Nr. 10 31.10.2013 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Immer wieder werden Hofläden und Verkaufsstände bestohlen
Im Überblick Faszination Schiessen
Optimaler Standort ist wichtig Jährlich wiederholen sich die Diebstahlmeldungen bei Hofläden und Verkaufsständen, in denen saisonale Produkte im Angebot sind. Häufig ist ein optimal gut sichtbarer Standort in Nähe des Wohnhauses für Diebe abschreckend; auch Überwachungskameras werden eingesetzt. Eine Umfrage bei Laden- und Standbetreibern in der Region. von Annamaria Ress
Der Nürensdorfer Sportwissenschaftler Dino Tartaruga hat sich vom Bewegungsmuffel während der Primarschulzeit zum Nationaltrainer der Schweizer Junioren Gewehrschützen (Olympische Disziplin) entwickelt. Seiten 4/5
Sonnenkollektoren Die Gemeinde Bassersdorf setzt auf erneuerbare Energien: Seit vergangenem Monat sind auf dem Flachdach der Turnhalle Geeren zwei Dutzend Sonnenkollektoren installiert. Seite 11
Bei einem herbstlichen Ausflug in der Region Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf präsentieren sich zahlreiche Verkaufsstände und Hofläden, die Frischware wie Kürbisse, Äpfel, Birnen und Zwetschgen oder frisch gepressten Most anbieten. Grosse Blumenfelder laden zum Gestalten eines bunten Herbststrausses ein. Die leuchtend orangefarbenen Kürbisse motivieren zum Anhalten und Verweilen am Stand. Wie jedes Jahr ist allerdings auch heuer der Diebstahl der Güter ein aktuelles Thema, wie die Tagespresse verschiedentlich
berichtete. Die Frage stellt sich, wie viel Freude und Genuss gestohlene Ware bietet. Ware, die von den Landwirten in Handarbeit gezogen oder hergestellt wurde und zu einem fairen Preis feilgeboten wird.
Regional unterschiedlich Peter Ball, Landwirt in Brütten, beliefert diverse Selbstbedienungswagen mit seinen Kürbissen. Dieses Jahr werde massiv gestohlen; einen Verlust müsse er halt verschmerzen, bedauert er. Als Betreiber eines Bio-
Gemüseanbaubetriebes beliefert er jeweils sechs Verkaufsstände. Dabei lasse sich beobachten, dass die Zahlungsmoral regional unterschiedlich sei, stellt Ball weiter fest. «Je näher an städtischem Gebiet sich der Stand befindet, desto schlimmer.» Ausnahmen gebe es aber auch hier: «In Kloten zum Beispiel haben wir den Stand mitten im Dorf. Zwar auch stadtnah, aber gut gelegen und unter steter Beobachtung der Nachbarschaft.»
Automatisierter Verkauf Für Abhilfe gegen den Ladenklau hat Landwirt Hansueli Wettstein gesorgt: Most, Dörrfrüchte, Honig und diverse Öle sind in seinem Hofladen zwar immer erhältlich, aber nur, wenn vorher am Automaten bezahlt Fortsetzung auf Seite 2
Drei Jahrzehnte «Bibi» In Brütten hat die Gemeindebibliothek ihr 30-Jahr-Jubiläum mit einer Autorenlesung gefeiert; der Bevölkerung hat die «Bibi» eine hölzerne Sitzbank geschenkt. Seite 26
Behördenwahlen 2014 Im Frühling 2014 wählt das Stimmvolk neue oder bestätigt wieder kandidierende bisherige Behördenmitglieder. Betreffend Ämterbesetzungen werden dem Dorf-Blitz gemeldete personelle Veränderungen laufend aktualisiert. Ab Januar folgen Portraits über zurücktretende und neu kandidierende Exekutivmitglieder. Seite 37
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Die Kürbisse von Landwirt Peter Ball in Brütten werden oft gestohlen. (Bilder: Annamaria Ress)
Thema des Monats
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Spitze Feder
Mano Reichling Als leidenschaftlicher Hobbykoch und als Verbraucher achte ich beim Einkauf insbesondere auf die Haltbarkeit der Esswaren, die ich in meinen Einkaufswagen lege. Zu Hause ordnen wir die Lebensmittel nach Verfall-
wird. Wettsteins Ehefrau habe vor etlichen Jahren die Idee gehabt, Produkte aus der Eigenproduktion zu verkaufen, erzählt er. Damals wurde die Ware auf einem Wagen präsentiert und leider immer wieder gestohlen. Dann entdeckte Hansueli Wettstein den Verkaufsautomaten, der in der Region Bern konstruiert wird. Nun werden die einheimischen Produkte hinter Glas gezeigt und die Kundschaft kann nach Bezahlung die Türe öffnen und die Ware entnehmen. «Aber auch dieser Laden wurde schon von Einbrechern besucht, die sich an der Geldkasse zu schaffen machten – zum Glück erfolglos», erzählt der Baltenswiler Landwirt.
datum in den Kühlschrank ein, das Neueste zuhinterst, das demnächst ablaufende Datum zuvorderst. So, meinen wir, sind unsere Vorräte immer à jour gehalten. Sicher, ab und zu kaufen auch wir Lebensmittel ein, die wir dann mit Ach und Krach doch noch verwerten. Die Laune oder der Gluscht im Laden haben uns wieder einmal einen Streich gespielt. Darum achte ich darauf, nicht mit leerem Magen durch das paradiesisch riesige Angebot zu schlendern. Das erspart nicht nur Zeit und einen vollen Kühlschrank, sondern bewahrt auch davor, am Schluss nicht benötigte Speisen wegwerfen zu müssen. Ablaufdatum ist eigentlich ein komischer Begriff. Irgendwann läuft alles ab, auch unser Leben. Freund Peter kalauert an
Lohnenswerte Investition Wettstein ist heute überzeugt, dass sich die Investition in den Verkaufsladen als Ergänzung zu seinem benachbarten Blumenfeld gelohnt hat. «So haben wir die Kontrolle, was bei den Blumen natürlich sehr viel schwieriger ist», erklärt er. Immer wieder komme es vor, dass Leute sich mit den farbenprächtigen Blumen bedienen und ohne zu bezahlen das Weite suchen. Allerdings räumt er ein: «Es gibt auch solche, die sich melden, weil ihnen zwei Franken Kleingeld fehlten, um den Strauss zu bezahlen.» Er habe früher Personen zur Kontrolle engagiert. «Der Auf-
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Chefredaktion · Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon 052 343 68 77 Natel 079 258 55 79 Fax 086 052 343 68 77 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
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jedem Geburtstag, dass er nun wieder etwas näher an sein Ablaufdatum gerückt sei. Wir lachen darüber, obwohl diese Aussage eigentlich wirklich ernst zu nehmen ist, denn: Jeder Tag muss als definitiv Unwiederbringlich abgehakt werden. Fertig, aus! Das hat sich irgendwann einmal in mein Stammhirn eingeschweisst, und jedes Mal, wenn ich daran denke, nehme ich mir etwas vor. Zum Beispiel, mich am nächsten Tag nicht ärgern zu wollen über den vor mir schleichenden Autofahrer, der gemäss seiner tiefen Autonummer wohl seit Jahren nicht mehr auf den Strassen herumkurven sollte, wenn ich unterwegs bin. Ich nehme mir weiter vor, nicht ungeduldig mit meinen Nächsten umzugehen, sondern ruhig zuzuhören, was sie mir erzählen wollen. Und, und, und. Und am nächsten
Tag fluche ich trotz aller guten Vorsätze wieder über den vor mir mit vorgeschriebenem Tempo fahrenden – gemäss meinem Empfinden aber «schleichenden» – Bappeli. Oder drücke die Türfalle, bevor meine Frau fragt, was wir zu Abend essen würden. Um mir schliesslich vor dem Einschlafen einzutrichtern: Siehe oben.
wand ist aber enorm und mit dem Ertrag nicht zu vereinbaren», berichtet Wettstein.
nau abgezähltes Geld seit längerem Einzahlungsscheine mit entsprechender Instruktion auf. Auch eine Liste sei platziert worden, auf der die Kundschaft ihre Adresse hinterlassen könne und anschliessend eine Rechnung für die Ware erhalte. «Das funktioniert optimal. Die Produkte werden das ganze Jahr über sehr gut verkauft», präzisiert Clausen.
Wenig Diebstähle «Wir haben an unserem Verkaufspavillon an der Neuen Winterthurerstrasse wohl nur wenige Diebstähle. Man kann das ja nicht so genau feststellen. Vermutlich sind sogenannte ‹Klauereien› oft eigentliche Verkäufe, bei denen die Kunden nicht die genaue Summe in der Tasche haben, aber nicht geplant stehlen wollten», sagt Chris Clausen, Gesamtleiter des Landheims Brüttisellen. Aus diesem Grund liegen neben der Kasse für ge-
Das alles ist mir heute beim Kochen in den Sinn gekommen. Als ich zwei Bratwürste aus ihrem Vakuum befreite. Deren Ablaufdatum war seit sechs Tagen überschritten. Die Bratwürste einwandfrei. Habe ich eine Chance, meine gefassten Vorsätze irgendwann umzusetzen, bevor mein Ablaufdatum wirklich abläuft? Mano Reichling
Ehrliche Kundschaft Für Auswärtige etwas versteckt im Obholz Nürensdorf liegt der Hof der Familie Isler. Das «Obholzerstübli», wie es genannt wird, ist nur zu bestimmten Zeiten abends und am
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Produktionsleitung · Susanne Reichling | Annamaria Ress
Redaktion · Susanne Beck · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Monica Plüss · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter
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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. November 2013.
Auflage 18. Jahrgang | 9100 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
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Thema des Monats
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Samstagvormittag geöffnet, oder wenn jemand zuhause ist. Im Stübli werden saisonale Produkte angeboten sowie Kalbfleisch und am Samstag frisches Brot. Neben der Eingangstüre steht auch ein Selbstbedienungsschrank, der ganzjährig zugänglich ist. «In diesem haben wir aber nur ein minimales Angebot wie Freilandeier oder saisonale Früchte. Von Diebstählen sind wir bisher verschont geblieben. Wohl auch, weil wir einen ehrlichen Stammkundenkreis haben», erzählt Bäuerin Iris Isler.
Direkte Sicht Auch auf dem Bassersdorfer Aentschberghof wurden wenig schlechte Erfahrungen gemacht. Susan Brunner sagt: «Unseren überdachten Hofladen haben wir nur von Frühling bis Herbst offen, da es im Winter zu kühl und zu nass ist, um Produkte draussen zu verkaufen. Im Juni und Juli ist der Hofladen jedoch täglich ab 8 Uhr zugänglich, da wir alle Kirschen von unseren 600 Bäumen direkt verkaufen», ergänzt sie. Das Natura-BeefFleisch ist bei Brunners täglich erhältlich, jedoch nicht in Selbstbedienung. Die Kundschaft komme gerne auch am Samstag, wenn auf dem Hof verschiedene Brote, Zöpfe, Torten und Kuchen erhältlich sind. Bis jetzt sei dieses Vorgehen für sie optimal, berichtet Susan Brunner: «Wir haben direkte Sicht vom Haus in den Hofladen, dadurch haben wir auch eine Kontrolle. Die Kasse wird mehrmals täglich geleert, so dass der Anreiz für einen Diebstahl fehlt.»
Keine Empfehlungen Der Schweizerische Bauernverband erteilt seinen Mitgliedern keine Verhaltens-Empfehlungen. Monika Schatzmann leitet den Geschäftsbereich Agroimpuls, der den Bauernfamilien Dienstleistungen in den Bereichen Praktikanten, Arbeitskräfte und Direktvermarktung zur Verfügung stellt. Sie sagt auf Anfrage: «Wir führen keine Statistik über erfolgte Diebstähle. Die von der Polizei erteilten Tipps und Ratschläge haben auch für uns Gültigkeit. So kann man mit fest definierten Öffnungszeiten oder einer Kameraüberwachung viel erreichen. Wir sind uns aber natürlich auch bewusst, dass diese Lösungen nicht immer praktikabel sind und eine hohe Präsenzzeit erfordern.»
Die Investition für den Verkaufsautomaten hat sich für Landwirt Hansueli Wettstein in Baltenswil gelohnt.
Stefan Oberlin, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, bestätigt: «Diebstahl ist in der Tat für die Polizei derzeit kein grosses Thema. Anzeigen werden wenige bis gar keine gemacht von den Betreibern. Auch dann nicht, wenn tatsächlich ein Diebstahl vorgefallen ist.» Jeder Verkaufsstand, jeder Laden sei natürlich diesem Risiko ausgesetzt, besonders wenn er unbewacht sei.
Unter Kontrolle «Ist die Kasse aber zum Beispiel fest verankert, wie heute an vielen Blumenständen üblich, ist die Gefahr einer mutwilligen Zerstörung viel kleiner», so Oberlin. Ausserdem sei natürlich die Lage des Standes oder des Ladens sehr wichtig. Sei dieser zu weit weg vom Haus oder schlecht einsehbar, werde eine Kontrolle schwierig, ist Oberlin überzeugt. «Einige Landwirte haben inzwischen auch Kameras eingesetzt, um den Verkaufsraum unter Kontrolle zu halten. Ob sich aber Aufwand und Ertrag schliesslich lohnen, muss jeder selbst entscheiden.» Stefan Oberlin ist überzeugt, dass auch hier der persönliche Kontakt am meisten Erfolg bringt. Er meint dazu: «Es ist sehr viel schwieriger, jemanden zu bestehlen, den man persönlich und mit Namen kennt.» Diebstahlanzeigen nimmt in Bassersdorf der örtliche Polizeiposten beim Gemeindehaus entgegen, wie auch die Kantonspolizei. In Nürensdorf und Brütten ist ebenfalls die Kantonspolizei zuständig.
Der Obholzerhof Nürensdorf muss keine Diebstähle beklagen.
Zerstörungen von Kassen ist seltener, wenn diese fest verankert sind.
Hofläden in der Region • Familie Brunner, Aentschbergweg, Bassersdorf • Landheim Brüttisellen, Neue Winterthurerstrasse, Baltenswil • Familie Wettstein, Bassersdorferstrasse 53, Baltenswil • Familie Isler, Obholz 4, Nürensdorf • Familie Peter Ball, Im Moos, Brütten • Familie Morf, Zelglihof, Breite.
(ar)
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Monatsinterview
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Seit 1. Oktober Nationaltrainer der Junioren Nationalmannschaft Gewehr
«Faszination beim Schiessen ist die Präzision» Vom Sportmuffel zum Nationaltrainer der Schweizer Junioren Gewehrschützen hat es der 27-jährige Dino Tartaruga gebracht. Der in Nürensdorf wohnhafte Sportwissenschaftler erzählt im Interview seinen Werdegang.
fen, sehr nahe kam. Ich merkte zudem, dass es zum Schiessen auch einen konditionellen Aufbau braucht. Im Militär verlor ich 15 Kilogramm Gewicht und habe mir gesagt, wenn ich so grosse Freude am Sport und der Bewegung entwickeln kann, dann passt doch auch ein Sportstudium dazu. Das hat meinen sportlichen Werdegang initiiert; nach der Offiziersschule habe ich mich an der Universität Bern eingeschrieben.
von Mano Reichling
Wer Sind Sie? Ich bin im Zürcher Oberland aufgewachsen, in Uster bis zur zweiten Klasse und später dann in Wila im Tösstal. Nach der Sekundarschule kam das Gymnasium dazu. Darauf folgten das Militär und verschiedene Jobs, unter anderem auch bei der Sicherheitskontrolle der Kantonspolizei am Flughafen Zürich. Schliesslich 2007 das Studium der Sportwissenschaft und Psychologie an der Universität Bern.
Warum haben Sie in Bern und nicht in Zürich studiert? Dieses Studium wird in Zürich nur bedingt in der Form angeboten, die ich anstrebte. Am Institut für Sportwissenschaft an der Universität Bern deckt eine von vier Abteilungen grosse Teile des Studieninhaltes der ETH Zürich ab. Der Grund für meinen Entscheid war der Wunsch nach mehreren Perspektiven auf das Phänomen «Sport». Die Aspekte wie der Mensch sich im Kontext Sport verhält und wie man das beschreiben kann aus der Sicht der Sportpsychologie, der Bewegungswissenschaft, der Trainingswissenschaft und aus einer gesellschaftlichen Perspektive, werden nur in Bern in diesem Umfang behandelt. Während meines Studiums in Bern erlangte ich viel Praxiserfahrung und bildete mich in verschiedensten J+S Sportarten zum Leiter aus. Im Sportschiessen arbeitete ich mich zum J+S Experten hoch (Kursleiter); später kam das Trainer A Diplom im Sportschiessen dazu (Nachwuchstrainer lokal). Danach besuchte ich den Sportarten übergreifenden Konditionstrainer-Lehrgang von Swiss Olympic. Seit gut drei Jahren leite ich nun Trainerkurse im Sportschiessen mit den Schwerpunkten Konditionstraining, Leistungsdiagnostik, Sportpsychologie und weite-
Führte das Umstellen der Ernährung zum Gewichtsverlust?
Dino Tartaruga aus Nürensdorf unterstreicht seine Wertschätzung für den sportlichen Aspekt beim Schiessen. (re)
ren spannenden Teilbereichen des Sports. Dadurch ergab sich die Gelegenheit das SVEB Zertifikat 1 zu erlangen, welches mich nun berechtigt, als Klassenlehrer in der Erwachsenenbildung zu unterrichten.
Wie sind Sie zum Schiesssport gelangt? Mein Vater betätigte sich als Bogenschütze. Als kleiner Knirps begleitete ich ihn oft zum Schiessplatz. Als wir nach Wila umgezogen waren, beteiligte ich mich zum ersten Mal an einem Volksschiessen, mit dem Gewehr. Lediglich ein Jahr danach wurde ich in das Nachwuchskader des Kantons Zürich aufgenommen. Später wurde ich vom Cheftrainer dieses Kaders zur Mithilfe im kantonalen Trainingswesen angefragt. So kam ich zu meinem Engagement als Schiesstrainer. Als ich Ende 2011 von einem der erfolgreichsten Schweizer Schützen – Marcel Bürge – angefragt wurde, ihn auf die Olympischen Spiele vorzubereiten, verschob ich meinen Abschluss im Sportstudium um ein Jahr; so durfte ich an den Olympischen Spielen in London als Privattrainer mit dabei sein. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits seit
zwei Jahren Assistenztrainer im Nachwuchskader des Schweizer Schiesssportverbandes SSV. Anfang
«Ich war ein echter Sportmuffel während der Primarschulzeit» 2013 wurde ich vom neuen Nationaltrainer angefragt, ob ich die JuniorenNationalmannschaft übernehmen möchte. So arbeite ich jetzt in einem 50 Prozent Anstellungsverhältnis als Junioren Nationaltrainer und studiere als einer von drei Sport Science and Research Monomaster-Studierenden an der Universität Bern am Institut für Sportwissenschaft. Vereinzelte Arbeiten und Studienprojekte lassen sich mit meiner Funktion als Trainer optimal verknüpfen.
Waren Sie immer sportlich tätig? Im Gegenteil: Ich war ein echter Sportmuffel während der Primarschulzeit. An besagtem Volksschiessen wurde meine Freude am Schiesssport geweckt. Plötzlich merkte ich, dass es mehr braucht als einfach nur abzudrücken. Ich entdeckte meine Freude am Handball, was meiner Fähigkeit, Dinge weit und kraftvoll wer-
Nein, im Gegenteil, ich hab damals im Militär vielleicht sogar noch mehr gefuttert, als ich heute zu mir nehme. Die sportliche Aktivität hat gereicht, das Gewicht zu reduzieren. Das Erfreuliche daran war, dass ich nach dem Militärdienst nicht wieder zugenommen habe. Plötzlich hatte ich auch das Bedürfnis, Sportarten auszuprobieren, von denen ich während meiner Primarschulzeit gar nichts wissen wollte, beispielsweise die Teilnahme an einem Halbmarathon.
Sind Sie ein «Secondo»? Ich bin ein «Terzo». Meine Eltern sind schon hier aufgewachsen. Die väterliche Seite stammt aus La Spezia, die mütterliche Seite kommt aus Moena im Nordosten Italiens. Ich habe einen Bruder, der vier Jahre jünger ist als ich. Ich selber bin 27-jährig.
Weshalb sind Sie nach Nürensdorf gezogen? Ich habe meine Freundin in Winterthur kennengelernt. Sie ist in Nürensdorf aufgewachsen und immer in der Gegend wohnhaft geblieben. Zum Zeitpunkt, als wir uns kennenlernten, hatte sie zufällig einen Wechsel in ihrer WG. Damit bot sich Platz für mich an. Nürensdorf befindet sich an einer sehr guten Lage für mich; die Gemeinde ist ungefähr in der Mitte zwischen Bern und Ap-
«Nürensdorf liegt an einer sehr guten Lage für mich» penzell. In Appenzell befindet sich das erste regionale Leistungszent-
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rum für Sportschützen, die Sportschule Appenzellerland. Dort war ich für zwei Jahre als Trainer angestellt. Statt wöchentlich zweimal von Bern aus nach Appenzell zu reisen hat sich nach dem Umzug nach Nürensdorf diese Strecke auf angenehme Weise halbiert.
Was fasziniert Sie am Schiesssport? Die olympischen Disziplinen umfassen Luftgewehr 10 Meter stehend und Kleinkalibergewehre 50 Meter in den Stellungen kniend, liegend und stehend. Mich fasziniert, welche Präzision man sich aneignen kann. Stellen Sie es sich so vor: Luftgewehr stehend muss der Schütze auf die vorgegebene Distanz ein Ziel treffen, das ungefähr so gross ist wie ein Zweifränkler. Die Zehn in der Mitte, die man treffen muss, misst im Durchmesser dagegen nur einen halben Millimeter. Die international erfolgreichsten Schützen treffen die Zehn fast immer; die Trefferquote ist zirka 95 Prozent und mehr. Diese Präzision muss über sehr lange Zeiten aufrechterhalten werden; 50 Meter-Wettkämpfe können bis fast drei Stunden andauern.
Dann besitzen Sie auch mentale Vorzüge? Ich war immer schon ein ruhiger Mensch. Aber ob das als Schütze immer gut ist, stelle ich in Frage. Es gibt sehr erfolgreiche Schützen, die sind richtige «Adrenalin-Junkies» und stehen an internationalen Anlässen oft in den Finalwettkämpfen. Ich denke es geht darum,
Monatsinterview seine Energie bündeln zu können und seine Aufmerksamkeit auf handlungsrelevante Aspekte zu lenken.
Man darf an einem Wettkampf wohl nicht einmal verspannt sein? Nein. Ich möchte behaupten, dass die Psyche nicht in erster Linie massgeblich ist. Klar sind die TopSchützen in technischer Hinsicht alle ungefähr auf dem gleichen Level. Am Wettkampftag kommt dann der psychische Zustand sicher auch noch zum Tragen. Wenn ich mir nach dem Wettkampf überlege, wie das Resultat zustande kam, sind es immer die Abweichungen bei den Schussabgaben auf die Scheibe, die den Zielpunkt meines Gewehres beeinflussen. Der Verursacher dieser Bewegungen bin ich; die Abweichungen werden beeinflusst durch die Körperhaltung und durch die Einwirkung meiner Kräfte auf das Gewehr. Diese Komponenten machen einen guten oder einen schlechten Schuss aus. Ich bin der Verursacher, nicht meine Psyche. Sie kann höchstens meine Steuerung der Kraft stören. Aber, wenn ich bewusst trainiere, dass ich unter verschiedenen Bedingungen schiessen kann, dann kann ich das auch unter Druck.
Aber, wenn Sie nicht ruhig sind, zittert auch das Gewehr. Also bedingt der Wettkampf einen gesunden und vor allem erholsamen Schlaf davor? Genau. Die kurzfristigen Aufbau-
arbeiten vor einem Wettkampftag beginnen rund eine Woche davor. Zirka drei Tage vor dem Wettkampf wird das Krafttraining, welches die Muskelspannung erhöht, unterbrochen. Zudem stoppt man spätestens zwei Tage vor dem Wettkampf auch das Schwimmtraining, damit die Augen klar und nicht irritiert sind vom Chlorwasser. Denn tränende Augen sind das Letzte, was ein Schütze brauchen kann. Schliesslich sollte man zur gewohnten Zeit schlafen gehen, damit sich der Körper nicht umstellen muss. Oft stehe ich extra etwas früher auf, um mich noch ein wenig an der frischen Luft bewegen zu können. Die Vorbereitungen sind das «A und O», um einen Wettkampf erfolgreich bestreiten zu können.
«Die Aufbauarbeiten vor einem Wettkampf beginnen rund eine Woche davor» Wie weit haben Sie es persönlich gebracht im Schiesssport? Ich schoss als Junior im Kader der Kantonalmannschaft, Im Elitealter reichte die Zeit nicht mehr für seriöse Trainingseinheiten aufgrund meiner Trainertätigkeit. Ich konnte ein Jahr in einer Nationalliga AMannschaft mitschiessen und dann die restliche Zeit in einer 1. LigaMannschaft. Heute schiesse ich – wegen meines Studiums, meiner Anstellung als Nationaltrainer Junioren und wegen der Trainerkurse, die ich leite – leider nicht mehr. Zu-
5 dem spiele ich auch noch im Uni Bern-Team Handball in der dritten Liga. Ich freue mich allerdings auf die Zeit nach meinem Studium; dann werde ich wieder vermehrt zu eigenen Schiesstrainings kommen.
Wie sieht ein von Ihnen geleitetes Training der Junioren-Nationalmannschaft aus? Während früher ein Trainer alle Kader alleine in sämtlichen olympischen Gewehrdisziplinen unterrichtete, gibt es seit diesem Jahr zwei Trainer. Wir treffen uns monatlich für drei Tage. Der Zusammenzug beginnt am Freitag mit einem Trainingsblock und einem weiteren Kurs nachmittags. Nach dem Abendessen schliesst entweder eine Theoriestunde oder sportliche Betätigung den Tag ab. Mit Frühsport ab 6.15 Uhr beginnt der zweite Tag, dann trainieren wir ganztags die Technik, am Abend ist wieder Theorie oder Sport angesagt, um «die Sau rauszulassen». Am Sonntag erfolgt wieder etwa der gleiche Ablauf, nur endet dieser Tag dann bereits um etwa 16 Uhr. Neben den Trainings überwache und teste ich aber auch die Kondition der Schützen. Mir ist wichtig, dass man den sportlichen Aspekt im Schiesssport erkennt. Oft heisst es abschätzend, dass die Schützen nur «faul auf dem Ranzen» liegen würden. Dem ist aber überhaupt nicht so. Schiessen ist anspruchsvoll und erfordert neben einem enormen Trainingsaufwand auch sehr viel Gefühl, Kraft, Ausdauer und Disziplin. Dies alles muss streng erarbeitet werden. Das heisst wöchentliches Training von mindestens 15 Stunden für Nationalkadermitglieder.
Was machen Sie während der restlichen 27 Tage?
Der 27-jährige Sportwissenschaftler unterstützt den besten Schweizer Schützen und dreimaligen Weltmeister Marcel Bürge. (zvg)
Da muss ich die Trainingspläne à jour halten, Leistungstests auswerten, Videoanalysen verarbeiten, mit Trainern Rücksprache halten und Wettkampfeinsätze planen. Weiter arbeite ich an der Uni Bern als Hilfsassistent in der Forschung. Hier haben wir auch ein aktuelles Projekt mit Schützen. Bei 25 Schützen wurden die Atem- und Herzfrequenz, die Krafteinwirkung auf das Gewehr, die Balance – und vieles mehr – aufgezeichnet. Eine solche Erhebung über den Schiesssport hat es weltweit noch nie gegeben. ◾
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Gesamterneuerungswahlen 2014/2018 Der Bassersdorfer Gemeinderat stellt sich fast vollzählig zur Wiederwahl. Nicht mehr kandidieren wird lediglich Ruth Bösch-Wegmann, im Amt seit 2002. Die Schulpflege verzeichnet zwei Rücktritte: Marianne Fenaroli und Kurt Meile werden nicht zur Wiederwahl antreten. Aus der Sozialbehörde werden Yvonne Ca-
sotti Meile, Hans Rudolf Egli und Erika Meier zurücktreten, aus der reformierten Kirchenpflege Urs Gloor und Renate Luzi. Ferner werden RPK-Präsident Stefan Eckhardt sowie RPK-Mitglied Michaela Bertschy nicht für die Wiederwahl antreten.
Abteilung Dienste + Sicherheit
Es geht um Ihre Zukunft ! Die Gemeinde Bassersdorf möchte die Alterspolitik zukunftsgerichtet und bedürfnisgerecht planen. Dabei ist sie auf die Beteiligung und aktive Mitwirkung der künftig besonders davon betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner (55+) angewiesen. Wir laden Sie deshalb zu einem
Workshop zum Thema «älter werden in Bassersdorf» In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen:
Gemeinderat Bassersdorf
Gastro-Mietfläche im Zentrum von Bassersdorf Auf dem neu gestalteten, multifunktionalen Dorfplatz im Zentrum von Bassersdorf entsteht ein moderner Pavillon, für welchen sich die Gemeinde eine gastronomische Nutzung mit breit abgestütztem und populärem Konzept wünscht. Ziel ist eine aktive Belebung des Dorfplatzes.
ein. Fachlich unterstützt durch die Pro Senectute Kanton Zürich wird das Steuergremium des Gemeinderates mit Ihnen zusammen verschiedene Themen wie beispielsweise Wohnen im Alter und sinnvolle Dienstleistungen aufgreifen und Ihre Anregungen entgegennehmen. Datum: Samstag, 30. November 2013 Zeit: 8.30 bis 13.00 Uhr Ort: bassersdorf x aktiv (bxa), Grindelstrasse 20, 8303 Bassersdorf Als Dankeschön fürs Mitmachen offeriert die Gemeinde Bassersdorf einen Willkommenskaffee (ab 8 Uhr) und einen Lunch um die Mittagszeit. Um planen zu können, sind wir dankbar um Ihre frühzeitige Anmeldung per EMail an felix.goldinger@bassersdorf.ch. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung.
Steckbrief:
• Erstbezug ab Ende 2014
Jubiläum 25 Jahre Schmitte Bassersdorf
• Nutzfläche: ca. 220 m2 im Erdgeschoss ca. 85 m2 im Untergeschoss ca. 285 m2 Aussenfläche, teilweise gedeckt • Übergabe im erweiterten Rohbau 2 • Layout eignet sich für eine hybride Nutzung (z. B. Café und Blumenladen, Tea Room mit Bäckerei, Kiosk/Convenience Store mit Café usw.)
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Lehrerkonzert der Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen Freitag, 8. November 2013, 20.30 Uhr Bücheler-Hus Eintritt frei, Kollekte Es wirken mit: Helmut Gruber (sax/cl), Günther Zwahlen (sax), Remo Kleiner (p), Alessandro Rosa (git), Werner Broger (b), Francesco Gasparini (dr/perc), Rolf Büttiker (dr/perc) Guests: Marine Robin (voc), Jan Wyss (tp) Info unter www.musikschule-kloten.ch oder Tel. 044 815 12 80
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Vorverkauf
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am 13. November Maria Martino-Zambiasi Im Baumgarten 8 am 15. November Erna Disch-Anderegg Weingasse 7 am 15. November Lorna Hollenstein-Blackmore Im Schönengrund 13 «a-live»-Stimmakrobaten. (zvg)
Kultur- und Bibliothekskommission
Chrut und Rüebli vo Jazz bis Pop
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Zehnte Aviatikbörse Traditionsgemäss am letzten November-Sonntag führt der Verein Aviatikbörse in der grossen Halle der bxa (ehemalige Swissair-Freizeitanlage) die Schweizer Aviatikbörse durch; im laufenden Jahr zum bereits zehnten Mal. Am 24. November von 10 bis 16 Uhr werden rund 50 Aussteller ihre Sammlerstücke präsentieren, zum Tauschen anbieten und auch verkaufen. Alljährlich treffen sich hier mehrere hundert Gleichgesinnte auch zum Diskutieren, Fachsimpeln und in Erinnerungen schwelgen. Unter den Sammlerstücken im Verkaufsangebot – darunter Flugzeugmodelle aller Massstäbe und in verschiedenen Materialien und Bauarten – befinden sich auch Bordausrüstungsgegenstände (beispielsweise Service-Trolleys, Cockpit- und Navigationsinstrumente), Crew-Uniformen, Flugzeug- und Motorenteile, DVDs, Fotos, Bücher, Safety-Cards, Aviatik-Zeitschriften, Modell-Bausätze, Flugpläne, Abzeichen, Airline-Taschen sowie Manuals, Prospekte, Plakate, Briefmarken oder etwa Navigationskarten und Erstflugcouverts. Zum Anlass unter dem Motto «Luftfahrt erleben, feilschen und fachsimpeln» werden 600 bis 700 Besucher erwartet. Susanne Reichling
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Gemeinde setzt auf erneuerbare Energien
Sonnenkollektoren auf dem Turnhallendach Die Gemeinde Bassersdorf setzt bei ihren kommunalen Gebäuden auch auf erneuerbare Energien. Derzeit wird das Heiz- und Warmwassersystem des Schulhauses Geeren umgerüstet.
und Wartung wären solche Anlagen dann doch zu teuer gekommen. So wurde schliesslich zugunsten der Kombination aus einer Solaranlage und einer Wärmepumpe mit Grundwasser entschieden», erklärt der Haustechnik-Ingenieur weiter.
von Reto Hoffmann Ab Dezember duschen Schüler des Schulhauses Geeren nach dem Turnunterricht mit Wasser, das von der Sonne aufgewärmt wurde. Und die Badegäste des Hallenbades schwimmen in Wasser, das mit einer Grundwasser-Wärmepumpe beheizt wird.
Bisherige Anlage hat ausgedient Die bestehende Anlage, ein Ölheizkessel mit Luftwärmepumpe, hat ausgedient. Die Wartung sei zu aufwändig geworden und es sei auch schwierig, entsprechende Ersatzteile zu finden, sagt Martin Fritschi, Projektleiter der RMB Engineering AG (Zürich). «Bei der Evaluation einer Ersatzlösung haben wir im Rahmen von Variantenstudien verschiedene Optionen mit alternativen Anlagen geprüft, so zum Beispiel eine Schnitzel-, oder Holzstückanlage», führt Fritschi weiter aus. «Doch bezüglich Energieeffizienz
Das Brauchwarmwasser wird aufgeheizt
welche die Energie aus dem Grundwasser gewinnt. Dafür wurden in zwölf Metern Tiefe zwei Pumpen installiert, welche rund zwölf Grad «warmes» Wasser zur Wärmepumpe fördern. Bei einer entsprechenden Verdichtung kann schliesslich 52 Grad warmes Wasser für Heizzwecke erzeugt werden. Die neue Anlage generiert eine Heizleistung von rund 850 Kilowattstunden. ◾
Im September wurden auf dem Dach der Geeren-Turnhalle 24 Sonnenkollektoren mit einer Gesamtfläche von 54 Quadratmeter installiert. Sie heizen das in Rohrschlangen fliessende Wasser auch ohne direkte Sonneneinstrahlung bis 50 Grad auf. Dieses Wasser wird dann in zwei 2000 Liter fassende Warmwasserspeicher geleitet, von wo es dann in der Schulanlage etwa zum Händewaschen oder in der Turnhalle für die Duschanlage verwendet werden kann. Pro Tag werden rund 4000 Liter verbraucht, wie von Martin Fritschi weiter zu erfahren ist.
Heizwasser aus zwölf Metern Tiefe Für die Beheizung des Schwimmbades und der gesamten Schulanlage Geeren sorgt eine Wärmepumpe,
Im Keller des Hallenbades wird das Wasser in Tanks gespeichert.
Feuerwehr und Polizei Am Samstag, 2.November bietet sich die einmalige Möglichkeit, das Handwerk der Feuerwehr und der Polizei beim Gemeindehaus am Dorfplatz hautnah zu beobachten. Am Nachmittag wird die Gemeindepolizei zwischen 14 und 15 Uhr ihre Fahrzeuge präsentieren und eine Hunde-Vorführung über den korrekten Umgang mit den Tieren abhalten. Um 15 Uhr startet die Feuerwehr Bassersdorf ihre diesjährige Hauptübung. Interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer sind willkommen: Sie werden von Oberleutnant Stephan Vogler beim Gemeindehaus begrüsst und daraufhin mit Ausführungen und Kommentaren zum Geschehen durch die Einsatzübung des Feuerwehrcorps begleitet. (e)
Projektleiter Martin Fritschi zeigt auf dem Dach der Turnhalle Geeren die im vergangenen Monat installierten Sonnenkollektoren. (Bilder: Reto Hoffmann)
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Jugendhaus unterstützt Oberstufenschüler bei Lehrstellensuche
Netzwerk: Mit Jam-Power gemeinsam zum Erfolg Jam-Power heisst ein neues Angebot, welches die Bassersdorfer Jugendarbeit per Ende September lanciert hat. Jugendliche im letzten Schuljahr können bei ihrer Lehrstellensuche im Jugendhaus fachliche Unterstützung in Anspruch nehmen. von Reto Hoffmann Mit dem neuen Angebot möchte die Jugendarbeit Bassersdorf eine Lücke im sozialen Netzwerk der Gemeinde schliessen und damit den heiklen Übergang von der Schule in die Berufswelt begleiten. Das Projekt versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Angeboten und arbeitet eng mit der Oberstufenschule, der Schulsozialarbeit und den relevanten Fachstellen zusammen, wie vom Jugendbeauftragten Andreas Roth an der offiziellen Präsentation für Behörden und Medien zu erfahren war.
Praktische Unterstützung Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Jugendliche, welche sich im neunten Schuljahr befinden und auf Lehrstellensuche sind. Solche, welche beispielsweise aus sprachlichen oder anderen Gründen zu Hause nicht die Unterstützung erfahren, welche sie vielleicht bräuchten, sagt der Jugendhausverantwortliche Luciano Dell‘Anna, welcher das Projekt leitet und koordiniert. Das Jam-Power-Team bietet im Jugendhaus Beratungsgespräche an, gibt Tipps für das Erstellen von Bewerbungsdossiers und berät die Jugendlichen bei allgemeinen Jobfragen. Ausserdem werden Trainings für Telefon- und Bewerbungsgespräche durchgeführt und bei Bedarf auch weiterführende Fachstellen vermittelt. Den Jugendlichen steht im Jugi ausserdem eine kleine Infrastruktur mit PCs, Druckern und Internetzugang zur freien Benützung zur Verfügung.
Kontakte aufbauen Das Vorhaben ist nicht neu. Bereits 2011 wurde ein solches Projekt auf
Kümmern sich um Jugendliche auf Stellensuche (v.l.): Eion Pfister und Nita Ziqiri (Praktikanten), Luciano Dell’ Anna (Leiter Jugendhaus) und Jugendarbeiterin Miriban Rakipi. (rh)
Papier gebracht, es konnte jedoch wegen der fehlenden personellen Ressourcen im Jugendhaus nicht institutionalisiert werden, meinte Roth. Dies, obwohl die Nachfrage schon damals vorhanden war und im Jugi verkehrende Jugendliche spontan unterstützt wurden. Doch nun konnte das Jam-Team – bestehend aus dem Jugendhausleiter Luciano Dell’Anna und der Jugendarbeiterin Miriban Rakipi – noch mit einer Praktikumsstelle im 60 Prozent-Pensum ergänzt werden. So kann sich das Bassersdorfer JugiTeam nun Lehrestellesuchenden widmen, ohne dass der übrigen Betrieb zu stark darunter leidet.
Von Nachfrage überrannt Dass das Angebot einem Bedürfnis entspricht, zeigte sich bereits zu Beginn des neuen Schuljahres. «Wir wurden von Anfragen geradezu überrannt», erzählt Dell’Anna. Es handle sich vor allem um Jugi-Besucher, welche von ihren älteren Brüdern oder Schwestern, die im Jugendhaus verkehren, von dieser Möglichkeit der Unterstützung gehört hätten und diese nun ebenfalls in Anspruch nehmen möchten, so
der Jugendhausleiter weiter. Als Grund für den Erfolg sieht Dell’ Anna die nachhaltigen Kontakte, welche das Jugendhaus-Team zu den Jugendlichen aufbaue und pflege und damit Nähe und Vertrauen schaffe sowie Schwellenängste abbauen könne. Das Wichtigste bei der offenen Jugendarbeit sei eine tragende Beziehungspflege. Das Ganze sei ja immer ohne Verpflichtung, so Dell’ Anna.
Regelmässige Beratungszeiten Trotz der Spontanität der Jugendlichen habe man aber jetzt ein Zeitfenster definiert, um den Interessierten die entsprechend notwendige Zeit widmen zu können. So sind neu Beratungen jeweils am Dienstag von 16 bis 18 ohne Voranmeldung machbar. Bei Voranmeldung ist ein Termin aber auch während der regulären Öffnungszeiten des Jam möglich. ◾
Jugendpartizipation Zahlreiche Aktionen der Organisation glow.das Glattal sollen im November Jugendliche dazu anregen, sich aktiv in ihren Gemeinden einzusetzen. Es ist zum bereits sechsten Mal, dass sechs Glow-Gemeinden – Bassersdorf, Dietlikon, Kloten, Opfikon, WangenBrüttisellen und Wallisellen – diesen Partizipationsmonat durchführen. Ziel ist, in jeder der Gemeinden Veranstaltungen und Projekte durchzuführen, welche die Mitwirkung und die Identifikation der Jugendlichen in ihrer jeweiligen Gemeinde fördern sollen. Im Jugendhaus Jam in Bassersdorf wird zur Benutzerversammlung geladen. Laut Marlis Dürst, Gemeindepräsidentin von Wangen-Brüttisellen und Leite-
rin der Glow-Arbeitsgruppe Jugend, gilt beim Partizipationsmonat der Grundsatz: «Regional denken – lokal handeln». So bleibt es den lokalen Organisationsteams überlassen, in welcher Form der einzelne Anlass durchgeführt wird und welche weiterführenden Projekte allenfalls daraus entstehen sollen. «glow.das Glattal» ist nach eigenen Angaben ein eigenständiger und innovativer Lebens- und Wirtschaftsraum mit über 100 000 Einwohnern. Ein Schwerpunktthema von Glow ist die Partizipation der Kinder und Jugendlichen in ihren Gemeinden. Ansprechpartner in Bassersdorf ist der Jugendbeauftragte Andreas Roth. (e)
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Abschiedskonzert der langjährigen Organistin Margrit Wetter
Beeindruckend: Das «Finale Grande» im Gotteshaus Ein ganz besonderer Anlass fand Ende September in der reformierten Kirche statt: Das Abschiedskonzert der viele Jahre als Organistin tätigen Margrit Wetter, begleitet von Violine und Violoncello. von Sandra Lanz Die in warmes Licht getauchte reformierte Kirche Bassersdorf füllte sich mit rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörern zu Ehren von Margrit Wetter, welche ihren Abschied als Organistin mit einem ganz speziellen Konzert krönte. Der musikalische Abend wurde durch Maria Bischof an der Violine und Susanne Widmer am Violoncello unterstützt. Wetter eröffnete den klassischen Abend mit einem Entrée von Marcel Dupré (Maestoso für die Orgel) im Andenken an ihren Organisten und Lehrer, bei welchem sie ihr «Handwerk» erlernt hatte. Dank seiner Vermittlung durfte Wetter beim Orgelpapst Marcel Dupré in Paris ihre weitere Ausbildung absolvieren. Die Königin der Instrumente, als welche die Kirchenorgel umschrieben wird, wurde in dieser Solodarbietung ins Rampenlicht gerückt. Welche Fertigkeiten eine Organistin mitbringen muss, wurde dem Publikum eindrücklich vorgeführt, so unter anderem das korrekte Einstellen der Register, die Fertigkeit auf dem Spieltisch und das Bedienen der Pedale auf engstem Raum.
Liedergestaltung Verschiedene Werke von Komponisten wie Antonio Vivaldi, Joseph Haydn oder Robert Schumann wurden im lieblichen Zusammenspiel von Violine und Violoncello vorgetragen. Maria Bischof zeigte ihr Können mit dem Violinkonzert in D des Komponisten Antonio Vivaldi. Susanne Widmer am Violoncello entführte die Zuhörerschaft mit ihrem Beitrag ins Reich «1000 und 1 Nacht» mit Scheherazade, ebenfalls von Margrit Wetter begleitet.
Maria Bischof (Violine) und Susanne Widmer (Violoncello) begleiteten Organistin Margrit Wetter bei ihrem eindrücklich dargebotenen Abschiedskonzert. (sl)
Die Danksagung Am 1. Januar 1975 hat Margit Wetter ihren Orgeldienst in der Kirche Bassersdorf aufgenommen und seither mit ihrer ruhigen und gelassenen Art zahlreiche Gottesdienste bereichert. Viele Familien hat die Organistin in den vergangenen fast vier Jahrzehnten in glücklichen Momenten begleitet, anlässlich von Konfirmationen, Hochzeiten und Taufanlässen. Aber auch schwierige und traurige Augenblicke gehörten zu Wetters Aufgaben; an Beerdigungszeremonien brachte sie ihr Einfühlungsvermögen durch Musik immer wieder gekonnt zum Ausdruck. Kirchenpflegepräsidentin Vreni Hofmann bedankte sich bei Margrit Wetter für die vielseitigen musikalischen Verdienste mit einem durch Elisabeth Grossglauser überreichten Blumenstrauss. Sie wies auf die letzte durch Margrit Wetter gespielte Vorführung an der kommenden Winterserenade in der Kapelle Breite (Nürensdorf) hin und versprach die Fortführung der beliebten Serenaden. Nach einer Zugabe und anerkennendem Beifall wurde die Zuhörerschaft zu einem Abschiedsapéro ins Kirchgemeindehaus eingeladen. ◾
Die Ziele in London erreicht Triathlet Andreas Haas hat im September in London an der Weltmeisterschaft «ITU Grand Final» teilgenommen (der Dorf-Blitz berichtete). «Die Ziele konnten allesamt erreicht werden», teilt der Sportler auf Anfrage mit. Über die Sprint-Distanz habe die Schweizer Delegation zwar etwas Pech gehabt, da im Hotel das Frühstück um fünf Uhr morgens vergessen worden sei. Mit der gestressten Anreise am Vortag seien die Vorbedingungen also alles andere als ideal gewesen, so Haas weiter. Der Bassersdorfer erinnert sich: «Bei 16 Grad und Regen erfolgte dann das Rennen über 0,75 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und mit einem Lauf über 5 Kilometer.» Trotz der sehr starken internationalen Konkurrenz der total 5000 Athleten aus 135 Ländern habe er sich schliess-
lich auf dem 97. Rang platzieren können; nur 15 Minuten hinter dem amtierenden Weltmeister. Zwei Tage später erfolgte der nächste Wettkampf über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und einen Lauf von 10 Kilometer). Aufgrund der kühlen Lufttemperaturen und zugunsten der Sicherheit wurde die Schwimmstrecke halbiert. Haas blickt dennoch zufrieden zurück und freut sich nach diesem aus seiner Sicht gelungenen Rennen über den 124. Rang: «Insgesamt bin ich mit meinen Resultaten an der ITU Weltmeisterschaft sehr zufrieden.» Bereits befinde er sich in der Saisonvorbereitung für nächstes Jahr; Höhepunkt werde dann im Juni die ETU Europa Meisterschaft im österreichischen (ar) Kitzbühel sein.
WEITERE INFORMATIONEN zu den Gemeindewahlen 2014 auf:
www.dorfblitz.ch
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Rosengarten Apotheke umfassend saniert
Roboter verwaltet zuverlässig 9000 Artikel Weg von den typischen, vielen schmalen Medikamenten-Schubladen. Rund 9000 Medikamente werden in der Rosengarten Apotheke nun von einem Roboter verwaltet. In Sekundenschnelle sind die im zweiten Untergeschoss abgerufenen Artikel bei den vier Verkaufs-Stationen im Laden verfügbar. von Mano Reichling Ein intelligentes Kerlchen: Der neue «Lagerist» der seit 1960 bestehenden Rosengarten Apotheke an der Poststrasse 1 bringt neu eingelesene Medikamente dort unter, wo es Platz hat in den langen Regalen. Nach dem Chaosprinzip. So kann es sein, dass das Medikament «A» an verschiedenen Stellen eingelagert ist. Der Roboter – und nur er – weiss, in welchen Regalen dieses Medikament aufbewahrt ist, wie viele Pakete dieses Artikels an Lager sind und wann die Nachbestellung erfolgen muss. Geschäftsführer Ivan Mihajlovic ist angetan von seinem neuen «Mitarbeiter», dem praktisch keine Fehler unterlaufen und der präzise seine Auf-
gaben erfüllt. Damit können auch die Kundinnen und Kunden speditiver und sicherer bedient werden.
gut sichtbar aufgereiht. Insgesamt sind in der Bassersdorfer Apotheke 12 000 Artikel inventarisiert.
Zürich und war dort unter anderem auch an der Entwicklung von neuen Spezialitäten beteiligt.
Die Sanierung der Rosengarten Apotheke war umfassend. Das Ladenlokal ist jetzt modern gestaltet und viel heller als früher, ein Riemenboden aus Eichenholz prägt das Lokal; aus Eiche sind auch die Auflageflächen der Theke und Teilstücke der Regale. Den Wänden entlang sind Crèmes, Lotionen, Salben und Medikamente
Modernes Labor
Neu im Laden ist auch ein kleiner Beratungsraum eingerichtet; hier können die Pharma-Fachleute ihre Kunden beraten, kleinere Blessuren behandeln oder Blutzucker-, Cholesterin- sowie Blutdruckmessungen oder beispielsweise Hör-Tests machen. Oft, so erzählt Geschäftsführer Ivan Mihajlovic, sei die Apotheke die erste Anlaufstelle für Beratungen leichter Erkrankungen oder medizinischer Probleme. Dies verlange nebenbei auch stete Weiterbildungen, welche zum grössten Teil vorgeschrieben sind und besucht werden müssen. Neben Mihajlovic arbeiten elf Mitarbeitende in der Rosengarten Apotheke in sieben Vollzeitstellen.
Im Untergeschoss befindet sich nun eine modern eingerichtete Offizin. In diesem Labor will Ivan Mihajlovic künftig vermehrt Hausspezialitäten produzieren. Natürlich auch Rezepturen von Ärzten. Mihajlovic arbeitete früher in der Bellevue Apotheke in
Tag der offenen Türe
Geschäftsführer Ivan Mihajlovic mit zwei seiner Mitarbeiterinnen im neu gestalteten Ladenlokal der Rosengarten Apotheke. (re)
«An erster Stelle steht bei uns die Beratung», betont Ivan Mihajlovic. Dabei, so der 37-Jährige, werde immer dienstleistungsorientiert gehandelt. Die Rosengarten Apotheke bringt beispielsweise Medikamente oder bestellte Artikel auch unentgeltlich zur Kundschaft nach Hause. Am 16. November veranstaltet die Apotheke einen Tag der offenen Türe. ◾
Zentrum-Überbauung
Ein stimmungsvoll farbenfrohes Wohnambiente Seit knapp zwei Monaten ist im Dorfzentrum ein neues Dienstleistungsangebot domiziliert: An der Adresse Winterthurerstrasse 11 haben Yvonne Montero Isler (l.) und Pilar Stalder ihren langjährigen Traum – einen Verkaufsladen für ideenreiche Dekorati-
ons- und stimmungsvolle Einrichtungsgegenstände sowie trendige Kleidungsstücke und Accessoires – eröffnet. Im Angebot von «Regalito», der farbenfrohen Wohnwelt, sind unter anderem Haushaltartikel, Gummistiefel in allen Farben, bunte Trinkbecher,
Wickelröcke, Putzlappen oder beispielsweise Geschirr- und Handtücher. Das neue Fachgeschäft veranstaltet am Samstag, 9. November von 9 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Türe; weitere Informationen sind unter www. regalito.ch nachzulesen. (sr)
Die Grossbaustelle Zentrum Bassersdorf schreitet planungsgemäss voran. Nach den Abbrucharbeiten des ehemaligen Bahnhofs und des Pavillons begannen die Bautätigkeiten im Oktober 2012 (der DorfBlitz berichtete). Nun wird am 1. November das Migros-Provisorium eröffnet. Dies an jener Stelle, an welcher nach Fertigstellung des definitiven Migros-Standortes eine Coop-Filiale entsteht. Auch der Neubau des Gemeindepavillons ist bereits in einem sichtbar fortgeschrittenen Stadium. Gemäss Inseraten in der Tagespresse ist die Gemeinde Bassersdorf hierfür noch auf der Suche nach einer geeigneten Pächterschaft. Im Sommer 2015 soll der ganze Komplex aller Zentrumsneubauten eingeweiht werden. (re)
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Von der heutigen Gemeindeversammlung zu einem Parlament:
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Einladung
Status Quo, Parlament oder Weg zur Glattalstadt?
„Heutige Situation“ Doris Meier-Kobler, Gemeindepräsidentin von Bassersdorf „Ohne Gemeindeversammlung“ Ruedi Amrein, Gemeindepräsident von Malters (LU) „Stadtwerdung“ Marcel Peter, Gemeindeschreiber der Stadt Wetzikon
Visionärer Ansatz einer Glattalstadt:
Wollen wir eine dritte grosse Stadt im Kanton Zürich oder weiter die Region der zunehmend machtlosen Einzelgemeinden? Ruedi Lais, SP Kantonsrat und Bezirksrat
Podiumsdiskussion: Leitung: Karin Landolt, Redaktorin „der Landbote“
Dorf-Blitz
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Ferienprogramm mit interessanten Workshopangeboten
Aufmerksame Armbrustschützen und Graffiti-Künstler Die «Mädchen- und Bubentage» wurden auch dieses Jahr wieder von der Jugendarbeit der Gemeinde und den Jugendverantwortlichen der beiden Landeskirchen durchgeführt. 69 Buben und 72 Mädchen haben teilgenommen. von Yvonne Müller Andreas Roth, Jugendbeauftragter der Gemeinde Bassersdorf und Stephan Kristan, Pastoralassistent und Jugendverantwortlicher der katholischen Pfarrei St. Franziskus, warteten auf die Jugendlichen, deren Aktivitäten ausserhalb der Gemeindegrenzen stattfinden würden. Pünktlich startete der Kleinbus Richtung Armbrustschützenstand in Nürensdorf (ASV). Die Stimmung war ausgelassen und bald wurde gerätselt, wer am Schluss wohl der beste Schütze sein werde.
rung ging es los, unterstützt durch Tipps der Betreuer. Konzentriert und aufmerksam widmeten sich die Jugendlichen ihrem Schiesstraining. Beatrice Häringer trainiert und betreut die Jungschützen des ASV Nürensdorf. Bei Bedarf ist sie jeden Tag vor Ort, um die nötige Unterstützung geben zu können. «Seit Beatrice Häringer sich um die Jungschützen kümmert, hat unser Verein einen regen Zuwachs bekommen», erzählt Betreuer Richard Zihlmann. Sie habe einen guten Draht zu den Teenagern und viel Geduld, was auch am Anlass nicht zu übersehen war. Unterstützt wurde sie von ihrer Tochter Marcelina Häringer und Martin Raschle.
Ziel anvisieren Vor Ort wurden die Schüler von den Betreuern in Empfang genommen. Bereits am Vormittag waren sie darüber informiert worden, was der Workshop beim ASV Nürensdorf beinhaltet. Die jugendlichen Schützen nahmen ihre Plätze ein. Ohne Verzöge-
Diego Terrana bei der Pfeilabgabe.
Carmina-Quartett und Gäste Der Bassersdorfer Konzertzirkel lädt am 22. November um 20 Uhr zum ersten Konzert der Saison in die reformierte Kirche ein. Das Schweizer Streichquartett Carmina, das bereits hier gastiert hat, bringt zwei Gäste mit. Neben Matthias Enderle (Violine), Susanne Frank (Violine), Wendy Champney (Viola), Stephan Goerner (Violoncello) werden Hiroko Sakagami (Klavier) und Josef Gilgenreiner (Kontrabass) zu hören sein. Die Darbietungen des Carmina-Quartetts und dessen Tonträger werden weltweit als Ereignisse gefeiert. Grund für diese grosse Beachtung ist nicht nur der starke Ensemblegeist und die technische Perfektion ihrer bis ins kleinste Detail ausgefeilten Darbietungen, sondern auch
ihr Mut zu ungewohnten und emotionsgeladenen Interpretationen. Hiroko Sakagami studierte in Japan und in der Schweiz und gewann nach Abschluss des Studiums den ersten Preis am «Concours Clara Haskil» in Vevey, sie unterrichtet an der Hochschule Luzern. Josef Gilgenreiner ist Solokontrabassist am Musikkollegium Winterthur und daneben auch kammermusikalisch tätig. Die Musiker spielen «Eine kleine Nachtmusik» von Mozart, das Forellenquintett von Franz Schubert und dazwischen das Streichquartett «Sunrise Sunset» des schweizerisch-amerikanischen Komponisten Daniel Schnyder. Vorverkauf: Papeterie Gutenberg, Telefon 044 836 53 11; Abendkasse ab 19.30 Uhr. (e)
Mit Begeisterung übt Nick Mierer als Graffiti-Sprayer. (Bilder: Yvonne Müller)
Im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel machten die Jugendarbeiter Andreas Roth und Stephan Kristan bei der Graffiti-Gruppe einen Besuch. Früher waren die «Sprayer» beim Feuerwehrgebäude untergebracht worden. Diese Räumlichkeiten werden aktuell jedoch von der Polizei benötigt und so musste der Graffiti-Workshop auf ein anderes Gelände verlegt werden. Entgegenkommenderweise stellte das Fasnachts-Komitee (Fakoba) seinen Platz zur Verfügung. Der Vorteil war, dass hier gegen die zu erwartenden Farbkleckse der Sprayer-Arbeiten nicht grossflächig abgedeckt werden musste. Unter Leitung von Dominic
Bucher wurden die Teilnehmenden in die Kunst des Graffiti eingeweiht und mit Nachdruck darüber instruiert, dass sie ihre Spraykünste ausschliesslich auf Leinwänden ausleben dürften und nicht etwa auf Hausfassaden oder Mauern in der Öffentlichkeit; dies sei verboten. Die Stimmung bei den «Sprayern» war sehr ausgelassen. Verschiedene Graffitis waren bald zu sehen und man konnte erahnen, welche Kunstwerke bis am Abend daraus entstehen würden. Die Workshopergebnisse der Bubentage wurden am Abend im katholischen Kirchgemeindehaus den Familienmitgliedern und Freunden präsentiert. ◾
GFVB: Angebote im November Am Samstag 2. November ab 11 Uhr, lädt der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf (GFVB) die Bevölkerung zum beliebten Spaghetti-Essen mit drei Saucen und reichhaltigem Dessert- und Kuchenbuffet im Franziskuszentrum ein. Mit dem Reinerlös werden die Stiftung Wisli in Bülach und die Stiftung Ilgenhalde in Fehraltorf unterstützt. Kuchenspenden werden am Samstag ab 8 Uhr gerne entgegengenommen. Mit dem traditionellen Apéro wird am Dienstag, 5. November von 16 bis 21 Uhr die Weihnachtsausstellung im Lädeli «Jm Centrum» unterhalb der reformierten Kirche eröffnet. Die diesjährigen Trends verzaubern und inspirieren. Öffnungszeiten Novem-
ber und Dezember: Dienstag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr, Samstag von 9 bis 12 Uhr; Montag geschlossen. Ab 16. November wird in der Bungertstube wieder das Kerzenziehen (Bienenwachs- und farbige Kerzen) durchgeführt. Eltern mit Kleinkindern wird empfohlen, die ruhigeren Vormittage zu benützen. Öffnungszeiten: 16. und 17. November von 9 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Am Samstag 23. November (letzter Tag) von 9 bis 17 Uhr. Der Erlös wird an die Winterhilfe Kanton Uri und den Gemeinnützigen Verein «Huusglön Thun» überwiesen. (e)
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Nicht wie das Leben in «Heidi»-Romanen
Wenn die Alp ruft und Frau der Herausforderung folgt Am ersten Dienstag im Oktober hat Daniela Schwegler «Traum Alp – Älplerinnen im Porträt» vorgestellt und damit die Zuhörerschaft an Schauplätze ihres neuen Buches entführt. Dem Publikum in der Bibliothek wurde schnell klar, dass ein Sommer auf der Alp nicht «jederfraus» Sache ist. von Monica Plüss Zur Lesung kamen vorwiegend Frauen, die den Erzählungen der Autorin interessiert lauschten; wohl hat die eine oder andere Zuhörerin sich selbst die Frage gestellt, ob das Leben als Sennerin auch etwas für sie wäre. Daniela Schwegler gab die Antwort gleich zu Beginn der Lesung mit dem Geständnis, dass ihr das Leben in den Bergen zwar sehr gefalle, das täglich sehr frühzeitige Aufstehen jedoch definitiv nicht ihre Sache sei.
Etwas Spezielles leisten Auf die Idee, dieses Buch zu schreiben, kam Schwegler nach einem Portrait über den Theologen und Schafscherer Andreas Pillichshammer aus Salzburg, der den Sommer auf der Oltscherenalp im Berner Oberland verbrachte. Das Interview mit ihm sei derart interessant gewesen, dass er sie anschliessend zu einem Besuch auf die Alp eingeladen habe. Weil die freiberufliche Journalistin Schwegler Menschen und de-
ren Antrieb, etwas Spezielles zu tun, schon immer fasziniert haben, entstand die Idee, ihre Affinität zu den Bergen und das Alpleben zu kombinieren. Mit Einbezug der Frage, weshalb viele Frauen von dieser harten Lebensweise fasziniert seien. Die im Zürcher Oberland wohnhafte Autorin besuchte während rund zwei Wochen 13 Frauen im Alter zwischen 20 und 75 Jahren auf Schweizer Alpbetrieben. Das Buch widmete sie einer der porträtierten Sennerinnen, Katia Boschi Mühleisen, welche in der Nähe ihrer Alp im Misox im vergangenen Sommer durch einen Felssturz ums Leben kam. Dazu Schwegler betrübt: «Sie galt als grossartige Älplerin und hinterlässt zwei kleine Kinder und ihren Lebenspartner. Ein trauriges Beispiel, wie die Traum-Alp eben auch schnell zum Alp-Traum werden kann.»
Daniela Schwegler stellt in ihrem Buch Sennerinnen vor und bietet Einblick in das harte Leben auf der Alp. (mp)
Eine Faszination Zu Beginn der Lesung stellte die Autorin ihre Gesprächspartnerinnen mit Bildern der Fotografin Vanessa Püntener vor. Die Zuhörer staunten ob der Vielfalt der Persönlichkeiten: Eine Stadtzürcherin beispielsweise, die regelmässig «ihre Welten aufeinanderprallen lässt». Faszinierend sei eine Sennerin, die immer barfuss unterwegs ist oder eine ältere Frau, die trotz zahlreichen Schicksalsschlägen durch
positive Lebenseinstellung und Durchhaltewillen überzeuge. In jenem Teil ihres Buches, in welchem Schwegler das Publikum mit auf die Alp Gornere im Kiental mitnahm, erzählte sie von Marianne Schläpfer und Ueli Luginbühl, die auf ihrer Alp Lamas und Alpakas halten. «Auch Lamas sind Persönlichkeiten und jedes hat seinen eigenen Charakter», las die Autorin aus dem Zitat von Schläpfer mit einem Schmunzeln vor,
und auch im Publikum wurde gelacht. Spätestens aber, als Daniela Schwegler die Bödmeren Alp, mit den Sennerinnen Marisa Heller und Rosina Schaffner vorstellte, wurde allen im Raum bewusst, dass dieses Leben auf der Alp nichts zu tun haben kann mit den idyllischen Schilderungen in Johanna Spyris «Heidi»-Romanen. Denn ohne Strom und fliessendes Wasser im Haus gestaltet sich der Alltag entbehrungsvoll, jedoch reich an Erfahrungen in und mit der Natur. ◾
Räbeliechtli-Umzug: Um 18 Uhr gemeinsamer Start beim Gemeindehaus Am Sonntag, 3. November findet auch dieses Jahr wieder der beliebte Räbeliechtli-Umzug statt. Infolge der Bautätigkeiten rund um den Postplatz wird die Besammlung beim Gemeindehaus auf dem Karl Hügin-Platz stattfinden. Um 18 Uhr erfolgt der gemeinsame Start. Die Route führt vom Gemeindeplatz an der Apotheke vorbei zum Altersheim Breiti, wo ein kurzer Halt eingelegt wird, damit der Musikverein (MVB) ein bis zwei Stücke vortra-
gen kann. Weiter geht es dann via Lindenacher über die Dietlikonerstrasse in den Bodenacherring und dann via Chrüzacher an der katholischen Kirche vorbei zur Bahnhofstrasse und über den Gleisweg auf den Parkplatz hinter der Gemeindebibliothek. Am Kopf des Umzugs marschiert der MVB, verstärkt durch eine Tambourengruppe. Danach folgen alle Kinder mit ihren geschnitzten Räbeliechtli. Erwachsene mit Kinderwagen und
Kindern, welche nicht allein unterwegs sein wollen, werden gebeten, sich am Schluss des Umzugs einzuordnen, damit die Sicht auf die Kinder mit den Räbeliechtli frei bleibt. Am Ziel spendet die Gemeinde Bassersdorf allen Kindern, die mit einem Räbeliechtli teilnehmen, Punsch und heisse Würstli. Organisiert und abgegeben durch das Elternforum Bassersdorf; dieses wird nach dem Umzug auch Suppe, Kuchen und Getränke verkaufen. Bei trockener Witterung wird der Musikverein
Bassersdorf nach dem Umzug noch ein kurzes Platzkonzert geben. Um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten, werden Mitglieder der Feuerwehr die Strassen der Umzugsroute absperren. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Bei starkem Regen kann der Musikverein jedoch nicht spielen, da Nässe den Instrumenten schadet. Die Veranstalter danken den Helfern für die gute Kooperation und wünschen allen Kindern viel Spass. (e)
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Andreas Meier aus Otelfingen lehrt, leitet und dirigiert Chöre
Der «Funke» soll auf das Publikum überspringen Zum diesjährigen Höhepunkt der Kantorei Bassersdorf-Nürensdorf hat Dirigent Andreas Meier eine interessante Auswahl einiger Werke der Wiener Klassik ausgesucht. Die Proben für diese alle zwei Jahre stattfindende Konzertreihe laufen auf Hochtouren.
absolviert. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten avisiert Andreas Meier das CAS (Certificate of Advanced Studies)- Studium «Orchesterleitung intermediate» an der Zürcher Hochschule der Künste bei Marc Kissóczy.
von Tobias Jäger
«Bereits in der Primarschule bin ich der Knabenkantorei Basel beigetreten und
Seit Frühling 2012 leitet der in Basel geborene Andreas Meier die Kantorei Bassersdorf-Nürensdorf. Nach diversen musikalischen Anstellungen im In- und Ausland entschied sich der studierte Dirigent und Musiklehrer seinen Wirkungsbereich lokal einzugrenzen. Er hat neben der Leitung von drei Chören in Baden und Zürich die neue Herausforderung in Bassersdorf angenommen. Neben dem Amt als Dirigent unterrichtet Meier an der Kantonsschule Baden als Musiklehrer. Zudem ist er Experte der Schweizerischen Chorvereinigung. Seine musikalische Ausbildung hat er vornehmlich in Luzern sowie im österreichischen Graz
Singen seit der Kindheit
Andreas Meier, Dirigent. (zvg)
habe mit diesem Chor während gut 17 Jahren die Welt bereist», sagt Andreas Meier auf die Frage, was seinen musikalischen Werdegang massgeblich beeinflusst hat. Der heute 33-jährige Dirigent sang bis vor gut zehn Jahren selbst und wirkte bei diversen Produktionen aktiv auf der Bühne mit. «Diese Tatsache wird heute von meinen Sängerinnen und Sängern, aber auch Musikern sehr geschätzt, weiss ich doch meist genau, was beispielsweise die Solisten benötigen, um ihre Leistungen abrufen zu können oder wo der Schuh drückt», so Meier weiter. Es sei schwierig zu sagen, wann ein Chor gut sei. Andreas Meier streicht hierzu insbesondere die Intonation, also das Treffen der Töne beim Singen heraus. «Kirchen bieten für choralen Gesang optimale akustische Bedingungen. Mikrofone kommen eigentlich nie zum Einsatz und so ist die eigene Stimme der einzige Klangkörper», meint er. Wenn der Funke während eines Konzerts auf das Publikum überspringe, erzeuge dies je-
weils eine unvergleichliche Stimmung. Dies sei natürlich für alle Musiker das grösste der Gefühle, so Meier. Zu einem guten Chor gehört zudem eine gezielte und aktive Nachwuchsförderung. Aus diesem Grund ist die Kantorei zurzeit auf der Suche nach interessierten Sängerinnen und Sängern, welche sich gerne stimmlich einbringen möchten.
Wiener Klassik Für die Abendkonzerte vom 9. und 10. November in der reformierten Kirche Bassersdorf hat sich Andreas Meier etwas Besonderes ausgedacht. Zusammen mit der Elisabethenkantorei Zürich, mit Unterstützung von vier Solisten und dem Orchester Acroama, trägt die Kantorei Bassersdorf-Nürensdorf die Theresienmesse von Joseph Haydn sowie Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Michael Haydn vor. Insgesamt stehen an diesen Konzerten jeweils über 70 Mitwirkende vor dem Publikum. Der Eintritt ist frei. ◾
REPORTERTELEFON
Tatzelwurm bewacht Waldhütte Heidenburg Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden? Dann rufen Sie uns bitte an:
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Der Grillplatz bei der Waldhütte Heidenburg ist um eine Attraktion reicher: Die Spielgruppe Chreisel hat dort einem hölzernen Tatzelwurm neues Leben eingehaucht. Das rund 40 Meter lange Fabeltier besteht aus 60 Holzrollen, welche im Sommer im
Rahmen des Jubiläumsfestes «20 Jahre Spielgruppe Kreisel» von den Kindern bunt bemalt wurden. Es wird in Zukunft den Spielmorgen am Mittwoch auf dem Platz bereichern. Die Bassersdorfer Spielgruppe Chreisel darf sich aber auch noch an
einer anderen Begebenheit erfreuen: Im Sommer erhielt sie zum ersten Mal das Qualitätslabel des Schweizerischen Spielgruppenleiterinnen Verbandes (SSLV) und erfüllt somit die Rahmenkriterien für ausgezeichnete Kinderbetreuung. (rh)
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Die «Herald Tribune» bringt kaum Meldungen aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf; der Dorf-Blitz aber schon! Gratis in alle Haushaltungen verteilt. Und das pünktlich, jeden letzten Donnerstag im Monat.
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung Bumehüsli
Sanierung Gemeindesaal
Für dringende Instandstellungsarbeiten an der Liegenschaft Sunnehaldenstrasse 24 hat der Gemeinderat einen Kredit von 5000 Franken genehmigt. Geplant ist der Ersatz der Satellitenschüssel, Erneuerungen bei den Elektroinstallationen, Reparatur der Dachpappe beim Flachdach und der Fassade beim Anbau Eingang. Im Weiteren wird anlässlich einer separaten Sitzung des Gemeinderates über die Zukunft der Liegenschaft diskutiert.
Der Gemeindesaal wurde 1983 in der Liegenschaft Brüelgasse 7 erbaut. Er dient den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie der Gemeinde als Lokalität für kulturelle und soziale Veranstaltungen wie Konzerte, Hochzeiten, Kinderkleiderbörse, Theater oder beispielsweise Vorträge. Da der Gemeindesaal in die Jahre gekommen ist und mit den vorhandenen Installationen nicht mehr den Bedürfnissen der Nutzer entspricht, muss er saniert werden. Die Sanierung beinhaltet bauliche wie auch technische Massnahmen, welche den Nutzern des Gemeindesaals erheblichen Mehrkomfort bieten. Die Sanierungskosten betragen 362 000 Franken; der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2013 dem benötigten Kredit zu- zustimmen. Weitere Details zur Sanierung des Gemeindesaals können den Weisungsunterlagen für die Gemeindeversammlung entnommen werden.
Ersatzplatten Bei der Sanierung des Gemeindesaals wird auf den Ersatz des Bodens verzichtet. Damit einzelne Platten, welche Risse und Schäden aufweisen, ausgetauscht werden können, wurde ein Kredit von 2075 Franken für ein Palett Tonplatten bewilligt. Mit dem Kauf von 72 Quadratmetern ist ein ausreichender Reservebestand gewährleistet.
Balkonüberzüge
Brühlstrasse 10/12 Für die Malerarbeiten der Fassade und des Holzwerks der Liegenschaft Brühlstrasse 10/12 sowie für das notwendige Fassadengerüst wurde ein Kredit von 19 000 Franken bewilligt. Die Malerarbeiten werden von Strotkoetter GmbH (Winterthur) ausgeführt; das Gerüst durch Huber Baugeschäfte AG (Bassersdorf) aufgebaut.
on
ti Gratula
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 7. November Kurt Hunziker Wegacher 1
sierbaren Massnahmen gehört die Anstellung einer/eines Altersbeauftragten. Die gesuchte Person soll die zentrale Auskunfts-, Anlaufund Beratungsstelle, welche auch vom neuen Pflegegesetz gefordert wird, sowie Drehscheibe für alle Altersthemen und Altersfragen sein. Dafür sollen maximal 40 Stellenprozente bewilligt werden. Für diese Stellenschaffung beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2013 dem dafür nötigen Kredit von 55 800 Franken zuzustimmen. Die Kosten für die Erhöhung des Stellenplans sind im Voranschlag 2014, welcher ebenfalls zur Abstimmung gelangt, enthalten. Weitergehende Informationen zur Altersbeauftragtenstelle können der Weisungsbroschüre für die Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2013 entnommen werden.
Strassenentwässerung
Trinkwasserproben Das Kantonale Labor Zürich hat fünf Proben aus der Wasserversorgung der Gemeinde Brütten geprüft. Gemäss Untersuchungsbericht entspricht das Trinkwasser den gestellten Anforderungen.
Gemeinderat Brütten
Totalrevision der Gemeindeordnung Der Gemeinderat hat eine Totalrevision der Gemeindeordnung verabschiedet. Das Geschäft wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Brütten als Urnenvorlage am 24. November 2013 unterbreitet. Die neue Gemeindeordnung orientiert sich formell und sprachlich an der Mustergemeindeordnung des Kantons Zürich. Die Weisungsbroschüre für die Urnenabstimmung sowie die neue Gemeindeordnung können unter www. bruetten.ch heruntergeladen, bei der Gemeindekanzlei telefonisch unter der Telefonnummer 052 355 03 55 bestellt oder persönlich am Schalter bezogen werden. Die wichtigsten Änderungen zur Revision werden an der Informationsveranstaltung vom Samstag, 2. November von 9 bis 11 Uhr im Gemeindesaal durch den Gemeinderat erläutert.
Bei starkem Regen kann das Wasser auf der Unterdorfstrasse bei den Die bestehenden Balkonüberzüge der Liegenschaften Nr. 10/12 nicht Liegenschaft Alpenblick 17 weisen ein schnell genug abfliessen, was zur falsches Gefälle auf, weshalb sich Stau- Überschwemmung des Vorplatzes nässe bildet und dies zu Schäden am der betroffenen Häuser führt. GeGebäude führen kann. Damit die Arbei- mäss Rückmeldung des beigezogeten noch in diesem Jahr ausgeführt wer- nen Ingenieurbüros weist die Unden können, hat der Gemeinderat den in terdorfstrasse ein falsches Gefälle der Investitionsrechnung eingestellten auf, weshalb der Belag der UnterKredit von 40 000 Franken freigegeben. dorfstrasse angepasst und der WasDer Auftrag wurde der Firma Bula AG serstein neu verlegt werden muss. (Neftenbach) erteilt. Die Arbeiten werden von der Firma Tius AG (Uster) für pauschal 13 500 Überprüfungen Franken ausgeführt. Voranschlag 2014 Die Firma Lucia Revisionen GmbH (Oberglatt) hat in der Zeit vom 25. AuDas Budget 2014 präsentiert sich wie folgt: gust bis 4. September 2013 finanztechAufwand in der Laufenden Rechnung nische Prüfungen über die FachbereiErtrag in der Laufenden Rechnung ohne che Geldverkehr sowie Liegenschafordentliche Steuern Voranschlagsjahr tenerträge durchgeführt. Aufgrund Zu deckender Aufwandüberschuss der stichprobeweisen Überprüfungen Steuerertrag (mit 89 %) wird die konforme Aufgabenerfüllung bestätigt. Die Empfehlungen der ReviEntnahme aus dem Eigenkapital soren werden umgesetzt. Total (wie oben)
Altersbeauftragte/n Die Arbeitsgruppe, welche für die Prüfung des vorhandenen Angebots für die Altersfürsorge beauftragt war, hat einen Massnahmenplan erstellt. Zu den eher kurzfristig reali-
Fr.
10‘314‘100.00
Fr.
- 4‘173‘100.00
Fr.
6‘141‘000.00
Fr.
6‘105‘400.00
Fr.
35‘600.00
Fr.
6‘141‘000.00
Um den Aufwandüberschuss decken zu können und somit einen minimalen Cash Flow zu erzielen, hat der Gemeinderat entschieden, die Erhöhung des Steuerfusses auf 89 Prozent zu beantragen. Der Gemeinderat hat das Budget 2014 in der vorliegenden Form genehmigt und zuhanden der Rechnungsprüfungskommission und der Gemeindeversammlung verabschiedet. Die detaillierten Informationen zum Voranschlag werden in der Weisungsbroschüre publiziert.
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Aus Behörde und Verwaltung Der Buck, ein beliebter Aussichtspunkt für Gross und Klein, Jung und Alt! Damit das auch so bleibt, gilt es einige Regeln zu beachten.
Geburten
Wenn Ihr Hund mal muss Auf Trottoirs, Wegen, Wiesen und in Gebüschen wird immer wieder Hundekot liegen gelassen. Bitte beseitigen Sie den Hundekot im dafür vorgesehenen Behälter. Wir wünschen uns eine «saubere» Gemeinde: Ein korrektes Verhalten ist wichtig für ein entspanntes Verhältnis zu den Einwohnerinnen und Einwohnern ohne Hund.
17. September 2013 Julien Kai Meier Sohn von Jacqueline und Christian Meier Strubikon 23
Angeleinte Hunde signalisieren Anstand und Rücksicht Auch wenn Ihr Hund noch so lieb und erzogen ist, gibt es immer wieder Situationen, die für alle unangenehm sind. Zeigen Sie, wie gut Ihr Hund erzogen ist und leinen Sie ihn dementsprechend an.
23. September 2013 Elia Flavio Rüsch
Hundegesetz § 9 (Auszug) Hunde sind so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass sie a. weder Mensch noch Tier gefährden, belästigen oder in der be stimmungsgemässen und sicheren Nutzung des frei zugängli chen Raumes beeinträchtigen b. die Umwelt gefährden.
Sohn von Daniela und Michael Rüsch Zelglistrasse 2
1
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
In Wäldern und an Waldrändern sowie bei Dunkelheit im Freien sind Hunde in Sichtweite auf kurzer Distanz zu halten.
2
9. September 2013 Silena Fries Tochter von Barbara und Christoph Fries Unterdorfstrasse 4
Hundegesetz § 13 1 Wer einen Hund ausführt, muss ihn so beaufsichtigen, dass Kulturland und Freizeitflächen nicht durch Kot verschmutzt werden. 2 Kot ist in Siedlungs- und Landwirtschaftsgebieten sowie auf Strassen und Wegen korrekt zu beseitigen.
3
Es ist verboten, Hunde a. im frei zugänglichen Raum unbeaufsichtigt laufen zu lassen.
Wir danken Ihnen für die Mithilfe und das Verständnis für eine weiterhin «sichere» und «saubere» Gemeinde. Sicherheitssekretariat Brütten
Mütter- und Väterberatung *Neue Daten im ersten Halbjahr 2014* Jeden zweiten Freitag des Monats jeweils von 14 bis 16 Uhr im Gemeindesaal (Brüelgasse 7) mit Mütterberaterin Barbara Portmann • 10. Januar 2014 • 14. Februar 2014 • 14. März 2014
• 11. April 2014 • 09. Mai 2014 • 13. Juni 2014 Gemeindeverwaltung Brütten
Die vergangenen Monate der Ajuga Es hat sich einiges getan in Brütten: Zu Beginn des Sommers trat Chantale Mayer als neues Mitglied der Betriebsgruppe bei. Sie half bereits vor ihrem Eintritt tatkräftig am «Gourmetpläuschli» und beim Kerzenziehen mit. Sie ist eine grosse Bereicherung. Über den Sommer verteilt gab es samstags verschiedene Angebote der Betriebsgruppe für Primarschüler: Von der Grillparty, zur Wasserschlacht, bis hin zur Hawaii-Party. Die Stimmung war jeweils ausgelassen und fröhlich. Mittwochnachmittags wurde das schöne Wetter genossen, sei es beim Fussball, Badminton, Boccia spielen oder etwa beim Skaten vorwiegend beim Fussballplatz der Schulanlage. Dazu gab es immer wieder gemütliche Plauderstündchen und verschiedene Partien «Gemsch» im Jugi. Auch startete die zweite Auflage des «Gourmetpläuschlis», welche sehr gut anlief. Die sieben Teilnehmenden sind top motiviert und bereiten jeweils so selbstständig wie möglich ein Dreigang-Menü zu. Ausserdem suchen die «Ajugastars» neue Talente und bereiten sich auf Anfragen von interessierten Nachwuchsmusikern vor. Im Weiteren sind die Jugendarbeitenden an den Vorbereitungen für die bevorstehende Weihnachtszeit, welche mit diversen Angeboten zelebriert wird: Vom Adventskalender- und Geschenkebasteln über Adventskranzbinden bis hin zum Guetsle wird die Ajuga ein bunt gemischtes Programm anbieten und freut sich auf eine rege Teilnahme der Kinder und Jugendlichen. Wie jedes Jahr bietet die Ajuga das offizielle Kerzenziehen der Gemeinde Brütten an. Dieses wird an den Sonntagen 1., 8., 15. und 22. Dezember durchgeführt.
Mirjam Ebertshäuser, Ajuga
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Aus Behörde und Verwaltung
Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Politischen Gemeinde Brütten sind eingeladen an der nächsten Gemeindeversammlung teilzunehmen. Die Versammlung findet am Donnerstag, 5. Dezember 2013 um 20.15 Uhr in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Chapf statt. Folgende Geschäfte sind traktandiert: • Anstellung einer bzw. eines Altersbeauftragten; Erhöhung Stellenplan • Sanierung Gemeindesaal; Kreditgenehmigung • Genehmigung Voranschlag 2014 und Festsetzung Steuerfuss • Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz
Gemeinderat Brütten
Inserateplatz
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Termine 2014 Der Gemeinderat hat die Termine für verschiedene Anlässe in der Gemeinde Brütten festgesetzt: ausserordentliche Gemeindeversammlung
Mittwoch, 5. März 2014, 20.00 Uhr
RechnungsGemeindeversammlung
Donnerstag, 12. Juni 2014, 20.15 Uhr
Jungbürgerfeier
Freitag, 25. April 2014
Neuzuzügerfeier
Freitag, 26. September 2014
BudgetGemeindeversammlung
Dienstag, 9. Dezember 2014
Alterszentrum im Geeren, Seuzach
inserate@dorfblitz.ch Tel. 044 836 30 60 Herzlich willkommen zum
Adventskaffee und Begegnungsnachmittag am Samstag, 30. November von 14 bis 16.30 Uhr
Aktion: Portraits ab 135 Franken Mano Reichling 079 330 07 21
Auch dieses Jahr findet im Alterszentrum im Geeren in Seuzach der traditionelle Adventskaffee und Begegnungsnachmittag statt, und zwar am Samstag, 30. November, von 14 bis 16.30 Uhr. Nebst stimmungsvoller Musik, Verkaufsständen mit kreativem – zum Teil von AZiG-Bewohnenden gefertigtem – Handwerk und floristischem Adventschmuck verwöhnen wir Sie in unserer Cafeteria gerne mit hausgemachten Dessert-Variationen. Zudem laden wir Sie auf eine geführte Hausbesichtigung ein. Für die kleinen Gäste wird es eine kreative Aktion geben. Lassen Sie sich überraschen. Beginnen Sie mit uns gemeinsam die Adventszeit und lassen Sie sich verzaubern von einer vorweihnachtlichen Stimmung.
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Auf zahlreiche Gäste freuen sich die Bewohnenden und die Mitarbeitenden des Alterszentrums im Geeren.
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Vereine
Brütten
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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Nothilfekurs-Refresher Der Nothilfekurs-Refresher richtet sich an alle Absolventen eines Nothilfekurses, welche ihr Wissen in Erster Hilfe auffrischen möchten. Ganz egal wie lange der absolvierte Nothilfekurs zurückliegt. Der Kurs ist aber keine Verlängerung des aktuellen Nothilfeausweises. Jeder Mensch kann in eine Notsituation geraten, in welcher er auf Hilfe anderer angewiesen ist. Jedermann sollte imstande sein, einem anderen in einer Notsituation angemessene Hilfe zu leisten – Nothilfe eben. Kursziele: Eine Unfallsituation richtig einschätzen, weitere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern, die lebensrettenden Sofortmassnahmen situationsgerecht einsetzen. Der Samariterverein bietet diesen Kurs am Donnerstag, 7. November, von 19 bis 22 Uhr (3 Stunden) im Schulhaus Chapf (Brütten) an. Kurskosten: Fr. 60.-. Anmeldungen und Auskünfte an Ruth Gerber unter Telefon 052 345 23 60 oder per Mail an ruthgerber@hispeed.ch oder direkt im Internet unter www.svwu.ch unter Brütten/Kurse.
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AMÄLDIG: SAMICHLAUS 2013 Dä Samichlaus chunnt am 5., 6., und 7. Dezämber wieder zu dä Brüttemer Chind! AMÄLDE cha me sich bis am 17. Novämber jewiils am Morge vo 9 bis 12Uhr bi de Christina Rechsteiner uf Telefon 052 345 00 19. Dä Reingwünn vo de SPÄNDE gaht wieder ane wohltätigi Organisation.
Eui Chlausgruppe Brütte
WEITERE INFORMATIONEN zu den Gemeindewahlen 2014 auf:
www.dorfblitz.ch
Aufruf! Es ist «noch» nicht Winter, aber die Organisation mit dem diesjährigen Adventskalender hat bereits begonnen. Wer dieses Jahr gerne ein Adventsfenster dekorieren möchte, kann sich ab sofort unter Telefon 076 573 22 10 anmelden. Natürlich sind auch Neuzuzüger immer willkommen, ebenfalls ein Fenster zu gestalten. Die Anmeldefrist läuft bis zum 4. November 2013! Die Liste erscheint dann in der November-Dorf-Blitz-Ausgabe. Gerne hoffe ich auf viele Beteiligte. Wie jedes Jahr gilt die Devise: «Dä Dorfblitz Gschnäller isch dä Gschwinder.»
15.10.13
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Brütten
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«Sport-,Spiel- und Fun-Tag» der Jugendriege
Geschicklichkeit und viel Ausdauer gezeigt Traditionsgemäss hat die Jugendriege (Juspo) Ende September den «Sport-, Spiel- und Fun-Tag» für Kinder aller Altersgruppen durchgeführt. Das Turnareal Chapf war für diesen Anlass mit attraktiven Posten in verschiedenen Disziplinen ausgestattet. von Sandra Lanz Ein neblig kalter Morgen erwartete die 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Anlass der Juspo Turnverein Brütten. Der seit 1998 stattfindende Sporttag wurde früher unter dem Namen «Jugendcup» durchgeführt; damals mit Schlussturnen gemeinsam mit dem Turnverein Grafstal.
Wer geht als Erste durchs Ziel? (Bilder: Sandra Lanz)
Abwechslungsreiche Disziplinen Die zwölf Helferinnen und Helfer der Jugendriege hatten für den samstäglichen Jugendanlass einen abwechslungsreichen Parcours im Einzelwettkampf ausgeheckt, bei welchem nicht nur das Kräftemessen sondern auch Geschicklichkeit, Ausdauer und Spass im Vordergrund standen. Insgesamt waren acht Postenläufe zu bewältigen: Zielwerfen mit Tennisbällen, Balken-Balancieren mit Bällen auf einem Tennisschläger, Sortieren von Wettkampfbändeln nach Farben sowie das Absolvieren verschiedener Ausdauer- und Geschicklichkeitsaufgaben. Die jugendlichen Teilnehmer starteten trotz des unfreundlichen und nebligen Herbstwetters mit sichtbarem Eifer. Als Höhepunkt der Veranstaltung entpuppte sich der Wettkampf um «Der schnellste Brüttener und die schnellste Brüttenerin». Je nach Altersgruppe der Teilnehmer wurden 60 oder 80 Meter gesprintet. Von Ehrgeiz und den Zurufen des Publikums angestachelt starteten die Teilnehmenden der Kategorien A bis D zum Sprint: Am Ziel wartete ein gut bestückter Gabentisch, ab welchem alle Teilnehmenden für ihren Einsatz und Ausdauer belohnt wurden. Sieger bei den Mädchen wurden Delia Vogt (Kategorie B), Fiona Huber (C) und Jessica Schwender (D). Bei den Knaben erreichten Dario Steiger (A), Orlando Goessler (B), Cyril Furrer und Noah Steinmann (beide C) je den ersten Platz. ◾
Alle Altersgruppen konnten ihre Stärken unter Beweis stellen.
Höchste Konzentration beim Zielwerfen.
Sophie Egli: Schweizermeisterin Gymnastik
Am letzten September-Wochen fanden im thurgauischen Kreuzlingen die Schweizermeisterschaften Gymnastik Einzel des Schweizerischen Turnverbandes statt. Die für das GymTeam Brütten startende Sophie Egli war Teilnehmende in der Kate-
gorie «Zweiteiliger Wettkampf» und errang mit der Note 9.87 die Goldmedaille. In der Vorrunde zeigte Egli ihre Kür mit Reif und diejenige ohne Handgerät; damit erreichte sie einen Vorsprung von fast zwei Zehnteln. Im Finale begann die Wertung von
Neuem: Mit einer beeindruckenden und ausdruckstarken Vorführung ohne Handgerät sicherte die Brüttenerin sich mit einer nochmaligen Steigerung der Note den Sieg und damit auch den Titel Schweizermeisterin Gymnastik. (e)
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Brütten
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Im Gemeindesaal: Arztvortrag zum Thema Epilepsie
Wenn es unerwartet «im Gehirn gewittert» Anfang Oktober hat der Samariterverein zu einem öffentlichen Vortrag über Epilepsie eingeladen. Das Referat führte Morena Felder, CoChefin der Zürcher Höhenklinik Wald. Der von enormem Fachwissen geprägte Vortrag wurde vom zahlreich erschienenen Publikum mit grossem Interesse verfolgt. von Yvonne Müller Viele Menschen seien heute über Volkskrankheiten wie Diabetes oder Rheuma gut informiert. Epilepsie komme jedoch genau so häufig vor, erklärte Neurologin Morena Felder. Verunsicherung und Angst hätten zu vielen Vorurteilen geführt, unter denen die Epilepsiekranken leiden, berichtete
die Referentin. Dabei könne es jedem passieren, daran zu erkranken. Epilepsie sei keine geistige Behinderung. Felder beschrieb in ihren Ausführungen das Geschehen während eines Epilepsie-Anfalles mit einem «Gewitter im Gehirn». Normalerweise fliesse ein sehr schwacher Strom durch die Nervenzellen, was bei gesunden Menschen geordnet und nacheinander ablaufe. Bei Epileptikern hingegen entlade sich ganz viel Spannung auf einmal – was ein «Gewitter» auslöse. Darauf reagiere der Körper mit einem Anfall, was unvorbereitet und willkürlich geschehe. In der heutigen Zeit bestehe für Betroffene die Möglichkeit, mit Medikamenten ein normales Leben ohne Einschränkungen zu führen, präzisierte Felder.
Neurologin Morena Felder informierte über verschiedene Erscheinungsformen der Krankheit Epilepsie. (ym)
«Vollständig lassen sich epileptische Anfälle jedoch nur bei sehr wenigen Patienten ausschliessen. Für Epileptiker sind insbesondere viel Ruhe und Schlaf äusserst wichtig», führte die Ärztin weiter aus. Diese Krankheit stelle auch in
Fachkreisen eine noch immer sehr grosse Herausforderung dar. Die Ursachenforschung sei sehr kompliziert, da Epilepsie eine ganze Gruppe von Erkrankungen in verschiedenen Erscheinungsformen verberge. ◾
Jubiläumsanlass der Gemeindebibliothek mit Lesung
Beliebt: Drei Jahrzehnte Medienverleih Am Tag zu Ehren der «Gemeindebibliothek Brütten» als Jubilarin wurde die Bevölkerung Ende September zum Mitfeiern eingeladen. Die Angebote im und vor dem Gemeindesaal begeisterten Gross und Klein. von Sandra Lanz Am Morgen des Jubiläumsanlasses hat Kerstin Johner, Mitglied der Bibliothek, den jüngsten Festbesuchern die Geschichte «Das Riesenfest» von Max Bolliger als Bilderbuchkino vorgetragen. Anschliessend wurde gemeinsam gespielt, gebastelt und gepflanzt.
Gegen Mittag schwebte der Duft von Grillwürsten über den Gemeindeplatz und lockte Familien und Gratulanten zu gemütlichem Beisammensein bei Speis und Trank. Die Getränke und Esswaren wurden zu Preisen «wie anno dazumal» angeboten, es gab angeregte Gespräche und bei freundlich gesinntem Herbstwetter spielten die zahlreich erschienenen Kinder auf dem Platz vor ihrer «Bibi».
Zum Jubiläum eine Sitzbank für die Bevölkerung Am frühen Abend begrüsste Bibliotheksleiterin Franziska Eppler die Fest-
Buchautor Peter Stamm setzte sich als einer der ersten Benützer auf die neu installierte Bibi-Jubiläumsbank vor dem Gemeindehaus. (sl)
teilnehmer und den zum Jubiläumsanlass geladenen Gast Peter Stamm. Der 1963 in Weinfelden geborene und dort aufgewachsene Buchautor lebt seit mehreren Jahren mit seiner Familie in Winterthur. Nach einer kaufmännischen Lehre studierte Stamm einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Er ist Autor mehrerer Hörspiele, von Theaterstücken und verschiedenen Büchern. Sein erster Roman «Agnes» erschien 1998; der Winterthurer hat mittlerweile mehrere Auszeichnungen erhalten und beim «Man Booker International Prize 2013» befand er sich unter den zehn Finalisten. Bei ihrer Begrüssung an das Publikum lobte Bibi-Leiterin Eppler die rege Benützung der Gemeindebibliothek trotz starker Verbreitung der digitalen Medienwelt. Der Leitspruch «Bücher sind wie fliegende Teppiche ins Reich der Fantasie» habe ihr die Idee gebracht, zum Jubiläum die Brüttener Bevölkerung mit einer Holzbank und einer Bücherkiste zu beschenken, welche auf dem Gemeindehausplatz nun ihren Standort gefunden haben. Als Vertreter des Gemeinderates erzählte Schulvor-
stand Fritz Stähli den Anwesenden Eckdaten aus den Anfängen der Brüttener Bibi bis hin zum Jubiläumstag.
Gedankenaustausch Der Höhepunkt am Abend war dann die Lesung von Autor Peter Stamm aus seinem vor wenigen Wochen erschienenen Roman «Nacht ist der Tag». Mehr als 50 Zuhörer lauschten den drei vorgelesenen Szenen: Leise Worte, kalte monotone Beobachtungen und eine präzise karge Wortwahl starteten den Film der subjektiven Vorstellung im Kopf. Die Geschichte handelt von Gillian, einer erfolgreichen und attraktiven Fernsehmoderatorin, welche bei einem Unfall nicht nur ihren Ehemann sondern auch ihr Gesicht verliert. Eine Tragödie, die zu einem Neuanfang wird. Wird Nacht zu Tag oder Tag zu Nacht? Eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwieweit sich unser Inneres mit unserem Äusseren verbindet. Ändert sich unser Inneres nach einer Veränderung des Äusseren? Im Anschluss an die Lesung ergab sich zwischen den Zuhörern und Buchautor Peter Stamm ein interessanter Gedankenaustausch. ◾
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Brütten
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«Back to the future» Regelmässig im November überrascht die Brüttener Turnerfamilie (TVB) die Liebhaber des Laientheaters mit einer neu einstudierten Abendunterhaltung. Die Vorführ ungen im «Chapf» beinhalten jeweils thematisch zum Theaterstück abgestimmte Turnvorführungen mit Beteiligung aller TVB-Sektionen. Jährlich werden die Rollenzuteilungen und die Regie neu vergeben: Im laufenden Jahr haben Roman Isler und Tom Gähwiler diese übernommen; sie teilen sich die Aufgaben als Programmverantwortliche.
Am 9. und 16. November (Türöffnung je 19 Uhr; Spielbeginn 20 Uhr) wird das Publikum unter dem Motto «Back to the future» in die Welt eines etwas verrückten, seit geraumer Zeit aber ominös verschwundenen Professors (l.) mitgenommen. Seine hyperaktive Ehefrau Roxane (r.) nimmt nun das Schicksal selbst an die Hand, wodurch eine Zeitreise in frühere Epochen – gespickt mit Irrungen und Wirrungen auf technischen Plattformen und verzwickten Gefühlsebenen – ausgelöst wird. Ticketvorverkauf ab 4. November in der Bäckerei Bosshart. Susanne Reichling
«Unerhörte Schweizer Alpenmusik» Der Schweizer Gitarrist Max Lässer ist mit seinem «Kleinen Überlandorchester» wieder auf Tournee. Vergangene Woche gastierten die vier Musiker (v. l.) Max Lässer, Bassist Patrick Sommer, Max Flückiger (Akkordeon) und der Hackbrett-Virtuose Töbi Tobler im Gemeindesaal. Einmal mehr ist es der Kulturkommission gelungen, ein altersmässig gut durchmischtes Publikum von über 100 Personen zu begeistern. Max Lässer ist
«Swing Kids» liessen Mehrzwecksaal beben Die Kulturkommission Brütten verwöhnte am 21. September ihr Publikum wiederum mit einem musikalischen Leckerbissen. Im Rahmen der Brüttener Jazzkonzerte trat im Mehrzwecksaal der Schulanlage Chapf die Jugend-Jazzband «Dai Kimoto & seine Swing Kids» auf. Die 15-köpfige Jugendband, bei welcher das jüngste Mitglied gerade mal 10 Jahre und das älteste 18 Jahre zählt, begeisterte die Zuschauer mit bravourös dargebotenen Big Band-, Jazz- und Swing-Melodien etwa von Glenn Miller, Benny Goodman oder
Louis Armstrong. Es ist die simple Freude am Spiel, welche die Band unter der Leitung des Japaners Dai Kimoto zu einer der erfolgreichsten Jugendbands gemacht hat. Mit ihrem frischen und überzeugenden Spiel brauchen die Jugendlichen auch den Vergleich mit Profimusikern nicht zu scheuen. So erstaunt es nicht, dass die Jungmusiker 2008 die renommierteste Auszeichnung der Schweizer Jazzszene, den «Swiss Jazz Award», gewannen und seither auf der ganzen Welt Konzerte geben dürfen. (rh)
ein sehr innovativer Musiker der Volksmusik-Szene, der sich jedoch nicht in ein herkömmliches Musikschema einordnen lässt. Das künstlerische Schaffen gilt dabei immer wieder der Verbindung von Traditionellem und Neuem in verschiedenen musikalischen Besetzungen und Varianten der Populärmusik, in denen er mit bekannten Musikern aufgetreten ist oder bei CD-Aufnahmen mitgewirkt hat. (re)
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Aus Behörde und Verwaltung Doppelkindergarten Ebnet Gemäss Schulraumstrategie sollen die Kindergärten der Gemeinde an den zwei Standorten Sunnerain und Ebnet konzentriert werden. Weil die bestehende Kindergartenabteilung im Ebnet zu klein ist und mittelfristig saniert werden muss, wurde nach Abklärung aller Varianten entschieden, ein Neubauprojekt auf dem Grundstück Kat.Nr. 176 zu planen. Zu diesem Zweck wurden drei ausgewiesene Architektur- und Planungsbüros zu einem Ideenwettbewerb und Offertstellung für die Architekturleistungen eingeladen. Die Büros Altorfer, Kienholz und Partner, Thomet Bauleitungen AG und Bucher Partner dipl. Architekten AG haben rechtzeitig die erforderlichen Unterlagen mit ansprechenden Lösungsvorschlägen eingereicht. Nach erfolgter Projektpräsentation wurde von der Liegenschaftenkommission, die gleichzeitig das Preisgericht bildete, das Projekt der Firma Bucher Partner dipl. Architekten AG zum Siegerprojekt gekürt. Die Kosten dieses Projekts werden auf 2,2 Millionen Fran-
ken veranschlagt. Damit der Gemeindeversammlung eine Vorlage zur Beschlussfassung unterbreitet werden kann, hat der Gemeinderat den dafür erforderlichen Projektierungskredit (Phase bis und mit Bauprojekt) von 50 000 Franken zu Lasten der Investitionsrechnung 2013 bewilligt.
Bürgerrechtsgesuche Gestützt auf die eingereichten Bürgerrechtsgesuche und Erfüllung der Anforderungen wurden ins Bürgerrecht der Gemeinde Nürensdorf aufgenommen: • Merita Berisha, wohnhaft Hauswiesenstrasse 6, Nürensdorf;
des Unterhaltes des Gebäudes weitere 100 000 Franken eingesetzt werden. Der Gemeinderat bewilligte den durch den Voranschlag 2013 nicht gedeckten Kreditbetrag von 55 000 Franken zu Lasten seiner Kreditkompetenz. Die Baumeisterarbeiten wurden gestützt auf die Submission im Einladungsverfahren der Firma Huber Baugeschäft AG (Bassersdorf) und die Spenglerarbeiten der Firma Erwin + Peter Gut AG (Bassersdorf) vergeben.
Gemeindeverwaltung Weil das Fotokopiergerät der Gemeindeverwaltung die notwenigen Systemanforderungen als Scanner für die neue
Applikation VRSG AXIOMA nicht zu erfüllen vermag und die Nachrüstung zu teuer wäre, hat der Gemeinderat beschlossen, das Gerät ein Jahr früher als vorgesehen zu ersetzen. Dafür bewilligte er einen Kredit von 17 000 Franken; der Auftrag wurde an die Firma Sharp Electronics AG vergeben.
Finanzen Der Gemeinderat hat 37 Grundstückgewinnsteuerveranlagungen vorgenommen. In acht Fällen wurden Grundstückgewinnsteuern von 255 559 Franken veranlagt.
Gemeinderat Nürensdorf
Baubewilligungen • Eheleute Uwe und Petra Uhlitzsch, Hinterdorfstrasse 15, Nürensdorf.
Mit Beschluss der Baukommission wurden folgende Bauvorhaben bewilligt:
Liegenschaften
• Braunschweiler Ivo und Marigna: Neubau Einfamilienhaus im Loorenhölzli 7;
Für die Sanierung von Feuchtigkeitsschäden an der Hauswartwohnung der Turnhalle Hatzenbühl und Instandstellung der Fassaden müssen zu Lasten
ADVENTSFENSTER in Nürensdorf, Breite, Birchwil und Oberwil Dieses Jahr wird in unserer Gemeinde wieder ein Adventsfenster-Rundgang organisiert. Die Fenster/Objekte müssen keine Meisterwerke sein, sie sollen vielmehr allen Freude bereiten und auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen.
• Brunner Christian und Petra: Neubau Doppel-Einfamilienhaus, Brunnackerstr. 18.
Baukommission Nürensdorf
Räbeliechtliumzug am Mittwoch, 6. November 2013 mit Guggenmusik Kookaburra Besammlung: 18.45 Uhr beim Volg Oberwil
Es wird zwischen offenem oder geschlossenem Fenster unterschieden.
Der Umzug startet um 19 Uhr und findet bei jeder Witterung statt.
• offenes Fenster mit Gästebewirtung • geschlossenes Fenster ohne Gästebewirtung
Umzugsroute: Brüttenerstrasse – Sunnerainstrasse – Rainstrasse – Bergstrasse – Brunnackerstrasse – Sunnerainstrasse – Schulhaus Sunnerain.
Interessenten melden sich bitte bis am 8. November 2013 mit Wunschdatum bei Monika Koch, Telefon 079 755 05 01. Spezielle Info-Blätter mit ausführlichem Beschrieb finden Sie im Volg, in der Bäckerei Bosshart und im Restaurant Bären Nürensdorf.
Wir freuen uns über eine grosse Teilnahme von Kindern aus Nürensdorf, Birchwil, Oberwil, Breite und Hakab. Nach dem Umzug gibt es Tee und Wienerli für alle Teilnehmenden. Die Eltern haften für ihre Kinder.
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.
Auf dem Pausenplatz ist Rauchverbot!
Im Auftrag der Ortsgeschichtlichen Kommission
Schulpflege Nürensdorf und Arbeitsgruppe Schule und Eltern (Notfall-Telefon: 076 323 31 75)
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10/2013
Aus Behörde und Verwaltung
Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf Kurs 10 Cupcakes nähen Für alle, die die süssen Törtchen auch ganz gerne ohne Kalorien mögen! Im Kurs werden alle Geheimnisse rund ums Cupcake-Nähen gelüftet: wie die Backform zu ihrer Form aufläuft, wie das Biskuit schön aufgeht, wie mit Zuckerguss überzogen und Streusel gestickt werden, sowie das Ausdekorieren mit süssen Früchtchen. Diesen handgenähten Cupcakes kann man ebenso wenig widerstehen wie dem gebackenen Original – und sie machen genau so glücklich! Verwendung als Magnet, Nadelkissen, Briefbeschwerer, für Dekorationen oder den Kinder-Kaufladen. Kursleitung: Ruth Müller, Handarbeitslehrerin Kursdauer: 1 x Samstag 09.00 – 14.30 Uhr Kursdatum: 08.03.2014 Kursort: Handarbeitszimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 45.00 exkl. Material ca. Fr. 30.00 (für 3 Cupcakes)
Kurs 11 Komfortables Bienenhotel für verschiedene Wildbienenarten Wildbienen und Hummeln im Garten sind willkommene Gäste! Sie sind Pflanzenbestäuber, sehen hübsch aus, sind absolut friedlich und haben faszinierende Verhal-
tensweisen! Grund genug, ihnen geeignete Möglichkeiten zu bieten, damit sie geeignete Lebensräume bei uns finden. Wir lernen ihre unterschiedlichen Bedürfnisse kennen und bauen verschiedene Wildbienenhotels aus Holz, Yton und anderem Material. Kursleitung: Heike Niemand Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 19.00 – 21.30 Uhr Kursdatum: 12.03.2014 Kursort: Werkraum, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 20.00 exkl. Material ca. Fr. 10.00
Kurs 12 Cucina e Vino Piemontese Köstlichkeiten aus der piemontesischen Küche mit dem dazu passend ausgewählten Wein. Was mehr könnte man sich noch wünschen? Ein absoluter Genuss! Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 12.03.2014 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material ca. Fr. 25.00
Kurs 13
Kursdatum:
RAKU – mit glatten und strukturierten
07.05.2014
Oberflächen
Kursort:
An den ersten beiden Abenden werden
Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl,
unter Anleitung Grundformen für Va-
Nürensdorf
senobjekte, Stehlen und Öllampen oder
Kurskosten:
Ethanolfeuerlampen hergestellt.
Fr. 30.00 exkl. Material ca. Fr. 25.00
Natürlich können auch eigene Ideen bis zu einer gewissen Grösse umgesetzt werden. Am dritten Kursabend werden die Objekte dank RAKU gebrannt. Kursleitung: Stephan Jakob, Werklehrer Kursdauer: 2 x Dienstagabend 18.30 – 22.00 Uhr und 1 x Donnerstag 16.00 – 21.00 Uhr Kursdatum: 06.05.,13.05. und 27.05.2014 Kursort: Werkraum Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 90.00 exkl. Materialkosten ca. Fr 10.00/kg
Kurs 14 Asiatisch von A - Z Exotisch duftend interessant und immer beliebt, ist die asiatische Küche. Diverse Leckerbissen von A – Z erwarten Sie in diesem Kurs Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr
Anmelden per Mail: Kursnummer, Name, Adresse, Emailadresse und Telefon-Nummern an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Andrea Hafner, Roswiesenstrasse 3, 8309 Birchwil Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/schulen/hwfortb (ganzes Programm) Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn
Kurs 15 Feine Blüten- und Würzessige und Öle Im Wonnemonat Mai gibt es schon viele verschiedene Wildkräuter und Blüten, aus denen sich ganz besonders feine Blüten – und Würzessige und Öle herstellen lassen. Zuerst gehen wir draussen gemeinsam sammeln, um dann anschliessend alles miteinander drinnen zu verarbeiten. Bei Regenwetter wird der Termin um eine Woche verschoben. Kursleitung: Heike Niemand Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 17.30 – 20.30 Uhr Kursdatum: 14.05.2014 (Verschiebungsdatum bei nasser Wetterlage, 21.05.2014) Kursort: Schulküche Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 25.00 exkl. Material ca. Fr. 15.00
In folgenden bereits publizierten Kursen sind noch Plätze frei: Zumba Kurs 2b ab Januar 2014 Geschenke aus dem Kräutergarten Kurs 4 06.11.2013 Creation Praliné Kurs 6b 07.12.2013
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Aus Behörde und Verwaltung Gifte und Chemikalien Gehen Sie sorgfältig mit Giften und Chemikalien um
Martinimärt Nürensdorf
Im Haushalt und im Werkraum befinden sich zahlreiche gesundheitsgefährdende und giftige Substanzen wie Abwasch- und Reinigungsmittel, Kosmetikartikel, Medikamente, Tabakwaren sowie Dünge- und Lösungsmittel. Jährlich müssen sich in der Schweiz rund 12 000 Personen aufgrund von Vergiftungen behandeln lassen.
am Samstag, 9. November 2013 Zeit: 10 bis 17 Uhr Ort: Schlosspark (Neuhofstrasse, Zentrum) Mehr als 30 Marktstände mit folgenden Angeboten: Adventsgestecke, Fotokarten, Gestricktes, Silberschmuck, Fimo, Patchwork, Alpkäse, Glückwunsch- und andere Schreibkarten, Modeschmuck, Nürensdorfer Bier, Wein, Liköre, Babyartikel, Spezielle Kissen, Kinderkleider, Deko, Kunsthandwerk, Socken, Schals, Bauernbrot, Eingemachtes, Konfitüren, aus Holz geschnitzte Pfeffermühlen, bestickte Tücher, Kerzen, Kerzenständer, Kosmetik, Weinkühler aus Granit, Taschen und vieles mehr. Motto: «Es hat für jeden etwas».
Besonders häufig sind Kinder betroffen. Wohlriechende Düfte verleiten zum Trinken einer chemischen Flüssigkeit; Kosmetika und Medikamente werden beim Spielen ausprobiert. Gutes Grundwissen sowie Disziplin beim Anwenden, Lagern und Entsorgen tragen zum sicheren Umgang bei. Tipps: • Bewahren Sie Gifte und Chemikalien ausserhalb der Reichweite von Kindern auf (abschliessbarer Schrank, in mindestens 160 Zentimer Höhe). Belassen Sie Gifte, Chemikalien und Medikamente in der Originalverpackung, um Verwechslungen zu vermeiden.
Im Schloss-Saal wird vom Sportclub Nürensdorf eine Beiz betrieben. Im Freien gekaufte Esswaren dürfen in den Schloss-Saal zum Essen mitgenommen werden. Zur Verpflegung gibt es Würste, Suppen, Kuchen, Marroni und süsse Waffeln sowie heisse Getränke. Für Kinder gibt es einen «Freundschaftsbändeli-Klöppel-Workshop» und auch die Ludothek hat geöffnet.
• Beachten Sie die Warnaufschriften. Seit 2012 gibt es neue, international gültige Gefahrensymbole, die schrittweise auf den Produkten zu finden sein werden. • Befolgen Sie die Gebrauchsanweisungen. Tragen Sie Schutzhandschuhe, bei Verwendung von starken Säuren und Laugen zusätzlich eine Schutzbrille. Sorgen Sie bei Dämpfen für eine gute Belüftung. • Bringen Sie überflüssige Chemikalien und Medikamente regelmässig den Verkaufsstellen zurück; viele Produkte können die Umwelt schädigen.
Der Schlosspark und der Schloss-Saal sind rollstuhlgängig. Auf viele Besucher freuen sich die Märtler sowie das OK Martinimärt.
• Rufen Sie im Fall eines Vergiftungsverdachtes das Tox-Zentrum an: Telefon 145. Mehr Informationen zu Giften und Chemikalien finden Sie in der bfu-Broschüre 3.011 auf www.bestellen.bfu.ch. Oder informieren Sie sich vertieft auf der Website des BAG: www.cheminfo.ch.
Im Auftrag der Ortsgeschichtlichen Kommission
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Kleintierklinik Aloha feierte Jubiläum mit einem Tag der offenen Türe
Die erfahrungsreichen Angebote ergänzen sich ideal Ende September konnten Dagmar und Peter Laluha den ersten Geburtstag ihrer Kleintierpraxis feiern. Mit einem Tag der offenen Tür bedankte sich das Nürensdorfer Tierarzt-Ehepaar bei denjenigen Tierhaltern, die inzwischen zum Kundenstamm gehören. Zahlreiche interessierte Personen haben sich vor Ort über das Angebot informiert. Ebenfalls anwesend waren Lieferanten und Geschäftspartner; bereitwillig erteilten diese den Besuchern fachliche Auskunft. Peter Laluha, welcher einen Hund und eine Katze zur fünfköpfigen Familie zählt, ist spezialisiert auf innere Medizin. Behandelt werden in der Praxis Aloha Kleintiere, aber keine Vögel und Reptilien, ausser in einem Notfall, wie Peter Laluha auf Anfrage erläutert. In
der Überweisungspraxis werden auch Ultraschall-, Röntgen-, endoskopische Untersuchungen an den überwiesenen Tieren durchgeführt, mit denen das Leiden mit der minimal-invasiven Methode häufig sehr schnell entdeckt wird. Operiert wird bei «Aloha» nicht, ausser üblichen Eingriffen wie beispielsweise Kastrationen, Zahnsteinentfernung oder kleine Hautoperationen. Dagmar Laluha ihrerseits hat sich auf die homöopathische Behandlung von Kleintieren spezialisiert. Mit ihrem Angebot in klassischer Homöopathie hat die Tierärztin gute Erfahrungen gemacht, besonders bei akuten und chronischen Entzündungen, Schnupfen, Husten, Durchfall, Juckreiz und ähnlichen Beschwerden. «Viele Kunden
kommen gerade wegen der Alternativmedizin in unsere Praxis. Oft kann ich somit für die Behandlung
zwei Möglichkeiten in Ergänzung anbieten», sagt Peter Laluha. Annamaria Ress
Ein Team, das sich um die Gesundheit der Kleintiere kümmert (v.l): Assistentin Jasmin Meier sowie Peter und Dagmar Laluha, Inhaber der Kleintierpraxis Aloha im Dorfzentrum. (ar)
«De Stüürbschiss»
Die Welt des Gospels im Schlosskeller Seit rund drei Jahrzehnten hat sie sich dem Jazz, Swing und Blues verschrieben: Die Zürcher Sängerin Christina Jaccard ist Interpretin aus Leidenschaft. Mitte Oktober wartete die Gewinnerin des Swiss Jazz Award 2012 im Schlosskeller mit einem fesselnden
Konzertabend auf. Auf Einladung der Kultur- und Freizeitkommission trat sie mit ihrem Pianisten Dave Ruosch, dem Cellisten Daniel Pezzotti und Schlagzeuger Andreas Schmid auf. «Gospel Tour» hiess das Programm, das die Musikerin an diesem Abend
mit ihrer Band zum Besten gab. Mit Power und Charisma liess Jaccard ihre viel zitierte «schwärzeste aller weissen Soulstimmen» erklingen und entführte damit die Zuhörerinnen und Zuhörer einen Abend lang gefühlvoll in die Welt der Gospelmusik. (rh)
Alljährlich im November finden die Theateraufführungen des Drami Nüeri (www.drami.ch) im Ebnetsaal statt; heuer ist am 2. November «Première» und die «Dernière» wird am 23. November aufgeführt. Der Inhalt des diesjährigen Lustspiels unter dem Titel «De Stüürbschiss»: Schwer verkatert erwacht Thomas Lambert und betrachtet die Überreste seiner vorabendlichen Ausschweifungen. Am «Morgen danach» beinhaltet nicht nur eine Ansammlung leerer Flaschen und Bierdosen, sondern auch die Anwesenheit einer attraktiven jungen Dame von der er nur weiss, dass ihr Name möglicherweise mit «L» beginnt. Ebenfalls an besagtem Morgen taucht seine Ex-Frau und Noch-Treuhänderin Sarah auf und erklärt ihm, dass seine Steuerrechnung in den letzten Jahren nur dank einem Trick so moderat ausgefallen ist; es seien unangenehme Folgen zu erwarten. Im Gespräch mit dem Steuersekretär verwickelt Lambert sich in Widersprüche, seine Treuhänderin gedenkt, sich auf die Bahamas abzusetzen und die Haushalthilfe, eine windige Figur, macht alles noch viel schlimmer. Vorverkauf bei Blumen Zweerus unter Telefon 044 836 62 44. (e)
Nürensdorf
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Dorf-Blitz
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Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte: Bei Flutlicht geschossen
Der ASV Oberwil nutzte seinen Heimvorteil
4.2005
Als Organisator des diesjährigen Freundschaftsschiessen konnte der Armbrustschützenverein Oberwil seinen Heimvorteil nutzen und sicherte sich den «Züri Land»-Titel. Freundschaftsmeister wurde Kurt Egli (Oberwil); den Titel der besten Jungschützin 10:00 Uhr Seite 1 holte sich Marcelina Häringer vom ASV Nürensdorf.
Das alljährliches Schiessen des Freundschaftsbundes «Züri Land« fand dieses Jahr turnusgemäss am ung · Engineering · Sanitär · Heizung · Service 005 10:00 Uhr Seite 1 zweitletzten September-Wochenende in Oberwil statt. Von Freitagabend bis Samstagnachmittag massen sich insgesamt 85 Armbrustschützen und -schützinnen Bisikon (Illnau-Effreg · Engineering · Sanitär aus · Heizung · Service tikon), Oberwil, Ottikon (Illnau-Effretikon), Nürensdorf und Tagelswangen (Lindau) in einem fairen Schiesswettkampf. Mit dabei waren auch sechs Schützen von der eingeladenen Gastsektion aus Seen (Winterthur). Zu gewinnen gab es – nebst diversen Gruppen- und Einzelgaben – sowohl den ehrenhaften Titel des Freundschaftsmeisters als auch einen ganzen Beinschinken, gespendet von Ueli Heeb, Ehrenmitglied des ASV Oberwil. Besonders am Freitagabend herrschte ein riesiger Andrang und das kleine Schützenhäuschen in
Oberwil drohte aus allen Nähten zu Mal in der Vereinsgeschichte, dass platzen. In weiser Voraussicht hat- in Oberwil mit Beleuchtung geten die Organisatoren jedoch ein schossen wurde. provisorisches Flutlicht installiert, sodass auch nach Einbruch der Das herrliche Herbstwetter lockte Dämmerung der Sport noch weiter viele Schützen aus den eigenen vier ausgeübt werden konnte. Damit Wänden nach Oberwil und so konnwar sichergestellt, dass alle ange- ten sich am Samstagnachmittag reisten Schützen und Schützinnen beim Absenden sowohl der Schütihr Programm reibungslos zu absol- zenmeister, als auch der Festwirt vieren vermochten. Für den ASV einer ausserordentlich regen BeteiliOberwil wird dies in die Annalen gung erfreuen. In der Kategorie Sekeingehen, warBRUNNER dies doch das PARTNER erste tion erreichte Oberwil den ersten H A U S T E C H N I K
Platz mit 56,679 Punkten, gefolgt von Nürensdorf (56,018) und Tagelswangen (52, 713). Im Freundschaftsmeister (Elite) lautete die Rangliste: 1. Kurt Egli, (Oberwil, 230 Punkte), 2. Richard Raschle (Nürensdorf,230) und 3. Samuel Nägeli (Ottikon, 229). Bei den Jungschützen erreichten Marcelina Häringer (228 Punkte), Marco Decurtins (223) und Yannick Hartmann (218) – alle drei Mitglieder des ASV Nürensdorf – die drei ersten Ränge. (e)
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Teilnehmer am diesjährigen Freundschaftsschiessen (v.l.): André Morf (Präsident Freundschaftsbund), Marcelina Häringer (Siegerin Jungschützen), Kurt Egli (Sieger Elite), Martin Simmler (Präsident ASV Oberwil) und Heinz Wegmann (Ottikon), Schützenmeister Freundschaftsbund. (zvg)
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Dorf-Blitz
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Unter uns
Region Die Behördenwahlen 2014 im Dorf-Blitz
Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Eric Claude aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Wir kommen grad vom Golfen im nahegelegenen Winterberg und ich habe mich soeben am wunderschönen Herbstwetter mit der Farbenpracht der Blätter erfreut. Die Natur ist wirklich einladend zum Golfen. Aber auch zum Wandern im sonnigen Graubünden sind die Temperaturen noch sehr angenehm. Ansonsten freue ich mich immer wieder über die super schöne Wohnlage hier in Brütten. Wir wohnen seit 19 Jahren hier. Ich komme ursprünglich aus der Romandie; ein Stellenwechsel hat mich in die Deutschschweiz geführt. Ich habe diesen Schritt nie bereut, es gefällt mir wirklich sehr hier und ich geniesse es ausserordentlich. Was hat Sie geärgert? Wenn wir schon beim Thema Wetter und Golfen sind, dann kann hier die kommende Nebelzeit sicherlich unter den eher negativen Punkten erwähnt werden. Es ist mühsam, wenn man seinen Golfball zwar hört, aber dessen Landung vor lauter Nebel überhaupt nicht sieht. Ja und was die Wohnlage betrifft, gibt es halt den «Wermutstropfen» des zunehmenden Fluglärms, der sich in den vergangenen Jahren wirklich sehr verstärkt hat. Aber, zum Glück wird die Mehrheit der Flugzeuge ja zunehmend leiser, das finde ich positiv, und zugegeben, ich fliege selber auch (mp) nicht selten.
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Im Frühjahr 2014 finden die kommunalen Erneuerungswahlen statt, so auch in den drei Dorf-Blitz-Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Der erste Wahlgang ist auf Sonntag, 30. März 2014 angesetzt; ein allfällig nötiger zweiter Wahlgang auf Sonntag, 18. Mai 2014. Der DB möchte mit einer ausgewogenen und fairen Berichterstattung seinen Teil zum Gelingen dieser Wahlen beitragen. In der Ausgabe vom 27. Februar 2014 (02/14) werden wir die Übersicht mit den zu diesem Zeitpunkt der DorfBlitz-Redaktion gemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten veröffentlichen. Alle für ein Exekutivamt in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf wieder kandidierenden (bisherigen) und alle neu antretenden
Kandidatinnen und Kandidaten werden mit Bild und einem Kurzinterview präsentiert. Diese Kandidatenportraits können – mit einem Portraitfoto digital in Feinstauflösung – ab Mitte Dezember 2013 bis am 1. Februar 2014 auf redaktion@ dorfblitz.ch eingereicht werden. Die genauen Vorgaben dazu (Anforderungen zu den Personalien sowie Fragebogen) werden auf der DorfBlitz-Webseite abrufbar sein. Für eingesandte Textzusendungen (Veranstaltungshinweise) zu den Wahlen 2014 stellt der Dorf-Blitz jeder Ortspartei einmalig – entweder in der Januar- oder in der FebruarAusgabe platziert – eine Viertelseite (1800 bis maximal 2000 Zeichen inklusive Leerschläge) mit allgemeinen Informationen beispielsweise zu Nominationen (keine Personenpropaganda oder Parteikampagnen) zur Verfügung. Die Publikation dieser «Eingesandt» liegt in der redaktionellen Verantwortung und wird bei Bedarf ohne Rücksprache redigiert und falls notwendig gekürzt. Über Wahlveranstaltungen berichtet der DB nur
dann, wenn diese kontradiktorisch (pro/kontra) geführt sind. Werbung: Anzeigen können über unsere Inserateabteilung (siehe Impressum Seite 2) gebucht werden. Für die Ausgabe 01/14 ist der Insertionsschluss auf den 19. Januar, für die Ausgabe 02/14 auf den 16. Februar und für die Ausgabe 03/14 auf den 16. März 2014 festgesetzt. Die Erscheinungsdaten Dorf-Blitz 2014 sind bereits jetzt im Internet unter www.dorfblitz.ch in der Rubrik «Inserieren» einsehbar. Alle Details rund um die kommunalen Erneuerungswahlen 2014 sind ab sofort auf der Dorf-Blitz-Webseite in einer speziellen Wahlplattform aufgeschaltet; bis inklusive Mai 2014 können sämtliche im DB publizierten Informationen zum Wahlgeschehen – regelmässig aktualisiert – nachgelesen werden. Ebenfalls im Internet befindet sich der Fragebogen für die Kandidaten Gemeindepräsidium und Gemeinderat.
Redaktion Dorf-Blitz
WEITERE INFORMATIONEN zu den Gemeindewahlen 2014 auf:
www.dorfblitz.ch Schul- und Berufswege Eben erst hat ein Kind von der Unterin die Mittelstufe gewechselt und schon steht der nächste Übergang an. Der bevorstehende Wechsel kann viele Ängste und Fragen auslösen, denn erstmals werden die Schüler Niveaustufen zugeordnet. Fragen tauchen auf: «Welches sind die Möglichkeiten und das Potential unserer Tochter, unseres Sohnes? Wo sind die Grenzen?», «Was bedeutet die Einstufung meines Kindes für die Berufs- und Ausbildungswahl?», «Was ist dabei meine Rolle als Mutter oder Vater?» Wie in anderen Ländern nimmt auch in der Schweiz die Tendenz zu, die Kinder möglichst in das Gymnasium zu schicken. So entsteht oft ein grosser Druck für die Kinder und ihre Familien.
Das Seminar hilft Müttern und Vätern, ihre Kinder bestmöglich auf den Übergang vorzubereiten und durch die Schulzeit zu begleiten. Dabei richtet sich der Blick auch auf die ausserschulischen Fähigkeiten und Stärken. Die vielfältigen Ausbildungswege und die hohe Durchlässigkeit im schweizerischen Bildungssystem werden als Chance entdeckt. Die Berufsberatung des Kantons Zürich bietet zu diesem Thema ein Seminar von zwei Abenden an, welche aufeinander aufbauen. Im Bezirk Bülach findet das Seminar je am Mittwoch, 13. und 20. November von 19 bis 21.30 Uhr im biz Kloten statt. Informationen und Anmeldung per Telefon 044 804 80 80 oder Mail (e) biz.kloten@ajb.zh.ch.
Samichlausbesuche Auch dieses Jahr wird der Männerchor Bassersdorf – am Donnerstag 5. und am Freitag 6. Dezember – wieder die beliebten Samichlaus-Hausbesuche in den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf durchführen. Anmeldeformulare können ab Montag, 18. November in der Dorf-Drogerie Hafen an der Klotenerstrasse 8 in Bassersdorf bezogen und dort auch wieder abgegeben werden. In die Haushaltungen werden keine Anmeldeformulare verteilt. Anmeldeschluss ist Samstag, 23. November um 16 Uhr. Bei Fragen ist der Samichlaus vom 20. bis 22. November jeweils zwischen 18 und 20 Uhr im Chlaushüsli unter Telefon 077 410 41 82 erreichbar; unterdrückte Nummern werden nicht beantwortet. (e)
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Aufschiebende Wirkung für Beschwerden aufgehoben
Noch wird die Eigentalstrasse nicht saniert Ende August hat das Verwaltungsgericht einen Teil des Bezirksratsbeschlusses vom Juli aufgehoben. Den Beschwerden der Stadt Kloten und der Gemeinde Nürensdorf wird damit die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Gleichzeitig können aber die vom Bezirksrat angeordnete Sanierung sowie die Erstellung von Amphibiendurchlässen noch nicht durchgeführt werden. von Annamaria Ress Aufgrund einer summarischen Betrachtung im Beschluss des Bezirkrates hat der zuständige Verwaltungsrichter keine besonderen Gründe für eine zwingende sofortige Sanierung gesehen. Es müsse zuerst umfassend geprüft werden, was für oder gegen die Sanierung und die Amphibientunnels spreche. Dies bedeutet nun, dass die Eigentalstrasse während der Dauer der Rechtsmittelverfahren auf den Gemeindege-
Die Eigentalstrasse, die zahlreiche Schäden aufweist, wird noch nicht saniert. (ar)
bieten von Kloten und Nürensdorf wohl noch nicht saniert wird.
macht hat. In einer Medienmitteilung teilt die Gemeinde mit: «Bedauerlich ist für Oberembrach einfach, dass die Verkehrssicherheit Verkehrssicherheit seiner Bevölkerung bis dahin durch Such- und UmNicht erfreut über diesen Entscheid wegverkehr immer wieder beeinträchzeigt sich die Gemeinde Ober- tigt ist.» Zur Tagespresse sagte Geembrach, die ihren Teil der Eigental- meindepräsident Bernhard Haas: «Ich strasse repariert und befahrbar ge- hätte mehr Mut vom Verwaltungsge-
Die Überführung Kloten-Bassersdorf ist bewilligt
richt erwartet, um im Sinne der ganzen Sache zu entscheiden. Die Unzufriedenheit im Dorf ist spürbar.»
Sanierung pendent Bis wann ein Entscheid fällt, ist noch offen, denn die endgültigen Beurteilungen stehen bei beiden Instanzen noch aus. Beim Bezirksrat waren sieben Rekurse eingegangen. Nun soll der materielle Entscheid des Verwaltungsgerichts, das die Forderung nach begleitenden Massnahmen prüfen wird, abgewartet werden. Wegen der Rekursfrist sowie der kalten Jahreszeit wird wohl kaum mit einer baldigen Sanierung der Eigentalstrasse zu rechnen sein. ◾
KZU-Angebotserweiterung
Der Bundesrat hat Mitte September elf Bahninfrastrukturprojekte im Umfang von rund 300 Millionen Franken genehmigt. Die grössten Projekte sind der Bau einer Doppelspur in Walchwil ZG sowie die das ÜberführungsBauwerk «Dorfnest» zwischen Kloten und Bassersdorf, wie das Bundesamt für Verkehr mitteilte. Die Projekte ste-
hen mit weiteren Massnahmen im Zusammenhang mit der vierten Teilergänzung der S-Bahn Zürich (Bild: SBB). Die elf Bahnausbauten werden über das Projekt «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB) finanziert. Für das Nachfolgeprojekt der Bahn 2000 hatte das Parlament im Jahr 2008 einen Gesamt-
kredit von 5,4 Milliarden Franken freigegeben. Für die beiden Projekte in Walchwil und zwischen Kloten und Bassersdorf im Kanton Zürich sind je rund 85 Millionen Franken vorgesehen, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht. Das Projekt ZEB ist das Nachfolgeprojekt von Bahn 2000 und soll bis 2025 abgeschlossen sein. (e)
Das Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU) baut sein Angebot weiter aus. Die ambulanten Dienstleistungen werden um Logopädie für externe Patientinnen und Patienten erweitert. Mit diesem neuen Angebot verfolgt das KZU seine Strategie weiter, seine Dienstleistungen vermehrt nach aussen zu tragen und die Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringenden zu stärken. Bereits seit September 2011 beitet das KZU ambulante Physio- und Ergotherapie an. Bei Bedarf werden die Behandlungen im Einzugsgebiet des KZU auch zu Hause bei den Patienten durchgeführt. Sowohl die ambulanten Therapien als auch die Domizilbehandlungen erfreuen sich einer grossen Nachfrage. (e)
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Hardwald-Sperrung Die Jagdgesellschaft Wallisellen ist Pächterin des Jagdreviers Hardwald. Die kantonale Baudirektion, welcher die Fischereiund Jagdverwaltung angegliedert ist, verfügt den jährlichen Abgang an Rehwild. Die Pirschjagd im Hardwald ist durch die dichte Verbuschung mit Brennnesseln und Farnen stark erschwert. Die reichlich vorhandene – schlecht sichtbare – Rehpopulation richtet Verbissschäden an jungen Bäumen an. Um die Abschüsse tätigen zu können, ist der Einsatz von Stöberhunden erforderlich. Diese sind ausgebildet, um auch altes und krankes Rehwild in seinen Einständen aufzustöbern. Solche Abschüsse sind aus wildbiologischen Gründen zwingend erforderlich. Stöberhunde überqueren Strassen ohne auf den Verkehr zu achten; flüchtende Rehe machen dasselbe. Um Verkehrsunfälle zu vermeiden, wird die Strasse zwischen Kloten und Wallisellen an den beiden Jagdtagen – Montag, 11. und Donnerstag, 28. November – jeweils von 9 bis 16 Uhr für sämtlichen Verkehr polizeilich gesperrt; es gilt das Allgemeine Fahrverbot. Einzelne Velofahrer neigen dazu, solche Verbote zu missachten. Diese sind zu höchster Vorsicht aufgerufen, da Zusammenstösse mit Hunden oder Rehen eindeutig zu Ungunsten der Velofahrer ausgehen. Für allfällige Spaziergänger besteht keine Gefahr. Um unnötige Beeinträchtigungen der Jagd auszuschliessen, sind Hardwald-Liebhaber gebeten, den Wald an den beiden Jagdtagen zu meiden. (e)
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Flughafen Zürich im Scheinwerferlicht Während neun Stunden hat «Schweiz aktuell extra» am Samstag, 5. Oktober live vom Flughafen Zürich berichtet. Die Sendung gewährte einen einmaligen Blick hinter die Kulissen des Flughafens Zürich. Im Airside Center war an diesem Tag ein temporäres Studio aufgebaut (Bild), von welchem
aus Hauptmoderator Michael Weinmann durch die TV-Sendung führte. Beleuchtet wurden die verschiedenen Facetten des Flugbetriebs, vom Check-in über die Flugabfertigung und die Flugsicherung bis hin zum Gepäckhandling. Schwerpunkt der Berichterstattung war ein Flug von
Swiss ab Zürich nach Malaga, welcher von einem Kameramann und einer Moderatorin begleitet wurde. Sie schauten der Crew bei den Flugvorbereitungen und den vielfältigen Tätigkeiten während des Fluges über die Schultern und meldeten sich live vor Ort. (rh)
Weltgrösstes Flugzeug in Kloten gelandet Mitte September hat bei idealen Wetterbedingungen das grösste Flugzeug der Welt, ausgestattet mit sechs Antriebsmotoren und sieben Reifenpaaren auf jeder Seite, am Flughafen Zürich einen rund 24-stündigen Zwischenhalt gemacht, um Fracht abzuholen. Die spektakuläre Landung der Antonov An-225, eine Première in
Kloten, hat mehrere hundert AviatikFans, Schaulustige und Medienschaffende angelockt und begeistert. Mit einer Flügelspannweite von 88 und einer Länge von 85 Metern – was den Dimensionen von ungefähr 85 Reisebussen entspricht – ist der sowjetische Super-Flieger (Frachtkapazität: 250 Tonnen) das weltweit grösste
Flugzeug; es existiert nur ein einziges flugfähiges Exemplar dieses Modells. Der grosse Empfang für den Riesenvogel und dessen knapp 24-stündiger Aufenthalt wurden ermöglicht, weil ein aargauischer Energie-Konzern schwergewichtige Anlageteile zu einem Kunden nach Bahrain transportieren musste. (re)
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Zweimal «latin sound» Der Musikverein Bassersdorf (MVB) mit Dirigentin Valeria Bernikowa hat diesen Herbst bei den Probenarbeiten zum diesjährigen Kirchenkonzert die Lebensfreude der lateinamerikanischen Musik erlebt. Die Darbietungen unter dem Titel «latin sounds» werden seit den Sommerferien mit professioneller Unterstützung vorbereitet. Bekannte Namen wie Astor Piazzolla und Antonio Carlos Jobim gehören zu den Komponisten des abwechslungsreichen Konzertprogramms des MVB. Die Mitglieder des Musikvereins laden das Publikum ein, die Emotionen von Samba, Tango, Rumba, Cha-Cha-Cha, Bossa Nova, Son und Beguine im Konzert selbst erfahren zu können. Das erste Konzert findet am Freitag, 22. November um 19.30 Uhr in der Kirche Brütten statt; dieselbe Aufführung wird am Sonntag, 24. November um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf wiederholt. Im Anschluss an das Sonntagskonzert besteht die Möglichkeit, beim Apéro die Musikantinnen und Musikanten persönlich kennenzulernen. Der Eintritt ist frei; eine Kollekte dient der Deckung der Unkosten. (e)
Bild des Monats Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit– der Dorf-Blitz berichtete mehrmals – werden die SBB per Anfang Dezember die für 79 Millionen realisierte Überwerfung Hürlistein im Waldstück zwischen Baltenswil (Bassersdorf) und Effretikon in Betrieb nehmen. Ab diesem Zeitpunkt können die Züge das 400 Meter lange imposante Brückenbauwerk überqueren und müssen die Linie von Zürich/Oerlikon/Flughafen nach Effretikon nicht mehr kreuzen. Mit dieser Massnahme sollten auf diesen Strecken künftig nun keine Unpünktlichkeiten mehr entstehen. Zur offiziellen Einweihungsfeier «Hürlistein» am Samstag, 30. November von 11 bis 13 Uhr ist auch die interessierte Bevölkerung eingeladen. Treffpunkt ist auf der Installationsfläche «Am Brünndlen» in der Nähe des Hundesport-Clubhauses. Der Bahnknoten ist mit dem öffentlichen Verkehr nicht zugänglich; die Anfahrt per Auto erfolgt ab der alten Kantonsstrasse; ab ehemaligem Parkplatz Pfaffenrank ist der Zugang ausgeschildert. (re)
KONZERT ZIRKEL BASSERSDORF Freitag, 22. Nov. 2013 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf
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Dorf-Blitz
Region
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Blicke richten sich auf die USA Wieder einmal schauen Investoren Ringen und mit einiger Verzögegespannt auf die Entwicklung in den rung erzielt werden. Viel wichtiger USA. Nervös werden alle Wirt- als das Budget ist allerdings die Erschaftszahlen beobachtet und jedes höhung der Schuldenobergrenze, Wort des Nationalbank-Chefs Ben da das Land sonst zahlungsunfähig Bernanke wird auf die würde. Wie bei vielen Waagschale gelegt. Es Ländern in Europa wird gerätselt, wann die reicht es allerdings mittelfristig nicht mehr, jeUS Nationalbank ihre des Jahr die Schuldengigantischen monatlichen Käufe von eigenen grenze zu erhöhen. Staats- und HypotheVielmehr müssen wirkkenanleihen im Umfang same Massnahmen getroffen werden, um die von 85 Milliarden US Verschuldung zu reduDollar reduzieren wird. Marcel Baumann zieren. In der gegenUnter anderem wegen wärtigen politischen diesen zusätzlichen Krücken konnte der Aktienindex Konstellation dürfte dies auch in Dow Jones in diesem Jahr bis Mitte Zukunft jedoch ziemlich schwierig Oktober über 15 Prozent zulegen. werden. Schliesslich wurde auch Werden diese Gehilfen jedoch ver- dieses Mal die Schuldengrenze im kleinert oder in absehbarer Zeit letzten Moment wieder für drei Moganz gestrichen, befürchten die An- nate erhöht; die Erleichterung an leger einen Rückschlag an den Ak- den Märkten war gross. Das Thema tienmärkten. Da Ben Bernanke im wird aber die Anleger bereits in eiJanuar zurücktreten wird, sieht es nigen Wochen wieder beschäftigen. immer mehr danach aus, dass der Entscheid seiner Nachfolgerin Janet Die Märkte in Europa vollziehen Yellen und dem ganzen Gremium häufig die Bewegungen an den US überlassen wird und er mit einer Märkten fast identisch und führen weiterhin kein Eigenleben. Unter «weissen Weste» abtreten kann. diesen Voraussetzungen dürften Zusätzliche Verunsicherung kam die Schwankungen auch am Schweimit dem Budgetstreit auf. Da in den zer Aktienmarkt in den nächsten Vereinigten Staaten zwischen De- Monaten eher zunehmen. mokraten und Republikanern grosse Meinungsunterschiede Ihre Raiffeisenbank herrschen, können wichtige Ent- Oberembrach-Bassersdorf scheide häufig erst nach zähem Marcel Baumann
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Fotowettbewerb
Wo befindet sich diese Rastmöglichkeit unter herbstlichen Bäumen? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 11. November an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte den Verkaufskiosk des Landheims in Baltenswil. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Eugen Wettstein-Keller aus Bassersdorf. (dm)
Hoher Besuch in der Stiftung Pigna
50plus: Ziele und Pläne Sich aktiv mit der beruflichen Situation befassen und Perspektiven erarbeiten sind die Themen eines speziellen Seminarangebotes 50plus im biz Kloten. Rund um die 50 haben Berufstätige noch etwa 15 Jahre im Arbeitsleben vor sich. In dieser Phase machen sich viele noch einmal Gedanken über ihre Aufgaben, über Ziele und Wünsche. Es ist vielleicht die letzte Chance, sich noch einmal zu verändern. Eine neue Stelle, ein neuer Arbeitgeber, eine neue Ausrichtung, neue Aufgaben? Oder eher am gewohnten Ort bleiben, aber doch etwas frischen Wind hineinlassen? Ein
Motivationsschub in der einen oder anderen Weise täte oft gut. In diesem Seminar ziehen die Teilnehmenden eine persönliche Bilanz, prüfen, wo es berufliche oder andere Ziele und Pläne gab, die nicht umgesetzt wurden. Im Kurs werden Strategien erarbeitet, welche die Entwicklung persönlicher Ressourcen unterstützen. Dieses Seminar wird in Kooperation mit der Berufsberatung Dielsdorf an den zwei Samstagen 9. und 30. November, je von 8.30 bis 17 Uhr durchgeführt. Informationen und Anmeldung auf www.bizkloten.ch (Seminare) oder Telefon 044 804 80 80. (e)
Die ukrainische Sozialministerin Natalia Koroslevka (Bildmitte) stattete am 9. Oktober im Rahmen eines Staatsbesuches der Klotener Institution für Menschen mit Behinderung einen Besuch ab. Vorab war die Delegation bei Bundesrat Alain Berset in Bern; die Staatsvisite fand im Rahmen der UN Be-
hindertenkonvention statt, welche das schweizerische Parlament ebenfalls ratifizieren wird. Die Stiftung Pigna wie auch die Stiftung Wisli wurden ausgewählt, da sie innovative Lösungen für die Arbeitsintegration von Menschen mit einer psychischen und geistigen Behinderung anbieten. (re)
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15.2.2013
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Region / Leserforum
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Waldnutzung Am Montag, 11. November um 20 Uhr, organisiert der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN als Schlusspunkt des Jahresthemas «Wald» einen Vortrag über die Waldnutzung in früheren Jahrhunderten. Umweltnaturwissenschafter Matthias Bürgi von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) wird Erkenntnisse seiner langjährigen Forschungstätigkeit präsentieren. Bis weit ins 20. Jahrhundert war Holz ein zentraler Bau-, Brennund Werkstoff. Im Wald wurden zu jener Zeit nicht nur Bäume gefällt. Vielmehr war das Gehölz auch Weideland, ein Ort, wo Tiere Futter fanden, die Menschen Nahrung sammeln konnten und Streue zusammengerecht wurde. Holz und Tannzapfen dienten zum Heizen der kalten Stube, aber auch zur Herstellung von Werkzeugen, Tragkörben, Schindeln und Zäunen. Der Referent wird auch historisches Filmmaterial zeigen und erläutern, welche Bedeutung die Geschichte der Waldnutzung für die heutigen Wälder hat. Der Vortrag mit anschliessender Fragerunde findet im reformierten Kirchgemeindehaus in Bassersdorf statt und ist öffentlich; der Eintritt ist frei. (e)
Gewerbegeflüster Der «Löwen»-Kreisel bildet ziemlich genau den geografischen Mittelpunkt Bassersdorfs. Der gesellschaftliche Mittelpunkt der Gemeinde liegt nur wenige Schritte nordöstlich an der Winterthurerstrasse 7: Der Rütli Pub. Hier trifft sich Jung und Alt zum friedlichen Mit- und Nebeneinander: Feiern, Chillen oder Plaudern ist angesagt, gemeinsames Mitfiebern bei Sportveranstaltungen auf Grossleinwand oder einfach zum Dasein. Die gute Seele im «Rütli» verkörpert Marc Stocker, der die Geschicke seiner Bar mit getrenntem Fumoir seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich und mit Herzblut führt, zusammen mit seinen Mitarbeitenden. Eine kleine Strassenumfrage beweist eindeutig, das Highlight im Rütli Pub bildet die Fasnacht. Die grösste Party im Jahreskalender des Barbetriebs steigt während vier Wochen. Im dann dekorierten
«Rütli» findet man kaum Platz, doch schafft die Enge – so scheint es – dem Feiern keine Unbill, im Gegenteil. Der heute 42-jährige Marc Stocker ist zusammen mit seinen Eltern 1982 nach Bassersdorf gezogen und hat hier seine Jugend verbracht. Die Eltern waren Eigentümer des damaligen Restaurants Rütli; nach deren Scheidung wurde 1987 das Restaurant zum Pub umgebaut. Es hat 60 Sitz- und 40 Stehplätze; seit diesem Sommer ist vor dem Haus zudem ein neuer Sitzplatz entstanden. Marc Stocker erlernte den Kellner-Beruf im «Bären» Nürensdorf bei Rosa Tschudi und übernahm nach einigen «Wanderjahren» den Betrieb von seiner Mutter Debbie. «Früher habe ich ihr geholfen, heute ist sie es, die mich tatkräftig unterstützt», betont der geborene Gastgeber abschliessend.
Mano Reichling
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Schmuck-Beraubung auf der Strasse Ich denke, dass es für Bassersdorf wichtig sein könnte, die Bevölkerung vor Dieben zu warnen. So wie es mir Mitte September passiert ist: Am Tag, auf offener Strasse, in meinem Wohnquartier. Tathergang: Ich fuhr an jenem Freitag mit meinen zwei Enkelkindern, dreiund einjährig auf den Parkplatz bei der Wohnung meiner Tochter. Ebenso hielt ein silberner Personenwagen an, besetzt mit drei «Kopftuchfrauen» und dem Fahrer. Sie fragten mich, ob ich Italienisch sprechen würde. Ich verneinte, vertröstete sie aber auf mein Englisch. Der Fahrer erkundigte sich nach dem Spital und wie aus einem Chor, bestätigten die «Begleitdamen» in gebrochenen Worten und mit weinerlicher Stimme, dass ihre Mutter im Spital wäre. In der Zwischenzeit nahm ich meine jüngere Enkelin auf die Arme, die Ältere stellte sich dazu. Ich fragte den Fahrer nach der gesuchten Adresse und wies ihm den Weg nach Zürich.
Plötzlich und völlig unerwartet sprang eine der «Dame» aus dem PW, umarmte mich und legte mir eine «goldene» Kette um mein linkes Handgelenk, indem sie immer wieder betonte «gute Frau, gute Frau». Sie umarmte mich immer wieder, und, ohne dass ich etwas bemerkte, löste sie wohl mein Collier. Da ich die Kleine auf meinen Armen vor diesen stürmischen Emotionen beschützte, war ich abgelenkt und schon fuhr das Komplott davon – mit fliegenden Handküssen! Ich liess mich tatsächlich von so viel Emotion beeindrucken und legte die «geschenkt» erhaltenen Dankesketten in mein Auto. Beim Besuch bei meiner Tochter erwähnte ich ihr gegenüber, wie emotional – im Gegensatz zu uns, Leute aus der Türkei doch seien, wenn jemand krank ist; der Fahrer hatte mir gegenüber erwähnt, sie würden aus diesem Land stammen. Erst als ich spät abends nach Hause kam, stellte ich mit Schre-
cken fest, dass mein 18-karätiges Bi-Color-Collier weg war. Zum Glück befand sich meine Armbanduhr wenigstens noch an meinem Handgelenk: Ein schwacher Trost, fürwahr! Dass die «geschenkten» Ketten nicht so goldig waren wie sie glänzten, muss wohl nicht
speziell erwähnt werden. Ich hoffe nun, dies möge ein Einzelfall bleiben. Meine anderntags deponierte Strafanzeige und die ausgelöste Fahndung haben bisher noch keine Ergebnisse gebracht.
Doris A. Widmer, Bassersdorf
Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)
Gesundheit
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Gegen Erkältungen und grippale Infekte Weltweit vertrauen Menschen der Heilkraft von Echinacea, dem Sonnenhut. Dessen Wirksamkeit wird jedoch oft in Frage gestellt. In Grossbritannien wurde 2012 die weltgrösste klinische Studie zur Anwendung von Echinacea durchgeführt. Die Resultate haben eindeutige Schlussfolgerungen ergeben: Durch den Einsatz des Extrakts aus Echinacea konnten wiederkehrende Erkältungsepisoden abgewehrt sowie die Anzahl der Erkältungstage und die Notwendigkeit der Anwendung synthetischer Schmerzmittel, die gewöhnlich zur Behandlung der mit Erkältungen oder grippalen Infekten verbundenen Beschwerden verwendet werden, reduziert werden.
Eine weiteres Ergebnis der Wissenschaftler: Echinacea ist nicht gleich Echinacea. Die Form der Herstellung – Press-Saft, Produkt aus Frisch- oder Trockenpflanze beziehungsweise alkoholischer Extrakt aus der Frischpflanze – hat einen Einfluss auf die Wirksamkeit. Die Forschung hat Alkylamide als wichtige aktive Inhaltstoffe von Echinacea identifiziert und ihren Wirkmechanismus entschlüsselt. Die Substanzen docken am sogenannten Endocannabinoid-Rezeptor von Immunzellen an und aktivieren so das Immunsystem. Personen, die vorbeugend gegen Erkältungen ein Echinacea-Präparat einnehmen, weisen während der Erkältungssaison ein um die Hälfte geringeres Risiko auf, einen Schnupfen zu bekommen, als Personen ohne Prophylaxe.
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Besonders gegen drei Bakterienstämme, die für die Erkrankung der oberen Atemwege verantwortlich sind, zeigt Echinacea eine gute Wirkung. Zusätzlich zur Stimulierung des Immunsystems werden diese Bakterien in ihrer Ausbreitung gehemmt oder gar abgetötet. Werden Echinacea-Produkte den Empfehlungen entsprechend eingenommen, sind keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten. Die Kombination des roten Sonnenhuts mit Eupatorium perfoliatum – Wasserdost, Eleutherococcus senticosus – Taigawurzel und Baptisia tinctoria – wilder Indigo hat sich seit Jahren bewährt und wird als Hausmittel sehr geschätzt. Kommen Sie gut durch den Herbst. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen
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Alltag im Dorf
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Schön geschliffen geht es bei Huggenbergers zu und her
Er weibelt ganz schön herum für seine Messer Die Vorliebe für Messer ist bei Noldi Huggenberger bereits in seiner Jugendzeit entstanden. Als Bauernsohn, der in Zürich-Höngg aufwuchs und nun bereits 33 Jahre in Bassersdorf lebt, ist das Messer das wichtigste Werkzeug. Seine Sammelleidenschaft, sein Ideenreichtum zur Fertigung vom Werkstück bis beinahe zum Schmuckstück sind fast unerschöpflich. von Susanne Beck In Zürich auf einem Bauernbetrieb aufzuwachsen klingt heute beinahe exotisch. Mit seinen sechs Geschwistern wuchs Noldi Huggenberger zwischen Milchbetrieb, Getreide-, Kartoffel- und Obstanbau auf. Von Kindsbeinen an war er eingebunden in die landwirtschaftlichen Arbeiten. Das Messer wurde für ihn das perfekte Werkzeug, das ihm gut in der Hand lag und auf das er nicht verzichten wollte.
Ganz im Griff Wenn Huggenberger die Griffe der Messer erneuert, setzt er verschiedene Hölzer ein. Schon in der Kindheit sägte er mit Freude, beschäftigte sich mit Spalten und dem Schnitzen. Für seine Leidenschaft verarbeitete er auch Täfer-Resten, die er bei einem Freund herumliegend fand, zu einem Griff, der sich ihm wie in die Hand gegossen anfühlt. Ebenholz, Mahagoni, Mangroven, Buchenrinde, japanischer Ahorn – er feilt und bearbeitet die Materialien, bis die Handlichkeit und auch die Optik für ihn passen. Für die Scheide der Messer schneidet er Leder zu, das für die optimale Passform nass um die Klinge und einen Teil des Griffes gelegt wird. Nach dem Trocken wird es dann genäht und fertig gestellt. Auch hölzerne Scheiden stellt er hin und wieder her, höhlt sie aus und feilt sie in Form.
Auf Messers Schneide Auch heute, als Ehemann, Vater zweier Töchter, und seit letztem Jahr auch stolzer Grossvater einer Enkelin, sind in seiner Sammlung einige hundert verschiedene Schneidbestecke zu finden. Freunde und Bekannte, die seine Leidenschaft kennen, bringen ihm immer wieder ein seltenes Exemplar von Reisen oder aus Hinterlassenschaften mit. Diese revidiert er professionell, ob es sich nun um die Klinge, den Griff oder der Herstellung einer Scheide handelt.
Seine handwerklichen Fähigkeiten und Interessen hat Noldi Huggenberger in der Ausbildung zum Feinmechaniker weiter ausgebaut. So weiss er, wie diverse Metalle wie Damast, Kohlenstoff- oder anderer Stahl verschiedenster Qualitäten zu behandeln sind. Der Mittfünfziger stellt aber ummissverständlich klar: «Der Benutzer des Messers entscheidet mit seinem Tun, dass es ein Werkzeug ist und bleibt oder ob es als Waffe missbraucht wird.»
Der Bassersdorfer sammelt auch leidenschaftlich Taschenmesser.
An seinem Meisterstück, das er im Kurszentrum Ballenberg hergestellt hat, erfreut sich Noldi Huggenberger (Bilder: Susanne Beck)
Ballenberg Im Februar hat der Gemeindeweibel aus Bassersdorf eine Woche Ferien genommen und sich im Kurszentrum des Freilichtmuseums in Ballenberg einquartiert. Dort konnte er mit fünf weiteren Teilnehmern unter professioneller Anleitung «sein Messer» fertigen. Die Klinge besteht aus Damast mit 192 Schichten, diese wurde am vierten Tag bei etwa 850 Grad gehärtet. Damit sein Ballenbergmeisterstück auch gut sichtbar ausgestellt ist, hat er aus Holz eine Stützvorrichtung zur besseren Präsentation gezimmert.
Kultmarken Im oberen Preissegment im Handel bewegen sich Einzelstücke der Marke Laguiole. «Jedes dieser Schneidewerkzeuge trägt eine kleine Biene auf dem Messerrücken», erklärt der begeisterte Handwerker. Das Symbol der Biene steht für Fleiss und Ordnung. Huggenberger hat eine grosse Vorliebe zu diesen besonderen Fertigungen. So hat er sich während eines Urlaubs in Österreich in einer Glasbläsermanufaktur ein Messer nach seinen Vorstellungen und genauen Skizzen herstellen lassen. Der Name «Opinel» steht für ein Messer, welches aus dem französischen Savoyen stammt. Es besteht lediglich
aus fünf Teilen, einem Holzgriff, einer Klinge, einem Drehzapfen, einer Manschette und einem Sicherungsring. Es ist ein Klassiker, welcher auf dem ganzen Erdball millionenfach hergestellt wird, da das Prinzip schnell und günstig ist. Huggenberger hat auch von diesem einfachen Messer einige originelle Exemplare.
Taschenmesser In einem umgerüsteten alten Koffer sammelt Noldi Huggenberger lagenweise Taschenmesser, über hundert verschiedene Exemplare haben sich in all den Jahren zusammengefunden. Zu jedem dieser Taschenmesser weiss er eine Geschichte zu erzählen, etwa wie der Bezug zu diesem entstanden ist. Auf die Frage, wie sie sich denn als Ehefrau mit einem Messer-Liebhaber fühlt, meint Ursula Huggenberger zufrieden: «Unsere Messer sind immer schön geschliffen, da muss ich mich nie drum kümmern, das ist doch einfach angenehm.» Als Gemeindeweibel von Bassersdorf fühlt sich Huggenberger wohl, seine Familie ist ihm sehr wichtig. Auch das Reisen liebt er. Als sportlichen Ausgleich geht der Bastler gern in den Turnverein, wo er mit Freude in seiner Spielergruppe Uni◾ hockey spielt.
Reisen
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Zwischen Tasmanischem Teufel und riesigen Meeressäugern
«Down under» fasziniert mit riesiger Vielfalt Im Herbst Australien und die Tasmanische Insel zu bereisen hat grosse Vorteile; das dortige Frühlingsklima ist erträglich und Touristen sind erst wenige unterwegs. So kann die Reise nur mit Fixterminen des Ab- und Rückflugs gebucht werden. Ein Abenteuer in freier Natur bringt Spannung und Erholung pur. von Susanne Beck Über Sydney ist Canberra zu erreichen, die sogenannte «Buschhauptstadt» von Australien. Der Flug über die Ostküste macht neugierig: Kilometerweite Grünflächen und immer wieder künstlich angelegte Deiche lassen erahnen, dass dieses Land ein spezielles Klima hat, bei dem wirklich mit Buschbränden gerechnet werden muss. Mit etwas Glück erlebt man aber auch, dass die Brandgefahr bis auf einen Tag auf niedrigster Stufe eingeschätzt wird. Mit einer europäischen Hauptstadt hat die australische wenig gemeinsam. Canberra ist ruhig, weitflächig mit grossen Grünanlagen durchmischt, die Wohnhäuser sind meist flach, Geschäftshäuser auch nicht viel höher. Die Stadt entstand vor 100 Jahren nach den Plänen eines amerikanischen Architekten.
Kulturmischung Multikulturell ist die Stadt durchmischt, Menschen aus sämtlichen Teilen der Erde scheinen sich hier wohl zu
Die australische Hauptstadt Canberra fasziniert mit ländlichen Charme. (Bilder: Susanne Beck)
fühlen und miteinander klar zu kommen. Ein Streifzug durch das Botschaftsviertel ist wirklich lohnenswert. Ein imposantes Territorium wurde dafür vorgesehen. Die baulich kulturellen Herrschaftsresidenzen überraschen immer wieder. So reiht sich ein Konsulat an ein nächstes. Die Gegensätze der aufwändigen chinesischen Bauweise, welche neben der westlichen Architektur besteht, sind erstaunlich. Auch eine riesige Friedhofsanlage zeigt, wie das Nebeneinander bestens funktioniert, für jede grössere Glaubensrichtung gibt es passende letzte Ruhestätten. Es gehört beinahe zum guten Ton, wenn Familienangehörige, auch aus anderen Grossstädten des Kontinentes, in der Hauptstadt begraben werden.
Reservate
In Tasmanien sind ganz schön teuflische Beuteltiere anzutreffen.
Es gibt unzählige Naturschutzgebiete wie etwa das Tidbinbilla-Reservat, das sich über eine Fläche von über 50 Quadratkilometer erstreckt und südwestlich der australischen Hauptstadt liegt, knappe zwei Stunden Autofahrzeit davon entfernt. Siedlungsspuren der Aborigines sind hier genauso zu sehen wie seltene Tiere. Mit etwas Glück ist ein Platypus, ein eierlegendes Säugetier, in einem flachen Gewässer zu beobachten. In unmittelbarer Nähe hat vielleicht auch ein Brolga-Pärchen seinen Nistplatz, sie
gehören in die Familie der Kraniche. In der Gegend soll sogar Eukalyptusschnaps gebrannt werden, wird an den offiziellen offenen Feuerstellen bei den Barbecues erzählt.
ler errichtet worden ist. Der Fütterung beizuwohnen ist ein verblüffendes Erlebnis, vier Tiere fressen in wenigen Minuten einen Känguruschenkel restlos mit Fell und Knochen auf.
Gefangeneninsel
Ein Ausflug nach Tahune Forest Reserve in Geeveston ist wahrlich abenteuerlich. Über schwingende Brücken kann dort in den Wipfeln spazieren gegangen werden. Dabei sind Eukalyptusbäume zu sehen, die über 90 Meter hoch sind und einen Durchmesser bis zu 20 Meter haben. Mannshohe Farne lassen auch am Boden die Erkundung des Regenwaldes beinahe märchenhaft erscheinen.
Eindrücklich zeigt sich die ursprünglich britische Gefangeneninsel Tasmanien. Mit der Fähre «Spirit of Tasmania» wird am späten Nachmittag im Hafen von Melbourne abgelegt. Die Reise mit Kreuzfahrt-Luxus nach Devonport dauert zwölf Stunden über die raue See. Die Sicherheitskontrollen erstaunen, so dürfen keine Früchte, Pflanzen oder Samen ins Land gebracht werden, mit Spürhunden werden die Passagiere und Gepäckstücke abgesucht. Umso unbegreiflicher ist für die Touristen, dass amerikanische Fastfood-Restaurants sich auf der Insel breit machen dürfen. «Tassi» wie Tasmanien liebevoll von den Bewohnern genannt wird, kann bequem mit einem Mietauto erkundet werden.
Beuteltiere Auf den Strassen sind viele überfahrene Beuteltiere zu sehen, auch der vom Aussterben bedrohte Tasmanische Teufel kann häufig nur tot in freier Wildbahn gesehen werden. So bietet sich der Besuch des Zoos in Hobart regelrecht an, da dort eine Station zur Aufzucht und Pflege der Raubbeut-
Walanblick Nach dem Rückflug nach Melbourne empfiehlt sich der Weg Richtung Sydney entlang der Küste. Was den Reisenden in Tasmanien verwehrt blieb, soll hier zum Geschenk gemacht werden: Wale sind auf ihren instinktiven Wanderungen vorbei an den verschiedensten australischen Hafenstädtchen zu beobachten. So sind häufig Touristen zu sehen, die geradezu an ihren Ferngläsern kleben, weil sie sich an den Anblicken der Meeressäugern mit ihren Jungtieren kaum satt sehen können. In den zahlreichen Pensionen und kleinen Hotels ist die Gastfreundschaft sehr warmherzig und das Angebot an Dienstleistungen von guter Qualität. ◾
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
10/2013
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
53
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt Franziskuszentrum Baltenswil
Do
31.10.
19.30
Pol. Gemeinde
Informationsanlass: Gewerbestandort Bassersdorf / finanzielle Entwicklung der Gemeinde
Fr
01.11.
19.00
Dorfverein Baltenswil
Räbeliechtliumzug
Sa
02.11.
11.00
Gemeinn. Frauenverein
Spaghetti-Essen
Franziskuszentrum
So
03.11.
18.00
Elternforum Ba
Räbeliechtliumzug
Start Karl Hügin-Platz
Fr
06.11
19.30
SP Ba
Podiumsdiskussion: «Hat die Gemeindeversammlung ausgedient?»
Franziskuszentrum
So
08.11.
19.00
GvC Ba
Perlenworkshop
Freihof, Winterthurerstr. 21
Sa/So
09.11. 10.11.
20.00 17.00
Kantorei Ba/Nü
Kirchenkonzert «Theresienmesse»
Ref. Kirche
Mo
11.11.
20.00 – 21.30
Naturschutz Ba/Nü NBN
Vortrag «Die Waldnutzung unserer Grosseltern»
Ref. Kirchgemeindehaus
20.00
Kultur- und Bibliothekskommission
Konzert «a-live»-Stimmakrobaten
Franziskuszentrum, Vorverkauf unter kultur@bassersdorf.ch
Gemeinn. Frauenverein
Kerzenziehen (Sa/So 9-18, Mo-Fr 9-11.30 und 14-20, Sa 9-17)
Bungertstube
Fr
15.11.
Sa – Sa
16.11. – 23.11.
Fr
22.11.
20.00
Konzertzirkel
Konzert «Carmina Quartett» und Gäste
Ref. Kirche
So
24.11.
10.00 – 16.00
Verein Aviatikbörse
10. Aviatikbörse – alles aus der Luftfahrt
bxa
So
24.11.
17.00
Musikverein Ba
Konzert «Latin Sounds»
Ref. Kirche
14.30
Naturschutz Ba/Nü NBN Kids
«Der Wald steht Kopf! Entdeckungen mit einem Spiegel» für Kids von 2-6 J.
Aussichtspunkt Ratzenhalden Ba Anmeldung nötig: info@nbn.ch
Sa
30.11
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge
Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag Sa
Datum 02.11.
Zeit 09.00 – 11.00
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Gemeinde
Infoveranstaltung zur Totalrevision der Gemeindeordnung
Gemeindesaal
Sa
02.11.
19.00
Schiessverein
Schützenabend (Absenden)
Schützenhaus
Do
07.11.
19.00 – 22.00
Samariterverein
Nothilfekurs-Refresher
Schulhaus Chapf
Sa
09.11.
20.00
Turnverein
Abendunterhaltung: «Back to the future» (Nachmittagsvorstellung 14.00)
Mehrzweckhalle Chapf
Do
14.11.
14.00
Kirche
Altersnachmittag
Gemeindesaal
Fr – So
15.11. – 17.11
Garte-Händsche
Adventsausstellung (Fr 17-21, Sa/So 10-17)
Garte-Händsche
Sa
16.11.
Skiclub Altbach
Papier- und Kartonsammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
Sa
16.11.
13.00
Turnverein
Delegiertenversammlung ZTV
Turnhalle
Sa
16.11.
20.00
Turnverein
Abendunterhaltung: «Back to the future»
Mehrzweckhalle Chapf
Mi
20.11.
20.00 – 22.30
Politischer Gemeinde Verein
PGV-Höck
Rest. Sonnenhof
Fr
22.11.
19.00 – 22.00
FDP Brü
Fondueabend, Vorbesprechung Gemeindeversammlung
Café Blätzwisen (Gärtnerei Morf)
Fr
22.11.
19.30 – 21.00
Musikverein Ba
Konzert Musikverein Bassersdorf «Latin Sounds»
Kirche
So
24.11.
10.00 – 11.00
Pol. Gemeinde
Abstimmungen, Wahlen - Urnenabstimmung
Gemeindehaus
Mo
25.11.
20.00
Turnverein
Präsidentenkonferenz
Rest. Sonnenhof
Fr
29.11.
Männerriege
Schlussbummel
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mo
19.30 – 21.00
Turnverein Brü
Frauenriege
Turnhalle Chapf
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Seniorenturnen mit Ursula Müller
Gemeindesaal
Veranstaltungen
54
Dorf-Blitz
10/2013
Jeden Di
16.30 – 17.30
Turnverein Brü
KiTu (Turnen für Kindergartenkinder)
Turnhalle Chapf, Anm. bei Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch
Jeden Di
18.00 – 19.30
Turnverein Brü
Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Di und Fr
19.30 – 21.45 20.00 – 21.45
Turnverein Brü
Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi
14.30 – 18.00
Ajuga
Jugendtreff Brütten
Jugendtreff «Jugi Impuls»
Jeden Mi
18.15 – 19.30 18.15 – 19.45
Turnverein Brü
Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi und Fr
20.00 – 21.30 20.00 – 21.45
Turnverein Brü
Damenriege (Damen ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Do
20.00 – 21.45
Turnverein Brü
Männerriege
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Team
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum/Pro Senectute
Seniorinnen-Spielnachmittag
Gemeindesaal
Jeden Fr
09.00 u. 10.15
Turnverein Brü
MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren,
Mehrzweckhalle Chapf
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
Jugendsekretariat Winterthur-Land
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Sa
02.11.
20.00
Theater Drami Nüeri
Theateraufführung: «De Stüürbschiss», Première
MZH Ebnet
Mo – Do
04.11. – 07.11.
Werkabteilung Nü
Häcksel-Service
Mi
06.11.
18.45
Schulpflege + Arbeitsgr. Schule und Eltern
Räbeliechtliumzug mit Guggenmusik Kookaburra
Volg Oberwil
Fr/Sa
08.11. – 09.11.
20.00
Theater Drami Nüeri
Theateraufführung: «De Stüürbschiss»
MZH Ebnet
Sa
09.11.
10.00 – 17.00
OK Martinimarkt
Martinimarkt
Schlosspark
Sa/So
09.11. – 10.11.
20.00 17.00
Kantorei Ba/Nü
Kirchenkonzert «Theresienmesse»
Ref. Kirche Ba
Mo
11.11.
20.00 – 21.30
Naturschutz Ba/Nü NBN
Vortrag: «Die Waldnutzung unserer Grosseltern»
Ref. Kirchgemeindehaus Ba
Fr/Sa
15.11. – 16.11.
20.00
Theater Drami Nüeri
Theateraufführung: «De Stüürbschiss»
MZH Ebnet
Sa
16.11.
Werkabteilung Nü
Altpapiersammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
Mi
20.11.
Gemeinde
Gemeindeversammlung
MZH Ebnet
Do
21.11.
09.30
Nüeri-Netz
Morgekafi mit Gipfeli
Pfarrhaussaal Lebernstrasse 10
Do–Sa
21.11. – 23.11.
20.00
Theater Drami Nüeri
Theateraufführung: «De Stüürbschiss»
MZH Ebnet
Männerchor Nü
Singen im Krankenheim Bächli, Ba
Krankenheim Bächli, Ba
FC Ba
Hallenturnier Frauen, 1. - 4. Liga Hallenturnier F-Junioren
TH Hatzenbühl, Nü
Gemeinde
Abstimmungstermin
Sa
23.11.
15.00
Sa/So
23.11. – 24.11.
08.00 – 22.00 09.00 – 18.00
So
24.11.
Fr
29.11.
19.00
Masako Ohashi
Konzert «Galatea-Quartett» und Masako Ohashi (Klavier)
Zentrumsbau
Sa
30.11.
12.00
Frauenverein Ob/Bi
Suppenzmittag
Schulhaus Sunnerain, Bi
Sa
30.11.
14.30
Naturschutz Ba/Nü NBN Kids
«Der Wald steht Kopf! Entdeckungen mit einem Spiegel» für Kids von 2-6 J.
Aussichtspunkt Ratzenhalden Ba Anmeldung nötig: info@nbn.ch
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel. / Fax: 044 836 55 82)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo, Di, Do, Fr
Zeit
11.30 – 14.00
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Jeden Di, Mi, Do, Fr
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Schulhaus Ob
Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha
Ludothek Ping Pong
Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Jeden Di, Mi Jeden 1. Sa
Dorf-Blitz Jeden Di Jeden Do
Veranstaltungen
10/2013 13.15 – 14.15 09.15 – 10.15
Muki-Turnen Bi
Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
55
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr
13.30 – 16.30 17.00 – 21.00 17.00 – 20.00 19.00 – 23.00
Jugendtreff Authentic Simon Merki 079 262 35 81, Isa Tacheron 079 773 10 55
Kidstreff (Mittelstufe) Jugendtreff (Oberstufe) Gourmetplausch (Mittelstufe) Jugendtreff (Oberstufe)
Jugendtreff Nü, Postfach 156, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch
Jeden Mi Jeden letzten Fr
19.00 – 23.00 19.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag
Schulhaus Ob
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden 2. + 4. Mi
14.00 – 16.00
Kleinkindberatung Kt. ZH
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren
Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 – 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
15.15 – 17.00
Chrabbelgruppe Nü
Mütter + Väter mit Kleinkindern
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Andere Gemeinden Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Mo 11. Nov. Do 28. Nov.
09.00 – 16.00 09.00 – 16.00
Jagdgesellschaft Wallisellen
Strassensperre wegen Jagd im Hardwald
Strasse zwischen Kloten und Wallisellen
Sa 30. Nov.
14.00 – 16.30
Alterszentrum im Geeren
Adventskaffee und Begegnungsnachmittag
Alterszentrum im Geeren, Seuzach
Jeden Mi
14.30
Reg. Seniorinnen- und Seniorenverb. Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 – 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Stadtsaal Kloten
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Hch. Albrecht-Klöti AG AG Hch. h. Albrecht-Klöti Hch.Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG Baugeschäft, Baugeschäft,Embrach Embrach ugeschäft, Baugeschäft, Embrach Embrach ▼ Umbauten
▼ ▼Umbauten Wohnbauten ▼ Umbauten ▼ Umbauten ▼ ▼Wohnbauten Industriebauten ▼ Wohnbauten ▼ Wohnbauten Renovationen ▼ ▼Industriebauten ▼ Industriebauten ▼ Industriebauten Fassadengerüste ▼ ▼Renovationen ▼ Kernbohrungen ▼ Renovationen ▼ Renovationen ▼ Fassadengerüste Tannenstrasse 89 ▼ Fassadengerüste Tel.: 044 865 04 02 ▼ Fassadengerüste ▼ Kernbohrungen 8424 Embrach Fax: 044 865 50 10 ▼ Kernbohrungen ▼ Kernbohrungen
Tannenstrasse 89 8424 Embrach strasse Tannenstrasse 89 89 mbrach8424 Embrach
Z ü r i chstrasse 4 5 • 8 3 0 3 B asse rsdor f Tel efon 0 4 4 8 3 8 4 6 0 0 • Fax 0 4 4 838 46 17 Tel.: 044 865 04 02 eM ai l re.b Fax: 044 865 10865 04 02 assersd or f@ k i b ag.ch • w ww.k iba g.c h Tel.: 044 865 04 Tel.: 02 50 044 Fax: 044 865 50 Fax: 10 044 865 50 10
Treffpunkt
56
Dorf-Blitz
10/2013
kontaktwelt
internet kontaktwelt internet
marktplatz
«guzuu.ch» ist ein Marktplatz für Selbstgemachtes. Tausende Unikate werden hier von Schweizer Kunstschmieden, Designerinnen und Schneiderinnen sowie Handwerkern und Künstlerinnen zu erschwinglichen Preisen angeboten. Die Seite lässt sich nach Produktekategorien wie etwa «Schmuck» oder «Wohnen» durchforschen. Eine Suchfunktion ist vorhanden, wie auch die Ansicht einzelner Anbieter. Bestellt werden kann mit oder ohne Registrierung, die Auslieferung erfolgt per Post. «guzuu.ch» ist die ideale Seite, um nach individuellen Geschenken zu stöbern oder selbst Hergestelltes feilzubieten.
brief in die zukunft
Menschen ändern sich, Menschen vergessen, Menschen gewöhnen sich an vieles. Oft ist das eine gute Sache, denn es bietet Gelegenheit, sich weiter zu entwickeln und über Dinge hinwegzukommen, an denen wir zu zerbrechen glaubten. Doch manchmal erteilt das Leben Lektionen, bei denen man sich wünscht, sie nie mehr zu vergessen; oder man erlebt Dinge und gelangt zu Schlüssen, die man bewahren will. Wäre es da nicht praktisch, wenn wir unserem zukünftigen «Ich» einen Brief schreiben könnten, den die Person, die wir geworden sind, dann eines Tages liest und sich mit einem Lächeln oder nachdenklicher Wehmut an jenen Moment in der Vergangenheit zurückerinnert? Durch die unten angegebene Webseite wird genau das möglich.
online-kurier
www.guzuu.ch
ohlife.com/timecapsule
Vorbei sind die Zeiten, in denen zuerst mühselige Recherchierarbeit geleistet werden musste, bis man dem Telefonbuch endlich die Telefonnummer eines Pizzakuriers entrungen hatte. Auf «eat.ch» findet man ein Verzeichnis, das einen Grossteil aller Nahrungsmittellieferdienste der Schweiz umfasst. Nach Eingabe der Postleitzahl erscheint eine Liste aller Kuriere, die in die Region liefern, zusammen mit weiteren Informationen wie die maximal zu erwartende Lieferdauer oder die Lieferzeiten. Ausserdem kann das gesamte Angebot des Lieferdienstes online angesehen und sogar bestellt werden – bequem und ohne das Telefon je in die Hand zu nehmen.
www.eat.ch
top ten
Die Seite «themost10.com» hält genau, was sie verspricht: Kunterbunt gemischt und ohne jeglichen Zusammenhang finden sich hier «Top Ten»-Listen für alle möglichen Themenbereiche. So gibt es beispielsweise eine Aufstellung der zehn nützlichsten Golf-Gadgets, eine Liste der zehn akkuratesten Klischees über Briten, eine Aufzählung der zehn besten Skateboard-Städte oder eine Liste der zehn besten Menus für Dinner-Parties. Um sich in der Vielfalt der Themen etwas besser zurechtzufinden, sind die Listen in Kategorien unterteilt, was das gezielte Stöbern stark vereinfacht. So kann man etwa auf kulinarische Entdeckungsreise gehen oder sich nur mit den «Top Tens» der Musikwelt auseinandersetzen.
mystische reise
www.themost10.com
Untermalt durch geheimnisvolle Musik und mysteriöse Stimmen können Betrachter sich auf eine Reise durch die Bilder verschiedenster Künstler begeben. Man wird durch schimmernde Höhlen, fantastisch anmutende Städte, stille Seen, grüne Feldlandschaften und bizarre Landstriche geführt, die aus irgendeinem Grund durch Risse in der Welt verbunden sind. Die Bilder sind teilweise animiert, und die Stimmen scheinen eine Geschichte zu erzählen, die aber so rätselhaft bleibt wie die Welten, durch die gereist wird. Eine absolut eine faszinierende und zum Träumen einladende Entdeckungstour.
www.syfy.com/tinman/oz
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www