Nr. 12 20.12.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Umfrage bei der Dorf-Blitz-Leserschaft zum Neuen Jahr
Im Überblick Feine Orgel-Klänge
Die in Japan geborene Pianistin Masako Ohashi lebt seit 2003 in der Schweiz. Nach einigen Jahren in Bassersdorf wohnt sie nun in Zürich. Die Musikerin arbeitet in einem 50-ProzentPensum in der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf- Nürensdorf. Seiten 4/5
Schluss für EKZ Eltop Schon Mitte Januar soll der EKZ Eltop-Laden an der Klotener strasse in Bassersdorf seine Tü ren für immer schliessen. Grund sind wirtschaftliche Schwierig keiten. Seite 11
Service Public
Gesundheit als wichtigstes Gut Was wünschen sich die Leserinnen und Leser für das kommende Jahr? Was ärgert sie, was erfreut sie? Der Dorf-Blitz wollte es wissen und erkundigte sich in einer kleinen Umfrage, was sich unsere Mitmenschen für das Jahr 2013 wünschen, oder welche Vorsätze sie für das kommende Jahr haben. von Mano Reichling Um es vorweg zu nehmen: Fast niemand hatte Zeit oder Lust, sich den Fragen zu stellen. Persönliche Wünsche einer breiteren Leserschaft zu unterbreiten ist offensichtlich nicht jedermanns Sache. Hinzu kam vielleicht auch die Kälte, ein Grund dafür, dass sich die Leute nur gerade so lange im Freien aufhalten wollen, wie es denn sein muss. Die Frage nach Änderungswünschen im eigenen Umfeld ist eine alte Tradition. Dazu eignet sich der Jahreswech-
sel ganz besonders. Mit neuem Elan gegen den Stress ankämpfen, das Rauchen aufgeben oder das Gewicht in den Griff bekommen, wer hat nicht solche oder ähnliche Gedanken schon mit sich herumgetragen. Doch mit dem Umsetzen hapert es meistens. Nach ein paar Tagen oder Wochen haben sich die alten Gewohnheiten wieder eingeschlichen und die guten Vorsätze sind verschoben – aufs nächste Jahr.
Klare Formulierungen Viele gute Vorsätze scheitern daran, dass die Ziele nicht konkret formuliert werden. «Im nächsten Jahr einige Kilos abspecken» genügen – wenn nur als Gedanken festgehalten – nicht; das Unterfangen wird mit grosser Wahrscheinlichkeit scheitern. Wichtiger ist es, bei solchen Vorsätzen genau zu überlegen, wann und wie sie umgesetzt werden können. Sich dabei auch nicht zu viel anmassen, und ehr-
lich zu sich selber sein, sich überlegen, wie sehr die paar Kilos wirklich stören. So könnte es funktionieren, sich über eine längere Zeitspanne mit dem Abnehmen zu befassen, in dem man sich grundlegend mit seinen Essgewohnheiten auseinandersetzt. Einem starken Raucher wird empfohlen, sich geistig gut vorzubereiten auf die Zeit nach dem Aufhören. Mentales Training kann hier helfen, die erste «schwierige Zeit» zu überstehen. Sich mit allen Sinnen ausmalen, wie sich das Leben ohne die lästige Sucht anfühlen wird. Das kann durchaus positive Gefühle erzeugen. Dabei muss man sich aber auch vorstellen, was passiert, wenn das Unterfangen scheitert. Am leichtesten gelingen wohl klar gefasste Wünsche und Ziele, die aufgeschrieben beispielsweise am Kühlschrank auf einem Blatt Papier im täglichen BlickFortsetzung auf Seite 2
Trotz Steuererhöhung für 2013 bewilligten die Brüttener Stimmberechtigten Mehrkos ten für den Versand der gedruckten Weisungsbroschüren in jede Haushaltung. Seite 27
Flughafen-Gemeinden 21 Gemeinden rund um den Flughafen spannen nun zusam men. Ihre Forderungen haben sie Anfang Dezember Bundes rätin Leuthard und dem Re gierungsrat zukommen lassen sowie der Öffentlichkeit vorgestellt. Seite 35
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Familie Glesti aus Nürensdorf hofft wie alle Befragten auf gute Gesundheit neben persönlichen Wünschen für 2013. Von links: Thierry, Markus, Astrid und Laura Glesti. (Bilder: Mano Reichling)
Gedanken zum Jahreswechsel
Susanne Reichling
Obwohl in zahlreichen Medien seit Monaten thematisiert: Irgendwie scheint bei mir keine echte Weltuntergang-Stimmung aufzukommen. Der Schnee hat unsere Landschaft in jungfräuliches weiss gefärbt; fla-
feld ersichtlich sind. So erinnert das Schriftwerk an die gefassten Vorsätze und schützt eventuell davor, etwas zum Naschen aus dem Kühlschrank oder der Guetslireserve zu nehmen.
Steiniger Weg Der Weg, sich von einer Sucht zu befreien, ist steinig. Darum ist es wichtig, Rückschläge einzuplanen und sich für Ausrutscher vorzusehen. Was geschieht, wenn ich eine Zigarette rauche? Was mache ich mit einer Einladung zum Essen bei Freunden, die üppig kochen? Bei der Zigarette könnte die Lösung sein, einen eingeweihten Freund
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Chefredaktion Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch Produktionsleitung Susanne Reichling & Annamaria Ress
ckernde Lichter auf Balkonen, dekorative Sterne an den Strassenkandelabern und weihnachtliche – sprich kommerzielle – Schaufenster, Reklamen und TV-Spots sorgen dafür, dass ich genug abgelenkt durch den Alltag gehe. Gewiss, ich weiss, dass ganz persönliche Weltuntergänge geschehen. Der Hinschied eines guten Freundes oder einer lieben Angehörigen, der plötzliche Verlust einer Anstellung, die Diagnose einer heimtückischen Krankheit: Das alles zähle ich zu den schlimmsten Vorkommnissen und Nachrichten, die uns und unser Leben von einer Sekunde zur anderen vollkommen verändern können. Der Weltuntergang beschäftigt die Menschheit wohl seit ihrem Bestehen. Die Angst davor sitzt in vielen Köpfen und Sekten nutzen diese Ängste
schamlos aus, um ihre «Schäfchen» mit entsprechenden «Schutzgeldern» und Spenden vor dem Untergang zu «bewahren». Mit der Angst wird Kasse gemacht, skrupellos und verwerflich. Fakt ist, dass wir uns vor Katastrophen, Unfällen oder persönlichen Schicksalsschlägen weder versichern noch schützen können. Wenngleich sie – wie gesagt – jeden treffen und allerorts zuschlagen können. Wieder neigt sich ein bewegtes Jahr seinem Ende entgegen. Ein Jahr, so hoffe ich, das für alle unsere Leserinnen und Leser weit entfernt vom Untergang war. Ein Jahr auch, in dem im Verbreitungsgebiet des Dorf-Blitz glücklicherweise keine schweren Katastrophen zu verzeichnen waren. Allein schon diese Tatsache könnten wir doch zum Anlass nehmen, zufrieden in die Zukunft zu
blicken, vielleicht auch ein wenig toleranter zu unseren Mitmenschen zu werden und einmal mehr die Fünf als eine «gerade Zahl» stehen zu lassen. Denn, so viel ist gewiss: Unser persönlicher «Weltuntergang» wird eintreffen. Davor aber sollen und müssen wir keine Angst haben. Denn: Etwas dagegen tun können wir sowieso nichts. Höchstens unser irdisches Dasein «im Moment» stets geniessen, spüren. Und leben. Ich hoffe, dass Ihnen und uns allen eine lange Zeit beschieden ist, ohne Ängste und Nöte. Und, dass wir Macherinnen und Macher vom Dorf-BlitzTeam Sie dabei noch lange begleiten dürfen. Im Namen der Redaktion wünsche ich Ihnen schöne Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr! Susanne Reichling
anzurufen und ihm den Ausrutscher zu «beichten». Beim Essen könnte man versuchen, möglichst bewusst zu speisen und sich wegen den paar zusätzlichen Kalorien nicht zu viele Gedanken zu machen. Denn Ausrutscher sollte man sich erlauben, davon geht die Welt nicht unter. Die guten Vorsätze gleich beim ersten Fauxpas über Bord zu werfen, wäre wirklich (zu) schade. Doch, genug der Theorien. Lassen wir die neun Leserinnen und Leser erzählen, was sie sich für Gedanken machen zum kommenden Jahr, welche Wünsche sie für 2013 haben. Über Wünsche, wohl verstanden: Denn, über Vorsätze hat bei der Befragung niemand gesprochen.
Armin Schmid Breite-Nürensdorf Der 62-jährige Armin Schmid betreute Jahrzehnte lang die Sportanlage der CS in Zürich-F luntern, dem heutigen Sitz der Fifa. Grösster Wunsch sei die gute Gesundheit, er hofft, dass «alles so bleiben wird, wie es heute ist.» Gut auszukommen mit seiner Gemahlin sei ein weiterer grosser Wunsch, damit das Paar noch viel zusammen unternehmen könne.
So zum Beispiel Ausfahrten mit dem Töff, Wellnessferien in Österreich und weiteres mehr. Schmid besitzt nicht weniger als 24 Schlangen: Pythons, Regenbogen-Boas, Spitzkopf- und Mandarin-Nattern und viele andere ungiftige Arten mehr. «Wir haben grosse Freude an den Bewegungen der Schlangen, aber in erster Linie natürlich an den wunderschönen Farben und Zeichnungen der Tiere», erklärt Schmid. Dass er und seine Frau trotz der vielen Tiere – zwei Katzen kommen noch hinzu – Ferien geniessen können, dafür ist eine Nachbarin bedacht: Sie versorgt die Tiere während den Abwesenheiten.
Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8
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Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin
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Auflage 17. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–
Die nächste Ausgabe erscheint am 31. Januar 2013.
Dorf-Blitz
Thema des Monats
12/2012
René Moggio Bassersdorf Wir treffen René Moggio beim Bummel durch den Bas sersdorfer Chlaus märt. Mit Freunden wird der freie Samstag genossen. Der 60-Jährige will nicht über seinen Beruf sprechen und hofft, dass im kommenden Jahr alles so weitergeht wie jetzt. Ihn stören die Bauerei im Zentrum, die vielen lärmenden Lastwagen und der Dreck. Dabei sehnt er sich bereits jetzt nach dem Ende der Bautätigkeit. Das gemeinsame Hob by von René Moggio und seiner Frau ist das Tauchen. «Im Sommer und im Winter, und in der Schweiz wie im Ausland», betont er. Er beteiligt sich auch an der Fasnacht, am Maskenball und nimmt am Bubenmarsch teil. Daneben kocht er bei den Sterneköchen in Dietlikon, einem grossen Club mit 40 Mitgliedern, die in drei Gruppen vereint je sechsmal pro Jahr zusammen kochen.
Daniela Hofer Birchwil-Nürensdorf Daniela Hofer hofft, dass sich die zwischenmenschliche Kultur innerhalb der Arbeitswelt grundlegend bessern wird. Alles Negative werde den Arbeitnehmern vorgehalten, das Positive aber kaum wahrgenommen, findet die 44-Jährige. Auch bei den Kindern stelle sie fest, dass der ganze Drill langsam aber sicher jedem Kind über den Kopf wachse. «Schön wäre es doch, dass die Kinder kindlich sein dürfen», damit Eltern nicht immerfort drängen, dass ihr Kind «endlich den Knopf» aufmacht. «Persönlich sind mir die Gesundheit, die Zufriedenheit bei allem, was ich mache, und glücklich dabei zu sein, im Job das Beste zu geben, wichtig», umreisst die freiberuflich tätige Birchwilerin ihre Anliegen. Ein Wunsch wäre, dass sie die Zeit in guten Momenten anhalten könnte. Zum Beispiel bei einem feinen Essen mit guten Freunden. Ein weiterer Traum wäre, dass die
Leute zufriedener werden, denn es gebe bei den Meisten keinen Grund zur Klage, ist sich Daniela Hofer sicher. Sie hofft, im kommenden Jahr mehr Zeit zu haben für das Lesen, für ihre kreativen Kochkünste und für die Familie. Und für Eishockey.
Erika Blatter Brütten Erika Blatter ist zusammen mit ihrer Kollegin auf dem Weg zum Altersturnen. Dabei ärgert sich die 76-Jährige, dass der Briefkasten beim Volg falsch platziert sei. Bei hohem Schnee könnten die Leute ihre Briefe kaum einwerfen, auch schon sei eine Person ausgerutscht, weiss sie zu berichten. Als sie ihrem Ärger Luft verschafft hat und sie nach ihrem Hobby gefragt wird, beginnen die Augen zu glänzen. «Ich lisme fürs Leben gern und wi verruckt!», betont die lebensfrohe Dame und erzählt stolz, dass sie eine ganze Anzahl Kunden habe, die ihre selbst gestrickten Socken stets bei ihr kaufen würden. Meistens gleich zwei bis drei Paar aufs Mal. Der Arzt habe ihr geraten, ihre Finger und Hände mehr zu schonen, aber sie könne doch nicht auf die Lismete verzichten. «So, jetzt muss ich mich aber sputen, die Turnstunde beginnt gleich», verabschiedet sich Erika Blatter, während sie die Frage, nach den grössten Wünschen für das kommende Jahr noch nachreicht: «Gute Gesundheit natürlich».
Martin Baltensperger Brütten Martin Baltensper ger ist am Schnee räumen und schaufelt die Parkplätze frei. Der in Brütten wohnhafte Maschi nenverkäufer bei Rieter ist 59-jährig und ist in schwierigen Gebieten tätig: Iran, Irak und Syrien. Dort läuft momentan gar nichts, im Iran und Irak hingegen beginnt es wirtschaftlich wieder anzulaufen. Während er früher viel öfter im Ausland weilte, sind es heute jährlich etwa vier Reisen, die sieben bis zehn Tage
dauern. Er habe keine Angst, sich in diesen Ländern aufzuhalten, erklärt Baltensperger, der ebenfalls die Gesundheit als grösster Wunsch für das kommende Jahr angibt. Velofahren ist sein Hobby, er radelt 2000 bis 4000 Kilometer im Jahr. Der Brüttener hofft, dass sein grösstes Ärgernis im nächsten Jahr behoben werden kann: «Der Bus von und nach Winterthur ist während der Spitzenzeiten masslos überfüllt; hier muss dringend Abhilfe geschafft werden. Für mich ist es ein Riesenfrust, täglich in dem Gequetsche zur Arbeit zu fahren.»
Astrid Glesti Nürensdorf Sie hat ein gesund heitlich schwieriges Jahr erlebt und hofft, dass das Kommende in dieser Beziehung ruhiger wird. Dieser Wunsch, verbunden mit guter Gesundheit für sich und die ganze Familie, hat für die 39-Jährige erste Priorität. Im nächsten Jahr wagt sie einen Schritt in die freiberufliche Selbständigkeit, die sie in diesem Jahr organisiert hat. «Ich versuche, als selbständige Beauty Consultant zu arbeiten. Dabei arbeite ich einerseits von zu Hause aus, besuche aber auch Kundinnen an ihrem Wohnort. Dort können auch Gruppen bis vier Personen teilnehmen», erklärt Astrid Glesti das Konzept, Hautpflege- und Deko-Kosmetikprodukte zu vermarkten. Ausserdem hofft sie, wieder mehr schneidern zu können. «Im nächsten Jahr findet keine Produktion im Drami Nüeri statt, und so kann ich diese Zeit sicher gut nutzen», sagt die vielseitig engagierte Frau, die sich am liebsten den «Weltfrieden im Haus» wünscht.
3 minton, Ski fahren und Fussball sind sonst seine Sportarten. Glesti ist mitten in geschäftlich wichtigen Entscheidungen eingebunden und hofft, dass diese im kommenden Jahr greifen werden. «Es darf im Übrigen auch etwas ruhiger verlaufen als die vergangenen zwölf Monate», wünscht er sich, wobei auch er betont, die persönliche Gesundheit und insbesondere auch die seiner Familie als oberstes Wunschziel zu haben. Ausserdem hofft er, dass der Kreisel im Zentrum von Nürensdorf 2013 endlich gebaut wird und, dass der Nachbar endlich sein Versprechen einlöst und die hohe Thuja-Hecke zurückschneidet.
Laura Glesti Laura Glesti ist zehn Jahre alt und hat einen grossen Wunsch. Auf die Frage, was es denn sei, erklärt sie, dies nicht verraten zu dürfen, weil der Wunsch sich sonst nicht erfülle. Aber, sie schreibt ihn in das Notizbuch des Reporters: «Ich wünsche mir einen Hund, einen Husky. Und Gesundheit.» Damit Laras Wunsch in Erfüllung gehen kann, sind die Leserinnen und Leser gebeten, nicht darüber zu sprechen! Ehrenwort.
Thierry Glesti
Der zwölfjährige Thierry hat mehrere Wünsche, der grösste ist auch der Wichtigste: «Ich hoffe, dass ich im Sommer den Eintritt in die Sekundarschule A schaffe.» Überhaupt erwartet er, dass die Schulzeit gut verläuft. Der Unihockey- Markus Glesti Spieler bei den Junioren C spielt bei den Bülach Jets im Goal und besucht Markus Glesti hat zweimal pro Woche das Training in ein anstrengendes Kloten. Bei den kürzlich in der Jahr hinter sich. Schweiz durchgeführten Weltmeis Neben viel Arbeit terschaften wohnte die Familie im in der KonzernleiHallenstadion dem Halbfinalspiel tung der Hotelplan Schweiz gegen Finnland bei, das die Management AG Schweiz verlor. Über diesen Frust hat sich der sporthinweg tröstete aber, dass Nationallich vielseitige 40-Jährige am Züri- goalie Daniel Streit seine UnterMarathon gemessen und mit 3.45 schrift auf einem Shirt von Thierry ◾ Stunden eine gute Zeit erreicht. Bad- verewigte.
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Monatsinterview
Dorf-Blitz
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Wunderbare Klänge in der reformierten Kirche Bassersdorf
Masako Ohashi, Orgelspielerin mit feinem Charme Die reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf schätzt sich glücklich, dass die bekannte 42-jährige Masako Ohashi mit ihrem Können das Team bereichert. Die in Tokyo geborene Pianistin absolvierte an der Ferris-Universität in Yokohama das Klavierstudium; an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich erreichte sie das Solistendiplom. von Susanne Beck Vor Ihrem Umzug 2003 in die Schweiz haben Sie einige Jahre in Deutschland gelebt und dort auch die deutsche Sprache erlernt? Deutsch und Englisch habe ich bereits im Studium in Japan erlernt. An der Volkshochschule in Deutschland lernte ich zudem noch etwas Französisch, was ich sehr gerne wieder aufnehmen würde, sobald es meine Zeit wieder erlaubt. Mit persönlichen Kontakten lernt man auch, die sprachlichen Eigenheiten zu verstehen. Ich verstehe bereits auch einige Schweizer Ausdrücke; bekanntlich macht ja Übung den Meister (schmunzelt). Ihre musikalische Grundausbildung ist Pianistin. Orgel und Klavier sind wohl beides Tasteninstrumente, doch das Klangverhalten und die Spielweise unterscheiden sich immens. In welcher Stimmung spielen Sie welches Instrument lieber und warum? Beide Instrumente sind sehr unterschiedlich, beide sind sie mir lieb. Die Orgel mit ihren Pfeifen hat viele klangliche Möglichkeiten. Erst zögerlich machte ich mich daran, darauf auch einmal Stücke von Bach zu spielen. Ich habe mich damit selbst überrascht. Es ist wahrlich eine Bereicherung und begeistert mich sehr; ich spüre dabei eine gewisse barocke Romantik. Als freischaffende Pianistin habe ich immer wieder die Möglichkeiten, an privaten Anlässen vor einem ausgesuchten Publikum, auch seltenere Stücke zu spielen. Und es macht mir Freude, das Klavierspiel auch Kindern zu vermitteln.
Masako Ohashi, im Bild mit Kirchenpflegepräsidentin Vreni Hofman, gefällt es sehr in Bassersdorf. (Bilder: Susanne Beck)
Wie sehr sind Sie mit einer musikalischen Stilrichtung verbunden? Oder besser nachgefragt: Wie vielseitig sind Sie musikalisch? Gefällt Ihnen vor allem Klassik oder kann es auch rockig sein? Ich habe vier Jahre lang in einer evange lischen Schule von Yokohama Musik studiert, primär Klavier und studien begleitend Orgel. In Japan ist üblich, dass man beide Instrumente belegt. So ist mir die klassische Musik
«Vor grösseren Auftritten übe ich manchmal bis zu fünf Stunden täglich» richtung sehr nahe; Jazz gefällt mir ebenfalls. Schön finde ich, dass Musik so vielfältig ist, auch wenn mir nicht alle Stilrichtungen gefallen. Vor grösseren Auftritten übe ich manchmal bis zu fünf Stunden täglich, da ist es für mich schön zu wissen, dass die Nachbarn dafür Verständnis aufbringen. Zwei Jahre lange habe ich in Japan Unterrichtsstunden in «Viola da gamba» (in Deutsch nennt man sie Kniegeige) besucht. Doch in den
überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln zwei Stunden lang mit dem grossen Musikkoffer unterwegs zu sein, war wirklich nicht angenehm, und so habe ich dieses Musikinstrument leider wieder vernachlässigt. Mein Mann spielt Violine, es ist schön, dass uns die Musik verbindet. Ich könnte mir vorstellen, dass ich mir bald einmal die Zeit nehme, um ebenfalls das Geigenspiel zu erlernen. Als Japanerin eine Kirchenorgel mit so viel Einfühlungsvermögen zu spielen ist wirklich nicht alltäglich. Wie «exotisch» fühlen Sie sich als Japanerin in der Schweiz? Die Mentalität der Japaner unterscheidet sich meiner Meinung nicht gross von jener der Schweizer. Ich habe das Gefühl, dass man in beiden Kulturen sehr freundlich zueinander ist und den Freiraum des anderen respektiert. Die Grundwerte in der Gesellschaft sind ähnlich, beide Länder sind bemüht, sauber zu sein. Japaner sind noch etwas beherrschter, da sie noch weniger negative Gefühle zeigen, als die Schweizer. Ich fühle mich nicht «exotisch»; ich fühle mich hier sehr wohl.
Brauchen Sie Abwechslung zur Musik? Welche Hobbies pflegen Sie? Machen Sie auch Karate? Nein, nein, Kampfsport ist nichts für mich. Ich gehe gerne in die Berge zum Wandern. Aber gemütlich; es darf nicht zu anstrengend oder zu steil sein. Vor ein paar Jahren war ich zum Skifahren in Davos. Es ist so, dass viele Pianistinnen und Pianisten sehr auf ihre Hände achten, um sich nicht
«Ich fühle mich hier sehr wohl» zu verletzten. Ich bin da ziemlich sorglos. Ich koche sehr gerne und werkle mit Messern in der Küche herum. Fahrlässig verhalte ich mich sicher nicht, aber, meine Hände habe ich nicht versichert. Gesundheitlich in Schuss zu sein ist für mich wichtig und ich achte bewusst darauf. Mein Mann und ich sind in unserer Freizeit auch aktiv im «Japan Club Zürich». Es gibt doch sehr viele Japaner, welche in der Schweiz leben, mit denen wir gerne den Kontakt pflegen. Das gefällt mir, dass man hier so viele Möglichkeiten hat; für Abwechslung und Vielfalt ist reichlich gesorgt.
Dorf-Blitz
12/2012
Wie gefällt es Ihnen in Bassersdorf und wie an Ihrem Arbeitsplatz, der Kirche? Die reformierte Kirchengemeinde Bassersdorf-Nürensdorf hat mich wunderbar aufgenommen, ich fühle mich hier sehr wohl. Es ist schön, mit einem 50 Prozent-Pensum im Dreiergespann, gemeinsam mit Margrit Wetter und Felix Sutter, für die musikalische Begleitung an der Orgel verantwortlich zu sein. Ich habe einige Schweizer Freundinnen und Freunde gewonnen, und darum fühle ich mich hier auch zu Hause. Die Kirche selber gefällt mir besonders auch darum, weil die Orgel hier nahe bei den Kirchenbesuchern ist. In vielen anderen Kirchen steht sie im oberen Stock, wo der Kontakt zur Gemeinde weniger spürbar ist, wenn man die Gesänge begleitet.
Monatsinterview
«Ich liebe Käse in sämtlichen Variationen»
immer wieder; auch Tiere habe ich sehr gerne. In meiner Kindheit in Tokyo hatten wir zu Hause einen «American Cocker Spaniel», er wurde 17 Jahre alt. Ihr Mann ist Molekularbiologe und kommt ebenfalls aus Japan. Pflegen Sie zuhause die eine oder andere Tradition aus Ihrem Land? In Japan ist die Zubereitung des Tees ein aufwändiges Ritual, das auch ich einmal erlernt habe. Leider ist es mir nicht mehr geläufig, aber ich erinnere mich gerne daran. Hier in der Schweiz bereite ich ihn meistens eben auch mit einem einfachen Teebeutel zu, welchen ich mit heissem Wasser übergiesse. Variantenreich wird bei uns gekocht, in der japanischen und auch der schweizerischen Küche. Ich liebe Käse in sämtlichen Variationen. In unserem Haushalt gibt es einen Raclette-Ofen, einen Käsefondue- Caquelon sowie auch eine Fondue-Chinoise-Pfanne. Wir geniessen es, in einer gemütlichen Runde gemeinsam mit Freunden zu essen.
Wie sehr sind Sie mit der Natur verbunden? Haben Sie einen grünen Daumen und mögen Sie Tiere? Als ich in Bassersdorf lebte, hatten wir einen kleinen Gemüsegarten. Mein Mann und ich sind richtige Anfänger in diesem Gebiet, aber wir haben es genossen, im Freien zu arbeiten und zu sehen, wie beispielsweise Kürbis, Lauch und Chinakohl wachsen. Das selbst angebaute Gemüse schmeckte uns besonders gut. Die Natur in ihrer unglaublichen Vielfalt und Schönheit fasziniert mich
Plagt Sie hin und wieder etwas Heimweh? Pflegen Sie den Kontakt zu Ihrer Familie? Ich habe gerade erst wieder ein paar Tage bei meiner Familie in Tokyo verbracht. Meine Eltern besuchen mich auch hin und wieder hier in Europa. Heimweh in diesem Sinne kenne ich nicht. Ich bin neugierig, andere Kulturen interessieren mich. Und wenn ich Konzerte geben kann in den verschiedenen Ländern – ich habe unter anderem in Frankreich, Deutschland und auch in Italien gespielt – bin ich immer
wieder von neuem von den Erlebnissen dort fasziniert. Gerade Italien, mit seinen wunderbaren geschichtsträchtigen Bauten, hat unbeschreiblich schöne Kulissen für klassische Konzerte. Gewöhnungsbedürftig ist dort für mich, dass die Konzerte erst spät abends nach zehn Uhr beginnen und meistens bis nachts um ein Uhr dauern.
«Italien hat unbeschreiblich schöne Kulissen für klassische Konzerte» Gibt es Konzerte, welche Sie nie vergessen haben? Oder gibt es gar ein Konzert, das Sie gerne nochmals spielen möchten? Ein Konzert wird mir immer in Erinnerung bleiben: Meine Eltern sind im Sommer 2003 extra in die Schweiz gereist, weil ich nach dem Studium in Zürich ein Konzert vor breitem Publikum im Winterthurer Stadthaus geben durfte. Die grosse Hitze jenes Sommers war sehr schwer erträglich. Noch nach dem Konzert wurden 38 Grad Celsius gemessen. So schweissgebadet habe ich nie mehr ein Konzert gegeben. Besonders schön war für mich natürlich die Anwesenheit meiner Eltern, die so mit mir meinen Erfolg geniessen konnten.
5 um, weil der Bassersdorfer Vermieter Eigenbedarf anmeldet hat. Die Vorweihnachtszeit in Bassersdorf haben wir immer sehr genossen. Im Quartier, in dem wir wohnten, wurden in der Nachbarschaft Adventsfenster dekoriert. Auch mein Mann und ich engagierten uns mit Freude dafür und waren stets dankbar für Tipps. Wir haben dann unser Fenster in weihnachtlich-japanischem Stil dekoriert. Wir fühlten uns wunderbar aufgehoben unter all den freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Diese Adventszeit im Schatzacker vermissen wir sehr, es war eine unbeschreiblich schöne Zeit dort. Den guten Kontakt pflegen wir noch heute, ob per Mail oder Telefon; dann und wann gibt es noch persönliche Treffen. Wie wir dieses Jahr Weihnachten verbringen werden, wissen wir noch nicht
«Nach dem 24. Dezember in Bassersdorf spiele ich am Stephanstag dann auch noch in der Kapelle Breite in Nürensdorf»
Wie verbringen Sie und Ihr Mann die Adventszeit? Übt diese Zeit für Sie auch etwas Friedliches aus? Bis letzten März wohnten wir in Bassersdorf. Dann zogen wir nach Zürich
genau. Zusammen mit Takayuki Kiryu habe ich am zweiten Adventssonntag in Nürensdorf ein Weihnachtskonzert gegeben. Er hat mit seiner Trompete mein Klavierspiel begleitet; die Stimmung war sehr feierlich und fröhlich.
Nicht nur Bach spielt die Künstlerin aus Japan mit Inbrunst im Team der Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf.
Wie gestalten sich für Sie die Weihnachts-Gottesdienste in den kommenden Tagen? Das wird beinahe ein Weihnachts-Marathon. Am Montagnachmittag, 24. Dezember, begleite ich musikalisch erst einmal im Pflegeheim Bächli den «Bächli-Chor». Um 17 und um 23 Uhr spiele ich jeweils im kirchlichen Gottesdienst und dazwischen auch an der offenen Weihnachtsfeier. Es wird bestimmt wieder sehr feierlich werden und die zwischenmenschlichen Begegnungen werden sicherlich wieder eine Bereicherung für mich bereithalten. Nach dem 24. Dezember in Bassersdorf spiele ich am Stephanstag dann auch noch in der Kapelle Breite in Nürensdorf. Darauf freue ich mich wieder besonders, weil die Kulisse dort speziell eindrücklich und auch geschichtsträchtig ist. ◾
Bassersdorf
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Kindergarten- und Schuleintritt 2013/2014
Einschreibung für das neue Schuljahr Schulpflicht
Zuteilung
Mit der Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes wurde der Kindergarten ab Beginn des Schuljahres 2008/09 Teil der Volksschule. Somit ist der Besuch des Kindergartens obligatorisch, und die Schulpflicht läuft ab Eintritt in den Kindergarten.
Gesuche betreffend Zuteilungen können ausschliesslich aufgrund folgender Kriterien eingereicht werden:
Einschulung Die Einschulung respektive der obligatorische Kindergarten-Eintritt im Schuljahr 2013/14 (Unterrichtsbeginn ist am Montag, 19. August 2013) gilt für alle Kinder, welche in der Zeit vom 1. Mai 2008 bis 30. April 2009 geboren sind sowie für ältere Kinder, die bisher keinen Kindergarten besucht haben. Die Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Das entsprechende Anmeldeformular wird per Post zugestellt. Eine vorzeitige Einschulung beziehungsweise Aufnahme in die Kindergartenstufe ist nur für Kinder möglich, deren Entwicklungsstand dies zulässt und die zwischen dem 1. Mai und 31. Juli 2009 geboren sind. Entsprechend begründete Gesuche sind bis spätestens am 1. Februar 2013 schriftlich einzureichen. Für noch jüngere Kinder ist die vorzeitige Einschulung nicht möglich. Noch nicht einschulungsreife oder körperlich schwache Kinder können von der Einschulung, das heisst vom obligatorischen Eintritt in den Kindergarten, um
ein Jahr zurückgestellt werden. Entsprechend begründete Gesuche sind bis spätestens am 15. Februar 2013 schriftlich einzureichen. Diese werden vom schulpsychologischen Dienst geprüft.
Stufenübertritt Der Übertritt in die erste Klasse erfolgt auf Beginn des Schuljahres 2013/14 bei allen Kindern, welche in der Zeit vom 1. Mai 2006 bis 30. April 2007 geboren sind sowie bei allen älteren, zurückgestellten Kindern. Für Kinder, welche bereits einen Kindergarten in Bassersdorf besuchen, braucht es keine formelle Anmeldung für den Stufenübertritt. Hingegen müssen Kinder angemeldet werden, die gegenwärtig keinen Kindergarten in Bassersdorf besuchen.
Meldepflicht Schulpflichtige Kinder, die ihre Schulpflicht nicht an der öffentlichen Volksschule der Gemeinde Bassersdorf erfüllen, sind zu melden. Diese Meldepflicht betrifft alle Schulstufen (vom Kindergarten bis zur Sekundarschule).
Informationsabende • Dienstag, 5. Februar 2013, 19.30 Uhr zum Eintritt in den Kindergarten; • Mittwoch, 6. Februar 2013, 19.30 Uhr zum Stufenübertritt in die erste Klasse. Eltern und Interessierte sind zu diesen Anlässen herzlich eingeladen.
Öffnungszeiten Verwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über die Feiertage vom Montag, 24. Dezember 2012 bis und mit Freitag, 4. Januar 2013 geschlossen. Ab dem 7. Januar gelten wieder die r egulären Öffnungszeiten. Für Informationen im Zusammenhang mit einem Todesfall wählen Sie bitte die Telefonnummer 044 838 86 70.
Gemeindeverwaltung Bassersdorf
• Wenn ein vom Wohnort abweichender Betreuungsort des Kindes als Ausgangspunkt für die Zuteilung gelten soll; • Erfahrungen zwischen Eltern und Lehrperson bei älteren Geschwistern; • Wunsch oder Vermeidung von Geschwistern in der gleichen Klasse (zum Beispiel Zwillinge); • Gesundheitszustand des Kindes (mit ärztlichem Zeugnis). Gesuche aufgrund oben genannter Kriterien werden von der Schulleitung geprüft, eine entsprechende Zuteilung kann aber nicht garantiert werden. Ebenso kann eine Zuteilung in den vom Wohnort/Betreuungsort am nächsten gelegenen Standort nicht garantiert werden. Bis Ende Mai werden die Eltern schriftlich über die Zuteilung informiert. Kontaktadresse für Anmeldungen, Gesuche und Fragen ist die Schulverwaltung, Karl Hügin-Platz 1, Telefon 044 838 86 40.
Abteilung Bildung und Familie
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Aus Behörde und Verwaltung Alarm in den frühen Morgenstunden
Gemeindeführungsstab probte Krisenalarm
tion
Gratula
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 12. Januar Olivia Guggisberg-Tiboldi Altersheim Breiti am 15. Januar Maja König Altersheim Breiti
zum 85. Geburtstag am 1. Januar Ingeborg Beyer Klotenerstrasse 14
Am 21. November probte der Gemeindeführungsstab den Krisen alarm. Um 5.55 Uhr wurde der gesamte Krisenstab per Telefon aufgefordert, unverzüglich im Kommando posten Ufmatten einzurücken. Ab 6.10 Uhr meldeten sich laufend die Verantwortlichen aus den Bereichen Zivilschutz, Polizei, Feuerwehr, Sanität und anderen und verschafften sich einen ersten Überblick über die Situation. Ebenfalls vor Ort befanden sich Gemeindepräsidentin Doris Meier, Sicherheitsvorsteher Bruno
Muff sowie verschiedene Verantwortliche aus der Gemeindeverwaltung. Um 6.45 Uhr leitete Verwaltungsdirektor Rolf Rinderknecht in seiner Funktion als Stabschef den ersten Rapport und schilderte die (zum Glück hypothetische) Unglückssituation. Die vordringlichsten Probleme wurden erfasst, Aufträge erteilt, nächster Rapport um 7.30 Uhr. Erneute Standortbestimmung, Problemerfassung, Koordination der verschiedenen Bereiche.
Auch wenn es sich nur um eine Übung handelte, wurde konzentriert gearbeitet und nach Lösungen gesucht. Allen Beteiligten ist bewusst, wie gross der Druck im Ernstfall wäre. Die Erleichterung kam um 8.30 Uhr: Abbruch der Übung und Schlussbesprechung. Die Übung gibt eine gewisse Sicherheit, dass der Führungsstab im Falle einer Katastrophe rasch handlungsbereit ist. Trotzdem hoffen natürlich alle, dass es nie zu einem ernsten Einsatz kommt. Gemeinderat Bassersdorf
Weihnachten und Silvester Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung Bassersdorf wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
am 6. Januar Elise Schmid-Spillmann Rigistrasse 2 am 11. Januar Oskar Stahel-Kramer Gerlisbergstrasse 32 am 14. Januar Elisabeth Böswald-Schnyder Talgüetlistrasse 14 am 24. Januar Maria Bodenmann-Gottveiz Dietlikonerstrasse 8
Humorvolles Weihnachtsgeschenk in letzter Minute: zum 80. Geburtstag am 3. Januar Adelheid Keiser-Steiger Sägetstrasse 48 am 5. Januar Kurt Süss-Demicheli Obstgartenstrasse 14 am 8. Januar Kurt Jordi-Müller Steinligstrasse 41
Michael Elsener – Stimmbruch Kabarett – Parodien Am Freitag, 1. Februar 2013 um 20 Uhr im Franziskuszentrum, 8303 Bassersdorf Billetvorverkauf: Bibliothek, Drogerie Hafen Eintritt: Fr. 40.00
Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf
Advent, Advent, die Wohnung brennt. Wir sind für Sie da.
Franz Abplanalp
Uwe Biefer
Stefano Corrado
Antonio Coviello
Donato Coviello
Manuel Eugster
Peter Fischer
Renato Frighetto
Hansruedi Fumagalli
Andreas Lehmann
Gilberto Masciulli
Ravi Prakash
Bruno Salzgeber
Pietro Tozzi
Max Suter
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Dorf-Blitz
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Bassersdorf
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Souverän bestätigt die erwartete Steuerfusserhöhung auf das Jahr 2014
Für 2013 keine Steuererhöhung zu erwarten Die Stimmberechtigten haben sich anlässlich der Gemeindeversammlung von Mitte Dezember im Franziskuszentrum gegen eine sofortige Steuererhöhung ausgesprochen und den Voranschlag 2013 angenommen. Nach der Begrüssung durch Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler setzte sich Aleksija Geiges ans Klavier. So stimmte die Musikschülerin zusammen mit Lehrer Günther Zwahlen am Saxophon die Stimmbürger musikalisch ein, bevor es zur Sache ging. Finanz- und Liegenschaften-Vorstand Mario Peverelli präsentierte den Voranschlag 2013 und ging auf die wichtigsten Punkte ein, welche bereits anlässlich der Informations veranstaltung vom November (Dorf-
Blitz 11/12) behandelt wurden. Eine Erhöhung des Steuerfusses auf 109 Prozent sei für 2014 geplant, für 2013 möchte der Gemeinderat keine Erhöhung, erläuterte Peverelli. Die Budgetierung basiere auf einem Zehnjahresplan, so der Finanzvorstand. Berücksichtigt seien die Investitionen, die längerfristig ins Gewicht fallen werden. Ebenso die Tatsache, dass der kantonale Ressourcenausgleich, von dem Bassersdorf gemäss Rechnungsprüfungskommission hochgradig abhängig ist, durch das Kantonsmittel bestimmt sei, welches Schwankungen unterworfen ist. Die 97 Stimmberechtigten folgten der Empfehlung des Gemeinderats und der RPK und nahmen den Antrag zum Voranschlag 2013 einstimmig an. Ebenfalls klar wurden die Festset-
zung des Steuerfusses auf 104 Prozent für das Jahr 2013 und der Gemeinderatsbeschluss zur Festsetzung des internen Zinssatzes von 2,6 Prozent bestätigt.
Kritische Voten Zuvor wurde jedoch über einige Ausgaben – wie zum Beispiel die Werterhaltung diverser Bauten – diskutiert. Auch zum Steuerfuss gab es verschiedene Voten. Darunter waren Fragen und Einwände von Parteimitgliedern der SP, der EVP und der CVP, welche ihre Besorgnis über die längerfristige finanzielle Situation der Gemeinde sowie negative Folgen der Unternehmenssteuer-Reform zum Ausdruck brachten. CVP-Präsidentin Ruth Junker stellte im Namen ihrer Partei den
Antrag, den Steuerfuss bereits 2013 um fünf Prozent auf 109 Prozent zu erhöhen, was allerdings mit 72 zu 17 Stimmen abgelehnt wurde. Ein weiterer Antrag zu Einsparungen beim Ausbau der bxa-Sportanlage wurde ebenfalls abgelehnt. So auch der Antrag zur Streichung von insgesamt 500 000 Franken für verschiedene werterhaltende Bauausgaben. Eine Anfrage betreffend Unternehmungen der Gemeinde zur Erhöhung der Steuerkraft wurde mit den Erläuterungen der Präsidentin über verschiedene Aktivitäten – wie die gemeindeübergreifende Standortförderung der Flughafenregion, das Forum «Wirtschaft trifft Politik» und nicht zuletzt die Pflege der ansässigen Unternehmen – beantwortet. Catherine Pfister
Entscheidung für Erweiterungsprojekt der katholischen Kirche
Kirchgemeindezentrum droht Urnenabstimmung Die Pfarrei St. Franziskus Bassersdorf/Nürensdorf der katholischen Kirchgemeinde Kloten möchte die Fastenopfer-Kirche sanieren und durch ein neues Kirchgemeindezentrum erweitern. Nun hat ein Bassersdorfer Stimmbürger eine Einzelinitiative eingereicht, welche die Realisierung des 7,3 -Millionen-Projektes an eine Urnenabstimmung knüpfen will. von Reto Hoffmann Die 1973 erstellte Fastenopfer-Kirche in Bassersdorf, damals als Provisorium für eine Nutzungsdauer von zirka 15 Jahre vorgesehen, und das alte Pfarrhaus weisen einen grossen Sanierungsbedarf auf. Die Kirche soll von den ursprünglich eingebauten Nebennutzungen befreit werden und nur noch als Sakralraum dienen (der Dorf-Blitz berichtete). Zur Erfüllung der kirchlichen Aufgaben in den rasch wachsenden Gemeinden seien zusätzliche Räume notwendig, sind die Verantwortlichen der Pfarrei Bassersdorf überzeugt. Sie haben deshalb beschlossen, dieses erweiterte Raumangebot mit einem Erweiterungsbau zur Verfügung zu stellen.
Geht es nach dem Willen des Initianten, so soll über das Sanierungs- und Erweiterungsvorhaben der Pfarrei St. Franziskus (hier in einem Modell) an der Urne entschieden werden. (Bild: Reto Hoffmann)
Projektkredit genehmigt Ende August entschied sich ein sechsköpfiges Beurteilungsgremium von Sach- und Fachpreisrichtern für das Projekt «Hand in Hand» des Basler Architekten-Büros Vécsey Schmidt. An der Kirchgemeindeversammlung von Ende November hatten die Stimmberechtigten nun die Möglichkeit, über die weitere Planung dieses ambitiösen Vorhabens zu befinden. Es ging dabei um die Genehmigung eines Planungskredites in der Höhe von 280 000 Franken. Dieser Betrag wurde denn auch – nach ei-
ner engagierten und teilweise kontroversen Diskussion – mit grosser Mehrheit genehmigt.
Ohne Steuererhöhung In einem nächsten Schritt muss die Kirchgemeindeversammlung über den rund 7,3 Millionen Franken grossen Baukredit entscheiden. Gegen das rechtlich korrekte Vorgehen, darüber an einer Versammlung zu entscheiden, regt sich nun Widerstand. Der Bassersdorfer Josef Feierabend hat eine Initiative eingereicht, welche den Entscheid
über das Millionen-Projekt an der Urne verlangt. Er fordert, dass über alle Vorhaben, welche mehr als eine Million Franken kosten, künftig an der Urne entschieden werden muss, wie das auch bei Vorhaben bei der reformierten Kirchgemeinde oder bei den Geschäften der Politischen Gemeinde üblich sei, wie er in seinen Ausführungen erklärte. Er wolle nicht, so Feierabend, dass eine so kleine, nicht repräsentative Minderheit über ein so grosses Projekt entscheide. Dieser Meinung waren auch weitere Stimmberechtigte und zogen sich dabei an der Versammlung einigen Unmut auf sich. Rein finanziell müssten sich die Katholiken im Einzugsgebiet jedoch keine Sorgen machen, beschwichtigte der Finanzvorsteher. Das Vorhaben könne auch ohne Steuerfusserhöhung ausgeführt werden, hiess es. Über die Einzelinitiative, die von weiteren Stimmberechtigten unterstützt wird, soll nun an der nächsten Versammlung vom kommenden Juni entschieden werden. Falls diese angenommen wird, werden die rund 10 000 Mitglieder der katholischen Kirche Kloten wohl an der Urne entscheiden müssen. ◾
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Dorf-Blitz
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Bassersdorf
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In vier Wochen wird das Eltop-Fachgeschäft an der Klotenerstrasse geschlossen
Mitte Januar bereits geht der Verkaufsladen zu Im vergangenen Herbst mussten die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich die Schliessung sämtlicher EKZ Eltop Fachgeschäfte per Ende März 2013 ankündigen; beibehalten werden jedoch die im ganzen Kantonsgebiet verteilten Elektroinstallationsfirmen. Die Einstellung der Verkaufsläden erfolgt in Etappen: In Bassersdorf ist der letzte Verkaufstag bereits am 19. Januar. von Susanne Reichling Die Fachgeschäfte von EKZ Eltop hätten seit mehreren Jahren mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, berichtete das Unternehmen vor drei Monaten. Trotz grossen und jahrelangen Bemühungen, neben Grossverteilern und Discountern bestehen zu können, habe die Rentabilität der insgesamt 26 Fachgeschäfte sich nicht verbessert. Aufgrund der nicht erreichten Zielsetzungen sah sich der EKZ-Verwaltungsrat Mitte September gezwungen, die Schliessung der Verkaufsfilialen per Ende März 2013 anzuordnen; das Fachgeschäft am Hauptsitz Dreikönigstrasse in der Stadt Zürich geht per Mitte Mai zu.
Elektroinstallationsgeschäft wird weitergeführt Die angeordneten Ladenschliessungen betreffen im ganzen Kantonsgebiet 84 Angestellte, davon 9 Lernende. Mit einem gut ausgebauten Sozialplan, mehr als ein Dutzend
Reinerlös gespendet Das beliebte Kerzenziehen des Gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf in der Bungertstube bleibt als eine lebhafte und stimmungsvolle Woche in Erinnerung. Mit viel Liebe und Geschick sind auch in diesem Jahr wieder wunderschöne Kerzen gezogen worden. Finanziell war das Kerzenziehen ebenfalls ein Erfolg. Die Winterhilfe Kanton Uri erhielt 3100 Franken und dem Verein Pro Brontallo im Tessin wurden 2000 Franken überwiesen. Das vom Frauenverein geführte Lädeli «Jm Centrum» ist am Samstag, 22. Dezember von 10 bis 12.30 Uhr ein letztes Mal im laufenden Jahr geöffnet und bleibt dann über die kommenden Feiertage geschlossen. Am Dienstag, 8. Januar , wird der Laden zu den üblichen Zeiten (mit vielen reduzierten Artikeln im Ausverkauf) wieder (e) geöffnet.
Frühpensionierungen, Vorruhestandsregelungen und Erstreckung der Kündigungsfrist auf sechs Monate sowie Weiterbetreuungsmassnahmen für Lehrlinge, sollen Härtefälle möglichst vermieden werden. Voraussichtlich knapp fünf Dutzend Kündigungen müssen ausgesprochen werden, bedauerte EKZ Eltop in ihrer Medienmitteilung; bei der Stellensuche der Betroffenen werden erleichternde Bedingungen angeboten; einige Angestellte können zudem firmenintern weiterbeschäftigt werden. Von den Schliessungen nicht betroffen sind die Elektroinstallationsgeschäfte von EKZ Eltop; die Dienstleistungen im Stark- und Schwachstrombereich, in der Gebäudeautomation und in der Telematik werden unverändert weitergeführt: In Bassersdorf wird dieses umfassende Angebot durch das rund 16-köpfige Elektroinstallationsteam unter Leitung von Patrick Crosara ab Firmensitz Branziring 2 auch in Zukunft nahtlos weiter gewährleistet.
Schliessungen erfolgen in Etappen Im kundenfreundlich hell und modern eingerichteten EKZ Eltop Fachgeschäft an der Klotenerstrasse 50 sind Filialleiter Gioele Masullo und seine Mitarbeiterin Madlen Marti von der Kündigungswelle betroffen. Gemäss Auskunft von Daniel Andermatt, Leiter Fachgeschäfte EKZ Eltop, werden die Ladentüren im Bassersdorfer Fachgeschäft in vier Wo-
Gioele Masullo muss eine neue Arbeitsstelle suchen: Seine Beratungen, ins besondere auch bezüglich Glühbirnenersatz (v.l. LED und Eco), sind bei der Kundschaft willkommen. (sr)
chen definitiv zugehen. «Um den Ablauf zu optimieren, werden die betroffenen 26 Filialen etappenweise – je nach Infrastruktur und mit Rücksicht auf personelle Umstände – etwas früher oder später geschlossen: Für das Verkaufslokal Klotenerstrasse 50 steht der Samstag, 19. Januar fest», erklärt Andermatt. Weiter ist zu erfahren, dass die Bassersdorfer Mitarbeiterin Madlen Marti ab Februar am Hauptsitz in Zürich weiterbeschäftigt werden kann. Mit dem Hauseigentümer der Bassersdorfer Liegenschaft Klotenerstrasse 50 sei EKZ Eltop bereits im Gespräch; hier sei trotz noch bestehendem Mietvertrag eine für alle Beteiligten annehmbare Lösung in Sicht.
Masullo schliesst zuerst Weiterbildung ab Auf persönliche Anfrage ist bei Fachgeschäftsleiter Gioele Masullo – die Bassersdorfer Filiale ist seit rund 15 Monaten sein Arbeitsplatz – zu erfahren, dass er die Ladenschliessung bedauert. «Wir haben viele treue Kun-
Das Dorf-Blitz-Team wünscht seiner Leserschaft erholsame Festtage und einen guten Rutsch in ein glückliches 2013.
den, welche insbesondere die Beratung schätzen sowie die grosse Auswahl an Spezialartikeln. Ich habe meine Berufslehre bei EKZ Eltop gemacht und werde im Oktober die Zusatzausbildung Detailhandelsspezialist abschliessen; sollte ich nichts anderes finden, bin ich sicher bis Ende Mai bei meinem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt. Der EKZ-Sozialplan sieht vor, dass – wenn jemand kurzfristig etwas findet – der unmittelbare Abgang gemacht werden kann. Weil dies sicher hier oder dort in den anderen zwei Dutzend Filialen so eintreffen dürfte, werde ich eingesetzt, wo es mich braucht.» Der 22-Jährige bezeichnet sich als Optimist; er hofft, bald wieder eine Anstellung zu findet. Weil Automobile schon seit Kindsbeinen seine private Leidenschaft sind, wird er seine Fühler in den kommenden Wochen auch in Richtung Autohandel ausstrecken. Seit vergangener Woche muss er sich jetzt aber zuerst um den saisonalen Ausverkauf kümmern; er dauert bis zum Tag der Ladenschliessung. ◾
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Bassersdorf
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Märchenhafter Adventssamstag versprühte Weihnachtsromantik
Der 32. Chlausmärt erfreute mit seinem Angebot Die winterliche Stimmung am zweiten Dezemberwochenende verzauberte den Dorfkern von Bassersdorf. Die rund 100 Verkaufsstände lockten die Besucher von nah und etwas ferner an. Von Mittags bis in die frühen Abendstunden herrschte friedliches Treiben und gemütliches Beisammensein.
Schnell fündig wurde, wer Handarbeiten aus verschiedenen Strickmaterialien suchte. Schmuckstücke in allen Grössen, Farben und Formen konnten betrachtet, geprüft und verglichen werden. Weihnächtlicher Schmuck, Kerzen, Engel oder festliches Geschirr gab es ebenso zu bestaunen.
Glänzende Augen von Susanne Beck Unter der weissen Schneedecke lud eine besonders märchenhafte Stimmung zum Bummeln ein und sogar ein paar Sonnenstrahlen zeigten sich zur Eröffnung des alljährlichen Marktes. Durch die Gässchen zu schlendern, hin und wieder an einem wunderbar weihnachtlich geschmückten Stand stehen zu bleiben, machte grosse Freude.
Überall begegneten sich Grüppchen von schwatzenden und lachenden Besuchern, die Stimmung war auf dem ganzen Gelände friedlich und zufrieden. Kinderaugen glänzten beim Betrachten des nostalgischen Karussells
oder auch beim künstlerischen Kinderschminken unter den geschulten Händen einer «Elfe». Samichlaus und Schmutzli verteilten kleinen und grossen Kindern Nüsse und Mandarinen; alle durften sich vor die beiden Ehrenmänner stellen. Feinstes Olivenöl, geräucherter Alaskalachs, Bergkäse, Hirschtrockenfleisch, edle Weine, frische Backwaren wie Brot, Zopf und Grittibänze und eine Vielfalt an anderen Köstlichkeiten wechselten die Besitzer.
klamme Finger wieder gewärmt werden konnten. Die verschiedenen Vereine boten zusammen mit den Standbetreibern den zahlreichen Besuchern Köstlichkeiten wie Stangenfondue, Raclette, Bassersdorfer Schüblige, Cervelats, Bratwürste, Marroni, Lebkuchen, Crêpes und anderes an. Beim Eindunkeln präsentierten sich die festlichen Beleuchtungen der geschmückten Stände dann vollends in ihrer weihnächtlichen Wirkung und ein schöner ◾ Adventstag fand sein Ende.
Gaumenschmaus Müde Beine erholten sich in den verschiedenen Vereins-Festzelten an gemütlichen Tischen, wo mit einem Punsch, Hauskaffee oder Glühwein
Die «Öpfelchüechli» wärmten auch klamme Hände.
In passender Kleidung wurde der Winternachmittag verbracht.
Kindergesichter wurden von einer «Elfe» wunderschön bemalt.
Feine Lebkuchen sind längst ein Geheimtipp. (Bilder: Susanne Beck)
Chlaus und Schmutzli begrüssten Gross und Klein.
Engel gehören zu den Weihnachtsmärkten im Dezember.
31.
Dezember 2012
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Bassersdorf
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Moritz Baumberger erzielte den zweiten Rang der Bauspengler
Spitzenplatz an der Lehrlings-Meisterschaft Intensive Vorbereitung
Peter Gut von der Spenglerei Erwin und Peter Gut AG in Bassersdorf ist stolz auf seinen ehemaligen Lehrling: Moritz Baumberger erzielte an den Schweizer Meisterschaften der Gebäudetechnik in Lugano den fantastischen zweiten Rang. von Mano Reichling Zugelassen an der Schweizer Meisterschaft waren zehn Teilnehmer der Berufsgattung Bauspengler der ganzen Schweiz, welche die Lehrabschluss-Prüfung mit mindestens der Note fünf bestanden hatten. Mit den Heizungsinstallateuren, Lüftungsanlagebauern, Sanitärinstallateuren und den Gebäudetechnikplanern massen sich weitere im Verband vereinte Berufsgattungen.
Note 5,3 als Ticket Moritz Baumberger aus Lindau ist ein selbstsicherer junger Handwerksgeselle, dem sein Beruf sichtlich gut gefällt. Die dreijährige Lehre als Bauspengler hat er im Sommer mit der Gesamtnote 5,3 abgeschlossen. Lehr-
Moritz Baumberger und sein stolzer Lehrmeister Peter Gut. (re)
personen im Ausbildungszentrum Winterthur, wo die Berufsschule auch ihren Sitz hat, machten den 18-Jährigen darauf aufmerksam, sich für die Schweizer Meisterschaften anzumelden. Dieser Wettbewerb für Gebäudetechniker hat heuer in Lugano stattgefunden und dauerte für Baumberger zwei intensive Tage. Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband Suissetec
will jungen Berufsleuten die Möglichkeit geben, das individuelle Können mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Landesteilen zu messen. Gleichzeitig haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier Gelegenheit, sich im nationalen Schaufenster vor Messebesuchern und Medien zu präsentieren und damit ihre Berufsgattung, aber auch sich selbst, im besten Licht darzustellen.
Moritz Baumberger konnte sich intensiv vorbereiten für den Wettbewerb. Eine Woche durfte er sich an den verschiedenen Techniken üben und das schnelle und exakte Arbeiten trainieren, das an solchen Wettbewerben gefragt ist. Zudem hat er in seiner Lehrfirma Unterstützung erhalten. Dabei konnte er eine ähnliche Arbeit ausführen, wie sie in grösserem Umfang auch am Wettbewerb gefordert war. Der Umstand, der «nur» zum zweiten Schlussrang geführt hatte, weiss Moritz Baumberger nicht. Die Punkte der Jury werden an der Rangverkündung auch nicht preisgegeben, die beiden ersten Ränge sind namentlich erwähnt, die übrigen Teilnehmer sind alle im dritten Rang klassiert. Vorläufig kann sich der ausgezeichnete Berufsmann in seiner ehemaligen Lehrfirma Erwin und Peter Gut AG bestätigen. Ob er die Weiterbildung zum Polier und allfällige andere Stufen in Angriff nehmen will, weiss er noch nicht. Sicher aber ist, dass er bald einmal in die Rekrutenschule einrücken wird. ◾
Rainbow-Chor sang zum Advent
Die Prüfungsarbeit kurz vor der Vollendung. (zvg)
Am ersten Adventswochenende füllte der Pfarrei-Gospelchor «Rainbow» nach einem Konzert in Brütten auch gleich zweimal die Kirche mit seinem «Irish-Celtic Folk Music»-Konzert bis auf den letzten Platz. Dirigent Roland Baur verstand es, das abwechslungsreiche Programm, welches in zwei Blöcken vorgetragen wurde, harmonisch zu leiten und der Folk-Band «Bow Triplets» die Begleitung der
Stimmen zu überlassen. Die irisch-keltischen Sehnsuchts-Gefühle und die Feinheit der Lieder füllten den Raum und vermittelten den Zuhörern eine festliche Stimmung. Was sich aus einer kleinen Gruppe in 23 Jahren entwickelt hat, ist mehr als nur Musik und Gesang, welche die Gemüter erhellt. Neue Sängerinnen und Sänger, besonders Tenöre und Bässe, sind im Chor willkommen. (sb)
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Bassersdorf
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Der Turnverein Bassersdorf war bei der Patengemeinde Aigle zu Besuch
Mit Asterix und Obelix den Röstigraben besiegt Seit Jahrzehnten besteht zwischen Bassersdorf und der Waadtländer Gemeinde Aigle eine Patenschaft. Obwohl auf politischer Ebene der Kontakt in den letzten Jahren etwas eingeschlafen ist, versuchen die Turnvereine beider Dörfer regelmässig den «Röstigraben» zu überwinden. So kam es auch, dass wir Bassersdorfer Turner von unseren Welschschweizer Kollegen dazu eingeladen wurden, sie anlässlich ihrer Abendunterhaltung zu besuchen. *** Zu zwölft traten wir an einem Freitagabend Mitte November – direkt nach der Arbeit – unser Abenteuer an. Nach mehrwöchiger Vorbereitung waren alle überglücklich, dass es endlich losging. So verwandelte sich unser Kleinbus rasch in ein «Partymobil» und die dreistündige Fahrt durch die dunkle und neblige Westschweiz verging wie im Flug. Kaum in Aigle angekommen, mussten wir anlässlich der Hauptprobe ab auf die Bühne, was nach dieser ausgelassen Anreise gar kein einfaches Unterfangen war. *** Mit im Gepäck hatten wir ein fast sechsminütiges Showprogramm, welches Barrenturnen, Springseilen, Aerobic und Akrobatik beinhaltete. Angepasst an das Gesamtmotto «Comics» verkleideten wir uns als Asterix und Obelix. Dabei stellte sich vor allem die turntaugliche Montage der Perücken und Schnurrbärte als grosse Herausforderung dar. Trotz ungewohntem Tenue und einer verpatzten Hauptprobe gelang uns am Samstagabend eine top Vorführung, welche beim Westschweizer Publikum sehr gut ankam. Auch
unsere Gastgeber waren voll guten Lobes, nur leider schlichen sich dann bei der Wiederholung am Sonntagnachmittag doch noch einige Patzer ein. *** Zwischen den turnerischen Terminen nutzten wir die Zeit, um Aigle und die Umgebung besser kennen zu lernen. So liessen wir uns während einer informationsreichen Führung die noch produktive Salzmine im Nachbarsdorf Bex zeigen. Dabei wird wohl allen Beteiligten die ruppige Fahrt mit dem schon fast herzig anmutendem Stollenzug noch lange in Erinnerung bleiben. Zudem besichtigten wir an einem sonnigen, aber kühlen Tag das am Genfersee liegende Château de Chillon und genossen erholsame Stunden in einem nahegelegenen Thermalbad.
Schlussbild des Bassersdorfer Showprogramms. (Bilder: zvg)
*** Auch wenn sich nur die wenigsten von uns noch an das Schulfranzösisch erinnerten, so konnte doch die eine oder andere amüsante Unterhaltung mit unseren Waadtländer Turnkollegen geführt werden. In einer improvisierten Zeremonie durfte ich dann dem gastgebenden Vereinspräsidenten Fabrice Cottier die mitgebrachten Geschenke überreichen. Unter anderem war auch eine Einladung von unserer Gemeindepräsidentin an ihre Amtskollegen von Aigle mit dabei. Keine Ahnung, wie die Lokalpolitiker diese Geste aufnehmen. Ihre einheimischen Turner haben auf jeden Fall unsere Einladung angenommen und werden in gut einem Jahr die Deutschschweiz bereisen. Turnverein Bassersdorf Daniel Vogler
Das Team «Asterix und Obelix» kurz vor der Aufführung.
Die Turnergruppe vor dem Château de Chillon.
Dritte Aviatikbörse in der bxa Auch in diesem Jahr trafen sich Ende November rund 600 Fans der zivilen und militärischen Fliegerei in der Mehrzweckhalle der bxa an der bereits zur Tradition gewordenen Aviatikbörse. Rund 50 Händler aus dem In- und Ausland hatten an diesem Wochenende ihre Stände aufgebaut und boten ihre Sammelstücke aus der Welt der Fliegerei zum Kaufen oder Tauschen an. Neben
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Konzert von Blues Max & the Koechli im Franziskuszentrum
Blues, Konfirmandenanzug und Suppenhuhn Blues Max alias Max Werner Widmer begeisterte das Publikum im Franziskuszentrum nicht nur mit Musik, sondern auch mit witzigen Gedichten und Geschichten. «Light» oder die Leichtigkeit des Seins waren Themen des Programms.
haucht: «Die zarti Huut, so nahtlos brun, keis Fältli dra… » entpuppt sich bald als Ode an unsere Nationalwurst; «Dä huerä geili Servila».
Viele Inspirationen
von Catherine Pfister Das Franziskuszentrum war bis zum letzten Platz besetzt, als die Kulturund Bibliothekskommission Ende November zum Abend mit Blues Max & the Koechli eingeladen hatte. Die Musik, die der Ostschweizer in Begleitung von Richard Koechli spielt, ist Blues. Singt oder dichtet Max aber, schwindet beim Publikum jegliche Melancholie, welche dem ursprünglichen afroamerikanischen Blues zugesprochen wird. Im Gegenteil, da bleibt meist vor Lachen kein Auge trocken.
Geschichten aus dem Alltag Blues Max lässt sich kaum beschreiben. Mit einer etwas rauchigen und dennoch sanftmütigen Stimme spricht er einen Zürcher Dialekt, der bei alteingesessenen Bewohnern im «Chreis
Blues Max & the Koechli begeisterten das Publikum. (cp)
Cheib» zu finden ist. In seinen Geschichten und Liedern erzählt er vom Alltag des kleinen Mannes, von Managern, modernen Kommunikationsmitteln, über die Auswüchse in Sachen Anglizismen und nicht zuletzt, mit einer guten Portion Selbstironie, vom Musiker, der am Montagmorgen einem Monster im Badezimmerspiegel gegenübersteht und meint: «Ich känn di zwar
nöd, aber ich wäsche dich jetzt glich.» Blicke in seine Vergangenheit zum Kauf des Konfirmandenanzugs, der beinahe in einer Konfektionskatastrophe endet, sowie weitere zahlreiche komische Pointen und irrwitzige Gedankensprünge entlocken dem Publikum öfter ein schallendes Lachen. Das Liebeslied, bei dem der Musiker und Sänger lustbetont ins Mikrophon
Inspiriert werde er bisweilen auch von jungen Leuten in der Clearasil-Phase, so Blues Max. Wenn mehrere davon in ein Tram steigen, sei das bisweilen wie wenn man ein Hundeheim in ein Vogelschutzreservat setze. Zur Musik von Wooly Bully (oder Bule Bule) singt er dann auch die Geschichte vom pubertären Güggel mit Migrationshintergrund und kulturellem Schleudertrauma, der sich nicht traut, die Strasse zu überqueren. Fatalerweise zählt dieser auf die Hilfe eines debilen Suppenhuhnes, was schlussendlich in einem Konflikt mit «de Bulle» (Polizei) endet. Die Zuschauer halten sich die Bäuche vor Lachen. Zum Schluss entlockt das vom Künstler im Laufe des Abends als sehr aufgeschlossen gelobte Bassersdorfer Publikum Blues Max & the Koechli mit kräftigem Applaus mehrere Zugaben, bevor es munter und ganz bestimmt ohne Winter-Blues in die ◾ kalte Nacht entschwindet.
Kinder besuchten Samichlaus im Wald Lauthals verkündete ein Dreikäsehoch, dass er sicher keine Angst vor dem Samichlaus habe. Dies war bei
der Besammlung in der Gärtnerei im Landheim Brüttisellen, bevor sich der Fackelzug mit 46 Kinder und 45
Erwachsenen auf den Weg zur stimmungsvollen Begegnung mit Samichlaus und Schmutzli machte. Im
kleinen Wäldchen unterhalb des Landheims wartete Gross und Klein darauf, dass die beiden Respekt heischenden Personen sich hinzu gesellten. Dann wurde es feierlich still, und der eingangs erwähnte Knirps war sichtlich froh, ziemlich weit weg die Hand des Vaters halten zu können. Nun, der sanftmütige Chlaus erhielt einen oft gebrauchten Nuggi eines mutigen kleinen Knaben, Chlaus und Schmutzli wurden mit Liedlein, Versen oder aus sichtbarer Ängstlichkeit wortlos beehrt, und jedes Kind erhielt vom Schmutzli einen Chlaussack geschenkt. Organisiert war die feierliche und für die Kinder sicher eindrückliche Begegnung vom Elternforum Bassersdorf in Zusammenarbeit mit dem Landheim, in dessen Gärtnerei im Anschluss an die Feier warme Getränke und Snacks offeriert wurden. (re)
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Dorf-Blitz
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Brütten sowie den Leserinnen und Lesern des Dorf-Blitz besinnliche Festtage und alles Gute für das Neue Jahr! Leitlinien zur Kommunikation Der Gemeinderat hat diesen Sommer Leitlinien zur Kommunikation erarbeitet, welche als Leitfaden für die Öffentlichkeitsarbeit der Politischen Gemeinde Brütten dienen. Da Brütten eine Einheitsgemeinde ist, hat sich auch die Schulpflege im Wesentlichen an die Leitlinien zu halten. Es gibt jedoch gewisse Abweichungen im Schulbetrieb. Aus diesem Grund hat die Primarschule Brütten schulspezifische Leitlinien zur Kommunikation erarbeitet, welche als Ergänzung die-
nen. Die nun genehmigten Leitlinien zur Kommunikation wurden vom Gemeinderat genehmigt. Diese werden demnächst auf der Homepage der Politischen Gemeinde aufgeschaltet.
Jahresende Der Gemeinderat Brütten wünscht allen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Brütten besinnliche Festtage und alles Gute für das neue Jahr! Gemeinderat Brütten
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben über die Festtage – vom Montag, 24. Dezember 2012 bis Mittwoch, 2. Januar 2013 – geschlossen. Bei Todesfällen während dieser Zeit ist das Bestattungsamt unter der Nummer 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Ab Donnerstag, 3. Januar 2013 stehen wir Ihnen zu den gewohnten Öffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung.
Weniger Trinken – Ihr Ziel? Wann haben Sie das letzte Mal angestossen? Ein Feierabend-Bier, ein guter Rotwein zum Essen, ein «Verdauerli» danach. Alkohol spielt in unserem Leben oft eine wichtige und genussvolle Rolle. Bei einigen Menschen wird der Genuss aber zunehmend zum Verdruss. Alkohol wird – Schritt für Schritt – in grösseren Mengen, in kleineren Abständen, vielleicht auch öfters alleine getrunken. Schleichend wird der Konsum problematisch. Die betroffene Person versucht, weniger zu trinken. Und merkt, dass dies gar nicht so einfach ist. Sie befürchtet, dass ihre Gesundheit leidet, dass sie langsam in eine Abhängigkeit schlittert. Was tun? Genau für diese Personen wurde das «kontrollierte Trinken» entwickelt. Die Zeiten sind vorbei, in denen Abstinenz als der einzige Königsweg in der Behandlung von Alkoholproblemen galt. Für einige Menschen ist es sinnvoll, ihren Alkoholkonsum eigenverantwortlich und doch unterstützt zu reduzieren, ohne ganz darauf zu verzichten. Der zehnwöchige Gruppenkurs der Integrierten Suchthilfe Winterthur holt diese Menschen ab. Er wird zum vierten Mal durchgeführt und startet am 27. Februar 2013. Anmeldungen zum Vorgespräch sind schon jetzt willkommen. Das Programm wird auch in Einzelgesprächen angeboten. Mehr Informationen zum Angebot finden Sie unter www.alkohol.winterthur.ch/kontrolliertes Trinken. Integrierte Suchthilfe Winterthur, Departement Soziales, Stadt Winterthur
Brütten
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Mehrmals tägliches Querlüften beugt gegen Schäden vor
Durchzug verhindert Schimmelpilz Vor allem im Winter kann es vorkommen, dass sich in bewohnten Räumen, an Decken oder an Wänden Schimmelpilz bildet. Mehrmals tägliches Querlüften (Durchzug) trägt dazu bei, die Feuchtigkeit abzuführen und Schimmelpilz zu verhindern. In Wohnräumen entsteht Feuchtigkeit beim Kochen und Abwaschen oder beim Duschen und Baden. Eine gewisse Menge Feuchtigkeit nimmt die Raumluft in Form von Wasserdampf auf. Diese Fähigkeit sinkt bei abnehmender Temperatur: Kalte Luft kann weniger Wasser aufnehmen als warme Luft. Kühlt warme feuchte Luft ab, so kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit. Davon betroffen sind kalte Flächen wie Fensterstürze oder Wände gegen das Aussenklima. Bleiben die Oberflächen über längere Zeit feucht, bilden sich pelzartige Beläge und Flecken – sogenannter Schimmelpilz. Dieser kann bei den Bewohnern zu Reizungen der Augen und Atemwege führen und Tapeten, Möbel und ganze Bauteile zerstören.
Kippfenster sind tabu Doch wie lässt sich überschüssige Feuchtigkeit vermeiden? Entscheidend ist das richtige Lüften. Als Grundregel gilt: Rund dreimal pro Tag während fünf bis zehn Minuten kräftig Durchzug machen (querlüften), also die Fenster vollständig öffnen. So wird die Raumluft erneuert, ohne dass die Wände auskühlen. Besonders wichtig ist das Stosslüften nach dem Duschen und Baden. Beim Kochen und Abwaschen ist es sinnvoll, den Dampfabzug
Geburten
Weitere Informationen
Schimmelpilz kann ganze Bauteile zerstören. (zvg)
einzuschalten oder die Fenster zu öffnen. In Minergie-Gebäuden erfolgt der konstante Luftwechsel automatisch durch die Komfortlüftung. Ein offenes Kippfenster ist während der ganzen Heizperiode zu vermeiden. Die Raumluft wird kaum erneuert, die Zimmertemperatur kühlt unnötig ab. Steht ein Kippfenster bei Minustemperaturen während 24 Stunden offen, verpuffen 4 Liter Heizöl pro Tag in den Winter hinaus. Wer die Fenster öffnet, weil er zu warm hat, bekämpft das Problem am falschen Ort. Ist die Raumtemperatur zu hoch, muss die Heizung richtig eingestellt werden. Thermostatventile regulieren die Temperatur in den einzelnen Räumen. Die folgenden Durchschnittswerte helfen bei der richtigen Einstellung: • Badezimmer: 23 Grad Celsius = Position 4 am Thermostatventil;
17. November 2012 Cosima Leonie Meyer Tochter von Judith Meyer und Robert Steidl Meyer Chätzlerweg 2A Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten
• Wohn-/Aufenthaltsbereich: 21 Grad Celsius = Position 3; • Schlafräume, Flur: 18 Grad Celsius = Position 2; • wenig genutzten Räume = Position *.
Der Schimmelpilzbefall kann auch bautechnische Ursachen haben: Schlechte Wärmedämmung, Wärmebrücken, Feuchtigkeit in der Baukonstruktion. Lassen Sie den energetischen Zustand des Gebäudes durch einen Energiefachmann analysieren und legen Sie mit ihm notwendige Sanierungsschritte fest. Für weitere Fragen können sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Brütten an ihre Energieberatung wenden: Energieberatung Region Winterthur, c/o Nova Energie GmbH, Rüedimosstrasse 4, 8356 Ettenhausen, Telefon 052 368 08 08, Fax 052 368 08 18, energieberatung@ eb-region-winterthur.ch und www.eb-region-winterthur.ch. (e)
(e)
Check-Ups: Wann sind diese sinnvoll? Referat und Diskussion für Gesundheitsinteressierte Dienstagabend, 22. Januar 2013, Gemeindesaal Brütten Über Sinn und Unsinn von Vorsorgeuntersuchungen wird unter Fachleuten gestritten. Verschiedene Untersuchungen werden immer wieder angeboten, sind aber bei den meisten Menschen ohne Nutzen. Wichtig ist das Gespräch mit dem Arzt, der Ärztin vor dem Check-Up. Ein Check-Up ist mehr als nur eine körperliche Untersuchung und ein Labortest. Im Gespräch erfährt Ihr Arzt mehr über Ihre Lebensumstände, Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten und über aktuelle Beschwerden. Auch die Befürchtungen, an einer bestimmten Krankheit zu leiden, sollten besprochen werden, um anschliessend das tatsächliche Risiko für diese Krankheit abzuklären. Mit allen diesen Informationen können dann gezielt die richtigen Untersuchungen gewählt werden. Welche Untersuchungen wann sinnvoll sind, wird Dr. Franz Baumann, Hausarzt in Brütten, in einem Referat mit anschliessender Diskussion vorstellen. Wann: Dienstagabend, 22. Januar 2013 Zeit: 20 bis 21.30 Uhr Wo: Gemeindesaal Brütten Referent: Dr. med. Franz Baumann Wer: Alle Personen, die sich mit Gesundheitsvorsorge-Themen auseinandersetzen möchten Kosten: kostenlos Ein Angebot der Kommission Gesundheitsförderung & Suchtprävention Brütten
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
AZiG-Delegiertenversammlung gibt grünes Licht
Projektwettbewerb für Sanierung und Erweiterung Die Delegierten des Zweckverbandes Alterszentrum im Geeren (AZiG) mit Sitz in Seuzach, stellten sich an ihrer Delegiertenversammlung von Ende November nach einer sachlich geführten Diskussion einstimmig hinter die vom Vorstand präsentierte Machbarkeitsstudie. Damit kann für das zukunftsweisende Vorhaben der Projektwettbewerb ausgeschrieben werden. Der aufgezeigte Kostenrahmen von 40 bis 45 Millionen Franken ist für das AZiG finanzierbar und führt nur partiell zu kleinen Taxerhöhungen. An der Delegiertenversammlung vom Dezember 2009 wurde ein erstes Grobprojekt «Bartelt» für die Sanierung und Erweiterung des AZiG in der Grössenordnung von rund 30 Millionen Franken mit dem Auftrag abgelehnt, es sei bezüglich der Ausbaupläne eine Zweitmeinung einzuholen. Ging das Grobprojekt «Bartelt» noch von 156 benötigten Pflegeplätzen aus, ergab eine breit abgestützte Bedarfserhebung in den zwölf Verbandsgemeinden deutlich höhere Bedarfszahlen. Diese bildeten eine wichtige Grundlage für die «Strategie 2020», die folgende Eckwerte festlegt: • Das AZiG verfügt in 146 Zimmern über 168 Langzeit- und 6 Kurzzeit pflegeplätze und damit über insgesamt 174 Betten (2012: 98 Zimmer, 134 Betten). • Alle Zimmer haben eine eigene Nasszelle; das Angebot an Einzelzimmern ist zulasten von Doppelzimmern stark erhöht. • Das AZiG ist auf den Betrieb als reines Pflegeheim ausgerichtet. Die Betreuung der stark pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner erfolgt in Wohngruppen. • Das AZiG verfügt über ausgebaute unterstützende Dienste (Aktivierung, Gymnastik) und über ein
Entlastungszentrum für pflegende Angehörige. Die ausserordentliche Delegiertenversammlung vom 30. Juni 2011 gab auf der Basis der Strategie 2020 grünes Licht für die Inangriffnahme des Planungsprozesses «Sanierung und Erweiterung des AZiG».
Machbarkeitsstudie Eine umfassende Ist-Analyse bildete unter Berücksichtigung der in der Strategie 2020 definierten Rahmenbedingungen die Grundlage für das künftige Betriebskonzept und die daraus abgeleitete Raumplanung. Das Betriebskonzept wiederum war Ausgangslage für die Erarbeitung einer detaillierten Machbarkeitsstudie, die über mehrere Stufen entsprechend den Vorgaben aus der Strategie 2020 und dem Betriebskonzept optimiert worden ist. Sie zeigt auf, dass auf dem Areal des AZiG durch ein kombiniertes Sanierungs- und Erweiterungsprojekt das Angebot quantitativ und qualitativ so ausgebaut werden kann, dass der aufgrund der demografischen Bevölkerungsentwicklung für das Jahr 2025 prognostizierte Bedarf an Langzeitpflegeplätzen abgedeckt
Das Alterszentrum im Geeren soll saniert und erweitert werden. (zvg)
wird. Sie zeigt auch auf, dass Eingriffe in bestehende Gebäudeteile aus Kostengründen möglichst klein zu halten sind. Im Weiteren beinhaltet sie eine Grobkostenschätzung in der Grössenordnung von 40 bis 45 Millionen Franken. Vergleicht man die Studie Bartelt (30 Millionen für 22 zusätzliche Betten) mit der nun vorliegenden Machbarkeitsstudie (41,5 Millionen für 40 zusätzliche Betten), erkennt man, dass sich die geschätzten Kosten zwar auf einem vergleichbaren Niveau bewegen, dass aber jetzt ein ungleich höherer Mehrwert bezüglich der Räumlichkeiten für unterstützende Dienste und ähnliches resultiert. Eine Vergleichskalkulation der Taxen pro Zimmerkategorie 2012/20 zeigt, dass die Investitionen dank der höheren Belegungszahlen nur zu bescheidenen Taxaufschlägen führen. Auch lassen sich Abschreibungen und Zinsaufwand über die Laufende Rechnung finanzieren.
Blick in die Zukunft Der weitere Fahrplan sieht wie folgt aus: • 2013: Durchführung Projektwettbewerb ; • 2014: Ausarbeitung Vorprojekt und Projekt; • 2015: Abstimmung über die Kreditvorlage in den Verbandsgemeinden, Baueingabe; • 2016: Baubewilligungsverfahren, Ausschreibung/Wahl GU; • 2017/18: Erstellen der Neubauten; • 2019/20: Umbau der bestehenden Gebäude. Für den anstehenden Projektwettbewerb werden zwar wichtige Kennzahlen wie Bettenzahl, Raumplanung und weiteres als Vorgaben gesetzt, wie sie diese räumlich und gestalterisch umsetzen, darin sind die Wettbewerbsteilnehmer frei. Sicher ist: Man darf auf die Resultate gespannt sein, die gegen Ende 2013 im Rahmen einer Projektpräsentation auch der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Neben dem Projektwettbewerb wird zudem die Anpassung der für das AZiG gültigen Bau- und Zonen-
Neuer Präsident Nachdem die beantragte Fusion der beiden Gemeinden Wiesendangen und Bertschikon per 1. Januar 2014 von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern genehmigt worden ist, wird im Herbst 2013 die neue Exekutive gewählt. Der bisherige Wiesendanger Gemeinderat und AZiG-Verbandspräsident Urs Borer hat sich entschieden, im Herbst 2013 nicht mehr zu kandidieren und deshalb auch sein Amt als AZiG-Verbandspräsident per 31. Dezember 2012 abzugeben. Nach 14 Jahren im Vorstand, davon 10 Jahre als Präsident, wurde Urs Borer sein enormer Einsatz zugunsten des AZiG von den Delegierten mit grossem Applaus verdankt. Einstimmig wurde der Neftenbacher Gemeinderat Urs Müller als Nachfolger von Urs Borer zum neuen AZiG-Verbandspräsidenten gewählt. Er bekleidete bisher das Amt des Vizepräsidenten und leitete im Vorstand den Finanzausschuss. Damit ist die angesichts des anstehenden komplexen Sanierungs- und Erweiterungsprojektes so wichtige Kontinuität in der Verbandsführung sichergestellt. (e)
ordnung der Gemeinde Seuzach in Angriff genommen. Diese sieht eine maximale Gebäudehöhe von nur 11,4 Metern vor – eine Einschränkung, die ein dem ausgewiesenen Pflegebettenbedarf entsprechendes Sanierungsund Erweiterungsprojekt schlicht unmöglich machen würde. Die Delegiertenversammlung genehmigte zudem den Voranschlag 2013, der bei Einnahmen von 13,9 und Ausgaben von 13,8 Millionen Franken einen kleinen Überschuss von rund 100 000 Franken vorsieht. Das erfreuliche Fazit: Die Taxen für Bewohnerinnen und Bewohner bleiben unverändert und erfahren keine Erhöhung. (e) Vorstand Zweckverband Alterszentrum im Geeren
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Dorf-Blitz
Brütten
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Ab 2013 beträgt der Steuerfuss 86 (plus 3) Prozent; Budget mit Änderung genehmigt
Es werden wieder Weisungsbroschüren verschickt Obwohl die Brüttener Stimmbürger für 2013 eine Steuererhöhung von drei Prozent zu genehmigen hatten, wurden für einen «Service public» beantragte Mehrkosten genehmigt. Entgegen dem damit verbundenen Sparwillen der Exekutive werden mit einem zusätzlichen Jahresaufwand von rund 6000 Franken künftig wieder Weisungsbroschüren gedruckt.
der Ersatz der Sanitäranlagen, die Erneuerungen der Akkustikdecke und der Böden sowie Malerarbeiten notwendig. In dem mit 86 Steuerprozenten errechneten Voranschlag 2013 wird mit einem Aufwand von 9,8 Millionen und einem Ertrag von 9,6 Millionen Franken gerechnet. Mit Mehrheitsbeschluss wurde das Budget genehmigt; der Aufwandüberschuss von 192 000 wird aus dem Eigenkapital gedeckt.
von Susanne Reichling
Ungewöhnlicher SVP-Antrag Gemeindepräsident Martin Graf begrüsste im Mehrzwecksaal Chapf die 69 Stimmberechtigten an der letzten Versammlung der Politischen Gemeinde im 2012 mit humorigen Worten. Das Datum der diesjährigen Budgetversammlung am 6. Dezember – dem Chlausabend – sei nicht wirklich ideal. «Ich freue mich aber, Sie alle hier zu sehen. Wahrscheinlich haben Sie keinen Vers zum Aufsagen gewusst oder Angst vor dem Samichlaus gehabt und sind darum lieber hierher gekommen?», vermutete Graf. Er versicherte, er habe ausgerechnet, dass erst 2018 der Chlaustag wieder auf den ersten Donnerstag im Dezember falle. «Hoffentlich denkt die dannzumal amtierende Exekutive daran, die Sitzung auf einen anderen Wochentag zu verschieben», meinte der Präsident weiter und verkündete, nach der Versammlung lade die Gemeinde zum Jahresabschluss zu einem gemeinsamen Apéro im Foyer ein.
Die Weisungsbroschüre wird im Vorfeld der Gemeindeversammlungen in Brütten künftig wieder in alle Haushaltungen verteilt. (sr)
Steuerkraft eingebrochen Das ersten zwei Traktanden, die Genehmigung der teilrevidierten Zweckverbandsstatuten der Amtsvormundschaft für Erwachsene Winterthur Land sowie Kreditgenehmigung für den Neubau Regenwasserkanal und Belagssanierung Unterdorfstrasse (615 000 Franken), wurden trotz einiger kritischer Wortmeldungen gutgeheissen. Mehr zu reden gab der vom Gemeinderat unterbreitete und von Finanzvorstandvorstand Ruedi Bosshart erläuterte Voranschlag 2013. Er meinte: «Die von jetzt 83 auf neu 86 Prozent beantragte Steuererhöhung ist mit der in Brütten überraschend um rund zehn Prozent eingebrochenen Steuerkraft zu begründen.» Die genaue Ursache lasse sich nur vermuten: Vielleicht seien mehrere Einzelpersonen die weniger ver-
Vereine Brütten
dienen würden, der Grund. Nur einem Ereignis sei die Ursache für den Rückgang kaum zuzuordnen, doch löse diese neue Situation natürlich Kummer aus. «Möglicherweise handelt es sich ja nur um einen Steueraufschub», sinnierte Bosshart.
Sanierung Gemeindesaal Auch wenn das Eigenkapital der Gemeinde noch immer bei rund 10,5 Millionen Franken liege, stufe er die beantragte Steuererhöhung um drei Prozent als sinnvoll ein, erklärte der Finanzchef. Dies auch darum, weil durch diese Massnahme nicht beim Investitionspaket abgespeckt werden müsse. Im kommenden Jahr sind Nettoinvestitionen von rund 1,85 Millionen Franken vorgesehen; mit 400 000 Franken schlägt die Sanierung des Gemeinde saals zu Buche. Unter anderem sind
Einen in seiner Partei eher ungewöhnlichen Antrag zum vorliegenden Budget stellte Ortsparteipräsident Urs Knecht. Normalerweise sei die SVP, wenn es um Kostenbegehren in der Finanzplanung gehe, mehrheitlich kritisch bremsend. «Für einmal beantragen wir Mehrkosten», verkündete Knecht und beantragte, dass – mit Kostenfolgen von rund 6000 Franken, zusätzlich zum beantragten Voranschlag – die Weisungsbroschüren künftig wieder gedruckt und in alle Haushaltungen verteilt werden. «Die Exekutive hat diesen ‹Service public› im Vorfeld dieser Versammlung erstmals gestrichen; Interessierte konnten die Weisungen zwar ab Webseite herunterladen oder am Schalter auf der Gemeindeverwaltung ausdrucken lassen. Namens der SVP beantrage ich, dass dieser Entscheid wieder rückgängig gemacht wird», meinte Knecht. Die 69 Stimmberechtigten befürworteten das SVP-Begehren mit
«s’Chilefäischter» nur noch alle zwei Monate
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Erfolgreicher Chlausbesuch 2012 Auch dieses Jahr durfte der Chlaus wieder viele Familien und rund 70 Kinder besuchen. Der Stiftung PluSport Behinderten Sport Schweiz konnten wir einen grösseren Betrag überweisen. Allen Spenderinnen und Spendern vielen herzlichen Dank. Ebenfalls ein grosses Dankeschön allen Beteiligten für Ihren Einsatz! Chlausgruppe Brütten
Vorab zur Versammlung der Politischen Gemeinde Brütten genehmigten auch die 33 Stimmberechtigten der Reformierten Kirchgemeinde den von der Kirchenpflege unterbreiteten Voranschlag 2013 mit Beibehaltung des Steuerfusses bei 13 Prozent. In der Laufenden Rechnung (Aufwand 566 900 gegenüber Einnahmen von 483 600 Franken) wurde die Entnahme des Aufwandüberschusses in Höhe von 83 300 aus dem Vermögen genehmigt; das Eigenkapital reduziert sich dadurch auf rund 765 000 Franken. Die Mehrausgaben begründete Kirchenpflegepräsident Martin Egli unter anderem mit Mindereinnahmen bei den Steuern (minus 45 800), erhöhten Gottesdienst-Kosten (plus 11 500 gegenüber Vorjahr) sowie mit den erweiterten Angeboten zum Thema Bildung, Spiritualität und Kultur. Unter dem Aspekt machbarer Kosteneinsparungen beantragte die Kirchenpflege, das bisher elf Mal jährlich erscheinende Brüttener Kirchenblatt «s’Chilefäischter» künftig nur noch alle zwei Monate zu produzieren. Es gab keine Opposition: Das Budget 2013 wurde ohne Gegenstimme gutgeheissen. (sr)
Nürensdorf
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Dorf-Blitz
12/2012
Aus Behörde und Verwaltung
Jahresbericht 2012 der Arbeitsgruppe Ökologie
Erfolgreiche Massnahmen im ökologischen Bereich Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe «Ökologie in Nürensdorf» hat seit der Gründung diverse ökologische Massnahmen realisieren können. Am 25. Januar 2012 erhielt die Gemeinde Nürensdorf das Energiestadt-Label.
Energiebuchhaltung Seit 2011 führt die Gemeinde eine Energiebuchhaltung und hat damit neben den energetischen Zustandsanalysen der Gebäude ein weiteres Planungs- und Kontrollsystem der Gemeindeliegenschaften. Bei der aus der Zustandsanalyse resultierenden energetischen Sanierung des Schulhauses Oberwil wurden die Kellerdecke und der Estrichboden isoliert, die Fenster im Erdgeschoss
und Treppenhaus ersetzt, die Eingangstüre ausgewechselt und die Heizung optimiert. Die Investitionen beliefen sich auf 60 000 Franken. Mit den Ende 2011 fertig gestellten Massnahmen konnte trotz der Kälteperiode im Winter 2012 der jährliche Heizölverbrauch von durchschnittlich 9100 Liter auf neu rund 5100 Liter reduziert werden. Gleichzeitig konnten die wohnhygienischen Bedingungen mit einem behaglicheren Raumklima und verbessertem Schallschutz gesteigert werden.
LED-Beleuchtung Bei Strassenbauprojekten wird die Beleuchtung auf LED-Leuchten umgestellt. In diesem Jahr wurden der Brauereis owie der Breitweg mit LED-Leuchten
Neue Bushaltestelle für die Linie 658
mit einem wesentlich tieferen Stromverbrauch und längerer Lebensdauer ausgestattet. Das für die Subventionierung von Solaranlagen vorhandene Budget konnte dieses Jahr fast vollständig ausgeschöpft werden. Besonders gefreut hat die AG Ökologie, dass im Herbst 2012 die zweite grössere Photovoltaik-Anlage von einer privaten Bauherrschaft realisiert wurde. Total wurden im Jahr 2012 in der Gemeinde fast 300 Quadratmeter Sonnenkollektoren erstellt.
Gebäudebewertung Der per 1. Januar 2009 ins Leben gerufene zur Hälfte subventionierte Energiecheck wurde Mitte Jahr mit einem hälftigen Beitrag an den Gebäudeausweis der Kantone (Geak)
ergänzt. Mit dem Geak wird eine energetische Bewertung von Gebäuden ermöglicht (Energieetikette). Für die Ausarbeitung eines Detailprojektes und Baueingabe für das Solarkraftwerk Hatzenbühl mit einer Leistung von jährlich rund 110 000 Kilowattstunden hat der Gemeinderat am 13. November ein Kredit von 25 000 Franken bewilligt. Der Entscheid über die kostendeckende Einspeisevergütung für das Projekt wird im 1. Semester 2013 erwartet. Die AG Ökologie konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist ein äusserst positives Feedback spürbar. Die Arbeitsgruppe Ökologie wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen. Arbeitsgruppe Ökologie
Jetzt Skibindung einstellen Rund die Hälfte der verunfallten Skifahrerinnen und Skifahrer verletzt sich an Knien, Beinen oder Füssen. Etliche dieser Unfälle liessen sich durch die rechtzeitige Einstellung der Skibindungen durch eine Fachperson vermeiden. Dabei stellt der Sportfachhändler mit einem Prüfgerät sicher, dass die Skibindungen korrekt nach Alter, Grösse, Gewicht, Sohlenlänge und Fahrstil der Skifahrerin oder des -fahrers eingestellt sind. Dies ist wichtig, weil nur eine individuell eingestellte Skibindung im richtigen Moment auslöst. Zur Bescheinigung klebt er die bfu-Skivignette auf den rechten Ski, sie erinnert an den nächsten Prüftermin. Ein Beleg mit den Einstellwerten gilt als Bestätigung.
Tipps
Seit dem 9. Dezember gilt der neue Fahrplan. Der Wunsch aus der Bevölkerung für eine neue Bushaltestelle konnte erfüllt und somit das Angebot der Linie 658 verbessert werden. Die Buslinie 658 wurde mit einer zusätzlichen Haltestelle «Nürensdorf Lindauerstrasse» (links im Bild, rot markiert) ergänzt. Der bisherige Haltestellenstandort beim Volg/Post bleibt, nur die Bezeichnung ändert sich auf «Nürensdorf Zentrum». Gemeinde Nürensdorf Ressort Infrastruktur + Versorgung
• Lassen Sie Ihre Skibindung vor jeder Saison von einer Fachperson einstellen. • Wählen Sie dazu nur ein Sportgeschäft mit Bindungseinstell-Prüfgerät. • Nehmen Sie Ihre Skischuhe für die Bindungskontrolle mit. • Geben Sie Ihre persönlichen Daten korrekt an (Grösse, Gewicht, Alter, Fahrstil). • Verlangen Sie die Quittung aus dem Bindungseinstell-Prüfgerät und die bfu-Skivignette. Eine Liste der Sportgeschäfte, die die bfu-Skivignette vergeben, ist unter www.bfu.ch zu finden. BfU – Beratungsstelle für Unfallverhütung Hodlerstrasse 5 a, 3011 Bern info@bfu.ch; www.bfu.ch Telefon 031 390 22 22
Dorf-Blitz
Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Naturschutzobjekte
Betreuungsvertrag
Die bestehende Verordnung, datiert vom 3. Dezember 1990, umfasst 46 Schutzobjekte. Die Naturschutzkommission hat in Zusammenarbeit mit der Firma Aqua Terra sämtliche inventarisierte Naturschutzobjekte sorgfältig evaluiert, inventarisiert und fotografiert. Im Resultat werden 14 Objekte neu unter Schutz gestellt, neun Objekte situativ angepasst und fünf bedeutungslos gewordene aus der Unterschutzstellung entlassen. Die Eigentümer wurden in den Prozess eingebunden. Die eingegangenen Stellungnahmen konnten überwiegend berücksichtigt werden. Die Naturschutzobjekte weisen eine Fläche von total rund zehn Hektaren auf. Der Gemeinderat hat nun, gestützt auf den Antrag der Naturschutzkommission, die revidierte Verordnung über die Naturschutzobjekte festgesetzt. Der Beschluss wird amtlich publiziert und die Verordnung öffentlich aufgelegt.
Gestützt auf das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht ist es notwendig, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeinstitutionen einen schriftlichen Betreuungsvertrag abzuschliessen. Dabei gelangt derselbe Betreuungsvertrag zur Anwendung, wie dieser in den übrigen Pflegezentren der von der Gemeinde beauftragten Betreiberin (KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit) gilt. Dasselbe gilt auch für die Tarifordnung 2012, welche der Gemeinderat genehmigt hat.
Öffnungszeiten über die Feiertage 2012/13 Die Gemeindeverwaltung Nürensdorf (nur Einwohnerkontrolle, Steueramt, Bestattungsamt) ist über die Feiertage Weihnachten/Neujahr 2012/13 wie folgt geöffnet: Donnerstag, Freitag, Donnerstag, Freitag,
27. Dezember 2012 28. Dezember 2012 3. Januar 2013 4. Januar 2013
8 bis 11 Uhr 8 bis 11 Uhr 8 bis 11 Uhr 8 bis 11 Uhr
An den Montagen 24. und 31. Dezember 2012 bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Für die Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft.
Besoldungen Gestützt auf den Stand des Landesindex der Konsumentenpreise erfolgt keine Ausrichtung eines generellen Teuerungsausgleichs. Die aufgelaufene Teuerung ist sogar leicht negativ. Im Rahmen des Voranschlages 2013 hat der Gemeinderat eine generelle Lohnerhöhung von 0,5 Prozent beschlossen. Die Sanierungsbeiträge an die Pensionskasse werden damit teilweise abgefedert.
Pikettdienst Bestattungsamt: Montag, 24. Dezember 2012: 9 bis 11 Uhr Telefon 044 838 40 65; Montag, 31. Dezember 2012: Pikett-Telefon 044 838 86 70 gibt Auskunft.
Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke Nürensdorf
Finanzen Schutzwürdigkeit Das im Eigentum der Gemeinde stehende Gebäude an der Kanzleistrasse 4/6 ist im kommunalen Inventar der Natur- und Heimatschutzobjekte enthalten. Mit dem Erlass des Inventars werden noch keine Schutzmassnahmen wirksam. Für die formelle Unterschutzstellung eines Objektes bedarf es einer Schutzanordnung. Diese muss sich auf sachliche Kriterien abstützen. Es hat eine Gesamtbeurteilung stattzufinden, welche den kulturellen, geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Zusammenhang eines Bauwerks mitberücksichtigt. Die Liegenschaft befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Es ist nicht abzuwarten, bis sich konkrete Schritte für die bauliche Erneuerung, beziehungsweise den Abbruch aufdrängen. Der Gemeinderat hat darum beschlossen, jetzt den Prozess für einen Entscheid über die Schutzwürdigkeit und den Umfang allfälliger Schutzmassnahmen einzuleiten. Dafür hat er die Baukommission beauftragt, unter Einbezug eines externen Gutachtens die Schutzwürdigkeit abzuklären.
Für sechs Handänderungen wurde zufolge Erbteilung und ähnlichem Steueraufschub von der Grundstückgewinnsteuer gewährt. Ferner hat der Gemeinderat über ein Revisionsbegehren von veranlagten Grundstückgewinnsteuern entschieden. Nach Veräusserung aller Stockwerkeigentumseinheiten reduziert sich die Grundstückgewinnsteuer um 15 337 Franken. Gemeinderat Nürensdorf
Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Ferien in der Bibliothek
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Gratula
Bald ist das Jahr 2012 zu Ende. Vor neun Monaten haben wir die neue Bibliothek in Betrieb genommen. Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Kunden, welche uns in dieser Zeit besucht haben. Wir hoffen, dass wir Sie auch im neuen Jahr wieder bei uns begrüssen dürfen und Ihnen viele neue Medien präsentieren können.
zum 90. Geburtstag
Ferien-Öffnungszeiten: Während der Ferien vom 24. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013 ist die Bibliothek infolge Kabelarbeiten bis am 4. Januar 2013 geschlossen. Am Samstag, 5. Januar 2013 haben wir wie gewohnt von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet.
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Das Bibliothek-Team wünscht Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr. Bibliothek Nürensdorf
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
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Besinnliche Musik in der Kapelle Breite
Stimmungsvolle Winterserenade mit Lesung Die Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf hat Anfang Dezember zur Winterserenade eingeladen. Diese abendlichen Anlässe finden jeweils passend zu jeder Jahreszeit viermal im Jahr statt.
nachtslieder und -Texte erwartet hatte, wurde überrascht. Vielmehr standen Musik und Texte über Winter und Advent im Vordergrund, welche wenig mit der Weihnacht zu tun hatten.
In frühere Zeiten versetzt von Tobias Jäger Die Serenaden bieten den Menschen eine Kombination zwischen Musik und Lyrik an einem ganz speziellen Ort. Der Jahreszeit angepasste Musik, verbunden mit der Lesung bekannter aber auch unbekannter Kurzgeschichten und Texten, bilden eine spezielle Harmonie und beeindrucken die Zuhörer sichtbar. Der Ort der Durchführung, die im 12./13. Jahrhundert erbaute romanische Kapelle von Breite, bietet einen würdigen und passenden Rahmen und lässt den aufkommenden Gedanken Raum zur
Peter Tschirky und Margrit Wetter in der Kapelle Breite. (tj)
Entfaltung. Wer an diesem Abend in der tief verschneiten Kapelle Breite Weih-
In den sehr gut besetzten Bankreihen, was aufgrund des grossen Schneefalls bemerkenswert war, begrüssten sich Zuhörer, Musiker wie auch der Pfarrer herzlich. Man kennt sich. Lediglich eine Adventskerze verströmte trotz eisiger Kälte draussen vor der Türe angenehme Wärme. Zu Beginn spielten Peter Tschirky am Fagott und Margrit Wetter an der Orgel passende Duette unter dem Titel «Letzte wärmere Tage im alten Jahr». Das Publikum fühlt sich aufgrund des Instrumentenklangs der Oboe in eine frühere Zeit zurückversetzt, da diese speziellen Töne heutzutage nicht mehr oft zu hören sind. Sie
passen jedoch gut in die Winter- und Adventszeit.
Bichsel und Eichinger Im Anschluss an diesen musikalischen Teil las Pfarrer Clemens Bieler eine bekannte Kurzgeschichte von Peter Bichsel über «Jodok», welche bei den Zuhörern ein nachdenkliches Schmunzeln hinterliess. Nach einer weiteren Lesung, der Text stammt von Ilse Eichinger, folgte unter dem Motto «Nachdenken, Innehalten vor dem Jahreswechsel» ein musikalisches Intermezzo. Passend zur Vorweihnachtszeit las der Theologe abschliessend das Vorwort aus Erich Kästners Weihnachtsgeschichte «Das fliegende Klassenzimmer» vor. Und mit gut ausgewählten Musikstücken mit Hintergrund «Wenn der Winter kommt, ist bald Weihnachten», beschlossen die beiden Musiker den besinn◾ lichen Abend.
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Fernseh-Erfahrung aus Birchwil Anfang Dezember erlebten die Schüler aus der sechsten Klasse im Schulhaus Sunnerain spezielle Schulstunden. Mitte des laufenden Monats strahlte das Schweizer Fernsehen die Sendung «Credit Suisse Sports Awards» aus. Neben den Wahlen zum Newcomer des Jahres wurden an diesem Abend auch die Sportler des Jahres ausgezeichnet. Ein Abschnitt der Sendung war den sportlichen Höhepunk-
ten des vergangenen Jahres gewidmet und hier durften die Sechstklässler mithelfen. Robin Gehrig (r.) kommentierte zusammen mit Moderator Lukas Studer (l.) einen Teil der Superleistungen der Athleten an nationalen oder internationalen Wettkämpfen. Die Schüler genossen die Abwechslung zum Schulbetrieb und fanden es interessant, mit Bernard Thurnheer oder Jann Billeter zu arbeiten. (mo)
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Dorf-Blitz
Region
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Kevin allein beim Verein
In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2012 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
Zu Gast bei einer Probe des Trachtenchors Bassersdorf-Kloten
Volkslieder, Trachten und Geselligkeit Kürzlich besuchte Dorf-Blitz-Re daktor Kevin Knecht eine Probe des Trachtenchors Bassersdorf- Kloten. Der Frauenchor probt einmal pro Woche und tritt mehrmals im Jahr in Tracht auf.
einer dritten, etwas tieferen Stimme und verflechten sich zu einem glockenhellen Klangteppich.
Das «Trotzliedli» Mehr als die Hälfte der Mitglieder des Trachtenchors Bassersdorf-Kloten hat sich bereits im Singsaal des Schulhauses Mösli eingefunden, als ich an einem Donnerstag kurz vor halb Acht dort eintreffe. Sofort richten sich die Augen aller Anwesenden auf mich. Als einziger Mann unter all den Frauen, die extra ihre Trachten angezogen haben, falle ich natürlich auf.
«Der Postillon» Hanni Flach, die Präsidentin des Trachtenchors, begrüsst mich und stellt mich vor. In den nächsten Minuten schüttle ich Hände und werde freundlich angelächelt. Die Damen scheinen sich über den Besuch zu freuen. Sobald alle Platz genommen haben, eröffnet Hanna Brunner die Chorprobe. Die Bassersdorferin und vormalige Präsidentin des Chors vertritt heute die Dirigentin Elena Meister, welche nur alle zwei Wochen die Proben leitet. Als erstes stimmt sie einen regelrechten Klassiker des Volksliedes an; den «Postillon». Die zwei Frauenstimmen Sopran und Altsopran erklingen zusammen mit
In der kurzen Pause zum nächsten Lied wird gescherzt und geplaudert. Meine Nachbarin erzählt mir, dass bei der letzten Darbietung des «Postillons» eine der Frauen des Chors sich als Postbote verkleidet und Geschenke im Publikum verteilt habe. Dann wird das «Trotzliedli» geübt, ein schnelles, lustiges Stück, in dem sich eine Frau über ihren «Schatz» beschwert. «My Schatz isch e Schööne, es sääges all Lüt, es gäb e kei Schöönre, doch mir gfallt er nüt», heisst es da beispielsweise. Anschliessend werden noch «Über Länder und Meere», ein verträumtes Lied voller Sehnsucht und «Der Michel und die Tauben» geübt. Ich geniesse still die ineinander übergreifenden Harmonien und das Zusammenspiel der Stimmen, die sich teils in schwindelerregenden Höhen bewegen.
Volkslieder und Trachten Nun müssten neue Lieder eingeübt werden. Hanna Brunner besteht aber darauf, dass das «für mich langweilig» sei. Ich versuche, ihr das Gegen-
Der Trachtenchor Bassersdorf-Kloten trägt an seinen Auftritten die traditionelle Tracht des Zürcher Unterlands. (Bilder: Kevin Knecht)
teil zu versichern, scheitere aber. Statt dass die Chorprobe ganz normal weiterläuft, setzen sich Hanna Brunner und Hanni Flach zu mir, der Rest des Chores widmet sich einem gemütlichen Schwatz. Der Trachtenchor Bassersdorf-Kloten wurde 1942 gegründet und verfügt momentan über etwa 20 Aktivmitglieder. «Wir möchten traditionelles Liedgut und die lokalen Trachten bewahren», erklärt Hanni Flach. Bis vor einem Jahr gehörte dem Verein auch noch eine Volkstanzgruppe an. Diese fiel aber einem Mitgliederschwund zum Opfer. Deshalb heisst der Chor Neumitglieder herzlich willkommen, weder Singkenntnisse noch Tracht müssen mitgebracht werden. «Viele glauben, wir seien ein trockener, verstaubter Haufen. Aber das ist Quatsch», meint Hanna Brunner. Ich kann nur zustimmen.
Ähre fürs Unterland Der Trachtenchor tritt mehrmals jährlich auf, etwa an Gottesdiensten und in Altersheimen. Momentan laufen die Proben für den am 26. Januar stattfindenden Liederabend,
bei dem der Frauenchor zusammen mit dem Männerchor Kemptthal-Winterberg in Tagelswangen auftreten wird. Bei allen Darbietungen tragen die Damen des Chors jeweils die traditionelle Tracht des Zürcher Unterlandes. «Es gibt Arbeits-, Winter-, Sonntags- und über 2000 Franken teure Festtagstrachten. Das Aussehen dieser vier Trachten ist in jeder Region des Kantons verschieden; beispielsweise variieren die Stickereien», erzählt Hanni Flach begeistert. Im Unterland seien die Trachten beispielsweise mit Ähren bestickt, die Weinländer Tracht ist mit Reben verziert. Die Materialien sind ebenfalls ganz unterschiedlich: «Die Arbeitstracht besteht aus Baumwolle oder Leinen, bei der Festtagstracht werden eher Wolle, Kaschmir und Seide verwendet», ergänzt Brunner. Die meisten Frauen haben ihre Trachten in Kursen oder in der Bäuerinnenschule selbst hergestellt. Zum Abschluss singen die Damen des Trachtenchors noch einmal. Diesmal positioniere ich mich genau vor dem singenden Halbkreis statt wie bisher im Flügel der Altsopranistinnen. Der Gesang klingt noch besser, und ich schwebe für einige Minuten, getragen von Stimmen.
Kevin Knecht
Hanna Brunner (l.) in einer Arbeitstracht, Hanni Flach in der Sonntagstracht und Anni Fürst (r.) in einer Wintertracht.
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Dorf-Blitz
Region
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Weitere Unsicherheiten und Unstimmigkeiten belasten den Flughafen
Die Würfel werden (noch lange) nicht fallen Als wären die Streitereien um den Staatsvertrag nicht schon genug, so vermeldete die Flughafen AG An fang Dezember, dass sie bereits die Planungsarbeiten für die Pistenaus bauten ausgeschrieben habe. Gesucht seien Ingenieurbüros, welche die Grundlagen für ein späteres Baugesuch erarbeiten.
21 Gemeinden spannen zusammen
von Annamaria Ress Das Baugesuch für die Pistenverlängerungen könne allerdings gemäss Flughafengesetz nur mit der Zustimmung des Kantons beim Bund eingereicht werden. Weiter meldete die Flughafen AG, dass die Umsetzung des Staatsvertrages mit Deutschland im Jahr 2020 bereits heute eine weiterführende Planung verlange. Es ist vorgesehen, die kürzeste Piste 28 auf 2950 Meter zu verlängern (heute 2500 Meter), damit auch Langstreckenflugzeuge bei nasser Piste und schlechter Witterung landen können. Zudem soll die Piste 32 um 400 Meter verlängert werden, damit alle Flugzeugtypen mit maximaler Beladung landen können. Von der Ausschreibung äusserst irritiert zeigte sich die Behördenorganisation «Region Ost», wie sie bekannt gab. Bevor solches ins Auge gefasst werde, solle der Flughafen Alternativen aufzei-
Der Ausbau des Pistensystems am Flughafen Zürich ist noch lange nicht ausdiskutiert. (Bild: Mano Reichling)
gen, wie der Flugverkehr auf alle Himmelsrichtungen – ohne Ausbau – verteilt werden könne. Weil mit einer Pistenverlängerung der Osten weiterhin eine «inakzeptable, einseitige Mehrbelastung mit Fluglärm» erleide, werde sie sich vehement dagegen wehren.
Mehr Betroffene Wenige Tage nach diesen Mitteilungen berichtete die Tagespresse über die neuesten Erkenntnisse des
Neuer Pfarrer gewählt
An der Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde Bas sersdorf-Nürensdorf von Ende November wurde das Budget 2013 und die
Beibehaltung des Steuerfusses von 10 Prozent beschlossen. Zudem wurde die neue Kirchgemeindeordnung angenommen. Die Pfarrwahlkommission der reformierten Kirchgemeinde Bas sersdorf-Nürensdorf hat sich an mehreren Sitzungen getroffen und die eingegangenen Bewerbungen für die freigewordene Pfarrstelle studiert. Nach mehreren Bewerbungsgesprächen und Gottesdienstbesuchen hat sich die Pfarrwahlkommission einstimmig für Pfarrer Paul Zimmerli aus Rüti entschieden. Die Kirchgemeindeversammlung für die Pfarrwahl findet am Donnerstag, 17. Januar 2013 um 20 Uhr im Kirchgemeindehaus (e) Bassersdorf statt.
Zürcher Fluglärmindex (ZFI). Im Vergleich zum Vorjahr hätte die Anzahl durch Fluglärm belastete Personen um sechs Prozent zugenommen. Der ZFI-Richtwert, der bei 47 000 belästig ten Personen liege, werde damit zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren überschritten. Dass der Gesamtwert des Zürcher Fluglärmindex von 2010 auf 2011 erneut auf eine Rekordmarke angestiegen ist, sei auf die Entwicklung während des Tages zurückzuführen. Die Zahl der tagsüber stark belasteten Personen habe sich um neun Prozent erhöht. In der Nacht, von 22 bis 6 Uhr, habe sich der Wert praktisch nicht verändert. Dass die Zahl in den Nachtstunden stabil geblieben ist, führt der Zürcher Regierungsrat unter anderem auf die um eine Stunde verlängerte Nacht ruhe zurück. Allerdings wurde auch festgestellt, dass das Bevölkerungswachstum rund um den Flughafen überproportional wachse. Damit seien auch mehr Menschen von Flug lärm betroffen. Direkt eingreifen will der Regierungsrat mit seinem bereits 2011 vorgestellten Förderprogramm «Wohnqualität Flughafenregion». Damit sollen Hausbesitzer und Gemeinden innerhalb einer Abgrenzungslinie (Immissionsgrenzwert) finanziell bei Um- oder Ersatzbauten, die zu einem hochwertigen Schallschutz führen, unterstützt werden. Annamaria Ress
Die Ankündigung kam überraschend: Die zahlreichen schon bestehenden Gruppierungen wurde um eine neue ergänzt, die Allianz der AGL-Gemeinden. Als von Fluglärm «stark betroffen» gelten diejenigen Orte, in denen der Immissionsgrenzwert respektive die Abgrenzungslinie (AGL) überschritten ist. Die Allianz, die sich Anfang Dezember vorstellte, umfasst sämtliche 21 Städte und Gemeinden im Westen, Norden und Osten des Flughafens und repräsentiert über 130 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Zur Allianz gehören Bachenbülach, Bachs, Bassersdorf, Buchs, Bülach, Glattfelden, Hochfelden, Höri, Kloten, Kyburg, Niederhasli, Niederglatt, Lindau, Neerach, Nürensdorf, Oberglatt, Regensdorf, Rümlang, Stadel, Steinmaur und Winkel. Der Zusammenschluss der Gemeinden fordert eine «faire Fluglärmverteilung ohne Pistenverlängerung». Mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundesrätin Doris Leuthard und den Zürcher Regierungsrat formulierten die Gemeinden auch, es sei nicht hinnehmbar, dass dem Südwestsektor um den Flughafen aus politischen Gründen ein privilegierter Lärmstatus zugesprochen werde. Weiter wird gefordert, die hauptbetroffenen AGL-Gemeinden seien in die Arbeiten rund um die neuen Betriebskonzepte formell einzubinden. Es müsse der betroffenen Bevölkerung gebührend Gehör zugestanden werden und nicht etwa den weiter entfernt liegenden Regionen und Kantonen. Dem gegenüber spricht der Verein «Flugschneise Süd – Nein» von «Doppelmoral» und wirft den AGL-Gemeinden eine «menschenverachtende Haltung» vor. Deren Motto sei «unsere Arbeitsplätze und unser Wohlstand» aber «euer (des Südens) Flug (ar) lärm».
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Dorf-Blitz
Region
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Sternsingen 2013 – (k)ein neuer Brauch Jeden Januar ziehen Sternsinger der Katholischen Pfarrei St. Franziskus durch Bassersdorf und Nürensdorf. Sie nehmen dabei an einer zentral gesteuerten Sternsingeraktion teil, die es seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in Deutschland gibt. Die Kinder, die mitmachen, verkleiden sich als Heilige Drei Könige, sie ziehen von Haus zu Haus und erzählen dort von der Begegnung mit Jesus, dem Kind in der Krippe. Ausserdem bringen sie einen speziellen Segensspruch mit, den sie mit Kreide an die Haustüre schreiben: 20 * C + M + B * 13, Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus). Dabei sammeln sie für einen guten Zweck. Jedes Jahr werden Kinder eines bestimmten Landes unterstützt. In diesem Jahr geht es um die Gesundheitsvorsorge von
Kindern in Tansania. Es ist für die Jugendlichen eine Freude, die Häuser und Haushalte besuchen zu dürfen. Trotzdem braucht es auch Mut, so gekleidet am Abend zwischen 17 und 21 Uhr in vertrauten, aber auch in fremden Quartieren unterwegs zu sein. Aber es lohnt sich, denn sowohl für die Könige wie für die Besuchten bleiben schöne Erinnerungen zurück. Kinder, die bei der Sternsingeraktion gerne mitmachen möchten, sind herzlich eingeladen. Sie können sich bei Zuzana Hinnen, Telefon 044 800 70 90 oder über E-Mail an zuzana.hinnen@kathbasi.ch melden. Wer am 4. oder 5. Januar 2013 von einer Sternsingergruppe besucht werden möchte, nimmt ebenfalls mit Zuzana Hinnen Kontakt auf. Sie wird dann mitteilen, wann die Gruppe den Besuch (e) macht.
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Henry Müller aus Brütten beantwortet. Die Sternsinger sind bald in der Region unterwegs. (zvg)
Fotowettbewerb Wo befindet sich diese Uhr ohne Zeiger, aber mit Glockenturm? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 14. Januar, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte das Haus zur Salzi an der Klotenerstrasse in Bassersdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Jan Reinhard Uhlmann aus Bassersdorf. (dm)
Was hat Sie gefreut? Die gute und freundliche Atmos phäre in unserem Dorf freut mich immer wieder; man grüsst einander und wechselt ein paar nette Worte. Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit wird hier wirklich gelebt, ersteres führt soweit, dass, wenn ich wieder einmal das Portemonnaie vergessen habe, sogar im Laden den Kassenzettel unterschreibe, meinen Einkauf mitnehmen darf und meine «Schulden» am nächsten Tag begleichen kann. Das ist für mich nicht selbstverständlich und natürlich mache ich keine Gewohnheit draus, schätze dieses Vertrauen aber sehr. Was hat Sie geärgert? Geärgert ist etwas übertrieben, vielmehr wundern mich einfach diese weissen Striche auf der Strasse und diese Steinpoller zum Beispiel an der Dorfstrasse und Strehlgasse. Irgendwie ist das ein Witz, weil nämlich die meisten nicht so ganz genau wissen, wofür das sein soll, und welchen Sinn und Zweck das hat. Ein Zebrastreifen wäre ja gelb und eine «30erZone» ist es eben auch nicht. Und, ich habe nicht das Gefühl, dass dies zur Verkehrsberuhigung beiträgt. Sicherlich hat diese «Strassen bemalung» nicht wenig gekostet. Aber so lange die Leute nicht wissen, wofür es ist, dürfte es auch nicht allzu viel bringen. (mp)
Glückwünsche 2012/13 zum jahreswechsel
alles gute!
«Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr»
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Der NBN betritt mit seiner Jugendgruppe Kids Neuland
Exkursionen neu für Kleinkinder ab zwei Jahren von ihrem Alter her stehen: Interessiert am Leben, interessiert an der Natur», sagt Steffi Ojalvo. «Alles ist spannend und will entdeckt werden.»
Bei jedem Wetter
Kleine Kinder halten sich gerne im Freien auf. (zvg)
Der Vorstand des Naturschutz Bas sersdorf Nürensdorf NBN hat beschlossen, im kommenden Jahr Exkursionen für Kinder ab zwei Jahren anzubieten. Die Leitung der Exkursionen obliegt der 30-jährigen Klein-
kindererzieherin Steffi Ojalvo aus Bassersdorf. Sie wird von einem Team von ausgelernten Kleinkindererzieherinnen, solchen in Ausbildung und von Kindergärtnerinnen unterstützt. Ziel der Exkursionen ist es, die
Kinder bereits früh in ihrem Leben der Natur näher zu bringen. In diesem Alter erfolgen wichtige Weichenstellungen bezüglich Interessenbildung und Sensibilisierung. «Wir wollen die Kinder dort abholen, wo sie
Die Exkursionen werden viermal pro Jahr jeweils an einem Samstagnachmittag von 14.30 bis etwa 17 Uhr durchgeführt. Treffpunkt ist beim Aussichtspunkt Ratzenhalden in Bassersdorf (Nähe Restaurant Châlet Waldgarten), der Anlass findet rund fünf Gehminuten davon entfernt im Wald statt. Kinder von zwei bis vier Jahren müssen von den Eltern begleitet werden (weil sie sich ohne Eltern erfahrungsgemäss nicht wohl fühlen würden), ältere Kinder können alleine oder in Begleitung teilnehmen. Um die Anzahl qualifizierter Betreuerinnen sicherzustellen, werden die An lässe mit Voranmeldung angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos, inbegriffen ist ein Zvieri für die Kinder. Die Anlässe finden bei jedem Wetter statt.
Neuland
Gewerbegeflüster Wer in die Garage Buchmoos in Brütten eintritt, dem sticht die ausserordentlich gute Ordnung ins Auge. Da liegen keine Werkzeuge wirr durcheinander, es hat keinen Abfall oder Ölflecken auf dem Boden. Alle Schubladen sind beschriftet, und Fotos an den Schranktüren zeigen, was sich in den Systemboxen befindet. «Ich bin ein Perfektionist», gibt Geschäftsinhaber Hans Suhner zu, weist aber auch darauf hin, dass Unordnung nicht nur viel Ärger und Zeit kostet, sondern den Kunden negativ auffallen würde. «Der erste Eindruck ist wichtig», betont der 43-Jährige, der seit 2005 in der Garage Buchmoos arbeitet und diese 2009 von Besitzer Fritz Morf übernommen hat. Wenn man weiss, dass Hans Suhner die Lehre als Automechaniker in der Sport-Garage Leirer in Stein AR bestanden hat, wird sein Hang zur Perfek-
tion plausibel: Die Garage ist auf die Edelmarken Ferrari und Maserati ausgerichtet, in der unter anderen auch reiche Kundschaft die Ferraris warten lassen; die Autos dafür extra einfliegen lassen. Die Hauptmarke der Buchmoos-Garage ist seit 35 Jahren Subaru. Hans Suhner und seine drei Mitarbeiter – Ehefrau Franzisca zeichnet für das Büro verantwortlich – reparieren und verkaufen jedoch auch Fremdmarken. Perfektion ist im ganzen Geschäftsbereich ersichtlich. Suhner erneuert kontinuierlich den Maschinenpark und strebt für seinen Betrieb auch die Iso-Zertifizierung an, was für Qualität spricht. Das neueste Projekt ist der Einbau einer Prüfstrasse, auf der Stossdämpfer und Bremsen getestet sowie die Spur geprüft werden können. Perfekt. Mano Reichling
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Mit diesen Exkursionen betritt der NBN Neuland. Dem Verein ist keine Naturschutzorganisation bekannt, die Exkursionen für so kleine Kinder anbietet. Der Zufall will, dass fast zeitgleich die Gemeinde Bassersdorf eine Arbeitsgruppe eingesetzt hat, welche die Machbarkeit eines Waldkindergartens prüft. Nürensdorf kennt dieses Angebot bereits seit längerem. Auch die Krippen im Geeren und bei der Post in Bassersdorf organisieren regelmässig Waldtage. Das Angebot des NBN stellt eine ideale Ergänzung dar. Zum Auftakt der Exkursionen organisiert der NBN am Dienstag, 15. Januar ein Referat mit dem Arzt Markus Weissert, Neuropädiater aus St. Gallen. Er wird darüber berichten, wie sich der Aufenthalt von Kindern in der Natur auf deren Entwicklung und Gesundheit auswirkt. Der Vortrag findet im Katholischen Kirchgemeindehaus Franziskuszentrum um 20 Uhr statt. Die Details zum gesamten Exkursionsprogramm und zum Vortrag von Markus Weissert sind ab Ende Jahr auf der Webseite www.nbn.ch zu finden. (e)
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Elternkurse
Bild des Monats «Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür!» So oder ähnlich kalauert das deutschsprachige Europa über einen Brauch, der einen christlichen Hintergrund hat. Das Aufstellen oder Aufhängen eines Adventskranzes mit vier Kerzen als Zeitmesser für die Adventssonntage ist vermutlich der beliebteste Brauch im christlichen Glauben. Seine Geschichte hingegen ist eher jüngeren Datums. Die Idee soll vom evangelischen Pfarrer Johann Hinrich Wichern (1808 bis 1881) aus Hamburg stammen. Er war Leiter des von ihm gegründeten «Rauhen Hauses», einem Heim für erziehungsgestörte Jugendliche. Seine Absicht war es, die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest für junge Menschen auch religiös zu gestalten. Wichern hängte im Betsaal seiner Anstalt einen wagenradgrossen Holzkranz mit 23 Kerzen auf, vier grosse weisse für die Sonntage und 19 kleine rote für die Werktage bis Heilig Abend. Die brennenden Kerzen sollten den Sinn der Adventszeit symbolisieren: Die Ankunft des «Lichtes der Welt», wie die Geburt Jesu Christi auch genannt wird. Später band Pfarrer Wichern Reisig um das Holzrad und verringerte die Anzahl Kerzen auf die vier Adventssonntage. In der heutigen Zeit finden viele mehr oder weniger originelle Illuminationen mit entsprechend ausgefallenen Motiven Gefallen. Eine der – unserer Meinung nach geschmackvollen – «Lichterscheinung» hat der Dorf-Blitz an der alten Winter (re) thurerstrasse in Breite (Nürensdorf) gefunden.
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Wir freuen uns auf Sie.
Im ersten Halbjahr organisiert das Jugendsekretariat der Bezirke Bülach und Dielsdorf wieder Veranstaltungen für Eltern. «Wenn Geschwister streiten» (ab 9. Januar) zeigt auf, wie Geschwister den Umgang miteinander lernen. Ein Crashkurs für Väter (ab 22. Januar) zeigt Männern, wie sie als männliches Vorbild – durch Freiräume und Grenzen sowie durch liebevolle Zuwendung – ihre Kinder fördern können. «Wege aus der Brüllfalle» ist schliesslich ein Film, der Eltern in herausfordernden Alltagssituationen zeigt (23. Januar). In geführten Gesprächen werden Möglichkeiten erarbeitet, wie sich Eltern ohne Brüllen und Androhen von Gewalt im Erziehungsalltag durchsetzen können. Das Veranstaltungsprogramm kann kostenlos beim Jugendsekretariat bestellt werden. Anmeldung und Information zu diesen Angeboten über eb.west@ajb.zh.ch oder Telefon 044 855 65 60. (e)
Jugend gestaltete mit Beim Gemeindezusammenschluss glow. das Glattal stand der Monat November ganz im Zeichen der Jugendpartizipation. In verschiedenen Projekten gestalteten dabei Jugendliche zusammen mit Erwachsenen ihre Gemeinde mit. So wurde nicht einfach konsumiert, was erwachsene Profis entwickelt und hingestellt hatten. Gemeinsam mit den Erwachsenen konnten die teilnehmenden Kinder oder Jugendliche ihre Programme mitbestimmen. Mit einem roten Sofa, einigen Stühlen und Tischchen war Andy Roth, Jugendbeauftragter in Bassersdorf, in der Gemeinde unterwegs (Dorf-Blitz 11/12). Im öffentlichen Raum ging es darum, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und ihren Puls zu fühlen. Auf Anfrage ergänzt Andy Roth rückblickend: «Die Ideen und Wünsche der Jugendlichen, mit welchen wir während unseren ‹jupla!›-Auftritten in Kontakt gekommen sind, wurden auf der Homepage des Jugendhauses, www. jugijam.ch unter Projekte/jupla!jupla!, publiziert. Dort können sie nun betrachtet werden. Vorgesehen ist weiter auch ein ‹Button› auf der Gemeinde-Homepage, welcher direkt (ar) mit dieser Seite verlinkt ist.»
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Ehemaliger Pilot ist heute Autor
Gegen die Armut in der Schweiz
Die Frau als Stolperstein
Gesucht: Songs und Bilder
heute zuhause ist. Es geht in der Geschichte um die Hauptfigur Fred Frick, der auf die junge Lisa trifft, die ihn der Folge aber zunehmend in ihr schwieriges Umfeld zieht. Dabei wird Fricks beschauliches Leben völlig durcheinandergewirbelt.
Buchdeckel als Blickfang. (ar)
Der bis vor ein paar Jahren in Nürensdorf wohnhafte Autor Werner Alex Walser hat sein viertes Buch geschrieben. Ging es in seinen Veröffentlichungen bisher häufig um das Thema Fliegen, so hat er sich nun mit dem Schreiben eines Romans befasst. Niemand würde wohl erwarten, dass ein ausgewiesener MD-11-Captain nach seiner Pensionierung nochmals so richtig durchstartet. Und doch ist Werner Alex Walser genau das gelungen. Der Vater von zwei längst erwachsenen Kindern lebt mit seiner Frau im sanktgallischen Wil-Bronschhofen. Der Roman «Stolperstein Frau» ist erst kürzlich erschienen und spielt in der Region, in der Walser
Nicht nur menschliche Tragödien, Geschichten und Abgründe zeigt Werner Alex Walser in seinen Büchern auf. Gerne kratzt er auch politische Themen an. Wie etwa im neuen Roman die Fusion der Gemeinden Wil und Bronschhofen, die 2013 politisch zusammen gehen. Dies zeigt sich auf dem Titelblatt des Buches, das ansprechende Frauenbeine in roten Highheels zeigt, die auf einem Grenzstein stehen. Schon früher hat Walser politische Aspekte oder Themen in seine Bücher einfliessen lassen, wie etwa die ganze Problematik um den Fluglärm in «Das Kreuz des Ostens». Die neueste Geschichte ist auch für Lesegewohnte nicht immer einfache Kost. Oftmals bleibt man mitten im Lesefluss stehen und wundert sich über Wort- und Satzkreationen, die unüblich oder originell platziert sind. Walsers Wortschatz ist gross und er weiss die Ausdrücke, Beschreibungen und Formulierungen gekonnt einzusetzen. «Stolperstein Frau» ist im Zuger CMS Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich. Annamaria Ress
Elterngesprächsrunden Da wachsen einem nicht nur die Kinder wortwörtlich über den Kopf, sondern gelegentlich auch die Fragen. Jugendliche, die – obwohl fast oder bereits volljährig – noch mit den Eltern unter einem Dach leben, stellen eine Familie vor ganz neue Herausforderungen: Wie viel Eigenverantwortung darf es denn sein? Was haben Eltern eigentlich noch zu sagen? Wie sollen sie reagieren, wenn sie sich wegen übermässigem Alkoholoder Internetkonsum Sorgen machen? Wie viel an Mithilfe dürfen sie verlangen? Wie schön wäre es, wenn man sich mit anderen Eltern über diese und andere Fragen austauschen könnte. Die Gesprächsrunden für El-
tern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wollen die Möglichkeit zum Austausch bieten, die Erfahrungen der einzelnen Familien für andere nutzbar machen, damit die Phase der Ablösung etwas leichter wird. Zwischen Januar und Mai 2013 finden solche kostenlosen Gesprächsrunden statt. Organisiert werden diese durch die Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland. Auf deren Homepage sind alle Angaben über Daten, Zeiten, Orte und Schwerpunktthemen aufgeführt, auf www. praevention-zu.ch, unter den Dienstleistungen für Eltern. Telefonische Informationen sind unter Telefon 044 872 77 33 erhältlich. (e)
Armut schränkt ein, macht sprachlos. Mit dem Projekt «Luutstarch» will Caritas Zürich die Mauern durchbrechen. Jugendliche und junge Erwachsene erhalten in einem Wettbewerb die Möglichkeit, ihre Sichtweise mit Songs oder Bildern einzureichen. Im Rahmen von kostenlosen Rap-Workshops können sich auch Schulen und die Jugendarbeit beteiligen. Armut gibt es auch in unserem reichen Land; sie ist jedoch nur teilweise sichtbar. Die Armut manifestiert sich vorab als soziale Isolation: Menschen werden ausgegrenzt, weil ihnen finanzielle Möglichkeiten zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und berufliche Perspektiven fehlen. Vor allem für junge Menschen ist diese Situation stossend. «Luutstarch» bietet all jenen, die etwas dagegen tun möchten, eine Plattform. Diese Personen können ihre Songs und Bilder gegen Armut bis zum 17. Februar 2013 unter www.luutstarch.ch einreichen. Anfangs März 2013 kürt eine Jury mit
Persönlichkeiten aus Kultur, Musik, Fotografie und Kirche die Sieger. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten Preise im Wert von insgesamt 2000 Franken.
Rapper besuchen Jugendliche Zusätzlich zum Wettbewerb bietet «Luutstarch» kostenlose Rap-Workshops zum Thema Armut in der Schweiz. Diese richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. Die Teilnehmer kreieren eigene Rap-Reime rund um Armut, Ausgrenzung und soziale Gerechtigkeit, unterstützt von bekannte Rappern wie Samurai, CanavaR, Fygeludi, Lunatune, Chocolococolo und Acid-T. In der Schweiz sind 43 Prozent der Sozialhilfebeziehenden unter 25 Jahre alt. Der Anteil dieser Altersgruppe ist überproportional hoch. Laut den Zahlen vom Bundesamt für Statistik gibt es unter den Sozialhilfebezügern über 70 000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre und über 28 000 junge Menschen zwischen 18 und 25. Caritas geht von rund 260 000 durch Armut direkt betroffenen Kindern aus. (e)
Auszeichnung für Flughafen Zürich Gemeinsam mit der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG wurde der Flughafen Zürich mit dem Preis «Flux – Goldener Verkehrsknoten» ausgezeichnet. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt des Preises auf der Kun deninformation und der Signaletik. Neben der Architektur und dem Design wurde von der Jury auch beurteilt, ob Züge, Busse und Trams, aber auch Läden und Dienstleistungen am Verkehrsknoten leicht auffindbar sind. Auch die Art und Weise, wie Pendler und Touristen geführt werden und welche Massnahmen speziell für Menschen mit eingeschränkter Mobilität umgesetzt werden, gehören zu den Kriterien. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr hat für den Flughafen Zürich eine zentrale Bedeutung. Dementsprechend gut angeschlossen ist er sowohl an das nationale
Eisenbahnnetz als auch an das regio nale Verkehrsangebot. Die Glattalbahn wurde im Dezember 2008 als neuer Verkehrsträger in Betrieb genommen. Dabei galt es, die neue Linie in den Verkehrsknoten Zürich Flughafen zu integrieren. Dazu wurde einerseits in enger Zusammenarbeit zwischen VBG und Flughafen Zürich AG eine neue Haltestelle realisiert und andererseits ein neues Tram-Piktogramm gestaltet sowie in die bestehende Signaletik des Flughafens Zürich aufgenommen. Der Preis «Flux – Goldener Verkehrsknoten» wird dieses Jahr zum sechsten Mal verliehen, mit ihm wird jährlich ein herausragender Verkehrsknoten ausgezeichnet. Vergeben wird er von der PostAuto Schweiz AG (Trägerschaft) und dem Verband öffentlicher Verkehr (Patronat). (e)
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Erfreuliches Aktienjahr lässt hoffen
Kirchenkonzerte als Genuss Ende November fanden die traditionellen und gut besuchten Kirchenkonzerte des Musikverein Bassersdorf (MVB) in den reformierten Kirchen von Brütten und Bassersdorf statt. Als einer der letzten Konzerthöhepunkte des Jahres wurde das Orchester in der reformierten Kirche Brütten erwartet. Unter Blasmusikfreunden ist der traditionelle Marsch «San Carlo» bestens bekannt, mit dem das Konzert eröffnet wurde. Die Begeisterung und Spielfreude des MVB war bereits nach dem ersten Marsch spür- und sichtbar. Nach «Oregon», einem eher besinnlichen, aber kraftvollen Stück folgte mit «Sailors & Whales» eine technisch hochstehende Komposition der höchsten Schwierigkeitsklasse. Trotz der teilweise komplexen Passagen sowie den anspruchsvollen Rythmuswechseln
meisterte das Orchester die Herausforderung sehr gut und das Publikum wusste dies mit viel Applaus zu honorieren. Die Volumen sämtlicher Instrumente kamen überzeugend zur Geltung und zeigten insbesondere auf, weshalb Blasmusikkonzerte in der Kirche ein Genuss sind. Der seit April dieses Jahres den Taktstock schwingenden Dirigentin Valeria Bernikowa ist es gelungen, ein überaus abwechslungsreiches und musikalisch teilweise hochstehendes Konzertprogramm einzustudieren. Mit präzisen Instruktionen dirigierte sie das Orchester professionell und elegant durch das gut gewählte Repertoire des Abends. Nach zwei vom Publikum geforderten Zugaben verliessen die Musiker die Bühne und hinterliessen zufriedene Gesichter. (tj)
Trotz schwierigem Wirtschaftsum- Schweizerische Nationalbank feld konnten die wichtigsten Akti- dazu bewegen, die Zinsen noch für enmärkte in diesem Jahr stark zu- einige Zeit tief zu halten. So dürflegen. Mit einem Zuwachs von 15 ten auch im nächsten Jahr die UnProzent beim Swiss Market Index ternehmensanleihen und hochwertige Schweizer Akund von 25 Prozent tien mit stabilen Divibeim Deutschen Aktien denden (zum Beispiel Index wurden die Erwartungen der meisten AnaSwisscom, Nestlé, Novalysten und Anleger deutrtis, Roche) Alternativen lich übertroffen. Dank für Investoren sein, die der grosszügigen Verversuchen möchten, sorgung der Banken und eine höhere Rendite als der Aktienmärkte mit Marcel Baumann beim risikolosen Zins viel Liquidität trugen di(0,75 Prozent bei einer verse Nationalbanken sicherlich Laufzeit von fünf Jahren) zu erreiauch zum guten Aktienergebnis chen. bei. Auch im nächsten Jahr dürfte das Das schwierige wirtschaftliche wirtschaftliche Umfeld noch Umfeld in Europa wird die Anle- schwierig bleiben. Eine kräftige ger auch im nächsten Jahr be- Portion Optimismus und Hoffnung schäftigen. Einige Länder verhar- könnte sicherlich mithelfen, die ren in der Rezession und die Aus- gestellten Herausforderungen zu wirkungen auf die Schweiz wer- bewältigen. In diesem Sinne wünden immer häufiger spürbar. Das sche ich allen Leserinnen und LeWirtschaftswachstum wird nur sern fürs nächste Jahr viele schöne noch sehr moderat ausfallen und Erlebnisse, gute Gesundheit und ein weiterer Stellenabbau bei di- viel Erfolg. versen Firmen dürfte wenig überraschen. Der vorsichtige Ausblick Ihre Raiffeisenbank und der weiterhin sehr starke Oberembrach-Bassersdorf Schweizer Franken dürften die Marcel Baumann
Hch. Albrecht-Klöti AG AG Hch. h. Albrecht-Klöti Hch.Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG Baugeschäft, Baugeschäft,Embrach Embrach ugeschäft, Baugeschäft, Embrach Embrach ▼ Umbauten
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Treffpunkt
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kontaktwelt
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knacknuss
«The riddle» (oder zu Deutsch: «das Rätsel») ist genau das Richtige, um über die Festtage einmal wieder alle grauen Zellen zu aktivieren. Die sehr schlicht gehaltene Webseite enthält 25 RätselLevel, die nacheinander durchgelöst werden müssen. Die zu lösenden Aufgaben sind sehr kryptisch formuliert. Auf Level eins erscheint beispielsweise nur ein Eingabefeld und ein «Abschicken»-Button. Ist man endlich zu Level zwei gelangt, heisst es da nur noch «Quelltext». Anhand minimaler Hinweise und viel Phantasie gilt es die kniffligen Probleme zu lösen, wobei gesunder Menschenverstand und Kombinationsgabe nützlicher sind als Wissen. Den eigenen Fortschritt kann man mit einer Statistik vergleichen und weiss so immer, wie viele andere «Rätsler» es noch zu schlagen gilt.
www.theriddle.de
historie der weltuntergänge
Am 21. Dezember 2012 soll die Welt untergehen. Zumindest glauben das jene, die das Ende eines Zeitrechnungszyklus im Maya-Kalender mit dem Untergang der Welt gleichsetzen. Dass uns der Kalender eines längst zu Staub zerfallenen Volkes derart beschäftigt, ist erstaunlich. Erstaunlich ist auch, dass sich nach all diesen – ganz offensichtlich falschen – Weltuntergangsprophezeihungen noch immer Leute finden, die neuen Weltuntergangstheorien Glauben schenken. Es scheint fast, als ob der Glaube ans Ende der Welt bei manchen schlicht zur Gewohnheit geworden ist. Für alle anderen sind auf der unten angegebenen Webseite in chronologischer Reihenfolge mehr als hundert falsch verkündete Weltuntergänge aufgeführt. Zurücklehnen und geniessen!
zweimal weihnachten
www.unmoralische.de/weltuntergang.htm
Zu keiner Zeit im Jahr wird der materielle Überfluss, in dem viele Menschen in der Schweiz leben, so offensichtlich wie in der Weihnachtszeit. Dutzende von Geschenken erhält und macht der Durchschnittsschweizer, wirklich Unverzichtbares ist kaum je dabei. Hier setzt die Aktion «2x Weihnachten» an: Vom 24. Dezember bis am 12. Januar können nicht benötigte Weihnachtsgeschenke und Artikel des täglichen Gebrauchs per Post «gespendet» werden. Die gesammelten Waren werden dann je zur Hälfte an bedürftige Familien und Einzelpersonen in der Schweiz und in Osteuropa verteilt. Wer nichts Passendes zu verschicken hat, kann sich auch mit einer Geldspende beteiligen, mit der dann Nahrungs- und Hygienepakete angeschafft werden.
www.2xweihnachten.ch
meme selbst gemacht
Ein «Meme» ist grundsätzlich ein Inhalt, der sich im Internet schnell verbreitet und grosser Beliebtheit erfreut. Oft wird damit aber im Speziellen ein Bild oder ein einfacher Comic bezeichnet, der mit witzigen Texten ergänzt wird. Auf der Seite «memegenerator.net» kann man solche «Meme-Bilder» selbst erstellen. Dazu kann man entweder eines der zur Verfügung gestellten Fotos verwenden und mit Text versehen, oder aber man lädt selbst ein Bild hoch. Anschliessend wird eine Bilddatei mit integriertem Text erzeugt, die man dann beispielsweise auf Facebook oder anderen Plattformen mit der Welt teilen kann. Die Seite lässt sich auch per Smartphone aufrufen, was die Möglichkeit eröffnet, mit Memes auf Textnachrichten zu antworten.
webcomic
memegenerator.net
Die sogenannten «Rage-Comics» geniessen im «www» mittlerweile bereits Kultstatus. Sie bestehen aus etwa 30 verschiedenen Kritzelgesichtern, die in kleine Bildergeschichten eingebaut werden. Dargestellt werden dabei meist Alltagssituationen, die zu Wutausbrüchen führen oder Selbstkontrolle nötig machen. Die Comics stammen dabei nicht aus der Feder eines einzigen Autors; vielmehr darf jeder zur Maus greifen und sich mit einer Zeichnungssoftware seinen eigenen «Rage» zusammenbasteln. Beliebte Comics kursieren dann wochenlang auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen. Die unten angegebene Seite ist diesen Bildergeschichten gewidmet, sammelt sie und lässt sie von ihrer Community bewerten und kommentieren.
www.leragecomics.com
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www
Gesundheit
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Auf der Suche nach «dem Jungbrunnen» Wir alle haben den Wunsch, in unserem Leben möglichst lange jung, fit und vital zu bleiben. Daher beschäftigt sich die Wissenschaft seit jeher mit der Erforschung unserer Alterung. Einem speziellen Hormon wird im Alterungsprozess grosse Bedeutung zugemessen, dem DHEA (Dehydro-Epi-Androsteron ). Diese Substanz wird in der Nebenniere gebildet und ist unter anderem die Vorstufe für unsere Geschlechtshormone. Mit zunehmendem Alter nimmt der DHEA-Spiegel laufend ab. Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, trockene Schleimhäute und Osteoporose, vor allem bei Frauen in den Wechseljahren, gehen oft mit einem tiefen DHEA-Wert einher. Durch die For-
schungen mit den Wirkungen dieses Hormons sind findige Köpfe auf eine Pflanze gestossen, welche eine Vorstufe des DHEA-Hormons in ganz natürlicher Form enthält – der wilde Yams. Bei Naturvölkern wird diese Pflanze auch heute noch als Gemüse verzehrt und Hormondefizite sind in den entsprechenden Regionen praktisch unbekannt. Beheimatet in Südamerika wächst die Pflanze wild in feuchten Wäldern und Dickichten. In der Pflanzenheilkunde wird vor allem die Knolle des wilden Yams (lateinisch Dioscorea villosa) verwendet. In Europa ist es relativ schwierig, die wilde Yamswurzel zu erhalten, daher wird sie pulverisiert und in Kapseln angeboten.
Auf der Suche nach pflanzlichen Alternativen zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden und dem prämenstruellen Syndrom hat sich der wilde Yams bereits einen sehr guten Namen gemacht. Mit seinem dem Hormon Progesteron ähnlichen Wirkstoff Diosgenin vermag er nicht nur Wechseljahrbeschwerden zu lindern, sondern zeigt auch eine verzögernde Wirkung auf die Haut alterung. Übrigens erhöht nicht nur der wilde Yams unseren DHEA-Spiegel. Auch mit Entspannungsübungen und Meditation kann dieser Wert wesentlich verbessert werden. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen
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Dorf-Blitz
Alltag im Dorf
12/2012
45
Wettkampfsprünge über der Drei-Meter-Marke sind ihr nächstes Ziel
Nathalie Affolter will es hoch und weit bringen Stabhochsprung und Speer werfen sind ihre liebsten Disziplinen. Im Oktober ist die Bassersdorferin 18 Jahre alt geworden, also besteht für das nächste Jahr Hoffnung, in der U20 gute Platzierungen und Medaillen holen zu können. Nicht nur Leichtathletik ist für sie ein ausfüllendes Hobby, auch musikalisch engagiert sie sich leidenschaftlich. von Susanne Beck «Mein Terminplan ist ganz schön ausgefüllt. Am Montag nehme ich Saxophon-Unterricht, Dienstag und Mittwoch ist Leichtathletikzeit, am Donnerstag gehe ich zum Schwimmen und anschliessend übe ich zusammen mit unserer achtköpfigen Band ‹Miss Marlons› in Kloten. Freitags ist dann bereits wieder Training angesagt und an den Wochenenden verbringe ich gerne meine Freizeit mit Freunden, falls keine Wettkämpfe angesagt sind. Natürlich muss ich mir auch noch Zeit nehmen für meine KV-Lehre mit Berufsmittelschule, die ich nächstes Jahr abschliessen möchte», sprudelt es aus der hübschen jungen Frau.
Leichtathletik Bereits bei Nathalies Geburt vermutete ihre Tante, dass der Sport bei diesem Mädchen dereinst einen grossen Stellenwert haben werde. Sie sollte Recht behalten. Schon mit vier Jahren begann Familie Affolters Tochter mit rhythmischem Turnen und Akrobatik,
in der Primarschule wirkte sie bereits in der Mädchenriege mit. Mit ihrer Teamkollegin Janine Castelmur, eine erfolgreiche Kugelstosserin und Diskuswerferin, verbindet sie seit damals eine nicht nur sportliche Freundschaft. Die beiden fühlen sich gut aufgehoben im TV Kloten. Die Motivation, die sie im Verein erfahren, ist für die beiden eine wichtige Stütze. Die offensichtliche Beweglichkeit im Bodenturnen war es, die Affolters Trainer Kurt Altorfer der Kunstturnerin vor über drei Jahren einen Sprungstab in die Hand drücken liess. Das Talent hat er richtig eingeschätzt und mit Übung und Erklärungen über die technische Handhabung sind aus den anfänglichen 2,2 Metern in der letzten Wintersaison schon Höhenflüge von 2,9 Metern erreicht worden. Bei der letzten Schweizer Hallenmeisterschaft in Magglingen gelang Nathalie Affolter die persönliche Bestmarke leider nicht, dennoch reichte es für eine Bronzemedaille.
Ermüdungsbruch Ihr Ehrgeiz spornte sie an, sehr viel für einen grösseren Erfolg zu geben, wohl etwas zu viel. Der Absprung braucht jeweils sehr viel Kraft und das führte beinahe unbemerkt zur Verletzung eines Fusses. Für die Athletin war bald einmal klar, dass es schwierig würde, mit einem noch nicht ausgeheilten Ermüdungsbruch an ihre Höchstleistungen anknüpfen zu können.
Nathalie Affolter spielt gerne rockige Musikstücke auf ihrem Saxophon. (sb)
Auf die nächsten nationalen Titelkämpfe, die im Freien stattfinden, freut sie sich. Im Gegensatz zu den Aktivitäten in der Halle mag sie die Ausübung ihres Sports unter freiem Himmel viel lieber. Im Freien hat es auch einen sogenannten Einstichkasten, damit der Stab beim Absprung nicht wegrutscht, in der Halle muss eine dicke Bodenmatte die Sicherheit gewährleisten. Auch das Speerwerfen, ihre zweitliebste Disziplin, ist nur im Freien durchführbar. Letztes Jahr, eine Woche nach der Schweizer Meisterschaft, gelang ihr mit 34,1 Metern eine persönliche Bestmarke, ganze zwei Meter mehr als die zuvor erreichte Distanz.
Kraft tanken
Beim Speerwurf ist die totale Konzentration im Gesicht zu erkennen. (zvg).
Zusammen mit ihren Eltern unternimmt die KV-Lernende gerne Städtereisen mit dem Zug. In den Sommerferien hiessen die Ziele Amsterdam und Paris. Mit einer Freundin war sie schon mehrmals in Sharm El-Sheikh (Ägypten) und genoss dort das Schnorcheln. Auch im Winter ist sie gerne aktiv, dann zieht es sie in die Berge zum Skifahren. Diese vielseitigen Unternehmungen geben ihr wieder die nötige Stärkung und Abwechslung für den Leistungssport und ihre KV-Lehre,
welche sie in einem Treuhand- und Immobilienbüro in Dietlikon absolviert. Lachend meint sie auf die Frage, ob sie Mathematik mag: «Das Rechnungswesen liegt mir, aber keine Mathe. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, als Buchhalterin zu arbeiten. Und wenn sich eine Chance ergibt, dann würde ich mich gerne als Immobilienmaklerin zu etablieren versuchen.»
Achtköpfige Band Musikalisch verfügt die Teenagerin über viel theoretisches und praktisches Wissen. Sechs Jahre hat sie Klarinette-Stunden besucht und seit drei Jahren ist ihr Instrument das Saxophon. Mit den «Miss Marlons», bestehend aus drei jungen Frauen und vier Männern spielt sie für eine wachsende Fangemeinde rockige und popige Songs. Jährlich sind es jeweils rund vier bis sechs Auftritte, die wahrgenommen werden. Für die Zukunft wünscht Affolter sich einen guten Lehrabschluss, die Drei-MeterHürde zu knacken oder später einmal auch die 3,5 Meter-Marke mit ihrem Stab zu überfliegen. Und wenn sich noch der eine oder andere Auftritt mit der Band ergeben würde, wären drei ihrer Herzenswünsche erfüllt.
Veranstaltungen
46
Datum
12/2012
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Dorf-Blitz
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt Franziskuszentrum Turnhalle Schulhaus Mösli
Di
15.01.
20.00
Naturschutz Ba/Nü (NBN)
Vortrag von Mediziner Markus Weissert: «Weshalb die freie Natur für Kinder so wichtig ist»
Mi
23.01.
16.00 - 20.00
Samariterverein Ba/Nü
Blutspenden
Sa
26.01.
08.00
Unihockey Club
Papiersammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
Mi
30.01.
14.30 + 15.30
Kasperli-Theater
Kasperli-Theater
Jugendhaus JAM, Klotenerstr. 3
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen, Vorträge
Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89
Jeden Do
08.00 - 12.30
Regelmässig
Polizei Ba
Bassersdorfer Wochenmarkt (reduziert)
PP ref. Kirche, Gerlisbergstrasse
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Mo
24.12.
22.00 - 23.15
Kirche
Christnachtfeier
Kirche
MiMi
26.12. 02.01.
Skiclub Altbach
Weihnachten/Neujahr auf der Klewenalp
Rötenport, Klewenalp
Sa
05.01.
Sa
19.01.
Mi
23.01.
Sa
26.01.
14.00 - 17.00
20.00 - 22.00
Schiessverein
Berchtoldschiessen
Schützenhaus Lindengütli, Lindau
Skiclub Altbach
Hexenabfahrt Belalp
Belalp
PGV
Generalversammlung
Rest. Sonnenhof
Skiclub Altbach
Inferno-Volksabfahrt
Mürren
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mo
19.30 - 21.00
Turnverein Brü
Frauenriege
Turnhalle Chapf
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 - 15.00
Altersforum Brü
Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner
Gemeindesaal
Jeden Di
16.30 - 17.30
Turnverein Brü
KiTu (Turnen für Kindergartenkinder)
Turnhalle Chapf, Anm. bei Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch
Jeden Di
18.00 - 19.30
Turnverein Brü
Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Di und Fr
19.30 – 21.45 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi
18.15 – 19.30 18.15 - 19.45
Turnverein Brü
Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi und Fr
20.00 – 21.30 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Damenriege (Damen ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Do
20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Männerriege
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag (Oktober bis März)
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 - 11.00
MuKi-Team
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 - 17.00
Altersforum/ Pro Senectute
Seniorinnen-Spielnachmittag (ausg. Dezember)
Gemeindesaal
Jeden Fr
09.00 u. 10.15
Turnverein Brü
MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Mehrzweckhalle Chapf
Jeden 2. Fr
14.00 - 16.00
Jugendsekretariat Winterthur-Land
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 - 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
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Dorf-Blitz
Veranstaltungen
12/2012
47
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
21.12.
19.30
Gem. Chor Ob/Bi
Weihnachtssingen
Schlossbraui Waldhütte Breite Franziskuszentrum, Ba
Mi
02.01.
13.00 - 17.00
Waldhüttenverein Br/Ha
Umtrunk in der Hütte für EinwohnerInnen der Gemeinde Nürensdorf
Di
15.01.
20.00
Naturschutz Ba/Nü (NBN)
Vortrag von Mediziner Markus Weissert: «Weshalb die freie Natur für Kinder so wichtig ist»
Do
17.01.
09.30
Nüeri-Netz
Morgekafi
Pfarrhaussaal Lebernstrasse 10
Do
17.01.
18.50
Frauenverein Ob/Bi
Besuch Kammerspiele Seeb
Bachenbülach
Sa
19.01.
Skiclub Altbach
Hexenabfahrt Belalp
Belalp
Mi
23.01.
16.00 - 20.00
Samariterverein Ba/Nü
Blutspenden
Turnhalle Schulhaus Mösli, Ba
Sa
26.01.
14.00 20.00
Guggenmusik Kookaburra
Fasnachtsumzug und Kindermaskenball Maskenball
Schulhaus Ebnet
Sa
26.01.
Skiclub Altbach
Inferno-Volksabfahrt
Mürren
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Nach Bedarf Nach Bedarf
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr
Abwechselnd 17.00 – 21.00 19.00 - 24.00
Jugendtreff Authentic Jeannine Kummer 079 773 10 55
Kidstreff (13.30-17) – Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jugendtreff
Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 - 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
15.15 - 17.00
Chrabbelgruppe Nü
Mütter + Väter mit Kleinkindern
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Mo
15.30 - 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 - 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Jeden Di/Mi Jeden 1. Sa Jeden Di Jeden Do
09.00 – 10.00 09.00 – 10.00
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha
Ludothek Ping Pong
Im Schloss, Nü Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Muki-Turnen Bi
Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi Ob. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Di
18.00 - 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 - 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi Jeden letzten Fr
19.00 – 23.00 19.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung (ausser Dez.)
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21)
Schulhaus Ob
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Rest. Bären
14.00 - 16.00
Kleinkindberatung Kt. Zürich
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21,)
Schulhaus Ob
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Schulhaus Ob
Jeden 2. + 4. Mi Jeden Di/Mi/Do/Fr Jeden Do
08.45 - 09.45
Jeden Do
09.00 - 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming/Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 - 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 - 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 - 22.00
Männerchor Nü
Proben/Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Andere Gemeinden
Einmalige Anlässe Datum/Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 - 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Stadtsaal Kloten
Das Dorf-Blitz-Team wünscht Ihnen erholsame Feiertage!
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