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Dorf-Blitz Ausgabe Oktober 2011

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Nr. 10 27.10.2011 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Bassersdorf: Crossair-Absturz vor zehn Jahren

Im Überblick Berufsfeuerwehr

Anspruchsvoll und zeitintensiv: Pascal Eichmann (Birchwil) ist für die Ausbildung der Berufsfeuerwehrleute am Flughafen Zürich verantwortlich. Seiten 4/5

Gewerbeschau Die Gewerbegruppe ggb feierte ihr 25-Jahr-Jubiläum mit einer attraktiven zweitägigen Ausstellung in Brütten; die Besucher kamen in Scharen. Seiten 28/29

«Drami Nüeri»

Grosseinsatz aller Rettungsdienste Am 24. November 2001 stürzte die Crossair-Maschine des Fluges CRX 3597 unweit der Waldhütte Heidenburg bei Bassersdorf in den Wald. Beim Unglück starben 24 der 33 Flugzeuginsassen. In den folgenden Jahren wurde die Absturzursache genau untersucht. Abgeschlossen war der Fall erst am 16. Mai 2008, als Crossair-CEO André Dosé und Crossair-Gründer Moritz Suter vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen wurden. von Christian Weiss Die Gemeinde Bassersdorf hatte sich bis an jenem Tag vor rund zehn Jahren auf internationaler Ebene nicht bemerkbar gemacht. Das änderte sich am Abend des 24. November 2001, allerdings aus einem höchst unerfreulichen Grund. Um 21.06 Uhr stürzte ein Jumbolino der Crossair in den Wald oberhalb von Bassersdorf. In der Folge wurde ein Grossaufgebot von Sanität, Feuerwehr und Polizei ausgelöst, das die Absturzstelle sichern, Überlebende bergen und medizinisch versorgen sowie allfäl-

lige Brände löschen sollte. Hauptverantwortlich für den Feuerwehreinsatz war die Berufsfeuerwehr des Flughafens, aber auch die freiwilligen Feuerwehren aus der unmittelbaren Umgebung wurden an den Unfallort beordert. Der Bassersdorfer Feuerwehrmann Markus Frei kam an jenem Abend gerade von der Arbeit und wollte über Birchwil nach Bassersdorf fahren, als er von der Polizei aufgehalten wurde, da diese die Strasse gesperrt hatte. Dort hat er nach dem Grund für die Sperrung gefragt und

sogleich seine Hilfe angeboten: «Die haben mich darauf einem Einsatzwagen der Flughafenfeuerwehr zugewiesen, der zur Absturzstelle hochfuhr.» Im Wald seien ihnen schliesslich zwei Personen entgegenkommen, die sie im ersten Moment wegen ihres vordergründig guten Zustandes für normale Passanten hielten, erinnert sich Frei.

«Kreuzstrasse» wird Medienzentrum Tatsächlich handelte es sich bei den beiden um Passagiere des abgestürzten Fluges CRX 3597. Die beiden machten sich auf den Weg ins Restaurant Kreuzstrasse in Birchwil. Wirt Rolf Bischoff erinnert sich noch, dass die beiden auf den ersten Blick einen erstaunlich gefassten Eindruck

Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht hat einer Probe der Psycho-Komödie «De NeuroseKavalier» beigewohnt und sich köstlich amüsiert. Seite 35

Karate-Kids Leonie und Colin Rüegg (Birchwil) widmen ihre Freizeit der japanischen Kampfkunst Karate; sie trainieren drei bis vier Mal pro Woche. Vorrang haben aber die schulischen Leistungen. Seite 41

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf

ab Seite 7

Brütten

ab Seite 21

Nürensdorf

ab Seite 30

Auch heute noch wird die Gedenkstätte mit Blumengestecken und Kerzen geschmückt. (cw)

Fortsetzung auf Seite 2


Spitze Feder die Jugendkrawalle in den Städten berichtet. Findet in Zürich oder Basel ein Fussballspiel statt, kann die Polizei bereits im Voraus Grossalarm auslösen und die freien Wochenenden streichen. Am Samstagabend trifft man sich irgendwo in einer Stadt und das einzige Ziel ist es, eine andere Gruppe aufzustöbern und diese dann zu verprügeln.

Marianne Oberlin

Ich mag eigentlich gar keine Tageszeitungen mehr lesen. Hauptsächlich jeden Montag wird sehr detailliert und mit allen notwendigen und unnötigen Kleinstinformationen über Fortsetzung von Seite 1 machten. Die Kleider seien etwas zerrissen gewesen, mehr habe man ihnen aber nicht angesehen. Die beiden haben sich darauf an einen der Tische gesetzt und erzählt, dass sie eben mit dem Flugzeug abgestürzt seien. «Und dann bestellten sie einen Kaffee Lutz und ein grosses Bier», erzählt der Kreuzstrasse-Wirt. Wie Bischoff von den beiden Passagieren erfuhr, sassen diese ursprünglich im vorderen Teil des Flugzeugs. Da die dort anwesenden Fluggäste einen ziemlichen Lärm veranstalteten, zogen sie sich in den hinteren Teil des nur schwach ausgelasteten Flugzeugs zurück: «Gut möglich, dass ihnen dies das Leben gerettet hat»,

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch susanne.reichling@dorfblitz.ch

Weshalb müssen unsere Jugendlichen ihre Aggressionen in Form von sinnloser Gewalt ausleben? Woher kommt diese Bereitschaft, andere Menschen zu gefährden und ohne Gedanken an Verluste und die anschliessenden Folgen zu randalieren? Macht es wirklich so viel Spass, Feuerpetarden auf andere Menschen zu werfen, um dann

schnellstens von der Polizei und Sicherheitsleuten davon rennen zu müssen? Warum kann man einfach in Kauf nehmen, Schaden anzurichten und je nach Schwere des Vergehens angeklagt oder sogar in Untersuchungshaft gesetzt zu werden? Dass jemand freiwillig und auf diese Weise seinen Leumund aufs Spiel setzt, das kann ich wirklich nicht nachvollziehen. In den Herbstferien erlebte ich zum Glück mal wieder das Gegenteil betreffend friedliches Zusammenleben. Mit einer Gruppe von über 100 Personen verbrachten meine Jungs und ich die erste Ferienwoche auf Kreta. Ich kannte einige Mitreisende und meine Kinder trafen einen Schulkameraden an. Jeden Tag wur-

so der Wirt. In den nächsten Stunden ging der grosse Rummel los: Die Kreuzstrasse wurde für Rettungskräfte und Medienschaffende zur Basis für die Koordination der Rettungsdienste und auch der Medien. Noch am Abend des Absturzes tauchte die Geschäftsleitung der Crossair mit Moritz Suter im Birchwiler Restaurant auf und hielt dort eine erste Pressekonferenz ab. Bischoff erinnert sich, dass er in den folgenden Tagen eigentlich fast durchgehend auf den Beinen war: «Wir haben mit unserem Personal einen durchgehenden Schichtbetrieb aufrecht erhalten, um alle Rettungskräfte und Journalisten zu verpflegen.» Fernsehkameras, Computer, Kabel und dergleichen prägten das

Bild im Restaurant. Um mehr Platz zu haben, stellte er in der Gartenwirtschaft ein Zelt auf. In der Nacht verschwanden die Medienleute teilweise wieder, doch schon um sechs Uhr am folgenden Morgen seien die Übertragungswagen wieder dagestanden, erinnert sich Bischoff.

Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8

Marianne Oberlin Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Konrad Schwitter Simon Städeli Christian Weiss

Redaktion Susanne Beck Sandra De Vito Reto Hoffmann Kevin Knecht Daniela Melcher Lisa Neukom

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Frei wurde inzwischen auch in die Kreuzstrasse beordert. Im Sanitätsbus musste er bei der Versorgung der schwerverletzten Absturzopfer Hilfe leisten und ihre teils schweren Brandwunden pflegen. Seine Einheit, die freiwillige Feuerwehr Bassersdorf, war beim ersten Alarm nicht aufgeboten worden, da man davon ausgegangen sei, dass der Absturzort auf dem Gebiet der Gemeinde

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den diverse Sport- und Unterhaltungsprogramme angeboten. Überall durften alle mitmachen, ob klein, jung, älter, Profi oder Anfänger. Es war richtig super anzuschauen, wie diese meist jungen Menschen miteinander spielten und um jeden Punkt kämpften, ohne sich weh zu tun oder unfair zu sein. Nach dem Nachtessen trafen sich die Jugendlichen im Foyer des Hotels, sassen friedlich zusammen und unterhielten sich. Während der ganzen Woche hörte ich von niemandem eine Klage, dass auch nur ein böses Wort gefallen sei. Das machte mir extrem Eindruck und ich wünschte mir, dass die Chaoten aus Zürich dies hätten miterleben können. Marianne Oberlin Nürensdorf liege, weshalb zuerst die Feuerwehr Altbach alarmiert wurde. Unter den aufgebotenen Feuerwehrmännern waren auch einige Mitglieder des Turnvereins Brütten, die an diesem Abend ihre Abendunterhaltung aufführten. Mit Ende der letzten Nummer, bei der – welch bittere Ironie – die Turner als Feuerwehrmänner verkleidet eine Barrenübung vorführten, mussten sie in den Einsatz.

Nach 16 Minuten vor Ort Laut Unfallbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) traf der erste Rettungswagen der Flughafenfeuerwehr um 21.22 Uhr – also 16 Minuten, nachdem das Flugzeug vom Radarschirm verErscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 16. Jahrgang, 8900 Exemplare

Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 ISDN (Leonardo): 071 910 04 61/62 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 24. November 2011.


Dorf-Blitz

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schwunden war - am Unfallort ein. 17 Minuten nach Eintreffen hatten die Feuerwehrleute den Brand weitgehend gelöscht und unter Kontrolle. Unter Führung der Kantonspolizei wurde im Anschluss bis in die frühen Morgenstunden nach Überlebenden gesucht. Die traurige Bilanz: Von den 33 Insassen starben in Folge des Absturzes 24 Personen. Internationales Interesse erlangte der Absturz auch dadurch, dass im Crossair-Flugzeug Mitglieder der PopGruppe «Passion Fruit» und die amerikanische Sängerin Melanie Thornton mit an Bord waren, die bis auf die «Passion Fruit»-Sängerin Deborah St. Martin nicht überlebten.

Hauptschuld bei den Piloten Im Anschluss an den Absturz haben auch Mitglieder der Feuerwehr Bassersdorf bei den Aufräumarbeiten mitgeholfen und waren fast eine Woche damit beschäftigt. Wie Frei sich erinnert, mussten die gefundenen Wrackteile alle säuberlich registriert werden, damit das BFU anhand der Angaben die Absturzursache untersuchen konnte. Der abschliessende Bericht des Büros erschien schliesslich im Februar 2004. Laut diesen Angaben lag die Hauptschuld des Unfall bei den Piloten des Jumbolinos, die – ohne Sichtkontakt zur Landepiste oder der Anflugbefeuerung zu haben - die Mindestsinkflughöhe unterschritten. Da das Flugzeug bis zu diesem Punkt in einwandfrei flugfähigem Zustand war und die Piloten einen Absturz hätten verhindern können, wenn sie auf die Warnungen der Maschine sofort reagiert und den Sinkflug abgebrochen hätten, spricht man im nüchternen Fachjargon von einem «controlled flight into terrain», also einem kontrollierten Flug ins Gelände.

Thema des Monats ning mit einem Copiloten bei der stehenden Maschine das Fahrwerk einzog. Der dabei als Instruktor tätige Kommandant war der Ansicht, dass der Sicherungsmechanismus das Einziehen des Fahrwerks am Boden verhindere. Bei einem anderen Zwischenfall flog er bei einem privaten Rundflug mit einer Saab 340 im Jahr 1999 von Zürich nach Sion, wo er die Maschine zwischenlanden wollte. Wie verschiedene Zeugenaussagen belegen, gab der Kommandant während des Fluges ausgedehnte Erklärungen über die Route ab. Als sich das Flugzeug bereits über den Savoyer Alpen befand, nahm der Copilot Funkkontakt mit Sion auf. Kurze Zeit später realisierte der Kommandant, dass die geplante Reisezeit annähernd abgelaufen war. Darauf leitete der Pilot einen Sinkflug auf einen in Sichtweite gelegenen Flugplatz ein. Dabei handelte es sich jedoch um jenen von Aosta in Italien. Wie der Bericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen anmerkt, hätten die Passagiere bei diesem Anflug anhand der Strassenschilder feststellen können, dass sie sich in Italien befanden. Der Kommandant leitete darauf einen Durchstart ein und flog schliesslich doch noch nach Sion. Neben diesen Zwischenfällen bekundete der Pilot der Unglücksmaschine immer wieder Probleme, an ihn gestellte Anforderungen bei periodischen Kontrollen und Umschulungen auf andere Flugzeugtypen zu

erfüllen. Die fliegerischen Defizite wurden dabei auch zu einem Teil der Crossair angelastet, die zuwenig für das Sicherheitsbewusstsein ihrer Piloten getan habe. Es gebe bei der Crossair womöglich noch mehr Piloten, die Einbrüche ihrer Leistungsfähigkeit oder mangelnde Leistungen zeigten, heisst es im Unfallbericht. Auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) wurde in die Verantwortung genommen. In den Sicherheitsempfehlungen wurde das Bazl dazu angehalten, die CrossairPiloten auf ihre Eignung besser zu kontrollieren. Kritik gab es vom BFU aber auch an der Flugsicherung Skyguide. Während des Unfallzeitpunktes hätten gemäss Belegungsplan in der Flugkontrolle vier Personen anwesend sein müssen. Tatsächlich war aber nur eine Person am Arbeitsplatz.

Keine Mitschuld der Chefs Als direkte rechtliche Folge des Flugunglücks von Bassersdorf mussten sich André Dosé (CEO der Crossair), Moritz Suter (Crossair-Gründer) und vier weitere Personen wegen fahrlässiger Tötung in 24 Fällen verantworten. Der Prozess fand ab dem 8. Mai 2008 vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona statt. Suter wurde vorgeworfen, er hätte mit einer diktatorischen Firmenhierarchie dafür gesorgt, dass Kritik im Unternehmen nicht möglich war. Zudem soll Suter neuen Piloten beim Gespräch unter

3 vier Augen gesagt haben, dass gute Piloten die Mindestanflughöhe bei schlechtem Wetter unterschreiten würden, um ein Flugzeug noch landen zu können. Dosé zudem soll wider besseres Wissen versäumt haben, gegen Probleme im Unternehmen vorzugehen. Trotz dieser Vorwürfe kam es aber zu keinem Schuldspruch. Am 16. Mai 2008 wurden die Angeklagten freigesprochen, weil für die Anschuldigungen stichhaltige Beweise fehlten. Zudem wurde attestiert, dass Suters expansive Konzernpolitik in keinem ursächlichen Zusammenhang zum Flugzeugabsturz von Bassersdorf stünde. Nach dem Absturz wurde beschlossen, an der Absturzstelle eine Gedenkstätte und ein Biotop zu errichten. Wie der Dorf-Blitz vom Dezember 2001 berichtete, mussten damals rund 3000 Quadratmeter mit Öl und Kerosin verschmutzter Waldboden abgetragen werden. Man entschied damals, dass es wenig sinnvoll sei, das sumpfige Gebiet wieder aufzuschütten. Gedenkstätte und Biotop sind heute längst Realität. Auch zehn Jahre nach dem Absturz wird der Gedenkstein immer wieder mit frischen Kerzen und Blumengestecken geschmückt. Am Donnerstag 24. November (siehe Textbox Seite 9) findet in der katholischen Kirche Bassersdorf ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt. 

Diverse Zwischenfälle Im Nachgang zum Flugunglück in Bassersdorf bekam der beim Absturz verstorbene Kommandant sehr viel Medienaufmerksamkeit, weil ihm im Laufe seiner Karriere einige haarsträubende Zwischenfälle passiert waren. So hatte der Mann im Jahr 1990 ein Flugzeug des Typs Saab 340 (zweimotoriges Turboprop-Passagierflugzeug) zum Totalschaden geführt, als er bei einem Systemtrai-

Der Flugzeugabsturz vor zehn Jahren bei Bassersdorf hat 24 Menschenleben gefordert. (Bild: Roger Doelly)


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Monatsinterview

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Pascal Eichmann aus Birchwil hat sein Hobby zum Beruf gemacht

«Ich weiss an keinem Tag, was mich erwartet» Der 43-jährige Pascal Eichmann arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Schutz & Rettung der Stadt Zürich auf dem Flughafen Zürich und ist dort als Oberleutnant für die Ausbildung der Berufsfeuerwehrleute verantwortlich. Er ist in Birchwil (Nürensdorf) wohnhaft, verheiratet und Vater einer Tochter. von Mano Reichling Haben Sie mit ihrem Beruf einen Bubentraum erfüllt? Ja, das kann man wirklich sagen, und zudem ist es noch familienbedingt. Mein Vater war schon Oberkommandant in Opfikon. Ich interessierte mich immer sehr für die Feuerwehr und wollte mein Hobby zum Beruf machen. Ich war auch 20 Jahre in der Stützpunktfeuerwehr in Opfikon. Dieser stand ich für sechs Jahre als Stützpunktkommandant vor. Wie kommt man heute zu einer Anstellung bei der Berufsfeuerwehr? Heute, das heisst seit 2007, wird man ausgebildet auf dem zweiten Bildungsweg in einem 18 Monate dauernden Lehrgang und erhält nach dem erfolgreichen Abschluss den Fachausweis, der dazu berechtigt, in jeder Berufsfeuerwehr der Schweiz eine Anstellung zu finden. Bei mir war das noch anders: Dannzumal musste man sich bewerben und nach einem Sporttest und einer Eignungsprüfung und wurde dann in einen internen Lehrgang aufgenommen, der lediglich drei Monate dauerte. Die heutige Ausbildung ist natürlich viel intensiver geworden. Man geht noch vertiefter in Details. Zu 80 Prozent ist die Arbeit der Feuerwehren in der Schweiz identisch, aber es gibt in jeder Feuerwehr Spezial-Arbeiten, welche es auch zu lernen gilt. Beispielsweise ist die Flughafenfeuerwehr ein solcher Spezialfall. Wieviele Leute sind hier bei der Flughafenfeuerwehr eingeteilt? Hier in der Wache Nord, wie die korrekte Bezeichnung lautet, sind rund 120 Berufsfeuerwehrmänner eingeteilt. Diese arbeiten während 24 Stunden und haben danach 48 Stunden

Pascal Eichmann aus Birchwil ist sowohl Ausbildungschef der Berufsfeuerwehr Schutz & Rettung auf dem Flughafen Zürich wie auch im Feuerwehr-Zweckverband Altbach. (re)

frei. Wir arbeiten in drei Schichten mit je 30 Personen. Pro Schicht müssen immer mindestens 27 Personen anwesend sein. Die Zahl 27 ergibt sich aus der Anzahl Dienstnummern, welche immer besetzt sein müssen. Denn unser Leistungsauftrag verlangt, dass wir nicht nur für den Flughafen Zürich, sondern auch für die Stadt Zürich nördlich ab Linie Stettbach und Oerlikon im Einsatz stehen. Das heisst, der grösste Teil der Einsätze wird nicht auf dem Flughafen geleistet? Mittlerweile entspricht es dieser Tatsache, ja. Wir rücken an sehr viele kleine Angelegenheiten aus wie hier auf dem Flughafen auch. Beispielsweise halten uns die Brandmelder ganz schön auf Trab. Alleine auf dem Flughafen sind X-Tausende dieser elektronischen Spürnasen eingebaut. Da kommen ab und zu technische Störungen vor. Wir haben den Auftrag, spätestens 20 Sekunden nach Eingang eines Alarms mit den Fahrzeugen auszufahren. Dank dieser Geschwindigkeit, den die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO vorschreibt, sind wir auch sehr schnell an einem Brandherd in dessen Entstehungsphase oder einem anderen Ereignis eingetroffen. Wie läuft ein normaler Arbeitstag bei ihnen ab?

Weil die Schicht ja über meine Zeit hier weiter arbeitet, fallen immer viele Schreibtischarbeiten an. Mails müssen beantwortet werden und weiteres mehr. Deswegen bin ich immer bereits um sechs Uhr an meinem Arbeitsplatz, weil ich um diese Zeit auch die Nachtschicht noch erreichen kann, welche bis sieben Uhr arbeitet. Unser Dienst ist eingeteilt in sogenannte Logistik- und Ausbildungstage. Montag und Freitag sind solche Logistik-Tage, hier wird normal gearbeitet. Fahrzeugpflege, Werkstattdienst oder Arbeiten an unseren Gebäulichkeiten werden ausgeführt. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind die Ausbildungstage. Hier werden vordefinierte Lektionen nach einem Jahresplan, den ich zusammen mit meinen Ausbildungsoffizieren ausarbeite, geschult. So ist gewährleistet, dass jede Schicht pro Woche einmal an der Ausbildung teilnehmen kann. Das heisst für mich, dass ich während der Logistik-Tage in meinem Büro arbeite und an den Schulungstagen meistens an der Front die Leute mitausbilde. Sie sind hier als Ausbildungschef tätig. Wie viele Leute unterstützen Sie bei ihrer Arbeit? In jeder Schicht ist ein Ausbildungsoffizier eingeteilt, der die Tagesabläufe während der Ausbildung koordiniert. Weil die drei Schichten aber

immer gleich ausgebildet sein müssen, läuft die Koordination der drei Dienstgruppen wiederum über mich. Ich gebe das Ziel bekannt, das erreicht werden muss. Ende Jahr muss dieses Ziel erreicht sein. Angenommen, es ereignet sich ein Ernstfall. Was ist dann ihre Aufgabe? Wenn es sich um einen Ernstfall mit einem Flugzeug handelt, bin ich als Bergungsfachmann von Schutz & Rettung immer im Einsatz. Dazu werde ich auch in meiner Freizeit separat aufgeboten. Wir leisten zusätzlich auch Pikettdienste rund um die Uhr, immer verschiedene Offiziere sind im Pikettdienst eingeteilt. Vier Einsatzleiter sind für die verschiedenen Schadensereignisse Feuer und vier Einsatzleiter für Ereignisse des Ret-

«Wir haben den Auftrag, spätestens 20 Sekunden nach Eingang eines Alarms mit den Fahrzeugen auszufahren» tungsdienstes abrufbar. Beispielsweise werden wir auch bei Strahlenwehreinsätzen in der ganzen Ostschweiz aufgeboten. Das heisst, dass ich auch zu Ereignissen ausrücken


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muss, die sich nicht im Flughafen ereignet haben. Dafür sind wir auch ausgerüstet mit Fahrzeugen mit Sondersignal, aber in ziviler Lackierung. Ein sehr grosses Pensum. Haben Sie überhaupt noch freie Abende oder Tage? Da müssen Sie meine Frau fragen (lacht)! Im Ernst: Mein Beruf ist anspruchsvoll und sehr zeitintensiv. Aber, so lange man die Tätigkeit mit

«Es gibt wirklich ganze Wochen, in der mich meine Familie nicht zu sehen bekommt» Freude ausüben kann, empfindet man die Arbeit nicht als Stress. Das nimmt man ganz anders wahr. Andererseits gestaltet sich jeder Tag verschieden. Ich weiss nie, was mich erwartet, und das macht meine Arbeit auch spannend. Aber es gibt wirklich ganze Wochen, in der mich meine Familie nicht zu sehen bekommt, wenn ich bis spät in der Nacht arbeiten muss und ich anderntags um fünf Uhr wieder zum Dienst fahre. In diesem Fall arbeiten Sie aber nicht mehr in einer Schicht? Nein, das würde auch gar nicht funktionieren. Welches Ereignis habe Sie als Schlimmstes in Erinnerung? Ein Ereignis, das mir heute noch nahe geht, hat sich nicht hier im

Monatsinterview Flughafen ereignet. Das war der Grossbrand bei der PapierserviettenFabrik Tela in Niederbipp AG, im Jahr 1996. Ich musste vom Stützpunkt Opfikon an dieses Ereignis ausrücken. Man vermisste drei Feuerwehrleute beinahe seit 24 Stunden und fand sie schliesslich tot auf. Im Nachhinein betrachtet hätte uns, wenn wir an deren Stelle gewesen wären, genau das gleiche Schicksal ereilen können. Es hätte auch jemanden unserer Gruppe treffen können. Wir leben mit diesem Risiko, aber wenn es eintrifft, geht einem die Sache schon sehr nahe. Und das lustigste Ereignis? Das Positive an unserer Tätigkeit ist, dass wir immer auf der guten Seite stehen, das heisst, dass wir als Helfer immer und überall willkommen sind. Und wenn die Arbeit, die wir machen, zum Erfolg führt, sind dies natürlich ganz schöne Momente. Strahlende Kinderaugen, nach dem wir das Büsi gerettet haben, das ist wirklich auch für uns ein schöner Anblick. Ein lustiges Ereignis habe ich noch in Erinnerung. An einem Wochenende kam ein Mann zu uns, dessen Arme in Handschellen gefesselt waren. Diese waren jedoch nicht von der Polizei angelegt worden. Für diesen Mann war die Sache natürlich sehr peinlich, weil offensichtlich der Schlüssel verloren gegangen war. Den wahren Grund, warum dieser Mann Handschellen getragen hatte, konnten wir nur erahnen. Aber auch wir mussten natürlich nachher laut lachen.

«Das Positive an unserer Tätigkeit ist, dass wir immer auf der guten Seite stehen» Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgt über die Telefonnummer 118. Wie gross ist dieses Gebiet der Alarmierung? Momentan ist die Alarmierung noch getrennt, wir erhalten die Anrufe aus dem nördlichen Teil der Stadt und der Umgebung des Flughafens bis ins Weinland und Winterthur und Hinwil. Die Alarmierung erfolgt von hier aus über Pager. Die Organisation bei der Flughafenfeuerwehr ist schwierig. Einerseits wird sie zu Ereignissen innerhalb des Flughafengeländes gerufen, anderseits aber auch in die weitere Region. Was passiert bei gleichzeitigen Ereignissen? Darum stehen auch die 27 Leute im Dienst. Bei der Berufsfeuerwehr hat jeder seine Dienstnummer, jeder weiss genau, auf welchem Stuhl er in welchem Fahrzeug zu sitzen hat. Und hinter dieser Nummer ist auch die Funktion definiert. Alles, was mit der Fliegerei zu tun hat, ist ein Bestandteil der Schicht. Wir sind auf dem Flughafen an drei Orten stationiert. Diese Gruppen sind für sich autonom im Tagesgeschäft. Dann gibt es den Gebäudelöschzug mit neun Mann, der zu Schadenfeuer im und ausserhalb des Flughafens aufgeboten wird.

Gute Ausbildung und Kenntnisse der Einsatzschwerpunkte gehören zur wichtigen Vorbereitung für einen Ernstfall, in dem jede Sekunde über Leben und Tod entscheiden kann. (zvg)

5 Bei einem grösseren Ereignis wird zusätzlich auch die Milizfeuerwehr der Stadt Zürich für die Unterstützung aufgeboten. Sind Strassenrettungen, zu denen Sie ja auch aufgeboten werden, nicht zusätzliche Belastungen, denen ein Feuerwehrmann ausgesetzt ist? Die Situation ist ja meistens nicht schön anzuschauen. Einerseits wird unser Beruf aufgewertet, anderseits ist es eine Belastung für jeden Einzelnen. Ich kann nur für mich sprechen. Mir ist wichtig, dass man helfen kann. Wenn man eine Person aus dem Auto birgt, die Person aber trotzdem verstirbt, dieser Umstand ist wirklich belastend. Vielleicht macht man sich dabei auch Vorwürfe und sucht nach Gründen, warum das passieren musste. Hier setzt rasch die Hilfe eines Care-Teams ein, um ein solches negatives Ereignis verarbeiten zu können. Aber es gibt auch schöne Momente: Wenn man helfen kann und die Person durch meine Hilfe weiterleben darf, ist das sehr positiv. Leider hören wir aber nie etwas darüber, wie es diesen Leuten geht. Eigentlich schade. Generell ist aber eine Aufarbeitung der Geschehnisse auch für uns sehr wichtig. Ihre Arbeit ist auch noch ihr Hobby: Sie sind im FeuerwehrZweckverband Altbach ebenfalls als Ausbildungschef tätig. Ist die Feuerwehr Altbach deswegen besonders gut ausgebildet? Das ist eine spannende Frage. Die Feuerwehr Altbach ist gemäss dem Plan Feuerwehr 2000 ausgerüstet. Das heisst, sie ist gemäss diesem Konzept auch ausgebildet. Die Feuerwehr bewegt sich auf einem sehr guten Ausbildungsstand, aber das ist nicht wegen meiner Tätigkeit. Viel mehr war dies auch schon der Fall, bevor ich vor sechs Jahren hierher gezogen bin. Ich hoffe sehr, dass mein Einfluss fruchtet. Es existieren Unterschiede zwischen einer Berufsfeuerwehr und einer Milizfeuerwehr, wenngleich das Endziel das Gleiche ist. Denn wenn Sie als Beteiligter die Feuerwehr rufen ist Ihnen egal, welche Feuerwehr zu Hilfe eilt, Hauptsache ist doch, dass ihnen rasch geholfen wird. Ich winde den Milizfeuerwehren ein grosses Kränzchen für ihre Arbeit, den sie freiwillig und mit grossem Elan ausführen! 


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Eine schwarze Null wird erwartet

Gemeinderat verabschiedet das Budget 2012 Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2012 genehmigt. Budgetiert wird ein Ertragsüberschuss von 39 000 Franken. Das Geschäft wird der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember zum Entscheid vorgelegt. Die Laufende Rechnung im Voranschlag 2012 weist bei einem Aufwand von 60,24 Millionen und einem Ertrag von 60,28 Millionen einen Ertragsüberschuss von 39 000 Franken aus. Berücksichtigt ist in diesem Ergebnis ein Ressourcenzuschuss von 5,47 Millionen Franken, welcher die Neuordnung des Finanzausgleichs im Kanton Zürich mit sich bringt.

Gründe für den Ertragsüberschuss Im Vergleich zum Rechnungsjahr 2010 wird mit rund 700 000 Franken höheren Steuererträgen gerechnet. Darin wiederspiegelt sich die Steuerfusserhöhung von 5 Prozent ab dem Rechnungsjahr 2011, aber auch eine Reduktion der mutmasslichen Grundstückgewinn-

Informationsveranstaltung für die Bevölkerung Der Gemeinderat wird am 21. November 2011 eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung zum Thema «Wohin fliessen meine Steuerfranken» durchführen. Ziel dieser Orientierung ist, den Stimmberechtigten die Steuerung eines öffentlichen Haushaltes sowie die Auswirkungen von künftigen Investitionsvorhaben und neuen Gesetzesbestimmungen (unter anderem den kantonalen Finanzausgleich) aufzuzeigen. Weiter legt der Gemeinderat seine finanzpolitischen Zielsetzungen dar, analysiert die vergangenen Rechnungsperioden und vollzieht einen Ausblick auf die Finanz- und Investitionsplanung der kommenden Jahre. Die Veranstaltung startet um 19.30 Uhr und findet im katholischen Kirchgemeindehaus Bassersdorf statt. Die Einladungsflyer für diese Veranstaltung werden in alle Haushaltungen versandt.

steuern um 900 000 Franken. Zusätzlich macht sich der Ausgleich der kalten Progression bemerkbar, der ebenfalls zu tieferen Steuereinnahmen führt. Der Hauptgrund für das positive Ergebnis liegt im neuen Finanzausgleich, welcher der Gemeinde Bassersdorf einen Ressourcenzuschuss von 5,47 Mio. Franken einbringt. Mit diesen Geldern lässt sich das strukturelle Defizit, das sich seit einigen Jahren im Finanzhaushalt der Gemeinde befindet, ausgleichen.

Cashflow von 6,27 Millionen Franken Unter Berücksichtigung der Einlagen in die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungsfonds, der Einlage in die Vorfinanzierung «Schulhaus Chrüzacher» und der Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen resultiert ein Cashflow von 6,27 Millionen Franken. Blendet man den budgetierten Ressourcenausgleich von 5,47 Millionen Franken aus, resultiert noch immer ein Cashflow von knapp 800 000 Franken.

Hohes Investitionsvolumen Die Investitionsrechnung sieht im Budgetjahr 2012 wiederum hohe Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 9,58 Millionen Franken vor (Vorjahr: 9,56 Millionen). Damit verbunden sind ordentliche Abschreibungen von 5,6 Millionen Franken. Ein grösseres Investitionsvorhaben ist beispielsweise das Ausführungsprojekt zur Zentrumsplanung. Stark ins Gewicht fallen aber auch die Investitionsbeiträge an diverse Zweckverbände – beispielsweise über 1,8 Millionen Franken für die weitere Sanierung und Erweiterung der Kläranlage Eich – sowie die Investitionen für Werterhaltungsmassnahmen von bestehenden Hoch- und Tiefbauten.

Vorfinanzierung für das Schulhaus Der Gemeinderat hat in seinem finanzpolitischen Ziel, wonach der Cashflow grösser oder gleich dem Ressourcenausgleich sein soll, signalisiert, dass er den Finanzausgleich für die Finanzierung der Investitionen

verwenden will. Der Voranschlag 2012 zeigt auf, dass es auch mit den Geldern des Ressourcenausgleichs nicht möglich ist, die Nettoinvestitionen vollumfänglich zu finanzieren. Dies ist auch in der Finanzplanung für die Folgejahre ersichtlich. Mit der Bildung einer Vorfinanzierung (500 000 Franken) für das Schulhaus Chrüzacher wird die Finanzierung des Neubaus unterstützt und zugleich dem Volkswillen Rechnung getragen. So hat sich der Souverän mit einem Grundsatzentscheid im Mai 2011 für den Neubau des Schulhauses Chrüzacher ausgesprochen. Die Gelder der Vorfinanzierung sind zweckgebunden und dürfen nur für Investitionen im Zusammenhang mit dem neuen Schulhaus verwendet werden. Ohne die Einlage in die Vorfinanzierung würde das Budget einen Ertragsüberschuss von 539 000 Franken ausweisen.

Unveränderter Steuerfuss Für die Einheitsgemeinde Bassersdorf wird für das Jahr 2012 ein unveränderter Steuerfuss von 104 Prozent beantragt. Gemeinderat Bassersdorf

Vormundschaftswesen

Gemeindeübergreifende Neuorganisation ab 2013 Neue gesetzliche Bestimmungen bringen grosse Veränderungen für das Vormundschaftswesen auf kommunaler Ebene mit sich. Neu sind Fachbehörden einzusetzen, was die Gemeinden zwingt, sich in grösseren Kreisen zu organisieren. Bassersdorf wird ab 2013 dem Kreis Bülach Süd, mit Sitz in Opfikon, angehören. Eine Änderung des Zivilgesetzbuches hat unmittelbar Auswirkungen auf das Vormundschaftswesen. Kernstück der Revision ist die Professionalisierung der Behördenorganisation. Neu muss eine Fachbehörde, eine sogenannte Kindesund Erwachsenenschutzbehörde (KESB), die Fälle beurteilen. Diese sind interdisziplinär, mit den Kernkompeten-

zen Recht, Soziale Arbeit und Pädagogik/Psychologie, zusammengesetzt. Um einen ausreichenden Praxisbezug zu gewährleisten, sollen die Behördenmitglieder in der Regel hauptberuflich tätig sein. Aufgrund dieser Mindestpensen für die Behördenmitglieder respektive der dazu notwendigen Fallzahlen ist für die Gemeinden im Kanton Zürich – abgesehen von den Städten Zürich und Winterthur – nur noch eine interkommunale Lösung möglich.

Vorgehen festgelegt Die Umsetzung der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde hat auf den 1. Januar 2013 zu erfolgen. Daher müssen die Gemeinden bereits im Laufe dieses Jahres über die Kreisbil-

dung und die Form der Zusammenarbeit entscheiden. Dies insbesondere deshalb, weil die konkrete Organisation der Behörden (Ernennung der Mitglieder, Bereitstellung der Räume und der Infrastruktur, Dossierübernahme von den Vormundschaftsbehörden) erhebliche Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Gemeinderat hat jetzt beschlossen, sich dem Kindes- und Erwachsenenschutzkreis Bülach Süd, mit Sitz in Opfikon, anzuschliessen. Vorbehalten bleibt die Gutheissung dieser Kreisbildung durch den Regierungsrat. Weiter hat der Gemeinderat entschieden, dass sich Bassersdorf anteilmässig an den Aufbauund Ausstattungskosten der Sitzgemeinde mit 152 000 Franken beteiligt. Gemeinderat Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Aus dem Gemeindehaus: In Kürze Zehnter Jahrestag Am Donnerstag, 24. November 2011, jährt sich zum zehnten Mal das Unglück der Crossair-Maschine, welches in Bassersdorf bekanntlich 24 Todesopfer forderte und 9 Menschen wie durch ein Wunder überleben liess (siehe Bericht Frontseite). Durch dieses Unglück waren auch die Anwohner und die ganze Gemeinde Bassersdorf sowie die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanität und Polizei in hohem Mass betroffen. Aus diesem Grund laden die Landeskirchen unter der Leitung des Flughafenpfarramtes zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst ein. Dieser findet am Donnerstag, 24. November um 16 Uhr in der katholischen Kirche Bassersdorf statt und steht allen Bassersdorferinnen und Bassersdorfern zur Teilnahme offen.

Kreditabrechnung Das Turnhallengebäude der Schulanlage Mösli/Steinlig wurde im Jahre 1955 erstellt. Die Bausubstanz sowie die Infrastruktur waren in die Jahre gekommen. So konnten auch die Anforderungen punkto Platzbedarf und Funktionalität nicht mehr erfüllt werden. Aus diesem Grunde

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zum 90. Geburtstag am 17. November Klara Müller-Bänteli Auenring 37 am 23. November Albert Grimm Im Bächli 1 zum 85. Geburtstag am 1. November Heinrich Brunner Geerenstrasse 1 am 28. November Gertrud Grimm-Heinz Breitistrasse 25

wurde das Gebäude saniert, zum Teil umgebaut und erweitert. Ende 2007 genehmigten die Stimmberechtigten an der Urne den dafür notwendigen Ausführungskredit in der Höhe von 2,9 Millionen Franken. Der Kredit konnte nun mit einer Kostenunterschreitung von 38 000 Franken, oder 1,2 Prozent, abgerechnet werden. Das Geschäft wird zur abschliessenden Abnahme noch der Gemeindeversammlung unterbreitet.

pen des neuen Schulhauses Chrüzacher zu einer «Werkstatt» einzuladen. Ziel dieser Veranstaltung wird sein, das neue Schulhaus möglichst breit abzustützen und Betroffene zu Beteiligten zu machen. Die Veranstaltung findet im November 2011 statt. Gleichzeitig hat der Gemeinderat eine Änderung in der Projektorganisation beschlossen. Neu amtet Verwaltungsdirektor Rolf Rinderknecht auf der operativen Ebene als Gesamtprojektleiter «Schulhaus Chrüzacher».

Gemeindeversammlung Anlässlich der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 8. Dezember 2011, werden den Stimmberechtigten der Voranschlag 2012 und die Bauabrechnung «Sanierung/Umbau Turnhalle Mösli» zum Entscheid vorgelegt. Zudem wird die Teilrevision der Gemeindeordnung zuhanden der Urnenabstimmung vom 11. März 2012 vorberaten.

Schulhaus Chrüzacher

Termine 2012

Nach der Grundsatzabstimmung von Mitte Mai und dem Eintritt der Rechtskraft hat der Gemeinderat eine Steuerungsgruppe mit der Umsetzung des Projektes «Schulhausbau Chrüzacher» beauftragt. Die Planungsarbeiten sind angelaufen. In einem ersten Schritt geht es darum, die Grundlagen und Rahmenbedingungen für den künftigen Bau zu erarbeiten. Dabei sind vielfältige Einflüsse zu berücksichtigen, was Gemeinderat und Schulpflege veranlasst haben, als nächsten Umsetzungsschritt alle Anspruchsgrup-

Der Gemeinderat hat die Daten für die Gemeindeversammlungen 2012 terminiert. Die Frühjahrsgemeindeversammlung ist auf Dienstag, 20. März, die Rechnungsgemeindeversammlung auf Dienstag, 26. Juni, die Herbstgemeindeversammlung auf Dienstag, 25. September und die Budgetgemeindeversammlung auf Donnerstag, 13. Dezember festgelegt. Der traditionelle Frage- und Orientierungsabend findet am Dienstag, 22. Mai 2012, statt.

Geschwindigkeitskontrollen Durch die Polizei Bassersdorf wurden am Dienstag, 27. September 2011, zwei Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Diese fanden an der Birchwilerstrasse (in Richtung Zentrum) und innerhalb der Begegnungszone (Dorfstrasse) statt: Birchwilerstrasse Messdauer: 68 Minuten signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Fahrzeugdurchfluss: 232 Fahrzeuge zu schnell: 10 Fahrzeuge (4,3%) gemessene Höchstgeschwindigkeit : 61 km/h Dorfstrasse Messdauer: 80 Minuten signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Fahrzeugdurchfluss: 83 Fahrzeuge zu schnell: 29 Fahrzeuge (35%) gemessene Höchstgeschwindigkeit : 44 km/h Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei Bassersdorf, vor allem auf den Gemeindestrassen, künftig vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

Gemeinderat + Gemeindeverwaltung

Generationen im Klassenzimmer Ziel ist: Aktive Seniorinnen und Senioren unterstützen in irgendeiner Form eine Lehrperson im Klassenzimmer. In Bassersdorf ist rund ein Dutzend Senioren bereits in der Schule tätig. Für das neue Schuljahr konnten jedoch nicht alle Anfragen abgedeckt werden. Wir suchen deshalb noch dringend Personen, die

sich in der Schule engagieren möchten. Einzige Bedingung ist: Die eigenen Kinder dürfen nicht mehr die Volksschule besuchen. Wir bitten um Kontaktnahme bei Rosmarie Altorfer (Telefon 044 837 08 24) oder Walter Deck (044 836 60 44); für die Koordination ist das Altersforum Bassersdorf zuständig. (e)

Im Gemeindegebiet wird künftig vermehrt kontrolliert. (zvg)


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Aus Behörde und Verwaltung Irischer Elfenzauber

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Kostenlose Laubentsorgung im Herbst

Erzählnacht zum Thema Anderswelten

Bis Ende November 2011 kann das herbstliche Fall-Laub mit den üblichen Grüngutabfuhren gratis entsorgt werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, damit das Fall-Laub von der Grüngutabfuhr kostenlos mitgenommen wird:

Das Thema der Erzählnacht 2011 führt in Sagen-, Märchen- und Mythenwelten, zu fabelhaften Wesen und wundersamen Erlebnissen. Barbara Hebeisen erzählt am Freitag, 11. November um 20 Uhr und umrahmt ihre Darbietung mit Harfe und anderen Klanginstrumenten; eine Märchenstunde, die entspannt und belebt.

Im transparenten Spezialplastiksack: Am Informationsschalter im Gemeindehaus C kann ein mehrfach verwendbarer, transparenter Plastiksack (zirka 200 Liter) zum Preis von Fr. 2.50 bezogen werden. Dieser darf mit reinem Fall-Laub bis zu einem Gewicht von maximal 20 Kilogramm gefüllt werden. Der gefüllte Sack kann an den normalen Grüngutabfuhrdaten offen an den üblichen Ort gestellt werden. Er wird geleert und zur Wiederverwendung zurückgelegt. In offenen Behältern: Offene Behälter können – gleich wie Säcke – bis maximal 20 Kilogramm ausschliesslich mit reinem Fall-Laub gefüllt und an den Grüngutabfuhrtagen bereitgestellt werden. Für alle übrigen Grün- und Gartenabfälle gilt die gewohnte Entsorgung und Gebührenpflicht mit Vignetten. Weitere Auskünfte sind unter Telefon 044 838 85 20 erhältlich.

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Mit dem Übergang vom Spätherbst zum Winter kommt in der Bibliothek Bassersdorf wieder die Zeit des Erzählens und Vorlesens. Mit ihrem Programm «Irischer Elfenzauber» entführt die Erzählerin ihr Publikum in die magische Welt des Alten Irland und wird dabei einiges über die Anderswelt und die Eigenarten derer Bewohner verraten. Wer weiss denn schon, dass die Iren die Elfen nur

«das kleine Volk» oder «das stille Volk» nennen, weil jede andere Bezeichnung sie erzürnen würde? Oder dass Elfen gerne Pilzdeckel oder die Blüte des Roten Fingerhuts als Kopfbedeckung wählen? Und was die Farbe der Bekleidung – silbern oder grün - über den Wohnort der Elfen verrät? Barbara Hebeisen weiss es bestimmt: Früher stand für die Wallisellerin das Harfenspiel an erster Stelle, heute sind es die Märchen, zu denen sie durch das Musizieren geführt worden ist. Für Barbara Hebeisen sind Märchen ein Jungbrunnen; sie schöpfen aus der Tiefe, und bringen die Fantasie zum Blühen. An dieser Veranstaltung mit Apéro ist der Eintritt frei (freiwilliger Unkostenbeitrag). Bibliothek Bassersdorf

Barbara Hebeisen erzählt Märchen, Sagen und Mythen. (zvg)


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Der Geschichtspfad Bassersdorf führt über eine Vielzahl historischer Stätten

Geschichte und Gebäude auf Schritt und Tritt Der dritte Teil unserer Wanderwegserie widmet sich dem Geschichtspfad Bassersdorf. Auf dem Pfad, der mehrheitlich durch das Siedlungsgebiet der Gemeinde führt, wird man an immerhin 26 historischen Stätten und Gebäuden vorbeigeführt. Manch ein Gebäude hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

1980er-Jahren als Bushaltestelle. Heute nutzt das Kultur-Netz das Häuschen, um auf sein Angebot aufmerksam zu machen. Auch das neben dem alten Pfarrhaus gelegene Restaurant «Frieden» ist in den Geschichtspfad integriert. 1812 erbaut wurde hier ab 1888 wurde kostenlose Naturalverpflegung an wandernde Handwerksgesellen abgegeben. Damit wollte die Gemeinde das Wanderbetteln der Gesellen auf der Walz verhindern. Erst im Jahre 1961 wurde die Naturalverpflegung wieder abgeschafft.

von Christian Weiss Wie schon beim Geschichtspfad Baltenswil (siehe September-Ausgabe) empfiehlt sich, bevor man mit dem Bassersdorfer Geschichtspfad startet, auf der Internetseite des Kultur-Netzes (www.kultur-netz.ch) den Beschrieb zu den auf der Route verzeichneten Gebäuden auszudrucken. Beginn der kurzen Rundreise durch die nähere und fernere Bassersdorfer Geschichte bildet die Schmitte beim Kreisel. Laut Informationen des Kultur-Netzes ist die Existenz einer Schmitte in Bassersdorf schon im Jahr 1420 bezeugt. Dieses «obere Schmitte» genannte Bauwerk befand sich nahe des heutigen Gemeindehauses B. Weiter gab es eine «untere Schmitte», welche bei der heutigen Metzgerei Steinmann stand. Die «obere Schmitte» musste 1862 einem Brückenneubau über den Altbach weichen, wurde aber an der derzeitigen Stelle wieder aufgebaut. Gleich neben der Schmitte steht das alte Primarschulhaus, wo heute die Gemeindebibliothek untergebracht ist. Das Gebäude wurde 1904 erbaut. Dabei

Blütezeit bis 1845 Die Schmitte steht seit 1862 am heutigen Ort. (Bilder: Christian Weiss)

wurden einige dahinter liegende Gebäude, die unter anderem als Feuerwehrdepot dienten, abgebrochen. In der Folge wurde sie ersetzt und in dem bekannten Holzbau, der heute die Rahmenkulisse für die Chilbi bildet, untergebracht. Der Holzbau diente zudem lange als Turnschopf für Bassersdorfs Turner und überdies als Arrestzelle.

Schon von Rieden gehört? Hier im Dorfzentrum folgt ein historisches Gebäude dem anderen. Gleich hinter dem Turnschopf ist die 1901 erbaute Transformatorenstation zu sehen, die heute am Ende des Gleiswegs steht. An der Ecke Bahnhof-/ Baltenswilerstrasse, gegenüber der Migros, erreicht man, kaum losgewandert, bereits die fünfte Station

Früher ein Schulhaus, heute Gemeindebibliothek.

des Geschichtspfades, den Sodbrunnen. Dieser stammt aus einer Zeit, als die Einwohner Bassersdorfs ihren Zehnten noch an das Kyburgeramt ablieferten. In unmittelbarer Nähe stand früher auch die Zehntenscheune. Der Geschichtspfad folgt nun vielleicht hundert Meter der Baltenswilerstrasse und führt so am alten Sekundarschulhaus vorbei. Dieses wurde 1837 erbaut und war Zentrum eines Sekundarschulkreises, der zeitweise aus Dietlikon, Wallisellen, Brüttisellen, Kloten und Rieden bestand. Rieden bezeichnet übrigens jenen Ortsteil des heutigen «Grosswallisellen», den man von Bassersdorf aus zuerst erreicht. Die Gemeinde Rieden wurde 1916 in die Gemeinde Wallisellen integriert. Noch verweilt der geschichtsinteressierte Wanderer weiter im Dorfkern. Der Pfad führt nun wieder beinahe zum Ausgangspunkt zurück zum alten Pfarrhaus. Dieses Gebäude beherbergt heute Sozialund Bauamt der Gemeinde. Wie der Begleitbroschüre des Kultur-Netzes zu entnehmen ist, zog hier mit Michel Zinniger 1520 der erste reformierte Pfarrer Bassersdorfs ein. Darüber sinnierend, warum ein Pfarrer in den ärmlichen Verhältnissen des 16. Jahrhunderts eine derart üppige Unterkunft zugestand bekam, gehe ich ein paar Schritte weiter und lande bei der alten Brückenwaage. Das heutige Brückenwaag-Haus wurde 1946 erbaut und diente in den

Wie der mit der Dorfgeschichte noch nicht vertraute Wanderer im Laufe der Pfadbegehung erfahren wird, bildete die Gemeinde Bassersdorf bis in die Mitte des 19.Jahrhunderts beliebter Zwischenhalt für Reisende von Zürich nach Winterthur. Später wurde das Dorf am Altbach aber auch Medienstandort von regionaler Bedeutung. Davon zeugt die Papeterie Gutenberg, in der früher eine Druckerei untergebracht war. Dort druckte der Lehrer, Kantons- und Nationalrat Eduard Schäubli ab 1891 «die Glatt», eine von mehreren Vorgängerzeitungen des heutigen «Zürcher Unterländers». Von nationaler Ausstrahlung ist heute die «Schweizer Familie», die etwa zur gleichen Zeit wie «die Glatt» erstmals herauskam und ebenfalls von Eduard Schäubli in Bassersdorf gedruckt wurde. Von nun an verlängern sich die Distanzen zwischen den Baudenkmälern etwas. Der Pfad führt an der ehemaligen Methodistenkapelle vorbei, die 1908 erbaut wurde, und führt hinauf zum Gibisnüt und zum dort gelegenen Wasserreservoir Hueb, das ab 1891 gebaut wurde, um die Hauswasserversorgung im Dorf sicherzustellen. Am Wasserreservoir vorbei geht es hinunter zur «Sagi». Die Sägerei wird um 1572 erstmals erwähnt und gilt heute als Baudenkmal von kantonaler Bedeutung. Dank der Arbeit der Mitglieder von der Gesellschaft pro Sagi, die sich seit 1975 um den Erhalt des Zeitzeugen kümmert, ist die «Sagi» auch über die Gemeindegren-


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Das alte Pfarrhaus steht schon seit 1520; im Vordergrund das Waaghäuschen.

zen hinaus bekannt. Neben der «Sagi» steht seit den 1860er-Jahren die Seidenzwirnerei. Der Niedergang der Schweizer Textilverarbeitung ging auch an der «Sidewindi» nicht vorbei. Ende der 1950er-Jahre wurde der Betrieb eingestellt.

Kulinarisch international Der historisch interessierte Wanderer geht nun wieder zurück Richtung Dorfzentrum. Der ehemalige Gasthof «Adler» wurde um 1790 erneuert und als Poststelle, Pferdestation und Taverne betrieben. Bis in die 1840erJahre herrschte entlang der Winterthurerstrasse Hochbetrieb und führte die Gemeinde zu einem gewissen Wohlstand. Als bis 1845 eine neue Strasse über Baltenswil und Tagelswangen geführt wurde, war es mit der Hochkonjunktur vorbei.1869 machte Besitzer und Wirt Schellenberg Konkurs. Seither ist der «Adler» nur noch ein Wohnhaus. Der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene und vor 1812 erbaute «Freihof» ist heute noch ein Gastronomiebetrieb.

Seit kurzem beinhaltet die Gaststätte eine brasilianische Churrascaria, war zuvor aber schon libanesisches und eine kurze Zeit lang russisch-ukrainisches Restaurant. Im «Freihof» liegen auch die Wurzeln der heutigen Dorffasnacht. Der Initiant des in den 1950er-Jahren gegründeten Bassersdorfer Fasnachtskomitees war «Freihof»-Wirt Ruedi Suri. Die reformierte Kirche ist ein Denkmal von kantonaler Bedeutung.

Vorbei am Sattlerhäuschen von Heinrich Burkhard, das 1845 als Kupferschmiede gebaut wurde, geht es weiter zum Schulhaus Mösli. Das wichtigste Schulhaus in der Gemeinde wurde 1956 eingeweiht und inzwischen zweimal erweitert. Ab jetzt wird der Geschichtspfad etwas anstrengender. Vom Schulhaus geht es hinauf Richtung Chalet Waldgarten und hinunter zum Friedhof. Und von hier führt der Pfad zum Schwimmbad, das bereits seit 1930 besteht. Zuerst wurde noch ein geschlechtergetrennter Badebetrieb durchgeführt. Langsam geht die Zeitreise ihrem Ende entgegen: In der Chlupfgasse

Die Sägerei mit der Seidenzwirnerei im Hintergrund.

kann man einige der ältesten Häuser Bassersdorfs bewundern, dann geht es hinauf zur reformierten Kirche, vorbei an der ehemaligen Molkerei. Die reformierte Kirche ist wie die Sägerei ein kantonales Baudenkmal. In heutiger Form besteht der Sakralbau bereits seit dem 17. Jahrhundert. Aber schon zuvor gab es dort eine Kirche und bereits im 14. Jahrhundert eine Kapelle. Letzter Programmpunkt auf dem Geschichtspfad bildet schliesslich der Gasthof «Löwen», der ebenfalls seit dem 17. Jahrhundert das Dorfbild prägt. Der Legende nach sollen hier in den Koalitionskriegen 1799 einst Russen Rast ge-

macht haben. Als unverhofft Franzosen ebenfalls dort einkehren wollten, soll die umsichtige Kellnerin die Russen durch die Hintertüre hinausgeführt haben, um eine womöglich tödliche Auseinandersetzung zu verhindern. Dank der Begleitbroschüre des Kultur-Netzes erfährt man auf dem Geschichtspfad sehr viel Wissenswertes über die Gemeinde. Wer sich nicht lange mit der Historie aufhält, kann den Weg in etwa eineinhalb Stunden bewältigen. Bei den verschiedenen Gebäuden aber etwas länger zu verweilen lohnt sich. 

Der Gasthof Löwen stellt ein Wahrzeichen Bassersdorfs dar.


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Grund zum Feiern: Fasnacht am 11.11.11 um 11.11 Uhr

«Zusammengerechnet ergibt fünfmal 11 ja 55» Das Fasnachtskomitee ist immer noch 55 Jahre alt, die Guggenmusik Kookaburra 30-jährig und das laufende Jahr endet auch noch mit einer 11. Die vielen Schnapszahlen und Jubiläen sind für das Fakoba Grund genug, die Fasnachtseröffnung etwas anders als üblich zu begehen und die Dorfbevölkerung dazu einzuladen. «Wir sind ja immer noch 55 Jahre alt», meint Obernarr Rolf Zemp. Zwar habe das Fasnachtskomitee (Fakoba) dieses Jubiläum schon mehrmals zelebriert, beispielsweise an der vergangenen Fasnacht und an ihrer internen Festsitzung.

Hinter dem alten Schulhaus «Jetzt bietet sich abermals die Gelegenheit, vor allem weil ja dieses Jahr noch eine weitere Schnapszahl dazu kommt. Gestartet zur Fasnacht wird am 11.11.11 um 11.11 Uhr. Weil: Zusammengerechnet ergibt fünfmal 11 ja 55», erzählt Zemp weiter. Zudem feiert die Bassersdorfer Guggenmusik Kookaburra heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Anders als sonst wird das Fakoba deshalb die Fasnachtseröffnung im laufenden Jahr in öffentlichem Rahmen feiern. Hinter dem alten Schulhaus werden eine Bühne und ein offenes Zelt gestellt, wo um pünktlich um 11.11 Uhr die Kookaburra zum Fasnachtsstartschuss anstimmen wird. Anschliessend gibt es

eine Begrüssungsansprache des Obernarren und die Präsentation der neuen Gönnerplakette.

Spontankonzerte erwartet Mehrere ortsansässige Gewerbetreibende haben sich bereit erklärt, am Anlass mitzuwirken. Zu verschiedenen Uhrzeiten werden darum die Guggenmusiken vor oder in den betreffenden Läden zum Konzert aufspielen: Brunner Eisenwaren, Wintsch-Tonercote, Bäckerei Bosshart, Papeterie Gutenberg und vor den Restaurants Frieden und Rütli. Neben Kookaburra wird unter anderem die Guggenmusik X-Large aus Wiesendangen erwartet. Wie Rolf Zemp erklärt, sei es zudem gut möglich, dass es auf der Bühne möglicherweise zu Spontankonzerten komme.

Anlass im Freien Ab 19 Uhr beginnt folgt das Abendprogramm. Dazu gehört eine Erzählnacht zum Thema «irischer Elfenzauber» von Barbara Hebeisen, die zwischen 20 und 21.15 Uhr in der Gemeindebibliothek Märchen, Mythen und Sagen erzählt, die sie dabei auch musikalisch untermalt. Ab 21.15 Uhr finden auf der Bühne wieder Guggenmusik-Konzerte statt. Im Laufe des Abends soll auch die «360-Tage-Übergangsregierung» (gemeint ist der Gemeinderat) mit einem Geschenk beglückt werden. Wie der Obernarr

Am kommenden 11.11. spielt Kookaburra für einmal um 11.11 Uhr in Bassersdorf statt wie sonst üblich in Zürich. (zvg/Archiv)

weiter ausführt, wird der Anlass weitgehend im Freien stattfinden und Idee sei, dass die Festbesucher im Dorfkern zirkulieren. Wer sich aufwärmen wolle, könne dies im «Frieden», im «Rütli», in der «FakobaBar» im alten Feuerwehrlokal oder

auch im Schmittenkeller tun, der zu Gunsten des Bubenmarsches bewirtschaftet werde. Die «Fakoba-Bar» mit DJ Fonso bleibe bis um 2 Uhr geöffnet; zum kulinarischen Angebot auf dem Festplatz gehören Grillwaren (e) und Risotto.

Gewinner aus Winterberg

Festliches Konzert Der Konzertzirkel Bassersdorf eröffnet seine Musiksaison am Freitag, 25. November, in der reformierten Kirche Bassersdorf mit einem festli-

Auf www.TrauerkartenDruck.ch möchten wir Sie bei der Auswahl der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte unterstützen. Verlag Spross AG, Gerbegasse 2, 8302 Kloten, Tel. 044 800 11 11

chen Adventskonzert. Das Zürcher Konzert- und Vokalensemble unter der Leitung von Paul Haemig spielt ab 20 Uhr Werke von Bach, Haydn, Mozart und Smetana. Zum Ensemble gehören Paul Haemig (Leitung und Soloflöte), Atsuko Murata (Sopran), Soon Kee Woo (Bariton), Norbert Calame (Klarinette), Midori Dumermuth (Gitarre) und Praxedis Hug-Rütti (Harfe). Der Vorverkauf findet ab 14. November (Mitglieder ab 10. November) in der Bassersdorfer Papeterie Gutenberg (Telefon 044 836 53 11) statt. Die Abendkasse öffnet um 19.30 Uhr. (e)

Das Fachgeschäft Brunner Eisenwaren und Haushalt ist offizieller Vertriebspartner der Grillmarke Weber und verloste im Rahmen eines Wettbewerbes ein Grill-Set, unter anderem bestehend aus einem Sonnenschirm mit Sockel, einem Warengutschein und einem Kugelgrill. Das Bild entstand anlässlich der Preisüber-

gabe (v.l.): Geschäftsinhaber Thedi Brunner, die Gewinner-Familie Friedli aus Winterberg (Lindau) und Kevin Feierabend, Geschäftsleiter-Stellvertreter. Ab kommendem Jahr (der Dorf-Blitz berichtete) wird Feierabend die Geschäftsführung der Brunner GmbH an der Bahnhofstrasse übernehmen. (e)


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Greth Dübendorfer liebt das Kinderlachen

Bald vier Jahrzehnte mit dem Chasperli unterwegs «Tri tra tra la la, de Chaschperli isch wider da!» So wird es ab Anfang November und bis im Monat März in Bassersdorf und Baltenswil wieder tönen, wenn Greth Dübendorfer mit dem Chasperli in der Hand den Vorhang aufzieht und Klein und Gross zum unterhaltsamen Theater einlädt. von Monica Plüss Greth Dübendorfer ist in Winterthur aufgewachsen und hatte eine Lehre als Apotheker-Gehilfin begonnen. Dabei war sie nicht glücklich: Ihr Traumberuf war Kindergärtnerin. Sie brach die Lehre in der Apotheke ab, besuchte das Seminar für angehende Kindergärtnerinnen und arbeitete anschliessend glücklich in diesem Beruf in Fischenthal. 1969 zog die damals 30-Jährige ihrem Mann zuliebe mit den beiden gemeinsamen Söhnen nach Bassersdorf, wo ihr Gatte aufgewachsen war. 1972 wurde sie angefragt, ob Sie aushilfsweise eine Kindergärtnerinnen-Stelle übernehmen könnte, weil eine Kindergärtnerin erkrankt war und deswegen länger ausfiel. Die Arbeitsstelle gefiel ihr auf Anhieb sehr gut, zudem konnte sie ihren kleineren Sohn mitnehmen, da dieser sowieso gerade in den «Chindsgi» eingeschult worden wäre.

Spielend lernen An der Arbeit als Kindergärtnerin schätzte sie vor allem, den Kindern spielend Dinge beibringen zu können. «Ich hätte auch ohne Lohn gearbeitet»,

Greth Dübendorfer als 21-Jährige an ihrer ersten Stelle im Kindergarten Fischenthal. (zvg)

meint sie dazu. Denn die Aufgabe machte ihr wirklich viel Spass. Sie spielte schon damals viel Theater im Kindergarten, oft griff sie auch spontan Ideen der Kinder auf und ging auf deren Wünsche ein. «Damals hatte man noch sehr viele Freiheiten, was den Inhalt des Kindergartens betraf», schwärmt Greth Dübendorfer; das habe sie sehr geschätzt. Die anfängliche Interims-Stelle wurde bald zur Dauerstelle; sie blieb bis zum 65. Altersjahr Kindergärtnerin im «Mösli» und genoss dabei jeden einzelnen Tag. Während dieser Zeit entdeckte sie die Liebe zum Theaterspielen; sie spielte bei einem Kollegen in Winterthur in einem Kabarett und hatte einige Auftritte. Mit Erreichen des Pensionsalters spürte sie Bedenken aufkommen, wie es denn wohl sein werde ohne Kindergarten. Die Umstellung nach der Pensionierung war doch beträchtlich. Sie kannte in der Zwischenzeit jedoch

Der Chasperli, eine Handpuppe mit Zipfelmütze, ist eine selbstentworfene Eigenkreation. (mp)

sehr viele Leute in Bassersdorf und so behielt sie die Aufgabe als FlohmarktVerantwortliche bei, führte auch das Chasperli-Theater weiter und übernahm die Aufgabe bei der Organisation «Fiire mit de Chliine».

Eine Eigenkreation Um das Theaterspielen mit Handpuppen noch besser zu beherrschen, besuchte Greth Dübendorfer eine Ausbildung bei Therese Keller, damals eine der bekanntesten Puppenspielerinnen der Schweiz. Während des Kurses auf dem Herzberg entstand dann auch ihr eigener Chasperli: Die Bassersdorferin hat ihn selbst entworfen und gefertigt. Somit ist ihr Chasperli eine Eigenkreation und darauf ist Greth Dübendorfer auch zu Recht stolz. Heute führt sie, abwechslungsweise mit zwei Kolleginnen Spiele auf, die sie von anderen Autoren über-

Greth Dübendorfer vor dem Bassersdorfer «Mösli». (mp)

nimmt, jedoch Dialoge und Rollen ihrem Gusto entsprechend anpasst. Auf die Frage, was inhaltlich besonders wichtig sei, meint Dübendorfer: «Die Stücke sollen nicht allzu belehrend und der Chasperli nicht zu brutal sein. Die Kinder sollen sich auf keinen Fall fürchten, sondern sich unterhalten und Freude haben.» Dabei achtet sie darauf, dass der Chasperli durch seine Gewitztheit und Tricks am Ende immer der Held ist. «Die Chasperlifigur bleibt immer in meiner Hand, das ist für mich Ehrensache», meint Greth Dübendorfer schmunzelnd. Ihre beiden Spielkolleginnen, Sylvia Farina und Simone Disch, haben damit keinerlei Probleme.

Stimmung spürbar Wie ein Stück ankommt, merken die beiden Frauen hinter dem Vorhang jeweils schnell: «Die Stimmung ist gut spürbar, und das Kinderlachen unüberhörbar.» Dann wissen die Puppenspielerinnen, dass ihre Geschichte gut ankommt. Bei eher verhaltenem Beifall oder seltenem Lachen wird der Inhalt schnell umgeschrieben. Oft kommen die Einfälle zu treffenden Pointen bereits beim Einüben. Eine neue Aufführung wird gut und gerne bis zu zehnmal geprobt, bis die Texte sitzen.

Lokalitätensuche Es sei oft schwer, einen geeigneten Raum zu finden, der buch- und vor allem auch zahlbar sei. Die Auswahl sei klein und kosten dürften die Lokalitäten nicht viel; denn der Erlös reiche selten. Greth Dübendorfer verlangt aber aus ganz anderem Grund Eintritt: Damit nur diejenigen Kinder kommen, die den Chasperli auch wirklich sehen wollen. Spielplan der Chasperli-Saison 2011/12 – immer mittwochs um 14.30 Uhr mit Wiederholung um 15.30 Uhr – ist: Im alten Schulhaus Baltenswil gastiert der Chasperli am 2. November sowie am 15. Februar. In der Cafeteria Breitipark gegenüber dem Altersheim in Bassersdorf ist der Zipfelmützenträger am 30. November, 14. Dezember, 1. Februar und 7. März zu Gast. 


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Neuzuzüger-Abend mit 40 Gästen

Ende September hat die Gemeinde zum diesjährigen Neuzuzüger-Anlass geladen. Der Gemeinderat konnte in der Sportanlage bxa rund 40 Frauen und Männer begrüssen, welche in diesem Jahr neu in Bassersdorf Wohnsitz genommen haben. Spezieller Schwer-

punkt an diesem Abend war – neben einem allgemeinen Überblick über das Gemeindegeschehen, vorgetragen von Gemeindepräsidentin Doris Meier (Bildmitte) – das Thema Bassersdorfer Fasnacht. Der eingefleischte Bassersdorfer Fasnächtler Urs Wegmann

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brachte in einem unterhaltsamen Kurzvortrag den Gästen die langjährige Tradition des Dorfes näher. Umrahmt wurde der Abend vom Musikverein Bassersdorf und an Informationsständen präsentierten sich Vereine, politische Parteien und die Schule. (rh)

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Tandem (Intergenerative Krippe, Bülach) und das Kinderheim Sunnemätteli in Bäretswil unterstützt. Kuchenspenden für das Dessertbuffet werden am Samstag, 5. November ab 8 Uhr gerne entgegengenommen. Ab 19. November wird in der Bungertstube wieder das traditionelle Kerzenziehen (Bienenwachs- und farbige Kerzen) durchgeführt. Eltern mit Kleinkindern ist empfohlen, die etwas ruhigeren Vormittage zu benützen. Öffnungszeiten: 19. und 20. November von 9 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Am Samstag 26. November (letzter Tag) von 9 bis 17 Uhr. Der Erlös ist für die Winterhilfe Kanton Uri und Kanton Freiburg sowie für die Stiftung Brühlgut in Winterthur bestimmt.

Gemeinnütziger Frauenverein Bassersdorf

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Räbeliechtli-Umzug Am Sonntag, 6. November, findet wieder der beliebte Bassersdorfer Räbeliechtli-Umzug statt. Gestartet wird um 18.15 Uhr auf dem Dorfplatz bei der Migros. Die Route führt wie letztes Jahr via Baltenswiler-, Bahnhof-, Äussere Auen- und Dietlikonerstrasse bis Einmündung Chrüzacherstrasse und dann weiter via Bodenacherring, Bodenacherund Baltenswilerstrasse, Im Lindenacher zur Breitistrasse. Der Umzug endet wie gewohnt wieder auf dem Dorfplatz. Am Kopf des Umzuges marschiert der Musikverein Bassersdorf. Danach folgen alle Kinder mit ihren geschnitzten Räbeliechtli. Erwachsene mit Kinderwagen und Kinder, welche nicht alleine unterwegs sein wollen, werden gebeten, sich am Schluss des Umzugs einzuordnen, damit die Sicht auf die Kinder mit den Räbeliechtli frei bleibt. Am Ziel

spendet die Gemeinde Bassersdorf allen Kindern, die mit einem Räbeliechtli teilnehmen, Tee und heisse Würstli, organisiert und abgegeben durch das Karnivoren Grüppchen. Die Pfadi verkauft ab 17 Uhr Würste, Kuchen und Getränke auf dem Dorfplatz. Für die Sicherheit aller Teilnehmer werden die Strassen durch die Feuerwehr gesperrt. Der Umzug findet bei jedem Wetter statt. Bei starkem Regen spielt der Musikverein nur am Ende des Umzuges in der Tiefgarage der Migros, da Nässe den Instrumenten schadet. Auch die Abgabe von Würstli und Tee sowie der Verkaufsstand der Pfadi werden dann in die Tiefgarage verlegt.

Musikverein Bassersdorf und Karnivoren Grüppchen Bassersdorf

Mit «sehr gut» benotet

Vortrag: Freiheit in Grenzen

«Eltern müssen nicht perfekt sein» Dürfen die Kinder auf den Spielplatz, solange es noch hell ist? Oder doch besser zuerst das Zimmer aufräumen? Das Referat «Grenzen setzen, Freiraum geben» versuchte, entsprechende Fragen zu beantworten. In dem mit rund 40 Eltern gut gefüllten Singsaal Geeren stellte der vom Elternrat geladene Referent Martin Gessler die schwierige Frage, ob es eine «richtige» Erziehung gebe. Der Elternbildner des Jugendsekretariats Bülach stellte fest, dass Eltern im Rahmen ihrer Familienkultur einen eigenen Erziehungsstil entwickeln müssten. Es stelle sich allerdings die Frage, wieviel Führung und wieviel Zuwendung das Kind brauche; also Fördern und Fordern zugleich.

Sicherheit und Halt In Gruppen diskutierten die Eltern über verschiedene Erziehungsstile und ihre Folgen und tauschten aus, welche Grenzen und Freiräume in ihren Familien sie als wichtig einstu-

fen. In den Gruppenarbeiten wurde rasch klar: Konflikte gehören zu jeder Phase des Familienlebens. Dabei geben Grenzen die nötige Sicherheit und Halt. Kinder brauchen solche Regeln und Grenzen, um sich frei entwickeln zu können. Eltern tragen die Verantwortung für diese Grenzen. «Kinder brauchen aber auch Freiräume, in welchen sie schrittweise eigene Erfahrungen machen können», erklärte der Redner. Im Voraus die richtige Balance zwischen Grenzen und Freiräumen zu finden, sei nicht immer möglich. Ein liebevoller und zugleich konsequenter Erziehungsstil bilde das Fundament für eine gesunde Entwicklung der Kinder; ihnen genügend Aufmerksamkeit und Zeit widmen, mache sie stark. Allerdings sei dabei zu beachten: Die Bedürfnisse der Eltern dürften dabei nicht vernachlässigt werden. Wer ausgelaugt und nur genervt sei, nütze den Kindern wenig. Denn, es gelte die alte Weisheit: «Eltern sind Vorbilder – Kinder kopieren das, was Eltern tun.» Und ebenfalls wahr sei die Tatsache: «Eltern müssen nicht perfekt sein.» (e)

Nach einem Jahr intensiver Probe reiste die Chorgemeinschaft Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen nach Balsthal zum Solothurner Kantonalsingtag. In Gruppen zu jeweils vier Chören wurden die Lieder in der Kirche vorgetragen. Im ersten Block dirigierte Dario Viri gleich zwei Chöre: Die Chorgemeinschaft Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen sowie den Männerchor Frick BL. Das Expertengespräch erlaubte

die Hoffnung auf eine ausgezeichnete Bewertung für die Zürcher Unterländer. Nach dem gemeinsamen Abendessen aller Chöre im Festzelt wurden die Benotungen bekanntgegeben. Die Sänger aus Bassersdorf und Brüttisellen durften mit einem ehrenvollen «sehr gut» – der zweithöchsten Rangierung für Chöre – nach Hause fahren. Mit dem zweiten Chor erreichte Dirigent Viri ein «vorzüglich». (e)


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Homecamp der Bassersdorfer Jungschar Arassari

Eine Woche im Zivilschutzbunker leben Bereits zum vierten Mal hat die Jungschar Arassari der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf ihr sogenanntes Homecamp durchgeführt. Die Jungschärler verbrachten eine Woche lang in der Zivilschutzanlage bei der alten Sägerei. Tagsüber gingen sie ihren gewohnten Aufgaben nach, wie Lehre oder Schule. von Christian Weiss In der letzten Septemberwoche haben sich Mitglieder der Jungschar Arassari der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf und der methodistischen Kirche für eine Art Klausur zurückgezogen. Von Sonntag bis Samstag übernachteten sie dabei in der Zivilschutzanlage bei der alten Sägerei in Bassersdorf. Nun ging es dabei allerdings nicht um eine Form mönchischer Selbstbetrachtung, sondern in erster Linie einfach um den Spass. Teilnahmeberechtigt waren alle Jungschärler ab zwölf Altersjahren.

Hausaufgaben gemeinsam Da dieser Anlass, den sie Homecamp nennen, ausserhalb der Ferienzeit stattfindet, gehen die Jugendlichen tagsüber ihren üblichen Verpflichtungen nach und besuchen die Schule oder wie einige der Leiter die Berufslehre. Auch am Abend stehen die üblichen Wochentermine auf dem Programm: Wer im Unihockeyclub ist oder Fussball spielt geht wie immer

Die Schlafräume wurden auf Mädchen, Knaben und Leiter aufgeteilt.

ins Training. Die Hausaufgaben, die sie in der Schule bekommen haben, machen die Jungschärler jeweils gemeinsam. Für den Einkauf und die Verpflegung der Teilnehmer sind die Leiter verantwortlich. Leiter Martin Müller hat gleich eine Woche Ferien genommen, um sich voll und ganz dem Homecamp widmen zu können. Am Dienstagmittag wurden die Kochkünste der Jungschärler besonders geprüft: Roger Bauer, Jugendbeauftragter der Kirchgemeinde, Felix Goldinger, Jugendbeauftragter der politischen Gemeinde und Karl Mall, Anlagen- und Materialwart der politischen Gemeinde, haben sich zum Mittagessen angemeldet. Martin Müller, der an diesem Tag kocht, wagt keine Experimente und tischt zur allgemeinen Zufriedenheit Ravioli auf. Auch der Autor dieser Zeilen taucht so gleich in die Lagerstimmung ein, wird er doch ebenfalls zum Essen eingeladen.

Eltern stehen dahinter Im Gegensatz zu früheren Austragungen des Homecamps sind dieses Jahr die Leiter den normalen Teilnehmern gegenüber in der Überzahl. Nur drei Kinder gehören nicht zum Leiterteam. Wie Leiterin Esther Füllemann erklärt, liege das an der momentanen Jahrgangszusammensetzung. Viele Jungschärler seien noch nicht zwölf Jahre alt und dürfen deshalb noch nicht teilnehmen. Dafür seien die über Zwölfjährigen mehrheitlich im Leiteralter. Insgesamt nehmen am Homecamp rund ein Dutzend Jungschärler teil. Probleme, dass einige Kinder nicht hätten mitmachen dürfen, gab es offenbar keine: «Meine Eltern finden das glaube ich ganz gut, dass ich mal fort bin. Dann haben sie eine Woche sturmfrei», sagt eine der jüngsten Teilnehmerinnen und lacht. Die Benutzung der Zivilschutzunterkunft geschieht auch auf Vermittlung von Felix Goldinger. Der Jungendbeauftragte der politischen Gemeinde beschreibt das als eine Art Gegengeschäft: «Wenn man ein Projekt mit den Jugendlichen durchziehen will,

Gemütliches Zusammensitzen in der Bunkerküche. (Bilder: Christian Weiss)

ist es häufig schwierig, motivierte Leute zu finden. In solchen Situationen kann ich immer auf die Jungschar zählen, die mir aus der Patsche hilft.» Goldinger ist auch voll des Lobes für Karl Mall und die Zusammenarbeit mit den Jungschärlern: «Wenn die Jungschärler Ende der Woche die Zivilschutzunterkunft abgeben, ist alles tiptop gereinigt. Und Karl ist immer da, wenn es irgendwelche Hilfe braucht.»

Kein Luxus Für die nicht zum Leiterteam gehörenden Teilnehmer war unter der Woche jeweils um 22 Uhr Nachtruhe. Wie Martin Müller erklärt, habe man bewusst kein bis ins Letzte durchgeplantes Programm

gemacht: «Weil ja alle ihr übliches Wochenprogramm bewältigen, ist nicht garantiert, dass man an den Abenden genug Leute antrifft, etwas zu organisieren.» Am Abend hätten sie darum mit den Anwesenden Spiele gemacht. Am Schlussabend, der etwas länger dauern durfte, weil die Jungschärler schliesslich am anderen Tag frei hatten, wurden zusammen Filme angeschaut. Geschlafen haben die Teilnehmer in den üblichen Kajüten-Betten der Zivilschutzanlage, jeweils nach Geschlechtern und nach Leitern und normalen Teilnehmern getrennt. Grossen sanitären Luxus gab es nicht. Die Zivilschutzanlage verfügt lediglich über zwei Duschen, wobei Armee-Zeltplachen als rudimentäre  Duschvorhänge dienen.

Militärische Disziplin bei der Schuhordnung war nicht gefordert.


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Gewinner des GGb-wettbewerbs

Brüttemer JAZZKONZERTE PIUS BASCHNAGEL'S LATINWORLD Mittwoch, 23. November,20.15 Uhr, Gemeindesaal (Eintritt frei) «Bienvenidos al Mundo Latino» mit Pius Baschnagel (Drums/Compositions) Marianne Racine (Vocals) Bernhard Bamert (Trombone) Marcel Thomi (Piano) Patrick Sommer (E-Bass/Accoustic Bass) Georgios Mikirozis (Percussion)

Aus den 197 eingelegten richtigen Talons wurden für die ersten zehn Preise des Ausstellungswettbewerbs ausgelost: Die ggb bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, bei den Sponsoren, Ausstellern und auch bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern für den grossen Einsatz und die Unterstützung. Gewerbegruppe Brütten ggb

1. Nicolas Bühler, Brütten (Gewinn: Gutschein 1200 Fr. für Fahrrad bei Rolf Keller) 2. Rosina Scheidegger, Lindau (LCD-TV für 650 Fr. von Spühler Elektronik) 3. Silvia Wyss, Brütten (Steuerberatung für 300 Fr. bei Qualidata) 4. Martin Dürmüller, Seuzach (Gutschein 250 Fr. bei Embri Garage AG) 5. Manfred Wyss, Brütten (Gutschein 250 Fr. bei Embri Garage AG) 6. Janine Kramer, Marthalen (Fleischplättli für 100 Fr. von Schreinerei Meili AG) 7. Hannelore Mayer, Brütten (Gutschein 100 Fr. von Stroba Naturbaustoffe) 8. Bachmann Marco, Oberembrach (Gutschein 50 Fr. bei Cosmea) 9. Sichler Fabien, Brütten (Gutschein 50 Fr. bei Cosmea) 10. Cammarota Petra, Brütten (50 Fr. für Radwechsel Garage Buchmoos)

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Neues Personal Zur Unterstützung in der Finanzverwaltung wurde Suzana Preinsperger als Sachbearbeiterin zu 80 Prozent angestellt; die neue Stelleninhaberin bringt einige Jahre Erfahrung im Finanzbereich mit sich und war zuvor Rechnungsführerin in Hochfelden. Sie hat ihre Arbeit in der Gemeindeverwaltung Brütten am 1. Oktober 2011 begonnen. Suzana Preinsperger ist im Wesentlichen für das Tagesgeschäft der Finanzverwaltung verantwortlich, welches seit anfangs Jahr, aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheiten der Finanzverwalterin Christine Peter, durch verschiedene Springereinsätze gewährleistet wurde. Für den Gemeindebetrieb konnte Beatrice Koch gewonnen werden; sie ist seit dem 1. September 2011 zu 50 Prozent zusammen mit Berni Koch für die Hauswartung des Schulhauses Chapf zuständig. Auch in der Schulverwaltung wird demnächst ein Wechsel stattfinden. Die bisherige Stelleninhaberin Loredana Donau hat ihre Anstellung per 14. Oktober 2011 gekündigt. Bis die Stelle neu besetzt wird, konnte Raine Malär als «Springerin» engagiert werden. Der Gemeinderat wie auch das gesamte Team der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebes freuen sich auf die neuen Mitarbeiterinnen. Gemeinderat Brütten

REPORTERTELEFON

Voranschlag 2012 mit Steuerfuss-Senkung verabschiedet Der Steuerfuss der Gemeinde Brütten soll auf 83 Prozent gesenkt werden. Der Gemeinderat wird die Steuerfuss-Senkung sowie die Genehmigung des Voranschlages 2012 der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011 vorlegen. Am 15. Mai dieses Jahres wurde das neue Finanzausgleichsgesetz (FAG) von den Stimmenden im Kanton Zürich mit deutlichem Mehr angenommen. Das FAG wird auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt. Im Einführungsjahr 2012 werden für den Ressourcenausgleich die Mittelwerte der Steuerkraft von 2008 bis 2010 berücksichtigt. Ab dem Jahr 2013 ist jeweils die Situation im Vorvorjahr massgebend. Für Brütten bedeutet dies, dass für das Einführungsjahr 2012 mit einer Ressourcenabschöpfung von 107 000 Franken gerechnet werden muss. Die Situation für Brütten verbessert sich dennoch, da die Spitalversorgung ab 2012 ausschliesslich vom Kanton finanziert wird. Zudem fallen im Bereich Bildung infolge rückläufiger Schülerzahlen weniger Ausgaben an. Ebenfalls machen sich die im Jahr 2011 getätigten Sonderabschreibungen von 3 Millionen Franken positiv bemerkbar. Diese Ausgangslage erlaubt es, den Steuerfuss auf 83 Prozent festzulegen, was einer Steuerfusssenkung von 6 Prozent entspricht. Der Voranschlag für das Jahr 2012 präsentiert sich wie folgt: Aufwand in der Laufenden Rechnung

10 279 500 Franken

Ertrag in der Laufenden Rechnung ohne ordentlichen Steuern Voranschlagsjahr

-4 372 100 Franken

Zu deckender Aufwandüberschuss

5 907 400 Franken

Der Aufwandüberschuss ist über den ordentlichen Gemeindesteuerertrag mit 83 Prozent (Vorjahr 89 Prozent) des 100-prozentigen mutmasslichen Gemeindesteuerertrages von 7 200 000 Franken (Vorjahr 6 980 000 Franken) zu decken. Steuerertrag Entnahme aus dem Eigenkapital Total

5 976 000 Franken -68 600 Franken 5 907 400 Franken

Gemeinderat Brütten

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Politischen Gemeinde Brütten sind eingeladen, an der nächsten Gemeindeversammlung teilzunehmen. Die Versammlung findet am Donnerstag, 8. Dezember 2011 um 20.15 Uhr in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Chapf statt. Folgende Geschäfte sind traktandiert: • Politische Gemeinde: Neugestaltung Friedhofanlage (Baumgrab); Bauabrechnung • Politische Gemeinde: Abnahme Voranschlag 2012; *Orientierung Druckerhöhungsanlage • Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz *Orientierung Druckerhöhungsanlage

Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden? Dann rufen Sie uns bitte an:

079 258 55 79

Im Voranschlag 2012 ist ein Projektierungskredit für den Bau einer Druckerhöhungsanlage enthalten. Der Gemeinderat möchte deshalb im Rahmen der Budgeterläuterung über dieses geplante Projekt informieren. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung offeriert der Gemeinderat der Bevölkerung einen Apéro im Foyer der Mehrzweckhalle. Gemeinderat Brütten


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Vereine

Brütten

10 Jahre

Kinderhaus Chrüsimüsi Wir laden Sie herzlich ein zum

Tag der offenen Tür 26. November 2011 • 12.30 Uhr bis 16 Uhr Räbeliechtliumzug am Mittwoch, 2. November Auch dieses Jahr werden in Brütten von 18 bis 19 die Lichter gelöscht, wenn am 2. November die Kinder mit ihren geschnitzten Räben durch die Strassen ziehen. Alle sind herzlich eingeladen am Umzug teilzunehmen: Treffpunkt ist um 17.30 Uhr vor dem Kindergarten. Um 18 Uhr startet der Umzug begleitet von der Feuerwehr. Nach dem Rundgang durchs nächtliche Dorf versammeln wir uns auf dem Gemeindeplatz, um gemeinsam zu singen. Dies dauert bis etwa 19 Uhr. Danach gibt es etwas Kleines zu essen und etwas Warmes zu trinken. Team Chrüsimüsi und Kindergarten Brütten Kinderhaus Chrüsimüsi • Unterdorfstr. 38 • 8311 Brütten 052 347 17 79 • www.kinderhaus-chruesimuesi.ch • chruesimuesi1@bluewin.ch

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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttener Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

«Handwerkskunst in Brütten»

3. Kreativ-Hobby-Markt am 29. und 30. Oktober 2011 von 10 bis 17 Uhr im Gemeindesaal Hier finden Sie sicher das Passende zum Schenken oder um sich selbst zu Verwöhnen: Schmuck, Kunstwerke aus Holz, Ton und Papier, textile Arbeiten und Süssigkeiten. Sehenswert sind auch die kleinen und grossen Eisenplastiken, die Sie zum Schmunzeln bringen sowie die originelle «Brüttener Chügelibahn». Der Frauenverein verwöhnt Sie mit feinen Kuchen, Zöpfen, Hot Dogs, Gerstensuppe und Getränken. Wir danken herzlich für Ihren Besuch! Frauenverein Brütten

BRÜTTEMERDORFADVENTSKALENDER 2011

Aufruf!

Es ist «noch» nicht Winter, aber die Organisation mit dem diesjährigen Adventskalender hat bereits begonnen.

AAMÄLDIG SAMICHLAUS 2011 Dä Samichlaus chunnt am 4., 5., und 6. Dezämber wieder zu dä Brüttemer Chind! AMÄLDE cha me sich bis am 5. Novämber jewiils am Morge vo 9 bis 11 Uhr bi de Christina Rechsteiner uf Telifon 052 345 00 19. Dä Reingwünn vo de SPÄNDE gaht wieder a ne wohltätigi Organisation. Eui Chlausgruppe Brütte

Wer dieses Jahr gerne ein Adventsfenster dekorieren möchte, kann sich ab sofort unter Telefon 052 345 11 30 anmelden. Natürlich sind auch Neuzuzüger immer willkommen ein Fenster zu gestalten. Die Anmeldefrist läuft bis zum 5. November 2011! Die Liste erscheint in der November-Dorf-Blitz-Ausgabe. Ich hoffe auf viele Beteiligte und es gilt wie jedes Jahr:

«Dä Gschnäller isch dä Gschwinder.» Manuela D’Arsié


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Geheimnisse, Tratsch und Missverständnisse

Kauzig und auch zuckersüss Ganz Brütten steckt im Erwartungsfieber: Die Abendunterhaltung «Tratsch im Stägehus» steht bevor. Seit Wochen laufen die Vorbereitungsarbeiten für die traditionsgemäss im November stattfindenden Darbietungen der Turnerfamilie. Seit Ende August sind die Text- und Stellproben am Laufen und auch die Kostüme und Requisiten nun griffbereit. Vorgängig haben Doris Bachmann und Sabine Egli in Teamwork eine humorvolle Geschichte mit dem verheissungsvollen Titel «Tratsch im Stägehuus» ausgeheckt und als Regiebuch zu Papier gebracht. Die kleinen und grossen Mitglieder der Turnerfamilie sind am Proben von dazu passend choreographierten Bühnendarbietungen. In den vergangenen Jahren hatte die Abendunterhaltung des Brüttener Turnvereins TVB einen klar geregelten Ablauf: Die Aufführungen der verschiedenen Riegen wurden mit Theatersequenzen unterbrochen, respektive angereichert. «Jetzt haben wir erstmals bezüglich Programmablauf einen anderen Modus festgelegt», erzählt Doris Bachmann, die mit ihrer Regie-Partnerin Sabine Egli die Essenzen für das Stück erfunden hat. Neu besteht der erste Teil des Programms

aus allen Turnnummern nacheinander. «Nach der Pause mit Tombola, im zweiten Teil also, wird das Lustspiel ohne Unterbrechungen in einem Guss dargeboten», erzählt Bachmann. Für Technik und Ton ist Alain Ehrsam, für Requisite und Bühnenbau Fabian Meili und Thomas Schnyder sowie für den Bühnenaufbau Emanuel Vogt verantwortlich. Das Licht wird von Silvan Hollenstein und die Scheinwerferanlage von Matthias Gross betreut. Vom Theaterstück sei nicht allzuviel verraten. Ausser: Ein äusserst unterhaltsames Stück wird dem Publikum garantiert. Wie der Titel vermuten lässt, spielt die Geschichte in einem Mehrfamilienhaus. Doch: So ein Treppenhaus birgt Geheimnisse, Tratsch und Missverständnisse. Die neurotisch neugierige Abwartsfrau bringt – mal kauzig und dann wieder zuckersüss fordernd – alles in Erfahrung, was sie will, ihr braver Mann verursacht Wirbel und ein neu zugezogenes junges Weibsbild hat – argwöhnisch beobachtet – oft Männerbesuch. Zwei Männer und eine Frau in ihrer WG und auch die vorwitzige Frau Schrull schaffen Verwirrung. Aufführungsdaten: 12. und 19. November; Vorverkauf Bäckerei Bosshart. Susanne Reichling

Vereine

Brütten Altersforum: Neues zum Spielnachmittag Nach sechs Jahren Leitung des geselligen Seniorinnen-Spielnachmittags möchte Lilly Salzmann diese Aufgabe Ende Jahr weitergeben. Unzählige Stunden hat sich Lilly für diese Spielstunden engagiert und vielen Teilnehmerinnen einen kurzweiligen Nachmittag beschert. Ein herzliches Dankeschön für diesen wertvollen Einsatz im Dorf! Neu dürfen wir ab Januar 2012 als Spielleiterinnen Myrta Antonucci und Ursina Baltensperger willkommen heissen. Wir wünschen ihnen beiden in dieser Aufgabe viel Freude und Genugtuung. Wir möchten erneut auf unsere gemütlichen Spiel-, Plauder- und Kaffeerunde aufmerksam machen: Immer am letzten Donnerstag eines Monats treffen wir uns. Alle Seniorinnen in Brütten sind herzlich eingeladen dabei zu sein. Es braucht keine Anmeldung, kommen Sie einfach – beispielsweise am 24.November – um 14 Uhr in den Gemeindesaal. Kontaktpersonen: Lilly Salzmann (Telefon 052 345 23 33) oder Myrta Antonucci (052 345 20 02).

Wir freuen uns auf Sie!

Die vorwitzige und stets «gwundrige» Hausbewohnerin Frau Schrull sorgt für zusätzliche Verwirrungen. (sr)


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Willkommen bei der ZKB in Bassersdorf. Montag, Donnerstag

09.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr

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09.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr

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Dorf-Blitz

Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung Bei Voranmeldung: Dosimeter wird unentgeltlich zur Verfügung gestellt

Radon: Ein «strahlendes» Naturprodukt Über die Gefährlichkeit der Radon-Belastung ist sich die Wissenschaft weitgehend einig. Die Wirkung für den Einzelnen ist jedoch kaum feststellbar: Die Belastung ist nicht spürbar. Überall in der Erdkruste ist Uran vorhanden, da etwas mehr, dort etwas weniger. Die Uranatome haben die Eigenschaft, auch ohne menschliche Einwirkung zu zerfallen. Bei diesem natürlichen Zerfall entsteht unter anderem Radium und daraus Radon. Radon-Atome können weiter zerfallen und dabei radioaktives Polonium, Wismut und Blei erzeugen. Diese so genannten Radon-Folgeprodukte gelangen in die Atemluft. Die Wirkung für den Einzelnen ist jedoch kaum feststellbar: Die Belastung ist nicht spürbar und ein allfälliger Schaden – Radon kann zu Lungenkrebs führen – tritt erst nach Jahren oder Jahrzehnten auf. In der Kantonskarte wird Brütten als mittleres Risikogebiet bezeichnet.

Ältere Gebäude eher belastet

Steuern abgezogen werden, denn es handelt sich um eine Werterhaltung der Liegenschaft. Panik ist im Gemeindegebiet von Brütten nicht angebracht. Aber ein Rest-Gesundheitsrisiko in einzelnen Gebäuden durch eine zu hohe RadonBelastung kann nie ganz ausgeschlossen werden. Fragen zum schädlichen Edelgas aus dem Untergrund beantwortet Markus Meier, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Awel unter Telefon 043 259 29 93.

Anmeldungen

Ein Dosimeter ist rund halb so gross wie ein Joghurtbecher und trägt im Innern ein Filmplättchen, welches die Strahlung erfasst. (zvg) heit. In Neubauten kann die RadonBelastung präventiv wie auch in bestehenden Gebäuden durch bauliche Massnahmen eliminiert werden.

Bei neueren Gebäuden mit einer durchgehenden und dichten Betonplatte als Fundament und insbesondere bei Minergiehäusern – wo der Lufteinlass der kontrollierten Lüftung über Terrain liegt und das Erdregister aus dichten Rohren besteht – kann eine zu hohe Radon-Belastung praktisch ausgeschlossen werden. In älteren Häusern mit Naturkellern, mit schlecht abgedichteten Türen zu Korridoren und Nebenräumen, können die Radon-Gase hingegen leichter in die Atemluft gelangen. Lokale Unterschiede sind teilweise ausgeprägt. Radongas ist farbund geruchlos. Es kann aber mit speziellen Dosimetern gemessen werden.

Gratis Messkampagne

Messung schafft Klarheit

Awel gibt Auskunft

Das Radon-Risiko lässt sich abschätzen. Standort, Geologie und Bauweise geben Hinweise, aber nur die messtechnische Überprüfung gibt Gewiss-

Kosten für eine allfällige Sanierung von Gebäuden mit zu hoher RadonBelastung gehen zu Lasten der Hausbesitzer. Allfällige Aufwendungen

Die Gemeinde Brütten führt im kommenden Winter 2011/12 eine GratisMesskampagne durch. Um eine aussagekräftiges Resultat zu erreichen, müssen im Winterhalbjahr pro Haus während rund dreier Monate zwei Dosimeter aufgestellt werden. Die dafür benötigten Dosimeter werden von der Baudirektion des Kantons Zürich, Abteilung Lufthygiene Awel, zur Verfügung gestellt und können nach erfolgter Anmeldung bis 18. November 2011 beim Bausekretariat Brütten ab 28. November 2011 bezogen werden (üblicherweise kostet ein Dosimeter mit Auswertung knapp 100 Franken).

für eine Sanierung können im Kanton Zürich vollumfänglich von den

Anmeldungen sind bis spätestens am 18. November 2011 an das Bausekretariat, Doris Jenny, per E-Mail doris. jenny@bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 53 zu richten. Folgende Angaben müssen enthalten sein: Familienname, Vorname, Adresse, Telefon (tagsüber), E-Mail- und Gebäudeadresse. Gemeindeverwaltung Brütten

Schule Brütten Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine

Ortsvertretung für die Jugendmusikschule Winterthur (JMSW) Die Ortsvertretung betreut den Instrumentalunterricht der JMSW in ihrer Mitgliedsgemeinde in organisatorischer Hinsicht. Sie ist deren Vertretung vor Ort und der administrativen Leitung der Jugendmusikschule unterstellt. Sie arbeitet mit der örtlichen Schulpflege, der Schulleitung, den Lehrpersonen der Volksschule sowie den Lehrpersonen der JMSW zusammen. Ihr Aufgabenbereich: - Kontaktperson zwischen JMSW, Musiklehrpersonen und Eltern - Verantwortlich für die Unterrichtsräume - Verantwortung über das Inventar - Organisation diverser Anlässe Anforderungsprofil: - Organisationstalent - Freude am Umgang mit Menschen und Musik - Persönlichkeit mit angenehmen Umgangsformen Für diese interessante Tätigkeit bieten wir Ihnen eine kleine Entschädigung. Haben wir Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 30. November 2011, adressiert an die Schulpflege Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten. Ergänzende Auskünfte erteilt Ihnen gerne Fritz Stähli, Gemeinderat und Mitglied der Schulpflege, unter Telefon 052 345 27 89. Schulpflege Brütten


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Brütten

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Konzert des Bait Jaffe Klezmer Orchestra

Jiddische Musik für Herz und Ohr Am letzten Freitagabend im September klangen aus der Brüttener Kirche ganz ungewohnte Klänge, denn «Bait Jaffe» spielte mit ihrer Klezmer Musik auf. Sie entführten die Zuhörer in vergangene Zeiten Osteuropas mit Stücken, die von fröhlicher Tanzmusik bis zu tiefmelancholischen Liedern reichten. von Lisa Neukom Schon das zweite Mal wurde «Bait Jaffe» nach Brütten zu einem Konzert geladen, an interessierten Zuhörern mangelte es nicht, denn schliesslich ist die Klezmer Musik – die traditionell jiddische Musik – kein alltäglicher Genuss. Das «Orchestra» besteht aus vier Musikern, den beiden Brü-

dern Sascha (Saxophon, Tarogato, CKlarinette, Gesang) und David Schönhaus (Kontrabass, Gesang) sowie Andreas Wäldele (Violine, Mandoline) und Niculin Christen (Piano, Akkordeon).

Acht Instrumente Wer einzig die kummervollen Klänge dieses Musikstils erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt, denn bereits das erste Stück verbreitete spürbare Lebenslust und Lebensfreude. Natürlich fehlten die melancholischen Lieder aber doch nicht. So zeigte Violinist Andreas Wäldele sein bemerkenswertes Können mit einem Stück, das David Schönhaus schmunzelnd mit «Ich will der Baum sein, dessen Blume du bist – oder so ähn-

Erfolgreiche Titelverteidigung

lich» übersetzte. Die Freude an ihrer Musik war den Interpreten anzusehen und auch die musikalischen Fertigkeiten waren nicht zu unterschätzen; immerhin waren insgesamt acht Instrumente vertreten, die sie ausgezeichnet und ausserdem völlig auswendig beherrschten.

Die musikalische Geschichte einer Familie Was sich aber hinter «Bait Jaffe» verbirgt, sind nicht nur schöne und berührende Klänge, sondern auch die lange Geschichte der jüdischen Familie Schönhaus, welche ihren Weg durch die Wirren und Tragödien des 20. Jahrhunderts von Russland, Deutschland schliesslich in die Schweiz gefunden hatte. Dem entsprechend bedeutet der hebräische Name des Quartetts «Bait Jaffe», so wird den Zuhörern während dem

Konzert erklärt, auf Deutsch «Schönhaus», also nach den beiden Brüdern Sascha und David Schönhaus, welche das Ensemble gegründet hatten. Ihre Geschichte verstrickte sich ganz selbstverständlich mit der gespielten Musik, indem die Brüder Anekdoten zu den Liedern erzählten. So präsentierten sie beispielsweise ein schwermütiges Lied, das ihre Urgrossmutter oft gesungen hatte und über die Generationen in der Familie weitergegeben wurde. Gerade diese Geschichten machen dieses Klezmer Orchestra aussergewöhnlich, denn wie einer der Schönhaus-Brüder erklärte «stammen alle Erzählungen direkt aus dem Fundus der Familiengeschichte.» Sie wurden ihnen erzählt oder vorgesungen, wie bereits dem Vater und dessen Vater zuvor. Eine Besonderheit ist, dass sie diesen Schatz mit der ganzen Welt teilen wollen. 

«Bait Jaffe» spielt einen fröhlichen Tanz (v.l.): Niculin Christen, Andreas Wäldele, David Schönhaus, Sascha Schönhaus. (ln)

Ausflug ins Toggenburg

An den Schweizermeisterschaften von Ende September in Olten haben die Brüttenerin Katharina Egli und ihr Tanzpartner Jürg Briner (Gutenswil) nach ihrem letztjährigen Sieg in Luzern zum nun bereits zweiten Mal den Schweizermeistertitel in der Kategorie Standard Senioren I gewonnen. Erneut gab es ein hartes Rennen um den ersten Platz in dieser Tanzsportart, aus

dem sich Egli/Briner mit entspannter, aber trotzdem ausdruckstarker und energievoller Darbietung abheben konnten. Tanzturniere werden im Ausscheidungssystem ausgetragen und im Finale gewinnt dasjenige Paar, welches die Mehrheit der fünf Tänze gewonnen hat. Mehr Informationen und weitere Bilder sind auf www.dancefloor-magazin.ch abrufbar. (e)

Der Frauenverein Brütten besichtigt am Mittwoch, 23. November, die «Erlebniswelt» im toggenburgischen Lichtensteig. Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich um 12.15 Uhr gegenüber dem Volg und fahren mit dem Car nach Lichtensteig. Dort gibt es eine kurze Erklärung zum Museum und anschliessend ist freie Besichtigung der verschiedenen Ausstellungen. Zu sehen sind: Europas grösste Hobby-Eisenbahn, 888 Krippen aus 70 Ländern, Oldtimer-Motorräder und Arbeitsgeräte

aus Grossvaters Zeiten, eine Astronomische Uhr sowie Dampfmaschinen und alte Spielzeuge. Später steht eine gemütliche Weiterfahrt zum Zvierihalt im Restaurant Waldegg in St. Gallenkappel auf dem Programm; die Rückkehr in Brütten ist gegen 19 Uhr geplant. Für die ebenfalls willkommenen Nichtmitglieder kostet der Ausflug mit Eintritt ins Museum 46 Franken (exklusive Essen). Anmeldung nimmt Erika Moning unter Telefon 052 345 17 96 entgegen. (e)


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ggb-Gewerbeschau

Dorf-Blitz

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Mehr als 2500 Besucher an der vierten Gewerbe

Wenn in Brütten ein G kommen die Besucher von Was die rund 30 in Brütten wohnhaften oder hier mit ihrer Firma ansässigen Gewerbetreibenden dem Publikum am ersten Oktoberwochenende präsentieren, darf sich sehen lassen. Mit der zweitägigen Gewerbeschau und erweitertem festlichem Rahmen feiert die örtliche Gewerbegruppe ggb zudem ihr 25-jähriges Bestehen. Und weil auch das Wetter sich von der besten Seite zeigt, strömen die Besucher in Scharen in Daniel Handschins Gartencenter; auf dem grossflächig belegten Wiesenparkplatz sind Personenwagen mit Autoschildern aus der ganzen Schweiz auszumachen. Auf dem Zufahrtsweg zeigen Mitglieder der Feuerwehr Altbach die Funktionsweisen ihrer Löschgerätschaften, Kinder sind besonders neugierig beim Test durch die Wärmebildkamera mit Blick in einen «brennenden» Campingwa-

gen. Nebenan dürfen Bau- und Landwirtschaftsgeräte gesichtet und getestet werden und aus Anlass des Jubiläums beschenkt die ggb jeden Besucher mit einem Teller Risotto. Das Ambiente um und in den Gewächshäusern der «Garte-Händsche AG» darf als einmalig bezeichnet werden: Überall sind Pflanzentöpfe, Schnittblumen, Gestecke und dekorative Accessoires wirkungsvoll platziert. Mit Stellwänden, in gemütlichen Sitzecken oder Messeständen, präsentieren die Firmen aus den Bereichen Dienstleistung, Handel, Industrie und Gewerbe ihre Angebote. Überall sind die hier anwesenden Inhaber und Angestellte der Unternehmen in angeregte Gespräche mit Ausstellungsbesuchern vertieft. Beim Eingang zum Ausstellungsgelände sind gut sichtbar Wettbewerbskarten aufgelegt; die Antworten auf die Fragen können mit


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ggb-Gewerbeschau

eausstellung mit 25-Jahr-Jubiläumsfest der ggb

Grossanlass stattfindet, n weit her, um mitzufeiern gutem Beobachtungsvermögen relativ problemlos herausgefunden werden. Im hinteren Teil der gut besuchten Festwirtschaft duftet es herrlich nach einem feinen Thai-Curry aus den Kochtöpfen von Natthawan Handschin und ihrem Team. Und im Chrüsimüsi werden Kinder beschäftigt, die in einer solchen Ausstellung kein passendes Angebot für ihre Bedürfnisse finden. Unzählige kleine und grosse Besucher können am Stand der Bäckerei nicht wiederstehen und heben mit einer Pinzette kurze «Brügeli» aus flüssigerhitzter Schokolade. Ob beim Stromer, Sanitär, Schreiner, Zimmermann, Velohändler, Garagisten, Versicherungsberater, Treuhänder, Weinhändler, bei der Kosmetikerin oder dem Fotografen: Die Berufsleute kommen für kaum eine Minute zum Verschnaufen. Erst am Abend dann, als der ortsansässige Dominic

Bernath in zwei Showblocks mit seinen Zauberkünsten das Publikum verblüfft, können auch die Aussteller in Ruhe geniessen. Am Sonntagmorgen, zum Gottesdienst von Pfarrer Leonhard Jost mit Darbietung der Toggenburger Messe, gesungen von der Singgruppe Brütten mit Instrumentalbegleitung, müssen zusätzliche Stühle ins Festzelt gebracht werden. Nach Darbietungen der «Zürcher Jodlerfründe» und des «Gym Teams» findet um 16 Uhr die lange ersehnte Verlosung der Wettbewerbspreise statt. Losfee Karin Dürrmüller und OKUnterhaltungschef Patrick Marroni können als Hauptpreisgewinner für ein 1200-fränkiges Fahrrad den Namen Nicolas Bühler verkünden. Der gerade mal fünfjährige Knirps ist überwältigt und auch seine Eltern können das Glück kaum fassen. Bilder und Text: Susanne und Mano Reichling

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Nürensdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Reduktion des Steueransatzes auf 90 Prozent Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2012 noch einmal kritisch überprüft und angepasst; er beantragt der Gemeindeversammlung, den Steueransatz auf 90 Prozent (bisher 92) zu senken. Anlass für die Überarbeitung des Voranschlages sind die für den Verkauf der Gemeindegrundstücke offerierten Landpreise. Aus dem Landverkauf resultiert ein einmalig hoher Buchgewinn von 5,52 Millionen Franken. Die Steuererträge aus Grundstückgewinnsteuer und Buchgewinn sind einmalig, verschaffen aber den erforderlichen finanziellen Spielraum für eine auf Dauer ausgerichtete Reduktion des Steueransatzes um zwei Prozentpunkte. Der Voranschlag 2012 rechnet in der Laufenden Rechnung mit einem Aufwand von 33 339 400 Franken und einem Ertrag von 33 552 900 Franken, was einen Ertragsüberschuss von 213 500 Franken ergibt. Die Nettoinvestitionen des Finanzvermögens betragen unverändert 3 906 000 Franken. Aus den einmaligen Mehrerträgen aus Grundstückgewinnsteuern und Buchgewinn werden zusätzliche Abschreibungen im Umfang von 7 Millionen Franken getätigt.

Der Bereich Einmündung Lindauerstrasse (rechts) in die Alte Winterthurerstrasse im Ortszentrum soll im Rahmen der Zentrumsneugestaltung mit gemeinsamer finanzieller Beteiligung Kanton Zürich und Gemeinde Nürensdorf saniert und in einen Kreisel umgebaut werden. (Bild: Susanne Reichling)

2. Kreditbewilligungen von total 1 890 000 Franken als Beitrag der Gemeinde Nürensdorf an den Kanton Zürich für die Strassensanierung der Alten Winterthurerstrasse und Lindauerstrasse mit Neugestaltung des Ortszentrums

fügt über ein Immobilienportefeuille mit Schulhäusern und auch öffentlichen Liegenschaften, welches optimal zu nutzen und dessen Wert es zu erhalten gilt. Strategische Baulandreserven sollen nur dort gehalten werden, wo sie für die öffentliche Aufgabenerfüllung nötig sind. Das Horten von Bauland macht weder als Kapitalanlage noch aus raumplanerischer Sicht Sinn. Nürensdorf sollte den zur Verfügung stehenden Siedlungsraum nutzen und damit ein kleines qualitatives Wachstum erzielen. Nur so ist es möglich, die Bevölkerungszahl in den nächsten Jahren stabil zu halten. Mit der Veräusserung des hochwertigen Baulandes wird der wünschbare Zuzug von neuen Bewohnerinnen und Bewohnern in unserer Gemeinde unterstützt. Der von der beauftragten Zürcher Kantonalbank angesetzte Verkaufsrichtpreis von 950 Franken pro Quadratmeter wurde durch Preisangebote deutlich übertroffen.

3. Austritt der Gemeinde Nürensdorf aus dem Spitalzweckverband Bülach

Spitalfinanzierung

4. Bewilligung eines jährlich wiederkehrenden Kredites von 78 000 Franken für die Fortsetzung des Angebotes Ajuga (aufsuchende Jugendarbeit)

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung aus dem Zweckverband Spital Bülach auszutreten. Dies hat nichts mit mangelndem Vertrauen in die Spitalleitung

Den Finanzplan 2011/15 hat der Gemeinderat zustimmend verabschie-

det. Er kann durch Interessierte als Broschüre unentgeltlich bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Veräusserung von Baulandparzellen Der Antrag des Gemeinderates beruht auf seiner Immobilienstrategie, die er für die laufende Legislatur verabschiedet hat. Die Gemeinde ver-

Gemeindeversammlung vom 23. November 2011 An der nächsten Gemeindeversammlung (23. November um 20.15 Uhr im Ebnetsaal) stehen einige wichtige Vorlagen zur Beschlussfassung an, nämlich 1. Verkauf von Gemeindegrundstücken in den Gebieten Halden-Weid und Hatzenbühl zum Preis von insgesamt 13,62 Millionen Franken

5. Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steueransatzes.

zu tun. Vielmehr werden mit dem neuen Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz sowie dem neuen Pflegegesetz die Zuständigkeiten zwischen Kanton und Gemeinden entflochten. Das System ist nur konsequent, falls keine Subventionierung von Spitaldefiziten mehr erfolgt. Als Miteigentümerin des Spitals bleibt die Gemeinde jedoch in die Finanzierung eingebunden und hat die unternehmerischen Risiken mitzutragen. Für das Engagement der Gemeinde als eine der heutigen Trägergemeinden des Spitals sprechen keine Gründe, weder finanzielle noch sachliche. Der Standort Bülach ist für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung von Nürensdorf ohnehin peripher. Mit dem Austritt verschafft sich die Gemeinde den Freiraum, sich ihren effektiven Aufgaben zuzuwenden.

Strassenwesen Im Zusammenhang mit der notwendigen Sanierung der Kantonsstrassen hat sich der Gemeinderat für eine siedlungsverträgliche Umgestaltung im Ortszentrum eingesetzt. An den Kosten für den Ersatz der Strassenkreuzung Bären durch einen Kreisel hat sich die Gemeinde mit 123 000


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Nürensdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Franken (1/4 der veranschlagten Kosten für den Ast Hinterdorfstrasse) zu beteiligen. Für die Neugestaltung und

Aufwertung des Strassenraums im Ortszentrum beantragt der Gemeinderat einen Objektkredit von

1 277 000 Franken. Schliesslich sollen die Gemeindestrassen Kanzlei-, Baltenswiler- und Alte Lindauerstrasse für 490 000 Franken im Einmündungsbereich zu den Staatsstrassen neu gestaltet und die Fussgängerbereiche angepasst werden.

Ein Projekt für mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit in Nürensdorf!

Baudirektion und Gemeinderat laden die Einwohnerinnen und Einwohner auf Mittwoch, 9. November um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Mehrzweckhalle Ebnet ein, um dieses umfassende Strassenprojekt auch im überörtlichen Kontext vorstellen zu können.

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner

Liegenschaften

Einladung zur Informationsveranstaltung

Neugestaltung Ortszentrum

Das kantonale Tiefbauamt und der Gemeinderat freuen sich, Ihnen nach einer intensiven Planungsphase das Strassen- und Freiraumprojekt für das Zentrum Nürensdorf vorstellen zu dürfen. Dieses Projekt gelangt an der Gemeindeversammlung vom 23. November 2011 zur Abstimmung. Damit Sie aus erster Hand informiert sind, laden wir Sie herzlich zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung ein:

Mittwoch, 9. November 2011 von 19 bis zirka 21 Uhr in der Mehrzweckhalle Ebnet in Nürensdorf

Für die Erstellung eines Notausganges der Turnhalle Sunnerain kombiniert mit der anstehenden Vorplatzsanierung hat der Gemeinderat den erforderlichen Objektkredit von 90 000 Franken bewilligt. Mit dem Projekt wurde die Firma Pro Bautechnik GmbH beauftragt. Der zusätzliche Notausgang ist aus feuerpolizeilicher Sicht notwendig, weil sich vermehrt über 50 Personen bei Anlässen in der Turnhalle aufhalten.

An dieser Veranstaltung und beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Projektverantwortlichen der Gemeinde und des Kantons für Fragen gerne zur Verfügung.

Personelles

Aus vielen Bewerbern für die Stelle eines Mitarbeiters im Unterhaltsdienst wurde Patrick Kull, wohnhaft

Gemeinderat Nürensdorf und Baudirektion Kanton Zürich

in Nürensdorf, als neuer Mitarbeiter der Gemeindewerke angestellt. Er tritt seine Stelle am 1. Dezember 2011 an und wird den in Pension gehenden langjährigen Mitarbeiter Peter Zihlmann ablösen. Als Lernende der Gemeindeverwaltung wurde Jamie Schneider (Nürensdorf) angestellt; sie tritt ihre dreijährige kaufmännische Ausbildung am 20. August 2012 an.

Abfuhrwesen Gestützt auf das Ergebnis der Submission im offenen Verfahren hat der Gemeinderat die Kehrichtabfuhr 2012 bis 2015 der Firma Lienhart Transporte AG (Bassersdorf) neu vergeben. Die Firma Lienhart löst die bisherige Unternehmerin Frei Logistik und Recycling AG in dieser Funktion ab.

Grundsteuern Für 20 Handänderungen an Grundstücken wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von 80 945 Franken veranlagt. In 17 Fällen resultierte kein Grundstückgewinn. In 10 weiteren Fällen konnte im Sinne von § 216 Steuergesetz Steueraufschub zufolge Ersatzbeschaffung, Erbteilung oder ähnlich gewährt werden.

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Gemeinderat Nürensdorf


«Bürkler» wird per Februar 2012 neu «Rettich Innendekoration» Einer Punktlandung gleich je zum 65. Geburtstag übergeben Ruth und Erwin Bürkler per Ende Jahr ihr Geschäft an Katja und Roman Rettich-Feierabend. Vor 37 Jahren, am 1. Oktober 1974, hat Erwin Bürkler in Zürich-Seebach ein Sattler-/ Tapeziergeschäft übernommen. Er legte damit den Grundstein für ein solides und insbesondere bezüglich Qualitätsarbeit und Kundenberatung bald auch schon renommiertes Unternehmen. Mitte der 1980er-Jahre konnten im elterlichen Bauernhaus seiner Gattin Ruth an der Nürensdorfer Zentrumskreuzung ein grosszügiges Verkaufslokal, Lager- und Produktionsräume sowie eine Polstereiwerkstatt und das Nähatelier eingerichtet werden. Mit vereinten Kräften haben die Bürklers ihr grosses Fachwissen auch an junge Berufsleute weitergegeben. Unter den ins-

gesamt rund ein Dutzend Lehrlingen Innendekoration mit Fachrichtung Polsterei trat 1995 auch Katja Feierabend die vierjährige Berufslehre an. «Obwohl meine erste Stelle 1999 dann in Uster war, habe ich den Kontakt mit meinen Lehrmeistern nie verloren», erzählt die heute 34-jährige Bassersdorferin. Im April 2008 hatte Katja Feierabend die Gelegenheit, die in zweiter Generation geführte Ustermer Wohnbedarf-Firma von Yvonne und Jürg Ehrismann zu kaufen. Hier wurde es im Nähatelier zunehmend knapp. «Dass ich jetzt die ‹Innendekoration Bürkler› übernehmen und mich wieder mehr der Polsterei zuwenden kann, ist eine äusserst glückliche Fügung – wohl für alle Beteiligten», meint die junge, seit Juli dieses Jahres mit Roman Rettich verheiratete Fachfrau

zufrieden. Erwin und Ruth Bürkler ihrerseits freuen sich auf ihren halbrunden Geburtstag Mitte Dezember, endlich mehr Freizeit und Reisen, sowie vor allem (mit Genugtuung schmunzelnd) darüber, dass eine ehemalige Lehrtochter, also sozusagen «eigenes Gewächs», die in fast vier Jahrzehnten aufgebaute Firma weiterführt. Am Samstag, 24. Dezember, schliessen die Bürklers ihr Geschäft; im Januar findet die Inventaraufnahme und per erste Februartage 2012 dann die Wiedereröffnung statt.

Thierry Glesti

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Dorf-Blitz

10/2011

Nürensdorf

Raschle ist kantonaler Gesamt-Cupsieger

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Zum letzten Mal ein Zmorgeträff Am Donnerstag, 10. November, findet im Begegnungszentrum Dünamo hinter dem Blumenladen beim Volg zum letzten Mal ein Zmorgeträff statt. Von 9 bis 11 Uhr lädt die Zürcher Märchenerzählerin Barbara Hebeisen die Zuhörerinnen und Zuhörer an diesem Abschieds-Zmorgeträff ein, gemeinsam in die Welt der Märchen einzutauchen. Harfenklänge helfen mit, den Alltag für eine Weile zu vergessen, zu träumen, nachzudenken und zu schmunzeln.

Am Zürcher Armbrust-Jungschützencup am letzten September-Sonntag hat Martin Raschle (Foto zvg) in der Kategorie C (17- bis 18-Jährige) mit grosser Nervenstärke und bravourös gekämpft. Im Finale, einem hochstehenden Wettkampf, setzte sich der

junge Nürensdorfer in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Vorjahressiegerin Aisha Flaiyah (Dietlikon) durch. In der Stellung frei ohne Schiesshilfe absolviert, gelang dem ASV-Nürensdorf-Mitglied Raschle mit einem Gesamtresultat

von 97 Punkten der insgesamt möglichen 100 Punkte der diesjährige Gesamt-Cupsieg. Der Tradition folgend wird der Jungschützencup 2012 am Trainingsort des Siegers – somit im Schützenhaus im Ebnet in Nürensdorf – stattfinden. (sr)

Das Team Zmorgeträff hat kürzlich beschlossen, den Frühstücksmorgen aufzulösen. Der Aufwand für die Organisation dieses regelmässig stattfindenden Anlasses hat sich im Verhältnis zur Besucherzahl als zu gross erwiesen und die Nachfolgeregelung infolge von Rücktritten im Team wäre gemäss Einschätzung der Verantwortlichen schwierig. (e)

Mehr Flugbewegungen befürchtet

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Der Gemeinderat Nürensdorf hat Mitte Oktober in Zusammenarbeit mit dem Verein Bürgerprotest Fluglärm Ost (im Bild Co-Präsident Ralph Weidenmann) zu einem Informationsabend in den Ebnetsaal eingeladen. Ziel der Veranstaltung war, die Einwohner im Vorfeld der Abstimmung über einen Ausbaustopp der Pisten am Flughafen Zürich (Behördeninitiative II und Gegenvorschlag) aus erster Hand und entsprechend ihrer befürwortenden Haltung aufzuklären. Informiert wurde unter ande-

rem über die Zusammensetzung der Kosten eines Ausbaus der Piste 28 (rund 2, 5 Milliarden Franken alles inklusive), mögliche Blockaden der baulichen Entwicklungen in der Region sowie mehr Flugbewegungen. Gemeindepräsident Franz Brunner betonte, die Exekutive sei nicht gegen den Flughafen, doch solle zwischen Wirtschaft und Lebensqualität das Gleichgewicht gesucht werden. Die rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörer durften in der Diskussionsrunde auch Fragen stellen. (re)

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Aufforderung zum Pflanzenrückschnitt an Strassen und Fusswegen Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und des maschinellen Strassenunterhaltes sind jährlich die in den Strassenbereich hineinragenden Pflanzen zurückzuschneiden. Dabei ist folgendes zu beachten: − Der Rückschnitt hat senkrecht zur Strassen- bzw. Fussweggrenze zu erfolgen. − Das Lichtraumprofil ist nach den Vorschriften der Strassenabstandsverordnung bis 4.50 m Höhe bei Gemeindestrassen (bzw. 4.80 m bei Staatsstrassen) und 2.50 m Höhe bei Fusswegen einzuhalten. − Beim Rückschnitt ist die Schneelast auf den Pflanzen während des Winters angemessen zu berücksichtigen. Im Weiteren ist darauf zu achten, dass auch Strassenschilder und Signaltafeln sowie Strassenlampen nicht durch Pflanzen verdeckt sind. − Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten müssen die Sichtbereiche (Pflanzen max. 80 cm Höhe) freigehalten werden. Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, ihre Bereiche zu überprüfen und den nötigen Rückschnitt bis spätestens 15. November 2011 auszuführen. Im Namen aller Verkehrsteilnehmer/innen sowie der Strassenunterhalts- und Schneeräumungs-Equipen danken wir bestens. Bassersdorf In der Gemeinde Bassersdorf können die Einwohner einen Termin mit dem Häckselservice der Firmen Spaltenstein Gartenbau AG, Schild Gartenbau AG oder H.U. Schmid Gartenbau in Bassersdorf vereinbaren.

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Dorf-Blitz

Region

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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2011 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

«Drami Nüeri» mit neuem Theaterstück

«Samichlausdieb» als praktizierender Psychiater Am 5. November tritt der «Drami Nüeri» das erste Mal mit seiner Komödie «De Neurose-Kavalier» im Ebnet-Saal in Nürensdorf auf. Um dafür gerüstet zu sein, proben die Mitglieder des Theatervereines seit dem Mai zwei Mal pro Woche. Dorf-Blitz Redaktor Kevin Knecht war dabei. Als ich an einem kalten Montagabend gegen Acht den Ebnet-Saal in Nürensdorf durch den Hintereingang betrete, ist es bereits stockdunkel. Irgendwo klappert es, zu sehen ist aber niemand. Ich rufe ein «Grüezi» in die Richtung der Geräusche, und nur wenig später schüttle ich Renato Fasoli die Hand, dem Präsidenten des «Drami Nüeri».

Anfangschaos Nach und nach treffen die Mitglieder des Theatervereines ein. Nur noch ein knapper Monat bleibt bis zum ersten der neun Auftritte, deshalb machen sie sich sofort an die Arbeit. Bald sind Bühne und Schauspieler bereit. Ich sitze mitten im Saal und verkörpere das Publikum, denn dieses wird in einigen Szenen ins Stück eingebunden. Schliesslich erscheint Fasoli und begrüsst das Publikum. Er kommt jedoch nicht weit, schon bald stören ei-

nige als Zuschauer getarnte Schauspieler seine Rede und stiften ein herrliches Chaos. Dieses mündet darin, dass der «Samichlausdieb» Felix Bollmann (Renato Fasoli) nach einem geglückten Ladendiebstahl durch den Saal auf die Bühne flüchtet. Kommissarin Maiwald ist ihm dicht auf den Fersen und sucht verzweifelt Hilfe beim Publikum. Doch ich halte natürlich dicht und verrate nichts.

Vom Dieb zum Psychiater Bollmanns Flucht endet in einer Klinik, wo ihn die Sprechstundenhilfe Frau Engel für die Vertretung des verreisten Psychiaters hält. Kurz darauf steckt der Dieb bereits mitten in seiner ersten Sprechstunde. Bollmann mogelt sich nun von Sitzung zu Sitzung und müht sich mit einigen sehr schrägen Zeitgenossinnen ab: Die Bestsellerautorin Claudia Carrera hat eine Bikini-Phobie, Trudy Appelhans hält sich für die Frontfrau von Abba und Sybille Bast ist eine schwerreiche Kleptomanin. Auch die echte Vertretung, Doktor de Witt, taucht auf. Mit einer treffend gelandeten Ausflucht wird Bollmann ihn wieder los und lässt seine Sprechstundenhilfe glau-

Der Regisseur Peter-Matthias Born und Ute Müller (Kommissarin Maiwald) verfolgen das Geschehen auf der Bühne. (Bilder: Kevin Knecht)

ben, es habe sich um seinen geisteskranken Bruder gehandelt. Mit Ach und Krach jongliert Bollmann sich durch den Alltag, nur um dann festzustellen, dass die Kleptomanin die Tasche mit der Beute hat mitlaufen lassen. Er ist gezwungen, noch einige weitere Tage den Psychiater zu spielen.

Frustrierte Kommissarin Doktor de Witt, der sich in Frau Engels verliebt hat, taucht immer wieder in der Praxis auf und bringt so Bollmanns Lügengebilde in Gefahr. Bei der Behandlung der übrigen Patienten macht der Dieb aber Fortschritte. Gleichzeitig erscheint ausgerechnet die Kommissarin Maiwald zu einer Sprechstunde, um über ihre wachsende Frustration im Falle des «Samichlausdiebes» zu sprechen. Die Situationskomik wird immer köstlicher, und ich lache herzlich. Beinahe so lustig wie das Stück selbst sind die kleinen Versprecher und Aussetzer der Darsteller. Wann immer jemand den Faden verliert, führt das zu überaus komischen Situationen, die alle zum Lachen bringen. Auch Regisseur Peter-Matthias Born greift hin und wieder in das Gesche-

hen ein. Er gibt Tipps, lobt und kritisiert. Meist jedoch ist der ausgebildete Spielleiter zufrieden mit der Darbietung.

Schauspieler gesucht Da nicht alle Darsteller anwesend sind, wird das Stück nicht ganz zu Ende gespielt. Nach Trudy Appelhans Auftritt als Abba (jawohl, die ganze Band!), der von einem urkomischen, selbstgedrehten Musikvideo untermalt wird, endet die Probe. Ich plaudere nun noch etwas mit Renato Fasoli und erfahre mehr über den «Drami»: Seit der Gründung vor über 80 Jahren wurde fast immer ein Stück aufgeführt, meist Komödien und Lustspiele. 18 Aktivmitglieder hat der «Drami» momentan, was eher knapp sei. «Für gewisse Stücke haben wir einfach zu wenig Darsteller, vor allem Männer zwischen 20 und 40 fehlen uns. Bei uns sind alle Theaterinteressierten, auch ohne Schauspielerfahrung, willkommen», erklärt der 55-Jährige. Zum Schluss will ich noch wissen, wie denn das Stück nun ende. Fasoli grinst nur und verrät nichts; dafür müsse ich eine der Vorstellungen besuchen. Die Psycho-Komödie «De Neurose-Kavalier» wird ab 5. November neun Mal im Nürensdorfer Ebnet-Saal gespielt; die Aufführungsdaten sind unter www.drami.ch nachzulesen. Kevin Knecht

Der vermeintliche Psychiater mogelt sich mit Anteilnahme durch: Carla Fasoli alias Claudia Carrera traut sich nicht, sich andern im Bikini zu zeigen.


W A L D G E F L Ü S T E R

ADVENTSAUSSTELLUNG

Freitag, 11. Nov. 17–21 Uhr, Samstag, 12. Nov. 10– 17 Uhr, Sonntag, 13. Nov. 10– 17 Uhr

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Unter dem Thema «Waldgeflüster im Advent» öffnet das Gartencenter GarteHändsche an der Säntisstrasse 51 in 8311 Brütten am Freitag, 11. November, die Türen zur Adventsausstellung. Es erwartet Sie eine Ausstellung der besonderen Art, mit viel Natürlichkeit und in stimmungsvollem Ambiente. Eine Vielfalt an Adventsarrangements, Türschmuck, Kerzen, Gefässen, Weihnachtskugeln und diverse Accessoires runden das Angebot ab. Lassen Sie sich verzaubern vom Tannenwald, dem Glanz der Lichter und lauschen Sie dem Geflüster des Waldes. Während den Ausstellungstagen werden Sie im «Gwächshus-Beizli» kulinarisch verwöhnt und diverse Gäste mit ihren Produkten ergänzen die Ausstellung. So finden Sie handgemachte Krippenfiguren, Steinkatzen, Kulinarisches aus dem Glas, Engel-Variationen auf Zement, Grusskarten, Kalender, Taschen, Honig und vieles mehr. Die Ausstellung bleibt anschliessend in leicht veränderter Form bis zum 24. Dezember zu den gewohnten Ladenöffnungszeiten für Sie bestehen. Falls Sie ihren Adventsschmuck selbst gestalten möchten finden am 23. und am 26. November verschieden Kurse zum Thema Advent statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.garte-haendsche.ch. Auf Ihren Besuch freut sich Ihr Garte-Händsche-Team

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Dorf-Blitz

Region

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Nationalsratswahlen Nationalsratswahlen 2011

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Eishockey-Junior Sven Andrighetto berichtet aus Kanada*

2011

Resultate und Listenplätze Kurz nach 21 Uhr waren am Wahlsonntag die Resultate im Internet bereits einsehbar. In seiner September-Ausgabe hat der Dorf-Blitz sechs der insgesamt sieben Nationalratskandidaten mit Wohnsitz in Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf mit Bild und Text vorgestellt. Der Nürensdorfer Unternehmer Christian Dunkel (BDP) hatte auf ein Kandidatenportrait verzichtet; er sei nur Listenfüller und habe lediglich aus Sympathie auf der Wahlliste seiner Partei mitgemacht. Nachfolgend die Resultate der sieben Nationalratskandidaten aus den DorfBlitz-Gemeinden in absteigender Reihenfolge betreffend die erhaltenen Stimmenzahlen: Jürg Stahl (Brütten, SVP) erreichte 122 899 Stimmen und ist mit Listenplatz 9 erfolgreich wiederge-

wählt. Die Nachfolgenden Nationalratskandidaten aus dem Dorf-Blitz-Gebiet sind nicht gewählt: Am zweitmeisten Stimmen erreichte die in Yantai (China) wohnhafte Helena Freiermuth, Mitglied der FDP-Ortspartei Bassersdorf, auf dem 29. Listenplatz mit 38 042 Stimmen. Auch die beiden Nürensdorfer BDP-Mitglieder Jürg Stahel (18 840 Stimmen, 25.) und Christian Dunkel (16 797, 34.) konnten gute Resultate verbuchen. Mit ihren Ergebnissen ebenfalls zufrieden sind der Nürensdorfer EVP-Vertreter Edgar Urech (9019 Stimmen, 30.) und der Basserdorfer Schreinermeister und EDU-Mitglied Thomas Lamprecht (6975 Stimmen, 23.). Punktgenau 1000 Stimmen schaffte der 66-jährige Basserdorfer Maler Robert Wenger (23. Listenplatz, SD). Susanne Reichling

Vortrag mit Diskussion Am Donnerstag, 3. November, treffen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität (FLS, Sitz der Vereinigung ist Nürensdorf) im Saal des Franziskus-Zentrums der katholischen Kirche in Bassersdorf um 19 Uhr zu ihrer bereits zehnten ordentlichen Generalversammlung unter Leitung von Präsident Walter Rohr (Birchwil). Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Im Anschluss an die Vereinsgeschäfte ist die nachfolgende Veranstaltung zur Flughafenabstimmung öffentlich zugänglich: Ab 20.15 Uhr äus-

sern sich mehrere Referenten im Vorfeld der Abstimmung vom 27. November. Als Redner sind angekündigt: Rolf Menke (FLS-Gründungsmitglied, Effretikon), der Winterthurer Stadtrat Michael Künzle (Präsident der Vereinigung Region Ost), Kantonsrätin Ursula Moor (Gemeindepräsidentin Höri und Präsidentin Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen) sowie Nationalrat Urs Hany (Mitglied der nationalen Verkehrskommission KVF Bern). Es folgt eine Fragerunde. (e)

Kostenloser Baumschnittkurs Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN führt am Samstag, 5. November, einen Obstbaumschnittkurs durch. Kursleiter ist Martin Morf, Gärtnermeister aus Brütten. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen offen, die kleine und grosse Obstbäume im Garten haben und gerne wissen möchten, wie sie diese zurückschneiden müssen. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr in Bassersdorf beim Alten Primar-

schulhaus (beim Zentrumskreisel); ab hier erfolgt die Fahrt in den eigenen Privatautos nach Brütten zum Hof Zollinger im Forbüel. Dort beginnt der Kurs um 14 Uhr; er dauert rund zwei Stunden. Anschliessend wird ein Getränk offeriert. Weitere Auskünfte zum Kurs sind bei Walter Schläpfer unter Telefon 044 836 93 24 oder E-Mail walter.schlaepfer@ sunrise.ch erhältlich. Es wird der Witterung entsprechende Kleidung empfohlen. (e)

Endlich das erste Heimspiel Nun bin ich bereits zwei Monate hier in Kanada und ich fühle mich schon sehr wohl. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, auch die Stadt kenne ich nun in- und auswendig. Wir haben bereits zwölf Spiele bestritten, alle auswärts. Der Grund ist, dass unser Stadion in Renovation ist; eine neue Arena entsteht. Die sogenannten Road Trips waren spannend. Einer dauerte eine ganze Woche, wir fuhren eines Tages um 22 Uhr ab, reisten durch die Nacht, machten mittags Halt und trainierten. Danach stiegen wir wieder in den Car und die insgesamt 26 Stunden dauernde Fahrt ging weiter nach Prince Edward Island. Am Abend angekommen, rasch ins Bett und am nächsten Tag fand bereits das Spiel statt; danach gings direkt wieder in den Car. Das Abendessen gab es auch im Car, denn am nächsten Tag hatten wir bereits wieder Spiel in Halifax. Nach dieser Begegnung konnten wir dort übernachten und am nächsten Tag ging es aber bereits weiter nach Bathurst zum nächsten Match. Dann fuhren wir wieder 19 Stunden nach Hause. Wir gewannen zwei dieser drei

Spiele; eine gute Woche. Wie man sieht, sind hier ganz andere Verhältnisse als in der Schweiz. Man kann hier nicht an ein Auswärtstreffen reisen und liegt dann am selben Tag wieder zu Hause im eigenen Bett. Nach zwölf Auswärtsspielen tragen wir am kommenden Freitag unser erstes Heimspiel aus. Die ganze Stadt wartet schon lange auf diesen Tag und auch wir Spieler sind ganz aufgeregt. Mein Englisch ist mittlerweile gut, doch da meine Umgebung zweisprachig spricht (Englisch und Französisch), lerne ich nun in meiner Freizeit auch ein wenig Französisch. Gestern ist meine Familie aus der Schweiz hier angekommen, sie werden zwei Wochen da bleiben. Für Interessierte: Die Resultate meiner Liga findet man unter http://en.lhjmq.qc.ca/ oder auf unserer Club-Seite www.huskies.qc.ca/. Es wird auch auf www. hockeyfans.ch, der Internetseite für Hockeynews der Schweiz, über die Resultate berichtet.

Sven Andrighetto

*Sven Andrighetto (18) aus Bassersdorf wurde gedraftet (der Dorf-Blitz berichtete) und spielt in dieser Saison nun mit den weltbesten Junioren der Quebec Major Hockey League bei den «Rouyn Noranda Huskies».

Männerchor macht Samichlausbesuche Auch dieses Jahr werden die Mitglieder des Männerchors Bassersdorf am Montag 5. und am Dienstag 6. Dezember wieder die beliebten Samichlaus-Hausbesuche in den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf durchführen. Anmeldeformulare können ab Montag, 14. November, in der Dorf-Drogerie Hafen an der Klotenerstrassse 8 in Bassersdorf be-

zogen werden. In die Haushaltungen werden keine Anmeldeformulare verteilt. Anmeldeschluss ist Samstag, 19. November um 16 Uhr. Bei Fragen ist der Samichlaus vom16. bis 19. November jeweils zwischen 18 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 077 410 41 82 erreichbar; unterdrückte Nummern werden nicht entgegengenommen. (e)


Ja zum Ausbau-Stopp der Pisten: Konsenslösung in der Fluglärmdebatte in greifbarer Nähe Nach langem Ringen gelangt am 27. November 2011 endlich die von 42 Gemeinden und der Mehrheit des Kantonsrats unterstützte Behördeninitiative «Keine Neu- und Ausbauten von Pisten» zur Abstimmung. Sie als Stimmbürger können gleichzeitig über einen Gegenvorschlag befinden, der neben dem Ausbau-Stopp neue Flugrouten verbieten und der Staatsvertretung sowie dem Kantonsrat mehr Kompetenzen geben will. Auch wenn der Gegenvorschlag mit den neuen Flugrouten Südanflüge verhindern will, steht das von allen Regionen um den Flughafen unterstützte Kernanliegen im Vordergrund: AusbauStopp der Pisten.

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Die Gemeinderäte von Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf empfehlen Ihnen, beide Vorlagen anzunehmen, wir setzen uns bei der Stichfrage für die Behördeninitiative ein. Gute Gründe für den Ausbau-Stopp der Pisten Das bestehende Pistensystem reicht aus, um die Interessen des Flughafens und der Wirtschaft langfristig sicherzustellen. Es lässt gut 350 000 Flugbewegungen pro Jahr zu. Heute verzeichnet Zürich-Kloten lediglich 270 000 Flugbewegungen. Zudem besteht der Trend, grössere Maschinen einzusetzen und diese besser auszulasten. Der Flughafen hat dadurch ein grosszügiges und nachhaltiges Wachstumspotenzial. Das gilt für die Gemeinden heute nicht. Die Raumplanung begünstigt den Flughafen einseitig, sie basiert auf geplanten Pistenverlängerungen. Das schränkt die Gemeinden in ihrer baulichen Entwicklung ein. Nur mit einem gesetzlich verankerten Ausbau-Stopp der Pisten können sich die Gemeinden qualitativ weiterentwickeln.

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Der Bund sieht für ein verlängertes Pistensystem ein klares Nutzungskonzept vor. Dieses bringt dem Flughafen keinen Kapazitätsgewinn und reduziert die Fluglärmbelastung für die Bevölkerung nicht. Pistenverlängerungen kosten aber viel: 900 Millionen Franken für die Infrastruktur und 1,5 Milliarden Franken für Entschädigungen. Diese Investitionen rechnen sich nicht. Losgelöst vom Nutzungskonzept des Bundes kann man verlängerte Pisten aber auch wachstumsorientiert nutzen. Das wollen wir verhindern. Mehr Flugverkehr hat mehr Fluglärm zur Folge. Der Flughafen kann nur mit der Akzeptanz der Bevölkerung bestehen, die bereit ist, mit einem gewissen Mass an Fluglärm zu leben. Einfache und faire Lösung vorziehen Die Behördeninitiative will in erster Linie Pistenverlängerungen verhindern. Die Behördeninitiative kommt allen Kantonsteilen entgegen, fokussiert ausschliesslich auf das Kernanliegen Ausbau-Stopp der Pisten und gewährt dem Flughafen die notwendige Entwicklung. Gemeinderat Bassersdorf

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Region

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Mehlkäfer: Sein Nachwuchs bringt Leben in den Mehlsack

Getreide und sein berühmtester Schädling Den letzten Samstagnachmittag im September widmete Sybille Stemmler, Leiterin Jugendgruppe Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN, dem Thema «Wir backen Brot». Getreidesorten und Mehlwürmer bildeten die Kernthemen an der Feuerstelle während der Herstellung des beliebten Schlangenbrotes. von Susanne Beck Auf der Erde wird an erster Stelle Mais produziert, gefolgt von Reis und Weizen. Südamerika produziert den Mais, Asien hauptsächlich Reis und Afrika Hirse. In Europa ist Weizen die meist verbreitete Getreidesorte. Hildegard von Bingen, legendäre Heilpraktikerin aus dem Mittelalter, empfahl schon damals in der Ernährung das Urgetreide Dinkel, das ursprünglich in Ägypten angepflanzt wurde. Ernährungswissenschafter raten Weizenallergikern heutzutage zu dieser Getreidesorte, da sie erwiesenermassen besser verträglich ist für den Magen und das Immunsystem.

wickeln und vermehren kann. Die Weibchen legen innerhalb ihres dreibis viermonatigen Lebens rund 100 bis 150 Eier ab, mit Vorliebe an geschützten und dunklen Orten. Die daraus schlüpfenden Larven sind anfangs etwa zwei Millimeter lang und weisslich. Ihr Körper hat schon bald eine hellbraune Färbung, nach jeder Häutung sind sie wieder weisser und verfärben sich erst nach und nach erneut zu hellbraun. Etwa zwei bis drei Wochen später sind die Mehlkäfer etwa 40 Millimeter lang und verpuppen sich; der Kreislauf ist somit geschlossen. Um die Getreidesorten vor einem Befall mit Ungeziefer zu schützen hilft nur eines: Alles muss  immer gut verpackt sein.

Exkursionsleiterin Sybille Stemmler freut sich auf das Schlangenbrot.

Auch die Kinder hatten sichtlich ihren Spass beim Kneten des Brotteiges. (Bilder: Susanne Beck)

Gerne helfen die beiden Schulfreundinnen Eve und Nicole beim Anzünden des Feuers mit.

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Feuerstelle Da keiner der Anwesenden an einer Unverträglichkeit gegenüber biologisch angebautem Weizen litt, konnte für alle ein Schlangenbrot-Teig gemischt und verarbeitet werden. Eve und Nicole, zwei Schulfreundinnen aus der vierten Klasse in Birchwil, kneteten Mehl, Wasser, Salz und Backpulver mit Freude zu einer Kugel. Nach etwa zehn Minuten wurde den Teilnehmern je ein Stück davon überreicht. Nun wickelte jeder einen Teil des Teiges um die im Wald gesuchten Äste. Für ein Feuer wurde trockenes Holz zusammengetragen und schon bald züngelten die Flammen. Etwas später über der Glut gebacken, liessen alle sich das vorzügliche Brot knusperfrisch schmecken.

Mehlwürmer Von der Exkursionsleiterin war zu erfahren: Stärkehaltige Nahrungsmittel ziehen den schwarzen Mehlkäfer an. Die verschiedenen Getreidearten bilden geradezu ideale Verhältnisse, in der dieser Schädling sich optimal ent-

Da hat sich die Natur wieder einmal ganz gewaltig etwas einfallen lassen: Im Garten von Susanne und Walter Schmid in Bassersdorf hat sich eine Kürbispflanze an einer Tanne empor gerankt und zwei grosse und schwere Kürbisse auf rund drei Metern Höhe reifen lassen. Fast wie Strassenlaternen leuchteten die Kürbisse vom hohen Standort dem Betrachter entgegen. Leider konnte der grössere der beiden Kürbisse nicht bis zum Fototermin warten; er fiel kurz zuvor auf den Boden. Den geduldigeren kleineren Kürbis mit doch noch beachtlichem Ausmass möchte der Dorf-Blitz seinen Leserinnen und Lesern jedoch nicht vorenthalten. (re)


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Dorf-Blitz

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ICAO-Notfallübung verlangte von den Einsatzkräften viel ab

Es dauerte lange, bis die Rettung koordiniert war Der Flugzeugabsturz eines Airbus A320 mit rund 140 Personen an Bord kurz vor dem Anfang der Piste 14 bildete die Übungsanlage für das Notfallszenario «Disastro 11». Dabei, so die Situation vor Ort, wurden zehn Personen getötet und Dutzende zum Teil schwer verletzt. Bei der Notfallübung wurden die Einsatzkräfte stark gefordert.

weiteren Umgebung wie Uster und Winterthur. Dazu kamen weitere 240 Beteiligte im Einsatz in der Kommandozentrale. Diese Leute hatten die Aufgabe, die Care-Teams aufzubieten und zu organisieren. Angehörige mussten betreut und die eingesammelten unverletzten Passagiere gehütet werden; es galt zudem, hunderte Telefonanrufe zu beantworten.

von Mano Reichling Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreibt vor, dass an interkontinentalen Flughäfen alle zwei Jahre eine grosse Notfallübung stattfindet. Ende September war es am Flughafen Zürich wieder soweit. Anders als im Jahr 2009, als ein Ereignis im SBB-Tunnel im Vordergrund stand, war heuer wieder ein Flugzeug involviert. Das Ziel der Übung «Disastro 11» war die Überprüfung von Einsatz, Ausbildungsstand, Ausrüstung und Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte und Notfallorganisationen unter möglichst realistischen Bedingungen. Als die geladenen Gäste – darunter Vertreter von Flughafenpartnern, Rettungsorganisationen, umliegenden Gemeinden und Medienvertreter – an der Übungsstelle eintrafen, plauderten die 130 Darstellerinnen und Darsteller angeregt. Die beinahe perfekten Verletzungsattrappen (Moulagen) und die Art ihrer Verletzungen gaben genügend Stoff dazu. Stark blutenden offene Wunden,

Die Sanitäter bei der Triage; sie weisen auch leicht Verletzten den Weg zur Sammelstelle. (Bilder: Mano Reichling)

Schrammen, vom Russ geschwärzte Gesichter und zerfetzte Kleider prägten das Bild. Die Angehörigen der Kantonspolizei und der Zivilschutzorganisation wurden kurz nach der Auslösung des Alarms durch den Übungsleiter auf ihre Positionen verteilt. Und plötzlich änderte sich das friedliche Beieinanderstehen: Der «Ernstfall» war eingetreten: Hilflos umherirrende schockierte Flugpassagiere, schwer Verletzte und gar als verstorbene Menschen herumliegende Puppen wurde von den rasch angerückten Rettungskräften vorgefunden. Sie lagen neben brennenden Containern, welche den zerbrochenen Flugzeugrumpf symbolisierten. Die Feuerwehr war bemüht, das Feuer raschmöglichst unter Kontrolle zu bringen. Langsam begannen auch

Eindrücklich moulagiert wartet dieser Figurant auf Hilfe.

die übrigen Rettungsdienste – insgesamt 300 Personen waren alarmiert worden – beim Grossereignis «Disastro 11» einzutreffen. Aufgeboten waren neben der Flughafen-Feuerwehr auch die Stützpunkt-Feuerwehren Bülach, Kloten, Opfikon und Wallisellen und diejenige der SR Technics sowie Rettungskräfte der Kantonspolizei und Sanitätsdienste aus der

Auf dem Unfallplatz kurz vor der Piste 14 mussten die «Verletzten» lange warten, bis die Triagen ausgeführt waren. Den Zuschauern des beeindruckenden Notfallszenarios wurde rasch klar, dass ein solches Ereignis auch die Retter an den Rand ihrer Kräfte bringen kann. Bis die Hilfestellungen ins Rollen kamen und die Rettung koordiniert war, brauchte es enorm viel Zeit. Nach der Übung wurde mitgeteilt, dass alle Erfahrungen, Berichte und Protokolle nun ausgewertet würden um Verbesserungen anzustreben. Es bleibt zu hoffen, dass sich ein solches Ereignis nie in einen Ernstfall verwandeln wird. 

Geschockte Überlebende gehen den eintreffenden Rettungskräften entgegen.

Die Darsteller mussten lange warten, bis sie betreut wurden.


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Dorf-Blitz

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Erfolgreiches Naturlager

Von Bartgeiern, Murmeltieren und alten Erzminen Das vom Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN seit vielen Jahren regelmässig durchführte Lager war auch in diesem Jahr wie immer beliebt. Die 24 teilnehmenden Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren nächtigten in einem schönen und rustikalen

Engadiner Haus im bündnerischen S-chanf. Ein Höhepunkt des diesjährigen Naturlagers war der Besuch im Val Trupchun. Hier konnten die Kinder Gämse, Steinböcke, Rothirsche und

Murmeltiere beobachten. Als weiteres Highlight fand eine geführte Besichtigung der alten Eisenerz-Stollen beim Ofenpass statt. Ausserdem standen ein Besuch im Nationalparkhaus in Zernez und eine Wanderung zum Morteratschgletscher auf dem Programm. Das Lager fand in Zusammenarbeit mit Pro Natura und mit

der finanziellen Unterstützung der Kirchgemeinden Bassersdorf-Nürensdorf und Brütten statt. Die Rückmeldungen der Kinder zum einwöchigen Lager waren sehr positiv. Deshalb hat der NBN Vorstand kürzlich entschlossen, das Lager auch im kommenden Jahr wieder zu organisieren. (e)

Jagd: Hardwald-Sperrung

Gemeinsame Wanderungen. (zvg)

Erschöpfung, Schlafstörung, Schulblockaden, Geburtstrauma, chronische Schmerzen.

Die Jagdgesellschaft Wallisellen ist Pächterin des Jagdreviers Hardwald. Die kantonale Baudirektion, welcher die Fischerei- und Jagdverwaltung angegliedert ist, verfügt den jährlichen Abgang an Rehwild. Um diese Abschüsse tätigen zu können, ist der Einsatz von Stöberhunden erforderlich. Diese Hunde sind ausgebildet, um auch altes respektive krankes Rehwild in seinen Einständen aufzustöbern. Diese Abschüsse sind aus wildbiologischen Gründen zwingend erforderlich. Die Hunde queren Strassen, ohne auf den Verkehr zu achten. Flüchtende Rehe machen dasselbe. Um Verkehrsunfälle zu vermeiden wird die Strasse zwischen Kloten und Wallisellen an den beiden festgesetzten Jagdtagen – Montag 7. und Don-

nerstag 24. November – jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr mit einem Allgemeinen Fahrverbot für sämtlichen Verkehr polizeilich gesperrt. Aus Erfahrungen vergangener Jahre neigen einzelne Velofahrer dazu, solche Verbote zu missachten. Die Radfahrer sind zu höchster Vorsicht aufgerufen, da Zusammenstösse mit Hunden oder Rehen eindeutig zu Ungunsten der Velofahrer ausgehen. Für allfällige Spaziergänger besteht keine Gefahr. Die Mitglieder der Jagdgesellschaft bitten aber alle Hardwald-Liebhaber, den Wald an den beiden Jagdtagen zu meiden und dadurch unnötige Beeinträchtigungen der Jagd auszuschliessen. Als Kontakttelefon für weitere Auskünfte steht Telefon 079 893 47 83 zur Verfügung. (e)

In Brütten und Bassersdorf

MVB-Konzerte in der Kirche

Mit Hilfe der Kinesiologie lassen sich persönliche Blockaden erkennen. Die Ursache dieser Blockaden wird beseitigt. Oft wirken bereits 3 - 5 Sitzungen. Sie werden erstaunt und begeistert sein! Ursula dalla Valle – Huber Dipl. IK-Kinesiologie Komplementärtherapeutin Grundhaldenstr. 28 8303 Bassersdorf 044 836 4513 www.ursuladallavalle.ch.vu (Krankenkassen anerkannt)

Zum Jahresabschluss lädt der Musikverein Bassersdorf (MVB) zum traditionellen Konzert ein: Am Freitag, 18. November um 19.30 Uhr in der Kirche Brütten und am Sonntag, 20. November um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf.

musikliteratur, wobei einzelne Stücke einen schon beachtlichen Schwierigkeitsgrad aufweisen. Bestimmt ist für jeden Geschmack wieder etwas dabei. Den Auftakt des Konzerts wird auch dieses Jahr wieder das MVB-Jugendspiel übernehmen.

Der MVB hat dieses Jahr am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen teilgenommen und in der Bewertung der beiden Konzertstücke ein «sehr gut» erhalten. Die Musikerinnen und Musiker sind dadurch hoch motiviert, auf diesem Niveau weiterzufahren und ihren Zuhörerinnen und Zuhörern an diesem Konzert eine Kostprobe davon zu geben. Das diesjährige Programm enthält einen reichhaltigen Querschnitt durch die Blas-

Zum letzten Höhepunkt des Vereinsjahres werden insbesondere die Freunde der Blasmusik und des Musikvereins herzlich willkommen. Nach dem Konzert in Bassersdorf wird die Möglichkeit geboten, die Musikanten beim Apéro persönlich kennen zu lernen. Der Eintritt ist frei; Kollekte zur Deckung der Unkosten. Notensponsoren sind die Gemeinde Bassersdorf sowie die beiden reformierten Kirchgemeinden. (e)


Dorf-Blitz

Region

10/2011

Frauenapéro: «Powercocktail» …erhellende ImmobilienKompetenz: Beratung Verwaltung Verkauf

Rebweg 14 8309 Nürensdorf Telefon: 052 345 25 45 Fax: 052 345 25 57 Mobil: 079 201 80 07 cd@dunkel-immobilien.ch www.dunkel-immobilien.ch

Organisiert von der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf findet am Freitag, 11. November, um 19 Uhr im Bassersdorfer Kirchgemeindehaus der Frauenapéro «Ermutigung – Powercocktail der mich tanzen lässt» statt. Thema ist: Die Menschen leben in einer «Entmutigungs-Gesellschaft»;

Kultstatus: Aviatikbörse in der bxa Sie halt bereits Kultstatus: Die diesjährige Aviatikbörse findet am 27. November wiederum in der Freizeitanlage bxa im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel – in der früheren Swissair Freizeit-Anlage also – statt. Von 10 bis 16 Uhr präsentieren mehr als 50 Aussteller unter dem Motto «kaufen, tauschen, verkaufen» fast grenzenlose Angebote aus der Luftfahrt. Damit wird eine Plattform zum Fachsimpeln und für Begegnungen von Interessierten und Sammlern er-

möglicht. Im Angebot sind Modelle, Bausätze, Zubehör, Bücher, Zeitschriften, Plakate, Postkarten, Briefmarken, Videos, DVDs, Airline-Souvenirs, Flugpläne, Safety-Cards, Bordausrüstungen, Kleber, Pins, Uniformen, Streichhölzer, Kugelschreiber, Feuerzeuge, Flugzeugteile, Instrumente, Manuals und auch Karten. Letztes Jahr trafen sich über 700 Besucher und Aussteller. Weitere Informationen: www.aviatikboerse.ch und info@aviatikboerse.ch. (e)

leider ist dies der Lebensraum geworden. Die Menschen sollten besser, klüger, liebevoller, leistungsfähiger, profitabler sein. Wer nicht mithalten kann versinkt in die Bedeutungslosigkeit. Was der Mensch aber braucht, ist Mut und Ermutigung. Der Mutige überwindet die Angst. Mut hat mit Stärke, Annahme und Echtheit zu tun. Die Menschen brauchen einen Platz in der Gesellschaft, wo sie echt sein dürfen und sich entfalten können. Sie brauchen ein Gemeinschaftsgefühl, gleichwertig und nicht minderwertig. In Jedem steckt mehr als er denkt. In Gott sind die Menschen so wie sie sind, geliebt und angenommen. Referentin Ruth Mayer wird ihren persönlichen Erfahrungsschatz mit einbinden. Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und acht Grosskinder; sie führt eine christliche Lebensberatungspraxis in Steffisburg, ist Referentin an Frauentreffen und in verschiedenen Hotels als Seminarleiterin tätig. (e)

Fotowettbewerb

Wo befindet sich dieses schmucke Riegelhaus? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 7. November, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte den Eigental-Weiher in Nürensdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Lilly Habegger aus Bassersdorf. (dm)

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Doris Bachmann aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Mich freut immer, wenn ich sehe, mit wie viel Engagement viele Einwohner von Brütten eine Abendunterhaltung - wie sie im November auf dem Programm steht - organisieren. Das Gewerbe stellt Geräte zur Verfügung, und viele Leute «opfern» ihre Freizeit und bauen, basteln oder backen im Vorfeld. Die meisten sprechen nicht viel über den grossen Aufwand, sondern freuen sich einfach sehr, wenn der Anlass dann steht und zum Erfolg wird. Ein intensives Zusammengehörigkeitsgefühl ist spürbar, ich hoffe, das bleibt noch lange so. Was hat Sie geärgert? Im Moment ärgern mich die zahlreichen Telefonanrufe von Krankenkassen und Vergleichsfirmen, die suggerieren, ihr Angebot sei günstiger. Diese Ratschläge bringen niemandem wirklich viel; oft wird es so dargestellt, wie wenn die Leute aus Spass von Arzt zu Arzt rennen würden. Ich bin überzeugt, dass dies sehr wenige sind, vielmehr ist es halt so, dass Krankheit und Prävention Kosten generieren, das lässt sich nicht von der Hand weisen. Oft wird dabei vergessen, dass der Wechsel einer Zusatzversicherung gar nicht so einfach möglich ist, sei es bei älteren Leuten oder bei Menschen, die schon eine ernsthafte Krankheit hinter sich haben. Die Leute, die diese Anrufe tätigen müssen, könnten einem fast leidtun. (mp)


Kloten – Opfikon - Glattbrugg – Bassersdorf – Nürensdorf

Einladung zur Herbstveranstaltung Montag, 31. Oktober 2011, 19.30 Uhr Saal Zentrum Schluefweg, Kloten (ab 19.30 Uhr Apero)

«Die Energiewelt in der wir leben» Referat von Dr. Rolf Hartl, Präsident der Erdöl-Vereinigung und des Schweiz. Energierates

Wir leben in einer Welt der nicht erneuerbaren Energieträger. Vorstellungen und Wirklichkeit, was die Zukunft bringt und was wir tun können und müssen, sind oftmals widersprüchlich. Vieles ist in Bewegung. Umso mehr stellt sich die Frage: Wohin geht die Entwicklung? Was kann und wird sich ändern? Wir freuen uns mit Herrn Dr. Hartl einen kompetenten Referenten begrüssen zu dürfen, der auch zu Fragen der Teilnehmer Stellung nehmen wird.

Auch Nichtmitglieder sind zu diesem interessanten Anlass eingeladen!

KONZERT ZIRKEL BASSERSDORF

Freitag, 25. November 2011 Reformierte Kirche Bassersdorf

ZÜRCHER KONZERT - UND

VOKALENSEMBLE Paul Haemig, Leitung und Soloflöte Atsuko Murata,Sopran. Soon Kee Woo, Bariton Norbert Calame, Klarinette Midori Dumermuth, Gitarre Praxedis Hug-Rütti, Harfe Werke von:J.S. Bach, J. Haydn W.A. Mozart, B. Smetana

Vorverkauf ab 14.November 2011 Papeterie Gutenberg Tel. 044 836 53 11 Abendkasse 19.30 Uhr

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Dorf-Blitz

Leserbriefe

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Blitzableiter

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Grosses Echo «Wunschvorstellung ist Januar» im Dorf-Blitz vom 29. September Die Idee der Redaktion Dorf-Blitz, für das neue JAM betreffend Einrichtungsgegenstände in der September-Ausgabe einen Aufruf zu starten, hat wie ein Blitz eingeschlagen. Der Aufruf löste für uns ein unerwartet grosses Echo aus. Mitte Oktober haben wir auf unserer Zügeltour mehr als zehn verschiedene Posten angefahren. So kriegten wir unter anderem in Nürensdorf eine Hängematte, in Bassersdorf verschiedene Sofas, ein Mikrowellengerät, Sonnenschirme, Festbänke, diverse Gestelle, eine CD-Anlage, Salontische sowie Esstische und Stühle. Bei einem Einfamilienhausbesitzer konnten wir vorbei gehen: Weil diese Familie wegzügelt, durften wir uns beinahe den gesamten Hausrat ansehen und kennzeichnen, was für uns im neuen Jugendhaus nützlich sein könnte. So werden im ehemaligen Feuerwehrgebäude nach der Sanierung auch Bilder aus diesem Hausrat den Aufenthaltsraum des JAM schmücken. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die grosszügigen Angebote aus dem Dorf-Blitz-Gebiet bedanken. Noch bis Ende Monat ist der Leiter des Jugendhauses daran, mit den Jugendlichen am neuen Standort die festgeklebten Gummiböden wegzureissen, den alten Turnhallenboden zu entsorgen, den Garten aufzuräumen und ein Loch für die Rampe bei der hinteren Hausfront zu buddeln. Ab November übernehmen verschiedene Handwerker aus Bassersdorf das Zepter für jene Arbeiten, welche durch Berufsleute gewährleistet sein müssen.

Felix Goldinger, Jugendbeauftragter Gemeinde Bassersdorf

Es fängt bei der Umgebung an. Mir ist schleierhaft, warum man nicht mehr das schöne Geländer auf eine Mauer montieren konnte. Einst hat dieses die Schönheit des Gebäudes betont, war geschmackvoll und – wie ich die damalige Besitzerfirma Angst und Pfister kenne – sicher nicht ganz billig und von bester Qualität. Stattdessen haben wir nun eine Umgebungsgestaltung Marke «ausgetrocknetes Bachbett». Und dann der «Blumenschmuck»: Da erübrigt sich jeder Kommentar. Eine Satellitenschüssel verunziert die Fassade gänzlich. Was hätte wohl ein privater Besitzer eines historischen Hauses zu gewärtigen, würde er eine solche montieren?

Einmaliger Ausrutscher? «Spitze Feder» im Dorf-Blitz vom 29. September Eine derart geschmacklose «Spitze Feder» habe ich im sonst sympathischen Dorf-Blitz noch nie gelesen. Wirklich geschmacklos, was sich dieser Christian Weiss erlaubt und die Art, wie er sich über die Frauen im Bundesrat auslässt. Woher weiss er überhaupt, wie deren Leistung ist? Von seinen Parteistrategen? Warum äussert der Autor sich nicht zu den Herren? Beispielsweise über Bundesrat Maurer, welcher immer wieder von der besten Armee der Welt spricht? Oder von den zwei eher farblosen FDPBundesräten? Ich hoffe, dass eine solche «Spitze Feder» im Dorf-Blitz ein einmaliger Ausrutscher ist und bleibt.

Ärgerlich Von den neuen Häusern im Zentrum Nürensdorf kann man halten, was man will. Bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden und unterliegen dem Zeitgeist. Was ich aber ärgerlich finde, ist, dass die Schönheit des «Bären» verlorenging.

Bernadette Heeb, Nürensdorf

Christian Egli, Birchwil

Peinliche Froschperspektive Ich schätze den Dorf-Blitz und lese ihn immer gerne. Was jedoch in der letzten Ausgabe unter «Spitze Feder» zu lesen war, ist lächerlich und peinlich. Da wird aus einer Frosch-Perspektive die Arbeit der vier Bundesrätinnen kritisiert.

Diese Kritik ist so unsachlich und weltfremd, dass es sich nicht lohnt, im Einzelnen darauf einzutreten. Könnte der Verfasser nicht als nächsten Artikel etwas über die «gute Kinderstube» schreiben?

Josef Buser, Oberwil

Bitte mit Anstand Ich finde den Beitrag «Spitze Feder» von DB-Redaktionsmitglied Christian Weiss inakzeptabel. Einer solchen frauenfeindlichen, despektierlichen Polemik sollte kein Platz eingeräumt werden. Eine «Spitze Feder» darf durchaus «pieksen»; aber bitte mit Anstand! Anderer Meinung sein gehört zum Glück zu den Grundrechten. Doch Verhöhnung von offenbar persönlichen, politischen Gegnerinnen ist schlechter Stil. Dass dieser pauschale Rundumschlag gegen Frauen in der Politik, gegen BDP, CVP und SP, einem Redaktionsmitglied sogar im Vorfeld der Wahlen ermöglicht wird, ist mir völlig unverständlich. Doch in einem Punkt muss ich Christian Weiss Recht geben: Einer «echten» SVP-Politikerin konnten ähnliche «Fehlleistungen(?)» bisher noch nie vorgeworfen werden. Liegt es daran, dass die fähigen Frauen in der SVP zu oft von Männern mit genau diesem Frauenbild ausgebremst werden? Der Dorf-Blitz hat bisher ein Image der «politischen Unabhängigkeit» gepflegt. Mit dieser Publikation eines Redaktions-Mitgliedes ist dieses nun jedoch beschädigt worden. Im Weiteren sollten die Redaktionsmitglieder auch eine Vorbildfunktion für Anstand und «gepflegten Umgang» erfüllen. Ich gehe davon aus, dass der Dorf-Blitz bei Leserbriefen einen solchen verhöhnenden Stil bisher nie toleriert hat. Mir ist auf jeden Fall noch nie einer mit einem ähnlich verwerflichen Stil aufgefallen. Grundlagen für Leserbriefe sind vom Dorf-Blitz offen kommunizierte Regeln bezüglich Stil, Anstand und Wahlpropaganda. Ich finde, diesen Anspruch sollte auch eine «Spitze Feder» erfüllen.

Reinhard Egli, Brütten

Kompliment Herzliche Gratulation zur «Spitzen Feder» von Christian Weiss. Es ist erfreulich zu wissen, dass es auch Jugendliche gibt, welche sich für Politik interessieren, diese gekonnt analysieren und dabei zu einem glasklaren, realistischen Resultat kommen. Besser wäre der genannte Beitrag nicht zu formulieren; da ist nichts mehr beizufügen. Dem Autor gebührt mein Kompliment. Martin Kälin, Bassersdorf Anmerkung der Redaktion: Die «Spitze Feder» ist - klar als solche erkennbar - eine Kolumne, respektive ein redaktionelles Gefäss für die freie und somit subjektive Meinungsäusserung eines Dorf-Blitz-Teammitgliedes. Die in einer «Spitzen Feder» gemachten Äusserungen und auch deren Inhalt müssen in keiner Weise deckungsgleich sein mit der Meinung anderer Redaktionsmitglieder oder derjenigen der Dorf-BlitzRedaktionsleitung.

Susanne Reichling, Chefredaktorin

Leserbrief-Regeln

• Keine Einsendungen ohne An-

gaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankes­abstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt.

Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


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Wirtschaft und Gewerbe

Dorf-Blitz

10/2011

Wie plane ich meine Pensionierung? über die langfristig geäufnete dritte Säule und freie Ersparnisse füllen.

Misstrauen in der Eurozone Die Schuldenkrise in Europa hinterlässt weitere Spuren an den Märkten. Bei einigen Staaten und zahlreichen Banken wurde das Bonitätsrating gesenkt. Inzwischen gilt auch ein Schuldenschnitt in Griechenland als ein wahrscheinliches Szenario. Das würde heissen, dass die Gläubiger auf einen Teil ihrer Guthaben verzichten müssten.

Solche Vorfälle führen natürlich auch an den Aktienmärkten zu einem nervösen Treiben. Viele Titel bewegen sich noch immer in einer grossen Schwankungsbreite. Hoffnung auf Besserung und Angst vor einer weiteren tiefen Finanzkrise wechseln sich ab. Im Gegensatz dazu ist an der Währungsfront eine gewisse Beruhigung festzustellen. Nach dem die Schweizerische Marcel Baumann Nationalbank SNB eine Da zahlreiche Banken (zu) stark in Untergrenze zum Euro von 1.20 festgriechische Staatsanleihen inves- gelegt hat, verharrt der Schweizer tiert haben, vertrauen viele Banken Franken über dieser Grenze. Wieviele in der Eurozone sich nicht mehr. Die Euros die SNB dafür bereits kaufen Finanzinstitute müssen sich des- musste, ist per Mitte Oktober noch halb wieder Geld bei der Europäi- nicht bekannt. schen Zentralbank ausleihen, obwohl sie dort höhere Zinsen zahlen. Etwas aufatmen konnten die Anleger, Das gleiche Szenario wurde schon die auch in andere Fremdwährungen in der Finanzkrise 2008 beobachtet. investiert haben, da sich der SchweiDiese Tatsache einerseits und zu zer Franken auch gegenüber diesen riskante Investments andererseits abschwächte. Falls sich die Situation haben bereits ein erstes «Opfer» ge- bei der Schuldenkrise verbessert und fordert. Die Grossbank Dexia musste sich dadurch die Finanzmärkte stabidurch die Staaten Frankreich, Bel- lisieren sind weitere Zugewinne bei gien und Luxemburg vor dem Kon- den Fremdwährungskursen möglich. kurs gerettet werden. Die gleiche Ihre Raiffeisenbank Bank hat vor drei Jahren bereits Oberembrach-Bassersdorf staatliche Unterstützung bean Marcel Baumann sprucht.

Michael Fenaroli

«In gut zehn Jahren steht meine Pensionierung an. Nun sorge ich mich, ob ich meinen Lebensstandard dann beibehalten kann. Wie gehe ich am besten vor, um die finanziellen Angelegenheiten für diesen neuen Lebensabschnitt zu planen?» Der Pensionierungsschritt ist mit umfangreichen Veränderungen verbunden. Umso besser also, wenn Sie sich frühzeitig mit den finanziellen Folgen auseinandersetzen. Mit einem so genannten Ausgabenbudget lässt sich schon im Voraus beurteilen, wie es um Ihre Finanzen nach dem Austritt aus dem Erwerbsleben steht. Dabei können die aktuellen Ausgaben unter Abschätzung möglicher Veränderungen Aufschluss über den Einkommensbedarf im Alter geben. Den erwarteten Kosten stellen Sie die voraussichtlichen Einnahmen aus AHV und Pensionskasse gegenüber. Vielfach decken diese nicht alle finanziellen Ansprüche nach der Pensionierung ab. Die Einkommenslücke lässt sich beispielweise

Gut überlegen sollten Sie sich, wie Sie den Kapitalverbrauch organisieren wollen. Sie können Ihre Ersparnisse in eigener Regie verwalten und regelmässig Kapital für den Verbrauch bereitstellen. Das Geld wird dabei so angelegt, dass es eine Rendite abwirft und gleichzeitig regelmässige Bezüge für den Verbrauch getätigt werden können. Falls Sie mit der Abwicklung des Vermögensverbrauchs nichts zu tun haben möchten, bietet sich die Leibrente an. Nach einer Einmaleinlage Ihres Verbrauchskapitals erhalten Sie eine lebenslang garantierte Rente. Zu entscheiden ist auch, ob Sie ihr Guthaben bei der Pensionskasse als Rente oder Kapital beziehen wollen. Für den Rentenbezug spricht die Sicherheit, über ein lebenslanges regelmässiges Einkommen zu verfügen. Mit dem Kapitalbezug erreichen Sie eine höhere finanzielle Flexibilität und eine Besserstellung der Hinterbliebenen, insbesondere im Falle eines frühen Ablebens. Zu beachten sind auch steuerliche Aspekte; beim Bezug der Guthaben aus der zweiten und dritten Säule gibt es Sparmöglichkeiten.

36 Jahre im Einsatz für die Kunden

Bald E-Bikes bei Rotronic?

Während fast vier Jahrzehnten hat Peter Junker die Geschicke der Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf massgeblich mitbestimmt. Nun tritt der noch amtierende Kreditchef Ende Oktober in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Funktion übernimmt Bankleiter Hermann Fässler. Peter Junker leitete von 1975 bis 1981 die damalige Raiffeisenkasse Oberembrach, wurde 1984 von der Generalversammlung in den Aufsichtsrat gewählt und amtete als Präsident dieses Gremiums von 1986 bis 1999. Am 1. Januar 2000 nahm er seine Tätigkeit als Kreditberater bei der Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf auf und leitete seit Mitte 2007 diesen Bereich als Mitglied der Bankleitung mit grosser Umsicht und ausgezeichnetem Erfolg.

Nach dem Umsatzrückgang im letzten Jahr hat sich Rotronic, der Bassersdorfer IT- und IndustrieprodukteHändler und Hersteller von Feuchteund Temperaturmessgeräten, wieder erholt. Wie das im Industriegebiet Grindel ansässige Unternehmen anfangs Oktober an einem Presse-Event erklärte, ist der Gruppenumsatz im per Ende Juni zu Ende gegangenen Geschäftsjahr von 130 auf 135 Millionen Franken gestiegen. Der Inlandumsatz stieg dabei um fünf Prozent auf 64 Millionen Franken. Zulegen konnte Rotronic vor allem in den Geschäftsbereichen 19"-Technik und Feuchtmessgeräte. Im Bereich der in Bassersdorf produzierten Temperatur- und Feuchtemessgeräte realisierte das Unternehmen sogar ein

Peter Junker. (zvg)

Die Kunden werden die freundliche und ruhige Art des fachkundigen Pragmatikers vermissen. Gleiches gilt für die Mitglieder des Verwaltungsrates und seine Arbeitskolleginnen und -kollegen. Alle wünschen Peter Junker und seiner Frau Esther viel Freude und gute Gesundheit im neuen Lebensabschnitt. Kreditabteilung, Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf

Michael Fenaroli ZKB Bassersdorf

Umsatzplus von 24 Prozent. Der in der Schweiz umsatzstärkte Geschäftsbereich Computer-Produkte ist hingegen rückläufig. Durch die Eliminierung von margenschwachen Produktelinien entstand in diesem Bereich zwar ein Umsatzrückgang von zehn Prozent, für das laufende Jahr ist man bei Rotronic aber zuversichtlich, die Ertragskraft im IT-Geschäft wieder wesentlich zu verbessern. Wachsen wollen die Bassersdorfer vor allem mit der Erschliessung weiterer Geschäftsbereiche. Nach dem Aufbau der Sparte IP-Kameras und Aufzeichnungsgeräte, will man sich nun mit E-Bikes, E-Roller und Ladestationen sowie Photovoltaikkomponenten und Digital Signage weitere Betätigungsfelder suchen. (e)


Dorf-Blitz

Sport

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Leonie und Colin Rüegg (Birchwil) sind zu Hause auf der blau-roten Matte

Karate-Kids müssen auch Schläge einstecken Die Geschwister Leonie und Colin Rüegg betreiben den Karate-Sport mit viel Zeitaufwand und Leidenschaft. Drei und vier Trainingseinheiten pro Woche stehen an. Im Dojo 18 in Kloten führen erfahrene Trainer die Kinder in die japanische Kampfkunst ein.

dass wir intensiver trainieren können. Unser Trainer Antonio Del Gaizo hat mega viel Erfahrung und gibt sein Wissen an uns weiter», sind sich Leonie und Colin einig. Sehr gerne nehmen die Geschwister auch an Turnieren teil. «Hier treffen wir unsere Kollegen und verbringen eine tolle Zeit, jeder mit seinen Freunden. Lässig ist natürlich auch, dass wir meistens in einer oder sogar in mehreren Kategorien auf dem Podest stehen und eine Medaille erhalten», lachen sie.

von Marianne Oberlin Bevor die bald 13-jährige Leonie mit dem Karate-Sport begonnen hat, besuchte sie Balletstunden. «Irgendwann merkten wir jedoch, dass diese Sportart für Leonie nicht das Richtige ist und auch sie selber empfand die Tanzstunden als zu langweilig», gibt Mutter Marion Rüegg Auskunft. So suchte sie eine neue Sportart für ihre Tochter und kam auf Karate. «Ich machte Leonie den Vorschlag, den Kurs während eines halben Jahres zu besuchen. Schon nach kurzer Zeit war sie total begeistert und es war klar, dass sie bei diesem Sport bleiben würde», erzählt Rüegg weiter. Gerade in der heutigen Zeit sei es doch wichtig, dass sich Kinder und auch Erwachsene im Bedarfsfall verteidigen könnten, ist die Mutter überzeugt.

Neues Ziel Nachdem die Geschwister während einiger Zeit teilweise zusammen in der gleichen Mannschaft trainieren mussten, hat Leonie nun ein neues Ziel vor Augen. «Ich bereite mich auf den blauen Gürtel vor», erzählt sie stolz. Die Zeit davor sei für sie unbefriedigend gewesen. «Einerseits passte es mir nicht, mit meinem kleinen Bruder trainieren zu müssen, andererseits hatte ich einen grossen Vor-

Leonie und Colin Rüegg in ihren Karate-Gi (Kleider) und mit den bereits errungenen Obi (Gürtel). (zvg)

sprung auf die anderen Kinder. Ich kannte alle Übungen und Bewegungen und fand es langweilig. Jetzt bin ich wieder voll motiviert. Nun habe ich wieder ein Ziel und bin in der höheren Gruppe eine der Jüngsten und Schwächeren und muss den anderen gegenüber noch ziemlich aufholen», erzählt sie. Colin hingegen hatte mit der gemeinsamen Zeit keine Probleme. Er ist Träger des orangen Gürtels und sein Ziel ist, den schwarzen Gürtel zu erlangen. Dafür aber muss er noch viel Zeit und Energie in seinen Sport investieren.

Kata und Kumite «Für Colin war es eigentlich klar, dass auch er den Karate-Sport erlernen

möchte. Er war halt immer mit dabei, wenn Leonie ins Training ging», erzählt die Mutter weiter. Trotz der vier Trainingseinheiten pro Woche findet der Junge noch Zeit, Geige zu spielen und die dritte Primarschule problemlos zu absolvieren. An einem Turnier bestreiten die Rüegg-Geschwister jeweils Wettkämpfe in drei Kategorien, Kata (Kampf gegen einen Scheingegner in einem vorgegebenen Muster), Kumite (Kampf gegen einen wirklichen Gegner) und Team-Kata (drei bis fünf Karatekas zeigen dieselbe Kata und müssen synchron sein). Während Leonie Kata bevorzugt, gefällt Colin das Kumite viel besser. «Kata liegt mir einfach besser und ich trainiere das auch schon sehr lange», gibt Leonie Auskunft. Obwohl Colin für sein Alter klein ist, mag er den Kampf mit realen Gegnern. «Zwar ist es für meinen Sohn schwieriger, mit einem grösseren Jungen zu kämpfen, da die Winkel und Distanzen für ihn ganz anders sind, aber er macht es mit Schnelligkeit, Geschicklichkeit und einem enormen Kampfgeist wett», versichert die Mutter.

Erfolgreiche Turniere

Leonie und Colin mögen auch das Zusammensein mit ihren Freunden. (mo)

Beide Kinder sind im Nachwuchskader des Dojo 18. «Das bedeutet für uns,

Betreut werden sie an diesen Turnieren auch von ihrer Mutter, nicht immer zur Freude von Tochter Leonie. «Ich finde es nicht so toll, dass meine Mutter mir sagt, worauf ich noch besser achten soll», klagt sie. «Das kann ich verstehen», wirft Mutter Rüegg ein, «und ich weiss auch, dass du eine gute Selbsteinschätzung hast. Wenn du ein Ziel vor Augen hast, gehst du deinen Weg und machst keine Kompromisse.» Colin hingegen hat keine Mühe damit, dass Mama Marion an diesen Tagen mit dabei ist und ihn und die anderen Karatekas des Dojo 18 unterstützt.

Mutter trainiert mit Seit einem Jahr trainiert Marion Rüegg nun selbst auch Karate und ist bereits Trägerin des orangen Gürtels. «Mir persönlich gefiel dieser Sport schon, bevor meine Kinder damit begonnen haben», gibt sie Auskunft. Aufgrund der eigenen Erfahrungen kann sie sich so besser in die Lage der Kinder versetzen und diesen nachfühlen, wenn es mal einen ungewollten Körperkontakt gibt. «Das gehört halt zu unserem Sport, es macht zwar weh, aber wir wissen ja, dass es der Gegner nicht absichtlich macht», sagt Colin. Die Philosophie des Karate-Sportes beinhalte klar, dass ein Karateka niemals von sich aus eine andere Person zuerst angreife. Die Schläge und Abwehrtechniken würden erstens zur Verteidigung angewendet, dann zum Angriff und als dritte Massnahme, erst wenn nötig, werde ein Gegner ausser Gefecht gesetzt. Wenn immer möglich, solle aber ein Kampf vermieden werden, ist abschliessend zu er fahren.


Gesundheit

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Stressoren summieren sich: Schlafprobleme Täglich sind wir Stress-Situationen ausgesetzt, sei es bei der Arbeit, im Haushalt oder auch in der Freizeit. Die vielen kleinen Belastungen des Alltages (Stressoren) summieren sich gerade dann zu schwerwiegenden Problemen, wenn keine geeigneten Möglichkeiten zur Veränderung oder ein guter Ausgleich für das Problem gefunden werden kann. Solche Stressoren verursachen weitverbreitete Probleme, wie zum Beispiel Unruhen, Nervosität, Schlafstörungen, Angstzustände oder etwa depressive Verstimmungen. In der Naturheilkunde gibt es zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, welche sich durchaus miteinander kombinieren lassen. Die Akupressur ist ein massageähnliches Verfahren, welches zu den Behandlungsmetho-

den der Traditionellen Chinesischen Medizin gehört. Es ist «die Akupunktur ohne Nadeln» und eignet sich deshalb sehr gut zur Selbsthilfe. Im Handel sind mittlerweile auch Pflaster erhältlich, welche die Akupressur für jedermann nutzbar macht. Es heisst, dass wenn der Mensch gesund ist, die Lebensenergie in Harmonie fliesst. In China wird die Lebensenergie als «Qi» oder «Chi» bezeichnet. Bei einem harmonischen Fluss der Lebensenergie, sind die Funktionen einzelner Organe ungestört und «Yin & Yang» befindet sich im Gleichgewicht. Diese Harmonie kann aber durch die oben genannten Stressoren gestört werden. Um unsere Harmonie und den Energiefluss wieder

herzustellen, wendet man heutzutage immer häufiger die Behandlungsmethode der Akupressur an. Auf unserer Körperoberfläche sind Meridiane definiert, welche die Energie unseres Körpers leiten. Bei der Akupressur werden diese Meridiane, auch AkupunkturPunkte genannt, durch mehr oder weniger starken Druck stimuliert. Die Stimulierungen dieser Punkte wirken nicht nur um Übelkeit und Schmerzen zu behandeln sondern auch beruhigend, stimmungsaufhellend und führen zu einem erholsamen Schlaf. Erfahren Sie mehr über natürliche Behandlungsmethoden bei Schlafstörungen. Wir beraten Sie gerne.

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Alltag im Dorf

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Bassersdorfer Sekundarschüler fühlt sich wohl am Mikrophon

Internetradio: Moderne Kommunikation online Noah Zygmont ist ein begeisterter Hobbymoderator und Radio-DJ. Er liebt es, am Mischpult eigene Rhythmen mit bestehenden Songs zu mixen. Der 13-Jährige hat von seinem älteren Halbbruder Thimo einige Inspirationen erhalten, die er nun mit gleichgesinnten Kollegen im Internet umsetzt. von Susanne Beck Zusammen mit seiner Mutter Jacqueline wohnt der lebensfrohe und kontaktfreudige Teenager in Bassersdorf. Seine ganze Kindheit hat er hier verbracht und er fühlt sich sichtlich wohl. Während der dritten Primarklasse wurde er auf Grund seiner Leistungen vorzeitig in die vierte Klasse versetzt. Sportlich hat er sich bis heute mit Fussballspielen fit gehalten und auch die eine oder andere Medaille von Turnieren nach Hause gebracht. Seit vier Jahren spielt er zudem begeistert Tennis. Um die verschiedenen Orte in und um Bassersdorf zu erreichen, benützt er gerne sein Fahrrad. Der sportliche Ausgleich ist dem Hobbyradiomacher alles andere als fremd.

Der Bassersdorfer Nachwuchs-Radio-DJ vor seinem Laptop. (Bilder: Susanne Beck)

Die Faszination der Unterhaltungsmöglichkeiten des Internetradios hat ihn vor bald einem Jahr so richtig in den Bann gezogen. Nach seinem Urlaub in Dänemark bei seinem Vater Ende des letzten Jahres hat er sich in die Materie hineingekniet und sich schlau gemacht.

bendorf oder Rapperswil, welche ihre Freizeit genauso begeistert für ein Internetradio investieren. Mit Hilfe von Halbbruder Thimo wurde schon bald eine Internetseite konzipiert, die Plattform für die ersten Schritte im Internetradio bot. Sein Schulfreund Jann Scherler wurde von Noah ebenfalls für dieses Unterhaltungsprojekt begeistert, auch er wirkt heute gerne mit. So sitzt Jann regelmässig das eine oder andere Mal am Mikrophon des Radios, um einen Unterhaltungsbeitrag zu liefern oder auch um Musikwünsche zu erfüllen.

Internetforen

Schnelllebigkeit

Das Internet bietet sehr viele Informationen, die sich Noah auf verschiedenen Plattformen und Foren zusammen suchte. «Habbo» bot ihm dabei sehr viele Informationen, die ihm weiter halfen, zu einer eigenen Internetseite zu kommen, auf der er seine ersten Versuche startete. Auch beispielsweise, um Kontakte zu verschiedensten Disc-Jockeys zu knüpfen. Doch leider wurde dieses Portal im Laufe des Jahres geschlossen.

Die Entwicklung der DJ-Kultur erlebte ihren Anfang nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Aufkommen von Musiksendungen, die noch über den Rundfunk gesendet wurden. Die Songs wurden damals von den Schallplatten, welche in Geschwindigkeiten 78, 45 oder 33 Umdrehungen pro Minute hatten, über einen Tonarm abgespielt. Auf Magnetbändern wurden später die ersten Jingles aufgenommen. So nennt man die Erkennungsmelodien, die für Werbezwecke schnell den Wiedererkennungswert steigern. Radiosender, respektive Internetradios sind genauso rasch er-

In der virtuellen Welt fand er bald Gleichgesinnte aus der weiteren Umgebung wie Zürich-Oerlikon, Egg, Dü-

kennbar. Die jungen Bassersdorfer Radiomacher haben aus verschiedenen Musiksequenzen bereits ebenfalls ihre Erkennungsmelodien aufgenommen, die dann zum Beispiel zur Ansage ihres Programmes eingespielt werden. Wo früher ein Tonstudio mit grösseren technischen Geräten nötig war, können heute Synthesizerklänge beliebig abgemischt und zu einem neuen Werk zusammengefügt werden.

Moderator-Vorbild Stefan Büsser, Comedian und Moderator der bei Radio Energy, ist ein Vorbild für den Hobby-Radio-DJ Noah Zygmont. Die lockere Art wie Büsser seine Ansagen bringe und den Witz den er versprühe, seien überwältigend, meint der Teenager. Auch er, als noch sehr junger Nachwuchsmoderator, sitzt entspannt und fröhlich vor seinem Laptop, spricht in sein Mikrophon auf www.swissmusic.de.tl und gibt mit seiner Jugendlichkeit der Unterhaltung eine eigene persönliche Färbung. Locker fliegen seine Hände über die Tastatur. Auf seinem Bildschirm sind verschiedene Programmfenster geöffnet, damit er schnell Zugriff auf die verschiedensten Plattformen hat. «Youtube» und «Facebook»

gehören zu den Internetseiten, welche ihm sehr hilfreich sind und auf der Social-Networkseite vergrössert sich die Fangruppe Swissmusic sozusagen täglich. Der junge Bassersdorfer orakelt lachend: «Die Schule geht nun erst einmal vor. Den Grundstock, damit ich eine Ausbildung im Bereich der Kommunikationsmedien bekommen kann, lege ich schon heute. Vielleicht werde ich dann einmal bei Radio oder Fernsehen einen künftigen Arbeitgeber haben.» 

Mit seinem Fahrrad ist Noah Zygmont oft unterwegs, ein guter Ausgleich zu Schule und Internetaktivitäten.


Treffpunkt

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Dorf-Blitz

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kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

top-internet-browser

Der Internet-Browser «Mozilla Firefox» gehört zu den besten und beliebtesten Surfprogrammen überhaupt. Er überzeugt mit einer guten Geschwindigkeitsperformance, einer eleganten, intuitiven Bedienungsoberfläche und unzähligen Möglichkeiten, Oberfläche und Funktionen des Browsers den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Tausende sogenannte «Add-Ons» können unter «www.addons. mozilla.org» gratis heruntergeladen. Der Browser selbst ist beinahe mit allen Webinhalten kompatibel und kann unter «www.mozilla-europe.org» heruntergeladen werden. Um den Einstieg etwas zu erleichtern, werden unten vier nützliche Firefox-Erweiterungen vorgestellt.

browseroberfläche gestalten

Die Nutzeroberflächen der meisten Internet-Browser sehen auf jedem Computer gleich aus. Nicht so bei Firefox: Mit den sogenannten «Personas» kann jeder Firefox-Browser zum Unikat werden. Auf der unten angegebenen Seite findet man unzählige Designs, die fein säuberlich in Kategorien eingeteilt sind. Fährt man mit der Maus über die Persona, wird die Firefox-Oberfläche gleich als Vorschau im neuen Look angezeigt. Wer sich keine Zeit für das Suchen nach der «besten» Persona nehmen will, kann sich einfach dem Urteil der Masse anschliessen und eines der beliebtesten Designs übernehmen.

werbefreies internet

addons.mozilla.org/personas

Die Väter des Internets träumten von einem weltweiten Kommunikationsnetz, das durch die Nutzer selbst um Inhalte ergänzt und mitgestaltet wird. Das «www» sollte der Menschheit eine ganz neue Art der Freiheit bringen. Die heute auf beinahe jeder Internetseite allgegenwärtige Werbung war jedoch nicht Teil dieser Vision. Glücklicherweise gibt es mittlerweile Möglichkeiten, die störenden Anzeigen und Inserate automatisch auszublenden. Mit dem Firefox ist das kinderleicht: Einfach unter der unten angegebenen Adresse das Add-On «Adblock Plus» herunterladen. Diese geniale Erweiterung blockiert sämtliche Werbeinhalte und macht das Surfen im Internet wesentlich angenehmer. Ein kleiner Nebeneffekt: Da weniger Inhalte geladen werden müssen, wird der Browser auch noch schneller.

sicher surfen

www.mozilla-europe.org

addons.mozilla.org/addon/adblock-plus

Im «www» gibt es eine enorme Anzahl dubioser Seiten und Inhalte. Doch auch für dieses Problem gibt es ein Firefox-Add-On. «Web of Trust» (WOT) nennt sich diese enorm nützliche Erweiterung, die man auf der unten angegebenen Seite installieren kann. Ist das geschehen, erscheint auf unsicheren oder fragwürdigen Seiten ein roter Ring im Kopf des Browsers. Windigen Onlineshops kann man somit ebenso einfach aus dem Weg gehen wie betrügerischen Seiten, die an sensible Daten gelangen wollen. Praktisch ist auch, dass die Warnungen auch bei Google-Suchen direkt neben den Links angezeigt werden.

addons.mozilla.org/addon/wot-safe-browsing-tool

youtube-download

Auf «YouTube» gibt es Millionen von Filmen, die übers Internet jederzeit angeschaut werden können. Was hingegen nicht jede weiss: Sämtliche Inhalte auf «YouTube» können auch heruntergeladen werden. Dazu ist nur eine entsprechende Software nötig. Mit dem Firefox ist das besonders einfach, denn es gibt entsprechende Add-Ons. Mit dem «Easy YouTube Video Downloader» geht das so: Unter den Videos erscheint nach der Installation ein Kästchen, bei dem man nur das Zielformat (beispielsweise mp3, mp4, flv) auswählen muss. Mit diesem Add-On lässt sich übrigens auch jeder Song auf «YouTube» völlig legal herunterladen – es handelt sich um einen reinen Download, der in der Schweiz legal ist.

www.bestvideodownloader.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Reisen

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Kalifornien (USA): Vom Märchenland bis zur Grossstadt

Auf der Strasse nach San Francisco Durch Nevada, Arizona und Utah nach Kalifornien gereist, ist es nicht ganz einfach, sich für eine Gegend zu entscheiden, um einen Reisebericht zu erstellen, weil jeder dieser Staaten eine Seite wert wäre; Amerika ist derart vielfältig und bietet so vieles an Sehenswürdigkeiten. Reisen wir doch nach «sunny California» und tauchen ab ins Märchenland.

sen wunderschöne Landschaft den Inhalt vieler Werke berühmter Schriftsteller wie – beispielsweise von Ernest Hemingway, Jack London oder John Steinbeck – bildete. Speziell bekannt wurde die Kleinstadt, als Ende der 1980er Jahre der Schauspieler Clint Eastwood hier Bürgermeister wurde. Heute leben viele Prominente in dieser Region, denen die doch sehr hohen Grundstückpreise keine Rolle spielen; sie geniessen das milde Klima und die zauberhafte Region.

von Monica Plüss Ob man nun mit Kindern unterwegs ist oder nicht, irgendwann zieht es einen wie magisch ins Disneyland bei Los Angeles. Mit Parkübersichtskarte und Fotoapparat ausgerüstet tritt man durch die Pforten und wird gleich schon von Mickey Mouse oder einem seiner Freunde begrüsst. Hübsch präsentiert sich die Hauptstrasse, die unweigerlich an Trickfilme erinnert. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die passende musikalische Berieselung. Souvenirs mit allen möglichen Disneyfiguren auf Tassen, T-Shirts, Taschen und vielem mehr. Vor den abenteuerlichen Bahnen und Attraktionen bilden sich bereits kurz nach der Öffnung erste Schlangen; und jeder Besucher – klein oder gross – findet etwas Passendes. Von ruhigen Karussells über schwindelerregende Bahnen und 3DKinos bis hin zu Weltraum- oder UBoot-Fahrten – letztere durchs «Nemo-Meer» – ist alles im Angebot.

Heile Welt

Love and Peace

Im farbenfohen Disneyland bei Los Angeles fühlen Donald, Mickey Mouse und seine Freunde sich wohl. (Bilder: Monica Plüss)

Francisco. Von Los Angeles fahren wir mit dem Mietwagen los und schon bald erreichen wir die «State Route 1» Richtung Norden.

Mystische Gegend Die vor uns liegende Strecke führt der Westküste entlang und schlängelt sich kurvig durch die wildromantische Landschaft. Traumhafte Bilder reihen sich aneinander, die Sonne spiegelt sich im Meer, Wellen peitschen an die hohen Felswände, bewaldete Berge und hohe Felswände säumen auf der anderen Seite die Strasse. Immer wieder halten wir an, um die

schöne Aussicht zu geniessen. Frischer Wind weht uns durch die Haare und es riecht nach Meerwasser. Big Sur nennt sich dieser etwa 100 Kilometer lange Küstenstreifen, der von San Simeon im Süden bis nach Carmel im Norden reicht. Eine Gegend, die etwas Mystisches an sich hat und durch einmalige Fauna und Flora besticht. Ein riesiges Naturschutzgebiet ist hier angesiedelt. Im Jahre 1943 wurde in Big Sur der erste «LassieFilm» gedreht und Jahre später «Basic Instinct» mit Sharon Stone. Ein kurzer Halt noch in Carmel, dem malerischen Küstenstädtchen, des-

Der Tag vergeht wie im Flug und beim Einnachten ist nicht etwa Feierabend, sondern dann startet Mickeys Nachtparade: Alle Disney-Figuren präsentieren sich nun auf farbig geschmückten Wagen und winken dem Publikum zu. Zum Abschluss gibt es ein imposantes Feuerwerk. Müde, aber irgendwie verzaubert verlässt man dieses Märchenland und es stimmt positiv, einen Tag in Fantasie- und heiler Welt erlebt zu haben. Am nächsten Tag klingelt früh der Wecker und aus ist es mit der Fabelwelt, aber die Vorfreude auf unser nächstes Etappenziel ist gross: San

Typische viktorianische Häuserreihen in San Francisco.

Noch knapp 200 Kilometer trennen uns von San Francisco; Glücksgefühle kommen auf, zählt dieser Ort doch zu unseren Lieblingsstädten. Bald schon fahren wir «downtown» in die multikulturelle Metropole. Wunderschöne ältere viktorianische Reihenhäuser grenzen an das Quartier Haight Ashbury, das anfangs 1970er Jahre als Hippie-Hochburg galt und in welchen damals nach den Parolen von Love, Peace and Happiness gelebt wurde. Einige Minuten und steile Strassen weiter beginnt der Financial District mit Hochhäusern und modernen Glasbauten. Wir genehmigen einen Apéro in der obersten Etage der Bank of America und geniessen eine weitere grandiose Aussicht der etwas anderen Art. Auf der Californiastreet stehend begrüsst uns dann ein Cablecar mit wildem «Gebimmel». Wir springen auf und fahren zwei Stationen mit, bevor wir zurück zur Union Square flanieren, wo sich elegante Einkaufshäuser aneinanderreihen. Durch Chinatown spazieren wir Richtung Stadtteil Little Italy, denn mittlerweile plagt uns der Hunger. Wir entschliessen uns kurzerhand für «The stinking rose», einem Geheimtipp für Knoblauchliebhaber. Und als solche kommen wir sowohl bei der Vor- wie bei der Hauptspeise voll auf unsere Kosten. Etwas «knoblifreies» ist auf der Karte praktisch nicht zu finden. Bei einem Glas kalifornischem Wein freuen wir uns, dass wir noch einige «dufte» Tage in dieser tollen Stadt verbringen dürfen. 


Reisen

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Von Schafherden, Whisky-Sorten und Schlössern

Sanfte Landschaften und raue Küsten Von der Gerste zum Whisky

Wenn man sich entschliesst, von Bassersdorf nach Schottland mit dem Auto zu reisen, braucht es zwei elementare Dinge: Ein gutes Navigationssystem für Europa und eine ganze Menge Zeit. Und dennoch: Die Reise lohnt sich und man wird mit wunderschönen Landschaften und viel Sehenswertem entschädigt. von Monica Plüss Nach knapp 800 Autobahnkilometern durch Deutschland und Holland steht man am Fährhafen von Ijmuiden, in der Nähe von Amsterdam. Es braucht etwas Geduld, bis alle Fahrzeuge – vom Velo bis zum Camper – ihren Platz auf der Wasserfahrzeug gefunden haben. Aber alles ist gut organisiert und so legt die Fähre planmässig in den frühen Abendstunden in Richtung New Castle (England) ab. Die Grösse dieser Fährschiffe ist imposant und das Unterhaltungsprogramm lässt sich sehen, so dass sicherlich keine Langeweile aufkommt während der rund 16-stündigen Überfahrt.

«Last coffee in England» In England angekommen heisst es sofort umdenken und die Strassenseite zu wechseln, Linksverkehr ist angesagt. Dies bedarf am Anfang einiger Konzentration, aber schnell fällt einem auf, dass auf Englands Strassen weit weniger Hektik herrscht, als wir uns gewohnt sind. Wer Freude an schönen Landschaften hat wählt zur Weiterfahrt kleinere ländliche Strassen, die von England nach Schottland führen. Ein Schild mit dem Hinweis «Last coffee in England» erinnert daran, dass auf den Unterschied zwischen Schottland und England Wert gelegt wird auf dieser Insel. Deshalb ist es auch empfehlenswert, sowohl englische wie auch schottische Pfund mitzuführen.

Berühmte Namen wie Talisker, Oban, Lagavulin reihen sich aneinander.

«Queens view»-Blick über das Loch Tummel. (Bilder: Monica Plüss)

Bilder wie aus «Rosamunde Pilcher-Filmen»

küste Schottlands, südlich von St. Andrews.

Landschaftlich wunderschön präsentiert sich der Weg Richtung Edinburgh. Weites Land, sanfte Hügelzüge und riesige Schafherden erinnern uns an Bilder, wie man sie aus «Rosamunde Pilcher»-Filmen kennt. Die Grösse der unbesiedelten Flächen und die Anzahl Schafe sind enorm. Unser im Voraus reserviertes Ferienhaus in Forfar rückt glücklicherweise bald näher. Forfar liegt in der Grafschaft Angus und etwa 120 Kilometer nördlich von Edinburgh und 80 Kilometer südlich von Aberdeen. Das kleinere Städtchen bildet den idealen Ausgangspunkt für Tagesausflüge. So besuchen wir unter anderem die Städte Dundee, Perth sowie die malerischen Dörfchen an der Ost-

Heimatstadt des Golfsports

Glamis Castle bei Forfar.

Die Stadt St. Andrews ist berühmt für ihre traditionsreiche Universität: Rund ein Drittel der Einwohner sind Studenten. Ebenfalls bekannt ist diese Ortschaft als Heimatstadt des Golfsports. Heute ist der Golftourismus die Haupteinnahmequelle der Kommune und jährlich findet ein internationales Golfturnier auf dem «Old Course», dem wohl berühmtesten Golfplatz der Welt, statt. Auch die Ruine der Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert lockt viele Touristen an, obschon dieses Monument während der Reformation von Anhängern vom Reformator John Knox arg zerstört wurde.

Richtung Nordwesten unterwegs, besichtigen wir die Destillerie «Blair Athol» (eine von vielen), wo gerade eine Führung angeboten wird. Eindrücklich und interessant schildert uns ein Mitarbeiter den langen Herstellungsprozess, der aus Wasser, Hefe und gemälzter Gerste (bekannt als Malt) den berühmten Whisky entstehen lässt. Die Herstellung von Whisky kann bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden, fand aber zweifellos schon lange vorher statt. An den einzelnen Produktionsschritten – Mälzen, Mahlen, Maischen, Gärung, Destillation und Reifung – hat sich bis heute nichts geändert, nur die Qualität des Endproduktes hat sich durch handwerkliche Erfahrungen verbessert und ist beständiger geworden. Jede Destillerie verkauft nebst dem eigenen Whisky auch andere Marken. Spannend ist, wie gross die geschmacklichen Unterschiede der einzelnen Whisky-Sorten sein können. Die «Blair Athol» Destillerie liegt anfangs des Städtchens Pitlochry, das sich durch wunderschöne Bauten und hübsche Geschäfte auszeichnet.

Einfach königlich Ganz in der Nähe befindet sich der «Queens View», dessen Aussicht als meist fotografiertes Sujet von ganz Schottland gilt. Auf einer Anhöhe schaut man über «Loch Tummel», einen aus der Eiszeit durch Gletscher entstandenen, elf kilometerlangen See, der an der breitesten Stelle nur knapp einen Kilometer misst. Wer dann die Fotokamera schon in Händen hält, wird es sich nicht nehmen lassen, das nahegelegene Blair Castle, das als meistbesuchtes Schloss von Schottland gilt, ebenfalls noch zu besuchen und Erinnerungsbilder zu schiessen. Ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich ist das Glamis Castle ganz in der Nähe von Forfar. Auf beiden Schlössern finden jährlich zahlreiche Hochzeiten statt, denn in diesen imposanten Kulissen mit Traumgärten dürfen Brautpaare sich königlich und wie im Märchen fühlen. 


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Veranstaltungen

10/2011

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

53

Zeit

Veranstalter

Anlass

Fluglärmsolidarität, Bürgerinitiative Do 03.11. 20.15 «Warum 2x ja zu den Flughafenvorlagen?» für solidarische Fluglärmverteilung Erzählnacht mit dem Fr 04.11. 18.00 Bibliothek Geschichtenpiraten Matthias Stahl Sa 05.11. 18.00 FC Ba Heimspiel: FC Ba1 - FC Regensdorf 1, 2. Liga Sa 05.11. 11.00 Gemeinn. Frauenverein Ba/Nü Spaghetti-Essen Sa 05.11. 14.00 Naturschutz Ba/Nü NBN Kurs für Baumschnitt im Garten So 06.11. 18.00 Musikverein Ba, Karnivoren-Gr. Räbeliechtli-Umzug Fr 11.11. 20.00 Bibliothek Erzählnacht zum Thema «Anderswelten» Fr 18.11. 19.30 Musikverein Ba Konzert in der Kirche So 20.11. 17.00 Musikverein Ba Konzert in der Kirche Informationsveranstaltung: Mo 21.11. 19.30 Gemeinde «Wohin fliessen meine Steuerfranken?» Fr 25.11. 20.00 Konzertzirkel Konzert Zürcher Konzert- und Vokalensemble Sa 26.11. 14.10 Naturschutz Ba/Nü NBN Was findet sich in Nistkästen? Schau hinein!

Ort/Kontakt Franziskuszentrum Bibliothek bxa Franziskuszentrum Hof Zollinger, Forbüel, Brütten Dorfplatz bei der Migros Bibliothek Kirche Br Ref. Kirche Ba Franziskuszentrum Ref. Kirche Ba Treffpunkt alte Sagi,

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum

Zeit

Veranstalter

Jeden 1. Mo 17.30 Gemeindepräsidentin Jeden 1. Mo 19.30 - 21.00 Philatelisten-Club Swissair Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Mi 15.00 - 17.00 Elternforum Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein Jeden 1. Sa 10.00 - 12.00 Sagi und Schmitte

Anlass

Ort/Kontakt

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Briefmarken-Tauschabend für jedermann/jedefrau Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen und Vorträge Muki-Höck für Mütter mit Kleinkindern Bassersdorfer Wochen-Frischmarkt mit Markt-Café ab November: reduzierter Wochenmarkt Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do) Öffentliche Vorführungen (April-Oktober)

Gemeindehaus C bxa Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Bungertstube Vorplatz Migros Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Fr

28.10. Skiclub Altbach Generalversammlung 28.10. 19.00 - 22.00 Samariter-Verein Nothilfe-Kurs Fr - Sa 29.10 08.30 - 17.00 Sa 29.10. Tennisclub Frondienst - Abräumen Sa - So 29. - 30.10. 10.00 - 17.00 Frauenverein Kreativ-Hobby Markt 19.00 Generalversammlung Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität Do 03.11. 20.15 Öffentl. Referate zur Abstimmung vom 27.11.11 Sa 05.11 Pfadi Papier- und Kartonsammlung Sa 05.11. Tennisclub Frondienst - Abräumen (Ersatzdatum) Sa 05.11. 19.00 Schiessverein Schützenabend - Absenden Do 09.11. 20.00 Samariterverein Samariterübung Fr - So 11. - 13.11. Samariterverein/Frauenverein Adventsausstellung 13.30 Turnverein Abendunterhaltung Sa 12.11. 19.00 Do 17.11. 14.00 Kirche Br Altersnachmittag Sa 19.11. 19.00 Turnverein Abendunterhaltung Mi 23.11. 12.15 Frauenverein Carfahrt nach Liechtensteig Do 24.11. Turnveteranen Jahresabschluss Fr 25.11. Tennisclub Bowling-/Fondue-Abend Fr 25.11. 19.00 FDP FDP Fondue-Abend

Ort/Kontakt Rest. Kreuzstrasse, Bi Schulhaus Chapf (Anm. Ruth Gerber, Tel. 052 345 23 60, ruthgerber@hispeed.ch) Tennisplatz Gemeindesaal Franziskuszentrum, Ba Bereitstellung vor 8 Uhr Tennisplatz Schützenhaus Schulhaus Chapf Garte-Händsche Chapf, Vorverkauf Bäckerei Bosshart Gemeindesaal Chapf, Vorverkauf Bäckerei Bosshart PP beim Volg, Anmeldung bei Erika Moning Tel. 052 345 17 96

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo Jeden Di Jeden Di

19.30 - 21.00 ab 12.00 14.00 - 15.00

Turnverein Brü Altersforum/Pro Senectute Altersforum/Pro Senectute

Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) Anm. bei: Tina Huber 052 345 08 85

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeindesaal

Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü

Turnhalle Chapf


Veranstaltungen

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Fortsetzung regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum

Zeit

Jeden Di Jeden Di und Fr

18.00 - 19.30 Turnverein Brü 19.30 - 21.45 Turnverein Brü 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Turnverein Brü 18.15 - 19.45 20.00 - 21.30 Turnverein Brü 20.00 - 21.45 20.00 - 21.45 Turnverein Brü 14.00 Altersforum/Pro Senectute 20.00 Samariterverein 09.30 - 11.00 MuKi-Team 14.00 - 17.00 Altersforum/Pro Senectute

Jeden Mi Jeden Mi und Fr Jeden Do Jeden 2. Do Jeden 2. Do Jeden 2. + 4. Do Jeden letzten Do

Veranstalter

Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk

Datum

Ort/Kontakt Turnhalle Chapf

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Männerriege Altersnachmittag Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen Seniorinnen-Spielnachmittag MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren, (zwischen Herbst- und Frühlingsferien) Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Anlass Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)

Zeit

Veranstalter

Anlass

Fr Sa So

28.10. Skiclub Altbach 29.10. 12.30 - 17.30 Schachclub Nü/Ba 30.10. 08.30 - 17.00 Schachclub Nü/Ba 19.00 - 20.00 Schachclub Nü/Ba Mo 31.10. 20.00 - 23.00 Mo-Do 31.10.-03.11. Werkabteilung Nü

Generalversammlung Schachplausch (Jugend/Junioren) Schachplausch (Erwachsene) Juniorenschach Clubmeisterschaft Häcksel-Service Elternbildung «Umgang mit Geld» Do 03.11. 19.30 - 21.30 Elternrat Sunnerai mit Vera Weirich und Urs Abt Fr 04.11. 18.00 Frauenverein Ob/Bi Fondue-Schiff Sa 05.11. 14.00 Naturschutz Ba/Nü NBN Kurs für Baumschnitt im Garten 14.30 Première Theater: «De Neurose-Kavalier» Sa 05.11. Theater Drami Nüeri 20.00 (Türöffnung: 18.30) So 06.11. Badminton Club Nü Schülerturnier 19.00 - 20.00 Juniorenschach Schachclub Nü/Ba Mo 07.11. 20.00 - 23.00 Clubmeisterschaft Di 08.11. 20.00 Bibliothek Nü Büchervorstellung mit Daniela Binder Mi 09.11. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Abschieds-Zmorgeträff: «Märchen und Harfe» mit Do 10.11. 09.00 - 11.00 Zmorge-Träff Märchenerzählerin Barbara Hebeisen Frauenapéro «Ermutigung – Fr 11.11. 19.00 Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Powercocktail der mich tanzen lässt» Fr 11.11. 20.00 Theater: «De Neurose-Kavalier» Theater Drami Nüeri Sa 12.11. 20.00 (Türöffnung Fr. 19.00, Sa 18.30) Mo 14.11. 14.00 Nüeri-Netz Nüeri-Netz-Treff 18.35 - 19.45 Schülerschachkurs Schachclub Nü/Ba Mo 14.11. 20.00 - 23.00 Freie Partien Do 17.11. 09.00 - 11.00 Nüeri-Netz Morgenkafi mit Gipfeli Fr 18.11. 20.00 Theater: «De Neurose-Kavalier» Theater Drami Nüeri Sa 19.11. 20.00 (Türöffnung Fr. 19.00, Sa 18.30) Sa 19.11. FC Ba 6. Juniorinnen-Hallenturnier Sa 19.11. Werkabteilung Nü Altpapiersammlung 19.00 - 20.00 Juniorenschach Schachclub Nü/Ba Mo 21.11. 20.00 - 23.00 Clubmeisterschaft Mi 23.11. 20.15 Pol. Gemeinde Gemeindeversammlung Mi 23.11. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Do 24.11. 20.00 Theater: «De Neurose-Kavalier» Fr. 25.11. 20.00 Theater Drami Nüeri (Türöffnung Do/Fr. 19.00, Sa 18.30) Sa. 26.11. 20.00 Fr 25.11. FC Ba 11. FCB Funktionärsanlass Sa 26.11. 12.00 Frauenverein Ob/Bi Suppenzmittag Sa 26.11. 14.10 Naturschutz Ba Nü (NBN Kids) Was findet sich in Nistkästen? Schau hinein! Sa 26.11. 15.00 Männerchor Nü Singen im Krankenheim So 27.11. Pol. Gemeinde Abstimmungstermin 18.35 - 19.45 Schülerschachkurs Schachclub Nü/Ba Mo 28.11. 20.00 - 23.00 Freie Partien Mi 30.11. 14.00 .ri-Netz Spielnachmittag

Ort/Kontakt Rest. Kreuzstrasse, Bi Singsaal Ebnet Singsaal Ebnet ref. Pfarreisaal Nü

Singsaal Schulhaus Hatzenbühl Eglisau Hof Zollinger, Forbüel, Brütten MZH Ebnet, Vorverkauf: Blumen Zweerusm, www.drami.ch TH Hatzenbühl ref. Pfarreisaal Nü Schloss-Bibliothek Rest. Bären Dünamo, Nü Ref. Kirchgemeindehaus Ba MZH Ebnet, Vorverkauf: Blumen Zweerus, www.drami.ch Rest. Kreuzstrasse, Bi ref. Pfarreisaal Nü Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10, Nü MZH Ebnet, Vorverkauf: Blumen Zweerus, www.drami.ch TH Hatzenbühl, Nü Bereitstellung vor 8 Uhr ref. Pfarreisaal Nü MZH Ebnet Rest. Bären MZH Ebnet, Vorverkauf: Blumen Zweerus www.drami.ch Schulhaus Sunnerain, Bi Treffpunkt: Alte Sagi (Sagiweg, Nähe Bushaltestelle Rietli) Ba Krankenheim Bächli, Ba ref. Pfarreisaal Nü Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10, Nü


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

10/2011

55

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum

Zeit

Jeden Mi

abwechselnd

Veranstalter

Anlass

Jugendtreff Authentic 17.00 - 21.00 Jeannine Kummer 079 773 10 55 19.00 - 24.00

Jeden 2. Do Jeden Fr

Ort/Kontakt

Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage)

authentic@plattformglattal.ch

Jugendtreff

Tel. 044 836 31 88

Jeden 11.30 - 14.00 Mittagstisch Mo, Di, Do, Fr

Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21.00 Uhr,

Jeden Di

10.00 - 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Jeden Mo

15.15 - 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern

Ref. Kirchgemeindesaal

Jeden Mo

17.15

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk. 044 836 45 63)

Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 - 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden 1. Mo

17.00

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 63)

Gemeindehaus

Tel./Fax: 044 836 55 82)

Sprechstunde Schulpräsident

Jeden 1. Mo 18.30 - 19.30 Schulpflege Nü 20.00 - 23.00

Jeden Di

14.00 - 16.00

Jeden Di/Mi

Juniorenschach

Ref. Pfarreisaal, Nü

Clubmeisterschaft

Kath. Frauenverein Ba-Nü

Ob. Turnhalle Sunnerain, Bi

Gemeindehaus

(Tel. Anmeldung: 044 838 40 72)

19.00 - 20.00 Schachklub Nü/Ba

Jeden 1. Mo

Altes Schulhaus Ob

Kafi-Franz (ausser Ferien)

Kath. Kirchenzentrum, Ba Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe

Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi Ludothek Ping Pong Frauenverein Nü/Br/Ha

Jeden Di

18.00 - 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 - 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

19.00 - 23.00 Töffair Nü 19.00

Jeden letzten Fr

www.ludopingpong.ch

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836

Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi

97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27 Schulhaus Ob

Jeden 1. + 3. Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 - 16.00

Kleinkindberatung Kt. Zürich

Mütter-/Väterberatung

Neu: Zentrum Bären

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil

(Ausk. 044 836 51 21, Eveline Bänziger)

Schulhaus Ob

Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann 044 836 69 22)

Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 - 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 - 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 - 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 - 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Datum

Zeit

Veranstalter

Jeden Mo/Mi/Do/Fr Frauenverein Ob/Bi

Andere Gemeinden Mo 07.11. 09.30 - 15.30 Jagdgesellsch. Wallisellen Do 24.11.

Anlass

Ort/Kontakt

Strassensperrung Hardwald zwischen Wallisellen und Kloten wegen Jagd

Info Telefon 079 893 47 83 Alterszentrum im Geeren, Kirchhügelstr. 5, Seuzach Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten

Sa 26.11. 10.00 - 16.00 Alterszentrum im Geeren Bazar Universitäre Vorlesungen Jeden Mi 14.30 Reg. Senioren-Verb. W’thur für Seniorinnen und Senioren Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30 Kulturkommission Kloten Tanznachmittag für ältere Menschen

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Zuständigkeiten und Pikettzeiten im hausärztlichen Notfalldienst. Über die Telefonnummer des/eines Hausarztes Ihrer Wohngemeinde erhalten Sie jederzeit Auskunft über den jeweiligen Dienstarzt. Tageszeit

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag/Feiertag

08 - 12 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

12 - 22 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

Notfallarzt der Region gem. Liste

22 - 08 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

SOS-Ärzte

Hausarzt

SOS-Ärzte

SOS-Ärzte

Do Sa So Do Sa So Do Sa

27.10. 29.10. 30.10. 03.11. 05.11. 06.11. 10.11. 12.11.

Montag

Dr. Jens Nackenhorst Dr. Jens Nackenhorst Dr. Reinhold Huber Dr. Urs Zehnder Dr. Urs Zehnder Dr. Hanna Bialowons Dr. Christoph Willi Dr. Christoph Willi

Bassersdorf Bassersdorf Effretikon Bassersdorf Bassersdorf Dietlikon Illnau Illnau

Tel. 044 836 76 35 Tel. 044 836 76 35 Tel. 052 343 27 20 Tel. 044 838 68 08 Tel. 044 838 68 08 Tel. 044 833 42 21 Tel. 052 346 17 11 Tel. 052 346 17 11

So Do Sa So Do Sa So

13.11. 17.11. 19.11. 20.11. 24.11. 26.11. 27.11.

Praxis Hartmeier Dr. Hugo Morger Dr. Hugo Morger Dr. Michael Canonica Dr. Niklaus Buchegger Dr. Niklaus Buchegger Dr. Daniel Müller

Bassersdorf Bassersdorf Bassersdorf Brüttisellen Nürensdorf Nürensdorf Dietlikon

Tel. 044 838 60 38 Tel. 044 838 30 40 Tel. 044 838 30 40 Tel. 044 833 11 33 Tel. 044 836 56 56 Tel. 044 836 56 56 Tel. 044 835 20 28

Wichtige Nummern: SOS Ärzte Zürich 044 360 44 44, SOS Ärzte Winterthur 052 213 43 44, Notruf ☎ 144, Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex-Dienste Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Breitistrasse 38, 8303 Bassersdorf, Tel. 044 836 55 43, E-Mail: info@spitex-bassersdorf.ch


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Dorf-Blitz Ausgabe Oktober 2011 by dorfblitz - Issuu