Nr. 7 31.7.2014 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Im Überblick
Jugendarbeit in der Region wird ständig ausgebaut und angepasst
Bewegung im Kreis der Jugend
Eishockey-Profi
Während den Schulferien liegen viele Angebote brach. Trotzdem sind Bestrebungen im Gang, die Jugendarbeit an die Bedürfnisse anzupassen. Mit Meri Tadic hat die Plattform Glattal nun eine Person gefunden, die ihr musikalisches Wissen und Können mit der sozialen Arbeit mit Jugendlichen verbinden wird. Viktor Stancescu spielt als Eishockey-Profi bei den Kloten Flyers und in der Hockey-Natio nalmannschaft. Derzeit bereitet sich der Sportler aus Bassersdorf auch noch auf das Erlangen des Anwaltspatentes vor. Seiten 4 / 5
Verlust 40 Stimmberechtigte bestätigten die Jahresrechnung 2013 der Gemeinde Bassersdorf, die mit einem Verlust von rund einer Million Franken abschliesst. Grund dafür ist unter anderem die Rückstellung für die Sanierungsbeiträge an die Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK. Seite 11
Kulturteam
von Annamaria Ress Die Sommerferienzeit senkt sich jeweils wie ein schwüler Sonnentag über viele Aktivitäten und Angebote, die übers Jahr zu festen Institutionen geworden und gerne wahrgenommen werden. Ganz typisch ist dies auch in der Jugendarbeit zu beobachten. Diese wird von Fachkreisen wie folgt beschrieben: «Alle ausserschulischen und nicht ausschliesslich berufsbildenden, vornehmlich pädagogisch gerahmten und organisierten, öffentlichen, nicht kommerziellen bildungs-, erlebnis- und erfahrungsbezogene Sozialisationsfelder von freien und öffentlichen Trägern, Initiativen und Arbeitsgemeinschaften.»
Jugendarbeit birgt somit ein buntes Sammelsurium an Angeboten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Je nach Trägerschaft werden unterschiedliche Ziele verfolgt. Vom Jugendsport bis zur Bibelgruppe, von den Pfadfindern bis zur Gewerkschaftsjugend, von den jungen Samaritern bis zur Jugendmusik. Auf Grund ihrer Vielfalt lässt sich Jugendarbeit nur schwer eingrenzen und umschreiben. Verbindend sind die Freiwilligkeit der Teilnahme und die pädagogische Rahmung der Angebote. Oftmals dient auch ein professionell geführtes Jugendhaus als zentraler Treffpunkt. Luciano Dell’Anna, Jugendhaus-
leiter in Bassersdorf, erzählt von den Werbemassnahmen, die das Jugi-Team alle Jahre unternimmt, um die Schwellenangst von Schülerinnen und Schülern zu minimieren: «Wir besuchen einmal im Monat den Pausenplatz im Sekundarschulhaus Mösli, zeigen uns und knüpfen Kontakte. Dann kommunizieren wir auch immer mehr über Soziale Medien wie Facebook, das von vielen Jugendlichen regelmässig besucht wird.» So seien sie als Vertreter des Jugendhauses immer wieder auf verschiedenen Kanälen präsent.
Aussagekräftige Bewerbung Jugendarbeiterin Miriban Rakipi, gehört zum Leiterteam des Jugendhauses Bassersdorf (Jam). Sie erzählt von den Angeboten, die das Jugi bereithält. Sie erwähnt etwa die zweiwöchentlich stattfindenden MädchenFortsetzung auf Seite 2
Nach dem Abgang einiger langjähriger Mitglieder der Kulturkommission war zu befürchten, dass in Brütten keine kulturellen Anlässe mehr durchgeführt würden. Gemeinderat Fritz Stähli plant aber zusammen mit dem neu zusammengestellten Kulturteam bereits neue Anlässe. Seite 27
Investition Dem Verkauf des alten Schulhaus Breite und dem Kredit über 2,2 Millionen Franken für den Neubau Doppelkindergarten Ebnet stimmten 105 Stimmberechtigte an der Nürensdorfer Gemeindeversammlung zu. Seite 33
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
ab Seite 6 ab Seite 20 ab Seite 28
Das Leiterteam (v.l.n.r.) mit Praktikantin Linda Vögeli, Leiter Luciano Dell’Anna und Jugendarbeiterin Miriban Rakipi bespricht im Jugendhaus Bassersdorf die Bewerbung von Marc Bossard. (ar)
Thema des Monats
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Dorf-Blitz
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Spitze Feder
Reto Hoffmann
Ecke des Kantons. Deshalb nutze ich trotz meines Autos Bahn und Bus oft und gerne. Doch nun wurde ich von den Planern der SBB und des ZVV herb enttäuscht und mit mir sicher auch viele Pendlerinnen und Pendler aus den drei Dorf-Blitz-Gemeinden. Der Regionalverkehr von und nach Bassersdorf hat sich seit dem ausserordentlichen Fahrplanwechsel am 15. Juni im Zusammenhang mit der Teileröffnung der Durchmesser linie massiv verschlechtert.
Die Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs sind eine tolle Sache. Unser Netz, besonders im Kanton Zürich, ist dicht und man erreicht mit dem ÖV in aller Regel zügig und schlank praktisch jede
Und dies gleich in verschiedener Hinsicht. Neu wird Bassersdorf neben der S7 nicht mehr von der S2 bedient, sondern von der S16. Das wäre ja nicht weiter schlimm, würde die S16 nicht geschla-
treffs, die offenen Treffpunkte am Mittwochnachmittag und Freitagabend. Zusätzlich auch die Aufgabenhilfe, Unterstützung bei der Lehrstellensuche und den damit zu erstellenden Bewerbungen. Gerade dieses Angebot unter dem Namen «Jampower» werde sehr gerne genutzt, so Rakipi. Und tatsächlich, beim Besuch des Dorf-Blitz, findet sich gleichzeitig Marc Bossard ein, der auf der Suche nach einer Lehrstelle als Informatiker ist. Im Jam findet er Ruhe und fachliche Unterstützung, um eine aussagekräftige Bewerbung zu formulieren.
Manche suchen uns auf, um über ihre Sorgen und Freuden zu sprechen», sagt Miriban Rakipi. Da komme es dann schon mal vor, dass das Leiterteam zusammen mit den Jugendlichen ein Fussballspiel am «Töggeli-Chaschte» spiele. Spass und gemeinsame Aktivitäten sind gross geschrieben und ein nicht weg zu denkender Teil des JugiLebens. Für das Dorf- und Schülerturnier des FC Bassersdorf Anfang Juli, fand sich eine gemischte Mannschaft zusammen, bestehend aus Jugendlichen und dem Leiterteam, die mit selbst bemalten T-Shirts unter dem Namen «my name ist Jam» teilnahmen.
Freizeit unter Gleichaltrigen «Viele Jugendliche kommen aber auch einfach so vorbei, um hier unter Gleichaltrigen ihre Freizeit zu verbringen.
Während den ersten drei Sommerferienwochen waren etliche Ausflüge und Aktivitäten geplant, die die Jugendlichen selbst eingebracht hätten, so
IMPRESSUM
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Webmaster · Reto Hoffmann
gen besonders unangenehm ist. Dass mit dem neuen Regime laut SBB Verspätungen (notabene auf anderen Linien wie der S5) minimiert werden sollen ist natürlich für die hiesigen Pendler ein schwacher Trost.
Miriban Rakipi. Dazu gehörten etwa ein Besuch des Freibades Waldacher in Volketswil, eine Wasserballon-Schlacht, ein Grillabend, ein Filmabend, ein Frühstück in der Stadt Zürich mit anschliessendem Spaziergang und ähnliches. Für diese Angebote mussten sich die Teilnehmer zuvor anmelden.
Lebenswelt der Jugendlichen tätig und treten dort mit ihnen in Kontakt. Diese schweigepflichtigen Vertrauenspersonen sind Anlaufstelle für Jugendliche, die keine Beratungsstelle aufsuchen wollen oder können. In Brütten findet derzeit gar keine Jugendarbeit statt: Mathias Brühwiler, Bereichsleiter Jugend bei der Plattform Glattal bedauert: «Sämtliche Angebote der Ajuga Brütten wurden per Ende Juni gemäss der gekündigten Leistungsvereinbarung eingestellt. Es gibt also derzeit – und somit auch während den Sommerferien – keine Angebote für die Jugendlichen. Der Jugendtreff bleibt bis auf weiteres geschlossen.» Bei einem allfälligen positiven Entscheid an der Gemeindeversammlung vom 29. September würde die Ajuga mit einem neuen Programm starten. Das Projekt
Rasche Problemaufnahme Die Aufsuchende Jugendarbeit (Ajuga) finde in Bassersdorf derzeit nicht statt, sagt Miriban Rakipi. «Wir bewegen uns ja bereits in den Kreisen der Jugendlichen, an den von ihnen bevorzugten Orten und können so Anliegen und Probleme rasch aufnehmen.» Anders in Nürensdorf, wo die Jugendarbeiter jeweils zu zweit in der Gemeinde unterwegs sind. Sie sind in der
Doch eigentlich bin ich ja selber schuld (und so auch viele Mitpendler der Region), dass es soweit kommen konnte. Vom 18. bis 31. März 2013 hätten wir Gelegenheit gehabt, im Rahmen der öffentlichen Auflage des Fahrplanentwurfes unser Missfallen zuhanden der Wohngemeinde kundzutun. Ob die Einwendungen etwas genützt hätten, steht auf einem anderen Blatt. Reto Hoffmann
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter
gene 28 Minuten zum Zürcher HB brauchen, einiges länger als mit der früheren S2. Dass damit auch noch ein 16-minütiger Aufenthalt am Flughafen verbunden ist, bedeutet aus Sicht des Reisenden schlichte Zeitverschwendung. Auch vom gewohnten Halbstundentakt hat man sich mit dem Zugswechsel still und leise verabschiedet. Die Züge der S16 nach Zürich fahren x.15 und x.55, jene nach Winterthur x.03 und x.42. Auch die S7 hat eine Komfortverschlechterung erfahren, die nur schwer nachvollziehbar ist. Zwar blieb der Fahrplan gleich, doch anstelle der modernen Kompositionen mit Niederflureinstieg und Klimaanlage, verkehren nun die «alten Gurken» teilweise ohne Klimaanlage, was an heissen Ta-
(nb) (sg) (rh) (tj) (kk) (sl) (dm) (ym) (re) (sr) (ar) (ks)
Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 51 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch
Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. August 2014.
Auflage 18. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
Dorf-Blitz online
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«Ajugastars» hingegen wird weiterhin angeboten (siehe Interview).
Bedürfnisablärung In Nürensdorf ist das «Jugi51», wie sich der Treffpunkt an der Hatzenbühlstrasse 51 nennt, über die Sommerferien geschlossen. «Die Skateranlage jedoch ist weiterhin zugänglich», präzisiert Jugendarbeiterin Isabelle Tacheron. Die Räumlichkeiten des Jugi51 dienen als Treffpunkt und Rückzugsort für alle Jugendlichen. Die Jugendarbeitenden stehen als Vertrauenspersonen zur Verfügung und unterstützen die Jugendlichen beim Realisieren ihrer Ideen für die Freizeitgestaltung. Auch hier sind Bestrebungen im Gang, mittels Bedürfnisabklärung künftige Angebote zu prüfen. Unter dem Titel «Mach mit» sollen die Jugendlichen aus
Thema des Monats
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Nürensdorf, Breite, Birchwil und Oberwil mitteilen, was sie im Dorf verändern würden, wenn sie sich etwas wünschen dürften. Alle Einsendungen mit Fotos oder Zeichnungen sollen an der Dorfchilbi im September ausgestellt werden. «Der Jugend soll damit eine Stimme verliehen werden», erklärt Isabelle Tacheron. Wenn sich mehrfach genannte Wünsche herauskristallieren sollten, könnten sich die Jugendarbeiter einen Vorstoss beim Gemeinderat vorstellen. Während den Schulzeiten ist das Jugi51 jeweils am Mittwoch von 17 bis 21 Uhr zur Planung und Umsetzung von verschiedenen Projekten geöffnet. Zum Beispiel wird gemeinsam gekocht und gegessen. Am Freitagabend wird das Jugi zum eigentlichen Treffpunkt. Seit einiger Zeit steht der Mittwochnachmit-
Das Team «my name ist Jam» am Dorfturnier Bassersdorf. (zvg)
tag den Kindern der Mittelstufe offen. Im «Kidstreff» im alten Schulhaus an der Oberwilerstrasse werden Aktivitäten und Ausflüge geplant und durch-
geführt. Guten Erfolg hat das bereits laufende Generationenprojekt, in welchem Kinder zusammen mit Senioren in der Backstube tätig sind. ◾
Interview mit Meri Tadic zu ihrem Engagement beim Projekt Ajugastars Sie haben nach elf Jahren die Band «Eluveitie» im Dezember 2013 verlassen. Ihr Ziel war, sich vermehrt Ihrer eigenen Musik und neuen Herausforderungen widmen zu können. Gehört das Projekt Ajugastars zu diesen Herausforderungen? Es war mir auf Anhieb klar, dass ich mich neben meiner weiteren musikalischen Vision namens «Irij» auch im sozialen Bereich engagieren möchte. Die Plattform Glattal bot mir mit dem beständigen und erfolgreichen Projekt Ajugastars die perfekte Möglichkeit, um mein musikalisches Wissen und Können mit der sozialen Arbeit mit Jugendlichen zu verbinden. Jahrelang habe ich diese Altersgruppe vor allem von der Bühne aus gesehen und beobachtet. Jetzt stehe ich mit ihnen im Pit und kann den musizierenden Jugendlichen meine Erfahrungen aus erster Hand und ohne lila Sonnenbrille weitergeben. Einerseits sehen sie in mir eine Person, welche es geschafft hat, den Traum vom «Rockstar» zu leben. Das fasziniert sie und spornt sie gleichermassen an. Andererseits war es mein Wunsch, aus dem künstlichen Vakuum von Bühne, Backstage und Flughäfen auszubrechen, um mich im richtigen Leben und meiner eigenen Musik wiederzufinden. Die Zusammenarbeit mit jungen Musikbegeisterten ist unglaublich inspirierend, erfüllend und ebenso anspor-
nend. Daher könnte man hier von einer klassischen Win-Win-Situation reden.
Womit können Sie den Jugendlichen bei Ajugastars helfen? Ich helfe den Jugendlichen bei Aufnahmen, der Umsetzung von Ideen, Verbesserung ihrer musikalischen Leistung, konzeptionellen Schwierigkeiten, kreativen Blockaden, Alltagsproblemen, Unsicherheiten, Ängsten und Liebeskummer gleichermassen. Es ist mir wichtig, dass sie sich Zeit nehmen können, um meine Art und meine Lebensweise zuerst kennenlernen, bevor sie sich entscheiden, ob sie sich mir anvertrauen wollen. Ob es Texte sind, Gesangslinien, Gitarrenriffs oder Songarrangements, eine Basis des Vertrauens ist in der Musik ein elementarer Grundstein, um die eigene Kreativität voll und ganz ans Tageslicht zu bringen. Viele Jugendliche sind mit den Entwicklungen, Anforderungen und den heutigen medialen Zwängen manchmal überfordert. Ich versuche ihnen zu vermitteln, dass sie nicht jedem Trend hinterher rennen müssen. Damit hoffe ich, ihre Eigenständigkeit und Gesellschaftskompetenzen zu stärken.
Welche Saiten wollen Sie bei den Jugendlichen zum Klingen bringen? Ideal wäre, wenn es mir gelingt, von der leisesten, sanftesten bis zur lautesten, kratzigsten alle einmal erklin-
gen zu lassen. Damit lernen sich die Jugendlichen selbst besser kennen und wissen, auf welcher ihrer «Saiten» sie das Beste und Schönste in sich hervorbringen können. Erschrecken aber auch nicht, wenn die kratzigen Töne mal mitschwingen und lauter werden. Jeder hat sie, jeder kennt sie. Die Frage ist nur, wie man sie in die Komposition «Leben» einbaut. Ich nehme die Jugendlichen mit ihren Wünschen, Ideen, Ängsten, Freuden und Unsicherheiten äusserst ernst. Sie sind vielseitig, tiefgreifend und wichtig. Die Musik bietet eine ideale Plattform, um sich selbst und all die Klänge, die in einem schlummern, kennen- und reflektieren zu lernen.
Gibt es Ideen von Ihrer Seite oder auch von der Plattform Glattal, wie das Projekt Ajugastars weitergehen soll? Gegenwärtig arbeite ich gerade an meinem Pilotprojekt namens «Jugi-Tunes». Wir sehen dies als Erweiterung und Ergänzung zum Ajugastars mit den bereits bestehenden Bands, Projekten, Aufnahmen, Konzerten und Veröffentlichungen. Das Atelier in den Räumlichkeiten der Jugendarbeit wird zu diesem Zweck während den Sommerferien von mir zum Musikraum ausgestattet und eingerichtet. Das Ziel des «Jugi-Tunes» ist es, eine offene, musikalische Plattform im Rahmen des Kids-Treffs zu eröffnen. Im Abstand von zwei Wochen wird mitt-
Meri Tadic. (zvg)
wochs während zwei bis drei Stunden im Jugi musiziert. Der Fokus richtet sich auf gemeinsames Musizieren, Improvisieren und Komponieren. Kinder, die bereits ein Instrument beherrschen, sollen andere Kinder in die Welt der Musik einführen. Steckbriefe sollen den Kindern helfen, Gleichgesinnte zu finden und allenfalls auch zu neuen Bandgründungen führen, welche dann im Sinne des Ajugastars von uns gecoacht werden. Musik soll im «Jugi-Tunes» gefühlt und erfahren werden. In diesem Sinne hebt sich dieses Projekt auch klar vom traditionellen Musikunterricht ab. Jedes Kind ist jederzeit willkommen, ob mit oder ohne Instrument, als Zuschauer, klatschender Fan oder summender Backgroundsänger. Ich werde die Kinder während dieser Stunden begleiten und animieren, und freue mich sehr auf dieses zukünftige Projekt. Susanne Gutknecht
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Monatsinterview
Dorf-Blitz
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Victor Stancescu, Captain der Kloten Flyers, fühlt sich wohl in Bassersdorf
Ein Kämpfer auf dem Eis bereitet sich als Anwalt vor Als vollständiger Schweizer fühlt sich Eishockey-Profi Victor Stancescu, der aus Rumänien stammt. Seit zwei Jahren lebt er mit seiner Frau Livia und dem gemeinsamen Sohn Florian in Bassersdorf. Der Captain der Kloten Flyers bereitet sich derzeit auf das Erlangen des Anwaltspatentes vor. von Annamaria Ress
Herr Stancescu, Sie leben seit Ihrem fünften Altersjahr in der Schweiz. Mit Ihren Eltern und Ihrem Zwillingsbruder Tudor sind Sie 1990 eingewandert. Sehen Sie die Schweiz heute als Ihre Heimat oder hängt Ihr Herz noch an Rumänien? Die Schweiz sehe ich voll und ganz als meine Heimat. Es liegt vielleicht auch daran, dass wir nicht so viele Verwandten in Rumänien haben und daran, dass meine Eltern bewusst nicht versucht haben, Anschluss an die rumänische Gemeinschaft in der Schweiz zu finden. Seit 1990 bin ich nur ein einziges Mal wieder in Rumänien gewesen, zusammen mit meiner Frau vor rund fünf Jahren. Meine Herkunft ist der einzige Bezug zu Rumänien. Ich habe keine besondere emotionale Bindung mehr. Meine Jugendzeit in der Schweiz verlief absolut normal. Deshalb ist meine Beziehung zur Schweiz auch eine ganz andere – nämlich eine 100-prozentige. Egal, ob ich als Nationalspieler Eishockey spiele oder an Abstimmungen teilnehme.
«Die Schweiz sehe ich voll und ganz als meine Heimat» Sie haben Ihre Karriere beim EV Zug gestartet, danach ging es über den EHC Illnau-Effretikon und die ZSC Lions als 14-Jähriger zu den EliteJunioren der Kloten Flyers. Seit Saison 2001/02 gehören Sie zur ersten Mannschaft der Flyers, die Sie seit 2010 auch als Captain führen. Ist ein Clubwechsel für Sie als dienstältester Spieler überhaupt eine Option?
Eishockey-Profi Victor Stancescu geniesst mit seiner Frau Livia und Sohn Florian nach Möglichkeit die freie Zeit zuhause in Bassersdorf. (Bilder: Annamaria Ress)
Ich hielt es bislang in meiner Karriere immer so, dass ich bei vorzeitigen Vertragsverhandlungen oder wenn der aktuelle Vertrag vor dem Auslaufen stand, immer mit meiner Familie die Situation von Nahem betrachtet habe. Ob die Gesamtsituation noch stimmt oder allenfalls ein Wechsel zu unserem Leben überhaupt passen würde. Das wägen wir alles sehr sorgfältig ab. Alles wird berücksichtigt, auch die emotionale Bindung an Kloten. Bisher fiel die Entscheidung immer für einen Verbleib bei Kloten aus. Der Club wollte mich auch immer behalten, aber auch dies kann sich ja ändern; so ist das im Berufsleben.
Seit 2011 gehören Sie zur Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Was genau bedeutet Ihnen dies? Ich durfte auch schon davor für die Nationalmannschaft spielen, aber 2011 und auch dieses Jahr habe ich an der Weltmeisterschaft teilgenommen. Als Junior war ich bei fünf Juniorenweltmeisterschaften dabei. In der Nationalmannschaft herrscht in der Regel ein Kommen und Gehen. Mal ist man dabei, das nächste Mal vielleicht nicht. Stammspieler gibt es nicht viele und ich war nie einer davon. Eine Selektion hängt auch davon ab, wie viele NatiSpieler aus dem Ausland dabei sind.
Für manche ist es an der Grenze des Zumutbaren, nach 70 oder 80 Spielen nochmals eine intensive Vorbereitung zu absolvieren und die Weltmeisterschaft zu bestreiten. Aber es ist natürlich eine grosse Ehre, Teil der Nationalmannschaft sein zu dürfen. Auch die Teilnahme an den Weltmeisterschaften ist in sportlicher Hinsicht eine riesige Erfahrung. Ich geniesse die Zeit in der Nationalmannschaft. Es herrscht ein anderer Ton und eine andere Spielweise. Man lernt neue Spieler kennen und trifft alte Bekannte, das ist immer spannend. Ich sehe es auch als eine Art der Weiterbildung; neuer Trainer, andere Kollegen, neue Ideen oder Tipps im taktischen Bereich aber auch betreffend Training neben dem Eis oder neuen Ausrüstungsgegenständen.
«Es ist natürlich eine grosse Ehre, Teil der Nationalmannschaft sein zu dürfen» Erzählen Sie von Ihrer Begeisterung für das Eishockey. Warum sind Sie zum Beispiel nicht Fussballer geworden? Auch in dieser Sportart hätten Sie physisch spielen oder den Zweikampf suchen können,
wie Sie das einst in einem Interview formuliert hatten. Es war wohl eher ein Zufall, dass ich im Eishockey gelandet bin. Damals war Zug unsere erste Station in der Schweiz. Im gleichen Haus wohnte ein Hockey-Trainer, der meinen Bruder und mich zum Mitmachen motivierte. Es machte uns von Anfang an grossen Spass. Die Kameradschaft war toll. Eine Mannschaft ist wie eine verschworene Einheit. Dies war während unserer Kindheit natürlich ebenso wichtig wie der Sport selbst. So bin ich dann allmählich reingewachsen, bis die ersten Ostschweizer Auswahlen erfolgten und sich herausstellte, dass ich zu den besten meines Alters gehörte. Erst da spielte ich mit dem Gedanken, allenfalls eine Profikarriere anzustreben. Das Spannendste am Eishockey ist das Leben und die Funktionsweise einer Mannschaft und natürlich das gemeinsame Bestreiten einer Herausforderung.
Wie sieht Ihr Trainingsaufwand aus, neben jenem auf dem Eis? Im Sommer sind wir während einer relativ kurzen Zeit nicht auf dem Eis. Wir trainieren bis auf den Mittwoch zweimal täglich. Dazu gehören Krafttraining, Ausdauer oder Intervalltrainings. Einmal pro Woche spielen wir Unihockey, einmal auch eine Stunde
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Tennis. Es ist ein guter Mix der verschiedenen Arten von Kraft- und Ausdauertrainings sowie den spielerischen Elementen. Der Aufwand ist gross und wird immer grösser. Während der Saison findet um das Eistraining auch Ein- und Auslaufen statt, ein bis zwei Mal pro Woche steht Krafttraining an und dann gibt es noch Physiotherapie und viele andere Behandlungen bei Bedarf. Am Ende summieren sich diese Einheiten, so dass ein beträchtlicher Aufwand entsteht, der in den letzten zehn Jahren markant gestiegen ist.
«Ehrgeiz, Wille und Talent nützen in einem Team nur wenig, wenn der Teamgeist fehlt und die Mannschaft nicht harmoniert.» Das haben Sie in einem Referat erwähnt. Was genau tun Sie selbst für den Teamgeist innerhalb Ihrer Mannschaft? Für diese Frage gibt es kein Regelwerk, denn jedes Kollektiv funktioniert anders und jeder Mensch auch. Wir sind ein Team von rund 27 Spielern und jeder einzelne hat seine eigene Rolle. Das Thema meines damaligen Referates war, dass man zwei verschiedene Anknüpfungspunkte hat. Der eine ist der Erfolg des Teams, der andere der persönliche. Der ist für jeden einzelnen wichtig, egal ob er Hockey spielt oder als Banker arbeitet. Jeder möchte sich entfalten und weiterkommen. Gleichzeitig haben wir im Hockey – vielleicht noch extremer als in anderen Berufen – ein ausgeprägtes Gefühl für Teamerfolg. Eine Mannschaft hat dann den grössten Erfolg, wenn die Balance stimmt. Also wenn es der Einzelne schafft, seine persönlichen Ziele mit denjenigen der Mannschaft möglichst kongruent festzusetzen. Das ist gar nicht so einfach. Wenn ich als Captain bemerke, dass einer irgendwo aneckt, versuche ich ihn abzuholen und damit zu erreichen, dass alle im selben Boot sind. Eine Mannschaft soll sich möglichst zusammen entwickeln und eine Identität als Team erreichen. Das ist bei so vielen Leuten, von denen jeder seine eigenen Vorstellungen mitbringt, herausfordernd. Wenn es aber gelingt, erreicht man einen guten Teamgeist.
Wie sieht Ihr Aufgabenbereich als Captain der Kloten Flyers aus?
Monatsinterview Aufgabe eines Captains ist zunächst die Kommunikation mit dem Schiedsrichter und das «shake hands» vor und nach dem Spiel. Zum Aufgabenbereich gehört sicher auch die Pflege der kommunikativen Wege zum Trainer und zum Sportchef. Wenn die Mannschaft einen Wunsch hat, geht der formelle Weg über den Captain zum Trainer oder Sportchef, damit sich niemand exponieren muss. Wir in Kloten sind so organisiert, dass wir einen Spielerrat haben. Ich möchte als Captain nicht die Fäden allein in der Hand halten. Der Spielerrat, also fünf bis sechs Teammitglieder, tragen einen Teil der Verantwortung für unsere Entscheidungen mit. Wenn es angemessen ist, besprechen wir die Anliegen allerdings auch im Plenum.
«Ich lerne gerade intensiv auf das Anwaltspatent» Von 2005 bis 2010 haben Sie das Studium der Rechtswissenschaften an der Uni Zürich mit Lizenziat abgeschlossen und 2011 gegenüber der Presse erwähnt, dass sie erst mittelfristig das Anwaltspatent anstreben würden. Wie sieht es heute aus? (lacht) Mittelfristig ist jetzt sehr kurzfristig, denn ich lerne gerade intensiv
auf das Anwaltspatent. Heute zum Beispiel habe ich am Vormittag bis elf Uhr gelernt, danach ging ich ins Training. Mein Ziel ist es, nächstes Jahr im Besitz des Anwaltspatents zu sein. Ich bin jetzt 29 Jahre alt und ab schätzungsweise 32 kann es jährlich vorbei sein mit der Sportler-Karriere. Solange es mir gesundheitlich gut geht, möchte ich aber weiterhin als Profispieler tätig sein. Es macht mir immer noch grossen Spass.
Was planen Sie für Ihre berufliche Zukunft? Ich habe immer in Etappen geplant. Eine erste war die Mittelschule, dann das Studium und nun das juristische Praktikum – das Anforderung für die Anwaltsprüfung ist – und das Anwaltspatent. Danach wird eine nächste Etappe folgen.
Gibt es ein spezielles Gebiet, das Sie als Anwalt interessieren würde? In der Kanzlei, in der ich gearbeitet habe, habe ich ein bisschen von allem gesehen. Schwerpunkt war Handelsund Wirtschaftsrecht aber auch Vertragsrecht. Dies sind Bereiche, die mich ganz sicher interessieren. In der juristischen Ausbildung erfolgt die Schwerpunktwahl jedoch in der Regel erst nach dem Erlangen des Anwaltspatents. Ein grosses Inte resse habe ich für Sportrecht, obwohl dies nicht wirklich eine klassische
5 Disziplin in der Schweiz ist. Ich bin derzeit Mitglied im Verein der Sportjuristen und tausche mich dort mit anderen aus oder nehme gelegentlich an Tagungen teil.
«Mit Beleidigungen werden wir nur während des Spiels konfrontiert» Sie wohnen zentral gelegen in Bassersdorf, zusammen mit Ihrer Frau Livia und dem gemeinsamen Sohn Florian, der jetzt zwölf Monate alt ist. Werden Sie angesprochen auf der Strasse? Oder sogar beleidigt von Gegnern, etwa nach einem Derby-Spiel? Das kommt nicht häufig vor, die Schweizer sind ziemlich diskret. Und Hockeyspieler kennt man nicht so schnell, sie tragen im Spiel einen Helm. Man spürt schon, wenn man erkannt wird, aber nicht in einer unangenehmen Weise. Manchmal werde ich angesprochen, meistens während den Playoff-Spielen. Dann wird mir Glück gewünscht, das ist sehr schön. Mit Beleidigungen werden wir nur während des Spiels konfrontiert. Als Privatperson habe ich das noch nie erlebt.
Interessieren Sie sich für das Geschehen im Dorf? Ja, eigentlich schon. Ich informiere mich jeweils gerne über bevorstehende Abstimmungen und Wahlen, auch auf kommunaler Ebene. Und meine Frau ist jetzt mit unserem Sohn involviert. Krabbelgruppe und Mütterberatung und anderes, da wächst man so richtig rein. Und übrigens liest meine Frau auch den gesamten Dorf-Blitz jeweils genau durch (lacht). So sind wir immer top informiert.
Hat das Wachstum der Gemeinde Auswirkungen auf Ihr persönliches Leben?
Nach den Lernarbeiten zur Anwaltsprüfung muss auch der Hunger gestillt werden: Victor Stancescu an der Schneidemaschine.
Das Wachstum als solches ist nicht wirklich greifbar für uns. Wir sind erst vor zwei Jahren von Kloten zugezogen. Als wir nach Bassersdorf kamen, wussten wir, dass sich das Zentrum verändert. Migros und Coop werden somit sicher eine Aufwertung erleben und auf den Zentrumsplatz freuen wir uns. Auch das neue Schulhaus ist wichtig für uns.
Bassersdorf
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Eintauchen in eine spannende Fantasiewelt
Die Bibliothek – ein Ort zum Verweilen Jedes zweite Jahr besuchen alle zwölf Kindergärtnerinnen mit ihren Kindern die Bibliothek. Spielerisch werden die Kinder in die Geheimnisse der Bibliothekswelt eingeführt. Zusammen mit der Bibliothe-
karin versuchen sie herauszufinden, welche «Schätze» da zu finden sind. Manche sind völlig überrascht von der Vielfalt der angebotenen Bilder- und Sachbilderbücher. Einige Bücher werden sogar in sechs
verschiedenen Fremdsprachen geführt. Die Kinder entdecken eine spannende Fantasiewelt. So tauchen sie zum Beispiel als Piraten verkleidet
in die Welt der Piraten ein und spekulieren, ob es denn heute noch Piraten gibt und wo diese leben. Ganz ruhig wird es dann, wenn die Bibliothekarin eine Bilderbuchgeschichte erzählt. Natürlich darf nachher noch nach Lust und Laune in den verschiedenen Büchern geschmökert werden und gelegentlich darf eines ausgesucht und in den Kindergarten mitgenommen werden. Zum Schluss der Einführung bekommt jedes Kind ein Piraten- oder Prinzessin Lillifee-Lesezeichen. Die Kinder werden ermuntert, mit ihren Eltern, Grosseltern, Tanten oder Onkeln in die Bibliothek zu kommen. Dann erhalten sie gratis eine personalisierte Bibliothekskarte. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie die Kinder stolz ihren Ausweis abholen und selbst ein Buch oder andere Medien ausleihen. Bibliothek Bassersdorf
Kindergartenkinder entdecken die Bibliothek. (zvg)
Jubiläum 1984 bis 2014 30 Jahre Altersheim Breiti Altersheim Breiti, Breitistrasse 25, 8303 Bassersdorf
n o i t a l u t a r G e h Herzlic Ein Meilenstein ist geschafft! • Samira Stadtmann, Kauffrau • Ruben Schneeberger, Kaufmann und • Christoph Meier, Fachmann Betriebsunterhalt
Vor dem Umbau
Nach dem Umbau
Samstag, 30. August 2014 von 10.45 bis 16 Uhr • Begrüssung und Ansprachen • Grillplausch, Kaffee und Kuchen • Enthüllung neuer Sitzbänke • Unterhaltung mit Musik, Zaubern, Kinderschminken Das Detail-Programm finden Sie auf: www.bassersdorf.ch
haben ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren und wünschen einen guten Start ins Berufsleben. Gemeindeverwaltung Bassersdorf
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Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Räumung Off-Airportparking Grindel
n
tio Gratula
Wir gratulieren zum 97. Geburtstag am 5. August Pasquale Antonelli Lägernstrasse 6 zum 90. Geburtstag am 1. August Henri Tuggener-Dällenbach Im Schönengrund 16
Das Grundstück Kat.-Nr. 3040 Grindelstrasse in Bassersdorf wird seit längerer Zeit widerrechtlich als Abstellplatz für Kunden- und Mietautos für den Flughafen genutzt. Trotz mehrfach angesetzter Frist zur Räumung des Platzes ist die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes bis heute nicht erfolgt. Der Gemeinderat setzt sich dafür ein, dass das Grundstück baldmöglichst geräumt wird.
Pilotprojekt Passage Mit dem Pilotprojekt Passage schliesst sich Bassersdorf einem Angebot der Stadt Winterthur an, wel-
Baubewilligungen Im ordentlichen Verfahren wurde folgende Baubewilligung erteilt: BG-Nr. 2013/0069, Scheitlin Daniel, Obere Wangenstrasse 8, Brüttisellen: Abbruch und Neubau Wohnhaus beim bestehenden Bauernhaus Assek.-Nr. 1140, Gerlisbergstrasse 70, Kat.-Nr. 5818. Gemeinderat Bassersdorf
lehrstellen als kauffrau / kaufmann (profil e oder m)
am 24. August Hans Bachmann Im Lindenacher 25
fachfrau / fachmann betriebsunterhalt (fachrichtung werkdienst und hausdienst)
zum 85. Geburtstag
am 28. August Ruth Martinelli-Kägi Brunnenstrasse 38
Während dieses einmonatigen Arbeitseinsatzes wird das Arbeitsverhalten der Teilnehmenden beobachtet. Die Erkenntnisse daraus dienen der Sozialberatung dazu, nach Beendigung des Arbeitsprogramms Passage gezielt mit diesen Personen zu
arbeiten. Oberstes Ziel ist die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und damit das Vermeiden einer Langzeitabhängigkeit. Das Pilotprojekt wird vorerst für eine Versuchsphase eingeführt. Zeigt die Auswertung den gewünschten Erfolg, wird die definitive Einführung des Arbeitsprogrammes geprüft.
auf den sommer 2015 bietet die gemeinde bassersdorf je zwei
am 14. August Margaretha Rüedi-Hasenfratz Auenring 31
am 3. August Werner Merk-Gollini Wiesenweg 7
ches eine langfristige Abhängigkeit von der Sozialhilfe zu verhindern versucht. Vor dem Bezug von Unterstützungsleistungen durch die Sozialen Dienste werden die betreffenden Personen zu einem einmonatigen Arbeitseinsatz im Arbeitsprogramm Passage angemeldet. Ziel des Programms ist es, die Selbständigkeit der Teilnehmenden zu erhalten, ihre Eigenverantwortung zu fördern und einen längerfristigen Bezug von Sozialhilfe möglichst zu vermeiden.
Die ausführlichen Stellenbeschreibungen findest du unter www.bassersdorf.ch Wir freuen uns darauf, dich kennen zu lernen! karl hügin-platz, postfach, 8303 bassersdorf, 044 838 85 61
Bundesfeier 2014
gemeinde bassersdorf
zum 80. Geburtstag am 1. August Rudolf Constam Rebenweg 2 am 2. August Marianna Giuga-Baudo Lägernstrasse 11 am 12. August Ernst Binder Mülihalden 5 am 21. August Rosa Maria Meier-Gassmann Bachstrasse 8 am 21. August Margaritha Schläfli-Abächerli Gerlisbergstrasse 24 am 25. August Brigitte Hauser-Unholz Geerenweg 10
Offizieller Festakt
gemeinde bassersdorf
Der Gemeinderat lädt herzlich zum offiziellen Festakt auf den Karl Hügin-Platz im Zentrum von Bassersdorf ein. Um 10.30 Uhr eröffnet der Musikverein Bassersdorf die Feierlichkeiten. Nach der Begrüssung durch die Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler spricht Marco Marchesi, CEO Ispin AG und Gekarl hügin-platz (bei den gemeindehäusern) winner des Swiss ICT Awards 2013. Im Anschluss an den Festakt offeriert die Gemeinde Wurst, Brot und Getränke. Gemeinderat Bassersdorf klotenerstrasse
winterthurerstrasse
bahnhofstrasse
Hinweis
baltenswilerstrasse
bahnhof bassersdorf
Das Abbrennen von Feuerwerk ist gemäss kommunaler Polizeiverordnung ausschliesslich am 1. August erlaubt. gemeinde bassersdorf karl hügin-platz 1 | 8303 bassersdorf | 044 838 85 85
Gemeinderat Bassersdorf
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einladung zur bundesfeier 2014 freitag, 1. august, 10.30 uhr
Herzliche Gratulation
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Aus Behörde und Verwaltung
Auswertung der Ergebnisse über sechs Monate
Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei Die Polizei Bassersdorf führte in den Monaten Januar bis Juni 2014 29 Geschwindigkeitskontrollen innerhalb der Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone im Dorfzentrum durch, ebenso fünf Kontrollen in der mit 50 km/h belegten Bahnhofstrasse. Bei 3 425 erfassten Fahrzeugen wurden 473 Übertretungen gemessen, was einer Übertretungsrate von 13,8 Prozent entspricht. Davon waren 219 Fahrzeuge aus Bassersdorf. Die über alle Kontrollen hin erreichten Höchstgeschwindigkeiten betrugen:
Tempo 30 Zone 54 Stundenkilometer Gerlisberg strasse, talwärts Tempo 20 Zone 37 Stundenkilometer Poststrasse in Richtung Postplatz Tempo 50 Zone 64 Stundenkilometer Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof Anlässlich der Kontrollen zeigte sich, dass die jeweiligen Höchstgeschwindigkeiten mehrheitlich gut eingehalten werden. Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle Übertretungen im
Ordnungsbussenverfahren erledigt werden. Mit Ausnahme des Lindenachers erfahren sämtliche Tempo 30-Zonen eine gute Akzeptanz. Die Strecke im Lindenacher ist wegen der zurzeit noch bestehenden Baustelle im Zentrum nur als Tempo 30-Zone signalisiert, jedoch nicht entsprechend möbliert. Es fehlen die wechselseitigen Parkfelder oder Parknischen. Diese mussten dem über die Strasse führenden Baustellenverkehr weichen. Nach Fertigstellung der Baustelle werden diese wieder markiert und gebaut. Ab diesem Zeitpunkt
dürfte keine höhere Geschwindigkeit als Tempo 30 mehr möglich sein. Die detaillierten Auswertungen finden Sie auf www.bassersdorf.ch. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen auch gerne die Polizei Bassersdorf unter Telefon 044 838 86 31. Polizei Bassersdorf
Schmalblättriges Greiskraut – Aufruf zur Bekämpfung
Wahlbüro – Ersatzmitglieder gesucht
Das Schmalblättrige Greiskraut ist im Vormarsch und breitet sich vor allem entlang von Verkehrswegen und Gleisanlagen schnell aus. Die Pflanze ent hält sehr giftige Inhaltsstoffe. Der Kanton fordert deshalb die Gemeinden und private Eigentümer auf, konsequent gegen Bestände vorzugehen.
Aufgrund von Rücktritten aus dem Wahlbüro fehlen derzeit Ersatzmitglieder, welche insbesondere bei umfangreichen Abstimmungen oder Erneuerungs wahlen zum Einsatz kommen.
Die Gemeinde Bassersdorf bekämpft diese Pflanzen entlang von Strassen und in öffentlichen Anlagen. Für die weitere Bekämpfung ist jedoch die Mithilfe der Bevölkerung notwendig. Falls Bestände des Schmalblättrigen Greiskrautes entdeckt werden, sind diese der Gemeindeverwaltung, Abteilung Bau + Werke, zu melden. Ein Merkblatt mit detaillierten Angaben kann auf www.bassersdorf.ch heruntergeladen werden. Abteilung Bau + Werke
Das Wahlbüro ist verantwortlich für das Überwachen der Stimmabgabe an der Urne und für das Ermitteln der Abstimmungsergebnisse. Wenn Sie an dieser Aufgabe interessiert sind und auf Abruf an Abstimmungswochenenden einen Einsatz leisten können, melden Sie sich bitte unter gemeinde@bassersdorf.ch.
Gemeindeverwaltung Bassersdorf
Wahrzeichen fiel dem Sturm zum Opfer
Die Gemeinde stellt sich vor
Am Sonntag, 6. Juli fegte ein Sturm über die Gemeinde Bas sersdorf hinweg und brachte die über 60 Jahre alte Trauer-Buche auf dem Friedhof Bachtobel in Bassersdorf zum Stürzen.
Bevölkerungsinformationen und Begrüssung Neuzuzüger.
Laut Friedhofgärtner Andreas Zweerus war nach dem Sturz gut zu erkennen, dass der Stamm von innen faul und eingerissen war und deshalb dem Sturm nicht mehr standhalten konnte. Die Buche war gewissermassen ein Wahrzeichen auf dem Friedhof, das von weitem zu sehen war. Leider musste sie nach diesem Sturm gefällt werden.
Das schmalblättrige Greiskraut gehört zu den invasiven Pflanzen. (zvg)
Friedhofzweckverband Bassersdorf-Nürensdorf
Am Samstag, 25. Oktober 2014 lädt die Gemeinde die Bevölkerung zu einer Besichtigung spezieller Standorte ein. Nebst wichtigen Informationen für Neuzuzüger möchten wir auch anderen Interessierten verschiedene Standorte und Dienstleistungen zeigen. Ein detailliertes Programm wird im September publiziert. Reservieren Sie sich diesen Samstagvormittag heute schon – wir freuen uns auf Sie. Gemeindeverwaltung Bassersdorf
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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Sensibilisierungskampagne «Alles hat seine Zeit» Unter dem Motto «Alles hat seine Zeit» starten wir in den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf am «Tag des Alters», am Mittwoch, 1. Oktober 2014, eine Sensibilisierungskampagne zur Bedeutung des hohen Alters. Ein spannender Auftakt erwartet Sie. Alles Weitere erfahren Sie später.
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Gemeindeversammlung genehmigte Jahresrechnung 2013
910 000 Franken Verlust wegen BVK Rückstellungen Die Jahresrechnung 2013 der Gemeinde Bassersdorf schliesst mit einem Verlust von rund einer Million Franken ab. Grund dafür ist unter anderem die Rückstellung für die Sanierungsbeiträge an die Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK.
zentrum ein, um über die zwei traktandierten Geschäfte zu befinden. Offensichtlich interessierten die WMPartien dieses Abends mehr als die Jahresrechnung 2013, welche es unter anderem zu genehmigen galt.
von Reto Hoffmann
Und diese präsentierte sich nicht gerade berauschend. Sie schliesst mit einem Gesamtaufwand von 65,8 Millionen Franken und einem Verlust
Gerade mal 40 Stimmberechtigte fanden sich am Ende Juni im Franziskus-
Rückstellungen
über 910 000 Franken. Budgetiert gewesen war allerdings ein kleiner Gewinn von 33 000 Franken. Einen Strich durch die Rechnung gemacht hat den Finanzverantwortlichen der Zürcher Regierungsrat. Auf dessen Druck hatte der Gemeinderat entschieden, die Rückstellungen von 2,2 Millionen Franken für die Sanierung der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) in einem Mal in die Rechnung aufzu-
Sommernachtsfest – Tradition wiederbelebt
nehmen, statt diese auf sechs Tranchen zu verteilen. «Immerhin wird dies nun die Rechnung der kommenden Jahre nicht mehr belasten», meinte der neue Finanzvorstand Christoph Füllemann bei der Präsentation lakonisch. Ebenfalls belastend wirkte sich die (vorgesehene) Rückstellung für das geplante Schulhaus Chrüzacher von 1,5 Millionen Franken, sowie die rund 600 000 Franken höhere Lehrerbesoldung auf das Rechnungsergebnis aus, wie der Finanzvorstand weiter ausführte. Positiv dagegen fallen die 1,4 Millionen Franken mehr Steuereinnahmen ins Gewicht, sowie nicht getätigte Investitionen, welche zu weniger Abschreibungen von rund 885 000 Franken im Verwaltungsvermögen führte.
Finanzausgleich Die Rechnungsprüfungskommission monierte in ihrem Abschied, dass beim Finanzhaushalt nach wie vor ein grosses strukturelles Defizit bestehe, das über den kantonalen Finanzausgleich kompensiert werde. Dieser Beitrag sei 2013 sogar um 3,2 Millionen Franken höher als im Vorjahr. Sonst wäre das Defizit noch grösser. RPK Präsident Georg Fallegger mahnte deshalb an der Versammlung zu grösster Aufmerksamkeit, was die Ausgaben betreffe. Und man werde auch bei den Investitionen vermehrt ein Auge darauf haben. Das letzte Sommernachtsfest fand in Bassersdorf vor rund zehn Jahren statt. Dieses Jahr beschlossen einige Bassersdorfer diese schöne Tradition wieder aufleben zu lassen. Treibende Kraft hinter der Idee war Roman Brauchli, Bandleader der Buffalo Band Bassa ville. Zusammen mit dem Musikverein
und dem Turnverein Bassersdorf lud er Anfang Juli auf den Dorfplatz vor dem alten Feuerwehrgebäude zum gemütlichen musikalischen Beisammensein. Geplant war der Anlass auf den 1. Juli. Doch ausgerechnet an diesem Tag spielte die Schweizer Fussball Nationalmannschaft ihre WM-Achtelfinalpartie.
Deshalb machte man kurzfristig vom Verschiebungsdatum Gebrauch. Dies zahlte sich aus, denn das Besucherinteresse war in der Folge entsprechend grösser und auch das Wetter spielte mit. Der Anlass darf als gelungen bezeichnet werden und soll nun alle zwei Jahre eine Wiederholung finden. (rh)
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Kritik übte auch Stimmbürger Hans Moser. Der Finanzexperte bemängelte, dass der Gewährleistungsspiegel (finanzielle Eventualverpflichtungen) zwar im ausführlichen Finanzbericht ausgewiesen würde, aber im Weisungsbüchlein nicht vorkomme. Da es sich dabei um – seiner Ansicht nach – wichtige Finanzinformationen handle, wünschte er, dass diesen in Zukunft mehr Beachtung geschenkt würden. Die Jahresrechnung 2013 wurde darauf ohne weitere Einwände von der Versammlung genehmigt. Ebenso durchgewinkt wurde die Anpassung der Verbandsstatuten der Heilpädagogischen Schule des Bezirks Bülach.
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Matters feierten am 14. Mai ihre Eiserne Hochzeit
65 Jahre gemeinsam erlebt und gelebt Walter und Meieli Matter haben vor 65 Jahren geheiratet. Den speziellen Jubeltag der Eisernen Hochzeit nehmen sie dankbar an. Erlebt haben sie viel in den gemeinsamen Jahren, Hochs und Tiefs miteinander getragen. Ihm halfen dabei die Bienen, sie konnte das Leben in gestickten Bildern verarbeiten. von Susanne Gutknecht Walter und Meieli Matter leben immer noch zuhause und geniessen den Blick auf ihre Föhre, in denen sich verschiedenste Vögel und Schmetterlinge treffen. Bis vor zwei Jahren pflegten der 94- und die 87-Jährige ihren Gemüsegarten, was heute jedoch zu beschwerlich sei. «Ich sage jeden Tag danke dafür, dass wir noch miteinander zuhause leben können», sagt Meieli Matter.
Meieli und Walter Matter erinnern sich noch genau an den Hochzeitstag vor 65 Jahren. (sg)
Die Matters sind wache Zeitgenossen, vertreten ihre Meinung deutlich. Sind sie einmal verschiedener Meinung, lassen sie die Meinung
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des anderen stehen. Ein wichtiger Pfeiler ihrer langjährigen Beziehung ist die Toleranz. Obwohl Meieli Matter Alkohol nichts abgewinnen kann, offeriert sie ihrem Mann am Abend ein Gläschen. Auch sein Hobby, die Bienenzucht, die er über 80 Jahre lang intensiv betrieben hat, musste Meieli mit grosser Geduld mittragen: «Manchmal dachte ich, er sei mit den Bienen verheiratet und nicht mit mir.» Aber wenn sie die leuchtenden Augen ihres Mannes bei der Heimkehr sah, oder wie er die kleinen Tiere in der Hand gehalten habe, war der Groll verflogen: «An solchen Dingen sieht man doch, was das Wertvolle an einem Menschen ist.»
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Walter Matter erzählt mit Stolz von seinen langjährigen Engagements: 65 Jahre Männerchor, 50 Jahre Postbeamter, 80 Jahre Bienenzucht und 65 Jahre verheiratet. «Das braucht Wille und Durchhaltevermögen», attestiert er sich selber. Das sei auch das Geheimrezept für ihre Ehe gewesen. Den Willen, dran zu bleiben, Probleme auszudiskutieren und nicht einen «Kopf zu machen». Als Briefträger habe er Einblick in viele Familien gehabt. Dort habe er auch bemerkt, was wichtig sei und was nicht. Geld anzuhäufen und immer nur die eigene Person in den Vordergrund zu stellen, gehöre nicht dazu, sagt er kritisch. Seine Frau ergänzt: «Wir sind
gut gefahren damit, zu sehen, was wir haben, und uns nicht immer aufzuzählen, was wir nicht haben.» Beide erzählen aus ihrem Leben, von den Schicksalsschlägen und kommen zum Schluss, dass dies zu ihrer Stärke beigetragen habe. «Das fehlt den jungen Leuten heute wahrscheinlich», sagt Matter nachdenklich. Es brauche Zeit, einen Partner kennenzulernen. Nach nur zwei Jahren Ehe kenne man die Eigenheiten seines Partners noch nicht.
Eingestickter Ring Walter und Meieli Matter erinnern sich noch gut an den 14. Mai 1949, den Tag ihrer Hochzeit. «20 Kilogramm Feuersteine haben wir gebraucht, das Wetter war gut, aber geblüht hatte noch nichts», sagt Meieli Matter. Der Ehering von Walter Matter hat durch die viele Arbeit im Freien gelitten und ist vor kurzem zerbrochen. Seine Ehefrau hat den Ring nun kurzerhand in ein Stickbild integriert. Mit Leidenschaft stickt die 87-Jährige immer noch kleinste Blümchen und Sterne und hat den Ehering in eine frohe Umgebung eingearbeitet. Schaut man ihre Werke an, dann scheint sie viele ihrer Erlebnisse in den Bildern verarbeitet zu haben. Der Stickrahmen hat auf jeden Fall seinen festen Platz. Ebenso wie der morgendliche und abendliche Kuss, den sich das Ehepaar seit 65 Jahren immer gibt.
14. Bassersdorfer Dorf- und Schülerturnier
Mini Fussball-WM auf der Sportanlage bxa Das Dorf- und Schülerturnier gehört zum festen Bestandteil im Bassersdorfer Sport- und Veranstaltungskalender. Auch bei der 14. Austragung zeigten sich Interesse und Begeisterung für das Fussballspiel ungebrochen. 162 Mannschaften und über 1800 Akteure beteiligten sich wiederum am dreitägigen Fussballfest auf den Plätzen der Sportanlage bxa. Dass in diesem Jahr zu dieser Zeit auch noch die FussballWeltmeisterschaften ausgetragen wurden, hatte indes keinen speziellen Einfluss auf die Teilnehmerzahl, wie man
hätte vermuten können. «Unsere Teilnehmerzahlen bleiben von Jahr zu Jahr stabil», bestätigt die Leiterin der Spielkommission, Katja Rettich. Trotzdem war die WM ein Thema auf dem Fussballplatz. So hatte zum Beispiel eine Mannschaft in Anspielung an den WM-Gastgeber den Team-Namen «Brasil» auf die Trikots gedruckt. Im Festzelt konnten die Spiele ausserdem am Bildschirm verfolgt werden. Bei optimalen äusserlichen Bedingungen (von kleinen Regenschauern
abgesehen) wurde von Freitagabend bis Sonntag gedribbelt, gekickt, geflankt und Tore geschossen, was das Zeug hielt. Bei den einen Teams nur zum Plausch, bei den anderen auch mit Ambitionen auf einen der vorderen Plätze der Ranglisten. Auch auf einen treuen Helferstab kann das OK jedes Jahr zurückgreifen. Rund 200 Frauen und Männer standen im Dauereinsatz, um einen reibungslosen Ablauf des Fussballfestes zu gewährleisten. So auch die Ver-
kehrskadetten, welche bemüht waren das gemäss der Spiko-Chefin immer grösser werdende Parkplatzproblem rund um die Sportanlage in den Griff zu bekommen. Denn ein eher unerfreulicher Trend zeichne sich in letzter Zeit ab, dass immer mehr Teilnehmer mit ihrem Auto ans Turnier kämen, statt mit dem Velo oder zu Fuss, bedauert das Organisationskomitee. Text und Bilder: Reto Hoffmann
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Ladengruppe des Gewerbevereins GVBN lanciert originelle Werbung
Am Altbach: Läden werben mit Läden für Läden Vom 21. August bis 29. September lanciert die Ladengruppe des Gewerbevereins Bassersdorf-Nürensdorf GVBN eine originelle Werbeaktion: 31 Gewerbetreibende und vor allem Ladenbesitzer weisen in dieser Zeit darauf hin, dass die Kunden eigentlich alles Gewünschte in Bassersdorf und Nürensdorf kaufen können. von Mano Reichling Die Idee einer «Ladenstrasse» sei nicht neu, erklärt Lotti Schütz, welche die Aktion als Vertreterin der Ladengruppe im Vorstand des GVBN betreut. Schon früher sei dieser Vorschlag in die Runde geworfen worden, mit (Fenster-)Läden auf die Ladengeschäfte der beiden Gemeinden hinzuweisen, ergänzt Markus Süssli. Er hat den Gedanken wieder aufgenommen und die benötigten Fensterläden von Abbruchobjekten gesammelt. Der Fantasien zur Bemalung und Beschriftung der Fensterläden sind keine Grenzen gesetzt. Folgende Kriterien müssen aber erfüllt werden: Die Grösse der Läden ist massgebend, es darf nichts darüber hinaus gehängt sein. Der Laden muss beidseitig mit wetterfesten Materialien bemalt, beschriftet oder beklebt sein; dabei muss die Firma erkennbar sein. Der Laden wird senkrecht in seiner ursprünglichen Funktion aufgehängt und darf in seiner Bauart nicht verändert werden. Dies die Bestimmungen für die Bassersdorfer Ladenstrasse.
Lotti Schütz (links) und Markus Süssli (rechts) überbringen Ladenbesitzerin Barbara Steinmann einen ausgedienten Fensterladen zur künstlerischen Gestaltung für die Ladenstrasse. (re)
Die Welt der Bienen kennengelernt
Apéro an der Vernissage Hauptzweck der Ladenstrasse sei es, dem Dorf etwas Spezielles zu bieten, erklärt Lotti Schütz. «Wir wollen zusammen etwas machen und dabei unserer Kundschaft zeigen, dass das gesunde Gewerbe in den Dörfern alles Gewünschte bieten kann.» Nicht umsonst organisiert die Ladengruppe des GVBN am 21. August ab 17 Uhr anlässlich der Vernissage einen Apéro für die Bevölkerung. Bei schlechtem Wetter soll ein Zelt aufgestellt werden.
Am 9. Juli hat die letzte der acht Doppellektionen des ausserschulischen Angebotes der Schule Bassersdorf unter dem Titel «Die Welt der Bienen kennenlernen» stattgefunden. Acht Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Primarschulen haben seit dem Früh-
jahr durch den Imker Hansueli Stohler eine Einführung in das Leben der Bienen, Wildbienen und Bienenhaltung erhalten. Sie haben miterlebt, wie zwei Schwärme einlogiert und gefüttert wurden und sich im Laufe der Wochen auf Naturbau entwickelten. «Es hat
mir enorm Spass bereitet, mit den Kindern zu arbeiten», erzählte der 72-jährige Hansueli Stohler, der seit 30 Jahren die Imkerei betreibt. Auch die Kinder hatten ihren Spass, speziell natürlich auch an den Schleiern, die sie vor Stichen bewahrten. (re)
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Bassersdorfer Zivilschützer im Toggenburg
Angestrebter Zusammenschluss in der Praxis geübt 58 Zivilschützer aus dem Zürcher Unterland haben Mitte Juni im Sankt Gallischen Neckertal einen Arbeitseinsatz (siehe Fotos, zvg.) geleistet. Fast die Hälfte kam aus Bassersdorf. Sie zimmerten eine Holzbrücke, entfernten Sturmholz und bauten Wanderwege. Es ist ein idyllischer Flecken Erde, die Region Neckertal. Eingebettet in den sanften Hügeln des mittleren Toggenburgs ist das Land ein echtes Eldorado für Wanderer und Biker. Im Herzen dieses Erholungsgebietes ging es Mitte Juni für einmal laut zu und her. Verantwortlich dafür waren Zivilschützer aus Bassersdorf, Kloten und Wallisel-
len. Ausgerüstet mit Schaufel, Pickel und Hammer sorgten sie während einer Woche dafür, dass die Gegend für Naturliebhaber noch attraktiver wird. Tatsächlich waren viele Pfade in einem sehr schlechten Zustand. Zudem hatte ein schweres Unwetter vor drei Jahren eine Wanderwegbrücke weggeschwemmt. Es gab also einiges zu tun.
zwei weitere Zivilschutzorganisationen den Bassersdorfern anschlossen, war kein Zufall, wird doch in der Region ein Zusammenschluss angestrebt, um die Kräfte künftig besser zu bündeln. «Zivilschutz Hardwald» heisst das Projekt, dem sich im Januar 2015 voraussichtlich auch Dietlikon und Opfikon anschliessen werden.
Auch für den Zivilschutz Bassersdorf, der gleich mit 25 Mann eingerückt war und die Führungsarbeit leistete. Für den Kommandanten Walter Rüedi ein idealer Einsatz. «Erstens macht die Arbeit Sinn, zweitens kann so der Ernstfall trainiert werden», sagte er. Dass sich mit Kloten und Wallisellen
Auch im Hinblick auf diese Fusion war die Arbeit im Neckertal ein wichtiger Testlauf. Walter Rüedi und sein Führungsstab waren dafür besorgt, dass die Mannschaften immer gemischt wurden. «Das hat hervorragend funktioniert, wir haben enorm voneinander profitiert», bilanzierte
Rüedi. Diesen Eindruck teilt der zuständige Bassersdorfer Gemeinderat Michael Fenaroli. Er machte sich vor Ort ein Bild über die Arbeiten. «Für mich ist wichtig zu sehen, dass der Zivilschutz bereit und zuverlässig ist. Neckertal ist der Beweis, dass er nicht nur in Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert. Zudem ist der Zusammenhalt unter den Leuten einfach toll», sagte Fenaroli zufrieden. Zur guten Stimmung beigetragen hatte sicher auch das durchwegs sommerliche Wetter. Und nach getaner Arbeit wartete im Aufenthaltsraum ein Beamer, der die unterhaltsamen WM-Fussball-Spiele von Brasilien ins Toggenburg projizierte. (e)
Brütten
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
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Gemeindebibliothek Brütten Die schön gelegene Gemeinde Brütten mit knapp 2000 Einwohnern grenzt an die Stadt Winterthur und hat eine gut frequentierte, kombinierte Bibliothek für die Gemeinde und Schule. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per 1. September 2014 oder nach Vereinbarung eine
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Brütten
Nicht vergessen… 1. August-Feier in Brütten Die vom Schiessverein Brütten organisierte Feier zum Nationalfeiertag findet beim Aussichtspunkt «Buck» in Brütten mit folgendem Programm statt: 18.00 Uhr Festwirtschaft 20.30 Uhr Festansprache von Rudolf Bosshart, Gemeindepräsident Brütten 21.30 Uhr Höhenfeuer Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen das Abbrennen von privatem Feuerwerk ausschliesslich auf dem gekennzeichneten Abbrandplatz gestattet ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Gemeinderat Brütten
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Seniorinnen-Nachmittag mit Spiel, Jass und Spass Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen wir uns von 14 bis 17 Uhr im Gemeindesaal Brütten. An verschiedenen Tischen halten wir uns mit jassen, diversen anderen Kartenspielen, Scrabble, Triomino, Halma geistig fit. Dazwischen finden wir aber immer auch Zeit für eine Kaffee- und Kuchenpause.
mit begeistern. Wir freuen uns auf viele neue Gäste, aber natürlich auch auf alle unsere treuen, bisherigen Spielerinnen.
Nehmen Sie doch Ihre Nachbarin oder Kollegin mit und schauen Sie einmal unverbindlich herein. Eine Anmeldung ist keine nötig. Gerne können Sie auch Ihr Lieblingsspiel mitnehmen und uns da-
Spielleiterinnen Altersforum Myrta Antonucci (Telefon 052 345 20 02), Ursina Baltensperger (Telefon 052 345 29 46).
Die nächsten Treffen sind am 31. Juli und am 28. August 2014.
Dorf-Blitz
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung Wahlbüro Mit Bezug auf das Inserat des Gemeinderates Brütten im Dorf-Blitz 05/2014 haben sich zwei Personen für das Wahlbüro gemeldet. Der Gemeinderat hat Bashar Gebbory und Colin Lienhard per 1. Juli 2014 ins Wahlbüro der Gemeinde Brütten gewählt. Die neuen Mitglieder werden an der kommenden Abstimmung vom 28. September 2014 in ihr Amt eingeführt.
Kulturkommission Für die Kulturkommission hat sich aufgrund des Inserates im Dorf-
Blitz Monica Ezquerra gemeldet, welche ideale Voraussetzungen für die Kulturkommission mitbringt. Der Gemeinderat wählte Monica Ezquerra per 1. Juli 2014 in die Kommission und bestätigte die beiden bisherigen Mitglieder Annette Büchi und Silvia Wehrli in ihrem Amt. Auf die Suche nach weiteren Mitgliedern wird vorläufig verzichtet.
Behördenverzeichnis Das Verzeichnis der Behörden und Kommissionen, Verwaltung und Gemeindebetrieb, öffentliche und private Dienste, Vereine und Orga-
nisationen, Parteien und Notfallnummern der Gemeinde Brütten wurde überarbeitet. Auf der Homepage der Gemeinde Brütten (www.brütten.ch > Verwaltung > Publikationen > Behördenverzeichnis) kann das Verzeichnis heruntergeladen oder bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.
Baubewilligung Meili Liegenschaften AG, Zelgli strasse 8, 8311 Brütten: Abbruch Zimmerei mit Wohnungen und Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Zelglistrasse 8.
Grabkreuz Bisher wurden die Gräber auf dem Friedhof in Brütten mit einfachen grünen Tafeln gekennzeichnet. Aufgrund einer Anfrage ist der Gemeinderat auf das Landheim Brüttisellen aufmerksam geworden. Im Landheim produzieren heiminterne Lernende Grab-Holzkreuze. Der Gemeinderat möchte den Angehörigen zukünftig die Möglichkeit geben, das Grab mit einem Holzkreuz anstatt den grünen Tafeln zu beschriften. Die zusätzlichen Kosten für das Holzkreuz werden den Hinterbliebenen weiterverrechnet. Gemeinderat Brütten
Vernehmlassung zur (Teil-)Revision der Abfallverordnung sowie des Abfall- und Gebührenreglements Die Abfallverordnung sowie das Abfall- und Gebührenreglement stammen aus dem Jahre 1995 und mussten überarbeitet werden, da sie in weiten Teilen nicht mehr den heutigen Gegebenheiten entsprachen. Der heute vorliegende Entwurf wurde in Anlehnung an die MusterAbfallverordnung des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) des Kantons Zürichs ausgearbeitet.
Im Gebührenreglement wurden ausserdem die Grundgebühren angepasst und die Verrechnung der Grundgebühr geregelt. Die Grundgebühr wird jährlich dem Hauseigentümer und den Betrieben in Rechnung gestellt. Privathaushalte und an derselben Adresse aufgeführte Firmen bezahlen die Grundgebühren separat. Firmeninhabern mit mehreren Firmen an der glei-
chen Adresse wird jedoch nur eine Firmengebühr belastet. Die revidierte Abfallverordnung sowie das Abfall- und Gebührenreglement sind auf der Homepage der Gemeinde Brütten (www.brütten.ch > News) aufgeschaltet. Der Gemeinderat bittet Sie, liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Brütten, Ihre Stellung-
nahme zur Revision einzureichen. Die Vernehmlassung startet am 31. Juli 2014 und dauert zwölf Wochen. Somit können Sie Ihre Stellungnahme bis 27. Oktober 2014 schriftlich einreichen. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und danken Ihnen herzlich für Ihre Mitarbeit. Gemeinderat Brütten
Erweiterte Öffnungszeiten der Bibliothek Wir freuen uns, nach den Sommerferien erweiterte Öffnungszeiten anzubieten. Ab Montag, 18. August 2014 öffnet die Bibliothek ihre Türen jeweils an drei Nachmittagen und Abenden und wie bisher am Samstag. Die zeitliche Präsenz wird erhöht, um den Bedürfnissen unserer Kundschaft entgegenzukommen. Unter der Woche bleibt die Bibliothek jeweils durchgehend bis 19 Uhr offen. Damit bieten wir auch all jenen eine Besuchsmöglichkeit, die erst nach Büro- oder Arbeitsschluss ihre ausgeliehenen Medien tauschen möchten. Wer uns lieber am Wochenende besucht, darf weiterhin am Samstagvormittag in den Regalen stöbern – neu sogar während zwei vollen Stunden.
Zusätzlich besteht rund um die Uhr die Möglichkeit, über die Onleihe (www.dibiost.ch) auf unsere vielseitige Auswahl an digitalen Medien zuzugreifen. Damit bietet Ihre Bibliothek Brütten Lesespass ohne Grenzen!
Neue Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag: 15 – 19 Uhr Samstag: 10 – 12 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Das Bibliotheksteam
Geburten 30. Mai 2014 Bettina Simone Kuhn Tochter von Christina und Martin Kuhn Harossenstrasse 6
30. Mai 2014 Laurin Ilias Kehl Sohn von Corina und Marcel Kehl Harossenstrasse 20
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Direkter Anschluss ans Warmwasser hilft Energie sparen
Strom fürs Spülen und Waschen nutzen Steht der Ersatz der alten Waschmaschine oder der Geschirrspülmaschine an, ist die Energieetikette der Wegweiser, um ein energieeffizientes Gerät zu finden. Die besten Geräte verfügen heute über die A+++ Klasse. Eine weitere Einsparung kann je nach Art der Warmwasseraufbereitung im Haushalt auch eine Maschine mit einem Anschluss ans warme Wasser bringen. Waschmaschinen und Geschirrspüler benötigen bis zu 80 Prozent ihres Stromverbrauchs für das Aufheizen des Warmwassers zum Waschen und Spülen. Doch dazu ist Strom zu wertvoll und teuer. Eine Alternative bieten Geräte mit einem Warmwasseranschluss. Sie verfügen über zwei Anschlüsse: einen Kalt- und einen Warmwasseranschluss. Geschirrspüler haben einen Anschluss und müssen für den Warmwasseranschluss zugelassen sein. Solche Gerätemodelle nutzen das warme Wasser direkt aus dem Boiler, so dass sich ihr Stromverbrauch massgeblich reduziert – mit einer Einschränkung: Keinen Sinn macht ein Warmwasseranschluss, wenn im Gebäude die Wassererwärmung mit Strom über einen Elektroboiler erfolgt. Das ist ein Nullsummenspiel. Dienen hingegen erneuerbare Energien wie Sonnenenergie, Wärmepumpen oder Holz der Warmwasseraufbereitung, reduziert sich der Stromverbrauch der Geräte und die Umwelt wird entlastet. Bei einer Öl- oder Gasheizung zur Wassererwärmung ist ein Warmwasseranschluss prüfenswert und vor allem dann sinnvoll, wenn das Gebäude mit erneuerbaren Energien nachgerüstet wird.
Kosteneinsparung Lohnt sich finanziell ein Warmwasseranschluss bei diesen Geräten? Das zeigt die Berechnung der Gesamtkosten. Dabei sind Neubauten und bestehende Gebäude zu unterscheiden. Wer neu baut oder eine Sanierung der Wasserinstallation im Haus vornimmt, integriert den Warmwasser-
hilfe bei der Frage «Defekte elektrische Geräte reparieren oder ersetzen»: www.energieschweiz.ch/de-ch/ wohnen/haushaltgeraete/reparaturoder-neukauf.aspx. Weitere Informationen rund um Stromeffizienz und erneuerbare Energien sind bei der Energieberatung Region Winterthur erhältlich, Telefon 052 368 08 08 oder energieberatung@eb-regionwinterthur.ch. (e)
Neue Effizienzvorschriften bei Elektrogeräten
Der altersbedingte Ersatz eines Geschirrspülers ist der geeignete Moment, um auf ein energieeffizienteres Modell umzusteigen. (zvg)
anschluss für die Geräte kostengünstig in die Planung und den Bau. Ebenso ist beim altersbedingten Ersatz des Geschirrspülers ein neues Gerät mit Warmwasseranschluss in der Regel wirtschaftlich. Denn die Spülmaschine steht meistens in der Küche, wo bereits eine Warmwasserleitung in der Nähe ist, so dass die Installationskosten gering ausfallen. Am Standort der Waschmaschine hingegen gibt es oft nur einen Kaltwasseranschluss. Die Leitung für das warme Wasser müsste nachträglich installiert werden. Das lohnt sich im Mehrfamilienhaus, wie eine Untersuchung der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E. zeigt, aufgrund der hohen Geräteauslastung in jedem Fall. Über eine Nutzungszeit von 15 Jahren ergeben sich pro Gerät Kosteneinsparungen bis zu 1 000 Franken. Im Einfamilienhaus hängen die Einsparungen letztlich von den spezifischen Installationskosten ab. Es empfiehlt sich deshalb, eine Offerte bei einer Fachperson einzuholen.
Wichtige Informationen zum Warmwasseranschluss von Geschirrspülern und Waschmaschinen sowie geeignete Modelle sind unter www.topten.ch zu finden. Ausserdem bietet die Webseite einen Überblick über die Energieeffizienz dieser Geräte. Die Broschüre des Bundesamt für Energie bietet eine Entscheidungs-
Der Bundesrat hat die Energieverordnung revidiert und unter anderem die Effizienzvorschriften für verschiedene Elektrogeräte angepasst. Effizienzvorschriften regeln das in Betrieb nehmen von Geräten und bestimmen deren maximal zugelassenen Stromverbrauch. Geräte, welche die Standards nicht erfüllen, dürfen nicht in Verkehr gebracht werden. Neu gibt es für Haushaltgeschirrspüler Effizienzvorschriften. Die Schweiz übernimmt dabei die in der EU geltenden Mindestanforderungen: Weitere Informationen unter www.bfe.admin.ch/themen/ Energieeffizienz/Elektrogeräte. Die revidierte Energieverordnung tritt am 1. August in Kraft.
Öffnungszeiten über den 1. August Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Gemeindebetriebes bleiben am Freitag, 1. August 2014, den ganzen Tag geschlossen. Pikettdienst Bestattungsamt / Wasserversorgung: Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am 1. August 2014 zwischen 9 und 11 Uhr unter Telefon 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb Brütten
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Urnenabstimmung für Umbaupläne im März 2015
Projektierungskredit für Zukunftsprojekt bewilligt Nach intensiver Diskussion stimmten die Delegierten des Zweckverbandes Alterszentrum im Geeren Seuzach an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung von anfangs Juli dem Projektierungskredit von 3,85 Millionen Franken für die Erweiterung und Teilsanierung zu. Hingegen wurde die Urnenabstimmung auf den Frühling 2015 verschoben.
Als das Alterszentrum im Geeren (AZiG) vor 35 Jahren als Gemeinschaftswerk von zwölf Verbandsgemeinden eröffnet wurde, zählten diese zusammen 17 000 Einwohner. Seither hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt, der Anteil an älteren Menschen wächst. Auch wenn die damaligen Gemeindeschwestern in der Zwischenzeit unter dem Motto
Sandra Wild leitet neu den Bereich Pflege und Betreuung Seit dem 1. Juni hat die 48-jährige Sandra Wild die Leitung des Bereichs Pflege und Betreuung übernommen. Sie ist verheiratet und lebt seit 14 Jahren in Winterthur. Nach der Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau im Rotkreuzspital in Zürich, sammelte Sandra Wild im Kantonsspital Winterthur erste Erfahrungen auf einer medizinischen Abteilung. Die folgenden Jahre waren geprägt von beruflicher Weiterbildung, verbunden mit Tätigkeiten an verschiedenen Gesundheitsinstitutionen, so auch in der psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, an der sie verschiedene Führungsfunktionen wahrnahm. Der Umzug nach Winterthur bot Anlass, sich nach einer neuen beruflichen Herausforderung umzusehen. Im Alterszentrum Adlergarten in Winterthur fand sie eine interessante Stelle als Assistentin der Leitung Pflege und Betreuung. Sie erhielt da die Möglichkeit, ihr Fachwissen weiter zu vertiefen und die zweijährige Weiterbildung zur Pflegeexpertin zu absolvieren. Im Rahmen der Zusammenlegung der fünf Alterszentren der Stadt Winterthur wurde ihr die Leitung Pflege und Betreuung der Alterszentren Adlergarten
Seit dem 1. Juni leitet Sandra Wild im AZiG den Bereich Pflege und Betreuung. (zvg)
und Neumarkt anvertraut. Bei der nächsten Reorganisation 2011 übernahm sie die Abteilungsleitung Pflege und Betreuung für alle fünf städtischen Alterszentren. Eine Verlagerung der Verantwortlichkeiten führte dazu, dass sie nicht mehr voll hinter der gewählten Organisationsform stehen konnte. Sandra Wild freut sich sehr, künftig im Alterszentrum im Geeren als Leiterin Pflege und Betreuung ihre Erfahrungen einbringen zu können und zusammen mit den Mitarbeitenden und den Bewohnern eine persönliche Pflege und Betreuung anzubieten. (e)
Frage nach einem Businessplan beziehungsweise der Finanzierbarkeit des Bau- und Sanierungsprojektes beantwortet worden war, wurde dem Projektierungskredit von 3,85 Millionen Franken, basierend auf einem Gesamtkostendach von 45 Bedarf ausgewiesen Millionen Franken, mit deutlichem Mehr zugestimmt. Die UrnenabUrs Roost, seit anfangs Jahr Präsident stimmung hingegen wurde neu auf der AZiG-Baukommission, erinnerte den 8. März 2015 festgelegt, da die an die lange Vorgeschichte der nun in Gemeindeversammlung Seuzach Diskussion stehenden Erweiterung am 8. Dezember dieses Jahres zuund Teilsanierung. Nachdem die De- erst über den Gestaltungsplan AZiG legiertenversammlung im Dezember befinden muss. Der Gestaltungs2009 ein erstes Projekt zurück gewie- plan schafft für einen klar definiersen hatte, wurde die Zusatzrunde ten Geltungsbereich auf dem AZiGdazu benutzt, die Verbandsgemein- Areal die baurechtlichen Grundladen für die Ermittlung des mittelfris- gen. So vor allem für die zulässige tigen Bedarfs an Altersheim- und Gebäudehöhe, die für die RealisiePflegeplätzen ins Boot zu holen. Auf rung des angedachten Projekts diesen Zahlen beruht das nun vorlie- zwingend notwendig ist. gende Erweiterungs- und Teilsanierungsprojekt «Assemblage», das den Einstimmig für Häderli Projektwettbewerb 2013 gewonnen Nachdem in einer ersten Runde die hat. RPK für die Amtsperiode 2014 bis Dieses wurde nicht grundsätzlich 2018 mit den Bisherigen Hans-Peter in Frage gestellt. Lange Diskussio- Häderli, Christian Hotz und Mike Manen gab hingegen der beantragte yer sowie den beiden neuen MitglieProjektierungskredit. So forderten dern Cécile Staub und Erik Linke geeinige Votanten ein verbindliches wählt worden war, kam die VersammKostendach. Ebenso wogte die Dis- lung am Schluss nochmals auf dieses kussion um die Höhe der Planungs- Traktandum zurück. Von Seiten der kosten im Verhältnis zur Gesamt- RPK wurde darauf hingewiesen, dass investitionssumme hin und her. der Präsident durch die DelegiertenAufgenommen wurde vom Vorstand versammlung zu bestimmen sei – der Hinweis, dass die umfassende was sie in der Person von Hans-Peter Information der Delegierten und Häderli denn auch einstimmig tat. der Stimmberechtigten im Hinblick Präsident Christian Moos informierte auf die Urnenabstimmung eine zum Schluss der lebendigen Delegiertenversammlung noch kurz dringliche Aufgabe sei. über das weitere Vorgehen bezüglich Projektierungskredit der Statutenrevision, mit der das AZiG einen eigenen Finanzhaushalt Der Antrag, das Gesamtkostendach erhalten soll. auf 40 Millionen Franken zu reduzieren, wurde von den Delegierten Walter Minder klar abgelehnt. Nachdem auch die Kommunikationsbeauftragter «ambulant vor stationär» von professionell arbeitenden Organisationen wie der Spitex abgelöst wurden, wächst der Bedarf an qualifizierten Pflegeplätzen auch im AZiG-Zweckverband.
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Brütten
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Kulturkommission richtet sich neu aus
Kulturelles Leben in Brütten geht weiter Nach dem Abgang einiger langjähriger Mitglieder der Kulturkommission Brütten dachten einige, dass die kulturellen Anlässe in Brütten nun Geschichte seien. Gemeinderat Fritz Stähli hat das Ressort neu übernommen und ein Kulturteam zusammengestellt, das bereits nächste Anlässe plant. von Susanne Gutknecht Ein grosser Wechsel in einer Kommission birgt immer die Unsicherheit, ob eine Nachfolgekommission das Heft in die Hand nimmt oder ob die Kommission aufgelöst wird. So auch bei der Kulturkommission Brütten, die mit dem Abgang von Charly Hobi nach über 30 Jahren eines seiner Paradepferde verlor. Gemeinderat Fritz Stähli (parteilos) hat
das Ressort zu Beginn der Legislaturperiode neu übernommen. Er sieht die Entwicklung positiv und hat ein Team von drei Personen, das in Zukunft für die kulturellen Anlässe verantwortlich ist. «Wir wollten keinen zu langen Unterbruch riskieren, bis wieder ein Anlass angeboten wird», erklärt er. Neben den zwei bisherigen Kommissionsmitgliedern Annette Büchi und Silvia Wehrli hat sich neu Monica Ezquerra für die Kulturkommissionsarbeit gemeldet. Neben Fritz Stähli ist sie zuständig für das Auffinden und Anstellen von Künstlern, die Gestaltung der Programme und Flyer.
Vielfältiges Programm Der Aufruf nach neuen Mitgliedern im Dorf-Blitz und auf der Homepage der Gemeinde habe wenig gebracht,
sagt Stähli. Trotzdem ist er mit der heutigen Situation zufrieden. «Es können auch später noch Mitglieder hinzustossen.» Stähli hat die Aufgabe als Kulturobmann gereizt: «Ich höre Musik aller Stilrichtungen und organisiere auch gerne etwas für Brütten.» Als früherer TurnvereinsPräsident kenne er auch genügend Leute, um neue Ideen anzureissen. Ziel der Kulturkommission sei es, möglichst jede Richtung der Musik erklingen zu lassen und verschiedene Kultursparten nach Brütten zu holen. Dazu besuchen Monica Ezquerra und er Anlässe in der Umgebung, um sich Ideen zu holen. «Wir klären auch ab, wann die Künstler in der Umgebung von Brütten engagiert sind, um zu viele regionale Auftritte zu vermeiden», erklärt Stähli.
Grosser Kundenkreis Von Charly Hobi, der ein grosses Beziehungsnetz in der Kultur hat, konnte die neue Kulturkommission den Kundenstamm übernehmen. «Es hat doch einige Auswärtige, die immer an die Brüttener Anlässe gekommen sind. Die können wir nun weiterhin einladen.» Der nächste Anlass findet am 24. Oktober um 20 Uhr im Gemeinde zentrum Brütten statt. Die neue Kulturkommission hat die «Jazzband Rebecca & the Sophisticats» engagiert. Mit einer medialen Show, Filmausschnitten und Livemusik wird dabei die Geschichte des Jazz erzählt. Den Jahresausklang bestreiten dann am 20. Dezember um 17 Uhr die «Swiss Tenors» in der Kirche Brütten. «Wir freuen uns drauf», erklärt Kulturkommissions-Präsident Stähli.
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Nürensdorf
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Dorf-Blitz
07/2014
Aus Behörde und Verwaltung
Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Feuerwehr Altbach Ort: Feuerwehrlokal Nürensdorf, Maulackerstrasse 15, 8309 Nürensdorf Datum / Zeit: Donnerstag, 4. September 2014, 18.30 Uhr
B U N D E S F E I E R 2 014 Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundesfeier herzlich eingeladen. Die Feier findet um 20.45 Uhr in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt. Ansprache: Dr. Christoph Blocher, Alt-Bundesrat Musikalische Umrahmung: Musikverein Bassersdorf Dorffest des Knabenvereins: ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse Gratisbus: innerhalb der Gemeinde (siehe Flugblatt) Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden
Gesucht: Kunst im Dorf Das Ortsmuseum Nürensdorf möchte künstlerisch begabten Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde temporär eine Plattform bieten, ihre vielfältigen Kunstobjekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu diesem Zweck werden im Jahr 2015 diverse Räumlichkeiten des Museums bereitgestellt, um verschiedene Kunstobjekte in die permanente Ausstellung zu integrieren. Das Museum wird im Zeitraum von April bis September 2015 zu bestimmten Daten geöffnet sein. Fühlen sie sich angesprochen? Bitte der Anmeldung eine Kurzbeschreibung oder noch besser ein Foto/Videodatei der Art ihrer Kunstobjekte beilegen. Danke! Anmeldungen bitte bis Ende Oktober 2014 an: Ruth Meyer, Tobelwiesstrasse 6, 8309 Nürensdorf.
Geschäfte: 1. Begrüssung durch die Präsidentin 2. Wahl der Stimmenzähler / Feststellung der Stimmberechtigten 3. Konstituierung der Delegiertenversammlung 4. Abnahme Protokoll Delegiertenversammlung vom 12. Juni 2013 5. Wahl von 2 Mitgliedern der Feuerwehrkommission 6. Abnahme der Jahresrechnung 2013 7. Abnahme des Voranschlages 2015 8. Änderung Besoldungsverordnung vom 23.06.2011; Auszahlung Kursentschädigung an Arbeitnehmer / Kursteilnehmer 9. Jahresbericht des Feuerwehrkommandanten 10. Verschiedenes Die Verhandlungen der Versammlung sind öffentlich.
Zweckverband Feuerwehr Altbach
Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto den Kindern ab vier Jahren von 15 bis 15.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 3. September 2014 Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» ab 19 Uhr statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein mit einem Glas Wein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 28. August 2014, 19 Uhr: Tarot im Wandel der Zeit Referentin: Lilo Schwarz, dipl. Psychologin IAP/FH, Tarotexpertin und Buch-Autorin. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.
Ortsgeschichtliche Kommission Nürensdorf
Bibliothek Nürensdorf
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Ideenwettbewerb Kreisel Der Gemeinderat hat beschlossen, in der nächsten Ausgabe des Dorf-Blitz einen Ideenwettbewerb für die Gestaltung der Mittelinsel des Kreisels im Dorfzentrum Nürensdorf auszuschreiben. Die Aufnahme der Bauarbeiten erfolgt gemäss Terminplan des Kantonalen Tiefbauamtes im nächsten Jahr. Bereits früher hatte der Gemeinderat kommuniziert, Gestaltungsvorschläge für den Innenbereich des Kreisels auf geeignete Art und Weise zu evaluieren und die Bevölkerung am Entscheid teilnehmen zu lassen. Lösungsvorschläge müssen die Kreiselrichtlinien des Kantons einhalten und sollen frei von Werbung einen kulturellen, historischen oder geographischen Bezug zur Gemeinde aufweisen. Der Gemeinderat hat ein Beurteilungsgremium eingesetzt, welches die Vorschläge selektionieren und prämieren wird. Den Entscheid, welcher Vorschlag realisiert wird, trifft der Gemeinderat nach Anhörung der Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung. Das detaillierte Wettbewerbsprogramm und der Terminplan werden Ende August aufgelegt.
Bürgerrechtserteilung Gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und die erfüllten Voraussetzungen hat der Gemeinderat die Eheleute Van der Mark Willem und Moràn Maria Luisa, wohnhaft in Birchwil, ins Bürgerrecht der Gemeinde Nürensdorf aufgenommen.
Mütter- und Väterberatung Dem Gemeinderat wurde bekannt, dass aus organisatorischen Gründen die Mütter- und Väterberatung am Standort Nürensdorf aufgehoben werden soll, was für den Gemeinderat inakzeptabel ist. Für eine Gemeinde mit 5300 Einwohnern ist der Abbau dieser kantonalen Dienstleistung vor Ort, welche auf eine genügend gute Nachfrage stösst, ein Affront. Mit dem zuständigen kjz Kloten wurde das Gespräch gesucht und der Gemeinderat nimmt vorerst zur Kenntnis, dass sich eine halbwegs
befriedigende Lösung abzeichnet. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der Gemeinde beteiligen sich überdurchschnittlich am Staatssteuerertrag, was auch Anspruch auf Gewährleistung von Dienstleistungen gibt, welche in weit kleineren Gemeinden zum selbstverständlichen Standard gehören.
Kindertagesstätte und Hort Auf Antrag der zuständigen Fachstelle Soziales hat der Gemeinderat dem Verein Kindertagesstätte Luftballon die Betriebsbewilligung bis 31. Mai 2018 erneuert. Der umfassende Bericht bestätigt die einwandfreie Führung. Der regelmässige Kontakt und die behördliche Aufsicht durch die Fachstelle Soziales sind sichergestellt.
Liegenschaften Für die Behebung von feuerpolizeilichen Auflagen im Schulhaus Sunnerain bewilligte der Gemeinderat den erforderlichen Kredit von 175 000 Franken als gebundene Ausgabe. Nach einer sorgfältigen Bestandesaufnahme durch den beauftragten Architekten hat die Liegenschaftenkommission eine Lösung bevorzugt, welche zusätzlich schalltechnisch eine Verbesserung bringt. Im Wesentlichen müssen brennbare Deckenverkleidungen abgebrochen und durch Gipsdecken ersetzt werden. Gleichzeitig sind verschiedene Anpassungen bei den Elektroanlagen nötig. Die Arbeiten wurden gestützt auf die durchgeführte Submission im Einladungsverfahren an die Huber Baugeschäft AG (Bassersdorf), PeBa Bau GmbH (Illnau-Effretikon), Hans K. Schibli AG (Kloten), sowie Gebrüder Bösel Malergeschäft (Nürensdorf), vergeben. Die Ausführung erfolgt während der Sommerferien.
Strassen Im Sommer sind auch wieder Strassenunterhaltsarbeiten auszuführen. Der Gemeinderat bewilligte dafür eine Ausgabe von 130 000 Franken. Belagssanierungen sind auf der Eigentalstrasse zwischen Nürensdorf und Birchwil, der Breitenloostrasse,
der Golfstrasse und auf der Hitzenbachstrasse geplant. Die Arbeiten wurden gestützt auf das Submissionsergebnis der Firma Geiges AG (Warth) vergeben. Für zwei gesicherte Übergänge auf der Hatzenbühlstrasse und Markierungen hat der Gemeinderat einen Kredit von 40 000 Franken bewilligt. Nach Vorliegen des Ausführungsprojekts ist jedoch mit Kosten von 56 000 Franken zu rechnen. Dem Nachtragskredit von 16 000 Franken hat der Gemeinderat zugestimmt. Ferner beantragt er der Verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei, die Markierung von zwei Fussgängerstreifen bei den Übergängen zu bewilligen.
Leistungsvereinbarung AOZ Mit der AOZ Sozialberatung Asylbetreuung Zürich hat der Gemeinderat mit Wirkung ab 1. Juli 2014 eine neue Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Diese wurde mit der Inbetriebnahme der Kollektivunterkunft an der Eigentalstrasse nötig und ersetzt diejenige vom 24. April 2006. Der Betreuungsaufwand für alle Objekte mit Personen aus dem Bereich Asylwesen wird der Gemeinde in Rechnung gestellt. Die Gemeinde erhält im Gegenzug die vollständige Unterbringungspauschale des Bundes. Der Nettoertrag für die erstellte Unterkunft wird damit in der jeweiligen Jahresrechnung der Gemeinde ausgewiesen.
Finanzen
Personelles Ronnie Kunz, Mitarbeiter der Gemeindewerke, wird die Stellvertretung des Brunnenmeisters der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck GWL übernehmen. Ein Teilpensum stellt die Gemeinde dem Zweckverband gegen Entschädigung zur Verfügung. Für den Mittagstisch Sekundar mit einem Pensum von drei Stunden pro Woche hat der Gemeinderat Heinz Schläpfer befristet angestellt.
Für den Voranschlag 2015 hat der Gemeinderat die mutmasslichen Steuererträge sowie die Termine und Vorgaben festgelegt. Beim ordentlichen Steuerertrag (Staatssteuerertrag 100 Prozent) wird von 17,6 Millionen Franken ausgegangen (Vorjahr 16,3 Millionen Franken). Es wurden 26 Grundsteuerfälle bearbeitet und für neun Handänderungen Grundstückgewinnsteuern von 317 290 Franken veranlagt. Gemeinderat Nürensdorf
Öffnungszeiten am 22. August 2014 Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Freitag, 22. August 2014, den ganzen Tag geschlossen, da sich das gesamte Personal auf dem Geschäftsausflug befindet. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an das Bestattungsamt Bassersdorf (Telefon 044 838 86 70, Öffnungszeiten 7.30 bis 14 Uhr). Betreffend Pikettdienst der Gemeindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) Auskunft.
Gemeindeverwaltung Nürensdorf
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Massnahmen zur Verkehrssicherheit Schulanlage Sunnerain Das Verkehrsverhalten auf der Quartierstrasse im Hegliacher, welche als Zufahrt zum Schulhaus Sunnerain dient, erfordert Massnahmen, welche das Verkehrsaufkommen verringern, die Sicherheit erhöhen und zur Verkehrsberuhigung beitragen. Anlässlich einer Besprechung mit Vertretern der Schule, der Gemeindewerke und der Sicherheitsabteilung wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Auf Antrag der Sicherheitsabteilung hat der Gemeinderat im März 2014 verkehrsberuhigende Massnahmen beschlossen. So werden im Hegliacher zwei Parkplätze für den Schulbus eingerichtet sowie Parkverbotslinien markiert. Die Zufahrt zum Schulhausplatz ist mit einem audienzrichterlichen Fahrverbot belegt und Unberechtigten nicht gestattet. Das Parkieren auf dem Kehrplatz ist ebenfalls nicht erlaubt. Im Zusammenhang mit der neuen Signalisation wird auch die Schulhauszufahrt neu gestaltet. Mit der Verengung der Zufahrt zum Schulhaus ist die Abgrenzung vom Schulhausplatz zur Strasse klar ersichtlich. Wir möchten die Eltern einmal mehr dazu aufrufen, ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu fahren.
Auch die Hatzenbühlstrasse erhält bauliche Massnahmen. (zvg)
gerstreifen) mit Strassenverengung realisiert. Die Standorte wurden vor Ort mit der Verkehrstechnischen
Abschied Lamprecht-Lüthi Katharina Lebernstrasse 4b Nürensdorf am 24. Juni 2014
Abteilung der Kantonspolizei abgesprochen. Zudem wird die Hatzenbühlstrasse im Bereich der Schul-
anlage mit der Markierung «Kinder» gekennzeichnet. Sicherheitsabteilung Nürensdorf
Samstag, 23. August 2014
Tag der offenen Tür im Zentrumsgebäude Nürensdorf
Hatzenbühlstrasse Gestützt auf den Ergebnisbericht für den Gemeindeteil NürensdorfBreite-Hakab hat der Gemeinderat am 9. Juli 2013 die Sicherheitsabteilung in enger Zusammenarbeit mit dem Ressort Infrastruktur und Versorgung beauftragt, organisatorische und bauliche Massnahmen für die in der Schwachstellenanalyse aufgeführten Problempunkte vorzuschlagen. Der Gemeinderat hat an seinen Sitzungen vom 6. Mai und 8. Juli 2014 verkehrsberuhigende Massnahmen an der Hatzenbühlstrasse beschlossen. Als eine erste Massnahme werden zwei Übergänge (Fussgän-
Rösli Erich Baltenswilerstrasse 7 Nürensdorf am 27. Juni 2014 Ziegler-Hofstetter Margrit Alte Winterthurerstrasse 48 Nürensdorf am 15. Juli 2014
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür im Zentrumsgebäude. Anlässlich des zweiten Geburtstages laden wir Sie herzlich ein mitzufeiern. Kleine Überraschungen warten auf Sie. Bäckerei & Bistro Bosshart und Coiffeur Silvano haben zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Gemeindebibliothek erweitert an diesem Tag die Öffnungszeit von 9.30 bis 16 Uhr. Die Ludothek wird auf dem Schlossplatz von 10 bis 16 Uhr mit einem Spielparcours aufwarten. Im Zentrum trifft man sich - wir freuen uns auf Sie! Bäckerei & Bistro Bosshart, Coiffeur Silvano, Ludothek und Gemeindebibliothek Nürensdorf
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Nürensdorf
Dorf-Blitz
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Heisser Rock’n‘Roll und gute Stimmung an der Sommerabendfeier
Grillwürste und Gesellschaft vor den Sommerferien Anfang Juli wurden die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Nürensdorf bereits zum sechsten Mal zur Sommerabendfeier in der Gemeindearena eingeladen. Für eine gute Stimmung sorgte dieses Jahr «M.G. Grace & The Trio». Mehr als 700 Besucher nahmen an diesem beliebten Anlass teil und genossen den warmen Sommerabend.
das stete Traversieren für viele interessante Begegnungen sorgte.
Gute Stimmung
von Yvonne Müller Gute Stimmung brachte die Rock’n’Roll-Band «M.G. Grace & The Trio». (ym)
Trotz schlechten Wetterprognosen und den vielen Spielen der FussballWeltmeisterschaft war um 18 Uhr fast kein freier Platz mehr in der Arena vor dem Gemeindehaus zu finden. Der sommerliche Anlass, der bereits zum sechsten Mal vom Kultur- und Freizeitverein durchgeführt wurde, lockte wieder zahlreiche Besucher an. Die Sommerabendfeier findet jedes Jahr kurz vor den Sommerferien statt. Gemeindepräsident Christof Bösel begrüsste die Gäste mit einer kurzen Rede.
Fliessband-Würste Jeder Besucher bekam gleich bei der Ankunft einen Gutschein für eine Wurst und ein Getränk, offeriert von der Gemeinde. Die Würste rollten fast wie auf einem Fliessband über drei volle Grill-Stationen und wurden von sechs Männern des Männerchors fortlaufend gedreht und gewendet. Konzentriert wurde Hand in Hand gearbeitet. Es war sofort zu sehen, wie gut das Team
harmonierte. Die kurzen Wartezeiten wurden mit Beobachten dieses Spektakels locker überbrückt. Dunkles und helles Bier aus der Schlossbrauerei sowie allerlei süsse oder neutrale Mineralgetränke rundeten zusammen mit weissem und rotem «Nürensdorfer» das Getränke-Angebot ab. Für Kaffee und Kuchen waren die Mitglieder des Nüeri-Netz besorgt. Die verschiedenen Verpflegungs-Stände waren rund um die Arena aufgestellt worden, so dass
Der Rock’n‘Roller M.G. Grace und seine Band bildeten den Mittelpunkt des sommerlichen Festes. Mitreissend und temperamentvoll heizte M.G. Grace den vielen Einwohnern mit fetzigem Rock’n‘Roll ein. So begeisterte er etwa mit Songs wie «Great Balls of Fire», «Johnny B. Goode» und «Roll Over Beethoven». Zwischendurch wurde auch mal ein Blues gespielt und beim Evergreen «Marmor, Stein und Eisen bricht» sang das Publikum wacker mit. Manuel Steck alias M.G. Grace, geboren in Oberwinterthur, gewann bereits mit 16 Jahren einen Elvis-Contest 1989 und wurde damals als erster «Schweizer Elvis» ausgezeichnet. Er verstand es auch dieses Mal, das Publikum zu fesseln. Wo es Platz gab, wurde getanzt und die Stimmung fröhlich und ausgelassen bis in die Nacht genossen.
Nürensdorfer Brüder holten Armbrust-Pokal
Verkehrsberuhigende Massnahmen umgesetzt
In einem anspruchsvollen Final kämpften die besten Nachwuchsschützen des Kantons Zürich Ende Juni in Embrach um Meisterehren. An der Zürcher Junioren-Kantonalmeisterschaft mit der Armbrust über 30 Meter Distanz erreichten die ASVN-Junioren wiederum sehr gute Plätze. In der Kategorie Junioren, die in Stellung frei geschossen wird, erreichten sie (v.l., Foto zvg) die ersten Ränge: Martin Raschle (Nürensdorf) platzierte sich mit 183 Punkten auf dem zweiten Rang, Mar-
Der Gemeinderat hat in einem Vorprojekt beschlossen, in den Dorfteilen Birchwil/Oberwil verkehrsberuhigende Massnahmen zu treffen (DB Januar 2013). Diese werden nun vollumfänglich umgesetzt. Bei der Kreuzung Neuwies-/ Oberwilerstrasse ist der Einmündungsbereich verkleinert und neu markiert. Die vielen Pfosten um die Markierung sollen bewirken, dass die neue Verkehrsführung auch eingehalten wird. Bei der
celina Häringer (Wallisellen), die immer wieder auch international mit guten Leistungen überzeugt, landete mit 192 Punkten auf dem ersten und Lukas Raschle (Nürensdorf) mit 182 Punkten auf dem dritten Rang. Der Finalkampf bei den Junioren war gleichzeitig auch der Selektionswettkampf für die Zürcher Kantonalmannschaft, die anlässlich des Eidgenössischen Armbrust Verbändewettkampfes gegen die restlichen fünf Kantonalverbände anzutreten hat. (ar)
Bushaltestelle Birchwil Richtung Winterthur ist eine neue Verkehrsinsel mit einem Fussgängerstreifen erstellt (Foto). Der Bus kann dort nicht mehr überholt werden, so können die Schüler die Oberwilerstrasse sicherer überqueren. In Oberwil ist die Einfahrt beim Niederrütelenweg (Schulweg) in die Oberwilerstrasse neu gestaltet. Eine Schwelle wurde errichtet und ein Trottoir erstellt, damit die Ausfahrt übersichtlicher wird. (ym)
Dorf-Blitz
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Gemeindeversammlung: Altes Schulhaus Breite verkauft
Souverän zeigt trotz Kritik Vertrauen in Schule Die 105 Stimmberechtigten sparten nicht mit Kritik am Gemeinderat anlässlich der Juni-Gemeindeversammlung. Dennoch liessen sie sich überzeugen und stimmten unter anderem dem Verkauf des alten Schulhauses Breite und dem Kredit über 2,2 Millionen Franken für den Neubau Doppelkindergarten Ebnet grossmehrheitlich zu. von Annamaria Ress Trotz späterem WM-Fussballspiel der Schweizermannschaft an diesem Abend fanden sich Ende Juni 105 Stimmberechtigte zur Gemeindeversammlung ein. Gemeindepräsident Christof Bösel (SVP), der als Versammlungsleiter seine Première feierte, versprach ihnen ein zügiges Behandeln der Geschäfte.
Kein Anschlussvertrag Von der Traktandenliste gestrichen worden war die Genehmigung des Anschlussvertrages der Gemeindewerke Nürensdorf-Brütten. Das Geschäft war hinfällig geworden, weil es von den Brüttener Stimmberechtigten Anfang des Monats abgelehnt worden war (Dorf-Blitz vom Juni). Die Bauabrechnungen Zentrumsgebäude (Mehrkosten von rund 95 000 Franken) und Sanierung Breitweg (Mehrkosten von rund 12 025 Franken) gingen diskussionslos über die Bühne und wurden einstimmig bestätigt. Ebenso gab die Statutenänderung des Zweckverbands HPS Bezirk Bülach kein Anlass zur Diskussion.
sikschule und ähnlichen Aktivitäten ideal. «Es gäbe mehr Varianten für dieses Bijoux», so ein Stimmbürger. Christoph Bösel erläuterte, dass es unsinnig sei, diese Liegenschaft weiterhin leer stehen zu lassen und zu unterhalten, denn es bestehe eindeutig Investitionsbedarf. Die nächsten Kontra-Argumentationen aus der Versammlung drehten sich um das öffentlich genutzte WC im Schulhaus, das auch von Besuchern der Kapelle benutzt werde. Dies sei natürlich erkannt worden, beruhigte schliesslich Liegenschaftenvorstand Daniel Neukomm (FDP) die Gemüter. Man könne trotz Freihaltezone ein WC-Häuschen aufstellen. Der Gemeinderat stehe diesbezüglich mit der reformierten Kirche im Kontakt. Zur sichtlichen Erleichterung der anwesenden Käufer-Familie stimmten die Nürensdorfer schliesslich dem vorliegenden Antrag zu und die Gemeinde wird bald vier Einwohner mehr zählen können.
Schul-Bauten Ein weiterer Rückweisungsantrag wurde aus der Versammlung zum vorliegenden Kreditantrag über 2,2 Millionen Franken für den Bau des Doppelkindergarten Ebnet gestellt. Da das Nürensdorfer Schulkonzept vorsieht, Kindergärtler und Primarschüler an zwei Standorten zu unterrichten (der neue SunnerainBau wurde im Mai eröffnet), soll ein kubischer Neubau in nächster Nähe zur bestehenden Schulanlage mit zwei Kindergarten-Abteilungen im Ebnet erstellt werden. Der heutige Ebnet-Kindergarten soll als Gruppenraum und für heilpädagogische Stunden genutzt werden. Damit sollen die bestehenden Kindergärten Hauswiesen (siehe Box) und Ebnet ersetzt werden. Bis ins Jahr 2015 wisse die Schule ziemlich genau, wie viele Kinder zu unterrichten seien, erläuterte Schulpräsident Roland Burri (FDP). Die Einwohnerzahl
werde jedoch nicht mehr gross ansteigen, denn «Nürensdorf ist gebaut», so Burri weiter. Einzig der Waldkindergarten berge einen kleinen Unsicherheitsfaktor, falls dieser einst nicht mehr gefragt wäre, wonach es derzeit keinesfalls aussehe. In diesem Fall würde der jetzige Kindergarten im Ebnet als Reserve eingesetzt. Der Kreditantrag wurde schliesslich mit nur zwei Gegenstimmen von der Versammlung angenommen. «Es sieht gut aus», freute sich Gemeindepräsident Bösel über die Jahresrechnung 2013, die von den Stimmberechtigten einstimmig angenommen wurde. Das Ergebnis fällt um rund 2,9 Millionen Franken besser aus als budgetiert. Anstelle eines Aufwandüberschusses von rund 1,3 Millionen resultiert ein Ertragsüberschuss von 1,6 Millionen Franken. Das gute Ergebnis sei auf höhere Steuererträge aus den Vorjahren zurückzuführen, erläuterte Finanzvorstand Daniel Neukomm.
Schulergänzende Kinderbetreuung
Schulhaus verkauft Mehr zu reden jedoch gab der geplante Verkauf des alten Schulhaus Breite. Sogar ein Rückweisungsantrag wurde aus der Versammlung gestellt – und von 24 Stimmbürgern unterstützt. Unter anderem wurde von einer «Verscherbelung des Tafelsilbers» gesprochen und davon, dass mit einem mutmasslichen Landpreis von 800 000 Franken das Schulhaus für 1,2 Millionen Franken doch wohl viel zu günstig weg gehe. Es sei ausserdem als Lokalität für die Mu-
Die schulergänzende Kinderbetreuung läuft in Nürensdorf seit 2005. Davor waren im Hauswiesen zwei Kindergärten untergebracht. Mit der Einführung des Waldkindergartens konnten die frei gewordenen Schulräume für die Kinderkrippe genutzt werden. Der Verein Luftballon, der
auch eine Krippe an der Eigentalstrasse führt, betreibt seit Anfang dieses Jahres im ersten Stock des Hauswiesen-Gebäudes einen Hort für Kinder vom Kindergartenalter bis zur sechsten Klasse. Auch Oberstufenschüler wären willkommen, jedoch sei für diese nicht mehr eine
solche Betreuung nötig, sagt Schulpflegerin Karin Homberger. Voraussichtlich solle das ganze Gebäude durch den Verein Luftballon für schulergänzende Kinderbetreuung genutzt werden. Grössere bauliche Massnahmen seien derzeit keine vorgesehen. (ar)
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KEVIN ALLEIN BEIM VEREIN
In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2014 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
Fahrabend bei den Eisenbahnfreunden Bassersdorf
Im Massstab 1:87 durch alle vier Jahreszeiten Jeden Mittwoch treffen sich die Eisenbahnfreunde Bassersdorf im Industriequartier Grindel, um im vereinseigenen Pavillon ihre Modelleisenbahnen fahren zu lassen und ihre Anlage weiter zu perfektionieren. Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht war dabei. Zuerst bin ich nicht sicher, ob ich am richtigen Ort gelandet bin, aber dann erblicke ich den Eisenbahnwagen, der auf einem kurzen Stück Gleis steht und Wegweiser, Symbol und Vereinslokal in einem ist. Ich will gerade klopfen, aber da kommen mir bereits der Präsident der Eisenbahnfreunde, Peter Hosang, und einige weitere Vereinsmitglieder entgegen.
Vier Jahreszeiten Ich werde herzlich begrüsst und sogleich ins Herz des Vereins eingeladen: In die gleich neben dem Eisenbahnwagen stehende Baracke, in der die Modelleisenbahnanlage aufgebaut ist. Dort werde ich von stolzen Eisenbahnfans durch eine Wunderwelt geführt. Gleise schlängeln sich durch erstaunlich echt aussehende Landschaften und Dörfer. Brücken überspannen Täler und sogar eine Gondelbahn reckt sich einem Berggipfel entgegen. An einzelnen Stellen sind noch die Spanplatten sichtbar oder die Details fehlen. «An der An-
lage wird noch immer weiter gebaut, fertig wird sie wohl nie sein», meint Hosang, der meinen Blick bemerkt hat. Letztendlich soll jede der Landschaften von einer der vier Jahreszeiten bestimmt sein. Ausserdem wird momentan eine Strasse eingebaut, auf der sich Lastwagen und PKWs mithilfe eines Magnetbandes bewegen können – sogar das Verladen der Fahrzeuge auf die Modellzüge wird dann möglich sein.
Entgleister Zug Nach der Einführung erkunde ich die Anlage auf eigene Faust. Überall sind kleine Details und lustige Figuren versteckt, im «Tal der Lust» etwa einige nackte Menschen zu sehen, die ihrer Lebensfreude freien Lauf lassen. Erneut schweift mein Blick über die Gondelbahn, an der gerade herumgebastelt wird. Ich werde bemerkt, und prompt wird mit Lausbubengrinsen demonstriert, dass die Bahn sogar in Betrieb genommen werden kann. Da der Bauleiter heute nicht anwesend ist, werden jedoch nur kleinere Dinge repariert oder geändert, dann werden die Gleise freigegeben für den Verkehr. Die ganze Anlage ist im
Die «Eisenbahnfreunde» vor der «Schotterbeiz», die sich in einem ehemaligen Wagen der Lötschbergbahn befindet. (Bilder: Kevin Knecht)
Massstab 1:87 gebaut, wobei zwei verschiedene Spurweiten vorhanden sind. Neben der Normalspur (H0) ist auch eine kleinere Schmalspur (H0m) in die Anlage integriert. Jedes Mitglied bringt dabei seine eigenen Lokomotiven und Wagen mit, wobei bei den Eisenbahnfreunden jede Art von Zug erlaubt ist – manche Vereine würden auch auf stilechtem Rollmaterial beharren, wird mir erklärt. Fasziniert beobachte ich, wie zwei der Vereinsmitglieder am Kontrollzentrum und am «Schattenbahnhof» Position beziehen und die Züge durch die Anlage lenken. Das Steuern des Schienenverkehrs ist keine so leichte Aufgabe, und so kommt es sogar zu einem regelrechten Stau, weil am Kontrollzentrum eine neue Lenksoftware getestet wird. Irgendwann ertönt auch noch ein Warnton inklusive Durchsage, dass ein Unfall passiert sei – einer der Modellzüge ist entgleist, was von der Anlage sofort registriert und lautstark vermeldet wird.
«Schotterbeiz» Am Ende werfe ich noch einen Blick auf das Innenleben der Modellanlage, das mit Sensoren, Leitungen
und verborgenen Gleisen regelrecht überquillt. Ich kann nicht einmal erahnen, wie viel Arbeit hinter einer Anlage dieser Komplexität und Grösse steckt. Regelrecht begeistert folge ich Peter Hosang nun aber in die «Schotterbeiz», das Clublokal, das in einem alten Wagen der Lötschbergbahn eingerichtet wurde. Im Jahr 2000 erwarb der 1990 gegründete Verein den Wagen und erstellte das nötige Schotterbett, später wurde der Wagen saniert und in den Farben des Orientexpress angestrichen. Hier lassen die Eisenbahnfreunde ihre Vereinstreffen ausklingen, fachsimpeln noch etwas oder diskutieren ganz andere Themen. «Das Gesellige ist ein sehr wichtiger Teil unseres Vereinslebens», meint Peter Hosang. Der Eisenbahnwagen soll ein Ort sein, an dem auch persönliche Pro bleme und «schienenfremde» Themen diskutiert werden können. Das Beisammensein im Wagen ist den etwa 20 Aktivmitgliedern deshalb ebenso wichtig wie das Basteln in der Baracke. Und die vielen Ausflüge, der «Chlausabend» sowie weitere Aktivitäten gehören genau so dazu wie das Fahrenlassen der Züge. Und während wir den Abend bei angeregten Gesprächen ausklingen lassen, spüre ich, dass das nicht nur leere Worte sind. Kevin Knecht
In einem der abgeschlossenen Teil der Modellanlage fährt gerade ein Zug auf eine Brücke ein.
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Intensives Reiseprogramm in Florenz
Wiege der Renaissance Drei wunderschöne Tage durfte die Reisegruppe von 16 kirchlich und kulturell Interessierten über Pfingsten erleben. Die von Clemens Bieler organisierte und von seiner Mutter geleitete Exkursion führte in das Zentrum des frühneuzeitlichen Europa nach Florenz.
cademia. Mit schönen Wandmalereien von Fra Angelico, die die ganz frühe Renaissance verkörpern, beeindruckte das Kloster San Marco, dessen Mönchszellen je ein Fresco beherbergen. Ihre Leuchtkraft und Zartheit begeistern noch heute.
Michelangelos Nase Pfarrer Bielers Mutter Hildegard, mit ihrem breiten Wissen über die Kunst und Geisteshaltung der Renaissance, vermochte die Gruppe anschaulich über die Verhältnisse im früheren Florenz zu informieren, von den Medici und ihren politischen Ränken bis zu ihren Schützlingen, allen voran Michelangelo Buonarroti. Das Programm orientierte sich denn an seinen Werken, führte aber auch zu Beispielen früherer Kunst am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
Innovative Architektur Michelangelos neue Sakristei bei San Lorenzo machte am Samstagmorgen den Auftakt der Führung. Zu bestaunen waren die Grabmäler der MediciFürsten und ihre innovative Architektur, die Elemente des Pantheons in Rom aufnimmt. Natürlich durfte auch sein David nicht fehlen, die wichtigste Attraktion der Galleria dell’Ac-
Der Sonntagvormittag stand ganz im Zeichen der Uffizien, in deren Sammlung sich die florentiner Malerei von der Gotik bis ins 18. Jahrhundert verfolgen lässt. Eine denkwürdige Station im Leben Michelangelos wurde ebenso besucht: Die Brancacci-Kapelle von Santa Maria del Carmine. Beim Abzeichnen der Fresken Masaccios soll er einen Kollegen derart beleidigt haben, dass dieser ihm die Nase brach und ihn so sein Leben lang entstellte. Das Programm der kirchlichen Reisegruppe war zwar intensiv, die Atmosphäre von Florenz, sowie die kundige Führung von Hildegard Bieler, sorgten für ein tolles, bleibendes Erlebnis. Wer sich für eine weitere Reise der Kirchgemeinde interessiert, kann sich unter www.basinueri.ch über das Wochenende vom 12. bis 15. September nach Lissabon informieren. (e)
Florenz lockte mit seiner Geschichte und seiner Architektur. (zvg)
Ausbildung als Landwirt abgeschlossen Anfang Juli teilten der Strickhof Lindau und Wädenswil die Namen ihrer erfolgreichen Ausbildungs-Absolventen mit. Aus der Region sind dies als Landwirt in Zweitausbildung Nicolas Grob (Nürensdorf), René Roth (Oberembrach) sowie Bernhard Bosshard (Oberembrach) als Landwirt in
Zweitausbildung, berufsbegleitend. Die Ausbildung als Landwirt in Erstausbildung haben erfolgreich abgeschlossen: Fabian Müller (Bassersdorf) und Matthias Rudin (Nürensdorf). Fabienne Spinner (Oberembrach) darf sich über den Abschluss als Agrarpraktikerin freuen. (e)
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Aktienkurse der Banken unter Druck
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Die Aktienkurse der beiden Schwei- riges Tief gefallen. Das Interesse an zer Grossbanken UBS und CS ka- der Fussball-Weltmeisterschaft war men in den letzten Mooffensichtlich grösser als naten unter Druck. Die an den Finanzmärkten. hohe Busse der Banque Die Anleger verdauten Nationale de Paris über auch negative Nachrich8,8 Milliarden US-Dollar ten wie die Unruhen in wegen der Umgehung der Ukraine, Irak und Isvon Sanktionen im Hanrael/Palästina recht gut del mit dem Sudan, Iran und die Märkte blieben Marcel Baumann und Kuba zeigt Wirrelativ stabil. kung. Es wird befürchtet, dass die einheimischen Grossbanken im Zu- Erst ab Mitte Juli, als die Situation in sammenhang mit Untersuchungen diesen Krisengebieten weiter eskabei den Devisen oder den sogenann- lierte, gingen die Aktienkurse leicht ten Dark Pools (anonymen Handels- zurück. Der Schweizer Aktienindex plätzen) ebenfalls weitere Bussen SMI steht per Mitte Juli aber immer bezahlen müssen. noch um 4 Prozent höher als zu Beginn des Jahres. Der New Yorker Staatsanwalt hat zwar erst gegen die englische Nach wie vor hängen die EntwickBarclays Bank Klage eingereicht, es lungen der Märkte vor allem an den besteht die Möglichkeit, dass es Lippen und Taten der Nationalbanauch noch andere Banken treffen ken. Damit dürften die Schwankunkönnte, die an den wenig regulier- gen an den Börsenplätzen, unter ten Handelsplattformen teilneh- anderem auch wegen den intensimen. Zudem drückten Probleme bei ver werdenden Diskussionen über portugiesischen Banken vorüberge- die Zinsentwicklung in den USA, in hend auf die Kurse der ganzen den nächsten Monaten eher zunehBranche. men. An den Aktienmärkten sind auf dem hohen Niveau allfällige Ansonsten traten die Aktienmärkte Rückschläge in den nächsten Monanach dem starken Anstieg im Mai zu ten nicht auszuschliessen. Beginn des Sommers eher an Ort. Ihre Raiffeisenbank Die Schwankungen haben weiter ab- Oberembrach-Bassersdorf genommen und sind auf ein langjäh- Marcel Baumann
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Schreckgespenst Feuerwerksprüfung: Nur Profis brauchen sie
Feuerwerk soll vor allem Freude bereiten Im Jahr 2012 wurden die Fans von Pyrotechnika aufgeschreckt, der Feuerwerkverkauf werde nur noch gestattet, wenn der Käufer eine Prüfung abgelegt habe. Der Umgang mit Feuerwerk kann nach wie vor gefährlich sein; genaue Altersbeschränkungen sollen dafür sorgen, dass das Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen vor allem Freude bereitet. von Mano Reichling Seit dem 1. Juli 2010 gelten die Altersregelungen für den Feuerwerkverkauf. Die Kategorie 1 ist auf dem Feuerwerk grün und mit einer grossen Ziffer 12+ gekennzeichnet, was heisst, dass das Feuerwerk nicht an Personen unter zwölf Jahren verkauft werden darf. Die Kategorie 2 ist gelb und darf nicht an Personen unter 16 Jahren, die Kategorie 3 in Rot darf nicht an Leute unter 18 Jahren abgegeben werden. Das private Feuerwerk darf also nach wie vor und
Die für den Detailhandel geprüften und freigegebenen Raketen, Vulkane, Bengalhölzer, Knaller und ähnliches dürfen weiterhin gekauft werden und brauchen keine Ausbildung.
Schon beim Kauf sollten sich die Kunden über die Handhabung der einzelnen Feuerwerkskörper informieren lassen. (re)
auch in Zukunft an sicheren Stellen abgefeuert werden. Die Gefahren bei falscher Handhabung von Feuerwerk werden vielfach unterschätzt. Dazu hat die Beratungsstelle für Brandverhütung ein «Merkblatt Sicherheit» herausgegeben. Das Merkblatt mit den wichtigsten zwölf Punkten kann über die Homepage der Schweizeri-
Fotowettbewerb
schen Koordinationsstelle Feuerwerk SKF als PDF herunter geladen werden, www.feuerwerk-skf.ch.
Wer braucht eine Prüfung? Feuerwerkskörper für den privaten Verbrauch sind im Detailhandel erhältlich. Ein Zulassungsverfahren garantiert die hohe Qualität und Handhabungssicherheit der Artikel.
Die professionellen Feuerwerkskörper sind in der Kategorie 4 zusammengefasst und sind nicht im Detailhandel erhältlich. Im Zuge der Einführung neuer Vorschriften aus der EU muss seit dem 1. Januar 2014 der Feuerwerker eine Ausbildung mit Prüfung absolviert haben, um solche Pyrotechnika abbrennen zu dürfen. Zusammen mit dem Schweizerischen Feuerwehrverband, dem Sprengverband Schweiz und dem Westschweizer Verband ASDAP führt die Schweizerische Koordinationsstelle Feuerwerk die einzigen schweizweit anerkannten Kurse und Prüfungen durch. Die genauen Anforderungen und Kursdaten können ebenfalls auf der angegebenen Homepage eingesehen und angefordert werden.
Eigentalstrasse: 70 Kantonsräte machen Druck Die Kantonsratsmitglieder Michael Welz (EDU), Werner Scherrer (FDP) und Roland Scheck (SVP) haben beim Regierungsrat um die Beantwortung einer dringlichen Anfrage gebeten und um machen Druck zur sofortigen Öffnung der Eigentalstrasse. Sie nehmen auch Bezug auf ein Schreiben von Gemeinden aus dem Embrachertal, die ihrerseits ebenfalls fordern, der Regierungsrat habe nun den Lead zu übernehmen. Seit eineinhalb Jah-
ren sei die Strasse gesperrt und auch nach dem Verwaltungsgerichtsentscheid gehe offenbar nichts, damit die Strasse für die Bevölkerung wieder geöffnet werde. Der Rat solle nicht länger nur passiv zusehen, sondern endlich in aller Deutlichkeit Farbe bekennen, Führungsverantwortung übernehmen und einen Zeitplan bis zur Öffnung vorlegen. Die Anfrage wurde von über 70 Kantonsratsmitgliedern unterzeichnet. (e)
Sieben Millionen mehr Fahrgäste für ZVV Wo befindet sich diese originelle Birke mit Auswuchs? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, senden Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 11. August per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breiti strasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte einen Baum, der an der Neuwiesstrasse 23 in Birchwil durchs Dach wächst. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Bruno Ebneter aus Nürensdorf. (dm)
Die Fahrgastzahlen im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) steigen weiter. 2013 beförderten die Verkehrsunternehmen insgesamt 612 Millionen Fahrgäste. Das sind sieben Millionen mehr als im Vorjahr. Die Fahrgastzahlen auf dem ZVVNachtnetz blieben stabil: Im Durchschnitt wurden 14 350 Personen pro Nacht befördert. Immer mehr Fahrgäste lösen Tickets in Selbstbedienung, insbesondere über mobile Geräte wie Smartphones. Die Fahrgäste kauften 2013 drei Viertel aller
ZVV-Tickets über einen Selbstbedienungskanal (Automat, Webseite oder Smartphone). Der Anteil des selbstbedienten Verkaufs am Ticketumsatz beträgt bereits mehr als die Hälfte. Eine hohe Zuwachsrate von 35 Prozent wurde insbesondere bei den mobilen Tickets verzeichnet, die per Smartphone oder Tablet gekauft werden können. Die Bedeutung dieser Kanäle wird in den nächsten Jahren noch steigen. Der ZVV investiert deshalb in die elek tronischen Vertriebskanäle. (e)
Region
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Dorf-Blitz
07/2014
Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Bruno Kugler aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Es freut mich, dass ich mich auch im Alter noch so wohl fühle. Punktuell freut es mich zunehmend, dass ich in kurzer Zeit gleich zwei Mal Grossvater geworden bin. Da unsere beiden Töchter ganz in unserer Nähe wohnen, erlebe ich die Entwicklung meiner Enkeltöchter hautnah. Die kleinsten Details fallen mir von einem Tag zum andern auf. Als ich vor kurzem meiner neun Monate alten Enkelin zugewinkt habe, hat sie auf einmal auch ihr Ärmchen angehoben. Da geht einem doch gleich das Herz auf. Meine Frau und ich sind dankbar, dass wir unsere Töchter unterstützen können. Ich habe einen Veloanhänger gekauft und plane schon Ausflüge mit den Kleinen. Ich freue mich sehr darauf. Was hat Sie geärgert? Was mich ärgert ist das Littering gesamtschweizerisch. Es gibt tatsächlich Menschen, die nehmen am Morgen ihren Abfall mit ins Auto und werfen ihn dann aus dem Fenster. Das muss man sich mal vorstellen. Diese Art von Egoismus hat nichts mehr mit Abfallgebühren oder zu wenig Abfalleimer zu tun. Ich würde es begrüssen, wenn dieses Thema fest in den Unterricht aufgenommen wird und auch die Politik sich vermehrt damit befassen würde. Was Abfälle in der Natur für Tier und Vegetation bedeutet, dass betrifft uns alle und sollte jedem bewusst gemacht werden. (ym)
GEWERBEGEFLÜSTER Jürg Egger. Immobilienmakler, diplomierter Architekt und Baumeister, Immobilienschätzer mit eidgenössischem Fachausweis und gelernter Maurer. Präsident Hauseigentümerverband Kloten Umgebung. Und Künstler. «Am liebsten bin ich Immobilienmakler», präzisiert der 64-jährige Ur-Bassersdorfer, der vor Ideen nur so strotzt und dem man seine Begeisterung für sein Schaffen auch ansieht. Natürlich hat Jürg Egger noch weit mehr geleistet; unter anderem führte er eine Bauunternehmung mit 200 Angestellten und baute eine heute renommierte Generalunternehmung auf. Die Firma Egger Immobilien wurde 1996 gegründet und ist in der Region verwurzelt: «Ich will jederzeit in einer Viertelstunde bei meinem Kunden sein» ist eine seiner Doktrinen. Er rühmt sich auch einer treuen Kundschaft in allen möglichen Belangen rund um den Hausverkauf oder -erwerb, Schätzungen oder Exper-
tisen gegenüber zu stehen. Auf einen Nenner gebracht bietet Egger also «umfassende Dienstleistungen ohne zusätzliche Kosten für den Beizug Dritter in eigener Kompetenz» an. Er vergleicht sein Engagement mit dem Sortiment des Tante-Emma-Ladens und kommt so der Realität wohl am Nächsten. Mit 45 Jahren merkte er, dass er kreativ an Ort trat. Jörg Egger nahm sich eine kurze Auszeit und ging ins Kloster, dann besuchte er nebenberuflich die Kunstgewerbeschule in Zürich – «ich war der Grossvater meiner Mitschüler» – erfolgreich. Unter seinem Künstlernamen Jorge Egger tritt er auch heute noch auf, formt und giesst Bronze in Formen und nimmt auch an Ausstellungen teil. Die Kunst am Bau ist eine Leidenschaft, in seiner Liegenschaft an der Birchwilerstrasse 4 in Bassersdorf spiegelt er den Altbach, der vor dem Haus vorbeifliesst, mit farbigen LED Mano Reichling Licht-Wellen wider.
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Bild des Monats Für uns alltägliche Sachen sind für Menschen armer Länder keine Selbstverständlichkeit. So ist der Besuch einer Schule in Rumänien beispielsweise nur Kindern gewiss, die mit einem Schulthek, Etui, Farb- und Bleistiften und weiteren Utensilien ausgestattet in den Unterricht erscheinen. Grund genug für Cornelia Weisskopf vom Elternrat Sunnerain, nicht mehr gebrauchte und wenn immer möglich gut gefüllte Schulranzen zu sammeln. In diesem Jahr fand die Sammlung zum zweiten Mal statt; die erste Sammlung vor zwei Jahren hatte vollen Erfolg, mehr als 70 nicht mehr gebrauchte Theks konnten der Rumänienhilfe Verein Casa überreicht werden. Heuer waren es immerhin noch 37 gut gefüllte Taschen, wie Cornelia Weisskopf vermelden konnte. Auf unserem Bild werden die gesammelten Geschenke für rumänische Kinder bei Schulhaus Sunnerain von ihr und ihren Kindern eingesammelt. (re)
Dorf-Blitz
Sport
07/2014
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Zwei junge Spieler reisten an den «Canada Cup Floorball Championship»
Unihockey-Erfahrungen sammeln in Kanada Körperbetontes Spiel
Thierry Glesti aus Nürensdorf und Silas Isler aus dem benachbarten Klotener Weiler Obholz reisten Anfang Mai mit dem Schweizer Unihockey-Team «Swiss Floorball Academy» ins kanadische Toronto an eines der grössten UnihockeyTurniere ausserhalb von Europa. Dort konnten sie sich erfolgreich mit den Besten messen. von Yvonne Müller Ein Traum ging in Erfüllung für den Nürensdorfer Thierry Glesti und seinen Kollegen Silas Isler aus dem neben Birchwil gelegenen Weiler Obholz: Unihockey spielen an einem Turnier in Kanada. Die «Kloten-Bülach Jets» schickten auch dieses Jahr zwei Teams unter dem Namen «Swiss Floorball Academy» nach Toronto an die «Canada-Cup Floorball Championship». Ziel dieser Unterstützung ist, talentierten jungen Schweizer Unihockey-Spielern internationale Spiel-Erfahrungen zu ermöglichen. Für dieses Turnier wurden die fünf besten Schweizer Unihockeyclubs angeschrieben, damit sie Jugendliche anmelden konnten.
Prüfungen nachholen Der 14-jährige Silas und der 13-jährige Thierry haben sich daraufhin für die Reise nach Kanada qualifiziert. Um an diesem Turnier teilnehmen zu können, mussten sie neben der sportlichen Vorbereitung auch
Thierry Glesti (vorne) und Silas Isler freuen sich über die gewonnenen Silbermedaillen. (ym)
andere Arbeiten erledigen. Zuerst ein Gesuch an die Schulgemeinde stellen, damit sie der Schule fernbleiben konnten. Dann ihre Zustimmung geben, alle Prüfungen, die in dieser Zeit geschrieben werden, nach ihrer Rückkehr – in ihrer Freizeit – nachzuholen. Thierry und Silas nahmen diese Bedingungen gerne in Kauf, um am grössten Turnier in ihrer Lieblingssportart in Kanada teilnehmen zu können. «Für uns war der ‹Canada Cup› ein unvergessliches Erlebnis; wir konnten viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause nehmen», erzählten sie nach ihrer Rückkehr begeistert.
den Spielern nur ein paar Wochen. Anfang Mai startete dann eine 20-köpfige Gruppe ab Flughafen Kloten in Richtung Toronto. Bei der Abreise gab es noch einige Hürden zu meistern: Die Koffer waren wegen der Unihockey-Ausrüstung zum Teil zu schwer. Den Aufpreis für das Übergewicht wollte man nicht einfach bezahlen, weshalb die Koffer und Taschen am Flughafen umgeräumt. Letztlich konnte dann – zur grossen Erleichterung aller Beteiligten – sämtliches Gepäck ohne Aufpreis spediert werden.
Abflug ins Abenteuer
Um den jugendlichen Spielern auch Land und Leute sowie ein paar Sehenswürdigkeiten von Kanada zu zeigen, reiste die Schweizer Gruppe in einem Bus durch Toronto und besuchte das kanadische Museum, den 553 Meter hohen CN-Tower. Ausserdem absolvierten sie ein Team-Running, es gab ein Foto-Shooting auf Toronto Island und ein Baseball- und Hockeyspiel im Stadion wurde besucht. In der «Hall of Fame» durften die Jungs sogar die Original-StanleyCup-Trophäe in die Hände nehmen. «Ein Höhepunkt jagte den anderen: Als wir oben bei den Niagarafällen standen, war es recht warm und unten am Wasserfall hatte es noch Schnee», erzählt Thierry, beeindruckt von den Erlebnissen. Zwischen den Ausflügen waren Freundschaftsspiele mit verschiedenen College-Mannschaften aus der Region Toronto anberaumt.
Für ein gemeinsames Training innerhalb der neuen Mannschaft blieben
Das Schweizer Unihockey-Team beim Fotoshooting auf Toronto Island am Ontariosee. (zvg)
Besichtigung Toronto
Am Freitag startete das Vorrundenturnier der «Highschool-Division». Vier spannende Spiele folgten, bei denen das Schweizer Team vier klare Siege erzielte. Erst im Halbfinal kassierten sie in einer eher ruppig und hart geführten Begegnung die erste knappe Niederlage. «Die aggressive und körperbetonte Spielart, wie sie die Kanadier zeigten, kannte ich bis anhin nicht. Ich habe diese Erfahrung mit nach Hause genommen und versuche das Gelernte umzusetzen», erzählt Silas. Zu ihrem Leidwesen verlor die Schweizer Mannschaft das Penaltyschiessen und erreichte den zwar guten, aber undankbaren vierten Schlussrang. Der Schweizer Spieler Dominik Alder wurde als «Topscorer» dieses Turniers ausgezeichnet.
Finaleinzug gesichert Am Samstag begann dann der sportliche Höhepunkt, das eigentliche Turnier, der «Canada Cup-Floorball Championship» im Mattamy Athletic Centre. Früher war das Stadion bekannt als das legendäre «Maple Leaf Gardens», der Eishockey-Tempel von Toronto. «Am meisten hat uns das Finalspiel beeindruckt», erzählen Silas und Thierry einstimmig. Silas wurde im Finalspiel von einem gegnerischen Ellenbogen hart am Kinn getroffen. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden, da er mit Atemproblemen zu kämpfen hatte. Trotzdem gaben die Spieler der «Swiss Floorball Academy» nicht auf. Kurz vor dem Schlusspfiff jedoch konnten die gegnerischen «Parkland Warriors Floorball» noch einen Treffer erzielen und damit die Partie für sich entscheiden. Silas konnte das Spital rechtzeitig zum Abreisedatum verlassen und zusammen mit der ganzen Gruppe am Dienstag in die Schweiz zurückfliegen, wo sie am Mittwochmorgen landeten. Gleich nach der Landung musste Thierry direkt zur Schule. «Was wir in Kanada erlebt haben, wird uns mit Sicherheit ewig in Erinnerung bleiben», sind die Jungsportler überzeugt. ◾
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Dorf-Blitz
Alltag im Dorf
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Robert Sand betreut in Bassersdorf die Mauersegler-Kolonien
Thema Arbeitsaufwand: «Jeder hat seinen Vogel» Viele Stunden seines Alltags verbringt Robert Sand mit beobachten, beringen und pflegen von Vögeln. Als langjähriges Mitglied im Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) sind ihm die Eulen, Mehlschwalben und Mauersegler ans Herz gewachsen. Darum sorgt er sich auch um geeignete Brutplätze. von Susanne Gutknecht Dass in Bassersdorf eine grosse Mauersegler-Kolonie lebt, ist nicht zuletzt ein Verdienst des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) und von Vogelkennern wie Robert Sand. Obwohl der 66-Jährige schon länger nicht mehr in Nürensdorf lebt, betreut er weiterhin die Mauersegler und betreibt so aktive Artenförderung. Ab und zu zeigt er in Exkursionen den Bassersdorfern die Verstecke der Mauersegler und lässt die immer zahlreich erscheinenden Interessierten an seinem profunden Wissen teilhaben.
Grosse Datensammlung Erworben hat sich der in Glattfelden wohnhafte Sand dieses Wissen über die Jahre aus Büchern, aus dem Internet und durch Kollegen im Naturschutzverein, die er in vielen Stunden seiner Freizeit begleitet hat bei deren Feldstudien. «Ich habe viele Amphibien eingesammelt und Vögel stundenlang beobachtet.» Da er sein Wissen weitergeben wollte, hat er sich
Behutsamer Umgang mit den Mauerseglern. (Bilder: Susanne Gutknecht)
beim Zürcher Vogelschutz, dem heutigen Birdlife Zürich, zum Exkursionsleiter ausbilden lassen. Auch als freiwilliger Mitarbeiter der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach ist Sand aktiv und hilft beim Inventar und Monitoring der Brutvögel in der Schweiz mit. Den Computer der Vogelwarte hat er während dreissig Jahren mit vielen Daten gefüttert. «Früher mussten wir es auf Papier einsenden. Das ist jetzt einfacher geworden.» Rund 8000 Daten hat er bisher gesammelt. Diese Datenbank erlaubt es Sand, das Verhalten der von ihm beringten und beobachteten Vögel über die Jahre zu verfolgen. So hat er doch einige «seiner Vögel» auch Jahre später wieder in einem der Bassersdorfer Brutkästen angetroffen. «Die
Robert Sand kontrolliert den Mauersegler-Brutkasten.
Mauersegler sind standorttreue Vögel», erklärt Sand. Sie verbringen den Winter in Südafrika und fliegen gegen anfangs Mai wieder zurück in die Schweiz. Dass ihm die Vögel am Herzen liegen, zeigen auch die ausgeklügelten Nistkästen, die Sand jeweils den Gegebenheiten der Häuser anpasst. «Als gelernter Flugzeugelektriker habe ich keine Mühe, aus Holz jeweils einen Kasten zu bauen, der den Vögeln Schutz bietet zum Brüten und mir dennoch erlaubt, die Mauersegler gut beobachten zu können oder sie auch herauszunehmen und zu beringen.»
Das Verbot für Feuerwehren, ihre Geräte und vor allem die Leitern nicht mehr Fremden zur Verfügung zu stellen, hilft den Vogelbetreuern auch nicht bei ihrer Arbeit. «Die Nistkästen müssen an Orten angebracht werden, die dem Flugverhalten des Mauerseglers entsprechen», erklärt Sand. Mauersegler seien ursprünglich Felsenbrüter und hätten kurze Beine und kräftige Krallen. Der Vogel lässt sich aus dem Kasten fallen und benötigt dann genug Platz, um die Flügel auszubreiten und in einem Bogen wieder hochzufliegen. «Daher müssen die Nistkästen eben in der Höhe angebracht werden», erklärt Sand. Es sei bedeutend einfacher, bestehende Kolonien zu erhalten als neue aufzubauen, wenn sie einmal ausgestorben seien. Das brauche Jahre.
Fehlender Nachwuchs
Brutkästen gefordert
In den Sommermonaten besucht Sand rund drei bis fünfmal pro Woche die verschiedenen Kolonien: in Bassersdorf, im Rafzerfeld, in Oberembrach. Dabei beringt er rund 450 Vögel im Jahr. Eine Arbeit, die Fingerspitzengefühl verlangt. Nicht nur, um die kleinen Ringe an die Beine der Vögel anzubringen, sondern auch den richtigen Zeitpunkt zu erwischen und die Vögel nicht beim Brüten zu stören. Spricht man Sand auf seinen Arbeitsaufwand an, sagt er trocken: «Jeder hat seinen Vogel.»
Leicht wird es den Brutvögeln und Betreuern nicht gemacht. Die heutigen Wohnbauten seien hermetisch zu, es gebe kaum Ritzen, in denen die Vögel unterschlüpfen können, um zu brüten. Somit sind natürliche Brutorte vermehrt bei alten Häusern und Siedlungen anzutreffen. Sand plädiert dafür, an öffentlichen Gebäuden Brutkästen anzubringen für die Brutvögel. «Oft haben die Hausbesitzer Vorbehalte wegen der Kot-Verschmutzung. Aber bei Mauerseglern ist diese sehr gering.» Öfter werden die Nistkästen von Staren benutzt, die ihr Nest nicht beschmutzen, sondern gegen aussen koten. Sand schafft da Abhilfe, indem er die Kästen mit einer Starensperre versieht.
Sorgen bereiten ihm nicht nur die Jungvögel, sondern auch der Nachwuchs in den eigenen Reihen. «Uns fehlen eindeutig die jungen Leute, die unsere Arbeit einmal übernehmen können.» Nachwuchsforscher gebe es zu wenig in den Naturschutzvereinen. Dabei geniesse jeder die Freiheit, die Arbeit dann zu tun, wann er kann und möchte. Die Nistkästen putze der Verein in einer jährlichen Aktion. Eine Arbeit, die wichtig sei, damit die Vögel überhaupt zum Brüten wieder einziehen. Für Sand ist die Natur ein wichtiger Bestandteil des Lebens und darum auch einen persönlichen Einsatz wert: «Die Natur kommt gut ohne uns Menschen aus», sagt er, «aber wir brauchen sie auf vielfältige Weise.» ◾
Reisen
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Dorf-Blitz
07/2014
In Lissabon lohnt sich ein Blick auf den Boden
Lebendige Stadt mit historischem Flair Jeder Stadtteil in Lissabon hat seinen eigenen Charakter und ein unterschiedliches Flair zu bieten. Viel Geschichte und Traditionen sind am Ufer des Tejo verwurzelt. In der Hauptstadt Portugals lohnt es sich, den Blick auch einmal auf den Boden zu richten wegen der prächtigen Kopfsteinpflaster.
Tejo entlang zu gleiten und weiter unter der Brücke «Ponte 25 de Abril» hindurch bis nach Belém zu fahren.
Öffentliche Hochzeit
von Yvonne Müller Ein Kurztrip nach Lissabon lohnt sich, da die Anreise sehr unkompliziert ist. Mit der U-Bahn, dem Aerobus oder mit dem Taxi ist der Transfer vom Flughafen in die Innenstadt ein Kinderspiel. Wo immer sich auch das Hotel befindet; innerhalb weniger Minuten ist eine Bushaltestelle, ein Bahnhof oder eine U-Bahnstation erreichbar. Lissabon schmiegt sich an mehrere Hügel. Daher geht es bei einer Besichtigung der Stadt immer wieder rauf und runter. Es empfiehlt sich, zwischendurch auch mal ein paar Euro für ein Taxi auszugeben.
Viel Historisches Es gibt unzählige historische Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Unter anderem die gelbe nostalgische Strassenbahn der Linie 28E. Sie überwindet eine Steigung von 13,5 Prozent, schlängelt sich durch enge Kurven und schmale Altstadtgassen. Sie ist sehr beliebt bei Touristen und ein Erlebnis der besonderen Art. Mitten in Lissabon befindet sich der Personenaufzug «Elevador de Santa Justa». Ein Turm aus Stahl, mit einer Höhe von 45 Metern, verbindet den Stadtteil «Baixa» mit dem höher gelegenen Stadtteil «Chiado». 1902 wurde der Aufzug von einem Schüler von Gustave Eiffel, Raoul Mesnier de Ponsard, gebaut. Daraus entstanden ist an manchen Stellen die Ähnlichkeit mit dem Pariser Eiffelturm. Zwei mit Holz getäferte Kabinen fahren abwechselnd in die Höhe. Oben angekommen geht es über eine schmale Wendeltreppe hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt zu geniessen ist.
Lebendiges Viertel Tagsüber dürfen nur Anwohner und Lieferanten mit dem Auto im Altstadt-
Innenstadt von Lissabon. (Bilder: Yvonne Müller)
Viertel Bairro Alto herumfahren. Mit dem «Elevador de Gloria», eine der noch bestehenden Standseilbahnen, werden die 265 Meter zur Oberstadt problemlos überwunden. Es lohnt sich auch, durch die Strassen zu flanieren und diese Höhenmeter zu Fuss zu überwinden. Schöne Treppen, unzählige Designerläden und Boutiquen sorgen für ein unterhaltsames Angebot. Am Abend ist dann richtig was los in «Bairro Alto». Auf ihre Kosten kommen alle, die in Feierlaune sind. Hier befinden sich unzählige Restaurants in jeder Preiskategorie. Bars, Diskotheken und Fado-Lokale bieten eine Menge Abwechslung. Bei schönem Wetter dringt Musik durch die malerischen Gassen der Altstadt. Die Strassen werden mit Tischen und Stühlen vollgestellt; es wird getanzt und gefeiert bis spät in die Nacht.
Mühelos entdecken Mit einem Segway lassen sich viele Highlights Lissabons erkunden. Mit dem Elektrogefährt durch die schmalen und steilen Gassen zu fahren, erfordert am Anfang ein wenig Mut. Es lohnt sich jedoch, auf diese abenteuerliche Reise zu gehen. Mühelos und einfach erreicht man so die schönsten und charmantesten Sehenswürdigkeiten. Es ist ein Genuss, mit dem Segway beispielsweise am Ufer des
In Portugal ist nicht der heilige Valentin der Schutzpatron der Verliebten, sondern der heilige Antonius von Padua. Jedes Jahr am 13. Juni findet in der Kathedrale Sé, im Stadtteil Alfama, eine öffentliche Hochzeit für junge Paare statt. Ursprünglich war die Veranstaltung als Unterstützung für mittellose Paare gedacht. Heute hat die Massenhochzeit in Lissabon eine 50-jährige Tradition, die im Veranstaltungskalender der portugiesischen Hauptstadt einen festen Platz eingenommen hat. Dieser Festtag wird in grossem Stil gefeiert: Verliebte schenken sich einen Topf mit Basilikum, in dem sie einen Liebesbrief verstecken und am Abend findet auf der Prachtmeile «Avenida de Liberdade» ein grosser Umzug statt, zu dem selbstgeschneiderte Kostüme getragen werden. An diesem Datum ist Lissabon fest in der Hand der Liebenden. ◾
Kunstvolle Plätze In Lissabon lohnt es sich, auch einen Blick auf den Boden zu richten. Viele Strassen und Plätze sind wahre Kunstwerke. Das portugiesische Kopfsteinpflaster besteht aus weissen und schwarzen Steinen, die zu kunstvollen Mustern, Wellen oder Bildern zusammengefügt werden. Der «Praca do Rossio», offiziell «Praca de D. Pedro IV», ist einer der drei Hauptplätze der Innenstadt. Über den ganzen Platz zieht sich ein riesiges, wunderschönes Wellenmuster. Nur ein paar Schritte weiter bietet der «Praca dos Restauradores» ein wahres Meisterwerk mit seinen verspielten Formen.
Dem Pariser Eiffelturm nachgebauter Lift.
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Reisen
07/2014
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Zur Belohnung warten zwei Tage Vergnügen im Europapark
Mit dem Fahrrad von Birchwil ins deutsche Rust Ein Ferienerlebnis für die ganze Familie ist eine Fahrradtour vom Wohnort nach Rust. Die Radwege führen entlang des Rheins. Unterwegs gibt es viele schöne Ortschaften wie Waldshut, Bad Säckingen oder Burkheim zu besichtigen. Auch zum Baden bieten sich genügend Gelegenheiten. von Yvonne Müller Fahrrad fahren kann jeder: Direkt vom Wohnort mit dem Velo in die Ferien zu fahren, ist ungewöhnlich und reizvoll. Von Birchwil nach Rust sind es 251 Kilometer – rund vier Tagesetappen. Eine solche Erlebnisreise ist vor allem für Teenager zwischen 12 und 14 Jahren spannend und eine sportliche Herausforderung für alle Teilnehmenden. Deshalb ist das Ferienziel mit einer Belohnung verknüpft: Ein Besuch im Europark Rust. Nach anstrengenden vier Tagen mit dem Fahrrad sind die zwei zusätzlichen Tage im Freizeitpark ein unvergessliches Erlebnis. Es gibt rund um den Europapark genügend Pensionen und Gasthöfe zum Übernachten, die nur ein paar Minuten entfernt sind. Wird für die Rückfahrt in die Schweiz der Zug benutzt, müssen die Velos über einen Kurier befördert werden, denn die Deutsche Bahn (DB) transportiert keine Fahrräder im Personenverkehr. Es empfiehlt sich, dies vorab mit einer DB-Bahn-Verkaufstelle in Zürich zu organisieren. Zudem ist es nützlich, die Hotels für die einzelnen Etappen im Voraus zu buchen. So hat jeder Tag ein klares Ziel,
das angesteuert werden kann. Für das Gepäck eignet sich ein kleiner Transportanhänger.
Imposantes Kraftwerk 57 Kilometer: Die erste Etappe beginnt vor der Haustüre und führt nach Waldshut. Die Fahrt führt über Bassersdorf. Ab Kloten schlängelt sich ein schöner Radweg dem Glattufer entlang bis nach Glattfelden. Einen schönen Platz zum Picknicken finden die Fahrradfahrer direkt an der Glatt unter der Bahnbrücke. Danach geht es weiter zum imposanten Kraftwerk Eglisau-Glattfelden am Hochrhein und an der nationalen Veloroute 2 gelegen. Es gilt als eines der schönsten Flusskraftwerke überhaupt und beeindruckt mit den Wassermassen. Über die hohe Windwerkbrücke donnert der Rhein über das Stauwehrschütz 26 Meter in die Tiefe. Ein idealer Ort, um kurz auszuspannen. Anschliessend folgt ein kleiner Aufstieg nach Hohentengen, Weiter geht es dem Rhein entlang, wo sich viele Möglichkeiten bieten, einen Halt zum Baden einzulegen und die Beine zu entlasten. Das Ziel der ersten Etappe ist Waldshut. Das romantische Städtchen lockt mit der schönen Altstadt zu einer Besichtigung.
mehr als 200 Jahren ist Laufenburg eine geteilte Stadt. Die mittelalterlich geprägten Gassen, Türme, Brunnen und Treppen erwecken die Historiker unter den Reisenden zum Leben. Weiter geht es Richtung Bad Säckingen, bei dem sich ein Glacé-Halt geradezu aufdrängt für eine Pause. Aber Vorsicht, die Zeit darf nicht aus den Augen verloren werden. Bis zum nächsten Zielort Grenzach ist es nämlich noch ein schönes Stück zu pedalen.
Historische Städte
Abkühlen im Rhein
62 Kilometer: Die zweite Etappe führt dem Rhein entlang auf gemütlichen Radwegen von Waldshut bis nach Grenzach am äussersten Ende des Bundeslandes Baden-Württemberg. Für den Mittagshalt bietet sich die historische Waldstadt Laufenburg an. Seit
65 Kilometer: Weiter geht es bei der dritten Etappe von Grenzach nach Eschbach, manchmal auf der deutschen Seite des Rheins, manchmal auch auf der Schweizer Seite. Der Streckenabschnitt vom Zollamt Grenzacherhorn bei Basel bis zum Zollamt
Historisches Städtchen Burkheim am Kaiserstuhl.
Ein kurzer Halt für ein Bad im Fluss. (Bilder: Yvonne Müller)
Weil am Rhein erfordert Konzentration und ist eine wahre Herausforderung. Ein richtiges Abenteuer tut sich hier für den Sportler auf. Aber sobald Weil am Rhein erreicht ist, geht es wieder gemütlich weiter durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Der Rhein fliesst träge als Begleiter nebenher. Zur Abkühlung finden sich immer wieder tolle Gelegenheiten zum Baden. Das nächste Etappenziel ist dann Eschbach. Verwöhnt von mediterranem Klima, umrahmt vom Südschwarzwald, kommen hier alle auf ihre Kosten. Eschbach gehört zu der sonnenreichsten Gegend Deutschlands. Ein Grund mehr, das Nachtessen in einer schönen Gartenwirtschaft unter freiem Himmel zu geniessen.
Europapark im Kopf 67 Kilometer: Die letzte Etappe von Eschbach nach Rust und den Freizeitpark vor Augen treten die jüngeren Mitglieder der Fahrradgruppe in die Pedalen. Die Fahrt führt über weite Felder wieder an den Rhein. Der Weg nach Rust führt am malerischen Ort Burkheim am Kaiserstuhl vorbei. Ein Halt lohnt sich unbedingt: Burkheim ist bekannt für seine überaus sehenswerten Fachwerkhäuser und die exzellenten Weine. Die gesamte Altstadt mit ihrem Kopfsteinpflaster, die Stadtmauern und die Schlossruine stehen unter Denkmalschutz. Schon beim Eintritt durch das Stadttor ist der Charme des historischen Städtchens zu spüren. Spätgotische und barocke Bauten und die Renaissancefassade des Rathauses prägen das Stadtbild. Viele gemütliche Gartenrestaurants laden zum Verschnaufen ein. Anschliessend ist die Fahrt auf schönen Naturradwegen geprägt vom breiten Rhein, Naturschutzgebieten und grünen Wäldern. Bald schon ist die erste Bahn «Silverstar» von weitem zu erkennen und über die offenen Felder kommt der Europapark immer näher. Am Abend dann ein Blick zurück: Die Fahrradtour ist ein besonderes Erlebnis und bietet Erholung und Strapaze in Einem. Nur schon der Anblick der glänzenden Augen der Kinder ist Belohnung genug für die Anstrengungen dieser vergangenen Tage. ◾
Gesundheit
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Dorf-Blitz
07/2014
Küssen verboten – riskieren Sie keine dicke Lippe Da hat Frau und Mann sich das ganze Jahr auf die Sommerferien gefreut, die stressigen Tage vor dem Urlaub hinter sich gebracht, und just in dem Moment schlagen sie zu – die Fieberbläschen. Durch die verstärkte UVStrahlung kommt es zu einer verminderten Immunabwehr, die es den Herpes-Viren erleichtert, sich entlang der Gesichtsnerven auszubreiten. Dort docken sie an die Oberfläche einer gesunden Hautzelle an und dringen in diese ein. Im Inneren der Zelle programmieren die Viren die Erbinformation der Hautzelle um und zwingen sie dazu, neue Viren zu produzieren. In kürzester Zeit vermehren sich die Herpes-Viren explosionsartig. Spannungsgefühl und Juckreiz am Lippenrand machen sich bemerkbar. Die Lippenbläschen sind mit einer hellen Flüssigkeit gefüllt,
welche Millionen von Herpesviren enthalten, und brechen nach kurzer Zeit auf. Im weiteren Verlauf verkrusten die Bläschen. Muss es denn gerade in den Ferien sein? Man rechnet, dass 80 bis 90 Prozent der gesamten Bevölkerung Träger des Herpes-Virus sind. Bei etwa einem Drittel davon kommt es ein- bis mehrmals jährlich zu einem Ausbruch. Unser Tipp: Unterstützen Sie Ihr Immunsystem bereits vor den Ferien. Eine Vorbereitung mit probiotischen Bakterien stärkt Ihre Abwehrkräfte über den Darm und beugt zusätzlich einem Reisedurchfall vor. Verwenden Sie bei starker Sonneneinstrahlung unbedingt eine UVSchutz-Lippenpflege. Sollte sich dennoch ein leichtes Kribbeln bemerkbar machen, handeln Sie sofort!
Verwenden Sie eine virushemmende Herpes-Crème oder ein paar Tropfen verdünntes Teebaumöl. Diese basieren auf dem hochwirksamen Penciclovir und sind rezeptfrei in der Drogerie erhältlich. Zur Sicherheit gehört daher für Betroffene eine Herpessalbe in die Reiseapotheke. Um die weitere Ausbreitung der Viren zu verhindern, sind Hautkontakte mit anderen Menschen zu vermeiden und Hygieneregeln penibel einzuhalten. Die infektiösen Herpesbläschen sollte der Betroffene weder berühren noch aufkratzen. Ebenfalls hat sich die essentielle Aminosäure L-Lysin bewährt. Sie blockiert die Reproduktion des Herpes-Virus und ist ein Geheimtipp für alle, die öfters unter den lästigen Bläschen leiden. Wir wünschen Ihnen eine erholsame und gesunde Sommerzeit Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen
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Betriebsferien Liebe Gäste, Ferien sind angesagt. Wir schliessen unser Restaurant vom: 28.07. – 17.08.2014. Für Ihre Treue bedanken wir uns herzlich und freuen uns, Sie ab Montag, 18. August, wieder bei uns willkommen zu heissen.
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Eine schöne Zeit wünscht Das Steakhouse-Team
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Dorf-Blitz
Treffpunkt
07/2014
45
digital world
internet apps and links froschjagd
«Tap the Frog» ist ein höchst nervenaufreibendes Reaktionsspiel. In unzähligen Levels gilt es jeweils, so schnell als möglich zu reagieren oder möglichst viele Punkte zu erzielen. Immer sind dabei auf irgendeine Art Frösche mit von der Partie, die man antippen muss. Bald hat man aber schon eine regelrechte Aversion gegen die leicht vertrottelt bis verträumt dreinschauenden Amphibien, die sich über jede Fehlreaktion lustig zu machen scheinen. Natürlich kann man es nicht auf sich sitzen lassen, einen Level nicht mit der höchsten Punktzahl abzuschliessen. Und bald schon erliegt man der Faszination dieses kleinen Spieles für zwischendurch.
musikmagazin
Die App «band of the day» ist keine klassische App, sondern eher eine Art Magazin. Täglich wird eine Band oder ein Songwriter vorgestellt mit kurzer Biographie, einer Hörprobe, einer Verlinkung zu Alben auf iTunes und ähnlichen Bands. Die schön gestaltete Gratis-App lädt damit jeden Tag auf eine kurze musikalische Entdeckungsreise ein. Die an vergangenen Tagen vorgestellten Bands können über einen Kalender im Startmenu der App ebenfalls aufgerufen werden. Die Reise in neue akustische Gefilde kann also nach Lust und Laune fortgesetzt werden.
für sportler
App «RunKeeper», für Android und iOS
Das Spiel muss nicht vorgestellt werden – wenn es einen Klassiker der Computerspiele gibt, dann ist es wohl dieses: Tetris. Das faszinierende Spiel mit den Klötzen ist selbstverständlich auch auf Smartphones für einen kleinen Betrag erhältlich, den man gerne verschmerzt, um endlich wieder Reihen zu sprengen und Rekorde zu brechen. Neben den ursprünglichen Spielmodi gibt es noch einige weitere zu entdecken, und ein Ranglistensystem ermöglicht den Vergleich der eigenen Spielstärke mit anderen Tetris-Fans. Der einzige Wermutstropfen bleibt die Spielsteuerung, die gewöhnungsbedürftig ist und ab und zu gewisse Züge nicht zulässt.
klingeltöne erstellen
App «band of the day», für Android und iOS
Im Zeitalter der Smartphones und der Social Media reicht es nicht mehr, einfach nur Sport zu treiben. Die zurückgelegten Distanzen beim Joggen oder Velofahren müssen aufgezeichnet und gemessen werden, um Fortschritte und Leistung zu dokumentieren und bei Bedarf mit der Welt zu teilen. «RunKeeper» ermöglicht aber nicht nur das, sondern ist auch für Ausdauersportler ohne Mitteilungsdrang nützlich. So kann man Trainingsprogramme zusammenstellen, Erinnerungen einprogrammieren und die Karte bei neuen Laufrouten konsultieren. Eine Art «Navi»-Funktion unterrichtet ausserdem lautstark über die zurückgelegte Distanz, so dass man das Smartphone nicht einmal anzuschauen braucht.
klassiker tetris
App «Tap the Frog», für Android und iOS
App «Tetris», für Android und iOS
Nicht auf allen Smartphones können Klingeltöne direkt aus der Musikbibliothek gewählt werden. Hilfe bietet da die App «Ringtone Maker», mit der ein Song aus der Sammlung bearbeitet und eine Sequenz ausgeschnitten werden kann. Anschliessend kann der ausgeschnittene Teil durch eine Synchronisation mit dem Computer in die Klingeltonauswahl des Smartphones übernommen werden – der genaue Vorgang wird in der App beschrieben. In Windeseile kann so jeder Anruf durch einen «Evergreen» oder einen Lieblingssong angekündigt werden.
App «Ringtone Maker», für Android und iOS
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www
Veranstaltungen
46
Dorf-Blitz
07/2014
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Fr
01.08.
10.30
Gemeinde
1. August-Feier
Karl Hügin-Platz
Fr
01.08.
18.00
Dorfverein Baltenswil
Bundesfeier
Altes Schützenhaus Baltenswil
Mi
27.08.
16.00 – 20.00
Samariterverein Ba / Nü
Blutspenden
Turnhalle Mösli
Sa
30.08.
10.45 – 16.00
Gemeinde
30 Jahr-Jubiläum Altersheim Breiti
Altersheim Breiti
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelm. Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sagi und Schmitte
Öffentliche Vorführungen (April – Oktober)
Sagi im Wisental, Schmitte Ba
Jeden 1. Sa
10.00 – 12.00
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Gemeinde + SV Brütten
1. August-Feier mit Festwirtschaft (18.00), Festansprache Rudolph Bosshart (20.30) und Höhenfeuer (21.30)
Aussichtspunkt «Buck»
Fr
01.08.
Sa
16.08.
Freunde der Bierkultur
Bierfest
Maschinenhalle Buchsacker
Sa
16.08.
Schiessverein
Kantonales Schützenfest Schaffhausen
Schiessstand Bargen / SH
Sa
23.08.
BBB, Coiffeur Silvano, Ludo thek, Gemeindebibliothek
Tag der offenen Tür Zentrumsgebäude zum 2 Jahr-Jubiläum
Zentrumsgebäude
Di
26.08.
Frauenverein
Besichtigung und Führung im Zoo Zürich
Zoo Zürich
Do
30.08.
Schiessverein
Letzte Obligatorische Übung 2014
Schützenhaus Brü
09.30 – 16.00
14.00 – 16.30
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo / Di / Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Bibliothek geöffnet für Ausleihen
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Andrea Reutimann
Gemeindesaal Gemeindesaal
Jeden Mo – Fr Jeden Mo
13.30 – 14.20
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser Sommerschulferien)
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum Brü
Seniorinnen-Spielnachmittag (ausg. Dezember)
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
Jugendsekretariat Winterthur-Land
Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte)
erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
07/2014
47
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Do
31.07.
20.00
Knabenverein Bi
Barbetrieb
Dröschschopf, Ob
Fr
01.08.
20.45
Gemeinde Nü, Knabenverein Bi, Holzkorporation Ob
Bundesfeier in Oberwil mit Dorffest im Dröschschopf (ab 18.00), Ansprache von Alt-Bundesrat Dr. Christoph Blocher (20.45)
Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, Gratisbus innerhalb der Gemeinde
Do
14.08.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treff
Rest. Bären, 1. Stock
Do
21.08.
14.15 – 15.05
Nüeri-Netz
Start «Everdance» Anlässe
Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl
Di
26.08.
15.30
Nüeri-Netz
Boccia-Plauschturnier mit anschl. Nachtessen (anstatt Bowling-Plausch)
Bocciodromo, Flüelistrasse 9, Winterthur, Infos /Anmeldung www.nueri-netz.ch
Mi
27.08.
Nüeri-Netz
Wanderung
Infos: Ruth Meyer, Tel. 044 836 58 13
Do
28.08.
19.00
Bibliothek
Donnerstagstreff: «Tarot im Wandel der Zeit»
Bibliothek
Fr / Sa
29.08. – 30.08.
19.00 – 22.00 08.00 – 16.00
Samariterverein Ba/Nü
Nothilfekurs Wochenende
Feuerwehrgebäude Ufmattenstr. 3, Ba, www.abc-samariter.ch Link Ba / Nü
Sa
30.08.
14.00 – 16.30
Schützenverein Nü
Obligatorisches Programm, 3. Übung
Schiessstand Brütten
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 386 80 83)
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob / Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob / Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob / Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob / Bi Frauenverein Nü / Br / Ha
Ludothek Ping Pong
Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Jeden Di
13.15 – 14.15
Muki-Turnen Bi
Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi
13.30 – 16.30
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
17.00 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)
Simon Merki 079 262 35 81
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge
Isa Tacheron 079 773 10 55
Jeden Mi
19.00 - 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Ob
Jeden 1. Mi
15.00 – 15.30
Bibliothek
Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter
Bibliothek Nü
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden 2. + 4. Mi
14.00 – 16.00
Kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob / Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 – 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Jeden letzten Do
19.00
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nü
Jeden Fr
15.00 – 17.00 17.00 – 18.00
Aufsuchende Jugendarbeit Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Mirjam Ebertshäuser Ajuga-Bus bei der Landi Nü Tel. 079 626 45 10
Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü
Jeden letzten Fr
19.00
Töffair Nü
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Musikveranstaltung im Clubhaus
Andere Gemeinden Tag
Datum
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren. Beginn Herbst-Vorlesungen: Mi 17.9.
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 – 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Stadtsaal Kloten
Die DB-Backside!
… r u p g n u b r We
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