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Nr. 6 28.06.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Sommerferien-Tagesaktivitäten: Erlebnisreiche Abwechslung

Im Überblick Schöne Erinnerungen

Sein Name tönt nach Kraft und Motivation: Uli Forte ist seit April Trainer der ersten Mann­ schaft des Grasshopper Club Zürich. Er erzählt von sei­ ner Jugend in Brüttisellen, von den Zukunftsplänen mit GCZ und wie er den Re­gio­nal­fuss­ball interpretiert.  Seiten 4/5

«Masterplan Bahnhof» So überzeugend die am Bas­ sers­dorfer Forum präsentier­ ten Bauvorhaben im Bahn­ hofsgebiet waren, so unsicher ist nach der Abstimmung jetzt deren Umsetzung. Seite 11

Dirigenten-Nachwuchs Reto Schärli aus Brütten hat seit seiner Kindheit eine musikalische Begabung. Seinem gros­ s en Ziel, einmal ein Orchester leiten zu dürfen, kommt er immer näher. Am Konzert der Kulturkommission zeigte er sein Können.Seite 26

Ausflugtipps für Daheimgebliebene Nicht immer können berufstätige Mütter und Väter ihren Urlaub dann einplanen, wenn die Schulen und andere Ausbildungsstätten ihren Unterricht ferienhalber einstellen. Auch in den kommenden Sommerferien, die ja in bereits zwei Wochen beginnen, werden viele Kinder den Urlaub deshalb zu Hause verbringen. In solchen Zeiten halten die Erziehungsverantwortlichen vermehrt Ausschau nach geeigneten Aktivitäten, um – je nach Wetterlage – mit ihren Sprösslingen etwas Sinnvolles und zugleich Abwechslungsreiches zu unternehmen. In der Region existieren zahlreiche Angebote mit bereits grossem Bekanntheitsgrad: Der Zürcher- oder der Rapperswiler Kinderzoo, das Saurier­museum in Aathal, die Juckerfarm in Seegräben, das im vergangenen August neu eröffnete Naturzentrum Thurauen bei Flaach, das Technorama in Winter­thur, die Erlebniswelt Milandia in Greifensee sowie in Bas-

sersdorfs Grindel-Quartier die bxaSportanlagen, die Hallenangebote Klettern, Minigolf, Squash oder vor allem natürlich diverse Freibäder in der näheren und weiteren Umgebung. Dies sind nur einige Beispiele. Neun Mitglieder der Dorf-Blitz-Redaktion geben der Leserschaft in den nachstehenden Zeilen ihre persönlichen Ferientipps (mit jeweils deren Kürzel ausgezeichnet) weiter und empfehlen die Ideen zum Ausprobieren.  Susanne Reichling

Städtische Höhenreise In der Stadt Zürich gibt es sogar Bergbahnen. Mit den Zahnrad- oder Seilbahnen ist ein Ausflug hoch über die Dächer der Stadt das Richtige an einem Sommertag. Die kleine Flucht aus dem Alltag ist in kürzester Zeit möglich. Von der Station «Central» fährt die Polybahn die Ausflügler hinauf zu den Zürcher Hochschulen. Mit dem Tram 9 oder 10 ist die Station Rigiblickbahn zu erreichen, von wo

aus die Standseilbahn in die Höhe gelangt. Vom Hotel Rigiblick aus ist die herrliche Aussicht über die ganze Stadt ein Genuss. Der Bus 39 bringt die Ausflügler schliesslich bis zur Station Zoo. Für den Spaziergang zur Dolderbahn, ein Stück Weg auch durch den Schatten spendenden Wald, sollte eine gute halbe Stunde eingerechnet werden. Durch das Erholungsgebiet, vorbei an Golfplatz, Wellenbad und Eisbahn, wird schliesslich die Dolder-Zahnradbahn erreicht, mit der zurück in die Stadt zum Römerhof gefahren werden kann. Von da aus sind es nur wenige Minuten ins Zentrum. (ar)

Lebendiges Ried Riedwiesen sind faszinierende Lebens­ räume, die unzähligen Pflanzen-, Insekten- und Vogelarten eine Heimat bieten. Ihre Schönheit entfaltet vom Spätfrühling an ihre ganze Pracht. Fortsetzung auf Seite 2

Acrylkunst René Düsel hat das kürzlich vor dem Zentrum Bären instal­ lierte Kunstwerk ge­ schaffen. Die drehbaren Licht­ spiel­ objekte aus Acrylglas leuchten nun farbenfroh. Seite 33

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 17 ab Seite 28

Mit der historischen Dampfbahn durch das Oberland. (re)

Rund um das Flughafengelände auf Rädern. (rh)


Spitze Feder

Reto Hoffmann

Eigentlich bin ich kein Fussballfan. Meine Sportarten als «couch potatoe» sind Formel 1 und Golf. Hier verpasse ich kein Duell von Alonso, Hamilton, Vettel und Co. Doch mein Herz schlägt vor allem für das

Idyllischer Greifensee. (kk)

Impressum

ww.dorfblitz.ch erate@dorfblitz.ch daktion@dorfblitz.ch

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch  susanne.reichling@dorfblitz.ch

Sauber-Team. Als Journalist und Redaktor bei einer Tageszeitung habe ich den Hinwiler Rennstall in den Anfängen hautnah begleiten dürfen. Ich bewundere den Durchhaltewillen von Chef Peter Sauber, der trotz zahlreichen Rückschlägen noch immer ganz vorne im Geschäft mitmischen kann. Auch Golf hat mich neuerdings in den Bann gezogen, seit ich vor einem Jahr begonnen habe, selber die Schläger zu schwingen. Deshalb kann ich die mentalen Herausforderungen der Spieler an einem PGA-Turnier besser nachvollziehen und freue mich an den unkonventionellen Schlägen des Amerikaners Bubba Watson, der sich dank seiner Nervenstärke am legendären Masters in Augusta nach einem spektakulären Stechen das «Green Jacket» überstreifen lassen durfte.

Doch zurück zum Fussball: Hier schaue ich mir in der Regel nur die «wichtigen» Spiele an, etwa das Champions League-Finale oder eben ausgesuchte Partien einer WM oder nun EM. Doch diesmal hält sich meine Fussball-Begeisterung in Grenzen. Irgendwie will die Stimmung nicht recht aufkommen. Klar wird Fussball auf höchstem Niveau gespielt, klar sahen wir bis jetzt tolle Toreinlagen etwa eines Mario Gomez, eines Fernando Torres oder der Tormaschine Cristiano Ronaldo. Doch der Funke will bei mir einfach nicht richtig zünden.

Fortsetzung von Seite 1

tungssteg, der durch den Schilfgürtel hinaus bis aufs Wasser führt. Ein schönerer Blick­winkel auf den Greifensee ist kaum zu finden. Und falls die Hitze zu gross wird, gibt es bei Fällanden auch Stellen, an welchen gebadet werden darf. (kk)

Überall zirpt, singt und raschelt es; die Wiesen sind voller Leben. Nur schon deshalb ist der Greifensee, der von ausgedehnten Rieden umgeben ist, in dieser Zeit einen Ausflug wert. Besonders schön ist dessen unteres Ende rund um die Stelle, wo die Glatt dem Greifensee entspringt. Das Gebiet steht fast vollständig unter Naturschutz und kann ab Fällanden oder Schwerzenbach leicht zu Fuss erreicht werden. Vom alten Wehr aus kann man das Treiben der Wasservögel beobachten oder die Füsse ins Wasser tauchen. Ganz in der Nähe gibt es ausserdem einen BeobachSekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon:  044 836 30 60 Fax:  044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch  sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin

(sb) (rh) (kk) (sl) (dm) (mo)

Vor vier Jahren war das völlig anders. Vielleicht deshalb, weil unsere Schweizer Nationalmannschaft mit von der Partie war und die Spiele im eigenen

Land ausgetragen wurden. Dies hat hier natürlich wesentlich zur allgemeinen Fussballbegeisterung beigetragen, von der ich mich gerne mitreissen liess. Vor vier Jahren haben wir auch im Büro noch Tippwetten abgeschlossen und uns mit einem internen «Töggeliturnier» gemessen. Doch dieses Jahr herrscht irgendwie Flaute. Zum Glück haben wir noch die spanischen, italienischen und deutschen Landsleute bei uns, welche an hiesigen Publicviewings doch noch für etwas Fussball-Euphorie sorgen. Deshalb hoffe ich auf eine dieser Mannschaften als Finalgegner, bis dahin hat mich das Fussballvirus dann vielleicht wieder angesteckt… Reto Hoffmann

Planetendistanz erwandern Von Effretikon nach Kyburg die Distanz zwischen den Himmelskörpern erwandern ist eine lehrreiche Erfahrung. Dieser Planetenweg vermittelt Kindern und Erwachsenen eine Ahnung von der ungeheuren Weite des Sonnensystems. Alle Masse sind im Verhältnis 1:1 Milliarde verkleinert. Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling  Annamaria Ress Konrad Schwitter  Christian Weiss Webmaster

(mp) (re) (sr) (ar) (ks) (cw) Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon:  071 913 47 05 Fax:  071 913 47 99 E-Mail:  dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Die Informationsstelle Uranus. (re)

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 16. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement  Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Juli 2012.


Dorf-Blitz

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Das heisst: Die Strecke von der Erde bis zum Mond schrumpft auf eine halbe Schritt­länge (38 Zentimeter); der Wanderer bewegt sich dabei mit der vier- bis fünffachen Lichtgeschwindigkeit, also 1,3 Millionen Kilometer in einer Sekunde! Der Pfad folgt dem Wanderweg nach Kyburg und ist bereits ab Bahnhof Effretikon mit blauen Wegweisern beschildert. Der Start befindet sich am Rande des Wohnquartiers Wattbuck. Hier steht eine 1,5 Meter grosse Kugel, welche die Sonne darstellt. Weiter geht es durch eine abwechslungsreiche Landschaft und vorbei an verschiedenen Planeten führt die Wanderung über 8,5 Kilometer und 150 Meter Höhendifferenz hinauf zur Kyburg. Die Wanderzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. (re)

Rund um die Kyburg Ab Nürensdorf führt der Veloweg nach Illnau zum grossen Kreisel unterhalb des Bahnhofs. An der Strasse in Richtung Weisslingen liegt auf der rechten Seite der «Brauiweiher» und dieser lädt zum Verweilen ein. Im Dorf­kern von Weisslingen führt die Fahrradtour links weg nach Kollbrunn. Ab hier ist die nationale Veloroute 5 ausgeschildert und entlang der Töss bringt sie den Fahrer zum Weiler Sennhof. Von hier aus beginnt der anstrengende Aufstieg zur Gemeinde Kyburg, welche mit 640 Metern über Meer der höchste Punkt dieses Fahrradausfluges ist. Bei guter Wetterlage werden die überstandenen Strapazen mit einer einmaligen Aussicht in die Alpen belohnt. Die Abfahrt führt über eine kurvige Strecke via Ottikon nach Kemptthal. Nach einer kurzen Fahrt parallel zur Kempt wird das südliche Ende von Effretikon erreicht. Am Dorfeingang führt die Tour in Richtung Brütten und via Lindau ist nach rund dreistündiger Velofahrt wieder der Ausgangspunkt in Nürensdorf erreicht. (mo)

Das Franzosen-Brünneli in Brütten. (re)

Thema des Monats Die Perle an der Limmat Jährlich rund 1,4 Millionen Touristen besuchen die kleine Grossstadt an der Limmat. Zürich bietet einen besonderen Charme und viele Sehenswürdigkeiten: Begehrte Fotosujets sind unter anderem die Fenster des weltberühmten Künstlers Marc Chagall in der Kirche Fraumünster und natürlich das Wahrzeichen der grössten Schweizerstadt, das Grossmünster. «St. Peter» hat mit 8,64 Meter Durchmesser Europas grösstes Turmzifferblatt; die Zahlen sind 93 Zentimeter hoch. Museen, Grünanlagen, Führungen in der Altstadt oder eine Rast auf dem Lindenhof sind unvergessliche Momente. Die Einkaufsläden an Bahn­hofstrasse, Rennweg und Limmatquai haben Weltruhm. Im Sommer bietet sich der See an mehreren Stellen zum Baden an, erlebnisreich sind eine Schifffahrt oder ein Ausflug mit dem Pedalo. Wer Zürichs Wahrzeichen gerne aus der «Vogelperspektive» vor die Linse der Fotokamera kriegen möchte, dem sei eine gemütliche Busfahrt hinauf in die Gartenbeiz des Restaurants Neue Waid empfohlen. (mp)

Tour um den Flughafen Wer den Betrieb am Flughafen Zürich hautnah miterleben und dies zudem mit einer sportlichen Aktivität verbinden möchte, dem sei eine Inlineskating- oder Velotour rund um das Flughafen­gelände empfohlen. Die rund 20 Kilometer lange Strecke ist gut erschlossen, verfügt über einen sehr feinen Belag und verläuft meist auf autofreien ­Wegen. Empfohlen sei ein Start in Kloten auf dem Parkplatz hinter der Piste 28. Danach führt die Route über die Panzerpiste Richtung Bülach. Bei der Piste 14 ist eine Stärkung beim Imbiss möglich, wo auch der Anflug der Flugzeuge beobachtet werden kann. Danach geht es weiter Richtung Oberglatt Zentrum und auf

dem Veloweg nach Rümlang. Die Snackbar beim Heliport lädt zu einem weiteren Halt ein und diesmal sind die startenden Flugzeuge zu sehen. Nach Kloten zurück geht es entlang des Flughafenzaunes via Glattbrugg. Velos und Rollerblades können übrigens beim Service Center des Flughafens (Parkhaus 2, 1. Stock) für die ganze Familie gemietet werden. (rh)

«Franzosen-Brünneli» Mit dem Drahtesel oder zu Fuss in Natur und Stille führt der Weg zum «Franzosen-Brünneli», welches in Brütten schon seit Gedenken stets frisches Wasser emporquellen lässt. Woher der Brunnen seinen Namen hat, ist nicht mit Sicherheit nachgewiesen. Angenommen und erzählt wird, dass er aus den Zeiten der französischen Belagerung herrührt, als Soldaten und Pferde sich mit Wasser erfrischen konnten. Bei der Bus­halte­ stelle Harossen links abbiegen in die Säntisstrasse, nach der Neuüber­ bauung rechts in die kleine geteerte Nebenstrasse. Bei der Kreuzung links abbiegen (Heissetrütiweg) und geradeaus dem Schotterweg folgen. Nach etwa 400 Metern folgt eine weitere Kreuzung, links des Wegs gerade­aus dem Waldrand entlang folgen. Nach 300 Metern steht eine Feuerstelle mit verstellbarem Grill und Holzbänken bereit; ab hier führt ein Fusspfad zum unscheinbaren Brunnen. Nicht nur für Kinder ein Ort, wo Fantasie und Eigenkreativität ausgelebt werden können. (sl)

3 Familie Spaltenstein auszuspannen und abzuschalten. Spirituelle Menschen können sich an Kraftplätzen (Baumkreis oder Meditationsplatz) erholen und Energie schöpfen. Der Natur wird mit Permakultur Sorge getragen: So wachsen Obst, Gemüse und Kräuter in der vielfältigen Landschaft mit ökologischen Nischen. Die Betreiber des biologisch geführten Hofes (www.naturernteland.ch) geben gerne Auskunft und erklären interessierten Besuchern, womit optimale Verhältnisse geschaffen werden können und wie natürliche Lebensformen erhalten bleiben. Der Aufenthalt kann mit einer Verpflegungsrast am Teich, im Tipi oder in der Besenbeiz ergänzt werden; für Abwechslung ist gesorgt. (sb)

Dampfbahn-Vergnügen

Ab Bassersdorf ist in einer guten Stunde zu Fuss oder etwa in 20 Minuten per Fahrrad ein lauschiger, idyllischer Platz unterhalb des Gerlisbergs zu erreichen, der «Tannenhof». Die Aussicht auf Kloten, den Flughafen und die Alpen bietet eine fantastische ­Kulisse, um auf dem Hof der

Abenteuerliches für die ganze Familie bietet der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland jeweils am ersten und dritten Sonntag von Mai bis Oktober an. Auf der historischen Strecke fahren die mit Dampf betriebenen Museums­ züge von Bauma über Bäretswil nach Hinwil und zurück. Alle Züge fahren mit einer Dampflokomotive und bestehen aus original restaurierten Wagen dritter Klasse aus der Zeit um 1900. Die reizvolle Eisenbahn-Verbindung wurde initiiert vom berühmten In­ dustriellen Adolf Guyer-Zeller und bildet neben seinem renommiertesten Werk, der Jungfraubahn, das zweite Bahnprojekt, die Uerikon-BaumaBahn. Diese Bahn rentierte nur knapp, wurde 1940 eingestellt und die Strecke teilweise abgebrochen. Einzelne Gleisabschnitte über­ dauerten jedoch. Seit 1978 sind die Museumszüge auf der mittlerweile vereins­eigenen Strecke nun erfolgreich unter­wegs und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Die Fahrt mit der Bahn kann mit vielen zusätzlichen Aktivitäten und Wanderungen angereichert werden. (sr)

Die Zürcher Polybahn. (ar)

Zifferblatt am «St.Peter». (mp)

Ernteland Kloten


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Der neue Trainer des Grasshopper Club Zürich Zürcher ist positiv eingestimmt

«Fair Play, besonders wenn es nicht gut läuft» Seit April hat der gebürtige Brütti­seller Uli Forte eine neue und span­n ende Herausforderung: Er möchte mit der ersten Mannschaft des Grass­hopper Club Zürich (GCZ) das Publikum mit attraktivem Fussball begeistern. Der 38-Jährige erzählt, welche Wurzeln er in Bassersdorf hat und was ihn mit der Region verbindet. von Annamaria Ress Wann genau kamen Ihre Eltern aus Italien in die Schweiz und wieso gerade nach Bassersdorf? Das war schon 1969, kurz vor ihrer Hochzeit. Sie wurden von einem Bassersdorfer Bauern aufgenommen und konnten auf dem Hof leben und arbeiten. Der Anfang war hart für sie, denn sie reisten mit lediglich 5000 Lire in der Geldbörse in die Schweiz. Der Bauer hat sie später auch weiterhin unterstützt, zum Beispiel bei der Wohnungs- und Stellensuche. Danach liessen sie sich in Brüttisellen nieder. Sind Sie dort geboren oder noch in Bassersdorf? Ich wurde erst 1974 geboren, als meine Eltern bereits in Brüttisellen lebten. Ich bin also ein waschechter «Brüttiseller Junge». Oder anders gesagt: Ich bin einer der «Jungs vom roten Platz», wie wir das in meiner Jugendzeit scherzhaft nannten. Wir trafen uns nämlich immer beim Schulhaus auf dem Pausenplatz, der mit einem Tartan-Belag beschaffen war. Diesen Platz gibt es heute leider nicht mehr. Die Freundschaft aber zu den anderen

«Ich bin einer der Jungs vom roten Platz» Jungs hat überdauert, denn bis vor kurzem haben wir immer noch zusammen in der Seniorenmannschaft des FC Brüttisellen-Dietlikon gespielt. Heisst das, Sie spielen jetzt nicht mehr in dieser Mannschaft? Nein, leider nicht mehr. Ich würde schon gerne weiterhin mitspielen, aber mein Terminplan lässt es zeitlich einfach nicht mehr zu. Hin und wieder schaue ich mir aber sehr gerne ein

Beim Grasshopper Club Zürich hat Uli Forte eine neue Herausforderung gefunden. (Bilder: Annamaria Ress)

Spiel an – ich bin schliesslich der grösste Fan des FC Brüttisellen-Dietlikon! Wie haben Sie die Gegend um Bassersdorf und Brüttisellen als Jugendlicher wahrgenommen? Nun, als ich jung war, wohnten wir im Dörfli Brüttisellen, das gleich neben den Bahngeleisen war. Wir gingen also jeweils die Unterführung durch auf die andere Seite und spielten auf den Feldern. Manchmal waren wir auch auf dem Velo unterwegs, fuhren bis nach Baltenswil und Bassersdorf, später auch bis nach Kloten. Damals war alles nur Landwirtschaftsland und freie Wiesen. Heute ist natürlich fast alles überbaut. Wie nehmen Sie dieses Gebiet heute wahr? Ich sehe es als eine ideale Wohngegend, die eine optimale Verbindung zum Flughafen und der Stadt Zürich bietet. Ich selbst wohne in Zürich, besuche aber oft meine Eltern, die inzwischen in Dietlikon leben. Vieles ist geblieben, erinnert mich an früher. Vieles hat aber natürlich geändert, wie in anderen Gemeinden auch. Was denken Sie über Bassersdorfs Entwicklung? Immerhin ist die Bevölkerung seit dem Jahr 2000 um 50,2 Prozent gewachsen. Ich sehe Bassersdorf tatsächlich als ideale Wohngemeinde, wie bereits

erwähnt. Der Steuerfuss soll auch interessant sein, wie ich annehme. Von dort aus ist man schnell in Zürich, in Winterthur, am Flughafen.

gilt, kann am Nachmittag schon ganz anders aussehen. Das ist auch der Grund, weshalb ich meine Laufbahn unmöglich auf lange Zeit planen kann.

Sie haben nach dem Gymnasium ein Wirtschaftsstudium gemacht. Haben Sie je in diesem Berufszweig gearbeitet? Nur während des Studiums. Damals hatte ich einen Vertrag auf Abruf bei

Bedeutet Ihnen dieser Geburtstag in persönlicher Hinsicht etwas? Nein, eigentlich nicht. Denn die Zeit geht ja nicht einfach nur vorbei, sie fliegt geradezu. Das Gute daran ist, sie fliegt für alle Menschen in selbem Mass schnell. Damit relativiert sich einiges wieder. Natürlich hoffe ich, dass ich zum runden Geburtstag ein schönes, grosses Fest mit allen meinen Freunden machen kann. Das gehört ein bisschen zu meiner privaten Tradition.

«In meinem Beruf  ist eine Karriere nicht planbar» der Credit Suisse und konnte mir so einen finanziellen Zustupf verdienen. Danach habe ich mich total auf meine Tätigkeit als Fussball-Trainer konzen­ triert. Für mich war immer klar, dass ich im Fussball bleiben und mich hier weiter entwickeln möchte. In zwei Jahren werden Sie Ihren 40. Geburtstag feiern. Bedeutet ­Ihnen das etwas, im Sinne Ihrer Karriereplanung? In meinem Beruf ist eine Karriere, respektive deren Fortlauf, nicht plan­ bar. Schon in der Privatwirtschaft ist es heute sehr schwierig bis unmöglich, zu planen. Im Fussball ist es noch extremer. Spricht man in anderen Bereichen von einem Tagesgeschäft, so ist es im Fussball ganz klar ein «Halbtagesgeschäft». Was heute Morgen

War es schwierig, das Erbe von Trainer Ciriaco Sforza anzutreten, der mit GC leider nicht sehr erfolgreich war? Die Erwartungen an Sie sind sicher sehr gross. Das war für mich kein Problem. Ich war selbst so erwartungsvoll und motiviert, weil ich rund ein Jahr nicht als Fussball-Trainer tätig war. Noch immer hält das an und ich möchte zusammen mit dem GC-Präsidenten André Dosé und Sportkoordinator Dragan Rapic dieses GC-Schiff wieder auf Kurs bringen. So bleibt keine Zeit, um über etwas nachzudenken, was vor meiner Zeit war. Ich bin sowieso eher der Macher-Typ, der nicht alles hinterfragt und lieber die Ärmel hoch krempelt und anpackt.


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Sie formulieren Ihre Wünsche, Hoffnungen und damit auch Aussichten gegenüber der Mannschaft gerne mit Metaphern. Welchen Grund haben Sie dafür? Es ist längstens bekannt, dass man mit einer bildlichen Sprache mehr erreicht. Das heisst, wenn sich jemand etwas Geschriebenes merken soll, so muss er dies viele Male lesen. Selbst Notiertes bleibt etwas schneller, ein Bild aber bleibt viel einfacher im Gedächtnis haften. Ihr Werbespruch bei axpo lautet: «Für mich gibt es nur etwas, das wichtiger ist als der Sieg: Fair Play.» Wie stehen Sie heute, wo es Ihrer Mannschaft nicht so rund läuft, zu dieser Aussage? Genau gleich! Das Resultat hat nichts mit der Situation zu tun. Man muss das Fair Play leben, besonders dann, wenn es eben nicht so gut läuft. Erst dann wird der wahre Charakter ersichtlich. Wenn es gut läuft, man immer auf der Gewinnerseite steht, ist es einfach, fair zu sein. Ich sage

Monatsinterview immer zur Mannschaft, wenn der Gegner besser ist als wir, müssen wir vor ihm den Hut ziehen. Dann müssen wir sportlich genug sein, das zu anerkennen. Aber dass der Gegner mit mehr Leidenschaft kämpft als wir, engagierter ans Werk geht als wir, das darf nicht sein. Fühlen Sie sich gut aufgenommen bei den Spielern? Da müsste man konsequenterweise die Spieler dazu befragen. Aber doch, ich fühle mich wohl und gut aufgenommen. Das Team macht sehr gut mit und ist entsprechend motiviert. Ich bin überzeugt, dass wir die nächste Saison erfolgreicher sein werden. Sie konnten im Laufe Ihrer Karriere schon verschiedenste Erfolge feiern. Welcher davon bedeutet Ihnen mehr oder am meisten? Am meisten bedeutet mir noch heute der Wiederaufstieg in die erste Liga mit dem FC Red Star Zürich im Jahr 2003. Einerseits weil das meine erste Trainerstation war. Andererseits aber

auch, weil der FC Red Star – zusammen mit Brüttisellen – zu meinen Herzens­ vereinen gehört. Wie erklären Sie einem Laien die Rolle des ehemaligen Swiss-Chefs André Dosé bei GCZ? Er ist ja landläufig nicht bekannt als FussballExperte. Es ist eben nicht so, dass André Dosé nichts mit Fussball am Hut hat. Er spielt schon sein ganzes Leben Fussball und ist sehr an dieser Sportart interessiert. Er ist ein Mann mit viel

«Für mich war immer klar, dass ich im  Fussball-Sport bleiben will» Charisma, der für diese leitende Aufgabe geschaffen ist. An der Spitze eines Vereins wie GCZ braucht es eine Person, die Macher-Qualitäten hat und die durch ihre Motivation und Ansporn die anderen mitreissen kann. Ausserdem sind wir sehr stolz, ihn an der Spitze zu haben. Der FC Basel hat ihn nämlich vor einigen Jahren auch schon für das Präsidium angefragt, aber aus mir nicht bekannten Gründen hat es dann nicht geklappt. Wie sieht eigentlich Ihre persönliche Vision aus? (lacht) Meine Vision sieht so aus, dass das Publikum nächste Saison ein merklich besseres GC sieht, davon bin ich auch überzeugt. Dann, etwas weiter hinaus geplant, möchte ich wieder die erfolgreiche, bekannte Mannschaft zeigen, die auch um einen Titel spielt. Das ist zwar noch weit weg. Es muss aber meiner Meinung nach Wunsch

«Dorfvereine sind ein grosses Auffangbecken für Jugendliche» und Ziel jedes Schweizer Fussballtrainers sein, einen Titel zu erreichen und den Pokal in die Höhe stemmen zu dürfen.

Der 38-jährige GC-Trainer beschäftigt sich auch mit viel Büro- und Pla­nungs­ arbeit.

Welches ist Ihre persönliche Lieb­ lingsfussball-Mannschaft? Das ist die «Salernitana», ein Verein aus Salerno in Italien, wo meine Familie her stammt. Sie spielen leider nicht mehr in der Serie A, sind nach einem Insolvenzverfahren bis in die Serie D abgestiegen. Trotzdem verfolge ich

5 den weiteren Fortlauf seit vielen Jahren. Natürlich gibt es andere, viel bekanntere Mannschaften, zum Beispiel den FC Barcelona. Dieses Team bewundere ich für seinen ästhetischen Fussball, den es spielt. Man sagt Ihnen nach, Sie seien ein Fussball-Perfektionist. Streben Sie auch als Spieler nach Perfektion? Zum Beispiel als Spieler im FC Brüttisellen-Dietlikon? Nein, das muss man trennen können. Das war eine Bedingung von mir, als ich diesem Team beitrat. Ich wollte mit den Teamkameraden Spass an Sport und Spiel haben und nicht zu den vergifteten Senioren gehören, die sich zanken auf dem Platz. Es gelang uns, dies im richtigen Mass zu relativieren und tatsächlich viel Spass zusammen zu haben. Das Bier nach dem Spiel gehört eben genauso dazu. Wie denken Sie über Regional­ fussball? Haben Dorfvereine eine Zukunft? Ja sicher, die müssen zwingend eine Zukunft haben. Sie sind ein grosses Auffangbecken für Jugendliche, die durch eine sportliche Aktivität nicht einfach sinnlos herumhängen. Klar bin ich heute im Spitzenfussball tätig. Aber da sagt es ja schon der Name, da geht es um die Spitze. Und bis dahin ist eine grosse Breite vorhanden, die muss auch ihre Teams, Funktionäre sowie Anlagen und Plätze haben, ­damit sie funktioniert. Junge Leute müssen meines Erachtens zwingend einen Sport betreiben. Hätte ich ei­ ge­ne Kinder, wären diese ganz sicher in einem Sportverein. Nicht, um aus ihnen unbedingt Profisportler zu machen, sondern um eine gesunde Ergänzung zum Alltag zu haben. Das grosse Problem vieler Dorfvereine sind die fehlenden Funktionäre, die ehrenamtliche Arbeit leisten. Was raten Sie solchen Vereinen? Ja, das weiss ich. Auch beim FC Brütti­ sellen nimmt man sich diesem allgemein geltenden Problem an. Freunde von mir haben eine Interessengemein­ schaft (IG FC Brüttisellen-Dietlikon) gegründet, mit dem Ziel, aus früheren Spielern jetzt Funktionäre, Trainer und Vorstandsmitglieder zu rekrutieren. Ehe­malige sind oftmals mit dem Herz ge­fühlsmässig verbunden mit dem Verein. Das könnte ein Weg sein, aber ein Patentrezept gibt es wohl nicht.◾


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Nach mehr als 29 Jahren im Storchen werde ich am 30. Juni 2012 einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Ich möchte mich bei allen meinen lieben, treuen Gästen recht herzlich für die schöne Zeit bedanken. Anfangs August wird der Storchen mit neuen Wirtsleuten wieder für Sie geöffnet. Martina AufderMaur

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Aus dem Gemeindehaus: In Kürze Grenzbereinigung Im Bereich der Grenze von Bassersdorf zu Nürensdorf, an der Bassersdorfer- respektive Birchwilerstrasse, wurden im Jahr 2007 Parzellenbereinigungen im Grenz- und Strassenbereich vorgenommen. Die Gemeinde tritt gegen Entschädigung 90 Quadratmeter, einen Grünstreifen entlang der Strasse, an eine benachbarte Parzelle ab.

Anschlussvertrag Gemäss Bundesbeschluss muss die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) neu eine Fachbehörde sein, die interdisziplinär zusammengesetzt ist und in der die Kernkompetenzen Recht, Soziale Arbeit und Pädagogik/Psychologie vertreten sind. Die Gemeinden im Bezirk Bülach haben sich zur Umsetzung dieser Reform und zur Aufgabenerfüllung in zwei Kreise zusammengeschlossen. Der Gemeinderat genehmigte den Anschlussvertrag mit der Sitzgemeinde Opfikon des

Kreises Bülach Süd der KESB Bezirk Bülach.

Anpassung Die Gemeinde Bassersdorf gewährt der Fachstelle für Schuldenfragen seit 1992 finanzielle Beiträge. Letztmals hat die Sozialbehörde im 2006 eine Anpassung der Tarife vorgenommen. Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von der bestehenden Leistungsvereinbarung und genehmigt die Anpassung der Basisleistung.

Sanierung Bahnhofzufahrt Der Bahnhofplatz wurde im Herbst 2009 umgestaltet. Dabei wurden Kurzzeitparkplätze für die Kunden des Bahnhofs und des Avec-Shops, Behindertenparkplätze und eine neue Platzgestaltung realisiert. Weiter wurde die Busvorfahrt verbreitert, was die Schaffung von zusätzlichen Taxiplätzen ermöglicht. Im Jahr 2011 wurde die Sanierung im Bereich Bahnhofzufahrt und der Bushaltestelle im Zuge des Werterhaltungs-

konzeptes fortgesetzt. In der bestehenden Bahnhofzufahrt wurde der Asphaltbelag komplett ersetzt. Zudem wurde die Bushaltestelle neu in Beton und behindertengerecht ausgeführt. Die vorliegende Bauabrechnung mit einer Kostenunterschreitung von 26 Prozent wurde genehmigt.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt: • Sterba Josef, Gutrainstrasse 2, Bassersdorf; Abbruch Einfamilienhaus, Assek.-Nr. 906, Neubau Mehrfamilienhaus mit 5 Wohneinheiten, Gutrainstrasse 2, Kat.-Nr. 1369 • Brunner Thomas, Steinligweg 6, Bassersdorf; Anbau Wohnteil, Assek.-Nr. 682, Steinligweg 6, Kat.Nr. 2226

tische Sanierung 2. OG, Einbau Dachflächenfenster, Assek.-Nr. 1284, Bassersdorferstrasse 30, Kat.-Nr. 3266.

Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Beck-Ott Susanne aus Crésuz FR • Gökduman Gizem aus der Türkei • Gökduman Gülsüm aus der Türkei • Jawhar Karookh aus dem Irak • Kubak Aslihan Bennu  aus der Türkei • Mollo Giorgio und seine Ehefrau ­  Romina aus Italien • Zanon Sara aus Italien. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des ­Kantonsbürgerrechtes und der eid­ genössischen Einbürgerungsbewilligung.

• Meier-Hümmerich Albert, Im Steinacher 36, Bassersdorf; Energe-

Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Die Bibliothek bietet eine grosse Auswahl

Tolle Bücher für Strand und Liegewiese aussuchen Schon bald sind Sommerferien. Was gibt es da Schöneres für eine Leseratte oder all jene, die es noch werden möchten, als sich mit einem tollen Buch in einen bequemen Liegestuhl zu fläzen und abzutauchen? Ferienzeit ist Lesezeit und bedeutet auch Reisen durch die Welt der Literatur. Wann, wenn nicht am Strand, Pool oder auf der Bergwiese findet sich Zeit für ein gutes Buch? Die Frage, was oder wie viel Lesematerial eingepackt wird, hängt davon ab, wie viel Platz im Koffer oder im Rucksack dafür reserviert bleibt. Welches Buch soll es denn sein? Eine Entscheidung treffen ist nicht einfach, alles mitnehmen geht oft nicht, falsch entscheiden kann die Ferien ganz und gar vermiesen.

Wie wär’s mit einem Besuch in der Bibliothek? Diese verfügt über einen grossen Bestand an spannenden Büchern, Krimis, Liebesromanen, Familiengeschichten, Abenteuerromanen: Ferienlektüre, die auch im Taschenbuchformat vorhanden ist und weniger Platz im Gepäck beansprucht. Oder wie wäre es mit einem tollen Hörbuch, vorlesen lassen statt selbst zu lesen? Das Team der Bibliothek steht vor und während der Sommer­ ferien gerne mit Rat und Tat zur Seite. Die Öffnungszeiten (Sommerferien) vom 14. Juli bis 18. August sind: ­Montag und Donnerstag, jeweils von 15 bis 19.30 Uhr. 

Bibliothek Bassersdorf

«Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon», das sagte schon Philosoph Aurelius Augustinus im Mittelalter. (zvg)


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Löwenkreisel, Anpassung der Verkehrsführung Am 4. Juni erfolgte die Umstellung auf die Bauphase 3 der Kreiselsanierung mit den Arbeiten am nördlichen Kreiselabschnitt und entsprechender Fahrbahnführung im südlichen Bereich. Die Winterthurer- und die Dorfstrasse sind bis im Oktober 2012 für die Durchfahrt gesperrt, die Umleitungen grossräumig signalisiert. Zur Vermeidung von Durchgangsverkehr wurde in der Möslistrasse eine Schranke in Betrieb genommen, welche nur durch die Busse und weitere Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes betätigt werden kann. Bereits an der Informationsveranstaltung von Ende Januar 2012 wurde darauf hingewiesen, dass das kantonale Tiefbauamt sowie die Kantonspolizei zusammen mit der Polizei Bassersdorf die verkehrlichen Durchfahrtskapazitäten und allenfalls entstehenden Schleich-

verkehr durch die Quartiere periodisch beurteilen werden. Angekündigt wurde, dass bei Bedarf zusätzliche Massnahmen zur Optimierung des Verkehrs umgesetzt werden, dies unter Abwägung vielfältiger Bedürfnisse wie Schutz der Anwohnenden und die Erreichbarkeit der Quartiere.

Um die verkehrliche Situation im Schatzacker-, Hub- und Breiti-Quartier zu optimieren, wurde noch im Juni die Einführung einer Verkehrslenkung (Einbahnsystem) umgesetzt. Genügt diese Massnahme nicht, werden weitere (zum Beispiel temporäre Fahrbahnverengungen, Temporeduktionen, Fahrverbote) geprüft.

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Gratula

Deutlich mehr Verkehr Seit der Phasenumstellung sind nun aufgrund des deutlichen Mehrverkehrs Verkehrsbelastungen und Einschränkungen der Verkehrssicherheit in den Quartieren, insbesondere auch für Fussgänger und Radfahrer, vermerkt worden. Eine erste Massnahme zur Einschränkung dieser Belastungen wurde mit der Umstellung auf die Phase 3 mit der Signalisierung der verbotenen Fahrtrichtung bei der Einfahrt von der Winterthurerin die Schatzackerstrasse umgesetzt.

Wir gratulieren

Weitere belastete Orte sind die Bereiche Steinligweg, Steinligstrasse und Hohle Gasse sowie das Gebiet Berg-, Gerlisberg-, Bachtobelstrasse, wo vermehrt auch Missachtungen von Signalisierungen festgestellt wurden. Die Gemeindepolizei Bassersdorf wird dies in nächster Zeit intensiver prüfen, allenfalls werden auch hier Massnahmen umgesetzt.

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Aus Behörde und Verwaltung

Interview mit Christian Pfaller, Gemeinderat, Ressortvorsteher Bau + Werke

Bassersdorf führt Getränkekartonrecycling ein Neu können in Bassersdorf leere Getränkekartons (beispielsweise von TetraPak) zurückgebracht werden. Christian Pfaller erzählt, was die Idee dahinter ist. Herr Pfaller, ab sofort können bei der Sammelstelle leere Getränkekartons abgegeben werden, also beispielsweise Milch-, Rahm-, Eistee- und Fruchtsaftverpackungen. Zu welchem Zweck? Christian Pfaller: Getränkekartonverpackungen enthalten wertvolle Rohstoffe. Die hochwertigen Holzfasern etwa – sie machen 75 Prozent der Verpackung aus – können mehrfach zu Kartonprodukten weiterverarbeitet werden. Bassersdorf leistet mit diesem Pilotprojekt einen wichtigen Beitrag zur konkreten Einführung des Getränkekarton-Recyclings in der Schweiz. Es ist ein Versuch und wir hoffen, dass möglichst viele Bassersdorferinnen und Bassersdorfer mitmachen. Bis anhin wurden die leeren Getränkekartons im Abfallsack entsorgt. Auf diesem Weg gelangten sie in die Kehrichtverbrennung. Was ist der Vorteil des Recyclings? Es gibt mehrere Vorteile für die Umwelt und für alle Einwohnerinnen und Einwohner auch persönlich: Erstens können Ressourcen geschont werden, in diesem Fall Holz. Zweitens wird mit dem Recycling der CO2-Ausstoss reduziert. Und drittens sparen alle, welche die Getränkekartons zurückbringen, Abfallsackgebühren. Wenn das Gute so offensichtlich ist: Weshalb können Getränkekartons nicht schon längst recycelt werden? Anders als in den meisten europäischen Ländern, in denen die Getränkekartons schon länger gesammelt werden, gibt es in der Schweiz keine gesetzlichen Bestimmungen dafür. Denn der Getränkekarton ist im Vergleich zu anderen Ver­packungen bereits umweltfreundlich. Ihn zu sammeln und wiederzuverwerten ist aber besser, als ihn einfach zu ver-

kekartons sollten vor dem Entsorgen nicht wochenlang zuhause lagern, aber das wird ja auch mit den Abfallsäcken nicht gemacht.

Gemeinderat Christian Pfaller. (zvg)

brennen, das haben diverse Ökobilanz- und Ökoeffizienz-Studien zweifelsfrei ergeben. Wie schätzen Sie die Situation in Bassersdorf ein, wird der Pionierversuch erfolgreich sein? Es würde mich überraschen, wenn nicht. Wenn die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer die Möglichkeit haben, auch Getränkekartons zu recyceln, werden sie das tun. Jeder Einzelne spart damit sogar Geld. Denn für die Bevölkerung ist das Recycling der Getränkekartons kostenlos. Die Gemeinde sieht die sinnvolle Erweiterung der Sammlung bei der Sammelstelle als «Service Public» und bietet dies somit als Gratisdienstleistung an. Der Gemeinde selber entstehen nur geringe Mehrkosten, die sich im Rahmen der Kehrichtentsorgung in den Kehrichtverbrennungsanlagen bewegen. Und das ist durchaus vertretbar. Und was passiert mit den gesammelten Getränkekartons konkret? Die gesammelten Getränkekartons werden zur Kartonfabrik Thurpapier Model AG gebracht. Dort wird der Kartonanteil der Verpackung zu ­hundert Prozent zu neuem Karton ver­arbeitet. Die weiteren Bestandteile (5 Prozent Alu und 20 Prozent Polyethylen) werden als Ersatzbrennstoff industriell thermisch genutzt. So helfen sie, den Einsatz natürlicher fossiler Energieträger (Öl, Kohle) zu reduzieren, die in die Schweiz importiert

werden müssen, was wiederum den CO2-Ausstoss erheblich senkt. Wird die Bevölkerung mit unangenehmen Gerüchen konfrontiert sein? Nein. Die Erfahrungen in Ländern (zum Beispiel Deutschland und Österreich), in denen Getränkekartons bereits gesammelt und recycelt werden, zeigen, dass es keine Geruchsprobleme gibt. Sicher, leere Geträn-

Der Pilotversuch dauert sicher ein bis zwei Jahre und wird ja vom ­Verein «Getränkekarton-Recycling Schweiz» finanziell unterstützt. Denken Sie, dass die Gemeinde nach diesem Versuch mit der Sammlung der Getränkekartons weiter machen wird? Welche Voraussetzungen müssten gegeben sein? Wir hoffen natürlich, dass die Sammlung auch künftig im heutigen finanziellen Rahmen möglich sein wird und die Gemeinde nur rund einen Drittel der Kosten zu tragen hat. Die Abfuhrlogistik der Getränkekartons ist sinnvollerweise an das PET-Sammelsystem gekoppelt. Wünschenswert ist, dass das GetränkekartonRecycling nach einer gewissen Anlaufzeit ein ähnlicher Erfolg wie das Glas- oder PET-Recycling wird. Abteilung Bau + Werke, Bassersdorf

Getränkekarton-Recycling So geht’s: Restflüssigkeit entleeren, Getränkekarton zusammendrücken, verschliessen (wenn Deckel vorhanden) und spätestens innert Wochenfrist an der Sammelstelle im dafür vorgesehenen Behälter einwerfen. ­Getränkekartons mit dickflüssigem Inhalt (zum Beispiel Suppe) vor dem Zusammendrücken kurz ausspülen (wenn möglich mit bereits vorhandenem Spülwasser). Wichtig: Getränkekartons nur in die dafür vorgesehenen Sammelbehälter werfen. Nicht mit anderen Gebinden mischen. Nicht der Kartonsammlung zuführen. Getränkekarton-Recycling ist sinnvoll und freiwillig. Danke für ­Ihren Beitrag! Abgabe in der Sammelstelle Ufmatten oder im Öko-Bus, Bassersdorf (Öffnungszeiten beachten). Bei Fragen und Rückmeldungen: Abfallbewirtschaftung Gemeinde Bassersdorf, Telefon 044 838 85 20. Weitere Informationen gibt es unter www.getraenkekarton.ch


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Korrekt: Standort Schulhaus Chrüzacher Hinter

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In der Mai-Ausgabe des Dorf-Blitz hat sich im Artikel über den Frageund Orientierungsabend mit Schwerpunktthema Schulhaus Chrüzacher (Seite 14) ein Fehler eingeschlichen. Irrtümlicherweise wurde eine fal-

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sche Wiese als möglicher Standort für die geplante Schulanlage gezeigt. Die Luftaufnahme hier im Bild zeigt die korrekte Wiese (gelb umrandet) im Quartier Chrüzacher/Bodenacher, auf welcher der Schulhausneubau

vorgesehen ist. Gemäss aktueller Planung soll der Projektierungskredit an der Gemeindeversammlung vom kommenden 25. September zur Abstimmung vorgelegt werden.  (rh/Bild: google maps)

FC Bassersdorf: Saisonende im Mittelfeld

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Zweitligist FC Bassersdorf hat seine Saison im komfortablen Mittelfeld auf Platz acht abgeschlossen. In der letzten Begegnung empfing der FCB Schlusslicht FC Embrach, der sich mit allen Mitteln vor dem drohenden Abstieg zu wehren versuchte. Die Partie endete mit

einem Unentschieden 4:4. Gleichzeitig zum Unterländer Derby wurden die Partien Greifensee gegen Niederweningen (5:4) und Stäfa gegen Wetzikon (2:0) ausgetragen. Das hiess, dass es für den FC Embrach selbst mit einem Sieg gegen Bassersdorf nicht zum Ligaerhalt

gereicht hätte. In der zweiten Rückrundenhälfte war der FC Embrach kräftemässig nicht mehr in der Lage, seine davor gezeigten Stärken mobilisieren zu können. Im Bild: Urs Tinner alleine gegen eine Übermacht von Embracher Spielern. (re)

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3. Bassersdorfer Forum «Wirtschaft trifft Politik»

Hintergründe zum Projekt «Masterplan Bahnhof» Anfang Juni trafen sich rund 50 Gewerbetreibende zum dritten Bassersdorfer Forum «Wirtschaft trifft Politik», um mehr über das Projekt «Masterplan Bahnhof Bassersdorf» zu erfahren. Eingeladen hatte der Gemeinderat, zusammen mit dem Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf.

sen. Nach ersten Ideen des Projektes «Masterplan Bahnhof» soll diese rund 21 Hektar grosse Fläche nördlich und südlich der Bahnlinie in eine gemischte Gewerbe- und Wohnzone umgewandelt werden, wo rund 3000 Menschen angesiedelt werden könnten.

von Reto Hoffmann

Obwohl der Zeithorizont noch entfernt sei, müsse Bassersdorf die Planung eines Siedlungsgebietes zum richtigen Zeitpunkt an die Hand nehmen, «sonst kriegt es nur noch den Abfall», meinte Archikekt Klostermann. Im weiteren seien Chancen und Risiken bei der Planung gut abzuschätzen. Es sei zwar nicht der unmittelbare Zeitpunkt um mit einem konkreten Projekt an die Gemeindeversammlung zu gelangen, doch «die Ampeln, von Kanton und Region stehen auf Grün», ergänzte Gemeindepräsidentin Doris Meier anlässlich des dritten Bassersdorfer Forums. Wie auf Anfrage zu erfahren war, wird der Gemeinderat im vierten Quartal des laufenden Jahres die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung mit diesem Thema einladen. ◾

Thema des Abends war die Siedlungsentwicklung in der Region Glattal und deren Auswirkungen für die Gemeinde Bassersdorf. Dabei wurde erstmals auch Genaueres über die Hintergründe des Zukunftsprojektes «Masterplan Bahnhof» bekannt. Als Fachreferent gab der Zürcher Planer und Architekt Rainer Klostermann einen aufschlussreichen Überblick zum sich dynamisch wandelnden Wirtschaftsraum Glattal.

«Ampeln auf Grün»

Im Siedlungsgebiet «Masterplan Bahnhof Basserdorf» sind mögliche Neu­ bauten auf beiden Seiten der Bahnlinie in rot eingezeichnet. (zvg)

Boomgebiet Glow-Region Der Kanton Zürich ist der Wirtschaftsmotor der Schweiz. Rund ein Fünftel des Schweizer Inlandprodukts wird hier erwirtschaftet. Fast die Hälfte der Zürcher Wirtschaftsleistung erbringt allein die Stadt Zürich. Zusammen mit den Gemeinden im Limmattal und Glattal sowie mit der Region Winterthur sind es sogar zwei Drittel der kantonalen Wertschöpfung. In diesen dicht besiedelten und genutzten Räumen sind auch die Ansprüche an die Verkehrsinfrastrukturen am höchsten. Deshalb ist für die Entstehung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten eine optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr von zentraler Bedeutung. Planer Rainer Klostermann veranschaulichte dies am Beispiel der Glattalbahn. Entlang ihres Trassees sind in den vergangenen Jahren mit dem Glattpark, dem Walliseller Bahnhofgebiet mit dem dortigen Richti-Areal sowie dem Areal Zwicky/Giessen in Wallisellen/Dübendorf urbane Mischgebiete entstanden (oder noch im Entstehen), welche sich wie eine Perlenkette entlang der Glattalbahn aufreihen. Mit diesen neuen Siedlungszonen wächst auch die Bevölkerungszahl in

diesen Gebieten rasant. Während 1990 in der Glow-Region (mittleres Glattal) 80 000 Einwohner lebten und arbeiteten, waren es 2010 schon 100 000. Für das Jahr 2030 werden über 120 000 Einwohner prognostiziert. Um diese Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum zu absorbieren, muss auch Bassersdorf in den nächsten zwei Jahrzehnten mit einem weiterhin starken Siedlungsdruck fertig werden.

Dietlikon. Dies ermöglicht einen späteren Zusammenschluss der beiden Äste. Die beiden Teilstücke des Projekts, welches nun nicht mehr den Namen «Ringbahn», sondern «Glattalbahn plus» trägt, sollen in Etappen zunächst mit Bussen, spätestens bis ins Jahr 2030 jedoch dann als Bahn in Betrieb genommen werden.

«Glattalbahn plus»

Der geplante Ast der Glattalbahn von Kloten bis Bassersdorf ermöglicht es, dass entlang der Linie weitere Wohnund Gewerbezentren entstehen können, wo gemäss revidiertem kantonalem Richtplan auch Hochhäuser möglich sind. Doch insbesondere rund um den Bahnhof Bassersdorf (dem möglichen einstweiligen Wendepunkt der Bahn) könnte nach den Vorstellungen des Gemeinderates ein neues Siedlungsgebiet entstehen. Dies soll im Rahmen der Revision des kantonalen Richtplanes möglich werden, welchen der Regierungsrat zuhanden des Kantonsrates kürzlich verabschiedet hat. Eine entsprechende Festsetzung wird jedoch frühestens 2013 erwartet. Erst dann kann sich der Bassersdorfer Gemeinderat konkret mit der beantragten Einzonung dieses Gebietes befas-

Bereits 2005 erkannten die Raumplaner des Kantons, dass erst mit einem Ausbau der bestehenden Glattalbahn die Gemeinden Kloten, Bassersdorf, Dietlikon und der Flugplatz Dübendorf verkehrstechnisch genügend erschlossen werden können. Die Idee einer Ringbahn um den Hardwald war geboren. 2007 wurde eine mögliche Linienführung im kantonalen Richtplan eingetragen. Bald zeigte sich aber, dass das Fahrgastaufkommen zwischen Bassersdorf und Dietlikon vorerst als zu gering eingestuft wurde. Deshalb sollen zunächst zwei Äste gebaut werden: Der eine vom Flughafen Kloten nach Bassersdorf, der andere ab Dübendorfer Industriegebiet via Wangen-Brüttisellen nach

Platz für 3000 Menschen

Nachgefragt... Mit der Annahme der KulturlandInitiative ist es fraglich, ob einige Bauvorhaben realisiert werden können. Die Ausgangslage für den «Masterplan» ist damit neu. Auf Anfrage um Beurteilung der neuen Situation meint Gemeindepräsidentin Doris Meier: «Kurz nach dem Abstimmungsresultat ist es schwierig zu beurteilen, ob die beantragten Einzonungen im Kantonalen Richtplan berücksichtigt werden. Es gilt abzuwarten, in wie weit der Umsetzungsvorschlag für die Kulturlandinitiative, respektive die Gesetzesbestimmungen die Erschliessung des Bassersdorfer Bahnhof-Gebietes würdigen. Die Anträge unserer Gemeinde wurden von der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) und vom Kanton bisher positiv begleitet, und der Gemeinderat wird sich weiterhin dafür einsetzen.» 

Annamaria Ress


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Spannungsvolle Krimi-Lesung in der Bibliothek

Mysteriöser Mord, Klosterwelt und Geheimdienste Im neusten Kriminalroman von Michael Theurillat wird der Chef einer Zürcher Privatbank ermordet. Die Spur weist ins Kloster Einsiedeln, streift die Welt der Geheimdienste und führt zu einem Waisenmädchen mit mysteriöser Vergangenheit. von Christian Weiss Regelmässig veröffentlich der ehemalige Banker Michael Theurillat seine Kriminalromane. Seit 2005 und seinem Erstlingswerk «Im Sommer sterben» erscheint alle zwei Jahre ein neuer Roman. Anlässlich seiner Vorlesung in der Bassersdorfer Gemeindebibliothek von Ende Mai sprach Bibliothekarin Suzanne Ronner Klingler von einem Wirtschaftskrimi, der in der Finanzwelt und in der Zeit der Geldkrise spiele. Doch die Handlung des neuen Wer-

kes «Rütlischwur» spielt nicht nur hinter der Fassade der Banken, sondern auch hinter den dicken Mauern des Klosters Einsiedeln.

Aufnahme im Kloster Die rund 50 zur Vorlesung erschienenen Zuhörer erfuhren gleich zu Beginn vom mysteriösen Mädchen Judith, das im November 1995 im Alter von 13 Jahren plötzlich im Kloster auftaucht. «Ich brauche etwas zu essen und neue Kleider», offenbart sie – gar nicht schüchtern - den Benediktinerbrüdern ihre Bedürfnisse. Zudem möchte sie auch in der Abtei bleiben und die Stiftsschule besuchen. Für das Schulgeld will sie arbeiten und schlägt vor, in der Bibliothek bei der Katalogisierung mitzuhelfen. Später will sie Wirtschaft studieren, um viel Geld zu verdienen. Auch wenn der Einsiedler Abt mit dieser

Sommerliches Übernahmefest

Zielsetzung nicht viel anfangen kann, wird das Mädchen aufgenommen. Bruder John soll sich um Judith kümmern; er erforscht deshalb ihre Herkunft. Den wenigen Erklärungen entnimmt John, dass sie eine Zeitlang auf einem Landgut in Irland gewohnt hat, weshalb der Klosterbruder dorthin einen Brief schickt.

Parallelen Ein Ernest Bill kann einige der Fragen von Bruder John beantworten. Bei Bill handelt es sich um eine sehr illustre Persönlichkeit; wie Autor Theurillat an dieser Stelle erläutert, ist Bill dem ehemaligen Schweizer Geheimdienstchef Oberst Albert Bachmann nachempfunden. Der Autor beschreibt diesen als witzigen und intelligenten Mann, der einst die Geheimarmee P-26 ins Leben gerufen hat, weswegen er später vom Bundesrat «zum Teufel gejagt» wurde. Bachmann lebte einige Zeit (und starb später) in Irland, wo er eine Niederlassung für eine allfällige Schwei-

zer Exilregierung aufbaute. Dass Ernest Bill ebenfalls ein Geheimdienstmann sein könnte, wird zwischen den von Theurillat vorgetragenen Zeilen angedeutet.

Verdächtige Assistentin Nachdem der Autor in der Geschichte einen grossen Sprung nach vorne gemacht hat, tritt schliesslich der Hauptprotagonist von Theurillats Romanen auf den Plan, Kommissar Eschenbach. Er soll den Mord an Jakob Banz, einem persönlichen Freund und Chef einer Privatbank aufklären. Judith ist inzwischen zu Banz‘ Assistentin geworden. Eschenbach ist hin und hergerissen ob der gewitzten und sympathischen Frau, an deren Unschuld er gerne glauben würde, die ihm aber gleichwohl verdächtig vorkommt. Mit dem kurzen Auszug aus seinem neuen Roman, für den Theurillat den Friedrich-Glauser-Preis erhalten hat, vermochte der Autor die Zuhörer zu fesseln, ohne zu viel von der Geschichte aufzudecken.  ◾

Die Nachbarschaft pflegen Nach 32 Jahren hat das Ehepaar Brunner an Kevin Feierabend (l.) die Geschäftsführung der Brunner GmbH übergeben (der Dorf-Blitz berichtete). Mit einem Sommer-Volksfest wurden aus diesem Anlass rund 500 Besucher mit Getränken (wie etwa einheimisches Nüeri-Bier), 256 Würsten und 120 Pizzas verköstigt. Musikeinlagen von regionalen Gruppen und Kinder-

attraktionen sorgten für Unterhaltung. Maja und Thedi Brunner freuten sich über die vielen Gäste, bedankten sich für die schönen und erfolgreichen Jahre im Laden an der Bahnhofstrasse und wünschten ihrem Nachfolger und seinem Team alles Gute. Bis in den Abend hinein sassen die Gäste beisammen und haben die angenehme Stimmung genossen.  (sb)

1999 wurde in Paris der Nachbarschaftstag (Fête des voisins) ins Leben gerufen; für die Bewohner der Überbauung Breitipark wurde er heuer zum zweiten Mal durchgeführt. Das Motto eines gesunden Lebensstils wurde von Senior Peter Gmeiner mit Vorführungen an den Allwettergeräten praxisnah erklärt. Den Frauen und Männern in der zweiten Lebenshälfte machten die

Übungen an den Fitnessgeräten sichtlich Spass. Beim Apéro wurde der eine oder andere Tipp ausgetauscht und Verabredungen zum regelmässigen Besuch des Bewegungsparcours mit einem Glas Wein besiegelt. Der europäische Nachbarschaftstag wurde so einmal mehr für Begegnungen und die Pflege neuer Bekanntschaften oder von bestehenden Freundschaften genutzt.  (sb)


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Die Kommunalpolizei stellt keine wachsenden Gewaltdelikte fest

Gemeinschaft: Es besteht eine soziale Kontrolle Zivilcourage ist ein Schlagwort, das gerne in Verbindung mit Delikten benutzt wird. Oft wird in Medien­ berichten empfohlen, «Zivilcourage» zu zeigen. Obwohl kein wachsendes Gewaltpotential feststellbar ist, wurde einem Mitarbeiter die Aufgabe des Jugendpolizisten übertragen, der mit den Jugendinstitutionen zusammenarbeitet.

einfach daneben steht oder gar davonläuft. Da wir als Kommunalpolizei vielfach als Erste an einem Unfallort sind, fällt mir dies immer wieder auf.»

von Annamaria Ress Im Dorf-Blitz vom Januar dieses Jahres hat die Polizei Bassersdorf einen Artikel zum Thema Zivilcourage unter dem Titel «Hinschauen und Handeln, statt Wegsehen» publiziert. Zu diesem Zeitpunkt war das Thema auch in diversen Tageszeitungen aktuell, etwa die Verurteilung eines ehemaligen Thai-Boxers, der zwei Personen niedergeschlagen hatte, die sich mutig in einen Streit einmischten.

Aktuelle Vorkommnisse Auf Anfrage erklärt René Kieser, stellvertretender Dienstchef der Polizei Bassersdorf: «Die Artikel im DorfBlitz werden von uns in der Regel aufgrund aktueller Vorkommnisse gestaltet. Weiter finden natürlich

In der Gemeinde Bassersdorf geschehen nicht viele Gewaltdelikte. (Themen­ bild/zvg)

auch Themen Einzug, welche zum Beispiel der Jahreszeit entsprechen. So werden im Herbst eher Artikel über Dämmerungseinbrecher verfasst und im Sommer sind Massnahmen beim Schwimmen immer ein Thema.» Gemäss Statistiken sind seit 2005 die Delikte nach Strafgesetzbuch im ganzen Kanton Zürich rückläufig. Auch die Gewalt in Bassersdorf habe in den letzten zwölf Monaten nicht zugenommen, bestätigt René Kieser weiter. Man dürfe sicher davon sprechen, dass Bassersdorf trotz seiner Grösse aus polizeilicher Sicht eine eher ruhige Gemeinde mit

nicht übermässiger Anzahl von Gewaltdelikten sei. «Das Zusammenleben funktioniert gut und es besteht auch eine soziale Kontrolle innerhalb der Gemeinschaft», so Kieser weiter.

Probleme frühzeitig erkennen Es sei nicht so, dass Meldungen bekannt würden, die speziell den Bereich Zivilcourage betreffen, erklärt der stellvertretende Dienstchef. Dennoch: «Ich nenne es auch Zivilcourage, wenn jemand bei einem Verkehrsunfall Erste Hilfe leistet und nicht nur

Zivilcourage-Kurse werden immer häufiger auch in Schulen angeboten. In Bassersdorf funktioniere die Zusammenarbeit zwischen Schule und der Kommunalpolizei hauptsächlich über den Jugendbeauftragten, ist weiter zu erfahren. Gespräche mit verschiedenen Personen und Institutionen aus der Gemeinde helfen der Polizei, Probleme frühzeitig zu erkennen, um darauf entsprechend reagieren zu können. Mit einem Polizisten aus dem bestehenden Korps, welcher über eine Ausbildung im Bereich der Jugendpolizei verfügt, ist die Polizei Bassersdorf daran, die Zusammen­ar­ beit zu verstärken und zusammen mit dem Jugendbeauftragten und den Jugendarbeitern Kurse oder Infor­­­ma­ti­onsveranstaltungen anzubieten. «Da die Schule bereits sehr gut vernetzt ist und die Jugendlichen zu ­diesem Thema von professionellen Institutionen unterrichtet werden, zeichnet sich ab, dass vor allem der ­Bereich Gewaltprävention von Seite der Polizei gut abgedeckt werden könnte», erklärt René Kieser. ◾

Zweiter Geeren-Sprint

Orientierungs-Wettlauf Der Elternrat Geeren organisierte Mitte Juni zum zweiten Mal einen Orientierungslauf, bei dem die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe um die Wette liefen. Mitgearbeitet hat auch Lehrerin Yvonne Fehr, die für die organisatorischen Belange in der Schule besorgt war. Fritz Maurer, als Bindeglied zum OL-Verein OLC Kapreolo, war für den technischen Teil zuständig. Diese Unterstützung brauchte es, um mit dem nötigen Know-how und Material den Orientierungslauf durchführen zu können.

Launiger Wettergott Die Schüler waren zuvor in der Schule während einer Theorie-Lektion mit kurzem Rundgang im Quartier in die

Geheimnisse des Dorf-OLs eingeführt worden. Zum Aufwärmen waren an den zwei Durchführungs-Nachmittagen je zwei kleine Übungsrunden ausgesteckt, danach ging es an den gestaffelten Start für den Wertungslauf. Der Wettergott war leider sehr parteiisch und bescherte den einen Kindern einen veritablen Dauerregen und den anderen lachte die Sonne vom Himmel. Zweiter Geeren-OL: Es ist nicht einfach, sich mit der Karte zurechtzufinden. (zvg)

Gute Leistungen Doch die Motivation war bis auf wenige Ausnahmen erstaunlich hoch. Nicht wenige Teams fanden sich sehr gut mit Kartenlesen zurecht. Andererseits gab es auch Teams, die einer vermeintlich guten anderen Gruppe nachliefen, um kurze Zeit später mit der Erkenntnis

wieder aufzutauchen, den falschen Weg erwischt zu haben. Mit einer Rangverkündigung und Diplomen endete der diesjährige Geeren-Sprint. Pro Kategorie die Erstrangierten sind: ­Svenja Frei, und Francine Schmid (Mädchen vierte Klasse), Hakan Maestre ­Dupeyrat und Pascal von Aesch (Kna-

ben vierte Klasse), Liliane Haefeli und Jasmin Zemp (Mädchen fünfte Klasse), Yannick Bühlmann und Florijan ­Shtanaj (Knaben fünfte Klasse), Chantal Schmid und Laura Amsler sowie Kiara Boltshauser (Mädchen sechste Klasse), Dan Fedrizzi und Gregory Moore (Knaben sechste Klasse).  (e)


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Dreitägige Dorf-Chilbi lockte das Festpublikum in Scharen an

Herrliches Hochsommerwetter: Lust zum Flanieren Die dumpfen Discobeats und das helle Kreischen aus Mädchenkehlen war schon von Weitem zum hören, am Wochenende von Mitte Juni. Ein Indiz dafür, dass im Dorf wieder Chilbi ist. Hinter und neben dem ­alten Dorfschulhaus mussten die schweren Baumaschinen und temporären Parkplätze der Kreiselbaustelle für drei Tage zugunsten der «Actionbahnen» und Schaubuden weichen. Was ermöglichte, das Gelände in einen fröhlichen Rummelplatz zu verwandeln. Hochbetrieb verzeichneten die Schausteller in diesem Jahr besonders an den Abenden, weil das hochsommerliche Wetter die Bassersdorfer tagsüber eher in die Badi, als auf das Chilbigelände lockte. Doch in den Abendstunden war auf dem Dorfplatz «Full House». Viele nutzten die lauen Temperaturen, um bis spät nachts im ­T-Shirt und in kurzen Hosen auf dem Gelände zu flanieren und sich den Verlockungen der Chilbiatmosphäre

hinzugeben. Hauptattraktionen, vor allem bei der Dorfjugend, waren wie immer die Fahrgeschäfte der Schaustellerfamilie René Bourquin, welche dieses Jahr wieder mit attraktiven Bahnen präsent war. Gemessen am Kreischpegel besonders beliebt war «X Factory», eine Art schwebender Balken. Ein sicherer Wert war natürlich auch der Autoscooter, ein seit Generationen beliebter Treffpunkt bei den Teenagern.

und Hörnli». Gefragt waren an diesen lauen Sommerabenden natürlich auch die Drink-Kreationen an der Bar des EHC Bassersdorf. Ob «Sex on the

Beach», «Malibu Orange» oder «Piña Colada»: Es gab für jeden Geschmack etwas Kühles. Gross war auch die Nachfrage an den Verkaufsständen mit Angeboten für den «Gluscht», wie etwa Frühlingsrollen, Crêpes oder Fruchtspiesse. Für die kleinen «Lustkäufe» hielten zudem Schmuck- und Accessoireshändler, Lederwarenverkäufer und Souveniranbieter ihre ­Waren feil. Text und Bilder: Reto Hoffmann

Auch kulinarisch muss man an der Bassersdorfer Chilbi nie darben. Dafür sorgen unter anderem der Feuerwehrverein mit seinen gluschtigen Grillspezialitäten und das FaKoBa mit seinem legendären «Ghackets


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Brütten

06/2012

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Digitalisierung Bildarchiv Das Bildarchiv der Gemeinde Brütten besteht zurzeit aus rund 400 Dias ­respektive historischen Fotoaufnahmen. Eine Überprüfung durch die Firma reichlingmedia (Ilnau) hat ergeben, dass die vorhandenen Bilder fototechnisch und gestalterisch zu einer neuen und modernen Betrachtungsweise gebracht werden können. Da die Dias wertvolle Zeugen einer Epoche Brüttens sind, werden diese professionell digitalisiert und an einem sicheren Ort aufbewahrt. Der

Gemeinderat hat dafür den im Voranschlag 2012 eingestellten Betrag von 23 000 Franken zulasten der Laufenden Rechnung genehmigt.

Strassensanierung Gemäss Strassensanierungsplan müssen die Strubikoner- und die Dorfstrasse in diesem Jahr saniert werden. Die Firma Stradatech GmbH wurde darum beauftragt, für die Sanierungen Kostenvoranschläge sowie eine Unternehmerauswahl für die Submission auszuarbeiten. Im Voranschlag 2012

Aus Behörde und Verwaltung

Gemeinde- und Schulbibliothek Brütten Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/einen

sind in der Investitionsrechnung für die Sanierung der Strubikonerstrasse 90 000 Franken und für die Sanierung der Dorfstrasse 75 000 Franken eingestellt. Da bei der Projektierung der Dorfstrasse festgestellt wurde, dass durch die Verbreiterung des Trottoirs auch die Entwässerung angepasst werden muss, sind diese Kosten rund 30 000 Franken höher als budgetiert. Für die Sanierung Abschnitt Brüelgasse/Chilerain und der Strubikoner­ strasse hat der Gemeinderat ein Kredit von 200 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung 2012 bewilligt und die Firma Stradatech GmbH beauftragt, die Submission durchzuführen. Auf die geplante Sanierung des Büechliweges, die im Voranschlag (Laufende Rechnung) mit 30 000 Franken enthalten ist, wird jedoch verzichtet.

Köchli-Stiftung Eugen Müller (Brütten) hat dem Gemeinderat seinen Rücktritt als Mitglied des Stiftungsrates mitgeteilt. Der

Bibliotheksmitarbeiter/in für zirka 10 Stunden pro Woche.

Gemeinderat hat gemäss Stiftungsstatuten einen Nachfolger bestimmt. Als neues Mitglied wurde Urs Altorfer, wohnhaft in Brütten, Chilerain 4, ernannt. Dem zurückgetretenen Eugen Müller werden die geleisteten Arbeiten bestens verdankt.

Bauabrechnungen Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für die Sanierung der Fassade und der Fenster des Werkgebäudes mit Gesamtkosten von Fr. 79 581.70 genehmigt. Von den Minderkosten von Fr. 8415.30 gegenüber dem genehmigten Kredit von 88 000 Franken wurde Kenntnis genommen. Weiter hat er die Bauabrechnung für die Sanierung der Fassade, Fenster und Schaufenster des Gemeindehauses mit Gesamtkosten von 20 804 Franken genehmigt. Auch bei dieser Sanierung sind Minderkosten von 6196 Franken gegenüber dem genehmigten Kredit von 27 000 Franken entstanden. 

Gemeinderat Brütten

Wir wünschen uns eine teamorientierte Person für die Mitarbeit in der Ausleihe und Administration. Wichtige Voraussetzungen sind Freude am Kundenkontakt, Kenntnisse im EDV-Bereich und Flexibilität für die verschiedenen Arbeitseinsätze. Wir bieten eine abwechslungsreiche Arbeit in unserer lebhaften Bibliothek sowie ein angenehmes Klima in einem überschaubaren Team. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 10. Juli 2012 an die Bibliothekskommission Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten einzureichen. Ergänzende Auskünfte erteilt Ihnen gerne Gemeinderat Fritz Stähli unter Telefon 052 345 27 89. Mehr über die Gemeinde Brütten erfahren Sie unter www.bruetten.ch.

Geburten 25. April 2012 Giuliano Eliah Gull Sohn von Melanie Gull Brühlstrasse 40

4. Mai 2012 Fiona Maria Rüsch

tion

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Wir gratulieren zur goldenen Hochzeit am 13. Juli Theresia und Urs von Arx-Rapold Harossenstrasse 47

tion

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Wir gratulieren zum 94. Geburtstag am 7. Juli Berta Mantel Brühlstrasse 42

Tochter von Michael und Daniela Rüsch Zelglistrasse 2

4. Mai 2012 Tom Mattia Helbling Sohn von Yves und Kathjuscia Helbling Harossenstrasse 20

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten


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Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Tipps rund um den Heizungsersatz bei den Energieberatungsstellen

Eine neue Heizung hilft Energie sparen Die hohen Heizkosten des vergangenen strengen Winters könnten manchen Hausbesitzer ins Schwitzen bringen. Die Sommermonate sind der richtige Zeitpunkt, Bilanz über den Energieverbrauch zu ziehen und den allfälligen Ersatz der Heizung zu planen. Wer in Zukunft Heizenergie sparen möchte, für den lohnt es sich, das richtige Vorgehen zu wählen. Wer plant, die Heizung zu ersetzen, will einen kleineren Energieverbrauch und höheren Wohnkomfort erzielen. Deshalb empfiehlt es sich, systematisch vorzugehen und sich an eine Energieberatungsstelle zu wenden (www.eb-region-winterthur.ch). Im ersten Schritt beurteilt der Energieberater grob den Energieverbrauch und den Zustand der Gebäude­ hülle und schlägt nötige Sanierungsschritte vor. Drängt es sich auf, die Fassade, das Dach oder die Keller­ decke zu isolieren? Müssen alte Fenster ersetzt werden? Erst wenn diese technischen Massnahmen zum Energiesparen ausgeschöpft sind, lässt sich die neue Heizung richtig dimensionieren. Sie ist in der Regel kleiner, als es die alte war und bringt dadurch die gewünschte Energieeinsparung.

Förderbeiträge möglich Anschliessend entscheiden sich die Hausbesitzer, mit welchem Energieträger sie in Zukunft heizen und das Wasser erwärmen wollen. Dabei sind die Investitions- und Betriebskosten zu beachten. Während beispielsweise

bei Heizöl und Gas mit steigenden Preisen zu rechnen ist, werden die Nutzung von Sonnenenergie gratis und der Betrieb einer Solaranlage kostengünstig bleiben. Ferner bilden die Förderbeiträge des Kantons Zürich einen Anreiz auf Sonnenkollektoren oder eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwassererzeugung umzusteigen (www.energie.zh.ch). Hinzu kommen steuerliche Vorteile. Investitionen an bestehenden Gebäuden, welche dem Energiesparen dienen oder erneuerbare Quellen nutzen, können bei der Einkommenssteuer als Kosten des Liegenschaftsunterhalts abgezogen werden.

Elektroheizungen verboten Ebenso gilt zu beachten, dass im Kanton Zürich die Neuinstallation von Elektroheizungen sowie deren Ersatz verboten ist. Der Einbau von Erdsonden-Wärmepumpen wird deshalb auch mit Förderbeiträgen unterstützt. Das Verbot ist auf die schlechte Effizienz dieser Heizungen bezüglich des Stromverbrauchs zurückzuführen. Sie wandeln hochwertige Energie

Seniorenturnleiterin Ruth Hegner sucht Nachfolger/in für die Fitness-Gymnastik-Stunden des Altersforums in Brütten sowie für die Pro Senectute Fitness-Gymnastik in Tagelswangen und Grafstal. Welche sportliche Person möchte ab Herbstferien diese Turnstunden leiten? Wir turnen jeden Dienstag in: Brütten, Gemeindesaal (leicht) Tagelswangen, Bucksaal (vital) Grafstal, Turnhalle (sportlich)

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Auskunft erteilt Ruth Hegner, Steinackerweg 3, 8488 Turbenthal, Telefon 052 385 26 58. Oder: Kommen Sie doch einfach mal vorbei. Anfragen über Leiterinnenkurs bei der Pro Senectute: Bewegung und Sport, Forchstr. 145, 8032 Zürich, Telefon 085 451 51 31.

Ein Heizungsersatz kann für einen Hausbesitzer der Anlass sein, auf erneuer­ bare Energien umzusteigen. (zvg)

in niederwertige Wärme um. Gemäss einer Studie der Hochschule Luzern sind selbst moderne Öl- und Gasheizungen effizienter als Infrarot-Strahlungsheizungen.

Energieverbrauch Soll der Heizungsersatz reibungslos erfolgen, so holt sich die Bauherrschaft am besten eine Gesamtofferte bei qualifizierten Heizungsfachleuten ein. Diese umfasst alle Leistungen, die es für den Ersatz der Heizung braucht. Dazu gehören auch Maurerund Elektrikerarbeiten. Es empfiehlt sich, die Leistungsgarantie von Energie Schweiz zu verlangen. Das «Zertifikat» garantiert, dass die neue Heizung die heutigen Qualitätsansprüche erfüllt. Am Schluss muss die Heizungsanlage von einer Fachperson in Betrieb und von der Bauherrschaft abgenommen werden. Im nächsten Winter gilt es dann, den tatsächlichen Energieverbrauch der

neuen Heizung regelmässig zu kontrollieren. Entspricht die Einsparung nicht den Erwartungen, sollten sich die Hausbesitzer an den Heizungsfachmann wenden, um allenfalls den (e) Betrieb zu optimieren.

Energieberatung hilft weiter Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden Brütten, Dinhard, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Lindau, Neftenbach, Schlatt, Turbenthal, Wiesendangen und Wila können sich bei Fragen rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energien an ihre Energieberatung wenden: Energieberatung Region Winterthur, c/o Nova Energie GmbH, Ruedimoosstrasse 4, 8356 Ettenhausen, Telefon 052 368 08 08 oder energieberatung@ eb-region-winterthur.ch und www. (e) eb-region-winterthur.ch.

Alle dürfen mitmachen: Fotowettbewerb! Es winken Preise im Gesamtwert von rund 5000 Franken. Organisiert durch die Standortförderung Region Winterthur, zu welcher auch Brütten gehört, können Hobbyfotografinnen und -fotografen bis am 18. August 2012 ihre Bilder auf der Internet-Plattform www.standort-winterthur.ch einreichen und dort weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen erfahren. Gesucht werden die besten Bilder der Kategorien Leben, Lernen und Arbeiten. 

Gemeinderat Brütten


Brütten

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Vereine

Dorf-Blitz

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Liederabend mit Dodo Hug

 Brütten Altersforum-Ausflug ins Zugerland Eigentlich sind solche Ausflüge nicht meine Sache; ich fahre ja noch Auto und bin viel unterwegs. Ganz spontan habe ich mich aber doch zum Ausflug des Altersforums ins Zugerland angemeldet. Nicht nur das Wetter war uns hold, sondern auch alle 41 Mitfahrenden bei bester Stimmung. Der freundliche Carchauffeur Thomas hat uns während der Fahrt immer wieder auf Aktuelles hingewiesen, gespickt mit launigen Details. Er führte uns über den Albis nach Zug. An Bord der «Rigi» wurden wir mit einem feinen Hackbraten, Kartoffelstock, Gemüse und Salat sowie zum Dessert mit Kirschtorte und Kaffee verwöhnt. Beschaulich fuhr das Schiff von Station zu Station, lud Leute aus und ein. Das liebliche Seeufer, ab und zu eine Gartenwirtschaft, Blumen an der Schiffstation, Villen und Häuser, grüne Matten und grosse Bäume zogen wie im Film an uns vorbei. Nach dem Halt in Arth ging es nach einer dreistündigen Schiffsreise wieder zurück zum Ausgangsort. Das nächste Ziel war das bekannte Seleger Moor. Während der Fahrt erzählte uns Lilly Salzmann über die Entstehung dieses Hochmoors. Leider waren die meisten Rhododendren verblüht, aber die wunderschönen Teiche mit Seerosen in weiss und rosa Farbtönen, der Farngarten sowie Bäume und Sträucher entschädigten die Besucher voll und ganz. In der Wirtschaft wurden nochmals Durst und Hunger gestillt und dann kam bereits der Zeitpunkt für die Rückfahrt nach Hause. Dieser wunderschöne Ausflug wird uns Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Sicherheit unvergesslich in Erinnerung bleiben. 

Lotti Mettler

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe zum 40-Jahr-Jubiläum hat die Kulturkommission Anfang Juni zu einem Liederabend mit der bekannten Sängerin, Musikerin und Komikerin Dodo Hug und ihrem Lebenspartner Efisio Contini eingeladen. Die beiden Künstler widmen sich in ihrem neuesten Programm «Sorriso Amaro» (bitteres Lächeln) den Klage- und Protestliedern der Ar-

beiterinnen im 20. Jahrhundert in Oberitalien. Die «Canti di lavoro» erzählen von ihren Nöten und Mühen in den Spinnereifabriken oder beispielsweise auf den Reisfeldern der Poebene. Die mit viel Passion, Temperament und italienischem Charme vorgetragenen Stücke hinterliessen bei den Zuschauern einen begeisterten, zuweilen aber auch nachdenklichen Eindruck.  (rh)

Lebensgestaltung im Alter

Anregungen auf den Tisch gelegt Die Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter in Brütten» hat die Bevölkerung am ersten Samstag im Juni zur Mitwirkung betreffend Zukunftsgestaltung der älteren Generation in den Gemeindesaal eingeladen. von Sandra Lanz Mit Unterstützung von Pro Senectute zeigten sich die Initianten erfreut über das zahlreiche Erscheinen der ortsansässigen Einwohner. Es mussten sogar zusätzliche Stühle organisiert werden und die sechs Arbeitstische mit ihren eigenen Themen waren in Kürze besetzt. Exakt 62 Personen: 39 Frauen, 23 Männer – ein Drittel davon zwischen 40- bis 60-jährig – nahmen an diesem Anlass teil.

war für ein vorgegebenes Thema bestimmt. Die Teilnehmer wurden durch einen Gesprächsleiter eingeführt und begleitet. Die sechs Moderatoren aus dem Dorf waren spontan für diese Aufgabe angefragt worden und mit Engagement dabei. Die Themen drehten sich um Wohnformen, Freiwilligenarbeit, Kosten und Dienstleistungen, Mobilität, Begegnungsmöglichkeiten sowie selbständiges und selbstbestimmtes Leben. Die Anwesenden wurden gebeten, der Formulierung ihrer Wünsche und Anregungen freien Lauf zu lassen. Es wurden Vorschläge eingebracht, diskutiert und schliesslich auf dem Stofftischtuch schriftlich festgehalten. So entstanden angeregte Diskussionsrunden mit vielen Ideen, Wünschen, Anregungen und Visionen.

Stimmiges Konzept Jeder der sechs vorbereiteten Tische mit leuchtend gelben Tischtüchern

Jeweils nach 25 Minuten wurde die Tischrunde gewechselt und die Diskussionsteilnehmer konnten sich an

Der Gedankenaustausch wurde schriftlich festgehalten. (sl)

einem anderen Thementisch erneut aktiv einbringen. Die einzelnen Durchläufe wurden in verschiedenen Farben festgehalten. Drei Runden wurden durchgeführt und die Organisatoren hatten schlussendlich einen umfassenden Einblick in die Bedürfnisse der Bevölkerung.

Die Auswertungen des Austauschforums erfolgen in den kommenden Wochen durch die Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter» unter Mitarbeit der Pro Senectute. Ziel ist, die Resultate im Vorfeld der Klausurtagung dem Gemeinderat ◾ vorzulegen.


Dorf-Blitz

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Brütten

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Die Post schliesst ihren jetzigen Standort

Die Neuigkeit dürfte alles andere als Freude bereiten: Infolge seit Jahren rückläufiger Frequenzen und Um-

satzzahlen wird per Ende Oktober die seit Jahrzehnten an der Unterdorfstrasse 42 in einem Mietobjekt

domizilierte Poststelle Brütten ihren Betrieb einstellen. Als Trost für die Einwohnerinnen und Einwohner der

2000-Seelengemeinde darf die Tatsache eingestuft werden, dass Die Post in einem nahtlosen Übergang ihre Dienstleis­tungen künftig im Volg-Laden gegenüber dem Gemeindehaus-Parkplatz wird anbieten können. Auf Anfrage war von Primus Hartmann (Verantwortlicher Netzentwicklung) in Erfahrung zu bringen, dass das Dorfladen-Personal an der Brüelgasse 8 von einem Agentur-Trainer in Theorie und Praxis betreffend Brief- und Paketabfertigungen sowie Briefmarkenverkauf eingeführt wird. In der im Dorfladen integrierten Post können auch bargeldlose Einzahlungen mit Postfinance- oder Maestrokarte oder Bargeldbezug mit der Postfinance-Karte getätigt werden. Die Brüttener Poststellenleiterin wird gemäss Mitteilung in einer a­ nderen Poststelle der Umgebung eingesetzt. (re)

Flohmarkt und Antiquitäten: Weiterführung ist fraglich

Gebrauchte Artikel suchten neues Zuhause Der jährlich durch den Frauen­ verein organisierte Antiquitätenund Flohmarkt fand diesmal Mitte Juni auf dem Gemeindeplatz unter strahlend blauem Himmel statt. von Sandra Lanz

ihre Leidenschaft ausleben, umgeben von vielen gefällig präsentierten Einzelstücken. Etliche Verkaufstische mit Alltagsgegenständen voller Geschichte säumten den Gemeindeplatz. Zusätzlich lud das für diesen Anlass errichtete «Dorfplatzkafi» die Besucher zum gemütlichen Beisammensitzen und Ausruhen ein.

Liebhaber von gebrauchten Gegenständen und Antiquitäten konnten

Duft vergangener Zeiten

Für jeden Geschmack etwas.

Mancher Besucher fühlte sich zurückversetzt in «alte Zeiten», wo Ra­ ritäten und Grossmutters Haushaltgegenstände noch an Märkten feilgeboten wurden. Beim Schmökern in alten Büchern war der Duft ver­ gangener Zeiten zugegen und mancher Anwesende schwelgte in Er­ innerungen. Schmuckstücke, Bücher, Secondhand-Kleider und Spielzeug sowie das ganze Sammelsurium ­kleiner Habseligkeiten warteten auf neue Eigentümer. Wem es bei den fast tropischen Temperaturen zu heiss wurde, der begab sich in den kühlen Gemeindesaal, wo Antiquitäten im Angebot waren: Bejahrte Porzellanpuppen, nostalgische Kerzenständer, Gürtelschnallen, Glaswaren und an­

Tolles Ambiente inmitten alter Trouvaillen. (Bilder: Sandra Lanz)

tikes Porzellan, um nur einige zu ­ ennen, lagen zu attraktiven Preisen n auf den Tischen ausgebreitet.

Wiederholung fraglich Nach ausgiebigem Prüfen der Verkaufsstände wurden die Besucher mit verschiedenen selbstgebackenen

Kuchen, Kaffee und anderen Getränken zum kommunikativen Austausch verführt. Schade nur, dass der Frauenverein sich Gedanken macht, diesen Anlass aufgrund der geringen Besucherzahl aus seiner Agenda zu streichen. Eine weitere Durchführung sei fraglich, wurde auf Anfrage mit­geteilt. ◾


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Dorf-Blitz

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Kirchen- und Schulpflege sind wieder komplett Der Abstimmungssonntag Mitte Juni in Brütten erreichte eine Stimmbeteiligung von rund 35 Prozent. Auf kommunaler Ebene galt es, je mehrmonatig bestehende Vakanzen neu zu besetzen. In der Schulpflege war die Ersatzwahl nach dem Weggang von Marc Welti notwendig geworden, in der reformierten Kirchenpflege nach dem Ausscheiden von Edith Fäsi. In der Kampfwahl um den freien Schulpflege-Sitz setzte sich im zweiten Wahlgang (massgebend war das relative Mehr) mit 234 Stimmen die 36-jährige Familienfrau und Augenoptikerin Andrea Suter erfolgreich gegen ihre Kontrahentin Daniela Rüsch-Santi (194 Stimmen) durch. Als einzige offizielle Kandidatin für das freie Amt der Kirchenpflege hatte sich die gelernte Pharma-Assistentin Karin Forrer zur Verfügung gestellt. Verheiratet und aktuell in administrativem Bereich tätig, hat die 48-jährige Mutter zweier Teenager mit 172 Wählerstimmen das absolute Mehr von 92 Stimmen im ersten Wahlgang bereits klar übertroffen; 18 Stimmen wurden an einzelne Personen vergeben.  (sr)

Brütten

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Bemalung Dorfstrasse und kein Ende

Die Bemalung auf der Dorfstrasse in Brütten verwirrt nicht nur die Anwohner, sondern selbst die Polizei: Frisch angebracht Ende November 2011 musste der Längsstreifen am Anfang der Dorfstrasse bald wieder entfernt werden. So wollte es die für Strassenmarkierungen zuständige Stelle der Kantonspolizei Zürich. Nun, Mitte Juni im laufenden Jahr,

wurden – an verschiedenen verkehrstechnisch gefährlichen Stellen – schwere Steinpoller gesetzt sowie Teile der Strassenmarkierung ausgebessert. Im Zuge dieser Arbeiten ­haben die abermals aufgebotenen Männer der Markierungsfirma den besagten Längsstreifen erneut eingebracht. Da staunten die Anwohner wieder. Die Anfrage des Dorf-Blitz bei

der zuständigen Stelle der Kantonspolizei wurde mit gesetzlicher Begründung wie folgt beantwortet: «Diese Markierung entspricht nicht der Norm. Die Kantonspolizei Zürich hat keine Kenntnis darüber, weshalb diese Markierung wieder angebracht wurde.» Die Geschichte ist demnach noch nicht Geschichte, ein weiteres Kapitel wird geschrieben.  (re)

Brütten grüsst mit neuen Flaggen

Schulpflegerin Andrea Suter. (zvg)

Kirchenpflegerin Karin Forrer. (zvg)

In Brütten – aber auch in anderen Gemeinden der Region Winterthur – weisen neue Flaggen auf die «viel­ fältige und selbstbewusste Region» hin, wie die Standortförderung Region Winterthur die Aktion selbst benennt. Im Fall der Gemeinde B ­ rütten sind es vier Standorte jeweils an den Einfallstrassen der Dorfeinfahrten: An der Gernstrasse bei der Kreuzung Gern-/Oberwiler­ strasse, bei den Dorfeingängen Strubikoner- und Tüfistrasse sowie an der Kreuzung Säntis- Unterdorfstrasse (unser Bild) wurde Ende Mai die besonders bei Wind gut sichtbare Beflaggung angebracht. Finanziert wird die Aktion grösstenteils durch die Standortförderung Winterthur. Sie stellt je Gemeinde drei Flaggen kostenlos zur Verfügung. Jedes weitere Banner wird zu Her­ (re) stellungs­kosten abgegeben.


Volksschiessen der Armbrustsch

Dank kompetenter Beratung fanden mehre Gleich in beiden Schützenhäusern der Armbrustschützen – in Oberwil wie auch in Nürensdorf – bot sich am zweiten Juni-Wochenende die

Gelegenheit, einmal selbst mit der Waffe Tells den Apfel in der Mitte zu treffen. Dies natürlich sinnbildlich: Statt Äpfel bildeten normale Schiessscheiben das Ziel. Die Armbrustschützen machen be­kanntlich Werbung damit, dass ihr Sport nicht «knallt». Und tatsächlich er­ schrickt der Betrachter auch dann nicht, wenn er in nur

knapper Entfernung vom Schützen die Schussabgabe verfolgt. Oder von der Schützin, denn Damen haben in beiden Schützenhäusern zahl­reich teilgenommen. Ebenso Jugendliche beiderlei Geschlechts; den Armbrustschützen scheint der Nach­wuchs

nicht so bald auszugehen wie dies bei den Gewehrschützen der Fall ist. Ruhig und kompetent wurden die Teil­nehmer von den erfahrenen Schützen instruiert, wie sich Kimme und Korn präzise ergänzen. Dazu kam die kleine Wasserwaage vorne


hützen Oberwil und Nürensdorf

ere Tausend Pfeile den Weg zur Zielscheibe am Korn, deren Libelle – vor dem Krümmen des Zeigefingers am Abzug – just in der Waage­rechten einzupendeln ist. Spielten alle drei Faktoren mit und wurde bei der Schussabgabe die Armbrust «abgerissen», bohrte sich der Bolzen mit grosser

Wahrscheinlichkeit in die Mitte der Scheibe. Solche Leistungen wurden vom Instruktor mit wohlwollenden Worten quittiert. Bei wenig zufriedenstellenden Resultaten wurde ruhig und sachlich besprochen, was der Grund gewesen sein könnte,

dass das Ziel um Millimeter oder Zentimeter verfehlt worden war. In Oberwil haben am diesjährigen Volks­schiessen nicht weniger als 66 Schützinnen und Schützen teilgenommen. Dies bedeutet, dass rund 1500 Pfeile den Weg ins 30 Meter entfernte Ziel mindestens gesucht hatten. Die meisten Bolzen, so darf angenommen werden, trafen die Scheibe mehr oder weniger im Zentrum. 84 Jugendliche, Damen und Herren haben sich im Schützenhaus Nürensdorf am dies­jährigen Volks­ schiessen beteiligt.

149 Einzel- und 32 Gruppenstiche wurden gezählt. Alles in allem ein wirklich friedlicher Event, auf beiden Seiten des Dorfes.  Text und Bilder: Mano Reichling


Brütten

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Dorf-Blitz

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Jubiläums-Festkonzert nach nur einer einzigen Probe

Muttertag: Ein glanzvolles Feuerwerk der Talente Das Kammerorchester «Arpeggione» aus dem deutschen Hohen­ ems und verschiedene junge Talente gaben einen glanzvollen Auftritt am Muttertags-Sonntag unter dem Dach der reformierten Kirche. Einen besonderen Auftritt hatte der einheimische Jungdirigent Reto Schärli. von Sandra Lanz Das Kammerorchester Arpeggione Hohenems stand unter der Leitung von Reto Schärli, einem Jungdirigenten der grazilen und schwungvollen Art. Nach nur einer einzigen gemeinsamen Probe gaben sie den Auftakt mit den Violine-Solistinnen Viviane Hirschi und Stephanie Prosek sowie

mit dem russischen Countertenor Artem Krutko.

Erklärungen einer anderen Welt Die den vier Konzerten vorangestellten Sonette (Klanggedichte) des Musikprogramms «Die vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi wurden mittels Tonträger vorgetragen, besprochen durch den 2004 verstorbenen und in Brütten wohnhaft gewesenen Ettore Cella. Zuerst in italienischer Sprache und dann in deutscher Übersetzung, wie Cella dies am selben Ort in früheren Zeiten persönlich getan hatte. So wurde der Grundstein des Musikverständnisses gelegt und die am Muttertag anwesenden Zuhö-

Ein Jungtalent aus Brütten Der in Brütten aufgewachsene und die Zürcher Hochschule der Künste; da noch immer wohnhafte Dirigent er studiert nun im zweiten SemesReto Schärli, ein junger Mann von ter des Bachelor Musik und Orchesgerade 20 Jahren, stand das erste terleitung. Mal mit einem professionellem Orchester auf einer Schweizer Konzert- Debütiert hat Schärli 19-jährig beim bühne. Bereits im Alter von sieben Akademischen Symphonieorchester Lugansk (Ukraine). Jahren verspürte er Weitere Stationen in innige Verbundenheit Tschechien, Bulgamit der klassischen rien, Leipzig und in Musik. Im Unterricht verschiedenen Städmit dem Blockflötenspiel begann seine Leiten der Schweiz. Im denschaft. Sein Eifer Anschluss an die dreiund der unbändige jährige Bachelor-AusDrang für das Erlerbildung plant er das nen von klassischen zweijährige MasterStücken versetzten studium. Der Brüttedie Lehrpersonen ins Reto Schärli, der Dirigent. ner ist als tiefgründiStaunen. Mit zehn Jahger Dirigent einzusturen begann Schärli mit dem Panflö- fen, dem die Berufung anzumerken tenspiel, welches er zuerst in Bass- ist und für den die Hingabe zur ersdorf und später in Zürich erlernte. Musik die Quelle für noch bevorstehende Herausforderungen ist. Nach Beendigung der Volksschul- Auch bei nur sehr kurzen Proben zeit trat er in die Kantonsschule steht er stets gut vorbereitet mit Rychenberg in Winterthur ein und einer «gesunden» Anspannung vor entschied sich nach zwei Jahren für dem Orchester. «Jedes Konzert hat die Ausbildungsrichtung Musik. seine eigene Handschrift und seine Bereits als Gymnasiast spielte der eigene Klangabfolge der Töne», erheutige Dirigent im eigenen Or- klärt er. Schärlis Wunsch für die chester mit. Seine Ausbildung er- Zukunft: Er möchte später ein Orweiterte er 2011 mit dem Eintritt in chester leiten dürfen.  (sl)

rer wurden sinnbildlich an einem Seil in die Tiefe der Klänge mitgenommen. «Frühling, Sommer, Herbst und Winter», vier Jahreszeiten mit unterschiedlichen Geräuschkulissen, welche die Musiker treffend vermittelten.

Zwei junge Talente Viviane Hirschi (geboren 1995), mit vielfältiger Konzerterfahrung im Inund Ausland, stellte ihre Geigenkünste während der ersten zwei Konzerte (in E-Dur op. 8/1 und in g-moll op. 8/2) unter Beweis. Mit dem dritten und vierten Konzert (in F-Dur op. 8/3 und in f-moll op.8/4) spielte sich anschliessend Stephanie Prosek (1996) in die Herzen der Zuhörer. Mit bewundernswerter Haltung und Fingerfertigkeit musizierte sich das mit Höchstauszeichnungen honorierte Talent in die Gunst des Publikums.

Der Stimmentänzer Im Anschluss an das vierteilige Konzert eröffnete Martin O. seine Version der «Vier Jahreszeiten» als Parodie auf das Gehörte. Geschickt verstand es der Musiker, Komponist und

«Stimmentänzer», nur sein Organ und ein Mikrofon als Werkzeuge benutzend, ein Zusammenspiel von Geräuschen und Melodien zu kreieren. «Live Loops» nennt sich diese Technik, mit der die einzelnen Sequenzen aufgenommen und dann zusammengesetzt wiedergegeben werden. Eine aufheiternde Einlage vor der kurzen Pause.

Ein weiteres Juwel Der zweite Teil des Jubiläumkonzertes war durch die ausdrucksstarke Singstimme des russischen Countertenors Artem Krutko geprägt. Das Gesangswunder sprengte fast die akustischen Möglichkeiten der Kirche und verlieh dem Festkonzert einen weiteren Höhepunkt. Mit s­ einer Zugabe der Arie «Erbarme dich» aus der Matthäus Passion von Johann Sebastian Bach begeisterte eine kraftvolle, drei Oktaven umfassende Stimme. Die Zugabe des Kammerorchesters «Arpeggione» aus Hohenems wurde dem Konzertorganisator Charly Hobi gewidmet. Das Werk von Nino Rota beschloss das Konzert mit vielen leuchtenden Sternen. ◾

Das Kammerorchester «Arpeggione» Hohenems mit Dirigent Reto Schärli und Solistin Stephanie Prosek. (Bilder: Sandra Lanz)


Dorf-Blitz

Brütten

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Das «Epizentrum» Ende August ist Gemeindeplatz und Umgebung

Alphorn, Steelband, Strassenkünstler und Gaukler Nach vier Jahren wird (im Gegensatz zu 2008, als das Motto «Europa» vorgegeben war) den teilnehmenden Ortsvereinen die Themenwahl ihrer Festivitäten freigestellt. Am diesjährigen Dorffest kommen die Besucher – neben vielen kulinarischen Spezialitäten – auch in den Genuss zahl­reicher Musikformationen und ­abwechslungsreichem Strassenvariété. von Susanne Reichling Im OK des Dorffestes 2012 sitzen auch dieses Mal wieder erfahrene Leute: Jürg Wegmann zieht die Fäden als Präsident (der Dorf-Blitz berichtete). Ihm zur Seite stehen Urs Altorfer und Rolf Müller (Bauwesen), ­Marion Strehler im Sekretariat, Patrick Marroni als Festwirt und Christian Fuchs als Kassier.

Wetterfeste Bühnen und Festzelte Bereits rund ein halbes Dutzend Sitzungen haben in der mehrmonatigen Vorbereitungsphase für das Festwochenende 25. und 26. August stattgefunden, davon zwei mit den Vereins-

vertreterinnen und -vertretern. «Wir haben das Motto freigegeben, das schafft Vielfalt und wir hoffen, es wird ein unterhaltsames und kunterbuntes Treiben», lacht Wegmann. Das «Epizentrum» des ­Anlasses wird in die Nähe des Gemeindehausplatzes gerückt: Hier werden – nahe bei der optimal bestehenden Infrastruktur – Festzelte und wetterfest gedeckte Bühnen stehen. Auf der freien Wiese gegenüber dem Volg-Laden führen Mitglieder des Turnvereins am selben Wochenende (sonntags) den Jugendcup sowie (Samstag) die elfte Kantonal-Meisterschaft Zürich Schaffhausen im Steinstossen durch.

Mainstream-Sound und vieles mehr Am Samstagnachmittag werden von 12 bis 14 Uhr die «Harlem Ramblers» ihre Darbietungen mit New Orleans, Jazz, Mainstream-Sound, Blues und Dixieland präsentieren. Am frühen Abend hat ab 18 Uhr die Swingband «Sparkling Diamonds» ihren Auftritt; die Formation war 2007 Gewinnerin des Kleinen Prix Walo. Der Sonntagmorgen beginnt mit einem Gottesdienst im grossen Festzelt; anschliessend spielt das weit herum bekannte

Jürg Wegmann amtiert auch in der Ausgabe 2012 als Präsident des Organi­ sationskomitees Dorffest. (sr)

Volksmusik-Quartett «Willi Valottis Wyberkapelle» auf und die aus Jungmusikanten-Wettbewerben und Fernsehsendungen bekannte und gerade mal 16-jährige Alphornbläserin Lisa Stoll. Mit Melodien aus der Karibik wartet anschliessend ab 15 Uhr die «Aruba Steelband» auf, gefolgt ab 18 Uhr von «The Wild River Jazzband».

Spiele und Unterhaltung An beiden Festtagen werden Strassenkünstler und Gaukler das Publikum mit Variété unterhalten und zum Mitspielen verleiten. Für Ab-

wechslung sorgen aber auch die Ve­ reine und Ortsparteien mit ihren Aktivitäten und Angeboten. Der Skiclub Altbach beispielweise mit einem Kletterbaum, der Unihockeyclub mit Torwandschiessen, die SVP mit «Heiratsmarkt» und das Kinderhaus Chrüsimüsi mit einem Parcours zum Ertasten der Sinne. Im kulinarischen Angebot sind Grillspezialitäten, Gulaschsuppe, Raclette, frittierte Gemüse, Crevettenspiessli, Flammenkuchen, Chili con Carne, Zürigeschnetzeltes mit Spätzli sowie Kuchen, Torten und Kaffeevariationen «spezial».  ◾

Jahresrechnungen oppositionslos genehmigt

Aus «Providurium» wird Anstellung im Jobsharing Vor Beginn der Rechnungsversammlung der Politischen Gemein­de ­informierte Gemeindepräsident Martin Graf über eine wichtige ­per­sonelle Veränderung in der Verwaltung: Der im Vorjahr erkrankte ­Gemeindeschreiber René Britschgi kehrt nicht zurück. Dessen Stell­ vertreterinnen Monja Cecca und Doris Jenny übernehmen das Amt offiziell ab 1. August im Jobsharing. Die Jahresrechnung 2011 wurde einstimmig abgenommen. Nach seiner Begrüssung orientierte Gemeindepräsident Martin Graf die 37 anwesenden Stimmberechtigten, dass die Brüttener Verwaltung im vergangenen Jahr drei krankheitsbedingte Ausfälle zu bewältigen hatte. Er erklärte: «Für zwei betroffene Arbeitsplätze konnten wir – nach Übergängen mit sogenannten ‹Springern› – Ersatz finden. Inzwischen hat sich ergeben, dass der seit anfangs 2011 zu 100 Prozent krankgeschrie-

bene Gemeindeschreiber René Britschgi nicht mehr arbeiten kann und jetzt ersetzt werden muss.» Graf bedankte sich bei Britschgi für dessen 15-jähriges Mitwirken auf der Gemeindeverwaltung und wünschte ihm gute Besserung.

Jobsharing mit je 80 Prozent «Seit Britschgis Arbeitsunfähigkeit wurde das Gemeindeschreiber-Pen-

sum vorübergehend von seiner Stellvertreterin Monja Cecca, mit Unterstützung durch die Verwaltungsangestellte Doris Jenny, gewährleistet. Die beiden haben jetzt eine lange Bewährungsprobe erfüllt; per 1. August werden sie nun definitiv und im Jobsharing angestellt.» Zu je 80 Prozent, präzisierte Graf: Cecca wird zusätzlich zu ihrem Gemeindeschreiber-Teilzeitpensum weiterhin die Sozial- und Gesundheitsabteilung führen, Jenny das Hoch- und Tiefbausekretariat.

Hohe Personalkosten In seinen Ausführungen zur Jahresrechnung der Politischen Gemeinde Brütten erinnerte Finanzvorstand Ru-

dolf Bosshart ebenfalls an die schwierige Personalsituation im 2011. «Es gab Mehrkosten von 87 000 Franken bei den Löhnen, und zusätzlich mussten 187 000 Franken als Entschädigung für die Springer bezahlt werden. Die Versicherung hat zwar 219 000 Franken Taggeld-Entschädigungen zurückbezahlt; es resultiert in dieser Position aber trotz allem ein Mehraufwand von rund 55 000 Franken», war weiter zu erfahren. Die Jahresrechnung 2011 der Politischen Gemeinde (Defizit 381 000 Franken) wurde ebenso oppositionslos genehmigt wie diejenige der Reformierten Kirchgemeinde (Defizit aufgerundet 6000 Franken). 

Susanne Reichling


Nürensdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Kinder im und am Wasser Kinder halten sich gerne im und am Wasser auf: Wasser macht Spass und lädt zum Spielen ein. Leider kommt es dabei auch zu Unfällen. Bei Kindern ist der häufigste Unfallhergang ein Sturz ins Wasser. An zweiter Stelle folgt das plötzliche, meist unbemerkte Untergehen. Ein Kind kann in weniger als 20 Sekunden ertrinken – das geschieht fast immer lautlos. Tipps: Kinder im und am Wasser immer im Auge behalten, Kleine in Reichweite! Siehe auch Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG, www.slrg.ch. Die Bfu empfiehlt Kindern zwischen 6 bis 9 Jahren, die schwimmen können, den Wasser-Sicherheits-Check WSC zu absolvieren. Kurs­angebot und Anmeldung auf www.swimsports.ch. Beim Bootfahren immer eine angepasste Rettungsweste tragen. Werden Sie Rettungsschwimmer: Kursangebot und Anmeldung auf www.slrg.ch. Weitere Informationen sind unter www.water-safety.ch zu finden.

Sommerabendfeier in der Gemeindehausarena Wir freuen uns, die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde zu einem festlichen Anlass der Kultur- und Freizeitkommission in die Gemeindehausarena einzuladen am Freitag, 6. Juli 2012, ab 18 Uhr Gerne offerieren wir Ihnen eine Wurst mit Brot und ein Getränk. Für tolle Stimmung sorgt «Nöggi and the Lucky Boys». Kommen Sie vorbei und stimmen Sie sich mit guter Musik und fröhlichem Beisammensein auf die kommende Sommerzeit ein! 

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Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Projekt Gehweg und Bushaltestellen Der Gemeinderat hat bereits am 6. Mai 2008 das Projekt für Gehwege und Ausbau der Bushaltestellen Gruenenwaldstrasse genehmigt und dafür einen Kredit von 160 000 Franken bewilligt. Das Projekt sieht die Erstellung eines Geh- und Radweges entlang der Gruenenwaldstrasse, Teilstück Alte Winterthurerstrasse bis Zelgliweg, die Erweiterung und den Ausbau der Bushaltestellen sowie die Verbesserung des Fussgängerübergangs über die Alte Winterthurerstrasse vor. Die Bushaltestellen werden gleichzeitig mit Unterständen ausgerüstet. Die Realisierung war lange durch Rekurse und Einsprachen blockiert. Diese sind nun definitiv entschieden. Der Gemeinderat bewilligte einen Nachtragskredit von 25 000 Franken für die entstandenen Mehrkosten und hat gestützt auf das Submissionsergebnis die Strassen- und Tiefbauarbeiten an die Firma Fries AG (Regensdorf) vergeben.

Liegenschaften Die Liegenschaftenkommission hat auf Grund verschiedener Schwachstellen und Mängel eine Gebäudesanierung des alten Gemeindehauses geprüft. Die Holzfenster und Jalousieläden müssen ersetzt werden. Dafür sind die Kosten im Voranschlag 2012 enthalten. Die in Auftrag gegebene Analyse des Bauzustandes durch die Firma Pro Bautechnik GmbH (Mühlethal) rät zu einer kompletten Sanierung der Aussenhülle mit Gesamtkosten von rund 1,1 Millionen Franken.

heute genutzt werden. Die Fassade des Gebäudes befindet sich nach 23 Jahren seit der Renovation noch in einem allgemein guten Zustand. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, auf die umfassende bautechnische Sanierung zu verzichten. Dagegen ist im Rahmen des Unterhaltes zusammen mit dem geplanten Fensterersatz und der Jalousieläden die einwandfreie Reparatur von Turm, Turmuhr und Dacheindeckung auszuführen. Ferner werden einige zusätzliche wärmetechnische Massnahmen geprüft (Dachboden, Verbesserung Eingangstüre und ähnliches). Der Gemeinderat hat einer unentgeltlichen Abtretung von 126 Quadratmeter Land des Haldenweges in Birchwil an die R. Fuchs AG gegen Einräumung eines öffentlichen Fusswegrechtes zugestimmt. Damit wird die im Rahmen der geplanten Überbauung vorgesehene Begründung von Stockwerkeigentum grundbuchtechnisch wesentlich erleichtert. Die öffentlichen Interessen werden mit der Einräumung des öffentlichen Fusswegrechtes gewahrt. Der Haldenweg kommt neu über die zu erstellende Unterflurgarage zu liegen.

Gemeinde­ordnungsdienst Seit April 2011 führt die Firma Alpha Protect AG (Illnau) im Auftrag des Gemeinderates regelmässige Aufsichtskontrollgänge an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten durch. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Sicherheitsdienst zu ermächtigen, im Einvernehmen mit der Sicherheitsvorsteherin die Identität von Personen durch das Verlangen von entsprechenden Ausweisen festzustellen. Das Kontrollpersonal wird dazu mit amtlichen Ausweisen ausgestattet.

Personelles 1989 erfolgte eine umfassende Renovation des alten Gemeindehauses. Dabei wurde eine vollständige Innenwärmedämmung ausgeführt. Diese entspricht zwar nicht mehr den heutigen Normen, muss aber für ein inventarisiertes Schutzobjekt als zufriedenstellend beurteilt werden. Auf die vollständige Trockenlegung des Kellergeschosses wurde seinerzeit bewusst verzichtet. Kellergeschoss und Dachgeschoss können nicht besser als

Mit der Neuausrichtung des Liegenschaften-Managements kann die Gemeinde eine zusätzliche Lehrstelle mit Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt, Fachrichtung Hausdienst, anbieten. Der Lehrgang ist auf junge Leute mit praktischen Fähigkeiten und Schulniveau Sek B ausgerichtet. Ausbildungsverantwortlicher ist Willy Hottiger, Bereichsleiter Hauswartung Primarschulhäuser. Aus verschiedenen

Bewerbern hat der Gemeinderat Edon Jakupi aus Elgg angestellt, der nach Absolvierung einer Anlehre eine Zweitausbildung anstrebt. Er tritt die Lehrstelle am 20. August an und wird auch bei den Gemeindewerken eingesetzt.

Verkehrspolizei Die Kantonspolizei hat am 25. April auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Oberwil eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Bei 383 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 40 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 70 Stundenkilometer.

Finanzen Der Gemeinderat hat für verschiedene Handänderungen die Veranlagung

von Grundstückgewinnsteuern vorgenommen. Für 19 Handänderungen wurde Steueraufschub zufolge Erbvorbezug, Erbteilung und Ersatzbeschaffung gewährt. Für vier Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrag von rund 47 900 Franken veranlagt. Gestützt auf einen früheren Beschluss des Gemeinderates wird jeweils an dasjenige Entwicklungsprojekt im Ausland ein Gemeindebeitrag von 10 000 Franken ausgerichtet, welches der Verein für Entwicklungszusammenarbeit mit eigenen Beiträgen unterstützt. Gemäss Beschluss des Vereinsvorstandes wurde ein Projekt in Sri Lanka des Hilfswerkes «Terre des hommes» ausgewählt. 

Gemeinderat Nürensdorf

Aus Behörde und Verwaltung

Sommerabendfeier 2012 Ein Feuerwerk der guten Laune verspricht der Auftritt von Nöggi & the Lucky Boys am Sommerabendfest vor dem Gemeindehaus Nürensdorf am Freitag, 6. Juli, ab 18 Uhr. Mit dem Schweizer Hit «I bin en Italiano» ist Nöggi wohl in der ganzen deutschsprachigen Schweiz bekannt. Mit seinen im Zürcher Dialekt vorgetragenen Chansons und Liedern sorgt er für viel Stimmung und gute Laune. Fast jeder kann ein paar Zeilen mitsingen. Ja, man stelle sich vor, in manchen Schulen gehörte er sogar ins Standardrepertoire für den Musikunterricht. Aber auch Songs wie «Mis Dach isch dr Himmel vo Züri» oder «Ich bi verliebt i Züri» haben es zu grosser Bekanntheit gebracht. Begleitet wird Nöggi von den «Lucky Boys». Die beiden Zürcher Unterländer Charley Fritzsche und Sigi Drobar sind Unterhaltungsprofis der Spitzenklasse. 

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Nürensdorf

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Diskussionsveranstaltung brachte Klarheit in ein brisantes Thema

Der Kreisel kommt – und niemand ist mehr dagegen Dank dem Aufmarsch von versierten und sehr gut vorbereiteten Fachleuten ist es dem Gemeinderat gelungen, Klarheit in den Fragen der Bevölkerung zu schaffen. Der Kreisel kommt, das ist vom Kanton Zürich so vorgesehen. Aber wie der Ausbau der Umgebung aussehen soll, bestimmten die Stimmbürger an der gestrigen Gemeindeversammlung. von Annamaria Ress «Was lange währt, wird endlich gut». Mit diesem Sprichwort müsste die Stimmung in der Mehrzweckhalle ­Ebnet Ende Mai beschrieben werden, anlässlich der Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Strassen- und Freiraumprojekt für das Zentrum Nürensdorf. Der Gemeinderat hatte die Stimmbürger e­ ingeladen, sich ein besseres Bild über die Planungsarbeiten zu machen. Grund war wohl auch der gescheiterte Antrag an den Souverän von Ende ­November. Damals hatten die Stimmberechtigten den Antrag für den Gemeindebeitrag an die Umgestaltung der Bärenkreuzung mit neun Stimmen Unterschied knapp abgelehnt. Die Unsicherheit der Abstimmenden war aber offensichtlich die nicht optimal kommunizierten Änderungen auf

Beim Bau des Zentrumskreisels werden Fahrbahnhaltestellen errichtet; im Bild links der heutige Busstopp Sennhütte und rechts die fürs Aus- und Zusteigen als Provisorium erstellte Haltestelle Post. (re)

der bestehenden Kreuzung. Schliesslich geht es nicht um die Frage «Lichtsignal-Anlage» oder «Kreisel», wie das von vielen Stimmberechtigten angenommen wurde. Für die Variante «Kreisel» sind die Würfel längst gefallen. Die Gemeinde hat kein grosses Mitbestimmungsrecht an Umbauten dieser Kantons­strasse.

Ausbau oder ­Standardkreisel Dennoch zeigte sich Ge­meinde­präsi­ dent Franz Brunner erleichtert darüber, dass ein Mini-Kreisel mit nur 24

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Meter Durchmesser gebaut werden soll, statt der üblichen 26 Meter. Was aber die Gemeinde plant, wurde einmal mehr am Informa­tionsabend dargelegt. So sollen dringlich notwendige Strassenanpassungen rund um den Kreiselbau und optische Ausgestaltungen vorgenommen werden. Fussgängerbereiche sollen einheitlich gepflästert und öffentliche Vorplätze mit Bäumen bepflanzt werden. Für diese Arbeiten war ein Kreditantrag von 1,7 Millionen Franken an die gestrige Gemeindeversammlung (nach Drucklegung dieser Zeitung) traktandiert. Sollten die Stimm­bürger diesen Kredit erneut ablehnen, würde vom Kanton ein Standardkreisel gebaut. Die Gemeinde müsste dann allerdings trotzdem Kosten von rund einer Million Franken tragen, denn die Einmündungen der Gemeindestrassen in die Kantonsstrasse müssten dennoch mit grosser Dringlichkeit erstellt werden.

Simulation zeigt Zukunft

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Wozu der Souverän kein Mitbestimmungsrecht hat, sind die Kreiselarbeiten. Das kantonale Tiefbauamt plane bereits heute bis ins Jahr 2030, wie Stephan Salm von der SNZ ­Ingenieure und Planer AG darlegte. Mit der heute bestehenden Licht­ signalanlage werde die Leistungs­ fähigkeit ungenügend sein. Rückstau

und mehrere Wartephasen seien für den Individualverkehr die Folge. Mit einer Simulation wurde den Anwesenden vor Augen geführt, wie solche Verkehrssituationen unter Einbezug eines Kreisels aussehen könnten und wie schnell sich entstehende kleine Kolonnen auflösen.

Bushaltestelle ist ein Thema Die Busstopps am heutigen Standort Sennhütte sollen zentralisiert und künftig als Fahrbahnhaltestellen genutzt werden. Diese Lösung wurde von Thomas Kreyenbühl, Leiter Angebot bei den Verkehrsbetrieben Glattal AG, als ideal eingestuft. «Die Fahrzeuge müssen vielleicht hin und wieder hinter dem Bus warten. Bei einem Halbstunden-Takt ist dies aber vertretbar; dies wurde in anderen ­Gemeinden bereits mehrfach erprobt.» In einem weiteren Punkt kamen der Kanton und die Gemeinde, nachdem sie nochmals über die Bücher gegangen sind, den Anliegen der Bevölkerung entgegen: Der Fussgängerstreifen auf der Lindauerstrasse soll erhalten und mit einer Schutzinsel versehen werden. «Zum ersten Mal wurde überzeugend präsentiert und argumentiert!» sagte einer der rund 80 Anwesenden. Und ein anderer bekräftigte: «Bauen Sie diesen Kreisel, das ist in Ordnung so!» ◾


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Abschlussarbeiten für einen guten Zweck theQUILTPLACE Traditional quilting and p atchwork

Dorf-Blitz

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Jana Schwilch aus Brütten (r.) und Vanessa Bünter (Nürensdorf) haben sich für ihre Abschlussarbeit der dritten Sekundarklasse ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie malten in den letzten Wochen beinahe im Akkord Bilder, die sie an einer Vernissage mit Apéro zum

Verkauf angeboten haben. Die rund 60 Kunstwerke in Acryl auf Leinwand und Karton gefielen den Vernissage-Besuchern offensichtlich, denn die grosse Mehrheit der Exponate hat neue Besitzer gefunden. Der Erlös von aufgerundet 1700 Franken spenden die beiden

Schulabgängerinnen vollumfänglich der Stiftung SOS Kinderdorf. Die diesjährige Präsentation der Abschlussklassen der Nürensdorfer Oberstufenanlage Hatzenbühl findet am Donnerstag 5. Juli von 19 bis 21 Uhr statt; die besten Arbeiten werden prämiert. (re)

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Sommerserenade mit Panflötenspiel

Musik und lyrische Gedichte Der diesjährige Sommeranfang wurde Mitte Juni mit einem feinsinnigem Gedicht- und Musik­ abend begrüsst. Die Kapelle Breite bot für die geistreichen Stunden den gebührend entspannenden Rahmen.

Autorin vor. Mascha Kaléko war eine in Polen geborene deutschsprachige Dichterin, welche bis heute oft mit «Ringelnatz oder Kästner» verglichen wird. Charakteristisch für ihre Arbeit ist eine mit ironisch-zärtlichem aber auch melancholischem Ton interpretierte Grossstadtlyrik.

von Sandra Lanz Das feine Glockengeläut der Kapelle Breite hiess die ankommenden Zuhörerinnen und Zuhörer zum abendlichen Ständchen willkommen. Trotz des sommerlich warmen Abends fanden mehrere Besucher den Weg in das kühle Innere der heimeligen Kapelle. Pfarrerin Barbara Rickenbacher führte zu Beginn in den Lebenslauf von Mascha Kaléko ein und trug zu jedem Musikblock ein Gedicht der

Im Programm der diesjährigen Sommerserenade standen drei Instrumentalblöcke mit unterschiedlichen Themen: «Wechselbad der Gefühle», «Innehalten, Ausruhen, die Sonne geniessen», «Freude und Tanz im Sommer». Das liebliche Panflötenspiel der jungen Interpretin Barbara Huggenberger unter Begleitung von Margrit Wetter an der Orgel verzauberte die Zuhörer, welche mit teils geschlossenen Augen andächtig der abwechslungsreichen Darbietung lauschten. ◾

Serenade in der Kappelle Breite: Barbara Huggenberger mit Panflöte und Margrit Wetter an der Orgel. (sl)


Dorf-Blitz

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René Düsel aus Buchs SG schuf das kürzlich installierte Kunstwerk

Lichtspielobjekte empfangen die Zentrum-Besucher Seit einiger Zeit werden die Besucher des Zentrums Bären von farbigen Lichtspielobjekten empfangen. Sich im Wind drehende Rechtecke aus Acrylglas mit polierten Oberflächen auf drehbaren Metallhalterungen präsentieren sich immer neu. Geschaffen hat das Kunstwerk der in Buchs SG wohnhafte René Düsel. Der Dorf-Blitz hat den Künstler in seinem Atelier besucht. von Mano Reichling Schon das Haus, in dem René Düsel zusammen mit seiner Lebensgefährtin wohnt und arbeitet, ist ein Kunstwerk. Ebenerdig befindet sich das helle und hohe Atelier, in der ersten Etage die Schlafräume und zuoberst der Wohnbereich. Ein grosser überhängender Balkon vervollständigt den eigenwilligen Bau. Und rund um das Haus entdeckt der Besucher Kunst in ihrer vielseitigen Art, wie sie René Düsel eben schafft.

Schönheit des Unsichtbaren Der Künstler erzählt: «Mit dem Sammeln von Hölzern im Wald hat die ‹Faszination der Schönheit des Unscheinbaren, Alltäglichen und Banalen› begonnen. Auf meinen Streifzügen sammelte ich oft Hölzer und Steine, trug diese nach Hause um mit ihnen zu experimentieren. Spielerisch begab ich mich auf Entdeckungsreisen, im Zuge deren die gesammelten Stücke im Kontext unterschiedlicher Anordnungen stets neue Ausdrucksformen fanden. Beeindruckt von der Vielfältigkeit ‹unbedeutender› Dinge begegnete ich dem Wesen der Kunst und entwickelte eine Leidenschaft, welche bald zur Berufung wurde.» Der heute 53-jährige Künstler erlernte nach seinen Schuljahren den Beruf als Teppich- und Bodenleger im väterlichen Betrieb. Immer aber stand die Kunst im Vordergrund. «Tagsüber arbeitete ich im Beruf, abends widmete ich meine Zeit der Kunst», erzählt Düsel. Dabei testete er Materialien aus und experimentierte damit. Schliesslich schaltete er ein Testjahr ein, um zu erfahren, ob ein Leben nur

Kunst am Bau vor dem Eingangsbereich des Zentrums Bären: Die insgesamt zwölf drehbaren Lichtspielobjekte aus Acrylglas formieren sich immer neu und leuchten farbenfroh. (Bilder: Mano Reichling)

mit und von der Kunst überhaupt möglich wäre. Drei Monate reiste er durch Italien, Goethes «Kleine Italienreise» nachverfolgend zog es ihn bis nach Sizilien. Er liess sich inspirieren und eröffnete im Fürstentum Liechtenstein nach der Rückkehr sein erstes Atelier.

Mit einer Prise Schalk Eine erste Ausstellung mit guten Verkäufen überzeugte René Düsel in seinem Wunsch, sein Auskommen als Künstler zu erschaffen. Immer neue Materialien wurden bearbeitet und erweiterten so den künstlerischen Horizont. Eine Schweissanlage eröffnete zusätzliche Möglichkeiten, «am Anfang jedoch bekam ich Mühe mit dem kalten Element Metall, ich musste meine Objekte aus Stahl bemalen.» Dies hat sich in den Jahren ergeben, heute überlässt es Düsel der Natur, seine Kunstwerke aus Stahl verwittern zu lassen. In seinem grossen Garten erblickt der Besucher unzählige grosse und kleine Kunstwerke, die zu erkunden und entdecken sehr anregend sind. Stets inbegriffen ist eine Prise Schalk, die der Betrachter faszinierend erkennen kann und welche die Kunst Düsels lebendig und spannend macht. ◾

Künstler René Düsel in seinem Objektgarten vor seinem Atelier in Buchs SG.


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Wanderung durch die Nürensdorfer Ortsgeschichte

Von illegalen Abbrüchen und Auferstehungen Nürensdorf hat zwar nicht wie Bassersdorf einen offiziellen Geschichtsrundgang. Man kann aber auch auf eigene Faust geschichtlich interessante Orte besuchen. Hier eine kleine Auswahl aus den verschiedenen Ortsteilen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Relevanz erhebt.

weiterhin für die 1.-August-Feier zur Verfügung, die immer auch Gäste aus Bassersdorf und Brütten anzieht. Der Knabenverein ist die Vereinigung der Birchwiler und Oberwiler Junggesellen. Wer über 16 Jahre alt ist und in einem dieser beiden Ortschaften wohnhaft ist, kann beitreten. Der Austritt erfolgt üblicherweise mit Heirat, wobei man zu diesem Anlass von seinen Vereinskameraden ein Spalier erwarten darf.

von Christian Weiss Den Anfang meines historischen Rundgangs durch Nürensdorf und des inzwischen neunten Teils meiner Wanderserie mache ich mitten in Birchwil. Im Fokus steht dabei nicht etwa ein altes Gebäude. Ganz im Gegenteil – es handelt sich um einen Neubau. Die Liegenschaft an der Dorfstrasse 26 / Breitweg 1 ist der Ersatz für ein 2007 abgerissenes Bauernhaus, das an dieser Stelle i­mmerhin lange 456 Jahre das Ortsbild von Birchwil prägte. Wegen s­ einer Bohlenständerbauweise galt es als einzigartiger Zeitzeuge und war entsprechend im Heimatschutzinventar verzeichnet. Der Abbruch erfolgte damals widerrechtlich und führte zu einer Kontroverse: Während die Einen den Verlust eines unersetzlichen Baudenkmals bedauerten und die Angelegenheit als handfesten Skandal einstuften, konnten andere der Nostalgie weniger abgewinnen und zeigten Verständnis für den Bauherrn. Unter anderem wegen der vor fünf Jahrhunderten viel geringeren Stockwerkhöhen hätte er eine besonders aufwändige Renova-

Einzigartige Kapelle

Das Bauernhaus an der Dorfstrasse 26 von 1551 musste einem Neubau wei­ chen. (Bilder: Christian Weiss)

tion durchführen müssen, um das Wohnen nach modernen Standards zu ermöglichen. Gemeindepräsident Franz Brunner errang damals eine gewisse regionale Berühmtheit, weil er die Ansicht vertrat, dass Nürensdorf kein Freilichtmuseum «à la ­Ballenberg» sei. Heute erinnern nur noch einige wenige Teile des Dachgebälks, die vom Vorgängerhaus übernommen wurden, an das alte Bauernhaus von 1551.

Bastion der ­Armbrustschützen Nächste Station auf dem Rundgang ist das Armbrustschützenhaus Oberwil. Das in dieser Form seit 1953 bestehende Schützenhaus ist eines von zwei Armbrustschützenhäusern auf

Der Dröschschopf war den Oberwilern eine Zügelaktion wert.

Nürensdorfer Gemeindegebiet. Mit zwei Vereinen ist es nicht unwahrscheinlich, dass Nürensdorf die höchste Armbrustschützenvereinsund -hausdichte der Welt hat. Vom Übungsplatz der Tellensöhne geht es nun weiter zum an der Kleinhausstrasse gelegenen Tempel der Junggesellen, dem Dröschschopf Oberwil. Der bedeutet den Oberwilern als Treffpunkt und Festplatz für die ­Bundesfeier so viel, dass sie 2006 an der Versammlung der Zivilgemeinde dem Umzug und den damit verbundenen Auslagen von rund 100 000 Franken zustimmten, da ansonsten der Schopf einem Wohnblock zum Opfer gefallen wäre. Im Juni 2006 hat ein 300-Tonnen-Kran schliesslich den Schopf versetzt und so steht er dem Knabenverein Birchwil-Oberwil

Oberwil und Birchwil lasse ich nun hinter mir. Am Unterwerk der ­Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) vorbei wandere ich auf gut ausgebauten Strassen nach Breite. Der einst beschauliche und durch Landwirtschaft geprägte Weiler hat sich in den letzten Jahren durch viele Neubauten stark gewandelt. An f­ rühere Zeiten erinnern heute noch der Gasthof Sternen, das alte Schulhaus und die Kapelle St. Oswald. Der «Sternen» war vor vielen Jahrzehnten für zweifelhafte hygienische Verhältnisse berüchtigt, was ihm den Spitznamen «dreckiger Löffel» eintrug. Heutigen Gästen sei gesagt: Es besteht kein Grund zur Klage. Das alte Schulhaus, das gegenüber der berühmten Kapelle steht, wurde relativ kurze Zeit nach dem «Frevel» von Birchwil aus dem Heimatschutzinventar entlassen, womit sich die Gemeinde Nürensdorf bei den kantonalen Heimatschützern nicht sonderlich beliebt machte. Aber eben: «Nü-

Der Ebnetsaal wird auch von Bassersdorfern gerne genutzt.


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Nürensdorf

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men bildete. Hakab besteht im Wesentlichen immer noch aus Bauernhäusern. Spektakulär ist das nicht, aber sehr beschaulich und ruhig. Nach dem Vorbeiwandern am zweiten Armbrustschützenhaus auf Nürensdorfer Gemeindegebiet folgt zur Linken der Ebnetsaal. Die seit einigen Jahrzehnten bestehende Mehrzweckhalle ist dank ihrer Bühne Spielort des Dramatischen Vereins Nürensdorf und dient auch einigen Bassersdorfer Vereinen wie dem Musikverein und dem Turnverein gelegentlich als Auftrittsort und ist beliebt, weil eine vergleichbare Halle in Bassersdorf fehlt. Nürensdorf hat nicht nur einen eigenen Wein (von Menzi Weinbau), sondern seit einigen Jahren auch (wieder) ein eigenes Bier. Das «Schlossquell» wird im Schloss Nürensdorf gebraut, an dem man vorbeikommt, wenn man sich vom Ebnetsaal ins Zentrum begibt. Erbaut hat das Schloss der Gerichtsherr Salomon Hess im Jahre 1760. Von 1839 bis 1902 wurde in der Schlossliegenschaft durch Salomon Bänninger schon einmal eine Brauerei betrieben; heute kann man am Samstagmorgen das Nürensdorfer Bier direkt in der «Schlossbraui» probieren. Die St. Oswald-Kapelle in Breite steht unter Bundesschutz.

Uneinige Kirchgemeinde

rensdorf ist kein Ballenberg.» Die Kapelle St. Oswald gehört der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf und stammt teilweise aus dem 12. Jahrhundert. Die Fresken in ihrem Innern stammen aus dem 15. Jahrhundert. Als ältestes und bedeutendstes Baudenkmal der Gemeinde steht es unter Bundesschutz. Die rund 50 Personen Platz bietende Kapelle ist heute sehr

Auf der anderen Seite der Winter­ thurerstrasse, etwas mehr gegen Breite hinauf, steht das 1845 erbaute und früher als Schulhaus genutzte «Zythüsli», so genannt wegen seines Türmchens mit der Uhr. Heute dient es der Gemeindeverwaltung als Standort. Jetzt neigt sich diese kleine neu- wie althistorische Rundreise durch Nürensdorf dem Ende zu: Letzte Station ist der Gasthof Bären.

beliebt für Hochzeiten. Gottesdienste der Kirchgemeinde finden etwa einmal im Monat dort statt.

Beliebter Ebnetsaal Zur Gemeinde Nürensdorf gehört auch Hakab, weshalb ich nun von der Kapelle hinunter in diesen Ortsteil wandere, der bis vor kurzem noch eine Zivilgemeinde mit Breite zusam-

Das Schloss Nürensdorf ist heute auch wieder eine Brauerei.

35 Der stolze Gasthof hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Eine Taverne «zum Schwarzen Bären» wird 1474 erwähnt. Ähnlich wie die Gasthöfe Adler und Löwen in Bassersdorf dürfte der «Bären» einst eine Blütezeit erlebt haben, als Fuhrwerke von Zürich nach Winterthur über Nürensdorf fuhren. 1930 wird ein grosser Saal in den «Bären» integriert. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der «Bären» mal gutbürgerlicher Landgasthof, mal GourmetTempel. Schliesslich wird er nach einer Zeit, in der er ungenutzt bleibt, als Teil des Alterszentrums Bären wieder ein öffentliches Restaurant. Der hinter dem «Bären» entstandene, in dunkelgrauen Tönen gehaltene Neubau mit den Alterswohnungen, führt zu angeregten Diskussionen: Den einen gefällt es, die anderen f­ inden die graue Farbe unschön. Ebenso ergeht es dem Vorgänger­ projekt zum neuen Kirchgemeindehaus, das ge­genüber des «Bären» liegt: In einer Volksabstimmung lehnten die Nürensdorfer Reformierten deutlich ab, die Bassersdorfer ­Reformierten hingegen, die derselben Kirchgemeinde angehören, nahmen das Projekt knapp an. In der Gesamtabrechnung resultierte ein Nein, weshalb ein neues Projekt her musste, das schliesslich der Realisierung zugeführt werden konnte. Wer die vermeintlichen oder tatsächlichen Bausünden und die Bijoux selber anschauen will, muss keinen allzu grossen Aufwand betreiben: Der hier beschriebene Rundgang dauert keine zwei Stunden und ist dank sehr gut ausgebauter Wege auch für weniger geübte Wanderer kein Problem. ◾

Das «Zythüsli» war ab1845 das Nürensdorfer Schulhaus.


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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2012 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Probe des Männerchors Nürensdorf

«Ja, wir sind die alten Säcke!» Jeden Donnerstag um acht Uhr abends probt der Männerchor Nürensdorf (MCN) im Singsaal des Schulhauses Ebnet für seine regelmässigen Auftritte. Dorf-BlitzRedaktor Kevin Knecht war bei einer solchen Probe dabei und versuchte sich als Bassist. Nachdem ich alle Hände geschüttelt habe, eröffnet Hans Rudolf Meier, der Präsident des Chors, offiziell die Probe. Er begrüsst mich noch einmal herzlich und dankt mir für mein Kommen. Dann übernimmt Dirigentin Tabea Herzog das Zepter. Die ausgebildete Sopranistin leitet den Chor seit drei Jahren und scheint sich inmitten der Männerschar sehr wohl zu fühlen.

Einsingen Bevor allerdings gesungen wird, muss der Körper gelockert werden. Der ganze Chor schüttelt die Arme, lässt die Schultern kreisen und atmet tief durch. Dazwischen wird gescherzt und gelacht; es herrscht eine kollegiale und gesellige Atmosphäre. Erst nach diesen Lockerungsübungen werden die Stimmbänder «in Betrieb» genommen: Das Einsingen steht an. Gesungen werden einfache Tonabfolgen, wobei jeweils die Höhe des Grundtons variiert. Ich versuche, meine Stimme der Tonhöhe der ande-

ren Sänger anzupassen, was mir auch mehr oder weniger gelingt. Allerdings halte ich die Lautstärke tief, weil mir mein Gehör mitunter übel mitspielt und falsche Töne als richtig erscheinen lässt.

Erster Bass Nun gilt es ernst. Die Notenordner werden hervorgeholt und aufgeschlagen, die Dirigentin gibt das zu übende Lied bekannt: «Wenn s’Gartetürli ­gyret». Mich hat es neben den Vize­ dirigenten Fridolin Grünenfelder in die Ecke der ersten und damit höheren Bassstimmen verschlagen. Direkt vor mir sitzen die heute untervertretenen zweiten Bassisten, die ersten und zweiten Tenorstimmen befinden sich am anderen Ende des vierstimmigen Chors. Tabea Herzog gibt mit dem Klavier den Grundton an und dem Chor dann den Einsatz. Ich selbst kenne das Lied nicht und fühle mich deshalb etwas verloren. Ich treffe die Töne nicht und kann kaum folgen, weil mich die vierstimmige Notation verwirrt und ich mit dem Blick immer wieder auf falsche Zeilen springe. Glücklicherweise wiederholt sich in der ersten Bassstimme aber ziemlich oft derselbe Ton, und mit

Die Tenöre sind heute in der Unterzahl. Im Bild das Gründungsmitglied Hans Städeli (l.) und Werner Tschannen. (Bilder: Kevin Knecht)

j­eder Wiederholung komme ich etwas besser mit.

Weinpause Anschliessend werden noch «In Salzburg zu St. Peter» und «De Nürensdorfer Männerchor» auf ähnliche Art und Weise geübt. Schwierige Stellen lässt Tabea Herzog unbarmherzig wiederholen, und in den Singpausen wird herzlich gelacht und gewitzelt. Die Zeit vergeht wie im Flug, und schon steht die Pause an. Fröhlich wird der mitgebrachte Wein ausgeschenkt und angestossen. Ich unterhalte mich etwas mit Hans Rudolf Meier, der seit 20 Jahren Präsident des 1945 gegründeten MCN ist. Heute besteht der Verein aus 16 aktiven Mitgliedern zwischen 54 und 85 Jahren. «Wir könnten durchaus noch Verstärkung gebrauchen, deshalb sind alle Interessenten bei uns herzlich willkommen», meint Meier. Auftritte hat der MCN gleich mehrmals im Jahr, etwa im Altersheim Breiti oder im Krankenheim Bächli in Bassersdorf. «Zweimal im Jahr laden wir ausserdem alle unsere älteren Mitbewohner aus Nürensdorf und der Breite, die einen speziellen Geburtstag feiern, zu einem Geburtstagssingen ein», erzählt der Präsident. Zudem

führt der Männerchor zusammen mit dem gemischten Chor im Frühling jeweils eine Abendunterhaltung durch. «Auch das Kellerfest im Schlosskeller soll nächstes Jahr wieder stattfinden», ergänzt der Nürensdorfer.

«Rock my soul» Gleich nach der Pause folgt einer der Höhepunkte des Abends. Tabea Herzog lässt die Männer «Rock my soul» im Kanon singen – ein Lied, das auch ich kenne. Endlich bin ich mir meiner Sache sicher und singe aus vollem Hals mit. Schliesslich mischt die Dirigentin die Kanonstimmen wild durcheinander, was in gewissen Bereichen des Chors in Chaos mündet und für Lacher sorgt. Nach einigen weiteren Stücken folgt bereits das Letzte des Abends. Es trägt den vielversprechenden Titel «Wir sind die alten Säcke!» Lauthals singt der Männerchor: «So mancher hat schon Falten und an Haaren fehlt es leider auch, allmählich wird die Stimme brüchig, doch dafür wächst jetzt unser Bauch.» Alle haben ein Schmunzeln auf den Lippen, als sie zum Schluss des Liedes verkünden: «Ja, wir sind die alten ­Säcke, die Schau auf jedem Sängerfest. Und der Höhepunkt des Abends, wenn man uns nur singen lässt!» 

Kevin Knecht

Tabea Herzog führt ihren MCN-Chor schwungvoll; die Bassisten Mario Caviezel (l.) und Bruno Ebneter konzentrieren sich auf den Gesang.


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Mit Insektenexperten auf informationsreicher Exkursion

Die grosse Vielfalt der einheimischen Käferwelt Spannend und mitreissend vermittelte der Bülacher Walter Ettmüller sein Fachwissen den Teilnehmern der NBN-Exkursion von Anfang Juni. Weltweit existieren mehr als 350 000 Käferarten, davon 6400 auch in der Schweiz. Der Einstieg zur Erkennung von Un­ tergruppen wurde durch Thomas Maag mit einem Streifzug im ­Gubel-Wald ergänzt.

bis zu 17 Zentimeter heranwachsen, ist vom Fachmann weiter zu erfahren.

Durchmischung

von Susanne Beck Das Erkundungsfieber von Walter Ettmüller ist spürbar und mit der Begrüssung im Hardwald beim Gubel in Bassersdorf hat er die Teilnehmer der Exkursion bereits damit angesteckt: «Für die meisten Menschen sind Käfer und deren sinnbildliche Bedeutung nicht sehr angenehm. Wenn jemand einen Käfer hat, dann ist er krank», so sage der Volksmund. Seine Faszination für die sechsbeinigen Insekten, die in unzählig verschiedenen Farben, Formen und Grössen vorkommen, begeistert die Zuhörerschaft. «Käfer definieren sich über das Atmungssystem, dem sogenannten Tracheensystem. Das sind Röhren und Röhrchen, welche bei den Krabbeltieren die Lungen und das Blutgefässsystem darstellen und damit die Sauerstoffversorgung gewährleisten», er­klärt der Käferexperte.

Einfangen und bestimmen Bodenfallen, welche Thomas Maag vom Naturschutz Bassersdorf-Nü-

Der in hiesigen Waldgebieten verbreitete Lederlaufkäfer imponiert durch seine Grösse. (Bilder: Susanne Beck)

In einem Wald sollten Bäume in jedem Wuchsstadium vorhanden sein. Die Tierwelt, nicht nur für die Käfer, benötigen für ihre Existenz eine gesunde Durchmischung der Waldpflanzen. Dies beinhalte junge und alte, aber auch bereits vermoderte Baumarten. «Damit zum Beispiel der Hirschkäfer überleben kann, braucht es dicke, alte Eichen, nicht dünnes Baumgeäst», gibt Ettmüller zu bedenken. Gebe es zu wenig Käfer, werde die Nahrungskette beispielsweise auch für Vögel oder Reptilien unterbrochen und gestört. Der Bülacher Spezialist gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Familien von Lauf-, Schnell-, Weich- oder Blatthornkäfern – um nur einige zu nennen – noch viele Jahre existieren und von Menschen beobachtet werden können. ◾

In vermoderten Baumstrünken findet NBN-Mitglied Thomas Maag ver­schie­ dene Insektenarten.

rensdorf (NBN), ein paar Tage vor der Exkursion aufgestellt hatte, waren nur wenig erfolgreich. Das regnerische Wetter die Tage davor waren für die Aktivität der Tierchen nicht optimal. So wird anlässlich der KäferExkursion in vermoderten Baum­ strünken, im Gebüsch und auf Pflan-

zen nach interessanten Exemplaren gesucht. Nach etwa einer Stunde Durchforsten nimmt Käferkenner Ettmüller die erzielten Funde genau unter die Lupe. Den Lederlaufkäfer kann er mit Leichtigkeit erkennen; er gehöre zu den grösseren Käfer in der Schweiz; Tropenkäfer könnten sogar

Mit prüfendem Blick kann Experte Ettmüller die Käferarten bestimmen.

Renommiertes Turnier im Golf Club Breitenloo

Zurich Open wird erstmals in Nürensdorf ausgetragen Nach jahrelangem Gastrecht in Schönenberg ob Wädenswil wird der diesjährige Anlass am Montag, 20. und Dienstag, 21. August erstmals im Nürensdorfer Golf Club Breitenloo ausgetragen. Rich Beem, Costantino Rocca, Joakim Haeggman sind im Weltgolf berühmte Namen. Die drei Profi-Golfspieler gehören heuer zum Starterfeld am Zurich Open, dem bestdo-

tierten zweitägigen «ProAm»-Turnier Europas. Beem sorgte vor zehn Jahren für Schlagzeilen. Der damals 31-jährige Amerikaner schnappte an der US PGA Championship 2002 dem hochfavorisierten Tiger Woods um einen Schlag den Sieg vor der Nase weg und reihte sich seinerseits unter die Majorturnier-Gewinner. Auch gegen Rocca hatte Woods, fünf Jahre vorher, eine bittere Niederlage

einstecken müssen. Rocca bezwang den Superstar im Einzel des Ryder Cup 1997 in Valderrama. Nur wenige Wochen davor hatte Rocca am European Masters in Crans-Montana triumphiert. Der Name Haeggman ist ebenfalls eng mit dem Ryder Cup verbunden: 1993 war er der allererste Schwede, der es in Europas 12-Mann-Team brachte. Organisatorin Corporate Events um Michel P.G. Burckhardt holt traditi-

onsgemäss erstklassige und renommierte Golfer ans Zurich Open; in diesem Jahr werden 110 000 Franken ausgespielt. Aus dem diesjährigen Teilnehmerfeld ragen auch die Namen der langjährigen Tourspieler Santiago Luna (Spanien), Emanuele Canonica (Italien) und Paul Broadhurst (England) heraus; weitere Details sind unter www.zurichopen.ch in der Rubrik Fact & Figures nachzulesen.  (e)


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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf

Wegzug der Pfarrerin nach nur 17 Monaten Per 1. März des vergangenen Jahres wurde Barbara Rickenbacher Gubler als reformierte Pfarrerin der Kirchgemeinde BassersdorfNürensdorf in ihr Amt eingesetzt (der Dorf-Blitz berichtete). Knapp eineinhalb Jahre später verlässt die Theologin ihr Amt bereits wieder. Der Grund für Rickenbachers Weggang ist nachvollziehbar und für sie erfreulich; sie erwartet ihr erstes Kind und möchte deshalb das Arbeitspensum von jetzt 100 Prozent reduzieren. In Greifensee war per Sommer 2012 ein Pfarrpensum von 60 Prozent neu zu besetzen und so kam der Stellenwechsel zustande. Eine Anstellung als Pfarrerin im JobSharing gestaltet sich organisatorisch nicht ganz einfach. Deshalb zögerte Rickenbacher nicht lange, als sich ihr diese Gelegenheit bot und sagte in Greifensee zu. Natürlich bedauert sie ihren Weggang auch, haben sich doch

Barbara Rickenbacher Gubler erwartet ihr erstes Baby und wechselt deshalb ihre Anstellung. (mp)

in den vergangenen 17 Monaten zahlreiche gute Kontakte ergeben und sie hat sich sehr wohl gefühlt in der Kirchgemeinde. Der Stellenantritt in Greifensee per 1. August bringt auch einen Wohnortwechsel mit sich, da ab

einem Arbeitspensum von 50 Prozent die Wohnsitzpflicht besteht. Schon bald wird Barabara Rickenbacher Gubler die Kisten packen; die Geburt ihres Babys wird Ende Oktober erwartet. (mp)

Fotowettbewerb

Wo befindet sich dieser Aussichtsort mit fliessendem Wasser? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer komplette Adresse bitte bis am Montag, 9. Juli, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte das farbenfrohe Gebäude an der Bachstrasse 18 in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Tanya Ortega-Strohmeier aus Bassersdorf. (dm)

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Marion Mastroianni aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Nachdem die erste Junihälfte doch sehr verregnet war, lacht uns heute die Sonne wieder ins Gesicht und der Sommer ist endlich da. Das ist für mich die Tagesfreude und ich geniesse die Sonnenstrahlen, mussten wir doch ziemlich lange auf die warme Jahreszeit warten. Für mich bedeutet dies, dass ich nun wieder mit meinen Kindern in die Badi gehen werde, mit ihnen auf dem Spielplatz spiele und wir werden sicherlich auch wieder einige schöne Wanderungen mit ausgiebigem Picknick unternehmen. Soviel Zeit im Freien zu verbringen und die langen, hellen Abende geniessen, das ist wunderbar. Was hat Sie geärgert? Für mich ist das wahrlich eine schwierige Frage, weil ich mich wirklich sehr selten ärgere. Wenn ich mich über etwas aufrege, dann viel eher über all die Menschen, die sich über jegliche Kleinigkeiten des Alltages ärgern können und dafür sehr viel Energie aufwenden beziehungsweise unnötig verschwenden und erst noch andere daran teil­ haben lassen. Diese Leute sind sich gar nicht bewusst wie privilegiert wir sind, in der Schweiz wohnen zu dürfen. Die meisten von uns leben im Wohlstand und es geht uns – verglichen mit anderen Völkern – einfach bestens, das müssten doch alle einsehen. (mp)


Region

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Dorf-Blitz

06/2012

Auf Huber folgt Krismer Eine durchdachte Euro-Sache? Die Länder in der Euro-Zone haben ihm auch alle anderen Währungen, mit massiven finanziellen Schwie- würde schlagartig massiv an Wert rigkeiten zu kämpfen. Dies gilt nicht verlieren. Für Konsumenten ein Eldonur für die Staaten rund ums Mittel- rado. Spanische Tomaten, italienische meer; auch in Frankreich oder Weine, deutsche Autos, Ferien auf Deutschland steht nicht Kreta – alles zum halben alles zum Besten. So Preis. Die Freude dürfte droht zum Beispiel bei allerdings nur kurze Zeit vielen Gemeinden und andauern. Denn: Die TouStädten im «grossen Kanristen lassen die Schweiz ton» der Schulden-Kollinks liegen, unsere Exlaps. Neu sind diese Erporte brechen ein und die kenntnisse nicht, aber sie Arbeitslosenzahlen verwerden in immer schneldüstern sich zusehends. Ralph Kleeb leren Abständen und in Ein Alleingang ohne Euroimmer dramatischeren Schilderun- Zone würde im unkontrollierbaren gen in den Medien breitgetreten. Chaos münden. Wirtschaftlich geseWohl niemand bestreitet, dass die hen sind wir schon lange ein fester gesamte Euro-Situation sehr ernst Bestandteil von «Euroland». ist. Schnelle Lösungen sind nicht in Sicht und der Sparwille ist bei vie- Einen fixen Euro-Schweizerfrankenlen Bürgern und Politikern wenig Wechselkurs kann sich die Schweiz ausgeprägt. So scheint der Euro leisten. Er wird uns mutmasslich viel sehr schnell dem Abgrund ent- Geld kosten, bringt aber eine Spur gegen zu rasen. Der Druck auf die Stabilität in ein instabiles Umfeld. Ob Schweizerische Nationalbank steigt das Rückgrat den gewaltigen Kräften kräftig an, die Untergrenze von Fr. standhält oder die Geldhüter sogar 1.20 pro Euro aufzuheben und die mutig Gegensteuer geben können, ist europäische Einheitswährung wie- eine andere Frage. Das menschliche der sich selbst zu überlassen. Restrisiko bleibt, in Ausnahmesituationen emotional zu entscheiden. Doch was geschähe wirklich, würden Ihre Raiffeisenbank wir den Schweizer Franken wieder Oberembrach-Bassersdorf als sichersten Hafen der Welt anpreiRalph Kleeb sen? Dammbruch: Der Euro, aber mit

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Der Gemeindezusammenschluss glow. das Glattal (zu welchem auch Bassersdorf gehört) hat anlässlich seiner Regionalkonferenz von Ende Mai das «glow»-Präsidium an Bernhard Krismer (l.) übergeben. Dem Walliseller Gemeindepräsidenten wurde mit einstimmiger Wahl die Nachfolge von René Huber (Gemeindepräsident Kloten) übergeben, weil dieser seit Spätherbst 2011 (der

Besuch in Nürensdorf

Besichtigung Zentrum Bären Auf Einladung des Hauseigentümerverbands (HEV) Kloten, OpfikonGlattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf besuchten rund 90 Haus- und Wohnungseigentümer das im Vorjahr eröffnete Zentrum Bären in Nürensdorf. Gemeinde- und Genossenschaftspräsident Franz Brunner und Geschäftsführer Heinrich Stauch informierten die Teilnehmer der öffentlichen Veranstaltung über das visionäre Konzept der Genossenschaft für altersgerechtes Wohnen. Insgesamt 29 Wohnungen stehen zur Verfügung.

(Öffnungszeiten Mo-Fr 8-12, 14-19.30, Mi 8-12, Sa 9-16 Uhr)

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Investitionen

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Nach den Begrüssungsworten von HEV-Präsident Jürg Egger hielt Gemeindepräsident Brunner Rückschau: Vor zwölf Jahren bereits sei eine Arbeitsgruppe gebildet worden, 2004 habe Bassersdorf den Anschlussvertrag gekündigt, worauf die Gemeinde Nürensdorf 2006 die Liegenschaften Bären erworben habe. Nach anfänglichem Widerstand konnte 2009 die Genossenschaft Zen-

(Öffnungszeiten Mo-Fr 16-19.30, Mi geschlossen, Sa 9-16 Uhr)

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Dorf-Blitz berichtete) auch noch den neu ins Leben gerufenen Verein Flughafenregion Zürich präsidiert. Diese Organisation treibt losgelöst von glow. das Glattal die rein wirtschaftliche Förderung der Region voran. Für die Realisierung überregionaler Anliegen hat sich unter Führung des neuen «glow»-Präsidenten Krismer vor Ort eine fachkundige Arbeitsgruppe gebildet.  (e)

trum Bären gegründet werden. Die Investitionen für die Neubauten beliefen sich auf rund 25 Millionen Franken; im vergangenen Jahr konnte nun auch das benachbarte Restaurant Bären wieder eröffnet werden.

Alterskonzept Beim Betrachten der Lokalitäten fielen die hindernisfrei gebauten Wohnungen sowie grosszügige Fitness-, Massageund Wellnessräume, der Gymnastik­ raum (Altersturnen) und die Physiotherapie auf. Im Haus befindet sich eine Arztpraxis und in den Pflegewohnungen sind Alarmanlagen installiert. Eine Kaffee-Ecke lädt zum Verweilen ein und im Saal des wettergeschützt erreichbaren «Bären» wird für die Zentrums-Bewohner regelmässig ein Mittagstisch angeboten. Im August plant die Bäckerei Bosshart auf der gegenüberliegenden Strassenseite die Eröffnung einer Cafeteria. Damit wird ein weiterer Anreiz geschaffen, der zur Lebensqualität im Zentrum der Gemeinde Nürensdorf beiträgt. (e)


Dorf-Blitz

06/2012

Region

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Lange mussten unsere Landwirte warten, bis sie mit der Heuet beginnen konnten. Das Einbringen der Winter­frucht für das Vieh ist heute ein eigentliches «Ein Mann-Unternehmen» geworden. Früher mussten ganze Familien aufgeboten werden, um das Heu rechtzeitig einfahren zu können. Heute mähen schnelle Schneidemaschinen das Gras. Das Wenden besorgen flinke Kreiselheuer (unser Bild aus Brütten) und ­moderne Heulader nehmen das getrocknete Futter in Windeseile auf. Der typische Heuduft übrigens stammt vom freigesetzten Cumarin, das dem Heu seinen angenehm würzigen Duft verleiht. Cumarin dient vor allem als Duftstoff in der Parfümerie. Daneben findet es auch in der Küche Anwendung. (re)

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Im Rahmen der ungezwungenen Zusammenkunft «Summer Talk» lud Swiss im Juni die Medien zum Gespräch ein. Swiss-CEO Harry Hoh­ meister (im Bild) erläuterte kurz den aktuellen Geschäftsgang und berichtete über die Anstrengungen der Fluggesellschaften auf dem Europäischen Markt. Welche Optimierungen machbar wären, sei immer ein Thema im

Unternehmen, genauso wie die Sicherheit der Passagiere. «Früher galt die Aussage ‹safety first›. Dies wurde längst abgelöst durch ‹Safety is a must›!», so Hohmeister weiter. Danach leitete er über zu einem erfreulichen Thema, die neue Flugzeugflotte der Swiss, deren Einsatz auf 2014 geplant ist. Die gesamt AvroRJ100-Flotte soll durch moderne Flieger der neuen C-

Serie von Bombardier ersetzt werden. Diese Flugzeuge setzen dank modernster Motoren und Hightech-Materialien neue Massstäbe betreffend Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Mit einem gegenüber heute geringeren Verbrauch an Sprit sind sie dennoch um rund die Hälfte leiser, wie eine Simulation nachweisbar demonstrierte. (ar)


Gesundheit

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Dorf-Blitz

06/2012

Die Milz – das oft vergessene Organ Die Kenntnisse der Anatomie um die Funktionsweise unserer Organe sind hervorragend und werden ständig erweitert. Ein Organ wird von der modernen Medizin aber eher stiefmütterlich behandelt – die Milz. Lange Zeit galt sie sogar als unbedeutendes Organ und wurde schon mal bei hartnäckigem Seitenstechen entfernt. Dabei ist sie ein Blutspeicherorgan und wirkt daher mit an der Blutverteilung im gesamten ­Körper. Eingeschaltet in den Blutkreislauf liegt sie im linken Oberbauch unter den Rippen und wird den lymphatischen Organen zugeordnet. Eine weitere Funktion der Milz ist die Elimination ausgedienter roter Blutkörper, was sie zum Kontrollorgan

der Blutqualität macht. Ausserdem kann dieses Organ ruhig als «Lymphknoten des Blutes» bezeichnet werden, da sie Lymphozyten bildet und speichert. Die Milz ist ein stilles Organ, welches normalerweise wenige ­Beschwerden bereitet, höchstens einmal Seitenstechen als Zeichen einer Milzkapselspannung. Im Unterschied zur Schulmedizin sieht die Naturheilkunde eine Beteiligung der Milz bei vielen Krankheitsgeschehen und damit eine ­Notwendigkeit, als Heilungsreiz gezielte Milz-Therapien durchzuführen. Die Humoralpathologie, Viersäfte- und Elementenlehre des Altertums, beschreibt die Milz als Organ für das Funktionsprinzip der

Schwarzgalle. Melancholera nannte man diesen «Saft» auch. Wenn ­dieser nicht ausgeschieden wird, können gesundheitliche Störungen wie chronische Katarrhe, Ekzeme, Arthrose, Steinbildungen, Fibrosen, Zirrhosen, Ulzerationen und Depressionen auftreten. Die «Säfte» (Blut, Schleim, Gelbgalle, Schwarzgalle) darf man dabei nicht als Flüssigkeiten, sondern als Symbolbegriffe für Wirkprinzipien sehen. Auf der psychischen Ebene werden die Menschen mit Milzbelastung un­ flexibel und verlieren ihre Anpassungsfähigkeit. Dies soll auch der Kernpunkt der Melancholie sein.

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Dorf-Blitz

Treffpunkt

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kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

für sportfans

Im «www» wimmelt es von Seiten, die sich dem Sport verschrieben haben. Oft konzentrieren sich diese aber auf lediglich eine Sportart, wie beispielsweise Fussball oder Formel 1. Im Gegensatz dazu ist «sport.ch» ziemlich breit abgestützt und berichtet über viele Disziplinen – neben dem obli­gaten Fussball beispielsweise auch über Tennis, Eishockey, Skifahren, Handball und Radsport. Dabei findet man sowohl Informationen zum inländischen als auch zum ausländischen Sportgeschehen. Aktuelle Spiele und Wettkämpfe können über Live-Ticker und manchmal sogar über Live-TV-Streams verfolgt werden. Für die Olympiade wurde ausserdem eine eigene Berichterstattungskategorie ­eingerichtet. Wer in der Welt des Sports nichts verpassen will, ist hier also richtig!

www.sport.ch

sagensammlung

«sagen.at» ist für Liebhaber von Geschichten die richtige Seite, um sich an einem regnerischen Tag die Zeit zu vertreiben. Über 18 000 Erzähltexte sind auf der Seite zu finden. Es handelt sich grösstenteils um alte Sagen und Märchen aus aller Welt – von der Schweiz, Österreich und Deutschland über ­Bulgarien, Kroatien und Russland bis nach Japan. Auf jeden Fall öffnen diese Legenden, die vor Magie, Mystik und Fantasiewesen nur so strotzen, die Tür in eine Zeit, in der man sich zur Unterhaltung noch Geschichten erzählte und nicht den Fernseher einschaltete. Und falls jemand selbst ein Märchen oder eine Sage kennt, die in der Sammlung noch fehlt, sind die Betreiber der Seite für Neueinsendungen dankbar. 

für filmliebhaber

www.sagen.at

«moviepilot.de» sollte jedem Filmliebhaber einen Besuch wert sein. Die Seite hat gleich mehrere ­nützliche Funktionen. Nachdem man beispielsweise einige Filme auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet hat, erstellt sie eine erstaunlich passende Liste von Empfehlungen an aktuellen und alten Kinofilmen. Je mehr bereits angesehene Filme man nun bewertet, desto besser werden diese Empfehlungen. Auch kann man gewissen Filmen «folgen» und erhält dann immer die aktuellsten Informationen. Natürlich gibt es auch zu jedem Film Nutzer- und Kritikerbewertungen sowie hilfreiche Kommentare von Filmkennern, die sich auf die Seite verirrt haben. Ein kurzer Besuch auf «moviepilot.de» ist also eine gute Vorbereitung für jeden Kino- oder Filmabend, sei es als Auswahlhilfe oder um an Smalltalk-Facts zu gelangen.

www.moviepilot.de

für vielleser

Auf «perlentaucher.de» sind Rezensionen zu so beinahe jedem Buch zu finden. Diese werden nicht vom Betreiber der Seite selbst verfasst, sondern werden von verschiedenen Quellen – beispielsweise der NZZ, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» oder der «Süddeutschen Zeitung» – zusammen­ getragen. Ebenfalls online stehen die Klappentexte der Bücher mitsamt einigen Zusatzinformationen. Die Suche nach neuen Büchern wird durch Einordnung in Kategorien und durch eine wöchentliche Bücherschau noch weiter erleichtert. Jedes Buch ist zudem direkt auf einen Onlineshop verlinkt, sodass man bei Interesse gleich bestellen kann. «perlentaucher.de» ist damit eine interessante Seite für Lesebegeisterte, die auf der Suche nach Ferienlektüre sind. 

für unternehmungslustige

www.perlentaucher.de

Dank «ausflugsziele.ch» kann der Sommer garantiert ohne Langeweile überstanden werden. Unternehmungslustige finden hier hunderte von Schweizer Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Freizeitangeboten. Egal ob man sich für Seilparks, Canyoning, Trottinett-Touren, Höhlen, Museen, Wildnisparks, Burgen oder Sportanlagen interessiert; hier wird man ganz sicher fündig. Gegliedert ist die Angebotssammlung in fast 30 Kategorien wie «Familien», «Action/Fun», «Wandern» oder «Velotouren/Bike». Auch kann man regional nach Ausflugszielen suchen und stellt dabei fest, dass es sogar vor der eigenen Haustüre viel zu entdecken und erleben gibt.

www.ausflugsziele.ch

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Veranstaltungen

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06/2012

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag Datum

Dorf-Blitz

Zeit

Veranstalter

Sa 30.06. 14.00 Naturschutz Ba/Nü (NBN) 06.07. -

Fr - So 08.07.

FC Ba

Anlass

Ort/Kontakt

Exkursion für Erwachsene u. Kinder: «Wild- und

Pausenplatz Schulhaus Hatzenbühl, Nü

Honigbienen brauchen blühendes Land»

(www.nbn.ch)

Dorf- und Schülerturnier

bxa

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen

Info: Tel. 044 837 08 24

Vorträge

oder 044 836 91 89

Bassersdorfer Wochen-Frischmarkt

Vorplatz Migros

Gemeindepräsidentin

Jeweils Mo

Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Do

08.00 - 12.30

Polizei Ba

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di)

Regelmässig

Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi),

Gemeinn. Frauenverein

Spielnachmittage (2./4. Do)

Jeden 1. Sa

Öffentliche Vorführungen

10.00 - 12.00

Sagi und Schmitte

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mi

04.07.

19.30 - 22.00

Samariterverein

Samariterübung

Badi Grafstal

Sa

07.07.

Damenriege

Papier- und Kartonsammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Do

12.07.

20.00

Männerriege

Brätel-Plausch

Im Wald, gem. Einladung

Mi

25.07.

19.00

Schiessverein

Zeltaufbau für 1. August-Feier

Parkplatz Schulhaus Chapf

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo

Frauenriege

Turnhalle Chapf

19.30 - 21.00

Turnverein Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Jeden Di ab 12.00 Altersforum / Pro Senectute

(Achtung: kein Mittagstisch 4.7. - 22.8)

Jeden Di

Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner

14.00 - 15.00

Altersforum / Pro Senectute

Gemeindesaal Gemeindesaal

Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) ab 21.8.

052 345 08 85, hubschu@gmx.ch

Jeden Di

18.00 - 19.30

Turnverein Brü

Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Turnverein Brü

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Jeden Di

19.30 - 21.45

und Fr

20.00 - 21.45

Jeden Mi

18.15 - 19.30 Turnverein Brü 18.15 - 19.45

Jeden Mi

20.00 - 21.30

und Fr

20.00 - 21.45

Turnhalle Chapf, Anm. bei Tina Huber

Turnverein Brü

Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse)

Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Jeden Do

20.00 - 21.45

Turnverein Brü

Männerriege

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 - 11.00

MuKi-Team

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 - 17.00

Altersforum / Pro Senectute

Seniorinnen-Spielnachmittag

Gemeindesaal

Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü

MuKi / VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren, (zwischen Herbst- und Frühlingsferien)

Mehrzweckhalle Chapf

Jeden 2. Fr

14.00 - 16.00

Jugendsekr. Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 - 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

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Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag Datum

Zeit

Veranstalter

Sa 30.06. 14.00 Naturschutz Ba/Nü

Anlass

Ort/Kontakt

Exkursion für Erwachsene u. Kinder: «Wild- und

Pausenplatz Schulhaus Hatzenbühl, Nü

Honigbienen brauchen blühendes Land»

(www.nbn.ch)

Mi

04.07.

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Zentrum Bären

Fr

06.07.

18.00

Kultur- u. Freizeitkommission

Sommerabendfest mit «Nöggi & the Lucky Boys»

Gemeindehausarena

Fr - So 08.07.

FC Ba

Dorf- und Schülerturnier

bxa Ba

Sa

07.07.

Werkabteilung

Altpapiersammlung (Bereitstellung vor 8 Uhr)

Sa

07.07.

Waldhüttenverein Br/Ha

5-jähriges Vereinsjubiläum

Waldhütte Breite

So

08.07.

11.00

Gem. Chor Ob/Bi

Mitwirkung Gottesdienst

Kath. Kirche Ba

Do

12.07.

09.30

Nüeri-Netz

Morgenkafi

Im Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Naturschutz Ba/Nü

Naturlager in S-chanf GR (4.-6. Klässler)

S-chanf GR (www.nbn.ch)

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Zentrum Bären

06.07. -

14.07. -

Sa - Sa 21.07. Mi

18.07.

14.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum Zeit Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Gemeindepräsident

Sprechstunde Schulpräsident

Nach Bedarf Schulpflege Nü Jeden Mi

abwechselnd

Jeden 2. Do

17.00 - 21.00

Jeden Fr

Jugendtreff Authentic

Jeannine Kummer 079 773 10 55 19.00 - 24.00

Jeden

Jeden Mo

09.00 - 10.00 10.00 - 11.00

Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20)

Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51

Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage)

authentic@plattformglattal.ch

Jugendtreff

Tel. 044 836 31 88

Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr,

11.30 - 14.00 Mittagstisch Mo, Di, Do, Fr Jeden Di

Gemeindehaus

(Tel. Anmeldung: 044 836 80 83)

Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien

Muki-Turnen Bi

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren) Mütter + Väter mit Kleinkindern

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo 15.15 - 17.00 Chrabbelgruppe Nü

ausser Sommerferien

Jeden Mo

15.30 - 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk. 044 836 53 93)

Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 - 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di/Mi

Frauenverein Ob/Bi

Altes Schulhaus Ob

Ref. Kirchgemeindesaal

Im Schloss, Nü – Öffnungszeiten

Jeden 1. Sa

Ludothek Ping Pong Frauenverein Nü/Br/Ha

Jeden Di

18.00 - 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 - 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Jeden letzten Fr

Töffair Nü 19.00

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044

Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi

836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21)

siehe www.ludopingpong.ch

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27 Schulhaus Ob

Jeden 1. + 3. Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 - 16.00

Kleinkindberatung Kt. Zürich

Mütter- / Väterberatung

Neu: Zentrum Bären

Jeden

Frauenverein Ob/Bi Mo, Mi, Do, Fr

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren

Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi

(Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Schulhaus Ob Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 - 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 - 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 - 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 - 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Andere Gemeinden Tag Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und

Universitäre Vorlesungen

Zürcher Hochschule Winterthur

Seniorenverband Winterthur

für Seniorinnen und Senioren

(www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

14.00 - 17.30


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Aktion Kreiselbaustelle

Gültig während der Totalsperrung Winterthurerstrasse

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Dorf-Blitz Juni 2012