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Nr. 08 31.08.2017 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Grundordnung der Gemeinde wird angepasst

Die «Bibel» der Gemeinde

Neue Führung

Auf die Gemeindeschreiber und den Verwaltungsdirektor der Gemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten kommt einiges an Arbeit zu. Mit der Totalrevision des Gemeindegesetzes müssen auch die aktuellen Gemeindeordnungen überarbeitet werden. Zeit haben die Gemeinden bis 2022 mit der Einführung der Gemeindeordnung. Seit Ende Juni steht der FeuerwehrZweckverband Altbach unter neuer Leitung. Mario Winiger hat sie von Urs Knecht übernommen. Beide haben Stärken und Schwächen, mit denen sie gut leben können, wie sie im Interview verraten. Seiten 4 / 5

Streit um Parkplätze Eine neue Runde im Streit um die Parkplätze im Dorfzentrum von Bassersdorf: Die Inhaberin der Rosengarten Apotheke, Ursula Thürig Kreis, zeigt sich verstimmt. Ein Einwohner hat inzwischen eine Einzelinitiative eingereicht. Seite 11

Zitterpartie für Senioren

von Susanne Gutknecht Es ist ein Knochenjob, der auf die Gemeindeschreiber in den Gemeinden zukommt. Die Totalrevision des kantonalen Gemeindegesetzes, die am 20. April 2015 mit der Verabschiedung durch den Kantonsrat beschlossen wurde, bedeutet für die Gemeinden, dass sie ihre bestehende Gemeindeordnung überarbeiten müssen – Paragraph für Paragraph, Verordnung für Verordnung. Das neue Gemeindegesetz und die Verordnung treten auf den 1. Januar 2018 in Kraft und sollen die Grundlage schaffen, dass Gemeinden,

Zweckverbände und Anstalten ihre Organisation und Haushaltsführung zeitgemäss ausgestalten können, lässt der Kanton Zürich wissen. Das bisherige Gemeindegesetz geht auf das Jahr 1926 zurück, eine Zeit also, als noch völlig andere wirtschaftliche Verhältnisse das Leben bestimmten.

werden. Dem Gemeinderat obliegt es, die zahlreichen Aufgaben in seinem Organisationsreglement vertieft zu regeln. So können die Gemeinden Aufgaben an die Verwaltung und an Kommissionen übergeben. Zudem wird die Organisation der Verwaltung geregelt und die Verfügungs- und Entscheidungskompetenzen aller Beteiligten festgelegt, auch finanziell. Keine leichte Aufgabe, die jedoch auf den Erfahrungswerten der bisherigen Gemeindeordnung basieren.

Knochenarbeit Eine grosse Änderung des neuen Gemeindegesetzes besteht darin, dass nur Grundzüge der Gemeindeordnung geregelt und verbindlich sind. Es gibt Leitplanken vor und überlässt den Gemeinden die Ausgestaltung, die verbindlich in der Gemeindeordnung in Form von Gemeinde- und Behördenerlassen niedergeschrieben

Claudia Oswald hat die neue Gemeindeordnung bereits überarbeitet und sich durch einen Berg an Akten gelesen. «Sicher eine Knochenarbeit», taxiert sie, «aber auch eine der Essenzen meines Aufgabengebietes.» Bei offeFortsetzung auf Seite 2

Der Verkehrsmediziner Rolf Seeger hielt im Nürensdorfer Zentrumsbau einen Vortrag über Mobilität im Alter. Die zahlreich anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich zum Teil unsicher, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei, den Fahrausweis abzugeben.  Seite 29

Traumlos Fast niemand hätte damit gerechnet, aber der FC Bassersdorf hat zum zweiten Mal das Cup-Traumlos gezogen: Am 16. September wird auf dem Platz der Sportanlage bxa gegen den «grossen» FC Zürich angetreten. Die Reaktionen der Lokalprominenz fallen positiv auf. Seite 39

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 6 ab Seite 19 ab Seite 22

Brüttens Gemeindeschreiberin Claudia Oswald freut sich darüber, dass die überarbeitete Gemeindeordnung nun zur Abstimmung bereit ist. (sg)


Thema des Monats

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Spitze Feder

sem Abkommen beschlossen wurden. Die Zusammenarbeit der verschiedenen europäischen Staaten beinhalten Themen wie Asyl, Justiz, Polizei und Visa. Das bedeutet, dass es für etwa 500 Millionen Personen einfacher sein sollte, sich innerhalb der am Abkommen teilnehmenden Staaten frei zu bewegen und keine stationären Grenzkontrollen mehr zu passieren.

Nahezu jeder hat eine Meinung zum Schengener Übereinkommen, bei einigen wirken die Äusserungen plakativ und nachgeplaudert. Bis zu unseren Ferien erging es mir – offen gesagt – genau gleich. Wohl wusste ich einige Dinge, die bei die-

Das haben wir auch auf unserer Reise durch Europa kürzlich sehr geschätzt. Die Grenzen nach Deutschland, Holland, Frankreich, Belgien und Luxemburg haben wir beinahe unbemerkt passiert. Keine Suche nach der Identitätskarte oder dem Pass bereits zehn Kilometer vor der Grenze war mehr nötig. In meiner Kindheit erlebte ich das nämlich noch ganz anders: Da hielt meine Mutter die Ausweise, welche sie zuvor aus dem Handschuh-

nen Fragen finde man nun einmal die Antwort oft in diesem Dokument. Lachend meint sie: «Es ist eigentlich die Bibel der Gemeinde.» Rund eineinhalb Jahre hat der Prozess in Brütten gedauert, an dem in Klausurtagungen über Themen und Paragraphen diskutiert wurde. Vom Gemeindeamt des Kantons Zürich wird eine Muster-Gemeindeordnung zur Verfügung gestellt, die den Gemeinden die Arbeit erleichtern soll. Oswald dazu: «Sicher ein sehr gutes Dokument. Trotzdem muss man jeden Paragraphen mit den korrespondierenden Artikeln in der aktuell gültigen Gemeindeordnung abgleichen und herausfinden, wo die Änderun-

gen und Fallstricke liegen.» Dabei gäbe es etliche Paragraphen, die unverändert übernommen werden können, aber auch solche, die im Gemeinderat und den Behördengremien zur Diskussion gestellt wurden. «Ich bin nicht die Politikerin, sondern die ausführende Person. Daher müssen die Entscheide über die Ausgestaltung auch von den Gemeinderäten gefällt werden.» Da die Musterordnung nur Leitplanken definierte, wurde die Brüttener Gemeindeordnung «umfangreicher ausgestaltet» und ergab viel Arbeit bei der Formulierung der Paragraphen. «Die Wortwahl ist sehr entscheidend: kann oder müsste sind

Susanne Beck

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fach nahm, bereits einige Kilometer vor der Grenze in der Hand. Dann begann die Wartezeit an der Grenze, die oft kein Ende nehmen wollte. Der Herzschlag beschleunigte sich merklich damals: Ein Grenzübertritt war ein Ereignis, es war etwas Besonderes! Etwas anders erging es uns, als wir mit dem Schiff nach England fuhren. Dort erlebten wir die Passkontrolle noch so, wie ich es aus der Kindheit kannte. Fragen beantworten, welche Orte wir besuchen werden, ob wir schon einmal in England waren, was wir für ein Fahrzeug fahren. Seltsamerweise jedoch nie die Frage, ob wir denn etwas zu verzollen hätten. Da wir es uns aus der Kindheit gewohnt waren, hat es uns auch nicht gestört, dass man uns etwas genauer unter die Lupe nahm oder kontrollierte. Am Ende kommt uns das ja auch zugute.

zwei völlig verschiedene Ansätze. Da schaut das Gemeindeamt bei der Prüfung auch genau drauf.»

Früher Urnengang Brütten ist sehr früh dran mit der Umsetzung. So warten die Nürensdorfer und Bassersdorfer Gemeindevertreter zuerst die Wahlen 2018 ab, um sich dann mit dem neu gewählten Team an die Umsetzung zu machen. «Ich erachte es als schwierig, mit neu gewählten Mitgliedern einen solchen Prozess anzugehen», erklärt Claudia Oswald. «Ich stelle aus Erfahrung fest, dass die Neuen meistens einige Zeit benötigen, um sich einerseits in ihr Ressort einzu-

Dorf-Blitz08/2017

Auf unserer Rückreise übernachteten wir in Luxemburg. Wie wir uns über die Weiterfahrt unterhielten, realisierten wir, dass unsere Route über Schengen führen könnte. Das Dreiländereck liegt bei diesem Winzerdorf an der Mosel, in dem gegen 5000 Personen leben. Wir merken, dass wir das Tanken wegen des Preises am besten in Luxemburg erledigen, Einkaufen ist eher günstiger in Deutschland und zum Teil in Frankreich. Was mir jedoch auffiel: Die Länder sind sehr unterschiedlich. Das Grossherzogtum Luxemburg wirkt sehr gepflegt, Deutschland ebenso und Frankreich nimmt sich dagegen recht bescheiden aus. So hat in Schengen jeder die Möglichkeit, vom Nachbarn unabhängig der Landesgrenzen zu profitieren – ein passender Ort für ein solches Susanne Beck Abkommen.

arbeiten und anderseits die Abläufe und rechtlichen Voraussetzungen eines Behördenamtes zu verstehen.» Aber das könne ja jeder selber entscheiden und bis 2022 sei die Frist bis zur Einführung auch komfortabel ausgestattet.

Ausgeklügelte Kommissionsvarianten In der neuen Gemeindeordnung gibt es mehrere Varianten von Kommissionen: Eigenständige Kommissionen, Unterstellte Kommissionen oder beratende Kommissionen. Bei der Revision der Brüttener Gemeindeordnung 2013 war das Thema Kommissionen und Arbeitsgruppen ein wichtiger Grund, warum

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

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Redaktion · Nadja Bächi ·  Susanne Beck · Urs Burger  · Tim Ehrensperger  ·  Marianne Flotron · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher ·  Philipp Rahm · Annamaria Ress · Rosmarie Schmid · Astrid Steinbach 

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. September 2017.

Auflage 22. Jahrgang | 9300 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement  Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Thema des Monats

Dorf-Blitz08/2017 sie vom Souverän verworfen wurde. Damals wollte man die Behörden mit selbständigen Verwaltungsbefugnissen abschaffen, ausser der Schulpflege und der Hochbaukommission. Claudia Oswald dazu: «Der Gemeinderat hat hier sehr genau definiert, welche Kommissionen unterstellte und welche beratende werden sollen.» Ein Kriterium sei, wie umfassend das Ressort ist. So seien nur zwei Ressorts mit einer unterstellten Kommission definiert: Soziales und Hochbau. «In beiden Ressorts sind viele kritische Themen für Brütten miteingebunden wie die Pflegefinanzierung, die Altersstrategie, Bauen im Zentrum oder soziale Aspekte.» Neu könne man auch externe Fachpersonen in eine beratende Kommission aufnehmen.

Schulpflege als eigenständige Kommission Eine Sonderstellung nimmt die Schulpflege ein: Sie muss von Gesetzes wegen zwingend als eigenständige Kommission gebildet werden. Dafür nimmt die Schulpräsidentin oder der Schulpräsident im Gemeinderat Einsitz. Bereits bei der Vernehmlassung des

neuen Gemeindegesetzes gab die Stellung der Schulpflege in der Öffentlichkeit zu grossen Diskussionen Anlass. Der Wille, autonom zu bleiben, wurde nicht von allen Seiten goutiert. So gab es Stimmen, die sich daran störten, dass man zwar zahlen dürfe als Gemeinde, aber Einfluss nehmen könne man nicht. Claudia Oswald begrüsst die Einbindung des Schulpräsidiums in das Gremium des Gemeinderates: «Wichtig ist, dass man am selben Strick zieht und die Themen von beiden Seiten her ausdiskutieren kann. Da ist im Gemeinderat eine gute Plattform gegeben.» So sieht es auch die amtierende Schulpräsidentin Simone Büchi: «Die Schule ist nun mal die grösste Organisation, das sieht man auch im Budget. Zudem ist unsere Arbeitsgrundlage durch das Volksschulgesetz des Kantons Zürich gegeben. Mit diesen Vorgaben müssen wir arbeiten.» Dass dies manchmal einem Spagat zwischen den Vorgaben der Gemeindeordnung und der Bildungsdirektion gleichkommt, bestreitet Büchi nicht. «Es sind sachliche Diskussionen mit den Gemeindeverantwortlichen. Es gibt Spezialitäten in der Schule, die wir erklären müssen, aber

dies ist auch in anderen Gebieten so, wenn verschiedene Instanzen Einfluss nehmen.» Büchi sieht Vorteile darin, im Gremium des Gemeinderates als Schulpräsident eingebunden zu sein. «Die Person kann direkt berichten und Vorgaben erläutern, das ist doch sehr wertvoll.»

Sinnlose Konstellation Auch Gemeinderat Martin Kuhn, der das Ressort Bildung betreut, unterstützt die Einbindung. «Die aktuelle Brüttener Konstellation mit einem Schulpräsidium, welches nicht Einsitz im Gemeinderat hat, macht aus der Sicht des Gemeinderates wie auch der Schulpflege in einer Einheitsgemeinde keinen Sinn und erschwert nur die Kommunikation.» Dass es auch kaum eine andere Gemeinde gebe, die eine solche Konstellation lebe, sei bereits ein Indiz. «Meine aktuelle Funktion ist mit Bezug auf die Schule eher die eines Briefträgers als eines Gemeinderates in einer Exekutive», sagt er. Der Handlungsspielraum für die Gemeinde sei im Bereich der Schule mit den vielen Vorgaben des Kantons

3 sehr eng gefasst. Das sei eine Realität, die man auch im Bereich Soziales habe. Sowohl Simone Büchi als auch Martin Kuhn warten die Abstimmung vom 24. September ab und werden erst dann entscheiden, ob sie kandidieren werden. Nachdem das Gemeindeamt des Kantons Zürich bereits mit einer Vorprüfung ihren Segen gegeben hat und auch die öffentliche Vernehmlassung wenige Voten von den Parteien oder einigen Personen erbrachte, steht nun die Urnenabstimmung an. «Den meisten Vorschlägen hat der Gemeinderat entsprochen», erklärt Claudia Oswald. Sie scheint zuversichtlich, dass die Gemeindeordnung angenommen wird. Mit einer Infoveranstaltung am 2. September sollen noch allfällige Unsicherheiten beseitigt werden. Martin Kuhn ergänzt: «Mit guter und offener Kommunikation wollen wir Ängste nehmen und eine Ablehnung verhindern.»  ◾ Infoveranstaltung Brüttener Gemeindeordnung 2. September um 10 Uhr Foyer Mehrzweckhalle Schulhaus Chapf in Brütten

Andreas Ledermann, Gemeindeschreiber Nürensdorf:

Christian Pleisch, Verwaltungsdirektor Bassersdorf:

Wie weit sind Sie mit der Ausgestaltung der neuen Gemeindeordnung? Es besteht kein unmittelbarer Bedarf, die Gemeindeordnung sofort zu ändern. Daher warten wir die Neuwahlen im 2018 ab. Zeit ist genug vorhanden bis 2022, da haben wir noch Reserve mit drin. Weiss man bereits, ob es zu Rücktritten im Gemeinderat kommt, die diesen Prozess gefährden könnten? Bis jetzt wissen wir es noch nicht von allen Mitgliedern. Der Schulpflegepräsident Roland Burri tritt zurück. Aber ich denke, dass dies kein Problem für die Überarbeitung der Gemeindeordnung werden wird.

Wie weit sind Sie mit der Ausgestaltung der neuen Gemeindeordnung? Wir warten die Erneuerungswahlen 2018 ab und gehen dann mit einer allenfalls neuen Besetzung an diesen Prozess. Ende August lassen wir uns in einer Strategietagung von einem Mitarbeiter des Gemeindeamtes die Neuerungen des Gemeindegesetzes genau erläutern. Das sehen wir als Kick-Off für das Projekt Gemeindeordnung an und werden uns ab dann sicher aktiver damit beschäftigen. Zurzeit höre ich von den Erfahrungen anderer Gemeinden bei der Umsetzung, wie sie mit der neuen Gemeindeordnung umgehen und wo Stolpersteine sind in diesem Prozess. Das hilft uns am Ende auch.

Werden Sie die Überarbeitung der Gemeindeordnung selber in Angriff nehmen oder es allenfalls extern vergeben? Ich habe das noch nicht abschliessend entschieden. Bis jetzt ist es schon mein Ziel, die Gemeindeordnung selber zu revidieren. Es ist ein wichtiges Dokument – auch für meine tägliche Arbeit – daher werden viele Fragen dort gelöst. Jetzt ist der Moment, an dem wir Einfluss nehmen können auf Abläufe und Regeln. Sicher werden wir mit dem Gemeinderat die Stärken und Schwächen unserer aktuellen Gemeindeordnung genauer prüfen und dann entscheiden, wie wir den Prozess gestalten und welche Änderungen einfliessen sollen. Vielleicht kann dann ein externer Input bei einer Klausurtagung wichtige Erkenntnisse bringen.  (sg)

Werden Sie die Überarbeitung der Gemeindeordnung selber in Angriff nehmen oder es allenfalls extern vergeben? Mein Ziel ist es, dies selber in Angriff zu nehmen und den Gemeinderat eng zu begleiten bei den Themen, die wir speziell ansehen müssen. Dazu muss ich die Bedürfnisse des Gemeinderates zuerst einholen. Zeit ist genug vorhanden bis 2022. Bereits begonnen hat die Abteilung Finanzen mit den Vorarbeiten für die neue Rechnungslegung nach HRM2. Dort gibt es viele Änderungen wie unter anderem der neue Kontenplan und die Anlagebuchhaltung. Für die ebenfalls damit verbundenen Softwareanpassungen sind die Testprozesse bereits in vollem Gang. Diese Arbeiten werden dann zum grössten Teil bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Dies alles benötigt viel Zeit, Genauigkeit und Einsatzwillen.  (sg)


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Monatsinterview

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Kommando-Wechsel bei der Feuerwehr Altbach

«Ich übernehme ein gutes und motiviertes Team» Der Brüttener Urs Knecht übergab Ende Juni das Kommando des Feuerwehr-Zweckverbandes Altbach an Mario Winiger. Nach sieben Jahren in der Hauptverantwortung wurde Knecht mit einer schwierigen Übung als Kommandant verabschiedet. von Susanne Gutknecht Urs Knecht – sind Sie ein wenig wehmütig, wenn Sie an den Abschied denken und die Zeit als Kommandant? Nein, eigentlich nicht. Ich wollte von Beginn an rund vier bis acht Jahre als Kommandant amten und habe das jetzt erreicht. Wenn man gegen die 50 Jahre geht, gibt man das Kommando ab. Ich beobachte in anderen Gremien, dass manche Personen zu lange im Amt sind und dann fehlen die nötigen Impulse. Aber ob nun das letzte Jahr Schluss war oder dieses Jahr spielte keine so grosse Rolle für mich. Wir waren aktiver am Suchen eines Nachfolgers als zu meiner Zeit und das hat sich jetzt bewährt. Mit Mario Winiger haben wir eine gute Person als Nachfolger gefunden. Mario Winiger: Es hatte mehrere Kandidaten, aber die Konstellation scheint so am besten zu sein. Auf jeden Fall übernehme ich ein gutes und motiviertes Team. Das Engagement stimmt bei allen und das Team ist sehr gut eingespielt. Daher konnte ich guten Gewissens diesen Posten übernehmen und freue mich auf die Zusammenarbeit. Was ist das Schwierigste als Kommandant in der Feuerwehr? Urs Knecht: Sicher die Verantwortung, die man trägt. Einerseits gegenüber seinen Kameraden, aber auch gegenüber der Bevölkerung. Damit man das gut machen kann, muss man mit sich im Reinen sein. Zudem steht man als Kommandant auch in der Öffentlichkeit, wird nach Einsätzen oder Übungen ins Rampenlicht gerückt und muss Rede und Antwort stehen gegenüber Behörden oder der Presse.

Damit man das gut machen kann, muss man mit sich im Reinen sein

Handschlag auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit: Mario Winiger (l.) übernimmt das Kommando von Urs Knecht. (sg)

Wieviel Zeit muss sich Mario Winiger nun freischaufeln für sein neues Amt als Kommandant? Urs Knecht: Es ist schwierig, es in Stunden zusammenzufassen. Die Arbeit setzt sich aus vielen Stückwerken zusammen. Da sind das Organisieren des Dienstbetriebes, das Budget, die Strategien und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, die in den Verantwortungsbereich eines Kommandanten fallen. Dann ist man sicher ab und an auch auf den Gemeindeverwaltungen anzutreffen, um administrative Fragen zu klären oder Papiere zu visieren. So mit rund 200 Stunden im Jahr würde ich es beziffern. Für mich als selbständiger Landwirt war es wahrscheinlich einfacher, dies zu organisieren als für Mario Winiger, der in einen weniger flexiblen Geschäftsalltag eingebunden ist. Hat Sie die Verantwortung stark belastet oder hatten Sie kein Problem damit? Urs Knecht: Ich konnte auf jeden Fall immer gut schlafen (lacht). Verantwortung kann man ja nicht messen, es ist ein Gefühl, dass man in sich trägt. Man muss sich einfach bewusst sein, dass Ereignisse auf einen zukommen können, die einem an Gren-

zen stossen lassen – im Team aber auch als verantwortlicher Kommandant. Man hofft nie auf einen groben Ernstfall, aber es wäre möglich und dann steht man auf einen Schlag im Rampenlicht. Das hat mir jedoch keine Angst bereitet. Sie sind ja beide schon einige Zeit beim Feuerwehr-Zweckverband Altbach tätig. Gab es Ereignisse, die Ihre Truppe über die Massen forderte? Urs Knecht: Das Schlimmste wäre der Todesfall eines Kameraden, aber das hatten wir zum Glück noch nie. Todesfälle einer Person sind sicher etwas sehr Schwieriges für alle Beteiligten. Aber auch ein Ereignis, an dem man sich selber noch besser kennenlernt und seine Stärken und Schwächen erlebt. Als Kommandant konnte ich bei vielen Einsätzen feststellen, dass die Feuerwehr Altbach strukturiert arbeitet und wir das abgerufen haben, was wir mussten und geübt haben. Mario Winiger: Dies ist ein wichtiger Punkt. Wir führen ja viele Übungen durch, an denen wir unsere Abläufe überprüfen und auch sehen, wie unsere Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz arbeiten. Grundsätzlich ist

die Feuerwehrarbeit an der Front schon herausfordernd, aber wir sind ja selten alleine vor Ort. Bei grösseren Einsätzen sind auch Partner mit dabei, die ebenfalls ihr Wissen und ihre Erfahrung mit einbringen. Dort sind die Koordination und die Absprachen untereinander sehr zentral. Auch hier sind Netzwerke und das gegenseitige Kennen der Köpfe ein wichtiger Faktor wie im Geschäftsalltag auch. Urs Knecht: Die Partner und Fachkräfte vor Ort halten den eigenen Puls auch tief. Wir wollen alle etwas Positives für die Beteiligten oder die Bevölkerung erreichen. Da braucht es keinen speziellen Ehrenkodex – das ist bei allen Dienstleistenden der Fall. Diese Teamarbeit mit verschiedenen Fachkräften macht die Arbeit vor Ort auch spannend.

Die Teamarbeit macht die Arbeit vor Ort auch spannend Sie erwähnen die Ausbildung. Wie frei sind Sie mit den Ausbildungen oder den Übungen. Sind einige Themen Pflicht oder sind Sie völlig frei in der Themenwahl?


Dorf-Blitz08/2017 Mario Winiger: Einiges ist von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich vorgegeben, die von Gesetzes wegen zuständig ist für die strategische Führung und Aufsicht, die Alarmierung, die Ausbildung und die Ausrüstung der Feuerwehren im Kanton Zürich. Daraus ergibt sich bereits ein recht starrer Ausbildungsplan mit rund 20 Übungen, aufgebaut in Szenarien für die Feuerwehrfrauen und -männer. Für das Kommando gilt es dann, Retouchen anzubringen. Das kann aus einem Einsatz etwas sein, was uns aufgefallen ist oder auch etwas Spezielles zur Handhabung des Materials oder ähnliches. Wie überall wird sich auch im Bereich des Feuerwehreinsatzes einiges über die Jahre geändert haben? Urs Knecht: Da hat sich sehr viel getan in den letzten zehn bis zwanzig Jahren in allen Bereichen wie der Strassenrettung, der Fahrzeugtechnik oder auch in den Gebäuden. Das geht vom Airbag über die Materialien der Karosserie bis zur Elektronik, die völlig neue Anforderungen an uns stellen. Als Feuerwehr hinkt man diesen Entwicklungen immer hintenan und muss sich das Wissen schnellstens aneignen, damit wir vor Ort nicht grosse Überraschungen erleben und falsch ausgerüstet sind. Auch in der Gebäudetechnik mit den veränderten Gebäudelüftungen ist ein Umdenken bei einem Einsatz nötig. Da braucht es mitunter auch Spezialisten vor Ort, die wir zuziehen können.

Monatsinterview Mario Winiger: Beim FeuerwehrZweckverband Altbach sind wir in der glücklichen Lage, einige Experten in unserem Team zu haben, die bei einer Berufsfeuerwehr arbeiten und eine sehr grosse Einsatzerfahrung mitbringen. Trotzdem sind wir eine reine Milizorganisation, welche – genau wie die Profis – mit brenzligen Situationen rational umgehen muss. Daher ist es immens wichtig, dass wir unsere Ausbildung auf die Veränderungen ausrichten, um bei einem Einsatz mit ruhigem Puls Bestleistungen erbringen zu können. Trotz aller Veränderungen und Entwicklungen brauchen wir für unsere Einsätze immer noch sehr oft das gute alte Handwerk!

Wir sind in der glücklichen Lage, bereits einige Experten im Team zu haben Das bedeutet, dass handwerklich begabte Personen bei der Feuerwehr im Vorteil sind? Mario Winiger: Nein, so pauschal kann man das nicht sagen. Es gibt auch für die sogenannten ‹Bürolisten› Aufgaben in einer Feuerwehr. Es ist die Aufgabe des Kommandos einer Feuerwehr, die spezifischen Fähigkeiten einer Person herauszufiltern und sie am richtigen Ort gewinnbringend einzusetzen. Wir sehen in einer Übung sehr schnell, wozu sich eine Person eignet und wozu wohl eher nicht. Das kann auch dem Job geschul-

det sein: Wenn ich jemanden brauche, der schnell auf ein Dach steigt, dann nehme ich den Zimmermann, der es gewohnt ist und dies fast täglich macht. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Feuerwehrfrauen und -männern, die unser Handwerk im Team erlernen möchten. Urs Knecht, haben Sie Ihrem Nachfolger gute Tipps gegeben? Nein, das ist nicht nötig. Ich habe über die sieben Jahre meiner Amtszeit versucht, eine gut funktionierende Feuerwehrtruppe gemeinsam mit dem Kommando zu formen. Und das ist uns, so glaube ich, auch gelungen. Wenn ich bei anderen Feuerwehrtruppen schaue, werden oft Hahnenkämpfe ausgetragen, die dem Dienstbetrieb nicht förderlich sind. Bei uns herrscht eine fruchtbare Zusammenarbeit, die getragen ist von konstruktiven Diskussionen. Auch die Verschmelzung der Feuerwehren von Brütten und Nürensdorf ist vollständig erfolgt, es gibt kein Gärtlidenken mehr, sondern wir sind eine Einheit.

Die Verschmelzung der Feuerwehren von Brütten und Nürensdorf ist vollständig erfolgt Mario Winiger: Wir arbeiten bereits seit zwei bis drei Jahren enger zusammen und das hat gut geklappt, weil wir eine ähnliche Denkweise pflegen. Ich muss nicht alles ändern, denn es läuft gut. Aber sicher hinter-

5 fragen wir unsere Arbeit laufend, um einen noch besseren Service bieten zu können. Es gibt keinen Status Quo, sondern wir müssen aktiv bleiben und uns den kommenden Herausforderungen stellen und nötigenfalls Strukturen koordiniert anpassen. Dann kann Mario Winiger davon ausgehen, dass Sie ihm als Kommandant nicht reinreden, obwohl sie bei der Feuerwehr als Offizier weiterhin aktiv sind? Urs Knecht: Ja, das kann er! Ich habe das Kommando abgegeben per Ende Juni und das ist gut so. Es ist wie in allen Ämtern, ob Politik oder als Pfarrer: Jede Person hat ihre Stärken und Schwächen. Meine Stärke war sicher mehr das Persönliche. Ich behaupte von mir, dass ich ein gutes Vertrauensverhältnis zu den Feuerwehrfrauen und -männern aufbauen konnte. Ich hatte einen persönlichen Draht und habe auch über die Feuerwehrthemen hinaus Privates gehört und erfahren, das hat mich geehrt. Meine Schwächen sind sicher eher die administrativen Belange. Mit der PC-Arbeit habe ich mich durchgemogelt. Man weiss zwar, dass man es angehen sollte, macht dann aber doch zuerst das Andere, was einem mehr liegt. Dadurch gerät das Andere immer mehr ins Hintertreffen. Darum bin ich auch davon überzeugt, dass man nicht zu lange ein Amt bekleiden sollte, sondern Platz machen für neue Personen. Dann kann sich ein solches Defizit, das jeder hat, nicht zu einem Problem ausweiten. Also, ich bin sicher, dass Mario Winiger bei meinem PC-Defizit aufräumt (lacht).

Meine Stärke war sicher mehr das Persönliche

Bei der Abschlussübung seiner Amtszeit musste Urs Knecht (Mitte) nochmals sein ganzes Wissen anwenden. (zvg)

Ist das so? Mario Winiger: Es ist sicher so, dass ich versierter bin in Sachen PC-Arbeit (lacht ebenfalls) und strukturellen Arbeiten. Aber das ist ja nur eine Facette der ganzen Arbeit. Wichtig erscheint mir, dass ich gut mit den verschiedenen Charakteren zusammenarbeiten kann, die ihren Dienst versehen. Ich kann mich auf das Kommando und das Team verlassen, da ich als Flugverkehrsleiter bei einem Ereignis nicht sofort wegrennen kann von der Arbeit. Daher ist die Teamarbeit in der Feuerwehr auch so wichtig.  ◾


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Aus Behörde und Verwaltung

gemeinde bassersdorf

Einweihung Schulhaus Chrüzacher Samstag, 9. September 2017 10 bis 16 Uhr Beginn offizieller Festakt: 10.15 Uhr

Festwirtschaft & Unterhaltung Tanzen, Street Drums, Riesenmikado und vieles mehr Schulhausrundgang mit Wettbewerb Für alle Bassersdorfer Schulkinder gibt es eine Gratiswurst inklusive Getränk! Bitte beachten Sie, dass keine Parkplätze zur Verfügung stehen.

Der Anlass findet bei jeder Witterung statt.

Informationsveranstaltung für Fremdsprachige Sie sind kürzlich aus dem Ausland nach Bassersdorf gezogen, oder Sie wohnen schon länger in unserer Gemeinde und möchten mehr über Ihre neue Heimat erfahren? Wir möchten, dass Sie sich in der Schweiz und hier in Bassersdorf rasch wohl fühlen, auch wenn Vieles noch neu und unvertraut ist. Damit Sie sich im Alltag rasch und gut zurechtfinden, ist es hilfreich, wenn Sie die wichtigsten Aspekte der Schweiz und ihrer Bevölkerung kennen lernen. Am Donnerstag, 28. September um 19 Uhr laden wir Sie zu einem Informationsanlass im Singsaal des Schulhaus Steinlig ein. Eine Gruppe Freiwilliger wird an diesem Abend von ihren eigenen Erfahrungen, vom Ankommen und dem Leben in der Schweiz berichten und Ihnen viele Informationen und wertvolle Tipps, Ideen und Anregungen zum Leben in Bassersdorf und zu Ihren Rechten und Pflichten vermitteln. Die Anwesenden sprechen verschiedene Sprachen. Wir hoffen, dass Sie sich in Bassersdorf rasch zuhause fühlen werden.  Andreas Roth  Verantwortlicher Integration

Neue Studie zum Kunststoff-Recycling «Dem verhältnismässig kleinen ökologischen Nutzen stehen hohe Kosten gegenüber», so das Fazit der kürzlich veröffentlichten Studie zum Kunststoffrecycling. Die Studie «KuRVE» wurde vom Bund und von mehreren Kantonen in Auftrag gegeben und kann unter www.umtec.ch oder www.carbotech.ch als PDF abgerufen werden. Gemäss Szenarienrechnungen der Studienautoren könnte der Umweltnutzen der Kunststoffsammlung bis im Jahr 2050 leicht ansteigen. Die Sammelsäcke für Kunststoffe aus Haushalten sind nicht bei der Gemeindeverwaltung erhältlich und werden weder auf der Wertstoffsammelstelle Ufmatten noch im Ökibus angenommen. Der Gemeinderat akzeptiert jedoch, dass einige private Geschäfte den Sammelsack anbieten. Sobald der rechtliche Rahmen angepasst wird

Wenig ökologischer Nutzen gegenüber hohen Kosten. (zvg)

oder das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) neue Weisungen erlässt, wird der Gemeinderat seine Haltung neu beurteilen und die Sammlung gemäss seinen Kompetenzen nach Abfallgesetz und –verordnung bewilligen oder verweigern.  Abteilung Bau + Werke


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Stellungnahme des Gemeinderats zum Entscheid des Bezirksrats in Sachen Kürzung der Behördenentschädigung des Ressortvorstehers Gesellschaft + Kultur Bereits im Frühling 2017 hat der DorfBlitz berichtet, dass der Bassersdorfer Gemeinderat dem Ressortvorsteher Gesellschaft + Kultur, Richard Dunkel, die Bereiche Alter und Gesundheit entzogen und dessen Entschädigung halbiert hat. Richard Dunkel hat gegen den Entscheid des Gemeinderates betreffend Kürzung seiner Behördenentschädigung Rekurs bei der zuständigen Aufsichtsbehörde des Bezirksrates Bülach eingereicht. Der Bezirksrat Bülach hat einen Entscheid in Sachen Entschädigungskürzung von Gemeinderat Richard Dunkel gefällt. Er kam zum Schluss, dass «es

sich bei der Entschädigung gemäss Art. 3 und 4 der Entschädigungsverordnung offensichtlich um eine Pauschale handle, welche auch bei Wegfall eines gewichtigen Aufgabenbereichs eines Ressorts nicht gekürzt werden darf … auch wenn dies möglicherweise im Ergebnis stossend erscheinen mag.» Somit soll Richard Dunkel weiterhin und rückwirkend die volle Pauschale ausbezahlt werden. Der Gemeinderat nimmt den Entscheid mit Bedauern und Unverständnis zur Kenntnis. Die Präzisierung in der Entschädigungsverordnung «Mit der pauschalen Entschädigung sind alle Aufga-

ben und Pflichten, die mit dem Amt in Zusammenhang stehen, abgegolten…» fand keinen Stellenwert in der Beurteilung. Der Bezirksrat anerkennt schliesslich in seinen Ausführungen selber, dass «das Ergebnis möglicherweise stossend erscheinen mag». Für das Ressort Gesellschaft + Kultur besteht – wie für jedes Ressort – ein Funktionsbeschrieb. Der Gemeinderat kam nach längeren intensiven Gesprächen zum Schluss, dass das Dossier Alter + Gesundheit an eine neue Steuergruppe 65+ zu übertragen ist. Damit entfiel ein Grossteil der Aufgaben aus dem Ressort von Richard Dunkel.

Nach wie vor besteht aus Sicht des Gemeinderates die Grundhaltung, dass eine weitgehende Reduktion des Arbeitsumfangs eine entsprechende Kürzung der Entschädigung nach sich ziehen muss. Der Bezirksrat entschied aus rein juristischen Überlegungen. Deshalb hat sich der Gemeinderat entschieden, das Urteil des Bezirksrats nicht weiter zu ziehen. Das Dossier Alter + Gesundheit verbleibt bei der Steuergruppe 65+.



Gemeinderat Bassersdorf

Neue Verkehrsführung Dorfplatz: Anpassung Verkehrsregime

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

zum 97. Geburtstag

zum 80. Geburtstag

am 10. September Nella Dübendorfer-Schweiter c/o Altersheim Breiti Breitistrasse 25

am 6. September Hans Rudolf Bernhard Dietlikonerstrasse 19

zum 90. Geburtstag am 5. September Gertrud Urech-Morf Rigistrasse 7 am 16. September Agnes Halbeisen-Odermatt Baltenswilerstrasse 8

am 6. September Erna Widmer-Schürmann Im Lindenacher 14 am 7. September Fritz Lüthi Winterthurerstrasse 32

zum 85. Geburtstag

am 11. September Erwin Müller Hubstrasse 30

am 4. September Ernst Brütsch c/o Altersheim Breiti Breitistrasse 25

am 18. September Rosa Favale-Petito Dietlikonerstrasse 1

am 9. September Rudolf Gross Hubring 46

am 18. September Elsbeth Lienhart-Bieri Sagiweg 1

am 28. September Walter Köbele Auenring 31 am 28. September Rosina Pennella-Badia Lägernstrasse 24

am 19. September Norma Süss-Demicheli Obstgartenstrasse 14

Die am 14. Juli 2017 temporär angeordnete, auf 60 Tage befristete, neue Verkehrsführung mit Sperrung der Dorfstrasse und Aufhebung der Parkplätze am Postplatz hat verschiedene Reaktionen ausgelöst. Die Rückmeldungen können in drei Gruppen unterteilt werden: a) Pauschale Ablehnung der angeordneten Massnahmen, Ablehnung der Tiefgaragennutzung b) Parkplatzaufhebung aus Sicherheitsgründen nachvollziehbar, Kritik jedoch am Einbahnregime c) Positive Rückmeldungen zur Beruhigung der Situation am Postplatz In den ersten 30 Tagen der neuen Verkehrsführung wurde der Verkehr beobachtet, Messungen ergaben eine gute Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Situation wurde nochmals vor Ort mit den zuständigen Personen der Kantonspolizei besprochen, insbesondere wurde eine mögliche Aufhebung des Einbahnregimes diskutiert. Seitens der Kantonspolizei wurde zur Beurteilung der neuen Verkehrsführung und Untersuchung der Auswirkungen auf den umliegenden Verkehr der Beizug eines Verkehrsplaners empfohlen. Die definitive Verkehrsführung soll aufgrund der zu

erstellenden Studie zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden. An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 16. August 2017 hat der Gemeinderat beschlossen, an der auf 60 Tage befristeten Verkehrsführung festzuhalten. Des Weiteren hat er beschlossen, das Einbahnregime nach Ablauf dieser Frist aufzuheben, die Begegnungszone wird wieder hergestellt. Die Sperrung der Dorfstrasse und der öffentlichen Parkplätze auf dem Postplatz wird um maximal vier Monate verlängert, damit die Verkehrssituation, sowie das Einhalten der Regelungen der Begegnungszone durch einen Verkehrsplaner geprüft und mit Messungen belegt werden können. Die aufgrund der chaotischen Verkehrsverhältnisse beim Postplatz erfolgte Sperrung wird aus Gründen der Verkehrssicherheit aufrechterhalten. Zur abschliessenden Beurteilung der künftigen definitiven Verkehrsführung wird ein Verkehrsplaner mit einer Studie beauftragt. 

Gemeinderat Bassersdorf


Bassersdorf

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Dorf-Blitz08/2017

Aus Behörde und Verwaltung

Neue Kraft durch Geselligkeit, schöne Erinnerungen und Tanz Mit fortschreitendem Alter sehen sich zahlreiche Menschen damit konfrontiert, dass ihr Beziehungsnetz kleiner wird. Manchmal geht das so weit, dass sie vereinsamen. Ferner haben viele Mühe, mit einer sich immer schneller ändernden Welt. Sie meinen, früher sei alles besser und vor allem einfacher gewesen. Schliesslich sind so manche immer weniger beweglich, so dass ihnen nicht nur körperlich Elan im Alltag fehlt. Der diesjährige «Tag der älteren Menschen», der am Samstag, 16. Septem-

rinnen und Besucher in schönen Erinnerungen schwelgen, wenn ihre Lieblingsmusik aus der Jugend gespielt wird. Auch Gäste, die sich für nicht mehr so beweglich halten, sollen erstaunlichen Schwung entdecken, wenn sie freundlich zum Tanz aufgefordert werden.

ber gefeiert wird, geht auf diese Situation ein. Sowohl der Morgen als auch der Nachmittag bieten die Möglichkeit von geselligem Zusammensein und Knüpfen von neuen Kontakten. Ebenso dürfen die Besuche-

Die KUBIKO präsentiert:

Les trois Suisses – Tandem

Die Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri» lädt herzlich ein zum Brunch mit Musik und Quiz von 9 bis 11 Uhr im katholischen Franziskuszentrum Bassersdorf (Anmeldung bis 11. September auf Telefon 044 525 09 25) und zu Ge-

meinschaft bei Zvieri und Tanz von 14 bis 16 Uhr in den Zentrumsbau Nürensdorf. Für die Lieblingsmusik sorgt an beiden Orten DJ Alexander Näpflin (Nachfolger der Musikmamsell Verena Speck). Am Nachmittag motivieren die unwiderstehlichen «Taxi Dancers» zum Tanzen. Auch Menschen im Rollstuhl bekommen durch sie Lust an der Bewegung mit Musik und gewinnen neuen Elan.

Pierre-Louis von Allmen, Redaktionsteam «informiert im Alter»

Bedrohung für die einheimische Flora

Musik-Kabarett von und mit Pascal Dussex & Resli Burri Die Welt des Radsportes hält viele Geschichten bereit. Les trois Suisses beschreiben sie auf ihre Art: mit Witz und viel Musik. Dabei sparen sie nicht mit satirischen Seitenhieben und optischen Überraschungen. «Les trois Suisses» sind ein Tandem. Die beiden Pedaleure nehmen ihr Publikum mit auf eine amüsante Reise durch die Höhen und Tiefen des Daseins. Pascal, nebst Sänger und Gitarrist ein versierter Fahrradmechaniker, und Resli, Multiinstrumentalist und Velofan, schwärmen für ihre Vorbilder wie Coppi, Koblet, Zülle und Cancellara. Die beiden haben den Auftrag, nach der Siegesfeier eines Velorennens für die musikalische Abrundung zu sorgen. Doch das unerwartete Auftauchen von Yolanda stellt ihre Männerfreundschaft auf die Probe. Viel Musik und anregende Geschichten: Radfahren als Parabel für das Leben schlechthin. Donnerstag, 2. November 2017, 20 Uhr, Franziskuszentrum Bassersdorf.

Türöffnung: 19 Uhr, Eintritt: Fr. 40.–

Pascal Dussex und Resli Burri mit ihrem Kabarett «Les trois Suisses». (zvg)

Vorverkauf ab sofort: Bibliothek Bassersdorf, Drogerie Hafen. Informationen unter: kultur@bassersdorf.

Das Berufkraut verdrängt einheimische Pflanzen und soll deshalb bekämpft werden. (zvg)

Haben auch Sie Neophyten in ihrem Garten? Das einjährige Berufkraut ist eine dieser fremdländischen Pflanzen, die sich invasiv verbreitet. Die weiss-gelbe Blume mit den behaarten, hellgrünen Blättern verdrängt die einheimische Pflanzenwelt und ist für die meisten Tiere nutzlos. Das Berufkraut sollte deshalb mitsamt den Wurzeln ausgezogen und mit dem Abfall in Kehrichtverbrennungsanlagen verbrannt werden. Dem Grüngut dürfen Neophyten nur in kleinen Mengen mitgegeben werden, sofern der Grünabfall nicht

kompostiert wird, sondern einer Vergärungsanlage landet (so in Bassersdorf). Neben dem Berufkraut sind auch Neophyten wie die kanadische Goldrute oder das schmalblättrige Greiskraut weit verbreitet. Helfen Sie mit, die einheimische Pflanzenwelt zu schützen: Ein Merkblatt zu verbreiteten Neophyten finden Sie auf der Webseite www.bassersdorf.ch, indem Sie im Suchfeld «Neophyten» eingeben.   Abteilung Bau + Werke


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Aus Behörde und Verwaltung

Lesung in der Bibliothek: Schockfrost Am Dienstag, 19. September um 19.30 Uhr, lesen Mitra Devi und Petra Ivanov aus ihrem ersten gemeinsamen Buch «Schockfrost». Die beiden Zürcher «Crime Queens» haben gemeinsam einen Psychothriller geschrieben, der unter die Haut geht: abgründig, rasant und im Grenzbereich zwischen Normalität und Wahnsinn. Die alleinerziehende Psychiaterin Sarah Marten hat ihr Leben im Griff. Sie führt eine eigene Praxis und pflegt an den Wochenenden ihre schwerbehinderte Schwester. Als sie den Künstler Till kennenlernt, ist Sarahs Glück perfekt. Doch dann stürzt sie die Treppe hinunter. Auf einmal leidet sie unter Sehstörungen und Gedächtnislücken. Spätfolgen der Gehirnerschütterung? Sarahs Exmann, ebenfalls Psychiater, zweifelt an ihren beruflichen Fähigkeiten. Ein schizophrener Patient behauptet, sie befände sich in Lebensgefahr und Rebekkas Körper ist von blauen Flecken übersäht. Hat Sarah ihre Schwester misshandelt, ohne sich daran zu erinnern? Sarahs 15-jähriger Sohn verschwindet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mitra Devi und Petra Ivanov präsentieren ihr erstes gemeinsames Buch. (zvg)

Mitra Devi ist Autorin von über einem Dutzend Bücher, darunter schwarzhumorige Short Stories und die Krimireihe rund um die Ermittlerin Nora Tabani. 2012 hat sie den Zürcher Krimipreis erhalten. Petra Ivanov arbeitete als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Journalistin. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Zürcher Krimipreis 2010. Im Anschluss an die Lesung: Apéro und Bücherverkauf (auf Wunsch signiert von den Autorinnen). Eine Anmeldung per E-Mail an bibliothek@bassersdorf.ch ist erwünscht, Eintritt: 10 Franken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Bibliothek Bassersdorf

Schulweg: Was Eltern und Schulkinder tun können

Unbekannten Personen mit Wachsamkeit begegnen Vergangene Woche hat auch in den drei Dorf-Blitz-Gemeinden wieder ein neues Schuljahr begonnen. Zahlreiche Kindergärtner und Erstklässler bestreiten zum ersten Mal alleine ihren Schulweg. Dabei gibt es viel Neues zu entdecken, der Schulweg birgt aber auch Gefahren, denen man sich bewusst sein sollte. von Reto Hoffmann Dass Kinder zu Fuss zur Schule gehen ist pädagogisch sinnvoll und wird auch von der Schule sehr empfohlen. Dort lernen sie ein Stück Selbständigkeit, sind zum ersten Mal auf sich alleine gestellt und müssen auf sich aufpassen. Es gibt auch viel Neues zu entdecken und der gemeinsame Weg mit dem Gspändli aus der Klasse oder

Nachbarschaft macht ebenfalls Spass. Doch es gibt auch Gefahren, denen sich Kinder und Eltern bewusst sein sollten. Zum Beispiel, wenn das Kind von einem Fremden angesprochen wird, von jemandem Unbekannten Süssigkeiten oder Geld erhält, etwa mit der Aufforderung mitzugehen. «In einer solchen Situation gilt es, wachsam zu sein und besonnen zu handeln», rät Schulpflegepräsident Hans Stutz im Gespräch mit dem Dorf-Blitz.

Nicht in Hysterie verfallen Mit den heutigen Chatplattformen wie WhatsApp würden sich solche News heutzutage wie ein Lauffeuer verbreiten, sagt Hans Stutz. Oft gehe aus diesen Meldungen dann nicht hervor, ob sich eine Situation auch wirklich so zugetragen habe. Dies

schüre unnötige Unsicherheit und Angst. Er fordert deshalb Eltern und auch Kinder auf, bei Verdacht eines solchen Vorfalles als erstes die Schule zu informieren. «Denn die Schule hat ein klares Konzept in der Schublade wie in einem solchen Fall vorgegangen wird», so Stutz, «wir nehmen jeden Vorfall ernst.» Als erstes würden die Kinder des betreffenden Schulhauses von ihren Lehrern sensibilisiert. Das heisst nochmals die Grundregeln in Erinnerung rufen, sich nicht von unbekannten Personen ansprechen zu lassen, nicht mit Unbekannten mitzugehen und nach Möglichkeit zu zweit oder dritt auf den Schulweg zu gehen. Gleichzeitig würden in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei genauere Abklärungen bei den betroffenen Kindern oder

Eltern getroffen. Erhärtet sich ein konkreter Verdacht, würden vermehrt Patrouillen der Polizei in Uniform und Zivil veranlasst. In bestimmten Fällen würden dann auch die Eltern schriftlich über den Fall informiert.

Verantwortung der Eltern «Grundsätzlich», sagt der Schulpräsident, «liegt der Schulweg in der Verantwortung der Eltern. Die Schule fühlt sich aber verpflichtet, entsprechende Rahmenbedingungen für einen sicheren Schulweg zu schaffen. Deshalb haben wir auch das entsprechende Szenario definiert.» Doch Stutz warnt auch vor Übervorsicht. Werden die obengenannten Grundregeln eingehalten, wird der Schulweg für die Kinder zum täglichen positiven Erlebnis.  ◾


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Geändertes Parkregime stösst beim Gewerbe auf Kritik

«Gelebter Zynismus mit diktatorischen Elementen» Rund um die Thematik der aufgehobenen Parkplätze im Dorfzentrum erhitzen sich auch nach den Sommerferien immer noch die Gemüter. Sicherheitsvorsteher Michael Fenaroli hat sich zum Entscheid des Gemeinderates im Dorf-Blitz vom Juli geäussert. Nun erhält eine Vertreterin der Gewerbetreibenden Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge darzustellen.

rig. Dagegen wehre sie sich. Und mit ihr wehren sich über 1000 Personen, die innerhalb weniger Tage eine Petition gegen das Vorpreschen des Gemeinderates unterschrieben haben, wie sie stolz bekräftigt. «Damit dürfte nicht nur der Abstimmungskampf um das neue Verkehrsregime, sondern auch bereits der Wahlkampf unseres Gemeinderates begonnen haben.»  ◾

von Annamaria Ress «Es ist nicht so, dass ich über Realsatire nicht lachen könnte. Als in einer Nacht- und Nebelaktion unser Gemeinderat die Durchfahrt sowie die Parkplätze auf dem Postplatz durch Steinblöcke sperren liess, endete jedoch mein Sinn für Humor», sagt Ursula Thürig Kreis, Besitzerin der örtlichen Rosengarten Apotheke. Nicht nur sie als Geschäftsinhaberin sei einschneidend von dieser Massnahme betroffen, sondern auch viele Einwohner. Sie kritisiert die zitierte Aussage, dass Direktbetroffene, Anwohner und Gewerbetreibende zu einer Informationsveranstaltung des Gemeinderates eingeladen worden seien. «Das ist schlicht und einfach falsch dargestellt. Fakt ist, diese Veranstaltung kam nur deshalb zustande, weil wir Gewerbetreibenden eindringlich darum gebeten hatten. Ohne unseren Druck hätte es nie eine Infoveranstaltung gegeben.» Dennoch seien sie trotz wiederholten Nachfragen offensichtlich nicht richtig informiert worden. «Auf die Frage nämlich, wann denn nun genau gesperrt würde, folgten nebulöse, widersprüchliche und unverbindliche Aussagen», ärgert sich Ursula Thürig. Nach der gewerbeseitig initiierten Veranstaltung sei am nächsten Morgen die ganze Beschilderung geändert worden und am darauf folgenden Tag habe der Gemeinderat die Schliessung der Dorfstrasse und der Postparkplätze umgesetzt und so das Gewerbe vor vollendete Tatsachen gestellt. «Handstreichartig» und «völlig unverhältnismässig» sei diese Aktion durchgesetzt worden und es entstehe die Vermutung, dass der Gemeinderat bewusst intransparent und nebulös informiert habe.

Ursula Thürig Kreis wehrt sich gegen die Aufhebung der Parkplätze vor ihrer Apotheke. (ar)

Erhöhung der Verkehrssicherheit «Nicht nur, dass die umgesetzte Sofortmassnahme dem öffentlichen Interesse widerspricht, im Speziellen von vielen Kunden des direkt betroffenen Gewerbes», sagt Ursula Thürig, «die Sperrung ist auch unverhältnismässig hinsichtlich mobilitätseingeschränkten, gebrechlichen und kranken Menschen.» Diese seien in besonderem Masse auf oberirdische Parkplätze angewiesen, die die verschiedenen Einrichtungen der öffentlichen Grundversorgung wie Apotheke, Post oder Bank erschliessen. Zudem würden sie mit der Sperrung auch diskriminiert, weil sie in aller Regel die strengen Voraussetzungen zur Benützung des einzig verbliebenen Behindertenparkplatzes nicht erfüllten. Dennoch sei ein vergleichbar einfacher Zugang zu den Grundversorgern nötig. Der unterirdische Parkplatz mit Benutzung des Lifts und anschliessender Überquerung des ganzen Dorfplatzes sei keine ernst zu nehmende Alternative. Ausserdem sei auch die Situation der Verkehrssicherheit auf dem Schulweg bedenklich. Der jetzt über den Stiegweg geleitete Verkehr verschärfe die engen und teilweise unübersichtlichen Verhältnisse erheblich, ist die Apotheken-Besitzerin überzeugt. Weiter schlägt sie vor: «Die vom Gemeinderat beabsichtigte Erhöhung der Verkehrssicherheit hätte auch mit vernünftigen und verhältnismässigen Massnahmen erreicht werden können, die dem Gewerbe und den betroffenen Menschen nicht zum Nachteil werden. Beispielsweise durch Einführung eines Einbahnbetriebes auf dem nunmehr gesperrten Postplatz, durch eine

Abwinkelung der Parkplätze und durch Verkehrsberuhigungsmassnahmen zur Umsetzung der Begegnungszone. Auch eine zusätzlich angemessene Polizeipräsenz vor Ort könnte sicherstellen, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden.»

«Diktatorische Elemente» Die Bassersdorferin zeigt sich verstimmt: «Der eigentliche Skandal liegt jedoch darin, dass erst an der Gemeindeversammlung vom 19. September über die neue Parkplatz-Ordnung abgestimmt werden soll. Der Gemeinderat hat somit in notrechtsähnlicher Manier einen Zustand geschaffen, über den zuerst noch abgestimmt werden muss.» Das sei quasi vergleichbar mit jemandem, der zwei Monate vor Erteilung der Baubewilligung schon mal mit dem Hausbau beginne. Ein solches Verhalten würde wohl massiv zur Rechenschaft gezogen. Die ganze Thematik ist für Ursula Thürig auch mit vielen Gefühlen verbunden, da sie im Haus der ZKB aufgewachsen ist und ihrem Vater jeweils zum Zug zugewinkt habe, als der Bahnhof noch auf dem jetzigen Dorfplatz beheimatet war. Thürigs Mutter gründete die Apotheke 1960 und hatte sich für das Geschäft förmlich aufgeopfert. Auch für sie wünscht sich Ursula Thürig Klarheit. «Für mich ist die ganze Angelegenheit gelebter Zynismus mit diktatorischen Elementen. Entstanden ohne Rücksicht auf das örtliche Gewerbe und die Menschen, die auf eine adäquate Infrastruktur im Dorf angewiesen sind», so Ursula Thü-

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Einwohner wehren sich Wie die Tagespresse Ende letzter Woche mitteilte, hat der Bassersdorfer Emil Engler, pensionierter Flughafenplaner, eine Einzelinitiative eingereicht. Damit möchte er erreichen, dass die Begegnungszone im Bereich des Postplatzes wieder hergestellt wird in der ursprünglichen Form, samt Nutzungsmöglichkeit der zwölf öffentlichen Parkplätze. Es könne doch nicht sein, dass der Gemeinderat über die Köpfe der Bevölkerung hinweg solche Beschlüsse fasse, wird er zitiert. Der Initiant habe in Aussicht gestellt, dass er seinen Vorstoss zurückziehen werde, falls der Gemeinderat mit einem Beschluss die jetzige Sperrung wieder aufheben würde. Gleichzeitig hat ein weiterer Bassersdorfer, Eduard Hofmann, dem Gemeinderat einen offenen Brief zukommen lassen. Darin kritisiert er den Entscheid des Gemeinderates, der entgegen der von der Gemeindeversammlung angenommenen Vorlage für die Begegnungszone gefällt worden sei. Die Bevölkerung sei in keinster Art und Weise einbezogen worden. Auch dies sei ein Widerspruch zur Entwicklungsstrategie 2030. Denn dort sei die Gestaltung des Dorfplatzes unter Mitwirkung der Bevölkerung aufgeführt. Eine Arbeitsgruppe solle dafür sorgen, dass die Begegnungszone wieder hergestellt und die Zufahrt zu den Parkplätzen geöffnet werden kann.  (ar)


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Bezirksrat Bülach hat zu Gunsten von Richard Dunkel entschieden

Gemeinderat darf Entschädigung nicht kürzen Gemeinderat Richard Dunkel hat weiterhin die volle Behördenentschädigung zugute, obwohl ihm im Frühjahr das wichtige Ressort «Gesundheit» entzogen worden war. Der Bezirksrat Bülach hat seinen Rekurs bezüglich einer Kürzung der Pauschale gut geheissen. Dies gibt Dunkel Aufschwung, sich im nächsten Frühjahr erneut als Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. von Reto Hoffmann Im März dieses Jahres hatte der Gemeinderat beschlossen, bis Ende der Legislatur den gesamten Bereich «Gesundheit» aus dem Ressort «Gesellschaft + Kultur» der Steuergruppe 65+ zuzuteilen. Als Grund sah die Steuergruppe ein grosses Synergiepotenzial und die Gewähr für eine zeitnahe Umsetzung der neu aufgegleisten Altersstrategie. Bereits im vergangenen Herbst hatte der Gemeinderat das Altersdossier der neu zusammengesetzten Steuergruppe 65+ (Christoph Füllemann, Ressort Finanzen + Liegenschaften sowie Christian Pfaller, Ressort Bau + Werke) unter der Leitung von Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler übergeben. Richard Dunkel war nur noch beratend mit dabei. Im Zuge dieser Umverteilung musste Richard Dunkel einen grösseren Teil seiner jährlichen Entschädigung (rund 21 000 Franken) abgeben. Gegen diesen Beschluss hatte Dunkel bei der Aufsichtsbehörde des Bezirksrates Bülach rekurriert, um die rechtliche Situation abzuklären. Nun hat ihm der Bezirksrat Recht gegeben. Dieser kam zum Schluss, dass «es sich bei der Entschädigung gemäss Art. 3 und 4 der Entschädigungsverordnung offensichtlich um eine Pauschale handle, welche auch bei Wegfall eines gewichtigen Aufgabenbereichs eines Ressorts nicht gekürzt werden darf. … auch wenn dies möglicherweise im Ergebnis stossend erscheinen mag», heisst es in der Begründung. Somit soll Richard Dunkel weiterhin und

rückwirkend die volle Pauschale ausbezahlt werden.

Antreten zur Wiederwahl Gemeinderat Richard Dunkel nimmt den Entscheid des Bezirksrates erfreut zur Kenntnis. «Ich bin in diesem Sinne nicht stolz, dass es so herausgekommen ist, doch es zeigt mir, dass ich mit meinem Einwand nicht ganz falsch gelegen bin», meint der Ressortvorsteher Gesellschaft + Kultur auf Anfrage. In der frei gewordenen Zeit sei er natürlich nicht untätig gewesen, betont Dunkel. Er habe diese mehr verwenden können zum Beispiel für repräsentative Verpflichtungen in den anderen Bereichen. Angesprochen auf das Funktionsprofil meint er, dass dieses ohnehin bei allen Gemeinderäten verschieden und je nach Ressort mit unterschiedlichen Belastungen verbunden sei und trotzdem alle die gleiche Entschädigung erhalten würden. Der Entscheid des Bezirksrates hat ihn offenbar in seiner Meinung bestärkt und sein Vorhaben beflügelt, sich bei den Erneuerungswahlen im kommenden Früh-

jahr erneut als Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Eine entsprechende Orientierung an den Parteivorstand der FDP und an die Wahlkommission sei bereits erfolgt, verrät Dunkel exklusiv im Gespräch mit dem DorfBlitz.

Bezirksrat habe aus rein juristischen Überlegungen entschieden. Deshalb habe sich der Gemeinderat entschieden, das Urteil des Bezirksrats nicht weiter zu ziehen. Das Dossier Alter und Gesundheit verbleibt bei der Steuergruppe 65+.

Der Gemeinderat selber nimmt den Entscheid dagegen «mit Bedauern und Unverständnis zur Kenntnis», wie dieser in einer Medienmitteilung schreibt (welche pikanterweise nach Aussagen Dunkels ohne seine Kenntnis verfasst worden sei). Die Präzisierung in der Entschädigungsverordnung «Mit der pauschalen Entschädigung sind alle Aufgaben und Pflichten, die mit dem Amt in Zusammenhang stehen, abgegolten…» hätte keinen Stellenwert in der Beurteilung gefunden, heisst es in der Stellungnahme des Gemeinderates weiter. Nach wie vor bestehe aus Sicht des Gemeinderates die Grundhaltung, dass eine weitgehende Reduktion des Arbeitsumfangs eine entsprechende Kürzung der Entschädigung nach sich ziehen müsse. Der

Wie geht nun der Gemeinderat mit dieser angespannten Stimmung um? Das Vertrauen zwischen Richard Dunkel und dem Rest des Gremiums dürfte entsprechend angekratzt sein. «Natürlich ist die Situation nicht ganz einfach», gibt auch Gemeindepräsidentin Doris MeierKobler zu. «Doch wir versuchen auf sachlicher und fachlicher Ebene unsere Arbeit im kommenden halben Jahr bis zum Ende der Legislatur weiterzuführen. Im Rahmen unserer Strategietagung vergangene Woche haben wir die Zusammenarbeit untereinander auch entsprechend thematisiert und diskutiert.» Dass diese internen Querelen im kommenden Frühling zum Wahlkampfthema werden könnten, schliesst auch die Gemeindepräsidentin nicht aus. ◾

OpenAir Kino in Baltenswil Ende August sollten beim Alten Schützenhaus Baltenswil wieder zwei Kinohighlights über die Grossleinwand flimmern. Eine Gewitterfront zwang den Veranstalter jedoch

dazu, die Vorstellung am ersten der beiden Abende abzusagen. Die zahlreichen Zuschauer genossen daher den einzigen, gemütlichen Filmabend unter freiem Himmel sowie die

lohnenswerte Aussicht auf die ländliche Umgebung umso mehr. Bis spät in die Nacht konnten so einzigartige «Balti-Openair-Kinomomente» erlebt werden.  (tj)


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Reformierte Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Bassersdorf-Nürensdorf «Es liegt was in der Luft» Wir laden Sie herzlich ein zum ökumenischen Gottesdienst an der Chilbi in Nürensdorf am Sonntag, 3. September um 10.30 Uhr im Zelt des Skiclub Altbach mit dem Männerchor Nürensdorf.

Der ökumenische Gottesdienst am Bettag findet zum Thema «Alles in ganz neuer Weise sehen» am Sonntag, 17. September um 11 h in der katholischen Kirche statt und wird von der Kantorei musikalisch umrahmt.

Männerapéro Die Klimaänderung – eine Lebensfrage Freitag, 22. September um 19.30 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1 Im Zeitalter der «fake news» ist es sinnvoll, sich an die grundlegenden Fakten zu halten. Der pensionierte ETH-Physiker Robert Hofmann wird in seinem Vortrag die wichtigen Zusammenhänge anschaulich und verständlich erläutern. Frauenapéro vom 15. September Seit langem untersucht die weltweite Forschung die Zusammenhänge, welche das Erdklima bestimmen. Die Details können sehr kompliziert sein, doch besteht heute Einigkeit über die 19 h im Kirchgemeindehaus Grundlagen. Deshalb ist die überwiegende Mehrheit der Wissenschafter überzeugt, dass die Bassersdorf menschliche Tätigkeit den immer klarer sichtbaren Klimawandel verursacht. Das hat selbst die Ich bin Ich – Je älter je echter Je älter wir werden, je wichtiger internationale Politik dazu geführt, sich auf ein gemeinsames Vorgehen zu einigen – obschon wird es, echt zu sein, zu uns zu neuerdings einzelne Nationen aus kurzsichtigen Motiven ausscheren. stehen, offen und mutig zu sein. Wie immer mit Pfarrer Clemens Bieler, Gelegenheit zur Diskussion und einem Apéro mit Das Ziel ist es, immer mehr auf Nürensdorfer Bier und anderen Männergetränken. uns selber hören zu können, Erntedank-Gottesdienst auf dem Bauernhof unseren Gefühlen zu vertrauen Sonntag, 24. September um 10.30 Uhr, Niederrütelenweg 32, Oberwil. und danach zu handeln. In diesem Jahr feiern wir wieder einmal den Erntedankgottesdienst auf einem Bauernhof – in Referentin: Heidi Hofer Schweingruber ist Er- der Scheune von Jürg Zürcher, der Mitglied der Kirchenpflege ist. wachsenenbildnerin und psycholo- Es wird ein Generationen-Gottesdienst sein mit Karin Hagen und Pfarrer Clemens Bieler. Er ist gische Beraterin und als Fachfrau also für Kinder und Erwachsene gleichermassen geeignet. für Prozess- und Trauerbegleitung Anschliessend gibt es die Gelegenheit, das selbst mitgebrachte Essen zu grillieren. Ein Grill, in Verlust- und Krisensituationen, Tische und Bänke sind bereitgestellt. Die Getränke stellt die Kirchgemeinde zur Verfügung. engagiert als Seminarleiterin und Wir freuen uns auf ein schönes Zusammensein. Falls Sie eine Mitfahrgelegenheit wünschen, zögern Sie nicht, sich im Sekretariat zu melden! Referentin.

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Helfer für Platzanweiser dringend gesucht

Bassersdorfer Flohmärt droht das Aus Seit 24 Jahren erfreut sich der Bassersdorfer Flohmärt grosser Beliebtheit. Drei Mal pro Jahr bieten Verkäufer aus der näheren und weiteren Umgebung an rund 50 Ständen ihre kunterbunten Waren feil. Nun droht ihm das Aus, wenn nicht dringend benötigte Helfer gefunden werden. von Reto Hoffmann Seit vielen Jahren kümmern sich Rosmarie und Hans Sonderegger zusammen mit Heidi Mast und Gret Dübendorfer ehrenamtlich um die administrative Organisation und die Werbung des Bassersdorfer Flohmarkts. Sie nehmen die Anmeldungen entgegen, Koordinieren die Standplätze, machen das Inkasso und sorgen für entsprechendes Marketing. Zur Seite stehen ihnen zwei, drei zusätzliche Helfer, welche jeweils am Freitagabend auf dem Dorfplatz die Standplätze markieren und am Samstagmorgen in aller Frühe die anreisenden Verkäufer auf ihre Plätze einweisen. Bereits vor zwei Jahren kam es bei ihnen zu einem Wechsel, da die früheren Helfer altershalber aufhörten. Nun kommt es erneut zu einem Abgang, da die jetzigen Helfer aus persönlichen Gründen ihr «Ämtli» niederlegen. Mit einem Hilferuf wandte sich nun Gret Mast an den Dorf-Blitz, mit der Bitte, einen Aufruf für neue Helfer zu starten. Werden diese nicht gefunden, «droht dem beliebten Flohmarkt möglicherweise schon bald das Aus», wie die Organisatorin bedauernd meint. Der zeitliche Aufwand für diesen Einsatz sei überschaubar, sagt sie. Am Freitag sind es rund eineinhalb Stunden, am Samstag rund zwei Stunden. Und dies drei Mal pro Jahr; jeweils im April, Juni und September. Den Helfern wird für ihre Tätigkeit auch eine finanzielle Entschädigung zugesprochen. Wenn jemand einen eigenen Stand betreibt, ist der entsprechende Standplatz kostenlos. Interessenten für dieses Ehrenamt melden sich bei Rosmarie Sonderegger unter Telefon 044 836 47 14. Sie gibt auch gerne weitere Auskünfte.  ◾

Werden nicht neue Helfer gefunden, verschwindet der Flohmarkt aus dem Bassersdorfer Veranstaltungskalender. (rh)

Wenn gar nichts mehr geht Mitte August verursachte ein Tieflaster morgens gegen 7.15 Uhr im Zentrum von Bassersdorf ein grosses Verkehrschaos. Gemäss Auskunft von Thomas Rutz, Dienstchef der Kantonspolizei Bassersdorf, war der Laster mit einer schweren Baumaschine beladen. «Mitten im

Kreisel blockierte die Bremshydraulik des Tieflasters. Der Chauffeur bot sofort den Pannendienst auf und zusammen versuchten sie, den Defekt zu beheben.» Leider stauten sich bis dann bereits die Autos aus allen Richtungen rund um den Pannenort. Die Polizei

wurde schliesslich gegen 7.45 Uhr aufgeboten und regelte den Verkehr einspurig durch den Kreisel. Nach knapp dreiviertel Stunden rollte der Verkehr wieder flüssig durch Bassersdorf und der defekte Tieflaster wurde abgeschleppt. (mf) 


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Öffentliche Vortragsreihe Arzneimitteltherapie – was ist anders im Alter? Arzneimittel helfen, belastende Beschwerden zu lindern. Der oft schnelle Griff zum Medikament ist die Folge. Die Arzneimitteltherapie im Alter stellt jedoch oft eine Gratwanderung dar. Deshalb ist es wichtig, Nutzen und Risiken sorgfältig abzuwägen. Wir erklären Ihnen, warum die Körper- und Organfunktionen im Alter abnehmen und welche Auswirkungen dies auf den Wirkstoff hat. Anhand von praktischen Beispielen erläutern wir Ihnen, wie diesen Herausforderungen zuhause und im Pflegezentrum begegnet werden kann. Referierende

Dr. med. Marcel Amstutz, Chefarzt Miriam Lüchinger, Pflegefachfrau Tugba Sanli, Pharma-Assistentin

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Datum

Mittwoch, 6. September 2017

Zeit

18.00 bis 19.00 Uhr

Ort

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Autorin Lina Wilms gibt Schreibkurse an Schulen

Kreative Worte finden Lina Wilms ist erst 28 Jahre alt, hat aber bereits vier Bücher geschrieben, deren zwei wurden im renommierten deutschen Ullstein-Verlag herausgegeben. Die Bassersdorferin schreibt Liebesromane und hat nun mit Schreibkursen ein weiteres Standbein in ihrem Berufsleben eröffnet. von Susanne Gutknecht Lina Wilms ist eigentlich ein «ausgekochter Profi», hat sie doch bereits mit acht Jahren ihre ersten Kurzgeschichten geschrieben. 1989 ist sie im Bünderland geboren, später nach Bassersdorf umgesiedelt und hier in einer musikalischen Familie aufgewachsen. «Ich war die einzige mit einer ausgeprägten Schreiblust», erzählt sie. Allerdings hat sie Aufzeichnungen von ihrem früh verstorbenen Grossvater vor kurzem entdeckt und teilt hier offenbar doch ein Familiengen. Lina Wilms lacht gerne und überlegt sich ihre Antworten genau.

Autorin – nicht Schriftstellerin Nach der Fachmatura hat sie sich für ein Studium im literarischen Schreiben entschieden und sich dort das Rüstzeug für ihre Arbeit geholt. Daneben arbeitete sie als Buchhändlerin und erwarb sich zusätzliches Wissen über die Buchbranche. Mit 23 Jahren erschien das erste Taschenbuch im Eigenverlag, bevor sie dann 2014 und 2015 erstmals Bücher über Verlage

Zum Schreiben setzt sich Lina Wilms gerne an belebte Orte. (zvg)

herausgab. Unter anderem die letzten beiden im Ullstein-Verlag. Trotz diesem Teilerfolg in ihrer noch jungen Autorenkarriere, bezeichnet sich Wilms nicht als Schriftstellerin, sondern als Autorin. «Schriftsteller sind dann doch ganz andere Kaliber», erklärt sie selbstkritisch. «Bei Büchern eines Schriftstellers muss alles stimmen, die Wortwahl, der eigene Schreibstil und die Absatzzahlen. Ich bin zurzeit in der Unterhaltungsliteratur zuhause und fühle mich dort wohl.»

Viele Leute beflügeln Bis sie sich ans Schreiben setzt, hat die Geschichte bereits in ihrem Kopf Gestalt angenommen, werden die einzelnen Wesenszüge der Charaktere geformt und überlegt sie sich die Essenz der Personen und ihrer Geschichte. Zum Schreiben zieht sich die Jungautorin nicht etwa ins stille Kämmerchen zurück, sondern sucht sich bewusst eine geschäftige und belebte Atmosphäre, sei dies ein Restaurant oder auch mal eine Bahnhofshalle. «Ich brauche viele Leute um mich, die mich nicht beachten, die mir aber Anreize liefern», erklärt sie ihren Schreibplatz. «Kreativität entsteht und wird beflügelt durch solche unerwarteten Anreize von aussen.» Und diese Kreativität ist ein wichtiges Element in Wilms Leben.

Schreiben mit Jugendlichen Seit gut einem Jahr hat sich Wilms ein weiteres Standbein erschlossen. Sie hat sich als Schreibleiterin selbständig gemacht, gibt Schreibkurse und führt Schreibprojekte an Schulen durch. So auch an der Sekundarschule Embrach, an der sie vor den Sommerferien ein Projekt mit der 2. Sekundarklasse abschloss. So gibt sie ihre Liebe zum Schreiben weiter und lehrt die Jugendlichen, ihre Kreativität zu erkennen. Zurzeit absolviert Wilms einen Studienaufenthalt in Amerika. «In Amerika gehört Kreatives Schreiben zum normalen Schulalltag. Sie sind daher weiter mit Erkenntnissen, wie man sich diese Schreibtechnik zu Nutzen machen kann», erklärt Wilms. Bereits im Stu-

Lina Wilms schreibt Bücher und gibt gleichzeitig Kurse in kreativem Schreiben. (zvg)

dium kam sie mit der Technik «Creative Writing» in Kontakt, hat mit Übungen für die beiden Hirnhälften selber erlebt, wie es die Kreativität beim Schreiben beeinflussen kann.

Kreatives Schreiben Mit Übungen und ihrem Erfahrungsschatz hat sie in einem über ein halbes Jahr dauernden Projekt an der Sekundarschule wöchentlich die Jugendlichen zum Schreiben verführt. «Es war sehr spannend, die Jugendlichen ans Schreiben heranzuführen», sagt sie. Wilms ist überzeugt, dass in jedem kreatives Potential schlummert, aber: «Man muss diesem auch Raum geben. Das ist mit den heutigen Lehrplänen schwierig.» Daher war sie froh, dass in Embrach mit dem Projekt auch genügend Zeit zur Verfügung gestellt wurde. «Die Schüler mussten sich mit vielen Facetten auseinandersetzen. Nicht nur die eigentliche Schreibtechnik, die wir vertieft haben, sondern auch ihr Selbst- und Fremdverständnis zu erweitern und

dies zu zulassen.» Dabei hätten die Jugendlichen erfahren, dass sie nicht auf Knopfdruck kreativ waren, sondern sich intensiv auch mit ihrer Person auseinandersetzen mussten. «Hier hat geholfen, dass ich meine eigenen Erfahrungen mit einbringen konnte und erzählte, wie kreative Prozesse bei mir ablaufen. Dass es ein Auf und Ab ist, emotional sehr starke Hoch und Tiefs sich abwechseln können und wie man sie überwinden kann.» Lina Wilms ist in ihren Kursen jedoch nicht die Autorin, sondern macht eine klare Trennung zu ihrer Lehrtätigkeit. Dafür hat sie auch noch die Ausbildung zur Ausbildnerin absolviert. Neben ihrem neuen Projekt mit Scrivamore, einer Wortschöpfung aus dem italienischen Wort scrivere für schreiben und amore für Liebe, wird Wilms die Aufzeichnungen ihres Grossvaters sichten. Wer weiss – vielleicht weicht die Autorin doch vom Genre Liebesroman ab.  ◾  www.scrivamore.com


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Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung Brüttener Bürgerrecht

Einladung zum Forstumgang

Der Gemeinderat hat Daniel Bütikofer, geb. 1955, von Ersigen BE, in das Bürgerrecht der Gemeinde Brütten aufgenommen.

Jahresrechnung 2016 Der Gemeinderat hat vom Revisionsbericht zur Jahresrechnung 2016 vom 28. April 2017 von der PROVIDA Wirtschaftsprüfung AG, Zürich, Kenntnis genommen. 

Der Gemeinderat Brütten führt in diesem Jahr den Forstumgang durch und lädt alle Brüttenerinnen und Brüttener sowie alle Interessierten ganz herzlich zu diesem Anlass ein.

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

zum 90. Geburtstag am 16. August Anna Zanivan-Baltensperger Hofackerstrasse 14

Samstag, 23. September 2017 Besammlung und Abmarsch: Ausrüstung: Gemeinsames Mittagessen: Marschdauer: Rückkehr:

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Jeder Brüttener Haushaltung wurde eine separate Einladung mit Anmeldetalon zugestellt. Anmeldungen sind bis spätestens am Freitag, 8. September an die Gemeindeverwaltung Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten (Tel. 052 355 03 55, verwaltung@bruetten.ch) zu richten.  Gemeinderat Brütten

Gemeinderat Brütten

A51_BrueGem_Parkieren

975 Zeichen

Fundgegenstände

((Unter Behörde und auf Verwaltung, vordere SeiteGrund wenn möglich. Wichtig ist bei der Parkieren öffentlichem Zeichnung, dass die rote Parkverbot-Fläche gleich gross ist975 wieZeichen die PrivatparkplatzAuf dem Fundbüro der Gemeindeverwaltung Brütten werden immer wieder A51_BrueGem_Parkieren verschiedene Gegenstände abgegeben, die verloren gingen oder liegengelassen Fläche)) In Brütten ist das Abstellen von Fahrzeugen ohne Bewilligung ((Unter wenn möglich. Wichtig ist bei der wurden: bis Behörde maximalund 72Verwaltung, Stunden vordere unter Seite Einhaltung des StrassenverZeichnung, dass die rote Parkverbot-Fläche gleich gross ist wie die Privatparkplatz- • Diverse Schlüssel und Autoschlüssel kehrsgesetzes, wie beispielsweise das Einhalten von genügend Fläche)) • Kleidungsstücke Parkieren Grund Abstandauf voröffentlichem einer Strasseneinmündung, Ein- und Ausfahrten • Sonnen- und Lesebrillen von Garagen, Privatparkplätzen erlaubt (Polizeiverordnung • Handys In Brütten ist das Abstellen von Fahrzeugen ohne Bewilligung bis maximal 72 Stunden unter Gemeinde Brütten vom 7. Juni 2016). • Fotoapparate Parkieren auf öffentlichem Grund

Einhaltung des Strassenverkehrsgesetzes, wie beispielsweise das Einhalten von genügend • Eine Drohne Abstand vor einer Strasseneinmündung, Ein- und Ausfahrten von Garagen, • Wasserpfeife (Shisha) Aufgrund verschiedenen Beschwerden aus BevölkeIn Brütten ist dasvon Abstellen von Fahrzeugen ohne Bewilligung bisder maximal unter Privatparkplätzen erlaubt (Polizeiverordnung Gemeinde Brütten vom727.Stunden Juni 2016). Falls Sie etwas vermissen und glauben, der rechtmässige Besitzer zu sein, mel-

Einhaltung des Strassenverkehrsgesetzes, wie beispielsweise das Einhalten von genügend rung und von Liegenschaftenverwaltungen weisen wir an dieden Sie sich bitte am Schalter der Einwohnerkontrolle. Abstand vor einer Strasseneinmündung, Einund Ausfahrten von Garagen, ser von Stelle darauf hin,Beschwerden dass in schmalen Quartierstrassen das Aufgrund verschiedenen aus der Bevölkerung und von Privatparkplätzen erlaubt (Polizeiverordnung Gemeinde Brütten vom 7. Juni 2016). Die Mitarbeitenden des Fundbüros sind dafür besorgt, dass die verlorenen GeParkieren vis-à-vis vonweisen Ein- und Ausfahrten sowie von Liegenschaftenverwaltungen wir an dieser Stelle darauf hin,Privatdass in schmalen genstände ihren rechtmässigen Besitzern vermittelt werden und dass der Finder parkplätzen nicht gestattet ist. Das auf und dem Trottoir Quartierstrassen das Parkieren vis-à-vis vonParkieren Einund Ausfahrten sowie von einen Finderlohn erhält. Wird ein Gegenstand vom Besitzer nicht abgeholt, kann Aufgrund von verschiedenen Beschwerden aus der Bevölkerung von Privatparkplätzen gestattet ist.wir Das Parkieren demhin, Trottoir Teilender davon ist oder Teilennicht davon istweisen ebenfalls Liegenschaftenverwaltungen annicht d iesergestattet. Stelleauf darauf dass inoder schmalen Fundgegenstand nach einem Jahr dem Finder ausgehändigt werden. ebenfalls nicht gestattet. Quartierstrassen das Parkieren vis-à-vis von Ein- und Ausfahrten sowie von  Gemeindeverwaltung Brütten Privatparkplätzen nicht gestattet ist. Das Parkieren auf dem Trottoir oder Teilen davon ist ebenfalls nicht gestattet.

Abschied

Privatparkplätze Privatparkplätze

Jean Janik

Quartierstrasse Parkverbot Trottoir Trottoir Trottoir

ist am 15. Juli 2017 verstorben.

Quartierstrasse

Walter Erich Bähler

Parkverbot

ist am 7. August 2017 verstorben.

Trottoir

Wir bitten Sie, darauf zu achten, dass niemandem die Zu- und Wegfahrt blockiert wird. Wir bitten Sie, darauf zu achten, dass niemandem die Zu- und Wegfahrt blockiert wird. Den Angehörigen sprechen wir Besten Dank für Ihr Wir bitten Sie,Verständnis. darauf zu achten, dass niemandem die Zu- und Besten Dank für Ihr Verständnis.

Wegfahrt blockiert wird. Besten Dank für Ihr Verständnis.

unser herzliches Beileid aus.

DieDie Kantonspolizei in nächster nächsterZeit Zeit vermehrt Kontrollen durchführen und fehlbare Kantonspolizei wird wird in vermehrt Kontrollen durchführen und fehlbare Gemeinde Brütten Lenker büssen. Lenker büssen. Die Kantonspolizei wird in nächster Zeit vermehrt Kontrollen durchführen und fehlbare Lenker büssen.

Sicherheitsabteilung Sicherheitsabteilung Brütten Brütten



Sicherheitsabteilung Brütten

Der Gemeinderat Brütten lädt die Stimmberechtigten zu einer Informationsveranstaltung ein zum Thema

Totalrevision Gemeindeordnung Diese findet statt am

Samstag, 2. September 2017, um 10 Uhr, im Foyer der Mehrzweckhalle (beim Schulhaus Chapf)

Über das Traktandum «Genehmigung der Gemeindeordnung» wird am 24. September 2017 an der Urne abgestimmt. Der Gemeinderat freut sich auf reges Interesse!


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Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine

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Kaffi-Egge DV

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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

e-Books

Zeitschriften

Nothilfekurs Im Schulhaus Chapf, Brütten

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bibliothek Brütten Brüelgasse 7 8311 Brütten Telefon 052 345 10 37

 Brütten

1. Teil: 2. Teil:

www.bibliothek-bruetten.ch Mo, Di, Do von 15 bis 19 Uhr Sa von 10 bis 12 Uhr

Zu folgenden Themen suchen derzeit Menschen in der Region Winterthur andere – ebenfalls Betroffene –, mit welchen sie sich austauschen möchten:

Freitag, 15. September von 19.30 bis 22 Uhr Samstag, 16. September von 8.30 bis 12 und 13 bis 17 Uhr

Der Nothilfekurs richtet sich an alle, die nach einem Unfallereignis nicht tatenlos zusehen möchten. Zur Erlangung des Führerausweises für Lenker von Motorfahrzeugen und Motorrädern ist der Nothilfekurs zudem obligatorisch. Er ist notwendig, weil das richtige Verhalten gelernt wird, welches über Leben und Tod entscheiden kann. • Eine Notfallsituation richtig einschätzen • Weitere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern • Die lebensrettenden Sofortmassnahmen situationsgerecht einsetzen. Anmeldungen per Internet unter www.samariter-bruetten.ch (Rubrik/Kurse). Bitte sofort anmelden! Teilnehmerzahl ist beschränkt. Weitere Auskünfte sind unter Telefon 076 376 30 33 zu erhalten. Samariterverein Brütten



Depression Eierstockkrebs Sarkoidose Jung und chronisch gestresst Diese Gruppe richtet sich an junge Menschen, die auf Grund von Stressbelastungen von Burnout, und psychosomatischen oder Angststörungen betroffen sind (wie innere Unruhe, Schlafstörungen, Schmerzsymptome, Panikattacken). Durch einen lösungsorientierten Austausch in der Gruppe sollen die Betroffenen lernen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, ihren Heilungsprozess aktiv zu beeinflussen und einen sorgsamen Umgang mit ihrer sensiblen und ihrer starken Seite in der Berufswelt und in Beziehungen zu pflegen.

Selbstfürsorge Eine Frau möchte sich mit Gleichgesinnten treffen, deren Fundament durch frühe Verletzungen in der Kindheit geschwächt ist, und die – nach einem persönlichen therapeutischen Prozess – gemeinsam in der Gruppe daran weiter arbeiten möchten, im Jetzt und Heute gut für sich zu sorgen und sich selber achtsam und liebevoll zu begegnen.

Weitere Informationen und Kontakt: SelbsthilfeZentrum, Holderplatz 4, 8400 Winterthur www.selbsthilfe-winterthur.ch info@selbsthilfe-winterthur.ch / 052 213 80 60

Kinderkleider- und Spielwarenbörse mit Kinderflohmarkt und Bibliotheksverkauf

Gemeindesaal Brütten Samstag, 30. September, von 9 bis 11 Uhr Tischreservation (Tische gratis): Sylvie Kessler Telefon 076 561 07 42 (nur sms) Mail: sylviet@gmx.ch


Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

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Kursleitung: Yvonne Feuerstein, Mangeria Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 25.10.2017 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material, ca. Fr. 30.00

Yoga bei Brigitte (Winterkurs) Yoga, eine uralte und zugleich moderne Übungspraxis, die den Menschen auf vielfältigen Ebenen anspricht. Auf der körperlichen Ebene gewinnst Du Kraft und Beweglichkeit, die Atemübungen schenken Ausgleich und neue Energie und meditative Übungen führen zur Ruhe! Kursleitung: Kursdauer Kursdaten: Kursort: Mitbringen: Kurskosten:

Brigitte Bühlmann Pastori, dipl. Ayur-Yogalehrerin und Yogatherapeutin in Ausbildung 13 x Donnerstagabend, 19.15 – 20.15 Uhr ab 30.11.2017 – 29.03.2018 (wöchentlich, ausgenommen Schulferien) Raum für Yoga, Jakob-Spaltensteinstrasse 12, 8303 Bassersdorf Bequeme Kleider, evtl. (Frottée)-tuch Fr. 130.00 exkl. Material

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Gaby Heidecke, Handarbeitslehrerin 6 x Montagabend, 19.00 – 21.50 Uhr 30.10, 13.11, 27.11, 11.12.2017, 15.01, 29.01.2018 Handarbeitszimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 140.00 exkl. Material

Yoga bei Helene (Winterkurs) Yoga verbindet Körper, Seele und Geist. Ziel des Yogas ist die Entspannung durch Meditation, Konzentration, Atmung und Bewegung. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Mitbringen: Kurskosten:

Helene Ganz, dipl. Yogalehrerin 6a: 12 x Dienstagabend, 18.30 – 19.30 Uhr 6b: 12 x Dienstagabend, 19.45 – 20.45 Uhr ab 31.10.2017 bis 6.02.2018 (wöchentlich, ausgenommen Schulferien) Spiegelsaal, Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf Bequeme Kleider, evtl. (Frottée)-tuch Fr. 120.00 exkl. Material

Wudan Qi Gong - In die Stille des Berges kommen

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Ein Kurs für AnfängerInnen und Fortgeschrittene, die daran interessiert sind, die innere Ruhe zu finden, mitten im Lärm der Welt. Das Wudangebirge ist ein berühmter, heiliger Ort in China. Wudan Qi Gong steht für Vitalität, geistige Klarheit und Ausgeglichenheit.

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Lydia Graf, Erwachsenenbildnerin und Lehrerin Qi Gong 6 x Donnerstagabend 19.00 – 20.15 Uhr 26.10, 2.11, 9.11, 16.11, 30.11, 7.12.2017 Pfarrhaussaal, Lebernstrasse 10, Nürensdorf Fr. 80.00 exkl. Material Matte und bequeme Kleidung

Salsa, Hip Hop, Jive für Anfänger Schnuppern Sie rein in die verschiedenen Tanzwelten. Im Anfängerkurs erlernen Sie die Grundschritte von Salsa, Hip Hop und Jive (ähnlich wie Discoswing und Foxtrott) kennen. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Kurskosten:

Catalina Pfranger, Tanzlehrerin 3 x Samstagmorgen 10.00 – 12.00 Uhr 28.10, 4.11, 11.11.2017 Spiegelsaal, Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 60.00 exkl. Material

Kursleitung: Daten /Dauer: Kursort: Kurskosten:

Joanna und Adrian Gnos 14.11.2017, 1 x Dienstagabend, 18.00 – 22.00 Uhr Theorie und brauen 24.11.2017, 1 x Freitagabend, 17.00 bis 18.00 Uhr abfüllen, 1.12.2017, 1 x Freitagabend ab 17.00 Flaschen abholen mitnehmen, oder gleich degustieren Brauerei Nürensdorf Fr. 38.00 exkl. Material, Fr: 25.00 ( Bierwurst und Bier/Mineral)

Grossmutters Eintöpfe Verstaubte Rezepte in neuem Glanz! Kursleitung: Yvonne Feuerstein, Mangeria Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 15.11.2017 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material, ca: Fr. 30.00

Anmelden per Mail: Kursname, Name, Adresse, Emailadresse und ­Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 ­Nürensdorf oder über Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html

Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn


Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Einführung «easyvote» Der Gemeinderat möchte die politische Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen fördern. Deshalb hat er beschlossen, dass ab 1. Januar 2018 alle in der Gemeinde Stimmberechtigten zwischen 18 und 25 Jahren im Vorfeld von Abstimmungen nebst den offiziellen Unterlagen auch eine Broschüre von «easyvote» erhalten werden. Die Kosten für die Produktion und den Versand belaufen sich auf 3000 Franken pro Jahr. Bei den «easyvote» Broschüren handelt es sich um ein vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente erstelltes Produkt, welches die Leser einfach, verständlich und neutral über die Abstimmungen und Wahlen auf den Stufen Bund und Kanton Zürich informiert.

Gemeindepersonal

Der Gemeinderat freut sich mit ihr über dieses Resultat und wünscht ihr für die Zukunft viel Erfolg. Ebenfalls mit guten Noten hat Nicola Baltensperger seine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst abgeschlossen. Der Gemeinderat hat beschlossen, ihn noch bis Ende Jahr befristet anzustellen.

Voranschlag 2018 Zweckverband Friedhof Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2018 des Zweckverbands Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf genehmigt. Der Voraschlag rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 326 000 Franken. Auf die Gemeinde Nürensdorf entfällt ein Anteil von Fr. 105 853.05. Für das Jahr 2018 sind keine Investitionen vorgesehen.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben

Krisma Lushi hat ihre Lehre als Kauffrau EFZ mit Berufsmatura mit guten Noten bestanden.

räts hat der Gemeinderat einen Kredit von 56 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firma Landtechnik Heini AG, Neuenkirch vergeben. Die Hauswartwohnung und ihre Umgebung auf dem Areal der Turnhalle Hatzenbühl sind in die Jahre gekommen. Für die Sanierung wurde ein Kredit von 108 000 Franken bewilligt. Die Aufträge gehen dabei an verschiedene Betriebe.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 6. Juli 2017 auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Zentrum Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 889 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 16 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 61 Stundenkilometer. 

Am Knabenschiessen-Montag, 11. September, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Werkbetriebs den ganzen Tag geschlossen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an das Bestattungsamt Bassersdorf (Telefon 044 838 86 70,

Der Elternrat Ebnet Nürensdorf organisiert eine Kinderkleiderbörse Herbst / Winter, am­­ Samstag, 9. September, von 10 bis 14 Uhr in der Mehrzweckhalle, Schulhaus Ebnet, Nürensdorf. Verkauft werden können gut erhaltene, gebrauchte Kleidungsstücke, Schuhe / Stiefel, Sportartikel, Spielsachen – alles für den Herbst / Winter. Anmeldung Tischreservation: Pinar Su Boz pinar_demir@web.de Telefon: 076 397 06 11 Kosten: Fr. 5.– / Tisch Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen. 

Für die Anschaffung eines thermischen Unkrautbekämpfungsge-

Öffnungszeiten Knabenschiessen 2017

Kinderkleiderbörse

Elternrat Ebnet Nürensdorf

Gemeinderat Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren. Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 6. September, 14 bis 14.30 Uhr Donnerstagstreff: 28. September, 20 Uhr Craniosacral-Therapie, Vortrag von Dunja Stragiotti, Nürensdorf

Öffnungszeiten 8 bis 11.30 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr). Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Betreffend Pikettdienst der Gemeindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) Auskunft.

Gemeindeverwaltung Nürensdorf

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. 

Bibliothek Nürensdorf


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Dorf-Blitz08/2017 28 28

Dorf-Blitz

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Dorf-Blitz

07/2017

Aus Behörde Behörde und und Verwaltung Verwaltung Aus Aus Behörde und Verwaltung

Abschied Abschied Abschied

nn o i t a l u t a r G ttiioon a l u t rra G a G atul Wir gratulieren Wir gratulieren Wir gratulieren

zum 90. Geburtstag zum 90. Geburtstag Am 8. August Am 8. August Hans Städeli Hans Städeli 95. Geburtstag 49 Altezum Winterthurerstrasse Alte Winterthurerstrasse 49 am 11. September Am Am 14. 14. August August Erna Baltensperger-Wüstner Bernhard Bouvard-Würsch Bernhard Bouvard-Würsch Lebernstrasse 7 Dorfstrasse Dorfstrasse 24a 24a

Iten Othmar Martin geb. 18.2.1943 Wagner-Bechtloff Roswiesenstrasse Wagner-Bechtloff Lilli Gertrud 15 Lilli28.8.1944 Gertrud geb. verstorben am 29.7.2017 geb. 28.8.1944 49 Alte Winterthurerstrasse Alte Winterthurerstrasse 49 verstorben am 27.6.2017 verstorben am 27.6.2017 Günes Sedat geb. 28.2.1970 Carleton, Robert Hatzenbühlstrasse Carleton, Robert30 geb. 2.10.1955 verstorben am 1.8.2017 geb. 2.10.1955 Baltenswilerstrasse 5 Baltenswilerstrasse 5 verstorben am 8.7.2017 verstorben am 8.7.2017 Wydler Richard Saurenmann, Berta geb. 11.12.1935 Saurenmann, Berta 18.2.1918 9 Altegeb. Lindauerstrasse geb. 18.2.1918 Alte Winterthurerstrasse verstorben am 16.8.201749 Alte Winterthurerstrasse 49 verstorben am 8.7.2017 verstorben am 8.7.2017

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Dorf-Blitz08/2017

Aus Behörde und Verwaltung

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2 0 0 -J Ä H R I G E S C H I L B I - J U B I L Ä U M

Am ersten September Wochenende findet an der Hinterdorfstrasse die jährliche Dorf-Chilbi mit verschiedenen Attraktionen wie Bullriding, Rösslireitschule, Schifflischaukel, Chilbi Trail, Vorführung Oldtimer Fahrräder, Feuerwehrpräsentation, Kasperlitheater, diversen Spielen statt. Verköstigen können Sie sich bei den zahlreichen Festwirtschaften und Barbetrieben der Vereine. Für Unterhaltung am Samstag und Sonntag sorgt unter anderem der Künstler André Dubach! Samstag, 2. Sept.

ab 12.00 Uhr 13.00-15.00 Uhr 14.00-18.00 Uhr 13.00-17.00 Uhr 14.00-18.00 Uhr 18.00 Uhr 18.45-19.15 Uhr 19.30 Uhr 20.15 Uhr

Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Attraktionen und Chilbibetrieb Kinderflohmarkt, Hinterdorfstrasse Chilbi Trail (es gibt tolle Preise zu gewinnen) Attraktion André Dubach Ortsmuseum offen Auftritt der Steelband "Pantaloni" Kleines "Apéro-Ständchen" vom Männerchor Nürensdorf Auftritt Trio Rötstock in Scheune ASV Nürensdorf Auftritt Guggenmusik Kookaburra

Polizeistundenverlängerung

Sonntag, 3. Sept.

9.00-17.00 Uhr

Flohmarkt Hinterdorfstrasse (OK FV/Ludothek)

12.00–15.00

Chilbi Trail ökumenischer Gottesdienst im Zelt des Skiclubs Altbach, unter Mitwirkung des Männerchors Nürensdorf Auftritt des Musikvereins Bassersdorf Ortsmuseum offen Sämtliche Festwirtschaften etc. eröffnen Chilbibetrieb eröffnet Attraktion André Dubach Auftritt Dixi Band "the sixpack" Vorplatz Hinterdorfstr. 16 Chasperli-Theater Aufführung im Pfarrhaussaal Verlosung Chilbi Trail beim ASV Nürensdorf Hinterdorfstr. 16 Guggenmusik Kookaburra

10.30 Uhr 12.45 Uhr 12.00-15.00 Uhr ab 12.00 Uhr ab 14.00 Uhr 13.00-17.00 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr 15.45 Uhr 17.30 Uhr

Montag, 4. Sept.

normale Polizeistunde ab 17.00 Uhr Festwirtschaften, Spiele etc., Chilbibetrieb 16.30 Uhr 20.15 Uhr 17.00-21.00 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr

Chasperli-Theater Aufführung im Pfarrhaussaal Guggenmusik Kookaburra EcoDrive, Simulations-Bus zum Testen Auftritt Wintifäger in Scheune ASV Nürensdorf Feuerwehrpräsentation

Polizeistundenverlängerung


Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Chilbi Trail 2

17:

Zum 200-jährigen Chilbi-Jubiläum am ersten September-Wochenende sind mehrere Attraktionen geplant. Unter anderem orga­nisierte das OK auch einen Chilbi Trail. Bei diesem Trail können die verschiedenen Vereine besser kennen gelernt werden. Vereine und Clubs bieten an ihren Ständen einen Trail-Posten/eine Trail-Aufgabe an. Chilbi Besucher können als Gruppe oder Einzelspieler diesen Trail absolvieren. Es gibt tolle Preise zu gewinnen, welche von der Gemeinde offeriert werden. Am Trail kann am Samstag, 2. September von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 3. September von 12 bis 15 Uhr teilgenommen werden. Die Verlosung findet am Sonntag, 3. September, 15.45 Uhr beim ASV Nürensdorf, Hinterdorfstrasse 16, statt. Weitere Informationen mit den Regeln finden Sie auf dem Flugblatt, welches in alle Haushalte in Nürensdorf verteilt wird. Auf Ihren Besuch und rege Teilnahme am Trail freuen sich: 

Das Chilbi-OK und alle mitwirkenden Vereine und Gruppen der Dorf-Chilbi Nürensdorf

Nüeri-Netz: Vortrag über Mobilität im Alter

Führerausweis abgeben – niemals? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Nüeri-Netz-Treff» fand ein Vortrag über Mobilität im Alter statt. Wann wohl der richtige Zeitpunkt ist, um den Fahrausweis abzugeben und wo Gefahren für ältere Fahrerinnen und Fahrer liegen, erläuterte der Verkehrsmediziner Rolf Seeger. von Annamaria Ress Die Menschen werden immer älter und die meisten möchten auch im hohen Alter nicht auf das Autofahren verzichten. Doch sind sie aus gesundheitlichen Gründen dazu wirklich noch in der Lage? Wie lange soll, kann oder darf man überhaupt Auto fahren? Wie kann man auch ohne Auto mobil bleiben? Diese und weitere Fragen erläuterte Rolf Seeger, Verkehrsmediziner und stellvertretender Leiter der Abteilung Verkehrsmedizin und forensische Psychiatrie am Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich.

Uneinsichtige Fahrer wegen Demenz «In der Altersklasse zwischen 70 und 75 Jahren verfügen 250 000 bis 300 000 Personen über einen Führerausweis», sagte Rolf Seeger Mitte Januar in einem Zeitungsartikel. «In diesem Kollektiv finden sich zahlreiche Personen, die eindeutige verkehrsrelevante und möglicherweise gefährliche Krankheitszustände oder medizinische Einschränkungen aufweisen.» Tatsächlich gehe es

um ungenügendes Sehvermögen, Hirnleistungsstörungen und beginnende Demenzerkrankungen. Gerade sie seien in dieser Alterskategorie besonders problematisch. «Häufig funktioniert bei Demenzerkrankten die Eigenverantwortung nicht, weil sie uneinsichtig sind», so der Verkehrsmediziner. In Nürensdorf hatte sich im Zentrumsbau der Saal bald gefüllt. Viele Seniorinnen und Senioren wollten genauer wissen, wo die Problematik liegt und wo man allenfalls vorbeugend reagieren sollte. Rolf Seeger kritisierte die vom Parlament vorgeschlagene Gesetzesänderung, die Kontrolluntersuchungen erst ab 75 Jahren vorschlägt. Die heutige Regelung ab 70 Jahren leiste einen wichtigen Beitrag zur wirkungsvollen Prävention, ist Seeger überzeugt. Und er verheimlichte auch nicht, dass das Institut für Rechtsmedizin, zu der die Abteilung Verkehrsmedizin gehört, wöchentlich mehrere Anrufe erhalte von besorgten Angehörigen, die Angst hätten um ihre betagten Verwandten im Verkehr.

Der Hausarzt ist nicht allein zuständig Öfters werde in diesen Anrufen auch kritisiert, dass der Hausarzt einfach nichts mache. Jedoch sei es nicht die Aufgabe der Ärzte, die Fahrtauglichkeit von Seniorinnen und Senioren zu prüfen, sondern deren Gesundheit, erläuterte Seeger. «Gesunde Betagte haben allenfalls bis zum Alter von 80 Jahren

überhaupt keine Probleme.» Jedoch gebe es in diesem Alter zahlreiche Erkrankungen oder Zustände, die auf den ersten Blick nicht sichtbar seien, jedoch das Fahrverhalten einschränken würden. Als Beispiele nannte er die Verlangsamung, die in fortschreitendem Alter stattfinde, wie auch das abnehmende Sehvermögen oder die Einschränkung des Bewegungsapparates. Auch Diabetes oder Demenz spielten eine grosse Rolle. Bei solchen Feststellungen sei es ratsam, allenfalls die Fahrfertigkeit zu verbessern, zum Beispiel mit einer Fahrberatung oder einer Nachschulung bei einem Fahrlehrer. Mindestens aber sollte man sich frühzeitig mit einem Plan B auseinandersetzen. Denn zwei bis vier Taxifahrten pro Woche seien immer noch günstiger als der Autounterhalt. «Vor zehn Jahren wurde in einer Studie festgestellt, dass 51 Prozent der Hauptprobleme der Fahrtauglichkeit bei älteren Menschen eine beginnende Demenz ist», berichtete der Mediziner. Auch das Problem des verringerten Sehvermögens machte sich mit 26 Prozent deutlich. Jährlich würden rund 28 000 Menschen an Demenz erkranken, davon hätten rund 16 000 einen Fahrausweis. Da werde es schwierig, denn demenzkranke Menschen seien meistens auch sehr uneinsichtig.

Bedenken ernst nehmen Zum Teil führt die Abteilung Verkehrsmedizin jeweils auch Kontrollfahrten

für die Eignungsprüfung durch. Diese werden von einem Verkehrsexperten des Strassenverkehrsamtes zusammen mit einem Verkehrsmediziner durchgeführt. Der Verkehrsexperte ist zuständig für die Kontrollfahrt und beobachtet die technischen Fertigkeiten, der Arzt erfasst die medizinisch relevanten Verhaltensweisen. Nach dieser Fahrt wird von beiden Fachpersonen zusammen entschieden. Fällt der Entscheid negativ aus, darf die Fahrerin oder der Fahrer kein Fahrzeug mehr lenken und die Heimfahrt somit nicht mehr selbständig antreten. Davor haben viele Verkehrsteilnehmer über 70 Jahre Angst. Denn erfüllen Sie die medizinischen Anforderungen beim Hausarzt nicht, verlieren sie allenfalls den Fahrausweis. Eine Zitterpartie für viele Senioren: Die Angst vor dem Verlust der Mobilität wiegt oft schwer. Rolf Seeger erteilte an diesem informativen Nachmittag aber auch Tipps zur Prävention: Eine Nachschulung in Betracht ziehen, also einen Fahrkurs oder Auffrisch-Fahrstunden bei einem zertifizierten Fahrlehrer; frühzeitig auf automatisches statt geschaltetes Getriebe wechseln, Bedenken der Angehörigen ernst nehmen; Plan B ins Auge fassen oder eventuell die Möglichkeit eines Elektro-Fahrzeugs. Trotz vielem zustimmenden Kopfnicken im Saal erstaunte es nicht wenige, wie viele Autos in der Parkgarage Platz gefunden hatten – deutlich mehr als an üblichen Tagen.  ◾ www.irm.uzh.ch/de/downloads.html


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Dorf-Blitz08/2017

Nürensdorf

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Die SVP Nürensdorf gilt als erste Ortspartei im Bezirk Bülach

Einst vier von sieben Gemeinderäten gestellt Im Januar 1917 wurde im Schulhaus Nürensdorf die Ortssektion der Bauernpartei (BP) gegründet. Im Vorstand sassen je ein Vertreter der Zivilgemeinden Nürensdorf, Baltenswil, Birchwil, Breite-Hakab und Oberwil. Nun steht auch in der heutigen SVP-Ortspartei die Feier zum 100. Geburtstag bevor. von Annamaria Ress Der Nürensdorfer Willi Kobel hat in akribischer Arbeit aus alten Protokollen eine Chronik der SVP Nürensdorf erstellt, vom Datum der Gründung vor 100 Jahren an, als sie noch als «Bauernpartei» galt. Viele interessante, pikante, aber auch überraschende Details sind darin zu lesen, über einige davon berichten wir hier: Vor 100 Jahren war der Mitgliederbeitrag für die Ortssektion der Bauernpartei auf einen Franken festgesetzt. Im ersten Jahr betrugen die Einnahmen durch 84 Mitglieder somit 84 Franken. Bei Ausgaben von 45 Franken wurde damit ein Gewinn von 39 Franken erzielt. *** Am 1. Januar 1922 informiert im «Bären» Nürensdorf Regierungsrat Rudolf Maurer über eine Initiative «sozialistisches Vorhaben», zur Thematik «Massnahmen gegen Arbeitslosigkeit» – ein Problem, das bis in die heutige Zeit aktuell ist. *** Während der Kriegszeit empfiehlt das Volkswirtschaftsdepartement, Notvorräte für mindestens zwei Monate anzulegen, um auch Hamsterkäufe zu verhindern. Auch die Nürensdorfer, insbesondere die Bauern, sind im Laufe der Kriegsjahre betroffen, werden doch auch Brot, Milch, Käse, Fleisch oder Tee rationiert. Ein Schwarzhandel beginnt trotz aller Kontrollen zu blühen. *** Nach dem Kriegsende 1945 ist zu lesen: «Da seit 1937 keine Vorstandswahlen und -sitzungen mehr vorgenommen worden sind, erachtet man es endlich an der Zeit, wieder einmal solche zu tätigen. Der seinerzeit gewählte Präsident scheidet infolge Straffälligkeit aus dem Vorstand und der Partei aus.»

Der heutige Vorstand der SVP Nürensdorf (v.l.): Christine Crosara, Rolf Schär (Präsident), Thomas Müller, Christof Bösel, Walter Spaltenstein und Yvonne Müller. (zvg)

*** Nach 34 Jahren erfolgt im Jahr 1951 eine Namensänderung. Die Kantonalpartei und anschliessend auch die örtliche Bauernpartei wechseln zur Bezeichnung «Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB). *** Die Mitgliederversammlung vom Sonntagmittag, 25. Januar 1959 steht unter einem schlechten Stern. Der Jahresüberschuss von Fr. 13.70 scheint der Auslöser zu sein, dass gleichzeitig der ganze Vorstand geschlossen zurücktritt. Die fünf neu Vorgeschlagenen wollen anschliessend eine Wahl nicht annehmen. *** Im Jahr 1964 ist unter dem Punkt «Neufestsetzung der Mitgliederbeiträge» festgehalten: «Hauptursache für den plötzlichen akuten Geldmangel in unserer Kasse sind die grossen Wahlschulden unserer kantonalen BGB. Um dem Schuldenberg auf den Leib zu rücken, leihen wir 500 Franken bei unserem gutgesinnten Finanzmann.» *** Nach rund 16 Jahren und zahlreichen Sitzungen, vielen Einsprachen und Streitereien unter 205 Grundeigentümern um 1430 Parzellen finden 1970 bis 1971 die Güterzusammenlegungen und Wassermeliorationen ihr Ende. Neun Bauernhöfe werden zu diesen Zeiten ausgesiedelt – ein Weiterbetrieb im Dorf ist undenkbar. Die BGB wird in der Hochkonjunktur der

Nachkriegszeit schweizweit in die Defensive gedrängt. Auch unter dem neuen Namen «Schweizerische Volkspartei» setzt sie diese Talfahrt fort. Der Stimmenanteil in Nürensdorf beträgt 48,3 Prozent, während die FDP 18,8 Prozent erzielt. *** Dem Antrag für die Erstellung eines neuen Oberstufenschulhauses «Hatzenbühl 1. Etappe» in der Höhe von 11,95 Millionen Franken wird 1974 von den Vereinsmitgliedern zugestimmt. Ein Mitglied mahnt, dass das Projekt zu gross sei. Die Stimmbürger lehnen das Projekt «Oberstufenschulhaus Hatzenbühl» später ab. In einem zweiten Anlauf genehmigen sie im Jahr 1976 einen Baukredit von 4,8 Millionen für den Bau des Sekundarschulhauses Hatzenbühl. *** Der Vereinigung der Primar- mit der Oberstufen-Schulgemeinde und gleichzeitiger Loslösung von Bassersdorf wird 1981 einstimmig zugesprochen. *** Walter Spaltenstein wird 1987 als Gemeindepräsident und somit Nachfolger des verstorbenen Paul Vock gewählt. In einem Protokoll ist zu lesen: «Die FDP ist zum Glück zum einzig richtigen Entscheid gekommen, auf die Kandidatur eines eigenen Kandidaten zu verzichten.» *** Grosse Diskussionen entstehen im Jahr 1990 betreffend Wahlen: Alleingang oder zusammen mit der FDP?

Die Mitglieder entscheiden auf «alleine». Der neue Ortspräsident Bosshart wird zitiert mit: «Grossartig, die SVP stellt vier von sieben Gemeinderäten.» *** Eine rege Diskussion löst 1994 das Mitteilungsblatt der Gemeinde Nürensdorf aus. Die Kosten pro Jahr sollen rund 70 000 Franken betragen und dies für lediglich 16 Seiten pro Ausgabe. Tendenziell wird festgehalten, dass ein eigenes Blatt von Profis gemacht werden sollte. *** Anlässlich der Kantonsratswahlen 1995 erhöht die SVP Nürensdorf ihren Stimmenanteil auf 36,5 Prozent und ist damit vor der FDP mit 20,2 Prozent klar stärkste Ortspartei. Die Steigerung der Volkspartei gegenüber 1991 beträgt beachtliche zehn Prozent. *** Der «Nüeri-Blitz» erscheint 1997 mit seiner ersten Ausgabe. In der Redaktionskommission befinden sich auch zwei Mitglieder der SVP Nürensdorf. *** Ortsparteipräsident Daniel Jost verunglückt am 16. Januar 2011 bei seinem Hobby, einer Skitour. Ein Lawinenniedergang beendet sein junges Leben. Christof Boesel springt kurzerhand ein und übernimmt die Leitung des präsidentenlosen Vereins. *** Die Gemeinderatswahlen 2014 werden erstmals zusammen mit der FDP durchgeführt. Weil sich ein Mitglied nicht an die Vereinbarungen der Wahlkommission gehalten und eigenmächtige Aktionen durchgeführt hat, wird dieser wegen 15 Stimmen abgewählt. Nach 20-jähriger FDPHoheit geht das Präsidium von Franz Brunner an Christof Boesel über und dies nach einem zweiten Wahlkampf mit dem «Urbirchwiler» Urs Buchegger. Durch die Wahl von Christof Boesel als Gemeindepräsident übernimmt Rolf Schär das Amt des SVPPräsidenten. Und zu guter Letzt: Am Samstag, 9. September 2017, feiert die SVP Nürensdorf in der Waldhütte Breite – verbunden mit einem Grillplausch – ihr 100-jähriges Bestehen.  ◾


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von René Graf aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Die jüngsten Ereignisse als OK-Chef des neugegründeten Vereins Unihockey Bassersdorf Nürensdorf machen mich glücklich. Die Planung von 600 Helfereinsätzen und die Koordination von 450 Mitgliedern ist herausfordernd, aber auch sehr spannend. Ich habe dafür bei der Enwicklung von einem passenden Onlineportal mitgewirkt, mit welchem die anspruchsvolle Organisation gemeistert werden kann. Alle Unihockeyspieler können diese Saison ihre Helfereinsätze nun erstmals online selber auswählen und damit bestimmen, wann sie welchen Job übernehmen wollen. Die vielen investierten Stunden haben sich unter dem Strich gelohnt, denn ich habe bis jetzt zahlreiche positive Rückmeldungen bekommen. Was hat Sie geärgert? Jedes Jahr das gleiche Prozedere: Die Vergabe der Sportrechte. Ich interessiere mich sehr für die Fussballspiele der deutschen Bundesliga und verfolge diese regelmässig. Muss ich nun einen Swisscom-Vertrag lösen, brauche ich ein Zusatzabo, reicht mein Cablecom-Anschluss oder gibt es die Fussballspiele gar nur noch auf DAZN zu sehen? Diese Fragen muss ich mir ärgerlicherweise Jahr für Jahr aufs Neue stellen. Ich verstehe das Prinzip des Höchstbietenden, solange die Vergabe der TV Rechte nicht durch beispielsweise den Staat reguliert werden. Allerdings sollte dieses bürokratische Ping-Pong nicht zu Lasten des Konsumenten ausfallen. Diese Tatsache ärgert mich momentan sehr, am Liebsten würde ich die Bundesliga Spiele genau gleich wie meine Filme auf Netflix schauen. (ph)

GEWERBEGEFLÜSTER Das Reisebüro Royal Reisen, welches ab dem 1. September 2017 umgetauft wird in «Knecht Reisen», ist spezialisiert auf Reisen nach Nordamerika, Zentral- und Südamerika, Südafrika, Neuseeland und Australien. «Viel Erfahrung haben wir auch mit Kreuzfahrten», so Filialleiter Simon Ammann (unser Foto), «und jeder unserer Mitarbeiter macht jährlich eine Studienreise, damit wir unsere Kundschaft noch professioneller beraten können.» Royal Reisen, welches zur Reisegruppe Knecht gehört, ist stolz auf eine langjährige Kundenverbindung in Kloten und bis vor kurzem in Bassersdorf. Neben Pauschalreisen wie Bade-, Städte-, Bike-, Golf-, Tauch- und Segelferien bietet Royal Reisen individuelle, auf den Kunden zugeschnittene Reisen an. «Ich kann bestätigen, dass unser Team fast jede Ecke dieser Welt bereist hat. Für ganz aussergewöhnliche Anliegen haben wir unser Mutterhaus Knecht Reisen im Hintergrund und können jederzeit

auf deren Erfahrungen und Wissen zurückgreifen. Wir selber haben Mitarbeiter, welche mehr als 30 Jahre in der Reisebranche tätig sind und daher einen enormen Schatz an Insidertipps haben – diese geben wir gerne an unsere Kundschaft weiter», so Ammann. Parallel dazu wird auch eine eigene Abteilung für Sportreisen geführt. Hier werden Trainingslager für Tennis und Fussball sowie Eishockey angeboten und Reisen für Liveveranstaltungen organisiert. Stolz ist man bei Royal Reisen auch auf die eigenen Produktionen, wie beispielsweise der Herbsthit (Sport- und Familienplausch) oder die Lapplandreise im Februar. Für die Angestellten des Reisebüros endet die Beratung jedoch nicht mit dem Abschluss einer Buchung. Auch während und nach dem Urlaub stehen die Mitarbeiter den Reisenden zur Seite und helfen, auftauchende Probleme pragmatisch und schnell zu lösen.  Marianne Flotron

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Mitte August, in der letzten Sommerferienwoche, vergnügen sich zwei Buben im Brunnen auf dem Bassersdorfer Dorfplatz. Es herrscht nach einem kurzen Kälteeinbruch wieder heisses Sommerwetter. Passend, denn noch sind es die «Hundstage», die massgeblich das Wetter beeinflussen. Üblicherweise sind dies die heissesten Tage des Jahres und dauern vom 23. Juli bis zum 23. August, wenn auch die Schulen aufgrund der Sommerferien geschlossen sind. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Hundstage auch für volle Freibäder und Badeseen sorgen. Hier jedoch haben die zwei Buben den Brunnen allein für sich, bespritzen sich gegenseitig mit Wasser, plantschen und quietschen und freuen sich über das kühle Nass. Das ist gut  (ar) so, denn eine Bauernregel sagt: «Hundstage heiss, Winter lange weiss».


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Vor spannendem Herbst In den nächsten Monaten dürften rikanischen Nationalbank im kurzfridie Schwankungen an den Aktien- stigen Bereich sanken auch die Rendimärkten zunehmen. Nach einer ru- ten auf zehnjährige Anleihen auf den amerikanischen Staat von higen Sommerzeit, in 2,45 Prozent auf 2,20 Proder vor allem der amerizent. Auch dies spricht kanische Aktienmarkt nicht für einen grösseren immer wieder neue Aufschwung in der US Höchstkurse erreichte, Wirtschaft. Dazu kommt, mehren sich die Anzeidass die vollmundigen Anchen, dass die Bewekündigungen der Trump gungen grösser werden Regierung über diverse und auch eine längst Projekte, die sie rasch umfällige Korrektur nicht setzen wollten, bis jetzt auszuschliessen ist. Marcel Baumann (zum Glück) in der PipeZehn Jahre nach Beginn line stecken blieben. der Finanzkrise sind die Bewertungen an den AktienmärkIn den nächsten Monaten wird sich ten wieder höher als vor der Krise. zeigen, ob die Investoren an den AkIn den USA liessen sich die Investoren tienmärkten oder die Anleger in durch nichts aus der Ruhe bringen. den Anleihen richtig lagen. Dies Selbst die chaotischen Zustände im dürfte aber wohl nicht ohne grösWeissen Haus oder die Spannungen sere Kursausschläge vorübergehen, mit Nordkorea konnten den Anstieg was auch immer wieder Anlabeim Dow Jones nicht bremsen. Ganz gechancen eröffnen wird. anders sieht es beim US-Dollar aus. Ein Rückgang von fünf Prozent gegen- Freuen wir uns auf einen spanüber dem Schweizer Franken und so- nenden Herbst. gar über elf Prozent gegenüber dem  Euro seit Beginn des Jahres zeugen  Ihre Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf nicht von grossem Vertrauen in die Marcel Baumann USA. Trotz Zinserhöhungen der ame-

Leserbild

Diese Läufergruppe mit Begleitfahrzeug rastete kürzlich an der Migrol-Tankstelle in Brütten. Unser Leser fragte nach Informationen und erfuhr, dass diese Gruppe dreier Sportler aus Brig zu Fuss auf dem Weg von Berlin in ihre Heimat waren. Eine Strecke von rund 1000 Kilometern, die sie in 14 Tagen durchlaufen wollten. Der Lauf war eine Sammelaktion zugunsten der Kinderhilfe «Sternschnuppe». Damit das Ziel in Brig erreicht wurde, mussten pro Tag etwa 70 Kilometer gelaufen werden, was jeweils an die 16 Stunden benötigte. Gestartet wurde immer um fünf Uhr morgens, zur Mittagszeit eine kleine Pause eingelegt und anschliessend weiter gelaufen bis etwa 20 Uhr.  (Foto: Johannes Werder, Bassersdorf) 

Vollsperrung der Bassersdorferstrasse Bei den Bauarbeiten an der Bassersdorferstrasse in Baltenswil gibt es wegen anstehender Belags- und Fertigstellungsarbeiten noch weitere Verkehrseinschränkungen, so die Mitteilung des Kantonalen Tiefbauamtes. Aus Gründen der Einbauqualität und der Arbeitssicherheit muss die Bassersdorferstrasse am Wochenende vom 22. September (19 Uhr) bis Montag 25. September (5 Uhr) vollständig gesperrt werden. Bei nasser Witterung allerdings können die Belagsarbeiten nicht ausgeführt werden und würden sich dann um eine Woche verschieben. Die Umleitung des Verkehrs in der Umgebung Baltenswil/Bassersdorf werde grossräumig signalisiert. Die Zufahrt nach Baltenswil kann dann ausschliesslich über die Neue Winterthurerstrasse erfolgen. Die Trottoirs bleiben während den Bauarbeiten offen. Die bereits bestehende Umleitung für Velofahrende bleibt ebenfalls offen. Anwohnenden, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, wird vom kantonalen Tiefbauamt empfohlen, vor dem Beginn der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb des gesperrten Bereiches zu parkieren.  (e)

Sänger erhielten Auszeichnung Mit dem zweithöchsten Prädikat kehrte der Nürensdorfer Männerchor vom Unterländer Chorfestival in Niederglatt zurück. Am zweiten Juliwochenende fand das Sängerfest zum ersten Mal unter dem Patronat des Chorverbandes Zürcher Unterland (CVZU) statt. Heute sind 36 Chöre im CVZU zusammengefasst – 18 davon stellten sich dem anspruchsvollen Wettbewerb. Mit dem «Frohen Sängermarsch», dem «Kriminaltango» und dem Gospel «Heaven is a wonderful place» präsentierten die Nürensdorfer Sänger eine offenbar erfolgreiche Kombination, die auch beim zahlreich anwesenden Publikum Gefallen fand. Für den Männerchor Nürensdorf unter Leitung von Dirigentin Tabea Herzog bedeutet es Ansporn, beim nächsten Chorfestival ein «vorzüglich» zu erreichen. Proben finden jeden Donnerstag um 20 Uhr im EbnetSaal in Nürensdorf statt.  (e)

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Rüedi Innendekoration Der Tropeneffekt Viele Menschen leiden beim Schlafen unter diesem Effekt. Dieser kommt zustande, wenn Sie in einem zu kalten Schlafzimmer schlafen und sich deshalb mit einem warmen, dicken Duvet zudecken. Schnell steigt die Temperatur unter dem Duvet an und Sie beginnen zu schwitzen. Als Reaktion darauf decken Sie sich ab, um die überschüssige Wärme und Feuchtigkeit los zu werden. Der feuchte Körper ist nun der kalten Zugluft ausgesetzt, die Muskulatur zieht sich zusammen und verspannt sich. Ohne Duvet kühlt der Körper sehr schnell aus, die Schläfer haben kalt und decken sich wieder zu. Da nun aber die Bettwäsche und das Pyjama schon leicht verschwitzt sind, steigt die Luftfeuchtigkeit unter dem Duvet rapid an und sie haben in diesem feuchtwarmen Klima schnell wieder zu heiss. Dieses Szenario mit zu- und abdecken wiederholt sich nun während der Nacht mehrmals. Unruhiger Schlaf, schlechte Erholung und nicht selten schmerzende Nacken- oder Rückenmuskulatur sind die Folge davon. Wie kann dieser Teufelskreis unterbrochen werden? Die optimale Schlafzimmertemperatur liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius. Schliessen Sie im Winter die Fenster, lüften Sie das Schlafzimmer vor dem zu Bett gehen oder lassen Sie die Zimmertür während der Nacht einen Spalt breit offen. Stimmen Sie das Duvet auf Ihre Bedürfnisse ab. Wählen Sie zum Beispiel ein Duvet mit zusätzlichem Feuchtigkeitsabsorber, der mithilft, das Bettklima besser zu regulieren. Lassen Sie sich von uns beraten – wir helfen Ihnen gerne, die für Sie passende Decke zu finden. Stefan Hertach lizenzierter Schlaf- & Liegeberater www.dergesundeschlaf.ch


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HEV-Ratgeber rund um Ihr Eigenheim Immer wieder Ärger bei der Wohnungsabnahme Das Thema Wohnungsabnahme ist gerade zu den üblichen Kündigungsterminen für Vermieter von Liegenschaften aktuell. Wichtige Punkte gilt es zu beachten. Bei einer Wohnungsabnahme ist sehr wichtig, dass ein korrekt und vollständig ausgefülltes Protokoll erstellt wird. Dieses kann nur dann korrekt ausgefüllt werden, wenn der Vermieter genau darüber Bescheid weiss, wann welche Investitionen im abzunehmenden Objekt vorgenommen wurden. Diese Informationen sind deshalb zentral, weil im Abnahmeprotokoll sämtliche Einrichtungen beurteilt werden müssen. Was im Protokoll nicht aufgeführt ist, kann im Nachhinein – mit Ausnahme der versteckten Mängel – nicht mehr geltend gemacht werden. Es ist insbesondere auch darauf zu achten, dass dem Vermieter sämtliche Schlüssel zurückgegeben werden. Im Verlustfall kann der Mieter für den Schlosswechsel haftbar gemacht werden. Der Termin für die Wohnungsabnahme sollte rechtzeitig mit dem ausziehenden Mieter und – falls das Mietobjekt nahtlos weitervermietet wird – auch mit dem neuen Mieter abgesprochen werden. Bei der Abstimmung des Abnahmetermins ist daher sinnvollerweise auf die Interessen aller Beteiligten Rücksicht zu nehmen und die dafür notwendige Flexibilität zu gewährleisten. Der neue Mieter sollte, damit eine geregelte Wohnungsabnahme stattfinden kann, höchstens gegen Ende der Abnahme dazustossen, damit ihm das Wesentliche kurz erläutert werden kann, bevor er die Kopie des Abnahmeprotokolls erhält. Der HEV Region Winterthur bietet dem Eigentümer die professionelle Abnahme seines Mietobjekts sowie – wenn notwendig – die Erstellung einer Mängelrüge samt fotografischer Dokumentation an. Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf unserer Homepage www.hev-winterthur.ch.

Region / Leserforum

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Dorfplatz Bassersdorf Seit kurzem wird ein neues Kapitel in der Dorfplatz-Geschichte aufgeschlagen. In einer Hauruck-Aktion wurden die Parkplätze vor den Gewerbeliegenschaften ZKB, Post und Apotheke mit mächtigen Steinquadern und einem Fahrverbot stillgelegt. Was wie ein Schildbürgerstreich anmutet, hat Vorsatz: Die Gemeinde Bassersdorf hat sich zusammen mit der Gemeindepolizei kurzerhand entschieden, die rege benutzten Parkplätze aufzuheben. Damit wird den Kunden der Gewerbetreibenden ein Bärendienst erwiesen, wie der Unmut von über 1000 Unterzeichnenden mit einer in der Apotheke aufliegenden Petition zeigt. Die verständnislosen und ärgerlichen Kommentare von Kunden am ersten Samstag nach Sperrung sprachen Bände: nach dem unattraktiven Geschenk eines lieb- und leblosen Dorfplatzes, der eigentlich ein Ort der Begegnung hätte sein sollen, werden nun auch noch die GewerbeKunden «bestraft». Für einen Geldbe-

zug am Bancomaten oder die Aufgabe eines Briefes soll die Parkgarage der beiden den Platz dominierenden orangen Riesen benutzt werden. Es stellt sich die Frage nach der Verhältnismässigkeit und ob diese konzept- und hilflose «Lösung» die einzige ist? Konstruktive und praktikable Alternativen (Einbahnstrasse, Kurzzeitparken für Kunden) wären vorhanden, wie zumindest als Apothekenbesucherin zu hören war. Bis jetzt stossen diese nicht auf offene Ohren bei den Verantwortlichen. Oder wird in Kauf genommen, dass noch mehr Kunden andere, attraktivere Einkaufsorte als Bassersdorf nutzen werden und noch mehr Gewerbebetriebe verloren gehen? Jetzt wäre Gelegenheit, die schon lange fällige (Um-) Gestaltung des Herzstücks der Gemeinde in Angriff zu nehmen, damit die Bassersdorfer den Ort der Begegnung erhalten, der diesen Namen auch verdient. Gabriela Walser, Bassersdorf 

Bassersdorf künftig ohne Post und Apotheke Die Aufhebung der Parkplätze vor Apotheke und Post in Bassersdorf inklusive neuer Verkehrsführung gefährdet in fahrlässiger Weise diese beiden wichtigen Leistungserbringer in unserer Gemeinde. Was ist das für

ein Gemeinderat, der unsere geschätzte Infrastruktur aktiv gefährdet? Die Bassersdorfer Wähler können ihre Antwort darauf an den nächsten Gemeinderatwahlen abgeben. Beat Menke, Bassersdorf 

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse ­(Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zu­sendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über ­Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden.  (DB)

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Baltensperger Optik & Optometrie Schlechte Sicht in der Dämmerung? Ermüdende PC-Arbeit? Die Anforderungen an unsere Augen im Alltag werden immer grösser, dabei stösst die natürliche Sehkraft in immer mehr Situationen an ihre Grenze. Autofahren in der Dämmerung oder stundenlange PC-Arbeiten sind trotz Brille vielfach nur mit Mühe zu bewältigen. Um diesen Schwierigkeiten entgegen zu treten wurde von Rodenstock ein innovatives Messverfahren entwickelt. Mittels einem DNEye-Scan wird das komplette Auge an über 1000 Messpunkten vermessen. Darauf basierend wird ein persönlicher «Fingerabdruck» des Auges erstellt. Denn was viele nicht wissen: Das Auge ist so individuell wie jeder Brillenträger selbst. Fliessen die aus dem DNEye-Scan gewonnenen Daten in das Brillenglas ein, bekommen Brillenträger ein völlig neues Sehgefühl. Durch die Korrektur von kleinsten Unregelmässigkeiten im Auge können Sie Ihr Sehpotenzial zu 100 Prozent ausschöpfen. Das macht sich besonders in der Dämmerung und schwierigen Lichtverhältnissen bemerkbar. Möchten Sie erfahren, ob und wie Sie von dieser neuen Technik profitieren können? Gerne testen wir Ihre Augen am Samstag, 9. September im mobilen Sehtest-Van auf dem Dorfplatz Bassersdorf mittels kostenlosem DNEye-Scan. Oder profitieren Sie von der Möglichkeit, den DNEye-Scan direkt in unserem Geschäft durchführen zu lassen (Terminvereinbarung empfohlen). Zusätzlich zum DNEye-Scan erhalten Sie im Sehtest-Van einen Gutschein für eine kostenlose Sehanalyse inklusive Augen-Vorsorge-Check (Aktionszeitraum bis zum 31.10.2017).

Gerne beraten wir Sie persönlich zu diesem spannenden Thema. Lukas Baltensperger Inhaber, Optometrist M. Sc. baltensperger-optik.ch


Sport

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Dorf-Blitz08/2017

Sieg im 1/32-Final des Schweizer Cups

Die Krimi-Mannschaft ist nicht zu stoppen Ausgleich gegen Wallisellen in der Nachspielzeit. Ausgleich gegen Taverne in der Nachspielzeit. Siegtreffer im selben Spiel – in der Nachspielzeit. Der FC Bassersdorf steht in extremis in der Runde der letzten 32. von Tim Ehrensperger Schweizer Cup in Bassersdorf ist, wenn die provisorisch aufgestellten Lautsprecher nicht richtig synchronisiert sind. Wenn die Zuschauer auf einem Holzgerüst als Tribüne stehen. Cup ist, wenn man die Fussballer für einen Fünfliber spielen sehen kann und diese jedes Wort hören, das ihnen zugerufen wird. Cup ist auch, wenn nicht immer schöner Fussball gespielt werden muss, denn beim Cup zählt nur das Weiterkommen. Am 12. August empfing der Zweitligist den AC Taverne aus der 2. Liga interregional. «Wir brauchen einen guten Start, denn es ist das erste Spiel der Saison», sagte Marco Tanner, Trainer der Bassersdorfer, vor dem Match. Die Mannschaft war für ein Trainingsweekend in den Schwarzwald gereist – positiv war in der ersten Halbzeit aber nur, dass es auch nach 45 Minuten 0:0 stand. Taverne war klar besser, spielbestimmend und überlegen. Die pfeilschnellen Stürmer brachten die Zürcher Defensive in Nöte. Eroberte Bas-

Ziel erreicht – der FC Bassersdorf feiert im Siegesrausch auch die bevorstehende Partie gegen den grossen Gegner aus Zürich, den FCZ. (te)

sersdorf den Ball, wusste es sich nur mit langen Bällen nach vorne zu helfen, oder der Spielaufbau scheiterte schon vor der Mittellinie. Dank Torhüter Pasquale Caruso ging man mit dem Unentschieden in die Pause. Doch nur neun Minuten nach Wiederanpfiff sah der Goalie unglücklich aus. Taverne-Stürmer Mele war ausserhalb des Strafraumes vor dem herausstürmenden Caruso am Ball, umspielte ihn und schob zur Führung ein. Bassersdorfs Gegenwehr erwachte dadurch erst recht. «Es war schon erstaunlich, dass wir den Rhythmus so hochhalten, Taverne ihn aber nicht mehr mitgehen konnte», sagte Tanner nach dem Spiel. Luca Russheim scheiterte knapp, doch da war ja noch die Nachspielzeit. Nach einer Flanke des eingewechselten Noah Kumbuesa stand Marc Tinner richtig: 1:1. Für die Bassersdorfer ein positives Déjà-vu, sie hatten schon im

regionalen Final gegen Wallisellen in der Nachspielzeit ausgeglichen. Und während die Tessiner in der anschliessenden Verlängerung gar nichts zu Stande brachten, hätte sich der FCB über ein Penaltyschiessen ärgern müssen. Gino Zambelli und Kumbuesa hatten die Entscheidung auf dem Fuss, ersterer verzog, Kumbuesa scheiterte am Torhüter. Es war der erfahrene Severino Zambelli, der, wiederum in der Nachspielzeit, einen Freistoss von rechts in den Strafraum drehte. Alle verpassten und der Ball lag wenig später im Netz, der Jubel auf und neben dem Feld war riesig. Gehörte die erste Stunde noch den Gästen, war der Sieg dank der starken zweiten 60 Minuten verdient. Das Team wird im Cup zur Krimi-Mannschaft, die erst bei Rückstand richtig aufdreht. Und dieser Cup geht deshalb weiter.

Noch im Siegesrausch sagte Marc Tinner zum Ausgleich, der nächste Gegner sei ihm egal: «Das Ziel ist, dass wir weiterkommen.» In der Live-Auslosung war bald klar, dass diese Mission schwierig werden würde, denn es kamen nur noch Superligisten als Gegner in Frage. Sekunden später stand der FC Zürich als Gegner fest. (Lesen Sie die Vorschau und Reaktionen auf das anstehende CupDuell auf der gegenüber liegenden Seite) FC Bassersdorf vs. AC Taverne 2:1 n.V. (1:1,0:0) – Sport und Freizeit Anlage bxa, 411 Zuschauer. – Tore: 54. Mele 0:1, 90+1. Tinner 1:1, 120+3. S. Zambelli 2:1. Bassersdorf: Caruso; Copat (78. Kumbuesa), G. Zambelli, Keller (73. Schmid), Meier; Oehri (62. Barbey), Russheim, Baumgartner, S. Zambelli; Schmid, Tinner ◾

UBN scheitert im Cup an NLB-Team

«Weshalb spielt Ihr in der 2. Liga?» Die 2. Liga-Mannschaft des Unihockey Bassersdorf Nürensdorf verlor gegen Altendorf mit 5:8. Vom oberklassigen Gegner gab es trotzdem Lob. von Tim Ehrensperger Eine zweite Überraschung wollte Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN) nicht gelingen. Ende letzter Saison schlug UBN die NLB-Mannschaft Pfannenstiel-Egg und qualifizierte sich für die 1/32-Finals im Schweizer Cup. Dort wartete erneut ein Gegner aus der

zweithöchsten Liga – und war diesmal zu stark. 43 Minuten lang blieb das Spiel zumindest resultatmässig ausgeglichen, dann traf March-Höfe Altendorf zum 6:5 und liess nichts mehr anbrennen – 5:8 verlor UBN zum Schluss. Dabei wäre mehr möglich gewesen, wie Captain Yannick Scheitlin nach dem Spiel sagte: «Unsere Leistung war für eine 2. Liga-Mannschaft beachtlich, doch gegen ein NLB-Team muss auch die nötige Portion Glück dabei sein, damit es reicht.» Viel vorzuwerfen hatte sich der Unterklassige nicht, viermal traf er Aluminium und hielt die Partie

vor 87 Zuschauern im lauten Hatzenbühl lange spannend. Scheitlin selbst steuerte ein Tor und einen Assist bei und ist Sinnbild für die junge Mannschaft: Er stiess erst auf diese Saison hin von den Junioren zur ersten Mannschaft und ist bereits Captain.

Das sehe ich als Lob für unsere Leistung», so Scheitlin. Es begann alles so gut, nach 20 Minuten führte UBN sogar noch. Einziges Manko war danach, dass UBN trotz Aufholjagd vom 2:5 zum Ausgleich nach erneutem Rückstand im letzten Drittel nicht mehr zulegen konnte.

Keine zweite Aufholjagd

UBN vs. Altendorf 5:8 (2:1, 2:4, 1:3) – Hatzenbühl, Nürensdorf – 87 Zuschauer– Tore UBN: 16. Scheitlin 1:1, 20. Ehrensperger 2:1, 40. Weder 3:5, 40. Homberger 4:5, 43. Homberger 5:5.  ◾

Als er in dieser Funktion nach dem Spiel den Matchbericht unterschrieb, bekam er auch lobende Worte vom Gegenüber. «Der gegnerische Captain fragte mich, weshalb wir nur in der 2. Liga spielen.


Sport

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Fussballfest gegen den FC Zürich

Zwischen Traumlos und Organisationsstress Wie 2013 trifft der FC Bassersdorf im Cup auf den Superligisten FC Zürich. Eine Matchvorschau in fünf Teilen. von Tim Ehrensperger FC Bassersdorf: Der FCB schloss die Meisterschaft in der 2. Liga in der letzten Saison auf Rang drei ab. Im Cup musste Bassersdorf bereits sieben Mal gewinnen, um sich überhaupt für die Hauptrunde zu qualifizieren. Die Mannschaft trainiert dreimal unter der Woche am Abend, die Spieler betreiben Fussball als Hobby.

FC Zürich: Die Gegner aus Zürich waren bei Redaktionsschluss an der Spitze der Super League, und dies nachdem man zuvor ein Jahr lang in der Challenge League spielte. Die Spieler sind Profis. Alleine für Stürmer Raphael Dwamena wurden von einem englischen Verein zehn Millionen Franken geboten. Doch der Ghanaer blieb vorerst beim FCZ und dürfte auch in Bassersdorf auflaufen. Der zwölffache Schweizermeister und neunfache Cupsieger gewann die erste Cuprunde im Wallis klar mit 10:0 gegen den FC Chippis – Dwamena traf dreifach.

Das Spiel: FCB-Trainer Marco Tanner sagt: «Sportlich wird es sehr schwierig, aber ein riesiges Erlebnis. Es ist ein Traumlos, eine Art Derby.» Ein Dorffest werde es geben und das Ziel sei, ein gutes Spiel abzuliefern. Vor vier Jahren verlor der FCB 0:6, der FCZ wurde in derselben Saison Cupsieger. Die Zuschauer: Für die Spieler des Heimteams wird es nur schon wegen der Kulisse eine spezielle Affiche. Der FC Bassersdorf hat bei einem normalen Meisterschaftsspiel zwischen 50 und 100 Zuschauer. Und nun sollen wie schon 2013 rund 3000 Fans in die bxa kommen.

Die Organisation: Organisationschef Heinz Anderwert hat alle Hände voll zu tun. Eine Tribüne muss gemietet werden, hinzu kommen Kommunikation mit Medien und Sicherheitsverantwortlichen. Es werden gegen 800 FCZ-Fans anreisen, doch Anderwert hat keine Bedenken: «Es wird ein friedliches Fussballfest.» 2013 schrieb der FCB trotz hohem Besuch rote Zahlen, dies soll dank der gewonnenen Erfahrungen nicht noch einmal passieren.

FC Bassersdorf vs. FC Zürich: Samstag 16. September, 16:00 Uhr, Sport- und Freizeitanlage bxa. ◾

Reaktionen auf das Cup-Los des FC Bassersdorf

«Ein Fest für den FCB und ein Fest für Bassersdorf» Die Vorfreude in Bassersdorf auf den Übergegner FCZ aus der Stadt Zürich ist riesig. Auch wenn die Organisation noch auf Hochtouren läuft, der Cup-Knüller wird sehnlichst erwartet. Sogar für den gegnerischen Trainer Uli Forte ist die Begegnung speziell. von Philipp Rahm

Uli Forte. (zvg)

«Das ist natürlich für alle Beteiligten ein sehr schönes Los. Einerseits spielt der FCZ wieder einmal eine Cuppartie in der Region Zürich, andererseits ist es natürlich für mich ein besonderes Spiel. Als meine Eltern Ende 1960er Jahre Italien verlassen wollten, kontaktierten sie Freunde und Verwandte, die bereits in der Schweiz wohnten. Diese vermittelten ihnen eine Bauernfamilie in Bassersdorf, bei denen meine Eltern leben und arbeiten konnten. Anfang 1974 starb der Bauer. Im selben Jahr kam ich zur Welt. Ihm zu Ehren wurde ich Ulrich getauft.» (Uli Forte, Trainer FC Zürich)

Rainer Maria Salzgeber. (srf)

«Ich war vor der Auslosung richtig nervös. Schliesslich ist der FC Bassersdorf auch mein Klub. So hoffte ich, dass der einzig verbliebene 2. Ligist belohnt wird mit einem Gegner aus der Super League. Als Bassersdorf gezogen wurde, war mir klar, jetzt kommt der FCZ. Wie so oft trifft man sich immer mindestens zweimal im Leben und so war das Los irgendwie logisch. Hoffentlich wird es wieder so ein Fest wie vor vier Jahren. Ein Fest für den FCB und auch ein Fest für Bassersdorf.»  (Rainer Maria Salzgeber, Moderator SRF)

Doris Meier-Kobler. (zvg)

«Ich freue mich natürlich über den Erfolg des FC Bassersdorf, wenn auch die Organisation für ein Spiel gegen den FCZ mit viel Aufwand verbunden ist, wie dies die Verantwortlichen schon beim letzten Mal erfahren mussten. Die Medienpräsenz ist sicher sehr gross und wenn wir mit weiteren positiven Schlagzeilen auf uns aufmerksam machen, kann dies der Gemeinde sicher in den verschiedensten Bereichen helfen.»

 

(Doris Meier-Kobler, Gemeindepräsidentin Bassersdorf)


Sport

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Family-Day beim Tennisclub Bassersdorf-Nürensdorf

Nachrichten

«Eltern sollen auch Zeit haben, Tennis zu spielen»

Fussball FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Der FC Bassersdorf steht vor einem September mit dem Cup-Highlight gegen den FC Zürich, aber auch sonst ist das Programm dicht gedrängt. Zum Meisterschaftsauftakt gewann der FCB in Wiesendangen trotz Rückstand mit 3:2, verlor dann aber gegen Uster. Zuhause empfängt Bassersdorf diesen Monat Schwamendingen und Rafzerfeld. (te) Resultate Wiesendangen vs. Bassersdorf: 2:3 (2:1). Tore: 7. Tinner 0:1. 14. Barth 1:1. 20. Barth 2:1. 54. G. Zambelli 2:2. 62. Tinner 2:3. Bassersdorf vs. Uster: 2:3. (Telegramm: n. Red.) Tabelle 1 Rang: Uster 2 (Spiele) / 6 (Punkte). 3. Bassersdorf 2/3 Spielplan 02.09 (18:00): Diessenhofen vs. Bassersdorf 10.09 (14:30): Bassersdorf vs. Schwamendingen 14.09 (20:00): Wetzikon vs. Bassersdorf 23.09 (18:00): Bassersdorf vs. Rafzerfeld 28.09 (20:15): Veltheim vs. Bassersdrof Cup Aktive 1. Runde (Qualifikation für Cup-Hauptrunde von 2018/2019) Winikon (3. Liga) vs. Bassersdorf: 0:5 (0:3). Tore Bassersdorf: Schaich, Schmid, Kumbuesa (2), (te) Tsakmakidis

Unihockey Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (2. Liga, Gruppe 4) Am 10. September steht für UBN der traditionsreiche ZU-Cup im heimischen Hatzenbühl an. Eine Woche nach dem Vorbereitungsturnier startet UBN die Saison mit einem Auswärtsspiel bei Grabs-Werdenberg, als erster Gegner bei einem Heimspiel wartet Laupen. (te) Spielplan 06.09 (20:00): Grabs-Werdenberg vs. UBN (te) 23.09 (17:30): UBN vs. Laupen 

Eishockey Eishockey Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe Ost) Die Eishockeysaison startet für die Zweitligisten aus Bassersdorf Ende September. Der EHCB eröffnet die Saison mit einem Heimspiel in der Klotener Swiss Arena gegen Bellinzona. (te) Spielplan 24.09 (14:15): EHCB vs. Bellinzona

(te)

Tennis Bassersdorfer Schweizermeister Nach zahlreichen Silber- und Bronzemedaillen in den Vorjahren krönte Leandro Riedi aus Bassersdorf seine Saison mit dem Schweizermeistertitel in der Kategorie U16. Er setzte sich in Bellinzona mit 6:3 und 6:0 klar gegen Ben Abdennibi durch. «Ich bin unfassbar glücklich, dass es nun zum Schweizermeistertitel gereicht hat», sagte der 15-Jährige. Er ist bereits als Nummer 114 der Schweiz klassiert und besucht die Sportschule in Biel. 

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(Fabian Rahm)

In jedem Verein ist die Nachwuchsförderung ein grosses Thema und daher ist das Angebot für die jüngeren Sportler speziell umfassend. Der Tennisclub Bassersdorf-Nürensdorf geht nun aber neue Wege und setzt auch auf ältere Generationen. von Philipp Rahm Es herrscht eine entspannte Stimmung auf dem Tennisplatz Bärwis zwischen Bassersdorf und Nürensdorf. Zum ersten Mal in der über 40-jährigen Vereinsgeschichte findet ein «Family Day» statt. Für einmal stehen aber nicht die Kleinen im Fokus, sondern ihre Eltern. «Wir haben in unserem Club sehr viele Eltern mit schulpflichtigen Kindern. Selten oder gar nie gibt es für die Eltern die Möglichkeit, wieder gemeinsam auf der Anlage zu sein, beziehungsweise Tennis zu spielen», erklärt Präsident Beat Franz. Dies sei der Grund, weshalb sich der Club entschieden hat, ein neues Format zu kreieren, welches dies wieder

Unihockey-Turnier ZU-Cup 2017 Der Zürcher Unterländer-Cup ist eines der wichtigsten regionalen UnihockeyVorbereitungsturniere kurz vor Saisonstart. Bereits zum 16. Mal findet am Samstag, 9. September und Sonntag, 10. September der «ZU-Cup» in der Sporthalle Hatzenbühl in Nürensdorf statt. Auch in diesem Jahr ist es den Organisatoren von Unihockey BassersdorfNürensdorf gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen. Für die beiden UBN-Teams, U21 und Herren 1, gilt es nach dem Doppelerfolg von 2016 den Titel zu verteidigen. Das Turnier beginnt jeweils um 9 Uhr. Die Finalspiele finden voraussichtlich um ca. 15.15 Uhr statt. Am Samstag stehen die Junioren der U21 im Einsatz, am Sonntag die Herren 1 mit Coach Sämi Eberle. Mit dem Betrieb einer Cafeteria wird für das leibliche Wohl der Zuschauer an diesem Anlass gesorgt sein.  (e)

Marco Pfranger (li.) von der Pfadi Werdegg und Beat Franz vom TCBN spannen zusammen. (ph)

möglich mache. Laut Beat Franz steht die Nachwuchsförderung nach wie vor im Zentrum, aber mit dem «Family Day» sollen sich auch die etwas älteren Clubmitglieder angesprochen fühlen. Am «Family Day» werden alle Kinder bis 14 Jahre den ganzen Nachmittag kostenlos betreut und haben in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Meitlipfadi Landskron und der Buebepfadi Werdegg ein organisiertes Programm. Marco Pfranger,

ein Gruppenleiter der Pfadi Werdegg, erklärt: «Wir brauchen unbedingt neue Mitglieder für unsere Pfadi und dies ist eine gute Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen.» Insgesamt sind 18 Erwachsene und 14 Kinder am «Family Day» anwesend, für den Präsidenten des Tennisclubs eine gute Bilanz: «Die Zusammenarbeit mit der Pfadi war eine gute Idee und wir wollen diesen clubinternen Tag auch in den nächsten Jahren gerne so durchführen.»  ◾

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Wir suchen Ihre Sport-Geschichte! Liebe Sportvereine, liebe Sportlerinnen und Sportler Wir sind mit unserem jungen Team im Ressort Sport aktiv daran, für Sie die Sport-News zusammen zu tragen, die für Sie interessant sind. Immer auch einen Blick «hinter die Kulissen» von vielleicht nicht so populären Sportarten zu gewähren, aber auch am Ball zu bleiben, wenn es zu tollen Ergebnissen oder überraschenden Transfers sowie VereinsNeuigkeiten kommt. Dafür sind wir aber auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns auf E-Mail sport@dorfblitz.ch, wenn Sie etwas wissen, das uns und die ganze Leserschaft im Bereich Sport interessieren könnte. Ein überdurchschnittlich motiviertes und engagiertes Team freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!


Sport

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Tennisclub feiert dieses Jahr das 40-Jahr-Jubiläum

Topplätze für die Filzbälle Der Tennisclub Brütten hat mit einem «Tag-der-offenen-Tür» am 25. August sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Letztes Jahr hat sich der Verein selber beschenkt und die Tennisplätze erneuert. von Susanne Gutknecht Der Brüttener Tennisclub betreibt seinen Sport auf den idyllisch gelegenen drei Tennisplätzen im Chapf, gleich neben der Schulanlage. Die im letzten Jahr erneuerten orangen AllwetterTennisplätze strahlen im Sonnenlicht und machen Lust darauf, ein paar Bälle zu schlagen. Auf dem hintersten Platz trainieren unter der Leitung von Trainer Sandro Della Piana vier Mädchen die Schläge übers Netz. Sonst herrscht am Nachmittag Ruhe auf dem Areal. Spielleiter Adrian Vogt erzählt über die Anfänge des mittlerweile 40-jährigen Tennisclubs. So fand im November 1976 eine erste Sitzung des Projektteams «TC Brütten» statt. «Die Initiative kam von einigen wenigen Personen aus Swissair-Kreisen und bereits sieben Monate nach der Sitzung wurde der TC Brütten gegründet.» Die ersten Bälle jagten die stolzen Tennisclub-Mitglieder zwei Jahre später über das Netz. Ein Verein ohne Vereinsleben, das man nach den Matches pflegen wollte, ging nicht an und

Der TC Brütten feiert das 40-jährige Jubiläum. (zvg)

so wurde auch ein stattliches Clubhaus in Fronarbeit gebaut, das im Sommer 1980 eingeweiht wurde. «In den 40 Jahren seit seines Bestehens haben Beat Balsiger, Ueli Arn und Christian Fuchs als Präsidenten geamtet und die Entwicklung des Clubs vorangetrieben», erzählt Adrian Vogt.

Aufstieg in die NLC knapp verpasst Mittlerweile spielen vier Mannschaften des TC Brütten in der InterclubMeisterschaft mit, eine davon ist eine Damenmannschaft. Letzte Saison ergatterten sich die Damen in der 3. Liga den guten zweiten Platz in der Gruppe und die Herren 35+ schafften in der 2. Liga den Ligaerhalt. Nach zwei gewonnenen Aufstiegsspielen der 1. Ligamannschaft Herren 45+

musste man eine 1:6 Niederlage gegen den LTC Winterthur hinnehmen und die NLC-Träume begraben. Somit hält sich der TC Brütten auf einem respektablen Spielniveau. Spielleiter Adrian Vogt zählt den Verein zum Breitensport, «wir sind zu klein für eine gezielte Förderung von Talenten und Ambitionen für Leistungssport», beurteilt er die Situation. Für den Nachwuchs und ambitionierte Erwachsene wird unter der Leitung von Sandro Della Piana ein geführtes Training geboten. «Seit zwei Jahren arbeiten wir nun mit der Trainingsschule zusammen. Rund 20 bis 25 Jugendliche und zehn bis zwölf Erwachsene trainieren regelmässig – das kommt gut an.» So könnten auch Neumitglieder, die einsteigen, mit dem Training ein gewisses Spielniveau erreichen.

Belastbare Plätze

Spielleiter Adrian Vogt freut sich an der Qualität der neuen Tennisplätze. (sg)

Zum Jubiläum brachten die Vereinsmitglieder im letzten Jahr ihre Plätze auf Vordermann und erneuerten im Clubhaus auch die Küche. Mit der grossen Terrasse und der Fensterfront wirkt das Clubhaus hell und freundlich. Adrian Vogt winkt bereits vor der nächsten Frage ab: «Wir vermieten das Clubhaus nicht an Auswärtige für Feste.» Es werde zwar jedes Jahr an der Versammlung diskutiert, aber dann wegen des Aufwandes wieder verworfen. Der gesamte Umbau der Plätze war teuer und so zapfte der Tennisclub einen Teil seines Vermögens an, das als Polster für solche Ausgaben auch gedacht war. «Zudem konnten wir von der Gemeinde ein Darlehen zu guten Kondi-

tionen erhalten und erhielten auch noch Beiträge aus dem Sport-TotoFonds.» Mit den neuen Plätzen erhofft sich der Vorstand, dass der Aufwand für den Platzwart abnehmen solle. Zugleich hat man auch die Zäune rund um das Areal erneuert und die Tannen auf der einen Seite der Plätze ausgedünnt. Spielleiter Adrian Vogt erzählt lachend: «Wir spüren nun den Wind wieder deutlicher auf den Plätzen beim Spielen – ein gelungener Heimvorteil, wenn man daran gewöhnt ist.» Der Verein funktioniere gut und es spielten mehrheitlich Brüttener oder ehemals in Brütten wohnhafte Spieler. Ein «Hüslidienst», den die Mitglieder im Turnus für zwei Wochen übernehmen müssen, regelt die Ordnung und Sauberkeit im Clubhaus. Ansonsten kämpft der TC Brütten mit denselben Problemen wie viele Sportclubs: «Es sind immer dieselben Personen, die den Verein aktiv tragen. Auch die Vorstandsämter sind nicht leicht zu besetzen.» Adrian Vogt nimmt es gelassen, so seien halt die Mitglieder in verschiedenen Lebensphasen und die Hoffnung bestehe, dass sich alle Mitglieder einmal während ihres Vereinslebens für eine Aufgabe vertieft einsetzen würden. Tennis spielen könne man auf jeden Fall problemlos im Chapf. Die Reservation der Plätze sei über ein System mit einer Tafel geregelt, bei der man den stündigen Slot reservieren könne. «Aber auch wenn man spontan Lust auf ein Match hat, muss man selten lange warten», erklärt Vogt.  ◾ www.tcbruetten.ch


Sport

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Mehr Nachwuchsspieler tragen den Club

Tischtennis im Aufwind Vor sieben Jahren hatte der Tischtennisclub Bassersdorf noch wenige Mitglieder, darunter auch wenig Nachwuchs, die für den nötigen Schwung sorgen sollten. Mittlerweile ist dieses Manko behoben und der Nachwuchs profitiert von guten Trainingsbedingungen. von Susanne Gutknecht Das onomatopoetische Ping-Pong ist in der grossen Turnhalle im bxa Sportzentrum gut zu hören. Der eine Teil der Halle ist belegt und die jugendlichen Spieler sind eifrig daran, ihre Ballkünste zu verfeinern. Präsident Walter Fitzi schaut zufrieden in die Runde. Vor sieben Jahren, als er dem Tischtennisclub Bassersdorf (TTCB) beitrat, war die Jugendabteilung dürftig besetzt. Mittlerweile hat sich das gebessert. Der Nachwuchsverantwortliche Beat Bottinelli nahm sich dannzumal der Jugendabteilung an und hat mit unermüdlichem Einsatz dafür gesorgt, dass die Jugendlichen vom Tischtennis erfuhren. Er verteilte Flyer in der Schule, organisierte Spielnachmittage und das Jugendtraining und konnte dank seiner Erfahrung die Fertigkeiten der jungen Spieler verbessern. Mit den Spielerfolgen kam auch die Lust am Tischtennissport, so dass bald wieder mehr Junge ins bxa kamen.

Für Jugend gearbeitet Beat Bottinelli verstand es zusammen mit Richi Uhr und dem langjährigen Vorstandsmitglied Reto Dinkelacker

Intensives Training am Balleimer mit Trainer Pascal Strebel. (Fotos: Susanne Gutknecht)

dem Club mehr Leben einzuhauchen. «Beat war viel hier in der Halle und hat auch an Wochenenden die Jungen an Matches begleitet. Für dieses unermüdliche Engagement sind wir ihm dankbar», anerkennt Walter Fitzi die Arbeit. Neu hat nun Pascal Strebel das Jugendtraining übernommen. Bereits als Jugendtrainer in Wattwil tätig, kann er nun sein Wissen auch im TTCB einbringen.

gendlichen spielen sich warm. Strebel führt die Jugendlichen durch das 90-minütige Training. Sehr intensiv geübt an der Technik wird am Balleimer. Der Trainer spielt aus einem Korb Bälle in kurzer Frequenz ein und die beiden Spieler am Tisch kommen gehörig ins Schwitzen. Sie widerlegen mit ihren Schweisstropfen, dass Tischtennis kein intensiver Sport sein soll.

Finanzielle Belastung Zuerst wird mit einem Einlaufen der Bewegungsapparat aktiviert und Pascal Strebel läuft gleich selber voraus und zeigt die Übungen vor. Anschliessend geht es an die Tische und die Ju-

Beat Bottinelli (l.) übergibt die Trainingsarbeit an Pascal Strebel.

Die Spieler des TTCB mischen auch mit acht Mannschaften in der Mannschaftsmeisterschaft des Ostschweizer Tischtennisverbandes mit und halten sich gut im vorderen Drittel der Rangliste. Die jungen Spieler werden dabei in die Mannschaften integriert und somit an die aktive Liga herangeführt. Die Änderung der Vereinsunterstützung durch die Gemeinde Bassersdorf auf diese Saison hin trifft auch den TTCB. Die Hallenplätze in der bxa sind teuer. Walter Fitzi dazu: «Dank der Vereins-Unterstützung der Gemeinde sind die bxa-Kosten für uns tragbar geblieben, natürlich nur, weil so viele junge Bassersdorfer dabei sind. Zudem profitieren wir davon, dass wir mit dem Badmintonclub

gemeinsam die Halle teilen können und uns so absprechen, wer wie viele Felder braucht.» Trotzdem hätten sie die Mitgliederbeiträge erhöhen müssen, um die finanzielle Last zu tragen. «Der Club steht auf finanziell gesunden Beinen, aber grosse Investitionen können wir nicht tätigen.» Auch der Tischtennisclub entstand unter der Ägide der Swissair Freizeitclubs und wurde von ihnen mitgetragen. Das jetzt doch hohe Hallenkosten anfallen, ist ein Wermutstropfen, den die Clubmitglieder schlucken müssen. «Aus der Sicht der Gemeinde verstehe ich natürlich, dass man die Beiträge auf die Gemeindemitglieder beschränken will. Aber in der Realität beschränkt sich das Einzugsgebiet der Jugendlichen nicht mehr auf das Dorf, sondern auf die Region. Die Eltern sind mobiler und bereit, ihre Kinder ins Training zu fahren.» Das mache es den Vereinen nicht leichter, Geld durch Sponsoring einzunehmen oder eben Gemeindebeiträge zu erhalten. Trotzdem zieht er eine positive Bilanz und freut sich am ganzjährigen Trainingsbetrieb, der im bxa möglich ist. «Wir haben keine Ferienzeiten wie andere Vereine, an denen nicht trainiert werden kann.» ◾  www.ttc-bassersdorf.ch


Sport

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Céline Kaiser über ihren geglückten Saisonauftakt

Triumph an den Rollkunstlauf Clubmeisterschaften Die 20-jährige Céline Kaiser aus Breite bei Nürensdorf begeisterte an den Clubmeisterschaften des Rollsportclubs Winterthur Jury und Zuschauer und gewann den ersten Platz. Dabei bewies sie auf ihren acht Rollen hervorragende Athletik, Kraft und Ausdauer und setzte sich sogar gegen ausländische Konkurrenz durch.

vom Parkett, alles hatte zusammengepasst. Diesen Eindruck hatte auch die Jury, die Clubpräsidentin überreichte ihr den verdienten Pokal zur Clubmeisterin 2017. Für Céline Kaiser kam dieser Triumph eher überraschend. «Die Konstanzer Rollkunstläufer kannte ich nicht und konnte demnach ihre Fähigkeiten nicht einschätzen», blickt sie zurück.

Bei der jährlichen Clubmeisterschaft des Winterthurer Rollsport Club (WRSC) zeigten 74 Kinder und Erwachsene ihre sorgfältig einstudierte Kür. Um die Konkurrenz sowie den Wettkampf vielfältiger zu gestalten, trug der WRSC die Clubmeisterschaften zusammen mit dem befreundeten Rollsportclub in Konstanz aus. Rund 90 Begeisterte des Rollsports kamen zur Unterstützung in die Stadt am Bodensee und bekamen alle Ausführungen des Rollkunstlaufens präsentiert: von simplen Figuren wie «Flugi» oder «Storch» bis zu hinreissenden und kunstvollen Pirouetten, Doppelwie Dreifachsprüngen.

Inspiriert durch die EM

Nach zahlreichen anderen Läuferinnen war Céline Kaiser am Zug. Ein ganzes Jahr hatte sie auf diesen Moment hin trainiert. Mindestens einmal pro Training zeigte sie dem Trainer oder Kameradinnen ihre Vorstellung. Dabei war sie froh um Kritik, schliesslich sollte die Kür perfekt aussehen. Die Musik von Robin Hood erklang und sie hatte nun drei Minuten Zeit, um die geleistete harte Arbeit in eine Kür zu verpacken. «Die Anspannung war gross, ich versuchte mich total zu fokussieren und alles andere auszublenden», erinnert sie sich. Erleichtert fuhr sie nach der Kür

Céline Kaiser stammt aus einer Familie von Kunstturnern. Sie folgte als Kind dieser Familientradition, stellte jedoch bald fest, dass Kunstturnen nicht ihr Betätigungsfeld ist. So hielt sie Ausschau nach einem neuen Sport. Ihre Mutter verfolgte in dieser Übergangszeit zufälligerweise die Europameisterschaften im Rollsport, welche 2004 in der Schweiz ausgetragen wurden. So besuchte Céline Kaiser kurz darauf ein erstes Probetraining und fühlte sich sehr wohl. Als Ausrüstung waren lediglich ein paar Rollkunstlaufschuhe notwendig, bestehend aus je vier Rädern und einem Stopper. Wichtige Elemente wie Körperspannung und Gleichgewicht hatte sie bereits im Kunstturnen erlernt, so war der Weg zum Rollkunstlaufen einfacher. «Ich bin über meinen erleichterten Einstieg ins Rollkunstlaufen sehr glücklich, denn Gleichgewichtsprobleme kommen bei Kindern oft vor», erzählt sie. Körperspannung und Gleichgewicht sind jedoch allein wenig wertvoll. Nur wer diese Faktoren im Zusammenspiel mit Ausdauer, Taktgefühl und Ausdruckstärke beherrscht, kann konstant solide Küren präsentieren.

Céline Kaiser zeigt eine Figur aus dem Wettkampf. (Fotos: Fabian Rahm)

Die ambitionierten Rollkunstläufer besuchen somit für mindestens ein Jahr Ballettunterricht. Céline Kaiser konnte während ihrem Jahr im Ballett ihr Hohlkreuz ausgleichen und so einen allfälligen Mangel aus dem Weg räumen. Auch ihre beiden anderen Freizeitbeschäftigungen, Schwimmen und Tanzen, ermöglichen wertvolle Nebeneffekte. Schwimmen verbessert ihre Ausdauer und das Tanzen ihr Gefühl für Rhythmus und Musik. «Primär betreibe ich diese Beschäftigungen zum Spass, doch ich will sie als Vorteil im Rollkunstlaufen nutzen. Zusammen mit meinem Freundeskreis, meiner Familie und dem Sport lebe ich ein sehr glückliches und ausgewogenes Leben», erzählt Céline Kaiser.

Keine Profikarriere

Auf diesen Rollschuhen setzte sie zum Erfolg an.

Beruflich hat sie bereits klare Pläne. Nach der bestanden Matur im vorletzten Sommer möchte sie nun die Polizeischule absolvieren und sich in

diesem Bereich weiterentwickeln. Sie ist begeistert von der Kriminaltechnik und kann sich sehr gut als Polizistin vorstellen. «Sicherlich kommt mir das viele Training zugute, da der Polizeiberuf auch körperlich anspruchsvoll ist», meint Céline Kaiser. Trotz ihres Erfolges an den Clubmeisterschaften wird Céline ihr Hobby kaum zum Beruf machen können. Zu hart sei die internationale Konkurrenz, besonders in Spanien, Deutschland und Italien. Durch den niedrigen Bekanntheitsgrad des Rollkunstlaufens seien auch die Verdienstmöglichkeiten beschränkt. «Nur die absolute Weltspitze kann wirklich davon leben und selbst dann nur mit guter Unterstützung von Sponsoren», fasst sie zusammen. Im Rollsport will sie auf jeden Fall aktiv bleiben, möglicherweise auch als Richterin an Wettkämpfen oder als Trainerin. Die Rollschuhe möchte die Clubmeisterin aber auf keinen Fall auf die Seite le Fabian Rahm gen.


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Gesundheit

Dorf-Drogerie Hafen

Ihr gutes Sehen liegt uns am Herzen!

Gesundheit zum Geniessen Die Mandel, klein und unscheinbar, aber es steckt viel in ihr. Jeder isst sie gerne als Snack vor dem Fernseher, verwendet sie als Körperpflege in einer Creme oder trinkt sie als veganen Milchersatz. Es ist sehr spannend, wie vielseitig die Mandel eingesetzt wird und umso beeindruckender ist, was in ihr steckt und wie sie sich auf unsere Gesundheit auswirkt. Es finden sich viele Mineralstoffe, Vitamine, Proteine und ungesättigte Fettsäuren in ihr. Durch diese Inhaltsstoffe können der Cholesterinspiegel und der Blutdruck gesenkt werden. Viel Calcium und Magnesium stärkt zudem die Knochen und die enthaltenen Ballaststoffe führen zu einem gesunden Magen-Darm Milieu. Wie wir heute wissen, ist ein gesunder Darm enorm wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Aber Achtung – die Mandel ist auch reich an Kalorien. Darum raten wir von einem zu grossen Verzehr ab. Dennoch zeigen wissenschaftliche Studien, dass man bereits mit 60 Gramm Mandeln täglich in den Genuss ihrer höchst positiven Auswirkungen gelangen kann. Man muss nicht zwingend Kapseln schlucken, um seine Nahrung zu optimieren. Es reicht aus, auf wenig verarbeitete, saisonale und regionale Lebensmittel zurückzugreifen. So bleiben die Inhaltsstoffe enthalten und wirken nicht nur, sondern schmecken auch noch gut. Profitieren Sie im Monat September von 20 % Rabatt auf alle Stoli Nüsse. Keine hohlen Nüsse, sondern Nüsse fürs Köpfchen. Wir sind gerne für Sie da, weil natürliche Schönheit und Gesundheit eine kompetente individuelle Beratung braucht!

Dorf-Blitz08/2017

Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten

Verteilerinnen und Verteiler für den Mahlzeitendienst gesucht! Regelmässig und ausgewogen essen ist auch im Alter sehr wichtig. Wer sich nicht mehr richtig ernährt, kann schnell krank werden. Für Personen, die nicht mehr selbst kochen können oder noch nie selbst gekocht haben, wurde deshalb der Mahlzeitendienst eingerichtet. Dieser ermöglicht es vielen Menschen, länger in ihrer gewohnten Umgebung zu wohnen.

Für die Verteilung der Mahlzeiten suchen wir per 1. November 2017 Männer und Frauen, die ein Auto zur Verfügung haben. Die Verteilerinnen und Verteiler holen am Vormittag ab 10.30 Uhr die Mahlzeiten an zentraler Stelle in Bassersdorf ab und bringen sie innerhalb von einer Stunde zu unseren Kunden. Für Ihren Einsatz erhalten Sie eine Spesenentschädigung. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten Tel: 044 836 55 43 info@spitex-bassersdorf.ch www.spitex-bassersdorf.ch

Seit über 20 Jahren gibt es uns schon, die Residenz Oberwil GmbH in Nürensdorf

Die Residenz in Oberwil wird durch Frau Heidi Gertsch seit mehr als 20 Jahren geleitet. Sie bietet Platz für fünf Senioren oder Seniorinnen, die sich in der Umgebung Nürensdorf, Bassersdorf und Kloten zuhause fühlen. Heim anerkannt (Ergänzungsleistungen)

Für mehr Informationen können Sie gerne auf unserer Internetseite recherchieren, anrufen oder spontan auf einen Besuch vorbeikommen.  Kontakt: Telefon 044 837 10 87, www.residenz-oberwil.ch Adresse: Rainstrasse 12, 8309 Oberwil bei Nürensdorf

Die «Herald Tribune» bringt kaum Meldungen aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf; der Dorf-Blitz aber schon! Gratis in alle Haushaltungen verteilt. Und das pünktlich, jeden letzten Donnerstag im Monat. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen Drogist HF, dipl. Naturheilpraktiker TEN

Weitere Informationen unter www.dorfblitz.ch. Inserate bitte schriftlich aufgeben per E-Mail unter inserate@dorfblitz.ch oder auf Fax 044 836 30 67. Telefonische Informationen: Immer montags von 8 bis 16 Uhr durchgehend auf Telefon 044 836 30 60. Redaktionelle Beiträge senden Sie bitte an redaktion@dorfblitz.ch


Alltag im Dorf

Dorf-Blitz08/2017

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Kreativ festgehaltene Liebes- und Lebensgeschichten

Der Blick fürs Detail Iria Lacarta lebt mit ihrer Familie seit vier Jahren in Brütten und bewegt sich zwischen verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Familie, Beruf und Hobby mit viel Engagement und Energie zu meistern, basiert auf der Liebe zu allem, was sie tut. von Sandra Lanz Iria Lacarta ist in Portugal geboren und zog mit 16 Jahren in die Schweiz. Der Vater lebte bereits in Winterthur und begrüsste seine Familie nach langem Warten. Obwohl sie umgehend einen Integrationskurs in Winterthur besuchte, gestaltete sich die Suche nach einer Berufslehre eher schwierig. Trotzdem liess sich Iria Lacarta nicht entmutigen und absolvierte die Handelsschule. Mit viel Fleiss und Einsatz meisterte sie den Einstieg in die Berufswelt, startete ihre Karriere bei einer bekannten Fast-Food-Kette und absolvierte später ein Praktikum im Personalbereich einer Dienstabteilung der Stadt Zürich. Von der Pike auf lernte sie verschiedene Arbeitsbereiche kennen. Nach erfolgreichem Abschluss der kaufmännischen Lehre für Erwachsene bildete sie sich ständig weiter, und mit dem Erreichen des Titels der eidgenössischen Personalfachfrau konnte sie ihre heutige, leitende Funktion im Bereich Human Resources ausüben. Dem nicht genug.

Tiefe Leidenschaft Seit zwei Jahren räumt Iria Lacarta ihrem Hobby, dem Fotografieren, einen wichtigen Platz ein. Begonnen hat alles mit ihrer Liebe zur Fotokunst.

Iria Lacarta bleibt stets fokussiert an der Arbeit. (Fotos: zvg)

Das Festhalten von Augenblicken gehörte schon seit langer Zeit zu ihren Leidenschaften. Die anfänglichen Fotoshootings von Freundinnen sprachen sich schnell herum und die Anfragen wurden stets zahlreicher. So entschloss sich Iria Lacarta, eine professionelle Ausbildung in der Kunst des Fotografierens anzutreten. Jetzt war der Startschuss für die Umsetzung weiterer Projekte gesetzt. Mit Freude und Motivation kreierte sie ihre eigene Website und konnte erste «fremde» Aufträge angeln.

Ohne Fleiss kein Preis Ideenvielfalt, welche Iria Lacarta zur Genüge besitzt, ist ihre besondere Stärke. «Trotz aller Liebe zum Hobby ist auch viel Struktur gefragt, damit von der ersten telefonischen Kontaktnahme über das persönliche Beratungsgespräch bis zur letzten Termin-

Im Gespräch mit einer Besucherin an einer ihrer Vernissagen.

absprache alles zur Zufriedenheit der Kundschaft geplant werden kann. Da ist viel Einfühlungsvermögen und Gespür nötig», offenbart Lacarta. Bei Hochzeiten investiert sie ganze Wochenenden, um die Paare vom ersten Augenblick an bis zum Festende begleiten und persönliche Momente festhalten zu können. «Da sind schon mal 16 Stunden Arbeitszeit angesagt, was für mich aber nicht eine Belastung ist, weil ich gerne mit meinen Kunden diese innigen, feierlichen Stunden verbringe und Anteil nehme. Ich bin präsent, aber ohne merkliche Anwesenheit», meint sie aufrichtig. «Das Auge fürs Detail zu haben ist ein wichtiger Aspekt in meiner Arbeit. Kleinigkeiten zu bemerken, Momente festzuhalten, welche nur einen winzigen Augenblick da sind, dies ist für mich von Bedeutung.» Bilder aus gezeigten Alben zeigen genau, was sie meint – der Gesichtsausdruck des Bräutigams beim Erblicken seiner Braut oder die spielenden Blumenkinder zwischen den Gratulanten. Je nach Grösse einer Hochzeit wird sie von einer Assistentin begleitet, welche ihr Unterstützung leistet, weil sie nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann. Sei dies beim Coiffeur der Braut oder beim Ankleiden vom Bräutigam. Pro Anlass werden bis zu 1000 Fotos geschossen, welche alsbald in eine passwortgeschützte Galerie online zum Herunterladen gestellt werden. Die Kunden können nach der

Bilderauswahl auf Wunsch ein exquisites Album gestalten lassen.

Fotoshootings unterschiedlicher Art Das Segment beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Hochzeitsfotografie. Ebenso zählen Portraits, Schwangerschaftsaufnahmen oder Familiendokumentationen zu ihrem Wirkungskreis. Ausgestattet mit ihren Spiegelreflex-Kameras und Reflektoren macht sie auch öfters Fototermine im Freien, sei dies im Brüttener Wald, auf einer Blumenwiese oder bei einem Aussichtspunkt. Bei schlechtem Wetter kann sie auf ein gemietetes Atelier zurückgreifen, wo sie über diverse Hintergrundbilder und Requisiten verfügt.

Vernissagen von Fotokunst Persönliche Fotoarbeiten stellt Iria Lacarta regelmässig aus, sei dies in der Alten Kaserne in Winterthur, in der Galerie Lindenhof Zürich oder in Praxen und Büros. Die Kunst, mit den Fotografien zu spielen, zeigt sie mit dem Experimentieren verschiedenster Mal- und Fototechniken, da können auch mal die Kinder mit ins Spiel kommen. Überhaupt ist Iria Lacarta für die grosse Unterstützung ihrer Familie, wie auch aus dem Dorf, sehr dankbar. Ohne diese könnte sie all ihre Ideen und Träume nicht verwirklichen.  ◾


Reisen

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Dorf-Blitz08/2017

Von Granada über Málaga bis Sevilla

Andalusien im Hoch(sommer) Im Süden Spaniens gilt es, die maurische Vergangenheit zu erforschen. Nicht nur die Alhambra, auch Strände, Tapas und Sonne locken nach Andalusien, wo eine Vielzahl an Städten einen Besuch wert ist. von Tim Ehrensperger Der Duft von Räucherstäbchen vermischt sich mit dem Geschmack des Leders der Taschen, welche in den Touristenläden angeboten werden. Daneben Tücher und glitzernde, farbige Stehlämpchen, welche etwas Magisches in die engen Gässchen dieser Altstadt zaubern. Es ist das AlbaicínViertel Granadas, seit langer Zeit arabisch angehaucht. Granada begrüsst zudem mit unglaublich heissen Temperaturen. Erst gegen Abend erholt sich die Stadt von der drückenden Julihitze und Menschen beleben die Gassen. Zwei Millionen Touristen jährlich besuchen Granada vor allem wegen eines Wahrzeichens; Der Alhambra. Dank einer Vorreservation gibt es beim Eintritt keine Wartezeit. Weil so beliebt, wird der Zugang in das Herzstück der Alhambra, die Nasridenpaläste, zeitlich geregelt. Die Nasriden waren eine muslimisch-maurische Dynastie und erbauten die Alhambra im 13. Jahrhundert als Palast auf einem Hügel im Osten der Stadt. Es begeistern vor allem die Feinheiten, mit denen die Mauren diese Räume erbauten und jede Wand liebevoll verzierten. Arabische Schriftzüge finden

sich neben kleinsten Formen: Sterne, Kreise, Blumen. Die Sommerresidenz Generalife, ebenfalls Teil der Anlage, liefert neben dem Blick auf die Stadt auch noch herrliche Gärten, wo man einen ganzen Tag verbringen könnte. In den engen Gassen Granadas ist der Blick Richtung Wahrzeichen jedoch versperrt. Das Fotosujet Alhambra ist vom gegenüberliegenden Aussichtspunkt San Nicolas am besten zu sehen, inklusive der Berge dahinter, die dem Nationalpark Sierra Nevada angehören. Wer genug hat vom Stadtrummel nimmt den Bus in Richtung Sierra Nevada. Vom Dörfchen Monachil aus führt eine schöne Wanderung einem Flüsschen entlang über schmale Wege und Hängebrücken. Die kleine Schlucht und ein Bad im kühlen Wasser schützen vor der städtischen 40-Grad-Hitze. In Granada fehlt nur das Meer, dieses bietet Málaga, 150 Kilometer südwestlich gelegen.

Der «Affenfelsen» Im relativ weichen Sand tummeln sich Einheimische und Touristen. Die «playas», die Strände im Osten, sind denen im Westen vorzuziehen. Per Fahrrad lohnt es sich, die Küste zu erforschen und nach weniger stark besuchten Strandabschnitten zu suchen. Überall riecht es nach über offenem Feuer gebratenem Fisch. Zurück im Zentrum bietet Málaga eine schöne Altstadt, demgegenüber steht das moderne Hafenareal mit Modeläden und Restaurants, wobei das Es-

«Plaza de España» in Sevilla. Das Halbrund mit Sitzbänken lädt zum Verweilen ein. (Fotos: Tim Ehrensperger)

sen in der Altstadt bedeutend besser schmeckt. Doch für einen Drink ist das Pier perfekt geeignet, um der über der Stadt untergehenden Sonne zuzuschauen. Die Reise führt, immer mit unkomplizierten öffentlichen Verkehrsmitteln, weiter nach Ronda und Algeciras, zwei weniger namhaften Städtchen. Ronda liegt in den Bergen Andalusiens und ist bekannt für seine Lage oberhalb einer 160 Meter tiefen Schlucht. Um beide Stadtteile zu verbinden, wurde eine aussergewöhnliche Brücke gebaut. Sie ist Hauptattraktion der Stadt und eine Reise dorthin bereits wert. Algeciras ist Anlaufpunkt für einen Ausflug nach Gibraltar, das zu Grossbritannien gehört und sich britisch zeigt. Nach strikter Passkontrolle und einem Aufstieg zu Fuss auf den über 400 Meter hohen «Upper Rock» folgt die Belohnung: Ein Blick auf Afrika, in die Bucht von Algeciras und hinein ins spanische Festland. Beim Wandern im Naturschutzgebiet gibt es tierische Begegnungen: Freilebende, aber von Menschen gefütterte Berberaffen verwandeln Gibraltar in einen «Affenfelsen».

Königin Andalusiens

Kein Grund, nachdenklich zu sein. Ein Ausflug nach Gibraltar, auch «Affenfelsen» genannt, bietet ein eindrückliches Panorama.

Letzte Destination ist Sevilla, die Königin Andalusiens. Spanischer Flair und Lebensstil, Restaurants, schöne

Gärten und eine Jahrhunderte dauernde Geschichte finden hier ihren Höhepunkt. Zu empfehlen ist die imposante «Plaza de España» im Park Maria Luisa. Das Halbrund hat einen Durchmesser von 200 Metern, an den Mauern sind auf Kacheln die Mythen spanischer Städte abgebildet. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale und der Palast Alcácar, der wie die Alhambra von den Mauren erbaut wurde. Die letzten Sonnenstrahlen geniesst man am besten auf dem Metropol Parasol, einem pilzförmigen Konstrukt mit Aussichtsplattform und Café. Und dann das spanische Essen! Besonders beliebt ist Paella, ein Reisgericht in einer Pfanne gebraten und zum Beispiel mit Meeresfrüchten serviert. Herrliche Tapas gibt es rund um die Alameda de Hércules. Inmitten von fröhlichen Einheimischen entstehen Feriengefühle und diese kleinen Häppchen lassen auch den Gaumen davon wissen. Tapas wie Schinken, Oliven oder eine Kartoffeltortilla sind überall anzutreffen und sowohl als Vorspeise wie auch als Hauptgang zu verstehen. Vor der Rückreise in die Schweiz darf auch der Genuss einer Gazpacho nicht fehlen. Die bekannteste andalusische Spezialität ist eine kalte Gemüsesuppe mehrheitlich aus Tomaten und ein Gedicht von einem Gericht.  ◾


Reisen

Dorf-Blitz08/2017

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Unbekanntes Juwel Krakau in Polen

Geschichte auf Schritt und Tritt Obwohl die polnische Stadt Krakau bei vielen nicht auf der Reiseliste steht, bietet die zweitgrösste Stadt Polens für ein verlängertes Wochenende viel Abwechslung und sehenswerte Gebäude. Zudem ist der Reisende mit der geschichtlichen Vergangenheit konfrontiert. von Susanne Gutknecht Krakau ist nicht bei vielen Reisenden auf ihrer Wunschliste der Städtereisen. Sollte sie aber sein – bietet sie doch eine Fülle an schönen Wohnhäusern und eine intakte Innenstadt um den grosszügig angelegten Hauptplatz Rynek Główny. Viele Restaurants bieten Sitzplätze im Freien, damit das geschäftige Treiben auf dem Hauptmarkt und in den Gassen beobachtet werden kann. Mitten auf dem Hauptplatz steht die mittelalterliche Tuchhalle. Ein schöner, bestimmender Bau mit Bogen, der viele kleinere Souvenirläden beherbergt. Unterhalb der Tuchhallen eine Besonderheit Krakaus: Das unterirdische Museum, das auf einer Fläche von rund 3300 Quadratmetern eine archäologische Fundstätte erster Güte ist und Relikte und Gebäudereste des früheren Markttreibens zeigt. Allerdings muss man als Besucher einige Tage im Voraus die Eintrittskarten reservieren, da nur eine bestimmte Anzahl Besucher eingelassen wird.

Der Wawelhügel zeugt von einstiger Grösse als Residenz polnischer Könige. (Fotos: Susanne Gutknecht)

Grossartige sakrale Bauten Auch die verschiedenen Kirchen sind in Krakau sehenswert. Eine der wichtigsten ist sicher die Marienkirche, die auf vielen Fotos auch das Wahrzeichen Krakaus darstellt. Speziell sind auch die beiden ungleichen Turmspitzen, die einem Bruderkrieg geschuldet sind. Geblieben ist das Krakauer Trompetensignal aus dem 54 Meter hohen Nordturm. Seit dem 14. Jahrhundert läutet ein Türmer zur vollen Stunde jeweils die Stundenglocke und spielt das Krakauer Trompetensignal in alle vier Himmelsrichtungen. Das abrupte Ende des Spiels ist gewollt und erinnert an den Mongolenangriff von 1241, bei der ein feindlicher Tatarenpfeil den Trompeter getötet hat. Ein bedeutender Kunstschatz ist der Hochaltar in der Marienkirche. Andächtig sitzen die Touristen vor dem grossen Altar auf den Bänken und studieren diese atemberaubende Schnitzkunst von Veit Stoss. Auch hier lohnt es sich, Eintrittskarten frühzeitig zu organisieren.

Krakaus Wahrzeichen: die Marienkirche auf dem Hauptplatz.

Ebenfalls ein Besuch wert ist der Wawelhügel mit seiner Burg- und Kirchenformation. Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau, was sich in der

Grösse der Burganlage zeigt, ebenso wie der Ausstattung und den Relikten innerhalb des Schlosses und der Kathedrale. Selbst eine Drachenhöhle liegt unterhalb des Burghügels, die einen feuerspeienden Drachen beherbergt: Die Bronzeplastik – ein weiteres Wahrzeichen Krakaus – nimmt sich jedoch eher bescheiden aus. Die Burganlage ist schön gelegen auf einem Hügel über der Weichsel und bietet für Architekturfans mit dem Arkadenhof einiges fürs Auge. Erstmals wurde der Wawelhügel im Frühmittelalter bebaut und seitdem laufend erweitert.

Happige Geschichtsstunden Wer genug von Architektur hat, kann sich mit der Geschichte der Juden und der Kriegsgeschichte auseinandersetzen. Das aus dem Film «Schindlers Liste» vom amerikanischen Regisseur Steven Spielberg bekannte Emaillegefäss-Fabrikgebäude von Fabrikant Oskar Schindler, bietet dazu einen happigen Einstieg. Sehr diffizil, durch Briefe, Aussagen und aussagekräftige Bilder, erfährt hier der Besucher einiges über das Leben der Juden im ehemaligen Ghetto Krakaus. Individuelle Schicksale begleiten durch die Ausstellung und sind stellvertretend für viele polnische und jüdische Einwohner der Stadt.

Für das Museum muss man genug Zeit vorsehen und braucht hernach eine mentale Ruhepause, um die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Es zeigt jedoch auf, dass man Gräueltaten nicht in Bildern festhalten muss, um zu berühren. Einzelne intime Briefe von Kindern hinterlassen genauso tiefe Spuren.

Charmantes jüdisches Viertel Das jüdische Viertel Kazimierz mag für einige Besucher eine Enttäuschung sein, da es fast nur durch eine Strasse mit dem Marktplatz und vielen jüdischen Restaurants zu sehen ist. Der Rest des Viertels scheint ausgestorben und verwahrlost. Kein Wunder, wurde doch ein beträchtlicher Teil der jüdischen Bevölkerung deportiert und umgebracht durch die Nazis. Für Touristen ist auch die Kulinarik ein Abenteuer. Viele kleine, schöne Restaurants sind in Krakau bereit für kulinarische Entdeckungen. Sehr oft sind die Restaurants liebevoll mit allerlei Krimskrams eingerichtet. Nicht selten auch in Kellergewölben gelegen, die einen wundervollen Rahmen für die eher deftige polnische Küche liefern. Auf jeden Fall begegnet man der polnischen Gastfreundschaft und Freundlichkeit auf Schritt und Tritt in dieser faszinierenden Stadt.  ◾


Treffpunkt

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Dorf-Blitz08/2017

digital world

internet apps and links reisetagebuch

Die Zahl an analogen Fotoalben schrumpft mit jedem Jahr, kann man doch tausende von Erinnerungen auf dem Handy jederzeit mit sich rumtragen. Mit «Journi» könnte sich das ändern: Mit der App kann man nicht nur ein digitales Ferienalbum erstellen, sondern dieses auch in Buchform drucken lassen. Auf diese Weise schlägt «Journi» eine Brücke zwischen der digitalen und der analogen Welt, was je nach Grösse und Material zwischen 25 und 50 Franken kostet. Wer auf eine solch «veraltete» Form der Erinnerungsspeicherung verzichten möchte, kann auch einfach seine Ferien Tag für Tag mit Fotos und Notizen in der App festhalten und die Erlebnisse dann mit ausgewählten Freunden oder auch öffentlich teilen.



suchanfragen-quiz

Die Suchmaschine «Google» ist nicht einmal 20 Jahre alt und trotzdem kaum mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Trotz Alternativdiensten ist und bleibt sie die meist genutzte Suchmaschine weltweit und verarbeitet pro Sekunde etwa 65 000 Suchanfragen. Bei einem solchen Umfang fragt man sich, was auf Google hauptsächlich nachschlagen wird. Genau darum geht es bei «Higher Lower»: Man muss jeweils zwischen zwei Begriffen entscheiden, welche von beiden im letzten Monat häufiger nachgeschlagen wurde. Die Ergebnisse sind manchmal überraschend, teilweise aber auch ernüchternd. Beispielsweise gibt es monatlich 27 000 Suchanfragen zum Begriff Scheidungsanwalt, jedoch nur 18 000 zum Thema Frauenrechte. 

schneller lesen

App «Schnellesen IQ 2.0», verfügbar für iOS

Smartphones weisen mit ihrer Omnipräsenz und ihren Möglichkeiten ein grosses Ablenkungspotential auf. Die Gratis-App «Forest» hilft dabei, sich trotz diesen Ablenkungen auf die Arbeit zu konzentrieren. In der App pflanzt man einen virtuellen Baum, der nur wächst, solange die Anwendung nicht unterbrochen wird. Dabei kann man festlegen, wie lange der Baum für das Wachsen braucht. Hat man die Zeitspanne erfolgreich ausgeharrt, kann man den Baum umpflanzen und Punkte sammeln. Je länger die absolvierte Zeitspanne, umso mehr Punkte erhält man. Verlässt man die App jedoch frühzeitig, so verdorrt der Baum. Das Beste an der App: mit 2500 Punkten kann man einen echten Baum pflanzen lassen!



knobeln in der kunstgalerie

App «Higher Lower», verfügbar für Android und iOS

«Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird», sagte einst der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach. Auch heute noch gilt man als Herr oder Dame von Welt, wenn man belesen ist. Bücher dienen nicht nur der Unterhaltung und Entspannung, sondern eben auch der Wissensbildung. Lesen braucht aber seine Zeit – es sei denn, man beherrscht das sogenannte «Schnelllesen» und kann dadurch geschriebene Informationen schneller und effizienter verarbeiten. Hierbei kann die App «Schnellesen IQ 2.0» helfen: Mit rund 30 Übungen sollen das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit verbessert, das Blickfeld vergrössert und die Flexibilität erhöht werden. Im Handumdrehen wird man so zum Leistungsleser.



ablenkungen ausblenden

App «Journi», verfügbar für Android und iOS

App «Forest», verfügbar für Android und iOS

Mit «Splashy Dots» wird man zum Künstler und Knobler zugleich. Die schlicht und liebevoll gestaltete App nimmt ein einfaches Spielprinzip und setzt es in einen bunten Kontext. Im Spiel geht es darum, eine Reihe von Punkten miteinander zu verbinden, ohne dass dabei ein Punkt mehrfach benutzt wird. Soviel zum Knobel-Aspekt des Spiels. Künstlerisch wird es durch die graphische Umsetzung dieses Prinzips: Die zu verbindenden Punkte befinden sich auf einer Leinwand und werden durch Pinselstriche in verschiedenen Farben verknüpft. Am Ende präsentiert sich ein buntes Kunstwerk. Mit rund 700 Leveln auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bietet die kostenlose App schier endlose Unterhaltung. 

App «Splashy Dots», verfügbar für iOS Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Veranstaltungen

Dorf-Blitz08/2017

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

02.09.

08.00 – 16.00

OK Flohmi

Flohmarkt

Dorfplatz

Sa

02.09.

09.00 – 12.00

Elternforum

Kinderkleiderbörse

Franziskuszentrum

So

03.09.

11.00 – 17.00

Kimi Kinderkrippen

KIMI-Kinderfest

Schulhaus Geeren, Opfikonerstr. 25

Mi

06.09.

14.30 – 15.00

Disch Simone & Klein Susanne

Chasperlitheater

Bungertstube (NEU)

Mi

06.09.

18.00 – 19.00

KZU Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri»

Vortrag: «Arzneimitteltherapie – was ist anders im Alter?»

Pflegezentrum Bächli

Sa

09.09.

10.00 – 16.00

Schule Bassersdorf

Einweihungsfest und Tag der offenen Tür im neuen Schulhaus Chrüzacher

Schulhaus Chrüzacher

Sa

09.09.

14.00 – 17.00

Jungwacht Blauring Ba/Nü

Nationaler Jubla-Tag

Dorf-Platz

Sa

16.09.

09.00 – 11.00 14.00 – 16.00

Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri»

Tag des älteren Menschen – Brunch mit Musik Zvieri mit Tanz mit Alexander Näpflin

Franziskuszentrum Zentrumsbau Nü

Sa

16.09.

16.00

FC Ba

Helvetia Schweizer Cup: FC Bassersdorf – FC Zürich

bxa

So

17.09.

14.00 – 17.00

NBN

Familienplausch: Auch im Eigental gibt es Waldfeen und Kobolde

PP Landi, Birchwil

Do

19.09.

19.30

Gemeinde

Gemeindeversammlung

bxa

Do

19.09.

19.30

Bibliothek

Krimi-Lesung: Mitra Devi und Petra Ivanov

Bibliothek, Anmeldung erwünscht

So

24.09.

08.30 – 09.30

Pol. Gemeinde

Abstimmungen und Wahlen

Gemeindehaus

Do

28.09.

19.00

Gemeinde

Informationsveranstaltung für Fremdsprachige

Singsaal Schulhaus Steinlig

Sa

30.09.

Papiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April-November)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Sa

02.09.

Sa

02.09.

Do

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Tennisclub

Tennis-Doppel-Club-Meisterschaften

Tennisplätze TCB

10.00

Gemeinderat

Infoveranstaltung Totalrevision Gemeindeordnung

Foyer MZH Chapf

07.09.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Fr

08.09.

08.00 – 10.00

Elternrat + Schule Brü

Clean-up-Day

Gemeindegebiet

Fr – Sa

15.09. – 16.09.

19.30 – 22.00 08.30 – 17.00

Samariter-Verein

Nothilfekurs

Schulhaus Chapf, Anmeldung und Infos: 076 376 30 33

So

17.09.

14.00 – 17.00

NBN

Familienplausch: Auch im Eigental gibt es Waldfeen und Kobolde

PP Landi, Birchwil

Do

21.09.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Do

21.09.

14.00 – 17.00

Frauenverein

Lotto-Nachmittag

Gemeindesaal

Fr

22.09.

Tennisclub

Plausch Tennis- und Jassturnier

Clubhaus TCB

Sa

23.09.

08.15 – 15.00

Gemeinderat

Grenzumgang Gemeinde

PP ehemalige Post, Anmeldung unter: verwaltung@bruetten.ch

So

24.09.

10.00 – 11.00

Pol. Gemeinde

Abstimmungen/Wahlen, u.a. neue Gemeindeordnung Gemeindehaus


Veranstaltungen

50

Dorf-Blitz08/2017

Sa

30.09.

09.00 – 11.00

Sylvie Kessler

Kinderkleider-, Spielwarenbörse u. Bibliotheksverkauf

Gemeindesaal

Sa

30.09.

20.00

Kulturkommission

Konzert vom «Hitziger Alpenchor», Apéro ab 19.00

Mehrzweckhalle Chapf

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

31.08.

15.30

Nüeri-Netz

Boccia-Plauschturnier

Bocciodromo, Flüelistr. 9, Winterthur,

Sa – Mo

02.09. – 04.09.

200 J. Dorf-Chilbi, neu mit Chilbi-Trail

Hinterdorfstrasse Programm siehe Gemeindeseiten Nü

So

03.09.

Flohmarkt

Hinterdorfstrasse

Mo

04.09.

Pol. Gemeinde

Begrüssung Neuzuzüger

Gemeindehausarena

Mi

06.09.

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren

Bibliothek

Fr

08.09.

20.15

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Herbstserenade

Kapelle Breite

Sa

09.09.

Werkabteilung

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa

09.09.

10.00 – 14.00

Elternrat Ebnet

Kinderkleiderbörse

Mehrzweckraum Schulhaus Ebnet

Sa

09.09.

14.00 – 17.00

Jungwacht Blauring Ba/Nü

Nationaler Jubla-Tag

Dorf-Platz Ba

Sa – So

09.09. – 10.09.

09.00

Unihockeyclub Ba/Nü

ZU-Cup

Sporthalle Schulhaus Hatzenbühl

Mo

11.09.

Gemeindeverwaltung, Werkbetrieb

Knabenschiessen – Büros bleiben geschlossen

Gemeindeverwaltung

Do

14.09.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Fr

15.09.

07.30

Nüeri-Netz

Tagesauflug in den Hochschwarzwald

Anm. an lilly.altwegg@bluewin.ch

Sa

16.09.

09.00 – 11.00 14.00 – 16.00

Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri»

Tag des älteren Menschen – Brunch mit Musik Zvieri mit Tanz mit Alexander Näpflin

Franziskuszentrum Zentrumsbau Nü

So

17.09.

14.00 – 17.00

NBN

Familienplausch

PP Landi, Birchwil

So

24.09.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Do

28.09.

20.00

Bibliothek

Donnerstags-Treff: Vortrag Craniosacral-Therapie von Dunja Stragiotti

Bibliothek

Fr

29.09.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

09.00 – 17.00


Veranstaltungen

Dorf-Blitz08/2017

51

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Turnverein Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


BALTENSWILERSTRASSE 2 - 8303 BASSERSDORF TELEFON +41 43 266 00 20 WWW.BALTENSPERGER-OPTIK.CH

DA WERDEN SIE AUGEN MACHEN! Erleben Sie den innovativsten Sehtest aller Zeiten im Rodenstock DNEye® Van. Für ein Seherlebnis, so einzigartig wie Sie selbst. Samstag, 09.09.2017, 09.00 – 17.00 Uhr, Dorfplatz, 8303 Bassersdorf Vereinbaren Sie Ihren persönlichen und kostenlosen Sehtest-Termin.

Dorf-Blitz August 2017  

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf