Nr. 5 30.05.2013 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Auswirkungen des langen und harten Winters 2012/13
Im Überblick Reisebranche
Natur ist drei Wochen im Rückstand Der Rückstand in der Vegetation im Vergleich zu einem durchschnittlichen Jahr beträgt drei Wochen. Die Sonne scheint dieses Jahr nicht aus dem Winterschlaf erwachen zu wollen; im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt fast 40 Prozent weniger. Diese Tatsache und die häufigen Niederschläge wirken negativ auf das Gemüt. Schon bald ist nämlich der Frühling vorbei.
Der Nürensdorfer Markus Glesti hat bereits seine Berufslehre in der Reisebranche gemacht; seit vier Jahren ist der in Birchwil aufgewachsene Familienvater als Finanzchef der Hotelplan Group tätig. Seiten 4/5
Schulabschlussprojekt Mit Hartnäckigkeit hat die 15-jährige Sekundarschülerin Klaudija Toplek erreicht, dass DSDS-Halbfinalist Jesse Ritch im Bassersdorfer «Mösli» gastierte. Seiten 15
Baumhütten im Wald
von Mano Reichling Spargeln und Gemüsekulturen aller Art – Rhabarbern, Nüssli- und weitere Salate, Rüebli – sind wegen der tiefen Temperaturen gar nicht oder nur langsam gewachsen. Auch Gurken und Tomaten in Gewächshäusern verspäten sich wegen dem Sonnenlicht-Manko. Unter der schützenden und lange Zeit liegenden Schneedecke vermehrten sich stellenweise die Mäuse übermässig, weil die natürlichen Feinde wie Fuchs, Eulen, Marder, Hermeline und Greifvögel wegen der hartnäckigen weissen Decke nur erschwert jagen konnten.
Wegen des Vegetationsrückstandes betragen die Frühkartoffel-Importe dieses Frühjahr voraussichtlich 12 500 statt wie gewöhnlich rund 9000 Tonnen. Der lange Winter hat den Bienen zu schaffen gemacht. Aber positiv ist, dass sich die gefürchtete Varroa-Milbe wegen der frühen Kälte im Oktober 2012 nicht mehr so stark vermehren konnte.
Alles leidet Die Zuckerrüben wurden erst kürzlich gesät und haben einen Rückstand von mindestens drei Wochen. Der Schweizerische Verband der Zuckerrüben-
pflanzer (SVZ) hat dazu aufgerufen, mehr Rüben zu säen und wenn möglich die Flächen zu erhöhen. In gewissen Gebieten seien die Saaten beinahe abgeschlossen, in anderen nicht. Je mehr Tage verstreichen, desto geringer werde der Rübenertrag und somit auch der Zuckerertrag je Hektare ausfallen. Aufgrund des späten Frühjahres werde die gesamtschweizerische Zuckerquote kaum erfüllt werden, befürchtet der SVZ. Entscheidend für das Zuckerrübenjahr 2013 ist aber der weitere Wetterverlauf. Beim Obst und den Reben sind Austrieb und Blüte gegenüber den letzten drei Jahren verspätet, aber es sind bisher keine Nachteile festzustellen. Das endgültige Fazit über das Erntejahr 2013 kann jedoch erst am Ende der Vegetationsperiode 2013 gezogen
Wer eine Waldhütte bauen will, sollte vorab eine Bewilligung einholen und muss – wenn sie nicht mehr benützt wird – den Platz wieder sauber aufräumen. Seite 29
Kleinkinderexkursion Zum ersten Mal hat der NBN Kleinkinder im Alter von zwei bis sechs Jahren zu einer informationsreichen Exkursion in die Natur eingeladen. Auch glitschige Regenwürmer wurden bestaunt. Seite 43
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
ab Seite 6 ab Seite 21 ab Seite 31
Ein Maisfeld bei Brütten, das sicher drei Wochen im Rückstand ist. (Bilder: Mano Reichling)
Fortsetzung auf Seite 2
Spitze Feder
Catherine Pfister Sie waren gewiss nicht zu beneiden, die Quartierbewohner, welche letzten Sommer die Umleitungen wegen der Kreiselbaustelle in Bassersdorf ertragen mussten.
werden. So die Antworten von Hans Rüssli vom Schweizerischen Bauernverband auf Anfrage zu den Auswirkungen des lange währenden Winters.
Auch Velohändler betroffen Nicht nur die Landwirtschaft leidet unter den Wetterbedingungen. Vor allem betroffen sind Gärtnereien, denen das nasskalte Wetter arg zu schaffen machte. Ausserdem sind an vielen Orten auch die ausländischen Hilfskräfte angekommen, denen kaum genügend Arbeiten zugeteilt werden können. Auf Anfrage bestätigt eine Gärtnerei diesen Sachverhalt, die aber ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will, weil der Schaden schon gross genug auf das Bud-
Dafür konnten manche Anwohner der Winterthurerstrasse das Vogelgezwitscher und das vorübergehend gefahrlose Überqueren der Strasse im Sommer 2012 richtig geniessen. Nun ist auch hier der Alltag wieder eingekehrt, mit Hupkonzerten statt Amselgesang und mit Feinstaub, der täglich Fenster und Geranien pudert. Zuweilen hält man auch den Atem an und hofft, dass nicht gleich einer dieser leidenschaftlichen Bergrennfahrer in die Kurve fährt, wenn Kinder die unübersichtliche Fahrbahn queren. Auch beim Engpass Höhe Freihof wird der Passant ab und an Zeuge brenzliger Situationen. Der jeweils glimpfliche Ausgang lässt den Schluss zu, dass in diesem Gebiet eine ganze Schar von Schutzengeln stationiert sein muss.
Leute, die zur «Rushhour» unweit der Zebrastreifen den Anschein erwecken, angestrengt in den Altbach zu blicken, lauschen selten einem Forellenquintett oder dem Dialog zwischen Bachstelze und Fischreiher. Vielmehr warten sie eine Verkehrslockerung ab, da ihre Risikobereitschaft begrenzt ist. Aus Erfahrung wissen sie, dass eines der nahenden Autos dem Fussgänger zwar Vortritt gewähren würde, andere aus der Gegenrichtung jedoch häufig so sehr mit dem strikten Einhalten der «Mindestgeschwindigkeit» beschäftigt sind, dass Fussgänger nicht wahrgenommen werden, vor allem eingangs Birchwilerstrasse. Im Interesse der eigenen Unversehrtheit empfiehlt es sich, je
nach Tageszeit und Witterung, unbedingt Geduld zu üben. Dank der Lotsen im Zentrum wird dem hektischen Treiben zwischendurch Einhalt geboten.
get geschlagen habe. Selbst die Velohändler sind von den Wetterkapriolen hart getroffen worden. Ralph Obrist von Ralph’s Bike-stall in Baltenswil verzeichnet einen Umsatzrückgang von 60 bis 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie er betont. «Bereits im Herbst begann das Geschäft spürbar zu stagnieren, in dieser Saison habe ich kaum ein Fahrrad verkaufen können.» Dazu kommt, dass der 63-Jährige auf älteren Modellen sitzenbleibt und diese nur per Aktionen und damit verbundenen Preisabschlägen weiter anbieten kann. Obrist hat sein Geschäft erst vor fünf Jahren eröffnet und konnte mit dem Hauptangebot, den Elektro-Fahrrädern, rasch einen guten Geschäftsgang verzeichnen, je-
doch würden in dieser Saison wirklich grosse Beträge verloren gehen, sagte er und fügte an, dass sich das Öffnen seines Bike-Stalls bei den schlechten Wetterbedingungen bald nicht mehr lohne.
wie die lange Kälteperiode sich auswirke. Als Bio-Bauer ist er gegenüber der intensiven Landwirtschaft im Nachteil. Der biologische Landbau geht von einer ganzheitlichen Betrachtungsweise aus. Bei dieser möglichst natur- und umweltschonenden Produktionsform ist ein geschlossener Kreislauf, der Verzicht auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe, Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie eine artgerechte Tierhaltung Voraussetzung.
IMPRESSUM
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Chefredaktion · Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon 052 343 68 77 Natel 079 258 55 79 Fax 086 052 343 68 77 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
Webmaster · Reto Hoffmann
Besuch auf dem Hof von Urs Knecht in Brütten. Der 43-jährige Bio-Landwirt zeigt auf einem Feld mit angepflanzten Winterweizen auf grosse Flächen, in denen das Saatgut viel kleiner ist als daneben. «Hier ist das Wasser liegen geblieben und hat so den Trieb beeinträchtigt», klärt er auf. Eine Einbusse bei der Ernte ist sicher, aber man könne im jetzigen Stadium noch überhaupt nicht sagen,
Catherine Pfister
Bio-Produkte werden schonend verarbeitet. Sie enthalten beispielsweise keine Aroma- und Farbstoffe und keine gentechnisch veränderten Organismen. Der Bio-Landbau strebt geschlossene Nährstoffkreisläufe und scho-
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Produktionsleitung · Susanne Reichling | Annamaria Ress Redaktion · Susanne Beck · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Catherine Pfister · Monica Plüss · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter
Gute Ernte noch möglich
Die Autofahrer, welche sich allein an Tempo-Tafeln halten, statt sich den Sicht- und Verkehrsverhältnissen anzupassen, sind glücklicherweise noch in der Minderheit. Es bleibt zu hoffen, dass diese auf Hauptstrassen im Dorf dann nicht erst recht kompromisslos mit 50 Stundenkilometern fahren, wenn sie in den Quartieren durch Tempo 30-Zonen leicht gebremst werden.
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Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 05 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch
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Auflage 17. Jahrgang | 9000 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
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nende Techniken im Umgang mit Schädlingen, Pilzen und Unkräutern an. Er belastet die natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft möglichst wenig. «Organische Düngemittel sind auf ein ausgeglichenes MikroKlima angewiesen, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Zu viel Nässe verschlechtert das Umfeld der MikroOrganismen, das zeigt die gelbliche
Thema des Monats Färbung beim Getreide», klärt Knecht auf. Im März des letzten Jahres habe die letzte Sonnen- und Trockenperiode stattgefunden, dann sei das Wetter unbeständig geworden. Dies habe sich für das Futter positiv ausgewirkt, die Folge bei der Getreideernte habe aber eine Einbusse von einem Viertel ergeben, weil ein hoher Pilzbefall das Wachstum beeinträchtigt habe.
Urs Knecht zeigt die Stellen, die unter dem stehenden Wasser litten; der Winterweizen darum herum ist wesentlich höher gewachsen.
Eigentlich sei das letzte Jahr aufgefallen durch einen guten Wuchs, die Ernte der Zuckerrüben und vom Mais im Nassen habe sich schwierig gestaltet, erzählt Urs Knecht weiter. «Die schweren Ernte-Maschinen haben die durchnässten Böden verdichtet, was wiederum die Aussaat erschwert hat.» Der Bio-Landwirt hofft nun, dass sich bald eine warme trockene Periode ein-
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stellt. Seine empfindlichen Erbsen wachsen bei 15 bis 23 Grad am besten, zu grosse Hitze dagegen sei weniger gut. Ein guter Ertrag sei aber durchaus noch möglich, stellte Knecht fest. «Der Mais hat sein Wachstum beinahe eingestellt, der braucht bei wärmeren Temperaturen eine Woche Erholung, bevor er wieder zu wachsen beginnt», ◾ sagt Urs Knecht abschliessend.
Auch die Velohändler leiden unter den garstigen Wetterkapriolen: Ralph Obrist in seinem Bike-Stall in Baltenswil.
Fast jeden zweiten Tag wird in der Schweiz ein Mensch mit FSME infiziert in Wiesen sowie in Gärten. Sie leben aber auch in Anlagen wie Schwimmbädern und Spielplätzen, welche mit hohem Gras und Gebüsch umgeben sind. Zecken steigen auf Gräser und Sträucher bis zu einer Höhe von 1,5 Meter. Die Zecken werden im Vorbeigehen abgestreift. Die Hauptaktivität der Zecken dauert vom Frühjahr bis in den Spätherbst.
Eine Zecke auf der Lauer. (Bilder: zvg)
Zecken kommen weltweit vor. In Europa und Asien sind sie Träger der Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME, auch Zecken-Hirnhautentzündung genannt, sowie der Lyme-Borreliose. In den letzten Jahren sind dem Bundesamt für Gesundheit 95 bis 243 Fälle pro Jahr gemeldet worden. Zecken leben in Bodennähe. Sie finden sich im Wald,
Beim Blutsaugen können Zecken verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die zwei wichtigsten Krankheiten, die durch Zecken ausgelöst werden können, sind die Frühsommer-Meningoenzephalitis und die Lyme-Borreliose. Die FSME-Erkrankung ist eine virale Erkrankung und beginnt häufig wie eine Grippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Sie kann in einer zweiten Phase eine Entzündung der Hirnhaut des Gehirns, der Nerven und des Rückenmarks auslösen. Ein schwerer Verlauf der FSME führt in 5 bis 20 Prozent der Fälle zu Lähmungen und bleibenden Schäden. Ein Prozent der Erkran-
e: Neuere Risikogebiet en • BE: Interlaken / Leissig • SO: Balsthal r • SG: Ganzer nördliche Kantonsteil (unteres Toggenburg bis unteres Rheintal) • VS: Visp
Die aktuelle Karte der FSME-Risiko-Gebiete der Schweiz.
kungen verlaufen tödlich. Die FSMEImpfung bietet einen hohen Schutz vor einer Erkrankung. Die auf der Haut entdeckte Zecke sollte möglichst schnell entfernt werden. Am besten eignet sich eine Pinzette, die Zeckenzange oder Zeckenentfernungskarte; nahe der Einstichstelle sollte die Zecke langsam und gerade nach oben herausgezogen werden. Die Stichstelle ist nach der Entfernung zu desinfizie-
ren. Einen gewissen Schutz vor Zeckenstichen bietet geschlossene Kleidung; Insekten abweisende Mittel verleihen zudem einen vorübergehenden Schutz. Hohes Gras, Unterholz und Gebüsche sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte der Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden. Mano Reichling
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Monatsinterview
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Ein Nürensdorfer an der Finanzfront von Hotelplan Group
«In der Reisebranche ist der Umgang lockerer» Markus Glesti aus Nürensdorf bezeichnet sich als «Aborigine», als Ureinwohner seiner Gemeinde. In Birchwil aufgewachsen, absolvierte der heute 41-Jährige eine Reisebürolehre. Seit vier Jahren ist der Vater von zwei Kindern bei Hotelplan Group als CFO tätig. von Mano Reichling Sie sind gerade aus Ihren Frühlingsferien zurückgekehrt. Wohin führte die Reise? Sieht man es nicht (lacht)? Ich war mit meiner Familie für zwei Wochen auf den Malediven. Wir verbrachten unsere sonnigen Ferien auf der Insel Vakarufalhi. Wie lange dauert die Reise zu dieser Feriendestination? Der Hinflug dauerte neuneinhalb, der Rückflug zehneinhalb Stunden. Direktflug mit Edelweiss, danach noch ein kurzer Flug mit einem kleinen Wasserflugzeug. War die lange Reise nicht langweilig für Ihre Kinder? Heutzutage ist das überhaupt kein Problem mehr dank diverser moderner Unterhaltungsmöglichkeiten an Bord. Der Hinflug war nachts, da haben die Kinder sowieso geschlafen und von der Länge des Fluges kaum etwas mitbekommen. Und wie gesagt hatten sie beim Retourflug genügend Ablenkung. Was unternahmen Sie auf einer kleinen Insel mit einem verhältnismässig beschränkten Angebot? Die ganze Familie benutzte die Gelegenheit, viel zu entdecken beim Schnorcheln. Daneben besuchte ich zusammen mit unserem Sohn Tauchkurse, wir sind jetzt begeisterte Taucher. Das hat richtig Spass gemacht. Wir haben nun beide das Taucherbrevet. Haben Sie Ihre Ferien bei Hotelplan, bei einer Konkurrenz oder selbst gebucht? Ich habe sie selbst bei Hotelplan gebucht (schmunzelt). Das können wir In-House telefonisch erledigen. Vaka-
Markus Glesti, Finanzchef (CFO) bei Hotelplan Group, hat schon seine Berufslehre in der Reisebranche gemacht. (Bilder: Mano Reichling)
rufalhi ist übrigens eine Insel, die nur bei Hotelplan gebucht werden kann. Testen Sie, als Ferienprofi, auch andere Reisebüros? Wenn ich mehr Ferien bekommen könnte, vielleicht schon… Seit wann arbeiten Sie bei Hotelplan? Ich bin seit vier Jahren für Hotelplan tätig.
«Ich bin seit vier Jahren für Hotelplan tätig» Haben Sie auch schon Ferienziele entdeckt, die dann in das Angebot aufgenommen wurden? Für mich habe ich natürlich schon viel entdeckt. Aber es ist nicht meine Aufgabe, neue Ferienziele aufzuspüren. Dafür haben wir speziell geschulte Einkäufer. Aber auch unsere Verkaufsabteilung leitet Feedbacks weiter. Das ist ein optimales Zusammenspiel und so funktioniert es bestens, neue Destinationen und Programme zu finden. Meine Impulse wären viel zu subjektiv. Seit wann existiert Hotelplan, und weshalb kam ein Reisebüro zum
Angebot der Migros, beziehungsweise zum Migros-Genossenschafts-Bund? Hotelplan wurde im Jahr 1935 gegründet und entstand in einer Krisenzeit, in der unter anderem die Hotellerie im Tessin enorm gelitten hatte. Zudem gehörte das Reisen zum Luxus, den sich nicht jedermann leisten konnte. Damals hatte MigrosGründer Gottlieb Duttweiler einen Plan entwickelt, die Hotels im Tessin zu füllen. Mit seinen Ideen wollte er mit einem günstigen Angebot eine neue Schicht von Kunden erreichen. 1935 fuhr also der erste vollgefüllte Extrazug von Zürich in die Südschweiz mit Feriengästen, die von dem sehr kostengünstigen Angebot profitieren konnten. Eine Ferienwoche kostete damals übrigens 65 Fran-
«Eine Ferienwoche kostete damals übrigens 65 Franken» ken. So konnte neben den Ferienreisenden auch die gebeutelte Hotellerie vom «Hotel-Plan» Duttweilers profitieren. Die Idee kann man als Gründung der heute noch beliebten Pau-
schalreisen bezeichnen. Die rote Hotelplan-Reisemarke besteht noch heute. Wie geht die Geschichte weiter? Heute ist Hotelplan nur eine der Reisemarken, die zum Schweizer Reiseveranstalter Hotelplan Suisse gehört. Auch die Marken Denner Reisen und Migros Ferien im Budgetbereich, im Individual-Reisebereich Travelhouse und die Luxus-Marke Globus Reisen sowie die Geschäftsreisemarke bta first travel gehören in der Schweiz dazu. In Italien wiederum wurde 1947 Hotelplan Italia gegründet, kurze Zeit später kam Inghams dazu, das heute zur Englischen Ländergesellschaft Hotelplan U.K. gehört. Im Jahr 1989 stiess dann der Ferienwohnungs-Vermittler Interhome dazu, gegründet von Bruno Franzen. Und schliesslich im Jahr 2005 Travelwindow Group, das in Zürich gegründete Online-Reisebüro travel.ch. Dies sind die fünf Ländergesellschaften, die heute alle zur Hotelplan-Gruppe gehören, die wiederum im Besitz des Migros-Genossenschafts-Bundes ist. Welche Reisebüros gehören zu Hotelplan Suisse?
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Schweizweit haben wir insgesamt 122 Reisebüros: 87 Hotelplan- und 15 Travelhouse-Filialen, 6 Globus Reisen Lounges, 1 Tourisme Pour Tous-Reisebüro in Lausanne und 13 bta first travel Geschäftsreisebüros. Wie viele Personen arbeiten bei Hotelplan? International für die ganze HotelplanGruppe sind 2344 Personen beschäftigt, in der Schweiz sind 1138 angestellt, davon 488 Leute am Hauptsitz in Glattbrugg und 650 Mitarbeitende in den Filialen. Hotelplan Italien musste in den vergangenen Jahren massive Verluste bekanntgeben, warum geschah das? In Italien verzeichneten wir eine massive Wirtschaftskrise, niemand wollte oder konnte sich Ferien leisten. Der gesamte Reisebereich Italiens war davon arg betroffen. Wir sind in Italien dabei zu restrukturieren und müssen rund zwei Drittel der Stellen abbauen. Das ist sehr schmerzhaft und geht «ans Eingemachte». Ganz Südeuropa ist in den NegativSchlagzeilen. Werden noch Ferien in Italien, Griechenland, Zypern, Spanien oder Portugal gebucht? Grundsätzlich haben die politischen und finanziellen Auswüchse der Staaten keinen Zusammenhang mit dem Tourismus. Die Konsumenten können dies auch sehr gut abgrenzen. Dazu kommt, dass man diese Länder auch problemlos bereisen kann.
Monatsinterview ments für auswärtige Angelegen- Sie haben schon an Marathonläuheiten von Reisen nach Ägypten fen teilgenommen, sind Sie auch in abgeraten, später aber nicht mehr. diesem Jahr mitgelaufen? Richtig, letztes Jahr habe ich am ZüWelches sind die aktuellen Lieb- rich-Marathon mitgemacht, dieses lingsdestinationen von Herr und Jahr leider nicht. Momentan überlege Frau Schweizer? ich, ob ich den Greifensee-Lauf unter Für die Sommerferien sind momen- die Füsse nehmen soll, das entspricht tan die griechischen Inseln und die der Strecke eines Halbmarathons Türkei sehr beliebt. Daneben genies- über rund 21 Kilometer Distanz. sen im Individual-Reisebereich Nordeuropa, speziell Grossbritannien und Gerade kürzlich wurde auch der Island das Interesse unserer Kunden. Flughafen-Lauf durchgeführt; der Im Langstreckensegment sind Asien, Sieger lief die 17 Kilometer in rund im Speziellen Thailand gefragt, auch 56 Minuten. Ihre Zeit? die Malediven und natürlich die USA, Das ist nur minim schneller als ich die Boom-Destination schlechthin. (lacht). Im Ernst, ich hätte vermutlich Dazu kommen natürlich die beliebten 20 Minuten bis eine halbe Stunde länKurztrips in Form von Städtereisen. ger dafür gebraucht. Ihre Tätigkeit als Chief Financial Officer (CFO) – oder auf gut Deutsch gesagt als Finanzchef – von Hotelplan Group in einer Schlüsselposition erfordert ein starkes Nervenkostüm. Wie gleichen Sie den beruflichen Stress aus? Ich habe ein gutes Team im Rücken, so wird mein Nervenkostüm nicht ständig extrem strapaziert. Aber ja, es kommt immer wieder vor, dass die Belastung gross ist. Und zudem geniesse ich meine tolle Familie, die allfällige StressSituationen nach einem Abendessen relativiert. Ich treibe auch gerne Sport, beispielsweise eine Stunde joggen über Mittag hilft ebenfalls zurück zur Normalität.
Wie sind Sie zu Hotelplan gestossen? Oder, was haben Sie vor Hotelplan gemacht? Ich hatte immer schon einen Bezug für Fernreisen. Ich bin in einer Swissair-Familie aufgewachsen. Mein Vater arbeitete als Ingenieur im Einkauf bei der Airline. Hier hatten wir immer wieder Gelegenheit, mit dem Flugzeug zu reisen. Ich habe nach der Schule eine Reisebürolehre absolviert. Danach arbeitete ich zehn Jahre lang bei einem Reiseveranstalter in verschiedenen Funktionen. Erst danach bin ich ins Finanzwesen eingestiegen. In meiner Tätigkeiten als Revisor kam ich mit Hotelplan in Kontakt, Hotelplan
«Grundsätzlich haben die politischen und finanziellen Auswüchse der Staaten keinen Zusammenhang mit dem Tourismus» Wenn beispielsweise Unruhen in Athen vorkommen, gehen diese in der Stadt Athen vonstatten und nicht auf einer Ferieninsel, auf der die Leute ihre Badeferien geniessen. Dies gilt auch für Ägypten, dort waren die Unruhen ebenfalls in der Stadt Kairo zu verzeichnen und nicht am Roten Meer. Aber, es wurden insgesamt weniger Ferien an diese Destinationen gebucht, das ist richtig und das spürten wir auch. Zu Beginn des Arabischen Frühlings 2011 wurde von Seiten des Eidgenössischen Departe-
Der Nürensdorfer Familienvater hat indirekt – zumindest bezüglich der Umsatzzahlen – täglich mit Ferien zu tun.
5 war für fünf Jahre einer meiner Klienten. Dann hatte ich für zwei Jahre keinen engen Kontakt mehr mit der Reisebranche. Bis mir zu Ohren kam, dass Hotelplan einen CFO suche. So habe ich mich für diesen Job beworben und erhalten. Weil ich schon mit dieser Firma zu tun hatte, wusste ich, was auf mich zukommen würde. Reisen hat Ihnen demnach schon immer viel bedeutet? Während meiner Lehre in der Reisebranche hat mir mal jemand gesagt, dass einer, der drei Jahre in dieser Branche gearbeitet habe, immer wieder in dieses Arbeitsgebiet zurückkehren würde. Damals habe ich dieser Aussage nicht viel Bedeutung zugemessen; aber heute muss ich sagen: Es stimmt tatsächlich. Die Möglichkeit, bei seiner Tätigkeit viele Reisen unternehmen zu können, legt sich nach und nach, spätestens mit der Gründung einer Familie. Interessant sind für mich vor allem auch die Personen: In der Reisebranche ist der Umgang miteinander etwas lockerer. Das Ambiente, die Leute und schliesslich das Produkt, das sind die spannenden Faktoren in meinem Job. Dabei spielt sicher ein emotionaler Aspekt mit, denn schliesslich geht jeder gerne in die Ferien. Das Thema Ferien berührt alle. Darüber wird in der Regel auch positiv gesprochen. In meinem Fall kommt sicher hinzu, dass ich immer noch ausgesprochen gerne mit dem Flugzeug reise. Sie sind in Nürensdorf wohnhaft. Was gefällt Ihnen an Ihrem Wohnort besonders? Ich bin ein «Aborigine» – also quasi ein Ureinwohner – und in Birchwil aufgewachsen. Lediglich sechs Jahre lang war ich in Brütten wohnhaft, danach kam ich wieder nach Nürensdorf zurück. Ich war auch im Fussballclub Bassersdorf aktiv. Heute spiele ich Badminton und jasse immer noch oft mit drei weiteren damaligen Fussball-Kollegen. Ein «heiliger» Tag in meiner Agenda! An Nürensdorf schätze ich die unschlagbar gute Lage im Dreieck Zürich, Winterthur und Flughafen. Meines Erachtens gibt es in dieser Hinsicht nicht viel Besseres. Und trotz zentraler Lage ist das Dorf angenehm länd◾ lich geblieben.
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Aus Behörde und Verwaltung Kurzmitteilungen
Baubewilligungen
• Die Jagdgesellschaft Bassersdorf hat Andreas Wolfensberger als neuen Mitpächter aufgenommen. • Zur mittelfristigen Senkung der Kosten und Vereinheitlichung der IT-Arbeitsplätze werden diese ab 2014 geleast. • Der Vertrag zwischen der Stadt Winterthur und der Gemeinde Bassersdorf betreffend die thermische Verwertung von Siedlungsabfällen für die Periode 2014 bis 2018 wird genehmigt. • Für den Ersatz der 1974 erstellten Fussgänger-Passerelle über die Klotenerstrasse wurde ein Projektierungskredit genehmigt. • Die Bauabrechnungen für die Sanierung des Steinligweges sowie für den Ersatz der Trinkwasserleitung im Steinligweg wurden genehmigt.
Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt: • BG-Nr. 2012/057: Erben der Lamprecht-Rich Rosmarie, c/o Johannes Lamprecht, Langackerstrasse 143, 8704 Herrliberg; Neubau, Arealüberbauung mit 3 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 15 Wohneinheiten, Tiefgarage, Grundhalden-/ Hagenbuchstrasse, Kat.-Nr. 1954; • BG-Nr. 2012/062: Schifferle Götti Susi und Götti Martin, Geisslooweg 3, 8303 Bassersdorf; Umbauten Zweifamilienhaus und energetische Sanierung, Assek-Nr. 891, Neubau Carport, Geisslooweg 3, Kat.-Nr. 1420; • BG-Nr. 2013/001: Dr. jur. R. Ernst, Dufourstrasse 32, 8008 Zürich; Neubau zweier Aussenparkplätze
und Umgebungsanpassungen, Klotenerstrasse 50, Kat.-Nr. 5776; • BG-Nr. 2013/013: Huwag Immobilien AG, Pfäffikonerstrasse 52, 8307 Effretikon; Aufstockung, Anbau und energetische Sanierung EFH, Assek.Nr. 981, Bahnhofstrasse 19, Kat.-Nr. 5809.
Bevölkerungsstruktur und Altersfürsorge Der Gemeinderat setzt sich mit der demographischen Entwicklung der Bevölkerung auseinander. Die zunehmende Erhöhung der Lebenserwartung stellt die für die Planung von Ressourcen und Strukturen im Gesundheitswesen Verantwortlichen vor grosse Herausforderungen. Der Gemeinderat setzt eine Steuergruppe ein, welche Entscheidungsgrundlagen erarbeitet, wie der demographischen Entwicklung in Bassersdorf begegnet und die Versorgungssicherheit im Gesundheits- und Altersbereich erfüllt werden kann.
Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Fiorito Michele, Italien; • Isufi Edon und Isufi Egzon, Kosovo; • Lama Blerta, Mazedonien; • Mohamed Amal, Somalia; • Pereira Ribeiro Ricardo, Brasilien, mit Ehefrau Fukai Ribeiro Marilia Mie und den Kindern Harumi, Naomi und Akira. Gemeinderat Bassersdorf
Feuerbrandkontrolleure der Gemeinde unterwegs
Im Juni Zutritt zum Grundstück gewähren Ab Juni finden in den Zürcher Gemeinden die Feuerbrandkontrollen statt. Wir bitten Sie, Ihrem Gemeindekontrolleur, falls nötig, Zugang zu Ihrem Grundstück zu gewähren. Feuerbrand ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit, die in Kernobstanlagen, Hochstammobstgärten und Baumschulen (Apfel, Birne, Quitte) grossen Schaden anrichten kann. Zu den Wirtspflanzen gehören auch Cotoneaster, Scheinquitte, Feuerdorn, Vogelbeere und Weissdorn. Eine vollständige Wirtspflanzenliste und viele weitere Informationen zu Feuerbrand sind auf der Internetseite www.feuerbrand-zh.ch zu finden.
Wie ist Feuerbrand zu erkennen? Hauptsächlich über die Blüte dringen die Feuerbrandbakterien in die Wirtspflanzen ein. Vom Stielgrund her verfärben sich Blüten und Blätter braun bis schwarz. Oft krümmt sich die Spitze befallener Äste hakenförmig. Äste bis hin zur ganzen Pflanze sterben ab. Erste Symptome sind wenige Wochen nach der Blüte sichtbar.
nisse und Kontakte, wie im entsprechenden Fall am besten vorzugehen ist. Wegen der Verschleppungsgefahr sollten befallene Pflanzenteile nicht berührt oder selber abgeschnitten werden. Wenn Sie näher als 500 Meter zu einer Obstanlage wohnen, sind Neupflanzungen von
Wirtspflanzen gemäss Fachstelle Pflanzenschutz unerwünscht. Obstproduzenten Ihrer Gemeinde sind Ihnen dankbar, wenn Sie mithelfen, den Feuerbrand-Befallsdruck so niedrig wie möglich zu halten.
Abteilung Bau und Werke
Was tun bei Befallsverdacht? Feuerbrand ist meldepflichtig: Wenden Sie sich bei einem Verdachtsfall an Ihre Gemeindeverwaltung oder direkt an den Gemeindekontrolleur. Er verfügt über die nötigen Kennt-
Quelle Strickhof: Typische Feuerbrandsymptome an Apfel-Kulturen. (zvg)
Öffentliche Veranstaltung
Saubere, lebendige Bäche – köstliches Trinkwasser Beiträge der Bassersdorfer Bevölkerung und der Landwirte für eine gute Qualität von Grundwasser und von Fliessgewässern. Veranstalter: Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz
Datum 13. Juni 2013 Zeit 19 bis 20.30 Uhr Ort bei der alten Sagi Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!
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Aus Behörde und Verwaltung
Erfahrungsreich: Abwechslung zum Büroalltag
Spielplatzerneuerung als Projekt mit Lernenden Eine spannende Erfahrung durften Lernende aus handwerklichen und kaufmännischen Berufen gemeinsam machen. Besonders die Lernenden der Verwaltung erlebten eine tolle Abwechslung zum Büroalltag.
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ti a l u t a r G
Wir gratulieren
In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem Aussengelände des Kindergartens an der Baltenswilerstrasse 10 deutlich verschlechtert. Bei den routinemässigen Inspektionsuntersuchungen wurden die Spielgeräte als mangelhaft beurteilt. Leider musste auch ein Baum wegen nicht ausreichender Standfestigkeit gefällt werden.
Lehrlingsprojekt zum 85. Geburtstag am 21. Juni Martha Furthmüller-Wiesmann Altersheim Breiti
Um den finanziellen Aufwand dieses Platzes unter Kontrolle zu halten, schien es sinnvoll, nicht wahl-
los neue Geräte und Materialien zu verbauen. Mit Unterstützung von Fachleuten wurde ein Lehrlingsprojekt gestartet. Ziel war, einen Spielplatz zu erstellen, der den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird und der sich gut in die Umgebung einpasst. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den zwei Bassersdorfer Firmen Spaltenstein Holzbau AG sowie Spaltenstein Gartenbau AG realisiert. Den Lernenden wurde dabei die Möglichkeit geboten, wichtige Handgriffe für ihr zukünftiges Berufsleben zu erwerben. Während den Frühjahrsferien fertigten sie nach Planvorgaben und unter Anleitung das neue Gartenhaus an. Dabei wurde viel Wert auf Handarbeit bei den Holzverbindungen gelegt. Auch am Fundament für den Geräteschopf haben die Lernenden massgeblich gearbeitet.
Fazit der Lernenden Es war interessant, während mehreren Tagen am Gartenhaus zu arbeiten. Die Balken sowie Platten mussten anhand der Pläne abgelängt, abgerissen und verschraubt werden. Anschliessend wurde das Haus zusammengesetzt und alles noch lasiert. Während des ganzen Ablaufs wurden verschiedene Maschinen und Materialien benutzt und es war wichtig, besonders exakt zu arbeiten. Für uns Lernende war es ein spannendes Projekt. Ich finde es eine tolle Abwechslung, einmal etwas anderes zu sehen. Zudem konnte ich auch einmal aus dem Büro heraus. Den Einblick in den Aufbau dieses Projekts fand ich besonders interessant. Ich konnte miterleben, wie der neue Spielplatz entstand. Samira Stadtmann, Lernende Gemeindeverwaltung Bassersdorf
am 22. Juni Bertha Habegger-Jordi Auenring 31
zum 80. Geburtstag am 2. Juni Werner Meier-Gassmann Bachstrasse 8 am 17. Juni Johann Künzli-Raschle Brunnenstrasse 34
Arbeiten am Fundament. (Bilder: zvg)
Hier entsteht das Gartenhaus.
Vorbereitungsarbeiten für das Gartenhaus.
Das fast fertige Gartenhaus auf dem Spielplatz.
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Aus Behörde und Verwaltung
Zufahrten mit Einschränkungen gewährleistet
Diverse temporäre Verkehrsführungen In Bassersdorf werden derzeit verschiedene Strassenprojekte ausgeführt, was zu Änderungen von verkehrlichen Regelungen führt. In nächster Zeit betrifft dies mehrere Vorhaben.
gangsverkehr vom Samstagabend bis Montag frühmorgens unterbrochen werden; die Umleitungen werden signalisiert (siehe Bericht mit Plan in dieser Zeitung). Der Busverkehr bleibt gewährleistet.
Die Arbeiten an der Steinligstrasse kommen gut voran. Vor rund einer Woche wurde die zweite Bauetappe im Abschnitt Bungertweg bis Sägetstrasse in Angriff genommen. Die Arbeiten im genannten Abschnitt dauern voraussichtlich bis Mitte Juli 2013. Für den Durchgangsverkehr wird die Strasse gesperrt. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften im Baustellenbereich ist mit Einschränkungen gewährleistet. Das Schulhaus Steinlig sowie der nördliche Abschnitt der Steinligstrasse können via Birchwiler-/Möslistrasse oder über die Gerlisberg-/Sägetstrasse erreicht werden.
Test: Busbevorzugung
Deckbelag Löwenkreisel Die Sanierungsarbeiten am Löwenkreisel konnten bereits Ende 2012 abgeschlossen werden. Mitte Juni wird nun die kantonale Bauherrschaft – je nach Wetter am Wochenende 8./9. oder 29./30. Juni 2013 – den Deckbelag einbringen. Während diesen Arbeiten muss der Durch-
Der Busverkehr der Nummern 660 und 767 aus Richtung Brütten/Nürensdorf ist in den morgendlichen Pendlerzeiten zwischen 6 und 9 Uhr durch die Stausituationen vor dem Zentrumskreisel oft empfindlich behindert und teilweise können die Anschlüsse auf die S2 und die S7 am Bahnhof Bassersdorf nicht erreicht werden. Die Verkehrsbetriebe Glattal VBG haben dazu Optimierungsideen entwickelt. Während einer rund einmonatigen Testphase im Juni wird ein Verkehrsdienst an der Kreuzung Winterthurer-/Birchwilerstrasse zwischen 7 und 8.30 Uhr den Verkehr so regeln, dass die Busse nach Voranmeldung schneller zum Kreisel vorfahren können. In überschaubaren Zeitabschnitten werden dabei die aus Birchwil kommenden Fahrzeuge zurückgehalten. Da die beiden Busse mit geringen Minutenabständen zirkulieren, besteht diese Einschränkung nur je halbe Stunde. Allenfalls wird die Testphase durch einen Verkehrsdienst
Im Bild die Fussgängerführung im Gebiet Steinligstrasse; voraussichtlich Mitte Juli werden die Arbeiten beendet sein. (zvg)
beim Kreisel ergänzt; die Auswirkungen auf die umliegenden Quartiere werden mit beurteilt. Kann eine höhere Fahrplanstabilität ohne grössere Nachteile für den übrigen Verkehr und Belastungen für die Quartiere nachgewiesen werden, wird die Einrichtung einer Lichtsignalanlage mit gleichen Steuerungsfunktionen geprüft. Im Zuge der Bauarbeiten und der Testphase für die Busbevorzugung werden die Bevölkerung und die Gewerbetrei-
benden um Verständnis für die Einschränkungen und Lärmbelästigungen gebeten. Alle beteiligten Personen werden bestrebt sein, etwelche Nachteile für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Bei Problemen, Anregungen und Fragen steht Renato Coppa unter Telefon 044 838 85 20 (Abteilung Bau + Werke) gerne zur Verfügung. Abteilung Bau + Werke Tiefbau + Unterhalt
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Versammlung der katholischen Kirchgemeinde Kloten-Bassersdorf-Nürensdorf
Kommt geplantes Erweiterungsprojekt an die Urne? In knapp zwei Wochen befinden die Stimmberechtigten der katholischen Kirchgemeinde Kloten-Bassersdorf-Nürensdorf an ihrer ordentlichen Versammlung unter anderem über die Änderung der Finanzkompetenz der Kirchgemeindeversammlung. von Reto Hoffmann An der kommenden Kirchgemeindeversammlung am 10. Juni in Kloten dürfte es erneut zu einem Grossaufmarsch kommen. Behandelt werden fünf Traktanden, doch eines ist besonders brisant: Es geht um die Einzelinitiative des Bassersdorfers Josef Feierabend, der verlangt, dass Projekte der katholischen Kirchgemeinde mit Finanzaufwand von über einer Million Franken in Zukunft nicht mehr an der Versammlung, sondern an der Urne bewilligt werden müssen. Wird der Vorstoss gutgeheissen würde dies bedeuten, dass das geplante Erweiterungsprojekt der katholischen Kirche Bassersdorf, welches mit rund 7 Millionen Franken veranschlagt ist (der Dorf-Blitz berichtete ausführlich), an die Urne müsste.
Reformierte kennen Urnenabstimmung
Wenig Begeisterung bei der Kirchenleitung
Es könne nicht sein, «dass nur eine Handvoll Leute über ein so grosses Bauvorhaben entscheidet», sagt Joseph Feierabend. Ihm gehe es nicht darum, die 7,3 Millionen teure Sanierung und Erweiterung der Fastenopfer-Kirche der Pfarrei St. Franziskus in Bassersdorf zu verhindern, es müssten sich aber mehr Leute zu einem so grossen Projekt äussern können, findet der Bassersdorfer. Bei der reformierten Kirche sei das schliesslich auch so, bekräftigt Feierabend seinen Vorstoss. Mittlerweile hat er weitere Kirchenmitglieder gefunden, welche sich für sein Begehren stark machen und so steht er mit seiner Idee nicht mehr alleine da.
Bei der Kirchenleitung sieht man indes keine Notwendigkeit, die Kirchenordnung dahingehend anzupassen. Es erhielten jeweils alle Mitglieder eine persönliche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung und da könne jeder selbst über eine Teilnahme an der Versamm-
Falls mit der neuen Regelung das Projekt zu Fall gebracht würde, wäre das relativ unschön, denn die Vorarbeiten für das Projekt «Hand in Hand» von Vécsey Schmidt Architekten aus Basel laufen bereits auf Hochtouren. An der kommenden Kirchgemeindeversammlung soll nämlich auch über die Freigabe einer zweiten Tranche des Projektierungskredites befunden werden.
lung respektive das Mitbestimmen bei einer Vorlage entscheiden, meinte Kirchenpflegepräsidentin Susanne Rotondo. Auch die katholische Kirche im Kanton Zürich rät den Kirchgemeinden ab, Urnenabstimmungen durchzuführen, sagte die Informationsbeauftragte Kerstin Lenz kürzlich im «Landboten». Das Verfahren sei teuer und der ◾ Aufwand gross.
Gemäss Planung soll der Erweiterungsbau der Kirche St. Franziskus auf Teilen des jetzigen Parkplatzes (vorne im Bild) errichtet werden. (rh)
Bereits über 200 Konzerte gegeben
Michael Wespi veröffentlicht seinen dritten Tonträger Der Bassersdorfer Musiker Michael Wespi veröffentlicht Ende dieses Monats ein neues Album mit dem Titel «Everybody Else Knows»; die CD-Taufe findet heute Donnerstagabend im Club Exil in Zürich statt. Es ist bereits das dritte Werk des 25-jährigen Singund Songwriters.
Michael Wespi, der musikalische Selfmademan, auf dem Cover seiner neuen CD. (zvg)
2009 hat der Bassersdorfer sein Debutalbum «Find Rest Now» veröffentlicht und sein
Leben seither ganz der Musik verschrieben. Zwei Jahre später folgte bereits seine zweite Scheibe «Hope», welche er mit einer dreiköpfigen Band einspielte. Damit konnte der gelernte Informatiker auch in der Schweizer Musikszene Fuss fassen. Im Juni 2011 wurde Wespi gar von Radio SRF 3 zum «Best Talent» gekürt. Auch auf der Bühne fühlt sich der talentierte Musiker offensichtlich wohl. Schon über 200 Konzerte im In- und Ausland hat er seither bereits gegeben. Mit dem neuen Werk «Everybody Else Knows» beschreitet der musikalische Selfmademan neue Wege.
Das Album wurde von Wespi selbst produziert und es lebt vom ungewohnt rohen und direkten Sound. Der Live-Charakter seiner Stücke rückt diesmal in den Hintergrund. Auf der neuen Scheibe hat Wespi Songtexte geschrieben mit Geschichten, welche den jungen Musiker bewegen, berühren, aber auch verärgern. Entstanden ist dabei ein sehr persönliches Album, das mit viel Groove, Leidenschaft und Seele daherkommt. Seine ausdrucksstarke Stimme, sein virtuoses Gitarrenspiel und seine Liebe zum Detail runden die Produktion zusätzlich ab. Reto Hoffmann
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Vorberatung an der kommenden Gemeindeversammlung
Weniger Sitze bei Gemeindebehörden Sollen Gemeinderat, die Schulpflege oder die Sozialbehörde in Zukunft mit weniger Mitgliedern auskommen? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigt sich die nächste Gemeindeversammlung, welche am 25. Juni im Franziskus-Zentrum stattfindet. von Reto Hoffmann Sechs Geschäfte stehen auf der Traktandenliste der Juni-Gemeindeversammlung. Neben der Genehmigung der Jahresrechnung 2012 der politischen Gemeinde und der Bauabrechnung des Pavillons Steinliggasse, einem beantragten Austritt aus dem Zweckverband Vormundschaftswesen und Anfragen nach Paragraph 51 des Gemeindegesetzes, werden wohl zwei weitere Geschäfte besonders zu reden geben. Allerdings werden diese an diesem Abend nur vorberaten, die Schlussabstimmung ist dann am 22. September an der Urne geplant.
Schlankere Behörden In beiden Anträgen geht es um eine Teilrevision der Gemeindeordnung, welche eine Reduktion von Behördenmitgliedern in verschiedenen Gremien vorschlägt. Der eine stammt vom Gemeinderat selbst, welcher eine Reduktion der Mitglieder bei der Schulpflege (von neun auf sieben Personen) und der
Sozialbehörde (von sieben auf fünf Personen) vorsieht, sowie Gemeindeammann und Betreibungsbeamten künftig durch den Gemeinderat anstellen will. Die Änderung soll auf die nächste Amtsperiode (2014/18) erfolgen. Durch die Reorganisation des Betreibungswesens und der Einführung des Wahlfähigkeitszeugnisses soll die Auswahl einer fachlich und persönlich geeigneten Person stärker gewichtet werden, als eine politische Wahl durchs Volk. Mit der neuen Behördenorganisation, welche mehr Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung an einzelne Schulpflegemitglieder delegierte, und durch den Wegfall der Mitarbeiterbeurteilungen, könne eine Reduktion auf sieben Mitglieder vorgenommen werden. Der Wegfall des Vormundschaftswesens bringe den Mitgliedern der Sozialbehörde eine spürbare zeitliche Entlastung. Aufgrund des belegten reduzierten Aufwands der einzelnen Mitglieder der Sozialbehörde sei eine Reduktion auf fünf Mitglieder nachvollziehbar, schreibt der Gemeinderat in den Weisungen zur Gemeindeversammlung.
Zum zweiten Mal Gemeinderat im Visier Die Einzelinitiative des 2010 abgewählten Gemeindepräsidenten Franz Zemp zielt in die gleiche Richtung, hat aber auch noch den Gemeinderat und die Rechnungsprüfungskommission im Vi-
sier. Zemp fordert, dass Gemeinderat und RPK auf künftig je nur noch fünf (statt bisher sieben) Sitze und die Schulpflege von jetzt neun auf neu fünf Sitze reduziert werden soll. Initiant Zemp erklärte, dass es ihm bei dieser Reduktion nicht primär um die Kosten gehe, die dadurch eingespart werden könnten, sondern um die Anzahl Sitze. Stünden bei den Wahlen wieder mehrere Kandidaten für die einzelnen Sitze zur Verfügung, käme es auch wieder zu echten Wahlen, ist er überzeugt. Für den Vorstoss von Franz Zemp hat der Gemeinderat jedoch laut Gemeindepräsidentin Doris Meier wenig Verständnis. Die Exekutive empfiehlt die Initiative Zemp zur Ablehnung. Die angeblichen Probleme bei der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für Exekutivämter würden durch eine Verkleinerung der Mitgliederzahl nicht weniger, sondern um ein Vielfaches grösser. Da die zeitliche Belastung für die Einzelnen durch eine Verkleinerung der Behörde noch grösser und die Miliztauglichkeit dadurch für potentielle Kandidatinnen und Kandidaten aufs Äusserste strapaziert würden, ist der Gemeinderat überzeugt. Die Übernahme eines Exekutivamtes sei somit zwingend mit einer Reduktion des Anstellungspensums verbunden, eine Vollzeitbeschäftigung dadurch unmöglich. Weniger Behördenmitglieder bedeuteten zudem auch eine weniger
breite Meinungsvielfalt, was wiederum die Ausgewogenheit der Meinungsbildung beeinflussen könne, so der Gemeinderat.
Sieben Schulpflegemitglieder vertretbar Die Schulpflege hat sich mit Beschluss vom 9. Juli 2012 von sich aus dafür entschieden, die Anzahl Mitglieder auf die neue Legislatur hin von neun auf sieben zu reduzieren. Die zeitliche Beanspruchung der Behördenmitglieder habe sich in den letzten Jahren merklich reduziert. Gründe dafür seien vor allem die Einführung von Schulleitungen und auch, dass die Beurteilung der Lehrpersonen diesen übertragen wurde. Mit der Grösse der Gemeinde Bassersdorf sei eine Schulpflege mit sieben Mitgliedern vertretbar und liege im Durchschnitt der umliegenden Gemeinden. Die zeitliche Belastung, hauptsächlich verursacht durch die gesetzlich vorgeschriebenen Schulbesuche, würde für die durch die Einzelinitiative geforderten verbleibenden fünf Mitglieder, auf eine unzumutbare Höhe ansteigen. Ob sich das Stimmvolk jedoch an der Urne sowohl für die eine, wie die andere Vorlage erwärmen kann ist ungewiss, denn schon 2009 ist ein ähnlicher Vorstoss mit einer Zweidrittelmehrheit ◾ deutlich verworfen worden.
Keine Zufahrt: Vollsperrung Zentrumskreisel Mitte Juni Die Bauarbeiten am «Löwen»-Kreisel befinden sich kurz vor dem Abschluss. Ausstehend ist noch der Einbau der Deckbeläge auf den Trottoirs sowie in den Zufahrtsästen des Rondells. Wegen des grossen Verkehrsaufkommens unter der Woche sind diese Bauarbeiten, welche eine Vollsperrung des Kreisels bedingen, an einem Wochenende geplant: Sie beginnt am Samstagabend, 8. Juni, um zirka 19 Uhr und dauert bis Montagmorgen, 10. Juni, etwa 5 Uhr. Da diese Arbeiten stark witterungsabhängig sind, müssten sie bei schlechter Wetterlage um drei Wochen auf das Wochenende 28./29. Juni verschoben werden. Die Zufahrt zu den
Liegenschaften im Baustellenbereich ist während der Dauer der Sperrung nicht möglich. Auch die Zufahrten in die Dorfstrasse, die Kirchgasse und den Bungertweg ab Winterthurerstrasse werden während den Arbeiten gesperrt. Die Verkehrsumleitungen und Einschränkungen (siehe Plan) werden grossräumig signalisiert und sind auf der Website der Gemeinde Bassersdorf (www.bassersdorf.ch) einsehbar. Der Busbetrieb bleibt während der Vollsperrung gewährleistet: Informationen zum öffentlichen Verkehr im Baustellenbereich werden auf der Website der Verkehrsbetriebe Glattal (www.vbg.ch) publiziert. (e)
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Sekundarschülerin bringt DSDS-Halbfinalist ins Schulhaus
Abschluss-Arbeit: Konzert mit Jesse Ritch
Der Berner Musiker wurde von seinem Manager Michael Grossenbacher am Piano und Gitarrist Michael Finger begleitet. (Bilder: Reto Hoffmann)
In der intimen Atmosphäre der Turnhalle «Mösli» scheinen sich die Musiker richtig wohl zu fühlen.
Der 15-jährigen Klaudija Toplek gelang, wovon viele nur träumen. Dank ihrer Hartnäckigkeit konnte die Oberstufenschülerin im Rahmen ihres Schulabschlussprojektes, den Berner Sänger und Songwriter Jesse Ritch für ein Konzert engagieren; der gut besuchte Anlass ging im Schulhaus Mösli über die Bühne.
«Meet and Greet»: Jesse wird flankiert von Konzert-Initiantin Klaudija Toplek (r.), ihrer Schwester Danijela und Michael Suter.
von Reto Hoffmann «Da ich schon immer mal etwas Aussergewöhnliches machen wollte, nahm ich mir für mein Schulabschlussprojekt etwas Besonderes vor», erklärt die aufgeweckte Klaudia Toplek im Gespräch. Während sich andere 3. Sek-Schüler einen Vortrag oder eine Powerpoint-Präsentation erarbeiten, setzte sich die Oberstufenschülerin in den Kopf, einen «Musikstar» für ein Konzert nach Bassersdorf zu holen.
«Dabei stiess ich auf Jesse Rich, der zwar schon ziemlich berühmt ist, aber noch nicht unerreichbar, wie andere Schweizer Künstler», erzählt Toplek. So gingen zahlreiche E-Mails zwischen der Bassersdorferin und dem Management von Jesse Ritch hin und her. «Zuerst haben wir abgesagt», erinnert sich Eventmanager Michael Grossenbacher. «Durch ihre mit Hartnäckigkeit vertretenen klaren Vorstellungen und nach Rücksprache mit Jesse haben wir uns dann überzeugen lassen, bei diesem Projekt mitzumachen», so Grossenbacher.
Schlaflose Nächte
Doch erst mit der Zusage des Schweizer Künstlers kam der grosse Brocken Arbeit auf die Schulabgängerin zu. Zusammen mit ihrer Schwester Danijela, ihrem Freund Michael Suter sowie einigen Klassenkameraden begann sie, das Ganze zu organisieren. «Trotz meines Optimismus war ich überrascht, was hinter einem solchen Anlass steckt», gesteht Toplek. Ein Datum musste gefunden, eine Halle gebucht, der Vorverkauf organisiert und die Werbetrommeln mit Flyern sowie Plakaten gestar tet und Sponsoren gefunden werden. Wohlwollende fachliche Beratung erhielt das Jung-OK vom Management von Jesse Ritch. An jedes kleinste Detail musste gedacht werden, von der Organisation Mit gefühlvollen Balladen brachte Jessie Ritch der Zutritte über den Gemanches Mädchenherz zum Schmelzen. tränkeverkauf bis hin zur
Geduldiges Warten bei der Autogrammstunde nach dem Konzert.
Künstlergarderobe mit der gewünschten Verpflegung für die Musiker. «Das hat mir schon ein paar schlaflose Nächte bereitet», erinnert sich die 15-Jährige.
Debutalbum vorgestellt Am 8. Mai war es dann soweit. Rund 100 Fans, darunter drei Viertel Mädchen im Teenageralter, hatten sich in der Turnhalle Mösli eingefunden, um ihr Musikidol einmal aus nächster Nähe miterleben zu können. Sogar zwei Besucherinnen aus Deutschland und eine Frau aus Basel hatten via Facebook von diesem Konzert erfahren und waren eigens dafür nach Bassersdorf gereist. Dann war er endlich da: In schwarz-weissem Outfit und gewohnt kurz geschoren hüpfte der 21-jährige Musiker mit seiner Gitarre auf die Bühne. Was folgte, war ein rund eineinhalbstündiges Konzert in zwei Sets, in welchen der begabte Berner Songs aus seinem im Februar erschienenen Debutalbum
präsentierte. Begleitet wurde er abwechselnd von seinem Manager Michael Grossenbacher am Piano und Gitarrist Michael Finger.
Ein besonderer Abend Auch für das erfolgsverwöhnte Musiktalent war es ein besonderer Abend. «Ich habe schon live vor 2000 Zuschauern und bei ‹Deutschland sucht den Superstar› vor vier Millionen TV-Zuschauern performt. In diesem kleinen und intimen Rahmen aufzutreten war schon etwas Besonderes», sagte Jesse Ritch nach dem Konzert beim «Meet and Greet» mit einigen auserwählten Fans. «Ich habe mich an meine eigene Schulzeit erinnert und wollte dieses Projekt unterstützen.» Den Schlusspunkt machte eine Autogramm-Session, die von einer langen Schlange wartender Kids gesäumt war. Für Initiantin Klaudija Toplek ging damit ein unvergessliches Projekt erfolgreich zu ◾ Ende.
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Beliebte Workshops: Handwerk, Technik, Basteln und Sport
Das Motto der Kindertage war «Ab in Süde» Die achten Kindertage Bassersdorf haben auch dieses Jahr an Auffahrt während drei Tagen rund um den Freihof und auf der Mösliwiese stattgefunden. Die zwölf Workshops für Jugendliche der Unterund Mittelstufe fanden grosses Interesse. von Sandra Lanz Das Kindertage-OK, bestehend aus Mitgliedern der Freikirche GvC, der Jungschar Arassari und der Jungschi Bärenstark mit Unterstützung der reformierten und katholischen Kirchen Bassersdorf-Nürensdorf leistete ganze Arbeit. An verschiedenen Austragungsorten rund um den «Freihof» und auf der Mösliwiese wurde den rund sechs Dutzend Kindern ein breites Spektrum zu den Themen Handwerk, Technik, Basteln und Sport angeboten.
Gute Vorbereitung Roman Ganz leitete das diesjährige Projekt und gab Einblick in Aufbau und Organisation der beliebten Kindertage. Bereits im Dezember hat das sechsköpfige OK die ersten Sitzungen abgehalten; zwölf Workshops wurden auf die Beine gestellt und richteten sich an Schulkinder der ersten bis sechsten Klasse. Im Hinblick auf die Austragungstage über Auffahrt wurde den Betreuungspersonen des diesjährigen Anlasses ein detailliert ausgearbeitetes Tagesprogramm als Leitfaden abgegeben. Rund 70 Erwachsene und Jugendliche waren dieses Jahr eingebunden.
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Lesung des Zürchers Thomas Meyer in der Bibliothek
Von fremden Verlockungen und Traditionen Mehr als drei Dutzend Interessierte, die sich Mitte April trotz des warmen Frühlingsabends in der Bibliothek eingefunden hatten, genossen einen humorvollen Einblick in die jiddische Sprache und die Nöte eines jungen Mannes aus streng orthodoxem Hause. von Catherine Pfister «Was brauchst du a funk! Du brauchst a froj!» empört sich Mutter Wolkenbruch, als ihr Jüngster auf der Heimfahrt verhalten erklärt, dass es auch beim letzten ihrer zahlreichen Verkupplungsversuche nicht gefunkt hat. Eigentlich hat er nur Augen für seine Mitstudentin, die schöne Laura. «Eine Schickse!» Das eindrücklich zelebrierte Entsetzen der «mame» über seine Gefühle zu einer nicht-jüdischen Frau weckt beim Sohn natürlich die von ihr erhofften Schuldgefühle. Hin- und hergerissen zwischen jüdisch-orthodoxer Tradition und seiner Neugier auf das nicht-jüdische Leben in Zürich leidet Motti Wolkenbruch unter der Kontrolle seiner Mutter. Was ihre manipulative Kraft angeht, so wird diese nur noch von der Grossmutter übertroffen. Die «bubbe mit ihren drajunnajnzik jorn» schafft es, selbst dem Tod ein schlechtes Gewissen einzureden, so dass der Sensenmann nach jedem Erscheinen bei ihr im Altersheim jeweils verunsichert und unverrichteter Dinge von dannen zieht. Der Roman erzählt überspitzt von einer problematischen Mutter-SohnBeziehung. Übertrieben fürsorgliche Mütter finden sich, mehr oder weni-
ger leicht erkennbar, in allen Kulturen, hört man die eine oder andere Stimme in der Bibliothek. Die jüdisch-orthodoxe Mutter darf, so scheint es, die typischen Verhaltensweisen aber ungeniert und unverblümt ausleben. Die lebendige, witzige Geschichte «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» entlockt den Zuhörern öfter ein herzhaftes Lachen, lässt aber auch Mitgefühl für den geplagten Sohn aufkommen.
Gut verständlich Die jiddischen Ausdrücke sind, bis auf wenige Ausnahmen, gut verständlich. Geschrieben wird Jiddisch eigentlich in hebräischer Schrift, deshalb mussten die jiddischen Ausdrücke im Buch phonetisch transkribiert werden. Nach der ersten Auflage wurde gar ein Glossar angehängt. «Jiddische Flüche sind übrigens nicht vulgär, es sind immer Sachen, die weh tun», so Thomas Meyer. Beispielsweise «Salz dir in di ojgn» oder «Ferdrejen solstu mi di fis». Die Frage nach autobiographischen Zügen verneinte der Autor und erzählte, dass seine Mutter jüdischen Ursprungs sei und er selbst äusserst liberal. Für diesen Roman musste er recherchieren. Allerdings gäbe es viele Formen des jüdischen Lebens. Überdies hat die jiddische Sprache verschiedene Dialekte. Bei den Reaktionen auf das Buch, gab es denn auch einige Kritiken zur jiddischen Ausdrucksweise. Die Redensart «Fünf Juden – sechs Meinungen» treffe diesbezüglich durchaus zu, meinte der Autor mit einem Augenzwinkern. ◾
Thomas Meyer signierte nach der Lesung sein Buch. (cp)
Gratis-Shuttle nach Kloten Seit rund einem Monat ist Bassersdorf ohne Migros; der Dorf-Blitz berichtete ausführlich. Nun sorgt der «orange Riese» für Abhilfe: Seit Mitte Mai und noch bis am 17. Oktober fährt jeweils am Donnerstagmorgen ein Gratis-Shuttle-Bus zum Verkaufsladen der Migros in Kloten. Chauffeur ist Beat Arnet (im Bild), Verkaufsstellenleiter der Bassersdorfer Migros. Der Shuttle startet jeweils um 9.30 Uhr ab
Parkplatz Altersheim Breiti; nach erfolgtem Einkauf wird die Kundschaft noch vor der Mittagszeit wieder zurückgebracht. Ab Ende Oktober oder anfangs November – bis zur Neueröffnung des definitiven Ladens im November 2014 – wird der Shuttle abgelöst durch ein rund 1000 Quadratmeter grosses Migros-Provisorium im zuerst hochgezogenen Neubau der Zentrumsüberbauung. (e)
Zwei Pokale zum Saisonauftakt An den diesjährigen Regionalmeisterschaften Glatt-, Limmattal und Stadt Zürich (GLZ) in Engstringen trumpfte anfangs Mai der Turnverein Bassersdorf erneut auf. Mit vier Platzierungen unter den ersten zehn Rängen ist der Auftakt in die Wettkampfsaison mehr als gelungen. Zum ersten Mal durfte für den Fachtest Allround (verschiedene Ausdauer- und Geschicklichkeitsspiele) ein Pokal für den dritten Rang in Empfang genommen werden. Zudem erturnte sich die Team Aerobic Gruppe (im Bild)
unter Leitung von Sandra Westermann mit Note 9.10 den erfreulichen zweiten Podestplatz. Die Barrensektion verpasste leider aufgrund einiger Patzer mit dem undankbaren vierten Rang nur knapp das Podest; das neue Schaukelringprogramm, begleitet von selbst komponierter Musik, erreichte den siebten Platz. Ende Mai werden die Mitglieder des Bassersdorfer TVs am Leubergcup in Zuzwil und im Juni am Eidgenössischen Turnfest in Biel für gute Resultate kämpfen. (e)
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Mit neuem Namen ins dritte Jahrzehnt
Das Tanzstudio heisst nun «M und M» Im kommenden Jahr ist es zwei Jahrzehnte her, seit Patti Marciano ihr mittlerweile renommiertes Tanzstudio gegründet hat. Seit Anfang dieses Monats betreibt die Bassersdorferin ihr Lebenswerk nun in Partnerschaft mit Giovi Minasi; die Tanzschule im Quartier Auenring heisst unter der gemeinsamen Führung neu jetzt «M und M». von Susanne Reichling «Der neue Name steht in diesem Fall nicht für die bunten, mit Zucker umhüllten Schokolinsen oder die schokoumhüllten Erdnüsschen, sondern für die ersten Buchstaben unserer Familiennamen Marciano und Minasi» erklärt die frohmütige Tanzlehrerin Marciano lachend.
Patti Marciano und Giovi Minasi betreiben das weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Tanzstudio jetzt gemeinsam. (Bilder: Mano Reichling)
Neu: «media@home»
Mit 25 Jahren die Tanzschule gegründet Als sie im Oktober 1994 ihr Tanzstudio gründete, war sie gerade mal 25 Jahre alt und die Sache als solche eigentlich ein berufliches Wagnis. Obwohl schon seit ihrer Kindheit das Tanzen sie alles umfassend begeisterte, machte Marciano tugendhaft – und aus Überlegungen der Sicherheit, falls etwas schief laufen sollte – eine KV-Lehre. Auch während der Ausbildung wurde getanzt, wo und wann immer sie Zeit dazu fand. An der Ballettakademie in Zürich absolvierte sie eine dreijährige Ausbildung als Tanzpädagogin. Mit diesem Diplom in der Tasche durfte die damals 19-jährige Bassersdorferin 1988 in Italien vortanzen; dabei kam ihr zu Gute, dass sie zweisprachig (Deutsch und Italienisch) aufgewachsen war. Während einem Jahr war die stets Lernbegierige Mitglied der «Modern Company» am Mailänder Scala-Theater; etliche Tourneen sorgten zudem für Abwechslung und neue Horizonte.
Nach Kloten folgte dann Bassersdorf Marcianos Start 1994 mit eigener Tanzschule erfolgte in Kloten; und zehn Jahre später später konnte die Jungunternehmerin im Bassersdorfer Bahnhofgebäude zusätzliche Räumlichkeiten mieten. «Ich durfte in Kloten viele in meinem Wohnort Bassersdorf ansässige Ju-
Unter anderem erteilte er Lektionen an den renommierten Tanzschulen Colombo und Arena 225 (beide Zürich), in Uster, Rüti oder beispielsweise auch mal in London oder Übersee. Oft wird der 39-jährige Profi auch für Bühnenauftritte als Background-Tänzer von Gesangsgruppen oder Solokünstlern engagiert. Basierend auf Inputs von Minasi haben «M und M» im laufenden Jahr diverse Tanz-Workshops und Tanz-Camps in Italien (www. mundm.ch) ausgeschrieben und sind damit auf bereits grosse Resonanz gestossen. «Nun können wir im kommenden Jahr gemeinsam das dritte Jahrzehnt angehen», freuen Marciano und Minasi sich ◾ bereits jetzt.
Seit anfangs Mai heisst das Unternehmen jetzt «Marciano und Minasi Tanz GmbH»; das Angebot wird mit laufend neuen Workshops erweitert.
gendliche insbesondere in Klassischem Ballett, Kinder- und Jazztanz sowie auch HipHop unterrichten. Diese und auch deren Eltern, die ihre Sprösslinge jeweils in die Nachbargemeinde fahren mussten, erkundigten sich immer wieder, weshalb ich eigentlich nicht in Bassersdorf Kursräumlichkeiten hätte. Kurze Zeit später erwiesen sich die BahnhofLokalitäten ebenfalls zu klein. Als Marciano nach etwas Grösserem Ausschau hielt, hatte wohl Glücksgöttin Fortuna die Hände mit im Spiel. Zu just jener Zeit waren die in Fussdistanz zum Bahnhof gelegenen Gebäulichkeiten Auenring 4-8 zur Vermietung ausgeschrieben. Besitzer Caspar Stuppan fand Gefallen an der Idee, dass eine sinnvolle Nutzung möglich sei. Im Februar 2008 durfte Patti Marciano mit ihrem Tanzstudio einziehen, ihr Firmenlogo an die Fassade hängen und sich in den grosszügigen Räumlichkeiten – mit zwei Tanzsälen, zwei Garderoben, sanitären Anlagen und Büros – niederlassen.
Der neue Partner ist ein bekannter Profitänzer Mehrere hundert Kurteilnehmerinnen und -teilnehmer aller Altersstufen – vom
Vorschulalter bis zu den Senioren – geben sich seither tagsüber und abends in der Bassersdorfer Tanzschule die Klinke in die Hand. Neben den bereits erwähnten Disziplinen werden auch Kurse in Modern Dance, House, Breakdance, Salsa, Yoga und neu auch Locking, Flamenco und Tai Chi sowie bei Nachfrage auch Lindy Hop angeboten. Unterrichtet wird in Gruppen zu 15 bis 30 Teilnehmern oder auf Wunsch auch in Einzellektionen; in Planung ist auch eine Ausbildung für Tanzpädagogen. Seit mehreren Jahren bereits beschäftigt die heute 44-jährige Patti Marciano ein Team mit rund einem halben Dutzend Tanzlehrerinnen und -lehrern. Unter ihnen befindet sich auch Giovi Minasi; wie Marciano ist er ebenfalls in Bassersdorf aufgewachsen und zur Schule gegangen. Aus anfänglichen Zufallstreffen der beiden an Weiterbildungsanlässen, Workshops, Tanzveranstaltungen oder Meisterschaften wurde bald eine enge und erspriessliche Zusammenarbeit. Mit der Gründung der «Marciano und Minasi Tanz GmbH» am 1. Mai 2013 haben die zwei Bassersdorfer ihre Tanzleidenschaft nun auch geschäftlich besiegelt; die Freude darüber steht den beiden ins Gesicht geschrieben. Minasi hat sich in der Szene einen guten Namen geschaffen:
Seit vergangener Woche hat ein Bassersdorfer Fachgeschäft einen neuen Namen und ein neues Domizil: Im Neubau Baltenswilerstrasse 2 hat «media@home Manser» – bisher »Manser HiFi-TV GmbH» an der Klotenerstrasse – einen neuen Geschäftssitz mit integrierter «Loewe Galerie» eröffnet. Ebenfalls im Angebot sind Produkte des Herstellers Miele. In den hell und modern gestalteten Ladenräumlichkeiten im Erdgeschoss werden auf rund 200 Quadratmetern Verkaufsfläche zeitgemässe Highlights präsentiert. «Loewe», weltweit bekannter Hersteller von Home Entertainment Systemen und 1923 in Berlin (D) gegründet, ist bekannt für ausgezeichnetes Design, innovative Techniken und höchste Qualität. Sein Angebot im neu eröffneten Fachgeschäft in Bassersdorf umfasst vier TV-Linien namens Reference, Individual, Connect ID und Art sowie diverse Audio-Anlagen inklusive verschiedene Multiroom-Varianten. Loewe-Produkte lassen sich mit den vorhandenen Individualisierungsoptionen bezüglich Farbe, Platzierungslösungen und Konfigurationsmöglichkeiten ideal in bestehendes Wohnambiente einbinden, in perfekter Verbindung zwischen Internet und Fernsehen. Interessierte werden von Geschäftsinhaber Hanspeter Manser, Sohn Marc Manser, zwei Mitarbeitenden und je zwei Lehrlingen und Praktikanten beraten. Die Ladenöffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag, 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr durchgehend; montags ist Ruhetag. (sr)
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Dorf-Blitz
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung Umsetzung einer Urne Von der Grabräumung, welche im Mai durchgeführt wurde, waren auch Urnen betroffen, deren Ruhefrist noch nicht verstrichen ist. Diese Situation entstand, weil die Urnen in ein bestehendes Grab gesetzt wurden. Gemäss Art. 19 der Friedhof- und Bestattungsverordnung der Gemeinde Brütten erfährt die Ruhezeit keine Verlängerung aufgrund einer nachträglichen Urnenbeisetzung. Angehörige haben den Gemeinderat ersucht, die betroffenen Urnen ins Gemeinschafts- beziehungsweise Baum-Grab zu versetzen. Der Gemeinderat hat entschieden, der Umsetzung zuzustimmen, so-
fern die Kosten von den Angehörigen übernommen werden. Dafür wurde ein Grundsatzentscheid mit Kostenregelung gefällt. Der vollständige Beschluss kann im Internet unter www.bruetten.ch eingesehen werden.
meinderat genehmigt. Die Defizitgarantie 2012 der Gemeinde Brütten beträgt 35 000 Franken und wurde vollumfänglich ausgeschöpft.
Chrüsimüsi
Für den Neubau eines Regenwasserkanals sowie Belagssanierung der Unterdorfstrasse im Abschnitt Brühl- bis Säntisstrasse hat die Gemeindeversammlung am 6. Dezember 2012 einen Kredit von 615 000 Franken genehmigt. Nachdem der Auftrag für den Neubau des Regenwasserkanals zum Preis von 280 000 Franken (exklusive Ingenieurleistungen) bereits vergeben wurde, hat nun die Sub-
Die von der Generalversammlung genehmigte und von der Rechnungsprüfungskommission kontrollierte Jahresrechnung 2012 des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi, welche bei Aufwendungen von 381 901 Franken und Einnahmen von 378 840 Franken mit einem Verlust von 3061 Franken abschliesst, wurde vom Ge-
Unterdorfstrasse
mission für die Belagssanierung stattgefunden. Die Arbeitsvergabe erfolgte an die Firma F. Trachsel AG aus Frauenfeld. Die Kosten von Fr. 142 243.65 werden dem genehmigten Kredit belastet.
Strubikonerstrasse Für die Sanierung der Strubikonerstrasse bei der Liegenschaft Nr. 23 wurde der in der Investitionsrechnung eingestellte Kredit freigegeben. Die Arbeitsvergabe erfolgte ebenfalls an die Firma F. Trachsel AG (Frauenfeld). Die Belagssanierung wurde für Fr. 17 716.55 offeriert.
Gemeinderat Brütten
Pressemitteilung «Haus des Kindes» Das Projekt der Kinderbetreuung in Brütten schreitet weiter voran. Für das im Volksschul- und im Jugendhilfegesetz geforderte bedarfsgerechte Angebot, wurde Ende 2012 ein Fragebogen an alle Haushalte verteilt. Die Auswertung hat ergeben, dass die Nachfrage bei der ausserfamiliären Kinderbetreuung in den nächsten Jahren ungefähr gleich bleiben wird. Eine grössere Nachfrage zeichnet sich bei der Randstundenbetreuung inklusive Aufgabenhilfe ab. Durch einen Umbau der gemeindeeigenen Liegenschaft Brüelgasse 2 lassen sich alle familien- und schulergänzenden Angebote unter einem Dach zusammenfassen und ein «Haus des Kindes» realisieren. Der Kindergarten soll neu im Schulhaus integriert werden. Der entsprechende Schulhausumbau wird terminlich auf die Planung des Umbaus an der Brüelgasse 2 abgestimmt. Der Gemeinderat ist mit dem Vorstand des privaten Vereins Chrüsimüsi über eine Gesamtleitung des «Haus des Kindes» in Verhandlung. Der Gemeinderat verfolgt weiterhin eine Gesamtstrategie für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung und wird die Investitionsvorlagen der Gemeindeversammlung unterbreiten. Gemeinderat Brütten
Ab Juni sind die Feuerbrandkontrolleure der Gemeinde unterwegs
Merkblätter sind in der Verwaltung erhältlich
tion
Gratula
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 14. Juni Klara Erb-Kessler Alterszentrum im Geeren Kirchhügelstrasse 5 8472 Seuzach
zum 80. Geburtstag am 1. Juni Jose Garriga Guillen Chätzlerweg 10
Ab Juni finden in den Zürcher Gemeinden die Feuerbrandkontrollen statt. Wir bitten Sie, Ihrem Gemeindekontrolleur, falls nötig, Zugang zu Ihrem Grundstück zu gewähren. Feuerbrand ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit, die in Kernobstanlagen, Hochstammobstgärten und Baumschulen (Apfel, Birne, Quitte) grossen Schaden anrichten kann. Zu den Wirtspflanzen gehören auch Cotoneaster, Scheinquitte, Feuerdorn, Vogelbeere und Weissdorn. Eine vollständige Wirtspflanzenliste und viele weitere Informationen zu Feuerbrand sind auf der Internetseite www.feuerbrand-zh.ch zu finden. Auf der Gemeindeverwaltung können Sie das Merkblatt «Feuerbrand im Hausgarten» gratis beziehen.
Wie erkennbar? Hauptsächlich über die Blüte dringen die Feuerbrandbakterien in die Wirtspflanzen ein. Vom Stielgrund her ver-
färben sich Blüten und Blätter braun bis schwarz. Oft krümmt sich die Spitze befallener Äste hakenförmig. Äste bis hin zur ganzen Pflanze sterben ab. Erste Symptome sind wenige Wochen nach der Blüte sichtbar.
Feuerbrand ist meldepflichtig Wenden Sie sich bei einem Verdachtsfall an die Gemeindeverwaltung oder direkt an den Gemeindekontrolleur. Er verfügt über die nötigen Kenntnisse und Kontakte, wie im entsprechenden Fall am besten vorzugehen ist. Wegen der Verschleppungsgefahr sollten befallene Pflanzenteile nicht berührt oder selber abgeschnitten werden. Wenn Sie näher als 500 Meter zu einer Obstanlage wohnen, sind Neupflanzungen von Wirtspflanzen gemäss Fachstelle Pflanzenschutz unerwünscht. Obstproduzenten Ihrer Gemeinde sind Ihnen dankbar, wenn Sie mithelfen, den Feuerbrand-Befallsdruck so niedrig wie möglich zu halten. Gemeindeverwaltung Brütten
Feuerbrand am Apfelbaum. (zvg)
Erkrankter Weissdorn. (zvg)
Brütten
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Dorf-Blitz
05/2013
Aus Behörde und Verwaltung Jahresbericht der Wasserversorgung Brütten 2012
1848 Kubikmeter (m ) mehr Wasser verbraucht als im Vorjahr 3
Leitungsbrüche
Anteile Wasserförderung mit Angaben in Kubikmeter (m3)
Leitungsbrüche können in einer Wasserversorgung immer wieder auftreten. Dies war auch im Jahr 2012 der Fall. Es wurden insgesamt acht Lecks festgestellt. Anfangs November wurde das Wasserleitungsnetz von Brütten erneut auf Wasserverluste geprüft. Aus der Messstelle konnte man ersehen, dass keine Wasserverluste vorliegen. Die Registrieranlage in Kleinikon zeichnet momentan einen Nachttiefwert von 5 m3/Std. auf. Bei diesem Wert ist das Leitungsnetz verlustfrei.
Zahlen Das Eigenwasser von der Quelle Steighäuli hat gegenüber dem Vorjahr um 15 650 m3 zugenommen. Um den Gesamtverbrauch inklusive Vertragspartner zu decken, mussten 319 559 m3 Wasser bereitgestellt werden. Das sind 11 166 m3 weniger als im Jahr 2011.
2011 2012
Eigene Wasserförderung Fremdbezug Total Wasserverbrauch Brütten
36‘626 119‘738 156‘364
52‘273 105‘939 158‘212
Eigene Wasserförderung Eigene Wasserförderung Mehrförderung
2011 2012 2012
36‘626 52‘276 15‘650
Verbrauch Brütten über Wassermesser Verbrauch Brütten über Wassermesser Mehrverbrauch
2011 2012 2012
130‘475 138‘824 8‘349
Übersicht Wasserverbrauch von Brütten Abgabe über Wasseruhr Bauwasser Öffentliche Brunnen Bezug ab Hydranten und Leitungsbau (geschätzt) Verluste an den Wassermessern 3% Leitungsbereiche Verluste 2012, 7.7% Total Wasserverbrauch
130‘475 138‘824 640 171 5‘160 5‘100 120 60 1‘665 1‘810 18‘304 12‘247 158‘212 156‘364
Sommerkurse 2013 Starte musikalisch in die Ferien und besuche einen Sommerkurs vom 15. bis 18. Juli 2013 täglich von 9 bis 13 Uhr in einem Schulhaus im Stadtzentrum Winterthur: • Pop- / Rock-Chor • Gitarrenbegleitung zum Singen • Klarinette spielen im Ensemble • Rhythmus- und Schlagzeug-Kurs auf Wunsch mit Cajon-Bau. Den coolen Schlusspunkt setzt jeweils das Konzert am Donnerstag, 18 Uhr. Info-Flyer und Anmeldung unter www.jugendmusikschule.ch, unser Angebot, Sommerkurse 2013 oder 052 213 24 44 – bis bald!
Winterthur und Umgebung
Wasserversorgung Brütten
Vereine
Brütten Neu werden auch Säuglinge betreut
Wieder freie Plätze im Kinderhaus Chrüsimüsi Das Kinderhaus Chrüsimüsi blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2012 zurück. Mit Fränzi Galo konnte eine kompetente und engagierte neue Kinderhausleiterin gefunden werden. Nach verschiedenen personellen Veränderungen ist das Betreuungsteam nun wieder komplett. Als Nachfolgerin für die zurückgetretene Simone Stahlberger wurde Claudia Hunn in den Vereinsvorstand gewählt. Nachdem die Anzahl Betreuungsplätze im Jahr 2011 erhöht wurde, lag die Auslastung im Jahr 2012 unter den Erwartungen. Deshalb musste die Jahresrechnung 2012 mit einem Defizit abgeschlossen werden; ein Teil davon wird durch die Defizitgarantie der Gemeinde Brütten getragen, zudem ging eine grosszügige Spende ein. Neu werden im «Chrüsimüsi» auch Säuglinge betreut. Schul- und Kindergartenkinder können den Mittagstisch und die Randstundenbetreuung unabhängig voneinander besuchen und müssen nur während der Schulzeit (ohne Schulferien) angemeldet werden. In den Ferien können nach Absprache auch Kinder betreut werden, welche das «Chrüsimüsi» nicht regelmässig besuchen. Ab sofort hat es im «Chrüsimüsi» wieder freie Plätze. Kinderhaus Chrüsimüsi, Unterdorfstrasse 38, 8311 Brütten Internet: www.kinderhaus-chruesimuesi.ch; Telefon: 052 347 17 79; E-Mail: krippenleitung.chruesi@bluewin.ch.
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Ausflug für Seniorinnen und Senioren am Montag, 10. Juni 2013 Waren Sie schon mal im Entlebuch? Nehmen Sie sich doch einen Tag Zeit und kommen Sie mit! Wie angekündigt führt unsere Fahrt in das weniger bekannte Entlebuch. Knöpfel-Reisen bringt uns bequem via Luzern nach Marbach, wo wir in Vierer-Gondeln in kurzer Zeit die Marbachegg auf 1500 m.ü.M. erreichen. Es erwartet uns eine herrliche Rundsicht auf die Schrattenflue und die Berner Alpen. Im Restaurant Eigerblick kocht Otto Friedli für uns ein feines Mittagessen. Die Gondeln bringen uns wieder zurück nach Marbach. Auf der Rückfahrt machen wir Halt bei «Kambly» in Trubschachen. Das Unternehmen feiert sein 100-jähriges Jubiläum und bietet den Besuchern Einblick in seine Biscuit-Tradition. Zum Kaffee können die Spezialitäten auch probiert und im Fabrikladen gekauft werden. Kosten: Abfahrt: Rückkehr:
Fr. 50.9.30 Uhr beim Parkplatz Gemeindehaus ca. 18.30 Uhr
Anmeldung bitte bis spätestens 5. Juni 2013 an Anette Wälti (Telefon 052 345 24 16, E-Mail anette.waelti@gmx.ch) oder Lotti Mettler (Telefon 052 345 29 63, E-Mail lotti.mettler@bluewin.ch). Altersforum Brütten
Dorf-Blitz
Brütten
05/2013
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Aus Behörde und Verwaltung
Menschen im Einsatz für unsere Dorfbewohner
Elisabeth Bircher Im Jahre 1974 zog Elisabeth Bircher mit ihrer Familie ins noch kleingewachsene Brütten. Sie fühlte sich auf Anhieb wohl in dieser idyllischen Gemeinde und engagierte sich anfangs in der Kirchenpflege und lernte die Bevölkerung stets näher kennen. Dieses Beziehungsnetz ermöglichte es ihr, all die vielen Ideen zu verwirklichen. Und daran hat es ihr nie gemangelt. In einer Ökogruppe hat sie Hecken gepflanzt, hat Schuhsammlungen für eine Patengemeinde in Rumänien eingefädelt und zahlreiche Aktionen in verschiedenen Bereichen gestartet. Zu diesem Zeitpunkt funktionierte die Nachbarschaftshilfe noch enger und dadurch besser. Die Gelegenheit, die Leitung der Ortsvertre-
tung Pro Senectute zu übernehmen, welche zuvor von Claudia Keller geführt wurde, liess sie nicht aus und begleitete diese Organisation rund 20 Jahre. Zusammen mit einer Freundin wurden neue Dienstleistungen ausgetüftelt und organisiert. So auch der wöchentliche Mittagstisch, welcher mit regelmässigen Besuchern (15 Personen) ein beachtlicher Erfolg war. Viele Ausfahrten, darunter auch Altersferien mit Senioren, wurden angeboten und durchgeführt. Dann löste das Altersforum Brütten die Pro Senectute ab. Der angebotene RotkreuzFahrdienst wurde immer reger benutzt. So verlangte dieser aber mit der Zeit nach einer stets besetzten Anlaufstelle. Diese Koordinations-
stelle (alle Angaben auf einem Informationsblatt bei der Gemeinde Brütten erhältlich) richtete Elisabeth Bircher ein. Sie nimmt die Anrufe entgegen und organisiert die Transporte, stellt Fahrkarten aus, errichtet Statistiken für das Rote Kreuz und steht mit Rat beiseite. Der heutige Rotkreuz-Fahrdienst organisiert Fahrten für Personen, welche nicht mehr selbständig in Therapie, Spital oder zum Arzt gelangen können. Die sieben Fahrer, davon drei Frauen und alle im Pensionsalter, fahren regelmässig die Klienten zu einem günstigen Pau-
Elisabeth Bircher. (sl)
schalpreis an die gewünschte Örtlichkeit, warten vor Ort und bringen die Auftraggeber wieder nach Hause zurück. Nicht selten entsteht durch solche Fahrten mit denselben Personen eine persönliche Nähe. Elisabeth Bircher liegen die Menschen sehr am Herzen. Hilfe anbieten zu können, wo auch immer sie gebraucht wird, erfüllt die 70-Jährige mit Kämpferherz stets mit Freude. Sandra Lanz
Der Gemeinderat bedankt sich für diese uneigennützige Mitarbeit.
Bericht Ajuga Brütten Januar bis März 2013 Der Start ins 2013 ging bei der Ajuga Brütten rassig los: Der Jugendtreff erhielt von seinen Besuchern einen neuen Namen und wurde in «Jugi Impuls» umbenannt. Zahlreiche Kinder und Jugendliche haben am abwechslungsreichen Programm der vergangenen Monate teilgenommen: Beim Töggeliturnier haben sich vier Teams ein Kopf-an-KopfRennen geliefert und auch am OsterBasteln beteiligten sich viele kreative kleine Künstler. Es wurde mit grosser Begeisterung gefärbt, gemalt, geschnitten und geklebt und die Resultate konnten sich sehen lassen. Anfangs März fand im «Impuls» ein Spielabend statt, den die Betriebsgruppe organisierte. Kurz darauf folgte die Movie-Night, bei welcher der Jugendtreff zu einem kleinen Kino umgestaltet wurde. In der Zwischenzeit ist zudem die zweite CD aus dem Projekt Ajugastars unter tatkräftiger Beteiligung verschiedener Bands aus Brütten erschienen und seit dem 5. April bei der Ajuga erhältlich. Ebenfalls neu lanciert
wurde das «Gourmet-Pläuschli», ein Ableger des sehr erfolgreichen Kochprojektes «Gourmetplausch» in Nürensdorf. Im zweiwöchentlichen Rahmen lernen die teilnehmenden Primarschüler spielerisch unter der Leitung der Ajuga die Zubereitung verschiedener Dreigänger. Höhepunkt einer «Gourmet-Pläuschli»-Saison bildet jeweils das abschliessende Festessen, bei welchem die Teilnehmer ihre Eltern, Verwandte und Freunde einladen und bekochen dürfen. Dies wird in Brütten am 4. Juli zum ersten Mal stattfinden. Weitere Veranstaltungen werden fortlaufend zusammen mit den Mitgliedern der Betriebsgruppe geplant und sind auf dem aktuellen Ajuga-Aushang ersichtlich, welcher vor dem Jugendtreff und in der Schule angeschlagen ist. Der Jugendtreff ist jeden Mittwochnachmittag von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ajuga freut sich über Euren Besuch! Pinar Selvi (Ajuga)
Geburten
26. März 2013 Malou Jendly Tochter von Raphael und Natalie Jendly Tüfistrasse 32D Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten
Neue Daten im zweiten Halbjahr 2013
Mütter- und Väterberatung Jeden zweiten Freitag des Monats, 14 bis 16 Uhr im Gemeindesaal an der Brüelgasse 7 mit Mütterberaterin Barbara Portmann: • 12. Juli 2013 • 09. August 2013 • 13. September 2013 • 11. Oktober 2013 • 08. November 2013 • 13. Dezember 2013
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Br체tten
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5. Festival Br체tten: Trotz kalter Witterung und Regen rund 2000 Besucher
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Trauffer und Heinzmann r채umten ab Nashville Rebels
Baschi
Stefanie Heinzmann
Trauffer & Band
Polly Duster
Begeistertes Publikum
Papagallo & Gollo
Kleine und grosse Fans
Impressionen von Mano Reichling
Brütten
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Lesung «Blindflug» im Gemeindesaal
Orientalisch und stimmungsvoll dekoriert Im Gemeindesaal hat Mitte Mai der ehemalige Swissair-Captain Dieter Eppler aus seinem Erstlingswerk «Blindflug nach Abu Dhabi» vorgelesen und das Publikum in die Welt der Scheichs und des Wüstenstaates entführt.
seine Frau, seine zwei Töchter und sein Sohn ihm nach. Mit den Vorbereitungen im Haus dort vor Ort ging es nicht ganz so schnell voran wie geplant. So wurde zuerst ein Kaffeeautomat organisiert und in den Schlafzimmern folgten Betten zum Schlafen. Der anfänglich spartanisch anmutende Start machte den Alltag zu einem einzigartigen Erlebnis für die ganze Familie. Kämpfe mit der Klimaanlage gab es öfters, um bei Tem- peraturen von über 30 Grad den Schlaf zu finden. Der verursachte Lärm der Anlage jedoch erschwerte die Ruhezeit oft.
von Susanne Beck Die Zuhörerinnen und Zuhörer, einige davon in der Aviatik tätig, durften sich auf einen unterhaltsamen Abend mit dem 56-jährigen Winterthurer Autor freuen. Das Bibliotheksteam hatte den Gemeindesaal mit arabischen Wohnaccessoires ausstaffiert, um das Publikum auch optisch auf den Lebensabschnitt der fünfköpfigen Familie in Abu Dhabi einzustimmen. Gleich zum Einstieg brachte Dieter Eppler die Zuhörer zum Lachen: «Dadurch, dass meine Frau Franziska seit einigen Monaten die Brüttener Bibliothek leitet, wird die Vorlesung natürlich auch kostengünstiger. So darf ich Sie am Schluss herzlich zu einem Apéro einladen.»
Rückkehr-Option Die im Jahr 2003 gegründete «Etihad Airways» akquirierte Flugpersonal
Dem Winterthurer Ehepaar Franziska und Dieter Eppler hat der vierjährige Aufenthalt in der arabischen Welt gefallen. (sb)
rund um den Globus. Die Schweiz war durch das Swissair Grounding im Jahr 2001 für die junge Fluggesellschaft ein begehrter Fundort für Fachleute. Viele Piloten, welche kurz vor der Pensionierung standen, nahmen diese neue Herausforderung an. Auch Familienvater Eppler meldete sich auf ein Angebot, da auch seine Frau Franziska sich gut vorstellen konnte, ein Leben in den Vereinigten Emiraten aufzubauen. Mit der Rückkehr-Option in die
Heimat sei helvetisch-demokratisch gemeinsam beschlossen worden, mit den drei Kindern die neue Herausforderung anzunehmen, erzählte der heute in Winterthur wohnhafte Buchautor lachend.
88 Nationalitäten Im Mai 2006 flog Eppler zusammen mit einem Berufskollegen und Freund in das Land der Scheichs, im August folgten
In seinem erfrischenden Schreibstil erzählt der Flugexperte über das Zusammenleben und -arbeiten mit Menschen aus 88 Nationalitäten und wie sie den Alltag bewältigten. Die Optik zum Leben hat sich in diesen vier Jahren in Abu Dhabi bei Eppler verändert. Eine Art von Fernweh holt ihn noch heute immer wieder ein; Auslöser dafür können spezielle Gerüche und Stimmen sein, die ihn an die Zeit in den Vereinigten Emiraten erinnern. Seit Juni 2011 sind die Zelte im Orient abgebrochen und das Leben in Schweiz hat das Ehepaar wieder in seinen Armen, mit ◾ Freunden und Arbeit.
Sechs Sterne am Jazz-Himmel Der Formation R&B Caravans, diesmal im Sextett, ist Ende Mai ein wiederum glanzvoller Auftritt gelungen. Der bis auf den letzten Platz besetzte Gemeindesaal verwandelte sich vom ersten Auftakt an in einen brodelnden Kessel von Rhythmen, Gesang und Tonabfolgen. Die «R&B Caravans», welche aus den vier Starmusikern Dani Gugolz (Kontrabass), Dave Ruosch (Piano), Peter Müller (Schlagzeug) und Tom Müller (Tenorsaxophon) besteht, erhielten an diesem Abend Verstärkung durch Tommie Harris (USA) und Kai Strauss, das Gitarren-Talent aus Deutschland. Tommie Harris faszinierte die Zuhörerschaft mit seiner Blues-Stimme. Die Darbietung – ein intensives und erlebnisreiches Wechselbad von Solobeiträgen jedes einzelnen Instrumentes – liess den Anlass zu einem mitreissenden Musikerlebnis werden. (sl)
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Erlaubnis für Waldbauten muss vorgängig eingeholt werden
Auch Baumhütten sollten gepflegt werden Waldhütten bauen ist eine spannende Tätigkeit vieler Jugendlicher. So zeigen Bauten auch im Brüttener Wald, dass das zeitweise Hausen im Wald beliebt ist. Dabei gilt es, auch bei diesen Bauten einige einfache Regeln zu befolgen, wie ein Augenschein mit Revierförster Felix Holenstein aufzeigte. von Mano Reichling Grundlage der Waldnutzung bildet das Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über den Wald, das Waldgesetz. Dieses Gesetz soll den Wald in seiner Fläche und in seiner räumlichen Verteilung erhalten und den Wald als naturnahe Lebensgemeinschaft schützen. Es wird dafür gesorgt, dass der Wald seine Funktionen, namentlich seine Schutz-, Wohlfahrts- und Nutzfunktion (Waldfunktionen) erfüllen kann; die Waldwirtschaft zu fördern und zu erhalten. Dazu kommen die kantonalen Ergänzungen: Beispielsweise verbietet das zürcherische Waldgesetz «nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen im Wald zu errichten, zu erweitern oder ihrem Zweck zu entfremden.»
Revierförster Felix Holenstein zeigt auf die Beschädigung eines Baumes. (Bilder: Mano Reichling)
Einfache Regeln
Mit dem Hüttenbau begonnen und Baum mit Nägeln beschädigt.
«Eigentlich habe ich nichts gegen Waldhütten», stellt Revierförster Felix Holenstein klar, der bei ordentlich aufgeräumten Hütten ein Auge zudrückt. «Aber es gibt Regeln, die auch die Jungen kennen sollten.» Deshalb hat Holenstein den Dorf-Blitz eingeladen, die Situation im Brüttener Wald zu besichtigen und mit einem Artikel die Regeln und Gesetze den Leserinnen und Lesern in Erinnerung zu rufen, beziehungsweise zu erklären. «Regel Nummer eins ist, eine Erlaubnis einzuholen», führt der Revierförster aus. Denn neben dem Gemeindewald gehören auch viele private Waldgebiete zu den Waldlandschaften. Ein Anruf zum Förster genügt, um den Besitzer des Waldes auszumachen und diesen darüber zu unterrichten, dass der Wunsch bestehe, eine Hütte zu errichten. «Noch wichtiger aber ist, dass die Umgebung stets aufgeräumt ist und, wenn die Hütte nicht mehr gebraucht wird, der Platz wieder sauber aufgeräumt ist.»
Dies, so zeigt der Besuch im Brüttener Wald, wird kaum befolgt. An einer Stelle liegen praktisch fabrikneue Schaltafeln am Boden, weitere lehnen an einem Baum. Hier wurde eine Hütte erbaut, die aber mangels Stabilität rasch zusammenkrachte. Damit, so scheint es, war auch das Interesse am Wiederaufbau erloschen, die Schalbretter müssen vom Gemeindearbeiter entsorgt werden. Woher die nicht ganz billigen Bretter stammen, ist nicht bekannt.
Mit Schalbrettern versucht, eine Hütte zu erbauen, aber schliesslich an der Statik gescheitert: Die Bretter wurden einfach liegen gelassen.
Bäume beschädigt
Eine Baumhütte im Brüttener Privatwald, die wohl noch genutzt wird.
An einem anderen Standort ist eine Hütte aus Ästen und Zweigen errichtet worden. Hier wurden die tragenden Elemente zuerst richtig mit Schnüren befestigt, dann aber mit Stahlnägeln gesichert, welche die Bäume beschädigen. Diese Beeinträchtigungen seien für die Bäume nicht lebensbedrohlich, jedoch für den Besitzer wertvermin-
dernd. Gut sichtbar ist das ausgetretene Harz an den Stellen, wo Nägel eingeschlagen waren, oder auch dort, wo Messer gegen die Stämme geworfen wurden. Ebenfalls zu denken geben dem Förster die «Hütten», in deren Umfeld viele Aludosen achtlos weggeworfen
sind und dort liegen bleiben. Dies ist nicht nur für das Auge unschön, sondern für die Tiere auch gefährlich, stellt Felix Holenstein fest. «Ich hoffe, dass die Erbauer künftiger Waldhütten sich an die einfachen, aber wichtigen Regeln halten», bekräftigt der Revierförster der Gemeinde Brütten ◾ abschliessend.
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Erneuerungswahl der Gemeindebehörden am 30. März 2014 In Anlehnung an die Empfehlungen des Gemeindepräsidentenverbandes und der Beschlüsse in Nachbargemeinden hat der Gemeinderat beschlossen, den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl der Gemeindebehörde für die Amtsdauer 2014 bis 2018 auf Sonntag, 30. März 2014, anzusetzen. Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am Sonntag, 18. Mai 2014, stattfinden. Unter Vorbehalt einer stillen Wahl sind die Mitglieder des Gemeinderates, der Schulpflege, der Baukommission und der Rechnungsprüfungskommission an der Urne zu wählen.
IT-Infrastrukturablösung Die inzwischen fünfjährige IT-Infrastruktur der Gemeindeverwaltung mit Aussenstellen Gemeindewerke und Bibliothek muss altershalber ersetzt werden. Der Gemeinderat hat dafür den erforderlichen Kredit von 206 000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Die Kosten sind im Voranschlag 2013 enthalten. Auf die Hardware entfallen 144 000 Franken und auf die Software sowie Lizenzen 36 000 Franken. Der Auftrag wurde an die Firma CADD-Line-Product AG (Freienbach) vergeben. Die Softwarelizenzen werden bei der KDMZ (Kantonale Drucksachen und Materialzentrale) bezogen. Gleichzeitig hat der Gemeinderat einen Kredit von 65 000 Franken für die Einführung von VRSG/Axioma Geschäftsverwaltung bewilligt. VRSG/Axioma Geschäftsverwaltung bedeutet für den Betrieb der Gemeindeverwaltung ein umfassender Schritt in die weitere digitale Zukunft, in welchem alle Geschäfte der Gemeindeverwaltung neu strukturiert und einheitlich abgewickelt werden. Der Verwaltungsprozess wird optimiert und das elektronische Archiv für sämtliche Geschäftsfälle realisiert. Die Entlastung des Archivs ist dringend nötig, weil dieses aus
allen Nähten platzt. Mit der Einführung von VRSG/Axioma wird sich der heutige umfangreiche Archivbestand laufend reduzieren und die anstehenden Umbauarbeiten im Untergeschoss des Gemeindehauses erübrigen sich weitgehend. Ebenso werden sich die Kosten der ArchivBewirtschaftung reduzieren.
Gemeindehaus-Fenster Für den Ersatz der Fenster und Sanierungsarbeiten am GemeindehausNeubau hat der Gemeinderat den erforderlichen Kredit von 195 000 Franken bewilligt. Der Fensterersatz ist in der Investitionsrechnung 2013 vorgesehen. Die Unterhaltsarbeiten werden gleichzeitig bezüglich Wärmedämmung und Schallschutz eine namhafte Verbesserung bringen. Die Arbeiten für die Lieferung und Montage der Fenster wurden gestützt auf das Submissionsergebnis im Einladungsverfahren an die Firma Edelweiss Fenster AG (Wil) zum Preis von netto 96 034 Franken vergeben.
Strassen Über den Gemeindeanteil an die Sanierung der Alten Winterthurerstrasse S1 im Teilstück Kanzleistrasse bis Ortsausfahrt wurde abgerechnet. Gegenüber den bewilligten Krediten von insgesamt 334 000 Franken sind Mehrkosten von Fr. 1 023.80 entstanden. Die Abrechnung hat der Gemeinderat genehmigt. Für die Belagsanierung Eigentalstrasse hat der Gemeinderat den erforderlichen Kredit von 275 000 Franken als gesetzlich gebundene Ausgabe bewilligt. Ob mit den Bauarbeiten schon bald begonnen werden kann, wird vom Verzicht auf Rechtsmittel gegen den Beschluss über die Durchführung der Bauarbeiten und Betriebsmassnahmen für das Schutzgebiet Eigental abhängen.
E-Gitarre, Klavier oder doch Marimbaphon?
Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Transportwasserleitung der GWL in der Alten Winterthurerstrasse bewilligte der Gemeinderat für die gleichzeitige Sanierung von Anschlüssen, Hydrantenleitungen und den Ersatz von Versorgungsleitungen der Wasserversorgung verschiedene Kredite. Die vorliegenden Bauabrechnungen zeigen folgendes Resultat: • Erneuerungen Alte Winterthurerstrasse, Kredit 151 000 Franken; Abrechnung Fr. 165 530.50;
• Kanzleistrasse, Kredit 60 000 Franken, Abrechnung Fr. 56 503.70.
Winterthur und Umgebung
Für das Herbstsemester ist Anmeldeschluss am 31. Mai 2013! Kontaktieren Sie uns unter Telefon 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch. Weitere Informationen unter www.jugendmusikschule.ch. Bis bald! Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
• Wasserleitung Brauereiweg, Kredit 48 000 Franken; Abrechnung Fr. 36 667.90;
Die Abrechnungen hat der Gemeinderat genehmigt.
Oder eines der anderen 25 Instrumente, die Schülerinnen, Schüler und Jugendliche bei uns lernen können? An unserer Schule unterrichten rund 160 qualifizierte Lehrpersonen in allen Stadtkreisen und in den umliegenden Gemeinden.
Es wurden insgesamt 26 Grundsteuerverfügungen erlassen; die Nettosteuern belaufen sich auf 35 989 Franken. Gemeinderat Nürensdorf
Abschied
Wasserversorgung
Abfallentsorgung Für die Anlieferung der Siedlungsabfälle bleibt die Gemeinde auch für die Jahre 2014 /18 bei der KVA Winterthur. Der entsprechende Vertrag mit der Stadt Winterthur wurde genehmigt.
ren Jahre zeigt, dass die Finanzlage der Gemeinde bei einem Steueransatz von 90 Prozent stabil gehalten werden kann. Je nach Investitionstätigkeit und Ertragsentwicklung sind einmalige Aufwandüberschüsse nicht auszuschliessen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren gerechnet darf ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet werden. Den Finanzplan 2013/17 hat der Gemeinderat verabschiedet. Die Unterlagen stehen Interessierten zur Verfügung und können unentgeltlich bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.
Finanzen Auch dieses Jahr liegt wieder der aktualisierte Finanzplan für die Periode 2013/17 vor. Entgegen dem Voranschlag 2013 wird für dieses Jahr aufgrund der Entwicklung bei den Steuererträgen ein Ertragsüberschuss erwartet. Die Prognose für die weite-
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Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
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Viel Publikum am Schlosskonzert mit «acavoce»
Verblüffender Rock'n'Roll der Stimmbänder Mit Gesang und Vocal Percussion begeisterte die Bündner Formation «acavoce» das zahlreich erschienene Publikum im Nürensdorfer Schlosskeller mit einem vielseitigen Repertoire aus unterschiedlichen Stilrichtungen. von Catherine Pfister Als die Kultur- und Freizeitkommission Anfang Mai zum Konzertabend eingeladen hatte, war der Schlosskeller bis auf den letzten Platz besetzt. Gleich mit dem ersten Lied, «Cecilia» von Paul Simon, sprang der Funke vom Bündner Sextett auf das Publikum über. Die gute Akustik des Kellergewölbes unterstützte die harmonischen Klänge des mal sanften und mal rockigen Gesangs sowie der Vocal Percussion optimal. Gaby Degonda, Agnes und André Niedermann, Flavian Gieriet, Adriano Kolleger und Maurus Kressig aus Domat/Ems bilden die aktuelle Formation von «acavoce», welche vor 15 Jahren gegründet wurde. Sie sind auch die Initianten des jährlichen Acapella-Festivals Domat/Ems. In ihrem Heimatdorf, dessen Vorort Chur sei, wie sie verschmitzt erklärten, wird Romanisch gesprochen.
Verblüffende Klänge Die Lieder singen sie in acht verschiedenen Sprachen. Ihr vielseitiges Repertoire aus unterschiedlichen Stilrichtungen sprach alle Be-
Die Formation «acavoce» begeisterten ihr Publikum im Schlosskeller. (cp)
sucher an. Rock-Klassiker und Balladen wie «Black Velvet», «Rosanna», Zuccheros «Baila Morena» oder «Ti as in ami», die romanische Version von Carole Kings «You 've got a friend», begeisterten Alt und Jung. Während der klare Gesang, der beispielsweise beim französischen Chanson von der kanadischen Sängerin Natasha Saint-Pier ganz besonders berührte, auch in der Vielfalt der Tonlagen beeindruckte, verblüffte die Imitation zahlreicher Instrumente mit der Stimme. Hatte man den Blick nicht auf die Bühne gerichtet, so fiel kaum auf, dass Schlagzeugrhythmen und Töne von Blasinstrumenten oder Bass aus-
schliesslich aus den Stimmbändern der «Bandmitglieder» hervorgingen. Selbst ein Instrumentalstück und ein Schlagzeugsolo wurden «gespielt».
Ausgelassene Stimmung Zu «Brown eyed girl» von Van Morrison sang das Publikum den kurzfristig eingeübten Refrain. Musik, Performance wie auch humorvolle Ansagen zwischendurch trugen zur vergnügten Athmosphäre bei. «Giggerig», «Ça plane pour moi» und das Medley von «Ikea-Ost» oder «Abbavoce», wie die Gruppe es nannte, heizten zusätzlich ein und liess man-
chen Zuhörer in Erinnerungen schwelgen. Mit «Grazia fitg» bedankten sich die Bündner nach mehr als zweistündiger Vorstellung und verabschiedeten sich mit den Worten «Iar sind a gails Publikhum, meldand eu, wenn miar wieder amal sölland uf Nüarensdorf kho». Und schon forderte dieses Publikum klatschend Zugaben, welche auch prompt und ausgiebig geboten wurden. Fetziger Rock'n'Roll und gar ein Singspiel sorgten für weiterhin ausgelassene Stimmung, welche trotz der zuvor besungenen «Umbrella», die das Wetter erforderte, noch auf dem Heimweg in den Gesichtern der Kon◾ zertbesucher zu lesen war.
Burkhalter hat sein Amt als Zentralpräsident abgegeben Wie aus einer Pressemitteilung des Zürcher Kantonalen Armbrustschützenverbandes ZKAV zu entnehmen ist, hat Ende März an der Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Armbrustschützenverbandes (EASV) der langjährige Zentralpräsident Andreas Burkhalter (wohnhaft in Nürensdorf; der Dorf-Blitz hat mehrmals über ihn berichtet) sein Amt niedergelegt. Der 68-Jährige (rechts im Bild/zvg) hat das EASV-Präsidium in jüngere Hände und erstmals in der EASV-
Verbandsgeschichte an eine Fau – an Gabi Nägeli (Sulgen) – übergeben. Die 152 stimmberechtigten Delegierten – Vertreter der 92 schweizerischen Armbrustschützenvereine – sowie zahlreiche Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft, verabschiedeten den nach sechsjähriger Amtszeit scheidenden Präsidenten mit einer Standing-Ovation und verliehen dem Nürensdorfer in Wertschätzung für sein grosses Engagement die EASV-Ehrenmitgliedschaft. (sr)
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Familie Merhay fühlt sich friedlich aufgenommen in der Schweiz
«Ich möchte später Herzspezialist werden!» In einer Wohnung der Gemeinde im Schulhaus Hatzenbühl wohnt die fünfköpfige Familie Merhay aus Eritrea. Die Zukunftswünsche der Eltern sind bescheiden, sie liegen in einer guten Bildung für die Kinder und Arbeit für beide Eltern. Die drei Söhne haben klare Visionen. von Annamaria Ress Mit einem schüchternen «Grüezi» streckt Junior Natnael Daniel der Besucherin die Hand entgegen und bittet, in die Wohnung in der Schulanlage Hatzenbühl einzutreten. Der 13-Jährige ist der älteste Sohn von Vater Daniel Mehray und Mutter Abeba Tesfay. Seine beiden Brüder, Faniel (10 Jahre) und Million (7 Jahre), schauen neugierig zu. Adeba Tesfay ist es unangenehm, denn der Vater verspätet sich heute auf dem Nachhauseweg von seiner Arbeit in einem Reinigungsinstitut in Winterthur. Als er heimkehrt, stellt er gleich klar, dass keine Fotos gemacht werden dürfen. Das sei in seiner Kultur und besonders in seiner Familie nicht üblich. Aus Respekt gegenüber diesem Wunsch wird darauf verzichtet, die Asylsuchenden T R A DI T ION A L PA T C H WOR K A N D QU I LT I NG auch im Bild festzuhalten.
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Neun-Sprachen-Land Wohnen im Schulhaus? Das ist wohl besonders für die Kinder ein grosser Luxus? «Ja, das stimmt», lacht Faniel und humpelt mit seiner Krücke durchs Wohnzimmer. Der Viertklässler hat sich bei einem Sturz mit dem Velo das Bein gebrochen. Weil Adeba Tesfay noch nicht viel Deutsch versteht, übersetzen Natnael und Faniel das Gespräch. Die 31-jährige Eritreerin nickt und lächelt. Vor gut einem Jahr ist sie mit den Kindern in die Schweiz gereist. Zu ihrem 35-jährigen Mann, der aus politischen Gründen geflüchtet ist und schon zwei Jahre und neun Monate hier lebt. Sie geht wöchentlich einmal zur Deutschstunde, konnte es jedoch mangels Kontakten noch nicht wirklich perfektionieren. Mit Händen, Blicken und einem wunderschönen Lächeln gelingt es ihr aber dennoch, mit der Besucherin zu kommunizieren. Sie erklärt, dass es in Eritrea neun Landessprachen gebe; sie selbst spricht Tigrinya.
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T R A DI T ION A L PA T C H WOR K A N D QU I LT I NG
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Modulbau-Unterkunft beantragt
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Natnael hat am nächsten Tag Geburtstag und so beginnt sich eine Unterhaltung über die Bräuche in Eritrea und in der Schweiz zu entwickeln. Geburtstagstorte und -Geschenke gibt es hier wie dort. Dafür sind die Namenstraditionen unterschiedlich. Jede Person in Eritrea hat einen Familiennamen, einen oder mehrere Vornamen und den Vaters-
Gut Deutsch sprechen aber die Kinder sowie der Vater. Kein Wunder, sind die Buben doch auch dank dem schulischen Alltag bestens integriert. T R A D I T I O N A L PAT C H WO R K A N D Q U I LT I N G Schule ist ein starkes Thema in der
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Der Name des Vaters
namen. Allgemein ist es üblich, dass der Vorname gefolgt wird vom Vornamen des Vaters und dem Vornamen des Grossvaters väterlicherseits. Frauen behalten in aller Regel ihren vollen Namen. Auf ihre Wünsche, Vorstellungen und Visionen für die Zukunft angesprochen, sind sich Daniel Merhay und seine Frau einig. Das Wichtigste für beide sind eine gute Ausbildung und bessere Berufschancen für ihre Söhne und wenn möglich eine Arbeitsstelle für beide Erwachsene. «Das Leben in der Schweiz ist teuer, da muss man sich für den Beruf einsetzen», stellt Daniel Merhay fest. Dennoch gefällt es ihm sehr gut und er scheint den Frieden gefunden zu haben. «Heimweh? Nein, das haben wir nicht, wir versuchen vorwärts zu schauen und uns hier zu integrieren», bekräftigt er.
Berufswünsche
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Familie. Natnael möchte ins Gymnasium übertreten und später studieren. Seine Interessen liegen in Mathematik, Physik und Geografie. Auch Faniel weiss heute schon genau, was er werden möchte: «Arzt, aber einer der operiert. Am liebsten Herzspezialist», verrät er. Der kleine Million sagt einfach stolz: «Ich bin ein Erstklässler!»
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Der Gemeinderat Nürensdorf beantragt der diesjährigen Budget-Gemeindeversammlung vom 26. Juni eine Kreditbewilligung von 920 000 Franken für die Erstellung einer Modulbau-Unterkunft für Asylsuchende (der Dorf-Blitz informierte in der April-Ausgabe) auf dem Gelände vor den Treibhäusern gegenüber des Werkhofs (siehe Bild). In seiner Weisung zu diesem Geschäft informiert der Gemeinderat darüber, dass jeder Kanton gemäss Bundesgesetz über das Asylwesen verpflichtet ist, eine Anzahl von Asylbewerbern aufzunehmen. Für Nürensdorf beträgt sie derzeit 26 Personen, was 0,5 Pro-
zent der Einwohnerzahl entspricht. Günstiger Wohnraum ist in Nürensdorf knapp. Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge sind zurzeit in verschiedenen privaten Liegenschaften, respektive Wohnungen in Gemeindebesitz untergebracht. Weil anerkannte Flüchtlinge mangels Alternative in den Wohnungen für Asylbewerber wohnhaft bleiben müssen, wird es für die Gemeinde immer schwieriger, das zugeteilte Kontingent zu erfüllen. Abhilfe könnte ein Hybrid-Modulbau schaffen, aus einer Kombination von Holz, Beton und Stahl. (ar)
Sommerzeit – Ferienzeit Benötigen Sie einen neuen Pass oder eine neue Identitätskarte? Beantragen Sie frühzeitig die neuen Ausweise! Damit ein neuer Pass oder ein Kombi (Pass + IDK) beantragt werden kann, muss zwingend zuerst beim kantonalen Passbüro telefonisch (Telefon 043 259 73 73) oder über das Internet (www.schweizerpass.ch) ein Termin vereinbart werden.
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Oberembrach möchte Eigentalstrasse für Lastwagen offen halten
«Die Thematik am runden Tisch besprechen» Im Mai informierten die Stadt Kloten und die Gemeinde Nürensdorf über ihre Absicht, die Eigentalstrasse ohne Amphibientunnels zu sanieren und allenfalls für den Lastwagenverkehr zu sperren sowie das Tempolimit zu senken. Nicht einverstanden ist die Gemeinde Oberembrach: Sie hat bis 16. Juli ein Lastwagenfahrverbot auf ihrem Gemeindegebiet verfügt. von Annamaria Ress
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Christine Baenziger aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Besonders gut gefallen haben mir natürlich die ausnahmsweise dreiwöchigen Frühlingsferien mit der Familie und als gelungener Abschluss dazu das Festival in Brütten. Der Auftritt von Stefanie Heinzmann hat mir megamässig gut gefallen; sie hat mit viel Professionalität und Herzlichkeit überzeugt. Das Publikum schätzte die von der Sängerin herüber gebrachte Vielfältigkeit und die Natürlichkeit. Sicherlich haben alle sich auch darüber gefreut, einen Schweizer Star als Gast auf der Bühne im eigenen Dorf zu haben. Der ganze Event war schlicht grandios. Was hat Sie geärgert? Geärgert oder viel mehr schade fand ich, dass ich das eben erwähnte Konzert nicht bis ganz zum Schluss geniessen konnte, da sich ein Halsweh der schlimmeren Sorte ausbreitete und mich sehr müde machte. Gegen Schluss fiel mir sogar das Applaudieren schwer. Anschliessend musste ich deswegen auch einige Tage das Bett hüten. Einen solch tollen Anlass in reduziertem Zustand mitzuerleben, macht natürlich nicht gleich viel Spass, wie wenn man sich fit fühlt. Überhaupt verleidet einem das immer wieder kühle Wetter. Ich sehne mich wirklich nach mehr Wärme und sonnigen Tagen, die nicht mehr nur im Einzelformat auftreten sollten. (mp)
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«Wir hatten in verschiedenen Gesprächen vereinbart, dass wir drei ‹Eigental-Gemeinden› einer Sanierung der Eigentalstrasse zustimmen, ohne Amphibientunnels aber dafür Lastwagen tauglich» erzählt Bernhard Haas, Gemeindepräsident von Oberembrach, auf Anfrage. Nun fühlt sich der parteilose Oberembracher vor den Kopf gestossen. «Eine andere Meinung lasse ich sicher gelten. Jedoch ist von solchen Massnahmen das ganze Embrachertal betroffen.» Am heftigsten kritisieren die Oberembracher die saisonale Sperrung der Eigentalstrasse sowie das Lastwagenfahrverbot. Würde dieses auferlegt, so müsste der Verkehr während den Sperrzeiten über die Madlikonerstrasse ausweichen. Dieses Strässchen bröckle aber ebenfalls und weil es im Dorfkern sowie im Weiler Stürzikon sehr schmal sei, würde dies zu einer mühsamen und gefährlichen Situation für alle Verkehrsteilnehmer, liess sich Bernhard Haas in der Presse zitieren. Für eine
Einsprache sei es allerdings noch zu früh, so Haas auf Anfrage. Vorerst werde man die Veröffentlichung der Entscheide abwarten. Besser sei es wohl, erneut das Gespräch mit den zwei anderen «Eigental-Gemeinden» zu suchen, um die Thematik am runden Tisch zu besprechen.
Lastwagen-Fahrverbot Dennoch: Kurz nach dieser Aussage wurde bekannt, dass Oberembrach das gesamte Gemeindegebiet mit einem Lastwagenverbot bis Mitte Juli belegt hat. Der Schwerverkehr wird nun mittels Signalisation nach Kloten und Nürensdorf umgeleitet. Das Lastwagenverbot sei einzig für den Schutz der eigenen Gemeindestrassen auferlegt worden und nicht als Retourkutsche zu verstehen. so Gemeindepräsident Haas in der Tagespresse. Gegen diesen Beschluss kann nicht rekurriert werden, weil es sich um eine vorübergehende Verkehrsanordnung handelt.
scheidet dann, ob er Rekurs einlegen wird», sagt Erika Gisler auf Anfrage. Aktuell gebe es keine weiteren Möglichkeiten, sich noch intensiver für die Amphibiendurchlässe einzusetzen. Der NBN werde jedoch die Entwicklung genau beobachten und sicherstellen, dass bei einer veränderten Situation die entsprechenden Massnahmen ergriffen werden.
«Starkes Signal»
Franz Brunner, Gemeindepräsident von Nürensdorf, versteht die Aufregung in Oberembrach nicht: «Ich nehme nicht an, dass Oberembrach gegen die Sanierungsarbeiten als solches Einsprache machen wird. Wenn, dann gegen die Begleitmassnahmen. Ausserdem hat Oberembrach schon Ende April den Kredit für die Sanierung der Eigentalstrasse verabschiedet. Dies allerdings ohne die Begleitmassnahmen.» Oberembrach habe sich ausserdem vorbehalten, wenn der Baubeginn nicht bis Ende Mai erfolge, die schadhaften Kein Amphibienschutz Stellen der Strasse zu reparieren und das Teilstück wieder zu öffnen. Dass Erika Gisler, Präsidentin des Natur- Michael Welz, der die Petition zum schutz Bassersdorf Nürensdorf Erhalt der offenen Eigentalstrasse NBN, wurde ebenfalls vom Ent- eingereicht hat, von «Missachtung scheid von Kloten und Nürensdorf des Volkswillen» spricht, kann Franz überrascht. Eine saisonale Sperrung Brunner nur ansatzweise verstehen. stelle keineswegs einen umfassen- «Eine Petition mit über 19 000 Unterden Amphibienschutz dar, sagte sie schriften ist zwar ein starkes Signal, gegenüber der Presse. «Der NBN aber die Exekutiven können deshalb wartet zuerst den schriftlichen Be- übergeordnete Gesetze nicht einfach ◾ schluss der Gemeinden ab und ent- ignorieren.»
Der Lastwagenverkehr darf bis Mitte Juli auch von Oberwil aus nicht durch Oberembrach fahren. (ar)
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Dorf-Blitz
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Waffenrückgabe Nach dem grossen Erfolg der Aktionstage zur freiwilligen Waffenrückgabe in den letzten Jahren erhält die Bevölkerung des Kantons Zürich auch in diesem Jahr Gelegenheit, nicht mehr benötigte private Waffen, Waffenzubehör, Waffenbestandteile und Munition sowie neu auch Laserpointer bei der Kantonspolizei (KaPo) Zürich abzugeben und der Vernichtung zuzuführen. Die Waffenrückgabe findet am Samstag, 22. Juni, von 8 bis 12 Uhr, im Verkehrspolizeistützpunkt Bülach der KaPo an der Reitergasse 2 statt. Nachfolgend aufgeführte Gegenstände werden in Bülach entgegengenommen: Faust- und Handfeuerwaffen, Schreckschuss-, Luftdruck-, CO2-, Softair- sowie Imitationswaffen, ausgemusterte Ordonnanzwaffen, Messer, Schlag-, Hieb- und Wurfwaffen, Elektroschockgeräte sowie Munition und Laserpointer. Die rechtliche Grundlage für die Aktion findet sich in Art. 31a des Bundesgesetzes über Waffen, Waffenzubehör und Munition sowie in § 8 Abs. 3 der Zürcher Waffenverordnung. (e)
1581 rannten ihrem Schatten nach Nur der eigene Schatten war schneller. Der traditionsreichste Lauf im Rahmen des Züri Lauf Cups feierte sein 50-jähriges Bestehen. 1581 Läuferinnen und Läufer nahmen die 17 Kilometer lange Strecke
einmal rund um den Flughafen Zürich bei bestem Laufwetter in Angriff. Negussie Bekele (Wallisellen) und Franziska Meier (Seuzach) konnten sich als Schnellste feiern lassen. Zum runden Geburtstag
des Flughafenlaufes hat die Stiftung Pigna eine Spende des Organisationskomitees erhalten. Organisiert wird der Flughafenlauf vom Lauf- und Sportverein Kloten-Bassersdorf. (re)
Erziehungsalltag Mitte Juni findet ein Weekend mit Kanus für Väter und Kinder am Hallwilersee statt. Mit Übernachtungen im Zelt und mit Essen vom offenen Feuer ist von Freitag, 14. Juni bis inklusive Sonntag, 16. Juni für Abwechslung gesorgt. Der Anlass «Wir sitzen im gleichen Boot» findet im luzernischen Aesch statt. Anmeldung und Information: Geschäftsstelle Elternbildung, Siewerdtstrasse 105, 8050 Zürich, Telefon 043 259 79 30, ebzh@ajb.zh.ch. (e)
Hier könnte Polysportiver Wettkampf der Sekschüler polysportive Stafette 2013 wurde standen 19 Mannschaften zu je fünf meter und dem abschliessenden Ihr Inserat Die von den Bassersdorfer Schülerinnen Schülerinnen und Schülern. Sie mas- Crosslauf. Dabei bildete die SchulanMascha Burkhart, Linda Abegg, Elena sen sich in den Disziplinen Dart- lage Geeren den Start- und die bxa den stehen! Disch, Jasmin Meier und Joëlle Gasser Schiessen und Gruppenwettkampf auf Zielpunkt. Die Polysportive Stafette für inserate@dorfblitz.ch 044 836 30 60
organisiert, welche die Abwicklung im Rahmen ihres Projektunterrichtes zusammen mit ihrer Sportlehrerin Mona Schürch zusammenstellten. Am Start
Gras-Ski (im Bild), 400 Meter Schwimmen, Strassenlauf über 2,2 Kilometer, 3.9 Kilometer Inlineskaten, einer Mountainbike-Strecke über 6,5 Kilo-
Sekschüler ist eine kantonale Ausscheidung für die Schulsport-Schweizermeisterschaft in Lyss, welche am 5. Juni ausgetragen wird. (re)
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Sprechende ZVV-Automaten Wer Unterstützung beim Lösen eines Tickets am Automaten im ZVV-Gebiet möchte, kann sich via Mobiltelefon beim zuständigen Kundencenter melden und den Ticketautomaten fernbedienen lassen. Die laufenden Pilotversuche von SBB und VBZ werden per Anfang Juni auf alle ZVV-Automaten ausgedehnt. Mitarbeitende im Kundencenter bedienen den jeweiligen Automaten per Fernbedienung von der Zentrale aus und das gewünschte Ticket wird vor Ort ausgegeben. Der Kunde kann den Betrag für das gewünschte Ticket direkt am Automaten wie gewohnt mit Bargeld oder allen gängigen Kredit- und Debitkarten bezahlen. Zudem ist neu an allen Automaten der SBB im ZVV-Gebiet die GratisNummer 0800 33 00 33 gut sichtbar angebracht. Die Kunden wählen mit der Taste 1 (Automatenstörungen) oder 2 (Bedien- oder Tarifhilfe) auf ihrem Mobiltelefon den gewünschten Service. Das Angebot steht täglich von 6 bis 22 Uhr zur Verfügung. Auch an sämtlichen Automaten der VBZ im Kantonsgebiet können die Kundinnen und Kunden ab Juni täglich von 6 bis 22 Uhr Hilfe beim Ticketlösen anfordern. Diese Dienstleistung zum Ortstarif erbringt das ZVV-Contact unter der Telefon- nummer 0848 988 988. (e)
Gewerbegeflüster Man könnte Martin Buchegger als «geborenen» Gastgeber bezeichnen. Denn schon während seiner Lehre als Elektriker arbeitete er im Gastgewerbe mit, «zum Geld aufbessern», wie er betont. Seit bald zwei Jahren ist der 33-Jährige nun sein eigener Chef im «Freihof» an der Winterthurerstrasse 21 in Bassersdorf, der zur beliebten Churrascaria geworden ist. «Zwei Jahre Erfahrung haben mich veranlasst, das ganze Konzept zu verfeinern und das Angebot an die Bedürfnisse meiner Kundschaft anzupassen», erzählt der Gastronom. So gibt es neu auch kleinere Fleischstücke zu 180 Gramm und auch vegetarische Spezialitäten. Suppe und Salat sind beim Mittagessen im Preis inbegriffen. Ein Rodizio mit zwei Fleischsorten für Fr. 20.50 steht neben drei Menus zwischen 17 und 23 Franken zur Auswahl. Das Menu 1 ist ein
Pasta-, das Menu 2 ein Fleisch- und das Menu 3 ein vegetarisches Gericht. Am Freitag steht zusätzlich ein Fischmenu im Angebot. Martin Buchegger hat für den Mittagstisch einen neuen erfahrenen Koch engagiert. Auch die Abendkarte ist rundum erneuert und ergänzt. Bis anhin wurde abends nur das Rodizio à Discrétion angeboten. Neben dem Klassiker Rodizio (Fr. 52.50) sind neu Steaks ab 150 Gramm mit verschiedenen Beilagen und Salaten wählbar. Das grosse Salatbuffet mit bis zu 16 Salaten mit dem Trio vom Rind, Mare e Monti, drei verschiedenen Fischen und weiterem Mehr stehen neu im Angebot wie auch drei Arten von Paella, hier wird aber der Salat dazugerechnet. Ebenfalls auch am Abend sind die Burritos und Enchiladas Mano Reichling nun erhältlich.
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Neues Präsidium An der Generalversammlung des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN ist Erika Gisler zur Präsidentin gewählt worden; die Bassersdorferin amtierte seit zehn Jahren als Vizepräsidentin und ist seit 20 Jahren NBNMitglied. Ihr Vorgänger Edi Kissling (Nürensdorf), Professor für Geophysik, ist seit 23 Jahren Vorstandsmitglied, wovon 16 Jahre als Präsident; er übernimmt neu das Vizepräsidium. Zweite Vizepräsidentin wird Beatrice Tschirky, Hausärztin in Bassersdorf. Mit den erfolgten Wechseln könne eine langjährig erprobte Teamarbeit weitergeführt werden, teilt der Verein mit. An der Generalversammlung wurde ausserdem Steffi Ojalvo, Kleinkindererzieherin aus Bassersdorf, neu in den Vorstand gewählt; sie ist die Leiterin der neu gegründeten Kleinkinderexkursionen NBN Kids. (e)
10 000 Besucher am diesjährigen Love Ride Der jeweils am ersten Sonntag im Mai stattfindende Love Ride Switzerland ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten muskelkranker und behinderter Menschen. Rund 350 000 Franken sollen gemäss Angaben der Veranstalter dieses Jahr gesammelt worden sein. Der 21.
Love Ride Switzerland lockte dank schönem Wetter 10 000 Besucherinnen und Besucher auf den Flugplatz Dübendorf und ist die grösste Benefizveranstaltung dieser Art in Europa wie auch der grösste Anlass der schweizerischen Harley-Davidson-Szene. Willkommen sind je-
weils auch Fahrerinnen und Fahrer anderer Marken sowie Besucherinnen und Besucher ohne Motorrad. Den Höhepunkt des Tages bildete die Ausfahrt der 5500 Bikes, der eigentliche «Love Ride», der hier zwischen Strubikon und Brütten unterwegs ist. (re)
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Fotowettbewerb
Dorf-Blitz
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Armbrust-Volksschiessen in Oberwil Auch in diesem Jahr laden die Armbrustschützen (ASV) Oberwil wieder alle interessierten Personen (ab 12 Jahren) ein, am Volksschiessen für die Bevölkerung der Gemeinden Nürensdorf, Brütten und Bassersdorf teilzunehmen. Das Armbrustschiessen ist eine ruhige Sportart, bei deren Ausübung es nicht «knallt», die im Freien betrieben wird und die grosses Konzentrationsvermögen verlangt. Der Anlass findet am Samstag 15. Juni von 10 bis 20 Uhr im Schützenhaus in Oberwil statt; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von kompetenten Schützen des ASV Oberwil in die Kunst des Armbrustschiessens eingeweiht.
Traditionsgemäss können am Volksschiessen diverse Auszeichnungen gewonnen werden. Die besten fünf Schützen in den Kategorien Damen, Herren und Junioren nehmen um 20 Uhr am Final teil. Die Kategoriensieger erhalten je ein graviertes Goblet. Zudem winken den drei besten Gruppen (drei Teilnehmer) attraktive Naturalpreise. Für Verpflegung und Getränke steht eine Festwirtschaft zur Verfügung. Anlässlich der Rangverkündigung am Abend werden unter den anwesenden Schützen diverse Preise verlost. Die Armbrustschützen Oberwil hoffen auf rege Beteiligung aus allen Bevölkerungskreisen. (e)
Klingende Museen Wo befindet sich dieses Kunstwerk? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 10. Juni an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte eine alte EW-Trafostation an der Bahnhofstrasse in Bassersdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Emil Engler aus Bassersdorf. (dm)
Streicherklänge und Vogelgezwitscher im Besucherzentrum Sihlwald, klangvolle Beiträge vom Solo bis zum Orchester im Schloss Kyburg: 21 Zürcher Musikschulen gestalten in Zusammenarbeit mit 32 Museen noch bis Mitte Juni eine grosse Vielfalt von Konzerten und besonderen musikalisch-kulturellen Highlights. Darbietungen von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen und des Musiknetz Kloten am Sonntag, 2. Juni (13.13 und 14.14 Uhr) im Klotener Ortsmuseum
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Planungsarbeiten für Pistenausbau vergeben
Der Flughafen Zürich bereitet sich vor Für einen allfälligen Pistenausbau investiert die Flughafen Zürich AG bereits zum jetzigen Zeitpunkt rund vier Millionen Franken; das Unternehmen hat die Planungsarbeiten vergeben. Die Einreichung eines späteren Baugesuchs beim Bund bedingt jedoch vorab zwingend die Zustimmung des Kantons Zürich. Wie der Flughafen Zürich in einer Medienmitteilung kommuniziert, wurden Ende April die Planungsarbeiten für einen allfälligen Ausbau des aktuellen Pistensystems an ein spezialisiertes Planungsbüro vergeben. Dies, noch bevor die politische Entscheidung betreffend Pistenverlängerungen gefallen ist.
Knapper Zeitrahmen Der Grund, dass bereits jetzt vier Millionen Franken für die Vorbereitungsarbeiten investiert werden: Sie dienen der Grundlage für eine im Kanton Zürich anstehende Weichenstellung. Der Kantonsrat – respektive allenfalls das Stimmvolk – wird über einen Ausbau der Pisten 28 und 32 befinden müssen. Das Baugesuch kann jedoch erst nach einem allfälligen Ja im Kanton Zürich eingereicht werden. Weil der Zeitplan für ein solches Grossprojekt sehr knapp bemessen sei, müsse das Baugesuch bei einer Zustimmung umgehend eingereicht werden können, teilt das Unternehmen mit. Die Kosten für den Gesamtausbau werden auf rund
Luftaufnahme des Pistensystems im jetzigen Ausbau; im Foto obere Mitte links ist die Gemeinde Bassersdorf zu erkennen. (Bild: Flughafen Zürich AG)
500 Millionen Franken geschätzt. Die Flughafen Zürich AG plant, die kürzeste Piste 28 von heute 2500 in Richtung Westen auf 2950 Meter und die Piste 32 von jetzt 3300 in Richtung Norden auf 3700 Meter zu verlängern. Piste 28 soll verlängert werden, damit auch Langstreckenflugzeuge bei nasser Piste und ungünstiger Witterung darauf landen können. Piste 32 soll sich nach der Verlängerung als Landepiste für alle Flugzeugtypen eignen. Sollte der Pistenausbau abgelehnt werden, bleibt der Flughafen auf dem Projekt respektive den investierten Finanzmitteln sitzen.
Zusätzliche Sperrzeiten Nach Ansicht der Flughafen Zürich AG kann das Verkehrsaufkommen mit den zusätzlichen Sperrzeiten – welche der Staatsvertrag mit Deutschland voraussichtlich per 2020 zur Folge haben dürfte – nur mit einem ausgebauten Pistensystem bezüglich Kapazität und Sicherheit effizient abgewickelt werden. Das Projekt beinhaltet auch den Bau eines Rollwegs rund um das östliche Ende der Piste 28. Dadurch soll die Anzahl der Flugzeuge verringert werden, welche diese Piste vor dem Start oder nach der Landung kreuzen. Die Ende November 2012
ausgeschriebenen und nun in Auftrag gegebenen Planungsarbeiten dienen der Flughafenbetreiberin als technische Grundlagen für die Vorbereitung der politischen und wirtschaftlichen Entscheide; ein entsprechendes Baugesuch kann dem zuständigen Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) jedoch nur dann unterbreitet werden, wenn der Kanton Zürich dem Vorhaben zustimmt. Zunächst jedoch muss in den nationalen Parlamenten in der Schweiz und in Deutschland ratifiziert werden; erst danach kommt er in Zürich auf die politische Agenda. Susanne Reichling
«Pigna-Park»-Eröffnungsfest: Rundgänge und Unterhaltung Dank vielen freiwilligen Spenden konnte die in Kloten ansässige Stiftung «Pigna» in den vergangenen Monaten an der Graswinkelstrasse 52 einen Park für die von ihr betreuten Menschen mit schwerer Behinderung bauen. Die Anlage umfasst rund 4400 Quadratmeter, davon sind für die Nutzung bei schlechtem Wetter etwas über 700 Quadratmeter durch ein Glashaus und Allwetterraum geschützt. Am Samstag, 1.
Juni, zeigen die Bewohnerinnen und Bewohner des «Wohnhauses Graswinkel» ab 11 Uhr bis abends ihr Lieblingsplätzchen im neuen «Pigna Park» und laden zum grossen «Graswinkelfest» mit vielen Attraktionen für Gross und Klein ein. Mehr über die Besonderheiten der gemeinnützigen Institution – Bassersdorf und Nürensdorf sind Stiftergemeinden, Brütten ist «Pigna»-Partnergemeinde – erfahren die Besucherin-
nen und Besucher anlässlich eines alle 30 Minuten stattfindenden Rundgangs. Im Rahmen des Eröffnungsfestes stehen von 11 bis 22 Uhr diverse Attraktionen auf dem Programm: Im neuen Glashaus gastieren von 11 bis 13 Uhr die Steelband «Gin Gin Drummer», von 14 bis 16 Uhr die Volksmusik «Appenzeller Echo», von 17 bis 19 Uhr die Formation «Wilhelm Toll» mit Swiss Mountain Rock’n'Roll und von 20
bis 22Uhr die Gruppe «Dai Kimoto & Swing Kids». Weiter im Angebot sind unter anderem Kutschenfahrten, Zauberkünstler «Seppino und Manolito», Streichelzoo und Kinderschminken; unter Anleitung von Chocolatier Fabian Rimann können Besucherinnen und Besucher zudem eine eigene «Pigna-Schokolade» herstellen. Weitere Informationen sind unter www.pigna.ch nachzulesen. (e)
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Grosser Besucherandrang am Bauernhof-Tag unter dem Motto «Milch-Kuh»
Brunch-Buffet, Melken und Herumtrollen im Stroh Der Bauernhof-Tag auf dem Strickhof in Lindau erfreute sich zum bereits neunten Mal grosser Beliebtheit. Der Anlass bot Jung und Alt die Möglichkeit, Wissenswertes zum Thema «Milch-Kuh» zu erfahren und sich bäuerlichkulinarisch verwöhnen zu lassen. von Tobias Jäger Am ersten Mittwoch im Mai, dem offiziellen «Tag der Arbeit», lud der Strickhof zum Bauernhof-Brunch mit Rahmenprogramm. Bereits früh morgens begaben sich insbesondere viele Familien mit Kindern auf den grossen Landwirtschaftsbetrieb, welcher eigens für diese Veranstaltung äusserst besucherfreundlich hergerichtet und herausgeputzt worden war. Organisiert wurde dieser Tag von den Bauernfamilien Lindau und Umgebung in Zusammenarbeit mit dem Pferdesportzentrum Rooswisler, den Landfrauen des Bezirk Pfäffikon, dem Damen-Turnverein Grafstal und dem Ausbildungs- und Versuchsbetrieb Strickhof.
Milchverarbeitung Der Erlebnistag auf dem Bauernhof drehte sich rund um die Milch. Von der Milchgewinnung durchs Melken, welches an einer künstlichen Kuh geübt werden konnte, bis zur Milchverarbeitung und der Herstellung von Butter wurden die Besucher umfassend informiert. Neben zahlreichen, sehr informativen Beschrieben zu
Die Kinder amüsierten sich beim Traktorfahren auf dem Bauernhof
unterschiedliche Themen gab es viele Möglichkeiten, die Kühe, Schweine und Schafe in einem Streichelzoo hautnah zu erleben. Die meist vorsichtige, zaghafte Berührung der Tiere hatte beinahe immer ein zufriedenes Lächeln beim Menschen zur Folge. Fast niemand konnte sich dem Charme der herumtollenden kleinen Ferkel oder der Betrachtung der friedlich wiederkäuenden Kühe entziehen. Die Schafe nahmen den grossen Rummel gewohnt gelassen und fast etwas teilnahmslos zur Kenntnis.
baut, welcher mit Kindertraktoren befahren werden konnte. Als zusätzliche Attraktion stand bewegungsfreudigen Sprösslingen eine Strohburg zur Verfügung, welche mit einer improvisierten Rutschbahn zum Austoben einlud
oder wilde Strohballschlachten ermöglichte. Der übergrosse Sandkasten bot zudem die Gelegenheit, sich zu vergnügen und zu «sändele» und als weitere Abwechslung lockte eine Aus◾ fahrt mit der Kutsche.
Ausverkaufter Brunch Bereits eine halbe Stunde nach Eröffnung des Brunch-Buffets war es schwierig, in der grossen Halle einen Platz an einem der langen Tische zu ergattern. Derart gross war das Interesse, sich das einmalige Ambiente und das Frühstücksangebot mit hausgemachten Produkten, mit Rösti, Speck und Spiegeleiern, nicht entgehen zu lassen. Draussen vor dem Eingang bildete sich zeitweise eine lange Warteschlange. Das Schild «Ausverkauft» verwies bereits um 11 Uhr auf eine rappelvoll besetzte Remise. Abhilfe wurde mit Grillwürsten und Raclette sowie einem reichhaltigen Kuchenbuffet und einem Verkaufsstand mit Bauernhof-Glacé geschaffen.
Geduldiges Anstehen für das Spiegelei. (Bilder: Tobias Jäger)
Hindernisparcours Für die kleinen Besucher hatten die Veranstalter einen Hindernisparcours mit Wipp-Rampe und Slalom aufge-
Begegnungen ohne Berührungsängste.
Gemütliches Beisammensein in der Liebevoll dekorierten Remise.
Für Kinder ein Erlebnis der besonderen Art bildete die fröhliche und lustige Schlacht mit Stroh
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Bild des Monats Wenn Bäume in den Himmel wachsen Momentan kennen die Börsen welt- Grundsätzlich ist dies eine sehr gefährweit keine Grenzen. Gestützt durch liche Situation. Erschwerend kommt die auf Hochtouren laufenden Geld- hinzu, dass die Gewinnentwicklung bei druckereien vieler Staaten werden den Unternehmen durchzogen ausfällt und die gesamte wirtbei den Aktien fast tägschaftliche und finanzielle lich neue Höchstmarken Situation weltweit immer gesetzt. Der Schweizer noch als labil bezeichnet Aktienmarkt hat von werden muss. Ein SprichJanuar bis Mai dieses wort besagt, dass die Jahres bereits 20 ProBäume nicht in den Himzent zugelegt, in Japan mel wachsen. Mit den Aksind es mit tatkräftiger tienkursen wird es sich Unterstützung der Regleich verhalten. Wann gierung sogar über 40 Ralph Kleeb eine Korrektur kommt und Prozent. Ein Ende ist für viele Anleger nicht in Sicht. Da attrak- wie heftig sie ausfallen wird, ist leider tive Anlagealternativen aufgrund des nicht prognostizierbar. Warum nicht sehr tiefen Zinsniveaus nur sehr jetzt zumindest einen Teil der Kursgeschwer zu finden sind, springen zu- winne ins Trockene bringen? Auf jeden nehmend auch Anleger auf den fah- Fall kann ein Gespräch mit dem Firenden Aktienzug auf, die aufgrund nanzberater nicht schaden. Ihre Raiffeisenbank ihrer Persönlichkeit und ihres finanOberembrach-Bassersdorf ziellen Umfeldes gar keine Eignung Ralph Kleeb für Aktienanlagen aufweisen.
Die Grossbaustelle im Zentrum von Bassersdorf wächst mit einem rasanten Tempo in die Höhe. Dem Geschehen folgen viele Leute, beim Gang zur Post wird eine kurze beschauliche Pause eingelegt, Mütter positionieren ihre Kinderwagen so, dass der Knirps darin einen Logenplatz geniessen kann und Rentner setzen sich auf die Sitzfläche ihres Rollators. Das Migros-Gebäude ist bereits Geschichte. Im östlichen Teil der Baustelle wird Kubikmeter um Kubikmeter Beton verarbeitet, zum Teil bis spät am Abend und auch oft am Samstag wird gebaut, was das Zeug hält. Eine wirklich spannende Sache. (re)
Oft kOpiert. Nie erreicht.
Der neue Golf Gti. Manchmal reichen drei Buchstaben für eine Legende: GTI. Erleben
Nürensdorf: Rauchgasverletzung In der Nacht zum 17. Mai brannte ein Einfamilienhaus in Nürensdorf fast vollständig aus. Die 80-jährige Bewohnerin, die sich alleine im Haus aufgehalten hatte, erlitt eine Rauchgasverletzung und musste in Spitalpflege verbracht werden. Entdeckt wurde der Brand kurz nach 2 Uhr von einem Passanten. Gemäss Angaben von Urs Knecht, Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Altbach (Brütten/Nürensdorf), standen 41 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Der Brand war nach
rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle. Bei den Löscharbeiten (Bild: Feuerwehr) stand auch die Autodrehleiter der Stützpunktfeuerwehr Kloten mit sieben Mann im Einsatz. Trotz dem Grosseinsatz brannte das Haus fast komplett aus; der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Kantonspolizei auf rund eine halbe Million Franken. Die Brandursache ist gemäss Polizeiangaben noch unklar und wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich untersucht. (re)
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Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN lud zur Kleinkinderexkursion
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Von Sauerklee und glitschigen Regenwürmern Unter dem Motto «Wie fein unsere Natur duftet» hat der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN Anfang Mai das erste Mal zu einem Waldbesuch für Kleinkinder im Alter von zwei bis sechs Jahren eingeladen.
ihr zu pflegen.» Mit Steffi Ojalvo, Gruppenleiterin der Kimi Geeren (Bassersdorf), hat der NBN auch eine kompetente Person für die Durchführung gewinnen können. «Wir hatten beide fast gleichzeitig diese Idee, ein solches Programm auf die Beine zu stellen», ergänzte Gisler.
Tasten, riechen, kosten
«NBN Kids» heisst das Programm, das der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf seit acht Jahren erfolgreich durchführt. Bis jetzt kamen allerdings nur Kinder ab dritter Klasse in den Genuss von interessanten Exkursionen oder dem beliebten Naturlager, das alljährlich unter der Leitung von Fachpersonen durchgeführt wird. «Nun wollten wir einmal etwas für die Kleinsten anbieten», erklärte Erika Gisler, Präsidentin und Medienverantwortliche des NBN. «Es ist wichtig, dass bereits Kleinkinder diese elementare Erfahrung in der Natur machen können, um später auch einen sorgsamen Umgang mit
Dass eine solche Waldexkursion unter pädagogischer Betreuung offenbar einem grossen Bedürfnis bei vielen Eltern entspricht, zeigte sich an der Zahl der Anmeldungen für diesen Samstagnachmittag. «Bereits kurze Zeit nach Ankündigung war die erste Exkursion ausgebucht», freute sich die NBN-Vizepräsidentin. Neben vielen ortsansässigen Familien haben sich sogar auch einige Auswärtige angemeldet. Wegen der grossen Nachfrage wurde eine Woche später für diese Veranstaltung gleich nochmals ein zusätzlicher Termin eingeschoben.
Das Konzept der Exkursion ist so einfach wie eindrucksvoll. Steffi Ojalvo hatte sich zusammen mit ihren beiden Helferinnen Fabienne Schweizer und Nicole Böhm eine Waldfeuerstelle in der Nähe des Bassersdorfer Aussichtspunktes Ratzenhalden (beim Châlet Waldgarten) ausgesucht. Von dort aus starteten die Knirpse entweder alleine oder in Begleitung eines Elternteils ihre kleine Erkundungstour durch den Wald. Mit kleinen farbigen Schüsseln streiften sie durchs hellgrün leuchtende Unterholz, kletterten über Baumstämme und stapften durch den morastigen Boden, auf der Suche nach den kleinen und grösseren Erzeugnissen des Waldes. Und es wurde eifrig gesammelt: Hier ein schönes Moos, da ein knorriger Tannzapfen, dort ein Kleeblatt oder eine gekringelte Farnknospe. Alles wurde sorgsam in die Schälchen gelegt; sogar ein Regenwurm landete darin. Danach wurde die «Ausbeute» auf einer grossen
Im Morast zu stapfen macht Spass. (Bilder: Reto Hoffmann)
Die Gesammelten Naturalien werden begutachtet: «Iigitt, en Rägewurm».
Sorgsam werden die Fundstücke gesammelt und betastet.
von Reto Hoffmann
Grosse Nachfrage
Mit kleinen Schüsseln machten sich die Kids auf die «Pirsch».
Plane ausgelegt, gemeinsam begutachtet und nach dem Motto «Wie fein unsere Natur duftet» auch daran gerochen. An einem Holzstück zu riechen oder ein Blatt des Sauerklees zu kosten war das eine, aber einen Regenwurm in die Hände zu nehmen, brauchte dann schon noch etwas mehr Überwindung und war nicht jedermanns Sache. Doch spannend und aufregend war es für die Kleinsten allemal. Zum Abschluss konnten alle Teilnehmenden sich ein Schlangenbrot am Stecken über dem Feuer backen, denn das Herumpirschen im Freien macht auch hungrig. Weitere KidsVeranstaltungen sind unter www.nbn.ch zu finden. ◾
Der Wald bringt die Kinder zum Staunen.
Mit der Kimi-Mitarbeiterin werden die Naturalien begutachtet.
Gesundheit
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Dorf-Blitz
05/2013
Keine Verweichlichung: Das Wetter schafft uns Schwitzen bei 25, Frösteln bei 8 Grad: Das unstete Wetter schafft uns. Die Wetterfühligkeit äussert sich in Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Nervosität, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Blutdruckschwankungen, Migräne, Kopfweh, Rheuma, Schmerzen an Narben und in vielem mehr. Wenn sich die atmosphärischen Druckverhältnisse ändern, reagiert fast jeder Dritte mit Befindlichkeitsstörungen bis zu krankheitsähnlichen Symptomen. Oft wird «Wetterfühligen» Verweichlichung und Bequemlichkeit unterstellt und sie werden wie Hypochonder behandelt. Was viele nicht wissen: Im Mittel lastet auf einem Erwachsenen ein Gewicht von 20 Tonnen Luft. Natürlich sind wir daran angepasst, aber bei einem Tief-
druckgebiet kann es innerhalb weniger Stunden schon mal eine halbe Tonne weniger sein. Gesunde werden mit so einem Wechsel leicht fertig. Aber es ist durchaus vorstellbar, dass manche Personen mit einem schwachen Gefässsystem, hohem oder niedrigem Blutdruck sensibel reagieren. Bereits minimale Luftdruckschwankungen können über Sinneszellen an der Halsschlagader Wetterfühligkeit auslösen. Die Informationen dieser sogenannten «Barorezeptoren» nutzt der Körper, um permanent die Herzfrequenz und den Blutdruck zu steuern. Es wird vermutet, dass diese Rezeptoren durch die Luftdruckschwankungen beeinflusst werden.
nichts anderes übrig als die Reaktion des Körpers in harmonische Bahnen zu lenken. In den kritischen Tagen brauchen wir mehr Salz (Meersalz, Himalayasalz) zum Beispiel in Form von Salatgurken. Viel Flüssigkeit ist enorm wichtig: Kohlensäurearmes Wasser oder Kräutertee. Zwei- bis dreimal wöchentlich ein beruhigendes Bad mit Melissen-Lavendel-Rosmarin Zusatz. Ausgedehnte Spaziergänge bei jeder Witterung. Mit einer Frischpflanzentropfen-Mischung aus Königin der Nacht, Lavendel, Melisse, Schafgarbe und Weissdorn lassen sich die Beschwerden auf sanftem Weg kurieren. In der Homöopathie kennt man Aconitum, Causticum und Rhus toxicodendron als wirksame Mittel.
Tipps für Wetterfühlige: Da wir das Wetter nicht beeinflussen können bleibt uns
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Dorf-Blitz
Veranstaltungen
05/2013
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Sa
01.06.
Sa
01.06.
45
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
OK Flohmarkt
Flohmarkt
PP hinter der Bibliothek
10.00 - 22.00
Zapfenclub
Brunnenfest
Bei der Schmitte
10-jähriges Jubiläum Waldverein und 20-jähriges Jubiläum Spielgruppe Chreisel
Sagi Ba Sagiweiher, Bassersdorf Infos: www.nbn.ch
Sa
01.06.
10.00 - 18.00
Waldverein Ba/Nü und Spielgruppe Chreisel
Sa
01.06.
14.00 - 16.30
Naturschutz Ba/Nü NBN Kids (5-8 J.)
Exkursion mit Heike Niemand: «Goldgelber Wachs – das facettenreiche Material des Imkers»
Di
04.06.
19.30
Pol. Gemeinde
Forum: «Wirtschaft trifft Politik»
Franziskuszentrum
14.00 - 16.00
Naturschutz Ba/Nü, NBN Kids
Exkursion: «Das Leben im Bach und Weiher» (Schüler/innen 3. - 6. Klasse)
Bushaltestelle Birchwil Koordination dominic.blosser@nbn.ch
Sa
08.06.
Sa
08.06.
09.00 - 18.00
Fussballclub
FC Bassersdorf – Sponsorenlauf
bxa
Mi
12.06.
13.00
OK Basi-Fisch
Wettschwimmen «Basi-Fisch»
Freibad Hasenbühl, www.basi-fisch.ch
Do
13.06.
19.00 - 20.30
Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz
Exkursion: «Saubere, lebendige Bäche – köstliches Trinkwasser»
Treffpunkt: bei der alten Sagi
Sa
22.06.
08.00
Gemeinde
Papiersammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
Sa / So
22.06. 23.06.
Hundesport
Agility-Meeting mit Qualifikationslauf (Sa) und Kategorie Large und Oldie (So)
Trainingsgelände Hundesport, Ba
07.00 - 19.00
So
23.06.
17.30
Turnverein
Öffentlicher Empfang des Turnvereins vom eidg. Turnfest
Parkplatz altes Dorfschulhaus
Di
25.06.
19.30
Pol. Gemeinde
Gemeindeversammlung
Franziskuszentrum
Fr So
28.06. 30.06.
FC Bassersdorf
Dorf- und Schülerturnier
bxa
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen, Vorträge
Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89
Jeden Do
08.00 - 12.30
Regelmässig Jeden 1. Sa
10.00 - 12.00
Polizei Ba
Bassersdorfer Wochenmarkt
PP hinter der Bibliothek
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sagi und Schmitte
Öffentliche Vorführungen
Sagi im Wisental, Schmitte Ba
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Referat und Diskussion mit Robert Koch, Facharzt: «Vergesslichkeit - Was ist normal?»
Gemeindesaal
Do
30.05.
20.00 - 21.30
Komm. Suchtprävention + Gesundheitsförderung
Sa
01.06.
10.00 - 12.00 13.30 - 16.00
Schiessverein
Freie Übung 4 Jungschützenkurs
Schützenhaus
Sa / So
01.06. 02.06.
Turnverein
Regionalmeisterschaften
Sportanlage Marthalen
Sa
02.06.
08.00 - 12.00
Schiessverein
Eidg. Feldschiessen
Schützenhaus Dägerlen-Berg
Di
04.06.
19.30 20.15
Pol. Gemeinde
Gemeindeversammlung ref. Kirchgemeinde Gemeindeversammlung Politische Gemeinde
Mehrzweckhalle Chapf
So
09.06.
Pol. Gemeinde
Abstimmungen / Wahlen
Mo
10.06.
09.30 - 18.30
Altersforum
Car-Ausflug ins Entlebuch
Gemeindehausparkplatz
Mi
12.06.
18.30
Zweckverband Feuerwehr
Delegiertenversammlung
Gemeindezentrum, Brüelgasse 7
20.00
Samariterverein
Samariterübung
Schulhaus Chapf
Turnverein
Eidgenössisches Turnfest
Sportanlagen Magglingen/Biel
Schiessverein
Jungschützentag
Schützenhaus Witerig, Hettlingen
Do
13.06.
Do So
13.06. 23.06.
Sa
15.06.
13.00 - 15.00
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Veranstaltungen
46
Dorf-Blitz
05/2013
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mo
19.30 - 21.00
Turnverein Brü
Frauenriege
Turnhalle Chapf
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 - 15.00
Altersforum Brü
Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner
Gemeindesaal
Jeden Di
16.30 - 17.30
Turnverein Brü
KiTu (Turnen für Kindergartenkinder)
Turnhalle Chapf, Anm. bei Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch
Jeden Di
18.00 - 19.30
Turnverein Brü
Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Di und Fr
19.30 - 21.45 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi
14.30 - 18.00
Ajuga
Jugendtreff Brütten
Jugendtreff «Jugi Impuls»
Jeden Mi
18.15 - 19.30 18.15 - 19.45
Turnverein Brü
Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi und Fr
20.00 - 21.30 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Damenriege (Damen ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Do
20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Männerriege
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 - 11.00
MuKi-Team
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 - 17.00
Altersforum/Pro Senectute
Seniorinnen-Spielnachmittag
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 - 16.00
Jugendsekretariat Winterthur-Land
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 - 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Waldverein Ba / Nü und Spielgruppe Chreisel Ba
10-jähriges Jubiläum Waldverein und 20-jähriges Jubiläum Spielgruppe Chreisel, Ba
Sagi Ba
Sa
01.06.
10.00 - 18.00
Sa
01.06.
10.00
Armbrustschützenverein Nü
Volks- und Firmenschiessen
Armbrustschützenhaus Nü
Exkursion mit Heike Niemand: «Goldgelber Wachs – das facettenreiche Material des Imkers»
Sagiweiher, Bassersdorf Infos: www.nbn.ch
Sa
01.06.
14.00 - 16.30
Naturschutz Ba / Nü NBN Kids (5-8 J.)
Mo
03.06.
19.30 - 21.30
Elternrat Sunnerain
Elternbildung: «Faustlose Konfliktlösung»
Singsaal Schulhaus Hatzenbühl
Do
06.06.
19.30
Männerchor Nü
Singen im Altersheim Bassersdorf
Altersheim Breiti Ba
Sa
08.06.
09.00 - 18.00
FC Basserdorf
Sponsorenlauf
Bxa Bassersdorf
14.00 - 16.00
Naturschutz Ba/ Nü NBN Kids
Exkursion: «Das Leben im Bach und Weiher» (Schüler/innen 3. - 6. Klasse)
Bushaltestelle Birchwil Koordination dominic.blosser@nbn.ch
Gemeinde
Abstimmungstermin
10.00
Nüeri-Netz
Wanderung
Auskunft: Ruth Meyer, Tel. 044 836 58 13
Delegiertenversammlung
Gemeindezentrum Brütten, Brüelgasse 7
Sa
08.06.
So
09.06.
Mi
12.06.
Mi
12.06.
18.30
Zweckverband Feuerwehr Altbach
Fr
14.06.
20.15
Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Sommerserenade
Kapelle Breite
Sa
15.06.
10.00 - 20.00
ASV Ob
Volksschiessen
Armbrustschützenhaus Ob
Do
20.06.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treff
Restaurant Bären, 1. Stock
Do
20.06.
19.30
Männerchor Nü
Geburtstagssingen 1. Halbjahr
Alterszentrum Bären
Sa / So
22.06. 23.06.
Kavallerie Verein Kloten und Umgebung
Concours Complet
Im Säget
Mi
26.06.
14.00
Frauenverein Ob/Bi
Seilpark Kloten
Kloten
Mi
26.06.
20.15
Pol. Gemeinde
Gemeindeversammlung Politische Gemeinde
Mehrzweckhalle Ebnet
Fr So
28.06. 30.06.
FC Bassersdorf
Dorf- und Schülerturnier
bxa Ba
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 836 80 83)
Gemeindehaus Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 - 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien
Jeden Mo
15.30 - 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk. Tel. 044 836 53 93)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 - 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21,)
Schulhaus Ob
Jeden Di/Mi/Do/Fr
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
05/2013
Jeden Di/Mi Jeden 1. Sa
47
Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha
Ludothek Ping Pong
Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Jeden Di Jeden Do
09.00 - 10.00 09.00 - 10.00
Muki-Turnen Bi
Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi Ob. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Di
18.00 - 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 - 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr
13.30 - 16.30 17.00 - 21.00 17.00 - 20.00 19.00 - 23.00
Jugendtreff Authentic Simon Merki 079 262 35 81. Isa Tacheron 079 773 10 55
Kidstreff (Mittelstufe) Jugendtreff (Oberstufe) Gourmetplausch (Mittelstufe) Jugendtreff (Oberstufe)
Jugendtreff Nü, Postfach 156, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch
Jeden Mi Jeden letzten Fr
19.00 - 23.00 19.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21)
Schulhaus Ob
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden 2. + 4. Mi
14.00 - 16.00
Kleinkindber Kt. ZH
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Jeden Do
08.45 - 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 - 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming/Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 - 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
15.15 - 17.00
Chrabbelgruppe Nü
Mütter + Väter mit Kleinkindern
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Do
17.30 - 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 - 22.00
Männerchor Nü
Proben/Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Andere Gemeinden
Einmalige Anlässe Datum/Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
1. Delegiertenversammlung des FRHU
Schulzentrum Lättenwiesen, Sitzungszimmer 1 / 2, Opfikon
Zweckverband Do 30. Mai
19.00
Forstrevier Hardwald Umgebung
Sa 01. Juni
11.00 – 22.00
Stiftung Pigna
«Graswinkelfest» - Eröffnungsfest Pigna-Park mit diversen Attraktionen, Details: www.pigna.ch
Pigna, Graswinkelstr. 52, Kloten
So 02. Juni
13.13 14.14
Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen
Darbietungen im Rahmen der Veranstaltung «klingende Museen» im Klotener Ortsmuseum
Büecheler-Hus, Dorfstrasse 49, Kloten
Sa 22. Juni
08.00 – 12.00
Kantonspolizei (KaPo) Zürich
freiwillige Waffenrückgabe-Möglichkeit
Verkehrspolizeistützpunkt Bülach der KaPo an der Reitergasse 2
Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 - 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Stadtsaal Kloten
Blumen Zweerus Blumen Zweerus
Hauseigentümerverband Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf, Nürensdorf www.hev-kloten.ch
Einladung für Haus- und Wohnungseigentümer Donnerstag, 6. Juni 2013, 19.00 Apéro, offeriert vom HEV Franziskuszentrum bei der kath. Kirche, Bassersdorf
„Auswirkungen des Staatsvertrages auf den Fluglärm“ Zur Information der betroffenen Bevölkerung veranstaltet der HEV Kloten eine Informations- und Podiumsveranstaltung mit: - Ursula Moor, Präsidentin SBFZ Schutzverband Flughafen, Gemeindepräsidentin von Höri - Dr. Walter Rohr, Präsident, Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität - Thomas Morf, Präsident des VFSN-Verein Flugschneise Süd Nein - Fritz Kauf, Presseverantwortlicher BFO Bürgerprotest Fluglärm Ost - Moderation: Jürg Egger, Präsident des HEV Kloten und Umgebung Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Auch Nichtmitglieder sind willkommen.
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Blumenladen
5 Bachtobelstrasse 5 Bachtobelstrasse Klotenerstrasse 11 Klotenerstrasse 11 20044 836 62 44 Tel. 044 836 62 44 Tel. 044 836 56 20 Tel. 044 836 56 Tel. 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf Wir empfehlen uns für: Wir empfehlen uns für: Blumen – traditionelle und– exklusive Sträusse– – Hochzeitsfloristik – Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse Hochzeitsfloristik Gärtnerei– Pflanzen für Haus und Blumenladen Gärtnerei Blumenladen Dekorationen Garten – Trauerbinderei – Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten – Trauerbinderei – Bachtobelstrasse 5 Klotenerstrasse 11 5 Klotenerstrasse–11 Fleuropservice - Balkon- und Gartenbepflanzungen Gartenunterhalt Fleuropservice - Bachtobelstrasse Balkonund Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt 836 Tel.044 044836 83662 6244 44 Tel.Tel. 044044 836 5656 2020 Tel. 8303 Bassersdorf 8303Bassersdorf Bassersdorf 8303 Bassersdorf 8303
Blumen
Zweerus
Jetzt wieder schöne, kräftige Tulpen Jetzt wieder schöne, kräftige Tulpen empfehlen Wir Wir empfehlen unsuns für:für: Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse– –Hochzeitsfloristik Hochzeitsfloristik –– Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse in vielen Farben Kultur aus eigener Kultur in vielen Farben aus eigener Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten – Trauerbinderei – Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten – Trauerbinderei – Fleuropservice - Balkonund Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Gärtnerei Blumenladen Fleuropservice - Balkonund Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Bachtobelstrasse 5 Tel. 044 836 56 20 8303 Bassersdorf
Klotenerstrasse 11 Tel. 044 836 62 44 8303 Bassersdorf
Jetzt wieder unsere schönen Lilien Wir empfehlen uns für: Jetzt wieder schöne, kräftige Tulpen Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Kultur Dekorationen aus – Pflanzeneigener für Haus und Garten – Trauerbinderei – in vielen Farben aus eigener Kultur Fleuropservice - Balkon- und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Jetzt wieder schöne, kräftige Tulpen in vielen Farben aus eigener Kultur
Treffpunkt
48
Dorf-Blitz
05/2013
kontaktwelt
internet kontaktwelt internet
szenerien
Viel braucht man eigentlich zu «sceneriies.com» nicht zu sagen. Weil es erstens nicht viel zu melden gibt, dafür um so mehr zu sehen. Und weil der Name der Seite zweitens selbsterklärend ist: «scenery», zu Deutsch «Landschaft» oder «Kulisse». Und genau davon findet man dieser Seite atemberaubende Aufnahmen. Wer Vorlieben hat, kann in Kategorien wie «Sonnenuntergänge», «Berge» oder «Seen» stöbern, ein Besuch lohnt sich aber in jeder dieser Kategorien. Der einzige Nachteil: Fernweh und Reiselust werden mit Sicherheit geweckt. Falls die nächsten Ferien in weiter Ferne liegen, ist also Vorsicht angesagt.
www.sceneriies.com
hörspiele
Manchmal ist weniger eben doch mehr. Bei Hörspielen beispielsweise wird die Phantasie oft mehr angeregt als bei Filmen, gerade darum, weil die Bilder fehlen und man diese selber entstehen lassen muss. Zwar erfreuen sich Hörspiele nicht mehr derselben Beliebtheit wie einst, dennoch sind sie aber nicht von der Bildfläche verschwunden. Nach wie vor werden viele Hörspielserien produziert und Bücher zu Tonaufnahmen verarbeitet. Auf «gratis-hoerspiele.de» sind mehr als Tausend solcher Hörspiele zu finden, die allesamt gratis angehört werden können. Die Auswahl reicht dabei von Wallander-Krimis über ARD-Radioserien hin zu Nils Holgerssons wunderbarer Reise.
photoshop-kunst
www.gratis-hoerspiele.de
Die Bilder des schwedischen Künstlers Johan Thörnqvist sind unverwechselbar: In reale Fotografien sind mit Photoshop gezeichnete Elemente eingesetzt. Die Zeichnungen sind verspielt und oft surreal; ein Matrose dreht da etwa mit seinem Boot eine Runde in einer Kaffeetasse, ein Taucher putzt ein Bierglas von innen oder eine ganze Stadt ist auf einen Hydranten gesetzt. Jedes Bild ist etwas Besonderes, und einige muss man eine Zeit lang betrachten um alle Details zu erfassen. Oft locken die Werke ein Schmunzeln hervor oder machen nachdenklich, langweilig ist kaum eines. Eine lohnende Entdeckungstour für alle, die etwas Zeit übrig haben.
www.snarlik.se
perfekte mütze
Die im Winter und bei manchen auch im Sommer gerne getragenen Strickmützen dienen längst nicht mehr nur dem Schutz vor Kälte, sondern sind zum modischen Accessoire geworden. Nicht ganz einfach ist es deshalb, die richtige Mütze zu finden – schliesslich soll sie ja Ausdruck der eigenen Individualität sein. «myboshi» bietet einen eleganten Ausweg aus diesem Dilemma: Auf der Homepage kann eine Strickmütze komplett nach eigenem Geschmack zusammengestellt werden. Über 30 Grunddesigns stehen zur Auswahl, und sämtliche Farben können frei gewählt werden. Selbst über das Vorhandensein des Bommels kann entschieden werden. Die Unikate werden dann in Deutschland von Hand gestrickt und per Post bequem ins Haus geliefert.
do it yourself
www.myboshi.net
«Do it yourself» – wenn man diese Phrase hört, denkt man an übereifrige, männliche Hobbyhandwerker, welche gestresst durch den Baumarkt eilen und Werkzeuge kaufen, welche sie kaum je brauchen werden. Im Internet hat sich aber mittlerweile eine ganz andere «do it yourself»Bewegung entwickelt, von der sich eher Frauen begeistern lassen. Abertausende Anleitungen zur Herstellung von Kleidern, Dekorationen, Schmuck und anderen Accessoires finden sich im Netz, sodass bastelfreudige Damen sich fast schon mit der Qual der Wahl herumschlagen müssen. Auf dieser Webseite finden sich beispielsweise Anleitungen einer New Yorker Designerin, die mit hochwertigen Fotos angereichert sind.
www.psimadethis.com
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www