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Dorf-Blitz April 2014

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Nr. 4 24.4.2014 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Feuerwehren Bassersdorf und Altbach haben genügend Personal

Im Einsatz für das Wohl aller

Jugendsporttag

Die Angehörigen der Feuerwehren leisten rund um die Uhr und während des ganzen Jahres Pikettdienst. An Übungen, in Kursen und Weiterbildungstagen erweitern sie ihr Wissen, in der Hoffnung, es selten bis nie in einem Ernstfall anwenden zu müssen. Doch: Haben die Feuerwehren im Dorf-Blitz-Gebiet auch genügend Personal? Gemeinsam mit neun Mitgliedern des Turnvereins Brütten organisiert Sven Strehler Mitte Mai den kantonalen Jugendsporttag. Dem 23-jährigen OK-Präsidenten bereiten Vorarbeiten für einen Grossanlass Spass: Im «Chapf» werden rund 1600 Jugendliche erwartet. Seiten 4 / 5

Zwei Neue im Amt In Bassersdorf wurde Finanzvorstand Mario Peverelli (SVP) überzählig abgewählt; neu wirken in der Legislatur 2014/18 der parteilose Christoph Füllemann und Michael Fenaroli (FDP) in der Exekutive mit. Seite 13

Unbestritten gewählt

von Mano Reichling 9. April, ein Frühlingstag geht seinem Ende entgegen. Um 19 Uhr, die unerwartete Situation. «Grossalarm! Brandausbruch an der Alten Lindauerstrasse, Hof Menzi, Übungseinsatz.» So lautet der Funkspruch, der von Pascal Eichmann in den Äther gesendet wird.

Brand im Heulager Eichmann, Profi und Ausbildungschef bei Schutz und Rettung am Flughafen und beim Feuerwehr-Zweckverband Altbach der Gemeinden Nürensdorf und Brütten, hat eine Übungsanlage der Superlative aus-

geheckt, die vor allem Urs Knecht, den Übungsleiter und Kommandanten der Feuerwehr Altbach, arg ins Schwitzen bringt: «Eine 15-köpfige Schulklasse und drei Begleiterinnen wollen die Nacht im Heulager verbringen, oberhalb des Stalles mit 50 Kühen und Jungvieh. Plötzlich bricht ein Feuer aus. Die Flammen verhindern die Flucht. Der Wind bedroht das in der Nähe stehende Wohnhaus. Und wegen einer Sanierung der Wasserzufuhr sind die nahen Hydranten ausser Betrieb.» Beruhigend, dass es nur das Szenario für eine Übung ist. Urs Knecht befiehlt seinen Leuten sofort die Rettung der eingeschlossenen Schüler, auch das Vieh muss aus dem Stall getrieben werden. Eine

lange Zubringerleitung wird erstellt und ein Tanklöschfahrzeug als Reservoir umfunktioniert. Dann trifft auch schon die Stützpunktfeuerwehr Kloten ein. Der Stützpunkt rückt bei einem Schadensereignis automatisch mit einer Autodrehleiter aus. Zusätzlichen Support kann der Einsatzleiter anfordern. Insgesamt stehen auf dem «Menzi-Hof» nun 110 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz.

Feuerwehr Altbach «Wir sind immer bemüht, den Bestand von mindestens 60 Personen zu halten», erklärt Altbach-Kommandant Urs Knecht. Aktuell sind es 68 Personen, darunter 15 Frauen, die aktiven Dienst leisten. Ebenfalls sind zwei Mädchen und vier Knaben der Jugendfeuerwehr darunter; sie nehmen an den Übungen teil, aber an Fortsetzung auf Seite 2

In Brütten ist dem unbestritten kandidierenden bisherigen Vize Ruedi Bosshart (FDP) die Wahl zum neuen Gemeindepräsidenten gelungen. Den Einzug in die Exekutive schafften zwei Neue: Erika Schäpper Trüb (PGV) und Peter Ball (SVP). Seite 25

Zweiter Wahlgang Noch ist der bisherige Gemeindepräsident Franz Brunner (FDP) im Amt: Für seine Nachfolge ist am 18. Mai ein zweiter Wahlgang notwendig. Christof Bösel (SVP) und Urs Buchegger (parteilos) möchten das Amt übernehmen. Seite 35

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 19 ab Seite 31

Ein Bild, das hoffentlich nie im Ernstfall fotografiert werden kann: Ein Feuerwehrmann rettet ein Kind aus dem brennenden Heulager in der Übungsanlage auf dem Nürensdorfer «Menzi-Hof». (Bilder: Mano Reichling)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

04/2014

Spitze Feder komme bei Bäckereien und Grossverteilern. Die Regale sind geschickt platziert, eigentlich immer genau auf meiner Einkaufsroute durch den Laden, und die Farbenvielfalt ist für mein Auge verlockend. Eigentlich könnte ich ohne Nachzudenken einige dieser Trouvaillen in meinen Einkaufskorb packen und meiner Familie damit eine Freude bereiten. Nicht Nachdenken über Fettzellen und unreine Haut, die ein massloser Konsum von Schokolade so mit sich trägt. Susanne Gutknecht Seit einiger Zeit erwische ich mich, wie ich nach diesen niedlichen Häsli, den sich in Farbe übertreffenden Ostereiern und die vor Zuckerguss strotzenden Gel-Eier fast nicht vorbei Schadensereignissen dürfen sie nicht eingesetzt werden. Jugendliche können ab dem 14. Altersjahr bei der Jugendfeuerwehr mitmachen und ab 18 Jahren vollständig ausgebildet in die Feuerwehr übertreten. Werbung für allfällige Interessierte macht die Feuerwehr Altbach beispielsweise an öffentlichen Anlässen, an Neuzuzüger-Empfängen und bei Übungen. Ein «chum emal cho luege» von einem Kollegen habe nach wie vor das grösste Potential, neue Mitglieder zu erhalten. Besonders schätzt Knecht im Dorf tätige Gewerbetreibende, die rasch an einem Schadenplatz eintreffen können und hilfreich als Elektriker, Spengler oder Zimmermann in

Jetzt muss man wissen, dass ich nicht zu den Schoggi-Liebhabern gehöre. Ich kann ohne mit der Wimper zu zucken eine Schokolade im Schrank liegen lassen. Warum plagt mich diese geballte süsse Osteroffensive dann trotzdem? Einsatz gebracht werden können. Denn, bei einem Ernstfall-Schadensereignis müssen innert zehn Minuten zehn Angehörige der Feuerwehr bereitstehen, so die Vorgaben der Gebäudeversicherung. «Der Aufwand für das persönliche Engagement besteht in einer Übung alle zwei Wochen während zwei Stunden für die Soldaten und drei Stunden alle zwei Wochen plus sechs Übungen für die Kader», erklärt Urs Knecht. Gerade für neu zugezogene Personen bilde die Feuerwehr eine ideale Gelegenheit, sich rasch in eine Dorfgemeinschaft integrieren zu können, hebt der Kommandant hervor. Die

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Webmaster · Reto Hoffmann

Liebgewonnene Erinnerungen, denen ich bei meinem letzten Einkauf nachgab und den Wagen füllte mit kleinen Hasen und verschiedenen Schokolade-Eier-Variationen. Anstelle der kleinen Osternester gibt es jetzt eine Oster-Collage auf dem Sideboard für die ganze Familie. Kein Suchen mehr, kein Freudengeheul, dafür ein gemeinsames Hineingreifen in die österliche Vielfalt. Damit haben wir uns einen neuen Familien-Brauch an Ostern geschaffen. Wenn wir nicht alle Hasen essen mögen, bildet die Schoggi-Hasen-Mousse dann den krönenden Abschluss des Osterreigens und ist ein Brauch, der auch fast in ein Freudengeheul mündet.

Fluktuation sei überschaubar, aber es gebe natürlich immer wieder Fälle eines Wegzugs aus der Gemeinde, sei es beruflich oder – gerade bei jüngeren Leuten – auch eine Weltreise oder Weiterbildung in einem anderen Land. Meistens, so Knecht, treten jedoch die ausgebildeten Feuerwehrleute am neuen Wohnort wieder in die örtliche Organisation ein; das Erlernte sei folglich nicht vergebens, ist der Kommandant überzeugt. In der Feuerwehr Altbach müssen sämtliche Angehörige alles kennen und beherrschen. Ausgenommen sind aber die, welche aus verschiedenen Gründen keinen Einsatz mit Atemschutz leisten können; sie sind als so genannte

Unterstützer eingeteilt, beispielsweise bei der Verkehrsabteilung.

Susanne Gutknecht

Feuerwehr Bassersdorf «Die Feuerwehr Bassersdorf hat momentan keine Probleme mit dem Personalbestand», klärt Kommandant Adrian Grimm auf. Dieses Jahr haben sich 15 Männer und Frauen gemeldet, die Interesse für einen Beitritt zeigen. Die Novizen befinden sich nun in der Grundausbildung. Drei der Floriansjünger sind aus der Jugendfeuerwehr gekommen, zwei bringen Erfahrung und Ausbildung mit, der grosse Rest sind neu zugezogene Personen. Der von der Gebäudeversicherung des

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung · Susanne Reichling | Annamaria Ress Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter

Ganz einfach. Es gehört einfach zu Ostern: ein Osternest! Hasen und gefärbte Eier auf grünem Gras in einem Bastkörbli. So, wie wir das früher auch selber immer hatten und uns bereits Wochen vorher darauf freuten. Auch später mit den eigenen kleinen Kindern freute ich mich daran, wie sie mit hochroten Wangen Osternester suchten und wie mein Mann und ich uns über das Kriegsgeheul bei gefundenen Nestern amüsieren konnten. Oft fragten wir uns, wie die Beiden das offensichtliche Versteck einfach nicht entdecken wollten. Auch die hilfreichen Handgriffe der älteren Schwester für ihre jüngere Schwester, wenn sie bereits wusste, wo sich das Nest befand und nicht warten konnte auf den erfolgreichen Fund, sind tief in der Erinnerung eingegraben.

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Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 51 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 30. Mai 2014.

Auflage 18. Jahrgang | 9100 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz 04/2014

Thema des Monats

Kantons Zürich geforderte Sollbestand beträgt 60 Personen, Die Feuerwehr Bassersdorf zählt 76 Angehörige, darunter zehn Frauen. «Diese Zahl bedeutet eine Momentaufnahme und ist differenziert zu betrachten, denn wir haben eine grössere Gruppe, die altersmässig in der nächsten Zeit aus der Feuerwehr austritt», präzisiert Grimm. Wie wirbt die Feuerwehr Bassersdorf? «Wir annoncieren mit Plakaten. Momentan ist es die Aktion des Kantonalen Feuerwehrverbandes und der Gebäudeversicherung, der so genannten Gardena-Aktion. Wer beispielsweise mit dem Smartphone den Strichcode des Plakates scannt, erhält nach der Eingabe der persönlichen Eckdaten die Website, welche der richtigen Organisation zugeordnet ist; egal von welchem Standort aus die Seite aufgerufen wird. Eine Werbung, die koordiniert zu neuen Interessentinnen und Interessenten führen soll. Die Feuerwehr Bassersdorf ist in der Ausbildung der Jugendfeuerwehr seit 1994 engagiert, also seit Beginn der Organisation. Einer unserer Zugführer, Oberleutnant Stefan Vogler, war übrigens in der Pilotklasse der damals neu gegründeten Jugendfeuerwehr», erinnert sich Kommandant Grimm. In einer jährlich durchgeführten Projektwoche der ersten und zweiten Oberstufe wird die Arbeit der Feuerwehr den Schülerinnen und Schülern demonstriert. Diese Aktion generiert gemäss Adrian Grimm erfreulicherweise immer wieder neue Jugendfeuerwehrler. ◾

Nicole Welti inspiziert «ihre» Jugendfeuerwehr des Bezirks Bülach anlässlich der Bezirksübung.

Kommandant der Feuerwehr Altbach, Urs Knecht (l.), wirbt an öffentlichen Anlässen für neue Kameraden.

Jugendfeuerwehr Seit diesem Jahr wird die Jugendfeuerwehr des Bezirks Bülach von Nicole Welti aus Nürensdorf kommandiert. Die insgesamt 64 Jugendlichen – darunter zwölf Mädchen – haben am 12. April in Nürensdorf ihre erste Bezirks-Übung des Jahres durchgeführt. Das grosse Plus, in der Jugendfeuerwehr mitzumachen, sieht Nicole Welti in der Tatsache, dass die Jugendlichen nach dem fünftägigen Grundkurs und einem Weiterbildungstag einen gültigen Nothelferausweis erhalten, der auch für die Autofahrprüfung gültig ist. Dies neben der umfassenden Feuerwehrausbildung. (re) Adrian Grimm, Kommandant der Feuerwehr Bassersdorf: «Wir bilden seit Beginn Jugendfeuerwehrler aus.»

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Monatsinterview

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Sven Strehler präsidiert das Organisationskomitee

«Der TV Brütten betreibt aktive Jugendförderung» Sven Strehler organisiert mit neun Mitgliedern des Turnvereins Brütten (TVB) den kantonalen Jugendsporttag, der am 17. und 18. Mai in Brütten stattfindet. Rund 1600 Kinder erwartet der TVB. Einen Monat vor dem Wochenende ist alles bereit und das Organisationskomitee sieht dem Anlass mit Gelassenheit entgegen. von Susanne Gutknecht

Warum hat sich der TV Brütten für die Organisation des kantonalen Jugendsporttages freiwillig gemeldet. Ist das nicht ein Riesenaufwand? Uns macht das Organisieren und Durchführen eines Jugendsporttages einfach Spass. Es ist ein Brüttener Anlass, an dem das ganze Dorf zusammenkommen soll. Mit 1600 Kindern, die wir erwarten, läuft etwas an diesem Wochenende in Brütten. Zudem hatten wir vor acht Jahren bereits einmal eine Regionalmeisterschaft der Aktivturner organisiert. Daher wussten wir schon, was auf uns zukommt.

OK-Präsident Sven Strehler arbeitet an den Einsatzplänen. (Bilder: Susanne Gutknecht)

im März 2013 darüber gesprochen, ob wir eine Durchführung überhaupt «stemmen» können. Das ist nicht allein auf meinem Mist gewachsen.

Wie viele Personen zählt das Organisationskomitee?

Wir sind neun Personen, die im Organisationskomitee mitarbeiten. Aufgeteilt haben wir das OK in die Ressorts: Der Kantonale Jugendsporttag blickt Aktuariat, Personal, Rechnungsbüro, auf eine lange Tradition zurück. Frü- Bau, Technische Kommission, Finanher war es ein getrennt stattfinden- zen, Sponsoring und Marketing und der Jugend- und Mädchenriegentag. Festwirtschaft und natürlich mich, Seit ein paar Jahren ist es zu einem den Präsidenten. polysportiven Grossanlass gewachsen mit der Beteiligung von über «Das ist wirklich 7000 Kindern im Alter von 6 bis das Schöne am Turn16 Jahren.

Was ist denn ein kantonaler Jugendsporttag?

Sie rechnen mit 1600 Kindern. Gibt es noch andere Austragungsorte? Auf jeden Fall. Der Jugendsporttag findet jeweils im Mai an fünf verschiedenen Austragungsorten im Kanton statt.

War es schwierig, Leute für das OK zu finden? Nein, überhaupt nicht. Viele sind auf mich zugekommen und haben spontan ihre Hilfe zugesagt. Aber natürlich haben wir bereits vor der Zusage an den Zürcher Turnverband an einer Präsidentenkonferenz unserer Riegen

verein Brütten. Bei uns machen alle mit»

Wie gross ist denn die Unterstützung im Verein? Das ist wirklich das Schöne am Turnverein Brütten: Bei uns machen alle mit. Die Zusammenarbeit in allen Altersklassen, ob junge Sportler oder Veteranen, und allen Riegen ist gut. Es sind nicht nur die Aktivriegen, die den Anlass organisieren und viel arbeiten. Wir haben erfahrene Mitglieder, die ihr Wissen für einen solchen Anlass einbringen, ebenso wie Junge, die dazulernen wollen. So ist es für uns alle

logisch, dass ältere Mitglieder nicht mehr die schweren Aufbauarbeiten leisten müssen, sondern die Jüngeren da mithelfen. Aber die Aktivmitglieder sind sicher als Vorbilder an einem solchen Anlass wichtig.

Wie viel Zeit haben Sie bereits investiert? Es sind so gegen vier bis fünf Stunden pro Woche. Aber das Organisationskomitee ist sehr gut zusammengestellt und jeder arbeitet in seinem Ressort selbständig. Das ist für mich ein Idealfall. Da ich auf dem Bau arbeite, kann ich nicht ständig irgendwelche E-Mails beantworten oder Anfragen senden während des Tages. Diese Arbeiten müssen bis am Abend warten. Aber eben, alle Ressortleiter haben ihre Aufgaben im Griff und obwohl wir ein junges Team sind, haben wir bereits andere Feste organisiert und sind daher fast alles «alte Hasen».

Am Kantonalen Jugendsporttag wird ein Teil der Arbeit auch vom Zürcher Turnverband ZTV und von der Wettkampfleitung geleistet, vor allem was die Organisation und den Ablauf der Wettkämpfe betrifft. Wie stark reglementiert sind Sie für den Anlass?

kampfleitung drehen sich vor allem um das Anmeldeprozedere und den Wettkampfablauf. Dazu gehören die Einteilung der Riegen an die fünf Austragungsorte, die Startgelder, die Abzeichen und Medaillen sowie Kampfrichterkurse. Was wir jedoch als Rahmen dazu bieten, ist unsere Sache. Aber auch da wollen wir das Rad nicht neu erfinden. Es geht primär um den Sport und die Bewegung, und, dass sich die Kinder wohl fühlen. Für die Eltern und Begleiter ist es sicher wichtig, dass es genug zu Essen und Trinken hat oder Möglichkeiten, sich auszuruhen. Und da wollen wir auch etwas bieten im Festzelt. Wir haben jedoch im Aussenbereich auch mehrere Stände geplant, die wir alle selbst betreiben.

«Der Erlös geht zu hundert Prozent in die Vereinskasse» Wie sieht es auf der finanziellen Seite aus. Haben Sie einen Gewinn aus der ganzen Durchführung geplant oder wird nichts übrig bleiben?

Doch natürlich. Der Erlös der Festwirtschaft geht zu hundert Prozent in die Vereinskasse. Von den 18 FranWir entscheiden vieles selber. Die ken Startgeld pro Teilnehmer gehen Arbeiten des ZTV und der Wett- fünf Franken in unsere Kasse zur


Monatsinterview

Dorf-Blitz 04/2014

5 Das Einzige, was Sie nicht beeinflussen können, ist das Wetter. Was passiert, wenn es regnet?

eckung der Unkosten. Dies reicht D für einen Teil aus. Wir rechnen mit einem Erlös von rund 15 000 Franken. Anhand eines Schlüssels, welche Mitglieder wie viel gearbeitet haben, rechnen wir am Ende um, wie gross der Erlös pro Riege sein wird.

dann wieder gehen. Zudem ist es bei vielen Riegen und Turnvereinen auch üblich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Reise selber ist dann bereits ein Bestandteil des Anlasses und schweisst die Kinder als Gruppe zusammen.

gibt es verschiedenen Aussenstände; so werden sich die Turner und Zuschauer auf der Sportanlage Chapf besser verteilen.

Auf Ihrer Homepage sind auch einige Sponsoren aufgeschaltet. War es schwierig, diese zu finden oder ist das einfach für einen Anlass, an dem 1600 Kinder teilnehmen?

«Es soll eine Ehrensache sein, dabei sein zu dürfen und seinen Teil beizutragen»

Die Zeit ist sehr knapp bemessen an den beiden Tagen. Das turnerische Programm ist dicht und als Leiter einer Riege ist man am Abend jeweils mausetot. Aber es gibt zwei Vorführungen von Vereinsturnern, die ihre Gerätekombination auf der Spielwiese vorführen. Das ist Wettkampf, aber gespickt mit Showelementen und Musik mit einer Choreografie. Das ist für jeden Turner ein Höhepunkt, sich dies anzusehen. Dafür werden wir auch bei den anderen Programmpunkten eine kurze Pause einlegen.

«Der Regen stört nur die Eltern. Die Kinder haben Spass daran»

Wie sieht der Ablauf des Jugendsporttages aus?

Was gibt es noch zu tun in den letzten Wochen bis zum Anlass?

Am Morgen stehen ab acht Uhr die Einzelwettkämpfe in den Sparten Geräteturnen, Leichtathletik, Nationalturnen und Gymnastik auf dem Programm. Am Nachmittag ab 13 Uhr sind dann Jäger-, Linien- und Korbball sowie Stafetten als Wettkampf an der Reihe. Ausserdem werden Gymnastik zu zweit, Gruppenvorführungen im Geräteturnen und in der Gymnastik angeboten.

Wir haben an unserer letzten Sitzung Mitte März das definitive Konzept und den Ablauf abgesegnet und sind überzeugt, dass unser Konzept gut ist und den Anforderungen standhält. Daher gibt es in den letzten Wochen keine besondere Hektik mehr oder wichtige Dinge zu organisieren, die wir vergessen haben. Wir sind ganz einfach bereit für den Jugendsporttag. ◾

Den Hauptsponsor des ZTV dürfen wir natürlich nicht noch direkt angehen. Viele der Sponsoren haben wir über das Netzwerk der Mitglieder akquirieren können. Wenn jemand dort arbeitet oder persönlich vorspricht, ist es einfacher, einen Beitrag zu erhalten oder auch eine Dienstleistung. Zudem haben wir verschiedene Abstufungen als Sponsoren kreiert wie Platin, Gold, Silber und Bronze. Diesen bieten wir auch verschiedene Pakete an.

«Es ist eine grosse Erleichterung, auf die Ressourcen der Gemeinde zurückgreifen zu können» Beteiligt sich die Gemeinde Brütten an diesem Dorffest?

Worauf legen Sie und Ihr OK besonders Wert am Anlass? Da gibt es zwei Dinge. Uns ist es wichtig, dass es ein Vereinsanlass wird und sich alle Mitglieder dafür einsetzen. Es soll eine Ehrensache sein, dabei sein zu dürfen und seinen Teil beizutragen. An solchen Anlässen können vor allem die Jungen lernen, Verantwortung zu übernehmen, in dem sie eigene Aufgaben erhalten. Das verstehen wir auch unter aktiver Jugendförderung.

Und das Zweite? An anderen Jugendsporttagen haben wir uns über die Essensausgabe gewundert. Wir wollen, dass diese bei uns flüssiger läuft. Darum planen wir ein Bon-System, bei dem die Kasse und die Essensausgabe an getrennten Orten geführt werden. Zudem

Gibt es Spezialitäten am Brüttener Jugendsporttag, die bei anderen so nicht vorkommen?

Nichts. (lacht) Das Wetter müsste schon sehr wilde Kapriolen machen, damit ein solcher Jugendsporttag abgesagt wird. Ich habe es in all meinen Turnerjahren nie erlebt. Vielleicht muss kurzfristig eine Pause eingelegt werden, bis ein Regenschauer vorüber zieht. Dann ist es wichtig, dass wir vor Ort schnell informieren und klar ist, wie es weitergeht. Der Regen selber stört die Eltern am Meisten. Die Kinder haben Spass daran, sie sind nass und dreckig, aber das ist ihnen egal.

Ja, das war keine Frage. Die Gemeinde erlässt uns die Hallenmiete und hilft uns beim Verkehrskonzept und einem Teil der Verkehrsabsperrung. Einige Verkehrstafeln können wir ausleihen, stellen sie aber selbst auf. Auch die Wasserversorgung wird von der Gemeinde sichergestellt. Das sind für uns natürlich grosse Happen und eine grosse Erleichterung, dass wir hier auf die Ressourcen und das Material der Gemeinde zurückgreifen können.

Rechnen Sie mit einem grossen Verkehrsaufkommen an den beiden Tagen? Es wird sicher mehr Verkehr haben als auch schon, damit müssen die Brüttener rechnen. Aber mit den rund 300 Parkplätzen sind wir gut vorbereitet. Zusätzlich können wir kurzfristig die Strubikonerstrasse dazu nehmen. Aber aus Erfahrung weiss ich, dass viele Eltern ihre Kinder einfach schnell hinfahren und

Die Brüttener Sportanlage Chapf bietet ideale Voraussetzungen für den geplanten Grossanlass.


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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

EINLADUNG zum Frage- und Orientierungsabend Datum:

20. Mai 2014 um 19.30 Uhr

Ort:

Katholisches Kirchgemeindehaus Franziskuszentrum

Thema:

Präsentation Siegerprojekt Schulhaus Chrüzacher Der Gemeinderat freut sich, Ihnen das aus dem Submissionsverfahren hervorgegangene Siegerprojekt vorzustellen und beantwortet gerne Ihre Fragen. Gemeinderat Bassersdorf

Gemeinderat Amtsdauer 2014 /18 hat sich konstituiert Gemeindepräsidium / Ressort Präsidiales 1. Vizepräsidium 2. Vizepräsidium Ressort Bau + Werke Ressort Bildung Ressort Finanzen + Liegenschaften Ressort Gesellschaft + Kultur Ressort Soziales Ressort Sicherheit

Doris Meier-Kobler Bruno Muff Richard Dunkel Christian Pfaller Hans Stutz Christoph Füllemann Richard Dunkel Bruno Muff Michael Fenaroli

Die detaillierten Kontaktdaten sind auf www.bassersdorf.ch ersichtlich. Gemeinderat Bassersdorf

Neues auf dem Büchermarkt

Nicht nur für Leseratten Am Dienstag, 20. Mai um 20 Uhr stellt die Winterthurer Buchhändlerin Daniela Binder in der Bibliothek literarische Frühjahrsneuheiten vor. Viel Neues gibt es dabei auch dieses Jahr wieder zu entdecken.

Daniela Binder präsentiert Frühjahrsneuheiten. (zvg)

Der «Bücherfrühling» präsentiert sich auch dieses Jahr wieder farbig. Die Büchertische in den Buchhandlungen sind voll mit Neuheiten und verlocken zum Innehalten, Schmökern und Kaufen. Auch die Bassersdorfer Bibliothek erweitert ihr Angebot laufend und stellt ihren Kundinnen und Kunden aktuelle Literatur in

verschiedenen Sparten zur Ausleihe zur Verfügung. Daniela Binder hat einmal mehr aus dem grossen Angebot der Neuheiten eine bunt gemischte Auswahl getroffen und wird die Bücher am 20. Mai vorstellen. Nach der Veranstaltung besteht an einem Apéro die Möglichkeit, in den Büchern zu schmökern und nach Lust und Laune auch gleich das eine oder andere Exemplar auszuleihen. Eine Anmeldung an bibliothek@bassersdorf.ch (Eintritt zehn Franken) ist erwünscht. Bibliothek Bassersdorf


Bassersdorf

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Velounterstand beim Bahnhof Bassersdorf

Räumung der Fahrradunterstände Um den Zweiradfahrern wieder genügend Veloparkraum zu bieten werden die alten, und schon lange Zeit deponierten Zweiräder per Ende Mai 2014 aussortiert und per 1. Dezember 2014 definitiv der Verschrottung zugeführt. Erfreulich viele Nutzer des Eisenbahnnetzes fahren mit ihrem Zweirad, in der Regel dem Fahrrad, zum Bahnhof Bassersdorf. Bei einer Kontrolle stellte die Polizei Bassersdorf fest, dass so manches defekte, demolierte und fahruntüchtige Fahrrad in einem der Unterstände seine letzte Ruhe gefunden hat. An Bahnhöfen sind freie Veloparkräume bald ebenso selten wie Parkplätze in der City. Zu diesem Zweck werden alle betroffenen Zweiräder am Bassersdorfer Bahnhof speziell markiert. Deren rechtmässige Besitzer haben die Möglichkeit, ihre Zweiräder bis zum 31. Mai 2014 aus den Fahrradunter-

tion

Gratula

Wir gratulieren zum 97. Geburtstag am 30. Mai Margarete Frei-Schiesser Hubstrasse 40 Velounterstand am Bahnhof Bassersdorf. (zvg)

ständen zu entfernen. In der ersten Juniwoche werden alle markierten Zweiräder weggeräumt. Die Besitzer der markierten Fahrräder haben die Möglichkeit, ihr Eigen-

zum 90. Geburtstag

tum bis zum 30. November 2014 nach telefonischer Voranmeldung bei der Polizei Bassersdorf abzuholen. Danach werden diese entsorgt. Polizei Bassersdorf

Flughafen Zürich: Flieger stehen auf Kibag-Beton

am 11. Mai Maria Gut-Brunner Dietlikonerstrasse 5 zum 85. Geburtstag am 8. Mai Burglinde Teichert-Spring Branziring 9 am 14. Mai Ruth Schwarz-Hofer Pflegezentrum Bächli zum 80. Geburtstag am 6. Mai Edwin Bereuter-von Ballmoos Sennpüntstrasse 4 am 15. Mai Irene Meyer-von Bergen Bahnhofstrasse 4 am 21. Mai René Hägi-Minder Äussere Auenstrasse 2

Der Frühling ist da in voller Pracht und mit ihm beginnt auf dem Flughafen die Bausaison. Kibag AG liefert auch in diesem Jahr noch bis November hochwertigen Spezialbeton für die Standplätze Echo Nord und die Vorfeldsanierung. Damit der Flugbetrieb während der Einbauetappen nicht eingeschränkt wird und die Sicherheit aller Beteiligten stets gewährleistet ist, muss in bestimmten

Bauzonen nachts, während der flugfreien Stunden, gearbeitet werden. Während dieser kurzen Zeitfenster werden grosse Mengen von Spezialbeton für Betonflächen, auf denen auch die schweren Flugzeuge manövriert und abgestellt werden können, mit so genannten Einbaufertigern (Bild) eingebracht. Während solcher Etappen produzieren jeweils drei Betonwerke rund um den Flughafen den benö-

tigten Beton; ein Teil der Lieferungen kommt aus dem Betonwerk Bassersdorf. Die hierfür erforderlichen und in Abhängigkeit von Wetter und Baufortschritt geführten Nachttransporte haben für die Anwohner zeitweilige Lärmbelästigungen zur Folge. Leider lassen sich diese nicht vermeiden; die Betroffenen werden um Verständnis gebeten. Kibag Management AG

am 30. Mai Eugen Altorfer-Walker Poststrasse 17 am 30. Mai Anna Altorfer-Walker Poststrasse 17 am 30. Mai Irma Sommer-Wettstein Tüfiweg 4


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Aus Behörde und Verwaltung

Exkursion Überwerfung Hürlistein

Bauliche und ökologische Herausforderungen Die Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz der Gemeinde Bassersdorf lädt die Bevölkerung zu einer Exkursion zur neuen Überwerfungsbaute Hürlistein ein. Das imposante Bauwerk der SBB kann aus der Nähe bestaunt werden. Zudem wird dargelegt, was eine ökologische Baubegleitung eines solchen Grossprojektes beinhaltet.

Termin: Donnerstag, 5. Juni 2014 von 19 bis 21 Uhr.

Der Gesamtprojektleiter der SBB, Marc Weber-Lenkel, wird in einer Plan Treffpunkt Exkursion. (zvg) kurzen Einführung die Baute aus technischer Sicht erläutern und da- schen Aspekte in der Projektierung bei auch aufzeigen, welche ökologi- und Ausführung zu beachten waren

und welche Lösungen am Hürlistein gewählt wurden. Anschliessend werden an drei Posten die Themen Waldrodung, Boden- und Gewässerschutz, Fördermassnahmen für Reptilien und Neophytenproblematik an Bahndämmen vertieft erläutert.

Umwelt- und Naturschutzexperten als Referenten Als Umwelt- und Naturschutzexperten werden Karin Glaser von den SBB, Eliane Tresch vom Ingenieurbüro CSD und René Gilgen vom Büro FÖN (Fachgemeinschaft Ökologie Umwelt Natur) durch den Abend führen.

Hürlistein-Luftaufnahme. (Bild: SBB)

Treffpunkt: 19 Uhr bei der Vereinshütte des Hundesports Effretikon und Umgebung Dürrholz (direkt bei der Überwerfung Hürlistein). Parkplätze sind vor Ort nur limitiert vorhanden, es wird gebeten, möglichst mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs zu sein. Um 18.30 Uhr besteht ein Shuttlebusbetrieb von der Bushaltestelle Bassersdorf, Baltenswil (Bus Nr. 765), bis zum Hürlistein (inklusive Rücktransport zu geeigneten Zeiten).

Teilnahme kostenlos Im Anschluss an die Exkursion offeriert die Gemeinde Bassersdorf einen Apéro. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt, empfohlen sind angepasste Kleidung und gutes Schuhwerk. Für weitere Informationen: Beatrice Tschirky unter Telefon 079 763 80 44 oder b.tschirky@gmx. ch. Wir freuen uns auf einen erlebnisreichen Abend. Fachkommission Land­ wirtschaft + Naturschutz, Gemeinde Bassersdorf

Tipps von Jugendlichen: Beliebte Bibliotheksbücher Jugendliche aus der ersten Sekundarschule haben sich spannende Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen und geben auch diesen Monat einige Buchtipps.

schichte. Das Buch ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich kann es jedem empfehlen, der die Spannung beim Lesen ertragen kann. Alina Bamert

Lügenengel (Ulrike Bliefert)

Der Code: Countdown 365 (Gabrielle Lord)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Was mich inspiriert hat zum Lesen, war die Spannung. Das Buch war für mich zu kurz. Ich hätte gerne noch gewusst, ob Sonja den Unfall überlebt hat und wie Leonie und Nicky mit der turbulenten Geschichte umgegangen sind. Das Thema ist spannend und die Personen passen perfekt zur Ge-

Ich finde das Buch sehr spannend. Es gibt eigentlich nichts Negatives. Das Einzige ist, dass man zwölf Bücher lesen muss, damit die Geschichte vollständig ist. Das Buch ist vom Anfang bis zum Schluss nie langweilig. Ich finde es schade, dass es keinen Film darüber gibt. Ich würde lieber

den Film schauen. Es ist toll, dass es in Echtzeit ist und ich würde es jedem weiterempfehlen. Dennis Müller

Das Todesriff (Robert Klement) Ich finde toll, dass es ein Happyend gibt. Das Buch ist sehr spannend, da es Abschnitte gibt, in denen es sehr brenzlig wird. Ich finde es gut, dass die Geschichte aus der Sicht der verschiedenen Personen erzählt wird. Die Spannung steigt von Seite zu Seite. Lustig finde ich, dass sich auf einem alten Schiff die neu-

esten Instrumente befinden, die für die Sache gebraucht werden. Cyrill Ritter


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Aus Behörde und Verwaltung

Eine Gemeindeverwaltung – verschiedenste Berufe

Lehrstellenplanung und Schülerzuteilungen Im Rahmen unserer Vorstellung der verschiedenen Aufgabenbereiche der Verwaltung erhalten Sie diesen Monat einen Einblick in die Schulverwaltung.

entscheid jeweils mit grosser Spannung. Leider kommt es immer wieder vor, dass aus organisatorischen und pädagogischen Gründen nicht alle Wünsche der Eltern berücksichtigt werden können. Parallel dazu werden verschiedene kleinere Dinge wie Schularztbesuche oder Blockzeitenbetreuung organisiert, Schwimmund Ferienpläne erstellt und natürlich auch Anliegen und Anfragen beantwortet.

Nach den Sommerferien beginnt für alle Schülerinnen und Schüler entweder ein neues Schuljahr oder gar ein neuer Lebensabschnitt. Damit jedes Kind seinen Stundenplan erhält und weiss, wann, welche Lehrerin oder Lehrer es erwartet, wurden in der Schulverwaltung verschiedenste Vorbereitungen getroffen. Wie viele Lehrpersonen werden auf Ende Schuljahr kündigen? Welche Klassengrössen sind zu erwarten? Wie viele Übertritte in die nächste Schulstufe gibt es und wie werden diese Kinder auf die neuen Klassen verteilt? Können gleich viele Klassen geführt werden, müssen Klassen geschlossen oder neue gebildet werden? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen die Schulverwaltung jedes Jahr wieder.

Einsatzplanung Die Schulleitungen treffen die Entscheidungen; für alles Administrative kommt dann die Schulverwaltung zum Zug. Sie kümmert sich um alles, von der Anstellung bis zum Austritt sämtlicher Lehrpersonen, Therapeutinnen und anderen Mitarbeitenden im Schulbetrieb. Besonders herausfordernd ist jeweils die

Kreis geschlossen

Schalter der Schulverwaltung. (zvg)

Einsatzplanung, mit welcher die vom Kanton zugeteilten Pensen nach den Vorgaben der Schulleitung verteilt werden. Bei rund 150 an der Schule tätigen Personen gleicht dies einem Balanceakt.

macht. Auch hier ist die Schulverwaltung für die administrative Vor- und Nachbereitung des Prozesses verantwortlich. Die betroffenen Eltern und die Kinder erwarten den Zuteilungs-

Nach Schuljahresbeginn, jeweils per Mitte September, ist die Schule aufgefordert, dem Kanton die aktuellen Schülerzahlen für die Bildungsstatistik einzureichen. Diese Zahlen dienen dem Volksschulamt als Grundlage für die Pensenberechnung für das darauffolgende Schuljahr. Damit schliesst sich der Kreis und ein neues Schuljahr kann in Angriff genommen werden. Schulverwaltung Abteilung Bildung + Familie

Vor- und Nachbereitung

Zuständigkeit

Ein anderer Prozess läuft auf der Ebene der Schülerinnen und Schüler. Anfangs Jahr werden alle Familien, deren Kind im Sommer in den Kindergarten eingeschult wird, aufgefordert, ihr Kind offiziell für den Schuleintritt anzumelden. Für diese Kinder sowie für alle anderen Stufenübertritte werden neue Klassen gebildet und die Einteilungen in den Kindergarten oder ins Schulhaus ge-

Die Schulverwaltung gehört zur Abteilung Bildung + Familie und ist zuständig für: • • • • •

Schülerbelange Personaladministration aller Mitarbeitenden der Schule Beratung und Unterstützung der Schulpflege Umsetzen der Beschlüsse der Schulpflege Unterstützung der Schulleitenden in administrativen und juristischen Belangen • Finanzen der Schule

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Gemeindeversammlung zur Revision der Entschädigungsverordnung

Weniger Geld gesprochen als vorgeschlagen Die Behördenmitglieder von Bassersdorf erhalten für ihre Arbeit mehr Geld. Doch nicht soviel wie gewünscht, aber auch nicht so wenig, wie die Rechnungsprüfungskommission (RPK) in ihren Änderungsanträgen gefordert hatte. Ein klassischer Kompromiss. von Reto Hoffmann Wenn es um die Verteilung von Geldern geht, dann wollen die Bassersdorfer Stimmberechtigten offenbar mitreden. So erstaunte es nicht, dass der Saal des Franziskuszentrums an der letzten Gemeindeversammlung beinahe aus allen Nähten platzte. 192 Personen, so viele wie lange nicht mehr, waren erschienen, um über das einzige Geschäft, die Revision der Entschädigungsverordnung zu befinden.

Keine Raubritter Das Geschäft hatte im Vorfeld bereits einiges zu Reden gegeben. Denn die Rechnungsprüfungskommission (RPK) hatte die geplante Anpassung nach oben, so wie sie der Gemeinderat ausgearbeitet hatte, als überrissen kritisiert. Dies vor dem Hinter-

grund der angespannten finanziellen Situation der Gemeinde. Sie forderte deshalb in ihren Änderungsanträgen eine Reduktion der geplanten Erhöhung um 50 Prozent. Entsprechend nervös wirkte deshalb Schulvorsteher Hans Stutz (FDP), der das Geschäft der Versammlung «verkaufen» musste, welches er zusammen mit Bauvorsteher Christian Pfaller (SVP) in einer separaten Arbeitsgruppe erarbeitet hatte. Diese Anpassung der Entschädigung diene unter anderem der Absicht, die Behördenämter attraktiver zu machen, meinte Stutz. Entschädigt werde ausserdem die Verantwortung, welche die Gemeinderäte in der Gemeinde zu tragen gewillt seien, begründete der Schulpräsident den Vorstoss weiter. «Wir stehen da, wenn in der Gemeinde etwas passiert und wir halten dafür den Kopf hin. Es ist deshalb unfair, uns als Raubritter und Selbstbediener zu sehen», argumentierte er.

Gegen Sonderstellung des Schulpräsidenten Stefan Eckhardt, Präsident der RPK, rief den Stimmberechtigten noch-

mals die Situation der Gemeindefinanzen in Erinnerung und erwähnte die grossen Projekte, wie beispielsweise den Schulhausneubau, die Sanierung der bestehenden Schulanlagen oder der Ausbau und die Sanierung der bxa, welche auf die Gemeinde zukommen würden. Ausserdem kritisierte er die geplante rückwirkende Einsetzung der neuen Regelung per 1. Januar 2014, was so im Budget für das laufende Jahr nicht eingeplant sei. Auch Dieter Scheuermeier, Präsident der SVP, bemängelte in der anschliessenden Diskussion die – seiner Meinung nach exorbitante – Erhöhung. «Und dies drei Tage vor den Erneuerungswahlen», meinte er. Ihm missfiel ausserdem die Sonderstellung des Schulpräsidenten, welcher eine höhere Entschädigung als die übrigen Exekutiv-Mitglieder erhalten sollte. «Er baut ja das neue Schulhaus nicht alleine», stichelte er. Hansueli Stohler, der frühere SP CoPräsident, forderte zusammen mit anderen Votanten, das Geschäft zur Überarbeitung an den Gemeinderat zurückzuweisen. Gerade dies wollte jedoch Christoph Füllemann (partei-

unabhängig, in seiner Funktion als RPK-Aktuar) verhindern. «Es ist wichtig, dass wir heute eine Entscheidung treffen. Sonst geht der ‹Basar› im Gemeinderat weiter», meinte Füllemann. Ähnlich stufte es auch der ehemalige Gemeinderat Andreas Künzli (FDP) ein; er präsentierte mehrere konstruktive Änderungsanträge, welche im späteren Abstimmungsmarathon bei der Mehrheit der Anwesenden Zustimmung fanden.

Akzeptierter Kompromiss Neu wird die Gemeindepräsidentin pro Jahr mit 53 000 (statt die vorgeschlagenen 64 000) Franken und die übrigen Gemeinderäte mit 43 000 (statt 46 000) Franken entschädigt. Die Sonderstellung des Schulpräsidenten hingegen bleibt erhalten; seine Tätigkeit wird neu mit jährlich 48 000 (statt 58 000) entschädigt. Für einen entsprechenden Kompromiss sprachen sich die Stimmberechtigten auch bei der Besoldung von Sozialbehörde und RPK aus. Sämtliche höheren Entschädigungen werden ausserdem nicht rückwirkend, sondern per 1. Januar 2015 erstmals ausgerichtet. ◾

Bassersdorf und Kloten «duellieren» sich

Sportlich aktiv: «schweiz.bewegt»

Muttertagskonzert

Das «Coop Gemeindeduell schweiz. bewegt» ist ein nationales Programm für mehr Bewegung und gesunde Ernährung in den Gemeinden. Vom 2. bis 10. Mai organisieren Gemeinden schweizweit bereits zum zehnten Mal Sport- und Bewegungsanlässe für die Bevölkerung. Das Ziel ist, möglichst viele Bewegungsminuten zu sammeln. Anfang Mai tritt in der Ausführung 2014 nun Bassersdorf gegen Kloten an. Um das Duell gewinnen zu können ist die Bevölkerung aufgerufen, sich rege an den Bewegungsangeboten zu beteiligen.

Der Musikverein Bassersdorf und die Chorgemeinschaft der Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen bieten Ehepaaren und Familien das passende Vormittagsprogramm auch für den diesjährigen Muttertag. Im Kreise der Familie erleben alle Mütter einen festlichen Höhepunkt an ihrem Ehrentag. Das Konzert findet am Sonntag, 11. Mai um 10.30 Uhr hinter der Bibliothek statt. Das Patronat übernimmt die Gemeinde Bassersdorf, die auch den anschliessenden Apéro offeriert. Der Anlass wird nur bei gutem Wetter durchgeführt; bei zweifelhafter Witterung gibt Telefon 1600 am Sonntagmorgen Auskunft. (e)

Auftakt bildet in Bassersdorf der «bxa-walk-and-run» am Samstag 3. Mai; erstmals findet ein 21 Kilometer langer Halbmarathon entlang der Gemeindegrenze statt. Wie die

Bezeichnung des Anlasses aussagt, kann die Strecke gehend oder rennend absolviert werden. Im Angebot sind auch kürzere Distanzen über 2,8, 5,3 oder 9,8 Kilometer. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Interessierten wird angeboten: In der bxa eine Startnummer fassen und loslegen. Während der ganzen Woche bieten verschiedene Vereine attraktive Angebote an wechselnden Standorten an. Besonders zu erwähnen sind beispielsweise die Turnverein-Bewegungslandschaften für Kinder am Sonntag (4. Mai) im «Geeren», ein Fussball-Plauschturnier des FC Bassersdorf am Mittwoch (7. Mai) in der Acherwis, eine Musik- und Marschprobe des Musikvereins am

Donnerstag (8. Mai) sowie am Freitag (9. Mai) ein Foto-Postenlauf der Männerriege. Als Abschluss am Samstag (10. Mai) sind alle aufgefordert, am «Marsch nach Kloten» teilzunehmen und damit für das Endresultat wertvolle Bewegungsminuten zu sammeln. In der Klotener Rüebisbachhalle findet der AbschlussEvent statt; hier wird Bassersdorf empfangen und der Duellgewinner verkündet. Die Verlierergemeinde muss einen Unihockey- oder Fussballmatch inklusive Apéro für die Gemeinderäte organisieren. Die bxa organisiert diese sportliche Duellwoche im Auftrag der Gemeinde Bassersdorf. Weitere Informationen – sowie zu gegebener Zeit dann der aktuelle Duellstand – sind auf www. schweizbewegt.ch nachzulesen. (e)


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Überraschender Ausgang der Gemeindewahlen

Finanzvorsteher als überzählig ausgeschieden Überraschung am Wahlsonntag Ende März in Bassersdorf. Zwar konnten bereits im ersten Wahlgang alle Mitglieder der Behörden gewählt werden. Doch es kam auch zur Abwahl von Bisherigen. von Reto Hoffmann Damit hatte wohl niemand gerechnet: Bei der Neubesetzung des Gemeinderates schafften die beiden Neuen Christoph Füllemann (parteiunabhängig, von der CVP portiert) sowie Michael Fenaroli (FDP) auf Anhieb der Sprung in die Exekutive. Sie verdrängten damit den bisherigen Finanzvorsteher Mario Peverelli (SVP), der mit 829 Stimmen (bei einem Absoluten Mehr von 594 Stimmen) als Überzähliger ausschied.

Die Enttäuschung stand Peverelli am Wahlapéro der Ortsparteien im Restaurant Löwen ins Gesicht geschrieben. Er habe zwar immer gedacht, dass es knapp werden könnte, meinte er selbstkritisch. Dass es nun zur Tatsache wurde, überraschte ihn dann doch. Über die Gründe zu spekulieren sei trotzdem schwierig, meinte er. Natürlich sei er als Finanzvorsteher besonders exponiert gewesen. «Ich habe das Gefühl, dass meine Abwahl eher gegen meine Partei, die SVP, denn gegen meine Person gerichtet war», analysierte Peverelli den Wahlausgang. Er gehe deshalb nicht im Groll, sondern blicke auf zwölf interessante Jahre Behördentätigkeit zurück.

Glanzresultate Freude herrschte dagegen bei Christoph Füllemann (parteilos, neu), wel-

cher mit 945 Stimmen im ersten Wahlgang einen Sitz im Gemeinderat erringen konnte. «Dass ich auf dem sechsten Platz gewählt wurde, ist natürlich toll. Ich habe für mich persönlich eher um Platz sieben gekämpft», meinte er lachend. Michael Fenaroli (FDP), der zweite Neuzugang, erreichte 940 Stimmen. Mit einem Glanzresultat für eine zweite Amtsperiode als Gemeindepräsidentin wiedergewählt wurde Doris Meier (parteiunabhängig). Sie erreichte mit 1195 Stimmen das höchste Resultat, gefolgt von Bruno Muff (parteiunabhängig) mit 1071 Stimmen. Ebenfalls zufrieden sein dürfen Hans Stutz (FDP) mit 1053 Stimmen und Richard Dunkel (FDP) mit 1015 Stimmen. Etwas abgeschlagen, doch immer noch komfortabel über dem absoluten Mehr landete der zweite SVP Mann, Christian Pfaller, mit 979 Stimmen. Die Stimmbe-

teiligung war mit nur 22 Prozent nicht eben hoch.

Zweite SVP-Kandidatin wurde abgewählt In der Schulpflege kam es − wie beim Gemeinderat − ebenfalls zu einer Abwahl. Die bisherige Katja Mullis (SVP) musste dem neu antretenden Walter Bleuler Platz machen, der mit 894 Stimmen erfolgreich ins Schulgremium gewählt wurde. Das absolute Mehr für die Schulpflege zwar erreicht, aber ebenfalls als überzählig ausgeschieden, ist der einzige Kandidat der Sozialdemokraten, Ömer Dursun, mit 747 Stimmen. In der Sozialbehörde erreichte Andrea Bösch (FDP; Tochter der zurücktretenden Gemeinderätin Ruth Bösch) als Neue mit 1053 Stimmen das beste Resultat. ◾

«Wahlhymne-Pflicht» wurde humorvoll eingelöst Am ersten Wahlsonntag ihr «Wahl»-Versprechen eingehalten hat das Fasnachtskomitee (Fakoba). Im Garten des Restaurants Löwen präsentierte eine Vertre-

tung der Bassersdorfer Guggenmusik Kookaburra am Wahlapéro der Ortsparteien vor den frisch gewählten Behördenmitgliedern (im Bild) ihre speziell arrangierte

Wahlhymne in Form der Melodie «Muppets Show». Damit erfüllten die Fasnächtler um Obernarr Rolf Zemp auch den dritten Auftrag, welchen ihm der Ende Februar am-

tierende Gemeinderat anlässlich der Schlüsselübergabe zur Narrenfreiheit am diesjährigen «Schmutzige Dunschtig» zur Einlösung «aufgebrummt» hatte. (rh)

Mit verschiedenen Instrumenten wurden die Behördenmitglieder aufgefordert, in die Wahlhymne mit einzustimmen. (rh)


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Konzertreihe abgeschlossen

Bauprojekt genehmigt

Klangerlebnisse aus der Schweiz Eine weitere Reihe des Konzertzirkels Bassersdorf wurde Anfang April in der reformierten Kirche abgeschlossen. Mit Max Lässer und dem «kleinen» Überlandorchester ist dem Organisator, mit Unterstützung der Kulturkommission, ein Musikabend der Extraklasse gelungen. von Sandra Lanz Im gut besetzten Gotteshaus warteten die Zuhörer mit Vorfreude auf den musikalischen Leckerbissen des Schweizer Ausnahmegitarristen Max Lässer mit seinem «kleinen» Überlandorchester. Der Auftritt in Quartett-Formation mit Markus Flückiger am Schwyzer-Örgeli, Töbi Tobler am Hackbrett, Patrick Sommer am Bass und Lässer – an der Gitarre oder am speziell-klingenden Lap Steel – ent-

führte die Zuhörenden in unerwartete Klangsphären.

Verbunden mit Weltmusik Ungeahnte Schweizer Alpen-Töne erfüllten das Kirchenschiff. Mit einer unerwartet abwechslungsreichen Virtuosität der volkstümlichen Musik überraschte das Quartett die Zuhörerschaft. Max Lässer liess neue Elemente in bereits bestehende alte Melodien einfliessen. Das Orchester verstand es, dem Auditorium die Vielfalt der Schweizer Landschaft instrumental näher zu bringen. Eine Schweizer Reise ganz besonderer Art: Die Polka aus dem Appenzell, das betörende Schlaflied von Markus Flückiger. Selbst «orientalische» Klänge aus dem engen Muotathal, Urchiges vom Gletscher-Anni aus Grindelwald oder bekanntere Walzertöne in Moll aus Ober-

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iberg liess Lässer einfliessen. Jede Darbietung entpuppte sich als ergreifendes Hörerlebnis; ob der «Schiitbock» aus dem Oberaargau oder die Polka aus dem Bernbiet. Die Neukomposition «Honigschlecken», welche die Zuhörer in einen Sog von Tönen und deren Echo hineinzog, war ein mitreissendes Live-Erlebnis. Erstaunlich, mit welcher Vielfalt die Instrumente eingesetzt und mit welcher Perfektion sie gespielt wurden. Das Zusammenspiel der Formation, der Augenkontakt der Musiker untereinander und das Verschmelzen mit ihren Instrumenten verströmte eine einzigartige Harmonie im Raum. Keine Frage: Das Quartett eröffnete dem Publikum eine neue Welt der Alpenmusik. Fliegende Klöppel auf der Hackbrett-Klaviatur, orientalische, jazzige und urtümliche Tonfolgen boten ein abwechslungsreiches Hörerlebnis. ◾

Die Kirchenpflege der Römisch-Katholischen Kirche Kloten Bassersdorf Nürensdorf kann aufatmen. Ihre Gemeinde hat an der ausserordentlichen Versammlung vom 14. April dem Kredit von 6,9 Millionen Franken für das Bauvorhaben der Pfarrei St. Franziskus Bassersdorf-Nürensdorf zugestimmt. In Rekordbeteiligung mit 314 anwesenden Mitgliedern wurde der Entscheid mit 258 Ja- zu 41 Nein-Stimmen, bei 15 Enthaltungen, gefällt. Ein danach von Kurt Meile erneut eingebrachter Antrag auf Urnenabstimmung (so wie im Vorfeld bereits gefordert), scheiterte abermals deutlich mit 256 Nein- zu 35 Ja-Stimmen bei 23 Enthaltungen. Für die Durchführung einer Urnenabstimmung wäre eine Drittels-Mehrheit nötig gewesen.

Parkplätze bleiben Damit steht der Sanierung der Kirche und der Erweiterung des Kirchgemeindezentrums St. Franziskus in Bassersdorf nichts mehr im Wege. Die katholische Kirchenpflege hatte den Baukredit in einem internen Beschluss vom 25. Februar bereits einstimmig gutgeheissen und auch die Rechnungsprüfungskommission hatte Genehmigung beantragt. Das Bauvorhaben umfasst die Sanierung der Kirche und einen Erweiterungsbau mit Pfarreisekretariat, Schul- und Jugendräumen sowie zwei Kleinwohnungen. Die Anzahl Parkplätze bleibt erhalten; sie werden aber umplatziert. Der Entscheid war seinerzeit für das Projekt «Hand in Hand» der Vécsey Schmidt Architekten aus Basel gefallen, das Vorhaben kann nun umgesetzt werden.

Notwendigkeit

Das Quartett in seinem musikalischen Element (v. l.): Max Lässer, Patrick Sommer, Markus Flückiger und Töbi Tobler. (sl)

Frauenapéro: «Thailand einmal anders» Am Freitagabend, 9. Mai, findet im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses ab 19 Uhr der Vortrag «Thailand – einmal anders: Gottes Wirken in Laat Yao» statt. Seit mehr als zehn Jahren lebt und arbeitet Eva Schneider in Zentralthailand.

Gemeinsam mit einheimischen Christen begleitet und betreut sie Alte und Junge – mit besonderer Vorliebe Kinder – welche weit verstreut in kleinen Dörfern wohnen. Das Leben dort draussen läuft in einem anderen Takt als in der

Schweiz; Stress gibt es kaum. Eva Schneider wird aus ihrem Thai-Alltag und über Gottes Wirken unter diesen oft einfachen Menschen erzählen und den Zuhörenden von der asiatischen Kultur zu sehen und zu schmecken geben. (e)

Zu Beginn der Versammlung wies Stephan Kaufmann, Architekt und Projektleiter, noch einmal auf die Notwendigkeit der Sanierung, beziehungsweise Erweiterung des Franziskuszentrums hin. Die Kirche und das veraltete Zentrum befänden sich in einem desolaten Zustand, eine Sanierung sei unumgänglich. Gutsverwalter Willy Roth seinerseits bekräftigte den gesunden Finanzhaushalt der katholischen Kirchgemeinde. Man sei sich wohl bewusst, dass 6.9 Millionen Franken viel Geld bedeute, doch werde hier in ein Projekt der Zukunft investiert. Reto Hoffmann


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Händlernomaden in Nepal

Über den Himalaya bis an die tibetische Grenze Ende März hat die reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf zum Frauenapéro eingeladen; dieses Mal auch mit Männern. Die Zürcher Ethnologin Hanna Rauber erzählte von ihrer Feldforschung im Jahre 1977 über einen Nomadenstamm in Nepal. Die Referentin begleitete diese ein Jahr lang.

Welt. «Die hygienischen Verhältnisse waren prekär und kaum Wasser vorhanden. Nicht selten starben daher leider auch Neugeborene und Kinder», gab Rauber ihrem Bedauern Ausdruck.

Sesshafte Nomaden

von Yvonne Müller

Ethnologin Hanna Rauber erzählte eindrücklich über die Nomaden. (ym)

Die Zürcher Ethnologin Hanna Rauber begleitete 1977 in Nepal die Händlernomaden des Humli-Khyampa-Stammes auf ihrer Reise. Sie zogen von der indischen Grenze über den Himalaya bis an die tibetische Grenze. In ihrer Feldforschung dokumentierte Rauber das Alltagsleben und gewährte Interessierten Ende März einen spannenden Einblick. Zusammen mit ihrem Übersetzer war Hanna Rauber ein Jahr lang unterwegs gewesen. «Hätte ich gewusst, was mich erwartet, dann hätte ich diese Expedition vermutlich nicht gemacht», verriet die Referentin den rund 30 Zuhörenden. Der geschilderte Tauschhandel bestand ausschliesslich aus tibetischem und indischem Salz gegen Reis der nepalesischen Hügelbauern. Die Anzahl der gehäuften Säcke in ihren Lagern gaben Aufschluss über den Reichtum dieser Menschen. Dabei trugen die Humli-Khyampa ihre Besitztümer alle mit sich.

keine Lasten tragen», erzählte die Referentin weiter.

Sitten und Bräuche Durch ihr Leben mit den Nomaden erhielt Rauber auch einen tiefen Einblick in die Stammesrituale. Die Humli-Khyampas verheiraten sich mit Cousins oder Cousinen, die nicht

dem direkten Stamm angehören. Bereits mit drei Jahren werden die Mädchen einem Bräutigam versprochen und im Alter von 13 bis 16 Jahren verheiratet. Solange sie noch keine eigenen Kinder haben, dürfen die Jugendlichen hin und wieder zu ihren Familien zurückkehren. Ihre Kinder bringen die Jungverheirateten ohne grosse Hilfe selbst zur

Medaille im Curling

Der dritte «Basi-Fisch»

In Baden beteiligten sich Ende März die Cherry Rocker (Wallisellen) an der diesjährigen Curling-Schweizermeisterschaft, um die Silbermedaille zu verteidigen. Mit im Team dieser jüngsten Curler-Kategorie, vorne im Bild: Thomas Freitag, Gian-Mattia Sani (Bassersdorf, 2. v.l.), Elena Fischer und Marion Wüest; dahinter stehend Coach Jules Albrecht und Isabelle Wüest. Gespielt wurde über vier Ends; für die Rangliste der zehn teilnehmenden Clubs zählten der Sieg, das Ende und die geschriebenen Steine. Aufgrund der ausgeglichenen

Die Anmeldung zum dritten «BasiFisch» läuft bis am 13. Mai unter www.basi-fisch.ch. Als besonderen Anreiz gewinnt diejenige Schulklasse mit den meisten Schwimmern einen Extrabonus von 200 Franken in die Klassenkasse. Das 50-Meter-Schwimmbecken im «Hasenbühl» ist an diesem Nachmittag von 13 bis zirka 17 Uhr für die Durchführung dieses Anlasses reserviert. Alle anderen Wasserbecken sind jedoch für die übrigen Benützer normal zugänglich. (e)

Dicke Hornhaut «Die Humli-Khyampa sind ohne Schuhe über 4000 Meter hohe Pässe marschiert. Ihre Füsse hatten bis zu zwei Zentimeter dicke Hornhaut», erinnerte sich Rauber. Als Transportmittel für das Salz hatten sie Ziegen und Schafe dabei. Die Frauen trugen die Küchenutensilien auf ihren Schultern mit; ein Gewicht von 20 bis 30 Kilogramm. Zwei bis drei «Schaftage» waren sie unterwegs. Das ist in etwa die Strecke von Bassersdorf nach Winterthur. Eine Herde durfte nie mehr als tausend Tiere gross sein. «Mehr Tiere bringen Unglück, glauben die Nomaden. Wichtig für den Stamm ist eine gesunde Herde. Deshalb gab es ein Ritual für die Leitziege; dieses geweihte Tier muss

2010 kehrte Hanna Rauber ein zweites Mal zu einer Folgeforschung nach Nepal zurück. Mit spannenden Filmsequenzen untermalte sie die Veränderungen zu ihrem ersten Aufenthalt vor etwas mehr als drei Jahrzehnten. Die Humli-Khyampa nennen sich heute Bhote-Khampa und sind inzwischen sesshaft geworden. Auch hat die Geldwirtschaft den Tauschhandel abgelöst. Das Interesse der Besucher war gross; Hanna Rauber beantwortete am Ende ihres Vortrages noch viele Fragen. ◾

Besetzung auf allen Positionen gewann das jugendliche Curler-Team – und mit ihnen der zehnjährige Bassersdorfer – die ersten drei Spiele gegen Wetzikon, Zug und Baden jeweils souverän. Im Spitzenspiel um die Goldmedaille gegen Limmattal fiel die Entscheidung in den letzten zwei Ends von insgesamt sechs: Wallisellen führte noch mit 5:3, als plötzlich «der Faden riss» und gar nichts mehr zusammenpasste. Beim Einlaufen zur Siegerehrung für die Silbermedaille, strahlten die Cherry Rocker aber bereits wieder. (e)

Am Mittwochnachmittag, 11. Juni (mit Verschiebedatum 18. Juni), findet einmal mehr der «Basi-Fisch» im Freibad Hasenbühl statt. An diesem Schwimmwettkampf sind alle Bassersdorfer Schulkinder startberechtigt und können je nach Alter in den Kategorien 25 Meter, 50 Meter oder Vierer-Stafette um die Wette schwimmen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen «Finisher»-Preis und ausserdem gibt es Medaillen zu gewinnen. Die je fünf tagesschnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer kämpfen zudem in einem Finaldurchgang um den Titel «Dä schnällschti Basi-Fisch 2014».


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Dorf-Blitz 04/2014

Brütten

19

Aus Behörde und Verwaltung Jahresrechnung 2013

schaft ausgetreten. Der Gemeinderat hat auf Antrag der Jagdgesellschaft Der Gemeinderat hat die Jahresrech- der Neuaufnahme von Ladina Esslinnung 2013 der Politischen Gemeinde ger aus Kölliken, welche ihre zweijähBrütten geprüft. Die Laufende Rech- rige Jungjägerausbildung im Revier nung schliesst bei Fr. 9 728 921.33 Brütten absolviert hat, als Pächterin Aufwand und Fr. 9 917 971.26 Ertrag im Jagdrevier Brütten zugestimmt. mit einem Überschuss von Fr. 189 049.93 ab. Im Voranschlag Gemeindepersonal 2013 war ein Aufwandüberschuss von Fr. 192 100.00 vorgesehen. Die Jahres- Der Gemeinderat hat Claudia Oswald rechnung weist somit ein um als Nachfolgerin von Monja RatschilFr. 381 149.93 besseres Ergebnis aus. ler ernannt. Sie wird ihre Stelle per Die Investitionsrechnung im Verwal- 1. Mai 2014 antreten und von der heutungsvermögen zeigt bei Ausgaben von tigen Gemeindeschreiberin, welche Fr. 1 196 184.19 und Einnahmen von Mutterfreuden entgegensieht, einge60 800 Franken Nettoinvestitionen von arbeitet. Der Gemeinderat wie auch Fr. 1 135 384.19. Die Investitionsrech- das gesamte Team der Gemeindevernung im Finanzvermögen zeigt bei kei- waltung und des Gemeindebetriebes nen Ausgaben und Einnahmen eine freuen sich auf die neue Mitarbeiterin Nettoveränderung. Die Bilanz weist und wünschen Monja Ratschiller nur Aktiven und Passiven von je das Beste für die Zukunft. Fr. 14 805 789.75 aus. Das Eigenkapital von bisher Fr. 9 984 876.22 vermehrt Erneuerungswahlen 2014 sich um den Ertragsüberschuss von Fr. 189 049.93 auf neu Fr. 10 173 926.15. Erika Schäpper Trüb wurde am 30. Der Gemeindeversammlung vom März 2014 mit 219 Stimmen in den 12. Juni 2014 wird die Abnahme der Gemeinderat sowie mit 196 Stimmen Jahresrechnung beantragt. in die Sozial- und Gesundheitsbehörde gewählt. Der Gemeinderat hat Jagdrevier Brütten Erika Schäpper Trüb aufgrund ihres Gesuches von der Wahl in die Sozial- Jagdpächter Jürg Hofmann ist aus be- und Gesundheitsbehörde befreit, da ruflichen Gründen aus der Jagdgesell- sie sich für die Mitarbeit im Gemein-

Abschied Elsa Flückiger-Berger Alterszentrum Bruggwiesen 8307 Effretikon ist am 31. März 2014 verstorben.

derat entschieden hat. Aufgrund ihrer Wahlablehnung sind für die Sozial- und Gesundheitsbehörde noch zwei Sitze nicht besetzt. Der 2. Wahlgang für diese beiden Vakanzen findet am 18. Mai 2014 statt.

Fensterersatz Brüelgasse 8 Die Holzfenster der Liegenschaft Brüelgasse 8 sind alt und nicht mehr dicht. Da sie zum Teil morsch sind, ist eine Reparatur nicht mehr möglich. Für den Ersatz hat sich der Gemeinderat für Kunststofffenster entschieden. Der Kredit von 26 000 Franken wurde freigegeben. Mit den Arbeiten wurde die Firma Ego Kiefer AG (Wallisellen) beauftragt.

Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 Die Weisungsunterlagen und die Traktandenliste für die Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 können auf der Homepage der Gemeinde Brütten (www. bruetten.ch) eingesehen werden. Das Weisungsbüchlein wird Ende Mai in sämtliche Haushaltungen verteilt.

Geburten 12. Februar 2014 Nisha Acharya

Tochter von Padmaja und Satish Acharya Brühlstrasse 34

24. Februar 2014 Nina Kurz

Tochter von Corina und Stefan Kurz Zelglistrasse 8

on

ti Gratula

Wir gratulieren um 98. Geburtstag am 7. Mai Catharina Fischer Heimstätte Rämismühle Mühlestrasse 8 8487 Rämismühle zum 95. Geburtstag am 1. Mai Johannes Baltensperger Gernstrasse 7 zum 90. Geburtstag am 9. Mai Engelina de Wit-Stuvé Alterszentrum im Geeren Kirchhügelstrasse 5 8472 Seuzach zum 80. Geburtstag am 5. Mai Anne Marie Hunziker-Stillhard Wegacher 1 •••••••••••• zur diamantenen Hochzeit

10. März 2014 Jari Baltensperger

Sohn von Cornelia und Markus Baltensperger, Säntisstrasse 74 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

am 13. Mai Maria und Ernst Ball-Hotz Moos 4


Brütten

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Dorf-Blitz 04/2014

Aus Behörde und Verwaltung

Mitsingen im Geeren Im Alterszentrum im Geeren (AZiG) Seuzach findet unter der Leitung von Ruth Gygax, Annamarie Hütte und Beat Kühne jeden Dienstag von 14.30 bis 15.30 Uhr das Geeren-Singen statt. Wir singen nun bereits im zweiten Jahr und haben in der Agenda des AZiG einen festen Platz erobert. Dies wiederum ist nur möglich, weil Heimleitung und Pflegepersonal die dazu

Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet

notwendige Logistik jeden Dienstag unser Repertoire. Die Lieder werden bravourös bereitstellen. mit Klavier oder Gitarre begleitet. Nach der Singstunde besteht GeleUnsere Singstunde beginnen wir genheit zur Begegnung in der AZiGmeistens mit «Ein heller Morgen Cafeteria. ohne Sorgen» und freuen uns, indem wir damaliges aber auch zeitgenössi- Haben wir auch Ihr Interesse gesches Liedgut singen. Lieder aus weckt? Eine Anmeldung ist nicht notunserer Jugendzeit, die wir von frü- wendig: Einfach vorbeischauen und her her kennen, sind sehr beliebt. Ab Chorluft schnuppern. Herzlich willund zu erweitert eine neue Melodie kommen. Ihre Chorleiterinnen

Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat: Messort: 8311 Brütten, Tüfistrasse, Höhe Kandelaber Nr. 70 Fahrtrichtung: Zentrum Brütten Datum und Zeit der Messung: 6. März 2014, von 9.53 bis 11.48 Uhr Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 63 km/h Gemessene Fahrzeuge: 99 Anzahl Übertretungen: 2 Sicherheitssekretariat Brütten

Jeden Dienstag findet im AZiG (Seuzach) das offene Geeren-Singen statt. (zvg)

Menschen im Einsatz für unsere Dorfbewohner

Ruth Hegner Ruth Hegner, wohnte bis zu ihrem Wegzug 1998 in Winterberg; seit 32 Jahren hat sie sich der Ertüchtigung des Körpers von Leuten der älteren Generation verschrieben. Nie war sie eine Turnerin, sondern kam durch ihre Leidenschaft – dem Jazztanz und seinem geschmeidigen Fluss der Bewegungsabläufe – auf ihre «spezielle Form der Körperarbeit». Nach ihrer Ausbildung bei Pro Senectute im Bereich Sport und mehreren Weiterbildungen, unterrichtete sie Seniorinnen und Senioren in Winterberg, Lindau, Grafstal, Tagelswangen, Wildberg, Turbenthal und Brütten. Auch in Altersheimen übte sie mit Kursteilnehmern das Körperbewusstsein. Der 64-Jährigen ist sehr wichtig,

den eigenen Körper spüren zu lernen, bewusst Bewegungen auszuführen und Herz und Körper in Balance zu halten.

turnt wurde. Das Programm stellte sie stets selbst zusammen und in der zweiten Hälfte der Stunde wurden spielerisch mit Ball oder «Steinsäcklein» Bewegungsabläufe Mit der gemeinsam praktizierten bewusst vertieft, Atemtechniken Ruth Hegner. (sl) Fitness entstehen Freundschaften geübt und im Alter wichtige Funkund eine spezielle Gruppendyna- tionen wie die Balance trainiert. Weiter organisierte Hegner etliche mik. Ruth Hegner begleitete in Reisen mit interessierten Seniorinmanchen Dörfern bereits drei Ge- Mit strahlenden Augen erinnert nen und Senioren; 1995 sogar nach nerationen von Familien durch sich Ruth Hegner an ihr persönli- Colmar. Zudem engagierte sie sich Turnstunden und stellt einen Wan- ches Highlight, dem selbst insze- mit Rat und Tat auch beim Altersdel fest. Im Gegensatz zu heute er- nierten Theaterstück «Die vier Jah- forum Brütten. Seit vier Jahren nun schienen viele Seniorinnen zu An- reszeiten», welches im Herbst 1991 ist sie Mitglied der Kirchenpflege fangszeiten noch in Rock und in Brütten zur Aufführung kam. an ihrem Wohnort Turbenthal und Schuhen im Turnsaal. Mit 32 Jahengagiert sich dort ebenfalls in der ren hat sie mit Unterrichten begonSeniorenarbeit. Nun musste sie nen und erinnert sich an die Anihre Aktivitäten ausserhalb kürzen fänge in Brütten, wo noch im Saal und hat das Brüttener Seniorenturdes Restaurants Sonnenhof genen ihrer Nachfolgerin übergeben.

Der Gemeinderat bedankt sich für diese uneigennützige Mitarbeit.

Sandra Lanz


Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Ajuga Brütten hält Rückschau

Bericht über das erste Quartal Die Ajuga startete mit Vollgas in das einen Outdoor-Grillevent, an wel- zu spielen. Weiter wurde ein «Putzneue Jahr: Zuerst organisierte die Be- chem sie mit den Kindern in den Samstag» veranstaltet, an dem das triebsgruppe des Jugis im Januar Wald ging, um Würste zu braten und Jugi auf Hochglanz gebracht und fit für den Frühling gemacht wurde. Das «Gourmetpläuschli-Festessen» war ebenfalls ein Highlight und wurde sehr gut besucht. Die Kinder gaben sich grosse Mühe beim Kochen der verschiedenen Gänge und durften diese dann stolz präsentieren und servieren.

Ski- und Snowboardausflug Lenzerheide. (zvg)

Sommerkurse 2014

Sommerkurse Sommerkurse Starte musikalisch in2014 die 2014 Ferien und

Im Januar fand mit der Betriebsgruppe ein Ski- und Snowboardausflug in die Lenzerheide statt. Schon vor Sonnenaufgang trafen sich die Ajuga-Mitarbeitenden mit den Jugendlichen und brachen in das schöne Graubünden auf. An einem wunderbar sonnigen Tag konnten sie den Schnee und die Gemeinschaft total geniessen. Mit

Schnee ging es anschliessend gleich weiter, da die Ajuga auch dieses Jahr den alljährlichen Lagerbesuch des Schulhauses Chapf durchführte: Neben dem Sackrutschen gab es eine Schneeballschlacht, welche zwischen zwei Schneeburgen stattfand. Diese galt es zuerst einmal zu bauen. Die Kinder hatten viel Spass und zeigten dabei enorme Ausdauer. Zusätzlich zu all den Anlässen hat die Betriebsgruppe an den Samstagen kleinere Events organisiert, an welchen die Kinder Freude hatten. So fanden beispielsweise ein Gameabend, ein Outdoorevent und ein Filmabend statt. Nun freut sich das Team der Ajuga auf die bevorstehenden Monate, in welchen bereits schon wieder einiges geplant ist. Mirjam Ebertshäuser, Ajuga

Abschied von Schulleiterin Sya Tiziani

besuch einen Sommerkurs vom Starte musikalisch in2014 die Ferien und Starte Sommerkurse 14. bismusikalisch 17. Juli 2014in die Ferien und besuch einen Sommerkurs vom besuch einen Sommerkurs vom Täglichmusikalisch 09.00-13.00 Uhr im Starte in2014 die Ferien und Sommerkurse 14. bis 17. Juli 2014 Schulhaus Feld, Löwenstr. 3-7, 14. bis 17. Juli 2014 besuch einen Sommerkurs Täglich 09.00-13.00 imvom und Starte musikalisch in Uhr die Ferien 8400 Winterthur: 14. bis 17. JuliLöwenstr. 2014 Sommerkurse 2014 Uhr Täglich 09.00-13.00 im Schulhaus Feld, besuch einen Sommerkurs 3-7, vom • Pop-/Rock-Chor Täglich 09.00-13.00 Uhr im 8400 Winterthur: Schulhaus Feld, Löwenstr. 3-7, in die und •Starte Gitarrenbegleitung zumFerien Singen 14. bismusikalisch 17. Juli 2014 Schulhaus Feld, Löwenstr. 3-7, •Täglich Pop-/Rock-Chor einen Sommerkurs vom •besuch Klarinette spielen im Ensemble 8400 Winterthur: 09.00-13.00 Uhr im Winterthur: •8400 Gitarrenbegleitung zum Singen 14. bis 17. JuliLöwenstr. 2014 •Sommerkurse Die Oboe entdecken Schulhaus Feld, 3-7, 2014 Pop-/Rock-Chor •••Täglich Pop-/Rock-Chor Klarinette spielen im Ensemble 09.00-13.00 Uhr im • Bandkurs für BeginnerInnen 8400 Winterthur: Gitarrenbegleitung zum Singen •••Starte Gitarrenbegleitung zum Singen musikalisch in die Ferien und Die Oboe entdecken Feld, Löwenstr. 3-7, Pop-/Rock-Band Workshop ••Schulhaus Pop-/Rock-Chor (Kursort: einen Turbenthal) •••besuch Klarinette spielen im Ensemble Sommerkurs vom Klarinette spielen im Ensemble Bandkurs für BeginnerInnen Winterthur: •8400 Gitarrenbegleitung zum Singen Blaswerk bis 17.entdecken Juli 2014 Die Oboe •Pop-/Rock-Band Pop-/Rock-Chor •••••14. Workshop Die Oboe entdecken (mit Gartenschläuchen, Hörnern, Posaunen, Tuben) Klarinette spielen im Ensemble (Kursort: 09.00-13.00 Turbenthal) Uhr •Täglich für BeginnerInnen •Bandkurs Gitarrenbegleitung zumim Singen Gruppentänze u. BeginnerInnen Kleinperkussion ••••Schulhaus Die Oboe entdecken Bandkurs für Feld, Löwenstr. 3-7, •••Blaswerk Pop-/Rock-Band Workshop Klarinette spielen im Ensemble Musik-Improvisationstheater (mit Gartenschläuchen, Hörnern, Posaunen, Tuben) ••8400 Bandkurs für BeginnerInnen (Kursort: Turbenthal) Pop-/Rock-Band Workshop Winterthur: (Mini-Musical) • Die Oboe entdecken •• Gruppentänze u.Workshop Kleinperkussion Blaswerk Pop-/Rock-Band (Kursort: Turbenthal) Pop-/Rock-Chor • (mit Perkussionskurs (auf Wunsch mit Cajon-Bau) Bandkurs für BeginnerInnen Gartenschläuchen, Hörnern, Posaunen, Tuben) (Kursort: Turbenthal) •••Musik-Improvisationstheater Blaswerk Gitarrenbegleitung zum Singen • Cajon-Bau • Pop-/Rock-Band (Mini-Musical) • Gruppentänze u.Workshop Kleinperkussion Blaswerk (mitGartenschläuchen, Gartenschläuchen, Posaunen, (Kursort: Turbenthal) •Perkussionskurs Klarinette spielen im Hörnern, Ensemble coolen Schlusspunkt setzen die Tuben) (mit Hörnern, Posaunen, Tuben) ••Den (auf Wunsch mit Cajon-Bau) Musik-Improvisationstheater Blaswerk Gruppentänze u. Kleinperkussion •Gruppentänze Die Oboe entdecken ••••Abschluss-Konzerte u. Kleinperkussion am Donnerstag (Mini-Musical) Cajon-Bau (mit Gartenschläuchen, Hörnern, Posaunen, Tuben) Bandkurs für BeginnerInnen 18.00 •••um Wunsch mit Cajon-Bau) Musik-Improvisationstheater Musik-Improvisationstheater Den coolenUhr. Schlusspunkt setzen die •Perkussionskurs Gruppentänze u.(auf Kleinperkussion (Mini-Musical) •Cajon-Bau Pop-/Rock-Band Workshop (Mini-Musical) Info-Flyer und Anmeldung? •Abschluss-Konzerte am Donnerstag • Musik-Improvisationstheater (Kursort: Turbenthal) •www.jugendmusikschule.ch, Perkussionskurs (auf Wunsch mit Cajon-Bau) (Mini-Musical) Den coolenUhr. 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März fand bei Info-Flyer und Anmeldung? 18.00 Uhr. um 18.00 Uhr. unser Angebot, Sommerkurse 2014 oder 052 213 44 – bis bald! •Info-Flyer Cajon-Bau und 24 Anmeldung? frühlingshaftem Wetter die Verabwww.jugendmusikschule.ch, oder info@jugendmusikschule.ch Info-Flyer und Anmeldung? Den coolen Schlusspunkt setzen die www.jugendmusikschule.ch, unser Angebot, Sommerkurse 2014 schiedung von unserer Schulleiterin oder 052 213 24 44am – bis bald! Abschluss-Konzerte Donnerstag www.jugendmusikschule.ch, unserinfo@jugendmusikschule.ch Angebot, Sommerkurse 2014 oder Sya Tiziani statt. Schon während der um Uhr. oder18.00 info@jugendmusikschule.ch unser Angebot, 2014 oder 052 213 24 44Sommerkurse – bis bald! ganzen Woche nahm sie von den einInfo-Flyer und 24 Anmeldung? oder 052 213 44 – bis bald! oder info@jugendmusikschule.ch www.jugendmusikschule.ch, zelnen Lerngruppen Abschied. Jedes oder 052 213Sommerkurse 24 44 – bis bald! Kind überreichte Sya Tiziani (rechts unser Angebot, 2014 oder info@jugendmusikschule.ch im Bild mit Blumen) symbolisch oder 052 213 24 44 – bis bald!

einen selber bemalten Stein. Den Hö-

hepunkt erreichte der Donnerstag mit verschiedenen Darbietungen der Schülerinnen und Schüler, sowie den Ansprachen von Schulpflegepräsidentin Simone Büchi (l.) und Gemeindepräsident Martin Graf. Beim Schlussapéro konnten sowohl Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Behördenmitlieder

noch einmal mit Sya Tiziani anstossen und sich bei ihr für alles Geleistete bedanken. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei Sya Tiziani für ihren Einsatz an unserer Schule bedanken und wünschen ihr alles Gute.

Schulpflege Brütten


Brütten

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Vereine

Brütten

tv

Dorf-Blitz 04/2014

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

brütten

jugendsportriege

KINDERTURNEN 2014 /15

Notfälle bei Kleinkindern

Falls auch du gerne turnst, Spass hast, lachst und Neues ausprobieren möchtest, zusammen mit anderen Kindern, dann ist das Kinderturnen genau das Richtige für dich! Nach den Sommerferien startet unser neues Turnerjahr:

Erste Hilfe-Kurs für Kleinkinder im Schulhaus Chapf

Beginn Für Wann Dauer Ort Kosten

Dienstag, 19. August 2014 alle Kindergärtler (4- bis 7-jährig) dienstags, von 15.45 bis 17.50 Uhr 60 Minuten Schulhaus Chapf, untere Turnhalle Fr. 100.- / Jahr

Kinder sind aktiv; dabei passieren auch Unfälle. Wenn Sie bei einer Erkrankung oder einer Verletzung eines Kindes richtig handeln, sind Tränen meistens bald trocken.

Anmeldung:

Daniela Kappeler Telefon 078 825 14 24 oder 052 335 12 87 E-mail daniela.kappeler@gmail.com

• Beurteilung des Kindes • Unfallprävention • Wundbehandlung

Samstag, 10. Mai von 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr

Im Kurs lernen Sie das richtige Verhalten, wie Sie schnell und richtig helfen können, wenn ein Kleinkind verunfallt oder erkrankt. Dieses Wissen gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.

Es müssen alle Kinder neu angemeldet werden; bei vielen Anmeldungen werden wir zwei Gruppen einteilen. Wir freuen uns auf dich 

Anmeldungen und Auskünfte sind ab sofort bei Markus Preindl, Harossenstr. 42, Telefon 078 629 51 40 oder im Internet unter www.samariter-bruetten.ch oder regsam-w-u.ch (Rubrik Brütten/Kurse) erhältlich. Bitte sofort anmelden: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Daniela Kappeler + Nicole Dürsteler, Jugendsportriege TV Brütten

Samariterverein Brütten

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2014.

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Altersforum Brütten

Unser Motto lautet: «Z'Basel an mym Rhii…». Eine Schleusenfahrt ist die Königsfahrt von Basel nach Rheinfelden. Kommen Sie mit und lassen Sie die Stadt Basel und die Baselbieterlandschaft an sich vorbeiziehen. Reservieren Sie sich für den Ausflug der Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Brütten.

Donnerstag, 12. Juni 2014 ganztags. Die entsprechende Einladung mit allen Details geht anfangs Mai an die Haushaltungen aller Brüttener-Senioren. Im Namen des Altersforums: Lotti Mettler und Anette Wälti

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Brütten

Dorf-Blitz 04/2014

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Aus Behörde und Verwaltung Wir vermieten

Wohnung im Gemeindehaus Im 1. Obergeschoss des Gemeindehauses an der Brüelgasse 5 wird per 1. Juli 2014 eine schöne und grosszügige

2,5-Zimmer-Wohnung frei. Die Wohnung verfügt über Parkett- und Plattenböden, eine zeitgemässe Küche, eine Nasszelle (Bad) und einen Balkon Richtung Süden. Zur Wohnung gehören ebenfalls ein Keller- sowie ein Estrichabteil. Die Waschküche im Untergeschoss wird von zwei Mietern genutzt. Ein Tiefgaragenplatz im Alpenblick 17 kann dazu gemietet werden. Der Mietzins beträgt Fr. 1500.– inklusive NK-Pauschale. Besichtigungstermine bitte per E-Mail (liegenschaften@bruetten.ch) anfragen.

Liegenschaftenverwaltung Brütten

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebes während der kommenden Feiertage sowie am Teambildungstag sind wie folgt: Tag der Arbeit 2014 Donnerstag, 1. Mai

ganzer Tag geschlossen

Teambildungstag 2014 Freitag, 9. Mai

ganzer Tag geschlossen

Auffahrt 2014 Mittwoch, 28. Mai Donnerstag, 29. Mai Freitag, 30. Mai

ab 11.30 Uhr geschlossen ganzer Tag geschlossen ganzer Tag geschlossen

Pfingsten 2014 Montag, 9. Juni

ganzer Tag geschlossen

Pikettdienst Bestattungsamt / Wasserversorgung: Bei einem Todesfall während den Feiertagen ist das Bestattungsamt jeweils zwischen 9 und 11 Uhr unter Telefon 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist in Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb Brütten

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Brütten

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Exekutive im ersten Wahlgang bereits vollzählig

Präsidium ging unbestritten an Ruedi Bosshart Die Brüttener Behördensitze sind verteilt: Der bisherige Vizepräsident Ruedi Bosshart (FDP) übernimmt den Vorsitz der Exekutive, Erika Schäpper Trüb (PGV) schafft die Wahl im ersten Anlauf und nach einem Unterbruch von vier Jahren hat die SVP mit Peter Ball – ebenfalls neu – wieder einen Parteivertreter im Gemeinderat. von Susanne Reichling

Gemeindepräsidenten Martin Graf hatte sein bisheriger Vize die Kandidatur für den Vorsitz der Exekutive bekanntgegeben. Unbestritten und erwartungsgemäss hat der Brüttener FDP-Politiker Ruedi Bosshart die Wahl mit 309 Stimmen (absolutes Mehr: 229) nun auch für sich entscheiden können. Das beste Resultat im Gemeinderatskarussell (absolutes Mehr: 204) erreichte Fritz Stähli (unabhängig, bisher) mit 413 Stimmen, gefolgt von Peter Ball (SVP, neu) mit 401 Stimmen, André Imhof (FDP, bisher) mit 395, Beat Lanz (unabhängig, bisher) mit 321 Stimmen und Erika Schäpper (PGV, neu) mit 219 Stimmen. Die Sitzverteilung in der Brüttener Exekutive für die Legislatur 2014/18 ergibt somit je zweimal FDP und Parteilos sowie je einen Sitz für PGV und SVP.

In Brütten hat sich alles – ausser der noch verbleibenden Vakanz bis am 18. Mai von zwei Sitzen in der Sozial- und Gesundheitsbehörde – bereits im ersten Wahlgang erledigt. Der sechsköpfige Gemeinderat inklusive Präsidium wurde gewählt, Schmassmann überzählig die Ressorts sind verteilt und die Mitglieder zwischenzeitlich auch In der Schulpflege ist überzählig ausgeschieden: Cornelia Schmassmann bereits offiziell im Amt. (parteilos, bisher). Bestätigt sind PräGute Stimmbeteiligung sidentin Simone Büchi (PGV, bisher) sowie als Mitglieder Andrea Suter Die Stimmbeteiligung von 34, 61 Pro- (PGV, bisher) Markus Graf (PGV, neu), zent beim ersten Wahlgang am letzten Daniela Rüsch-Santi (FDP, neu). Die Sonntag im März darf als gut bezeich- RPK wird auch in der Amtsperiode net werden; andere Gemeinden im 2014/18 wieder präsidiert von Mike Kanton Zürich konnten teilweise nur Mayer (PGV, bisher); ihm zur Seite steknapp um 20 Prozent verzeichnen. hen Niklaus Blaser (FDP, bisher), Urs Nach dem Rücktritt des langjährigen Schöni (PGV, bisher), Martin Kuhn

(FDP, bisher), sowie Samuel Kessler (FDP, neu). Den Sprung in die Sozial- und Gesundheitsbehörde schafften Christian Frei-Rautmann (PGV, neu) und Chantal Graf (parteilos, neu) sowie Erika Schäpper Trüb. Schäpper (in die Exekutive gewählt) hat jedoch wegen Ämterüberhäufung auf diesen Einsitz verzichtet; somit verbleiben in dieser Behörde zwei Sitze vakant. Wieder vollzählig hingegen ist die Reformierte Kirchenpflege: Als Präsident bestätigt wurde der bisherige Präsident Martin Egli und Rosmarie Marcolin als Pflegemitglied. Als neue Mitglieder der Kirchenpflege nehmen Einsitz: Tanja Spahn, Hans-Peter Rentsch und Daniel Handschin. Die Wahlresultate sind unter www.bruetten.ch nachzulesen.

Gemeinsamer Wahlapéro Am Wahlsonntag hat der Politische Gemeindeverein PGV Brütten am frühen Abend – rund zwei Stunden nach Bekanntgabe der Resultate – die Bevölkerung zu einem Wahlapéro mit allen beteiligten Behördenmitgliedern und den Parteien eingeladen. PGV-Präsident Guido Schärli konnte im Gemeindesaal rund 80 Einwohnerinnen und Einwohner begrüssen. Im Namen der Parteien und der Gewerbegruppe GGB bedankte er sich für das Interesse und gratu-

Die drei «Neuen» im Brüttener Gemeinderat (v.r.): Unbestritten und wie erwartet wurde Ruedi Bosshart (FDP, Vizepräsident bisher) zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt; erstmals in der Exekutive mitwirken werden Erika Schäpper Trüb (PGV) und SVP-Mitglied Peter Ball. (sr)

lierte den Gewählten zu ihrem Erfolg. Der neue Gemeindepräsident Rudolf Bosshart dankte der Wählerschaft für den fairen Wahlkampf und das ihm entgegenbrachte Vertrauen. «Ich freue mich auf meine neue Rolle als Gemeindepräsident. Damit kann ich jetzt in die Fussstapfen meines Urgrossvaters Johann (er amtierte von 1880 bis 1904) und meines Grossvaters Emanuel (1930 bis 1937) treten», erklärte Bosshart nicht ohne Stolz. Er nehme diese neue Herausforderung gerne an. ◾

Zwei neue Kandidaten Nachdem am ersten Wahltermin Ende März lediglich die Hälfte der Mitglieder Sozial- und Gesundheitsbehörde gewählt wurde, stellen sich für den zweiten Wahlgang am Sonntag, 18. Mai nun – gemäss Mitteilung des Politischen Gemeindevereins PGV Brütten – zwei neue Kandidaten zur Verfügung. Dies mit dem Ziel, dass in der kommenden Legislaturperiode wieder eine komplett besetzte Behörde amtieren kann. Die neu kandidierenden Brüttener heissen Jürgen Link und Hubert Scherer. Link ist Vater von drei erwachsenen Kindern und arbeitet in der Spitalinformatik. Der 55-Jährige ist im Besitz eines Masters in «Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen» und möchte einen sinnvollen Beitrag zum funktionierenden Gemeindeleben und zur generationenübergreifenden Solidarität leisten. Scherer ist 57 Jahre alt; er lebt als geschiedener Vater von zwei erwachsenen Kindern in einer Partnerschaft. Als diplomierter Arbeitsagoge arbeitet er innerhalb der Stiftung Andante im Tageszentrum für Menschen mit einer Hirnverletzung. Neben seiner beruflichen Tätigkeit sucht er ein weiteres Engagement und stellt dieses unter den Leitsatz: «Die Stärke einer Gemeinschaft zeigt sich im Umgang mit den Schwachen.» (e)


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Brütten

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Eine kabarettistisch­literarische Lesung

Erfrischende Studie der Charakteren Die Darbietung der Kulturkommission Brütten, letztmals unter Leitung von Charly Hobi, setzte einen gelungenen Abschluss. Der bekannte Komiker Joachim Rittmeyer füllte Ende März den Gemeindesaal fast bis auf den letzten Platz. von Sandra Lanz Ein Tisch, ein Laptop, eine zierliche Ziehharmonika und mittendrin Joachim Rittmeyer. Ein schlankes Bühnenbild zwar, aber dennoch reich aufgetischte Szenen, Geschichten und Texte präsentierte der Künstler den Kulturgästen am letzten Freitagabend

Buchsächer: Stallrock Am Samstag 24. Mai findet auf dem Hof Buchsächer zum dritten Mal das Stallrock-Festival statt. Der Anlass bietet neun jungen Bands aus der Region die Möglichkeit, im Rahmen eines Contests vor Publikum und Jury aufzutreten. In der Jury sitzen drei bekannte Musiker und zwei Persönlichkeiten aus Brütten. Der Wettbewerb findet zwischen 14 und 16.30 Uhr auf zwei professionellen Bühnen statt und wird von Radio Top-Moderatorin Alina Dekker live präsentiert. Die Gewinner und die Zweitplatzierten erhalten ein Preisgeld, treten gleichentags im Abendprogramm auf und erhalten ein Engagement am Wattstock-Festival anfangs August am Katzensee. Am Brüttener Stallrock 2014 wird Festivalstimmung und gemütliche Atmosphäre auf dem Bauernhof mit Speis und Trank zu günstigen Preisen geboten; ab 17 Uhr stehen mehrere junge Bands auf der Bühne: Rozbub, eine «MundartJimmy Hendrix-Version» aus Luzern, Michael Wespi, der Barde aus Bassersdorf, «The Doodes, straight to the top» und «Run of the kill». Letztere sind die Contest-Gewinner des Festivals Brütten 2013. Der Eintritt ist frei; weitere Details zum Anlass sind unter www.stallrock.ch nachzulesen. (e)

Alltags und seine subtile Tuchfühlung mit den im Saal anwesenden Gästen, zeigten die feinen Realitäten unserer vielfältigen Gesellschaft auf. Viele Facetten kommen geröntgt, ausgeleuchtet und überspannt zur Darstellung. Das pointierte Reproduzieren von Dialekten, geistreich und witzig zugleich, führte zu keinen Schenkelklopfern, löste – durch den Reichtum an Details – da und dort aber amüsiertes Schmunzeln aus. Es liegt dem Kabarettisten, scheinbar Nebensächliches zu dokumentieren und den Zuschauer auch nachdenklich zu stimmen. Einige Kulturgäste waren bereits vorbereitet auf seine Art der Komik, andere wurden überrascht. Ein «Zwischenprogramm» Der 1951 in St. Gallen geborene, einst als Primarlehrer und im JourDas Zwischenprogramm «Frisch ab nalismus tätige Künstler, setzte Tisch» war eine Anhäufung von Sze- 1973 mit seinem ersten Solopronen und Episoden. Rittmeyers dar- gramm «Lachen und Pfützen» neue gestellte skurrile Charaktere des Akzente. Er trat in verschiedenen

im März. Es war kein eigentliches Soloprogramm, sondern ein Querschnitt aus Szenen, die ausserhalb der letzten Solostücke entstanden sind. Das spürte der Zuschauer auch, fehlte doch ab und an der rote Faden im Programm. Dennoch war der Abend reich an aussergewöhnlicher Alltagskomik und Poesie. Joachim Rittmeyer besitzt die Gabe zu beobachten und aus ganz alltäglichen Situationen eine Reihe von urkomischen Begebenheiten und Verhaltensweisen überspitzt in Komik zu verwandeln. Er ist ein Meister im Wiedergeben von Interpretationen verschiedenster Persönlichkeiten. Charaktere, die jedermann auf der Strasse oder in seinem Alltag antreffen kann.

Joachim Rittmeyer spielt seine Ballade «Auf hoher See». (sl)

Radio- und Fernsehsendungen auf und gestaltete im Schweizer Fernsehen die satirische Sendung «Übrigens». Der Kulturkommission Brütten ist mit dem «Zwischenprogramm» von Rittmeyer ein unterhaltsamer Abschiedsabend für das abtretende Kommissionsmitglied Charly Hobi gelungen. ◾

Gestecke, Blumentöpfe und Dekorationen

Mit einem Besuch an der Frühlingsausstellung bei Garte-Händsche an der Brüttener Säntisstrasse haben sich Ende März zahlreiche Pflanzenliebhaber aus nah und fern im Hinblick auf ein dekoratives Zuhause neue Ideen geholt und mit Zubehör für Haus und Garten eingedeckt. Ideenreich arrangierte Gestecke und

Gebinde sowie bepflanzte Töpfe in allen Grössen und Durchmessern konnten bewundert werden. Nebst einer grossen Auswahl an Frühlingsboten – Narzissen und Viola sowie bunte Primeln – waren auch Accessoires und Osterschmuck sowie Dekorationen für Fenster, Türen, Tische und Sideboards im Angebot. Auch

Gastaussteller zeigten ihre Kunstwerke; so präsentierten unter anderem Jaqueline Hansen (Lufingen) ihre Schmuckkreationen und Nicole Obrist (Schupfart) die selbst gemalten Bilder. Im «Gwächshuus-Beizli» wurden die Besucher von der Frauenriege und den Mitgliedern des GymTeams bewirtet. (re)


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60.00

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Aus Behörde und Verwaltung Doppelkindergarten

Strassen

Gemeinderat und Schulpflege beantragen der Gemeindeversammlung die Bewilligung eines Objektkredites von 2,22 Millionen Franken für die Erstellung eines Doppelkindergartengebäudes auf dem Schulareal Ebnet. Das Projekt ermöglicht die Konzentration der Kindergärten an den zwei Schulstandorten Ebnet und Sunnerain. Der Neubau erfolgt anstelle der Sanierung und Erweiterung der bestehenden Kindergartenabteilung im Ebnet, welche wegen des Kosten-/Nutzenverhältnisses nicht zu befriedigen vermochte. Das Projekt ging aus einem Wettbewerb unter eingeladenen Architekturbüros hervor. Die Anforderungen für einen zeitgemässen Kindergartenunterricht nach den heutigen Empfehlungen für Schulanlagen werden optimal erfüllt. Der bestehende Kindergarten Hauswiesen entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und wird inskünftig vollständig für die schulergänzende Kinderbetreuung genutzt werden. Die Vorlage wird an der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2014 behandelt.

Die Eigentalstrasse kann im ersten Teilstück zwischen Kreisel Kreuzstrasse und Einmündung Gerlisberg-/Dorfstrasse saniert werden. Die Arbeiten wurden gestützt auf die Nachtragsofferte der Firma Specogna Bau AG (Kloten) zum Preis von Fr. 53 925.70 vergeben. Sie gehen zu Lasten des früher bewilligten Objektkredits für die Belagssanierung der Eigentalstrasse; die Arbeiten werden bereits ausgeführt.

Bürgerrechtserteilungen

An der kommenden Gemeindeversammlung ist die Erstellung eines Doppelkindergartengebäudes auf dem Schulareal Ebnet traktandiert. (zvg)

Stille Wahl In Anwendung der Bestimmungen der Gemeindeordnung und des Gesetzes über die politischen Rechte, hat der Gemeinderat in Stiller Wahl die Baukommission, die Rechnungsprüfungskommission sowie die Schulpflege für die Amtsdauer 2014/18 als gewählt erklärt. Im Vorverfahren haben sich nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet, als Sitze zu vergeben sind.

die Malerarbeiten der Firma Maler Müller (Nürensdorf) vergeben. Für den Ersatz der Fenster im Erdgeschoss des alten Gemeindehauses hat der Gemeinderat einen Kredit von 36 000 Franken bewilligt und die Arbeiten der Firma EgoKiefer AG (Wallisellen) vergeben. Die Fenster im Obergeschoss wurden im Rahmen des Programms 2010 des Flughafens Zürich bereits erneuert.

Für bauliche Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation auf der Oberwilerstrasse hat der Gemeinderat einen Kredit von 190 000 Franken bewilligt. Die Massnahmen umfassen eine Kernfahrbahn mit Radstreifen, die Anpassung von Strasseneinmündungen und die Neugestaltung der Bushaltestellen mit sicherem Fussgängerübergang auf Höhe Grossäckerweg. Die Planung erfolgte gestützt auf die Feststellungen im Ergebnisbericht Schwachstellenanalyse Verkehrssicherheit sowie Verkehrskontrollen, welche permanent zu hohe gefahrene Geschwindigkeiten auf der Oberwilerstrasse nachweisen. Die Bauarbeiten werden demnächst in Angriff genommen. Die Tiefbauarbeiten wurden an die Leonhard Weiss Bau AG (Regensdorf) vergeben (siehe Bericht in dieser Ausgabe).

Für eine Grenzbereinigung werden zirka 60 Quadratmeter Land des Gestützt auf die vorliegenden BürgerWerkhofareals dem Nachbareigentürechtsgesuche und weil die Voraus- Die Besetzung der Fachstelle Sozia- mer Robert Demuth veräussert. Diesetzungen erfüllt sind, wurden ins les erfolgt nach den Bestimmungen ses Land wurde bereits vor 15 Jahren Bürgerrecht der Gemeinde Nürens- der Gemeindeordnung durch den Ge- dem betreffenden Eigentümer zur meinderat. Als externe Mitglieder der Nutzung überlassen. Der Verkaufs- Finanzen dorf aufgenommen: • Sauer Bärbel, von Deutschland, Fachstelle wurden aus einer grösse- preis wurde auf 550 Franken pro Für vier Handänderungen wurden ren Zahl von Bewerberinnen und Be- Quadratmeter festgesetzt. wohnhaft in Breite; Grundstückgewinnsteuern im Um• Steiger Stephanie, von Deutsch- werbern mit Brigitte Huber (Breite) fang von 112 676 Franken veranlagt. und Michael Harrer (Nürensdorf) je Personelles land, wohnhaft in Breite. Gemeinderat Nürensdorf eine weibliche und männliche Person angestellt. Das Arbeitsverhältnis ist Emire Rexha, Lernende im dritten befristet auf eine Amtszeit. Die Fach- Lehrjahr, wurde befristet als MitVorlesegeschichten stelle Soziales kann ihre Arbeit Ende arbeiterin der Gemeindeverwaltung Jeden ersten Mittwoch im Monat Mai, nach Konstituierung des neuen angestellt. Die Lehrabgängerin wird Vonrüti geb. Keller (ausser in den Schulferien) erzählt mit reduziertem Pensum berufsbeGemeinderates, aufnehmen. Anna Gertrud unser Bär Otto den Vorschulkindern gleitend eine Zusatzausbildung abAlte Winterthurerstrasse 49 Gemeindeliegenschaften von 15 bis 15.30 Uhr Geschichten. solvieren.

Fachstelle Soziales

Abschied

Nürensdorf am 24. März 2014

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf

Für den Ersatz der Fensterläden der Liegenschaft Schloss mussten die Arbeiten neu vergeben werden, weil der beauftragte Schreiner aus gesundheitlichen Gründen den Auftrag nicht ausführen konnte. Gestützt auf das Ergebnis der wiederholten Submission wurden die Schreinerarbeiten der Firma Weiss Küchen + Innenausbau AG (Nürensdorf) und

Für die altershalber zurücktretende Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek, Ursula Neidhart, hat der Gemeinderat Andrea Widmer (Nürensdorf) angestellt. Für die Stelle mit einem Pensum von 20 bis 30 Prozent hat sich eine grosse Anzahl Personen gemeldet. Andrea Widmer wird ihre Stelle per 1. Juni 2014 antreten.

Nächster Vorlesetag: 7. Mai 2014 Das Bibliotheks-Team und der Bär Otto freuen sich auf eine grosse Kinderschar. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.ch Bibliothek Nürensdorf


Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Bauliche Massnahmen auf der Oberwilerstrasse

Markante Verbesserungen zur Verkehrssicherheit Gestützt auf die Feststellungen im Ergebnisbericht der Schwachstellenanalyse Verkehrssicherheit der ewp AG (Effretikon) werden für die Oberwilerstrasse verschiedene bauliche Massnahmen für die Verbesserung der Sicherheit für Schüler, Fussgänger und Velofahrer realisiert. Der Gemeinderat hat am 25. März 2014 ein Ausführungskredit von 190 000 Franken bewilligt und gestützt auf die durchgeführte Submission im offenen Verfahren die Arbeiten vergeben. Das Projekt umfasst die Markierung eines Radstreifens auf der

ganzen Länge der Oberwilerstrasse. Die Fahrbahn ist nach der Markierung des Radweges 4,75 Meter breit und entspricht den Anforderungen an Sammelstrassen.

von 6 Metern. Die Markierungen (kein Einmündung in den Vortritt) werden auf den neuen Verlauf Radweg Niederrütelenweg (Detail 3): der Einmündung angepasst.

Einmündung und Fussgängerübergang Dorfstrasse / Grossäckerweg (Detail 2):

Bei der Einmündung Niederrütelenweg wird die Oberwilerstrasse mit baulichen Massnahmen verengt und neue Markierungen zur sicheren Einfahrt auf die Oberwilerstrasse angebracht. Zudem wird durch bauliche Massnahmen die Einfahrtsgeschwindigkeit vom Niederrütelenweg gedrosselt.

Die baulichen Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden an den folgenden drei Stellen Die Bushaltestelle wird hindernisfrei mit einem 2,5 Meter breiten Trottoir ausgeführt: und einer Mittelinsel beim FussgänEinmündung gerübergang neu erstellt und ist so Neuwiesstrasse (Detail 1): auch für Gelenkbusse benutzbar. Der Verengung der Einmündung in die Einmündungsbereich der Dorfstrasse Oberwilerstrasse auf die Strassenbreite wird neu gestaltet. Ressort Infrastruktur und Versorgung

Mehr als drei Millionen Velofahrer

Mit dem Velo sicher unterwegs Fortbewegungsmittel und Sportgerät, ökologisch und ökonomisch zugleich: Das Fahrrad. Über drei Millionen Schweizerinnen und Schweizer sind damit unterwegs und machen gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit. Immer mehr Leute nutzen auch ein E-Bike, um ans Ziel zu gelangen. Leider verletzen sich jährlich in der Schweiz über 800 Radfahrerinnen und Radfahrer schwer, rund 35 sterben an den Unfallfolgen. Befolgen Sie deshalb diese Tipps zu Ihrer Sicherheit: • Rüsten Sie Ihr Fahrrad gemäss den gesetzlichen Vorschriften aus; insbesondere die Sichtbarkeit in der Nacht, bei Dämmerung, Nebel und Regen ist sehr wichtig. • Tragen Sie einen gut sitzenden Velohelm, welcher der Norm EN 1078 entspricht. • Vergewissern Sie sich vor dem Abbiegen und Überqueren respektive bei Einmündungen, dass Sie von den Lenkenden anderer Fahrzeuge gesehen werden. Machen Sie immer einen Kontrollblick. Zusatztipps für E-Bikerinnen und E-Biker: • Wählen Sie ein E-Bike mit einer Tretunterstützung, die Ihrem Fahrkönnen entspricht. • Falls Sie Ihr herkömmliches Fahrrad zu einem E-Bike aufrüsten, bedenken Sie die erhöhten Belastungen. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten. • Seien Sie sich der längeren Anhaltwege bewusst, insbesondere, wenn Sie Kinder transportieren. • Andere Verkehrsteilnehmende unterschätzen die Geschwindigkeit von E-Bikes; fahren Sie deshalb defensiv. Mit eingeschaltetem Licht werden Sie zudem besser gesehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.bfu.ch oder auf www.lenken-statt-ablenken.ch. bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung Hodlerstrasse 5a, 3011 Bern, Telefon 031 390 22 22, info@bfu.ch / www.bfu.ch


Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Mit zunehmender Schwierigkeit gespickte Aufgaben bewältigen

Mathekänguru im Schulhaus Hatzenbühl Der Donnerstag, 20. März 2014, stand in über 200 Schulen der Schweiz und weltweit bei knapp 6 Millionen Schülerinnen und Schülern ganz im Zeichen des Mathekängurus. Unsere Sekundarschule war das erste Mal dabei.

Erfolgsmomente zu schaffen und ins geistige Schwitzen zu kommen.

«Mathe-Tempel»

Nach einer Stärkung in der ZehnuhrPause bezogen die Schülerinnen und Schüler über die Jahrgänge und Stufen Ziel dieses mehr als 20 Jahre alten, aus bunt gemischt ihre Plätze im «MatheAustralien stammenden Wettbewer- Tempel», der eingerichteten Turnhalle bes ist, mit vielfältigen Strategien ma- Hatzenbühl. Die Lernenden mussten thematische Probleme zu lösen, dabei für den Wettbewerb 30 in der SchwieFreude an der Mathematik zu wecken, rigkeit zunehmende Aufgaben bewäl-

tigen. Ein ganzes Schulhaus über eine Stunde lang in höchster Konzentration; das hat sogar die alten Kängurus (Lehrerinnen und Lehrer) tief beeindruckt.

Motivierend 75 Minuten und viele Skizzen, Notizen, Proportions-, Additions-, Gleichungs-, Winkelbetrachtungs-, Kombinatorik-, und Wahrscheinlichkeitsrechnungen später – um nur ein paar der gestellten Aufgabentypen zu nennen – schlossen

Amüsante Momente anlässlich der Teilnahme am Mathekänguruh.

alle Teilnehmenden den Mathe-Event im «Hatzi» erfolgreich ab. Neben den rein mathematischen Techniken konnten auch fächerübergreifendes und alltagsrelevantes Vorgehen angewandt werden: Die 50-50-Methode, der Weg des Ausschlusses oder ganz einfach des gesunden Menschenverstandes. So kann Mathematik also auch sein: Konkret, unkonventionell, natürlich, motivierend und individuell. Sobald die Resultate eingetroffen sind, wird der Wettbewerb prämiert. Dann werden wir im Schulhaus Hatzenbühl nicht mehr nur den schnellsten Skifahrer, die beste Leichtathletin oder das erfolgreichste OL-Team küren, sondern auch die besten «Kängurus der Mathematik». Wir freuen uns bereits wieder auf die Austragung 2015. Weitere Informationen und Fotos: http://www. schule-nuerensdorf.ch/275.html. Jon Andry Mosca Schulhaus Hatzenbühl

Die Nürensdorfer Sekundarschülerinnen und -schüler konzentrieren sich im «Mathe-Tempel» auf die gestellten Rechnungsaufgaben. (Bilder zvg)

Sommerkurse 2014 Starte musikalisch in die Ferien und besuch einen Sommerkurs vom

14. bis 17. Juli 2014 Täglich 9 bis 13 Uhr im Schulhaus Feld, Löwenstrasse 3-7, 8400 Winterthur: • Pop- / Rock-Chor • Gitarrenbegleitung zum Singen • Klarinette spielen im Ensemble • Die Oboe entdecken • Bandkurs für BeginnerInnen • Pop- / Rock-Band Workshop (Kursort: Turbenthal) • Blaswerk (mit Gartenschläuchen, Hörnern, Posaunen, Tuben) • Gruppentänze u. Kleinperkussion • Musik-Improvisationstheater (Mini-Musical) • Perkussionskurs (auf Wunsch mit Cajon-Bau) • Cajon-Bau Den coolen Schlusspunkt setzen die Abschluss-Konzerte am Donnerstag um 18 Uhr. Info-Flyer und Anmeldung? www.jugendmusikschule.ch, unser Angebot, Sommerkurse 2014 oder info@jugendmusikschule.ch oder 052 213 24 44 – bis bald!

Einweihung des neuen Doppelkindergartens Sunnerain Samstag 17. Mai 2014 von 10 bis 12 Uhr Bald werden die Bauarbeiten am neuen Doppelkindergarten Sunnerain abgeschlossen sein; nach den Frühlingsferien starten wir in den neuen Unterrichtsräumen ins Sommer-Quartal. Wir freuen uns riesig! Zur Einweihung und Besichtigung der Räumlichkeiten des neuen Doppelkindergartens und des Psychomotorikraums laden wir Sie ganz herzlich ein. Um 10 Uhr wird der Kindergarten, umrahmt durch Lieder der Kindergartenkinder und Schlüsselübergabe, eingeweiht. Ab 10.30 Uhr hat die Bevölkerung von Nürensdorf freien Zugang. Clown Muck unterhält die Kinderschar mit Kinderanimation und Ballonfiguren und grosse sowie kleine Gäste können sich am Apérobuffet verköstigen. Schule Nürensdorf / Baukommission Neubau Kindergarten Sunnerain

Öffnungszeiten über 1. Mai und Auffahrt Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie die Gemeindewerke bleiben an folgenden Daten den ganzen Tag geschlossen: Donnerstag, 1. Mai 2014 (Tag der Arbeit) Freitag, 2. Mai 2014 Donnerstag, 29. Mai 2014 (Auffahrt) Freitag, 30. Mai 2014 Am Mittwoch, 28. Mai 2014 (vor Auffahrt) sind die Büros der Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen. Für das Bestattungswesen (Todesfälle) und die Gemeindewerke besteht jeweils ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft. Gemeindeverwaltung Nürensdorf


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Der ideale Gemeindepräsident für Nürensdorf Nachgefragt bei Christoph Bösel Herr Bösel, stellen Sie sich doch kurz vor: • 47-jährig • in der Breite seit 15 Jahren ansässig • in langjähriger Partnerschaft lebend • Inhaber eines Malergeschäftes sowie einer Totalbau-Unternehmung mit 12 Mitarbeitern • 7 Jahre Bezirksschulpflege • 8 Jahre Gemeinderat 1. Kommen wir kurz auf die Wahlen zurück. Mit 823 Stimmen sind Sie als bester «Bisheriger» gewählt worden, haben als GemeindePräsident jedoch das absolute Mehr verpasst. Wähler sagen, dass die bisherigen Gemeinderäte wegen der unerfreulichen Situation «Eigentalstrasse» abgestraft worden seien. Können Sie dies – aus Ihrer Sicht – kurz erklären? Die gute Absicht des Gemeinderates, anstatt einen ewigen Flickteppich zu unterhalten, eine nachhaltige Sanierung vorzunehmen, wurde durch die massiven Einsprachen und aus anderen Gründen durchkreuzt. Auch wenn dies nicht mein Ressort war, trage ich sicherlich als Mitglied des Gemeinderates eine gewisse Mitveranwortung und gebe zu, dass auch ich das Thema «Eigental» unterschätzt habe. Ich selber bin seit jeher ein vehementer Befürworter einer Öffnung und habe diesbezüglich klare Vorstellungen der Problemlösung. 2. Wie sieht nun die Zukunft aus, nachdem Franz Brunner und Gerry Romanescu nicht mehr antreten, zwei Bisherige gar abgewählt worden sind und somit eine umfassende Neuorganisation mit Chargenwechsel innerhalb des Gemeinderates stattfinden wird? Ich sehe auch in dieser unerwarteten Situation Positives. Der grosse Chargenwechsel bei den Gemeinderessorts bringt es mit sich, dass neue Ideen umgesetzt werden können. Insbesondere wird auch der Dauerbrenner «Eigentalstrasse» in neue Hände kommen. 3. Sie sind 47-jährig und können das Präsidium noch mehrere Amtsperioden ausüben. Welche Vorteile bringt dies für die Einwohner? Kontinuität beim Präsidium bedeutet Qualität und ist somit eine Stütze bei wechselnden Gemeinderäten. Dank meiner Motivation und meinem Alter ist es mein Ziel, mehrere Jahre unseren Nürensdorfern als guter und verlässlicher Präsident zu dienen. 4. Sie selber sind Inhaber einer Maler- und Totalbau-Unternehmung. Haben Sie überhaupt genügend Zeit, das zeitintensive Amt als «Boss» einer Gemeinde auszuführen? Zeit muss man einplanen und sich nehmen – privat wie geschäftlich. In meinem Betrieb habe ich einen hervorragenden Geschäftsführer, der mich sehr entlastet. Ich bin mir der Arbeit und des Zeitaufwandes bewusst und werde mir genügend Zeit für dieses anspruchsvolle Amt nehmen. 5. Für viele Wähler ist Erfahrung für das anforderungsreiche Amt des Gemeindepräsidenten fast unerlässlich. Sie besitzen im Gegensatz zu Ihrem Mitbewerber bereits 8 Jahre Erfahrung in der Gemeinde-Exekutive. Was dürfen wir von Ihnen erwarten? 1. Vermehrte öffentliche Auftritte und Gespräche mit Einwohnern, Vereinen und Gewerbebetrieben

2. Bürgernahe Entscheide, dank acht Jahren Gemeinderats-Erfahrung 3. Verbesserte Kommunikation, z. B. via DorfBlitz, Informationsabende etc. 6. Wie sehen Sie die Zusammenarbeit im Gemeinderat? Weil wir von der FDP und SVP bereits den Wahlkampf mit fünf gewählten Kandidaten gemeinsam geführt haben, konnten wir uns bereits gut kennen lernen. Wir verstehen uns sehr gut und werden – davon bin ich überzeugt – als Team (und nicht als Einzelkämpfer) zum Wohle der Gemeinde «am gleichen Strick ziehen». Selbstverständlich werden auch der gewählte Schulpräsident sowie der parteilose Gemeinderat in meinem Team positiv aufgenommen. 7. Bald einmal wird Heinz Stauch als langjähriger Gemeindeschreiber in Pension gehen. Was bedeutet dies für die Gemeinde und den neuen Gemeindepräsidenten? Es steht tatsächlich eine grosse Wachtablösung bevor und viel Wissen geht verloren. Beide Posten sind sehr wichtig. Sollte ich als Präsident gewählt werden, bin ich überzeugt - dank meiner Exekutiverfahrung – mitzuhelfen, das Schiff mit einem jährlichen Budget von 35 Millionen wirkungsvoll zu steuern. 8. Welches sind Ihre vier wichtigsten Punkte, die sie konkret anpacken möchten, sofern Sie am 18. Mai als Gemeindepräsident gewählt werden? 1. Öffnung des Eigentals 2. Gleichbleibend gute Finanzlage der Gemeinde 3. Engagement für die Anliegen der Einwohner 4. Problematik der Pistenverlängerung 28 9. Nennen Sie uns zusammengefasst Argumente, warum der Stimmbürger, Sie, Herr Bösel, als neuen Gemeindepräsidenten wählen soll? 1. Meine Erfahrung im Gemeinderat 2. Mein Alter 3. Meine menschlichen Aspekte, wie Fairness und Ehrlichkeit 10. Und zum Schluss: Ich möchte einfach nur das Beste für unsere Gemeinde – einer Gemeinde, auf die wir stolz sein können und in welcher man gerne lebt und wohnt. Kurzum: Ein attraktiver und ansprechender Wohn- und Arbeitsort für Jung und Alt. Dafür und für vieles mehr würde ich mich mit bestem Wissen und Gewissen einsetzen und kämpfen – aber keine Versprechen abgeben, die ich nicht einhalten kann. Ich bin motiviert, engagiert und würde mich über eine Wahl zum Gemeindepräsidenten ausserordentlich freuen. Ihr Vertrauen würde durch mein Tun und Wirken belohnt. Ich danke herzlich für jede Stimme.


Nürensdorf

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Neue Persönlichkeiten in die Exekutive gewählt

Warten auf den neuen Gemeindepräsidenten Nach dem ersten Wahlgang befindet sich Nürensdorf in einer speziellen Situation: Keiner der beiden Kandidaten für das Präsidium konnte einen Erfolg verbuchen. Der fast vollständig erneuerte Gemeinderat wartet nun auf den neuen «Chef» der Behörde, der am 18. Mai gewählt wird. von Annamaria Ress Im Nachgang zu den Kommunalwahlen am 30. März trafen sich Gewinner und Verlierer auf dem Schlossplatz. Allen voran eine strahlende Edith Betschart (SVP). Obwohl erstmals für ein Exekutivamt kandidierend hat sie in Nürensdorf mit 909 Stimmen das beste Wahlergebnis 2014 erreicht. Sie wird die nächsten vier Jahre zusammen mit Marco Demarmels (FDP, neu), Christof Bösel (SVP, bisher), Daniel Neukomm (FDP, neu), Yvonne Guggenbühler (SVP, bisher) und Urs Buchegger (parteilos, neu) die Geschicke der Gemeinde leiten. Schulpräsident Roland Burri (FDP, bisher) wurde in stiller Wahl gewählt und vertritt die Bildung im Gemeinderat.

Der neue Gemeinderat (v. l.): Roland Burri (FDP, Schulpflegepräsident), Marco Demarmels (FDP), Christof Bösel (SVP), Edith Betschart (SVP), Daniel Neukomm (FDP), Yvonne Guggenbühler (SVP) und der parteilose Urs Buchegger. (ar)

Grosse Verlierer Eine bittere Pille mussten Henry Lehnherr (SVP, bisher) und Esther Holzer (parteilos, bisher) sowie Felix Weiss (parteilos, neu) schlucken, denn sie schieden als überzählig aus, obwohl sie das absolute Mehr von 598 Stimmen erreicht hatten. Esther Holzer trug es mit Fassung: «Ich trete mit einem lachenden und einem weinenden Auge ab.» Sie habe genügend Ideen für andere Tätigkeiten, es werde bestimmt nicht langweilig, sagte die Architektin. Die Enttäuschung war Henry Lehnherr anzusehen, als er knapp sagte: «Ich akzeptiere den

Ausgang der Wahlen.» Ganz anders präsentierte sich Unternehmer Felix Weiss: «Ich freue mich über die vielen Stimmen. Es hat zwar nicht ganz gereicht, ich fühle mich aber dennoch auf der Sonnenseite des Lebens.» Und mit diesen Worten lud er die ganze Gesellschaft auf sein Geschäftsareal ein, um in den letzten abendlichen Sonnenstrahlen noch weiter zu feiern.

Zweiter Wahlgang Nun muss also in einem zweiten Wahlgang der Gemeindepräsident bestimmt werden. Nach Auskunft von Gemeindeschreiber Heinz Stauch

müsse sich niemand innert einer bestimmten Frist melden, sondern könne sein Interesse in der Presse oder mit Plakaten und ähnlichen Aktionen anmelden. Wählbar ist allerdings nur einer der gewählten sechs Gemeinderäte. Roland Burri als Schulpräsident kann sich nicht gleichzeitig als Gemeindepräsident zur Verfügung stellen. Die Konstituierung wird entsprechend erst Ende Mai stattfinden. Bis dahin bleibt der bisherige Gemeindepräsident im Amt. Franz Brunner kommentierte seine verlängerte Amtszeit: «Ja gut, dann verschiebe ich halt meine Ferien und schreibe mir noch ein paar Daten in die Agenda.» 

Bald beginnt der Aufbau für die Asylunterkunft

Zehn Zimmer im Modulbau für 20 Asylsuchende Auf dem Grundstück des ehemaligen Schützenhauses an der Eigentalstrasse, am Rand zur Landwirtschaftszone unweit des Ortszentrums, wird nächstens mit den Bauarbeiten für die Wohnunterkünfte für Asylsuchende begonnen. Voraussichtlich Anfang Juni soll der vorgesehene Modulbau auf den vorbereiteten Fundamenten erstellt werden.

müssen. Jedoch hätte die Gemeinde diese nur während einer beschränkten Aufstellungszeit von 36 Monaten aufstellen dürfen. Der Souverän folgte dem Antrag des Gemeinderates und bewilligte modular erstellte Zweckbauten. Beim Hybrid-Modulbau handelt es sich um eine Kombination von Holz, Beton und Stahl. Der Gemeinderat rechnete in seinem Antrag mit einer Lebensdauer des Baus von zehn Jahren. Mit dem geplanten von Annamaria Ress Material sollen die Module nach zehn Jahren wieder abgebaut und neu verWie der Weisung zur Gemeindever- wendet werden können. Erfahrungen sammlung vom Juni 2013 zu entneh- mit solchen Bauten wurden bereits men war, hätten Wohnunterkünfte gesammelt, denn diese stehen auch in Holzcontainern einfachere bau- als Provisorien für diverse Spitäler gesetzliche Anforderungen erfüllen und Heime im Einsatz.

Eingeschossiger Bau

verfügt über ein bekiestes Flachdach. Beheizt wird es mit einer Luft-WasInsgesamt soll die Unterkunft aus serwärmpumpe. zehn Zimmern für je zwei Asylbewerber mit rund 17,5 Quadratmetern pro Kostenneutral Einheit bestehen. Die Zimmer werden sich an einen Korridor aufreihen. Die Kosten für die Modul-Unterkunft Zentral gelegen befindet sich die Sa- belaufen sich auf geschätzte 920 000 nitäreinheit mit vier WC/Duschräu- Franken. Da der Bund derzeit für die men. Auf der Ostseite des Korridors Unterbringung von Asylsuchenden sollen gemeinschaftliche Räume zu der Gemeinde pro Person und Tag Fr. liegen kommen, etwa für Aufenthalt, 16.05 vergütet, stehen pro Jahr gut Küche sowie Wäscheraum, Technik 117 165 Franken für Kapital, Verzinund Lager. Das Gebäude wird schlüs- sung, Unterhalt und Nebenkosten zur selfertig angeliefert und auf ein bau- Verfügung. Unter Berücksichtigung seits zu erstellendes Streifenfunda- einer Betriebszeit von zehn Jahren ment aufgesetzt. Die eingeschossige soll das Projekt im Vergleich zu den Unterkunft könnte theoretisch um Mietkosten von Wohnungen in etwa  ein Geschoss erweitert werden und kostenneutral ausfallen.


Sorge tragen DIE INITIATIVE HILFT NIEMANDEM Die Initiative behauptet, die Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen entlaste das Gewerbe. Viele Gewerbebetriebe sind aber gar nicht als juristische Personen organisiert. Und vor allem: die Kirchensteuer ist für kein Unternehmen eine nennenswerte Belastung. In ihrer Summe ergeben alle diese kleinen Beträge aber einen unverzichtbaren Beitrag an die wertvolle Arbeit unserer Kirchen. Schon heute darf die Kirchensteuer der juristischen Personen ausschliesslich für Leistungen von gesamtgesellschaftlichem Interesse eingesetzt werden.

Sorge tragen

zu gemeinnützigem Engagement

EIN JA KOMMT UNS TEUER ZU STEHEN Die Kirchen im Kanton Zürich investieren jedes Jahr über 250 Millionen Franken in Soziales, Bildung und Kultur. Davon werden heute rund 100 Millionen Franken von der Wirtschaft getragen. Diesen Beitrag zu streichen, kostet uns langfristig ein Mehrfaches an Steuergeldern. Unsere Kirchen erbringen im Stillen wichtige Leistungen, von denen alle profitieren – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Ein grosser Teil dieser Arbeit wird von Freiwilligen geleistet, die sich unentgeltlich für ihre Nächsten engagieren. Die Kirchensteuer-Initiative gefährdet diese wertvolle Freiwilligenarbeit in den Gemeinden und Quartieren. Wird die Kirchensteuer der juristischen Personen abgeschafft, fallen wichtige Leistungen weg oder müssen von uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern berappt werden. Beides kommt uns alle wesentlich teurer zu stehen als die heutige Unternehmens-Kirchensteuer.

Sorge tragen

zu praktischer Lebenshilfe

EIN WICHTIGER BEITRAG DER WIRTSCHAFT Unsere Kirchen erbringen wichtige Leistungen, die der ganzen Gesellschaft und damit auch der Wirtschaft zugute kommen. Sie unterstützen sozial Schwache und Benachteiligte. Sie bieten Beratung, Beistand und Hilfe für Menschen in Not. Sie schaffen wichtige Bildungs-, Kultur-, Integrations-, Jugend-, Altersund Gemeinschaftsangebote. Und sie sorgen für den Unterhalt denkmalgeschützter Kirchen und Räumlichkeiten, die von vielen Gruppen, Vereinen und Organisationen sehr günstig oder kostenlos genutzt werden können. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Standortqualität, von der alle Unternehmen profitieren.

Sorge tragen

zu wirkungsvollen Arbeitslosenprojekten

DIE KIRCHENSTEUER HILFT UNS ALLEN Ein grosser Teil der Zürcher Bevölkerung nutzt kirchliche Angebote – unabhängig von Konfession und Religion. Jede Woche finden Tausende von Gesprächen und Beratungen statt. Würde die Kirchensteuer der juristischen Personen abgeschafft, könnten die Kirchen viele ihrer gemeinnützigen Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Unsere Gesellschaft würde ärmer und kälter. Viele Leistungen müsste der Staat übernehmen – zu wesentlich höheren Kosten, als sie den Kirchen mit ihren Tausenden von freiwilligen Helferinnen und Helfern entstehen. Das bedeutet mehr Staat und höhere Steuerlasten für alle.

Sorge tragen

zu unterstützenden Beratungsgesprächen

Verein «Komitee Nein zur Kirchensteuer-Initiative» Münstergasse 9 | 8001 Zürich mail@kirchensteuerinitiative-nein.ch

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NEIN ZUR KIRCHENSTEUER-INITIATIVE Die Kirchensteuer-Initiative hilft niemandem. Im Gegenteil – sie macht uns ärmer und kommt uns teuer zu stehen. Deshalb sagen Regierungsrat und Kantonsratskommission Nein zur Kirchensteuer-Initiative. Und deshalb unterstützen uns viele Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. www.kirchensteuerinitiative-nein.ch www.facebook.com/KirchensteuerInitiativeNein

EINIGE LEISTUNGEN DER KIRCHGEMEINDEN IN BASSERSDORF UND NÜRENSDORF Die Kirchensteuern der juristischen Personen und unzählige Arbeitsstunden der Angestellten und freiwillig Mitarbeitenden ermöglichen unter anderem - Kinder- und Jugendarbeit: Mädchen/Bubentage, Aktion 72 Stunden, Midnight Sports, Eltern-Kind-Singen, Sommerlager, Einzelberatung für Jugendliche. - Seniorenarbeit: Seniorenferien, Seniorennachmittage, Kochtreff, Besuchsdienst, offene Altersarbeit. - Soziale Beratung und finanzielle Unterstützung von Leuten, die durch das soziale Netz fallen, Arbeitslosen u.v.a. - Notfallseelsorge: Unterstützung der Blaulichtorganisationen im Kanton durch Betreuung der Betroffenen und Angehörigen bei Unfällen, Katastrophen, plötzlichen Todesfällen. - Kostenlose Nutzung der Räume durch eine grosse Zahl von Vereinen, Selbsthilfegruppen, Spitex, Schulen, Musikschule, Altersforum u.v.a. - Wichtige finanzielle Beiträge an Einrichtungen wie Gleis 5 in Kloten, Paarund Lebensberatung Bezirk Bülach, Kinderspitex, Lotti Latrous, Hospiz Lighthouse, Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind, Bibliotheken am Ort und sehr viele andere. - Kultur, Konzerte, Erwachsenenbildung. Wenn Sie diesen wichtigen Einsatz der Landeskirchen für die Allgemeinheit erhalten wollen, sagen auch Sie Nein zur KirchensteuerInitiative!


Nürensdorf

Dorf-Blitz 04/2014

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Am 18. Mai: Spannender zweiter Präsidiums-Wahlgang Mit dem ersten Wahlgang für die Kommunalwahlen 2014 konnte das Nürensdorfer Gemeindepräsidium noch nicht be-

setzt werden. Beide Kandidaten hatten das absolute Mehr von 619 Stimmen nicht erreicht. Christof Bösel (SVP, bisher) erreichte 552 Stimmen, Urs Buchegger (parteilos, neu) deren 539. Ein beachtlicher Erfolg für Buchegger,

der sich erst in der Nachfrist gemeldet hatte und dennoch nur 13 Stimmen hinter dem bisherigen GemeinderatsVizepräsidenten lag. Am Sonntag, 18. Mai, werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nun ein zweites Mal

um ihre Wahlabgabe gebeten. Danach wird auch dem Nürensdorfer Gemeinderat wieder ein Präsident vorstehen und Franz Brunner (FDP, bisher) kann sein Amt in neue Hände legen. Annamaria Ress

Sie haben im ersten Wahlgang ein beacht- Bis auf zwei Mitglieder ist die Exekutive Was dürfen Stimmbürger erwarten, welliches Resultat erzielt. Worauf führen Sie ausgewechselt. Zwei der Bisherigen sind che Sie am 18. Mai als Gemeindepräsident dies zurück? als überzählig ausgeschieden. Lassen wir wählen? das Thema Eigentalstrasse beiseite: Weshalb denken Sie, ist dies geschehen?

Christof Bösel

«Ja, für das gute Resultat bin ich allen Stimmberechtigen sehr dankbar. Ich denke, meine offene und ehrliche Art, die Aufgaben lösungsorientiert anzugehen, ist nach acht Jahren Arbeit im Gemeinderat vielen Einwohnern bekannt und wurde mit dem besten Resultat aller Bisherigen honoriert.»

«Neue Gesichter sind im Trend. Leider werden so oft Unbekannte und gar politisch Unerfahrene gewählt, was nicht immer unproblematisch ist. Schade finde ich, dass zwei verdiente Mitglieder unseres Gemeinderates, die sich in ihren Ressorts positiv engagiert haben, nicht mehr gewählt sind. Wertvolles Wissen, das sie sich angeeignet haben, geht leider verloren. Gelten doch die ersten vier Jahre als Neueinsteiger immer noch als Lehrzeit.»

«Das sollte man die Wählerinnen und Wähler «Wahltag ist Zahltag.» fragen.»

«Ich werde mich weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen und mit viel Herzblut zum Wohle der Einwohner einsetzen. Und auch für eine gleichbleibend gute Finanzlage, ein prosperierendes Gewerbe sowie für ein lebendiges Dorfleben kämpfen. Die Wiedereröffnung der Eigentalstrasse steht dann an erster Stelle. Alle dürfen, neben meiner langjährigen Erfahrung in der Behörde, auf meine Loyalität, Fairness und Ehrlichkeit zählen. «Einen Präsidenten, der für die Bürger da ist und für das Wohl von Gemeinde und Region besorgt ist.»

Urs Buchegger

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An der diesjährigen Abendveranstaltung Mitte April im Ebnetsaal trafen der Männerchor Nürensdorf und der gemischte Chor Oberwil-Birchwil den Geschmack der Zuhörerschaft. Das begeisterte Publikum sang von Herzen mit bei Liedern wie «Die kleine Kneipe in unserer Strasse», «Aprite le porte» und «Mir sind mitem Velo da». Es gelang den beiden Chören von Beginn an, mit ihren Darbietungen die Gäste zu fesseln. Sehr einfallsreich zeigte sich der gemischte Chor Ober-

wil-Birchwil, der geschmückt mit farbigen Brillen und Stirnlampen die «Fröschli-Polka» sang und zu «Chim Chim Cheree» mit Schirm, Charme und Melone auftrat. Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Lustspiel «De Unggle Wunibald», gespielt von der Theatergruppe «Chrüz & Quer». Auch diese Vorführung ein gelungener Angriff auf die Lachmuskeln. Abgerundet wurde der Abend mit Musik und Tanz mit den «WintiFäger». (ym)


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Nürensdorf

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Unterwegs durchs Dorf im Auftrag der Gemeinde

Überraschungen beim nächtlichen Rundgang Eine grossgewachsene Gestalt nähert sich mir vor dem Gemeindehaus Lindau. Es ist Freitagabend, 22 Uhr. Mit sympathischer Stimme begrüsst mich ein uniformierter junger Mann, die Umrisse seines Begleiters schälen sich zeitgleich aus der Dunkelheit, und er reicht mir die Hand zum Gruss. Es sind die beiden diensthabenden Sicherheitsangestellten N.G.* und S.S.* (*Namen der Redaktion bekannt) der Firma Alpha Protect aus Illnau, welche mich heute Nacht auf ihre Tour durch Nürensdorf mitnehmen. Das Dienstfahrzeug steht bereit, ich setze mich in den Fond des Fahrzeugs und warte gespannt auf die Ereignisse der nächsten zwei Stunden. **** «Wir stellten in der Gemeinde vermehrt Vandalismus fest. Das Ausmass war beträchtlich und wir mussten handeln. Darum führten wir im Jahr 2013 definitiv den Ordnungsdienst ein», so Gemeinderätin Esther Holzer, zuständig für das Ressort Sicherheit. Für die Führung des Ordnungsdienstes hat die Gemeindeversammlung vom 21. November 2012 einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 35 000 Franken bewilligt. Gemäss Aussage der Initianten der Behörde konnte durch die regelmässigen Kontrollgänge bereits eine Abnahme der Fälle von Vandalismus und Littering erreicht werden. **** Die erste Station ist ein als Treffpunkt bekannter Kinderspielplatz ausgangs Nürensdorf. Mit einem Lesegerät erfasst S.S. die versteckte Markierung, die es später erlaubt, die abgefahrene Route sowie den Zeitpunkt der Überprüfung mit modernster Technologie zu rapportieren und festzuhalten.

Kurzer Halt, um nach dem Rechten zu sehen.

Die beiden Ordnungshüter bemerken keine besonderen Vorkommnisse. «Es ist möglicherweise noch zu kalt, um den Abend draussen zu geniessen», sagt N.G. trocken. Über einen Feldweg geht die Fahrt weiter. Aus dem Nichts überqueren plötzlich zwei Rehe die Strasse, schauen kurz ins helle Scheinwerferlicht und verschwinden in der Dunkelheit des gegenüberliegenden Waldes so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Eine erste Begegnung. **** «Ich schätze den direkten Kontakt mit den Menschen sehr. In 95 Prozent der Fälle sind es zudem meist Jugendliche, in denen wir uns selbst oft wieder erkennen», so der 29-jährige N.G. auf die Frage, was ihm an seinem Job gefällt. Über das Reservoir geht’s anschliessend weiter zum Schlosspark. Bereits beim Verlassen des Fahrzeugs hören wir auf dem Zentrumsplatz laute Stimmen und Gelächter. Um diese Zeit, es ist bereits deutlich nach 22 Uhr, ist lärmen nicht mehr

Die Aufmerksamkeit des Sicherheitsdienstes ist gewährleistet.

erlaubt. Freundlich, aber bestimmt, weist N.G. die Gruppe auf die Nachtruheverordnung der Gemeinde hin. Anerkennendes Nicken zeigt uns auf, dass die Botschaft von den Jugendlichen verstanden wurde. Wir verlassen den Ort des Geschehens. **** Kurz vor 23 Uhr stossen wir bei einer öffentlichen Grillstelle auf drei Jugendliche, «oben ohne», die sich am lodernden Feuer und den meterhohen Flammen erfreuen. Da es nicht verboten ist, in der Nacht und kontrolliert auf einer offiziellen Feuerstelle Holz zu verbrennen, weisen meine Begleiter sie lediglich darauf hin, dass zum Schluss alles weggeräumt werden muss und kein Abfall zurückgelassen werden darf. Um dieser Anforderung Nachdruck zu verleihen, wird vom Ältesten in der Runde die Identitätskarte verlangt, um ihn bei Bedarf tags darauf überprüfen zu können. Die jungen Männer tun dies anstandslos und ohne Murren und wir wünschen uns gegenseitig einen schönen Abend. **** Wir sind gut in der Zeit. Bei einem grossen Detailhandelsbetrieb halten wir an. Mit Taschenlampen überprüfen die beiden Sicherheitsdienst-Mitarbeiter die Umgebung und leuchten durch die grossen Fenster ins Innere des Ladenlokals. Wie von Geisterhand öffnet sich plötzlich beim Herantreten die breite Eingangstür und der Laden steht wie an einem normalen Verkaufstag offen. «Offenbar hat

hier jemand vergessen abzuschliessen», stelle ich fest. Der kurze Kontrollgang durch die Gänge zwischen den Verkaufsregalen zeigt keine Spuren eines Einbruchs. Nachdem N.G. zunächst erfolglos versucht, die Türe mit der Schliessanlage zu verriegeln, wird wie bei solchen Vorfällen üblich und vom Dienstbefehl vorgeschrieben, die zuständige Kontaktperson avisiert. Leider meldet sich zur fortgeschrittenen Stunde niemand mehr und die Sicherheitsdienst-Mitarbeiter rufen – nach Rücksprache mit der Einsatzzentrale Alpha Protect – bei der Kantonspolizei an. Wenige Minuten später, nachdem die Türe doch noch manuell geschlossen werden konnte, trifft die Polizei ein und übernimmt den Fall. Der Eintrag auf dem Rapportblatt meiner beiden Begleiter fällt hier entsprechend länger aus. **** Abschliessend treffen wir bei einer Mehrzweckanlage nochmals auf die bereits bekannten Gesichter vom Schlosspark. Eine kurze Inspektion des Umfelds sowie ein kurzer Wortwechsel mit den anwesenden Jugendlichen geben zu keinen Bedenken Anlass und wir verabschieden uns freundlich von ihnen. Nach gut zwei Stunden ist unser Dorfrundgang beendet und ich verabschiede mich von N.G. und S.S. Sie fahren nun in eine andere Zürcher Gemeinde, um dort nach dem Rechten zu sehen. Ihr Dienstfahrzeug entschwindet auf der Hauptstrasse in die Nacht.  Text und Bilder: Tobias Jäger


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Region

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KEVIN ALLEIN BEIM VEREIN

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2014 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Kantonaler Pfadi-Schnuppertag bei der Meitlipfadi Landskron (Kloten / Bassersdorf / Nürensdorf)

Krieg der Vereine und das Smarties im Mehlhaufen Als Auftakt zur Wiederaufnahme der Vereinsserie des Dorf-Blitz besuchte Redaktor Kevin Knecht die Meitlipfadi Landskron. Dabei geriet er zwischen die Fronten eines im Verborgenen geführten Vereinskrieges.

Mitglieder der Meitlipfadi Landskron und der Buebepfadi Werdegg, die sich heute zu einer gemeinsamen Übung eingefunden haben. Mit sanfter Gewalt und falschen Versprechen versuchen sie, Kinder anzuwerben. Erst das beherzte Eingreifen der Allerjüngsten verhindert, dass die Wiese des Heimes zum Waterloo der Pfadi wird: Mit Feuereifer stürzen sie sich auf die Vereinsvertreter und bringen sie durch ihre schiere Zahl zu Fall.

oder mangelhafte Ausrüstung gewinnen lassen. Einmal trinke ich tapfer den Inhalt eines Bechers «GummiPong», der aus Senf, Wasser und Gummischlangen besteht. An einem anderen Posten beisse ich in einen im Wasser schwimmenden Apfel und wühle mich danach Gesicht voran durch eine Schüssel Mehl, um mir ein Smarties zu ergattern. Das nasse Mehl bleibt natürlich in meinem Dreitagebart kleben, doch wenigstens habe ich nun das Gefühl, etwas beigetragen zu haben. Denn im «Catch»-Spiel, das gleichzeitig läuft, mache ich keine gute Figur: Es gilt die Wollfäden abzureissen, die jeder um seinen Arm gebunden hat. Meinen ersten Faden verliere ich an eine fünfköpfige «Meitli»Meute. Danach werde ich regelrecht paranoid, verliere aber dennoch zwei weitere Fäden. Schliesslich bleibe ich in der Nähe von Zabli und Masha, zweier Mitstreiter. Zusammen können wir einige Fäden zurückerobern und kommen einigermassen sicher von Posten zu Posten.

Von Beginn weg falle ich auf wie ein bunter Hund. Ich trage kein Pfadihemd, bin ganz offensichtlich kein Leiter und viel zu alt, als dass ich ein «Neuzugang» hätte sein können. Dennoch werde ich ohne Fragen in den Kreis aufgenommen, der als Begrüssungsritual gebildet wird. Die Hände und Füsse ineinander verhakt, wippt man nun hin und her, angefeuert durch die Begrüssungsrufe der Lei- Unter falscher Flagge ter. Bald schon gehen die Ersten unter Die Pfadi nutzt die Verschnaufpause, herzhaftem Lachen zu Boden. um sich in sichere Gewässer zu retten. Angriff der Vereine Wir marschieren einige Minuten lang in den Wald hinein, bis wir eine FeuerNach einem Aufwärmspiel – einer stelle erreichen. Dort erklären die Leiruppigen Variante von «de Fuchs gaht ter, wie sie zurückzuschlagen gedenume» – trudelt plötzlich eine völlig ken: Die «Pfadis» sollen in Gruppen ausser Atem geratene Brieftaube ein. die anderen Vereine unterwandern. Nervös und mit piepsender Stimme Meine Gruppe hat das Ziel, den ZSC zu versucht sie uns zu warnen. Als die diffamieren, was ich fast nicht über Anwesenden den Leiter im Tauben- mein Fan-Herz bringe. Doch die halb kostüm dann aber endlich ernst neh- erwartungsvollen, halb skeptischen men, geht es bereits los: Mit wildem Blicke meiner Mitverschwörer lassen Gebrüll stürmen die Handlanger der mich meine Gewissenskonflikte über- Am Feuer Eishockey-, Karate-, Reit-, Ballett- und winden. Ich versuche mein Bestes in Fussballvereine die Wiese des Pfadi- den zahlreichen Spielen, in denen sich Nachdem die Pfadi über die andeheims Kloten und stürzen sich auf die Preise wie schlechte Hockeyspieler ren Vereine triumphiert hat, setzen

Die «Vereinsvertreter» versuchen mit allen Mitteln, der Pfadi ihre Mitglieder abzuwerben. (Bilder: Kevin Knecht)

wir uns ans Feuer. Ich komme dazu, mit Rebecca Müller einige Worte zu wechseln. Die Bassersdorferin mit dem Pfadinamen Streja ist Abteilungsleiterin der Meitlipfadi Landskron, die vor 55 Jahren gegründet wurde und momentan aus 50 aktiven Mitgliedern und 20 Leiterinnen besteht. «Interessierte Mädchen ab vier Jahren sind jederzeit willkommen und können an unseren Samstagsübungen einfach mitmachen, bis sie sich für oder gegen eine Mitgliedschaft entscheiden», erklärt die 21-Jährige. Neben den meist im Wald stattfindenden Samstagsübungen wird jedes Jahr ein Pfingstlager und alternierend jeweils auch noch ein Herbst- oder Sommerlager veranstaltet. Die Mitgliederbeiträge sind mit 80 Franken sehr niedrig, damit sich jedermann die Pfadi leisten kann. Schliesslich ist die Übung beendet; wir machen uns auf den Rückweg zum Pfadiheim. Ich werde von Diala und Elua begleitet, zwei «Pfadis» aus der Gruppe ZSC. Sie fragen mich über meine Tätigkeit für den Dorf-Blitz aus, und ich stehe Rede und Antwort. Am Schluss verabschieden sie sich mit «bis zum nächsten Mal». Mein Einwand, dass ich gar nicht zur Pfadi gehöre oder zu alt sei, lassen sie nicht gelten. Ich solle doch trotzdem mitmachen. Kevin Knecht

Nachdem der ZSC erfolgreich unterwandert wurde, haben sich alle Beteiligten eine Pause am Feuer verdient.


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Kombination von Zaubereien und Musik liess das Publikum staunen

Magische Tricks zu fantasievoller Filmmusik Der Musikverein Bassersdorf MVB konzertierte mit Vorträgen aus der Welt der Fantasiefilme. Unter dem Motto «Musik & Magie» und gemeinsam mit dem Zauberer Pad Alexander wurde das Publikum mit passenden Klängen zu magischen Tricks unterhalten. Die Kombination gefiel den Augen und Ohren der Zuschauer gleichermassen. von Tobias Jäger Trotz Frühlingstemperaturen am letzten März-Wochenende strömten die Besucher zum MVB-Konzert in den Nürensdorfer Ebnetsaal. Die Verbindung von Magie und Musik interessierte offensichtlich viele Musikfreunde. Der MVB liess sich etwas Besonderes einfallen: Seine Musikerinnen und Musiker bestritten den Löwenanteil des Programms, begleiten die von Pad Alexander dargebotenen Zaubervorträge musikalisch gekonnt. Der Magier spielt selbst auch Trompete – bei der Stadtmusik Kloten – und kennt daher die Blasmusikwelt aus eigener Erfahrung. Er wusste, wie er die Musik, passend mit seinen Tricks, zu einem Gesamtkunstwerk zusammenführen konnte.

Staunendes Publikum Nach der Pause legt das Orchester einen musikalischen Steigerungslauf hin. Die bekannte Melodie aus «The Lord of the Rings» erforderte nochmals höchste Konzentration. Auch im zweiten Konzertteil wurden die abwechslungsreichen und gut gespielten Darbietungen immer wieder durch Auftritte von Magier Alexander bereichert. Einmal mehr hatte die Musikkommission zum Unterhaltungsprogramm passende Musiktitel ausgesucht und mit den Darbietungen des Zauberkünstlers und Im Nürensdorfer Ebnetsaal: Bezaubernder Hokus-Pokus, dazu gekonnt dar- seiner Assistentin verflochten. Das gebotene Melodien des Musikvereins Bassersdorf. (tj) Konzert mit teils ruhigen, teils episch anmutenden Passagen ging nächste magische Intermezzo, bei hohe Kiste steigen liess und die unter grossem Schlussapplaus nach welchem der Künstler mit einem junge Dame vor den Augen der ver- gut zwei Stunden zu Ende. Als ZuZauberpuzzle verblüffte. Ein Höhe- wunderten Zuschauer spurlos weg- gabe intonierte Dirigentin Valeria punkt war dann, als Alexander eine zauberte. Kurz vor der Pause durfte Bernikowa zusammen mit ihrem OrMitspielerin aus dem Orchester zu MVB-Präsidentin Corinne Brunner chester das bekannte Lied «Hippi◾ sich nach vorne bat, in eine manns- zahlreiche Jubilare ehren. gspängschtli».

Vereinsmeisterschaft: Läufer und Walker

Hollywood im Saal Das Eröffnungsstück aus «Bewitched» zeigte gleich zu Beginn das musikalische Niveau auf und war eine hörbar schwierige und komplexe Darbietung. Mit Spannung erwartete das Publikum anschliessend den Zauberer. Er begann seine Show mit faszinierender und gleichzeitig verwirrender Handakrobatik, bei welcher er die Zuschauer mit einbezog. Kurz darauf – zur grossen Verwunderung aller – liess Alexander seine Moderationspartnerin Sabrina Razzino aus einer scheinbar durchsichtigen Plexiglaskiste erscheinen. Das eindrückliche Kunststück wurde durch das Orchester musikalisch untermalt und schaffte so eine zauberhafte Mélange.

Zum ersten Lauf der diesjährigen Vereinsmeisterschaft des Lauf- und Sportverein Kloten-Bassersdorf LSKB trafen sich Mitte März – bei garstiger Witterung – gut 40 Läuferinnen und Läufer bei der Sport- und Freizeitanlage bxa. Gemäss altbekannter WeisVerzauberte Musikantin heit «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung» trotzten alle Ein einfühlsames Stück aus dem Teilnehmenden dem aufkommenden Film «Dragonheart» folgte auf das Regen und der Kälte und absolvierten

die anspruchsvolle neun Kilometer lange Strecke im Hardwald in souveräner Manier. Ebenfalls tapfer schlugen sich die Walkerinnen und Walker, die eine leicht verkürzte Strecke absolvieren mussten. An der im Anschluss an den Lauf abgehaltenen ersten Generalversammlung der beiden vor einem Jahr fusionierten Vereine Airport Sportclub Bassersdorf und Laufsportverein Kloten wurde

ein abwechslungsreiches Jahresprogramm abgenommen. Höhepunkt des Vereinslebens ist jedoch die Organisation und Durchführung des alljährlich an Auffahrt statt findenden Flughafenlaufes mit jeweils 2000 Teilnehmern; Start ist am 29. Mai ab Schulhaus Hartwiden (Kloten). Interessierten Läufern und Walkern (www.lsv-kb.ch) wird auch ein Schnuppertraining angeboten. (e)


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Kompetente Redner informierten über den Stand der Vision Glattalstadt

Das Glattal: Die am besten prosperierende Region Ein volles Haus bot sich im Franziskuszentrum Anfang April. Die Redner zum Thema «Glattal – eine Stadt im Werden» waren äusserst fachkompetent. Angeführt wurden sie vom Baudirektor des Kantons Zürich, Markus Kägi (SVP). Eingeladen hatten die Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) und der Gemeindezusammenschluss «glow. das Glattal».

heutige Glattal ist nicht die bessere Glattalstadt von morgen.»

Entwicklungsplanung

von Annamaria Ress Bernhard Krismer, Gemeindepräsident in Wallisellen und Präsident von «glow. das Glattal», zeigte sich erfreut über den grossen Publikumsandrang im Saal. Denn «eine Stadt im Werden», das Zusammenwachsen der Agglomeration, löse auch Ängste aus. Die Diskussion darüber solle aber nicht im Glashaus geführt werden, sondern gemeinsam mit Bevölkerung und Politik. Bassersdorf sei als Durchführungsort für die Auftaktveranstaltung gewählt worden, weil es eine der prosperierendsten Gemeinden im Glattal mit dem höchsten Bevölkerungszuwachs sei.

Übergreifendes Denken Regierungsrat Markus Kägi informierte in seinen Ausführungen über den Kantonalen Richtplan, der wohl in die Geschichte des Kantons Zürich eingehen werde. Der Richtplan enthalte strategische Entscheide, auch zur Thematik der Glattalbahn und ihrer regionalen Verknüpfung. Bewährtes werde jedoch erhalten und weiter geführt.

Die Podiumsteilnehmer (v. l.): Gesprächsleiter Christian Wüthrich, Stefan Kurath, Wilhelm Natrup, Doris Meier-Kobler, Markus Kägi (Regierungsrat) und Hansruedi Blöchlinger. (ar)

seren Kontext und führe die aus gesamtkantonaler Sicht bedeutsamen Leitlinien für die Raumentwicklung aus. Auf dieser Grundlage sollen dann massgebende Handlungsräume für die Bewältigung der räumlichen Herausforderungen bestimmt werden. «Eine vorsichtige Verdichtung kann erreicht werden. Die heutigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte verfügen über ein gesamtheitliches Denken und sind gesprächsbereit», lobte der Zürcher Baudirektor. Das sei nötig für die Diskussionen, in der alle Anliegen gemeinschaftlich diskutiert werden müssten.

den. 180 000 Einwohner habe man damals bis ins Jahr 2030 prognostiziert, aber schon heute seien deren 160 000 gezählt. Allein diese Zahlen zeigen deutlich auf, wie der Wachstum im Glattal vorwärts geht. Architekt Stefan Kurath widmete sich zum Abschluss der Frage «Ist die Glattalstadt die bessere Stadt?». Mit einem fast philosophisch anmutenden Diskurs über das Thema gab er schliesslich die Antwort: «Es gilt, an räumlichen Themen zu arbeiten, denn das

Am anschliessenden Podiumsgespräch mit den Referenten und Bassersdorfs Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler kamen gewissen Ängste aus der Bevölkerung deutlich zum Ausdruck. Ein Votant setzte sich für die Beibehaltung des dörflichen Charakters von Bassersdorf und die Erhaltung der Grünzonen ein. Baudirektor Markus Kägi entgegnete: «Ich bin selbst in einem Dorf zuhause, in Niederglatt, und fühle mich ebenfalls sehr wohl. Die Entwicklung der Region können wir jedoch nicht mehr stoppen; wir müssen sie auch mental mitmachen.» Ausserdem, so stellte er fest, werde die Region vom wirtschaftlichen Erfolg fast ein wenig überrollt. Die Nachkommen sollten dereinst Lebensqualität sehen und leben können. In die gleiche Kerbe schlug Doris Meier-Kobler: «Das Dorfleben ist schön und wir müssen Sorge zu den grünen Zonen tragen. Doch die Entwicklung schreitet voran und muss jetzt geplant werden.» ◾

Fotowettbewerb

Nutzungsansprüche

Kantonsplaner Wilhelm Natrup erläuterte anschliessend, wie sich der Kanton Zürich qualitätsvoll weiter entwickeln könne. Das Glattal sei die dynamischste Region der Schweiz, extrem gut erschlossen, ein beliebter Standort für die Wirtschaft und biete damit ein hohes Potential an ArbeitsDie 170 Gemeinden des Kantons Zü- plätzen. Der Auftrag des Kantons sei, rich seien in Planungsverbänden zu- die unterschiedlichsten Nutzungsansammengeschlossen. Diese sind für sprüche unter einen Hut zu bringen, die Erarbeitung der regionalen Richt- so Natrup. Die künftigen Gebietsplapläne verantwortlich, welche letztlich nungen entlang der Linie des öffentvom Regierungsrat festgesetzt wer- lichen Verkehrs müssten zusammen den. Im kantonalen Raumordnungs- mit Region, Kanton und den Gemeinkonzept (ROK-ZH) sei eine Gesamt- den durchgeführt werden. schau der künftigen räumlichen Ordnung im Kanton entworfen. Es sei Er- Informative Diagramme und Bilder gebnis einer Grundsatzdiskussion präsentierte Hansruedi Blöchlinger über die Raumordnungspolitik und von der Zürcher Planungsgruppe ermögliche ein gemeindeübergreifen- Glattal (ZPG). Noch 2010 seien in der des Denken. Das ROK-ZH betrachte Region 154 000 Einwohner und den Kanton Zürich zunächst im grös- 120 000 Beschäftigte gezählt wor-

Wo befindet sich dieser alte Antriebsstein? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 12. Mai per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte einen Baum an der Bahnhofstrasse in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Jutta Schmid-Holzinger aus Bassersdorf. (dm)


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Amphibienschutz während der Paarungszeit

Die alljährliche Wanderung zum Eigentalweiher Der Naturschutz Bassersdorf-Nürensdorf (NBN) hat Ende März zu einem Exkursionsabend zum Thema «Weshalb die Amphibien im Eigental Schutz brauchen» eingeladen. Warm eingepackt und mit einer guten Taschenlampe ausgerüstet, ging‘s ab in die dunkle Nacht. Alle hofften, möglichst viele Tiere anzutreffen.

nate ab Ende Februar. Diese Sperrung, die von sechs Uhr abends bis acht Uhr morgens dauert, ist von grosser Bedeutung für die Tiere. Auf ihrem Weg zum alljährlichen Laich- und Paarungsplatz würden sonst Dutzende von ihnen überfahren. «Früher haben Freiwillige die Amphibien zum Schutz über die Strasse getragen», erklärte Thomas Maag.

von Nadja Bächi

Kampf ums Weibchen

«Da es etwa doppelt so viele Erdkrötenmännchen wie Weibchen gibt, findet oftmals ein regelrechter Kampf statt. Die Weibchen, um einiges grösser als die Männchen, tragen ihre Auserwählten nicht selten ein bis drei Kilometer ‹Huckepack› bis zum Paarungsplatz», erzählte Thomas Maag. Das Männchen verfügt über Brunstschwielen an den Fingern und umklammert so das Weibchen mit seinen kräftigen Oberarmen. Die Erdkröten wie auch die Grasfrösche zeigen eine ausgeprägte Laichplatztreue. So finden jährlich etwa 10 000 Tiere den Weg zum vertrauten Eigentalweiher. Direkt nach der FortpflanDer NBN veranlasst seit 2000 die zungsphase, nach etwa zwei Wochen, Strassensperrung der Eigental- wandern die erwachsenen Erdkröten strasse sowie der Verbindungsstrasse wieder in ihre arteigenen Sommernach Gerlisberg für rund zwei Mo- quartiere zurück. Die nicht weniger Unter der Führung von Thomas Maag, Ehrenmitglied des NBN, startete die Exkursion bei der Landi in Birchwil. Das warme Frühlingswetter war ideal für die Amphibienwanderung und sorgte dafür, dass bereits nach wenigen 100 Metern das erste Erdkrötenmännchen gesichtet wurde. Näher Richtung Eigentalweiher zeigte sich auch ein prächtiger Feuersalamander, ein Molch, Grasfrösche und viele Erdkröten, welche bereits paarweise unterwegs waren. Die kleine Gruppe interessierter Naturfreunde war sichtlich begeistert über das Entdeckerglück an diesem Abend.

Nahstudie einer Erdkröte. (Bilder: Nadja Bächi)

schutzbedürftige Jungtierwanderung grosser Wunsch des NBN wäre die Realisierung mehrerer Amphibienfindet im Frühsommer statt. tunnels. Die Tiere könnten so jederSchützende Tunnels zeit ungestört gefährliche Strassen passieren. Ein solcher Tunnel wurde Das Eigental, grösstenteils der Stadt vor fünf Jahren erstellt, als das BachKloten gehörend, wurde 1967 unter bett saniert wurde, und wird von den Schutz gestellt. Hier lebt die grösste Tieren rege genutzt. Es würde aber Amphibienpopulation des Kantons etwa sechs solcher Tunnels benötiZürichs und ist somit eines der gen, um einen optimalen Schutz zu grössten Naturschutzgebiete in der gewährleisten, führte Maag weiter Region. Mit ein bisschen Glück kön- aus. Mit vielen Eindrücken und nen Naturliebhaber hier sogar die spannenden Informationen im Ruckfast ausgestorbene Rotwangen- sack, machten sich die Naturfreunde schmuckschildkröte, Flusskrebse kurz vor Mitternacht wieder auf den ◾ oder Teichmuscheln entdecken. Ein Heimweg.

Messflüge teilweise auch nachts Im grösseren Umfeld des Flughafens Kloten werden teilweise nachts und ausserhalb der Betriebszeiten vom 31. Mai bis 14. Juni sowie vom 25. August bis 6. September 2014 vom Bundesamt für Zivilschutz bewilligte Vermessungsflüge durchgeführt. Sie dienen der Vermessung der Instrumentenlandesysteme (ILS) der verschiedenen Pisten und des Drehfunkfeuers Kloten (VOR KLO). Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag, aber auch nachts, nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um zwei Uhr morgens statt. Für die Überprüfung des ILS sind Anflüge seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugweges erforderlich. Aus diesem Grund erfolgen

die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Anflugrouten. Für eine Vermessung wird die jeweilige Piste mehrmals angeflogen, um ein möglichst genaues Resultat zu erzielen. Die Signale der entsprechenden Sendeanlagen werden aufgezeichnet und ausge- Erdkrötenweibchen trägt den Auserwählten. wertet. Um die Genauigkeit dieser Navigationsanlagen zu gewährleisten, werden sie periodisch getestet. Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Die Maschine ist mit modernsten Navigationshilfsmitteln und einem hochpräzisen Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide. (e) Prächtiger Feuersalamander scheut das Licht.


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Ruedi Siber aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Wir freuen uns, dass wir zu unseren Enkeln, die bereits Teenager sind, immer noch einen guten Kontakt haben. Sie unterstützen ihren Grossvati in den «Tücken der Technik» mit dem neuen Smartphone. Geduldig erklären sie mir immer wieder die gleichen Funktionen. Obwohl sie selber noch kein Handy besitzen, wissen sie bestens Bescheid. Gerne sind wir auch an ihren sportlichen Veranstaltungen mit dabei, wenn die Anlässe nicht zu weit weg stattfinden. An manchen Sonntagen vergnügen wir uns mit Gesellschaftsspielen. Wenn wir bei ihnen zu Besuch sind, bedeuten die neuen Spiele für uns immer wieder eine gelungene Abwechslung und eine wahre Herausforderung. Was hat Sie geärgert? Es befremdet mich, dass es Menschen gibt, die ihren Abfall «verlieren», ohne es zu merken. Er scheint den Missetätern aus der Hand zu fallen, denn anders kann ich mir den ganzen Müll, den ich immer wieder auf meinen Spaziergängen entdecke, nicht erklären. Um ihn zu entsorgen müssen halt ein paar Schritte in Kauf genommen werden. Es stehen in Brütten innerhalb von 100 Metern immer mal wieder Abfalleimer. Es wäre wünschenswert, dass bei den Feuerstellen mehr davon aufgestellt sind. Diese lassen sich bestimmt auch viel besser leeren, als wenn der Abfall mühsam auf dem Boden zusammengelesen werden muss. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Ein Allrounder, wie er im Buche steht, ist Stephan Homberger. Der gelernte Landschaftsgärtner aus Brütten ist derzeit in Winterthur am Werken, dort verwandelt er einen überwucherten Garten in ein Bijou von Gartensitzplatz mit Tessiner Pergola und Granitsteinen. «Das sind Herausforderungen, die ich schätze», sagt der 37-Jährige, der zusammen mir einem Angestellten die anspruchsvolle Arbeit ausführt.

Homberger. Wichtig für ihn ist ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis, das er seiner Kundschaft anbietet. Sei es «nur» das Bewässern von Gärten oder aufwendige Arbeiten wie Bäume fällen oder – wie beschrieben – Gartenbau, und Biotope anlegen; für alle diese Spezialitäten ist Stephan Homberger der Ansprechpartner. Seine Tätigkeiten führt er zwischen Winterthur und Dietlikon und Effretikon bis Kloten aus.

Seit sieben Jahren ist der Brüttener sein eigener Herr und Meister. Die Liste der Dienstleistungen, die das Kleinunternehmen anbietet, ist gross: «Gartenunterhalt mit Rosen und Hecken schneiden, Stauden und Sträucher in Form bringen, jäten oder Wurzelstöcke ausfräsen machen den grössten Teil meiner Tätigkeit aus, verbunden mit der umfassenden Rasenpflege», erklärt

Wichtig für die effiziente Ausführung der Arbeit ist der angemessene Maschinenpark, auf den Homberger zurückgreifen kann. Damit können unter anderem Kleinbagger-Arbeiten für Grabenaushub und allgemeine Erdarbeiten in Angriff genommen werden, beispielsweise auch den Abbau einer alten Gartenmauer. Mano Reichling

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats

Nach der milden Witterungsphase ist die Vegetation – von beständigen Hochdrucksystemen bestimmt – im Vorsprung. Gemäss Wetterstation Bassersdorf war der März 2,1 Grad Celsius wärmer als der langjährige Durchschnitt. Gegenüber dem im letzten Jahr verlängerten Winter statt Frühling begann die Blust bereits anfangs April; seither blühen die Bäume und die Rapsfelder leuchten in grellem Gelb, wie hier bei Oberwil (Nürensdorf). Blühende Rapsfelder erfreuen aber nicht nur uns Menschen, sondern auch viele Insekten. Bienen fühlen sich in Rapsfeldern besonders wohl und finden darin eine willkommene Nahrungsquelle. Damit trägt der Schweizer Raps zur Erhaltung von Fauna und Flora bei und hilft mit, die Biodiversität zu fördern. Raps ist der wichtigste Speiseöllieferant in der Schweiz; die Anbaufläche beträgt ungefähr 20 000 Hektaren, was der Ausdehnung von rund 30 000 Fussballfeldern entspricht. (re)


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Erstes Schlittenrennen des Skiclubs Altbach erfolgreich durchgeführt

Frühlingsschnee selektierte die Rennfahrer Der Skiclub Altbach ist seit jeher nicht allein aufs Skifahren fixiert, sondern sucht immer wieder mal wieder alternative Betätigungsfelder. Als Ersatz für das jeweils im Sommer durchgeführte Spielderby wurde erstmals ein Schlittenrennen durchgeführt. Der Teilnehmererfolg spricht für eine Wiederholung des Anlasses. Die Klewenalp, oberhalb Beckenried (NW), Stammskigebiet des Skiclubs Altbach, zeigte sich am letzten Samstag im März von ihrer Sonnenseite. Wegen des warmen Wetters mit deutlichen Plusgraden hatte der technische Leiter Fabian Meili den Start des Letzte Vorbereitungen am Start beim Ergglen-Lift auf der Klewenalp. (Bilder: zvg) Schlittenrennens von 16 Uhr auf 13.30 Uhr vorverlegt. breiten Gleiter. Der begeisterte Aus- es vor, nach zwei Dritteln der Stre- trotz eines Sturzes etwas schneller dauersportler zeigte sich darauf für cke das nahe gelegene Pistenrestau- als sein unmittelbarer Verfolger RiAufgeweichte Piste chard Sommer (1.29). Klar einmal von seiner bequemen Seite. rant aufzusuchen. schnellste Teilnehmerin des SchlitStatt das Rennen zu beenden, zog er Die mehrere hundert Meter lange Präsidentin siegte teltages war Skiclub-Präsidentin Rennpiste mit Start am Ergglen-Lift Yvonne Wiesmann: Mit ihrem RoAndere Fahrerinnen und Fahrer delschlitten konnte sie die Männer war ziemlich aufgeweicht; der Wahl zeigten bei der Materialwahl ein mit 1.12 Minuten deutlich distanziedes Schlittens kam deshalb eine bebesseres Händchen: Kurt Meili bei- ren. Hinter ihr klassierten sich sondere Bedeutung zu, wogegen die spielsweise konnte Hanspeter Bal- Maja Baltensperger (1.40) und Aerodynamik gemäss Einschätzung tensperger mit 1.27 gegen 1.28 Mi- Anna Egli (1.55). Bei den Kindern von Teilnehmer Christian Weiss wenuten knapp schlagen und gewann war Moritz Wiesmann mit 2.03 Minig Einfluss auf ein positives Resulbei den Herren. Baltensperger war nuten der Schnellste. tat ergab. Weder das Rennkombi (e) noch der am Morgen gebastelte Schlittel-Rennhelm verhalfen zu einem vorderen Rang. Bei der Materialwahl ebenfalls vertan hatte sich Zwei Wechsel im Vorstand des Praktisch einstimmig wurde einer Martin Baltensperger. Ein breitkufiHauseigentümerverbandes Kloten Erhöhung des seit mehr als zwei ger Bob wäre zwar grundsätzlich prägten die von 140 Personen be- Jahrzehnten beibehaltenen Mitgliedas richtige Gerät für den weichen und tiefen Schnee gewesen, doch Christian Weiss mit selbst gebas- suchte Generalversammlung; dem derbeitrages zugestimmt. Diese HEV Kloten sind auch die Gemein- wurde notwendig, weil der kantofehlte ihm schon am Start einer der telten Schlittelhelm. den Opfikon-Glattbrugg, Bassers- nale HEV eine Beitragserhöhung Gute Resultate am Allalin-Rennen dorf und Nürensdorf angeschlos- beschlossen hatte, um die politisen. Anstelle der zurücktretenden schen Interessen der Wohnungs- Elf Rennfahrer des Skiclubs Alt- ben. Baltensperger fuhr mit Vorstandsmitglieder Roland Ehren- und Hauseigentümer künftig noch bach beteiligten sich Anfang April 5.32.88 Minuten bei den Damen sperger (Bassersdorf) und Franco effizienter vertreten zu können. Der an der diesjährigen Austragung über 50 Jahren auf den zweiten Nonella (Nürensdorf) wählte die Präsident wies in diesem Zusamder Allalin-Rennen in Saas Fee. Platz. Fabian Meili erreichte bei Versammlung als deren Nachfolger menhang auf die bevorstehende AbWegen seines Höhenunterschie- den Herren (Altersgruppe 36 bis die Klotenerin Brigitte Fäh und den stimmung «Millionen-Erbschaften des von 1800 Metern (Start 3600 49 Jahre) mit einer Zeit von Birchwiler Franz Abplanalp (Nü- besteuern», die CO2 -Abgaben und Meter), der neun Kilometer langen 4.52.40 Minuten den dritten Platz. rensdorf). In seinem im Schluef- die Raumplanung hin. Am 19. Juni Fahrstrecke und Höchstgeschwin- In der Gesamtwertung reichte Fawegsaal präsentierten Jahresrück- wird der HEV Kloten die Sommerdigkeiten von gut 100 Stundenki- bian Meilis Leistung zum 19. Platz. blick erwähnte Präsident Jürg Eg- veranstaltung und am 27. Oktober lometern, gilt dieser Wettbewerb Er wurde zudem 10. in der Super ger die zwei Veranstaltungen in den Herbstanlass durchführen. Die als sehr anspruchsvoll. Aus Sicht Drei-Wertung, der Gesamtwertung Bassersdorf und Kloten; das Delegiertenversammlung des HEV des Skiclubs Altbach erfreulich von Hexenabfahrt Belalp, InfernoPodiumsgespräch zum Fluglärm Schweiz in Schaffhausen wird mit gut meisterten Fabian Meili und Rennen Mürren und Allalin-Renmit vier Referenten und die Infor- Beteiligung von Bundesrätin Doris Agnes Baltensperger ihre Aufga- nen Saas Fee. mationsveranstaltung zum neuen Leuthard stattfinden. (e) (e) Erwachsenenschutzrecht.

Neue Vorstandsmitglieder


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64. Generalversammlung des GVBN

Aschenputtel ist vergeben Die Börsenkurse steigen seit Som- Die Suche nach Ertragsperlen ist mer 2012 fast ohne Unterbruch. In- wie das Märchen um Aschenputtel, folge der beinahe Nulldas bereits an den schözinspolitik der Notennen Prinzen vergeben banken verharren die ist. Übrig bleiben nur Aktienmärke auf honoch die schicken, jehem Niveau und reagiedoch unberechenbaren ren auf negative EreigStiefschwestern. Anlanisse – wie beispielsgen in Schwellenlänweise die bedrohlichen dern wie zum Beispiel geopolitischen StörunRussland oder Südkogen in Osteuropa oder rea sind nach den aktuPhilippe Kaufmann bei den ernsten Finanzellen Kursschwächen reproblemen in China – nur lativ attraktiv. Auch biemit einer vorübergehenden Konsoli- ten die grossen Schwankungen des dierungsphase. In Rückschläge hin- Goldpreises und die beachtlichen ein Aktien zu kaufen ist für Markt- Rückschläge in den Goldminentiteilnehmer zur bevorzugten Vorge- teln reizvolle Trading-Chancen. hensweise geworden. Alle diese Alternativen bieten gute Gewinnmöglichkeiten, sind jedoch Die Auswahl an lukrativen Anlage- gleichwohl unberechenbar und gemöglichkeiten ist wegen der enorm fährlich und deshalb nur risikobeexpansiven Geldpolitik der nam- wussten und fachkundigen Inveshaften Zentralbanken sehr dünn toren zu empfehlen. Als weitere geworden. «Attraktiv bewertete» sinnvolle Opportunität kann man oder «günstige» Anlagen sind sich nach der fünfjährigen Börsenschwer auszumachen. Dividenden- hausse zudem gut vorstellen, aktustarke Schweizeraktien wie Swiss- ell nicht voll investiert zu sein und com, Roche, Swiss Re oder Zurich etwas mehr «Pulver im Trockenen» Insurance Group werden seit Mo- zu halten. naten stark gesucht und weisen Ihre Raiffeisenbank daher rekordverdächtige KursanOberembrach-Bassersdorf stiege auf. Philippe Kaufmann

Ladenstrasse und Gwerblerfäscht 2015 Die diesjährige Generalversammlung des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf GVBN wurde Ende März im Bassersdorfer Pflegezentrum Bächli abgehalten. Sämtliche Anträge, darunter auch die Vorstands-Erweiterung, wurden einstimmig genehmigt. Bis anhin setzte sich der GVBN-Vorstand aus dem Präsidenten Roger Bösch, Dani Bleuler (Vizepräsident), Michael Fenaroli (Kassier), Edith Stamm (Aktuarin), Christian Pfaller (Beisitzer Politik Bassersdorf), Henry Lehnherr (Beisitzer Politik Nürensdorf) und Martin Siber (Beisitzer Veranstaltungen) zusammen. Neu wurden dieses Jahr noch Lotti Schütz als Vertreterin für die Ladengruppe und Géraldine Koradi als Beisitzerin (Kommunikation) in den Vorstand gewählt. Erfreulicherweise konnte die Jahresrechnung 2013 mit einem Gewinn von 3225 Franken zur Genehmigung unterbreitet werden. Zudem durfte der GVBN im vergangenen Jahr 13 Neuanmeldungen begrüssen und somit eine positive Mutationsbilanz verzeichnen; aktuell zählt der Verein nun 167 Mitglieder.

samkeit auf das ortsansässige Gewerbe lenken. Die GVBN-Ladengruppe unter Leitung von Lotti Schütz organisiert diesen Anlass; einheimische Gwerbler können einen Fensterladen erwerben und diesen nach ihrem Gusto gestalten. Einzige Bedingung dabei ist, dass der Fensterladen auch weiterhin als solcher erkennbar bleibt. Die bunt verzierten und geschmückten Fensterläden werden anschliessend alle über dem Altbach aufgehängt und schmücken so das Zentrum von Bassersdorf.

Gwerblerfäscht 2015

GVBN-Präsident Roger Bösch konnte bereits die ersten Eckdaten für das geplante Gwerblerfäscht 2015 bekanntgeben: Die Ausstellung soll – wie bereits 2008 – unter dem Motto «z’Fuess durch Basi» stehen und unter Leitung von OK-Präsident Thedi Brunner vorbereitet und durchgeführt werden. Es soll ein Fest von und mit dem Gewerbe, der Gemeinde und den Vereinen werden, die jeweils durchmischte Standgemeinschaften führen. Obwohl Bassersdorf bezüglich Einwohnerzahl mittlerweile eine Stadt geworden ist, und zum Zeitpunkt des GwerblerLadenstrasse fäschts 2015 das neue Dorfzentrum bereits eingeweiht sein wird, soll geIn Bassersdorf soll im Spätsommer mäss Bestrebungen des GVBN das eine «Ladenstrasse» die Aufmerk- «Dorf-Gefühl» erhalten bleiben. (e)

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Monströs statt imposant Nach der Lektüre des Frontseitenartikels «Endspurt für Zentrum Bassersdorf» von Mano Reichling in der Märzausgabe muss ich sagen: Gut gibt es den Dorf-Blitz! Sonst wäre man nicht informiert, was mitten im Dorf zeitlich und baulich so abläuft. Zur Bildlegende «Die Gebäude nehmen zusehend imposante Masse an» möchte ich anmerken, dass ich an Stelle von «imposante» eher «pompöse» Masse sehe. Und da es von pompös bis zu monströs nicht weit ist, nenne ich diese brutale Schuhschachtel-Architektur mitten im Dorf nicht Zentrum, sondern Monstrum. Adolf Kellenberger, Bassersdorf

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Dorf-Blitz 04/2014

Alltag im Dorf

49

Pfarrer Zimmerli textet und singt eigene Songs

Jedes Lied ist fast wie eine kleine Predigt Neben seiner Pfarrstelle bei der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf hat Paul Zimmerli eine grosse Passion: Die Musik. Begonnen hat er mit Mani Matter-Interpretationen. Neuerdings sind aber mehr Lieder aus seinem eigenen Repertoire gefragt an Konzerten.

lieder, sogenannte Worship-Songs, in seinen Gottesdienst mit ein. Dann nimmt er die Gitarre hervor und legt los. «Diese Lieder sind anders in der Tonalität als diejenigen aus dem Kirchengesangsbuch», sagt er. Mitsingen könne jeder, weil es einfache Texte und Melodien seien. Einige singen mit, andere hören nur zu. «Es geht nicht darum, richtig oder falsch zu singen. Man darf auch nur der Spur nach mitsingen – aber das Mitsingen soll aus dem Herzen sein», sagt Zimmerli. Er hofft damit auch jüngere Kirchenmitglieder anzusprechen, ohne die traditionelle Kirchenmusik mit der Orgel links liegen zu lassen.

von Susanne Gutknecht Paul Zimmerli hat sich vor dem Amtsantritt im August letzten Jahres in der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf einen Herzenswunsch erfüllt. Er hat in einem Tonstudio im Sommer 2013 während seines Studienurlaubes seine erste CD mit dem Titel «underwäx» mit eigenen Liedern aufgenommen: Getextet, gesungen und mit Gitarrenbegleitung von ihm. Nach ersten musikalischen Gehversuchen mit der Blockflöte und einer Orgel als Zehnjähriger, fand er in der Gitarre und den Liedern von Reinhard Mey und Mani Matter gute Vorbilder. Mittlerweile hat er sich jedoch von seinen Vorbildern gelöst und eine eigene musikalische Identität gefunden.

Über 50 Lieder komponiert Auf der CD «underwäx» ist nur ein kleiner Querschnitt seines Schaffens enthalten. Über 50 Lieder hat Zimmerli mittlerweile komponiert und führt sie an rund fünf Konzerten im Jahr auf. Seine Texte tragen Botschaften in sich, sind keine einfachen Ohrwürmer, sondern fordern die Zuhörer zum Nachdenken auf. Zimmerli lacht verschmitzt und verrät, dass er dies natürlich mit Absicht macht. So wie er jedem Kirchenbesucher nach seiner Predigt einen Gedanken nach Hause mitgeben will, so ist es auch bei seinen Liedern. «Die Leute hören gerne Musik. Ich versuche, mit meiner Musik auf humorvolle Art eine Botschaft zu verpacken.» Seine Erfahrung zeigt, dass Drohfinger-Botschaften selten zum Ziel führen oder eine Änderung einleiten. Mit einem Lachen unterlegt, könne man auch schwierigere Themen ansprechen. Zudem spreche Musik eine andere Schicht im Menschen an als Worte, berühre die Seele auf eine weitere Art.

Chancen wahrnehmen

Der Bassersdorfer Pfarrer verpackt eine Botschaft gerne in Musik und ist selten ohne Gitarre anzutreffen. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Kontakt zu Zuhörern

Dem Vorwurf, Pfarrer seien im Elfenbeinturm oft zu weit von ihrem Zielpublikum entfernt, will Zimmerli entgegen treten. Auch beim Gottesdienst an der Bassersdorfer Fasnacht fühlt er sich den Leuten nahe und geniesst es, dort in einem Festzelt einen Gottesdienst abzuhalten. «Das ist eine einmalige Chance für unsere Kirchen, in diesem Umfeld mit so vielen Leuten präsent zu sein», ist er sich sicher. Den Kirchenhintergrund vernachlässigt er dabei nicht, trägt seinen Talar auch dann. «Aber wir haben ihn ein wenig aufgepeppt mit einer typischen Fasnachtsjacke», erzählt er schelmisch. Zimmerli geniesst es, auch Unkonventionelles in seinen Alltag als Pfarrer einzuflechten. ◾

wird verlangt, aber entspricht nicht mir.» Wenn er im Konzert merkt, dass Seine 120 CDs sind bereits alle weg. seine Abfolge der Lieder, die er sich Eine neue Aufnahme seiner Lieder vorgenommen hat, bei einigen nicht strebt Zimmerli nicht an: «Es war eine mehr ankommen, dann ändert er tolle Erfahrung, einmal in einem Ton- flugs sein Programm. studio eine CD einzuspielen. Aber mir ist die Bühne lieber.» Zimmerli Vielseitige Inspiration braucht den Kontakt zu seinen Zuhörern. Will sehen, wie sie auf seine Zimmerli hört sich viel Musik an, die Texte reagieren und ob seine Bot- Predigten begleiten könnte. Sei dies schaft auf fruchtbaren Boden fällt. auf Youtube, in Gesangsbüchern oder «Es ist wie in der Predigt. Auch da auch durch Tipps von aussen. Er flicht schaue ich in die Runde und erhalte immer wieder einige Lobpreisungsdurch ein Lächeln, einen grimmigen Blick oder das Heben einer Augenbraue jeweils Feedback auf meine Worte.» Zimmerli ist spontan und hat seine Predigten nicht Wort-für-Wort aufgeschrieben. «Es muss Platz haben für Spontanes.» Das kann ein Einwand eines Kirchenbesuchers sein bei der Begrüssung oder auch etwas, was gerade passiert. «Das heisst nicht, dass ich meine Inhalte den Kirchgängern anpasse. Aber ich wähle vielleicht eine andere Formulierung, damit ich besser verstanden werde», erklärt er. So ist es auch in der Musik. Er habe kurzzeitig überlegt, ob er ein Programm einstudieren solle, vielleicht sogar mit professioneller Hilfe. «Heute ist alles geschliffen und choreografiert. Das Paul Zimmerli öffnet Türen mit seiner Musik.


Gesundheit

50

Dorf-Blitz 04/2014

Für ein gutes Bauchgefühl Nach dem Genuss von Milchprodukten kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Häufig ist dafür eine Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) die Ursache. Was der Mensch an Nahrungsmitteln aufnimmt, durchläuft einen intensiven mechanischen und biochemischen Prozess. Wenn das Zusammenspiel aller Verdauungsorgane ausreichend funktioniert, werden die Nahrungssubstanzen bis zur molekularen Ebene aufgespalten und durch die Wand des Dünndarms in den Körper geschleust. An diesem sensiblen Übergang kann es zu Störungen kommen, wie beispielsweise bei der Lactoseintoleranz. Milcharten und -produkte von Säugetiermilch enthalten einen Anteil an Lactose. Gerade in der Stillzeit ist das für den Säugling, vor al-

lem für seine Gehirnentwicklung, goren wird. Dabei bilden sich übervon grosser Bedeutung. wiegend gasförmige Gärungsprodukte, die den Verdauungstrakt und Üblicherweise verringert sich bei den Körper insgesamt belasten. Die fast allen Menschen die Enzymakti- akuten Symptome zeigen sich meist vität der Lactase automatisch mit unmittelbar oder wenige Stunden dem Ende der Stillzeit. Damit der nach dem Genuss von MilchprodukKörper jedoch den Milchzucker über ten oder lactosehaltigen Lebensmitden Darm verwerten kann, muss die teln. Durchfall, breiiger Stuhl, BläLactose zuerst in ihre beiden Be- hungen, krampfartige Bauchstandteile zerlegt werden. Diese schmerzen, laute Darmgeräusche, Aufgabe wird mit Hilfe des Verdau- Aufstossen von Luft, Übelkeit und ungsenzyms Lactase erledigt. Fehlt Erbrechen sind häufige Reaktionen. oder verringert sich die Enzymakti- Um auch einmal unbeschwert eine vität der Lactase, kann der durch die Milchspeise geniessen zu können, Nahrung aufgenommene Milchzu- sind Nahrungsergänzungsmittel ercker nicht weiter verarbeitet werden hältlich, welche das Enzym Lactase und verbleibt unverdaut im Dünn- enthalten und einen beschwerdedarm. Von dort gelangt der unge- freien Genuss ermöglichen. nutzte Milchzucker in weiter unten gelegene Darmabschnitte, wo er von Wir beraten Sie gerne. den ansässigen Darmbakterien ver- Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz 04/2014

Reisen

51

Kanarischer Alltag auf der sonnigen Insel begeistert die Touristen

Teneriffa gilt als die «Insel des ewigen Frühlings» Was Teneriffa so interessant für Schweizer macht, hat viele Gründe. Ein Direktflug von Zürich nach Teneriffa dauert vier Stunden. Die Insel hat das ganze Jahr fast immer die gleichen Temperaturen. Die medizinische Versorgung ist hervorragend. Innerhalb von einer Stunde kann jedes Reiseziel mit dem Auto erreicht werden. von Yvonne Müller Teneriffa ist schon seit vielen Jahren eine beliebte Ferieninsel, auf der Herr und Frau Schweizer gerne «überwintern». Egal ob im Norden oder Süden Ferien gemacht wird, es gibt eine Menge zu erleben auf dieser Insel. Teneriffa wird oft als «Insel des ewigen Frühlings» bezeichnet. Ihr Klima gehört zu den besten der Welt. Die Durchschnittstemperatur ist das ganze Jahr zwischen 17 und 25 Grad Celsius. Die kanarische Insel liegt vor der Nordküste von Afrika. Es gibt nur wenige Regentage. Sogar im Dezember regnet es im Durchschnitt nur fünf Tage. Das Gesundheitssystem ist fortschrittlich und die meisten Ärzte sprechen Deutsch oder Englisch. Für wenig Geld kann gut und reichlich gegessen werden. Nach mehreren Aufenthalten müssen sogar Prioritäten gesetzt werden, damit die Zeit ausreicht, um das ganze Programm durchzuführen. Deshalb gibt es auch immer mehr Touristen, die ihren Aufenthalt verlängern. Viele kommen von dieser sonnigen Insel nicht mehr los. Also Vorsicht – Suchtgefahr.

Ankunft und Transfer 1978 wurde im Süden der Flughafen «Reina Sofia» eröffnet. Der Flughafen Teneriffa Süd ist heute ein internationaler Verkehrsflughafen. Der Norden von Teneriffa wird aus Sicherheitsgründen von den Fluggesellschaften nicht mehr direkt angeflogen. Quer durch die Insel führt eine Autobahn, die es ermöglicht, den Norden in nur einer Stunde zu erreichen. Teneriffa verfügt über ein gutes öffentliches Verkehrsnetz, mit idealen Bus-Verbindungen, das von vielen Touristen

La Montaneta Oberhalb von Puerto de la Cruz befindet sich die Ortschaft La Montaneta. In der ehemaligen Klosteranlage «El Monasterio de San Pedro» ist rund um einen Felsen eine schöne Landschaft mit kulinarischen Köstlichkeiten entstanden. Ein Ausflugsziel, das sich auf alle Fälle lohnt. In dem weitläufigen Anwesen gibt es unterschiedliche Restaurants und Cafés. Ganz oben ist das Restaurant «El Mirador», mit einem atemberaubenden Ausblick auf das Orotava-Tal bis hin nach Puerto de la Cruz.

Loro Park Westlich von Puerto de la Cruz befindet sich der kleine Fischerort Ein alter Stadtteil in Puerto de la Cruz mit dem beliebten kolonialischen Punta Brava. Hier ist auch der beBaustil lockt zum Spaziergang (Bilder: Yvonne Müller) rühmte Loro Park. «Loro» ist das spanische Wort für Papagei. Der neurege benutzt wird. Mit den Linienbus- ben. Trotz der grossen Hotels und artige Zoo mit seinen zahlreichen sen kann jede Ecke von Teneriffa mü- den Restaurants, ist Puerto de la Attraktionen hat die grösste Papageihelos erreicht werden. Cruz nicht in erster Linie vom Tou- ensammlung auf der ganzen Welt. Im rismus bestimmt. Durchschnitt besuchen täglich knapp Alltag in Harmonie vereint 2900 Gäste den Freizeitpark. Ein Be«Plaza del Charco» such des Loro Park lohnt sich auf alle Im Norden von Teneriffa liegt die Fälle. Stadt Puerto de la Cruz, die den Der kleine Fischerhafen «Plaza del Tourismus mit dem kanarischen Charco» ist ein beliebter Mittelpunkt Wanderparadies Alltag in Harmonie vereint. Vor der Stadt; der Treffpunkt für Einheiüber hundert Jahren nahm der «Ka- mische und Touristen. Unter Palmen Auf Teneriffa gibt es viele Wandernaren-Tourismus» hier seinen An- und alten Lorbeerbäumen herrscht touren mit verschieden Schwierigfang. Rund um die Stadt hat es etli- ein lebendiges Treiben. Im alten keitsgraden bis auf den höchsten che «Bausünden» in Form von Ho- Stadtteil befinden sich noch Bars und Berg, den «Pico del Teide». Dieser ist telsilos aus den 1970er Jahren. Der Restaurants, die von Einheimischen der dritthöchste Inselvulkan der alte Stadtkern jedoch ist erhalten geführt werden. Vom Hafen aus zieht Welt, mit einer Höhe von 3718 Megeblieben mit seinen Kolonialbau- sich ein langer Promenadenweg an tern. Seine Hänge sind kaum bewachten. In Puerto de la Cruz existiert allen drei Strandabschnitten vorbei sen. Unzählige Wanderwege führen noch das normale kanarische Le- nach Punta Brava. in alle Richtungen. Vom «Teide-Nationalpark» führt eine Seilbahn auf den El Teide hinauf. Die Talstation ist auf einer Höhe von 2356 Meter und die Bergstation ist auf 3555 Meter. Die letzten Meter bis zum Krater müssen zu Fuss bewältigt werden. Aus umweltbedingten Gründen ist der Zugang auf den Gipfel nur mit einer speziellen Erlaubnis der Parkverwaltung gestattet. Die Genehmigung ist kostenlos, muss aber vor dem Aufstieg beantragt werden. Bei klaren Wetterverhältnissen sind vom Gipfel aus die Umrisse der näher gelegenen Aussicht über Puerto de la Cruz mit den typischen grünen Flächen im Norden Inseln La Gomera, El Hierro, La Palma von Teneriffa. und Gran Canaria sichtbar. ◾


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Veranstaltungen

Dorf-Blitz 04/2014

53

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo

28.04.

18.00

Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte

11. Bassersdorfer Sechseläuten, Festwirtschaft ab 16.30 Uhr

Bassersdorfer Sechseläutewiese hinter der Bibliothek

Fr – Sa

02.05. – 10.05.

bxa

«Coop Gemeindeduell schweiz.bewegt» - Bassersdorf kämpft gegen Kloten um Bewegungsminuten

div. Örtlichkeiten, Details unter: www.schweizbewegt.ch

Sa

10.05.

14.00 – 16.30

NBN Kids (Kiga bis 2. Kl.)

Märchenhafte Kräuterwanderung mit Heike Niemand

Schulhaus Hatzenbühl, Nü, Infos: www.nbn.ch

So

11.05.

10.30

Musikverein + Männerchor Ba

Muttertagskonzert (nur bei guter Witterung)

Parkplatz hinter dem alten Schulhaus

Fr

16.05.

20.00 21.00

Naturschutz Ba/Nü (NBN)

Bildvortrag: «Die Idee eines Naturparks beginnt mit dem Yellowstone», anschl. Generalversammlung

Ref. Kirchgemeindehaus Ba

Di

20.05.

19.30

Pol. Gemeinde

Frage- und Orientierungsabend

Franziskuszentrum

Di

20.05.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek, Anmeldung erwünscht

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Zeit

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge

Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April – Oktober)

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Fr

25.04.

Sa

26.04.

Sa

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Gemeinde

Jungbürgerfeier

10.00 – 12.00

Schiessverein Brü

Freie Übung 2/Gruppenmeisterschaft 2

Schützenhaus Brü

26.04.

13.00

Schiessverein Brü

Bezirksschiessen

Schiessstand Hettlingen

Do

01.05.

09.00 – 12.00

Schiessverein Brü

Obligatorische Übung 1

Schützenhaus Brü

Sa

10.05.

08.00 – 17.00

Samariterverein

Kurs: Erste Hilfe für Kleinkinder

Schulhaus Chapf

Sa

10.05.

Jungschützen

Papier- und Kartonsammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Do

15.05.

09.00 – 11.00

Gemeinde- u. Schulbibliothek Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Sa/So

17.05. – 18.05.

07.00 – 18.00

Turnverein

Jugendsportriegentag

Schulhaus Chapf

So

18.05.

Pol. Gemeinde

Erneuerungswahlen 2. Wahlgang

Do

22.05.

09.30 – 10.30

Bibliothek

Buchstart

Dachraum Bibliothek

Fr

23.05.

19.00 – 21.00

FDP Brü

Hauptversammlung, Vorbesprechung Gemeindeversammlung

Café Blätzwisen

Sa

24.05.

10.00 – 12.00

Schiessverein Brü

Freie Übung 3

Schützenhaus Brü

Sa

24.05.

14.00

Verein Stallrock.ch

3. Stallrock Festival

Hof Buchsächer

Mi

28.05.

20.00 – 21.30

PGV

PGV Höck

Rest. Sonnenhof

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte)

erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

54

Dorf-Blitz 04/2014

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Jeden Mo – Fr

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo

13.30 – 14.20

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Andrea Reutimann

Gemeindesaal

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

14.40 – 18.00

Ajuga

Jugendtreff Impuls (Mittelstufe)

Jugendtreff «Jugi Impuls» Mirjam Ebertshäuser 079 626 45 10

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Seniorinnen-Spielnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Betriebsgruppe Jugendtreff

Jugendtreff Impuls – Öffnungszeiten gem. Anhang am Anschlagbrett vor dem Treff

Jugendtreff Impuls

Jeden Sa

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt Schiessstand Brütten

Sa

26.04.

10.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung (mit Gruppenmeisterschaft 1.+2. Runde)

Do

01.05.

09.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Obligatorisches Programm, 1. Übung

Schiessstand Brütten

Sa

03.05.

Werkabteilung

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Fr

09.05.

17.30

Frauenverein Ob/Bi

Augenschmaus Freienstein

Kino Freienstein

Sa

10.05.

14.00 – 16.30

NBN Kids (Kiga bis 2. Kl.)

Märchenhafte Kräuterwanderung mit Heike Niemand

Schulhaus Hatzenbühl, Nü, Infos: www.nbn.ch

Do

15.05.

09.30

Nüeri-Netz

Morgenkafi mit Gipfeli

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10, Nü

Fr

16.05.

20.00 21.00

Naturschutz Ba/Nü (NBN)

Bildvortrag: «Die Idee eines Naturparks beginnt mit dem Yellowstone», anschl. Generalversammlung

Ref. Kirchgemeindehaus Ba

Sa

17.05.

10.00 – 12.00

Schule Nürensdorf / Baukomm. Neubau Kindergarten Sunnerain

Einweihung des neuen Doppel-Kindergartens Sunnerain

Sunnerain

So

18.05.

Pol. Gemeinde

Erneuerungswahlen, 2. Wahlgang

Sa

24.05.

08.00 – 16.00

Samariterverein Ba/Nü

e-Nothilfekurs

Feuerwehrgeb. Ufmattenstr. 3, Ba www.abc-samariter.ch Link Ba/Nü

Sa

24.05.

10.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung

Schiessstand Brütten

Sa

24.05.

13.45

Gemischter Chor Ob-Bi

Maisingen für Senioren/-innen und Chorfreunde

Schulhaus Oberwil

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 386 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob / Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob / Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob / Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob / Bi Frauenverein Nü / Br / Ha

Ludothek Ping Pong

Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Jeden Di

13.15 – 14.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 04/2014

55

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

15.00 – 15.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 – 16.00

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

15.15 – 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern ausser Sommerferien

Ref. Kirchgemeindesaal

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Aufsuchende Jugendarbeit Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Mirjam Ebertshäuser Ajuga-Bus bei der Landi Nü Tel. 079 626 45 10

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Musikveranstaltung im Clubhaus

Andere Gemeinden Tag

Datum

Do – So

15.05. – 18.05

Jeden Mi

14.30

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Gewerbeausstellung Kloten

Kolping-Arena

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren.

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

GEWERBE KLOTEN AUSSTELLUNG

15. bis 18. Mai 2014

in der KOLPING-ARENA

Ausstellung: Über 100 Aussteller mit vielen Attraktionen und Sonderschauen Gastregion: Waldhaus am See, St. Moritz Rahmenprogramm: «DIVA»; «CLOVER LEAF», Hits der 70er und 80er Jahre; «WERNER & COMPANY», Partyband aus Österreich und einiges mehr Tombola: 7 Haupttreffer / 1. Preis Auto Eintritt gratis Do 18 – 22 h, Fr 17 – 22 h, Sa 12 – 22 h, So 11 – 18 h

www.gewerbeausstellungkloten.ch

Residenz Oberwil GmbH

SENIORENRESIDENZ Wir verfügen über fünf Dauer- und ein Ferien-Zimmer.

REPORTERTELEFON

sowie Ferien-, Übergangsund Anfrage! Erholungsheim Wir freuen uns auf Ihre

Ein Bijou Ein Bijouim imZürcher ZürcherUnterland Unterland Residenz Oberwil8309 GmbH, 8309 SENIORENRESIDENZ, Oberwil ZH Oberwil ZH HeidiGertsch, Gertsch, Rainstrasse 12,044 Telefon 044 Heidi Rainstrasse 12, Telefon 837 10 87 837

Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden? Dann rufen Sie uns bitte an:

10 87

079 258 55 79


Treffpunkt

56

Dorf-Blitz 04/2014

digital world

internet apps and links 360° aus aller welt

Die sogenannten 360°-Bilder oder -Fotos erfreuen sich im Internet immer grösserer Beliebtheit. Mit der Maus können sich die Surfer frei an derjenigen Stelle umsehen, an der das Bild aufgenommen wurde, als handle es sich um einen digitalen Aussichtspunkt. Auf der unten angegebenen Seite sind die Aufnahmen des Fotografen Bernd Dohrmann aufgeschaltet, der überall auf der Welt 360°-Bilder aufgenommen hat. Zu den Highlights gehören die Fotografien aus Helikoptern, die Eindrücke aus Dubai und die Landschaftsaufnahmen. Eine perfekte Seite, um an einem regnerischen Tag vom Wohnzimmer aus die Welt etwas zu erkunden.

www.360bilder.de

studentenplattform

«students.ch» ist ein Mix aus Stellenbörse, Marktplatz, Social Media-Plattform, Newsmagazin und Blog, der speziell auf Studenten zugeschnitten ist. Nach einer kostenlosen Registrierung können Studierende hier WG-Zimmer ausschreiben oder nach solchen suchen, die Profile anderer durchstöbern, Nachrichten austauschen, Texte veröffentlichen, Tipps zum Studium einholen oder sich übers studentische Nachtleben informieren. Ob man nun gleichgesinnte Mitstudenten kennen lernen will, sich für die auf Studenten ausgerichteten Beiträge und Artikel interessiert oder an der eigenen Karriere feilen und ein Netzwerk aufbauen will: Hier findet jeder Hochschulgänger etwas.

www.students.ch

für büchernarren

E-Books und neuere Medien wie Film und Fernsehen setzen dem physischen Buch immer mehr zu. Doch noch ist es kein Relikt aus einer vergangenen Zeit, sondern ein mystisches und wunderbares Ding, das von unzähligen Liebhabern überall auf der Welt geschätzt und gesammelt wird. Diesen bibliophilen Sammlern ist «bookshelfporn.com» gewidmet; eine Seite, auf der man nichts anderes findet als Fotografien von Bibliotheken und Bücherregalen. Hunderte und Tausende von Bücherlagersystemen in allen Grössen, Formen und Farben erfreuen das Leserherz, wobei jedes auf seine Art einzigartig ist und durch und durch mit jenem Zauber durchtränkt, der in Büchern wohnt.

www.bookshelfporn.com

poster-paradies

Auf «allposters.ch» findet man – wie der Name schon sagt – wohl so ziemlich jedes Poster, das man sich wünschen oder gar denken kann. Es gibt hier nicht nur eine umfassende Auswahl an Filmplakaten und Repliken bekannter Kunstwerke, sondern auch Comic-Strips, Motivationsposter und Fotografien wohl so ziemlich jeder Art. Was auch immer an die Wand gehängt werden soll; mit Ausdauer und Geduld sind gewünschte Objekte mit Durchstöbern der verschiedenen Kategorien oder direkt über die Suchfunktion auffindbar. Das ziellose «Bummeln» wird durch verschiedene Vorschläge und Funktionen unterstützt. Wer sein Poster gerne gerahmt hätte, kann einen Rahmen gleich mitbestellen; es stehen über hundert Formen und Farben zur Auswahl.

www.allposters.ch

design und architektur

«detailverliebt.de» ist ein Blog, der Themen wie Fotografie, Design, Architektur, Kunst und Lifestyle gewidmet ist. Wie es der Titel verspricht, ist die Seite grafisch elegant und schlicht gestaltet, und die Beiträge und Bildstrecken werden attraktiv angerissen. Wie heutzutage üblich, können zudem Kommentare hinterlassen werden, was den Austausch mit anderen Seitenbesuchern ermöglicht. Was man beim Stöbern in der sorgfältig angelegten Sammlung entdeckt, kann über «Social Media»-Einbindung ganz einfach geteilt und weiterempfohlen werden. Eine Seite für Fans von Kunst und Fotografie sowie all jene, die Lust nach etwas Kurzweil verspüren.

www.detailverliebt.de

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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