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Dorf-Blitz August 2015

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Nr. 08 03.09.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Dreitägiges Gwerblerfäscht mit vielen Begegnungen zum Sommerabschluss

Respekt vor Tieren

Annette Liesegang ist Professorin für Tierernährung an der Vet­ suisse-Fakultät der Universität Zü­ rich. Auch mit Ernährungsbera­ tung und Diätplanung beschäf­ tigt sich die Tierärztin. Wichtig ist ihr der Respekt vor den Tieren. Seiten 4 / 5

Vandalen unterwegs Richtige Saubannerzüge waren im Juli unterwegs. Mehr als ein Mal wurde das Flach­wasserbecken im Bassersdorfer Zentrum verun­ reinigt und musste aufwendig ge­ reinigt werden. Seite 11

Hell und freundlich Der Brüttener Gemeindesaal ist frisch renoviert. Vor allem die neue Gipsdecke mit feinen Lö­ chern lässt den Saal hell und freundlich wirken. Zudem ist die Lüftung durch seitliche Lüftungs­ schlitze verbessert worden. Ein Punkt, den die Brüttener oft be­ anstandeten. Seite 17

«Triumph für einheimisches Gewerbe» Bei hochsommerlichen Temperaturen feierte das Gewerbe aus ­Bassersdorf und Nürensdorf nach sieben Jahren wieder ein drei­ tägiges Gwerblerfäscht. 62 Aussteller präsentierten sich zusammen mit 20 Vereinen in sieben Standgemeinschaften. Die innovativen Aussteller hatten keinen Aufwand gescheut, den Besuchern etwas zu bieten. von Reto Hoffmann und Annamaria Ress Der Triumph-Marsch aus der Oper Aida von Giuseppe Verdi, gespielt von einer Bläsertruppe aus dem Musikverein Bassersdorf, nahm es dem Präsidenten des Organisationskomitees, Thedi Brunner, vorweg: «Es ist ein Triumph und eine Freude für das Gewerbe, so eine wunderbare Ausstellung unter Mitwirkung von initiativen Menschen zu organisieren», resümierte er die Vorarbeit zum Gwerblerfäscht. Die Aussteller als wichtigsten Teil des Festes begrüsste der OK-Präsident besonders herzlich. Es sei wunderbar und er fühle grossen Stolz, dass diese Gewerbeschau im neuen Zentrum in Bassersdorf mit so vielen positiven und tollen Ideen zustande gekommen sei.

Grüne Füsse in Genf Gemeindepräsidentin Doris MeierKobler übernahm den Faden mit einer Frage: «Was verbindet eigentlich Bassersdorf mit Genf?» Nur sie selbst konnte die Antwort mit einer kleinen Anekdote geben: Am Städtetag in Genf, wo Entwicklung und Einflussfaktoren des sozialen Zusammenhaltes und die Chancen innovativer politischer Steuerung einzelner Städte genauer beleuchtet wurden, habe Verwaltungsdirektor Christian Pleisch eine besondere Entdeckung gemacht: Grüne, auf den Boden gemalte Riesenfüsse. «Das OK muss ein unglaublich hohes Budget eingeplant haben, wenn sie bis nach Genf Werbung machen können», sagte Doris Meier mit einem Schmunzeln. Zurück zur Ernsthaftigkeit lobte sie die vielseitigen

Ideen – «einige versuchten sogar, höher zu bauen, als das Zentrum» – und freute sich ebenso über das Einsehen von Petrus, der drei spätsommerliche Tage beisteuerte. Auch Werner Scherrer, Präsident des Bezirksgewerbeverbandes Bülach, freute sich, an diesem Tag dabei sein zu dürfen. «Es ist immer wieder super zu sehen, was entsteht, wenn das Gewerbe zusammensteht und etwas organisiert», bemerkte er. Seit Jahren werde immer wieder in den verschiedenen Gewerbevereinen diskutiert, wie eine Gewerbemesse aussehen solle. In Bassersdorf sei ein guter Ansatz gelungen, der zeige, dass ein Zu- und Miteinander Erfolg bringe, dies sei wegweisend für die Zukunft. Da blieb Roger Bösch, Präsident des örtlichen Gewerbeverbandes nicht mehr viel hinzuzufügen – seine Vorredner hätten schon alles gesagt, was er vorbereitet hatte. Und dennoch bleibe ein grosser Dank allen, die dieses Fest möglich gemacht hätten. «Wir alle Fortsetzung auf Seite 2

Rennen für Kranke Der Nürensdorfer Christian Schwen­dener hat nicht nur den originel­ len Übernamen «Thurgi», er hat auch ein besonderes Hobby. Als Laufsportler sammelt er Geld zu Gunsten von MS-Kranken. Seite 27

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

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Vertreter aus Politik und Wirtschaft eröffneten am Freitagabend das Gwerblerfäscht. (Bilder: Reto Hoffmann)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Spitze Feder ren vermögen das persönliche Training zu bereichern oder – wie in den vergangenen Tagen und Wochen vermehrt erlebt – zu trüben.

Tobias Jäger Beim morgen- oder abendlichen Waldlauf durch unsere Gemeinden ent­ decke ich und widerfährt mir manchmal so einiges. Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen und Tie-

dürfen später sehr stolz darauf zurück blicken», meinte er abschliessend.

Produkte und Dienst­ leistungen im Fokus Zwei Böllerschüsse kündigten am Freitagabend Punkt sechs Uhr den Start des dreitägigen Festes an. Gleichzeitig durchschnitten Vertreter des OKs vor dem Lienis Kafi ein grünes Band und erklärten damit die Ausstellung als eröffnet. Die sieben Standgemeinschaften hatten ihre Zelte und Bauten auf dem neuen Dorfplatz, auf dem Platz vor dem Gemeindehaus sowie auf dem Gelände

Auf Wald- und Wiesenwegen unterwegs zu sein bedeutet leider auch, sich einem mühsamen Pferdemist-Hindernisparcours zu stellen. Unsäglich, wie teilweise mehrere «Rossbolle»-Hügel auf kürzester Distanz anzutreffen sind. Natürlich frage ich mich dann, warum Hundehaufen meist anstandslos und unter Zuhilfenahme eines braunen Robidog-Beutels aufgenommen werden müssen, wohingegen Pferdeäpfel die breite Kiesstrasse ziemlich unschön zieren und liegen bleiben dürfen. Die Erklärung ist denkbar einfach: In der ganzen Schweiz besteht eine Hundekot-

hinter dem alten Dorfschulhaus und am Bach aufgebaut. Grüne, auf dem Boden aufgemalte Füsse, wiesen den Besuchern den Weg zu den verschiedenen Lokalitäten. Von A wie Archetti Vini d’Italia AG bis Z wie Zürcher Kantonalbank präsentierten insgesamt 62 Aussteller aus Bassersdorf und Nürensdorf ihre Produkte und Dienstleistungen. Dabei scheuten viele keine Mühe, den Besucherinnen und Besuchern eine attraktive Ausstellung zu bieten. Etwa die Spaltenstein GartenBau AG verwandelte den Platz vor dem Coop in eine wahre Gartenlandschaft und gemütlicher Lounge mit

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch E-Mail Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Ich erinnere mich an einen Besuch in der österreichischen Metropole Wien. Bei jedem Fiaker-Kutschengespann ist ein durchaus ausgeklügeltes System in Gebrauch: Ein entsprechender Sack ist beim «Auspuff» des Vierbeiners angehängt, so dass das Pferd seine Notdurft zu jeder Zeit verrichten kann, ohne dass je Dung das Pflaster der Mozart-Stadt drapiert. Hier hat man wohl aus der Vergangenheit gelernt. Aber bevor hier weiter über des Tieres Unrat gewettert wird, sollten sich zuerst einige Mitmenschen selbst in die Pflicht nehmen. Nachdem an den jeweils angenehmen Sommerabenden im Freien am

Waldrand grilliert wurde, haben die Gemeindearbeiter immer wieder alle Hände voll zu tun, die menschlichen Versäumnisse bezüglich Abfallentsorgung auszumerzen. Den Mist Anderer aufzuräumen ist sicherlich für niemanden eine Freude. Die Pferde selbst haben keine Möglichkeit, diesen Umstand zu ändern – wir Zweibeiner jedoch in jeder Beziehung sehr wohl. Wäre es daher nicht wünschenswert, wenn sich alle Naturnutzer in Zukunft wieder vermehrt vornehmen würden, die Umwelt so zu hinterlassen, wie sie sie selbst gerne antreffen möchten? Ganz nach den indianischen Vorfahren – schau zurück und verwische deine Spuren! Tobias Jäger

Marmorboden, wo man unter einem grossen Sonnensegel verweilen konnte.

Bildergalerie un www.dorfblitz ter .ch

Gleich nebenan hatte die Huber Baugeschäft AG eine kleine Halle mit einem Baugerüst erstellt. Im Innern gaben sie einen Einblick in die verschiedenen Berufe des Bauhandwerks. Die Spaltenstein Holzbau AG ihrerseits beeindruckte mit einer imposanten Holzkonstruktion. Doch auch kleinere Gewerbebetriebe wie etwa Coiffeur Häuptli oder die Getränke Bösch AG hatten ihren Auftritt. So auch 20 Dorfvereine, die mit Attraktionen die Standgemeinschaften wertvoll ergänzten.

Treffpunkt für Jung und Alt Trotz der hochsommerlichen Temperaturen liessen es sich die Bassersdorfer und Nürensdorfer sowie etliche Auswärtige nicht nehmen, dem Gwerblerfäscht einen Besuch abzustatten. Besonders in den angenehmen Abendstunden bevölkerten sie das Festgelände, um sich zu treffen oder vom breiten kulinarischen Angebot zu profitieren. Das Fazit war klar ersichtlich: Der jüngsten Auflage war ein voller Erfolg beschieden. ◾

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht  Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Beck ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

aufnahmepflicht, für Pferde gilt diese natürlich nicht.

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Satz/Druck ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG 071 913 47 68 Telefon Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 24. September 2015.

Auflage 20. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Am Stand des Gemeinnützigen Frauenvereins stieg OK-Präsident Thedi Brunner zusammen mit Sonja Kälin, Schwingerkönigin 2012, ins Sägemehl.

Die Bassersdorfer Steinbildhauerin Melanie Sterba zeigte am Stand der Schäppi & Meier AG ihre Steinbildhauerkunst.

Keinen Aufwand gescheut hat die Spaltenstein GartenBau AG. Sie verwandelten einen Teil des neuen Dorfplatzes in einen Garten mit Loungebereich.

Eine Attraktion für die kleineren Ausstellungsbesucher war die Miniaturbahn der Eisenbahnfreunde Bassersdorf.

Das Redaktions-Team des Dorf-Blitz sorgte mit einer Fotobox für Aufmerksamkeit.

Die Spaltenstein Holzbau AG und die Raschle Holz AG sorgten mit dem eigens für dies Ausstellung gezimmerten Stand für Aufsehen.

Auch kleines Gewerbe, wie das Fusspflege Studio von Brigitte Aerne, waren vertreten und gaben gleich eine Kostprobe ihres Könnens.

Selber Hand anlegen konnte man am Stand des Baugeschäftes Huber AG mit dem Bau einer Mauer mit signierten Backsteinen.

Auch kulinarisch wurde einiges geboten, wie hier am Grillstand des Fakoba, das mit einem leckeren Grillspiess aufwartete.

Perfektes Ambiente für das abendliche Beisammensein auf dem Dorfplatz – Vollmond inklusive.


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Breit gefächertes Wissen hilft für die Beurteilung in der Tierernährung

«Der Respekt vor den Tieren ist uns sehr wichtig» Die Bassersdorferin Annette Liesegang ist im deutschen Heidelberg geboren, hat in Zürich und Montreal studiert und ist seit 2013 ordentliche Professorin für Tierernährung an der Vetsuisse-­ Fakultät der Universität Zürich. Sie leitet das Institut für Tierernährung, welches im Bereich Kalzium- und Knochenstoffwechsel international anerkannt ist. Die Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihren Hunden. von Yvonne Müller War Tierärztin immer Ihr Traum­ beruf? Ich bin schon mit drei Jahren bei meinem Grossvater Pony geritten. Damals gab es auf dem Land noch einen richtigen Landtierarzt, ein sogenannter Vieh-Doktor. Dieser hat mich so beeindruckt, dass ich unbedingt auch Tierärztin werden wollte. Sie haben an der Universität Zü­ rich und im kanadischen Mont­ real Tiermedizin studiert. Wie kam es dazu? Zürich ist eine tolle Fakultät und Montreal war eine interessante, zusätzliche Möglichkeit für mich. Schon vorher habe ich immer wieder mal in Montreal ein Praktikum absolviert. Es hat mir dort sehr gut gefallen und ich konnte während meiner Ausbildungszeit viel mehr Praxiserfahrung sammeln als in Zürich. Insgesamt habe ich eineinhalb Jahre in Montreal verbracht. Waren Sie von Beginn an am Insti­ tut für Tierernährung tätig? Nein, ich habe nach meiner Ausbildung zuerst als Tierärztin in einer Tierarztpraxis auf dem Land gearbeitet. Bei einem richtigen Landtierarzt in einer Gemischtpraxis, wie ich mir das eigentlich immer gewünscht hatte. Am Morgen behandelten wir Grosstiere, kleine Wiederkäuer und Pferde und am Nachmittag kamen die Kleintiere an die Reihe. Dann habe ich meine Dissertation am Institut für Tierernährung gemacht und hatte leider keine Zeit mehr, in dieser Praxis zu arbeiten. Es war aber eine sehr schöne und interessante Erfahrung.

Annette Liesegang nimmt sich mit einem Lachen der ungeliebten administrativen Arbeiten an. (Bilder: Yvonne Müller)

Über welches Thema haben Sie Ihre Doktorarbeit geschrieben? In meiner Dissertation habe ich über die Ursache von Milchfieber und Gebärparese geforscht, einem Kalziummangel im Blut, an dem Kühe kurz nach der Geburt leiden können. Eine Krankheit zudem, die unbehandelt zum Tode des Tieres führen kann. Die Arbeit an meiner Doktorarbeit dauerte rund eineinhalb Jahre. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf besonders? Die Vielseitigkeit! Ich war schon immer ein Mensch, der vieles wissen wollte und in vielen Themen auch viel gewusst hat. Diese Wissbegierde hat mir dann auch in meinem Beruf viel gebracht und vor allem bei der Tierernährung. Man hat mit Tieren von der kleinen Maus bis zum grossen Elefanten zu tun. Das ist wirklich spannend. Auch Futtermittel und Kenntnisse über Anatomie und Physiologie der Verdauung sind eine Voraussetzung. Das Traurige dabei ist, dass das niemand wirklich bemerkt. Viele denken immer, bei der Tierernährung gehe es nur um Heu. Bei uns geht es aber hauptsächlich ums Tier. Wie in

vielen Berufen können wir uns leider nicht um alles kümmern, was wir gerne wollen. Dies ist dann die Kehrseite und hat auch mit dem Mangel an Personal zu tun. Die Arbeit ist aber sehr abwechslungsreich und ich schätze das breitgefächerte Denken, das nötig ist. Meine Motivation sind die Tiere und ein motiviertes, aufgestelltes Team.

«Viele denken, bei der Tier-Ernährung gehe es nur um Heu» Welche Bedeutung kommt der For­ schung im Bereich Tierernährung zu? Forschung hat sehr viel mit Neugier zu tun und für mich ist das Neue immer sehr spannend und abwechslungsreich. Meine Neugier kann ich in meinem Beruf optimal befriedigen und zusätzlich mein Wissen weitergeben. Dies macht mir sehr viel Freude. Ich glaube es ist wichtig, dass man nicht einfach forscht, um zu forschen. In der Ernährung geht es nicht nur um kranke Tiere. Bei der Ernährung geht es auch ganz viel um die

Prophylaxe. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere gesund bleiben. Die Gesundheit vom Tier steht bei uns immer im Vordergrund: Gesundes Tier – gesundes Lebensmittel – gesunder Mensch. Sie sind auch in der Ernährungs­ beratung und Diätplanung für Zoo­ tiere und Exoten tätig, vor allem für den deutschsprachigen Raum. Wie sind Sie dazu gekommen? In Deutschland gibt es niemanden, der sich mit Zootierernährung beschäftigt, ausser der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Diese allerdings nur für den Münchner Zoo. Wir machen regelmässig Ernährungsberatungen und Diätplanungen im deutschsprachigen Raum für verschiedene Zootiere. Abklärungen und Beratungen werden auch oft vor Ort getroffen. Wir haben zum Beispiel sehr viel mit den Zoos in Karlsruhe und Nürnberg zu tun. Oft werden wir für eventuelle Verbesserungsvorschläge in der Tierernährung angefragt. Dazu kommen Anfragen aus Norddeutschland, Duisburg und Hamburg. Offensichtlich bewegen wir uns hier in einer Nische: Unser


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Wissen in Zootierernährung ist breit gefächert und einzigartig. Das spricht sich natürlich herum und so bekommen wir auch von anderen Zoos vermehrt Anfragen. Das führt dazu, dass wir uns jetzt auch etwas mehr auf diese Zoofragen spezialisieren. Vor allem an Zootiertagungen kann man sehen, dass die Zootierernährung zwar immer wichtiger wird, aber es immer noch wenige gibt, die sich damit beschäftigen. Es gibt kaum jemanden, der diese Dienstleistung auf dem selben Level anbietet wie wir. In der Schweiz sind wir die Einzigen.

«Es gibt kaum jemanden, der diese Dienstleistung auf dem selben Level anbietet» Als ordentliche Professorin und Leiterin des Instituts für Tierer­ nährung haben Sie sicher eine Vielzahl an Aufgaben zu erfüllen. Was beinhaltet Ihre Tätigkeit? Unsere Fakultät bietet den Professorinnen und Professoren die Möglichkeit, Wissenschaft, Lehre und Dienstleistung miteinander zu verbinden, was ich sehr schätze. Leider nimmt bei uns die Administration viel zu viel Zeit in Anspruch. Zwar machen wir heute vieles online, aber es ist extrem mühsam und zeitfressend, was wir alles erledigen müssen. Während der Semester halten wir viele Vorlesungen. Zusätzlich führen wir Exkursionen durch und aufgrund der BolognaReform gibt es jetzt bei uns am Institut auch Masterstudiengänge, welche mit einer kleinen Diplomarbeit zu vergleichen sind. Daneben begleiten wir Doktorierende, bereits ausgebildete Tierärzte und Tierärztinnen, die aber doch Betreuung brauchen, um ihre Doktorarbeit schreiben zu können. Leider komme ich selber nur noch selten dazu, zu forschen. Ich bin heutzutage mehr administrativ, als Beraterin und in unterstützender Funktion für andere tätig. Da es in der Schweiz keine Ausbil­ dung für Fachtierärzte gibt, wie zum Beispiel in Deutschland, wurde durch Sie die Stelle als Re­ sidency eingeführt. Das hört sich sehr exotisch an, um was geht es da genau? Residency ist eine Phase der medizinischen Ausbildung, in unserem Fall

Monatsinterview eine dreijährige übergeordnete Weiterbildung für Tierärzte, die bereits ihre Doktorarbeit geschrieben haben. Sie müssen sich drei Jahre lang auf die Fachtierernährung theoretisch und praktisch spezialisieren. Sie arbeiten am Institut und in den Kliniken im Zoo und in Betrieben, um möglichst breitgefächert Erfahrung sammeln zu können. Sie lernen alles rund um die Tierernährung und müssen Futtermittel beurteilen können, natürlich auch mit dem Wissen über Physiologie und Anatomie. Nach drei Jahren machen sie die Fachtierarztprüfung «European College of Veterinary and Comparative Nutrition». Sie engagieren sich sehr für die Er­ nährungsberatung für Hunde und Katzen. Wem steht diese Dienstleis­ tung zur Verfügung? Allen, die Bedarf dafür haben. Die Ernährungsberatung für Hunde und Katzen ist ein grosser Zweig unseres Dienstleistungsangebotes. Es werden speziell für diese Tiere Rationen berechnet oder Futter zusammengestellt. Wenn es sich um ein krankes Tier handelt, machen wir auch Diät­ beratungen. Die Anfragen erhalten wir direkt von Haustierbesitzern ­ oder von Tierärzten. Über 80 Prozent unserer Kunden sind externe Personen, die auf unserer Homepage über einen speziellen Ernährungsbe­ ratungs-Fragebogen an uns gelangen. Wir machen auch Knochendichtemessungen, vor allem für Schweine­

betriebe, bei denen viele Tiere hinken und die Probleme mit der Knochengesundheit haben. Diese Betriebe schicken uns Knochen von geschlachteten Tieren, damit die Knochendichte gemessen werden kann. In dieser Woche hatten wir zehn Fälle bei der Klein­ tierernährung, eine Anfrage für ein Pferd und ein Betrieb mit Milchkühen. Alle Anfragen laufen nach der Be­ arbeitung über meinen Schreibtisch.

«Die Ernährungs­ beratung für Hunde und Katzen ist ein grosser Zweig unseres Dienstleistungs­ angebotes» Das Zentrum Ihrer Forschungsar­ beiten besteht darin, die Zusam­ menhänge zwischen dem Kalzium­ stoffwechsel und der Ernährung unter besonderer Berücksichti­ gung verschiedener Krankheiten der molekularbiologischen und physiologischen Hintergründe zu erforschen. Das hört sich sehr kompliziert an, können Sie das an einem Beispiel erläutern? Wir haben nach Ursachen gesucht, wieso zum Beispiel Milchkühe nach der Geburt Probleme mit der Kal­ ziumversorgung haben. Wir gingen der Frage nach, ob die Fähigkeit beim kranken Tier, das Kalzium im Darm aufzunehmen, geschwächt ist, oder ob die Niere bei kranken Tieren nicht

Am liebsten verbringt Annette Liesegang Zeit mit Tieren, ob mit Tieren am Tierspital oder in der Freizeit.

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fähig ist, genügend Hormone zu bilden. Kalzium kann gut im Knochen gespeichert werden und wird im Darm aufgenommen. Das Muttertier muss viel Kalzium über die Milch abgeben. Wenn die ganzen Mechanismen nicht so gut funktionieren, dann fallen die Werte rasch zusammen. Der Körper holt das Kalzium aus den Knochen und der Tierhalter muss zusehen, dass dieses Ungleichgewicht wieder ins Lot kommt. Was passiert mit den Tieren, die an der Forschung teilnehmen? Haustiere wie Katzen werden platziert, sobald wir mit den Versuchen fertig sind. Anders sieht es bei den Nutztieren aus. Wenn wir milch­ gebende Muttertiere in Versuchen einbinden, produzieren wir automatisch auch Jungtiere. Diese Jungtiere werden auf den Weiden gehalten und dann geschlachtet. Mit unserem ­Beruf ist verbunden, dass wir den ­Tieren ein möglichst schönes Leben bieten möchten, weil wir sie für die Forschung nutzen. Unsere Tiere sollen es bei uns sehr gut haben. Unsere Schafe sind zum Beispiel jetzt gerade auf einer Alp und machen Ferien. Daher finde ich es gut, dass wir für jeden Versuch eine Bewilligung haben müssen. Für jede Blutabnahme müssen wir heute eine Versuchstierbewilligung ein­holen.

«Unsere Tiere sollen es bei uns sehr gut haben» Welche Vision haben Sie für die Zukunft Ihres Institutes? Ich würde mir wünschen, dass wir ein bisschen ernster genommen würden. Die Wertschätzung für unseren Einsatz und die Arbeit, die wir leisten, ist eher gering. Es wäre toll, wenn wir mehr Stellenprozente bekommen würden, damit wir die Arbeit besser bewältigen könnten. Vor allem im Dienstleistungssektor sind wir mit den Mitarbeitern sehr knapp besetzt und wenn jemand fehlt, wird es gleich kritisch. Wir bieten unsere Dienstleistungen international an und ich hoffe, dass die Nachfrage in Zukunft noch zunehmen wird. Anfragen für Ernährungsberatung können direkt über unsere Webseite platziert werden: www.tierer.uzh.ch/services/ernaehrungsberatung.html. ◾


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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Bassersdorf-Nürensdorf Reformierte Kirchgemeinde Macht Gott auch auch Ferien? Ferien? Macht Gott Traum-Alp Traum-Alp

Chilbi-Gottesdienst Chilbi-Gottesdienst

Partnerschaft und Familie Familie –– Partnerschaft und Traum-Männer-Apéro Traum-Männer-Apéro

aus Männersicht Männersicht Manchmal haben haben wir wir den den Eindruck, Eindruck, Gott Gott sei sei weit aus Manchmal Frauenapéro vom Freitag, 18. September Unterweit dem Motto «(D)Tankstelle Männerapéro am Freitag, 4. Septemweg, habe uns vergessen oder sei eben gerade in Wer schon mehrere mehrere Jahre Jahre in in der der gleichen gleichen weg, habe Uhr uns vergessen oder sei eben gerade in Werber schon um 19.00 im Kirchgemeindehaus (Chilbi)Gottesdienst» sind alle am um 19.30 Uhr in der Schlossbraui den Ferien. Ferien. Partnerschaft lebt, lebt, weiss, weiss, dass dass die die VerliebtVerliebtden Partnerschaft Sonntag, 6. September um 10.30 Uhr Bassersdorf Nürensdorf, Brauereiweg 3. Aber da heisst es im Psalm 121, dass Gott weder heit irgendwann abflacht, Konfliktthemen Aber da heisst es im Psalm Mit 121, dass heitBei irgendwann abflacht, Konfliktthemen im weder Festzelt des Skiclub Altbach zum dem Alp-Gott ersten drei Treffen hatten wir schläft noch noch schlummert. schlummert. Er Er macht macht sicher sicher auch auch keine keine sichtbarden werden, unliebsame Schuldzuweischläft sichtbar werden, unliebsame Schuldzuweiauftrieb zieht ökumenischen Gottesdienst in Nürens- uns mit interessanten Themen beschäfFerien. Nein! Nein! Er Er begleitet begleitet uns uns auf auf unserem unserem Weg Weg sungen auftauchen, auftauchen, Reife Reife Liebe Liebe nicht nicht eineinFerien. sungen eingeladen. es jedes dorf herzlich tigt, einen Referenten eingeladen und durchs Leben über Höhen und Tiefen und auch wenn fach geschenkt wird, sondern erarbeitet durchs Leben über Höhen undJahr Tiefen und auch wenn wollen wir «unsere Wurzeln fach geschenkt wird, sondern erarbeitet nach muss. dem Vortrag diskutiert. Beim Apéro wir in in die die Ferien Ferien verreisen, verreisen, ist ist er er an anetliche unsererZusammen Seite. werden wir unserer Seite. werden muss. Stadt- und ausstrecken» und «sein wie ein Baum, mit Nürensdorfer Bier gingen die GeIn diesem diesem Sinn: Sinn: Bhüet Bhüet Sie Sie Gott Gott und und schöne schöne Ferien! Ferien! Wie könnte könnte die die Beziehungsdynamik Beziehungsdynamik in einer einer In Wie in an Wasserbächen gepflanzt», so wie es Landmenspräche weiter. langjährigen Partnerschaft Partnerschaft aussehen? aussehen? Wie Wie langjährigen schen, ins- in der Bibel im Psalm 1 steht. GemeinBevor wir im letzten Quartal des Jahres können Stolpersteine Stolpersteine frühzeitig frühzeitig erkannt erkannt können besondere sam Musikverein wollen wir auch entdecken und aufGottesdienst mit dem dem mit diesem bewährten Konzept als fortfahwerden? Wie können wir einander PartGottesdienst mit Musikverein werden? Wie können wir einander als PartFrauen, hin- nehmen, was uns alles auf einem ren, wollen wir uns im September einmal ner auffangen? ner auffangen? auf auf die Alp. Eine Entscheidung für ein solchen Fest für unseren Glaubensweg Am 5. 5. Juli Juli um um 9.30 9.30 Uhr Uhr begleitet begleitet der der Musikverein Musikverein BasBas- Eine auf das Wesentliche konzentrieren und Eine humorvolle Auslegeordnung mit liebeliebeAm humorvolle Auslegeordnung mit Leben in der wilden Natur ohne üblichen Kraft geben kann und gibt. ohne Referat zur und vorgegebenem sersdorf den den Gottesdienst Gottesdienst mit mit Blasmusik. Blasmusik. voller Aufforderung zur Veränderung. voller Aufforderung Veränderung. Der Gottesdienst wird vom Männerchor Luxus, was manchmalsersdorf mit Hochgefühlen, Thema gleich mit dem Apéro und dem Das Motto des Musikvereins «Musik macht Mit Cornel Rimle, Paarund Männerberater, Das Mottomitdes Musikvereins «Musik macht Mit Cornel Rimle, Paar- und Männerberater, unter der Leitung von Tabea manchmal mit Einsamkeit, aber immer viel Nürensdorf Nürensdorfer beginnen. Präsident Vater von vier vier Bier Jugendlichen, Präsident Freu(n)de!», wird auch auch in dieser dieser Gottesdienstfeier mit Vater von Jugendlichen, Freu(n)de!», wird in Gottesdienstfeier Herzog musikalisch gestaltet. mit und anstrengender Arbeit verbunden ist. «Forum Mann», Vorstandsmitglied Dafür treffen wir uns dieses Mal nicht im vier Taufen erklingen und überspringen. «Forum Mann», Vorstandsmitglied Taufen erklingen Daniela Schwegler hatvier Älplerinnen unter- und überspringen. «maenner.ch» und Pfarrer Clemens Bieler. Zentrumsbau, sondern dort, wo das Bier «maenner.ch» und Pfarrer Clemens Bieler. schiedlichster Couleur auf derAlp besucht.An Mitherkommt, Diskussion und einem Apéro Apéro mit in der Schlossbraui NürensMit Diskussion und einem mit diesem Abend wird sieHomepage die faszinierenden Beachten Sie unsere unsere Beachten Sie Homepage Nürensdorfer Bier und anderen Männergedorf. Alle Männer, die gutes Bier und Nürensdorfer Bier und anderen MännergePorträts in ihrem Referat vorstellen. Daniela tränken. gute Gespräche lieben, sind herzlich tränken. Schwegler (*1970) ist Juristin und freie JourFreitag, 3. Juli Juli um 19.30 Uhr im im eingeladen. Ausser Bier19.30 gibt es natürlich Freitag, 3. um Uhr nalistin BR. Sie liebt es, Menschen zu treffen, Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse auch andere Getränke.Lindauerstrasse 11 Zentrumsbau Nürensdorf, zu porträtieren und zu interviewen.

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Aus Behörde und Verwaltung Einbürgerungen

n o i t a l u t Gra Wir gratulieren zum 95. Geburtstag am 10. September Nella Dübendorfer-Schweiter Altersheim Breiti

zum 90. Geburtstag am 9. September Peter Schmid Dorfplatz 7 am 21. September Eugen Wettstein Im Rietli 3

zum 85. Geburtstag am 8. September Felici Caduff Obstgartenstrasse 24 am 26. September Peter Burkart Hinteracherweg 3 am 30. September Hans Haberstich Im Schönengrund 18 zum 80. Geburtstag am 3. September Heinz Meierhofer Auenring 27 am 5. September Jean Bönzli Auenring 39 am 17. September Fredy Rutschmann Gerlisbergstrasse 20

In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • D’Agostino Marcello mit Ehefrau D’Agostino geb. Hodel Patricia Daniela, Schweizer Staatsangehörige; • Diaz Julian, Staatsangehöriger von Spanien und Brasilien; • Ringel-Giannuzzi Tamara mit Tochter Ringel Chiara, Staatsangehörige von Italien; • Colella Massimo, Staatsangehöriger von Italien; • Mainolfi Serafina mit Tochter Colella Alessandra, Staatsangehörige von Italien; • Campigotto Maurizio, Staatsangehöriger von Italien. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeinderat Bassersdorf

Leitungswechsel im Altersheim Breiti Die langjährige Leiterin des Altersheims Breiti, Annette Hefti, hat ihre Stelle per Ende September 2015 gekündigt. Ihre Stellvertreterin Dörte Gehrig wird die Leitung ad interim übernehmen. Gemeindeverwaltung

Busbeschleunigung im Zentrum Bassersdorf

Massnahmen zur Verkehrsdosierung Baltenswiler- und Birchwilerstrasse. (zvg)

Die Strassen im Zentrum von Bassersdorf sind zu Spitzenzeiten vom Verkehr stark belastet. Dies bekommen auch die Fahrgäste der Buslinien zum Bahnhof Bassersdorf zu spüren. Massnahmen zur Busbeschleunigung sollen nun Abhilfe schaffen.

Weiterführung Testbetrieb Die Stausituationen betreffen alle Buslinien in Bassersdorf, stark einschränkend sind sie für die Busse der Linien 660 und 767 aus Nürensdorf, welche mit Zeitverlusten von bis zu zwölf Minuten die S-Bahnanschlüsse beim Bahnhof Bassersdorf verpassen.

Beschleunigung Buslinien

Tag des Friedhofs Der Friedhof Bassersdorf-­ Nürensdorf öffnet am Samstag, 19. September 2015 von 13.30 bis 16.30 Uhr seine Türen für die Bevölkerung. Nebst einer Führung durch den Friedhof erhalten Sie verschiedene Informationen von den Bestattungsbeamtinnen und von Vertretungen der Landeskirchen. Der Anlass findet nur bei trockener Witterung statt, Auskunft über erhalten die Durchführung ­ Sie am Freitag, 1 ­ 8. September ab 14 Uhr unter Telefon 079 860 82 80. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Bestattungsamt

Die erste Massnahme führt zu keiner Verbesserung der Fahrplanstabilität, mit der zweiten Massnahme konnte eine deutliche Leistungssteigerung des Busbetriebes erreicht werden, die Fahrpläne konnten besser eingehalten werden.

Das Amt für Verkehr des Kantons Zürich und die Verkehrsbetriebe Glattal haben 2014 ein Projekt zur Busbeschleunigung gestartet. In einer ersten Phase wurde im Frühjahr 2014 ein provisorisches Lichtsignal an der Kreuzung Birchwiler-/Winterthurer­ strasse aufgestellt, welches während rund eines Monats die Fahrzeuge aus Richtung Birchwil herkommend zurückgehalten hat, sobald sich ein Bus nach der Haltestelle Rietli zur Durchfahrt angemeldet hatte. In einer zweiten Phase wurde während fünf Wochen ein provisorisches Lichtsignal beim Zentrumskreisel aufgestellt, welches die Fahrzeuge aus Richtung Baltenswil herkommend bei Durchfahrt eines Busses aus Nürensdorf zurückhielt. In beiden Phasen wurden die Lichtsignale nur in den Spitzenstunden zwischen 7 und 8.30 Uhr betrieben.

In einer dritten Phase werden nun die beiden Massnahmen kombiniert, um weitere Optimierungen testen zu können. Dazu wird an beiden Standorten eine fixe Lichtsignalanlage montiert und während eines Jahres ab September 2015 betrieben. Wiederum wird ein Bus-An- und Abmeldesystem eingerichtet. Zusätzlich wird zwischen Zentrumskreisel und Birchwilerstrasse eine Stauraumüberwachung erstellt. Falls stauende Fahrzeuge festgestellt werden, wird die Lichtsignalanlage beim Kreisel auf Rot gestellt. Dadurch kann das System ganztags betrieben werden, ohne dass es zu Nicht-Stauzeiten zu Einschränkungen für den Privatverkehr kommt. Zwischenzeitlich und nach Abschluss der Versuchsphase werden Auswertungen vorgenommen, auf deren Basis dann über das weitere Vorgehen entschieden wird.

Abteilung Bau + Werke


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Aus Behörde und Verwaltung

Eingeschränkte Öffnungszeiten Verwaltung Aufgrund des Personalausflugs bleiben am Freitag, 4. September 2015 die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes den ganzen Tag geschlossen. Ferner findet am Freitag, 25. September 2015 eine interne Weiterbildung statt, welche ebenfalls die teilweise Schliessung der Verwaltung zur Folge hat. Geöffnet bleiben die Schulverwaltung sowie der Bereich Soziales und Alter. Notfall-Telefonnummern Todesfall Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke Kanton ZH

044 838 40 65 044 655 57 65 044 838 85 28 0800 359 359

Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Vorübergehende Verkehrsanordnung Wechselseitige Verkehrsführung Birchwilerstrasse Höhe Liegenschaft Haus Nr. 12 In Anwendung von Art. 3 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) vom 19. Dezember 1958 und § 5 lit. b der Kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001, verfügt der Gemeinderat Bassersdorf wie folgt: Infolge einer teilweisen Beanspruchung des Strassenraumes für die Bauinstallation einer privaten Baustelle wird die Birchwilerstrasse in Bassersdorf auf Höhe der Liegenschaft Birchwilerstrasse 12 per sofort bis Ende Dezember 2015 einseitig gesperrt. Der Verkehr wird während dieser Zeit mittels Lichtsignalanlage wechselseitig geregelt. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 und Art. 90 Ziff. 1 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 bestraft. Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Statthalteramt des Bezirks Bülach schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen; zwingende Gründe: Verkehrssicherheit.

Gemeinderat Bassersdorf

Veloschlauch-Kasten gesprengt Als Urs Brand am Morgen des 8. August zu seinem Velofachgeschäft an der Gerlisbergstrasse 3 fuhr, staunte er nicht schlecht: Drei Meter von der Hauswand entfernt sah er den Veloschlauch-Kasten stehen, der üblicherweise an der Wand montiert ist (Bild: zvg). Dieser war – allenfalls mittels Feuerwerkskörpern – gesprengt worden. Eine Nachbarin berichtete daraufhin, sie

habe morgens um zirka halb zwei nach einem lauten Knall zwei Personen weg rennen sehen. Sie vermute, es seien Jugendliche gewesen. Urs Brand möchte den Vorfall aufklären: «Ich bin bereit, für die Überführung der Täter eine Belohnung von 500 Franken auszusetzen.» Er hofft nun, dass ihm allfällige andere Beobachtungen gemel(ar) det werden.

Beachtliche Menge CO2 eingespart

Über 24 Tonnen Getränkekartons gesammelt Seit Juli 2012 gehört Bassersdorf zu einer der ersten Gemeinden der Schweiz, in denen die Einwohner Getränkekartons sammeln und recyceln können. Und das mehr als erfolgreich. Mittlerweile wurden in Bassersdorf schon mehr als 24 Tonnen Getränkekartons gesammelt – eine Menge von ungefähr 730 000 Verpackungen. Das Sammeln von Getränkekartons im leuchtend grünen Sack bei der Sammelstelle Ufmatten und mittwochs im Öki-Bus wurde für viele Einwohnerinnen und Einwohner von Bassersdorf innert kurzer Zeit zum Alltag. Die Sammeldisziplin ist sehr gut und mit einem Fremdstoffanteil von 2,2 Prozent ist die Qualität der Sammlung in Bassersdorf sehr hoch. Nicht nur die Umwelt profitiert vom Tatendrang der Bevölkerung. Durch

den Pioniergeist von Gemeinden wie Bassersdorf konnte der Verein Getränkekarton-Recycling Schweiz mit dem Pilotprojekt viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen, die für die Einführung einer nationalen Sammlung von grossem Nutzen sind. Dank diesem Einsatz ist das freiwillige Sammelstellennetz in der Schweiz auf mittlerweile über 100 Sammelstellen angewachsen. Eine Erfolgsgeschichte für den wertvollen Rohstoff Karton, der im thurgauischen Weinfelden bei der Model AG dem Recycling zugeführt werden kann. Aus dem bisher in Bassersdorf gesammelten Material konnten nicht nur neue Kartonprodukte hergestellt werden, auch wurde eine beachtliche Menge CO2 eingespart. Nämlich ­ungefähr so viel, dass man mit dem Auto 67 Mal von Bassersdorf nach Hamburg und wieder zurück fahren könnte. (e)


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Aus Behörde und Verwaltung

Rubrik 65plus Der «Runde Tisch Alter» ist eine Informations- und Koordinationsplattform. Er wurde 2012 durch die Politische Gemeinde Bassersdorf gegründet und wird durch die Altersbeauftragte organisiert. Hier tauschen sich die Institutionen aus dem Alters- und Gesundheitsbereich regelmässig aus

und koordinieren ihre Aktivitäten. Bei Bedarf bilden sie Arbeitsgruppen und erarbeiten Empfehlungen zuhanden der Politischen Gemeinde. Der «Runde Tisch Alter» initiierte unter anderem die öffentlichen Bevölkerungsanlässe «Älterwerden in Bassersdorf» und die Alterskampagne

«Alles hat seine Zeit. Hohes Alter». «Wir setzen uns für eine vernetzte Alters- und Gesundheitsversorgung in Bassersdorf ein». Unter diesem Leitsatz betrieben die Mitglieder des «Runden Tisch Alter» einen Stand am Gewerbe-

fest. Sie präsentierten den Besucherinnen und Besuchern vom 28. bis 30. August ihre Dienstleistungen und Angebote, informierten über laufende Entwicklungen und machten auf Berufe im Gesundheitsbereich aufmerksam. Esther Diethelm Redaktionsteam Rubrik 65plus

Startschuss für das Projekt 72 Stunden Am 11. September fällt der Startschuss für das nationale Jugendprojekt Aktion 72 Stunden. Dann wird drei Tage lang geschraubt, gehämmert, gespielt, gesammelt, gebohrt, gegraben, geplant, gemacht und gelacht. Auch Bassersdorf ist dabei und wird während 72 Stunden von tatkräftigen Jugendlichen auf den Kopf gestellt. Bei diesem Projekt geht es darum, dass durch die Jugendlichen während 72 Stunden, also vom Donnerstag, 11. September, 18.11 Uhr bis am Sonntag 13. September, 18.11 Uhr verschiedene, gemeinnützige Projekte umgesetzt werden.

Dabei sind die Jugendlichen vor allem auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen. Denn für die Umsetzung der Projekte steht kein Geld zur Verfügung. Das heisst, die Jugendlichen müssen die benötigten Materialien für ihr Projekt selber organisieren. Sie werden sich dabei allerhand einfallen lassen müssen. Erschrecken Sie deshalb nicht, wenn Sie an diesem Wochenende als Privatperson oder aber auch als Gewerbetreibender von Jugendlichen im Rahmen der 72 Stunden-Aktion angesprochen und um Mithilfe gebeten werden. Da kann es gut vorkommen, dass eine Gruppe für ihr Projekt noch eine Tonne Kies, eine andere vielleicht Spaghetti für 50 Personen oder Mehl und Butter zum Backen

verfolgen. Unter dem nachstehenden Link finden Sie Informationen zum aktuellen Stand der Projekte und zu allfällig auftretenden Schwierigkeiten, die es noch zu bewältigen gilt: http:// www.72h.ch/projekte/gruppendetail/ jugend-4-basi/. von Zöpfen braucht. Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Unterstützung der Aktion. Bei der Umsetzung ihrer Projekte werden die Jugendlichen auch von den Medien unterstützt, welche die Hilferufe der Jugendlichen während der Aktion über Radio und Internet breit streuen werden. Während den 72 Stunden können Sie den Projektverlauf jederzeit online

Soviel sei schon mal verraten: Am Sonntagmorgen ist in der «Zeltstadt» auf der Sechseläutenwiese ein öffentlicher Sonntagsbrunch geplant. Der Erlös geht selbstverständlich an eine gemeinnützige Organisation. Besuchen Sie uns am Sonntagmorgen und machen Sie sich selber ein Bild vom Werken und Wirken der Jugendlichen. Wir freuen uns auf Sie. Jugendarbeit Bassersdorf

Bassersdorf 2030 – Entwicklungsstrategie Workshops und zweite Planungswerkstatt

Im September 2015 werden die Arbeiten an der Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 weitergeführt. Wie in der ersten Planungswerkstatt vom 29. Juni 2015 angekündigt, finden die weiteren Anlässe wie folgt statt. – Mittwoch, 2. September 2015, 18.30 bis 21.30 Uhr, Sportanlage bxa: Workshop 1 mit Bewertung von Schlüsselräumen/Schlüsselfragen zu den Themen Wohn- und Wirtschaftsstandort Bassersdorf, Landschaft und Landwirtschaft, Gesellschaft/ Identität.

Erste Ideensammlung an der Planungswerkstatt vom Juni 2015. (zvg)

– Mittwoch, 9. September 2015, 18.30 bis 21.30 Uhr, Sportanlage bxa: Workshop 2 mit Abgleich der erarbeiteten Themen hin zu einem Gesamtkonzept. – Donnerstag, 24. September 2015, 18.30 bis 21.30 Uhr, Sportanlage bxa: Zweite Planungswerkstatt mit Darlegung und Diskussion der erarbeiteten Strategie. Zur Planung der Anlässe nehmen wir gerne Ihre Anmeldungen unter sabrina.bruggmann@bassersdorf.ch entgegen. Fragen zum Verfahren und den Inhalten beantwortet Ihnen Patrik Baumgartner, Abteilung Bau + Werke, Telefon 044 838 85 51, patrik.baumgartner@bassersdorf.ch.


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Vandalen richteten erheblichen Schaden an

Mutwillige Verunreinigungen und Zerstörung Nächtliche Saubannerzüge im Juli und August beschäftigen die Gemeinde und die Polizei. Neben dem erneuten Farbanschlag auf das Flachwasserbecken wurden diverse öffentliche Einrichtungen zerstört. Verschmutzungen sowie «Littering» zeugen von sinnlosem Tun. Die Gemeindeverwaltung ruft zu Wachsamkeit auf. von Tobias Jäger Wer am Sonntagvormittag Mitte August einen Rundgang durch Bassersdorf machte, musste mit Erstaunen feststellen, dass einmal mehr Vandalen über Nacht gewütet hatten. Im Flachwasserbecken auf dem Dorfplatz schimmerte Wasser in gelbgrüner Farbe, was durch die Beimischung von Lebensmittelfarbe absichtlich erzeugt wurde. Andernorts in der Gemeinde wurden Sitzbänke sowie Tafeln massiv beschädigt. Dies zum wiederholten Male und offenbar ausnahmslos an Wochenenden. Ob Langeweile, übermässiger Alkoholkonsum oder pure Zerstörungswut Grund für dieses Treiben waren, ist

Das Flachwasserbecken präsentierte sich mehrmals in gelb-grüner Farbe. (tj)

für das bedenkliche Resultat nicht relevant.

Farbe in Wasser und Abfall Das Wasser im neuen Zentrum-Becken wurde nach dem Anschlag komplett abgelassen. Anschliessend mussten aufwendige und kostspielige Reinigungsvorgänge an Filtern und Pumpen von Fachpersonal vorgenom-

Mutwillig zerstörte Sitzbank am Alpenrösliweg. (zvg)

men werden. Es sei davon auszugehen, dass sich die Verantwortlichen dieser Aktion nicht im Klaren darüber waren, welchen zeitlichen und finanziellen Aufwand es bedeute, die gesamte Anlage zu reinigen und wieder in Stand zu stellen. «Wir haben bei der Polizei bezüglich dieser Aktion Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung eingereicht», sagt Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke der Gemeindeverwaltung Bassersdorf. Die komplett zerstörten und verunreinigten Sitzbänke beim Alpenrösliweg zeugen gleichzeitig von einem wahren Saubannerzug durch die Strassen. Neben den teils massiven Verschmutzungen durch liegengelassenen Abfall wurde zum wiederholten Mal auch der Aussichtspunkt «Ratzenhalde» in Mitleidenschaft gezogen. Die Panoramatafel hat unter Einwirkung von Gewalt bereits im Juli stark gelitten, die Glasabdeckung

Secondhandbörse Die Secondhandbörse des Gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf für Herbst- und Wintermode findet vom 25. bis 29. September in der Bungertstube statt. Wie bis anhin gilt: Keine Schuhe mehr, Annahme bis Samstagmittag und ein Unkostenbeitrag von 5 Franken. Es werden gut erhaltene, saubere und noch modische Damenkleider, Ta-

muss gemäss Gemeindeverwaltung komplett ersetzt werden.

Aufruf an die Einwohner Absichtliche Beschädigungen an öffentlichen Einrichtungen sind grundsätzlich strafbar. Lustig oder gar nachahmenswert sind solche Aktionen keinesfalls. «Das alles sind keine Lausbubenstreiche mehr und kosten den Steuerzahler viel Geld», so Christian Pfaller, Gemeinderat Ressort Bau + Werke. Daher ruft die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung auf, sich bei unüblichen Vorfällen, Beschädigungen von öffent­ lichen Objekten oder bei grundsätzlichem Verdacht auf bevorstehenden Vandalismus sofort bei der Polizei zu melden. Die Gemeindeverwaltung will aufgrund der jüngsten Ereignisse zudem geeignete, weiterführende Massnahmen prüfen, um diesem nächtlichen Treiben entge◾ gentreten zu können.

Kantorei Bassersdorf schen, Foulards, Modeschmuck und Accessoires angenommen und verkauft (maximal 30 Artikel). Die Börse ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Freitag, 25. September, 10 bis 21 Uhr; Samstag, 26. September, 10 bis 16 Uhr; Montag, 28. September, 9 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 20 Uhr sowie Dienstag, 29. Septem-

ber, 9 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr. Die Rückgabe nicht verkaufter Artikel und die Auszahlung (50 Prozent des Verkaufserlöses) findet am Mittwoch, 30. September, von 17 bis 19 Uhr statt. Der Erlös geht an den Elternnotruf Zürich, Zürcher Eingliederung. Weitere Auskünfte erteilt Claudia Rabadzijev, Telefon 044 837 03 55. (e)

Die Puls-Sendung vom 15. Juni 2015 hat es bewiesen: Singen macht glücklich und ist gut für Körper, Geist und Seele. Die Kantorei sucht dringend neue Sängerinnen und Sänger. Kontakt und Informationen sind unter www.kantorei-bassersdorf. ch ersichtlich. (e)


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Gelungener Dorfanlass für die Baltenswiler

«Wir haben jetzt auch ein Openair-Kino» Der Dorfverein Baltenswil führte Ende August zum ersten Mal das Balti-Openair-Kino beim alten Schützenhaus in Baltenswil durch. Bei schönem Sommerwetter besuchten knapp 100 Kinogänger inklusive Helfer das neue Open­ air-Kinoangebot. Das Organisationskomittee hatte mit rund 50 Besuchern gerechnet. von Yvonne Müller Entstanden ist die Idee des OpenairKinos spontan an einer Sitzung des Dorfvereins Baltenswil, der es sich zum Ziel gesetzt hat, ein aktives Dorfleben zu fördern und gesellige Anlässe zu veranstalten. Gesagt – getan! «Alles ist von Anfang an gut gelaufen», erzählt Christian Casserini, Präsident des Dorfvereins Baltenswil. Sogar den Film hätten sie schon von Beginn an ausgewählt. Ein Mitglied im OK empfahl «Monsieur Claude und seine Töchter». Ob sie damit einen Volltreffer landen würden, war offen, da auf keine Erfahrungszahlen zurückgegriffen werden konnte. Die Vorhersage fiel daher bescheiden

aus: «Wir haben mit 50 Besuchern gerechnet. Wir hofften, dass Gäste aus den umliegenden Gemeinden den Weg zu uns ins Schützenhaus finden», so OK-Präsident Casserini. Dass es nun fast 100 Besucher waren, damit hat niemand gerechnet. «Wir haben schon einige Anlässe durchgeführt und sind sehr flexibel und für vieles gerüstet.» Die Besucher fanden denn auch jeder einen guten Platz mit Sicht auf die 16 Quadratmeter grossse Kino-Leinwand.

Professionell aufgezogen Das OK setzt sich aus den Vorstandsmitgliedern des Dorfvereins Baltenswil zusammen. Um den Kinobetrieb einwandfrei durchführen zu können, hatten sie die Unterstützung eines Mitgliedes des Vereines, welcher eine Firma für Veranstaltungstechnik betreibt. «Das muss schon alles professionell aufgebaut werden, sonst kommt im nächsten Jahr niemand mehr nach Baltenswil», meinte Casserini. Kopfzerbrechen bereitete dem OK-Team im Vorfeld die Bestuhlung. «Wir waren uns nicht ganz einig, ob

Eine schöne Kulisse am ersten Openair-Kinoabend in Baltenswil mit dem Sonnenuntergang kurz vor dem Filmbeginn. (ym)

wir noch Tische hinstellen sollen oder nur Bänke.» Am Ende entschieden sie sich für Tisch und Bänke. Hingegen war von Anfang an klar, dass bei der ersten Austragung noch kein Essen angeboten werden soll: «Wir konnten die Besucherzahl nicht einschätzen und wollten es daher einfach angehen», so Casserini. «Aber für genügend Erfrischungen haben wir gesorgt und Popcorn zum Knabbern wurde ebenfalls verkauft – das darf bei einem Kinobesuch ja auch nicht fehlen.» Auf der Wunschliste der Besucher für nächstes Jahr steht bereits Kaffee und Tee.

Mit dem Wetter hatten die Veranstalter grosses Glück. Obwohl die lauen Sommernächte vorüber sind und es zu später Stunde dann doch recht frisch wurde. Viele hatten eine warme Jacke und Decken mitgebracht, in die sie sich einkuscheln konnten. Wer keine hatte, konnte noch bei dem einen oder andern runterschlüpfen. Die Kinobesucher haben viel gelacht und der grosse Applaus nach der Vorführung galt dem Film wie dem OK-Team zu gleichen Teilen. Zufriedene Stimmen waren zu vernehmen, als nach dem Kinobesuch eine Menschenkette von fast 100 Besuchern zufrieden mit Taschenlampen den Hügel Richtung Baltenswil hinunter liefen. ◾

Frauenapéro

Leichtfüssig über die Klotenerstrasse Über die Klotenerstrasse wölbt sich die neu erstellte Passerelle (Bild: dm). Obwohl der Plan vorsah, dass die Arbeiten bis zum Schulbeginn fertiggestellt werden sollen, kam es zu einer Verzögerung von wenigen Tagen. Jetzt können die Schulkinder die rund 37 Meter lange Brücke wieder für ihren Schulweg benutzen. Der Bau der Passerelle dauerte rund 20 Wochen. Sie ersetzt die aus dem Jahre 1974 stammende Brücke, die durch Korrosionsschäden an den Stahlteilen ein Sicherheitsrisiko darstellte und am 30. März vollständig demontiert wurde. Die neue Passerelle ist eine Plattenbrücke aus Stahlbeton. Diese Ausführungsform sei zweckmässig sowie unterhaltsfreundlich und weise geringere Baukosten auf als die ursprünglich einmal vom Gemeinderat favorisierte Stahlbrücke, schreibt die Abteilung Bau + Werke Bassersdorf in einer Mitteilung. Die Höhe wurde gegenüber der früheren Brücke ein wenig angehoben, im Gedanken an eine mögliche Erweiterung der Glatttalbahn. (sg)

Der nächste Frauenapéro findet Freitag, 18. September, ab 19 Uhr im Kirchgemeindehaus Bassersdorf statt. Mit dem Alpauftrieb zieht es jedes Jahr etliche Stadt- und Landmenschen, insbesondere Frauen, hinauf auf die Alp. Eine Entscheidung für ein Leben in der wilden Natur ohne üblichen Luxus, was manchmal mit Hochgefühlen, manchmal mit Einsamkeit, aber immer mit viel und anstrengender Arbeit verbunden ist. Daniela Schwegler hat Älplerinnen unterschiedlichster Couleur auf der Alp besucht und das Buch mit dem Titel «Traum-Alp» geschrieben. Am Frauenapéro wird sie die faszinierenden Porträts in ihrem Referat vorstellen. Daniela Schwegler (geb. 1970) ist Juristin und freie Journalistin BR. Sie liebt es, Menschen zu treffen, zu porträtieren und zu interviewen. (e)


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Aus Behörde und Verwaltung Gemeindeverwaltung vollständig besetzt Yvonne Diener wird die Job-SharingPartnerin der sich momentan im Mutterschaftsurlaub befindenden Steuersekretärin Andrea Christen-Oberholzer. Beide Steuersekretärinnen werden sich die Aufgaben des Steueramts zu je 40 Prozent aufteilen. Steuerpflichtige mit dem Anfangsbuchstaben A bis J im Namen werden durch Andrea Christen betreut, diejenigen mit dem Anfangsbuchstaben K bis Z durch Yvonne Diener. Detailliertere Informationen erhalten Sie bei Bedarf auf der Gemeinde-Website sowie direkt vor Ort.

Hundereglement Im Hundegesetz des Kantons Zürichs wird die Handhabung von Hunden auf öffentlichem Grund klar geregelt. Des Öftern werden diese allerdings

nicht eingehalten. Der Gemeinderat hat deshalb auf Antrag der Schulpflege ein Hundereglement verabschiedet. Inzwischen ist die Rechtsmittelfrist ungenutzt verstrichen und das Reglement in Kraft gesetzt. Das Hundereglement umfasst folgende Örtlichkeiten: Es gilt ein generelles Zutrittsverbot für Hunde auf dem Areal und im Schulhaus Chapf, dem Areal und dem Kinderhaus an der Brüelgasse 2 sowie allen öffentlich zugänglichen Gebäuden. In den Zugangsbereichen von Kindergarten, Schule und öffentlich zugänglichen Gebäuden sowie dem Gemeindehausareal und den öffentlichen Spielplätzen sind Hunde an der Leine zu führen. Die entsprechenden Hinweistafeln werden in diesen Tagen aufgestellt. Das Hundereglement steht auf der Homepage der Gemeinde zum Herunterladen Gemeinderat Brütten bereit.

Abschied Rosa Morf-Muggler mit Aufenthalt im Alterszentrum im Geeren in Seuzach ist am 16. Juli 2015 verstorben.

Cornelia Vitali Hagenstrasse 10C, ist am 4. August 2015 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Geburten 18. Juni 2015 Severin Vogt Sohn von Emanuel und Katharina Vogt Birch 4 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindig­ keitskontrolle durchgeführt hat: 8311 Brütten, Unterdorf­ strasse, Höhe Häuser 71 bis 74 Fahrtrichtung: Zentrum Datum und Zeit der Messung: 28. Juli 2015, 16.10 bis 18.30 Uhr Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 73 km/h Gemessene Fahrzeuge: 136 Anzahl Übertretungen: 22 Messort:

Sicherheitssekretariat Brütten

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Begegnungstag im Alterszentrum im Geeren in Seuzach

Gute Stimmung mit Informationen und Attraktionen Am Samstag, 18. Juli, fand im ­Alterszentrum im Geeren in Seu­ zach der beliebte Sommer-Begeg­ nungstag statt. Zahlreiche Be­ sucher genossen die fröhliche musikalische Umrahmung des Schwyzerörgeli-Quartetts Echo vom Warpel. Im kulinarischen Be­ reich sorgten feine Grilladen, gar­ tenfrische Sommersalate und hausgemachte Dessertvariationen dafür, dass keine Gelüste offen blieben. Ein Höhepunkt war die attraktive Oldtimer-Ausstellung. Die motivierten Chauffeure liessen es sich nicht nehmen, Gäste und Bewohnende in ihren historischen Schmuckstücken zu kleinen Rundfahrten einzuladen. Die Bewohnenden ihrerseits verkauf-

ein gutes Echo stösst. Damit soll auf dürftigkeit und der Komfortanspruch Basis der Bedarfsmeldungen unserer neu eintretender Bewohnerinnen und Verbandsgemeinden die Anzahl Bet- Bewohner deutlich zunehme, müssten von heute 134 auf neu 174 erhöht ten sie ihre Dienstleistungen und In­ werden.» Aufgrund der steigenden frastruktur den neuen Bedürfnissen ten verschiedene handgemachte Lebenserwartung wachse der Bedarf anpassen, so Müller. Wer sich vom an Pflegeplätzen in den kommenden aktuellen Stand der Infrastruktur und Werksachen. Jahren, unabhängig der in einigen des Platzangebotes im AZiG selber Samstag, 18. Juli, 11 bis 16 Uhr Gemeinden in Angriff genommenen ein Bild machen wollte, liess sich von Informative Projektgalerie Alterszentrum im Geeren, Seuzach Projekte «Wohnen im Alter», nämlich kompetenten «Reiseleitern» auf eine Wer sich über das Projekt «Erweite- kontinuierlich und rasant an. Weil informative Hausführung mitnehrung und Teilsanierung des AZiG» auch die durchschnittliche Pflegebe- men. (e) und über die anstehende Urnenabstimmung vom 18. Oktober über den Projektierungskredit von 3,85 Millionen Franken informieren wollte, kam Einladung zum öffentlichen Vortrag in der attraktiven Projektgalerie auf • Schwyzerörgeliquartett Echo vom Warpel Pflegen daheim und im Heim – seine Rechnung. AZiG-Geschäftsfüh• Feine Grilladen und Sommersalate rer Urs Müller: «Ich darf mit Freude Marte Meo-Methode für einen • Oldtimer Ausstellung und Rundfahrten feststellen, dass unser Projekt der • Hausgemachte Dessertvariationen leichteren Pflegealltag Erweiterung und Teilsanierung auf • Stand mit Werksachen von Bewohnenden • Interessante Hausführungen Donnerstag, 22. Oktober 2015, Besuchen Sie die Projektgalerie «Erweiterung 19 Uhr, mit anschliessen­­- und Teilsanierung» und werfen Sie einen dem Apéro; Alterszentrum im Blick in die Zukunft des AZiG! ­ eeren, Kirchhügelstrasse 5, G Seuzach Kirchhügelstrasse 5, 8472 Seuzach, www.imgeeren.ch

Einladung zum SommerBegegnungstag

Einladung zum SommerBegegnungstag

Täglich Menschen zu pflegen und Berther einfache, kleine Kommuzu betreuen erfordert viel Kraft, nikationselemente – sogenannte Geduld und Ausdauer. Es gilt im- Marte Meo-Elemente –, welche die 18. des Juli,gemeinsamen 11 bis 16 Uhr mer wieder neu zu erfassen, wel-Samstag, Bewältigung Alterszentrum im Geeren, Seuzach che und wie viel Unterstützung Alltags unterstützen, so dass trotz nötig ist, damit die betreuten Per- verlorenen Fähigkeiten ein zu­ sonen ihre Selbständigkeit mög- friedenes Miteinander möglich ist. lichst lange bewahren können.

Zielpublikum Karl Barth auf Ausfahrt in seinem Oldtimer zusammen mit Co-Pilot Heinrich Hablützel. (Bilder: zvg)

Attraktive handwerkliche Arbeiten der Bewohnenden standen zum Verkauf.

Die Marte Meo-Methode unterstützt die Kommunikation mit an Der Vortrag richtet sich an pfleDemenz erkrankten oder schwer- gende Angehörige, Freunde, Bevomder Warpel die bei kannte und Nachbarn,Echo kranken Personen und schafft so• Schwyzerörgeliquartett • Feine Grilladen und Sommersalate die Voraussetzungen für einen Pflege und Betreuung unterstü­t­ Ausstellung leichteren Pflegealltag. Marte Meo• Oldtimer zen sowie Pflegendeund ausRundfahrten dem sta• Hausgemachte Dessertvariationen bedeutet «aus eigener Kraft» und tionären und ambulanten Bereich. ist eine videounterstützte Bera-• Stand mit Werksachen von Bewohnenden Hausführungen Referentin tungsmethode mit dem Ziel, Men-• Interessante schen im Umgang mit herausfor-Besuchen Sie die Projektgalerie «Erweiterung Berther,und lizenzierte dernden Situationen zu unterstüt-undClaudia Teilsanierung» werfen Marte Sie einen in die Zukunft desPflegefachfrau AZiG! zen. Ausführliche InformationenBlick Meo-Supervisorin, über die Marte Meo-Methode sind HF, Ausbildnerin mit eidgenössiKirchhügelstrasse 5, 8472 Seuzach, www.imgeeren.ch unter www.claudiaberther.ch zu schem Fachausweis. finden. Der Anlass ist öffentlich und der Anhand von Videosequenzen Eintritt inklusive Apéro frei. Walter Minder zeigt die Referentin Claudia


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Junge Leute – wann brauchts eine eigene Haftpflichtversicherung? Studentin Stephanie hat sich lange auf die Snowboardferien mit ihren Kolleginnen gefreut. Am letzten Tag wird der Schneespass jedoch getrübt: Stephanie stösst mit einem Skifahrer zusammen, der schwer verletzt am Boden liegen bleibt – ein Fall für die Privat-Haftpflichtversicherung.

Kein Freipass Eine Privat-Haftpflichtversicherung ist aber auch im Schnee kein Freipass: Wer grobfahrlässig handelt oder gar einen «Schaden in Kauf nimmt», muss mit einer Kürzung der Versicherungsleistungen rechnen: Wenn ein Skifahrer mit vollem Tempo Richtung Talstation des Skilifts fährt und ohne zu bremsen in die Kolonne der wartenden Skifahrer donnert, nimmt er «in Kauf», dass es zu einem Zusammenstoss kommt. Hier besteht keine Versicherungsdeckung.

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Das Beispiel aus der Praxis zeigt, wie sinnvoll eine Privat-Haftpflichtversicherung ist, auch wenn das Gesetz sie nicht vorschreibt. Egal ob beim Schlitteln, Skifahren oder Snowboarden: Wer jemandem einen Schaden zufügt, haftet dafür. Die Privat-Haftpflichtversicherung übernimmt die finanziellen Folgen solcher Ansprüche, die im Einzelfall mehrere Millionen Franken betragen können.

Fahrrad zu umfahren gilt, ist die fehlende Vignette. Seit zwei Jahren gibt es sie für Velos und langsame E-Bikes bis 25 km/h nicht mehr. Ihre Leistungen werden nun durch die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Bei der Mobiliar sind alle Leistungen der alten Vignette bereits in der Grunddeckung der Privathaftpflichtversicherung integriert. «Berufstätig» oder «In den eigenen vier Wänden»: Dann brauchts eine eigene Police

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Selbständige Selbständige Selbständige JEMAKO JEMAKO Vertriebspartnerin JEMAKO Vertriebspartnerin Vertriebspart nicht berufstätig ist, braucht sie keine eigene Privat-Haftpflichtversicherung (PH). Die Regelungen sind bei den meisten Gesellschaften ähnlich – in jedem Fall die Versicherungsbedingungen genau lesen, Unterschiede gibt es vor allem bei den Alterslimiten! Bei der Mobiliar gilt dies: Über die PH der Eltern sind unmündige Kinder (bis 18 Jahre) sowie Schüler, Lehrlinge und Studierende bis zum Ende der Ausbildung versichert – wenn sie noch zu Hause wohnen. Wer jedoch berufstätig ist oder einen eigenen Haushalt führt, braucht eine eigene Versicherung!

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Dorf-Blitz

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Brütten

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Brüttener Gemeindesaal wurde fristgerecht renoviert

«Ich wünsche mir eine höhere Auslastung» Der Gemeindesaal in Brütten ist frisch renoviert und steht den Be­ nutzern wieder zur Verfügung. Gemeinderat Peter Ball ist mit dem Resultat zufrieden und hofft nun, dass der freundlich wirkende Saal vermehrt gemietet wird. von Susanne Gutknecht Bauleiter Paul Metzener und Bauvorstand Peter Ball sind sehr zufrieden mit dem neu renovierten Gemeindesaal. Vor allem die Audio-Anlage entspreche dem neuesten technischen Stand und sollte den vielfältigen Ansprüchen genügen. Ob Präsentationen ab PC oder auch ein Fest mit Musik und Ansprachen – die Audio-Anlage in einem mobilen Rack erfüllt jeden Zweck. Auch ein Internet-Anschluss ist im Rack vorhanden.

Gute Akustik Die Decke des Gemeindesaales, die vorher aus Holz war, erstrahlt nun in frischem Weiss und lässt den Raum grösser erscheinen. Die Decke erfüllt die Brandschutzauflagen und erstaunt zusätzlich durch eine gute Akustik. Die eingelassenen viereckigen LED-Leuchten können in drei Sektionen gedimmt und so dem Anlass angepasst werden. Eine Herausforderung war die Lüftung, die von den Brüttenern immer als unzurei-

Paul Metzener (re.) und Peter Ball führen die Vorzüge des neuen Gemeindesaales vor. (sg)

chend taxiert wurde. Die neu seitlich angebrachten Lüftungsschlitze führen den Luftstrom der Decke entlang und sollen so für eine bessere Verteilung im Raum sorgen. Die Saaltrennwand läuft auf neuen Rollen und Lagern und kann «mit dem kleinen Finger verschoben werden», wie Bauleiter Paul Metzener scherzhaft erklärt. Neben diversen Malerarbeiten und geölten Holzpaneelen, wurden auch die Vorhänge ersetzt. Der Bühnenvorhang ist in einem dunklen Blau gewählt und unterstreicht das ruhige Ambiente des Saales. Ein zusätzlicher Vorhang unterteilt den grossen

Raum in zwei Hälften. So kann bei kleineren Anlässen die Grösse des Saales sanft angepasst werden.

Kosten unterschritten Nachdem der Kreditrahmen von 362 000 Franken im Dezember 2013 an der Gemeindeversammlung verworfen wurde, schöpft die Bauherrschaft den neu angesetzten Kreditrahmen über 187 000 Franken nicht voll aus. «Die Handwerker haben sehr gut gearbeitet und wir werden den Kreditrahmen nicht voll ausschöpfen müssen», erklärt Metzener. Die Frage, ob mit dem halbierten Betrag überhaupt eine vernünftige Renovation

möglich war, beantworten beide vehement. «Wir haben alle Arbeiten, die dringend notwendig waren, bestens ausgeführt», so Metzener. Peter Ball fügt an: «Die Bevölkerung kann nicht erwarten, einen neuen Gemeindesaal zu erhalten, wenn das Budget stark gekürzt wird. So entschieden wir, den Boden zu belassen. Wir haben mit Vernunft agiert und uns für die Arbeiten entschieden, die für die aktuellen Belegungsziffern des Saales auch sinnvoll erscheinen.» Er wünscht sich jetzt eine vermehrte Auslastung des Saales. «Der Saal ist ideal geeignet auch für Familienfeste. Man kann den Platz davor nutzen und bei Regen einfach das Fest nach innen verlegen.» ◾

Freie Gedanken zum Schweizer Geburtstag Jürg Stahl, Nationalrat (SVP) und angehender Nationalratspräsident, hielt in seiner Wohngemeinde Brütten die Rede zur Bundesfeier und appellierte an Zusammengehörigkeit und Einheit. Dem zahlreich erschienenen Publikum wurden Gedanken und Überlegungen zur Schweiz aufgezeigt, welche schützenswert seien und die es zu bewahren gelte: Die zur Selbstverständlichkeit gewordene Demokratie, die unterschiedlichen regionale Kulturen, die Sicherheit sowie der erreichte Wohlstand. Durch mehrere Sprachen und Schweizer Tugenden wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Bescheidenheit und Präzision sei

das Land zu dem geworden, was es heute sei. Dies gelte es zu verteidigen, auch wenn Risiken wie Überheblichkeit, Trägheit oder Gleichgültigkeit dem gegenüber stünden. Wohlstand, Sicherheit und weitere Annehmlichkeiten würden aber auch Begehrlichkeiten wecken. Eine massvolle Zuwanderung sei daher mit Vernunft anzugehen und werde ein wichtiges Thema in Zukunft sein, so der Politiker. Allen Vereinen im Dorf dankte er für ihre wertvolle Jugendarbeit. Gemeinsam viel bewegen und gemeinsam viel erleben, dies solle jeden Einzelnen zum Mitmachen anregen, wünschte sich (sl) Jürg Stahl.


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Dorf-Blitz

Nürensdorf

08/2015

Aus Behörde und Verwaltung

5. bis 7. September 2015 im Dorfzentrum von Nürensdorf an der Hinterdorfstrasse Samstag, 5. Sept.

ab 12.00 Uhr

Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Spiele, Chilbibetrieb mit Rösslireitschule, Schifflischaukel und Kasperlitheater

18.00 Uhr

Auftritt der Steelband «Pantaloni»

20.00 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

Polizeistundenverlängerung

Sonntag, 6. Sept.

09.00-17.00 Uhr

Flohmarkt

10.00-12.00 Uhr

Kinderflohmarkt Gemeindehausarena unter Sonnensegel (findet nur bei trockenem Wetter statt!)

10.30 Uhr

ökumenischer Gottesdienst im Zelt des Skiclubs Altbach, unter Mitwirkung des Männerchors Nürensdorf, anschliessend Konzert der «Buffalo Band Bassaville»

11.00-13.00 Uhr

Ortsmuseum offen

ab 12.00 Uhr

Festwirtschaften, Spiele Chilbibetrieb ab 14.00 Uhr

15.00 Uhr

Dixie-Konzert mit «Porky-Valley Dixieband» Vorplatz Hinterdorfstrasse 16

19.00 Uhr

Auftritt des Handharmonika-Orchesters Kloten Vorplatz Hinterdorfstrasse 16

21.00 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

ab 17.00 Uhr

Festwirtschaften, Spiele, Chilbibetrieb

20.30 Uhr

Guggenmusik Kookaburra

normale Polizeistunde

Montag, 7. Sept.

Polizeistundenverlängerung Rehpfeffer im Restaurant Bären während der Dorf-Chilbi!

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Nürensdorf

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Dorf-Blitz

08/2015

Aus Behörde und Verwaltung

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Line Dance Lass den Alltag hinter dir und buche dir deinen Line Dance Kurs. Line Dance ist eine Tanzform, bei der einzelne Tänzerinnen in Reihen vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zur Musik choreographiert. Am meisten in der Kategorie Country und Pop, aber auch Walzer oder südamerikanische Rhythmen sind beliebt.

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Freude werden nicht zu kurz kommen und unser Anliegen ist es, dass Sie nach diesem Kurstag viel neues Wissen erhalten und ein bisschen glücklicher durchs Leben gehen.

Kurs 8a / b

Kursleitung: Sandra Waldspurger, Körpertherapeutin und Coach, Dr.med. Christina Ebert, Oberärztin und Coach. Kursdauer: 1 x Samstag, 09.30 – 16.00 Uhr Kursdatum: 31.10.2015 Kursort: Singsaal Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 65.00 exkl. Material

Zumba Zumba ist eine Kombination von Fitness und Tanz für jedes Alter. Gute Laune und Spass sind garantiert und Anfänger sind herzlich willkommen!

Kursleitung: Yvonne Müller Kursdauer: 5a: 1 x Mittwochabend 18.00 – 21.00 Uhr Kursleitung: Denise Furrer oder Kursleitung: Kursdauer: 5b: 1 x Samstag, 14.00 – 17.00 Uhr Esther Giger 1a: 14 x Montagabend 17.30 – 18.30 Uhr Kursdaten: Kursdauer: für Anfänger 5a: 04.11.15, 5b: 24.10.15 11 x Mittwochabend, 18.00 – 19.00 Uhr 1b: 14 x Montagabend 18.30 – 19.30 Uhr Kursort: Kursdatum: für Fortgeschrittene Singsaal, Schulhaus Ebnet 8a: 28.10, 04.11. 11.11, 18.11, 25.11, Kursdaten: Kurskosten: Kurs 10 02.12, 09.12,16.12.2015, ab 19.Oktober 2015 (wöchentlich, Fr. 28.00 exkl. Material / Kurs / Person Qi Gong: Yin und Yang-Form 13.01, 20.01,27.01.2016 und / oder ausgenommen Schulferien) 8b: 02.03, 09.03, 16.03, 23.03, 06.04, Zur Harmonisierung der weiblichen und Kursort: Kurs 6 20.04, 11.05, 18.05, 25.05, 01.06, männlichen Aspekte in uns. Die Yin und Mehrzweckhalle, Schulhaus Ebnet, Individuelles Kleidernähen für Anfänger 08.06.2016 Yang-Form ist ein leicht zu erlernender BeNürensdorf und Fortgeschrittene (Winterkurs) wegungsablauf, der die innere Ruhe und Kursort: Kurskosten: Nähen Sie modische Kleidungsstücke für Spiegelsaal Turnhalle Hatzenbühl, Gelassenheit fördert. Die Form ist auch gut Fr. 140.00 exkl. Material die ganze Familie. Es stehen diverse Näh- Nürensdorf für AnfängerInnen geeignet und Overlockmaschinen zur Verfügung. Mitnehmen: Kurs 2 / 3 / 4 Kursleitung: Turnschuhe und Turnbekleidung Yoga bei Helene,Vincenza oder Brigitte Kursleitung: Lydia Graf, zert. Trainerin Fünf Tibeter und Kurskosten: Bewusstes Atmen und tiefe Entspannung, Gaby Heidecke, Handarbeitslehrerin Kursleiterin Qi Gong Fr. 110.00 / Kurs exkl. Material Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht: Kursdauer: Kursdauer: Yoga ist ein Weg, um geistige Ruhe und 6 x Dienstagabend, 19.00 – 21.50 Uhr Kurs 9 1 x Samstag, 09.30 – 16.30 Uhr Kursdaten: Unsere Gedanken bestimmen unser Kursdatum: körperliches Wohlbefinden zu erfahren. 27.10, 10.11, 24.11, 18.12.2015, 12.01, ­Leben? …das kann doch wohl nicht 07.11.2015 Kursleitung: 02.02.2016 wahr sein! Kursort: Kursort: Sie lernen in diesem Tagesworkshop Sym- Pfarrhaussaal, Nürensdorf Helene Ganz, dipl. Yogalehrerin Vincenza Messerli, dipl. Ayur-Yogalehrerin Handarbeitszimmer, Schulhaus Hatzen- ptome, wie Burnout, Ängste im Leben, Kurskosten: Krankheit, Schlaf- oder Essstörungen etc. Fr. 65.00 / Kurs exkl. Material Brigitte Bühlmann Pastori, dipl. Ayur-Yoga- bühl, Nürensdorf lehrerin Kurskosten: sowie Gedanken wie «ich schaffe es nicht», Kursdauer: Fr. 130.00 exkl. Material ich habe keine Zeit, ich bin nicht gut genug 2a: 14 x Dienstagabend, 18.30 – 19.30 von einer ganz neuen Sichtweise zu be- Weitere Kurse unter: 2b: 19.45 – 20.45 Uhr Kurs 7 trachten. Wir vermitteln Ihnen praktische www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursaus3: 14 x Dienstagabend, 19.30 – 20.30 Uhr La dolce Vita – Die italienische Küche Übungen für den Alltag Der Spass und die schreibung.html 4: 14 x Donnerstagabend, 18.00 – 19.00 Uhr Sie kreieren feine Antipasti und Vorspeise Kursdaten: sowie Hauptspeise und Dessert und brinAnmelden per Mail: Kursnummer, Name, Adresse, Emailadresse und ab 20. / 23. Oktober 2015 (wöchentlich, gen die Sonne im Herzen regelrecht auf ausgenommen Schulferien) den Teller. ­Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Kursort: Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 Kurs 2a / 2b: Spiegelsaal, Turnhalle Kursleitung: ­Nürensdorf oder über Hatzenbühl, Nürensdorf Yvonne Feuerstein Kurs 3 + 4: Raum für Yoga, Kursdauer: Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html Jakob-Spaltensteinstras­­se 12, Bassersdorf 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr Kurskosten: Kursdatum: Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn Fr. 140.00 exkl. Material 28.10.2015


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Fachstelle Soziales Die Fachstelle Soziales beginnt ein vorläufig auf ein Jahr begrenztes Projekt zur Ausführung der begleiteten Stellensuche für Sozialhilfeempfänger. Der zeitliche Aufwand wird im Rahmen der vorhandenen Stellenprozente abgedeckt. Nach Ablauf des Projekts findet eine Auswertung statt.

Verkehr Die Kantonspolizei Zürich hat am ­­27. Juni 2015 auf der Oberwilerstrasse, Höhe Haus Nr. 51 in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei insgesamt 193 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 20 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 67 Stundenkilometer.

Personal

stellt. Sie wird in der Einwohnerkontrolle und im Schulsekretariat eingesetzt.

Fahrende Am Nachmittag des 16. Juli 2015 hat sich eine Gruppe von Fahrenden auf einem Privatgrundstück in Nürensdorf niedergelassen. Die Fahrenden sind wie mit dem Grundeigentümer vereinbart am 2. August 2015 weggezogen. Der Wegzug erfolgte problemlos. Sämtliche Aufwände der Gemeinde für die Toitois und Wasserleitung wurden vor dem Wegzug vollständig bezahlt. Für die Abfallbeseitigung ist der Grundeigentümer zuständig. Die Gemeinde und der Forst kontrollierte die Abfallbeseitigung und bestätigte, dass keine Abfälle mehr im Wald he­ rumliegen. Die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei hat hervorragend funktioniert.

Edon Jakupi wird im Anschluss an die Lehrzeit befristet als Mitarbeiter der Gemeindewerke angestellt.

Kreditbewilligungen

Jamie Schneider wird im Anschluss an die Lehrzeit befristet als Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung ange-

Der Gemeinderat hat folgende Kredite bewilligt, respektive Arbeiten vergeben:

• 77 000 Franken für den Ersatz der Strassenbeleuchtung Alte Lindauerstrasse und Neuhofstrasse durch LED-Leuchten. • 170 000 Franken für den Strassenunterhalt 2015. Folgende Strassen respektive Strassenteilstücke werden saniert: Verbindungsstrasse Kleinhaus-Bühlhof­ strasse, Buechwiesenweg, Hakberg, Strassenentwässerung Mülistrasse. Der Auftrag für die Tiefbauarbeiten geht an die Tibau AG (Zürich). • 20 000 Franken für den Einbau einer Duschkabine und Toilette ­­ im Gebäude an der Hinterdorf­ strasse 2.

Finanzen Der Gemeinderat genehmigte den Voranschlag 2016 des Zweckver­ bandes Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf. Dieser rechnet mit einem Aufwandüberschuss in der Laufenden Rechnung zu Lasten der Verbandsgemeinden von 342 500 Franken. Für das Jahr 2016 sind keine Investitio­­­ nen geplant. Der mutmassliche Anteil der Gemeinde Nürensdorf beträgt Fr. 113 366.45.

Der Revisionsdienst der Direktion der Justiz und des Innern hat eine Geldverkehrsrevision durchgeführt. Der Revisionsbericht bestätigt die Übereinstimmung der Geldbestände mit der Buchhaltung sowie allgemein die ordnungsgemässe Führung der Finanzverwaltung. Gemeinderat Nürensdorf

on

ti a l u t a r G

Wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am 21. September 2015 Lisebeth Liechti-Schwab Altersheim Eichhölzli 8192 Glattfelden

Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: • Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf; Neubau einer WC-Anlage auf dem Parkplatz der Kapelle St. Oswald, Breite;

• Rieser Herbert; Umbau, Anbau und Sanierung des Mehrfami­ lienhauses Lindauerstrasse 35 und 37.

Bei unserer Gemeindeverwaltung ist im August 2016 ­wiederum eine

Lehrstelle als Kaufmann/Kauffrau (Profil E oder M)

Baukommission Nürensdorf

Abschied Eigenmann Willy, Auf der Halde 12 am 6. August 2015

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

frei. Wir können eine gründliche und vielseitige Aus­ bildung anbieten und erwarten dafür drei Jahre Sekundar­ schule A. Haben Sie Freude an den Aufgaben einer öffentlichen Ver­ waltung und würden gerne Teil der zentralen Anlaufstelle unserer Einwohnerinnen und Einwohnern sein? Dann erwarten wir gerne Ihre schriftliche Bewerbung mit einem Lebenslauf, einer Kopie des Schulzeugnisses und einer Foto. Ihre Bewerbung sollten Sie bis spätestens ­­ 18. September 2015 an den Gemeinderat Nürensdorf, 8309 Nürensdorf, einreichen. Gerne gibt Ihnen Sheila Marsella persönlich oder telefonisch Auskunft (Telefon 044 838 40 65). Gemeinderat Nürensdorf


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Bibliothek Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf

September-Ausstellung

Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schul­ ferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donners­ tagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben.

Während unseren Öffnungszeiten im September haben Sie die Möglichkeit, ausgewählte Arbeiten von Sekundarschülern anzuschauen, darin zu lesen oder Musik anzuhören. Kommen Sie vorbei – es lohnt sich! Folgende Themen sind ausgestellt:

24. September 2015, 18 bis 19.30 Uhr «Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf. Bitte melden Sie sich für einen Einzeltermin an der Theke oder telefonisch an. Telefon 044 836 99 10. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Ausgewählte Abschlussarbeiten der 3. Sekundarschule

Bibliothek Nürensdorf

• Basteln mit Kindern Bachmann Leonie • Auf Entdeckungsreise: ein Bilderbuch für Kleinkinder Braun Naomi • Wohnen in Nürensdorf Kaderli Melanie • Mein veganer Monat Knabenhans Alina • Remix Neuenschwander Kai

• Mein Comic Saxer Leroy • Kurzgeschichten Weber Elina

Projektarbeit Die Sekundarklasse B1 von Herrn Mosca und Frau D’Alessandro hat sich am kantonalen Projekt «Zeitreise Zürich» beteiligt. Daraus sind ein kleines Buch und ein Film entstanden. Das Buch «The Old Secret: Eine Doppel-Geburtstagsparty mit ungeahnten Folgen» kann in der Bibliothek ausgeliehen werden. Dem Leser werden historische Einblicke in die Geschichte von Nürensdorf gewährt und unheimliche Gestalten lassen erschauern. Viel Spass beim Lesen. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf

Kinderkleiderbörse

Verregnete Geburtstagsfeier Der Elternrat Ebnet Nürensdorf organisiert eine Kinderkleiderbörse Herbst/ Winter, am Samstag, 26. September 2015, von 9 Uhr bis 11 Uhr in der Mehrzweckhalle Schulhaus Ebnet Nürensdorf. Tische stehen zur Verfügung (Unkostenbeitrag 5 Franken pro Tisch). Die Platzzahl ist beschränkt. Weitere Auskünfte und Anmeldungen unter: Telefon 044 837 17 19 oder per E-Mail an rschwender@sunrise.ch. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.

Elternrat Ebnet Nürensdorf

Mitte August feierte das Zentrum Nürensdorf den dritten Geburtstag. Zu diesem Anlass boten die Gemeindebibliothek und die Ludothek gemeinsam allerlei an. Die Ludothek parkierte auf dem Schlosspark Kinder-Fahrzeuge aller Art zum Ausprobieren. Trotz Regen und kühler Witterung versuchten sich einige der anwesenden Kinder auf den zahlreichen Fortbewegungsmitteln. Gleichzeitig wurde ein Spielparcours durchgeführt. Die Bibliothek hatte ausnahmsweise etwas länger geöffnet, bis 14 Uhr. So fanden sich etliche Familien ein, um sich für das Wochenende mit Lesestoff einzudecken. Am Basteltisch vergnügte sich Lynn versunken in die farbliche Vielfalt der Farbstifte, während zwei Mädchen aus Gummis Bänder herstellten. Ein weiteres Anliegen der Bibliothek für diesen Tag war zudem, das Augenmerk der Bibliotheksbesucher auch auf die zahlreichen regelmässigen Anlässe zu richten, die jeweils vom Bibliotheks-Team organisiert werden. Informationen zu diesen Lesungen, Vorlesetagen oder Vorträgen sind auch unter www.winmedio.net/nuerensdorf zu finden. (ar)


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Dorf-Blitz

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Nürensdorf

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Christian Schwendener läuft für Spenden zugunsten MS-Kranken

«Thurgis RunningGroup» ist aktiv für guten Zweck Vor einigen Jahren ist Christian Schwendener zum Sportler geworden. Genauer bezeichnet wurde er zum Läufer und nimmt jährlich an verschiedenen Volksläufen teil. Bei einer solchen Gelegenheit wurde die Idee geboren, sein Hobby mit einem guten Zweck zu verbinden. Seither «erläuft» Schwendener Kilometer für die MS-Gesellschaft. von Annamaria Ress Gross gewachsen und mit lockerem Schritt kommt Christian Schwendener zum vereinbarten Treffpunkt mit dem «Dorf-Blitz». Der Grund für seinen Spitznamen «Thurgi» wird schon bei den ersten paar Sätzen klar, die er in breitestem Thurgauer Dialekt spricht. Er ist seit vielen Jahren heimisch im Kanton Zürich, besonders sein Wohnort Nürensdorf hat es ihm angetan, wo er mit Frau und zwei Kindern lebt. In seiner Freizeit war er – vorerst um Kontakte zu knüpfen – während 17 Jahren Mitglied in der

Was ist Multiple Sklerose? MS ist eine chronisch fortschreitende, neurologische Erkrankung und betrifft das zentrale Nervensystem (ZNS = Gehirn und Rückenmark). Entsprechend der Schädigung treten unterschiedliche Störungen und Behinderungen auf. Die genaue Ursache von MS ist trotz intensiver Forschung nach wie vor unbekannt. Weiterhin wird ein Zusammenspiel von genetischer Veranlagung und Einfluss durch Umweltfaktoren diskutiert. Es können vielfache Symptome und Behinderungen einzeln oder in Kombination auftreten. Die Störungen betreffen verschiedene Körperfunktionen wie zum Beispiel Seh- und Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen an Beinen, Armen und Händen, Schmerzen sowie Blasen- und Darmstörungen. Viele MS-Betroffene leiden zusätzlich unter grosser Müdigkeit, Sensibilitätsstörungen und Konzentrationsschwächen. (ar)

Guggenmusik Kookaburra. Seit 14 Jahren ist er in der Feuerwehr aktiv.

Vom Lauffieber gepackt Neben Familie und Beruf sei das genug, könnte man denken. Der humorvolle Nürensdorfer aber schüttelt nur den Kopf und gibt lachend zu: «Ja, vielleicht war das damals vor rund acht Jahren eine etwas unbedachte Äusserung, als ich unter Guggenkollegen behauptete, ich könne die Halbmarathon-Strecke am Greifenseelauf mitsamt Kinderwagen locker absolvieren.» Thurgi Schwendener ist ein Mann, der Wort hält und so lief er 2008 seinen ersten Halbmarathon, allerdings ohne Kinderwagen «und nicht ganz so locker, wie ich gehofft hatte», sagt er grinsend bei der Erinnerung daran. Jedoch packte ihn dafür das Lauffieber und so begann er mit der aktiven Teilnahme an diversen Volksläufen in der ganzen Deutschschweiz. Er kommt so auf gut 80 bis 100 Kilometer pro Monat, Läufe und Training inklusive.

Christian (Thurgi) Schwendener läuft viele Kilometer zugunsten MS-Kranken. (zvg)

Krankheit zu erhalten oder zu verbessern.

180 Wettkampf-Kilometer Durch Beispiele von anderen Sportlern wurde Schwendener dazu angeregt, sein Hobby mit dem Einsatz für einen guten Zweck zu verknüpfen. Da er in der Familie mit der Krankheit Multiple Sklerose (MS) konfrontiert ist, fiel die Wahl schnell auf die Schweizerische MS-Gesellschaft. Seine erlaufenen Kilometer dienen nun dazu, Erkrankten und ihren ­Familien die Lebensqualität trotz ­

Peter Schwender (l.) läuft in Thurgis RunningGroup mit. (zvg)

Lauferfolge sind jedoch schöner zu feiern, wenn man dies nicht allein tut. Deshalb gesellte sich bald ein Kollege aus der Feuerwehr dazu und so wurde «Thurgis RunningGroup» geboren. Zusammen laufen Thurgi Schwendener und Peter Schwender inzwischen jährlich je rund 180 Wettkampf-Kilometer. Ihre Begeisterung für den Laufsport und die Unterstützungsidee ist sichtlich ansteckend, denn bereits können sie namhafte Personen im Unterstützungskader auflisten: Nationalrat Hans Fehr (SVP), Nationalrat Thomas Matter (SVP), Nationalrat Matthias Aebischer (SP) sowie zahlreiche Gewerbetreibende aus der näheren und weiteren Region. Die Suche nach Unterstützern sei jedoch nie beendet, verrät Thurgi Schwendener. «Gerade deshalb sind wir auch sehr dankbar für die Möglichkeit, mit der MS-Gesellschaft zusammenzuarbeiten. Die eingegangenen Unterstützungsbeträge werden fein säuberlich auf einem eigens dafür angelegten Konto bei der MS-Gesellschaft zusammengetragen und unser Internet-Link für

alle weiteren Informationen ist ebenfalls ganz einfach zu finden.» Für alle, die sich für eine Unterstützung inte­ ressieren, sind alle Infos auf www. thurgisrunninggroup.ch und www. multiplesklerose.ch/thurgisrunninggroup ersichtlich.

Mitmachen als Ziel Als nächste Anlässe für dieses Jahr stehen noch der Greifenseelauf am 19. September und der 42. BMW-Marathon Berlin auf dem Programm am 27. September, gefolgt vom Wallisellerlauf am 1. November. Wenn alles klappt, ist auch eine Teilnahme am 33. Wiener City Marathon im nächsten Frühling möglich. Und wird für diese Anlässe auch intensiv genug trainiert? Da winkt Thurgi Schwendener ab: «Wir nehmen das Ganze sehr ernst, sind uns aber bewusst, dass wir uns weit entfernt von den Gewinnern bewegen. Wir drehen drei Mal wöchentlich unsere Trainingsrunden und nehmen dann mit Freude am Anlass teil. Nicht gewinnen ist unser Ziel, sondern das Mitmachen.» ◾ www.thurgisrunninggroup.ch www.multiplesklerose.ch


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Die Aufnahmebedingungen im Knabenverein sind lockerer geworden

Nur Junggesellen sind Mitglieder Der Knabenverein Birchwil eröffnete am 31. Juli die Bar traditionell mit dem Dröschschopf Fest in Oberwil. Seit einigen Jahren führt der Knabenverein zudem die Festwirtschaft der Bundesfeier. Der diesjährige Festredner vor zahlreich erschienenem Publikum war der kürzlich pensionierte Gemeindeschreiber Heinz Stauch.

dorf organisiert und gestaltet wird. Wir sind froh, Kurt Schellenberg als erfahrenen Festwirt in unserem Verein zu haben», erzählt der Vereinspräsident stolz.

Der Aufwand lohnt sich

von Yvonne Müller Der Knabenverein feierte 2013 sein 75-jähriges Bestehen. «Wir haben aber eine Urkunde vom Ururgross­ vater eines unserer Mitglieder, in der ein Knabi, also ein Mitglied des ­Vereins, an seinem Hochzeitstag am ­­4. März 1913 verabschiedet wurde. Also muss der Verein mehr als 100 Jahre alt sein. Eine Interessensgemeinschaft, die auch heute noch Tradition hat. Zusammen etwas zu u ­ nternehmen ist das Hauptinteresse unseres Vereines in dem Junggesellen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren sind», erzählt Stephan Neidhart, Präsident des Knabenvereins Birchwil.

Tolle Unterstützung «Wie jedes Jahr wurden wir von den umliegenden Bauern beim Einrichten des Festplatzes für die Bundesfeier beim Dröschschopf unterstützt. Natürlich sind das ehemalige Knabis, die wissen, dass jede Hand gebraucht

Eine Urkunde aus dem Jahre 1913 zur Verabschiedung aus dem Knabenverein. (ym)

wird», erzählt Neidhart weiter. Früher sei der Knabenverein Birchwil ausschliesslich den Birchwiler Junggesellen vorbehalten gewesen. Heute dürften alle ledigen Burschen aus Birchwil, Oberwil, Breitenloo, Obholz, Bühlhof und Steinmüri, die das 16. Altersjahr erreicht haben, mitmachen. Für das übrige Gemeindegebiet und den Kanton Zürich brauche es eine Ausnahmebewilligung. «Wir sind aber viel toleranter geworden, sonst wäre unser Verein vermutlich längst ausgestorben», erklärt der Präsident lachend.

wieder ein volles Haus. DJ Ralf sorgte an diesem Abend für eine gute Stimmung. Der grosse Anlass ist aber die Bundesfeier am 1. August, welche seit einigen Jahren in Oberwil durchgeführt und von der Gemeinde Nürens-

«In diesem Jahr haben zehn Knabis zusammen etwa 96 Stunden gearbeitet, um alles aufzustellen und herzurichten. Dank dem festen Anbau für die Bar und den Gartenplatten, die wir fest verlegt haben, sind wir vom Wetter nicht mehr abhängig. Jetzt ist alles dicht», erzählt Neidhart. Die Gemeinde stelle dem Verein den Dröschschopf zur Verfügung, damit das ganze Material gelagert werden kann. Wasser und Strom sowie der Wagen mit den sanitären Anlagen werden jedes Jahr von der Gemeinde gestellt. Schon jetzt wird wieder für die nächste Bundesfeier geplant und die Knabis hoffen, dass dann wieder zahlreiche Besucher das Fest bereichern. ◾

«Am 31. Juli eröffnen wir traditionsgemäss die Bar mit einer Eröffnungsparty – der Höhepunkt des Jahres für uns. Auch in diesem Jahr hatten wir

Schüler sammeln Abfall ein Dieses Jahr führt die Gemeinde ­Nürensdorf einen «Clean up-Day» für Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufen-Klassen durch. ­ Der Anlass findet am Donnerstag, 10. September von 10 bis 12 Uhr statt. Anschliessend wird ein kleines Mittagessen vom Grill beim Werkhof offeriert. Um 10 Uhr werden die Schüler in der Aula des Schulhauses Hatzenbühl begrüsst und anschliessend in verschiedene Gruppen eingeteilt. Nach dem Fassen des Mate­ rials wie Schutzwesten, Handschuhe, Abfallsäcke und ähnliches wird der

Abfall unter Anleitung eines Mit­ arbeiters der Gemeindewerke bis­ ­ 12 Uhr gesammelt. Ein Anlass für die Bevölkerung findet dieses Jahr nicht statt, trotz nationalen Clean upDays am 11. und 12. September. Einerseits sei die grösste Menge an Abfall im Dorf nach der Winterzeit zu finden, andererseits hat die Gemeinde Nürensdorf ein Projekt gestartet, in welchem unterstützte Personen bei verschiedenen Arbeiten eingesetzt werden, so auch beim Einsammeln von Abfall, wie das Bausekretariat mitteilt. (ar)

Der Drami Nüeri im Appenzellerland Auch dieses Jahr ist der dramatische Theaterverein Nürensdorf (Drami Nüeri) wieder fleissig. Seine Mitglieder sind eifrig dabei, ihren Text auswendig zu lernen und das Bühnenbild nimmt allmählich Gestalt an. Der Verein steht momentan mitten in den Vorbereitungen für einen weiteren Theater-November. Damit dabei der Spass nicht zu kurz kommt, wurde als Abwechslung zur alljährlichen Vereinsreise eingeladen. Erkundet wurde das Appenzellerland vom Hohen Kasten bis zu Flauderei in Appenzell. Obwohl das Wetter nicht mitspielte, war die Stimmung sommerlich warm. Als nächster Event wird der Drami an der Chilbi Nüeri vertreten sein, bevor es dann im November mit den Theatervorstellungen losgeht. Die Akteure auf und hinter der Bühne freuen sich auf zahlreiches Publikum. (e)


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Wolfgang Schilling aus Breite bei Nürens­ dorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ich schätze vor allem die nächtliche Ruhe. Ich schlafe hier einfach hervorragend und das ist mir sehr wichtig. Als Naturfreund finde ich es toll, dass ich einfach aus dem Haus gehen kann und gleich im Grünen bin. Ich bin ein sportlicher Mensch und es freut mich, dass Nürensdorf einiges an sportlichen Tätigkeiten anbietet. Ich möchte gerne neue Menschen kennen lernen. Ursprünglich komme ich aus Deutschland, lebe aber schon über 20 Jahre in der Schweiz. Was mich in der Schweiz immer wieder beeindruckt, ist das schweizerische Verkehrsnetz. Fast jeder Ort in der Schweiz ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das gibt es sonst nirgends auf der ganzen Welt. Was hat Sie geärgert? Ich sass kürzlich im Café beim neuen Dorfplatz in Bassersdorf. Als Landschaftsgärtner kommen mir da fast die Tränen, wenn ich sehe, wie alles mit Teer zugepflastert ist. Abgesehen davon, dass Teer fürchterlich stinkt, sobald er warm wird, finde ich es schade, dass der grosse Platz nicht anders gestaltet wurde. Da hätte es sicher bessere Lösungen gegeben. Wenigstens ein paar Bäume hätten bei den Bänken gepflanzt werden können. Bei so grosser Hitze wie in diesem Sommer setzt sich dort bestimmt niemand hin. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Die im Grossraum Zürich tätige Kibag Re AG besteht seit 2010 in Bassersdorf. Der Werkhof sowie das gesamte Areal am Dorfausgang waren vor allem für die Kiesgewinnung bekannt. Dies ist heute nicht mehr die Haupttätigkeit des Unternehmens, da der Rohstoff spätestens in zwei bis drei Jahren endgültig abgebaut sein wird. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich die Kibag Re AG auf den Muldenservice spezialisiert. «Wir denken heute an morgen und leisten mit der fachmännischen Sammlung und Wiederverwertung von unterschiedlichsten Materialien einen wichtigen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt», so Benjamin Rickli, Leiter Entsorgung bei der Kibag Re AG. Ihm unterstehen 30 Angestellte sowie 35 Chauffeure mit dem entsprechenden Fuhrpark. Zudem bildet die Firma einen Lehrling zum Recyclisten aus. Das Areal dient als grosser Entsorgungs- und Recy­ clingumschlagplatz für jedermann. Sperrgut, mineralische und nicht mineralische Abfälle, elektronischer Schrot sowie alle Arten von Baustoffabfällen werden

bei Kibag Re AG gesammelt, professionell sortiert, verwertet und entsprechend entsorgt oder weiterverkauft. Die anliefernden Lastwagen werden nach der Warenabholung beim Kunden zuerst auf einer Brückenwaage gewogen und anschliessend an den für die Ladung vorgesehenen Entladungsplatz auf dem Werkhof gelotst. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt wird entschieden, was definitiv entsorgt oder wiederverwertet und verkauft werden kann. Neben einer einzigartigen Styropor-Pressmaschine, welche die teilweise sehr voluminösen Verpackungsbestandteile in formgenaue Barren presst, imponiert vor allem auch die grosse Kartonlagerhalle, welche mit einer entsprechenden Spezialmaschine ausgerüstet ist, um Kartonabfälle auf ein einheitliches Mass zu reduzieren. Der Firma steht zudem eine imposante Kunststoffpresse zur Verfügung. Da weniger Volumen mehr Platz auf den abführenden Lastwagen bedeutet, ist dieser Vorgang für alle Materialen ein wichtiger Faktor zur Steigerung der Effizienz und der Profitabilität. Tobias Jäger

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Auf einem Feld zwischen Nürensdorf und Lindau bot sich Ende August dieses ungewöhnliche Bild. Eine Gruppe von Weissstörchen hatte sich das Feld als Futterplatz ausgesucht. Gemäss Auskunft eines Anwohners sei dies das erste Mal, dass sich die Schreitvögel in der Gegend niedergelassen haben. «An einem einzigen Tag konnte ich ganze 30 Tiere zählen», berichtete der Spaziergänger begeistert. Tagsüber stolzierten die Tiere, welche bis zu einem Meter gross werden und eine Spannweite von bis zu zwei Metern haben, auf der Suche nach Nahrung über den Acker und frassen Kleintiere. Ein erwachsener Storch braucht gemäss Fachkreisen täglich etwa 500 Gramm Futter, Jungvögel sogar bis zu 1200 Gramm. In den ersten Wochen werden die Jungen mit Regenwür­ mern, Insektenlarven, Amphibien, Krebstieren, Käfern oder Heuschrecken gefüttert. Später fressen sie dann grössere Beutetiere: Eidechsen, Schlangen, Maulwürfe, Mäuse und auch Schnecken. Die Nacht verbrachten die beeindruckenden Vögel in Sicherheit auf den Dächern der umliegenden Häuser. Marianne Oberlin


Region

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Für Spekulationsblase noch zu früh Anlegen kann so einfach sein. Seit dem Ende der Finanzkrise schneidet jeweils der Aktienmarkt mit der expansivsten Zentralbank am besten ab. Die Liquiditätsflut treibt die Währung des betreffenden Landes tiefer und die Börsen höher.

Dorf-Blitz

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Fotowettbewerb

gewissen Verrücktheit im Markt wie auch die nach wie vor herrschende geldpolitische Sicherheit der Börse stützt vorerst die nicht mehr ganz billigen Aktienwerte und könnte deren Kurse noch höher treiben. Wann, in welchem Umfang und was der Auslöser für eine Korrektur sein könnte, weiss niemand.

Von den Notenbanken um den Ertrag auf Anleihen und Sparguthaben gebracht, suchen immer mehr Investoren Philippe Kaufmann Im Oktober erreichen ihr Heil in riskanteren wir das Ende des dritten Anlageformen – darunter auch in Jahres im Präsidentschaftszyklus in Aktien. Seit März 2009 kennt der den USA. Immer, wenn das Fed in Markt praktisch nur eine Richtung. der Vergangenheit die Wirtschaft Weil die Strategie so gut funktio- stimulierte, geschah das primär im niert hat, scheinen ihr immer mehr dritten Jahr, um die Wahlen im vierInvestoren blind zu vertrauen. ten Jahr zu unterstützen. Sofern unerwartete Hiobsbotschaften aus anFür eine Spekulationsblase braucht deren Wirtschaftsbereichen oder es zwei Zutaten: Eine zu expansive Regionen ausbleiben, kann es Geldpolitik sowie der Glaube der durchaus sein, dass uns ein süsser Investoren, eine neue Ära des kräf- Teil der Börsenhausse noch bevortigen Wachstums und hoher Unter- steht. Doch es ist auch der Schwienehmungsprofiten sei angebro- rigste, weil irgendwann die Zeit chen. Auch hat sich noch nie eine kommt, Adieu zu sagen und bei Blase in den USA gebildet, in der Kursübertreibungen den «BlaKleinanleger nicht in breiter Masse senalarm» auszurufen. Ihre Raiffeisenbank auftraten und ihr Geld in die AktienOberembrach-Bassersdorf märkte warfen. Diese noch ausstePhilippe Kaufmann hende Euphorie, das Fehlen einer

Wo befindet sich dieser Brunnen? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 14. September per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DBAusgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte das Spielhaus auf dem Spielplatz neben der Mösli-Wiese in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Sylvia Riet(dm) mann-Binder aus Bassersdorf.

Familienpostenlauf und Fledermausexkursion Das Elternforum Bassersdorf und der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN nehmen eine Tradition wieder auf: Am Samstag, 5. September, führen sie nach einer mehrjährigen Pause erneut einen Familienpostenlauf durch. Dieser besteht aus fünf Posten, bei denen Aufgaben rund um die einheimische Natur zu lösen sind. Dabei gibt es tolle Preise zu gewinnen. Ziel ist es, sich zusammen mit der Familie draussen in der Natur aufzuhalten und dabei Spass zu haben. Der Anlass richtet sich an Familien mit Kindern ab Kindergarten bis zur 3. Klasse. Kleinere und grössere Geschwister sind ebenfalls willkommen. Die ganze Route ist kinderwagengängig. Start ist zwischen 14 und 15 Uhr beim Aussichtspunkt Ratzenhalden

in der Nähe des Restaurants Châlet Waldgarten in Bassersdorf, das Ziel befindet sich bei der Waldhütte Heidenburg. Dort findet um zirka 16 Uhr

die Preisverleihung statt und das mitgebrachte Essen kann grilliert werden. Die Getränke werden offeriert. Der Anlass wird nur bei gutem Wetter durchgeführt, das Alternativdatum ist der 12. September. Die Infos zur Durchführung finden sich am Tag selber unter www.nbn.ch. Der Anlass ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos.

Fledermaus im Winter Am Freitag, 25. September, führt die Jugendgruppe des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf NBN, die NBN Kids, für Familien mit Kindern die Fledermausexkursion «Wie sich Peter Klaus, die Fledermaus, auf den Winter vorbereitet», durch. Referentin ist die Nürensdorfer Waldkinder-

gärtnerin Heike Niemand. Bei Spiel und Spass erfahren die Kinder viel Wissenswertes über Fledermäuse und ihre Lebensweise. Ausserdem bekommen sie Gelegenheit, den Ultra­schallruf der verschiedenen Arten kennen zu lernen. Die Exkursion führt ins Eigental und dauert rund zwei Stunden. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr beim Parkplatz der Landi an der Kreuzstrasse in Birchwil-­ Nürensdorf. Der Anlass richtet sich schwerpunktmässig an Familien mit Kindern ab der Kindergartenstufe bis zur 3. Klasse, ist aber auch für andere Interessierte offen. Der Anlass findet nur bei gutem Wetter statt, Verschiebedatum ist Samstag, 26. September. Infos zur Durchführung am Tag des Anlasses ab 9 Uhr auf www.nbn.ch. Die Teilnahme ist kostenlos. (e)


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Tag der offenen Tür im Buszentrum Glattal

Blick hinter die Kulissen mit Attraktionen

Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

Vergangenen Dezember nahm die Eurobus Welti-Furrer AG im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel ihr neues Buszentrum in Betrieb. Mitte August lud das grösste regionale Busunterneh­ men in der Region nun die Bevöl­ kerung zu einem Tag der offenen Tür ein. von Reto Hoffmann Das Buszentrum Glattal ist das erste dreistöckige, befahrbare Busdepot der Schweiz. Die Dimensionen sind gigantisch: Das Volumen des Gebäudes ist so gross, wie 80 Einfamilienhäuser. Bis zu 200 Linienbusse und Reisecars können dort auf zwei Stockwerken untergebracht werden. Auf dem Dach können die Chauffeure ihre Fahrzeuge parken. Entsprechend beeindruckt von der Grösse zeigten sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, welche an diesem Samstag die Gelegenheit nutzten, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Auf einem Rundkurs hatten Besucher Gelegenheit, einmal einen Bus selber zu steuern. (Bilder: Reto Hoffmann)

Die Verantwortlichen der Eurobus Welti-Furrer AG haben sich denn auch einiges einfallen lassen, ihren Gästen das Unternehmen auf attraktive Weise näherzubringen. Neben einer freien Besichtigung des gesamten Gebäudes, von der Einstellhalle über die Werkstatt bis zur Leitzentrale, bestand auch die Möglichkeit, verschiedene Busse von innen zu bestaunen. Im Untergeschoss stand zum Beispiel der neuste Gelenkbus, der in der Stadt Zürich als ETH Link

Elternbildungsbörse Die Elternbildungsbörse vom Samstag, 26. September gibt Anregungen für ein attraktives und vielfältiges Elternbildungsangebot. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Angebote, Kursleitende und Referenten kennen. Ausserdem bieten Impulsateliers die Möglichkeit, in drei verschiedene Themen Einblick zu nehmen. Zielgruppe des Anlasses sind diverse Akteure der Elternbildung: Mitwirkende einer Trägerschaft, Mitglieder von Elterngremien (Elternräte, Elternforen), Elternbildnerinnen, Fach-

REPORTERTELEFON

Die beiden FCZ-Spieler Mario Gavranovic (links) und Davide Chiumiento gaben Autogramme.

eingesetzt wird. Im Parterre durfte man in den komfortablen Fahrzeugen von Eurobus probesitzen.

Einmal einen Bus steuern Bei den Besuchern auf besonderes Interesse stiess dabei der neue Mannschaftsbus des Fussball-Clubs Zürich. Als kleine Überraschung waren noch die beiden FCZ-Spieler Mario Gavranovic und Davide Chiumiento anwesend, welche vor dem

Bus Autogrammkarten signierten. Doch die Besucher konnten sich an diesem Tag der offenen Tür auch aktiv betätigen. Zum Beispiel beim Führen eines Pneukrans oder Baggers oder beim selbständigen Steuern eines Busses über einen Rundkurs. Eine von den Mitarbeitenden geführte Festwirtschaft in der unteren Einstellhalle sorgte schliesslich für das leibliche Wohl der Gäste. ◾

Unfallschwerpunkt Autobahnanschluss A1 personen aus den Bereichen Bildung, Soziales, Gesundheit und Integration, Politikerinnen und Politiker sowie weitere. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter dem Onlinelink www.elternbildung.zh.ch/elternbildungsboerse. Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt. Für weitere Fragen steht die Geschäftsstelle Elternbildung unter ebzh@ajb.zh.ch oder Telefon 043 259 79 30 gerne zur Verfügung. (e)

Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden? Dann rufen Sie uns bitte an:

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Seit Jahren gilt die Salomon-HirzelStrasse beim Autobahnanschluss A1 Winterthur Wülflingen als Unfallschwerpunkt. Voraussichtlich noch bis Dezember 2015 werden deshalb Lichtsignalanlagen erstellt, wie das Bundesamt für Strassen Astra mitteilt. Während der gesamten Bauzeit sind ausser einzelnen nächtlichen Teilsperrungen lediglich temporäre Spurverschmälerungen vorgesehen. Im Zeitraum zwischen 2006 und 2012 haben sich in diesem Bereich 190 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle ereignet. Allein im Jahr 2012 zählte man deren 31. Das Bundesamt für Strassen Astra hat aufgrund der erheblichen Unfallgefahr verschiedene Varianten zur Entschärfung geprüft. Dabei hat sich die Errichtung von Lichtsignalanlagen als wirksamste Massnahme auch zugunsten eines sicheren und effizienten Abflusses des Verkehrs von der A1 respektive auf die A1

erwiesen. In der Zwischenzeit liegt die Genehmigung seitens des Bundesamtes für Strassen für die Realisierung der Lichtsignalanlagen vor. Ebenfalls abgeschlossen ist die Vergabe der Bauarbeiten sowie der Installation der Betriebs- und Sicher­ heitsausrüstungen. Die Arbeiten für die Realisation der Lichtsignalan­ lagen dauern bis Dezember 2015. Während der rund viermonatigen Erstellung der Lichtsignalanlagen zwischen 12. August und Dezember 2015 werden einzelne Fahrspuren auf der Salomon-Hirzel-Strasse tagsüber auf 3,5 Meter verschmälert. In einigen wenigen Fällen sind Nachtarbeiten mit Teilsperrungen vorgesehen, wobei jeweils ein Verkehrsdienst zum Einsatz gelangt. Der A1-Anschluss Winterthur Wülflingen und die Salomon-HirzelStrasse bleiben, bis auf kurze Unterbrüche, durchgehend für den Ver(e) kehr offen.


Gesundheit

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Dorf-Blitz

08/2015

Gesund durch das Jahr mit Heilpflanzen Im September werden Kräuterkundige wieder nach einer berühmten und sehr wirksamen Wurzel graben: Der Baldrianwurzel. Fast jeder kennt den durchdringenden, typischen Geruch, den Katzen besonders lieben. Daher auch die volkstümlichen Namensgebungen Katzenkraut, Katzenwurzel, Tollerjan oder Katzengeil. Der aktuelle Name verweist auf Baldur, den germanischen Gott des Lichtes. Nach altem Volksglauben handelt es sich beim Baldrian um eine Elfenpflanze. Mondgeister sollen in heller Nacht um sie tanzen. Nichts Dunkles und Schweres ist an ihr zu finden. Ihr

Wuchs ist ausgesprochen elegant und die weiss-rosafarbenen Blüten vermitteln den Eindruck, sie würden von sich aus leuchten. Schon die Griechen und Römer kannten und beschrieben den Baldrian. Hildegard von Bingen schätzte ihn als Mittel gegen Gicht und Seitenstechen. Nur seine beruhigenden Eigenschaften waren weniger bekannt und wurden erst später entdeckt. Christoph W. Hufeland, ein Pionier der Naturheilkunde um 1800, erkannte die beruhigende und nervenstärkende Wirkung. Die Baldrianwurzel enthält sehr wertvolle Inhaltsstoffe wie Isovaleriansäure (vor allem nach der einjährigen Lagerung),

ätherische Öle, Alkaloide und ­Valerianaepoxytriester mit beruhigender und krampflösender Wirkung. Ein Extrakt kann bei allen Formen von Nervosität angewendet werden. Es baut Spannungsund Erregungszustände ab und gleicht sie aus, was zu einem g­ uten Schlaf führt. So ist Baldrian der Schlüssel zur Ruhe, ohne dabei schläfrig oder betäubend zu wirken wie synthetische Schlafmittel. Für eine optimale Ergänzung der Wirkeigenschaften bietet sich eine Kombination mit Argentum metallicum, Goldmohn, Klatschmohn und Zink an. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Region

08/2015

Kunststoffe recyceln statt verbrennen

Verminderung von Haushaltsabfall durch Sammelsäcke Immer wieder stellt sich für die Konsumenten bei der Abfalltrennung die Frage, wie mit Kunststoff umgegangen werden soll. Eine neue Lösung mit Sammelsäcken bietet die Kibag Re AG in Bassersdorf in Zusammenarbeit mit lokalen Geschäften an. Kunststoff gelte als Hightech-Material im Recycling und sei zu schade für den Einmalgebrauch. Trotzdem gelangen in der Schweiz noch immer über 80 Prozent aller Kunststoffe in die Kehrichtverbrennung, wie die Kibag Re AG aus Bassersdorf in einer Mitteilung Mitte August schreibt. In Zusammenarbeit mit lokalen Geschäften wird deshalb neu für die Region Bassersdorf die Sammlung von gemischten Haushaltskunststoffen via Sammelsack lanciert. 13 Kies- und 22 Betonwerke, 17 Baubetriebe sowie Recycling- und Entsorgungsunternehmen gehören zur Schweizer Gruppe der Kibag, die schwergewichtig in den drei Geschäftsbereichen Baustoffe, Bauleistungen sowie Umwelt und Entsorgung tätig ist.

Erdöl einsparen Vier Fünftel aller Kunststoffe würden in der Schweiz auch heute noch in der Kehrichtverbrennung landen, wo sie durch die Verbrennung immer auch eine Materialvernichtung bedeute. Recycling sei aus ökologischer Sicht die sinnvollste Verwertungsart, besonders hinsichtlich der Ausbeute an gebundener Energie und Material, so die Kibag. Verschiedene Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich die Umweltbelastung mit der Wiederverwertung von Kunststoff um 40 bis 80 Prozent reduzieren lässt. Denn für die Herstellung von rezykliertem Kunststoff benötige man nur halb so viel Energie wie für Neukunststoff. Bis zu drei Liter Erdöl pro Kilogramm Kunststoff würden sich so einsparen lassen. Somit werde aus einem einzigen gefüllten 60-Liter-Sammelsack durchschnittlich 1,4 Kilogramm hochwertiges Regranulat gewonnen, was einer Einsparung von 3,5 Kilogramm Erdöl entspreche.

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Unihockey-Turnier ZU-Cup 2015 Der Zürcher Unterländer-Cup ist ­eines der wichtigsten regionalen Unihockey-Vorbereitungsturniere kurz vor Saisonstart. Bereits zum vierzehnten Mal findet am Samstag, ­ 12. September und Sonntag, 13. September der «ZU-Cup» in der Sporthalle Hatzenbühl in Nürensdorf statt. Auch in diesem Jahr ist es den Organisatoren von Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf (UBN) gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen.

Die Initianten für die Sammelsäcke: (v.l.) Benjamin Rickli, Kevin Feierabend und Roger Bösch. (zvg)

Abfallvolumen verringern Ab diesem Sommer bietet die Kibag Re AG neu die Sammlung von gemischten Haushaltskunststoffen via 60-Liter Sammelsack für Haushalte in der Region an. Die Sammelsäcke können für 2 Franken bei Brunner GmbH Eisenwaren in Bassersdorf und Getränke Bösch AG Nürensdorf und Dietlikon sowie bei der Kibag Re

Was gehört in den Sammelsack? • Folien jeglicher Art: Tragetaschen, Plastiksäckli, Zeitschriften- und Schrumpffolien von Getränken, Verpackungsfolien • sämtliche Plastikflaschen für Getränke, Öl, Essig, Shampoo, Putzmittel, Weichspüler • Tiefziehschalen: Eier- und Guetzliverpackungen, Fleischschalen • Eimer, Blumentöpfe, Kübel, Joghurtbecher • Lebensmittelverpackungen für Aufschnitt, Käse und ähnliches • Getränkeverbundkartons (Tetrapak) • Aus Pet werden nicht nur Getränkeflaschen hergestellt, sondern auch diverse Behälter, Lebensmittelverpackungen, Fla­

AG in Bassersdorf gekauft und wieder abgegeben werden. Das Abfallvolumen beim Hauskehricht solle dadurch bis zur Hälfte verringert werden, weil fast alle Arten von Hauhaltkunststoff im gleichen Sammelsack gefüllt werden können (siehe Box), hoffen die Initianten Benjamin Rickli (Kibag Re), Kevin Feierabend (Brunner GmbH) und Roger Bösch (Ge(ar) tränke Bösch AG).

schen für Shampoo und Essig. Die Pet-Hohlkörper im Sammel­ sack werden beim Sortieren getrennt und gelangen dann zurück in den Pet-Kreislauf. Deshalb können diese Pet-Verpa- ckungen auch im Haushaltskunststoffsammelsack gesammelt werden Pet-Getränkeflaschen sollten jedoch nach wie vor über die bereits existierenden Sammelkanäle ent­sorgt werden.

Was gehört weiterhin in den Kehrichtsack? • stark verschmutzte Verpackun­ gen von Grillwaren (Marinade) • Verpackungen mit Restinhalten • Spielzeuge, Gartenschläuche oder ähnliches

Am Samstag stehen neben der Heimmannschaft von UBN unter anderem folgende U21-Teams im Einsatz: Red Lions Frauenfeld, Zürcher Oberland Pumas, Kloten Bülach sowie der UHC Laupen. Für das Herrenturnier vom Sonntag haben sich nebst unserem Herren 1. Liga-Team folgende Mannschaften angemeldet: Jump Dübendorf, UHC Herisau, UHC Elch Wangen-Brüttisellen, UHC Limmattal und der Titelverteidiger Bülach Floorball. Das Turnier beginnt jeweils um 9 Uhr. Gespielt wird in zwei DreierGruppen. Die Finalspiele finden voraussichtlich um 15.15 Uhr statt. Mit dem Betrieb einer Cafeteria wird für das leibliche Wohl der Zuschauer an diesem Anlass gesorgt sein. (e)

Neue Beratungszeiten Die Mütter- und Väterberatung Bassersdorf/Nürensdorf ändert ihre Zeiten: Seit 1. September sind diese wie folgt: Bassersdorf Spitexzentrum Breitipark, Breitistrasse 38: jeden 2., 3., 4., 5. Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr ohne Anmeldung. Nürensdorf Zentrum Bären, Alte Winterthurerstrasse 49: jeden 1. Donnerstag im Monat 9.30 bis 11.30 Uhr ohne Anmeldung; jeden 3. Donnerstag im Monat von 9.30 bis 11.30 Uhr mit Terminvereinbarung. (e)


Region

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Dorf-Blitz

08/2015

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Dorfplatz Bassersdorf Als Anwohner des Dorfplatzes in Bassersdorf erlaube ich mir ein paar Gedanken zur Platzgestaltung: Das Wasserbecken erfordert aus meiner Sicht einen enormen Personalaufwand durch die Gemeinde für Reinigung, Wartung und Überwachung. Der Wasserüberlauf zum Coop verschmutzt den Teerbelag. Passt eigentlich nicht zum Erscheinungsbild eines Dorfplatzes. Lösungen in den Städten Bern, Zürich und Chur zeigen, wie man mit Steinplatten solche Wasseranlagen ästhetisch schön und wartungsfreundlich gestalten kann. Bei heissem Sonnenschein sitzen alle Besucher auf dem Mauervorsprung bei der Migros. Die schönen Parkbänke an der Sonne sind frei und unbenutzt. Es

ist zu heiss und kein Baum oder Sonnenschirm ist da, um Schatten zu spenden. Welche Ideen standen wohl hinter der heutigen Umsetzung? Es hätte hier sicher noch einigen Platz für Optimierungen. Bei der heutigen Lösung sieht es eher so aus, als hätten hier die Auftraggeber, Planer und Architekten, eine optimale Lösung für den Dorfplatz gesucht, damit dieser drei bis vier Mal pro Jahr für Festzelte und Installationen einfach genutzt werden kann. Eigentlich schade, denn mit Bepflanzung, Schattenspendern und zusätzlichen Sitzgelegenheiten (könnten auch mobil sein) würde der Dorfplatz in Bassersdorf zum idealen Treffpunkt für alle – das ganze Jahr über!

Markus Geissbühler, Bassersdorf

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)

Ganze Aufregung umsonst «Zigeuner in Hakab…». Wie ein Lauffeuer machte diese Meldung vor Kurzem die Runde im Dorf. Gleichzeitig kamen auch die ersten negativen Wortmeldungen. Ich war wirklich empört, was da alles geredet und geschrieben wurde, bevor sie überhaupt da waren. Gleichzeitig hatte ich Bilder vor mir, von verlassenen Openair-Geländen oder von Feuerstellen, bei denen der Abfall herum liegt, obwohl Abfallkübel angebracht sind. Einfach mal so, zum Mitdenken! So ging ich spontan zu diesen Fahrenden zu Besuch, ganz allein. Empfangen wurde ich von einer Schar sauber gekleideten Kindern, die mir alle gleichzeitig die Hand geben wollten. Sie begleiteten mich zum ersten Wohnwagen, wo ich anklopfte und freundlich zum Kaffee eingeladen wurde. Nachdem ich versichert hatte, dass ich nicht von der Presse sei, unterhielten wir uns – teils in Hochdeutsch, teils in Französisch. Die erste Frage meines Gesprächspartners war, warum so schlecht über die Fahrenden geschrieben und gesprochen werde – vor ihm lag aufgeschlagen eine Boulevard-Zeitung mit reisserischen Titelzeilen. Was sollte ich dazu sagen, ich schämte mich! Mein nächster Besuch galt dem Pastor. Er war an der Arbeit, schliff gerade einen Fensterladen, um ihn neu zu streichen. Wir kamen ins Gespräch und ich vermutete, er sei auch eine Art «Chef». Er erklärte mir, dass sie Christen seien und jeden

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Tag Andacht halten würden und dass er mit unserem Pfarrer am nächsten Sonntag die Predigt halten werde. Er unterrichte auch die Kinder, wenn die Gruppe jeweils mit den Wagen unterwegs sei. Immer mehr Männer gesellten sich zu uns und beteiligten sich so gut es ging am Gespräch. Sie sind aus Überzeugung Fahrende, seit sie denken können. Sie hätten wohl gerne Arbeit. Sie jedoch zu überzeugen, dass dies nicht möglich sei, wenn sie immer weiter zögen und dass wir Schweizer nicht alle reich seien, war schwierig zu übermitteln. Am Ende unseres Gesprächs erklärte mir der Pastor, dass sie alles immer bezahlt hätten und nie Schulden hinterlassen. Mit einem herzlichen Adieu wurde ich verabschiedet, meinerseits wünschte ich gute Fahrt. Von den Kindern verabschiedete ich mich mit Süssigkeiten. Dann machte ich mich auf den Heimweg mit vielen positiven Gedanken über Menschen, die ganz anders leben als ich und trotzdem glücklich und fröhlich sind sowie von Kindern, die unbeschwert ihren Tag verbringen. Ich wünsche mir, dass diese Menschen immer einen Platz finden, wo sie kurz rasten können und sie willkommen sind, einfach weil sie Menschen sind. Nun sind sie weiter gefahren und – wie Rolf Schärer sagte – alles ist in bester Ordnung und alles bezahlt. Die ganze Aufregung war umsonst! Ruth Meyer-Morf, Nürensdorf

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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

08/2015

37

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Sa

05.09.

08.00 – 16.00

OK Flohmarkt

Flohmarkt

Parkplatz altes Dorfschulhaus

Sa

05.09.

14.00 – 17.00

NBN Kids + Elternforum Ba

Familienpostenlauf, Spiel und Spass im Wald

Infos: www.nbn.ch

So

06.09.

11.00 – 17.00

Kimi Krippen AG

Sommerfest

Schulhaus Geeren, Opfikonerstr. 25

Mi

09.09.

18.30 – 21.30

Gemeinderat

Workshop 2 – «Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030»

Sportanlage bxa

Sa – Di

10.09. – 13.09.

18.11 – 18.11

Jugendarbeit

Aktion 72 Stunden – Jugendliche setzen gemeinnützige Projektideen um

Bassersdorf

Sa

19.09.

09.00 – 12.00

Elternforum Ba

Kinderkleiderbörse

Kath. Kirchgemeindehaus

Sa

19.09.

13.30 – 16.30

Kamp. Hochaltrigkeit

Tag des Friedhofs – nur bei trockener Witterung

Friedhof Bachtobel, Bergstrasse

Sa

19.09.

18.30 – 20.30

Naturschutz Ba/Nü (Kids)

Fledermaus-Exkursion

Infos: www.nbn.ch

Mi

23.09.

14.30 – 15.00

G. Dübendorfer / S. Disch

Kasperli-Theater für Kinder ab 3 Jahren

JAM, Klotenerstrasse 3

Do

24.09.

18.30 – 21.30

Gemeinderat

2. Planungswerkstatt «Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030»

bxa, Grindelstrasse 20

Fr – Di

25.09. – 29.09.

Gemeinn. Frauenverein

Secondhandbörse

Bungertstube, Öffnungszeiten: www.frauenverein-bassersdorf.ch

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Sa

05.09. (12.09.)

14.00 – 17.00

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids + Elternforum Ba)

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba, Familienpostenlauf, Spiel u. Spass im Wald mit anschl. Infos: www.nbn.ch oder Preisverteilung und Bräteln Elternforumbassersdorf.ch

Di

08.09.

Pol. Gemeinde

Jungbürger-Feier

Do

10.09.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Samariterverein: Anatomie

Schulhaus Chapf

Mi

16.09.

14.00

Frauenverein

Lotto-Nachmittag

Gemeindesaal

Sa

19.09.

09.00 – 11.00

Sylvie Kessler

Kinderkleider- und Spielwarenbörse mit Kinder­ flohmarkt und Bibliotheksverkauf

Gemeindesaal

Sa

19.09.

18.30 – 20.30

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids)

Exkursion: «Wie sich Peter Klaus, die Fledermaus, auf den Winter vorbereitet» mit Heike Niemand

PP Landi, Kreuzstrasse Infos: www.nbn.ch

Do

24.09.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Nothilfe-Refresher für jedermann

Schulhaus Chapf

Fr

25.09.

19.00

Tennisclub

Tennis-Jass-Cup

Tennisplätze Clubhaus Brütten

Sa

26.09.

20.00

Kulturkommission

«Willi Näf» Satirisches Kabarett vorgetragen im typischen Ausserrhoder Dialekt

Gemeindesaal

Sa-So

26.09. – 27.09.

Damenriege

Turnfahrt

Sa-Sa

26.09. – 03.10.

Altersforum Brü

Senioren-Ferien in Aeschi ob Spiez

Aeschi ob Spiez

Mo

28.09.

Frauenverein

Vortrag «Wickel» von Kathrin Cirillo

Gemeindesaal

18.30 – 20.30

Ort/Kontakt


Veranstaltungen

38

Dorf-Blitz

08/2015

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

05.09.

14.00 - 16.00

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum

Sa

05.09. (12.09.)

14.00 – 17.00

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids + Elternforum Ba)

Familienpostenlauf, Spiel und Spass im Wald mit anschl. Preisverleihung und Bräteln

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba, Infos: www.nbn.ch oder Elternforumbassersdorf.ch

Sa – Mo

05.09. – 07.09.

Gemeinde und Vereine

Dorf-Chilbi, diverse Anlässe, Details siehe Inserat im Nürensdorfer-Teil

Hinterdorfstrasse

So

06.09.

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum

Mo

07.09.

Pol. Gemeinde

Begrüssung Neuzuzüger

Gemeindehausarena

Do

10.09.

09.30

Nüeri-Netz

Morgen-Kafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Do

10.09.

10.00 – 12.00

Gemeinde

Clean-up-Day mit Schülern/innen der 3. Oberstufe

Aula Schulhaus Hatzenbühl

Fr

11.09.

20.15

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Herbstserenade

Kapelle Breite

Sa

12.09.

Werkabteilung Nü

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa – So

12.09. – 13.09.

Gem. Chor Ob/Bi

Reise-Weekend

Bad Ramsach BL

Sa – So

12.09. – 13.09.

09.00

Unihockey Ba/Nü (UBN)

Zürcher Unterländer Cup (Unihockey)

Turnhalle Schulhaus Hatzenbühl

Mi

16.09.

10.00

Nüeri-Netz

Spaziergang

Infos www.nueri-netz.ch

Sa

19.09.

10.00

Nüeri-Netz

Tagesausflug

Infos www.nueri-netz.ch

Sa

19.09.

18.30

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids)

Exkursion: «Wie sich Peter Klaus, die Fledermaus, auf den Winter vorbereitet» mit Heike Niemand

PP Landi, Kreuzstrasse Infos: www.nbn.ch

So – Mo

20.09. – 21.09.

FC Ba

FCB Wanderung

Do

24.09.

18.00 – 19.30

Bibliothek

Donnerstagstreff: «Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf

Bibliothek, Anmeldung erwünscht

Sa

26.09.

09.00 – 11.00

Elternrat

Kinderkleiderbörse

Mehrzweckhalle Schulhaus Ebnet

11.00 – 13.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

08/2015

39

Jeden Mo

09.15 – 10.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Mi

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nürensdorf

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Ajuga Mirjam Eberts­häuser Tel. 079 626 45 10

Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Musikveranstaltung im Clubhaus

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

☎

Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Treffpunkt

40

Dorf-Blitz

08/2015

digital world

internet apps and links gegen langeweile

Wer kennt das nicht: Draussen regnet es in Strömen, im Fernsehen folgt eine seichte Unterhaltungssendung auf die Nächste, und das Lieblingsbuch wurde bereits zu oft durchgeblättert. Wer sich vor Langeweile kaum noch retten kann, dem bietet die Seite «1001spiele.de» Abhilfe. In zehn Kategorien wie «Abenteuer», «Denksport» oder «Tieren» sind Hunderte von Gratisspielen zu finden, die sich ohne Anmeldung gleich ausprobieren lassen. Um sich in der immensen Auswahl besser zu Recht finden zu können, verfügt die Website über eine Suchfunktion, sowie über eine Liste der meistgenutzten Spiele. Ein spassiger Zeitvertreib für Gross und Klein!

www.1001spiele.de für literaturbegeisterte

«Sparknotes» lässt nicht nur Schüler- und Studentenherzen höher schlagen, sondern begeistert auch Literaturfans im Allgemeinen. Die Webseite bietet Zusammenfassungen und Interpretationen von Lyrik, Prosa und Dramatik aller Epochen: Von Shakespeare über Oscar Wilde bis hin zu moderner Literatur hat die Seite alles zu bieten. Die Zusammenfassungen beinhalten Beschreibungen von Charakteren, eine Inhaltsübersicht, sowie Themen und Motive des Werkes. Zudem gibt es bei vielen Zusammen­ fassungen ein kurzes Video, welches die wichtigsten Kernpunkte zusammenfasst. Am Schluss kann das neu erlernte Wissen in einem kurzen Quiz auch noch getestet werden. So macht Lernen Spass!

www.sparknotes.com servietten-kunstwerke

Ob bei Hochzeiten, Geburtstagen, an Weihnachten oder einem Abendessen mit Freunden, eine ­elegante Tischdekoration kommt immer gut an. Dabei kann man neben Dekoration und Geschirr im Besonderen auch mit schön gefalteten Servietten punkten. Ganz einfach ist das Falten jedoch nicht, glücklicherweise findet der Origami-Anfänger auf «www.servietten-falten.at» einfache Anleitungen zur Herstellung unterschiedlichster Servietten-Kunstwerke. Vom schlichten Fächer bis zur filigranen Seerose steht hier alles zur Verfügung. Die Anleitungen sind alle mit Bildern und Texten hinterlegt und lassen sich so gut Schritt für Schritt nachvollziehen. Der schicken Dinnerparty steht also nichts mehr im Weg.

für quizfans

«sporcle.com» ist eine Webseite für Quizfans. In über 15 Kategorien, die sich von Sport über Musik bis hin zu Religion erstrecken, kann man sein Wissen auf die Probe stellen. Bei den Rätseln, die es zu lösen gibt, kann es sich um Multiple-Choice, Zuordnungs- oder Denkaufgaben handeln, die man innerhalb einer bestimmten Zeit zu lösen hat. Wenn man einen kostenlosen Account erstellt, kann man zudem gegen andere registrierte Teilnehmer spielen oder selbst ein Quiz erstellen und damit die riesige Auswahl an Fragen und Aufgaben ergänzen. Für hartgesottene Fans gibt es ausserdem noch den «Sporcle Store», bei dem man sich T-Shirts, Stickers oder Trinkbecher bestellen kann.

von experten lernen

www.servietten-falten.at

www.sporcle.com

Das Internet ist längst nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken und hat beinahe alle Lebens­ bereiche verändert. Nebst dem Onlineeinkauf und dem Onlinestudium kann man sich heutzutage mithilfe von Wikipedia und co. sogar selbst diagnostizieren. Mit «frag-den-professor.de» ziehen Professoren verschiedener Hochschulen diesen Trend nach. Auf der Seite können Videos von Fach­ personen aus unterschiedlichen medizinischen Gebieten angeschaut werden, in denen typische Fragen zum jeweiligen Fachgebiet beantwortet werden. Die Plattform möchte dabei gewährleisten, dass keine Halbwahrheiten, sondern fachkundige Information zur Verfügung gestellt wird. Eine Seite für alle, die etwas mehr wissen wollen.

www.frag-den-professor.de

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf-Blitz August 2015 by dorfblitz - Issuu