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Dorf-Blitz Mai 2015

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Nr. 05 28.05.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Professionalisierung scheint erfolgreich zu sein

Hinter Dossiers stehen Menschen

Bald in Pension

Nürensdorfs Gemeindeschreiber Heinz Stauch geht nach 36 Jahren auf der Verwaltung Mitte Juni in Pension. Während all der Jahre hat sich Nürensdorf stark verändert und Heinz Stauch konnte das Wachstum massgeblich begleiten. Seiten 4 / 5

Bassersdorf bezwingt Kloten Dank des grossen Einsatzes und der vielen gesammelten Beweg­ungsminuten haben die Bassers-­ dorfer im Gemeindeduell der Aktion «Schweiz.bewegt» ihren Rivalen Kloten bezwungen. Ein neuer Umrechnungsfaktor hat dabei ein wenig geholfen. Seiten 14/15

Regen am Rideout Einmal mehr fuhr der Tross des Love Ride, der grössten Be­ ne­ fizveranstaltung der Schweizer Harley-Davidson-Szene, durch Brüttener Gemeindegebiet. Auch wenn es in Strömen regnete, hatten die mitfahrenden Gäste sichtlich ihre Freude. Seite 27

Seit bald zweieinhalb Jahren gibt es keine Vormundschaftsbehörden mehr in den Gemeinden. Diese wurden in der ganzen Schweiz von professionellen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) abgelöst. Die Gemeindeverantwortlichen ziehen eine unterschiedliche Bilanz. Während sich die Verantwortlichen in Nürensdorf und Bassersdorf zufrieden zeigen mit der Zusammenarbeit, steht ihr Brütten kritisch gegenüber. von Susanne Gutknecht Nach knapp zweijähriger Tätigkeit der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) zog die Direktion der Justiz und des Innern im Dezember 2014 eine Bilanz der Arbeit ihrer Behörde. Kesb-Behörden, von denen es 13 im Kanton Zürich gibt, arbeiteten professionell und rechtskonform und hätten eine anspruchsvolle Aufgabe gut gelöst. Zu dieser Bilanz fühlte sich die Behörde aufgrund der vermehrt aufgekommenen Kritik veranlasst. Ausgelöst wurde sie wegen einiger Fälle, die medial grosses Interesse auf sich zogen und deren Ent-

scheide für viele Bürger nicht nachvollziehbar waren. Die Behörde stellte fest, dass die Kritik oftmals harsch und unzutreffend sei und sie mit dieser Bilanzmitteilung einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten wolle. Auch die drei Dorf-Blitz-Gemeinden gaben ihre Vormundschaftsfälle am 31. Dezember 2012 an die zuständigen Kesb-Behörden ab. Eingesetzt wurden die Kesb-Behörden aufgrund des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes, das am 1. Januar 2013 in Kraft trat. In einer stabsmässig organisierten Übergabeaktion wurde die rund 120 Jahre

dauernde Geschichte des Vormundschaftswesens abgeschlossen. Felix Goldinger, Abteilungsleiter Soziales + Alter in Bassersdorf, lobte die Aktion, auch wenn viel Arbeit im Vorfeld bei den Gemeindeämtern anfiel. So mussten die 105 Dossiers der laufenden Bassersdorfer Vormundschaftsfälle versiegelt und nach Opfikon gebracht werden. Dort wurden sie vor den Augen Goldingers der Kesb übergeben. «Ab dem 1. Januar 2013 hatte ich keinen Telefonanruf mehr zu einem der laufenden Fälle. Die Übergabe ging reibungslos vonstatten», lautet sein Fazit. Eine Leistung, die Goldinger respektiert: «Es waren ja nicht nur die rollenden Verfahren, die die Kesb übernehmen musste, sondern vom 1. Januar an auch gleich die Bearbeitung der neuen Fälle.»

Fortsetzung auf Seite 2

Den Wald säubern 60 Geocacher säuberten in einer umfassenden Aktion den Hard­ wald von Abfall. Aber auch invasive Pflanzen, welche die heimische Fauna zurückdrängen, wurden grossflächig bekämpft. Das grösste Übel sind jedoch die Zigarettenstummel. Seite 33

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 22 ab Seite 29

Bassersdorfs Sozialvorsteher Bruno Muff (l.) und Abteilungsleiter Soziales + Alter, Felix Goldinger, stellen ihrer Kesb-Behörde ein gutes Zeugnis aus. (sg)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Spitze Feder sten unverzichtbare Arbeit an vorderster Front, begeben uns auf wichtiges politisches Parket, verfassen unterhaltsame und informationsreiche Reportagen über Vereinsanlässe, Eröffnungsfeiern, Spatenstiche, Konzerte, Einweihungen, Volksfeste und vieles mehr. Werde ich begrüsst mit «Aha, Sie sind ja Schreiberling beim Dorf-Blitz», dann kommt mir – wie kürzlich passiert – die Galle hoch. Wird dieser auf Zeitungskorrespondenten gemünzte Begriff verwendet, dann muss ich mich doch sehr beherrschen, um nicht aufzubrausen. Auch dann, wenn die Bezeichnung spassig gemeint ist: In der heutigen Zeit wird «Schreiberling» als abwertend eingestuft. Anders verhält es sich mit der Redewendung, er oder sie verfüge über «eine flotte, flüssige

Schreibe». Wird die Meinung zu einem verfassten Zeitungsbericht auf diese Weise geäussert, ist dies in Kreisen der Journalistengilde sogar gerne gehört.

Für uns Angehörige der Journalistengilde ist das Leben nicht immer Zuckerschlecken. Wahrlich nicht. Weit verbreitet ist die Meinung, wir seien allerorts gern gesehene Redaktoren,

Korrespondenten und Berichterstatter, denen stets und überall nur Wohlwollen entgegengebracht werde. Es ist ja im Sinne – und vor allem Begehren – der befragten Personen, über welche ein Bericht verfasst wird, dass dieser positiv ausfällt. Die Interviewpartnerin, der Interviewpartner oder je nach Themenwahl deren Verein, das Produkteangebot oder dessen Anliegen soll in vorteilhaftem Licht erscheinen. Die Rede ist hier keineswegs von «Schönschreiberei»; gemeint sind objektiv, fehlerfrei und neutral abgefasste Texte, welche die Begebenheiten den Tatsachen entsprechend wiedergeben. Was für uns Berichterstatter als ärgerlich einzustufen ist: Die uns hin und wieder unbedacht zugewiesene Berufsbezeichnung «Schreiberling». Wir lei-

Die beiden Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf sind der Kesb Bülach-Süd angegliedert, während Brütten der Kesb Winterthur zugeordnet ist. Alle befragten Vertreter sind sich einig: Die Aufgabe ist schwierig und der grösste Knackpunkt in der Zusammenarbeit der Gemeinden mit ihren Kesb-Behörden ist die Kommunikation. So sprechen sich Nürensdorfs Sozialvorsteherin Edith Betschart als auch der in Bassersdorf zuständige Gemeinderat Bruno Muff für mehr Transparenz in der Kommunikation aus. «Man vergisst oft bei Diskussionen um solche Behördenabläufe, dass es in der Sache ja um Personen geht», sagt Edith

Betschart. Und das sei immer schwierig, weil Schicksale dahinter stehen und es im Falle der Vormundschaftsfälle oder Fremdplatzierungen auch oft um viel Geld gehe. Bruno Muff sieht es ähnlich wie Betschart, betont den menschlichen Aspekt, der oft in Diskussionen um finanzielle Beiträge verloren gehe: «Man muss einer neuen Behörde auch eine gewisse Schonfrist einräumen, ihre Abläufe definieren zu dürfen und ihnen auch Chancen einräumen, etwas anders anzupacken als wir es gemacht haben.» Er fügt als Beispiel neugewählte Gemeinderäte an, die immer auch eine gewisse Zeit brauchen, bis sie ihr Ressort gut im Griff

haben und kompetent im Gesamtrat mitwirken können.

an Schnittstellenfunktionen wie der Gemeinde, der Schule, der Polizei, aber auch bei anderen Fachstellen wie zum Beispiel dem Kinder- und Jugendhilfezentrum (kjz) Kloten. «Wenn man sich kennt und einem Namen ein Gesicht zuordnen kann, kommuniziert es sich deutlich leichter.» Cantieni gibt auch zu bedenken, dass sie in laufenden Verfahren zwei Seiten zu berücksichtigen hätten: Einerseits die Gemeinden aber auch die Klienten selbst. «Vor allem solche medialen Aufbauschungen wie beim Fall Flaach spüren wir jeweils dann durch vermehrtes, abwehrendes Verhalten oder verstärktes Misstrauen auf allen Seiten.»

Susanne Reichling

IMPRESSUM Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Webmaster · Reto Hoffmann

Linus Cantieni ist Leiter der KesbBehörde Bülach-Süd und für Bassersdorf und Nürensdorf zuständig. Er spüre ein Wohlwollen bei beiden Gemeinden für ihre Arbeit. Trotz manchmal spürbarem, aber gesundem Misstrauen, werde ihnen Vertrauen geschenkt und die nötige Unterstützung bei Anfragen in laufenden Fällen fehle nicht. Für eine gute Zusammenarbeit sei er oft auch unterwegs und besuche die Akteure

Susanne Reichling

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Philipp Rahm · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter

Wohlwollen und Misstrauen

Weil diejenige Person, die mich vor einiger Zeit mit «Schreiberling» begrüsste, in die Kategorie der sehr Betagten gehört, habe ich mich zu dieser veralteten Bezeichnung nicht geäussert. In der geschriebenen Form ist diese antike Ausdrucksweise nun ja glücklicherweise ausgerottet und wer jahraus jahrein mit Block und Kamera anzutreffen ist, wird als Journalist, Redaktor, Korrespondent oder Berichterstatter erkannt.

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Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 68 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 25. Juni 2015.

Auflage 20. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz

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Thema des Monats

In Bassersdorf werden die Anstrengungen von Seiten Cantienis gewürdigt und die teambildenden Treffen über alle Institutionen hinweg geschätzt. «Auch der Gedankenaustausch trägt dazu bei, sich offener mit Problemen auseinander zu setzen», so Bruno Muff. Edith Betschart sieht es ähnlich, ist jedoch skeptischer und wünscht sich manchmal weniger ein Verstecken hinter den Paragrafen.

der Gemeinden aus», wehrt sich Cantieni gegen Vorwürfe, «sondern sind sehr wohl kostenbewusst und vorsichtig bei unserer Arbeit. Das ist schliesslich unser Auftrag.»

Auf gutem Weg

Nicht immer Massnahmen Vor allem zu Beginn war es vielen Personen unklar, welche Fälle denn einen Einbezug der Kesb durch eine Gefährdungsmeldung nötig machen. «Das hat sich stark verbessert», sagt Cantieni. Goldinger hat seine eigenen Erfahrungen damit: «Nicht alle Gefährdungsmeldungen sind auch wirklich Fälle, denen man nachgehen muss.» So seien auch Denunzierungen mit dabei. «Viele sind sich nicht im Klaren, welche Maschinerie man mit einer Gefährdungsmeldung eigentlich in Gang setzt.» Durch die Aufklärung bei den Institutionen und Akteuren hat sich die Kesb-Behörde ein klareres Gesicht verpasst. «Die meisten Gefährdungsmeldungen sind heute gerechtfertigt und gehören zu uns», sagt Cantieni. «Es sind auch nicht immer schlimme Fälle mit dabei. Bei einem überwiegenden Teil der geprüften Fälle werden keine Massnahmen beschlossen und es werden Lösungen gefunden, bei denen eine andere Unterstützung möglich ist.» Wertvolle Arbeit und Unterstützung würden hier Institutionen wie die Pro Infirmis oder Pro Senectute leisten.

Wer zahlt, befiehlt nicht Ein grosser Knackpunkt und Stein des Anstosses im neuen System sind die Kostenübernahmen für Massnahmen, die die Kesb fällt, die Gemeinden aber finanzieren müssen. Mit einem dringlichen Postulat haben im Mai 2014 die Kantonsräte Martin Farner (FDP), Katharina Kull-Benz (FDP) und Martin Arnold (SVP) sich für eine Änderung der geltenden Praxis eingesetzt. Sie verlangten in ihrem Postulat, dass die Gemeinden vor der Anordnung von kindes- und erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen, die für sie mit erheblichen Kostenfolgen verbunden sind, informiert und angehört werden. Zudem

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Mit Fällen, die bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde landen, ist oft viel Leid verbunden. (zvg)

sollen sie ein Akteneinsichtsrecht erhalten und ein Beschwerderecht haben. Mehrere Bundesgerichtsentscheide und das restriktive Kindesund Erwachsenenschutzgeheimnis vereitelten die Vorhaben der Postulanten. Trotzdem hat die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich und das Gemeindeamt als Aufsichtsbehörde der Kesb eine Empfehlung erarbeitet, die seit 1. August 2014 auch befolgt wird. Damit muss die Kesb bei den Gemeinden eine Stellungnahme einholen, falls die Kosten für die in Erwägung gezogene Massnahme pro Minderjährigen 3000 Franken monatlich übersteigen. Wie Statistiken jedoch zeigten, wurde diese nicht oft wahrgenommen: In drei Monaten waren 1176 Kindesschutzverfahren eröffnet worden. In 36 Verfahren holten die Kesb-Behörden eine Stellungnahme ein: Die Mehrheit der Gemeinden waren einverstanden mit dem Entscheid, ein Drittel der Gemeinden verzichtete auf eine Stellungnahme, ein Fall wurde zurückgewiesen. Wird die Möglichkeit einer Stellungnahme zu wenig genutzt?

Der Kesb-Leiter des Kreises Bülach Süd, Linus Cantieni, legt Wert auf gute Kommunikation mit den Gemeinden. (zvg)

Schweigepflicht nicht verhandelbar Nachfragen bei den Gemeinden zeigen ein anderes Bild: Für Edith Betschart haben solche Fälle einen fahlen Beigeschmack. «Wir sind zwar beide an die Schweigepflicht gebunden, aber wir erhalten trotzdem zu wenige Informationen von der Kesb, um eine angeordnete Massnahme beurteilen zu können.» Es fehlten Angaben zur Institution, dem Heilungsprozess und oft werde das Amtsgeheimnis als Grund für die fehlende Transparenz vorgeschoben. Auch Bruno Muff stört sich an der fehlenden Transparenz: «Wir sehen keine Alternativen, die geprüft wurden. Daher ist es für uns fast unmöglich, zu beurteilen, ob die Massnahme und die Kostenfolgen auch wirklich richtig sind.» Auch Brüttens Gemeindeschreiberin Claudia Oswald bemängelt die Verschwiegenheit der Kesb Winterthur. «Anhand solch dürftiger Informationen ist eine fundierte Beurteilung schlicht nicht möglich. Meist sind es dann horrende Kosten, die im Raum stehen, ohne dass wir unser Wissen einbringen können.» Kesb-Leiter Linus Cantieni versteht die Frustration der Verantwortlichen, aber der Behörde seien die Hände gebunden. «Das Amtsgeheimnis ist das eine, das Kindes- und Erwachsenenschutz-Geheimnis ist bundesrechtlich jedoch noch strenger gehalten und lässt nicht zu, dass wir Details zu Entscheiden weitergeben. Damit würden wir uns strafbar machen.» Es sei eine sehr schwierige Situation für alle Beteiligten und der Vorwurf stehe im Raum, dass die Kesb einfach willkürlich Massnahmen anordne. «Wir geben nicht frisch und fröhlich das Geld

Der Kesb-Leiter Bülach-Süd ist sehr wohl bereit, über Verbesserungen nachzudenken. «Gesetze kann ich nicht ändern, aber unsere Abläufe mit den involvierten Partnern können wir optimieren. Da sind wir auch laufend dran.» Dass das Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz neues Recht ist, berge auch Unsicherheiten. «Wir brauchen Entscheide des Ober- und Bundesgerichtes, die uns Leitplanken geben. Die fehlen zwei Jahre nach Einführung des neuen Rechts natürlich noch weitgehend.» Sein Fazit fällt jedoch zugunsten der Fachbehörde aus: «Trotz aller Unwegsamkeiten sind wir auf einem guten Weg und der Entscheid, für solch diffizile Verfahren eine Fachbehörde einzusetzen, scheint mir richtig.» Betschart findet die Kesb ebenfalls eine gute Sache und bleibt dennoch dabei: «Mehr Transparenz würde der Sache helfen.» Die Bassersdorfer sprechen sich auch für die Fachbehörde aus. Goldinger dazu: «Die Kosten sind nicht gestiegen, seit die Vormundschaftsbehörde abgelöst wurde. Grundsätzlich ist es schade, Kompetenzen abgeben zu müssen. Trotzdem ist es schwierig für Gemeinden, eine solch breite Fachkompetenz und das Wissen abzudecken, das nötig ist für die Beurteilung solcher Fälle.» Zudem sei der Rechtfertigungsdruck heute enorm hoch: «Für die Fälle von 1950 bis 65 haben wir ein Buch im Archiv, heute füllt ein Jahr mindestens drei Bundesordner.» Bruno Muff ergänzt: «Kesb ist nicht gleich Kesb, wie ich von anderen Sozialvorstehern höre. Wir sind in der komfortablen Lage, mit einer gut geführten und konstruktiven Kesb-Behörde zusammenzuarbeiten, die nicht im Elfenbeinturm agiert.» Brüttens Fürsorgevorsteherin Erika Schäpper kann diese positive Rückmeldung für ihre Kesb-Behörde nicht vergeben: «Ich habe als Lehrerin mit verschiedenen Kesb-Behörden gearbeitet und sehe sehr wohl noch Verbesserungspotential in Winterthur.» Es hänge halt mit den Menschen zusammen, die an der Stelle sitzen, die ◾ Entscheidungen fälle.


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Monatsinterview

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Der Nürensdorfer Gemeindeschreiber Heinz Stauch wird pensioniert

«Ich bin manchmal schon etwas autokratisch» Nach 36 Jahren Verwaltungsarbeit legt der Nürensdorfer Gemeindeschreiber Heinz Stauch Mitte Juni seine vielfältigen Aufgaben in neue Hände. Seine Art, vorsichtig und umsichtig zu planen, hat dem Dorf finanzielle Sicherheit gebracht. Er sei nicht amtsmüde, verrät er im Gespräch, freue sich aber dennoch auf Zeit, die er ganz für sich privat einsetzen werde. von Annamaria Ress Wie lange waren Sie Gemeindeschreiber in Nürensdorf? 15 Jahre, aber insgesamt 36 Jahre angestellt. Ich wurde seinerzeit als Bausekretär eingestellt. Heinz Stauch leitet noch bis Mitte Juni die Gemeindeverwaltung Nürensdorf. (Bilder: Annamaria Ress)

Was war der Grund für den Wechsel zum Gemeindeschreiber? Eigentlich gab mein Vorgänger den Anstoss. Er hatte sich sehr dafür verwendet, dass ich seine Aufgaben übernehmen würde, hat mich gefördert und darin bestärkt, das Nachdiplomstudium in Angriff zu nehmen. Danach war es fast ein logischer Schritt, dass ich mich melden würde. Ich hatte es natürlich durch meine vorherigen Aufgaben etwas leichter, mich innerhalb der hiesigen Verwaltung zurechtzufinden. Rückblickend denke ich, diese 36 Jahre sind im Flug vergangen.

Nach fünf Jahren wechselte ich zur Gemeindeverwaltung Nürensdorf. Allerdings sollte das zuerst nur eine Zwischenlösung sein. Ich hatte tatsächlich gar nie die Absicht, hier lange zu bleiben. Das hat sich anders ergeben. Das Umfeld stimmte und auch die Zusammensetzung der Behörden. Es waren immer Gemeindepräsidenten aktiv, die mich unterstützt haben.

Ist Ihr Ausscheiden eine reguläre Pensionierung? Nein, ich trete rund eineinhalb Jahre vorher zurück. Der Zeitpunkt ist so für mich richtig.

Als ich hier meine Stelle angetreten habe, war doch einiges sehr viel anders organisiert als heute. Nur schon als Beispiel: Es gab keinen Fotokopierer, sondern nur einen Matrizendrucker. Die Gemeinde war arm, das ist heute unvorstellbar. 1979 hatte es 3200 Einwohner, heute zählen wir 5400. Der Steuerfuss war damals 145 Prozent, über zehn Prozent des Steuerertrags musste die Gemeinde aufwenden, um Schuldzinsen zu bezahlen. Gegenüber heute, wo rund zehn Millionen sinnbildlich in der Kasse liegen, unvorstellbar.

Wie war Ihr beruflicher Weg zum Gemeindeschreiber? Eigentlich bin ich Notariatssekretär. Habe also eine Notariatsausbildung absolviert. Ich arbeitete zuerst beim Notariat Bassersdorf, später für die Stadt Kloten. Danach wurde ich stellvertretender Stadtschreiber und Parlamentssekretär in Illnau-Effretikon.

Hat sich Nürensdorf in Ihrer Amtszeit sehr verändert? Oh ja, natürlich! Viele heute beliebte Wohnquartiere gab es zu Beginn noch gar nicht. Auch organisatorisch hat sich etliches verändert. Denn damals waren wir in fünf Gemeinden organisiert. Also zwei Zivilgemeinden, eine Primarschulgemeinde,

«Rückblickend denke ich, diese 36 Jahre sind im Flug vergangen»

Sekundarschulgemeinde und die Politische Gemeinde. Heute ist Nürensdorf eine Einheitsgemeinde. Ich erachte dies als eine gewaltige Entwicklung. Das Sekundarschulhaus Hatzenbühl wurde gebaut und die Oberstufenschulgemeinde mit Bassersdorf aufgelöst. So konnte ich auch feststellen, dass die Zukunft einer Gemeinde weitgehend durch die Bau- und Zonenordnung bestimmt wird. Man muss unbedingt agieren, nicht nur reagieren. So ist auch das ganze Zentrum in diesem Zeitraum entstanden, wenn auch zeitweise vieles mit Rückschlägen verbunden war. Im Grossen und Ganzen denke ich, die Gemeinde Nürensdorf hat sich hervorragend entwickelt. Sind die Nürensdorfer besonders initiativ oder überhaupt nicht? Also, ich will es mal so formulieren: Wie überall brauchte es auch hier sehr viel Überzeugungskraft, um den Beweis zu erbringen, dass in die Zukunft investiert werden muss. Dennoch: In Nürensdorf herrscht ein positives Flair, das von aussen kaum wahrgenommen wird, ganz unabhängig von der enorm hohen Wohnqualität. Was hat sich während Ihrer Amtszeit bewegt und welches waren die grössten Herausforderungen? Für mich persönlich war eine der grössten Herausforderungen die

Organisation der Einheitsgemeinde. Wir haben das hier alles ohne teure Rechtsberatungen durchgezogen, wie übrigens jede Form von Gemeindeorganisation. Ziel war natürlich immer, ein TopLevel zu erreichen. Gemeinderat und Verwaltung haben stets am gleichen Strick gezogen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Erreichten und kann mir schlicht nicht vorstellen, wie es für gewisse Gemeinden noch möglich ist, reformfaul in alten Strukturen weiter zu wursteln. Gut, ich bin manchmal schon etwas autokratisch, das darf man sagen. Auch nicht immer der allzu bequemste Partner. Aber in den letzten 15 Jahren kann ich immerhin behaupten, keine zusätzlichen Stellen im Verwaltungsbereich geschaffen zu haben, sondern es wurde jeweils eine nutzvolle Umverteilung im Sinne des Steuerzahlers angestrebt. Und für unser Personal heute ganz wichtig: Für alle gilt die gleiche Personalpolitik, die gleiche Besoldungsverordnung. Die Plätze der Behördenvertreter konnten von 90 im Jahr 2000 bis auf heute 48, inklusive Wahlbüro, vermindert werden. So oder so ist die wichtigste Aufgabe des Gemeindeschreibers, den ganzen ‹Laden› so zu organisieren, dass er funktioniert.


Dorf-Blitz

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«Für alle gilt die gleiche Personalpolitik» Gab es Widerstand aus den Reihen der Angestellten? Selbstverständlich, der neue Wind war nicht immer für alle ganz einfach. Aber jetzt sind wir auf gutem Kurs. Ich will hier nicht alles auf meine eigene Fahne schreiben. Aber vermutlich habe ich nicht ganz alles falsch gemacht, denn ich durfte immer auf langjährige Mitarbeitende zählen, die mit ihrer Erfahrung natürlich eine Bereicherung sind. Etliche haben bei uns die Berufslehre absolviert und sind nach Zwischenjahren im Ausland oder anderen Stellen wieder zu uns zurückgekehrt. Eine Gemeinde muss geführt werden wie ein KMU-Betrieb, meine ich. Ich bin nicht so staatsgläubig wie andere Kollegen. Verwalten allein reicht nicht. Die Realisation des Zentrums Bären zum Beispiel ist letztlich zu Stande gekommen, weil uns Bassersdorf die Plätze im Altersheim Breiti gekündigt hatte. Im Nachhinein war das sehr gut für die Gemeinde. Es gelang mir aufzuzeigen, wie man die Aufgabe lösen kann, ohne viele Steuermittel aufzuwenden. Das Zentrum Bären erwirtschaftet sogar einen

Monatsinterview Ertrag, der es ermöglicht, 16 Pflegeplätze kostenneutral zu betreiben. Ziel einer Gemeinde muss immer sein, mit wenig Mitteln viel für das Gemeinwohl zu tun. Mit dem Zentrum Bären ist uns das sicher gelungen. Wie viele Angestellte arbeiten für die Gemeinde Nürensdorf? Es sind derzeit 1100 Stellenprozente, aufgeteilt auf 16 Verwaltungsangestellte. 90 Prozent davon sind Frauen. Das sind sehr motivierte Mitarbeiterinnen, in die es sich immer lohnte, mehr zu investieren. Ich war auch gerne bereit, nach einer Kinderpause über eine Weiterbeschäftigung zu sprechen. Es war für mich ganz toll, wenn diese Personen in unserem Team geblieben sind. Total führe ich rund 55 Leute. Über die ganzen Jahre gab es wenig Wechsel, was uns vor grossen Dossier-Bearbeitungsarbeiten verschonte.

«Das Wichtigste ist für mich nach wie vor die Kosteneffizienz» Was war Ihnen besonders wichtig in Ihrer Tätigkeit als Gemeindeschreiber? Das Wichtigste ist für mich nach wie vor die Kosteneffizienz. Eine Ge-

meinde muss funktionieren, ohne laufend neue Kosten zu generieren. Wir sind sicher träger als Betriebe in der Wirtschaft und haben keine Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Dennoch müssen wir kosteneffizient sein und uns darin immer wieder verbessern. Das ist natürlich nicht immer so einfach, wir müssen uns ja an Gesetze halten und sind immer grösseren Regulierungen ausgesetzt. Welches waren die schönsten Momente? Zum Beispiel als wir das Zentrum Bären realisiert haben, habe ich gesehen, wie viele Leute dafür dankbar waren. Ich bin auch sehr stolz auf unsere Mitarbeitenden, die ein gutes Image der Gemeinde gegen aussen widerspiegeln. Und besonders gefreut haben mich auch jene Einwohner und Einwohnerinnen, die sich bei mir für meine Arbeit über die Jahre persönlich bedankt haben, als durchgesickert war, dass ich Mitte Juni aufhöre. Gab es auch negative Erlebnisse? Ja natürlich. Ich habe zum Teil auch langjährige Freunde oder Bekannte verloren, weil ich nicht Hand bieten konnte und wollte, um ihnen einen Vorteil zu verschaffen. Ich habe nie einen Steuerzettel angeschaut, wenn ich mit Einwohnern verhandelt habe, denn ich habe ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Nicht immer zu meinem Vorteil, wie man sich unschwer vorstellen kann. Es gibt keine Ausnahmen – alle müssen gleich behandelt werden, so sehe ich das als jemand, der für eine öffentliche Verwaltung arbeitet. Schauen Sie durch ein sinnbildliches Fernglas: Wie möchten Sie Nürensdorf in zehn Jahren verändert sehen? Ein qualitatives Wachstum ist nötig, auch in der Ortsplanung sollen Lösungen erarbeitet werden, mit denen verdichteter gebaut werden kann. Eine explosive Entwicklung – in allen Bereichen – wäre nicht gut. Weiter befürworte ich eine homogene Zusammensetzung von Mietwohnungen und Wohneigentum. Damit wird eine gute Durchmischung der Einwohner erzielt.

Heinz Stauch arbeitete gern in Nürensdorf, freut sich aber jetzt auf private, freie Zeit.

Was möchten Sie Ihrem Nachfolger Andreas Ledermann, der am

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1. Mai seine Stelle angetreten hat, mit auf den Weg geben? Ich gebe nicht gerne Ratschläge. Er wird seinen Weg gehen und das sicher gut machen. Ich werde ihm selbstverständlich helfen, wenn er das möchte. Werden Sie aus Ihrer Arbeitstätigkeit Freunde behalten, oder haben Sie privat und Beruf streng getrennt? Ich habe etliche Freunde in Nürensdorf, auch solche, die am gleichen Ort wie wir eine Ferienwohnung besitzen. Ich würde sogar behaupten, ich habe mehr Freunde hier in Nürensdorf als an meinem Wohnort Illnau.

«Ich bin weiterhin bereit, mich für die Gemeinschaft einzusetzen» Haben Sie den nächsten Lebensabschnitt nach Ihrem reich befrachteten Arbeitsalltag vorbereitet oder etwas geplant? Klar habe ich zusammen mit meiner Frau Vorstellungen und Pläne. Aber die müssen nicht unbedingt alle sofort oder überhaupt umgesetzt werden. Ich konnte zum Beispiel als junger Mensch nie in eine andere Region reisen, um die Sprache zu lernen. Das würde ich gerne noch machen. Vielleicht lässt sich etwas in dieser Art realisieren, vielleicht auch nicht – da bleibe ich offen. Dann gibt es in unserem Haus immer etwas zu tun, oder ich werde mehr Zeit in unserer Ferienwohnung verbringen können, wandern, Ski fahren oder Golf spielen. Und ich freue mich, meine Töchter und ihre Familien wieder mehr sehen zu können. Zuerst aber dünne ich meinen Terminkalender so aus, dass ich auch wirklich sehe, dass ich Freiheiten habe. Dann wird mich noch das Mandat des Geschäftsführers der Genossenschaft Zentrum Bären bis im Frühling nächsten Jahres ein wenig beschäftigen. Ich bin weiterhin bereit, mich für die Gemeinschaft einzusetzen, wenn man mich brauchen kann. Dennoch: Man soll dann gehen, wenn es am Schönsten ist. Ich bin nicht amtsmüde, aber ich freue mich auf die freie Zeit. Und: Man wird mich sicher wieder in ◾ Nürensdorf sehen.


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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Baubewilligungen

n o i t a l u t Gra Wir gratulieren

zum 95. Geburtstag am 14. Juni Ingegrethe Steiner-Sörensen Hubring 52

zum 85. Geburtstag am 15. Juni Kurt Leibundgut Auenring 15

zum 80. Geburtstag am 9. Juni Sigrit Messikommer-Fischer Äussere Auenstrasse 8 am 13. Juni Wenzel Cerny Bodenacherring 56 am 14. Juni Arzija Avdija Ufmattenstrasse 29 am 16. Juni Oskar Neuweiler Ufmattenstrasse 38 am 25. Juni Walter Briner Gerlisbergstrasse 72

Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: BG-Nr. 2014-0042, Zweckverband ARA Bassersdorf, c/o Gemeinde Bassersdorf, Karl Hügin-Platz 2, 8303 Bassersdorf, Erweiterung des bestehenden Regenbeckenvolumens durch Neubau eines subterranen Fangbeckens von rund 1000m3, Eichstrasse 2, Kat.-Nr. 5031; BG-Nr. 2014-0064, Politische Gemeinde Bassersdorf, Bau + Werke, Karl Hügin-Platz 1, 8303 Bassersdorf, Ersatz Fussgängerbrücke Klotenerstrasse, Klotenerstrasse, Kat.-Nrn. 250, 251, 377, 1638, 5776; BG-Nr. 2014-0046, Realar AG, Waldeggweg 17, 8302 Kloten, Umbau, Sanierung Weingasse 10, Weingasse 10, Kat.-Nr. 1616; BG-Nr. 2014-0059, Cornelia Künzli, Rebhaldenstrasse 7d, 8303 Bassersdorf, Überdachung/Carport, Rebhaldenstrasse 7d, Kat.-Nr. 4081; BG-Nr. 2014-0043, Realar AG, Waldeggweg 17, 8302 Kloten, Abbruch und Ersatzbau Weingasse 8, Weingasse 8, Kat.-Nr. 1616. Gemeinderat Bassersdorf

Kommandowechsel Feuerwehr Bassersdorf Hauptmann Adrian Grimm tritt per 31. Dezember 2015 als Kommandant der Feuerwehr Bassersdorf zurück. Adrian Grimm ist seit 15. November 2011 als Feuerwehrkommandant eingesetzt und leistet bis Ende Jahr fast 30 Jahre Aktivdienst für die Feuerwehr. Der Gemeinderat dankt ihm für seine langjährigen Dienste und sein Engagement für die Feuerwehr Bassersdorf und wünscht ihm bereits jetzt alles Gute für die Zukunft. Wie im Feuerwehrreglement vorgesehen, sind die Offiziere aus dem Kommando der Feuerwehr beauftragt, dem Gemeinderat bis Ende Juni 2015 einen Vorschlag für die Nachfolgeregelung und der zukünftigen Kommandostruktur zu unterbreiten. Gemeinderat Bassersdorf

gemeinde bassersdorf

gemeindeversammlung dienstag, 23. juni 2015, 19:30 uhr Bitte beachten Sie den Durchführungsort:

singsaal schulhaus mösli bassersdorf

Traktanden 1. Politische Gemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2014 sowie Sonderrechnungen 2. Schulische Zusatzangebote / Freifächer Kreditbewilligung 3. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes Ab 1. Juni 2015 liegen die Akten in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden. Die Weisungsbroschüre ist auf der Webseite der Gemeinde publiziert. Sie wird nur auf Wunsch in gedruckter Form oder per E-Mail zugestellt. Bestellung unter Telefon 044 838 86 00 oder gemeinde@bassersdorf.ch. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung findet der diesjährige Frage- und Orientierungsabend statt, wo Sie Aktuelles aus Behörde und Verwaltung erfahren. Eine entsprechende Einladung wird vorgängig in alle Haushaltungen verschickt. Zum Abschluss wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen Ihnen die Mitglieder des Gemeinderats und der neue Verwaltungsdirektor für allgemeine Fragen oder Anregungen gerne zur Verfügung. Gemeinderat Bassersdorf karl hügin-platz |

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044 838 86 06 |

Informationsnachmittag: Kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung Du interessierst dich für eine kaufmännische Lehre? Unsere Lernenden geben dir einen Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten in der Verwaltung und beantworten deine Fragen. Wir laden dich herzlich zum Informationsnachmittag ins Gemeindehaus ein am

Mittwoch, 10. Juni 2015, von 14 bis 16.30 Uhr. Anmeldung bis Montag, 8. Juni unter Telefon 044 838 86 10 oder per E-Mail an samira.stadtmann@bassersdorf.ch. Wir freuen uns auf deinen Besuch. Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Exkursion ins Naturschutzgebiet Gubel Am 4. Juni 2015 lädt die Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz Bassersdorf zu einer Exkursion ein. Es erwarten Sie interessante Referate zur Aufwertung und Umgestaltung des kantonalen Naturschutzgebietes Gubel (siehe Veranstaltungskalender). Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz


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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Neubau Schulhaus Chrüzacher – Aktuelles Die Stimmberechtigten genehmigten an der Urnenabstimmung vom 30. November 2014 mit grosser Mehrheit den Baukredit für das neue Schulhaus Chrüzacher. Seit der Abstimmung hat die Baukommission zusammen mit der Strabag AG als Gesamtleistungsanbieter (GLA) die Projektierung vorangetrieben und den Projektplan für die Realisierung der Schulanlage ausgearbeitet. Die Baukommission besteht aus Vertretern des Gemeinderates, der Schule, der Verwaltung und des GLA. Unterstützt wird die Kommission durch ­einen externen Bauherrenberater.

Wichtigste Termine / nächste Schritte: • Das Baugesuch wurde am 11. Mai 2015 beim Bauamt Bassersdorf eingereicht. • Die Baubehörde prüft das Baugesuch formell und materiell und nimmt die amtliche Publikation des Baugesuches vor. Der genaue Zeitpunkt der Publikation war zum Zeitpunkt des Redaktions-

Schliessung Eingänge Aufgrund von bröckelndem Mauerwerk der Treppenstufen und einem fehlenden Geländer mussten zwei Zugänge zum Friedhof geschlossen werden. Die beiden Zugänge führten beim Verlassen des Friedhofs Bach­tobel direkt auf die Gerlisbergstrasse – ein Trottoir ist nicht vorhanden, was ein zusätzliches Sicherheitsrisiko bedeutet. Die Friedhofkommission hat deshalb die dauerhafte Schliessung der beiden Eingänge beschlossen. Friedhofkommission Bassersdorf-Nürensdorf

Christoph Füllemann (r.), als Vertreter der Bauherrschaft, übergibt das Baugesuch an Christian Pfaller, den Verantwortlichen des Bauamtes. (zvg)

schlusses für die Mai-Ausgabe des Dorf-Blitz noch nicht bekannt. Hierzu sind die amtlichen Publikationsorgane zu konsultieren.

• Die Inbetriebnahme der neuen Schulanlage ist auf Sommer 2017 geplant.

• Nach Abschluss des baurechtlichen Verfahrens soll im Herbst

Die Informationen zum Schulhausbau sind auch auf der Webseite der

2015 mit dem Bau der neuen Schulanlage begonnen werden.

Gemeinde www.bassersdorf.ch aufgeschaltet. Ein Klick auf das Baustellensymbol auf der Startseite führt direkt zur entsprechenden Seite. Die Strabag AG als Gesamtleistungsanbieter wird ab Baubeginn direkt vor Ort an der Bauparzelle informieren. Abteilung Finanzen + Liegenschaften

Rubrik 65plus Neues Dorfzentrum Bassersdorf Sind Sie auch gespannt, wie sich der fertige Zentrumsplatz von Bassersdorf präsentieren wird? Ich konnte mich beim Leiter der Abteilung Bau + Werke, Patrik Baumgartner, informieren. Seit Jahren sind verschiedene Planungsarbeiten getätigt worden, nun wird der Platz nach dreijähriger Bauzeit anlässlich der Bassersdorfer Chilbi (19. bis 21. Juni 2015) in einem festlichen Rahmen eröffnet und der Bevölkerung übergeben. Hauptattraktion des Platzes wird das grosse Flachwasserbecken mit Düsen für ein einfaches Wasserspiel sein. Dieser Brunnen wird für unter-

schiedliche Stimmungen sorgen und an heissen Sommertagen etwas Abkühlung bringen. Damit eine viel­ fältige Nutzung (Wochen- und Flohmärkte, Bundesfeier, Fasnacht, Chilbi) möglich ist, wurden schattenspendende Bäume in den Randbereichen platziert. Sitzbänke laden an schönen Sommertagen zum Verweilen ein, Kinder können am Flachwasserbecken spielen und planschen. Abends wird das Wasserspiel abgeschaltet und die Beleuchtung reduziert. Die Gehwege über den Platz werden beleuchtet bleiben. Der ganze Platz

wurde mit einem feinen Asphalt­ belag überzogen. Die Metallschienen entlang der Migros werden mit einem helleren Belag ausgefüllt. Dies soll an die alten Zeiten erinnern, als die Geleise der SBB genau an dieser Stelle entlang führten und der Bahnhof noch mitten im Dorf lag. Der Platz soll leben. Dafür müssen wir sorgen. Wenn Sie oder Vereine entsprechende Ideen haben, finden Sie bei der Gemeindeverwaltung kompetente Ansprechpartner. Wir werden es erleben, was aus dem Zentrumsplatz wird. Roger Hardmeier Redaktionsteam Rubrik 65plus


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Schöne Blütenpflanze aus Nordamerika – invasiver Neophyt in der Schweiz

Einjähriges Berufkraut Das Einjährige Berufkraut, auch Feinstrahl genannt, wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze aus Nordamerika nach Europa eingeführt. Seit dem heissen Sommer 2003 hat sich dieser Neophyt mit bis zu 50 000 Flugsamen pro Pflanze explosionsartig vermehrt und bedroht als Pionierpflanze die einheimische Pflanzenvielfalt auch in Naturschutzgebieten.

Aussehen 30 bis 120 Zentimeter hohe, einoder zweijährige, krautige Pflanze. Stängel aufrecht, oben meist verzweigt. Blätter hellgrün, beidseitig behaart, lanzettförmig. Blattränder gesägt bis fast glatt. Zahlreiche Blütenköpfchen mit gelben Röhrenund weissen Zungenblüten (ähnlich Gänseblümchen). Blüht von Juni bis Oktober.

Problem Pionierpflanze, die auch trockene Phasen gut übersteht. Verbreitet sich sehr schnell durch grosse Samenproduktion und hohe Flugfähigkeit der Samen, verdrängt einheimische Arten. Rosettenpflanze,

Die Gemeinde Bassersdorf – Strassenwesen, Zivildienstleistende, Freiwillige – bekämpfen in mehrmaligen Einsätzen die Ausbreitung dieses invasiven Neophyten auf wertvollen Magerwiesen, entlang von Strassen und in gemeindeeigenen Grünflächen. Unterstützen Sie uns durch Ausreissen des Einjährigen Berufkrauts in Ihren Gärten! Entsorgen Sie

die ausgerissenen Pflanzen rasch via Kehrichtverbrennung, da die Samen auch in gemähten Blütenständen sehr schnell nachreifen. Wenn Sie bei einer Neophyten-Ausreissaktion des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf NBN mitmachen möchten (am 13. und 27. Juni 2015, 14 bis 16 Uhr, www.nbn.ch), melden Sie

sich für weitere Informationen bei Beatrice Tschirky (b.tschirky@gmx.ch, Telefon 044 836 95 05, abends). Weitere Informationen über invasive Neophyten: www.bassersdorf.ch/documents/Merkblatt_Neophyten.pdf www.infoflora.ch. Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

die beim Schnitt nur wenig verletzt wird und nach zwei bis drei Wochen neue Blütentriebe bildet.

Bekämpfung/Entsorgung Ab Mai zirka alle drei Wochen Pflanze vor der Blüte mit der Wurzel ausreissen. Blühende Pflanzenteile direkt in einem Sack entsorgen und der Kehrichtverbrennung zuführen. Im Notfall Flächen mähen und nach drei bis vier Wochen wiederholen.

Achtung Nicht versamen lassen! Gekappter Stängel bildet mehrere neue Stängel, die nach einigen Wochen bereits wieder Blüten bilden. Schön anzusehen und doch ein Eindringling: Einjähriges Berufkraut. (zvg)

Fotoausstellung «Natur pur: Das andere Bassersdorf» In den Gärten und Wäldern Bassersdorfs gibt es viele Naturschönheiten. Und es gibt viele Leute, die sehr geschickt mit Fotokameras umzugehen wissen. Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN und die Gemeinde Bassersdorf führen Ende 2015 eine Fotoausstellung mit dem Titel «Natur pur: Das andere Bassersdorf» durch. Die Bevölkerung ist eingeladen, in den nächsten Monaten auf Fotopirsch zu gehen. Zugelassen sind aber auch Fotos älteren Datums. Wichtigste Voraussetzung: Es muss ein Foto von einer Naturschönheit (Blume, Pflanze, Wald, Tiere, Landschaft) auf Bassersdorfer Boden sein.

Teilnahme: Für die Umsetzung der Ausstellung zeichnet der NBN verantwortlich. Die Details zur Teilnahme an der Fotoausstellung finden Sie unter: www.nbn.ch/themen/ fotoausstellung-bassersdorf. Die Vernissage findet am Donnerstag, 10. Dezember 2015 im Rahmen der Gemeindeversammlung Bassersdorf statt. Ab 11. Dezember 2015 wird die Ausstellung im Gemeindehaus B zu sehen sein.

Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

Bild aus einem Garten in Bassersdorf. (zvg)


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Aus Behörde und Verwaltung

Festliche Eröffnung des neuen Zentrums Zehn Jahre Planung und Projektierung, drei Jahre Bauzeit – am Bassersdorfer Chilbi-Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2015 wird der Dorfplatz als neuer Treffpunkt Bassersdorf feierlich eröffnet. Gemeinderat sowie die Kultur- und Bibliothekskommission Kubiko laden herzlich zu den Festanlässen ein. Das Zentrum von Bassersdorf ist nicht länger der Kreisel. Endlich ist es soweit: Am Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2015 dürfen Sie Ihren neuen Dorfplatz miteröffnen.

Intensive Planungszeit Der Dorfplatz von Bassersdorf mit der neuen Zentrumsüberbauung weist eine lange planerische Vorgeschichte auf. Gewünscht war immer ein Platz als Treffpunkt für die Bevölkerung, abwechslungsweise wurden Grossverteiler, Pavillons, Mehrzweckhallen und Tiefgaragen in die Diskussion eingeworfen. Im Jahr 2004 wurde zur Konkretisierung der Zentrumsplanung ein Projekt-

wettbewerb durchgeführt, welcher schwergewichtig ein städtebauliches Konzept für die Entwicklung des Zentrums, des Dorfplatzes, eines Gemeindesaals mit Jugend- und Bibliotheksräumen sowie einer öffentlichen Tiefgarage umfasste. In der Folge entstanden neue Bedürfnisse, die sich mit der damaligen freiräumlichen Konzeption nicht direkt vereinbaren liessen. Die Bereichsstrategie Zentrum des Gemeinderates wurde durch den Bau des Breitiparks im Bereich alters- und familiengerechte Wohnungen an zentraler Lage teilerfüllt und durch das Wohnraumangebot oberhalb der nun neuen Coop-Filiale weiter unterstützt. Ende 2008 wurde das städtebauliche Konzept überarbeitet und 2009 ein Studienauftrag für die Ausarbeitung eines Vorschlages für eine Zentrumsüberbauung, bestehend aus einer Migrosund einer Coop-Filiale, Wohn- und Gewerbenutzungen in den Obergeschossen sowie einem Untergeschoss mit gemeinsamer Tiefgarage ausgeschrieben. Schon früh war die Absicht formuliert, einen attraktiven Zentrumsplatz als Treffpunkt und für Anlässe entste-

hen zu lassen, aufgewertet mit einem gestalterischen Element eines Wasserbeckens.

gegnungsort wird und sich Kinder an heissen Sommertagen im Flachwasserbecken vergnügen.

Treffpunkt für alle

Festanlässe zur Eröffnung

An verschiedenen Anlässen, Gemeindeversammlungen und einer Urnenabstimmung konnte die Bevölkerung mitbestimmen, wie sich dieses Projekt langsam zur jetzigen Form entwickelt hat. Nach vielen intensiven und spannenden Planungsphasen können wir nun ein Dorfzentrum eröffnen, das den Bedürfnissen einer wachsenden Zahl von Einwohnern entspricht. Der Dorfplatz lässt eine vielseitige Nutzung zu und wir sind gespannt, wie sich die unterschiedlichen Anlässe wie Chilbi, Fasnacht, Bundesfeier oder Chlausmärt präsentieren werden.

Nach den Eröffnungsanlässen von Migros, Coop und der Pavillonnutzungen wird im Rahmen des diesjährigen Chilbi-Wochenendes der Dorfplatz feierlich eröffnet. Am Freitag­ abend lädt der Gemeinderat zum offiziellen Eröffnungsakt ein, samstags und sonntags hält die Kubiko verschiedene Attraktionen bereit. Das Fasnachts-Komitee-Bassersdorf Fakoba, der EHC und das OK Chilbi werden für Spass und Unterhaltung auf Bahnen und in Festzelten sorgen.

Die Gemeinde freut sich, dass sie einen ortsansässigen Pächter für den Pavillon gefunden hat und dem Wunsch der Bevölkerung nach einem weiteren Kaffee im Zentrum entsprechen konnte. Ebenso freuen wir uns darauf zu sehen, wie der Dorfplatz zum lebendigen Be-

Wir laden Sie alle herzlich zu spannenden Eröffnungs- und Chilbitagen im neuen Zentrum Bassersdorf ein – wir freuen uns auf Sie!

Gemeinderat Bassersdorf Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Festwochenende zur Eröffnung des neuen Zentrums Bassersdorf – Festprogramm Freitag, 19. Juni 2015 – offizielle Eröffnung Gemeinderat 17 Uhr Eröffnung des Festaktes durch den Musikverein Bassersdorf 17.30 Uhr Ansprachen und offizielle Eröffnung mit anschliessendem Eröffnungsbouquet (18 Uhr Apéro für Ehrengäste) 20 Uhr Unterhaltungsprogramm – Konzert Steelband UnPocoLoco 22 Uhr Ende des offiziellen Festakts Samstag, 20. Juni 2015 Kinder-Tattoo-Brushen mit der Gugge Kookaburra von 12 bis 18 Uhr Bühnenprogramm: 15.30 Uhr Roundabout Basi/Nüri 16 Uhr Konzert des Kinderchors der Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen mit Kindern der Blockflötenklasse von Cyrilla Dudli Musikalische Leitung: Angela Donauer/Klavier: Sevill Klöti 19 Uhr Konzert Luca Little 20.30 Uhr Konzert Pigeons on the Gate Sonntag, 21. Juni 2015 10 bis 14 Uhr Brunch mit musikalischer Begleitung durch die Buffalo Band Bassaville. (Reservation unter brunch@fakoba.ch, Preis Fr. 25.– à Discretion/Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren Fr. 1.– pro Lebensjahr) Bühnenprogramm: 14.30 Uhr Aus der Schule geplaudert – Musik und Tanz-Show der 4. Klasse Schmidiger/Ehrensperger 15.30 Uhr «Bläserklassen in concert» – Die 4. Klassen des Primarschulhauses Dorf/Feld Kloten werden musikalisch unterstützt vom Musikverein Bassersdorf. Durchgehend von Freitag- bis Sonntagabend Chilbi- und Festbetrieb auf dem Dorf- und dem Sechseläutenplatz

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20 Jahre KZU-Pflegezentrum Bächli mit vielseitigem Programm gefeiert

Die farbige Seite des Lebens im Bächli Zwei Tage lang wird im Pflegezentrum Bächli Geburtstag gefeiert, am 13. und 14. Juni. Die farbigen Windräder auf dem LöwenKreisel weisen schon seit gestern auf das Jubiläum und das Motto «die farbige Seite» hin.

bauen. Am Samstag wird ein musikalisches Theaterstück, eine Hommage an Margrit Rainers 100. Geburtstag, die Gäste verzaubern. Der Sonntag beginnt mit einem Familiengottesdienst und für die kleinen Gäste gibt es ein spezielles Kinderprogramm.

von Annamaria Ress

Mut machende Tatsache

«Man kann Feste feiern oder nicht. Wir haben uns dazu entschlossen, das 20-jährige Jubiläum des Pflegezentrums Bächli zu feiern – mit unseren Mitarbeitenden und Ihnen allen.» Diese Aussage macht die Geschäftsleitung des Bächlis in ihrem Festführer zum 20-jährigen Geburtstag vom 13. und 14. Juni. Farbige Windräder verleiten auf dem Löwen-Kreisel seit gestern zur gedanklichen Vorfreude auf den runden Geburtstag des Pflegezentrums.

Das Pflegezentrum Bächli wurde 1995 eröffnet, als man noch «Krankenheim» sagte, eine Pflegefachfrau noch Krankenschwester genannt wurde, es noch wenige Computer gab und die eintretenden Patienten in der Regel ihre verbleibende Zeit im Heim verbrachten. Inzwischen hat vieles geändert und das Pflegezentrum Bächli gehört zu den grössten Arbeitgebern in Bassersdorf. 140 Mitarbeitende und 29 Auszubildende kümmern sich täglich um das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner. Eine tröstliche und Mut machende Tatsache, denn in den vergangenen 20 Jahren hat die Anzahl der über 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner um mehr als das ◾ Doppelte zugenommen.

Öffnung nach Aussen Ein solcher Anlass sei nicht nur wegen der Jubiläumsjahre wichtig, er biete auch Gelegenheit, das Haus wieder ein-

Bunte Windräder zieren den Löwenkreisel und laden zum 20-Jahr-Jubiläums­ fest des Pflegezentrums Bächli ein. (zvg)

mal nach aussen zu öffnen, stellt Marlies Petrig, Leiterin Health Care Services im Bächli, fest. Zusammen mit Bewohnern und Angestellten wurde ein vielseitiges und spannendes Festprogramm zusammengestellt. In Anlehnung an die bunten Steine vor dem Eingang wurde auch das Motto «die farbige Seite» erarbeitet, das sich durch das ganze Programm (­ siehe Inserat in dieser Zeitung) hin­

ziehen wird. An elf Posten wird mit Farbe das Motto aufgegriffen: Rundgänge durch das Haus, die Herstellung eines kosmetischen Produktes (weiss), Reinigung (rosa), Tastsinn in der Kita Rägebogefisch (hellblau), Garten (orange), Therapien (gelb) und viel Information über die Arbeiten und deren Ausführende im Bächli, sollen Fragen beantworten und Schwellenängste ab-

Grossist Coop eröffnete neue Filiale

Nun sind alle Geschäfte im Zentrum eingezogen Seit dem 12. Mai sind nun alle Geschäfte im Zentrum eingezogen. Der neue Coop gefällt den Kundinnen und Kunden; insbesondere, da sich das Angebot gegenüber der nun geschlossenen Filiale an der Klotenerstrasse erweitert hat. Der neue Coop hat schweizweit eine Neuigkeit: Am Knochen gereiftes Fleisch. von Mano Reichling Coop-Filialleiter Zaim Bajaktari ist ein begehrter Mann am Eröffnungstag. Fragen von Kunden wie auch von Angestellten müssen beantwortet werden, daneben kümmert er sich um die kleine Festbeiz mit Grill auf dem Vorplatz. Die neue Coop-Filiale weist eine Fläche von 1200 Quadratmeter auf; doppelt so gross wie die frühere Filiale. Verdoppelt hat sich aber auch das Personal, im Zentrumsneubau sind 26 Mitarbeitende angestellt.

Blickfang beim Eingang ist die farbenprächtige Auslage der Früchte und Gemüse. (Bilder: Mano Reichling)

Als erste Filiale bietet Coop in Bassers­dorf gut gereiftes Frischfleisch an.

Für die Kundschaft gibt es Einiges zu entdecken. Neben dem einladenden grossen Früchte- und Gemüsesortiment beim Eingang ist eine Vitrine eingerichtet, in der heisse Snacks auf Abnehmer warten. Weiter sind verschiedene frisch im Haus zubereitete Spezialitäten wie Carpaccio, Vitello Tonnato und weiteres mehr erhältlich. Neu ist auch frisch

Wein und eine schöne Auswahl lädt in der neuen Filiale zum Entdecken ein. Die Mehrheit der befragten Kunden und Kundinnen zeigten sich sehr erfreut über «ihren» neuen Coop und dessen erweitertes Sortiment. Nur zwei äusserten sich eher negativ. Der Grund war bei beiden Befragten die längere Anreise nach ◾ dem Umzug.

abgepackter Käse in Portionen zu kaufen. Ein grosses Angebot an Convenience-Food, frisch gebackenen Broten und eine Schweizer Première stechen ins Auge: In einer Vitrine bei der Metzgerei wird Fleisch am Knochen gelagert, dort reift es während wenigen Wochen zur zarten Liebhaberei entwickeln. Coop ist der grösste Schweizer Anbieter von


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Zahlreiche Spaziergänger auf den Dorfrundgängen trugen zum guten Abschneiden bei. (Bilder: Reto Hoffmann)

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Zumba-Training auf dem alten Schulhausplatz mit prominenter Beteiligung von Gemeindepräsidentin Doris Meier (vorne Mitte).

Zweite Auflage des Gemeindeduells «Schweiz.bewegt»

Bassersdorf bezwingt Kloten Bassersdorf gewann das zweite Gemeindeduell der Aktion «Schweiz. bewegt». Mit 408 612 Bewegungsminuten entschied Bassersdorf das sportliche Kräftemessen für sich. Die Gegnergemeinde Kloten kam auf 344 544 Minuten. Ausschlaggebend waren der tolle Einsatz der Bevölkerung, aber auch ein neuer Umrechnungsfaktor. von Reto Hofmann Einmal mehr hatten Roland Wittmann als Organisator der diesjährigen Be-

wegungswoche und sein Team ein attraktives Programm zusammengestellt. Dank der aktiven Mithilfe verschiedener Sport- und Dorfvereine, der Schule Bassersdorf und vielen Einzel­initiativen gelang es dieses Jahr, mehr Sportbegeisterte zur Bewegung zu motivieren, wie bxa-Geschäftsführer Wittmann zufrieden feststellte. «Es ist uns geglückt, ein sportliches Feuer zu entfachen.» Der Erfolg blieb nicht aus: Mit 64 068 Minuten Vorsprung konnten die Bassersdorfer die Niederlage vom letzten Jahr vergessen machen. Zugute kam ihnen ein neu einge-

führter Multiplikationsfaktor. Da Bassersdorf weniger Einwohner als Kloten hat, zählte für Bassersdorf jede Bewegungsminute das 1,6-Fache. Ohne diesen Faktor wäre das Ergebnis unentschieden ausgefallen. Das zeigt, dass sich die Bassersdorfer in diesem Jahr entschieden mehr anstrengten, das Duell zu gewinnen.

Promiwalk und Zumbatanz Das diesjährige Programm war ge­ spickt mit zahlreichen Höhepunkten. So fanden beispielsweise zwei

Auch die Kleinsten leisteten ihren Beitrag bei der Bewegungslandschaft im Schulhaus Geeren.

Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch Promiwalks statt. Beim einen war der Brüttener Jürg Stahl, Vizepräsident des Nationalrates und Präsident des Exekutivrates von Swiss Olympics, auf einem Dorfrundgang dabei. Beim anderen schnürte Gemeindepräsidentin Doris Meier als Promigast die Laufschuhe. Sie beteiligte sich auch aktiv am tänzerischen Schlussbouquet der einwöchigen Veranstaltung, einem ParkplatzZum­ba hinter dem alten Dorfschulhaus, das von Monica Hildbrand von der Tanzschule Danzare in Dietlikon geleitet wurde.


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Das Aquafit-Training im Hallenbad Geeren mit Sandra Roman lieferte ebenfalls wertvolle Minuten.

Fotopostenlauf und Velotour Während der Woche sammelten beispielsweise die Bassersdorfer Schüler während eines Fotopostenlaufes wertvolle Minuten. Diesen Event organisierte die Männerriege. Grossen Zulauf verzeichneten die Bewegungs-

landschaft in der Turnhalle des Schulhauses Geeren oder der Halbmarathon, der von rund 30 Teilnehmenden absolviert wurde. Auch das Fakoba beteiligte sich mit einer Velotour am Gemeindeduell und steuerte weitere Minuten bei, welche Bassersdorf zum ◾ Sieg verhalfen.

Spiel und Spass bei der Bewegungslandschaft, veranstaltet vom Turnverein Bassersdorf.

Bereit für den Promiwalk: Nationalrat Jürg Stahl (2.v.r.) und OK-Chef der Bewegungswoche Bassersdorf, Roland Wittmann (3.v.l.), zusammen mit anderen Laufbegeisterten.


2. Wahlgang vom 14. Juni 2015 Neu als Friedensrichter in Bassersdorf

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Schmissiges Ständchen zum Muttertag Wenn Mütter feiern, dann lacht der Himmel. Entsprechend zahlreich fanden sich am Muttertag die Beehrten mit ihren Angehörigen auf dem Platz hinter dem alten Schulhaus ein, um den Klängen des Musikvereins Bassersdorf zu lauschen. Eröffnet wurde der musikalische

Blumenstrauss mit dem Patrouille Suisse-Marsch, just in dem Moment, als ein Flugzeug am Himmel vorbeizog. Bereichert wurde das traditionelle Konzert in diesem Jahr erstmals vom Männerchor Nürensdorf. Unter der Leitung von Tabea Herzog präsentierten die Sänger fröh-

liche Lieder, welche die schmissigen Klänge der Dorfmusik optimal ergänzten. In Anschluss genossen die Gäste, Sänger und Musikanten gemeinsam einen gemütlichen Apéro, offeriert von der Gemeinde, welche auch das Pa(rh) tronat des Anlasses übernommen hatte.

Spitzahorn aus Sicherheitsgründen gefällt Mitte Mai bot sich den Passanten und Autofahrern im Dorfzentrum ein spektakuläres Bild. Ein mehrere Jahrzehnte alter Spitzahorn im Garten des Gemeindehauses A musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Vor zwei Jahren wurden an diesem Baum irreparable Schäden festgestellt. Der letzte Winter hatte dem Prachtsbaum weiter zugesetzt, sodass seine Fällung unumgänglich wurde. Die spezialisierte Firma Fällag aus Lindau fuhr an die-

sem Tag mit grossem Gefährt auf. Stück für Stück wurde dem Baum von der Krone her mit einem speziellen Greifarm mit Säge zu Leibe gerückt. Stamm, Äste und Wurzeln wurden in ein Containerfahrzeug verladen und abgeführt. Nach knapp einer Stunde war der «Spuk» vorbei. Vom einst stattlichen Baum zeugten nur noch ein paar lose Blätter am Boden. Im Herbst soll jedoch an dieser Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden. (rh)


Wiederwahl als Friedensrichter in Bassersdorf Hansruedi Seiler â&#x20AC;&#x201C; Vereins- und parteilos dadurch unabhängig â&#x20AC;&#x201C; 12 Jahre erfolgreich als Friedensrichter in Bassersdorf â&#x20AC;&#x201C; seit 1986 wohnhaft in Bassersdorf

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Bassersdorfer Business Circle setzt sich für Jugendsport ein

«Das Ausüben von Sport ist Prävention» Ende letzten Jahres wurde still und leise ein neuer Verein ge­ gründet: Der Bassersdorfer Busi­ ness Circle (BBC). Sein Ziel ist die Sportförderung im Allgemei­ nen und Jugendsport im Speziel­ len in den Gemeinden Bassers­ dorf und Nürensdorf. Die finan­ zielle Unterstützung ermöglicht so zum Beispiel die Erneuerung von Infrastrukturen. von Annamaria Ress Es ist ein elendes Gefühl für den Vorstand des FC Bassersdorf (FCB): 100 Kinder sind auf der Warteliste für den Eintritt in die Fussballwelt. «100 Kinder, die Fussballspielen möchten und nicht in den Club eintreten können – man muss sich das einmal vorstellen!», ärgert sich Urs Burger. Burger ist Präsident des Bassersdorfer Business Circle und gleichzeitig Torhütertrainer beim FCB. Er gründete letztes Jahr zusammen mit Carlos Sardinha und Dani Bleuler den Verein, der sich die finanzielle und moralische Unterstützung von Sportclubs in den Gemeinden Bas-

sersdorf und Nürensdorf auf die Fahne geschrieben hat.

100 Kinder warten Ausschlaggebend war die Tatsache, dass dem FCB «deutlich über 30 000 Franken» fehlen. Geld, das investiert werden könnte in die Erneuerung von Infrastruktur, neue Plätze und so die Spiel- und Trainingsmöglichkeit auch den 100 wartenden Kindern bieten könnte. Mit einem jährlichen Mitgliederbeitrag von 1200 Franken sollen Vereine, respektive der Jugendsport unterstützt werden, die ein Projekt vorweisen können, für das ihnen das Geld fehlt. Die Aufteilung der finanziellen Unterstützung erfolgt durch den Vorstand, wobei mindestens 50 Prozent an den Hauptverein des FCB überwiesen wird. Denn, dass jeder Spieler der ersten Mannschaft den vollen Mitgliederbeitrag zahlt, das Trainingslager selbst berappt und dennoch freiwillig an mehreren spielfreien Wochenenden Fronarbeit leistet, gefällt Urs Burger auch nicht. «Die Fronarbeit ist toll, aber die Ent­

Der Präsident des Bassersdorfer Business Circle Urs Burger. (ar)

lastung der Spieler vom Clubbeitrag ist in der 2. Liga üblich. Wir können uns das aber derzeit einfach nicht leisten», bedauert er.

Geld richtig eingesetzt Obwohl Urs Burger anfänglich nicht ganz ernsthaft daran glaubte, dass sich genügend Personen für diese Idee erwärmen würden, zählt der Verein inzwischen bereits 22 Mitglieder. Die Liste zeigt, dass sich auch das ortsansässige Gewerbe für ein Mitmachen begeistern liess. Rainer Maria Salzgeber, Sportmoderator beim Schweizer Fernsehen, steht ebenfalls voll und ganz hinter dem Verein: «Logisch, dass ich hier dabei bin. Ich habe meine Mitgliedschaft zugesagt, nachdem ich wusste, welche Personen dem Verein vorstehen. Ich weiss, dass das Geld richtig und sinnvoll eingesetzt wird.» Der fussballbegeisterte Nürensdorfer ist als Juniorentrainer beim FCB tätig und möchte gerne mithelfen, den Jugendsport zu fördern. «Besonders natürlich beim FCB, der über eine hervorragende Juniorenabteilung verfügt.»

Leistungspaket für Mitglieder Die Idee eines Business Circles sei nicht neu, verrät Urs Burger: «Eigentlich kam mir ja die Idee erst, als ich hörte, dass es solche Vereine auch in benachbarten Gemeinden gibt. «Alle arbeiten mit Erfolg, was deutlich zeigt, dass das Überleben eines Clubs und die Möglichkeit, einen Sport auszuüben nicht an mangelndem Interesse liegen kann.» Der Einsatz der Mitglieder ist gross und lebt nicht nur vom Kontakt untereinander – aber natürlich auch. Ein monatlicher Höck bringt die Mitglieder zusammen, ein geselliger Anlass für alle Interessierten soll im November stattfinden. Zudem ermöglicht die Mitgliedschaft ein sogenanntes «Leistungspaket», welches unter anderem die Saisonkarte für den freien Eintritt an die Heimspiele der ersten Mannschaft des FCB oder die Logo-/Link-Präsenz auf der Homepage des FCB und des BBC beinhaltet. Auf der Homepage des BBC (www.bbcircle.ch) sind alle Mitgliederleistungen, die Mitglieder selbst und der Zweck des Vereins beschrieben. Burger selbst ist die beste Werbung für den Business Circle und sagt überzeugt: «Das Ausüben von Sport – besonders Mannschaftssport – ist auch eine Prävention und hält unsere Jugendlichen davon ab, auf der Strasse zu landen.» Auch wenn es so scheine, als wären nur Fussballfans willkommen, trüge dies: «Nein, alle Vereine mit Jugendsport dürfen Antrag auf Unterstützung stellen. So haben wir gerade kürzlich wieder ein Mitglied aus dem Bereich Unihockey gewonnen und die letzte Gutsprache ging an den Tischtennisclub Bassersdorf für ein nicht budgetiertes Trainingscamp. Private oder Personen aus dem Gewerbe sind willkommen als Mitglieder, wir freuen uns darauf.» Kontakt BBC: Bassersdorfer Business Circle, Urs Burger, Telefon 043 311 86 11, urs.burger@advantis-ic.com.

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Neu in die RPK

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Dieter Scheuermeier

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Bassersdorfer ist Teilnehmer in «Die Bachelorette»

Emanuel sucht das grosse Glück Der 23-jährige Emanuel Brunner aus Bassersdorf sucht in der ersten Staffel von «Die Bachelorette» auf dem Fernsehsender 3+ seine Traumfrau. In Thailand kämpft er zusammen mit 15 anderen Kandidaten um das Herz der Bachelorette Frida Hodel. von Philipp Rahm Seit dem 27. April ist Emanuel wöchentlich auf dem Fernsehsender 3+ zu sehen. Nach den Erfolgen mit der Sendung «Der Bachelor» lancierte der Privatsender die erste Ausgabe von «die Bachelorette». Auf der Insel Ko Samui in Thailand wollen 16 durchtrainierte Männer das Herz der Traumfrau Frida Hodel erobern. Der jüngste Kandidat ist Emanuel Brunner mit nur gerade 23 Jahren. Er verbrachte die Anfänge seines Lebens in Bassersdorf, bis sein Vater den Fluglärm nicht mehr ertragen wollte. Nach einigen Jahren im zürcherischen Pfäffikon kehrte er vor einem halben Jahr wieder zurück und konnte eine Wohnung seines Grossvaters übernehmen. Mit Bassersdorf verbindet Emanuel ein Teil seiner Kindheit. Er besuchte hier bis zur zweiten Klasse die Primarschule. Weiter schätzt er an seinem Wohnort vor allem die Nähe zum Flughafen und dass auch seine ganze Verwandtschaft in Bassersdorf wohnhaft ist. In der Fernsehsendung auf 3+ will Emanuel jetzt seine grosse Liebe finden.

Freizügige Bilder Die wöchentliche TV-Sendung nutzt er aber nicht nur für die Suche nach der Traumfrau. Emanuel betont: «Jeder macht nicht nur mit um die Traumfrau zu finden, sondern auch um sich selber zu vermarkten.» Schon bevor die erste Sendung ausgestrahlt wurde, rückte Emanuel ins Visier der Medien. Diverse freizügige Bilder kamen an die Öffentlichkeit und es wurde spekuliert, ob er aufgrund seiner abenteuerlichen Ver-

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Neues Co-Präsidium der SP An der Ge­ne­ral­ver­samm­lung der SP Bassersdorf vom 8. Mai wurde das Prä­si­dium neu be­setzt, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt. Die Mit­glie­der haben Fritz Kauf und Ömer Dur­sun zu Co-​Prä­si­den­ ten er­nannt. Der neue Vor­stand möchte eine nach­hal­tige Zu­sam­ men­ar­beit pflegen. Bri­gitte Schol­ ler wurde in ihrer Auf­gabe als Kas­ sie­rin bestätigt. Zurückgetreten ist nach acht Jahren im Vorstand Fredy Zül­lig. Er werde den Vorstand in Tei­lauf­ga­ben weiterhin un­ter­stüt­ zen. (e)

Arbeitsalltag einer Rettungssanitäterin Der Frauenapéro vom Freitag, 12. Juni, im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses Bassersdorf, beschäftigt sich mit den Aufgaben der Rettungssanitäterinnen und -sanitäter, welche das gesamte Spektrum an Notfalleinsätzen und Krankentransporten organisieren und leiten. Sibylle Truninger ist ausgebildete Rettungssanitäterin und erzählt aus dem Alltag als Rettungssanitäterin und über das richtige Vorgehen bei medizinischen Notfällen. Ihre Master-Abschlussarbeit hat sie dem Thema «Herzinfarkt – aus Sicht der Angehörigen» gewidmet. Der Anlass beginnt um (e) 19 Uhr.

Nachbarn bei Aufgaben helfen Der «Bachelorette»-Teilnehmer Emanuel Brunner aus Bassersdorf. (zvg)

gangenheit wirklich auf Frauen stehen würde. Seine Gefühle für die Bachelorette Frida Hodel zeigte er jedoch in den bisherigen Episoden deutlich. Provokante Schlagzeilen in den Medien kümmern Emanuel nicht: «Man muss sich einfach immer selber treu bleiben und nichts sagen oder machen, das man nicht vertreten kann.»

Karriere in USA Die Dreharbeiten der Staffel sind bereits vorüber und Emanuel re-

sümiert: «Ich habe viele neue Leute getroffen und gelernt mit den Medien umzugehen, was wichtig für meine Entwicklung ist.» Die Erfahrung mit «Die Bachelorette» möchte er nutzen, um sein Glück in Los Angeles zu versuchen. Emanuel Brunner träumt von einer Model- und Schauspielkarriere in den USA. Seine Wohnung in Bassersdorf will er aber trotzdem behalten. Zuerst wird der gelernte Koch und Hotelfachschulabsolvent im nächsten Sommer noch eine zweite Ausbildung zum Kaufmann absolvieren. ◾

Die Nachbarschaftshilfe Bassersdorf entwickelt sich gut, wie die Verantwortlichen in einer Mitteilung schreiben. Das von der reformierten Kirchgemeinde geförderte Projekt zählt mittlerweile auf die Hilfe von 25 Freiwilligen, die sich mit ihren Fähigkeiten und freier Zeit engagieren. Dabei reichen die Aufgaben von schulischer Unterstützung, Rasen mähen bis zur Hilfe bei Computerproblemen. Gefragt sind auch Gesellschaft leisten oder gemeinsam einkaufen. Wer ebenfalls gerne mithelfen will, kann sich für weitere Informationen an Marlis Siegrist unter Telefon 079 197 06 82 wenden. (e)


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Aus Behörde und Verwaltung

Lesung mit Pedro Lenz

Dave Ruosch Trio: Let’s Swing All Night! Die musikalische Liebe des Dave Ruosch Trios gilt den klassischen, traditionellen Stilen von Swing, Blues und Boogie Woogie. Das Trio legt grossen Wert auf stilechte Darbietung und musiziert weitgehend akustisch und somit in angenehmer, transparenter Lautstärke. Freitag, 12. Juni 2015, 20 Uhr, Gemeindesaal Brütten

Der Schweizer Autor Pedro Lenz liest in der Bibliothek Brütten aus seinem Programm «Radio». Anschliessend an die Lesung signiert der Schriftsteller persönlich Ihre Bücher. In diesem Jahr wurde Pedro Lenz mit dem Schweizer Kleinkunstpreis ausgezeichnet! Donnerstag, 4. Juni 2015, 20 Uhr im Gemeindesaal Brütten Eintritt frei – angemessene Kollekte erwünscht. Kultur- und Bibliothekskommission Brütten

Wir freuen uns auf ein weiteres, grossartiges Konzert! Eintritt frei – angemessener Kollekten Beitrag erwünscht

Sommerkurse 2015

Kulturkommission Brütten

Starte musikalisch in die Ferien und sichere dir jetzt deinen Platz in den Sommerkursen – alleine oder mit Kumpels, Freundinnen oder der ganzen Familie (für Kinder, Jugendliche und Erwachsene),

Eco-Mobil on Tour Einsteigen, testen und ver- An der Energie Schweizgleichen: Roadshow «Eco-Mobil on Tour» können sich die Besucherinnen und Besucher bei unabhängigen Fachleuten über umweltschonende Fahrzeuge informieren, ohne gleich in ein Verkaufsgespräch verwickelt zu werden. Anschliessend können sie diese auch gleich unverbindlich testen. Vom 10. bis 12. Juli 2015 macht die «Eco-Mobil on Tour» Halt bei der Sporthalle Rietacker in Seuzach. Alle Informationen zum Anlass finden Sie unter: www.eco-mobil-on-tour.ch. Gemeinderat Brütten

n o i t a l u t Gra Wir gratulieren

vom 13. bis 16. Juli 2015, täglich 9 bis 13 Uhr im Schulhaus Wyden, Espenstrasse 16, 8408 Winterthur. • Gesangsbegleitung auf der Gitarre • Pop-/Rock-Chor • Die Oboe entdecken • Die Klarinette entdecken • Blaswerk (mit Gartenschläuchen, Hörnern, Posaunen, Tuben)

zum 92. Geburtstag am 14. Juni Klara Erb-Kessler Alterszentrum im Geeren Kirchhügelstrasse 5 8472 Seuzach

zum 85. Geburtstag am 4. Juni Jörg Fuchs Strubikonerstrasse 12

• Pop-/Rock-Band Workshop (Kursort: Turbenthal)

• Band-Kurs für Kinder (Blasinstrumente) • Musik-Improvisationstheater (Mini-Musical)

• Big Band-Workshop (abends)

• Perkussionskurs Street Drumming • I like the Flowers (Kanon singen) • Das Akkordeon entdecken Infos und Anmeldung unter www.jugendmusikschule.ch (unser Angebot, besondere Angebote, Sommerkurse 2015) oder info@jugendmusikschule.ch oder Telefon 052 213 24 44 – bis bald!


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Aus Behörde und Verwaltung Rückzug des Baugesuchs für Asyl-Container

Gemeindeverwaltung Brütten Brüelgasse 5 8311 Brütten Tel. 052 355 03 55 verwaltung@bruetten.ch www.brütten.ch

Einladung zu den Gemeindeversammlungen Versammlungsort: Datum: Zeit:

Mehrzweckhalle Chapf, 8311 Brütten 11. Juni 2015 19.30 Uhr Reformierte Kirchgemeinde / 20 Uhr Politische Gemeinde

Traktanden der Reformierten Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz Traktanden der Politischen Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung der revidierten Abfallverordnung 3. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz Die Gemeindevorsteherschaften laden alle Stimmberechtigten zu diesen Gemeindeversammlungen ein. Die Akten und das Stimmregister liegen ab Dienstag, 26. Mai 2015, während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung, zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind dem Präsidenten der Gemeindevorsteherschaften spätestens 10 Arbeitstage vor der Versammlung einzureichen. Die Weisungsbroschüre wird allen Haushaltungen zugestellt. Weitere Exemplare können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Reformierte Kirchenpflege Brütten Gemeinderat Brütten

Guter Rechnungsabschluss 2014

Kurt Roth (Wiesendangen) konnte an der Delegiertenversammlung vom 16. April als Vorsitzender des Finanzausschusses zusammen mit Stefan Callegher, Leiter Finanzen und Gastronomie, den anwesenden 19 Gemeindevertretern eine erfreuliche Jahresrechnung 2014 präsentieren. Die hohe Bettenauslastung von durchschnittlich über 98 Prozent kompensierte die Mindereinnahmen bei Krankenkassen- und Gemeindebeiträgen infolge des gesunkenen Pflegeindexes. Bei einem Ertrag von 14 Millionen Franken (Budget 13,99 Millionen) und

einem Aufwand von 13,48 Millionen Franken (Budget 13,93 Millionen) resultierte in der Betriebsrechnung ein Plus von 516 143 Franken. Unter Berücksichtigung eines ausserordentlichen Aufwandes von 0,17 Millionen Franken weist das AZiG für 2014 ein positives Unternehmensergebnis von 350 708 Franken aus. Daher erhalten die zwölf Verbandsgemeinden neben der Jahresmiete von total 1,09 Millionen Franken zusätzlich eine kleine Rückvergütung.

Abstimmen am 6. September Das Projekt «Erweiterung und Teilsanierung» nähert sich mit der anstehenden Urnenabstimmung über den Projektierungskredit von 3,85 Millionen

Der Gemeinderat hat das Baugesuch für die Asyl-Container zurückgezogen. Dies aufgrund der Tatsache, dass die Dringlichkeit, Container aufzustellen für die Beherbergung von Asylsuchenden nicht mehr gegeben ist. Im letzten Monat sind zwei Familien mit je fünf Personen im Rätschiweg 2 eingezogen, so dass das Kontingent von zehn Personen im Moment erfüllt ist. Je nachdem wie schnell die Asylbewerber aufgenommen oder ausgeschaffen werden und neue Asylbewerber hinzukommen, steht ab Herbst auch das «Bumehüsli» zur Verfügung, das zwei bis drei Personen Platz bieten könnte.

Neu-Konstituierung des Gemeinderates Nachdem der neugewählte Martin Kuhn Einsitz in den Gemeinderat genommen hat, konnte sich der Gesamtgemeinderat neu konstituieren. Fritz Stähli übernimmt wie erwartet das Ressort Hochbau, Martin Kuhn tritt den frei gewordenen Sitz im Ressort Schule an. Die restlichen Gemeinderäte behalten ihre Ämter und Zuständigkeiten. Erster VizePräsident ist neu Beat Lanz, zweite VizePräsidentin Erika Schäpper Trüb. Das Organisationsreglement kann auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen oder am Schalter bezogen werden.

Franken einer nächsten wichtigen Weichenstellung. Da der Gestaltungsplan AZiG wegen der Parkplatz-Problematik erst an der Seuzacher Gemeindeversammlung vom 2. Februar 2015 behandelt wurde, konnte der Urnenabstimmungstermin bisher noch nicht bestimmt werden. Mit der klaren Genehmigung des Gestaltungsplans sind die baurechtlichen Voraussetzungen für das Erweiterungsprojektes nun gegeben. Damit nach dessen Inkraftsetzung für die Festlegung des Abstimmungstermins keine ausserordentliche Delegiertenversammlung einberufen werden muss, genehmigten die Delegierten den von Präsident Urs Roost (Dägerlen) begründeten Antrag, dem Vorstand die entsprechende Kompetenz zu übertragen. In Absprache

Ersatzwahl in der RPK Weil das bisherige RPK-Mitglied Martin Kuhn in den Gemeinderat gewählt wurde, ist in der Rechnungsprüfungskommission eine Ersatzwahl anzuordnen. Diese wurde vom Gemeinderat auf den 6. September 2015 festgelegt.

Revisionsberichte Jahresrechnung 2014 Der Gemeinderat hat die Revisionsberichte zur Jahresrechnung 2014 sowie zu den Krankenversicherungsgesetz-Abrechnungen der Lucio Revisionen GmbH abgenommen. Hinweise und Empfehlungen werden berücksichtigt. Der Bericht weist auf eine transparente, nachvollziehbare und exakte Arbeitsführung hin.

Änderungen auf der Verwaltung Als Ersatz für Monika Krähenbühl, die die Gemeindeverwaltung verlässt, übernimmt Jeannette Steinmann ab 1. Juni die Liegenschaftenverwaltung. Im Jobsharing mit der bis Ende Jahr im Mutterschaftsurlaub weilenden Andrea Christen-Oberholzer wird per 1. Juni Tatjana Gabon im Steueramt ihre Aufgabe beginnen. Beiden wünscht der Gemeinderat viel Erfolg und Monika Krähenbühl alles Gute für ihre zukünftige neue Herausforderung. Gemeinderat Brütten

mit der geschäftsführenden Gemeinde Seuzach ist als Abstimmungstermin nun der 6. September 2015 vorgesehen.

Anstreben der eigenen Vermögensfähigkeit Das AZiG besitzt aktuell keine eigene Vermögensfähigkeit, die Verbandsgemeinden müssen zum Beispiel auch Investitionen finanzieren. Im Hinblick auf das Erweiterungs- und Teilsanierungsprojekt soll dem AZiG eine eigene Vermögensfähigkeit zugewiesen werden, so dass die Finanzierung durch das AZiG selbst sicherzustellen wäre. Vor diesem Hintergrund beschlossen die Delegierten, dass nun sowohl das Projekt als auch die Vermögensfähigkeit in Angriff genommen werden sollen. (e)


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Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Ausflug für Seniorinnen und Senioren Donnerstag, 11. Juni 2015 Liebe Brüttemerinnen, liebe Brüttemer Die Innerschweiz ist die Wiege der Eidgenossenschaft und das Ziel unseres diesjährigen Ausfluges. Wir laden Sie herzlich ein, mit dem Bus bequem über Rapperswil, Sattel, Brunnen und Flüelen auf den Seelisberg zu fahren. Wenn das Wetter mitspielt, geniessen wir eine herrliche Aussicht auf die Alpenwelt und den Vierwaldstättersee. Im Restaurant Alpenblick verwöhnt uns der Wirt mit einem Obwaldnermenu und

nach Dessert und Kaffee fahren wir nach Beckenried. Um 14.30 Uhr besteigen wir das Schiff, das uns via Vitznau und Weggis nach Luzern bringt. Dort können wir die schöne Stadt selber erkunden oder gemütlich irgendwo dem emsige Treiben und den vielen Touristen aus aller Welt zuschauen. Um 17 Uhr fahren wir dann heimwärts und hoffen, um 18.30 Uhr in Brütten einzutreffen. Kosten: Abfahrt: Rückkehr:

Fr. 55.– 9 Uhr beim Parkplatz Gemeindehaus zirka 18.30 Uhr

Anmeldung bitte bis spätestens Freitag, 5. Juni 2015 an: Lotti Mettler, Telefon 052 345 29 63, lotti.mettler@bluewin.ch; Anette Wälti, Telefon 052 345 24 16, anette.waelti@gmx.ch. Wichtig: Bitte Generalabonnement oder Halbtaxabo nicht vergessen! Zum Ein- und Aussteigen steht ein Böckli bereit.

Altersforum Brütten Lotti Mettler und Anette Wälti

Baurekurs zurückgezogen Der Fall der Asyl-Container am Rätschiweg vor Baurekursgericht ist entschieden. Die Gemeinde hat ihr Baugesuch zurückgezogen. Die Begründung: Es sei genügend Raum freigemacht worden, um die Asylsuchenden zu beherbergen und eine Reserve bestünde mit dem «Bumehüsli». Eine Gruppe von Anwohnern hatte gegen das Baugesuch der Gemeinde und die erfolgte Bewilli- gung Rekurs eingelegt, weil sich die Gemeinde nicht an die gesetzlichen Vorgaben halte in Bezug auf die Ausnützung und die Einordnung, wie sie argumentieren.

Kein Wetterglück am Rideout Meistens hat die beliebte Love RideParade Wetterglück; dieses Jahr am 3. Mai aber war es anders: Dauer- regen. Dabei wäre wenigstens trockenes Wetter Gold wert für einen Anlass wie den Love Ride, die grösste Benefizveranstaltung der Schweizer Harley Davidson-Szene für Behinderte und muskelkranke Menschen. Aber dieses Jahr liessen sich die Hardcore-Biker die Stimmung vom

nassen Wetter nicht vermiesen. So strahlten doch viele der Behinderten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, als Passagiere im Seitenwagen, als Mitfahrer auf einem Motorrad, Trike oder Quad, so dass es den Zuschauern richtig warm ums Herz wurde. Auch der 23. Love Ride führte durch Dorf-Blitz-Gebiet, nämlich Brütten. Ein paar Zuschauer standen trotz Regen am Strassenrand und

winkten den Bikern und ihren Sozien fröhlich zu. Die üblichen Festbänke und den Grillgeruch suchte man dieses Jahr jedoch vergebens. Auf dem Flughafen Dübendorf fand das grosse Fest den Abschluss. Die vielen glücklichen Gesichter zeigen immer wieder, dass der erfolgreichste und grösste Charity-Bikeranlass längst seinen festen Platz im Eventkalender gefunden hat. (nb)

Die Initianten sehen sich als die stillen Gewinner dieses Streits. Jean Aeschbach, einer der Initianten, ist sicher, dass das Baurekurs-Gericht ihren Rekurs gutgeheissen hätte: «Im Laufe des Hin-und-Her mit dem Baurekursgericht hat sich je länger je mehr abgezeichnet, dass wir die besseren Argumente hatten.» Die anfallenden Kosten für den Fall inklusive des Honorars für den von der Gemeinde beigezogenen Rechtsanwalt gehen zu Lasten der Gemeinde. Ein Fakt, der den Initianten und Steuerzahlern wenig gefällt: «Die Gemeinde hat zu überhastet agiert. Zudem würde ich erwarten, dass die Gemeinde einen solchen Rekurs ohne Beizug eines Anwaltes behandeln kann, ohne zu- sätzliche Kosten zu generieren.» Auf eine Entschädigung verzichten sie. (sg)


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Verkehr Der Gemeinderat hat die Verkehrsführung rund um die Altstoffsammelstelle überprüft und angepasst. In Absprache mit der Verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei wird die Zufahrt über die Maulackerstrasse beibehalten und der Verkehr in einem Einbahnsystem um den Werkschopf zurück auf die Maul­ ackerstrasse geführt. Neu ist die Ausfahrt über die Rampe auf die Eigentalstrasse wieder möglich. Aufgrund der Breite der Rampe ist die Durchfahrt jedoch nur in Richtung Eigentalstrasse erlaubt. Die Kantonspolizei Zürich hat am 26. Februar 2015 und am 8. April 2015 auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei der ersten Kontrolle wurden insgesamt 182 Fahrzeuge kontrolliert und 7 fuhren zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 68 Stundenkilometer. Bei der zweiten Kontrolle fuh-

ren von insgesamt 189 kontrollierten Fahrzeuge 21 zu schnell. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 66 Stundenkilometer. Weiter hat die Kantons­ polizei am 27. bis 30. März 2015 in Breite auf der Alten Winterthurerstrasse, höhe Bushaltestelle Breite, in Fahrtrichtung Bassersdorf Kontrollen durchgeführt. Bei insgesamt 7306 kontrollierten Fahrzeugen fuhren nur 41 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 66 Stundenkilometer.

Bürgerrecht Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Bashkim Hoxha, von der Republik Serbien, wohnhaft Alte Winterthurerstrasse 210, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Die Jahresrechnung 2014 des Zweckverbandes Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf, welche mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 344 746.30 zu Lasten der Verbandsgemeinden schliesst, wurde durch den Gemeinderat genehmigt. Auf die Gemeinde Nürensdorf entfällt dabei ein Anteil von Fr. 114 170.90.

Personal Der Gemeinderat hat vom vorzeitigen Altersrücktritt der Leiterin der Abteilung Bildung, Edith Sigg, per 31. Oktober 2015 Kenntnis genommen. Edith Sigg hat diese Abteilung seit dem 1. Juli 2003 mit viel Einsatz geleitet, wofür ihr der Gemeinderat seinen Dank ausspricht.

Finanzen Für drei Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von Fr. 84 212.50 veranlagt. Der Rat behanSommerkurse 2014 delte ferner vier Rechtsgeschäfte Starte musikalisch in die Ferien und ohne Grundstückgewinn. besuch einen SommerkursNürensdorf vom Gemeinderat 14. bis 17. Juli 2014 Täglich 09.00-13.00 Uhr im Schulhaus Feld, Löwenstr. 3-7, 8400 Winterthur: • Pop-/Rock-Chor • Gitarrenbegleitung zum25 Singen Oder eines der anderen Instru­ •mente, Klarinette spielen im Ensemble die Kinder und Jugendli­ • Diebei Oboe che unsentdecken lernen können. An unserer für Schule unterrich­ • Bandkurs BeginnerInnen ten rund 160 qualifizierte • Pop-/Rock-Band WorkshopLehr­

Harfe, Fagott oder doch Violine?

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• Perkussionskurs (auf Wunsch mit Cajon-Bau)

Kontaktieren Sie uns unter Telefon • Cajon-Bau 052 213 24 44 oder Den coolen Schlusspunkt setzen die mail@jugendmusikschule.ch. Abschluss-Konzerte am Donnerstag

Gestützt auf ein Gesuch hat der Gemeinderat Eigner Marie-Francoise Julie, wohnhaft Asylstrasse 94, 8032 Zürich, aus dem Bürgerrecht der Gemeinde entlassen.

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 3. Juni 2015. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schul­ ferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Bei­sammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 28. Mai 2015, 20 Uhr «Make-up für jede Frau: Spass an Make-up von 13 bis 99 Jahre», Susanne Lamprecht präsentiert ihr neues Buch, mit anschlies­ sendem Apéro. 25. Juni 2015, 20 Uhr «Sommer- und Feriengeschichten», Lesung mit Autorinnen vom Schreibtisch 3 und Apéro. Bei guter Witterung findet der Anlass auf dem Schlossplatz statt. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Zweckverband Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf

Ihre Nachfolge konnte mit Susanne Bäggli, Greifensee, rechtzeitig geregelt werden. Susanne Bäggli verfügt über das Diplom als Schulverwaltungsleiterin und wird die Stelle als Leiterin der Abteilung Bildung per 1. Juli 2015 antreten. Mit Bedauern hat der Gemeinderat die per 31. Juli 2015 einge­ reichte Kündigung von Christine Gross, Mitarbeiterin Schulverwaltung, zur Kenntnis genommen.

Kreditbewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Kredite bewilligt, respektive Arbeiten ver­ geben: – Nachtragskredit über 15 000 Franken für die Bachoffenlegung und den hochwassersicheren Ausbau des Dorfbachs im Zentrum; – 93 800 Franken für die Umlegung der Wasserleitungen ausserhalb der Betonfahrbahn des neuen Kreisels im Zentrum; – Jährlicher Kredit von 21 000 Franken für den Ersatz des Drucker- und Kopiererparks der Schule Nürensdorf während den nächsten fünf Jahren. Die Arbeiten gehen nach erfolgter Submission mit drei Unternehmen an die Synercetics AG (Wallisellen).

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Nürensdorf

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• Gesangsbegleitung auf der Gitarre • Musik-Improvisationstheater (Mini-Musical) • Pop-/Rock-Chor • Perkussionskurs (auf Wunsch mit Cajon-Bau) • Perkussion • Cajon-Bau • Die Oboe entdecken Den coolen Schlusspunkt setzen die • Die Klarinette entdecken Abschluss-Konzerte am Donnerstag • Blaswerk (…Gartenschläuche, Hörner, Posaune …) um 18.00 Uhr. • Pop-/Rock-Band Workshop (Kursort: Turbenthal) Info-Flyer und Anmeldung? • Band-Kurs für Kinder (Blasinstrumente) www.jugendmusikschule.ch, • Musik-Improvisationstheater (Mini-Musical) unser Angebot, Sommerkurse 2014 • Big Band-Workshop (abends 19 bis 21.30 Uhr) oder info@jugendmusikschule.ch • Perkussionskurs Street Drumming oder 052 213 24 44 – bis bald! • I like the Flowers (Kanon singen) • Das Akkordeon entdecken Infos und Anmeldung unter www.jugendmusikschule.ch (unser Angebot, besondere Angebote, Sommerkurse 2015) oder info@jugendmusikschule.ch oder Telefon 052 213 24 44 – bis bald!

Ort: Gemeindezentrum Brütten, Brüelgasse 7, 8311 Brütten Datum/Zeit: Donnerstag, 25. Juni 2015, 18 Uhr Geschäfte: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler / Feststellung der Stimmberechtigten 3. Abnahme Protokoll der Delegiertenversammlung vom 4.9.2014 4. Abnahme der Jahresrechnung 2014 5. Abnahme des Voranschlages 2016 6. Jahresbericht des Feuerwehrkommandanten 7. Verschiedenes Die Verhandlungen der Versammlung sind öffentlich.

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Armbrust schiessen für Amateure Die Armbrustschützen Nürensdorf (ASVN) laden zum traditionellen Volks-, Vereins- und Firmenschiessen ein. Interessierte haben am Samstag, 6. Juni in der Schiessanlage Im Ebnet die Möglichkeit, mit der Armbrust ein Kranzabzeichen oder einen Gutschein für die Festwirtschaft zu gewinnen. Sie können sich am «EASV»- oder am «Nüeri»Stich beteiligen; die besten Fünf aus den beiden Stichen qualifizieren sich anschliessend für den Finalwettkampf und machen den Volksschützen-Jubiläums-König unter sich aus. Der Anlass findet ganztags ab 10 Uhr statt; das Absenden wird um 22 Uhr durchgeführt. Zusätzlich bietet der ASVN einen Gruppenwettkampf an – mit drei Schützen pro Team. Dieser Stich eignet sich für Familien, Kollegen, Firmen und Vereine. Die besten drei Teilnehmer erhalten einen Preis; pro Gruppe ist ein Aktivschütze zugelassen. Anmeldungen für den Gruppenwettkampf können vor Ort im Schiessbüro erfolgen. Zudem erfolgt um 11 Uhr eine Information zum Verein und einem aktiven Beitritt. Weitere Details sind unter www.asv-nuerensdorf.ch nachzulesen. (e)


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«Geocacher» als Müllsammler im Hardwald unterwegs

«Cito» – ein Säuberungs-Anlass Rund 60 «Geocacher» beteiligten sich an der umfassenden Abfallsäuberung des Hardwaldes. Diese Aktion unter dem Namen «cito», steht für «cache in trash out». Die angrenzenden Gemeinden und der Revierförster begrüssten und unterstützten diese Aktion. von Nadja Bächi «Cito»-Initiant Andreas Rüegg, selbst ein leidenschaftlicher Geocacher, organisierte bereits mehrere Säuberungs-Aktionen in der Schweiz. Im Hardwald ist es aber der erste «Cito»Event. Er zeigte sich hocherfreut über die motivierten 60 Helfer. Er habe vorgängig mit allen fünf Gemeinden, Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf, Opfikon-Glattbrugg und Kloten sowie dem Revierförster Kontakt aufgenommen, erzählte Rüegg. «Die Deponie sowie die Abfallentsorgung mussten genau besprochen werden.» Viele Helfer sind Geocacher, welche sich fast täglich im Wald aufhalten und der Natur damit etwas zurückgeben. Die älteste unter den anwesenden Geocachern war die 72-jährige Rosmarie Frei. Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem GPS-Empfänger und den Koordinaten eines «Schatzes» (Cache) aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.

Naherholungsgebiet 920 Hektaren Wald umfasst die ganze Fläche des Hardwaldgebietes, das an

Organisator Andreas Rüegg erklärt den Ablauf. (Bilder: Nadja Bächi)

schönen Wochenenden bis zu 1000 Besucher anzieht. «Leider aber lassen viele ihren Abfall im Wald liegen, obwohl es überall genügend Abfallbehälter zur Verfügung hätte», erzählte Revierförster Andreas Werd. Neben dem Abfallsammeln wurde ebenfalls den Neophyten, fremden Pflanzen, die sich invasiv ausbreiten und einheimische Pflanzen verdrängen, der Kampf angesagt. Es war der richtige Moment, um die Pflanzen noch vor der Blütezeit auszureissen. Es handelte sich um den Sommerflieder, den Knöterich und die Goldrute, die sich auf Kosten von einheimischen Arten ausbreiten.

Andreas Werd sowie Jonas, Lernender zum Forstwart im zweiten Lehrjahr, begleiteten die NeophytenGruppe. Jedes Team bekam einen Kartenausschnitt und wurde mit Handschuhen, Greifzangen, Zeckenspray, Abfallsäcken und Leuchtwesten ausgerüstet. Wer wollte, durfte sich sogar einen Schrittzähler montieren, was besonders die anwesenden Kinder zusätzlich motivierte.

Büchsen und Altglas Da es noch nicht so viele schöne Sommertage gab, war der Wald «rela-

tiv» sauber. Es überraschte aber trotzdem, was die Leute alles in der Natur zurück lassen. Das Bassersdorfer Team fand sogar eine Autostossstange sowie einen ganzen Sack voll Altglas. Susanne und Simon Beck aus Bassersdorf, die bereits bei anderen «Citos» mithalfen, hätten sogar schon mal ein ganzes Sofa und einen kaputten Kühlschrank gefunden, wie sie berichteten. Absoluter Spitzenreiter ist aber der «Zigistummel». So war die Landschaft neben der Autostrasse von Kloten nach Wallisellen buchstäblich übersäht von Zigarettenresten. Die Stimmung in der Gruppe war heiter und natürlich wurde auch über das Hobby Geocaching gefachsimpelt. Die meisten sind dem Cachevirus längst verfallen und stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Sogar während des Abfallsammelns konnten es sich einige nicht verkneifen und orteten zwei Caches. Nach der zweistündigen Sammelaktion knisterte bereits das Feuer und lud zum Grillieren ein. Manch ein Geocacher verschwand danach nochmals im tiefen Wald, um den einen oder anderen Cache zu suchen. ◾

Zeckenspray und Leuchtweste Eine Gruppe kümmerte sich nur um die erwähnten Neophyten. Ein gemischtes Team, das sich dem Abfall und gleichzeitig den nichteinheimischen Pflanzen widmete sowie sechs ausschliessliche «Abfallgruppen», wurden gebildet. Revierförster

Bassersdorfer «Abfallteam».

Geocaching boomt

Spontan gefundener «Cache» von Carlo Brustio (Räterschen) und René Moggio (Bassersdorf).

Geocaching hat seinen Ursprung in den USA. In der Schweiz erfolgte 2003 der erste Logeintrag. Jener im Hardwald wurde als allererster Cache in der Schweiz gefunden. Jeder angemeldete Geocacher hat einen eigenen Namen und kann Caches sammeln. Alle Caches haben eine Registrationsnummer. Wer kein Navigationsgerät hat, kann die Karte via «App» runterladen. «Geocaching hat sich extrem schnell verbreitet und birgt grosses Suchtpo-

tenzial», erzählten Susanne und Simon Beck. Sie seien enorm begeistert von diesem Hobby im Freien und verbrachten auch schon in Schottland Geocacheferien. Es gebe bereits zwei Millionen Caches auf der ganzen Welt und begeistere Jung und Alt gleichermassen. Kinder fasziniert das elektronische «Schatzsuchen», denn die Verstecke sind oft eine Herausforderung. Immerhin: Kartenlesen will gelernt sein. Unter www.geocaching.com oder www.swissgeocache.ch ist mehr darüber zu erfahren. (nb)


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Insekten brauchen einheimische Pflanzen zum Leben

Einheimische Wildpflanzen ziehen Schmetterling an Edi Schindler, diplomierter Gärtnermeister aus Baltenswil, referierte Anfang Mai zum Thema «Mehr Natur im Siedlungsraum». Organisiert wurde dieser Anlass vom Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN). Schindler gab nützliche Tipps, um einheimische Pflanzen in den Gärten zu integrieren. von Yvonne Müller Pflanzt man im Garten einheimische Wildpflanzen, kommen wieder die schönen Schmetterlinge und Vögel in die Gärten. Immer mehr Einfamilienhaus-Besitzer leben jedoch den Traum von einem satten, grünen Rasen. «Das ist ja gut und recht», sagt Edi Schindler, diplomierter Gärtnermeister und Mitglied beim NBN, «wenn wenigstens auf einem kleinen Platz im Garten eine Blumenwiese oder eine Rabatte mit einheimischen Pflanzen angelegt wird.» Schindler führte die rund 15 Anwesenden beim Jugendtreff Jam in die Geheimnisse der Wildpflanzen ein: Von der Auswahl der geeigneten Mischung bis

zur Anlage und Pflege einer Naturwiese. «Blumenwiesen sind sehr wertvolle Biotope. Mit ihrer Artenvielfalt bieten sie zahlreichen Kleintieren und Insekten wie Schmetterlinge, Fliegen, Wildbienen und Hummeln einen Lebensraum.» Es gebe über 200 Blumenwiesen-Typen und eine einfache Wiese bestehe aus mindestens 30 verschiedenen Blumenarten, so der Experte. «Wer Schmetterlinge liebt, muss dem Falter und vor allem den Raupen Nahrung bieten.

Nahrung der Raupen Wer seinen Garten nur mit Nektarpflanzen bestückt, vergisst den Nachwuchs. Raupen ernähren sich nicht von Nektar, sondern fressen ausschliesslich Blätter. Die Frassstellen sähen zwar nicht unbedingt schön aus, so Schindler, doch das machten die farbenfrohen Schmetterlinge, die sich aus den Raupen entwickelten, um ein Vielfaches wieder wett, ist er überzeugt. Der Nachwuchs sei allerdings wählerischer, was seine Nahrungsquellen

Edi Schindler erzählt begeistert über die Vielzahl der Wildpflanzen in unserer Region. (ym)

betreffe. Die Raupen verschiedener Schmetterlingsarten bevorzugen unterschiedliches Grün: Beliebt seien Brennnesseln, die gleich mehreren Raupen als Nahrung dienen.

Wildpflanze oder Unkraut «Wildpflanzen werden oft mit Unkraut verwechselt, weil sie viel schneller wachsen als andere Pflanzen und

sich oft auch rasch ausbreiten, weil sie sich eben bei uns wohl fühlen», informierte Schindler. Namen wie Lanzenfarn, gemeine Akelei, Karthäuser-Nelke, Goldaster, KnäuelGlockenblume und Steinquendel sind nur einige deutsche Namen. Von der Farbe lila, weiss, rosa bis purpurrot, blauviolett oder orange bietet die Region eine Vielzahl an einheimi◾ schen Pflanzen.

Nürensdorfer organisiert das verrückteste Rennen im Unterland

Auf Mülltonnen die Paradiesstrasse runterbrettern Das Wichtigste zuerst: Die dritte Auflage des verrückten Mülltonnen Grand Prix in Oberembrach kann am 4. Juli 2015 dank genügend Anmeldungen durchgeführt werden. Das freut nicht nur Organisator Reto Hofstetter aus Nürensdorf, sondern auch Anwohner entlang der Rennstrecke.

tisch erfolgte Erlaubnis, den GP auf dieser relativ steilen Strasse durchführen zu dürfen. In Nürensdorf habe es ebenfalls geeignete Strassen, aber das Bewilligungsverfahren habe sich als weitaus schwieriger erwiesen.

von Mano Reichling «Wir haben nach der eher mageren Beteiligung am letztjährigen Mülltonnen-GP beschlossen, dass die Durchführung heuer ab 25 Anmeldungen gesichert ist», erklärt OKChef Reto Hofstetter beim Fototermin zwei Tage vor Auffahrt. Bis zu diesem Tag seien 26 Anmeldungen eingegangen, präzisiert er. Die Anmeldefrist läuft noch bis 1. Juni; wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich unter www.mtgp.ch bis zu

Reto Hofstetter mit seiner Renn-Mülltonne auf der Rennstrecke in Oberembrach. (re)

diesem Zeitpunkt anmelden. Das Mindestalter ist 16 Jahre, und mit wenig finanziellem Aufwand sind Gänsehaut, Stimmung und Spass garantiert. Mülltonnen als Rennboliden sind ab ungefähr 40 Franken erhältlich. Gemäss Reglement dürfen an den Mülltonnenn nur wenige

sicherheitsrelevante Änderungen angebracht werden.

800 Meter Rennstrecke Der Mülltonnen-GP findet auf der Paradiesstrasse in Oberembrach statt. Reto Hofstetter lobt die unbürokra-

Die Rennboliden erreichen auf der gut abgesicherten Strecke ungefähr 40 bis 45 Stundenkilometer. «Die 800 Meter fahren extrem in die Knochen, die Cracks sind nach der Zielankunft nudelfertig», erzählt Hofstetter. Ein Shuttle bringt die Teilnehmer wieder an den Startplatz, denn die Schnellsten der Vorläufe messen sich in der Rennkategorie mit einem KO-System um den Tagessieg. In der Kategorie Open Fun hingegen zählen Originalität und Fantasie. Die Fachjury bewertet die Teilnehmer, die auffallen mit einem originellen Kostüm oder einem aussergewöhnlichen Design ihrer ◾ Mülltonne.


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Peter Gubelmann aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Es freut mich, dass im alten Schulhaus Oberwil seit einiger Zeit wieder eine Familie mit Kindern wohnt. Für diese ist der zugehörige Pausen- und Spielplatz ja wirklich ideal. Ich finde es super, wie mich die Automobilisten mit grossem Abstand überholen, wenn ich auf der Strecke Brütten-Oberwil mit meinem Fahrrad oder den RollSkis unterwegs bin. Und im Bus haben mir doch tatsächlich mal ein junger Mann und ein andermal eine etwa 50-jährige Frau ihren Sitzplatz angeboten. Das war nicht nur der Beweis für mich, dass ich nicht mehr so taufrisch aussehe, sondern vielmehr, dass zuvorkommendes Verhalten gegenüber älteren Mitmenschen doch noch nicht ganz ausgestorben ist. Was hat Sie geärgert? Ärgern? Nein, aber beängstigend ist es schon, wie etliche Kinder nach der Schule die Dorfstrasse in Brütten hinunter rasen. Mit Velos, Trottinetts und Rollbrettern, links und rechts und in Schlangenlinie auf dem viel zu schmalen Trottoir, auf der Strasse und auf dem weissen Streifen, von dem niemand so richtig weiss, was auf dieser rechtlichen Grauzone überhaupt für Regeln gelten. Also, wenn das die Eltern dieser Kinder sehen würden, dann würden etliche mit weissen Haaren herumlaufen. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Esrafil Samadi nennt sich «Teppichdoktor». Zehn Jahre lang dauerte die Ausbildung bei seinem Vater in Persien, Orientteppiche zu knüpfen und zu restaurieren. Er und seine Frau Madia führen die Galerie Bano an der Rikonerstrasse 12 in Effretikon seit 16 Jahren. Sie haben sich einen guten Namen gemacht, wenn es um die kompetente Beratung betreffend Kauf, der perfekten Reinigung, Reparaturen oder der Werterhaltung echter Orientteppiche geht. Mit Stolz wird die Kundschaft weltweit erwähnt. Das Ehepaar Samadi beschäftigt seine zwei Töchter und drei Angestellte. Tochter Hila verkörpert die sechste Generation. Das Knüpfen echter Orientteppiche ist eine Wissenschaft für sich. Nicht nur die Kenntnis aller Knüpfarten, sondern auch die mannigfaltigen

Materialien und Färbetechniken muss ein Restaurator beherrschen. Ziel ist, dass bei einer «Doktorarbeit» eines Orientteppichs nur der Fachmann erkennen kann, wo die schadhafte Stelle erneuert wurde. Das Arbeitsmaterial sowie die benötigten Waschmittel ohne jegliche chemischen Zusätze werden aus Persien importiert. Als «Rufugar», wie der Fachmann genannt wird, kann Esrafil Samadi selbst älteste Muster der entsprechenden Herkunft zuordnen. Er verfasst unter anderem auch Expertisen für Versicherungen. Madia, die in Afghanistan aufgewachsene Schweizerin, spricht neun Sprachen und unterstützt ihren Mann tatkräftig bei seinen Arbeiten und berät die Kundschaft mit Fachkompetenz und Begeisterung. Ein grosses Lager an Orientteppichen in verschiedenen Grössen und Preisklassen ist in Effretikon erhältlich. Mano Reichling

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Der FC Bassersdorf spielte seine Gegner wochenlang an die Wand. Nicht weniger als sechs Siege in Serie erreichte das Fanionteam von Trainer Anastasio Nardiello. Ob auswärts wie auf unserem Bild gegen den FC Phönix Seen oder eine Woche später zu Hause in der Begegnung gegen den FC Stäfa. Immer gelang es den Bassersdorfern, den jeweils in der ersten Spielhälfte erzielten Torvorsprung zu halten und die Punkte für sich zu entscheiden. Mitte Mai war die Glückssträhne dann vorbei: Gegen den FC Schaffhausen mussten die Unterländer eine 3:1 Niederlage einstecken. In der Gruppe 2 der 2. Liga regional ist der FC Bassersdorf an fünfter Stelle aber in einer komfortablen und sicheren Position. Auch die Junioren C können jubeln: Sie bezwangen im Halbfinal ihre Altersgenossen des FC United Zürich nach Penaltyschiessen mit 5:4 Toren und stehen nun im Cupfinal, der am 28. Juni in Kloten gegen Embrach gespielt wird. (re)


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Richtplan überarbeitet

Start für den «Circle» beim Flughafen erfolgt

Das Kapitel Verkehr des kantonalen Richtplans wird derzeit einer Teilrevision unterzogen, wie der Regierungsrat in einer Mitteilung schreibt. Gestützt auf die Einwendungen zur öffentlichen Auflage wurden die Richtplandokumente überarbeitet. Im Wesentlichen bestätigten die Reaktionen, dass die Richtplaneinträge zweckmässig sind. Zu den neuen Linienführungen der Glattalautobahn und der Oberlandautobahn wurden keine neuen Erkenntnisse eingebracht, die eine bessere Lösung ermöglichen würden. Aufgrund der erhaltenen Rückmeldungen nahm der Kantonsplaner verschiedene kleinere Anpassungen und Präzisierungen der Richtplaneinträge vor.

Am 28. April ist der Start für die Bauarbeiten von «The Circle» erfolgt. Im Beisein von Regierungsrat Ernst Stocker und René Huber, dem Stadtpräsidenten von Kloten sowie Vertretern der Flughafen Zürich AG, dem Co-Investor Swiss Life AG, der bereits feststehenden Mieter und des Planungsund Realisierungsteams um Riken Yamamoto und der HRS Real Estate AG wurde der symbolische Akt vollzogen. Bereits seit dem 5. Januar 2015

Die vom Bundesamt für Strassen erarbeitete neue Linienführung der Glattalautobahn dient zur Behebung der Kapazitätsengpässe im mittleren Glattal. Der darauf abgestimmte Ausbau der A1 zwischen der Verzweigung Baltenswil und dem Autobahnanschluss Winterthur-Töss soll die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen Strassenverbindung sicherstellen. Die Vorlage wird nun an den Kantonsrat überwiesen. (e)

wurden Vorbereitungs- und Tiefbauarbeiten durchgeführt. Die Aushubarbeiten starten im Herbst, erste Gebäude werden anfangs 2016 sichtbar. Die erste Etappe von «The Circle» wird voraussichtlich Ende 2018 fertiggestellt. Das Bauareal am Flughafen Zürich wird in dieser Zeit eine der grössten Baustellen der Schweiz. Trotzdem werden während der Bauzeit die Einschränkungen für die Flughafenbenützer kaum oder nur tempo-

rär spürbar sein. «The Circle» wird als Dienstleistungszentrum eine eigene Destination am Flughafen Zürich werden. In Gehdistanz zu den Terminals entsteht ein neuer, architektonisch prägnanter Gebäudekomplex mit vielfältigem Innenleben. In der Atmosphäre eines internationalen Geschäftsviertels entfaltet sich ein Ort für Business und Lifestyle. Die Investitionskosten betragen rund eine (re) Milliarde Schweizer Franken.

OL-Elite im Aspenriet

Zählung der Mauersegler

Fünf Jahre nach dem nationalen Orientierungslauf (OL) gibt es in Brütten wieder einen grossen OLAnlass: Der OLC Kapreolo organisiert am 21. Juni seine traditionelle Schweizer OL-Fünferstaffel, die zum 59. Mal ausgetragen wird.

Im Rahmen des neuen Brutvogelatlas führt die Ottiker Zoologin Ursula Bornhauser in diesem Jahr eine Zählung der brütenden Mauersegler auf Dorf-BlitzGebiet durch.

Erwartet werden die besten Schweizer OL-Läufer, darunter auch mehrere Weltmeister und Weltmeisterinnen. Die Fünferstaffel ist der einzige grosse Wettbewerb im Schweizer OL-Sport, bei dem Klubteams im Einsatz sind. Spitzenläufer, Breitensportler, die OL-Jugend und Senioren sind gemeinsam für ihren Verein unterwegs. Um 10.30 Uhr werden die Startläufer der mehr als einhundert Teams per Massenstart in den Wald stechen. Ein jeweils eindrückliches Bild. Danach warten pro Team vier weitere Läuferinnen und Läufer auf ihren Einsatz: Die zweite Strecke ist vorgesehen für Frauen, Jugend unter 14 und Senioren über 50, auf der vierten Strecke unterscheidet sich die Distanz

je nach Alter und Geschlecht der eingesetzten Läufer. Die Fünferstaffel ist die inoffizielle Vereinsmeisterschaft für die rund fünfzig Schweizer OL-Vereine. Auf dem Aspenriet, am Waldrand bei Brütten, werden sie am Sonntagmorgen für wenige Stunden eine Zeltstadt errichten und echte OL-Stimmung erzeugen. Denn die Staffel kann im Wettkampfzentrum direkt verfolgt werden, sind doch nicht nur bei den Wechseln der Läufer sondern auch zwischendrin Zielpassagen vorgesehen. Die Zelte dienen als Garderobe und zur gegenseitigen Kommunikation. Ein Speaker kommentiert den Verlauf des Rennens. Das Siegerteam wird kurz nach 13.30 Uhr im Ziel erwartet und von den Klubkollegen normalerweise mit Eichenlaub bekränzt. Der OLC Kapreolo und seine Helfer, von denen einige aus Bassersdorf und Nürensdorf stammen, begrüssen Wettkämpfer und Zuschauer im grossen Zelt, wo auch eine VerpflegungsmöglichBeat Meier keit besteht.

Von 2013 bis 2016 werden möglichst alle Brutvögel in der ganzen Schweiz erfasst und die Erkenntnisse in einem Brutvogelatlas publiziert. Dazu wird die Schweiz in 467 Atlasquadrate von jeweils zehn mal zehn Kilometern eingeteilt und von einem freiwilligen Mitarbeiter beobachtet, der die Daten erfasst und weitermeldet. Der Brutvogelatlas ist das derzeit grösste in der Schweiz durchgeführte feldornithologische Projekt der Schweizer Vogelwarte und beschäftigt rund tausend Ornithologinnen und Ornithologen.

Schwalben sehen sich recht ähnlich, sind aber nicht nah verwandt», erklärt sie. «Mauersegler erkennt man gut an ihren schrillen Pfiffen, mit denen sie zur Brutzeit zwischen Mai und August um die Häuser fliegen.» Gebrütet wird in Ritzen an Häusern, oft unter Dachziegeln oder in Rollladenkästen. Ausserhalb der Brutzeit leben sie immer in der Luft, sie schlafen sogar im Fliegen. Für die Zählung aller MauerseglerBrutplätze ist Ursula Bornhauser auf Hilfe angewiesen. Wer an einem Haus einen Mauersegler beobachte, der unter Ziegel oder in andere Ritzen kriecht, solle seine Beobachtungen unbedingt auf der Homepage www.mauersegler-zo.ch melden.

Zudem können Interessierte auch bei der Zählung mithelfen. Die Gemeinden Nürensdorf und Wer dies möchte, findet auf der Brütten sowie ein Teil von Bassers- Homepage weitere Informatiodorf liegen im Zählgebiet von nen dazu. Ursula Bornhauser. «Segler und (sg)


Region/Leserforum

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Keine Alternativen zu Aktien? Die extreme Zinssituation macht gedeckt werden. Bei einer hohen es für die Anleger nicht einfach, Schuldnerqualität empfehlen wir eine akzeptable Rendite zu er- kostenlose Termingeldanlagen wirtschaften. Häufig (ehemals Kassenoblihört man heute die gationen), da bei börAussage, es gebe keine sengehandelten AnleiAlternative mehr zu hen aufgrund der den Aktienanlagen, da Kauf- und Depotgebühren keine positive viele Titel eine Dividende auszahlen, die Rendite verbleibt. Bei tiefer bis mittlerer deutlich über den heutigen Zinszahlungen Schuldnerqualität bieSchweizer Obligaten sich Obligationen von tionen liegen. Für konmit einer Zielrendite Marcel Baumann von zwei bis drei Proservative Anleger ist zent an. das aber ein gefährliches Spiel. Auf dem heutigen Kursniveau sind die Aktienindi- Es ist keinesfalls zwingend, dass zes anfälliger auf Korrekturen als man Anlageprodukte ab Stange noch vor einigen Jahren. Bei kaufen muss (zum Beispiel Anlaeinem allfälligen Kursrückgang gefonds). Die Anlagen können ab sind schnell die Dividenden von einem Betrag von 100 000 Franmehreren Jahren vernichtet. Zu- ken sehr gut individuell den Kundem sind die zukünftigen Divi- denwünschen entsprechend invedenden nicht garantiert. stiert werden. Wir empfehlen eine breite Diversifizierung bei der Der Anleger sollte deshalb den Titelauswahl vorzunehmen, daAktienanteil weiterhin seinem Ri- mit die Risiken im Falle eines exsikoprofil entsprechend wählen. tremen Ereignisses reduziert Der konservativere Vermögens- sind. anteil kann nach wie vor mit ObliIhre Raiffeisenbank gationen, ergänzt mit einzelnen Oberembrach-Bassersdorf Produkten oder strukturierten Marcel Baumann Fremdwährungsobligationen, ab-

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Fotowettbewerb

Wo befindet sich dieses Riesen-Cornet? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 8. Juni per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DBAusgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den Brunnen an der Tobelwiesstrasse in Nürensdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: David Hansen aus Nürensdorf. (dm)

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Wer verlor den Kopf ...? In Zürich bin ich aufgewachsen und in Bassersdorf seit über 40 Jahren wohnhaft. Daher gehören für mich sowohl das Zürcher Sechseläuten als auch die Bassersdorfer Fasnacht zu den traditionellen Veranstaltungen der entsprechenden Orte. Der Sinn für die seit einigen Jahren veranstaltete Persiflage des Sechseläutens in Bassersdorf ist mir nie ganz klar geworden: Die Fasnacht war doch bereits? Ist das noch Spass, wenn die «Böögg-Dame» als Schweizer Energieministerin vorgestellt wird, wie dieses Jahr geschehen? Den Verantwortlichen

ist wohl entgangen, dass der Böögg in Zürich nicht eine Person, sondern das Symbol für den Winter ist. Zudem empfinde ich das Verbrennen des Beiwerks wie Solarpanel und Windrad als einen Affront gegenüber denjenigen Mitbürgern, die sich für umweltfreundliche Energieerzeugung einsetzen. Leider wurde in unserem Dorf das traditionelle 1.-August-Feuer abgeschafft. Es wirkt dagegen befremdend, dass nun die öffentliche Verbrennung von Figuren politisch Andersdenkender bei angeblich 1000 Schaulustigen offenbar Anklang findet. Willi Keller, Bassersdorf

Leserbrief-Regeln • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.

• Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organi-

sierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankes­abstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden.

• Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


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Alltag im Dorf

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30 Jahre wohnte Hans Kühni in Breite-Nürensdorf

Schiff-Modellbau mit gigantischen Dimensionen Hans Kühni hat ein besonderes Hobby, er baut ein Modell im Massstab 1:48 des Flugzeugträgers USS Enterprise. Seit nunmehr drei Jahren ist er am Werk. Der einstige Sicherheitsbeauftragte der Kantonspolizei hat in jahrelanger Arbeit schon den Kreuzer «Texas» der US-Marine nachgebaut. von Mano Reichling Hans Kühni erlernte den Beruf als Carosserie-Schlosser und -Spengler bei der Mowag in Kreuzlingen, der Fahrzeug-Firma, welche hauptsächlich Spezialfahrzeuge herstellte. «Dort habe ich mir meine handwerklichen Fähigkeiten angeeignet. Das Arbeiten mit elektronischen und elektrischen Bauteilen habe ich allmählich dazugelernt», berichtet er. Nach der Lehre wechselte er zuerst zur Stadtpolizei Winterthur, später zur Kantonspolizei Zürich und arbeitete 30 Jahre als Sicherheitsbeauftragter beim Flughafen Zürich. In dieser Zeit wohnte er mit seiner Familie in Breite-Nürensdorf, wo er immer noch viele Bekanntschaften pflegt. Nach der Pensionierung zog der heute 68-Jährige zusammen mit seiner Frau in den Kanton Thurgau, unweit der Grenze zum Kanton Zürich. In Brütten sind seine Modelle eingelagert, in einer Werkstatt eines Kollegen, in der Hans Kühni seine benötigten Zubehör-Teile drehen und fräsen kann.

Keine Bausätze Schon früh begann Hans Kühni mit dem Bau von Modellschiffen. Jacques Piccards berühmtes U-Boot Mesoscaphe, die grosse Attraktion an der Expo 64 in Lausanne, baute er nach, verkaufte das Modell dann später. Weshalb baut Kühni Schiffe und keine Flugzeuge? Diese Frage beantwortet er lachend, er habe ganz zu Beginn seiner Modellbau-Tätigkeit zwei Flugzeuge in den Boden gerammt, dann habe er sich geschworen, nie mehr Flugzeuge anzufertigen, sondern sich auf den Bau von Schiffen zu konzentrieren. «Eines stand im Vornherein fest: Ich wollte nie Bausätze zusammenbauen.» Die

handwerklichen Arbeiten liegen dem begeisterten und leidenschaftlichen Schiffbauer. Das Arbeiten mit Polyester, aus dem er die Schiffrümpfe herstellt, musste Hans Kühni von der Pike auf erlernen. Die Aufbauten der Schiffe sind aus Aluminium und Messing gefertigt, alle Teile sind Unikate, selbst die filigranen Leitern oder Relings sind selber hergestellt, mit Hilfe einer eigens dafür hergestellten Formenlehre. In rund vier Jahren oder 3300 Arbeitsstunden ist der Kreuzer «Texas» entstanden, der gigantische Flugzeugträger USS Enterprise steht kurz vor seiner Vollendung.

Hans Kühni zwischen dem Kreuzer «Texas» und dem Flugzeugträger USS Enterprise. (Bilder: Mano Reichling)

Fasziniert von Schiffen Die Schiffe sind im Massstab 1:48 erbaut. Als Vorgabe dienten fertig gekaufte Flugzeug-Modelle. Über 35 davon werden am Schluss auf das Deck der USS Enterprise montiert. Die Augen von Hans Kühni beginnen zu strahlen, wenn er seine Schiffe zu erklären beginnt. Er redet sich ins Feuer, erzählt Details; der Zuhörer erhält eine interessante Lektion mit Fakten über die US-Marine. Kühni kennt jedes Detail, vor allem natürlich über die «Texas» und die «Enterprise», aber auch die weiteren begleitenden Schiffe, Awacs und U-Boote. Dabei, so betont er, sei er kein Kriegsfanatiker, ihn faszinieren einzig und allein die Schiffe. Die «Texas» wiegt 130 Kilogramm, ist 3,70 Meter lang, 40 Zentimeter breit und etwa 1,20 Meter hoch. Das Schiff kann mit einem Wagen auf einen spe-

ziell eingerichteten Anhänger geladen werden, der mit einem Kran zum Ein- und Auswassern des Schiffs ausgerüstet ist. Hans Kühni fährt jährlich fünf- bis sechsmal auf verschiedenen kleinen Seen und an Vorführungen auch in Freibädern. Meist ist er derjenige mit dem grössten Modell. Dank der eingebauten Beleuchtung kann der ehemalige Nürensdorfer auch nachts Vorführungen zeigen. Alles ist funktionstüchtig, so können beispielsweise auch die Rettungsboote zu Wasser gelassen werden.

Gigantische Dimensionen Der Original-Flugzeugträger USS Enterprise wurde 1965 in den Dienst und im Dezember 2012 ausser Dienst gestellt. Die Länge über alles beträgt 342 Meter, der atomgetriebene Koloss hatte über 5000 Mann Besatzung und maximal 110 Flugzeuge – normal

Arbeiten an der so genannten Insel, dem Kommandoturm der «Enterprise».

waren es 70 bis 90 Flugzeuge – verschiedener Typen an Bord. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 60 Kilometer pro Stunde. In der Kombüse wurden pro Tag rund 18 000 Mahlzeiten zubereitet und täglich erschienen drei Bordzeitungen, welche die Besatzung über Geschehnisse an Bord und das aktuelle Weltgeschehen informierten. Hans Kühnis Modell ist etwas über sieben Meter lang, 1,60 Meter breit und etwa gleich hoch und wiegt betriebsbereit gegen 800 Kilogramm. Das Riesenmodell steht seit drei Jahren im Bau. Den Rumpfbau mit Laminat bezeichnet Kühni als besondere Herausforderung. Zusammen mit drei Kollegen musste das Polyesterlaminat sehr exakt, aber wegen der Aushärtung auch rasch verarbeitet werden. Eingewassert sorgen mit Wasser gefüllte Tanks mit etwa 650 Liter Fassungsvermögen für die Stabilität des grossen Modells. Das Fernsteuergerät gehorcht 36 verschiedenen Funktionen, 30 Kanäle sind jetzt schon definiert. Auch beim Modell der USS Enterprise sind natürlich alle Lifte, die Anker und Rettungsboote funktionstüchtig. Das aussergewöhnliche Hobby von Hans Kühni verschlingt rein materialmässig auch grössere Summen Geld. Einen Betrag nennt er nicht, er vergleicht seine Auslagen aber immerhin mit der Haltung eines Pferdes. Der ideelle Wert ist vermutlich nicht zu beziffern. ◾


Gesundheit

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Dorf-Blitz

05/2015

Gesund bleiben mit Heilpflanzen â&#x20AC;&#x201C; Weissdorn Im Mai steht der Weissdornstrauch in voller BlĂźte. Insekten schwirren mit lautem Brummen um die schneeweissen BlĂźtenblätter, welche im Herbst zu den roten Beeren heranwachsen. Um kaum ein anderes einheimisches GehĂślz ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um den ÂŤHagedornÂť. So soll etwa Odin die WalkĂźre Brunhilde durch einen ÂŤWeissdornstachelÂť in einen verzauberten Schlaf versetzt haben. Und auch DornrĂśschen fiel durch Weissdorn in ihren hundert Jahre währenden Schlaf. Deshalb verwundert es nicht, dass man Weissdorn in Island noch heute ÂŤSchlafdornÂť nennt. Aus seinem Holz wurden Ăźbrigens auch Zauberstäbe geschnitzt, um Dämonen abzuhalten und gute Geis-

ter anzulocken. Lange bevor man dank der modernen wissenschaftlichen Methoden Inhaltsstoffe und Wirkungsweise von Pflanzen untersuchen konnte, versuchten die Menschen von der Gestalt, Farbe und Form der einzelnen Teile der Pflanze auf ihre Wirksamkeit zu schliessen. Ein Paradebeispiel fßr diese Signaturlehre ist der Weissdorn. Seine weissen Blßten beruhigen und wirken nervenstärkend. Seine roten Frßchte haben Bezug zu unserem Blutkreislauf und dem Herz. Die Dornen besitzen eine schßtzende und abwehrende Funktion. Paracelsus, der grosse Heilkundige, setzte den Weissdorn zusammen mit Gold ein bei Blutdruckproblemen mit nervÜser ErschÜpfung und Herzschwäche. Auch heute noch

kÜnnen Herzerkrankungen mit dem UnvermÜgen, Emotionen richtig auszudrßcken, in Verbindung gebracht werden. Weissdorn ist das pflanzliche Herz-Kreislaufmittel schlechthin, denn er verbessert die Durchblutung der Herzmuskulatur und lindert durch seine zusätzlich sanft beruhigende Wirkung, Druck und Beklemmungsgefßhle in der Herzgegend. Auch bei kreislaufbedingten Mßdigkeits- und ErschÜpfungszuständen kann der Crataegus in Betracht gezogen werden. Im Gegensatz zu anderen Heilpflanzen entwickelt der Weissdorn erst bei längerer Einnahme seine therapeutische Wirkkraft. Deshalb wird eine mehrwÜchige Kur empfohlen. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

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Sport

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Bereits zwei Weltcupteilnahmen im Alter von 19 Jahren

Nürensdorfer Eiskletterer mit grossen Zielen Der in Nürensdorf wohnhafte Tim Ehry klettert seit über zwölf Jahren regelmässig und hat für die Zukunft ambitiöse Ziele. Neben seiner grossen Leidenschaft und seiner Lehre als Zimmermann ist er auch noch in der freiwilligen Feuerwehr Altbach aktiv.

Wasserfall. Es sei die Psyche, die entscheidend sei, ist der Sportler überzeugt. Die Sportart ist vor allem durch Extremleistungen bekannt. Ende Januar ist ein Eiskletterer die amerikanischen Niagarafälle in sechzig Minuten hinaufgeklettert und hat damit in den Medien für grosse Aufmerksamkeit gesorgt.

von Philipp Rahm

Zwei Weltcupteilnahmen Nach einem kurzen Abstecher zum Fussball war für Tim Ehry schon früh klar, dass Klettern seine grosse Passion ist. Mit sieben Jahren kletterte er gerne auf Bäumen herum und bei einem Schnupperkurs, für den ihn seine Eltern anmeldeten, packte ihn diese Sportart. Die ersten Jahre seiner bisherigen Karriere kletterte er hauptsächlich in Hallen und bestieg Felswände. Er wurde im Jahr 2008 ins Regionalkader Ostschweiz aufgenommen. Im Regionalkader entdeckte Ehry das Eisklettern, welches sein Schwerpunkt während den letzten vier Jahren war. «Die Faszination am Eisklettern ist für mich das Wissen, dass der Eisfall im Sommer ein Wasserfall ist», sagt Tim Ehry. Dies ist zugleich für ihn die grösste Herausforderung. Das Klettern an Eis unterscheidet sich technisch nur gering vom traditionellen Klettern. Nur die benötigte Ausrüstung ist umfangreicher. Man müsse sich bewusst sein, dass man nicht eine Felswand hinaufklettert, die das ganze Jahr hindurch gleich aussieht, sondern einen gefrorenen

Die grössten Erlebnisse von Ehry waren seine Teilnahmen am Weltcup. An den letzten zwei Wochenenden im Januar konnte er viele Eindrücke sammeln. Er durfte nach zahlreichen Schweizermeisterschaften im Eisklettern nun endlich auch Weltcupluft schnuppern. Der 19-jährige Eiskletterer durfte zuerst am «Youth Ice Climbing Worldcup» teilnehmen, dem Juniorenweltcup in Saas Fee im Wallis. Nach zwei mässigen Qualifikationsrunden resultierte am Ende der 13. Schlussrang. Am Sonntag beim Geschwindigkeitsklettern konnte er mit Rang 8 überzeugen. Eine Woche später galt es dann ernst für Tim Ehry. Er konnte erstmals im Weltcup der Erwachsenen starten und sich mit den besten Eiskletterern der Welt messen. Der «Ice Climbing Worldcup 2015» fand wie die Juniorenausgabe in Saas Fee statt. Die Athleten kamen aus 15 verschiedenen Ländern. Mit der Weltspitze konnte er noch nicht mithalten, dafür aber wertvolle Eindrücke sammeln. «Die Rangliste ist für mich zurzeit nur zweitrangig, primär galt es

Tim Ehry schwelgt in Erinnerungen an die vergangenen Weltcupteilnahmen. (ph)

Tim Ehry am Weltcup in Saas Fee. (zvg)

für mich, erste Erfahrungen im Weltcup sammeln zu können», erklärt er. Jährlich finden sechs Weltcups im Eisklettern statt. Diese sind über die ganze Welt verteilt und am Ende einer Saison gibt es ähnlich wie im Skifahren einen Gesamtweltcupsieger.

Hartes Training Tim Ehry trainiert viel und hart für sein aussergewöhnliches Hobby. Zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche absolviert er in Indoor-Anlagen, wie beispielsweise der Kletterhalle «6a plus» in Winterthur. An den Wochenenden reist er mit seinen Kollegen oft ins Engadin, Wallis oder Berner Oberland, um seine trainierten Techniken nun auch in der Natur anwenden zu können. Seine Weltcupteilnahmen und Wochenendausflüge dokumentiert er mit vielen Bildern auf seiner Homepage. Ehry hat grosse Ziele für die Zukunft: Für die nächste Saison hat er weitere Weltcupteilnahmen geplant und er träumt von den Wettkämpfen an ausländischen Orten wie Rabenstein in Italien oder Champagny-en-Vanoise in Frankreich. Weiter strebt er eine Aufnahme in die Schweizerische Nationalmannschaft an. Einige seiner Kollegen sind bereits im Nationalkader und profitieren von gut ausgebildeten Trainern. Mit diesen Kollegen

trainiert Ehry und kann deren Trainingspläne für sein Training einsetzen. Allgemein will er in Zukunft auf das Klettern im alpinen Gelände setzen und dort Fortschritte erzielen. Seine grosse Leidenschaft finanziert er hauptsächlich mit seinem Lehrlingslohn. Es gibt aber auch ein paar Sponsoren, die ihn ein wenig unterstützen. Zum Bespiel wird er vom Bergsportartikelhersteller Salewa seit rund acht Jahren unterstützt. Klettern ist jedoch im Vergleich zu anderen Sportarten eher kostengünstig, da die Ausrüstung während sechs Jahren benutzt werden kann. Das Klettern spielt im Leben des jungen Nürensdorfers eine grosse Rolle. Dennoch ist er sehr vielseitig, denn er mag neben seiner Leidenschaft auch noch andere Freizeitbeschäftigungen wie zum Beispiel Slackline. Slacken ist eine Trendsportart ähnlich dem Seiltanzen, bei der man auf einem Schlauchband oder Gurtband balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist.Weiter ist er seit sechs Jahren Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Altbach und nimmt dort mehrmals pro Monat an Übungen teil. «Die Feuerwehr ist für mich ein guter Ausgleich neben dem Eisklettern und meiner Lehre als Zimmermann.» Er absolviert nun das dritte Lehrjahr bei einem Bassersdor◾ fer Holzbauunternehmen.


Reisen

42

Dorf-Blitz

05/2015

Die 300 Meter breite Donau teilt die Hauptstadt in die Ortsteile Buda und Pest

Budapest, die pulsierende «Perle an der Donau» Wer die ungarische Hauptstadt besucht, wird positiv überrascht: Zwischen der quirligen Pester Seite und dem hügeligen Buda beeindrucken zahlreiche historische Bauwerke, prachtvolle Parkanlagen und Boulevards und nicht zuletzt kulinarische und kulturelle Angebote. von Susanne Reichling Rund zwei Millionen Einwohner zählt Budapest, die Kur- und Badestadt mit 123 Heisswasserquellen und zahlreichen Parkanlagen. Über neun verschiedene Brücken kann die 300 Meter breite Donau überquert werden; das Uferpanorama, das Budaer Bergviertel, der Heldenplatz, die imposante Andrassy-Allee und die erste U-Bahn des Kontinents sind seit 1987 Teil des Unesco-Weltkulturerbes.

Fahrbahn pulsierende-nervöse Alltags-Hektik, vermittelt die darunter fliessende Donau einen erholsam beruhigenden Kontrast.

Antike und Neuzeit

Für 65plus: Kostenfrei

Eine grosse Vielfalt an Monumenten der Antike und aus der Neuzeit, darunter die nach zehnjähriger Bauzeit 1849 eröffnete Kettenbrücke, sind bemerkenswerte Zeitzeugen. Besonders beindruckend und fotogen präsentieren sich die Bauwerke bei nächtlicher Beleuchtung. So auch die weisse, 1964 neu erstellte Elisabethenbrücke oder – in nicht allzu grosser Fussdistanz dazu – die 334 Meter lange und 1896 erbaute Freiheitsbrücke mit ihrer grün gestrichenen Eisengitterkonstruktion. Sie verbindet den Budaer Szent Gellért tér mit dem Pester Kleinen Ring. Ein Spaziergang über die Budapester Brücken hat eine nachhaltig beeindruckende Wirkung auf den Betrachter: Herrscht auf der

Wer lieber gerne eine Stadtbesichtigung auf rollenden Rädern macht, setzt sich in die Strassenbahn Nummer 2; auf dieser Fahrt von rund 20 Minuten können die Sehenswürdigkeiten gemütlich sitzend bewundert werden. Für eher abenteuerlich gesinnte Städtereisende sei der Fahrradverleih empfohlen; als weitere Alternative stehen tagsüber und abends auch Stadtrundfahrten mit Booten oder Bussen im Hop-On-Hop-Off-System zur Verfügung. Besonders preiswert ist die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel: In der Netzkarte «Budapest Card» – zweitägig für 38 und dreitägig für 46 Franken zu kaufen – ist nicht nur die Benützung sämtlicher Strassenbahnen, Busse und

Die beeindruckende Budapester Kettenbrücke bei Nacht; im Hintergrund der Schloss­ palast des Budaer Bergs. (Bilder: Susanne Reichling)

Metrolinien, sondern auch der Flughafentransfer inbegriffen. Für Weltenbummler im Seniorenalter sei hier noch verraten: Wer 65plus mit einem Ausweis belegen kann, darf in Budapest sämtliche öffentliche Verkehrsmittel (ausser Standseil- und Sesselbahn sowie Schiffe) kostenfrei benützen.

Überwältigendes Panorama Lohnenswert sind viele Sehenswürdigkeiten: Die im üppigen spätgotischen Stil gebaute Matthiaskirche im Burgbezirk beispielsweise gehört mit ihrem von Wasserspeiern beladenen Turmdach zu den charakteristischen Merkmalen der Budapester Stadtkulisse. Ebenso das Parlamentsgebäude, für dessen Bau rund 40 Millionen Ziegel, eine halbe Million Edelsteine und 40 Kilogramm Gold verwendet wurden. Weltruhm erlangt hat auch die Budaer Burg (montags geschlossen), der historische Schlosspalast (Royal Palace) der ungarischen Könige, mit einer attraktiven Umgebungsgestaltung: Die Aussicht auf das Stadtgebiet ab dieser Plattform ist überwältigend. Wer gerne dem Shoppingspass frönen möchte, sollte die Einkaufsstrasse Váci utca nicht verpassen; sie beginnt mit der Fussgängerzone am Vörösmarty-Platz.

Spezialitäten-Markthalle Das Angebot an lokalen und regionalen Spezialitäten in der grossen Markthalle nahe der Freiheitsbrücke ist riesig; degustieren erlaubt.

Für kulinarisch interessierte Urlauber ist der Besuch der grossen

Markthalle Központi Vásárcsarnok am Ende der Freiheitsbrücke eine gute Adresse: Unbeschreiblich gross ist die Vielfalt an Delikatessen. Wer gerne lokale und regionale Spezialitäten degustiert, ist hier gut beraten: Ungarische Fleischerzeugnisse – vor allem Salami, Wurst und Schinken – sowie Roter Paprika, Knoblauch, frische Backwaren, Milchprodukte, ungarische Weine und andere authentische Landesprodukte sind im Angebot. Auch in Restaurants und Kaffeehäusern kommen Geniesser auf ihre Kosten: Neben dem traditionellen Gulasch sind gegrillter Zander oder gebratene Gänseleber (Libamaj) sehr beliebt, das Paprikahuhn wird mit Pasta oder Knödel serviert und als Desserts sind die berühmte Dobostorta (aus Schokolade und Karamell) oder etwa die Süssspeise Palatschinken im Angebot, gefüllt mit Nüssen, Rosinen und Rum. Wer nach einem üppigen Mal die Verdauung mit einem Spaziergang fördern möchte, begibt sich für eine Besichtigung nach «Gödöllö», ins Lieblingsschloss von Sissi, der Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Die weltberühmte Sissi wurde in Budapest 1867 gekrönt und in der Folge verbrachte sie oft ihre Ferien auf dem imposanten Barockschloss mit grosser Umgebungsanlage. Gödöllö liegt 30 Kilometer östlich der ungarischen Hauptstadt und ist mit der Vorortbahn HEV ab Metrostation Örs vezér tere erreichbar. ◾


Dorf-Blitz

Reisen

05/2015

43

Eine Reise durch den Südwesten der USA zeigt die vielfältige Natur

Die leuchtend rote Farbe von fünf US-Staaten Eine drei Wochen dauernde AutoReise durch den Südwesten der USA sollte genügen, um ohne Stress und mit etlichen Zwischenhalten die rund 4000 Kilometer durch fünf Staaten und überwältigende Naturschauspiele zu geniessen. Von etwas Cowboyund Indianer-Stimmung begleitet, wähnt man sich teilweise zeitlich um Jahre zurück gesetzt.

diertem Sandstein im Antelope Canyon bei Page. Dieser ist ausschliesslich auf geführten Touren zu besuchen. Reiseführer empfehlen häufig den Besuch um die Mittagszeit. Jedoch ist eine Tour früher in den Vormittagsstunden geradezu ratsam, befinden sich doch dann deutlich weniger Menschen im Canyon und die Sicht ist wesentlich besser.

Alice Cooper's Restaurant von Annamaria Ress Fünf Staaten zählen zum klassischen Südwesten: Nevada, Colorado und Utah im Norden sowie Arizona und New Mexiko im Süden. Als Auftakt eignet sich die glitzernde Spielerstadt Las Vegas, die im Staat Nevada liegt. Ein, oder zwei Tage in der WüstenRetortenstadt sind genug, um ein Mietauto zu übernehmen, sich zu akklimatisieren und die ersten Burger oder Chicken Wings zu geniessen.

Jahreskarte für Nationalparks Die Autokennzeichen preisen es immer wieder an: Der «Grand Canyon State» Arizona lädt vielversprechend in seine Landschaften ein. Doch nicht nur der Touristenmagnet Grand Canyon im Norden ist sehenswert, ein Abstecher ins Valley of Fire lohnt sich genauso und präsentiert einen Vorgeschmack auf die verschiedensten Naturwunder des Canyonlands. Nach St. George (Utah) mit seinem grossen Mormonentempel schlängelt sich die Strasse weiter zum Zion Nationalpark. Er ist mit seinen 595 Quadratkilometern eher eines der kleineren Schutzgebiete der Canyonregion in Utah und ist bei Wildniswanderern sehr beliebt. Ab hier lohnt es sich bereits den so genannten «Agency Annual Pass» für rund 80 Dollar zu erwerben, mit dem ein Zugang zu allen Nationalparks möglich ist. Der Einzeleintritt pro Park mit Auto und vier Personen kostet zwischen 20 und 30 Dollar. Neben dem berühmten Grand Canyon ist der Bryce Canyon Nationalpark wohl einer der schönsten und beliebtesten im Südwesten. Rote und weisse Felssäulen, zerklüftete Steilhänge und steinerne

Die Sicht in die Höhe innerhalb des Antelope Canyons verändert sich mit dem einfallenden Sonnenlicht. (Bilder: Annamaria Ress)

Gebilde, die an Schlösser und Burgen erinnern, faszinieren die Betrachter aus aller Welt und sind ein äusserst beliebtes Fotosujet. Die roten Felsskulpturen entstehen aus weichem, von Eisen und Manganspuren gefärbtem Sandstein. Die klimatischen Verhältnisse können am Bryce Canyon stündlich ändern. Wer den Eingang noch im T-Shirt passiert, tut gut daran, eine Jacke mitzuführen. Immerhin befindet sich der Canyon-Besucher teilweise auf 2400 bis 2700 Meter über Meer. Über Torray am Rand des Capital Reef Nationalparks geht der Trip weiter Richtung Arches Park nach Moab am Oberlauf des Colorado Rivers. Naturliebhaber und Aktiv-Reisende bevölkern die zahlreichen Motels und Hotels, die sich im Städtchen verteilen. Auch eine Brauerei findet sich, die «Moab Brewery». Jedoch setzt das Personal auch hier ein Gesetz im gottesfürchtigen Staat Utah durch: Wer nichts isst, bekommt auch kein frisch gezapftes Bier. Eine Übernachtung im etwas östlich der Ortschaft gelegenen «Red Cliffs Lodge» lohnt sich. Nicht ganz günstig, aber immerhin ideal zum Ausspannen oder als Ausgangspunkt für Aktivurlaub.

möglich ist. Der Fluss hat sich im Lauf von Millionen von Jahren gut 300 Meter tief eingegraben und windet sich auf einer Länge von acht Kilometern durch die Felsen. Die Gebilde, die er geschaffen hat, erinnern an Gänsehälse, die dem Park seinen Namen geben. Das bald erreichte Monument Valley besticht durch die bekannten mächtigen Sandsteinmonolithen im Wüstental des Navajo-Reservats. Zahlreiche Westernfilme wurden in dieser Gegend gedreht. Und mit etwas (Wetter-)Glück wird am Abend einer davon an die Hotelwand des «The View Hotel» projiziert. Mitten im Land der Navajo-Indianer lohnt es sich, auch für einen Strassenhändler zu halten. Der von Hand hergestellte Silberschmuck ist schön und ein beliebtes Erinnerungsstück. Von zahlreichen Fotokalendern bekannt ist die enge Schlucht aus ero-

Die Reise auf den Spuren der Indianer geht weiter zum Mesa Verde Nationalpark, wo rund 600 Felsbehausungen des Anasazi-Indianervolkes aus dem 12. und 13. Jahrhunderts in und auf Felsvorsprüngen zu sehen sind. Die weitere Reise durch kleinere und grössere Städte mit klingenden Namen wie Durango (Colorado), Santa Fe (New Mexico) und Albuquerque (New Mexiko) führt zum Petrified Forest National Park zurück nach Arizona. Im Park sind geologisch bemerkenswerte Sedimentgesteine mit einer Vielzahl an Fossilien zu sehen. Das verkieselte Holz steht für den Namen des «versteinerten Waldes». Über Holbrook an der Route 66 mit seinen steinernen Wigwams, die als Hotelzimmer vermietet werden, geht es nach Phoenix, wo der RockMusiker Alice Cooper sein Restaurant «Alice Cooperstown» betreibt. Mit etwas Glück ist eine Begegnung mit dem Musiker nicht auszuschliessen, sei er doch häufig im Restaurant anzutreffen. ◾

Navajo-Land Auf dem Weg zum Monument Valley an der Grenze zwischen Utah und Arizona lohnt sich ein Halt im Goosenecks State Park. Der Aussichtspunkt befindet sich in rund 1500 Meter Höhe, von wo die Sicht auf den San Juan River

Wigwam-Motel in Holbrook an der Route 66, mit Oldtimern geschmückt.


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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

05/2015

45

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

04.06.

19.00 – 21.00

Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

Exkursion und Referate zur Aufwertung/Umgestaltung des Treffpunkt: Parkplatz Kage Brunner kantonalen Naturschutzgebietes Gubel Zürichstrasse 70

Fr

12.06.

21.00

Naturschutz Ba/Nü

Gubel-Exkursion (falls schlechtes Wetter: 19.6.15)

Infos unter www.nbn.ch

Sa

13.06.

08.00 – 16.00

OK Flohmarkt

Flohmarkt

Parkplatz altes Dorfschulhaus

Sa

13.06.

10.00 – 22.00

Zapfenclub

Zapfenfest und Schmieden für jedermann

Schmitte

Sa

13.06.

14.00 – 17.00

Jubla Montezuma

Schnuppernachmittag

Bahnhofstr. 13, www.montezuma.ch

Sa/So

13.06. – 14.06.

10.00 – 16.00

Pflegezentrum Bächli (KZU)

20-Jahr-Jubiläum mit Rundgang «farbige Seite»

Pflegezentrum Bächli, Bächli 1

Fr – So

19.06 – 20.06.

OK Chilbi / Gemeinderat Bassersdorf / Kubiko

Dorf-Chilbi und Dorf-Platz-Eröffnung

Neuer Dorfplatz

Sa

20.06.

14.30

Naturschutz Ba/Nü

Exkursion «Amazonas miniatur» (NBN Kids 2 – 6 J.)

Infos unter www.nbn.ch

Sa/So

20.06. – 21.06.

07.00 – 18.00

Hundesport Ba

Agility Meeting

Trainingsgelände HS Pöschenstrasse

So

21.06.

10.00 – 17.00

Fam. Brunner

Äntschberger Hoffäscht (Chriesifäscht)

Äntschbergweg 1, Fam. Brunner

Di

23.06.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung, anschliessend Frage- und Orientierungsabend

Singsaal Schulhaus Mösli

So

28.06.

10.30 – 16.00

Kamp.Hochaltrigkeit

Gottesdienst, Mittagessen und Spielnachmittag

Ref. Kirche

Mo

29.06.

18.30

Gemeinderat

1. Planungswerkstatt «Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030»

bxa

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

28.05.

20.00 - 22.30

PGV

PGV-Höck

Rest. Sonnenhof

Fr

29.05.

20.00

FDP Ortsgruppe

Hauptversammlung

Café Blätzwisen

Sa

30.05.

14.00 – 16.30

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids Kiga bis 3. Kl.)

Wald-Exkursion m. Heike Niemand «Was Emil, der Eichelhäher über die Vögel im Wald verrät»

PP Schulhaus Hatzenbühl, Nü www.nbn.ch

Mi

03.06.

21.45 – 22.30

Frauenriege

Turnstand

Turnhalle Chapf

Do

04.06.

20.00

Kulturkommission

Lesung mit Pedro Lenz, Programm «Radio»

Gemeindesaal

So

07.06.

08.00

Schiessverein

Eidg. Feldschiessen

Schiessstand Hettlingen

Do

11.06.

Altersforum

Senioren-Ausflug in die Innerschweiz

Lotti Mettler und Anette Wälti

Do

11.06.

19.00 20.00

Ref. Kirchenpflege Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung Ref. Kirchgemeinde Rechnungs-Gemeindeversammlung

Mehrzweckhalle Chapf

Do

11.06.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Samariter-Übung «Ernstfallmaterial»

Schulhaus Chapf

Fr

12.06

20.00

Kulturkommission

«Dave Ruosch Trio» – Jazzmusik

Gemeindesaal

Sa/So

13.06. – 14.06.

10.00 – 17.00

Baltensperger Maschinenbetrieb

Tag der offenen Tür

Landwirtschaft-und Maschinen­ betrieb Chrumbüel 2


Veranstaltungen

46 Mo

15.06.

Sa

20.06.

So

21.06.

Do

25.06.

Dorf-Blitz

05/2015

13.30 – 18.00

Frauenverein

Herzen nähen für Brustkrebspatientinnen

Gemeindesaal

14.30

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 2 – 6 J.)

Exkursion «Amazonas miniatur – Bachläufe erforschen» mit Gisela Kläui, Waldkindergärtnerin

Aussichtspkt. Ratzenhalden, Ba Infos: www.nbn.ch

OLC Kapreolo

Schweizer OL-Fünferstaffel

Aspenriet, am Waldrand bei Brütten

Zweckverband Feuerwehr

Delegiertenversammlung

Gemeindezentrum Brütten

18.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt Bibliothek

Do

28.05.

20.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Büchervorstellung: «Make-up für jede Frau: Spass an Make-up von 13 bis 99 Jahre» mit Susanne Lamprecht

Sa

30.05.

14.00 – 16.30

Naturschutz Ba/ Nü, (NBN Kids Kiga bis 3. Kl.)

Wald-Exkursion m. Heike Niemand «Was Emil, der Eichelhäher über die Vögel im Wald verrät»

PP Schulhaus Hatzenbühl, Nü www.nbn.ch

So

31.05.

14.00 – 17.00

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum

Sa

06.06.

08.00

FC Bassersdorf

FCB Sponsorenlauf

bxa

Sa

06.06.

10.00

Armbrustschützenverein Nü Volksschiessen

Armbrustschützenhaus Nü

DI

09.06

09.30

Nüeri-Netz

Wanderung

Infos www.nueri-netz.ch

Do

11.06.

19.30

Männerchor Nü

Singen im Altersheim

Altersheim Breiti Ba

Fr

12.06.

20.15

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sommerserenade

Kappelle Breite

Fr

12.06. (19.06)

21.00

Naturschutz Ba/Nü

Gubel-Exkursion «Wo Abertausende Nachtfalter leben» mit Thomas Maag – Ersatztermin 19.6.

Info-Tafel Gubel, Tiergartenweg, Ba www.nbn.ch

So

14.06.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

So

14.06.

11.00 – 14.00

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum

Mi

17.06.

18.00 – 20.00

Schützenverein

Obligatorisches Schiessen

Schützenhaus Nü

Do

18.06.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Restaurant Bären, 1. Stock

Do

18.06.

19.30

Männerchor Nü

Geburtstagssingen, 1. Halbjahr

Alterszentrum Bären

Sa

20.06.

14.30

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 2 – 6 J.)

Exkursion «Amazonas miniatur – Bachläufe erforschen» mit Gisela Kläui, Waldkindergärtnerin

Aussichtspkt. Ratzenhalden, Ba Infos: www.nbn.ch

Sa/So

20.06. – 21.06.

Kavallerie Verein Kloten und Umgebung

Concours Complet

Im Säget

Mi

24.06.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

MZH Ebnet

Do

25.06.

18.00

Zweckverband Altbach Feuerwehr

Delegiertenversammlung

Gemeindezentrum Brütten

Do

25.06.

19.00

Bibliothek Nü

Donnerstagstreff – «Sommer- und Feriengeschichten» Lesung Autorinnen «Schreibtisch 3»

Bibliothek

Sa

27.06.

14.00 – 17.00

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

05/2015

47

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo

09.15 – 10.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe) Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Mi möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Ajuga Mirjam Ebertshäuser Tel. 079 626 45 10

Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Musikveranstaltung im Clubhaus

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Treffpunkt

48

Dorf-Blitz

05/2015

d apps and links sterne finden

Kaum etwas kommt der Schönheit eines von Sternen übersäten Nachthimmels gleich. Kaum etwas vermag Menschen tiefer in seinen Bann zu ziehen. Doch so gross unsere Faszination für Sterne auch sein mag, kaum einer kann sie auseinanderhalten. Vielleicht kennt man gerade noch das eine oder andere Sternenbild oder findet mit etwas Glück den Hundsstern Sirius. Ändern lässt sich das mit der App «Sternatlas», welche mittels GPS-Daten und der Handyneigung eine Sternenkarte auf das Display zaubert. Damit erhält man nicht nur alle Informationen zum angepeilten Himmelsabschnitt angezeigt, man kann auch nach Sternenbildern oder einzelnen Sternen suchen und sich von Pfeilen zum Ziel leiten lassen.

App «Sternatlas», verfügbar für Android und iOS

wort-assoziation

Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn nach Assoziationen zum Wort «Schokolade» gefragt wird? Zucker? Süssigkeit? Kalorien? Die Schweiz? Genau nach diesem Prinzip funktioniert die App «94%». Es gilt, Fragen dieser Art zu beantworten und dabei 94 Prozent der Antworten abzudecken. Die App erinnert an die ehemalige Fernsehsendung «5 gegen 5» des SRF, bei der es ebenfalls darum ging zu erraten, was eine Mehrheit auf eine Frage geantwortet hatte. Anders als bei der Fernsehsendung ist in der App jedoch angegeben, wie häufig eine bestimmte Antwort auftauchte. So nannten beispielsweise 41 Prozent das Wort lecker auf die anfänglich gestellte Frage. Die App verfügt über 40 Level und ist kostenlos.

App «94%», verfügbar für Android und iOS

hirntraining

Im Trott des Alltags kann es durchaus passieren, dass die grauen Zellen etwas einrosten – schliesslich setzt man sich nicht jeden Tag mit Logikproblemen auseinander oder fordert das Gedächtnis. Abhilfe verspricht die App «Memorado», welche in verschiedensten kleinen Spielen das Hirn gehörig schlaucht. Das Training wird dabei aufgrund der bisherigen Resultate und der definierten Ziele zusammengestellt. Erspielt man sich genügend Trainingspunkte, schaltet man Zwischentests frei, in denen sich der eigene Fortschritt messen lässt. Die App ist in einer Voll- und einer Gratisversion verfügbar, in welcher die Zahl der täglichen Trainingsspiele jedoch beschränkt ist.

App «Memorado», verfügbar für Android und iOS

japanische faltkunst

«Origami» ist eine japanische Papierfaltkunst, mit der aus einem meist quadratischen Papier unterschiedlichste Figuren gefaltet werden – und zwar ohne die Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel. Was sehr kompliziert und zeitaufwändig klingt, ist dank der App «How To Make Origami» auch für Laien kein Problem mehr. Mithilfe dreidimensionaler Animationen, die jeden Schritt einzelnen aufzeigen, wird das Falten zum Kinderspiel. Die kostenlose App verfügt über 75 Anleitungen zu Formen oder Figuren wie Dinosaurier, Lilien oder dem klassischen Kranich. Bei jeder Figur ist zusätzlich angegeben, aus wie vielen Faltschritten sie besteht und welchen Schwierigkeitsgrad sie aufweist.

App «How To Make Origami», verfügbar für Android und iOS

koch-app

Mittlerweile gibt es fast für jede Lebenslage und jede Situation eine App, welche eine intelligente Lösung oder zumindest nützliche Funktionen verspricht. Oft sind das leere Versprechen, doch bei der Gratis-Anwendung «DasKochrezept» ist das anders. Die App erlaubt den Zugriff auf über 60 000 Rezepte, entweder per Suchfunktion oder durch das Schmökern in Kategorien wie «Nudeln» oder «Backen». Neben ansprechenden Fotos, einer Nutzerbewertung und Anweisungen zur Zubereitung enthält jedes Rezept eine genaue Zutatenauflistung, die man auch gleich per Knopfdruck auf die Einkaufsliste setzen kann. Die App vereinfacht so sowohl die Suche nach Menüs als auch das Einkaufen und die Aufbewahrung der Rezepte.

App «DasKochrezept», verfügbar für Android und iOS

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf-Blitz Mai 2015 by dorfblitz - Issuu