – Internetzugang / E-Mail – nach Möglichkeit eine Digitalkamera Wir bieten: – ein überdurchschnittlich motiviertes und engagiertes Team – ein professionelles Umfeld – die Chance, in den Journalismus einzusteigen – eine hohe Selbständigkeit und die Möglichkeit, den Aufwand selber zu bestimmen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich bitte per Telefon oder E-Mail bei Redaktionsleiterin Annamaria Ress auf 079 258 55 79 oder annamaria.ress@dorfblitz.ch; wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme.

Der Schlosspark und der Schloss-Saal sind rollstuhlgängig. Hinweis: Beachten Sie die «Päckliaktion» der Reformierten Kirche am Stand 26. Auf viele Besucher freuen sich die Märtler sowie das OK Martinimärt.

Im Auftrag der Kultur- und Freizeitkommission

Schlosskonzert in Nürensdorf mit Super8 Am 14. November um 20 Uhr werden die acht Herren mit der Tanksäule von Super 8, in unbescheiden schmissiger Art ihrem Publikum einen bunt gemischten Cocktail an musikalischem Treibstoff verabreichen.

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Die Treibstoff-Mischung: Neu arrangierte Rockstücke, gewagte Abstecher zu Jazz und swingendem Soul bis hin zu verschlagenen Schlagern und das alles unerhört gehörig eigenwillig. Ein unverstärkt servierter Ohrenschmaus!

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Die Besatzung: Akkordeon, Kontrabass, Gitarre, 3faches Gebläse, Schlagzeug und über allem die Stimme.

Coupon einsenden an: Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf, E-Mail: inserate@dorfblitz.ch Datum und Unterschrift:

Kultur- und Freizeitkommission

PLZ/Ort Telefon E-Mail


Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Spiritualität im Alter

tion

Gratula

Wir gratulieren

zum 90. Geburtstag am 11. November 2014 Selma Moser-Cecchet Alte Winterthurerstrasse 49 Nürensdorf am 23. November 2014 Alice Doser Alte Winterthurerstrasse 49 Nürensdorf

Jede Lebensphase hat ihre eigenen Herausforderungen und Chancen. Das gilt auch in spiritueller Hinsicht. Die Kampagne «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit» greift das Thema Spiritualität im Alter auf. Anemone Eglin, Pfarrerin und Leiterin des Instituts Neumünster, referiert einfühlsam, eindrücklich und engagiert. Sie vermittelt in ihrem Referat interessante Impulse und Erkenntnisse aus spiritueller und gerontologischer Perspektive. Der Anlass findet am Dienstag, 4. November 2014 um 14.30 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1, im 3. Stock statt. Es wird

ein Fahrdienst angeboten. Auskünfte erteilt: Projektleitung Katharina Berweger, Telefon 044 888 73 55 oder katharina.berweger@basinueri.ch. Die Träger der Kampagne laden Sie zu diesem kostenlosten Anlass ein und freuen sich über Ihr Kommen. Trägerschaft: - Reformierte Kirchgemeinde und Katholische Pfarrei Bassersdorf-­ Nürensdorf, - Pro Senectute Kanton Zürich, - ­Gemeinde Bassersdorf, - Gemeinde Nürensdorf, - KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit, Bassersdorf, - Gemeinnütziger Frauenverein Bassersdorf. alles-hat-seine-zeit.ch

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Gesucht: Kunst im Dorf

An der Alten Bühlhofstrasse 17 in Nürensdorf vermieten wir per sofort oder nach Vereinbarung

Das Ortsmuseum Nürensdorf möchte künstlerisch begabten Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Nürensdorf temporär eine Plattform bieten, ihre vielfältigen Kunstobjekte der Öffentlichkeit zu präsentieren (zum Beispiel Stickereien, Schnitzereien, Schriften, Töpferarbeiten, Glasarbeiten, Malereien und weitere). Zu diesem Zweck werden im Jahr 2015 diverse Räumlichkeiten des Museums bereitgestellt, um verschiedene Kunstobjekte in die permanente Ausstellung zu integrieren. Das Museum wird im Zeitraum von April bis Sep-

5 ½ Zimmer-Maisonette-Wohnung im Weiler Oberwil. 140 Quadratmeter. Cheminée. Parkett- / Plattenböden. Balkon. Glaskeramikherd und Geschirrspühler. 2 Nasszellen plus 1 separate Toilette. Besichtigung nach Vereinbarung. Abstellplatz (Fr. 40.–) oder Garagenplatz (Fr. 110.–) können gemietet werden. Mietpreis Fr. 2195.– plus Nebenkosten Fr. 290.– pro Monat. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Christian Meierhans (christian. meierhans@nuerensdorf.ch, Telefon 044 838 40 67) gerne zur Verfügung. Gemeinde Nürensdorf

Abschied Bader Heinz G. Alte Winterthurerstrasse 69 Nürensdorf am 23. September 2014 Messerli Emma Marie Altersheim Breiti Bassersdorf am 11. Oktober 2014

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

tember 2015 zu bestimmten Daten geöffnet sein. Fühlen Sie sich angesprochen? Bitte der Anmeldung eine Kurzbeschreibung oder noch besser ein Foto/Videodatei der Art Ihrer Kunstobjekte beilegen. Danke! Anmeldungen bitte bis 15. November 2014 an: Ruth Meyer, Tobelwiesstrasse 6, 8309 Nürensdorf. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Ortsgeschichtliche Kommission Nürensdorf, Ruth Meyer

Generationen-Backstube Im September startete die Pilotphase des Projekts «Generationen», welches die Jugendarbeit und der Verein Nüeri-Netz vorgängig zusammen geplant hatten. Dazu wurde der Jugendtreff «Jugi51» an zwei Mittwochnachmittagen in eine Backstube verwandelt. Erfahrene Frauen des Nüeri-Netz brachten ihre langjährig erprobten Backrezepte und die Zutaten mit und gaben ihre dazu gehörenden Tipps und Tricks den Kindern weiter. Zusammen wurde gewogen, gerührt und geschlemmt und dabei erstaunliche Backwunder erschaffen. Ziel des Pilotprojekts war es, Kinder und

Personen der älteren Generation zusammen zu bringen, um gegenseitige Hemmschwellen abzubauen. Dies ist durch die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem ersten Schritt gelungen. Ob weitere Generationenprojekte in diesem Rahmen stattfinden werden, lassen die Initianten Edith Betschart, Ruth Mayer und Isabelle Tacheron noch offen. Dies sei vom Bedürfnis der Adressaten abhängig. Im Dezember wird es aber auf jeden Fall ein Wiedersehen zum gemeinsamen «Wiehnachtsguetzle» geben (weitere Informationen auf www.jugi51.ch). Isabelle Tacheron, Jugendarbeit Nürensdorf


Verteilung von Jodtabletten im Herbst 2014 Alle zehn Jahre werden im Umkreis der Schweizer Kernkraftwerke vorsorglich Kalium-iodidtabletten (Jodtabletten) an die Bevölkerung abgegeben. Neu hat der Bundesrat den Radius für die Verteilung von 20 auf 50 Kilometer ausgeweitet. Bei der nächsten Verteilung ab Herbst 2014 werden alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen in den Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf direkt beliefert. 2004 hat der Bund in den Gemeinden, die 20 Kilometer um die Schweizer Kernkraftwerke liegen, letztmals Kaliumiodidtabletten an die Bevölkerung verteilt. Ausserhalb dieser Zone wurden die Tabletten dezentral eingelagert, damit sie im Bedarfsfall abgegeben werden können. Im Januar 2014 hat der Bundesrat beschlossen, den Radius für die vorsorgliche direkte Verteilung von 20 auf 50 Kilometer auszuweiten.

Beim nächsten Austausch respektive der Neuverteilung ab Herbst 2014 werden die Kaliumiodidtabletten also an alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen verteilt, die im Umkreis von 50 Kilometern um die Kernkraftwerke Mühleberg, Gösgen, Beznau und Leibstadt liegen. Dazu gehören auch die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Sie müssen nichts unternehmen. Vor der Verteilung ab Herbst 2014 erhalten alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen in den Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf vom Bund automatisch detaillierte Informationen.

Warum Jodtabletten? Kaliumiodidtabletten tragen dazu bei, die Sicherheit der Bevölkerung im Umfeld eines Kernkraftwerks zu erhöhen. Bei einem schweren Kernkraftwerksunfall kann radioaktives Iod in die Umgebung austreten. Dieses wird vom Menschen durch die Atemluft aufgenommen und reichert sich in der Schilddrüse an. Kaliumiodidtabletten verhindern die Aufnahme von radioaktivem Iod in die Schilddrüse.

Weitere Informationen: Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung ATAG Wirtschaftsorganisationen AG Tony Henzen, Karin Jordi Tel. 031 380 79 77 kaliumiodid-versorgung@awo.ch

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Babysitter AHV-Beiträge zahlen?

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Bed and Breakfast-Angebote erfreuen sich grosser Beliebtheit auch im Dorf-Blitz-Gebiet

«BnB»-Betreiber als engagierte Hobby-Gastgeber Im Gemeindegebiet Bassersdorf führen die beiden Schwägerinnen Heidi und Sonja Wegmann ein Bed and Breakfast (BnB); ihre Ehegatten sind Brüder. Im Wohnhaus der beiden Familien wurde im Erdgeschoss eine Einlieger-­Wohnung der neuen Nutzung zugeführt; die Unterkunft mit Nähe zum Flughafen ist begehrt. «Weil in unserem Wohnhaus das Einlieger-Appartement mit separatem Hauszugang nicht mehr benutzt wurde, ­erkundigten wir uns, welche Anforderungen für ein ‹BnB› zu erfüllen sind», erzählt Heidi Wegmann. Eine Kollegin der beiden Schwägerinnen betreibt seit mehreren Jahren eine solche Unterkunft; nach einer Besichtigung vor Ort war für Heidi und Sonja Wegmann klar, dass sie als Hobby-Gastgeberinnen künftig ebenfalls Reisende aus aller Welt beherbergen wollten.

Abklärungen beim ­Dachverband In der idyllisch am Dorfrand in einer Talsenke gelegenen Liegenschaft

gänzt Heidi Wegmann. Schon bald wurden im ­schmucken Bassersdorfer Riegelhaus die Hinweis­tafeln mit dem «BnB»-Logo angeliefert und der Mailzugang ein­gerichtet; auch Visiten­ karten gingen in Druck.

Geschmackvoll eingerichtet

Sonja (l.) und Heidi Wegmann wechseln sich in der Betreuung der Reisenden aus aller Welt ab: Die Einlieger-Wohnung im schmucken Bassersdorfer Riegelhaus ist eine beliebte Adresse.

Birch­wilerstrasse 100, welche seit Jahrzehnten zugleich auch Firmensitz des Spenglerei- und Dachdeckerunternehmens von Christoph und Ueli Wegmann ist, stellte sich als besonders ideal heraus, dass die Einlieger-Wohnung über einen separaten Zugang verfügt. Als erstes nahmen die Schwägerinnen Kontakt mit der Dachorganisation Bed and Breakfast Switzerland auf und füllten die geforderten Formulare aus. «Bezüglich Infrastruktur war alles vorhanden; wir mussten einzig

noch den Internetanschluss in der Gäs­tewohnung sicherstellen», berichtet Sonja Wegmann. Für die Bebilderung der «BnB»-Webseite machten die Wegmanns Fotos der Lokalitäten; die Webseite wird von der Dachorganisation bewirtschaftet. Qualität, Sauberkeit und Komfort der Unterkunft wird ab dieser Zentrale mittels persönlicher Kontrollen gewährleistet. «Nach dem Besuch eines Experten haben wir uns über die Bewertung mit drei Sternen sehr gefreut», er-

Arlette und Werner Schär vermieten in nur etwa 400 Meter Luftdis­ tanz zu Wegmanns – auf der anderen Seite des «Kreuzstrasse»-Kreisels in Birchwil (Nürensdorf) – in ihrem Einfamilienhaus eine Zweizimmerwohnung mit separatem Zugang sowie für Kurzaufenthalter ein möbliertes Zimmer im angestammten privaten Wohnbereich. «Wir haben nach meiner Pensionierung im 2007 die Fühler ausgestreckt, um unseren Plan für die Beherbergung von Reisenden in unserem Haus in die Realität umsetzen zu können», berichtet Werner Schär. Zuerst nahm das Ehepaar sich eine dreimonatige Auszeit, bereiste Australien und Neuseeland.

Selbst 77 Länder bereist Die beiden bezeichnen sich selbst als begeisterte Weltenbummler; Arlette Schär erzählt, dass sie bis heute 77 Länder besucht und dabei sehr oft selbst in BnBs gewohnt habe. «Dass wir seit Sommer 2008 nun jungen und betagten

Bei Arlette und Werner Schär im Nürensdorfer Weiler Birchwil werden die Gäste aus aller Welt auch mit Tipps für Ausflüge in der Umgebung und weitere Regionen beraten.

Leuten aus aller Welt hier an der Roswiesenstrasse 59 eine Unterkunft anbieten können, ist absolut faszinierend. Es ist mir immer wieder ein Anliegen, in unserem Freundes- und Bekanntenkreis für ‹BnB› Werbung zu machen, die Idee ebenfalls umzusetzen. Die Kontaktpflege mit Menschen aus allen Ecken dieser Welt ist unbezahlbar», schwärmt Werner Schär weiter. «Wir sind sprachgewandt, abenteuerlustig und erlebnishungrig, geniessen es, un-

sere Besucher mit Ratschlägen, Empfehlungen, Broschüren, Fahrplänen, Reisezielprospekten und speziellen Tipps unterstützen zu können.»

Vertrauensebene «Es ist sogar schon vorgekommen, dass ich den Chauffeur und Reiseleiter gemacht habe. Solche Gefälligkeiten ermöglichen uns und auch dem Gegenüber vertieften Einblick in andere Kul-

Als erste Gäste konnten im Frühling des laufenden Jahres vier erwachsene Reisende aus München in der geschmackvoll und zweckmässig eingerichteten Ferienwohnung empfangen werden. In der Besucherbetreuung sowie für die Erledigung der Reservationsanfragen via «BnB»-Internetplattform und in der Buchhaltung wechseln Heidi und Sonja sich je nach Verfügbarkeit ab. Die beiden erzählen abschliessend: «Wir hatten in den vergangenen sechs Monaten ­Gäste aus verschiedenen Gegenden Deutschlands, aus Frankreich, USA, Peru, Südafrika und aus dem Tessin und Welschland. Da wir beide sehr kontaktfreudig sind, macht uns diese erfahrungsreiche neue Aufgabe extrem viel Freude.»

turen. Bei uns funktioniert alles auf Vertrauensebene; wir wurden in den vergangenen sechs Jahren diesbezüglich noch nie enttäuscht», schmunzelt Werner Schär. Die Mehrzahl buche über www.bnb.ch. Auch Nürensdorfer hätten bei ihnen schon vorübergehend gewohnt; unter anderem ein Ehepaar, welches sein Einfamilienhaus umbaute und so kostengünstig eine Bleibe fand. Weiter seien mehrere Firmen aus der Region gute Kunden, berichtet der Hausherr, welcher die Buchhaltung macht und die Zahlen statistisch verarbeitet: Im 2013 betrug die Auslastung im gepflegten Viersterne-Objekt mit schmuckem Gartensitzplatz und Biotop stolze 95 Prozent. «Als mittlerweile langjährig eingespieltes Team funktioniert auch in manchmal etwas hektischen Situationen alles bestens; wir konnten unsere Gäste bisher immer mit einem Lachen empfangen. Ein ‹BnB› zu betreiben ist eine echte Bereicherung des Alltags; in unser Haus ist wieder Leben eingekehrt», freuen sich die beiden Nürensdorfer. Texte und Bilder: Susanne Reichling


Auftakt

Foto by Corinne Brunner

Freitagskonzert

28. November 2014, 19:30h Ammann.pdf

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30.05.13

Reformierte Kirche Brütten

14:59

Sonntagskonzert C

30. November 2014, 17:00h

M

Reformierte Kirche Bassersdorf

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CM

Leitung: Valeriya Bernikova Eintritt frei (Kollekte)

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Schnitzel Variationen und ab November verschiedene Käsespezialitäten Wichtig: Wir schliessen das Restaurant nur um 20.00 Uhr wenn keine Gäste mehr da sind, ansonsten haben wir auch länger geöffnet. Warme Küche durchgehend bis 20.00 Uhr, auf Anfrage auch länger. Auskunft / Reservationen Tel. 044 837 09 30.

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Melanie Sterba sieht positiv in die Zukunft

Mit Bestnote Bildhauer-Ausbildung abgeschlossen Mit Note 6 hat die Bildhauer-Lehrtochter Melanie Sterba im Sommer ihre Lehre bei Ralph Höck in Oberwil (Nürensdorf) abgeschlossen. Nun arbeitet sie zwar weiterhin in seinem Atelier, jedoch auf eigene Rechnung. Seit kurzem wohnt sie in Bassersdorf, wo sie sich sehr wohl fühlt. von Annamaria Ress Eine junge Frau, die den Beruf der Bildhauerin erlernt, ist allein schon eine Besonderheit. Das Ausnahmetalent (der DB berichtete) Melanie Sterba hat diesen Sommer ihre Ausbildung abgeschlossen. Eine Note 6, also die beste überhaupt, erhielt sie für ihre Prüfungsarbeit, den Portraitkopf des britischen Naturforschers und Vater der Evolutionstheorie, Charles Darwin. «Die begleitende Dokumentation, die ich abliefern

musste, habe ich mit aufwändigen Zeichnungen und Fotos sowie erklärenden Texten gestaltet», erläutert sie ihre Arbeit. Das sei wohl bei den Experten auch gut angekommen.

Gute Beziehung Derzeit arbeitet die 20-Jährige selbstständig im Oberwiler Atelier von Ralph Höck, mit dem sie sich bestens versteht. «Für viele Handgriffe und Transporte sollte man idealerweise zu zweit sein», sagt sie. Jetzt wird vieles geteilt, wie zum Beispiel das Werkzeug. Ausserdem hätten sie sich beide in den vier Jahren ihrer Ausbildung gut aneinander gewöhnt und kämen mit der Persönlichkeit des anderen gut zurecht. Eine weitere Möglichkeit wäre nach der Lehre die Wanderschaft gewesen. Die Gesellen soll-

ten gemäss Fachliteratur vor allem neue Arbeitspraktiken, fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen sowie Lebenserfahrung sammeln.

Neu-Bassersdorferin Doch Melanie Sterba hatte Glück und erhielt in Bassersdorf den Zuschlag für eine Wohnung mitten im Dorf. «Ich heize hier mit Holz, aber auch das entspricht mir viel mehr als eine moderne Bodenheizung», sagt sie schmunzelnd. Besonders freut sie auch der Doppelparkplatz, auf den sie ihren Land Rover mit Anhänger stellen kann. Das natürlich nur dann, wenn sie damit nicht wie dieses Jahr auf Reisen ist – zum Beispiel durch Marokko und die Sahara. 

Der Portraitkopf von Charles Darwin als fertiges Objekt. (zvg)

Brauch des Kerzenziehens findet Anklang

Strahlende Augen beim Kerzenziehen Ursula Kurmann organisiert vom Frauenverein Bassersdorf aus seit zehn Jahren das Kerzenziehen. Auch wenn Farben oder Wachsarten ändern, die leuch­tenden Augen und der Stolz der Kinder sind jedes Jahr ein Schauspiel. In Brütten und Nürensdorf organisiert dieses Jahr niemand ein öffentliches Kerzenziehen. von Susanne Gutknecht Helfer könnte Ursula Kurmann eigentlich immer mehr gebrauchen, allerdings ist es auch beim Kerzenziehen ein Kraft­ akt, die 30 nötigen Helfer zusammenzubringen. «Es erfordert ein wenig Geschicklichkeit und Mut, in eine fertig gezogene Kerze zu schneiden und die gewünschten Muster anzubringen», weiss Kurmann aus eigener Erfahrung. Aber beim alljährlichen Kerzenziehen sind viele Arbeiten zu erledigen: Ab­ decken des Bodens, Wachs auffüllen, Dochte schneiden oder auch am Ende das Geld einziehen. So finde jeder Helfer eine geeignete Arbeit.

Viele Varianten Die Helfercrew des diesjährigen Kerzenziehens vom 15. bis 22. November in der Bungertstube setzt sich aus Neulingen und Erfahrenen zusammen. «Neue werden angelernt und langsam in ihre Äm-

ter eingeführt», erklärt Kurmann. Sie ist zuständig für die Vorbereitungsarbeiten: Bestellt Paraffin und Bienenwachs, mehrere Kilogramm Dochte und stellt die Pfannen und Töpfe bereit. Auch der Erste Hilfe-Kasten und die Brandschutzdecken kontrolliert Kurmann und organisiert den Elektriker, der in der Bungertstube für eine sichere Stromzufuhr sorgt. «Die Platten laufen die ganze Woche über, damit das Kerzenwachs nicht fest wird.» Jedes Jahr sei eine neue Variante des Kerzenziehens beliebt. Einmal waren es Fackeln, dann möglichst viele Farben oder nur schwarz für die Erwachsenen. Auch Splitter im Wachs oder Blätter zum Anheften seien mögliche Varianten, neben dem Gold- oder Silberspray, um die fertig gezogenen Kerzen zu besprühen und ihnen einen festlichen Glanz zu verleihen.

Erlös spenden Rund 5000 bis 6000 Franken resultieren als Erlös in einer Woche Kerzenzie-

hen. «Einen kleinen Teil des Geldes brauchen wir natürlich für das Material», erzählt Kurmann. Rund 75 Kilogramm Bienenwachs und 150 Kilogramm Paraffin verarbeiteten die Bas­ sersdorfer Kerzenzieher letztes Jahr. «Der Verbrauch schwankt und es ist jeweils eine Lotterie, was wir wirklich brauchen», sagt Kurmann. Abgesichert hat sie sich mit Wachsreserven, die sie an Lager hat und jederzeit hervorholen kann. «Mit dem verdienten Geld ersetzen wir zum Beispiel auch alte Töpfe durch Neuere, die besser isoliert sind und weniger Strom verbrauchen», erzählt Ursula Kurmann. Den Rest spendet der Frauenverein zwei Institutionen. «Es ist mir wichtig, jeweils den Ärmsten mit einer solchen Aktion etwas zukommen zu lassen», sagt Kurmann. Im Vorstand werde besprochen, welche Projekte man unterstützen wolle.

Organisatoren suchen Die Tradition des Kerzenziehens lebt in Bassersdorf dank des Frauenvereins. In Brütten und Nürensdorf ist es seit einiger Zeit schwierig, Organisatoren zu finden, und daher gibt es nur schul­ interne Projekte. Im Brüttener Schul-

haus stand zur Diskussion, ob man es als Angebot in der Kurswoche im Advent anbieten solle, wie Schulleiterin Suzanne Thörig erklärt. «Allerdings scheuen wir uns, die ganze Infrastruktur anzuschaffen. Daher haben wir es dieses Jahr nicht im Angebot.» Die Nürensdorfer Kindergärtnerin Jrène Zwicker hat letztes Jahr mit dem übernommenen Material im Schulhaus Ebnet für die Kindergarten- und Unterstufenklassen ein Kerzenziehen organisiert. Wie David Steinbeck, Schulleiter Primarschule und Kindergarten, auf Anfrage erklärt, haben die Nürensdorfer Schüler auch dieses Jahr wieder dieselbe Möglichkeit, Kerzen zu ziehen. Allerdings steht das Kerzenziehen auf der Kippe, weil Jrène Zwicker nächstes Jahr pen­ sioniert wird. Wie es weitergeht, weiss Steinbeck nicht und würde ein Ende bedauern: «Kerzenziehen ist für die  ­Kinder eine schöne Erfahrung.»

Öffnungszeiten: 15. bis 22. November 2014, Bungertstube Bassersdorf Sa + So 9 bis 18 Uhr Mo – Fr 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 20 Uhr Samstag letzter Tag: 9 bis 17 Uhr


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Gemischter Chor Oberwil-Birchwil in concert 111 Jahre Gemischtchor Oberwil-Birchwil – diesen nicht alltäglichen Geburtstag feiert er unter der Leitung von Dirigentin Freya Utta zusammen mit dem Frauenchor Pfungen und dem Männerchor Flaach. Die beiden von Karin Müller und Stephan Tschachtli geleiteten Chöre bereichern die zwei Jubiläumskonzerte zu drei vielfältigen Klangfarben. Unter dem Motto «Weisst du wohin, Träume entflieh’n?» singen die drei Vereine in wechselnder Besetzung beliebte Film- und Musicalmelodien, untermalt von Sevill Klöti am Piano, Jonathan Müller an der Gitarre, Daniel Eugster und Nico Gers-

ter, Perkussion. Durch das Programm führt Nico Gerster. Die Sänger und Sängerinnen freuen sich auf zahlreiche Gäste, die Stücke wie «Que sera, sera», «Die Gitarre und das Meer», «Ich war noch niemals in New York», «Probier’s mal mit Gemütlichkei»t oder «Lara‘s Thema» aus Doktor Schiwago geniessen wollen. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Nach dem Konzert können alle noch etwas verweilen und beim Apéro die Lieder nachklingen lassen. Das Jubiläumskonzert findet am Sonntag, 2. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf statt. (e)

Turbulente Komödie: Dinner mit Chaos Der Theaterverein Drami Nüeri spielt im November sein neustes Stück «Dinner mit Chaos» von Edward Taylor unter der Regie von Hans Gysi auf der Bühne in der Mehrzweckhalle Ebnet. Keine Ehefrau zu haben, wenn man dem Chef eine solche präsentieren muss, ist schon problematisch; gleich mehrere um sich zu scharen, führt aber auch nicht zu der so sehnlich erwarteten Beförderung. Der Zürcher Manager Jim Walker erwartet zum Abendessen hohen Besuch, seinen Chef Bill Mac Gregor, einen puritanischen Amerikaner mit seiner Gattin Nancy. Da wäre es gut, wenn Jim mit Helen, seiner Mitbewohnerin, nicht nur befreundet, sondern verheiratet wäre. Helen, die längst sehnsüchtig auf einen Heiratsantrag wartet, weigert sich, nur für einen Abend die Ehefrau zu spielen und verlässt wutentbrannt das Haus. Was tun? Der Besuchstermin rückt näher und sämtliche Verflossenen lehnen es ab, Jims Ehefrau zu spielen. Da bietet sich Putzfrau Ida an, die Rolle zu übernehmen. Alles könnte so

schön klappen, wenn da nicht plötzlich seine Sekretärin als Ehefrau auftreten und gleichzeitig Helen zurückkommen würde. Jetzt hat Jim eindeutig zu viele (Ehe-)Frauen im Haus und Bill McGregor steht mit seiner Gattin Nancy vor der Tür. Wie Jim sich aus der Affäre zieht, wird in diesem brillanten Boulevardstück turbulent und urkomisch auf die Bühne gebracht. Die Première der turbulenten Komödie findet statt am Samstag, 1. November, um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr). Am Nachmittag kann das amüsante Stück ebenso gesehen werden, nämlich um 14.30 Uhr. Die folgenden Abend-Aufführungen finden statt am Freitag, 7. November, Samstag, 8 ­ . November, Freitag, 14. November, ­Samstag, 15. November, Donnerstag, 20. November, Freitag, 21. November und Samstag, 22. November, jeweils um 20 Uhr. Tickets können im Vorverkauf bei Blumen Zweerus an der Klotenerstrasse 11 in Bassersdorf ­erworben werden. Weitere Informationen sind unter www.drami.ch ersichtlich. (e)

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Altersvorsorge wird immer wichtiger Infolge der demografischen Alte- den rekordtiefen Zinsen weisen rung und den rekordtiefen Kapital- diese aber faktisch eine Nullrenmarktzinsen wurde in dite aus, damit werden den letzten Jahren bei die Renditen praktisch den Pensionskassen ausschliesslich über der Umwandlungssatz den Aktienteil genegesenkt. Da ein tieferer riert. Innovative BanUmwandlungssatz auken haben dieses Ditomatisch zu tieferen lemma erkannt und Altersrenten führt, bieten neue, passiv vermüssen die Pensionier­ waltete Vorsorgefonds, ten ohne zusätzliche welche eine höhere Vorsorge­lö­sun­gen, mit André Schmidhauser ­Aktienquote aufweisen weniger Renteneinan. Wegen der bereits kommen leben. Da im attraktiven Verzinsung ordentlichen Rentenalter der Wohl- auf dem Vorsorgekonto 3a wird sostand nicht sofort auf das neue mit ­weniger in diesen kostengünRenteneinkommen herunterge- stigen Vorsorgefonds investiert. fahren werden kann, ist eine zu- Der festverzinsliche Teil wird folgsätzliche Vorsorgelösung mittels lich auf dem Vorsorgekonto belaseinem gebundenen 3a-Vorsorge- sen. Dabei ist eine ganzheitliche konto immer wichtiger. Auch eine Betrachtung anhand der Risikoneifrühzeitige Deckung vorhandener gung sehr wichtig. Kapitallücken in der Pensionskasse können mögliche Renten­ Das Bundesamt für Sozialversicheeinbussen kompensieren. rungen hat eine neu eingeführte Praxis durch den Bankenplatz Zürich als Bei einem längeren Anlagehorizont nicht rechtens erklärt. Damit können empfiehlt es sich, die Vorsorge- versicherte Personen auch weiterhin gelder anhand der Risikoneigung nach Erreichen des 59. beziehungsdes Kunden, in spezielle Vorsorge- weise. 60. Altersjahres ihre Vorsorge­ fonds anzulegen. Dank den guten guthaben bei anderen Einrichtungen Aktienbörsen in den letzten drei mit attraktiveren VersicherungsbeJahren haben auch konservative dingungen übertragen. Vorsorgefonds attraktive Renditen erzielt. Im konservativen Teil wer- Ihre Raiffeisenbank den vor allem Obligationen mit Oberembrach-Bassersdorf sehr guter Bonität gehalten. Wegen André Schmidhauser

Auftakt – mit Vielfalt Zum Auftakt der Adventszeit präsentiert der Musikverein Bassersdorf zwei Konzerte mit musikalischer Vielfalt. Von «Petersburger Schlittenfahrt» über Mozarts «Kleine Nachtmusik» wird es dann mit «a quiet Moment» und «Ukrainian Bell Carol» ruhiger und die Glocken sind der Auftakt zu weihnachtlichen Klängen. Weitere bekannte und unbekannte Melodien sorgen für musikalischen Genuss mit dem Musikverein Bassersdorf – ein Konzert-

programm, das die Vielfalt der Blasmusik erlebbar macht. Die Konzerte finden statt am Freitag, 28. November, 2014 um 19.30 Uhr in der Kirche Brütten und Sonntag, 30. November 2014 um 17 Uhr in der reformierten ­Kirche Bassersdorf. Anschliessend an das Sonntagskonzert in Bassersdorf besteht die Möglichkeit, beim Apéro die Musikanten persönlich kennen zu lernen. Der Eintritt ist frei; eine Kollekte dient der ­Deckung der Unkosten. (e)


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Gesuch für Betriebsreglementsänderung 2014 geht in öffentliche Auflage

Flughafen: Entflechtung von An- und Abflugrouten Der Flughafen Zürich will aus Sicherheitsgründen die An- und Abflüge im Osten entflechten. Flugzeuge sollen sich nicht mehr mehrmals in der Luft kreuzen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) legte ein entsprechendes Gesuch des Flughafens für eine Betriebsreglementsänderung ab dem 20. Oktober in allen betroffenen Regionen auf.

fachen. Alle Abflüge sollen neu im südlichen Raum des Flughafens abgewickelt werden, die Anflüge hingegen im Nordosten. Dies hat Auswirkungen auf die Lärmverteilung. Einige Gemeinden würden mit diesen Anpassungen stärker betroffen, andere hingegen weniger, die Zahl der Betroffenen bleibe jedoch gleich hoch, liess die Medienstelle des Flughafens verlauten.

Das Ostkonzept am Zürcher Flughafen gilt als komplex und schwierig. Zahlreiche an- und abfliegende Maschinen kreuzen sich in der Luft mehrmals. Dies ist für Piloten wie für Lotsen eine Herausforderung. Vor zwei Jahren legten Skyguide und der Flughafen im Auftrag des Bundes eine Sicherheitsüberprüfung vor, in

Noch bis zum 18. November können sich die betroffenen Gemeinden in den Kanton Aargau, Schaffhausen und Zürich zu den aufgelegten Plänen äussern. Auch St. Gallen und Thurgau sowie Süddeutschland dürfen ihre Meinung äussern. Mit Widerstand sei zu rechnen, so die Flughafen Kloten AG. (e)

An- und Abflugrouten sollen aus Sicherheitsgründen angepasst werden. (zvg)

der genau diese Komplexität als Problem bezeichnet wurde (der DB berichtete). Mit Anpassungen im Betriebskonzept sollen die Zusammen-

stoss-Risiken nun entschärft werden. Wie die Flughafen Zürich AG Mitte Oktober mitteilte, will sie die Flugrouten im Osten anpassen und verein-

Zum dritten Mal wird aktiv Nachwuchs geworben

Swiss Ice Hockey Day mit vielseitigem Programm Zum dritten Mal in der Geschichte des Schweizer Eishockeys wird es einen nationalen Eishockeytag am Sonntag, 2. November, geben, um Nachwuchsspieler zu gewinnen. Natürlich machen auch die Kloten Flyers mit. Ein vielseitiges Programm, bereits ab morgens um 10 Uhr, erwartet Jung und Alt in der Kolping Arena. Dieser nationale Eis­hockeytag richtet sich in erster Linie an nichtlizenzierte Knaben und Mädchen im Alter von fünf bis zwölf Jahren,

welche noch keinen Kontakt mit Eis­ hockey hatten. Oberstes Ziel ist es, die Begeisterung und Freude fürs Eis­ hockeyspielen unter den Teilnehmern zu wecken. Eishockey soll in der Schweiz eine weite Verbreitung finden. Leuchtende Kinderaugen, rote Wangen und helle Begeisterung werden garantiert, sind die Veranstalter überzeugt. Auch für die Eltern ist bestens gesorgt. Der eine oder andere Eis­

hockeyprofi wird erwartet, der sich aktiv mit den Kindern abgibt. Im letzten Jahr waren dies Micki Dupont und Thomy Santala. Wer dieses Jahr vor Ort sein wird, soll eine Überraschung sein. Eintritt und Schlittschuhmiete ist gratis. Weiter werden Helme und Stöcke an die Kinder abgegeben. Falls bereits vorhanden, wird gebeten, diese an den Anlass mitnehmen. Ein spezi-

elles Highlight ist sicher auch die Torschusswand von Ochsner Hockey, mit präziser Geschwindigkeits-Messung. Auch für das leibliche Wohl ist bes­ tens gesorgt, mit Ständen verschiedener Köstlichkeiten. Ein gemütlicher Festbetrieb und reichhaltige Gastronomie erwartet Zuschauer und Teilnehmer. Zur Jahreszeit passend gibt es einen Raclette-Stand, bedient vom EHC Bassersdorf. (e)

Armbrustschiessen: Freundschaftsbund «Züri-Land»

Lohn für ausgezeichnete Nachwuchsarbeit Das «Züri-Land» Freundschaftsbundschiessen der Vereine Bisikon, Nürensdorf, Oberwil, Ottikon und Tagelswangen fand dieses Jahr turnusgemäss in Nürensdorf statt. Als Gastsektion wurde Buhwil-Neukirch aus dem Thurgauer Verband eingeladen. An diesem jährlichen Anlass gibt es, mit Ausnahme der Sektionswertung, einige Besonderheiten. So werden beispielsweise die Gruppenzusammenstellungen aus-

gelost und im Gabenstich wird auf die nicht mehr offizielle 20er Scheibe geschossen. Zu den Besonderheiten gehört aber auch, dass die Nachwuchsleute, auch solche die an normalen Wettkämpfen noch nicht schiessen können, mitgenommen und betreut werden. Nicht zuletzt, weil der Sektionswettkampf nicht in die Jahreswertung des Eidgenössischen Armbrustschützenverband aufgenommen wird. Dank dem schweizweit wohl grössten Nachwuchskurs (21

Jungschützen) nahmen rekordverdächtige 35 Teilnehmer am Sektionswettkampf teil. Sozusagen als Lohn für die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit konnte Nürensdorf den Sektionswettkampf mit 56.691 Punkten für sich entscheiden. Im Gabenstich gab es eine grosse Überraschung durch den erst 13jährigen Sven Bachofner aus Theilingen (ASV Nürensdorf), der mit 115 von möglichen 120 Punkten, den ersten Rang belegte.

Mit dem Gesamttotal aller drei Resultate (Sektion, Gruppe und Gabenstich) gibt es aber auch hoch stehende Einzelwertungen um die Freundschaftsmeister Nachwuchs und Aktive. Mit Tageshöchstresultat aller Teilnehmer wurde die U23-Internationale Marcelina Häringer aus Wallisellen (ASV Nürensdorf) mit 233 (59,60,114) Punkten Freundschaftsmeisterin beim Nachwuchs. Bei den Aktiven siegte mit 228 (59,57.112) ASV Nürensdorf Präsi(e) dent Richard Raschle.


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Anflug von Norden mittels GPS bei schlechter Sicht möglich

Flughafen Zürich: satellitengestütztes Anflugverfahren Mitte Oktober 2014 wurde am Flughafen Zürich der erste ­Anflug mit Hilfe des Präzisionsanflugsystems GBAS (Ground Based Augmentation System) von einem Airbus 320 der Swiss durchgeführt. Das neue ­Anflugverfahren ermöglicht ab sofort einen GPS-Anflug von Norden auf die Piste 14 auch bei tief­liegenden Wolken oder bei schlechter Sicht. Bereits seit März 2011 kann der Flughafen Zürich mittels satellitengestützter GPS-Technologie ange­f logen werden. Das moderne Anflugver­ fahren leitet die Flugzeuge von Norden auf die Piste 14. Durch die neue, auf dem Flughafenareal erstellte,

GBAS-Bodenstation wird die Prä­ zision des GPS-Signals so erhöht, dass entsprechend ausgerüstete Flugzeuge von nun an auch bei tiefliegenden Wolken oder bei schlechten Sichtverhältnissen mit der GPS-Technologie anfliegen können.

Weiterhin wurde mit dem neuen System die technische Voraussetzung geschaffen, in der Zukunft umwelt- und lärmoptimierte Verfahren, wie beispielsweise sogenannte kontinuierlich sinkende Präzisionsanflüge (Continuous Descent Approaches, CDA), durchzuführen. Der neue Anflug auf Piste 14, dessen Flugwege den heutigen entsprechen, wurde Mitte Oktober für den regulären Betrieb freigegeben, wie der Flughafen mitteilt.

Auszeichnung als familienfreundliche Unternehmung

KZU erhält «Prix Balance» Das KZU Kompetenzzentrum für Pflege und Gesundheit mit Einrichtungen in Bassersdorf, Embrach und Nürensdorf wurde jüngst neben sechs weiteren Unternehmen mit dem Prix Balance ausgezeichnet. Diese zeichnen sich aus durch Angebote und Arbeitszeitmodelle, welche die Vereinbarkeit von Beruf und familiären Verpflichtungen unterstützen. Die Direktion der Justiz und des Innern sowie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich vergeben den Prix Balance alle drei Jahre. Die Fachstelle Gleichstellung und die Standortförderung zeichnen für Beurteilung der Bewerbungen verantwortlich.

Unternehmerisch sinnvoll Qualifiziertes Pflegepersonal ist knapp und der Anteil an weiblichen Mitarbeitenden überwiegt. Der umsichtige Einsatz der personellen Ressourcen steht beim KZU deshalb weit oben auf der Skala der unternehmerischen Erfolgsfaktoren. Genügend ausgewiesenes Personal kann nur gewonnen und – was noch wichtiger ist – gehalten werden, wenn den Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und familiärer Verpflichtung leicht fällt. Die familienfreundliche Gestaltung der Anstellungsbedingungen stärkt die Bindung zwischen dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden. Das ist unternehmerisch sinn-

voll und betriebswirtschaftlich zwingend.

Mit der Investition von 4 Millionen Schweizer Franken ist derzeit die Flughafen Zürich AG Inhaberin der Honeywell GBAS-Bodenstation und bekräftigt somit ihre Rolle als führender Flughafen bei der Entwicklung und Einführung modernster satellitengestützter Flugverfahren. Betrieben wird die Anlage wie alle Navigationsanlagen in der Schweiz durch Skyguide, die in Zusammenarbeit mit der Flughafen Zürich AG das neue Verfahren entwickelt hat. (e)

Winterwunderland Am Wochenende vom 14. bis 16. November öffnet das Gartencenter Garte Händsche an der Säntis­ strasse 51 in Brütten die Tore ins «Winterwunderland».

Ökonomisch vorteilhaft Das KZU wird von 20 Zürcher Unterländer Gemeinden getragen. Den Gemeinden und den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern gegenüber, besonders aber auch gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern trägt das KZU eine Verantwortung. Es sind qualitativ einwandfreie, professionell engagierte Leistungen zu erbringen, ohne dass Aufwand und Kosten aus dem Ruder laufen. Beides ist nur mit gut ausgebildetem, motiviertem Personal möglich, das den Kopf frei hat und sich den anspruchsvollen Aufgaben im KZU unein(e) geschränkt widmen kann.

In der grosszügigen Ausstellung findet man neben vielen Accessoires für die Adventszeit hochwertige Kerzen, Adventskränze, Kerzenarrangements, Türschmuck und kreative Geschenkideen. Die Ausstellung ist geöffnet am Freitag, 15. November, von 17 bis 21 Uhr, am Samstag, 16. November und am Sonntag, 17. November von 10 bis 17 Uhr. Bis zum 24. Dezember bleibt sie mit leicht verändertem Angebot während der g­ ewohnten Ladenöffnungszeiten bestehen. (e)

A1 Tössbrücke: Bauphase 2014 abgeschlossen

Winter-Baupause bis März 2015 Die erste Etappe der Instandsetzungsarbeiten an der zwischen Winterthur Töss und Winter­ thur Wülflingen gelegenen Tössbrücke wurde am 17. Oktober abgeschlossen. Damit tritt die Winterpause auf der Baustelle zwei Wochen vor dem angestrebten Termin in Kraft, wie das Bundesamt für Strasse Astra in einer Mitteilung bekannt gab.

Von Februar 2014 bis voraussichtlich Herbst 2015 dauert die Instandsetzung der Tössbrücke, über die man von Brütten her auf die A1 Richtung Schaffhausen gelangt. Während dieser Zeitspanne erhalten die Brücke und ihre Widerlager eine statische Ertüchtigung. Die Brückenlager werden ersetzt, der Beton an Pfeilern und Widerlagern wird instand gesetzt und alle wichtigen Brückenelemente, insbesondere die der Witterung ausgesetzten Betonpartien, werden mit

einem Oberflächenschutz versehen. Die Brücke wird abgedichtet und der Belag sowie die Fahrbahnübergänge werden erneuert.

Dem Plan voraus Alle für 2014 geplanten Arbeiten an der Tössbrücke konnten zwei Wochen vor dem geplanten Terminprogramm durchgeführt werden – bei einem täglichen Verkehrsaufkommen von bis zu 100 000

Fahrzeugen. Das Ziel, die bestehenden Fahrspuren während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten, wurde erreicht. Eine Mehrbelastung des untergeordneten Strassennetzes konnte dadurch verhindert werden. Seit 17. Oktober 2014 bis voraussichtlich Ende März 2015 herrscht Winterpause. Während dieser Zeit finden keine Bauarbeiten statt. Anschliessend folgt, von Anfang April 2015 bis Herbst 2015, die zweite und letzte Etappe der Instandsetzungsarbeiten. (e)


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Die Raumplanung unter die Lupe genommen

Wachstumskonflikte in der Boom-Region Am Herbst-Event des Vereins «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung» nahmen Top-Players aus Politik und Wirtschaft die künftigen Raumplanungsherausforderungen in der Boom-Region unter die Lupe. Rund 130 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nahmen Ende September am Herbstanlass des Vereins «Flughafenregion Zürich» (FRZ) teil. Beim ImmobilienDienstleister Priora in Kloten leuchteten Fachleute die Tücken, Chancen und Herausforderungen der zukünftigen Gebietsplanung in der Flughafenregion Zürich in interessanter Weise aus.

Sorgfältiger Umgang Priora-Chef Hans-Peter Domanig mahnte eingangs: «Wir müssen sorgfältig umgehen mit dieser Region.» 650 Mitarbeiter generierten letztes Jahr 660 Millionen Franken Umsatz. Die hervorragende Standortqualität der Flughafenregion trage viel zu diesem Ergebnis bei, welche es zu sichern gelte. In Bezug auf den zukünftigen Bedarf an Büroräumlichkeiten ging der Referent darauf ein, dass es durch moderne Arbeitskonzepte immer ­weniger Bürofläche je Mitarbeiter brauche. Hier sind auch die Bauwirtschaft und die Raumplanung gefordert. Der Trend werde immer näher in Richtung flexible Arbeitszeiten und

Home-­Office gehen. Von der Politik erhofft er sich eine gute Zusammenarbeit und Verständnis für die Region.

Lob für Richtplan Regierungsrat Markus Kägi lobte den im März während 33 Stunden im ­Kantonsrat ausgearbeiteten kantonalen Richtplan, welcher grossen Rückhalt in der Bevölkerung und Wirtschaft ­geniesse. «Wir wollen in der Gebietsplanung keinen Einheitsbrei anrühren, sondern gemeindeübergreifend strukturelle Vielfalt schaffen», präzisierte der Baudirektor. Er äusserte sich aus Aktualitätsgründen auch zur planerischen Zukunft des Militärflugplatzes Dübendorf:

«Der Regierungsrat unterstützt das Generationenprojekt Innovationspark und ist strikt gegen die vom Bund diktierte zivile Aviatik.»

Bevölkerungswachstum Auch die von Benno Hüppi präsentierten Fakten zu den Wohn- und Reisegewohnheiten der stark wachsenden und hier arbeitenden Bevölkerung offenbarten die grossen Herausforderungen in der Boom-Region. Die Errichtung eines Hochhausgürtels sowie der Glattalautobahn seien unumgänglich. Lothar Ziörjen erklärte in seinem Referat die kaskadenartig organisierte Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton, ZPG, den Städten und Gemeinden. (e)

Hardwaldsperrung

Spannung pur am Zürcher Jungschützencup Spannender hätte der diesjährige Jungschützen-Cup des Zürcher Kantonalen Armbrustschützen Verbandes ZKAV, der am 28. September in Nürensdorf ausgetragen wurde, nicht verlaufen können. Erst der letzte Schuss des letzten Finaldurchgangs entschied über den Kategorien- und Tagessieg von Marcelina Häringer (ASV Nürensdorf). Der Wettkampf wurde in vier Alterskategorien auf die 30m-Distanz ausgetragen. Der Final umfasst je 10 Schüsse auf die 10er-

Scheibe, wobei das Programm mit kommandierter Schussabgabe zu absolvieren war. Nervenkitzel pur - sowohl für die jungen Sportschützen, als auch für die Zuschauer. Die Jungschützen aus Nürensdorf waren in dieser Armbrust-Saison bereits mehrfach aufgefallen. So konnten Sie unter anderem bereits die Schweizer Gruppenmeisterschaft der Nachwuchsschützen für sich entscheiden. Dass nun der Final des Zürcher Jungschützen-Cups auf ihrem Heimstand aus-

getragen wurde, kam den talentierten Jungschützen voll und ganz entgegen. Von den zwölf Podestplätzen beanspruchten sie deren sieben für sich selbst. Durch den Tagessieg von Marcelina Häringer (Foto: zvg) kam Nürensdorf wiederum in die Pflicht, den Cup 2015 als gastgebende Sektion auszurichten. Der Nürensdorfer Präsident Richard Raschle musste nicht lange überlegen und gab spontan seine Zusage, auch 2015 wiederum als Gastgeber zu agieren. (e)

Die Jagdgesellschaft Wallisellen ist Pächterin des Jagdreviers Hardwald. Die kantonale Baudirektion welcher die Fischerei – und Jagdverwaltung angegliedert ist, verfügt den jährlichen Abgang an Rehwild. Um diese Abschüsse tätigen zu können, ist der Einsatz von Stöberhunden erforderlich. Diese Hunde sind ausgebildet um auch altes, respektive krankes Rehwild in seinen Einständen aufzustöbern. Diese Abschüsse sind aus wildbiologischen Gründen zwingend erforderlich. Stöberhunde überqueren Strassen ohne auf den Verkehr zu achten. Flüchtende Rehe machen dasselbe. Um Verkehrsunfälle zu vermeiden wird die Strasse zwischen Kloten und Wallisellen an den beiden Jagdtagen Montag, 10. November und Donnerstag, 27. November von 8.30 bis 16 Uhr für sämtlichen Verkehr polizeilich gesperrt. (Allgemeines Fahrverbot) Einzelne Velofahrer neigen dazu ­solche Verbote zu missachten. Diese sind zu höchster Vorsicht aufgerufen, da ­Zusammenstösse mit Hunden oder Rehen eindeutig zu Ungunsten der Velofahrer ausgehen. Für allfällige Spaziergänger besteht keine Gefahr. Die Organisatoren bitten alle Hardwald-Liebhaber, den Wald an den Jagdtagen zu meiden, um unnötige Beeinträchtigungen der Jagd auszu(e) schliessen.


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Gewerbegeflüster Er denke langsam ans Kürzertreten, gibt Herbert Oberholzer bekannt. Der Chef der Oberholzer AG, Spezialfirma für Land-, Bodenbearbeitungs- und Kommunalmaschinen, denkt in die Zukunft. Die Geschichte der heute 66-jährigen Firma soll weitergeschrieben werden.

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Jennifer Schnyder aus Nürensdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Es hat mich sehr gefreut, dass wir uns für die Sommerferien in diesem Jahr für den Norden entschieden haben. Wir waren eine Woche auf der Insel Rügen. Das Wetter war einfach traumhaft schön und warm. Den ganzen Tag konnten wir in Badehosen und T-Shirts rumlaufen und am Abend musste man nicht einmal eine Jacke anziehen. Wir haben das richtig genossen. Anschliessend waren wir dann noch eine Woche in Berlin. Auch dort war das Wetter schön und warm. Zudem freut es mich, dass in Bassersdorf nun ein Blinklicht für den Bus gemacht wurde. Ich hoffe, diese Ampel wird fest installiert. Da ich jeden Tag mit dem Bus zum Bahnhof Bassersdorf fahren muss, ist für mich sehr wichtig, dass ich dort auch rechtzeitig eintreffe. Im letzten Winter habe ich mindestens einmal pro Woche den Zug verpasst, weil so viel Verkehr auf den Strassen war. Was hat Sie geärgert? Das Wetter nervt mich schon den ganzen Sommer. Meine Badeutensilien habe ich höchstens ein bis zwei Mal in diesem Sommer hervorgeholt. Am meisten aber ärgert es mich, dass die Fahrpläne wieder mal zu Lasten von uns Pendlern geändert wurden. Der Bus, der am Morgen direkt nach Effretikon fährt, macht nun den Bogen nicht mehr über «Berg», sondern fährt direkt von Birchwil nach Nürensdorf. (ym)

Grossvater August führte einen kleinen Bauernbetrieb an der Riedenerstrasse 2 in Dietlikon. Fehlendes Land führte dazu, dass er sich nach einem zweiten Standbein umsehen musste. Er übernahm damals die Vertretung der Bodenfräsen Marke Simar in Genf. 1978 trat Herbert Oberholzer in den väterlichen Betrieb ein, 1985 übernahm er diesen. Nur ein Jahr später fusio­nierte das Geschäft mit der Werkstätte von Walter Homberger Nürensdorf, die wegen der Kündigung der Werkstätte aufgeben musste. Die beiden kannten sich vom Eishockey Club Bassersdorf. Damals über-

nahm Oberholzer auch den Lehrling Kurt Egli (r.). Und dieser Kurt Egli wird zusammen mit dem ebenfalls langjährigen Weggefährten Thomas Gerhard (l.) die Ober­ holzer AG dereinst übernehmen. Herbert Oberholzer gibt seinen zwei designierten Nachfolgern grosszügig auch den Vortritt für das Bild in diesem Artikel. Heute zählt das Unternehmen sieben Stellen, darunter sind zwei Lernende, die erste weibliche Auszubildende im dritten, ein weiterer Lehrling im ersten Lehrjahr. Die Firma kann auf langjährige und treue Kundschaft bauen, darunter etliche Gartenbaufirmen. Heute sind Rasenmäher-Roboter gross im Trend wie ­akkubetriebene Maschinen überhaupt: Dank den leistungsfähigen Akkus laufen verschiedene Geräte viel leiser, denkt man beispielsweise an die gerade jetzt häufig im Betrieb stehenden Mano Reichling Laub­bläser.

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Der Herbst hat den garstigen Sommer etwas in Vergessenheit gebracht. Während den Herbstferien zeigte er sich gar von seinen schönsten Seiten: Bei warmem und trockenem Wetter lockten Ausflüge und ­Wanderungen. Die Bergbahnen verzeichneten endlich Besucheranstürme, und die Ausflügler konnten dank dem Föhneinfluss eine grossartige Fernsicht geniessen. Aber nicht nur im G ­ ebirge, sondern auch von Brütten aus präsentierten sich die Bergmassive von ihrer schönsten Seite. Auf unserem Bild strahlen die Berner Grössen um die Wette (v.l.): Finsteraarhorn, Schreckhorn, Mittelhorn, Wetterhorn, Trugberg, Mönch, Eiger, Jungfrau sowie ganz rechts der Pilatus in der ­Innerschweiz. (re)


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Fotowettbewerb

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Das kjz Kloten ist umgezogen Das Kinder- und Jugendhilfezentrum «kjz» Kloten ist umgezogen und seit dem 1. Oktober 2014 an der Ifangstrasse 10 in Kloten zu finden. Als Anlaufstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche bietet das kjz Kloten Beratung und Unterstützung rund um die Entwicklung und Erziehung von Kindern und den Herausforderungen im Familienalltag. Im kjz arbeiten Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen, der Pädagogik, Psychologie und Sozialarbeit eng zusammen.

Wo steht dieser «Herr mit Weinflasche»? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis Montag, 10. November per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte den Spielplatz an der Baltenswilerstrasse in Nürensdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Milena Legnini aus Bassersdorf. (dm)

Die Dienstleistungen richten sich an die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon, Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Nürensdorf und Wallisellen. Die Beratungen erfolgen telefonisch oder im persönlichen Gespräch und sind vertraulich und kostenlos. Weitere Informationen sind auf www.ajb.zh.ch erhältlich. (e)

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Braucht es wirklich eine Grossstadt im Glattal? Mit viel Interesse, aber mit Besorgnis, habe ich das Interview mit Bernhard Krismer in der September Ausgabe des DB zu «glow. das Glattal» gelesen. Bernhard Krismer möchte eine dritte Grossstadt im Kanton Zürich, in welcher unsere Gemeinde Bassersdorf aufgehen soll. Wie im Artikel erwähnt, spricht vieles für eine Zusammenarbeit der Gemeinden in verschiedenen Bereichen (Polizei, Zivilschutz, Forst); bereits heute wird dies in vielen Bereichen praktiziert. Was ich persönlich jedoch nicht unterstützen kann, ist die Vision einiger Planer und politischer Exponenten, die das Glattal auf dem Papier schon zur Glattalstadt gemacht haben. Haben nicht gerade die letzten Jahre gezeigt, dass ein rasantes Bevölkerungswachstum innerhalb einer kurzen Zeit-

spanne in den einzelnen Gemeinden zu Problemen bezüglich Infrastruktur und Finanzen führen kann? Ist es nicht die Identifikation eines jeden mit seinem Umfeld, das ein Dorf lebendig hält? Brauchen wir zwischen Zürich und Winterthur nochmals ein überdimensioniertes Stadtgebilde, bei dem die Identität der Bevölkerung mit dem Wohnort schwindet und die entstehenden Kosten nur schwer zu bewältigen sind? Ich bin der Meinung: Nein, wir brauchen keine Grossstadt im Glattal. Uns gefällt unser Bassersdorf. Unsere Gemeinde ist zwar gewachsen, wir wollen aber nicht zu Glattalstädtern werden. Für uns und die kommenden Generationen – bleiben wir Bassersdorfer! Christian Pfaller, Gemeinderat SVP, Bassersdorf

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Se(DB) kretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden.


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Dorf-Blitz

Alltag im Dorf

10/2014

49

Die Brüttenerin Katharina Egli geniesst es, zu tanzen

Zwei Köpfe und zwei Körper schweben Katharina Egli betreibt Paartanzen auf hohem Niveau: Nachdem sie mit ihrem Partner Jürg Bri­ner bereits mehrfache Senioren Schweizer Meister im Standard-Paartanzen sind, strecken sie jetzt ihre Fühler auf das internationale Parkett aus. Dafür ordnet Egli viele Freizeitstunden ihrem Hobby unter.

sie mit einem Lachen. Die Faszination überwiegt trotz hartem Training: «Das Gefühl des Miteinanders und die Schwungelemente geben einem beim Tanzen die Illusion zu schweben. Ein unvergleichliches Gefühl», schwärmt sie.

von Susanne Gutknecht Der Unterschied auf offiziellen Bildern von Tanz-Wettbewerben und der Katharina Egli, die in Brütten wohnt, scheint gross. Einzig an ihrem Lachen erkennt man dieselbe Person wieder. Die 50-Jährige ist seit langer Zeit dem Tanzvirus restlos verfallen. Aufgewachsen in Oberwil, trat sie mit 17 Jahren dem Turnverein Brütten bei und blieb ihm bis heute treu. Bereits früh hat Egli viel Sport getrieben, zuerst intensiv Leichtathletik, bevor sie dann mit ihrem Mann erste Kurse im Paartanzen absolvierte. Nachdem die beiden 13 Jahre miteinander tanzten, fand ihr Mann kaum mehr Zeit dazu, weil er sich ­beruflich selbstständig machte. ­Katharina Egli hatte Feuer gefangen, wollte das Tanzen nicht aufgeben und suchte sich einen neuen Tanzpartner, den sie mit Jürg Briner

Für Katharina Egli gehören die schönen Kleider ebenso zum Tanzen wie das harte Training. (sg)

aus Gutenswil fand. «Keine leichte Sache, einen neuen Partner zu finden», sagt sie. «Es muss vieles übereinstimmen: Das Alter, die Grösse und nicht zuletzt auch die Chemie.» Offensichtlich hat sie die richtige Wahl getroffen, sind die beiden doch seit über zehn Jahren gemeinsam am Tanzen.

Feilen an Kleinem Egli und Briner sind ehrgeizig. Einfach nur mittanzen genügt ihnen nicht. Vor fünf Jahren steckten sie sich das Ziel, Schweizer Meister in ihrer Altersklasse Senioren zu werden. Mittlerweile haben sie den Titel mehrfach gewonnen und sich neue Ziele gesteckt. Das internationale Parkett wartet mit Katharina Egli und Jürg Briner holen sich den guten achten neuen HerausRang an der Weltmeisterschaft. (zvg) forderungen auf

sie: «Die Konkurrenz ist massiv grösser und das Niveau hoch.» Dem tragen sie Rechnung und nehmen neben den drei bis vier Trainings pro Woche noch zusätzlich Stunden bei einem Profitrainer in Kauf. «Es ist sehr spannend, von unserem Trainer Inputs zu erhalten.» Da werde bis zu einer Stunde jeweils an einem Schritt gefeilt, der Fuss im Winkel anders angesetzt und die Drehung anders ausgelöst. Auch in Trainingscamps in den für Tanzen starken Ländern Italien und Deutschland feilen die beiden an ihrem Können.

Harte Diskussionen Verleidet ist es keinem von ihnen. Obwohl nicht immer eitel Freude herrscht: «Man ist sich sehr nah und da müssen Ungereimtheiten angesprochen werden», erklärt Egli. Da gebe es harte Diskussionen und es werde niemand geschont. Es sei halt ein Paar-Sport und damit seien zwei Körper und zwei Köpfe am Werk. «Ein Ausweg ist eine Trinkpause und dann eine andere Figur trainieren», erklärt

Auf dem internationalen Parkett kämpfen sich die beiden Schweizer langsam nach vorne. So erreichten sie an der Weltmeisterschaft der Senioren III diesen Frühling den beachtlichen achten Platz von 152 Paaren. Ein Ansporn, weiter zu trainieren. Neben dem reinen Techniktraining hat sich Katharina Egli einen persönlichen Fitnessplan erstellen lassen und feilt bis zu dreimal in der Woche an der Ausdauer, der Kraft und der Schnelligkeit. «Beim Tanzen sind nicht nur die Füsse beteiligt – die tun sowieso jedes Mal weh – sondern auch die Haltung fordert ein starkes Muskelkorsett.» Auch wenn es nur zwei Minuten seien, sehe man sofort, ob jemand genug trainiert sei, um eine Tanzfigur zu halten und sicher zu tanzen.

Lebensfreude Ihren grossen Erfahrungsschatz kann Egli auch als Jugend- und Sport-Expertin in Kursen weitergeben oder als Choreografin. «Ich habe vieles gelernt über die Jahre. Wichtig ist mir bei solchen Choreografien, dass man die Lebensfreude, die man spürt, auch ausdrucken kann und sie das Gegenüber wahrnimmt.» So wählt sie entweder einen Gegenstand wie zum Beispiel einen Rollkoffer oder eher ein Musik-Thema wie ein Abba-Medley als Grundlage. Darauf baut sie je nach dem Können der Gruppe eine Choreografie auf. «Ich habe das Rüstzeug, um etwas zu vereinfachen oder auszubauen», sagt sie selbstbewusst. An einer Choreo sei auch viel Denkarbeit mit dabei: «Ich muss mir die Schritte überlegen, wie wir aus einem Kreis in eine Diagonale kommen, so dass es sauber aussieht.» Auch hier ist sie nicht bereit, von ihrem Anspruch ans Tanzen und die unvermeidliche Haltung abzuweichen. ◾


Gesundheit

50

Dorf-Blitz

10/2014

Das komplexe Immunsystem Das menschliche Immunsystem ist sehr komplex. Verschiedene Mechanismen greifen wie Zahnräder ineinander. Menschen empfinden es als normal, dass dies funktioniert. Dass dem nicht so ist, spüren wir meist erst im Herbst und Winter, wenn die Nahrung nicht mehr so abwechslungsreich und saisonal ist, wie sie eigentlich sein sollte. Genau dann schlägt ein grippaler Infekt oder sogar eine Grippe zu. Damit das Immunsystem optimal funktioniert, sind verschiedene Komponenten von immenser Bedeutung. Zuerst einmal das angeborene Immunsystem, dieses bildet die erste Barriere auf der Schleimhaut für bakterielle oder virale Eindringlinge. Dazu gehören zum Beispiel die Tränenflüssigkeit, der

Speichel oder die Magensäure. Die Immunreaktion erfolgt innerhalb von Minuten und ist durch Vererbung ein Leben lang festgelegt. Danach kommt das spezifische Immunsystem, welches durch Erkrankungen erworben wird. Dieses Immunsystem entwickelt sich im Laufe unseres Lebens immer weiter. Darum ist es auch so wichtig, dass Kinder in den ersten Lebensjahren verschiedene Krankheiten durchleben, ohne dass gleich mit chemischen Medikamenten dagegen angekämpft wird. Zum Schluss gibt es noch das darmassoziierte Immunsystem zu erwähnen. Hier sitzen rund 70 bis 80 Prozent aller Zellen, die Antikörper produzieren. Es ist deshalb wichtig, dass die Verdauung optimal funktioniert, keine Blähungen, Durchfall oder Verstop-

fungen auftreten und dass die Darmflora wenn möglich nicht mit Antibiotika zerstört wird. Bei allen komplexen Zusammenhängen setzen wichtige Heilpflanzen an: Der rote Sonnenhut stärkt das unspezifische Immunsystem, die Taigawurzel stimuliert die Produktion der Zellen für das spezifische Immunsystem und macht resistenter gegenüber Stress. Der Wasserdost kann die Dauer eines grippalen Infekts um die Hälfte reduzieren, weil er die Alarmbereitschaft des Immunsystems erhöht und die Aktivität der «Fresszellen» im Darm verstärkt. Wir wünschen Ihnen einen grippefreien Winter. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Reisen

10/2014

51

Impressionen einer lebendigen und bunten Karibikinsel

Jamaika – «one love» und farbige Fröhlichkeit Die liebliche Karibikinsel Jamaika, südlich von Kuba gelegen, eine Perle im Karibischen Meer, versprüht einen äusserst freundlichen Charme. Die Mischung von Gelassenheit, Leichtigkeit, Rhythmen und Gesang sowie Rauch und Kontaktfreudigkeit zeigt das Leben aus einem anderen Blickwinkel.

von den Bäckereien feilgeboten werden. Es präsentiert sich eine überaus gesunde Küche mit viel frischem Obst und Gemüse. Den Durst stillen die Jamaikaner mit Kokosnussmilch, dem kühlen einheimischen Bier «red stripe» oder einer Grapefruit-Limonade. Abgerundet wird dies durch einen Blue Mountain Coffee, welcher zu den weltweit besten Kaffeesorten gehört. Jamaika-Rum ist neben Reggae wohl das bekannteste Exportgut. Brauner Rum, welcher lange in Holzfässern reift oder den weissen ungelagerten starken Rum, der auch bei den Einheimischen Anklang findet.

von Sandra Lanz Ausgangspunkt für die Entdeckungsreise ist der internationale Flughafen in Kingston. Die Hauptstadt der Insel mit rund 600 000 Einwohnern beeindruckt durch die geografische Lage direkt am Meer mit einem der grössten Naturhafen und der Angrenzung an die Blue Mountains. Eine überwältigende Geräuschkulisse von Verkehr. Wegen hoher Kriminalitätsraten haftet Kingston ein eher negativer Ruf an. Der Besuch beider Stadthälften Upund Downtown geben einen Einblick in die Komplexität der Realität und des Charakters von Jamaika. Downtown mit seinen historischen Gebäuden, Banken, Fabriken, Kunstmuseum und den farbigen, geschäftigen Strassenmärkten mit dem Herzschlag vom Roots-Reggae bis hin zu den Ghettos, wo Obdachlose unter Palmen hausen. Auch Trench Town und Tivoli Gardens sind Gegenden mit hoher Mordrate, aber den lebendigsten Strassenpartys. In Uptown, nur wenige Kilometer nördlich, liegen die Hotels, Restaurants, Bars und Clubs. Das Bob Marley Museum und das Devon House sind weitere Hot Spots der Stadt.

Eigenartige Kulisse Eine Reise mit dem Mietwagen bietet viele Vorteile, da die öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus oder Minibus selten in gutem Zustand sind und die Zuverlässigkeit der Abfahrts- und Ankunftszeiten nicht gegeben ist. Eine weitere Möglichkeit ist das Reisen mit einem amtlichen Taxi, für das der Preis aber unbedingt vor Fahrantritt ausgehandelt werden muss. Der Weg durch den Portland Parish der Küste entlang bis nach Port Antonio ist abwechslungsreich: Vollbepackte Esel, Schafe,

Eindrückliche Reise

Paradiesische Eindrücke auf dem Weg nach Port Antonio.

Ziegen und Hunde tummeln sich auf den Strassen, welche mit Schlaglöchern und ungesicherten Baustellen einiges an Aufmerksamkeit verlangen. Die teils unfertigen oder bereits verfallenen Häuserbauten lassen auf fehlendes Geld in der Bevölkerung schliessen. Eine Abkühlung in den legendären Reach Falls im Montane Forest ist empfehlenswert. Frenchman’s Cove, ein besonderer Strand, wo ein kristallklarer Fluss aufs Meer trifft, ist ebenfalls einen Besuch wert, wie auch Port Antonio, ein Städtchen mit emsigem Strassentreiben und einem Markt, wo Früchte, Gemüse und Fisch in aller Frische und Grösse, meisterhaft arrangiert feilgeboten werden.

Kulinarische Höhepunkte Der würzige Rauch aus den russig schwarzen ausgedienten Ölfässern an den Strassenrändern mit Jerk Food, ist eine echte jamaikanische Spezialität. Diese schmackhaft rustikale und preiswerte Mahlzeit ist scharf und deftig. Das Nationalgericht «ackee and saltfish» sollte unbedingt probiert werden. Den Hunger zwischendurch stillt man mit den «hot patties», den mit Gemüse oder Fleisch gefüllten Teigtaschen, welche

Ein absoluter Höhepunkt ist die Überfahrt der Blue Mountains von Buff Bay nach Kingston, Mandeville, Negril, Montego Bay. Der kurvenreiche Weg wird mit einem ultimativen Ausblick belohnt. Die Fahrt durch die üppige Vegetation und die Begegnungen mit der Landbevölkerung gehören zum Inselbesuch. Weiter führt der Roadtrip nach Negril, dem berühmten touristischen Badeort. Das Rick’s Café lädt zu Sonnenuntergang-Zeremonien ein und bietet dem Publikum waghalsige Klippensprünge von Einheimischen. Eine fantastische Insel­ exkursion endet auf dem Flughafen in Montego Bay. ◾

Leute und Gesellschaft Farbig und bunt gemustert sind auch die langen Kleider der Rasta-Frauen. Die Rastafari-Religion verbietet Frauen das Tragen von Hosen sowie Make-up. Frauen sollen ein natürliches und ­ausgewogenes Bewusstsein von sich selbst haben. Die jamaikanische Gesellschaft wird oft als matriarchal bezeichnet. Die Frauen besitzen einen bestimmten, unternehmerischen Geist und tragen meist die alleinige Verantwortung für ihre Kinder. Dennoch ist die Männlichkeit allgegenwärtig, wird gelebt und zelebriert.

Bunt und farbenfroh zeigt sich manche Strassenszene. (Bilder: Sandra Lanz)


Treffpunkt

52

Dorf-Blitz

10/2014

digital world

internet apps and links fitte hirnzellen

Die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns ist wohl das herausragendste Merkmal der menschlichen Spe­ zies. Doch wie auch Muskeln benötigt unser Oberstübchen regelmässiges Training, um seine volle Kapazität zu entfalten. Systematisch lässt sich ein solches Training beispielsweise mit Hilfe der Webseite «neuronation.de» durchführen. In einem ersten Schritt wird eruiert, welche Art von Fähigkeit trainiert werden soll und wo man in Kategorien wie «Konzentration» oder «Gedächtnis» steht. Dann können in verschiedenen Übungen die Leistungen in diesen Kategorien trainiert werden, wobei Fortschritte jeweils von der Webseite festgehalten und dargestellt werden. Die Registrierung ist gratis, gewisse Trainingspakete sind allerdings kostenpflichtig.

zeitfalle

«spielaffe.de» ist ein regelrechter Zeitvernichter. Nach der Registrierung stehen über 12 000 Online­ games zur Verfügung, die man allesamt gratis spielen kann. Das Angebot reicht dabei von «Jump n’Run»-Spielen mit verschiedensten Themen über Strategie-, Denk-, Sport- und Kartenspiele. Dabei nimmt «spielaffe.de» nicht nur eine redaktionelle Prüfung der Spiele vor, sondern teilt diese auch in Kategorien ein, führt Highscore-Listen und stellt den Spielern eine Plattform zur Verfügung, auf ­welcher sie sich über die Spiele austauschen können. Das grosse Angebot und das angenehme ­«browsen» in der Spielesammlung geben dieser «Zeitfalle» den letzten Schliff.

fragen fragen

www.spielaffe.de

Jeder hat vermutlich etwas, was er schon immer mal jemanden fragen wollte. Etwas, das man jedoch nicht einfach den Nächstbesten fragen kann, oder vielleicht darf es nicht einmal jemand sein, den man kennt. Die Chance dazu erhält man auf «gutefrage.net». Die Community hilft hier jedem der anonymen Fragesteller, ob ihn nun ein kniffliges naturwissenschaftliches Problem quält oder ob er Rat bei einer schwierigen persönlichen Entscheidung sucht. Ob man also wissen will, ob im Weltraum irgendwelche Gesetze gelten, oder wie man sich anstellen muss, um zwei Tage als Mädchen verkleidet durch die Welt zu spazieren – hier ist man richtig.

bedrucken

www.neuronation.de

www.gutefrage.net

Auf «vistaprint.ch» lässt sich so ziemlich alles drucken und bedrucken, was das Herz begehrt. Ob man sich eigene Visitenkarten zulegen, Werbekugelschreiber bestellen oder ein Poster in Auftrag geben will, hier wird man fündig. Ausserdem kann man auch Dinge wie Tassen, Handyhüllen, Magnete, Mousepads, USB-Sticks, Kleidung oder sogar Weihnachtsschmuck bedrucken, Fotokalender bestellen, individuelle Aufkleber anfertigen und edle Einladungen drucken lassen. Der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt, Weihnachtsgeschenke finden sich hier ebenso wie perfekte Werbegeschenke oder personalisierte ­Alltagsgegenstände.

www.vistaprint.ch

versinken

Trey Ratcliffs Bilder nehmen mit auf eine Reise durch die Wunder der Welt. In unglaublichen Farben, aus unglaublichen Perspektiven und mit allem, was moderne Technologie an Ausrüstung bieten kann, verwandelt der Fotograf spezielle Orte und Menschen in eine faszinierende Ansammlung von Pixeln. Jede einzelne Fotografie lässt staunen, träumen, entführt auf eine Fantasiereise oder ­erweckt den Wunsch, in die Szene einzutauchen, die hier in ein Bild gebannt wurde. Trey Ratcliffs Lieblingsmotive scheinen dabei Naturwunder zu sein, es sind aber auch viele Fotografien aufgeschaltet, die während des «Burning Man»-Festivals aufgenommen wurden.

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Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

10/2014

53

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Sa

01.11.

11.00

Gemeinn. Frauenverein

Spaghetti-Essen

Franziskuszentrum

Sa

01.11.

14.00 – 17.00

Jungwacht / Blauring Montezuma

Schnuppernachmittag

hinter der Kath. Kirche

So

02.11.

18.40 – 20.00

Elternforum Ba

Räbeliechtli-Umzug

Start hinter der Bibliothek

Mi

05.11.

14.30 u. 15.30

Gret Dübendorfer, Simone Disch

Kasperlitheater

Jugendhaus JAM

Sa

08.11.

14.00 – 16.30

Feuerwehr

Hauptübung

beim Schulhaus Geeren

Sa / So

08.11. 09.11.

20.00 17.00

Rainbow-Chor

Konzert «The Lion King»

Kath. Kirche

Fr

14.11.

20.00

Konzertzirkel

Konzert: «Lichnowsky Trio»

Ref. Kirche

Sa

15.11.

14.00 u. 15.30

Birchwiler Chasperlitheater

Chasperli-Theater

Bibliothek

Sa – Sa

15.11. – 22.11.

Gemeinn. Frauenverein

Kerzenziehen (Sa / So 9 – 18, Mo – Fr 9 – 11.30 und 14 – 20, Sa 9 – 17)

Bungertstube

Fr

21.11.

19.00 – 22.00

GvC

Perlenworkshop

Freihof, Winterthurerstrasse 21

Fr

28.11.

20.00

Kultur- und Bibliothekskommission

Comedians «Sutter & Pfändler», Vorpremière

Franziskuszentrum, Vorverkauf: Bibliothek, Drogerie Hafen oder kultur@bassersdorf.ch

So

30.11.

17.00

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Kirche Ba

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelm. Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April – November)

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Sa

01.11.

Sa

01.11.

Sa

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Pfadi

Papier- und Kartonsammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

21.00 – 04.00

Hofparty

Hofparty

Hof Eichhölzli

08.11.

20.00

Turnverein Brü

Abendunterhaltung, Kindervorstellung: 14.00 Uhr

MZH Chapf

Do

13.11.

14.00

Ref. Kirche

Altersnachmittag: Foto Show USA Southwest

Gemeindesaal

Fr

14.11.

18.00

Kinderhaus Chrüsimüsi

Räbeliechtli-Umzug

Start beim Kindergarten, Kreuzung Brüelgasse / Dorfstrasse

Sa

15.11.

20.00

Turnverein Brü

Abendunterhaltung

MZH Chapf

Do

20.11.

19.30

Kirchen-KULTUR-Kirche Brü

Kammermusikabend «Quartetto Constantia»: «Wienerische Wandlungen»

Ref. Kirche Brü

Fr

21.11.

08.30 – 12.00

Sonderabfallmobil

Wertstoffsammelstelle

Fr

21.11.

20.00

Bibliothek

«Wine and Crime» Krimiabend mit Weindegustation

Bibliothek

Di

25.11.

20.00 – 21.30

PGV

PGV Höck und Vorbesprechung Gemeindevers.

Rest. Sonnenhof

Fr

28.11.

19.00 – 22.00

FDP Brü

Fondue-Abend und Vorbesprechung Gemeindevers.

Café Blätzwisen

Fr

28.11.

19.30

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Kirche Brü

So

30.11.

Pol. Gemeinde

Urnen-Wahl: Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 – 2018


Veranstaltungen

54

Dorf-Blitz

10/2014

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo / Di / Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Seniorinnen-Spielnachmittag (ausser Dezember)

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Do

30.10.

19.00

Bibliothek

Strick-Sprechstunde mit Gaby Heidecke

Bibliothek

Sa

01.11.

19.30

Gem. Chor Ob / Bi

Konzert «111 Jahre Gemischter Chor Ob / Bi»

Worbighalle Flaach

Sa

01.11.

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung: «Dinner mit Chaos» Première, ­Nachmittagsvorstellung: 14.30

MZH Ebnet

So

02.11.

17.00

Gem. Chor Ob / Bi

Konzert «111 Jahre Gemischter Chor Ob / Bi»

Ref. Kirche Bassersdorf

Mo – Do

03.11. – 06.11.

Werkabteilung Nü

Häcksel-Service

Di

04.11.

14.30

Kampagne Hochaltrigkeit – «Spiritualität im Alter» mit Anemone Eglin, Pfarrerin div. Trägerschaften

Zentrumsbau, Lindauerstrasse 1, 3. Stock

Mi

05.11.

18.45

Schulpflege Nü, Arbeitsgruppe Schule und Eltern

Räbeliechtliumzug mit Guggenmusik Kookaburra

Treffpunkt 18.30 beim Volg in Oberwil

Fr / Sa

07.11. – 08.11.

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung: «Dinner mit Chaos»

MZH Ebnet

Sa

08.11.

08.00 – 16.00

Samariterverein Ba / Nü

e-Nothilfekurs

Feuerwehrgebäude Ufmattenstr. 3, Ba www.abc-samariter.ch Link Ba / Nü

Sa

08.11.

10.00 – 17.00

OK Martinimarkt

Martinimarkt

Schlosspark

Fr

14.11.

20.00

Kultur- und Freizeitkommission

Schlosskonzert mit «Super8»

Schloss-Keller

Fr / Sa

14.11. – 15.11.

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung: «Dinner mit Chaos»

MZH Ebnet

Sa

15.11.

Werkabteilung

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Do

20.11.

09.30

Nüeri-Netz

Morgenkafi mit Gipfeli

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Do – Sa

20.11. – 22.11.

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung: «Dinner mit Chaos»

MZH Ebnet

Sa

22.11.

08.00 – 13.00

FC Bassersdorf

Frauen Hallenturnier 3. / 4. Liga

TH Hatzenbühl

Sa

22.11.

15.00

Männerchor Nü

Singen im Krankenheim Bächli

Krankenheim Bächli

So

23.11.

14.00 – 22.00

FC Bassersdorf

Frauen Hallenturnier 1. / 2. Liga

TH Hatzenbühl

Mi

26.11.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

MZH Ebnet

Do – Fr

27.11. – 28.11.

15.00

Frauenverein Ob / Bi

Adventskranzen

Schulhaus Sunnerain, Bi

Fr

28.11.

19.30

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Kirche Brü

Sa

29.11.

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Suppenzmittag

Schulhaus Sunnerain, Bi

So

30.11.

17.00

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Kirche Ba

So

30.11.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

10/2014

55

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha

Ludothek Ping Pong

Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden Di

13.15 – 14.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

15.00 – 15.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Aufsuchende Jugendarbeit Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Mirjam Ebertshäuser Ajuga-Bus bei der Landi Nü Tel. 079 626 45 10

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Musikveranstaltung im Clubhaus (ausser Dez.)

Andere Gemeinden Tag

Datum

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Sa 29.11.

13.30 – 16.30

Alterszentrum im Geeren

Adventskaffee und Begegnungsnachmittag

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren.

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

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Dorf-Blitz Oktober 2014 by dorfblitz - Issuu