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Dorf-Blitz

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Nr. 7 26.07.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Dorf-Blitz-Macher besuchten die Zehnder Print AG Rickenbach

Im Überblick Pläne für Freizeit

Drei Jahrzehnte war Martina Auf der Maur die gute Seele im Bassersdorfer «Storchen». Das Geschirr ist verkauft und der Betrieb geht in neue Hände über. Sie aber freut sich auf die freie Zeit, für die sie schon einige Pläne hat. Seiten 4/5

Günstig parkieren Reisende, die auf kommer­ziell betriebenen Abstellplätzen ihre Fahrzeuge parkieren, sind nicht gerne gesehen. Der Ge­mein­ de­rat Bassersdorf will diese «neue» Nutzungsart künftig einschränken. Seite 10

Die Juni-Drucklegung miterlebt Monat für Monat tragen rund ein Dutzend Mitglieder des Vereins DorfBlitz (DB) mit ihren Reportagen, Interviews und Artikeln zu einer neuen Auflage der Monatszeitung bei. Nachdem das Material zusammengestellt ist, erfolgt das Layout der Zeitung in Wil (SG). Die korrigierten Seiten werden anschliessend bei der Zehnder Print AG in Rickenbach (TG) zum fertigen Dorf-Blitz montiert und gedruckt. Die Vereinsmitglieder haben an ihrem diesjährigen Sommerausflug der Drucklegung zugeschaut. von Mano Reichling Nach Redaktionsschluss – etwa zehn Tage vor dem Erscheinen des DB – werden die Texte und Bilder von einer der zuständigen Produktionsleiterinnen, Annamaria Ress oder Susanne Reichling, gesammelt und redigiert. So aufbereitet gelangen die Texte und Bilder via FTP (File Transfer Protokoll) elektronisch auf den Server der Layouter in der Druckerei Zehnder in Wil (SG). Dort werden dann die genauen Wünsche der Produktionsleite-

rin umgesetzt. Nach dem Zusammenstellen der Seiten werden die noch unpaginierten Seiten im PDF-Format zum Korrekturlesen an drei Redaktionsmitglieder übermittelt. Insgesamt wird jede fertig produzierte Seite also von mindestens sechs Augen auf oftmals heimtückische grammatikalische oder orthografische Fehler geprüft, die Korrekturen gesammelt und nach Wil zurück gemeldet. Was hier so einfach erscheint, ist in

Wahrheit eine aufwendige und anspruchsvolle Tätigkeit, bei welcher insbesondere volle Konzentration zum gewünschten Ergebnis führt. Jeder Artikel muss mit einer Nummer, der zugeordneten Seite und weiteren Angaben gekennzeichnet werden. Darüber hinaus müssen die zugeschickten Bilder ausgesucht und wie schon der Artikel mit der zugewiesenen Nummer und dem Ressort bezeichnet zum Layout gesammelt und gesandt werden.

Auflage ist in nur 25 Minuten gedruckt Doch was nach dem redaktionellen Teil der ganzen Geschichte passiert, wissen und wussten die meisten DB-TeamMitglieder nicht genau. Das war für Chefredaktorin Susanne Reichling Fortsetzung auf Seite 2

Leben ausprobieren Schulprojektwoche heisst neue Erfahrungen sammeln, zum Bei­spiel auch sich als Gauner, Po­ lizist oder Helden versuchen. In der Schulanlage Chapf in Brüt­ten wurde dies den rund 150 Schülern ermöglicht. Seite 23

Neue Fenster In Nürensdorf sind diverse Fenstersanierungen beendet. Möglich wurden diese im Rah­ men der umfassenden Schall­ schutzmassnahmen des Flug­ hafens Zürich. Seite 33

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 18 ab Seite 27

Der «Himmel» bei Zehnder Print AG im thurgauischen Rickenbach hängt einmal monatlich voller frisch gedruckter Dorf-Blitz-Ausgaben. (Bilder: Mano Reichling)


Spitze Feder berichte haben Lücken und werden kritisiert. Leider werden aber selbst ernsthafte Kritiker als Verschwörungstheoretiker abgestempelt und ins Lächerliche gezogen.

Kevin Knecht

Bald jähren sich die tragischen Anschläge vom 11. September zum elften Mal. Was an jenem Tag in New York aber genau vor sich ging, ist bis heute nicht befriedigend aufgeklärt worden. Die staatlichen Untersuchungs-

auch der Grund, ihr Team zu einem Besuch nach Rickenbach einzuladen und vor Ort einem Druck des Dorf-Blitz beizuwohnen. Um dies zu gewährleisten, stellte Zehnder Print AG ihren ursprünglichen Produktionsablauf kurzfristig um. Denn normalerweise wird der DB am frühen Dienstagmorgen gedruckt, extra für den Besuch wurde der Druck jedoch auf den frühen Montagabend vorverlegt. Für die Einrichtung der durchschnittlich 56 Seiten pro Monat benötigen die Fachleute in Rickenbach rund 20 Minuten. Die Auflage beträgt 9000 Stück, das entspricht jährlich 108 000 Exemplaren. Durch die relativ kleine Auflage wird viel Makulatur (Ausschuss) verbraucht,

Impressum

ww.dorfblitz.ch erate@dorfblitz.ch daktion@dorfblitz.ch

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Chefredaktion Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch Produktionsleitung Susanne Reichling & Annamaria Ress

Dazu besteht jedoch kein Anlass, da gewisse Aspekte der Terroranschläge sachlich und auf wissenschaftlicher Basis diskutiert werden könnten; so etwa das Einstürzen der Zwillingstürme, das offiziell durch Feuer verursacht wurde. «Architects & Engineers for 9/11 Truth», ein Zusammenschluss von über 1700 Architekten und Bauingenieuren, zweifelt dies jedoch aus mehreren Gründen an. Beispielsweise lässt der auf Video klar erkennbare, schwarze Rauch auf ein sauerstoffarmes Feuer schliessen. In einem solchen lassen sich die für das

bis alles genau justiert zum Druck bereit ist. Die Auflage ist dann in maximal 25 Minuten fertig gedruckt und auf der neuesten Anlage der Ferag AG innert 20 Minuten sogar geheftet und geschnitten. Danach werden je 20 Zeitungen zu einem Paket gebunden und die total 450 Pakete zum Versand bereitgemacht. Die insgesamt 5400 Pakete jährlich werden mit Kurierdienst an die Post-Zustellregion Wallisellen (zuständig für die drei Dorf-Blitz-Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf) abgeliefert.

Eindrückliche Zahlen Seit nunmehr sieben Jahren druckt das in Wil ansässige Unternehmen Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin

(sb) (rh) (kk) (sl) (dm) (mo)

Schmelzen des Stahlgerüstes nötigen Temperaturen von weit mehr als 1200 Grad gar nicht erreichen. Ausserdem würde das Schmelzen von Stahl zu einem langsamen, asymmetrischen Einknicken des Gebäudes führen, nicht zu einem perfekten Kollaps auf die eigene Grundfläche. Ebenfalls merkwürdig ist, dass beide Türme mit der Geschwindigkeit des freien Falls in sich zusammenbrachen – noch intakte Stahlträger in unteren Stockwerken hätten den Fall aber stark verlangsamen müssen. Es gibt also handfeste Zweifel daran, dass Feuer der Grund für den Einsturz der Wolkenkratzer war. Hunderte von Augenzeugen, die von Explosionen im unteren Teil der Zwillingstürme berichten, wurden für den 9/11-Untersuchungsbericht aber nicht einmal befragt.

Das wohl merkwürdigste Ereignis jenes Tages ist aber der komplette Zusammenbruch des benachbarten Hochhauses «WTC 7», sieben Stunden nach dem Einsturz des zweiten Turms. Die Ursache war offiziell ein einfacher Bürobrand, es waren weder Trümmer noch Kerosin im Spiel. Damit wären die drei WTC-Gebäude die weltweit einzigen Hochhäuser mit Stahl­ gerüst, die jemals durch ein Feuer eingestürzt sind. Selbst bei lichterlohen Bränden blieb bisher am Schluss immer das Stahlgerüst stehen – praktisch unversehrt, weil Wolkenkratzer eigentlich feuerfest gebaut werden. Es bleibt die Frage, weshalb die Vereinigten Staaten den tatsächlichen Ursachen der Zusammenbrüche nicht endlich auf den Grund gehen. Kevin Knecht

Zehnder Print AG den Dorf-Blitz. Der Zeitungsdruck ist die Kernkompetenz der modern eingerichteten Druckerei, die auch alle anderen Druckverfahren anbieten kann. 25 Wochenzeitungen, dazu verschiedene Tageszeitungen, Fachpublikationen und weiteres mehr werden im thurgauischen Druckzentrum hergestellt. Die Jahreszahlen: 6500 Tonnen Papier werden bedruckt, das entspricht 24 Tonnen täglich. Dazu müssen 50 000 Druckplatten hergestellt, eingespannt und schliesslich zur Verwertung vorbereitet werden, das entspricht in etwa 22 Tonnen Aluminium. Rund 115 Tonnen Druck­

farben werden aufs Papier gebracht. Der Fortdruck total hergestellter Seiten beträgt stolze 62 Millionen Exemplare, dazu sind rund eine Million Kilowattstunden Strom und 410 000 Kilowattstunden Gas notwendig. Für den Dorf-Blitz fallen 20 Tonnen Papier jährlich an, das entspricht einer Länge von 420 000 Metern. Rund 384 Druckplatten müssen hergestellt werden, was jeweils rund 30 Minuten dauert. Immerhin 180 Kilogramm schwarze, blaue, rote und gelbe Farbe lassen den Dorf-Blitz attraktiv aussehen. Ein «kleiner Klecks» in der gesamten Produktion, aber im◾ merhin eindrückliche Zahlen.

Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Annamaria Ress Konrad Schwitter Christian Weiss

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Webmaster

(mp) (re) (sr) (ar) (ks) (cw) Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Auflage 16. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 30. August 2012.


Dorf-Blitz

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Thema des Monats

Mit grosser Geschwindigkeit wird das Papier über das Druckwerk geführt.

Gefaltet geht die Reise in Richtung Schneid- und Heftmaschine.

In diesem Druckwerk werden die Rückseiten bedruckt.

Die riesigen Papierrollen werden bei Bedarf automatisch gewechselt.

In der Zentrale wird der laufende Druck überprüft und justiert.

Kundenbeilagen werden durch flinke Handarbeit eingesteckt.

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Monatsinterview

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Martina Auf der Maur freut sich auf ihre Freizeit

Beinahe drei Jahrzehnte im «Storchen» gewirtet Im Mai 1983 nahm sie ihre Arbeit als stellvertretende Chefin des Res­ taurants Storchen in Bassersdorf auf. Im Oktober 1991 wechselte sie vom Angestelltenverhältnis zur Position der Wirtin. Mitte des laufenden Jahres schloss Martina Auf der Maur die Türen der Wirt­ schaft. Sie wird einiges in und um Bassersdorf vermissen und freut sich riesig auf ihre freie Zeit. von Susanne Beck Ende Juni haben Sie Ihre Gäste zum letzten Mal im «Storchen» bewirtet. Wie schwer ist Ihnen der Abschied gefallen? Die letzten Jahre habe ich meist 90 Stunden in der Woche gearbeitet. Ich habe es gerne für meine Kundschaft gemacht. Mit meinen beiden Angestellten verband mich ein vertrautes Verhältnis: Alexandra, welche am ­frühen Morgen die ersten Gäste begrüsste und bediente und mich bis in den Nachmittag hinein begleitete und meine portugiesische Perle Maria, die mir mit Putzen, Waschen, am Buffet und in der Küche eine grosse Hilfe war. Ich wünsche mir, dass ich den Kontakt zu ihnen auch weiterhin pflegen kann. Es werden mir viele Menschen fehlen, doch ich freue mich unsäglich auf meine neue Freizeit. Es macht es mir aber auch leichter, weil ab Mitte August mein Nachfolger Philip Baumberger den Start als neuer Pächter wagt. Eine Neuheit wird dann sein, dass er am Sonntag von 9 bis 17 Uhr auch für Langschläfer Frühstücks-Varianten anbietet. Auch baulich werden einige Anpassungen ge-

«Es werden mir viele Menschen fehlen» macht. Baumberger ist in Bassersdorf verwurzelt und wird in seiner Gaststätte auch den Vereinen gerne Raum und Zeit widmen. Welches sind die Gründe, dass Sie sich vorzeitig mit anfangs Sechzig in den Ruhestand begeben? Ich schenke mir selber die Frühpensionierung. In den letzten Jahren habe ich meistens soviel gearbeitet, dass ich mit knapp fünf Stunden

Martina Auf der Maur blickt zuversichtlich in ihre persönliche Zukunft. (Bilder: Susanne Beck)

Schlaf auskommen musste, das soll sich nun ändern. Endlich kann ich mit meinen Schwestern mehr Zeit verbringen, mich mit ihren Familien intensiver austauschen, als es mir die letzten Jahre möglich war. So möchte ich zum Beispiel meine im Tessin wohnhafte Schwester öfters für ein paar Tage besuchen und mit ihr, meinen Nichten und Grossnichten die gemeinsame Zeit geniessen. Das soziale Umfeld ist mir sehr wichtig, gerade als alleinstehende Frau. Sie haben keine eigene Familie, keinen Partner? Mein Lebenspartner ist vor vier Jahren leider verstorben. Er hat mich wunderbar unterstützt, auch im Geschäft. Wenn ich am Abend alleine in der Gaststätte war, hat er öfters am Buffet oder in der Küche mitgeholfen. Auch seine buchhalterischen Fähigkeiten und sein Computer-Know-how fehlen mir. In nächster Zukunft möchte ich auf jeden Fall meine EDV-Kenntnisse bezüglich Schreib- und Tabellenprogramme sowie Internet vertiefen. Einen Monat vor dem Tod meines Lebenspartners haben wir erst erfahren, wie schlimm es um seinen Gesundheitszustand bestellt war. Für die Trauer blieb mir kaum Zeit. Vielleicht werde ich diesen Schicksalsschlag nun auch noch verarbeiten können.

Wie haben Sie als Wirtin mit zwei An­gestellten den Einkauf erledigt? Es gibt da doch sehr viel zum Schleppen. Organisation ist dabei natürlich schon gefragt. Die Getränke habe ich von den Händlern liefern lassen, die haben die schweren Harasse in den Keller gestellt und dann auch das Leer-

«1974 filmte das Schweizer Fernsehen hier für die Teleboy-Sendung» gut gleich wieder abgeholt. Von einem Gastrolieferservice habe ich viele Lebensmittel anliefern lassen. Produkte, die ich gerne täglich frisch zur Verarbeitung hatte, kaufte ich in den umliegenden Lebensmittelgeschäften von Bassersdorf ein. Ungefähr einmal pro Woche bin ich auch in gerne nach Brüttisellen gefahren und habe mich beim Gastro- und Detailhandelsspezialisten CCA umgesehen und das eine oder andere eingekauft. Es gibt sicher einige Begegnungen und Anlässe, die Sie nicht vergessen, die Sie sogar vermissen werden? Mein Motto lautet: «Man soll nicht nur nehmen, sondern auch geben.» So habe ich gerne den Stammgästen das eine

oder andere Mal etwas offeriert und damit meine Wertschätzung für ihre Treue gezeigt. Für mich war es schön, wenn ich merkte und hörte, dass sich die Menschen bei uns wohl fühlten. Ich wünsche mir, den einen oder anderen Kontakt nicht zu verlie­ren. Es gibt so viele Vereinsmitglieder, die mir ans Herz wuchsen. Ebenso schätzte ich immer das Vertrauen, das man mir in Gesprächen entgegen brachte. Und den Fasnachtsdienstag, den werde ich sicher ebenfalls vermissen. Wenn wir in der Früh um vier Uhr die Türe für die übernächtigten Närrinnen und Narren öffneten und sie mit einer feinen Basler Mehlsuppe bewirten konnten, bereitete das jeweils eine riesige Freude. Nie gab es hier Anlass zu Beanstandungen, das ist bei dem nächtlichen Alkoholkonsum wirklich nicht selbstverständlich. Die Stimmung die dann herrschte lässt sich einfach schlecht in Worte packen. Bis 1996 wurde im «Storchen» kein Alkohol ausgeschenkt, dann wurde dies aufgrund der Änderung der Gesetzeslage möglich. Was hat sich damals geändert? Als das Gesetz sich änderte, habe ich bei der Gemeinde gleich den Antrag zum Alkoholausschank gestellt und auch erhalten. So kamen bald mehr Vereine, deren Mitglieder gerne nach dem Training oder der Probe ein Bier


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trinken wollten. Die Gäste, welche regelmässig am Morgen zu uns kamen, haben nicht vom «Storchen» geredet, sie sprachen vom «Kafi». Es muss auch ein typisches Kaffeehaus gewesen sein, denn 1974 filmte das Schweizer Fernsehen hier für die Teleboy-Sendung mit dem erst kürzlich verstorbenen Showmaster Kurt Felix den «GipfeliSketch» mit dem Herrn, der sein Gipfeli ganz selbstverständlich in die Kaffetassen anderer Gäste eintauchte, weil er es nicht so trocken essen wollte. Was machen Sie mit Ihrem Restaurant-Inventar, das nicht übernommen wird? Das meiste habe ich bereits unter die Leute gebracht. Vieles habe ich an Personen verschenkt, welche es gut gebrauchen können. Einige Sachen, wie zum Beispiel das Geschirr, werden an einem der nächsten Flohmärkte von Gret Dübendorfer verkauft. Es freut mich, wenn die Sachen von anderen Menschen wieder in Gebrauch genommen werden. Welche Veränderung innerhalb der Gastronomie ist Ihnen in all den Jahren aufgefallen? Das Konsumverhalten hat sich verändert. Der Schnellimbiss beispielsweise hat zugenommen. Eigenartigerweise haben sich Kuchen und Torten immer schlechter verkaufen lassen. Für mich

Monatsinterview Computerspielen wurden es immer weniger. Der hintere Raum wurde nach dem Verbot der Spielautomaten umgestaltet, damit dort zum Beispiel Eigentümerversammlungen, Vereinsoder Familienanlässe vom vorderen Gastbereich abgetrennt ungestört abgehalten werden konnten. Mit dem Rauch­verbot forderten einige Gäste, dass der hintere Bereich zum Raucher­ stübchen werden sollte. Dieser kleine Vorteil für die rauchenden Gäste war es aber nicht wert. Die Umgewöhnung, draussen die Zigaretten zu geniessen, war eine recht einfache Phase, die mich meine Entscheidung, kein Fumoir einzurichten, auch im Nachhinein als richtig erkennen liess. Wollten Sie schon immer Wirtin werden? Fühlten Sie sich zur Gastgeberin berufen? Ich bin in diesen Berufszweig so richtig rein gerutscht. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich einmal – und dann noch für so lange Zeit – Wirtin in Bassersdorf sein würde. Wohnhaft im Kanton Zug stiess ich auf ein Stelleninserat, in welchem eine Servicestelle im Bassersdorfer «Storchen» ausgeschrieben war. Ausschlaggebend, dass ich die Stelle erhielt, war

unter anderem, dass ich die WirteFachprüfung abgeschlossen hatte. In 15 Kantonen der Schweiz braucht es diesen Fähigkeitsausweis noch immer; im Kanton Zürich jedoch wird er seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlangt. Nun bin ich beinahe drei Jahrzehnte im gleichen Lokal geblieben. Ob dies einer Berufung gleichkommt kann ich nicht sagen. Klar ist aber: Ja, ich bin gerne Gastgeberin. Wie sehen Ihre Pläne für die nächsten Monate aus? Ende September werde ich auch meinen Wohnsitz in Nürensdorf aufgeben, es zieht mich wieder ins Zugerland, von wo ich vor über 29 Jahren hierher ge-

«Ich bin gespannt, wie sich Bassersdorf wandeln wird» kommen bin. Endlich kann ich dann Weiterbildung besuchen. Der angesprochene Computerkurs ist längst fällig, ich möchte auch Englisch und Italienisch erlernen. Alle vernachlässigten Beziehungen möchte ich wieder beleben und es sicher wird auch der eine oder andere neue Kontakt geknüpft werden. Mit geschenkt erhaltenen

5 Reise­gutscheinen werde ich mir einige schöne Flecken in der Schweiz ansehen und unbeschwert herumreisen können. Endlich wird sich mein Horizont in vielen Bereichen erweitern und dies sogar ohne Zeitdruck. Und sollte es wider Erwarten einmal langweilig sein, freue ich mich darauf, dass ich auch einmal vor dem Fernseher die Füsse hoch lagern und ohne schlechtes Gewissen von der einen Sendung zur andern wechseln kann. Ich hoffe, dass ich dann am Morgen nicht wie bisher gewohnt schon vor sieben Uhr erwache, sondern wieder einmal ausschlafen kann. Wird es Sie wieder das eine oder andere Mal in die Gegend ihres bisherigen Arbeitsgebietes ziehen? Ich bin schon sehr gespannt, wie sich Bassersdorf in nächster Zeit wandeln wird. Meine Neugier werde ich sicher stillen und mir den neuen Dorfkern mit den modernisierten Einkaufsmöglich­ keiten ansehen. Dann möchte ich mich auch mit mir lieb gewonnen Menschen treffen, und mich auch wieder einmal im «Storchen» sehen lassen. Es ist doch schön, dass es dort weiter geht in veränderter Form, dass es eine neue Ära gibt. ◾

«Das Konsumverhalten hat sich verändert» ist das nicht ganz einfach zu verstehen. Die Süssspeisen lassen sich schlechter verkaufen, weil ja beinahe jeder auf die Ernährung und sein Gewicht achtet. Deutsche und österreichische Gäste fragten eher noch nach Kaffee und Kuchen. Die Fastfood-Ketten jedoch erfreuen sich noch immer einer grösser werdenden Beliebtheit. Diese zwei ver­ schiedenen Tatsachen widersprechen sich doch eigentlich. Wie erlebten Sie die Umsetzung der Verbote von Spielautomaten in Gaststätten und einige Jahre darauf das Rauchverbot? In den ersten Jahren waren einige Schüler jeweils nach Schulschluss oder an Mittwochnachmittagen bei uns anzutreffen. Sie spielten an den Automaten, machten ihre Aufgaben und unterhielten sich. Mit dem Aufkommen der Gameboy-Spiele wie beispielsweise «Nintendo» und anderen

Ende Juni hat die langjährige Gastwirtin die Türe zum Bassersdorfer «Storchen» zum letzten Mal geschlossen. Mitte August wird das Restaurant wieder geöffnet.


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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Baubeginn am neuen Zentrum Bassersdorf

Bezug in Etappen, Eröffnungsfest folgt im 2015 Nach der Zustimmung des Souveräns zum Ausführungskredit des Dorfplatzes mit Pavillon im Mai 2011 und einer intensiven Arbeitsphase an Projekten, Bewilligungen und Verträgen, ist der Baubeginn am neuen Zentrum in Bassersdorf nun auf Ende August respektive Anfang September 2012 festgesetzt. Die Baueingaben für die Projekte im neuen Zentrum Bassersdorf erfolgten bereits im Frühjahr 2011. Die Baubewilligungen konnten nach einer umfassenden Beurteilung des Baurechts und des Schutzbedarfs der Bauten im Falle eines Hochwassers im November 2011 erteilt werden. Daneben wurden seitens Halter Entwicklungen und der Genossenschaft Migros Zürich ab Herbst 2011 die Totalunternehmerleistungen aus­ge­ schrieben; der Zuschlag für die HRS Real Estate AG erfolgte im Juni 2012.

Baubeginn im Herbst Die notwendigen und weitgehenden Abklärungen führten zu einer ­Verzögerung des ehemals kommunizierten Baubeginns per Herbst oder

Gemeindeversammlung Der Gemeindeversammlung vom ­ 25. September 2012 werden folgen­de Geschäfte zum Entscheid vorgelegt: •  Schulraumplanung Genehmigung des Projektierungskredites für den Neubau eines Schulhauses auf dem Areal Chrüzacher über 550 000 Franken •  Anfragen nach § 51 Gemeindegesetz Die Gemeindeversammlung wird um 19.30 Uhr eröffnet und findet im Ka­ tholischen Kirchgemeindehaus Fran­ ziskuszentrum statt. Im Anschluss an die Versammlung sind die Stimm­ berechtigten zum Apéro eingeladen.

Gemeinderat Bassersdorf

Die im Zentrum von Bassersdorf geplanten Bauprojekte werden in Etappen realisiert und bezogen; mit einer Fertig­ stellung aller Arbeiten ist per Frühsommer 2015 zu rechnen. (zvg)

Winter 2011. Derzeit werden die Detailterminpläne für die Ausführung erstellt sowie die Subauftragnehmer bestimmt. Seitens der Gemeinde wird die Verlegung der Kanalisation projektiert und die Submission der Baumeisterarbeiten für den Pavillon vorbereitet. Mit den Bauarbeiten am neuen Zentrum kann nun darauf basierend Ende August oder Anfang September 2012 begonnen werden.

Etappierung In einem ersten Schritt erfolgen der Abbruch des alten Bahnhofs und des Holzpavillons auf dem Baufeld A sowie des Gebäudes Baltenswilerstrasse 1 auf dem Baufeld B. Anschliessend werden die Baugruben der Baufelder A und C (Dorfplatz/ Pavillon) ausgehoben, damit einhergehend die notwendige Altlastensanierung durchgeführt sowie Werkleitungen verlegt. Ab Dezember 2012 wird die Baustelle installiert

und ab Januar 2013 werden die ersten Betonarbeiten in den Untergeschossen durchgeführt.

Migros-Provisorium Sobald das Erdgeschoss des Baufeldes A im Grundausbau erstellt ist (Herbst 2013), wird darin ein Provisorium der Migros realisiert. Anschliessend erfolgen der Rückbau der Migros-Filiale auf dem Baufeld B, der Baugrubenaushub und die Bauarbeiten. Nachdem das Erdgeschoss realisiert ist, erhält die Migros-Filiale gegen Ende 2014 im Baufeld B ihren defini­tiven Standort. Noch nicht abschliessend festgelegt ist die Nutzung des Pavillons. Für die Mietersuche ist derzeit eine Ausschreibung im Gange; mit ersten Resultaten ist im Herbst oder Winter 2012 zu rechnen. Die Vermarktung der Wohnungen auf dem Baufeld A erfolgt ab Herbst 2013, jene auf dem Baufeld B ab Herbst 2014.

Eröffnung im 2015 Das neue Zentrum sollte im Frühjahr oder Sommer 2015 inklusive der Coop-Filiale eröffnet sein. Der für Bassersdorf wichtige Meilenstein in der Gemeindeentwicklung wird dann gebührend gefeiert werden können. Einzelne Bereiche (Migros-Filiale, allenfalls Pavillon) werden bereits vorgängig und noch während der Bauabschlussarbeiten nutzbar sein.

Laufende Informationen Die Bevölkerung wird weiterhin regelmässig über den Stand der Projektierung und der Realisierung mittels Flyer und über die Webseite www.bassersdorf.ch informiert. Bei Fragen zur Bautätigkeit oder zu den Verfahren stehen Patrik Baumgartner, Abteilung Bau + Werke Bassersdorf, oder die örtliche Bauleitung gerne zur Verfügung. Abteilung Bau + Werke, Bassersdorf


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Aus dem Gemeindehaus: In Kürze Verkauf an Tennisclub Die Parzelle «Bärwis» wurde an den Tennisclub Bassersdorf verkauft. Das betreffende Grundstück liegt in der kommunalen Freihaltezone und hat für die Gemeinde weder strategische noch kommerzielle Bedeutung. Unter den gegebenen Umständen und der sozialgesellschaftlichen Aufgaben, die der Club erbringt, stimmte der Gemeinderat dem Verkauf zu.

Projektierungskredit Schulhaus Der Gemeinderat hat den Antrag und Bericht für das Geschäft «Projektie-

rungskredit für den Neubau eines Schulhauses auf dem Areal Chrüzacher» zuhanden der Gemeindeversammlung vom 25. September 2012 verabschiedet.

Baubewilligung Folgende Baubewilligung im ordentlichen Verfahren wurden erteilt: •  BG-Nr. 2011/070, Bäni Luis, Auenring 2a, Bassersdorf; Nutzungsänderung und Umbau Bauernhaus Assek.-Nr. 199, Chlupfgasse 13, Kat.-Nr. 258.

Wir gratulieren

Wir gratulieren

zum 95. Geburtstag

zum 80. Geburtstag

am 5. August Pasquale Antonelli Lägernstrasse 6

am 10. August Ruth Anderegg-Nussbaumer Steinligstrasse 4

zum 90. Geburtstag

am 18. August Paul Lienhart Geisslooweg 7

Gemeinderat Bassersdorf

Politische Transparenz Bassersdorf Politische Transparenz Bassersdorf – eine neue Kraft, die in Bassersdorf politisch aktiv wird? Herzlich willkommen. Werden Sie transparent. Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch.

n e n o i t a l u t Gra

Doris Meier-Kobler + Hans Stutz

am 9. August Theodor Lerch Rebhaldenstrasse 31 zum 80. Geburtstag am 2. August Maria de los Angeles Stutz-Fernandez Garcia Auenring 39 am 9. August Rosmarie Paolino-Münger Im Baumgarten 9

am 19. August Susi Lienhart Breitistrasse 36 am 20. August Jakob Meier Winterthurerstrasse 25 am 27. August Fritz Wyss Bodenacherring 20 Ingrid Pezzotta-Walder Ufmattenstrasse 59

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Besuchen Sie uns am 1. September am Info-Stand in Ihrer Gemeinde (beachten Sie unsere Aktion in der Dorf-Blitz-Ausgabe im August). Wir freuen uns auf Sie!

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Wiedereröffnung mit neuem Pächter-Ehepaar Per Ende Juni haben die bisherigen Pächter ihre Tätigkeit im «Châlet Waldgarten» aufgegeben (der DorfBlitz berichtete). Damit das Restaurant mit einmaliger Aussichtslage am Waldrand oberhalb Bassersdorf nach neuesten Vorschriften weiterhin als Gasthof geführt werden darf, mussten die beiden Liegenschaftenbesitzer Rolf Boffa und Franz Schubert (beide Nürensdorf) in den vergangenen Wochen infolge gesetzlicher Auflagen in diverse Umbauarbeiten investieren. Nun steht einer Wiedereröffnung nichts mehr im Wege. Den Zuschlag als neue «Châlet»-Pächter haben Jana Berger (verantwortlich für die Küche) und Horst Lutz (Sommelier) erhalten; die beiden werden ein gutbürgerliches Angebot mit saisonalen Gerichten und Frischprodukten führen. Ab 3. August (Neueröffnung) ist die Wirtschaft jeweils Montag bis Freitag von 10.30 bis 14 und 17 bis 23 Uhr, Samstag ab 17 Uhr und Sonntag von 10.30 bis 21 Uhr geöffnet. Die Terrasse und der Tessinergarten stehen somit nun sonntags den Spaziergängern und Wanderern wieder für Erfrischungen zur Verfügung. (sr)

Anonyme Gruppe greift in Flugblatt Behörden und Parteien an

Ominös: «Politische Transparenz Bassersdorf» Kurz vor den Sommerferien flatterte ein anonymes Flugblatt in alle Briefkästen der Gemeinde. «Für die kommende Ferienzeit wünschen wir Ihnen viel Entspannung» heisst es am Schluss des einseitig bedruckten Papiers. Doch die Hauptmessage ist eine ganz andere. Eine happige Breitseite nämlich gegen Gemeindeund Schulbehörde, sowie gegen sämtliche Ortsparteien. von Reto Hoffmann Welche Gruppierung oder Einzelperson hinter dieser Kampagne steckt, ist nicht bekannt. Auf dem Flugblatt wie auf der Webseite ist weder ein Name noch eine Adresse zu finden. Ein Versuch des Schreibenden, via Kontaktformular mit der «Politischen Transparenz Bas­ sers­dorf» in Kontakt zu treten, blieb

erfolglos. Warum wird an anderer Stelle klar: «An persönlicher Profilierung und fehlgeleitetem Egoismus haben wir kein Interesse. Deshalb sind unsere Namen weder auf dem Flyer noch auf der Homepage noch in Zukunft wichtig», schreiben die Initianten.

Pauschalverurteilungen Und gerade diese Gruppe «unabhängiger Bürger und Bürgerinnen», welche sich hinter dem Kürzel «PTB» versteckt, fordert in ihrem Flugblatt «das Recht auf ehrliche Information und einen aufrichtigen Umgang». Alte Zöpfe wie Parteiabsprachen oder Mauscheleien an Behördensitzungen und im Lehrerzimmer gehörten abgeschnitten, heisst es weiter. Verwaltung und Schulen müssten für Einwohner, Eltern und Steuerzahler wieder transparent und offen werden.

Auf der Webseite werden Gemeindeund Schulbehörde sowie die Parteien an den Pranger gestellt. Unter der Rubrik Behörden beispielsweise wird gefordert, die Anzahl der Behördenmitglieder im Gemeinderat und der Schulpflege zu reduzieren. Den Parteien wird vorgeworfen, sie befänden sich in einem Dornröschenschlaf. Das System mit Partei-Absprachen und die zahnlose Haltung bei Sachgeschäften hätte keinen Platz mehr, ist weiter zu lesen.

Reaktionen der Betroffenen Natürlich zeigen sich die angesprochenen Parteien über die nicht sehr schmeichelhaften Worte wenig begeistert. «Ich finde es ein Armutszeugnis dieser Gruppierung oder dieser Einzelperson, sich derart zu äussern, ohne mit Namen dazu zu

stehen», schreibt etwa Hansueli Stohler, Co-Präsident der SP Bassersdorf., «Die Pauschalverurteilungen auch der politischen Parteien verdienten nur den Weg in den Papierkorb», meint er weiter. Ebenso zeigen sich die anderen Parteien ahnungslos, wer hinter dieser Kampagne stecken könnte. Auch wenn sich viele Einwohnerinnen und Einwohner von Bassersdorf über das, in den Augen Vieler, feige Vorgehen ärgern mögen, bleiben der Gemeinderat und die Schulbehörde einstweilen gelassen. In einer originell verfassten Mitteilung (siehe Gemeindeseite Bassersdorf) heissen sie «die neue Kraft» willkommen. «Werden Sie transparent, wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch», schreiben Gemeindepräsidentin Doris Meier und Schulpflegepräsident Hans Stutz gemeinsam. ◾


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Gemeinderat beantwortet drei Anfragen zu Betriebsbewilligung

Valet-Parking in Zukunft vermehrt einschränken Im Rahmen der Gemeindeversammlung (siehe Seite 11) hat der Gemeinderat auch drei Anfragen nach Paragraf 51 zum Thema Valet Parking oder Off-Airport-Parking beantwortet. Flugreisende, welche im Gemeindegebiet auf privaten Abstellplätzen ihre Fahrzeuge parkieren, sind den beiden Bassersdorfern Guido Ruckstuhl und Christoph Wiggenhauser ein Dorn im Auge. Laut den Verfassern der drei Anfragen werden an der Bergstrasse 2, im Grindel und im Gebiet Pöschen von verschiedenen Anbietern solche Parkings betrieben. Grund für ihr Missfallen sind die fehlenden Betriebs­ bewilligungen und die Tatsache, dass die Parkflächen in nicht bewilligter Bauzone beziehungs­weise in einer Wohn­zone liegen. Die beiden Anfrage­ steller haben deshalb auch beim zustän­ digen Bezirksrat eine entsprechende Aufsichtsbeschwerde eingereicht.

Unklare Rechtslage Der Gemeinderat schreibt nun in seiner Antwort, dass diese Form des Parkierens eine neue Gegebenheit darstelle und deshalb die Rechtslage lange unklar war und zusammen mit den kantonalen Fachstellen geklärt werden musste. Die Valet-Parking-Nutzung in Bassersdorf sei heute grundsätzlich genehmigungsfähig, sofern die Parzelle in der Industrie- und Gewerbezone

Für das Valet-Parking-Areal im Gebiet Pöschen ist zurzeit ein Baugesuch hängig. (rh)

liege, wenn die Parkplätze Teil der bewilligten Parkplatzzahl des Flughafens Zürich seien und der Grundwasserschutz gewährleistet sei. Der Gemeinderat wolle diese neue Nutzungsart in Zukunft jedoch einschränken und strenger reglementieren, da sie zu Mehrverkehr auf den bereits schon stark belasteten Strassen führe. Zudem – so die Ausführungen in der Antwort des Gemeinderates – werde durch die Besetzung von Flächen in der Gewerbezone tendenziell die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen verhindert. Dazu habe die Exekutive

anlässlich ihrer Sitzung vom 15. Mai beschlossen, das Thema in einer Teilrevision der Bau- und Zonenordnung anzugehen. Damit sollten inskünftig ausschliesslich kommerziell betriebene Parkierungsanlagen in Bassersdorf verhindert werden können.

Klärung steht bevor In der Zwischenzeit seien die Betreiber über die Rechtssituation aufgeklärt worden. Derjenige an der Berg­ strasse 2 habe in der Folge auf die Eingabe eines Umnutzungsgesuches verzichtet und das Valetparking-Ge-

schäft bereits eingestellt. Die beiden anderen hätten entsprechende Baugesuche eingereicht, die derzeit geprüft würden, schreibt der Gemeinderat in seiner Antwort weiter. Interessant an dieser Geschichte ist, dass erst das hartnäckige Nachfragen und die beim Bezirksrat eingereichte Aufsichtsbeschwerde der beiden Gemeindebewohner die Klärung dieser nicht rechtskonformen ValetparkingSituation ins Rollen gebracht haben. Die Stellungnahme des Bezirksrates ist noch ausstehend. Reto Hoffmann

Höhenfeuer beim alten Schützenhaus Am 1. August organisiert der Dorfverein Baltenswil ab 18 Uhr aus Anlass der Bundesfeier ein gemütliches Beisammensein beim Schützenhaus im Gebiet Spitzacker, oberhalb der Wohnsiedlung Waldacher. Im Angebot sind Würste und Fleisch vom Grill, Getränke mit und ohne Alkohol sowie zu später Stunde natürlich ein Höhenfeuer. Auch Feuerwerkskörper können entzündet werden. Bitte beachten: Beim Schützenhaus stehen keine Parkplätze zur Verfügung. (e)

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Dorf-Blitz

Bassersdorf

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Gemeindeversammlung schiebt dem «Rasertum» in Quartieren einen Riegel

Tempo 30 flächendeckend im ganzen Gemeindegebiet Weitere Beschlüsse

Quartierbewohner können auf­ atmen. Was lange von ihnen gefordert wurde, wird umgesetzt: An der Gemeindeversammlung von Ende Juni gaben die 262 anwesenden Stimmberechtigten grünes Licht für die Einführung einer ­f lächendeckenden Tempo 30-Zone. Sie genehmigten dafür einen Rahmenkredit von 312 000 Franken. von Reto Hoffmann Dass für die Behandlung dieser brisanten Verkehrsvorlage mit einem Grossaufmarsch gerechnet werden musste, war auch dem Gemeinderat bewusst. Deshalb hatte er einmal mehr die Versammlung in die Sportanlage bxa verlegt. 262 Stimmberechtigte waren denn auch erschienen, um über eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf den Gemeindestrassen zu befinden.

In Ergänzung zur ursprünglichen Planung wird in das Tempo 30-Strassennetz nun auch noch die Äussere Auenstrasse aufgenommen. (rh)

Neues Gutachten

Wie diese Abstimmung ausgehen würde, war an diesem Abend schwierig einzuschätzen. Im Vorfeld hatte beispielsweise die SVP in ihrer Parteiempfehlung zu diesem Geschäft die Ablehnung empfohlen und auch die Rechnungsprüfungskommission (RPK) hatte in ihrem Abschied dem Antrag des Gemeinderates nur mit dem Vorbehalt eines Abänderungs-, beziehungs­ weise Ergänzungsantrages ihre Zustimmung erteilt.

Doch die Forderung nach einer Umsetzung des Tempo 30-Zonen-Konzeptes durch die von Schleichverkehr geplagten Quartierbewohner blieb bestehen. Im April 2011 hat ein politisch neutrales Petitions-Komitee im Quartier Bassersdorf Nord-Ost über 1000 Unterschriften gesammelt und dem Gemeinderat eingereicht. Dieser gab darauf ein Gutachten in Auftrag, um eine Umsetzung zu prüfen. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass aufgrund veränderter Rahmenbedingungen eine Einführung als vorteilhaft erachtet werde.

Deshalb zog der Vorsteher des Ressorts Bau + Werke, Gemeinderat Christian Pfaller, noch einmal alle Register, um den Anwesenden Sinn und Zweck der Vorlage zu erläutern und ihnen deren Annahme nahezulegen. Denn: Tempo 30 in Bassersdorf hat eine lange Vorgeschichte. Bereits in früheren Jahren wurde die Einführung von Tempo 30-Zonen zur Verkehrsberuhigung in den Wohnquartieren thematisiert. Gemäss Verkehrskonzept der Gemeinde aus dem Jahre 2001 war die Umsetzung zusammen mit der Einführung der Blaue-Zone-Parkplätze geplant, wurde jedoch nicht realisiert, da die Massnahmen als zu teuer und das Blaue-Zone-Konzept als ausreichend beurteilt wurde.

Dass es sich um eine sehr emotionale Vorlage handelte, wurde anlässlich der Gemeindeversammlung auch in der streckenweise etwas langatmigen Diskussion deutlich. Nicht weniger als 15 Votanten meldeten sich zu Wort, wobei sich lediglich ein kleiner Teil explizit gegen die Vorlage wandte. Grundsätzlich erachtete man die Herabsetzung von Tempo 50 auf Tempo 30 auf Quartierstrassen als sinnvoll. Unterstützend zugunsten einer Annahme war auch die Tatsache, dass sich die Situation des «Schleichverkehrs» in den Quartieren durch die derzeitige Kreiselbaustelle noch verschärft hat und die Anwohnerinnen und Anwohner hoffen, diesen Unannehmlichkeiten entgegenwirken zu können.

So ist es auch zu erklären, dass in verschiedenen Anträgen gefordert wurde, die Bahnhof- und Dietlikonerstrasse, die Äussere Auenstrasse sowie zusätzliche Strassen im südlichen Baltenswil ins Tempo-30 Zonennetz aufzunehmen. In den entsprechenden Abstimmungen fand dann jedoch lediglich der Antrag von Karl Muggli mit der Integration der Äusseren Auenstrasse (beim katholischen Kirchgemeindehaus) die Zustimmung der Anwesenden.

Nur eine Etappe Ebenfalls angenommen wurden die beiden Ergänzungs- beziehungsweise Änderungsanträge der RPK, welche verhindern, dass der Gemeinderat in eigener Regie weitere bauliche Massnahmen, welche über die «erforderlichen Massnahmen» hinausgingen, hätte beschliessen können. Nun müssen diese erneut der Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Weiter als die Vorlage des Gemeinderates ging gar der Antrag von Christoph Wiggenhauser. Er forderte, das Konzept nicht wie vorgesehen in zwei, sondern in einer Etappe umzusetzen. Der Antrag wurde von der Versammlung mit 150 zu 63 Stimmen gutgeheissen. Die Schlussabstimmung passierte die Vorlage inklusive diverser Ergänzungen dann nach zweimaligem Auszählen deutlich mit 183 Ja- zu 72 Nein-Stimmen.

An diesem Abend galt es auch noch, drei weitere Geschäfte zu behandeln. So sagten die Stimmberechtigten Ja zur Jahresrechnung 2011, welche mit 2,9 Millionen Franken besser ausfiel als veranschlagt und mit einem Aufwand vom 58,8 Millionen Franken und einem Defizit von 1,9 Millionen abschloss. Sie segneten zudem die Kredit- und Bauabrechnung für die Sanierung und den Umbau des Altersheimes Breiti ab, obwohl diese eine Kostenüberschreitung von fast 500 000 Franken ausweist. Schliesslich gab die Versammlung die Zustimmung zur Totalrevision der Verbandsstatuten des Spitalverbandes ◾ Bülach.

Erfreut über den Abstimmungsausgang Im Anschluss an die Gemeindeversammlung zeigte sich Bauund Werkvorstand Christian Pfaller sehr zufrieden über den Ausgang der Abstimmung. «Besonders gefreut hat mich, dass die Stimmberechtigten die Umsetzung in einer Etappe beschlossen haben. Dies erleichtert natürlich unsere Arbeit», sagte der Gemeinderat auf Anfrage. Er sei immer optimistisch gewesen, dass die Vorlage durchkomme. Insbesondere darum, weil auch die Ortsparteien (ausser die SVP, Anmerkung der Red.) für die Tempo 30-Vorlage ausgesprochen hätten. «Dies hat mir ein positives Gefühl gegeben», so Pfaller. Er sei überzeugt, dass der bewilligte Rahmenkredit von 312 000 Franken reichen werde, das Vorhaben – so wie das die RPK in ihrem Änderungsantrag gefordert habe – umzusetzen. «Eine Realisierung in nur einer Etappe kommt uns da natürlich auch in finanzieller ­Hinsicht entgegen», meinte der Bau- und Werkvorstand. Mit der Umsetzung wolle man nach Abschluss der Kreiselsanierung, also bereits im kommenden Jahr, beginnen. (rh)


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Bassersdorf

Dorf-Blitz

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Informationsreicher Rundgang mit der SVP -Ortspartei

«Masterplan Bahnhof» und weitere Grossprojekte Unter dem Titel «Zukunft Bassersdorf und Baltenswil – Vision, Utopie oder Alptraum?» hat die Ortspartei der SVP anfangs Juli die Bevölkerung zu einem Dorfumgang eingeladen. Gegen 100 Personen folgten diesem Angebot, um bei einem sommerlichen Spaziergang Informationen zu erhalten und sich Gedanken zur Entwicklung des Dorfes machen zu können.

möglichen Vorhaben. Der erste Halt des Marsches nach der Besammlung auf der Pöschenstrasse beim EWZUnterwerk erfolgte auf der Hardstrasse südlich des Bahnhofs. Hier wurden mögliche Standorte der Bauten «Masterplan Bahnhof» sowie eventuelle Auswirkungen des verdichteten Bauens aufgezeigt. Furrer stellte auch die Frage, ob eine geplante Weiterführung der Glattalbahn mit Wendepunkt in Bassersdorf notwendig und sinnvoll sei.

von Reto Hoffmann Die Themenbereiche Brüttener Eisenbahntunnel, Linienführung Glattalautobahn, doppelspurigen Ausbau der Eisenbahnlinien und Verlängerung der Glattalbahn bis Bassersdorf sind Grossprojekte, welche Bassersdorf und Baltenswil in den kommenden Jahrzehnten stark beschäftigen werden. Seit einiger Zeit steht nun auch noch das Projekt «Masterplan Bahnhof» im Raum, welches der Gemeinderat im Rahmen der Revision des kantonalen Richtplanes skizziert und der Bevölkerung vorgestellt hat (siehe auch Juni-

Rund 100 Personen sind der Einladung der SVP-Ortspartei zur informations­ reichen Führung gefolgt. (Bilder: Reto Hoffmann)

Ausgabe Dorf-Blitz). Dieses Projekt sieht eine Umwandlung des Gebietes nördlich und südlich der Bahnlinie in eine gemischte Gewerbe- und Wohnzone für rund 3000 Bewohner vor.

Diskussion anregen «Wir haben uns parteiintern mit diesen Vorhaben, welche das Dorf ein-

schneidend verändern könnten, befasst. Wir haben die vorhandenen Pläne etwas genauer studiert und bemerkt, dass da einiges auf uns zukommen wird», sagte der Bassersdorfer Bürger Dieter Furrer, Mitglied der SVP Ortspartei, welcher die Teilnehmenden auch durch den Rundgang führte. «Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Dorfbewohner aufrütteln und sie zur Meinungsbildung anregen. Wir müssen uns die Frage stellen, ob wir dereinst urbaner Vorort von Zürich sein oder ein ‹Landdorf› bleiben wollen», meinte der in Bassersdorf aufgewachsene und hier noch immer wohnhafte Referent.

Augenschein im Gelände

Auf grossen Plänen erläuterte SVP-Mitglied Dieter Furrer (r.) den Anwesenden im Gelände die Standorte der geplanten Projekte.

Um die möglichen Auswirkungen der Projekte bezüglich Ortsbildveränderungen und Kulturland aufzuzeigen, führte der Veranstaltungsleiter die Teil­nehmenden auf dem Rundgang an drei Stationen vorbei. Im Grossformat ausgedruckte Pläne lieferten dabei die Detailinformationen zu den

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Weiter ging der Spaziergang über das Feld Richtung Ortsteil Baltenswil. Am zweiten und dritten Haltepunkt kamen die Themen Brüttener Tunnel, das mögliche Trassee der neuen doppelspurigen Eisenbahnlinie und die oberirdische Führung der Glattalbautobahn zur Sprache. Besonders thematisiert wurde ausserdem das befürchtete zusätzliche Lärmaufkommen, welches durch die – seitens der Planer – favorisierte Variante G1B der Glattalautobahn für den Ortsteil Baltenswil entstehen könnte.

«Lärmschutz ist uns wichtig» Zur Freude der Veranstalterin befanden sich unter den Teilnehmenden fast alle Mitglieder des Gemeinderates. «Für uns ist dies eine gute Möglichkeit, bei diesen wichtigen Projekten den Puls der Bevölkerung zu fühlen», meinte Mario Peverelli, Vorsteher Finanzen + Liegenschaften. «Ich finde es gut, dass es solche Veranstaltungen gibt, auch wenn ich mit den Voten des Referenten nicht immer einverstanden bin», meinte Gemeindepräsidentin Doris Meier auf Anfrage. Bei zahlreichen solchen Projekten seien der Gemeinde nämlich «die Hände gebunden», da es sich um kantonale oder Bundesprojekte handle. «Wir können lediglich rechtzeitig unsere Forderungen stellen, zum Beispiel bezüglich Lärmschutz», sagte die Gemeindepräsidentin ergänzend. Mit dieser Veranstaltung ist die SVPOrts­partei der Exekutive zuvorgekommen; der Gemeinderat will die B ­ e­völkerung im Herbst umfassend über die anstehenden Projekte informieren. ◾


Dorf-Blitz

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Schnellste «Basifische» heissen Jenny und Carlos Jenny Lüthy und Carlos Schupp heissen die schnellsten «Basifische» 2012. Mit einem Vorsprung von je drei Sekunden haben die beiden Schnellsten ihre Finalgegner distanziert. Carlos Schupp war zudem der einzige Oberstufenschüler, der am diesjährigen Wettschwimmen teilgenommen hat. Dies soll im nächsten Jahr anders

werden, die Organisatoren wollen in der Oberstufe künftig mehr Werbung für den Anlass machen, versicherte OK-Mitglied Nicole Schlüssel auf Anfrage. Insgesamt schwammen 88 Einzelschwimmer, zudem wurden elf Stafetten gebildet, die auch gegen die Lehrer antraten. 25 Mädchen und 16 Knaben

legten die Distanz über 25 Meter zurück, je 19 Knaben und Mädchen schwammen die längere Strecke über 50 Meter. Der erste Termin konnte wegen der kalten und nassen Witterung nicht wahrgenommen werden, dafür wurden die Wettkämpferinnen und Wett­­kämpfer durch prächtiges und warmes Wetter am Verschiebungsda­tum

mehr als entschädigt. Alle «Finisher» erhielten einen Preis, die fünfte Klasse von Rahel Bätschmann vom Schulhaus Steinlig konnte dank den meisten Anmeldungen den Extra-Bonus von 200 Franken für die Klassenkasse entgegen nehmen.

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Circus Bengalo gastierte für das Elternforum in der bxa

Das Zirkusleben am eigenen Leib erfahren Alle drei Jahre organisiert das Elternforum Bassersdorf die Teilnahme für Kinder in der Welt eines Mitspielzirkus. Bis anhin gastierte jeweils der Circolino Pipistrello in Bassersdorf. In diesem Jahr wurde der Circus Bengalo dafür verpflichtet, der von Montag bis Donnerstag der ersten Sommerferienwoche in der Turnhalle der bxa seine

«Zelte» aufgeschlagen hat. 61 Kinder haben am unterhaltsamen, lehrreichen und kreativen Anlass teilgenommen; Kinder, die nach den Sommerferien in die erste Klasse kommen bis Schüler und Schülerinnen, die vor den Sommerferien die sechste Klasse beendet haben. Der Circus Bengalo steht unter der Leitung von Manuela Schneider

und Werner Schönenberger und ist seit Jahren auf die Durchführung von Schulprojektwochen, Ferienpässen sowie Zirkusworkshops spezialisiert. So schulten die erfahrenen Zirkusleute die Bassersdorfer Schülerinnen und Schüler in verschiedenen artistischen Künsten. Vom «Hoola hoop» bis zum Seiltanz, von der Jonglage bis zur gewagten

Akrobatik konnten die Kinder ein Programm einstudieren, das sie am letzten Tag ihren Eltern, Grosseltern und weiteren Interessierten vorführen durften. Unsere Bilder zeigen einen kleinen Querschnitt durch das Training vom zweiten Tag im Cirkus Bengalo.

Text und Bilder: Mano Reichling


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Bassersdorf

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Zivilschutz: Einsatz im Brückenbau, in Rodung und Felssprengung

Eine Woche als Übung für den Ernstfall eingesetzt In der bündnerischen Gemeinde Trin halfen die Zivilschutzorganisationen Bassersdorf und Neckertal eine Woche lang bei Räumungs- und Instandstellungsarbeiten. Um den Crestasee wurden Stege gebaut und die Seeumwanderung verschönert, auf der Alp das Weideland entbuscht und eine Brücke über einen Bach neu erstellt. Auf 1500 Meter über Meer, auf der Alp Bargis oberhalb von Trin, roden die Zivilschützer das Weideland, kleine Tannen werden entfernt. Der Wildwuchs wird ebenfalls ausgerissen, damit die Kühe auf der Alp nur noch die saftigen Wiesen vor sich haben. Etwas unterhalb der Weide sind fünf Zivilschützer gerade dabei, Felsbrocken zusammenzutragen. Sie bilden das Fundament für eine neue Brücke über den Bach; die bisherige Verbindung wurde abgebrochen, weil sie nicht mehr die nötige Sicherheit bieten konnte. Nun garantiert die neue Brücke einen sicheren Übergang für Wanderer und Kühe.

Es gab auch viele administrative Arbeiten zu erledigen: Die Bassersdorfer Pascal Schärer (l.) und Walter Rüedi. (Bilder: zvg)

Solidarität mit Bergregion Auf der Alp Bargis oberhalb von Trin bauen Zivilschützer eine Brücke.

Rund 23 Angehörige des Zivilschutzes aus Bassersdorf, verstärkt durch 19 Zivilschützer aus dem toggenburgischen Neckertal, sind im Juni im bündnerischen Trin im Einsatz. «Wir erbringen eine Wertschöpfung zu Gunsten einer Bergregion. Gleichzeitig werden Abläufe eingeübt, welche auch in einem Krisenfall helfen werden, die Probleme effizient und koordiniert zu lösen», sagt Walter Rüedi, Kommandant der Zivilschutzorganisation Bassersdorf.

Übung für Ernstfall Die Woche in Trin dient auch als Übung für den Ernstfall. So ist die Vorgabe des Bundes, dass der Zivilschutz interkantonal und universell einsetzbar sein muss. Auch deshalb arbeiten die beiden Zivilschutzorganisatoren zusammen und führen «Räumungsund Instandstellungsarbeiten» gemeinsam durch. «Es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl und die Mitglieder lernen sich kennen, was im Ernstfall, speziell bei einem grösseren Ereignis, wichtige Vorteile bringt», so Rüedi.

Diese Woche zeigt dem Führungsstab, welche Abläufe gut funktionieren und wo Verbesserungen nötig sind. Walter Rüedi ist mit dem Einsatz der Mannschaft sehr zufrieden und der Triner Revierforstwart Christian Malär bestätigt: «Der Einsatz ist sehr effizient und die Mannschaft teilweise bereits vor sieben Uhr früh auf den Arbeitsplätzen bereit. So etwas erlebe ich nur sehr selten.» Er ist erstaunt, was in einer Woche von den beiden Zivilschutzorganisationen geleistet wird.

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Stege um den Crestasee Rund um den Crestasee, einem attraktiven Touristenziel in Trin, haben die Zivilschützer neue Stege gebaut und den Wanderweg wieder in Stand gestellt. Beim Festungsmuseum Sperre Trin wurde die Steigung mit einer Treppe versehen. Neben den anstrengenden Arbeitseinsätzen in Zivilschutzmontur blieb den Teilnehmern aber ge­nügend Zeit, um sich für den nächsten Arbeitstag wieder zu erholen. (e)

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Letzte Messungen an der Brücke.

Jubilarenfeier 2012 Mit Soloparts und Liedern aus einem Musical überraschte die sechste Primar­klasse von Lehrer Michael Gerber die Gäste an der diesjährigen Jubilarenfeier des Gemeinnützigen Frauenvereins, an der 54 Personen teilnahmen. Geboten wurde ein gelungener Vortrag mit viel Tiefgang. Das Musical wird Ende Schuljahr auch für Eltern und Angehörige der Schüler aufgeführt. Zur Jubilarenfeier eingeladen werden jeweils Personen, die ihren 80., 85., 90., 95. oder einen höheren Geburtstag feiern können. Ausserdem auch Ehepaare, die 50, 60 oder 65 Jahre verheiratet sind. Nach der Vorstellungsrunde, gespickt mit einem Rückblick auf die Ereignisse des Jahres, wurde ein Imbiss serviert. Die Jubilare und Jubilarinnen genossen den Nachmittag sichtlich; es wurde geplaudert, diskutiert und (e) viel gelacht.


Brütten

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Vereine

Brütten

Dorf-Blitz

Aus Behörde und Verwaltung

Der Gemeinderat informiert

Voranzeige

Vorankündigung

Wir möchten auf zwei Anlässe aufmerksam machen:

Die Bevölkerung der Gemeinde Brütten wird zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung eingeladen.

Druckerhöhungsanlage und Energieberatung

Am Donnerstag, 13. September laden wir zu einem öffentlichen Vortrag um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal Brütten zum Thema Patientenverfügung ein. ­Referent ist Hubert Kausch vom SRK Kanton Zürich. Am Samstag, 22. September organisieren wir wieder wie jedes Jahr den beliebten Raclette-Abend im Gemeindesaal mit dem Absenden der Schiessvereine vom End- und Wyberschiessen.

Samstag, 6. Oktober 2012 Der Gemeinderat stellt der Bevölkerung von Brütten die aktuellen Projekte vor und steht für Fragen gerne zur Verfügung.

Genaue Angaben zu beiden Anlässen werden wir im Dorf-Blitz vom August ­bekanntgeben.

Die Einladung zur Informationsveranstaltung wird rechtzeitig zugestellt. Wir freuen uns bereits heute auf Ihre Teilnahme.

Samariterverein Brütten

Gemeinderat Brütten

Die Standorte der Attraktionen am Dorffest Am letzten August-Wochenende bereiten sich die Brüttener Vereine auf den Empfang und die Verpflegung ortsansässiger und auswärtiger Besucherscharen vor. Mit Unterstützung der Kulturkommission hat das OK unter Jürg Wegmann am 25. und 26. August (der Dorf-Blitz berichtete) ein attraktives Unterhaltungsprogramm mit Musikdarbietungen, Strassenkünstlern und Spielen im Angebot. Im Situationsplan (zvg) sind die Standorte der Attraktionen erkennbar: Bühnen (1 und 13), PGV (2), SVP (3), Tennisclub (4), Unihockey UNB (5), Ajuga (6), Feuerwehr Altbach (7), TV-Veteranen (8), Steinstossen/Jugendcup (9), Schiess- und Samariterverein (10), Kasperlitheater (11), TV mit Damen-, Frauen- und Männerriegen (12), Kinderhaus Chrüsimüsi (14), Frauenverein (15) sowie Skiclub Altbach (16). Festeröffnung ist am Samstagmorgen um 9 Uhr in der Festwirtschaft der Turnverein-Veteranen; angesagt ist Freinacht bis um 4 Uhr. Am Sonntag beginnen die Festivitäten um 9.30 Uhr mit «Kafi und Gipfeli» im Zelt des Schiess- und Samaritervereins; Festende ist dann – nach dem Auftritt der «Wild River Jazz Band» – um Mitternacht. (sr)

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Gemeindehaus 16

3 Gemeindezentrum Brütten 4

15 11 Werkgebäude 13 12

Brüelgasse

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7

10 8

9 VOLG

Unterdorfstrasse / Bushaltestelle Brütten-Dorf

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Aus Behörde und Verwaltung Bauabrechnung Flachdachsanierung Der Gemeinderat hat im Juli 2011 einen Gesamtkredit von 65 000 Franken für die Flachdachsanierung (Notmassnahmen und Dachsanierung) der Liegenschaft Brüelgasse 8 bewilligt. In der Zwischenzeit wurden die Arbeiten ausgeführt. Die Bauabrechnung beläuft sich auf Fr. 63 210.80. Vom AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) ist zudem ein Fördergeld von 5200 Franken gutgeschrieben worden.

Neue Mitglieder Das ehemalige Sozial- und Gesundheitsbehördenmitglied Reini Egli wurde per Ende Februar 2012 aus seinem Amt und demzufolge auch aus der Kommission Gesundheitsförderung und Suchtprävention entlassen. Das Kommissionsmitglied Sya Tiziani hat ebenfalls ihren Rücktritt aus der Kommission bekannt gegeben. Der Gemeinderat hat auf Empfehlung hin folgende Nachfolger ­ernannt:

Christina Kuhn, Harossenstrasse 6, 8311 Brütten (Delegierte aus der Sozial- und Gesundheitsbehörde) Christian Frei, Hagenstrasse 17, 8311 Brütten. Reini Egli und Sya Tiziani werden die geleisteten Arbeiten und ihr Engagement in der Kommission bestens verdankt. Gemeinderat und Sozial- und Gesundheitsbehörde freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kommissionsmitgliedern.

Erweiterung der Spielsandanlage Auf Antrag der Liegenschaftenkommission hat der Gemeinderat beschlossen, den im Budget eingestellten Betrag von 30 000 Franken für die Erweiterung der Spielsandanlage auf der Spielwiese beim Schulhaus Chapf um rund drei Meter sowie für die neue Seilbahn neben der Rutschbahn freizugeben. Die Arbeiten werden baldmöglichst ausgeführt.

Gemeinderat Brütten

Standortwechsel Schulverwaltung

Öffnungszeiten

Gemeindeverwaltung und -betrieb Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben am Mittwoch, 1. August 2012, den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen ist das ­Bestattungsamt unter der Telefonnummer 079 598 81 22 von 9 bis 11 Uhr erreichbar. Gemeindeverwaltung Brütten

Das Team der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebs gratuliert

Alexandra Haus herzlich zur bestandenen LAP als Kauffrau und wünscht ihr für die Zukunft nur das Beste!

Geburten 3. Mai 2012 Viviane Hirsiger Tochter von Thomas und Denise Hirsiger Säntisstrasse 46

26. Mai 2012 Mia Melina Badertscher Tochter von Matthias und Nina Badertscher Säntisstrasse 22

5. Juni 2012 Lia Chiara Duft Das Büro der Schulverwaltung ist ab dem neuen Schuljahr 2012/13 im Schulhaus Chapf (Hintergässli 13, 8311 Brütten). Die Öffnungszeiten der Schulverwaltung wurden wie folgt festgelegt: Montag, 9 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr Dienstag, 9 bis 11.30 Uhr Freitag, 7 bis 11.30 Uhr Das Büro befindet sich im 1. Stock des Schulhauses (Büro Schulleitung). Telefonisch erreichen Sie die Schulverwaltung weiterhin unter der Telefonnummer 052 355 03 60. Fragen und Anliegen können Sie auch per E-Mail an schulverwaltung@bruetten.ch richten.

Gemeindeverwaltung Brütten

Tochter von Christoph und Claudia Duft Brühlstrasse 40

14. Juni 2012 Nico Märki Sohn von Christian und Cornelia Märki Harossenstrasse 20 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten


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Kleiner historischer Rundgang durch Brütten

Teure Franzosen und 1924 abgetragene Bauschuld Wenn man die erste urkundliche Erwähnung als Massstab nimmt, ist Brütten – 876 erwähnt – die älteste der drei Dorf-Blitz-Gemeinden. Doch gerade auch Gebäude der jüngeren und jüngsten Ortsgeschichte haben eine interessante Geschichte zu erzählen. von Christian Weiss «Hat Brütten überhaupt so etwas wie historische Gebäude?» werde ich doch tatsächlich auf meinem Rundgang von einem Mitglied der einheimischen Damenriege gefragt, als ich erkläre, was Sinn meines Besuches in Brütten ist. Ja, es hat. Und da ich den Begriff «Geschichte» auch schon bei Dorfrundgängen in Bassersdorf und Nürensdorf immer als Zeitraum vom Urknall bis zum gestrigen Tag definierte, gibt es eigentlich eine stattliche Auswahl. Ein Teil davon sei nun hier präsentiert. Wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit und grösster Wichtigkeit.

Französische Spuren Gestartet wird im Dorfkern bei der Bäckerei Bosshart. Auch wenn Brütten eine für Zürcher Verhältnisse kleine Ortschaft ist und die Brüttener Höhe etwas abgelegen scheint, so ist gerade hier im Dorfkern zumindest vor rund 200 Jahren einiges los gewesen. Wie dem Heimatbuch «Geschichte der Gemeinde Brütten» von 1972 zu entnehmen ist, haben hier die Franzosen im Zweiten Koalitionskrieg, als sie sich im Rahmen der Revolution mit dem Grossteil Europas anlegten, ihre Spuren und vor allem finanziellen Schaden hinterlassen. 1799 bot Brütten Quartier für französische Truppen, die sich auf dem Gebiet des Kantons Zürich mit den Österreichern zwei Schlachten lieferten. Wie alten Dokumenten zu entnehmen ist, kostete der halbjährige Aufenthalt der Franzosen die Gemeinde 2010 Pfund und 5 Schilling. Der Tageslohn eines Handwerkermeisters dieser Tage betrug etwas mehr als ein Pfund. Im oberhalb der Bäckerei gelegenen Pfarrhaus residierte zu dieser Zeit der Divisionsgeneral Michel Ney, der später unter Napoleon zum Marschall von Frankreich aufsteigen sollte.

Das alte Schulhaus wurde 1865 erbaut. (Bilder: Christian Weiss)

Erschossener Büechli-Bauer Kosteten die Franzosen vor allem viel Geld, traf es Jakob Keller-Bosshart, wohnhaft im Büechli auf dem Hof Breite, härter: Am 29. Mai 1799 wurde er von einem plündernden österreichischen Soldaten erschossen. Der Täter wurde später auf Geheiss des österreichischen Heerführers, der schlechte Publicity bei der einheimischen Bevölkerung vermeiden wollte, in Bassersdorf füsiliert. Bei der heutigen Bäckerei Bosshart schrieben aber nicht nur die Franzosen Geschichte. Zwischen Kirche und Bäckerei gab es hier schon um 1640 ein Schulhaus. 1637 hatte der Kanton Zürich eine Schulordnung erlassen und alle Gemeinden damit beauftragt, eine Schule einzurichten. In Genf hatte Johannes Calvin schon 1536 die Schulpflicht eingeführt, so dass Ende des 18. Jahrhunderts die Genfer praktisch vollständig alphabetisiert waren. Im Kanton Zürich waren es im selben Zeitraum ebenfalls bereits rund 75 Prozent, die lesen und schreiben konnten. Ein beachtlicher Wert, wenn man ihn mit den Alphabetisierungsraten von Burkina Faso und Afghanistan im Jahre 2012 vergleicht (25 bis 30 Prozent). War das erste Schulhaus in Brütten ein umgenutztes Gebäude, wurde 1865 gegenüber der Bäckerei das heute

noch stehende, von Anfang an als Bildungseinrichtung gedachte Schulhaus – heute ist hier der Kindergarten untergebracht – erstellt.

Nach 17 Jahren abbezahlt Von Bäckerei und Schulhaus geht die historische «Tour de Brütten» hinauf zur Kirche, dem weitherum bekannten Wahrzeichen der Gemeinde. Sie hat die Zeiten Napoleons längst nicht mehr erlebt, besteht sie doch erst seit 1907. Gelegentlich hört man, Brütten

hätte sich mit diesem vermeintlichen Prunkbau beinahe übernommen. Die geplanten Baukosten von 85 000 Franken konnten jedenfalls eingehalten werden. Dank Verkauf des Geläuts und der Uhr der Vorgängerkirche betrugen die Nettobaukosten 67 000 Franken. Wie man dem Geschichtsbuch entnimmt, war die Bauschuld 1924 abgetragen. Auch hier ein Vergleich: Die Stadt Winterthur konnte ihre Schulden, die sie durch die Beteiligung an der Nationalbahn von 1872 an­ häufte, erst 1954 vollständig abtragen.

Im Pfarrhaus logierte einst Napoleons höchster Heerführer.


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Brütten

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Von Kirche und dem schon erwähnten Pfarrhaus führt der kleine historische Dorfumgang über den Chapf nach Strubikon; der Weiler ist seit 1868 offizieller und gleichberechtigter Teil der politischen Gemeinde Brütten. Vor allem eine Familie Wyss verlangte Anspruch auf Gemeindezugehörigkeit, unter anderem auch mit der Begründung, sich am Schulhaus finanziell beteiligt zu haben. Ihr Stammhaus in Strubikon steht noch immer und ist über 300 Jahre alt. Heute umfasst die Gemeinde Brütten auch noch die Weiler Birch sowie Unter- und Obereich. Statt diesen Aussenwachten einen Besuch abzustatten, wende ich mich nun wieder dem Dorf Brütten zu. Ich komme dabei an der ehemaligen Wirtschaft zum Hofacker vorbei; seit einigen Jahren ist er nicht mehr in Betrieb. Gelegentlich gab es Gerüchte, das 1886 eröffnete Haus werde abgerissen. Mit der Gastronomie im Dorf geht es auf und ab. 1803 soll es in Brütten drei Weinschenken gegeben haben. Damit beträgt das Beizenwachstum bis zum Juli 2012, wenn man mal von Besenbeizen absieht, exakt null Prozent. Konstant sind die Pizzeria «d’Antonio» und der «Steighof». Der «Sonnenhof» hat in den vergangenen Jahrzehnten einige Wirte­ wechsel erlebt, bleibt aber Treffpunkt der Alteingesessenen, Arbeiter und Turner.

73 Gewerbebetriebe Vom «Hofacker» geht es nun der Unterdorfstrasse entlang. Während das

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übrige Brütten heute vor allem durch viele Einfamilienhausquartiere geprägt wird, herrschen hier immer noch Bauernhäuser in Riegelbauweise vor. Viele wurden inzwischen umgebaut und ehemalige Scheunen zu Wohnraum umgenutzt. Was dem auswärtigen Besucher zudem auffällt, sind die zahlreichen Gewerbebetriebe. Tatsächlich weist das Zürcher Statistikamt für Brütten immerhin 73 Betriebe im sekundären und tertiären Sektor aus. Das Angebot umfasst Malerbetriebe, Schreiner-, Gärtner- und Zimmereien, Treuhänder, Architekten, Landmaschinenhandel und -entwicklung sowie Informatiker und etliche mehr. Dieser alte Speicher wurde früher auch als Waschhaus genutzt.

Gastronomie seit 1830 Nach dem Restaurant Sonnenhof ändert sich der Charakter des Dorfes. Im Gebiet Harossen stehen auch grosse Mehrfamilienhäuser. Dort liegt auch das jüngste Quartier Brüttens, die Wohnsiedlung hat auf Grund ihres Aussehens bereits den Spitznamen «Tobleronehäuschen» erhalten. Gestaltung, Grösse und Preis der «Toblerone» werden in Brütten ähnlich kontrovers diskutiert wie in Nürensdorf die Gestaltung des Alterszentrums Bären. Auf meiner anschliessenden und letzten Etappe zum «Steighof» geniesse ich den Blick auf das Schloss Kyburg. Schliesslich komme ich im «Steighof» an. Um 1830 als Gasthof Sonne gebaut, war es damals das erste richtige Speiselokal in der Gemeinde. ◾

Der Weiler Strubikon ist auch heute noch geprägt durch alte Bauernhäuser.

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Der 1886 eröffnete «Hofacker» hat seine besten Zeiten hinter sich.

Die neueste Wohnsiedlung im Harossen-Quartier.


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Schulanlage Chapf: Ein Blick hinter die Kulissen der Projektwoche

Sich als Helden, Bösewichte und Gauner benehmen In diesem Jahr hat die Lehrerschaft der Brüttener Schulanlage Chapf ihre Sommerprojektwoche zum Schuljahresschluss dem Motto «Polizei, Detektiv und Räuber» gewidmet. Zusammen mit 14 Lehrerinnen und 4 Helferinnen tauchten die insgesamt rund 150 Kindergärtler und Primarschüler ab in die Welt der Ganoven, Fälscher, Schmuggler und Diebe. Im Kampf gegen die Missetäter waren aber auch Detektive und die Polizei im Einsatz. Im Klassenzimmer bei Severine Wenger wurde das Hörspiel «Zwei Millionen» aufgenommen, eine Geschichte um einen Mord in den USA, die Ge-

räuschkulisse wurde ab Laptop generiert. In der unteren Turnhalle wurde unter Leitung Christina Sutter «Echt stark!» eingeübt, ein Tanzabenteuer zu fetziger Musik. Mit sichtbar grossem Vergnügen drehten, sprangen, hüpften und klatschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rhythmus, unter anderem auch in JamesBond-Pose mit dem von Hand geformten Revolver im Anschlag. In der Ausbildung zum «Special Agent DSB» wurden Schiesskünste und der Body trainiert, rätselhafte Zeichen und Spuren gedeutet und entziffert und anfänglich scheinbar unlösbare Probleme bewältigt.

Bei Sabrina Kuratli im «Lernatorium» versuchten die Kinder sich als Kunstfälscher: Sie kopierten an der Wandtafel aufgehängte Bilder von Picasso (Die Taube), Dali (Schmetterlinge), Van Gogh (Sternennacht) oder etwa Leonardo Da Vincis «Mona Lisa». Andere wiederum versuchten sich als Notenfälscher, mit Kopie einer 1000-Franken-Note als Vorlage. An einem Morgen wurde draussen im Wald «Räuber und Poli» gespielt, inklusive Schnitzeljagd. Mit Nadja Schöni gings auf die Schatz- und Spurensuche und mit Renata Domenice und Yvonne Todesco tauchten die Kursteilnehmer ab in die orientalische Märchenwelt von «Ali Baba und die 40 Räuber».

Mit Aufführung am letzten Schultag zeigten die Mittelstüfler einem begeisterten Publikum, was sie bei Lehrerin Irene Pozzy im Rahmen eines halbjährigen Theaterprojektes erlernt hatten. «Gsuecht», ein Theaterstück nach Roman von Andreas Schlüter hatte zum Thema eine sich wild gebärdende, skrupellose Mädchen-«Gang», welche sich ein Vergnügen daraus machte, negativ aufzufallen; im Gegenstück dazu versuchte Aussenseiterin Kea sich vom Verdacht zu befreien, sie sei die Mörderin einer betagten Frau.

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Untergrundcontainer

Änderung Förderprogramm

Auf Antrag der Werkabteilung bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 145 000 Franken für die Realisierung von je vier Untergrundcontainern für Alu/Dosen sowie Glas beim Parkplatz Kapelle Breite sowie beim Volg in Oberwil. In den neuen Untergrundcontainern kann das Sammelgut geräuscharm entsorgt werden; gegen aussen sichtbar bleiben nur die schlanken Einwurfsäulen. Im Abfallkonzept der Gemeinde ist vorgesehen, insgesamt vier Standorte mit dieser neuzeitlichen Einrichtung auszurüsten. In Planung sind noch die beiden Standorte Kreuzstrasse und Dorfzentrum. Gestützt auf die durchgeführte Submission wurden die Strassenund Tiefbauarbeiten an die Firma Hüppi AG (Bülach) und die Lieferung der Container an die Firma Villiger Entsorgungssysteme AG (Oberrüti) vergeben.

Die von der Gemeinde geförderte Energieberatung mit standardisiertem Energiecheck wird durch eine zusätzliche Dienstleistung ergänzt. Der Gemeinderat hat beschlossen, sich zu Lasten des zur Verfügung stehenden Rahmenkredites mit 50 Prozent an den Kosten für den Gebäudeausweis der Kantone (GEAK®)zu beteiligen. Das Gesuch um Übernahme der hälftigen Kosten ist zusammen mit der Offerte eines zertifizierten GEAK® -Experten dem Bausekretariat einzureichen.

Bürgerrechtsgesuche Der Gemeinderat hat die Bürgerrechts­ bewerber Marianna Quintieri und ihre Kinder Alessia und Loriana, italienische Staatsangehörige, ins Bürgerrecht der Gemeinde Nürensdorf aufgenommen. Auf entsprechendes Gesuch wurde Enrico Bachmann, Bürger von Zürich, aus dem Bürgerrecht der Gemeinde Nürensdorf entlassen.

Neumöblierung Schlosskeller Nachdem die Gemeindebibliothek in den Neubau umgezogen ist, steht der Schlosskeller schon bald wieder für Veranstaltungen zur Verfügung. Die bisherigen Tisch- und Festbank-Garni­ turen sollen entsprechend einem schon länger bestehenden Bedürfnis durch Klapptische und stapelbare Stühle ersetzt werden. Im Voranschlag 2012 wurde dafür ein Betrag von 40 000 Franken eingesetzt. Der Gemeinderat bewilligte nun einen Kredit von 21 500 Franken für die Neumöblierung. Der Auftrag wurde an die Firma Novex Möbelbau (Hochdorf) erteilt.

native gewählt werden kann. Ausserdem bestehen etliche prioritäre Investitionsprojekte der Gemeinde im Bereich Strassenverkehr und Verkehrssicherheit.

Verkehrssicherheit Über die vom Gemeinderat in Auftrag gegebene Analyse zur Verkehrssituation in Oberwil/Birchwil liegt der Ergebnisbericht des Ingenieurbüros ewp AG (Effretikon) vor. Dieser wird der Bevölkerung am Dienstag, 21. August 2012 anlässlich einer öffentlichen Orientierungsversammlung vorgestellt (siehe Inserat in dieser Zeitung).

Liegenschaften Die Wohnungsmietzinse von Gemeindeliegenschaften werden per 1. Oktober 2012 an den neuen Referenzzinssatz von 2,25 Prozent angepasst. Der Gemeinderat genehmigte den Vertrag über die Begründung von Stockwerkeigentum samt zugehörigen Aufteilungsplänen für das erstellte Zentrumsgebäude an der Lindauerstrasse 1. Ebenfalls hat er dem Stockwerkeigentümerreglement zugestimmt. Je eine Stockwerkeinheit wird dem Verwaltungsvermögen (Bibliothek) und dem Finanzvermögen (Ladengeschoss) zugewiesen.

Strassenwesen Der aus dem Jahre 1993 stammende Salzsilo für den Strassenunterhalt muss ersetzt werden. Der Gemeinderat bewilligte einen Ausführungskredit von 100 000 Franken zu Lasten der Investitionsrechnung 2012 und erteilte den Auftrag für den Abbruch und Neubau des Salzsilos an die Firma Blumer-Lehmann AG (Gossau). Der Gemeinderat hat ferner beschlossen, von einer Beleuchtung des Niederrütelenweges abzusehen. Die Beleuchtung wurde vom Elternrat des Schulhauses Sunnerain angeregt und hätte für die gesamte Schulwegverbindung Breite-Birchwil Kostenfolgen von rund 400 000 Franken. Nach Meinung des Gemeinderates besteht dafür keine Notwendigkeit, weil bereits eine beleuchtete Fuss-/Radwegverbindung via Hatzenbühl besteht und für die wenigen Randstunden pro Jahr bei Dunkelheit diese Alter-

Die Kantonspolizei hat erneut auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskon­ trollen durchgeführt. Bei 360 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 46 zu schnell. Die gemessene Höchstge-

schwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 75 Stundenkilometer. Bei der zweiten Kontrolle wurden 346 Fahrzeuge kontrolliert. Davon fuhren 42 zu schnell. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 70 Stundenkilometer gemessen.

Finanzen Für den Voranschlag 2013 hat der Gemeinderat das Terminprogramm und die Vorgaben festgelegt. Die erwarteten Steuererträge für 2013 werden um 0,8 Millionen Franken tiefer als 2012 angesetzt. Der ordentliche Steuerertrag von 100 Prozent wird auf 16,3 Millionen Franken geschätzt. Für eine Handänderung wurde die Grundstückgewinnsteuer mit 136 000 Franken veranlagt.

Gemeinderat Nürensdorf

Personalausflug 2012 Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Freitag, 24. August 2012, den ganzen Tag ge­ schlossen, da sich das gesamte Personal auf dem Geschäfts­ ausflug befindet. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an das Bestattungs­ amt Bassersdorf (Telefon 044 838 86 70, Öffnungszeiten 7.30 bis 14 Uhr). Betreffend Pikettdienst der Ge­meinde­­werke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) Auskunft.

Gemeindeverwaltung Nürensdorf

Kinderkleiderbörse im Ebnetsaal •  Samstag, 8. September, im Schulhaus Ebnet; geöffnet von 9 bis 12 Uhr •  inklusive Kaffee-Ecke (keine Kinderbetreuung) •  Vorbeischauen lohnt sich! Elternrat Ebnet/Sunnerain


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Aus Behörde und Verwaltung

Bundesfeier 2012 Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundesfeier herzlich eingeladen. Die Feier findet um 20.45 Uhr in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt. Ansprache

Yvonne Guggenbühler, Gemeinderätin Nürensdorf

Musikalische Umrahmung

Musikverein Bassersdorf

Dorffest des Knabenvereins

ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse

Gratisbus

innerhalb der Gemeinde (siehe Flugblatt)

Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden

Einladung zur öffentlichen Orientierungsversammlung über Fragen der Verkehrssicherheit in Oberwil/Birchwil Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner Der Gemeinderat hat aufgrund einer Petition von Einwohnern für die Realisierung von verkehrsberuhigenden Massnahmen beim Ingenieurbüro ewp AG Effretikon eine Schwachstellenanalyse über die Verkehrssituation in Oberwil/Birchwil in Auftrag gegeben. Der Ergebnisbericht liegt vor und kann unter www.nuerensdorf.ch/aktuelles eingesehen, beziehungsweise heruntergeladen werden. Der Gemeinderat lädt Sie hiermit zu einer öffentlichen Orientierungsversammlung ein, am

Dienstag, 21. August 2012, 19 Uhr in der Aula Oberstufenschulhaus Hatzenbühl Programm 19 Uhr

Begrüssung

Franz Brunner, Gemeindepräsident

Vorstellung Ergebnisbericht

ewp AG, Effretikon Stellungnahme Gemeinderat

Einweihung Zentrumsgebäude Wir freuen uns, Sie liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde und die reformierten Einwohnerinnen und Einwohner der Kirchgemeinde Bassers­ dorf-Nürensdorf zur Einweihung des Zentrumsgebäudes mit öffentlicher Be­ sichtigung einladen zu dürfen. Das Ein­ weihungsfest findet am

Samstag, 25. August 2012, von 10 bis 17 Uhr statt. Seien Sie neugierig und besichtigen Sie das neu entstandene Zentrumsge­ bäude mit Bibliothek, Räumen der refor­ mierten Kirchgemeinde, Coiffure Silvano und der Bäckerei Bosshart und lassen Sie sich über die verschiedenen Ange­ bote informieren. Die Festwirtschaft mit eini­gen Attraktionen halten wir für Sie im Schlosspark oder bei schlechtem Wetter im Schlosskeller bereit.

Franz Brunner, Gemeindepräsident Esther Holzer, Ressortvorsteherin Sicherheit Diskussion, Meinungsäusserung zirka 21 Uhr

Ende der Veranstaltung Gemeinderat Nürensdorf

Ein Flugblatt mit weiteren Informationen wird vor dem Anlass in alle Haushal­ tungen verschickt. Gemeinde Nürensdorf, reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf, Bibliothek Nürensdorf, Coiffure Silvano und Bäckerei Bosshart


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Informatik Für Ersatz und Ergänzung der Informatik in Primar- und Sekundarschule bewilligt die Schulpflege einen Gesamtkredit von 28 500 Franken.

Sonderschulungen Die externen Sonderschulungen für das kommende Schuljahr 2012/13 wurden festgelegt und die entsprechenden Kredite im Gesamtbetrag von 605 000 Franken bewilligt.

Familienbegleitung Probleme und Schwierigkeiten in Familien von Schülerinnen und Schülern wirken sich sehr oft massiv auf deren Verhalten in der Schule aus. Bei einzelnen, schwerwiegenden Fällen reicht dann die Arbeit der Lehrkräfte, der Schulsozialarbeit und des Schulpsycho­ logischen Dienstes nicht mehr aus, um die Situation vor allem im Schulbetrieb, aber auch in der betroffenen Familie zu beruhigen und wieder auf eine gute Basis zu stellen. In solchen Fällen wurde bisher via Sozialbehörde und Jugendsekretariat der Einsatz einer Sozialpädagogischen Familienbegleitung geprüft und nötigenfalls auch eingesetzt. Dieser Weg benötigt aber meistens viel Zeit, während der eine bereits verfahrene Situation

eskalieren kann. Nun stimmt die Schulpflege einem «abgekürzten Verfahren» zu, indem die eigene Schulsozialarbeit die Indikation einer Sozialpädagogischen Familienbegleitung stellt und die Fallführung übernimmt. Die eigentliche Familienbegleitung erfolgt jedoch durch externe Fachleute und unter der Voraussetzung, dass die Massnahme für die Eltern freiwillig ist. Liegt die freiwillige Zustimmung der Eltern nicht vor, muss weiterhin der übliche Instanzenweg via Sozialbehörde eingehalten werden. Der bewilligte Kredit beträgt 13 000 Franken jährlich und sollte das Budget der Sozialbehörde entsprechend entlasten.

Weiterbildungstage Die Weiterbildungstage im kommenden Jahr finden von Montag bis Mittwoch, 6. bis 8. Mai 2013 statt.

Hauswirtschaftliche Fortbildungskurse Obwohl die obligatorische Verpflichtung der Gemeinden, Hauswirtschaftliche Fortbildungskurse anzubieten, auf Ende des Jahres 2011 aufgehoben wurde, werden in Nürensdorf vorläufig bis Ende 2014 weiterhin Kurse angeboten. Dies allerdings unter etwas angepass­ten Prämissen. Einerseits werden künftig die Kurse hauptsächlich nur noch zwischen November und

Mai angeboten (Ausnahme: Yoga und Nähen, beides Kurse, die schon seit Jahren das ganze Jahr laufen und eine bestimmte Konti­nui­tät erfordern). Zudem müssen die Kursgebühren neu durchschnittlich 50 Prozent des Gesamtauf­wandes decken. Aufgrund dieser Voraus­ setzungen bewilligt die Schulpflege einen Gesamtkredit von 36 900 Franken für drei Jahre. Wie es ab 2015 mit den Kursen weitergeht, wird im Verlaufe des Jahres 2014 neu zu entscheiden sein.

Ersatzwahl Seit Dezember 2011 hat in der Hauswirtschaftlichen Fortbildungskommission eine Vakanz bestanden. Diese konnte im April 2012 nun wieder geschlossen werden: Claudia Kürner, bereits früher einmal Mitglied, stellte sich erneut zur Verfügung.

Vorbereitungskurse Aufgrund der Empfehlungen der Bildungsdirektion sind die Rahmenbedingungen für die Vorbereitungskurse für Gymnasium und Berufsmittelschule für Schülerinnen und Schüler der sechsten Primarklasse respektive zweite und dritte Sekundarklasse modifiziert und neu festgelegt worden: •  Allen Schülerinnen und Schülern wird eine strukturierte Vorbereitung ermöglicht.

•  Das Zeitgefäss ist klar bestimmt. •  Er herrscht eine einheitliche Regelung. •  Die Kursdauer beträgt 10 Wochen mit 1 Lektion Mathematik und 1 Lektion Sprache pro Woche. •  Die Schülerinnen und Schüler werden in der Vorbereitung für die Prüfung unterstützt. •  Es werden Musterprüfungen gelöst. •  Die Schülerinnen und Schüler arbeiten eigenverantwortlich. •  Die Kurse dienen vor allem als Gefäss, Fragen zu stellen. •  Die Kurse dienen ausdrücklich nicht zur systematischen Repetition. •  Es wird für die Zulassung zu den Kursen ein Notendurchschnitt von 4.5 in den Prüfungsfächern verlangt. Zur Durchführung dieser Kurse wird ein Gesamtkredit von jährlich 9400 Franken bewilligt.

Mobiliar Primarschule Wegen grosser Klassen, einer zusätzlichen ersten Primarklasse, Integrierter Sonderschulung in der Regelklasse und Optimierung der Platzverhältnisse wird in den Primarschulhäusern Ebnet und Sunnerain zusätzliches flexibles Mobiliar für insgesamt 10 000 Franken angeschafft.

Schulpflege Nürensdorf

Personelles: Aus-, Rück- und Eintritte Folgende Aus- und Rücktritte auf Ende des Schuljahres 2011/12 respektive Eintritte auf das neue Schuljahr 2012/13 sind zu vermelden: Aus-/Rücktritte Urs Liechti Esther Spiess Isabelle Ruckstuhl Christine Bircher Micha Fuss

Sekundarschule Kindergarten Primarschule Primarschule Sekundarschule

Eintritte Milena Legnini Nicole Müller Natalie van der Mark Brigitte Ryser Sereina Steiger Karin Günther

Primarschule Primarschule Primarschule Schulische Heilpädagogin Sekundarschule Logopädin

33 Dienstjahre 21 Dienstjahre 4 Dienstjahre 4 Dienstjahre 3 Dienstjahre

Kurse Hauswirtschaftliche Fortbildung Die Erwachsenenkurse der Hauswirtschaftlichen Fortbil­ dungskommission Nürensdorf werden nach einer Som­ merpause im November 2012 weitergeführt. Die neuen Programme werden anfangs Oktober in alle Haushaltun­ gen in Nürensdorf verteilt. Das aktuelle Kursprogramm kann jeweils auch unter www.schule-nuerensdorf.ch/schu­ len/hwfortb eingesehen werden.

Hauswirtschaftliche Fortbildungskommission Präsidentin Liz Bär


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Präsentation von Abschlussarbeiten der dritten Sekundarklasse

Themen aus allen möglichen Lebensbereichen Anfang Juli haben 61 Schüler der Sekundarschule Hatzenbühl ihre Abschlussarbeiten präsentiert. Als Novum in Nürensdorf mussten die abschliessenden Schüler ein viertel Jahr lang selbständig an einem Projekt arbeiten. Die besten Arbeiten wurden prämiert. von Christian Weiss Nachdem an einigen Pilotschulen schon in früheren Jahren das Projektfach und die damit verbundenen Abschlussarbeiten eingeführt wurden, hat jetzt auch die Sekundarschule Nürensdorf die Neugestaltung der Sekundarstufe umgesetzt. Bis auf die Schüler weniger Nachzüglerschulen, die erst nächstes Jahr folgen, präsentierten dieses Jahr alle Sekundarschüler der Abschlussklassen ein eigenes Projekt. Wie dieses aussieht, bestimmten die Schüler mit grossen Freiheiten selbst.

Wie Schulleiter Thomas Obrist erklärt, würden die beratenden und betreuenden Lehrer natürlich auf die Machbarkeit achten und darauf schauen, dass die Schüler sich nicht in etwas verrennen, das nicht umsetzbar ist. Dass der Spielraum aber sehr gross ist, zeigte die Präsentation im Schulhaus Hatzenbühl: Informatik, Forschung, Kunst, Wohltätigkeit, Geschichte, Literatur, Mode, Architektur und Gesellschaft waren nur einige der Themenfelder. In einem kurzen Vortrag von knapp 15 Minuten Dauer wurden die Projekte vor Lehrern, Eltern und Geschwistern präsentiert.

Eindrückliche Arbeiten An acht Standorten wurde das dichtgedrängte Programm vorgestellt. Unter den Projekten waren auch eindrückliche Arbeiten zu sehen: A-Schüler Gabriel von Allmen kam auf seiner auf

Lebens-Wunschliste den Punkt «ein eigenes Buch schreiben» bereits abhaken. Er hat ein historisches Werk über die Kindheit und die Jugend einer Grossmutter und eines Grossonkels im Zweiten Weltkrieg verfasst. B-Schüler Cyrill Hamm hat sich eines historischen Themas angenommen und eine Art praktische Archäologie betrieben: Mit Hilfe technischer Dokumentationen baute er sich einen Brustpanzer. Er konnte bei seiner Arbeit auf die Unterstützung von Erwachsenen aus dem Dorf zählen. In Cyrill Hamms Fall stellte Carosserie-Spengler Richard Baumgart­ ner seine Infrastruktur zur Verfügung. Die externe Unterstützung war vielfach von Nöten, da für die Realisierung der Projekte keine astronomischen Summen zur Verfügung standen. Wie Schulleiter Obrist weiss, haben einige Schüler sich mit Sponsorenanfragen geholfen, um ihre Projekte zu finanzieren. Jasmin Karli beispielsweise hat

mit einem Frühlingsbrunch Geld für die Kinder-Krebsliga gesammelt. Mehr als 100 Gäste besuchten den Anlass, was eine Überweisung von 3000 Franken an die gemeinnützige Organisation ermöglichte.

Grosser Zeitaufwand Der zeitliche Aufwand für die verschiedenen Projekte bewegte sich in unterschiedlichem Rahmen. Cyrill Hamm wendete allein für die Handwerksarbeiten an seinem Brustpanzer rund 52 Stunden auf. Gabriel von Allmen hat nach eigenen Angaben 80 Stunden in sein Buch investiert. Die Mehrheit der Schüler mit Abschlussjahrgang 2012 zeigte sich darüber erfreut, dass sie etwas aus der eigenen Interessensphäre angehen durften und waren überzeugt, dass sich das Gelernte bei der Berufswahl positiv auswirke. ◾

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Gemeindeversammlung nahm alle Geschäfte mit grossem Mehr an

Einigkeit für Dorfzentrum und Kindergarten Im Frühling standen noch einige der traktandierten Geschäfte der Gemeindeversammlung auf der Kippe. Die Kritik nach der November-Versammlung hat sich der Gemeinderat zu Herzen genommen und mit kompetenter Information und guter Vorbereitung auf kritische Fragen die Stimmberechtigten überzeugt. Alle Geschäfte wurden angenommen. von Annamaria Ress Ein Preis von 680 Franken pro Kubikmeter erachte die Rechnungsprüfungskommission (RPK) als zu hoch und entspreche dem eines gut ausgebauten Einfamilienhauses, erläuterte RPK-Präsident Marco Feuerstein die Ablehnungsempfehlung der Behörde. Einzig die SVP mochte diesem Votum folgen. Die Stimmberechtigten liessen sich von der Notwendigkeit des neuen Kindergartens Sunnerain in Birchwil überzeugen und stimmten dem gemeinderätlichen Antrag für den Neubau mit grossem Mehr zu. Der Kindergarten Breite, der sich in einem erneuerungsbedürftigen Zustand befindet, soll dafür dereinst geschlossen werden. Er würde sich nicht mit «vertretbaren Kosten» sanieren lassen, da das Gebäude denkmalgeschützt sei, erklärte Gemeindepräsident Franz Brunner den anwesenden 104 Stimmberechtigten. «Zudem deckt der Neubau die schulischen Bedürfnisse der bisherigen zwei Standorte ab und fasst sie zusammen», ergänzte Bildungsvorsteher Roland Burri. Geplant ist, das bestehende Kindergartengebäude Sunnerain bis auf das Untergeschoss vollständig abzubrechen. Der Neubau erfolgt in Elementbauweise und soll auch die Möglichkeit zur Erweiterung oder Aufstockung bieten, zum Beispiel für Tagesstrukturen oder andere schulischen Bedürfnisse.

Dorfzentrum mit Charakter Die Stimmberechtigten gewährten weiter einen Kredit von 1,62 Millionen Franken für die Umgestaltung des Dorfzentrums (der Dorf-Blitz berichtete). Gemeinderätin Yvonne Guggenbühler stellte die wichtigsten

Der Kindergarten Sunnerain in Birchwil wird im kommenden Jahr abgebrochen; an seiner Stelle entsteht ein Neubau. (ar)

Fakten zum umstrittenen Thema nochmals kurz vor und präzisierte den Antrag, im dem es nicht um den Kreiselbau gehe, da dieser ohnehin vom Kanton erstellt werde. Geplant ist nun eine einheitliche Pflästerung der Fussgängerbereiche und Vorplätze rund um den künftigen Kreisel. Auf Antrag der ehemaligen Gemeinderätin Susan Porchet wird eine Seniorenvertretung Mitspracherecht in der Planung erhalten. Wie Porchet erklärte, sei es schwierig, mit einem Rollator über die Pflastersteine zu fahren. Weiter sollen die Einmündungsbereiche der Gemeinde- in die Staatsstrassen umgestaltet werden.

Statuten des Spitalverbandes Bülach genehmigt, der Genossenschaft Zentrum Bären ein verzinsliches Kontokorrentdarlehen von einer Million Franken gewährt und die Bauabrechnung des Rad- und Fussweges entlang

der Hitzenbachstrasse abgenommen. Ebenso stimmte die Versammlung der Jahresrechnung der Gemeinde zu, die bei einem Aufwand von 29,2 Millionen Franken mit einem Verlust von 934 761 Franken abschliesst. ◾

Erfolgreiche Nürensdorfer Schützen

Beleuchtung für den Breitweg Kein Anlass zur Diskussion gab der Kreditantrag über 273 000 Franken für die Sanierung des Breitwegs zwischen Einmündung der Dorfstrasse und Einmündung Oberligweg. Der 40-jährige Strassenbelag sowie die Abschlüsse sind in schlechtem Zustand und sollen deshalb erneuert werden. Im Kredit enthalten ist weiter die Strassenbeleuchtung; die bisherigen zwölf Kandelaber sollen durch LED-Leuchten ersetzt werden. Praktisch diskussionslos passierten weitere Anträge die sommerliche ­Gemeindeversammlung. So wurden die

Mit der Zürcher Mannschaftsmeisterschaft – und gleichzeitiger Generalprobe – wurde das bis Mitte Juli in Fehr­altorf ausgetragene Zürcher Kantonale Armbrustschützenfest Ende Juni offiziell eröffnet. Nach einem kompletten Stromausfall, der die gesamte Schiess­anlage still legte und den Wettbewerb verzögerte,

zeigte Höngg die beste Ner­venstärke (470 Punkte) und konnte den ersten Wettkampf glanzvoll für sich entscheiden. Die Bronze-Medaille für erreichte 459 Punkte ging an das Team Nürensdorf, hier im Bild (v.l.): Rainer Koch, Roland Bachofner, Marcelina Häringer, Richard Raschle, Andreas Portner. (e)


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Unterhaltung vom Feinsten

Schulklasse besuchte Spatenstich Die Sekundarklasse 1A vom Schulhaus Hatzenbühl durfte Ende Juni mit ihrem Lehrer Ralf Meier einen Spatenstich besuchen. Die Klotener Firma stimo Generalunternehmung GmbH mit ihrem Inhaber Urs Stieger aus Brütten realisiert in Stadel bei Niederglatt ein Neubauprojekt mit 50 Mietwohnungen und ermöglichte diesen Anlass. Für die Schülerinnen und Schüler eine will-

Zum bereits vierten Mal hat die Nürensdorfer Kultur- und Freizeitkommission zu einem «Sommerabendfest unter dem Segeldach» eingeladen. Die gemütliche Feier, an welcher die Gemeinde an die Besucherinnen und Besucher einen Gutschein für Wurst, Brot und Getränk abgibt, verzeichnet einen immer grösseren Zulauf. Man trifft sich auf dem Vorplatz des Gemeindehauses zum Beisammensein unter Gleichgesinnten, bei Unterhaltung und guter Musik. Mit «Nöggi & The Lucky Boys» hatten die Organisatoren dem Publikum «ein Feuerwerk der guten Laune» versprochen, was vor Ort am ersten Freitag im Juli

dann auch tatsächlich eintraf. Ob jung oder betagt: Bei «I bin en Italiano», «Ich bin verliebt in Züri», «Ich bin halt wie’n’ich bin» kehrte die gute Laune ein und an den Tischen wurde mitgesungen und nach Herzenslust geträllert. Der heute 65-jährige Stadtzürcher Nöggi, der mit bürgerlichem Namen Bruno Stöckli heisst und sich selbst als «Stimmungsbarde und Blödelsänger» bezeichnet, zog auch bezüglich sprudelnder Erzählkunst alle Register seines Könnens. Die rund 300 Besucherinnen und Besucher bedankten sich immer wieder mit spontanem und oft lange anhaltendem Applaus. (sr)

kommene Abwechslung und gute Mög­ lich­keit, auf Leute aus verschiedenen Bereichen des Baugewerbes zu treffen und Fragen zu den jeweiligen Berufen zu stellen. Natürlich durfte ein wenig Arbeitsleistung nicht fehlen. So konnten sich alle die Lust hatten, an die Hebel eines riesigen, 55 Tonnen schweren Baggers wagen und ein paar Kubikmeter Erde ausheben. (e)

Einladung zum Betriebsrundgang Am Samstag, 25. August, veranstaltet die Grossgärtnerei Lamprecht Pflanzen AG an ihrem Produktionsstandort am Fraubüchliweg in Nürensdorf von 10 bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür. Was 1907 in Bassersdorf auf wenigen Qua­drat­metern begann, ist über die Jahr­zehnte hinweg stetig gewachsen und hat sich zur modernen Grossgärtnerei entwickelt. Das Unternehmen mit Haupt­ sitz in Horben (Illnau-Effretikon) und dem 2001 erstellten Nürens­ dorfer Zweigbetrieb umfasst heute insgesamt fast sechs Hektaren

Produk­tionsfläche, davon sind 2,5 Hektaren Gewächshäuser und 1,5 Hektaren Frei­landfelder im Betrieb in Nürensdorf. Gesamthaft arbeiten – je nach Pflanzensaison – bis zu 70 Mitarbeitende an den beiden Standorten. Am letzten Samstag im August stehen die Türen am Nürensdorfer Lamprecht-Domizil für alle Interessierten offen, um bei einem Betriebsrundgang einen Einblick in die Produktionsabläufe und die Kulturverfahren sowie das Pflanzen­sortiment einer modernen Produktionsgärtne(e) rei zu erhalten.

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Fenstersanierungen im Rahmen des Programms 2010

Mit «Lärmfünfliber» die alten Fenster ersetzt In der Gemeinde Nürensdorf sind die im Rahmen des Schallschutzkonzeptes «Programm 2010» vorgesehenen Fenstersanierungen durchgeführt worden. Damit gehen die umfassenden Schallschutzmassnahmen der Flughafen Zürich AG im Verbreitungsgebiet des Dorf-Blitz ihrem Ende entgegen, wie ein Blick auf die aktuelle Karte zeigt. von Mano Reichling Dass bei den Arbeiten einige Unannehmlichkeiten in Form von Schmutz und Staub angefallen sind, stört Daniela Hofer nur am Rande. Zusammen mit ihrer Familie bewohnt die Birchwilerin ein Eigenheim an der Mülistrasse. Sie zeigt sich erfreut über das Ergebnis, weil die neuen Schallschutzfenster sich ihrer Bezeichnung entsprechend als wirklich Lärm dämmend erweisen.

Mindestmass an Ruhe Gemäss Auskunft von Henry Ehrensperger, Projektleiter des «Programms 2010», werden rund 280 Häuser in den Sanierungsgebieten 50 bis 54 realisiert. Schallschutzfenster müssen gemäss Lärmschutzverordnung des Bundes dann eingebaut werden, wenn der Immissionsgrenzwert überschritten wird. In den Genuss solcher passiver Lärmschutzmassnahmen kommen sogenannt

Die vorbereitete Montagefläche wird abgedichtet. (Bilder: Mano Reichling)

lärmempfindliche Räume. Unter diesen Begriff fallen Räume, die dem längeren Aufenthalt von Menschen dienen. Das sind insbesondere Ess-, Arbeits-, Wohn- oder Schlafzimmer. Dagegen fallen Korridore, Treppenhäuser, Bad oder Dusche nicht unter diesen Begriff. «Aber es gibt noch andere Rahmenbedingungen», präzisiert Henry Ehrensperger. «Räume, die an sich lärmempfindlich sind, aber im Zeitraum, in dem sich der Lärm ereignet, nicht genutzt werden, werden nicht mit Schallschutzfenstern ausgestattet.» Typisches Beispiel

Der montierte Fensterrahmen wird verschraubt.

für Nürensdorf, das eine Nachtbelastung aufweist, sind Schulzimmer.

Fluglärmfonds zahlt In ihrem Fall hat Familie Hofer alle Fenster durch neue Schallschutzfenster ersetzt, einen Teil also selbst bezahlt, was mit finanziellem Aufwand verbunden ist. «Aber, das hat sich gelohnt, und zudem bleiben wir nun für die nächsten Jahre vor solchen Sanierungen verschont», ist Daniela Hofer überzeugt. Sie lobt die Fensterbauer, das Dreierteam sei sehr speditiv und

professionell an die Arbeit gegangen und habe erst Feierabend gemacht, nachdem alle Arbeiten des Tages erledigt waren. Jeder in Zürich abfliegende Passagier unterstützt mit dem so genannten «Lärmfünfliber» die Umsetzung der Schallschutzmassnahmen. Mit den lärmabhängigen Landegebühren zusammen, welche die Fluggesellschaften zu entrichten haben, und mit Zuschlägen für Nachtstarts, wird der «Airport Zurich Noise Fund» geäufnet. Mit diesen Geldern werden auch die Schallschutzfenster finanziert. ◾

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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2012 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Trainingsbesuch bei der Männerriege Brütten

Sport und Geselligkeit auf einen Streich Die Mitglieder der Männerriege Brütten trainieren jeden Donnerstagabend um acht Uhr im Schulhaus Chapf in Brütten. Dorf-BlitzRedaktor Kevin Knecht machte ein solches Training vom Aufwärmen bis zum Volleyball- und Unihockeyspielen mit. Im Schulhaus Chapf angelangt, entledige ich mich kurzerhand meines Trainingsanzuges, schnüre meine Schuhe und betrete dann die Halle, die sich langsam mit Männern im Sportdress füllt – mehr als 30 sind es am Ende. Ich schüttle Hände, entgegne Lächeln und stelle mich vor.

Einturnen Schliesslich wirft Turnleiter Alfred Eisenhut die Musikanlage an. Zuerst laufen wir einige Runden, dann baut der Vorturner Variationen ein. Mal müssen die Knie hochgezogen, mal die Beine beim Vorwärts- oder Rückwärtsrennen überkreuzt werden. Als sich bei mir erste koordinative Probleme bemerkbar machen, beginnt Alfred Eisenhut glücklicherweise bereits damit, Übungen stehend an Ort vorzuzeigen. Wir müssen etwa im Takt der Musik auf der Stelle marschieren und dabei die Füsse speziell aufsetzen oder die Arme bewegen. Beim Hüpfen wird

es dann erstmals richtig anstrengend. Deshalb bin ich fast etwas erleichtert, als wir uns für weitere Turnübungen auf den Boden setzen. Doch auch in sitzender Position gerate ich ins Schwitzen, weil Muskeln belastet werden, die ich sonst nur selten brauche.

Volleyball Nach dem Einturnen folgen ausgedehnte Dehnübungen. Anschliessend wechseln die jüngeren Turner die Halle, mich eingeschlossen. Dort entscheidet man sich kurzerhand, Volleyball zu spielen. Normalerweise würde zuerst noch technisches Training stattfinden, doch wegen der nahenden Sommerferien wird heute nur gespielt. Schnell und unkompliziert werden zwei Teams mit je fünf Personen gebildet und das Netz aufgestellt. Relativ rasch geht meine Mannschaft in Führung und behält diese auch bis zum Sieg im ersten Satz bei. Ich versuche mein Bestes, erwische einige wichtige Bälle und lege ein paar Mal zum «Smash» auf. Allerdings funktioniert mein Aufschlag nicht einwandfrei und wegen Missverständnissen lasse ich ab und zu Bälle fallen, die

Präsident Walter Indergand pfeift ein Bully zwischen Roger Künzle (l.) und Rolf Locher an. (Bilder: Kevin Knecht)

ich eigentlich hätte erreichen können. Doch die Stimmung ist gut: Man lacht über Fehler, feuert sich gegenseitig an und scherzt.

Unihockey Der zweite Satz geht relativ knapp an das gegnerische Team, und schon ist es Zeit, die Sportart zu wechseln. Jeder fasst sich einen Stock und UnihockeyTore werden aufgestellt. Gespielt wird mit drei Feldspielern und ohne Torhüter – lediglich zwei Stäbe und ein Holzbrett stehen zwischen Ball und Netz. Mein bisheriger Teamkollege, Walter Indergand, der Präsident der Männerriege, übernimmt die Rolle des Schiedsrichters und pfeift das erste Bully an. Sofort geht das Gerangel um den Ball los, und es dauert nicht lange, bis mein Team das erste Mal trifft. Durch einen glücklichen Weitschuss von mir und einer schönen Einzelaktion eines Mitspielers führen wir schon bald mit drei Toren. Doch dann werden die Gegner immer stärker und machen Druck. Gegen Schluss macht sich in meinem Team leichte Erschöpfung breit, da wir weniger Auswechselspieler haben als der Gegner. Dennoch gelingt uns in der Schlussphase das entscheidende Tor und wir gewinnen mit 5 zu 4.

Nachwuchs gesucht Nach und nach verschwinden die Turner in den Kabinen, um sich für den obligaten Besuch in der «Beiz» umzuziehen. Ich schwatze noch etwas mit Walter Indergand, der seit diesem Jahr Präsident der 1972 gegründeten Männerriege ist. Ihr gehören heute über 50 aktive Turner im Alter von 40 bis 82 Jahren an. Neben dem Training und der Teilnahme an zwei Turn­ festen stehen diverse gesellige Anlässe wie Ausflüge und ein «Chlausabig» auf dem Jahresprogramm. Die Männerriege ist Teil des Turnvereins Brütten, der Ende November mit all seinen Riegen eine Abendunterhaltung aufführt. Interessenten über 28 Jahre sind in den Reihen der leutseligen Männerriege herzlich und ohne Voranmeldung willkommen. «Wir haben nur wenige Mitglieder unter 40. Um noch einige jüngere Männer fürs Turnen zu begeistern, planen wir am Dorffest eine Flyer­ aktion», erzählt Indergand. Schliesslich verabschiede ich mich von den gastfreundlichen Turnern und mache mich auf den Heimweg. Meine Gedanken kreisen jedoch noch immer um Unihockey, Volleyball und um eine Art von Spass, die ich seit der letzten Schulsportstunde nicht mehr gehabt habe. Kevin Knecht

Beim Aufstellen und Abräumen der Sportgeräte helfen alle mit. Im Bild Berni Koch (l.) und Roger Künzle.


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Flugverkehr: Durchbruch im Fluglärmstreit überzeugt nicht alle Gemeinden

«Inhaltlich ist die Vereinbarung unbefriedigend» Im Fluglärmstreit zwischen Deutsch­land und der Schweiz sei ein Durchbruch gelungen, titelte am ersten Arbeitstag im Juli die Presse. Bundesrätin Doris Leuthard erklärte anlässlich einer Pressekonferenz in Bern, die Delegationen der beiden Länder hätten sich auf einen Staatsvertrag zum Flugverkehr einigen können. von Annamaria Ress Die Einigung sieht vor, dass Anflüge am Abend drei Stunden früher als heute über Schweizer Gebiet geführt werden können, nämlich bereits ab 18 Uhr. Im Gegenzug verzichtet Deutsch­land auf die Festlegung einer zahlenmässigen Begrenzung für Anflüge auf den Flughafen Zürich über deutsches Gebiet. Zudem sollen Flugzeuge werktags bereits eine halbe Stunde früher Zürich über Süddeutschland anfliegen können, also ab 6.30 Uhr. Diese Betriebsform soll erst nach den erforderlichen Pistenverlängerungen auf dem Flughafen Zürich in Kraft treten, spätestens im

Mit der «Einigung im Fluglärmstreit» sind die Anwohnergemeinden des Flughafens nicht bedingungslos einverstanden. (re)

Jahr 2020. Leuthard sprach von 20 000 Flugzeugen, die «in die Schweiz umgelagert werden müssen». Als Voraussetzung wurde eine Verlängerung der kurzen Ost-West-Piste angekündigt.

Mitgliederzuwachs

Kompromiss-Lösung

Der Verein «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung» lud im Juni zum dritten Mitgliederanlass ein. Mehr als 100 Mitglieder und Gäste fanden sich in den Räumlichkeiten an der Zuschauerterrasse des Flug­ hafens Zürich ein. Präsident René Huber berichtete viel Erfreuliches: Die Zahl der Mitglieder ist seit der Gründung im vergangenen Jahr von 49 auf 84 gestiegen und das Ziel, noch 2012 die Schwelle von 100 Mitgliedern zu erreichen, rückt näher. Die Geschäftsstelle ist im laufenden Monat in ein neues Büro im Glatt-Tower in Wallisellen umgezogen. Stephan Widrig von der Flughafen Zürich AG berichtete über das geplante Grossbauprojekt «The Circle» am Flughafen. Geplant sind ein grosses Gebäude und eine kleine Stadt. Ab 2017 soll hier eine pulsierende Geschäftsstrasse entstehen. (e)

«Wir sind mittel zufrieden», sagte Leuthard. «Wir haben einiges erreicht, aber natürlich nicht das Optimum.» Es handle sich um einen fairen Vertrag, beide Seiten seien an die Grenzen ihrer Kompromissbereitschaft gegangen. Thomas E. Kern, CEO Flughafen Zürich, äusserte sich zwei Wochen später ähnlich. Trotz dieser Kompromiss-Lösung, so Kern, halte der Flughafen Zürich am Staatsvertrag fest. Und er ging sogar noch weiter und forderte eine Verlängerung der Pisten 28 und 32. Die Verlängerung dieser Pisten ist gemäss Flughafen zwingend nötig, wenn der Flugverkehr im heutigen Ausmass weiter betrieben werden soll. Weil die deutschen Sperr­ zeiten verlängert werden sollen, muss die Zahl der Nordanflüge um 17 Prozent gesenkt werden. Felix Jaccaz, Sprecher des Bürgerprotests Fluglärm Ost, äusserte sich in der Presse nicht eben erfreut. Die Deutschen hätten ihre Maximalforderungen auf der ganzen Linie durchgesetzt, sagte er. Man gewinne zwar

am Morgen eine halbe Stunde Ruhe, verliere aber dafür am Abend drei Stunden. Und nun werde das Ganze als Verhandlungserfolg «verkauft». Auf die Gemeinden im Osten des Flughafens sehe er eine massive Verschlechterung zukommen.

Ausgewogene Verteilung Mit der Anfang Juli vorgestellten Lösung nicht zufrieden zeigen sich auch die Flughafen-Anwohnergemeinden, wie eine kurze Umfrage zeigt. Doris Meier, Gemeindepräsidentin in Bassers­ dorf sagt: «Von einem Verhandlungs­ erfolg kann aus Sicht der Gemeinde Bassersdorf nicht gesprochen werden. Ich begrüsse zwar, dass die langjährigen Streitigkeiten mit Deutschland nun ein Ende finden könnten und raumplanerisch auf kantonaler und nationaler Ebene mehr Rechtsicherheit herrscht. Die Umsetzung des Vertrages führt aber zu einer fast doppelt so hohen Anzahl Flugbewegungen über den Osten zu sensiblen Tageszeiten, was wir nicht hinnehmen können. Die Gemeinde Bassersdorf wird sich weiterhin mit der Vereinigung Region Ost dafür einsetzen, dass eine faire und ausgewogene Verteilung der Flugbewegungen unter Einbezug aller An- und Abflugrichtungen und ohne Pistenausbau möglich ist.»

Auch in Nürensdorf äussert sich Gemeindepräsident Franz Brunner: «Inhaltlich ist die Vereinbarung unbefriedigend; sie führt zu massiv mehr Fluglärm über der Schweiz. Wir verlangen eine faire und ausgewogene Verteilung der zusätzlichen Flugbewe­ gungen unter Einbezug aller Himmels­ richtungen. Die Akzeptanz der nun vorliegenden Vereinbarung in der Bevölkerung wird davon abhängen, wie der zusätzliche Fluglärm, den die Schweiz von Deutschland übernimmt, auf die betroffenen Regionen verteilt wird. Frau Bundesrätin Doris Leuthard sicherte diesbezüglich zu, dass innenpolitisch ein ‹gerechter› Lastenausgleich ausgehandelt werde. Wir stehen einer allfälligen Verlängerung der Piste 10/28 nach wie vor ablehnend gegenüber, weil eine solche einer übermässigen Fluglärmbelastung des Ostens den Weg ebnen würde.» Und Brüttens Gemeindepräsident Martin Graf doppelt nach: «Was Bundesrätin Doris Leuthard derzeit macht, ist einzig im Interesse der Wirtschaft. Das finden die Menschen im Osten unbestritten nicht so gut. Auch die in Aussicht gestellte Pistenverlängerung trägt nicht zur Begeisterung bei, denn damit werden dereinst Flüge im Minutentakt wegfliegen – und somit noch mehr Lärm produzieren.» ◾


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12. Dorf- und Schülerturnier des FC Bassersdorf auf der Sportanlage bxa

Volksfeststimmung mit sonntäglicher Gewitter-Abkühlung Während am ersten Sonntagabend im Juli noch alle Fussballbegeisterten gebannt vor den Fernsehern sassen, um sich das Finalspiel der Europameisterschaften 2012 zwischen Spanien und Italien anzuschauen, war eine Woche später wieder das persönliche «Kicken» angesagt. Auf Einladung des Fussballclubs Bassersdorf fand am zweiten Juliwochenende in der bxa be­ reits zum zwölften Mal das traditionelle Dorf- und Schülerturnier statt. In diesem Jahr traten rund 135 Teams in den Kategorien Open, Dorf und Plausch sowie Schüler von der ersten

bis neunten Klasse gegeneinander an. Das erste Spiel des dreitägigen Turniers wurde bereits am Freitagabend punkt 17.36 Uhr angepfiffen. Die letzte Begegnung endete am Sonntagabend, gefolgt von den verschiedenen Rangverkündigungen. Auch in diesem Jahr sei alles wieder reibungslos verlaufen, war von OKMitglied Katja Rettich zu erfahren. Ein eingespieltes Team von rund 200 Helfe­rinnen und Helfern habe sich um eine wiederum perfekte Organisation gekümmert. Und es seien keine grös-

seren Verletzungen gemeldet worden, abgesehen von den üblichen kleineren Blessuren. Das Wetter spielte schon fast wie gewohnt prächtig mit. Doch die Tropenhitze der vergangenen Jahre blieb diesmal aus. Dafür wurden die Turnierteilnehmer am Sonntagmorgen von einem kurzen Gewitter überrascht. Trotzdem ging der Spielbetrieb ohne Unterbruch weiter. «Wir würden normalerweise bei Blitzschlag-Gefahr oder Hagel unterbrechen, oder auch, wenn die Enten auf

dem Rasen schwimmen können», meinte Katja Rettich mit einem Schmunzeln. Dies sei in den zwölf Jahren jedoch noch nie vorgekommen. «Der Plan-B sieht vor, dass bei Dauerregen statt der Partien ein Penalty­ schiessen stattfindet.» Dies sei aber noch nie nötig geworden, sagte Rettich rückblickend. Die Schlussranglisten des Turniers sind auf der Webseite des FC-Bassersdorf unter www.fcbassersdorf.ch einzusehen.

Text und Bilder: Reto Hoffmann


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Gold: Anlage für die Ewigkeit? Die aktuelle Krise innerhalb der Euro- Der überdurchschnittliche Anstieg zone ist bis auf Weiteres noch nicht des Goldes vor einem Jahr war auch bereinigt und die Zentralbanken se- auf die Schwäche des Dollars zurückhen sich gezwungen, weiterhin Geld zuführen. Mittlerweile kippte es wiezu drucken. Das nährt die Hoffnung, der ins Gegenteil. Die Schmuckindustrie sowie die Zentralbandass Edelmetalle ihren ken der Schwellenländer Wert wegen Inflationshaben gleichwohl eine erängsten steigern. Der Anhöhte Nachfrage nach dem leger wartet jedoch seit begehrten Metall, was die vergangenem Herbst auf Kurse stützen sollte. Obhöhere Kursnotierungen. wohl keine Erträge auf dieZu diesem Zeitpunkt nosen Anlagen ausgeschüttierte die Feinunze Gold tet werden, lässt Gold sich auf einem Höchststand Daniel Kaufmann im Vergleich zum Papiervon über 1900, nunmehr geld nicht vermehren. sind es ungefähr 1580 US-Dollar. Die Rahmenbedingungen für einen Wiederanstieg des Edelmetalls scheinen erfüllt zu sein. Trotz der Entscheide am EU-Gipfel Ende Juni werden die Märkte nach wie vor mit Geldern geflutet, was eine künftige Geldentwertung nicht ausschliesst und zudem einen Zusammenbruch der Eurozone immer noch möglich macht. Weiter sind Zukäufe von Staatsanleihen seitens der Notenbanken denkbar und schüren die Angst weiter. Die Leitzinsen bleiben nahe Null und machen so Goldanlagen attraktiver.

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Fotowettbewerb Wo befindet sich diese Reiterskulptur? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 13. August, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DBAusgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten DorfBlitz zeigte den Brunnen beim Aussichtspunkt Ratzenhalden in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Karin Ehrler aus Bassersdorf. (dm)


Dorf-Blitz

Region

07/2012

Elternbildung Auch im zweiten Halbjahr organisiert das Jugendsekretariat der Bezirke Bülach und Dielsdorf wieder diverse Ver­anstaltungen. Vom Frei­ tag, 31. August bis Sonntag, 2. September zum Beispiel sind Väter mit ihren Kindern auf den Spuren von Astrid Lindgrens «Ronja Räubertochter». Im Lebensraum Wald wird unter freiem Himmel übernachtet und am Feuer werden Mahlzeiten gekocht und durch gemeinsame Erlebnisse die Beziehung gestärkt. «Ruhe bewahren im Erziehungsalltag» ist ein Wunsch vieler Eltern. Am Donnerstag, 30. August und 6. September findet ein Kurs zu diesem Thema statt. Geeignete Strategien werden entwickelt, um im Erziehungsalltag gelassener reagieren zu können. Anmeldung und Information zu beiden Angeboten: Elternbildung, Jugend­sek­ retariat Bezirke Bülach und Dielsdorf, Telefon 044 855 65 60 sowie E-Mail eb.west@ajb.zh.ch. (e)

Einsatz ausserhalb Zuständigkeitsbereich

Feuerwehr Altbach hilft Wiesendangen Beim Brand in einer Zimmerei in Wiesendangen ist in der Nacht auf Mittwoch, 11. Juli, ein Schaden von mehreren Millionen Franken entstanden. Personen wurden nicht verletzt. Der Feuerwehr Zweckverband Altbach (Brütten und Nürensdorf) unterstützte die aufgebotenen Feuerwehren mit ihrem Schlauchverlegungs-Fahrzeug. Kurz nach Mitternacht wurden Personen auf Flammen und Rauch aufmerk­ sam, die aus einer Lagerhalle in Wiesendangen drangen und alarmierten die Feuerwehr. Mit einem Grossaufgebot von 180 Einsatzkräften rückten die Feuerwehren WiesendangenBertschikon, Altbach, Illnau-Effretikon/ Lindau, Elsau-Schlatt, Eulachtal, die Berufsfeuerwehr Winterthur sowie ein Löschzug der SBB aus und bekämpften den Vollbrand. Der Feuerwehr Zweckverband Altbach war für den erweiterten Wassertransport zuständig.

Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Depot von Gasflaschen abwehren. Der Löscheinsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Auf Grund des relativ tiefen Wasserdrucks in der Gemeinde Brütten hat die örtliche Feuerwehr ein Fahrzeug im Wagenpark, welches in der Lage ist, Wasser unter hohem Druck über 2000 Meter zu transportieren. Die mitgeführten Schläuche können rasch und unkompliziert ausgelegt werden um zusätzlich Löschwasser von einem weit entfernten Bezugspunkt an den Einsatzort zu leiten. Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe wurde dieser Dienst auch von der Einsatzleitung in Wiesendangen angefordert. Die Feuer­ wehr Altbach rückte umgehend mit zehn Feuerwehrmännern der Dienstgruppe 1 aus. Dies war bereits der zweite Einsatz ausserhalb des Zuständig­keits­ bereiches der Feuerwehr Altbach. (e)

Bild des Monats

Der laufende Monat zeigte sich bis Redaktionsschluss 15. Juli als nass. Von «Monsunmonat» bis Sintflut-Juli wurde er tituliert, auch die wackeren Wetterfrösche zeigten sich verunsichert ob der Wetterkapriolen. Nur einer hatte Recht, was die erste Julihälfte betraf: Alois Holdener, Muotathaler Wetterschmöcker, sah viel Regen, aber er prophezeite viel Schönes und heisses Wetter ab Mitte Juli bis Mitte August. Die statistischen Aufzeichnungen von Daniel Ehrenmann von Wetter Bassersdorf zeigen, dass es nur zwei regenfreie Tage in der Zeit vom 1. bis 15. Juli gab. Am 3. Juli prasselten nicht weniger als 31,6 Liter pro Quadratmeter herunter, und dies innert nur gerade vier Stunden! Unser Bild des Monats zeigt eine bedrohliche Regenwand, die auf Oberwil (Nürensdorf) zusteuert und sich etwa zehn Minuten nach der Aufnahme heftig entleert hat. (re)

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Pirmin ­Westermann aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Seit kurzem haben wir ein «Büsi». Diese junge Familienkatze Mate bereitet uns allen sehr viel Freude. Dabei ist auch schön zu beobachten, wie unsere zwei noch kleinen Kinder bereits Verantwortung in der Pflege und der Erziehung des jüngsten Familienmitgliedes übernehmen. Natürlich gehören auch Arbeiten wie Katzenkistchen putzen mit dazu und auch da legen sie schon beide Hand an und helfen mit. Ein Haustier ist wirklich eine Bereicherung für Klein und Gross. Was hat Sie geärgert? Durch die grosse Baustelle im Dorfkern wird die Breitistrasse oft als «Schleichweg» genutzt und entwickelt sich leider zur Raserstrecke für manche Autofahrer. Jegliche Verkehrsreg­e­ lung und Geschwindigkeitsbegrenzung fehlt; es gibt keine Hinweistafel «Achtung Kinder». So wird der Schulund Kindergartenweg für viele Kinder zum Spiessrutenlauf. Baustelle, schnelle Autos, unübersichtliche Blick­ winkel durch parkierte Autos bergen sehr viele Gefahren und das Risiko vergrössert sich durch die zunehmen­de Nutzung. Ein Zebrastreifen – wenn auch provisorisch – würde eine Entschärfung der Situation bedeuten; der Aufwand dafür hielte sich in Grenzen und die Gefahr würde sich um ein Vielfaches vermindern. (mp)


Region

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Dorf-Blitz

07/2012

UBN: Neuer Neuer Vorstand VBG-Direktor Gewerbe

geflüster «Unser Beruf ist unsere Berufung», so lautet das Credo der ­Optik B. Die Spezialisten Barbara Weber (r), Caterina Zürn und Markus Urbanitzky (Geschäftspartner) sind eidgenössisch diplomierte Augenoptiker im seit 30 Jahren bestehendem Optikgeschäft am Plätzliweg 1 in Bassersdorf. Während dieser Zeit wurden auch 15 Lehrlinge mit Erfolg ausgebildet. «Unsere Spezialitäten sind vor allem Sehtests und Kontaktlinsen Anpassungen, zusätzlich Augendruckmessungen und Hörtest. Erstes Gebot heisst sich Zeit nehmen, genau hinhören und dementsprechend das richtige Produkt vorschlagen und erklären. Wir sind bekannt für Lösungen bei komplexen optischen Problemen. Diese Art hat sich bewährt, denn es ist erfreulich zu sehen, dass wir

langjährige Kunden bereits über drei Generationen betreuen dürfen. Qualität geht bei uns vor Quantität. Wir kennen unsere Kundschaft und können dementsprechend unser Angebot auf individuelle Wünsche ausrichten. Wir arbeiten aus­schliesslich mit Schweizer Lieferanten zusammen und garantieren in unserem modernsten ausgerüsteten Atelier für schnellen Service, was auch bedeutsam ist für Reparaturen und Ersatzteile. Unser Sortiment umfasst rund 1000 Brillenfassungen, Kontaktlinsen und ein Brillenglaslager für Notfälle. Der Markt wird stetig beobachtet, so dass wir voll im Trend sind. Wir sind von unserem Angebot überzeugt.»

Mano Reichling

Mit diesem «Gewerbegeflüster» eröffnet der Dorf-Blitz eine in loser Folge und in Auswahl durch die Redaktion verfasste neue Rubrik.

Voranzeige Sonntag, 19. August, ab em 11.00i

Frühschoppen-Konzert mit de LUCKY BOYS und em NÖGGI Thema Hörnli und Ghackets: am Nöggi sis Lieblingsessen Wir freuen uns auf Ihren Besuch. P. + L. Mändli und das Sternen-Team

Am 21. Juni fand die diesjährige Generalversammlung des Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf (UBN) statt. Der Vorstand blickt in sportlicher Hinsicht auf ein durchzogenes Jahr zurück. Das Team Herren 1 startete gut in die Saison, erreichte aber aufgrund inkonstanter Leistungen letztlich nur den siebten Schlussrang in der Gruppe. Die U18 hingegen erreichte erfreulicherweise das Saisonziel und beendete auf dem dritten Platz. Für die grosse Enttäuschung sorgte die Mannschaft der U21, sie stiegen nach einer völlig verkorksten Saison von der Gruppe C in die Gruppe D ab. Im Vorstand gab es grosse Änderungen: Nach fünf Jahren sind Präsident Urban Camenzind und Sportchef Beat Franz zurückgetreten. Sie hatten sich seit der Gründung mit viel Engagement für den Dachverein eingesetzt und haben massgeblich an der positiven Entwicklung mitgewirkt. Ebenfalls zurückgetreten ist Kassier Christoph Gäumann, der während der letzten Saison nur noch interimsmässig die Kasse führte, da kein Nachfolger gefunden werden konnte. Christian Maurer, bereits seit drei Jahren als Aktuar und Organisationschef tätig, stellte sich für die Wiederwahl zur Verfügung. Neu gewählt wurden Karin Schäuble als Präsidentin, Daniel Scheitlin als Kassier, Simon Schneider als Sportchef und Andy Schneider als Nachwuchschef. Revisor Thomas Muggli stellte sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Marco Pavoni stellte sich für Hilfestellungen im Bereich Marketing zur Verfügung und die Cafeteria wird neu von Emilia Indergand geleitet. (e)

Die VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurückblicken. An der Gene­ral­versammlung vom 27. Juni konnte der Verwaltungsrat der VBG einen Zu­wachs bei den Fahrgastzahlen und eine ausgeglichene Bilanz präsentieren. Den Aktionären wurde eine ausgewogene Jahresrechnung und ein erfreulicher Jahresbericht vorgelegt. Markant ange­stiegen im 2011 ist das Leistungsentgelt von 41 auf neu 60 Millionen Franken. Die Hauptgründe für den Zuwachs in diesem Bereich sind die neuen Fahrleistungen, welche für die GlattalbahnLinie 12 erbracht werden sowie die Über­nahme diverser Buslinien. Zusätzlich werden zudem seit der In­be­ trieb­nahme der Linie 12 Erhaltungsleistungen an der Infrastruktur für die dritte Etappe der Glattalbahn fällig. Die Aktionärsversammlung genehmigte sowohl Jahresrechnung als auch Jahresbericht ohne Gegenstimme. Andreas Flury tritt per Ende 2012 als Direktor VBG und Gesamtprojektleiter Glattalbahn zurück. Als Nachfolger hat der Verwaltungsrat den Dübendorfer Matthias Keller gewählt, der das Amt per Anfang 2013 übernehmen wird. Der 48-jährige Keller ist diplomierter Elektroingenieur ETHZ und Wirtschaftsingenieur STV. Nach leitenden Tätigkeiten in der Softwareentwicklung, unter anderem für Systeme des öffentlichen Verkehrs, ist er seit rund acht Jahren bei Stadler Bussnang AG tätig. Die Aufgaben als Verantwortlicher für das Projekt Glattal­bahn übernimmt der Leiter Infrastruktur der VBG und bisherige stellvertretende Gesamtprojektleiter Glattalbahn Hannes Schneebeli. (e)

Rest. Sternen Alte Winterthurerstr. 203 8309 Breite-Nürensdorf Öffnungszeiten: Mo geschlossen Di – Fr 8 – 24 Uhr Samstag 8.30 – 24 Uhr Sonntag 9.30 – 18 Uhr Für Reservationen Tel. 044 837 09 30 • info@sternen-breite.ch

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Dorf-Blitz

07/2012

Alltag im Dorf

43

Radsport ist seit über 50 Jahren sein liebstes Steckenpferd

Bei Schläpfers geht es ganz schön rund zu und her Der gebürtige Appenzeller Heinz Schläpfer ist in Winterthur auf­ gewachsen und lebt seit 17 Jahren in Nürensdorf. Als Präsident des SRB Zürich (Schweizer Radsport­ verband Kanton Zürich), des Velo­ clubs Bassersdorf-Nürensdorf und Vizepräsident der IBRMV (Internationale Bodensee RadMotorradfahrer Vereinigung), ist der sportliche Rentner immer sehr beschäftigt.

kocht dann gerne für die bis über 200 Teilnehmer. Beruflich teilen die beiden einen ähnlichen Hintergrund. Vor 17 Jahren war sie die erste weibliche Hauswartin mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis. Schläpfer arbeitete ebenfalls jahrelang als Hauswart. Vielleicht wegen dieser positiven ­Erfahrungen engagieren sich die beiden gerne bei der Durchführung von nationalen und internationalen Sportanlässen.

von Susanne Beck

Trainer und Funktionär

«Ich kann ganz schlecht nein sagen, darum habe ich zu meinen beiden Präsidentenämtern nun auch noch das Amt des Vizepräsidenten der IBRMV übernommen», meint der begeisterte Radfahrer. Wie viele andere Sportvereine und -verbände kämpft auch der Radsport seiner ­Meinung nach mit der Überalterung. Neue, jüngere Mitglieder finden sich nicht so leicht, zu gross ist das Angebot an verschiedenen Sportaktivitäten. Augenzwinkernd spielt er da­rauf an, dass er nächstes Jahr ja auch schon zum siebten Mal einen runden Zehner feiern wird.

Mit Elsbeth Reiser, welche die Hauswartung der Turnhalle Hatzenbühl mit grossem Engagement erledigt, wohnt Heinz Schläpfer gleich neben der Turnhalle. So kann er innerhalb weniger Minuten die Aufgabe als Radballtrainer wahrnehmen. Es macht dem Grossvater dreier Enkel immer noch Freude, am Montagabend den Jugendlichen und aktiven Vereinskollegen seine Begeisterung und sein Können für diesen Sport nahe zu bringen. Jeden Freitag vermittelt er zudem drei Stunden Werkunterricht an der Oberstufe, auch das macht ihm grossen Spass.

Begeisterter Sportler Der gelernte Elektromonteur begann 1957 mit Radball. Während der fünf Jahrzehnte in dieser Sportart zog er sich einmal eine angeknackte Rippe zu, ein Finger oder Fuss war verstaucht, doch für ihn sind das nur wenig mehr als kleine Bagatellen. 1893 soll dem Kunstradfahrer Nick Kaufmann in den USA ein kleiner Hund vor das Rad gelaufen sei. Um nicht zu stürzen und das Tier nicht zu verletzen, schob er ihn sanft mit dem Vorderrad zur Seite. Daraus sei die Idee des Radballs entstanden, will man Erzählungen glauben. Schläpfers Leidenschaft für diesen Sport und seine Zuverlässigkeit führten dazu, dass der 69-Jährige bald einmal auch im Vorstand der Vereine und Verbände Verantwortung übernahm. Über den Radsport lernte er zudem vor bald 20 Jahren auch seine jetzige Lebenspartnerin Elsbeth Reiser kennen. Die beiden engagieren sich gerne für die Jugend. Reiser ist oft auch in Schullagern mit dabei und

Mehr Zeit investieren er und seine Weggefährtin in Funktionärsaufgaben für den Hallenradsport im Schweizerischen Radsportverband Swiss-Cycling. Für die etwa 400 lizenzierten Radballer in der Schweiz, die in 174 aktiven Mannschaften spielen, erle­

Auf seinem Elektrobike ist der Pensionär seit nunmehr zwei Jahren ebenfalls anzutreffen. (Bilder: Susanne Beck)

digen die beiden Nürensdorfer von der Anmeldung über die Gruppenein­ teilungen bis zu den vielen Spielplänen beinahe alles. Damit die Teams, bestehend aus je zwei Spielern, ihre Spielzeit von zweimal sieben Minuten innerhalb ihrer Liga absolvieren können, braucht es Erfahrung und Organisationstalent, um einen effizienten Spielplan aufzustellen.

Lizenzierter Senior Als ältester lizenzierter 3. Ligaspieler – 31 Mannschaften sind es in dieser Klasse insgesamt – gefällt es Schläpfer immer noch sehr gut in der Mann-

Eher selten finden Elsbeth Reiser und Heinz Schläpfer Zeit, sich gemeinsam auszuruhen.

schaft des Veloclubs Bassersdorf-Nürensdorf. Diese Saison spielte das Team so gut, dass die Radballer schon beinahe «fürchten» mussten, in die 2. Liga aufzusteigen. «Zum Glück gingen unserem Torwart wenige Bälle zu viel beim Rad vorbei oder ich schoss zuwenig Tore, so schlitterten wir mit dem achten Schlussrang knapp an der Aufstiegsrunde vorbei», lacht der rüstige Sportler schelmisch. Mit 70 Jahren möchte er nach seinem letzten Etappenziel im Radball die aktive Spielzeit möglicherweise beenden.

Elektrobike Verschiedene Räder stehen bei Schläpfer immer griffbereit im Keller. Die eine oder andere Radtour für den Verein Nüeri-Netz für die über 60-Jährigen organisiert er gerne, nur sollten mehr Radfahrer mitkommen, bedauert er. Vor zwei Jahren hat er sich ein Elektrobike gekauft. So ist er bequemer unterwegs als mit seinem Rennrad. Wenn in gut fünf Jahren seine Lebenspartnerin ebenfalls pensioniert wird, möchten die beiden vermehrt mit ihren Zweirädern mit elektrischer Fahrunterstützung unterwegs sein und schöne Ausflüge geniessen. Radtouren und Wanderungen sollen seinen aktiven Ruhestand immer wieder bereichern. «Solange es geht, muss man aktiv bleiben, sonst wird man alt», ist seine Devise. ◾


Gesundheit

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Dorf-Blitz

07/2012

Für einen Atem, der sich «sehen» lassen kann Jeder hat wahrscheinlich schon die Begegnung eines Gegenübers mit üblem Mundgeruch gemacht. Das Hinterhältige daran ist, dass der Betroffene selbst seinen «Odeur» nicht bemerkt, da sich die Nase schnell an den eigenen Körpergeruch gewöhnt. Problematisch sind die möglichen Aus­wirkungen auf das soziale Umfeld. Der am weitesten verbreitete Irrtum über Mundgeruch ist, dass der schlechte Atem im Magen entsteht. Tatsächlich ist die Ursache bei 90 Prozent der Fälle in der Mundhöhle der Betroffenen zu finden. Jeder kann im Laufe seines Lebens unter Mundgeruch leiden. Der schlechte Atem wird von Bakterien in der Mundhöhle verursacht, die sich zwischen den Zähnen und in Vertiefungen am hinteren Ende der Zunge befinden. Wenn diese Bakterien Essensreste

Der Dauerkonsum von Bonbons oder Kaugummis ist keine Lösung, allenfalls für den Moment. Vielmehr ist es sinnvoll, sich generell Gedanken über die Mundhygiene zu machen. Nach dem Zähneputzen und der Reinigung der Zahnzwischenräume hat sich eine Beseitigung des Zungenbelags mithilfe eines Zungenkratzers als sehr effektiv erwiesen. Das Entfernen des Belags selbst dauert nur zehn Sekunden und ist ganz einfach zu bewerkstelligen.

Eine rosafarbene Zunge steht in der indischen Heilkunst dabei für Gesundheit. Als natürliche Waffen gegen schlechten Atem gelten folgende Heilpflanzen: Salbei, Myrrhe, Blutwurz und Sonnenhut. Einsetzbar sind sie als Tee oder Tinktur. Ein weiteres Hilfsmittel ist Chlorophyll (Blattgrün). Der Naturstoff, der Blättern ihre grüne Farbe verleiht, neutralisiert auch strenge Gerüche durch Verringerung der Aktivität von Eiweiss spaltenden Enzymen. Aktuell sorgt das neuartige Mundwasser CB12 für Aufsehen, welches Schwefelgase neutralisiert und deren Entstehung bis zwölf Stunden vorbeugt.

Die Anwendung von Zungenschabern geht zurück auf eine Jahrtausend alte Tradition der Ayurveda.

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abbauen, entstehen während dieses Prozesses flüchtige Schwefelverbindungen, die wiederum den unangenehmen Geruch verursachen.

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Dorf-Blitz

Reisen

07/2012

45

Zwischen Schottischer Tradition und Meeressäugern

Traditionelle Feste und faszinierende Tierwelt Gairloch, das verträumte Fischerdorf

Abwechslungsreiche Ferien sind im schottischen Teil der britischen Insel zu erleben. Die Landschaft, die kulturellen Stätten mit keltischen Spuren, auch in der Musik, sowie der Artenreichtum in der Tierwelt lassen den Betrachter in eine beinahe mystische Welt eintauchen. Dank der nördlicheren Breitengrade können die Sommertage noch länger genossen werden. von Susanne Beck Mystik, Geschichte, die faszinierende Tierwelt und traditionelle Festivitäten haben uns in den Nordwesten der Insel gezogen. Schottische Sport- und Musikwettkämpfe werden an vielen Orten ausgetragen. Das Treiben auf dem grossen Areal inmitten der Highlands, gut 100 Kilometer von Glasgow entfernt, erinnert durch die spezielle Atmosphäre an längst vergangene Zeiten. Der schottische Adel mischt sich an solchen Anlässen gerne unter das einheimische Volk sowie die Gäste und Wettkämpfer aus aller Welt. Die «Inveraray Highland Games» wurden zu Ehren der Königin Mary im Jahre 1563 zum ersten Mal durchgeführt und 1890 die ersten Regeln schriftlich festgehalten. Die McCalister, MacColl, MacPhee, McLellan, MacCallum, McDougall, McLean, McNiven, sind in Invernaray anzutreffen. Die Schreibweise Mc ist eine Abkürzung von Mac, ob diese Namen nun irischen oder schottischen Ursprungs sind, lässt sich dadurch nicht bestimmen.

Nostalgische Zugsfahrt auf den Spuren von Harry Potter. (Bilder: Susanne Beck)

Schottische Highland Games werden auch in der Schweiz, unter anderem in St. Ursen und im zürcherischen Fehraltorf, ausgetragen. Baumstamm werfen ist an sämtlichen Austragungsorten eine der Hauptattraktionen. Mit einem Gewicht zwischen 35 und 60 Kilogramm, je nach Gewichtsklassifizierung, wird dieser vom urchigen und mit Kilt bekleideten Kämpfer hoch gehoben, dann bewegt dieser sich in kleinen Schritten nach vorne. Mit Schwung versucht er, in der Luft mit dem Holzstück eine 180 Grad Drehung zu erreichen, so, dass dieser in gerader Linie vor ihm zu liegen kommt. Das Raunen und Klatschen beim Gelingen eines solchen Kunststückes erfüllt jedes Mal das ganze Festgelände.

Solistinnen und Solisten Solo Piping, so nennt sich der Wettbewerb, an denen Solistinnen und Solisten ihre Musikstücke auf dem

Schottischer Adel zelebriert den Anlass der Highland Games mit Stil.

Dudelsack vorspielen. Faszinierend ist es, zu sehen und zu hören, wie in geübten Schritten auf kleinstem Platz die Pfeiftöne zu Melodien werden und das Publikum faszinieren.

Auf Potters Spuren Fort William bietet ein ganz besonderes Erlebnis, den «Jacobite Steam Train», noch besser bekannt als «Hogwart Express» aus dem Buch mit Harry Pottter. Die Zugsfahrt nach Mallaig ist malerisch schön und auf den Hügeln des Glennfinnan Viadukt stehen meist Dutzende Zuschauer, die dem alten Dampfzug zusehen. Der schwarze Rauch der Kohlenheizung und der weisse Wasserdampf hinterlassen ihre Spuren am Himmel und die Touristen fotografieren dieses Schauspiel gerne. Im schmucken Dörfchen Mallaig gibt es eine Mittagspause von fast zwei Stunden, danach wird die Rückfahrt nach Fort William wieder auf den Schienen zurückgelegt und ein nostalgischer Tag findet seinen Abschluss.

Die zahlreichen Küstenorte im Norden Schottlands bieten Bootstouren an. Wir entschlossen uns bereits vor unserer Reise nach Schottland für «Hebridean Whale Cruises» in Gairloch. Nachhaltigkeit ist dem Team, welches die Ausflüge organisiert, sehr wichtig. Der Meereszoologe Nick Davies leitet das Unternehmen und garantiert, dass seine Angestellten ihre Arbeit mit grösster Sorgfalt verrichten. Der herzliche und professionelle Empfang bestätigte unsere Wahl. Wir hatten uns das schnellste Boot reserviert, das uns in die verschiedenen Gewässer in Küstennähe bringen sollte. Allen zwölf Passagagieren wurde zum Schutz vor Wind und Wasser ein Neopren-Overall abgegeben. Mit Ferngläsern wurden wir ebenfalls ausgerüstet, unser Anblick amüsierte uns selbst.

Tiervielfalt am Meer Warm angezogen ergatterten wir uns vordere Plätze auf der «Orca 1». In Küstennähe erspähten wir verschiedene Wasservögel, doch unsere Neugier galt vor allem den Robben, Ottern, Delfinen und Walfischen. Auf schmalen Landzungen sonnte sich ein Robbenpärchen, Otter, schienen gemütlich durch das Meer zu schwimmen, uns zu winken und auf dem Rücken schwimmend den verschiedenen Möwenarten und dem weissen Adler, dem sogenannten White Eagle, nachzuschauen. Delfine und grosse Tümmler boten uns ein Schauspiel, sie kamen in unmittelbare Nähe unseres Bootes und spielten ausgelassen. Das liess uns schnell vergessen, dass bei unserem Erscheinen ein Walfisch sich mit Schwanzflosse zu erkennen gab und ◾ abtauchte.

Zwei verschiedene Delfinarten trieb wohl die Neugier zum Schnellboot.


Veranstaltungen

46

Datum

07/2012

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Dorf-Blitz

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt Karl Hügin-Platz

Mi

01.08.

10.30

Gemeinde Ba

Bundesfeier, Mitwirkung des Musikvereins, Festansprache, offerierter Imbiss

Mi

01.08.

18.00

Dorfverein Baltenswil

1. Augustfeier mit Höhenfeuer (kleine Festwirtschaft)

Altes Schützenhaus Baltenswil

Sa

11.08.

14.00 - 16.30

Schützengesellschaft

Obligatorische Übung 300m

Schützenhaus Bettensee, Kloten

Sa

24.08.

17.30 - 19.30

Schützengesellschaft

Obligatorische Übung 300m

Schützenhaus Bettensee, Kloten

Mi

29.08.

16.00 - 20.00

Samariterverein Ba/Nü

Blutspenden

Turnhalle Mösli

Fr

31.08.

16.00 - 20.00 17.30 - 20.00

Schützengesellschaft

Schützenfest - 100 Jahr-Jubiläum Jubiläumsschiessen

Schützenhaus Bettensee, Kloten

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Zeit

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen, Vorträge

Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89

Jeden Do

08.00 - 12.30

Regelmässig Jeden 1. Sa

10.00 - 12.00

Polizei Ba

Bassersdorfer Wochen-Frischmarkt

Vorplatz Migros

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April-Oktober)

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mi

01.08.

18.00

Schiessverein

1. August-Feier

Aussichtspunkt «Buck»

Mi

15.08.

17.00 - 19.00

Gemeinde

Altmetall- und Grubengut-Sammlung

Werkstoffsammelstelle

Sa

18.08.

10.00 - 12.00 13.30 - 16.30

Schiessverein

Jungschützenkurs 7 Obligatorische Übung 3

Schützenhaus Brü

Fr

24.08.

Aktivriege

Leichtathletik 3-Kampf-Meisterschaften

Sportanlage Deutweg, Winterthur

Sa/ So

25.08.26.08.

OK Dorffest und Vereine

Dorffest von Sa 9h (mit Freinacht bis 4h) bis So 24h; ZH/SH-Steinstoss-Meisterschaft (Samstag); Sonntag: Jugendcup (ganztags) sowie Gottesdienst mit Konzert um 10 Uhr im Festzelt

Gemeindezentrum, Infos www.bruetten.ch

12.00 - 04.00 10.00 - 00.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo

19.30 - 21.00

Turnverein Brü

Frauenriege

Turnhalle Chapf Gemeindesaal

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (kein Mittagstisch: 4.7. - 22.8.)

Jeden Di

14.00 - 15.00

Altersforum Brü

Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner

Gemeindesaal

Jeden Di

16.30 - 17.30

Turnverein Brü

KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) ab 21.8.

Turnhalle Chapf, Anm. bei Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch

Jeden Di

18.00 - 19.30

Turnverein Brü

Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Jeden Di und Fr

19.30 - 21.45 20.00 - 21.45

Turnverein Brü

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Jeden Mi

18.15 - 19.30 18.15 - 19.45

Turnverein Brü

Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Jeden Mi und Fr

20.00 - 21.30 20.00 - 21.45

Turnverein Brü

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Jeden Do

20.00 - 21.45

Turnverein Brü

Männerriege

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 - 11.00

MuKi-Team

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 - 17.00

Altersforum Brü

Seniorinnen-Spielnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 - 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 - 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

07/2012

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

47

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Bundesfeier Dorffest im Dröschschopf ab 18 Uhr

Oberhalb der Breitenloostrasse Dröschschopf, Ob

Jassnachmittag

Zentrum Bären

Mi

01.08.

20.45

Gemeinde/Knabenverein Bi/ Holzkorporation Ob

Mi

08.08.

14.00

Nüeri-Netz

Do

16.08.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treffen

Zentrum Bären

Sa

18.08.

13.30 - 16.30

Schützenverein Nü

Obligatorische Übung 3

Schützenhaus Brütten

Mo/ Di

20.08. 21.08.

Cooperate Events

Golfturnier «Zurich Open»

Golfclub Breitenloo

Di

21.08.

Gemeinderat

Einladung zur öffentlichen Orientierungsversammlung über Fragen der Verkehrssicherheit in Ob/Bi

Aula Schulhaus Hatzenbühl

19.00

Mi

22.08.

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Zentrum Bären

Sa

25.08.

10.00 - 16.00

Gärtnerei Lamprecht

Tag der offenen Tür

Fraubüchliweg

Mi

29.08.

10.30

Nüeri-Netz

Wanderung

Parkplatz Schützenhaus Oberembrach

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm.: 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr

Abwechselnd 17.00 – 21.00 19.00 - 24.00

Jugendtreff Authentic Jeannine Kummer 079 773 10 55

Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jugendtreff

Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 - 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo Jeden Di

09.00 - 10.00 10.00 - 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo

15.15 - 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern ausser Sommerferien

Ref. Kirchgemeindesaal

Jeden Mo

15.30 - 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk. 044 836 53 93)

Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 - 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha

Ludothek Ping Pong

Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden Di/Mi Jeden 1. Sa Jeden Di

18.00 - 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 - 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi Jeden letzten Fr

19.00 - 23.00 19.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21)

Schulhaus Ob

Jeden 1. + 3. Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 - 16.00

Kleinkindberatung ZH

Mütter-/Väterberatung

Neu: Zentrum Bären Schulhaus Ob

Jeden Di/Mi/Do/Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21,)

Jeden Do

08.45 - 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 - 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 - 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 - 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 - 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Andere Gemeinden

Einmalige Anlässe Datum/Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 - 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Treffpunkt

48

Dorf-Blitz

07/2012

kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

produkte checken

Tausende Franken werden in die Gestaltung der Verpackung investiert, damit Produkte zum Kauf animieren und im Einkaufswagen landen. Abgesehen von den gesetzlichen Mindestanforderungen sind die Verpackungsinformationen aber oft nichts als werberische Schönfärberei; nach Warnungen vor bedenklichen Inhaltsstoffen oder kritischer Herkunft von Zutaten sucht man vergeblich. Deshalb hat sich «codecheck.ch» der Bereitstellung objektiver Informationen über Lebensmittel- und andere Produkte verschrieben und eine riesige Datenbank angelegt, in der Fakten von diversen Quellen gesammelt sind. Bei Fischen findet man beispielsweise Angaben von Greenpeace zur Gefährdung der Spezies und zur Fangmethodik, bei Kosmetika Angaben über Palmölgehalt und kritische Inhaltsstoffe. Damit schon beim Einkaufen «gecheckt» werden kann, gibt es eine «Codecheck»-App.

www.codecheck.ch

alles über redensarten

Haben Sie sich jemals gefragt, weshalb man von «Eselsbrücken» spricht? Oder weshalb man «Fersengeld» gibt? Wussten Sie, dass die Redensart «ins Fettnäpfchen treten» einen äusserst realen Ursprung hat? Oder dass man Schlitzohren früher tatsächlich die Ohren geschlitzt hat? «redensarten.net» beantwortet so ziemlich jede Frage, die man zu Herkunft und Bedeutung von Redensarten haben kann. Auch dürfte ein Grossteil aller deutscher Redensarten auf der Seite erfasst sein, zusammen mit passenden Anekdoten und konkreten Beispielen für die Verwendung der Redewendungen. Die ganze Sammlung ist alphabetisch geordnet, was die Suche nach bestimmten Phrasen einfach macht. Die Seite eignet sich auch dazu, einfach darin zu Schmökern und zu Schmunzeln.

grüne reiserouten

www.redensarten.net

Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz beschäftigen unsere Gesellschaft mehr als je. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich manch einer auch beim Buchen von Ferienreisen Gedanken über die CO2-Emissionen macht, die beim Transport von Mensch und Gepäck zum Urlaubsziel anfallen. Da der Verzicht auf die wohlverdienten Ferien aber keine Alternative darstellt, nimmt man diese Umweltbelastungen in Kauf. Hier setzt «routerank.com» an: Die Reiseroutensuchmaschine stellt verschiedene Möglichkeiten zusammen, mit Kombinationen von Auto, Bahn, oder Flugzeug ans Ziel zu gelangen und bewertet die Treibhausgasemissionen der Alternativen. So lässt sich einfach und bequem die schnellste und umweltfreundlichste Reiseart ermitteln und auch gleich buchen. Zudem sind die Reisen direkt mit «myclimate» verlinkt, wo man die CO2-Emissionen der Route gleich noch kompensieren kann.

www.routerank.com

orientierung im labelchaos

Seit die Industrie entdeckt hat, dass es den Verkaufszahlen zuträglich ist, wenn Produkte mit allerlei hübschen Signeten vollgepflastert sind, ist die Zahl der Labels regelrecht explodiert. Was die meist aufwendig gestalteten und auch recht ansehnlichen Logos bedeuten, weiss man selten genau. Das überrascht nicht, denn allein in der Schweiz sind über 150 Umwelt- und Soziallabels in Gebrauch. Orientierung in diesem Chaos bietet die Seite «labelinfo.ch», wo man Informationen zu allen Labels findet, denen man im Einkaufsalltag begegnen könnte. Im Handumdrehen lässt sich herausfinden, was sich hinter den diversen Bio-Signeten verbirgt oder welchen Kriterien «Max Havelaar»-Produkte genügen müssen.

produktwahl-hilfe

www.labelinfo.ch

Auf «topten.ch» findet man in unzähligen Kategorien eine Auflistung der Produkte, welche bezüglich Umweltfreundlichkeit, Qualität, Gebrauchsfähigkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vergleich zur Konkurrenz zu den Besten gehören. Damit die Informationen möglichst neutral sind, arbeiten die Betreiber der Seite eng mit spezialisierten Instituten und Organisationen zusammen, beispielsweise mit dem WWF, mit «Stiftung Warentest», der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz und dem Konsumentenschutzmagazin Saldo. Damit ist die Seite ein guter Ratgeber für den Kauf von Haushaltsund Bürogeräten, Autos und Fernsehern. Sogar bei der Beleuchtung von Räumen und beim Umbau oder der Energieversorgung kann die Seite behilflich sein.

www.topten.ch

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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