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Nr. 04 28.04.2016 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Befragung von betreuenden und pflegenden Angehörigen

Geplanter Rücktritt

Betreuung und Pflege im Brennpunkt Menschen werden immer älter und sind in einem grösseren Ausmass auf Pflege und Betreuung angewiesen. Wie das in Bassersdorf optimal organisiert werden soll, möchte die Fachstelle für Altersfragen mittels Befragung prüfen. Die Gemeinde Bassersdorf mit ihren Partnern beteiligt sich mit dem Projekt BasiviA am Förderprogramm Socius der Age Stiftung.

Ueli Kümmerli aus Birchwil hat nach 30 Jahren seine Arbeitsstelle bei der Post in Nürensdorf verlassen. Nach total 46 Berufsjahren bei der Post freut er sich nun auf ruhige und gemütliche Stunden Seiten 4 / 5 zu Hause.

Sechseläuten Dass sich das Bassersdorfer Sechseläuten von jenem der Zürcher unterscheidet, ist bekannt. Dieses Jahr hat nicht nur der Böögg rascher seinen Kopf verloren, er stellte – ganz im Trend – den amerikanischen Präsidentschaftsanwärter Donald Trump dar.  Seite 13

von Annamaria Ress Angehörige, die ihre Nächsten pfle­ gen und betreuen, sind ein wichtiger Pfeiler in der Gesundheitsversorgung und bieten mit ihrer Arbeit einen un­ bezahlbaren volkswirtschaftlichen Nutzen. Das Gemeinwesen spart viel Geld, wenn Angehörige diese Auf­ gaben wahrnehmen. Zudem lassen sich kostenintensive Heimeintritte dadurch verzögern oder sogar verhin­ dern. Der Bundesrat berichtete be­ reits im Dezember 2014: «Ein zuneh­ mender Bedarf an Betreuung und Pflege, der nicht allein durch das Ge­ sundheitswesen gedeckt werden kann, neue Formen des familiären

Zusammenlebens sowie die stetig steigende Erwerbsquote bei den Frauen hat die familiären Aufgaben für erkrankte Familienmitglieder ins Blickfeld der Politik gerückt.»

Verschiedene Aufgaben Ohne Zweifel: Gross ist die Zahl jener Menschen, die sich im Stillen um An­ gehörige, Freunde oder Bekannte kümmern. Sie leisten regelmässig Hilfe, Betreuung oder Pflege. Ange­ hörige, die kranke oder pflegebedürf­ tige Menschen betreuen, überneh­ men damit oft psychische und soziale Unterstützung, Hilfe im Haushalt, Transporte oder organisatorische und

administrative Aufgaben. Damit er­ gänzen sie die Pflege aus professio­ neller Hand, von Spitex, Spitälern und Heimen. Bei solchen Betreuungsund Pflegeaufgaben entstehen jedoch auch kritische Phasen mit Emotionen wie Angst, Ungewissheit oder Hoff­ nung. Viele der betreuenden und pflegenden Angehörigen sind mit solchen Gefühlen häufig überfordert und leiden dann aufgrund von Über­ lastung an Erschöpfung oder anderen Gesundheitsstörungen. Eine Auszeit von der Pflege stellt das grösste Bedürfnis, wie eine wissen­ schaftliche Studie ergab. Dies äusser­ ten 65 Prozent der pflegenden Part­ nerinnen und Partner und über­­ 50 Prozent der Personen, die einen Elternteil pflegen. Nachdenklich stimme dabei, dass 40 Prozent der Fortsetzung auf Seite 2

15 Jahre Kinderhaus Mit über 100 Besuchern fand die Einweihungsfeier des Kinderhauses an der Brüelgasse 2 statt. Genauso, wie das Kinderhaus in den letzten 15 Jahren gewachsen ist, so sind auch die Objekte mit jedem Umzug grösser geworden.  Seite 26

Fussball-Legende Othmar Iten ist eine sogenannte Fussball-Legende. Als ehemaliger Goalie des Fussballclubs Zürich feiert er im Mai das 50-jährige ­Jubiläum des Tages, an dem der FCZ gleichzeitig Schweizer Meister und Cupsieger wurde.   Seite 31

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 19 ab Seite 27

Esther Diethelm, Altersbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf, hofft dass viele Bassersdorferinnen und Bassersdorfer an der Befragung teilnehmen. (ar)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

04/2016

Spitze Feder

Susanne Gutknecht

Fakten, die ich sowieso schon gesam­ melt hatte bis dato. Wichtig sei, so der Arzt, dass Menschen sich ­lebendige Verbindungen schüfen zu anderen Menschen. Viele Menschen hätten sowieso das Gefühl, in einer stummen und gleichgültigen Gesell­ schaft zu leben. Emotionen und Ge­ fühle gingen verloren und seien doch eine Essenz des Lebens. Es folgten einige Geschichten über den Konsum medialer Angebote, die dieses digi­ tale Burnout auslösten oder beschleu­ nigten.

Vor kurzem hörte ich beim Auto­ fahren im Radio einen Bericht über die neueste Krankheit: «Digitaler Burnout». Beim Verfolgen der Sen­ dung hörte ich nichts Neues, nur

Beim Weiterfahren sinnierte ich darü­ ber nach, wie gross mein Gefahren­ potential zurzeit ist. Ich korrigierte meine erste Einschätzung nochmals mit hartem Blick nach oben und

«Angeberin», denken Sie, hängt sicher auch oft am Handy. Richtig! Auch ich musste mit ein paar schlaflosen Näch­ ten büssen, weil ich «noch schnell» meine E-Mails checkte oder auf den What’s Up-Account schielte, bevor ich ins Bett ging. Eine Nachricht genügt, die einem dann die ganze Nacht be­ schäftigt und den Schlaf raubt. Nach einigen solchen Eskapaden habe ich beschlossen, das Handy einfach abzu­ stellen am Abend. Diese Nachrichten sind (leider) auch am nächsten Mor­ gen noch da. Aber sie stören nicht meine Nachtruhe.

Angehörigen niemanden haben, der ihre Aufgabe übernehmen kann und es für weitere 40 Prozent schwierig sei, jemanden zu organisieren, stellt auch Esther Diethelm, Altersbeauf­ tragte der Gemeinde Bassersdorf, fest. «Auch im Krankheitsfall können 30 bis 40 Prozent der pflegenden Partnerinnen und Partner auf nie­ manden zurückgreifen; in diesem Fall muss die hilfebedürftige Person stationär betreut werden.»

Verwaltungs-Management der Zür­ cher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zu diesem Thema eingereicht. Sie schreibt im Vorwort: «Wie kann der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen be­ gegnet werden? Wie lässt sich die Generationensolidarität aufrechter­ halten? Wie können unsere Sozial­ werke langfristig finanziert werden? Für viele dieser gesellschaftspoliti­ schen Fragen besteht noch kein Kon­ sens. Wer wird mich pflegen und betreuen, wenn ich einst Hilfe benö­ tige? Diese Frage und der Auftrag des Gemeinderats an mich, ein Konzept zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen zu entwickeln, ­haben

mich motiviert, mich diesem Thema vertieft zu widmen.» Unter dem ­Begriff «pflegende Angehörige» ­versteht Esther Diethelm keine ­homogene Gruppe und es gebe keine einheitliche Definition. Für die ­Konzeptentwicklung in Bassersdorf hat sie vorgeschlagen, dass darunter Partnerinnen und Partner, Töchter oder Söhne und weitere Familien­ angehörige sowie Nachbarn und Freunde verstanden werden. «Sie ­engagieren sich aus unterschied­ lichen Motiven für ihre Nächsten und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer ­Lebenssituation, Belastungen, Be­ lastbarkeit und Ressourcen», fasst sie zusammen.

Die Frage der Pflege und Betreuung in Bassersdorf Esther Diethelm hat im vergangenen Jahr ihre Diplomarbeit am Institut für

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Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch E-Mail Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

konnte dennoch Entwarnung geben. Mein Burnout wird nicht von den ­digitalen Medien herrühren, da bin ich sicher.

Beziehungen kann und will ich nicht übers Handy pflegen – mein persönlicher Entscheid. Trotz Emo­ ticons, die mittlerweile viele Ge­ fühlslagen abbilden, ersetzen sie nicht eine mitfühlende Geste, ein spontanes Lachen im Gesicht mei­ nes Gegenübers, das mir viele non­ verbale Botschaften vermittelt. Es sei wichtig, von einer Sache oder einer Person bewegt oder berührt­ zu sein, sogenannte Resonanz­be­ ziehungen zu leben, erinnere ich mich an das Radiointerview zurück. Gegen digitalen Burnout wirke ein einfaches Rezept: «Wir brauchen nicht einzelne resonante Oasen, sondern einen resonanten Alltag.» 

Susanne Gutknecht

Zukunftsorientierte ­Alterspolitik «Der Gemeinderat Bassersdorf richtet die Alterspolitik zukunftsorientiert aus. Dazu hat er Mitte April 2015 eine Altersstrategie verabschiedet, die Aussagen zur Sicherstellung der Langzeitpflege und zur Bewirtschaf­ tung des Sozialraums enthält», schreibt Esther Diethelm in ihrer wis­ senschaftlichen Arbeit. Obwohl eine Hochrechnung zeige, dass in Bassers­ dorf mittel- bis langfristig 20 bis 40 Pflegebetten fehlen, habe sich der Gemeinderat dazu entschieden, keine neuen Pflegebetten bereitzustellen. Vielmehr setze er neben dem beste­

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht 

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Redaktion · Nadja Bächi ·  Susanne Beck ·  Marianne Flotron · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Manuel Holder  · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Philipp Rahm · Annamaria Ress · Rosmarie Schmid · Konrad Schwitter · Astrid Steinbach 

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Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Mai 2016.

Auflage 21. Jahrgang | 9300 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.–

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henden Bettenangebot auf die aktive Bewirtschaftung des Sozialraums so­ wie auf die Unterstützung von pfle­ genden Angehörigen.

Thema des Monats ten wurde am Bevölkerungsanlass von Mitte April berichtet (siehe Seite 17 dieser Ausgabe).

BasiviA ist gestartet Esther Diethelm wurde vom Gemein­ derat beauftragt, bis Dezember 2016 ein Konzept auszuarbeiten, wie pfle­ gende Angehörige in ihrer Arbeit bes­ ser anerkannt, begleitet, unterstützt und entlastet werden können. Über viele weitere Themen, wie etwa die alterspolitischen Entscheide des Ge­ meinderates zum Altersheim Breiti, die Anliegen aus der Bevölkerung oder Informationen zu neuen Angebo­

Die institutionsübergreifende Zusam­ menarbeit zwischen ambulanten und stationären Institutionen (Spitex, KZU), den Landeskirchen und der Pro Senectute trägt Früchte: Ein Konzept wurde erarbeitet und nun steht die Beantwortung von Fragen durch be­ treuende und pflegende Angehörige bevor. Das Projektteam BasiviA (Bas­ sersdorf vernetzt im Alter) hat im

Befragung zum Thema «pflegende Angehörige» Wer kann an der Befragung mitmachen? Alle Personen aus Bassersdorf und solche, die sich in Bassersdorf um einen älteren Menschen kümmern, können an der Befragung mit­ machen. Wie können Sie teilnehmen? Der Fragebogen kann auf elektro­ nischem (online) oder schrift­ lichem Weg ausgefüllt werden. Den Link zur Umfrage finden Sie unter www.bassersdorf.ch, oder geben Sie im Internet die Adresse bas­ sersdorf.befragt.click ein. Einen ausgedruckten Fragebogen mit Rückantwortcouvert können Sie bei der Fachstelle für Altersfragen bestellen (Adresse siehe unten). Wie lange dauert die Befragung? Die Befragung dauert rund 20 ­Minuten. Eine Teilnahme ist vom­ 1. Mai bis 15. Juni 2016 möglich. Die Befragung entspricht den ­kantonalen Richtlinien der EthikKommission und Datenschutzvor­ gaben. Die Fachhochschule St. Gal­

len ­gewährleistet vollumfängliche ­ nonymität der Daten. A Was passiert mit den Ergebnissen? Die Befragung ist Teil einer umfas­ senden Bestandesaufnahme zum Thema Unterstützung von betreu­ enden und pflegenden Angehöri­ gen in Bassersdorf. Die Daten werden durch die Fach­ hochschule St. Gallen ausgewertet. Die Ergebnisse werden durch die Gemeinde auf der Homepage und im Dorf-Blitz veröffentlicht. Wo erhalten Sie weitere Informationen und Unterstützung? Weitere Informationen erhalten Sie bei der Fachstelle für Altersfragen, Klotenerstrasse 1, Bassersdorf, Es­ ther Diethelm, Telefon 044 838 86 21 (Montag bis Donnerstag). Hilfe beim Ausfüllen des Frage­ bogens (schriftlich oder online) er­ halten Sie durch den Schreibdienst Bassersdorf, Klotenerstrasse 1, Bassersdorf. Montag von 17 bis 19 (ar) Uhr.

Angehörige übernehmen viel an Betreuungs- und Pflegearbeit. (zvg)

J­ anuar 2016 in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule St. Gallen ein Vor­ gehenskonzept erarbeitet. Als erstes soll eine Bedürfniserhebung bei pfle­ genden Angehörigen und weiteren Interessenten durchgeführt werden. Im Konzept wird erwähnt, dass die Ziele der Bedürfniserhebung darin bestehen, die Situation und die Anlie­ gen der pflegenden Angehörigen zu erfassen, die Bewohnerinnen und Be­ wohner aus Bassersdorf auf die Be­ deutung und Wichtigkeit der Arbeit der pflegenden Angehörigen zu sensi­ bilisieren und ihre aktuelle und zu­ künftige Pflegebereitschaft abzu­ klären. Die Situation und die Bedürf­ nisse der pflegenden Angehörigen sollen mittels einer Befragung erho­ ben werden. Die Teilnahme soll allen interessierten Personen möglich sein, also auch jenen, die sich aktuell noch nicht zu den Unterstützenden respek­ tive Pflegenden zählen.

Vertiefung von Themen­bereichen Das anvisierte Ziel ist klar: Das Wis­ sen der lokalen Leistungsanbieter und die Erfahrungen und Bedürfnisse der Betroffenen sollen mit der Um­ frage erhoben werden. Schliesslich können Seniorinnen und Senioren nur dank optimal abgestimmter Un­ terstützungsangebote und guter Zu­ sammenarbeit der involvierten Stel­ len möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben. Den pflegenden Angehörigen soll ein be­ darfsgerechtes, leicht zugängliches, betriebswirtschaftlich finanzierbares

3 und bezahlbares Betreuungs- und Entlastungsangebot zur Verfügung stehen. «Die Befragung soll Aufschluss geben über die Anzahl, das Alter und den Wohnsitz der pflegenden Angehöri­ gen», präzisiert Esther Diethelm. «Ihre Situation und das Ausmass ihrer Pflege- und Betreuungsarbeit, Motive und Motivation für die Rollenüber­ nahme, den Umgang mit Krisen und ihre Ressourcen und Selbstmanage­ mentfähigkeiten, ihre Kenntnisse über die Angebotslandschaft und ihr Nutzungsverhalten bezüglich der be­ stehenden Unterstützungs- und Ent­ lastungsangebote.» Weiter sollen der zukünftige Unterstützungsbedarf und die Nutzungsvoraussetzungen erfasst werden. Abhängig von den Erkennt­ nissen aus der Befragung werde in einem zweiten Schritt der Bedarf nach einer Vertiefung gewisser Themen­ bereiche geprüft. Esther Diethelm ist zuversichtlich: «Ich hoffe und wünsche mir, dass viele Bassersdorferinnen und Bassersdor­ fer an der Befragung teilnehmen und uns ihre Erfahrungen und Anliegen kundtun. Ihre Antworten helfen uns auch, ein möglichst passendes Unter­ stützungs- und Entlastungsangebot für Bassersdorf zu entwickeln.» Übri­ gens lohnt sich ein Mitmachen so oder so, denn die Gemeinde Bassersdorf spendet pro ausgefülltem Fragebogen einen Franken an eine gemeinnützige Institution und verlost attraktive Preise.  ◾

Zunahme von Pflegenotwendigkeit Gemäss einer Erhebung aus dem Jahre 2012 leiden ca. 40 Prozent der 50- bis 64-Jährigen an einer oder mehreren chronischen Krank­ heiten. Dieser Anteil nimmt mit steigendem Alter zu und beträgt bei den über 80-Jährigen rund­ 70 Prozent. Gemäss Hochrechnun­ gen auf der Grundlage der Ergeb­ nisse der Schweizerischen Gesund­ heitsbefragung (SGB) von 2012 beanspruchten zwischen 680 000 und 750 000 Frauen und Männer im Alter von 15 bis 64 Jahren inner­ halb der letzten zwölf Monate infor­ melle Hilfe von Angehörigen. In der Altersgruppe der über 65-jähri­

gen Männer und Frauen waren­ es zwischen 220 000 und 260 000 Personen, die mit oder ohne SpitexDienste informelle Hilfe bean­ spruchten. Aufgrund der demografischen Ent­ wicklung dürfte die Anzahl pflege­ bedürftiger älterer Menschen bis 2030 um schätzungsweise 46 Pro­ zent zunehmen. (Aus: Unterstützung für betreuende und pflegende Angehörige, Situa­tionsanalyse und Handlungs­ bedarf für die Schweiz, Bericht des Bundesrates, 2014)


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Ueli Kümmerli hat während 30 Jahren auf der Poststelle Nürensdorf gearbeitet

Freut sich auf ruhige und gemütliche Stunden zu Hause Ueli Kümmerli aus Birchwil ist mit 64 Jahren in den verdienten Ruhestand getreten. Nach exakt 30 Jahren hat er am 1. April 2016 im ehemaligen Postlokal im Schloss Nürensdorf seinen Abschied gefeiert. Eingeladen war die gesamte Kundschaft, welche ihm während seiner Arbeitszeit treu geblieben ist. Anwesend ­waren über 250 Personen. von Marianne Flotron Ueli Kümmerli, wie sind Sie zu ­Ihrer Arbeit bei der Post gelangt? Ich begann bei der Firma Sulzer eine kaufmännische Lehre und musste ­tagelang nur mit Zahlen jonglieren. Irgendwann merkte ich, dass mir der Kontakt zu den Menschen fehlte. Meine Mutter putzte damals bei der Post und hat mich auf die gute Ausbildung dort aufmerksam gemacht. So schmiss ich die KV-Lehre hin und bewarb mich bei der Post. Wie sah diese Ausbildung genau aus? Die ersten zwölf Monate verbrachte ich in Effretikon in der alten Holz­ baracke und das zweite Ausbildungsjahr absolvierte ich in Zürich-Seebach im Lehrlings-Postamt. Nach der Abschlussprüfung war ich diplomierter Postbeamter. Ich durchlief einige Wanderjahre in diversen Postämtern, bis ich mich für eine fixe Stelle entscheiden musste. So landete ich auf dem Flughafen Zürich und arbeitete für mehrere Jahre im Auswechslungsamt. Auf den Tag genau nach 30 Jahren haben Sie Ihre Arbeitsstelle in ­Nürensdorf verlassen. War das so geplant oder reiner Zufall? Ende November 1985 wurde die Stelle des Posthalters in Nürensdorf ausgeschrieben. Damals herrschte noch Wohnungszwang, das heisst, der Posthalter musste in derselben Gemeinde wohnen. Dies war mein Glück, lebte ich doch bereits zu diesem Zeitpunkt in Nürensdorf. So b­ ekam ich die Stelle. Dass es exakt ­ 30 Jahre danach zur Frühpensionierung kam, war von mir persönlich geplant. Nach Absprache mit meiner

Ueli Kümmerli geniesst die freie Zeit gerne in seinem Haus in Birchwil. (mf)

Lebenspartnerin beschloss ich bereits im letzten Sommer, mich frühzeitig in den Ruhestand versetzen zu lassen. Somit erhielt der Betrieb die Möglichkeit, einen geeigneten Nachfolger zu finden und ich konnte langsam und ohne Stress meinen Abgang vorbereiten.

«Der Posthalter war ein Unternehmer, der für seine Poststelle zum grössten Teil ­selber verantwortlich war» Sie waren 34 Jahre jung, als Sie die Poststelle Nürensdorf im Jahr 1986 übernahmen. Hatten Sie keine Angst, den Anforderungen nicht standhalten zu können? Nein (lacht), ich hatte ja eine solide Ausbildung hinter mir und viel Wissen mit auf den Weg bekommen. Ich durchlief die obligaten Stationen der Post und arbeitete mich konsequent

nach oben: Bürochef, Dienstchef, das war der normale Weg zum Leiter ­einer Poststelle. Die Abwechslung und Vielseitigkeit der Arbeit wie Anstellung des Personals, Arbeitszeitplanung, Buchhaltung, Kundenbetreuung waren eine grosse Herausforderung. Der Posthalter war ein Unternehmer, der für seine Poststelle zum grössten Teil selber verantwortlich war. Was hier gleich die Frage aufwirft, wie stehen Sie zu den Neben­ produkten, welche in der Poststelle angeboten werden? Ich finde es in Ordnung, wenn auf der Post Produkte verkauft werden, welche im Zusammenhang mit den Postdienstleistungen Sinn machen. Es hilft doch, wenn der Kunde gleich hier eine für sein Bedürfnis passende Verpackung kaufen kann und seine Ware direkt am Schalter einpacken und abschicken kann. Es erspart der Kundschaft unnötige Einkaufsgänge. Eher unnötig finde ich, dass wir Kaugummis und andere Süssigkeiten

auflegen mussten. Aber ich hatte auch irgendwie Verständnis für diese Art von Verkaufsstrategie. Weshalb? Als die Aufsplittung in die verschiedenen Geschäftsbereiche vollzogen wurde, mussten sich Poststellen und Verkauf, dem die Poststellen angegliedert sind, Überlegungen machen, wie der Umsatz gleichbehalten oder sogar gesteigert werden kann. Es gibt die Postfinance, hier laufen alle Geldbewegungen durch. Also Kontoeröffnungen, Kreditkarten, quasi die Bank in der Post. Klar deckt die Poststelle Nürensdorf auch Teile dieser Kundenbedürfnisse ab, aber die speziellen Geschäfte gibt man weiter an die Fachleute. Somit entfällt hier ein Teil des Umsatzes. Die gesamte Paketpost wird vom Bereich Postlogistic abgewickelt. Sämtliche Briefe, welche im Einzugsgebiet verteilt werden, sind in Zürich-Mülligen sortiert worden und werden zentral von PostMail aus Wallisellen zugestellt. Die Poststellen werden für die Arbeiten, die sie für


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die anderen Geschäftsbereiche er­ ledigen, entschädigt. Früher gab es auch noch Fax und Telegramme, welche in der heutigen Zeit durch den Computer ersetzt wurden. Für all diese Ausfälle mussten neue Einnahmequellen gesucht werden.

«Das war auch mit ein Grund, wieso ich mir bereits vor einem Jahr Gedanken machte, frühzeitig in Pension zu gehen» Hatten Sie keine Mühe, einem Kun­ den, der nur eine Briefmarke kau­ fen wollte, auch noch ein Handy verkaufen zu müssen? Oh doch, das hatte ich (lacht laut). Stellen Sie sich vor, Sie sind der Kunde und ich versuche auf Biegen und Brechen, Ihnen ein Smartphone zu verkaufen. Sie empfinden mich als aufdringlich und mühsam und werden sich gut überlegen, wo Sie die nächste Briefmarke kaufen. Sicher nicht in Nürensdorf. Das war auch mit ein Grund, wieso ich mir bereits vor einem Jahr Gedanken machte, frühzeitig in Pension zu gehen. Der Kunde soll sich in der Postfiliale wohl fühlen und sich freuen, wieder zu kommen. Aber eben, es gab und wird immer wieder Veränderungen geben im Leben. Man hört immer wieder die Ge­ rüchte, dass mit der Pensionie­ rung von Ueli Kümmerli auch die Poststelle Nürensdorf geschlossen wird. Was ist daran wahr? Diese Frage kann Ihnen wohl nur die Chefetage der Post beantworten. Ich

Monatsinterview kann nur sagen, mein Nachfolger Serdar Almaoglu hat seine Arbeit aufgenommen und mich ersetzt. Er musste sich für ein Jahr als Leiter der Poststelle verpflichten. Aber ja, es stimmt wohl nachdenklich, wenn man sich mit den Verlauf der Filialschliessungen befasst. So soll noch dieses Jahr die Post in Illnau geschlossen werden. Wenn ich nun die Einwohnerzahl von Illnau mit jener von Nürensdorf vergleiche, mache ich mir Sorgen. Grösse, Umsatz und Einwohnerzahl sind in etwa gleich und die Distanz zur Poststelle Bassersdorf ist kürzer als jene von Illnau nach Effretikon. Was kann der Einzelne dazu bei­ tragen, damit die Filiale nicht dem Sparwahnsinn zum Opfer fällt? Für mich ganz klar, nicht nur die Ein­ wohner und Einwohnerinnen von ­Nürensdorf haben die Möglichkeit, einen kleinen Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen. Ebenso die von den Postschliessungen Betroffenen der umliegenden Gemeinden wie Brütten und Lindau. Wenn alle ihre Postgeschäfte in der Filiale abwickeln, sieht die Verwaltung, dass die Dienstleistungen genutzt werden. Auch die Gemeinde als politisches Organ kann sich für die Poststelle einsetzen. Ob das wirklich reicht, um sie offen zu halten, kann niemand so genau sagen. Im Moment zählt nur die Wirtschaftlichkeit. Für mich hat eine Poststelle auch einen sozialen Aspekt. Man trifft sich und es ergeben sich immer Gelegenheiten, einen kurzen Schwatz zu halten und sich auszutauschen. Als Posthalter nimmt mal teil am Leben der einzelnen Bewohner. Die ältereren Personen geniessen es, wenn sie mit jemandem

Ueli Kümmerli verabschiedet sich von seinen langjährigen Kunden. (zvg).

reden können und ihre Sorgen abladen dürfen. Ich finde es prima, dass in Nürensdorf ein neuer Dorfkern entstanden ist. Volg, Veloladen, Post, Pizzakurier und Kebabhaus und der Dorfbeck laden zum Einkaufen ein und so kann ein soziales Netz aufgebaut werden. Schwenken wir über zu Ueli Küm­ merli als Person. Wie würden Sie sich selber beschreiben? (Schmunzelt) Gut, dass diese Frage nicht bereits vor sechs oder mehr Jahren gestellt wurde. Ich habe mich sehr verändert und sehe das Leben jetzt viel lockerer und nehme vieles mit Humor. Ich hatte vor vier Jahren eine schwere Erkrankung des Verdauungstraktes und damit verbunden auch Nahtoderfahrungen gemacht. Hätte ich nicht Menschen um mich gehabt, die mir sehr viel bedeuten und mir nahe stehen, wäre ich bereit gewesen, zu sterben. Doch dank meiner tollen Lebenspartnerin habe ich nicht aufgegeben und mich ins Leben zurück gekämpft. Nun würde ich sagen, Ueli Kümmerli ist ein sozialer, fröhlicher und ab und zu ein zynischer Rentner. Ich interessiere mich sehr für das Gemeinwohl in Nürensdorf, liebe meinen Wohnsitz in Birchwil und freue mich, jeden Tag ohne Druck zu geniessen.

«Ich habe genug ­ ektik und Müssen H gehabt, jetzt kommt die Zeit des Dürfens» Müssen die Leser das so verstehen, dass keine grossen Pläne anste­ hen, um das Rentnerdasein zu ge­ niessen? Keine Reisen, neue Hob­ bies oder etwas Verrücktes in Pla­ nung? Nein, wir geniessen nun mal das unhektische, ruhige Leben hier. Wieso soll ich mich ins Ausland begeben, wenn hier alles stimmt? Wir haben tolle Nachbarn, einen wunderschönen Garten. Hier kann ich mich total erholen und runterfahren. Klar steht hin und wieder mal eine Reise an, das machten wir auch bereits früher. Während unseren Ferien tauchte ich sehr viel und ich ritt häufig mit meinem eigenen Pferd aus. Nun freuen wir uns, auch mal spontan in den Zug steigen zu können und die Schweiz zu erkunden. Ich habe in den letzten

5 46 Jahren genug Hektik und Müssen ­gehabt, jetzt kommt die Zeit des ­Dürfens. Früher war die Poststelle im alten Schloss in Nürensdorf im Schloss­ saal. Am 1. April 2016 feierten Sie im Schlosssaal Ihren Abschied. Ja, das war von Anfang an meine Idee gewesen. In den 30 Jahren hier in Nürensdorf erlebte ich so viel Tolles und Gutes, da wollte ich der Bevölkerung etwas zurückgeben, Danke sagen. Wie oben erwähnt, bestimmen auch die Einwohner eines Dorfes über den Fortbestand der Geschäfte. Das Fest am 1. April war wunderschön, ein Einwohner meinte zu mir, es sei wie ein Dorffest gewesen. Dabei werde ich offiziell erst per 30. Juni 2016 in den Ruhestand versetzt. Zurzeit habe ich Urlaub. Am wirklich letzten Arbeitstag wird im kleineren Rahmen noch einmal ge­feiert. Gab es in all diesen Arbeitsjahren eine Situationen, in welcher Sie Angst vor einem Überfall hatten? Nein, nicht annähernd. Wir wurden nie überfallen oder gerieten in eine heikle Situation. Sammeln Sie als Postangestellter Briefmarken? Natürlich bin ich ein Sammler, jedoch besitze ich keine «Basler Dybli» oder andere teure Marken. Mir hat es einfach Spass gemacht, von allen neuen Briefmarken eine zu besitzen. Aber auch hier konnte ich gut loslassen und habe im letzten Jahr keine neuen mehr gekauft. Was nehmen Sie aus den vergange­ nen 46 Jahren Post mit in den neuen Lebensabschnitt? (Überlegt etwas länger) Die 30 Jahre als Posthalter haben mich sehr geprägt. Ich werde sicher die zwischenmenschlichen Kontakte, die ich täglich erleben durfte, sehr vermissen. Ich empfand meine Arbeit hier in Nürensdorf nie als Zwang oder Pflicht, ich glaube, es gab keinen Tag, an dem ich nicht gerne zur Arbeit gefahren bin. Klar waren der Beruf und die Aufgaben nicht immer ein Honiglecken, aber ich habe die Herausforderungen angenommen und mich mit dem Neuen auseinander gesetzt. Müsste ich die Zeit zurückdrehen und mich nochmals für eine Arbeitsstelle entscheiden, die Wahl fiele wieder auf den Postbetrieb. ◾


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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Veröffentlichung der Verhandlungsberichte

tion a l u t a r G Wir gratulieren zum 99. Geburtstag am 30. Mai Margarete Frei-Schiesser Hubstrasse 40

zum 85. Geburtstag am 7. Mai André Will Auenring 1 am 13. Mai Heidi Keller-Thalmann Altersheim Breiti am 27. Mai Marlies Peeters-Müller Pflegezentrum Römerweg 51, Embrach

zum 80. Geburtstag am 13. Mai Olga Nötzli-Moor Geerenweg 16 am 15. Mai Rudolf Scheitlin Birchwilerstrasse 15 am 25. Mai Adelheid Peter-Gamper Pflegezentrum Bächli am 28. Mai Markus Honegger Breitistrasse 34

Der Gemeinderat hat beschlossen, dem Informationsfluss zwischen Behörde und Bevölkerung mehr Beachtung zu schenken. Im Sinne der Transparenz werden die öffentlichen Gemeinderatsbeschlüsse ab April 2016 auf der Webseite der Gemeinde (www.bassersdorf.ch) chronologisch veröffentlicht. Sie finden diese unter dem Raster Politik => Gemeinderat => Beschlüsse. In begründeten Fällen kann der Gemeinderat von der Publikation absehen. Insbesondere sind Personalgeschäfte nicht öffentlich, ebenso Beschlüsse zu laufenden Verfahren sowie Geschäfte und Diskussionen zu Schwerpunktthemen, welche erst in der Vorberatung sind.

Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung vom ­ 21. Juni 2016 wird erstmals auf dem Dorfplatz durchgeführt. Nebst der Genehmigung der Jahresrechnung 2015 inklusive Sonderrechnungen wird die Genehmigung des Vorprojektkredits für die Sanierung Turnhalle und Hallenbad Geeren traktandiert. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung findet der Frage- und Orientierungsabend mit dem Schwerpunktthema «Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030» statt. Detailan­ gaben folgen.

Demenzabteilung für das Altersheim Breiti Der Gemeinderat sich für ein neues Betriebskonzept im Altersheim Breiti entschieden. Kernstück des neuen Konzeptes ist die Schaffung von drei verschiedenen Wohnbereichen. Unter «Pflege leicht» ist eine LeichtpflegeEinheit für Bewohnerinnen und Bewohner, die nur wenig pflegerische Unterstützung benötigen, zu verstehen. «Pflege Plus» beinhaltet einen Wohnbereich mit grösserem Pflegebedarf. Die grösste Neuerung betrifft jedoch die Wohneinheit «Pflege Milieu». Darunter wird die Schaffung einer Demenz-Station verstanden, welche für Bewohnerinnen und Bewohner mit einer demenziellen Er-

krankung vorgesehen ist, welche aufgrund ihres Verhaltens (zum Beispiel Bewegungsdrang) einen besonderen Schutz benötigen. Die Demenz-Station wird im Erdgeschoss gebaut und soll 2017 in Betrieb genommen werden.

Hochwasserschutz in Bassersdorf In den Jahren 2013 bis 2015 wurden verschiedene Arbeiten zur Vorbereitung eines umfassenden Hochwasserschutzes vorgenommen, basierend auf einer Machbarkeitsstudie zum Gewässerausbau mit Rückhaltebecken. Mit Unterstützung von Ernst Basler + Partner AG (EBP) erfolgte eine Auswertung der Grundlagen und ein Variantenvergleich. Gleichzeitig wurde beim kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) die Überarbeitung der Gefahrenkarte Hochwasser veranlasst. Als Alternativlösung zeigt der Schlussbericht EBP Möglichkeiten zur Führung eines unterirdischen Entlastungsstollens ab dem Altbach und dem Birchwilerbach bis ins Gebiet Fallmatten/Bergstrasse und eine anschliessend offene Bachführung des Bachtobelbachs bis zum Auenbach in verschiedenen Ausführungsvarianten. Diese wurden vom AWEL als gangbare Möglichkeit beurteilt. In einem nächsten Planungsschritt erfolgt nun ein Vergleich der beiden Varianten Gewässerausbau mit Rückhaltebecken und Entlastungsstollen zur Beschlussvorlage an den Gemeinderat.

sersdorf im laufenden Jahr vor. Aus diesen Katasterdaten wird für Eigentümer ersichtlich sein, welche Rechte die jeweilige Parzelle belastet (Dienstbarkeiten, Inventarisierungen, Abstandslinien). Die Arbeiten für die abschliessende Erfassung 2016 und die Nachführung des Katasters 2017/22 werden an die Firma Gossweiler AG aus Dübendorf vergeben. – Für die Sanierung von Turnhalle und Hallenbad Geeren soll ein Vorprojekt erstellt werden. Ein entsprechender Antrag mit Genehmigung der Projektierungskosten wurde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2016 verabschiedet.

Einbürgerungen Gestützt auf die kommunale Bürgerrechtsverordnung und auf die übergeordnete Gesetzgebung hat der Gemeinderat am 8. März 2016 das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Csanadi Julia, deutsche Staatsangehörige, geb. 15. Juni 1998; – Maggio Michela, italienische Staatsangehörige, geb. 12. Oktober 1996.

Baubewilligungen

Weitere Mitteilungen – Gestützt auf § 16 Abs. 4 der Verordnung über den Gemeindehaushalt respektive das Kreisschreiben der Direktion der Justiz und des Innern vom 10. August 2015 ist das Grundeigentum Finanzvermögen per 1. Januar 2016 neu zu bewerten. Nach Abschluss der Neubewertung weist das Grundeigentum Finanzvermögen einen Wert von total 25 986 678 Franken auf. – Die kantonale Baudirektion sieht die Erarbeitung des Katasters für öffentlich-rechtliche Eigentums­ beschränkungen ÖREB für Bas-

Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2015-0062, Schwörer Martin, Bassersdorf, Abbruch best. EFH / Neubau EFH Hubstrasse 47, Kat.-Nr. 895; – BG-Nr. 2016-0005, Diezi Mirco und Bonetti Angela, Zürich, Aufstockung und Sanierung EFH Hub­strasse 49, Kat.-Nr. 896.   Gemeinderat Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Öffentlicher Verkehr (ÖV), Ortsbus Aus den verschiedenen Anlässen des Projektes «Älterwerden in Bassersdorf» formierte sich unter anderem eine Projektgruppe ÖV, welche die Idee für die Realisierung eines Ortsbusses verfolgte. Die daraus entstandene Dokumentation zeigte mögliche Fahrstrecken, Fahrpläne und Fahrzeuge auf. Der Gemeinderat hat sich im Sommer 2015 mit dem Projekt Ortsbus auseinandergesetzt und die Arbeit der Projektgruppe verdankt. Aufgrund der vorliegenden Dokumentation wurde die Machbarkeit als unrealistisch beurteilt, nicht zuletzt aufgrund der geschätzten jährlich wiederkehrenden Kosten von rund 950 000 Franken. Der Antrag zur Einführung eines Ortsbusses wurde deshalb abgelehnt. Gleichzeitig wurde entschieden, dass zusammen mit der Projektgruppe und einer externen Fachberatung nach finanziell tragbaren Alternativen gesucht werden soll. Die Ergänzungsstudie wurde im Dezember 2015 fertiggestellt.

Konzeptvergleich Während der Vorschlag der Projektgruppe zwei Linien mit rund 25 Haltestellen umfasst, sieht die Ergänzungsvariante lediglich eine einfa-

che Linienführung mit zwölf Haltestellen vor. Zusätzlich wurden in den neuen Berechnungen die Betriebszeiten ­verkürzt. Bei dieser reduzierten Variante ist mit Jahreskosten von rund 450 000 zu rechnen. Zusätzlich fallen bei beiden Varianten Kosten für das Einrichten der Haltestellen inklusive allfälliger Arbeiten im Fahrbahnaufbau an.

Geringe Auslastung In Vorgesprächen mit dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und den Verkehrsbetrieben Glattal wurde festgehalten, dass eine Aufnahme in den ZVV-Fahrplanbetrieb derzeit nicht in Aussicht gestellt werden kann, da die Nachfrage bei weitem als nicht gegeben beurteilt wird. Ein Betrieb müsste somit durch die Gemeinde finanziert werden. Nach ausführlicher Diskussion kam der Gemeinderat zum Schluss, dass auch die reduzierte Variante der Ortsbuskonzeption kein ausgewogenes Kosten-/Nutzenverhältnis erreicht. Das Vorhaben wurde als nicht finanzierbar beurteilt und wird von der Gemeinde nicht weiterverfolgt. Die Projektgruppe wurde entsprechend informiert. 

Morsch und brüchig Zwei Akazienbäume im Trottoir ­ an der Emmetstrasse, im Bereich Einlenker Branzistrasse, müssen schnellst möglich gefällt werden. ­Einer der Bäume ist aufgrund seines faulen Stammes sogar einsturzgefährdet. Der kranke Zustand der maximal 60-jährigen Bäume wurde von einem Werkmitarbeiter während der jährlichen Baumkontrolle entdeckt. Voraussichtlich im Frühling 2017 werden als Ersatz zwei Feldahorne eingepflanzt. Die einheimische Baumart ist pflegeleicht und eignet sich dank seinen fast senkrecht in den Boden wachsenden Wurzeln besonders gut als StrassenAbteilung Bau + Werke baum.

Gemeinderat Bassersdorf

Jahresrechnung 2015 Die Jahresrechnung 2015 der Politischen Gemeinde Bassersdorf weist ­einen Ertragsüberschuss von 0,74 Millionen Franken aus. Die Verbesserung gegenüber dem Budget über 1,68 Millionen Franken resultiert hauptsächlich aus höheren Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern. Bei einem Aufwand von 66,59 und einem Ertrag von 67,33 Millionen Franken schliesst die Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 0,74 Millionen Franken ab. Budgetiert wurde ein Aufwandsüberschuss von 0,94 Millionen Franken. Hauptgrund für das um 1,68 Millionen Franken bessere Ergebnis sind ausserordentliche Steuereinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern. Bei einem Ertragsüberschuss von 0,74, Abschreibungen von 6,13 und einer Einlage in die Spezialfinanzierungsfonds von 0,71 Millionen Franken wurde ein Cashflow von 7,58 Millionen Franken erzielt.

Höherer Aufwand Gegenüber dem Budget fiel der Aufwand um 1,79 Millionen Franken höher aus. Vorgezogene Investitionen im Verwaltungsvermögen führen zu 0,72 Millionen Franken höheren Abschreibungen. Aufgrund von Stellen­vakanzen fällt der Personalaufwand um rund 0,37 Millionen Franken geringer aus. Dem gegenüber stehen Mehrkosten bei den Betriebs- und Defizitbeträgen von 0,77 Millionen Franken für beispielsweise Beiträge an Institutionen, Ergänzungsleistungen und die Sozialhilfe sowie höhere Einlagen in die Spezial­finanzierung von 0,64 Millionen Franken.

Höherer Ertrag Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Budget um 3,47 Millionen Franken.Wichtigster Grund dafür sind 1,5 Millionen Franken höhere Steuererträge, insbesondere bei den Grundstückgewinnsteuern. Auch ist zur Deckung der Abschreibungen

für das Schulhaus Chrüzacher eine Entnahme aus der Vorfinanzierung von 1,41 Millionen Franken verbucht. Desweitern führen verschiedene Erträge und Rückzahlungen zu Mehreinnahmen.

Investitionsrechnung und Bilanz Von den budgetierten Investitionsausgaben von 10,6 Millionen Franken wurden 18,74 und somit rund 8,14 Millionen Franken mehr realisiert. Die höheren Ausgaben im Vergleich zum Budget entstanden hauptsächlich durch die vorgezogene Übertragung des Landwertes für den Neubau des Schulhauses Chrüzacher vom Finanzvermögen ins Verwaltungsvermögen (7,88 Millionen Franken). Ebenfalls mussten durch den frühzeitigen Start dieses Neubaus bereits ­Ausgaben getätigt werden (5,28 Millionen Franken). Im Gegenzug sind dafür verschiedene Werterhaltungsprojekte noch nicht umgesetzt (2,3 Millionen Franken). Die Investitionsbeiträge an den Zweckverband ARA Eich sind verschoben worden (1,46 Millionen Franken). Für den Anschluss des Schulhauses Chrüzacher an die öffentliche Siedlungsentwässerung sind Mehreinnahmen entstanden (1,0 Millionen Franken). Nach Verbuchung des Rechnungsergebnisses erhöht sich das Eigenkapital von 46,98 auf 47,71 Millionen Franken. Das Nettovermögen weist Ende Jahr 1,07 Millionen Franken aus.   Gemeinderat Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Für ein artenreiches Bassersdorf Vom Vernetzungsprojekt Bassersdorf sollen Bewirtschafter, Tiere, Pflanzen und die Bevölkerung langfristig profitieren. Für Flächen, die gemäss Vernetzungsprojekt bewirtschaftet werden, zahlt der Bund ab diesem Jahr Vernetzungsbeiträge aus, welche im Umfang von 10 Prozent auf die Gemeinde überwälzt werden. Der Bevölkerung wird dieses zukunftsweisende Projekt an einer Exkursion am 1. Juni 2016 vorgestellt (siehe Kasten). Die Entwicklung der Landschaft wurde in den vergangenen Jahrzehnten vom Wachstum des Siedlungsgebietes geprägt. 1963 lebten erst rund 3800 Einwohner in der neun Quadratkilometer grossen Gemeinde. Im April 2007 erreichte Bassersdorf mit dem Zuzug des 10 000sten. Einwohners Stadtgrösse. Trotz Siedlungsund Verkehrsprojekten soll Bassersdorf als attraktiver Lebensraum für Pflanzen, Tiere und den Menschen im Umfeld der produzierenden Landwirtschaft erhalten bleiben. Mit dem neu erarbeiteten Vernetzungsprojekt wird die Erhaltung und Aufwertung sowie die Vernetzung einzelner naturnaher Lebensräume

tet werden. Weitere wichtige Massnahmen sind zum Beispiel das Stehenlassen von Altgrasstreifen oder die gestaffelte Nutzung der Biodiversitätsförderflächen.

Gelbbauchunke. (zvg)

Schachbrettfalter. (zvg)

zu einem gesamtheitlichen Naturund Landschaftsraum angestrebt. So soll das langfristige Überleben gefährdeter Pflanzen- und Tierarten gewährleistet sein.

brettfalter, Zauneidechse, Feldhase, Feldlerche und Neuntöter sowie die Karthäuser-Nelke als Ziel- und Leitarten definiert, von deren Erhaltung und Förderung auch viele weitere Arten profitieren. Für die Förderung dieser Arten sollen Hochstamm-Feldobstbäume gepflanzt und extensiv genutzte Wiesen durch Einsaat aufgewertet werden. Mit Messerbalken können diese schonend bewirtschaf-

Schonende Bewirt­schaftung Vom Büro FÖN (Fachgemeinschaft Ökologie Umwelt Natur) wurde unter Mitarbeit der Bassersdorfer Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz die aktuelle Situation analysiert, Zielarten bestimmt und Massnahmen für die einzelnen Landschaftsräume formuliert. So hat Bassersdorf auf Grund seiner Kiesgruben eine besondere Bedeutung für Amphibien wie den Laubfrosch oder die Gelbbauchunke. Weiter sind unter anderem Schach-

Einladung zur Exkursion vernetzt denken, vernetzt handeln – das kommunale Vernetzungsprojekt Zeitpunkt: Mittwoch 1. Juni 2016, 19 – 21 Uhr Treffpunkt: Altes Schützenhaus Baltenswil Details:

www.bassersdorf.ch unter «top aktuell»

Viel Neues für alle, die gerne lesen Am Dienstag, 10. Mai, um 20 Uhr, stellt Daniela Binder, Buchhändlerin aus Winterthur, in der Bibliothek Frühjahrsneuheiten vor. Einmal mehr gibt es dabei viel Neues zu entdecken.

für Bassersdorf wiederum eine bunt gemischte Auswahl getroffen. Das Bibliotheksteam freut sich auf Ihren Besuch. Im Anschluss an die Präsentation haben Sie während eines Apéros die Möglichkeit, in den

Die Büchertische in den Buchhandlungen sind voll mit Neuheiten und verlocken zum Innehalten, Schmökern und Kaufen. Farbig präsentiert sich der Bücherfrühling auch in der Bibliothek, wo das Angebot an aktueller Literatur laufend erweitert wird. Die Höhepunkte dieses Frühlings werden am 10. Mai von Daniela Binder vorgestellt. Sie hat aus dem grossen Angebot

Die Flächenziele für das Vernetzungsprojekt sind vom Bund vorgegeben. Bis im Jahr 2023 müssen mindestens 80 Prozent der Zielwerte erreicht sein, damit der Bund weiterhin Vernetzungsbeiträge an Landwirte für ihre Biodiversitätsförderflächen auszahlen wird. Die Bewirtschafter der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Bassersdorf sind anlässlich eines Workshops in die Erarbeitung des Vernetzungsprojektes einbezogen und kürzlich über das Resultat informiert und zum Mitmachen aufgefordert worden.  Abteilung Bau + Werke

Büchern zu schmökern und nach Lust und Laune auch gleich das eine oder andere Exemplar auszuleihen. Anmeldung erwünscht Eintritt: 10 Franken  Bibliothek Bassersdorf

Informationsnachmittage Du interessierst dich für eine Lehre als Kauffrau/Kaufmann EFZ bei der Gemeinde? Besuche unseren Informationsnachmittag im Gemeindehaus, wo dir jetzige Lernende den Ablauf der Lehre erklären und du einen Einblick in die verschiedenen Abteilungen der Gemeindeverwaltung erhältst. Wir freuen uns auf dich. Wann: Mittwoch, 11. Mai 2016 Mittwoch, 8. Juni 2016 jeweils von 14 bis 16.30 Uhr Anmeldung: simone.jetzer@bassersdorf.ch oder Telefon 044 838 86 02 Details: Flyer unter www.bassersdorf.ch

Daniela Binder. (zvg)

Gemeindeverwaltung Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Rubrik 65plus

Öki-Bus – Hinweise

Tavolata – gemeinsam Essen macht Spass! Alleine kochen? Alleine am Tisch? Das muss nicht sein. Sicherlich macht’s mehr Spass mit einer Gruppe von Gleichgesinnten zu kochen und anschliessend in einer gemütlichen Tischrunde zu essen. Das ist genau die Idee von Tavolata. Tavolata will Menschen zusammen bringen, die füreinander kochen und miteinander essen. Tavolata ist kein Verein und versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Angeboten, sondern als Ergänzung oder Erweiterung. Die Tischrunden sind grundsätzlich selbstorganisiert. Trifft sich die Gruppe privat oder zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant? Die nötigen Spielregeln werden in der Gruppe besprochen und als verbindliche Abmachungen beschlossen. Sämtliche Arbeiten und Kosten werden geteilt, es soll für alle Beteiligten ein ausgeglichenes Geben und Nehmen sein.

Die Erfahrungen bestehender Tavolata-Runden zeigen, dass sich die Gruppen im Lauf der Zeit zu mehr als reinen Koch-Ess-Runden entwickeln. Wertvolle neue Kontakte können geknüpft werden, bereichernde neue Bekanntschaften ergeben sich. Probleme können besprochen werden und man kann sich gegenseitig unterstützen. Ein wertvolles soziales Netzwerk entsteht und kann gepflegt werden. Am 11. Mai 2016 um 14 Uhr findet im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf eine Informa­ tionsveranstaltung von Pro Senectute Kanton Zürich und der Suchtprävention Zürcher Unterland zum Thema Tavolata statt. Sind Sie neugierig? Alle, die sich angesprochen fühlen (Jung und Alt), sind herzlich zum Info-Nachmittag eingeladen.

Roger Hardmeier, Redaktionsteam Rubrik 65plus

– Die Tour vom Mittwoch, 4. Mai, findet am Vormittag anstelle der Abendtour statt. – Am Mittwoch, 3. August, findet keine Tour statt (Betriebsferien). – Am Mittwoch, 28. Dezember, findet keine Tour statt (Betriebs­ferien). Die restlichen Sammel-Touren werden gemäss Abfallkalender 2016 durchgeführt.  Abteilung Bau + Werke 

Alzheimer-InfoMobil hält auch in Bassersdorf Das Info-Mobil der Alzheimervereinigung Kanton Zürich besucht wieder mehrere Gemeinden im Kanton Zürich. Fachleute der Organisation stehen dem Publikum für Fragen rund um Demenzerkrankungen und das Leben mit Demenz zur Verfügung. Datum: Montag, 23. Mai 2016 Zeit: 14 bis 19 Uhr Ort: Dorfplatz Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Fachleuten persönliche Gespräche rund um Demenzerkrankungen und das Leben mit Demenz zu führen.  Abteilung Soziales + Alter

Über 200 Unterschriften für Einzelinitiative eingereicht

Erfolgreiche Fahrt für Ortsbus-Idee Anfang April fand die Aktion der Arbeitsgruppe «Öffentlicher Verkehr» für die Einführung eines Ortsbusses statt. Einen ganzen Tag lang durften Bassersdorferinnen und Bassersdorfer gratis eine Route mit dem Elek­ trobus der Firma Wright aus Irland fahren. Auf dem Dorfplatz angekommen, nutzten viele Fahrgäste die Gelegenheit zum Gespräch mit den Organisatoren und zur persönlichen Information am Info-Stand. Die Gruppe um Eduard Hofmann vermisst eine öffentliche Verkehrsmittelanbindung in den Aussenquartieren. Das entsprechende Konzept wurde dem Gemeinderat bereits im Sommer überreicht (wir berichteten). Eduard Hofmann meint rück­blickend auf diesen Tag: «Es war ein äusserst positiver Tag, fast wie ein kleines Dorffest. Grosses Interesse seitens

der Bevölkerung, interessante Begegnungen und guter Gedankenaustausch herrschten vor. Weniger als ein Prozent unserer Kontakte äusserten sich eher kritisch oder negativ.» Die Kosten für einen Testbetrieb über vier Jahre würden eine Million Franken jährlich betragen. Dies ist dem Gemeinderat zuviel (siehe Seite 9 dieser Ausgabe). Er möchte das Vorhaben auch in einer abgespeckten Variante aus Kostengründen nicht weiter verfolgen. Das Initiativ-Trio hat Mitte Monat dem Gemeinderat die Initiativbogen eingereicht, die bereits weit über 200 Personen unterschrieben haben. In Aussicht steht die Forderung an den Gemeinderat, das Geschäft vor die Gemeindeversammlung, respektive an die Urne Schon im vergangenen Sommer machte sich Eduard Hofmann mit der zu bringen. (ar) Arbeitsgruppe für öffentlichen Verkehr für einen Ortsbus stark. (ar)


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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Was feiern wir an Auffahrt?

Konfirmations-Gottesdienste

Viele Menschen verbinden «Auffahrt» nur mit einem verlängerten Wochenende, bei dem Aufbruch in wärmere Gegenden angesagt ist. Auffahrt als christlicher Feiertag geht auf das Ereignis zurück, das am Ende des Lukas-Evangeliums erzählt wird: Der auferstandene Jesus Christus wird vor den Augen seiner Jünger in den Himmel emporgehoben. Jesu Auffahrt ist aber etwas anderes als seine Auferstehung: Wo Jesus als Auferstandener noch seinen Jüngern von Angesicht zu Angesicht begegnet, kehrt er mit seiner Auffahrt zu Gott zurück und sitzt fortan rechts von Gott auf einem himmlischen Thron. Stephanus und Paulus haben Jesus in einer Vision auch so erfahren. Als kirchlicher Feiertag hat Auffahrt an Wichtigkeitverloren.InunsererGemeinde findet sonst an diesem Tag oft eine Konfirmation statt. Weil aber Auffahrt dieses Jahr in den Frühlingsferien liegt, wird sie am Donnerstag, 5. Mai in der Kirche Bassersdorf zentrales Thema des Gottesdienstes sein.

Weil dieses Jahr viele Jugendliche konfirmiert werden und wir gerne allen einen Sitzplatz anbieten möchten, finden vier Konfirmationen statt. Sonntag, 22. Mai 9.00 Uhr, Kleingruppe von Sandra Riklin 11.00 Uhr, Kleingruppe von Pfarrer Clemens Bieler Sonntag, 29. Mai 9.00 Uhr, Kleingruppe von Pfarrer Paul Zimmerli 11.00 Uhr, Kleingruppe von Ian Grant resp. Pfarrer Paul Zimmerli Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben im Unterricht das Thema der Konfirmationsgottesdienste festgelegt und Beiträge dazu erarbeitet. Wir freuen uns, wenn Sie an diesen Gottesdiensten teilnehmen, die von den Konfirmandinnen und Konfirmanden mitgestaltet werden. Für kleinere Kinder wird im Cheminéeraum des Kirchgemeindehauses ein Spielzimmer eingerichtet sein.

Einladung zu den nächst folgenden Veranstaltungen der Alterskampagne «Alles hat seine Zeit». Am Dienstag, 3. Mai, 18 bis 19 h, KZU Pflegezentrum Bächli Bassersdorf findet der Anlass zum Thema: «Pflegebedürftigkeit – kann man sich das leisten?» statt. Am Mittwoch, 11. Mai, 14 bis 16 h, im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf, erfahren Sie mehr über das Netzwerk «TAVOLATA», welches Menschen aller Altersgruppen zusammenbringt. Am Donnerstag, 16. Juni, 14 bis 16 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1 (Saal 3. Stock), wird Ihnen die KESB Bülach, zum Thema «Selbstbestimmung bis zuletzt» Auskunft über ihre Tätigkeit mit Schwerpunkt Vorsorgeverträge geben.

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13. Bassersdorfer Sechseläuten im Regen

Donald Trump verliert seinen Kopf Beim grossen Frühlingsfest in Bassersdorf waren dieses Jahr Ausdauer und Regenkleidung gefragt. Wie gewohnt wurde der Winter ausgetrieben und das Weltgeschehen auf die Schippe genommen. Ganze 28,32 Minuten mussten die Zünfte und Besucher dieses Jahr im strömenden Regen ausharren, bis der Böögg dann doch noch mit lautem Knall und unter stürmischen Applaus endlich seinen Kopf verlor. Damit kann Bassersdorf aber wenigstens noch auf einen besseren Sommer hoffen als die Stadt Zürich. Denn dort fiel der Kopf des traditionellen Böögg sogar noch herunter, bevor er nach einer Rekordzeit von 43,34 Minuten

explodierte. Das verwunderte dann doch ein wenig, zumal laut Aussage von Böögg-Ingenieur Werner Hermann die Zürcher gern mit Brandbeschleuniger nachhelfen. Das komme in Bassersdorf jedoch nicht in Frage, erklärte er schmunzelnd. Während der traditionelle Zürcher Böögg immer ein Schneemann ist, wird in Bassersdorf politisches Statement gezeigt und die hiesige Figur entsprechend entworfen. Dieses Jahr war das Motto der US-Wahlkampf. Der Böögg stellte dann auch niemand geringeren dar als Donald Trump. Eine Woche wurde an der Figur, die zuletzt mit Podest genau vier Meter gemessen hat, unter grösster Ge-

heimhaltung gebaut. Grösser dürfe die Figur leider nicht sein, meinte der Böögg-Ingenieur etwas enttäuscht. Pünktlich um 16.30 Uhr begann der Anlass zuerst mit einem Zunftmeisterempfang durch den Gastgeber, das Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte, in der Schmitte. Hier trafen sich die verschiedenen Bassersdorfer Zünfte mit ihren Gästen zum Apéro. Besonderer Ehrengast war in diesem Jahr der ehemalige Regierungsrat Hans Hollenstein. Ausgerichtet wurde der Umtrunk von der Frauenzunft «Zauberkraut». Auch dies unterscheidet Bassersdorf von Zürich. Hier sind Frauenzünfte nicht

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ter Bildergalerie un.ch tz li b rf o www.d nur geduldet, sondern fester Bestandteil, so die Zunftmeisterin Katja Bürkli. Seit zwölf Jahren seien sie nun schon dabei. Ihr Motto sei «viel Spass mit wenig Aufwand», so Bürkli weiter. Und man habe sich das Ziel gesetzt, Zürich zu überbieten in Sachen Stimmung und Zusammenhalt. Das Konzept scheint aufzugehen. Die Anzahl der Zünfte nimmt stetig zu. Aktuell sind elf Zünfte aktiv. Die jüngste ist die «Zunft Zum Alten Bach». Es bleibt daher spannend, ob Bassersdorf es nicht doch eines Tages schaffen wird, das traditionelle Zürcher Sechseläuten zu überbieten.  Text: Astrid Steinbach Fotos: Reto Hoffmann


KIMI lädt ein:

Vortrag- Geschwisterstreit und Neid Donnerstag, 19. Mai 2016, 19.30 - 21.30 Uhr Bassersdorf Dietlikon NĂźrensdorf Opfikon Wallisellen

Was genau ist Eifersucht und wie entsteht sie? Wie kĂśnnen wir dem Kind helfen? Was tun bei Streit? Unter Einbezug des Publikums vermittelt der Referent Markus Zimmermann mit viel Humor und auf anschauliche Weise Erkenntnisse zu diesen Fragen. Eintritt frei.

Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Einladung zur 1. Delegiertenversammlung 2016

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Ort: Aula Bruggwiesen, Bruggwiesenstrasse 4 in BrĂźttisellen

Traktanden 1. BegrĂźssung 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 1. Oktober 2015 3. Mitteilungen des Zweckverbandes 4. Abnahme Jahresrechnung 2015 Bericht der RechnungsprĂźfungskommission 5. Bericht des FĂśrsters 6. Ersatzbeschaffung Forstschlepper, Kreditantrag 7. Verschiedenes 8. Termine

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KIMI Altbach, BrĂźttisellen, bruettisellen@kimikrippen.ch Mitorganisatoren: KIMI Geeren, Bassersdorf bassersdorf@kimikrippen.ch

Datum: Donnerstag, 26. Mai 2016 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Brauerei, Brauereiweg 3, Gemeinde NĂźrensdorf

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Die Versammlung ist Ăśffentlich.

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Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Der Präsident: Christian Pfaller

Der Sekretär: Andreas Frei

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Tennisclub Bassersdorf-Nürensdorf macht auf sich aufmerksam

Verregnetes Tennisspiel auf dem Dorfplatz Am letzten Wochenende veranstaltete der Tennisclub Bassersdorf-Nürensdorf (TCBN) einen Tag der offenen Tür. Auch wenn das Wetter nicht mitspielte, fanden viele Besucher den Weg zur Tennisanlage Bärwis zwischen Birchwil und Bassersdorf. von Philipp Rahm Der Platz 1 der Tennisanlage Bärwis zwischen Bassersdorf und Birchwil sah am vergangenen Sonntag nicht wie ein gewöhnlicher Tennisplatz aus. Es gab verschiedene Posten, wo die Besucher das Tennisspiel ausprobieren konnten. Bei der Speedmessung oder dem Zielschiessen gab es auch immer wieder kleinere Wettkämpfe, wer jetzt der bessere Roger Federer sei. Vor dem Clubhaus sorgte der Verein für das leibliche Wohl der zahlreich erschienenen Gäste «Der Anlass war ein voller Erfolg und wir konnten den Besuchern unsere moderne Tennisinfrastruktur zeigen», freut sich Beat Franz, der Präsident des Tennisclubs Bassersdorf-Nürensdorf. Mit dem Event wollten die Organisatoren auch neue Mitglieder für sich gewinnen. Neue Anmeldungen für das Kindertennis gingen beim Verein ein und über ein Dutzend Schnupperabonnements wurden abgeschlossen. Während dem Monat Mai lädt der Tennisclub jeweils am Freitagabend zu einem kostenlosen Training ein. Bei diesem sollen Tennisneulinge miteinander die Freude am Sport entdecken und im kleinen Rahmen die ersten Schläge lernen.

Spiel und Spass auf der Tennisanlage Bärwis. (Fotos: Philipp Rahm)

zu den Fussball- und Unihockeyvereinen, die in der Region sehr präsent sind, werde der Tennisverein oftmals vergessen. «Dies ist auch mit ein Grund, weshalb wir diesen Tag organisiert haben», erklärt Beat Franz. Auf der Tennisanlage Bärwis hatten die Besucher Gelegenheit, beim mittlerweile über 40-jährigen Verein die Sportart auszuprobieren und so Tennisluft zu schnuppern. Unterstützt wurde der Tag zudem durch den Tennisverband Swiss Tennis. Eine Instruktorin des Verbands erklärte den Kindern verschiedenste Übungen. «Die Unterstützung durch den Verband war wirklich vorbildlich, sie stellten uns für diesen Tag viel Material zur Verfügung»,

schwärmt der Präsident. Trotz den kalten Temperaturen und der Gefahr, die Werbeaktion könnte wortwörtlich ins Wasser fallen, kamen zur Überraschung der Organisatoren viele Erwachsene und Kinder auf die Tennisanlage Bärwis.

Tennis auf dem Dorfplatz Am Samstag vor dem Tag der offenen Tür stellten die Organisatoren ein Tennisfeld auf dem neuen Dorfplatz auf. Beat Franz und sein Team wollten so die Leute nach dem Samstagseinkauf für eine Partie Plauschtennis gewinnen. «Die Aktion auf dem Dorfplatz sollte dafür sorgen, dass viele Interessenten am nächsten Tag auf dem Tennisareal Bärwis vorbei-

Werbeaktion fiel ins Wasser Vor etwas mehr als einem Monat wurde an der Generalversammlung der neue Vorstand des Tennisclubs gewählt und dieser hat sich am letzten Wochenende das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Der Club kämpfte immer wieder um neue Tennisspieler, auch wenn der Trend in den letzten fünf Jahren durchwegs positiv war. Gegenüber dem Jahr 2011 erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder um 47 Personen. Heute zählt der Verein 159 Mitglieder. Im Vergleich

Mario Scherrer (l.) und Beat Franz spielen Tennis auf dem Dorfplatz.

schauen», erklärt der Präsident. Das Wetter war dann aber leider nicht in Tennislaune und zeigte sich dementsprechend. Es regnete nahezu den ganzen Tag in Strömen. «Das Wetter war zwar nicht wie gewünscht, doch wir liessen uns nicht aufhalten», sagte Beat Franz und demonstrierte dann seine Tenniskünste im Regen. Der sonst schon extra weiche Softball war schnell durchnässt und erschwerte so das Spielen entscheidend. Das Echo der Passanten und Interessenten, die auf dem Dorfplatz vorbeigeschauten, war jedoch durchwegs positiv. «Trotz des schlechten Wetters konnten wir überraschend viele Leute ansprechen und so für den Sonntag motivieren», blickt Beat Franz zurück. Die Idee, ein Tennisfeld auf dem Dorfplatz aufzubauen, habe bei manchen für erstaunte Gesichter gesorgt. Beat Franz und Mario Scherrer hatten ursprünglich die Idee für dieses Tennis-Wochenende. Die Freude bei den beiden war gross, dass sie so einigen Sportbegeisterten das Tennis näherbringen konnten. Beat Franz selber war ursprünglich leidenschaftlicher Unihockeyspieler und spielte in der Nationaliga A. 2007 war er an der Gründung des Dachverbands Uni­ hockey Bassersdorf-Nürensdorf be­ teiligt. ◾


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Erster Flohmarkt an neuem Standort

Eröffnung der Flohmarkt-Saison Bei strahlendem Frühlingswetter wurden die Samstagseinkäufer anfangs April von den bunten Ständen der Flohmarktbetreiber zum Flanieren verleitet. Das erste Mal fand der gut besuchte Flohmi auf dem Dorfplatz statt.

nicht mehr produziert wird, schien für die Besucher ausserordentlich faszinierend. Wie ein Besucher sagte: «Diese Dinge sind stumme Zeugen vergangener Lebensweisen.»

von Manuel Holder

Dieses Jahr werden am 4. Juni und am 10. September weitere antike Wanduhren, Filme aus den 80-ern und alles, was es in einem guten Haushalt braucht – oder nicht braucht – auf dem neuen Dorfplatz in Bassersdorf feilgeboten. Betrachtete man die Gesichter der Flohmarktbesucher bei der ersten Durchführung eingehend, scheint ein Flohmarkt mehr als eine weitere Einkaufsmöglichkeit zu sein – vielleicht eine intensive kulturelle Erfahrung; etwas zwischen Museum, Opas Werkstatt, Tante Maries Kleiderschrank und Goldvrenelis Küche.  ◾

Dicht reihten sich an diesem Samstag rund 60 Stände aneinander. Das farbenfrohe Angebot verschiedener lokaler und einiger auswärtiger Anbieter reichte von Schmuck über Fahrräder bis zu Vinylschallplatten. Aber Achtung! Wer es wagte, sich im alternativen Detailhandel zu verlieren, riskierte es, die Zeit komplett zu vergessen.

Gucklock in frühere Zeit Es sind genau solche Trödelmärkte, die Gegenstände aus längst vergan-

Weitere Flohmärkte

Beim Stöbern konnte man vergangene Zeiten aufleben lassen. (mh)

genen Zeiten aus irgendwelchen unbekannten Kellern, Dachstöcken und Archiven erneut für ein Publikum zugänglich – ja sogar erschwinglich – machen. Krimskrams, welcher während Jahren aus nostalgischen Gründen sorgfältig aufgehoben wurde, erfuhr hier sein letztes Wiederaufleben und löste bei manchem

Betrachter starke Erinnerungen aus. Viele solcher Einzelstücke eröffneten den ­potenziellen Kunden ein Guckloch in eine andere, vergangene Zeit. Gewisse Gebrauchsgegenstände stellten sogar eine wahre Herausforderung dar: Herauszufinden, was etwas ist, wie es funktioniert, und das Wissen darüber, dass ein Produkt so

Abschluss der Konzertreihe

Das Element Wasser erzählt Geschichten Ein Ausschnitt aus dem Saisonthema zu den vier Elementen der Camerata Variabile wurde dem Element Wasser gewidmet. Die Geschichten zum Thema «Wasser» wurden Mitte April in der Reformierten Kirche in Bassersdorf präsentiert. von Sandra Lanz Das Saisonprogramm der Camerata Variabile befasst sich mit der musikalischen Umsetzung der vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Elemente, welche nicht nur Grundlagen in Psychologie, Medizin und Physik bilden, sondern auch weitergreifende philosophische Aspekte miteinbeziehen. Dies gab dem Camerata Variabile den Schlüssel, diesen verschiedenen Denkweisen durch musikalische Experimente und kreativer Ausarbeitung Ausdruck zu verleihen. Das Ziel ist es, dem Publikum ein Verständnis des zeitgenössischen Musikschaffens zu eröffnen. Verschiedene Komponistinnen und Komponisten

wurden gebeten, ihre Reflexionen zu diesen Elementen abzugeben, was diesem Saisonthema ein umfassendes Bild in Musik gab.

Einleitung in das Musik­ experiment In das Thema eingeführt wurde das Auditorium mit Karol Szymanovsky mit «La fontaine d’Arethuse» (1915). Eine abwechslungsreiche Symbiose von Violine (Helena Winkelmann) und Flügel (Stefka Perifanova). Die

Viviane Chassot mit dem atmenden, klickenden Akkordeon. (sl)

folgende Prélude 15 von Frédéric Chopin (la goutte d’eau) von Stefka Perifanova auf dem Flügel gespielt, konnte mit der Reise eines Wassertropfens bis zum tosenden Wasserlauf nachempfunden werden, auch hier machte die Zuhörerschaft ihren eigenen Vorstellungen Platz.

Die Gezeiten-Interpretation Eine eindrückliche Präsentation wurde mit der Komposition «Tides» (2009) der künstlerischen Leiterin Helena Winkelmann geboten. Vorab erklärte sie die Absicht der Streicher, verschiedene Wellengänge nachzuahmen und machte die Zuhörer auf die ganz unterschiedlichen Längen und Artenvielfalt der Wellen im Meer aufmerksam. Lange, kurze, unregelmässige wie auch sanfte oder tosende Schläge. Wellen ganz unterschied­ licher Art wurden im Ensemble durch die Violinen-Streicher von Manuel Oswald und Helena Winkelmann, dem Streicher Allessandro D’Amico an der Viola und Christoph Dangel

am Violoncello umgesetzt. Mit geschlossenen Augen wurden die Wellen plötzlich real und spürbar.

Akkordeon-Solo Nach der Pause bot die bekannte Schweizer Akkordeonistin Viviane Chassot ein Solo, komponiert von Salvatore Sciarrino, den das Akkordeon mehr mechanisch als musikalisch interessierte. Das Klicken der Tasten, das stets ungleiche Rauschen des Balges waren für ihn die Seele dieses Instrumentes. Dies konnte man eindrücklich hören.

Musik erfahren Dem Publikum wurde viel Vorstellungsvermögen abverlangt. Sich einzulassen auf solche philosophischen Musikexperimente ist nicht allen gegeben. So unterschiedlich waren auch die Rück­meldungen aus der Zuhörerschaft. Die Lust auf das Erleben der weiteren drei Elemente wurde trotzdem bei etlichen Besuchern geweckt.  ◾


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Bevölkerungsanlass «Älterwerden in Bassersdorf»

Arbeitsgruppen präsentierten Projektarbeit Mitte April lud die Fachstelle für Altersfragen einmal mehr zum Bevölkerungsanlass «Älterwerden in Bassersdorf» ein. Rund 60 Interessierte versammelten sich im reformierten Kirchgemeindehaus, um sich über den aktuellen Stand der Projekte der verschiedenen Arbeitsgruppen zu informieren.

des Häuliweges entlang des Auen­ baches zur bxa verbessert werden. Ausserdem soll der Auf- und Eingang zum Lieni’s Kafi auf dem Dorfplatz mit einer automatischen Türe und einem Geländer auch für ältere Besucher s­ icherer gestaltet werden.

Generationentheater und Rubrik «65plus»

von Reto Hoffmann Durch den Abend führte die Altersbeauftragte Esther Diethelm. Zu Beginn gab Richard Dunkel, Gemeinderat und Vorsteher der Abteilung Soziales + Alter, einige Informationen über alterspolitische Entscheide, welche der Gemeinderat kürzlich fällte. «Eines der grossen Probleme in Bassersdorf ist der Mangel an Pflegeplätzen», sagte Dunkel. Dem wolle man nun ein Stück weit abhelfen mit dem Bau einer Demenzstation im Altersheim Breiti, für welche der Gemeinderat grünes Licht gegeben hat. Diese soll schon Anfang 2017 eröffnet werden. Gemeinderat Dunkel berichtete ausserdem von weiteren Anliegen, die aus den Bevölkerungsanlässen entstanden sind, die der Gemeinderat umzusetzen gedenkt. So soll beispielsweise die Beleuchtung

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Soziales + Alter (Fachstelle für Altersfragen) wurde ausserdem die Rubrik «65plus» im Dorf-Blitz geschaffen, wo ein Redaktionsteam, das sich aus Vertretern der Gemeinde und aus Freiwilligen zusammensetzt, jeden Monat aktuelle Informationen aus dem Bereich Alter publiziert. Ein voller Erfolg war das Generationen­ theater, welches letztes Jahr im Oktober zusammen mit Jugendlichen auf­ geführt wurde. In Planung ist schliesslich eine Angebotsbroschüre, welche älteren Menschen in Bassersdorf ­ rientierung geben soll. O

Aktive Projektgruppen Auch die Projektgruppen, welche sich mehrheitlich aus Freiwilligen

Neue Vorstandsmitglieder An der Generalversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins vom 15. April in der bxa begrüsste Präsidentin Ulla Bosshard-Brunner 91 Mitglieder, einen Gönner sowie sechs Gäste. Die Präsidentin führte zügig durch die zehn Traktanden. Nach fünfjährigem Einsatz als Aktuarin legte Caroline Maggioni Grotzer ihr Amt nieder. Ihr Engagement und ihr grosser Einsatz wurden mit einem Blumenstrauss und einem kleinen Geschenk verdankt. Gleichzeitig wurde auch eine der langjährigen Wanderleiterinnen, Anni Fürst, mit einem Blumenstrauss verabschiedet. Der Frauenverein Bassersdorf ist in der glücklichen Lage, den Vorstand auf acht Mitglieder ausbauen zu können. Sonya Biber-Kramer und Özlem Dunkel-Kircaoglu wurden neu gewählt. Der Verein wertet es auch als Zeichen der Wert-

schätzung der gemeinnützigen Arbeit, dass auch jüngere Frauen bereit seien, ihr Engagement und ihr Wissen im Vorstand einzubringen. Weitere, teils langjährige, Vorstandsmitglieder sind: Rosmarie Gilgen, Annina Braumann, Denise Cavicchiolo, Claudia Rabadzijev und Claudia Schaffner Strässle. Dank dem freiwilligen Einsatz von vielen Frauen konnten 58 800 Franken an verschiedene gemeinnützige Institutionen weitergegeben werden. Auch das Jahresprogramm 2016 ist wieder reich befrachtet und kann auf der Homepage des GFV eingesehen werden. Ein spezieller Anlass ist am 15. Juni zusammen mit dem Team der Gemeindebibliothek geplant: Karin Wenger, Südasien-Korrespondentin für Schweizer Radio und Fernsehen, wird in ihrem Referat über ihre journalistische Tätig(e) keit im Fernen Osten berichten. 

zusammensetzen, erhielten die Gelegenheit, den Anwesenden an diesem Abend den Fortschritt ihrer Projekte näherzubringen. So hat beispielsweise ein Schreibdienst seine Arbeit aufgenommen. Ein Team von acht Freiwilligen bietet Hilfe beim Verfassen von Schreiben aller Art an. Dabei steht der Dienst nicht nur älteren Menschen, sondern allen zur Verfügung, betonten die Initianten. Beim Grossteil der derzeitigen Anfragen gehe es um Unterstützung beim ­Schreiben von Bewerbungen oder beim Ausfüllen von Formularen. Nicht im Angebot sei indes das Verfassen von Rekursen an die Gemeinde oder Steuererklärungen, meinten die Vertreter mit einem Schmunzeln. Neuigkeiten gab es auch bei der Suche nach einem Begegnungszentrum, wo sich ältere und jüngere Menschen ungezwungen zu einem Kaffee treffen können. Im so genannten «Türmli» im alten Schulhaus beim Kreisel konnte nun ein solcher Raum gefunden werden. Dieser hat im Moment drei Mal pro Woche seine Türen geöffnet. Derzeit werde er hauptsächlich von Müttern mit Kindern fre-

quentiert. Erfreulich sei dabei der Anteil von ausländischen Bewohnerinnen, meinten die Projektvertreter. In Zukunft erhoffen sich die Initianten, dass das Begegnungszentrum auch noch vermehrt von älteren Menschen besucht wird.

Ortsbus-Projekt vors Volk Die Initianten kämpfen weiter um ihren Ortsbus und haben dem Gemeinderat noch im April eine Initiative mit über 200 Unterschriften eingereicht (siehe auch Seite 11). Im zweiten Teil des Abends erhielten die Anwesenden noch Informationen zu neuen Angeboten des KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit sowie zu einem neuen Service Plus-Konzept der Spitex BassersdorfNürensdorf-Brütten. Den Abschluss machte ein Kurzreferat von André Fringer, Professor an der Fachhochschule St. Gallen zum Thema be­ treuende und pflegende Angehörige. Seine Ausführungen standen im ­Zusammenhang mit dem Projekt «BasiviA – Bassersdorf vernetzt im Alter» (siehe Frontartikel).  ◾

Die «Herald Tribune» bringt kaum Meldungen aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf; der

Dorf-Blitz aber schon!

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Dorf-Blitz

Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung Baurechtsentscheid Geländestützmauer Im Zuge der anstehenden Dorfstrassensanierung erneuern Hansruedi und Edith Keller-Wintsch die Geländestützmauer auf der Grundstücks­ parzelle Kat.-Nr. 103 zwischen der Strehlgasse und der Dorfstrasse. Die private Erneuerung der Geländestützmauer aus Natursteinen generiert

zusammen mit der Dorfstrassen­ sanierung einen ortsbildlichen Mehrwert.

Mehrzweckhalle Chapf: Neuer Hallenbodenschutz Der heutige Hallenbodenschutz der Mehrzweckhalle Chapf wurde seit zwanzig Jahren nicht mehr erneuert und bedarf einer Auswechslung. Für

die untere Halle reicht als Bodenschutz das Auslegen des alten Bodens, als Ergänzung soll ein Flies dienen. Die Kosten für den neuen Hallenbodenschutz belaufen sich auf zirka 8600 Franken, die Kosten für das neue Flies belaufen sich auf zirka 1000 Franken. Der Gemeinderat bewilligte die entstehenden Kosten zu Lasten der Laufenden Rechnung 2016. Gemeinderat Brütten

Jahresbericht der Wasserversorgung Brütten 2015 Im Jahr 2015 wurden 11 460 Kubikmeter mehr Wasser verbraucht als im Vorjahr.

Leitungsbrüche können in einer Wasserversorgung immer wieder auftreten. Dies war auch im Jahr 2015 der Fall. Es wurden insgesamt 13 Lecks festgestellt (acht Lecks mehr als im Jahr 2014). Das Wasserleitungsnetz von Brütten wird bei Bedarf auf Wasserverluste geprüft. Aus der Messstelle war ersichtlich, dass keine Wasserverluste vorliegen. Die Registrieranlage in Kleinikon zeichnet momentan einen Nachttiefwert von 4 Kubikmeter pro Stunde auf. Bei diesem Wert ist das Leitungsnetz verlustfrei.

Zahlen der Wasser­versorgung Brütten Das Eigenwasser von der Quelle Steighäuli hat gegenüber dem Vor-

Geburten

Wir gratulieren

Anteil Wasserförderung Eigene Wasserförderung Fremdbezug Total Wasserverbrauch Brütten

2014 49 370 m3 95 599 m3 144 969 m3

2015 42 928 m3 113 501 m3 156 429 m3

2014 2015 2015

49 370  m3 42 928 m3 6442 m3

2014 2015 2015 184 Liter

135 722 m3 136 163 m3 391 m3 185 Liter

135 852 m3

137 653 m3

0 m3

1180 m3

4400 m3

5950 m3

940 m3

1800 m3

1326 m3 2451 m3

1361 m3 8485 m3

144 969 m3

156 429 m3

Eigene Wasserförderung Eigene Wasserförderung Minderförderung

Leitungsbrüche

on

ti a l u t a r G

Verbrauch Brütten über Wassermesser Verbrauch Brütten über Wassermesser Minderverbrauch Verbrauch pro Kopf/Tag/Liter

zum 85. Geburtstag am 1. Mai Maria Ball-Hotz Moos 4

zum 92. Geburtstag am 9. Mai Engelina de Wit-Stuvé Alterszentrum im Geeren Kirchhügelstrasse 5 8472 Seuzach

Übersicht Wasserverbrauch von Brütten Abgabe über Wasserzähler Friedhof, Bauwasser, etc. Reservoir reinigen, spülen div. Leitungen Wasser und Abwasser Öffentliche Brunnen Bezug ab Hydranten und Leitungsbau (geschätzt) Verluste an den Wassermessern ca. 1 % Leckverlust 2015, 0,7 Liter/min/km (Der Wert sollte 3 Liter/min/km nicht überschreiten)

Total Wasserverbrauch

jahr um 6442 Kubikmeter abgenommen. Um den Gesamtverbrauch inklusive Vertragspartnern zu decken, mussten 337 745 Kubikmeter Wasser

bereitgestellt werden. Das sind ­ 40 274 Kubikmeter mehr als im Jahr 2014.  Rolf Müller, Wasserversorgung Brütten

13. März 2016 Valeria Carla Sichler Tochter von Martin und Fabienne Sichler Hofackerstrasse 8 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

zum 97. Geburtstag am 1. Mai Johannes Baltensperger Gernstrasse 7

Abschied Berta Mantel ist am 19. März 2016 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten


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Dorf-Blitz

Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Gastfamilie für jugend­liche Austauschschüler Als Gastfamilie kann man ein Austauschjahr erleben ohne wegzufahren. Organisiert werden diese Austauschjahre durch die Jugendaustauschorganisation YFU (Youth for understanding). Im Zusammen­ leben mit einem Austauschschüler oder -Schülerin im Alter zwischen

15 und 18 Jahren entdecken die Mitglieder der Gastfamilie eine fremde Kultur direkt bei sich zu Hause. Der Familienalltag wird von einer anderen Seite kennengelernt und bisher selbstverständlich Geglaubtes sieht man aus einem neuen Blickwinkel. Als Gastfamilie

schenkt man einem jungen Menschen für zehn bis elf Monate ein zweites Zuhause in der Welt und nimmt ihn in der Familie auf. Motivation für die Aufnahme eines Austauschschülers soll das Interesse am interkulturellen Austausch sein. YFU-Gastfamilien erhalten

Vereine

 Brütten

keine finanzielle Entschädigung. Weitere Informationen erhalten ­I nteressierte unverbindlich bei YFU Schweiz, Monbijoustrasse 73, Postfach 1090, 3000 Bern 23, Telefon 031 305 30 60, E-Mail an info@ yfu.ch oder auf der Website www. Gemeinde Brütten yfu.ch. 

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

tv

Notfälle bei Kleinkindern Erste Hilfekurs für Kleinkinder im Schulhaus Chapf, Brütten Samstag, 25. Juni 2016 von 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr

Kinder sind aktiv, dabei passieren auch Unfälle. Wenn Sie bei einer ­Erkrankung oder einer Verletzung eines Kindes richtig handeln, sind Tränen meistens bald trocken. Im Kurs lernen Sie, wie Sie sich richtig verhalten, wie Sie schnell und richtig helfen, wenn ein Kleinkind verunfallt oder erkrankt. Dieses Wissen gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.

brütten

jugendsportriege

KINDERTURNEN 2016/2017 Falls auch du gerne turnst, Spass hast, lachst und Neues ausprobierst zusammen mit anderen Kindern, dann ist das Kinderturnen genau das Richtige für dich! Nach den Sommerferien starten wir mit Vollgas ins neue Turnerjahr. Beginn Für Wann Dauer Ort Kosten

Dienstag, 23. August 2016 alle Kindergärtner (4 bis 7 jährig) dienstags, zwischen 15.40 bis 18.00 Uhr 60 Minuten Schulhaus Chapf, untere Turnhalle Fr. 100.– / Jahr

– Unfallprävention

Anmeldungen an: Daniela Kappeler Tel. 078 825 14 24 auch per Sms E-Mail: kitubruetten@gmail.com

– Wundbehandlung und weiteres

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2016

Anmeldungen und Auskünfte erteilt ab sofort Ruedi Städeli, Rieter­ strasse 43, 8406 Winterthur, Telefon 076 376 30 33 oder per Internet unter www.samariter-bruetten.ch oder regsam-w-u.ch (Rubrik Brütten/Kurse).

Es müssen alle Kinder neu angemeldet werden. Bei vielen Anmeldungen werden wir zwei Gruppen einteilen.

Bitte sofort anmelden – die Teilnehmerzahl ist beschränkt.



– Beurteilung des Kindes



Wir freuen uns auf Dich!

Daniela Kappeler + Nicole Dürsteler Jugendsportriege TV Brütten

Samariterverein Brütten

Ungezwungener und spontaner Jazzabend Die Musik der «Wild River Jazzband» setzt sich aus fröhlichem Dixieland, elegantem Swing und erdigem Blues zusammen, welche ungezwungen, spontan, mit bekannten Tutti und spannenden Soli daherkommt. Freitag, 29. April, 20 Uhr, Gemeindesaal Brütten, ab 19 Uhr Türöffnung und Apéro

Daniela Binder präsentiert die neusten Bücher dieser Saison Freitag, 20. Mai 2016 um 9 Uhr in der Bibliothek Brütten Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee entführen wir unsere Gäste in die Welt der Bücher. Wir laden Sie ein zu einer kurzweiligen und spannenden Präsentation mit Daniela Binder. Die Buchhändlerin aus Winterthur stellt Neuheiten und Neuentdeckungen im Büchermarkt vor.

Wir freuen uns auf ein grossartiges Konzert! Eintritt frei – angemessener Kollekten-Beitrag erwünscht. 

Neuheiten vom Büchermarkt

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Erdsonden und Erdregister Die Nutzung von Erdwärme liegt im Trend. Seit Anfang der Neunzigerjahre ist die Popularität dieser Heizungsart deutlich gestiegen. Die Investition lohnt sich bereits nach wenigen Jahren – eine Versicherung schützt vor hohen Folgekosten.

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Schnell hohe Folgekosten Erdwärme ist immer verfügbar und ist weder vom Klima noch von der Saison abhängig. Nutzen kann man sie auf verschiedene Arten: sei es mit einer Erdsonde, die mehrere hundert Meter in die Tiefe versetzt wird, oder mit einem horizontalen Erdregister, das in rund einem

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Dorf-Blitz

Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Ausflug des Altersforums Ziel des diesjährigen Seniorenausfluges ist wieder einmal das Entlebuch. Knöpfel Reisen fährt die Mitreisenden bequem nach Wolhusen ins Tropenhaus. Nach einem stärkenden Umtrunk steht eine Führung im Erlebnisgarten auf dem Programm oder dieser kann auch auf eigene Faust erkundet werden. Unter Palmen wird später ein Menu inklusive Dessert serviert. Im Shop können auch gluschtige Gewürze, Öle, Tees und vieles mehr gekauft werden. Gerne lädt das Altersforum auf diese Sinnesreise durch exotische Pflanzen, bunte Blüten und wohltuend duftende Kräuter ein. Der Ausflug der Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Brütten findet am

Donnerstag, 9. Juni 2016, ganztags statt. Die entsprechende Einladung mit allen Details wird in der nächsten Nummer des Dorf-Blitz Ende Mai publiziert. Im Namen des Altersforum Lotti Mettler und Anette Wälti

eNothilfekurs absolvieren Zum wiederholten Male bieten wir den Nothilfekurs, welcher für zukünftige Verkehrsteilnehmer obligatorisch ist, als E-Learning-Kurs an. Mit dem neu lancierten «eNothilfekurs» verkürzt sich die Präsenzzeit der Kursteilnehmer von zwei auf einen Tag. Das theoretische Wissen eignet sich jeder selber mit einem computergestützten Lehrgang an. Jeder Teilnehmer kann die Theoriekenntnisse somit durch E-Learning im eigenen Tempo erlernen. Unter www.e-samariter.ch finden Interessierte sämtliche Informationen zum Ablauf des E-Learning-Kurses. Nach der Registrierung erhält der Teilnehmer den Zugang zu den E-Learning-Sequenzen. Ablauf des Kurses: 3 Stunden E-Learning im Selbststudium (Theorie) 7 Stunden Praxis im Kurslokal des Samaritervereins Brütten Kurskosten: Fr. 15.– E-Learning (Bezahlung via Internet) Fr. 120.– praktischer Teil an Samariterverein Datum: Ort:

Samstag, 4. Juni 2016, 8.30 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schulhaus Chapf, Brütten

Info und Anmeldung unter www.samariter-bruetten.ch/Kurse. Kursteilnehmer müssen unbedingt das erhaltene Zertifikat an die Präsenzveranstaltung mitbringen! Andernfalls werden diese nicht zum Kurs zugelassen und der Samariterverein kann die Kursbestätigung nicht ausstellen.  Samariterverein Brütten

Die Brüttener Künstlerin ist eine begeisterte Kohlestiftzeichnerin

Charlotte Henauer fühlt sich wohl «auf dem Holzweg» In ihren wachen Augen zwinkert die Liebe zur Kunstmalerei dem Gegenüber zu, wenn sie darüber berichtet. Die in Fribourg geborene Ehefrau, Mutter und baldige Grossmutter Charlotte Henauer fühlt sich in der Natur sehr wohl. Das spiegelt sich auch in den Bildern, welche derzeit im Gemeindehaus zu sehen sind. von Susanne Beck Die Liebe für das Malen und die Kunst ist ganz tief in ihrem Herzen in frühester Kindheit erwacht. In ihrer Freizeit besuchte Charlotte Henauer damals schon verschiedene Kurse in Porzellan-Malerei und spielte daneben auch gerne Klavier. Den Beruf der Kunstmalerin durfte sie jedoch nicht erlernen. Ihr Vater führte ein strenges Regime und die junge Frau musste einen sogenannt «anständigen Beruf» erlernen, ein Handelsdiplom sollte es sein. Zehn Jahre arbeitete sie daher in der Bankenbranche wie ihr Vater. In ihrer Freizeit besuchte sie in Genf jedoch weiter Kurse im figürlichen Ma-

Mit ihrem Lieblingsbaum in Brütten fühlt sich die siebzigjährige Charlotte Henauer sehr verbunden. (sb).

len, die Leidenschaft für Kunst verlor sie nie.

Adieu Welschschweiz Sie lernte ihren Mann kennen und mit der Familiengründung und den zwei Kindern, dem Haus und dem Geschäft blieb ihr kaum Zeit für ihre Passion. Als die Jungmannschaft flügge wurde, besuchte sie vor der Jahrtausendwende wieder die ersten Kurse. Zwei Jahre «M-Art», einige Se-

mester Weiterbildung und abschliessend hielt sie endlich ihr Diplom in den Händen. Von Irene Curgier und Eveline Cantieni lässt sie sich noch immer inspirieren und leiten, damit sie noch mehr Erfahrungen gewinnen kann.

Kindheitstraum Ihr griechischer Mischlingshund begleitet sie auf ihren Spaziergängen. Die Natur um Brütten geniesst sie

sehr: «Ich schlage mich gerne durchs Gebüsch mit dem Thema ‹auf dem Holzweg›, welche meine gegenständliche Phase umschreibt.» Sie lässt ihrem Herzen und ihren Augen gern Platz für Neues. Und in ihrem Malatelier zuhause fühlt sie sich rundum wohl. Ihr Mann habe sie gerade in der Anfangsphase immer wieder ermuntert und ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Heute geniesse sie auch künstlerische Pausen, welche ebenfalls sehr wichtig sind und Raum geben für neue Ideen. Auf ihr Grosskind freut sich die Brüttenerin enorm; die Liebe für Natur, Märchen und Malen würde sie ihm gerne weitergeben. Charlotte Henauers Bilder benötigen oft einige Zeit, bis die Künstlerin zufrieden ist. Bei verschiedenen Ausstellungen verkauft sie ihre Bilder. In einem Atelier lässt sie die Bilder speziell einrahmen, entspiegeltes Glas ist ihr auch sehr wichtig. Trotzdem sind ihre Bilder erschwinglich. Die laufende Ausstellung im Gemeindehaus ist noch bis zur Sommerferienzeit zu sehen.  ◾


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Öffnungszeiten Freibad: Mo, Di, Do, Fr, Sa 09:00 bis 20:00 Uhr Mi, Frühschwimmen ab 6:00 Uhr So 09:00 bis 19:00 Uhr Ab September Mo bis So 09:00 bis 19:00 Uhr Bei Schlechtwetter (die Beurteilung der Wetterlage liegt im Ermessen des Bademeisters) 09:00 bis 12:00 Uhr

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430.00

50.00

90.00

6.00

Schüler, Lehrlinge, Vollzeitstudenten, AHV, IV

130.00

390.00

40.00

70.00

5.00

80.00

-

30.00

50.00

4.00

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Einzeleintritte Bäder

Erwachsene

250.00

490.00

60.00

130.00

7.00

Schüler, Lehrlinge, Vollzeitstudenten, AHV, IV

190.00

430.00

50.00

100.00

6.00

Kinder (6. bis 16. Lebensjahr)

120.00

-

40.00

70.00

5.00

Preise Einheimische, wohnhaft in Bassersdorf (wie bisher) in CHF und inkl. MWST

Kinder (6. bis 16. Lebensjahr) Preise Auswärtige gültig seit 1. Mai 2013 in CHF und inkl. MWST


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Brütten

Dorf-Blitz

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Das Kinderhaus Chrüsimüsi hat am neuen Domizil viel mehr Platz

Einweihungsfeier mit vielen Besuchern Mit über 100 Besuchern fand am 16. April 2016 die Einweihungsfeier an der Brüelgasse 2 statt. Genauso, wie das Kinderhaus in den letzten 15 Jahren gewachsen ist, so sind auch die Objekte mit jedem Umzug grösser geworden. Trotz schlechtem Wetter war die Stimmung ausgelassen. von Yvonne Müller Nach den Standorten Bumehüsli und Unterdorfstrasse ist die Brüelgasse bereits der dritte Standort für das Kinderhaus Chrüsimüsi in Brütten. Monika Bösch, Präsidentin Verein Kinderhaus Chrüsimüsi, begrüsste am Vormittag in ihrer Eröffnungsrede die zahlreich erschienenen Gäste und die vielen freiwilligen Helfer, die beim Umzug mit einräumen und aufstellen geholfen hatten.

Ein langer Weg Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Schule. Bereits im Herbst 2011 fanden die ersten Gespräche für den neuen Standort statt. «Es war ein langer Weg und viele Arbeitsstunden, die schlussendlich zu diesem Erfolg geführt haben», sagte Bösch. Schulpflegepräsidentin Simone Büchi überreichte Kinderhausleiterin Fränzi Galo die grosszügige Spende von 500 Franken von der Schule. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart bedankte sich für die gute Zusammen-

arbeit mit einem grossen Blumenstrauss bei Monika Bösch und Fränzi Galo. Ohne die gute Zusammenarbeit der Gemeinde und Schule wäre es nicht möglich, das Kinderhaus fünf Tage die Woche offen zu halten, verkündete Bösch weiter. Neben der Krippe und dem Hort werden auch der Mittagstisch und die Randstundenbetreuung mit Aufgabentreff für die Schulkinder neu an diesem Standort angeboten.

Die Zeiten ändern sich Angela Mörgeli erinnerte sich an früher, als die Kinderkrippen noch staatlich organisiert waren und die Kinder fünf Tage die Woche in den Krippen untergebracht wurden. Im Vergleich zu damals habe sich vieles verändert. Heute seien die Kinder in der Regel nur für einen Tag in der Krippe oder

sie besuchten einfach den Mittagstisch und liessen sich am Nachmittag bei den Aufgaben helfen. Über Mittag steht jeweils ein Buffet bereit, das die Kinder dazu auffordert, sich zu bewegen, um das Essen zu holen. Auch dürfen sie so selber

Viel Spass, Spiel und Überraschungen erwarteten die Besucher am Tag der offenen Tür. (zvg)

Imponierendes Schülerkonzert in der Kirche Die reformierte Kirche Brütten bot den Jungmusikern der Musikschule den würdigen festlichen Austragungsort. Unser Foto (zvg) zeigt die 15-jährige Hannah Williams am Klavier vor zahlreichem Publikum. Die Mitwirkungsliste war lang und 27 talentierte Musizierende zeigten an dieser Aufführung ihr Können an ihren Instrumenten. Einige von ihnen traten sogar mehrere Male ins Scheinwerferlicht und spielten auf verschiedenen Instrumenten. Eindrücklich war, dass nur wenige Fehler hörbar waren und dies trotz der grossen Anspannung, alleine

Mit allen Sinnen geniessen. Beim Tag der offenen Tür durften die kleinen Besucher ihre Sinne testen. (zvg)

vor einer Audienz zu spielen. Die Alterspalette reichte von 2. Klässlern bis Jugendlichen in Ausbildung. Eine beachtliche Vielfalt der Instrumente wie auch eine abwechslungsreiche Auswahl von insgesamt 29 Titeln wurde dargeboten. Von Klassik bis hin zu aktuellen Pop Songs. Staunenswert war, wie so kleine Hände über die Klaviatur huschen können, wie die Töne bei der Posaune so exakt getroffen, wie Querflötenwirbel treffsicher gegriffen, wie klare Klarinettenklänge erzeugt, oder wie die Striche an der Violine sanft erzeugt wurden.  (sl)

entscheiden, was sie gerne essen möchten und dadurch lernen viele von ihnen auch Dinge zu essen, die sie vorher nicht einmal probieren wollten. «Das ist die Gruppendynamik, die hier zum Tragen kommt», erklärt Mörgeli. Jedes Kind müsse zusätzlich zum Fleisch und den Kohlenhydraten entweder ein Gemüse oder einen Salat nehmen. Da das Kinderhaus Chrüsimüsi am neuen Ort mehr Platz zur Verfügung hat, können noch zusätzliche Kinder aufgenommen werden. Nähe Informationen dazu finden sich auf der Webseite www.kinderhaus-chruesimuesi.ch. Auch werden für 2017 neue Vorstandsmitglieder gesucht. Interessenten melden sich direkt bei der Präsidentin, Monika Bösch, unter monika.boesch@kinderhaus-chruesimuesi.ch. ◾


Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Jahresrechnung 2015 Für das Rechnungsjahr 2015 ergab sich ein Aufwandüberschuss von Fr. 990 467.09. Damit wurde der budgetierte Aufwandüberschuss überschritten. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die hinter den Erwartungen gebliebenen Steuererträge früherer Jahre, welche den budgetierten Zielwert um rund 1,3 Millionen Franken unterschritten haben. Dieser tiefere Wert konnte leider nur teilweise durch Mehreinnahmen bei den ordentlichen Steuern des Rechnungsjahres sowie durch Mehreinnahmen bei der Grundstückgewinnsteuer aufgefangen werden. Ausgabenseitig fallen vor allem die gegenüber dem Budget um knapp 400 000 Franken höher ausgefallenen Kosten im Bereich Gesundheit ins Gewicht.

Gemeindepersonal Per Ende 2016 wird der Bereichsleiter Liegenschaften I, Willy Hottiger, pensioniert. Als Nachfolger konnte der Gemeinderat Beat Zimmermann einstellen. Beat Zimmermann wird seine Stelle per 1. Juli 2016 antreten. Als neue Mitarbeiterin der Abteilung Bildung konnte per 1. Juni 2016 Annette Sieber angestellt werden. Mit Bedauern hat der Gemeinderat von der Kündigung von Irma Kaufmann, Mitarbeiterin Bereich Liegenschaften I, per 30. Juni 2016 Kenntnis genommen. Die Stelle wird vorderhand nicht neu besetzt, da eine interne Kompensation möglich ist.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Gegen die Vergabe des Auftrags zur Lieferung von neuen Ultraschall-Wassermessern hat die unterlegene Firma Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich erhoben. Im inzwischen rechtskräftigen Urteil vom 21. Januar 2016 hat das Verwaltungsgericht die Beschwerde in allen Punkten abgewiesen und die Verfahrenskosten vollum-

fänglich der Beschwerdeführerin auferlegt. Damit wird bestätigt, dass die Gemeinde die Ausschreibung sorgfältig und korrekt durchgeführt hat. Die Beschaffung der Wassermesser ist mit der Firma Kamstrup A/S in der Zwischenzeit in die Wege geleitet worden.

Duschkabine und einer Toilette in der Liegenschaft Hinterdorfstrasse 2. Bei einem Kredit von 20 000 Fran­ken wurden für diese Arbeiten Fr. 15 819.20 aufgewendet. Die Minderkosten von Fr. 4180.80 konnten aufgrund der günstigen Arbeitsver­ gaben realisiert werden.

Für die Sanierung der Hinterdorf­ strasse hat der Gemeinderat einen Kredit von 95 000 Franken zu Lasten des Strassenunterhaltes 2016 bewilligt. Damit soll die Strasse zwischen den beiden bereits erfolgten Sanierungen im Bereich des Kreisels und der Kreuzung mit der Lebernstrasse ebenfalls saniert werden. Damit erhält das Dorfzentrum eine weitere ansprechende Strassenfläche. Der Auftrag für die Planung und Ausschreibung der Arbeiten geht an die Zobrist + Räbsamen AG.

Der Gemeinderat genehmigte die Bauabrechnung für den Ersatz der Wasserleitung Lebernstrasse, Teilstück Kanzleistrasse bis Morgen­ ackerstrasse. Bei einem Kredit von 125 000 Franken konnten diese Arbeiten für Fr. 115 683.70 ausgeführt werden. Die Minderkosten in der Höhe von Fr. 9316.30 wurden durch die Weiterverwendung des Aushubmaterials vor Ort und die nicht vollständige Ausschöpfung der Reserve für Unvorhergesehenes erreicht.

Für die Erstellung einer PhotovoltaikAnlage auf dem Dach des Kindergartens Ebnet hat der Gemeinderat einen Kredit von 43 000 Franken bewilligt. Der Auftrag für die Ausführung geht dabei an die Solarville AG (Winterthur). Für den Ersatz der Wasserleitung ­ in der Alten Lindauerstrasse, Teilstück Talwiesenstrasse bis Flurweg hat der Gemeinderat einen Kredit von 135 000 Franken bewilligt. Die Tiefbauarbeiten gehen dabei an die Walo Bertschinger AG (Schaffhausen), die Rohrverlegearbeiten an die Gebr. Meier AG (Zürich). Der Auftrag für ­ die Bauleitung geht an die Zobrist + Räbsamen AG.

Finanzen

Abschied Pichler Josef Giuseppe Giovanni geb. 15.10.1934 Bühlwiesenstrasse 15 am 15. März 2016 Burkhardt Francisco Emilio Pedro (Paco) geb. 17.09.1930 Rainstrasse 7 am 25. März 2016 Knecht-Burri Rosa geb. 25.12.1922 Alte Winterthurerstrasse 49 am 10. April 2016

Für sechs Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von Fr. 381 327.40 veranlagt. In drei F ­ ällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.  Gemeinderat Nürensdorf

Die Baukommission orientiert: Am 18.01.2016 wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt:

• Keller Mario und Timea, Anbau an das Gebäude Im Schuelacher 7; • Peterhans Daniel und Melanie, Neubau Einfamilienhaus Berg­ strasse 21; Geschwindigkeits­ • Prime Immobilien AG, Abbruch Gekontrollen bäude Assek.-Nr. 450 und Neubau Mehrfamilienhaus mit Unter­ Die Kantonspolizei Zürich hat am ­ niveaugarage, Alte Winterthurer­ 18. Februar 2016 auf der Alten Winstrasse 29. terthurerstrasse in Fahrtrichtung Winterthur Geschwindigkeitskon­ Am 11.04.2016 wurden folgende bautrollen durchgeführt. Bei 557 kontrol- rechtliche Bewilligungen erteilt: lierten Fahrzeugen fuhren 30 zu schnell. Die gemessene Höchstge- • Erben Hans Illi, Umbau des Gebäuschwindigkeit betrug bei Tempo 50 des Dorfstrasse 58 und Erstellung innerorts 68 Stundenkilometer. Tiefgarage; • Braun-Löhrer Lucas und MarieKreditabrechnungen lène, Umbau Einfamilienhaus Sunnerainstrasse 26. Der Gemeinderat genehmigte die  Bauabrechnung für den Einbau einer  Baukommission Nürensdorf

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

Öffnungszeiten Auffahrt Am Mittwoch, 4. Mai 2016 (vor Auffahrt) sind die Büros der Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen. Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Donnerstag, 5. Mai 2016 und Freitag 6. Mai 2016, den ganzen Tag geschlossen. Für das Bestattungswesen und die Gemeindewerke besteht ein Pikett­dienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft.  Gemeindeverwaltung


Nürensdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Fernwärmeverbund in Nürensdorf geplant

Einheimischer Energieträger bevorzugt Mitte 2015 trafen sich die Initianten Roland Mensch (Lamprecht Pflanzen AG) und Hans Baumgartner (Energielogistiker) für einen Wärmeverbund in Nürensdorf mit der Arbeitsgruppe Ökologie der Gemeinde Nürensdorf zur Startsitzung. Am 25. Mai soll das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Idee zur Verwirklichung dieses Projekts wurde von den Behörden gut aufgenommen. Unterstützung in administrativen Belangen wurde zugesichert und ein Schreiben mit Fragebogen an die Immobilienbesitzer im Einzugsgebiet der vorgesehenen Wärmeleitungen verschickt. Der Rücklauf dieser Fragebogen war sehr

erfreulich und so wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese Studie mit interessanten Kostenberechnungen wird nun vorgestellt. Folgende Überlegungen haben die Initianten zum Vorhaben bewogen: Die Lamprecht Pflanzen AG unternimmt grosse Anstrengungen, um noch ökologischer zu produzieren. Durch eine Schnitzelheizung könnte viel Heizöl eingespart und dadurch den CO2-Ausstoss um jährlich bis ­ zu 350 000 Kilogramm verringert werden. Um den Leitsatz «Produkte aus der Region für die Region» noch mehr zu leben, trägt die Umstellung von

Übersicht über die Liegenschaften, deren Eigentümer Interesse an einem Anschluss bekundeten. (zvg)

Heizöl auf Hackschnitzel, dem nachwachsenden Rohstoff aus den Wäldern, viel bei. Die H. Baumgartner & Sohn AG, geführt von Daniel Baumgartner in dritter Generation, Eigentümer Daniel und Hans Baumgartner von und in Nürensdorf, ist seit ihrer Gründung im Jahr 1961 stark mit dem Wald verbunden. Rundholztransporte, Brennholzhandel, maschinelle Holzentrindung und seit 1992 in der Hackschnitzellogistik tätig, prägt die gute Zusammenarbeit mit dem Forst über Jahrzehnte. Die bald 25-jährige Erfahrung mit dem einheimischen Energieträger Holzschnitzel möchte die Baumgartner AG in den neuen Wärmeverbund mit einbringen. Den CO2-neutralen Brennstoff, aus der heimischen Umgebung in modernen Heizanlagen mit hoher Energieeffizienz einzusetzen, ist ihr ein grosses Anliegen, um die grossen Vorteile der CO2-neutralen Holzenergie auszuschöpfen. Kurze Transportwege, nur rund drei Prozent Grauenergie, unabhängiger von Öl und Gas aus dem Ausland als Argumente soll die Unterstützung der Wohneigentum-Besitzer im Einzugsgebiet des neuen Wärmeverbund Nürensdorf Süd sichern. Sie alle können mithelfen, dass unsere Wälder weiterhin gepflegt werden. Dass die dabei anfallenden

Hackschnitzelprodukte sinnvoll verwertet werden und 90 Prozent der Wertschöpfung in der Region bleiben. Dadurch können nachhaltig Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Mit diesem Projekt helfen Sie mit, die Klimaziele des Bundesrates zu unterstützen. Die Heizzentrale wird beim Hauptabnehmer, der LamprechtPflanzen AG, erstellt. Von dort aus wird die Fernwärmeleitung bis zur Talwiesenstrasse, eine weitere Leitung zur Ebnetstrasse und eine ­Leitung entlang der Lindauerstrasse geführt. Die zusätzliche Erschliessung führt über Rietbach-SchmittenackerHauswiesen- bis Bühl­wiesenstrasse, mit Abzweiger Baltenswiler- und W (e) ­ interthurerstrasse. 

Der Gemeinderat unterstützt das Projekt und lädt alle interessierten Nürensdorfer und Liegenschaftsbesitzer am 25. Mai 2016, um 19.30 Uhr in die Mehrzweckhalle im Schulhaus Ebnet zur Informationsveranstaltung über den Fernwärmeverbund ein. Anschliessend an die Orientierung wird ein Apéro offeriert. Der Gemeinderat und die Initianten freuen sich auf eine grosse Besucherzahl.

5. Mitgliederversammlung des Nüeri-Netz Am Dienstag, 15. März 2016 trafen sich die Mitglieder des Nüeri-Netz zu ihrer fünften Mitgliederversammlung.

Beifall für zwei Jahre wiedergewählt.

Leider mussten wir den Rücktritt von Ruth Meyer bekanntgeben, die Fast ein Drittel (93 Personen) unse- aus gesundheitlichen Gründen den rer Mitglieder fanden sich in der Verein verAula des Hatzenbühlschulhauses lässt. Ruth war ein. Die Präsidentin bedankte sich seit der Gründabei dung für das zahlreiche Erscheinen. und hat NüeriAlle zwei Jahre finden auch Wahlen Netz tatkräftig statt. Die Präsidentin Edith Be­- mitgestaltet. t­schart wurde mit einem kräftigen Mit viel Ap-

plaus bedankten sich bei ihr auch die anwesenden Mitglieder für ihr geleistetes Engagement. Neu in den Vorstand wurde Othmar Iten gewählt. Er ist für den Verein kein Unbekannter, denn er organisiert schon seit drei Jahren den Kochplausch für Männer im N ü e r i - Ne t z .

Der Vorstand hat Othmar Iten herzlich willkommen geheissen. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden kollektiv bestätigt und sind für zwei Jahre wiedergewählt. Alle übrigen Traktanden wurden z­ ügig behandelt und am Schluss lud die Präsidentin zum Apéro ein. Die Stimmung war munter und gelöst und es fanden viele gute Gespräche statt.  Für den Vorstand: Esther Saurenmann


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Die Wasserversorgung Nürensdorf tauscht alle Wasserzähler aus In den Jahren 2016 bis 2018 tauscht die Wasserversorgung Nürensdorf alle bisher eingebauten Wasserzähler aus. Neu kommen Ultraschall-Wasserzähler zum Einsatz. Mit dem Ersatz wird die Chance genutzt, auf eine neue Generation von Wasserzählern umzustellen. Die Wasserversorgung setzt in Zukunft bei den Messungen des Wasserverbrauches auf Ultraschall. Diese Technologie zeichnet sich durch ihre Genauigkeit und Robustheit aus. Ultraschall-Wasserzähler sind praktisch unverschleissbar und bleiben deshalb selbst nach jahrelangem Gebrauch messstabil. Dank der neuen Technologie wird die Ablesung automatisiert und der Zutritt zum Zähler, respektive die Meldung via Selbstablesekarte, ist nicht mehr notwendig. Der Aufwand für die Ermittlung der Zählerstände beschränkt sich auf einen minimalen Personaleinsatz. Der Austausch wird durch die folgenden, von der Gemeinde beauftragten Sanitärfirmen vorgenommen: – H.P. Hebeisen Heizung und Sanitär AG, Rigacher 5, 8315 Lindau – Gisler Heizungen & Sanitär GmbH, Morgenackerstrasse 2, 8309 Nürensdorf Die Grundeigentümer oder deren Vertreter werden vorgängig der Auswechslung durch die Wasserversorgung informiert. Bezüglich Terminvereinbarung für den Zählerwechsel melden sich Mitarbeitende der beiden Sanitärfirmen direkt bei den betreffenden Ansprechpersonen. Der Austausch muss ohne Behinderungen möglich sein, insbesondere ist der uneingeschränkte Zugang zum Wasserzähler sicherzustellen. Der Austausch des Wassermessers ist für den Bezüger kostenlos, da der Zähler Eigentum der Wasserversorgung ist und bleibt. Bereits heute vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation. 

Ihre Wasserversorgung Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Passend zu den Jahreszeiten erzählt unser Bär Otto vier Mal jährlich Kindern ab vier Jahren Geschichten. Nächster Vorlese­tag: 1. Juni 2016, 14 bis 14.30 Uhr Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der Donnerstagstreff statt. Der Donnerstagstreff beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 26. Mai 2016, 20 Uhr Liebe und andere Frühlingsgefühle. Die Autorinnen vom «Schreibtisch 3 Winterthur» haben zwei Leidenschaften: Sie lesen gerne und noch lieber verfassen sie eigene Texte und Bücher. Und sie werden uns mit ihren Geschichten zu diesem frühlingshaften Thema überraschen! Musikalisch werden sie begleitet vom Duo «bluenote.come». Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. 

Bibliothek Nürensdorf

Lilly Martin und Band begeisterten ein durchmischtes Publikum

Klangvolle Stimme füllte den Schlosskeller Im Namen der Kulturkommission Nürensdorf begrüsste Charlotte ­Visetti die zahlreichen Besucher im Schlosskeller. Ihr war genau so die Vorfreude anzumerken wie der Band von Lilly Martin und dem ­Publikum. An diesem Freitagabend wurde keiner enttäuscht, der sich auf eine musikalische Vielfalt ein­ gestellt hatte.

schen Wurzeln wohnt in Männedorf, sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Ihre Lebensfreude hört und spürt man in ihren Tönen und Bewegungen. Sie mag die Schweiz, die Ordnung im Land und es gibt ihrer Meinung nach hier viele Qualitäten, die auch alles andere als «bünzlig» sind und das Leben spannend und geniessenswert machen.

von Susanne Beck

Emotionale Verbindung

Die junggebliebene sechzigjährige Lilly Martin hat mit fein abgestimmten Tönen die Zuhörerinnen und Zuhörer gleich in ihren Bann gezogen. Ihr Gesangstalent, das sie auch gern als Lehrerin weitergibt, kennen weltberühmte und legendäre Künstler wie Harry Belafonte, Phil Collins und Schweizer Musiker wie Polo Hofer und Philipp Fankhauser. Die New Yorkerin mit kubani-

Vielfältig zwischen kokett, melancholisch, verliebt und nachdenklich wechselte die charismatische Sängerin ihren stimmlichen Ausdruck. Die vorgetragenen Songs widerspiegelten einige Facetten aus ihrem persönlichen Leben. Ihr neues Album «Right Now» beinhaltet Lieder, die in der Zeit entstanden, welche sie mit ihrer Mutter erlebte, als diese an Alzheimer erkrankte. Die

Gefühlvolle Stimmung mit Lilly Martin und Band im Schlosskeller. (sb)

schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hat sie jedoch nicht vergrämt, die Liebe zu ihr verlor sie nicht in dieser Zeit, im Gegenteil wuchs diese noch in der letzten Lebensphase. So ist Empathie für sie eine ganz wichtige Fähigkeit, die es verdient, immer wieder ausgelebt zu werden.

Liebe und Talent Mit vierzig Jahren hat Lilly Martin auch im Gospelchor die Kraft und Klang-

Stimmungen ausgelebt. In die Sparten Soul, Jazz und Blues ist sie mit viel Liebe und Talent hineingewachsen. Die vier Musiker, welche sie mit Gitarre, Bass­ gitarre, Keyboard und Schlagzeug begleiteten, schienen die Stimmung im Schlosskeller sehr zu geniessen. Das Spiel aus Licht und Schatten mit der Stimme der grossartigen Interpretin verzauberte alle Gäste an diesem Abend und in einer friedlichen Stimmung ­begab man sich schliesslich auf den Heimweg. ◾


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Eine Goalie-Legende feiert das 50-jährige Jubiläum des Zürcher «Double»

Leidenschaft, Können und weiterhin keine Ruhe Othmar Iten, in den 1960er-Jahren Fussball-Goalie beim Fussballclub Zürich (FCZ), hat etwas zu feiern. Denn am 11. April jährte sich zum 50. Mal der geschichtsträchtige Tag, an dem der FCZ gleichzeitig Schweizer Meister und Cupsieger wurde. Grund genug für den aktiven Birchwiler, ein Fest mit Ehemaligen im Mai zu organisieren.

gemacht worden, sondern von der grössten Schweizer Boulevardzeitung, schmunzelt der ehemalige Goalie Iten. «Denn wäre die Aufstellung anders erschienen, wäre der Trainer anderntags in der Zeitung sehr schlecht weg gekommen. Soviel zu der damaligen Macht der Medien.»

Erfolg und Verletzungen

von Annamaria Ress Eine sportlich-elegante Erscheinung ist der gross gewachsene Othmar Iten. Freundlich begrüsst er sein ­ egenüber und schnell wird sichtbar, G hier verbirgt sich hinter den blauen Augen auch ein humorvoller und ­intelligenter Geist. Iten hat ein grosses Wissen über verschiedenste Sport­arten, darunter auch Tennis oder Golf. Kein Wunder, war der studierte Unternehmensberater doch acht Jahre Präsident des Tennisclubs Oberengstringen und Gründungspräsident des Golfclubs Winterberg. Mit dem Fussballspiel aber verbindet ihn eine besondere Leidenschaft.

Von Edi Nägeli entdeckt Othmar Iten wuchs mehrheitlich in Feuerthalen auf, der nördlichsten G ­ emeinde des Kantons Zürich, wo seine Eltern eine Gaststätte betrieben. Erst mit 15 Jahren stiess er zu den C-Junioren des örtlichen Fussballclubs und spielte die erste Zeit als Verteidiger. Noch heute wundert er sich darüber, dass er schliesslich den Platz des Torhüters übernahm: «Viel-

Othmar Iten beim Spiel des FCZ gegen Servette am 11. April 1966, als der FCZ vor 54 000 Zuschauern Cupsieger wurde. (zvg)

leicht wollte ich einfach nicht so viel rennen oder dachte, es sei allenfalls einfacher?», fragt er sich heute rückblickend. Bald pendelte er täglich nach Zürich, um die Kantonsschule zu besuchen. «Um 5.35 Uhr fuhr der Zug! Ich habe ihn aber nie verpasst», erinnert er sich. Als 16-jähriger B-Junior trug sich Iten schliesslich schon mit dem Gedanken, wieder aufzuhören, denn der Schulstoff, den es zu bewältigen galt, benötigte Zeit. Doch der Trainer der A-Junioren überzeugte ihn, in dieser Mannschaft weiterhin mitzuspielen, die es im gleichen Jahr 1960 in die interregionale Liga schaffte. Schon ein Jahr später spielte Othmar Iten beim FC Schaffhausen in der ­Nationalliga A. 1964 stiess er nach seiner «Entdeckung» durch den damaligen Präsidenten Edi Nägeli zum FC Zürich. Es sei ein lukratives An­ gebot gewesen, schmunzelt Iten. «300 Franken monatlich nur um

Als neues Vorstandsmitglied beim Nüeri-Netz wird Othmar Iten sich künftig einzubringen wissen. (ar)

Fussball zu spielen, das tönte damals sehr verlockend.» Seinen Einsatz in der ersten Mannschaft nahm er ausgerechnet nach einer bierseligen Nacht wahr, und der FCZ verlor 0:2 gegen Sion. 1965 konnte er in die Fussstapfen seines Vorgängers Werner Schley treten. Einigermassen überraschend, auch dieses Mal, musste er dessen Platz bei einem Spiel gegen den FC Luzern einnehmen. «Kommunikation war damals klein geschrieben, respektive gar nicht vorhanden», gibt Iten lachend zu. «Ich rückte mit der Reserve ein und bekam mitgeteilt, ich sei als erster Goalie vorgesehen.» Der mental starke Othmar Iten bewies sich fortan in der ersten Mannschaft.

Fussball vor 50 Jahren Das damalige Fussballspiel, beziehungsweise dessen Akteure, seien nicht mit den heutigen zu vergleichen, sagt Othmar Iten. «Erstens gingen tagsüber praktisch alle einer geregelten Arbeit nach oder studierten und trainierten vier Mal am Abend. Auch Köbi Kuhn oder Fritz Künzli. Zweitens hatten sie nicht denselben Star-Status wie heute.» Trotzdem erinnern sich einige «Letzi-Kinder», wie die Kinder aus der Nachbarschaft des Stadions damals genannt wurden, noch gut daran, wie Köbi Kuhn jeweils im Lebensmittel-Verein Zürich einkaufte. Sie seien jeweils vor Ehrfurcht fast erstarrt, wie sie heute glaubhaft versichern. 1966 sei sogar die Aufstellung der Nationalmannschaft eigentlich nicht vom Trainer

Othmar Itens Fussballkarriere dauerte vielleicht nicht ganz so lange wie bei anderen, doch sie war sehr erfolgreich. Neben dem erreichten Double im Jahr 1966 erinnert er sich auch sehr gerne an das Meistercup-Spiel gegen Celtic Glasgow im September des gleichen Jahres. Auch wenn der FCZ mit 0:2 vor 60 000 Zuschauern verlor, sei dies ein Highlight gewesen. Eine Verletzung, die ihm ein schottischer Spieler am Schienbein zufügte, musste er schliesslich ein Jahr später operativ behandeln lassen. Nach einer verletzungsbedingten längeren Auszeit wurde er die Nummer zwei hinter dem ersten Goalie Karl Grob. Mit 28 Jahren beendete Othmar Iten seine Fussballkarriere, die ihm rückblickend in jeder Hinsicht viel beschert habe. «Ein Jahr vor Abschluss meiner Karriere durfte ich mit dem FCZ noch eine Weltreise unternehmen. Wir spielten in vielen Ländern, auch in Thailand, Australien, Neuseeland und den USA, zum Teil vor 30 000 Zuschauern – es war grossartig.» Noch ein letztes Mal war er für den FCZ beruflich tätig, als er 1997 von Sven Hotz als Sportchef eingestellt wurde. Drei Jahre lang war er auf vielen Kanälen tätig, auch im Marketingbereich. Jetzt aber freut sich Othmar Iten auf das Fest mit seinen alten Freunden des FCZ, mit denen er grösstenteils immer noch in regelmässigem Kontakt steht. «Es soll keine grosse Sause werden», verrät er. Aber ein Besuch ­ im FCZ-Museum, ein gemeinsames ­Essen und dann ein Treffen zum Spiel des FCZ gegen Basel am 7. Mai, wird es schon sein.» Und ja, natürlich, O ­ thmar Iten hat noch vieles vor sich. Seit März dieses Jahr ist er Vorstandsmitglied im Nüeri-Netz und wird sich dort wie gewohnt überlegt und charmant einzubringen wissen. ◾


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Solidarität für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind

Frauen nähen von Herzen für Frauen Mit viel Herzblut wurde in Nürensdorf ein Nähtag von Herz­ kissen für Brustkrebs-Patientinnen organisiert. Der Saal im Zentrumsbau Nürensdorf wurde Ende März kurzerhand zur Nähstube umfunktioniert, wo Frauen für Frauen ein Zeichen der Solidarität setzten. von Sandra Lanz Die Initiatorin Kathrin Kurth rief das Projekt bereits im Jahre 2010 in nur einer Nacht ins Leben, als ihr eine Freundin aus Deutschland von ihrem engagierten Vorhaben erzählte. Dem Ursprung dieses Konzeptes liegt aber die Idee einer dänischen Krankenschwester zugrunde, welche im Jahre 2008 eine Weiterbildung in den USA absolvierte und diese Nähzirkel danach auch in Dänemark initiierte. Die Idee berührte Kathrin Kurth tief im Herzen und ihr war sofort klar, dass sie sich dafür in der Schweiz stark machen wollte. Der bis heute gültige Leitgedanke dahinter: Ein Herzkissen für Brustkrebs-Patientinnen als «Trösterli» von Frauen hergestellt, welche in Gedanken bei ihnen weilen und mit diesem Kissen Anteilnahme und Aufmerksamkeit schenken wollen.

Der gut gelaunte Nähtrupp mit einigen von ihren Werken. (Fotos: Sandra Lanz)

Organisation und Ablauf Kathrin Kurth wurde in Nürensdorf tatkräftig bei der Organisation und Rekrutierung der erschienenen 25 Frauen von der ortsansässigen Marlene Weideli unterstützt. Willkommen waren alle, Frauen und Männer, ohne oder mit Vorkenntnissen, welche einfach Freude am gemeinsamen Schaffen und Zeit zu verschen-

ken hatten. Verschiedene Arbeitsstationen wurden eingerichtet und an jedem Tisch jeweils ein Arbeitsablauf erledigt. Dazu gehörte das Zuschneiden der farbig gemusterten Stoffe, das Heften, das Bügeln, ­nähen, stopfen, das Fertigstellen durch Zunähen und schlussendlich das Verpacken der vielen prächtigen einzigartigen Stoffherzen. So fand jede Teilnehmerin ihren Platz, welcher ihr am besten entsprach.

Dank an die Spender Damit die vielen Herzen ihren Platz finden, ist nicht nur eine Mund zu Mund-Propaganda nötig, sondern auch eine aktive Akquisition bei Spitälern erforderlich. Leider war der Start dieser Aktion zu Beginn sehr harzig. Viele Spital-Verantwortliche lehnten die Abgabe der Herzen vorerst ab, aus hygienischen Gründen oder auch wegen Furcht vor missionarischen Absichten. Dass die Herzen auch noch kostenlos waren, stimmte ebenfalls viele misstrauisch.

Gründerin Kathrin Kurth (r.) und Marlene Weideli (l.) tragen Herzen auf Händen.

Erst der mutige Schritt der «breast care nurses» (Pflegefachfrauen mit einer zusätzlichen Spezialisierung, um Brustkrebspatientinnen und deren Angehörige zu pflegen), die diese Kampagne sofort guthiessen

und einen Probelauf ermöglichten, brachten das Projekt ins Rollen. Seither haben sich viele Spitäler bereit erklärt, ihren Patientinnen Herzen zu schenken. Jedes Jahr werden laut Kathrin Kurth 5500 Neudiagnosen bei Frauen und 100 Neudiagnosen bei Männern gestellt. Bei den aktuell rund 1000 verschenkten Herzkissen pro Jahr könnte das Volumen folglich noch gesteigert werden.

Spenden aller Art Dank den Stoff- und Geldspenden, welche von verschiedensten Vereinen oder auch Privaten stammen, können solche Anlässe überhaupt durchgeführt werden. In der Startphase berappte Kathrin Kurth alle Utensilien aus ihrem Haushaltsbudget und ist jetzt froh, dass sie nicht mehr jeden Franken umdrehen muss. «Meine grössten Wünsche für die Zukunft wären, dass jede betroffene Frau in der Schweiz ein buntes Herz in die Arme schliessen könnte, die Wertschätzung der Ärzte zu gewinnen und autonome Nähgruppen regional aufzuziehen», fügt sie hoffnungsvoll hinzu. ◾ Auf www.kissenmitherz.blogspot.com werden alle zukünftigen Nähzirkel in der Schweiz bekanntgegeben.


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Aus Behörde und Verwaltung

Teilansicht gemischter Chor Oberwil-Birchwil unter Leitung von Freya Utta sowie Perkussionist Nico Gerster. (Fotos: Rosmarie Schmid)

Männerchor Nürensdorf unter Leitung von Tabea Herzog mit ihren Strohhüten, die an die 1920er Jahre erinnern.

Chöre begeisterten ihr Publikum mit vielseitigen Gesangsvariationen

Starker Auftritt der beiden Nürensdorfer Chöre Grossartig ergänzten sich der Männerchor Nürensdorf und der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil bei der gemeinsamen Abendunterhaltung im Ebnetsaal. Beide Chöre brillierten Mitte April mit mehrstimmigen Liedern und Freude am Gesang. Als Lohn dafür forderte das Publikum verschiedene Zugaben. von Rosmarie Schmid Traditionellerweise kreierten der gemischte Chor Oberwil-Birchwil sowie der Männerchor Nürensdorf ihre Abendunterhaltung gemeinsam. Unter dem Motto «Us eusem Lieder­ chratte» präsentierten die beiden Chöre am 15. und 16. April Ohrwürmer, welche die Welt vergessen liessen oder zum Mitsingen und Schunkeln animierten. In kleinen Sketches

führten Schauspieler der Theatergruppe «Chrüz und Quer» mit viel Charme und Witz durchs Programm. Zum Auftakt sangen die beiden Chöre das Lied «Die Welt ist voller Wunder». Von Thomas Jäggi am Flügel begleitet, sangen dann die 16 Männer das «Bierlied». Zu «Stägeli uf, Stägeli ab» begleitete sie Werner Tschannen gekonnt auf seiner Handorgel. «Veronika, der Lenz ist da» oder «Mein kleiner, grüner Kaktus» erinnerten an die Comedian Harmonists. Beim Kopf-Striptease, wo die Männer zunächst den Strohhut der 1920-er-Jahre und dann das Kopftuch vom Kopf streiften, sprang der berühmte Funke vollends von der Bühne aufs Publikum über, den Chorleiterin Tabea Herzog mit einen Jodel zu «Dini Seel ä chli la bambälä la» zusätzlich schürte.

Zentrumsdurchfahrt wird gesperrt Das Kantonale Bauamt teilte Mitte April mit, dass sich die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Nürensdorf mit dem neuen Kreisel im Zeitplan befinden und im Sommer abgeschlossen werden können. Nun sollen ab Mitte Mai die anstehenden Belags- und Fertigstellungsarbeiten erfolgen. Dazu müsse aus Gründen der Einbauqualität und der Arbeitssicherheit die Alte Winterthurerstrasse und die Lindauerstrasse an einem Wochenende für den Verkehr komplett gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Samstag, 21. Mai, um 16 Uhr und dauert bis Montag, 23. Mai, 5 Uhr. Bei nasser Witterung können die Belagsarbeiten nicht ausgeführt werden und verschieben sich um eine Woche nach hinten. Die Umleitung des Verkehrs von Bassersdorf nach Breite wird grossräu-

mig signalisiert und erfolgt in Nürensdorf in beiden Richtungen über die Eigental- und Hatzenbühl­strasse. Während der Vollsperrung ist es nicht möglich, durch Nürensdorf nach Lindau zu fahren. Die Trottoirs bleiben während den Bauarbeiten offen. Allen direkten Anwohnenden, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, wird empfohlen, während der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb des Sperrbereichs zu parkieren. Die Bus­ linien 660, N78 und N66 werden umgeleitet. Die Ersatzhaltestelle Nürensdorf Zentrum wird um 50 Meter Richtung Bassersdorf verschoben. Entsprechende Fahrgastinformationen sind zu beachten an den Haltestellen, in den Bussen und auf www.vbg.ch. Vorgängig erfolgen die Deckbelagsarbeiten im Bereich Hinterdorfstrasse und an der Kanzleistrasse.(e)

Rhythmus mit Perkussionist Seit zehn Jahren gibt der 22-jährige Perkussionist Nico Gerster dem gemischten Chor seinen besonderen Touch. Zusammen mit Pianistin Sevill Klöti und dem 25-köpfigen Chor wurde der Gospelsong «Down by the riverside» zum Genuss und beim Song «Barbara Ann», von Fred Fassert der Band «The Regents» 1958 komponiert, klatschten die Zuhörenden mit und hatten Mühe, auf ihren Stühlen sitzen zu bleiben. Mit dem «Swiss Folksong-Medley» bewies der Chor seine Vielseitigkeit und sang in fünf Schweizer Dialekten. Die beiden musikalischen Leiterinnen, Freya Utta vom gemischten Chor und Tabea Herzog vom Männerchor holten alles aus ihren Chören heraus und diese liessen es mit Freude geschehen.

Als weiterer Höhepunkt glänzte die Theatergruppe «Chrüz und Quer» mit dem Zweiakter von Martin Willi «De grossartig Hannibal». In der Geschichte um die Architektin Roswita Meili, die sich in einer frauenfeind­ lichen Welt gleichzeitig als Hannibal Herrlich gegen die intrigante Männerwelt durchsetzt, spielten auch Sängerinnen und Sänger mit. «Es war ein super Abend», betonten Annakatharina Oetterli aus Frauenfeld und Susanne Gisler aus Oberwil. Für das leibliche Wohl sorgte ein zehnköpfiges Team und am Freitag fieberten die Gemüter beim Sugus-Lotto sowie am Samstag bei der Tombola mit. Zudem spielten am Samstag die «WintiFäger» zum Tanz auf. Der beliebte Anlass findet 2017 am 7./8. April statt.   ◾


Region

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Keine klare Tendenz an den Börsen Auf die Märkte hatte der Terrorakt Preiszerfall hat das Öl seit mittlerin Brüssel nur marginale Auswir- weile mehr als einem Monat zu eikungen. Wie schon nach den letzt- ner beachtlichen Zwischenrally anjährigen Anschlägen in gesetzt. Seit Jahresbeginn ist der Wert des Paris sanken die Aktienschwarzen Goldes um indizes nicht nachhaltig, sondern verzeichneten über 30 Prozent gestiegen. eher eine Seitwärts­ bewegung. Beinahe Nachdem die EZB im scheint es, als hätten März den Einlagensatz sich die Märkte an solch gesenkt und ihr Anleitragische Ereignisse gewöhnt. Denn nach dem henkaufprogramm weiter ausgeweitet hat, hielt historisch schlechten André Schmidhauser die erhoffte Wirkung an Start in das Börsenjahr den Märkten nur kurz2016 scheint sich die Lage an den Aktienmärkten wieder fristig an. Bereits heute ist davon beruhigt zu haben. Die Indizes sind nicht mehr viel zu spüren. Auch auf im Begriff sich zu erholen, nachdem die Renditen der Staatsanleihen sie Mitte Februar einen vorläufigen hatte die erneute Lockerung der expansiven Geldpolitik kaum AuswirTiefpunkt erreicht haben. kungen. Trotz der Senkung der EZB Die meisten Aktienindizes liegen sah sich die SNB nicht unter Zugnoch weit unter den Werten zu Jah- zwang und senkte den Negativzins resbeginn. Das Potenzial für ein nicht weiter. Der Schweizer Leitzins Kursfeuerwerk erscheint gegenwär- verbleibt somit auf rekordtiefen tig äusserst limitiert, dazu müssten -0,75 Prozent. Gleichzeitig stockt in die Unternehmensgewinne deutlich den USA die im letzten Dezember zulegen. Hand in Hand mit den Ak- eingeläutete Zinsnormalisierung. tienkursen entwickelt sich seit eini- Die ersehnte Zinswende bleibt dagen Monaten der Ölpreis. Steigt der mit sowohl dies- als auch jenseits Preis für Rohöl, verleiht das den Ak- des Atlantiks in weiter Ferne. tienmärkten Auftrieb, während sinIhre Raiffeisenbank kende Ölpreise die Märkte unter Oberembrach-Bassersdorf Druck setzen. Nach dem im FrühAndré Schmidhauser sommer eingesetzten, dramatischen

Dorf-Blitz

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Fotowettbewerb

Wo präsentiert sich dieser Baum in frühlingshafter Blüte? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder ­Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer ­kompletten Adresse bitte bis am Montag, 9. Mai per E-Mail an s­ ekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den speziellen Baum neben der St. Oswald-Kapelle in der Breite/Nürensdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Georg Böll aus Bassersdorf.  (dm)

Vierte Generalversammlung des Vereins Flughafenregion

Mit dem Trendforscher in die Zukunft An der vierten Generalversamm­ lung des Vereins Flughafenregion Zürich stand neben den Geschäf­ ten im Novotel im Glattpark nichts Geringeres als die offizielle und in­offizielle Zukunft im Brenn­ punkt.

phan Sigrist, bekannter Trendforscher und Zukunftsexperte, wagte gleichzeitig einen Ausblick ins Ungewisse.

Ende März fand in Opfikon-Glattbrugg die vierte Generalversammlung des Vereins «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung» (FRZ) statt. Rund 250 Leute, darunter 110 stimmberechtigte aus Wirtschaft, Behörde und Politik, waren indes nicht nur der GV wegen gekommen. Denn Ste-

Nachdem Paul Remund – Stadtpräsident von Opfikon-Glattbrugg und FRZ-Vorstand – in seiner Grussbotschaft die rasante Entwicklung «seiner» dynamischen Stadt samt Glattpark imposant ausgeleuchtet hatte, machte FRZ-Präsident René Huber seinerseits auf das äusserst erfreuliche Vereinswachstum aufmerk-

Bald 250 Mitglieder an Bord

sam. Dieser Tage könne das 250. Mitglied begrüsst werden. Nach einem Rückblick von FRZ-Geschäftsführer Christoph Lang auf das ereignisreiche Jahr 2015 mit vielbeachteten Events in der ganzen Flughafenregion, galt es die GV-Geschäfte abzunehmen. Ohne Gegenstimmen wurden die Jahresrechnung 2015 «mit gesundem Überschuss» sowie das Budget 2016 von der Versammlung gutgeheissen. Auch alle anderen Geschäfte – beispielsweise die Entlastung des Vorstandes oder die Festlegung der unveränderten Mitgliederbeiträge – wurden ohne Zögern durchgewinkt.

Das grosse Rauschen In der Folge stand dem Referat «Das grosse Rauschen» von Stephan Sigrist nichts mehr im Wege – ausser vielleicht die Technik. Der Trendforscher zeigte ohne Powerpoint-Unterstützung auf, warum die datenbasierte Wirtschaft künftig mehr Menschenverstand braucht. Seine Version der inoffiziellen Zukunft schilderte er indes mit einer Mahnung – quasi dem digitalen Overkill. «Es werden zu viele Daten gesammelt, welche weder gespeichert noch ausgewertet werden können. Das wären dann die Grenzen der Technik in der realen Welt.» (e)


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden die­ sen Monat von Béatrice Altorfer Gnehm aus Birchwil beantwor­ tet. Was hat Sie gefreut? Es ist interessant zu sehen, wie heute viele ältere Menschen mit ­Veränderungen und neuen Situationen umgehen können. Dazu gehört natürlich auch, dass wir nicht gleich über unsere Mitmenschen herziehen, wenn sie mal eine andere Meinung vertreten als wir – Toleranz ist das Zauberwort. Dort, wo ich arbeite gibt es eine ältere Dame, die sprüht nur so vor Lebensfreude und ist so positiv und fröhlich, dass mir gleich das Herz aufgeht, wenn ich sie sehe. Natürlich geniesse ich die Zeit in der Natur mit unserem Hund Baylis. Es ist schön zu sehen, dass er trotz seines hohen Alters immer noch an allem und jedem interessiert ist. Dass er sich jedoch in jeder Pfütze wälzen muss, dass finde ich wiederum nicht so toll. Was hat Sie geärgert? Es überrascht mich immer wieder von neuem, wenn ich entdecke, dass meine persönlich getroffenen Entscheidungen von gewissen Leuten in Frage gestellt werden – wohl verstanden ungefragt. Gegen eine konstruktive Kritik oder einen gut gemeinten Rat von Freunden oder ­guten Bekannten ist nichts einzuwenden. Ich bin jedoch nicht mehr bereit, alles stillschweigend einfach so zu akzeptieren. So wie es aussieht, ist das Jahr 2016 für mich das Jahr der Veränderung und Abgrenzung – also zieht euch warm an. (ym)  

GEWERBEGEFLÜSTER Marlise Lisa Raschle ist in Nürensdorf aufgewach­ sen. Sie fühlt sich stark mit dieser Gemeinde verwur­ zelt. Ihr fundiertes Grundwissen hat sie beim schweizerischen Verband der Immobilienwirt­ schaft (SVIT) und bei einer be­ kannten Immobilien Firma in Win­ terthur erworben. Im September letzten Jahres hat sie in Nürens­ dorf ihre eigene Firma unter dem Namen Raschle Immobilien ge­ gründet. «Für mich ist es ein Privi­ leg, hier zu wohnen und zu arbei­ ten und das lasse ich auch gerne meine Kunden spüren.» Die Wert­ schätzung gegenüber dem Verkäufer und seiner Im­ mobilie spielen bei ihr eine grosse Rolle. Beim Ver­ kauf einer Liegenschaft finde oft auch ein emotio­ naler Ablösungsprozess statt, denn hinter jedem Objekt stecke eine eigene Geschichte, so Raschle. Es gehört zu ihren Aufgaben, auch in diesem Prozess ihre Kunden zu begleiten. Beim Vermitteln der Liegenschaften achtet sie spe­ ziell darauf, dass am Schluss beide Parteien zufrie­ den sind. «Es muss immer eine Win-Win-Situation sein», erklärt Raschle überzeugt. Akribisch geht sie

bei ihren Verkäufen vor und versucht, das Beste h­ erauszuholen. «Jedes Haus hat seine eigene Ener­ gie und das macht meine Arbeit so spannend», erklärt die innova­ tive Maklerin weiter. «Und genau diese Energie zu erfassen und in meine Arbeit einfliessen zu las­ sen, gehört zu meinen Stärken.» Ihre langjährige Erfahrung und auch ihre offene, authentische Art, auf Menschen zuzugehen, ist dabei sehr hilfreich. «Nur wenn der Verkäufer und der Käufer voll­ kommen zufrieden sind, werden meine Dienste auch weiterempfohlen», sagt die ­engagierte Maklerin mit Nachdruck. Das Büro in ihrem Haus ermöglicht ihr das Arbeiten ausserhalb der normalen Bürozeiten, was ihre Kun­ den sehr zu schätzen wissen. Ein Beratungsgespräch ist bei Raschle Immobilien kostenlos. Vertrauen ist in diesem Geschäft sehr wichtig und dazu brauche es zuerst einmal ein persönliches Treffen, um sich ken­ nen zu lernen. Ihr Lieblings-Slogan für die Kunden lautet: «Wir verkaufen Ihre Immobilie, als wäre es unsere eigene!»  Yvonne Müller

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Schneeglöckchen: Sie sind die ersten Vorboten des Frühlings. Auch wenn die Landschaft noch mit­ den letzten Schneeresten bedeckt ist, strecken sie schon ihre Blütenköpfe aus der weissen Pracht. Laut Wikipedia gibt es rund zwanzig Arten Schneeglöckchen der Gattung Galanthus. Diese zierliche, aber kräf­ tige Pflanze bevorzugt feuchte und schattige Standorte und gedeiht vorzugsweise in Waldwiesen, Auen und Laubwäldern. Dieses Bild ist am Bassersdorfer Häuliweg am Ufer des Auenbaches entstanden. Die weisse Blütenpracht erinnert die vorbeispazierenden Fussgänger gerne daran, dass die kalten Monate nun endlich vorbei sind und wieder die wärmere Jahreszeit ins Land zieht.  (rh)


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Präsidentenamt wieder besetzt

Rüedi Innendekoration

Der seit der am 6. Februar führerlose Zürcher Kantonale Armbrustschützenverband (ZKAV) ist wieder in fester Hand (Dorf-Blitz vom Februar). An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 12. April in Bülach hat sich der an der ordentlichen Delegiertenversammlung vom 6. Februar zurück getretene Präsident Paul Dummermuth bereit erklärt, das Präsidentenamt bis zur Delegiertenversammlung 2018 weiterhin zu bekleiden. Der aktuelle Schützenmeister Peter Wohlgensinger hat sich bereit erklärt, per 2018 das Präsidentenamt von Dummermuth zu übernehmen. Gleichzeitig wurde bereits verkündet, dass Roland Bachofner seinerseits das Amt des Schützenmeisters von Wohlgensin(e) ger übernehmen wird. 

Schlafen wie ein Murmeltier

Hochzeitsreise der Amphibien beendet Die Amphibienwanderung im Eigental ist abgeschlossen, wie die kantonale Baudirektion mitteilt. Die Strassenverbindung Birchwil-Gerlisberg ist seit Mitte Monat wieder uneingeschränkt befahrbar. Die Sperrung ermöglichte Tausenden von Kröten und Fröschen gefahrlos zum Eigentalweiher zu wandern und sich dort fortzupflanzen. Die Strassensperrung wurde in diesem Jahr relativ spät ausgelöst und dauerte genau einen Monat. Obwohl die Bedingungen aufgrund der teilweise kühlen Nächte und trockenen Witterung nicht ideal waren, wanderten die Amphibien in eher kurzer Zeit. Die Kröten und Frösche haben von der Strassensperrung gleich zweimal profitiert, sowohl auf ihrem Weg ins Laichgewässer als auch auf der anschliessenden Rückwanderung. Im Eigentalweiher liegt nun eine riesige Zahl von Eiern. Sie werden sich in den kommenden Wochen in einem faszinierenden Verwandlungsprozess zu einer neue Generation von Kröten und Fröschen entwickeln. Die Sperrung erfolgte wiederum unter der Leitung der Fachstelle Naturschutz der Baudirektion Kanton Zürich. Daran beteiligt waren auch die Gemeinden Kloten und Nürensdorf sowie freiwillige Helferinnen und Helfer.  (e)

Radlücke wird geschlossen Die Baudirektion des Kantons Zürich teilt mit, dass die Verkehrs­ sicherheit für die Velofahrenden erhöht werden soll. Aus diesem Grund wird die Lücke im Radwegnetz zwischen dem Steighof (Brütten) und der Stadtgrenze Winterthur geschlossen. Dazu muss die rechte Fahrbahn in Fahrtrichtung Brütten verbreitert werden. Anschliessend wird im gesamten Bereich der Belag

abgefräst und ein neuer Deckbelag eingebaut. Die Bauarbeiten erfolgen in Etappen und beginnen am Dienstag, 17. Mai. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2016. In dieser Zeit wird der Verkehr einspurig mit Hilfe einer Lichtsignalanlage durch die Baustelle geführt. Für die bergwärts fahrenden Velofahrer wird eine Umleitung über Winterberg signalisiert.  (e)

Henry Lehnherr neuer Präsident des HEV Kloten Die Generalversammlung des Hauseigentümerverbands Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf, kurz HEV Kloten, fand traditionsgemäss im Schluefwegsaal in Kloten statt. Über 120 Teilnehmer verfolgten die Wahl des neuen Präsidenten und ein Referat von Ansgar Gmür, Direktor des HEV Schweiz, der mit markanten Zahlenbeispielen den Sachverhalt rund um die Immobilien erläuterte. In ­­ seinem Jahresbericht ging Präsident Jürg Egger auf die Wirtschaftslage, den Immobilienstandort Schweiz sowie auf die Eigentümerund Flughafenpolitik ein. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn.

Vizepräsident Henry Lehnherr würdigte die Verdienste des zurücktretenden Präsidenten, eines ausserordentlichen Kenners der Baubranche. Der mit ihm 2001 dem Vorstand beigetretene Heinrich Schmid wurde ebenso verabschiedet. Barbara Zika (Geschäftsstelle), Brigitte Fäh (Aktuarin), Franz Abplanalp (Werbung/Internet) und Marcel Emmanouilidis (Anlässe) wurden einstimmig wiedergewählt. Einstimmig ernannte die Versammlung Henry Lehnherr aus Nürensdorf zum neuen Präsidenten. Als Firmeninhaber, langjähriger SVIT-Experte sowie Mietschlichter gilt er als ausgewiesener Immobilienfachmann, der auf eine grosse Erfahrung zurückblicken kann. (e)

Menschen, die in der Nacht re­ gelmässig um ihren Schlaf ge­ bracht werden oder höchstens ein Auge voll Schlaf nehmen können, sind Stefan Hertach nicht selten. Viele haben nicht das Glück, durchschlafen und sich rege­ nerieren zu können. Schlaf ist viel mehr als das Gegenteil von Wach­ heit. Es ist die Zeit, in der sich Kör­ per und Geist erholen und für den nächsten Tag fit machen. Dabei variiert die Tiefe des Schlafs in einem wiederkehrenden Zyklus von vier unterschiedlichen Phasen. In den Tiefschlafphasen führt der Kör­ per sehr viele Regenerations­ arbeiten aus: Er nimmt Repara­ turen vor, verdaut die Nahrung zu Ende und stärkt das Immunsystem. Pro Nacht benötigt er zwei bis drei Stunden Tiefschlaf, um sich opti­ mal regenerieren zu können.

Jeder Mensch wacht in der Nacht durchschnittlich 28 Mal auf, kann sich anderntags aber nicht daran erinnern. Im Unterschied zu jenen, die nicht ein­ oder durchschlafen können und stundenlang wach im Bett liegen. So erholen sich Körper und Geist auch nicht ausreichend, was sich unvermeidlich auf die Ge­ sundheit auswirkt. Kopfschmer­ zen, Konzentrationsprobleme oder Müdigkeit am Tag sind die Folgen. Bereits einige kleine, aber wert­ volle Tipps helfen, das Durchschla­ fen zu unterstützen. Gehen Sie nicht mit leerem oder zu vollem Magen ins Bett. Regelmässige Schlafenszeiten fördern das Durch­ schlafen, der Körper liebt es, in einem Rhythmus zu leben. Verein­ baren Sie mit Ihren Sorgen einen Termin. Schreiben Sie auf, was Sie beschäftigt und was am nächsten Tag erledigt werden muss. So ge­ winnen Sie die innere Ruhe für einen guten Schlaf. Stefan Hertach zertifizierter Schlaf- & Liegeberater


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Abwechslungsreiches Konzertwochenende

Mee(h)r Blasmusik am Frühlingskonzert Traditionell lud der Musikverein Bassersdorf zum Musikgenuss. Neben vielen thematisch zu Meer und Strand passenden Darbietun­ gen gab es tatsächlich auch mehr Musik. So durften am Sonntag die Bläserklassen des Schulhauses Geeren im Rahmen des Projekts «Klassenmusizieren» ihre Pre­ miere auf der richtigen Konzert­ bühne feiern.

des Ankers, um die musikalische Schiffsreise beginnen zu können. Die künstlerische Leitung übernahm Kapitänsfrau Valeriya Bernikowa. Adrett in entsprechender Uniform und mit Hut gekleidet, dirigierte sie ihre Matrosen gekonnt durch musikalische Untiefen und umschiffte gefährliche Taktfelsen.

von Tobias Jäger Die beiden Auftritte des Musikvereins Bassersdorf fanden am ersten Samstag und Sonntag im April im Ebnetsaal in Nürensdorf statt. Viele Ehemalige aber vor allem auch viele Eltern waren im Publikum, um das Programm zu geniessen. Dieses Jahr und praktisch als erster Offizier moderierte Stefan Wandeler unterhaltend und interaktiv durch die verschiedenen Darbietungen. Der erste Teil des Programms gehörte an diesem Sonntagnachmittag den beiden Bläserklassen des Schulhauses Geeren in Bassersdorf. Konzentriert, aber dennoch fröhlich und lachend betraten gut dreissig Viertklässler die Bühne. Unter der musikalischen Leitung des Musikschullehrers Diego Hohl begannen die jungen Musikantinnen und Musikanten ihr Konzert.

Klasse auf der Bühne «Unser Lied» hiess das erste Stück, welches sich sehr gut als Einstieg eignete. Mit Klarinette, Querflöte, Posaunen und anderen Blasinstrumenten kam eine respektable «Klein»-Formation zur Geltung. «Wir proben seit letztem Sommer einmal wöchentlich. Der Lernerfolg kann sich daher bereits sehr gut hören lassen», so Diego Hohl. Das Kinderschulorchester wurde musikalisch tatkräftig von seinen beiden Lehrern auf der Bühne unterstützt. Insgesamt wurden vier Lieder einstudiert. Das Publikum war sowohl vom Projekt selbst als auch von der positiven und professionellen Umsetzung begeistert. «Mein Sohn freute sich sehr auf seinen ersten Auftritt vor richtigem Publikum», lässt ein stolzer Vater wissen.

Schiff ahoi und Leinen los. (Fotos: Tobias Jäger)

Mithilfe der Taktsprache lernen die Kinder Rhythmus und Tonfolge aufeinander abzustimmen. «Die Herausforderung ist nicht nur das korrekte Spielen der Töne, sondern auch die richtige Haltung am und mit dem Instrument», erklärte Diego Hohl. Nach anfänglichen Registerproben folgte die Zusammenführung der einzelnen Instrumente, welche den Kindern aufzeigt, wie die persönliche Stimme im Gesamtorchester zur Geltung kommt und wichtig ist. «Klassenmusizieren» wurde in Bassersdorf im Juni 2015 ins Leben gerufen (der DB berichtete). Mit Unterstützung der Gemeinde, der Schule und dem Musikverein Bassersdorf wurde das Projekt zu einem festen Bestandteil des Schulalltags mit einer ­wöchentlichen, im Stundenplan enthaltenen Pflichtlektion. Dieses Gesamtprojekt dauert noch bis zu den

Sommerferien dieses Jahres. Anschliessend wird entschieden, ob und wie «Klassenmusizieren» weitergeführt werden kann. «Gerne möchten wir auch anderen Kindern die tolle Möglichkeit bieten, Blasmusik und die damit verbundenen Instrumente im Rahmen des Schulbetriebs besser kennen zu lernen», so Christian Trüb, Schulleiter Schuleinheit Geeren auf Anfrage. Gespräche über die zukünftige Durchführung finden bereits statt. Weitere Auftritte der Bläserklassen sind sowohl am Musikschultag Kloten vom 21. Mai als auch an der Dorfchilbi im Juni geplant.

Ab ans Wasser Nach der Pause fanden sich die zahlreichen Zuschauer am und auf dem Meer wieder. In einfache aber effektvolle Matrosenkostüme gekleidet, wartete die Besatzung auf das Lichten

Konzentrierter erster Auftritt der Bläserklassen.

Die passenden Stücke zum diesjährigen Programm standen demzufolge allesamt mit Sonne, Strand und Meer in Verbindung. Das kraftvolle und bestbekannte «Anchors aweigh» eröffnete die musikalische Kreuzfahrt eindrücklich. Nach dem swingenden «Down by the Riverside» folgte der «Indonesian Boat Song», welcher nicht zuletzt aufgrund des kurzen Trompetensolos besonderen Applaus ernten durfte. Das Publikum wollte jetzt noch mehr vom Meer hören. Rod Stewarts «Sailing» kam da gerade recht und auch die Piraten aus der Karibik wurden mit dem Soundtrack zum gleichnamigen Hollywood-Blockbuster geehrt. Besonders erwähnenswert war die aufwendige und effektive Dekoration der Bühne. Diese kam sowohl als ­Badestrand, wie auch als Fischernest sehr gut zur Geltung. Hinter der gesamten Organisation dieses Anlasses steht augenscheinlich sehr viel gemeinschaftliche Arbeit. Diese wusste die Präsidentin Corinne Brunner sympathisch zu verdanken.  ◾


Gesundheit

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Alternativmedizin in Ihrer Dorf-Drogerie – Kurkuma Die Trennung von Nahrungs- und Heilmitteln scheint in der modernen westlichen Kultur als normal und vernünftig. Doch eigentlich ist sie fatal und zeigt ein Stück weit auch, wie sehr wir uns von der Natur entfernt haben. Denn – abgesehen vom heutigen Industrie-Food, der sich oft nicht besonders von aromatisiertem Styropor unterscheidet – ist jegliche Nahrung sowohl zu unserer Sättigung als auch für die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Gesundheit wirksam. Als Beispiel für eine beginnende Rückbesinnung möchten wir Ihnen ein Gewürz vorstellen. Haben Sie schon einmal Bilder eines indischen Händlers mit seinen knallbunten Gewürzen gesehen? Darunter könnte auch das Kurkuma-

Gewürz gewesen sein. Cucurma longa wächst in Asien und ähnelt dem Ingwer. Das Innere der Kurkuma Wurzel birgt einen intensiv gelblich-orangen Farbstoff, welcher die Pflanze als Färbemittel interessant macht. Das bekannte Gewürz Curry hat als Hauptbestandteil die pulverisierte Kurkuma. Vor einigen Jahren ist die medizinische Forschung auf Kurkuma aufmerksam geworden und kommt aus dem Staunen über diese Pflanze nicht mehr heraus. Schon seit langer Zeit ist bekannt, dass Kurkuma die Verdauung anregt und ausserdem eine ­entgiftende Wirkung hat. Oft wird sie in Asien bei Magen- und Darmproblemen, aber auch bei Leberkrankheiten eingesetzt. Auch wer oft Sodbrennen hat, kann Kurkuma

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als alternatives Heilmittel einsetzen. In experimentellen Untersuchun­ gen konnten Wirkungen nachgewie­- sen werden, die den Einsatz beim Reizdarm-Syndrom und bei Gallenblasendysfunktion interessant machen. Da Kurkuma nur mässig aus dem Magen-Darm Trakt resorbiert wird, kann die Aufnahme durch M ­ ischen mit Pfeffer um ein Vielfaches erhöht werden. Es ist ratsam, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu finden, der garantiert, dass der Anbau ohne Pestizide erfolgt. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist und Naturheilpraktiker Serge Hafen

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Region/Leserforum

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Leistungsauftrag der Gesundheitsdirektion und Beteiligung von 14 Gemeinden

KZU lanciert Aida-Care Mitte April April startete das ­Kompetenzzentrum Pflege und Ge­ sundheit (KZU), zu dem auch Bas­ sersdorf und Nürensdorf ge­hören, das Pilotprojekt Aida-Care. Mit ei­ nem Leistungsauftrag und finanzi­ eller Beteiligung der Gesundheits­ direktion sowie von 14 Gemeinden sollen Erfahrungen im Bereich der aufsuchenden Hilfe für Demenzer­ krankte gesammelt werden. Rund 18 000 Personen leben zurzeit im Kanton Zürich mit Demenz. Das Risiko, an Demenz zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Der Umgebung fallen Veränderungen am Persönlichkeitsbild erst spät auf: Personen kapseln sich ab, sind vergesslich. Sie zeigen Nachlässigkeit bei der Körperpflege, reagieren ungewohnt oder vielleicht sogar aggressiv-ablehnend.

Einige Gemeinden bieten eine niederschwellige Beratung an. Diese kann Ratsuchenden im ersten Moment Orientierung und Unterstützung geben. Sie schafft aber ein zentrales Problem nicht aus der Welt: Oft fehlen die personellen Ressourcen und die spezifische gerontopsychiatrische Kompetenz, um sich bei den Betroffenen ein Bild über die tatsächliche Situation zu verschaffen. Erst diese unmittelbare Beurteilung vor Ort erlaubt es, Massnahmen zu entwickeln, die eine Person mit demenziellen Symptomen wirkungsvoll unterstützen können. Hier greift das Konzept von Aida-Care, die Aufsuchende Indviduelle Demenz-Abklärung. Das KZU hat für Aida-Care einen Leistungsauftrag der Gesundheits­ direktion und stellt dafür zwei Fach-

personen: Eine diplomierte Pflegefachfrau mit spezifischer Weiterbildung und eine Psychiaterin mit geriatrischem Fachwissen. Dieses Team bildet die Anlaufstelle für Angehörige, Hausärzte, Spitex, Sozialarbeiter, andere Bezugspersonen, aber auch für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb). Die aufsuchende individuelle Demenzabklärung des KZU-Teams soll die Lebensqualität von Personen stärken, die noch zuhause leben und an demenziellen Symptomen leiden. Bestehende Vernetzungs- und Unterstützungsangebote werden optimal ausgeschöpft. Das erlaubt es den betroffenen Personen, länger, sicher und sozial eingebunden im eigenen Daheim zu bleiben. Die Pilotphase 2016/17 wird massgeblich von der Gesundheitsdirektion

des Kantons Zürich mitfinanziert. Sie hat dem KZU einen ent­ sprechenden Leistungsauftrag erteilt. Die abrechnungsfähigen ärztlichen Verordnungen werden über die Krankenkassen abgegolten. Die verbleibenden, nicht gedeckten ­Kosten gehen zulasten der am Projekt beteiligten 14 Gemeinden Bassersdorf, Bülach, Embrach, Freien­ stein, Höri, Hüntwangen, Lufingen, Niederglatt, Nürensdorf, Oberglatt, Opfikon, Rorbas, Wasterkingen und Winkel. Das Pilotprojekt wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. «Wir sind zuversichtlich, dass der Versuchsbetrieb erfolgreich sein wird und auch die heute noch skeptischen Gemeinden im Einzugsgebiet des KZU überzeugt», meint André Müller, CEO des KZU.  

(e)

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Islamisierung Die westlichen Regierungen möchten dem Nahen Osten die Demokratie als Staatsform aufzwingen, was massgeblich zur politischen Destabilisierung dieser Region beitrug, hat doch der Islam seine eigenen politischen Wertevorstellungen. Diese Ausgangslage hat den Kampf der Islamisten gegen den Westen befeuert. Die Folgen der Destabilisierung der (ehemals) autoritären, aber stabilen Regimes durch den Westen sind Konfessions- und Stammeskriege und eine verstärkte Einflussnahme radikaler Islamisten vor Ort, wie auch bei uns.

Der Scharia verpflichtet Diese Politik der Demokratisierung provoziert die Islamisten zu Terrorakten in Europa, vor allem in Regionen mit hohem Anteil an Muslimen. Viele Muslime sind entsetzt darüber, was im Namen Allahs passiert, unternehmen aber nicht viel, um ihren persönlichen Glauben von der politi-

schen Ideologie des Islam zu trennen. Man distanziert sich nicht von Suren im Koran, die zu Mord an Andersgläubigen aufrufen. Viele fromme Muslime vertrauen den Gesetzen der Scharia eher als dem Schweizer Recht, da jenes der Offenbarung Allahs entspringt. Dieser Entwicklung muss die Politik energisch entgegentreten, tickt hier eine Zeitbombe.

Glaubensfreiheit für alle Glaubensfreiheit darf aber nicht missbraucht werden, um Freiheit, Sicherheit oder die Gleichberechtigung von Mann und Frau schleichend zu untergraben. Dies geschieht aber mit der Islamisierung, es entstehen Parallelgesellschaften, welche die rechtlichen Normen und gemeinsamen Werte unseres Landes untergraben, wie dies bereits in Frankreich und Belgien der Fall ist. Parallelgesellschaften sind der Nährboden für radikale Islamisten. 

Thomas Lamprecht, Bassersdorf

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Reisen

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Dorf-Blitz

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In Dubai ist nichts unmöglich

Dubai – die Stadt der Extreme In Dubai kann der Reisende von den lebendigen und wimmelnden Souks mit allerlei fremdländischen Gewürzdüften bis zu den Stadtteilen, in denen Lotus und Ferraris vorherrschen alles entdecken. Es lohnt sich, diese Gegensätze bei der Besichtigung auszuloten. von Marianne Flotron Von Zürich aus fliegen die Fluggesellschaften Emirates und Swiss direkt nach Dubai. Nach einer Flugzeit von sechs Stunden erreicht man die Vereinigten Arabischen Emirate und ist in der Ankunftshalle bereits das erste Mal überwältigt von der Grösse und dem Luxus. Gilt der Airbus A380 in Zürich als Attraktion, stehen in Dubai Dutzende davon in Reih und Glied und transportieren über 70 Millionen Passagiere, welche jährlich in Dubai aus- oder umsteigen. Auf der nächtlichen Fahrt vom Flughafen zur Stadt, welche im Moment aus drei Teilen besteht, erkennt man die vielen hellbeleuchteten Sehenswürdigkeiten. Im ältestesten Teil von Dubai, der Old Town, strahlen die Laternen in den Gold- und Gewürzsouks.

Eine Fahrt mit dem Abra ist ein Muss für Dubaibesucher. (Fotos: Marianne Flotron)

Immer noch höher…. Fährt man weiter Richtung Süd­ westen, erspäht man auf der linken Seite der Stadt das höchste Gebäude der Welt. Der Burj Khalifa ist 828 Meter hoch und in der Dunkelheit erstrahlt der Turm mit vielen Mustern und Bildern. Die höchste Plattform der Welt, auf 555,7 Metern über Meer, bietet den Gästen Tag und Nacht einen wundervollen Ausblick über die gesamte Stadt. Hierher gelangt jedoch nur, wer die VIP-Tour im Voraus gebucht hat. Dafür entgeht der Besucher dem langen Anstehen und darf im 148. Stockwerk die Aussenterrasse betreten und den 360 Grad Rundblick geniessen. Verlässt man das Meisterwerk der Architektur, erblickt man die grössten Wasserspiele der Welt. Bis zu 150 Meter hoch schiessen die Fontänen und bewegen sich im Takt arabischer Musik.

stellte Palmenblatt (drei sind ge­ plant), welches ebenfalls am bekannten Jumeirah Beach liegt. Hier stehen wunderbare Villen, Reihenhaussiedlungen und eine Marina, welche für die Luxusjachten der Bewohner viel Platz bietet.

Es geht auch anders Doch neben all dem unfassbaren ­Luxus und Wohlstand findet der R ­ eisende in Dubai auch Plätze, an denen Normalität herrscht und es möglich ist, dem stets lebendigen Treiben auszuweichen. Am Jumeirah Beach etwas weiter Richtung Jebel Ali gibt es genügend Sand, Wiesen und Zugang zum Arabischen Meer, um eine erholsame Pause oder ein erfrischendes Bad zu geniessen. Kühlt man im angenehm warmen Wasser den überhitzten Körper ab, die aussergewöhnliche Skyline von Dubai vor Augen, kommt Strandferiengefühl auf.

….. und noch ausgefallener

Höchste Turm der Welt Burj Khalifa, im Vordergrund die Dubai Shopping Mall.

Ebenfalls in Dubai am Jumeirah Beach steht das teuerste Hotel der Welt. Das Burj al Arab wurde 1999 eröffnet und bietet mit seiner Segelform einen aussergewöhnlichen Anblick. Seine Lage gilt als einmalig, wurde es doch wortwörtlich auf Sand gebaut. Auf ­einer künstlichen Insel knapp 300 Meter weit draussen im Meer entstand das vierthöchste Hotel der Welt. In Dubai muss alles ausgefallen sein, so auch das erste bereits fertigge-

Kulinarisch gesehen gibt es wohl nichts, was in Dubai nicht zu finden ist. Über Kamelburger zu Sushi bis hin zum typischen arabischen Essen bieten die Restaurants alles an. Erfahrungsgemäss schmeckt das günstige Essen auf der Strasse ausgezeichnet.

Lebendige Souks Entsteigt man dem Taxi im Stadtteil Deira, dem alten Handelszentrum, ist man mitten drin in den Souks. Fremd-

ländische Gewürzdüfte empfangen die Besucher von Dubai. Strollt man durch die Gassen der Dubai-Souks, findet der Tourist fast alles, was er sich vorstellen kann. Gewürze, Goldartikel, Elektronik und Parfüms werden in riesigen Mengen zum Verkauf angeboten. In den weltbekannten, historischen Märkten darf gehandelt und gefeilscht werden. Interessiert man sich für Stoffe, setzt man sich in ein Abra – ein traditionelles Holzboot – und geniesst die kurze Überfahrt vom Gold- zum Stoffsouk in Bur ­Dubai. Hier findet der Urlauber eine riesige Textilauswahl an Farben, ­Mustern und Stickereien. Eine Fahrt kostet einen Dirham (etwa 25 Rappen) und gehört zu den Hauptattraktionen in Dubai.

Man muss nochmals hinfliegen Für einen Aufenthalt von vier bis fünf Tagen ist die quirlige Stadt perfekt. Zwar sollte der Besucher sicherheitshalber auch noch die Nächte dazu nehmen, damit genügend Zeit ist, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten beim ersten Besuch zu erledigen. Bei einem weiteren Urlaub kann man den Aktionsradius ausweiten und in die Wüste fahren. Hier stehen Kamelrennen an und der Urlauber kann eine Übernachtung unter einem unglaublichen Sternenhimmel geniessen. Wie anfangs erwähnt – in Dubai ist nichts unmöglich.  ◾


Dorf-Blitz

04/2016

Alltag im Dorf

43

Hans Städeli ist Mitbegründer des Männerchors Nürensdorf

Auch nach 71 Jahren nicht genug vom Singen 1945 gehörte Hans Städeli zu­ den Gründungsmitgliedern des Männerchors Nürensdorf. Auch 71 Jahre danach kann er sich ein Leben ohne den Gesang mit sei­ nen 19 Kameraden nicht vorstel­ len. Und solange es die Gesund­ heit zulässt, wird sein Tenor, wie kürzlich bei der Abendunter­ haltung, zu hören sein. von Rosmarie Schmid Hans Städeli ist ein Nürensdorfer Urgestein. Seine Ehefrau starb 2009 und seit drei Jahren lebt er in einer Wohnung der Seniorenresidenz im «Zentrum Bären» in Nürensdorf. Zufrieden und mit einem Lächeln auf dem Gesicht sitzt er am Wohnzimmertisch. Er liebt Pflanzen, das beweisen Osterglocken auf dem Balkon, die bereits im März mit Geranien vom Vorjahr um die Wette blühen. «Singen gehört seit jeher zu meinem Leben, auch in schweren Zeiten», sagt er und beginnt aus seinem Leben zu erzählen und wie er 1945 Mitinitiant und Mitbegründer des Männerchors Nürensdorf wurde.

Erster Auftritt in der dritten Klasse Vor 89 Jahren kam Städeli in Nürensdorf zur Welt, wo er mitten im Dorf als Jüngster von vier Kindern auf dem Bauernhof seiner Eltern aufwuchs. Singen gehörte bereits in der Primar-

Männerchorprobe; (v.l): Hansjürg Städeli, neben ihm sein Vater Hans Städeli und Ehrenpräsident Hansruedi Meier. (Fotos: Rosmarie Schmid)

schule zu seinen Lieblingsfächern. «In der dritten Klasse durfte ich mit einem viel grösseren Mädchen am Examen singen, wo viele Eltern zuhörten», erinnert sich Städeli. Das war sein erster Auftritt, dem viele weitere folgen sollten. Er habe nie Hemmungen gehabt, vor vielen Zu­ hörenden zu singen, auch später nicht, als er bei Abendunterhaltungen des Männerchors Theater gespielt habe, erinnert er sich. «Damals spielte ich meistens den Liebhaber», meint er schmunzelnd. Aber zurück zur Schulzeit. Weil sein Lehrer das Konservatorium besucht hatte, bot er dem Buben an, bei den Zürcher Sängerknaben mitzusingen. «Mein Lehrer hätte mir sogar das Bahnbillett bezahlt, aber mein Vater wollte partout nichts davon wissen», bedauert er den Entscheid.

Das Talent war gefragt

Singen gehört zum Leben von Hans Städeli.

1942, er war 15 Jahre alt, trat der gemischte Chor Nürensdorf beim Sängerfest in Rafz ein letztes Mal auf. Danach löste er sich auf. Weil es Krieg war, fehlten Männerstimmen. «Zwei Wochen vor dem Auftritt fragten sie mich, ob ich das Lied ‹S’liit es Dörfli› noch lernen könne», erzählt Städeli. Er konnte – obwohl sein Vater davon nicht begeistert war. Danach wünschte er sich nichts sehnlicher, als in einem Männerchor mitsingen

zu dürfen. «Es war 1944 als ich dachte, das kann doch nicht sein, dass es in Nürensdorf keinen Männerchor gibt», erinnert er sich. Deshalb sprach er bei jeder Gelegenheit Männer an, die sich möglicherweise für einen Chor interessieren mochten. Auch die Männer des ehemaligen gemischten Chors vergass er dabei nicht. Bei einigen musste er jedoch deren Frauen um Erlaubnis bitten, weil diese das Aus ihres Chors noch nicht verwunden hatten.

Das Ziel mit einem Chor erreicht

nahm er die Agentur der «Mobiliar» vor Ort, die er 45 Jahre lang führte. Wegen seiner landwirtschaftlichen Ausbildung engagierte ihn sogar das Bauernsekretariat, damit er die Landwirte versicherte. 1952 heiratete S ­ tädeli und zog mit seiner Frau Vreni zwei Töchter und einen Sohn gross. 1958 übernahm er von seinen Eltern den Landwirtschaftsbetrieb mit 14 Kühen sowie Jungvieh, inklusive e­ iner Holzhandlung, die er aber 1962 aufgab. Bei der Güterzusammenlegung baute Städeli 1970 einen Hof am Uttenbüelweg und stellte auf Rindermast um.

Am 6. März 1945 hatte Städeli es geschafft und sein Traum von der Vereinsgründung des Männerchors Nürensdorf ging in Erfüllung. 20 aktive Sänger kamen zu den Proben und bereits am 17. November fand die erste Abendunterhaltung statt, wo Städeli bei einem Theater auch sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnte. Präsident des Vereins war er nie. Als Aktuar amtete er jedoch von 1947 bis 1951 und von 1962 bis 1967 war er für die Finanzen verantwortlich. Zudem setzte er sich ein Leben lang für die Werbung neuer Sänger ein. Was er jedoch besonders liebt, sind und waren die verschiedenen Chorreisen, wo es immer vergnügt zu und her ging. Anfangs organisierte er diese oft selbst. 1950 über-

Neben der vielen Arbeit fand er j­edoch immer Zeit für die Gesangsproben. Auf die Frage, welches sein Lieblingslied sei, sagt er: «Da gibt es verschiedene, wie etwa ‹Die alten Straßen noch›, das aber leider nicht mehr gesungen wird». Sehr wichtig ist ihm, dass er stets alle Lieder auswendig singen kann. «Sehr schön ist, dass wir mit Tabea Herzog, einer Sopranistin, jetzt eine super Dirigentin haben, welche uns die Freude am Singen vermittelt und uns ausgezeichnet motiviert», sagt er. Im Chor neben ihm steht seit 2009 auch sein Sohn Hansjürg, der das Singen als Tenor genauso geniesst wie sein Vater. «Solange der Städeli noch singt, so lange hält der Chor!» davon ist Hans Städeli überzeugt.  ◾


Treffpunkt

44

Dorf-Blitz

04/2016

digital world

internet apps and links reste verwerten

Es gibt zahlreiche Internetseiten, die man nach schmackhaften Rezepten durchforsten kann. «Restegourmet» hebt sich jedoch durch einen einfachen Kniff von konventionellen Kochseiten ab. Hier steht bei der Suche nicht das Rezept im Vordergrund, sondern die Zutaten. Die Seite eignet sich daher besonders gut, um Reste zu verwerten. Man braucht bloss einen Blick in den Kühlschrank zu werfen, alle vorhandenen Zutaten in den Suchgenerator der Seite einzugeben und schon wird ein dazu passendes Rezept gesucht. Zusätzlich kann man angeben, welche Zutaten unbedingt und welche auf gar keinen Fall enthalten sein sollen, dies durch einen Einfach- oder Doppelklick auf die jeweilige Zutat. Guten Appetit!

www.restegourmet.de die etwas andere suchmaschine

Suchmaschinen wie Google oder Yahoo sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und bedienen täglich Milliarden von Suchanfragen. Auch bei «Tineye» handelt es sich um eine Suchmaschine, die zwar relativ unbekannt, dafür aber sehr amüsant ist. Als Input dient nicht wie gewohnt ein Suchwort, sondern ein Foto. «Tineye» generiert dann als Output eine Reihe an Internetseiten, auf denen dieses Bild verwendet wurde. Die Suchmaschine greift dabei auf einen rund 18,5 Milliarden grossen Index von abgespeicherten Bildern zurück und liefert meist erstaunlich viele Ergebnisse. Wen es also ­interessiert, wo das Foto des Chefs überall zu finden ist, der sollte der Internetseite einmal einen Besuch abstatten.

www.tineye.com frage-tool

«wer-weiss-was.de» ist ein soziales Netzwerk mit der Mission, sich gegenseitig weiterzuhelfen. Die Anbieter bezeichnen die Seite selbst als «die Experten-Community für schlaue Fragen». Mitglieder können hier Fragen zu allen möglichen Themen wie etwa «Bildung & Beruf», «Gesundheit & Fitness», «Wissenschaft & Technik» oder «Behörden & Recht» stellen und durch andere Mitglieder beant­ worten lassen. Die Antworten können wiederum kommentiert, favorisiert und bewertet werden. Auch ohne ein Profil zu erstellen, kann man alle Themengebiete durchstöbern und nach interessanten Fragen sowie den besten Antworten dazu Ausschau halten. Hie und da lernt man sogar etwas Neues dazu.

www.wer-weiss-was.de pdf konvertieren

«smallpdf.com» ist eine sehr nützliche Internetseite, die beinahe jede Konvertierung einer PDF-Datei ermöglicht. So kann man beispielsweise ein PDF in eine Word-Datei, eine Excel-Datei, ein JPG oder eine Power-Point-Präsentation zurückformatieren, abhängig davon, welches ursprüngliche Format die Datei hatte. Dadurch kann man diese sonst schreibgeschützten Dokumente nach Belieben ­be­arbeiten. Umgekehrt kann man mithilfe der Website auch alle gängigen Formate zu PDFs konvertieren. Man braucht lediglich das gewünschte Dokument hochzuladen und die Art der Formatierung auszuwählen. Anschliessend kann das konvertierte File kostenlos auf den Computer oder auf die Dropbox herunterladen werden.

www.smallpdf.com/de foto-paradies

Wer sich für Kunst und Fotografie interessiert, der sollte auf jeden Fall einmal auf «fotocommunity. de» vorbeischauen. Die Seite ist eine der grössten Plattformen in Europa für Fotos, Fotografie und Bilder. Anders als etwa bei «Instagram» handelt es sich nicht um ein soziales Netzwerk mit Privat­ fotos, sondern um eine professionell orientierte Seite auf der man Fotos hochladen, kommentieren und sogar verkaufen kann. Die Seite verfügt zudem über eine «Fotoschule», in der man sich rund ums Thema Fotografie informieren kann. Auch als Nichtmitglied kann man hier alle Artikel lesen, einen Grossteil der Fotos durchstöbern und sich so inspirieren lassen.

www.fotocommunity.de

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

04/2016

45

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Di

03.05.

18.00

Alterskampagne «Alles hat seine Zeit»

Infoveranstaltung: «Pflegebedürftigkeit – kann man sich das leisten?»

KZU Pflegezentrum Bächli

Do – Sa

05.05. – 08.05.

10.00 – 17.00

OK KiTa Basi

Kindertage (Kinder 1. – 6. Klasse)

Freihof, Winterthurerstrasse 21

So

08.05.

10.30 – 11.30

Musikverein Ba + Männerchor Nü

Muttertagskonzert

Dorfplatz

Di

10.05.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Mi

11.05.

14.00 – 16.00

Alterskampagne «Alles hat seine Zeit»

Infoveranstaltung: «Tavolata – gemeinsam Essen macht Spass»

Ref. Kirchgemeindehaus

Mi

11.05.

14.00 – 16.30

Gemeinde Bassersdorf

Info-Nachmittag Kauffrau/Kaufmann EFZ

Anmeldungen: simone.jetzer@bassersdorf.ch

Do

12.05.

19.00 – 20.30

Tagesfamillien Ba/Nü

Vortrag: «Muss ich denn immer erst laut werden?»

Kirchgemeindesaal Ref. Kirche

Fr - Sa

20.05. – 28.05.

Mi

23.05.

14.00 – 19.00

Abt. Soziales + Alter

Alzheimer-Info Mobil hält in Bassersdorf

Dorfplatz

Fr - Sa

27.05. – 28.05.

19.00 – 22.00 09.00 – 15.00

Samariterverein Ba

Nothilfe bei Kleinkindern

Feuerwehrgebäude Ufmattenstr. 1

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Coop Gemeindeduell «schweiz.bewegt»

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

29.04.

20.00

Kulturkommission

«The Wild River Jazz Band» – Jazzkonzert mit fröhlichem Dixieland, elegantem Swing und erdigem Blues

Gemeindesaal

Sa

30.04.

13.00

Schiessverein

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Mi

04.05.

18.00 – 20.00

Schiessverein

Obligatorische Übung 1

Schützenhaus

Sa

07.05.

10.00 – 12.00 13.30 – 16.00

Schiessverein

Freie Übung 3 Jungschützenkurs

Schützenhaus

Di

10.05.

14.00

Frauenverein

Frauenstamm

Rest. Sonnenhof

Di

10.05.

19.00

Tennisclub

Eröffnungs-Apéro zur Saisoneröffnung

Clubhaus Tennisclub Brütten

Do

12.05.

14.00 – 17.00

Frauenverein

Besuch aller Brüttener/innen im Altersheim Geeren

Altersheim Geeren, Seuzach

Fr

20.05.

09.00 – 11.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Fr

20.05.

19.00

Frauenverein

Frauenstamm

Rest. Sonnenhof

Sa - So

21.05. – 22.05

Turnverein

Kantonaler Jugendsporttag

Brütten

Mo

23.05.

16.30 – 18.30

Frauenverein

Führung «Räuber und Gendarme» 16.30 Uhr ab Hauptbahnhof Winterthur

Anmeldung bis 17.5. und Info: www.frauenverein-bruetten.ch

Di

24.05.

20.00

Politischer Gemeindeverein

PGV-Höck

Gemeindesaal

So

29.05.

08.30

Schiessverein

Feldschiessen Neftenbach

Treffpkt. Parkplatz Gemeindezentrum


Veranstaltungen

46

Dorf-Blitz

04/2016

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

09.30 – 11.00

Katja Bühler

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Offene Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

29.04.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Sa

30.04.

13.30

Veloclub Ba/Nü

Radball Schweizermeisterschaft 1. Liga

Turnhalle Hatzenbühl

So

01.05.

13.00

Veloclub Ba/Nü

Radball Schweizermeisterschaft 2. Liga

Turnhalle Hatzenbühl

Mi

04.05.

18.00 – 20.00

Schützenverein Nü

Obligatorische Übung

Stand Brütten

Sa

07.05.

10.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung

Stand Brütten

So

08.05.

10.30

Männerchor Nü Musikverein Ba

Muttertagskonzert

Dorfplatz Ba

Mi

11.05.

12.00 – 13.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag

Schulhaus Oberwil

Do

12.05.

19.00 – 20.30

Tagesfamillien Ba/Nü

Vortrag: «Muss ich denn immer erst laut werden?»

Kirchgemeindesaal Ref. Kirche, Ba

Do

19.05.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Sa

21.05.

Werkabteilung Nü

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 08.00 Uhr

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

04/2016

47

Mi

25.05.

19.30

Gemeinde

Infoabend über Fernwärme-Verbund

Mehrzweckhalle Ebnet

Do

26.05.

19.00

Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung

Delegiertenversammlung

Brauerei, Brauereiweg 3,

Do

26.05.

20.00

Bibliothek Nü

Donnerstagtreff: «Liebe und andere Frühlings­ gefühle». Lesung mit «Schreibtisch 3»

Bibliothek Nü, Zentrumsgebäude

Sa

28.05.

13.45

Gemischter Chor Ob/Bi

Maisingen für Senior/innen und Chorfreunde

Schulhaus Oberwil

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Jeden Mo

10.00 – 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1. + 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

13.30 – 16.30 16.30 – 18.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

15.00 – 17.00 19.00 – 21.00

Aufsuchende Jugendarbeit Dave Froese 079 939 85 06

Ajuga Bus bei Schulhaus Hatzenbühl Ajuga Bus Präsenz in Nürensdorf/Brütten

Beim Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Fr

19.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz, ref.+kath. Kirche Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

So 01.05.

10.00 – 16.30

Strickhof

Bauernhoftag

Gelände Strickhof, Lindau

Di 24.05.

13.30 – 16.30

Home Instead – Senioren­ betreuung

Kostenlose Alzheimer-Schulung

Gewerbestrasse 4, 8162 Steinmaur www.homeinstead.ch/zh-unterland


Tag des richtigen Liegens 12. Mai 2016 Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins in der Schweiz. Häufig hervorgerufen werden diese Schmerzen durch falsches Liegen in der Nacht. Am Tag des richtigen Liegens (12. Mai) erfahren Sie bei Rüedi Innendekoration in Bassersdorf, was Sie gegen dieses Problem unternehmen können. Stefan Hertach ist ausgebildeter Liege- und Schlafberater und Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Richtig Liegen und Schlafen (IG-RLS). Die vor 5 Jahren gegründete IG-RLS ist ein Zusammenschluss von zertifizierten­ Liege-­ und­ Schlafberatern, Medizinern, Therapeuten und Vertretern aus Entwicklung und Industrie. Mittlerweile gehören dem Verein rund 30 Bettenfachgeschäfte in der ganzen Deutschschweiz an. Ziel der IG-RLS ist es, gesundheitsbewussten oder gesundheitlich beeinträchtigten Menschen fachkundige Beratung und individuelle Lösungen für gutes Liegen zu bieten. Die aktiven Mitglieder der IG-RLS verfügen über ein fundiertes Fachwissen, bilden sich permanent weiter und werden jährlich neu­ ­zertifiziert.­ Sie­ pflegen­ einen­ intensiven­ Erfahrungsaustausch und entwickeln in Zusammenarbeit mit Medizinern und Industriepartnern spezielle Produkte, die optimale Problemlösungen ermöglichen. Seit einiger Zeit arbeitet die IG-RLS auch mit der Rheumaliga Zürich und neu mit dem Verein Skoliose Schweiz zusammen. Für die richtige Wahl einer Matratze und eines Kissens ist­ es­ uns­ wichtig,­ die­ spezifische­ Konstitution­ und­ die­ individuellen Bedürfnisse unserer Kunden zu kennen. Bei Rüedi Innendekoration in Bassersdorf finden­ wir­ in­ einem persönlichen Gespräch heraus, wo die Ursache Ihrer Schmerzen sind und arbeiten gemeinsam an einer auf Sie zugeschnittenen Lösung. Am Tag des richtigen Liegens sind nicht nur Menschen mit Schmerzen eingeladen, sondern alle, denen ein guter Schlaf­ als­ Schlüssel­ zu­ Gesundheit,­ Wohlbefinden­ und­ Leistungsfähigkeit wichtig ist. Das Angebot an Betten, Matratzen und Spezialkissen ist unüberschaubar. Ein Laie verliert schnell die Übersicht und ist überfordert. Hier helfen die Liege- und Schlafberater den Kunden gerne, sich­zurechtzufinden.­Gerade­Personen­mit­spezifischen­

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Problemen sind auf optimal angepasste Lösungen angewiesen­und­profitieren­von­den­Erfahrungen­der­zertifizierten Berater. Bei­Rüedi­Innendekoration­finden­am­Donnerstag, 12. Mai 2016, verschiedene Kurzvorträge statt: 14.00 Uhr Ist das Kissen schuld an meinen Nackenverspannungen? Wissenswerte Infos rund um das Kopfkissen (30 Min) 16.00 Uhr Fit und ausgeglichen mit Moving – dank vier einfachen Übungen die Rückenmuskulatur entspannen (30 Min) 18.00 Uhr Hart oder weich? Worauf muss ich beim Kauf einer Matratze achten und welches Modell passt am besten zu mir? (30 Min) 19.00 Uhr Erwachen Sie im Bett oft mit Rückenschmerzen oder verspanntem Nacken? Erfahren Sie von Stefan Hertach, was Sie dagegen tun können (90 Min) Die Platzzahl für diese Vorträge ist beschränkt – daher bitten wir Sie um Anmeldung. Am Tag des richtigen Liegens dreht sich alles um ­Informationen­ und­ Beratung­ –­ es­ findet­ kein Verkauf statt. Rüedi Innendekoration Klotenerstrasse 76 8303 Bassersdorf Tel. 044 381 18 50 info@rueedi-innendekoration.ch www.rueedi-innendekoration.ch www.dergesundeschlaf.ch

Dorf-Blitz April 2016  

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf