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Dorf-Blitz November 2014

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Nr. 11 27.11.2014 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Pflegen von Angehörigen wird zum bundesweiten Thema

Unterstützend aktiv

In den Bassersdorfer Schul­ ein­ hei­ t en sind drei Schul­ s ozial­ arbeiter tätig. Im Interview er­ läutern sie ihre Scharnier­ funktion zwischen Schule und Familie und die Inhalte ihrer täg­ lichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Seiten 4 / 5

RPK unzufrieden An der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember dürfte vor allem das Budget 2015 zu reden geben. Die RPK kommt mit Änderungsanträgen, da sie das geplante Defizit als wenig vo­ rausschauend kommentiert. Seite 9

Turnverein brilliert Mit einer sportlich-unterhaltsa­ men und aufwändigen Abend­ unterhaltung brillierte die Tur­ ner­familie des TV Brütten. Vor allem die Theaterszenen und Filmeinspielungen verrieten das grosse Engagement. Seite 27

Projekt Zeitreise Eine Nürensdorfer Sekundar­ klasse beteiligt sich am kanto­ nalen Projekt Zeitreise. Im ersten Teil sammelte sie Fakten zur Vergangenheit ihres Wohnortes. Seite 41

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 22 ab Seite 31

Eine Verschnaufpause einlegen Dass Angehörige ihre Verwandten pflegen, scheint selbstverständlich. Mit der demografischen Veränderung und der Berufstätigkeit vieler Teilzeit-Pflegenden stossen bisherige Dienste und Angebote an ihre Grenzen. Gefragt sind neue Modelle. Die Gemeinde Brütten hat einen ersten Schritt getan. von Susanne Gutknecht Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Rund die Hälfte der Bevölke­ rung ist irgendwann im Leben mit Pflegeaufgaben konfrontiert, sei dies beim Partner, den Eltern oder bei den Kindern. Erhoben hat diese Zahlen Careum Forschung, das Forschungs­ institut der Kalaidos Fachhochschule Departement Gesundheit. Sie beschäf­ tigen sich seit 2007 intensiv mit dem Thema der Angehörigenpflege, sei dies von kranken, behinderten oder hochaltrigen Angehörigen. Es beginnt schleichend: Mit einem Hilferuf da oder einem Gefallen dort. Immer mehr Aufgaben gehen an die helfende Per­ son über, bis hin zu einer pflegenden Tätigkeit bei einem Krankheitsfall oder in hohem Alter. Careum For­ schung bemüht sich seit Jahren darum, auf der Basis ihrer For­ schungsresultate Instrumente und Angebote für Arbeitgebende und Ar­ beitnehmende zu entwickeln, um die­ ses Spannungsfeld zu entschärfen.

rensdorf-Brütten bietet im Auftrag der Gemeinde Brütten eine Tagesbetreu­ ung an und gönnt so den Angehörigen, die ihre Partner, Eltern oder andere zu Hause pflegen, eine Verschnaufpause. Wie nötig dies ist, können die Spi­ tex-Mitarbeiter oder auch andere Dienstleister, die Hausbesuche machen, bestätigen: «Wir sehen oft, dass die Pfle­ gearbeit als Selbstverständlichkeit hin­ genommen wird. Wie viel jedoch an einem solchen Engagement dranhängt, sehen die wenigsten.» Dabei geraten die Pflegenden in ein Spannungsfeld: Feh­ lendes Wissen bei der Pflege, verschie­ dene Erwartungshaltungen bei den

Parteien und eigene Leistungsgrenzen wahrnehmen und zu akzeptieren. Brüttens Sozialvorsteherin Erika Schäpper ist überzeugt, dass grosser Handlungsbedarf für alle Gemein­ den bestehe: «Wir müssen uns nur die Zahlen anschauen. Heute sind 88 Personen in Brütten 80 bis 98 Jahre alt und 290 zwischen 65 bis 79 Jahre alt.» Zudem wollen immer mehr äl­ tere Personen zuhause bleiben und nicht in einem Pflege- oder Alters­ heim wohnen, weit ab von ihrem so­ zialen Umfeld. Das setze die Ge­ meinden unter Druck, Angebote zu definieren, die nachhaltig seien und

Fortsetzung auf Seite 2

Mutiger Schritt Die Gemeinde Brütten hat an ihrer letz­ ten Gemeindeversammlung zu diesem Thema eine Vorreiterrolle übernom­ men, indem die Stimmbürger einem 18-monatigen Pilotversuch zustimm­ ten. Dieser sieht vor, vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2016 einen Entlastungs­ dienst für pflegende Angehörige zu schaffen. Die Spitex Bassersdorf-Nü­

Elisabeth Diem wird die Besucher jeweils am Donnerstag in Brütten empfangen. (Bilder: Susanne Gutknecht)


Thema des Monats

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Spitze Feder bin ich im Improvisieren und «Rumpröbeln» schon erfahren. Widersetzt sich das Gerät meiner Taktik, wird zuerst einmal eine Runde getobt. Dann schaue ich, ob irgendjemand da ist, der mir helfen kann. Sollten alle Stricke reissen, dann muss ich notgedrungen eben die Gebrauchsanleitung zur Hand nehmen.

Yvonne Müller Für mich sind Gebrauchsanleitungen eigentlich immer ein «rotes Tuch». Wenn es irgendwie möglich ist, versuche ich, ein neu erstandenes Gerät erst einmal ohne Gebrauchsanweisung in Gang zu setzen. Zum Glück

finanziell tragbar. Über Ergänzungs­ leistungen zahle die Gemeinde ein Vielfaches dessen, was man jetzt mit dem Entlastungsdienst berechnet habe.

Steigender Anteil Älterer Auch das Bundesamt für Statistik prog­ nostiziert einen Anstieg des Anteils der über 65-jährigen Menschen in der Schweiz von 2010 bis 2030 von 17,1 auf 24,2 Prozent. Im selben Zeitraum soll die Zahl der älteren pflegebedürftigen Personen von 125 000 auf über 180 000 zunehmen, schätzt das Schweizerische Gesundheitsobservatorium. Dadurch

Vor kurzem habe ich zwei Solar-Lampions gekauft. Die beiliegende Anleitung glich einem kleinen, dicken Buch und war in 15 Sprachen übersetzt. Eigentlich musste ich nur die Lampions aufklappen und aufhängen. Ich staune immer wieder, in wie viele Sprachen solche Gebrauchsanweisungen übersetzt werden. Das hilft aber bei weitem nicht der Verständlichkeit: Vertiefe ich mich in das Deutsche, erscheint es manchmal wie eine Fremdsprache. Vor allem bei

werden sich zwangsläufig die Kosten für Spitex-Dienste und Pflegeheime vervielfachen. Das legt das Augenmerk vermehrt auch auf freiwillige Pflege von Angehörigen. Eine neuere Studie des Bundesamtes für Gesundheit schätzt, dass pflegende Angehörige Arbeit im Wert von rund 9,5 Milliarden Franken leisten.

Bund wird aktiv Auch der Bundesrat beschäftigt sich intensiv seit einigen Jahren mit dem Thema und hat erkannt, dass die Be­ treuung und Pflege von Angehörigen zuhause zunehmend wichtiger wird.

IMPRESSUM

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Auch fällt mir auf, dass im Detailhandel die Beschreibung auf den Lebensmittel-

Daher lässt er seit 2011 Massnahmen durch eine Arbeitsgruppe erarbeiten, in der Mitglieder aus dem Bundesamt für Justiz, dem Bundesamt für Sozialver­sicherungen, das Eidgenös­ sische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann, das Generalsekreta­ riat des eidgenössischen Departe­ ments für Wirtschaft, Bildung und Forschung sowie das Staatssekretariat für Wirtschaft zusammengefasst sind. Sie soll bis Ende 2014 Massnahmen prüfen, die die Rahmenbedingungen für die Angehörigen verbessern sollen und die Übernahme der Pflege und Betreuung so zu gestalten, dass ein Verbleib im Erwerbsleben unter Be­

verpackungen oft in mehreren Sprachen gedruckt sind, so dass der eigentliche Inhalt der Ware schwer zu finden ist und die Beschreibung so klein geschrieben werden muss, dass ich eine Lupe zur Hand nehmen sollte. Und am Meisten ärgert es mich, wenn ich die Gebrauchsanweisung eines Medikamentes lesen muss, die manchmal über mehrere doppeltbedruckte Seiten geht in kleinster Schrift. Da fühle ich mich ob der vielen möglichen Nebenwirkungen bereits todkrank, bevor ich weiss, wie ich das Medikament dosieren muss. Ich habe mir jetzt angewöhnt, den deutschen Teil jeglicher Gebrauchsanweisungen mit einem Leuchtstift zu markieren, damit ich im Notfall nicht zu viel Zeit oder gar die Geduld verliere. Yvonne Müller

rücksichtigung des Gesundheits- und Arbeitsschutzes möglich ist. Bei einem Erwerbsausfall sollen der Versiche­ rungsschutz und die Altersvorsorge gewährleistet sein. Diese Anstrengungen vieler Akteure im Gesundheitswesen zeigen deutlich, dass die Angehörigenpflege in der Wahrnehmung der Politik nach oben gerückt ist und von gesellschaftlicher Bedeutung ist.

Fakten sammeln Brüttens Politiker waren sich in ihren Voten an der Gemeindeversammlung

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht  Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Mano Reichling ·  Susanne Reichling ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

Anleitungen ausländischer Produkte. Unschwer ist zu erkennen, dass von der jeweiligen Landessprache ausgehend wortwörtlich mittels eines dieser praktischen Übersetzungsprogramme in die verschiedenen Sprachen übersetzt wird. Einige herzhafte Lacher kann ich mir jeweils beim besten Willen nicht verkneifen. Hier ein Ausschnitt aus einer Gebrauchsanleitung für einen Wecker: «Auf keines Falles das fortschrittliche Eingabegerät unter das Wasser benutzen. Fortschrittliches Eingabegerät ist gerüstet mit hochleuchtendes Diode. Niemals in dieses Schauen, weil Blind zu befürchten kann.» Ist doch verständlich, was man mit dem fortschrittlichen Eingabegerät zu tun hat, oder?

(nb) (sg) (rh) (tj) (kk) (sl) (dm) (ym) (re) (sr) (ar) (ks)

Satz/Druck ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 51 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 18. Dezember 2014.

Auflage 19. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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einig, dass das Pilotprojekt eine gute Idee und finanziell in einem vernünf­ tigen Rahmen ausgearbeitet sei. Mar­ tin Kuhn von der FDP attestierte der Gemeinde Mut und bemerkte, wie schwierig es sei, im Kaffeesatz zu le­ sen, ob das Angebot auch wirklich genutzt werde. Das soll sich in den nächsten 18 Monaten nun weisen. «Wir wollen auch Erfahrungen und Fakten sammeln, um eine definitive Einführung dieses Entlastungsdienstes nach Ende der Pilotphase beurteilen zu können», erklärt Erika Schäpper. Die Sozialvorsteherin betont, dass die fünf Betreuungsplätze als Ergänzung zu den bestehenden Angeboten des Alterszentrums im Geeren Seuzach und der Spitex Bassersdorf-Nürens­ dorf-Brütten gedacht seien. Die Tages­ stätte wird in der Wohnung im Alpen­ blick 17 betrieben, die dafür nicht umgebaut wird, aber ein wenig umge­ staltet. Für diesen Entlastungsdienst werden zwei Helferinnen durch den Gemeinderat eingestellt. Zudem soll ein regelmässiger Besuch der Be­ treuten angestrebt werden auf der Ba­ sis eines Monatsvertrages, um den Betrieb und die Planung zu verein­ fachen. Kosten soll diese Dienstleis­ tung 140 Franken im Tag für Brütte­ ner, 160 Franken für Auswärtige. Schäpper schaut der Pilotphase gelas­ sen entgegen: «Die Idee dazu kam aus der Bevölkerung, jetzt ist es an den Brüttenern und Brüttenerinnen, die­ ses Angebot auch wirklich zu nutzen.»

Emotionelles Minenfeld

Esther Diethelm hat bereits Anfragen erhalten von einigen Personen, de­ nen sie mit Rat und Tat zur Seite ste­ hen konnte. Sie nimmt aus den Ge­ sprächen wahr, dass die pflegenden Angehörigen unterschiedliche Be­ dürfnisse haben: «Es ist eine Frage, wie stark die betreuende Person ein­ gespannt ist und wie fest sie loslas­ sen kann und will. Das kann eine Entlastung für ein paar Stunden täg­ lich sein, um ein Hobby zu pflegen oder auch der Wunsch nach einem ganzen Wochenende.» Wichtig sei, dass man über die Situation spreche und sie genau analysiere, um eine gute individuelle Lösung zu finden.

Frühe Einsicht

Angehörigen austauschen können und auch Feedback erhalten oder sich Anregungen holen können.»

Markt vorhanden Der kantonale Entlastungsdienst, der kantonsweit auf niederschwelliger Stufe Hilfestellung anbietet, ortet eben­ falls eine zunehmende Nachfrage nach Entlastung bei pflegenden Angehöri­ gen. Die Seniorenbetreuung wird seit März 2014 angeboten, vorher war der kantonale Entlastungsdienst vor allem im Bereich der Entlastung von Behin­ derten-Betreuer engagiert. Iris Lich­ tensteiger, die das Gebiet der DorfBlitz-­Gemeinden betreut, hat bereits einige Anfragen erhalten. «Es ging vor allem um Anfragen von Ehepaaren: der eine Partner leidet an Demenz und der andere Partner braucht zwischen­ durch Abstand.» Die Personen hätten zwar im Vorfeld auch Tagesstätten an­ gesehen, aber die Interessenlage sei verschieden und hätte nicht gepasst. Bastelprogramme, singen oder kochen sei nicht jedermanns Sache. Die Tarife seien mit 38 Franken pro Stunde gut vertretbar, findet Lichtensteiger. «Un­ sere Betreuer sind Laien und keine pflegerischen Profis. Solche Dienstlei­ stungen bietet die Spitex professionell an», grenzt sie ab.

für den Brüttener Entlastungsdienst benötigt. Ob das Modell genutzt wird, sei schwierig vorauszusehen. «Brütten ist ein Dorf, da funktioniert die Nach­ barschaftshilfe noch», sagt Rabadzijev, «aber ich gehe davon aus, dass es nach einer Anlaufszeit genutzt wird. Der An­ stoss ist ja aus der Bevölkerung gekom­ men.» Aus ihrer Erfahrung wisse sie, dass der Aufwand für die Organisation eines solchen freien Tages für viele pflegende Angehörige bereits eine Hürde sei. Da sei es wertvoll, dass der Weg bis zum Alpenblick 17 so kurz sei. Spitex-Betreuerin Elisabeth Diem hat sich mit scharfem Fachblick in der Wohnung umgesehen und sich be­ reits gedanklich eine Liste erstellt, was noch gemacht werden muss, da­ mit sich die betreuten Personen auch wirklich wohl fühlen. Diem wird eine der Betreuerinnen sein, die regel­ mässig am Donnerstag in Brütten sein wird. «Ich freue mich auf diese Aufgabe», sagt sie offen. ◾

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Baldigen Handlungsbedarf ortet Es­ ther Diethelm definitiv in einer Gruppe, in der die Betroffenen über ihre Situation sprechen könnten. «Mir schwebt eine begleitete Erfahrungs­ gruppe vor, in der sich die pflegenden

Sozialvorsteherin Erika Schäpper ist gespannt, wie das Angebot genutzt wird.

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Diethelm in ihrer Drehscheibenfunk­ tion kann auf bestehende Angebote wie zum Beispiel die Besuchsdienste der Landeskirchen oder die Dienstleis­ tungen der Spitex und der stationären Pflegeeinrichtungen empfehlen oder auf den kantonalen Entlastungsdienst oder private Betreuungs- und Pflege­ dienste hinweisen. «Jeder Fall ist an­ ders und bringt ein anders familiäres und nachbarschaftliches Unterstüt­ zungsnetzwerk mit sich», führt sie aus. Manchmal könne der Bedarf auch nur sein, ein offenes Ohr zu haben oder den Personen Raum zu geben, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. «Pflege der Angehörigen ist eine anspruchs­ volle Angelegenheit, die auch emotio­ nale und psychische Prozesse umfasst, wie der Umgang mit Schuldgefühlen oder schlechtem Gewissen, wenn man nicht mehr alles übernehmen kann und die Hilfe Dritter braucht.» Daher scheut sich Diethelm auch nicht, in ih­ rer Funktion Ansprechperson zu sein und sich den Bedürfnissen aller Par­ teien anzunähern. «Es ist ein wichtiger Weg, den man gehen muss. Sehr oft kommt es jedoch vor, dass ältere Per­ sonen einsichtiger sind und Hilfe von aussen besser annehmen können, wenn der Anstoss zu einer Änderung von aussen an sie herangetragen wird.» Wichtig ist, dass pflegende Angehörige frühzeitig Hilfsangebote in Anspruch nähmen und nicht zuwarten, bis sie völlig erschöpft seien.

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Für die Bassersdorfer Altersbeauf­ tragte Esther Diethelm ist der Brütte­ ner Pilotversuch eine spannende Sa­ che. Es gäbe sehr viele Ansätze und Modelle in anderen Gemeinden, die sie sich ansehe und einordne. Ge­ meinderat Richard Dunkel sieht es ähnlich: «Wir haben mit den Bevölke­ rungsanlässen zum Thema älter wer­ den viel Feedback erhalten. Ausser­ dem ist eine Strategiegruppe mit Mitgliedern aus dem Gemeinderat und der Verwaltung daran, mögliche Szenarien für Bassersdorf aufzuzei­ gen.» Pflegende Angehörige erfüllten eine wichtige Funktion und diesem Problem müsse ein grosser Stellen­ wert zugerechnet werden. Ob das Brüttener Modell auch eine Variante für Bassersdorf wäre, könne er zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten. Ein Bedarf sei sicher vorhanden.

Thema des Monats

Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 18. Dezember 2014

Spitex bereit

Der Inserate- und Redaktionsschluss

Spitex-Leiterin Claudia Rabadzijev schaut dem Pilotversuch gelassen ent­ gegen. «Für uns ist ein sich ständig änderndes Umfeld ein normaler Tages­ ablauf. Wir wissen nicht jeden Morgen, wie viele Fälle auftreten und wie unser Einsatzplan sein wird. Das kann in Brütten ähnlich sein.» Administrativ rechnet sie mit drei Personen, die sie

ist ausnahmsweise (wegen diversen Feiertagen) bereits am

TE RA2 0G14 I E F R EMB EZ 5. D


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Monatsinterview

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Schulsozialarbeit hat Scharnierfunktion zwischen Schule und Familie

«Wir schauen immer auch über den Tellerrand» Die Schulsozialarbeit (SSA) ist in vielen Schulen aktiver Bestandteil, so wie in Bassersdorf. Auch wenn dies hinlänglich bekannt ist, ist es schwierig, sich darunter etwas vorzustellen. Unbekanntes kann verunsichern. Der Dorf-Blitz hat sich deshalb mit den drei Bassersdorfern Schulsozialarbeitern unterhalten. von Annamaria Ress An den drei Bassersdorfer Schuleinheiten Mösli, Steinlig und Geeren arbeiten im Auftrag der Gemeinde Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Susan Krausse, Ursula Reinhardt (am Gespräch konnte sie jedoch nicht teilnehmen) und Roger Speck sind ausgebildete Sozialarbeiter. Ihr Vorgesetzter ist Andreas Roth, Bereichsleiter Jugend bei der Gemeindeverwaltung. Die Bassersdorfer Schulsozialarbeiter sind Fachpersonen, die teils über Umwege zu ihrem heutigen Beruf kamen und verfügen neben guten fachlichen Kenntnissen auch über menschliche Lebenserfahrung. An Ihrer letzten Stelle waren Sie am Aufbau der Schulsozialarbeit beteiligt. War dies der Grund für die Übernahme in Bassersdorf? Andreas Roth: Es passte halt genau in mein Wunschprofil. Einerseits leite ich hier die Jugendarbeit und andererseits die Schulsozialarbeit. Dies sind zwar sehr unterschiedliche Bereiche, jedoch idealerweise sind beide der Gemeinde unterstellt. So sind auch Synergien optimal nutzbar, denn grundsätzlich arbeiten wir ja mit den gleichen Kindern und Jugendlichen. Wie genau umschreibt sich Schulsozialarbeit (SSA) in Bassersdorf? A.R.: Mit Einzelgesprächen, Gruppenoder Klasseninterventionen unterstützen die drei Schulsozialarbeiter in den Schulen Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung von persönlichen, sozialen oder familiären Herausforderungen - wie etwa Mobbing, Krisensituationen, Hausaufgaben, Streit / Gewalt, Sexualität, Sucht und Drogen. Im Weiteren beraten sie die Lehrpersonen bei sozialen Fragestellungen und Projekten im sozialen

Schulsozialarbeit als tägliche Aufgabe: (v.l.) Andreas Roth, Ursula Reinhardt, Susan Krausse, Roger Speck. (Bilder: zvg)

Bereich. Den Eltern wiederum stehen die Schulsozialarbeiter mit Rat bei Schulschwierigkeiten ihrer Kinder und Jugendlichen zur Seite sowie auch bei Erziehungsfragen. An der Oberstufen­schule Mösli leitet die Schulsozialarbeit zudem das Projekt «Lift» für Schülerinnen und Schüler, die frühzeitig erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln.

«Die Gemeinde ­Bassersdorf hat sich als Arbeitgeber der SSA bewährt» Weshalb sind die Schulsozialarbeiter in Bassersdorf von der Gemeindeverwaltung und nicht von der Schule angestellt? A.R.: Susan Krausse (Geeren), Ursula Reinhardt (Steinlig) und Roger Speck (Mösli) unterstehen als zuständige Schulsozialarbeiter nicht der Schule selbst, sondern der Gemeinde. Als Bereichsleiter Jugend bin ich damit ihr Vorgesetzter. Es gibt verschiedene Anstellungsmöglichkeiten im Kanton

Zürich. Die Gemeinde Bassersdorf hat sich als Arbeitgeber der SSA bewährt, und die eigene Rolle im «System Schule» kann besser positioniert werden. Was genau beinhalten die Aufgaben der SSA? Roger Speck: Alle drei Schulsozialarbeiter bieten eine niederschwellige Hilfe in einfachen Lebensbereichen an. Das können allgemeine Alltagssorgen sein, wie auch Probleme, die darüber hinausgehen. Auch unglückliche Familiensituationen oder familiäre Gewalt, kulturelle Hintergründe, die das Zusammenleben erschweren und ähnliches. Viele Gespräche entstehen – besonders in der Oberstufe – auf Anraten der Schulleitung oder Lehrpersonen. Eine Regelverletzung oder besondere Verhaltensform kann der Auslöser sein. Natürlich melden sich – wenn auch seltener – Eltern bei uns. Da geht es dann um Fragen um abendliche Ausgangszeiten, Umgang mit Suchtmitteln oder auch um Probleme mit Besuchsrechten. Susan Krausse: In der Primarschule arbeiten wir schon eher aktiv mit ­Eltern und Familien zusammen. Die betreffenden Kinder sind viel jünger, vom

Kindergartenalter bis zur sechsten Primarklasse. Auch die Themen sind natürlich andere. Zum Beispiel wenn ein Haustier krank ist, kann sich das Kind in der Schule ganz schlecht konzentrie-

«In der Primarschule arbeiten wir schon eher aktiv mit Eltern und Familien» ren. Oder es geht um Streitereien zwischen Kindern, bis hin zu Mobbing. Eltern melden sich dann zum Teil bei uns, um Unterstützung bei der Lösung von Problemen zu erhalten. Häufiger melden sich die Kinder aber selbst, denn wir sind im Schulbetrieb bekannte Vertrauenspersonen. In Bas­ sersdorf herrscht eine grosse kulturelle Vielfalt, damit sind auch die Probleme oder Anliegen der Kinder und ihrer Eltern ganz verschieden. Was sind aktuell die Probleme, die anstehen? R.S.: Soziale Ausgrenzungen sind bis in die Oberstufe ein Thema. Zum Teil so-


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gar in verschärfter Form. Hier geht es natürlich auch oft darum, dazu zu gehören, um Freundschaften, Streit, Mobbing, erste Liebe, Eifersucht. Kleidet sich jemand nicht so konform, wie der Style es gerade vorgibt, wird schlecht über diese Person gesprochen, sie wird ausgegrenzt. Da beobachte ich dann vielfach eine grosse Intoleranz gegenüber diesen Minderheiten.

«Soziale Ausgrenzungen sind bis in die Oberstufe ein Thema» Sind Kinder und Jugendliche im Vergleich zu Erwachsenen intoleranter gegenüber anderen? R.S.: Vielfach ist es Verunsicherung. Alles, was nicht der Norm entspricht, wird nicht zugelassen. Man muss schon genügend selbstsicher sein, um sich zu öffnen und toleranter zu werden. Das beobachten wir ja bei uns selber: Mit 30 Jahren denkt man in vielen Bereichen anders als mit 50 Jahren. Im Oktober fand die interaktive Ausstellung «Mein Körper gehört mir» in den beiden Primarschulhäusern Geeren und Steinlig statt. Werden solche Projekte regelmässig durchgeführt? S.K.: Alle zweite und dritte Primarklassen durchlaufen dieses Präven­ tionsprojekt, das wir regelmässig alle zwei Jahre durchführen. So kommt jede Schülerin und jeder Schüler ­einmal zu dieser Erfahrung. Der Parcours wird von der Stiftung Kinderschutz Schweiz angeboten und wir mieten die ganzen Materialien jeweils für unsere Schulen für eine Woche. Es geht dabei ums Nein sagen, um die Erfahrung, welches gute und schlechte Geheimnisse oder Berührungen sind, dass man dem eigenen Gefühl vertrauen soll. Wo kann und darf ich Hilfe holen? Es geht im Wesentlichen um diese Grundbotschaften und die Stärkung des Kindes. Das ist auch in anderen Bereichen sehr wichtig, zum Beispiel in der Suchtprävention. Wenn ich weiss, dass ich nein sagen darf, dann traue ich mich das auch eher, wenn mir etwas angeboten wird, das ich nicht möchte. Auch wenn Erwachsene von Kindern eine unangenehme Berührung verlangen, sollen sie nein sagen dürfen. Das wird gelernt und verinnerlicht.

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Die Sekundarschüler haben diese Erfahrung also schon in der Unterstufe gemacht. Macht die Oberstufenschule auch etwas in dieser Richtung? R.S.: Jedes Schulhaus hat in Bassersdorf seine eigene Spezialitäten. Ursula Reinhardt im Schulhaus Steinlig macht etwas ähnliches, das aber nichts mit Sexualaufklärung zu tun hat, sondern auch wieder um Berührungen und das Nein sagen. Hier mache ich schulhausübergreifend auch noch mit, indem ich nur die Buben der Mittelstufe drei Stunden lang im Unterricht begleite. Thema für diese Sechstklässler sind schlechte Berührungen, wir lesen eine Missbrauchs-­Geschichte und besprechen das dann. Und als Entgegenkommen machen wir an der Oberstufe zum Thema erste Liebe, Flirten, Freundschaften und ähnliches zwei Stunden lang den Unterricht geschlechtergetrennt, die Mädchen sind dann bei Ursula Reinhardt.

«Man muss schon ­genügend selbstsicher sein, um sich zu öffnen und toleranter zu ­werden»

Die eigentliche Aufklärung findet natürlich im täglichen Schulunterricht statt und wird von den Fach- und Klassenlehrern individuell vermittelt. Am Präventionstag wird in der 3. Sekundarschule das Thema Sexualität nochmals angesprochen. In diesem Alter sind die Freundschaften noch etwas inniger und sexueller aufgeladen. Das macht dann der Verein «Achtung Liebe». Das ist ein Projekt von angehenden Medizin- und Psychologie-Studenten, die mit den Jugendlichen zeitgemässen und alters­ gerechten Aufklärungsunterricht in ei­ ner lockeren Atmosphäre durchführen. S.K.: Gute Aufklärung beginnt in jedem Fall bei der Stärkung der Persönlichkeit. Da geht es nicht unbedingt darum, dass man tief in die Details geht, sondern dass man sich selbst

Wie sieht es ausserdem in der Oberstufe aus? R.S.: Hier ist naturgemäss die Berufswahl irgendwann ein Thema. Und dabei ist manchmal meine Unterstützung gefragt. Es kann sein, dass die Schüler von sich aus an mich gelangen, besonders wenn es schwierig wird mit dem Finden einer Lehrstelle. Hier kann ich dann unterstützen mit Einzelgesprächen oder einem Bewerbungscoaching. Wenn sich gar kein Erfolg abzeichnet, muss man Anschlusslösungen suchen. Seit zwei Jahren sind wir mit Bassersdorf im Integrations- und Präventionsprogramm «Lift» an der Nahtstelle zwischen der Volksschule und der Berufsbildung. Zielgruppe sind Jugendliche ab der siebten Klasse mit erschwerter Ausgangslage bezüglich späterer Inte-

Sind Sie an gewisse Regeln gebunden? R.S.: Es ist wichtig zu wissen, dass alle Schulsozialarbeiter auch der Schweigepflicht unterliegen. Ausser das Kindswohl wird gefährdet. Dann müssen wir handeln oder Fachleute vermitteln. Wir schauen ja immer auch über den Tellerrand, das gehört zu unserer Aufgabe. Aber: Wir sind keine Therapeuten. Unsere Zeit mit den Schülern ist begrenzt. S.K.: Mir liegt am Herzen, dass Eltern wissen, dass Schulsozialarbeit nichts Schlimmes bedeutet. Wenn sie am Abend hören, dass sich das Kind mit uns unterhalten hat, keine Befürchtungen haben, es sei etwas ganz Übles geschehen. Sie sollen wissen, dass es für das Kind auch eine Möglichkeit bedeutet, sich eine zusätzliche Meinung zu holen. Viele Kontakte finden ja auch ganz zufällig auf dem Pausenplatz statt oder in der Schule selbst. Zum Teil arbeiten wir mit ganzen Klassen, zum Beispiel zum Thema Mobbing. SSA gehört zum Schulalltag dazu, als Unterstützung für alle. ◾

Susan Krausse, Schulhaus Geeren.

Roger Speck, Schulhaus Mösli.

Ursula Reinhardt, Schulhaus Steinlig.

und seine Bedürfnisse genügend gut kennenlernt. Gibt es weitere Projekte, die an den Schulen durchgeführt werden? S.K.: In den ersten Primarklassen gibt es noch ein Projekt «Chili», da geht es um Friedenslösungen. Wir lernen mit den Kindern, wie sie in Streitsituationen gemeinsam eine friedliche Lösung finden können. Die Kinder lernen auszudrücken, wie sie sich dabei fühlen. Viele solcher Projekte haben natürlich die Basis, dass man sich selber ein bisschen besser kennen lernt, wo sind die eigenen Stärken und Schwächen.

gration in die Arbeitswelt. Kernelement sind regelmässige Kurzeinsätze, sogenannte «Wochenarbeitsplätze», in Gewerbebetrieben der jeweiligen Region. Die Einsätze in den lokalen Betrieben erfolgen auf freiwilliger Basis in der schulfreien Zeit. Kommen ehemalige Schüler auch zurück zu Ihnen? R.S.: Das ist schon vorgekommen, aber natürlich nicht so oft. Vielleicht, wenn sie ihren ehemaligen Lehrer oder Lehrerin besuchen, kommen sie auch noch bei mir vorbei. Gerade kürzlich waren zwei da, die hatten eine ganz schwierige Zeit. Jetzt konnten sie stolz ihre Lehrstelle vorweisen.


Wir laden Sie herzlich zu unserem traditionellen Weihnachtsapéro ein. Besuchen Sie uns am Mittwoch, 10. Dezember 2014 zwischen 17 und 20 Uhr in den aufgeführten Geschäften. Es erwartet Sie: • stressfreie Weihnachtseinkäufe • heisse Getränke wie Punsch oder Glühwein

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Unterstützt durch die Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Seniorennachmittag

Am Donnerstag, 11. Dezember um 14.30 Uhr im Saal Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1 «40 Jahre Helipioniere» Der neuste Dokumentarfilm (40 Min.) der Stiftung Helimission wird uns vom Pionier und Gründer der Helimission, Ernst Tanner, selbst gezeigt.

Offene Kirche im Advent

Bald beginnen die Tage der «offenen Kirche» im Advent! Haben Sie das Inserat dazu in diesem Dorf-Blitz be- «Ein kleines LICHT anzünden ist nicht viel, aber wenn es ALLE tun, wird es HELLER!» reits beachtet? Jedes Jahr reist das Friedenslicht aus Bethlehem in über dreissig Länder und wird Uf nach Bethlehem dort an viele Menschen weitergegeben. Es symbolisiert einen respektvollen Das diesjährige Weihnachtsspiel findet Umgang miteinander, unabhängig von sozialer Schicht, Hautfarbe und im Heute statt. Kinder aus Bassersdorf Religion. Dieses Jahr wird unsere JuKi-Gruppe nach Zürich reisen, um die Ankunft und Nürensdorf machen sich auf den der Flamme zu erleben. Die Jugendlichen zünden ihre Kerze an und bringen das Weg, Bethlehem hier in der Nähe zu Friedenslicht nach Nürensdorf. finden. Was sie dabei erleben, können Sie Zu diesem Thema dekorieren wir unsere Adventsfenster im Zentrumsbau, selber mitverfolgen. Am Sonntag, Nürensdorf. Am 17. Dezember um 17.15 Uhr sind Sie alle herzlich eingeladen, 14. Dezember um 17.00 Uhr in der mit uns das Adventsfenster zu beleuchten. Danach können Sie Ihr eigenes Licht mit nach Hause nehmen. (Bitte Ihre eigene Laterne und/oder Kerze mitbringen!) reformierten Kirche Bassersdorf.

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Gerlisbergstrasse 4 8303 Bassersdorf www.basinueri.ch


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Aus Behörde und Verwaltung Einbürgerungen

Gesetzliche Auskunftsstelle im Gesundheitswesen

In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: Götti Martin Paul, geb. 24. April 1954 und Schifferle Götti Susanne, geb. 13. April 1955, beide Schweizer Staatsbürger, wohnhaft Geisslooweg 3.

Ersatz Dienstfahrzeug Polizei Aufgrund des ablaufenden Leasingvertrages für das heutige Dienstfahrzeug der Polizei wurden für die Ersatzbeschaffung verschiedene Möglichkeiten geprüft. Der Gemeinderat hat dem Abschluss eines neuen ­Leasingvertrages mit der Merbag, Zweigniederlassung Nürensdorf, zugestimmt.

Mit der Einführung des neuen Pflegegesetzes per Januar 2011 wurden die Gemeinden im Kanton Zürich verpflichtet, eine Auskunftsstelle zu bezeichnen, welche über das Dienstleis­ tungsangebot in der ambulanten und stationären Pflegeversorgung Auskunft geben kann. Diese Aufgabe wurde damals aus Ressourcengründen dem Pflegezentrum Bächli übertragen. Per 1. Januar 2015 wird diese Aufgabe in die Abteilung Soziales + Alter der Gemeinde Bassersdorf ­zurückgeführt und durch die Altersbeauftragte der Gemeinde übernommen.

Gemeinderat Bassersdorf

Verwaltungsdirektor geht in den vorzeitigen Ruhestand Rolf Rinderknecht, Verwaltungsdirektor der Gemeinde Bassersdorf, hat sich entschlossen, nach rund vierzehnjähriger Tätigkeit per Ende April 2015 in den vorzeitigen Ruhestand zu treten. Der Gemeinderat dankt Rolf Rinderknecht für sein langjähriges Engagement für die ­Gemeinde Bassersdorf und wünscht ihm ­bereits heute ­alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt. Für die Nachfolgeregelung erfolgt eine öffentliche Stellenausschreibung.

gemeinde bassersdorf

gemeindeversammlung donnerstag, 11. dezember 2014, 19.30 uhr katholisches kirchgemeindehaus, franziskuszentrum äussere auenstrasse, bassersdorf Traktanden 1. Wahlbüro Erneuerungswahl 2014 /18 2. Zivilschutzorganisation (ZSO) Hardwald Bildung einer gemeinsamen Zivilschutzorganisation 3. Parkplatz Wertstoffsammelstelle Ufmatten Erweiterung Parkplatzangebot 4. Politische Gemeinde Voranschlag 2015 und Festsetzung des Steuerfusses 5. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes Seit dem 17. November 2014 liegen die Akten in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden. Im Anschluss an die Versammlung wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen Ihnen die Mitglieder des Gemeinderats für allgemeine Fragen oder Anregungen gerne zur Verfügung. Die Weisungsbroschüre ist auf der Webseite der Gemeinde ­publiziert. Sie wird nur auf Wunsch in gedruckter Form oder per E-Mail zugestellt. Bestellung unter Telefon 044 838 86 00 oder ­gemeinde@bassersdorf.ch. Gemeinderat Bassersdorf

Gemeinderat Bassersdorf

Weihnachtszauber – so macht Warten auf das Christkind Spass Am Dienstag, 16. Dezember, um 20 Uhr, liest das Schauspieler-Ehepaar aus Winterthur in der Bibliothek Geschichten zur Adventsund Weihnachtszeit. Die beiden Mimen können aus einem grossen Fundus an Erfahrungen schöpfen: Sie lesen Texte von Erich Kästner, Peter Ustinov, Martin Suter, Ludwig Thoma und Christian Morgenstern. Seit Jahren verzaubern Gerda Zangger und Alex Freihart ihr Publikum immer wieder mit Lesungen. Auch wenn die Zeit vor den Festtagen oft mit vielen Terminen gefüllt ist, lädt die Bibliothek mit dieser Veranstaltung im Advent zu einem «Zwischenstopp» ein. So soll das besinnlich-heitere Programm mit Geschichten von bekannten Schriftstel-

von Dürrenmatt bis Kleist zu sehen. Alex Freihart war nebst Film- und Fernsehtätigkeiten immer wieder als Schauspieler und Regisseur im In- und Ausland engagiert. Während elf Jahren leitete er als Direktor das Städtebundtheater Biel-Solothurn und von 1985 bis 2000 das Theater am Stadtgarten in Winterthur. Gerda Zangger und Alex Freihart lesen in der Bibliothek. (zvg)

lern auf die kommenden Festtage einstimmen. Mit Gerda Zangger und Alex Frei­ hart hat die Bibliothek zwei Gäste engagiert, die auf eine langjährige Tätigkeit als Schauspieler zurück­

blicken können. Gerda Zangger ist an diversen Theatern in der Schweiz, in Österreich und Deutschland aufgetreten und hat oft jeden Abend in einer anderen Stadt gespielt. Sie war in Titelrollen in Maria Stuart und in Minna von Barnhelm, und in Stücken

Nach der Veranstaltung lädt das Bibliotheksteam zu einem Apéro mit Glühwein und Panettone ein. Eintritt: Fr. 10.00 – Anmeldung erwünscht unter bibliothek@bassersdorf.ch oder Telefon: 044 838 86 60 (Platzangebot begrenzt). Bibliothek Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung Eine Gemeindeverwaltung – verschiedenste Berufe

Gemeindeammann- und Betreibungsamt Bassersdorf-Nürensdorf Im Rahmen unserer Vorstellung der verschiedenen Aufgabenbereiche der Verwaltung wurde ein Interview im Gemeindeammann- und Betreibungsamt geführt. Wie läuft ein Betreibungsverfahren ab? Die Betreibung wird mit dem Betreibungsbegehren durch den Gläubiger eingeleitet. Das Betreibungsamt überprüft das Betreibungsbegehren nur formell, nicht ob eine Forderung berechtigt ist. Daraufhin wird der Zahlungsbefehl ausgestellt und an die betriebene Person zugestellt, welche die Forderung innert 20 Tagen begleichen oder innerhalb von 10 Tagen Rechtsvorschlag erheben kann und somit die Forderung bestreitet. Lässt der Schuldner beide Fristen verwirken, so kann der Gläubiger nun die Betreibung fortsetzen. Je nach Forderung und / oder Rechtsform des Schuldners, wird die Betreibung auf Pfändung oder Konkurs fortgesetzt. Gibt es für jeden Mitarbeiter zu­ geteilte Aufgabenbereiche? Das Gemeindeammann- und Betreibungsamt Bassersdorf-Nürensdorf unterscheidet folgende Bereiche: Kanzlei Erstellen von Zahlungsbefehlen sowie Zustellungen am Schalter, Ausstellen von Betreibungsauskünften. Pfändung Die Pfändungsbeamtin vollzieht hauptsächlich Pfändungen (im Innen- und Aussendienst) und hilft bei besonderen Aufgaben mit (Arreste / Retentionen / Verwertungen). In der Funktion als Vollzugsbeamtin wirkt sie bei Bedarf bei Gemeindeammann-amtlichen Tätigkeiten mit. Amtsleitung/Stellvertretung Die Amtsleitung ist zuständig für alle Amtsbereiche, die personelle Führung, die Buchhaltung, Gemeindeammann-amtliche Geschäfte und insbesondere für anspruchsvolle Rechtsgeschäfte.

Überblick über die wesentlichen Aufgaben: Betreibungsamt • Erteilen von Auskünften aus dem Betreibungsregister • Durchführen von Schuldbetreibungen (inklusive Pfändung und Verwertung) • Vollzug von Retentionen und Arresten • Führen des Eigentumsvorbehaltsregisters • Ausstellung sowie Zustellung des Zahlungsbefehls Gemeindeammannamt • Befunde über einen tatsächlichen Zustand • Beglaubigungen von Unterschriften / Handzeichen / Fotokopien • Vollstreckung richterlicher Anordnungen (Ausweisungen / Herausgaben / gerichtliche Verbote) • Zustellung in zivilen und gerichtlichen Angelegenheiten Was ist eine typische, häufig ge­ stellte Frage der Personen, die an den Schalter kommen? Eine typische Frage ist, ob mit dem Zahlungsbefehl schon ein Eintrag ins Betreibungsregister erfolgt ist, oder wie lange ein Betreibungsauszug ­gültig ist. Ein Eintrag im Betreibungsregister erfolgt bereits mit der Einleitung des Betreibungsbegehrens respektive mit dem Ausstellen des Zahlungsbefehls. Der Auszug aus dem Betreibungsregister gibt Auskunft über die Verfahren der letzten fünf Jahre seit dessen Ausstellung. Gibt es besondere Ereignisse im Rahmen Ihrer Tätigkeit? Besonders schwerwiegende Ereignisse sind zum Beispiel Zwangsausweisungen von Familien aus der

Wohnung. Bei solchen Tätigkeiten braucht es eine strukturierte und adäquate Vorgehensweise und eine besondere, unterstützende Begleitung der betroffenen Personen. Wie viele Betreibungen und Pfän­ dungen werden jährlich einge­ leitet? Im Jahr 2013 wurden 4 135 Betreibungen eingeleitet und 1 925 Pfändungen vollzogen, 2014 waren es per Ende Oktober 3 596 Betreibungen und 1 766 Pfändungen. Wir gehen davon aus, dass die Anzahl der Betreibungen und Pfändungsvollzüge im Vergleich zum letzten Jahr leider erneut zunehmen werden. Gemeindeammann- und Betreibungsamt Abteilung Dienste + Sicherheit

n o i t a l u t Gra Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 8. Dezember Alice Fäh-Widmer Altersheim Breiti

zum 85. Geburtstag am 8. Dezember Marie Wiederkehr-Stöckli Hubring 49 am 17. Dezember Max Lienhart-Racine Brunnenstrasse 11

zum 80. Geburtstag am 2. Dezember Elsmarie Schulthess-Brunner Poststrasse 6 am 4. Dezember Ruth Voit-Meili Im Schönengrund 16 am 8. Dezember Alice Dübendorfer-Frei Im Lindenacher 25 am 14. Dezember Elisabeth Stäubli-Keller Bahnhofstrasse 21 am 20. Dezember Dora Meierhofer-­ Schaltenbrand Auenring 27

Schalter des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes. (zvg)


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Gemeindeversammlung: RPK mit erneutem Angriff auf Voranschlag

Budgetkürzung und zusätzliche Steuererhöhung Vier Geschäfte stehen auf der Traktandenliste der Bassersdorfer Gemeindeversammlung vom kommenden 11. Dezember. Zu reden geben dürfte vor allem das Budget 2015. Die RPK kommt mit diesbezüglichen Änderungsanträgen. von Reto Hoffmann

Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) will dieses «strukturelle Defizit», wie sie es nennt, jedoch nicht länger hinnehmen. «Wir beurteilen das geplante Defizit als wenig vorausschauend, angesichts der vor uns liegenden Investitionen», meint RPK-Präsident Georg Fallegger gegenüber dem Dorf-Blitz.

Das Budget 2015, das der Gemeinderat am 30. September verabschiedet hat, sieht bei der laufenden Rechnung einen Aufwand von 64 805 300 Franken und einen Ertrag von 63 860 600 Franken vor. Darin ist eine beantragte fünfprozentige Steuererhöhung bereits enthalten. Trotzdem ergibt dies einen Aufwandüberschuss von 944 700 Franken. Im Budget 2014 beträgt dieses Defizit rund 1,08 Millionen Franken.

Die RPK präsentiert daher an der kommenden Versammlung vier Anträgen. «Grundsätzlich», so Fallegger, «müsste das Budget 2015 zurückgewiesen werden, mit dem Auftrag, eine ausgeglichene Rechnung zu präsentieren. Doch dies hätte zur Folge, dass in dieser Zeit nur noch die notwendigen laufenden Ausgaben getätigt werden dürften und so beispielsweise die

Ausführung des Schulhausneubaus stark beeinträchtig wäre.» Der Gemeinderat soll deshalb beauftragt werden, die laufende Rechnung des Voranschlages 2015 um 400 000 Franken freiwillig zu kürzen. Zusätzlich dazu soll der Steuerfuss um weitere zwei Prozent – auf 111 Prozent angehoben werden. Mit dieser Kombination könnte diese Million einge­ spart werden, ist die RPK überzeugt. Wird der Schulhausneubau abgelehnt, soll der bisherige Steuersatz von 104 Prozent lediglich auf 106 Prozent angehoben werden. Der Gemeinderat sieht dies jedoch anders. Eine pauschale Kürzung des Voranschlages sei aus rechtlichen Gründen unzulässig. Somit könne

der Gemeinderat diesen Antrag nicht zur Abstimmung bringen, heisst es. Wie nun an diesem Abend entschieden wird, wird sich zeigen. Es dürfte ◾ jedenfalls spannend werden.

Die weiteren Geschäfte Neben dem Voranschlag stehen folgende Geschäfte auf der Trak­ tandenliste: • Erneuerungswahl des Wahlbüros • Bildung einer gemeinsamen ­Zivilschutzorganisation (ZSO) Hardwald • Erweiterung des Parkplatzangebotes bei der Wertstoffsammelstelle Ufmatten.

Aus Behörde und Verwaltung Denn die einen sind im Dunkeln Und die andern sind im Licht. Und man siehet die im Lichte, Die im Dunkeln sieht man nicht. Berthold Brecht «Drei Groschen Oper»

Licht in dunkler Jahreszeit Mit diese Zeilen aus dem Moritat von Mackie Messer aus der «Drei Groschen Oper» von Bertold Brecht, möchte die Polizei Bassersdorf einmal mehr auf die Wichtigkeit des «Gesehen ­werden» hinweisen. Licht ist in der dunklen Jahreszeit von ­zentraler Bedeutung. Fussgänger, welche modisch gedeckte Herbstfarben tragen, werden von Motorfahrzeugführern kaum gesehen. Tragen Sie zu Ihrem Schutz helle Kleidung und machen Sie sich zusätzlich mit Reflexstreifen, Sohlenblitzen oder anderem sichtbar. Denken Sie daran, als Fahrradfahrer sind Sie verpflichtet, in der Dämmerung und in der Nacht das Licht einzuschalten. Unter­lassen Sie dieses, droht Ihnen eine Busse von mindestens 40 Franken. Die Busse ist nicht das Massgebende – viel wichtiger ist Ihre persönliche Sicherheit. Auch als Motorfahrzeuglenker sind Sie mitverantwortlich, dass Sie von Ihren Mitmenschen auf der Strasse gesehen werden. Eine regelmässige Kontrolle der Fahrzeugbeleuchtung und das sofortige Auswechseln von defekten Leuchtmitteln sind selbstverständlich und wichtig für die Verkehrssicherheit.

Einbrecher sind dunkle Gestalten. Schützen Sie Ihr Haus, Ihre Wohnung mit Licht. Sorgen Sie für eine genügende Beleuchtung rund ums Haus. Diese muss nicht stetig brennen, gut platzierte und richtig eingestellte Bewegungsmelder schalten die Licht­quellen zum richtigen Zeitpunkt ein und geben Ihnen Sicht und Sicherheit. Ungebetene Besucher stehen ungewollt im Scheinwerferlicht: dies ist das Einzige, was sie nicht wollen. In der Schweiz sind Strassenbeleuchtungen eine Selbstverständlichkeit. In Bassersdorf sorgt das EKZ (Elektrizitätswerk des Kantons Zürich) für genügend Licht. Stellen Sie defekte Strassenbeleuchtungen fest, so notieren Sie bitte die Nummer des ­Kandelabers oder die Hausnummer des nächststehenden Gebäudes und melden Sie dies bei den Gemeinde­werken. Von dort wird das EKZ benachrichtigt, welches die defekte Lampe schnellstmöglich ersetzt. Es sind nur ein paar wenige Punkte, die beachten werden müssen, um sicherer durch die dunkle Jahreszeit zu kommen. Bitte helfen Sie mit und bringen Sie Licht ins Dunkel.

Polizei Bassersdorf


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Chlausmärt Bassersdorf 6. Dez. 2014 Stand 83 Ich freue mich auf Ihren Besuch Ihr Oswald Berater Roger Müller

Sonntag, 07. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Bassersdorf Am 2. Advent präsentiert sich der Gospelchor Dübendorf mit seinem Konzertprogramm «You Raise Me Up». Erleben sie ein stimmungsvolles, abwechslungsreiches Programm am Anfang der Adventszeit. Am Sonntag, 18.01.2015, 17.00 Uhr findet ein weiteres Konzert mit einem ähnlichen Konzertprogramm in der katholischen Kirche Dietlikon statt. Für beide Konzerte: • Eintritt CHF 25.00 und Jugendliche – 16 J. CHF 15.00 • Ticketreservation unter 079 694 61 61 • Türöffnung 16.30 Uhr

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Migros eröffnet Filiale im Bassersdorfer Zentrum

Neue Migros ist dreimal so gross wie die frühere Auf den 7. November haben viele Leute aus Bassersdorf und näherer Umgebung gewartet: Die Eröffnung der neuen Migros-Filiale im Zentrum. Einige Monate lang war Bassersdorf gar ohne Migros, dann für eine längere Zeit im Provisorium. Dort wird im März des kommenden Jahres Coop seine Zelte im Zentrum aufschlagen. Die neue Migros ist mit 1600 Quadratmetern Fläche beinahe dreimal so gross wie die einstige Filiale. An der offiziellen Eröffnungsfeier haben die Eingeladenen erfahren, wie steinig der Weg für die Migros im Zentrum gewesen war. Hermann Meier, Immobilienleiter der Migros Zürich, erwähnte die wichtigsten Daten der nicht weniger als 17-jährigen Geschichte. Am Schluss der langwierigen Verhandlungen plante die Migros sogar ein grosses Geschäftszentrum in der Industriezone südlich des Bahnhofs und weitab von der Bas­ sersdorfer Mitte. Nun, so Hermann

Meier, sei die lange Zeit der Misserfolge glücklicherweise vorüber. Gemeindepräsidentin Doris Meier freut sich nicht nur, dass die Migros endlich das Ziel erreicht hat, sondern auch, dass

in unmittelbarer Nähe ein modernes Ladengeschäft von Coop das Angebot noch erweitern wird. Dafür beschenkte sie Hermann Meier mit einem Korkenzieher, die Flasche dazu wird an der Eröffnung von Coop überreicht. Hermann Meier

überbrachte der Gemeinde Bassersdorf einen Check über 6000 Franken für die Realisierung einer Dokumentation, die vor und während der langen Bauzeit die Entstehung des Bassersdorfer Zentrums Mano Reichling aufzeichnen wird.

Gemeindepräsidentin Doris Meier erhält vom Immobilienchef der Migros, Hermann Meier, einen Check über 6000 Franken für eine Dokumentation, welche den Bau des Zentrums zum Thema haben wird. (re)

Dritter Bevölkerungsanlass zum Thema älter werden in Bassersdorf

Freiwilligenprojekte konkretisieren sich Ende Oktober hat die Gemeinde Bassersdorf zum dritten Bevölkerungsanlass ins Franziskuszentrum geladen. Rund 70 Personen waren erschienen, um sich über den aktuellen Stand der Freiwilligenprojekte zu informieren und über die konkreten Vorschläge zu diskutieren. von Reto Hoffmann Wie können ältere Menschen in Bas­ sersdorf in ihrem Alltag besser unterstützt werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich ein Workshop im November vergangenen Jahres. Am zweiten Bevölkerungsanlass im Juni wurden dann die Handlungsfelder, welche die Pro Senectute in ihrem ­Bericht identifizierte, erstmals vorgestellt. In der Zwischenzeit haben sich unter der Koordination der Altersbeauftragten Esther Diethelm erste Arbeitsgruppen aus Freiwilligen und der Gemeinde formiert und die Konkretisierung dieser Ideen vorangetrieben.

Eigener TV-Kanal Es sind fünf Projekte, an denen derzeit konkret gearbeitet wird und die an diesem Abend von den Initianten präsentiert wurden. Eine neunköpfige Projektgruppe von Freiwilligen beschäftigt sich beispielsweise mit altersgerechtem Wohnraum. Hier haben die Initi­anten schon genaue Vorstellungen, wie die Wohnsituation für ältere Menschen ihrer Meinung nach verbessert werden könnte. Zum Beispiel mit 50 neuen Wohnungen an zentraler Lage. Eine andere Projektgruppe beschäftigt sich mit dem Thema Kommunikation. Auch hier sind schon Verbesserungen angedacht. Beispielsweise soll die Homepage der Gemeinde bis Anfang 2015 optimiert werden. Auf den Gemeindeseiten im «Dorf-Blitz» soll ausserdem in einer neuen Rubrik «65plus» jeden Monat Aktuelles zum Thema Alter veröffentlicht werden. Wünschenswert wäre, so das Projektteam, sogar ein eigener TV Kanal.

Als ein weiteres wichtiges Thema erachten die Initianten die Sicherheit im öffentlichen Raum. Gefahrenquellen wie ungenügende Beleuchtung oder Strassenübergänge müssten beseitigt werden. Auf einer Karte konnten die Teilnehmenden im Anschluss an die Präsentationen mögliche Gefahrenzonen einzeichnen, welche nun genauer unter die Lupe genommen werden. Eine Projektgruppe befasste sich mit dem öffentlichen Verkehr. Insbesondere die bessere Erschliessung des Dorfes. Abhilfe sehen sie in einem Ortsbus. Die fünfte Projektgruppe schliesslich beschäftigt sich mit der Generationenarbeit. Gewünscht wird ein Begegnungszentrum, wo sich jüngere und ältere Menschen treffen könnten. Da derzeit kein solcher Raum zur Verfügung steht, will man zuerst mit sporadischen Anlässen starten. So wird derzeit abgeklärt, ob zur Eröffnung des neuen

Dorfplatzes im kommenden Frühling ein Generationentheater zur Aufführung kommen könnte.

Erst am Anfang Esther Diethelm zeigte sich gegenüber dem Dorf-Blitz sehr erfreut über die Entwicklung dieser Projekt­ arbeit. Besonders schätzt sie die hohe Partizipation und das Engagement der Freiwilligen. «Es ist schön zu sehen, wie man nun zusammen unterwegs ist», sagt die Altersbeauftragte. Esther Diethelm gab aber auch zu bedenken, dass man mit der Entwicklung dieser Ideen erst am Anfang stehe. Auch der Schirmherr dieser Initiativen, Gemeinderat und Vorsteher des Ressorts Gesellschaft + Kultur, Richard Dunkel, warnte vor zu hohen Erwartungen. Wahrscheinlich liessen sich, mit Blick auf die angespannte finan­ zielle Situation der Gemeinde, nicht alle Projekte sofort verwirklichen, ◾ meinte er.


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Hauptübung der Feuerwehr Bassersdorf beim Schulhaus Geeren

Die Evakuation von Schulkindern geübt Das Schulhaus Geeren war am Samstag, 8. November, Schauplatz der jährlichen Hauptübung der Feuerwehr Bassersdorf. 64 Angehörige der Feuerwehr sowie 13 Schülerinnen und Schüler als Figuranten standen dabei im Einsatz. Die Öffentlichkeit war ebenfalls eingeladen, der Übung beizuwohnen. von Reto Hoffmann 15 Übungen bestreiten die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr Bas­ sersdorf jedes Jahr, um die verschiedenen Lösch- und Rettungseinsätze zu trainieren. Während 14 davon in der Regel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, lässt man an der Hauptübung bewusst auch die Bevölkerung an der Übung teilhaben. Dies um einerseits das Verständnis für die Arbeit der Feuerwehr zu fördern, aber auch die Freiwilligkeit dieser Tätigkeit Wert zu schätzen, wie der Bassersdorfer Feuerwehrkommandant Adrian Grimm gegenüber dem Dorf-Blitz er-

13 Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

klärte. So fanden sich denn neben Vertretern des Gemeinderates rund einhundert Personen beim Schulhaus Geeren ein, um den Einsatz hautnah zu verfolgen.

Personen retten Für das Kader der Feuerwehr ist die Hauptübung gewissermassen eine Ausbildungskontrolle, um das im Laufe des Jahres erlernte in einem Gesamtrahmen zu überprüfen. Übungsleiter Stefan Vogler hatte sich für dieses Jahr folgendes Szenario ausgedacht: Im alten Zivilschutzkeller des Schulhauses Geeren, der heute als Veranstaltungsraum genutzt wird, fand eine Disco statt. Plötzlich kam es zu grosser Rauchentwicklung, da sich im Vorraum der Anlage in einem Container ein Feuer entzündete. Der Rauch verbreitete sich sofort auch im Obergeschoss des Schulhauses und in den Treppenhäusern, sodass sich die Kinder, die sich noch im Schulhaus aufhielten, in den Singsaal und ins Lehrerzimmer retten mussten und

Perfektes Löschen eines Feuers mit einer Decke.

Verletzte mit Verdacht auf Rauchvergiftung wurden ins Sanitätszelt geführt.

Im Sanitätszelt wurden die Geretteten von Feuerwehrsanitätern betreut.

Die eingeschlossenen Kinder mussten von aussen mit Leitern aus ihrer misslichen Lage befreit werden. (Bilder: Reto Hoffmann)

dort eingeschlossen waren, da der Fluchtweg abgeschnitten war. Die Aufgabe der Feuerwehrleute bestand nun darin, die Eingeschlossenen mit Leitern und der grossen Autodrehleiter der Stützpunktfeuerwehr Kloten von aussen zu retten. Fünf zum Teil verletzte Personen mussten ausserdem von einem Atemschutztrupp aus dem Zivilschutzkeller geborgen werden. Draussen wurden die Geretteten und Verletzten von der Feuerwehrsanität in Empfang genommen und in einem speziellen Zelt erstversorgt.

Für Ernstfall gerüstet Viele der Zuschauer waren erstaunt, wie schnell und routiniert die Feuerwehrmannschaft agierte. Auch die freiwilligen Kinder und Jugendlichen (meist Kinder der Feuermehrmänner und Frauen) spielten ihre Rolle, als wäre die Situation echt. Feuerwehrkommandant Adrian Grimm stellte dem Einsatzleiter Patrick Stuber und seinen Leuten am Schluss ein gutes Zeugnis aus. Die Lage sei schnell eingeschätzt und die Prioritäten richtig gesetzt worden. So sei mit den Einsatzfahrzeugen die Rettungsachse immer frei gehalten worden. Einmal mehr bewies die Feuerwehr Bassersdorf, dass sie für einen Ernstfall gut gerüstet ist. ◾

Dieser Knirps simulierte seine Atembeschwerden perfekt.

Eine Partyteilnehmerin wurde geborgen und sofort medizinisch versorgt.


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Fakoba und Gemeinderat trafen sich zum dritten Regierungs-Dörby

Geschicklichkeit unter Beweis gestellt Einmal mehr trafen sich Ende Ok­ tober das Bassersdorfer Fasnachts­ komitee (Fakoba) und die Übergangsregierung (Gemeinderat) zum freundschaftlichen Duell. Es ist bereits das dritte Mal, dass sich die beiden Mannschaften im so genannten Regierungs-Dörby messen. Die Veranstaltung ist 2012 aus einer Aufgabe anlässlich der «Schlüsselübergabe zur Narrenfreiheit» bei der Fasnachtseröffnung entstanden und bereits zur schönen Tradition geworden. Während es bei den vorangegange­nen Anlässen um die sportliche Fitness beziehungsweise um die Kochkünste der verschiedenen Regierungsmitglieder ging, standen dieses Mal Standhaftigkeit, Durchhaltevermögen, Pioniergeist und Kreativität im Vordergrund. Alles Tugenden, welche in je-

dem Menschen stecken und ihn so zu einem geeigneten «Fakobaner» machen, wie es in der Einladung hiess. Diese Eigenschaften galt es denn auch an diesem Abend in sieben Disziplinen unter Beweis zu stellen. Als Wettkampfarena hatten die organisierenden Fakobaner ihr Vereinsrefugium, das Narrenheim, ausgewählt. Um es gleich vorweg zu nehmen, das Dörby endete in einem Unentschieden und musste mit einem Stichspiel entschieden werden. Das Fakoba nutzte seinen Heimvorteil eiskalt aus und entschied den Wettkampf schliesslich hauchdünn für sich. Sie brauchten ­eineinhalb Sekunden weniger als der ­Gemeinderat, sich mit ihrem ganzen Team in die Führerkabine eines Militärlastwagens zu zwängen. Text und Bilder: Reto Hoffmann

Bei der «schwedischen Möbelschreinerprüfung» interpretierte der Ge­ meinde­rat die Bauanleitung zu individuell und verlor dieses Spiel.

Obernarr Rolf Zemp und seine Fakobaner schafften es am schnellsten, sich in die Führerkabine eines 2DM Militärlastwagens zu zwängen.

Gemeindepräsidentin Doris Meier hat nicht nur präsidiale Qualitäten, sie bewies auch eindrücklich, dass sie mit einem Minibagger umzugehen weiss.

Unter gestrenger Aufsicht der Jury mussten die Dörby-Wettkämpfer Würste grillieren.

Beim Kreativ-Wettbewerb, hier die Fakobauer, war ein origineller Vorschlag für die Gönnerplakette der Fasnacht 2016 gefragt.


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Das Konzert von Disney berührte die Herzen der Besucher

Die schönsten Melodien aus «The Lion King» Anfang November fand in der katholischen Kirche in Bassersdorf das Konzert «Lion King» des Rainbow Chors unter der Leitung von Barbara Picenoni statt. Die bekannten Melodien zogen Zuhörer an: Die katholische Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Die berührende Geschichte vom kleinen Löwen Simba hat die Herzen der Menschen bewegt wie keine andere. Der Rainbow Chor begeisterte das ­Publikum an diesem Abend mit den packenden afrikanischen Rhythmen und den zeitlosen Hits wie «Circle of Life», «Can you Feel the Love Tonight» und «Hakuna Matata».

von Yvonne Müller

Mehr als 250 Besucher Das Disneys Musical «The Lion King», mit Musik von Elton John und Tim Rice, ist eines der eindrucksvollsten Musicals, das je geschrieben wurde.

Die katholische Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Schätzungsweise mehr als 250 Besucher waren zu die-

sem Konzert gekommen. Das weltbekannte Musical «The Lion King» wurde vor 20 Jahren als Zeichentrickfilm verfilmt und bereits seit 1999 als Broadway Musical auf diversen Bühnen gespielt. Barbara Picenoni hatte die Gesamtleitung für diesen Abend und dirigierte schon diverse Chöre für Opern, Musicals, Gospels und war selber eine erfahrene Klassik- und Opernsängerin. Elf Solo-Sängerinnen und -Sänger wurden aus dem eigenen Rainbow Chor für dieses Musical ausgewählt. Bewusst verzichtete sie trotz der

Grösse des Konzertes auf Profi-­ Solisten. Dies zahlte sich aus: Der Rainbow Chor begeisterte mit den ­Melodien restlos das Publikum. Das Jugend-Streichorchester Stringendo14, bestehend aus Nachwuchs-Talenten der Zürcher Hochschule der Künste, begleitete den Chor und André Desponds spielte auf dem Piano. Er hat die gesamte Partitur für das Or­chester geschrieben. Die Zuhörer ­waren so begeistert, dass Jacqueline Frei, Präsidentin des Chors, das ­Publikum lächelnd darauf hinwies, dass die Zugaben erst am Schluss des Konzertes folgen würden.

Viel Applaus und gute Stimmung

Der Rainbow Chor begeisterte mit den berühmten Melodien aus «The Lion King» das Publikum. (ym)

Nach der Pause überraschte Nehrun Aliev das Publikum mit einem Solo der besonderen Art auf verschiedenen afrikanischen Trommeln. So startete der zweite Teil des Konzertes bereits wieder mit einem ­Höhepunkt, was auch den Chor zu Höchstleistungen anzutreiben schien. Gespannt lauschten die Zuhörer dem Gesang des Chors und auch die So­ listinnen und Solisten gaben ihr Bes­ tes. Nach dem Schlusslied erhielt der Rainbow Chor eine stehende Ovation. Drei Zugaben rundeten das erfolgreiche Konzert ab. ◾

Tarife und Taxen bleiben stabil Mit Befriedigung habe der Aufsichtsrat des Kompetenzzentrums Pflege und Gesundheit (KZU) mit Sitz in Bassersdorf zur Kenntnis genommen, dass die Rechnung 2014 trotz schwierigen ersten Monaten mit einer schwarzen Null abschliessen werde, heisst es in einer Medienmitteilung. Dazu beigetragen hätten in erster Linie entschlossen ergriffene Massnahmen auf der Kostenseite. Die Bauabrechnung für die Umbauten und die Sanierung der Häuser in Embrach lägen unter dem Kostenvoranschlag, orientiert das KZU. Nun sind noch die Abrechnungen für zwei weitere Häuser ausstehend. Aber auch dort rechnet das KZU nicht mit einer Überschreitung des Kostenvoranschlages.

Effizienz und sparen Die Personaleinsatzplanung wurde verfeinert und mit einem Personalpool können die Einsätze nun tagesaktuell gesteuert werden. Disziplin bei der Personalrekrutierung und der Abbau von Ferien und Überzeiten unterstützten den entlastenden Effekt. Zudem brachten Neuausschreibungen beim Einkauf markante Kostenreduktionen. Der betriebliche Aufwand wird per Ende 2014 auf 41,34 Millionen Franken geschätzt. Diesem Aufwand stehen Erträge von 41,57 Millionen Franken gegenüber. Nach Berücksichtigung der Finanzierungskosten wird sich das operative Ergebnis 2014 auf rund 270 000 Franken belaufen. Wie der Mitteilung zu ent-

nehmen ist, nehme der Aufsichtsrat des KZU unter dem Vorsitz von Doris Meier-Kobler dies mit Befriedigung zur Kenntnis.

Verhalten positiv Das KZU budgetiert für 2015 einen Betriebsaufwand von 42,2 Millionen Franken und einen Ertrag von 43 Millionen Franken. Selbst unter Berücksichtigung steigender Abschreibungen und Finanzierungskosten rechnet das KZU im Budget 2015 mit einem positiven Ergebnis. Die Taxen und Tarife für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch für die Gemeinden bleiben für das kommende Jahr stabil, orientiert das KZU

in seiner Mitteilung. Der Aufsichtsrat unterstrich in seiner Sitzung die solidarische Haltung der Gemeinden, die sich über das KZU für die spezialisierte Pflege der Bevölkerung enga(e) gieren. Dem KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit gehören 20 Gemeinden aus dem Unterland an. Das KZU betreibt Pflegezentren in Bassersdorf und Embrach mit total 240 Plätzen und bietet spezialisierte Angebote, darunter Pflegeplätze für Menschen mit Demenz. Zusätzliche 16 Plätze werden in Pflegewohnungen im Zentrum Bären in ­Nürensdorf angeboten.


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Der Chlausmärt wird ab 2015 unter neuer Führung stattfinden

Chlausmärt: Abschied und Willkommen Im Dorfzentrum findet am Samstag, 6. Dezember, von 11 bis 19 Uhr der traditionelle Chlausmärt statt. Rund 100 dekorierte Stände, die am Abend romantisch beleuchtet werden, warten auf die Markt­ besucher. Ab nächsten Jahr übernimmt Patrick Sonderegger die Leitung des Marktes: Margrit Hanselmann tritt zurück. von Annamaria Ress Nach knapp 25 Jahren gibt Margrit Hanselmann die Leitung des Marktes an Patrick Sonderegger ab, so dass sie nur noch für einen kleinen Teil verantwortlich ist. Nach Abschluss des diesjährigen Marktes verlässt auch Andreas Hanselmann die Markt-Organisation. Er hatte die administrative Arbeit des Märts übernommen. Der 46-jährige ­Patrick Sonderegger hat seine gesamte Kinder- und Schulzeit in Bassersdorf verbracht und ist heute als Betriebs­ leiter / Klärwerkmeister der Abwasserreinigungsanlage Bassersdorf tätig. Er war bereits als Mitglied des Turnver-

eins Bassersdorf jeweils am Chlausmärt präsent. Seine Erfahrung als Organisator für den Turnverein, auch im Bereich Fasnacht, Turnfest, Gewerblerfest und interne Veranstaltung kommt ihm nun gelegen. Seit zwei Jahren begleitete er Margrit Hanselmann bereits, um in die Organisation des Chlausmärts zu schnuppern. Nun freut er sich besonders auf die Leitung des Marktes, die er im nächsten Jahr übernimmt: «Die meisten Leute in meinem Umfeld wissen, dass für mich persönlich der Winter – und besonders die Adventsund Weihnachtszeit – die Schönste ist. Die Übernahme der Leitung des Chlausmärts bereitet mir daher enorme Freude. Dieser Anlass ist nicht mehr weg zu denken aus dem Leben in Bassersdorf.»

Liebste Jahreszeit Patrick Sonderegger stellt in Aussicht, dass sich der Märt unter seiner Leitung auch ein wenig verändern könnte. «Dennoch ist es mir ein grosses An­ liegen, dass es beim kleinen Flair, dem

Handwerk und den Begegnungen der Menschen bleiben soll», versichert er. «Es wird in den künftigen Jahren ein neues Suchen nach Impulsen und Ausprobieren sein, was zum Konzept Bassersdorf passen könnte, um eine kleine Abwechslung in das bestehende Konzept zu bringen. Was sicher ist, auch diverse Überraschungen werden dabei sei. Auch wird sich wahrscheinlich der Standort des Marktes verschieben, dürfen wir nun den grossen neuen Platz beim Migros und dem Coop nutzen. In welcher Form das das sein wird, ist noch offen.»

macht, erhältlich. Von kreativen Kunstwerken bis zur dekorativen Torte und dem ­Chnusperhüsli ist vieles vorhanden. Etwa um 13.30 Uhr ist auch der Samichlaus mit dem Schmutzli unterwegs. Eine nostalgische Drehorgel sorgt mit ihren Klängen für die perfekte Adventszeit-Stimmung. Allen, die von den feinen Düften animiert werden oder Hunger verspüren, ist ein reichhaltiges Angebot versprochen. ◾

Grosses Angebot Im reichhaltigen Angebot des beliebten Advents-Anlasses ist wiederum Allerlei zu finden, das sich als Weihnachtsgeschenk eignet, sowie Dekorationsgegenstände und Krippenfiguren. So sind neben Bauernbrot auch Weihnachtsguetzli, Pralinen, Eingemachtes, frische Teigwaren, fremdländische Spezialitäten, Krippenfiguren und ­alles, was die Adventszeit zum Fest

Postenlauf für Neuzuzüger und Interessierte

Patrick Sonderegger übernimmt ab 2015 die Leitung des Chlausmärts. (zvg)

Finanzieller Segen aus den Anlässen Dank der Arbeit viele freiwilliger Helferinnen und guter organisatorischer Vorarbeit konnte der Gemeinnützige Frauenverein wieder einige Anlässe im vergangenen Jahr mit Erfolg durchführen. Dabei kamen stattliche Geldbeträge als Erlös zusammen, die der Gemeinnützige Frauenverein grosszügig an verschiedene Institutionen spendet.

«Die Gemeinde stellt sich vor»: Unter diesem Motto fand Ende Oktober der diesjährige Anlass für Neuzuzüger statt. Doch für einmal stand dieser nicht nur den Neuankömmlingen in der Gemeinde offen, sondern auch der übrigen Bevölkerung. An neun Stationen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, Interes-

santes von und über die Gemeinde zu erfahren. Zum Beispiel erhielt man im Schulhaus Geeren einen Einblick ins Energie­system eines Schulhauses, das seit einiger Zeit mit Solarenergie gespeist wird. Oder im Jugendhaus Jam präsentierten sich die Dorfvereine an verschiedenen Ständen. Am meisten

Zulauf hatte jedoch der Stand im neuen Dorfzentrum (Bild). Dort informierten Vertreter der Abteilung Bau + Werke über die Projektentwicklung des Dorfplatzes und des Pavillons ­sowie über die zusammenhängenden Arbeitsbereiche Planung, Bewilligungsverfahren sowie (rh) Strassen- und Kanalbauten.

Vom Erlös aus der Secondhand-Börse gingen 1 600 Franken an das Frauenhaus Zürcher Oberland und derselbe Betrag an das Lehratelier SGF ModeElle in Niederlenz. Die Kinder-Spitex des Kantons Zürich profitierte vom Verkauf unzähliger Sport­ utensilien an der Sportartikelbörse – ihnen wurde 1 700 Franken überwiesen. Das Landheim in Baltenswil erhielt 1 600 Franken und der insieme-zwirnitreff in Glattbrugg 1 500 Franken aus dem Erlös des traditio(e) nellen Spaghetti-Essens.


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Auftakt zur nächsten Konzertreihe

Grandioser Einklang dreier Instrumente Der Konzertzirkel startete seine Trilogie der vielfältigen Musikkultur in Bassersdorf mit dem Lichnowsky-Trio Mitte November. Die reformierte Kirche Bassersdorf wurde zur Bühne für künstlerisch hochstehende Kammermusik und nicht alltäglichen Klaviertriowerke. von Sandra Lanz Die Mitglieder des Bassersdorfer Konzertzirkels und weitere begeisterte Kammermusikliebhaber wurden mit dem Lichnowsky-Trio auf eine harmonische und zugleich fröhliche Reise mitgenommen. Das Kirchenschiff sowie die Empore waren gut besetzt und die Gäste lauschten den feinen klassischen Klängen.

sium Zürich verschiedene Violine-Studien, unter anderem auch in London an der Guildhall School of Music & Drama. Zahlreiche Meisterkurse und Festivals begleiteten seinen Weg. Im Jahre 2010 erlangte er das Konzertdiplom und unterrichtet heute an der Musikschule Eschenbach, ist in der Jury des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes und in diversen Orchestern als Violinist tätig. Am Violoncello begeisterte Franziska Ammer. Nach ihrem Studium am Elder

Conservatorium of Musik in Adelaide (Australien) und weiteren Ausbildungen in Deutschland errang sie etliche Preise an verschiedenen Wettbewerben und Auszeichnungen. Langjährige Konzert­ erfahrungen als Kammer- und Orchestermusikerin in Zürich und Australien gehören zu ihrer beruflichen Karriere. Heute lebt sie in Zürich und arbeitet als freiberufliche Cellistin und Lehrerin. Zur Vollendung des Trios spielte diesmal Grzegorz Mackiewicz am Flügel. Er studierte Klavier und Komposition

Das Lichnowsky-Trio Der Präsident des Konzertzirkels Bassersdorf, Paul Buol, begrüsste die Musiker wie auch die Zuhörer und hiess Jonathan Gaus an der Violine ganz speziell willkommen. In Bassersdorf aufgewachsen, absolvierte Gaus nach seiner Ausbildung am Kunstgymna-

Leidenschaftlich und beseligend: das Trio Lichnowsky. (sl)

in Warschau und in Luzern. Meisterkurse bei diversen Mentoren und verschiedene Preise bei Wettbewerben sind auch bei ihm ein Teil seiner Karriere. Heute ist er als Korrepetitor an der Musikhochschule in Luzern tätig.

Tschechische Klänge der Romantik Das Konzertprogramm beinhaltete je drei Klaviertrios der tschechischen Komponisten Josef Suk (1874-1935), Bohuslav Martinu (1890-1959) und Bedrich Smetana (1824-1884). Präzision und Leidenschaft an den Geigenbögen in Verbindung mit der Intensität des schwarz-weissen Tastenspiels zeigten den Konzertbesuchern die Gewandtheit und Virtuosität jedes einzelnen Musikers – ein grandioser Einklang von Streicher und «Flügelschlägen». Lebhaft muntere, schreitend langsame und ruhige Tempi erfüllten den Raum. Mit dem Finale von Bedrich Smetana fand das Lichnowsky-­Trio ­einen zauberhaften Abschluss eines eindrucks- und ausdruckstarken Kon◾ zertabends.

Materialpool für alle Vereine Der Präsident der Interessen-Gemeinschaft Pro Vereine Bassersdorf (IGPVB), Rolf Zemp, begrüsste 22 stimmberechtigte Vereine an der diesjährigen zehnten Generalversammlung im Schützenhaus Bassersdorf anfangs November. Zemp erläuterten, wie wichtig der Verein als Plattform sei, um sich auszutauschen. Soll der Vorstand aktiv werden und die Vereinsinteressen in Bassersdorf vertreten, seien sie auf Informationen und Hinweise der Vereinsvertreter angewiesen. Nur dann mache eine Interessengemeinschaft Sinn. Zemp motivierte die Vereinsvertreter, am Dorfanlass «schweiz.bewegt» die eigenen Mitglieder zum Mitmachen zu begeistern. Zudem sei es eine gute Möglichkeit für die Vereine, neue Mitglieder anzuwerben mit offenen Trainings oder anderen Ideen, die zudem auch Bassersdorf wertvolle Punkte

einbringe im Kampf gegen die andere Gemeinde. Die Jahresrechnungen 2012 /13 und 2013 /14 wurden einstimmig abgenommen. Einzig die Zahlungsmoral einzelner Vereine für den Mitgliederbeitrag musste gerügt werden. Der Vorstand wurde im Amt bestätigt, neu hinzu kommt Brigitte Siber als Ersatzrevisorin. In seinem Ausblick erwähnt der Präsident noch das 150 Jahr-Jubiläum des Gemeinnützigen Frauenvereins und den neuen Dorfplatz, der vom 19. bis 21. Juni 2015 im Rahmen der Dorfchilbi zum ersten Mal in Festivitäten eingebunden wird.

Unzufriedener Fussballclub Unter dem Traktandum Verschiedenes ergriff Yves Bourquin, Chef Infrastruk-

tur des FC Bassersdorf das Wort. In einer Stellungnahme vor der Versammlung erklärte er, dass der Fussballclub wahrscheinlich ein Opfer der knappen finanziellen Mittel der Gemeinde werde. Wegen der hohen Belastung für die Gemeindekasse, die der geplante Schulhausneubau nach sich ziehen könnte, würden voraussichtlich Investitionen in die Sportinfrastruktur um rund zehn Jahre zurückgestellt, so Bourquin. Die schon lange angekündigte Verlegung des Fussballplatzes Acherwies in die bxa-Sportanlage werde somit weiter nach hinten verschoben. Der als Gast anwesende Gemeinderat Richard Dunkel gab zu verstehen, dass die Gemeinde nicht alle Belas­ tungen auf einmal tragen könne. Er wies darauf hin, dass die Gemeinde die nötigen Unterhaltsarbeiten aber weiterhin aufrechterhalten werde. Auch habe die Gemeinde sicher nicht

vor, den Fussballclub kaputt zu machen. Aber wegen des enormen Finanzbedarfs in den nächsten Jahren müssten alle Kompromisse machen. Yvonne Wiesmann vom Skiclub Altbach wies darauf hin, dass die Ve­ reine auch Eigenleistungen für solche Vorhaben in Form von Fronarbeit und Spendenaktionen erbringen könnten. Diese Art der Eigeninitiative werde auch von der öffentlichen Hand zum Beispiel über Sporttoto unterstützt.

Material für alle Rolf Zemp schlägt gegen Ende der Versammlung vor, auf der Internetseite der IGPVB einen Materialpool aufzuschalten. Die Idee ist, dass Vereine, die Geräte und Inventar haben, dass sie besser auslasten möchten, zur Vermietung auf der Homepage ausschreiben sollen. Zemp wird per Email einen Aufruf an alle Vereine verschicken. (e)


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Jubiläumskonzert für mehr als hundert Jahre Singfreude

Gemischter Chor feiert 111 Jahr-Jubiläum Das spezielle Jubiläum feierte der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil mit zwei Konzerten, unter Verstärkung des Frauenchors Pfungen und des Männerchors Flaach. Die Reformierte Kirche in Bassersdorf bot dem Anlass den gebührenden Austragungsort für die 111-JahrFeier, die Anfang November durchgeführt wurde.

zu den Melodien die Zuhörer gekonnt durch das Konzertprogramm. Unterstützt wurden die Gesangseinlagen mit stimmigen, ans Kirchengemäuer projektierten Bildern. Eingestimmt wurde gemeinsam mit dem Eurovisions-Song – an den sich noch viele aus den 1970er-Jahren erinnern konnten – «Let’s joyfully raise our voices».

von Sandra Lanz

Drei Klangfarben

Das Jubiläum des Gemischten Chors Oberwil-Birchwil zog viele Gäste ins reformierte Gotteshaus nach Bassersdorf. Der Einladung mit dem vielversprechenden Konzertprogramm von beliebten Filmund Musical-Melodien war ein altersmässig gemischtes Publikum gefolgt.

Der Frauenchor Pfungen liess Erinnerungen an die schwedische PopGruppe Abba mit dem Lied «I have a dream» aufkommen und wechselte weiter zur Muppet Show-Melodie «Musik, Musik». Der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil zeigte seine Vielseitigkeit mit «Fiddler on the roof» aus dem Musical Anatevka.

Nach der Einleitung von Susanne Illi führte Nico Gerster als Moderator mit vielen inhaltlichen Details

Beeindruckend war die Darbietung vom Männerchor Flaach mit «Conquest of Paradise», bei der die Bässe

so richtig zelebriert werden konnten. Mit den gemeinsamen Auftritten aller drei Chöre wurde eine Vollständigkeit erreicht, welche mit dem Titel «Laras Thema» aus dem Film Doktor Schiwago eindrücklich zum Tragen kam.

Ein Abend so bunt wie die Seidenschals der Chormitglieder erreichten alle Gesangsaufführungen der drei Sängerkreise. Als Schlussbukett dieser 111-Jahr-Feier wurde «Hallelujah» von Leonard Cohen von allen drei ◾ Chören präsentiert.

Dirigentin und Leiterin Utta Freya vom Gemischten Chor Oberwil-Birchwil beim Einstimmen mit allen drei Chören. (sl)

Jeanine Schneider übernimmt die Aufgabe von Yvonne Baumgartner

Neues Gesicht für die Vereinsunterstützung Die Bassersdorfer Vereine werden in Zukunft mit Jeanine Schneider als Bereichsleiterin ihre Anliegen diskutieren können. Sie wird ab Dezember voll in ihrem neuen Amt tätig sein und bereitet sich bis dahin auf ihr neues Aufgabengebiet vor. von Susanne Gutknecht Die 27-jährige Jeanine Schneider rückt aus der Bassersdorfer Verwaltung in die Position der Bereichsleiterin familien- und schulergänzende Betreuung und Angebote nach. Die letzten vier Jahre hat sie auf der Einwohnerkontrolle von Bassersdorf gearbeitet. Sie freut sich auf die neue Herausforderung und die Führungsverantwortung, die mit dem Wechsel einhergehen. «Ich fühle mich sehr wohl in meinem neuen Job, bin aber natürlich noch in der Einarbeitungsphase», erzählt Schneider. Eine grosse Hilfe ist ihr Wissen um die Abläufe in einer Gemeindeverwaltung. «Ich kenne natür-

lich die Gesichter bereits und weiss, an wen ich mich wenden muss.»

Viele Aufgaben warten Ihren neuen Job beschreibt sie als abwechslungsreich: Sie bearbeitet Rabattanträge von Familien, tätigt das Sekretariat der Kubiko Kultur- und Bibliothekskommission, bearbeitet die finanziellen Projekte im Bereich der Vereine und verwaltet die Jugendförderungsgelder. Ihren Rucksack hat sie in ihrer Verwaltungslehre in Elgg gefüllt, und anschliessend drei Jahre im Bereich Finanzen von Bassersdorf gearbeitet. Gut gerüstet also für alle Eventualitäten? Schneider antwortet lachend: «Das wäre zu hoch gegriffen. Bis ich alles im Griff habe und ich weiss, wie sich der Jahresablauf gestaltet, vergeht sicher noch einige Zeit.» Zudem seien nicht alle Prozesse und Abläufe auf den verschiedenen Gemeinden dieselben. Ihr Rezept ist, offen auf neue Herausforderungen zu zugehen und in ihrer

Schnittstellen-Funktion vor allem bei der Vereinsunterstützung zu versuchen, ein Thema von beiden Warten aus zu betrachten.

Heimische Vereine In den Bassersdorfer Vereinen sucht man das Mitglied Jeanine Schneider vergebens. «Ich wohne zwar in Bas­ sersdorf, aufgewachsen bin ich jedoch

in Elsau und habe später in Winterthur gewohnt.» Dort sei sie schon länger verankert mit den Vereinen und bleibe denen treu. Aber an der Generalversammlung der Interessen-Gemeinschaft Pro Vereine Bassersdorf anfangs November habe sie als Verantwortliche für die Vereinsunterstützung bereits viele neue Kontakte knüpfen können, die ihr den Einstieg in den Joballtag erleichtern werden. ◾

Jeanine Schneider ist neu in der Vereinsunterstützung tätig. (sg)


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Aus Behörde und Verwaltung M

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Am Donnerstag, 11. Dezember 2014, 10 bis 12 Uhr, findet im Alpenblick 17 ein «Tag der offenen Tür» statt. Sie sind herzlich eingeladen! Die Gemeinde Brütten in Zusammenarbeit mit der Spitex Bassers­ dorf-­Nürensdorf-Brütten bietet ab 1. Januar 2015 einen Entlastungs­ dienst für pflegende Angehörige an. In der behindertenfreundlichen Wohnung im Alpenblick 17, die rollstuhlgängig zu erreichen ist, werden bis maximal fünf Personen von einer Pflegefachfrau und einer Pflegehelferin liebevoll betreut. Die 3-Zimmer-Wohnung bietet genügend Platz für einen gemütlichen Essraum mit kleiner Küche und zwei Ruheräumen. Jeden Donnerstag werden die Tagesgäste ab 9 Uhr in Empfang ­genommen und bis 16.30 Uhr betreut.

Swiss Tenors – The Original Weihnachtskonzert in der Kirche Brütten mit ­Weihnachtsliedern und k ­ lassischer Musik

Die Tagespauschale beträgt für Brüttenerinnen und Brüttener Fr. 140.00, für Auswärtige Fr. 160.00. Darin enthalten ist die Betreuung, Mittagsverpflegung und Zwischenmahlzeiten.

Samstag, 20. Dezember 2014, 17.00 Uhr

Ab sofort nimmt die Spitex unter Telefon 044 836 55 43 Anmeldungen entgegen und gibt gerne weitere Auskünfte.

Eintritt frei – angemessene Kollekte erwünscht

www.swiss-tenors-original.ch

Kulturkommission Brütten

Gemeinde Brütten und Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten

Singen, Schlagzeug oder doch Akkordeon spielen? Oder eines der anderen 25 Instrumente, die Schülerinnen, Schüler und Jugendliche bei uns lernen können. An unserer Schule unterrichten rund 160 qualifizierte Lehrpersonen in allen Stadtkreisen und in den umliegenden Gemeinden.

Geburten 6. Oktober Willow Mae und Nevah Rose Frei

27. Oktober Laura Kerker

Töchter von Reto und Gabriela Frei, Dorfstrasse 9

Tochter von Marcel und Carmen Kerker, Chilerain 4

15. Oktober Nina Leonie Christen

28. Oktober Nick Kern

Weitere Informationen finden Sie bei www.jugendmusikschule.ch

Tochter von Beat und Bettina Christen, Chätzlerweg 10

Sohn von Rolf und Andrea Kern, Säntisstrasse 33A

Bis bald!

22. Oktober Romeo Livio Schiller

Für das Frühlingssemester ist am 30. November 2014 Anmelde­ schluss. Kontaktieren Sie uns unter 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch.

Sohn von Andreas und Corina Schiller, Säntisstrasse 92B Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten


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Aus Behörde und Verwaltung Einsetzen eines Flurwartes Unmutsbekundungen seitens der Landwirte in Bezug auf den Zustand beziehungsweise den Unterhalt der Flur- und Waldstrassen, hat den Gemeinderat veranlasst, einen Flurwart zu ernennen. Der Auftrag wurde dem Forstteam Brütten GmbH vergeben. Mit dem Einsatz des Flurwarts können gezielt grössere Schäden an Flur- und Waldstrassen minimiert werden. Neben dem Unterhalt von Gräben, Schächten und Durchläufen, kann der Flurwart auch mit der Sanierung von Schlaglöchern, Laub blasen und Mulchen der Wegränder

beauftragt werden. Auch ein Pikettdienst bei Unwetter ist damit gewährleistet.

Neubekiesung Heissetrüti­weg, ­Kreditabrechnung

Überbauung Harossen, ­Kreditabrechnung

Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung zur Neubekiesung des Heissetrütiweges genehmigt. Es entstanden Nettoausgaben von Fr. 8 694.95. Dies sind Fr. 3 305.05 weniger als budgetiert. Die Minderkosten werden mit der Einnahme des Staats­ beitrages von 3 727 Franken begründet.

Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung zur Umlegung der öffentlichen Kanalisation in der Überbauung Harossen genehmigt. Die Kosten ­belaufen sich insgesamt auf Fr. 64 952.20. Dies sind Fr. 4 952.20 mehr als budgetiert. Die Mehr­ kosten werden mit dem höheren Aufwand bei den Instandstellungs­ arbeiten der Stichstrasse sowie ­z usätzlich nötigen Ingenieurleis­ tungen begründet.

Glasfasernetz Der Bedarf an Bandbreite für den Zugang ins Internet, dem Versand von E-Mails und der Nutzung von

TV- und Radio-Angeboten über das Telefonnetz steigt rasant. Deshalb befasst sich der Gemeinderat mit dem Thema Glasfaserausbau und setzt für die Erarbeitung von Verhandlungsunterlagen einen Kredit von 8 120 Franken ein. Die Firma Strukturwerk GmbH, Winterthur, hat den Auftrag für die Erarbeitung erhalten.

Einsprache Mitglieder­ gemeinden Region Ost Der Gemeinderat reicht zum Betriebs­reglement des Flughafens Zürich eine Einsprache ein.

Gemeinderat Brütten

Jahresbericht der Köchli Stiftung Geschäftsjahr 2013 1. Stiftungszweck Auszug aus dem Stiftungsreglement (Ziffer 4) Die Stiftung kann folgende Formen der Unterstützung vornehmen: • Gewährung von zinslosen Darlehen zur Beschaffung von Hilfsmitteln und / oder die Durchführung von baulichen Massnahmen, die eine Bewohnung der eigenen oder gemieteten Wohnung weiterhin ermöglichen. • Die Anschaffung eigener, betagten gerecht ausgebauter Wohnungen in Brütten. Kann die Wohnung zur Zeit des Erwerbes nicht im Sinne des Stiftungszweckes vermietet werden, ist eine anderweitige Vermietung anzustreben, wobei jedoch nur ein zeitgebundener Mietvertrag infrage kommt. Wird die Wohnung dem Stiftungszweck entsprechend vermietet, hat der Mieter eine seinen finanziellen Verhältnissen entsprechende Miete zu bezahlen. Eine Belehnung (z.B. beim Kauf von Liegenschaften) darf höchstens im Rahmen von 50 Prozent des Kaufpreises erfolgen. • Ermöglichung von kurz- oder längerfristigen Tapetenwechseln für pflegebedürftige Betagte in Brütten und dadurch Entlastung der Pflegenden. Dieses Ziel kann z.B.

dadurch erreicht werden, dass an geeigneten Orten bereits existierende, für die Pflege von Behinderten und Betagten geeignete Räumlichkeiten gemietet werden. Nach Möglichkeit ist dabei auf bereits vorhandenes Pflegepersonal zurückzugreifen und dieses ebenfalls temporär anzumieten. Falls dieser Weg nicht gangbar ist, steht es dem Stiftungsrat frei, andere Mittel einzusetzen. Dies können beispielsweise der Kauf und die Einrichtung eigener Räumlichkeiten oder anderes sein, sofern sich eine solche Investition – im Sinne des vorliegenden Stiftungsreglements – rechtfertigen lässt. • Werden durch Betagte Pflegedienste in Anspruch genommen, deren Kosten den üblichen und durch die Sozialversicherer gedeckten Rahmen sprengen, und deshalb eigentlich zugunsten eines Aufenthalts in einem Pflegeheim aufgegeben werden müssten, kann die Stiftung für diejenigen Kosten aufkommen, die nötig sind, damit der Betagte weiterhin in seiner bisherigen Umgebung verbleiben kann. • Weitere Möglichkeiten zur Unterstützung betagter Einwohner von Brütten bleiben ausdrücklich vorbehalten und sind durch den Stiftungsrat von Fall zu Fall zu diskutieren und zu beschliessen.

Zweck der Verwendung von Stiftungsmitteln ist, betagte Einwohner von Brütten so zu unterstützen, damit diese möglichst lange in Brütten wohnhaft bleiben können. Statuten und Stiftungsreglement sind auf der Homepage (www.brütten.ch) hinterlegt.

2. Das Organ der Stiftung ist der Stiftungsrat Der Stiftungsrat besteht aus fünf in Brütten wohnhaften Mitgliedern und wird vom Gemeinderat Brütten gewählt. Ein Sitz wird von einem jeweiligen Sozialbehördenmitglied der Gemeinde Brütten besetzt. Der Stiftungsrat besteht zurzeit aus drei aktiven Mitgliedern: • Martin Graf, Präsident • Susi Müller, Rechnungsführung • Urs Altorfer, Projekte Geplanter Wechsel: • Martin Graf, Präsident Ausgetretene und Vakanzen: • Christa Bosshart, Vorprüfung Gesuche (vakant) • Walter Bärtschi, Aktuar wird von der Sozialbehörde der Gemeinde Brütten gestellt (vakant)

Der Stiftungsrat wird voraussichtlich im November 2014 wieder vollständig sein.

3. Tätigkeiten im Berichtsjahr Im Jahre 2013 wurden keine Vergabungen getätigt. Der Stiftungsrat befasste sich mit der Revision des Reglements. Das revidierte Reglement wurde vom Bezirksrat genehmigt.

4. Stiftungsvermögen Das Stiftungsvermögen hat mit einer risikoarmen Anlagestrategie um 1 Prozent zugenommen.

5. Diverses Damit das Stiftungsvermögen im Sinne des Stiftungszweckes genutzt werden kann, prüft der Stiftungsrat weitere Möglichkeiten einer Anlagestrategie, im Sinne der Stiftungsstatuten. Brütten, im Oktober 2014 Der Stiftungsratspräsident Martin Graf


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Dorf-Blitz

Brütten

11/2014

Vereine

Brütten

25

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Dorf-Adventskalender Dezember 2014

Positives Fazit

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden am diesjährigen Dorf-Adventskalender; Der Dorf-Adventskalender kann bis zum 26. Dezember betrachtet werden. Die Fenster sind jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. Das MuKi-Team wünscht allen eine wunderschöne Adventszeit!

NAME

ADRESSE

INFORMATIONEN

1

Mo

R. Keller

Alpenblick 17

Openhouse & Outdoor 17 – 20

2

Di

Bibliothek

Brüelgasse 7

Openhouse 17 – 19

3

Mi

Coiffeursalon Art of Style

Alpenblick 17

Outdoor 17 – 19

4

Do

Gesundheitspraxis Epilada

ehemalige Post

Outdoor 18 – 20

5

Fr

Familie Oehri

Dorfstrasse 10

Outdoor 18 – 20

6

Sa

Volg

Brüelgasse 8

Openhouse 11 – 16

7

So

Haargenau

Unterdorfstrasse 39

8

Mo

9

Di

Kindergarten

Brüelgasse 2

10

Mi

Familie Furrer

Zelglistrasse 19

Outdoor & Openhouse 17.30 – 18.30

11

DO

Oswald & Högger

Ankenweg 3

Outdoor 18 – 20

12

Fr

Schule Brütten

Schulhaus Chapf

Ab 17.30 Gesangliche Darbietung

13

Sa

14

So

Familie Rechsteiner

Tüfistrasse 6

Outdoor 17 – 19

15

Mo

Familie A. & P. Büchli

Dorfstrasse 6

Outdoor 17 – 19

16

Di

Ruth Mayer

Dorfstrasse 6

17

Mi

Familie Grossert

Chilerain 2

Outdoor 18.30 – 19.30

18

Do

Waldkindergarten

Waldplatz

Outdoor 17 – 18

19

Fr

Radsport Keller

Gernstrasse 15

Ab 18.00 Lachs-Degustation

20

Sa

Familie M. & C. Mayer

Underdorfstrasse 16

Outdoor 18 – 20

21

So

22

Mo

Kinderhaus Chrüsimüsi

Underdorfstrasse 38

Outdoor 18 – 20

23

Di

24

Mi

Familie Egli

Dorfstrasse 29

Die Adventszeit steht vor der Tür und das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Der Samariterverein schaut auf ein intensives aber auch lehrreiches Vereinsjahr zurück. Jeden ­Monat bereiteten uns unsere Samariterlehrer interessante Lektionen vor und wir konnten unsere Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und Neues dazu lernen. Zwei Nothilfekurse und ein Kleinkinder-Nothilfekurs konnten wir dank unserer engagierten Klassenlehrern und Samariterlehrern erfolgreich durchführen. Der Raclette-Abend und die «Gwächshusbeiz» anlässlich der Adventsausstellung im Garte-Händsche waren dank des grossen Interesses und dem Entgegenkommen der Dorfbevölkerung wieder erfolgreich. Danken möchten wir allen, welche uns mit einem Beitrag bei der Sama­ritersammlung, als treue Passivmitglieder oder mit einer Geldspende wohlwollend unterstützt haben. Die Erlöse aus all diesen Anlässen und die Spenden verwenden wir, um unser Einsatz- und Kursmaterial auf dem neusten Stand zu halten. Unser Jahresprogramm für das Jahr 2015 ist in Planung. Auch im neuen Jahr werden wir wieder Nothilfekurse anbieten. Freitagabend und am Samstag den ganzen Tag (10 Lektionen) oder als e-Nothilfekurs mit dem praktischen Teil am Samstag. Infos und Daten finden sich unter www.samariter-bruetten.ch. Weiter möchten wir im Laufe des Jahres, nach Wunsch und Bedürfnis, weitere Kurse durchführen wie den BLS-AED-Kurs (CPR und Defi-Anwendung). Die Vereinsmitglieder sind auch beim Sanitätsdienst an Anlässen im Dorf anzutreffen. Wenn Sie unseren Verein näher kennen­ lernen wollen – oder einmal an einer Monatsübung mitmachen möchten, kommen Sie einfach vorbei. Ort und Datum unserer Anlässe werden immer im Dorfkalender bekannt gemacht oder unter www.samariter-bruetten.ch. Dort sind auch weitere Informationen über unseren Verein ersichtlich. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit sowie viele gute Stunden und Wohlergehen im 2015. Samariterverein Brütten Der Vorstand

Jung und Alt sind herzlich zum Lebkuchenverzieren und zu einem Punsch in der Bibliothek Brütten eingeladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Bibliotheksteam


Brütten

26

Dorf-Blitz

11/2014

Bemerkenswerte Vielfalt am Hobbymarkt «Wiener Wandlungen» in der Kirche Brütten

Der diesjährige Kreativ-Hobbymarkt hat wegen des stetig zunehmenden Platzmangels in der Mehrzweckhalle stattgefunden. Am Wochenende vom 25. und 26. Oktober boten über 40 Aussteller ihre von Hand gefertigten Kunstwerke an. Die Vielfalt war einmal mehr bemerkenswert und die Künstlerinnen und Künstler überraschten mit neuen kreativen Ideen. So liess sich problemlos ein auserlesenes Mitbringsel oder sogar ein originelles Weihnachtsgeschenk finden. Der Frauenverein Brütten führte diesen Anlass bereits zum sechsten Mal

durch. Nebst dem künstlerischen Angebot durfte auch das Kulinarische nicht fehlen: In der «Kafistube gab es feine selbstgebackene Kuchen und Torten sowie Kürbissuppe oder heisse «Chäs- und Spinat-Chüechli». Im Freien grillierte Familie Wiesmann allerlei Feines. OK-Präsidentin Rosmarie Dünki zeigte sich sehr erfreut über die zahlreichen Besucher, die den Anlass trotz Standortwechsel schätzten. Dank dem grösseren Platzangebot konnten dieses Jahr deutlich mehr interessierte Künstlerinnen und Künst(nb) ler eingeladen werden.

Die reformierte Kirchgemeinde bietet kulturinteressierten Brüttenern und Auswärtigen ein attraktives und vielseitiges Angebot an Veranstaltungen. Unter dem Titel «Kirchen Kultur Kirche Brütten (KKK)» finden von Juli 2014 bis Januar 2015 neben drei Bild-Wort-Klang Gottesdiensten auch zwei Konzerte statt. Eines davon am 20. November unter dem Thema «Wienerische Wandlungen». Das Quartetto Constantia aus dem deutschen Konstanz spielte das Streichquartett in G-Dur KV387 von Wolfgang Amadeus Mozart und

das Streichquartett in G-Dur 887 von Franz Schubert. Das Ensemble existiert in loser Formation seit 2012 und hat bereits zahlreiche Konzerte zusammen gespielt. Die vier Musiker Johannes Grütter (Violine), Nadine Lindner (Violine), Irene Oesterlee (Viola) und Ilja Ryabokon (Violoncello) interpretierten denn auch die acht Stücke mit viel Hingabe und Können und liessen die leider eher spärlich erschienenen Zuschauer einen Abend lang in die Welt der klassischen Kammermusik eintauchen. (rh)

Ungewöhnlicher Krimiabend

Hochspannung im Weinkeller Zu einer ausgefallenen Lesung rief die Bibliothek Brütten Kriminalistik-Liebhaber in den Keller des Schreckens. Eine literarische Dar­ bietung, gekoppelt mit ausgesuchten Weinen, liess die Zuhörer Ende ­November mit allen Sinnen in die Geschichte aus Frank Schroeders Buch «Tod im Weinkeller» eintauchen. von Sandra Lanz Bereits die Ankündigung des Hörspiels «Wine & Crime» versetzte Interessierte in eine erwartungsvolle Stimmung. Die Bibliothek Brütten verwandelte sich in die schummrigen Weinkeller aus dem Buch Frank Schroeders, in dem Ehemänner brutal aus dem Weg geräumt werden oder sich andere schaurige Geschichten zutragen. Dazu ein Gläschen blutroten Wein, kredenzt vom Brüttener Weinexperten Christian Fersch.

die Bibliotheksleiterin Franziska Eppler die zwei Hauptpersonen: die Erzählerin Romana Bartosch sowie den Weinfachmann Christian Fersch, welcher professionell eine Reihe von Bio-Weinen vorstellte und mit detaillierten Erklärungen

durch den Abend führte. Drei Bio-Weissweine aus dem Rheinland Pfalz, drei südafrikanische Rotweine sowie einen Overgaauw Port durften die Gäste degustieren. Die feinen Unterschiede der diversen Winzer-Techniken, die Wichtigkeit der Bodenbeschaffenheit, spontane Naturgärung und die Maische gab den Gästen einen Einblick in die Welt des Weines. Fazit: je weniger Hand angelegt wird, desto weniger geht dem Wein der Fruchtgeschmack verloren.

Degustation inmitten von Büchern Nach der Begrüssung und einigen Worten zum Ablauf des Abends begrüsste

Nicht alltägliche Zusammenarbeit: Christian Fersch und Romana Bartosch. (sl)

Zwei schaurige Geschichten Alsdann läuteten die Kirchenglocken und rief die Gäste auf ihre Sitze zu den mit Kerzenlicht beleuchteten Tischchen zurück. Mit gefülltem Glas begann die Lesung des ersten Kurzkrimis. In klarer schriftdeutscher Sprache las Romana Bartosch die erste gruselige Kurzgeschichte. Das abgelegene Ballymoore Castle suchte einen neuen Schlossherrn und fand ihn in O’Conner. Nur der Weinkeller war ein Tabu. Und doch: die Kontrolle des Weinkellers wurde ihm zum Verhängnis. In der zweiten Episode versuchte eine Ehefrau ihren Angetrauten in einem Weinkeller loszuwerden. Doch der Zufall wollte es anders. Bei einem Schlummertrunk philosophierten die Besucher weiter über Weine und «black stories» und waren sich einig, dass es eine überaus ­gelungene Verbindung zweier Lieb­ ◾ habereien war.


Dorf-Blitz

11/2014

Brütten

27

Abendunterhaltung der Turnerfamilie: Leistungsausweis für Sport und Geselligkeit

Schon bei den Olympiern war Sabotage im Spiel Unter der Regie von Carina Meili und Chantal Wanner haben die Mitglieder der Brüttener Turnerfamilie (TVB) an den beiden mittleren November-­Wochenenden ihrem Publikum eine sportlich-unterhaltsame Abendunterhaltung geboten. Zahlreich anzutreffen waren TVB-Mitglieder, welche sich an den drei Aufführungen in Doppel- oder Dreifach­rollen engagierten, sei es als Turnerin oder Turner auf der Bühne, in der ­Beleuchterequipe, im Kulissenauf- und -abbau, in der Schminkecke oder beim Kostümwechsel in den «Katakomben», als Bedienung in der Festbeiz oder als Laienschauspieler im Theaterstück «Die Wette des Olymp».

◾

Die Geschichte gewährte Einblick in das Zeitalter der Götter und Helden in der griechischen Sagenwelt. Auch hier waren Absprachen, Gemeinheiten, Intrigen und Sabotagen alltäglich; nicht selten waren sie Ursprung von blutigen Kriegswirren und menschlichen Tragödien. Die Protagonisten der Abendunterhaltung, Zeus (Nico Gerster), Poseidon (Rico Prestini) und Hades (Robin Isler) sowie Dionysos (Guido Baltensperger) und Aphrodite (Doris Bachmann) schlossen mit Unterstützung von Eros (Timo Knabenhans) eine durch doppelsinnige Rede­wendungen und mit humorigen Slapsticks gespickte Wette ab, ob die aufkeimende Liebe ­zwischen

Achilles (Yannik Strehler) und Königstochter Lotephone (Seraina Altorfer) mit ihren Einflüssen zu begünstigen oder zu verhindern sei. Zwischen den Theaterszenen und amüsanten Filmeinspielungen ab Leinwand zeigten die Riegen dem begeisterten Publikum hochstehend choreographierte Bühnendarbietungen in themenbezogenen Kos­tü­men und mit passender Musik untermalt. Obwohl es Achilles, dem liebestollen Held im trojanischen Krieg, anfänglich gelang, seine Angebetete zu entführen und ihre Zuneigung zu gewinnen, war dem ­Liebespaar kein Happyend beschert. Das Stück spitzte sich zu und erntete mehrmals Szenenapplaus für eine

­gewagte Flucht mit Bootsfahrt oder Siegesehrungen für gewonnene Wettkämpfe. Am Ende freute sich Hades, Gott der Unterwelt und des Todes, mit teuflischem Grinsen darüber, dass Achilles ihn auf seinem Weg in die Hölle begleiten musste. In übermütiger Unachtsamkeit hatte Dionysos, selbst ernannter «Gott der Fruchtbarkeit und Eks­tase» aus dem Köcher von Liebesgott Eros einen bleiernen Unglückspfeil entwendet, auf Achilles gezielt und dadurch die Tragödie heraufbeschworen. Text: Susanne Reichling Fotos: Mano Reichling

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Dienstag

Mittwoch

Samstag 10:30 - 11:20 Uhr

Power Medium Level 12:10 - 13:00 Uhr

Power Medium Level 17:05 - 17:55 Uhr

18:45 - 19:35 Uhr

Power Low Level

Power Medium Level

19:00 - 19:50 Uhr

Power Medium Level

20:00 - 20:50 Uhr

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30.04.15

28.05.15

25.06.15

30.07.15

27.08.15

24.09.15

29.10.15

26.11.15

24.12.15

Abgabeschluss

18.01.15

15 02.15

15 03.15

19 04.15

13 05.15

14 06.15

19 07.15

16 08.15

13 09.15

18 10.15

15 11.15

13 12.15


Dorf-Blitz

Nürensdorf

11/2014

31

Aus Behörde und Verwaltung Bürgerrechtserteilungen Gestützt auf die eingereichten Gesuche und nach erfolgter Prüfung wurden ins Bürgerrecht der Gemeinde Nürensdorf aufgenommen: • Anna Maria Giordano, von Italien, wohnhaft Baltenswilerstrasse 7, Nürensdorf; • Raphaela Mundwiler, von Deutschland, wohnhaft Oberackerstrasse 10, Nürensdorf.

Bauwesen Für einen geplanten Neubau am Rand der Silhouette von Oberwil erteilte der Gemeinderat im Sinne von Paragraph 220 PBG eine Ausnahmebewilligung von der Bauschrift der Kernzone B. ­Damit wird eine leichte lagemässige Verschiebung des projektierten Gebäudes ermöglicht. Die bessere Situierung des Neubaus ist aus ortsplanerischen Gründen erwünscht. Das Gebäude folgt dem Lauf der schützenswerten Gebäudezeile am südlichen Dorfrand besser. Ausserdem werden Belichtung und Belüftung des geplanten Wohnhauses verbessert.

Personelles Nach über 35 Jahren Tätigkeit für die Gemeinde hat Gemeindeschreiber Heinz Stauch per 30. Juni 2015 seinen Rücktritt altershalber angemeldet. Für die Neubesetzung der Stelle

hat der Gemeinderat beschlossen, rechtzeitig die Stellen­ausschreibung zu veranlassen. Ausserdem hat er ­einen Ausschuss für das Auswahlverfahren und die Bewerbungsgespräche eingesetzt. Das genaue Rücktrittsdatum ist von der getroffenen Nachfolgelösung abhängig. Bis nach Einführung der neuen Gemeindeschreiberin / des Gemeindeschreibers steht der heutige Stelleninhaber der Gemeinde noch zur Verfügung. Im Zusammenhang mit den anstehenden personellen Mutationen und auf Grund der Neuverteilung der Ressorts und Aufgaben der Amtsperiode 2014 /18 wurde die Verwaltungsor­ ganisation in verschiedenen Punkten angepasst und dokumentiert. Es handelt sich dabei um • Organigramm Gemeindeverwaltung; • Organigramm Gemeindewerke; • Übersicht über die Aufgaben und Zuständigkeiten sowie Stellvertretungen; • Leistungskatalog Gemeindewerke. Diese Unterlagen stehen Stellenbewerberinnen / Stellenbewerbern sowie Interessierten auf der Homepage der Gemeinde zur Verfügung.

Der Gemeinderat hat auf Antrag der Fachstelle Soziales den Aufenthalt ei-

Gemeindewerke Bei den Gemeindewerken werden Ersatzbeschaffungen für zwei Fahrzeuge vorgenommen. Dafür hat der Gemeinderat einen Kredit von 53 000 Franken bewilligt. Zusammen mit dem in die Jahre gekommenen Renault Kangoo soll zwecks Optimierung sowie der angestrebten ökologischen Ausrichtung des Fahrzeugparks der Toyota RAV4 eingetauscht werden. Weil aus betrieblichen Gründen ein Allradfahrzeug benötigt wird, ist als Ersatz für den Renault Kangoo ein VW Caddy Maxi Kastenwagen evaluiert worden. Anstelle des RAV4 wird

Verkehr Die Kantonspolizei hat am 8. Oktober 2014 auf der Alten Winterthurerstrasse bei Nr. 212 in Fahrtrichtung Winterthur Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei insgesamt 270 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 6 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 63 Stundenkilometer.

Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren in den Gemeinden» Der Gemeinderat verzichtet auf die Beteiligung an dem von verschiedenen Gemeinden lancierten Referendum. Einerseits ist die Forderung nach fairen Gebühren in der Gemeinde erfüllt und andererseits beteiligen sich bereits genügend Gemeinden. Die kantonale Volksinitiative gelangt in jedem Fall zur Abstimmung durch die Stimmberechtigten. Der Gemeinderat unterstützt die Stossrichtung der Initiative, hält aber die Umsetzung der Forderungen gemäss Initiativtext für bürokratisch und nicht praktikabel. Gemeinderat Nürensdorf

Abschied Al-Barram Mahir Emcet Weiherstrasse 6 am 16. Oktober 2014 Kälin geb. Albicker Gertrud Dorfstrasse 24a am 16. Oktober 2014

Am 27. Oktober 2014 wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt:

Baukommission Nürensdorf

Von der Antwort des Amtes für Jugend und Berufsberatung in Sachen Abbau der Mütter- und Väterberatung am Standort Nürensdorf ist der Gemeinderat nicht befriedigt und verlangt eine Aussprache mit den Verantwortlichen. Es ist für den Rat nicht nachvollziehbar geworden, weshalb Nürensdorf gegenüber dem Standardangebot in anderen Gemeinden gleicher Grössenordnung benachteiligt wird.

ein Elektrofahrzeug Renault Zoe beschafft.

Soziales, Beratungsstellen

Die Baukommission ­orientiert

• Chreisel AG, Neubau eines 3-Fa­milienhauses, Scheuerackerstrasse 11a – c; • Zehnder Thomas, Neubau eines Ein­familienhauses, Oberwilerstrasse 20; • Bosshart Heini, Neubau eines Mehrfamilienhauses samt Tiefgarage, Brüttenerstrasse 20.

ner Jugendlichen in einer betreuten Wohnsituation verlängert und dafür subsidiäre Kostengutsprache erteilt. Die Verlängerung erfolgt letztmals bis Ende April 2015.

on ratulati

G

Wir gratulieren

zum 90. Geburtstag am 30. Dezember 2014 Ludwig Keller Hinterdorfstrasse 25a Nürensdorf

Bösch geb. Gabathuler Anna Zelgliweg 5 am 20. Oktober 2014 Raschle geb. Rudin Elsbeth Alte Winterthurerstrasse 37 am 8. November 2014

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf


Nürensdorf

32

Dorf-Blitz

11/2014

Aus Behörde und Verwaltung

Adventsfenster-Rundgang 2014 Wir freuen uns, Sie auch dieses Jahr wieder zum Adventsfenster-Rundgang vom 1. bis 24. Dezember einladen zu dürfen. Die Fenster sind jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. Während den individuellen Öffnungszeiten sind Sie herzlich willkommen, spontan vorbei zu schauen, neue Bekanntschaften zu knüpfen oder einfach gemütliche Stunden zu verbringen. Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen. Nürensdorf

Ruth & Heinz Meyer

Tobelwiesstrasse 6

17.00 – 20.00

Dienstag, 2. Dezember

Nürensdorf

Patricia & Urs Bieri

Hinterdorfstrasse 16

17.00 – 20.00

Mittwoch, 3. Dezember

Nürensdorf

Aloha Kleintierpraxis Fam. Laluha

Lebernstrasse 11

geschlossen

Donnerstag, 4. Dezember

Breite

Fam. Lüscher

Alte Winterthurerstrasse 201

geschlossen

Freitag, 5. Dezember

Nürensdorf

Fam. Kaufmann

Hauswiesenstrasse 5

17.00 – 20.00

draussen bei Garage

Samstag, 6. Dezember

Oberwil

Frauenverein Oberwil-Birchwil und Holzkorporation Oberwil

Waldhütte Oberwil P-Platz Golfclub Breitenloo, ab dort ist Weg markiert/ Taschenlampe empfohlen

ab 17.30

mit Samichlaus Punch & Glühwein

Sonntag, 7. Dezember

Nürensdorf

Bibliothek

Lindauerstrasse 1 mit musikalischer Unterhaltung der Musikschule Nürensdorf

14.00 – 17.00

Montag, 8. Dezember

Nürensdorf

Pflegewohnungen KZU im Zentrum Bären

Alte Winterthurerstrasse 49 mit Marronistand, Glühwein und Christstollen

18.00 – 20.00

Dienstag, 9. Dezember

Nürensdorf

Fam. Rossi

Ebnetstrasse 11

geschlossen

Mittwoch, 10. Dezember

Nürensdorf

Ludothek

Im Schloss, 2. Stock

14.00 – 17.00

Donnerstag, 11. Dezember

Nürensdorf

Waldkindergarten Hatzenbühl

Pausenplatz Hatzenbühl kurzem «Liechtliweg» folgen

18.00 – 19.00

Freitag, 12. Dezember

Nürensdorf

V. Lanfranchi & Fam. Schwab

Alte Winterthurerstrasse 52a / b

ab 16.00

Samstag, 13. Dezember

Nürensdorf

Werner Schuppisser

Alte Winterthurerstrasse 48 Glühwein & Allerlei

ab 17.00

hinten beim Gartenhaus, draussen

Sonntag, 14. Dezember

Nürensdorf

Ortsgeschichtliche Kommission

Lebernstrasse 2 Ortsmuseum geschlossen Glühwein & Punch

13.30 – 17.00

in Garage

Montag, 15. Dezember

Birchwil

Fam. Kümmerli

Müliholzweg 3

ab 17.00

Dienstag, 16. Dezember

Nürensdorf

KiTa Luftballon

Eigentalstrasse 1

ab 18.00

draussen & drinnen

Mittwoch, 17. Dezember

Nürensdorf

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf

Zentrumsbau vis à vis Volg. Glühwein & Punch. «Erfreut euch ein Licht kommt an… das Friedenslicht» (siehe sep. Flyer Kirchgemeinde)

um 17.15 Uhr

draussen

Donnerstag, 18. Dezember

Birchwil

Schulhaus Sunnerain

Turnhalle Adventskonzert

um 21.00

Freitag, 19. Dezember

Nürensdorf

Schlossbraui Brauereiweg 3

Gemischter Chor Oberwil-Birchwil Lieder zum Mitsingen!

18.00 – 22.00

Samstag, 20. Dezember

Birchwil (Kloten)

Fam. Isler Hof Obholz 4

Obholzer-Stübli verweilen Sie bei Punsch, Zopf & Burebrot!

09.00 – 15.00

Sonntag, 21. Dezember

Breite

Restaurant Sternen

Alte Winterthurerstrasse 203 Vogelheu & Glühbier für Kids: Punch

17.00 – 20.00

draussen mit feiner Suppe

Chor: ab 19.30

draussen im Garten

Montag, 22. Dezember

Oberwil

Elisabeth & Ernst Joost

Brüttenerstrasse 2

ab 16.00

Dienstag, 23. Dezember

Nürensdorf

Monika & Rainer Koch

Lindauerstrasse 38

19.00 – 21.00

draussen

Mittwoch, 24. Dezember

Nürensdorf

Esther & Max Weiss

Maulackerstrasse 3 Glühwein & Suppe

ab 14.00

draussen

31. Dezember

Kapelle Breite Silvesterapéro mit Marlis Zweifel ab 23.30 Uhr (Ausläuten 2014  /  Einläuten 2015)

mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

Montag, 1. Dezember


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Aus Behörde und Verwaltung

Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf Kurs 17

Yoga bei Brigitte (Frühlingskurs) Bewusstes Atmen und tiefe Entspannung, Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht: Yoga ist ein Weg um geistige Ruhe und körperliches Wohlbefinden zu erfahren. Kursleitung: Brigitte Bühlmann Pastori, dipl. Ayur-Yogalehrerin Kursdauer: 17 a: 14 x Donnerstagabend 18.15 – 19.15 Uhr / 17 b: 14 x Dienstagabend 19.30 – 20.30 Uhr Kursdatum: ab 03 (5).März 2015 (wöchentlich, ohne Schulferien) Kursort: Raum für Yoga, Jakob-Spaltensteinstrasse 12, 8303 Bassersdorf Mitnehmen: Bequeme Kleider, evtl. (Frottée)-tuch Kurskosten: Fr. 140.00 exkl. Material

Kurs 18

Landliebe Wir lassen die verstaubten GrossmutterRezepte in neuem Glanz erscheinen. Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Dienstagabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 10.03.2015 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material ca. Fr. 30.00

Kurs 19

Vogelstimmen – Vogelnester – Vogeleier In diesem Kurs lernen Sie 5 markante Vogelstimmen kennen, wie und wo Vögel ihre Nester bauen, Eier der Vogelart zuordnen und was Sie tun können, um unseren Vögeln geeignete Bedingungen zum Brüten zu schaffen. Kursleitung: Heike Niemand

Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 19.00 – 21.00 Uhr Kursdatum: 11.03.2015 Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 20.00 exkl. Material

und müde Augen sind heute für viele Menschen Alltag. Wie Sie dies vermeiden können ist Thema dieses Kurses. Sie erfahren, was Sie für das Wohlbefinden Ihrer Augen TUN können. Inhalt: Tipps und einfache Übungen für den entspannten Augen-Alltag. Bei gutem Wetter werden die Übungen im Freien durchgeführt.

Kurs 20

Kursleitung: Evelyn Ott, Ganzheitliches Seh-Training und Ergonomieberatung Kursdauer: 1 x Montagabend 18.00 – 21.00 Uhr Kursdatum: 18.05.2015 Kursort: Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 inkl. Material

Individuelles Kleidernähen für Anfänger und Fortgeschrittene Frühlingskurs Nähen Sie modische Kleidungsstücke für die ganze Familie. Es stehen diverse Nähund Overlockmaschinen zur Verfügung. Kursleitung: Gaby Heidecke, Handarbeitslehrerin Kursdauer: 6 x Dienstagabend, 19.00 – 21.50 Uhr Kursdatum: 31.03, 14.04, 12.05, 26.05, 09.06, 23.06.2015 Kursort: Handarbeitszimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 130.00 exkl. Material

Kurs 21

Kochen mit frischen Kräutern Frische Kräuter sind ein sehr wichtiger Bestandteil eines guten Essens. Worauf müssen wir bei der Kräuterküche besonders achten. Was wird oft falsch gemacht? Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Dienstagabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 12.05.2015 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material ca. Fr. 30.00

Kurs 22

Haben Sie heute schon geblinzelt? Ihre Augen stehen an diesem Abend im Mittelpunkt! Überanstrengte, brennende

Kurs 23

Einmachen – entdecken Sie die Freude am Selbstgemachten Aus saisonalen Früchten und Gemüsen werden hausgemachte Köstlichkeiten zum Einlagern oder Verschenken hergestellt. Wir stellen Sirup, Konfitüre, Gelee, Tomatensauce, süss-saures und in Oel eingelegtes Gemüse, Früchtekompott, Pesto und Chutney her. Kursleitung: Nicole Wolfensberger, Hauswirtschaftslehrperson Kursdauer: 2 x Dienstag 1 x 18.15 – 22.00 und 1 x 19.00 – 22.00 Uhr Kursdatum: 01.09.2015 und 22.09.2015

Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 60.00 exkl. Material ca. Fr. 30.00 – 40.00 Es hat noch Platz in folgenden Kursen: Informationen unter: http://www.schule-­ nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html

Heilen mit Zeichen (Informationsmedizin)

Kursleitung: Christina Kamm, Drogistin Kursdauer: 1 x Mittwochnachmittag, 14.00 – 17.00 Uhr / 1 x Donnerstagabend, 19.00 – 22.00 Uhr Kursdatum: 14a: 25.02.2015 oder 14b: 07.05.2015

Trommelbau Kurs

Kursleitung: Jonny Attenhofer Kursdauer: 1 x Samstag 09.00 – 17.00 Uhr Kursdatum: 28.02.2015

Brauchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk?

Creation Praliné (für Anfänger 9a und / oder für Fortgeschrittene 9b) Kursleitung: Seraina Steiger, Hauswirtschaftslehrerin Kursdauer: 1 x Samstag , 10.00 – 14.00 (Anfängerkurs) und / oder 1 x Mittwochabend 18.00 bis 22.00h (Fortgeschrittene) Kursdatum: 9a: 13.12.2014 oder 9b: 17.12.2014

Anmelden per Mail: Kursnummer, Name, Adresse, Emailadresse und ­Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 ­Nürensdorf oder über Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn


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Aus Behörde und Verwaltung

Bibliothek Nürensdorf Sonntag, 7. Dezember 2014 Offenes Adventsfenster und Sonntagsausleihe

Bibliothek Nürensdorf

Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto den Kindern ab 4 Jahren von 15 bis 15.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 3. Dezember 2014 Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» ab 19 Uhr statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein mit einem Glas Wein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 27. November 2014, 19 Uhr Adventsgeschichten und Glühwein Stimmen Sie sich auf die bevorstehende Adventszeit ein und geniessen

Am Sonntag, 7. Dezember 2014, ist die Bibliothek von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Geniessen Sie ab 15 Uhr musikalische Beiträge der Jugendmusikschule Nürensdorf.

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio. net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Sie bei Glühwein und Kerzenlicht unsere Adventsgeschichten.

Bibliothek Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf

Eine Bedürfnisabklärung der aufsuchenden Jugendarbeit Nürensdorf

«Dini Meinig zählt» «Dini Meinig zählt» so heisst das Projekt der aufsuchenden Jugendarbeit (Ajuga) Nürensdorf, welches im Juni 2014 startete. Inhalt des Projekts war eine Bedürfnisabklärung für Jugendliche und Kinder ab der vierten Klasse. Dazu wurden den Adressaten Karten verteilt, auf denen sie ihre Wünsche und Ideen für Veränderungen in Nürensdorf aufschreiben, zeichnen oder aufkleben konnten. Die Absicht der Ajuga ist es nicht, alle Ideen umzusetzen, sondern der jungen Generation eine Stimme für ihre Anliegen und Vorstellungen bezüglich ihres Wohnorts zu geben. Dies ermöglicht den soziokulturellen Animatoren bedürfnisorientiert zu arbeiten und ihre Vermittlerrolle zwischen ihrer Zielgruppe und der Gesellschaft wahrzunehmen. Die Kinder und Jugendlichen aus Nürensdorf machten fleissig bei der Aktion mit und zeigten sich sehr kreativ beim Ausfüllen der Karten. An der Dorfchilbi im September 2014 wurden die Werke an einer Ausstellung präsentiert. Interessierte finden einige

Karten derzeit auch auf der Homepage der Jugendarbeit www.jugi51.ch. Nach der Vernissage wurden die Bedürfnisse ausgewertet. Der am häufigs-

ten genannte Wunsch war eine «Badi». Die Teilnehmenden begründeten diese Idee damit, dass es in Nürensdorf kein Schwimmbad gebe, der Weg nach Bassersdorf weit sei und sie dort

mehr Eintritt bezahlen müssten als die Gleichaltrigen aus Bassersdorf. An zweiter Stelle der Bedürfnisliste steht die Versetzung der Bushaltestelle Berg vor das Schulhaus Hatzenbühl, damit sie den Bus am Mittag jeweils schneller erreichen könnten. Auf dem dritten Platz der Wünsche ist eine Migros, ein Kino oder eine Skaterhalle in Nürensdorf. Weitere Ideen waren das Stimmrecht für Kinder, eine Müller-Drogerie, ein Basketballfeld, einen McDonald’s oder eine «Dönerbude». Insgesamt beteiligten sich 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 16 Jahren an der Umfrage. Die Ajuga ist mit der Beteiligung zufrieden und überlegt sich nun, welche Bedürfnisse in ihren Kompetenzbereich fallen und beispielsweise als Anstoss für neue Projekte dienen könnten. Die Ergebnisse werden ausser­dem an die Jugendkommission weitergegeben, um sie auf der Ebene der Gemeinde zu diskutieren. Die Initianten bedanken sich bei allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement. Mirjam Ebertshäuser, Ajuga, ­Plattform Glattal


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Aus Behörde und Verwaltung

Ajuga Nürensdorf produziert Tracks mit Jungtalenten

Hip-Hop Rapper nehmen neue Stücke auf Rapporter ist das junge und ambitionierte Rapper Duo aus Nürensdorf (aka Ernie und Leo). Die beiden haben bereits am diesjährigen Stallrock Festival in Brütten für Aufsehen gesorgt, als sie überraschend als einziger HipHop-Act des Festivals, den zweiten Rang absahnten. Ziemlich genau zwei Jahre sind inzwischen vergangen, seit das Duo das letzte Mal ein Studio betrat, um einige neue Tracks aufzunehmen, obwohl dies längst überfällig gewesen wäre. Da die beiden aber gerade erst 16 Jahre alt geworden sind, ist dies eher ungewöhnlich! Die Jungtalente, welche als Zöglinge der Ajugastars im Rahmen der Jugendarbeit Nürensdorf entdeckt wurden, hinterlassen auf den gerade neu aufgenommenen Stücken den Eindruck, wiederum einen grossen Schritt nach vorne gemacht zu

haben. Musikalisch sowie textlich laden ihre Rhymes und Beats den Hörer nun in eine wohl ­etwas reifere, wenn auch sehr gewitzte Atmosphäre ein. In Gemeinde-­übergreifender Zusammenarbeit wurden der Band und ihrem Coach Meri Tadic (Irij / Ex-Eluveitie) der Keller des Jugendhauses Illnau-Effretikon für Aufnahmen zur freien Verfügung gestellt. In diesen Räumlichkeiten befindet sich der von Jugendlichen gebaute und ausgekleidete Musikstudio- und Aufnahmeraum. Mit einem iMac und professionellen Programmen ausgestattet, sowie der Herzlichkeit und Gastfreundschaft von Tobias Berndt und dem gesamten Team Illnau-Effretikon, steht künftigen Hits eigentlich nichts mehr im Wege. Alles in allem eine Erfolgsgeschichte von Jugendlichen für Jugendliche

und man darf gespannt sein auf neue Aufnahmen und Veröffentlichung unserer Nürensdorfer Rapper und weiterer talentierter Jugendlicher der Region. Die Tracks sind nun im Kasten und werden zu einem Gratis-Download «Mixtape» umgewandelt, welches den jungen Rappern die Türen des Hip-Hops weiter öffnen sollen. Mit ihrem sehr jungen Alter, messerscharfen Texten, eigenen Beats und den spritzi-

gen und frechen Pointen brauchen sie keinen Vergleich zu scheuen. Die Jugendarbeiterinnen der Plattform Glattal freuen sich deshalb auf weitere Produktionen, viel Inspiration und Freude an der Arbeit und gratulieren den Gemeinden zu dieser erfolgreichen und unkomplizierten Zusammenarbeit im Bereich der Jugendarbeit. Meri Tadic, Plattform Glattal

Das Theater Drami Nüeri bat zu Tisch

Unterhaltsames Chaos zum Abendessen Jim Walker erwartet seinen Chef zusammen mit seiner Gattin zum Dinner. Um seiner Karriere einen Schub zu gewähren, benötigt der überzeugte Single eine weibliche Begleitung, welche seine Ehefrau spielen soll. Alle in Frage kommenden Personen scheiden nacheinander aus. Aber Ida ist zur Stelle. Und plötzlich auch alle anderen Angefragten.

gerin bis hin zu einer modernen Ehefrau mit entsprechender Garderobe und Frisur, vollzog sie amüsant.

von Tobias Jäger

Während des turbulenten Besuchs aus Amerika, bei dem sich Helen in Unterwäsche hinter dem Bartresen versteckte, Terri zum Umkleiden im Schlafzimmer verschwand und Ida ihre Kreation eines «Tournedos chasseur» in der Küche voll-

Das Publikum im ausverkauften Ebnetsaal raunte vorfreudig, als pünktlich um 20 Uhr die Lichter aus und auf der Bühne die Scheinwerfer angingen. Neunmal lud das Theater Drami Nüeri in diesem Jahr zur Abendunterhaltung. Dieses Jahr mit dem verheissungsvollen Stück «Dinner mit Chaos», einer Komödie in zwei Akten von Edward Taylor.

Ehefrau für einen Abend Als Jim Walker erfährt, dass ihn sein «Big Boss» zusammen mit seiner Ehefrau aus Amerika besuchen wird, gerät die ansonsten eingespielte Wohngemeinschaft mit Helen in Schieflage. Jim, ein überzeugter Junggeselle, muss seinem puritanischen Chef eine Ehefrau präsentieren können, um nicht in

Ungnade zu fallen. Seine Wohnpartnerin Helen, welche heimlich in Jim verliebt ist, interessiert eine so kurze Ehe jedoch überhaupt nicht. Nachdem Jim alle seine seine weiblichen Kontakte abgeklappert hat und auch seine Assistentin Terri Briner an diesem Abend leider nicht einspringen kann, wendet er sich verzweifelt an seine Putzfrau Ida.

Chaos auf der Bühne

endete, drohte der ganze Schwindel aufzufliegen. Kurz darauf trafen sämtliche Protagonisten im Wohnzimmer aufeinander und das Verwirrspiel endete. Als nun Bill seine Drohung wahrmachen und nicht nur Jim sondern auch Terri kündigen wollte, erwähnte die Assistentin ganz beiläufig die ausufernden Ereignisse beim letzten Firmenweihnachtsfest. Damit stellte sie den grossen Chef ruhig und die Geschichte nahm für alle ein gutes Ende. ◾

Engagiertes Schauspiel Unter der Regie von Hans Gysi spielten alle sechs Schauspieler ihre Rollen überzeugend und unterhaltsam. Insbesondere der Charakter des Jim Walker wurde von Renato Fasoli passend interpretiert und fand beim Publikum entsprechend Anklang. Ida Kappler, gespielt von Carmen Rüd, verdiente sich ebenfalls Bestnoten. Den Wandel einer zu Beginn stachligen Raumpfle-

Die Darsteller geniessen den verdienten Applaus. (tj)


CHRISTBAUM Verkauf Unser Christbaumverkauf findet dieses Jahr an folgenden Tagen statt: Breite vis à vis Kapelle 8309 Breite - Nürensdorf

Nürensdorf Schlossgarten 8309 Nürensdorf

Samstag,

13. Dezember

08:30 - 16:00

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag,

15. Dezember 16. Dezember 17. Dezember 18. Dezember 19. Dezember 20. Dezember

kein Verkauf kein Verkauf 10:00 - 12:00 10:00 - 12:00 10:00 - 12:00 08:30 - 16:00

Montag, Dienstag, Mittwoch,

22. Dezember 23. Dezember 24. Dezember

10:00 - 12:00 10:00 - 12:00 kein Verkauf

durchgehend

Samstag,

13. Dezember

09:00 - 17:00

durchgehend

Samstag,

20. Dezember

09:00 - 17:00

durchgehend

13:30 - 17:00 13:30 - 17:00 13:30 - 17:00 durchgehend

Grill / Getränke

13:30 - 17:00 13:30 - 17:00

Hauslieferdienst in den Gemeinden Nürensdorf und Brütten Fr. 5.--, pro Baum

Christbaumhandel H.+T. Cagienard-Spaltenstein Lindauerstrasse 25 CH-8309 Nürensdorf Dorfblitz: 100x94

Tel. +41 44 836 42 74 Mob. +41 78 684 96 86 Fax. +41 44 837 23 74

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Statt Gänse und Schweine wurden Mützen und Handschuhe verkauft

Nachfolger für Schlossbeiz am Martinimarkt gesucht Anfang November fand auf dem Schlossplatz der beliebte Martinimarkt statt. Eine der letzten Gelegenheiten, wo sich die Nürensdorfer jeweils vor den dunklen und langen Wintermonaten im Freien zum Schwatz treffen. von Annamaria Ress Jährlich finden im deutschen Sprachraum um den Martinstag am 11. November die Martinimärkte statt. Dieser ehemalige Festtag markiert den Beginn des bäuerlichen Jahreslaufs. So wurden früher an diesem Tag auch Zinsen und Zehnten fällig, Verträge wurden gekündigt oder neu vereinbart, Schweine und Gänse und andere «unnütze Esser» geschlachtet und Knechte oder Mägde gekündigt und ausbezahlt. Margrit Weideli als Organisatorin des örtlichen Martinimarkts freute sich,

Allerlei Handgestricktes scheint dieses Jahr im Trend zu sein.

denn rund 33 professionelle Stände waren aufgestellt worden: Zehn hölzerne aus Bassersdorf, 20 metallene aus Nürensdorf und drei Anbieter mit eigenen Ständen. Gemäss Marktordnung der Gemeinde ist «das Warenangebot möglichst mit lokalen Anbietern dem Thema des Anlasses entsprechend anzupassen.» Das ist auch in diesem Jahr offensichtlich gelungen. Vielerlei Strickwaren wie Mützen, Halstücher, Handschuhe und Handgelenkstulpen waren ausgestellt, farbenfroh und bei kühler Witterung kuschlig wärmend. Alpkäse, lokal gebrautes Bier, Schmuck, gedrechselte Gewürzmühlen und Geschenke für die bevorstehenden Festtage rundeten das Marktangebot ab. Margrit Weideli sah nach dem Anlass zufrieden zurück: «Im Ganzen gesehen, würde ich es als vollen Erfolg verbuchen. Ich hatte leider nicht die Zeit, um mit allen Teilnehmern zu sprechen. Aber alle, die ich angesprochen habe, zeigten sich sehr zufrieden. Der Männerchor musste zwei Mal Würste in der Metzgerei nachholen, die Ludothek musste auch Teig nachproduzieren», erzählte sie begeistert. Dennoch runzelte sie die Stirn: «Die Schlossbeiz wurde bisher hauptsächlich von Esther Bosshart aus Oberwil geführt. Sie hat die Beiz dieses Jahr zum allerletzten Mal geführt und tritt nun zurück. Wir suchen dringend eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger und freuen uns über jede Kontaktaufnahme.»

Ganz Nürensdorf schien bei milden Temperaturen den Martinimärt zu ­ge­niessen. (Fotos: Annamaria Ress)

Gemeindepräsident Christof Bösel war des Lobes voll: «Dieser Markt hat ein solches Prachtwetter verdient.» Dass sich nach der Sommerzeit und der Nüeri-Chilbi noch einmal alle auf dem Schlossplatz zum Schwatz treffen, und dies bei solch warmen Herbst-Sonnenschein, erachtete er

als nötig und dank guter Organisation auch verdient. Ebenso sah dies Christian Pfaller, Gemeinderat aus Bassersdorf, der in Nürensdorf aufgewachsen ist. Auch er traf an diesem Tag viele Bekannte, um mit ihnen einen politischen oder privaten ◾ Schwatz abzuhalten.

«Kunst im Dorf» erfolgreich angelaufen

Räbeliechtli trotzten garstigem Wetter

Mittels eines Inserates wurde im Dorf-Blitz in den letzten Monaten nach «Kunst im Dorf» aus Nürensdorf gesucht. Im Ortsmuseum soll eine Plattform geschaffen werden, um den Nürensdorfern die vielfältigen Kunstobjekte zu präsentieren. Stickereien, Schnitzereien, Schriften, Töpferarbeiten, Glasarbeiten oder Malereien sind einige Beispiele, die von Ruth Meyer von der Ortsgeschichtlichen Kommission gesucht wurden.

Ausgerechnet vor dem traditionsreichen Nürensdorfer Räbeliechtli-Umzug begann Frau Holle ihre Decken zu schütteln. Nasskaltes Wetter und Pflotsch auf der Strasse konnten aber die rund 300 Teilnehmenden – darunter als Hauptpersonen rund 200 Kinder – nicht vom Umzug ab Volg Oberwil herunter in das Schulhaus Sunnerain von ihrem Anlass abhalten. In Begleitung der Bassersdorfer Guggenmusik Kookaburra schlängelte sich das leuchtende Korso durch die Strassen. Dabei schienen die Augen der kleinen

Auf Anfrage sagt Ruth Meyer: «Die Aktion ist super angelaufen. Bereits

30 Bewerbungen sind eingegangen. Die Bewerber werden Ende November nochmals angeschrieben und mit weiteren Informationen versehen.» Nun wartet viel Arbeit auf die Kommissions-Mitglieder. Zuerst muss Anfang Januar 2015 Platz geschaffen werden, weshalb viel Material und andere kulturellen Schätze aus dem Museum geräumt werden müssen. Ende Januar sollen die Objekte platziert werden, so dass dann Ende Februar 2015 die Ausstellung eröffnet werden kann. Geplant ist eine Dauer bis Ende Juni mit verschiedenen Öffnungszeiten. (ar)

und grösseren Umzugsteilnehmer um die Wette mit ihren Räbeliechtli zu strahlen. Die Organisierenden, die Schulpflege Nürensdorf und die Arbeitsgruppe Schule und Eltern, sprachen von etwas weniger Teilnehmenden als auch schon und wiesen darauf hin, dass neben den schlechten Witterungsbedingungen parallel stattfindende Veranstaltungen wohl dafür verantwortlich seien. Auf jeden Fall blieben einige Wiener­li übrig; die Würste mit Brot und heissem Tee vermochten die Kälte doch etwas zu dämmen. (re)


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Verschiedene feine Mittagsmenüs sind auch am Abend erhältlich. Von Mo – Fr bieten wir über Mittag einen Hauslieferdienst an.

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Familiäres Schachturnier im Schlosssaal

Denken bis der Kopf raucht Ende Oktober fand im Schlosssaal das 24. Schachplausch-Turnier für Jugendliche bis Jahrgang 1998 statt. Auch in diesem Jahr haben sich viele Jugendliche aus der näheren Umgebung zum beliebten Turnier im familiären Rahmen eingefunden. Patrick Oberlin aus Birchwil erreichte den zweiten Platz. von Yvonne Müller Am 25. Oktober trafen sich wieder zahlreiche Jugendliche zum traditionellen Schachplausch. Seit 24 Jahren wird dieses Turnier durchgeführt. Die treuen Sponsoren, die jedes Jahr zahlreiche Preise spenden, machen diesen Anlass überhaupt möglich. Jeder Teilnehmer durfte einen schönen Preis als Erinnerung mit nach Hause nehmen. 22 Mädchen und Jungen mit Jahrgang 2006 bis 1998 waren vertreten. Das Goldvreneli wurde dieses Jahr von Marianne Oberlin gespendet und geht traditionsgemäss an die Siegerin oder den Sieger des Turnieres.

Den ersten Rang belegte auch in diesem Jahr wieder Gilda Thode aus Grafstal. Schon an Schweizermeisterschaften konnte sie gute Plätze erspielen. Der zweite Platz ging an Patrick Oberlin aus Birchwil und auf dem dritten Platz platzierte sich Timothy Hill aus Kloten. Gilda und Patrick nahmen zum letzten Mal am Schachplausch für Jugendliche teil, da sie nun die Altersgrenze überschreiten werden. Sie wurden mit einem grossen Applaus verabschiedet. An diesem Turnier können sowohl Anfänger als auch erfahrene Spielerinnen und Spieler bis 16 Jahre teilnehmen, die Grenze nach unten ist offen. «Es freut uns immer sehr, dass auch Jugendliche aus der näheren Umgebung zu uns finden», sagte Hanspeter Streiff, Spielleiter dieses Turnieres.

Wortlose Denkaufgabe «Schach ist eine wortlose Denkaufgabe, die nichts mit Glück zu tun hat. Höchstens wenn der Gegner mal was übersieht, könnte das ein Glücksfall

Am Schachplausch für Jugendliche spielen die Schüler konzentriert Brett an Brett. (ym)

sein», erklärte Streiff. Konzentriert spielen die 22 Jugendlichen im gros­ sen Schlosssaal Brett an Brett. Es herrschte Ruhe und Spannung im Saal – von allen wurde die volle Konzentration gefordert. Auch die beiden jüngsten Spieler Julian Parer aus Bülach und Yanic Kolb aus Embrach (Jahrgang 2006) kämpften bis zum Schluss und

belegten die Plätze 17 und 19. Beim Schach müsse man vor allem gut verlieren können, meinte Streiff, und nur das stetige Lernen und die Ausdauer können zum Erfolg führen. Die Schachkurse, die regelmässig vom Schachclub Nürensdorf/Bassersdorf durchgeführt werden, sind bei den Schülern sehr beliebt. ◾

Suppenzmittag Birchwil

Exklusive Dekorationen für Zuhause Andrea Zurmühle führt seit Frühling 2013 ihr schmuckes Blumenatelier «Flor Living» mit viel Herzblut bei sich zuhause. Mit ihrem ausgeprägten Flair für stilvolle und natürliche Akzente im Wohnbereich oder für individuelle Anlässe, fertigt sie floristische Dekos und Arrangements. Diverse kleine und grössere Geschenkideen und Mitbringsel

schmücken das ohnehin schon gemütlich eingerichtete Atelier, wo man bei einem Kaffee zusehen kann, wie das persönliche Wunschwerk entsteht. Andrea Zurmühle setzt bewusst auf wenige Stückzahlen bei Dekoartikeln, um Exklusivität und Individualität zu bewahren. Am 14. und 15. November lud Sie zu ihrer Adventsaustellung ein.

Passend zur Jahreszeit fanden sich unter anderem hübsche Windlichter, Kerzen oder die beliebten «Lämplikugeln». Einige bekannte Gesichter aber auch viele neue liessen sich von den vorweihnachtlichen Kreationen verzaubern. Das Atelier ist jeweils freitags geöffnet oder jederzeit nach Vereinbarung. (nb)

Am kommenden Samstag, 29. November, findet in der Turnhalle des Schulhauses Sunnerain in Birchwil der traditionelle Suppenzmittag statt. Die Organisatoren des Frauenvereins Oberwil-Birchwil bieten allen Gästen ein feines Mittagessen an. Bereits seit über 30 Jahren kocht der Frauenverein seine beliebte Gerstensuppe, als Alternative dazu gibt es auch Kürbissuppe. Wer lieber Süsses isst, kann sich am Dessertbuffet bedienen, das durch die Mitglieder des Frauenvereins gezaubert wird: Kuchen, Torten, Guetzli und Brownies. Dank einer langjährigen Freundschaft mit dem Insieme-Zwirniträff aus Glattbrugg dürfen sich die Gäste um 13.15 Uhr auf ein Konzert der besonderen Art freuen. Für die kleinen Gäste tritt wiederum der Chasperli an zwei Vorstellungen um 12.30 und 14 Uhr auf. Im Foyer der Turnhalle kann der Adventskranz für die Vorweihnachtszeit gekauft werden – der gesamte Erlös des Anlasses geht an die Stiftung Wunderlampe. Türöffnung in der Turn­halle Sunnerain ist um 12 Uhr. (e)


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Nürensdorfer Schulklasse erkundet Geschichte des Wohnortes

Eine Reise in die Vergangenheit Die Nürensdorfer Sekundarklasse von Jon Andry Mosca beteiligt sich dieses Schuljahr am kantonalen Projekt Zeitreise. Sie hat mit der Historikerin Ariane Tanner Fakten und Details zur Vergangenheit von Nürensdorf erarbeitet und sich dabei in einer lustvollen Form der Geschichtsschreibung angenähert. von Susanne Gutknecht Der Tenor der Schüler war im ersten Moment eindeutig:«Oh je – was wollen die wieder mit dieser Zeitreise.» Was für die Schüler zu Beginn wenig greifbar war und sich nach langweiliger Arbeit anhörte, entpuppte sich unter der Führung der Historikerin Ariane Tanner, die im Projekt Zeitreise der Stiftung Steo mitarbeitet, zu einem spannenden und mit viel Freude gelebten Geschichtsunterricht. In den zwölf Bezirken des Kantons wird jeweils eine Klasse bestimmt, die im Rahmen des normalen Schulunterrichts Geschichten über die Geschichte des Kantons Zürich schreibt. Gegliedert ist das Projekt in drei Schritte: die ­ echerche, das Erzählen und die viR suelle Umsetzung. Ariane Tanner hat die Recherche geleitet und ist erfreut, wie motiviert und mit viel Seele die Schüler auf ihre Aufgabenstellungen und Anregungen reagiert haben: «In der Vor­bereitung des Projektes zeigte sich mir eine scheinbare Ereignislosigkeit in der Geschichte von Nürensdorf: ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf, das sich in der zwei-

Eine neugierige Klasse mit Freude am historischen Studium. (Bilder: Susanne Gutknecht)

ten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer attraktiven Agglomerationsgemeinde entwickelte.» Als Historikerin hat sie genauer hingesehen und die bewegte Geschichte der Brauerei und des Schlosses als Basis für ihre acht Besuche bei der Klasse im Schulhaus Hatzenbühl genommen.

Erkunden im Feld Ein Dorfrundgang mit der Schulklasse schärfte den Blick für das architektonisch erhaltene Zentrum und setzte den Boden für die Geschichten, die Tanner den Schülern als Einstieg mitgab. Anschliessend vertiefte die Klasse mit verschiedenen Methoden einzelne Themen. Die Jugendlichen verglichen Fotografien, stöberten in

Historikerin Ariane Tanner hilft bei der Recherche.

alten Büchern, erkundeten Schriftzeichen und besuchten die Brauerei mit einer Führung. Auch das Ortsmuseum und die vielen Geschichten, die die Präsidentin der Ortsgeschichtlichen Kommission Ruth Meyer erzählte, erschloss den Schülern eine verborgene und spannende Welt. «Alles war so klein früher: Die Möbel kürzer, die Decken tiefer und am Wohnzimmertisch haben sie nur gegessen, wenn Besuch kam», erzählen Joel und Emre erstaunt.

Hollywood im Dorf Viele der gehörten Geschichten haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. So sind alle erstaunt über die brutale Geschichte der Vergiftung des Ehemannes mit Rattengift oder auch Krankheiten wie Kinderlähmung, die Nürensdorf heimgesucht hatte und die Schüler heute nicht mehr kennen. Artijola und Rafaela wähnten sich zwischenzeitlich in Hollywood und nicht im Dorf Nürensdorf. Wie vielfältig die erlebten Geschichten sind, zeigt das Inhaltsverzeichnis von Erik und Yannick. Mit Linien haben sie Verbindungen geknüpft zwischen den Fakten, die sie gehört und selber recherchiert haben. «Es hängt alles irgendwie zusammen», fassen sie ihre Erkenntnisse zusammen, «von einem Namen aus kann ich bis zum zweiten Weltkrieg eine Verbindung

schaffen», stellen sie erstaunt fest. Eines ist sicher: Der Rechercheteil hat den Jugendlichen die Augen geöffnet für eine spannende «historische Krimiwelt» an ihrem Wohnort. Sie laufen auf ihrem Weg in die Schule bewusster durch Nürensdorf, erklären sie unisono.

Beurteilungsfreier Raum Ist das Ziel von Tanner somit erreicht? Die Historikerin schmunzelt. «Es war meine grosse Hoffnung, dass sie Feuer für Geschichte fangen. Aber planen kann man das nicht. Es hat sich durch ihren Eifer und involvierte Personen wie Ruth Meyer oder Ludwig Keller, der ebenfalls im Interview alte Zeiten aufleben liess, ein Spannungsbogen aufgebaut, aus dem sich eine positive Eigendynamik entwickelte.» John Andry Mosca muss das Projekt mit den Lernzielen vereinbaren, ist aber vollauf überzeugt vom Projekt Zeitreise. «Es ist ein beurteilungsfreier Raum ohne Noten, es wird Mundart gesprochen und damit ein anderes Lernfeld, das sie positiv wahrnehmen.» Profitieren könne er vom Praxisbezug: Das Einbetten von Inhalten wie der Interview-Techniken oder wie man mit Quellen umgehen müsse, bleibe viel besser in den Köpfen der Schüler verankert. ◾


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Wohn- und Nutzniessungsrechte erkunden

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Zur traditionellen Herbstveranstaltung vom 27. November lud der Hauseigentümerverband Kloten (HEV) ein. Ihm gehören die Gemeinden Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf an. Durch das Thema Wohn- und Nutzniessungsrecht führte Heinrich Schmid, Vorstandsmitglied des HEV Kloten. Rund hundert Personen folgten im Schluefwegsaal in Kloten seinen Ausführungen. In der Begrüssungsansprache ging Präsident Jürg Egger unter anderem auf die heutige Flughafenproblematik ein. Der Referent bemerkte, dass

das Wohnrecht eine persönliche Note trage und nicht übertragbar sei. Im Gegensatz dazu könne die Nutzniessung der Ausübung nach übertragen werden, was heisse, dass ein Objekt vermietet werden kann. Detailliert ging Egger auf die verschiedenen Sonderfälle ein. Die Hypothekar­ zinsen gingen nur bei der Nutz­ niessung zulasten des Berechtigten. Dem überlebenden Ehegatten stünden gesetzliche Ansprüche auf ­Eigentum, Wohnrecht und Nutzniessung an Haus und Wohnung zu, ergänzte er. Es empfehle sich in diesem Zusammenhang, ein Testament zu erstellen. (e)

Jugendbands und Special Acts spielen am Ajugastars im Jugi 51

Taktgenaues Spielen auf der Bühne Seit fünf Jahren bietet die Plattform Glattal, welche die aufsuchende Jugendarbeit für Nürensdorf und Brütten betreut, mit ihrem Projekt «Ajugastars» Jugendbands aus der Gegend ein Sprungbrett für eine Musikerkarriere. Am Samstag, 29. November, sind wieder Bands aus Nürensdorf und Brütten auf der Bühne zu hören. von Susanne Gutknecht Es ist ein Herzensprojekt vieler Brüttener und Nürensdorfer: Ajuga­ stars. Sowohl die Initianten der ­Jugendarbeit der Plattform Glattal als auch die jugendlichen Musiker selber mögen nicht mehr darauf verzichten. Hat sich Ajugastars doch bei vielen Jugendlichen als Plattform für einen coolen Partyabend entpuppt, aber auch als Möglichkeit, um für spätere Gigs Kontakte zu schaffen. Das Line-up des zum fünften Mal stattfindenden Festivals zeigt bekannte und unbekannte ­Namen sowie verschiedenste Musikstilrichtungen: Thinxperience (ehemals Kind Regards), Black Sheep, Rapporter, Eversis, Leak, Lea & Jaime und weitere Überraschungsgäste. Sie hatten sich per Email bei Meri Tadic und Isabelle Tacheron, den Organisatorinnen und Jugendarbeiterinnen, gemeldet und wurden für

das Konzert ausgewählt. Geändert hat sich auf den ersten Blick wenig – im Hintergrund jedoch viel. Im Detail organisiert und gestaltet wird der Anlass von der seit Frühling bei der Jugendarbeit Nürensdorf tätigen Meri Tadic. Tadic ist Vollblutmusikerin, hat jahrelang bei der Folk-Metal-Band Eluveitie mitgespielt und ist jetzt als Solokünstlerin unterwegs. Mit ihrem Wissen über Bühnenauftritte und Musik kann sie die Jugendlichen sowohl pädagogisch wie auch musikalisch betreuen. So gibt es dieses Jahr eine gewichtige Neuerung: Kein Zeitüberzug ist mehr möglich beim Spielen. Nach 40 Minuten ist Schluss.

Zeitgenauer Auftritt «Wir wollen ein professionelles Konzert abliefern», lautet die Maxime von Tadic. Dabei sei der Zeitablauf ein sehr wichtiges Kriterium. Wenn der Stage Manager, der für den zeitlichen Ablauf zuständig ist, am Bühnenrand auftaucht, ist das Konzert zu Ende. Wer dies nicht beachte und weiterspiele, werde mit Sicherheit nicht mehr zugelassen an einem nächsten Konzert. «Wir mussten das mit Eluveitie auch schmerzhaft erfahren, dies kann ich den Jugendbands ersparen, denn hier können sie es frühzeitig lernen.» Am diesjährigen Ajugastars gibt es darum längere Spielzeiten

von 40 Minuten, aber dafür weniger Bands, die auftreten. «Egal, wie cool ein Auftritt ist, irgendwann ist Schluss.»

Präzise Spielen Tadic hat schon einige der Bands g­ ehört und ihnen ihr Feedback ge­ geben. «Die Jugendlichen sind sehr dankbar dafür und versuchen auch, es umzusetzen», lobt sie. Fast bei allen hört sie ein Defizit in der «Tightness», also dem präzisen taktgenauen Spiel. «Für das Zusammenspiel ist dies unabdingbar», stellt sie klar, «sonst tönt es für den Zuhörer schnell unkontrolliert und nicht wirklich gut.» Als Musiker müsse man sich das präzise Spielen ver­ innerlichen, denn darauf lasse sich auch das Improvisieren in einer Band aufbauen. Dabei spiele es keine Rolle, ob es ein Instrument oder die Stimme sei. Nicht nur die Jugendlichen der Bands werden langsam nervös, auch bei Meri Tadic spürt man eine Vorfreude und ein Kribbeln. Für einmal nicht für den Auftritt auf der Bühne, aber dahinter. ◾

Meri Tadic (Mitte) gibt letzte Feedbacks an Janina Zentner und Nico Gerster von Thinxperience. (zvg)

29. November 2014 AjugaStars, Jugi51, Hatzenbühlstrasse 51, Türöffnung um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr, Eintritt ist frei.


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Cornelia Märki aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Es freut mich sehr, dass auch in diesem Jahr in Brütten wieder die Abendunterhaltungen des Turnvereins stattfinden. Das Motto in diesem Jahr ist «Die Wette im Olymp». Schon als Kinder sind wir an diesem Anlass mit dabei ge­ wesen und es ist schön, dass diese Tradition auch heute noch in Brütten weitergeführt wird. Jung und Alt stehen auf der Bühne und alle helfen mit, dass dieser Dorfanlass ein Erfolg wird. Dieses Jahr kann ich leider nicht aktiv mitturnen, weil meine Tochter zum ersten Mal mit dabei ist und da muss ich sie natürlich tatkräftig bei ihrem Auftritt unterstützen. Heute dürfen schon die Kindergärtner mitmachen. Was hat Sie geärgert? Gestern waren wir kurz auf Besuch bei meinen Eltern. Das Trottinett meiner Tochter haben wir vor die Garage hingestellt, die von der Strasse etwas zurückversetzt ist. Als wir wieder gehen wollten, war das Trottinett verschwunden. Durch Hinweise von Augenzeugen fanden wir es im Asylheim Sonnenbühl in Ober­ embrach. Dieser Vorfall hat mich sehr empört. Ich hoffe sehr, dass dieses Erlebnis ein Einzelfall war. Diese Entwicklung gefällt mir gar nicht und vielleicht sollten die Asylbewerber auf ­ihren Ausflügen besser betreut werden. (ym)

Gewerbegeflüster «Wir sind Familie» heisst es in der Begrüssungsbroschüre, und im Gespräch mit Firmeninhaber und Geschäftsleiter Didier Brunner ist herauszuhören, dass die Aussage keine Floskel ist. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Lernende, ziehen im 40-jährigen Betrieb Brunner Partner Haustechnik am gleichen Strick. Mit einem Brunch für alle Mitarbeiter beginnt das Jahr, mit einem Fondue endet es. Dann werden den Mitarbeitern auch ihre Agenden verteilt, in denen alles Wissenswerte im Verlaufe des Jahres vermerkt ist, wie beispielsweise auch das monatliche Mittagessen, das vom Patron und seinem Vater, dem Geschäftsgründer Peter Brunner gekocht wird. Brunner Partner Haustechnik betreut Kundschaft im Grossraum Zürich mit Sanitär- und haustechni­ schen Installationen, Haushaltsgeräten und anderem mehr. In der Stadt Zürich ist ein Service-Center

eingerichtet, der Hauptsitz an der Neuen Winterthurerstrasse 20 in Dietlikon angesiedelt. Peter Brunner ist seit jeher in Nürensdorf wohnhaft, Sohn Didier seit einiger Zeit in Bassersdorf. «Alles aus einer Hand» ist in diesem Betrieb erhältlich, kleine Badezimmer-Sanierungen bis hin zum Generalunternehmen mit grossen Liegenschaften werden bei Neu- oder Umbauten genauso umfassend und professionell betreut, mit gut geschultem Personal und transparenter Preispolitik. «Alles, ausser Design», präzisiert Didier Brunner, für diese wie auch weitere Spezialarbeiten werden Partner herbeigerufen. «Das Konzept eines natürlichen Lebenszyklus definieren wir als Grundlage unserer Dienstleistung», betont Didier Brunner, «Neues entsteht, Entstandenes wird gehegt und gepflegt, Altes saniert, Unbrauchbares und Überlebtes wird entsorgt und Neues entsteht.» Mano Reichling

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Jetzt werden überall Weihnachts-Dekorationen montiert: Kandelaber, Schaufenster, Bäume und ganze Gärten leuchten in der Adventszeit um die Wette. So auch in Brütten: Hier befestigte dieser Tage Bruno Dürrmüller 270 Lampen in Kerzenform an die Äste seiner mittlerweile 14 Meter hohen Tanne. Den Baum erhielt er vor rund 25 Jahren von einem Kollegen, der ihn an einer Tombola gewonnen hatte. Vor sechs Jahren fragte Erika Dürrmüller ihren Mann, ob er die Tanne mit Lichtern schmücken könne; die Frage kam mitten im Sommer, als Erika Dürrmüller im Liegestuhl liegend die Tanne betrachtete. Seit Winter 2008 erstrahlt der Christbaum, weitherum sichtbar für Passanten wie Dorfbewohner. Seit vier Jahren ist die Tanne im Ifang offizieller Weihnachts-Schmuck der Gemeinde Brütten, die den Skyworker zum Einrichten und Abbauen des Christbaumschmucks finanziert. Wichtig ist einfach, dass die Lichter am 25. November erstmals erstrahlen: Dann nämlich feiert Erika Dürrmüller ihren Geburtstag. (re)


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Die Kurse bei diversen Rohstoffen Bei den Schweizer Aktien trugen kamen in den letzten Wochen arg die Schwergewichte (Nestle, Roche unter die Räder. Vor und Novartis) einen anallem die Preise beim sehnlichen Teil zur ErRohöl kannten nur eine holung bei. Bei einigen Richtung. Als Ursache Nebenwerten sanken wurde das tiefer als erdie Kurse aber schon wartete Wirtschaftsdeutlich im Vergleich wachstum in mehreren zum Jahres­höchststand. Regionen angeführt. Einzig die Konjunktur Die nächsten Monate in den USA kann die Erwerden zeigen, ob sich wartungen der Markteher die Meinung der Marcel Baumann teilnehmer erfüllen. ZuOptimisten der Aktiendem werden in Amerika mittels marktteilnehmer, die mit einer sich Fracking riesige Mengen an Schie- erholenden Weltwirtschaft und weiferöl aus dem Boden gepresst. All- teren Unterstützungsmassnahmen fällige Bedenken wegen der Um- der Nationalbanken rechnen als weltverträglichkeit werden igno- richtig erweisen oder die negative riert. Hauptsache, es muss wenig Öl Annahme der Rohstoffmärkte, die importiert werden und der Preis ist eher ein schwächeres Konjunkturtief. Beim aktuellen Preis von USD wachstum erwarten. Die Unsicher75 (Mitte November) dürften aller- heit über die weitere Entwicklung dings einige Produzenten Mühe ha- an den Märkten hat in den verben, das Öl mit Gewinn aus dem gangenen Monaten deutlich zugeBoden zu pumpen. nommen und die Ausschläge nach oben und unten sind grösser geworDarüber hinaus fielen die Kursrück- den sind. gänge bei den Edelmetallen speziell auf. Sowohl der Kurs des Goldes wie Wir empfehlen auf den erreichten auch des Silbers notieren auf einem Aktienkursen auch einmal einen Mehrjahrestief. Neben den tiefen Gewinn zu realisieren. Nach dem Inflationserwartungen drückte der starken Kursrückgang bei den Edelsteigende US-Dollar und die Erwar- metallen erachten wir den Zeittung, dass im nächsten Jahr in den punkt als günstig, in diesem BeUSA die Zinsen steigen, auf die reich einen kleinen Anteil als ErPreise. gänzung in ein breit investiertes Portfolio anzulegen. Im Gegensatz zu den Rohstoffen konnten die Aktienindizes den Ihre Raiffeisenbank Kursrückschlag der ersten Oktober- Oberembrach-Bassersdorf wochen bereits wieder wettmachen. Marcel Baumann

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Kurseinbruch an den Rohstoffmärkten

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Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 18. Dezember 2014 Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen der Weihnachtsfeiertage) bereits am

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Neues Vorstandsmitglied beim Skiclub Altbach Rechtzeitig vor der kommenden Wintersaison fanden sich am 24. Oktober 75 Mitglieder des Skiclubs Altbach im Restaurant Sonnenhof in Brütten zur jährlichen Versammlung ein. Zuerst wurden die Mitglieder über den Stand der Bauarbeiten des Anbaus an ihrem Skihaus auf der Klewenalp informiert. Die Arbeiten kamen sehr gut voran, so dass dieses Projekt planmässig im nächsten Jahr abgeschlossen werden kann. Danach präsentierte die Vorstands-Präsidentin des Skiclubs, Yvonne Wiesmann, ihren Jahresbericht untermalt mit Fotos der Höhepunkte des vergangenen Jahres. Neben diversen Traktanden, wie der Bekleidung, dem Sponsoring und weiteren Punkten, die

diesen Abend auf dem Programm standen, wurde Carla Fasoli als neues Vorstandsmitglied für das Ressort Presse gewählt. Zudem wurden die Sieger der internen Jahresmeisterschaft gekürt, die sich dieses Jahr in den drei Disziplinen Club-­ Riesenslalom, Schlittelrennen und Jassen gemessen hatten. Gewonnen haben bei den Damen die Präsidentin, Yvonne Wiesmann, und bei den Herren Fabian Meili. Die Skisaison 2014 /15 wird auf der Klewenalp am 29. November eröffnet – zusätzliche Informationen dazu sowie einige ­Bilder der letzten Jahre sind auf der neuen Homepage des Skiclubs Altbach, www.skiclub-altbach.ch, zu finden. (e)

Treffen für Luftfahrtfreunde Am 30. November um 10 Uhr öffnet die elfte Aviatikbörse. Rund 50 Aussteller präsentieren verschiedene Angebote aus der gesamten Luftfahrt – ein Treffpunkt für Luftfahrt-Interessierte und Sammler. Die Börse findet in der

Freizeitanlage bxa in Bassersdorf statt. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt kostenlos, Erwachsene bezahlen Fr. 5.–. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.aviatikboerse.ch. (e)

Vorstand des Skiclubs Altbach (von links: Markus Baltensperger, Lukas Baltens­ perger, Martina Kägi, Yvonne Wiesmann-Sommer, Carla Fasoli, Christian Weiss, Fabian Meili). (zvg)


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Widerstand gegen Betriebsreglement Runder Tisch fürs Eigental Die Region Ost lehnt die Anpassung des Betriebsreglements 2014 und das SIL-Objektblatt ab, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Region Ost ist ein Zusammenschluss der Exekutiven von 85 Gemeinden im Osten des Flughafens Zürich der Kantone Zürich, Thurgau und St. Gallen und setzt sich für eine gerechte Flug­ lärmverteilung ein. Begründet wird der Entscheid, dass für die Region Ost gewichtige Grundsätze verletzt würden und die Lösungsvorschläge nicht zu einer fairen Verteilung des Fluglärms führten, sondern die Interessen des Flughafens Zürich dominierten.

Schleichender Ausbau Die Region Ost sieht im vorliegenden Reglement einen schleichenden Ausbau des Ostkonzeptes. Einschränkungen durch den Staatsvertrag mit Deutschland sollen nicht einseitig zu Lasten des Ostens gehen, fordern sie in ihrer Medienmitteilung.

Auch kritisiert die Region Ost den Planungsprozess, der die Gemeinden daran hindere, langfristig planen zu können. Die vom Bund versprochene langfristige Planungs­s icherheit werde durch die vorgeschlagene Anpassung des SIL-­Objektblatts an das Betriebsreglement 2014 infrage gestellt. Weitere Anpassungen des SIL-Objektblatts seien bereits angekündigt.

Einsprache erhoben Daher haben diverse betroffene Gemeinden, die Mitglieder des Zusammenschlusses Region Ost sind, beim Bundesamt für Zivilluftfahrt Einsprache gegen das Betriebsreglement 2014 erhoben. Die Behördenorganisation Region Ost betont in ihrer Medienmitteilung, dass der Flughafen Zürich für die Region wichtig sei und man bereit sei, einen Teil der Immissionen des Flugverkehrs in Kauf zu nehmen. Sie akzeptiere jedoch keine weitere einseitige Belastung des Ostens. (e)

Es geht einen Schritt weiter in Sachen Eigental. Am 11. Dezember findet ein erster runder Tisch mit sämtlichen involvierten Gemeinden, Parteien sowie dem Kanton statt. Dies teilten die Gemeinden Oberembrach, Nürensdorf und Kloten Anfang Monat zusammen mit dem Kanton mit. Eine erste Annäherung hat bereits vor Beginn des runden Tisches stattgefunden. So wurde auch die zuvor mit Kloten und Nürensdorf zerstrittene Gemeinde Oberembrach wieder in den Kreis der federführenden Gemeinden aufgenommen. Mit der Koordination des Prozesses hat die Projektleitung Peter Rütimann, Rechtsanwalt, Mediator und Organisationsberater aus Winterthur, beauftragt. Insgesamt wurden 22 Parteien eingeladen. Neben den Gemeinden nehmen Vertreter des Komitees Pro Eigental, der Verbände BirdLife, WWF und ProNatura und des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf am runden Tisch teil. Auch zwei Lastwagenunternehmen sind in der Diskussion eingeschlossen.

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Interessen auf dem Tisch Die Eigentalstrasse ist seit Anfang 2013 gesperrt, da sich Sanierungsmassnahmen aufdrängen. Gleichzeitig fordern Umweltverbände die Umsetzung von Naturschutzmassnahmen. Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses am Eigental und an der Eigentalstrasse haben die federführenden Gemeinden Kloten, Nürensdorf und Oberembrach zusammen mit den involvierten Ämtern des Kantons Zürich die im Rechtsverfahren involvierten Eigentümer und Interessenverbände zu einem Runden Tisch eingeladen, an dem alle Interessen auf den Tisch gelegt und diskutiert werden sollen. Auf dieser Grundlage werden die Gemeinden und der Kanton Schutz- und Projektvarianten ausarbeiten. Anfang 2015 können die Teilnehmenden dann bei der Prioritätensetzung der Varianten mitwirken. Die Projektleitung geht davon aus, dass die Gemeinden und der Kanton im April 2015 über die Eckwerte des koordinierten Schutz- und Sanierungsprojektes entscheiden werden. (ar)


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Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Einen Pfosten zu verschenken Irgendjemand in der Gemeinde hatte die lobenswerte Idee, uns Verkehrsteilnehmer und Fussgänger mit zahlreichen Pfosten vor jeglichem Ungemach zu schützen. Ein Pfosten erfüllt diese Aufgabe nun sicher nicht. Ich wüsste gerne, wie viele Autofahrer täglich den Kopf schütteln, wenn sie auf der Oberwilerstrasse nach der Kurve (Höhe Niederütelenweg) vor einem Pseudo-Trottoir von zirka 20 Metern Länge und der Breite eines Velostreifens (natürlich mit Pfosten) abrupt anhalten müssen. Die Strasse ist jetzt so verengt worden, dass ein Kreuzen mit Gegenverkehr gefährlich und mit dem Bus unmöglich ist. Also sind hier nun die Unfälle vorprogrammiert, wo es meines Wissens vorher gar nie welche gab.

Dass die ganze Korrektur wegen den Schulkindern, die mit dem Velo fah­ ren, gemacht wurde, kann ich noch verstehen, aber ein Stoppsignal hätte den gleichen Effekt gehabt und wäre erst noch billiger gewesen. Darum mein Wunsch in einem kurzen Satz: Sucht für diesen Pfosten (samt Trottoir) einen andern Platz.

durch die Unterschriftensammlung «übergangen» fühlen! Ein Rückenschuss besonderer Prägung. Ich schätze deren grosses Engagement sowie dasjenige der Bürgerorganisa­ tionen und weiss, dass sie sich zum Wohl des Kantons und der Einwohner einsetzen. Wohin würde dies führen, wenn solche Machenschaften Schule machen würden?

Magi Schweizer, Birchwil

Unzufriedenheit bei HEV-Mitgliedern Mich ärgert: Die Flughafenlobby und darin eingeschlossen die kantonale Führung des Hauseigentümer-Verbandes (HEV) wollen die seitens des Kantonsrates mehrfach abgelehnte Haltung «kein Pistenausbau» nicht akzeptieren. So geht es doch einfach nicht – die Kantonsräte müssen sich

Die Taktik der Flughafen-Lobby und somit auch – dokumentiert durch die Unterschriftensammlung – des HEV geht schlicht und einfach dahin, den Süden gegenüber dem Osten, Norden und Westen zu bevorzugen und so die demokratisch, mehrfach gefällten Beschlüsse des Kantonsrates «auszu­ hebeln». 25 Prozent der Bevölkerung sollen nach deren Vorhaben bevorzugt werden. Dagegen werden 75 Prozent als Lärmkübel behandelt und

Fotowettbewerb

somit als zweitklassig missachtet. Ein Ausbau des Pistensystems ist überhaupt nicht notwendig, nachdem mit der Piste 34 bereits eine komfortable Start- und Landemöglichkeit besteht, die 1.2 Kilometer länger ist als beim Ostanflug. Wieso Milliarden für eine Piste ausgeben? Jürg Egger wird sein Amt als HEV-Präsident unserer Region niederlegen, weil er sich von den eigenmächtigen, selbstherrlichen Massnahmen eini­ ger wenigen Herren Vorstandsmitglieder distanziert. Verständlich. Nur zu gerne hoffe ich, dass der HEV die Sorgen und Protestwellen der ­Anwohner rund um den Flughafen – nicht nur diejenigen des Südens – ernst nimmt und ihre Taktik überdenkt.

Willi Kobel, Nürensdorf

Leserbrief-Regeln • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absender- adresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.

• Je kürzer ein Leserbrief, desto

Wo steht dieser farbenfroh für den Winter eingepackte Baum? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 1. Dezember per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der ­nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der «Herr mit Weinflasche» des letzten Fotowettbewerbes befindet sich an der alten Bühlhofstrasse in Oberwil. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Erika Eibel aus Oberwil. (dm)

besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankes­abstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden.

• Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


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Alltag im Dorf

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Fabio Binder ist um ein spezielles Erlebnis reicher

Oberwiler «Beau» am Elite Model Look Contest Das erste Mal überhaupt wurden am diesjährigen Elite Model Look Contest auch männliche Models fürs Finale gecastet. Fabio Binder aus Oberwil (Nürensdorf) entschloss sich ganz kurzfristig, sein Glück zu versuchen und brachte sein «Dossier» gleich persönlich bei der zuständigen Modelagentur vorbei.

miert er. «Innert Sekunden wird dein Äusseres beurteilt. Jene mit guten Kontakten und Referenzen, sind natürlich klar im Vorteil. So kann ich das Ganze nicht so ernst nehmen», fügt Binder hinzu.

Als Flugbegleiter bei der Swiss durchstarten

von Nadja Bächi Fabio Binder, 21-jährig, 1,88 Meter gross, sportlich mit einem Brustumfang von 99 Zentimetern und stahl­ blauen Augen, erfüllt viele Kriterien, welche man als Model braucht. Sein Interesse an der Mode habe sich schon früh abgezeichnet, erzählt der gelernte Zimmermann. «Ich bin sehr mode­ bewusst und lese regelmässig die aktuellsten Modezeitschriften», sagt er. Auf die Idee, als Model zu arbeiten, sei er allerdings erst gekommen, als ein befreundeter Hobbyfotograf ihn vor drei Jahren darauf angesprochen habe. Es entstanden darauf ein paar tolle Fotos und plötzlich entfachte sich in ihm das Feuer nach mehr solchen «Shootings». Den Ausschlag zum Start einer Modelkarriere gab dann aber ein dreimonatiger Sprachaufenthalt an der Westküste der USA. «Dort ist das Business viel grösser und ich konnte sehr viele Kontakte knüpfen. Ich bekam einen Auftrag bei ‹Alyce Paris›, einem bekannten Modelabel. Das war schon sehr aufregend, auch wenn mein Einsatz sehr kurz war», schwärmt Fabio heute noch.

Sprung ins Finale Mit seiner natürlichen und lockeren Art schaffte es Fabio mühelos auf einen ­guten Platz am Casting und hatte die Finalteilnahme am diesjährigen Elite Model Look Contest im Sack. Er war einer von sechs männlichen Finalisten, die um einen internationalen Modelvertrag der Agentur «Option» und um eine Teilnahme am Weltfinale kämpften. «Ich konnte es kaum glauben», sagt er. Zumal drei der anderen Finalisten bereits in der Modelszene bekannt seien. Die Vorfreude war riesig. «Natürlich hoffte ich zusammen mit meinem Fanclub auf den Sieg», so Binder.

Fabio Binder freut sich auf seine Tätigkeit als Flugbegleiter. (zvg)

Sport und gesunde Ernährung Mit viel Sport und gesunder Ernährung bereitete sich Fabio Binder auf den grossen Tag vor. «Ich bin weniger der Typ, der ins Fitness geht. Ich liebe es, mich in der Natur zu bewegen», verrät der muskulöse Birchwiler. Allgemein gelte auch für männliche Models, möglichst schlank, wenn nicht gar dünn zu sein. «Vermutlich verfüge ich hier nicht über die Idealmasse», fügt der Titelanwärter hinzu. Deswegen aber eine Diät einzulegen käme für ihn niemals in Frage, denn er sei mit seiner Figur zufrieden. Seine Chance auf den Titelgewinn schätzte Binder realistisch ein. So hatte er die Teilnahme am Elite Model Look Contest 2014 vor allem genossen. An so einem Event dabei zu sein, sei einmalig und ein ganz spezielles Erlebnis. «Mir wurde aber auch bewusst, dass die Modewelt schon sehr schräg und auch oberflächlich ist und die Vernetzung das ‹A und O› bedeutet in dieser Branche», meint Binder zu seinem Abschneiden.

Graubünden sorgten für eine gewaltige Stimmung. Die sechs männlichen Finalisten trafen sich bereits am Morgen, um noch an der Choreographie zu feilen sowie den Catwalk zu üben. Für Fabio war dies absolutes Neuland. Es wurde geschminkt, frisiert und alle «Outfits» wurden definiert. Die weiblichen Finalistinnen standen klar im Fokus. Sie alle absolvierten Wochen vorher ein Trainingscamp, um den Catwalk auf «High Heels» zu meistern und die Choreografien zu verinnerlichen. Der Elite Model Look ist ein beliebter Anlass, der schon vielen Mädchen aufs Inter­nationale Modelparkett verholfen hat.

Kontakte knüpfen

Für den Sieg reichte es Fabio Binder nicht. Es war sehr bald offensichtlich, dass der Liechtensteiner Raphael Hatt, der auch bereits an internationalen Modeschauen Erfahrungen sammelte, die besten Karten hatte. Die Atmosphäre an diesem Abend sei aber grandios gewesen. «Mein Fanclub unterstützte mich grossartig und wir hatten einen Riesenspass. Auch später an der Aftershowparty», erGewaltige Stimmung zählt Binder. Bei den Damen gewann Johanna Brendow aus Genf. «Ich Am 28. August 2014 war es dann so- konnte an diesem Abend viele wertweit. Der alljährliche Elite Model Look volle Kontakte knüpfen und lasse Contest fand in der Maag Halle in Zü- mich jetzt einfach überraschen, was rich statt. Der britische Sänger Marlon die Zukunft so bringt», meint Binder. Roudette mit seinem Hit «New Age» Ihm sei dieser Modezirkus aber doch und das erfolgreiche Trio Plasma aus ein bisschen zu oberflächlich, resü-

Fabio Binder kommt aus einer Familie, die allesamt in der Fliegerei oder am Flughafen tätig sind. So erstaunt es wenig, dass auch er nun vorerst nicht als Topmodel sondern als Flugbegleiter durchstarten will. «Ich habe am 1. Oktober meine Ausbildung als Flight Attendant bei der Swiss begonnen», erzählt Binder. «Ich freue mich riesig, denn ich bin wie meine ganze Familie ein richtiger Globetrotter. In naher Zukunft schwebt mir vor, die technische Berufsmatura nachzuholen. Allein vom Modeln leben können Männer in dieser Branche nur ganz wenige», fügt Binder mit ernster Miene hinzu. Man müsse auch flexibel sein. «Steht ein Auftrag an, muss man sich die Zeit freischaufeln und das geht mit einem Hauptjob nicht immer einher. Modeln als Nebenjob möchte ich aber beibehalten.» Binder ist bei der Agentur «Option» in Zürich in der Kartei und wird für passende Aufträge nun jeweils angefragt. «Falls es in meinen Terminkalender passt, sag ich zu», erläutert Fabio selbstbewusst. So wird das Modeln für den Birchwiler «Beau» eine willkommene Abwechslung bleiben. ◾

Fabio Binder, daheim in Birchwil. (nb)


Dorf-Blitz

11/2014

Alltag im Dorf

49

Die Bassersdorferin Diane Rotach malt seit 30 Jahren

Die Macht der Zwischenräume Die Bassersdorfer Künstlerin Diane Rotach malt seit vielen Jahren und stellt zurzeit im Klotener Stadthaus ihre Bilder aus. Die gebürtige Kanadierin holt sich die Inspiration aus alltäglichen Begebenheiten und beobachtet ihre Umwelt genau. Ihr Wissen gibt sie auch in Malkursen weiter. von Susanne Gutknecht Für Diane Rotach war die Welt der Farben und Formen schon immer ein Teil ihres Lebens. Die im kanadischen Montreal geborene 69-Jährige hat ursprünglich Grafikerin gelernt, war bei verschiedenen Arbeitgebern tätig und hat dann als Freiberufliche ihre künstlerische Ader in verschiedenen Genres ausgelebt: Buchdesign, Werbegrafik, Illustrationen und grossflächige Grafiken auf Textilien oder Wänden. Als sie mit 27 Jahren ihren Mann kennenlernte, zog sie in die Schweiz und lernte intensiv die deutsche Sprache. Mit der Geburt ihres Sohnes 1984 wendete sie sich vermehrt der künstlerischen Arbeit zu und hängte ihr Berufsleben als Grafikerin an den Nagel.

Diane Rotach vor ihrem Lieblingsbild. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Man spürt, dass ihr diese Arbeit viel Spass macht: «Ich hatte immer die Möglichkeit, zu experimentieren und etwas auszuprobieren und konnte meinen Blick dadurch stetig schulen.» Sie sieht sich in ihren Kursen nicht als Kursleiterin, die ihr Wissen weitergibt, Positive Gefühle sondern als Hebamme. Dabei sei das Blatt das Kind und sie helfe den Er«Beim täglichen Beobachten unseres wachsenen, es ohne Einschränkungen Sohnes wurde mir bewusst, wie wichtig und Angst zu gebären. «Viele Leute Freiraum und Experimentieren für die sind sich nicht gewohnt, einfach mal Entwicklung des Menschen sind. Viele von innen heraus etwas fliessen zu Menschen haben nie die Gelegenheit lassen. Ein grosses Blatt Papier, auf zu erleben, wie befriedigend und be- dem sie nach ihrem Gutdünken etwas reichernd dies sein kann.» Diane Rot- malen können, empfinden viele als ach experimentiert viel. Obwohl sie als verschwenderisch», erklärt sie. Malen Grafikerin eine andere Vorgehens- mache jedoch Spass und glücklich, ist weise gewohnt ist, skizziert sie ihre sie überzeugt. Damit könne man posiBilder nicht vor, sondern lässt die Kunst tive Gefühle in einen Raum oder eine fliessen. «Malen ist ein Weg», sagt sie, Situation geben. Wichtig ist Rotach, «der mit jedem Bild weitergeht». Die dass die Freizeitkünstler ihre WahrMenschen blieben nie stehen und so nehmung und Intuition schulen und entwickle sich auch ein Bild ständig. verbessern. Bei Blockaden setze sie Oft weiss Rotach nicht, wie ein Bild zum sich neben den Maler und stelle FraSchluss aussehen wird, das stört sie gen: Welche Stellen gefallen im Bild, jedoch nicht. Sie malt mit Ölpastellen welche Gedanken ziehen durch den und Acrylfarben, die sie in mehreren Kopf. Auch selber wendet Rotach dieSchichten aufträgt, um den Bildern ses Prinzip an; experimentiert, folgt Tiefe und Ausdruckskraft zu verleihen. ihrer Intuition und probiert Neues aus. So hat sie vor zwei Jahren mit einer Helfende Hebamme Rasierklinge Versuche gemacht und festgestellt, dass sie damit tiefere Den Freiraum zu Malen gibt Diane Malschichten wieder hervorholen Rotach nun Erwachsenen in Kursen. kann, die einem Bild neue Impulse

verleihen. Auch Goldpuder wendet Rotach an, verteilt ihn sparsam bei einigen Bildern und wird mit einer neuen Leuchtkraft des Bildes belohnt.

Sinnbilder Vasen In Kloten begegnen dem Besucher viele Bilder von Vasen – meinen sie. «Ich sehe darin keine Vasen, sie sind vielmehr Sinnbilder für die Vielfalt der Persönlichkeiten mit ihren emotionalen und seelischen Zuständen.» So sieht der Besucher schlanke, in blassen Farben gemalte Vasen genauso wie filigrane oder auch solch kräftig leuchtende Bauchige. Namen haben die Bilder keine oder nur für

die Dauer einer Ausstellung. «Ich will mit einem Titel nicht die Besucher gedanklich in eine Richtung zwingen. Mich interessiert, was sie sehen und darum finde ich Ausstellungen auch spannend», sagt Rotach. Ein Dialog bringe sie weiter und gebe ihr Impulse. Neben dem Thema Vasen erkundet Rotach seit längerem Zwischenräume künstlerisch. In einigen Bildern sieht der Betrachter die Auseinandersetzung, spürt, wie Rotach in ihren Bildern auch kleinste Nuancen der Zwischenräume wahrnimmt und sie in Formen und Farbenvielfalt verarbeitet. Dass sie dabei viel Zeit beim Beobachten im Wald verbringt, ist offensichtlich. ◾

Die Malerin entdeckt die Macht der Zwischenräume für sich.


Gesundheit

50

Dorf-Blitz

11/2014

Heilpflanzen für die Adventszeit Adventsfeiern, Aufführungen in der Schule, Geschenke einkaufen, Wohnung schmücken. Dann noch schnell einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und Kekse backen für die ganze Familie und die Nachbarn. Keine Frage, die Adventszeit kann Stress pur sein. Übrigens war die Adventszeit ursprünglich eine Fas­tenzeit zur Vorbereitung auf die Ankunft Christi. Durch die Entschlackung verlor man nicht nur ein paar unnötige Pfunde, sondern gab auch dem Geist die Möglichkeit, wieder ins Gleichgewicht zu finden und einer Überbelastung vorzubeugen. Im Laufe der Zeit hat die Adventszeit einen starken Wandel durchlaufen. Heute stellt der Advent eher eine Art des Feierns als eine Art des Fastens dar, was vor allem

durch die verwendeten Farben Rot und Grün deutlich wird. Die Farben des Advents haben teilweise ihre Ursprünge im heidnischen Glauben. Für eine gelassene und stress­­ resistente Adventszeit möchte ich ­Ihnen gerne fünf Heilpflanzen ans Herz legen: • Hafer: Schon die Volksweisheit; «vom Hafer gestochen» beschreibt was der Hafer macht. Er gibt Kraft und Energie. • Passionsblume: Wenn wir uns in Phasen befinden, in denen wir überfordert sind, in denen die Wogen des Lebens hoch schlagen. • Johanniskraut: Eine Sonnenpflanze ersten Ranges. Diese Pflanze bringt Licht, Wärme und Dynamik. Sie ist die Pflanze, die überall da eingesetzt werden

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valeo

Ne

sollte, wo Licht fehlt, wenn Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen in Zusammenhang mit fehlendem Licht stehen. • Taigawurzel: In seiner sibirischen Heimat ist der Eleutherococcus mit extremen klimatischen Bedingungen konfrontiert, an die er sich, um überleben zu können, anpassen musste. Er schafft es, selbst bei grosser Hitze oder Kälte (bis minus 20 Grad) grün zu bleiben. • Melisse: Melisse ist die Pflanze der Besänftigung, in einer aufwühlenden, hektischen Zeit. Sie bietet uns die Möglichkeit des «sich-neu-Sortieren». Eine besinnliche und ruhige Adventszeit wünscht Ihnen Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

11/2014

Reisen

51

Die Ewige Stadt: Monumentale Bauwerke, Einkaufsstrassen, Filmmetropole und La dolce vita

Rom: In natura noch viel schöner als im Prospekt Die Historie hat Italiens Hauptstadt Rom reich beschenkt: Wer die weltbekannten Sehenswürdigkeiten mit eigenen Augen bestaunen möchte, muss entweder mehrere Wochen in der Ewigen Stadt verweilen oder regelmässig wiederkehren. Das in zahlreichen Kinofilmen propagierte «Dolce vita» beinhaltet Italianità mit Geniessen und Verweilen.

ihnen konnten die Zeremonien auf dem Petersplatz mitverfolgen; für die übrigen wurden in der näheren Region Videogrossbildschirme aufgestellt.

Geheimtipps

von Susanne Reichling Rom, mit rund 2,9 Millionen Einwohnern die grösste Stadt Italiens, ist besonders reich an geschichtsträchtigen Bauten; die aus der Antike vor Christus und neueren Zeiten stammenden Bauwerke sind Anziehungspunkt für jährlich rund 20 Millionen Touristen. Beliebt sind auch die kulinarischen Spezialitäten «alla romana» und das Flanieren in den Ladenstrassen mit speziell italienischem Ambiente.

Kult und Rituale Die Kinofilme «La dolce vita», «Roman holidays» oder «Un americano a Roma» sind – auch mehr als sechs Jahrzehnte nach deren Entstehung – noch immer allgegenwärtig. Szenenbilder mit Gina Lollobrigida, Sophia Loren, Marcello Mastroianni oder etwa Alberto Sordi dekorieren noch heute die Wände der Gaststätten, Verkaufsläden und Hotelzimmer. Rom ist die Stadt der Sagen,

Besucher betrachten Überreste des doppelten Bodens sowie Falltüren des Colosseo. (Bilder: Susanne Reichling)

Sehnsüchte, Rituale und Mythen, das «Trastevere», die Via dei Condotti oder die Via Veneto sind Tummelplätze der Reichen und Schönen. Die archäologischen Ausgrabungen, die Kirchen, Kathedralen, Denkmäler und Paläste sind von einmaliger Faszination. Wer eine Münze über seinen Rücken in den populärsten Brunnen Roms, die «Fontana di Trevi» wirft, dem werden Gesundheit, Liebe und Eheglück sowie eine baldige Rückkehr in die Ewige Stadt prophezeit. Der Trevi-Brunnen ist streng bewacht, denn alljährlich ergibt die Summe der Münzen rund eine Million Euro; der Ertrag aus dem Wasserbecken wird für wohltätige Zwecke verwendet.

Beim Flanieren durch die archäologischen Ausgrabungen des Forum Romanum kommt Ehrfurcht für die Baumeister der Antike auf.

Reiseführer unentbehrlich Absolut unentbehrlich für Rom-Touristen ist der Reiseführer. Legenden erzählen von den Zwillingen Romolus und Remus, die von einer Wölfin gesäugt und aufgezogen wurden, über diktatorische Herrschaften unter Julius Caesar, von Augustus und Nero, von planerischem Gigantismus, dem späteren Niedergang des römischen Kaiserreiches, von Kriegswirren, Völkerwanderungen und Vandalismus. Die in christlicher Zeit erbauten Basiliken, Kirchen- und Königspaläste, Brunnenanlagen, Obelisken und Kirchen – vor allem der in 120-jähriger Bauzeit bis 1633 erstellte Petersdom – sind Sehenswürdigkeiten erster Güte und begehrte Fotosujets. 1871 wurde Rom zur Hauptstadt des italienischen Nationalstaates (nach Turin und Florenz) ernannt; als sichtbares Zeichen der neu geregelten Verhältnisse wurde das monumentale Nationaldenkmal Monumento Vittorio Emmanuele II (für den gleichnamigen König) erstellt. 1911 war die Einweihung der umfangreichen Ausgrabungen des Forum Romanum ein markanter Meilenstein. Als grössten Anlass der Neuzeit haben «i romani» den 8. April 2005 in Erinnerung: Zu den Begräbnisfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II. waren 200 Staats- und Regierungschefs sowie rund dreieinhalb Millionen Menschen aus aller Welt nach Rom geströmt. 300 000 von

In Fussdistanz zum «Foro romano» ist das 72 nach Christus erbaute Colosseo zu bestaunen. Das Wahrzeichen Roms ist vor allem nachts eine unvergessliche Augenweide. Von dort ist es nicht mehr weit zur malerischen Piazza Venezia; ab hier führt die eineinhalb Kilometer lange Shoppingmeile Via del Corso – hier machen auch die Römerinnen und Römer ihre Einkäufe, inklusive sonntags – in Richtung Piazza del Popolo. Zum Ausruhen bietet sich der nahe gelegene Parco Villa Borghese an und als Geheimtipp für hervorragende aber zahlbare römische Küche sei hier – in einer Seitengasse, wo Touristen sich normalerweise nicht verirren – das «Falchetto» (www.ristoranteilfalchetto.it) verraten. Ein weiteres Ziel anlässlich jeder Rom-Reise sollte unbedingt auch die Piazza Campo dei Fiori sein. Der hier immer werktags stattfindende Markt ist legendär, ebenso die kleinen Delikatessenläden für Käsespezialitäten, Rohschinken, Salami und Salsiccia-Variationen. An der ab hier wegführenden Via dei Giubbonari kaufen auch die Einheimischen ihre Garderobe ein und wenige Schritte weiter vorne, im «Der Pallaro» (www.trattoriaderpallaro.com) wirtet seit 52 Jahren Paola. Im Angebot hat die «cuoca di cucina tradizionale romana» stets nur ein Tagesmenu inklusive Vorspeise und Dessert für 25 Euro. Die Qualität ihrer Speisen ist derart hervorragend, dass sich sogar illustre Persönlichkeiten an diese Geheimadresse chauffieren lassen. Die berühmteste Gelateria Roms ist «Giolitti» an der Via degli Uffici del Vicario 40; an 365 Tagen von jeweils 7.30 Uhr morgens bis 1.30h nach Mitternacht werden hier in gediegenem Ambiente 100 verschiedene Eissorten angeboten; ein Cornet mit zwei Eissorten ist für 2.50 Euro zu haben. Auch bei allfällig kühleren Temperaturen sollten Rom-Reisende diese Leckerei keinesfalls verpassen. ◾


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Wir machen den Weg frei


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

11/2014

53

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Fr

28.11.

20.00

Kultur- und Bibliothekskommission

Comedians «Sutter & Pfändler», Vorpremière

Franziskuszentrum

Sa

29.11.

14.30 – 16.30

Elternforum Ba

Weihachtsbasteln für Kinder 1 KiGa – 6. Klasse

Franziskuszentrum

So

30.11.

17.00 – 19.00

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Ref. Kirche Ba

Fr

05.12.

17.30 – 19.00

Elternforum Ba

Besuch beim Samichlaus

Gärtnerei Landheim Brüttisellen

Sa

06.12.

11.00 – 19.00

OK Chlausmärt

Chlausmärt

Zentrum Bassersdorf

So

07.12

17.00

Gospelchor Dübendorf

Gospel-Konzert «you raise me up»

Ref. Kirche Ba

Mi

10.12.

14.30 u. 15.30

G. Dübendorfer, S. Disch

Kasperlitheater

Jugendhaus Jam

Do

11.12.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Franziskuszentrum

Di

16.12.

20.00

Bibliothek

Advents- und Weihnachtslesung mit Gerda Zangger und Alex Freihart

Bibliothek Anm. unter Tel 044 838 86 60 oder bibliothek@bassersdorf

Mo

22.12.

16.00 – 17.00

Kantorei

Weihnachtsfeier im Altersheim

Altersheim Breiti

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelm. Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Fr

28.11.

19.00 – 22.00

FDP Brü

Fondue-Abend und Vorbesprechung Gemeindeversammlung

Café Blätzwisen

Fr

28.11.

19.30 – 21.00

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Kirche Brü

Sa

29.11

13.30 – 16.30

Alterszentrum im Geeren

Adventskaffee und Begegnungsnachmittag

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

So

30.11.

Pol. Gemeinde

Urnen-Wahl: Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 / 18

Do

04.12.

16.00 – 21.00

Strickhof

Strickhof-Adventsmärt

Fr

05.12.

19.00 – 23.00

Samariterverein

Chlaus-Höck

Fr – So

05.12. – 07.12.

Chlausgruppe Brü

Besuch vom Samichlaus

Di

09.12.

19.30

Kirche

Kirchgemeindeversammlung

MZH Chapf

Di

09.12.

20.00

Gemeinde / Alterszentrum

Informationsveranstaltung zum geplanten Ausbau des Alterszentrums im Geeren, Seuzach

MZH Chapf

Di

09.12.

20.30

Pol. Gemeinde

Budget-Gemeindeversammlung

MZH Chapf

Do

11.12.

10.00 – 12.00

Gemeinde Brü und Spitex Ba/Nü/Brü

Tag der offenen Türe am Standort für den Entlastungsdienst für pflegende Angehörige

Alpenblick 17

Do

11.12.

14.00

Ref. Kirche

Altersnachmittag: Adventsfeier mit dem Gemeindepfarrer

Gemeindesaal

Sa

20.12.

17.00

Kulturkommission

Weihnachtskonzert mit den «Swiss Tenors»

Kirche Brü

Betriebsgelände Strickhof Lindau

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo / Di / Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr


Veranstaltungen

54

Dorf-Blitz

11/2014

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Do – Fr

27.11. – 28.11.

15.00

Frauenverein Ob/Bi

Adventskranzen

Schulhaus Sunnerain, Bi

Do

27.11.

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Adventsgeschichten und Glühwein

Bibliothek

Fr

28.11.

19.30

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Kirche Brü

Sa

29.11.

19.00

Plattform Glattal

«Ajugastars» mit Jugendbands und Special Acts

Jugi 51, Hatzenbühlstr. 51

Sa

29.11.

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Suppenzmittag

Schulhaus Sunnerain, Bi

So

30.11.

17.00

Musikverein Ba

Konzert in der Kirche

Kirche Ba

So

30.11.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Fr

05.12.

20.15

Ref. Kirche Ba/Nü

Winterserenade

Kapelle Breite

Sa

06.12.

17.30

Frauenverein Ob/Bi,

Besuch vom Samichlaus

Waldhütte Oberwil

So

07.12.

13.30

Jodelclub Bärgarve

Jodler-Sunntig

Ebnet Saal

Mo

08.12.

19.00 – 23.00

Schachclub Nü/Ba

Chlausturnier

Ref. Pfarrhaussaal Nü

Do

11.12.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff (Lotto)

Restaurant Bären, 1. Stock

Mo

15.12.

19.30

Gem. Chor Ob/Bi

Pizza-Schmaus mit Partner/innen und Helfer/innen

Schulhaus Oberwil

Do

18.12.

20.00

Männerchor Nü

Geburtstagssingen 2. Halbjahr

Alterszentrum Bären

Fr

19.12.

19.30

Gem. Chor Ob/Bi

Weihnachtslieder zum Mitsingen

Schossbraui Nü

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo

09.15 – 10.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

11/2014

55

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

15.00 – 15.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.15 – 10.15

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Aufsuchende Jugendarbeit Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Mirjam Ebertshäuser Ajuga-Bus bei der Landi Nü Tel. 079 626 45 10

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Andere Gemeinden Tag

Datum

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren.

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

«Offene Kirche im Advent»

Inserat

in der reformierten Kirche Bassersdorf An Wochentagen während des Advents wird gegen Abend die Tür der reformierten Kirche für alle geöffnet. Wir möchten der Hektik entgegenwirken mit diesem Angebot. Sie können für eine Weile in der Stille des grossen Raumes sitzen, sich Ihren Gedanken hingeben, zur Ruhe kommen, Stress abbauen, sich besinnen. Immer ist jemand anwesend mit dem man vielleicht ins Gespräch kommt oder man ist ganz bei sich im Wissen, ich bin nicht allein.

Die Zeiten der offenen Kirche sind montags bis freitags, 17 bis 20 Uhr. An vier Abenden können Sie halbstündige und an weiteren Abenden kurze Anregungen erleben. Halbe Stunden jeweils um 19.30 Uhr: Dienstag, 2. Dezember, Ute van Appeldorn (Gastgeber: Pierre-Louis von Allmen) Dienstag, 9. Dezember, Clemens Bieler Dienstag, 16. Dezember, Paul Zimmerli Mittwoch, 17. Dezember, Kantorei An weiteren Abenden haben verschiedene Personen kurze Anregungen für Sie vorbereitet. Lassen Sie sich überraschen! Wir laden Sie herzlich ein, bei uns etwas Vorweihnachtsstimmung zu suchen und zu geniessen.

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Treffpunkt

56

Dorf-Blitz

11/2014

digital world

internet apps and links brücken

«Hashi», kurz für «Hashiwokakero», ist ein japanisches Logikrätsel, das man unter dem Namen «Brücken» auch bei uns in Zeitungen oder Zeitschriften findet. Die Regeln sind einfach: Alle Inseln des Spielfelds müssen mit Strichen miteinander verbunden werden. Dabei dürfen sich die Brücken aber nicht überschneiden, und der Zahlenwert der Insel gibt vor, wie viele Brücken an ebendiese anschliessen müssen. Was einfach klingt, führt schon bald zu kniffligen Situationen, bei denen auch einmal «um die Ecke» gedacht werden muss. Die Gratisapp «Conceptis Hashi» enthält 90 Rätsel verschiedener Schwierigkeitsstufen und bietet damit einen guten Einstieg in die Faszination der «Brückenrätsel».

für wissbegierige

Warum explodieren Eier in der Mikrowelle? Und warum tragen Piraten eigentlich Augenklappen? Wer sich gerne über alles mögliche Gedanken macht und sich bereits an solchen oder ähnlichen Fragen den Kopf zerbrochen hat, für den ist die Wissens-App «Warum?» genau das Richtige. In über zehn Kategorien werden Fragen aus unterschiedlichsten Themenkreisen wie Technik, Natur, Mensch oder Allerlei auf den Grund gegangen. Die App ist kostenpflichtig, hat für den bescheidenen Betrag von einem Franken aber auch einiges zu bieten. Wer also gerne mit kuriosem Partywissen punktet, für den lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

turbo-workout

App «Seven», verfügbar für Android und iOS

Die Orientierung im Supermarkt-Dschungel scheint mit jedem Jahr schwerer und schwerer zu werden. Immer mehr Produkte tummeln sich in den Regalen und buhlen um die Aufmerksamkeit überforderter Konsumenten. Der Vergleich der Waren ist dabei äusserst schwer, unter anderem auch, weil wesentliche Informationen fehlen. Denn welcher Hersteller deklariert schon potentiell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe mit Leuchtfarbe? Äusserst praktisch ist da die App «Codecheck», mit der sich der Barcode über die Kamera des Smartphones scannen lässt. Sofort stehen alle zum Produkt gespeicherten Informationen zur Verfügung, inklusive relevanter Artikel in Konsumentenmagazinen und Alternativen zum gescannten Produkt.

schatzsuche mit gps

App «Warum», verfügbar für Android und iOS

Wer kennt das nicht: Der Terminkalender ist übervoll, zu Hause wartet schon ein Berg von Arbeit und neben alldem sollte man auch noch etwas Sport treiben. Der Gang ins Fitnessstudio scheint dann doch etwas zu zeitaufwendig, und so lässt man es am Schluss ganz bleiben. Die App «Seven» bietet bei solchem Zeitmangel eine clevere und simple Alternative: Jeden Tag soll ein Sportprogramm durchgeführt werden, welches lediglich sieben Minuten dauert, dafür aber sieben Monate lang durchgezogen werden soll. Die Übungen können ohne Hilfsmittel durchgeführt werden und sind dank genauer Beschreibung inklusive Bilder einfach zu verstehen. Die App ist gratis, jedoch gibt es gewisse Zusatztrainingseinheiten, die erworben werden müssen.

produkte checken

App «Conceptis Hashi», verfügbar für iOS

App «Codecheck», verfügbar für Android und iOS

«Geocaching» ist eine Art digitale Schnitzeljagd: Mit einem GPS-Gerät macht man sich auf die Suche nach einem versteckten «Cache», einer Art «Schatz», von dem man nur die Koordinaten kennt. Oft führt die Suche dabei an besonders schöne Orte oder macht das Lösen von kleinen Rätseln nötig. Durch die Verbreitung ortungsfähiger Smartphones ist diese einstige Randsportart massenfähig geworden und begeistert mittlerweile über sechs Millionen «Cacher» weltweit. Durch das Herunterladen einer nicht allzu teuren App kann sich nun jeder Smartphone-Besitzer der Schatzsuche anschliessen. Doch Vorsicht: «Muggles» – so werden «Nicht-Cacher» genannt – dürfen den Akt der Schatzbergung nicht beobachten.

App «Geocaching», verfügbar für Android und iOS

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf-Blitz November 2014 by dorfblitz - Issuu