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Dorf-Blitz März 2017

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Nr. 03 30.03.2017

Im Ăœberblick

Nächtlicher Maskenumzug als Neuerung

Auftritt in Fernsehen

Gelungener Streich mit Strassentafeln Es war eine grandiose Fasnacht, die 62. Bassersdorfer Dorffasnacht. Ein lustiger ErĂśffnungsabend, gefolgt von vier närrischen Tagen mit UmzĂźgen, tollen Masken und optimaler Witterung, die viele Besucher bescherte. Ăœber 1000 Stunden war das Fakoba im Einsatz, zum Teil mit Hilfe von Asylsuchenden. ÂŤEs hat sich gelohnt – fĂźr alleÂť, stellte Obernarr Rolf Zemp zufrieden fest.

Daniela und Patrik Spiess waren Teil einer ÂŤDokÂť-Sendung des Schweizer Fernsehens SRF. In der Sendung ÂŤZwischen Kind und KarriereÂť waren sie als Vertreter des traditionellen Familienmodelles zu sehen. Seiten 4 / 5

Moderne Altersstrategie Die Steuergruppe 65+ kĂźndigte erste Schritte in der zukĂźnftigen Altersstrategie an. Unter anderem ist von einer neuen Triagestelle fĂźr die Pflegeversorgung die Rede. Zudem sollen Menschen mit einem geringen Pflegeaufwand durch die Spitex zuhause betreut werden. Seite 13

Neuer Pächter gefunden

Lautstark erÜffnete die Guggenmusik Kookaburra die 62. Dorffasnacht am schmutzigen Donnerstag im Zelt des Fasnachtskomitees Fakoba. Dieses war noch besser verankert worden, wegen der hohen Windgeschwindigkeiten, die an diesem Abend alles mit sich fortzureissen drohten. Obernarr Rolf Zemp begrßsste die zahlreichen Anwesenden. Während seiner wie ßblich launigen Ansprache und der sogenannten Landsgemeinde, machten sich ein paar Narren auf den Weg, um ßber den offiziellen Strassenschildern diverse selbstgemachte Kartonschilder anzubringen. Es war dies eine Retourkutsche an die Beschwerde des umtriebigen DÜlf Kel-

lenberger, der seine eigene Fasnachtszeitung mit Geisslooschreck signiert. Er zeigte sich mit der gemeinderätlichen Freundschaft zum Fakoba nicht ganz glßcklich. Insbesondere prangerte er die Umbenennung des Baarainliweg zum Fasnachtswägli an, notabene auf Auftrag aus dem Gemeindehaus. Dies sei nicht zulässig, weil das Strassenschild in der Mitte des Weges angebracht sei und der gleiche Weg vorn noch immer mit seinem ursprßnglichen Namen beschildert sei. So oder so, der diesjährige Streich des Fakoba war gelungen, denn am Freitagmorgen trugen etliche Strassen den Namen eines Bassersdorfer Vereins.

Fßr das Restaurant Sonnenhof wurde von den Eigentßmern ein neuer Pächter gefunden. Somit bleibt der wichtige Dorftreffpunkt fßr die Brßttener weiterhin erhalten. Seite 25

Alltagshilfe fĂźr Migranten Mit ihrem Projekt ÂŤTandemÂť wollen zwei NĂźrensdorferinnen den Migranten und Asylanten in NĂźrensdorf durch freiwillige Hilfestellungen den Alltag erleichtern. Vom einfachen Zeigen der Wohngemeinde bis zu Kartenspielen und gemeinsamem Kochen sollen Freiwillige Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Seite 31

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf BrĂźtten NĂźrensdorf

ab Seite 7 ab Seite 21 ab Seite 28

Das Fakoba begeisterte dieses Jahr mit einem Mini-Riesenrad.

Aufgaben gelĂśst Gemeindepräsidentin Doris Meier Ăźberliess dem Fakoba den ÂŤSchlĂźssel zur NarrenfreiheitÂť auch heuer nicht ohne das Stellen dreier Aufgaben, die bis zum Giigelizischtig gelĂśst werden sollten. Die erste gestellte Aufgabe forderte das Fakoba zur Ăœberlegung auf, was Bassersdorf mit den Briten betreffend Brexit aushandeln wĂźrde? Denn aus der Geschichte sei bekannt, dass die hiesige Narrengesellschaft schon Erfahrung mit dem ÂŤBaxitÂť habe, seit sie sich an der Fasnacht 2010 vom Kanton ZĂźrich losgesagt und als ÂŤKanton BassersdorfÂť unabhängig erklärt hatten. Zum Zweiten sei eine Altersstrategie gefragt, wobei die Narren dem Gemeinderat Vorschläge unterbreiten sollten, was sie denn im Alter so brauchen wĂźrden. Und als dritte Aufgabe sollte das FaFortsetzung auf Seite 2


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Tobias Jäger Heutzutage wird mehr denn je unverständlich kommuniziert. Ganz nach dem Motto ich hÜre dich zwar, verstehe dich aber nicht. Dies betrifft nicht nur bestimmte

koba dem Gemeinderat aufzeigen, wie die Dorffasnacht die Integration noch intensiver fÜrdern kÜnne. Natßrlich wurden die drei Aufgaben wie erwartet gelÜst und der Obernarr durfte sie am Giigelizischtig im Gemeindehaus vor der Schlßssel-Rßckgabe präsentieren. Die Narren lieferten unter anderem einen weiteren Plan fßr den Baxit. Teile Nßrensdorfs sollten eingemeindet werden, damit die dort ansässige Brauerei kßnftig ebenfalls in den Händen der Bassersdorfer sei. Als ihre persÜnlichen Altersaussichten schilderten sie Wßnsche wie Taxidienst, kleinere Festgarnituren sowie

$IFGSFEBLUJPO ¡ Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch 4FLSFUBSJBU *OTFSBUF ] "MMHFNFJOFT ¡ Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bßrozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Meinungsmacher, sondern grundsätzlich die gesamte Gesellschaft. Wir erfahren alternative Fakten, glauben legales Mogeln zu erkennen oder erleben positive Diskriminierung. Aber was heisst das alles genau? Als alternative Fakten dargestellte Erkenntnisse sind ja eigentlich nichts anderes, als dass die eigene Meinung fßr die einzig richtige festgestellt wird. Dieser Ausdruck hatte bekanntlich in der neuen US-Regierung seinen Ursprung, um getätigte Aussagen verifizieren und die persÜnliche Meinung untermauern zu kÜnnen. Ob diese Erklärung korrekt ist? KÜnnte sein und falls nicht, dann sind das eben alternative Fakten. Beim Durchsetzen seiner ganz per-

Steuer-Erleichterungen im Verhältnis zu Dienstjahren und Guggenmusik fßr Jubilare. Die Integration, die das Fakoba bereits dieses Jahr mit der Hilfe von Asylsuchenden bewiesen hatte, zeigte sich auch hier. So wurden die Narren von den betreffenden Helfern zur Schlßsselßbergabe begleitet, wo sie dann gemeinsam ßber die positiven Erfahrungen berichteten.

.BTLFOVN[VH VOE LVMUVSFMMFS $IBSBLUFS Der sonntägliche Umzug, der bei strahlendem Sonnenschein durchgefßhrt wurde, war dieses Jahr mit einer weiteren Attraktion aus der

sÜnlichen alternativen Fakten hilft vielleicht legales Mogeln. Der Leser versteht unter diesem Ausdruck mÜglicherweise das bewusste Ausreizen einer reglementarischen Grauzone. Der Begriff wurde im Zusammenhang mit Roger Federer am diesjährigen Tennis-Final von Melbourne hergenommen, als dieser im fßnften Satz eine medizinische Auszeit nahm. Grundsätzlich hatte man hierfßr frßher den Begriff Beschiss verwendet, oder? Und was abschliessend mit positiver Diskriminierung genau gemeint ist, erschliesst sich mir leider ebenfalls nicht ganz. Auch das Internet hat fßr diese aus der Politik stammende Aussage nur fachmännische Erklärun-

Werkstatt des Fakoba versehen. Neben der letztjährigen Achterbahn fuhren sie nun auch mit einem MiniRiesenrad auf, auf dem drei Musiker spielten. Das Publikum belohnte die Macher mit grossem Applaus. Als zusätzliche Neuerung war der nächtliche Maskenumzug am Fasnachtsmontag ein Magnet fßr viele Einheimische und Besucher. Entstanden war die Idee in der einheimischen Maskengruppe Phoenix. Das Fakoba bot zusammen mit der Maskengruppe Bazzilsmannli sofort Hand zur Durchfßhrung und in Rekordzeit meldeten sich zahlreiche Gruppen aus der Schweiz bis ins

gen von Experten parat. Dennoch wird dieser Ausdruck wacker in Texten und Berichten angewendet. Die Flut an unverständlichen Aussagen und Informationen, welche mit wahnsinniger Geschwindigkeit und Kadenz ßber unzählige Kanäle auf uns niederprasseln, lässt die entsprechende Verarbeitung im Hirn schlichtweg nicht mehr zu. Wie also soll es mÜglich sein, das GehÜrte als neues Wissen auf der mentalen Festplatte abzuspeichern? Das Verstehen bleibt eine grosse Herausforderung. Die verbale VerblÜdung unserer Gesellschaft nimmt so weiter ihren Lauf.

Tobias Jäger

Nahe Sßddeutschland an. 21 Nummern präsentierten sich im nächtlichen Bassersdorf, zum Teil mit Lichtern und blinkenden Girlanden versehen. Auch dies ein Programmpunkt, der in der Bassersdorfer Fasnacht Zukunft haben wird. Denn das Ürtliche Fasnachtskomitee mÜchte auf den kulturellen Charakter der Fasnacht setzen und nicht auf eine grosse Saufparty, wie sich Obernarr Rolf Zemp in der Tagespresse zitieren liess. Die Fasnacht 2018 findet ßbrigens vom 8. bis 12. Februar statt. Text: Annamaria Ress Fotos: Reto Hoffmann und Andreas Haas

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung fßr die Gemeinden Bassersdorf, Brßtten und Nßrensdorf

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"VGMBHF 22. Jahrgang | 9300 Exemplare "CPOOFNFOU FYLM .X4U Jahresabonnement Fr. 54.– 3FEBLUJPOT *OTFSBUFTDIMVTT Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Dorf-Blitz

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Thema des Monats

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Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Obernarr Rolf Zemp geniessen ein von der Guggenmusik Kookaburra offeriertes Nürensdorfer Bier.

Obernarr Rolf Zemp unterhält die Landsgemeinde mit träfen Sprüchen über die veränderten Strassentafeln.

Die Guggenmusik Kookaburra unterhält mit bunten Kostümen und dröhnenden Instrumenten.

Eine Ehrerweisung an den Gemeinderat Bassersdorf.

Auch am Maskenumzug machten Dorfgeschichten die Runde.

Bunt gewandete Gestalten im besten Licht am nächtlichen Maskenumzug.

Konfetti: Zuerst in der Luft, danach überall!


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Monatsinterview

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Familie Spiess aus Bassersdorf war Teil einer SRF-«Dok»-Sendung

«Wir wurden als authentisch angesehen» Mitte März lief im Schweizer Fernsehen die «Dok»-Sendung «zwischen Kind und Karriere». Porträtiert wurden drei Familien, die in ihrem Familienalltag verschiedene Modelle der Berufstätigkeit der Ehepartner leben. Die Bassersdorfer Familie Spiess war als Vertreterin des traditionellen Modelles zu sehen. von Susanne Gutknecht Was war der Anreiz für Ihre Familie, bei einer «Dok»-Sendung im Fernsehen teilzunehmen? Daniela Spiess: Es war mehr ein Zufall. Ich habe einen Aufruf auf Facebook gesehen und spontan meinen Mann gefragt, ob wir da mitmachen wollen. Dann haben wir uns beworben und wurden ausgewählt – so einfach. Patrik Spiess: Wir sprechen mit unseren Kindern öfter über die Mediennutzung und was es alles gibt. Daher fanden wir, es wäre eine gute Erfahrung auch für die Kinder, mal hinter die Kulissen einer Fernsehsendung zu schauen. Aber mediengeil sind wir nicht. Wir wurden eher überrascht über die vielen Anfragen von Printmedien in Begleitung zur Sendung. Wurden Ihre Erwartungen an Ihre Teilnahme erfüllt? Daniela Spiess: Auf jeden Fall. Es war sehr spannend, dies mitzuerleben und einmal vor der Kamera zu stehen und sich dann auf dem Fernseh-Bildschirm zu sehen. Ein sehr spezieller Moment.

Es wäre eine gute Erfahrung auch für die Kinder Haben Sie die «Dok»-Sendung vor der Erstausstrahlung bereits gesehen? Patrik Spiess: Nein, wir haben sie bei der ersten Ausstrahlung Mitte März auch zum ersten Mal gesehen. Vorher wurden unsere Aussagen zwar von uns abgesegnet, aber die fertig zusammengeschnittene Sendung haben wir vorher nie gesehen.

Daniela und Patrik Spiess sprechen am Abend in aller Ruhe über ihre Familie. (Fotos: Susanne Gutknecht)

Daniela Spiess: Wir waren erstaunt, wie wenig des gedrehten Materials am Ende wirklich in der Sendung verwendet wurde. Die Crew war doch zwei ganze Tage bei uns zuhause und einen Tag bei Patrik im Geschäft und hat verschiedenste Momente gefilmt. Beim Zusehen hatte ich dann manchmal das Gefühl – warum haben sie jetzt diese Szene verwendet und nicht eine andere, die ich als passender empfand. So hatte ich das Gefühl, ich sei sehr viel in der Küche gezeigt worden. Wie war die Reaktion Ihrer beiden Töchter, als sie sich auf dem Bildschirm sahen? Daniela Spiess: Kim und Nina waren ein wenig enttäuscht, dass wir nur sehr wenig zu sehen waren. Sie dachten wohl, dass die Sendung mehrheitlich über unsere Familie wäre und nicht, dass noch zwei andere Familien porträtiert wurden. Aber nachdem Nina dann in der Bibliothek angesprochen wurde von einer Frau, ob sie nicht zu einer der Dok-Familien gehöre, war sie versöhnt. (lacht) Wie ging der Dreh bei Ihnen zuhause vor sich: Mussten Sie sich

an ein Drehbuch halten und sich auf das Treffen akribisch vorbereiten? Daniela Spiess: Nein – überhaupt nicht. Bevor die Crew frühmorgens eintraf, haben wir niemanden getroffen im Vorfeld und auch nicht gewusst, bei was sie uns filmen werden. Die Abklärungen wurden telefonisch erledigt. Die Autorin der Sendung, Michèle Sauvain, hatte grosses Vertrauen in uns und wollte, dass wir ad hoc auf die Fragen und Situationen reagieren. Wir dachten, dass wir einige Fragen im Vorfeld erhalten werden und uns die Antworten überlegen können. Sie nahm uns jedoch im Gespräch die Unsicherheit. Sie fänden bei uns, was sie sehen wollten und suchten keinen «Schöner-Wohnen-Familien»-Haushalt. Dennoch hatte ich unzählige Fragen, für die sich Michèle Sauvain telefonisch viel Zeit nahm. Sie strahlte eine grosse Zuversicht aus und als die Crew eintraf, ging es wirklich sehr locker zu und her. Das tönt nach einem tollen Erlebnis! Patrik Spiess: Ja, das war es sicher. Aber es war auch streng. Ich stand un-

ter Hochspannung und war sehr konzentriert während der Dreharbeiten. Daniela Spiess: Es war spannend, aber auch sehr streng. Ich war ebenfalls nudelfertig am Abend nach dem Dreh. Ich hatte ja keine Ahnung, was ein solcher Dreh alles beinhaltet. Ich war auch konzentriert wie Patrik, wollte eindeutige Antworten geben, die nicht missverstanden oder verdreht werden können – das hat angestrengt.

Ich stand unter Hochspannung und war sehr konzentriert Hatten Sie Kontakt zu den anderen Familien oder wussten, welchen Part diese Ehepaare in der Dok-Sendung einnehmen werden? Patrik Spiess: Nein, wir wussten weder, wer es war, noch hatten wir ein gemeinsames Treffen im Vorfeld. Wir haben die anderen Ehepaare und ihre Lebenssituation auch erst bei der Ausstrahlung gesehen.


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Wie haben Sie sich selber erlebt in der Sendung – haben Sie sich wiedererkannt? Patrik Spiess: Es ist schon spannend, sich von aussen zu sehen und sich selber zuzuschauen. Aber beruflich wurde ich auch schon auf ein Video gebannt und daher war es nicht völlig fremd für mich. Daniela Spiess: Es ist sehr speziell – die eigene Mimik und Gestik nimmt man sehr genau wahr. Aber ich fand uns sympathisch und authentisch, ich habe die Familie Spiess wiedererkannt.

Ich fand uns sympathisch und authentisch Haben Sie daraufhin viel Feedback von Freunden und Bekannten erhalten? Patrik Spiess: Das Feedback ging immer in dieselbe Richtung: Wir wurden als authentisch wahrgenommen von unseren Freunden, die unser Familienleben ein wenig genauer kennen. Wir hätten keine Rolle gespielt, sondern das erzählt, was sie von uns kennen. Daniela Spiess: Das Feedback war mehrheitlich positiv, auch hier in Bassersdorf haben mich Leute darauf angesprochen, da ich viele Leute

Monatsinterview kenne. Bereits im Vorfeld der Sendung haben viele ihr Interesse bekundet und uns Mut gemacht. Viele fanden es cool, dass wir teilnahmen und unsere Situation offenlegten. Zur Sendung gaben alle ein allgemeines Feedback und gingen dann ins Detail. So wurde unsere Fotowand wahrgenommen oder das Rezept für die Pizza verlangt. Gab es im Geschäft Vorbehalte für einen Dreh in den Büroräumlichkeiten? Waren Ihre Vorgesetzten sofort einverstanden? Patrik Spiess: Ich habe keine Hindernisse in den Weg gelegt bekommen. Die Firma wollte natürlich, dass auch sie positiv dargestellt wird. Es gab einige Termine, bis das Ganze zustande kam, das war dann doch aufwändiger, als ich erwartet hatte. Unsere Medienstelle hat mich jedoch speziell auf diesen Dreh eingestimmt und mich gecoacht. Zum Beispiel den Umgang mit den Medien erklärt, wie wirkt man auf der anderen Seite der Kamera, solche Dinge halt. Das fand ich natürlich sehr hilfreich und nicht selbstverständlich. Meine Kolleginnen und Kollegen nahmen es ebenfalls sehr gutgelaunt auf. Ich habe vor dem Dreh noch einen Aushang gemacht mit den wichtigsten Informationen, so dass alle wussten, warum da jemand mit einer Kamera im Büro herumlief.

Einige haben sich zum Inhalt kritisch geäussert Haben Sie Stimmen zum Inhalt der Sendung gehört? Wurden Sie auf Ihr Lebensmodell angesprochen im Vergleich zu den anderen Ehepaaren? Patrik Spiess: Einige haben sich zum Inhalt kritisch geäussert. Sie fanden, dass nur gut situierte Familien porträtiert wurden, die es sich leisten können, entweder eine Krippe zu bezahlen oder mit einem Lohn den Alltag zu meistern. Sie vermissten den Aspekt von Familien, bei denen beide Ehepartner arbeiten müssen, um den Unterhalt zu bestreiten. Daniela Spiess: Wir müssen unser Einkommen auch einteilen und fahren nicht zigmal in die Ferien. Aber ja, wir kommen mit dem Lohn von Patrik aus, so dass ich frei entscheiden kann, wann ich wieder einsteige ins Berufsleben oder nicht. Ältere Leute gratulierten mir zum Entscheid, zu Hause zu bleiben und die Kinder zu begleiten. Es sei ein positiver Anstoss, dass auch dieses Lebensmodell durchaus wertvoll sei und nicht nur Teilzeitarbeit als neueste Modeströmung das Richtige sei.

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Wie ging es Ihnen nach der Sendung – haben Sie Ihr Lebensmodell nochmals hinterfragt nach den Aussagen der anderen beiden Familien oder wurden Sie in Ihrem eigenen Modell bestätigt? Patrik Spiess: Wir haben uns nochmals intensiv damit auseinandergesetzt, das Thema hat uns ja während rund sieben Monaten begleitet. Wir haben über unsere Befindlichkeiten gesprochen, nochmals jeder für sich auch klargestellt, warum es ihm wichtig ist, dass eine Person voll für die Kinder da ist. Wir sind jedoch von unserem Lebensmodell überzeugt und würden es wieder so machen, wurden also bestätigt. Daniela Spiess: Es ist ein bewusster Entscheid von uns beiden. Es ist ja nicht so, dass ich zuhause sitze und keine Kontakte habe. Ich habe immer Kontakte gepflegt und mich engagiert im Elternrat oder anderen Gremien. Auch die Ausbildung zur Visagistin konnte ich neben unserem Familienleben absolvieren und meinen Horizont erweitern. Den Stress mit der Fremdbetreuung und dem Abstimmen der Terminkalender, den ich im «Dok»-Film bei den anderen gesehen habe, fällt bei uns gänzlich weg und ermöglicht Ruhe in unserem Familienleben. Daher bin ich nach wie vor überzeugt davon, dass es für unsere Familie so perfekt stimmt. ◾

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un Der nächste Dorf-Blitz erscheint

am Donnerstag, 27. April 2017

Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen diversen Feiertagen) bereits am

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Familie Spiess mit Kim und Nina geniessen die gemeinsame Zeit im Familienverbund.


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Blick in den Alltag der Spitex – diesmal mit Wundspezialistin Dolores Bßhlmann

ÂŤIn unserem Beruf muss man Menschen mĂśgen; die Begegnung nicht scheuenÂť Eine hohe Lebensqualität in den eigenen vier Wänden sicherzustellen q `>Ă&#x192; Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x152; `>Ă&#x192; <Â&#x2C6;iÂ? Ă&#x2022;Â&#x2DC;Ă&#x192;iĂ&#x20AC;iĂ&#x20AC; -ÂŤÂ&#x2C6;Ă&#x152;iĂ?° Â&#x2C6;Â&#x2DC; /i>Â&#x201C; >Ă&#x2022;Ă&#x192; }Ă&#x2022;Ă&#x152; ÂľĂ&#x2022;>Â?Â&#x2C6;wâÂ&#x2C6;iĂ&#x20AC;Ă&#x152;iÂ&#x2DC;] iÂ&#x2DC;}>gierten und motivierten Mitarbeitenden setzt sich täglich dafĂźr ein. In unserer Serie ÂŤBlick in den Alltag der SpitexÂť kommen verschiedene Mitarbeiterinnen zu Wort und geben einen Einblick in ihren herausfordernden und spannenden Alltag. Frau BĂźhlmann, wie lange arbeiten Sie bereits in der Spitex Bassersdorf NĂźrensdorf BrĂźtten als Wundspezialistin? -iÂ&#x2C6;Ă&#x152; Ă&#x2C6; >Â&#x2026;Ă&#x20AC;iÂ&#x2DC; >Ă&#x20AC;LiÂ&#x2C6;Ă&#x152;i Â&#x2C6;VÂ&#x2026; >Â?Ă&#x192; Â&#x2C6;ÂŤÂ?° *yi}iv>VÂ&#x2026;vĂ&#x20AC;>Ă&#x2022; Ă&#x2022;Â&#x2DC;` Ă&#x192;iÂ&#x2C6;Ă&#x152; Ă&#x201C; >Â&#x2026;Ă&#x20AC;iÂ&#x2DC; LÂ&#x2C6;Â&#x2DC; Â&#x2C6;VÂ&#x2026; Â&#x2C6;Â&#x2DC; `iĂ&#x20AC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;Â&#x17D;Ă&#x152;Â&#x2C6;Â&#x153;Â&#x2DC; >Â?Ă&#x192; Â&#x2C6;ÂŤÂ?° 7Ă&#x2022;Â&#x2DC;`iĂ?ÂŤiĂ&#x20AC;Ă&#x152;Â&#x2C6;Â&#x2DC; Ă&#x152;BĂ&#x152;Â&#x2C6;} Ă&#x2022;Â&#x2DC;` vĂ&#x2DC;Ă&#x20AC; `>Ă&#x192; *yi}iÂ&#x2021; >Ă&#x152;iĂ&#x20AC;Â&#x2C6;>Â? Ă&#x2022;Â&#x2DC;` `Â&#x2C6;i >}iĂ&#x20AC;LiĂ&#x153;Â&#x2C6;Ă&#x20AC;Ă&#x152;Ă&#x192;VÂ&#x2026;>vĂ&#x152;Ă&#x2022;Â&#x2DC;} âĂ&#x2022;Ă&#x192;Ă&#x152;BÂ&#x2DC;`Â&#x2C6;}° >âĂ&#x2022; Â&#x17D;Â&#x153;Â&#x201C;Â&#x201C;iÂ&#x2DC; Â&#x2C6;Â&#x201C;Â&#x201C;iĂ&#x20AC; Ă&#x153;Â&#x2C6;i`iĂ&#x20AC; Â&#x2DC;iĂ&#x2022;i Ă&#x192;ÂŤ>Â&#x2DC;Â&#x2DC;iÂ&#x2DC;`i *Ă&#x20AC;Â&#x153;Â?iÂ&#x17D;Ă&#x152;i°

Dolores BĂźhlmann, Wundspezialistin.

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Was sind die Herausforderungen? iLiÂ&#x2DC; `iÂ&#x2DC;  Â&#x2DC;Â&#x153;Ă&#x20AC;Â&#x201C;>Â?iÂ&#x2DC;Â&#x201A; iĂ&#x20AC;>Ă&#x2022;Ă&#x192;vÂ&#x153;Ă&#x20AC;`iĂ&#x20AC;Ă&#x2022;Â&#x2DC;}iÂ&#x2DC; `iĂ&#x20AC; Ă&#x152;B}Â?Â&#x2C6;VÂ&#x2026;iÂ&#x2DC; Ć&#x201A;Ă&#x20AC;LiÂ&#x2C6;Ă&#x152; Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x152; `iĂ&#x20AC; -ÂŤ>}>Ă&#x152; âĂ&#x153;Â&#x2C6;Ă&#x192;VÂ&#x2026;iÂ&#x2DC; >Â&#x201C;Â&#x2C6;Â?Â&#x2C6;i Ă&#x2022;Â&#x2DC;` iĂ&#x20AC;Ă&#x2022;v Â&#x2DC;Â&#x2C6;VÂ&#x2026;Ă&#x152; Â&#x2C6;Â&#x201C;Â&#x201C;iĂ&#x20AC; iÂ&#x2C6;Â&#x2DC;v>VÂ&#x2026;] >Ă&#x2022;VÂ&#x2026; Ă&#x153;iÂ&#x2DC;Â&#x2DC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;Ă&#x192;iĂ&#x20AC;i -ÂŤÂ&#x2C6;Ă&#x152;iĂ? Ă&#x192;iÂ&#x2026;Ă&#x20AC; v>Â&#x201C;Â&#x2C6;Â?Â&#x2C6;iÂ&#x2DC;vĂ&#x20AC;iĂ&#x2022;Â&#x2DC;`Â?Â&#x2C6;VÂ&#x2026; Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x152;° iĂ&#x20AC;>`i Ă&#x153;iÂ&#x2DC;Â&#x2DC; 1Â&#x2DC;Ă&#x203A;Â&#x153;Ă&#x20AC;Â&#x2026;iĂ&#x20AC;}iĂ&#x192;iÂ&#x2021; Â&#x2026;iÂ&#x2DC;iĂ&#x192; iÂ&#x2C6;Â&#x2DC;Ă&#x152;Ă&#x20AC;Â&#x2C6;Ă&#x152;Ă&#x152; Â&#x153;`iĂ&#x20AC; `iĂ&#x20AC; Ć&#x201A;Ă&#x20AC;LiÂ&#x2C6;Ă&#x152;Ă&#x192;ÂŤÂ?>Â&#x2DC; Â&#x17D;Ă&#x2022;Ă&#x20AC;âvĂ&#x20AC;Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x152;Â&#x2C6;} BÂ&#x2DC;`iĂ&#x20AC;Ă&#x152;] Â&#x201C;Ă&#x2022;Ă&#x192;Ă&#x192; Â&#x2C6;VÂ&#x2026; Ă&#x192;VÂ&#x2026;Â&#x2DC;iÂ?Â? reagieren und umorganisieren.

Wie sieht fĂźr Sie ein typischer Spitex Tag aus? Ć&#x201A;Â&#x2DC; âĂ&#x153;iÂ&#x2C6; Â&#x153;Ă&#x20AC;}iÂ&#x2DC; LiĂ&#x192;Ă&#x2022;VÂ&#x2026;i Â&#x2C6;VÂ&#x2026; Ă&#x2022;Â&#x2DC;Ă&#x192;iĂ&#x20AC;i Ă&#x2022;Â&#x2DC;`iÂ&#x2DC; âĂ&#x2022; >Ă&#x2022;Ă&#x192;i Â&#x153;`iĂ&#x20AC; LiÂ&#x2026;>Â&#x2DC;`Â?i und berate sie in unserem Wundambulatorium. Wir arbeiten interdisÂ&#x2021; âÂ&#x2C6;ÂŤÂ?Â&#x2C6;Â&#x2DC;BĂ&#x20AC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;` Ă&#x192;Â&#x2C6;Â&#x2DC;` Â&#x2C6;Â&#x201C; iÂ&#x2DC;}iÂ&#x2DC; Â&#x153;Â&#x2DC;Ă&#x152;>Â&#x17D;Ă&#x152; Â&#x201C;Â&#x2C6;Ă&#x152; `iÂ&#x2DC; LiÂ&#x2026;>Â&#x2DC;`iÂ?Â&#x2DC;`iÂ&#x2DC; Ă&#x20AC;âĂ&#x152;iÂ&#x2DC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;` /Â&#x2026;iĂ&#x20AC;>ÂŤiĂ&#x2022;Ă&#x152;iÂ&#x2DC;° >VÂ&#x2026; `iÂ&#x201C; Ă&#x2022;Â&#x2DC;`iÂ&#x2DC;Â&#x17D;Â&#x153;Â&#x2DC;Ă&#x152;>Â&#x17D;Ă&#x152; }iÂ&#x2026;Ă&#x152; `Â&#x2C6;i Ć&#x201A;Ă&#x20AC;LiÂ&#x2C6;Ă&#x152; Â&#x2C6;Â&#x201C; Ă&#x2DC;Ă&#x20AC;Â&#x153; Ă&#x153;iÂ&#x2C6;Â&#x2021; Ă&#x152;iĂ&#x20AC;° iĂ&#x20AC;Â&#x2C6;VÂ&#x2026;Ă&#x152;i >Â&#x2DC; Ă&#x20AC;âĂ&#x152;i Ă&#x192;VÂ&#x2026;Ă&#x20AC;iÂ&#x2C6;LiÂ&#x2DC;] >Ă&#x152;iĂ&#x20AC;Â&#x2C6;>Â? Ă&#x203A;Â&#x153;Ă&#x20AC;LiĂ&#x20AC;iÂ&#x2C6;Ă&#x152;iÂ&#x2DC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;` Ă&#x203A;iĂ&#x20AC;Ă&#x20AC;iVÂ&#x2026;Â&#x2DC;iÂ&#x2DC;] - ÂŤÂ&#x2C6;Ă&#x152;iĂ?Â&#x2021;Ć&#x201A;Ă&#x2022;vĂ&#x152;Ă&#x20AC;B}i ÂľĂ&#x2022;>Â&#x2DC;Ă&#x152;Â&#x2C6;wâÂ&#x2C6;iĂ&#x20AC;iÂ&#x2DC;] /iĂ&#x20AC;Â&#x201C;Â&#x2C6;Â&#x2DC;Â&#x17D;Â&#x153;Â&#x153;Ă&#x20AC;`Â&#x2C6;Â&#x2DC;>Ă&#x152;Â&#x2C6;Â&#x153;Â&#x2DC;] 7Ă&#x2022;Â&#x2DC;`vÂ&#x153;Ă&#x152;Â&#x153;Ă&#x192;Â&#x2021; Ă&#x2022;Â&#x2DC;` 7Ă&#x2022;Â&#x2DC;``Â&#x153;Â&#x17D;Ă&#x2022;Â&#x201C;iÂ&#x2DC;Ă&#x152;>Ă&#x152;Â&#x2C6;Â&#x153;Â&#x2DC; Li>Ă&#x20AC;LiÂ&#x2C6;Ă&#x152;iÂ&#x2DC;] Â&#x2C6;Â&#x201C; /i>Â&#x201C; Â&#x17D;Â&#x153;Â&#x201C;ÂŤÂ?iĂ?i -Â&#x2C6;Ă&#x152;Ă&#x2022;>Ă&#x152;Â&#x2C6;Â&#x153;Â&#x2DC;iÂ&#x2DC; LiÂ&#x2021; Ă&#x192;ÂŤĂ&#x20AC;iVÂ&#x2026;iÂ&#x2DC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;` `Â&#x2C6;i Â&#x2C6;Ă&#x152;>Ă&#x20AC;LiÂ&#x2C6;Ă&#x152;iĂ&#x20AC;Â&#x2C6;Â&#x2DC;Â&#x2DC;iÂ&#x2DC; LiÂ&#x2C6; i`>Ă&#x20AC;v Ă&#x192;VÂ&#x2026;Ă&#x2022;Â?iÂ&#x2DC;°

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit als Wundspezialistin? Â&#x2C6;Â&#x2DC; LĂ&#x20AC;iÂ&#x2C6;Ă&#x152;iĂ&#x192; Â&#x201C;i`Â&#x2C6;âÂ&#x2C6;Â&#x2DC;Â&#x2C6;Ă&#x192;VÂ&#x2026;iĂ&#x192; 7Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x192;iÂ&#x2DC; Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x152; }ivĂ&#x20AC;>}Ă&#x152;] }iÂŤ>>Ă&#x20AC;Ă&#x152; Â&#x201C;Â&#x2C6;Ă&#x152; Â&#x2026;Â&#x153;Â&#x2026;iĂ&#x20AC; Â?iĂ?Â&#x2C6;Â&#x2021; LÂ&#x2C6;Â?Â&#x2C6;Ă&#x152;BĂ&#x152;] `iÂ&#x2DC;Â&#x2DC; *>Ă&#x152;Â&#x2C6;iÂ&#x2DC;Ă&#x152;iÂ&#x2DC;Ă&#x192;Â&#x2C6;Ă&#x152;Ă&#x2022;>Ă&#x152;Â&#x2C6;Â&#x153;Â&#x2DC;iÂ&#x2DC; Â&#x17D;Â&#x;Â&#x2DC;Â&#x2DC;iÂ&#x2DC; Ă&#x192;Â&#x2C6;VÂ&#x2026; Ă&#x192;VÂ&#x2026;Â&#x2DC;iÂ?Â? BÂ&#x2DC;`iĂ&#x20AC;Â&#x2DC;° i`i 7Ă&#x2022;Â&#x2DC;`Â&#x2026;iÂ&#x2C6;Â?Ă&#x2022;Â&#x2DC;} Ă&#x203A;iĂ&#x20AC;Â?BĂ&#x2022;vĂ&#x152; >Â&#x2DC;`iĂ&#x20AC;Ă&#x192; Ă&#x2022;Â&#x2DC;` iĂ&#x192; Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x152; Â&#x2C6;Â&#x201C;Â&#x201C;iĂ&#x20AC; Ă&#x153;Â&#x2C6;i`iĂ&#x20AC; Ă&#x192;VÂ&#x2026;Â&#x;Â&#x2DC;] Ă&#x192;Â&#x2C6;VÂ&#x2026; >Ă&#x2022;VÂ&#x2026; Â&#x2DC;Â&#x153;VÂ&#x2026; >Â&#x2DC; Ă&#x192;Â&#x153; Â&#x17D;Â?iÂ&#x2C6;Â&#x2DC;iÂ&#x2DC; Â&#x153;Ă&#x20AC;Ă&#x152;Ă&#x192;VÂ&#x2026;Ă&#x20AC;Â&#x2C6;Ă&#x152;Ă&#x152;iÂ&#x2DC; Â&#x201C;Â&#x2C6;Ă&#x152; Ă&#x2022;Â&#x2DC;Ă&#x192;iĂ&#x20AC;iÂ&#x201C; Ă&#x2022;Â&#x2DC;`iÂ&#x2DC; âĂ&#x2022; vĂ&#x20AC;iĂ&#x2022;iÂ&#x2DC;° Â&#x2DC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;Ă&#x192;iÂ&#x2021; Ă&#x20AC;iÂ&#x201C; iĂ&#x20AC;Ă&#x2022;v Â&#x201C;Ă&#x2022;Ă&#x192;Ă&#x192; Â&#x201C;>Â&#x2DC; iÂ&#x2DC;Ă&#x192;VÂ&#x2026;iÂ&#x2DC; Â&#x201C;Â&#x;}iÂ&#x2DC;Ă&#x2020; `Â&#x2C6;i i}i}Â&#x2DC;Ă&#x2022;Â&#x2DC;} Â&#x2DC;Â&#x2C6;VÂ&#x2026;Ă&#x152; Ă&#x192;VÂ&#x2026;iĂ&#x2022;iÂ&#x2DC;° i`iĂ&#x20AC; Ă&#x2022;Â&#x2DC;`i LĂ&#x20AC;Â&#x2C6;Â&#x2DC;}Ă&#x152; Ă&#x192;iÂ&#x2C6;Â&#x2DC;i iÂ&#x2C6;}iÂ&#x2DC;i iLiÂ&#x2DC;Ă&#x192;}iĂ&#x192;VÂ&#x2026;Â&#x2C6;VÂ&#x2026;Ă&#x152;i Â&#x201C;Â&#x2C6;Ă&#x152;] Ă&#x153;>Ă&#x192; Â?i`iÂ&#x2DC; Â&#x153;Â&#x2DC;Â&#x2021; takt so einzigartig macht. Die Dankbarkeit unserer Kunden bereichert meinen Arbeitsalltag ungemein.

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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Gemeindereferendum

ratulation

G

Wir gratulieren

zum 96. Geburtstag 13. April Hilda Hug-Kissling c/o Pflegezentrum Bächli

zum 90. Geburtstag am 19. April Sonja Frieda Meier-Meier Hubring 44

zum 80. Geburtstag am 1. April Libada Zulji Bodenacherring 54 am 6. April Kurt Müller Stiegweg 18a am 12. April Hans Hock Gutrainstrasse 24 am 23. April René Kalt Winterthurerstrasse 15 am 24. April Ferihan Akdogan-Dulger Ufmattenstrasse 29

Mit Beschluss vom 7. März 2017 unterstützt der Gemeinderat das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrats betreffend Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge. Mit der Gesetzesänderung sollen die Gemeinden verpflichtet werden, für die Kosten von Heimfinanzierungen (sogenannte Versorgertaxen) aufzukommen. Mit dem Referendum wird verlangt, dass dieser Kantonsratsbeschluss dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird.

Strassensanierungen Im Rahmen der Werterhaltung Strassen und Wasserversorgung wurde ein Bauprojekt mit Gesamtkosten von 611 000 Franken zur Sanierung der Gerlisbergstrasse bewilligt. Der Betrag ist in der Investitionsrechnung 2017 eingestellt. Die Abteilung Bau + Werke wird mit der Umsetzung beauftragt. Ferner wurde ein Projekt zur Sanierung der Bassersdorferstrasse, Einlenker Höhenstrasse, genehmigt. Mit dem vorgesehenen Eingriff wird eine bessere Übersichtlichkeit und damit

eine Verbesserung der Verkehrssicherheit erzielt.

Strassen-/ und Platzbezeichnungen Die bestehende Grünfläche auf der gemeindeeigenen Parzelle Kat. Nr. 5847 neben dem Gleisweg wird offiziell als «Sechsilüüte-Wiese» bezeichnet. Die Anpassung des Katasterplans durch den Gemeindegeometer wird veranlasst.

Die Einbürgerung erfolgte unter dem Vorbehalt, dass die zuständigen Behörden die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung sowie das kantonale Bürgerrecht erteilen werden.

Baubewilligung Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

Einbürgerungen Gestützt auf die kommunale Bürgerrechtsverordnung und auf die übergeordnete Gesetzgebung hat der Gemeinderat am 7. März 2017 das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Azun Ethem, aus der Türkei mit Sohn Sinan Cem; – Oberstebrink-Bockholt Claudia, aus Deutschland mit Ehepartner Carsten und Kindern Maximilian und Frederike; – Rossi Marco, aus Italien mit Ehepartnerin Portia Carmen und Kindern Fabrizio und Massimo; – Pereira Segildo Alberto, aus Brasilien.

– BG-Nr. 2015-0027 Esther Parel, 8303 Bassersdorf; Abbruch bestehendes Gebäude Vers.-Nr. 832 und Neubau Einfamilienhaus mit Eingliederungswohnung und Garage, Hubring 57, Projektänderung und Umgebungsplan (teilweise Verweigerung und teilweise Anordnung Rückbau). – BG-Nr. 2016-0028 Daniela und Nina Schmid, 8008 Zürich; Neubau Einfamilienhaus mit Atelier und Carport, Schatzackerstrasse, Kat.Nr. 5879 (neu) und 5880 (neu). Gemeinderat Bassersdorf

Glattalautobahn, Eintrag im kantonalen Richtplan Die A1 im Raum Glattal/Winterthur ist schon heute einer der bedeutendsten Engpässe im ganzen Nationalstrassennetz und der Verkehr wird künftig weiter zunehmen. Ein ergänzender Nationalstrassenabschnitt, die Glattalautobahn, soll in veränderter Linienführung neue Kapazitäten schaffen. Wie der Medienmitteilung des Kantonsrates Zürich, Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU), vom 17. Februar 2017 entnommen werden konnte, sieht der geänderte Richtplaneintrag nach Beschluss der Kommission eine neue, weitgehend unterirdische Autobahnverbindung

zwischen der bestehenden Verzweigung Zürich-Nord bei Opfikon und einer neuen Verzweigung mit der A1 bei Baltenswil vor. Dieser ersetzt die bisher im kantonalen Richtplan eingetragene, teilunterirdische Linienführung über Bassersdorf und Kloten. Zur besseren Einbettung in den dicht genutzten Siedlungsund Landschaftsraum zwischen Wangen-Brüttisellen, Dietlikon und Bassersdorf soll die Glattalautobahn in ihrem östlichen Abschnitt, zwischen dem bergmännischen Tunnelende bei Dietlikon und der Verknüpfung mit der A1 bei Baltenswil, südlich der bestehenden Bahnlinie weitgehend überdeckt geführt werden. Die von der KEVU verabschiedete

Richtplanvorlage wurde vom Kantonsrat an seiner Sitzung vom 27. März 2017 behandelt. Der Gemeinderat Bassersdorf hat sich seit Vorliegen der Zweckmässigkeitsbeurteilung 2013 in Vernehmlassungen zum kantonalen und zum regionalen Richtplan für eine siedlungs- und landschaftsverträgliche Linienführung der Glattalautobahn eingesetzt. Die Behörde nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Kommission nun auch Anliegen berücksichtigt hat, welche die betroffenen Gemeinden seit der Überweisung der Vorlage an den Kantonsrat eingebracht haben. Gemeinderat Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Sexualität im Alter «Liebe ist...» – erinnern Sie sich noch an die Sprüche und Cartoons aus den frühen 70er-Jahren? Im Alter stellt sich vielleicht eher die Frage: «Was tun, wenn Liebe fehlt?» Wie soll man damit umgehen, wenn man nur noch spärlich Zuwendung und Berührung erhält oder geben kann? Das Bedürfnis nach Liebe und Sexualität ist so vielfältig wie die Menschen selbst. Zudem kann man sich über die Jahre hinweg stark verändern, wird beeinflusst von Schicksalen, körperlichen Beschwerden,

psychischer Entwicklung und vielem mehr. Gerade Sexualität im Alter ist für viele ein Tabuthema. Nur selten wird es angesprochen und bleibt im Verborgenen. Umfragen zeigen allerdings, dass es sehr wohl

ein Thema ist. Dieser Artikel soll Ihnen Mut machen, Ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen. Reden Sie über Ihre Bedürfnisse, fragen Sie nach, teilen Sie sich mit. Wer Zugang zum Internet hat, findet viele seriöse Artikel, die sich mit Liebe und Sexualität im Alter beschäftigen. Daneben finden sich auch Partnerportale für ältere Altersgruppen oder das Angebot von ausgebildeten Berührerinnen und Berührern.

geben, in denen sich die Frage stellt: «Was tun, wenn Liebe fehlt?» Der erste Schritt ist trivial und doch für manche ganz schwierig – reden Sie miteinander. Sich seiner Gefühle bewusst zu sein und diese auszudrücken hilft, um sich dem Gegenüber zu öffnen und gemeinsam Lösungen zu finden. Solange Sie Ihrem Gegenüber mit Liebe begegnen, ohne Druck und Bedingungen, werden sich neue Wege finden. «Liebe ist...»

Vielleicht leben Sie nicht alleine, sondern in einer langjährigen Beziehung. Auch da kann es Zeiten

Matthias Tschopp Redaktionsteam «informiert im Alter»

Tagesfamilien Zürcher Unterland: neue Zusammenarbeit Der Verein Tagesfamilien Bassersdorf-Nürensdorf wird sich auflösen und die langjährige Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bassersdorf geht dem Ende entgegen. Die entsprechenden Aufgaben werden von der Organisation «Tagesfamilien Zürcher Unterland» (TFZU) übernommen. Wir freuen uns, dass mit den TFZU eine professionelle Nachfolgeorganisation gefunden wurde und blicken zuversichtlich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Verantwortlichen. Allen Mitarbeitenden, und speziell dem Vorstand der bisherigen Organisation, danken wir herzlich für die langjährige engagierte Arbeit zu Gunsten der

Kinder und Familien in Bassersdorf. Tagesfamilien sind ein wichtiger Bestandteil im Angebot der familien- und schulergänzenden Betreuung. Diese Form der Betreuung wird von der Bevölkerung sehr geschätzt und die Nachfrage an Betreuungsplätzen in Tagesfamilien ist aktuell sehr hoch. Deshalb sucht die Organisation TFZU dringend neue Tagesmütter in Bassersdorf. Gerne nimmt die Organisation TFZU Ihre Bewerbung entgegen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.tfzu.ch oder Telefon 044 883 71 00 / 01. Abteilung Bildung + Familie

Let`s Glow Girls – Ein Tag nur für Girls «Let`s Glow Girls» heisst es am Samstag, den 8. April. Um 12 Uhr geht es im Schulhaus Bürgli in Wallisellen los. Ein Mädchentag, an dem Du Dich kreativ und aktiv einbringen kannst. Ob Du die kunstvolle Bemalung von Henna ausprobierst oder Dich in eine Foodworld begeben möchtest, liegt in Deiner Wahl. In den vielen angebotenen Workshops lernst Du andere Mädchen kennen und erlebst einen tollen Tag. Ebenso erwarten Dich von 18 bis 20 Uhr ein feines Znacht und eine Disco. Anmelden kannst Du Dich mit dem Anmeldetalon, welchen du über die Jugendarbeit deiner Gemeinde erhältst und per Post oder Whatsapp zurücksendest. Organisiert wird der Anlass von einer Gruppe weiblicher Jugendarbeiterinnen aus den Gemeinden Opfikon, Bassersdorf, Rümlang, Kloten, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen. Unterstützt werden wir zudem von «Kebab+» und dem kantonalen Gleichstellungsbüro. Vergiss nicht, Dich anzumelden, denn ohne Dich macht es nur halb so viel Spass. Jugendarbeit Bassersdorf

Gesucht: Freiwillige für Schreibdienst Seit Januar 2016 bietet ein Team von Freiwilligen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde an der Klotenerstrasse 1 einen Schreibdienst an. Qualifizierte Freiwillige bieten der Bevölkerung Unterstützung an beim Verstehen und Verfassen von Briefen, beim Ausfüllen von Formularen, beim Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungen und vieles mehr.

Zur Verstärkung dieses Teams suchen wir Personen, die ein bis zwei Mal pro Monat einen freiwilligen Einsatz leisten, jeweils am Montagabend von 17 bis 19 Uhr. Wir erwarten von Ihnen gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit, hohe Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen, Kenntnis der sozialen Institutionen vor Ort und gute PCAnwenderkenntnisse. Wenn Sie

zudem interessiert sind an der Begegnung mit Menschen aller Kulturen und jeden Alters, dann sind Sie bei uns richtig. Wir bieten gute Einarbeitung, regelmässigen Erfahrungsaustausch und jährliche Weiterbildung. Sind Sie an dieser spannenden, aber auch herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeit interes-

siert? Die Leiterin, Elsbeth Moser, Hubring 47a, 8303 Bassersdorf, informiert Sie gerne mündlich und detailliert. Kontakt: Telefon 044 836 72 95 oder mosba@bassersdorf.ch.

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Aus Behörde und Verwaltung

Neues «Kleid» für die Gemeinde-Homepage Nachdem im Juli 2016 der Gemeinderat dem Redesign der gemeindeeigenen Homepage zugestimmt hat, liefen die Erneuerungen im Hintergrund auf Hochtouren. Der frische, übersichtliche und bürgernahe Auftritt der neuen Webseite ermöglicht allen Benutzern, schnell und einfach die gewünschten Informationen zu finden. Mit innovativen Anwendungen wurden effiziente, kundenfreundliche Abläufe generiert und Optimierungen angestrebt. Bereits auf der Startseite finden Sie hilfreiche Direktzu-

griffe wie News, Online-Schalter, SBB-Tageskarten oder Veranstaltungen. Die Benutzer können neu im Online-Shop auch mit Kreditkarte bezahlen. Ebenfalls passt sich das Design der Website dem jeweiligen Ausgabegerät an und ist barrierefrei. Tauchen Sie ein in unsere neue Homepage: Wir wünschen Ihnen dabei viel Spass!

Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Vergabe Jagdrevier Die ortsansässigen Jäger Peter Grieder Junior, Fabian Moser und Jagdaufseher Peter Grieder haben den Zuschlag für die Pachtperiode 2017 bis 2025 im Revier Bassersdorf erhalten. Mangels weiterer Bewerbungen konnte auf eine Versteigerung verzichtet werden. Obwohl die Jagdsaison erst Anfang Mai losgeht, beginnen die Vorbereitungen bereits im März. Zwecks Wildzählung fahren die Jäger die Waldränder ab und leuchten die vermuteten Weidplätze mit Scheinwerfern aus. Das Wild kommt im Frühjahr zum Fressen aus dem Wald, so dass der Bestand ermittelt und anschliessend an die Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Zürich gemeldet werden kann. Aufgrund dieser Angaben werden die Abschussquoten definiert. 2016 wurde die Quote für Bassersdorf auf minimal 34 und maximal 40 Rehe festgelegt. Diese Abschussquoten haben zum Ziel, dass das natürliche Gleichgewicht gewahrt werden kann. Weil die natürlichen Feinde fehlen, zählt es zu den Pflichten der Jäger, für dieses Gleichgewicht zu sorgen, einerseits zum Schutz der Wälder, andererseits auch zum Wohl der Tiere. «Wenn die Rehe zu dicht aufeinander leben, haben sie Stress und Krankheiten verbreiten sich», erklärt Peter Grieder.

Anspruchsvolle Jagd Pirsch- und Ansitzjagd können während der ganzen Jagdsaison von Mai bis Dezember durchgeführt werden. Das Durchstreifen der Wälder oder das Warten auf einem der zehn Hochsitze setzen viel Geduld sowie Ortsund Tierkenntnisse voraus. Etwa zweimal jährlich finden zudem Treibjagden statt. «Das sind im Prinzip Gesellschaftsjagden», erläutert Peter Grieder. Mit mehreren Helfern und

Jagdhunden wird das Wild aus den Wäldern getrieben, wo Jäger auf Augenblicke warten, in denen ein Tier kurz ruhig steht. Dies seien keine Hetzjagden, beteuert der Bassersdorfer. Die Tiere werden aufgescheucht und auf freie Felder getrieben, so dass der Jäger ein freies Schussfeld hat. Wenn er seinen Schuss platziert, achtet er darauf, dass der Kugelfang immer gewährleistet ist und auch eine verirrte Kugel niemanden verletzen kann.

«Der von Menschen dicht besiedelte Kanton Zürich stellt hohe Anforderungen an uns Jäger», sagt Peter Grieder. Die Jägerprüfung ist im schweizweiten Vergleich besonders streng und muss während rund drei Jahren vorbereitet werden. Zusätzlich zur Regulierung des Wildbestandes wird der Jäger auch aufgeboten, wenn ein Wildtier angefahren wird, wenn kranke oder verletzte Tiere gesichtet werden oder wenn ein Fuchs in Wohnsiedlungen lebt. In Zusammenarbeit mit Landwirten werden Felder durch Geräusche oder Gerüche beunruhigt in der Hoffnung, dass Mutterrehe ihre Kitze nachts an einen sicheren Ort verlegen. «Jäger sein ist kein Hobby, sondern Passion», hält Peter Grieder fest. Der 41-Jährige lebt mit seiner Frau und dem vierjährigen Sohn am Gerlisberg. Sein Vater jagt seit 40 Jahren in Bassersdorf. «Ich bin quasi erblich vorbelastet – da ich in einem Haushalt mit einem Jäger aufgewachsen bin, weiss ich, was Jäger sein bedeutet und bin mir der Verantwortung bewusst.»

Fabian Moser (l.) und Peter Grieder Junior von der Jagdgesellschaft Bassersdorf. (zvg)

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Dorf-Blitz

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Gemeindeversammlung mit magerer Bevölkerungsbeteiligung

Politische Vereine explizit ausgeschlossen Die Beiträge, welche die Bassersdorfer Vereine jährlich für die Benützung von Infrastruktur erhalten, werden neu geregelt. Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung vom 16. März einer überarbeiteten, sogenannten Vereinsunterstützungsverordnung, zugestimmt. von Reto Hoffmann Es war das einzige Geschäft, das auf der gewöhnlich reich befrachteten Traktandenliste von Gemeindeversammlungen stand. Dieses vermochte jedoch an diesem ersten milden Frühlingsabend nur wenige Stimmberechtige in die bxa zu locken. Gerade mal 69 Personen – ein Prozent der Bevölkerung – waren in der Turnhalle erschienen.

Mehr Planungssicherheit Die jetzige Verordnung und das Reglement zur Vereinsunterstützung

stammt aus dem Jahr 2005. Obwohl sich dieses grundsätzlich zur Zufriedenheit von Politik und Vereinen bewährt hat, sah sich der Gemeinderat veranlasst, sie nun den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. So soll die neue Verordnung den Vereinen mehr Planungssicherheit bieten und dem Gemeinderat als wirksames Steuerungsinstrument dienen. Ein wichtiges Kriterium war, dass diejenigen Vereine, welche viele Bassersdorfer Vereinsmitglieder haben, mehr davon profitieren als andere. Ferner sollten die Jugendförderungsbeiträge an Bedingungen des Jugendschutzes geknüpft werden.

Mit Beschwerde gedroht Das Geschäft, über das zu befinden war, hatte denn auch nicht die Brisanz, welche zu einer grossen Debatte Anlass gab. Trotzdem gab es in der Diskussion einige Wortmeldungen aus der Versammlung. Grösstenteils waren es jedoch Verständnisfra-

gen, welche an Gemeinderat Richard Dunkel, der das Geschäft präsentierte, gestellt wurden. Doch eine Frage schien dann die Versammlung doch noch länger zu beschäftigen. Welche Vereine denn genau von dieser Unterstützung profitieren können und welche ausgeschlossen werden. Im Wortlaut der Verordnung steht zwar klar, dass nur Vereine berechtigt sind, welche regelmässig sportliche, kulturelle oder gesellschaftliche Tätigkeiten in der Gemeinde anbieten. Diese dürfen weder gewinnorientierte, kommerzielle noch religiöse oder ethnische Zwecke verfolgen. Doch was ist mit politisch engagierten Vereinen, wie beispielsweise Parteien, wollten einige Anwesende wissen. Diese sollten von der Unterstützung nicht profitieren können, befand ein Grossteil der Stimmberechtigten und so wurde ein entsprechender Abänderungsantrag, der von Daniel Vogler gestellt wurde, mit 36 zu 28 Stimmen angenommen.

Dieser verlangte, dass in den Zweckbestimmungen die politischen Aktivitäten explizit ausgeschlossen werden. Dölf Kellenberger ging dies jedoch zu weit und er drohte nach erfolgter Schlussabstimmung dagegen beim Bezirksrat Bülach vorstellig zu werden wegen «Diskriminierung von politischen Vereinen». Die vorliegende Verordnung wurde in der Schlussabstimmung dann mit nur vier Gegenstimmen angenommen. Diese tritt mit einer Übergangsregelung rückwirkend auf den 1. Januar 2017 in Kraft. Im Anschluss an die ordentliche Gemeindeversammlung orientierte Berater Matthias Lehmann von der swissplan.ch in Zürich über die Auswirkungen des neuen Gemeindegesetzes. Dieses tritt 2018 in Kraft und beinhaltet einige Änderungen in der Bewertung des Verwaltungsvermögens und der Finanzbuchhaltung der Gemeinden. ◾

Faszination Saxophon im Konzert Der Bassersdorfer Konzertzirkel lädt auf morgen Freitag, den 31. März, um 20 Uhr in die reformierte Kirche ein. Daniel Joel Bolt, Silvia Mazzolini, Valeriya Bernikova und Florian Haupt gründeten 2010 das Quartett «Strax Bravura». Das aktuelle Programm «Mooove» verspricht einen schwungvollen und abwechslungsreichen Abend. Es erklingen Werke aus verschiedenen Stilrichtungen: Von Daniel Schnyder über Johann Sebastian Bach und György Ligeti bis zum Groove der Minimal Music. Das Klangspektrum reicht von transparenter Kammermusik bis zum Sound der Big Band und in die rhythmische Welt des Funk. Vorverkauf in Rita’s Papeterie, Bassersdorf, Telefon 044 836 53 11, Abend(e) kasse ab 19.30 Uhr. Regelmässige Werbung im Dorf-Blitz führt zum ERFOLG! inserate@dorfblitz.ch

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14 eiskalte und stürmische Kilometer Am Fasnachtsfreitag besammelten sich knapp 50 mittelalterlich gekleidete Weiber und Mannen im Bassersdorfer Dorfzentrum. Ihr Ziel: Die Kyburg, welche knapp 14 Kilometer entfernt liegt. «Eigentlich ist dies ja gar keine Marschdistanz», meinte ein verkleideter Geselle lachend. Trotzdem war die bevorstehende Aufgabe

für die mittelalterliche Truppe alles andere als einfach. Bei eisigkalten Temperaturen im einstelligen Bereich, bewölktem Himmel, stürmischem Wind und teilweise etwas Regen ging es zu Fuss in Richtung Kyburg. Der Brauch – der Buebemarsch – wird in der Geschichte erstmals 1883 erwähnt. Seit 2006 erlebt diese

Tradition in Bassersdorf ihr Comeback. Angekommen auf der Kyburg, ging es für die Narrenkrieger zurück, da konnte nun mit üblen Geschichten von dieser Exkursion geprahlt werden. Die nächste Bassersdorfer Bubenfastnacht findet nächstes Jahr statt, wiederum nach dem schmutzigen Donnerstag. (ah)


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Gemeinderat stellt Weichen in der Altersstrategie

Neue Triagestelle für Pflegeversorgung Die Steuergruppe 65+, die im September 2016 gebildet wurde und sich vertieft dem Thema Altersstrategie annahm, zeigt Früchte. Gemeinsam mit der externen Projektleitung von Meta Cultura sind erste Entscheide erarbeitet und vom Gemeinderat im März abgesegnet worden. von Susanne Gutknecht Die Steuergruppe 65+, bestehend aus Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und den beiden Gemeinderäten Christoph Füllemann und Christian Pfaller, scheint sich mit ungebremster Kraft dem Thema der Altersstrategie zu widmen. Seit letzten September, in dem das Dossier «Senioren und Alter» von Ressortvorstand Richard Dunkel in die Steuergruppe abgezogen wurde, kommt die feststeckende Planung ins Rollen. Mit einer externen Beratungsstelle, der Firma Meta Cultura und dessen Vertreter Alphons Schnyder, hat die Steuergruppe die Bassersdorfer Situation analysiert und das Projekt voran-

getrieben. Jetzt kommuniziert sie eine «innovative und moderne» Altersstrategie, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

ten Personen seien dagegen im KZU Bächli in der geschlossenen Abteilung besser aufgehoben.

Ausbau Spitexleistungen

Der Gemeinderat anerkennt, dass pflegende Angehörige eine wichtige Schnittstelle zwischen der ambulanten und stationären Pflege bilden. Er hat daher dem Konzept «Unterstützung von pflegenden Angehörigen», resultierend aus dem Projekt Socius und mitfinanziert durch die Age-Stiftung, zugestimmt. Darin sind acht Massnahmen aufgeführt, welche pflegende und betreuende Menschen unterstützen. Unter anderem ist die Schaffung einer Anlaufstelle und einer Schulungs- und Austauschplattform für pflegende und betreuende Angehörige ab 1. Januar 2018 geplant. Sie soll den Bedarf der pflegebedürftigen Personen abklären und sie bei der Wahl der Betreuungsmöglichkeiten unterstützen.

Inskünftig sollen Menschen ohne oder mit einem geringen Pflegeaufwand durch die Spitex zuhause in den eigenen vier Wänden betreut werden, was zu einem Ausbau der Spitexleistungen führen wird. Eintritte ins Altersheim Breiti oder ins KZU Bächli (Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit) in Bassersdorf werden in Zukunft für Menschen mit einem geringen Pflegebedarf nur noch in Ausnahmefällen möglich sein, so die Steuergruppe. Ausgenommen sind Menschen mit Demenz. Für diese Personengruppe ist ein Eintritt ins Altersheim Breiti oder ins KZU jederzeit möglich. In den letzten Monaten wurden im Altersheim Breiti dafür bauliche Massnahmen im Bereich der Sicherheit ausgeführt, damit Personen mit einer leichten oder mittleren Demenz ihren Alltag bewältigen können. Schwere Fälle von demen-

Breiti herauslösen Ein schon länger bestehendes Projekt befasst sich mit der Zukunft des Alters-

heims Breiti. Der Gemeinderat möchte es aus den Strukturen der Gemeindeverwaltung herauslösen. Der Wunsch wäre eine Betriebsgesellschaft, die das Altersheim operativ führt. Gespräche würden mit potentiellen Institutionen in der ersten Jahreshälfte 2017 geführt, so der Gemeinderat in seiner Mitteilung. Als Alternative steht auch die Überführung in eine Aktiengesellschaft, bei der die Gemeinde Bassersdorf die Aktienmehrheit hätte, zur Diskussion. Dabei stellt der Gemeinderat klar, dass das Gebäude an der Breitistrasse 25 im Besitz der Gemeinde Bassersdorf bleibt und nicht verkauft werde – bei gleichbleibender Bettenzahl. Als letzte Massnahme kommuniziert der Gemeinderat, dass das gesamte Ressort Gesundheit bis zum Ende der Legislaturperiode (2018) der Steuergruppe 65+ übertragen wird. Gemeinderat Richard Dunkel muss somit das gesamte Ressort abtreten. Man sähe darin «Gewähr für eine zeitnahe Umsetzung.» ◾

40-Jahr-Jubiläum Lädeli «Jm Centrum» am Weltfrauentag

Solidarität und Weiblichkeit in gelebter Vielfalt Der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf durfte am offiziellen Weltfrauentag das Bestehen seines Verkaufslokals feiern. Und wie es sich für diesen Verein gebührt, wurde eine Vielfalt von selbst gemachten Backwaren und Kuchen zu den Getränken offeriert.

Zeit nicht stehen geblieben ist. Vielmehr haben sich Handarbeit und die Liebe zu Neuheiten verbunden. Seit über 150 Jahren gibt es den Verein, die Geschichten, die sich bei den verschiedenen Generationen während dieser langen Zeit zugetragen haben, versprühen auch im Lokal den Geist von Solidarität unter Frauen.

austausch schätzt die sportliche Familienfrau Sonja Elste unter den völlig unterschiedlichen Damen, die sich für diese Freiwilligenarbeit engagieren. Auch den Kontakt zu den Menschen, die ihre Kommissionsarbeiten liefern, schätzt sie ungemein. So gingen die Ideen nie aus, immer wieder gebe es frischen Input.

Weiblich und ideenreich

Erlös und Freude

Die Leiterin des Ladens, Sonja Elste, die ein Jahrzehnt in Bassersdorf wohnte und nun in Wangen lebt, meint mit erfrischendem Lachen: «Wir sind ein gut eingespieltes Team. Der Fortschritt und die Veränderungen werden bei uns umgesetzt. Wir unterhalten uns oft über den WhatsApp-Chat.» Etwa zwei Mal im Jahr treffen sich alle sieben Damen des Teams, um sich zusammen darüber zu unterhalten, wie das Geschäft weiter geführt werden soll. Gerade den Ideen-

Die freiwilligen Arbeiten zu planen und umzusetzen, mache Freude. Präsidentin Ulla Bosshard ist sich jedoch auch bewusst, dass sie für den Erfolg, den das modern geführte Lädeli mit Tradition hat, auf die Treue der Kundschaft angewiesen sind. Das Kaufverhalten habe sich mit der ganzen Globalisierung verändert. Doch es gibt sie noch immer, die Damen und Herren, die eine Mischrechnung für sich aufstellen und auch speziellere Einkaufsmöglichkei-

von Susanne Beck Bereits vier Jahrzehnte lang besteht das originelle Ladenlokal «Jm Centrum» mit seinem verschachtelten Grundriss. Beim Eintreten bimmelt eine nostalgische Glocke, die einem in eine beinahe vergessene Zeit zurück versetzt. Gestrickte Kleidchen, Kappen, Handschuhe, Socken und «Amedisli» verstärken das Gefühl der guten alten Zeiten, sind aber alles andere als verstaubt. Die Farben und Muster sind frisch und modisch, originelle zeitgenössische Dekorationsartikel lassen spüren, dass die

Sonja Elste (l.) und Ulla Bosshard freuen sich über das Jubiläum. (sb)

ten unterstützen. Gerade Dinge, die nicht bei jedem Grossverteiler zu finden sind, werden an der Gerlisbergstrasse angeboten. Für die Damen des Vereins ist Gleichgültigkeit ein Fremdwort. Es freut sie, wenn sie mit dem Erlös aus den verschiedenen Angeboten und Anlässen Familien und Projekte unterstützen können. ◾


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Das «Chrüzacher» steht kurz vor der Fertigstellung

Der Umzug ins neue Primarschulhaus naht Noch wird innen und aussen mit Hochdruck gearbeitet. Doch schon am 12. Juni ziehen die ersten Schulklassen ins neu erstellte Schulhaus Chrüzacher ein. Eine Organisation, die viel Koordination voraussetzt, da auch der temporäre Umzug der Sekundarschüler gleichzeitig über die Bühne geht. von Reto Hoffmann In weniger als drei Monaten ist es soweit: Das neu erstellte Schulhaus Chrüzacher wird mit Leben gefüllt. Am 12. und 13. Juni werden elf Klassen des Schulhauses Steinlig und eine Klasse aus dem Schulhaus Geeren in die neuen Räumlichkeiten einziehen. Die entsprechenden Zuteilungsinformationen sind bereits vor einiger Zeit verschickt worden. Diesbezügliche Beschwerden oder Einwände von Seiten der Eltern oder Lehrern seien dabei ausgeblieben, war von Schulpräsident Hans Stutz zu erfahren, so dass der Umzug wie vorgesehen stattfinden kann.

Sekundarschulhaus wird saniert Derzeit kümmert sich die Projektgruppe «Umzug», bestehend aus dem Schulpräsidenten und Vertretern von Schulleitung und Schulpflege, um die logistische Vorbereitung der «Züglete». Und das muss gut koordiniert sein, denn verbunden mit dem Umzug ins Chrüzacher ist auch der Um-

So präsentiert sich die Rückseite des neuen Schulhauses mit zukünftiger Sportwiese und Tartanbahn im Vordergrund. (Fotos: Reto Hoffmann)

zug der Oberstufenschüler vom Schulhaus Mösli A ins Gebäude des Schulhauses Steinlig C. Der Grund ist die Ende Juni beginnende Sanierung des Sekundarschulhauses. Damit man dort zügig vorwärtskomme und während der Sommerferien schon die lärmintensivsten Arbeiten durchführen könne, wurde laut Hans Stutz entschieden, noch vor den Sommerferien umzuziehen. So kommt es auch, dass die Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse aus dem Schulhaus Geeren noch für knapp eineinhalb Monate im neuen Schulhaus zur Schule gehen, bevor

sie dann nach den Sommerferien ins Sekundarschulhaus wechseln.

Bauabnahme Ende April Auch mit dem Verlauf der rund eineinhalbjährigen Bauzeit zeigt sich der Schulpräsident «rundum happy», wie er sagt. Es sei zu keinen nennenswerten Überraschungen gekommen und «wir haben viel in die Planung investiert, was sich nun auszahlt», so der Schulpräsident. Entstanden sei ein gutes, architektonisch modernes und funktionelles Schulhaus. Derzeit finden letzte Ausbauarbeiten im Innern des

Gebäudes statt, sowie die Fertigstellung der Aussenbereiche. Die Bauabnahme soll dann Ende April erfolgen. Danach kann das Gebäude möbliert und für den Umzug vorbereitet werden. Der Umzug wird von einem professionellen Umzugsunternehmen durchgeführt. Das Einpacken des Schulmaterials würden die Klassen jedoch selber besorgen, wie Stutz erklärt. Der Einzug der Schülerinnen und Schüler ins neue Schulhaus am 13. Juni sei zwar ein wichtiger Meilenstein im ganzen Projekt, für den die Verantwortlichen dem Souverän sehr dankbar seien, so der Schulpräsident. Die Knappheit an Schulraum werde allerdings erst 2020/21 behoben sein, dann nämlich wenn die beiden Schulhäuser Steinlig und Mösli saniert seien, hält Hans Stutz fest. Ab dann würden auch die Provisorien beim Schulhaus Steinlig demontiert.

Tag der offenen Tür

Auch die Turnhalle steht schon bald für den Sportunterricht bereit.

Am 9. September wird das Schulhaus Chrüzacher offiziell eingeweiht. An diesem Tag wird die Bevölkerung im Rahmen eines Tages der offenen Türe auch die Gelegenheit haben, die Gebäulichkeiten zu besichtigen. ◾


Abendunterhaltung

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Sonntagskonzert mit Bläserklasse Bassersdorf

2. April 2017, 14:30 Kaffee & Kuchen ab 13:30

Ebnetsaal NĂźrensdorf Leitung: Valeriya Bernikova Eintritt frei (Kollekte) www.mvbasi.ch

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Bassersdorf

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Die Ortssektion der CVP wird aufgelöst

Mangel an Mitgliedern und Vorstandspersönlichkeiten Die Ortssektion der CVP in Bassersdorf wird aufgelöst, so hat es die Generalversammlung entschieden. Die Gruppierung litt zuletzt wie viele andere Vereine und Sektionen an Mitgliederschwund und den Mangel an Freiwilligen, die Vorstands- oder Präsidialaufgaben übernehmen mochten. von Annamaria Ress Ende Februar bestätigte Ruth Junker, vormalige Präsidentin der CVP Bassersdorf: «Es ist richtig, die Ortssektion Bassersdorf der CVP trägt sich mit dem Gedanken, sich aufzulösen. Es wird dies an der Generalversammlung Mitte März entschieden. Der Grund dafür ist schmerzlich lapidar – es fehlt an Nachfolge. Das Amt als Präsidentin oder Präsident ist vakant und es findet sich keine Nachfolge.» Inzwischen ist der Entscheid anlässlich der Generalversammlung gefällt worden: Die erforderliche Mehrheit der Mitglieder hat an der Generalversammlung

vom 13. März der Auflösung zugestimmt. 60 Jahre hat die CVP in Bassersdorf mitpolitisiert. Nun fehlt sie im Reigen der politischen Parteien gänzlich. Behördenmitglieder hat die CVP Bassersdorf im Moment keine. Die CVP hatte Christoph Füllemann im letzten Wahlkampf unterstützt, er sei aber kein eingeschriebenes Mitglied der CVP Bassersdorf, sondern parteilos, so Ruth Junker.

«Krankheit» Mitgliederschwund Andere Parteien feiern dieses Jahr ihren 100. Geburtstag, so etwa die SVP Bassersdorf Ende März oder die SVP Nürensdorf im September. Und doch «kranken» viele Ortsparteien über das ganze Land verteilt an Mitgliederschwund. Als Beispiel wurde im aargauischen Mellingen die Ortspartei der SVP ebenfalls aufgelöst. Auch die Tatsache, dass die Sektion noch 40 Mitglieder aufwies, konnte die Auflösung nicht verhindern.

Hauptgrund für diesen Entscheid war die Tatsache, dass seit über drei Jahren niemand in den Vorstand wollte, geschweige denn das Präsidium übernehmen – also eine ähnliche Situation wie in Bassersdorf. Manchmal hilft ein Zusammenschluss mit einer anderen Sektion, um den Fortbestand zu gewährleisten. Doch auch dies war aktuell nicht realisierbar. Denn in Nürensdorf war längst bereits eine Kontaktperson auf der Gemeindeseite aufgeschaltet, eine CVP-Ortspartei gibt es aber gar nicht. «Heinz Koch war immer für uns Bindeglied zu Nürensdorf und Anlaufstelle für allfällig Interessierte», sagt Ruth Junker. Aber auch hier wurden die Anfragen immer spärlicher, bedauert sie.

Verpflichtung nicht attraktiv Egal ob CVP oder SVP, die Gründe für den Schwund der Ortsparteien sind hinlänglich bekannt und ähneln jenen der Austritte aus anderen

Wenig Interesse an lokaler Politik Die glow-Arbeitsgruppe Jugend wollte ergründen, wie Kinder und Jugendliche die Veränderungen in der Region Glattal wahrnehmen. Dazu führte die lokale Jugendarbeit der Glow-Gemeinden, zu denen auch Bassersdorf zählt, eine Umfrage im öffentlichen Raum durch. Die 305 Befragten waren mehrheitlich zwischen 12 und 15 Jahre alt. 72 Prozent der Befragten haben einen Migrationshintergrund, 91 Prozent aller Befragten sind aber in der Schweiz aufgewachsen. 66 Prozent der Befragten sind mit ihrer Freizeitumgebung zufrieden und gaben an, dass sie dort auch nichts störe. Als Freizeitbeschäftigung wird am häufigsten «draussen Freunde treffen» genannt, gefolgt von Sport treiben mit Freunden oder in einem Verein dabei sein. Gamen und Shopping folgen auf Platz vier und fünf. Dabei bleiben die meisten in der eigenen Gemeinde. Regionale Zent-

ren wie der Flughafen, das Einkaufszentrum Glatt und die Stadt Zürich sind oft genannte Aufenthaltsorte. Die eigene Zukunft sieht eine Mehrheit in einer städtischen Umgebung.

Fehlende Räume Ebenfalls hat die Arbeitsgruppe abgeklärt, in welchen Themen sich die Jugendlichen eine Veränderung wünschen. Dabei wurden fehlende Räume für Jugendliche, fehlende Infrastruktur, also mehr Sport- und Shoppingmöglichkeiten wie Skateroder Velo-Park, ein Hallenbad, mehr Fussballplätze und mehr Läden genannt. Wenig Interesse ist für die lokale Politik vorhanden. Die Mehrheit findet sie langweilig und zu kompliziert. Eine Beteiligung in ihrer Gemeinde könnten sie sich über ein

Vereinen. Familie und Karriere haben hohe Priorität, die Verwurzelung mit der Gemeinde fehlt häufig wegen der hohen Mobilität, die verbleibende Flexibilität wird nicht gerne wegen fixer Termine aufgegeben. Zudem geniessen politische Ämter, respektive deren Träger, längst nicht mehr dasselbe Prestige wie noch vor 20 Jahren. In kleineren Gemeinden sind zudem häufig die Diskussionsthemen etwas begrenzt, drehen sich um Bauthemen oder Budget- und Steuerfragen. Weshalb junge Menschen nicht vermehrt einer Partei beitreten, ist ebenfalls kein Geheimnis: Viele können sich mit keiner Partei in vollem Mass identifizieren. Nach Lösungen suchen alle Parteien und Vereine. Wo diese zu finden sind, wo der Anreiz zum Beitritt liegt und wie man Mitglieder zur Übernahme von Verantwortung und Vorstandsarbeit motiviert, wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Traktandum auf der Liste aller Gruppierungen bleiben. ◾

Börse für Mode Jugendparlament, über Social Media oder eine App vorstellen.

Zufrieden mit Situation Als Fazit der Befragung zieht die glow-Arbeitsgruppe Jugend den Schluss, dass die überwiegende Mehrheit der befragten Jugendlichen zufrieden mit ihrer Situation sei und das Glattal für Shopping und Sport viele Möglichkeiten biete. Die Jugendliche wüssten, was in der Welt passiere und Krieg, Terror, IS und andere Themen beschäftigten sie. Politisches Engagement sei für sie kein Thema, sie seien vielfach noch zu jung und es fehle der konkrete Bezug und die konkreten Möglichkeiten und Lernfelder vor Ort. Die Arbeitsgruppe wird nun aufgrund der Befragung Empfehlungen zu Projekten und Massnahmen in den glow-Gemeinden entwickeln. (sg)

Der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf organisiert vom 31. März bis 4. April in der Bungertstube eine Kleiderbörse für Frühling- und Sommermode. Für 5 Franken können bis 30 Artikel am Freitag den ganzen Tag und bis Samstag um 15.30 Uhr gebracht werden. Die Börse ist am 31. März von 10 bis 21 Uhr, am 1. April von 10 bis 16 Uhr, am 3. April von 9 bis 11.30 und 14.30 bis 20 Uhr sowie am 4. April von 9 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr geöffnet. Nicht verkaufte Artikel und 50 Prozent des Verkaufserlöses können am 5. April von 17 bis 19 Uhr abgeholt werden. Der Verkaufserlös geht an das Züriwerk und an die Rumänienhilfe Papageno. Auskünfte erteilt Claudia Rabadzijev unter Telefon 044 837 03 55. (e)


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Bassersdorf

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Gegen die Schliessung des SBB Schalters im Avec Shop

Mehr als 1300 Unterschriften eingereicht Das Bedauern über die Schliessung des SBB Billettschalters im Avec-Shop in Bassersdorf auf den 1. Januar 2018 ist nach wie vor gross. Über 1300 Personen haben die Petition des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) unterschrieben, der eine Schliessung abwenden soll. Der Leiter des AvecShops erwägt nun sogar eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV), um eine Lösung zu finden. von Reto Hoffmann Am 22. März überreichte der VCS in Bern erneut mehrere tausend Unterschriften mit der Forderung, die SBB Billettverkaufsstellen in 52 AvecShops, Migrolinos und Poststellen weiterzuführen. Unter den Unter-

schriften sind auch jene von 1300 ÖV-Reisenden aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Sie haben in den vergangenen Monaten ihren Unmut über die bevorstehende Schliessung der Billettverkaufsstelle im Avec-Shop in Bassersdorf per Unterschrift bekundet.

Kontakt zum ZVV Ende letzten Jahres hat sich der Gemeinderat von Bassersdorf in einem Brief an die SBB gewandt, um ebenfalls sein Bedauern über die Schliessung des Billettschalters in Bassersdorf auszudrücken. Dies basierend auf rund 40 Reaktionen, welche per Aufruf auf der Gemeindekanzlei eingetroffen waren. In diesem Brief forderte er die SBB auf, unter anderem Einführungskurse für Seniorinnen

und Senioren für die Benützung der Automaten zu veranstalten. In der Zwischenzeit hat sich auch Matthäus Schulz, Leiter des AvecShops an den Gemeinderat gewandt, mit der Bitte, ihn bei Alternativvorschlägen zu unterstützen. Darin hat er auch seiner Enttäuschung Ausdruck gegeben, dass der Gemeinderat neben dem Brief an die SBB nichts weiter unternommen hat, die Schliessung des Schalters zu verhindern und zum Beispiel den Kontakt zum ZVV zu suchen.

Kein Handlungsbedarf Seites der Gemeinde Namens des Gemeinderates schrieb die Gemeindepräsidentin Doris Meier, dass der Gemeinderat die

Situation an einer Sitzung eingehend besprochen und entschieden habe, selber keinen Kontakt mit dem ZVV aufzunehmen. Doris Meier hat jedoch gegenüber dem Dorf-Blitz versichert, den Leiter des AvecShops zu unterstützen, wenn er sich direkt an den ZVV wenden würde. Der Gemeinderat selber erwarte ausserdem von den SBB, dass sie die in seinem Brief vorgeschlagenen Massnahmen, wie oben erwähnt, umsetzten. Matthäus Schulz seinerseits hat nun angekündigt, sich selber an den ZVV zu wenden, um eine Schliessung «seines» Billettschalter doch noch abwenden zu können. Er sei aber auch zuversichtlich, dass die Petition des VCS seine Wirkung zeigen würde. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», so Schulz. ◾

Modell zur erfolgreichen Heimbetreuung bei älteren Menschen

«Gefühlsbiographie» als Brückenschlag geprägt haben, zu verstehen. Das ist von elementarer Bedeutung.»

Am 23. März organisierten die reformierte und katholische Kirchengemeinde BassersdorfNürensdorf im Rahmen von «ImpulsÖkumene» einen Vortrag zum «Psychobiographischen Pflegemodell nach Erwin Böhm». Das Thema lockte zahlreiche Interessierte an.

Behutsames Vorgehen

von Astrid Steinbach Jürgen Spies referiert in der reformierten Kirche Bassersdorf. (as)

Die reformierte und katholische Kirche von Bassersdorf und Nürensdorf bieten in den Gemeinden regelmässige Besuchsdienste in Heimen und Spitälern sowie auch zu Hause an. Dieser Einsatz der freiwilligen Helfer im Stillen wird kaum wahrgenommen und ist dennoch eine sehr wichtige Arbeit. Der ökumenische Besuchsdienst bietet in diesem Zusammenhang bereits seit Jahren im Monat März einen Vortrag an, der ein Thema aus dem Bereich des Besuchsdienstes aufgreift und von professioneller Seite her ausleuchtet. Dieses Jahr konnte Jürgen Spies, Leiter des «Zentrum Sonne» in Elsau, als Referent gewonnen werden. Der

diplomierte Pflegefachmann erläuterte in der reformierten Kirche Bassersdorf den Besuchern dieses Pflegemodell.

Zehn Jahre Erfolg Seit zehn Jahren wird im «Zentrum Sonne» bereits mit grossem Erfolg nach diesem Modell bei der Heimbetreuung älterer Menschen gearbeitet. Das Modell bietet einen Ansatz dafür, die Verhaltensweisen von desorientierten Menschen zu erklären, zu verstehen und dadurch eine individuelle, reaktivierende und personenbezogene Pflege zu gewährleisten. Eine

tragende Erkenntnis daraus ist, dass jeder Mensch aufgrund Herkunft, Kultur und individuellen Erfahrungen innerhalb der ersten 25 bis 30 Lebensjahre geprägt wird und so seine eigene Lebensform entwickelt. Dabei wird unterschieden zwischen dem kognitiven Anteil (Intellekt) der Psyche und der Affektivität (Welt der Gefühle). Viele alte Menschen können irgendwann nicht mehr über den kognitiven Bereich angesprochen werden. Dann braucht es andere Wege. «Die Hauptaufgabe der Alterspflege», so Jürgen Spies, «besteht darin, den alten Menschen dann aufgrund seiner Erfahrungen, die ihn

Mittels Gesprächen mit den Betroffenen oder deren Angehörigen werden nach und nach behutsam biographische Angaben in Erfahrung gebracht. Von Belang sind dabei die Geburtszeit und der Geburtsort, die Herkunftsfamilie, Ehepartner und Kinder. Aber auch Lebensschicksale sowie Begebenheiten und Erfahrungen, die dem Betroffenen während der Prägungszeit wichtig waren. Alle diese Erkenntnisse ergeben die «Gefühlsbiographie» eines Menschen. «Je mehr über diese Biographie bekannt ist, umso besser kann man auf die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen eingehen. Eine gelebte Gefühlsbiographie tut einfach gut und ist die beste Prophylaxe zur Regressionsverhinderung», so Jürgen Spies in seinen Abschlussworten. Ein weiterer Anlass zur Gefühlsbiographie findet am 4. Mai um 14.30 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf statt. ◾


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Dorf-Blitz

Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung Abrechnung Sanierung Belagswege

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Gratulati

Wir gratulieren zum 92. Geburtstag am 5. April Giovanni Turra Säntisstrasse 11

Letztes Jahr wurden diverse Belagswege im Rahmen der periodischen Wiederinstandstellung saniert. Mit Beschluss vom 21. Februar 2017 nahm der Gemeinderat die Abrechnung mit Gesamtkosten von Fr. 132 956.90 (inklusive MwSt), den daraus resultierten Mehrkosten von Fr. 6548.30 gegenüber dem bewilligten Bruttokredit von Fr. 126 408.60 und den erhaltenen Bundes- und Staatsbeiträgen für diese Sanierung von 55 598 Franken zur Kenntnis. Die Nettokosten beliefen sich auf Fr. 77 358.90. Der Mehraufwand begründet sich anhand einzelner vor Ort nötig gewordener Belagserweiterungen.

zum 91. Geburtstag am 15. April Anna Walther-Graf Unterdorfstrasse 3 zur goldenen Hochzeit

am 31. März Verena und Urs Bruppacher-Rhyner am 4. April Rita und Jean Janik-Kaufmann

Werterhalt Gemeindestrassen 2017 Abgestützt auf die Strassenzustandsanalyse und den Planungsvorschlag der Tiefbaukommission hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 7. März die Randabschlusssanierung an der Unterdorfstrasse auf einer Länge von 90 Meter zu Fr. 35 953.85

an die Wistrag AG und die diversen Risssanierungen im Gemeindegebiet an die Viacit AG zu 27 000 Franken vergeben.

Abrechnung NR-Präsidentenfeier

Frühlingsgeschichte: Dienstag, 11. April 2017

ist am 8. März 2017 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Geburten

6. Januar 2017 Madlaina Victoria Fell Tochter von Catherine Sutter und Anian Fell

25. Januar 2017 Zoe Gasser Tochter von Nora Gasser und Sven Strehler

10 bis 11 Uhr

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs!

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen! Das Bibliotheksteam Bibliothek Brütten, Brüelgasse 7, 8311 Brütten, Telefon 052 345 10 37

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Hans Röschmann

10 bis 11 Uhr

Sommergeschichte: Dienstag, 27. Juni 2017

Walburga Kägi ist am 14. Februar 2017 verstorben.

Gemeinderat Brütten

Herzlich laden wir alle zwei- bis vierjährigen Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein.

Engelina de Wit-Stuvé ist am 11. Februar 2017 verstorben.

Der Gemeinderat hat im Sommer 2016 für die Nationalratspräsidentenfeier vom 30. November 2016 eine Defizitgarantie von 40 000 Franken gesprochen. Aus der Abrechnung mit Einnahmen von Fr. 18 796.80 und Ausgaben von Fr. 24 752.45 resultiert für die Gemeinde ein Defizitbeitrag von Fr. 5955.65. Unter Berücksichtigung des Gemeindebeitrags für die Helferentschädigungen zugunsten der involvierten Vereine in der Höhe von Fr. 7120.30 entstanden für die Gemeinde Brütten Totalaufwendungen von Fr. 13 075.95. Der sehr gute Abschluss ergibt sich durch die namhaften Sponsorenbeiträge und die gute Kostendisziplin. Der Gemeinderat bedankt sich nochmals bei allen Beteiligten.

Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten

Abschied

Gemeinde Brütten

Neues Angebot der Sozial- und Gesundheitsbehörde in Zusammenarbeit mit der Schule

Lagerraum 70 m2

Deutschkurs für fremdsprachige Erwachsene

Raumhöhe 2,5 Meter, Zugang ebenerdig über Garagentor, beheizbar, Fr. 600.– monatlich inklusive Nebenkosten

Die Gemeinde bietet neu einen Deutschkurs für fremdsprachige Erwachsene an. Dabei wird individuell auf die Deutschkenntnisse der teilnehmenden Personen eingegangen. Die Kurse finden im Schulhaus statt. Der Kurs hat vorerst zwölf Lektionen und wird mittwochs und freitags im Mai (drei Lektionen/Woche) durchgeführt. Kostenpunkt: Fr. 240.– pro Person. Die Kurszeiten werden mit den Teilnehmern festgelegt.

Kontakt: Jeannette Steinmann, Telefon 052 355 03 54 Liegenschaftenverwaltung Gemeinde Brütten

Melden Sie sich bitte per E-Mail an: claudia.oswald@bruetten.ch oder telefonisch: 052 355 03 55. Wir freuen uns, wenn der Deutschkurs, der ab vier Teilnehmer durchgeführt wird, zu Stande kommt. Sozial- und Gesundheitsbehörde Brütten


Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Seniorenferien Brütten

16. bis 23. September 2017 in Urnäsch Urnäsch (832 m über Meer) ist ein idealer Ort zum Ausspannen und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung zu unternehmen. Das Hotel Krone wurde fortwährend renoviert und an die Bedürfnisse der Gäste angepasst. So ist es heute barrierefrei und komfortabel eingerichtet. Sämtliche Zimmer verfügen über Dusche/WC, Telefon, Fernseher und WLAN.

Kosten pro Person im DZ: CHF 703.50, im EZ: CHF 766.50

Im Preis inbegriffen sind 7 Übernachtungen inklusive Frühstück, 4-Gang Abendessen, Willkommensapéro und Ferienkarte Appenzell. Annullationskosten-Versicherung und Getränke gehen zu Lasten der Teilnehmenden. Die Hin- und Rückreise übernimmt die Gemeinde Brütten.

Anmeldung bis 28. April 2017 an:

Christine Urfer Geerenweg 23, 8303 Bassersdorf, Telefon 043 818 99 43

Anmeldung für die Seniorenferien in Urnäsch vom 16. bis 23. September 2017 Name/Vorname: ……………………………………………………………………………………………………………………………….. Adresse: …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Tel. ……………………………………………………………

Geburtsdatum: ……………………………………………………………

EZ ( ) / DZ ( ) mit ………………………………………………………………………………………………………………………………… Im Notfall zu kontaktieren. Name und Telefon: …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Ort/Datum: …………………………………………………… Unterschrift: ……………………………………………………………..


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Aus Behörde und Verwaltung

Sureste Tango 28. April 2017, 20 Uhr Gemeindesaal Brütten Türöffnung und Aperitif 19 Uhr Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 8.– / Erwachsene Fr. 15.– Das internationale Trio präsentiert Perlen seines neuen Repertoires. Leidenschaftlich und elegant spannen die drei Musiker einen Spannungsbogen, der gleich mehrere Welten umschliesst: Tango, Jazz, Klezmer, Flamenco und brasilianischer Choro. Greifbare Melodielinien verbinden sie mit freiem improvisierten Spiel und faszinieren damit ihre Zuhörer. Das Konzert wird unterstützt von der Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf. Kulturkommission Brütten

Vereine

Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Textinhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Ausgeglichene Jahresrechnung fürs Kinderhaus Am 9. März fand die Generalversammlung des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi statt. Bereits zum zweiten Mal wurden die Vereinsmitglieder und Gäste am neuen Standort an der Brüelgasse 2 begrüsst. Das Jahr 2016 begann im Kinderhaus Chrüsimüsi für einmal nicht mit trampelnden Kinderfüssen und Kinderlachen, sondern mit dem Einrichten des neuen Kinderhauses. Die Krippenkinder lebten sich schnell in den liebevoll eingerichteten Räumen im Erdgeschoss ein, während die Hortkinder den oberen Stock in Beschlag nahmen. Seit Februar finden auch der Mittagstisch der Schule und der Aufgabentreff im Kinderhaus Chrüsimüsi statt. Mit einem Tag der offenen Tür wurde das neue Kinderhaus eingeweiht. Gleichzeitig feierte der Verein Kinderhaus Chrüsimüsi sein 15-jähriges Jubiläum. Für das Jahr 2016 konnte der Verein eine ausgeglichene Jahresrechnung präsentieren. Nach dem Bezug des Betriebsbeitrages der Gemeinde von 95 000 Franken resultierte weder ein Gewinn noch ein Verlust. Dies konnte jedoch nur durch eine äusserst umsichtige und sparsame Geschäftsführung erreicht werden. Auch im Jahr 2016 haben das eingespielte Betreuungsteam und die engagierte Kinderhausleitung wieder hervorragende Arbeit geleistet. Unterstützt wurden sie dabei von den ehrenamtlich tätigen Vorstandmitgliedern. Weitere Informationen zum Kinderhaus Chrüsimüsi sind zu finden unter www.kinderhaus-chruesimuesi.ch / Telefon 052 347 11 02 / fraenzi.galo@kinderhaus-chruesimuesi.ch Kinderhaus Chrüsimüsi

eNothilfekurs Zum wiederholten Mal bietet der Samariterverein Brütten den Nothilfekurs, welcher für zukünftige Verkehrsteilnehmer obligatorisch ist, im eLearning-Format an. Mit dem neu lancierten eNothilfekurs verkürzt sich die Präsenzzeit der Kursteilnehmer von zwei auf einen Tag. Das theoretische Wissen eignen Sie sich selber mit einem computergeschützten Lehrgang an. Jeder Teilnehmer kann die Theorie durch das eLearning im eigenen Tempo erlernen. Unter www.redcross-edu.ch, Nothilfekurs Blended Learning, finden Sie sämtliche Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf des E-Learning-Kurses. Nach der Registrierung erhalten Sie den Zugang zu den E-Learning-Sequenzen. Ablauf: 3 Stunden E-Learning im Selbststudium (Theorie), 7 Stunden Praxis im Kurslokal des Samaritervereins Brütten Kurskosten: Fr. 135.– Datum: Samstag, 8.4.2017, 8.30 bis 12 und 13 bis 17 Uhr Ort: Schulhaus Chapf, Brütten Vergessen Sie bitte keinesfalls, das erhaltene Zertifikat an die Präsenzveranstaltung mitzubringen. Andernfalls können wir Sie nicht zum Kurs zulassen oder die Kursbestätigung ausstellen. Samariterverein Brütten


Wir danken herzlich fĂźr die grosse Anteilname beim Abschiednehmen von

Walburga Kägi-Mader

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Ehefrau, Mutter, Oma und Tante. FĂźr die vielen Karten mit den mitfĂźhlenden und trĂśstenden Worten und den Spenden. Dem Pflegepersonal vom Pflegeheim KZU und Bruggwiesen danken wir fĂźr die liebevolle Pflege in den letzten Tagen bis zu ihrem Tod, sowie dem Arzt Dr. Bosshard und dem Hausarzt Dr. Baumann fĂźr die medizinische Betreuung. Besonders danken wir Pfarrer Leonhard Jost fĂźr die ganz persĂśnlichen, gefĂźhlvollen Worte bei der Urnenbeisetzung und der Trauerfeier. Einen Dank auch der Organistin fĂźr die Abspielung des Liedes ÂŤMemoryÂť.

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Die Trauerfamilie

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Betrieb im Dorfrestaurant geht am 4. April weiter

Neuer Pächter für den Sonnenhof Nach der Ungewissheit, wie es mit der gut verankerten Dorfbeiz Sonnenhof weitergehen soll nach dem Aufhören des bisherigen Pächters Franz Wyss, gibt die Eigentümerfamilie Baltensperger nun Entwarnung. von Susanne Gutknecht Mit einem Paukenschlag endete das Jahr 2016 für die Eigentümer des Sonnenhofs an der Unterdorfstrasse 48. Kaum hatten die vier Geschwister Baltensperger das Restaurant von ihrem Vater als Eigentümergemeinschaft übernommen, folgte die Hiobsbotschaft des Pächters. Franz Wyss plagten gesundheitliche Probleme, so dass er möglichst bald seine Pacht auf dem Sonnenhof, den er sechs Jahre geführt hatte, beenden wollte.

Fühler austrecken Nun liegen intensive Wochen hinter den vier Geschwistern, die sich über die Zukunft des Restaurants, auf dem bereits die Grossmutter lange Jahre gewirtet hatte, Gedanken machen mussten. Keines der Geschwister ist im Gastrobereich tätig. Obwohl Christoph Baltensperger einst Koch gelernt hat und «kurzzeitig mit dem Gedanken spielte, das Restaurant zu übernehmen», wie er sagt, wurde die Idee wieder verworfen. «Es ist ein wirklich hartes Business vom finanziellen Standpunkt als auch von den Präsenzzeiten her», konstatiert er. Die Geschwister streckten daraufhin ihre Fühler aus und fragten verschiedene Personen an – mit Erfolg. Am 1. April übernimmt Thomas Hold den Pachtvertrag und Franz Wyss kann

sich Ende März vorzeitig zurückziehen. Der neue Pächter ist kein völlig neues Gesicht in Brütten, hat Thomas Hold doch bereits am Festival und OpenAir in Brütten mitgeholfen. Für die Eigentümer eine glückliche Fügung mit Wermutstropfen. Die gute Nachricht: Der Sonnenhof bleibt nahtlos offen und kann den Vereinen weiterhin nach dem Training zum geselligen Beisammensein als Unterschlupf dienen. Nach einigen Schliessungen verschiedener Restaurants in der Gegend in den letzten Jahren also ein Lichtblick für die Brüttener.

Investitionen nötig Und doch ist die Zukunft nicht restlos sicher. Im Restaurant stehen In-

vestitionen an. Die Eigentümer müssen sich jedoch zuerst ein Bild machen davon, wie der Betrieb läuft und was möglich wäre mit dem Sonnenhof. Christoph Baltensperger liebäugelt allenfalls mit musikalischen Events, die man aufleben lassen könnte. «Im Restaurant sind viele unserer familiären Emotionen mit eingebettet. Wir sind nun erst einmal froh, dass das Restaurant weitergeführt wird. Alles Weitere wird sich in den nächsten Monaten weisen, da haben wir mit dem neuen Pächter eine gute Einigung erzielen können.» Ab 4. April ist das Restaurant wieder geöffnet und empfängt dann die Brüttener wie gewohnt mit dem traditionellen Ambiente. ◾

TV Brütten nimmt an GymRock teil

Viel Arbeit für die gigantische Turnshow Grosse Showgruppe

26 Turnerinnen aus der Damenriege und dem GymTeam-Brütten werden zusammen mit «talante puro» aus Bülach an der Turnshow «GymRock» im Hallenstadion auftreten. Den Zuschauern werden attraktive und tolle Turn-, Tanz- und Akrobatikvorführungen zum Motto «move it!» geboten.

TV Brütten und «talante puro» im Training. Die Akrobatinnen leider noch nicht im Glitzerbody. (nb)

Um die grosse Bühnenfläche im Hallenstadion mit einer grossen Showgruppe zu füllen, suchten die Brüttenerinnen nach Verstärkung. Fündig wurden sie mit «talante puro», einer Akrobatikgruppe aus dem Zürcher Unterland. Gemeinsam haben die beiden Vereine ihr Showkonzept erarbeitet: Eine spannende Mischung aus Bodenturn-, Akrobatikelementen und Tanz. Die Bülacher Akrobatinnen turnen in blauen Glitzerbodies und ergänzen die pinken Wuschelröcke farblich. Beide Gruppen trainieren für sich. Einmal im Monat treffen sich die beiden Gruppen, um alles zu einer Einheit zusammen zu fügen.

dabei sind, regelmässig seit Herbst für ihren Auftritt am «GymRock». Nebst Abendunterhaltung und sonstigen Wettkampftrainings ist dies zeitbedingt nicht immer ganz einfach. Die Spezialität der Brüttener Turnerinnen, immer wieder unkonventionelle Handgeräte zu finden, mit denen originelle und fanta-

Der grosse Showdown mit Stefanie Heinzmann erfolgt erst am Showtag selber in den zwei Hauptproben. Erwartet werden rund 7000 Zuschauer am GymRock-Grossspektakel. Wer die Brüttenerinnen sehen will, kann Tickets unter www.ticketcorner.ch oder www.gymrock.ch erwerben. ◾

von Nadja Bächi Zum zweiten Mal nach 2014 findet dieses Jahr das «GymRock» am 6. Mai im Hallenstadion Zürich statt. Die gigantische Turnshow wird ein Höhepunkt für die 26 Damen des TV Brütten. Die Turnerinnen werden eine Mischung aus Tanz und Bodenturnen zum Song «Glad to be alive» von Stefanie Heinzmann darbieten. Sie haben abgewartet mit der Wahl, bis definitiv sicher war, welche Künstler singen werden und sich dann gleich Stefanie Heinzmann geschnappt. Unter der Leitung von Katharina Egli trainieren die Turnerinnen, die mehrheitlich zum zweiten Mal mit

sievolle Choreographien kreiert werden, wenden sie auch bei ihrer GymRock-Nummer an: Diesmal tanzen sie mit riesigen Wuschelröcken, die sie an einem Näh-Samstag selber geschneidert haben. Die auffälligen, farbenfrohen Outfits dienen gleichzeitig als choreographisches Mittel.


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Nürensdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Tagesmütter gesucht

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren. Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 7. Juni 2017, 14 bis 14.30 Uhr Donnerstagstreff: 30. März 2017, 19 Uhr Einladung an Leserinnen und Leser, welche an der Gründung eines Leseclubs interessiert sind. An diesem Abend wird die Art und Weise besprochen, wie der Leseclub geführt werden kann.

Sind Sie bereit, Ihre Familie zu öffnen und haben Sie Zeit und Interesse an Kindern und der Erziehungsarbeit? Sprechen Sie Deutsch mindestens Niveau B1? In Nürensdorf wegen grosser Nachfrage dringend gesucht Tagesmütter (Betreuungsperson in Tagesfamilie).

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In diesem Kurszyklus möchte ich Ihnen Heilpflanzen vorstellen, die typisch für die Beschwerden der einzelnen Jahreszeiten sind. Als Weiteres werden wir die Grundlagen zur Herstellung einiger einzelner Pflanzenzubereitungen wie zum Beispiel Teemischungen, Salben oder andere kennenlernen, so dass jeder Teilnehmer am Ende des Tages sein eigenes Produkt nach Hause mitnehmen kann. Im Sommer stehen die kleinen Wunden sowie die lästigen Insekten im Mittelpunkt. Ebenfalls sprechen wir über das Herz-Kreislauf System, welches bei all zu starker Hitze immer wieder beeinträchtigt sein kann. Um diesen Leiden entgegen zu wirken, setzen wir unsere eigene Tinktur an. Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:

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Wir freuen uns über Kursideen an: hf@schule-nuerensdorf.ch Anmelden per Mail: Kursname, Name, Adresse, Emailadresse und Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 Nürensdorf oder über Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html

Anmeldeschluss: 2 Wochen vor Kursbeginn


Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Bürgerrecht Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Sert Banu, von der Türkei, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen. Auch Erhan Boz, von der Türkei, und seine beiden minderjährigen Kinder, von Deutschland, hat der Gemeinderat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Zukunft Poststelle Nürensdorf Die Post ist in Gesprächen mit dem Gemeinderat bezüglich der Zukunft der Poststelle Nürensdorf. Gemäss Angaben der Post ist die Nutzung der Poststelle Nürensdorf rückläufig und bewegt sich auf tiefem Niveau. Aus Sicht der Post steht mit dem Modell der Postagentur eine bewährte Alter-

Eigentalstrasse Nachdem Ende 2016 die öffentliche Auflage des Strassenprojektes erfolgte, reichten drei Parteien eine Einsprache ein, welche die zuständigen drei Gemeinden nun am 7. März 2017 behandelten. Trotz einiger formeller Anpassungen wurde das Sanierungskonzept inhaltlich nicht mehr verändert und somit festgesetzt. Es entspricht deshalb nach wie vor dem Ergebnis des Runden Tisches. Mit der Projektfestsetzung wird den drei Einsprechern eine Rekursfrist von 30 Tagen eröffnet. Verstreicht diese Frist ungenutzt, wird das Projekt rechtskräftig und kann umgesetzt werden, womit die Strasse nach mehr als vier Jahren wieder für den Verkehr – allerdings mit Einschränkungen und auf zehn Jahre befristet – geöffnet werden kann. Für die Umsetzung der Signalisationsmassnahmen hat der Gemeinderat einen Kredit von Fr. 31 087.35 bewilligt.

native zur Verfügung. Der Gemeinderat bleibt mit der Post weiterhin im Gespräch, Entscheide sind noch keine gefallen.

Tiefgarage Zentrum Süd Am 26. Juni 2013 hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 1,43 Millionen Franken für den Bau einer öffentlichen Tiefgarage im Areal Volg/Post bewilligt. Da die Rechte weder für eine Ausfahrt auf die Baltenswilerstrasse noch für eine solche auf die Lindauerstrasse erworben werden können, kann das Projekt nicht umgesetzt werden. Der Gemeinderat bedauert dies und wird das Geschäft an der nächsten Gemeindeversammlung traktandieren.

Zweckverband Friedhof Bassersdorf Nürensdorf Der Zweckverband Friedhof Bassersdorf Nürensdorf möchte die Friedhofund Bestattungsverordnung revidieren. Das Geschäft fällt in die Zuständigkeit der Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat befürwortet die vorgeschlagenen Anpassungen und hat die Vorlage zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet.

Kreditbewilligungen/ Arbeitsvergaben Für Unterhaltsarbeiten an der Liegenschaft Alte Bühlhofstrasse 17 hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 31 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten gehen dabei an den ortsansässigen Maler Müller. Für den Ersatz der Logger des Lecküberwachungssystems der Wasserversorgung hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 76 100 Franken bewilligt. Der Auftrag wurde der Firma von Roll hydro (suisse) AG, Emmenbrücke, erteilt. Der Auftrag für die maschinelle Reinigung des Strassennetzes in den Jahren 2017 bis 2020 wurde für jährlich Fr. 25 494.60 der Firma Aweka Flächenreinigung GmbH vergeben. Der Auftrag für den Unterhalt des Kanalnetzes in den Jahren 2017 bis 2020 wurde für insgesamt

Fr. 130 513.35 der Firma Aweka AG vergeben.

Finanzen Das Kantonale Steueramt hat beim Gemeindesteueramt eine Revision durchgeführt. Der Revisionsbericht bestätigt, dass die Bereiche Steuerfinanzen, Steuerbezug und Steuerregister gut geführt und die Anforderungen der gesetzlichen Vorschriften und Weisungen eingehalten werden. Im Bereich Veranlagungen enthält der Bericht einige Feststellungen, die Verbesserungspotenzial orten. Für drei Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrag von Fr. 726 840.50 veranlagt. In 21 Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In drei Fällen behandelte der Rat Handänderungen ohne Grundstückgewinnsteuern.

lierten Fahrzeugen fuhren 17 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 70 Stundenkilometer. Gemeinderat Nürensdorf

on i t a l u t a r G Wir gratulieren zur Goldenen Hochzeit

Kreditabrechnungen Die Bauabrechnung für den Neubau des Doppel-Kindergartens der Schulanlage Ebnet mit Gesamtkosten von Fr. 2 279 399.25 und Mehrkosten von Fr. 125 409.94 gegenüber dem von der Gemeindeversammlung bewilligten Kredit von Fr. 2 153 989.31 (2,22 Millionen Franken minus Bauteuerung) wurde vom Gemeinderat zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Mehrkosten sind hauptsächlich auf eine Projektänderung aufgrund des schlechter als erwarteten Baugrundes und die negative Bauteuerung zurückzuführen. Die Bauabrechnung für den Ersatz der Wasserleitungen im Bereich Dorf-/Neuwiesstrasse mit Gesamtkosten von Fr. 275 196.55 und Minderkosten von Fr. 2803.45 gegenüber dem von der Gemeindeversammlung bewilligten Kredit von 278 000 Franken wurde vom Gemeinderat zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 24. Januar 2017 auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 207 kontrol-

am 22. April Margaretha und Hans Gut-de Boni Oberligweg 16

Abschied Keck-Schneider Ida geb. 20.1.1922 Aufenthalt im KZU Embrach verstorben am 15. Februar 2017 Sonderegger Hugo geb. 8.11.1932 Alte Winterthurerstrasse 49 verstorben am 25. Februar 2017 Moser Frieda Anna geb. 3.2.1936 Brüttenerstrasse 11 verstorben am 8. März 2017

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Sibyl Lanter (in blauer Jacke) und Nadine Hagge (rechts daneben) möchten sich mit anderen Einwohnern für Migranten und Asylbewerber einsetzen. (zvg)

Begleitung von Asylbewerbern soll in Form eines «Tandems» erfolgen

Hilfe für Migranten und Asylsuchende im Alltag Sibyl Lanter und Nadine Hagge haben sich zufällig kennengelernt und schnell festgestellt, dass sie ähnliche Werte verinnerlichen, was Freiwilligenarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe angeht. Daraus ist das Projekt «Tandem» entstanden, das in Kürze umgesetzt werden soll. von Annamaria Ress Im Januar dieses Jahres zählte die Gemeinde Nürensdorf rund 38 Asylbewerber. Mit einigen von ihnen sind Nadine Hagge und Sibyl Lanter unter verschiedenen Voraussetzungen in Kontakt gekommen. Daraus entstand schliesslich die Idee: Durch die Mitarbeit von Freiwilligen aus Nürensdorf könnten Migranten intensiver begleitet werden. Nicht nur für die Menschen aus anderen Ländern, auch für die Bevölkerung könne die Freiwilligenarbeit gewinnbringend sein, sind die beiden Frauen überzeugt. Sie sind keine «Gutmenschen», die sich in den Vordergrund drängen möchten. Ganz im Gegenteil: Was sie bisher anderen zuliebe gemacht haben, lief häufig anonym. Die Menschlichkeit steht im Vordergrund, das erhoffen sie sich auch von anderen. Denn «wer sich meldet, macht neue Erfahrungen, lernt neue Menschen aus anderen Ländern kennen. Migranten kommen

dadurch besser in Kontakt mit hier wohnhaften Nürensdorfern und erhalten zusätzliche, unterstützende Angebote und Hilfe», haben sie im Arbeitspapier festgehalten.

Unterstützung im Alltag Nach einer ersten Begegnung und dem Kennenlernen sind diverse Hilfeleistungen denkbar: Die Wohngemeinde Nürensdorf zeigen (Spielplätze, Ludothek, Bibliothek, Kirche, Volg), Freizeitmöglichkeiten aufzeigen, zusammen einkaufen, gemeinsames Kochen, Backen, Kulturanlässe, Ausflüge, Museumsbesuche, Kartenspiele, Spazieren, Wandern, Schwimmbadbesuch, Quartiertreffs, Spielplatz, Sportangebote, Mithilfe bei Gartenarbeit und ähnliches. Neben diesen eher vergnüglichen Themen könnten auch Begleitungen zu Arztbesuchen oder anderen Terminen organisiert werden, die Abfallentsorgung erklärt, Nachhilfe in Allgemeinbildung geboten und dergleichen mehr. Bei all diesen Aktivitäten und Unterstützungen wird automatisch auch Hilfe in Deutschkonversation geboten. «Denn Migranten und Asylbewerber haben nicht immer die Möglichkeit, an ihrem Wohnort Deutsch zu lernen. Im Gespräch mit Einheimischen aber würden sie dies automatisch üben

können», ist Nadine Hagge überzeugt. Sie selbst hat bereits erste Schritte in diese Richtung gemacht und drei junge Asylbewerber zu einem familiären Bowling-Spiel mitgenommen. «Mit Händen und Füssen und viel Gelächter haben wir uns unterhalten, aber auch verstanden», so ihr Fazit.

Informationsanlass geplant «Nun gilt es, das Interesse von Freiwilligen zu prüfen und zu sehen, ob es noch weitere Personen gibt, die sich zusammen mit uns engagieren möchten», sagt Sibyl Lanter. Angedacht ist ein Informationsanlass, für den sich interessierte Freiwillige anmelden können. An diesem sollen alle Fragen beantwortet und anschliessend ein erstes Kennenlernen mit den Migranten durchgeführt werden. Die verantwortliche Person des neu gegründeten Organisationskomitees «Tandem» ist Ansprechperson. Diese führt die Freiwilligen in ihre Aufgabe ein, begleitet den Einsatz, informiert, beantwortet Fragen und unterstützt bei allgemeinen Problemen.

Unterstützung durch Solinetz Fachliche Unterstützung erhalten die Nürensdorfer Initiantinnen

durch den Verein Solinetz. Solinetz ist ein Verein, der sich für die Würde und Rechte jener Menschen einsetzt, die aus politischer oder existentieller Not in der Schweiz Zuflucht suchen. Der gemeinnützige Verein wird durch das Engagement zahlreicher Freiwilliger getragen. Mit verschiedenen Projekten trägt das Solinetz zur Verbesserung der Lebensbedingungen von mehreren Hundert Flüchtlingen und Sans-Papiers im Raum Zürich bei. Das Projekt «Tandem» in Nürensdorf wird als Regionalgruppe bei Solinetz geführt. Der bereits geplante Infoabend soll am Donnerstag, 20. April, um 18 Uhr stattfinden, berichten die beiden Frauen. Der Durchführungsort hängt noch von der Anzahl Teilnehmer ab und wird persönlich mitgeteilt. Anmeldungen für Interessierte können über E-Mail an tandem-nuerensdorf@bluewin.ch gesandt werden oder Telefon 078 708 19 43 (Nadine Hagge) respektive Telefon 079 655 66 78 (Sibyl Lanter). Zudem soll im Juni ein Kennenlern-Fest für alle Interessierten und Migranten in der Waldhütte Breite durchgeführt werden. ◾

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Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Der Schiessverein Nürensdorf löst sich per Ende Jahr auf

Eine lange Vereinsgeschichte geht zu Ende Wenn am 31. Dezember 2017 der Schützenverein Nürensdorf aufgelöst wird, geht eine lange Vereinsgeschichte zu Ende. Die beiden Schiessvereine Nürensdorf (gegründet 1872) und Oberwil-Birchwil (gegründet 1874) schlossen sich im November 1987 zum Schützenverein Nürensdorf zusammen. von Marianne Flotron Die Vereinslandschaft in Nürensdorf wird um einen Verein ärmer, da sich der Schützenverein Nürensdorf Ende 2017 nach 30 Jahren Vereinsgeschichte auflösen wird. Seit der Zusammenlegung der Schiessvereine Nürensdorf und Oberwil-Birchwil 1987, betrieben sie ihr Hobby im Schützenhaus Nürensdorf. Als dieses Schützenhaus 1994 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste, machten sich die Schützen auf die Su-

halte. So sei eine hohe Konzentration notwendig, genauso wie Disziplin und ein hohes Mass an Pflichtbewusstsein werde verlangt.

che nach einer neuen Bleibe. Nach längerer Suche wurden sie in Brütten fündig und teilten sich fortan den Schützenstand mit dem SV Brütten. «Dies tönt zwar sehr einfach», gibt der langjährige Präsident Peter Jost Auskunft, «weil aber Brütten dem Bezirk Winterthur zugeteilt ist und Nürensdorf zu Bülach gehört, können wir nicht einfach so gemeinsame Sache machen. Jeder Verein blieb selbständig und für sich selber verantwortlich.»

Einschneidende Armeereform Hauptgrund für die Auflösung des traditionellen Vereins ist gemäss Jost die Reduzierung der Schweizer Armee. «Bei der Armeereform 95 wurde auf 360 000 Mannstärke verringert, dies hatte auf das Obligatorische Schiessen einen riesigen Einfluss», erklärt der Präsident. «Damit verbunden sind die

Definitiv Schluss

Peter Jost hat 30 Jahre als Präsident geamtet. (zvg)

Ausfälle der Bundesbeiträge, welche wiederum die kleinen Vereine in ihrem Budget schmerzlich trafen. Auch bleibt der Nachwuchs aus», bedauert Jost, «die Jugendlichen haben viele andere Möglichkeiten, sich in der Freizeit zu beschäftigen.» Obwohl Jost der Meinung ist, dass der Schiesssport viele spannende Komponenten bein-

An der Generalversammlung im Februar 2015 wurde die Auflösung des Vereins einstimmig beschlossen. «Doch mein Vereinsehrgeiz trieb mich an, meine Karriere als Präsident mit gesamthaft 30 Jahren zu beenden», lacht Jost, «darum ist erst am 31.12.2017 definitiv Schluss». Die verbleibenden elf lizenzierten Schützen aus dem SV Nürensdorf müssen sich auf Anfang des neuen Jahres einen neuen Schiessverein suchen. Jene Militärangehörige, welche ihre obligatorischen Schiessübungen absolvieren müssen, können dies seit einer Gesetzesänderung in jedem Schweizer Schiess- oder Schützenverein tun. ◾

Ein Jubiläum mit Verantwortung und unermüdlichem Einsatz

Vom Autoschrottplatz zum Juwel wenige Mitglieder, die sich in ihrer Meinung unverstanden fühlten und austraten.

Der Autoschrottplatz ist längst Geschichte. Vor einem halben Jahrhundert wurde unter Alfred Hardmeier, dem damaligen Präsidenten des Vogelschutzvereins Bassersdorf und Vorläufer des Naturschutzes Basserdorf Nürensdorf NBN, das Gebiet im Eigental geschützt. Anlässlich der Generalversammlung lud der Verein zu einem Referat im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf ein. Erika Gisler und Urs Blumer vermittelten ihre Begeisterung für das Eigental. (sb)

von Susanne Beck Die Vereinsmitglieder freuten sich über das zahlreiche Erscheinen interessierter Personen, es waren etwa deren 70, welche dem Dauerthema Eigental gerne folgten. Urs Blumer aus Nürensdorf erklärte anschaulich die Veränderungen seit der Eiszeit, welche es bis zur Nutzung des Weihers gab. So brauchte ab 1850 die Brauerei des Schlosses den Weiher zur Eisgewinnung. Mit der Erfindung des Kühlschrankes wurde diese Spezialnutzung ein Jahrhundert später

hinfällig. Auch für Eishockeyspiele musste das Juwel hinhalten. In den sechziger Jahren wurde das Gebiet von einigen gedankenlosen Menschen zur Ablagerung von Schutt zweckentfremdet. Fotos zeigten, dass es zeitweise sogar als Autofriedhof benutzt wurde. Gesetzlich wurde dem so gut es ging Einhalt geboten.

Naturoase Mit all den Veränderungen zeigte sich, dass die nahe Strasse zu den Ge-

wässern für die Amphibien viel zu oft zur Todesfalle wurde. Die Oase, die mit den gezeigten Fotos der Nürensdorferin Beatrice Hitz die Schönheit und Einzigartigkeit des Naherholungsgebietes zeigte, soll erhalten bleiben. Mit all den Unstimmigkeiten, welche an verschiedenen «Runden Tischen» schon besprochen wurden von den umliegenden Gemeinden und Naturschutzorganisationen, zeichnet sich jetzt doch auch eine Lösung ab (der Dorf-Blitz berichtete). Auch innerhalb des NBN gab es einige

Präsidentin Erika Gisler zeigte sich besorgt, wie schwierig die Kommunikation bei dem heiklen Thema der Strassensperrung und den Sanierungsmassnahmen ist: «Wir unterstützen die am Runden Tisch erarbeitete Kompromisslösung, die Strasse zu sanieren und sie nochmals für zehn Jahre in Betrieb zu nehmen. Dieser Zeithorizont ermöglicht eine sorgfältige Planung der Umfahrungsrouten.» Mit Gegenwind musste der Verein immer wieder kämpfen. Ob es sich um finanzielle Mittel handelt, welche nicht mehr fliessen, oder auch Bedingungen, die an ihn gestellt werden und nicht nachvollziehbar seien. Das Ziel für den NBN liege jedoch ganz klar darin, dass sich sämtliche Bewohner aller Gemeinden gut angeschlossen im Strassennetz an den Fröschen, Molchen, Salamandern und der Fauna und Flora erfreuen können. ◾


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Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Kronfavorit für den Winterthurer Stadtrat ist ein ehemaliger Nürensdorfer

«Eigentlich eine wahlmathematische Formel» Nur noch zwei Kandidaten kämpfen im zweiten Wahlgang um den Sitz des zurückgetretenen Winterthurer Stadtrats der Grünen, Matthias Gfeller. Die Aussichten für den Grünen Jürg Altwegg stehen gut. Im Gespräch mit dem Dorf-Blitz erinnert er sich gerne an seine Kinder- und Jugendzeit in Nürensdorf zurück. von Annamaria Ress Am kommenden Wochenende wird in Winterthur noch einmal gewählt. Zum zweiten Wahlgang für den Ende Januar zurückgetretenen Stadtrat Matthias Gfeller (Grüne). Gfeller war in diesem Frühjahr unter heftigen Beschuss geraten, nachdem der «Landbote» publik gemacht hatte, dass der Werkvorstand Informationen im Vorfeld einer Abstimmung über EnergieContracting bewusst verschwiegen hatte. Der 59-jährige Werkvorstand sah sich mit schweren Vorwürfen und Rücktrittsforderungen vor allem der bürgerlichen Parteien konfrontiert. Jürg Altwegg wurde Ende Oktober letzten Jahres von der Grünen Partei offiziell als Kandidat für den Winterthurer Stadtrat nominiert. Inzwischen ist der erste Wahlgang vom 12. Februar ohne gewähltes neues Mitglied der Exekutive bereits Geschichte. Und doch schlug das Ergebnis Wellen, denn die SP-Kandidatin Christa Meier zog trotz des zweitbesten Resultats ihre Kandidatur zurück und kündigte an, Jürg Altwegg unterstützen zu wollen. Bereits vorher hatte die EVP angekündigt, Altwegg zu unterstützen. Deren Kandidatin hatte im ersten Durchgang am wenigsten Stimmen erhalten. Der Kandidat der GLP, Michael Zeugin, hatte sich selbst aus dem Rennen genommen, so dass schliesslich noch Daniel Oswald (SVP) und Jürg Altwegg verblieben. «Es ist eigentlich eine wahlmathematische Formel», sagt Altwegg bescheiden, auf seine verbesserten Chancen angesprochen. Die Reaktionen im näheren und weiteren Umfeld hätten ihn bestärkt, jetzt nochmals «so richtig Gas zu geben».

Jürg Altwegg standfest auch im Nürensdorfer Kreisel. (ar)

Kein «Ökofundi» Der Winterthurer Elektroingenieur HTL ist beruflich als technischer Redaktor der Zeitschrift «Elektrotechnik» tätig. Daneben widmet er sich zahlreichen Projekten. Federführend war er tätig für das Mehrgenerationenhaus Giesserei, in dem er heute mit seiner Lebenspartnerin lebt. So wird etwa mit Fernwärme geheizt und Strom mit Photovoltaik gewonnen. Seit 2002 gehört er der Partei der Grünen an und seit 2007 sitzt er für sie im Gemeinderat. Jürg Altwegg sagt von sich selbst, er sei kein «Ökofundi», wie das die Gegner gerne formulieren. Weil er politisch eher auf der liberalen Schiene der Grünen fährt, hat er sich eine moderne Variante des Wahlkampfs einfallen lassen. Mit Youtube-Videos versuchte er einige der Anti-Grün-Theorien zu widerlegen. Mit Titeln wie «Der grünste Lastesel» (Transport von Baumaterial im Auto), «Grüner Warmduscher» (warm duschen, kalt spülen) oder «die grösste Leuchte» (Licht) bis zum «grössten Gfröörli» (Raumtemperatur) nahm er solche Ansichten auf die Schippe und erläuterte auch die Ab-

lehnung der Unternehmensreform aus seiner Sicht.

Winterthur vorwärtsbringen Als Stadtrat möchte er sich dafür einsetzen, die Stadt Winterthur vorwärts zu bringen. Das definiere sich nicht primär über Steuerfuss und Anzahl Parkplätze, sondern über das Wohlbefinden der Einwohner, das breite Angebot an Erholungsmöglichkeiten, die Nähe zur Fachhochschule, eine zeitgemässe Infrastruktur und eine leistungsfähige Anbindung an den öffentlichen Verkehr, erläutert er. Dabei seien auch Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Wohnen/Arbeiten zu beachten, die Verkehrsinfrastruktur und die Ökologie. Als Projektleiter für das Mehrgenerationenhaus Giesserei hatte er sich nicht nur Freunde geschaffen. «Dennoch habe ich mir damit viel Wissen angeeignet mit Wünschen, Ängsten und Kräften einer grossen Personengruppe und würde dies gerne der Stadtbevölkerung zur Verfügung stellen», wünscht er sich. Dabei sei ihm ein gedeihliches Miteinander und das Finden von für die Mehrheit gangba-

ren Kompromissen wichtiger als die persönliche Profilierung, versichert er. An seine Kinder- und Jugendzeit an der Hauswiesenstrasse in Nürensdorf erinnert sich Jürg Altwegg gut, obwohl er nunmehr seit 20 Jahren in Winterthur lebt. Seine Eltern sind dem Wohnort treu geblieben, Mutter Lilly Altwegg engagiert sich im Verein Nüeri-Netz und ist verantwortlich für Veranstaltungen. «Wir verbrachten als Kinder viel Zeit im nahe gelegenen Wald oder am heute offengelegten Bach», erzählt Jürg Altwegg. «Winterthur war für den Einkauf rasch erreichbar, in den Ausgang aber fuhren wir nach Zürich.» Seither seien viele Neubauten entstanden und wo früher eine Lichtsignalanlage den Verkehr regelte, stehe heute ein farblich und künstlerisch äusserst ansprechender Kreisel. «Die Chilbi fand auf dem Platz statt, wo heute der Volg-Laden steht», stellt er fest. Mit der Aufwertung des Zentrums in Nürensdorf habe der Ort auch an Attraktivität gewonnen, dies für Jung und Alt gleichermassen. ◾ www.juergaltwegg.ch www.giesserei-gesewo.ch


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knecht reisen ag, Bassersdorf Yoga-Ferien Mallorca «Es gibt nur eine Reise – jene in unser Innerstes» Rainer Maria Rilke Ferien, ein Wort, das in jedem ein Bild, ein Ruth Simon Gefühl, vielleicht sogar einen Geschmack auf der Zunge oder einen Duft in der Nase auslöst. Und die leise Ahnung langer Planung und Organisation bis zum Ferienbeginn. Trotz grosser Begeisterung und ebenso grossem Interesse, Kontinente und Kulturen zu entdecken, schleicht sich öfters das Bedürfnis nach bewusstem, gesundem und entspanntem Reisen ein. Und vor allem der Wunsch, die neuen Impulse für eine gesunde und bewusste Lebensweise nachhaltig in den Alltag zu integrieren.

Kreisforstmeister Res Guggisberg wartet mit vielen Informationen auf. (as)

Klimawandel hat Folgen für den Wald

Schwieriger Ausblick in die Zukunft des Waldes Wie der Wald in Zukunft aussehen wird, ist für viele Waldbesitzer eine schwierige Frage. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hatte der Waldverein Bassersdorf Nürensdorf im Rahmen seiner 13. Mitgliederversammlung den Kreisforstmeister Res Guggisberg vom Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich als Referent eingeladen. von Astrid Steinbach Am 13. März hatte der Vorstand des Waldvereins Bassersdorf Nürensdorf zur alljährlichen Mitgliederversammlung ins Schulhaus Hatzenbühl in Nürensdorf eingeladen. Die erschienenen Aktiv- und Passivmitglieder sowie andere Interessierte, wurden durch den Vorstandsvorsitzenden Johannes Graf mit dem Vorsatz begrüsst, die Traktandenliste sehr zügig abzuarbeiten, da ja alle mit Spannung das im Anschluss folgende Referat zum Thema «Waldbau im Klimawandel» erwarteten.

Thema mit vielen Ansichten Als Referent konnte der Kreisforstmeister Res Guggisberg vom Amt für Landschaft und Natur des Kantons

Zürich gewonnen werden. Dieser hatte nach eigener Aussage gern zugesagt, obwohl es ein schwieriges Thema sei, zu dem es viele Zahlen, Theorien und Ansichten gebe, aber letztendlich niemand in die Zukunft schauen könne. Res Guggisberg konzentrierte seinen Vortrag auf die waldspezifischen Faktoren des Klimawandels und wie jeder Waldbesitzer in seinem Wald entsprechend wirtschaften kann. Zum Einstieg erfolgte eine kurze Abhandlung, was Klimawandel bis zum Jahr 2100 bedeutet. Hier wurde festgehalten, dass auf jeden Fall die Temperatur ansteige und sich die Niederschläge in Art und Intensität verändern werden. Zudem würden Witterungsereignisse wie Sturmschäden zunehmen. Das alles führe zu Veränderungen in der Flora und Fauna, so dass der Klimawandel auf jeden Fall für den Wald Folgen haben wird. «Generelle Aussagen, wie diese genau aussehen werden, sind jedoch sehr schwierig», so Guggisberg. «Was man aber heute schon weiss», so Gugisberg weiter, «ist die Tatsache, dass 30 Prozent der aktuell bestandesbildenden Bäume bis 2050 ersetzt werden müssen und das Wachstum der Wälder in der Schweiz abnehmen wird.»

Die Tanne als Gewinner Wie soll also der vorausschauende Waldbesitzer an die Bewirtschaftung seines Waldes herangehen? Ein Kriterium ist die Risikominderung. Der Kreisförster legte dazu nahe, das Augenmerk auf die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Wälder, auf ihre Erholungsfähigkeit, sowie die Erhöhung der Anpassungsfähigkeit zu legen. Während Guggisberg Fichte und Buche als Verlierer sieht, schätzt er dagegen Tanne, Traubeneiche, Linde und Föhre als Gewinner ein. Auch über die Pflanzung sogenannter Gastbaumarten könne man nachdenken. Hier sollten jedoch die Risiken im Auge behalten werden, dass diese Baumarten nicht an das heimische Ökosystem angepasst sind und das langfristige Verhalten bisher unbekannt sei. Im Fazit kam Res Guggisberg zum Schluss, dass es keine komplett anders bewirtschafteten Wälder braucht. Aber der Baumartenwechsel zum waldbaulichen Alltag gehören werde. Dazu benötige es jedoch Zeit und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Förster. ◾

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8Der nächste Dorf-Blitz erscheint

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03/2017

Abwechslungsreiche Jukebox-Lieder

Fahrplanentwürfe für 2018/19

Chor-Unterhaltung mit viel Gesang

Der Musikverein Bassersdorf lädt am 1. und 2. April zu zwei Konzerten im Ebnetsaal Nürensdorf ein. Entführt werden die Zuhörer in die Zeit der Jukeboxen: So vielfältig die Musik einer Jukebox ist, so abwechslungsreich gestaltet der Musikverein Bassersdorf unter der Leitung von Valeriya Bernikova sein Programm. Am Samstag lädt die Küchenmannschaft bereits ab 18.30 Uhr zum Nachtessen, bevor um 20 Uhr die Abendunterhaltung beginnt, mit einer Tombola mit Preisen der Gewerbetreibenden aus der Umgebung. Am Sonntag spielen die Schüler der Bläserklasse Bassersdorf mit dem Musikverein gemeinsam.

Die Fahrplan-Entwürfe für die Jahre 2018 und 2019 liegen zur Vernehmlassung vor, wie der der Zürcher Verkehrsverbund ZVV in einer Mitteilung schreibt. Änderungswünsche der Bevölkerung können an die Wohngemeinde bis zum 31. März gerichtet werden. Sie entscheidet, welche Fahrplanwünsche sie als unterstützungswürdig erachtet und als Begehren bei der VBG einreicht. Für das Dorf-Blitz-Gebiet ist die Änderung der S24 von Belang. Abends fährt ab Dezember 2018 die letzte S24 neu statt bis zum Flughafen bis Bassersdorf (0.01 Uhr), wo Anschluss an die S7 um 0.09 Uhr nach Effretikon und Winterthur besteht. In der anderen Richtung fährt die letzte S24 in Bassersdorf ab 0.06 Uhr via Flughafen und Wipkingen nach Zürich. Sämtliche geplanten Änderungen sind unter www.zvv.ch/fahrplanver(sg) fahren ersichtlich.

Mit zwei Konzerten unter dem Motto «Singen so oder so, Theater sowieso» haben der Gemischte Chor OberwilBirchwil und der Männerchor Nürensdorf ein Liederprogramm einstudiert mit instrumentaler Begleitung aber auch «a capella». Der zweite Teil gestaltet die Theatergruppe «Chrüz und quer» mit dem Stück «de Scheich vo Murabi.» Am Freitag, 7. April ist Türöffnung um 19 Uhr im Ebnetsaal Nürensdorf und die Festwirtschaft geöffnet. Programmbeginn ist um 20 Uhr, bis Mitternacht bleibt Zeit für ein Beisammensein. Am Samstagabend, 8. April, ist die Türöffnung um 18.30 Uhr für alle, die sich verpflegen möchten. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Plätze können reserviert werden am 31. März und 1. April von 16.30 bis 18 Uhr und vom 3. bis 6. April von 17.30 bis 19.30 Uhr unter der Telefonnummer 079 903 73 62. (e)

Am Sonntag können sich die Zuhörer um 13.30 Uhr am Kuchenbuffet stärken und anschliessend um 14.30 Uhr dem Sonntagskonzert lauschen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, eine Kollekte deckt die Unkosten. (e)

Die Bassersdorfer Buffalos baten zu Tisch Das bereits legendäre, alljährlich stattfindende Dinner-Konzert der Buffalo Band Bassaville fand an zwei Abenden anfangs März statt. Der Mehrzwecksaal Ebnet in Nürensdorf wurde für diesen kombinierten Anlass bis ins Detail festlich hergerichtet. Lichtschau und Projektionen sowie Bilder im Hintergrund verbanden sich zu einer Einheit mit den gespielten Stücken und zeugten von der Professionalität. Eröffnet mit «come out swingin» bot die Big Band mit ihren 20 Musikern ein buntes Hörerlebnis. Zwischen den drei Programmblocks servierten Freunde

und Verwandte einen Viergänger, während Michael Thoma die Geladenen mit seiner Pianomusik verwöhnte. Dieser in Eigenregie durchgeführte Jahreshöhepunkt erfordere viel Teamgeist und Eigeninitiative, sagte Präsident Roman Brauchli stolz. Die beiden Konzerte sind mit 100 Gästen freitags und 150 am Samstag ausverkauft. Von Queens «Bohemian Rhapsody» bis zum leicht jazzigen «Cantaloup Island» wurden verschiedene Stilrichtungen gespielt. Die Auflockerungen mit den von Roman Chri-

stoffel arrangierten Solis von Reto Byell (Gitarre), Marc Wirth (Trompete), Fabian Schmid (Tenorsaxophon), Simon Illi (Trompete), Roman Brauchli (Posaune), Thomas Lutz (Trompete), Tobias Meienberg (Posaune) und auch der Vokalistin Sandra Meienberg gaben dem Konzert eine besondere Note. Zum Schluss wurde der Bandleader Roman Christoffel nach über zehn Jahren verabschiedet. Auf die Frage wie er sich denn dabei fühle, antwortete er: «Sehr gut, es ist der richtige Moment, neuen Ideen Platz zu machen.» (sl)

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HEV-Ratgeber rund um Ihr Eigenheim Tücken beim Hausverkauf Vor dem Verkauf des eigenen Heimes treten in den Köpfen der Eigentümer viele Fragen auf. So ist es wichtig, diese Fragen nicht einfach zu ignorieren, um den Verkauf möglichst schnell über die Bühne zu bringen, sondern die eigene Situation und persönliche Bedürfnisse zu klären, bevor aktiv mit dem Verkauf begonnen wird. Schliesslich soll der Umzug in ein neues Heim reibungslos, terminlich abgestimmt und ohne böse Überraschungen abgewickelt werden können. Wie beim Sprichwort vom Huhn und vom Ei stellt sich auch beim Verkauf des Wohneigentums die Frage, welche Schritte zuerst veranlasst werden sollen. Soll zuerst das Eigenheim verkauft oder zuerst das Nachfolge-Wohnobjekt gesucht und vertraglich fixiert werden? Beide Varianten bergen Risiken. Idealerweise liegen die Termine von Verkauf und Umzug ins neue Objekt nahe beieinander. Aber was, wenn das neue Heim gefunden und der Kaufvertrag vorhanden ist, ohne dass für das «Alte» ein Käufer gefunden werden konnte? Wird ein neues Eigenheim gekauft, bevor die alte Liegenschaft verkauft ist, wird eine Zwischenfinanzierung benötigt. Sind also genügend Eigenmittel vorhanden oder macht Ihre Bank bei der Tragbarkeitsrechnung trotz kurzzeitiger Doppelbelastung eine Ausnahme? Auch ist die Laufzeit der Festhypothek im Verkaufsprozess zu berücksichtigen. Bei einem Verkauf vor Ablauf der Festhypothek können unter Umständen hohe Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen. Die Experten des HEV Region Winterthur stehen Ihnen sehr gerne für eine Beratung zur Verfügung, damit unangenehme Überraschungen vermieden werden. Kontaktieren Sie uns unter der Verkaufs-Hotline 052 209 01 68. Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf unserer Homepage www.hev-winterthur.ch


Region

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Druck auf die Banken steigt massiv Die Digitalisierung hat nun auch die Bankenwelt vollends erreicht. Selbst der Vermögensberater sieht sich mit schneller und effizienter Konkurrenz in Form von «Robo-Advice» konfrontiert. Die Beratungs-Maschine kann vieles besser und auch kostengünstiger erstellen. Aber verlieren Berater nun reihenweise ihren Job?

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Fotowettbewerb

nung vertreten und nach wie vor für den Kunden eine individuelle Anlagelösung erarbeiten, dürften für die Zukunft die besseren Karten bei den Kunden besitzen. Wie Berater, die offizielle Firmenkommentare wiedergeben und eine bankinterne Anlagepolitik genau mit den vorgegebenen Produkten 1:1 umsetzen.

In einer immer stärker Eine massgeschneiderte, Ralph Kleeb persönliche Betreuung regulierten (Finanz-) ist aber aufwändig und Welt gibt es immer weniger Platz für eigene Meinungen und teuer und viele Banken setzen bei Einschätzungen. Alles muss in den laufend enger werdenden Margen Augen der Aufsichtsbehörde korrekt lieber auf Standardprozesse. Schlussund genau nach deren Vorgaben ab- endlich werden sich die Bankkunden laufen. Der Spielraum des Beraters entscheiden müssen: Teurer Mensch wird zusehends eingeschränkt. Dies oder günstige Maschine. öffnet automatisierten Beratungsprogrammen Tür und Tor. Strikte Regeln sind programmier- und kontrollierbar – persönliche Einschätzungen nicht.

Sobald der Frühling sich zaghaft meldet, herrscht hier wieder Hochbetrieb. Wo befindet sich dieser Parkplatz für Kick-Boards? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 18. April per E-Mail an sekretariat@ dorfblitz.ch oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung

Persönliche Beratung ist wertvoll und teuer Vermögensberater, die auch in einem regulierten Umfeld eine eigene Mei-

Dorf-Blitz

Ihre Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf Ralph Kleeb

Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte die Steinmauer neben der Turnhalle beim Schulhaus in Brütten. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Nelly Fatzer aus Brütten. (dm)

Schulpsychologischer Beratungsdienst (SPBD) im Umbruch

Zehn Unterländer Gemeinden unter einem Dach Eine neue Verordnung des Regierungsrates des Kantons Zürich zwingt die Gemeinden in Zukunft, im Bereich des Schulpsychologischen Beratungsdienstes (SPBD) zusammenzuarbeiten. Ein Verein soll nun zehn Unterländer Gemeinden unter einem Dach vereinen. von Reto Hoffmann Die Verordnung, welche der Regierungsrat verabschiedet hat und die am 1. Juli 2017 in Kraft tritt, schreibt vor, dass der SPBD in einer Gemeinde in Zukunft mindestens drei Vollzeitstellen beinhalten muss. Das bringt viele Gemeinden in Zugzwang. So auch die Schulgemeinde Bassersdorf, welche derzeit für ihre1400 Schülerinnen und Schüler

Die Konsequenz für viele Gemeinden wäre ein Beitritt zu einem Zweckverband oder sich mit einem sogenannten Anschlussvertrag dem SPBD einer anderen Gemeinde anzuschliessen. Für den Bassersdorfer Schulpräsidenten Hans Stutz ist das jedoch keine Option. Die Eigenständigkeit des jeweiligen SPBDs werde damit massiv eingeschränkt, so Stutz.

länder Gemeinden (darunter auch die drei Dorf-Blitz-Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf) ein alternatives Modell entwickelt. Dieses sieht vor, einen Verein zu gründen, welcher als ein Dienst mit rund zehn Vollzeitstellen gilt. Dieser Verein solle primär Koordinations-Aufgaben übernehmen und in diesem Rahmen beispielsweise klare Qualitätsstandards definieren, damit später Quervergleiche unter den einzelnen psychologischen Beratungsdiensten möglich wären, wie von Hans Stutz weiter zu erfahren war.

Um der neuen Bestimmung trotzdem Folge zu leisten, jedoch die finanzielle und führungsmässige Verantwortung in der Gemeinde zu behalten, haben die Schulpräsidenten von zehn Unter-

Finanziert werden soll der Verein Kofas (Koordination und Fachstelle für schulpsychologische Dienste) durch einen jährlichen Vereinsbeitrag der Gemeinden und einem Betrag, der

den Beratungsdienst mit 130 Stellenprozenten besetzt hat.

Zusammenschluss nötig

sich nach einem Verteilschlüssel pro betreutem Schulkind in der Gemeinde zusammensetzt. Das neue Modell wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Volksschulamt entwickelt und wird von diesem so auch getragen.

Geschäft kommt vor die Gemeindeversammlung Damit dieser Verein gegründet werden kann braucht es einen Interkommunalen Vertrag, welchen die zehn Gemeinden schliessen müssen. Über diesen müssen jedoch zuerst alle Gemeinden in den kommenden Monaten an einer Gemeindeversammlung befinden und diesen genehmigen. In Bassersdorf ist die Behandlung dieses Geschäfts an der Juni-Gemeindever◾ sammlung geplant.


Dorf-Blitz

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Region

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Sabine Hess aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ganz allgemein bin ich froh, hier wohnen zu dürfen. Seit 33 Jahren ist meine ganze Familie, heute auf drei Haushalte verteilt, in Bassersdorf wohnhaft. Wir fühlen uns hier in Bassersdorf wohl, es hat alles, was man braucht. Die Gemeinde ist sehr grün und ich geniesse Spaziergänge im Wald. Man ist schnell in Winterthur und Zürich und auch die Nähe zum Flughafen finde ich genial. Ebenfalls gefällt mir, dass nun der Frühling kommt. Die Sonne scheint schon die ganze Woche und die Blumen spriessen. Da kann ich richtig Energie tanken. Es ist schön, mit den Kindern der Krippe, wo ich als Betriebsleiterin arbeite, wieder für längere Zeit nach draussen gehen zu können. Wir haben gerade das Thema Raupe und Schmetterling begonnen und es sind ins Terrarium auch schon die ersten zwei Raupen eingezogen, welche wir nun gespannt bis zum Schlüpfen als Schmetterlinge verfolgen. Was hat Sie geärgert? Auf meinem Arbeitsweg, der mich zu Fuss durch Bassersdorf führt, sehe ich immer wieder Abfall am Boden. Dies ärgert mich. Auch kann ich nicht nachvollziehen, dass Abfallsäcke ohne Gebührenmarke an den Strassenrand gestellt werden oder sogar in unseren Krippencontainer geworfen werden. Ebenso finde ich es jedes Jahr schade, dass die Musik an der Fasnacht bereits um 4 Uhr abgestellt wird, dabei wären doch noch so viele verkleidete Fasnächtler in der Stimmung, weiter zu machen. (te)

GEWERBEGEFLÜSTER Die H.P. Hebeisen Heizung und Sanitär AG ist in der Region gut positioniert und bietet mit ihrem Fachpersonal einen breitgefächerten Service im Sanitär-, Heizungs-, Solar- und Werkleitungsbereich in Privathäusern oder öffentlichen Bauten. Die Kernkompetenzen umfassen die Installation wie auch Wartungsarbeiten diverser Heizungssysteme. Im Sanitärbereich sind dies die Planung, Koordination und Umsetzung von Teil- oder Komplettumbauten von Badezimmern, Reparaturen, Wasserbehandlungsmassnahmen sowie die Planung von Bädern, Wellnessanlagen oder Waschküchen. Eine weitere Abteilung sind Solaranlagen; auch hier kann die Kundschaft auf eine allumfassende Beratung und Ausführung zählen. Seit 2009 betreut die Firma ebenso die Werke der Gemeinden Lindau, Nürensdorf und Brütten. Die Geschäftsleitung mit Andreas Frey, Stefan Buchegger und Christoph Fries legt grössten Wert auf eine professionelle, fachkompetente Ausführung der übertragenen Projekte. Gegründet im Jahr 1981 von Hans-Peter Hebeisen – damals noch in Winterberg ansässig – wuchs das

Unternehmen kontinuierlich von anfangs vier bis heute 19 Mitarbeitern. Andreas Frey absolvierte bereits seine Ausbildung in diesem Unternehmen und bildete sich bis zum Meister ständig fort. Bis 2016 war er alleiniger Inhaber und wird seither durch die Mitinhaber Christoph Fries und Stefan Buchegger unterstützt. Das Motto «Flexibilität und Kundenzufriedenheit werden bei uns grossgeschrieben» ist nicht nur ein Schlagwort, sondern zeigt sich auch im guten Teamgeist. Sogar die beiden Wachhunde «Mandy» und «Sheila» begrüssen die Firmenbesucher aufs Freundlichste. Ausbildung von Lehrlingen ist ein ebenso wichtiger Aspekt in der Firmenphilosophie, so agieren die Inhaber auch als Prüfungsexperten an den Lehrabschlussprüfungen. Selbständiges und kundenbezogenes Arbeiten will ebenso gelernt sein, wie fachspezifisches Wissen. «Das fördert die Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters und bringt schlussendlich die angestrebte Kundenzufriedenheit», so das Fazit der Geschäftsleitung. Sandra Lanz

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Anfangs März erlebte man im Dorf-Blitz Gebiet zuerst nasses und stürmisches Wetter. Danach zeigte sich aber der Frühling von seiner schönsten Seite. Milde Temperaturen im zweistelligen Bereich und Sonne taten dem Gemüt gut. Als am Abend des 12. März die Frühlingssonne im Westen unterging und der Mond im Osten zum Vorschein kam, sah man den knapp 360 000 Kilometer entfernten Himmelskörper unseres Universums ganz gross hinter Birchwil. Aber auch Bassersdorf und Nürensdorf kamen in den Genuss der reflektierten Sonnenstrahlung. In der Gemeinde Bassersdorf beispielsweise nutzten viele die helle Nacht, um einen abendlichen Spaziergang zu unternehmen. (ah)


Sport

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Dorf-Blitz

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Eishockey-Torhüter Luca Boltshauser überzeugt mit konstanten Leistungen

Der Ruhepol beim EHC Kloten Der EHC Kloten sorgte in der letzten Zeit immer wieder für Schlagzeilen. Neben und auf dem Eis lief es oft nicht wie gewünscht. Der in Bassersdorf aufgewachsene Luca Boltshauser zeigt im Tor der Klotener trotzdem gute Leistungen. von Philipp Rahm Neuer Trainer, neuer Sportchef und neuer Name. Beim EHC Kloten hat sich seit letzter Saison einiges geändert. Der Club stand im Sommer vor dem Lichterlöschen und wurde erst in letzter Sekunde gerettet. Wie für alle Spieler war diese Zeit für den Torhüter Luca Boltshauser herausfordernd: «Gerade als junger Spieler war diese Situation schwierig, aber die Mannschaft hat gut zusammengehalten.» Der 23-Jährige ist in Bassersdorf aufgewachsen und hat in dieser Saison mit konstanten Leistungen überzeugt. Zusammen mit Routinier Martin Gerber wechselt er sich im Tor des EHC Kloten ab. «Beide wollen so häufig wie möglich spielen, aber die aktuelle Situation gefällt mir.» Er könne vom erfahrenen Torhüter profitieren und sich weiterentwickeln, so Boltshauser. Luca Boltshauser hat alle Juniorenstufen beim Zürcher Konkurrenten ZSC Lions durchlaufen. Zu Spielpraxis in der ersten Mannschaft kam der Bassersdorfer aber nicht. «Die erste Mannschaft hatte bereits zwei gute Torhüter und so entschied ich mich für einen Wechsel», erklärt Boltshauser. Sein Weg führte ihn nach Schweden, zum neunfachen Schwedischen Meister Färjestad BK. Während drei Saisons spielte der Eishockeygoalie über 60 Spiele in der Nachwuchsmannschaft des Clubs. Doch auch hier gelang ihm der Durchbruch in der ersten Mannschaft nicht. «Es war eine Enttäuschung, da ich mich in Schweden sehr wohl fühlte und auch persönlich weiterentwickeln konnte», resümiert Luca Boltshauser. So kehrte er 2014 zurück in die Schweiz zu seinem Juniorenclub ZSC Lions. Aufgrund der wiederum grossen Konkurrenzsitua-

Luca Boltshauser hütet seit eineinhalb Jahren das Tor des EHC Kloten. (ah)

tion wechselte er auf die letzte Saison hin zum EHC Kloten.

Nähe zur Familie Bei den Zürcher Unterländern fühlt sich Luca Boltshauser wohl. Ein Grund dafür sei die Nähe zu seinem Heimatort Bassersdorf. «Von der Eishalle bin ich in gut zehn Minuten bei meiner Familie und das bedeutet mir sehr viel», erklärt der 23-Jährige. Den Eishockeysport hat Luca Boltshauser durch seinen Stiefvater entdeckt. Mit fünf Jahren begleitete er ihn an Plauschturniere und plötzlich packte ihn das Eishockeyfieber. In den ersten Jahren war er immer Feldspieler. Bei den Junioren musste er für eine Partie ins Tor und dieses

eine Spiel war der Beginn seiner Torhüterkarriere. Es gefiel ihm so gut, dass er nun seit rund 15 Jahren im Tor steht. «Mit meiner ruhigen Art gelingt es mir, in hektischen Situationen besser die Übersicht zu behalten», sagt er. Auch mit dem Druck, der auf einem Torhüter laste, könne er mittlerweile gut umgehen. «Als Torhüter bist du der letzte Mann und trägst am Schluss sicher eine Mitschuld an einem Gegentor.» Er schaue sich die erhaltenen Tore am gleichen Abend nochmals im Fernsehen an, dann könne er sich aber schnell wieder auf das nächste Spiel konzentrieren. «Während der Saison habe ich keine Zeit, mich gross über meine Fehler zu nerven, weil es Schlag auf Schlag geht», erklärt er.

Luca Boltshauser in der Garderobe des EHC Kloten. (ph)

Intensiver Sport Die erste Mannschaft des EHC Kloten spielt durchschnittlich etwa drei Meisterschaftsspiele in der Woche, dazu kommt noch mindestens eine Trainingseinheit pro Tag. «Das Leben als Profi-Eishockeyspieler ist herausfordernd und zeitintensiv, aber es gefällt mir», bilanziert Luca Boltshauser. Für seine Karriere hat der 23-Jährige keine spezifischen Ziele gesetzt. Er wolle Schritt für Schritt nehmen und schauen, wohin ihn sein Weg führe. «Einem erneuten Abenteuer in der Schwedischen Profiliga wäre ich sicherlich nicht abgeneigt und auch der Durchbruch in der Schweizer Nationalmannschaft würde mich sehr freuen», sagt Luca Boltshauser. Im Nati-Trikot stand er bisher für diverse Nachwuchsmannschaften auf dem Eis und durfte im letzten Sommer die WM-Vorbereitung mit der ersten Mannschaft absolvieren. Es sei eine sehr wertvolle und spannende Erfahrung für ihn gewesen, meint Luca Boltshauser. «Ich hoffe, dass in Zukunft weitere Einsätze in der Nationalmannschaft folgen werden», wünscht er sich. Zuerst will sich der junge Eishockeytorhüter auf seine Aufgaben beim EHC Kloten konzentrieren und dort für Furore sorgen.


Dorf-Blitz

Sport

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EHC Kloten-Nachwuchstalent Noah Greuter kommt aus Bassersdorf

«Eishockey ist mein ganzes Leben» Er ist erst 12-jährig und gilt schon als talentierter Nachwuchsspieler bei den EHC-Kloten Moskitos. Als Stürmer hat er der Mannschaft schon oft zum Sieg verholfen. Kürzlich durfte er mit dem Team «Swiss Eastern Selects» am bekannten «Pee Wee-Turnier» im kanadischen Québec teilnehmen. von Reto Hoffmann Wenn man den 12-Jährigen sieht, würde man in ihm auf den ersten Blick nicht einen Hockeycrack vermuten. Seine Statur ist eher schmächtig und er wirkte bei einem Besuch eher scheu und beantwortete mit leiser Stimme die Fragen. Doch sobald Noah Schlittschuhe an den Füssen habe und auf dem Eis stehe, so erzählt sein Trainer Godi Kellenberger, dann laufe was. Noah in seinem Zimmer mit seinen sportlichen Trophäen. (Fotos: Reto Hoffmann)

Derzeit spielt er beim EHC Kloten bei den Moskito Top und trainiert seit einem Monat bereits eine Stufe höher bei den Mini Top. Doch Talent alleine genügt im heutigen Spitzensport schon lange nicht mehr. Nur mit hartem Training und Durchhaltewillen kann man ganz vorne mithalten. In der Regel vier bis fünf Mal pro Woche absolviert der Sechstklässler seine Trainingseinheiten auf dem Eis in der Klotener «Swiss-Arena». Dazu

kommen am Wochenende regelmässig Meisterschaftsspiele und andere Turniere in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland. Ein recht sportliches Pensum, das der 12-Jährige bewältigen muss, notabene neben einem normalen Schulbetrieb. Dies geht natürlich nur, wenn sich auch die restlichen Familienmitglieder zu seiner Sportart bekennen und ihn unterstützen, zum Beispiel mit dem täglichen Fahrdienst nach Kloten oder der Begleitung an die Turniere. Doch in der Zwischenzeit sind auch beide Eltern richtige Eisfans geworden. Mutter Nadine Greuter gibt seit fünf Jahren Eislaufunterricht für Kinder und Vater Andi, selbst ein begeisterter Unihockeyaner, spielt neuerdings auch an Plauschturnieren auf dem Eis mit.

Traum vom Profi

Noah kurz vor dem Abflug nach Kanada zum «Pee Wee»-Turnier.

Die Bewegung auf Rollen oder später Kufen wurde Noah gewissermassen in die Wiege gelegt. Mit zwei Jahren, so erzählt er, habe er bei der Wertstoffsammelstelle Ufmatten ein paar ausrangierte vierrädrige Rollschuhe aus dem Container gefischt und rollte damit von da an unermüdlich auf dem Vorplatz umher. Ein Jahr später

erhielt er richtige Inline Skates, um sich weiter auszutoben. Eigentlich sahen ihn seine Eltern eher beim Fussball, doch Noah wollte unbedingt aufs Eis, erzählt Nadine Greuter. Mit dreieinhalb Jahren meldeten sie ihn dann in Kloten für die Eishockeyschule an, wo er bei den Bambini die ersten Fahrversuche auf dem Eis wagte. Seither dreht sich alles nur noch um das Spiel auf dem Eis. «Hockey ist mein ganzes Leben», meint der Bassersdorfer. In der Tat habe er wenige andere Interessen, wie seine Mutter bestätigt. Am Donnerstag, seinem trainingsfreien Tag geht er zwar noch ins Tischtennis, ansonsten sitzt er zu Hause vor seinem iPad. Aber nicht hauptsächlich, um zu gamen, wie das viele Jungs in seinem Alter tun, sondern Noah schaut sich Videos von den Highlights der internationalen Hockeyszene an. Besonders verfolgt er die Karriere von Patrick Kane von den Chicago Blackhawks, welcher sein grosses Vorbild ist. Und dabei träumt er davon, ebenfalls einmal als Profi in der National Hockey League zu spielen. Erstmals internationale Hockeyluft schnuppern konnte Noah im vergan-

genen Februar. Zusammen mit dem «Swiss Eastern Selects»-Team, einem Zusammenzug der besten Nachwuchsspieler der Altersklasse U13 der Schweiz, reiste er in Begleitung seiner Eltern ins kanadische Québec, um dort am bekannten «Pee Wee» teilzunehmen. Dieses Turnier ist gleichbedeutend mit der «Weltmeisterschaft U13». Insgesamt nahmen über 100 Teams aus der gesamten Hockeywelt mit 2000 Spielern im Moskitoalter teil. Für Noah war diese Reise nach Kanada ein sehr eindrückliches Erlebnis, «auch wenn wir sportlich gesehen nicht so erfolgreich abschnitten», wie er sagt. Ob Noahs sportliche Karriere einmal ins Ausland führt, wird sich weisen. Der Weg als Schweizer Eishockeyspieler dorthin ist allerdings lang und steinig. Noah wird jetzt erst einmal, sofern alles klappt, nach den Sommerferien die Kunst- und Sportschule in Zürich besuchen, wo er seiner Passion Sport noch mehr Raum geben kann. Doch den Eltern ist es wichtig, dass Noah nicht nur auf das sportliche Pferd setzt, sondern später neben der Sportkarriere auch noch einen Berufsabschluss macht. Sicher ist sicher. ◾


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Gesundheit

Dorf-Blitz

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Pflege des grĂśssten Sinnesorgans Die Haut ist mit eineinhalb bis zwei Quadratmetern unser grĂśsstes Sinnesorgan. Nebst ihrer Schutzfunktion ist sie Entgiftungs- und zugleich Ausscheidungsorgan. Ausserdem Ăźbernimmt die Haut die Funktion als Kommunikationsorgan. Sie sendet, je nach Hormonstatus, verschiedene Duftstoffe aus. Davon stammt auch der Satz ÂŤIch kann ihn/sie (nicht) riechen.Âť

pflanzliches Cortison bezeichnet. Durch ihre starke entzßndungshemmende Wirkung lindert sie Juckreiz und mindert trockene Ekzeme. Ihr Vorteil liegt darin, dass die Ballonrebe im Gegensatz zu synthetischen Corticoiden das Immunsystem nicht schwächt.

Im Frßhling wird die Haut durch den Pollenflug, den stetigen Feinstaub und die UV- Strahlung zusätzlich belastet. Daher ist eine dem Hauttyp angepasste Pflege besonders wichtig. Verschiedene Pflanzen schaffen Abhilfe, wenn die Haut juckt, spannt, schuppt oder gereizt ist und stärken die Hautbarriere, um beschwerdefrei durch die Frßhjahrszeit zu kommen.

Die Inka Nuss stammt aus dem Amazonasgebiet Perus und wird dort seit vielen Jahren angebaut. Sie zeichnet sich durch ihren grossen Gehalt an Omega3-Fettsäuren aus. Diese sind fßr den KÜrper lebensnotwendig und kÜnnen nicht selbst hergestellt werden. Omega3-Fettsäuren dienen unter anderem dem Aufbau von Zellmembranen und dem Energiestoffwechsel im KÜrper.

hohen KaritÊbaumes gewonnen. Diese enthalten ungefähr fßnfzig Prozent Fett, weshalb die VÜlker die Butter als Schutzcreme vor Wßstenwinden nutzten. Sheabutter hat einen grossen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E. Reine Sheabutter ist auch bei tropischer Hitze bis zu vier Jahre lang haltbar.

Inca-Inchi-Ă&#x2013;l â&#x20AC;&#x201C; Inka Nuss Nebst der Hautpflege von aussen, ist es auch wichtig, die Haut von innen heraus zu nähren. FĂźr eine gesunde Haut sollte man zudem genĂźgend FlĂźssigkeit zu sich zu nehmen. Ausserdem werden gute Erfolge bei Hauterkrankungen mit der Einnahme von NachtkerzenĂśl erzielt.

Wir sind gerne fĂźr Sie da!

Ballonrebe â&#x20AC;&#x201C; Cardiospermum Sheabutter â&#x20AC;&#x201C; KaritĂŠbaum halicacabum Sheabutter wird aus den NĂźssen des in Die Ballonrebe wird in Fachkreisen als Afrika wachsenden, bis zu 20 Meter

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Dorf-Blitz

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Sport

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Nürensdorfer in bester Unihockey-Liga der Welt engagiert

«Ich würde es mein Leben lang bereuen» Nico Scalvinoni wurde im letzten Jahr Unihockey-Schweizermeister mit GC. Im Sommer wagte er den Wechsel nach Schweden in die SSL, die beste Unihockeyliga der Welt. Neue Sprache, neues Team und neue Schmerzen bringen dem Natispieler auch spannende Herausforderungen. von Tim Ehrensperger 11. März 2017: IBK Dalen gegen IBF Falun mit Resultat 7:3; 1211 Zuschauer. Per Livestream auf der ganzen Erde zu empfangen. Mittendrin ein Nürensdorfer UnihockeyNationalspieler im Dienst für IBK Dalen: Nico Scalvinoni. Der 29-Jährige spielt seit dieser Saison in der SSL (Swedish Super League), die für Unihockeyaner das ist, was die NHL für Hockeyspieler bedeutet; die beste Liga der Welt. Gegen Falun trifft Scalvinoni gleich doppelt und führt sein Team mit Toren zum 1:0 und 2:1 auf die Siegesstrasse. Es sind seine ersten beiden Tore in Schweden und vielleicht ist der Knoten kurz vor Beginn der Playoffs endgültig gelöst. Es sah bei Dalen nicht immer rosig aus für den Nürensdorfer, denn vor Saisonbeginn zwickte es plötzlich in seinem Rücken. «Der Zeitpunkt meiner Verletzung war natürlich sehr schlecht. Ich merke die verpasste Trainingszeit an meinem Spiel und meiner Kondition.

Ich musste mich zurückkämpfen, um meinen Stammplatz zu verdienen.» Die WM-Teilnahme mit der Schweiz im Dezember stand deshalb lange auf der Kippe, doch Nati-Trainer Jansson vertraute auf Scalvinoni. Dort gewann er die Gewissheit, dass sein Rücken hält. Und er Tore schiessen kann, auch wenn es in Schweden lange nicht klappte. Bronze für die Schweiz zeigte aber auch, dass die Schweiz gegen zwei Nationen noch nicht gewinnen kann: Finnland und ausgerechnet Schweden. Da kommt es nicht von ungefähr, dass die Skandinavier die beste Unihockeyliga beheimaten. 556 Kilometer Weg mussten die Falun-Spieler auf sich nehmen, um nach Umea zu gelangen, wo IBK Dalen seine Heimspiele austrägt. Nicht nur distanzmässig ist die SSL eine andere Welt als die Schweizer NLA: «Die Unterschiede sind enorm. Die Schweden sind fast ausnahmslos technisch um einiges besser und jeder Fehler wird eiskalt ausgenutzt.» Das Spiel sei taktischer und basiere auf einer starken Defensive.

Ikea und das Sprachtalent Scalvinoni besitzt als Rechtsausleger und ehemaliger NLA-Topscorer die Qualitäten für diese Liga, musste sich zuerst aber ans neue Spielsystem gewöhnen. Damit der Wechsel zustande kam, war Scalvinoni auf das Einver-

Volle Konzentration aufs Abenteuer Schweden: Nico Scalvinoni im Einsatz für IBK Dalen. (Fotos: zvg)

ständnis von GC für eine Ausleihe nach Schweden angewiesen, und so packte die Nummer 91, mit 29 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere, seine Chance. «Hätte ich diesen Wechsel nie gewagt, würde ich das mein Leben lang bereuen.» Umea überzeugte Scalvinoni mit einer familiären Atmosphäre und einer übersichtlichen Stadt mit fast 100 000 Einwohnern. Ausserdem konnten ehemalige Schweizer Söldner wie Mathias Hofbauer nur Gutes über Dalen erzählen. Dass Scalvinoni auch neben dem Feld Talent hat, wissen die Schweden nun ebenfalls, weil der Trainer für ihn nicht alles übersetzen muss: «Ich spreche fast nur noch schwedisch und alle sind beeindruckt, wie schnell und gut ich bereits mithalten kann.» Der Kontakt zu Mitspielern und die gemeinsamen Emotionen, für Scalvinoni das Wichtigste im Sport, seien in der Landessprache viel einfacher zu erleben. Integriert hat sich der Zürcher Unterländer im Dreikronenland prächtig. Kein Zufall, dass Scalvinoni ausgerechnet bei Ikea einen Teilzeitjob angenommen hat. Der Tagesrhythmus neben dem Training sei so einfacher zu halten.

Schweizermeister als grösster Erfolg Spielen vor vielen Zuschauern: Bei Heimspielen hat IBK Dalen durchschnittlich über 1200 Zuschauer.

Schweden und der Traum von der besten Unihockeyliga sind für den Nü-

rensdorfer in Erfüllung gegangen. Reich wird er in der SSL trotzdem nicht. Scalvinoni hat wegen des Unihockeys auf vieles verzichtet und sein Architektur-Studium noch nicht abgeschlossen. Die eine Saison wird deshalb auch die einzige in Schweden sein, danach schliesst Scalvinoni sein Studium in der Schweiz ab und geht wieder bei GC auf Torejagd. Umso mehr möchte der Nürensdorfer seinen Traum leben und das schöne Schweden bestaunen. Auch wenn die Zeit für Reisen knapp sei, könne er die Landschaft mindestens aus dem Teambus bei den langen Fahrten an die Auswärtsspiele bestaunen. Scalvinoni war wegen Zusammenkünften der Nationalmannschaft und der WM auch einige Male zurück in der Heimat. Wenn die Zeit jeweils reicht, macht er auch ein Training mit UBN (Unihockey Bassersdorf Nürensdorf) mit. Dem Klub, wo er von klein auf dem weissen Ball nachjagte und wo seine Erfolgsstory begann: «Ich habe trotz vieler Veränderungen noch einige gute Freunde, die bei UBN aktiv sind.» Mit 15 wechselte Scalvinoni zu Bülach, von dort führte der Weg zu GC, steil in die NLA. Belohnt wurde die Arbeit nach elf Saisons mit dem Schweizermeistertitel. «Das lange Warten hat sich gelohnt. Dieser Titel ist mein grösster Erfolg und das Gefühl unbeschreiblich, die Trophäe in die Höhe stemmen zu dürfen.» ◾


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Dorf-Blitz

Alltag im Dorf

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«Swiss WorldCargo»-Manager wanderte von Brütten nach Venedig

Zu Fuss in der Pensionierung angekommen sich bei Unterkunft und Verpflegung nicht in Askese. Bei der Suche nach einem Nachtlager wählte er bewusst eine Bleibe der gehobenen Klasse. «Bei all den körperlichen Strapazen wollte ich mir auch etwas Gutes tun», meint Stulz. So auch bei der Verpflegung. «Ein gepflegtes Nachtessen mit möglichst regionalen Spezialitäten und ein gutes Glas Wein, das wollte ich mir gönnen.»

Nach einem langen Berufsleben die Pensionierung anzutreten, ist für viele Menschen ein schwieriger Moment. Der Brüttener Urs Stulz wählte den pragmatischen Weg. Er wanderte nach seinem letzten Arbeitstag von seinem Wohnort Brütten nach Venedig, um symbolisch in seinem neuen Lebensabschnitt anzukommen. von Reto Hoffmann 43 Jahre lang war der Brüttener Urs Stulz für Swissair und Swiss im Bereich Cargo in verschiedenen Funktionen tätig. Zuletzt als Verantwortlicher für alle zentral geleisteten Aufgaben von «Swiss WorldCargo». Ein Leben voll beruflicher Betriebsamkeit, spannenden Herausforderungen und Pflichterfüllung. Dann nahte die Pensionierung. Urs Stulz wollte es geruhsam angehen, gemächlich runterfahren vom interessanten, aber mitunter hektischen Erwerbsleben, ankommen in seiner neuen Welt als Pensionär. Als passionierter Wanderer freundete er sich mit der Idee an, von seinem Wohnort aus loszulaufen und irgendwo anzukommen. Er hatte vom Jakobsweg nach Santiago de Compostela gehört, vom Säumerweg der Sbrinz-Route oder dem alten Römerweg nach Italien. Doch er sei weder besonders religiös noch ein Herdentier, wie er sagt. So entschied er sich, auf eigenen Wegen von Brütten nach Venedig zu laufen. Venedig, ein Ort der Mystik, der ihn zeitlebens besonders fasziniert hat. Venedig, die Hafenstadt, in der es symbolisch im-

Italienische Gastfreundschaft

Diese Schuhe trugen Urs Stulz von Brütten nach Venedig. In der Zwischenzeit mussten sie neu besohlt werden. (rh)

mer wieder weiter geht, wieder fort in die weite Welt. Und Italien, ein Land, in dem er sich besonders wohl fühlt und das er schon oft mit seiner Frau bereist hat.

15 bis 20 Kilometer pro Tag Als Perfektionist überliess Urs Stulz auch für dieses Vorhaben nichts dem Zufall. Er liess sich in einem Wanderfachgeschäft beraten, wählte sorgfältig seine Reisebekleidung und Ausrüstung, besonders auch bei den Schuhen. Elf Kilo Material waren es schliesslich, die er in seinen Rucksack packte, um für alle Eventualitäten seines Abenteuers gerüstet zu sein. Auch die Routenplanung ging er pragmatisch an. Drei Monate gab er sich Zeit, bei einem täglichen Laufpensum von 15 bis 20 Kilometern. Für die Planung seiner Etappen nutzte er die moderne Technik, einen Tablet Computer mit elektronischen Karten und das Internet für die Vorausbuchung seiner jeweiligen Unterkunft. Für die Orientierung im Gelände vertraute er indes dem präzisen Kartenmaterial auf Papier, zumindest für die Abschnitte bis an die Schweizer Grenze, das Südtirol und das Trentino.

Tägliche Routine

Ein Etappenziel ist erreicht – der Albulapass. (zvg)

Am 4. Juni, nur vier Tage nach seinem letzten Bürotag, ging es los. Seine Route führte von Brütten ins Zürcher Oberland dann Richtung Bündnerland, über den Albulapass ins Engadin. Von

dort über den Ofenpass, ins Münstertal bis an die italienische Grenze. Danach durch das Vinschgau im Südtirol bis runter nach Meran. Dann ins Trentino durchs Valsugana nach Feltre in Venetien. Schliesslich von dort nach Treviso, San Donà di Piave nach Jesolo. Die letzte Etappe brachte ihn nach Punta Sabbioni, wo er das Traghetto für die Überfahrt nach Venedig bestieg. «Mein Tagesablauf war immer etwa derselbe», erzählt Urs Stulz. «Zirka zwischen 9 und 10 Uhr bin ich losgelaufen bis etwa um16 Uhr. Dann habe ich an meinem Zielort die Unterkunft gesucht und erst mal ein kühles Bier genossen. Nach dem Zimmerbezug bereitete ich auf meinem Tablet meine nächste Etappe vor und buchte meine Unterkunft. Danach gings zum Abendessen. Eventuell folgte noch ein Spaziergang durchs Dorf mit einem abschliessenden Schlummerbecher.» Sein Umfeld fand grosse Anerkennung für die Idee und unterstützte ihn in seinem Vorhaben. Allen voran seine Frau Regina. Sie begleitete ihn auch auf einigen Etappen. So beispielsweise vom bünderischen Zernez bis ins Südtirol (Italien). Doch auch ein früherer Arbeitskollege wurde sein temporärer Weggefährte. Einzige Bedingung war, dass sich die Begleitung seinem Wander-Rhythmus anpasste und nicht umgekehrt. Während sich der Frührentner wandertechnisch einiges zumutete, übte er

Und meistens kam er da auch auf seine Rechnung. Zum Beispiel im Veneto, als sein Marsch immer beschwerlicher wurde, da ein Wandern nunmehr nur noch entlang den Hauptstrassen möglich war, wurden Autofahrer auf ihn aufmerksam. Als er in einer Bar in einem kleinen Dorf Halt machte, wurde er vom Barpersonal angesprochen. Man hatte ihn erkannt und zeigte sich interessiert an seinem Vorhaben. Als er schliesslich in seiner Unterkunft in Vas in der Locanda Solagna eintraf, «wurde ich wie ein VIP empfangen und nach allen Regeln der Kunst verwöhnt», erinnert sich Stulz. Die Nachricht über sein Vorhaben hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Ein paar Etappen weiter kam er wieder in Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. Nach ein paar Gläsern am Stammtisch nahm der Abend seinen Lauf und er landete auf einer privaten Feier auf der Dachterrasse eines örtlichen Weingutes. «Die italienische Gastfreundschaft hatte ich so nie erwartet, sie gab mir jedoch Kraft, mein Ziel zu erreichen», so das Fazit des Brütteners. Nach einer Million und 300 Schritten erreichte Urs Stulz nach nur sechs Wochen sein Ziel Venedig. 680 Kilometer hatte er in dieser Zeit zurückgelegt. In einem Hotel direkt am Canale Grande feierte er mit seiner Frau, welche mit dem Zug nach Vendig gereist war, seine Ankunft in der Pension. Ein gerade stattfindendes hohes Kirchenfest (Redentore) mit Tausenden von Schiffen und einem grossen Feuerwerk trugen unverhofft zu einem unvergesslichen Abschluss bei. ◾


Reisen

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Dorf-Blitz

03/2017

Philipp auf Reise Hawaiianische Eindrücke aus dem Paradies

Aloha aus Honolulu Es ist der Start in mein bisher grösstes Abenteuer: In viereinhalb Monaten will ich rund um die Welt reisen. Ich verabschiede ich mich von meiner Familie und gehe frühmorgens zum Flughafen. Wegen eines Schneesturms in New York teilt mir die Fluggesellschaft mit, dass mein Weiterflug nach Los Angeles kurzfristig gestrichen sei und ich deswegen über London fliegen müsse. Für mich persönlich ist dies aber eine angenehme Flugänderung, da meine Reisezeit so verkürzt wird und ein Flug im zweistöckigen A380 etwas Besonderes ist. In Los Angeles werde ich von Bekannten empfangen und verbringe bei ihnen eine Woche. Die milden Temperaturen in Kalifornien sind eine sehr schöne und willkommene Alternative zu den kalten Wintertagen in der Schweiz. Die Zeit vergeht jedoch schnell und nach ein paar Tagen Strand und Meer geht es auch schon weiter. Nächste Destination: Hawaii. Die Inselgruppe im Pazifischen Ozean liegt gut fünf Flugstunden vom amerikanischen Festland entfernt. *** Am Flughafen in Honolulu wird mir gleich eine Blumenkette umgehängt und nachdem ich mein Gepäck abgeholt habe, bringt mich ein AirportShuttle in das Innere der Stadt. Die nächsten drei Wochen lebe ich in ei-

Honolulu vom Flugzeug aus.

auf und das bei sengender Sonne. Für die Europäer meiner Gruppe ist der steile Aufstieg anstrengend, aber durchaus machbar. Ganz im Gegensatz zu meiner koreanischen Schulkollegin. Sie wandert heute zum ersten Mal in ihrem Leben und dies erst noch in Flip-Flops. ***

Aufstieg zum Koko Krater. (Fotos: Philipp Rahm)

ner Studentenresidenz und besuche jeweils am Vormittag eine Sprachschule. Am Nachmittag bleibt mir noch viel Zeit, um die Insel zu entdecken. Gleich nach Erreichen meiner Unterkunft will ich das Stadtzentrum erkunden. Ausgerüstet mit Sonnenbrille und viel Sonnencrème spaziere ich los. Schnell wird mir klar, dass ich meine langen Hosen hier nicht brauchen werde. Ein Glück! Honolulu gleicht auf den ersten Blick den grossen, amerikanischen Städten wie New York oder San Francisco. Unzählige Wolkenkratzer und ein Verkehrsaufkommen, wie wir es in der Schweiz nicht kennen. Trotzdem stimmt mich der erste Eindruck von Honolulu positiv. Der Stadtteil Waikiki mit seinem langen, gleichnamigen Sandstrand

gibt mir das Gefühl, im Paradies angekommen zu sein. Frische, einheimische Ananas, traditionelle Ukulelemusik und viel Sonne, all das kommt mir zwar klischeehaft vor, gefällt mir aber sehr gut. *** Honolulu bietet aber viel mehr als Sonne, Strand und Meer. Das Stadtzentrum ist umgeben von grüner Landschaft mit vielen Bergen. Mit dem Fahrrad erreiche ich die weniger touristische Gegend in einer halben Stunde, so zum Beispiel den Diamond Head, der bekannteste Hügel in Honolulu. Die Wanderung auf die Spitze führt über 175 Treppenstufen und durch einen schmalen Tunnel. Nur gerade 230 Meter hoch ist er und trotzdem werde ich am Ende der Wanderung mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Aus einem alten Militärbunker sehe ich die Millionenstadt aus einer anderen Perspektive, der Standort liegt oberhalb der Wolkenkratzer. Ein weiteres persönliches Highlight fern ab vom Stadtleben ist der Koko Krater. Von unten sieht der knapp 200 Meter hohe Berg nicht sehr spektakulär aus, doch der Weg auf die Spitze ist eine Herausforderung. Meine Freunde und ich wandern 1048 Treppenstufen steil berg-

Die Millionenmetropole Honolulu liegt auf der grössten Insel Hawaiis – Oahu. Ein grosser Teil der Inseln rund um Oahu sind sehr klein und nicht bewohnt. Auf die flächenmässig grössten Nachbarinseln fliegen regelmässig Flugzeuge ab Honolulu. An meinem zweiten Wochenende in Hawaii reise ich mit einem Freund nach Maui. Der Flug zur zweitgrössten Insel dauert nur gerade 40 Minuten und diese vergehen sehr schnell, da die Aussicht aus dem Flugzeug auf die verschiedenen Inseln unglaublich schön ist. Auf Maui mieten wir ein Auto und nehmen die «Road to Hana» in Angriff. Die Strecke zum kleinen Städtchen Hana im Osten der Insel ist zwar nur rund 80 Kilometer lang, die Fahrzeit beträgt jedoch mehrere Stunden. Den Grund dafür erklärt sich schon nach wenigen Minuten: Die Strecke ist enorm kurvenreich, insgesamt 620 enge Kurven sind bis Hana zu fahren. Dazu kommen über 50 Brücken, die alle nur einspurig befahrbar sind. Neben der speziellen Strecke fasziniert mich die Natur auf der Insel. Immer wieder gibt es die Möglichkeit, anzuhalten und einen Ort genauer anzuschauen. Doch um alles zu sehen, ist das Wochenende schlichtweg zu kurz. Nach drei Wochen Hawaii heisst es für mich Kofferpacken. Meine Reise führt mich zur nächsten Insel oder genauer gesagt zum nächsten Kontinent. Ich freue mich auf die kommende Zeit in Australien. «Down Under» – ich komme! Philipp Rahm


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

03/2017

49

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

31.03.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «Mooove» des Quartetts «Strax Bravura»

Ref. Kirche, Vorverkauf: Rita’s Papeterie

Fr – Di

31.03. – 04.04.

Gemeinn. Frauenverein

Secondhand-Börse

Bungertstube www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sa

01.04.

08.00 – 16.00

OK Flohmi

Flohmarkt

Dorfplatz

Sa – So

01.04. 02.04.

20.00 14.30

Musikverein Ba

Abendunterhaltung Sonntagskonzert

Mehrzweckhalle Ebnet, Nü

Sa

08.04.

09.30 – 12.30

SP

Velobörse

Dorfplatz

Sa

08.04.

12.00

Jugendarbeit Ba

«Let’s Glow Girls» - Mädchentag

Schulhaus Bürgli, Wallisellen

Sa

08.04.

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2 bis 6 Jahren in Begleitung

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba (Anm. erforderlich)

Do

20.04.

14.00

Team «Informiert im Alter»

Erzählcafé

Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1

Mo

24.04.

16.30 – 21.00

Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte

Bassersdorfer Sechseläuten

Sechsilüüte-Wiese www.sechselaeuten.com

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April-November)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

01.04.

10.00 – 12.00

Schiessverein

Freie Übung 1, Gruppenmeisterschaft, Jungschützenkurs Teil 3

Schützenhaus

Sa

08.04.

08.30 – 17.00

Samariterverein

eNothilfekurs

Schulhaus Chapf, Infos: www.redcross-edu.ch

Sa

08.04.

09.00 – 11.00

Kinderkleider- und Spielwarenbörse, mit Kinderflohmarkt und Bibliotheksverkauf

Gemeindesaal, Tischreservationen 076 561 07 42 oder sylviet@gmx.ch

Sa

08.04.

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2 bis 6 Jahren in Begleitung

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba (Anm. erforderlich) www.nbn.ch

Sa / So

08.04. 09.04.

12.00 – 18.00 10.00 – 17.00

Ball Blumen

Frühlingsausstellung

Ball Blumen, Moos 2

Mo

10.04.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Gemeindesaal

Di

11.04.

10.00 – 11.00

Bibliothek

Geschichtenmorgen – Frühlingsgeschichte für alle 2- bis 4-Jährigen in Begleitung

Bibliothek

Mi

12.04.

18.00 – 20.00

Schiessverein

Freie Übung 2, Gruppenmeisterschaft, Jungschützenkurs Teil 4

Schützenhaus

Fr

21.04.

14.00 – 16.00

Kjz Winterthur

Ersatztermin Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann (anstatt 14.4.)

Fr

28.04.

20.00

Kulturkommission

Konzert «Sureste Tango», Apéro ab 19.00

Gemeindesaal


Veranstaltungen

50

Dorf-Blitz

03/2017

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Aufsuchende Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

30.03.

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Gründung Leseclub

Bibliothek

Do

30.03.

19.30 – 22.00

Schachclub Nü/Ba

Vereinsversammlung

Rest. Bären

Fr

31.03.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Fr

31.03.

20.00

Kultur- und Freizeitkommission

Schlosskonzert mit Bo Katzman

Schloss-Keller

Sa

01.04

10.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung

Schiessstand Brütten

Sa – So

01.04. 02.04.

20.00 14.30

Musikverein Ba

Abendunterhaltung Sonntagskonzert

Mehrzweckhalle Ebnet

Mo – Do

03.04. – 06.04

Werkabteilung Nü

Häcksel-Service

Di

04.04.

Nüeri-Netz

Wanderung

09.30

www.nueri-netz.ch

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

03/2017

51

Fr – Sa

07.04. – 08.04.

20.00

Männerchor Nü, Gemischter Chor Ob/Bi

Abendunterhaltung

MZH Ebnet

Sa

08.04.

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2 bis 6 Jahren in Begleitung «De Hans im Schnäggeloch»

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba (Anm. erforderlich), www.nbn.ch

Mi

12.04.

18.00 – 20.00

Schützenverein Nü

Freie Übung

Schiessstand Brütten

Do

13.04.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Rest. Bären, 1. Stock

Di – Fr

18.04. – 28.04.

Schule Nü

Frühlingsferienprogramm für Kinder von 1. – 6. Klasse

Do

20.04.

18.00

Projekt «Tandem»

Infoabend zum Projekt «Tandem»

Anmeldung an tandem-nuerensdorf@bluewin.ch

Do

20.04.

19.30

Flurgenossenschaft Nü

Generalversammlung

Rest. Kreuzstrasse, Bi

Sa

22.04.

11.00 – 17.00

Aweka AG

Tag der offenen Tür

Alte Winterthurerstr. 58

Fr

28.04.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Turnverein Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock


Treffpunkt

52

Dorf-Blitz

03/2017

d apps and links hühner schiessen

Wer bereits in den 90er-Jahren Zugang zu einem Computer hatte, kam mit grosser Wahrscheinlichkeit mit dem Shooter-Spiel «Moorhuhn» in Kontakt. Ursprünglich als Werbegag der Whisky-Marke «Johnnie Walker» lanciert, eroberte das Spiel bald jeden Bildschirm und erfreute sich grosser Beliebtheit. Mit der Zeit folgten daher Trickfilmserien, Merchandise-Artikel und nun auch SmartphoneApps. Der Klassiker kann in verschiedenen Versionen gespielt werden. Besonders empfehlenswert ist die App «Moorhuhn Piraten»: Auch hier gilt es natürlich, so viele Hühner wie möglich zu schiessen. Das Spiel besticht aber zusätzlich durch die hervorragend umgesetzte Piraten-Thematik. Arrr – alle Mann fertig machen zum Entern!

App «Moorhuhn Piraten», verfügbar für Android und iOS

hypnotische linie

Die App «Dancing Line» erinnert in gewisser Weise an eines der ersten Handyspiele überhaupt. Die Rede ist natürlich vom Klassiker «Snake», der seinerzeit auf keinem Handy fehlen durfte. Im Gegensatz zu «Snake» geht es hier aber nicht darum, eine Schlange zu steuern, sondern eine wachsende Linie. Diese muss sich an Hindernissen vorbeischlängeln, denn sobald sie irgend ein Hindernis berührt, ist das Spiel verloren. Das mag einfach klingen, ist es aber keineswegs. Durch das rasante Tempo der Linie und die engen Platzverhältnisse erfordert das Spiel eine gute Reaktionsgeschwindigkeit und einiges an Konzentration. Hat man den Dreh raus, gelangt man in einen fast schon hypnotischen Rausch und schlängelt sich von Level zu Level.

App «Dancing Line», verfügbar für Android und iOS

rätseln im dschungel

Stellen Sie sich vor, Sie hätten drei Getränkeflaschen. Die erste hat ein Fassungsvermögen von acht Litern, die zweite eines von fünf Litern und die letzte fasst noch drei Liter. Die grösste Flasche ist bis zum Rand gefüllt, die anderen beiden sind leer. Wie füllen Sie die Flüssigkeit nun so um, dass sie am Schluss zwei Flaschen mit vier Liter Inhalt vor sich haben? Solche klassischen Logikrätsel gilt es in der Gratis-App «Logik Master Safari» zu lösen. In zwei verschiedenen Spielmodi hält die App über 150 knifflige Herausforderungen bereit und bringt einem ab und zu ganz schön ins Grübeln. Wer nun auf die Lösung des zuvor gestellten Rätsels brennt, muss sich bis zum siebten Level der App durchkämpfen.

App «Logik Master Safari», verfügbar für Android und iOS

gut gebrüllt

«Jump and Run»-Spiele wie «Super Mario» oder «Temple Run» erfreuen sich grosser Beliebtheit und werden in unzähligen Varianten angeboten. Auch «Scream Go Hero» folgt dem klassischen Grundprinzip zumindest inhaltlich. Es gilt, eine Spielfigur über Abgründe, Fallen und Gegner springen und rennen zu lassen. Die Steuerung ist jedoch vollkommen anders gestaltet: Der Avatar wird alleine durch die Stimme gelenkt. Murmelt man leise, so bewegt sich die Figur nur einige Schritte; schreit man laut, so springt sie hoch in die Luft. Es braucht etwas Zeit, um diese seltsame Mechanik zu meistern, das Üben bereitet aber grossen Spass. Man sollte einfach an die Nachbarn denken, denn bei diesem Spiel wird es laut!

App «Scream Go Hero», verfügbar für Android und iOS

endloser farbenwirbel

Langeweile war gestern! Sei es nun am Bahnhof, im Wartezimmer oder unterwegs im Bus, mit «Color Switch» ist der Spielspass nur einen Klick entfernt. Die kostenlose App bietet mit rund 36 Kategorien und über 2500 Leveln beinahe endlose Unterhaltung. Die Aufgaben im Spiel unterscheiden sich je nach Kategorie. Es geht aber im Prinzip immer darum, eine farbige Kugel hüpfend, drehend, rollend oder schiessend durch das Level zu manövrieren. Dabei darf die Kugel nicht mit Objekten einer anderen Farbe in Berührung kommen. Die genauen Regeln und die Steuerung variieren von Kategorie zu Kategorie, doch jedes Level ist intuitiv verständlich und kann durch ausprobieren und Übung gemeistert werden.

App «Color Switch», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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