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Dorf-Blitz April 2018

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Nr. 4 26.04.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Grosse Verluste bei den Eschen

Virus Sechseläuten

Daniela Trafelet arbeitet am Zürcher Sechseläuten bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Ämtern mit. Trotz der vielen Arbeit hat sie ihr Herz an dieses Frühlingsfest verloren und freut sich jedes Jahr auf diesen Höhepunkt im Familienkalender. Seite 4/5

Zweiter Wahlgang nötig Die Erneuerungswahlen haben in Bassersdorf zu einigen Veränderungen im Gemeinderat geführt. Mit einer hauchdünnen Differenz verpasste die amtierende Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler das absolute Mehr und muss sich einem zweiten Wahlgang stellen. Jetzt erwägen auch weitere Kandidaten eine Kandidatur. Seite 9

Winziger Pilz mit grosser Wirkung In den Dorf-Blitz-Gemeinden fallen vielen Spaziergängern die lichten Wälder auf, die fast an die Zeiten des Lothar-Sturmes erinnern. Die Eschenwelke grassiert überall in Europa und macht auch vor den Wäldern in der Region nicht Halt. Sorgen bereitet die schnelle Ausbreitung. von Susanne Gutknecht Es ist ein trauriges Bild, das sich den Spaziergängern in einzelnen Wäldern im Dorf-Blitz-Gebiet zeigt: Viele aufgeschichtete Eschen und stark ausgelichtete Wälder. Es sieht fast so aus wie 1999 nach dem Sturm Lothar, der zu einer grossen Ausdünnung der Wälder führte. Dieses Mal ist der Auslöser jedoch ein Pilz, der den harmlosen Namen «Falsches

Weisses Stengelbecherchen» trägt und erstmals 2008 in der Schweiz nachgewiesen wurde. Seither hat sich der Pilz rasant verbreitet und bringt massenweise Eschen zum Absterben. Bassersdorfs Förster Güst Erni ergänzt: «Europaweit ist die Eschenwelke mittlerweile ein grosses Problem. Man rechnet damit, dass 90 bis 95 Prozent von allen Eschen verschwinden werden. Definiert ist nur nicht, von welchem Zeitraum wir sprechen.» Der Pilz befällt nur Eschen und führt dazu, dass der Baum krank wird. Zunächst sterben junge Seiten- und Endtriebe in der Krone des Baumes. Der Pilz schädigt jedoch nicht nur die Blätter, sondern auch die Rinde und verursacht eine sogenannte Nekrose. Sobald diese Nekrose sich genügend

um den Stamm oder Zweig ausgeweitet hat, wird die Wasser- und Nährstoffversorgung der höher gelegenen Pflanzenteile unterbrochen und die Esche welkt dahin. Dies ist dann auch für Laien gut sichtbar in den Wäldern.

Ostasiatischer Eindringling Der Pilz stammt ursprünglich aus Ostasien und seit Anfang der 1990er Jahre hat er sich von Polen aus immer weiter in Europa ausgebreitet. Geholfen hat ihm der Wind: Die Pilzsporen sind sehr leicht und werden mit dem Wind grossflächig verteilt. Selbst vor den Alpen macht er nicht halt, sondern überwindet diese Barrieren mü-

Fortsetzung auf Seite 2

Dürftige Teilnahme Die ausserordentliche Gemeindeversammlung in Brütten konnte nur gerade 34 Personen in die Mehrzweckhalle locken. Die Traktanden wurden demnach zügig vorgestellt und mehrheitlich einstimmig angenommen. Seite 27

Ausgabendiszplin gefordert Nun haben auch die Nürensdorfer entschieden, wie sie mit dem Verwaltungsvermögen verfahren wollen bei der Einführung des HRM2-Modelles. Seite 35

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

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Säuberlich aufgeschichtet warten die gefällten Eschen auf den Abtransport zum Verkauf. (Fotos: Susanne Gutknecht)


Thema des Monats

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Spitze Feder

lichen Mikrouniversum ein Bild davon zu machen, was sich in den letzten Jahren alles um uns herum verändert hat. Die Videokassette wurde zur DVD und anschliessend zum DownloadArtikel. Das Handy löste nicht nur die Telefonkabine auf der Strasse ab, sondern unter anderem auch das Portemonnaie, die Agenda und das Taschenbuch.

Wer von uns Normalsterblichen hat wirklich bereits verstanden, worum es bei der digitalen Transformation geht? Um das Spektrum ansatzweise nachvollziehen zu können, ist es zwingend notwendig, sich im persön-

Das alles geschah – aus evolutionstechnischer Sicht – in einem kurzen Zeitraum von ungefähr 30 Jahren. Diese erfolgreichen Produktewandlungen sind Zeugen einer voranschreitenden, digitalen Transformation der Gesellschaft. Und wenn Ende dieses Jahres die ersten Quantum-Computer die

helos. Brüttens Förster Felix Holenstein sieht darin auch ein Zeichen der Zeit: «Die Auswirkungen der Globalisierung zeigen sich auch in der Natur. Es wäre vermessen anzunehmen, dass der weltweite Austausch sich nur auf Güter beschränkt.» Schon länger ist bekannt, dass durch den Güterverkehr auch fremde Bakterien, Pilze und gar Kleinsttiere wie Käfer eingeschleppt werden und sich hier rasant ausbreiten und die heimischen Pflanzen und Tiere bedrohen.

immer grösser werdenden Probleme mit solch invasiven Bedrohungen: «Die menschliche Gier macht vor nichts Halt. Leider gibt es immer noch viele Reisende, die in fremden Ländern in einem Gartencenter oder auch in der freien Natur etwas sehen, was ihnen gefällt und es dann in die Schweiz für ihren Garten mit nach Hause nehmen. Sie sehen nur die schöne Pflanze, aber nicht das Gefahrenpotential, das dahintersteckt.»

Regeln missachten

Güst Erni ergänzt, dass die Pflanzeneinfuhr eigentlich strikten Regeln unterliege und angemeldet werden müsse. So ist die Liste der Pflanzen, die nicht in die Schweiz

Tobias Jäger

Güst Erni sieht auch die Unwissenheit und Unachtsamkeit der Menschen als eine der Ursachen für die

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten

Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Industrie revolutionieren werden, reibt sich manch ein geistiger Slow-Worker verwundert die Augen, als hätte auch dieser Fortschritt nicht vorausgeahnt werden können. Der grosse Unterschied zu früher ist einzig und allein die wahnsinnige Geschwindigkeit, mit welcher sich die Technologie verändert. Viele bekannte Onlineshops bauen bereits heute ihre Erkenntnisse über das Kundenkaufverhalten kontinuierlich aus. Dies zu einem grossen Teil basierend auf von Blockchain gesammelten Daten. Der gläserne Kunde ist somit bereits Realität und es führt wohl kein Weg daran vorbei, dies über kurz oder lang so zu akzeptieren. Es steht ledig-

eingeführt werden dürfen, bereits sehr lang und hat bekannte Pflanzen darunter wie Rosen, Reben oder Zitrusgewächse. Fachleute des Pflanzenschutzinspektorats von Agroscope und der Eidgenössische Pflanzenschutzdienst empfehlen, strikt auf Pflanzen als Feriensouvenir zu verzichten. Wer das nicht will, solle für kontrollpflichtige Pflanzen ein Pflanzenschutzzeugnis vorweisen, das im Ausfuhrland besorgt werden müsse. Felix Holenstein ärgert sich auch über illegal entsorgten Abfall im Wald. «Gerade eben bin ich an einer Stelle auf mehrere Büsche gestossen, die ein Gartenbesitzer ausgerissen und hier entsorgt hat.» Solche Aktionen ver-

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lich die freiwillige Entscheidung an, diese Tatsache für sich zu nutzen oder sich dagegen zu wehren. Hierbei hilft vielleicht ein Zitat des deutschen Kaisers Wilhelm II, welcher Anfang des 20. Jahrhunderts noch selbstsicher sagte: «Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.» Wer erkennt sich in dieser Aussage? Sollte das Automobil tatsächlich ein Hype gewesen sein, genauso wie die digitale Transformation heute? Das glaube ich auch nicht. Entziehen kann sich dieser Entwicklung daher wohl niemand. Ausser man entscheidet sich für ein Einsiedlerleben in Zentralschweizer Höhlen. Tobias Jäger

urteilen die beiden Förster aufs Schärfste, sind sie doch eine Quelle für ungehemmte Ausbreitung von invasiven Erregern. Die Esche ist nach der Buche die zweithäufigste Laubholz-Baumart – oder war es zumindest vor der Eschenwelke. Damit erklärt sich auch ihre ökologische und ökonomische Bedeutung. Diese wird von beiden Förstern bestätigt: «Die Esche ist ein hervorragender Rohstoff in guter Qualität.» Das Holz sei fest, aber auch elastisch und eignet sich als Möbeloder Parkettholz genauso wie für Sportgeräte. Der Davoser Schlitten ist ein typisches Produkt aus Eschenholz.

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Redaktion ·  Susanne Beck ·  Urs Burger ·  Tim Ehrensperger ·  Marianne Flotron ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Fabian Rahm ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Rosmarie Schmid ·  Astrid Steinbach

Produktion ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Telefon 071 913 47 58 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 31. Mai 2018.

Auflage 24. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Dorf-Blitz 04/2018

Thema des Monats Schach zu halten, so das WSL auf Anfrage. Derzeit laufen Versuche, in denen die Forschenden die genetische Vielfalt des Virus untersuchen und testen, wie stark dieses die Entwicklung des Pilzes eindämmen kann. Als mittelfristiges Ziel wollen die beiden Forschungsgruppen eine Methode entwickeln, mit der sie das Eschentriebsterben biologisch bekämpfen können.

Mit Spezialmaschinen werden die Eschen aus dem Waldstück geschnitten mit möglichst geringer Beeinträchtigung des Waldbodens.

Grosse Gefahr Im Brüttener Wald, entlang der Zürcherstrasse, mussten viele kranke Bäume Mitte April geschnitten werden, rund 500 Kubikmeter. Im ganzen Gemeindewald waren es gar 1500 Kubikmeter. Förster Holenstein fällte den Entscheid aus Sicherheitsgründen: «Entlang dieser Hauptstrasse und als ein beliebter Wald für Erholungssuchende ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Die kranken Bäume sind nicht mehr standfest und können bei starkem Wind umkippen.» Die Gefahr, einen Personenschaden zu erleiden, weil ein Baum unverhofft umkippt, sei zu gross. Dieses Risiko wolle die Gemeinde nicht eingehen, ergänzt auch Gemeinderat Beat Lanz, verantwortlicher Ressortleiter. Ein weiterer Aspekt ist der Wertverlust, der mit dem grossen Ausfall der Eschen in den Kassen der Gemeinde abgebildet werden wird. Die kranken Eschen sind auch anfällig auf sekundäre Krankheiten oder Befall durch andere Pilze oder Bakterien. So sieht man öfter zusätzlich zum Eschenpilz einen Hallimaschbefall, der sich an der Stammbasis breit macht und den Baum zusätzlich schwächt. Der Hallimasch führt jedoch auch zu Verfärbungen des Holzes, was wiederum einen Einfluss auf den Preis hat, den man beim Verkauf erzielen kann. Felix Holenstein hierzu: «Ein Grossteil

des Eschenholzes geht in den Export. Zurzeit erzielt man noch moderate Preise, aber der Preiszerfall ist durch das Überangebot an Eschenholz bereits ersichtlich.» Daher hätte man entschieden, hier eine Schadensbegrenzung zu betreiben. Im Brüttener Wald liegt denn sauber aufgeschichtet ein grosser Haufen an sägefähigem Rundholz und ein ebenso grosser Haufen an Energieholz, dessen Preis fast 50 Prozent unter demjenigen des Stammholzes liegt.

Bis dahin wird den Förstern nichts übrigbleiben, als den Bestand genau zu kontrollieren. Felix Holenstein sieht es pragmatisch: «Ein solches Szenario ist auch eine Chance für die anderen Bäume. Nach dem starken Schnitt sieht es jetzt doch ziemlich kahl aus, aber bald wird hier wieder Neues wachsen.» Damit die Brombeersträucher und die Verkrautung nicht überhandnehmen, wird mit sanfter Hand da und dort aufgeforstet mit Linden und anderen für den Standort geeigneten Baumarten. Auch Güst Erni hofft, dass zumindest drei bis fünf Prozent der Eschen überleben und die nächste Generation einläuten. Als Ersatzpflanzen für die Esche sieht er zum Beispiel den standortähnlichen Nussbaum oder

3 auch die Bergulme, die vor rund 30 Jahren ebenfalls bedroht war, allerdings durch den Ulmensplintkäfer, einer Unterfamilie des Borkenkäfers. Mittlerweile seien gute Resistenzen gegen den Käfer vorhanden, so Erni, und die Bergulme könnte die Lücken füllen. «Ebenso kann ich mir die Stieleiche vorstellen, allerdings braucht sie viel mehr Licht als eine Esche. Eschen können auch unter dem Dach anderer Bäume gross werden. Das erträgt die Stieleiche ebenso wenig wie die Kirsche oder der Bergahorn.» In den aktuellen Betriebsplänen der beiden Forstgebiete sind die Einschränkungen und Probleme mit den Eschen bereits abgebildet. «Die Eschenwelke ist ja nicht neu, aber die epidemische Geschwindigkeit der Ausbreitung hat sicher jeden Fachmann überrascht», so Holenstein. Beide Förster sind sich jedoch einig, falls Resistenzen gebildet werden oder eine andere Form der Bekämpfung gefunden wird, hätte es genug Samen und Material der Eschen übrig, damit es wieder wächst. «Die Evolution spielt, wie wir aus Erfahrung wissen.» 

Wirksame Bekämpfung fehlt Eine einzige Esche steht noch in diesem Waldabschnitt, die gesund aussieht und den Übernamen «der letzte Mohikaner» trägt. Hier hofft Felix Holenstein, dass irgendwann doch noch Resistenzen aufgebaut werden gegen den Pilz. Obwohl ganz Europa bereits Forschungen betreibt, wurde noch keine wirksame Bekämpfung gefunden. Mit dem Ziel, neue Methoden zur Bekämpfung dieser Baumkrankheit zu finden, haben die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und das Nature Research Centre in Litauen ein gemeinsames Forschungsprojekt gestartet. Die Forschenden haben in mehreren Pilzproben aus Litauen und der Schweiz ein Virus nachweisen können, der das Potenzial haben könnte, den Erregerpilz des Eschentriebsterbens in

Deutliche Beschädigungen der Rinde und instabile Eschen prägen das Waldbild.


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Monatsinterview

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Die Nürensdorferin Daniela Trafelet koordiniert am Sechseläuten den Einsatz der Wagen

«Für mich ist es eine Herzenssache» Für die Nürensdorferin Daniela Trafelet bedeutet das Zürcher Sechseläuten primär viel Arbeit als Wagenchefin. Trotzdem ist das Frühlingsfest in ihrer Familie ein Höhepunkt im Jahreskalender. von Susanne Gutknecht

Daniela Trafelet, warum dürfen Sie als Frau überhaupt eine Aufgabe am Sechseläuten wahrnehmen? Die Zünfte sind doch eine wahre Männerdomäne? Das ist schon richtig, dass Frauen in den Zünften keine Mitglieder sein können. Aber die Ehefrauen und Kinder der Zunftherren sind selbstverständlich mit dem ganzen Brauchtum stark verbunden. Schon von klein auf ist man an den Umzügen mit dabei, später beaufsichtigt man als Ämtli die jüngeren Kinder am Umzug, bis man dann allenfalls als Erwachsene ein offizielles Amt wie meines übernimmt oder als Freiwillige in vielen verschiedenen Funktionen rund um die beiden Umzüge mithilft. Arbeit gibt es genug in den Zünften oder Kommissionen und es ist wie in einem Verein auch: Man gewinnt Freunde und sieht sich auch ab und zu privat.

Sie haben bereits viele Jahre aktiv am Sechseläuten-Fest mitgearbeitet und waren 22 Jahre als Zugchefin des Gastkantons im Amt. Ich bin sozusagen reingerutscht durch meine Tätigkeit als Chäfer, so nennen wir eine Betreuerin der Kinder am Kinderumzug. 1990 war erstmals ein Gastkanton am Umzug mit dabei und es war schnell offensichtlich, dass die verantwortliche Person des Gastkantons ein Pendant in Zürich brauchte, um Fragen zu adressieren und über die Gepflogenheiten informiert zu werden. Der damalige Präsident des Zentralkomitees der Zünfte Zürichs (ZZZ) wusste, dass ich mehrere Sprachen spreche und sehr gern organisiere. Er fragte mich an und ich hatte das Glück, diesen Job machen zu dürfen. Nach 22 Jahren fand ich es an der Zeit, diese Aufgabe an eine jüngere Person weiterzugeben. Da der dama-

Bei Familie Trafelet in Nürensdorf gehört das Zürcher Sechseläuten zu einem festen Bestandteil der Familientradition. (Fotos: Susanne Gutknecht)

lige Wagenchef zur gleichen Zeit zurücktreten wollte und ich als Reiterin etwas von Pferden verstehe, wurde ich vom ZZZ angefragt und sagte mit grosser Freude zu. Diese Funktion darf ich nun seit fünf Jahren ausüben.

Wie haben Sie sich eingearbeitet? Ich hatte Spass an der Aufgabe als Zugchefin Gastkanton, habe mich im Team Kommission Kinderumzug & Zugchef eingearbeitet und mitgeholfen, die Abläufe noch weiter zu strukturieren sowie Listen und Drehbücher zu verfassen. Zudem nahm ich an den Organisationssitzungen teil, damit ich wusste, was ablief. Nur so konnte ich den Gastkanton beraten, wie er sich präsentieren könnte, wie viele Wagen sie benötigen werden.

Das ist bereits eine lange Karriere in der Sechseläuten-Organisation! Ist es wie in vielen Vereinen, dass man einen Job auf Lebzeiten hat, wenn mal einmal zugesagt hat? Alle vier Jahre werden die Mitglieder im ZZZ neu gewählt. Aber die untergeordneten Stellen können so lange bleiben, wie sie wollen. Das macht auch Sinn, weil man doch Zeit braucht, um sich einzuarbeiten und

vor allem auch die Abfolge an den Umzügen zu verstehen, um effektiv arbeiten zu können. Daher sind die Wechsel in den Ämtern gut geplant und oft ist man zuerst einmal ein bis zwei Jahre nur der Schatten einer Person und sammelt Erfahrung.

Was beinhaltet Ihr Job als Wagenchefin? Als Wagenchefin bin ich verantwortlich für die Unterbringung, den Unterhalt und vor allem natürlich die Bereitstellung der Kinderumzugswagen. Zudem habe ich eine beratende Funktion, wenn die Zünfte zu ihren Wagen noch Fragen haben.

«Auch wenn die Wagen schon alt sind, unterliegen sie den Regeln im Strassenverkehrsgesetz» Das Zentralkomitee hat somit einen eigenen Wagenpark? Der Wagenpark gehört der Kommission Kinderumzug. Am Kinderumzug nehmen rund 22 Wagen teil. Dreizehn Wagen sind im Eigenbesitz der Kommission Kinderumzug und müssen vor den Umzügen tipp-topp

instand gestellt werden. Das heisst, dass unser Team von drei Personen frühzeitig im Depot eine Putzaktion startet, die Wagen einer genauen Prüfung unterzieht, allenfalls am Holz etwas abschmirgelt, damit die Kostüme nicht hängenbleiben und die Holzräder akribisch untersucht. Auch wenn die Wagen schon alt sind, unterliegen sie dennoch den Regeln im Strassenverkehrsgesetz. Da sind wir auch auf Wagner angewiesen, die sich mit den Holzrädern auskennen und sie fachgerecht flicken können.

Tönt sehr aufwändig. Ist es – ja. Aber es ist für uns ein fröhlicher Anlass, an dem wir neben dem Putzen vor allem das Freundschaftliche pflegen und gemeinsam an die Arbeit gehen. Es ist der Startschuss für die intensivste Zeit. Mittlerweile haben wir eine eigentliche Reinigungsstrasse und gehen systematisch vor: Zuerst mit Luft reinigen, dann mit Wasser, anschliessend polieren und am Ende noch schmieren und alte Bostitchklammern und Befestigungen entfernen, damit die Wagen wie neu aussehen.

Sie sind für die Koordination der Wagen am Kinderumzug sowie das Abladen der Wagen


Dorf-Blitz 04/2018 am Sechseläuten zuständig. Wie behalten Sie da den Überblick? Ich habe einen Ordner gefüllt mit Ablaufdiagrammen und Routenplänen. Zudem kenne ich die Wappen und Kostüme der einzelnen Zünfte und kann auf meiner Checkliste kurz nachsehen, wie viele Wagen vorgesehen sind und heranrollen werden. Das hilft, um den Platzbedarf einschätzen zu können. Dann bin ich zuständig, dass die Zünfter und Gäste auf den Wagen möglichst schnell aussteigen und ihr Material entladen, damit die Zone wieder freigeben werden kann für den nächsten Tross. Am Sechseläuten sind das pro Zunft so etwa 200 Personen und im gesamten rund 58 Kutschen, jeweils von zwei bis fünf Pferden gezogen – da treffen doch einige Personen und Tiere aufeinander. Aber ich bin ja nicht alleine, sondern habe noch viele unverzichtbare Helfer!

Monatsinterview die Sicherheitsstandards gut Bescheid. Die Zuschauer sind sich den Gefahren weniger bewusst. Vor allem natürlich die Kinder, die zuvorderst am Umzug am meisten sehen wollen und von ihren Elten auf Höhe der Hufe an den Strassenrand gesetzt werden. Springt ein Kind auf, ist dies gefährlich. Die grossen Kutschen sind mit viel Gewicht beladen und können nicht sofort bremsen, das vergessen viele Zuschauer.

Wie gefährlich ist es grundsätzlich mit den Pferden und dem ganzen Trubel? Die Kutscher sind alte Hasen und kennen ihre Pferde sehr gut und spannen sie auch je nach Temperament am richtigen Ort ins Gespann vor die Kutsche. Zudem bin ich selber Reiterin und schaue zu Beginn des Umzugs jeweils genau hin. Ist ein Tier zu nervös und könnte zu einem Risiko werden, dann nehme ich den Wagen aus dem Umzug. Da bin ich knallhart und gehe kein Risiko ein.

«Pro Zunft sind das rund 200 Personen «Da bin ich und im gesamten knallhart und gehe 58 Kutschen» kein Risiko ein» Sicher braucht es zudem Durchsetzungsvermögen und eine harte Hand?

Nach dem Umzug treffen sich die Zünfter in ihren Zunfthäusern und

besuchen sich später gegenseitig. Meistens gehe ich mit meiner Familie kurz etwas essen und wir schauen uns dann noch auf dem Platz vor einem Zunfthaus ein solches Gasttreffen an. Das ist am Abend sehr stimmungsvoll und der Kreis des Sechseläuten schliesst sich für mich. Dann ist auch die Luft draussen und ich sehne mich nach Ruhe.

Die Umzüge sind ja jedes Jahr wieder dasselbe Prozedere. Können Sie als gestandene Organisatorin einfach auf das Material des letzten Jahres zurückgreifen? Ja und nein. Dieses Jahr fällt das Kongresshausareal weg, ein wichtiger Pfeiler vor allem für den Kinderumzug. Wir haben dort jeweils die Kinder gesammelt und Aktivitäten angeboten, bis sie von den Eltern abgeholt wurden. Das mussten wir alles umorganisieren und anderweitig planen – ebenso die Routenplanung. Sicher für mich ein administrativer Mehraufwand mit den neuen Laufrouten, den Strassennamen, Plänen und Unterlagen.

Ein grosser Aufwand, den Sie bereits seit vielen Jahren leisten. Für mich ist es kein Aufwand – sondern eine Herzenssache. Sechseläuten nimmt in meiner Familie einen grossen Stellenwert ein, daher leiste ich diesen Einsatz sehr gerne. Die Freude an der Geschichte und der Tradition treiben mich an. Viele Freundschaften haben sich über die Jahre gebildet und

Viele verstehen vielleicht die tiefe Verbundenheit zu diesem Anlass nicht. Sie sollten sich die Mühe machen und die Entstehung dieser alten Tradition genauer ansehen und versuchen zu verstehen, was die Zünfter antreibt. Zudem ist Sechseläuten natürlich eine tolle Werbung für Zürich.

«Viele verstehen die tiefe Verbundenheit nicht» Eine letzte Frage: Bassersdorf hat ein eigenes Sechseläuten – wie stehen Sie dazu? Oh je – eine schwierige Frage. Da ich seit meiner Kindheit mit dem Original-Sechseläuten verbunden bin, hatte ich keine Chance, es mir anzusehen, da es zur selben Zeit stattfindet. Wenn ich Bilder ansehe, hat das Bassersdorfer Sechseläuten etwas Juxiges, Spassiges und Fasnächtliches an sich. Das weicht vom Original ab und daher kann man es nicht vergleichen und ist für mich kein wirkliches Sechseläuten. Aber wenn man damit viele Leute vereint und sie Freude daran haben, dann ist wiederum ein schöner Brauch in Bassersdorf entstanden. 

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Der nächste Dorf-Blitz erscheint

am Donnerstag, 31. Mai 2018

Der Inserate- und Redaktionsschluss

Sicherheit ist ein sehr wichtiger Faktor bei Ihrer Arbeit? Unser aller Ziel ist es selbstverständlich, den Anlass ohne einen Unfall über die Bühne zu bringen. Allerdings haben wir mit den vielen Personen, den Tieren und auf dem Sechseläutenplatz mit dem Feuer und den Knallern schon ein grosses Risiko. Die Zünfter wissen mittlerweile über

man wächst damit auf. Andere erleben das vielleicht in einem Sportverein, ich engagiere mich hier mit Leib und Seele. Auch unser zehnjähriger Sohn ist mittlerweile vom Virus angesteckt.

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(lacht) Natürlich ist es wichtig, dass man sich durchsetzt. Aber wir werden von der Polizei sehr gut unterstützt. Zu Beginn war das noch nicht so ausgeprägt. Die Wagen fahren teilweise von ausserhalb der Stadt ins Zentrum und von der alten Kaserne her, die als Warteraum benutzt wird, auf den normalen Stras-sen. Nicht alle Autofahrer haben Geduld oder sind geneigt, unseren Wagen den Vortritt zu gewähren und so kam es schon zu gefährlichen Situationen. Es geht offensichtlich erst, wenn ein Polizist die Wagen begleitet. Unsere Leute werden da zu wenig ernst genommen. Sind die Wagen dann am Umzug, ist die erste Gefahr gebannt.

Wenn der Umzug vorüber ist und die Zünfter auf dem Weg ins Zunfthaus können Sie durchatmen. Wie sieht Ihr Abschluss aus?

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ist ausnahmsweise (wegen diversen Feiertagen) bereits am

O C H8 W T T MI i 2 01 a 16. M

Daniela Trafelet ist bestens ausgerüstet für ihre Aufgabe als Wagenchefin.


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine mit Senioren-Angeboten Mit der Aufzählung von Vereinen, die Senioren-Angebote haben, wäre es ein langweiliger Artikel geworden. Deshalb habe ich mich für einen anderen Weg entschieden. Am Anfang steht doch die Frage: Was für Wünsche und Erwartungen haben Sie überhaupt an Ihre Freizeitgestaltung? Was wollten Sie schon immer einmal tun? Wollen Sie sich weiterhin in Ihrer Wohlfühlzone bewegen oder auch mal Ihre Grenzen ausloten? Vielleicht haben Sie jetzt Lust und Zeit für etwas Neues. Was Ihnen vermutlich fehlt, ist die In-

itialzündung zur Umsetzung Ihrer Erwartungen und Wünsche.

fassende Dienstleistungsangebote in knapper Form beschrieben.

Wenn Sie sich im Klaren sind, was Sie wollen, beginnt die Suche nach dem passenden Angebot. Und es hat ein sehr grosses Angebot! Im Internet bringt Google allein schon auf die Frage «Vereine mit Senioren-Angeboten Bassersdorf» 191 000 Treffer. An erster Stelle wird der «Wegweiser für Seniorinnen, Senioren und Angehörige» auf der Homepage der Gemeinde Bassersdorf angezeigt. Darin sind um-

Ist das Internet nicht Ihr Ding, gibt es andere Möglichkeiten. Lassen Sie sich von den Aktivitäten Ihrer Freunde, Bekannten und Nachbarn inspirieren. Oder nutzen Sie die vielseitigen Angebote des Altersforums Bassersdorf oder von Pro Senectute. Die Gemeinde Bassersdorf führt zudem die Fachstelle für Altersfragen. Die Altersbeauftragte Esther Diethelm, Telefon 044 838 86 21, informiert Sie im per-

sönlichen Gespräch gerne über diverse Freizeitmöglichkeiten. Wichtig ist: Sie müssen aktiv werden, nur so werden Ihre Erwartungen und Wünsche erfüllt. Roger Hardmeier Redaktionsteam «Informiert im Alter»

Biodünger für Ihren Garten Auf der Wertstoffsammelstelle Ufmatten steht im hinteren Bereich eine Mulde mit dem Gärgut «Agrikom fest» bereit. Das Produkt kann als Humusersatz oder Dünger verwendet werden und stammt aus der Vergärungsanlage von Axpo Kompogas AG, wo das Grüngut aus den Bassersdorfer Haushalten verwertet wird. Sie dürfen sich mit einem selbst mitgebrachten Behälter oder Sack bedienen.

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

zum 101. Geburtstag

Verwendung: In Gemüse- und Ziergärten können Sie vier bis sieben Kilogramm pro Quadratmeter einarbeiten (nur oberflächlich, nicht untergraben). Bei Neubepflanzungen von Blumenbeeten oder der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern mischen Sie Humus und Gärgut im Verhältnis 3:1 (3 Teile Humus, 1 Teil Gärgut).

am 30. Mai Margarete Frei-Schiesser Hubstrasse 40 Bildquelle: (Jutta Rotter/pixelio.de)

Die Öffnungszeiten der Sammelstelle Ufmatten finden Sie auf Ihrem Abfallkalender oder unter www.bassersdorf.ch/abfall.

Abteilung Bau + Werke

Die Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz Bassersdorf lädt herzlich ein zur Exkursion

Natur im Wandel

Donnerstag, 31. Mai 2018, 19 bis 21 Uhr anschliessend Apéro und Imbiss, offeriert von der Gemeinde

Treffpunkt Waldhütte Heidenburg in Bassersdorf.

• Waldverjüngung; Eschensterben und Klimawandel August Erni, Revierförster Hardwald Umgebung

Programm und Referenten • Begrüssung: Christian Pfaller; Gemeinderat

am 2. Mai Bernhard Schifferle Im Lindenacher 27 am 18. Mai Dora Weber-Tiedke Auenring 15 zum 80. Geburtstag

Herausforderungen für Mensch, Wirtschaft und Politik Der Mensch und die Natur sind stetigen Veränderungen ausgesetzt. Welche Auswirkungen haben Eschensterben und Klimawandel auf die Forstwirtschaft? Was passiert in der Natur nach einem Flugzeugabsturz? Wie reagieren Landwirte auf die stetig ändernde Agrarpolitik?

zum 90. Geburtstag

• Einsaaten für mehr Biodiversität Josef Küng und Ueli Brunner, Landwirte

• Aufwertung Flugzeugabsturzstelle Thomas Maag, Naturschutzverein Bassersdorf-Nürensdorf Gemeinde Bassersdorf Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz Bassersdorf

am 13. Mai Heinrich Spörri Hubring 27 am 18. Mai Werner Clénin Wiesenweg 4 am 19. Mai Anna Maria Böhringer-Reichenbach Jakob-Spaltenstein-Strasse 5 am 26. Mai Olga Heubi-Palau Bahnhofstrasse 25


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Jahresrechnung 2017 Die Jahresrechnung 2017 der Politischen Gemeinde Bassersdorf weist einen Ertragsüberschuss von 3,52 Millionen Franken aus. Die Verbesserung gegenüber dem Budget über 4,36 Millionen Franken resultiert wiederum hauptsächlich aus höheren Steuererträgen. Bei einem Aufwand von 69,72 Millionen Franken und einem Ertrag von 73,24 Millionen Franken schliesst die Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 3,52 Millionen Franken ab. Budgetiert wurde ein Aufwandüberschuss von 0,84 Millionen Franken. Hauptgrund für das um 4,36 Millionen Franken bessere Ergebnis sind höhere Steuereinnahmen sowie ein Buchgewinn von 0,59 Millionen Franken. Bei einem Ertragsüberschuss von 3,52 Millionen Franken und ordentlichen Abschreibungen von 8,3 Millionen Franken wurde ein Cashflow von 11,39 Millionen Franken erzielt.

Höherer Aufwand Gegenüber dem Budget fiel der Aufwand um 0,47 Millionen Franken tiefer aus. Der wichtigste Grund liegt in der Auflösung der Rückstellungen für die Sanierung der BVK von 1,18 Millionen Franken, welche einen Minusaufwand zur Folge haben. Tiefer ausgefallen als budgetiert sind die Abschreibungen um 0,85 Millionen Franken, geringere Personalaufwendungen um 0,31 Millionen Franken und der laufende

Betrieb der Schulanlagen um 0,49 Millionen Franken. Dem gegenüber sind Mehrkosten für zusätzliche Abschreibungen bei den Sachanlagen von 0,72 Millionen Franken entstanden. Ebenfalls sind Mehraufwände im Bereich Soziale Sicherheit von 0,83 Millionen Franken und dem Gesundheitswesen von 0,66 Millionen Franken zu verzeichnen.

Höherer Ertrag Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Budget um 3,89 Millionen Franken. Wichtigster Grund dafür sind die 2,91 Millionen Franken höheren Steuererträge, insbesondere bei den Grundstückgewinnsteuern, den ordentlichen Steuern, sowie Quellensteuern, Nach- und Strafsteuern. Ebenfalls führt die Ausbuchung des Zentrums Coop zu einem Buchgewinn von 0,59 Millionen Franken. Auch sind im Bereich Rückerstattungen für Zusatzleistungen und Krankenversicherungen höhere Einnahmen von 0,42 Millionen Franken generiert worden.

Investitionsrechnung und Bilanz Von den budgetierten Investitionsausgaben von 19,84 Millionen Franken wurden 10,49 Millionen Franken umgesetzt und somit rund 9,35 Millionen Franken weniger als geplant. Die tieferen Ausgaben im Vergleich zum Budget entstanden hauptsächlich durch verzögerte

Eingeschränkte Öffnungszeiten Verwaltung Am Montag, 30. April sowie Dienstag, 1. Mai bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes den ganzen Tag geschlossen. Notfallnummern Todesfall Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke Kanton ZH

044 838 40 65 044 655 57 65 044 838 85 28 0800 359 359

Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Bauvorhaben im Bereich der Werterhaltungsmassnahmen von 3,21 Millionen Franken sowie den gegenüber dem Budget geringen Kosten beim Neubau des Schulhauses Chrüzacher von 2,04 Millionen Franken. Ebenfalls gab es Verschiebungen beim Hochwasserschutz von 0,63 Millionen Franken und den Investitionskosten beim Zweckverband ARA von 0,9 Millionen Franken. Auch sind durch die Umbuchungen vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen 1,9 Millionen Franken weniger Aufwand entstanden. Nach Verbuchung des Rechnungsergebnisses erhöht sich das Eigenkapital von 55,23 Millionen Franken auf 58,74 Millionen Franken. Die Nettoschuld hat sich um 0,82 Millionen Franken verringert und weist per Ende Jahr 5,16 Millionen Franken aus.

Gesamterneuerungswahlen 2018/22 Bei einer Wahlbeteiligung von rund 27 Prozent wurden am 15. April die Behördenmitglieder für die Amtszeit 2018/22 gewählt. Alle Gemeindebehörden konnten in diesem ersten Wahlgang vollständig besetzt werden. Für das Gemeindepräsidium wurde das absolute Mehr nicht erreicht. Der zweite Wahlgang für das Präsidium wird auf den 10. Juni 2018 festgesetzt. Es wird ein leerer Wahlzettel mit einem Beiblatt/Kandidatenverzeichnis eingesetzt.

Gemeinderat Bassersdorf

Gemeinderat Bassersdorf

Altersstrategie: Einladung zum öffentlichen Informationsanlass Dienstag, 22. Mai, 19.30 bis 21 Uhr im Franziskuszentrum, äussere Auenstrasse 3, Bassersdorf Der Gemeinderat Bassersdorf lädt alle Interessierten zum öffentlichen Anlass zum Thema «Altersstrategie Bassersdorf» ein. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet Sie:

Altersstrategie Bassersdorf Der demographische Wandel betrifft auch die Gemeinde Bassersdorf. Der Gemeinderat hat deshalb die Steuergruppe 65+ gebildet und diese mit der Ausarbeitung einer Altersstrategie beauftragt. Die Altersstrategie wurde inzwischen verabschiedet und enthält verschiedene Massnahmen, die am Informationsanlass vorgestellt werden.

Rechtsform Altersheim Breiti Ein zentrales Element der Altersstrategie Bassersdorf ist die Frage nach der geeigneten Rechtsform des Altersheims Breiti. Die zur Beantwortung dieser Frage vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe möchte die Gelegenheit nutzen, Sie über den aktuellen Stand zu informieren. Der Gemeinderat freut sich auf Ihre Teilnahme. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Auskünfte erteilt Felix Goldinger, Abteilungsleiter Soziales + Alter, Telefon 044 838 85 91, felix. goldinger@bassersdorf.ch.

Gemeinde Bassersdorf, Abteilung Soziales + Alter


Bassersdorf

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Dorf-Blitz 04/2018

Ein Stadtzürcher in Bassersdorf Eines schon mal vorweg: sich über den Schweizer ÖV zu beklagen, ist Jammern auf extrem hohem Niveau. Warum ich das behaupte? Zahlreiche Reisen in die weite Welt haben mich dessen belehrt – dort fielen Züge, Busse, U-Bahnen und sonst so einiges aus, was mich öffentlich hätte transportieren können; kamen Stunden später oder glänzten gänzlich und informationslos durch ihre Abwesenheit. Lasst mich darum auf niedrigem Niveau jammern. Mein anfängliches Jammern scheint auf der hohen ÖV-Frequenz in Zürich zu beruhen, war das Längste an Wartezeit, welches die VBZ von mir abverlangte, eine lächerliche Viertelstunde – wohlge-

merkt ausschliesslich an Sonn- und Feiertagen. So denke ich jetzt, nach dem Wegzug aus Zürich. Nur meine Wahrnehmung des ländlichen ÖVs ist in keinster Weise negativ konnotiert. Ja, wir haben am Sonntag pro Stunde nur einen Bus in jede Richtung. Na und? Der Vorteil einer niedrigeren Frequenz der Busse auf dem Land? Mit der Zeit kennt man die Gesichter des lenkenden Personals und, viel wichtiger, deren Fahrstil. Denn manchmal ist eine Minute ausschlaggebend dafür, ob man es auf den gewünschten Bus schafft oder eben nicht. Und mit der Zeit weiss man eben auch, wo genau der Bus mit genau diesem Fahrer anhalten wird (hat am Bahnhof Bassersdorf

durchaus Vorteile für mich – ohne Gehschwierigkeiten wohl kaum ein Thema – für mich halt schon). Auch wichtig ist es mir, sicher zu sein, dass mein Drücken auf den Behindertenstopknopf auch entsprechend umgesetzt wird und der Bus an der Haltestelle zur Türseite gesenkt wird. Ob ich mich schon während der Fahrt zur Türe begebe oder warte, bis der Bus zum Stillstand kommt, hängt doch sehr vom jeweiligen Fahrer ab oder vielmehr von seinem Fahrstil. In Zürich fahren die Chauffeure auf zu vielen verschiedenen Strecken, als dass sie sich meine Behinderung merken könnten oder ich deren Fahrstil. In Basi schon! Darum habe ich auch schon ein paar Mal beim Aus-

steigen explizit die Vordertür gewählt – um das Personal kurz anzusprechen und einfach mal «Danke» zu sagen. Ja, ist auch möglich in der Stadt – aber einen bleibenden Effekt hätte das kaum.

Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

Vereint gegen drohendes Hochwasser

«Wenn die Fluten kommen» Wenn ein Hochwasser mit seiner ganzen Kraft den Bach überwälzt, würde auch das Bassersdorfer Zentrum nicht vor Überschwemmungen verschont bleiben. Wie vorgegangen wird und wie wichtig die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem Zivilschutz ist, wurde an der abendlichen Übung «Stop Aqua» demonstriert. von Tobias Jäger Das letzte kritische Hochwasser suchte Bassersdorf im August 2007 heim. Der an sich beschauliche Altbach schwoll innert kürzester Zeit zu einem veritablen Wildwasserfluss an, welcher den Dorfkern massiv überflutete. Seit dem Umbau des Kreisels im Jahr 2012 werden grössere Wassermassen bestmöglich unter dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt weggeleitet. Dennoch ist auch Bassersdorf in Zukunft je nach Wetterlage nicht vollends vor Wasser- und Schlammmas-

sen gefeit. Ein solches Ereignis wurde Ende März simuliert.

Schnelles Handeln entscheidet

Vom Konzept zum Szenario

Zusammen mit der lokalen Feuerwehr machten sich die Zivilschützer rasch auf den Weg in die Aktionszone. Einsatzleiter Vogler koordinierte die Übung von seinem Einsatzposten im Eingang des alten Schulhauses. Er behielt die Gesamtlage im Auge – bei ihm liefen alle Fäden zusammen. Neben der Koordination der jeweiligen Einsatzbereiche, informierte er alle Beteiligten rasch und umfassend über sich ändernde Bedrohungslagen und setzte die verfügbaren Rettungs- und Hilfskräfte am richtigen Ort effektiv ein. «Ein wichtiger Auftrag der Feuerwehr besteht darin, die Quartiere und nicht einzelne Häuser zu schützen», erläuterte Kommandant Vogler.

In enger Kooperation und unter der fachlich professionellen Führung des Feuerwehrkommandanten Stefan Vogler wurde diese grossangelegte Übung angesetzt. Sie basierte grundsätzlich auf dem detailliert ausgearbeiteten Hochwasserkonzept der Feuerwehr Bassersdorf. Zusammen mit der Zivilschutzorganisation (ZSO) Hardwald sowie im Beisein zahlreicher Gäste von involvierten Stellen und Partnern, wurde der Einsatz im Ernstfall geübt. Das zugrundeliegende Ereignisszenario erklärte Vogler wie folgt: «Das frühlingshafte Wetter bringt neben einer Warmfront auch viel Regen mit sich. Zusammen mit dem sich kumulierenden Tauwasser des Restschnees stürzen sich plötzlich riesige Wassermengen von der Sagi in Richtung Dorfkern.»

Auf der für die Übung kurzzeitig vollgesperrten Winterthurerstrasse wurde eine Lenoir-Wassersperre

quer über die Fahrbahn errichtet. Mit ihrer Eigenschaft, sich bei auftretendem Hochwasser selber aufzurichten, ist diese moderne Art des Sandsacks ein wichtiges Schutzmittel gegen Wassermassen auf festem Untergrund. «Unser Altbach kann innert weniger Minuten das Mehrfache seiner normalen Wassermenge mit sich führen. Was dann aber wirklich zum grossen Problem werden kann, sind Stauungen und Hindernisse bei den zahlreichen Brücken, welche den Wasserdurchfluss entscheidend verändern und so die Massen aus dem Bachbett auf die Strasse oder in die umliegenden Liegenschaften lenken.» Die Verantwortlichen zogen abschliessend ein positives Fazit: Bassersdorf und seine Blaulicht- und Hilfsorganisationen sind für das nächste Hochwasser bestens gerüstet. 


Dorf-Blitz 04/2018

Bassersdorf

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Zwei neue Mitglieder in der Gemeindeexekutive

Zweiter Wahlgang für das Gemeindepräsidium Überraschender hätten die Erneuerungswahlen für die Legislaturperiode 2018/22 in Bassersdorf nicht sein können. Doris MeierKobler muss sich für das Präsidium einem zweiten Wahlgang stellen. Die SP schaffte den Einzug in die Gemeindeexekutive und die SVP konnte weder im Gemeinderat noch in der RPK zulegen. von Reto Hoffmann Am Wahlwochenende haben die Stimmberechtigten von Bassersdorf die Gemeindebehörden für die Legislaturperiode 2018/22 neu bestellt. Im Gemeinderat konnten die sieben Sitze bereits im ersten Wahlgang neu besetzt werden. Von den Bisherigen wurden fünf Mitglieder in ihrem Amt bestätigt. Mit 1203 Stimmen am besten abgeschnitten hat Hans Stutz (FDP). Dicht gefolgt von Christoph Füllemann (parteiunabhängig) mit 1201 Stimmen. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler (FDP) mit 1091 Stimmen, Christian Pfaller (SVP) mit 1062 Stimmen und Richard Dunkel (parteiunabhängig) schafften die Wiederwahl ebenfalls. Letzterer jedoch mit 964 Stimmen mit dem schlechtesten Resultat. Überraschend nicht mehr in der Gemeindeexekutive vertreten ist der bisherige Michael Fenaroli (parteiunabhängig). Er hatte das absolute Mehr zwar erreicht, schied jedoch als Überzähliger aus. Seinen Sitz und jenen des zurückgetretenen Bruno Muff (parteiunabhängig) nehmen nun zwei Neue ein. Erwartungsgemäss schaffte Selina Stampfli (SP) nach über zehn Jahren Abstinenz der Sozialdemokraten den Sprung in die Gemeindeexekutive mit 1187 Stimmen. Ebenfalls neu im Gremium Einsitz nehmen wird der parteiunabhängige Christoph Isler. Er schaffte es mit 1057 Stimmen komfortabel über dem absoluten Mehr von 797 Stimmen. Diesen Wert dagegen verpasst haben die beiden jungen Kandidaten Fabian Moser und Jeffrey Ferpozzi, welche von der SVP ins Rennen geschickt wurden. Ebenfalls nicht gewählt ist der parteiunabhängige Doko Ylli. Er verpasste das absolute Mehr ebenfalls.

Mit strahlendem Lächeln posieren die zwei frisch gewählten Gemeinderäte Selina Stampfli (SP) und Christoph Isler (parteiunabhängig) auf dem Kreisel für die Medien. (rh)

Entsprechend erfreut zeigen sich die beiden neuen Gemeinderäte über ihre Wahl: «Ein solches Resultat hätte ich mir nie erträumen lassen!», sagt SP-Vertreterin Selina Stampfli. «Ich freue mich ausserordentlich auf meine neue Aufgabe und das starke Vertrauen, dass ich von den Bassersdorferinnen und Bassersdorfern bei diesen Wahlen erhalten habe.» Christoph Isler sagt selbstkritisch: «Ich habe mir durchaus Chancen ausgerechnet, bin zwar ein politischer Nobody, aber im Dorf gut vernetzt», meint er. «Doch ich habe ehrlich gesagt mit einem zweiten Wahlgang gerechnet», so der frischgebackene Gemeinderat. «Es liegen spannende Zeiten vor uns und ich will mit gesundem Menschenverstand unsere Gemeinde in die Zukunft führen.»

Gemeindepräsdentin muss erneut antreten Die Überraschung des Tages war die Tatsache, dass Doris Meier-Kobler (FDP) nicht als Gemeindepräsidentin bestätigt wurde. Ihr fehlten gerade mal neun Stimmen, um auf das absolute Mehr zu kommen. Das heisst, sie ist zwar als Gemeinderätin bestätigt, muss sich aber für das Präsidium einem zweiten Wahlgang stellen, welcher am 10. Juni stattfindet. Ihr Herausforderer, der parteilose Richard Dunkel, blieb dagegen 350 Stimmen unter dem absoluten Mehr. Insgesamt

sei er zufrieden, doch er hätte sich schon gewünscht, ein paar Stimmen mehr zu holen. «Doch als Parteiunabhängiger hat man es ungleich schwerer», ist Dunkel überzeugt. Das Ziel, einen zweiten Wahlgang für das Präsidium zu erwirken, habe er jedenfalls erreicht. In einen zweiten Wahlkampf zu steigen, sei er grundsätzlich bereit. Doch definitiv entscheiden werde er in den kommenden Tagen. Entsprechend enttäuscht zeigte sich natürlich die amtierende Gemeindepräsidentin gegenüber dem Dorf-Blitz. «Dass mir am Schluss neun Stimmen zum absoluten Mehr fehlen, hätte ich nie gedacht, ich habe es mir anders gewünscht», so Doris Meier-Kobler. Bei einem so hauchdünnen Scheitern müsse man gar von einem Zufallsresultat sprechen, meinte sie. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Ob ihr dabei einige Wählerinnen und Wähler einen Denkzettel verpassen wollten, weil sie vor vier Jahren als Parteiunabhängige gewählt und dann in die FDP eingetreten war, bleibt offen. Meier selbst ist jedoch überzeugt, dass sie sich in den vergangenen vier Jahren sehr für die Gemeinde eingesetzt habe und auch viel habe bewirken können. Sie will denn auch weiterhin den gleichen politischen Kurs fahren und zeigt sich kämpferisch. Die FDP-Ortsparteipräsidentin Michela Bertschy sieht jedoch noch ei-

nen anderen Grund für das Scheitern «ihrer» Gemeindepräsidentin. «Die SVP hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht», meint sie. Viele Stimmen seien wohl an Christian Pfaller gegangen, um einen zweiten Wahlgang zu erzwingen, ist sie überzeugt. Von Seiten SVP wird dieser Eindruck insofern bestätigt, als Christian Pfaller auf Anfrage durchblicken liess, er werde sich eine Kandidatur als Präsident überlegen.

SVP mit schwerem Stand Ob ein solcher Trumpf der SVP noch stechen wird, wird sich weisen. Denn ansonsten ist die SVP eher glücklos aus diesen Wahlen hervorgegangen. Neben den beiden SVP-Kandidaten, welche im Gemeinderat am absoluten Mehr scheiterten, schafften es auch die beiden SVP-Kandidaten Andreas Koller und Dieter Scheuermeier nicht, in der Rechnungsprüfungskommission einen Sitz zu besetzen. Beide schieden als überzählig aus. Zulegen im Siebnergremium der RPK konnte dagegen die FDP neben dem bisherigen Daniel Hofmann neu mit Lukas Müller. Mit André Schläfli konnte auch die SP neu Einsitz nehmen und Christian Schmid macht die Kommission als Parteiunabhängiger komplett. Neu in die Schulpflege gewählt wurden die parteiunabhängige Silvana Müller und der SP-Vertreter Ömer Dursun. 


Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Flötenklänge und Tastenharmonie

Konzert im Zentrumsbau Nürensdorf am Sonntag, 27. Mai um 17 h. Fusako Sidler, Querflöte/Panflöte und Masako Ohashi, Klavier spielen Werke aus der Klassik wie auch Melodien aus Japan und Osteuropa, moderiert von Guschti Sidler.

Männerapéro «Von Sternen und Sternstunden»

Der Winterthurer Astronom Markus Griesser erzählt aus seiner Arbeit am Freitag, 4. Mai um 19.30 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1. Wie immer mit Gelegenheit zur Diskussion und einem Apéro mit Nürensdorfer Bier und anderen Männergetränken.

Konfirmationen

Alle Jahre wieder werden junge Leute konfirmiert. Auch wenn sich der Sinn der Feier im Laufe der Jahre verändert hat, ist es wichtig, die Jugendlichen ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Der Abschluss des Konfirmations-Unterrichts wird mit einem Gottesdienst an Auffahrt, 10. Mai um 10.30 Uhr und am Sonntag, 13. Mai um 10.30 Uhr in der reformierten Kirche in Bassersdorf gefeiert. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben im Unterricht das Thema dieser Gottesdienste festgelegt und Beiträge dazu erarbeitet. Für kleinere Kinder wird im Cheminéeraum des Kirchgemeindehauses jeweils ein Spielzimmer eingerichtet. Wir freuen uns, wenn Sie die Jugendlichen und ihre Familien bei diesen Feiern begleiten. Anschliessend an die Gottesdienste sind Sie herzlich zum Apéro im Kirchgemeindehaus eingeladen.

Stadtführung zur Reformation in Basel

Am Samstag, 9. Juni ab 11 Uhr werden Sie von Pfarrer Pierre-Louis von Allmen an eine Spezialführung zum Thema «Reformation in Basel», die von «Basel Tourismus» angeboten wird, begleitet. Die Auswirkungen der Reformation beeinflussten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig. Der Rundgang zu Fuss in der Basler Altstadt nimmt uns mit in diese bewegte Zeit und führt uns auch an die Wirkungsstätte von Erasmus von Rotterdam. Besammlung ist am Bahnhof Bassersdorf um 8.15 Uhr. Nach der Führung besteht die Möglichkeit, zusammen zu Mittag zu essen. Kosten für die Führung werden von unserer Kirchgemeinde bezahlt. Ausführlichere Infos und Anmeldungsformular finden Sie bei den Auslagen unserer Kirchgemeinde oder auf unserer Internetseite. Anmeldeschluss ist Freitag, 1. Juni.

Regionaler Pfingst-Gottesdienst in Brütten

Die Kirchgemeinden Brütten, Lindau und unsere Kirchgemeinde haben vereinbart, enger zusammenzuarbeiten. Darum wird an Pfingsten zum ersten Mal ein Gottesdienst stattfinden, in dem Pfarrer von zwei der drei involvierten Kirchgemeinden die Leitung haben, und zu dem alle drei Kirchgemeinden eingeladen sind. Der regionale Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl beginnt am Sonntag, 20. Mai um 10.00 Uhr in der Kirche Brütten. In Bassersdorf findet kein Gottesdienst statt.

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Bassersdorf

Dorf-Blitz 04/2018

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Urnenabstimmung soll über Form der Führung des Altersheim Breiti entscheiden

Stimmbürger sollen an der Urne entscheiden Adolf Kellenberger möchte mit einer Einzelinitiative erreichen, dass die Stimmbürger mitbestimmen, in welcher Rechtsform das Altersheim Breiti weiter geführt werden soll. Der Gemeinderat soll einen solchen Grundsatzentscheid nicht in eigener Kompetenz treffen dürfen. von Annamaria Ress Seit seiner Gründung im Jahr 1984 bis heute befindet sich das Altersheim mit seinen 56 Pflegebetten im Eigentum der Gemeinde und ist sowohl finanziell als auch fachlich der Abteilung Soziales + Alter zugeordnet. Die politische Verantwortung wird durch den Gemeinderat sichergestellt. Nach seinem Willen aber sollte das Altersheim von einer externen, fachlich versierten Firma, betrieben und geleitet werden. Das sieht der umtriebige Bürger Adolf Kellenberger jedoch an-

ders und hat deshalb bereits im Februar eine Einzelinitiative eingereicht. Wie es scheint, geht es ihm um mehr Mitspracherecht. Ihn selbst störe insbesondere das Vorgehen der Lokalpolitiker, verriet er der Presse Anfang März. Der Initiant möchte erreichen, dass die beabsichtigte Herauslösung der Führung des Altersheims aus der Verwaltung mit einer Urnenabstimmung entschieden werden soll.

Keine Möglichkeit zur Mitsprache Weiter wird in der Initiative verlangt, dass bei einer Zustimmung zur Loslösung aus der Gemeindestruktur ebenfalls mit Urnenabstimmung entschieden werden soll, welche Option gewählt werde. Denn neben der Verpflichtung einer externen Betreibergesellschaft könne auch eine neue Rechtsform ins Auge gefasst werden. Adolf

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Kellenberger stört sich im Besonderen daran, dass ohne Mitsprachemöglichkeit der Bevölkerung bereits Ausschreibungen erfolgt seien und der Gemeinderat Gespräch mit potenziellen Bewerbern geführt habe.

Vor- und Nachteile Die Thematik ist kompliziert, denn die Rahmenbedingungen und Anforderungen hinsichtlich Leistungserbringung, fachlicher Führung und Finanzierung von Altersund Pflegeheimen haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. «Neben vielen Vorteilen birgt die Übernahme der politischen Verantwortung bei der Versorgungssicherheit auch einige Nachteile wie zum Beispiel die oft sehr langen Entscheidungsprozesse», erläutert Gemeinderat Christoph Füllemann die Vorgaben. Durch den gesellschaftlichen Wandel hätten sich auch das Gesundheitsverhalten und damit die Ansprüche an die Qualität der Dienstleistungen in Alters- und Pflegeheimen stark verändert. Neue Leistungsangebote seien bereitgestellt und Altersheime bewegten sich immer mehr in Richtung Pflegeheime, so auch das Altersheim Breiti, erklärt Füllemann weiter. Künftig ist in immer kürzeren Intervallen mit Änderungen im Umfeld eines Alters- und Pflegeheims zu rechnen. Der Gemeinderat Bassersdorf ist daher der Ansicht, dass das Altersheim Breiti aus der Gemeindeverwaltung herausgelöst werden müsse. Insbesondere auch, weil es künftig darauf angewiesen sein wird, schnellere Entscheidungswege und in der Führungsstruktur Fachkräfte mit Wissen und Erfahrung aufzuweisen.

Leistungsvereinbarung geplant Die Auswahl der zu prüfenden Bewerbungen der externen Betreiber basierte auf Überlegungen, wie das Heim geführt werden soll. Bereits heute wirtschaftet das Altersheim Breiti selbsttragend. Ein neuer Be-

treiber hat jedoch weniger Einschränkungen in der unternehmerischen Betriebsführung. Zudem plant der Gemeinderat mit dem neuen Betreiber eine Leistungsvereinbarung auszuarbeiten mit definierten Vorgaben, wie der Betrieb geführt werden soll. Und natürlich soll die Gemeinde ein Mitbestimmungsrecht erhalten. Für diesen Entscheid werden primär das Wohlergehen der Bewohner, die Anstellungsbedingungen der Mitarbeitenden, aber auch finanzielle Aspekte berücksichtigt.

Zwei Fragen an die Stimmberechtigten Mitte April wurde im Gemeinderat die Einzelinitiative Adolf Kellenberger besprochen. Aufgrund der Komplexität des Geschäftes hätte es die Exekutive bevorzugt, zuerst alles aufzugleisen und erst dann die Stimmberechtigten darüber abstimmen zu lassen. Durch die nun folgende Urnenabstimmung, ausgelöst mit der vorliegenden Einzelinitiative, sei diese Vorgehensweise vorläufig unterbrochen. Nun hat der Gemeinderat jedoch zuerst einmal die Initiative von Adolf Kellenberger für gültig erklärt und zuhanden Urnenabstimmung vom 10. Juni verabschiedet. Den Stimmbürgern sollen zwei Fragen gestellt werden: «A. Wollen Sie das Altersheim Breiti aus der Gemeindeverwaltung herauslösen und die Führung mittels Leistungsvereinbarung an einen externen Betreiber übertragen?» und «B. Wollen Sie das Altersheim Breiti aus der Gemeindeverwaltung herauslösen und die Führung einer neu zu gründenden Gesellschaft übertragen, bei welcher die Gemeinde die Stimmenmehrheit besitzt?» Heute schon empfiehlt die Exekutive die erste Frage anzunehmen und die zweite abzulehnen. Sollte die Abstimmung der Empfehlung entsprechend erfolgen, werden die Stimmberechtigten zu einem späteren Zeitpunkt zum konkreten Vorschlag für einen Betreiber Ja oder Nein sagen können. 


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Runder Tisch einigt sich auf Verkehrskonzept für Postplatz

Neue Längsparkierung geplant Nichts hat im vergangenen Sommer in der Gemeinde mehr Staub aufgewirbelt, als die temporäre Sperrung des Postplatzes und die Aufhebung der dortigen Parkplätze. Nun hat ein Runder Tisch ein neues Parkregime ausgearbeitet, das mehrheitsfähig scheint. Der Gemeinderat diskutiert nun die Umsetzung. Nur die SP stellt sich quer. von Reto Hoffmann In einer Nacht- und Nebelaktion hatte der Gemeinderat im Sommer vergangenen Jahres den Postplatz zwischen Dorf- und Breitistrasse mit grossen Steinquadern für den Durchgangsverkehr gesperrt und somit auch das Parkieren verunmöglicht. Ziel war es, dem Verkehrschaos auf dem Postplatz Einhalt zu gebieten. In der Folge ging ein Aufschrei durchs Dorf. Namentlich vom lokalen Gewerbe, das um seine Geschäfte fürchtete. Eine von der Apotheke orchestrierte Opposition begann via Facebook Unterschriften für eine Petition zur Aufhebung der Sperrung zu sammeln. Verschiedene Private reichten im Anschluss Vorschläge ein, wie die Parkplatzsituation wieder in den Griff bekommen werden könnte.

Gemeinderat krebste zurück Aufgeschreckt durch den Widerstand in der Bevölkerung krebste der Gemeinderat nach einigen Wochen zurück und liess die Quader wieder wegräumen. Das heisst an den Rand des Dorfplatzes verschieben, um zumindest das wilde Parkieren auf diesem zu verhindern. In der Zwischenzeit wurde ein Verkehrsplaner engagiert, welcher die Situation analysieren und Vorschläge ausarbeiten sollte, um die Park- und Verkehrssituation zu entschärfen. Anfang Oktober beschloss dann der Gemeinderat, eine breit abgestützte Arbeitsgruppe «Begegnungszone» einzusetzen. Das betroffene Gewerbe, Anwohner, der Gewerbeverein und die politischen Parteien wurden an einen «Runden Tisch» eingeladen, um das Problem gemeinsam anzugehen. An

Die Parkplätze sollen in Zukunft längs angeordnet und der Postplatz (hinten) mit einem Grünbereich aufgewertet werden. (rh)

drei Sitzungen arbeitete die Gruppe mit Vertretern des Gemeinderates, der Verwaltung, der Polizei und der fachlichen Unterstützung der Verkehrsplaner an einem neuen Konzept.

Zwei Parkplätze verschwinden Dabei kristallisierte sich schliesslich eine mehrheitsfähige Lösung heraus, wie es in der Medienmitteilung der Gemeinde heisst: Auf der Dorfstrasse (Höhe Nr. 8), auf der Breitistrasse (Höhe Dorfplatz) sowie auf dem Postplatz sollen künftig insgesamt zehn Längsparkplätze entstehen. Dabei sollen unter anderem die zwölf zurzeit senkrecht angeordneten öffentlichen Parkplätze auf dem Postplatz aufgehoben und durch vier waagrecht angeordnete Längsparkplätze ersetzt werden. Die weiteren Parkplätze sollen entlang der Dorfstrasse und Breitistrasse positioniert werden. Zwischen den vier neu projektierten Parkplätzen auf dem Postplatz und dem Trottoir/Aufgang zur ZKB, beziehungsweise zur Rosengarten Apotheke, soll ein zusätzlicher «Grünbereich» entstehen, der den Postplatz weiter aufwerten soll. Der behindertengerechte Parkplatz sowie das gebührenpflichtige Kurzzeitparkieren (50 Rappen ab der ersten Minute bis

maximal 15 Minuten) sollen weiterhin bestehen bleiben. Als wesentlich für die Erkennbarkeit der Begegnungszone sollen die «Eingangspforten» visuelle Erweiterungen erfahren und farbliche Gestaltungselemente auf der Strassenoberfläche sollen der besseren Verkehrsführung dienen, wie aus der Mitteilung weiter zu entnehmen ist. Mit diesen Massnahmen werde die Verkehrssicherheit für alle Nutzer der Begegnungszone deutlich verbessert und zudem trage die Neuanordnung der Parkplätze zur Verkehrsberuhigung mit tieferen Geschwindigkeiten und höherem Durchfahrtswiderstand bei, zeigte sich der Runde Tisch überzeugt.

SP: «Fauler Kompromiss» Während sich die 24 Teilnehmenden des Runden Tischs mit den oben genannten Massnahmen finden konnten, legte sich der Vertreter der SP quer. Er enthielt sich bei der Schlussabstimmung der Stimme, wie einer Medienmitteilung der Partei zu entnehmen ist. «Die Zusammensetzung, die Moderation und die Methodik zur Findung einer Lösung der Arbeitsgruppe wurden falsch gesetzt. Das Resultat bleibt unausgewogen und einfallslos», heisst es weiter. Die Sozialdemokraten kritisieren vor allem die mangelhaften Sicherheitsaspekte zum Schutz des Langsamverkehrs

und die fehlende Verbindung von Gestaltungsmöglichkeiten zwischen Dorf- und Postplatz. Fritz Kauf, der als Vertreter am Runden Tisch sass, kritisierte gegenüber dem Dorf-Blitz die Tatsache, dass diejenigen Bassersdorfer, welche wie die SP eine dauernde Sperrung des Postplatz fordern, am Runden Tisch eindeutig untervertreten waren und sich somit kein Gehör verschaffen konnten. Gemeindepräsidentin Doris MeierKobler kann die Kritik nicht recht nachvollziehen, wie sie auf Anfrage betont. Aus ihrer Sicht sei ein guter Kompromiss gefunden worden. «Jeder der Betroffenen muss einen Schritt auf den anderen zugehen. Nur so kann eine Lösung gefunden werden», so Meier. Man müsse auch den Fachleuten glauben, welche eine Längsparkierung als sicherer einstuften.

Umsetzung angegangen An seiner letzten Sitzung hat nun der Gemeinderat das Konzept diskutiert und prüft die konkreten Massnahmen für die Umsetzung. Ein Jahr nach der Umsetzung will der Runde Tisch nochmals zusammenkommen und ein Fazit über das neue Verkehrskonzept ziehen und allenfalls Optimierungsvorschläge anregen. Spätestens dann könnten die Anliegen der SPFraktion neu aufgebracht werden. 


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Bassersdorf

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Bassersdorfer Sechseläuten mit speziellem Böögg

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Kopf ab nach 7 Minuten 24 Sekunden Geht es nach dem Bassersdorfer Böögg steht uns ein prächtiger Sommer bevor. Gerade sieben Minuten und 24 Sekunden dauerte es, bis der Kopf explodierte. Diesbezüglich braucht er den Vergleich zu seinem grossen Bruder in Zürich nicht zu scheuen. Dieser brauchte nämlich 20 Minuten und 31 Sekunden. Wie immer hatte sich das Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte als Sujet für den Böögg etwas Besonderes einfallen lassen. Während im letzten Jahr Adolf Kellenberger, der Böller-Verhinderer, auf die Schippe genommen wurde, ging es diesmal – wie könnte es im Wahl-

jahr anders sein – dem Gemeinderat an den Kragen. Demnach steckte auf dem Hals des Böögs nicht nur einer, sondern gleich elf Köpfe, was dem Kandidatenkarussell des Gemeinderates entsprach. Und da war es natürlich spannend zu sehen, wessen Kopf als erstes Opfer der Flammen wurde. Durch das Lodern der Flammen war zwar nicht auszumachen, welchen Kopf es zuerst traf. Doch jener von Christian Pfaller rollte ziemlich früh zu Boden, jener von Richard Dunkel als einer der letzten, wie Zeremonienmeister Christian «Chrigel» Weiss bestätigte. Ob das ein gutes Zeichen für den zweiten Wahl-

gang auf das Gemeinderatspräsidium ist? Einmal mehr hatten sich rund 500 Schaulustige auf der Sechseläutenwiese eingefunden, darunter viele Kinder, um das Spektakel mitzuerleben. Die elf Zünfte in ihren historischen Outfits drehten gemächlich ihre Runden um den Böögg, verteilten Rosen, Süssigkeiten und sogar Würste vom Grill. Auf den begehrten Ehrenplatzsitzen auf dem Wagen der Zunft zum Rüttler und der Zunft zum Holzmichel durften in diesem Jahr Tele-Züri VJ Michael Lerch, beziehungsweise Silvana Hasler, ihres Zeichens amtierende Weltmeisterin im

Amateur-Hornussen Platz nehmen. Sie genossen es sichtlich, um den Böögg herum chauffiert zu werden. Für schmissige Musik sorgte wiederum die Stadtmusik Eintracht aus Zürich, welche im letzten Jahr in Bassersdorf nicht ganz freiwillig (sie wurden nach 75 Jahren aus der Zunft zur Waage geschmissen) ihr Debut gegeben hatte. Als Dank wieder eingeladen zu werden, hatten sie für diesen Anlass sogar noch extra die Bassersdorfer Hymne (den Song Dirty old Town) einstudiert, welche sie neben dem obligaten SechseläutenMarsch zum Besten gaben.

Text und Fotos: Reto Hoffmann


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Ein Anlass, von dem auch die Gemeinde profitiert

Integration für Fremdsprachige gelungen Krankenkasse, Kindergarten oder der Kehrrichtsack – aber auch Sitten und Gebräuche: In den meisten Bereichen wartet die neue Heimat mit Besonderheiten auf. Der Integrationsanlass für fremdsprachige Zugezogene Mitte April hat den Besuchern jede Menge wichtige Informationen vermittelt, aber auch das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. von Astrid Steinbach

Schulsystem, politisches System und Verkehr. Aber auch Alltagspraktiken wie die «Cumulus-Karte», das «Grüezi» oder der Verkauf der Kehrichtsäcke an der Supermarktkasse wurden näher gebracht.

Mit typischen Spezialitäten aus der Schweiz und einem «Grüezi» wurden die Besucher bereits am Eingang empfangen. (as)

sehr persönlich gestaltet und auch in der entsprechenden Muttersprache verfasst», erläutert Andrea Gut. «Wahrscheinlich ist das auch einer der Gründe, dass der Anlass in jüngster Zeit sehr viel besser besucht wird. So viele Besucher wie heute hatten wir noch nie», fügt sie strahlend hinzu.

Wer in die Schweiz zieht, muss vieles neu lernen. So ging es auch Andrea Gut und ihrer Familie, als diese vor 41 Jahren in die Schweiz kamen. Heute ist sie es, die als Integrationsverantwortliche der Gemeinde Bassersdorf mit vielen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den fremdsprachigen Zuzügern die neue Heimat erklärt.

Zwölf Sprachen

Alle drei bis vier Monate wird ein solcher Anlass in Bassersdorf angeboten. «Die Form der Einladungen haben wir

Zusätzlich haben die Organisatoren einen offenen Rahmen gewählt und nicht den üblichen Vortrag vom Po-

dium aus. Mehrere Tische waren im Singsaal im Schulhaus Geeren aufgestellt. Je nach Muttersprache konnten sich die Besucher an einen Tisch gesellen, der von einem Ehrenamtlichen in der entsprechenden Sprache betreut wurde. An diesem Abend war es möglich, die Gespräche in holländisch, russisch, spanisch, portugiesisch, italienisch, englisch, albanisch, mazedonisch, slowakisch, polnisch, singhalesisch und französisch zu führen. Die Informationen erstreckten sich unter anderem zu den Themen

Waren die Besucher beim Eintritt meist noch recht zurückhaltend und unsicher, änderte sich dies sehr schnell. Der ungezwungene Rahmen gab die Möglichkeit, schnell in persönlichen Kontakt zu kommen und eine gute Stimmung aufkommen zu lassen. Aber auch den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – die allesamt selbst irgendwann einmal neu in die Schweiz gekommen sind – war anzusehen, mit wieviel Herzblut sie bei der Sache waren. Andrea Gut und ihrem Team ist eine sehr gute Zusammenarbeit für eine optimale Integration gelungen, von der nicht zuletzt die gesamte Gemeinde profitieren kann. Und sie haben den Besuchern das Gefühl geben können, willkommen zu sein. 

Vernissage vor dem Umbau

Manifestationen von flüchtigen Momenten Der Plastiker mit Künstlernamen Jorge Egger stellte in der KunstSchüür am Bach in Bassersdorf seine facettenreichen Skulpturen aus. Die Vernissage fand am Gründonnerstag statt. von Sandra Lanz Schon beim Betreten der alten Scheune begrüsste eine grazile bronzene Ganzkörperstatue die Galeriebesucher. Ein erhellter Treppenkorridor führte die Besucher in einen offenen hohen Ausstellungsraum mit viel Licht und Leichtigkeit. Alle Sockel sorgfältig arrangiert, mit in Chrom gravierten Schildern, welche jedes Werk beschrieben, zeichneten die Ausstellung mit Professionalität aus.

Leidenschaftlicher Architekt Das Talent, welches Jürg Egger schon seit seiner Ausbildung zum Architek-

ten begleitet, konnte er als Jorge Egger in seinem Atelier in Bassersdorf ausleben. «Als Architekt werden einem so viele Sachzwänge aufgebürdet, das lässt die Kreativität an manchen Stellen auflaufen», bedauert er. Der Künstler durchbricht diese Restriktionen mit seiner Schaffenskraft und lässt sich Raum, seine Impressionen frei auszuleben. Wie vielfältig das Talent von Jorge Egger ist, zeigt sich in den zahlreichen und doch differenzierten Kreationen. Von klassischen Bronzestatuen bis zu abstrakten, bewegungsintensiven Gebilden, von einem gegossenen Portrait eines afrikanischen Gesichtes bis hin zu ästhetischen Torsionen des menschlichen Körpers.

Aus dem Nichts geschaffen Jorge Egger zu seiner Kunst: «Die künstlerische Tätigkeit und die Kunstwerke bereichern unser Leben enorm.

Die Tristesse einer Welt ohne diese ist kaum vorstellbar.» Jorge Egger dienen als Inspiration Gedanken, Beobachtungen und emotionale Berührungen. Die handwerkliche Präzision in seinen Schöpfungen lassen die Achtsamkeit im Leben des Künstlers erkennen.

nommen und die Aushöhlung des Objektes nimmt mit der Finissage im April seinen Lauf. 

Alle Blickwinkel einfangen Der gelernte Maurer und jetzige Architekt und Immobilienmakler kennt sein Metier von der Pike auf. Grösste Sorgfalt und Perfektion liegen in jeder seiner Arbeiten. Pro Jahr entstehen daher höchstens drei bis fünf Werke. Die Skulpturen sollen von allen Blickwinkeln erfasst und interpretiert werden können. Die Scheune, welche für die Ausstellung noch speziell gesichert wurde, wird nach dieser Ausstellung ebenfalls einem vergangenen Augenblick angehören. Der Umbau zu einem Wohnhaus mit sechs Partien hat bereits seinen Anfang ge-

Jorge Egger zeigt Doris Meier-Kobler seine Ausstellung. (sl)


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Mit der Einweihung läuft es wieder rund in der Sagi Bassersdorf

Das neue Wasserrad lässt auch die Freude sprudeln Glücklich zeigt sich Bruno Binz, Präsident der Genossenschaft «Pro Sagi», an diesem Tag der Einweihung des neuen Wasserrades. Rund 160 Gäste werden mit Unterstützung von verschiedenen Vereinen unterhalten und können das neue Meisterwerk bestaunen. Das morsche Rad wurde in nur fünf Monaten erneuert. von Susanne Beck Als eine Expertise im Spätsommer 2017 zeigte, dass das Wasserrad der Sagi nicht mehr stabil ist und ersetzt werden muss, herrschten lange Gesichter bei den Verantwortlichen der Genossenschaft «Pro Sagi» (wir berichteten). Nun konnte Präsident Bruno Binz nach knapp einem halben Jahr den 160 Gästen ein neues Wasserrad beim Einweihungsfest präsentieren. Mit der Wagnerei Oehrli aus Lauenen bei Gstaad hat eine Berner Oberländer Wagnerei das Wasserrad gebaut. Simon Oehrli ist begeistert von der Zusammenarbeit mit der «Pro Sagi». Lachend meint er zu seiner Frau:

«Dieses Projekt hat uns beiden mehr als nur gefallen.» Der Austausch mit den Bassersdorfern bei den Vorarbeiten und beim Aufbau des neuen Wasserrades liesse sich mit keinem seiner vorhergehenden Projekte vergleichen. Beherzt wurde Frondienst geleistet mit Muskel- und Motorenkraft, damit die neue Holzkonstruktion mit über fünf Metern Durchmesser ihre Leistung von fünf bis sechs Pferdestärken pro Stunde erreichen kann.

Holz ist nicht gleich Holz Der «Vorhang» fällt für die neue Ära der Wasserkraft bei der Sagi. (sb)

Damit die Mühle auch die nächsten Jahrzehnte rund läuft, wurden die Sager von Wagner Oehrli gut instruiert. Wie sich das Holz mit den Metallteilen zusammen mit dem Wasser und deren Kräften und Temperaturen verhält, gleicht einer Wissenschaft. Das verwendete Lärchen- und Eichenholz eigne sich sehr gut dazu. Welche Holzart nun wo eingesetzt wird, lässt sich nur mit genauen Konstruktionsplänen erklären. Armin Fürst, vor drei Jahren bei der Planung zur Renovierung noch Präsident der Genossenschaft, und der jetzige Präsident Bruno Binz sind

sichtlich stolz, bei dieser Umsetzung so nahe am Geschehen zu sein. Sie hoffen auf viele Neugierige, die dieses technische Wunderwerk an den Vorführtagen ansehen wollen, und freuen sich, ihnen einiges dazu erklären zu können.

Spenden Rechnungsführer Peter Gmeiner freut sich, dass die anvisierten 60 000 Franken Spendengelder in so kurzer Zeit zusammengekommen sind, damit die Sagi nun weiter ihre

Dienste zur Freude der Genossenschaftler und ihren Besuchern erbringen kann. Auf der Spendentafel finden sich viele Besucher dieses festlichen Anlasses. Zudem erhalten die Gemeinderäte und die geladenen Gönner allesamt ein Modellbau eines Wasserrads, welches Horst Kugler für diesen Freudentag gebastelt hat. Beim Festessen nach der Einweihung ist die ausgelassene Stimmung an sämtlichen Festbänken mit den geladenen Gästen zu hören und zu sehen. Ein Traum scheint wahr geworden. 

Transport innerhalb Gemeinde wird zu teuer

Konzept Ruftaxi/Rufbus wird nicht weiter verfolgt Der Gemeinderat hat einen Betreiber für das Ruftaxikonzept für die Versuchszeit von einem Jahr gesucht. Drei Anbieter unter fünf angefragten reichten die Offerten ein. Diese zeigten dem Gemeinderat jedoch deutlich auf, dass das Kosten-/Nutzenverhältnis nicht genügend ist. Das Konzept wird deshalb nicht weiter verfolgt. von Annamaria Ress Mittels Initiative verlangte ein Komitee vor drei Jahren die Einführung eines Ortsbusses, was jedoch von den Stimmbürgern an der Urnenabstimmung vom 27. November 2016 abgelehnt wurde. Eine örtliche Gruppierung gelangte im März 2017 mit einer erneuten Initiative an den Gemeinderat und forderte als Ersatz

dafür die Einführung eines Rufbus-, respektive Ruftaxikonzepts, mit Vorlage von betrieblichen Ideen im Bereich Linienführung und Fahrplänen. Gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Glattal wurde von der Gemeinde – nachdem die Inhalte der Forderung mit der Initiativgruppe präzisiert wurden – ein Angebotskonzept für ein Ruftaxi für die Gemeinde Bassersdorf erarbeitet. Der Ortsteil Baltenswil wurde nicht eingeschlossen, weil dieser mit dem öffentlichen Verkehr ausreichend erschlossen sei, wie der Gemeinderatsbeschluss aussagt.

einen Pilotversuch während eines Jahres durchführen würde. Wichtig war in den Auflagen, dass ein durch öffentliche Gelder finanziertes Ruftaxikonzept nicht private Taxibetriebe konkurrenzieren darf. Ausserdem müsste sich das Konzept den Bedingungen des öffentlichen Verkehrs mit Linien- und Fahrplanbetrieb stellen können. Neben einigen weiteren Auflagen wären Betriebszeiten von Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr, jeweils im Stundentakt vorgesehen gewesen. Weiter auch abgestimmt auf die S24-Anschlüsse in beiden Richtungen.

Konzept mit Auflagen

Genaue Prüfung

Ein Betreiber musste also gefunden werden, der das Ruftaxikonzept für

Der Gemeinderat prüfte die Angebote genau. Aufgrund der erhobe-

nen Kostenschätzung, die sich gemäss Hochrechnung bei sechs bis acht Fahrten pro Tag zwischen 60 000 und 80 000 Franken pro Jahr belaufen würden, sieht die Exekutive das Kosten-Nutzen-Verhältnis als nicht gegeben. Der Gemeinderat erkennt zwar den Nutzen eines Ruftaxis, hält abschliessend in seiner Beurteilung aber fest, dass die Subventionierung einzelner Fahrgäste und Anspruchsgruppen unverhältnismässig und gegenüber der Allgemeinheit nicht vertretbar sei – eine nachhaltig finanzierbare Lösung daher nicht möglich. Somit werde die vorliegende Ruftaxilösung – ausgelöst durch die Initiative – auch nicht dem Souverän unterbreitet. Auf weitere Abklärungen und Umfragen wird ebenso verzichtet. 


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Ein Benefiz-Konzert hilft Kinderwünsche zu erfüllen

Einen Stern vom Himmel holen Die reformierte Kirche Bassersdorf-Nürensdorf veranstaltete anfangs April ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe. Seit 25 Jahren bringt die Stiftung Freude in das Leben von Kindern und Jugendlichen, die mit einer Krankheit, Behinderung oder den Folgen eines schweren Unfalls leben müssen. von Astrid Steinbach Sichtliche Erleichterung und Aufatmen bei den Organisatoren und den anwesenden Mitarbeitenden der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zu Beginn des Konzerts. Die Kirche an der Geerlisbergstrasse war trotz des strahlenden Sommerwetters an diesem Sonntag voll besetzt. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Konzert, dessen Erlös von der Stiftung zukommt und helfen soll, «Kindern Wünsche zu erfüllen und damit einen Stern vom Himmel zu holen», so Pfarrer Paul Zimmerli bei der Begrüssung. Die Stiftung feiert dieses Jahr bereits ihr 25-jähriges Jubiläum. Das Leben mit Kindern, die mit einer Behinderung leben, stellt Familien oft vor grosse Herausforderungen. Mit der Erfüllung von Herzenswünschen bringt die Stiftung diesen Kindern und deren Familien Augenblicke von

Die sechs Mädchen von «roundabout» zeigten Streetdance. (Fotos: Astrid Steinbach)

Freude und Unbeschwertheit in den Alltag. Die Angebote werden ausschliesslich durch die Arbeit Freiwilliger und Spendengeldern realisiert.

unter der Leitung von Pfarrer Zimmerli abgelöst. Die Kleinen sangen laut und voller Inbrunst und sorgten so für tosenden Applaus.

Musik quer Beet

Christoph Schönenberger zeigte anschliessend, dass Orgelmusik durchaus fröhlich sein kann. Auch dem Männerchor Nürensdorf war es wichtig, an diesem Anlass teilzunehmen. Mit klassischer Musik – gespielt auf Blockflöte und Cello – entführten Simon Giesch und Elias Carl in die himmlischen Melodien von Georg Philipp Telemann. Ein besonderer Höhepunkt war der Soloauftritt der 15-jährigen Michelle aus Bassersdorf. Sie trug zwei Lieder von Adele

Neun Mitwirkende aus verschiedensten Musik-Genres bestritten das vielseitige Programm, bei dem es Schlag auf Schlag ging und keine Langeweile aufkam. Den Start machten die Tänzerinnen der Streetdance-Formation «roundabout» aus Bassersdorf. Der Chor der Kantorei Bassersdorf liess die Kirche im Anschluss mit hellem Gesang erklingen und wurde vom Kinderchor der reformierten Kirche

und Christina Aguilera vor und konnte sich stimmlich durchaus mit diesen beiden messen. Im Anschluss wurde es noch einmal traditionell mit dem Auftritt des Gemischten Chors Oberwil-Birchwil. Den Abschluss des anderthalbstündigen Programms bildete wiederum mit modernen Klängen die Band «punktsieben» aus Nürensdorf. Die Zuschauer waren sichtlich begeistert und allen Beteiligten war es ein grosses Anliegen, die Arbeit der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zu unterstützen, damit diese auch weiterhin ihre so wichtige Arbeit fortführen können. 

25 Jahre Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe – 1993 gegründet – 2645 Herzenswünsche erfüllt (Stand: März 2018) – 779 Sternenprojekte unterstützt – 135 311 Ausflüge mit Sternschnuppen-Karte ermöglicht – 70 Wunschbegleitende im Einsatz – 47 856 Stunden Freiwilligenarbeit – 142 700 «Trösterli-Tierli» an Kinder in Spitälern und Ambulanzen verschenkt Der Kinderchor der reformierten Kirche Bassersdorf (vorn) lauscht dem Chor der Kantorei Bassersdorf.


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Aus Behörde und Verwaltung A64_BrueGem_Buecher

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Neuheiten vom Büchermarkt

Geburten 2. März 2018 Sara Feratovic Tochter von Enis Feratovic und Mirsije Sadriji

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Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Wir gratulieren

zum 99. Geburtstag

präsentiert von Daniela Binder

am 1. Mai Johannes Baltensperger Alterszentrum im Geeren Kirchhügelstrasse 5 8472 Seuzach

Freitag, 1. Juni, um 9 Uhr in der Bibliothek Brütten

zum 91. Geburtstag am 20. Mai Klara Graf-Kenel Hofackerstrasse 16

Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee entführen wir unsere Gäste in die Welt der Bücher. Wir laden Sie ein zu einer kurzweiligen und spannenden Büchervorstellung mit Daniela Binder. Die Buchhändlerin aus Winterthur ist längst eine gute Bekannte in der Brüttener Bibliothek und stellt wie üblich Leckerbissen des Büchermarkts vor.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Abschied Hans Rudolf Bächtold ist am 26. März 2018 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Das Bibliotheks-Team Brütten

zum 90. Geburtstag Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

am 19. Mai Fritz Fuhrer Alpenblick 13 zum 80. Geburtstag am 14. Mai Alfred Reich Harossenstrasse 6 zur goldenen Hochzeit

Bundesprogramm 2018 Auch in diesem Jahr bietet der SV Brütten wieder drei Termine zur Absolvierung der obligatorischen Schiesspflicht für Armeeangehörige sowie freiwillige Teilnehmer an.

Dienstag, 1. Mai, 9 bis 12 Uhr Samstag, 9. Juni, 10 bis 12 Uhr Samstag, 25. August, 10 bis 12 Uhr Auf Wunsch werden Sie von einem unserer erfahrenen Schützenmeister persönlich betreut. Schiesspflichtige aus Nürensdorf können natürlich auch nach der Auflösung des Schützenvereins Nürensdorf weiterhin wie gewohnt in Brütten ihr Bundesprogramm absolvieren. Weitere Infos unter www.sv-bruetten.ch

am 11. Mai Erika und Peter Weber-Dolder Unterdorfstrasse 71 am 17. Mai Yvonne und Albert Brandenberger-Rihs Zelglistrasse 4

Ausflug der Seniorinnen und Senioren Dieses Jahr führt uns die Reise an den Walensee nach Unterterzen und über den See zum idyllischen Ort Quinten. Das Dorf ist nur zu Fuss oder auf dem Seeweg zugänglich und dank seinem Mikroklima gedeihen dort neben Trauben auch Feigen, Kiwis und andere Südfrüchte. Das Restaurant «Seehus» erwartet uns zu einem feinen Zmittag. Auf

Reservieren Sie sich für den Ausflug der Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Brütten den Donnerstag, 14. Juni 2018 – ganztags

der Rückfahrt geniessen wir die Landschaft des Rheintals und des Toggenburgs und löschen unterwegs den Durst in einer gemütlichen Wirtschaft.

Die entsprechende Einladung mit allen Details wird im Dorf-Blitz Mai 2018 und per Flyer publiziert. Im Namen des Altersforums Lotti Mettler und Anette Wälti


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Aus Behörde und Verwaltung Beleuchtungsersatz Unterdorfstrasse Mit Beschluss vom 4. Dezember 2017 genehmigte die Gemeindeversammlung den Kredit von 239 000 Franken für den Beleuchtungsersatz an der Unterdorfstrasse. Die Leistungen Tiefbau- und Belagsarbeiten wurden gemäss Offertzusammenstellung der dsp Ingenieure & Planer AG vom 13. März 2018 an die Wistrag AG aus Winterthur zu Fr. 128 478.70 inklusive Mehrwertsteuer gemäss Offerteingabe vergeben. Diese Kosten fallen höher aus als ursprünglich budgetiert. Die Leistungen Elektroinstallationen werden gemäss der Offerte der EKZ vom 26. März 2018 für den Ersatz der Strassenbeleuchtung zu Fr. 124 184.50 inklusive Mehrwertsteuer freigegeben. Ein vielseitig geäusserter Wunsch aus der Bevölkerung wurde in das Projekt

eingebunden. Das beauftragte Ingenieurbüro dsp Ingenieure & Planer AG hat zusammen mit der EKZ ein Zusatzangebot ausgearbeitet, welches einen LED-Handlauf entlang des Fusswegs bei der Bushaltestelle Zentrum vorsieht. Die Kosten dafür belaufen sich auf Fr. 11 730.30 inklusive Mehrwertsteuer. Der Gemeinderat hat dies zur Kenntnis genommen und genehmigte den Zusatzbau in eigener Kompetenz. Erste Bauarbeiten für den Beleuchtungsersatz starteten bereits am 12. April 2018. Die Kandelaber werden beginnend im Osten (Säntisstrasse) in Richtung West ersetzt. Dabei werden jeweils einzelne Abschnitte (EKZ-Jargon: Strang) von der Stromversorgung getrennt, was vorübergehend unbeleuchtete Strassenabschnitte zur Folge haben wird. Die Anwohner wurden entsprechend informiert.

Gemeinderat Brütten

Erneuerungswahl Gemeindebehörden Amtsdauer 2018 – 2022 Das Resultat des 1. Wahlgangs der Erneuerungswahlen 2018 vom 15. April lautet wie folgt: Gemeinderat Das absolute Mehr (243 Stimmen) erreicht und somit gewählt wurden: • Ball Peter (483 Stimmen) • Bosshart Rudolf (475 Stimmen) • Schäpper Trüb Erika (444 Stimmen) • Stähli Fritz (441 Stimmen) • Lanz Beat (329 Stimmen) Als Präsident des Gemeinderates wurde Rudolf Bosshart mit 415 Stimmen gewählt. Schulpflege Das absolute Mehr (253 Stimmen) erreicht und somit gewählt wurden: • Rüsch-Santi Daniela (489 Stimmen) • Kessler Sylvie (473 Stimmen) • Graf Markus (442 Stimmen) • Knecht Urs (393 Stimmen) • Kuhn Martin (345 Stimmen) Stahlberger-Büchi Simone ist mit 330 Stimmen überzählig ausgeschieden. Als Präsident der Schulpflege wurde Martin Kuhn mit 271 Stimmen gewählt. Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Für die kommenden Festtage Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb sind geschlossen: Dienstag, 1. Mai

ganzer Tag

Auffahrt: Mittwoch, 9. Mai Donnerstag, 10. Mai Freitag, 11. Mai

ab 11.30 Uhr ganzer Tag ganzer Tag

Pfingsten: Montag, 21. Mai

ganzer Tag

Als Präsident der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission wurde Niklaus Blaser mit 371 Stimmen gewählt. Reformierte Kirchenpflege

Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am 11. und 21. Mai von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 327 95 53 erreichbar.

Das absolute Mehr (171 Stimmen) erreicht und somit gewählt wurden: • Spahn Tanja (344 Stimmen) • Häfliger Yvette (342 Stimmen) • Rentsch Hanspeter (342 Stimmen) • Egli Martin (341 Stimmen) • Handschin Daniel (328 Stimmen) Als Präsident der reformierten Kirchenpflege wurde Martin Egli mit 338 Stimmen gewählt.

Normale Öffnungszeiten gelten ab: Mittwoch, 2. Mai nach dem 1. Mai-Feiertag Montag, 14. Mai nach Auffahrt Dienstag, 22. Mai nach Pfingsten Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen schöne Feiertage!

Das absolute Mehr (231 Stimmen) erreicht und somit gewählt wurden: • Kessler Samuel (463 Stimmen) • Blaser Niklaus (458 Stimmen) • Schöni Urs (447 Stimmen) • Boser Oliver (438 Stimmen) • Kammerlander Stefan (437 Stimmen)

Die detaillierten Wahlprotokolle können unter www.bruetten.ch eingesehen oder am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Ihre Gemeinde Brütten

Die offizielle Publikation erfolgte in unserem amtlichen Publikationsorgan, der Landbote, am 17. April 2018.

Gemeinderat Brütten, wahlleitende Behörde


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Brütten

Dorf-Blitz 04/2018

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Vereine Haudünner Entscheid für Schulpräsidium Brütten Alle Gemeinderäte im Amt bestätigt

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Mehrheitlich klare Stimmenverhältnisse bestätigten Brüttens Gemeinderäte in ihrem Amt an den Erneuerungswahlen Mitte April. Einzig Martin Kuhn musste noch bei der Wahl in die Schulbehörde zittern. von Susanne Gutknecht Nah beieinander in der Stimmenzahl und deutlich über dem absoluten Mehr präsentierten sich die Zahlen der gewählten Gemeinderäte. Somit wurden alle im Amt bestätigt und der Gemeinderat kann in unveränderter Zusammensetzung solch wichtige Projekte wie die Zentrumsplanung mit dem erarbeiteten Wissensstand aller weiter vorantreiben. Peter Ball (SVP) erzielte das beste Resultat mit 483 Stimmen, mit 329 Stimmen musste sich Beat Lanz (FDP) begnügen, der 2014 noch als Parteiloser ins Rennen ging. Rudolf Bosshart (FDP), Erika Schäpper (pgv) und Fritz Stähli als Parteiloser reihten sich dazwischen ein. Die Stimmbeteiligung war mit 38 Prozent gut im Vergleich zu anderen Gemeinden. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Rudolf Bosshart als Gemeindepräsident mit 415 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 266 Stimmen.

Der «alte» Gemeinderat ist auch der neu gewählte Gemeinderat (Peter Ball fehlt auf diesem Bild). (sg)

15 Stimmen entscheiden Mit Spannung erwartet wurde das Ergebnis der Schulpflege. Kurz vor der Wahl hat sich noch Simone Stahlberger-Büchi als Parteilose ins Wahlgetümmel geworfen. Flugblätter, die kurz vor der Wahl in die Briefkästen flatterten, sorgten für Unruhe. Nicht gut weg kam dabei Martin Kuhn. Trotzdem setzte er sich hauchdünn mit 345 Stimmen vor Simone Stahlberger mit 330

Stimmen – 15 Stimmen Unterschied! Stahlberger schied als überzählig aus, da die Bisherigen Daniela Rüsch-Santi (FDP), Sylvie Kessler (FDP), Markus Graf (PGV) klar bestätigt wurden im Amt und Urs Knecht (SVP) ebenfalls der Einzug in die Behörde mit 393 Stimmen gelang. Die Stimmbeteiligung lag mit 39 Prozent geringfügig höher. Neben Martin Kuhn tauchte auch Sylvie Kessler bei der Erneuerungswahl als Schulpräsident plötzlich in

Lesen mit Spiel verknüpft

Begeisterung fürs Lesen Mit einer Brüttener Unterstufenklasse haben die Bibliotheksmitarbeiterinnen eine virtuelle Reise nach Grönland unternommen. Für jede gelesene Seite eines Buches gab es Reisekilometer zu gewinnen. von Susanne Gutknecht

dem Zirkel wurden Kreise gezogen und das Zwischenziel bestimmt. So erreichten sie Amsterdam, Shetland, die Färöer Inseln und Reykjavik. Zu den einzelnen Zielen erzählten jeweils die Bibliothekarinnen Barbara Glaus und Ramona Bartosch spannende Informationen.

Anfangs März machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse UB der Primarschule Brütten zu einer ganz besonderen Reise auf. Für jede gelesene Buchseite, erhielten die Kinder einen Kilometer Reisedistanz geschenkt. Von Brütten aus gestartet, konnten die Kinder einmal pro Woche auf einer Karte einzeichnen, wie weit sie ihre Leselust gebracht hat. Mit

Die Motivation war gross und die Kinder lasen Berge von Büchern. «Es war unglaublich, wie motiviert die Kinder plötzlich waren und wie sie ein Buch um das andere gelesen haben», erzählt Bibliotheksleiterin Barbara Glaus. «Es glich einer Begeisterungswelle und die wogte zwischen den Kindern und uns hin- und her. Auch wir waren angefressen.»

Grönländischer Brotkuchen Nach fünf Wochen hatten sie 6293 Seiten gelesen und erreichten am 11. April Grönland. Die Ankunft wurde gebührend gefeiert. Es gab passend zum Standort «Eis-Tee» zu trinken und mangels Robbenfleisch und Haifischflosse konnten die Kinder einen selbstgebackenen grönländischen Brotkuchen kosten. Ramona Bartosch hat dazu in Kochbüchern nach Originalrezepten gesucht und sich für den lebkuchen-ähnlichen Brotkuchen entschieden. «Alle gemachten Erfahrungen und Informationen waren anders verankert in diesen Wochen. Ich bin sicher, dass jedes Kind beim Wort Grönland daran zurückdenken wird», sagt Barbara Glaus. 

den Fokus vieler Brüttemer. Auch hier gewann Martin Kuhn den Sitz hauchdünn mit 271 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 266 Stimmen. Sylvie Kessler holte beachtliche 153 Stimmen. Martin Kuhn nimmt ebenfalls Einsitz in den Gemeinderat und muss nun offensichtlich die Brüttener noch von seiner Amtsfähigkeit überzeugen.

Neuer Präsident für RGPK Die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK) war eine klare Angelegenheit. Alle bisherigen Mitglieder, Samuel Kessler (FDP), Niklaus Blaser (FDP), Urs Schöni (PGV) und Oliver Boser (PGV) wurden mit guten Resultaten bestätigt, ebenso der neu kandidierende Stefan Kammerlander (FDP). Niklaus Blaser wurde zum Präsidenten der Kommission mit 371 Stimmen gewählt, bei einem absoluten Mehr von 236 Stimmen. Die Kirchenpflege kann ebenso wie der Gemeinderat fast unverändert weiterarbeiten. Tanja Spahn, Hanspeter Rentsch und Martin Egli (alle parteilos) sowie Daniel Handschin (SVP) wurden bestätigt. Neu hinzu kommt Yvette Häfliger (parteilos). Die Wahl zum Präsidenten war reine Formsache und Martin Egli im Amt bestätigt bei einer Stimmbeteiligung von 42 Prozent. 


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Der nächste Dorf-Blitz erscheint

am Donnerstag, 31. Mai 2018

Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen diversen Feiertagen) bereits am

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Brütten

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Gemeindeversammlung stimmt allen Geschäften zu

Sanierung Gebäudehülle des Schulhauses bewilligt An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung Mitte April standen die 34 Brüttener einstimmig hinter den vorgelegten Traktanden. Ein Novum war der frühere Paragraf 51, Anträge an die Versammlung, der nach neuer Gemeindeordnung in völlig neuem Rahmen ablief. von Susanne Gutknecht Der Mehrzwecksaal war dürftig besetzt – nur gerade 34 Brüttenerinnen und Brüttener nahmen sich Zeit für die ausserordentliche Gemeindeversammlung. In Abwesenheit des Ressortleiters Liegenschaften, Peter Ball, übernahm Stellvertreter Fritz Stähli das erste traktandierte Geschäft: Die energetische Gebäudehüllensanierung des Schulhauses Chapf. Zur Abstimmung kamen ein Kredit über 1,2 Millionen Franken für die Sanierung der Dächer, der Ersatz alter Fenster, automatisierte Storenanlagen und eine Indach-Photovoltaikanlage. Ausgelöst hat diese Sanierung die Heizanlage des Schulhauses Chapf, die in den nächsten Jahren zu ersetzen ist. Bei einer gesamtheitlichen Betrachtung habe der Gemeinderat festgestellt, dass die energetischen Verluste beim Gebäude hoch seien und eine Sanie-

rung nötig. Erst dann mache eine neue Heizanlage Sinn. Nach der Sanierung werde man eine Heizperiode lang Erfahrungswerte sammeln und den effektiven Heizleistungsbedarf eruieren. Dies fliesse dann bei der Anschaffung der neuen Heizanlage mit ein. Der zweite Kreditantrag über 95 000 Franken betraf die Innen-Beleuchtung des Schulhauses. Auch dort will man auf energiefreundlichere LED-Beleuchtung umrüsten, mit der man einen bedeutend höheren Ausleuchtungsgrad erzielen könne und trotzdem Energie spare. Beide Geschäfte wurden einstimmig gutgeheissen.

Besoldungsverordnung enger kontrollieren Im Anschluss erläuterte Finanzvorstand Rudolf Bosshart die überarbeitete Besoldungsverordnung, die per 1. Juli dieses Jahres in Kraft gesetzt werden soll. Neu sind zwei Besoldungsverordnungen formuliert, eine für die Behördenmitglieder und eine zweite für die Verwaltungsangestellten. Vor allem in der Sozialkommission wolle man mit einem Fixum und zusätzlicher Stundenabrechnung besser auf die Fallbetreuungs-Situa-

tion eingehen. Die regelmässige und intensive Betreuung zeige gute Resultate und der Gemeinderat sei sicher, dass die Chancen für die Betreuten, wieder Fuss zu fassen, deutlich höher seien. Diese wichtige Arbeit solle auch honoriert werden. Aus dem Publikum kam in der Diskussion das Votum, diese Tarife engmaschiger zu überprüfen. Auch dieses Traktandum wurde einstimmig angenommen. Das dritte Geschäft, die Abrechnung der Kanalisationserschliessung Eich, war insofern kurios, als die Kredite bereits im Dezember 2009 von der GV genehmigt wurden. Zur Abstimmung kamen neun Jahre später Gesamtkosten von Fr. 691 604.40 und Mehrkosten von Fr. 21 604.40. Hierzu konnte SVP-Präsident Urs Knecht nicht stillsitzen. Er kommentierte, wie speziell es sei, dass aus drei Geschäften plötzlich eines geworden sei und das Papier in der Weisungsverordnung geduldig sei, um eine Begründung für eine solch lange Dauer aufzunehmen. Es wüssten doch alle, dass es einfach falsch gelaufen sei und insofern lasse die SVP das jetzt auch so stehen – das Gelächter im Saal unterstützte seine Ausführungen und der Souverän setzte den Schlusspunkt mit einer einstimmigen Verabschiedung.

Paragraf 51 Anträge Mit der neuen Gemeindeordnung wurde die Gemeindeversammlung noch spannend. Der Paragraf 51 mutierte zum Paragrafen 17 und folgt nun neuen Regeln. Rudolf Bosshart verlas eine Anfrage über ein Glasfasernetz und die Antwort des Gemeinderates dazu. Offenbar hatten mehrere Brüttener von der Swisscom einen Brief erhalten mit einer Offerte für einen Fiber-to-the-Street-Anschluss (FTTS) und wollten wissen, wie weit die Pläne der Gemeinde für ein Glasfasernetzwerk, das im Dezember 2016 vorgestellt wurde, gediehen seien. Der zuständige Gemeinderat Beat Lanz erläuterte, dass man zurzeit auf eine Offerte der EKZ warte, die ebenfalls eine Glasfaser-Infrastruktur zur Verfügung stellen wolle. Diese seien an einer detaillierten Netzplanung dran und die zuständige Kommission werde anschliessend die Projekte des EKZ, der Swisscom und UPC prüfen und gegeneinander abwägen. Der Antragssteller zeigte sich zufrieden mit der Antwort auf seine Anfrage und die Anwesenden wurden zum Apéro geladen. 

Mit vereinten Kräften Jugendtreff erneuert

Begeisterte Maler Im Rahmen der Jugendarbeit hat der Verein «Jugendnetzwerk 8311» einen Arbeitssamstag Mitte April ausgeschrieben, um den Jugendtreff zu renovieren. Acht Jugendliche folgten der Aufforderung. von Susanne Gutknecht Mit dem Projekt «Jugendnetzwerk 8311» hat die Gemeinde die frühere aufsuchende Jugendarbeit der Plattform Glattal im Dorf neu organisiert. Mit verschiedenen Angeboten werden die jugendlichen Brüttener zur aktiven Freizeitgestaltung motiviert. Mitte April wurde der Jugendtreff gemeinsam renoviert.

Acht Interessierte, zwei Mädchen und sechs Jungen, trafen sich mit den Verantwortlichen Silvan Frei und Jonas Linke zur grossen Aufräumaktion. «Die Jugendlichen waren topmotiviert und packten kräftig mit an», erzählt Silvan Frei aufgeräumt. Die frühere blaue Farbe wurde mit einem frischen Weiss übermalt. Obwohl die Jugendlichen andere Ideen hatten. «Der Jugendtreff ist nicht mehr nur Partyraum, sondern soll für verschiedenste Zwecke und Angebote des Jugendnetzwerkes genutzt werden können. Darum haben wir uns mit der Farbe Weiss für eine ruhige Atmosphäre entschieden», sagt Frei.

Elternkontakt wichtig Am Ende der Malaktion waren nicht nur die Wände weiss, sondern auch die Malergesellen. Die Jugendlichen fingen Feuer und fragten nach weiteren Projekten, an denen sie mithelfen können. «Für Entsorgungsarbeiten von Gerümpel waren die Unterstüfler zu wenig stark, das haben dann Jonas und ich erledigt», sagt Silvan Frei. Ebenso seien elektrische Arbeiten kein Thema, da zu gefährlich. «Auf jeden Fall sieht der Jugendtreff wieder toll aus!» Die Teilnehmerzahlen der Angebote des Jugendnetzwerkes schwanken

noch ziemlich, so Frei. Er ortet den Grund in der Bekanntheit der Angebote: «Wir müssen unsere Kurse und Spielangebote in der Zielgruppe bekannter machen. Einige kennen uns vom Turnverein, aber viele noch nicht. Das müssen wir ändern.» Bei der Malaktion wurde Silvan Frei auch öfter in ein Gespräch mit den Eltern verwickelt, die ihre Sprösslinge beim Arbeiten besuchten. «Ich habe gemerkt, dass die Eltern gerne wissen wollen, wer ihre Kinder beaufsichtigt und wie wir mit ihnen umgehen.» Das sei eine wichtige Erkenntnis gewesen, die er berücksichtigen werde bei den nächsten Angeboten. 


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Wahl des Gemeinderats und dessen Präsident/in und der Schulpflege und deren Präsident/in für die Amtsdauer 2018/22 Ergebnis 1. Wahlgang vom 15. April 2018 Gemeinderat

Schulpflege

Zahl der Stimmberechtigten 3884 Stimmbeteiligung 31.08 % gültige Wahlzettel 1204 absolutes Mehr 488 absolutes Mehr erreicht und gewählt Betschart Edith, SVP (bisher) 883 Bösel Christoph, SVP (bisher) 834 Buchegger Urs, parteilos (bisher) 802 Demarmels Marco, FDP (bisher) 741 Neukomm Daniel, FDP (bisher) 709 Guggenbühler Yvonne, SVP (bisher) 681 absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden Mächler Charlotte (Lotti), parteilos 569 Pfranger Marco, parteilos 492 Vereinzelte 141

Zahl der Stimmberechtigten 3884 Stimmbeteiligung 30.07 % gültige Wahlzettel 1166 absolutes Mehr 451 absolutes Mehr erreicht und gewählt Chappuis Denise, parteilos (bisher) 864 Glanzmann Manuela, SVP (bisher) 768 Romanescu Gerhard (Gerry), FDP 766 Stessel Günter, FDP (bisher) 741 Harrer Michael (Mike), FDP 734 Gschwend Roman, parteilos 686 Müller Yvonne, SVP (bisher) 658 absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden Meier Brigitte, SVP 514 Hamm Gabriela, SVP 481 Vereinzelte 98

Gemeindepräsident/in

Schulpflegepräsident/in

Zahl der Stimmberechtigten 3884 Stimmbeteiligung 31.08% gültige Wahlzettel 1204 absolutes Mehr 513 absolutes Mehr erreicht und gewählt Bösel Christoph, SVP (bisher) 708

Zahl der Stimmberechtigten 3884 Stimmbeteiligung 30.07 % gültige Wahlzettel 1166 absolutes Mehr 458 absolutes Mehr erreicht und gewählt Romanescu Gerhard (Gerry), FDP 643 nicht gewählt Chappuis Denise, parteilos 111 Glanzmann Manuela, SVP 33 Gschwend Roman, parteilos 28 Harrer Michael (Mike), FDP 24 Stessel Günter, FDP 23 Müller Yvonne, SVP 18 Hauptwahl verpasst / nicht wählbar Meier Brigitte, SVP 19 Hamm Gabriela, SVP 6 Vereinzelte 9

nicht gewählt Buchegger Urs, parteilos 140 Betschart Edith, SVP 47 Guggenbühler Yvonne, SVP 33 Neukomm Daniel, FDP 26 Demarmels Marco, FDP 22 Hauptwahl verpasst / nicht wählbar Pfranger Marco, parteilos 27 Mächler Charlotte (Lotti), parteilos 12 Vereinzelte 10

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Bülach, Bahnhofstrasse 3, 8180 Bülach, erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

Wahlbüro Nürensdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Abschied Hartmann-Indeherberg, Rudolf geb. 12.1.1941 Sunnerainstrasse 29 verstorben am 8. Februar 2018 Gloor-Ruzic, Walter Erich geb. 22.4.1949 Weiherstrasse 3 verstorben am 11. Februar 2018

Auch mit grauen Haaren ist es herrlich, ein buntes Leben zu führen. Am 13. März fand im Singsaal des Hatzenbühl-Schulhauses in Nürensdorf die 8. Mitgliederversammlung des Nüeri-Netz statt. Präsidentin Edith Betschart konnte 93 Mitglieder und einen Gast an der Versammlung begrüssen. Das Nüeri-Netz hat sich in den letzten acht Jahren zu einem bedeutenden Verein von Nürensdorf mit mehr als 320 Mitgliedern entwickelt. Das Ziel des Vereins ist die Hilfe untereinander, sei es beim Einkaufen, bei leichten Gartenarbeiten, bei Steuererklärungen, Näharbeiten und weiteres. Ferner bietet das NüeriNetz ungefähr 150 Veranstaltungen für körperliche oder geistige Tätigkeiten an. Unter dem Motto «Jung hilft Alt» kann man seit kurzem via NüeriNetz auch Lernkurse für das Smartphone oder das Tablet besuchen.

den Jahresbericht 2017. Für das neue Jahr sind wieder attraktive Veranstaltungen und Ausflüge auf dem Programm. Dank der Betreuung des Mittagstischs im Restaurant Bären konnten auch die geleisteten Arbeits-Stunden gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Der Vorstand ruft auf, die

Der ganze Vorstand samt Präsidentin wurde ohne Gegenstimmen gewählt. Als neues Mitglied in den Vorstand konnte Sylvia Dermont gewonnen werden. Die Präsidentin erläuterte

Daniela Binder, Buchhändlerin der Buchhandlung Obergass Bücher in Winterthur, präsentiert uns an diesem Abend spannend und unterhaltsam Neuerscheinungen vom

Hilfe untereinander noch mehr zu nutzen. Auch sollte unsere Web-Seite vermehrt besucht werden. Nach der Mitgliederversammlung wurden die Anwesenden zu einem Apéro eingeladen.

Für den Vorstand Yvonne Guggenbühler

Bibliothek Nürensdorf Dienstag, 22. Mai 2018, 20 Uhr: Büchervorstellung mit Daniela Binder Alles neu macht der Mai! Der Frühling erneuert nicht nur die Natur, er bringt uns auch viele neue Geschichten.

Frühjahr. Anschliessend können die Bücher ausgeliehen oder reserviert werden. Bestimmt finden Sie auch für sich das richtige Buch! Zu diesem Anlass und dem anschliessenden Apéro sind Sie herzlich eingeladen. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Bibliothek Nürensdorf

Renfer, Paul ‘Theodor’ geb. 18.4.1930 Aufenthalt im Pflegezentrum Bächli in Bassersdorf verstorben am 15. Februar 2018 Bürki, ‘Martina’ Marta geb. 8.5.1954 Dorfstrasse 9 verstorben am 8. März 2018 Meyer-Morf, Albert ‘Heinz’ geb. 30.9.1932 Tobelwiesstrasse 6 verstorben am 13. März 2018 Willimann, Josef (‘Joe’) Ernest geb. 23.8.1929 Längimoosstrasse 9 verstorben am 28. März 2018 Kreuzwirth-Illi, Ursula geb. 6.12.1943 Eigentalstrasse 30 verstorben am 1. April 2018 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

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Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Mittwoch, 6. Juni 2018, 14 bis 14.30 Uhr Vorlesegeschichte mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren Donnerstags, 31. Mai 2018, 20 Uhr Schreib-Tipps von Autorin Sabine Meisel Nutzen Sie diese Gelegenheit und bringen Sie Ihr Schreibprojekt auf Erfolgskurs!

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Bibliothek Nürensdorf


Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Jahresrechnung 2017 Für das Rechnungsjahr 2017 resultierte ein Ertragsüberschuss von Fr. 1 493 162.86. Der Voranschlag rechnete noch mit einem Aufwandüberschuss in der Höhe von 829 500 Franken. Dieses erfreuliche, gegenüber dem Voranschlag um Fr. 2 322 662.86 verbesserte Resultat, ist vor allem auf die folgenden Faktoren zurückzuführen: Im Steuerbereich resultierte gegenüber dem Budget ein Mehrertrag aus dem laufenden Jahr und den Vorjahren von knapp 167 000 Franken. Zusätzlich konnte ein um knapp 1,43 Millionen Franken höherer Ertrag bei den Grundstückgewinnsteuern verbucht werden als dies der Voranschlag vorsah. Aufwandseitig ist vor allem der um rund 200 000 Franken tiefere Aufwand für wirtschaftliche Hilfe erwähnenswert, zusätzlich fielen um knapp 600 000 Franken geringere Abschreibungen an.

Bürgerrecht Der Gemeinderat hat, gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses, Berisha Pal mit seiner Ehefrau Berisha Milijana mit ihrem Sohn Berisha Dominik, alle von Kosovo, und Parkin Aubrie Faith, von den Vereinigten Staaten sowie Xavier Cides Lina, von Deutschland, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Post Nürensdorf Der Gemeindrat ist enttäuscht vom Entscheid der PostCom vom 23. März 2018. Die PostCom empfiehlt darin der Post einzig, die Einrichtung von Postfächern an zentraler Lage in Nürensdorf nochmals zu prüfen. Die geplante

Schliessung der Poststelle wird dabei nicht bemängelt. Die vom Gemeinderat in seinen beiden schriftlichen Interventionen vorgebrachten Gründe für den Weiterbestand der Post wurden in der Empfehlung nicht berücksichtigt. Der Gemeinderat ist gespannt auf die Einrichtung einer Post mit Partner im Volg und wird die Umsetzung weiterhin kritisch beobachten.

Liegenschaften Gestützt auf ein Gutachten der Firma Ibid hat der Gemeinderat für die gemeindeeigene Liegenschaft Oberwilerstrasse 107, Altes Schulhaus Oberwil, eine Schutzverfügung erlassen. Diese Verfügung legt den Schutzumfang und die geschützten Teile des alten Schulhauses fest und regelt den zukünftigen Umgang mit diesen Teilen.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Der Turm des Alten Gemeindehauses muss dringend saniert werden. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 90 000 Franken bewilligt und die Arbeiten wie folgt vergeben: • Gerüstbau an die Firma Volkheimer Gerüstbau, Dübendorf, für 5401 Franken; • Entsorgung an die Firma KIBAG AG, Bassersdorf; • Spenglerarbeiten an die Firma Wegmann Bedachungen, Bassersdorf, für 12 377 Franken; • Turmuhrtechnik an die Firma Muff Kirchturmuhrtechnik, Triengen, für 17 589 Franken; • Zimmermannsarbeiten an die Firma Spaltenstein Holzbau AG, Bassersdorf, für 713 Franken; • Holzschindeln an die Firma J. Frehners Söhne AG, Wallisellen, für 17 494 Franken;

Öffnungszeiten Auffahrt Am Mittwoch, 9. Mai 2018 (vor Auffahrt) sind die Büros der Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen. Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Donnerstag, 10. Mai 2018 und Freitag 11. Mai 2018, den ganzen Tag geschlossen. Für das Bestattungswesen und die Gemeindewerke besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft. Gemeindeverwaltung Nürensdorf

• Malerarbeiten an die Maler Gebr. Bösel, Nürensdorf, für 2412 Franken; • Baureinigung an die Firma ULS Facility GmbH, Niederglatt, für 862 Franken; • Bauleitung an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich, für 6936 Franken. Für den Ersatz der EDV-Hardware wurden verschiedene Kredite in der Gesamtsumme von Fr. 220 518.60 bewilligt. Die Aufträge gehen dabei an die Kantonale Drucksachen- und Materialzentrale, Zürich und die Cadd Line Products AG, Freienbach. Für eine Erweiterung des Zeiterfassungsprogramms um ein mobiles Modul hat der Gemeinderat einen Kredit von 6000 Franken bewilligt. Die zukünftigen Betriebskosten belaufen sich auf jährlich Fr. 1011.75. Der Auftrag dafür geht an die Admia Solutions AG, Hohenrain. Im Zusammenhang mit der Hardwareumstellung kann die bisher verwendete Bestattungssoftware aus Altersgründen nicht mehr migriert werden. Der Gemeinderat hat deshalb den nötigen Kredit für die Neuanschaffung einer Todesfallverwaltungssoftware als Zusatzmodul zur bereits verwendeten Geschäftsver waltungssoftware Axioma bewilligt. Der Kredit beläuft sich auf 11 000 Franken für die Einrichtung und 1500 Franken für die jährlichen Betriebskosten. Der Auftrag geht an die Abraxas AG, St. Gallen. Für den Anschluss des Dreschschopfes in Oberwil an das Netz der Elektrizitätsversorgung hat der Gemeinderat einen Kredit von 26 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die EKZ, Seuzach und die Elektro Neidhart AG, Nürensdorf vergeben.

willigten Kredit von 80 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt. Die Abrechnung über den Kostenanteil für das Projekt des Kantons Zürich für den Ersatz der Strassenkreuzung und den Neubau eines Kreisels mit Kosten von 34 034 Franken und Minderkosten von 128 966 Franken gegenüber dem bewilligten Kredit von 163 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

Finanzen Der Gemeinderat hat die letzte Jahresrechnung des Zweckverbandes Feuerwehr Altbach genehmigt. Sie schliesst mit einem Nettoaufwandüberschuss von Fr. 384 055.54. Der Anteil der Gemeinde Nürensdorf beläuft sich auf Fr. 278 531.90. Für drei Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von Fr. 113 482.50 veranlagt. In einem Fall gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.

Gemeinderat Nürensdorf

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Kreditabrechnungen Die Abrechnung über die Ausarbeitung des Detailprojekts Strassenraumgestaltung im Zusammenhang mit dem Kreiselneubau mit Kosten von Fr. 38 560.10 und Minderkosten von Fr. 41 439.90 gegenüber dem be-

am 10. Mai Ernst und Rina Rosenberger-Riberzani Steinackerstrasse 5


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Nürensdorf

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Die Nürensdorfer zeigten sich zufrieden mit ihrem Gemeinderat

Alle kandidierenden Gemeinderäte wieder gewählt Der Gemeinderat Nürensdorf hat in den letzten vier Jahren gute Arbeit geleistet. Zumindest darf man davon ausgehen, nachdem alle zur Wiederwahl stehenden Kandidaten auch gewählt wurden. von Annamaria Ress Um 15.04 war es klar, so zeigt es das Wahlprotokoll, der Gemeinderat war gewählt und damit sind die «Neuen» auch die «Alten». Das heisst im Klartext, dass alle zur Wiederwahl stehenden Gemeinderatsmitglieder der letzten Amtsperiode auch die nächsten vier Jahre die Geschicke von Nürensdorf leiten werden. Neu dazugekommen ist Gerry Romanescu (FDP), der nach seinem Rücktritt als Sozialvorstand aus dem Gemeinderat vor vier Jahren nun als Schulpräsident zurückkehrt. Damit ist er kraft seines Amtes ebenfalls Gemeinderatsmitglied.

Gewählt, aber überzählig Das absolute Mehr betrug 488. Dieses hatten alle Kandidaten erreicht.

Edith Betschart (SVP) konnte einen Achtungserfolg mit dem besten Resultat (883) für sich verbuchen, dicht gefolgt von Gemeindepräsident Christof Bösel (SVP, 834). Die Liste erweiterte sich mit Urs Buchegger (parteiunabhängig, 802), Marco Demarmels (FDP, 741), Daniel Neukomm (FDP, 709) und Yvonne Guggenbühler (SVP, 681). Gewählt, aber als überzählig ausgeschieden gelten die beiden Parteiunabhängigen Charlotte Mächler (569) und Marco Pfranger (492). Der junge Gemeinderatskandidat Marco Pfranger meinte dazu: «Wunden lecken muss ich nicht, ich glaube eher, dass das nicht mein letzter Ausflug in die Politik war.» Und Charlotte Mächler stellte ebenso in Aussicht: «Was ich bisher gesehen habe, macht Lust auf mehr.»

Langjährige Arbeit belohnt Beim Wahlapéro im Garten des Restaurants Bären nach der Bekanntgabe der Ergebnisse freute sich Gemeindepräsident Christof Bösel besonders: «Nun ist die strenge Wahlzeit vorbei.

Die neuen Nürensdorfer Gemeinderäte strahlen um die Wette. (ar)

Es freut mich, dass unsere Arbeit während den letzten vier Jahren in dieser Weise belohnt wurde und wir wieder bestätigt wurden.» Ebenso zeigte er sich sehr zufrieden mit dem Wahlausgang für die Amtsträger der Schule. Bei einem absoluten Mehr von 451 erreichte Denise Chappuis (parteiunabhängig, 864) die Spitzenposition, gefolgt von Manuela Glanzmann

(SVP, 768), Gerry Romanescu (FDP, 766), Günter Stessel (FDP, 741), Mike Harrer (FDP, 734), Roman Gschwend (parteiunabhängig, 686) und Yvonne Müller (SVP, 658). Ebenfalls das nötige Quorum erreicht, aber als überzählig ausgeschieden waren Brigitte Meier (SVP, 514) und Gabriela Hamm (SVP, 481). 

bauer heisst ebenfalls Lukas wie das Original –, aber einiges sei auch «dichterische Freiheit». Der Leser erfährt auf jeden Fall viel Wissenswertes rund um dieses zürcherische Frühlingsfest.

kein ‹nettes› Buch herausgeben, sondern ein Buch, das sowohl Kinder wie auch Erwachsene nicht loslässt.»

Literarische Fehlgeburten

Rund eineinhalb Jahre hat die Arbeit der Autorin gedauert – inklusive der Schreibpause, die sie eingelegt hat. «Da das Sechseläuten an einen fixen Termin gebunden ist, hatte ich vom Termin her ein Fallbeil im Nacken», erklärt Stössel. Das Buch sollte selbstverständlich zu diesem Zeitpunkt auch erscheinen und für Absatz sorgen. Wie beim ersten verlegt es die Autorin in ihrem Eigenverlag www.bestbook.ch. Béatrice Stössel hat jedoch noch weitere Projekte im Kopf, legt Fortsetzungsgeschichten des blauen Traktors erst mal auf Eis und widmet sich nun anderen Themen. 

Kinderbuch über Zürcher Sechseläuten

Traktor auf neuer Mission Béatrice Stössel hat bereits ihr zweites Kinderbuch veröffentlicht. Der blaue Traktor, Hauptprotagonist bereits im ersten Buch, wagt sich nach einigen Abenteuern nach Zürich ans Zunftfest Sechseläuten. von Susanne Gutknecht Die Familie Stössel ist mit den Zünften und dem Sechseläuten-Fest eng verbunden, was lag also näher, als den Hauptprotagonisten ihres ersten Kinderbuches – den blauen Traktor – nach Zürich zu senden. Béatrice Stössel hat ihr zweites Kinderbuch «Der kleine blaue Traktor zünftig unterwegs» im Eigenverlag herausgegeben. Wie beim Erstling hat sie mit der Illustratorin Sandrina Haug zusammengearbeitet, welche die Geschichte des blauen Traktors mit farbenfrohen Bildern zum Leben erweckte. «Sie ist mutiger und

stilsicherer geworden im Ausdruck ihrer Bilder», freut sich Stössel. «Auch die Wimmelbilder eignen sich sehr gut für die Kinder.»

Viel Wissenwertes Für die Recherche hat die Autorin viel Zeit aufgewendet, hat sich tief in die Geschichte des Sechseläutens eingelesen. «Es ist ein schwieriges und aufwändiges Thema», sagt Stössel, «vor allem muss es korrekt sein, von den Namen her, dem Auftritt der Zünfte und den Kostümen.» Es war ihr wichtig, dass die Zünfter ihr Buch gutheissen und weiterempfehlen. «Es gibt über diesen alten Brauch nur ein älteres Kinderbuch, das hat mich erstaunt», sagt sie. Umso mehr wollte sie das traditionelle Fest den Kindern näherbringen. Dabei hat sie vieles originalgetreu wiedergegeben – der Böögg-

Das Schreiben ging Béatrice Stössel nicht so leicht von der Hand wie beim ersten Buch. «Ich hatte etwa acht literarische Fehlgeburten», erzählt sie kritisch. Auch ihre Lektorin Sabine Meisel war mit den ersten Fassungen unzufrieden, kritisierte, dass der Handlungsstrang zu weit hergeholt sei und ein eigentlicher Konflikt im Buch fehle. «Es wirkte befreiend, dass sie hart mit mir ins Gericht ging. Nur so fand ich am Ende dann die Geschichte, hinter der ich jetzt stehen kann.» Das Durchbeissen bis zum Schluss sei ein guter Prozess, ist sich Stössel sicher. «Ich will

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Nürensdorf

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Gemeindeversammlung nimmt HRM2-Variante knapp an

Erhöhte Ausgabendisziplin gefordert Die Gemeindeversammlung hatte Mitte April nur über wenige Traktanden zu befinden. Eines davon, der Entscheid bezüglich Umgang mit dem Verwaltungsvermögen bei der Umstellung auf das Harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) gab viel buchhalterische Diskussionen und Fragen. Angenommen wurden alle Geschäfte. von Annamaria Ress Nur gerade 57 Stimmberechtigte fanden sich im Ebnet-Saal zur Gemeindeversammlung ein. Ohne Gegenstimme wurde die obligatorische Durchführung des Staatkundetests für Bürgerrechtsbewerber bestätigt. Die revidierte kantonale Bürgerrechtsverordnung sieht vor, dass Personen eingebürgert werden können, die über eine Niederlassungsbewilli-

gung verfügen, seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben und in der Schweiz integriert sind. Die Gemeinde ist dafür zuständig, die Grundkenntnisse der geografischen, historischen, politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde von den Bewerberinnen oder Bewerbern, die nicht über einen Nachweis gemäss § 6 Abs. 2 KBüV verfügen, zu prüfen. Bereits seit 2008 werden die Bereiche Sprache und Staatskunde in der Gemeinde Nürensdorf mit einer Standortbestimmung geprüft. Für die Durchführung der Standortbestimmungen ist die WBK Weiterbildungskurse Dübendorf, eine zertifizierte Institution, beauftragt. Der Gemeinderat Nürensdorf möchte die Grundkenntnisse weiterhin mit einer Standortbestimmung Staatskunde prüfen. Aufgrund der neuen Gesetzgebung genüge da-

für ein Gemeinderatsbeschluss nicht mehr. Aus diesen Gründen beantragte der Gemeinderat der Gemeindeversammlung die Weiterführung der Standortbestimmungen Staatskunde zu bewilligen.

Buchhalterische Fachsimpelei Obwohl ziemlich kompliziert für Fachlaien, stimmte der Souverän mit 30 zu 23 Stimmen auch dem nächsten Geschäft zu, dem Entscheid bezüglich Umgang mit dem Verwaltungsvermögen aufgrund der Einführung des «harmonisierten Rechnungslegungsmodell 2» HRM2, per 1. Januar 2019. Auch dieses wird mit dem neuen Gemeindegesetz eingeführt. Einzig über die Methode können die Gemeinden autonom bestimmen. Dabei stehen betreffend Verwaltungsvermögen zwei Varianten zur

Auswahl, nämlich das Restatement mit Aufwertung oder die Übernahme der Restbuchwerte gemäss HRM1. Die Stimmberechtigten stimmten einem Restatement mit Aufwertung des Verwaltungsvermögens zu. «Das heisst zwar weniger Abschreibungen, aber deswegen auch eine höhere Ausgabendisziplin», brachte Finanzvorstand Daniel Neukomm die Diskussionen zu einem Schlusspunkt. Das Projekt «Tiefgarage Süd» ist nicht mehr umsetzbar, weil die Ausfahrt auf die Baltenswilerstrasse nicht machbar ist, da die dafür nötigen Rechte nicht erworben werden konnten und das Baurecht für eine Variante mit Ausfahrt auf die Lindauerstrasse von den Grundeigentümern nicht erteilt wird. Die Abrechnung für die aufgelaufenen Kosten von Fr. 10 023.45 wurde diskussionslos bestätigt. 

Ambitioniert inszenierter Unterhaltungsabend zum Motto «Bekannt und Beliebt!»

Funke sprang beim ersten Lied Erneut reüssierten «Gemischter Chor Oberwil-Birchwil» und «Männerchor Nürensdorf» an zwei Abenden vor zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern. Mitte des Monats boten sie mit ihrem Gesamtprogramm im Ebnet-Saal neben vielen Hits auch Theater, Tombola, Musik und Tanz sowie Speis und Trank für alle etwas. von Rosmarie Schmid «Es war einmalig schön! Lange habe ich keine so wundervoll gesungenen Chorlieder gehört. Ich bin überrascht von den tollen Stimmen», schwärmte Jeannette Bucher aus Bassersdorf. Sie hatte das Konzert des «Gemischten Chors OberwilBirchwil» und «Männerchor Nürensdorf» zum ersten Mal besucht. Tischnachbarin Susanna Wegmann stimmte in die Lobeshymne ein und meinte, dass die Freude am Singen der Interpreten durch eine klare Aussprache, ihre fröhliche Gestik sowie Mimik sofort auf die Zuhörenden übergesprungen sei.

Ohrwürmer zum Mitsingen Bereits beim Eröffnungslied «Have a nice day» holten die Chöre ihr Publikum aus seiner Lethargie. Und ganz dem Motto entsprechend «Bekannt und beliebt!» folgten Ohrwürmer zum Mitsingen und Schunkeln. Für die Umrahmung der Lieder des Männerchors griff Pianist Thomas Jäggi, Ehemann von Dirigentin Tabea Herzog, in die Tasten. Passend zur Egerländerweise «Dann und wann» spielte Werner Tschannen sein Akkordeon und bei «Rote Lippen soll man küssen» sangen die 20 Männer so leidenschaftlich, dass das Publikum begeistert klatschte, mitsang und eine Zugabe forderte. Professionell begleitete Pianistin Sevill Klöti den gemischten Chor unter Leitung von Freya Utta. Aber nichts passte besser zu «Shosholoza», dem populären südafrikanischen Lied, als die von Perkussionist Nico Gerster getrommelte Djembe. Ihre Vielseitigkeit bewiesen die 16 Sängerinnen und 7 Sän-

ger auch mit dem anspruchsvollen «Abba-Hit-Medley».

Tücken der Eigeninteressen Der gemischte Chor bewies einmal mehr, dass er auch Theater spielen kann. Verstärkt mit Freunden und Bekannten präsentierte «Chrüz & Quer», so der Name des Ensembles, das Lust-

spiel «Chönd Sii choche?!» von Marlene Herzog. Susanne Illi, Präsidentin des Chors, stand nicht nur auf der Bühne, sondern zeichnete auch gleich für die Regie verantwortlich. Im Anschluss spielten die Musiker Daniel Sägesser und Beat Inderbitzin zum Tanz auf. Die nächste Abendunterhaltung der beiden Chöre findet am 12. und 13. April 2019 statt. 

Der Männerchor Nürensdorf singt «Dann und wann» mit Werner Tschannen am Akkordeon. (rs)


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Donnerstag, 17. Mai 2018 19.00 Uhr Stadt Opfikon, Bau und Infrastruktur, Oberhauserstrasse 27, Glattbrugg

Traktanden 1. Begrüssung 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 21. September 2017 3. Mitteilungen des Zweckverbandes 4. Abnahme Jahresrechnung 2017 Bericht der Rechnungsprüfungskommission 5. Bericht des Försters 6. Statutenrevision, Freigabe zuhanden Verbandsgemeinden zwecks Urnenabstimmung 7. Verschiedenes 8. Termine 9. Kurzreferat „Baumarten vs. Klimawandel“ von Res Guggisberg, Kreisförster FK 2

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Dorf-Blitz 04/2018

Region

GEWERBEGEFLÜSTER Im Ausstellungsraum der Grütli Garage in Nürensdorf präsentieren sich die neuesten Modelle von Toyota. Besitzer Armin Albrecht ist Fachmann, wenn es um diese technologisch hochstehenden Fahrzeuge geht. Ganz besonders überzeugt ist er von deren Hybrid-Antrieb. Vor mehr als 20 Jahren habe Toyota mit dem Prius das erste in Grossserie gebaute Hybrid-Auto auf den Markt gebracht, heute seien es bereits 33 Modelle, erzählt er. «Inzwischen verkaufen auch wir fast nur noch Hybrid-Fahrzeuge», betont er. Schade sei jedoch, dass die wenigsten Autokäufer wüssten, wie ein Hybrid funktioniere. Kurzentschlossen gibt der 62-jährige Experte eine kurze Erklärung ab: «Die mit Automatikgetriebe ausgerüsteten Autos sind mit je einem Benzin- und einem Elektro-Motor ausgerüstet. Die Elektrobatterie lädt sich mit der Bremsenergie wieder auf, sie braucht also keine Steckdose. Ein Hybrid von Toyota fährt somit teilweise rein elektrisch, denn der Verbrennungsmotor schaltet sich nur ein, wenn er auch gebraucht wird. Ist der Benzintank gefüllt, können auf diese Weise bis zu 1000 Kilometer gefahren werden».

Bereits mit 23 Jahren gründete der gelernte Automechaniker 1979 mit seinem Kollegen Albert Aeberli die «Breite-Garage». Die Geschäftstätigkeiten konnten 1988 mit dem Kauf der Grütli-Garage erweitert werden. 1996 übernahm Aeberli eine Garage in Bassersdorf. Den Ausstellungsraum an der Alten Winterthurerstrasse 19 baute Albrecht 2007 aus. Damals verlegte er die Werkstatt ins Untergeschoss. Diese ist seit dem Umbau von der Eigentalstrasse aus erreichbar. Werkstattchef Nathan Widmer sowie die beiden Mechatroniker-Lehrlinge erledigen Servicearbeiten auch von anderen Marken als Toyota, übernehmen Versicherungsfälle, beispielsweise von Unfällen oder wechseln im Frühling und Herbst die Reifen, welche auch eingelagert werden. «Wir haben viele Stammkunden, aber zum Glück auch viele neue Kunden», sagt Armin Albrecht, Vater eines erwachsenen Sohnes, der mit seiner Familie in Kloten lebt. Rosmarie Schmid

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

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Dorf-Drogerie Hafen Sanfte, natürliche Medizin in aller Munde! Prävention, Fitness und gesunder Lebensstil sowie Work-Life-Balance sind die Schlagworte der Zeit. Heilpflanzen nehmen dabei einen sehr wichtigen Platz ein. Darum sollten Heilpflanzen für jedermann zugänglich und anwendbar sein, egal ob man eine Pflanze nach dem rein wissenschaftlichen Prinzip, der rationalen Phytotherapie oder aufgrund der Wesenhaftigkeit betrachtet. Die Heilpflanzen sind nie völlig aus unserem medizinischen Alltag verschwunden, auch wenn sie eine Zeit lang auf Grund der modernen Pharmazie und Monosubstanz-Medizin kaum noch Anwendung in ihrer reinsten Form fanden. Heute teilt sich die bekannte Kamille den Teeschrank wieder mit vielen neuen oder althergebrachten Heiltees, Urtinkturen und Spagyrikas. Vermehrt wird durch moderne Wissenschaft nachgewiesen, dass die althergebrachten Heilwirkungen des ganzen Krautes umfassender und vor allem schonender sind als die der isolierten Wirkstoffe. BIO-Setzlingsmarkt von Samstag 12. Mai bis Samstag 19. Mai auf dem Dorfplatz. Einheimische Pflanzen, egal ob Nutz-, Zier- oder Heilpflanzen sind auch eine unerlässliche Basis unserer Artenvielfalt. Aus dieser Überzeugung heraus organisieren die Dorf-Drogerie Hafen und der Naturgartenbetrieb Artenreich Bolinger Gärten AG zusammen einen BioSetzlingsmarkt vom Samstag 12. bis Samstag 19. Mai mit einheimischen Heil- und Gewürzpflanzen auf dem Dorfplatz in Bassersdorf und zeitgleich vor der Drogerie in Dietlikon. Zudem können Sie an den Montagen des 4. und 11. Juni an unseren Heilpflanzen-Workshops lernen, wie Sie aus den eigenen Heilpflanzen ein Medikament herstellen können.

Bild des Monats Die sommerlichen Temperaturen in der Dorf-Blitz-Region zaubern erste Sonnenbrillen, T-Shirts und grillierte Abendessen im Garten hervor – der Sommer kommt! Zum Sommer gehört auch das Bassersdorfer Freibad Hasenbühl. Das Personal des Freibads leerte die Becken von sämtlichem Wasser und reinigte die Böden und Wände. Bevor das Freibad am 10. Mai die Tore öffnen wird, müssen noch umgerechnet 55 000 Badewannen voll Wasser in die Becken gepumpt werden. Ein gewöhnlicher Wasserhahn bräuchte etwa ein halbes Jahr, um das Becken aufzufüllen. Damit die Eröffnung der Badisaison nicht auf den Herbst fällt, ist das Freibad mit modernen und grossen Pumpen ausgestattet. (fr)

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Region

Dorf-Blitz 04/2018

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Zum dritten Mal eine freundschaftliche Einladung

Montezumas Wikinger auf dem Dorfplatz Grossartig hat sich die Lebensfreude der Jungwacht Blauring Montezuma von Bassersdorf und Nürensdorf mit einer Vielfalt von Attraktionen am ersten Samstag im April auf dem Dorfplatz präsentiert. Sarah Rabadzijev, die Scharleiterin, zeigte sich überaus erfreut, dass der traumhafte Frühlingstag einen grossen Beitrag zum gemütlichen und friedlichen Gelingen beitrug.

typisch, sogar die Kriegsbemalung fiel bei den Mädchen anders aus als üblich. In der riesigen Hüpfburg übertrumpften sich Bewegungsbegeisterte in der Höhe von Sprüngen und den dazugehörigen Kapriolen.

Sonnige Gemüter Mädchen und Jungen unterhielten und amüsierten sich an den verschiedenen Ständen, welche am Morgen

aufgestellt wurden. Für alle gab es genug zu besprechen und Ideen aufzugreifen, wie man die Freizeit zusammen gestalten kann, damit das Miteinander viel Spass und Sinn macht. Die Idee, dass sämtliche Kulturen und Religionen zusammen einige gleiche Werte haben und umsetzen können, zeigten die Teilnehmer und Besucher. Den «Jubla-Tag» im September haben sich bereits viele Mitglieder im Kalender eingetragen.

von Susanne Beck Der Jubla-Schnuppertag zeigte sich von seiner sonnigsten Seite – in jedem Bereich. Mit Schlangenbrot und Würsten wurden die hungrigen Gelüste gestillt. Beim Mohrenkopfwerfen erblickte man süsse Gesichter, welche öfters ein Gelächter auslösten. Kreativität gab es auch in Sachen Verkleidung und Bemalung zu bestaunen. Bei der Umsetzung des Mottos der Wikinger waren nicht nur die Helme

Eine Nürensdorfer Gymnasiastin stärkte sich zur kampfbereiten Wikingersfrau. (sb)

Spiel und Spass Einen guten Einblick ins Vereinstreiben konnte mit diesem fröhlichen Anlass vermittelt werden. Bei einigen jungen Besuchern erwachte die Lust, an Gruppenstunden jeden zweiten Samstag bei der Pfarrei St. Franziskus teilzunehmen. Ein Schlittel-Wochenende oder gar ein Pfingstlager stiess bei einigen Jugendlichen auf grosses Interesse und einige Träumereien wurden mit den Eltern geteilt. Die Scharleiterin wies mit einem Flyer am Informationsstand auf die Internetseite www.montezuma.ch hin. Und mit etwas Stolz in der Stimme verkündete Sarah Rabadzijev: «Auch das Leiterteam hat Spass im Verein. Seit bald drei Jahren ist das Team in dieser Zusammensetzung aktiv.» Neue Leiter werden dazukommen, sobald sie ihre Kurse bei «Jugend und Sport» absolviert haben. Körperliche und geistige Bewegung schweisse zusammen und gebe allen viel Lebensfreude. 

Musik zum Geniessen und den Alltag vergessen

Musikalische Flugreisen rund um den Erdball Ein Frühlingskonzert mit vielen bekannten und unterhaltsamen Melodien bot der Musikverein Bassersdorf am letzten Sonntag im März seinen zahlreichen Besuchern. An einer Zugabe kamen die Musiker in der vollbesetzten Ebnet-Halle in Nürensdorf nicht vorbei. von Astrid Steinbach «Musik liegt in der Luft». Unter dieser Überschrift wurden die zahlreichen Besucher des Frühlingskonzerts unter der künstlerischen Leitung von Arwed Peemöller auf einen musikalischen Rundflug eingeladen. Peemöller hatte erst im vergangenen September die Stelle des Dirigenten übernommen und auch bei seinem zweiten Konzert gezeigt, dass der Musikverein mit ihm einen guten Griff getan hat. Ein halbes Jahr wurde intensiv für dieses Konzert im Vorfeld geprobt. Bereits eine Stunde vor Konzertbeginn wurden die Türen geöffnet und die Be-

sucher konnten sich bei Kaffee und Kuchen auf einen unterhaltsamen Nachmittag einstimmen. Auf witzige und unterhaltsame Art erfolgte die jeweilige Anmoderation. Stimmung machte der Musikverein vom ersten Takt an. Das Reportoire bestand aus Musikstücken, die im weitesten Sinne mit «Luft und Fliegen» zu tun haben. So wurden unter anderem «Flying to the skies», «Fliegermarsch», «Air for Winds» und «Adebars Reisen» dargeboten.

Präsidentinnenwechsel

Der Musikverein hatte sein bewährtes Veranstaltungskonzept beibehalten. So hatte man sämtliche Jubilare aus Bassersdorf und Nürensdorf mit Begleitung eingeladen, um diese zu ehren. 29 Jubilare, die ihren 80. sowie 90. Geburtstag begehen, wurden mit viel Applaus bedacht. Die anschliessende halbstündige Pause konnte erneut für Kaffee und Kuchen genutzt werden und für den langerwarteten Kauf von Tombola-Losen. Die Tombola ist ebenfalls fester Bestandteil des Frühlingskonzerts. «Die Leute haben immer viel Freude daran. Vor allem werden wir

Nach dem ersten Musikstück – «Musik liegt in der Luft» – begrüsste die scheidende Präsidentin Corinne Brunner die Anwesenden. Sie nutzte die Gelegenheit auch zur Stabübergabe an ihre Nachfolgerin Marianne Sebastianutti. Nach 19 Jahren Arbeit im Vorstand, davon die letzten Jahre als Präsidentin, war für Corinne Brunner nun die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen.

Der Musikverein Bassersdorf unter der Leitung von Arwed Peemöller bei seinem zweiten Konzert. (as)

durch die Gewerbetreibenden aus unseren Gemeinden sehr gut mit Gewinnartikeln unterstützt», war von Corinne Brunner vor dem Anlass zu erfahren. «Musik machen, Musik hören, einfach geniessen und den Alltag vergessen», mit diesen Worten umschrieb Marianne Sebastianutti den Anlass, der seinen Zweck auch voll erfüllte. Mit dem Schlusslied begnügte sich das Publikum dann auch nicht und forderte klatschend noch zwei Zugaben. Der Nachmittag war ein voller Erfolg, der allen sichtlich Spass gemacht hat. 


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Region / Leserforum

Dorf-Blitz 04/2018

Baltensperger Optik & Optometrie Haben Sie den Durchblick – mehr sehen! Die schönen und warmen Tage locken in die Natur. Vergessen Sie dabei nicht, Ihre Augen zu schützen. Haben Sie Ihre Sonnen- oder Sportbrille, die Sicherheit und Style vereint, schon gefunden? Es kommt auf einen guten UV-Schutz sowie die auf Ihre Sportart ausgerichtete Tönung der Gläser an. Bei Sportarten in der Natur wie Mountainbike, Rennvelofahren oder Joggen ist die Wahl des richtigen Glases entscheidend. Kontraststeigernde Gläser lassen Sie Hindernisse, Absätze, veränderte Bodenbeschaffenheit früher und besser erkennen. Ihre Sicherheit erhöht sich. Ebenso müssen Sportbrillen eine hohe Bruchsicherheit aufweisen, damit Ihr Auge in jedem Fall geschützt ist. Bei unserer Beratung geben wir Ihnen gerne unsere persönliche Erfahrung weiter.

Vorstand Gewerbeverein komplett Am der kürzlich durchgeführten Generalversammlung des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf wurde mit Pascale Schwinnen, Raiffeisenbank Bassersdorf, ein neues Mitglied in den Vorstand gewählt und komplettiert den Vorstand nach dem Abgang von Ramona Sturzenegger. Zudem informierte der Vorstand über verschiedene Events wie zum Beispiel den Berufserkundungsparcours und einen Informationsabend für Eltern, der zusammen mit der Schule Bassersdorf im November 2017 erfolgreich durchgeführt wurde. Für 2018 plant die Ladengruppe wiederum eine grössere Aktion auf dem Dorfplatz.

(e)

Besuchen und testen Sie uns an den Test Days 2018!

Neuer Präsident für Hauseigentümerverband

Am 4. und 5. Mai können Sie auf dem Dorfplatz in Bassersdorf die neuesten Oakley-Modelle nach Herzenslust anprobieren und testen. Vergleichen Sie die diversen Modelle und Gläsertypen. Ebenfalls vor Ort ist der Velo-Lade Nüeri mit den neuesten E-Bikes. Gerne dürfen Sie mit den OakleySportbrillen und den neuen EBikes eine Testrunde fahren.

An der diesjährigen Generalversammlung des Hauseigentümerverbandes Kloten (HEV) nahmen 106 Gäste in Kloten teil. Interimistisch führte die Vizepräsidentin, Brigitte Fäh, durch die GV, die zügig verlief und bei der sämtliche Traktanden einstimmig genehmigt wurden.

In unserem Fachgeschäft an der Baltenswilerstrasse 2 finden Sie viele weitere Sport- und Sonnenbrillenmodelle von diversen Marken zur Auswahl. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Lukas Baltensperger Inhaber, Optometrist M.Sc. www.baltensperger-optik.ch

Die sich zur Wiederwahl stellenden Vorstandsmitglieder, Franz Abplanalp, Marcel Emmanouilidis, Barbara Zika und Brigitte Fäh wurden im Amt bestätigt. Neu standen die Klotenerin Rita Bleiker und der Nürensdorfer Ralph Homberger zur Wahl als Vorstandsmitglieder. Beide wurden einstimmig gewählt, wobei Ralph Homberger neu als Präsident amtet. Zudem machte der HEV noch Werbung für neue Mitglieder, da die Mitgliederzahlen rückläufig seien. Eine Anmeldung kann unter Telefon 044 874 46 46 oder auf www.hev-schweiz.ch/verband/ mitgliedschaft/mitglied-werden erfolgen. (e)

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Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Abbau Service Public Viel von sich reden macht derzeit die geplante Schliessung der Drittverkaufsstelle SBB-Tickets (Avec) ab 2020. Die umstrittene Sparübung der SBB dürfte im Minimum eine Vollzeitstelle kosten, scheint doch der Ticketschalter die meiste Zeit fleissig frequentiert – und das sieben Tagen die Woche. Klar kauft sich gut die Hälfte der ÖV-Benutzer die Fahrkarte Online – für viele kein Problem. Aber es geht auch um den Abbau von Dienstleistungen wie etwa die Beratung, gerade bei den oft nicht transparenten Anschluss-Billetten und Zonen nicht ganz zu vernachlässigen! Und wo bitte liegt die reale Kosteneinsparung der SBB? Die Bahn bezahlt

den Drittverkäufern lediglich Provisionen und solche sind umsatzabhängig. Höhere Provisionen bedeuten im Normalfall letztlich auch mehr Umsatz für den Bahnbetreiber. Bassersdorf zählt nahezu 11 000 Einwohner, ist bevölkerungsmässig also längst eine Stadt. Der Umsatz dürfte beim werktags sehr grossen Pendleraufkommen wohl kaum rote Zahlen schreiben. Es erstaunt daher schon, dass unsere Gemeinde gleich tief eingestuft wird wie etwa Niederweningen, Oberglatt, Niederhasli oder Wiesendangen. In diesen Dörfern besteht möglicherweise eher Handlungsbedarf.

René Gyr, Bassersdorf

Präzisierung Der Lesebriefschreiber im März 2018 stört sich im Kommentar der Redaktion am Wort «diskreditieren».

Wir halten fest, dass dies die Meinung der Redaktion ist.

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse ­(Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zu­sendungen per E-Mail. • Es werden keine Leserbriefe anonym publiziert. Nur Meinungsäusserungen, die mit Namen und Wohnort versehen sind. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über ­Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Sport

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Dorf-Blitz 04/2018

Nachrichten Fussball FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Marco Tanner verlässt den FC Bassersdorf Der Trainer des FCB hat sich entschieden, eine neue Herausforderung wahrzunehmen und verlässt den Verein im kommenden Sommer. Zu den Höhepunkten in der Trainerkarriere von Marco Tanner gehören der regionale Cupsieg sowie das Cupspiel gegen den Superligisten FC Zürich. «Marco Tanner hat über viele Jahre den Verein geprägt, gelebt und wird weiter zu uns gehören», so FCB-Präsident Serge Caminada. Der Nachfolger von Tanner ist noch nicht bekannt. In der Meisterschaft liegt der FC Bassersdorf weiterhin auf Platz neun, jedoch schied der Titelverteidiger im regionalen Cup gegen Wädenswil bereits im Achtel­ final aus. Resultate FCB vs. Wädenswil 1:3. FCB vs. Diessenhofen 4:0. Schwamendingen vs. FCB 1:3. FCB vs. Wetzikon 1:3. Rafzerfeld vs. FCB 0:0. Tabelle 1. Rang: Uster 20 (Spiele)/ 50 (Punkte). 6. Bassersdorf 20/27. Spielplan 28.04. (18.00): FCB vs. Veltheim 13.05. (10.15): Unterstrass vs. FCB 19.05. (18.00): FCB vs. Rümlang

Unihockey Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (2. Liga, Gruppe 4) Saisonvorbereitung nach Aufstieg Nach dem gelungenen Aufstieg hat Trainer Samuel Eberle sein Team am letzten Dienstag zu einem Sichtungstraining aufgeboten. Das bestehende Kader, gespickt mit ein paar neuen Spielern, wurde dabei zum Start der Saisonvorbereitung unter die Lupe genommen. «Der Eindruck war gut, aber es wartet auf uns eine lange und harte Vorbereitung für die kommende Saison», meint Trainer Eberle. Resultate Aufstieg Playoffs UBN vs. Nesslau Sharks 10:3. Nesslau Sharks vs. UBN 4:3. UBN vs. Nesslau Sharks 7:6. Nesslau Sharks vs. UBN 6:5. UBN vs. Nesslau Sharks 13:2.

Eishockey Eishockey Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe Ost) EHCB-Coach Don McLaren geht neue Wege «Ich möchte noch einen anderen Verein des regionalen Eishockeys kennenlernen und für mich neue Erfahrungen sammeln», erklärt Don McLaren seinen Abgang beim EHC Bassersdorf. Der bisherige Assistenztrainer Patrick Meichtry übernimmt die Mannschaft als Headcoach in der kommenden Saison. Er ist ehemaliger Eishockeynationalspieler und kennt den EHCB schon seit vielen Jahren. Bereits ab Mitte Mai beginnen die Vorbereitungen beim EHC Bassersdorf. (fr)

Feiern des Aufstiegs mit den Zuschauern. (Fotos: Philipp Rahm)

Unihockey Bassersdorf Nürensdorf steigt in die 1. Liga auf

UBN glänzt im entscheidenden Spiel Unihockey Bassersdorf Nürensdorf schlägt in den Auf-/Abstiegsplayoffs die Nesslau Sharks und sichert sich den Aufstieg in die 1. Liga. In einer umkämpften Serie setzt sich UBN durch und erreicht somit das ausgegebene Saisonziel. von Philipp Rahm «Ich habe gewusst, dass es funktioniert», sagt Samuel Eberle, ein hocherfreuter Aufstiegstrainer, nach dem Spiel. «Ich habe den Jungs gesagt, dass man im Sport das bekommt, was man verdient», meint Eberle weiter. Vereinspräsident Marcel Weber kommt dazu und gratuliert ihm zu einer grossartigen Leistung: «Ich bin unheimlich stolz, dass unser Verein jetzt wieder zurück in der 1. Liga ist.» Die über 250 Zuschauer in der Turnhalle Hatzenbühl erwarteten mit Spannung die Finalissima gegen die Nesslau Sharks aus dem Toggenburg. Die Ausgangslage versprach ein hart umkämpftes Spiel bis zur letzten Sekunde, denn in der Serie stand es 2:2.

Drittel klar war, dass es eigentlich nur einen Sieger geben darf. «Wir wollten den Gegner früh unter Druck setzen und möglichst keine Torchancen zulassen», meint Trainer Samuel Eberle. Unihockey Bassersdorf Nürensdorf spielte gross auf und dominerte die 1. Liga-Mannschaft aus Nesslau nach Belieben. Nach vierzig gespielten Minuten zeigte die Anzeigetafel bereits einen Vorsprung von 8:1 Toren zugunsten der Heimmannschaft und der Gegner schien geschlagen zu sein. Was im dritten Drittel folgte, war ein Schaulaufen von schönen Kombinationen und viel Spielwitz, die Kür für eine äusserst beeindruckende Saison.

Grosses Potential Dass die Weichen in Richtung Aufstieg gestellt waren, zeichnete sich

schon während der Saison ab. Für Unihockey Bassersdorf Nürensdorf resultierten in der Qualifikation aus 18 Spielen 17 Siege und nur gerade eine Niederlage. «Die vielen Siege gaben uns das nötige Selbstvertrauen und zeigten, welches grosse Potential in dieser Mannschaft liegt», blickt Captain Yannick Scheitlin zurück und erklärt: «Wir gaben in den entscheidenden Momenten Vollgas und haben uns so den Aufstieg verdient.» In der 1. Liga erwartet UBN mehr Spiele, schnelleres Unihockey und vor allem viel stärkere Gegner. «Es kann sein, dass wir die ganze erste Saisonhälfte kein Spiel gewinnen werden, aber ich verschwende jetzt noch keinen Gedanken an die nächste Saison», meint Trainer Eberle.

Spielwitz und Einsatzwille Das entscheidende fünfte Spiel der Auf-/Abstiegsplayoffs bot beinahe alles, was zu einem guten Unihockeyspiel gehört: Unterhaltung, Leidenschaft, Kampf und Emotionen. Das einzige, was fehlte, war die erwartete Spannung, da schon nach dem ersten

Gekonnter Abschluss mit einem Torschuss.


Dorf-Blitz 04/2018

Sport

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Umkämpftes Schülerturnier in der Turnhalle Geeren

Spiel und Spass beim UBN-Unihockey Schülerturnier Über 20 Teams aus der Primarund Sekundarschule Bassersdorf jagten am diesjährigen Unihockey Schülerturnier von Mitte April dem Ball hinterher. Von der Bande aus feuerten die Zuschauer lautstark die engagierten Spielerinnen und Spieler an. von Fabian Rahm Jubelschreie und bittere Tränen lagen beim diesjährigen Schülerturnier nahe beieinander. Beide Halbfinalspiele am Samstag entschieden die Finalisten erst in der Nachspielzeit. Mittendrin war der Drittklässler Noah Siber aus Bassersdorf. «Es hat sehr viel Spass gemacht. Wir setzten uns gegen Mannschaften aus der vierten Klasse durch und holten sogar den Titel. Es war einfach unvergesslich», berichtete er stolz. «Unsere Teamleistung mit allen aus der Klasse verhalf uns zu einer derart guten Leistung. Das viele Üben in der Schule hat sich gelohnt», erzählte der Schüler weiter. Besonders an den vielen Zuschauern und den engagierten Schülern erfreuten sich die Turnierorganisatorinnen Karin Bolliger und Patricia Ehrensperger. «Es ist schön zu sehen, dass sich dieses Jahr viele Klassenmannschaften angemeldet haben. Die Schüler und Schülerinnen haben sich schon Wochen zuvor im Sportunterricht auf dieses Wochenende vorbereitet und konnten nun das Gelernte als Klasse unter Beweis stellen». Laut den Organisatorinnen sollten möglichst viele Schüler und Schülerinnen mit dem Unihockeyfieber angesteckt werden, so dass sie vielleicht auch in ihrer Freizeit dem löchrigen Ball nachjagen wollen.

Rätselhafte Tendenzen Aus der Sekundarschule nahmen nur gerade zwei Mannschaften teil. Die beiden Teams der Sekundarschule spielten bei den Fünft- und Sechstklässlern mit, jedoch ausser Konkurrenz. Sie zeigten tolles Unihockey und waren für die Jüngeren

Glückliche Gesichter nach hartem Wettkampf. (fr)

vorbildlich faire und motivierende Gegner. Mit insgesamt vierzehn Teams aus der dritten und vierten Klasse meldeten sich im Vergleich zum Vorjahr mehr Teams in dieser Kategorie an. Jedoch sanken die Teilnehmerzahlen in der Kategorie der Fünft- und Sechstklässler. «Ich kann mir diese Entwicklung nicht erklären und hoffe, dass dies näch-

stes Jahr wieder ändern wird», so Patricia Ehrensperger. Die Mannschaften zeigten, dass es beim diesjährigen Schülerturnier um mehr als Plausch ging. Sie organisierten sich eigene Trikots, engagierten einen Elternteil als Trainer und jeweils ein Captain sorgte für die nötige Disziplin im Team. «Es

war mir die grösste Freude, als Trainerin von meinem Team «Trevisans» dabei zu sein. Wir erlernten einen völlig neuen Sport an nur einem Tag und wuchsen zu einem erfolgreichen Kollektiv zusammen», erzählt Trainerin Sonja Gut aus Bassersdorf.

Saisonabschluss der Tennis-Senioren im Grindel

In der Tennisanlage Grindel jagen an diesem Mittwochmorgen knapp 20 Senioren noch das letzte Mal der gelben Filzkugel hinterher, ehe die Wintersaison definitiv Vergangenheit ist. Der Senioren-Tennis-Club Zürich wurde vor 25 Jahren mit dem Ziel gegründet, sowohl das Tennisspiel zu fördern als auch die Kameradschaften zu pflegen. Präsidentin

Susanne Honegger aus Bassersdorf freut sich über eine weitere gelungene Saison: «Wir hatten wie in den Vorjahren viel Spass und konnten mit unserer Begeisterung für den Tennissport viele Glücksgefühle wecken.» Der Senioren-Tennis-Club Zürich zählt aktuell knapp 140 Aktive, die alle älter als fünfzig Jahre sind und aus der Gegend stammen. «Un-

ser Ziel ist es, den Senioren eine Möglichkeit zu bieten, miteinander Sport zu treiben, wobei die Freude immer im Vordergrund steht», erklärt Susanne Honegger weiter. Die Bassersdorferin freut sich zusammen mit ihrem Verein auf die kommende Sommersaison, die möglichst unter freiem Himmel stattfinden soll. (ph)


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Alltag im Dorf

Dorf-Blitz 04/2018

Peter Horat geht jeden Tag mit Freude zur Arbeit

Freude, wenn es etwas zum «Chlüttere» gibt Seit 30 Jahren arbeitet Peter Horat bei der Firma Aweka AG in Nürensdorf. Er hat es nie bereut, dass er 1988 die vielseitige Arbeit angetreten hat. Sein Chef Felix Weiss und er sind sich deshalb einig, dass es für ihre gute Zusammenarbeit keinen Arbeitsvertrag braucht.

satz wegen einer verstopften Leitung, Schächte müssen dringend abgesaugt oder Bohrschlamm abgeholt werden. Einzig die Strassenkehrmaschine überlässt er gerne anderen. «Während der letzten 30 Jahre hat die Hektik extrem zugenommen, die Leute haben keine Geduld mehr, alles muss sofort sein», sagt er. Zudem habe es bei seinem Antritt im Geschäft zwei Lastwagen, einen Bus und zwei Mitarbeitende gegeben. «Heute sind es sieben Lastwagen und 25 Mitarbeitende», rechnet er nach.

von Rosmarie Schmid Es ist 6.45 Uhr. Peter Horat steigt in den orangen Scania Vier-Achser der Firma Aweka AG. Sein Auftrag; in Dielsdorf Bohrschlamm abholen. Am Ziel fährt er rückwärts an die firmeneigene Mulde, montiert das Rohr am Absaugschlauch des Lastwagens, hängt es in die Mulde, wo es unverzüglich Überreste der Erdsondenbohrung in den Tank saugt. Zurück auf dem Werkhof kippt Horat die Ladung in den Abladebunker. Und auf geht’s zum nächsten Einsatz nach Esslingen. Dort schwärmen die beiden Bohrmeister Seyit Ölmez und Burhan Göreli in den höchsten Tönen vom Lastwagenfahrer: «Peter ist ein super Mann, bei ihm müssen wir nie kontrollieren, alles ist immer sauber und korrekt erledigt.» Auf der Rückfahrt nach Nürensdorf gibt Peter Horat bescheiden zu, dass er überall mit den Menschen gut auskomme. Nach dem Abladen, bei einem Kaffee im Aufenthaltsraum, erzählt Horat aus seinem Leben. 1954 geboren, wuchs er in Goldau im Kanton Schwyz auf. Nach der Schule lernte er, auf Anraten seiner Eltern, Brief-

Peter Horat pumpt seine Ladung in den Abladebunker. (Fotos: Rosmarie Schmid)

träger bei der Post, damals noch PTT, Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe. Sein Traumberuf wäre jedoch Automechaniker gewesen. Diesem Beruf kam er näher, als er bei einer Autopanne die Autohilfe Zürich rief. Dabei erfuhr er vom Pannenhelfer, dass sein Chef einen Mitarbeiter suche. Horat wurde eingestellt und arbeitete während 14 Jahren beim Abschleppdienst, bis ein Nachbar ihn fragte, ob er nicht wie er bei dessen Firma arbeiten wolle.

Gleich alt wie der Chef Bald darauf, im Februar 1988, nahm Horat bei Felix Weiss die Arbeit auf. Einen Arbeitsvertrag hat er jedoch bis heute nie unterschrieben. In diesem Moment betritt Felix Weiss, Horats Chef, den Raum und lacht, als er die letzte Äusserung hört. «Nein, ei-

nen Arbeitsvertrag brauchen wir nicht», ist auch er überzeugt. Sie beide hätten ein super Verhältnis, verrät Weiss. «Deshalb hat Peter aber keine Sonderstellung im Betrieb, wenn ich eine Arbeit anders ausgeführt haben will, sage ich ihm das», betont er. Er gibt aber zu, dass sein Mitarbeiter sehr zuverlässig und bei den Kunden beliebt sei. Aus ihrer Zusammenarbeit ist eine Freundschaft entstanden. Die beiden gleichaltrigen Männer pflegen seit Anfang eine Tradition. Beinahe jeden Freitagabend fahren sie nach Neschwil ins Restaurant Freihof, «zur sportlichen Betätigung am Töggelikasten», verrät Weiss. Als der Chef wieder zur Arbeit geht, erzählt Horat weiter. Seit 35 Jahren lebt er mit Ehefrau Trudy in Effretikon, wo das Ehepaar zwei Söhne grossgezogen hat. Auf ein Hobby angesprochen, erzählt er von seinem Motorrad BMW 1200 RT. Sobald es Wetter und Zeit erlauben, ist er mit ihr unterwegs. «Seit wir eine herzige Enkeltochter haben, ist das nicht mehr so oft der Fall», sagt er. Trotzdem fährt der Motorradfan einmal pro Jahr mit einem Kollegen ins Südtirol oder nach Österreich in die Ferien.

Viele Veränderungen

In seinem Reich, als Aufsicht über die Aufbereitungsanlage «Moresa», fühlt sich Peter Horat besonders wohl.

Aber wie hält man es so lange an einem Arbeitsort aus? Ganz besonders schätze er die Abwechslung, sagt Horat. Mal ist es ein Notfallein-

Zu Beginn war Peter Horat ausschliesslich unterwegs, um Grundleitungen in Schulhäusern, Einfamilienhäusern und sonstigen Liegenschaften zu spülen. Seit sechs Jahren ist er Springer, packt an, wo es ihn braucht. Normalerweise hat er die Aufsicht über die betriebseigene Aufbereitungsanlage «Moresa». «Kleinere Reparaturen an den Maschinen führe ich selbst aus, ich bin halt ein Chlütteri», meint er, aber ganz wichtig sei ihm, dass jeden Abend alles ganz sauber sei. «Hier fühle ich mich wohl und oft geht es lustig zu und her, denn der jüngere Sohn des Chefs sowie die anderen Mitarbeitenden haben denselben Humor wie ich», erzählt er schmunzelnd. «Diese Zusammenarbeit mit jungen Menschen lässt mich mich jünger fühlen», verrät der Junggebliebene, an dessen Körper kein Gramm Fett auszumachen ist. Und zum Glück sei er nie krank, verrät er weiter. «Bereits zum Jubiläum der 25-jährigen Betriebszugehörigkeit und jetzt nach 30 Jahren, erhalte ich ein tolles Geschenk. Zuerst war es eine Reise zum Formel-1-Rennen in Spanien, diesmal wird es der Moto GP im italienischen Mugello sein, wohin mich mein Chef auch diesmal begleiten wird», schwärmt Horat. Vor der Pensionierung in einem Jahr habe er keine Angst, denn für Spontaneinsätze werde er auch dann weiterhin zur Verfügung stehen, verrät er. «Die ganzen 30 Jahre habe ich es nie bereut, hier begonnen zu haben und fahre auch heute noch jeden Tag gerne zur Arbeit», betont Peter Horat. 


Veranstaltungen

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

28.04.

10.00 – 14.00

Naturschutz NBN

Infoveranstaltung und Verkauf: Einheimische Pflanzen im Garten u. Balkon

Dorfplatz

Di

01.05.

09.30 – 12.00

Schützengesellschaft Ba

Obligatorische Übung

Schiessplatz Bettensee, Kloten

Simon Enzler «Primatsphäre»

Franziskuszentrum, Tickets erhältlich bei Bibliothek und Dorfdrogerie Hafen

Fr

04.05.

20.00

Kultur- und Bibliothekskommission

Sa

12.05.

09.00 – 15.00

Waldverein + NBN

Sensekurs (mähen und dängeln)

S. + U. Brunner, Äntscherghof, Ba Anm.:johannes.graf@bluewin.ch Tel. 044 836 71 52

So

13.05.

10.30

Musikverein Ba

Muttertagskonzert mit Apéro

Dorfplatz Ba

Mi

16.05.

14.00 – 16.00

Bibliothek

Panini-Tauschbörse

Bibliothek

Di

22.05.

19.30 – 21.00

Gemeinderat

Altersstrategie – öffentlicher Informationsanlass

Franziskuszentrum, äussere Auenstrasse 3

Mo

28.05.

19.30 21.00

Naturschutz NBN

Vortrag: Naturschutz aus historischer Sicht Generalversammlung

Ref. Kirchgemeindehaus Ba

Di

29.05.

18.00 – 19.00

Hohes Alter BasiNüeri

Infoveranstaltung: Pflegekosten

KZU Pflegezentrum Bächli

Do

31.05.

19.00 – 21.00

Fachkomm. Landwirtschaft + Jahresexkursion «Natur im Wandel» Naturschutz

Waldhütte Heidenburg

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. St., Gerlisbergstr. 2

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di), Wanderungen (4. Details unter Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Nach Bedarf Jeden 1. Mi

16.00 – 18.00

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

28.04.

10.00 – 14.00

Naturschutz NBN

Infoveranstaltung und Verkauf: Einheimische Pflanzen im Garten u. Balkon

Dorfplatz Ba

Di

01.05.

09.00 – 12.00

Schiessverein

Obligatorische Übung 1, Jungschützenkurs – Teil 5

Gemeindesaal

Sa

05.05.

13.00

Schiessverein

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa

12.05.

09.00 – 15.00

Waldverein + NBN

Sensekurs (mähen und dängeln)

S. + U. Brunner, Äntscherghof, Ba Anm.:johannes.graf@bluewin.ch Tel. 044 836 71 52

Di

15.05.

10.00 – 16.00

Frauenverein

Spargelstechen und Mittagessen in Flaach

Spargelhof Gisler, Flaach Abfahrt ab Brütten 10.00 Uhr

Mi

16.05.

17.00 – 21.00

Verein Jugendnetzwerk 8311

Besuch der Street-Church

Treffpkt: Bushaltestelle Zentrum Anm. bis Mo 14.00 bei susy.egli@bluewin.ch

Fr

18.05.

18.00 – 20.00

Verein Jugendnetzwerk 8311

Beginn Stallrock Musikprojekt 8311 Weitere Daten: 25.5. / 1. / 8. / 15. / 22. / 29.6.

Jugendtreff, Anm. bis Do 14.00 an

Sa

19.05.

10.00 – 18.00

Schiessverein

Helferessen nach 150 Jahr SVB Jubiläum

Waldhütte Breite

Mi

23.05.

20.00 – 22.00

PGV

PGV-Höck

Rest. Sonnenhof

Do

24.05.

20.00 – 22.00

FDP

Hauptversammlung mit Vorbesprechung Gemeindeversammlung

Gartencafé Blätzwisen

Mo

28.05.

19.30 21.00

Naturschutz NBN

Vortrag: Naturschutz aus historischer Sicht Generalversammlung

Ref. Kirchgemeindehaus Ba

Silvan Frei, netzwerk8311@gmail.com


Veranstaltungen

46

Dorf-Blitz 04/2018

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo-Fr 08.00 – 09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Jugendnetzwerk 8311

Diverse Kurse für Mittelstufen-Schülerinnen und Schüler

Infos: www.bruetten.ch/de/soziales/ jugendnetzwerk8311/

Diverse

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

28.04.

10.00 – 14.00

Naturschutz NBN

Infoveranstaltung und Verkauf: Einheimische Pflanzen im Garten u. Balkon

Dorfplatz Ba

Do

03.05.

13.30 – 15.30

Tandem Nü + Gemeinde

Café international – Treffpunkt

Jugi 51, beim Fussballplatz Längimoos

Sa

12.05.

09.00 – 15.00

Waldverein Ba/Nü Naturschutz NBN

Sensekurs (mähen und dängeln)

S. + U. Brunner, Äntscherghof, Ba Anm.:johannes.graf@bluewin.ch Tel. 044 836 71 52

So

13.05.

10.30

Musikverein Ba

Muttertagskonzert

Dorfplatz Ba

Do

17.05.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Di

22.05.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Mi

23.05.

14.00

Nüeri-Netz + Jugendarbeit

Handy/Tablet Workshop

Schlosssaal

Fr

25.05.

19.00

Frauenverein Ob/Bi

Kino Augenschmaus

Im «neuen Kino» Freienstein

Sa

26.05.

Werkabteilung

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa

26.05.

10.00

ASV Nü

Volksschiessen

Armbrustschützenhaus Nü

Sa

26.05.

13.45

Gem. Chor Ob/Bi

Maisingen für Senior/innen und Chorfreunde

Schulhaus Ob

Mo

28.05.

19.30 21.00

Naturschutz NBN

Vortrag: Naturschutz aus historischer Sicht Generalversammlung

Ref. Kirchgemeindehaus Ba

Mi

30.05.

Jugendarbeit Nü

Springstars: ein Konzert von und für die Mittelstufe

Jugi 51

Bibliothek

Donnerstagstreff: «Ich habe so viel zu erzählen, wie beginne ich mit dem Schreiben?» – Schreib-Tipps von Autorin Sabine Meisel

Bibliothek

Do

31.05.

20.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Sportclub Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 04/2018

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Jeden Di, Mi, Do, Fr

47

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Italienisch-Treff

Zentrumsbau, 2. Stock

Jeden Mi

13.30 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38 Jesse Gerner 079 626 45 10

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27 Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51 Jesse Gerner 079 626 45 10

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

17.30. – 19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog Auskunft : W. Tschannen, 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51 Jesse Gerner 079 626 45 10

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Do 10.05. Fr 25.05.

17.00

Sa 26.05.

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

LSV Kloten-Bassersdorf

55. Flughafenlauf

Start/Ziel: Mehrzweckh. Kaserne Kloten, Infos: www.zuerilaufcup.ch

Leichtathleten Kloten

UBS Kids Cup – Lokale Ausscheidung Dreikampf für Jugendliche von 8-15 Jahren

Schulhausanl. Spitz, Kloten, Anm. bis 22.5. an www.ubs-kidscup.ch/Kloten

Leichtathleten Kloten + Spikes Club Glattal

Laufwettbewerb «de schnällscht Glattaler»

Schulhausanl. Spitz, Kloten, Anm. bis 23.5. an www.la-kloten.ch

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Seniorenverband Winterthur Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Stadtsaal Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Treffpunkt

48

Dorf-Blitz 04/2018

digital world

internet apps and links fahrradtouren

Mit der erhöhten Anzahl Sonnenstunden des Frühlings taucht die Schweiz endlich aus dem grauen Sumpf des Winters auf. Die neu gewonnene Energie schlägt sich gleich in einem erhöhten Aktivitätsdrang nieder. Nach einem winterschlafähnlichen Tief scheint das eigene Bett nicht mehr der attraktivste Ort auf der Welt zu sein, und es treibt die Bevölkerung an die frische Luft. Um diesen Überschuss an Energie sinnvoll einzusetzen, ist «Komoot» eine äusserst hilfreiche App. Mit ihr lassen sich zahlreiche Wander-, Fahrrad- und Mountainbike-Touren planen. Die sprachgesteuerte Navigation ist zwar kostenpflichtig, alle Routen und die wichtigen Informationen dazu gibt es jedoch gratis.

für kunstliebhaber

Kunst ist bekanntlich Geschmacksache und somit eine sehr individuelle Angelegenheit. Gleichzeitig verhilft ein gutes Grundwissen in diesem Fachbereich aber zu einem gewissen gesellschaftlichen Ansehen. Ob man sich nun aus individuellen oder gesellschaftlichen Gründen für Kunst interessiert, «Daily Art» ist sehr zu empfehlen. Die App präsentiert jeden Tag ein neues Kunstwerk mit einem kurzen Text über Künstler, Kunstepoche und Bedeutung. Am 14. April konnte man beispielsweise etwas über das Gemälde «Evening» von Kandinsky lesen und so erfahren, dass es dem Expressionismus zugeordnet werden kann und aktuell in Warschau hängt. Dass die App nur in Englisch verfügbar ist, ist ihr einziges Defizit.

messerwerfen

www.duckduckgo.com

Gewisse Apps bestechen nicht durch ein kompliziertes Spielprinzip oder ein aussergewöhnliches Design, sondern einfach nur durch ihren Unterhaltungswert. «Knife Hit» gehört sicherlich zu dieser Kategorie. Das Spielprinzip ist so schnell erklärt, dass es beinahe inexistent erscheint. Doch auch wenn es nur darum geht, Messer auf eine drehende Holzscheibe zu werfen und dabei gelegentlich Äpfel zu zerteilen, so ist das Spiel erstaunlich unterhaltsam. Es braucht ein gutes Rhythmus- sowie Fingerspitzengefühl, um alle Messer nacheinander in dem Stück Holz zu versenken, ohne dabei die bereits vorhandenen Messer zu treffen. Hat man den Dreh – oder eher Wurf – einmal raus, so kann man kaum mehr aufhören.

maschineller montagsmaler

App «Komoot», verfügbar für Android und iOS

App «Knife Hit», verfügbar für Android und iOS

Die Automatisierung von intelligentem Verhalten kann zurzeit als eines der wichtigsten Forschungsgebiete der Informatik betrachtet werden. Sogenannte «AI», also künstliche Intelligenz, findet in vielen Bereichen Einsatz, so etwa in einer ganzen Reihe von Smartphone-Apps. Ein unterhaltendes Beispiel ist das Spiel «Drawing Challenge». Im Grunde handelt es sich dabei um das Gesellschaftsspiel «Montagsmaler», mit einem kleinen Unterschied: Nicht ein menschlicher, sondern ein maschineller Mitspieler muss den Sinn des Gekritzels erraten. Die App lernt dabei mit jeder Zeichnung dazu und kann so zukünftige Skizzen noch schneller erkennen. Doch bereits jetzt erstaunt die «AI» mit ihrer Treffsicherheit.

digitale diagnose

App «Drawing Challenge», verfügbar für iOS

Auch die App «Ada» basiert auf maschineller Intelligenz, die es dem Nutzer ermöglichen soll, sich bei Unwohlsein selber zu diagnostizieren. Die App wurde von Ärzten und Wissenschaftlern entwickelt und verfügt über ein grosses Inventar an Informationen zu Krankheiten sowie deren Symptome. Die Ergebnisse der App sind auf jeden Fall spannend und können in manchen Fällen durchaus hilfreich sein. Wie einem Ada jedoch selbst mitteilt, sollte man ihre Diagnosen keinem Arzt vorziehen und die Hinweise mit Vorsicht verwenden. Mit ebenso grosser Vorsicht sollte man auch mit den eigenen Daten umgehen, die man der App anvertraut, denn bei diesen Risiken und Nebenwirkungen hilft auch kein Arzt weiter.

App «Ada», verfügbar für Android und iOS

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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