Nr. 2 23.02.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Kreiselsanierung in Bassersdorf hat begonnen
Im Überblick Kommentator
«Es ist nie der richtige Zeitpunkt»
Der 35-jährige Mario Winiger ist Flugverkehrsleiter am Flughafen Zürich und bei Skyguide in Wangen bei Dübendorf sowie zweisprachiger Kommentator bei Anlässen der Patrouille Suisse im In- und Ausland. Seiten 4/5
Basi-Fasnacht Nach dem Motto «Sehen und gesehen werden» haben sich am vergangenen Wochenende mehr als 10 000 Besucher am traditionsreichsten Narrentreiben im Zürcher Unterland, an der 57. Bassersdorfer Fasnacht, ein Stelldichein gegeben. Seiten 8/9
Bannumgang
Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit haben am vergangenen Dienstag nun die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung des Bassersdorfer «Löwenkreisels» und der Erweiterung der Bachdurchlässe von Alt- und Auenbach begonnen. Ende Januar informierten die kantonale Baudirektion und die Gemeinde die Bevölkerung an einer gut besuchten Orientierungsversammlung nochmals über die Details der rund elfmonatigen Bautätigkeit. von Reto Hoffmann Täglich rollen rund 20 000 Fahrzeuge durch Bassersdorf. Schon heute bildet sich zu den Stosszeiten morgens und abends rund um den Kreisel regelmässig stockender Kolonnenverkehr. Dass sich die Situation während der Bauzeit noch verschlimmern dürfte, ist auch den Verantwortlichen von Gemeinde und Kanton bewusst. Mit einem ausgeklügelten Umleitungssystem und weiteren flankierenden Massnahmen will man jedoch sicherstellen, dass auch während der ganzen Bauzeit, die voraussichtlich bis Ende Jahr dauert, der Verkehr im und
durch das Dorf nicht ganz zum Erliegen kommt.
Bauphasen in vier zeitlichen Etappen Wie von Christian Kull, Projektleiter des kantonalen Tiefbauamtes, an der Orientierungsversammlung in der bxa zu erfahren war, erfolgen die Bauarbeiten in vier zeitlichen Etappen. Bis Ende März dauern nun die Vorbereitungsarbeiten, inklusive Erstellung der Provisorien sowie dem Rückbau des Kreisels. Ausserdem wird bereits mit dem Ausbau der Bachdurchlässe des Alt- und Auenbaches
begonnen. Bei diesen Arbeiten, so Kull, kann der Verkehr noch normal zirkulieren. In der zweiten Phase, von März bis Juni, erfolgt der halbseitige Umbau des Kreisels (Seite Schmitte). Der Verkehr wird zweiseitig über die andere Hälfte des Kreisels geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Von Kloten her können Verkehrsteilnehmer dann nicht mehr links Richtung Nürensdorf abbiegen. Die Winterthurerstrasse ist nur noch in Fahrrichtung Nürensdorf befahrbar. Von Juni bis Oktober erfolgt die dritte Phase, mit dem Neubau der anderen Kreiselhälfte und dem Bau der neuen Bacheinlässe. Hierzu wird die Winterthurerstrasse für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Von Oktober bis Dezember kann bei den Abschlussarbeiten der Verkehr dann Fortsetzung auf Seite 2
Unvergesslich schöne Winterstimmung in Brütten: Trotz eisigem Wind, viel Schnee und bitterer Kälte kann ein Grenzumgang Freude bereiten. Seiten 20/21
Busfahrten Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011 verkehrt die Buslinie 767 ab Nürensdorf nicht mehr direkt zum Flughafen; Passagiere mit diesem Ziel müssen am Bahnhof Bassersdorf umsteigen. Stattdessen verkehrt die Linie 660 nun abends neu im 30-Minuten-Takt. Seite 27
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
ab Seite 7 ab Seite 15 ab Seite 23
Bei der Sanierung der Bachdurchlässe wird der Übergang beim Gemeindehaus für den Verkehr gesperrt. Eine Ersatzbrücke soll jedoch in dieser Zeit Zugang zu den Gewerbeparkplätzen, diesseits des Altbaches gewährleisten. (rh)
Spitze Feder gen Menschen verstehen wir im Allgemeinen eine Person, die Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitmenschen nimmt. Weil es für die Mitesser unangenehm ist, rülpsen anständige Menschen nicht am Tisch. Ebenso spucken sie nicht auf den Boden. Anständige Menschen sorgen für ein gutes gesellschaftliches Klima und grüssen darum, wenn sie jemandem auf der Strasse begegnen. Anständige Menschen befolgen Regeln über den gesetzlichen Rahmen hinaus, weil es das Zusammenleben angenehmer macht. Christian Weiss
Vor einiger Zeit forderte mich ein Leser auf, etwas zum Thema Anstand zu schreiben. Gerne komme ich diesem Wunsch nach. Unter einem anständi-
Fortsetzung von Seite 1 wieder normal rollen. Der Einbau des Deckbelages schliesslich wird im Sommer 2013 ausgeführt.
Grossräumige Umleitung auch für Busse Während der Bauzeit von März bis Juni wird der Verkehr aus Richtung Kloten nach Nürensdorf grossräumig über Baltenswil, Tagelswangen und Lindau umgeleitet. Während der Vollsperrung der Winterthurerstrasse erfolgt diese Umleitung in beiden Fahrrichtungen. Auch die Buslinien 660 und 767 sind in der Bauphase 3 (Juni bis Oktober) von der Vollsperrung der Winterthurerstrasse betroffen. Die
Impressum
ww.dorfblitz.ch erate@dorfblitz.ch daktion@dorfblitz.ch
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch susanne.reichling@dorfblitz.ch
Doch der Anstand ist auf dem Rückzug: Nicht mehr der berühmte «gesunde Menschenverstand» als Basis des Anstandes ist Massstab des Zusammenlebens, sondern ständig neue gesetzliche Bestim-
mungen. So ist das Spucken im öffentlichen Raum im Falle von Bassersdorf keine Frage des Benehmens, sondern ein Verstoss gegen die Polizeiverordnung. Auch gibt es dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung für ferngesteuerte Autos. Es ist nicht mehr Ermessensfrage, wie weit ich mein Spielzeug nutzen kann, damit ich andere nicht belästige oder gefährde. Es ist gesetzlich vorgeschrieben: Bei 15 Kilometer pro Stunde ist fertig. Es gibt viele Mitmenschen, die dem Irrtum unterliegen, diese Gesetze würden unsere Welt sicherer machen. Das Gegenteil ist der Fall. Wo alles gesetzlich reglementiert ist, braucht es keinen Anstand mehr. Man muss nicht mehr zwischen richtig und falsch, zwischen zumutbar
und nicht zumutbar unterscheiden. Die Folge ist der unmündige Mensch, der kein Gefühl für Verantwortung gegenüber sich selbst und gegenüber anderen hat. Wo kein Polizist ist, der diesen Missetäter überwacht, herrscht trotz aller Gesetze die pure Gefahr. Wir Anständigen sind darum dazu verpflichtet, jene Politiker (und Bürger) hart zu kritisieren, die uns immer mehr Gesetze aufdrängen. Und man komme mir bei der Kritik nicht mit dem «guten Stil». «Kritisieren ja, aber mit Stil!» rufen gerade die unanständigen Leute, welche in Wahrheit keine Kritik wollen und die Meinungsfreiheit nicht achten. Christian Weiss
Strecke wird während dieser Zeit von der Klotenerstrasse via Steinlig- und Mösli- in die Winterthurerstrasse geführt. Die Haltestelle vor dem Gemeindehaus wird während dieser Zeit aufgehoben. Im Bereich der Schulhäuser Steinlig und Mösli werden dafür einige bauliche Anpassungen vorgenommen. Um den Busverkehr zu gewährleisten (siehe Plan auf Seite 3) werden einige Parkplätze beim Schulhaus auf einen Kiesplatz an der Steinligstrasse verlegt. Die Parkplätze an der Möslistrasse werden als Lager- und Installationsplatz genutzt. Die wichtigste Massnahme ist jedoch der Einbau einer Schranke an der Möslistrasse, oberhalb des Schulhauses. Diese kann für die Durchfahrt nur noch vom Bus automatisch geöffnet werden. Für den
Individualverkehr wird die Möslistrasse zur Sackgasse. Grund dafür ist die Verhinderung von Schleichverkehr durch dieses Quartier.
Natürlich muss auch das rund um die Grossbaustelle domizilierte Ge-
werbe während dieser Zeit mit eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten rechnen. Doch die Bauverantwortlichen versichern, dass die Erreichbarkeit jederzeit gewährleistet sei. Auch will man mit einer guten Beschilderung die jeweiligen Zubringermöglichkeiten anzeigen. Für die temporär wegfallenden Parkplätze entlang der Winterthurerstrasse gibt es Alternativen. So sollen auf dem Parkplatz hinter dem alten Dorfschulhaus sechs Kurzzeitparkplätze für den Publikumsverkehr des Gewerbes bezeichnet werden. Mit einer provisorischen Brücke über den Altbach wird zudem dafür gesorgt, dass die Parkplätze der verschiedenen dort ansässigen Geschäfte erreichbar bleiben.
Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8
Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Konrad Schwitter Christian Weiss
Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin
(sb) (rh) (kk) (sl) (dm) (mo)
Der Bus 765 zwischen Flughafen Kloten und Dietlikon wird während der gesamten Bauzeit normal verkehren können. Allerdings werden die Haltestellen «Löwen» zur Fahrbahnhaltestelle vor der Drogerie Hafen und die Haltestelle Schmitte erhält ein Provisorium an der Bahnhofstrasse (Höhe Brunner Eisenwaren).
Erreichbarkeit des Gewerbes gewährleistet
Webmaster
(mp) (re) (sr) (ks) (cw)
Reto Hoffmann
Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 ISDN (Leonardo): 071 910 04 61/62 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch
Auflage 16. Jahrgang, 8900 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–
Die nächste Ausgabe erscheint am 29. März 2012.
Dorf-Blitz
02/2012
Thema des Monats
Als grösste Sorge äusserten die mehr als 400 an der Orientierungsversamlung erschienenen Bassersdorferinnen und Bassersdorfer ihre Befürchtungen bezüglich Schleichverkehrs durch die Quartiere, welcher Anwohner und besonders die Schulkinder gefährden könne. Christian Pfaller, Gemeinderat und Vorsteher der Abteilung Bau und Werke, ist sich der Gefahr von Schleichverkehr bewusst.
Problem Schleichverkehr Würde der Schleichverkehr mit Fahrverboten komplett unterbunden, dann seien auch die Quartiere selbst vom Dorf abgeschnitten, betonte der Gemeinderat. «Schleichverkehr ist wie Wasser, er sucht sich immer einen Weg», erklärte Pfaller zu diesem Problempunkt. Man habe mit der Kantonspolizei die kritischen Stellen angeschaut, mit besonderem Augenmerk auf die Schulwege. Die Sicherheit werde mit einem verstärkten Lotsendienst gewährleistet, versprach Pfaller. Mit einer verbotenen Fahrrichtung (Einbahn) wolle man ausserdem den Schleichverkehr in der Schatzackerstrasse aus Richtung Nürensdorf verhindern. Ansonsten erachte er es als sinnvoll, zu beobachten, wie sich die Situation tatsächlich entwickle und dann – wo notwendig – rasch zusätzliche Massnahmen zu verordnen, meinte der Bauvorstand. In Anbetracht dieser Überlegungen bleibt vorerst auch die Opfikonerstrasse vor dem Schulhaus Geeren bis auf weiteres durchgängig befahrbar. Sie wurde von mehreren Votanten als stark frequentierter Schleichweg und gar als Raserstrecke bezeichnet, die es mit einer Schranke zu unterbrechen gelte.
Appell an die Bevölkerung Zum Schluss der Versammlung appellierte Gemeinderat Pfaller an die Bevölkerung, Geduld und Verständnis für die bevorstehenden Verkehrseinschränkungen aufzubringen. «Für eine Sanierung ist es nie der richtige Zeitpunkt», meinte der Bauvorstand, doch seien diese Massnahmen dringend nötig und eine Investition in die Zukunft. Er forderte die Anwesenden auf, auch in dieser schwierigen Zeit das lokale Gewerbe mit Einkäufen zu unterstützen.
Planübersicht der Baustelle in der Phase 3: Die Winterthurerstrasse ist komplett gesperrt und der Verkehr in der Gegenrichtung (gelbe linke Spur) wird über den nahe der Schmitte liegenden neuen Kreiselteil geführt. (zvg)
Die provisorische Busroute im Gebiet der Schulhäuser Mösli/Steinlig ist gelb ausgezeichnet. An der Möslistrasse wird eine Barriere montiert, welche nur vom Bus geöffnet werden kann. (zvg)
Hochwasserschutz von Bassersdorf wird verbessert Neben der Erneuerung des «Löwenkreisels» ist die Sanierung der darunterliegenden Durchlässe des Alt- und des Auenbaches wichtiger Teil der ganzen Bauarbeiten. «Die Durchlässe sind in einem desolaten baulichen Zustand», erklärte Christian Hosig vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Er zeigte dazu eindrücklichen Bildern. «Das Bauwerk hält nur noch aus Gewohnheit», meinte er lakonisch. Neben dem schlechten Zustand sei auch das Abflussvermögen der Durchlässe viel zu gering, um ein Hochwasser zu schlucken, führte der Experte weiter aus. Was jetzt umgesetzt werde entspreche dem Standard, welcher heute gefordert sei. Aktuell beträgt das Abflussvermögen an dieser Stelle lediglich 11 Kubikmeter pro Sekunde, gefordert sind aber 26 Kubikmeter Wasser, die pro Sekunde müssen durchfliessen können. Erschwert wird die anstehende Sanierung durch die Tatsache, dass sich der Abfluss unter dem Kreisel teilt, in den Kanal des Altbaches und jenen des Auenbaches. Diese Bachdurchlässe (in der Verantwortung des Kantons) sind nur ein Bestandteil des Gesamtkonzeptes zum Hochwasserschutz der Gemeinde Bassersdorf. Weiter gehört auch ein so genanntes Hochwasserrückhaltebecken dazu, welches von der Gemeinde noch erstellt und unterhalten werden muss. Über eine vorliegende Machbarkeitsstudie für den Bau eines solchen Beckens will der Gemeinderat noch in diesem Jahr befinden und über das weitere Vorgehen entscheiden. (rh)
3
4
Monatsinterview
Dorf-Blitz
02/2012
Flugverkehrsleiter und Speaker/Kommentator der Patrouille Suisse
«Dreidimensionale Denkweise ist Voraussetzung» Der 35-jährige Mario Winiger lebt mit seiner Ehefrau Sandra seit rund einem Jahr in Brütten. Winiger arbeitet auf dem Flughafen Zürich und im Skyguide-Gebäude in Wangen bei Dübendorf als Flugverkehrsleiter. Daneben ist er Kommentator und Flugsicherungs-Offizier der bekannten Patrouille Suisse, dem Kunstflugteam der Schweizer Luftwaffe. von Mano Reichling Ihr Arbeitsplatz befindet sich auf dem höchsten Punkt des Flughafens Zürich. Ein Traumziel manch eines flugbegeisterten jungen Menschen. Wie kommt man dort hinauf? In dem man sich bei Skyguide meldet. Wir suchen immer Flugverkehrsleiter. Wenn man die Selektion besteht, kann man die Schulung bei Skyguide beginnen. Nach ungefähr zwei Jahren hat man die erste Lizenz und arbeitet erstmals selbständig am Radar. Dann kehrt man zurück in die Schulung und bildet sich während einem Jahr weiter mit dem Ziel, beide Lizenzen zu haben, also für den Dienst am Radar als auch für die Arbeit im Kontrollturm. Die beiden Arbeitsorte sind grundsätzlich verschieden. Im Kontrollturm arbeiten wir grösstenteils auf Sicht, im Anund Abflugbereich hingegen mit Radar. Hier ist eine dreidimensionale Denkweise Voraussetzung. Denn die Flugzeuge werden am Bildschirm zweidimensional dargestellt, aber man muss sich die verschiedenen Höhen vorstellen können, auf denen sich die Flugzeuge bewegen.
«Im Kontrollturm arbeiten wir auf Sicht, im An- und Abflugbereich hingegen mit Radar» Ist die Ausbildung nicht extrem anforderungsreich? Wir suchen sicher spezielle Charaktere. Die Fähigkeit, gleichzeitig verschiedene Dinge auszuführen, ist nicht jedermanns Sache. Wir müssen
Mario Winiger in seiner Funktion als Speaker der Patrouille Suisse während der Show vor dem diesjährigen Lauberhorn-Rennen auf dem Startgelände. (zvg)
beispielsweise beim Telefonieren gleichzeitig auch den Funkverkehr und das Geschehen auf dem Radar im Griff haben, aber auch wissen, was der Kollege am Bildschirm nebenan macht. Solche Eigenschaften wie auch das vorher angetönte dreidimensionale Denken muss man mitbringen, die kann man kaum erlernen. Beschreiben Sie ihren Werdegang. Nach der Sekundarschule erlernte ich Maschinenzeichner bei Sulzer Winterthur mit der begleitendenden Berufsmittelschule, aber ich habe schon immer mit der Fliegerei geliebäugelt. Darum wechselte ich nach der Lehre an den Flughafen Zürich, wo ich zuerst als Crew-Busfahrer bei der damaligen Jet Aviation arbeitete. Dann bekam ich eine Festanstellung als so genannter Red Cap, das sind die Leute, welche die ganzen Ladeberechnungen für die Flugzeuge ausführen. Dort arbeitete ich mich hoch bis zum Schichtleiter der Flugzeug-Abfertigung. 1999 wechselte ich zu Skyguide auf dem Militärflugplatz Emmen. Wie heisst ihre Berufsbezeichnung genau? Meine Berufsbezeichnung heisst Flugverkehrsleiter HF. Das beinhaltet
die Qualifikation als Fluglotse im Kontrollturm in Zürich und auch am Radar für den An- und Ablugbereich. Wir sind zuständig für die ganze Abwicklung der Starts und Landungen im Nahverkehrsbereich, der ungefähr von Bern bis Stuttgart und von Basel bis zum Gotthard reicht. Ihr Hobby, heisst das ebenfalls Fliegen? Nein, ich habe mit dem Golfspiel begonnen, da habe ich sehr grossen Spass dabei. Weiter bedeutet mir die Feuerwehr viel, ich bin beim Feuerwehr-Zweckverband Altbach im Kader engagiert. Können Sie einen typischen Arbeitstag beschreiben? Wie gesagt arbeite ich einerseits im Kontrollturm oder im Flugsicherungszentrum in Wangen, etwa zu gleichen Teilen. Zuerst begebe ich mich an den Briefing-Computer, checke meine Mails. Dann informiere ich mich über die aktuelle Situation und prüfe nach, ob neue Dienstvorschriften eingegangen sind. Wir erhalten relativ viele neuen Dienstanweisungen, die in einem eigenen System abrufbar sind. Die muss ich zur Kontrolle visieren. Schliesslich informiere ich mich über
«Wir erhalten relativ viele neuen Dienstanweisungen, die in einem eigenen System abrufbar sind» die Wettersituation und den aktuellen Luftverkehr. Dann melde ich mich beim Schichtleiter, der mir meinen zu betreuenden Luftraum-Sektor zuteilt. Das kann beispielsweise der ganze Anflugverkehr im Osten sein, den ich zu betreuen habe. Oder ich werde als Coordinator eingeteilt und fungiere dann als Supervisor für meine Kollegen an den Radarbildschirmen. Wir arbeiten maximal zwei Stunden an einem Arbeitsplatz, dann müssen wir eine vertraglich bedingte Pause von mindestens 20 Minuten einlegen. In den sieben Stunden Arbeit pro Tag, haben wir zwei Pausen eingeplant. Die Vielseitigkeit ihrer Tätigkeit, ist die nicht auch anstrengend? Ja, nach sieben Stunden ist man schon froh, den Kopf etwas auslüften zu können. Gerade heute Morgen arbeitete ich im Kontrollturm, bei Schneetreiben. Neben den Flugzeugen hatten wir dutzende von Fahrzeugen für
Dorf-Blitz
02/2012
den Winterdienst im Einsatz. Man arbeitete nicht mehr nach einem standardisierten System, sondern witterungsbedingt auf verschiedenen Pisten. Da musste man den Kopf wirklich extrem bei der Sache haben und ich war froh, in den Pausen etwas abschalten zu können. Nach einem solchen Arbeitstag ist man ziemlich geschafft. Arbeiten alle Leute bei Skyguide wie Sie im Kontrollturm und am Standort der Skyguide in Wangen? Es gibt zwei Gruppen von Flugverkehrsleitern. Meine Gruppe arbeitet im Kontrollturm und am Radar. Die anderen Lotsen arbeiten «nur» im Skyguide-Gebäude. Diese leiten und überwachen die Flugzeuge während den Überflügen in den oberen Flugstrassen am Radar-Bildschirm.
«In der Nacht arbeiten immer zwei Personen, auch wenn der Flugplatz geschlossen ist» Arbeiten Sie in drei Schichten? Wir haben mit der Nachtschicht gerechnet 13 Schichten im Kontrollturm. In der Nacht arbeiten immer zwei Personen, auch wenn der Flugplatz geschlossen ist. So könnte ein Flugzeug in einem Notfall in Zürich landen. In der Anflugleitstelle sind es 14 Schichten pro Tag. Wie unterscheidet sich die Arbeit auf dem Militärflugplatz Emmen gegenüber dem Flughafen Zürich? Man kontrolliert dort weniger Flugzeuge, dafür ist aber die Kontrolle umso aufwändiger. Dies ergibt sich einerseits aus dem Tempo einer Militärmaschine, anderseits waren die Flugzeuge damals auch mit viel weniger Ausrüstung für die Navigation ausstaffiert. Denn die Kampfflieger sind in erster Linie gebaut zum Kämpfen und nicht, um möglichst komfortabel von A nach B zu fliegen. Die so genannten Talkdown-Anflüge sind sehr anspruchsvoll. Man muss den Piloten richtiggehend «herunterreden», die Höhe stets bekanntgeben und Richtungskorrekturen anordnen. Mit einem Militär-Flugzeug ist man als Flugverkehrsleiter absorbiert. In Kloten funktioniert mit dem Instrumenten-Landeanflug alles mehr oder
Monatsinterview weniger automatisch. Ich hatte auch die Lizenz für den Flugplatz Buochs, dort musste man neben den Flugbewegungen zusätzlich insgesamt elf Barrieren schliessen und öffnen, weil eine Kantonsstrasse den Flugplatz tangiert; das war zusätzlich eine grosse Verantwortung. Was ist das Spezielle am Flughafen Zürich? Das Spezielle am Flughafen sind die sich kreuzenden Pisten und die überdurchschnittlich vielen Lärmrestriktionen, die wir einhalten müssen. So fliegen wir Zürich nicht nach aviatischen Grundsätzen, sondern nach politischen Gegebenheiten an. Die Lärmvorschriften haben eine sehr starke Gewichtung, was den Flughafen Zürich zu einem sehr komplexen Arbeitsumfeld macht. Abfliegende Flugzeuge müssen bei uns kurz nach ihrem Start wieder über den Flugplatz fliegen, andere Flughäfen können den Flugverkehr so leiten, dass die gestarteten Maschinen rasch möglichst weg vom Flughafen sind. Unser Regime führt zu vielen Konflikten, welche wir Flugverkehrsleiter verhindern müssen. Wie viele Flüge werden während einer Stunde abgefertigt? Die Kapazität des Flughafens beträgt 36 bis 40 Landungen pro Stunde; Starts sind ebenfalls so viele geplant. Während des Weltwirtschaftsforums in Davos kann diese Zahl auf bis über 50 Starts steigen. Dies macht man in der Regel alleine. Aber man muss dies etwas relativieren, denn kurzfristig hat man im Kontrollturm mit je fünf oder sechs Piloten Funkkontakt. Bei den Anflügen am Radar können
es aber gut und gerne zehn Maschinen sein. Neben ihrem interessanten Beruf sind Sie offizieller Speaker der Patrouille Suisse (PS); wie sind Sie zu diesem Engagement gekommen? Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Während meiner Tätigkeit in Emmen traf ich oft auf Piloten, welche auch dem Patrouille Suisse-Team angehörten. Man kam in der Kantine ins Gespräch, unter anderem auch mit dem Spezialisten, der die Flugpläne für die Einsätze im Ausland anfertigte. Eines Tages kam er auf mich zu und erklärte mir, dass die PS einen neuen Kommentator und FlugsicherungsSpezialist suche, ich solle mich doch für diesen Job bewerben. Ich konnte dann auf Einladung des Kommandanten Daniel Hösli einen Tag mit dem Team zusammen sein, das Team entschied darauf, dass ich aufgenommen werde. In der PS gibt es nur Team-Entscheide, alle Mitglieder müssen mit einem Kandidaten einverstanden sein. Das ist auch bei den Piloten der Fall, denn in einer solchen Gruppe muss man sich zu 100 Prozent auf den Anderen verlassen können. Ein verschworener Haufen eben. Neben den sechs Piloten und dem Kommandanten gehören wir zwei Kommentatoren – Alban Wirz für die französische und italienische Sprache und ich für deutschen und englischen Kommentare – offiziell zum Team. Dazu stossen jeweils noch zwischen 12 und 15 Mechaniker. Die fahren mit zwei gut ausgerüsteten Lastwagen an die Orte im Ausland, an denen die PS ihre Shows fliegt. Es erfüllt übrigens das ganze Team mit Genugtuung und Freude, wenn wir die Schweiz im Ausland vertreten dürfen.
Ein letzter Check auf dem iPad vor dem nächsten Einsatz; die Uniform hat der 35-jährige Brüttener bereits angezogen. (re)
5 Wozu braucht es so viele Mechaniker? Wir haben genug Material dabei, um einen allfälligen technischen Defekt zu beheben; das Einzige, das die Mechaniker nicht dabei haben, dürfte ein Triebwerk sein. Der Tiger hat keinen integrierten, elektrischen Anlasser, der das Triebwerk startet. Wir brauchen dafür eine externe Turbine, welche die Luft zum Starten liefert. Die ist unter anderem auch auf den Lastwagen platziert. Fliegen Sie eigentlich selber? Nicht mehr, ich habe die Lizenz gemacht, fliege aber nicht mehr selbst. Ich habe etwa 300 Flugstunden. Als ich aber mit meinem Job begann, legte ich die Fliegerei aufs Eis. Ich konnte aus zeitlichen Gründen nicht mehr genügend eigene Flugstunden erbringen, so dass ich ganz damit aufhörte. Ich komme aber mehr als genug zum Fliegen.
«Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort» Durften Sie auch schon mit der Patrouille Suisse mitfliegen? Ja, dieses Privileg war mir einmal gegönnt: Ein wirklich fantastisches Erlebnis. Aus meiner Erfahrung als Pilot konnte ich die Distanzen ungefähr einschätzen. Aber als die Flugzeuge wirklich nahe nebeneinander herumkurvten, rückten sie nochmals drei Meter näher. Ich konnte jede Niete der Maschine neben uns zählen. Und das Ganze bei ungefähr 1000 Kilometer pro Stunde. Sie sind in Nürensdorf aufgewachsen, weshalb sind Sie nach Brütten gezogen? Eigentlich schauten wir uns schon seit einiger Zeit nach einer neuen Bleibe um. Ein Feuerwehrkamerad erzählte mir, er errichte ein Mehrfamilienhaus. Wir besichtigten die Liegenschaft im Rohbau und verliebten uns eigentlich sogleich in die Wohnung. Uns gefällt es sehr in Brütten; eine schöne Gemeinde, in der es allerdings beinahe immer windet (lacht). Und weil ich in der örtlichen Feuerwehr bin, kannte ich natürlich bereits verschiedene Brüttener. So kamen wir eher als Bekannte denn als völlig Fremde in die neue Wohngemeinde.
beat müller und peter wild werden jünger Gospel-Comedy-Theater
…erhellende ImmobilienKompetenz:
Rebweg 14 8309 Nürensdorf Telefon: 052 345 25 45 Fax: 052 345 25 57 Mobil: 079 201 80 07
Beratung Verwaltung cd@dunkel-immobilien.ch Verkauf Ins_48x94:Layout 1 21.1.2009
mit Jesus unterwegs aus der Sicht von Petrus und Andreas
www.dunkel-immobilien.ch
Ostersonntag 8. April 10:00Uhr Bassersdorf - Freihof Winterthurerstr. 21 Ticketpreise Erwachsene: 20.AHV / Lehrlinge: 15.Kinder ab 10J.: 10.-
Veranstalter GvC Bassersdorf www.gvc-basi.ch Ticketline: 044 836 59 10
FURRER & PARTNER SANITÄR AG
Kloten Bassersdorf
www.fischaugä.ch ...mit ä Heizung
Sanitär
Wir freuen uns auf Ihren Anruf ! Grindelstrasse 50 8303 Bassersdorf
info @ schaeppi-meier.ch www.schaeppi-meier.ch
Tel: 044 800 70 10
Telefon Telefax
043 266 22 88 043 266 22 80
Neubau Umbau Service
Weitere Informationen �inden Sie auf unserer neuen Website: www.recontas.ch
STEUER- UND Wir optimieren – Sie pro�itieren VORSORGEBERATUNG Bruno Früh
Wir optimieren – Sie profitieren!
Leiter Steuern Kontaktmöglichkeiten Tel. Direkt: 044 838 19 52 bruno.frueh@recontas.ch
Ilsada Murati
Bruno Früh
Ilsada Murati Kontaktmöglichkeiten Tel. Direkt: 044 838 19 61 ilsada.murati@recontas.ch
Lassen Sie Ihre Steuererklärung
Lassen Sieunser Ihre Steuererklärung unser Problem sein! Problem sein! RECONTAS
RECONTAS
TREUHAND
ITS
TREUHAND AG
Postplatz 3Postplatz Bassersdorf 044 838 044838 8381919 CH-8303 Telefon info@recontas.ch www.recontas.ch 3 CH8303 Bassersdorf Telefon 044 83819 1919 19 Fax Fax 044 2929info@recontas.ch www.recontas.ch Mitglied T R E U H A N D S U I S S E
TREUHAND
Partner: Remo Andrighetto Bruno Früh Markus Grob
8:2
Dorf-Blitz
Bassersdorf
02/2012
7
Aus Behörde und Verwaltung
Wochenfrischmarkt
Start in die neue Saison am Donnerstag, 29. März Der beliebte Wochenfrischmarkt wird trotz bevorstehender Grossbaustelle jeden Donnerstagvormittag durchgeführt. Bei Baubeginn wird er an die Gerlisbergstrasse auf den Parkplatz der reformierten Kirche verlegt. Verursacht durch den Zentrumsneubau muss der beliebte Wochenfrischmarkt temporär ausweichen. Die reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf bietet dem Markt für das Jahr 2012 «Asyl», so dass er ab Baubeginn weiterhin für die Bassersdorfer Bevölkerung da sein kann. Vom 29. März bis Ende Oktober oder eventuell Anfang November werden die Marktfahrer ihr gewohnt feines und frisches Angebot daher zuerst an der Dorfstrasse und später an der
Gerlisbergstrasse anbieten. Besuchen Sie uns, die Marktfahrer freuen sich auf Sie. Wir danken der reformierten
Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf schon jetzt herzlich für Ihre Gastfreundschaft.
Wirtschafts- und Gewerbepolizei Bassersdorf
Der Wochenmarkt zieht temporär an die Gerlisbergstrasse um. (zvg)
Comedy-Magic Entertainer Dan White
«Dan's Kinderzaubershow» im Jugendhaus
en
tion a l u t a r G Wir gratulieren
zum 90. Geburtstag am 25. März Luzia Schärer-Schormüller Bahnhofstrasse 2 zum 85. Geburtstag am 13. März Uorschla Huber-Mathieu Bergstrasse 38 zum 80. Geburtstag am 4. März Franz Wyss Rebhaldenstrasse 43 am 28. März Asbija Murati Chrüzacherstrasse 18
Am Samstag, 14. April um 12.30 Uhr bietet Dan White, zusammen mit seinem Zauberseehund «Sandy» den vier- bis neunjährigen Besuchern eine erlebnisreiche und witzige Zaubershow.
Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt:
Im Jugendhaus an der Klotenerstrasse 3 wird Dan White mit seiner witzigen und erlebnisreichen Show die Kinder verzaubern. Diese wird immer wieder vom Zauberseehund gestört, der selber versucht, Spässe zu machen und damit die Kinder zum Lachen zu bringen. «Sandy» ist der absolute Kinderstar und wird mit Sicherheit allen unvergesslich bleiben.
Tickets (Kinder kosten fünf, Erwachsene zehn Franken) sind ab sofort in der Bibliothek an der Klotenerstrasse 1 erhältlich.
Dan White bringt als führender Schweizer Kinderzauberer nicht nur
• Kitic Desimir, Schachenfeldstrasse 14, 8967 Widen; Umbau und Erweiterung Wohngebäude mit zwei Wohnungen, Breitistrasse 75, Kat.-Nr. 788 • Häuptli Paul und Marlis, Schatzackerstrasse 61, 8303 Bassersdorf; Erstellen eines Carports über den bestehenden Abstellplatz sowie Umgebungsgestaltung, Schatzackerstrasse 61, Kat.-Nr. 1180
persönliche Erfahrung im Umgang mit Kindern der verschiedenen Altersgruppen mit, sondern auch professionelle Schulung und pädagogisches Wissen.
Fachkommission Bau Kinderzauber mit Dan White. (zvg)
Kultur- und Bibliothekskommission
Bassersdorf
8
Dorf-Blitz
02/2012
Rund 10 000 Personen haben sich bei fünftägiger Narrenfreiheit vergnügt
Buntes Treiben in der Fasnachtshochburg Merkwürdige Gestalten mit vorwiegend farbenfroh bemalten Gesichtern gehörten seit Donnerstagabend bis Dienstag um die Mittagszeit im Dorfzentrum immer mal wieder zum täglichen Erscheinungsbild. Die Dorfmusik eröffnete am «Schmutzige Dunschtig» den Start zur Fasnacht. Danach gab die neu als «Softrocker» eingekleidete Gugge Kookaburra ein kurzes Konzert. Darauf trat die Bassersdorfer Gemeindepräsidentin Doris Meier ihre politische Hoheit über das Dorf traditionsgemäss an das Fasnachtskomitee ab. Symbolisch übergab sie den «Schlüssel zur Narrenfreiheit» an Fakoba-Obernarr Rolf Zemp. Nicht jedoch, ohne die symbolische Abgabe ihrer Ämter auch an Verpflichtungen zu knüpfen, welche die Fakobaner per «Giigeli-Zyschtig» zu erfüllen hatten.
«Als Gegenleistung für die Übertragung der politischen Macht erwarte ich von euch innovative Marketingideen zur Bewältigung der Problematik für das Gewerbe und die Verkehrsteilnehmer anlässlich der kommenden Kreiselsanierung hier im Dorfzentrum», umschrieb Doris Meier die erste Aufgabe. Bei der Schlüsselrückgabe erwarte sie im Namen der Exekutivmitglieder zudem ein Bassersdorfer Bier «jedoch nicht einfach umetikettiert und pro Gemeinderat ein Sixpack» und drittens ein speziell auf die Bedürfnisse der sieben Gemeinderatsmitglieder personalisiertes Fitnessprogramm, welches vor Ort dann von sieben Fakobanern auch selbst vorgeturnt werden müsse. Als Überraschung für alle Anwesenden liess die Gemeindepräsidentin eine von der Bäckerei Bosshart zubereitete
«Schnudernasen-Torte» (Durchmesser: 1 Meter; Gewicht 25 Kilogramm) auf die Bühne bringen. Die Narrenzunft wurde dazu verpflichtet, dass diese umgehend zu vertilgen sei. Spontan nahm Obernarr Rolf Zemp die sieben anwesenden Exekutivmitglieder in die Pflicht; die Kuchenstücke seien im Publikum zu verkaufen, um den Erlös für einen guten Zweck verwenden zu können. Der Erlös brachte 831.75 Franken; gemäss Gemeindepräsidentin Meier soll der Betrag aus der Gemeindekasse verdoppelt und aufgerundet werden. Am Freitagmorgen besammelte sich kurz vor neun Uhr eine mehrheitlich historisch gewandete Gruppe mit mehr als vier Dutzend Beteiligten zum «Buebemarsch». Zu Fuss via Baltenswil und Volketswil nach Uster
legten sie rund 15 Kilometer zurück. Am Freitag- und auch am Samstagabend herrschte dann anlässlich der legendären Faboba-Maskenbälle reges Treiben in der dekorierten MösliTurnhalle sowie bei fasnächtlichen Stationen in diversen Dorfrestaurants und Vereinszelten. Am Sonntagnachmittag ertönten punkt 14.30 Uhr die Böllerschüsse zur Eröffnung des rund eineinhalbstündigen Umzugs mit 50 Nummern. Guggenformationen und Narrenwagen, nicht nur aus der Region, sondern auch aus den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Thurgau und St. Gallen haben der 57. Bassersdorfer Fasnacht und dem zahlreich erschienenen Publikum ihre Reverenz erwiesen.
Text: Susanne Reichling/ Bilder: Reto Hoffmann weitere Foto (Bildstre s unter: cke) w
ww.dor
fblitz.ch
Die «Schnudernasen-Torte» wird angeschnitten.
Samstagnächtliches Guggenkonzert im Zentrum.
Noch rollt der «Verkehr» im Löwen-Kreisel.
Bunt und schrill am Samstagabend.
Dorf-Blitz
Bassersdorf
02/2012
9
ra.
musik Kookabur
quet der Guggen
Das Schlussbou
Bei «Kookaburra» sind auch die Kleinsten mit dabei.
Kameltanz der «Technoschnägge Siglisdorf» vor dem Behördenwagen.
Die «Gfüürchigen» aus
Oetwil wurden ihrem
Namen gerecht.
f dem Kreisels au agen. W ab ko Fa
g des Basi-
Nachbildun
Früh übt sich, wa
s ein richtiger Fa
Viel Volk säumte die Winterthurerstrasse am Sonntag beim Vorbeizug der Narrenwagen.
snächtler werden
will.
Konfettiregen der Nürensdorfer Creazione Arcobaleno-Coiffeusen.
Bassersdorf
10
Dorf-Blitz
02/2012
«Riitmuus» hat neuen Standort gefunden
«Umzug ins nahe Ausland ist die beste Lösung» Vor fünf Jahren hat Andrea Schmidt in einem Mietobjekt am Geerenweg das Projekt «Riitmuus» gestartet. Der Reiterhof war sowohl für die Verantwortungsträger der Gemeinde als auch die Betreiberin bezüglich Gesetzeslage ein Novum. Letztlich wurde aber klar: Nur vier Ponys sind mitten in dieser Bassersdorfer Wohnzone zugelassen. von Susanne Beck «Die Gespräche mit den Behördenmitgliedern wurden stets freundlich und wohlwollend geführt, auch wenn die Sachlage bald einmal klar war, dass ich mit den vielen Tieren – drei Hängebauchschweine, zwei Esel, zwei Sportpferde und 17 Ponys – einen neuen und geeigneten Standort suchen musste», erzählt die «Riitmuus»-Betreiberin Schmidt. Mehrere Hoffnungsschimmer auf neue Stand-
orte zerplatzten wie eine Seifenblase, da die Pferdehaltung vielerorts gesetzlich unklar geregelt ist (der DorfBlitz berichtete).
Schmidt vorab Reitunterricht für Kinder und Jugendliche erteilt.
ren Zeitpunkt eine Zusammenarbeit», berichtet Schmidt weiter.
Wohnort bleibt Schweiz
Ausreisepapiere vorbereiten
Arbeitsort Süddeutschland
Die beiden Esel und die drei Hängebauchschweine werden im Hof Eigental auf Klotener Gemeindegebiet ein neues Zuhause beziehen, an der Adresse, wo Andrea Schmidt mit ihrem Partner künftig ihren Wohnsitz haben wird. Gerne hätte sie sich mit allen ihren Tieren hier niedergelassen, jedoch auch in der Klotener Landwirtschaftszone dürfen nicht mehr als vier Pferde pro Betrieb gehalten werden. «Möglicherweise wird sich in den nächsten zwei Jahren noch ein neues Projekt ergeben. ‹Zoolino›, ein Streichelzoo in Zürich, plant, eventuell sein Angebot mit Ponys zu erweitern. Wir verfolgen das Thema weiter; vielleicht ergibt sich zu einem späte-
Nun laufen bereits die Vorbereitungen für den im Laufe der zweiten Märzwoche geplanten Wegzug nach Lottstetten. «Der Umzug ins Ausland ist die beste Lösung», ist Schmidt überzeugt. Unter anderem gelte es, die Ausreisepapiere für den Grenzübergang mit den 19 Huftieren bereitzuhalten. «Am 10. März werden wir am neuen Standort bereits einen Tag der offenen Türe durchführen. Natürlich hoffe ich, dass unsere bisherige Kundschaft uns dort besuchen und weiterhin meine Reitkurse besuchen wird.» Weitere Informationen zum neuen Ponyhof-Domizil und den Angeboten sind unter www.reitanlagefeldwiesen.de nachzulesen.
Sonja Monsch, eine Bekannte von Schmidt und von Beruf Reitlehrerin, hat im Januar des vergangenen Jahres ihren Wohnsitz und Arbeitsort von Wallisellen ins nahe Ausland, nach Lottstetten im süddeutschen Raum verlegt. Spontan hat die Reitstallbesitzerin aus dem Landkreis Waldshut der Mittvierzigerin Schmidt nun per Mitte März einen Pachtvertrag angeboten, damit die Bassersdorferin mit ihren Ponys und Pferden an der neuen Wirkstätte weiterhin Reitmöglichkeiten anbieten kann. Beide Reitlehrerinnen ergänzen sich mit ihren Angeboten, da Monsch ihre Dienstleistung auf Fortgeschrittene und Erwachsene ausrichtet, während
Mode und Nähkunst
Andrea Schmidt ist erleichtert, dass in rund zwei Wochen bereits der Umzug an einen neuen Wirkungsort erfolgt. (sb)
Bedürfnisfrage: «Hausärzte?» Am Freitag, 16. März lädt die EVP Bassersdorf-Nürensdorf um 19.30 Uhr ins reformierte Kirchgemeindehaus Bassersdorf zu einem Vortrag ein. Das Thema lautet: «Brauchen wir Hausärzte?» Der ehemalige Bassersdorfer Hausarzt Ruedi Hammer stellt sich als Fachmann mit langjähriger Berufserfahrung dieser Frage. Mit diesem Referat soll der Begriff «Hausarzt» mit aktuellem Inhalt gefüllt werden. Schwerpunkte sind unter anderem: Ausbildung zum
Arzt, Weiterausbildung zum Facharzt FMH, Aufgaben des Spezialisten, Aufgaben des Hausarztes, Arbeitsumfeld im Gesundheitswesen (demografische , politische, finanzielle Aspekte) und Lösungsversuche (Einheitskasse, ManagedCare, Gate-Keeping). Zu diesem sachlichen Vortrag mit anschliessender Diskussion sind alle, die sich Gedanken über die künftige Gesundheitsversorgung machen, herzlich eingeladen. (e)
Katharina Katongole hat sich nach einer beruflichen Auszeit ihren Traum erfüllt: Am 2. Februar eröffnete sie ihr Modegeschäft «Big + Chic» an der Winterthurerstrasse 4. Damen mit Format (Grössen 48 bis 60) werden künftig von der Inhaberin in modischen Fragen beraten und können aus dem aktuellen Sortiment ihre neue Garderobe aussuchen. Im Untergeschoss warten ab Anfang März fünf Nähmaschinen und drei Overlock-Maschinen an freundlich eingerichteten Arbeitsplätzen, die
stundenweise gemietet werden können. Die Maschinen sollen Frauen die Freude am Nähen zurück geben. Am Nachmittag werden künftig auch Nähkurse unter fachkundiger Leitung von ausgebildeten Schneiderinnen angeboten. Katharina Katongole strahlt Gelassenheit und Zuversicht aus. Als sie einst selbst einen Nähkurs besuchte, gefiel ihr besonders der Aspekt der sozialen Kontakte unter den Frauen. Das erhofft sie sich in Bassersdorf auch – natürlich neben der Freude an Mode. (ar)
Dorf-Blitz
02/2012
Bassersdorf
11
Umstrittene Standorte für «Valet-Parking»
Beschränktes Verständnis für billige Parkplätze Für Flugreisende besteht auch in Bassersdorf die Möglichkeit, ihr Auto günstig auf einem Parkareal abzustellen und sich dann vom Parkplatzbetreiber zum Flughafen bringen zu lassen. Dieses so genannte «ValetParking» ist einigen SP-Kantonsräten ein Dorn im Auge. Aber auch Einwohner stehen dieser Art der Landnutzung mehr als skeptisch gegenüber. von Christian Weiss Schon im vergangenen Herbst wandten sich die sozialdemokratischen Kantonsräte Ruedi Lais, Priska Seiler Graf und Thomas Hardegger mit einer Anfrage an den Regierungsrat. Ihrer Ansicht nach herrscht beim so genannten «Valet-Parking» (Flugreisende stellen ihr Auto auf einem Parkareal ab und lassen sich vom Arealbetreiber oder durch den öffentlichen Verkehr zum Flughafen bringen) ziemlicher Wildwuchs. Kerngehalt der Anfrage ist: «In welchen Bauzonen ist Valet-Parking überhaupt zulässig? Wie werden die Valet-Parking-Anlagen in der Parkplatzbilanz des Flughafens berücksichtigt? Welche Anforderungen an den Boden- und Gewässerschutz werden gestellt?» In seiner Antwort vom 9. November 2011 erklärt der Regierungsrat, dass «Valet-Parking-Betreiber, die in irgendeiner Form die Infrastruktur des Flughafens (dazu gehören auch Kurzzeitparkplätze an den Eingängen) nutzen, einer Zulassung durch die Flughafen Zürich AG (FZAG) bedürfen. Diese müssen dann auch der FZAG die Zahl ihrer Parkplätze bekannt geben.» Anders sehe es bei Betreibern aus, die keine Flughafeninfrastruktur benutzen; dort sei keine Zulassung der FZAG nötig, so die weiteren Ausführungen seitens der Zürcher Regierung.
Bassersdorf, steht eine Bewilligung zurzeit noch aus. Wie Gemeinderat und Bauvorstand Christian Pfaller auf Anfrage erklärt, stehe man in einem laufenden Verfahren. Der Betreiber habe die Auflage erhalten, eine Nutzungsänderung zu beantragen und den Nachweis zu erbringen, dass die Parkplätze in der Parkplatzbilanz der FZ AG enthalten sind und der Gewässerschutz gewährleistet ist.
Werden Bestimmungen eingehalten? Dass dieses Verfahren noch immer nicht abgeschlossen ist, stösst den beiden Bassersdorfern Guido Ruckstuhl und Christoph Wiggenhauser sauer auf. «Der Antrag auf Umnutzung ist schon im Juli 2009 erfolgt. Wir haben jetzt das Jahr 2012. Wie kann das so lange dauern?», fragt sich Guido Ruckstuhl. Für ihn und seinen Mitstreiter ist klar, dass die Anlagen bei der bxa, ebenso wie eine weiteres «Valet-Parking» hinter dem Bahnhof, unzulässig sind. Unter anderem zweifelt Ruckstuhl an, dass an diesen Orten die Bestimmungen für
den Gewässerschutz eingehalten werden. Weil beide der Ansicht sind, dass Rechte und Pflichten für Jedermann zu gelten haben, sind die beiden Senioren schon mehrmals an die Gemeinde herangetreten, um Klarheit in dieser Sache zu erlangen. Dort hat man ihnen beschieden, dass das Verfahren auf Grund einer unsicheren Rechtslage noch nicht abgeschlossen sei. Auch dafür hat Ruckstuhl wenig Verständnis: «In Opfikon hat die Gemeinde das Problem gelöst: Parkplätze sind dort nur im Zusammenhang mit einer anderen gewerblichen Nutzung erlaubt.»
Lieber Gewerbe statt Parkplätze Die beiden Senioren wollen sich mit den bisherigen Antworten der Gemeinde nicht zufrieden geben. Ruckstuhl betont aber gleichzeitig, dass er dem «ValetParking» gegenüber keineswegs eine völlig ablehnende Haltung einnehme. Im Zusammenspiel mit dem öffentlichen Verkehr könne er sich das durchaus vorstellen. Allerdings sei ein solches Zusammenspiel im Falle des Parkplatzes an der Grindelstrasse, wo weder eine Bus- noch eine Bahnstation in unmittelbarer Nähe sind, nicht denkbar. Auch der Bassersdorfer Gemeinderat ist nicht vollends begeistert über das
Baubewilligung nötig Bezüglich Baubewilligungen gelten laut einem Rechtsgutachten die kommunale Bau- und Zonenordung sowie das kantonale Planungs- und Baugesetz und die Vorgaben für Boden- und Gewässerschutz. Laut Antwort des Regierungsrates ist eine Baubewilligung notwendig und es spreche nichts Grundsätzliches gegen deren Erteilung. Im Falle des «Valet-Parkings» an der Grindelstrasse, unweit der bxa in
In einem «Valet-Parking» nahe der Sportanlage bxa wird Flugreisenden das Abstellen ihrer Autos angeboten. (cw)
«Valet-Parking». Christian Pfaller erkennt Argumente dafür und dagegen: Valet-Parking könne zu Mehrverkehr in der Gemeinde führen. Zudem hätte man in der Gewerbezone statt eines simplen Parkplatzes lieber einen richtigen Gewerbebetrieb, der viele Arbeitsplätze biete und Steuern generiere. Wenn allerdings die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden, dann sollte man der unternehmerischen Freiheit nicht im Wege stehen, so Pfallers Überzeugung.
Unternehmerische Freiheit Diese unternehmerische Freiheit scheint denn auch der Grund dafür zu sein, weshalb «Valet-Parking» existiert. Die Wettbewerbskommission hat es der FZAG nämlich untersagt, Anbietern von «Valet-Parking»Dienstleistungen spezifische Restriktionen aufzuerlegen oder deren Geschäft gezielt zu steuern oder zu kontrollieren. Eine Einschränkung unabhängiger Drittanbieter von Parkplätzen würde gegen das Kartellgesetz verstossen, wird argumentiert. Dies wiederum ist im Sinne der Flughafenkunden, wird doch durch die «Valet-Parking»-Anbieter das Parkplatz-Monopol des Flughafens gebrochen. Flugreisende erhalten dadurch eine kostengünstigere Alternative zu den Gebühren in den Flughafenparkhäusern. Am Flughafen kostet eine Woche parkieren zwischen 123 und 208 Franken. Eine Stichprobe bei «Valet-Parking»-Plätzen zeigt im Vergleich Preise zwischen 80 und 122 Franken; die jeweils höheren Preisangaben beziehen sich auf gedeckte Plätze. Was die von der Gemeinde vermisste rechtliche Sicherheit im Bewilligungsverfahren betrifft, will der Kanton helfend eingreifen. Im Entwurf für die Gesamtüberprüfung des kantonalen Richtplans sollen Parkierungsanlagen nur dort zugelassen werden, wo sie laut Richtplan explizit vorgesehen sind. Zudem sollen solche «Valet»-Parkfelder nur dann erlaubt und ermöglicht werden, wenn die Flugpassagiere von dort einen Anschluss an den öffentlichen Verkehr haben.
Bassersdorf
12
Dorf-Blitz
02/2012
Zweiter Anlass der Konzertzirkel-Saison
Ausdrucksstarke junge Stimme beeindruckte Wiederum lud der Konzertzirkel zum Konzert in die reformierte Kirche Bassersdorf ein. Auch dieses Mal wurde das zahlreich erschienene Publikum im Gotteshaus von einer ausdrucksstarken, jungen Stimme beeindruckt. von Sandra Lanz Als zweiter Gast der KonzertzirkelSaison wurde der in Winterthur ansässige Ruben Drole mit seiner begnadeten Bariton/Bass-Stimme empfangen. Begleitet wurde der Interpret durch die Pianistin Simone Keller. Ruben Drole wurde 1980 geboren und gewann bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich mehrere Gesangswettbewerbe. Seit 2005 ist er im Ensemble des Zürcher Opernhauses und wurde schon mit grösseren Partien betraut.
Junges Talent
Stimmwunder Ruben Drole, am Klavier begleitet von Simone Keller. (sl)
Das Publikum erlebte ein wirklich beeindruckendes Stimmwunder, welches die Seelen wärmte in dieser frostigen Februarnacht. Ruben Drole stellte die gesungenen Werke jedes Mal persönlich vor und gab den Zuhörern informationsreiche Erklärungen der bevorstehenden Darbietungen. Dies ermöglichte es auch Laien, den roten Faden zu finden und die Gefühle und Stimmungen der Lieder mitzuerleben.
Drole und Simone Keller drei Lieder nach Gedichten von Michelangelo, das musikalisch erschaffene Werk von Hugo Wolf.
Den ersten Teil des Konzertes bildeten Kompositionen von Johannes Brahms in Verbindung mit den Liedtexten der Dichter Heinrich Heine, Hans Schmidt, Theodor Storm und auch Detlev von Liliencron. Gefolgt von vier Chansons von Don Quichotte vom französischen Komponisten Jacques Ibert.
Ruben Drole ist es gelungen, die Zuhörer förmlich in eine andere Welt zu entführen. In eine Welt, die einem sonst fremd geblieben wäre: Die Welt der Seelen-Tiefe in allen Belangen, untermalt mit der imponierenden Begleitung der Pianistin Simone Keller.
Samstag 24. März 2012 auf dem Platz hinter dem alten Dorfschulhaus !
REPORTER
TELEFON
Entführt in andere Welt Nach einer kurzen Pause versetzte Ruben Drole die Zuhörer mit vier ernsten Gesängen – komponiert wiederum von Johannes Brahms – ins Staunen. Viel Kraft und Sicherheit liegt in seiner einmaligen Stimme. Die Präzision in der Aussprache der gesungenen Texte ermöglichte es, den Stimmungen und Gefühlen der Lieder zu folgen, ja, sie zu erleben. Zum Schluss präsentierten Ruben
20. Bassersdorfer Velobörse
Kompetente Beratung! Fachsimpeln und diskutieren Sie mit uns in der Kaffeestube!
Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden?
Annahme der Velos:
09.30 - 11.00 Uhr
Verkauf:
11.00 - 12.30 Uhr Eine Veranstaltung der
Dann rufen Sie uns bitte an:
079 258 55 79
Bassersdorf
Dorf-Blitz
Bassersdorf
02/2012
Ostern und Börse
13
Dinner mit musikalischen Köstlichkeiten
Beim Betreten des Lädelis «Jm Centrum» wird ab Mitte März gemütliche Osterstimmung spürbar sein. Einmal mehr kann der Gemeinnützige Frauenverein (GFV) – in den neuesten Farben- und Formentrends – eine bunte Auswahl an Hühnern, Hasen, Eiern, Deko-Schalen, Körben und weiteren Accessoires aus Filz, Holz, Glas, Stein, Metall oder Beton zum Verkauf anbieten. Die Ausstellung ist während folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Dienstag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr und 14.30 bis 17 Uhr sowie Samstag von 10 bis 12 Uhr; Montag geschlossen. Vom 23. bis 28. März findet in der Bungertstube die Damen-Frühlingsund Sommerbörse statt. Gut erhaltene, saubere und modische Kleider, Taschen, Foulards, Modeschmuck und Accessoires (maximal 30 Artikel) können abgegeben werden; 50 Prozent vom Verkauferlös gehen an die Überbringerin. Der restliche Betrag wird dem Verein Kids Kidney Care (Stadel) und der Stiftung Lindenbaum, Ausbildung und Wohnen (Pfäffikon ZH) gespendet. Nicht abgeholte Artikel werden dem Verein Papageno für Rumänien übergeben. Die Öffnungszeiten der Börse sind: Freitag von 10 bis 21 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr, Montag und Dienstag von 9 bis 11.30 Uhr sowie von 14.30 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 11.30 Uhr. Weitere Informationen sind unter www.frauenverein-bassersdorf.ch nachzulesen. (e)
Der Einladung der «Buffalo Band Bassaville» zum diesjährigen «Big Band Dinner» sind rund 180 Besucher mit Begeisterung gefolgt; ein Rekord. Durch das mit musikalischen Köstlichkeiten bereicherte DreigangMenu führte «Special Guest» Häna Ruppaner. Die von Roman Christoffel und Roman Brauchli geleitete Band präsentierte – wie immer traditions-
gemäss am letzten Januar-Wochenende – ein abwechslungsreiches Repertoire, das neben klassischer Big Band Literatur, wie «Cute» und «What a wonderful world» auch modernere Stücke, wie «Everything» von Michael Bublé beinhaltete. Als Krönung des Abends sang Moderator Ruppaner zusammen mit Sandra Frank, Sängerin der Band, gemeinsam das Duett
«Somethin’ stupid». Die im Franziskuszentrum servierten Essgänge begleitete Barpianist Thomas Wälchli mit sanfter Hintergrundmusik. Die Formation Buffalo Band Bassaville feiert im laufenden Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum; sie wurde ursprünglich aus ehemaligen Mitgliedern der Jugendmusik Bassersdorf-Nürensdorf gegründet. (e)
Orchesterkonzert
Passionsgeschichten
Zuger Sinfonietta in der Kirche
Maler und Komponisten
Der Bassersdorfer Konzertzirkel lädt am Freitag, 23.März um 20 Uhr, zu einem Orchesterkonzert in die reformierte Kirche ein. Die Zuger Sinfonietta ist ein engagiertes Kammerorchester. Es wurde 1998 gegründet und besteht aus 25 bis 40 meist jüngeren Berufsmusikern aus Zug und der Zentralschweiz. Die Zuger Sinfonietta gastiert an verschiedenen Konzertveranstaltungen und Festivals in der ganzen Schweiz. Das Konzertprogramm mit dem Titel «Russische Seele» präsentiert drei russische Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Igor Strawinsky, Dmitri Schostakowitsch und Pjotr Iljitsch Tschaikowski. An diesem Abend zeigen sich jedoch
alle drei von der heiteren Seite. Tschaikowskis Streicherserenade verbindet die Eleganz des 18. Jahrhunderts mit Anklängen an die russische Volksmusik. Schostakowitschs virtuoses Konzert für Klavier, Trompete und Streicher ist voller rhythmischer und dynamischer Überraschungen. Strawinskys Concerto für Streicher wiederum lehnt sich an die Form des kontrastreichen Concerto grosso an. Die Solisten am Konzertabend in Bassersdorf sind Benjamin Engeli (Klavier) und Immanuel Richter (Trompete); die Leitung der Darbietung hat Philippe Bach. Der Vorverkauf beginnt am 12. März in der Papeterie Gutenberg, Telefon 044 836 53 11; die Abendkasse ist ab 19.30 Uhr geöffnet. (e)
Im Laufe der Kunstgeschichte haben Maler immer wieder die Inhalte des christlichen Glaubens eindrücklich dargestellt; ihre Werke haben oft mehr Wirkung auf die Betrachter als Predigten und Bücher. Am Freitag, 30. März, und am Donnerstag, 5. April, um je 20 Uhr, werden in der reformierten Kirche Bassersdorf die Bilder einiger der wichtigsten Maler vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert grossflächig an die Wand projiziert. Thema sind die Passionsgeschichten aus den Evangelien. Neben einigen Erläuterungen durch Pfarrer Clemens Bieler, die den Betrachtern die Bilder erschliessen, werden auch Passagen aus der Johannes- und der Matthäuspassion von Bach zu hören und deren Text an der Wand zu lesen sein. (e)
The QUILTPLACE
The QUILTPLACE
T
TR A DITIONA L PATCHWOR K A N D QUILTING
T R A DI T ION A L PA T C H WOR K A N D QU I LT I NG
TRA
Ihr Ihr Chef Ihr Chef Chef theQUILTPLACE de de Service. de Service. Service.
The QUILTPLACE
Traditional quilting and p atchwork
PA T C H W O R K A N D Q U I L T I N G
The QUILTPLACE PA T C H W O R K A N D Q U I L T I N G
Ihr Ihr Kabelsalat. IhrKabelsalat. Kabelsalat.
Stoffe • Zubehör • KurSe Qu I LtS • GeSc h en K e • büc h e r Stoff t I er e • AcceSSoI r eS
Inserat von : Maler Isler
IN BASSERSDORF IN BASSERSDORF ODER WOANDERS ODER WOANDERS IM KANTON IMZÜRICH: KANTON ZÜRICH: Bei uns arbeiten Bei uns viele arbeiten helle Köpfe viele und hellefleissige Köpfe und Hände, fleissige die Elektroinstallationen Hände, die Elektroinstallationen kompetent, kompetent, IN BASSERSDORF ODER WOANDERS IM KANTON ZÜRICH: sorgfältig und sorgfältig zuverlässig und ausführen. zuverlässigEgal, ausführen. ob es sich Egal,um ob eine es sich einfache um eine Installation einfacheeiner Installation einer Bei unshandelt arbeiten viele Köpfe und fleissigeTelekommunikationsanlage: Hände, die Elektroinstallationen Lampe Lampe oder handelt um helle eine oder komplexe um eine Telekommunikationsanlage: komplexe Wir sind für Wir Sie sind da –kompetent, für Sie da – sorgfältig und zuverlässig ausführen. Egal, obNähe. es sich um eine einfache Installation einer mit über 400 mit Mitarbeitenden über 400 Mitarbeitenden in Ihrer Nähe. in Ihrer
Inserategrösse: 1/12 Seite hoch, 48x9 Dienstag bis Samstag 10-17 uhr Isler Inserat von : Maler Ladenöffnungszeiten
the QuILtpLAce I S L E RGmbh hinterdorfstrasse 15 ch-8309 nürensdorf +41 (0)44 836 98 52 www.thequiltplace.ch
Inserat von : Maler Isler
Lampe handelt oder um eine komplexe Telekommunikationsanlage: Wir sind für Sie da – Branziring Branziring 2, 8303 Bassersdorf, 2, 8303 Bassersdorf, 058Telefon 359 45058 40, Fax 359 058 45 40, 359 Fax 45058 49 359 45 49 mit über 400 Mitarbeitenden in Telefon Ihrer Nähe.
Inserategrösse: 1/12 Seite
www.ekz.ch/eltop, www.ekz.ch/eltop, Pikettdienst Pikettdienst 0848 888 788 0848 888 788
Inserategrösse: 1/12 Seite hoch
Branziring 2, 8303 Bassersdorf, Telefon 058 359 45 40, Fax 058 359 45 49 www.ekz.ch/eltop, Pikettdienst 0848 888 788
Sie werden Ihren Rasen nie wieder selbst mähen!
delle en Mo
chied
5 vers
Husqvarna
Auto-Mower
ISLER
S L E Ihnen R WirI wünschen eine ruhige Weihnachtszeit und danken für die gute Zusammenarbeit. Malermeister
H. Oberholzer, Riedenerstrasse 2, 8305 Dietlikon, 044 833 28 15 Rasenmäher / Gartengeräte / Motorsägen
Malermeister
Ausstellung – Verkauf – Service
Malermeister
Winterthurerstr. 23 8303 Bassersdorf Fon/Fax 044 836 81 91 Wir wünschen Ihnen www.malerisler.ch eine ruhige info@malerisler.ch
und WirWeihnachtszeit wünschen Ihnen danken die gute Logo bittefür grösstmöglich. Inserat Glückwunschseite platziere eineaufruhige Zusammenarbeit. Weihnachtszeit und Bitte um GzD. Winterthurerstr. danken fürGruss die 23 gute Danke und 8303 Bassersdorf Zusammenarbeit. Daniela Fon/Fax 044 836 81 91
F R Ü H L I N G S E R W A C H E N
FRÜHLINGSAUSSTELLUNG www.malerisler.ch info@malerisler.ch Samstag, 24. März 2012, 9.00–17.00 Uhr
Sonntag, 25. MärzWinterthurerstr. 2012, 9.00–17.00 Uhr23
8303 Bassersdorf Logo bitte grösstmöglich. Inserat auf Glückwunschseite Fon/Fax 044 836 81 91 p www.malerisler.ch Bitte um GzD. info@malerisler.ch Danke und Gruss Daniela
Logo bitte grösstmöglich. Inserat auf Glückwunschs Bitte um GzD. Danke und Gruss Säntisstrasse 51
8311 Brütten
Tel. 052 - 345 35 33
Daniela
www.garte-haendsche.ch
Dorf-Blitz
Brütten
02/2012
15
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Energieberatung für die Region Winterthur
Mietzinssenkung
Brütten profitiert von neuer Energie-Dienstleistung Unter dem Namen «Energieberatung Region Winterthur» bietet neu auch die Gemeinde Brütten ihren Einwohnerinnen und Einwohnern kostenlose Energieberatung an. Die neue Energieberatung ist Ende Januar 2012 gestartet.
sichtigt, sein Scheunendach mit einer Solarstromanlage auszurüsten oder ein Mieter die Stromkosten reduzieren will: Bei all diesen Massnahmen rund um Energie steht am Anfang eine Energieberatung.
Kostenlose Beratung Ob sich ein Hauseigentümer mit dem Gedanken trägt, sein Gebäude energetisch zu sanieren, ein Bauer beab-
Das hat neun Gemeinden im Kanton Zürich dazu bewogen, die neue
Ziel: Festes Angebot für die Region «Die Energieberatung wird in den Jahren 2012 und 2013 als Pilotversuch geführt», informierte Jürg Schenkel, Gemeindeschreiber von Turbenthal, an einer Medienorientierung am 26. Januar in Turbenthal. Er gehört zur Begleitgruppe, welche das Beratungsangebot initiiert hat. Die Begleitgruppe strebt seinen Ausführungen gemäss aber an, die Dienstleistung nach der Pilotphase in einer definitiven Form weiterzuführen. Neben Jürg Schenkel sind der Dinharder Gemeindepräsident Peter Matzinger, Ruth Alder, Gemeinderätin von Lindau, und der Elsauer Gemeindeschreiber Ruedi Wellauer Mitglieder der Begleitgruppe. Sie wählten im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Nova Energie GmbH (Ettenhausen) als Partner für die Umsetzung der Energieberatung Region Winterthur. Nova Energie ist auch in den Kantonen Thurgau, Appenzell-Ausserrhoden sowie Aargau im Bereich der öffentlichen Energieberatung tätig. Gemeinderat Brütten
Ist Ihr Haus genügend isoliert? Wollen Sie die Stromkosten senken? Interessieren Sie sich für eine Holzheizung oder eine Solaranlage? Wenden Sie sich an die neue Energieberatung der Region Winterthur. Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Brütten, Dinhard, Elsau, Hettlingen, Lindau, Neftenbach, Schlatt, Turbenthal und Wiesendangen erhalten kostenlose Erstberatung zu allen Fragen rund um Energie. Energieberatung Region Winterthur c/o Nova Energie GmbH Telefon 052 368 08 08 energieberatung@eb-region-winterthur.ch www.eb-region-winterthur.ch
«Energieberatung Region Winterthur» ins Leben zu rufen (www.ebregion-winterthur.ch). Auch die Gemeinde Brütten gehört dem Zusammenschluss an. Alle Einwohnerinnen und Einwohner können ab sofort von der kostenlosen Energieberatung profitieren. Die Dienstleistung umfasst eine Erstberatung im Umfang von 45 Minuten und, wenn gewünscht, die Vermittlung zur weiterführenden Beratung. Diese nehmen in der Regel die Fachleute des Forums Energie Zürich (FEZ) wahr. Die Energieberatung Region Winterthur unterstützt ausserdem die Gemeinden im Themenbereich Energie und informiert über Aus- und Weiterbildungsangebote.
Beratung für Bevölkerung und Gemeinden Die «Energieberatung Region Winterthur» ist der erste gemeindeübergreifende Zusammenschluss für diese Art Dienstleistung und in dieser Grössenordnung im Kanton Zürich. Insgesamt können rund 29 700 Einwohnerinnen und Einwohnern der neun Gemeinden Brütten, Dinhard, Elsau, Hettlingen, Lindau, Neftenbach, Schlatt, Turbenthal und Wiesendangen das neue Angebot nutzen. Erfahrungen in anderen Regionen und Kantonen zeigen einerseits, dass kompetente, neutrale Energieberatung einem Bedürfnis in der breiten Bevölkerung entspricht. Andererseits gelingt es Energieberatern den bewussten Umgang mit Energie zu sensibilisieren und zur Umsetzung von Energiesparmassnahmen zu motivieren. Die Adresse für kostenlose Energieberatung der Region Winterthur ist: Nova Energie GmbH, Telefon 052 368 08 08, E-Mail energieberatung@ebregion-winterthur.ch und im Internet www.eb-region-winterthur.ch. Die Kontaktstelle für die Gruppe der Initianten ist: Jürg Schenkel, Gemeindeschreiber Turbenthal, Telefon 052 397 26 27.
Gemeinderat Brütten
Auf Grund des gesunkenen Referenzzinssatzes auf 2.5 Prozent hat der Gemeinderat beschlossen, sämtliche Mietzinse der gemeindeeigenen Liegenschaften entsprechend zu senken. Die betroffenen Mieter werden mittels offiziellem Formular benachrichtigt.
Volg-Warenlift Der Warenlift im Volg-Laden an der Brüelgasse 8 muss infolge Störungen und aus Sicherheitsgründen ersetzt werden. Der Gemeinderat hat dafür einen Gesamtkredit von 80 000 Franken bewilligt. Der Auftrag wurde der Firma Lift AG (Regensdorf) erteilt. Die Zusatzarbeiten dieser Sanierung werden zu einem späteren Zeitpunkt erteilt, da die Lieferfristen des Lifts ein halbes Jahr betragen.
Diverses Weiter hat der Gemeinderat • Kurt und Elsbeth Meili, Unterdorfstrasse 10, die Baubewilligung für den Neubau eines Autounterstandes an der Unterdorfstrasse 10, Kat. Nr. 1408 unter Auflagen erteilt. • Rolf Schmid, Zelglistrasse 19, die Baubewilligung für den Einbau eines Dachflächenfensters an der Zelglistrasse 19, Kat. Nr. 1258, Vers. Nr. 633, unter Auflagen bewilligt. • einen Kredit von 2500 Franken für die Anschaffung eines mobilen Stromerzeugers gesprochen. • einen Kredit von 24 000 Franken für die Neuanschaffung eines Frontmähers bewilligt.
Gemeinderat Brütten
Strassenbeleuchtung In letzter Zeit wurde vermehrt festgestellt, dass unbekannte Täter die Sicherungen von diversen Strassenbeleuchtungen gelöst und teilweise herausgenommen haben. Diese gefährliche und kostspielige Angelegenheit löst eine strafbare Handlung aus. Der Gemeinderat behält sich vor, die Polizei einzuschalten, sowie Anzeige zu erstatten. Gemeinderat Brütten
Brütten
16
Dorf-Blitz
02/2012
Aus Behörde und Verwaltung
Steuererklärung 2011: Formulare – Termine Gemeinde- und Schulbibliothek Brütten
Die sehr schön gelegene Gemeinde Brütten mit knapp 2000 Einwohnern grenzt an die Stadt Winterthur und hat eine gut frequentierte, kombinierte Bibliothek für die Gemeinde und Schule. Für die Nachfolge der Bibliotheksleitung suchen wir per 1. Juni 2012 oder nach Vereinbarung eine
Steuererklärung 2011 Die Steuererklärungen 2011 wurden Mitte Januar versandt. Sollten Sie keine Formulare erhalten haben, melden Sie sich bitte beim Gemeindesteueramt Brütten. Vielen Dank. Abgabetermin/Fristerstreckung Die Steuererklärung ist bis zum 31. März 2012 einzureichen. Falls Sie aus irgendwelchen Gründen die Steuererklärung mit den erforderlichen Unterlagen nicht innert Frist einreichen können, stellen Sie bitte vor Ablauf dieses Termins ein begründetes Gesuch um Fristerstreckung. Auf www.bruetten. ch können Sie das Gesuch auch direkt über den Online-Schalter stellen.
Bibliotheks-Leiterin (ca. 25 %)
Wegleitung Die Wegleitung gibt Ihnen viele nützliche Tipps zum Ausfüllen der Steuererklärung und der verschiedenen Hilfsformulare. Mit Farben und Beispielen werden Sie Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt.
Sie sind eine aufgeschlossene und teamfähige Person, haben Freude am Umgang mit Erwachsenen und Schülern und schätzen ein kollegiales Arbeitsklima.
Im Internet können Sie unter www.steueramt.zh.ch weitere aktuelle Informationen abrufen.
Ihr Aufgabengebiet umfasst: - Führung des Bibliotheksteams - Organisation von Anlässen für Erwachsene, Schülerinnen und Schüler - Zusammenarbeit mit Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern - Medieneinkauf und Medienausrüstung - Kundenberatung - Allgemeine administrative Arbeiten, gute PC Kenntnisse Wir erwarten - Eine abgeschlossene Ausbildung, z.B. aus den Bereichen KV, Lehramt oder gleichwertig - Vorzugsweise bibliothekarische Ausbildung (SAB) sowie praktische Erfahrung in einer Bibliothek - Sozialkompetenz, Initiative und Selbständigkeit - gute Umgangsformen Wir bieten - einen interessanten, vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgabenbereich - einen modernen Arbeitsplatz mit zeitgemässen Arbeitsbedingungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne erwarten wir Ihre vollständige Bewerbung mit Foto bis 15. März 2012 an folgende Adresse: Gemeinderat Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Gemeindeschreiberin Monja Cecca (Telefon 052 355 03 63) oder die Bibliotheksleiterin Ursula Wyss (Telefon 052 345 28 16) gerne zur Verfügung. Mehr über die Gemeinde Brütten und ihre Bibliothek erfahren Sie unter www.bruetten.ch und www.bibliothek-bruetten.ch.
Private Tax 2011 CD-ROM und Download Das Steuererklärungsprogramm Private Tax 2011 kann ebenfalls unter www.steueramt.zh.ch heruntergeladen werden. Die CD-ROM ist gratis beim Gemeindesteueramt erhältlich (solange Vorrat). Auch bei den mit einem PC-Programm ausgefüllten Steuererklärungen benötigen wir zwingend die Original-Formulare der Steuererklärung und des Wertschriftenverzeichnisses. Unterschreiben müssen Sie aber nur das Barcodeblatt, die PC-Steuererklärung und das PC-Wertschriftenverzeichnis. Vielen Dank. Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an (Telefon 052 355 03 51) oder kommen Sie am Schalter des Gemeindesteueramtes vorbei.
Ihr Steueramt Brütten
Geburten 19. Januar 2012 Luana Nathalie Hofmeier Tochter von Katja und Michael Hofmeier Strehlgasse 4 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten
Dorf-Blitz
Brütten
02/2012
17
Aus Behörde und Verwaltung
Austausch-Forum im Juni
Wohnen im Alter – mehr als nur neue Bauten Seit letztem Herbst ist die der Sozial- und Gesundheitsbehörde angegliederte Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter in Brütten» mit der Aufbereitung einer Entscheidungsgrundlage beschäftigt. Es wird abgeklärt, ob und wenn und was die älter werdende Bevölkerung in Brütten in Zukunft benötigt. Eine letztmalige Analyse wurde im Januar 2002 durchgeführt. Unter Beizug einer Fachperson der Pro Senectute Kanton Zürich wird in einem mehrstufigen Vorgehen das bestehende Angebot analysiert und allfällige Lücken herauskristallisiert, um daraus
Empfehlungen für den Handlungsbedarf zuhanden des Gemeinderates vorzuschlagen. Der Gemeinderat unterstützt dieses Vorgehen und hat den Projektkredit am 10. Januar 2012 genehmigt.
Keine fertigen Konzepte Um nicht ein Projekt «am grünen Tisch» auszuarbeiten, sondern dem Bedürfnis der Bevölkerung angepasste Vorschläge zu entwickeln, wurde in einer ersten Phase mit elf Repräsentantinnen und Repräsentanten, die in unserer Gemeinde
Zweites Semster 2011
Kurzbericht der Ajuga Brütten Die Ajuga Brütten blickt auf ein weiteres erfolgreiches Halbjahr zurück. Ein erster Höhepunkt war die Übernachtungsaktion in der Zivilschutzanlage in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli kurz vor den Sommerferien. Nach einer Schnitzeljagd und anschliessendem Grillieren an der Feuerstelle zogen die 15 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in den «Bunker», um – begleitet von den Mitarbeitenden der Ajuga und der Betriebsgruppe des Jugendtreffs – zu übernachten und am Sonntag den Anlass mit einem gemütlichen Brunch ausklingen zu lassen. Kurz vor den Herbstferien wurde es der Ajuga ermöglicht, zusammen mit ihren Teilnehmern den Veloraum bei der Bushaltestelle mit Graffitis zu gestalten und dieses als Projekt der Schule gestartete Unterfangen zu vervollständigen. An den vier Adventssonntagen fand unter der Leitung der Ajuga bereits zum dritten Mal das Kerzenziehen der Gemeinde Brütten statt. Wie bereits in den Vorjahren ging es an diesen Sonntagen im Jugendtreff für einmal weder laut noch hektisch, sondern eher ruhig und besinnlich zu und her. Zahlreiche Familien nutzten das Angebot, um bei Tee und Kaffee eine handgezogene Kerze als Weihnachtsgeschenk oder zur Dekoration
der eigenen Stube zu gestalten. Am 4. Dezember schaute sogar der Samichlaus samt Schmutzli höchstpersönlich beim Kerzenziehen vorbei. Beim erfolgreichen dritten Ajugastars Konzert am 10. Dezember in Nürensdorf leisteten verschiedene Bands und Musiker aus Brütten ihren Beitrag zum guten Gelingen und derzeit proben mehrere Bands aus dem Projekt eifrig; sie hoffen auf eine Teilnahme am Stallrock-Festival 2012, welches am 5. Mai im «Buchsächer» stattfinden wird. Im Weiteren offerierte die Ajuga, wie bis anhin, jeden Mittwoch ein Angebot für Kinder ab der vierten Klasse (je nach Witterung im Jugendtreff oder beim Schulhaus Chapf) und organisierte einmal monatlich das Mädchenprojekt «Girls Only». Der Jugendtreff war ebenfalls wie bisher jeden zweiten Samstag geöffnet. Gegenwärtig wird der Treff mit einer engagierten Gruppe Fünft- und Sechstklässler sanft renoviert. Die Ajuga freut sich zudem darauf, nach den Sportferien wiederum einen Freifachkurs an der Primarschule anbieten zu können, diesmal unter dem Motto «Wald». Mathias Brühwiler, Plattform Glattal
einen starken Bezug zur älteren Bevölkerung haben, ein Workshop durchgeführt. Die daraus gewonnenen Inhalte dienen dazu, diese in einer zweiten Phase, gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung, zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Was beinhaltet Wohnen im Alter? Oftmals wird das Thema «Wohnen im Alter» mit intensiven baulichen Investitionen in Verbindung gebracht. Ebenso schnell kommt die Frage auf, ob die Zusammenarbeit mit dem Alterszentrum Im Geeren (Seuzach) in Frage gestellt ist. Ob Brütten irgendwelche Bauten benötigt, kann zum jetzigen Zeitpunkt in keiner Weise gesagt werden. Ebenso wird an der Situation mit dem Alterszentrum-Partner in Seuzach nicht gezweifelt. Die Arbeitsgruppe hat das Feld «Wohnen» erweitert. Es geht darum herauszufinden, was für Möglichkeiten es gibt respektive braucht, damit die Brüttener Einwohnerschaft, die bis ans Lebens-
ende in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchte, dies auch kann. Elemente des Wohnens beinhalten in diesem Zusammenhang beispielsweise Begegnungs- und Beziehungsangebote, Mobilität, neue Wohnformen, Freiwilligenarbeit, Dienstleistungsangebote, Selbstbestimmung und Autonomie, um die Wichtigsten zu nennen, die das Leben bis ins hohen Alter lebenswert machen.
Austausch-Forum Am 2. Juni 2012, von 9 bis zirka 11.30 Uhr, findet im Gemeindehaus eine öffentliche Veranstaltung statt. In Zusammenarbeit mit der interessierten Bevölkerung werden einzelne Themen aufgegriffen und weiterentwickelt. Die Arbeitsgruppe freut sich auf rege Beteiligung, denn nur so kann sie dem Bedürfnis der Bevölkerung gerechte Handlungsvorschläge unterbreiten.
Für die Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter» Ursula Krebs
Ortsvertretungen der Jugendmusikschule Winterthur (JMSW) Per 1. Januar 2012 haben Denise Furrer und Silvia Wehrli die Ortsvertretungen in Brütten für die Jugendmusikschule Winterthur (JMSW) übernommen. Bei Fragen zum Instrumentalunterricht an der Musikschule Winterthur wenden Sie sich bitte an Denise Furrer (Telefon 052 347 17 43) oder an Silvia Wehrli (Telefon 052 345 02 13).
Schulpflege Brütten
Brütten
18
Vereine
Brütten
Dorf-Blitz
02/2012
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Nächster Nothilfekurs im Schulhaus Chapf 1. Teil: Freitag, 9. März von 19 bis 22 Uhr 2. Teil: Samstag, 10. März von 8.30 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
Bei uns an der Unterdorfstrasse 38 im «Chrüsimüsi» sind gross und klein herzlich willkommen!
Samstag, 24. März 2012, von 10 bis 16 Uhr verkaufen wir in der Scheune von den Kindern selbst gebastelte Oster- und Frühlingsdekorationen; wir führen eine kleine Festwirtschaft und ausserdem gibt es das beliebte Päcklifischen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Der Nothilfekurs richtet sich an alle, die nach einem Unfallereignis nicht tatenlos zusehen möchten. Zur Erlangung des Führerausweises für Lenker von Motorfahrzeugen und Motorrädern ist der Nothilfekurs obligatorisch. Er ist notwendig, weil das richtige Verhalten gelernt wird, welches über Leben entscheiden kann: - eine Notfallsituation richtig einschätzen - weitere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern - die lebensrettenden Sofortmassnahmen situationsgerecht einsetzen. Anmeldungen und Auskünfte ab sofort bei Ruth Gerber, Strubikon 14, 8311 Brütten (Telefon 052 345 23 60) oder per Email unter ruthgerber@hispeed.ch oder regsam-w-u.ch (Rubrik Brütten/Kurse).
Samariterverein Brütten
Kabarett mit Thomas Kreimeyer
«Der rote Stuhl» Kinderkleider- und Spielwarenbörse mit Kinderflohmarkt und Bibliothekverkauf
Gemeindesaal Brütten Samstag, 24. März, von 9 bis 11 Uhr
Am Donnerstag, 1. März, wird um 20.15 Uhr der bekannte deutsche Kabarettist Thomas Kreimeyer im Gemeindesaal sein mit Wortwitz und von Schlagfertigkeit geprägtes Bühnenprogramm «Der rote Stuhl» präsentieren. Der Berliner Künstler umschreibt seine Darbietung mit «interaktives Steh-Greif-Kabarett»; Thomas Kreimeyer ist ein sich unterhaltender Unterhalter. Sein Abendprogramm ist eine Explosion an Improvisationskunst; er steht in ständigem Kontakt mit dem Publikum. Der Alleinunterhalter kommt mit den Zuschauern ins Gespräch. Und schon entsteht Unterhaltung in ganz einzigartiger Form – so wie es das Theater noch nicht erlebt hat. An einem einzigen Kreimeyer-Abend kann vom Lustspiel übers Drama bis hin zum Kabarett alles geschehen. Und das tut es auch…
Kulturkommission Brütten
Dorf-Blitz
Brütten
02/2012
19
Aus Behörde und Verwaltung
Am Fasnachtsmontag 27. Februar 2012
bleiben die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb den ganzen Tag geschlossen. Pikettdienst Bestattungsamt von 9.00 bis 11.00 Uhr Telefon 079 598 81 22
Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb Brütten
Zu vermieten per 1. Mai 2012 Einstellplatz in Tiefgarage im Alpenblick 17, Brütten Der monatliche Mietzins beträgt 130 Franken. Interessenten melden sich bitte bei der Liegenschaftenverwaltung Brüelgasse 5, 8311 Brütten Telefon 052 355 03 55
Liegenschaftenkommission Brütten
Damit Ihr Garten im Frühjahr wieder aufblüht!
• Bäume und Sträucher jetzt schneiden • Pflege von Staudenrabatten 8311 Brütten 8344 Bäretswil Tel. 044 939 21 61
Schnittgut wird mitgenommen und entsorgt. Wir arbeiten qualifiziert! Hans Ball und Mitarbeiter
Lust auf Musik? Unsere Instrumentenvorstellungen bieten Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und das Angebot kennenzulernen: Region Nord-West in Seuzach am 24. März 2012 von 10.00-13.00 Uhr im Schulhaus Birch, Bachwiesenstrasse 2, für die Gemeinden Nürensdorf, Brütten, Seuzach, Hettlingen, Pfungen, Neftenbach Weitere Termine: 17. März 2012 in Elsau für die Gemeinden Wiesendangen, Rickenbach, Schlatt, Elgg, Dinhard, Elsau 31. März 2012 in Turbenthal für die Gemeinden Kyburg, Turbenthal, Wila, Zell, Weisslingen 14. April 2012 in Winterthur für alle Stadtkreise. Weiteren Infos finden Sie unter www.jugendmusikschule.ch oder 052 213 24 44 oder info@jugendmusikschule.ch Diese Präsentationen ersetzen alle bisherigen Anlässe in den Gemeinden und Stadtkreisen. Wir freuen uns auf Sie, bis bald!
Brütten
20
Dorf-Blitz
02/2012
Winterwanderung bei viel Schnee rund um Brütten
Eisiger Wind: Kühler Kopf und kalte Füsse Es ist nicht ganz einfach, beim jetzigen Schnee der Brüttener Gemeindegrenze zu folgen. Aus dem eigentlich geplanten Bannumgang wurde darum auch eine etwas grosszügiger ausgelegte Wanderung rund um Brütten. Zwar herrscht eisige Kälte, dafür wird man mit wunderbarer Winterstimmung entschädigt. von Christian Weiss Wer die Serie über die Gemeindewanderwege Bassersdorf verfolgt hat, weiss, dass der Autor dieser Zeilen Wanderrouten mit gastronomischen Möglichkeiten für Stopps bevorzugt. Als Routenstart für meine gemütliche Winterwanderung um Brütten fiel die Wahl auf den Ortsteil Steighof. Dies auch darum, weil hier das Brüttener Siedlungsgebiet recht nah an die Gemeindegrenzen kommt. Zudem ist der «Steighof» inzwischen bequem mit öf-
fentlichem Verkehr erreichbar: Die Buslinie 660 von Bassersdorf nach Winterthur hält schon seit ein paar Jahren unmittelbar vor dem als «Stars and Stripes» bekannten Gastrobetrieb.
Tiefe Bachtobel Ausgeruht und gut verpflegt mache ich mich sogleich auf den Weg zu meiner Dorfumrundung. Als Vorbereitung habe ich mir eine Karte der Gemeinde Brütten vom Geoinformationssystem des Kantons Zürich ausgedruckt, das unter www.gis.zh.ch abrufbar ist. Wer wirklich den Grenzen folgen will, sollte einen genügend grossen Massstab wählen und dann halt mehrere Seiten ausdrucken. Im Waldstück südlich des «Steighofs» liegt die Grenze zur Gemeinde Lindau. Nach rund hundert Metern erreiche ich sie bereits und folge einem Waldweg in Richtung Steig. Hier ist
denn auch gleich der einzige etwas mühsame Abschnitt der Wanderung: Der Waldweg endet auf der Landstrasse nach Winterthur, und um auf der anderen Seite meine Wanderung fortzusetzen, muss ich zirka 150 Meter auf der Strasse zurück in Richtung Brütten gehen, um wieder auf einen Waldweg zu kommen, der mich weiter führt. Die Grenze zu Winterthur würde eigentlich ein ganzes Stück weiter unten in der Steig weiterführen, aber einen gut geeigneten Weg zur Fortsetzung der Tour gibt es dort nicht. Zudem will ich nicht schon zu Beginn viel Höhe verlieren. Und am Hang abseits der Wege der Grenze entlang gehen, scheint mir bei der Schneedecke ein unsinniges Unterfangen. Ich wende mich darum wieder Richtung Brütten und gehe wegen der tiefen Bachtobel, die es zur Dättnauer Seite hin hat, bis fast zum Harrossen-Quartier zurück. Nun geht es wieder in Richtung Dättnau eine Wegschleife in den Wald hinein und erneut zurück nach Brütten.
Wind gibt Strom und macht kalt Im Gebiet Buchsächer fällt mir wieder mal die Begeisterung einiger Brüttener für die Windenergie auf. Ich denke dabei, dass ich eigentlich sogar AKW-Kühltürme schöner finde, freue
Auf dem Weg zur Steig. (Bilder: Christian Weiss)
Keine Retorten-Feriensiedlung, sondern Dättnau.
Der Wanderweg nach Dättnau.
mich aber für den Besitzer, dass der Propeller an diesem Tag wieder mal Strom liefert, auch wenn das für mich heisst, dass mir ein eisiger Wind um die Ohren weht. Nachdem ich ein weiteres Tobel umgangen habe, beziehungsweise eine kleine Holzbrücke zur Querung finde, wende ich Brütten nun endgültig den Rücken zu. Ich steige einen schmalen und recht steilen Wanderweg nach Dättnau hinab, zweige dann aber etwa in der halben Distanz bis zur Talsohle nach links ab und folge nun der oberen Dättnauerbergstrasse. Ich werfe noch einen kurzen Blick auf Dättnau und sinniere darüber, ob Kaninchenställe das richtige Vorbild für menschliche Behausungen sind. Etwas weiter vorn kann ich dann auf den Weiher des Naturschutzgebietes Geisswiesen hinunterblicken. Sogleich kommen ein paar gute Erinnerungen hoch, war doch dieser Ort Start einer «Polterübung» (Junggesellenabschied mit infanteristischer Ertüchtigung), an welcher der Testwanderer teilnahm. Zwar gibt es nicht wie damals bei Bedarf kühles Bier, aber danach sehne ich mich angesichts der Kälte auch gar nicht. Stattdessen bin ich froh, dass ich dieses Mal keine Bachbetten und Wasserröhren durchqueren und -robben muss, sondern einfach der Strasse folgen darf.
Dorf-Blitz
Brütten
02/2012
Quellbrunnen St. Pirmin Nach einer gewissen Zeit, die ich hier etwa in der Mitte zwischen Dättnauerberg und Talsohle entlang marschiere, stosse ich auf eine mir bisher unbekannte Sehenswürdigkeit: Ein Schild weist auf den St. Pirminsbrunnen hin, benannt nach einem Mönchen, der wohl im 8. Jahrhundert in der Gegend gewirkt hat. Der Quellbrunnen selbst wird 1327 erstmals erwähnt. Das kalte Wetter gibt dem kleinen Brünnlein eine spezielle Note. In der kleinen Grotte hängen dicke Eiszapfen von der Decke. Die Betonstützmauern hat die Stadt Winterthur 1975 erstellt. Etwas verdutzt bin ich eigentlich nur wegen des Warnschilds, das vom Trinken des Wassers abrät. Entweder verteilen die Brüttener Bauern heute zu viel Gülle auf den Feldern oder der Anspruch an die Wasserqualität war im 14. Jahrhundert eklatant tiefer.
«Dreiländereck» Nach einer kurzen Pause mache ich mich wieder auf den Weg. Die Temperatur lädt nicht wirklich zum verweilen ein. Inzwischen bin ich im Zytmoos angekommen und befinde mich schon einige Zeit auf dem Gebiet der Stadt Winterthur. Ich will nun wieder etwas näher an die Brüttener Grenze und treffe schliesslich auf die Grenzstrasse, die mich näher an den nördlichsten Punkt meiner Tour bringt:
dem Oberembracher Weiler Sonnenbühl. In Sonnenbühl angekommen geht es nun weiter nach Südwesten. Auch hier weiche ich recht deutlich von der Gemeindegrenze ab und dringe ein ordentliches Stück ins Oberembracher Territorium ein. Aus der Ferne sehe ich Oberwagenburg und folge nun dem Wanderweg nach Stürzikon und von dort weiter der Strasse zum Reitplatz zwischen Oberwil und Brütten. Hier an der Kreuzung Stürzikon-Oberwil-Breite-Brütten stehe ich nun quasi am «Dreiländereck» der Gemeinden Nürensdorf, Brütten und Oberembrach. Weiter geht es nun zum Wäldchen zwischen Kreuzung und Breiti, wo der Altbach entspringt und neben dem Dorf-Blitz ein weiteres verbindendes Element zwischen Nürensdorf, Bassersdorf und Brütten darstellt. Wäre es wärmer, könnte man einen ganz kleinen Abstecher zur Waldhütte Breite-Hakab machen und sich dort auf der Terrasse etwas ausruhen. Ein noch etwas grösserer Abstecher würde die Einkehr im «Sternen» in Breite erlauben, aber auch das lasse ich sein.
Gehen erleichtert. Angekommen beim Reservoir zwischen Breite und Büechli fällt mir beim Blick auf die Karte auf, dass wohl hier eine kleine Gebietsumteilung gemacht wurde. Das Reservoir steht auf Nürensdorfer Boden, ist aber nach drei Seiten von Brütten umgeben. Auch das oberhalb des Reitplatzes gelegene Gebiet Steinmüri wurde einst von Nürensdorf nach Oberembrach «ausgemeindet». So unbürokratisch ging das damals, denke ich mir und sinniere ein bisschen über den kürzlich vom Kanton abgelehnten Betreibungskreis Bassersdorf-Brütten-Nürensdorf. Kälte weckt manchmal seltsame Gedanken. So, langsam lockt das Ende der eisigen Tour. Vom Büechli geht es weiter durch den Wald zwischen Brütten und Winterberg. Hier kann ich vergleichsweise gut der Grenze folgen.
21 Nach etwas mehr als 15 Kilometern und etwa dreieinhalb Stunden Wanderzeit bin ich wieder zurück beim Steighof. Auch wenn es bitter kalt war, die schöne Winterstimmung in den Wäldern um Brütten entschädigt dafür.
Die Traktorspur weist den Weg.
15 Kilometer durch den Schnee Langsam spüre ich die Kälte. Vor allem an den Füssen, musste ich doch teilweise durch 15 Zentimeter Schnee waten, weil die Feldwege zum Teil so lange nicht mehr befahren wurden, dass nicht mal eine Traktorspur das
Die Holzbrücke erspart immerhin 200 Meter Umweg.
Sonnenbühl ist der nördliche Wendepunkt der Tour.
Der vereiste Quellbrunnen St. Pirmin mit den 1975 erstellten Stützmauern.
Oberwil bei Nürensdorf Am Südhang mit Fernsicht verkaufen wir in ruhigem Wohnquartier ein grossräumiges
7 ½ Zi.-Doppel-Einfamilienhaus mit 699 m2 Land, 190 m2 WF, BJ 1973, Innen- und Aussencheminée, 35 m2 Bastelraum,
für VP Fr. 1’240’000.– inkl. Doppelgarage mit 2 Aussenabstellplätzen. Bezug ab sofort od. nach Vereinbarung. Dokumentation und Besichtigung:
Auskunftsstelle:
• • • •
BB Brunner 26.4.2005 Kran- u. Greiferarbeiten Kehricht/Wertstoffe Entsorgungen Container Service
10:00 Uhr
Birchwilerstrasse 44 8303 Bassersdorf
Seite 1
Tel. 044 837 16 44 Fax 044 837 16 55 BRUNNER PARTNE www.lienhart-transporte.ch
• Cheminéeholz Verkauf BB Brunner
Beratung · Engineering · Sanitär · Heizung · Service 26.4.2005
10:00 Uhr
Seite 1
H A U S T E C H N I
BRUNNER PARTNER Beratung · Engineering · Sanitär · Heizung · Service
H A U S T E C H N I K
Gewerberaum im Dorfkern Per 01.04.2012 vermieten wir im Dorfzentrum von Nürensdorf Gewerberäumlichkeiten von ca. 176m2. Die Räumlichkeiten verfügen über eine Küche mit Geschirrspülmaschine, ein behindertengerechtes WC im EG sowie eine Herren- und Damentoilette im UG. Neben den Gewerberäumlichkeiten im EG steht zusätzlich noch ein Büroraum zur Verfügung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
PRIVERA AG
Sara Meier
043 233 37 46
sara.meier@privera.ch
KI BAG R e c yc lin g u n d E nt s o rg u ng
Sie
S ie z ie he n u m o de r r äu me n auf? K I BAG R E b i e te t I hne n Sp e r rg utmul den , K ra n - und K le intra nsp or te. KI BAG R E AG W i nte r t h u re r s t ra s s e 3 4 • 8 3 0 3 B a s s e r s dor f Tel efo n 0 4 4 8 3 8 4 6 0 0 • Fa x 0 4 4 8 3 8 4 6 1 7 eM ai l r. web e r @ k i b a g. c h • w w w. k i b a g. c h
FürSie - Für Sanitär und Sanitär und Service Service Brunner Partner AG Haustechnik · info@brunnerpartner.ch · www.brunnerpartner.ch Brunner Partner AG info@brunnerpartner.ch Neue Winterthurerstrasse 20 Haustechnik · 8305 Dietlikon · Tel. 01 835 30 30 · Fax 01 835· www.brunnerpartner.ch 30 31 Plattenstrasse 14 · 8032 Zürich 01 251 59 82 · ·Fax 5130 11 30 · Fax 01 835 30 31 Neue Winterthurerstrasse 20 ··Tel. 8305 Dietlikon Tel.0101251 835
Frühling? KI BAG . Au s g u te m G ru n d.
Plattenstrasse 14 · 8032 Zürich · Tel. 01 251 59 82 · Fax 01 251 51 11
der holländer
GREEN STYLE
er kommt bald
pflanzen deko elemente 079 830 52 43, alte Winterthurerstr. 34, 8309 Nürensdorf info@greenstyleholland.ch, www.greenstyleholland.ch
Dorf-Blitz
Nürensdorf
02/2012
23
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Ökologie Im Zusammenhang mit der Energiestadt-Zertifizierung fand Ende Dezember ein ressortübergreifender Workshop statt. An diesem Anlass wurde ein umfassendes Aktivitätenprogramm mit Massnahmen zur Förderung der Energieoptimierung und -einsparung erarbeitet. Das Aktivitätenprogramm Energie hat der Gemeinderat nunmehr verabschiedet, sodass in nächster Zeit mit der Energiestadt-Zertifizierung zu rechnen ist. Der Massnahmenplan steckt einige ehrgeizige Ziele. So soll in den nächsten Jahren ein grosses Potenzial an Energieeffizienz bei den kommunalen Gebäuden und Anlagen, bei der Versorgung und Entsorgung und auch bei der Mobilität realisiert werden. Allerdings bedarf es dazu auch einiger Kreditbewilligungen durch die Stimmberechtigten.
Jugendtreff Der Gemeinderat hat einer Änderung der Leistungsvereinbarung mit der Plattform Glattal für die Dienstleistung des Angebotes Ojuga (Jugendtreff) zugestimmt. Die Leistungsvereinbarung wird in einigen Punkten praktikabler ausgestaltet, klarer formuliert und das Abrechungswesen verbessert. Die neue Leistungsvereinbarung hat keine Mehrkosten zur Folge.
Ausländerfürsorge Mit Inkraftsetzung der Teilrevision des Sozialhilfegesetzes werden vorläufig aufgenommene Asylsuchende neu dem Sozialhilfegesetz unterstellt. Die Sozialvorstände des Bezirkes Bülach haben entschieden, dass im ganzen Bezirk die Sozialbehörden die vorläufig aufgenommenen Asylsuchenden per 1. Mai 2012, das heisst dem letztmöglichen Termin, übernehmen. Aufgrund der personellen Situation ist die Kapazität beim Sozialsekretariat für die Sicherstellung der wirtschaftlichen Hilfe, die Beratung und Förderung der sozialen und beruflichen Integration sowie Betreuung und Begleitung in der Unterkunft derzeit nicht vorhanden. Der Gemeinderat hat eine bis 30. Juni 2013 befristete Auslagerung verschiedener
Kinderspielplatz Baltenswilerstrasse Auf Antrag der Kultur- und Freizeitkommission wird der Kinderspielplatz Baltenswilerstrasse saniert und neu ausgestattet. Dafür wurde der erforderliche Kredit von 58 000 Franken bewilligt und mit den Arbeiten und Lieferung der Geräte die Firma Spielplatzgeräte Meier beauftragt.
Bürgerrechtsaufnahmen Die folgenden Personen wurden entsprechend ihrer Gesuche ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: - Dobusch Luis Manuel, österreichischer Staatsangehöriger - Caputo Stein Sonia und Sohn Stein Leo, italienische Staatsangehörige.
Altersfürsorge Der Gemeinderat hat beschlossen, die beratende Kommission leben 60+ aufzuheben. Mit der Inbetriebnahme des Zentrums Bären und der Gründung des Vereins «Nüeri-Netz» sind die Aufgaben der Kommission weitgehend erfüllt. Die Gemeinde kann auf die wertvolle Unterstützung durch den Verein Nüeri-Netz zählen. Den Kommissionsmitgliedern wird der beste Dank für ihre Arbeit ausgesprochen.
Aufgaben an die Asylorganisation Zürich (AOZ) beschlossen. Die Kosten werden sich auf zirka 15 000 Franken belaufen. Der entsprechende Kredit wurde als gebundene Ausgabe bewilligt.
Pflegeversorgung der Gemeinde Der Gemeinderat hat das ausgearbeitete Versorgungskonzept der Gemeinde, welches das neue Pflegegesetz vorschreibt, genehmigt und wird dieses der Gesundheitsdirektion einreichen. Das Versorgungskonzept beinhaltet die Leistungen, die in Pflegeheimen oder bei den Leistungsbezügerinnen oder -bezügern zu Hause erbracht werden (stationärer respektive ambulanter Bereich). Im Vordergrund steht, ob der gesetzliche Versorgungsauftrag durch die Gemeinde erfüllt wird oder nicht. Für die Prognosen des Bedarfs standen aus dem erarbeiteten Alterskonzept umfangreiche Daten zur Verfügung. Das Versorgungskonzept zeigt nun auf, dass die Gemeinde ihrem Ver-
sorgungsauftrag umfassend nachkommt. Im stationären Bereich stehen insbesondere mit den neuen Pflegewohnungen die nötigen Kapazitäten zur Verfügung. Ebenso sind sämtliche geforderten Einrichtungen im ambulanten Bereich auf einem hohen Niveau vorhanden und vernetzt. Gesamthaft wird festgestellt, dass die Pflegeversorgung in der Gemeinde einen grossen Stellenwert geniesst und sich auf einem hohen Stand befindet. Das Versorgungskonzept wurde in Zusammenarbeit mit den involvierten Fachstellen durch das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit erarbeitet.
Personelles Sozialsekretärin Kathrin Bieri wird erneut Mutter. Sie hat Anspruch auf den gesetzlichen Mutterschaftsurlaub und wird Mitte Juni ausfallen und ihre Tätigkeit per 1. Januar 2013 wieder aufnehmen. Ilaria Fallisi, Mitarbeiterin Steueramt, wird auf Wunsch ein unbezahlter Urlaub von vier Monaten gewährt. Zur Überbrückung der Absenzen hat der Gemein-
derat das Pensum von Sandra Pesenti befristet erhöht und es wird ferner in Aussicht genommen, eine Lehrabgängerin weiter zu beschäftigen.
Verkehr Aufgrund eines Vorstosses von Anwohnern an der Dorfstrasse in Birchwil und weiteren Einwohnern ist der Gemeinderat bereit, die Fragen rund um die Verkehrssicherheit in den Quartieren Birchwil und Oberwil umfassend zu analysieren und Massnahmen zu prüfen. Er hat beschlossen, einem Verkehrsingenieur die Grundlagenbeschaffung mit Auswertung und Analyse in Auftrag zu geben. Die Polizeiabteilung wurde beauftragt, dafür Offerten einzuholen.
Revision Gemeindeordnung In seinen Legislaturzielen hat der Gemeinderat eine Aktualisierung der Gemeindeordnung vorgesehen. Zu diesem Zweck wurde eine erste Lesung mit wenigen Anpassungen an die heutige Situation besprochen. Diese sollen mit den involvierten Behörden noch abgestimmt werden. Mit der Vorlage an die Stimmberechtigten wird noch zugewartet, bis über das neue Gemeindegesetz mehr Gewissheit besteht. Allenfalls können noch gewisse Neuerungen in die revidierte Gemeindeordnung einfliessen.
Gemeinderat Nürensdorf
n
io t a l u t a r G Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 6. März Zumkehr Rudolf Oberwilerstrasse 53
Aquafitness In den meisten Lektionen sind noch Plätze frei. Wir sind krankenkassenanerkannt (Qualitop)!
Kursplan 2012 Aqua-Fitness bxa-Hallenbad Geeren, Opfikonerstrasse 25 Montag
Dienstag
Mittwoch
Samstag 10:30 - 11:20 Uhr
Power Medium Level 12:10 - 13:00 Uhr
Power Medium Level 17:05 - 17:55 Uhr
19:00 - 19:50 Uhr
Power Low Level
20:00 - 20:50 Uhr
Power Medium Level
Power Medium Level
19:00 - 19:50 Uhr
Power Step
20:00 - 20:50 Uhr
Power Medium Level
bxa • bassersdorf x aktiv ag • Grindelstrasse 20 • 830 Telefon bxa-Sportanlage 044 836 77 77 • Im Netz www
Schwimmschule
Baby-Schwimmen, ELKI-Schwimmen, Kinderkurse, Kurse für Erwachsene: In der 2. Kursperiode ab 10. April 2012 sind noch Plätze frei. Alle Informationen auf www.bxa.io Kursort:
Hallenbad Geeren Opfikonerstrasse 25 Bassersdorf
03 Bassersdorf w.bxa.io • E-Mail info@bxa.io
Hch. Albrecht-Klöti AG AG Hch. h. Albrecht-Klöti Hch.Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG Baugeschäft, Baugeschäft,Embrach Embrach ugeschäft, Baugeschäft, Embrach Embrach ▼ Umbauten
▼ ▼Umbauten Wohnbauten ▼ Umbauten ▼ Umbauten ▼ ▼Wohnbauten Industriebauten ▼ Wohnbauten ▼ Wohnbauten Renovationen ▼ ▼Industriebauten ▼ Industriebauten ▼ Industriebauten Fassadengerüste ▼ ▼Renovationen ▼ Kernbohrungen ▼ Renovationen ▼ Renovationen ▼ Fassadengerüste Tannenstrasse 89 ▼ Fassadengerüste Tel.: 044 865 04 02 ▼ Fassadengerüste ▼ Kernbohrungen 8424 Embrach Fax: 044 865 50 10 ▼ Kernbohrungen ▼ Kernbohrungen
Tannenstrasse 89 8424 Embrach strasse Tannenstrasse 89 89 mbrach8424 Embrach
Saisonale und marktfrische Küche mitten im Zentrum von Bassersdorf
im März aktuell:
Südafrika-Spezialitäten
mit Kudu, Springbock, Curry uvm. Täglich geöffnet! Werner Wagner und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch!
Tel.: 044 865 04 02 Fax: 044 865 10865 04 02 Tel.: 044 865 04 Tel.: 02 50 044 Fax: 044 865 50 Fax: 10 044 865 50 10 Dorfstrasse 4 · 8303 Bassersdorf
Tel. 044 836 51 01 · www.frieden-bassersdorf.ch
Blumen Blumen Tanz Fitness Nur im März: Memberbeitrag bei Abo Abschluss geschenkt! QUALITOP anerkannt! Jazzercise Bassersdorf www.jazzercise.ch
Probetraining gratis Grindelstrasse 50 8303 Bassersdorf Telefon 079 455 86 55
Blumen
Gärtnerei Gärtnerei 5 Bachtobelstrasse Bachtobelstrasse Tel. 044 836 56 205 Tel. 044 836 56 20 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf Gärtnerei
Bachtobelstrasse 5
Zweerus Zweerus Zweerus
Blumenladen Blumenladen Klotenerstrasse 11
Klotenerstrasse 11 Tel. 044 836 62 44 Tel. 044 836 62 44 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf Blumenladen Klotenerstrasse 11
Wir empfehlen uns Tel. für: 044 836 56 20 Tel. 044 836 62 44 Wir empfehlen uns 8303für: Bassersdorf 8303 Bassersdorf Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse Hochzeitsfloristik – Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten ––Trauerbinderei – Wir empfehlen uns für: Dekorationen – -Pflanzen und Garten – Trauerbinderei – Blumen –Balkontraditionellefür und Haus exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Fleuropservice und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten – Trauerbinderei – Fleuropservice - Balkon- und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Fleuropservice - Balkon- und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt
Der Frühling istaktuell: da! Jetzt grosse Im Februar Im Februar aktuell: Im Februar aktuell: Primeln inan vielen Farben aus eigener Auswahl Frühlingsblumen Primeln in vielen Farben aus eigener Kultur Primeln in vielen Farben aus eigener Kultur Kultur
Dorf-Blitz
Nürensdorf
02/2012
27
Aus Behörde und Verwaltung
Mehr Platz im Bus zwischen Nürensdorf und Bassersdorf
Praktische Verbindungen für Nürensdorf Seit dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 verkehrt die Buslinie 767 neu direkt an den Bahnhof Bassersdorf. Damit haben Fahrgäste, die in Nürensdorf, Berg oder Sennhütte einsteigen, morgens und abends eine zusätzliche Verbindung zum Bahnhof Bassersdorf. Die neue Linienführung bringt für die Linie 660 auf dieser Strecke Entlastung und damit mehr Platz im Bus. Gleichzeitig besteht bei der Linie 660 ein erweitertes Abendangebot.
Statt Flughafen jetzt Bassersdorf Bahnhof Auf den letzten Fahrplanwechsel wurde die Linienführung für die Buslinie 767 geändert. Seit dem 11. Dezember 2011 verkehrt die Linie 767 nicht mehr an den Flughafen Zürich, sondern direkt zum Bahnhof Bassersdorf. Der Flughafen Zürich ist ab Bahnhof Bassersdorf bequem mit der S2 erreichbar. Durch die Änderung bei der Linie 767 wird die Linie 660 zwischen Nürensdorf,
Die Fahrplanänderung von Mitte Dezember ermöglicht unter anderem Betriebszeitenverlängerungen. (zvg)
Berg und dem Bahnhof Bassersdorf morgens und abends entlastet. Die Fahrgäste erreichen mit der Linie
Restaurant Bären Nürensdorf Liebe Gäste und Freunde des Restaurant Bären Der Vorstand der Genossenschaft Zentrum Bären beschäftigt sich bereits seit letztem Dezember intensiv mit der Suche nach einem Nachfolger für die Führung des Restaurants Bären. Es erweist sich als eine grosse Herausforderung, eine gute Lösung zu finden. Aus einer kleinen Zahl von Bewerbungen für die Pacht des Restaurants führen wir in den nächsten Tagen abschliessende Verhandlungen mit einem Bewerber. Sobald die Verhandlungen mit dem erfahrenen Wirtepaar erfolgreich abgeschlossen sind, werden wir Sie informieren. Mit Ihnen zusammen hoffen wir, dass der «Bären» im April unter neuer Führung unser beliebtes und viel besuchtes Restaurant im Zentrum von Nürensdorf wird, respektive bleibt. Für den Vorstand der Genossenschaft Zentrum Bären Präsident Franz Brunner
767 zwischen 6.24 und 8.09 Uhr sowie zwischen 16.46 und 18.57 Uhr bequem und im Halbstundentakt den Bahnhof Bassersdorf, mit Anschluss an die S7 zum Hauptbahnhof Zürich und S2 zum Flughafen Zürich und Hauptbahnhof Zürich. Für die Rückreise stehen abends am Bahnhof Bassersdorf ebenfalls die Busse der Linie 767 bereit und fahren via Sennhütte nach Nürensdorf, Berg und weiter nach Brütten. Besonders für Reisende bis Nürensdorf, Berg eine attraktive Alternative mit mehr Platz und gleicher Abfahrtszeit wie die Linie 660.
Neuerungen für ins Grindelquartier Fahrgäste, die ins Grindelquartier fahren, müssen neu in Bassersdorf auf die Linie 765 umsteigen, da die Linie 767 das Grindelquartier nicht mehr bedient. Die dadurch freigewordenen finanziellen Mittel machen auf den Linien 765 und 660 Betriebszeitenverlängerungen respektive dichteren Takt möglich.
Erweitertes Abendangebot Die Änderungen auf der Linie 767 beim letzten Fahrplanwechsel ermöglichten einen Ausbau des Abendangebotes der Linie 660. So verkehren die Busse auch am Abend im 30-Minuten-Takt statt wie früher nur jede Stunde und bieten damit praktischen Anschluss an die SBahnen von und nach Zürich.
Aussichten Die Bushaltestelle an der Lindauerstrasse liegt nicht für alle Einwohner optimal. Die Gemeinde klärt zur Zeit ab, im Gebiet Halden/Talwiesen eine weitere Bushaltestelle zu realisieren. Des Weiteren wird die Gemeinde den Ausbau der Betriebszeiten der Verbindung 658 wiederum in ihrem Begehren zum Verbundfahrplan 2014/15 aufführen. Die Fahrzeiten im Detail sind im Online-Fahrplan unter www.zvv.ch abrufbar und in den Fahrplänen der VBG aufgeführt. Abteilung Infrastruktur und Versorgung
Homberger Gartenbau & Unterhalt
Strubikonerstrasse 4 8311 Brütten Tel. +41(0)52/ 345 30 08 Mobile +41(0)79/ 408 70 18
Gartenbau und Umänderungen Spezial: Bäume fällen Bäume und Sträucher schneiden
SIEGRIST TREUHAND • Buchhaltungen • Jahresabschlüsse • Steuererklärungen für KMU’s u. Privatpersonen
Aussen und Innen gesund dank ganzheitlicher chinesischer Medizin
TCM Oberland TCM Oberland Traditionelle Chinesische Medizin
Rheuma , Schmerzen , Allergien, Erkältung, Migräne, Traditionelle Chinesische Medizin Depression,Verdauungsstörung, Wechseljahre,
Haben Sie folgende Beschwerden?
Blutdruckstörung, Hautleiden Gratis Dignostik mit Beratung (über 25 Jahre Berufserfahrung, Krankenkassen anerkannt )
Klotenerstr. 17, 8303 Bassersdorf, Tel: 044 836 30 46
• Gesellschaftsgründungen Gutrainstrasse 7 8303 Bassersdorf Tel 044 836 85 12 Mobile 079 598 24 44 roger@siegrist-treuhand.com
Wir bauen, sanieren und unterhalten alle Arten von Hausdächern
8303 BASSERSDORF • Birchwilerstrasse 24 Telefon 044 830 20 80 • Fax 044 830 24 26
Plätzliweg 1 8303 Bassersdorf Tel. 044 888 72 82 www.optik-b.ch
KO RRI G IERTE SPORTBRILLEN?!
Die erfolgreichen, regionalen ImmobilienMakler, die Ihnen helfen beim Kauf oder Verkauf Ihrer Liegenschaft. Nur bei Erfolg verlangen wir ein vernü� nftiges Honorar. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns!
WIR HABEN DAS KNOW-HOW!
Brunnackerstr. 14 • CH 8309 Birchwil 044 836 56 21 • 079 759 76 71 www.immohofer.ch • immohofer@bluewin.ch
Aktuell: Rösti-Plausch
mit 13 verschiedenen Rösti zur Auswahl
Neue Öffnungszeiten ab März: Sonntag ab 18.00 Uhr und Montag geschlossen Wir freuen uns auf Ihren Besuch. P. + L. Mändli und das Sternen-Team
Rest. Sternen Alte Winterthurerstr. 203 8309 Breite-Nürensdorf Öffnungszeiten: Mo geschlossen Di – Fr 8 – 24 Uhr Samstag 8.30 – 24 Uhr Sonntag 9.30 – 18 Uhr Für Reservationen Tel. 044 837 09 30 • info@sternen-breite.ch
Ihr Objekt ist bei uns in guten Händen.
Wir suchen laufend Ein- und Mehrfamilienhäuser, Alt- und Gewerbebauten sowie Eigentumswohnungen für unsere solventen Interessenten aus der Region. Für kostenlose Erstberatung und Bewertung:
Dorf-Blitz
Nürensdorf
02/2012
29
Aus Behörde und Verwaltung
Jahresbericht 2011
Rückblick der Arbeitsgruppe Ökologie Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe (AGR) «Ökologie in Nürensdorf» hat im 2011 wieder diverse umweltfreundliche Massnahmen realisieren können. Im jährlichen Audit des Energiestadtlabels konnten erneut grosse Fortschritte festgestellt werden. Das Label Energiestadt liegt nun in Reichweite und die Zertifizierung wird im Jahr 2012 angestrebt. Der Gemeinderat hat am 12. April ein Energieleitbild zur Entwicklungsplanung und Raumordnung, für kommunale Gebäude und Anlagen, für die Verund Entsorgung, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation sowie Kooperation verabschiedet. Sämtliche Neubauten der Gemeinde (Zentrumsgebäude, Zentrum Bären) wurden nach Minergie-Standard erstellt. Die Gebäude verfügen über Komfortlüftungen, thermische Son-
nenkollektoren sowie Wärmepumpen oder Pelletheizungen. Die defekten Heizungen in den Schulhäusern Ebnet und Sunnerain wurden durch Holzheizungen ersetzt. Somit können jährlich rund 80 000 Liter Heizöl gespart werden. Die Gemeinde verfügt nun über Holzheizungen in den Schulhäusern Ebnet und Sunnerain, Turnhalle Hatzenbühl, Werkhof und im Mehrfamilienhaus an der Alten Bühlhofstrasse. Sämtlicher Strom stammt mittlerweile aus erneuerbaren Energien (Aquastrom). Seit 2011 führt die Gemeinde zudem eine Energiebuchhaltung und hat damit neben den energetischen Zustandsanalysen der Gebäude ein weiteres Planungs- und Kontrollsystem der Gemeindeliegenschaften. Das für die Subventionierung von Solaranlagen vorhandene Budget konnte das erste Mal fast vollständig ausgeschöpft
Schlosskonzert
werden. Besonders gefreut hat die AG Ökologie, dass Ende 2011 von einer privaten Bauherrschaft die erste grössere Photovoltaik-Anlage realisiert wurde und bereits weitere in Planung sind. Total wurden im Berichtsjahr in der Gemeinde 280 Quadratmeter Sonnenkollektoren erstellt. Fünf thermische Solaranlagen konnten dank besonders guter Gestaltung in Kernzonen bewilligt werden. Anfangs 2011 wurde zudem das Förderprogramm angepasst. Neben den gleichbleibenden Förderbeiträgen werden zudem die thermischen Solaranlagen von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich EKZ auf Kosten der Gemeinde abgenommen. Bei der Abnahme konnten bereits kleinere Mängel festgestellt und korrigiert werden. So haben künftig sowohl Bauherrschaft als auch Hersteller und Installateur die Sicherheit, dass die Anlage perfekt abgestimmt ist und den maximal möglichen Ertrag liefern kann. Der per 1. Januar 2009 ins Leben gerufene und zur Hälfte subventionierte Energiecheck fand trotz besserer Bewerbung und Koordination mit dem Schallschutz-Programm 2010 des
Flughafens Zürich weiterhin nicht den gewünschten Anklang. Die AGR Ökologie wird darum Lösungen mit einem zusätzlichen Anreiz-System für realisierte Massnahmen suchen. Die Wirtschaftlichkeit des Solarkraftwerks auf den Dächern des Schulhauses und der Turnhalle Hatzenbühl wurde erneut abgeklärt. Dabei zeigte sich, dass die Anlage mittlerweile zu rund 20 Prozent günstiger erstellt und eine um einen Viertel höhere Leistung erzeugt werden kann. Im Frühjahr 2012 wird mit dem Entscheid über die kostendeckende Einspeisevergütung KEV gerechnet. Danach wird über das weitere Vorgehen entschieden. Der Gemeinderat hat zudem Ende 2011 für Gemeindewerke und -verwaltung zwei Elektrovelos angeschafft. Die AGR Ökologie konnte bereits zahlreiche Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist äusserst positives Feedback spürbar. Die Arbeitsgruppe Ökologie wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen. Arbeitsgruppe Ökologie
«Quitt – aber hallo!» Die Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf lädt zum «Schlosskonzert» im Singsaal Hatzenbühl in Nürensdorf ein. Am Freitag, 23. März, um 20 Uhr zeigt dort das «Pfannestil Chammer Sexdeet», bestehend aus
Res Wepfer, Lisa Gretler und Reto Baumann, ihr aktuelles Programm «Quitt – aber hallo!». «Quitt» ist die freche und witzige Abrechnung des «Pfannestil Chammer Sexdeet» mit allen möglichen Unzulänglichkeiten unseres Alltags. «Quitt» ist über dem Strich eine vergnügliche Verquickung abstruser Wirklichkeiten, zwischen den Zeilen pralle Poesie, und unter dem Strich eine herzvolle Versöhnung mit unseren ungelenken Versuchen, am Ende doch noch etwas gut zu machen. Der Eintritt ist frei; es gibt eine Kollekte zur Deckung der Unkosten. Türöffnung ist um 19.30 Uhr; ab diesem Zeitpunkt ist auch die Cüplibar geöffnet.
Witzig, unterhaltsam und frech: Das Pfannenstil Chammer Sexdeet. (zvg)
Die Bibliothek zieht um! Am ehemaligen Standort finden Sie künftig – in etwas mehr als drei Wochen bereits! – die neue, moderne Bibliothek im Zentrum. Die letzte Ausleihe in der «Schlossbibliothek» findet am Samstag, 3. März, statt. Anschliessend bleibt unsere Bibliothek wegen der Züglete vom 5. bis 17. März geschlossen.
Erste Ausleihe in der Bibliothek am neuen Standort: Montag, 19. März 2012. Die Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage der Gemeinde unter www.nuerensdorf.ch/Gesellschaft.
Das Bibliotheksteam freut sich auf Ihren Besuch! Bibliothek Nürensdorf
Kultur- und Freizeitkommission
Nürensdorf
30
Dorf-Blitz
02/2012
Aus Behörde und Verwaltung
Aktion «Pimp your Jugi»
«Ausmisten» im «Authentic» «Pimp your Jugi» heisst das Projekt, welches im März im Jugendtreff Authentic stattfindet. «Pimpen» bedeutet im Fall des Nürensdorfer Jugis ausmisten, umstellen und verschönern der Innenräume mit neuer Farbe sowie neue Möbel und Infrastruktur. Die Jugendlichen wollen den Treff nach ihrem Geschmack neu stylen. Der Treff Authentic habe es dringend nötig, die Graffitis seien ja noch von Generationen, die schon lange nicht mehr ins Jugi kommen und die Sofas seien auch schon in besserem Zustand gewesen, so ein regelmässiger Treffbesucher; andere stimmen dem zu.
Möbel gesucht Den Jugendarbeitern ist es wichtig, diese Anliegen ernst zu nehmen und
sie planen deshalb zusammen mit den Jugendlichen das Projekt «Pimp your Jugi». An den vier aufeinanderfolgenden Mittwochnachmittagen im März sollen jeweils von 14 bis 20 Uhr Ideen gesammelt und umgesetzt werden. Was genau und wie diese Ideen umgesetzt werden, hängt vom Engagement der Jugendlichen und der Grosszügigkeit der Dorfbewohner ab. Die neuen Möbel und das Inventar sollen nämlich nur aus zweiter Hand kommen.
mente, Lampenspots, Spiegel, Playstation, Lautsprecher, Videokamera und auch eine Bar. Die Jugendarbeiter nehmen per E-Mail oder Telefon gerne Vorschläge und Spenden entgegen. Die Beteiligten sehen gespannt dem Projekt entgegen und freuen sich auf
den frischen Wind im «Authentic». Kontakt: Plattform Glattal, Isa Tacheron (Telefon 079 773 10 55) oder Simon Merki (Telefon 079 262 35 81); authentic@plattformglattal.ch.
Jugendtreff Authentic
«Frischer Wind» Die Bewohner der Umgebung werden somit gebeten Dinge, welche sie nicht mehr brauchen und für den Treff nützlich sein könnten, den Jugendarbeitern zu melden. Nach Absprache können diese dann abgeholt werden. Gesucht werden Sofas, Musikinstru-
Jahreskonferenz
Fakonü hört endgültig auf Anlässlich der jährlichen Koordinationssitzung der Dorfvereine Ende Januar im Armbrustschützenhaus gab das Nürensdorfer Fasnachtskomitee (Fakonü) seine endgültige Auflösung bekannt. Es gebe zwei Gründe für diesen Entscheid: Zum einen sei es das künftige Fehlen eines geeigneten Lokals für den Bau der Fasnachtswagen. Das bestehende Fakonü-Lokal war bisher im Besitz der Gemeinde, wurde von dieser nun jedoch verkauft. Zudem waren beim Fakonü nur noch vier Personen aktiv. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Fakonü den Kinderumzug mit anschliessendem Maskenball im Ebnetsaal ein letztes Mal organisiert (der Dorf-Blitz berichtete). Für die Weiterführung dieser langjährigen Umzugstradition meldete sich die Guggenmusik Kookaburra (siehe Bericht in dieser Ausgabe). Ursprünglich beabsichtigte das Fakonü, als Umzugsgruppe weiterzumachen und mit einem selbst gebauten Sujetwagen an Fasnachtsumzügen in der Region teilzunehmen. Zum
Bedauern der versammelten Vereinsvertreter wurde dieses Vorhaben nun jedoch wieder verworfen. Voraussichtlich am 10. November im laufenden Jahr soll das Fakonü mit einem Abschiedsfest «zu Grabe getragen» werden. Im Rahmen der weiteren Sitzung gab es kurze Ausblicke auf die Vereinsaktivitäten der kommenden innen Monate. dekoration Wie üblich wird am ersten Septemberwochenende die «Dorfchilbi Nüeri» stattfinden. Eine erste Sitzung der Vereinsvertreter findet laut OK-Chef Johnny Weiss am 7. Mai statt. Die Bundesfeier im laufenden Jahr soll im gewohnten Rahmen stattfinden. Für das Feuer in Oberwil ist die Holzkorporation zuständig; der Knabenverein Birchwil betreibt die Festwirtinnen dekoration schaft und der Musikverein Bassersdorf wird den Anlass musikalisch begleiten. Wer als Festredner in Nürensdorf sich an die Besucherinnen und Besucher wenden wird, ist zurzeit noch nicht bekannt. (cw)
Plakat der März-Aktionen im «Authentic». (zvg)
100x45mm.indd 1
innen
dekoration
vorhangstoffgef lüster elisabeth grossglauser, 8309 birchwil t 044 836 94 36, vorhang@grossglauser.ch
06.02.12 10:28
Dorf-Blitz
Nürensdorf
02/2012
31
Aus Behörde und Verwaltung
Steuererklärung 2011
Der Abgabetermin ist zu beachten Im Laufe des Monats Januar haben Sie die Steuererklärung 2011 erhalten. Wer keine Formulare erhalten hat, muss diese von sich aus beim Steueramt Nürensdorf besorgen. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.
Abgabetermin und Fristerstreckung Die Steuererklärung ist bis zum 31. März 2012 einzureichen. Erstellen Sie daher Ihre Steuererklärung möglichst bald. Bitte überprüfen Sie rechtzeitig, ob Sie über sämtliche benötigten Hilfsformulare verfügen. Falls ein Formular fehlt, können Sie dieses unter www.steueramt.zh.ch herunterladen oder sich an das Gemeindesteueramt wenden. Sollten Sie den ordentlichen Abgabetermin nicht einhalten und die Steuererklärung mit den erforderlichen Unterlagen nicht innert Frist einreichen können, so stellen Sie bitte vor dem 31. März 2012 beim Steueramt ein schriftliches und begründetes Gesuch um Fristerstreckung.
heiten wie Fristerstreckungen oder beispielsweise Einzahlungsscheine bestellen, Ratenzahlungen vereinbaren sowie Kontoauszüge bestellen und bequem von zu Hause aus erledigen. Dazu ist eine einmalige Registration erforderlich. Den Einstiegslink finden Sie im Internet unter der Abteilung Steueramt auf www.nuerensdorf.ch.
Wegleitung Beachten Sie beim Ausfüllen Ihrer Formulare die Wegleitung. Mit Farben, Beispielen und vielen nützlichen Tipps werden Sie Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt.
«Private Tax» Für das Ausfüllen der Steuererklärung 2011 mit elektronischen Hilfsmitteln (PC) können Sie die Steuererklärungssoftware «Private Tax» nutzen. Die CD-Rom ist bei Ihrem Gemeindesteueramt gratis erhältlich. Als Alternative können sie das Programm auch unter www.steueramt. zh.ch herunterladen.
«eKonto» Seit diesem Jahr besteht die Möglichkeit, direkt übers Internet auf das persönliche Steuerkonto zuzugreifen. Dort lassen sich diverse Angelegen-
Haben Sie Fragen? Gerne beantworten wir diese telefonisch (Telefon 044 838 40 52) oder direkt am Schalter.
Das Steueramt gibt bei Fragen gerne Auskunft. (zvg)
Steueramt Nürensdorf
Blitzschutzsysteme
Periodische Kontrollen Gestützt auf Paragraph 7, 9 und 10 der Verordnung über den vorbeugenden Brandschutz (VVB) vom 8. Dezember 2004 werden im 2012 turnusgemäss die Blitzschutzsysteme der Gebäude in der Gemeinde Nürensdorf kontrolliert. Die periodischen Kontrollen erfolgen im Auftrag der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich, Abteilung Feuerpolizei in der ersten Jahreshälfte; sie sind kostenlos. Nachkontrollen finden in der zweiten Jahreshälfte statt. Blitzschläge sind dem zuständigen Statthalteramt zu melden; Änderungen oder Erweiterungen der Blitzschutzsysteme sind zudem vom Anlagenersteller dem Blitzschutzaufseher schriftlich zur Abnahme anzumelden. Zuständiger Blitzschutzaufseher ist Urban Meier, Dorfstrasse 103, 8105 Watt-Regensdorf; Telefon 044 840 63 93, Fax 044 840 61 95. Feuerpolizei
Lust auf Musik?
Unsere Instrumentenvorstellungen bieten Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und das Angebot kennenzulernen: Region Nord-West in Seuzach, am 24. März 2012, von 10 bis13 Uhr, im Schulhaus Birch, Bachwiesenstrasse 2, für die Gemeinden Nürensdorf, Brütten, Seuzach, Hettlingen, Pfungen, Neftenbach. Weitere Termine: • 17. März in Elsau für die Gemeinden Wiesendangen, Rickenbach, Schlatt, Elgg, Dinhard, Elsau • 31. März in Turbenthal für die Gemeinden Kyburg, Turbenthal, Wila, Zell, Weisslingen • 14. April in Winterthur für alle Stadtkreise. Weiteren Informationen finden Sie unter www.jugendmusikschule.ch oder Telefon 052 213 24 44 oder E-Mail info@jugendmusikschule.ch zu erfahren. Diese Präsentationen ersetzen alle bisherigen Anlässe in den Gemeinden und Stadtkreisen.
Wir freuen uns auf Sie, bis bald!
Jugendmusikschule
BIGGr.+ CHIC 48 bis 60 Nähkeller Nähkurse ab März: Mi-/Do-Nachmittag, Do-Abend, Wochenendkurse
AB FEBRUAR 2012: DER NEUE SUBARU XV 4x4, AB 25’900.–
Für nähere Infos Tel. 043 266 08 47
(EINFÜHRUNGSPREIS).
Winterthurerstr. 4, 8303 Bassersdorf
DER CROSSOVER MIT DER MAXIMALEN BODENHAFTUNG
HABEGGER IMMOBILIEN
Die schönsten Ihr Stunden für immer Hochzeitsfotograf festhalten!
079 330 07 21 079 330 07 21 Mano Reichling
Auf www.TrauerkartenDruck.ch möchten wir Sie bei der Auswahl der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte unterstützen. Verlag Spross AG, Gerbegasse 2, 8302 Kloten, Tel. 044 800 11 11
Coupon für KLEINANZEIGEN für Private
Grösse: 48x45 mm, Preis: ❑ s/w Fr. 87.–, ❑ farbig Fr. 109.– (Preise exkl. MwSt.) gewünschtes Erscheinungsdatum: Name/Vorname Strasse
PLZ/Ort
Telefon
Coupon einsenden an: Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, E-Mail: inserate@dorfblitz.ch Datum und Unterschrift:
Natel 079 769 02 48 bm.habegger@hispeed.ch Nehmen Sie sich Zeit für eine ausführliche, kostenlose Vorort-Beratung und Offerte. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
et d gestalt pflegt un naturnah
Hier könnte Ihr Inserat stehen!
052 345 25 77 www.garage-buchmoos.ch
www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Beat M. Habegger Verkauf & Vermittlung von Immobilien
inserate@dorfblitz.ch 044 836 30 60
Dorf-Blitz
02/2012
Nürensdorf
33
Kinderumzug und Maskenball organisiert von der Kookaburra-Gugge
Der Tag, an dem die Instrumente einfroren Zum ersten Mal wurde der fasnächtliche Kinderumzug in Nürensdorf von der Guggenmusik Kookaburra organisiert. Es war offensichtlich, dass sich ihr Einsatz auf und hinter der «Bühne» gelohnt hat. Der farbenprächtige Umzug, bei dem viele Kin-
weitere Foto (Bildstre s unter: cke) w
ww.dor
fblitz.ch
dergruppen und Guggen mitmachten, zog sich durch das ganze Dorf bis zur Schulanlage Ebnet. Wie ein Winterkurort präsentierte sich am 4. Februar Nürensdorf: Genauso sonnig, schön und genauso kalt. So kalt, dass kein einziges Kind zu früh zur Umzugs-Einschreibung im Werkhof erschien. Dafür waren die verschiedenen Guggenmusiken alle schon frühzeitig da, um sich einzustimmen und ihre Instrumente zu pflegen. Die hatten es zum Teil bitter nötig, denn die Minustemperaturen führten zu zahlreichen Pannen. Klappen froren ein, manch ein Posaunenzug liess sich nicht mehr ziehen und Felle der Rhythmus-Trommeln drohten zu reissen. Kein Grund jedoch für einen richtigen Gugger, den Kopf hängen zu lassen. Stetige Pflege der Instrumente und warme Atemluft halfen mit, die kräftigen, lauten und fröhlichen Töne über den Umzug zu tragen. Dieser startete pünktlich um 13.30 Uhr mit einem Knall, angeführt von der Guggenmusik Kookaburra BasiNüeri, die erstmals auch als Organisationskomitee des Umzugs im Einsatz war. «Wir sind schon ein wenig nervös», verriet Posaunistin Claudia Schärer, «und hoffen einfach fest, es klappe alles.» Und wie es klappte! Farbenfroh zog sich der Umzug durchs Dorf bis zur Schulanlage Ebnet, wo der Kindermaskenball mit Prämierung der Masken stattfand. Als Dorfanlass soll der Umzug gelten, das haben sich die Organisatoren auf die Fahne geschrieben. Genau deshalb freuten sie sich besonders über Mitwirkende wie etwa der Kindergarten Ebnet, der mit vielen kleinen Clowns mitmarschierte. Der Abend versprach für Nürensdorf «narrensicher» zu werden. Die Mehrzweckhalle im Ebnet war gut besetzt, fünf Guggenformationen wechselten sich mit der Tanzmusik «Duo Lucky Boys» ab. Die Fasnacht in Nürensdorf fand zum ersten Mal an einem einzigen Tag statt – aber sicher nicht zum letzten Mal.
Text und Bilder: Annamaria Ress
Brauchen wir Hausärzte? Wann: Freitag, 16. März 2012, 19.30 Uhr Wo: ref. Kirchgemeindehaus Bassersdorf Referent: Dr. med. Ruedi Hammer Ehemaliger Hausarzt in Bassersdorf Schwerpunkte des Vortrags: • Ausbildung zum Arzt / Weiterausbildung zum Facharzt FMH? • Aufgaben des Spezialisten und des Hausarztes • Arbeitsumfeld im Gesundheitswesen • Demografische - politische - finanzielle Aspekte • Lösungsversuche
KONZERT ZIRKEL BASSERSDORF
Freitag, 23. März 2012, 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf
Zuger Sinfonietta Philippe Bach, Leitung Benjamin Engeli, Klavier Immanuel Richter, Trompete
Russische Seele I. Strawinsky, Concerto in D für Streicher D. Schostakowitsch, Konzert für Klavier, Trompete und Streicher P. I. Tschaikowski, Streicherserenade
Bei der nachfolgenden Diskussion werden die Anwesenden Gelegenheit haben, Fragen an den Referenten zu stellen. Zu dieser spannenden Orientierung sind alle, die sich über unsere medizinische Versorgung Gedanken machen, herzlich eingeladen.
Evangelische Volkspartei Bassersdorf-Nürensdorf
Vorverkauf ab 12. März 2012 Papeterie Gutenberg Tel. 044 836 53 11 Abendkasse 19.30 Uhr
Schon gehört? • Digitales Mini-Hörgerät, CHF 495.– (Rückvergütung über AHV/IV möglich) • Gratis Hörtest und 3 Tage Probe tragen • Jetzt telefonisch Termin vereinbaren! Tel: 044 888 70 70
079 407 24 12 www.adi-feierabend.ch
Zu vermieten in Brütten Blumen-/ Geschenkladen od. ähnliches An der Zürcherstrasse (Durchfahrt WinterthurKloten) ca. 50 m2 mit sep. WC/Lavabo Besucherparklätze, Mietzins Fr. 500.00 inkl. Nk. mtl.
Poststrasse 1 8303 Bassersdorf Sonetik_Inserat_152x94_sw_Rosengarten.indd 1
Moderne Produktionsgärtnerei in Nürensdorf sucht für
März – Juni 2012, ev. länger einsatzfreudige Aushilfen / Hilfsgärtner(innen) für die Mithilfe in der Produktion und Warenrüsterei Wir erwarten/bieten: • Speditive Arbeitsweise • Gute körperliche Konstitution • Gute Deutschkenntnisse • Arbeitseinsätze (Mo bis Sa) zwischen 8 und 20 Uhr • Umfang 15 bis 45 Std./Woche • Stundenlohn 20.– plus Prämie Interessiert? Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Karin Sprunger. Lamprecht Pflanzen AG Gärtnerei 8308 Horben-Illnau • Tel.: 052 355 20 20 E-Mail: k.sprunger@lamprecht-pflanzen.ch • www.lamprecht-pflanzen.ch
14.02.12 16:52
Weitere Informationen od. Besichtigung Dunkel Immobilien-Dienstleistungen cd@dunkel-immobilien.ch, Tel. 052 345 25 45
TERE FFIZIEN E N E N MEL». N WIR KE EGEN «SCHIM DEN G METHO
Dorf-Blitz
Region
02/2012
35
Kevin allein beim Verein
In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2012 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
Trainingsbesuch bei «Badminton Bassersdorf»
Mit Präzision: Es fliegen die Feder-Fetzen Im Februar besuchte Dorf-Blitz Redaktor Kevin Knecht eines der vier wöchentlichen Trainings des ehemaligen Swissair-Vereins «Badminton Bassersdorf». Das Niveau war hoch. An einem Donnerstagabend kurz vor acht betrete ich das «bxa»-Sportcenter in Bassersdorf und bin froh, der eisigen Kälte entkommen zu sein. Etwas später trifft auch Felix Brunner ein, der Präsident des Vereins «Badminton Bassersdorf» (BB). Wir schütteln uns die Hände und ziehen uns dann um.
Einspielen Für einmal versuche ich mich heute nicht in einer mir völlig neuen Disziplin, ich spiele selbst ein- bis zweimal im Monat Badminton. Felix Brunner muss mir also nicht alles von Grund auf beibringen, und meinen eigenen Schläger habe ich auch mitgebracht. Wir beginnen mit einigen lockeren «Overhead-Clears», das sind die hohen, weiten Schläge. Irgendwann beginnt Felix Brunner zu variieren und verteilt die «Shuttle» über den ganzen Platz; er scheint mich zu testen. Ich bemühe mich und spiele mehr oder weniger sauber zurück – noch legt der Präsident es aber nicht darauf an, mich auszuspielen, weshalb das Ganze
auch nicht sonderlich schwierig ist.
Training Als nächstes machen wir einige Übungen. Zuerst stehen wir beide nahe ans Netz und spielen einander möglichst kurze und knappe Bälle zu. Hier zeigt sich das erste Mal klar der Unterschied zwischen dem erfahrenen Felix Brunner und mir: Der 48-jährige Glattfeldener spielt mit viel mehr Gefühl und Präzision. Schliesslich gibt er mir einen Tipp: «Man muss den Shuttle so hoch oben wie möglich treffen, dadurch ist man schneller und kann besser zielen.» Ich befolge den Rat, und tatsächlich geht es besser. Dann spielen wir abwechslungsweise kurz und lang, so, dass wir beide andauernd von einem Ende des Platzes zum anderen rennen müssen. Ich gerate etwas ins Schwitzen. Anschliessend spielen wir noch einmal «frei», doch diesmal streut Felix Brunner immer wieder «Smashs» und «Drops» (kurze Bälle) ein. Ich versuche derweil, ihn ebenfalls etwas zu fordern – mit mässigem Erfolg.
Match Dann gilt es ernst: Wir spielen eine Doppelpartie auf 21 Punkte. Mein
Die Shuttle werden arg in Mitleidenschaft gezogen und müssen alle paar Minuten ausgetauscht werden. (Bilder: Kevin Knecht)
Partner Niklaus Sabathy erklärt mir kurz das Stellungsspiel. Es funktioniert etwas anders, als ich es mir gewohnt bin. Dann geht es los. Das Tempo ist hoch, und die Schläge meines Mitspielers und der Gegner – einer davon ist Felix Brunner – sind sehr präzise. Oft erwische ich die Shuttles gar nicht oder nicht richtig und unsere Gegner können sie «versenken». Zwischendurch habe ich auch noch Aussetzer beim Stellungsspiel, und so verlieren wir trotz einer kleinen Aufholjagd gegen den Schluss deutlich. Auch im zweiten Satz verlieren wir, obwohl es diesmal weniger klar ist. Der Niveauunterschied zwischen den Vereinsspielern und mir ist einfach zu gross, als dass Niklaus Sabathy ihn hätte ausgleichen können. Dennoch hat mir die Partie Spass gemacht, denn dabei sind regelrecht «die Fetzen geflogen»: Wir spielen mit echten Gänsefeder-Shuttles, deren Federn durch die schnellen Smashs immer wieder weggeschlagen werden. Alle paar Minuten muss der Shuttle deshalb gewechselt werden. «Wir hätten die Federn vorher in Wasser einlegen sollen, dann
würden sie länger halten», meint Niklaus Sabathy.
Gemütliche Runde Ich spiele noch ein zweites Doppel mit demselben Partner gegen ein gemischtes Team, doch auch hier verlieren wir. Und dann ist es schon Zeit, die Netze zusammenzurollen und zu verstauen. Nach dem Training treffen sich die Vereinsmitglieder noch im bxa-Restaurant. Ich setze mich ebenfalls dazu und frage Felix Brunner noch etwas über den ehemaligen Swissair-Verein aus, der bereits 1971 gegründet wurde. Er hat über 70 Mitglieder, mehr als 20 besuchen die Trainings aktiv, darunter auch viele Frauen. Interessenten dürfen jederzeit ins Training «hineinschnuppern» und dem Verein schliesslich beitreten. «Besondere Voraussetzungen braucht man nicht zu erfüllen, auch Anfänger sind willkommen», erzählt Brunner. Der Verein spielt ausserdem in der 4. Liga Mixed-Interclub (gemischte Männer-Frauen-Mannschaft) und ist dort mit dem dritten Platz relativ erfolgreich. Nun will das bxa-Restaurant seine Türen schliessen; die gemütliche Runde wird aufgelöst. Ich verabschiede mich, bedanke mich für die Mühe sowie die hilfreichen Tipps und trete dann tapfer der fast schon sibirischen Kälte entgegen.
Kevin Knecht
Ruedi Büchi (l.) schlägt auf, während Niklaus Sabathy bereits zur Abnahme des Returns bereitsteht.
Reconsa Maurer ∙ Gipser ∙ Maler ∙ Platten Reconsa Sanierungs GmbH Halil Ramnobaja
Alte Bühlhofstr. 8c 8309 Oberwil-Nürensdorf
alte Dorfstrasse 8 8704 Herrliberg
Tel. + Fax 044 818 10 28 Natel 076 381 18 69
Elektroanlagen · Telecom · EDV · Beratung und Ausführung Elektro Neuhaus AG · Poststrasse 2 · 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 48 49 · Telefax 044 836 48 06 Web: www.neuhaus-ag.ch · E-Mail: info@neuhaus-ag.ch
Cheminée & Ofenbau Keramische Wandund Bodenbeläge Andreas Müller Nürensdorf Tel. 044 / 836 61 23 www.malermüller.ch
Teppich-Restaurierung www.teppichdoktor.ch Galerie Bano GmbH Orientteppiche Gratis Abhol- und Lieferservice
Wir reinigen (waschen von Hand) auf ökologischer Basis, restaurieren und flicken Ihre beschädigten und verfleckten Teppiche in Handarbeit. Ankauf alter Teppiche !
Samadi
Rikonerstr. 12, 8307 Effretikon Telefon/Fax 052 343 39 38, (Notfalldienst 24 h)
• Malerarbeiten • Fassadengestaltung • Parkett und Laminate
5% Winterrabatt auf alle Maler- und Bodenlegerarbeiten Kanzleistrasse 17 Oberwilerstrasse 47 8405 Winterthur 8309 Birchwil Tel. 052 232 87 87 Tel. 044 836 42 04 www.inndesign-gmbh.ch
Dorfstr. 62 8309 Birchwil www.dallacorteag.ch
Tel. 044 836 73 83 Fax 044 836 99 23
Dorf-Blitz
Region
02/2012
Fotowettbewerb
Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Wo befindet sich diese Fussgängerbrücke? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 12. März, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf- Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte die Gebäude des Schulhauses Ebnet in Nürensdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Cedric Kellenberger aus Nürensdorf. (dm)
Spitzentechnologie zu Spitzenpreisen.
TV-Aufzeichnung mit Publikum
FOCUS PLUS Titanium 1.6 l EcoBoost, 150 PS/110 kW, 5-türig, Active City Stop, Verkehrsschild-Erkennungssystem, Müdigkeitswarner, Fahrspur- und Spurhalteassistent, aktive Einparkhilfe, Key Free System, Sony® Audiosystem, Bluetooth® Freisprechanlage mit Voice Control und EasyFuel. AB FR.
29’490.1
Flug-Garage AG Klotenerstrasse 72, 8303 Bassersdorf, 044 836 51 84, info@fluggarage.ch
LEASINGRATE FR.
199.-
2
ford.ch
1 Focus PLUS 1.6 l EcoBoost, 150 PS/110 kW, 5-türig, Fahrzeugpreis Fr. 29’490.- (Katalogpreis Fr. 37’325.- inkl. Mindestoptionen im Wert von Fr. 3350.-, abzüglich €uro Prämie Fr. 4000.-, PLUS EDITION Prämie Fr. 1835.und Grüne Prämie Fr. 2000.-). 2 Ford Credit Leasing: ab Fr. 199.-/Monat, Sonderzahlung Fr. 7111.-.
Focus PLUS: Energieverbrauch 6.0 l/100 km. CO2 en Neuwagen: 159 g/km.
37
zienz-Kategorie C.
Berechtigung für Grüne Prämie: Eintauschfahrzeug älter als 8 Jahre. Detailbedingungen zur Grünen Prämie unter www.ford.ch. Angebote sind gültig bis 31.3.2012. Nur bei teilnehmenden Ford Händlern. Änderungen vorbehalten. Allgemeine Bestimmungen: Ford Credit Leasing: Zins (nominal) 3.9 % inkl. Ford Ratenektiv) 3.97 %. Laufzeit 36 Monate, 10’000 km/Jahr. Kaution und Restwert gemäss
Einmal mehr zeichnet das Schweizer Fernsehen SRF im Saal des Gasthofs Rössli in Illnau eine Produktion mit Jörg Schneider, Vincenzo Biagi und Ensemble mit Publikum auf. Bob Larbeys Komödie hat schon in vielen Inszenierungen begeisterte Zuschauer gefunden; Schneiders Aufführung ist eine Dialektfassung. Die Theaterbesucher werden feststellen, dass das Thema «aus nächster Nähe» bekannt ist. Eine durch und durch heitere Komödie über ein durch und durch ernstes Thema erwartet das Publikum. Ein Stück aber auch mit sarkastischem Witz und schrägen Pointen. Muntere Dialoge zum Lachen und Szenen, die berühren und nachdenklich stimmen. Die Aufführungen mit Aufzeichnungen durch SRF finden Mittwoch, 29. Februar und Donnerstag, 1. März um je 20 Uhr statt. Tickets für «Scho wieder Sunntig» gibt es in der Illnauer Bäckerei Nüssli (Telefon 052 346 11 78) oder bei Billettophon unter 044 955 04 02. Weitere Infos: www. witka.ch. (e)
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Irene Hotz Glanzmann aus Brütten beantwortet: Was hat Sie gefreut? Im Moment geniesse ich den Winter in vollen Zügen. Und, dass die Kälte den Schnee festigt und meine Kinder jede freie Minute am Schlitteln und in der Natur sind. Ich freue mich auch über die Kreativität einiger Leute, die Schneemänner bauen, Iglus mit Wasser übergiessen und so kleine Eispaläste entstehen lassen. Oder über Nachbarn, die extra den Vorplatz zur Eisfläche werden lassen für die Kinder. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Natur zeigt wieder einmal ihre starke Seite, die Sonne zaubert wunderschöne Abendstimmungen und wir dürfen einfach davon profitieren und geniessen. Was hat Sie geärgert? Die Kehrseite der Medaille ist sicherlich, dass es sogar in Europa wo doch der Lebensstandard höher ist als vielerorts auf der Welt – schon viele Menschen dieser Kälte zum Opfer gefallen und erfroren sind. Dies zeigt auch, dass in solchen Ländern nicht genügend Notschlafstellen vorhanden sind, und auch, dass die Anzahl der Obdachlosen in diesen Gegenden viel höher ist. Es mangelt dort an Vielem; insbesondere die Infrastruktur für solche Kältewellen fehlt schlichtweg. Dass Leute in Europa erfrieren müssen, stimmt sehr nachdenklich. (mp)
Wir bringen Farbe in Ihre Küche.
Der neue Verso-S. Das kompakte Raumwunder.
Der neue Verso-S ab Fr. 22’900.– oder ab Fr. 210.–/Mt.* Abbildung: Verso-S 1,33 Dual VVT-i Linea Sol, 99 PS, Fr. 28’100.–
Besuchen Sie unsere Ausstellung im Zentrum Gewerbe 88
Aussen kompakt, innen multivariabel – und überraschende Funktionen obendrauf: Der neue Verso-S hat das Zeug zum besten Freund der Familie. Mit nur 3,99 m Länge und bis zu 1’388 Liter Laderaum, mit umfassender Sicherheitsausstattung, minimalem Verbrauch und niedrigsten CO2-Emissionen, ob als 1,33 Dual VVT-i Benziner oder 1,4 D-4D Diesel. Kommen Sie jetzt zur Probefahrt und profitieren Sie von unseren Leasing-Angeboten!
toyota.ch
Alte Winterthurerstrasse 19 8309 Nuerensdorf 044 836 85 05
Alte Winterthurerstrasse 88 • 8309 Nürensdorf Telefon 044 838 30 10 • www.weiss-kuechen.ch
Scho wieder Sunntig Die herrliche Dialekt-Komödie mit Vincenzo Biagi Beat Gärtner Elisabeth Graf Anne-Marie Kuster Sarah Schaefer und
Jörg Schneider 2 Aufführungen mit Fernseh-Aufzeichnung
Illnau Theatersaal Rössli Mi 29. Feb. und Do 1. März je 20 Uhr Billette à CHF 30.00 bei Bäckerei Nüssli Illnau, Usterstr. 15, Illnau, Tel. 052 346 11 78 oder Billettophon 044 955 04 02 (10-15h)
heiter, witzig und besinnlich
* Leasingkonditionen: Eff. Jahreszins 2,94%, Leasingzins pro Mt. inkl. MwSt., Vollkaskoversicherung obligatorisch, Sonderzahlung 20%, Kaution vom Finanzierungsbetrag 5% (mindestens Fr. 1’000.–), Laufzeit 48 Monate und 10’000 km/Jahr. Leasingbeispiel: Verso-S 1,33 Dual VVT-i Linea Terra, Katalogpreis Fr. 22’900.–, Leasingzins Fr. 210.45. Weitere Berechnungsvarianten auf Anfrage. Eine Leasingvergabe wird nicht gewährt, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Unverbindliche Nettopreise inkl. MwSt. Aktionen gültig für Inverkehrsetzung bis 30.6.2011. Verso-S 1,4 D-4D DPF Linea Luna, 6-Gang-Getriebe manuell, 60 kW (90 PS), Gesamtverbrauch 4,3 l/100 km, Ø CO2-Ausstoss 113 g/km, Energieeffizienz-Kategorie A. Ø CO2-Ausstoss aller in der Schweiz angebotenen Fahrzeugmodelle: 188 g/km.
Sanitär Heizung – – – – –
Reparatur-Service Neubauten – Umbauten Technische Beratungen Projekt-Ausarbeitungen Boiler-Entkalkungen
DANIEL VOGT eidg. dipl. Sanitär-Installateur 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 60 86 vogt.sanitaer@bluewin.ch
STEAKS 200-500g
DIE GRILLSAISON GEHT WEITER! Im Argentinischen Steakhouse & Bar EVITA im 1. Stock beim Kreisel in Bassersdorf
Dorf-Blitz
Region
02/2012
Frühlingskonzerte: Da capo al fine
39
Bild des Monats
Dirigent Möckli wird verabschiedet Am Wochenende 24. und 25. März lädt der Musikverein Bassersdorf MVB zur traditionellen Abendunterhaltung und zum Sonntagskonzert in den Ebnetsaal in Nürensdorf ein. Es ist die letzte Konzertveranstaltung unter Leitung von Dirigent Beat Möckli.
der MVB sein Repertoire erweitert. Für mitreissende und abwechslungsreiche Unterhaltung ist somit gesorgt.
«Da capo al fine» lautet in der Musik die Anweisung, wenn ein Stück vom Anfang bis zum Ende wiederholt wird. Der MVB verabschiedet sich an diesem Konzert im März von seinem Dirigenten Beat Möckli nach sechsjähriger Tätigkeit. Aus diesem Anlass werden Musikstücke wiederholt, welche an verschiedenen Konzerten mit ihm aufgeführt wurden. Es sind dies einerseits Möcklis Lieblingsstücke, andererseits aber auch die musikalischen Highlights aus den letzten Jahren. Hinzu kommen noch einige neue Stücke, mit denen
Am Samstag (Konzertbeginn 20 Uhr) wird die Türe bereits ab 18.30 Uhr geöffnet; neben einem Restaurationsbetrieb gibt es auch eine grosse Tombola und nach dem Konzert ist gemütlicher Barbetrieb angesagt. Am Sonntag (Beginn 14.30 Uhr) ist Türöffnung um 13.30 Uhr; die Gäste können sich ab Buffet mit Kaffee und Kuchen bedienen. Die beiden Konzertanlässe werden von der Pro Senectute des Kantons Zürich sowie von den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf mit einem Beitrag unterstützt. Das Konzertprogramm ist unter www. mvbasi.ch abrufbar. Der Eintritt ist an beiden Konzerten frei, eine Kollekte dient zur Deckung der Unkosten. (e)
Bis ins hohe Alter
Internationaler Frauentag
Am Mittwoch, 21. März um 16 Uhr, laden die reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf und die katholische Pfarrei Bassersdorf-Nürensdorf zum alljährlichen Grossanlass in die reformierte Kirche Bassersdorf ein. Albert Wettstein, ehemaliger Chefarzt und Direktor des stadtärztlichen Dienstes Zürich und Privatdozent für geriatrische Neurologie der UZH, wird ein Referat zum Thema «Gesund und selbständig leben bis ins hohe Alter» halten. Es ist Wettsteins Mitverdienst, dass die Stadt Zürich heute einen ausgezeichneten Ruf in Sachen Alterspolitik und Alterseinrichtungen geniesst. Der Referent wird auch Einblick geben in das von ihm initiierte Projekt «Generationenhaus Zürich». Beim anschliessenden Apéro im reformierten Kirchgemeindehaus besteht die Möglichkeit zum Austausch und zum persönlichen Gespräch mit dem Referenten. (e)
Am 8. März feiern Frauen in der ganzen Welt den 101. Internationalen Frauentag. Auf Einladung des interkulturellen Frauentreffs Mosaik Bassersdorf-Nürensdorf, des katholischen Frauenvereins BassersdorfNürensdorf, des gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf und des Frauenvereins Oberwil-Birchwil feiern auch Frauen aus Bassersdorf und Nürensdorf diesen Tag. Im Franziskuszentrum der katholischen Kirche in Bassersdorf wird den Besucherinnen um19.15 Uhr ein Apéro offeriert. Der offizielle Teil des Abends beginnt um 20 Uhr mit Gastreferentin Ingrid Grave, Dominikanerin des Klosters Ilanz und ehemalige Sternstunden-Moderatorin des Schweizer Fernsehens. Schwester Ingrid erzählt aus ihrem Leben im Kloster; der Anlass wird vom Chor «The Ratatouilles» musikalisch umrahmt. Anschliessend laden die veranstaltenden Vereine und Organisationen zu fröhlichem Beisammensein mit gemütlichen Ge(e) sprächsrunden ein.
Das Hoch «Cooper» mit seinen Rekord-Minustemperaturen beherrschte auch unsere Region mit eisigem Zepter. Minus 20 Grad und bissige Bise veranlassten dazu, nur gerade für das Nötigste aus der warmen Stube zu treten. Und wenn schon, dann dick eingepackt. Den Kindern scheint das wenig bis gar nichts auszumachen. So schlittelten sie mit grosser Freude an allen möglichen Hängen, bauten Schanzen und versuchten dabei, möglichst weit zu fliegen, wie hier im Bild am Brüttener «Hausberg», dem Rätschihang. Nach zwei eher schneearmen Wintern in den vergangenen Jahren schuf so Väterchen Frost nun jedoch wieder einmal die beinahe hochalpinen Voraussetzungen für garantierten Spass. (re)
Elternbildung Im ersten Halbjahr organisiert das Jugendsekretariat der Bezirke Bülach und Dielsdorf wieder Veranstaltungen. «Ruhe bewahren im Erziehungsalltag» (ab 20. März) widmet sich dem Thema «Auseinandersetzungen mit den Kindern», welche Eltern oft an die eigenen Grenzen bringen können. Hundertmal das Gleiche sagen müssen ohne sichtbaren Erfolg strapaziert auch starke Nerven. Was tun, wenn mich die Wut packt oder wenn ich mich in negative Gefühle verstricke? Es werden Kraftreserven gebündelt und geeignete Strategien entwickelt, um im Erziehungsalltag gelassener reagieren zu können.
«Mut zur Erziehung» heisst der zweite Kurs; am 7. März findet dazu ein «Impulsabend» statt. Kinder brauchen von ihren Eltern Ermutigung und Freiraum, aber auch Regeln und Grenzen. So erleben die Kinder, wie sie Beziehungen gestalten und Verantwortung übernehmen können, welche wiederum die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben bedeuten. Anmeldung und Information zu beiden Angeboten: Elternbildung, Jugendsekretariat Bezirke Bülach und Dielsdorf, Telefon 044 855 65 60 sowie E-Mail eb.west@ajb.zh.ch. (e)
Region
40
Dorf-Blitz
02/2012
Eishockey-Junior Sven Andrighetto berichtet aus Kanada*
Zuwarten ist keine Alternative Die Situation ist paradox. An den Finanzmärkten herrscht nach wie vor grosse Unsicherheit. Die belastenden Probleme, wie beispielsweise die Staatsverschuldungen zahlreicher Länder, lassen sich nicht von heute auf morgen lösen.
besteht die Gefahr, dass bei steigenden Zinsen die Verluste nicht über die Jahre verteilt werden, sondern der Marktpreis der Obligation ruckartig gegen 100 Prozent strebt. Eine der weltweit sichersten Anlagen entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als Renditevernichter.
In diesem Umfeld war der Anleger mit Eidgenössischen Anleihen in den Die Situation wird noch letzen Jahren sehr gut dramatisiert, weil viele Ralph Kleeb bedient. Die komfortable Pensionskassen, VersiSituation ist nun aber cherungen und Anlagevorbei. Die auf einem historischen fonds mit grossen Beträgen im BeTief liegenden Zinsen haben die reich Staatsobligationen engagiert Obligationen-Kurse in ungesunde sind. Für private Investoren empfehHöhen katapultiert. Zur Erklärung: len wir einen sofortigen Ausstieg Der Titel «2,5% Eidgenossenschaft aus solchen Anleihen. Zuwarten ist 15.3.2016» kostet inklusive Kaufge- keine Alternative. Auch bei Fonds bühren der Bank rund 110 Prozent. ist ein Verkauf mehr als prüfensDa die Rückzahlung in vier Jahren wert. In vielen Fällen sind sogar die zu 100 Prozent erfolgt, ist ein Ver- Varianten Sparkonto und Kassenoblust von 10 Prozent vorprogram- ligationen mit kürzeren Laufzeiten miert. Die Zinszahlungen (4 mal 2,5 die deutlich besseren Lösungen. Prozent) vermögen diesen Verlust Reich wird man damit nicht, aber gerade zu kompensieren. Die Brut- zumindest ist die Rendite positiv. torendite jedoch ist genau bei Null. Ihre Anlagebank unterstützt Sie gerne bei ihrem Entscheid. Die Nettobetrachtung sieht noch düsterer aus. Depotgebühren und Ihre Raiffeisenbank Steuern sorgen für ein garantiertes Oberembrach-Bassersdorf Minus von knapp 1 Prozent. Zudem Ralph Kleeb
Zusammen mit dem GEMISCHTEN CHOR OBERWIL-BIRCHWIL freuen wir uns auf unsere
ABENDUNTERHALTUNG im Ebnet am 30./31. März 2012 «DIE BEFREIUNG VON DEN BERUFLICHEN LASTEN DES ALLTAGS, DIE MIR DAS SINGEN BRINGT, IST MEHR WERT ALS JEDE MEDIZIN.» Zitat Ernst Meier, Mitglied
Kampf um einen Playoff-Platz Wir stecken mitten in dem Schlussspurt: Es sind noch 14 QualifikationsSpiele zu absolvieren. Und wir kämpfen um einen Playoff-Platz.
und gut ein für das nächste Jahr. Die Organisation hat dieses Jahr das so genannte Rebuilding gestartet.
Druck von hinten
Nun war meine Familie eine Woche bei mir zu Besuch und ich habe die Zeit sehr genossen, denn ich habe meine Angehörigen in den letzten sieben Monaten nur dreimal während einer Woche gesehen. Wir haben viel miteinander unternommen, und weil der See gefroren ist, sind wir zusammen Schlittschuh gefahren und haben uns auch mit «Chneble» amüsiert. Dazu sind wir noch Schneetöff gefahren und haben uns im Eis-Fischen geübt. Es ist sehr kalt hier, bis zu minus 35 Grad, und es hat ausserordentlich viel Schnee. Meine Familie unterstützte mich während drei Heimspielen lautstark, jedoch konnten wir nur eines dieser drei Spiele gewinnen.
Momentan sind wir auf dem 16. und letzten Playoff-Platz, doch von hinten haben wir viel Druck, denn, die hinter uns platzierte Mannschaft hat nur zwei Punkte weniger als wir. Doch auch zwei Mannschaften vor uns haben nur drei Punkte mehr, also – wie man sieht – liegen nur ein paar Punkte zwischen dem 14 und 17 Platz. Da wir ein sehr junges Team sind – wir sind das jüngste Team der ganzen CHL – kommt es nicht überraschend, dass wir so weit hinten liegen. Doch unser Ziel ist es natürlich, die Playoffs zu erreichen.
Besuch der Familie Der Vorteil unserer jungen Mannschaft ist, dass sich dadurch kaum Veränderungen bei den Spielern ergeben werden auf die kommende Saison. Das hat Vorteile, und viele Experten schätzen uns sehr hoch
Nächste Woche stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Programm: es geht also wieder «on the road» für vier Tage. Sven Andrighetto
*Sven Andrighetto (18) aus Bassersdorf wurde gedraftet (der Dorf-Blitz berichtete) und spielt in dieser Saison nun mit den weltbesten Junioren der Quebec Major Hockey League bei den «Rouyn Noranda Huskies».
✃Wohi mit all dem Grümpel? steinmann-entsorgung.ch
Mir chömed‘s grad cho hole!
Alüte! 044 865 42 81
info@steinmann-entsorgung.ch
EINLADUNG! Zum Tag der offenen Tür am 3. März ab 8 Uhr bis 16 Uhr.
Rettich Innendekoration Hinterdorfstrasse 1, 8309 Nürensdorf, Tel. 044 836 79 35, Fax 044 836 48 12, info@rettich-innendekorationen.ch, www.rettich-innendekorationen.ch
Dorf-Blitz
02/2012
Alltag im Dorf
41
Über Schauspiel- und Lebensschule in die harmonische Ehe
Beinahe wie Romeo und Julia auf dem Dorfe Sylvia Silva und Burkhard Jahn lernten sich in der Schauspielschule in Hamburg kennen; nach dem Studium jedoch verloren sie sich aus den Augen. Silva spielte in Norddeutschland ihre erste Hauptrolle, während Jahn in Ulm seine Laufbahn begann. 1994 führte sie ihr Beruf wieder zusammen, sie verliebten sich und heirateten 1997; seit 2000 leben sie in Nürensdorf.
setzung zu sprechen, so läuft im Kopfhörer dazu die Originalstimme im Hintergrund, und deren Charakter ist während des Sprechens nachzuempfinden. Kommentartexte müssen überzeugend und spannend vermittelt werden. Immer muss die Stimme auch dem Inhalt und der Stimmung des Filmes angepasst werden. Dies verlange Genauigkeit und grösste Konzentration, ist hier zu erfahren.
Euphorie und Freude von Susanne Beck Harmonie ist spürbar. Der Dialog zwischen Silva und Jahn ist warm, und der nonverbale Austausch zeigt Vertrautheit und Interesse. Das Ehepaar ist sich einig, sie fühlen sich wohl in der Breite von Nürensdorf; auch wenn sich die Umgebung ihrer Meinung nach in den letzten Jahren architektonisch eher verschlechtert hat. Die Dame des Hauses vermisst die unterdessen verbaute Aussicht auf die Kirche Brütten. Zu Hause findet die Feinfühlige Entspannung von der Arbeit im Fernsehstudio und anderen Engagements in der Meditation und beim Yoga. Gerade der vergangene Januar war aufregend und vielseitig: Gemeinsam mit ihrem Gatten, der auch die Textzusammenstellung gemacht hatte, stand sie in St. Urban mit dem Rezitationsprogramm «Naturgewal-
Sylvia Silva und Burkhard Jahn sind gerne in Nürensdorf wohnhaft. (zvg)
ten und Genies» auf der Bühne. Dazu spielte die Pianistin Donka Angatschewa, und zusammen begeisterten sie das Publikum.
Kinofilme und Theater Unter der Regie von Mark Rissi spielte Sylvia Silva 1986 neben Walo Lüönd die weibliche Hauptrolle im Kinofilm «Lisi und der General». Im Jahr darauf wirkte sie unter Rissis Regie in Pakistan im Flüchtlingsdrama «Ghame Afghan» als einzige europäische Schauspielerin mit. Es folgten Theaterengagements im deutschsprachigen Raum, so auch in Zürich im «Jedermann» neben Hans Heinz Moser. Bald wurde man in der Branche auf ihre
weiche und verführerische Stimme aufmerksam. Ihre Karriere als Sprecherin begann.
Off-Sprecherin Seit 20 Jahren nun wirkt Sylvia Silva beim Schweizer Fernsehen als OffSprecherin. Man vernimmt ihre Stimme unter anderem in der «Rundschau», in «DOK»-Filmen und in «Reporter» sowie auf «3sat» in «Schweizweit» und «Nano», um nur die wichtigsten Arbeitseinsätze der Nürensdorferin zu erwähnen. Dass sich die Vollblutschauspielerin auch in Hörspielen besonders wohlfühlt, erstaunt nicht. Sylvia Silva gibt ihr breites Wissen und ihre fundierte Erfahrung als Sprech-Coach an Journalisten und junge Kollegen weiter. Für die Sprecherin bedeutet die Stimme ein kostbares Instrument, das gepflegt werden muss. Tägliche Stimmübungen sind für sie selbstverständlich. Ihren Schülern macht sie klar, dass «professionell sprechen» nicht bei den Stimmbändern endet, sondern den ganzen Körper betrifft. Der Sprechende sollte mit der Energie der Erde verbunden sein, den Klang der Stimme aus dem Inneren entstehen lassen.
Grosse Konzentration
Das Ehepaar liebt Bücher über alles, ihr letztes Geld würde Silva für ein Buch ausgeben. (sb)
Bei der Arbeit am Mikrophon gelangen zudem noch technische Aspekte dazu: Sekundengenau ist der festgelegte Text den jeweiligen Bildern zugeordnet. Gilt es, über einem fremdsprachigen Text die deutsche Über-
Burkhard Jahn führt oft Regie. Auf die Frage, wie es denn sei, wenn seine Frau unter seiner Leitung arbeite, meint er mit einem feinen Lächeln diplomatisch: «Mit fremden Personen ist es manchmal leichter, weil diese schneller spüren, dass man es wirklich gut mit ihnen meint, wenn man Anweisungen gibt.» Als leidenschaftlicher Schauspieler in vielen grossen Rollen auf wichtigen deutschen Bühnen bemüht er sich, Routine zu vermeiden und jede Vorstellung – auch die Hundertste – mit vollem Engagement zu spielen. Für ihn ist solches Wirken stets mit Euphorie und Freude verbunden.
Drehbücher und Erholung Schauspieler, Regisseur und Autor: Vorübergehend unterbrach eine Krankheit Jahns Schauspielerarbeit, die Folgen sind nun seit längerer Zeit überwunden. Geblieben ist die Verlagerung des Hauptgewichtes seiner Arbeit auf die Regie und auf das Schreiben unter anderem von Dokumentarfilm-Drehbüchern, aber auch von literarischen Texten. Sprecherarbeit für «SF» und «3sat» kommen dazu, auch hin und wieder Fernseharbeit in Deutschland als Schauspieler. Die Liebe zu Italien teilt er mit seiner Frau. Immer wieder zieht es die beiden an vertraute Orte in der Lombardei. Die abendländische Kultur liegt beiden sehr nahe. In jungen Jahren studierte Jahn Germanistik, Publizistik und Kunstgeschichte. Diese Grundlagen haben bis heute ihren Nachhall in der Arbeit als Autor von Lyrik und Prosa, in der er die Zeit vergisst. Und dabei oft auch die Nacht zum Tage macht.
Reisen
42
Dorf-Blitz
02/2012
Inselstaat im Mittelmeer: Unterwegs auf Malta
Malta – ein Archipel im Einfluss der Kulturen Die kleine Inselgruppe im Süden von Europa ist zwar kaum bekannt, doch bietet sie dem Besucher einen speziellen Einblick in die unterschiedlichsten Kulturen und Gegensätze. Hohe Klippen im Süden und flache Sandstrände im Norden oder erzkatholisch, aber doch weltoffen. Auf Malta können sowohl erlebnishungrige Abenteurer als auch Faulenzer gute Ferien verbringen.
Weiter geht es mit dem Boot den hohen Klippen von Gozo entlang. Diese ragen teilweise über 150 Meter aus dem Wasser. Nach zirka zehnminütiger Fahrt entdeckt man ein bekanntes Postkartensujet, das Azure Window. Ein kleiner Fels ragt in Richtung Meer und darin scheint ein Fenster herausgeschnitten worden zu sein. Durch dieses etwa zehn Meter hohe und breite Fenster kann man hindurch schwimmen. Überall treiben Taucher mit ihren Schnorcheln im Wasser, denn die Unterwasserwelt vor Gozo zählt zu den besten im ganzen Mittelmeer.
von Simon Städeli «In Malta sieht alles gleich aus», ein häufig gehörtes Vorurteil, wenn man vom kleinen Inselstaat im Mittelmeer spricht. Dieser Aussage kann man nicht vollständig widersprechen: Es gibt kaum Bäume, keine Flüsse, dafür viel Sand und Stein. Die Häuser sind praktisch alle aus dem gleichen Kalk erbaut, dem einzigen natürlichen Rohstoff der Insel. Die Gebäude sehen auf den ersten Blick alle gleich aus: Grau-weiss, in der prallen Sommersonne beinahe ausgeblendet und, für uns Schweizer speziell auffallend, ohne Gärten oder Pflanzen auf den Terrassen.
Kirchen schreiben Geschichte Den Häusern steht eine Vielzahl von Kirchen gegenüber, die zwar von aussen nicht gerade ins Auge springen, in deren Innern aber grosse Schätze zum Vorschein kommen. Weil es in der kleinen Mittelmeerrepublik über 365 Kirchen gibt, sagen die Malteser scherzhaft, sie hätten für jeden Tag des Jahres eine andere Kirche. Der Katholizismus nimmt eine grosse Stellung in der Gesellschaft und Politik ein. Als eines der letzten Länder der Welt hat Malta im Mai 2011 Scheidungen gesetzlich zugelassen. Nicht nur in den sakralen Bauten, sondern auch in den Museen entdeckt man Einflüsse verschiedenster Kulturen. Die Herrscher der Inselgruppen wechselten beinahe jedes Jahrhundert – von den Griechen über die Römer zu den Arabern – bis das britische Königreich Malta als Kron-
Blick über das Meer in Richtung Hauptstadt Valletta. (Bilder: Simon Städeli)
Südländische Kultur kolonie ergatterte. Im Jahre 1964 schliesslich erklärte das Land die Unabhängigkeit.
Auf an die Strände Charakteristisch für das Archipel Malta sind zwei völlig verschiedene Küstenabschnitte. Im Süden ragen hohe Klippen aus dem Meer, auf denen es einem schwindlig werden kann. Der Norden und Osten hingegen ist flach und weist schöne Sandstrände auf. Der Mellieha-Beach fällt so flach ins Meer ab, dass man sogar 100 Meter vom Strand entfernt noch genüsslich im Wasser sitzen und das Treiben um sich beobachten kann. Zusätzlich reizt der Blick aufs offene Meer und auf der rechten Seite der Bucht präsentiert sich das mittelalterliche Städtchen Mellieha. Malerische Buchten lassen sich nach einer kurzen Überquerung der Insel entdecken. Ein Auto ist dabei empfehlenswert, denn die Busse gleichen eher Sardinenbüchsen. Am Gnejna Bay tummeln sich hauptsächlich Einheimische und am linken Ufer wohnen einzelne Familien in den aus Stein eingemeisselten Wohnungen. Gleich in der Nähe liegt die Anchor Bay, wo «Popeye Village» liegt. Diese Fischerdorf-Kulisse wurde vor mehr als drei Jahrzehnten für einen Film erstellt und dient heute als Touristenattraktion. Allgemein taucht Malta in Filmen mehr auf, als man dies erwarten würde. Mit seiner wilden Küsten-
linie und der speziellen Architektur stellte Malta schon die Kulisse für Blockbuster wie Troja oder München.
Ausflug mit dem Boot Nordwestlich der Hauptinsel liegen die beiden kleineren Inseln Gozo und Comino, die definitiv eine Reise wert sind. Eine spezielle, aber sehr ergiebige Variante ist es, ein Boot zu mieten und so um die Inseln zu kurven. Vor Comino, der kleinsten Insel des Archipels Malta und mit lediglich vier permanenten Bewohnern, liegt die Blue Lagoon. Das Wasser schimmert hier in den unterschiedlichsten Türkisfarben und lädt zu einem Sprung ein. Das heisst: Den Anker setzen und rein ins kühle Nass. Für Abenteurer lassen sich hier auch zahlreiche Höhlen erforschen, und ein Klippensprung sorgt für viel Adrenalin.
Weil Malta von zahlreichen Kulturen beeinflusst ist, lassen sich diese in verschiedenen Bereichen feststellen. Das Essen ist italienisch und griechisch geprägt, wobei Hase und Meerestiere zu den wichtigsten Spezialitäten gehören. Als offizielle Landessprachen zählen Maltesisch (die Einheimischen-Sprache, welche aus dem Arabischen entstanden ist) und Englisch. Auf der Strasse gilt noch nach alten kolonial-englischen Regeln der Linksverkehr, wobei die Mentalität eher jener in Süditalien entspricht. Die Strassen sind glitschig und meist in schlechtem Zustand und gefahren wird nach dem «Hup-Prinzip». Als günstigere Alternative zu Grossbritannien ist Malta auch für EnglischSprachaufenthalte geeignet und beliebt. Malta gehört also geographisch zwar zu den Zwergstaaten der Welt, hat aber Einiges zu bieten.
Im Wasser der Mellieha-Bay kann man, genüsslich im Sand sitzend, die mittelalterliche Kirche von Mellieha bewundern.
Dorf-Blitz
Reisen
02/2012
43
Eine Woche im Nordosten Sardiniens
«Mirto», Harpunentauchen und die Costa Smeralda Sardinien ist eine raue, windige Insel mit einem ganz speziellen Charme. Zerklüftete Felsküsten gibt es hier ebenso wie traumhafte Sandstrände und karge Hochebenen. Baden, geniessen, wandern, surfen, segeln, entdecken – für Alle hält die Insel etwas bereit.
begann die Jagd. Immer wieder tauchte der Sarde hinunter, bis in zehn Meter Tiefe. Er lugte unter Felsvorsprünge, stocherte in Spalten herum und suchte nach vielversprechenden Verstecken. Wir bestaunten derweil halb die Unterwasserwelt und halb Mauros Tauchkünste.
von Kevin Knecht
Schliesslich fand der Sarde sein erstes Opfer: Ein grosser, flacher Fisch, der nichts ahnend seiner Wege schwamm. Mauro zielte und drückte ab. Der Fisch war chancenlos. Die Harpune verfügte über eine solche Wucht, dass er gleich in zwei Teile gespalten wurde. Der Harpunenfischer schoss noch drei weitere Exemplare, bis wir vor der Kälte des Meeres kapitulierten. Auf dem Rückweg pflückte der Sarde noch Seeigel von den Felsen. An Land schnitt er diese dann auf und kratzte mit einem Messer deren Muskelfleisch hervor. Er ass etwas davon und hielt es uns dann hin. Natürlich mussten wir nun auch etwas davon probieren. Es schmeckte sehr... gewöhnungsbedürftig. Doch irgendwie fühlten wir uns nun schon fast wie Einheimische.
Bereits die Reise nach Sardinien war ein kleines Abenteuer. Am frühen Samstagmorgen bestieg ich zusammen mit meiner Freundin den Zug nach Mailand. Dort kamen wir mit einer halben Stunde Verspätung an, kämpften uns durch die Menschenmassen und erwischten gerade noch den Anschlusszug, weil dieser ebenfalls verspätet war. Am Nachmittag erreichten wir dann den Fährenhafen von Genua, wo wir stundenlang auf unsere ebenfalls verspätete Fähre warteten, die uns über die Nacht nach Olbia bringen sollte. Gegen elf Uhr Abends konnten wir das Schiff dann schliesslich besteigen und suchten uns sogleich einen ruhigen Platz für die Nacht – eine Kabine hatten wir nicht gebucht.
«Capo Comino» Die wunderschöne Einfahrt in den Hafen von Olbia entschädigte uns für eine unruhige und lange Nacht. Nach weiteren gefühlten Stunden hatten wir dann endlich sardisches Land unter den Füssen. Wir wurden im Hafen von den Eltern meiner Freundin abgeholt und fuhren dann als erstes nach Posada, wo sich unsere Mietwohnung befand. Posada ist ein malerisches Städtchen etwas südlich von Olbia, das auf einem meernahen Hügel erbaut wurde. Zuoberst auf dem Hügel befindet sich ein altes Kastell mit einem hohen Wehrturm, von dem aus sich die ganze Gegend überblicken lässt. Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir ans Meer. «Capo Comino» hiess der Strand, den wir als erstes aufsuchten. Das Spezielle: Einige riesige Sanddünen reichen beinahe bis ans Wasser. Wir machten es uns am Hang einer der Dünen gemütlich und genossen die Sonne, das Meer und den warmen Sand.
Der Turm des ehemaligen Kastells thront oberhalb der Küste über dem Städtchen Posada. (Bilder: Kevin Knecht)
Costa Smeralda Die meisten Tage glichen mehr oder weniger dem anderen: Wir bereiteten Sandwiches vor, fuhren an einen Strand, badeten, lasen und genossen es, Zeit zu haben. Am Abend dann statteten wir einem der Restaurants in Posada und der Umgebung einen Besuch ab oder kochten selbst. Meist assen wir sehr gut, egal ob Pizza, Pasta oder sardische Spezialitäten wie «Culurgionis» (etwas Ravioliartiges) oder «Malloreddus» (sardische Gnocchi). Wir unternahmen aber auch verschiedene Ausflüge. Am dritten Tag fuhren wir etwa in den Norden, an die Costa Smeralda – jenen berüchtigten Küstenabschnitt Sardiniens, der von luxuriösen Privatvillen und unbezahlbaren Hotels regelrecht übersät ist. Ins Leben gerufen wurde das Projekt in den 1960ern vom damaligen Multimilliardär Aga Khan, dessen Ziel es war, die Costa Smeralda als Ferienparadies für den internationalen Jetset zu etablieren. Dabei gab es aber strenge Vorschriften beim Bau: Kaum ein Gebäude ist höher als drei Stockwerke und alle
sind in demselben künstlich-mediterranen Stil gebaut. Die «Hauptstadt» der Costa Smeralda ist Porto Cervo, ein durch und durch künstliches Städtchen, in dem es von Villen, Luxusläden und Millionenyachten nur so wimmelt. Trotz der allgegenwärtigen Dekadenz und Verschwendung war der Spaziergang durch den Ort durchaus interessant.
Harpunentauchen Am vierten Tag lud uns der Vermieter der Wohnung, Mauro, auf ein Glas «Mirto» ein, eine sardische Spezialität. Mirto ist ein hochprozentiger Likör, der aus Myrte-Beeren gewonnen wird. Nach einem geselligen Abend wurden wir dann sogar noch zum Harpunentauchen eingeladen. Wir nahmen natürlich sofort an. Mit Flossen, Taucherbrillen und Schnorchel bewaffnet traten wir am frühen Abend des sechsten Tages schliesslich das Abenteuer an. Mauro war in einen Taucheranzug geschlüpft und hatte eine Harpune dabei, die er erst weit draussen entsicherte. Dann
Mauro ist gut ausgerüstet: Vom Taucheranzug über den Bleigürtel bis hin zur Harpune ist alles dabei.
Gesundheit
44
Dorf-Blitz
02/2012
Kein schöner Anblick: Nagelpilzerkrankung Es ist wahrlich kein schöner Anblick: Gelblich verfärbte, verhornte und brüchige Nägel, oft Anzeichen einer Nagelpilzerkrankung. Ohne Behandlung kann sich der Pilzbefall ausbreiten. Gerade im feuchtwarmen Milieu geschlossener Schuhe haben Pilze die besten Lebensbedingungen. Gefährlich wird ein Nagelpilz meist nur bei abwehrgeschwächten Personen wie beispielsweise Diabetikern. Bei ihnen werden die befallenen Stellen rasch zu Eintrittspforten für eiterbildende Bakterien, welche lokale Infektionen an Füssen und Beinen auslösen können. Dermatophyten, wie die Erreger genannt werden, können sich durch Kontakt mit infizierten Hautschuppen oder bröckeligem Nagelmaterial übertragen. Sie gedeihen am besten in einer feuchtwar-
men Umgebung, daher findet die Übertragung meist in Duschanlagen, Schwimmbädern und Turnhallen statt. Häufig geht der Nagelpilzinfektion eine Schädigung des Nagels voraus, etwa durch enge Schuhe oder einen Schlag auf die Zehe. Fusspilz und Nagelpilz kommen oft gemeinsam vor, was bei der Behandlung berücksichtigt werden sollte. An erster Stelle steht eine gute Fusshygiene: regelmässiges Waschen und Baden der Füsse und tägliches Wechseln der Socken. Es ist ratsam, bei ersten Anzeichen eines Nagel- oder Fusspilzes sofort mit der Behandlung zu beginnen. Einige Tipps für eine erfolgreiche Behandlung der Nagelmykose: Socken so heiss wie möglich (65 bis 90 Grad) waschen. Schuhe kaufen,
in denen der Fuss atmen kann: Schuhe aus Leder oder Stoff haben sich bei der Behandlung von Fussnagelpilz bewährt. Nach dem Baden sollten besonders die Füsse gründlich abgetrocknet werden. Ob eine Pilzinfektion erfolgreich bekämpft ist, lässt sich erst nach einem vollständigen Auswachsen des Nagels feststellen, was mehrere Monate dauern kann. In der Naturheilkunde wird darauf geachtet, dass neben der primären Pilzbehandlung auch immer das Immunsystem sowie das natürliche phMilieu des Nagels ins Gleichgewicht gebracht werden. Wir beraten Sie gerne und kompetent. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen
Auch Ihr Inserat im Dorf-Blitz erregt Aufmerksamkeit!
TCM Pulsar Poststr. 1 8303 Bassersdorf Tel. 044 888 70 70
Traditionelle Chinesische Medizin Klotenerstrasse 8, 8303 Bassersdorf Tel 043 266 33 08 www.tcm-pulsar.ch Akupunktur / Tuina-Massage / Schröpfen / Ohrakupunktur / Moxibustion / Kräutertherapie Unser TCM Spezialist Herr Liu ist Krankenkassen anerkannt. Gratis Diagnose. Überzeugen Sie sich selbst von der Wirksamkeit der Traditionellen Chinesischen Medizin.
W O H L F Ü H L E N… Ab 1. März 2012 pflege ich Ihre Füsse, so dass Sie sich rundum wohlfühlen! Gerne empfange ich Sie an der Breitistrasse 38 (im Spitex-Zentrum) in 8303 Bassersdorf. Bis zum 31. März 2012 profitieren Sie von einer einmaligen «Eröffnungsfusspflege» für Fr. 50.00! Ich freue mich auf Ihren Anruf: Tel. 079 634 37 00
TCM – Aktionstage in der Rosengarten Apotheke:
Dienstag, 06.3.12 Samstag, 10.3.12 Dienstag, 13.3.12
14.30 – 19.00 10.00 – 14.00 09.00 – 12.15
Franziska Kronig von Lotus TCM bietet Ihnen eine persönliche Beratung zu TCM-Therapien. Sichern Sie sich einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Gespräch im diskreten Rahmen!
Brigitte Aerne, dipl. Fusspflegerin Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin Franziska Kronig, Dipl. Naturärztin TCM, www.lotus-tcm.ch Tel 044 836 34 77 Im Baumgarten 6 8303 Bassersdorf
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
02/2012
45
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr Fr Fr Fr
09.03. 09.03. 16.03. 23.03.
20.00 21.30 - 23.00 19.30 20.00
Kultur- u. Bibliothekskommission Naturschutz Ba/Nü EVP Ba/Nü Konzertzirkel
Claudio Zuccolini: «Das Erfolgsprogramm» Amphibien-Exkursion (Ausweichdatum 23.3.) Vortrag und Diskussion: «Brauchen wir Hausärzte?» Konzert Zuger Sinfonietta «Russische Seele» Secondhand Damenmode (Fr 10-21,Sa 10-16, Mo/Di 9-11.30 u. 14.30-18.00, Mi 9-11.30) Velobörse (Annahme 9.30-11, Verkauf 11-12.30) Abendunterhaltung des Musikvereins Sonntagskonzert des Musikvereins Perlenworkshop
Franziskuszentrum PP Landi Bi (www.nbn.ch) Ref. Kirchgemeindehaus Ref. Kirche
Anlass
Ort/Kontakt
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge Muki-Höck für Mütter mit Kleinkindern reduzierter Wochenmarkt Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Gemeindehaus C Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Bungertstube Vorplatz Migros Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Fr - Mi 23.03. - 28.03. Gemeinn. Frauenverein Sa 24.03. 09.30 - 12.30 SP Ba Sa 24.03. 20.00 - 01.00 Musikverein Ba So 25.03. 14.30 - 17.00 Musikverein Ba Fr 30.03. 19.00 - 22.00 GvC Ba
Bungertstube Platz hinter dem alten Dorfschulhaus Ebnetsaal (Türöffnung 18.30) Ebnetsaal (Türöffnung 13.30) Freihof
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum
Zeit
Veranstalter
Nach Bedarf Gemeindepräsidentin Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Mi 15.00 - 17.00 Elternforum Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Sa Sa Do Sa Do
25.02. 10.30 Turnveteranen Generalversamlung Rest. Sonnenhof 25.02. Skiclub Altbach Volksabfahrt Hoch-Ybrig Hoch-Ybrig 01.03. 20.15 Kulturkommission «Der rote Stuhl» von Kabarettist Thomas Kreimeyer Gemeindesaal 03.03. Damenriege Skitag Flumserberge 08.03. 14.00 Kirche Altersnachmittag Gemeindesaal 09.03. - 19.00 - 22.00 Schulhaus Chapf (Anm. Tel. Samariter-Verein Nothilfekurs Fr - Sa 10.03. 08.30 - 17.00 052 345 23 60, ruthgerber@hispeed) Leichtathletik-Hallenwettkampf, TV Effretikon, Infos www.tvbruetten.ch Sa 10.03. TV Brütten anschl. Raclette-Abend (DR und AR) Gemeindesaal Mo 12.03. 20.00 Schiessverein Generalversammlung Rest. Sonnenhof Mi 14.03. 20.00 - 22.00 Gewerbegruppe Br Generalversammlung Rest. Sonnenhof Mi 21.03. 19.00 Frauenverein Theater-Besuch in Embrach Gemeindesaal Embrach Do 22.03. 20.00 - 22.00 Schiessverein Jungschützenkurs (Theorie 1) Schützenhaus Kinderkleider- u. Spielwarenbörse mit Gemeindesaal Sa 24.03. 09.00 - 11.00 Kinderflohmarkt und Bibliotheksverkauf Schulhaus Birch, Sa 24.03. 10.00 - 13.00 Jugendmusikschule Instrumentenvorstellung Bachwiesenstrasse 2, Seuzach Sa 24.03. 10.00 - 16.00 Kinderhaus Chrüsimüsi Ostermarkt Chrüsimüsi, Unterdorfstr. 38 Sa 24.03. 13.30 Schiessverein Standinstandstellung / Reinigung Schützenhaus Di 27.03. Juspo Knaben Gerätestest Schulhaus Chapf Do 29.03. 20.00 - 22.00 Schiessverein Jungschützenkurs (Theorie 2) Schützenhaus Sa 31.03. 10.00 - 12.00 Schiessverein Freie Übung 1 / Gruppenmeisterschaft 1 Schützenhaus Sa 31.03. 13.30 - 16.00 Schiessverein Jungschützenkurs 3 Schützenhaus
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mo Jeden Di Jeden Di
19.30 - 21.00 ab 12.00 14.00 - 15.00
Turnverein Brü Altersforum/Pro Senectute Altersforum/Pro Senectute
Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) Anm. bei: Tina Huber 052 345 08 85 Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeindesaal
Turnhalle Chapf
Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Damenriege (Damen ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Männerriege Altersnachmittag
Turnhalle Chapf Gemeindesaal
Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü Jeden Di 18.00 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Di und 19.30 - 21.45 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Mi 18.15 - 19.45 Jeden Mi und 20.00 - 21.30 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 Jeden Do 20.00 - 21.45 Turnverein Brü Jeden 2. Do 14.00 Altersforum/Pro Senectute
Turnhalle Chapf
Veranstaltungen
46
Dorf-Blitz
02/2012
Fortsetzung regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden 2. Do Jeden 2. + 4. Do Jeden letzten Do
20.00 09.30 - 11.00 14.00 - 17.00
Samariterverein MuKi-Team Altersforum/Pro Senectute
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen Seniorinnen-Spielnachmittag MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren, (zwischen Herbst- und Frühlingsferien) Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal
Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk
Datum
Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Mehrzweckhalle Chapf
Zeit
Mi 29.02. 14.00 Mi 29.02. 19.30 Fr 02.03. 20.00 Sa 03.03. 14.00 Sa 03.03. 14.00 - 19.00 Mo - Sa 05.03. - 17.03. Do 08.03. 19.15 Do 08.03. 19.30 - 22.00 Fr 09.03. 21.30 Sa 10.03. So 11.03. Mi 14.03. 14.00 Do 15.03. 09.30 Fr 16.03. 19.30 Fr 16.03. 20.15 Fr 16.03. Mo 19.03. Mo 19.03. 19.00 Mi 21.03. 16.00 Mi 21.03. 19.30 Fr 23.03. 20.00 Fr 23.03 21.30
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nüeri-Netz Gemischter Chor Ob-Bi Waldhüttenverein Br/Ha Nüeri-Netz Schachclub Nü/Ba Bibliothek alle Frauenvereine Schachclub Nü/Ba Naturschutz Ba/Nü Werkabteilung Pol. Gemeinde Nüeri-Netz Nüeri-Netz EVP Ba/Nü Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü FC Ba Bibliothek Nüeri-Netz Ref. Kirchgemeinde/ kath. Pfarrei Ba/Nü Verkehrs- u. Verschönerungsverein Kultur- u. Freizeitkommission Naturschutz Ba/Nü
Jassnachmittag Generalversammlung Mitgliederversammlung Tanznachmittag (für alle Einwohner) Meisterschaft SGM - Heimspiel Bibliothek bleibt wegen Umzug geschlossen Weltfrauentag Vereinsversammlung Amphibien-Exkursion (Ausweichdatum 23.3.) Altpapiersammlung (Bereitstellung vor 8 Uhr) Abstimmungstermin Jassnachmittag Morgenkafi mit Gipfeli Vortrag und Diskussion: «Brauchen wir Hausärzte?» Frühlingsserenade Generalversammlung Hauptverein 1. Ausleihe am neuen Standort Mitgliederversammlung Referat zum Thema «Gesund und selbständig leben bis ins hohe Alter» von Albert Wettstein Generalversammlung Schlosskonzert: «Pfannestil Kammer Sexdeet» Ausweichsdatum: Amphibien-Exkursion
Zentrum Bären Restaurant zur Linde, Oberwil Kapelle Breite MZH Ebnet Rest. Sternen Breite Ab 19. März am neuen Standort Kath. Kirche Ba Rest. Sternen Breite PP Landi Bi (www.nbn.ch)
Sa 24.03. 10.00 - 13.00 Jugendmusikschule Instrumentenvorstellung Sa 24.03. 14.00 - 17.00 Meitli-/Buebepfadi Pfaditag Sa 24.03. 20.00 - 01.00 Musikverein Ba Abendunterhaltung des Musikvereins So 25.03. 14.30 - 17.00 Musikverein Ba Sonntagskonzert des Musikvereins Mo - Do 26.03. - 29.03. Werkabteilung Häcksel-Service Mi 28.03. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Mi 28.03. 19.30 Frauenverein Ob/Bi Generalversammlung «Maler und Komponisten», Passionsgeschichten, Fr 30.03. 20.00 Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Bilder und Musik mit Pfarrer Clemens Bieler Fr/Sa 30.03. - 31.03. 20.00 Männerchor Nü/Gem. Chor Ob/Bi Abendunterhaltung Sa 31.03. 10.00 Turnverein Ba Hallenwinterwettkampf Final
Zentrum Bären Im Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10 Ref. Kirchgemeindehaus Kapelle Breite bxa, Ba Bibliothek Singsaal Hatzenbühl Ref. Kirche Ba Pfarrhaussaal Singsaal Schulhaus Hatzenbühl PP Landi Bi (www.nbn.ch) Schulhaus Birch, Bachwiesenstrasse 2, Seuzach Sagi Ba Ebnetsaal (Türöffnung 18.30) Ebnetsaal (Türöffnung 13.30) Zentrum Bären Rest. Linde Oberwil Ref. Kirche Ba MZH Ebnet Turnhalle Schulhaus Hatzenbühl, Nü
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum
Zeit
Jeden Mi
abwechselnd
Jeden 2. Do Jeden Fr
Veranstalter
Jugendtreff Authentic 17.00 - 21.00 Jeannine Kummer 079 773 10 55 19.00 - 24.00
Jeden 11.30 - 14.00 Mittagstisch
Mo, Di, Do, Fr Jeden Mo
09.00 - 10.00
Jeden Di
10.00 - 11.00
Anlass Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage)
authentic@plattformglattal.ch
Jugendtreff
Tel. 044 836 31 88
Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21.00 Uhr,
Muki-Turnen Bi
Ort/Kontakt
Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51
Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Altes Schulhaus Ob Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Mo
15.15 - 17.00
Chrabbelgruppe Nü
Mütter + Väter mit Kleinkindern
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Mo
17.15 u. 19.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk. 044 836 45 63)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 - 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Jeden 1. Mo
17.00
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 63)
Gemeindehaus
Sprechstunde Schulpräsident
Jeden 1. Mo 18.30 - 19.30 Schulpflege Nü
(Tel. Anmeldung: 044 838 40 72)
Jeden Di
Kafi-Franz (ausser Ferien)
14.00 - 16.00
Jeden Di/Mi
Kath. Frauenverein Ba-Nü
Gemeindehaus Kath. Kirchenzentrum, Ba Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten
Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi Ludothek Ping Pong Frauenverein Nü/Br/Ha
Jeden Di
18.00 - 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 - 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi
19.00 - 23.00 Töffair Nü 19.00
Jeden letzten Fr
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung
siehe www.ludopingpong.ch
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
02/2012
47
Fortsetzung regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836
Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi
97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Jeden 1. + 3. Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Rest. Bären
Jeden 2. + 4. Mi
14.00 - 16.00
Kleinkindberatung Kt. Zürich
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil
Jeden Mo/Mi/Do/Fr Frauenverein Ob/Bi
Schulhaus Ob
(Ausk. 044 836 51 21, Eveline Bänziger) Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren
Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi
Schulhaus Ob
(Info: Nelly Eigenmann 044 836 69 22)
Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 - 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming/Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 - 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 - 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 - 22.00
Männerchor Nü
Proben/Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Andere Gemeinden Datum
Zeit
Veranstalter
Jeden Mi 14.30 Reg. Senioren-Verb. W’thur Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30 Kulturkommission Kloten
Anlass
Ort/Kontakt
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren (neue Vorlesungen ab 7.3.12) Tanznachmittag für ältere Menschen
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Achtung: neue Notfalldienstregelung seit 1. Januar 2012: Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
��������������������������� ������������������������������������� ������������������������������������� ��������������������������� ��������������������������������������� ����������������������������������� ���������������������������������������� ����������������������������������������� ���������������������������������� ��������������������������� �������������������������������������� ����������������������������������� ������������������������������������������ ���������������������������������� �������������������������������������������
belle immo ag Wohnträume verwirklicht
����������������� ��������������� �������������������� ������������������
$$END_DOCUMENT$$
Gemeinsam So individuell wie Ihr Traum Spitzenleistungen schaffen. vom Eigenheim: unsere Beratung. Gemeinsam erreicht man Ziele schneller. Deshalb unterstützen mitIhr Freude die Nationalteams Mit Raiffeisenwir wird Traum von den eigenen Deshalb unterstützen wir mit Freude Gemeinsam erreicht man Ziele schneller. im Und den Nachwuchs erst recht. vier Wänden schneller wahr. Denn unsere Experten dieSchneesport. Nationalteams im Schneesport. Und den Nachwuchs erst recht. www.raiffeisen.ch beraten Sie persönlich und erstellen für Sie eine
individuelle Finanzierungslösung, die Ihren Wünschen und Ihrer Situation entspricht. Sprechen Sie heute Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf noch mit uns. 8425 Oberembrach Tel. 044 865 45 70 www.raiffeisen.ch/hypotheken
8303 Bassersdorf 8304 Wallisellen
Tel. 044 888 66 55 Tel. 044 877 70 00
Wir machen den Weg frei Wir machen den Weg frei
Treffpunkt
48
Dorf-Blitz
02/2012
kontaktwelt
internet kontaktwelt internet
gewusel im netz
Den Computerspiel-Klassiker «Die Siedler» gibt es jetzt auch als Browserspiel. Nachdem man sich mit der Mailadresse registriert hat, kann es bereits losgehen, ein Softwaredownload ist nicht erforderlich. Schritt für Schritt wird erklärt, welche Gebäude welche Produkte oder Rohstoffe herstellen und was sie für ihre Arbeit benötigen. Da das Spiel auch weiterläuft wenn man nicht online ist, ist man bereits nach kurzer Zeit Herr eines schön gestalteten, blühenden Dorfes, in dem kleine Siedler wild «umherwuseln» und ihren Aufgaben nachgehen. Nun gilt es die Wirtschaftskette immer mehr zu erweitern und schliesslich weitere Gebiete zu besetzen. Um schneller voranzukommen, kann man mit anderen Spielern handeln oder sich mit ihnen zu Gilden zusammenschliessen.
comedy im internet
«myspass.de» ist eine Seite für Anhänger deutscher Comedians und deutscher Comedy. Einerseits findet man über fast alle aktiven Komikern kurze Portraits sowie Informationen zu ihren aktuellen Programmen und eine Übersicht über bevorstehende Auftritte. Andererseits gibt es auch eine grosse Sammlung von Comedy-Produktionen verschiedenster Fernsehsender, wie etwa «Quatsch Comedy Club», «Schlag den Raab» oder «Cindy & die jungen Wilden.» Ausserdem werden auch TV-Auftritte und aufgezeichnete Vorstellungen von Comedians wie Olaf Schubert, Michael Mittermeier oder Kaya Yanar gesammelt. Alle Sendungen können gratis direkt übers Internet angesehen werden.
musik für jede stimmung
www.myspass.de
«stereomood.com» hält für fast jede Gefühlslage eine passende «Playlist» bereit. Diese sind auf der Startseite als eine Liste von Adjektiven und Themen aufgeführt. Klickt man einen der Links an, erklingt sofort der erste Song der zugehörigen Sammlung. Es gibt über 70 verschiedene Kategorien, beispielsweise «relax», «romantic», «funky», «cooking time» oder «revolution». Wem die vorgegebenen Listen nicht gefallen, kann sich auch eigene Listen zusammenstellen und diese dann später wieder abrufen. Dazu ist allerdings eine Registrierung notwendig, die aber – ebenso wie alle anderen Funktionen – gratis ist.
witzsammlung
www.diesiedleronline.de
www.stereomood.com
Das Internet macht auch die Verbreitung und den Austausch von Witzen einfacher. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass es mehrere Dutzend solcher Seiten gibt, die sich der Sammlung von Witzen verschrieben haben. Eine davon ist «hahaha.de». Über 12 000 Witze sind aktuell in der Datenbank erfasst und in Kategorien geordnet. Alle Witze können kommentiert und bewertet werden, und man kann sich Bestenlisten anzeigen lassen. Natürlich darf man auch sein eigenes humoristisches Repertoire ganz einfach über die Funktion «Witz erzählen» in die Datenbank einspeisen. Und schliesslich kann man auch noch den «Witz des Tages» abonnieren und erhält diesen dann jeden Tag per Mail zugeschickt.
www.hahaha.de
quiz ohne ende
«sixbreak.de» ist eine Seite, auf der sich Quizfans richtig austoben können. Über 11 000 Fragen warten darauf, richtig beantwortet zu werden. Nach einer kostenlosen Registrierung per Mail kann man sich den Herausforderungen stellen. Man erhält jeweils eine Frage und vier mögliche Antworten, von denen die richtige gewählt werden muss. Die Themenbereiche der Fragen können selbst festgelegt werden, sodass man nicht ganz auf dem falschen Fuss erwischt wird. Die erreichten Resultate werden gespeichert, was einen Vergleich mit den anderen Spielern ermöglicht. Der einzige Nachteil der Seite: In einigen Kategorien tauchen immer wieder Fragen auf, die ein relativ grosses Wissen über Deutschland erfordern.
www.sixbreak.de
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www