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Dorf-Blitz Dezember 2015

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Nr. 12 24.12.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Wünsche und Vorsätze für 2016

Lotsen für Sicherheit

Gesundheit als grösster Wunsch Weg mit Fettpölsterchen, Glimmstängeln und Stress im Job – fast jeder startet mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Oft hält die Euphorie jedoch nicht lange an. Keine Zeit, keine Lust oder das berühmte Verschieben auf morgen hindern die Umsetzung. Der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und neue Vorhaben anzugehen, wie unsere Umfrage in der Region zeigt.

Rita Schorno leitet den Lotsendienst in Bassersdorf. Zusammen mit ihren Kolleginnen sorgt sie seit vielen Jahren dafür, dass Kinder und ältere Mitbürger sicher die Strasse überqueren können. Seiten 4 / 5

Viel Geduld nötig Bei einer rund dreieinhalb Stunden dauernden Gemeindeversammlung haben die Bassersdorfer Stimmbürger die Sparanträge der RPK nicht erhört. Freuen konnten sich die Besucher über den gleichbleibenden Steuerfuss. Seite 11

von Annamaria Ress Kinder sehen die Welt mit anderen Augen als Erwachsene. Zum Glück, möchte man sagen. Denn so ergeben sich auch ganz andere Blickwinkel und differenzierte Betrachtungsweisen. So ist es dem Dorf-Blitz-Redaktionsteam ergangen, als die Kinderzeichnungen zum Wettbewerb eintrafen. Wieviel Fantasie, Farbe, Wünsche und Vorstellungen hier in jedem einzelnen Bild enthalten sind! Jedes Kind stellt sich Weihnachten anders vor, hat unterschiedliche Wünsche

und Vorstellungen für diesen besonderen Tag. Drei Zeichnungen haben wir ausgewählt und zeigen sie in dieser Ausgabe. Anders gestalten sich Wünsche und Vorstellungen der Erwachsenen. Mit Sekt und Silvester kommt für viele Menschen auch ein Motivationsschub: Neues Jahr, neues Glück – auf in die nächste Runde, ein besserer Mensch zu werden. Dabei braucht man eigentlich keinen besonderen Anlass, um unliebsame Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Psychologen ra-

ten, sich auch während des Jahres häufiger einmal die Zeit zu nehmen, innezuhalten und sein Verhalten zu reflektieren. Schliesslich kann man gute Vorsätze nicht nur im Januar beschliessen. Um ein Ziel zu erreichen, muss man hin und wieder fest eingetretene Wege verlassen, Gewohnheiten ändern. Dies ist aber alles andere als einfach. Das weiss jeder, der sich vorgenommen hat, diesmal sicher das Fitness-Abo auszunützen und nicht nach drei Stunden an den Kraft­ maschinen das Handtuch zu werfen. Und dennoch: Die Synonyme für den Begriff «Vorsatz» sind so vielfältig wie deren Ausführung: Absicht, Bestreben, Entschluss, Sinnen, Trachten,

Fortsetzung auf Seite 2

Magisches Hackbrett Das klassische Trio Fontane und der Appenzeller Hackbrettkünstler Nicolas Senn sorgten für einen ­ ­ungewohnten Besucheraufmarsch am «Brüttemer Weihnachtskonzert». Rund 350 Besucher füllten die Mehrzweckhalle Chapf und sorgten für eine tolle Kulisse. Seite 33

Rundumbetreuung Suzanne Oriet hilft einer syrischkurdischen Familie mit Rat und Tat: Mal unterstützt sie bei den Hausaufgaben, geht mit zu Be­ hörden und spricht viel Deutsch mit der Familie, um die Sprache weiterzugeben. Seite 39

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 6 ab Seite 24 ab Seite 35

Dem Dorf-Blitz-Team gefiel die Zeichnung von Damian Wirz (6 Jahre) sehr gut. Seine Vorstellung von Weihnachten scheint bunt und fröhlich zu sein. (zvg)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Gedanken zum Jahreswechsel im Jahr zuvor. Wohl ist dies eine Begleiterscheinung zunehmenden Alters. Das Weltgeschehen hat uns alle in Atem gehalten – immer wieder. Wirtschaftliches Auf und Ab, politische Querelen, Wahlen auf kantonaler und nationaler Ebene, dafür mehr oder weniger prädestinierte Kandidaten und immer wieder das Elend von Menschen aus Kriegsgebieten, die ein neues Zuhause suchen.

Annamaria Ress Es ist wieder an der Zeit, zurück zu blicken auf die vergangenen Monate und mit Lust und Freude in die Zukunft zu spähen. Es scheint mir, als sei die Zeit noch schneller vergangen als

Vorstellung, Wollen, Ziel, Wille, Wunsch. Häufig ist es also ein Wunsch, eine Vorstellung, die jeder von uns in sich trägt. Sucht man in der Literatur oder im Internet nach der Thematik «Vorsatz» wird schnell klar, dass es vor allem darum geht, die einmal gefassten Vorsätze auch durchzuhalten. Gerade wenn es um körperliches oder berufliches oder sportliches Durchhalten geht, hält bald einmal der alte Schlendrian Einzug. Besser ist es wohl deshalb, sich Verhaltensänderungen im täglichen Leben, Routine-Brüche oder Beziehungsauffrischungen vorzunehmen. Wir haben in den drei Dorf-Blitz-Gemeinden eine Umfrage

Dass der Dorf-Blitz nicht immer aktuell auf solche Themen eingehen kann, liegt in der Natur dieser Publikation. Die monatliche Erscheinung zwingt uns, anders über das Geschehen in der Region zu berichten, näher heranzugehen, uns intensiver mit der Sache und den Menschen dahinter zu beschäftigen. Das ist – aus meiner ganz persönlichen Sicht –

zum Thema gestartet, die aufzeigen soll, wie vielschichtig die Wünsche und Vorsätze zum neuen Jahr sein können.

Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin ­Bassersdorf 2016 steht vor der Tür. Ich wünsche mir, dass wir alle gesund bleiben und wir vermehrt die vielen schönen

Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch E-Mail Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Augenblicke und Ereignisse, die sich immer wieder in unserer unmittelbaren Umgebung abspielen, bewusst wahrnehmen und geniessen können. Da ich weiss, dass ich meine Vorsätze meist nicht lange einhalten kann, versuche ich es lieber alle Jahre wieder mit dem Satz von Mark Twain: «Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.»

Persönlich wünsche ich mir für 2016 vor allem eine gute Gesundheit und

Mensch mit Ecken und Kanten bin. Dennoch ist mein einziger Vorsatz deshalb dieses Jahr, jeden Menschen, der mit mir in Kontakt steht, so aufrichtig und ehrlich zu behandeln, wie er es verdient und erwartet. Und eben auch so, wie ich selbst behandelt werden möchte, auf Augenhöhe und mit Offenheit. Die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt finden – ob sie lobend, kritisch oder humorvoll sind. Ob es mir gelingen wird? Ich bleibe dran, gebe nicht auf, das verspreche ich. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest, viel Zeit und Geduld mit Ihren Lieben und ein gesundes, in jeder Hinsicht grossartiges 2016! Annamaria Ress

neben meinem grossen Engagement beruflich wie auch für die Gemeinde mehr Zeit für meine Familie und meine Freunde. Auf meiner Wunschliste steht ausserdem ganz klar: «Ein friedvolles Jahr für unsere Schweiz und Europa!» Ich werde mich auch im neuen Jahr in unserer Gemeinde dafür einsetzen, dass Toleranz, Akzeptanz und ein re-

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht  Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Beck ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

Unsere Publikation wird von Menschen gemacht. Es wird recherchiert, notiert, fotografiert, zusammengetragen, redigiert, im Layout passend auf die Seiten montiert, vielfach korrigiert und schlussendlich gedruckt. Dazwischen ist unser Arbeitsalltag gefüllt mit E-Mail-Verkehr und Telefongesprächen mit Anliegen, Fragen oder Bemerkungen. Nicht immer gelingt es, eine Antwort so zu formulieren, dass sie beim Gegenüber richtig ankommt. Ich schliesse mich hiervon nicht aus – weil ich eben auch ein

Christof Boesel Gemeindepräsident Nürensdorf

IMPRESSUM

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für Journalisten auch interessanter und wird zudem den portraitierten Personen und den Themen gerechter. Dass dies gelingt, ist auch das Verdienst unserer Gesprächspartner, Private, Gewerbe und Politik.

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Satz/Druck ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG 071 913 47 68 Telefon Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Januar 2016.

Auflage 21. Jahrgang | 9250 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Thema des Monats

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spektvolles Miteinander gelebt werden kann. Aber vor allem nehme ich mir vor, aus jedem Tag das Beste zu machen!

Rudolf Bosshart Gemeindepräsident ­Brütten Das neue Jahr wird gut. Da ist es leicht, ein paar kleine persönliche Wünsche anzuhängen: Gesundheit, Einsicht und Bescheidenheit für alle. Meine Vorsätze sind konkret und beziehen sich auf die Gemeinde. Sie sind auf unserer rollenden Pendenzenliste hoffentlich lückenlos aufgeführt. Dabei bin ich sicher, dass am Ende des neuen Jahres meine Vorsätze auch mehrheitlich umgesetzt sind.

Thomas Rutz Polizeichef Gemeinde Bassersdorf Respekt ist ein viel genutztes Wort, zurückzuführen auf respectus. Es setzt sich zusammen aus re = zurück und spectare = schauen. Eine der Definitionen ist zurückschauen, spiegeln. Manchmal wünsche ich mir von meinem Gegenüber, wie auch von mir selber, dass ich das, was ich einfordere, erst einmal spiegle. Verhalte ich mich meinem Gegenüber so, dass ich auch vor mir selber gerade stehen kann? Oder einfacher, würde ich es ertragen, wenn man mir in dieser Art begegnen würde? Oder noch einfacher man hält sich an die goldene Regel «Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.» Dieser Wunsch und Vorsatz ist so gross, dass ich schon froh bin, wenn ich mich selber ab und zu daran erinnere.

Esther Diethelm Altersbeauftragte ­Gemeinde Bassersdorf Persönlich wünsche ich mir, eine gute Gesundheit, Pioniergeist und Tatkraft, damit ich weiterhin mit Engage-

ment, Offenheit und Freude, meine vielseitigen Aufgaben wahrnehmen und mich den Anliegen und Fragen der Seniorinnen und Senioren aus Bassersdorf und ihren Angehörigen annehmen kann. Zudem wünsche ich mir, dass wir die gute Zusammenarbeit der Institutionen im Gesundheits- und Altersbereich nächstes Jahr weiterführen und vertiefen können. Beruflich setzen sich die verschiedenen Arbeits- und Projektgruppen jeweils Ziele. So steht nächstes Jahr im Zusammenhang mit dem Förderprogramm der Age Stiftung das Thema «Unterstützung von pflegenden Angehörigen» stark im Fokus meiner Tätigkeiten. Auch führen wir den Bevölkerungsbeteiligungsprozess und die Seniorenberatung kontinuierlich weiter. Privat will ich mir nach einer intensiven Ausbildung wieder mehr Zeit für Sport und Spaziergänge in der Natur nehmen.

Thomas Obrist Schulleiter Sekundarschule ­Hatzenbühl, Nürensdorf Ich wünsche mir fürs neue Jahr Gesundheit. Vorsätze beim Jahreswechsel mache ich jedoch nie.

Saphira Walzer Sekundarschülerin Nürensdorf Ich wünsche mir mehr Menschen, die mit sich zufrieden sind. Dann gibt es auch weniger Neid und Missgunst. Ich wünsche mir, dass wir alle rücksichtsvoller und toleranter umgehen miteinander und so gemeinsam Not lindern. In unserem Umfeld und auch in der Welt.

Ich nehme mir nichts Bestimmtes vor – es kommt meistens sowieso anders. Ich versuche darum, aus jedem Tag das Beste zu machen und viel zu lachen.

Ueli Bachmann Ehemaliger Pfarrer, Bassersdorf Ich wünsche mir, dass ich trotz meines Alters soweit gesund bleiben darf, dass ich in meiner Wohnung bleiben, selbständig und arbeiten kann. Natürlich muss und will ich lernen, dass die Grenzen immer enger werden und es gilt, lieb gewordenes loszulassen, auf Wünschbares zu verzichten. Trotzdem wünsche ich mir, dass – um es mit den Worten des Philosophen C. Taylor zu sagen – ich das Leben als einen Ort der Belebung und der Fülle erleben darf. Einen Ort der Ganzheit, der Integrität, der Grossherzigkeit, der Hingabe und der Begegnung. Ich wünsche mir, dass der Krieg im nahen Osten ein Ende findet, in der Ukraine Frieden einkehrt, dass im Islam die moderaten und vernünftigen Kräfte obsiegen, Flüchtlinge ein neues Daheim und Geborgenheit finden. Es ist ein heikles Unterfangen, mit neuen und guten Vorsätzen ins neue Jahr zu gehen. Denn wie oft habe ich schon erfahren, dass es bei den Vorsätzen geblieben ist und sie nicht in die Tat umgesetzt wurden. So will ich offen sein für die bisherigen und die neuen Aufgaben, die an mich heran treten und meinem himmlischen Vater dankbar sein für jeden neuen Tag.

Rainer Salzgeber Sportmoderator SRF, Nürensdorf Es geht mir wie jedem Familienvater, der sich in erster Linie Gesundheit wünscht für die eigene Familie und hofft, dass sich die Welt wieder ein bisschen friedlicher dreht, als in der jüngsten Vergangenheit. Gesundheit und Frieden: Zwei Dinge, die einem immer bewusster werden, wenn sie gefährdet sind. Von irgendwelchen Vorsätzen habe ich mich schon lange verabschiedet.

3 Wenn ich etwas erledigen will, ist das nie vom Datum abhängig. Dementsprechend starte ich völlig unbelastet ins neue Jahr. (Bild: SRF)

Andreas Roth Jugendbeauftragter, ­­ Gemeinde Bassersdorf Ich wünsche mir für das kommende Jahr mehr Zeit und Musse für meine Familie. Ganz allgemein wünsche ich mir mehr Gelassenheit von und für meine Mitmenschen. Ganz konkret von den Automobillisten, welche mich tagtäglich als Velofahrer umgeben, aber auch bezogen auf die grossen He­ rausforderungen, welche noch auf uns zukommen werden. Im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen wünsche ich mir mehr Neugierde als Angst und Mut zu kreativen Lösungen.

Meri Tadic Jugendarbeiterin ­ Plattform Glattal Für das neue Jahr wünsche ich mir vor allem etwas mehr Besinnlichkeit, Zivilcourage und den Blick für Relevanz in unserer Gesellschaft. Diese Ruhe würde ich mir auch für unsere Jugend wünschen damit sie in eine positive Zukunft blicken können. Als Team der Jugendarbeit Nürensdorf und Brütten haben wir uns für das nächste Jahr bereits viele Projekte und Ziele gesteckt. Damit möchten wir den Kindern und Jugendlichen weiterhin die Möglichkeit bieten ihre Freizeit sinnvoll auszufüllen. Unser Vorsatz ist es sie bei ihren Talenten und Ideen abzuholen und zu fördern. ◾


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Monatsinterview

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Patrouillendienst: Bei jedem Wetter im Einsatz für die Sicherheit

Lotsenfrauen stehen für Gross und Klein bereit Rita Schorno ist seit fünf Jahren die Leiterin des Lotsendienstes in Bassersdorf. Mit Freude führt­ sie mit ihren Kolleginnen an den drei Standorten in Bassersdorf Fussgänger über die Strasse: Beim Kindergarten Baltenswiler­ strasse, beim Fussgängerstreifen Winterthurerstrasse vor dem Bade­ geschäft Tonercote und vor dem Restaurant Storchen. von Susanne Beck Zuerst einmal Danke, dass Sie und Ihre Kolleginnen das ganze Schul­ jahr für die Sicherheit unserer Kinder im Einsatz sind. Wie sind Sie dazu gekommen, sich als ­Lotsin zu melden? Mit meiner Familie wohne ich seit ­ 21 Jahren in Bassersdorf. Ich wurde das erste Mal angefragt, als meine Tochter noch in den Kindergarten ging. Damals war es für mich noch etwas zu früh, da ich auch noch für Tageskinder die Verantwortung übernommen hatte. Es ist schön, mit Kindern arbeiten zu dürfen – es erfüllt mich mit Dankbarkeit. Zudem bringt es mir eine Bereicherung für meinen Alltag und auch den Kontakt zu den Lotsinnen schätze ich sehr. Im nächsten Frühling sind es bereits 15 Jahre, seit ich dazugestossen bin. Wir sind ein gutes Team. Wir haben Lotsinnen, welche schon bald drei Jahrzehnte dabei sind, das spricht sowohl für die Tätigkeit an der mehr oder weniger frischen Luft, als auch für den verbindenden Geist dieses Dienstes an Kindern und Erwachsenen. Gerade ältere Mitbürger sind oft froh um unsere Hilfeleistung.

Rita Schorno ist glücklich, dass sie sich vor bald 15 Jahren für den Patrouilleneinsatz gemeldet hat. (Bilder: Susanne Beck)

«Mit Kindern arbeiten zu dürfen, erfüllt mich mit Dankbarkeit»

und die motorisierten Verkehrsteilnehmer aufzuhalten. Es fehlt doch bei vielen Menschen im Strassenverkehr an der nötigen Aufmerksamkeit. Sei es, weil man am Smartphone manipuliert oder sonst unaufmerksam ist. Dies ist sowohl bei Autofahrern, Fussgängern und auch bei Radfahrern zu beobachten. So ist Voraussicht gefragt und gleichzeitig muss man auch am Hinterkopf die Augen offen halten, damit die Kinder in Sicherheit sind. Zudem müssen wir den Witterungsverhältnissen Rechnung tragen, zum Beispiel ist es bei der ersten Schicht am Morgen zwischen Dezember und Januar noch dunkel. Da müssen wir noch besser darauf achten, was und wer sich auf der Strasse bewegt und auch den Strassenverhältnissen doppelte Aufmerksamkeit schenken.

Wie darf man sich die Einführung zur Lotsin vorstellen, wie wird man geschult? Ein Verkehrsinstruktor der Kantonspolizei nimmt sich der neuen Lotsin an. Grundlegende Dinge werden vermittelt. Es braucht eine gewisse mentale Stärke, sich in den fliessenden oder stockenden Verkehr zu stellen

A propos Mann: Männer sieht man in dieser Aufgabe keine, weshalb? Ja, das ist so, dass wir keine Männer dabei haben. Wir sind von der Gemeinde angestellt und wir arbeiten daher bis wir das Pensionsalter erreicht haben, dann ist Schluss. Es gibt diese verantwortungsvolle Arbeit im Pensionsalter nicht mehr. Als Haupt-

beruf ist für einen Mann kein genügend hohes Einkommen möglich, welches für die Bestreitung des Lebensunterhaltes reichen würde. Unsere Präsenzzeit wird angemessen für unseren Einsatz entlohnt. Ein Beitrag, den wir als Wertschätzung für unsere Verlässlichkeit ansehen. Während den Schulferien haben wir keine Einsätze. Das gibt uns Frauen jedoch Zeit für unsere Familien. Gab es seit der Einführung des ­Patrouillendienstes noch Unfälle? Mir ist kein Unfall bekannt, der sich bei unseren Einsätzen in all den Jahren ereignet hat. Einmal seien Schafe aus der umzäunten Weide beim Schulhaus Mösli abgehauen. Beim «Storchen» wurden die Tiere von den Lotsinnen in Schach gehalten, bis Hilfe herbei kam, um die Hornträger wieder in ihr umzäuntes Weideland zu führen. Uns fällt auf, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf ihren Fahrrädern oftmals nicht absteigen und dadurch beim Überqueren des Fussgängerstreifens sich und andere gefährden. Es wäre schon toll, wenn sich alle auf ihren Rädern daran halten würden.

«Es sind nun wohl 45 Jahre seit Ein­ führung des Lotsen­ dienstes in Bassersdorf» Wie lange gibt es dieses Angebot denn überhaupt schon? Ich bin der Meinung, dass es diesen Dienst seit dreissig Jahren gibt, meine Kolleginnen sprachen sogar von einem halben Jahrhundert. Auf der Homepage der Gemeinde wird erwähnt, dass es dieses Sicherheitsangebot seit vierzig Jahren gibt. Und so habe ich mich noch einmal von Neuem daran gemacht zu recherchieren und es sind nun wohl 45 Jahre seit Einführung des Lotsendienstes in Bassersdorf. Früher wurden die Sicherheits­ jacken, die Sie bei den Einsätzen tragen, noch ausgeliehen. Wie ist das heute mit Ihrer Kleidung? Wir werden heute alle bestens ausgerüstet. So haben wir für die warmen Temperaturen Sicherheitswesten, für die kalten und nassen Wetterverhält-


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nisse eine wärmende und wasserab­ stossende Sicherheitsjacke und eine warme Regenhose. Ich mag es viel lieber, in den Wintermonaten zu patrouillieren, in den Sommermonaten ist es manchmal sehr heiss, wenn wir an der brütenden Sonne stehen müssen. Diesen Sommer haben wir doch das eine oder andere Mal sehr geschwitzt. So schätze ich nun die jetzige Jahreszeit um so mehr. Wie oft sind die Lotsinnen unter der Woche an den gesicherten Strassenübergängen zu finden? Im Durchschnitt sind wir acht Frauen zwölf Mal pro Woche im Einsatz. Die Zeiten sind auf den Stundenplan der Kindergärten und der Unterstufenklassen abgestimmt. Das können pro Tag fünf Einsätze sein. Mit den Blockzeiten am Morgen ist das heute etwas einfacher. So ist der erste Einsatz am Morgen um fünf vor acht Uhr, eine halbe Stunde lang. Wir sind froh, dass sich viele Eltern an diese Zeit halten und die Kinder nicht schon vorher losschicken. Gerade am Morgen ist der Verkehr durch Bassersdorf recht intensiv und viele Verkehrsteilnehmer sind in Eile.

«Am Morgen ist der Verkehr durch Bassersdorf recht intensiv» Die Einsatzpläne zu machen braucht sicher auch noch Ge­ schick und Zeit, gerade wenn Grip­ pezeit oder Festtage vor der Türe stehen. Wie sieht das für Sie aus? Ja, es braucht Flexibilität und auch Organisation. Die Patrouillenfrauen

Monatsinterview sind alle sehr rücksichtsvoll und bis auf wenige Ausnahme können wir immer im Zweierteam an den Strassenübergängen stehen. Einzig beim Restaurant Storchen steht jeweils nur eine Lotsin, da dort durch die Verkehrsinsel grössere Sicherheit herrscht. Durch die jahrelange Erfahrung und Zusammenarbeit der Damen kann zur Not auch einmal alleine eine Schicht absolviert werden. Aber wie gesagt, das kommt äusserst selten vor. Spüren Sie Wertschätzung für Ihre Arbeit? Sind sie zufrieden mit ­Ihrer Arbeit? Mir gefällt es wirklich sehr bei dieser Arbeit. Wir werden am Ende jedes Kalenderjahres von der Gemeinde zu einem tollen Anlass eingeladen und mit gutem Essen und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm verwöhnt. Dann wird auch vom TCS jährlich eine Einladung an uns verschickt. So durften wir in einer Gruppe von achtzig Lotsinnen aus dem Zürcher Unterland die verschiedensten Ausflüge erleben. Einmal war es ein Besuch bei einem Ausbildungsort von Polizeihunden, ein weiteres Mal in einer grossen Gärtnerei oder auch bei einem grossen Getränkevertrieb in nächster Nähe. Was mir sehr gefällt, sind eben auch die lebenslustigen Kinder und Passanten, welche sich bedanken und das eine oder andere freundliche Wort für uns bereithalten. Man entwickelt zu einigen Menschen Sympathien. Man kennt die Gepflogenheiten, wer wann die Strasse passiert und freut sich an diesen Begegnun-

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Sicherer Schulweg Laut Bundesamt für Unfallverhütung (bfu) sind rund 7500 Verkehrshelfende in der Schweiz im Einsatz, die sich um Kinder im Strassenverkehr kümmern. Besonders Kindergartenschüler und Erstklässler sind mit ihrem peripheren Sehen, dem Gesichtsfeld, noch eingeschränkt. Am Ende des Kindergartenalters ist es erst etwa zu 70 Prozent ausgebildet. Autos, welche sich von der Seite nähern, sind für sie erst sehr spät zu erkennen. Demzufolge ist es Kindern erst etwa im Alter von zehn Jahren möglich, die Geschwindigkeiten der Motorfahrzeuge richtig einschätzen zu können. Die Gemeinden sind verfassungsrechtlich verpflichtet, für einen sicheren Schulweg zu sorgen. Und dieser sichere Schulweg darf die Eltern nichts kosten, da die öffentliche Schule in der Schweiz unentgeltlich ist. (sb)

gen. Manchmal schenkt uns auch ein Kind etwas, das es selber gebastelt oder gebacken hat. Das sind dann die ganz speziellen «Dankeschön», die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Gerade auch ältere Mitmenschen sind froh, wenn wir das gefahrlose Überqueren der Strasse ermöglichen. Die Dankbarkeit unsicherer Fussgänger, die froh sind, wenn wir vor Ort sind, spüren wir täglich.

«Was mir sehr gefällt, sind auch die lebenslustigen Kinder und Passanten» Ab kommenden Frühling suchen Sie ja wieder eine Dame für Ihr Team. Sind schon Bewerbungen eingegangen? Nein, noch nicht. Aber vielleicht meldet sich ja nun eine aufgestellte neue Kollegin, die sich beim Lesen dieses Interviews angesprochen fühlt. Die Bewerbungen sind an den Gemeinde

Vor dem Kindergarten an der Baltenswilerstrasse ist grosse Aufmerksamkeit gefordert.

Bassersdorf, Personaldienst, Postfach, 8303 Bassersdorf zu senden. Meine Kolleginnen und ich beantworten auch gerne weitere Fragen, sie dürfen mich auch telefonisch kon­ taktieren unter der Telefonnummer 044 836 84 45. Es wäre schön, wenn wir für die 39 Schulwochen wieder jemanden finden könnten, der durch absolute Verlässlichkeit brilliert, viel Freude und Geschick im Umgang mit Kindern mitbringt und sich mit jung und alt in Deutsch verständigen kann. Jetzt sind bald Weihnachtsferien und Ihre Arbeit ruht. Wie verbrin­ gen Sie die Festtage? Zusammen mit meiner Familie. Ich fröhne meiner Leidenschaft für Städte und wir werden nach Lissabon fliegen und dort zusammen feiern und uns aufs neue Jahr freuen. Ich wünsche mir für mich und meine Familie gute Gesundheit. Das wünsche ich auch Ihnen allen. ◾


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Aus Behörde und Verwaltung

Rubrik 65plus blitz mit einem Artikel vertreten. Esther Diethelm, die Altersbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf, unterstützt das Redaktionsteam bei der Koordination und ist Bindeglied zur Gemeindeverwaltung.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit! Mit der Rubrik 65plus im Dorf-Blitz wollen wir Seniorinnen und Senioren, deren Angehörige und weitere interessierte Personen über aktuelle Anlässe, Entwicklungen und Dienstleistungsangebote im Bereich Alter regelmässig informieren. Dabei ist es uns wichtig, die Themen aktuell und publikumswirksam aufzubereiten und Seniorinnen und Senioren inhaltlich und redaktionell zu beteiligen. Seit Januar 2015 war das freiwillige Redaktionsteam 65plus in jeder Ausgabe des Dorf-

Leider sind bislang wenige Reaktionen und Wünsche eingegangen. Nach der Pilotphase möchten wir Sie um Ihre Meinung bitten. Werden wir überhaupt wahrgenommen? Sind wir auf dem rechten Weg? Haben Sie die behandelten Themen angesprochen? Was liegt Ihnen speziell am Herzen? Was ist für die ältere Generation in Bassersdorf wichtig? Was für Ideen, Vorstellungen oder Erwartungen haben Sie? Sicher haben Sie dazu span-

nende Vorschläge. Teilen Sie uns diese doch bitte mit. Wir sind dankbar, wenn wir Ihre Rückmeldung erhalten. Wenden Sie sich an Esther Diethelm, Leiterin der Fachstelle für Altersfragen der Gemeinde Bassersdorf unter Telefon 044 838 86 21 oder E-Mail esther.diethelm@bassersdorf.ch. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung bei dieser speziellen Meinungsumfrage. Das Redaktionsteam wünscht Ihnen unbeschwerte Festtage. Roger Hardmeier Redaktionsteam Rubrik 65plus

Kindergarten- und Schuleintritt 2016 / 2017 (Unterrichtsbeginn: Montag, 22. August 2016) Schulpflicht Der Besuch des Kindergartens ist obligatorisch und die Schulpflicht läuft ab Eintritt in den Kindergarten.

Einschulung (Eintritt in den Kindergarten) Die Einschulung und der obligatorische Kindergarten-Eintritt im Schuljahr 2016/2017 gilt für alle Kinder, welche in der Zeit vom 1. Juni 2011 bis 15. Juni 2012 geboren sind. Das entsprechende Eintrittsformular wird den Eltern im Januar 2016 per Post zugestellt. Einteilungswünsche können auf dem Eintrittsformular begründet aufgeführt werden. Ein separates Gesuch ist nicht notwendig! Eine vorzeitige Einschulung oder Aufnahme in die Kindergartenstufe ist nur für Kinder möglich, deren Entwicklungsstand dies zulässt und die zwischen dem 16. Juni und 31. Juli 2012 geboren sind. Für noch jüngere Kinder ist die vorzeitige Einschulung leider nicht möglich. Noch nicht einschulungsreife oder körperlich schwache Kinder können von der Einschulung oder vom obligatorischen Eintritt in den Kindergarten um ein Jahr zurückgestellt werden. Ent-

sprechend begründete Gesuche reichen Sie bitte bis spätestens am 12. Februar 2016 schriftlich an die Schulverwaltung ein. Diese werden vom schulpsychologischen Dienst geprüft.

Waldkindergarten Seit Sommer 2013 führt Bassersdorf einen Waldkindergarten. Die Eintrittskriterien sind dieselben wie für einen normalen Kindergarten.

der, welche bereits einen Kindergarten in Bassersdorf besuchen, braucht es keine formelle Anmeldung für den Stufenübertritt. Hingegen bitten wir die Eltern von Kindern, welche den Kindergarten nicht in Bassersdorf besucht haben und die 1. Klasse in Bassersdorf besuchen möchten, sich bei der Schulverwaltung zu melden.

Meldepflicht

Schulpflichtige Kinder, die ihre Schulpflicht nicht an der öffentlichen Volksschule der Gemeinde Bassersdorf erfüllen, müssen durch eine Aus schulorganisatorischen Gründen Schulbestätigung der auswärtigen werden ab Schuljahr 2016/17 die Un- Schule gemeldet werden. Diese Melterrichtsnachmittage für die 2. Kin- depflicht betrifft alle Schulstufen dergartenkinder neu am Dienstag- (vom Kindergarten bis zur Sekundarund Donnerstagnachmittag sein. Im schule). 2. Kindergartenjahr wird daher Ihr Kind jeweils am Dienstag- und Don- Informationsabende nerstagnachmittag den Kindergarten besuchen. Der Grund dafür liegt in Der Informationsabend zum Stufeneiner Umstrukturierung der Zusam- übertritt in die 1. Klasse findet am Dienstag, 2. Februar 2016, menarbeitszeiten der Lehrerschaft. 19.30 Uhr im Singsaal Schulhaus GeStufenübertritt eren statt. (Eintritt in die 1. Klasse) Der Informationsabend zum Eintritt in den Kindergarten findet am MittDer Übertritt in die 1. Klasse erfolgt auf woch, 3. Februar 2016, 19.30 Uhr im Beginn des Schuljahres 2016/17 bei Singsaal Schulhaus Geeren statt. allen Kindern, welche in der Zeit vom 1. Mai 2009 bis 15. Mai 2010 geboren Eltern und Interessierte sind herzlich sind sowie bei allen älteren, zurückge- eingeladen. Die offiziellen Einladungen stellten Kindern automatisch. Für Kin- werden im Januar 2016 verschickt.

Unterrichtsnachmittage im 2. Kindergarten

Zuteilung Gesuche betreffend Zuteilungen können ausschliesslich aufgrund folgender Kriterien eingereicht werden: • Wenn ein vom Wohnort abweichender Betreuungsort des Kindes als Ausgangspunkt für die Zuteilung gelten soll • Erfahrungen zwischen Eltern und Lehrperson bei älteren Geschwistern • Wunsch oder Vermeidung von Geschwistern in der gleichen Klasse (beispielsweise Zwillinge) • Gesundheitszustand des Kindes (mit ärztlichem Zeugnis). Gesuche aufgrund oben genannter Kriterien werden von der Schulleitung geprüft, eine entsprechende Zuteilung kann aber nicht garantiert werden. Ebenso kann eine Zuteilung in den vom Wohnort/Betreuungsort am nächsten gelegenen Standort nicht garantiert werden. Bis Ende Mai 2016 werden die Eltern schriftlich über die Zuteilung informiert.

Kontaktadresse Schulverwaltung, Karl Hügin-Platz 1, Telefon 044 838 86 42. gemeinde bassersdorf bildung + familie schulverwaltung


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Aus Behörde und Verwaltung Kurzmitteilungen des Gemeinderates • Im Rahmen des Werterhaltungskon- zeptes der Gemeinde Bassersdorf wurden verschiedene Sanierungs­­­­­­­ar- beiten im Bereich Spranglenstrasse, Abschnitt Opfikonerstrasse bis Klo- tenerstrasse, durchgeführt. Das Pro- jekt umfasste nebst der Strassensa- nierung auch den Wasserleitungs- bau und die Brückensanierung. Ebenso wurde die Strassenbeleuch- tung ersetzt. Der Gemeinderat ge- nehmigte die Bauabrechnungen für die verschiedenen Bereiche mit ­­­­­­­ei- Blick auf das heutige Bassersdorf. (zvg) ner Kostenunterschreitung von ins- gien formuliert. Eine Strategiekarte • BG-Nr. 2012-0003, Beat Rüedi, Abbruch bestehendes Gebäude gesamt Fr. 22 524.50. soll die räumlich angestrebte Ent- Auf der Ebene 6, Bassersdorf und Neubau zwei Mehrfamilien-- • Weiter wurde die Schlussabrech- wicklung von Bassersdorf bis 2030 Neubau zwei terrassierte Wohn- häuser mit Autoeinstellhalle Jakob-- nung der Sanierung Schinenwisen- aufzeigen. Aufgrund der umfangrei- einheiten Auf der Ebene/Obst- Spaltensteinstrasse, Kat.-Nr. 2174. weg genehmigt. Das Bauprojekt chen Themenfelder wird die Festle- weg, Kat.-Nrn. 5837 und 5838 umfasste den Trinkwasserleitungs- gung der Entwicklungsstrategie wei- (alt: Kat.-Nr. 1278); ersatz und die Strassensanierung im tere Diskussionszeit beanspruchen. Abschnitt der Baltenswiler­strasse Ein Entscheid kann voraussichtlich • BG-Nr. 2015-0027, Esther Parel, Hubring 57, Bassersdorf bis zur SBB Unterführung. Das Ge- anfangs 2016 erwartet werden. Abbruch bestehendes Gebäude samtprojekt wurde mit Mehrkosten und Neubau Einfamilienhaus mit von Fr. 14 741.50 ab­geschlossen. Die Baubewilligungen im Einliegerwohnung und Garage Mehraufwendungen bei den Tiefbau- ordentlichen Verfahren Schatzackerstrasse 66, Kat.-Nr. 830; arbeiten sind vor allem auf die Mehrmenge an entsorgtem PAK-Belag Es wurden folgende Baubewilli- gungen im ordentlichen Verfahren • BG-Nr. 2015-0023, AVEO services zurückzu­führen. erteilt: AG, Schulhausweg 16, Bassersdorf Gemeinderat Bassersdorf • Die Unterhalts- und Instandhal- tungsarbeiten der bxa Sportanlage wurden mit einer Kreditunter- schreitung von Fr. 79 584.40 abge- schlossen. Die Unterschreitung ist auf günstigere Konditionen und den Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über die Festtage geschlossen, teilweisen Verzicht auf Investi- und zwar von tionen zurückzuführen, die einge- stellten Reserven wurden nicht be- Donnerstag 24. Dezember 2015, 11.30 Uhr nötigt. Die Kreditabrechnung wurde bis Freitag 21. Januar 2016 genehmigt.

Öffnungszeiten Weihnachtsfeiertage

Entwicklungsstrategie 2030 Im vergangenen Jahr wurden zum Thema «Entwicklung von Bassersdorf» mehrere Bevölkerungsanlässe durchgeführt. Dabei wurden verschiedenste Informationen über die Vorstellungen und Wünsche der künftigen Entwicklung gesammelt. Im Hinblick auf die anstehende Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung diskutiert der Gemeinderat die Strategie für die räumliche Entwicklung. Zu verschiedenen Themenfeldern werden Ziele und Strate-

Notfallnummern Todesfall Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich

044 838 86 70 044 838 85 28 0800 359 359 044 655 57 65

Ab Montag, 4. Januar 2016 sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten gerne wieder für Sie da.

Frohe Festtage Gemeindeverwaltung Bassersdorf


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Der Dienst steht jedermann offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei fremdsprachigen Besuchern ist die Begleitung durch eine Per­son notwendig, die übersetzen kann. Das Schreibdienst-Team untersteht der Schweigepflicht. Obwohl das Team in der Schreibdienstarbeit offen und flexibel ist, sind gewisse Grenzen gesetzt. Nicht in die Beratungstätigkeit fallen beispielsweise Steuererklärungen, Übersetzungen oder Angelegenheiten, die juristische Kenntnisse oder anderweitiges Fachwissen erfordern. Das Projekt wird geleitet durch Elsbeth Moser (schreibdienst-bassersdorf@outlook.com). Ein hochmotiviertes Team freut sich auf seinen Einsatz! Abteilung Bildung + Familie Andreas Roth

Die Planung ist weit fortgeschritten

Bald nur noch ein Unihockeyverein? Nächsten Frühling entscheidet sich, ob der UHC Bassersdorf, Fireball Nürensdorf und der Dachverband UBN sich zu einem grossen Verein zusammenschliessen. Die Planungsgruppe «Ein Verein» hat nun die neue Vereinsstruktur ausgearbeitet. von Philipp Rahm Die Idee von einem grossen Unihockeyverein gibt es schon lange. Mit dem Projekt «Ein Verein» wollen die Verantwortlichen der drei Clubs einen grossen Unihockeyverein gründen. Fireball Nürensdorf und dem Dachverein UBN fehlen Vorstandsmitglieder, Trainer und Helfer und für den Unihockey Club Bassersdorf genügt die Infrastruktur in der Gemeinde nicht. Das alles sind Gründe, weshalb sich eine Arbeitsgruppe um eine mögliche Zusammenlegung kümmert. An einem Infoabend Ende November hat diese das ausgearbeitete Organigramm vorgestellt. Für die Spieler soll sich im neuen Verein nicht viel ändern. Auch

Marcel Weber ist der Projektleiter der Zusammenlegung. (ph)

die Spieler auf der Juniorenstufe werden wie bis anhin in ihren Gemeinden trainieren. Dafür könnten einige Vorstandsmitglieder im Vergleich zur aktuellen Situation eingespart werden. Marcel Weber, der momentane Präsident des UHC Bassersdorf, soll auch im neuen Verein das Präsidentenamt ausüben. «Ich engagiere mich für das Projekt, weil dieser Schritt für die Entwicklung des Unihockeys in den drei Gemeinden enorm wichtig ist», betont er.

Entscheidung naht Die Entscheidung über die Zusammenlegung naht. Mitte März an der

ausserordentlichen Generalversammlung müssen die Mitglieder über diese abstimmen. Für eine Umsetzung dieses geplanten Projektes bedarf es einer Dreiviertel-Mehrheit. Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die Arbeitsgruppe. «Jetzt gilt es als Nächstes, die anstehenden Aufgaben zu erledigen und Funktionäre zu suchen», erklärt Marcel Weber, der Leiter des Projektes. Dem neuen Verein fehlen unter anderem noch viele Trainer. Bis jetzt sind erst sechs der fast dreissig Funktionärsstellen besetzt und auch ein Vorstandsmitglied wird noch gesucht. «Wir freuen uns über jeden, der sich eine Funktionärsaufgabe vorstellen kann und sich bei uns meldet», so Weber weiter. Für das neue Vereinslogo sowie den Namen des Vereins gibt es bereits Entwürfe. Die endgültige Version bekommen die Mitglieder dann an der Generalversammlung zu sehen. Die kommende Saison 2016/17 soll laut den Verantwortlichen bereits als ein Verein bestritten werden. ◾


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Budgetgemeindeversammlung der Politischen Gemeinde

Sparanträge erneut verworfen, Steuerfuss bleibt An der diesjährigen Budgetgemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Bassersdorf wurde den 130 Stimmberechtigten viel Geduld abverlangt. Geschlagene dreieinhalb Stunden dauerte die Debatte über den Voranschlag 2016, die Festsetzung des Steuerfusses sowie zwei weitere Vorlagen. von Reto Hoffmann Das Budget 2016 wird vom Gemeinderat mit einem Ertragsüberschuss von 1,14 Millionen Franken veranschlagt. Dieser Gewinn kommt allerdings nur zustande, weil darin die Vorfinanzierung des Schulhauses Chrüzacher im Umfang von 1,96 Millionen Franken aufgelöst wird. Ohne diesen buchhalterischen «Trick» würde ein Verlust von 824 000 Franken resultieren. Und gerade hier setzte der Abschied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) an. Ihr Präsident, Georg Fallegger (SVP), sprach erneut von einem «strukturellen Defizit», das es in den Griff zu bekommen gelte. Deshalb wartete die RPK wiederum mit Sparanträgen und einer erneuten Steuererhöhung auf, um den Haushalt endlich auf längere Frist ausgeglichen zu gestalten.

Auch zweiter Anlauf scheiterte Bereits im vergangenen Jahr wollte die RPK mit einem pauschalen Sparbetrag von 400 000 Franken das Budget ins Lot bringen, was gesetzlich nicht möglich war. Juristisch konform stellte die RPK dieses Jahr elf Einzelanträge und eine erneute Steuererhöhung von drei Prozent auf 112 Prozent als Gesamtpaket vor. Diese mussten nach der Vorstellung des Voranschlages von Finanzvorstand Christoph Füllemann einzeln durchgekaut werden, was in einer Monsterdebatte endete. Die Sparanträge der RPK reichten von der Kürzung des Personalaufwandes, über Einsparungen bei Sachaufwänden wie Büromaterial bei Gemeinde und Schule, Unterhalt der EDV-Anlagen bis zu Kostenreduktionen im Bereich Bildung und Kultur. Doch in der

Traditionsgemäss stimmte ein Ständchen von Schülern der Musikschule Bassersdorf Kloten Lufingen auf den Versammlungsabend ein. (rh)

zähen Diskussion biss sich die RPK förmlich die Zähne aus. Lediglich ein einziger Antrag wurde von der Versammlung gutgeheissen. Demnach wird ein Planungskredit von 560 000 Franken für die Sanierung der Turnhalle und des Hallenbades Geeren aus dem Budget gestrichen und muss nun separat vorgelegt werden. Mit der Bestätigung des Antrages konnte gemäss RPK verhindert werden, dass ein späterer Ausführungskredit vom Gemeinderat als gebundene Ausgabe gesprochen werden könnte.

Sanierungskonzept nicht gefährden Dasselbe Vorgehen wollte die RPK auch bei der Sanierung des Schulhauses Mösli erwirken und verlangte die separate Genehmigung eines Planungskredites von 500 000 Franken. Damit hätte auch die gebundene Ausgabe für die Sanierung von fast 9 Millionen Franken einer Urnenabstimmung vorgelegt werden müssen. Doch um den Plan der Schule nicht zu gefährden, nach Fertigstellung des Schulhauses Chrüzacher für die Sanierung bereit zu sein, warnte Hans Stutz, Ressortvorsteher Bildung, eindringlich, den Antrag der RPK abzulehnen. Ein Teil der Schüler soll nämlich während der Sanierung vom Schulhaus

Mösli vorübergehend ins Chrüzacher ziehen. Dies wurde von den Stimmberechtigten auch erhört. Bei den anderen Anträgen zeigten die Anwesenden wenig Willen, den Rotstift anzusetzen, insbesondere bei den Sparanträgen, welche die Bildung und Kultur betreffen. Sie sahen trotz gespannter Finanzlage den Bildungsauftrag und die kulturelle Vielfalt im Dorf als gefährdet.

Steuerfusserhöhung vertagt Bei der Festsetzung des Steuerfusses folgten die Anwesenden zur vorgerückten Stunde ebenfalls dem Gemeinderat, die einfache Staatssteuer bei 109 Prozent zu belassen. Der Antrag der RPK, diese auf 112 Prozent festzusetzen, wurde ohnehin wieder zurückgezogen, da nach dem Scheitern der allermeisten Sparanträge eine Erhöhung wenig Sinn mache, weil die RPK ihren Antrag nur als Gesamtpaket durchbringen wollte, wie Georg Fallegger nochmals betonte. Entsprechend enttäuscht zeigte sich der RPKPräsident gegenüber dem Dorf-Blitz im Anschluss an die Versammlung. «Ich frage mich ernsthaft, ob eine Gemeindeversammlung überhaupt noch das richtige Gremium ist, politische Entscheide zu fällen oder ob in Zukunft in Bassersdorf nicht besser ein

(Stadt-)Parlament eingesetzt werden sollte, welches sich intensiver und kompetenter mit den immer komplexer werdenden Themen auseinandersetzen könnte.» Neben dem Voranschlag 2016 musste die Versammlung noch über zwei weitere Traktanden befinden. Zum einen galt es, die Schlussrechnung der Einführung von Tempo 30 im Dorf zu­ genehmigen, welche mit deutlichen Minderaufwendungen hatte realisiert werden können, was die Versammlung anerkannte und der Schlussabrechnung zustimmte.

Initiative Kellenberger gescheitert Schiffbruch erlitt auch der Bassersdorfer Adolf Kellenberger, welcher mit einer Einzelinitiative die Neustrukturierung der Feuerwehr Bassersdorf durch die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Kloten erwirken wollte. Für den Gemeinderat und auch der Versammlung griff dieser Vorschlag zu eng, da bereits heute eine Zusammenarbeit mit anderen angrenzenden Gemeinden etabliert sei und man sich nicht auf nur einen Kooperationspartner festlegen wolle. Das Begehren wurde mit grossem Mehr verworfen. ◾


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Strassenverkehrsamt kommt nach Bassersdorf

Prüfstelle auf ehemaligem Valet Parking Auf dem einstigen Valet Parking im Industriegebiet Grindel soll ein neues Business etabliert werden. Auf dem Areal neben der Sportanlage bxa an der Grindelstrasse plant das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich nach Regensdorf und Bülach eine dritte Prüfstelle. von Reto Hoffmann Nach über drei Jahren Widerstand hatte der Betreiber das Valet Parking im Grindel im Herbst 2014 geräumt. Am 22. September war das letzte der rund 300 dort parkierten Autos verschwunden. Dieses Datum bedeutete auch das Ultimatum, welches der Gemeinderat dem Betreiber gesetzt hatte. Andernfalls hätte der Parkplatz amtlich geräumt werden müssen. Das Baurekursgericht hatte damals entschieden, dass dieser Valet-Parkplatz unzulässig sei. Was mit dem Gelände geschehen solle, war lange Zeit offen.

Lösung für braches Gelände Nun konnte Albert Dübendorfer, der Grundbesitzer des Geländes, offen-

Noch ist das Areal leer. Ein Baugespann zeigt, wo die beiden Bauten auf dem ehemaligen Valet Parking erstellt werden sollen. (rh)

bar einen neuen «legalen» Nutzer für das Gelände an der Grindelstrasse gewinnen. Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich plant nun auf einem Teil seine dritte Prüfstelle im Unterland zu eröffnen. Ein offizielles Baugesuch liegt bei der Gemeinde auf.

Im Hauptgebäude, das mitten auf dem Areal entstehen soll, würde sich gemäss Plänen dereinst das eigentliche Strassenverkehrsamt befinden. Im südlichen Teil des Grundstückes ist eine separate Lagerhalle auf einer Grundfläche von rund 1400 Quadratmetern geplant. Noch immer wird ein

Mieter für die Halle gesucht, wie ein Schild an der Umzäunung verrät. Im Gebäude des Strassenverkehrsamtes sind im Erdgeschoss vier Prüfbahnen vorgesehen, eine davon zur technischen Prüfung von Lastwagen. In den Obergeschossen sind Büros, Schulungs- und Prüfungsräume geplant. Gegen den Altbach hin soll auf dem Gelände noch eine 120 Meter lange Teststrecke entstehen und eine Prüframpe für Auf- und Abfahrten von 12 und 16 Prozent Neigung aufgeschüttet werden. Die Kosten für den Bau der Prüfhalle werden im Baugesuch auf rund vier Millionen Franken beziffert.

Neue Arbeitsplätze

Einzug von Samichlaus und Schmutzli Von Freitag bis Sonntag in der ersten Dezemberwoche waren zu Ehren des heiligen Nikolaus die gewandeten Helfer der Pfarrei St. Franziskus unterwegs. Die Damen und Herren, welche sich jedes Jahr freiwillig für die Aufgaben der Organisation, Administration

und Einsatzpläne für die Durchführung dieser Tradition einsetzen, waren heuer sehr überrascht über den grossen Ansturm. Andere Jahre waren es knapp 20 Besuche, für das diesjährige Chlaus-Wochenende wurden deren 34 gebucht. Samichlaus und Schmutzli

waren über die überaus braven und wohlerzogenen Kinder sehr erfreut. Wenn sich das nächste Jahr wieder so viele Familien melden, wäre der eine oder andere freiwillige Helfer sehr willkommen, ob als Fahrerin, Schmutzli oder gar als Samichlaus. (sb)

Erfolgen keine Einsprachen gegen das Projekt, könnte schon Anfang 2016 mit dem Bau begonnen werden und im Herbst 2016 könnten dann die ersten Fahrzeughalter ihren Wagen vorführen. Mit dem Strassenverkehrsamt wäre es damit gelungen, neben dem kürzlich eröffneten Busdepot der Eurobus einen weiteren Gewerbebetrieb nach Bassersdorf zu holen. Grosse Steuereinnahmen sind dabei jedoch nicht zu erwarten, da es sich um einen Staatsbetrieb handelt. Immerhin werden aber wieder neue Arbeitsplätze geschaffen. ◾


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Silvester-Apéro bei der Kirche in Bassersdorf

Wir feiern den Jahreswechsel gemeinsam. Sie werden die Gelegenheit haben, mit Menschen aus Ihrer Gemeinde auf ein glückliches Jahr 2016 anzustossen. Bereits zur Tradition geworden ist unser Apéro zum Silvester bei der Kirche in Bassersdorf. Ab 23.30 Uhr lädt Sie unsere Sigristin ein, gemeinsam anzustossen und das neue Jahr einzuläuten.

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Mit den Jugendlichen vom Juki (JugendKirche) besuchen wir den Pfuusbus der Sozialwerke von Pfarrer Sieber. Wir möchten nicht mit leeren Händen kommen und suchen darum Schlafsäcke (am besten Militär), lange haltbare Lebensmittel, Socken, Kappen, Handschuhe, Schals und Kleider für Erwachsene. Sie können die sauberen Sachen gerne bis am 11. Januar in unserem Sekretariat abgeben. Sie werden dann von uns schön eingepackt und zum Pfuusbus gebracht. Vielen Dank für Ihre Grosszügigkeit.

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Stadt Kloten bietet Hand bei Unterbringung

Aufnahme von weiteren Asylsuchenden geplant Die Stadt Kloten springt bei der Unterbringung der zugewiesenen Asylbewerber für Bassersdorf in die Bresche. Da die vorgesehene Unterkunft erst im Sommer 2016 bezugsbereit sein wird, wird die Stadt Kloten vorübergehend die Asylsuchenden übernehmen. Die vom Regierungsrat ab 2016 erhöhte Aufnahmequote von Asyl­ bewerbern auf 0,7 Prozent der Einwohnerzahl bringt neue Herausforderungen für die Gemeinden. Die Stadt Kloten wird gut 30 Personen mehr aufnehmen müssen. Bis wann diese Menschen überwiesen werden

oder woher sie stammen, kann derzeit noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Trotzdem bereite sich Kloten auf die Aufnahme der zusätz­ lichen Personen vor, teilt die Stadt mit. Die benachbarte Gemeinde Bassersdorf, die rund 20 Asylsuchende zusätzlich aufnehmen muss, habe das Problem, dass die von ihr vorgesehene Unterkunft im alten Pfarrhaus an der Bahnhofstrasse 13 erst im Sommer 2016 bezugsbereit sei. Die Stadt Kloten sei bereit, Bassersdorf freundnachbarschaftlich zu unterstützen und vorübergehend die ihnen zugewiesenen Asylsuchenden

zu übernehmen. Die Gemeinde Bassersdorf übernehme vollumfänglich die dadurch anfallenden Kosten. Da es sich um Asylsuchende und nicht um anerkannte Flüchtlinge oder vorläufig Aufgenommene handle, sei es sinnvoll, wenn diese Personen kollektiv untergebracht würden. Ab Jahresbeginn bis Ende März 2016 stehe die Zivilschutzanlage «Dorfnest» für die Unterbringung der vom Kanton zugewiesenen Asylsuchenden offen. Die Betreuung werde von der öffentlichen-recht­ lichen Anstalt Asyl-Organisation Zürich (AOZ) übernommen. Die AOZ werde für geregelte Abläufe in der

Unterkunft und für die Sicherheit im Umfeld der Anlage besorgt sein. Um dies zu gewährleisten, sollen Mit­ arbeitende der AOZ permanent vor Ort sein. Ab Anfang April 2016 werden die Asylsuchenden in der Containersiedlung Rankstrasse, die auf diesen Termin hin nicht mehr von Dritten benötigt wird, untergebracht. Wie lange die Containersiedlung gebraucht werde, sei zurzeit noch nicht absehbar. Falls die Anzahl der Asylsuchenden längerfristig hoch bleibe, müssten andere, allenfalls auch gemeindeübergreifende Lösungen gefunden werden, wird mitgeteilt. Annamaria Ress

Musikverein konzertiert mit Jugendmusik

Solis à discrétion begeisterten das Publikum Wenn zwei Musikvereine sich für ein Projekt verbinden, verbinden sich viele kreative Ideen zu einem abwechslungsreichen Programm. Unter dem vielsagenden Motto «Soloparade» haben sich Solisten des Musikvereins Bassersdorf und der Stadtjugendmusik Kloten in Begleitung des Gesamtorchesters präsentiert. von Tobias Jäger Am letzten Novemberwochenende lud der Musikverein Bassersdorf zum traditionellen Jahreskonzert in die reformierte Kirche Bassersdorf. Im Bereich der Nachwuchsförderung arbeiten Kloten und Bassersdorf bereits seit längerer Zeit zusammen. Diese Kooperation schlug sich dieses Jahr auch auf die Vereinigung des Musikvereins Bassersdorf mit der Stadtjugendmusik Kloten nieder. Die beiden Konzerte richteten sich speziell an jene Zuhörer, welche entweder selber fleissig am Üben sind oder vor der grundsätzlichen Wahl eines eigenen Instrumentes stehen. Eine «Soloparade» erwartete das Publikum, bei welcher die auserkorenen Solisten ihre jeweiligen Instrumente ins Bühnenlicht und ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Zwei Vereine – ein Konzert Eine imposante Trompetenfanfare eröffnete den Melodienreigen. Mit «Resurrection» folgte sogleich ein erstes Gesamtchorstück, welches im Kirchenschiff ein bemerkenswertes Gesamtvolumen produzierte. Im Jahr der Klarinette durfte der Auftritt zweier Solistinnen auf diesem Instrument natürlich nicht fehlen. «Clarinando» hiess das Stück, welches gut auch aus einem Kinderfilm der 70-er-Jahre hätte stammen können. Auf eine Tandemmoderation wurde von Beginn an verzichtet. Dennoch teilten sich Corinne Brunner vom Musikverein und Roman Lüthi von der Stadtjugendmusik (SJMK) die präsidialen Repräsentationsaufgaben sympathisch auf. Die «Träne» von Florian Ast war sicherlich ein Höhepunkt des diesjährigen Programms. Das gefühlvoll und ehrlich vorgetragene Stück war sehr ansprechend arrangiert und brachte sowohl Euphonium wie auch Kornett hervorragend zur Geltung.

Abwechslungsreiche Harmonien «Leider sind wir bei der SJMK zu wenig Mitglieder, um ein eigenes Jah-

Solisten vor ihrem Orchester. (tj)

reskonzert bestreiten zu können», so Lüthi. In gemeinsamen Sitzungen und Proben wurde die musikalische Freundschaft zwischen den beiden Formationen weiter gefestigt und das Programm für die Abendunterhaltung einstudiert. Rein äusserlich waren zwischen den beiden Orchestern bezüglich der Uniformen lediglich minime Unterschiede zu erkennen. Die gemeinsam kreierte und auffallende Harmonie der jungen und erfahrenen Musikanten war gut hörbar. Dem Publikum gefiel die Idee sichtlich.

Neben weiteren Registersoli darf das Stück «Grandfather’s Clock» besonders hervorgehoben werden. Ein gemeinsamer Vortrag von Piccolo, dem wohl kleinsten und einer Tuba, dem wohl grössten Blasinstrument im diesjährigen Orchester, kam besondere Beachtung und Applaus zu teil. Das «Concerto for Drum Set and Concert Band» brachte abschliessend die Rhythmussektion ins Wirbeln und durfte als Zugabe sogar und berechtigterweise wiederholt werden. ◾


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Chlausmärt erstmals auf dem neuen Dorfplatz

Mehr Platz und breiteres Angebot Jeden Samstag vor dem zweiten Advent bringt der Bassersdorfer Chlausmärt Vorweihnachts-Stimmung ins Dorfzentrum. Dieses Jahr fand der beliebte Anlass erstmals auf dem neuen Dorfplatz statt. 98 Stände mit einem breiten Angebot an kunstvoll hergestellten Geschenkartikeln, von Adventsgestecken über Strickwaren, originellen Holzdekorationen bis zu Schmuck und selbstgegossenen Kerzen. Auch kulinarisch kamen Besucher auf ihre Rechnung. Ob ein heisser Punsch, gluschtige Öpfelchüechli, Gerstensuppe oder eine feine Wurst, es war für jeden etwas dabei. Ein besonders auffälliges Angebot war das Stangenfondue: Ein Hotdog-Brot, das mit Fonduekäse gefüllt wurde. Die Verpflegungsstände wurden mehrheitlich von den Ortsvereinen betrieben, welche sich damit ihre Vereinskasse etwas aufbessern möchten.

Der Chlausmärt wurde nicht nur zum ersten Mal auf dem neuen Dorfplatz durchgeführt, sondern auch unter neuer Leitung. Während 25 Jahren hatte Margrit Hanselmann für die reibungslose Organisation und Durchführung verantwortlich gezeichnet. Nun hat sie das Zepter und die Gesamtorganisation altershalber ihrem Nachfolger Patrick Son-

deregger (Nürensdorf) übergeben. Er zeigt sich denn auch gegenüber dem Dorf-Blitz erleichtert, dass seine Première so reibungslos geklappt hat. «Es ist schon ein Zusatzaufwand gewesen, das Chlausmärtkonzept dem neuen Standort auf dem Dorfplatz anzupassen», meint Sonderegger. «Besonders die Einteilung der Stände war eine Herausforderung». Er habe auch viel Feedback von den Besuchern erhalten, dass der Charme trotz Neugestaltung erhalten geblieben sei. Klar könne man da und dort noch optimieren, beispielsweise bei den Standabständen, mehrheitlich habe das Konzept durchgeschlagen, freut sich Sonderegger. «Natürlich habe ich noch ein paar andere Ideen, welche ich bei den nächsten Veranstaltungen einführen möchte», verrät der Chlausmärt-Chef. Man darf also gespannt sein. Text und Bilder: Reto Hoffmann

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unter Bildergalerielitz.ch www.dorfb


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Früher war die Nachbarschaftshilfe noch selbstverständlich

Hilfe zur Selbsthilfe Das Projekt Nachbarschaftshilfe bringt Menschen zusammen, die vorübergehend Hilfe oder Unterstützung brauchen. Die Nachbarschaftshilfe wird neutral und konfessionslos geführt, obwohl die Kosten für die Organisation momentan hauptsächlich von der reformierten Kirche BassersdorfNürensdorf getragen werden. von Yvonne Müller Früher war es selbstverständlich, dass Nachbarn sich gegenseitig halfen. Heute kennt man sich kaum und die Wenigsten trauen sich, um Hilfe zu bitten, da man niemandem zur Last fallen möchte. «Viele trauen sich nicht, um Hilfe zu bitten und wenn die Hilfe freiwillig und kostenlos angeboten wird, dann ist es noch schwieriger, sie anzunehmen», sagt Marlis Siegrist, Sozialdiakonin und Vermittlungsperson zwischen den Interessenten und den freiwilligen Helfern.

Klare Regeln Damit die freiwilligen Helfer nicht ausgenutzt werden, braucht es klare Regeln. Es wird genau festgehalten, welche Arbeiten gemacht werden sollen und wie lange. «Die Interes-

senten melden sich direkt bei der Nachbarschaftshilfe über das Internet oder per Telefon», erklärt Siegrist. Sie trifft jeden Interessenten persönlich, um in einem Gespräch zu klären, für welche Arbeiten die Hilfe in Anspruch genommen wird und für wie lange Zeit. Sie eruiert bei diesem Treffen, welche Möglichkeiten und Grenzen der Einsatz aufweist. Der erste Kontakt beider Parteien findet zusammen mit ihr als Vermittlungsperson statt. Nach dem ersten Treffen werden die Personen unabhängig voneinander befragt, ob diese Verbindung für sie passen würde. Anschliessend muss eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben werden, damit die nötige Privatsphäre auch über die Einsätze hinaus gewährleistet werden kann.

Interessante Begegnungen Silvia Vedani aus Bassersdorf beansprucht die Nachbarschaftshilfe, seit ihr Mann gestorben ist. Sie ist sehr froh, die «gröberen» Arbeiten an die freiwilligen Helfer abgeben zu können. Ihr freiwilliger Helfer Alireza Namdari kommt ursprünglich aus dem Iran und lebt seit fünf Jahren in der Schweiz. «Ich habe mit ihm grosses Glück gehabt», sagt Silvia Vedani. Der gelernte Innendekorateur

Alireza Namdari und Silvia Vedani beim Ausräumen der Balkonkisten. (ym)

kann viele Arbeiten im Haus und Garten erledigen. Seit zwei Jahren hilft er schon bei der Nachbarschaftshilfe mit. «Ali findet für alle Probleme eine Lösung und ist immer gut gelaunt. Ich bin sehr dankbar, dass wir die Nachbarschaftshilfe haben und ich diese Unterstützung beanspruchen kann», meint die Bassersdorferin lächelnd. Ende November hat Alireza Namdari bei Silvia Vedani alle Balkonkisten ausgeräumt, die Lichterkette für die

Adventszeit montiert und die Vorhänge aufgehängt. Sie versteht sich sehr gut mit dem rüstigen Rentner und nach getaner Arbeit wird meistens ein Kaffee zusammen getrunken und geredet. Alireza Namdari selber beansprucht keine Leistungen von der Nachbarschaftshilfe, er möchte mit seinem Einsatz einfach etwas an die Schweiz zurückgeben. ◾

Vielfältiges und phantasievolles Kerzenmeer Am Adventsbastelmorgen am Donnerstagmorgen anfangs Dezember herrscht eine besinnliche Stimmung im Schulhaus Geeren. In einigen Klassenzimmern läuft Weihnachtsmusik, in anderen sind die Schüler

und Schülerinnen still in ihre Arbeit vertieft. Eifrig wird mit Seidenpapier und Schere an den fensterhohen Kerzen gebastelt, die an den Fenstern des Schulhauses Geeren und der sechs dazugehörigen Kindergärten erstrah-

len sollen. Zum vierten Mal werden die Schulfenster weihnachtlich verziert. Pünktlich um 11.30 Uhr können die Schüler und Schülerinnen ihr Gesamtwerk bestaunen und mit dem eigens für diesen Anlass komponier-

ten Lied «Zündet s paar Kerzen an» feierlich eröffnen. Bis zu den Weihnachtsferien brennt auch am Abend das Licht im Schulhaus und es entsteht der Eindruck, als wären die Ker(e) zen angezündet.


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Die eigenen vier Wände – Möglichkeiten und Grenzen

Mitarbeitende und Freiwillige informierten vernetzt Was es alles gibt, um im Alter in den eigenen vier Wänden zu bleiben, zeigte das Projektteam der Kampagne «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit». Neben Mittagstisch oder Spitex gäbe es noch viele weitere Angebote, erfuhren die Besucher des Anlasses, der Mitte November im reformierten Kirchgemeindehaus stattfand. «Das Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen zu zeigen, welche vielfältigen Dienstleistungen angeboten werden und welche unterschiedlichen Hilfsmittel das Leben in den eigenen vier Wänden vereinfachen», erklärte Katharina Berweger von der Projektleitung, während Esther Saurenmann von der Selbsthilfeorganisation NüeriNetz den 45, meist betagten Anwesenden, die Broschüre «Älter werden – Autonom wohnen» der Age-Stiftung empfahl. Auch wurde Remo Vedani mit seinem «Ohr&Service» kurz vorgestellt. Er bietet Hörtests und Hörgeräteberatung auch zu Hause an.

Kompetenzen vernetzen Als Moderatorin führte Margrith Nagel, Leiterin Therapien des KZU-Kompetenzzentrums Pflege und Gesundheit durch den Nachmittag. Das neue Pflegegesetz, welches 2011 in Kraft getreten sei, trage den Grundsatz «ambulant vor stationär», sagte sie. «Wir begegnen im Alltag älteren Menschen, die mehr oder weniger intensive Unterstützung benötigen.» Um Klientinnen und Klienten optimal beraten und unterstützen zu können,

Die diplomierten Physiotherapeutinnen Sonja Buholzer (kniend) und Lea Hegglin zeigen, wie das Aufstehen am einfachsten geht. (Rosmarie Schmid)

brauche es viele Berufskompetenzen, welche vernetzt zusammenarbeiten, angefangen beim Hausarzt, über die Spitex, spezialisierte Therapien oder die Fachstelle für Altersfragen in Bassersdorf, die Nachbarschaftshilfe von Bassersdorf und viele mehr, führte Nagel aus. Auch die Landeskirchen, der Rotkreuz-Fahrdienst oder der gemeinnützige Frauenverein gehören dazu, sie alle waren persönlich oder mit ihren Broschüren vor Ort.

Spannend erklärt Ein grosser Teil der Arbeit ihres Teams bestehe aus Domizilbehand-

lungen teilweise in enger Zusammenarbeit mit der Spitex, sagte Nagel. Zum besseren Verständnis erklärten die anwesenden Physio- und Ergotherapeutinnen sowie Claudia Rabadzijev von der Spitex ihr Vorgehen auch anhand von anonymisierten Klientengeschichten. Weiter demonstrierten sie Übungen, wie man beispielsweise bequem vom Boden aufsteht oder körperliche und kognitive Fähigkeiten verbessern kann. «Was ist Ergotherapie?», wollte ein Herr wissen. Ziel dieser Therapie sei es, Menschen bei der Durchführung von wichtigen Tätigkeiten, wie einkaufen oder haushalten, zu stärken, lautete die Antwort.

Um veränderte Situationen besser meistern zu können, gebe es Hilfsmittel oder Beratungen zur Anpassung des Wohnbereichs. Broschüren zum Thema sind bei der Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten oder KZU Ambulante Therapien erhältlich. «Ganz besonders haben mich die Patientengeschichten beeindruckt», sagte die 88-jährige Betty Müller aus Nürensdorf, «wenn ich mir vorstelle, dass meine Mutter all diese Angebote zur Verfügung gehabt hätte, wäre damals vieles einfacher gewesen». Rosmarie Schmid

Eröffnung Denner verschoben Im Juli dieses Jahres stand fest, dass der Detaillist Denner die ehemalige Filiale Coop übernehmen wird. Damals wurde von der Denner-Kommunikationsabteilung in Aussicht gestellt, dass ihre neue Filiale im Spätherbst dieses Jahres eröffnet werden solle. Inzwischen ist im Ladenfenster eine Bande (siehe Foto) zu sehen, auf welcher die Eröffnung auf den Frühling 2016 angesagt wird. Die Rückfrage bei Denner schafft Klarheit: Aufgrund von Sanierungsarbeiten an

der Liegenschaft müsse die Eröffnung ­verschoben werden. Es handle sich dabei um die Aufwertung der Park­garage, Wohnungssanierungen, Fassadenarbeiten, neue Aussenbeschriftung, Rückbau der CoopVerkaufs­f läche und die Sanierung von älteren Leitungen. Das genaue Datum für die Ladenöffnung stehe zwar noch nicht fest, werde jedoch zu gegebenem Zeitpunkt bekanntgegeben, so die Kommunikationsabtei(ar) lung.


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Lotto-Einnahmen für die Junioren des Fussball-Clubs Bassersdorf

Erster Grossanlass zur Aufstockung der Finanzen Einen Grosserfolg feierte der Bassersdorf Business Circle (BBC) Ende November mit seinem ­ersten Lotto-Match. 370 Personen strömten ins Restaurant Löwen, ­70 mehr als erhofft. 80 spektakuläre Gewinne wurden gesponsert und am Schluss stolze 13 000 Franken auf das Konto der Junioren des Fussballclubs Bassersdorf überwiesen. Es gibt viele Möglichkeiten, für Vereine Geld in die Kasse zu spülen. Eine davon ist der Lotto-Match und genau dazu lud der Bassersdorfer Business Circle (BBC) Ende November ins Restaurant Löwen nach Basserdorf ein. Da ging es bereits um 15.30 Uhr zu und her wie auf einem Bahnhof. ­ itten im Gedränge war auch Guido M Tanner aus Basel. «Weil mein Göttibueb Joël Kobel bei Bassersdorf kickt, habe ich den Match FCB gegen ­St. Gallen sausen lassen, um für die FCBJunioren Lotto zu spielen», meinte er schmunzelnd wegen des Wortspiels. Hinter dem Speakertisch stand der bekannte Fussballkommentator und Fernsehmoderator Rainer Maria Salzgeber. Er ist Mitglied beim BBC und hatte den Event während vielen Stunden geplant und vorbereitet. Die Lotto­karten verkaufte er zusammen mit Helfer Franco Marvulli, dem Götti seines Sohnes Jascha. Strahlend begrüsste der ehemalige Schweizer Profi-Radrennfahrer und mehrfache Europa- und Weltmeister im Bahn­ fahren die Ankommenden, während Wirt Markus Leutenegger sie zu den reservierten Plätzen begleitete.

Lottokarten aus Raron Die Lottokarten lagen in einer Kiste bereit. Die als Scherz gestellte Frage, ob die Karten aus dem Wallis kämen, wurde prompt mit ja beantwortet. Salzgebers Eltern Marliese und Karl Salzgeber hatten sie nach Bassersdorf gebracht. «Die rund 50 Jahre a­ lten Karten stellte uns die Musik­ gesellschaft ‹Echo Raronia› aus Raron zur Verfügung», sagte Marliese Salzgeber. «Das ist der erste Lotto-Anlass dieser Grösse in der Geschichte von Bassersdorf», beteuerte BBC-Gründungsmitglied Carlos Sardinha. Fa-

Rainer Maria Salzgeber, Carlos Sardinha und Urs Burger (v.l.) beim Lottokartenverkauf. (Rosmarie Schmid)

milien, Paare, jüngere und ältere ­Personen, insgesamt 370 an der Zahl, füllten Bar, Restaurant und Saal im Obergeschoss. Hinter dem Haus hatte Leutenegger zusätzlich beheizte Zelte aufstellen müssen.

Kritische Technik Spektakuläre, gesponserte Preise im Wert von fast 20 000 Franken, wie Fahrräder, Flugreisen oder Leibchen von Super League-Vereinen, lagen ­bereit. «Ein Bike zu gewinnen wäre toll», verriet der elfjährige Sergio Moor und meinte, dass bei ihren Matches selten so viele Zuschauer anwesend seien. Steinbildhauerin Melanie Sterba hatte zwei Favoriten ins Auge gefasst, einen Europa- oder JU 52-Flug, aber wichtig war ihr, den FCB zu unterstützen. Und dann war es soweit. Salzgeber machte einen Verständigungstest in alle Räume. Das Zelt blieb anfangs technisch abgeschnitten und Leutenegger amtete als Sprachrohr und Meldeläufer Salz­ gebers. «Es ist nicht mein Beruf, weshalb die anspruchsvolle Technik eine grosse Herausforderung bedeutete und Zeit und Nerven kostete», sagte der freiwillige Helfer Marcel Hofer.

Nach 17 Uhr tönte Salzgebers Stimme durch die Räume und jemand scherzte, dass sein Dialekt doch etwas gewöhnungsbedürftig sei. Ins­gesamt wurden 20 Serien gespielt, wobei je vier Preise zu ver­ geben waren. Riefen mehrere gleichzeitig «Lotto», gewann die letzte, höchste genannte Zahl oder die Preise wurden verlost. «Schüttle!», war von den angespannten und konzentrierten Spielern zu hören, Die Stimmung war auch nach drei Stunden noch ausgezeichnet und Severin Meier von der ersten Mannschaft des FCB gewann die Reise im Wert von 2400 Franken für zwei Personen nach Giverola in Spanien. «Ich kann es kaum fassen», sagte er über­ wältigt.

Schönes Lottospiel «Es war einfach schön», sagte Lottospieler Kurt Amstad aus Bassersdorf. «Mit den verschiedenen Räumen entstand eine spezielle Atmosphäre und doch hatte man das Gefühl, zu­ sammen zu gehören.» Ausser einigen technischen Problemen am Anfang sei ja alles ­reibungslos gelaufen, sagte er. «Würde dieser Anlass, weil

man noch mehr Leute ansprechen möchte, beispielsweise ins bxa verlegt, würde der ganze Charme verloren gehen», sagte er. «Auch wenn man sich nicht kannte, ging man sofort zum Du über und meine Frau Doris und ich haben sogar ein grosses Adventsarrangement gewonnen», schwärmte Amstad weiter. Urs Burger, Präsident des BBC, blickt auf viele gute Feedbacks zurück. Trotzdem sieht er Verbesserungs­ potential: «Ob der Anlass 2016 stattfindet, steht noch nicht fest», sagte er, und auch Salzgebers weitere Mithilfe sei noch nicht diskutiert worden. ­Vermutlich werde das Lotto dann um 15 und nicht erst um 17 Uhr beginnen, damit Familien mit Kindern früher essen können. «Und die Technik müssen wir vorgängig besser überprüfen», resümierte er. Eine andere Frage sei, ob man vielleicht zusammen mit dem Unihockey anstelle des FCs arbeiten wolle. «Das würde beweisen, dass wir die Unterstützung auch anderen Sportclubs in den Gemeinden Bassersdorf und ­Nürens- dorf zukommen lassen wollen», sagte Burger. Rosmarie Schmid


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Farbenfrohe Filzbänder für einen guten Zweck

Gymnasiasten als Jungunternehmer Sechs Gymnasiasten der Kantonsschule Hottingen haben im Rahmen des «Company Programme Young Enterprise Switzerland» (YES) für ein Jahr eine Miniunternehmung zu führen. Sie verkaufen unter dem Namen «UTurn» ein Schlüsselband für einen guten Zweck. von Susanne Gutknecht Wirtschaftswissen und Rechtsfragen auf dem Papier haben die sechs Jungunternehmer bereits genug gewälzt. Im dritten Jahr ihrer Ausbildung im Kurzzeitgymnasium der Kantonsschule H o t t i n ge n , haben sie sich als Absolventen des Profils Wirtschaft und Recht eingehender mit dem Begriff des Unternehmertums auseinanderzusetzen. Dazu gründen und führen die Gymnasiasten eine Unternehmung. Unter dem Dach des Programmes der Non-Profit Organisation Young Enterprise Switzerland (YES) sollen die Schüler ein Verständnis für die die wirtschaftlichen Zusammenhänge erhalten und vor allem ihr schulisches Wissen in der Praxis einsetzen können.

UTurn Schlüsselbänder Den Anfang haben die sechs Gymnasiasten Gian Schaller, Curdin Schenkel, Joëlle Zindel, Ashling Fäh und die in Bassersdorf wohnhaften Sabrina De Paoli und Patricia Sonderegger mit

Je nach Tageslaune kann das Schlüsselband benutzt werden.

ihrer Idee für ein Schlüsselband gelegt. Im Mai war schweizweit der Start-Up Day für das Projekt, an dem rund 170 Unternehmen teilnehmen. Die sechs Jungunternehmer entschieden sich für ein Schlüsselband in der Form des Buchstabens U: Eine Seite ist aus schwarzem Filz mit einem Spruch, auf der anderen Seite wird ein farbenfroher Stoff appliziert. Durch diese Stoffresten soll das Band eine persönliche Note erhalten, so die Unternehmer. Aber damit nicht genug: Die Schülerinnen und Schüler haben sich zudem dem Leitsatz verschrieben «Gutes tun beginnt zuhause». Will heissen, die Bänder sollen in der Schweiz produziert werden, eine Spende von drei Franken des Verkaufspreises für das rund 15 Franken kostende Band geht anschliessend an die Stiftung für Kinder in der Schweiz. «Die Stoffresten erhalten wir von Stoffläden oder Nähfabriken, die sie sonst fortwerfen würden», sagt Produktionsleiterin Patricia Sonderegger. «Genäht werden die Bänder von sozialen Institutionen.» Was einfach tönt, war in der Realität doch bedeutend aufwendiger.

Schwierige Rundung Patricia Sonderegger als gewählte Produktionsleiterin hatte zu Beginn des Jahres viel Arbeit, schrieb etliche E-Mails und Anfragen an verschiedenste Institutionen. «Wir erfuhren bald, dass die Rundung oben beim Schlüsselring für viele Anbieter schwierig zu produzieren war.» So erhielten sie viele Absagen und mussten sich durchkämpfen, bis sie bei Marktlücke, einer Stiftung, die Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt, fündig wurden. «Eine weitere Klippe war dann der Preis, der uns Kopfzerbrechen bereitete.» Mittels Umfragen, Marktforschung und ersten Erfahrungen an Herbstmärkten, stellten die Jungunternehmer bald fest, dass die Käufer bereit sind, mehr zu bezahlen, wenn sie den Hintergrund des Produktes kennen. «Wir mussten die Leute dafür sensibilisieren und ihnen direkt die Geschichte dahinter erzählen», erklärt Sabrina De Paoli, die als CEO im Unternehmen amtet.

CEO Sabrina De Paoli (links) und CPO Patricia Sonderegger, gekleidet in den UTurn-Farben, präsentieren die Schlüsselanhänger. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Wirtschaftspaten unter­stützen Für Fragen, bei denen sie untereinander keine Lösung finden, werden die Jungunternehmer von Lehrpersonen unterstützt. Drei Stunden pro Woche sind im Lehrplan für das Projekt reserviert. Zusätzlich amten zwei Eltern als Wirtschaftspaten. «Die Budgets und die Zahlen machen uns schon noch Respekt», sind sie sich einig. Da sei ein klärendes Gespräch mit einer Person, die Erfahrung habe, jeweils sehr hilfreich. Mittlerweile hat sich die Produktion ein wenig eingespielt. Einzelne Rückmeldungen zur Qualität der Schlüsselringe hat CPO Patrica Sonderegger sofort bearbeitet. «Bei einem Schlüsselband ist der Schlüsselring ein wichtiger Faktor. Sind die Schlüsselringe jedoch sehr stark, ist es für die Montage ein Unding.» Solche Fälle schrecken die Jungunternehmer nicht mehr ab. «Es ist eine coole Erfahrung», erklärt Sabrina De Paoli. «Einiges haben wir bereits im Unterricht gelernt, aber bei Vielem müssen wir uns durchkämpfen, da hilft unser Schulwissen wenig.» Auch die soziale Komponente des Projektes gefällt beiden jungen Frauen. «Wir müssen in unserem Gremium Kompromisse finden und miteinander diskutieren. Diese Erfahrungen sind fürs ganze Leben wichtig und nicht nur für dieses Projekt», sagt Patricia Sonderegger. Im Team gäbe es selten Machtkämpfe untereinander. «Ein Zickenkrieg ab und zu gehört dazu – auch unter den

beiden Männern», sagen beide übereinstimmend. Wichtig sei, die Aufgaben gerecht zu verteilen. Zu Beginn gab es für die einen viel Arbeit mit der Ankurbelung der Produktion, Website aufschalten, Werbung in Schwung bringen. Jetzt seien andere Aufgaben wichtig, wie den Businessplan erarbeiten und die Schlüsselbänder absetzen.

Die Zukunft der Unternehmung UTurn ist ungewiss. Beide Bassersdorfer Jungunternehmerinnen können sich nicht vorstellen, das Projekt über das geplante Jahr weiterzuführen, weil dann die Matura ansteht. Zurzeit konzentrieren sie sich auf neue Ideen, wie zum Beispiel verschiedene Editions, wie sie eine für die Brustkrebsorganisation Pink Ribbon Schweiz produzieren durften. 300 Schlüsselbänder wurden mit pinkem Stoff appliziert und mit dem Spruch «Stay strong» bedruckt. Dank bekannter Ambassadoren wie Beatrice Tschanz, Sven Epiney und anderen Prominenten soll die Idee der Editions stärker ins Rampenlicht rücken. «Wir möchten viel verkaufen, damit wir auch genug spenden können», so De Paoli. «Und natürlich wollen wir durch ein gutes Unternehmertum den Projektwettbewerb gewinnen», sagen beide selbstbewusst. ◾


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Anwohner wehrt sich erfolgreich gegen Wandbeschmutzungen

«Diese Verwüstungen sollen ein Ende haben» Max Blöchlinger aus Bassersdorf stört sich an Verunstaltungen der Wände unter der Bananenbrücke. Die Zeichnungen hat er deshalb schon zweimal eigenhändig mit Farbe übermalt. Aufgrund seiner Beschwerde hat die Gemeinde jetzt die Wände reinigen lassen. von Philipp Rahm Wenn Max Blöchlinger und seine Frau im Wintergarten sitzen, sehen sie direkt an die Bananenbrücke. Die bekannte Brücke direkt bei den Bahngleisen, ist ein beliebter Ort für Nachtschwärmer. Seit vielen Jahren beobachtet das Ehepaar, dass unter der Brücke vor allem am Wochenende viel los ist. «Dass Jugendliche am Abend unmittelbar vor unserem Haus zusammen Musik hören oder etwas trinken, stört mich nicht gross», so Max Blöchlinger. Er ärgere sich nur über den Abfall, der hin und wieder liegen bleibe. Es passe ihm aber überhaupt nicht, dass die Wand mit unsittlichen Darstellungen beschmutzt werde. «Irgendwann hatte ich genug und entschloss mich, die Wand zu über­ malen», erklärt er. Die saubere Wand konnten die Blöchlingers aber nur kurz ansehen. Nur gerade eine Woche später war diese wieder bemalt. Das wollte Max Blöchlinger nicht akzeptieren und übermalte die Wand mit weisser Farbe. «Auch das brachte nichts, die Chaoten waren gleich wieder am Werk», bedauert er. Der ständige Ärger setzt ihm zu. Dies beobachtet er auch an seinen Blutdruckwerten.

So sah die Wand aus, nachdem Max Blöchlinger sie bereits zweimal übermalt hatte. (Bilder: Philipp Rahm)

Anzeige erstattet Das Ehepaar hat festgestellt, dass der Kampf gegen die Täter endlos sein wird. Darum haben sie sich mit diesem Anliegen bei der Kantonspolizei Zürich gemeldet. Gemäss Max Blöchlinger war es dieser nicht möglich, sich um die Problematik zu kümmern. Die Gemeindepolizei habe hingegen Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke der Gemeinde Bassersdorf, bestätigt dies auf Anfrage. «Die Wand wurde am 7. Dezember im Auftrag der Ge-

meinde übermalt. Die Kosten belaufen sich auf rund 1500 Franken», so Baumgartner weiter. Max Blöchlinger freut sich über das Eingreifen, bekräftigt aber auch, dass für ihn das Thema noch nicht erledigt sei. Er hoffe, dass die Betonwand sauber bleibe. Wenn nicht, werde er sich umgehend wieder bei den Behörden melden, um diesen Tätern das Handwerk zu legen. An der Lärmschutzwand entlang dem Pöschenweg dürfen Graffitikünstler von der Gemeinde aus sprayen und zeichnen, ohne dabei gegen das Gesetz zu verstossen. ◾

Max Blöchlinger freut sich, dass die Wand wieder sauber ist.

Fasnachtszelt auf dem Dorfplatz Die Dorffasnacht Bassersdorf ­bekommt 2016 ein neues, leicht verändertes Erscheinen. Grund dafür sei hauptsächlich, dass das Fakoba sein 60-Jahr-Jubiläum ­feiern wird. «Das ist für uns auch ein Anlass, um der Strassenfasnacht ein neues Gesicht zu geben», sagt Obernarr Rolf Zemp. Der wichtigste Punkt sei e­ igentlich, dass der Umzug vom Sonntag, 7. Februar, zusammen mit

den zuständigen Bereichsleitern der Gemeinde geplant wurde. Weiteres hätte sich um diesen Umzug herum ergeben. Die wichtigsten Punkte nennt Rolf Zemp wie folgt: «Das Fakoba-Zelt und alles, was hinter dem alten Schulhaus stand, steht an der nächsten Fasnacht definitiv auf dem neuen Dorfplatz.» Zudem bleibe die Achse Kloten-Baltenswil am Fasnachts-Samstag, 6. Februar, und montagnachts offen. Dadurch werde der Parkplatz hinter dem alten Schulhaus

zur Verfügung stehen – ausser natürlich sonntags, wenn der ganze Dorfkern gesperrt sei. Weiter soll die Winterthurerstrasse gesperrt werden, neu auch am Montag. Durch die neue Anordnung würden die Zelte ein bisschen näher zusammenrücken und seien nicht mehr durch die Haupt­ strasse voneinander getrennt. Am Umzug selbst werde vor der Chemischen Reinigung eine mobile Bühne aufgestellt, die als Guggen-

Bühne sowie am Umzugs-Sonntag als Ehrentribüne eingesetzt werden soll. Start und Ziel der Maskenprämierung werde im Fakoba-Zelt sein. Die Preise der Maskenprämierung sollen im Vorfeld veröffentlicht werden und ­«jeder, der mitmacht, bekommt noch einen Getränkegutschein im Wert von fünf Franken», verspricht Zemp. Auch dieser Anlass wird also zum geselligen Geschehen im Zentrum von Bassersdorf beitragen, wie es scheint. Annamaria Ress


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Aus Behörde und Verwaltung ­

Schneeräumung im Winterdienst

Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung ­Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeits­ kontrolle durchgeführt hat: Messort:

8311 Brütten, Eich, Strubikonerstrasse Fahrtrichtung: Winterthur Datum und Zeit der Messung: 15.10.2015, 15.30 bis 18.32 Uhr Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 59 km/h Gemessene Fahrzeuge: 184 6 Anzahl Übertretungen:

Fahrzeuge, welche auf öffentlichen Strassen oder Plätzen parkiert sind, be­hindern die Winterdienstarbeiten. Es besteht die Gefahr, dass sie durch Schneepflüge und andere Winterdienstgeräte beschädigt werden. Um einen reibungslosen Ablauf der Räumungsarbeiten zu ermöglichen, bitten wir Sie, Fahrzeuge auf dem Privatgrund zu parkieren. Schneeräumungen in privaten Haus- und Garageneinfahrten ist Sache der Grundeigentümer oder Mieter der betroffenen Liegenschaften. Das Winterdienst-Team kann für diese Arbeiten nicht beansprucht werden. Es ist nicht gestattet, den von Privatgrund­stücken weggeräumten Schnee auf öffentlichem Grund abzulagern. Den Benützern des Verkehrsnetzes wird nahegelegt, nicht selbstverständlich davon auszugehen, dass die Gemeindestrassen und Gehwege stets frei von Schnee oder Eisglätte sind. Wir ersuchen deshalb alle Verkehrsteilnehmer ihre Fahrweise, die Ausrüstung und das Verhalten den herrschenden winterlichen Verhältnissen anzupassen. Gemeinde Brütten

Gemeinde sucht in Zusammenarbeit mit dem Altersforum Organisatorin/en für Seniorenferien Aus gesundheitlichen Gründen hat unsere langjährige Organisatorin der Seniorenferien ihren Rücktritt eingereicht. Daher suchen wir per sofort ein Ehepaar oder eine Einzelperson mit Organisationstalent und Ideen, damit unsere Senioren in Brütten weiterhin unvergessliche Tage miteinander verbringen können.

Koordinator/in für Besuchsdienst Wir suchen eine/n neue/n Koordinatorin oder Koordinatoren für unseren Besuchsdienst, da die bisherige Stelleninhaberin ihre Arbeit nach 14 Jahren in neue Hände legen will. Der Besuchsdienst setzt sich aus Freiwilligen zusammen, die die Brüttener Senioren zu Hause oder im

Sicherheitssekretariat Brütten

Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährigen Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein.

Wintergeschichte:

Dienstag, 19. Januar 2016, 10 bis 11 Uhr Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

das Bibliotheksteam

Erinnerung Dritt­meldepflicht

Heim besuchen, mit ihnen spazieren gehen oder ihnen einfach Gesellschaft leisten.

Gemäss geltendem Gemeindegesetz haben Vermieter und Logisgeber den Ein- und Auszug ihrer Mieter den Einwohnerkontrollen bekannt zu geben. Dies geschieht heute mehrheitlich in Papierform, Fax sowie über­ ­E-Mail.

Freiwillige

Mit dem neu entwickelten eCH-0112-Standard haben Sie heute neu zwei Möglichkeiten, Ihre Meldungen bequem abzusetzen:

Um die Freiwilligenarbeit des Besuchsdienstes weiter ausbauen zu können, suchen wir nach weiteren Freiwilligen, die die Senioren zu Hause oder im Heim besuchen, mit ihnen spazieren gehen oder ihnen einfach Gesellschaft leisten. Sind Sie an einer der obigen Aufgaben interessiert? Dann melden Sie sich bitte für weitere Informationen bei Nelly Fatzer, Telefon 052 345 25 76. Anmeldungen richten Sie bitte an die Sozial- und Gesundheitsbehörde, Gemeindehaus, Brüelgasse 5, 8311 Brütten oder claudia.oswald@bruetten.ch. Wir freuen uns auf Sie! Gemeinde Brütten

Grössere Liegenschaftenverwaltungen können ihre Meldungen direkt in ihre Fachapplikation integrieren, wenn sie an sedex (secure data ­exchange, Plattform) angebunden sind. Falls Sie sich für diese Variante entschieden haben, bitten wir Sie, mit dem Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, Telefon 0800 866 700 oder E-Mail harm@bfs.admin.ch ­Kontakt aufzunehmen. Kleinere und mittlere Liegenschaftsverwaltungen oder Vermieter sowie Logisgeber können über den Weblink https://www.e-service.admin.ch/ sis/app/mandant/drittmeldung ihre Meldungen absetzen. Sie benötigen dafür kein Passwort. Wir bitten Sie, uns Ihre Meldungen direkt aus Ihrer Applikation oder über den Weblink zuzustellen. Sie helfen uns dabei, die Ein- und Auszüge schneller und medienbruchfrei zu verarbeiten. Wir danken Ihnen für Ihre wertvolle Unterstützung. Einwohnerkontrolle Brütten


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Aus Behörde und Verwaltung Sistierung Projekt Druck­erhöhungsanlage Der Bund plant eine schweizweite Harmonisierung der notwendigen minimalen Druckverhältnisse. Mit einer Vorlage ist nicht vor 2017 zu rechnen. Dies veranlasste den Gemeinderat, das Geschäft vorerst zu sistieren.

«Franzosenbrunnen» im regionalen Richtplan

schen, wurden fünf Anbieter für eine neue Geschäftsverwaltungssoftware zur Offerteinreichung eingeladen. Der Gemeinderat hat sich auf Antrag der Verwaltung für die Lösung von BrainConnect (Sempach) entschieden. Die anfallenden Kosten in der Höhe von 35 320 Franken sind im Budget 2015/16 eingestellt.

Uetlibergstrasse. Es ist anzunehmen, dass solche Schadensfälle in Zukunft vermehrt auftreten werden. Der Gemeinderat nahm dies zum Anlass, eine Zustandsanalyse des Gesamtleitungsnetzes in Auftrag zu geben, damit für die nächsten Jahre die Sanierungsprojekte gezielt auf den jeweiligen Leitungszustand festgesetzt werden können.

Kreditfreigabe

Parkieren auf öffentlichen Plätzen

Im Rahmen der öffentlichen Auflage der Richtplanrevision ist ein Antrag um Aufnahme des Aussichtspunktes «Franzosenbrunnen» eingegangen. Der Gemeinderat wurde um Stellungnahme angefragt, eine Bezeichnung des Aussichtspunktes auf Brüttener Boden wird unterstützt.

An der Chrumbüelstrasse wird eine Entwässerungsergänzung erstellt. Gleichzeitig wird eine neue Schlammsammlerableitung am Heisetrütiweg erstellt. Beide Arbeiten werden dem allgemeinen Unterhalt der Flurstrassen belastet, die Aufträge wurden an die Hofer Tiefbau AG zu Fr. 6 004.40 vergeben.

Elektronische Geschäfts­verwaltung

Wasserversorgung Brütten – Zustandsanalyse

Um die per Ende Jahr auslaufende Geschäftsverwaltung «mosaique» der Gemeindeverwaltung auszutau-

In den letzten Wochen ereigneten sich innert kürzester Zeit fünf Schäden an den Wasserleitungen der

Im Dorf kommt es immer wieder vor, dass öffentliche Plätze bei Brunnen, Bäumen mit Autos verstellt sind. ­ Die Liegenschaftenkommission hat sich deshalb dazu entschlossen, diesem Zustand entgegen zu wirken und bittet die Wildparkierer hiermit, ihre Autos auf offiziellen Parkplätzen (Gemeinde, Schule) abzustellen. Ab Januar 2016 werden die Wildparkierer durch ein entsprechendes Schreiben der Gemeinde direkt darauf aufmerksam gemacht. Gemeinderat Brütten

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über die Festtage Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben vom D ­ onnerstag, 24. Dezember 2015, bis und mit Freitag, 1. Januar 2016, geschlossen. Bei Todesfällen während dieser Zeit ist das Bestattungsamt unter Telefon 079 598 81 22 in Pikettbereitschaft. Die Wasserversorgung ­ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Ab Montag, 4. Januar 2016, stehen wir Ihnen zu den gewohnten ­Öffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung. Gemeindeverwaltung Brütten

Der Gemeinderat, die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern ­der Gemeinde Brütten sowie den Leserinnen und Lesern des Dorf-Blitz besinnliche Festtage und alles Gute für das neue Jahr!

Geburten 6. September 2015 Anna Victoria Baltensperger Tochter von Bruno und Vera Baltensperger Eich 2 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Anstellung einer Verwaltungslernenden Auf Sommer 2016 erhält die Gemeindeverwaltung wieder eine Lernende. Die kaufmännische Lehrstelle wurde an Inês Oli­ veira Sousa aus Winterthur vergeben. Das Verwaltungsteam freut sich auf die kommende Zusammenarbeit.

Vernehmlassung zur Revision der Polizei­verordnung Die aktuelle Polizeiverordnung stammt aus dem Jahre 1999 und entspricht in weiten Teilen nicht mehr den heutigen Gegebenheiten. Der Gemeinderat hat sie deshalb einer Gesamtrevision unterzogen. Er lädt die Bevölkerung zu einer Vernehmlassung ein. Die revidierte Polizeiverordnung ist auf der Homepage der Gemeinde Brütten unter www.bruetten.ch unter News ab dem 1. Januar 2016 zur Einsicht aufgeschaltet. Der Gemeinderat dankt Ihnen, liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Brütten, wenn Sie Ihre schriftliche Stellungnahme bis am 29. Februar 2016 zuhanden des Gemeinderats einreichen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und danken Ihnen herzlich für Ihre Mitarbeit. Gemeinderat Brütten


Brütten

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine

Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Jahresprogramm 2016 – 16. Januar 2016, 20 Uhr, Kirche Nadja Räss und die Alderbuebe, Jodel und Appenzeller-Musik vereint

– 6. März 2016, 17 Uhr, Gemeindesaal Theater des Kantons Zürich mit der Aufführung «Dä Goalie bin ig» nach dem Roman von Pedro Lenz

– 29. April 2016, 20 Uhr, Gemeindesaal The Wild River Jazz Band, Jazzkonzert mit fröhlichem Dixieland, elegantem Swing und erdigem Blues – 16. Juni 2016, 20 Uhr, Gemeindesaal Petra Ivanov, Lesung der Autorin der Flint- und Cavalli-Reihe

– 25. September 2015, 18 Uhr, Kirche Winterthurer Vokalensemble, klassisches Konzert «Vanitas» Musik zur Vergänglichkeit des Lebens

– 29. Oktober 2016, 14 Uhr, Mehrzweckhalle Chapf Andrew Bond, Vorstellung für Kinder und Erwachsene

– 29. Oktober 2016, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Chapf Dai Kimoto und die Swing Kids, Swing und Jazz auf hohem Niveau

Genau das Richtige an einem kalten Winterabend! In einem einzigartigen Konzert musiziert die Jodlerin Nadja Räss, Gewinnerin des Prix Walo 2015, mit der Appenzeller Musik-Kapelle Alderbuebe aus Urnäsch. Samstag: 16. Januar 2016, 20 Uhr Kirche Brütten Eintritt frei – angemessener Kollekten Beitrag erwünscht Kulturkommission Brütten

Viele Chlausbesuche Auch dieses Jahr durfte der Chlaus wieder viele Kinder und Familien besuchen. Wir konnten dank Euren Spenden wieder einen grösseren Betrag an zwei wohltätige Stiftungen überweisen, und zwar an die Stiftung Chance und an die Stiftung Pigna. Allen Spenderinnen und Spendern vielen herzlichen Dank. Ebenfalls ein grosses Dankeschön allen Beteiligten für Ihren Einsatz! Chlausgruppe Brütten

Ungebremste Kreativität Das vorweihnachtliche Basteln für alle Altersgruppen fand an einem schulfreien Mittwochnachmittag Ende November im Dachstock ­ des Gemeindesaals statt. Initiantin ­Denise Furrer stellte vier ThemenWorkshops mit verschiedenen Bastel-Materialien bereit. Bald waren alle Basteltische bis auf den letzten Platz besetzt. Die Grossen halfen den Jüngeren, und doch konnte jedes Kind seinen eigenen Ideen freien Lauf lassen. Keine Vorgaben bremsten die Kreativität der Kinder.

Die zahlreich vorhandenen Materialien glitzerten und glänzten und die reichlich bereitgestellten Farben l­uden die Kinder zum Kleben, Hämmern, Streichen und Zeichnen ein. So entstanden an jedem Tisch Unikate. Selbst die Jüngsten konnten am Schluss ein selbstgefertigtes Weihnachtsgeschenk mit nach Hause nehmen. Für die Mütter und Begleitpersonen richtete Denise Furrer zum Verweilen ein kleines «Kafi» ein mit Kaffee, Glühwein und Kuchen. (sl)


Dorf-Blitz

Brütten

12/2015

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Problemloses Durchkommen fürs Budget 2016

Steuerfuss bleibt unverändert An der Budget-Gemeindeversammlung anfangs Dezember, die von 86 Stimmberechtigten besucht wurde, kamen die Anträge der Gemeinde problemlos durch. Einzig die baulichen Massnahmen für die Dorfstrasse führten zu Voten und Anträgen.

wie die Kehricht­abfuhr oder die Notfallzufahrt sicherzustellen.

von Susanne Gutknecht Gemeindepräsident und Finanzvorstand Rudolf Bosshart präsentierte den Voranschlag 2016 und erläuterte einzelne Positionen im Detail. Bei einem Aufwand von 10 603 620 Franken und einem Ertrag von 4 203 570 Franken wird mit einem Aufwandüberschuss von 6 400 050 Franken gerechnet. Dieser soll bei einem Steuer­satz von 89 Prozent grössenteils durch ordent­liche Gemeindesteuern gedeckt werden. Durch eine Entnahme von 299 990 Franken aus dem Eigenkapital wird die voraussichtliche Differenz gedeckt. Mit den budgetierten Zahlen und gleichbleibendem Steuerfuss sei das Budget zwar im Minus, der Cash-Flow jedoch knapp über Null. «Wir halten uns damit an die finanzpolitischen Ziele», so Bosshart, «zu denen auch ein gleichbleibender Steuerfuss gehört.» Die Gemeinde wolle keine Jojo-Steuerfuss-Politik betreiben. Schwierig zu budgetieren seien Posten wie die Grundstück-Gewinnsteuer oder die stark steigenden Kosten für Gesundheit und Soziale Wohlfahrt. Ebenfalls noch ein unsicherer Posten sei die Investition ins Alterszentrum Im Geeren, Seuzach. Durch eine S ­ tatutenänderung soll das Alterszentrum in der Lage sein, finanzielle Mittel für den grossen Umbau und die Sanierung auf dem freien Kapitalmarkt zu beschaffen. Dies hätte eine Entlastung der Verbandsgemeinden zur Folge. Auch die Nettoinvesti­ tionen im Verwaltungsvermögen über 1 989 100 Franken und Abschreibungen von 571 100 Franken wurden von Bosshart im Detail e­ rklärt. Der grösste Brocken sind ­ 834 000 Franken für die Sanierung der Dorfstrasse. Es erstaunte niemanden im Saal, dass die RPK und die Parteien das Budget zur Annahme

Mit der Sanierung der Dorfstrasse fallen auch die weihnachtlich ge­schmückten Betonpfeiler weg. (sl)

empfahlen. Die Stimmbürger folgten dieser Aufforderung einstimmig.

Sistierung Entlastungsdienst Im Anschluss erläuterte Sozialvorsteherin Erika Schäpper kurz die Fakten für den Antrag, die 18-monatige Pilotphase des Entlastungsdienstes für pflegende Angehörige wegen fehlender Nutzung des Angebotes zu sistieren und die Pilotphase zu beenden. Die anschliessenden Voten der Parteispitzen waren einhellig: Die Pilotphase habe Klarheit geschaffen und sie begrüssten es, dass der Gemeinderat schnell reagiert habe, sobald klar war, dass das Angebot nicht genutzt werde. Auch hier folgten die Stimmbürger dem Antrag der Gemeinde einstimmig.

Sanierung Dorfstrasse Mit Spannung wurde das dritte Traktandum erwartet, die kostspielige Sanierung der Dorfstrasse. Bauvorstand Beat Lanz erläuterte die Fakten und die Geschichte, die dem Antrag vo­ rausgingen (der Dorf-Blitz berichtete). Durch bauliche Massnahmen wolle man die Schulwegsicherheit erhöhen. Zudem werde man die Strasse und Werkleitungen sanieren und eine zeitgemässe Beleuchtung installieren. Ein Brüttener zweifelte die Bud-

getierung der Gemeinde an, liess kein gutes Haar an ihr und mutmasste, dass gehörig Reserven von bis zu 30 Prozent darin versteckt seien. Lanz widersprach dieser Anschuldigung: «Wir klatschen nicht ab untereinander über die Zahlen, sondern hinterfragen Arbeiten und ­Offerten.» Schwierig zu beurteilen seien die Kieskoffer der Strasse. KieskofferBohrungen seien teuer und darum müsse man zwangsläufig ­Reserven einrechnen, wenn man auf eine vorhergehende Bohrung verzichte. Auch die Etappierung der ­Arbeiten koste mehr, sei aber notwendig, um Dienste

Weitere Votanten, alles Anwohner der Dorfstrasse, erzählten von ihren Beobachtungen mit Rollbrett fahrenden Kindern, kreuzenden Autos und der schlechten Übersicht über die Strasse. Sie plädierten für eine Tempo 30-Zone, entgegen der Meinung des Gemeinderates. «Man kann nicht alles absichern, aber wir sollten es zumindest versuchen», plädierte ein Votant. Gehör fanden die Stimmbürger nur vereinzelt. Für den Antrag von Peter Gubelmann, den Antrag der Gemeinde um eine Zone 30 zu erweitern, konnten sich 22 Stimmbürger erwärmen, für den ursprünglichen Vorschlag stimmten 61 Personen. Der zweite Wahlgang, bei welchem der Antrag Tempo 30 vom Tisch war, ging mit einer klaren Mehrheit für den Antrag der Gemeinde über die Bühne. Unterstützung erhielt sie durch die positiven Stimmen der Parteipräsidenten, die den Antrag als «gut aufgegleist» und «nachhaltig und rechtzeitig» taxierten. Einzig die RPK überzeugte die Wirtschaftlichkeit nicht. Mache man jedoch den Mix mit der speziellen Lage der Dorfstrasse, so sei es in der Summe akzeptabel, so RPKPräsident Mike Mayer. Die Gesamtkosten von 1 263 792 Franken sind mit 834 000 Franken in der Investi­ tionsrechnung 2016 veranschlagt, 430 000 Franken werden über die Werke abgerechnet. ◾

Asylwesen Der Gemeinderat sei besorgt über die Anzahl Personen, die zurzeit nach Europa, in die Schweiz und ein Teil davon am Ende auch in die Gemeinde kämen, informierte Rudolf Bosshart im Anschluss an die Gemeindeversammlung. «Wir sind als Gemeinderat machtlos und können nur hoffen, dass es uns gelingt, unseren Verpflichtungen nachzukommen.» Die Integration erfolge über die Sprache und die Arbeit, führte Bosshart weiter aus. Die Gemeinde entscheide vorläufig pro Person, ob sich Sonder-

massnahmen lohnen könnten. Wichtig sei jedoch der sichtbare Wille der Betroffenen. Im Gemeindebetrieb biete man Gelegenheitsarbeiten an und erhalte so Bewerbungsdossiers. Damit könne die Gemeinde für interessierte Arbeitgeber Unterlagen bereithalten und bei den gesetzlichen und bürokratischen Hürden Hilfe anbieten. Positiv sei das Einleben der drei Familien, die bereits in Brütten seien. «Es freuen uns die vielen Angebote zur Hilfestellung aus der Bevölkerung. Wir schaffen das!», lehnte sich Bosshart an die Merkelsche Redewendung an. (sg)


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Lawinengefahr auf dem Hausdach Vom Dach fallender Schnee und Eis­ zapfen beschädigen das darunter ge­ parkte Auto. Wer bezahlt den Schaden? Dachlawinen und herunterfallende Eiszapfen bilden eine ernstzunehmende Gefahr. Der Hauseigentümer ist für die Sicherheit auf seinem Grundstück verantwortlich. Das heisst, er muss nicht nur für schnee- und rutschfreie Eingangstreppen und Zufahrten sorgen, er muss auch verhindern, dass Dachlawinen oder Eiszapfen in die Tiefe stürzen. Schlecht isolierte Dächer erhöhen das Risiko Durch schlecht isolierte Dächer tritt Wärme nach aussen und bringt den Dachschnee

zum Schmelzen. Das entstandene Wasser bildet an den Dachrändern und -rinnen Eiszapfen, die wie Geschosse in die Tiefe fallen und schwere Verletzungen oder grosse Schäden anrichten können. Dachlawinen treten vor allem bei steilen Dächern auf – bei rutschigen Unterlagen wie Glas oder Metall kann der Dachschnee aber auch bei kleinen Neigungen ins Rutschen geraten.

geschlossen werden. Der Halter des beschädigten Autos kann (im Zweifelsfall) auf seine Teilkasko zurückgreifen. Diese wird den Schadenfall regeln und prüfen, ob der Hauseigentümer belangt werden kann.

Risiko minimieren Eine optimale Gebäudeisolation verhindert nicht nur die Eiszapfenbildung, sondern senkt auch den Wärmeverlust und somit die Heizkosten – der Gebäudeeigentümer profitiert gleich doppelt. Dachlawinen können mit einfachen baulichen Massnahmen wie Schneefangrechen oder Schneerückhalter weitgehend verhindert werden. Welche Versicherung zahlt wann? Beschädigt eine Dachlawine zum Beispiel ein geparktes Auto, haftet grundsätzlich der Gebäudeeigentümer. Für die Besitzer eines selbst bewohnten Hauses mit maximal drei Wohnungen hilft hier die Privathaftpflicht-Versicherung. Für grössere Liegenschaften und Stockwerkeigentümer muss eine Gebäudehaftpflicht-Versicherung ab-

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Dorf-Blitz

Brütten

12/2015

Veränderte Zentrumsvision Rudolf Bosshart informierte anschliessend an die Gemeindeversammlung über die ins Stocken geratene Zentrumsvision. Ziel war es, ein Ort der Begegnung zu schaffen und das Dorfzentrum aufzuwerten. «Wir haben die historische Chance, im Zentrum unseres Dorfes die Entwicklung selber zu gestalten. Brütten soll auch für die nächste und übernächste Generation lebenswert sein», sagte Bosshart. Bei der Vertiefung des Projektes sei ihnen bewusst geworden, dass der Perimeter deutlich enger gefasst werden könne als ursprünglich angenommen. Mit den Projekten Dorfstrasse und dem neuen Kinderhaus werde bereits ein Teil neu gestaltet. Auch private Bauvorhaben könnten im Rahmen der Bau- und Zonenordnung problemlos bewilligt werden. An der Unterdorfstrasse 38 möchte der Gemeinderat die frei gewordene Liegenschaft verkaufen und hofft, dass dort in einem Neubau Wohnungen entstehen. Ebenfalls zur ursprünglichen Zentrumsvision gehörte das unbebaute Grundstück, die «Rossweide», die sich in Privatbesitz befindet und mit einem privaten Gestaltungsplan belegt ist. Laut diesem Gestaltungsplan sind mehrere Gebäude mit verschieden grossen Wohnungen vorgesehen. «Der Gemeinderat ist überzeugt, dass Wohnungen im Zentrum unserer Vorstellung über die Entwicklung von Brütten entsprechen», so Bosshart. Daher habe der Gemeinderat sich entschlossen, die konkrete Zentrumsplanung auf gemeindeeigene Grundstücke um das heutige Zentrum zu konzentrieren. Auch hier sei es das Ziel, Wohnraum für Senioren zu schaffen und massgeschneiderte Betreuungsangebote anzubieten. Die Planung solle 2016 weiter vorangetrieben werden, nachdem einzelne Abklärungen noch ausstünden. «Ein Gestaltungsplan, ein Bauvorhaben, ein Landverkauf oder -Kauf: Dies sind alles Entscheide, die normalerweise an einer Gemeindeversammlung gefällt werden.» Im Budget 2016 sind für diese Zentrumsplanung 50 000 Franken eingestellt. (sg)

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Einstimmige Annahme des Budgets 2016

Sparbemühungen gewürdigt An der Kirchgemeindeversammlung von anfangs Dezember präsentierten die Verantwortlichen zwar einen Aufwandüberschuss von 21 050 Franken, die Parteien und die RPK lobten jedoch die sichtbar zielstrebigen Sparbe­mühungen. von Susanne Gutknecht Martin Egli, Präsident der reformierten Kirchgemeinde Brütten, ging bedeutend ruhiger in die Versammlung als vor einem Jahr, wie er sagte. Dannzumal ging ein zähes Ringen um jeden Budgetpunkt, als auch harte Voten der Versammlungsbesucher über Egli nieder. Dieses Jahr zeigten die Sparmassnahmen erste Erfolge. Im Budget sieht die reformierte Kirchgemeinde bei einem Aufwand von 499 450 Franken ­einen Ertrag von 478 400 Franken vor. Der Aufwandüberschuss von 21 050 Fran­ ken soll dem Eigenkapital entnommen werden, das damit auf 595 782 Franken vermindert wird. Der Steuerfuss soll wie bis anhin auf 13 Prozent verbleiben. Egli führte aus, dass die Zahlen im Budget dieses Jahr mit der Laufenden

Rechnung verglichen wurden, das habe einiges bewirkt. Auch verzichte die reformierte Kirchgemeinde auf eine Ersatzpfarrperson für die Pfarrsonntage. Dies bedeute eine Kostenersparnis von rund 12 000 Franken im Budget. Auch Finanzvorstand Daniel Handschin führte weitere Sparbemühungen an: So werden die Konfirmationslager günstiger gehalten und auch der Einkauf von Heizöl werde man noch im Dezember vornehmen wegen der Erhöhung der CO2-Abgabe 2016. Die Parteien waren denn auch voll des Lobes bei ihren Voten. RPK Präsident Urs Schöni attestierte der Kirchgemeinde eine steife finanzielle Brise; die Segel seien jedoch richtig gesetzt. SVP-Präsident Urs Knecht würdigte die Bemühungen als «deutlich über das Normalmass hinausgehend» und schloss mit dem kernigen Vergleich, sich lieber «klein und fit statt gross und fett» zu präsentieren. Dem Antrag wurde denn auch von den 50 Stimmberechtigten einstimmig stattgegeben und nach 30 Minuten war die Versammlung bereits beendet. ◾

Zusammenschluss Kirchgemeinden Martin Egli informierte im Anschluss noch über die «Brautschau», wie er es nennt. Gemeint ist damit die vom Kirchenrat anvisierte Zusammenlegung von Kirchgemeinden «KirchGemeindePlus». Am 22. September lockerte der Kirchenrat die bis anhin vertretene Gemeindegrösse von mindestens 5000 Mitgliedern. Das öffne das Karussell der möglichen Kandidaten, so Egli, und gebe ihnen die Chance, mit neuen Vorgaben an andere heranzutreten. Mit dem früheren Lieblingskandidaten Lindau hätte man die 5000-er-Grenze nie erreicht. Zurzeit werde eine Rahmenorganisation mit Bassersdorf-Nürensdorf diskutiert. Ein erstes charmantes Treffen habe stattgefunden, «ein erster Tanz», aber so «richtig verliebt» habe man sich noch nicht. Ein frühester Termin für einen Zusammenschluss wäre 2018. Man habe noch Zeit, verschiedene Szenarien zu prüfen, so Egli. (sg)

Krippenkinder ziehen um Ab Januar 2016 werden das Kinderhaus Chrüsimüsi und seine Bewohner im neuen Haus des Kindes an der Brühlgasse 2 residieren. Damit den Krippenkindern die Umstellung auf ein neues Zuhause leichter fällt, haben die verantwortlichen Leiterinnen den Umzug spielerisch in Angriff genommen. Mit Leiterwägeli haben sie einen Teil des Hab und Gutes von der

Unterdorfstrasse an die Brühlgasse gezügelt (Bild: zvg) und dabei gleich die neuen Räume kennengelernt. «Es ist für die Kinder keine leichte Sache, so plötzlich die bekannten Räume zu verlassen. Aber das neue Kinderhaus ist sehr zufriedenstellend geworden», freut sich Kinderhausleiterin Fränzi Galo. Sehr erfreut war Galo auch über die grosszügigen Spenden für ver-

schiedenste Einrichtungsgegenstände im neuen Kinderhaus. «Unsere Wunschliste haben wir online aufgeschaltet und jeder konnte dort etwas nach seinem Spendebudget auswählen», so Galo. In der ersten Woche ­Januar 2016 richtet das Team das neue Kinderhaus noch ein, am 11. Januar übernehmen dann die Kinder das Zepter im Haus des Kindes. (sg)


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Dorf-Blitz

Brütten

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Spritzige Virtuosität auf verschiedenen Instrumenten

Hackbrett in Symbiose mit Klassik Unter der Rubrik «Brüttemer Weihnachtskonzerte» präsentierte die Kulturkommission Brütten Mitte Dezember in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Chapf das Trio Fontane mit Nicolas Senn. Ein volles Haus zeugte vom Triumpf dieses Anlasses in der Adventszeit. von Sandra Lanz Eine offenbar weise Entscheidung fällte die Kulturkommission, Nicolas Senn und das Trio Fontane in der Mehrzweckhalle anstelle des Gemeindesaa-

les auftreten zu lassen. An die 350 Zuhörer füllten auch den grösseren Saal und freuten sich auf die angekündigte Liaison von klassischen Klängen und Hackbrett-Tönen. Die «Crossover»Künstler wagten die Grenzüberschreitung zwischen den Musikgenres Folklore und Klassik mit Erfolg. Die Formation Trio Fontane mit Violistin Noëlle Grüebler, Pianistin Andrea Wiesli und dem Violoncellisten Jonas Kreienbühl taten sich 2014 mit dem aus mehreren Fernsehsendungen bekannten Hackbrettspieler ­Nicolas Senn zusammen und stellten

ein instrumental abwechslungsreiches Programm zusammen.

Folklore trifft auf Klassik Werke der klassischen Sparte von Liszt, Haydn, Schubert und Hubay mischten sich mit Hackbrett-Wirbeln. In ein Potpourri von verschiedenen Zigeunerliedern fielen klassische Einwände, wurden stürmisch akzentuiert und gelungen verkettet. Gekonnt jagten sich Tonfolgen: Mit stetigem Blickkontakt untereinander stimmten sich die Musiker wirkungsvoll untereinander ab.

Nicolas Senn stellte auch eigens komponierte Stücke vor und erzählte auf humorvolle, witzige Art die Hintergrundgeschichten dazu. Zum Beispiel «Di muetig Gääser Chatz»: Die kühne Nachbarskatze, welche auf einer Wiese Mäusen auflauerte, von einem Fuchs jedoch abgelenkt und zum Kampf aufgefordert wurde und als Siegerin hervorging. Geschichten, welche gut nachfühlbar musikalisch nacherzählt wurden.

Vielseitige Instrumentenkünstler Die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft wurde durch Solodarbietungen auf jeden Künstler gelenkt. Die Begabung und Vielseitigkeit der einzelnen Musiker an ihren Instrumenten beeindruckte. Die Ernsthaftigkeit, klassische Werke mit der spielenden, tänzerischen Volksmusik in Einklang zu bringen, ist dem Ensemble überaus geglückt.

Stimmungsvoller Abschluss

Das Trio Fontane mit Nicolas Senn: Festlich das Konzert und auch die Kleider. (sl)

Adventfenster im Wald Einen Abend lang wies die Nummer vier aus dem Kalender der Brüttener Adventsfenster den Weg in den Wald. Gut 60 Menschen jeden Alters trafen sich dort, wo sich sonst Kinder bis fünf Jahre in der Naturspielgruppe Zipfelwitz von Fabienne Marietta vergnügen. Mit Hilfe der Handpuppe Zipfelwitz setzt die ehemalige Handarbeitslehrerin und Mutter von vier Kindern seit zehn Jahren auf die Entwicklung von Kindern im Vorschulalter. Im Wald und im Zyklus

der Jahreszeiten lehrte sie bereits 166 Kinder, was in keinem Unterrichtsplan steht. Das Duo Duenda aus Winterthur forderte mit Liedern und Volksmusik aus verschiedenen Kulturen zum Singen und Tanzen auf, während Livio Marietta, das erste «Zipfelwitz»-Kind, zusammen mit seinem Freifachlehrer Amit Kedmi von der Privatschule Schulalternative Zürich (SalZH) eine spektakuläre Feuer-Jonglage präsentierte. Rosmarie Schmid

Dem Auditorium schien diese Verflechtung zweier ganz verschieden gelagerten Musikrichtungen gefallen zu haben. Der stürmische Applaus und Bravorufe entlohnten die Künstler. Ganze drei Zugaben schenkten sie dem Publikum, welches dann bei den weihnachtlichen Liedern auch mit Gesang einstimmte. Mit einer spürbaren Begeisterung verliessen die Gäste die Mehrzweckhalle, um zusammen mit den Aufgetretenen noch anzustossen. ◾


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Der Vereinsvorstand

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Die Mitglieder des Waldhüttenvereins Breite-Hakab freuen sich, mit Ihnen auf ein gutes neues Jahr anzustossen.

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Willkommen sind alle Nürensdorfer. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es hat Platz, so lang’s Platz hat und Getränke, solange der Vorrat reicht!

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Der Waldhüttenverein Breite-Hakab lädt die Dorfbevölkerung am Samstag den 2. Januar 2016 herzlich zu einem Apéro in die Waldhütte Gruenenwald ein. Zwischen 13:00h und 17:00h gibt es etwas zu trinken, sowie gegen Entgelt Würste vom Grill, und die Gelegenheit ein wenig miteinander zu plaudern.

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Katastrophenhilfebeitrag

Gemeindepersonal

Nachdem der Gemeinderat bereits im Frühjahr einen Beitrag in der Höhe von 15 000 Franken an die Glückskette für die Erdbebenhilfe in Nepal gesprochen hat, bewilligte er die Verwendung des Restbetrags von 15 000 Franken zu Gunsten des Schweizerischen Roten Kreuzes.

Die vakante Stelle auf dem Gemeindesteueramt konnte mit Tabitha Schnyder besetzt werden. Tabitha Schnyder wird ihre Stelle per 1. Februar 2016 antreten. Im Rahmen dieser Stellenbesetzung wurden auch die Arbeits­ pensen im Steueramt angepasst.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Für den Ersatz der Wasserleitungen in den beiden Stichstrassen zur Hinterdorfstrasse hat der Gemeinderat den erforderlichen Kredit von 115 000 Franken bewilligt. Damit sollen die Wasserleitungen aus dem Jahr 1931 ersetzt werden. Die Arbeiten gehen dabei an folgende Unternehmen: Tiefbauarbeiten, Gadola AG; Wasserleitungen, Gebr. Meier AG; technische Arbeiten, Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG.

­Arbeiten lediglich Fr. 41 358.90 aufgewendet. Die Minderkosten von ­ Fr. 8 641.10 sind auf günstigere ­Arbeitsvergaben zurückzuführen.

Im Laufe des Spätsommers 2015 sind auf der Schulverwaltung beide Mitarbeiterinnen neu eingetreten. Aufgrund des Einarbeitungsaufwandes hat der Gemeinderat eine befristete Stellenerhöhung um 20 Prozent bis Ende Schuljahr 2015/2016 beschlossen.

Im gleichen Schulhaus waren feuerpolizeiliche Auflagen zu erfüllen. Dafür wurde ein Kredit von 175 000 Franken gesprochen. Die Bauabrechnung dieses Projekts schliesst mit Kosten in der Höhe von Fr. 178 031.70 ab. Die Mehrkosten von Fr. 3031.70 sind entstanden, weil der Erhalt der Vitrinen im Eingangsbereich des Turnhallentrakts teurer ausgefallen ist als erwartet. Der Gemeinderat hat auch diese Bauabrechnung genehmigt.

Kreditabrechnungen

Geschwindigkeitskontrolle

Der Gemeinderat genehmigte die Bauabrechnung für den Einbau eines Vorbereitungszimmers im Schulhaus Sunnerain. Bei einem Kredit von ­ 50 000 Franken wurden für diese

Die Kantonspolizei Zürich hat am ­ 20. November 2015 auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 321 kontrol-

lierten Fahrzeugen fuhren 16 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 72 Stundenkilometer. Gemeinderat Nürensdorf

on

ti a l u t a r G

Wir gratulieren zum 90. Geburtstag

Öffnungszeiten über die Feiertage 2015/2016 Die Gemeindeverwaltung Nürensdorf ist über die Feiertage Weihnachten/Neujahr 2015/16 zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Donnerstag, 24. Dezember 2015 Donnerstag, 31. Dezember 2015

Hugentobler-Künzle Lina geb. 23.05.1923 Alte Winterthurerstrasse 49 am 3. Dezember 2015

Für die Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft. Pikettdienst Bestattungsamt Am 24./30. und 31. Dezember 2015 übernimmt das Bestattungsamt Bassersdorf das Pikett für Todesfälle und ist zu folgenden Zeiten erreichbar: 8.00 bis 11.30 Uhr 9.00 bis 12.00 Uhr 9.00 bis 12.00 Uhr

Abschied Waigel-Zuliani Albina geb. 17.06.1940 Pflegezentrum Sonnweid 8620 Wetzikon am 29. November 2015

An folgenden Daten bleiben die Gemeindeverwaltung und der Werkbetrieb geschlossen:

Donnerstag, 24. Dezember 2015 Mittwoch, 30. Dezember 2015 Donnerstag, 31. Dezember 2015

am 6. Januar 2016 Augusto Summerer-Locher Bergstrasse 12

Lanter Gertie geb. 06.07.1928 Brunnackerstrasse 10 am 9. Dezember 2015

Telefon 044 838 86 70 Telefon 044 838 86 70 Telefon 044 838 86 70

Melden Sie sich bitte vorgängig telefonisch beim Bestattungsamt Bassersdorf, um einen Besprechungstermin abzumachen. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Gemeindeverwaltung Nürensdorf Werkbetrieb Nürensdorf

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Adventsfenster-Rundgang 2015 Vielen herzlichen Dank! Ein herzliches Dankeschön für das Mitmachen, die grosszügige Gastfreundschaft und das Besuchen der liebevoll gestalteten Fenster und Objekte. Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr. Monika Koch mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

Anpassung Kehrichtsackgebühr ab 1. Januar 2016 Die Interessengemeinschaft Kehrichtsackgebühr Zürcher Unterland (IGKSG) senkt die Preise für die Gebührenkehrichtsäcke:

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Es werden die gleichen Gebührensäcke verwendet wie bisher. Bereits gekaufte und angebrauchte Gebührensack-Rollen mit dem alten Tarif können problemlos aufgebraucht werden. Es findet kein Umtausch und keine Rückvergütung statt. Abteilung Werke

65 Personen bestimmten über den Steuerfuss

Knapp 1,5 Millionen Franken Mehraufwand geplant Der Steuerfuss bleibt auch für das nächste Jahr unverändert­ bei 90 Prozent. Dies bestätigten 65 Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung Ende November im der Mehrzweckhalle Ebnet. Ein «absolutes Mehr» von 33 Stimmen errechnete Gemeindepräsident Christof Bösel (SVP) bei 65 anwesenden Stimmberechtigten. Diese gaben einstimmig ihr Einverständnis für die Bauabrechnung der Unterkunft für Asylsuchende an der Eigentalstrasse. Die Gemeindeversammlung hatte im Juni 2013 einen Kredit von 920 000 Franken gutge-

heissen, der vom Gemeinderat im Laufe der fortschreitenden Planung um 80 000 Franken erhöht wurde. Grund dafür waren die Erschliessung mit Werkleitungen, Massnahmen zur besseren Einordnung und Entwässerung sowie für die Möblierung. Nun präsentierten sich Mehrkosten von Fr. 11215.74, was 1,1 Prozent der Totalkosten entspricht. Diese Mehrkosten sind auf Mehraufwendungen für die Umgebung sowie für Nebenkosten zurückzuführen.

Daniel Neukomm (FDP), liess fast keine Fragen offen. Bei einem Aufwand von 30 820 200 Franken und einem Ertrag von 29 321 200 Franken wird ein Aufwandüberschuss von 1,49 Millionen Franken entstehen. Mehraufwendungen werden in den Bereichen Bildung, Langzeitpflege und in der sozialen Wohlfahrt erwartet. Investitionen seien in nächster Zeit keine grösseren geplant, da sei der Gemeinderat derzeit eher zurückhaltend, erklärte Neukomm.

Keine grossen Investitionen

Eingangstor Breiti bleibt

Die anschliessende Präsentation des Budgets 2016 durch Finanzvorstand

Aus der Versammlung wurde die Frage gestellt, was das Label «Ener-

giestadt» noch bedeute und weshalb Aufwände von 30 000 Franken aufgewendet würden. Gemeindepräsident Bösel erläuterte diese Ausgaben mit den Prüfungen des Energieverbrauchs, um diesen auch künftig, respektive längerfristig, zu senken und weitere Kosten zu sparen. Ein weiterer Stimmbürger stellte den Antrag, die vorgesehenen Kosten für das Eingangstor Breite sollen aus dem Budget gestrichen werden. Mit 29 zu 21 Stimmen wurde dieser Antrag jedoch abgelehnt. Annamaria Ress


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Der Anlass lebt von den vielen Helferinnen und Helfern

Treffpunkt der Generationen Auch in diesem Jahr wurde Ende November vom Frauenverein Oberwil-Birchwil der beliebte «Suppenzmittag» im Schulhaus Sunnerain in Birchwil durchgeführt. Eine Tradition, die bereits über 30 Jahre lebt. Heute besucht bereits die zweite und dritte Generation diesen beliebten Anlass. von Yvonne Müller «Der Suppenzmittag ist nach mehr als 30 Jahren nicht mehr wegzudenken», sagt Mitinitiantin Magi Schweizer. Jedes Jahr am letzten Samstag im November treffen sich Freunde, Bekannte und Nachbarn in der Turnhalle von Birchwil, um am beliebten Dorfanlass dabei zu sein. Der Erlös wird immer einer Schweizer Institution gespendet, welche bereits im Voraus bei der Generalversammlung des Frauenvereins bestimmt wird. Dieses Jahr profitiert die Organisation SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte davon. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die ZwirniBand vom Insieme-Zwirniträff in Glattbrugg mit ihren Weihnachtsliedern.

Grosse Vorbereitung Unter der Leitung von Daniela Hofer und Sandra Kaiser werden ab Donnerstagnachmittag im Werkraum vom Sunnerain rund 60 weihnachtliche Kränze und Gestecke produziert, die zum Verkauf angeboten werden. Dafür wird aus den Gärten rund um Birchwil schon zeitig geeignetes Grünzeug gesammelt. Einige Helfe-

rinnen nehmen für das Kranzen s­ ogar extra frei. Einige der 12 bis 1­6 Frauen schneiden die Äste und Zweige in die gewünschte Länge, andere schmücken die Kränze und Gestecke damit. Die berühmte Gerstensuppe wird unter der Leitung von Esther Bosshart aus Oberwil mit einem eingefleischten Team von sechs Frauen

Kommen mit Schöpfen der Suppe fast nicht nach: Fleissige Helferinnen der aus acht Freiwilligen bestehenden Schöpfmannschaft. (ym)

37 unter Bildergalerielitz.ch www.dorfb

in der Schulküche im Ebnet gekocht. Schon am Donnerstag beginnen die Frauen mit dem Rüsten des Gemüses, am Freitag wird sie gekocht und am Samstag aufgewärmt und heiss serviert aus Militärkochkisten.

Fleissige Helfer Im Service und der Küche wurden ­ 48 Frauen eingeteilt, acht davon ­alleine für die Ausgabe der beliebten Suppe. 15 Männer waren dieses Jahr für den Auf- und Abbau der Tische und Bänke zuständig. 25 Kuchen und Torten und 65 Brote und Zöpfe wurden alleine für dieses Jahr ge­ backen. Für die Kinder gab es zwei KasperliVorstellungen und das «Päckli­ fischen», das von der Ludothek organisiert wurde. Hier waren vor allem die Grossmütter und Grossväter mit ihren Enkelkindern anzutreffen. Im Foyer der Turnhalle ging es ziemlich lebhaft zu, aber daran hat sich niemand gestört. ◾

Zahlreiche Bands überzeugten am «Ajugastars»

Neue Dynamik mit jungen Bands Ende November bebte das Jugi51 in Nürensdorf durch die Beats der jugendlichen Bands, die am jährlich stattfindenden Konzert «Ajugastars» auftraten. Das Musikprojekt der aufsuchenden Jugendarbeit, die von der Plattform Glattal betreut wird, hat sich zur festen Grösse im regionalen Kalender gemausert und zog wieder etliche Besucher an. «Es war ein kurzweiliger Anlass und das Publikum jünger als auch schon», erzählt Jugendarbeiterin Meri Tadic. Grund dafür dürften die jungen Bands sein, die aus einem weiteren Musikprojekt der auf­ suchenden Jugendarbeit, dem JugiTunes, hervorkamen. Jeden Mittwochnachmittag können Jugendliche von 9 bis 18 Jahre in Musik-Sessions Instrumente ausprobieren und nach Herzenslust musizieren. Daraus sind

jetzt auch Bands entstanden, die die Chance für einen ersten professionellen Auftritt auf einer Bühne nutzten. «Es ist erstaunlich, wie engagiert sich die Jugendlichen in ihre Musikprojekte eingeben, Ideen entwickeln und loslegen», so Tadic. Als profes­ sionelle Solomusikerin unterstützt sie die jungen Musiker mit ihrem Erfahrungsschatz und gibt Tipps. ­JugiTunes ist eine Erweiterung des erfolgreichen Ajugastars-Projektes und soll für Nachwuchs sorgen zu den bereits arrivierten Bands, die zum Ajugastars-Abend dazugehören.

noch mit Akrobatik-Einlagen bereichert», so Tadic. Spannend war für die Leitercrew auch zu sehen, dass die älteren Bands ihrer Vorbild-Funktion gerecht wurden und den Jüngeren bei Fragen zur Seite standen. Dass auch die Leitercrew keine musikalische Greenhorns sind, bewiesen sie mit ihrer Performance von drei Coversongs. «Es ist wichtig für die

Jugendlichen, dass sie uns auch einmal in einer anderen Rolle sehen als die des Jugendarbeiters. Das spornt sie an und wir leben unsere Vorbildfunktion ganz natürlich vor mit Musik, die für uns einen hohen Stellenwert hat», führt die Jugendarbeiterin aus. Eine Tombola mit tollen Preisen ergänzte den musikalischen Abend. (sg)

Keine Greenhorns Die Auftritte wurden beim diesjährigen Ajugastars auf 30 Minuten verkürzt. «Abgefallen ist keine der Bands. Es war ein sehr kurzweiliges Programm, von den Jüngeren auch

Auf der Bühne geben die Musiker alles: Black Sheep aus Brütten. (zvg)


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Oberwilerin betreut seit neuen Monaten eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien

Freiwillige Helferin mit Herz Ganz spontan hat sich Suzanne Oriet aus Oberwil im April dieses Jahres entschieden, die Flüchtlingsfamilie, die im alten Schulhaus in Oberwil seit Mitte 2014 wohnt, zu besuchen. Sie klingelte einfach an der Tür, ohne zu wissen, was auf sie zukommt und sie wurde von der syrisch-kurdischen Familie mit offenen Armen empfangen. von Yvonne Müller Suzanne Oriet ist in Stäfa am rechten Zürichseeufer aufgewachsen und wohnt seit vielen Jahren in Oberwil. Seit ihrer Pensionierung beschäftigt sie sich gerne mit der aktuellen Politik und interessiert sich für das Geschehen in der ganzen Welt. Den Tages-Anzeiger liest sie jeden Tag vollständig durch. «Ich schaue mir auch oft politische Talkshows und investigative Dokumentarfilme an», verrät sie. Gerne gehe sie auch in die Natur und im Sommer sei sie viel mit ihrem Fahrrad unterwegs. Sie empfinde den Kontakt mit «ihrer» Flüchtlingsfamilie auch deshalb als eine interessante Erfahrung, weil sie sonst eher eine

Einzelgängerin sei und am liebsten alleine ist.

Gastfreundliche Familie Suzanne Oriet hatte bei ihrem Spontanbesuch noch keine Ahnung, was auf sie zukommen würde und kannte die Kultur der Syrier zu diesem Zeitpunkt noch nicht. «Die Familie hat mich gleich mit offenen Armen empfangen, was mich sehr gefreut und auch ein wenig überrascht hat.» Die rüstige Oberwilerin unterstützt die siebenköpfige Familie jetzt schon seit neun Monaten, wo immer es gerade nötig ist. Als Gegenleistung wird sie von Berivan Beshar mit syrischen Köstlichkeiten verwöhnt. «Berivan ist eine wundervolle Köchin und eine Künstlerin in der Küche», schwärmt sie. Den Familienvater Zein Watti unterstützt sie bei seinen Hausaufgaben und bringt ihm Deutsch bei. «Wir lesen viel miteinander und ich korrigiere ihn in der Aussprache», erzählt Suzanne Oriet. Gerade habe er den «Level B1» im Deutschkurs abgeschlossen. Zein Watti hat in seiner

(v.l.) Berivan Beshar, Mirav (1), Miran (3), Zein Watti, Saleh (10), Suzanne Oriet, Roshina (11) und Aifar (7). (ym)

Heimat den Abschluss als Doktor in Zahnmedizin. In seiner Heimat war

er bereits 17 Jahre selbständig tätig und hatte seine eigene private Praxis. Er würde gerne sein eigenes Geld als Zahnarzt verdienen, um seine Familie zu versorgen. Die Familie versucht jedoch, das Beste aus ihrer Situation zu machen. «Suzanne ist eine so grosse Hilfe für uns. Sie macht mit den Kindern Hausaufgaben und begleitet uns zu den Behörden oder Arztbesuchen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie dankbar wir Suzanne für ihr Engagement sind», erzählt der Syrier.

Nachbarschaftshilfe

Aifar Watti, 7 Jahre.

Die syrisch-kurdische Familie durfte schon viele schöne Erfahrungen sammeln, seit sie im alten Schulhaus in Oberwil wohnt. Die Hilfsbereitschaft sei hier sehr gross und sie würden immer wieder schöne, überraschende Momente erleben, ergänzt Zein Watti. Die Kinder hätten schon viele Spielsachen geschenkt erhalten und eine gute Fee habe ihnen Anfang Dezember sogar «Grittibänz» gebacken. Familie Watti ist sehr dankbar für die grosse Nachbarschaftshilfe. ◾


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Patrick Kull aus Birchwil beantwortet. Was hat Sie gefreut? Am meisten Freude habe ich an meiner Familie. Sie sind das absolute Zentrum in meinem Leben. Ich freue mich über das gute Arbeitsklima im Werkhof und die Kunden, die sich bei uns bedanken, wenn sie mit unserer Arbeit zufrieden waren. Als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr schätze ich die gute Kameradschaft untereinander. Vor eineinhalb Jahren sind wir von Nürensdorf nach Birchwil umgezogen. Hier zu wohnen ist das Beste, was uns passieren konnte. Wir pflegen hier gute Kontakte zu den Nachbarn und die Hilfsbereitschaft untereinander ist ganz anders, als an unserem vorherigen Wohnort. Wir haben sogar schon einen Babysitter für unsere beiden Töchter in der Nachbarschaft gefunden. Was hat Sie geärgert? Mich nervt manchmal die Intoleranz von gewissen Leuten. An Allem und Jedem können sie sich stören und aufregen. Nichts ist gut genug und man hätte es auch immer noch besser machen können. Mit solchen Menschen kann ich leider nicht viel anfangen. Ich würde mir wünschen, dass diese Menschen mehr Toleranz gegenüber ihren Mitmenschen hätten. Ärger schadet nur der eigenen Gesundheit. Wieso sich über etwas aufregen, das sich nicht mehr ändern lässt? Es ist doch besser, einfach das Beste aus dem zu machen, was ist – egal was es ist. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Vor 18 Jahren hat Barbara Jasch aus Bassersdorf «Jazzercise» kennen und lieben gelernt. Jazzercise ist ein amerikanisches Fitnessprogramm, das es schon seit über 40 Jahren gibt. «Es hat mit Aerobic, Exercise und Tanz zu tun und vermittelt eine Menge Spass», sagt die sympathische Instruktorin lächelnd. Das Tanz-Fitnessprogramm von «Jazzercise» ist ein Franchisebetrieb und ist bis heute in 32 Ländern der Welt vertreten. Die Qualitätsansprüche sind sehr hoch und die Fitnessstudios werden regelmässig einmal im Jahr geprüft. Die Entscheidung, selber ein Fitnessstudio zu eröffnen, entsprang bei Jasch dem Drang, in Bewegung zu bleiben. «Wenn ich selber Stunden geben muss, dann habe ich keine Ausrede mehr, um mich zu drücken», sagt die Instruktorin. So hat sie am 26. August 2005 ihr eigenes Studio an der Grindelstrasse 50 in Bassersdorf eröffnet. Stolze 220 Quadratmeter Fläche weisst der Fitnessraum auf. Es hat eine kleine Bühne, genügend Platz zum Tanzen und es reicht sogar für eine Sitzecke, eine Theke und Umziehkabinen. Mit ihr zusammen sind im Moment

acht ausgebildete «Jazzercise Instructors» aktiv. «Wir sind ein eingespieltes Team und jeder von uns hat seinen eigenen Stil. So gibt es auch Abwechslung in die Stunden. Die Programme darf jeder selber zusammenstellen.» Alle zehn Wochen bekommt ­ arbara Jasch über ein digitales B Speichermedium (DVD) 35 neue Choreo­graphien geliefert. Pro Training benötigt sie um die zwölf Lieder. Jede Woche werden in der Regel zwei bis drei Stücke ausgewechselt. So bleibt das Training interessant und abwechslungsreich. «Wir sind immer auf dem neusten Stand mit der Musik und der Choreographie. Hits, die bei uns noch nicht einmal in der Hit­ parade sind, erhalten wir aus Amerika bereits zwei bis drei Wochen im voraus». «Jazzercise»ist für alle Altersgruppen geeignet und sehr leicht zu erlernen. Die Musikstücke sind buntgemischt und so ist für jeden etwas dabei. «Es macht eine Menge Spass und man merkt gar nicht, wie das Fett verbrennt», so Jasch. Yvonne Müller

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Navin Wirz, 6 Jahre.


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Dorf-BLITZ Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Wir suchen laufend neue

Redaktionsmitglieder Wollten Sie schon lange Journalistin werden? Ist Reporter Ihr Kindheits­ traum? Beim Dorf­Blitz haben Sie jetzt die optimale Gelegenheit dazu. Bei uns können Sie weiterhin Ihrem bisherigen Beruf und Hobby nach­ gehen und trotzdem Erfahrungen in der Medienwelt sammeln. Dabei entscheiden Sie selbst, wieviel Zeit Sie investieren wollen. Wir erwarten: – ein reges Interesse am Leben in unseren drei Gemeinden – die Lust, darüber zu berichten – die Bereitschaft, regelmässig an den monatlichen Sitzungen teilzunehmen – Zugang zu einem Computer, um die Texte zu verfassen – Internetzugang / E­Mail – nach Möglichkeit eine Digitalkamera Wir bieten: – ein überdurchschnittlich motiviertes und engagiertes Team – ein professionelles Umfeld – die Chance, in den Journalismus einzusteigen – eine hohe Selbständigkeit und die Möglichkeit, den Aufwand selber zu bestimmen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich bitte per Telefon oder E­Mail bei Redaktionsleiterin Annamaria Ress auf 079 258 55 79 oder annamaria.ress@dorfblitz.ch; wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme.

Wettbewerbsfähigkeit verlieren Das Komitee «Weltoffenes Zürich» begrüsst in einer Medienmitteilung den Flughafenbericht 2015. Erstmals werde eine konsolidierte Betrachtung der Flughafenentwicklung in allen Nachhaltigkeitsdimensionen möglich. Gleichzeitig ist das Komitee, das sich aus Unternehmern und Verantwortungsträgern in Firmen, die international tätig sind oder einen starken Bezug zu internationalen Geschäften haben, jedoch besorgt über die Schlüsse, die aus diesem Bericht zu ziehen seien. Das Komitee sieht die Position des Flughafens Zürich gegenüber den Mitbewerbern wegen der Politisierung des Flugregimes geschwächt. So habe die Pünktlichkeit in den Tagesspitzen stark gelitten und das Komitee befürchtet, dass Zürich im Wettbewerb mit anderen Flughäfen Terrain verlieren werde. Nicht einverstanden ist das Komitee mit dem Bericht in Punkto Qualität der globalen und kontinentalen Erreichbarkeit des Wirtschaftsraums Zürich. Wer genau hinschaue, sehe: Zürich habe an Erreichbarkeit eingebüsst. Hier tätige oder ansied-

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lungswillige Unternehmen interessiere das Entwicklungspotenzial des Standorts Zürich, das in den Augen des Komitees erodiere. Sie erwarteten deshalb, dass für den Flughafen Rahmenbedingungen geschaffen würden, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes stärken. (e)

Erziehungskompetenz stärken Im Kompaktkurs «Starke Eltern – Starke Kinder®» erweitern Eltern ihre Erziehungskompetenz und stärken das eigene sowie das Selbstvertrauen ihrer Kinder. An acht Abenden wird das Modell der anleitenden Erziehung vorgestellt, spielerisch Neues ausprobiert und Erfahrungen ausgetauscht. Kursort ist der Zentrumsbau, Lindauerstrasse 1 in Nürensdorf. Der Kurs findet an folgenden Abenden ab 19 Uhr statt: Montag, 21. März, 4., 11., 18. April und 9., 23., 30. Mai, 6. Juni 2016. Kursleiterin ist Marlis Siegrist. Informationen und Anmeldung bis 12. März an ­Marlis Siegrist, Gerlisbergstrasse 2, 8303 Bassersdorf, marlis. siegrist@basinueri.ch oder über Telefon 044 836 46 12. (e)

Bild des Monats In der Vorweihnachtszeit verzaubern wieder verschiedenste Beleuchtungen in den Vorgärten. Vor allem während den grauen oder nebligen Tagen erfreuen sich die Gemüter an schönen Lichterketten an Bäumen und blinkenden Tieren oder «Chläusen» und stimmen uns auf die Festtage ein. Mit wenig Aufwand ist bereits eine schöne Atmosphäre herbeigezaubert. Einige haben das gewisse «Flair» für die Liebe zum Detail, welches dann mit allen Dorfbewohnern geteilt und sicherlich sehr geschätzt wird. Die Glühbirne hat langsam ausgedient und das sehr viel sparsamere LED-Licht hat den Markt längst erobert. Vor wenigen Jahren waren die LED-Lichterketten noch viel teurer und wirkten für viele Personen «zu kalt». Seit aber auch die warmen Farben zu Hauf angeboten werden, sind den Wünschen keine Grenzen mehr gesetzt. Die LED-«Lämpli» halten zwischen 50 000 und 100 000 Stunden, so die Hersteller, und seien sehr robust. Jetzt fehlt noch der Schnee dazu, damit die Szenerie wie aus (nb) dem Bilderbuch erscheint.


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Fotowettbewerb

365 Tage später In wenigen Tagen feiern wir Silvester hekäufe bis vorerst 2017 zu verlänund das Kalenderjahr 2015 ist schon gern. Fazit nach weiteren 365 Tagen bald Geschichte. Dieses Börsenjahr anhaltender Stabilisierungs- und Hilfsprogrammen: Wir war teilweise turbulent drehen uns grösstenteils und nervenaufreibend. im Kreis. Es bleibt ledigDie globalen Aktienmärlich die Hoffnung, dass kte verzeichnen für diedie Notenbank diejenige ses Jahr in Summe eine sehr durchwachsene BiZeit «erkaufen» kann, lanz. Auch bei einem welche Europa für eine Blick auf unsere heinachhaltige Erholung benötigt. Auf der anderen mischen Aktienindizes sieht die Entwicklung erSeite des Atlantiks wird nüchternd aus. Ein es interessant zu verfolGrund hierfür ist mit der gen sein, ob die USA mit Yves Buffi einem Schuldenberg von Hiobsbotschaft der Nationalbank im Januar mit Aufgabe des insgesamt rund 60 Billionen US-DolMindestkurses gegenüber dem Euro lar den Kurswechsel an der Zinsfront schnell gefunden. Der innerhalb von überhaupt stemmen kann. Die Jahre Sekunden erstarkte Franken löste an der weltweit hemmungslosen Schulden hiesigen Finanzmärkten grosse denanhäufung könnten sich früher Turbulenzen aus. Doch es hätte für oder später rächen. unsere Wirtschaft noch schlimmer Wichtig ist, dass man sein Portfolio in kommen können. diesem von Risiken geprägten Umfeld Während die US-Notenbank nach fast aktiv bewirtschaftet und die Positiexakt sieben Jahren die Finanzkrise onen überwacht. Unser Anlageteam als überwunden betrachtet und die steht Ihnen hierfür auch im kommenZinswende einläutet, stehen die Zei- den Anlagejahr 2016 mit Rat und Tat chen in Europa weiterhin auf ­einer zur Seite. Wir wünschen Ihnen eine längerfristigen Niedrigzins­politik. schöne Adventszeit, frohe Festtage, Der zögerliche Erholungskurs der eu- gute Gesundheit und viel Erfolg im ropäischen Wirtschaft veranlasste die neuen Jahr! Ihre Raiffeisenbank EZB anfangs Dezember, ihre GeldpoOberembrach-Bassersdorf litik weiter zu lockern und die umstrittenen, milliardenschweren AnleiYves Buffi

Wo befindet sich dieser Weiher? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 11. Januar 2016 per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, ­Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den Werkhof der Firma Spaltenstein Gartenbau AG in Baltenswil. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Alfred Gasser aus Bassersdorf. (dm)

Fotoausstellung des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN)

Schönheiten der Natur ins rechte Licht gerückt Anlässlich der diesjährigen Budgetgemeindeversammlung fand auch die Vernissage einer Fotoausstellung des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) statt. Der NBN hatte die Bevölkerung von Bassersdorf und Nürensdorf aufgerufen, Fotos von Flora und Fauna einzusenden, welche auf dem Gemeindegebiet von Bassersdorf aufgenommen wurden. Zum Beispiel Blumen, Pflanzen, Tiere, Landschaften oder Bäume, wie es in der Ausschreibung hiess. Eingereicht von insgesamt acht (Hobby)-Fotografinnen und -Fotografen wurden 58 Fotos von Naturschönheiten aus dieser Gegend. 33 davon werden nun in der Ausstellung unter dem

Motto «Natur Pur: Das andere Bassersdorf» ausgestellt. Neben Landschaftsaufnahmen und farbigen Laubbäumen wurden vor allem auch die ganze kleinen «Naturwunder» ins rechte Licht gerückt, wie etwa Amphibien, Mäuse, Spinnen, Käfer, Fliegen oder Libellen. Die Ausstellung wurde vom Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bassersdorf organisiert. Der über 80-jährige Naturschutzverein führt erstmals eine solche Ausstellung durch. Aufgrund der hohen Qualität der Bilder überlegt sich der NBN jedoch bereits, allenfalls das Gleiche

auch in den beiden Nachbargemeinden ­ ürensdorf und Brütten durchzufühN ren. Die Fotowerke können noch bis am 29. Januar 2016 im Gemeindehaus B in Bassersdorf bestaunt werden. Nach Ab-

schluss der Ausstellung werden einzelne Bilder während einigen Monaten die Wände im Gemeindehaus schmücken. Text und Foto: Reto Hoffmann

Für die Ausstellung wurden auch kleine Lebenwesen, wie diese Meise vor die Linse geholt.


Gesundheit

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Dorf-Blitz

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Ingwer – ein Tausendsassa der Gesundheit Kaum eine Pflanze wärmt in der kalten Jahreszeit so schön von innen wie der Ingwer. Für diesen Effekt sind Scharfstoffe verantwortlich, welche die Durchblutung im ganzen Organismus anregen und unseren Kreislauf in Schwung bringen. Eine Wohltat gerade dann, wenn es draussen so richtig kalt und ungemütlich ist. Wie ein Feuerwirbel fegt der Ingwer durch den Bauch und die Seele – und genau so wird er umgangssprachlich in Nepal auch genannt. In Indien und China wird er seit Jahrhunderten als Gewürz, Medikament und Aphrodisiakum genutzt. Auch in der islamischen Welt wird er als Aphrodisiaka benutzt. Regelmässig genossen, kann Ingwer unser Immunsystem stärken

und Erkältungskrankheiten vorbeugen. Und erwischt es uns doch einmal, dann ist Ingwer die Erste Hilfe, um eine beginnende Erkältung rechtzeitig abzufangen. Neben dem Immunsystem stärkt Ingwer auch unsere Verdauungskraft und kann Beschwerden wie Bauchkrämpfe, Durchfall, Übelkeit oder ein Kältegefühl im Magen lindern. Viele Segler schwören auf die Wirkung von Ingwer gegen die Seekrankheit. Auch bei uns Binnenländern wirkt auf langen Car- oder Zugfahrten Ingwer meist Wunder gegen aufkommende Übelkeit und Erbrechen. Es wird als erwiesen betrachtet, dass der Verzehr von Ingwer das menschliche Immunsystem merk-

lich steigern kann. Die Wirkung wird erreicht durch die Hauptstoffe Glutathion sowie Ingwaron. Glutathion ist das wichtigste wasserlös­ liche Antioxidans in unserem Körper und stimuliert das Immun­ system. Das tut es, indem es die Funktionen der weissen Blutkörperchen anregt. Eine regelmässige Einnahme von Ingwer wirkt einer krankheitsbedingten Abnahme von Glutathion entgegen. Bei hohem Fieber oder gleichzeitiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten sollte hingegen auf Ingwer verzichtet werden, oder eine Fachperson zu Rate gezogen werden. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Region/Leserforum

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Neue Buslinie 659 in Betrieb Mit dem Fahrplanwechsel der SBB am 13. Dezember hat für die Nürensdorfer ein neues Kapitel im öffentlichen Verkehr begonnen. Dank der neuen Buslinie 659, die über Breite–Nürensdorf–Lindau bis nach Effretikon verkehrt, erhalten die Nürensdorfer nun Anschluss an die S19 nach Zürich. Wie Gemeinde­ rätin Yvonne Guggenbühler anlässlich der Behörden-Extrafahrt zur Einweihung erklärte, sei der Gemeinderat sehr glücklich über das neue Angebot, könnten so auch die im Stau steckenden Busse in Bassersdorf umgangen werden. «Wir freuen uns sehr, Breite, Lindau und Nürensdorf mit den neuen Pendlerlinien 656 und 659 zu einem regelrechten Quantensprung in Sachen öV-Angebot verhelfen zu können», so Thomas Kreyenbühl, Leiter Angebot und stellvertretender Direktor der Verkehrsbetriebe Glattal AG. «Neu erhalten Fahrgäste während den Hauptverkehrszeiten vier Verbindungen nach Zürich.» In Nürensdorf werden einige der Haltestellen im Zuge des Fahrplanwechsels umbenannt: «Nürensdorf Zentrum» heisst neu «Nürensdorf Zentrum Süd»; «Nürensdorf Post» und «Nürensdorf Sennhütte» heissen neu «Nürensdorf Zentrum». (sg)

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Frustierende Adventsbeleuchtung Wie immer in den letzten Jahren kommt bei mir angesichts der ­«Adventsbeleuchtung» Frust auf. In den umliegenden Gemeinden sind wunderschöne, weihnachtliche Beleuchtungen. Bassersdorf aber hat eine kalte, kaum wahrnehmbare D ­ ekoration und dann noch zu einem horrenden Preis, welcher aber selbstverständlich zu Lasten des Steuerzah-

lers geht. Nehme an, da hat sich mal wieder einer eine goldene Nase verdient oder wurde darüber abgestimmt? Wenn ja, sind wir selber schuld. Gerade in dieser dunklen Zeit wären ein paar Sterne sehr hilfreich und nicht Sterne, welche man kaum auf dem Asphalt sieht. Trotzdem wünschen wir eine friedvolle Adventszeit. Ruth Cervino, Bassersdorf

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)

Wurde mit dem Stiftungsvermögen der Köchli Stiftung in Brütten spekuliert? Das Stiftungskapital der Köchli Stiftung Brütten entstand aus einer Schenkung des Ehepaares Köchli. Das Vermächtnis des Ehepaares stand von Beginn an unter einem unglücklichen Stern. Das kinderlose Ehepaar hat sehr ärmlich gelebt. Nachdem das Ehepaar ins Alters- und Pflegeheim Seuzach ziehen musste, war es ihr Wunsch, dass ihr Nachlass ältere Einwohner von Brütten unterstützen soll.

der Zeit etwa 200 000 Franken für Rechtskosten und Architekten-Honorare verloren. Das beträchtliche Barvermögen schmolz dahin. Die Gemeinde hat daraufhin entschieden, dass Grundstück zu verkaufen und den Erlös zu vereinnahmen.

Vor etwa fünf Jahren hat der Gemeinderat die Köchli Stiftung gegründet, in welche das vorhandene Vermächtnis übergeführt wurde. Der Stifter ist nun die Gemeinde Brütten. Nachdem Unter den Verantwortlichen der bis 2013 nie öffentlich Rechenschaft Nachlassverwaltung ging bald der über die Stiftung abgelegt wurde, hat Streit los. Die einen wollten auf dem dies ein Stimmbürger an einer der wertvollen Grundstück der Köchlis letzten Gemeindeversammlungen schöne Wohnungen zum Kaufen, an- verlangt. Der verantwortliche Gedere zum Mieten realisieren. Es meinde- und Stiftungsratspräsident wurde über Wohnungsgrösse und hat dies verweigert, ist kurz darauf Komfort gestritten. So gingen mit ­ von allen seinen Ämtern zurückge-

treten und weggezogen. Unter dem neu gewählten Gemeindepräsidenten wurde für das Jahr 2014 ein Geschäftsbericht auf der Homepage der Gemeinde einsehbar war. Meines Erachtens wird im Geschäftsbericht einiges vertuscht. Das Misstrauen war also gerechtfertigt. Die Jahresrechnung wurde nicht nach den Weisungen der Aufsichtsbehörde erstellt. Sie ist fehlerhaft und unvollständig. Es wird ein Verlustsaldo von 150 000 Franken ausgewiesen. Wie ist dieser zustande gekommen? Über das Finanzvermögen von rund 2,28 Millionen Franken erfährt man zu wenig. Dieses wirft gerade mal 395 Franken Ertrag ab. In den letzten Jahren wären gute Erträge auf erstklassigen Aktien möglich gewesen. Dafür

werden 11 638 Franken für die Vermögensverwaltung aufgewendet. Erwähnt wird, dass in zweitklassige Anlagen investiert werden darf. Dies obwohl in den Stiftungsurkunden festgelegt ist, dass das Stiftungskapital nicht angetastet werden darf. Laut Revisionsbericht soll für 2015 eine höhere Verlustrate toleriert werden. Es ist ärgerlich zu sehen, dass nach 20 Jahren mit dem Geld nichts Gescheites gemacht wurde. Ich wundere mich auch ob der Kompetenz eines Stiftungsrates, welcher nicht in der Lage ist, das Vermögen ordnungsgemäss zu verwalten und einen korrekten Jahresbericht vorzulegen. Ferdy Leimbacher, Brütten, dipl. Wirtschaftsprüfer


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MI 31. Dezember: Silvester-Apéro von 15.00 – 19.00 1.- 3. Januar geschlossen

SA 9. Januar: Live-Musik mit den Gletscher Fezzzer Mo 18. Januar: Deko-Eröffnung bis 02.00 Fr 22. Januar: Bockabend bis 02.00 Das Rütli-Team wünscht allen gesegnete Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr Ein herzliches Dankeschön von der Rütli Crew PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY..

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Sport

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Dorf-Blitz

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Auf dem Weg nach Rio de Janeiro

Olympiahoffnung aus Bassersdorf Der 24-jährige Schwimmer Nico van Duijn kämpft um einen Startplatz an den kommenden Olympischen Spielen 2016. Dank guten Leistungen an der Schwimmweltmeisterschaft in Russland konnte er bereits einen grossen Schritt Richtung Brasilien machen.

und im Training ein zusätzlicher Motivator», resümiert van Duijn.

Schwierige Finanzierung

von Philipp Rahm Nächsten Sommer finden in Brasilien die olympischen Sommerspiele statt. Neben den bekannten Athleten wie Roger Federer oder Nicola Spirig könnte auch ein Bassersdorfer dabei sein. Nico van Duijn schwimmt seit seinem zehnten Lebensjahr und hat die olympischen Spiele in Rio de Janeiro als grosses Ziel. Mit einer Zeit von 52,52 Sekunden über 100 Meter Delfin stehen die Chancen für den Olympiakandidaten nicht schlecht. Vor zwei Jahren schwamm er an der Universiade in Kasan den noch heute aktuellen Schweizer Rekord in seiner Paradedisziplin. An der diesjährigen Weltmeisterschaft im russischen Kasan schwamm er zwar Saisonbestzeit, dennoch ist er nicht restlos zufrieden. «Ich wollte meinem Schweizerrekord aus dem Jahre 2013 schon einiges näher sein, insbesondere weil ich mich mit sehr guten Trainingsleistungen durchaus dazu imstande fühlte», schreibt er auf seiner Hompage. Der Stand der Weltrangliste nächsten Sommer wird ausschlaggebend sein,

Nico van Duijn schöpft Kraft zuhause in Bassersdorf. (ph)

ob Nico van Duijn in Brasilien an den Start gehen kann. Möglichkeiten, seine Zeit zu unterbieten, hat er noch genug. Nächstes Jahr wird er voraussichtlich an der Schweizermeisterschaft und an der Europameisterschaft teilnehmen und dort versuchen, seine Zeit zu verbessern.

Studium in Amerika Nico van Duijn ist in Bassersdorf aufgewachsen und besuchte dort die Primarschule. An der Kantonsschule Rämibühl schloss er vor fünf Jahren seine Schulzeit mit der Maturität ab. Seine Interessen für Naturwissenschaften führten anschliessend zu einem Studium in Elektrotechnik. Dieses wird er im Dezember am Geor-

gia Institute of Technology im amerikanischen Atlanta abschliessen. Diese Universität bietet jungen Sporttalenten die Möglichkeit, das Studium mit dem Spitzensport ideal zu kombinieren. Nico van Duijn konzentrierte sich während vier Jahren unter besten Bedingungen auf seine Schwimmkarriere, ohne jedoch die Bildung zu vernachlässigen. Er startete für das Schwimmteam der Universität von Atlanta und im Gegenzug übernahm diese die Kosten für sein Studium. Der Stundenplan war so ausgerichtet, dass er genügend Trainingseinheiten absolvieren konnte. Ein weiterer Vorteil waren die vielen gut ausgebildeten Trainer und ein grosses Team. «Der Teamgedanke ist in den amerikanischen Universitäten sehr wichtig

Nico van Duijn (Mitte) im Einsatz an der Conference Meisterschaft in Atlanta. (zvg)

Auch wenn Nico van Duijn die Studien­gebühren nicht bezahlen muss, ist der Sport Schwimmen kostenaufwendig. Um sich früh an das internationale Niveau zu gewöhnen, waren viele Teilnahmen an internationalen Wettkämpfen nötig und viele Flüge unumgänglich, so zum Beispiel nach Frankreich, Polen, Singapur oder Japan. Seine Familie unterstützte ihn in der Vergangenheit oft finanziell, um ihm seine Leidenschaft überhaupt zu ermöglichen. Die Medienpräsenz für den Schwimmsport ist weltweit gering und es gibt mit wenigen Ausnahmen keinen Schwimmer, der von seinen Preisgeldern leben kann. Deshalb versucht Nico van Duijn, mit seiner eigens gestalteten Homepage auf sich aufmerksam zu machen und mögliche Sponsoren zu finden. Bis 2016 will er sicher noch weiterschwimmen und sich dann neu orientieren. «Mit Schwimmen werde ich nie meinen Lebensunterhalt verdienen, aber solange ich Spass habe daran und die finanzielle Situation stimmt, freue ich mich, diesen Sport ausüben zu können», meint er.

Hartes Training Auch wenn Nico van Duijn in den letzten Jahren viel im Ausland weilte, wohnt er immer noch bei seinen Eltern in Bassersdorf. Während den Semesterferien an der Universität von Mai bis August fliegt er jeweils in die Schweiz und trainiert bei den Limmat Sharks Zürich, dem Schwimmclub von Oerlikon. Während seine gleichaltrigen Kollegen den Sommer genossen, trainierte er rund 30 Stunden hart für seine Karriere. Neben zahlreichen zweistündigen Schwimm­ trainings muss auch dreimal wöchentlich an der Kraft gearbeitet werden. Die kommenden Wettkämpfe werden zeigen, ob sich das harte Training für den Schwimmer mit holländischen Wurzeln gelohnt hat. Eine Olympiateilnahme wäre sicherlich der bisherige Karrierehöhepunkt für Nico van Duijn. ◾


Dorf-Blitz

Alltag im Dorf

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Reto Müller gewährt einen Einblick in seine Tätigkeiten bei Teleclub

Rund um die Uhr: Faszination Sport Der ehemalige Bassersdorfer Reto Müller moderiert seit über acht Jahren für den Privatsender Teleclub. Zusammen mit Experten analysiert und kommentiert er Eishockey- und Fussballspiele der Schweizer Ligen. von Philipp Rahm Reto Müller ist vor allem für die Eishockeyfans ein bekanntes Gesicht. Zwei- bis viermal in der Woche ist er am Fernsehen auf Teleclub zu sehen. Der Privatsender überträgt fast alle Eishockey- und Fussballspiele der Schweizerischen Ligen. Zusammen mit dem Eishockeyexperten Morgan Samuelson und weiteren Gästen analysiert Reto Müller die Eishockeypartien der National Liga A. Er habe seinen absoluten Traumjob gefunden, so Müller. Obwohl der Job als Moderator auch einige Nachteile mit sich bringt. Für Reto Müller gibt es kein klassisches Wochenende mit zwei freien Arbeitstagen, weil viele Sportevents am Freitag, Samstag oder Sonntag stattfinden. Neben den unregelmässigen Arbeitszeiten ist auch die Vorbereitung auf einen Einsatz nicht zu unterschätzen.

Vom Lehrer zum Journalisten Die Faszination für den Sport begleitete Reto Müller bereits durch seine Kindheit. In Bassersdorf wuchs er auf

Reto Müller in seiner Kommentatoren-Kabine (Bilder: Philipp Rahm)

und absolvierte seine Schulzeit bis zur Sekundarstufe. Knapp zehn Jahre spielte Müller Eishockey. Zudem spielt er auch seit seinem 15. Lebensjahr leidenschaftlich gerne Uni­hockey – unter anderem auch einmal für die Herrenmannschaft des UHC Bassersdorf. Nach der Schulzeit wechselte er nach Winterthur ins Gymnasium. Seine Berufswahl fiel vorerst auf Lehrer. Nach erfolgreichem Absolvieren der Pädagogischen Hochschule in ­Zürich stand Reto Müller jedoch nicht lange vor einer Klasse. Trotz der Möglichkeit, auf der Sekundarstufe zu unterrichten, zog es ihn in ein anderes Berufsfeld. «Das Studium ermöglichte mir eine wertvolle Ausbildung,

Im Studio erwartet Reto Müller seine Gäste zum Diskutieren.

jedoch packte mich die jour­nalistische Welt einfach mehr». Seine Karriere im Journalismus führte über viele Stationen. Beim Dorf-Blitz schrieb er vor acht Jahren monatlich die Kolumne «Müllers Monat». Hauptberuflich a­ rbeitete Reto Müller für Radiostationen. Für das ehemalige Internet­radio sportradio.ch kommentierte er Eis­ hockey- und Fussballpartien. Zudem arbeitete er auch für Radio Top aus Winterthur.

Kein Lieblingsteam favorisieren Beim Sender Teleclub moderiert Reto Müller aber nicht nur, sondern

hat auch noch weitere Aufgaben. Zum ­einen kommentiert er gelegentlich Eishockey- und Fussballspiele. Dabei ist er entweder in einer Kommenta­toren-Kabine und spricht seine Kommentare zum Fernsehbild oder er geht direkt ins Stadion. Zum anderen ist er auch als Journalist unterwegs. Er interviewt die Spieler direkt auf dem Platz und stellt ihnen Fragen zum Spielgeschehen. Ein Lieblingsteam darf der ehemalige Bassersdorfer natürlich nicht haben, da der Zuschauer einen neutralen Kommentator erwartet. «Ich habe keine bevorzugte Mannschaft, fühle mich aber mit den Teams, mit denen ich aufgewachsen bin, schon mehr verbunden», erklärt der 35-Jährige. Heute lebt Reto Müller mit seiner Partnerin Corinne in Fehraltorf. Seine Eltern sind aber noch immer in Bassersdorf wohnhaft. «Ich bin immer wieder einmal in meiner Heimatgemeinde, weil mein Elternhaus dort steht», erzählt Müller. Neben seiner Faszination und Leidenschaft für Sport ist er auch ein passionierter Musiker. Er spielt Gitarre und singt gerne. Zusammen mit einigen Kollegen hat er die Band «Beckenrandschwümmer» gegründet. Die Band aus Winterthur tritt in verschiedensten Lokalen auf. «Die Band ist für mich ein idealer Ausgleich zum Sport», bilanziert Reto Müller. ◾


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Reisen

Dorf-Blitz

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Die Kreisstadt Ehingen an den Flüssen Donau und Schmiech

Wo Biergenuss kein Versprechen bleibt Ein verlängertes Wochenende in Baden-Württemberg im Süden unseres Nachbarlandes Deutschland lohnt sich immer. Besonders für jene, die sich für Bier und dessen Herstellung, respektive Kultur interessieren. Das Städtchen Ehingen am Weg nach Ulm heisst deshalb auch nicht ganz umsonst «Bierkulturstadt». von Annamaria Ress Bei der Anfahrt sind schon von weitem Ehingens Wahrzeichen, die drei Türme St. Blasius, Liebfrauenkirche und Konviktskirche zu sehen. Das Städtchen, das durch über 1000 Jahre Geschichte geprägt wurde, liegt an drei Bundesstrassen und ist nahe an zwei Autobahnanschlüssen. Zwischen Schwäbischer Alb und Donau gelegen, bietet Ehingen einen idealen Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren in alle Himmelsrichtungen. Zu entdecken gibt es die Bierkulturstadt Ehingen, das romantische Wolfstal bei Mundingen mit seiner Märzenbecherblüte, die steinzeitlichen Felsställe in Kirchen oder das prächtige Barockschloss Mochental. Von Ehingen aus bieten sich ausserdem auch herrliche Touren und Ausflüge auf der Ober-

schwäbischen Barockstrasse, in das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, ins Grosse Lautertal, zu Oberschwabens «heiligem Berg» Bussen, zum Ulmer Münster oder ins Legoland an.

Gastfreundschaft und Bier Die berühmte schwäbische Gastfreundschaft begegnet den Gästen überall im Städtchen – gerade wenn es um Bier geht! Vom Badebier bis hin zum feinen Biermenü findet sich alles, was das Bierliebhaberherz begehrt. 43 Biere, vier historische und unabhängige Brauereien und ein breites Angebot rund um das Thema Bier erwarten die Besucher: Brauereiführungen, Brauseminare, Bierkulturwanderweg, Bierbike, Bierkultur-Hotel, Ausstellungen oder Vorträge.

Bier auch zum Dessert Dass die Ehinger Bier lieben, kommt nicht von ungefähr: Die älteste Erwähnung in der Stadtgeschichte findet im Jahr 1384 der Ehinger Bierbrauer Walter Wender. Eine Wirtschaft und Brauerei «zum Schwanen» in der Schwanengasse wurde 1697 unter Wirt Johann Bueler erwähnt. Seit 1864 ist der «Schwanen» im Fa-

Till Eulenspiegel-Statue am Ehinger Marktplatz. (Bilder: Annamaria Ress)

milienbesitz und wird mittlerweile in fünfter Generation geführt. Braumeister Michael Miller in der kleinsten, aber vielfältigsten Brauerei, hat sein Studienfach mit Diplom abgeschlossen und lädt zu «Micha’s Brauseminar» ein. «19 verschiedene Biersorten, vom Zwickel über das Rauchbier, bis hin zum Weizen Doppelbock bieten wir als grosse Biervielfalt an», erklärt er. Gleich nebenan steht das Best Western Bierkultur-Hotel Schwanen. Das Design-Hotel mit «Architektur rund ums Bier» ist behaglich, innovativ, grosszügig und voller geschichtsträchtiger Details. Bierspeisen werden in Ehingen gross geschrieben und etliche Rezepte werden von den Gastwirten verraten oder sind sogar in den erhältlichen StadtProspekten zu entdecken. Auch vor dem Dessert macht das Getränk nicht Halt, zum Beispiel als Bier-Likör über Vanille-Glacé.

Wandern auf Bieres Wegen

Anschaulich auf einer Tafel erklärt die Bergbrauerei Ulrich Zimmermann die Herstellung des Bieres.

Wer sich nach (oder vor) dem vielen Genuss etwas sportlich betätigen möchte, dem sei der Bier-Wanderweg empfohlen. Natürlich heisst es in

Ehingen fröhlich «Wir wandern, von einem Bier zum andern», aber das soll nicht zwingend für bare Münze genommen werden. Start und Ziel der bei allen Altersgruppen beliebten Wanderroute liegen am Marktbrunnen im Herzen der Innenstadt. Die Strecke führt zu Beginn auf den Pfaden des Bierkultur-Stadtrundgangs und führt unter anderem zu den drei Innenstadt-Brauereien, zu lauschigen Biergärten sowie zahlreichen sehenswerten historischen Gebäuden.

Grosse Liebherr-Krane Wer sich dann thematisch noch anderweitig umsehen möchte, der hat sicher das nächste Ziel bereits im Visier: Die Maschinen des Kranproduzenten Liebherr sind augenfällig und von weitem zu sehen. Sie geben ein Wirtschaftsgefühl wieder und locken zum Betrachten. 1949 wurde von Firmengründer Hans Liebherr, der das Baugeschäft seiner Eltern führte, der erste mobile Turmdrehkran entwickelt. Tatsächlich verfügen einige der Mobil- oder Raupen-Krane über Tragkräfte bis 3000 Tonnen. Ganz klein fühlt sich da der Mensch neben diesen Kraft-Bolzen. ◾


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Reisen

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Ein einziger Besuch reicht nicht aus, um alles zu sehen und zu erleben

Wien ist eine Stadt mit 1000 Gesichtern Wien ist an vierter Stelle der beliebtesten Städte Europas aufgelistet. Viele Traditionen sind in dieser Stadt verwachsen und bieten für jeden Besucher etwas. Es treffen sich Kunst und moderne Avantgarde, Tradition und Zukunft, Luxus und Bescheidenheit und vor allem Menschen aus allen Herren Ländern.

Café Gloriette, welches zu den prächtigsten Kaffeehäusern Österreichs zählt. Der traumhafte Blick auf das Schloss Schönbrunn ist einzigartig.

Langjährige Traditionen So bekannt wie das Riesenrad, das Schloss Schönbrunn, die Sängerknaben oder die Lipizzaner ist auch der echte Wiener Heurige. Ein Besuch eines echten Heurigen darf nicht fehlen. In der gemütlichen Atmosphäre ist ein Glas Wein, traditionellerweise nur Wiener Wein, ein echtes Schmankerl.

von Yvonne Müller Innerhalb kürzester Zeit lassen sich die Distanzen mit der U-Bahn und mit dem Bus oder Tram überwinden. Will man punktuell Sehenswürdigkeiten besuchen, ist die U-Bahn die schnellste Verbindung. Per Bus und Tram präsentiert sich Wien von seiner schönsten Seite. Es empfiehlt sich, eine Mehrtageskarte für die Kernzone zu kaufen.

Romantische Eiswege Ein Highlight von Januar bis März bildet die 7000 Quadratmeter grosse Eisfläche vor dem Rathausplatz für Schlittschuhfans jeden Alters. Ein wunderschöner Eispfad schlängelt sich mit unzähligen Wegführungen durch den Rathauspark. Nostalgische Laternen spenden ein romantisches Licht auf die Eiswege. Die beleuchtete Fassade des Rathauses bildet die Hintergrundkulisse für den Wiener Eistraum. Trotz der vielen Besucher verteilen sich die Schlittschuhläufer gut auf den drei grossen Eisfeldern. Neben Hits aus den 1980er und 1990er Jahren kann man sich zum Walzer drehen oder schwungvolle Schleifen ziehen. In der Mitte des ganzen Geschehens steht eine urige Almhütte, welche verschiedene kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt bietet. An den Ständen im Freien gibt es wärmenden Punsch oder Tee. 1800 Paar mit Warmluft vorgewärmte Schlittschuhe warten darauf, ausgeliehen zu werden. Der Eislauf ist gratis.

Spanische Hofreitschule Die weltberühmten Vorführungen der Lipizzaner – das Ballett der weissen

Beleuchtete Fassade vom Rathaus als Hintergrundkulisse für den Wiener Eistraum. (Bilder: Yvonne Müller)

Hengste – finden in der barocken Winterreitschule der Hofburg statt. Die Spanische Hofreitschule Wien ist die einzige Institution der Welt, an der die klassische Reitkunst der Renaissance, der «Hohen Schule», seit fast 450 Jahren lebt und unverändert weiter gepflegt wird. In den 1980er Jahren leitete Professor Hans Geyer, Veterinär Anatom der Universität Zürich, ein Forschungsprogramm zur Verbesserung der Hufqualität der Lipizzaner. Durch Züchtungsfehler waren die Hufe der Pferde zum Teil in einem sehr schlechten Zustand. Geyer bewies, dass durch Zugabe von Biotin im Futtermittel die Hufqualität entscheidend verbessert werden konnte.

Natur trifft Architektur Mehr als die Hälfte des Wiener Stadtgebiets sind Grünflächen. Dazu zählen nicht nur Parkanlagen und Gärten, sondern auch grüne Dächer und Wände. Vertikalbegrünung durch Pflanzen liegt in Wien im Trend. Dabei geht es in erster Linie um die Verbesserung der Luftqualität. In Wien sorgte vor 30 Jahren der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser mit seinen naturnahen Konstruktionen für Aufregung. Das im dritten Bezirk gelegene Hundertwasser-Village ist Wiens grünste innerstädtische Wohnhausanlage. Hundertwasser machte es sich zur Aufgabe, Struktur und Vegetation harmo-

Schloss Schönbrunn

Anders als in einem «gewöhnlichen» Café ist es im Wiener Kaffeehaus heute noch üblich, dass ein Gast stundenlang an seinem Tisch sitzen bleiben und die vorhandenen Zeitungen ausgiebig studieren darf, auch wenn er nur einen Kaffee bestellt. Der Literat Alfred Polgar beschrieb es treffend: «Nicht daheim und doch zuhause.» Genau so fühlt man sich in einem Wiener Kaffeehaus. Ein Platz zum Wohlfühlen, geniessen und die Seele baumeln lassen.

Mit der U-Bahn ist das Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserin Sissi, einfach zu erreichen. Die Zone ist in der Mehrtageskarte inbegriffen. Das Schloss zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas. Der zauberhafte Park mit etwa 160 Hektaren ist seit 1996 Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Eine der Attraktionen im Schlosspark ist der älteste Zoo der Welt. Auf einer Anhöhe befindet sich das berühmte

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens gehört sicher auch die berühmte Wiener Ringstrasse, welche in diesem Jahr 150 Jahre alt wurde. Am 1. Mai 1865 hat Kaiser Franz J­ oseph die Ringstrasse offiziell eröffnet. Sie ist 5,3 Kilometer lang und beherbergt zahlreiche monumentale Gebäude, von der Staatsoper bis hin zum Kunsthistorischen Museum. Ein Besuch reicht nicht aus, um alles zu sehen und zu erleben. ◾

nisch verfliessen zu lassen. Dächer und Wände sind mit Bäumen, Sträuchern und Blumen begrünt und mit bunten Farben vermischt. Dies macht die Wohnhausanlage zu einem wahren Hingucker. Das kleine integrierte Café, in dem kein Stuhl und kein Tisch den anderen gleichen, ist ein besonderes Erlebnis.

Das Café Gloriette zählt zu den prächtigsten Kaffeehäusern Österreichs.


Treffpunkt

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Wer kann sich nicht noch an die Zeit erinnern, in der gemeinsam mit der Familie und Freunden ein Iglu gebaut wurde? Auf «snowsaw.ch» dreht sich alles rund um das Thema Iglu. Es wird jedoch nicht nur erklärt, wie man das perfekte Iglu baut, sondern auch, wie man darin wohnen kann und was es dabei alles zu beachten gibt. Von Bauanleitungen über Tipps gegen Kälte bis hin zu energiereichen Rezepten ist hier alles zu finden. Für eingefleischte Iglu-Fans gibt es zudem die Möglichkeit, einen Iglu-Kurs zu buchen, im Rahmen dessen man eine Nacht im selbstgebauten Iglu verbringen muss. Für den Kurs braucht es zwar keine Vorkenntnisse, dafür aber eine gewisse Kälteresistenz.

www.snowsaw.ch rund um die intelligenz

Wer schon immer einmal wissen wollte, mit welchem Mass an Intelligenz er gesegnet wurde, der kann dies auf «iqtestkostenlos.de» testen lassen. Der IQ-Test dauert etwa 15 Minuten und besteht aus­ 60 Multiple Choice Fragen aus unterschiedlichen Themenbereichen. Der Test ist wissenschaftlich normiert und basiert auf Auswertungen von rund 250 000 Tests. Auf der Seite kann aber nicht nur der IQ ermittelt werden. Man kann sich auch mithilfe einer historischen Übersicht zum Intelligenz­ quotienten, mit verschiedenen Ausführungen zu dessen Berechnung sowie mit einer Liste von berühmten Personen, die über einen sehr hohen IQ verfügen, ganz allgemein zum Thema informieren.

www.iqtestkostenlos.de

gesund schlemmen

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Bei kaum einem anderen Festtag werden so viele Köstlichkeiten verspeist. Die Liste reicht von der Weihnachtsgans über den Sonntagsbraten bis hin zu den beliebten «Weihnachtsguetzli». Um sich auf den festlichen Schmaus vorzubereiten, lassen sich heutzutage viele Köche im Internet inspirieren. Unter der Vielzahl an Angeboten ist «eatsmarter.de» die perfekte Seite für das Naschen ohne Gewissensbisse. Die Seite bietet eine grosse Auswahl an gesunden Rezepten, sowie Blogs zum Thema Ernährung und eine Auswahl an Gewinnspielen. Die Internetseite gibt es zudem als App, sodass man die Rezepte immer und überall dabeihaben kann – nützlich beispielsweise beim Einkauf.

www.eatsmarter.de die musik des wissens

Wikipedia ist wohl eines der faszinierendsten Phänomene unserer Zeit. Eine Unmenge an Wissenschaftlern, Experten und vor allem Laien finden sich täglich auf dieser Webseite ein und erweitern eine Wissenssammlung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Der untenstehende Link führt zu einer Seite, auf welcher man dem Treiben der anonymen Archivare zuhören kann. Jeder neue Eintrag und jede Überarbeitung auf Wikipedia wird in einen Ton umgewandelt. Das ergibt ein entspannendes, beinahe sphärisches Geklimper, das bei jeder Neuanmeldung auf Wikipedia von sanften Streicherklängen untermalt wird. Auf diese Weise ermöglicht es die Seite regelrecht, dem allgemein zugänglichen Wissen beim Wachsen zuzuhören.

www.listen.hatnote.com die weihnachts-seite

Wieder einmal steht das Fest der Lichter und Geschenke vor der Tür und wie jedes Jahr wird gekocht, gebastelt, gesungen und gefeiert. Wer sich vor dem Weihnachtsfest noch etwas inspirieren oder in Stimmung versetzen lassen möchte, für den ist «weihnachtszeitseite.com» die richtige Adresse. Hier gibt es alles Mögliche zum Thema Weihnachten zu finden. Nebst Bastelanleitungen, Geschenkideen, Weihnachtsliedern und Tipps für eine festliche Dekoration, kann man auf der Seite auch einiges über Traditionen und Bräuche in der Weihnachtszeit erfahren. So kann beispielsweise nachgelesen werden, mit welchen Riten das Fest in verschiedenen Ländern zelebriert wird. Frohes Feiern!

www.weihnachtszeitseite.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

12/2015

53

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mi

13.01.

14.30 – 15.00

G. Dübendorfer, S. Disch

Kasperlitheater für Kinder ab 3 Jahren

Jugendhaus JAM

Sa So

16.01. 17.01.

20.00 – 22.00 17.00 – 19.00

Rainbow-Chor

Jubiläumskonzerte

Kath. Kirche

Fr

29.01.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «Fagotteria»

Ref. Kirche

Fr Sa

29.01. 30.01.

20.00 19.00

Buffalo Band Bassaville

Big Band Dinner

Mehrzweckhalle Ebnet, Nü

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

16.01.

20.00

Kulturkommission

Nadja Räss und die Alderbuebe – Jodel und Appenzellermusik vereint

Kirche

Do

21.01.

20.00

Damenriege

Generalversammlung

Rest. Sonnenhof

Di

26.01.

20.00 – 22.30

Pol. Gemeindeverein (PGV)

Generalversammlung

Gemeindesaal

Fr

22.01.

19.00 – 22.00

Juga Br/Nü

Friday Night Action – offener Turnhallenanlass

Schulhaus Sunnerain, Birchwil

Fr

29.01.

19.00 – 22.00

Juga Br/Nü

Friday Night Action – offener Turnhallenanlass

Schulhaus Sunnerain, Birchwil

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

09.30 – 11.00

Katja Bühler

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder von 0 bis 3 Jahren

Turnhalle Chapf

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum


Veranstaltungen

54

Dorf-Blitz

12/2015

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

02.01.

13.00 – 17.00

Waldhüttenverein Br/Ha

Umtrunk in der Hütte für Einwohner/-innen der Gemeinde Nü

Waldhütte Breite

Do

21.01.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Fr

22.01.

19.00 – 22.00

Juga Br/Nü

Friday Night Action – offener Turnhallenanlass

Schulhaus Sunnerain, Birchwil

Sa

23.01.

14.00 20.00

Guggenmusik Kookaburra

Fasnachts-Umzug (ab Werkhof) und Maskenball, Motto: Unterwasserwelt

Mehrzweckhalle Ebnet

Fr

29.01.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Fr

29.01.

19.00 – 22.00

Juga Br/Nü

Friday Night Action – offener Turnhallenanlass

Schulhaus Sunnerain, Birchwil

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Jeden Mo

10.00 – 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

12/2015

55

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Leuch-Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Ajuga Mirjam Eberts­häuser Tel. 079 626 45 10

Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz, ref. + kath. Kirche

Spielen macht Spass (im Dez.: am 2. letzten Fr)

Restaurant Bären, 1. Stock

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten


Weihnachtsregel Ob es nur leuchtet oder schon brennt, eines ist klar, Huber rennt. Auch 2016 baustark für Sie unterwegs. Wir wünschen Ihnen ein gesundes und spannendes neues Jahr! Ihr Huber Baugeschäft Team

Mobile-App

Kontakt

Huber Baugeschäft AG Birchwilerstrasse 24 ∙ 8303 Bassersdorf ∙ Telefon 044 311 50 80 ∙ www.huberbaugeschaeft.ch


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