Nr. 11 29.11.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Bassersdorf: Infoveranstaltung zu Finanzen und Siedlungsplanung
Im Überblick Samichlaus-Tage
Steuererhöhung 2014 unumgänglich Die Gemeinde Bassersdorf steht in den kommenden Jahren vor grossen Herausforderungen, sowohl was die Gemeindefinanzen als auch die Siedlungsentwicklungspolitik betrifft. An einer Informationsveranstaltung machten Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Finanzund Liegenschaftenvorstand Mario Peverelli eine Standortbestimmung.
Der Samichlaus wohnt tatsächlich im Bassersdorfer Wald, davon konnte sich die Redaktion überzeugen. Mitten in den Vorbereitungen erzählen Chlaus und Schmutzli von der Arbeit und Freude, die sie auch nach vielen Jahren noch haben. Seiten 4/5
Grosses Aufatmen Gewerbe und Gaststätten rund um den Bassersdorfer Zentrumskreisel mussten während der Bauzeit zum Teil etliche Einbussen beklagen. Nun herrscht grosses Aufatmen. Seite 13
Turnerfamilie
von Reto Hoffmann Rund 70 Personen waren Anfang November ins Franziskuszentrum gekommen, um sich von den beiden Mitgliedern der Gemeindeexekutive über die in den kommenden Jahren anstehenden Projekte und deren Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt zu informieren. Während Doris Meier-Kobler einen Überblick zur Entwicklung der Siedlungs- und Landschaftsplanung gab (siehe auch Interview auf Seite 3), zeigte Mario Peverelli auf, was dies für den Finanzhaushalt der Gemeinde bedeutet. Und da konnte der Ressortvorsteher Finanzen nicht gerade mit den besten Neuigkeiten aufwarten.
Negatives Ergebnis Das Ergebnis der Laufenden Rechnung in den letzten fünf Jahren war – mit Ausnahme von 2008 – stets negativ. Das Nettovermögen nahm in den letzten fünf Jahren um rund zwei Drittel ab und betrug Ende 2011 noch 1300 Franken pro Einwohner. In den kommenden Jahren werde sich die Situation jedoch nicht verbessern, so Peverelli. Schon 2016 rechnet der Gemeinderat mit einer Nettoschuld von 1700 Franken pro Einwohner. Der Selbstfinanzierungsgrad wird dann bei knapp 35 Prozent liegen und die Fremdver-
schuldung auf 45 Millionen steigen. Grund dafür seien die hohen Investitionen, die in den kommenden Jahren anstehen. Das neue Schulhaus «Chrüzacher», das mit 35 Millionen Franken auf die Finanzen drückt, der Dorfplatz mit Pavillon mit 3,5 Millionen oder die Sanierung der Sport- und Freizeitanlage bxa, welche ebenfalls mit einem Millionenbetrag zu Buche schlagen wird.
Projekte zurückstellen Als Konsequenz werde es unumgänglich sein, so Gemeinderat Peverelli, den Steuerfuss ab 2014 um fünf Prozent von heute 104 auf 109 Prozent zu erhöhen. Damit könne die laufende Rechnung ausgeglichen gestaltet und ab zirka 2018/19 eine zunehmende Verschuldung abgebremst werden, meinte der Finanzvorsteher. Fortsetzung auf Seite 2
Die Brüttener Turnriegen begeisterten unter dem Motto «Ab in den Süden» ihr Publikum an der Abendunterhaltung mit Theater und sportlicher Choreographie. Seiten 32/33
Ordnungsdienst Die Gemeindeversammlung Nürensdorf bewilligte einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 35 000 Franken für den Einsatz eines Ordnungsdienstes. Die Vandalenakte haben bereits nach der Pilotphase spürbar abgenommen. Seite 39
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
ab Seite 7 ab Seite 25 ab Seite 35
Der Bau des neuen Dorfzentrums hat begonnen und soll 2015 abgeschlossen sein. (Bild: Reto Hoffmann)
Spitze Feder
Annamaria Ress
Eine war natürlich immer die beste Freundin, mit der man die spannendsten Fragen erörtern, den grössten Krach mit den Eltern ausheulen und die intimsten Unsicherheiten besprechen konnte. Fast gleichzeitig entdeckte ich meine Freude am Schreiben und so zählten zu Spitzenzeiten nicht weniger als 15 Brieffreunde und -freundinnen zu meinen Adressaten. Das halbe Taschengeld ging für Porti drauf. Aber, was machte das schon? Es war ja ein Einsatz für Freunde!
in einen Kreis von Menschen, die in etwa (ausser dem Wohnort) den gleichen Horizont, dieselben Interessen hatten wie ich. Während der Berufsaubildung entwickelten sich andere Freundschaften, die für mich eher ein wöchentlicher Höhepunkt in der manchmal nervtötenden Arbeitswelt bedeuteten. Dass sie trotzdem eine grosse Qualität aufwiesen, beweist sich heute, wo der Kontakt zu diesen Freundinnen noch immer besteht. Als ich dann meinen 40. Geburtstag feiern konnte, hatte ich kurz zuvor einen Schicksalsschlag zu verarbeiten, der mir ganz plötzlich sehr deutlich zeigte, auf wen ich auch künftig zählen dürfte. So lud ich genau diese Leute zu einem für mich sehr gelungenen Fest
Gerne erinnere ich mich an meine Kinder- und Jugendzeit. Neben Schule und Familienleben gab es eigentlich nichts Wichtigeres als meine Freunde – oder besser Freundinnen.
Meine Drang- und Sturmzeit war ebenfalls geprägt durch vielerlei Kontakte an meinem Schul- und Wohnort. Natürlich kannte «man» sich seit Jahren, wusste vieles zu erzählen über jenen oder jene. Ich fühlte mich eingebunden
Mit einem Steuerfuss von 109 Prozent liegt Bassersdorf bei seinem Steuersatz allerdings deutlich über dem kantonalen Mittel von zurzeit 99 Prozent. Anderseits liegt der Steuerertrag pro Einwohner unter dem kantonalen Mittel. Das heisst, dass die Gemeinde auch in Zukunft den kantonalen Finanzausgleich beanspruchen muss. Ein Zuzug von steuerkräftigen Personen oder Unternehmen sei in den kommenden Jahren nicht zu erwarten, meinte Peverelli, da die Gemeinde über keine grösseren Landreserven mehr verfüge. Eine Verbesserung des Steuersubstrates sei allenfalls mit dem geplanten Masterplan Bahnhof zu erwarten, meine Doris Meier-Kobler im Interview mit dem Dorf-Blitz, doch dieses Projekt sei nicht vor 2020 realisierbar.
Durch die angespannte finanzielle Situation können somit Projekte nicht wie vorgesehen realisiert werden. Die Sport- und Freizeitanlage bxa kann in einer ersten Etappe nur mit werterhaltenden Massnahmen saniert werden. Ein weiterer Ausbau und die Verlegung des Fussballfeldes Acherwis zur Sportanlage muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Dagegen soll von einem privaten Investor im Gebiet eine Eishalle gebaut werden. Über einen entsprechenden Baurechtsvertrag können die Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung im Juni nächsten Jahres befinden. Kosten sollen der Gemeinde durch den Bau der Eishalle keine entstehen.
Steuererhöhung früher?
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In der anschliessenden Diskussion äusserten einige Anwesende ihre Sorge zur derzeitigen Finanzsituation. Insbesondere kritisierten sie die hohe Verschuldung und die entsprechend anfallenden Zinslasten. So wurde in verschiedenen Voten angeregt, die Steuern bereits in der kommenden Steuerperiode zu erhöhen. Für Mario Peverelli macht es allerdings wenig Sinn, «Steuern auf Vorrat zu erhöhen», wie er meinte. «Wir sollten die Steuern erst erhöhen, wenn wir das Geld brauchen, das heisst, wenn die Projekte bewilligt sind.» «Ich glaube nicht, dass der Stimmbürger den Eindruck hat, die Gemeinde ziehe Gelder auf Vorrat ein»,
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ein. Auch, um mich bei ihnen dafür zu bedanken, dass sie mich durch schwierige Zeiten begleitet hatten. Und heute? Als ich kürzlich meinen 50. Geburtstag feierte, musste ich feststellen, dass ich gar nicht so richtig wusste, wen ich eigentlich einladen sollte zu einem Fest. Einfach jeden und jede? Nur die Familie? Nein, das würde nicht zu mir passen. Eine Handvoll anderer? Die könnte ich auch so treffen. Hatte ich plötzlich keine Freunde mehr? So ist es zum Glück gar nicht, stellte ich glücklich und erleichtert fest. Denn die Qualität hat mit zunehmendem Alter die Quantität abgelöst und beschert mir damit Menschen, die in jeder Lebenslage und zu jeder Tageszeit hinter mir stehen. Annamaria Ress
entgegnete darauf ein Votant aus dem Plenum. Der Finanzvorsteher blieb jedoch bei seiner Haltung. Er forderte die Stimmbürger jedoch dazu auf, das Thema an der kommenden Budget-Gemeindeversammlung nochmals einbringen.
Überregionale Infrastrukturprojekte Doch nicht nur die Gemeindefinanzen wird die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen, sondern auch die Zukunft des Dorfes im Bezug auf die Siedlungs- und Landschaftsplanung. Gemeindepräsidentin Doris Meier gab den Anwesenden einen Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 17. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–
Die nächste Ausgabe erscheint am 20. Dezember 2012.
Dorf-Blitz
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Thema des Monats
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Interview mit Doris Meier-Kobler zur Siedlungsplanung Soll Bassersdorf dereinst ein Vorort von Zürich sein, oder ein «Landdorf» bleiben? Die Frage kann so nicht absolut gestellt werden. Der Gemeinderat möchte Quartiere des «Landdorfes» weiter pflegen und erhalten. Anderseits sind wir Teil einer Metropolitanregion und müssen bestimmte Aufgaben übernehmen. Der Siedlungsdruck aus Zürich ins Glattal ist eine Tatsache, weil wir nun mal sehr gut erschlossen sind. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass dort, wo die gute Erschliessung mit dem Öffentlichen Verkehr gegeben ist, auch neue Siedlungen entstehen sollen. Worauf basiert denn die kommunale Siedlungs- und Landschaftsplanung? Die bekannte Bereichsstrategie ist zum Beispiel ein Element, das kommunal beeinflussbar ist. Doch immer mehr übergeordnete Themen von strategischer Bedeutung für die Region müssen gemeinsam mit anderen Gemeinden und Städten gelöst werden. Wir sind beispielsweise gut vernetzt mit der Zürcher Planungsgruppe Glattal. Ausserdem sind wir Mitglied der Regionalplanung Zürich und Umland RZU. Insbesondere bei grossen Projekten, wie der Planung der Glattalautobahn, welche Jahrzehnte dauert, muss man als Gemeinde immer wieder zum richtigen Zeitpunkt seine Meinung kundtun und die Interessen von Bevölkerung und Gewerbe gezielt vertreten. Wo hat der Bürger noch konkreten Einfluss? Grundlage der weiteren Siedlungsentwicklung sind die Zukunftspläne der Gemeinde, seien es Gesamt- oder Quartierentwicklungskonzepte, wie zum Beispiel die Bereichsstrategie oder Masterpläne. Der Gemeinderat ist bestrebt, wo möglich, die Meinung des Bürgers zu gewissen Projekten bereits im Vorfeld abzuholen. Bedeutsam ist dies insbesondere im Vorfeld der anstehenden Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung. Bei der Umsetzung hat der Bürger an der Gemeindeversammlung oder Urne immer das letzte Wort. Braucht es die Glattalbahn plus? Der Entscheid, die Glattalbahn in zwei Äste aufzuteilen, war richtig, wenn auch der Ringschluss als Vision erhalten bleiben muss. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass es sie braucht, auch für die dorfinterne Erschliessung. Die Linienführung entlang der jetzigen Verkehrsachse durch das Dorfzentrum war ein wichtiger Entscheid, und mit Blick auf die Entwicklung der letzten Etappe bin ich sicher, dass so auch eine Aufwertung des Industriegebietes Grindel erreicht werden kann.
Bestmögliche Lösung Alle Projekte seien nun so im kantonalen Richtplan eingetragen, wie es der Gemeinderat als bestmögliche Lösung für die Gemeinde favorisiert habe, sagte Meier. Dies betrifft insbesondere den Ortsteil Baltenswil, welcher mit dem vorgesehenen Eingang des Brüttener Tunnels zwischen Bassersdorf und Baltenswil und der Streckenführung der Glattalautobahn tangiert sein werde. Hier habe man sich für die Variante Süd entschieden, welche dereinst unterirdisch verlaufe, ohne Anschluss Grindel, um nicht noch mehr Verkehr anzuziehen. Ebenfalls bereits fest im Richtplan eingetragen ist die Glattalbahn Plus. Zunächst sollen zwei Äste gebaut werden. Der eine vom Flughafen via Kloten nach Bassersdorf, der andere vom Dübendorfer Industriegebiet zum Flugplatz Dübendorf. Dies ermöglicht einen späteren Zusammenschluss der beiden Äste über Wangen-Brüttisellen und Dietlikon. Die Geleise sollen dereinst auf der Strasse mitten durchs Dorf führen und eine Busverbindung überflüssig machen.
Bahnhof». Geht es nach den Ideen des Gemeinderates soll auf zwei Parzellen mit einer Fläche von 21 Hektaren südlich des Bahnhofs ein neues Zentrum entstehen. In dieser neuen Gewerbe- und Wohnzone sollen bis 3000 Menschen siedeln können. Dieses Vorhaben wurde in den kantonalen Richtplan aufgenommen. Eine konkrete Projektierung sei aber erst nach einer Änderung der kommunalen Bau- und Zonenordnung und der Erarbeitung von Gestaltungsplänen vorgesehen, sagte Doris Meier. Ob dieser «Masterplan Bahnhof» aber jemals realisiert werden kann, hängt unter anderem auch von der konkreten Ausgestaltung der Kulturinitiative ab, die kürzlich angenommen wurde. Einen entsprechenden Regierungsratsentscheid erwartet der Gemeinderat in den kommenden Monaten. Zu guter Letzt hat auch die Festsetzung des Sachplanes Infrastruktur Luftfahrt (SIL), welcher das Anflugregime des Flughafens regelt, konkrete Auswirkungen auf die weitere Siedlungsplanung der Gemeinde. ◾
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Zukunftsprojekt «Masterplan Bahnhof» Eine Realisierung der Glattalbahn Plus könnte auch die Voraussetzungen schaffen, für ein weiteres grosses Projekt mit dem verheissungsvollen Namen «Masterplan
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Eine Gemeinde mit 11 000 Einwohnern verträgt unserer Meinung nach auch ein zweites, auf die Nutzungen bei Bahnhof ausgerichtetes Zentrum, die Entwicklung dieses Gebietes muss aber umfassend beurteilt werden. Experten sehen dieses Gebiet als ein Quartier, welches sich für Leute aus eher städtischem Umfeld eignet, welche die Nähe zum Flughafen, zum Hardwald oder den Zentren suchen, etwa Doppelverdiener ohne Kinder. Dies könnte für die Gemeinde auch in steuerlicher Hinsicht interessant sein. Reto Hoffmann
Überblick über die Vorhaben, welche in den kommenden 20 Jahren auf die Gemeinde zukommen werden. Als Teil der Metropolitanregion steht Bassersdorf mit seiner Nähe zu den Städten Zürich und Winterthur und dem Flughafen im Zentrum von drei überregionalen Infrastrukturprojekten, von welchen das Gemeindegebiet direkt betroffen sein wird: Die Glattalautobahn, der Brüttener Tunnel und die Glattalbahn plus.
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Beim «Masterplan Bahnhof» befürchten viele Bewohner eine Abwertung des heutigen Dorfkerns. Gemeinden müssen sich weiterentwickeln, und so sehe ich den Masterplan Bahnhof an einem Ort mit hochwertiger ÖV- Erschliessung auch als einen Beitrag gegen die weitere Zersiedlung. Das nun sich im Bau befindende neue Zentrum liegt mitten in der Gemeinde und wird mit den modernen Grossverteilerfilialen und dem Dorfplatz, das Versorgungsangebot und generell die Begegnung in der Gemeinde stärken.
Auf dieser Fläche südlich des Bahnhofes soll Bassersdorf nach Ansicht des Gemeinderates mit dem «Masterplan Bahnhof» weiter wachsen.
Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 20. Dezember 2012
Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen der Weihnachtsfeiertage) bereits am
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Monatsinterview
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Zu Besuch bei Samichlaus und Schmutzli im Bassersdorfer Wald
«Jeder Samichlaus war einmal ein Esel» Ein Besuch bei Samichlaus und Schmutzli mitten in den Vorbereitungen für die vielen bevorstehenden Visiten bei Kindern, Familien, Vereinen und Firmen. Im Bassersdorfer Chlaushüttli plaudern die beiden Vertreter der uralten Tradition über ihr Leben und ihre Arbeit, die sie auch nach unzähligen Jahren noch mit viel Freude ausüben. von Mano Reichling Seit wann bist du als Samichlaus unterwegs? Samichlaus: Der Samichlaus ist nur während der Chlauszeit unterwegs, während der übrigen Zeit sieht man ihn nicht! Es sind aber sicher 27 Jahre. Schmutzli: Ich chlause noch länger. Wir haben einen Werdegang: Jeder Samichlaus war einmal ein Esel. Weil der Fahrer für Samichlaus und Schmutzli von uns Esel genannt wird. Erst dann kann man sich als Schmutzli bewerben. Nach einiger Zeit als Schmutzli kann man schliesslich zum Samichlaus aufsteigen. Zwölf Jahre lang war ich als Samichlaus unterwegs, aber ich merkte, dass mir das Leben als Schmutzli viel lieber ist, und seither bin ich wieder Schmutzli. Seid ihr in einer Chlaus-Gesellschaft organisiert? Samichlaus: Wir sind vom Männerchor. Vor 40 oder 50 Jahren begannen die Sänger des Männerchores Bassersdorf zu chlausen. In der «Blütezeit» standen bis sechs Zweierteams im Einsatz, heute
«Für dieses Jahr haben wir schon sehr viele Anfragen, Familien, Vereine und Firmen zu besuchen» sind es noch drei Gruppen. Wir bemerken jedoch, dass der Samichlaus wieder beliebter ist als noch vor ein paar Jahren. Für dieses Jahr haben wir schon sehr viele Anfragen, Familien, Vereine und Firmen zu besuchen. Das gefällt uns natürlich sehr. Früher besuchten wir sehr oft auch Schulklassen und Kindergärten. Nach langer Zeit haben wir dieses Jahr wieder Anfragen, einen Kindergar-
Im gemütlichen Samichlaushüttli tief im Bassersdorfer Wald werden die guten und schlechten Tugenden der Kinder in einem Buch aufgeschrieben. (Bilder: Mano Reichling)
ten und eine Mittelstufe zu besuchen. Da bin ich schon jetzt gespannt darauf und muss sicher aufpassen, dass ich nicht «flach» herauskomme. Ein Chlaus muss sich immer gut «aus der Affäre» ziehen können. Ist die Konkurrenz nicht gross? Doch, das bereitet uns einige Sorgen. Am Flughafen habe ich einen Samichlaus mit einem blauen Gewand gesehen; das sieht wirklich schlimm aus. Beinahe in jedem Einkaufscenter steht ein Samichlaus. Wie kann eine Familie den Samichlaus bestellen? Samichlaus: Anmeldeformulare sind in der Drogerie Hafen in Bassersdorf erhältlich. Dort schreiben die Eltern das Alter, einige positive, aber auch eher negative Faktoren ihrer Kinder auf. All diese Angaben vermerken wir schliesslich in unser Chlausbuch, in roter Farbe die eher schlechten Begebenheiten, in blauer Farbe die guten Sachen. Du kannst hier in meinem Buch sehen, dass die blaue Farbe aber dominiert. Am Schluss unserer Visite achten wir darauf, das Positive hervorzuheben. Sonst würden die Kinder nicht mehr schlafen können. Gibt es auch Eltern, die nur negative Sachen über ihre Kinder aufzählen? Samichlaus: Ja, das habe ich auch schon erlebt. Aber in einem solchen
Fall rufe ich die Eltern an und erfrage Positives über das Kind. Auch schon habe ich die Eltern vor die Haustüre gebeten und ihnen klar und deutlich gesagt, dass der Samichlaus nicht zurechtbiegen kann, was die Eltern während dem ganzen Jahr versäumten, den Kindern beizubringen. Schmutzli: Früher wurden die Kinder vielfach eingeschüchtert mit Drohungen, dass der Samichlaus unar-
«Früher wurden die Kinder vielfach eingeschüchtert mit Drohungen, dass der Samichlaus unartige Kinder in den Sack stecke» tige Kinder in den Sack stecke. Das ist gottseidank nicht mehr der Fall. Wichtig ist das Gespür, welches Samichlaus und Schmutzli haben müssen, wie weit sie gehen dürfen. Wir haben einmal erlebt, dass uns ein kleiner Knabe mit einem Messer bewaffnet nachrannte. Auf unsere Frage, was er mit dem Messer machen wolle, antwortete der Knirps, dass er sich mit dem Messer aus dem Sack befreien werde, falls er da rein gesteckt werde.
Samichlaus: Es ist interessant, wie Kinder ihre Angst uns gegenüber abreagieren. Lustige Begebenheiten erlebt ihr sicher auch? Schmutzli: Ja, einmal bemerkte ich einen Knaben, der mich ganz komisch betrachtete. Mir selbst war auch aufgefallen, dass ich kaum aus den Augen blicken konnte. In der Hast und in der Dunkelheit hatte ich meinen Bart falsch angezogen, der Schnauz war unter den Augen. Das war wirklich eine der lustigen Begebenheiten. Ich begann, den Bart ganz diskret in die richtige Position zu ziehen. Danach sah ich wieder besser. Samichlaus: Dazu muss man aber sagen, dass es sich dabei um einen Sondereinsatz gegen Ende der Chlauszeit gehandelt hatte. Viel Schnee war gefallen und wir mussten uns im Freien umziehen. Ausserdem hatten wir auch keinen Spiegel dabei. Besucht ihr ausschliesslich Familien in Bassersdorf? Samichlaus: Wir statten Besuche bei Familien in Bassersdorf und Baltenswil sowie in Nürensdorf ab. Wenn es von der Distanz her geht, sind wir zu Fuss unterwegs, sonst mit unserem Esel. Vor dem Besuch prägen wir uns die Namen der Kinder ein. Dann klopfen wir an die Türe – der Samichlaus
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läutet nicht – und stampfen auf den Boden, damit man uns auch hört. Dann geht die Türe auf. Meistens ist
«Wenn es von der Distanz her geht, sind wir zu Fuss unterwegs, sonst mit unserem Esel» es ein kleiner «Pfüderi», der uns die Türe öffnet. So können wir ihn schon mit dem Namen ansprechen. Darauf gehen wir in die Stube und begrüssen alle Anwesenden mit dem Vornamen, wenn wir ihn wissen; sonst mit Mutter, Vater. Der Samichlaus ist mit allen Erdenbürgern Duzis. Setzt ihr euch hin oder bleibt ihr stehen? Samichlaus: Bei unseren Besuchen sitzen wir immer, damit die Distanz zu den Kindern nicht gross ist. Falls die Familie keinen Platz vorbereitet hat, sage ich dem Schmutzli, er solle doch bitte zwei Stühle herbeiholen. Wenn aber ein Kind zu grosse Angst hat, zwingen wir es nicht, nahe an uns heran zu kommen. Es gibt auch Kinder, die den «Chnüschlotteri» bekommen, wenn wir zu Besuch sind. Aber spätestens, wenn der Schmutzli die Chlaus-Säckchen zu verteilen beginnt, ist alle Angst verflogen.
Monatsinterview Wie gestaltet sich der Besuch? Samichlaus: Ich erzähle zuerst eine kleine Geschichte über den Chlaus, frage, ob alle wissen, wo ich zusammen mit dem Schmutzli wohne, erkläre auch, dass wir nur zur Adventszeit sichtbar sind, dass aber der Schmutzli im ganzen Jahr genau aufpasst, wer etwas Gutes tut und mir, dem Samichlaus, alles genau rapportiert. Das schreiben wir am Abend dann in unser Buch, und so weiter. Als Buchzeichen hilft mir eine Taschenuhr, damit ich die Zeit unter Kontrolle habe. Denn, wenn es in der Stube gemütlich ist, verliere ich rasch einmal das Zeitgefühl.
druck bei den Kindern. Aber auch die Erwachsenen werden auf solche Begebenheiten angesprochen.
Wirst du nie erkannt? Samichlaus: Als Chlaus ziehe ich nie etwas an, das ich unter dem Jahr anziehe. Ich trage auch keine Uhr oder Ringe. Und trotzdem bin ich auch schon erkannt worden. Ein Junge sagte mir, dass ich beim Männerchor mitsinge und er mich am Brunnenfest gesehen habe. Ich musste ihn so schnell wie möglich ablenken und mit Ausreden glaubhaft machen, dass ich sicher nicht an diesem Anlass gewesen sei. Wir sind beide oft zu Fuss in der Gemeinde unterwegs und sehen viel, so können wir das Gesehene auch da und dort bei einem Besuch einflechten. Das macht grossen Ein-
Samichlaus: Ich bin sogar vor meiner Tochter als Samichlaus aufgetreten im Turnverein, dort sprach ich einfach mit Berner Dialekt. Das muss man sich vorstellen, zweimal eine Stunde vor der eigenen Tochter chlausen, sie weiss es bis heute nicht (lacht). Auch bei Kindern aus der Nachbarschaft muss ich meine Stimme verstellen und allenfalls in einem anderen Dialekt sprechen.
Schmutzli: Da muss ich noch ergänzen, dass auch Brillen tabu sind. Erstens beschlagen sich die Gläser beim Eintreten in die warme Stube. Die stete Brillen-Putzerei machte mir Mühe und war mit ein Grund, dass ich lieber als Schmutzli leben wollte. Da muss ich kein Buch mehr lesen. Und wenn der Samichlaus den Kindern erzählt, dass der Schmutzli in der Schule nicht sonderlich aufgepasst habe, kann ich mich wehren. Aber sonst spricht ein Schmutzli nicht.
Wohl die meisten Kinder wissen, dass es den Samichlaus nicht gibt. Aber, wenn man als Chlaus vor den Kindern steht, merkt man, dass sie dennoch plötzlich unsicher werden. Empfindet ihr ebenso? Samichlaus: Ja, das merke ich oft. Und auch, wenn man etwas über ein Kind erzählt, fragen sich Viele, warum der Samichlaus das wisse. Schmutzli: Das spüre ich sogar bei vielen erwachsenen Personen. Wie viele Besuche stattet ihr ab? Samichlaus: Sechs Besuche sind für mich ideal an einem Abend. Es gibt aber Tage, an denen wir noch mehr Besuche machen müssen. Oder
«Eigentlich möchten ja alle Leute, dass wir sie am Samichlaustag besuchen, aber das geht beim besten Willen nicht»
Schon bald – in den kommenden Tagen und Wochen – sind Samichlaus und Schmutzli wieder im Wald anzutreffen.
Sondereinsätze. Wir beginnen dieses Jahr am 29. November mit dem ersten Chlausbesuch. Eigentlich möchten ja alle Leute, dass wir sie am Samichlaustag besuchen, aber das geht beim besten Willen nicht. Auch gibt es bei
5 Besuchen oft Verzögerungen. Nach Möglichkeit rufen wir jedoch an, um die Leute darüber zu informieren. Aber, um deine Frage zu beantworten: Es sind 40 bis 50 Besuche pro Jahr. Wenn ich mit euch spreche merke ich, dass ihr beide immer noch viel Spass am Chlausen habt. Stimmt dieser Eindruck? Samichlaus: Ganz sicher bereitet mir das Chlausen immer noch grosse Freude! Wenngleich es auch ab und zu passiert, dass die Kinder mit teuren Spielsachen überhäuft werden. Am Schönsten sind die Besuche mit keinen weiteren Geschenken als das ChlausSäcklein. Auch die vielen neuen Sprüchlein, die wir immer wieder zu hören bekommen, sind einfach toll. Schmutzli: Es ist halt auch heute noch eine schöne Tradition, die es weiter zu pflegen gilt. Ich finde den Brauch wirklich schön. Am Schönsten ist es, wenn die Familie einen eigenen Sack vorbereitet, den ich dann in der Stube ausleeren darf. Ohne Sprüchlein bekommt man nichts? Samichlaus: Auch die Erwachsenen müssen ein Verslein aufsagen. Für den Fall, dass sie keinen Spruch wissen, habe ich verschiedene Verse dabei, dann können die Leute einen Spruch vorlesen. Wenn Kinder ein Lied vortragen, singe ich meistens mit. Dann strahlen die Kinderaugen. Was kostet der Besuch von Samichlaus und Schmutzli? Samichlaus: Wir verlangen kein Geld, die Leute spenden uns aber gerne etwas. Das Geld kommt in die Vereinskasse und die bezahlt beispielsweise das Dirigentenhonorar. Die Spenden werden dem Schmutzli übergeben, am liebsten natürlich in einem Umschlag. Du Schmutzli: Fühlst du dich gegenüber dem Samichlaus nicht benachteiligt? Samichlaus: Nein, nein. Ich bitte dich, Samichlaus: Lasse doch Schmutzli selbst die Frage beantworten! Schmutzli: Eigentlich gefällt mir das Leben als Schmutzli, es kommt natürlich immer auf den Chlaus an. Aber mit meinem Samichlaus bin ich zufrieden (schmunzelt). ◾
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Verkehrsführung: Ausnahmeregelung für Chlausmärt
Neue Bauphasen im Zentrum haben begonnen Nach dem Abschluss der hauptsächlichen Bauarbeiten am Löwenkreisel mit Wiedereröffnung der Winterthurerstrasse ist die nächste Grossbaustelle im Zentrum Bassersdorf bereits eingerichtet. Ende Oktober 2012 wurden die Aushubarbeiten für die neue Zentrumsüberbauung aufgenommen, die Rohbauarbeiten starten anfangs 2013. Seit Anfang September 2012 sind die Bauarbeiten für das neue Zentrum Bassersdorf im Gange. Bis Ende Oktober wurden die bestehenden Gebäude rückgebaut, die Altlastensanierung vorgenommen und der Baugrund für die Aushubarbeiten vorbereitet. Auf dem Postplatz und im Areal selber wurden zudem neue Kanalisationsund Wasserleitungen verlegt.
Einbahnsystem Ende Oktober starteten mit Bauphase 3 die Aushubarbeiten auf dem ganzen Areal. Die Dorfstrasse mit Abzweiger ab der Baltenswilerstrasse wurde für den Verkehr gesperrt und definitiv aufgehoben, das Areal vollständig bis auf die Grundfläche der bestehenden Migros-Filiale eingezäunt. Die Baustellenzufahrten erfolgen über die Anlieferung zur Migros (deren Zu- und Wegfahrten bleiben bestehen) und über eine Baupiste auf dem Areal, die Wegfahrten auf
die Baltenswilerstrasse oder, je nach Baubereich und -fortschritt, über die Breitistrasse/Im Lindenacher. Im Verlaufe der weiteren Bauphasen wird dieses Erschliessungskonzept noch leicht angepasst werden. Die Bauarbeiten führen zu Lastwagenverkehr im Dorfzentrum und bedingen damit eine angepasste Verkehrsführung beim Postplatz. Aufgrund der baulichen Situation und der minimalen Breiten der Fahrbahnen wurde für die Gesamtbauzeit bis anfangs 2015 ein Einbahnregime ab Höhe Dorfstrasse 8 eingerichtet. Die Zufahrt zum Postplatz, den Liegenschaften am Stiegweg, der Postund entlang der Breitistrasse (vom Postplatz bis zur Einmündung Lindenacher) erfolgt über die Dorf- ab der Winterthurerstrasse. Ausfahrten auf die Winterthurerstrasse ab dem Stiegweg bleiben gewährleistet, ebenso die Zufahrt zum Altersheim und zur Tiefgarage des Breitiparks ab Im Lindenacher. Für die Schülerinnen und Schüler haben Gemeindepolizei und Verkehrsinstruktor neue Schulwege festgelegt (siehe Dorf-Blitz Oktober 2012). Der Parkplatz Breiti östlich des ehemaligen Bahnhofs wurde per Ende Oktober 2012 gesperrt, gleichzeitig wurden ergänzende
Die Baustelle im Zentrum erfordert neue Verkehrsführung. (zvg)
Verkehrssituation am Chlausmarkt. (zvg)
Parkfelder auf der Sechseläutenwiese bereitgestellt.
Chlausmärt und Fasnacht Anlässlich des «Bassersdorfer-Chlausmärts» von Samstag, 8. Dezember 2012, muss dieses Verkehrsregime temporär geändert werden; Dorfstrasse und Stiegsowie auch der Baarainliweg werden durch die Markstände belegt sein. Von Freitag, 7. Dezember, 13 Uhr bis Samstag, 8. Dezember, 22 Uhr, erfolgen die Zuund Wegfahrten zum Postplatz, Poststrasse und den Liegenschaften am Stiegweg und dem Bereich der Breitistrasse zwischen der Einmündung Lindenacher bis zum Postplatz über den Lindenacher und die Breitistrasse. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften am Stiegweg und der Poststrasse ist nur für Anwohner gestattet. Anlässlich der Fasnacht 2013 gilt am Samstag, 9. Februar, von 18 Uhr bis Dienstag, 12. Februar, 6 Uhr, das gleiche Ver-
kehrsregime. Über die genaue Verkehrsführung für das Dorfzentrum wird zu gegebener Zeit erneut informiert.
Sanierung Löwenkreisel Termingerecht wurden die hauptsächlichen Bauarbeiten am Löwenkreisel per Ende Oktober 2012 abgeschlossen. Der Kreisel und die Winterthurerstrasse konnten für den Verkehr freigegeben werden, gleichzeitig wurden die seit Frühjahr 2012 geltenden Verkehreinschränkungen in den Quartieren aufgehoben, der Busbetrieb befährt wiederum die üblichen Routen.
Baustelle Zentrum Die Anwohnerschaft und die Bevölkerung sowie das Gewerbe von Bassersdorf werden weiterhin regelmässig über den Stand der Projektierung und der Realisierung der Zentrumsüberbauung mittels Flyer und über die Webseite www.bassersdorf.ch informiert. Bei Fragen zur Bautätigkeit oder zu den Verfahren stehen Patrik Baumgartner, Abteilung Bau + Werke Bassersdorf, Telefon 044 838 85 51, oder die örtliche Bauleitung, Rolf Blumer, HRS, Telefon 079 421 67 60, gerne zur Verfügung. Gemeindepolizei und Abteilung Bau + Werke
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Aus Behörde und Verwaltung
Fernseh-Programm-Ansager ist auch Schauspieler
Besinnliches mit Christoph Hürsch n
tio Gratula
Wir gratulieren zum 85. Geburtstag am 2. Dezember Ernst Greutert-Stadler Hubring 58 am 12. Dezember Gertrud Krauer-Baumgartner Hasenbühlweg 1 am 12. Dezember Ulrich Schnurrenberger-Bachmann Emmetstrasse 12 am 18. Dezember Fernand Hirzel-Schwerzmann Auenring 21 am 24. Dezember Marie Matter-Annaheim Grundhaldenstrasse 7 am 25. Dezember Paul Tanner-Schindler Auenring 1
Am Dienstag, 18. Dezember, findet um 20 Uhr in der Bibliothek ein Abend mit dem Winterthurer Schauspieler und Literatursprecher Christoph Hürsch statt. Wenn Hürsch Texte liest, werden Figuren lebendig und Geschichten greifbar. Der Sprachkünstler lässt Stimme und Wort verschmelzen und ist Garant für einen aussergewöhnlichen Hörgenuss.
männlichen Programm-Ansager des Schweizer Fernsehens. Mittlerweile hört man seine bekannte und beliebte Stimme häufig als Off-Sprecher in Sendungen wie Sportlounge, Einstein oder Motorsport. Bekannt wurden auch seine Lesungen in der «Coal Mine Book Bar» in Winterthur.
Text-Varianten
Sein Talent als einfühlsamer Literatursprecher wurde vom Winterthurer Alexander Hoster entdeckt. Er war es auch, der Christoph Hürsch die Idee für Literaturlesungen schmackhaft machte und ihn, trotz grossem Lampenfieber, zu ersten Auftritten motivierte. Hürschs Lieblingsautoren in Lesungen sind Mark Twain und Erich Kästner. Immer wieder überrascht Christoph Hürsch sein Publikum mit fliegenden Wechseln von Ernstem zum Heiteren, von
In seinem diesjährigen Programm liest Hürsch humorvolle, satirische und besinnliche Texte zur Einstimmung auf die Festtage. Er greift dabei unter anderem auf Autoren wie Angelika Mechtel, Daniel Glattauer, Hugo Wiener, und Erich Kästner zurück. Direkt nach der Schulzeit wandte sich Christoph Hürsch der Schauspielerei zu. Am bekanntesten wurde er aber durch seine Berufung zum ersten
Grosses Lampenfieber
melancholischer Ballade zum literarischen Schmunzeln. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt das Bibliotheksteam zu einem weihnachtlichen Apéro ein. Kultur- und Bibliothekskommission
Schulische Zusatzangebote an der Primarschule Bassersdorf
Kursleiter/Kursleiterinnen gesucht Die Primarschule Bassersdorf bietet Freizeitkurse für Kinder im Primarschulalter an und leistet damit einen Beitrag zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Die Kurse finden einmal pro Woche während einer oder zwei Lektionen statt. Für das zweite Semester des laufenden Schuljahres (ab März bis Sommer 2013) suchen wir noch Kursangebote in verschiedenen Bereichen, zum Beispiel: • Werken, Handarbeit (Holz, Ton, Bearbeitung anderer Materialien, Modellbau etc.) • Natur (Walderlebnisse, Experimente mit Wasser, Farben aus der Natur etc.) • Musik (Djembe, Singen, Tanz etc.)
zum 80. Geburtstag am 13. Dezember Adolf Stahel Opfikonerstrasse 24 am 21. Dezember Horst Pagalies Birchwilerstrasse 5
• Sport (Inline-Skating, Jonglieren etc.) Räume und die nötige Infrastruktur werden soweit als möglich von der Primarschule zur Verfügung gestellt. Möchten Sie einen Kurs anbieten? Wenn Sie gerne mit einer Gruppe von acht bis zwölf Kindern arbeiten freuen wir uns auf Ihr Angebot. Für Fragen kontaktieren Sie bitte Heinz Ehrensperger, Schulleitung Geeren, Telefon 044 838 30 72 oder heinz.ehrensperger@schule-bassersdorf.ch. Ein Lehrerpatent ist nicht erforderlich. Ihre schriftlichen Unterlagen senden Sie bitte direkt an die Schulverwaltung Bassersdorf, Karl Hügin-Platz 1, 8303 Bassersdorf. Schulverwaltung, Abteilung Bildung und Familie
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Aus Behörde und Verwaltung
Aus dem Gemeindehaus: In Kürze
Vertragsabschluss BVK
Baubewilligungen
Einbürgerungen
Weitere Kurzinformationen
Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt:
In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen:
• Die BDO AG, Zürich, wird für die Rechnungsjahre 2012 und 2013 als Prüfstelle für die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung der Politischen Gemeinde eingesetzt. Vorbehalten bleibt der übereinstimmende Beschluss der Rechnungsprüfungskommission. • Die Abrechnung für den Projektierungskredit «Trottoirbau Gerlisbergstrasse» wurde genehmigt. • Im Sinne einer einheitlichen Regelung im gesamten Gemeindegebiet, wird die Erschliessungsstrasse Mülihalde entschädigungslos ins Eigentum der Politischen Gemeinde überführt. • Das Bauprojekt für die Kanalisationssanierung Bassersdorferstrasse wird genehmigt. Gemeinderat Bassersdorf
• BG-Nr. 2012/038 Jauch-Hillgeris Günter + Heidi, Im Schatz 25, 8303 Bassersdorf, Umbau Einfamilienhaus, Dachänderung, Balkonanbau, Verlängerung Garagenvordach, Sitzplatzverglasung, Im Schatz 25, Kat.-Nr. 1338; • BG-Nr. 2012/015 Anderau Stefan und Ines, Opfikonerstrasse 33 und Weber Marcel und Sabine, Opfikonerstrasse 33, 8303 Bassersdorf, Gesamtumbau Bauernhaus und Teilabbruch Scheunenteil, Weingasse 11, Kat.-Nr. 264.
• Mustafa Sukri aus Serbien und Montenegro; • Pavlovic-Gajic Aleksandra aus Serbien und Montenegro; • Terradillos Marta Rebeca aus Spanien; • Mahmutaj Adnan mit den Kindern Ejonë, Jon und Lum, aus Kosovo; • Scalise Giuseppe mit Ehefrau Santa und den Kindern Vanessa und Alessia, aus Italien. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung.
Die Gemeinde Bassersdorf hat entschieden, ihre Personalvorsorge weiterhin bei der BVK, Personalvorsorge des Kantons Zürich, zu belassen und den neuen Anschlussvertrag zu unterzeichnen. Die zur Prüfung eines allfällig neuen Vertragsabschlusses eingesetzte, aus je drei Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen bestehende Arbeitsgruppe hat verschiedene Offerten von privaten Versicherern geprüft und der Mitarbeiterversammlung die gemeinsame Empfehlung zum Verbleib bei der BVK abgegeben. Mit klarer Mehrheit sind die Mitarbeitenden dieser Empfehlung nachgekommen. In der Folge hat sich auch der Gemeinderat für die weitere Zusammenarbeit mit der BVK entschieden und die Submission abgebrochen. Der neue Vertrag wurde inzwischen unterzeichnet und tritt ab 1. Januar 2013 in Kraft. Gemeinderat Bassersdorf
Leiter des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes geht in Pension
33 Jahre im Dienst der Gemeinde
Vorweihnachtliches für alle Kinder, die gerne Geschichten hören
Kamishibai-Geschichten Am Dienstag, 4. und 11. Dezember gibt es in der Bibliothek um 17 Uhr aus dem Kamishibai-Koffer eine Geschichte zur Advents- und Weihnachtszeit zu hören. Der Kamishibai-Koffer steht schon bald bereit und die Bibliothekarinnen freuen sich, Klein und Gross für kurze Zeit ins Land der Geschichten zu entführen. Kultur- und Bibliothekskommission
Nach rund dreissigjähriger Tätigkeit auf dem Gemeindeammannund Betreibungsamt hat sich Ignaz Beeli aus gesundheitlichen Gründen entschieden, auf Ende April 2013 vorzeitig in Pension zu gehen. Ignaz Beeli kam 1979 als stationierter Kantonspolizist nach Bassersdorf. Als 1983 die Stelle als Gemeindeammann und Betreibungsbeamter frei wurde, entschloss er sich zu einer beruflichen Veränderung. Am 1. Juli 1983 übernahm er die Leitung des Betreibungsamtes, damals noch ein «Ein-Mann-Betrieb», welchen er mit Unterstützung einer Teilzeitangestellten führte. Mit dem starken Bevölkerungszuwachs in Bassersdorf stiegen in den vergangenen Jahren auch kontinuierlich die zu bearbeitenden Fälle. Zudem erfolgte im Herbst 2010 der Zusammenschluss mit Nürensdorf zu einem neuen Betreibungskreis. Diese Rahmenbedingungen hatten zur Folge, dass heute insgesamt fünf Personen im Betreibungsamt beschäftigt werden. Ignaz Beeli setzte sein Wissen auch als Prüfungsexperte ein und engagierte sich zudem während 15 Jahren im Vorstand des Verbands der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Kantons Zürich (VGBZ), davon 13 Jahre als Präsident. Wir danken Ignaz Beeli für seine langjährige gewissenhafte Arbeit in unserer Gemeinde und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Gemeinderat Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Neue Bushaltestelle prüfen und faire Fluglärmverteilung anstreben
Projekt Stichstrasse Spange Grindel und AGL-Gemeinden Im Dezember 2010 hat der Souverän von Bassersdorf den Gemeindebeitrag für das Projekt «Busbevorzugung Klotener-/Grindelstrasse» mit Anpassung des kommunalen Verkehrsrichtplans abgelehnt. Das kantonale Projekt konnte damit nicht realisiert werden. Zur Sicherung der Fahrplanstabilität plant der Kanton aufgrund einer Variantenstudie nun ein neues Projekt einer einspurigen Spange Grindel, welches ausschliesslich dem Busbetrieb dienen soll. Die Projektierung wird 2013 aufgenommen. Die Busse aus Kloten würden über die Grindelstrasse geführt, diejenigen nach Kloten über die Klotener- zur Steinackerstrasse. Neue Haltestellen sind derzeit nicht geplant.
Radwegverbindung Im Frühjahr 2012 hatte die Gemeinde die Möglichkeit, die kommunalen Interessen in dieser Sache einzubringen. Aufgrund dieser Eingaben wird der Kanton eine Radwegverbindung von der Klotener- in die Grindelstrasse mitprojektieren lassen. Über eine Realisierung dieser Ergänzung wird der Gemeinderat nach Vorliegen des
Bauprojekts beschliessen können. Zusätzlich will der Gemeinderat zusammen mit dem kantonalen Tiefbauamt und den Verkehrsbetrieben Glattal eine zusätzliche Haltestelle bei der bxa prüfen, was eine Gegenverkehrsverbindung über die neue Stichstrasse bedingen würde. Dies würde die Erreichbarkeit der bxa mit dem öffentlichen Verkehr stärken.
Verbindungsstrasse Daneben liegt der Gemeinde ein Initiativschreiben zum Bau einer kommunalen, provisorischen Verbindungsstrasse zwischen der Klotenerund der Grindelstrasse mit beinahe identischen Zielsetzungen vor. Von Seiten der Gemeinde wird nun versucht, die Vorhaben von Kanton und Gemeinde mit den in der Initiative umschriebenen Anliegen zu verbinden. Dabei soll jedoch kein eigenes Projekt entwickelt werden, einerseits aus Kostengründen, andererseits ist es schwierig einzuschätzen, ob vom Kanton eine Zustimmung zu einem kommunalen Projekt erteilt wird. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 20. November 2012 von
den Projektierungsabsichten des Kantons sowie der Initiative Kenntnis genommen und die Abteilung Bau + Werke beauftragt, Verhandlungen mit dem Kanton zu führen. Das weitere Vorgehen wird alsdann mit dem Initianten besprochen. Je nach Ergebnis der Verhandlungen wird der Gemeindeversammlung vom März 2013 ein entsprechender Antrag vorgelegt.
Allianz-Anschluss Im Kampf für eine faire Fluglärmverteilung hat sich Bassersdorf der Allianz der über 20 AGL-Gemeinden angeschlossen. Die Gemeinden und Städte, welche direkt und unmittelbar vom Fluglärm betroffen sind und deshalb auch im Bereich der sogenannten Abgrenzungslinie liegen (AGL-Gemeinden), haben sich zu den raumplanerischen Folgen der Lärmschutzverordnung und neu auch zur politischen Frage der Fluglärmverteilung zusammengeschlossen. Die Interessen der AGL-Gemeinden sind zwar nicht in allen Bereichen identisch. Dennoch sind die hauptbetroffenen Flughafengemeinden der
Überzeugung, dass es möglich sein muss, in dieser wichtigen Frage der Fluglärmverteilung gemeinsam Lösungen zu finden, die auf Akzeptanz der Hauptbetroffenen stossen und auch den Erfordernissen der Flugsicherheit und dem nationalen Bedürfnis nach einem leistungsfähigen Hub gerecht werden. Ziel ist es, in einem offenen Dialog im Rahmen des operationell Machbaren eine faire Gesamtlösung ohne politisch gewollte Privilegierung einzelner Regionen um den Flughafen zu finden. Damit die Flughafengemeinden trotz der neuen Restriktionen aus dem Staatsvertrag noch lebenswert bleiben, ist eine faire Verteilung unabdingbar. Die AGL-Gemeinden setzen sich deshalb bei Bund und Kanton dafür ein, dass die «Variante 5: Rotation» weiter verfolgt und noch optimiert wird. Dies bedingt einen formellen Einbezug der direkt betroffenen Gemeinden in das laufende Verfahren. Die AGL-Gemeinden wenden sich deshalb mit einem Schreiben an Bundesrätin Doris Leuthard und an den Regierungsrat des Kantons Zürich. Gemeinderat Bassersdorf
Michael Elsener: Stimmbruch Ein Stuhl. Ein Mikrofon. Ein Michael. Mit dabei hat er nur seine Stimme. Denn die reicht. Sie ist schnell, sie überrascht, sie trifft. Der 27-Jährige ist bekannt für seine Parodien bekannter Persönlichkeiten, für seine klassischen Kabarettnummern und für seine fiktiven Figuren. Als studierter Politikwissenschafter schaut er gerne etwas kritischer hin. Das tut er mit viel Witz, Humor und vor allem mit Charme. Er bringt einen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Mit seiner Energie verwandelt er sich blitzschnell und so vollständig, dass die Zuschauer kaum wissen, wie ihnen geschieht. Sein Programm «Stimmbruch» strapaziert die Lachmuskeln und vereinigt Parodien, beissende Satire und gesangliche Einlagen zu einem bekömmlichen Menu. Elsener stellt seine unbestreitbaren Qualitäten als Imitator unter Beweis, der nicht nur Stimmen im Repertoire hat, sondern auch Gesten und Körpersprache in einem Mass beherrscht, dass es manchmal scheint, zwei verschiedene Personen stünden auf der Bühne. Die Vorstellung findet statt am Freitag, 1. Februar 2013, um 20 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf, Türöffnung 19 Uhr, Vorverkauf: Bibliothek, Drogerie Hafen. Michael Elsener. (Bild: Alexandra Wey)
Kultur- und Bibliothekskommission
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Aus Behörde und Verwaltung Start zur Projektierung des Schulhausneubaus Chrüzacher
Einsatz einer Baukommission Nach der erfolgreichen Gemeindeversammlungsabstimmung zum Projektierungskredit für die Schulanlage Chrüzacher hat der Gemeinderat eine Baukommission eingesetzt. Diese besteht aus drei Mitgliedern des Gemeinderats sowie zwei Schulpflegemitgliedern. Zusätzlich sind mit beratender Stimme aus der Verwaltung der Abteilungsleiter Finanzen + Liegenschaften und der Bereichsleiter Liegenschaften vertreten, ein Schulleiter sowie ein externer pädagogischer Berater. Die Projektleitung liegt bei der Firma Landis Bauingenieure + Planer (Geroldswil). Um eine reibungslose Abwicklung der Pla-
nung des Schulhauses sicherzustellen, wurde ein Pflichtenheft für die Baukommission erstellt, in dem Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten geregelt sind. Die Kommission hat ihre Arbeit aufgenommen. Als erstes werden nun Präqualifikation und Gesamtleistungssubmission eingeleitet. Ziel ist es, den für das Projekt notwendigen Baukredit im September 2014 der Urnenabstimmung vorzulegen. Zwischenzeitlich werden die Stimmbürger laufend über den Stand der Projektarbeit informiert.
Gemeindeversammlung Der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2012 werden folgende Geschäfte zum Entscheid vorgelegt: • Voranschlag 2013 und Festsetzung des Steuerfusses der Politischen Gemeinde • Anfragen nach § 51 Gemeindegesetz Die Gemeindeversammlung wird um 19.30 Uhr eröffnet und findet im Katholischen Kirchgemeindehaus, Franziskuszentrum, statt. Im Anschluss an die Versammlung sind die Stimmberechtigten zum Apéro eingeladen.
Gemeinderat Bassersdorf
Gemeinderat Bassersdorf
Eröffnung der neuen Konzertreihe
Barocke Töne vor viel Publikum in der Kirche Das Gerlis Ensemble eröffnete an einem Sonntagabend Mitte November die Konzertreihe des Konzertzirkels Bassersdorf. Das erste von insgesamt drei Konzerten wurde wiederum in der Reformierten Kirche in Bassersdorf aufgeführt. von Sandra Lanz Ein verhangener regnerischer Novemberabend lockte viele Zuhörer regelrecht in den warmen Kirchensaal, dessen Atmosphäre stets mit einer einzigartigen Konzertstimmung erfüllt ist. Die Bänke der reformierten Kirche waren gut mit Publikum besetzt, das mit Spannung auf den Auftakt der Saison mit dem Gerlis Ensemble wartete. Das Gerlis Ensemble, bestehend aus sieben begnadeten internationalen Musikern, schloss sich in Bassersdorf an der Gerlisbergstrasse zusammen und bot dem Publikum einen Einblick in die Musik aus dem Barock, Spätbarock und Rokoko.
Seidener Auftakt Der am Kirchenportal überreichte Spielplan führte die Zuhörer in eine
Ein harmonisches Zusammenspiel der Instrumente. (sl)
liebliche Welt der Kammermusik. Bereits mit dem ersten Komponisten Alessandro Marcello entführten die Musiker die Anwesenden in eine andere Gefühlswelt. Die Gedanken gingen mit dem von Corinne Sonderegger-Adler vorgetragenen Concerto für Oboe in d-Moll auf eine Reise. Die klaren Töne der Oboe inmitten der lieblich leichten Streicher glichen einem flatternden Seidengewand im säuselnden Wind. Corinne Sonderegger-Adler studierte in Zürich, Winterthur und Lausanne Oboe und tritt
heute als freie Solistin und Kammermusikerin auch international auf. Auch unterrichtet sie an den Musikschulen in Bassersdorf und Kloten.
Hochkarätiges Ensemble Das Ensemble stellte sich aus weiteren hochkarätigen Musiker zusammen: Mako Boetschi-Yamazaki, welche ein zauberhaftes Solo (Galiarda CLXVI g-Moll) am Cembalo vortrug und aus den Streichern Hubert Heitz, Gisela Heitz, Julia Krüger-Konno sowie Grégo-
ire Babey. Am Kontrabass wirkte Sofus Gleditsch, der das Instrumentalorchester vervollständigte. Gespielt wurden Werke von Johann Christian Bach, Händel, Fasch, Albioni und Byrd. Harmonische Tonfolgen erfüllten den Kirchensaal und entführten die Zuhörerschaft in längst vergangene Zeiten. Geglückt ist der Auftakt der diesjährigen Konzertreihe. Der Konzertzirkel Bassersdorf hat zum Ziel, der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, eine Vielfalt an wertvoller Musik durch be◾ rufene Interpreten zu geniessen.
G E S U C H T
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Yang ab. Wenn die Harmonie der beiden gestört ist, führt das zu einem Ungleichgewicht und zu Krankheit. Das Zusammenwirken von Yin und Yang erzeugt Chi - Lebensenergie, bekannt als Qi (Aussprache: tschii). Qi fliesst
und zu Krankheit. Das Zusammenwirken von Yin und Yang erzeugt Chi - Lebensenergie, bekannt als Qi (Aussprache: tschii). auf klar erkennbaren Bahnen,den Qi fliesst auf klar erkennbaren Bahnen, Meridianen oder Leitbahnen, und verbindet den Meridianen oder Leitbahnen, alle Funktionen des Körpers miteinander. und verbindet alle Funktionen Ist der Chi-Fluss durch innere oder äussere des Körpers Ist der Faktoren gestört,miteinander. geschwächt oder block-
Chi-Fluss durch innere oder äussere Faktoren gestört, geschwächt oder blockkiert, wird man krank. Es entstehen Schmerzen oder verschiedene Funktionsstö - rungen im Körper. Die Energieblockade sollte früh erkannt werden, bevor eine Krankheit entstanden und bereits in ein fortgeschrittenes Stadium getreten Aufgabe kiert, ist. wirdDie man krank. Es der TCM ist entstehen es, die Lebensenergie Schmerzen oder zum Fliessenverschiedene zu bringenFunktionsstö und die im Körper. Blockade desrungen Qi zu lösen. Sie hilftDie Energieblockade sollte früh auf sanfte und ganzheitliche Art.eine erkannt werden, bevor Darum liegtKrankheit das Hauptziel derund entstanden einAusgleich fortgeschritBehandlung bereits immerinim Stadium getreten ist. von Yin undtenes Yang sowie in der Die Aufgabe der TCM ist Gewährleistung einer freien es, die Lebensenergie zum Fliessen bringen und Qi-Zirkulation. Beizu folgenden Blockade Qi zu Beschwerdendiekann TCM des helfen: lösen. Sie hilft auf sanfte und ganzheitSchmerzen aller Art, Allergien, liche Art. Rheumatische Erkrankungen, Darum liegt das Hauptziel der Behandlung immer im Ausgleich von Yin und Yang Blähungen, Migräne, Schlafstösowie in der Gewährleistung einer freien rungen, Müdigkeit, Depression, Qi-Zirkulation. Verdauungsstörungen, BlutBei folgenden Beschwerden kann TCM helfen: SchmerzenHautleiden aller Art, Allergien, druckstörung, (EkRheumatische zeme, Akne,Erkrankungen, Gürtelrose, Blähungen, SchupMigräne, Schlafstörungen, Müdigkeit, Depenfl echte, Krampf adern), pression, Verdauungsstörungen, BlutWechseljahr,Hautleiden Verletzungen. druckstörung, (Ekzeme, Akne, Gürtelrose, Schuppenflechte, Krampfadern), Wechseljahr, Verletzungen.
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Gewerbe und Gaststätten erlitten zum Teil grosse Einbussen
Grosses Aufatmen nach der Kreiselöffnung Seit wenigen Wochen ist der Bassersdorfer Zentrumskreisel wieder von allen Seiten zugänglich. Der Verkehr fliesst jetzt wenigstens auf den Hauptstrassen wieder und für die hier angesiedelten Geschäfte scheint der Umsatz sich nun langsam zu verbessern. Die Gwerbler beklagen Einbussen von 20 bis 70 Prozent während der rund achtmonatigen Bauphase.
rinnen und Mitarbeitern ihre Wertschätzung zu zeigen – vermehrt wieder gute Laune und Hoffnung auf positive Umsatzzahlen spürbar.
Durchblick
von Susanne Beck Mit der Schliessung des «Mexican Fiesta» mit «Steakhouse Evita» und der anschliessenden Neueröffnung der Gaststätte Löwen wurde sichtbar, dass es nicht einfach war, die Durststrecke während den unumgänglichen Verkehrsumleitungen und Absperrungen in der Bassersdorfer Zentrumszone unbeschadet zu überbrücken. Gerade Restaurants waren besonders betroffen und haben sich zum Teil mit nur 30 Prozent der Einnahmen, welche sie vor der Kreiselsanierung einkassierten, zufrieden geben müssen.
Mitarbeiterbestand wurde reduziert Sämi Rahmani, Pächter des «Steakhouse acht 3 null 3» sowie auch Martin Buchegger, Chef der «Churrascaria zum Freihof», haben um ihre Geschäftseinnahmen gebangt. Beide mussten sich von Mitarbeitern trennen; sie beziffern die Umsatzeinbusse mit teilweise bis zu 70 Prozent. Mit einigen Lieferanten haben die
Nicht nur den Baulärm empfindet Barbara Weber von «Optik B» als unangenehm und störend. (Bilder: Susanne Beck)
beiden Gastwirte grosszügigere Fristen für Zahlungsbedingungen ausgehandelt, damit die finanziellen Engpässe überbrückt werden konnten. Buchegger hat sich zudem einiges einfallen lassen: Zum Bespiel versuchte er über «mein Deal» neue Kunden – auch aus der weiteren Region – anzulocken. Weiter hat er die Speisekarte dahingehend angepasst, dass die Gäste nicht nur «à discrétion» verköstigt werden, sondern neu auch für kleinere Geniesser und Vegetarier eine Möglichkeiten besteht, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.
Durststrecke Eine schwere Durststrecke liegt auch hinter Betty Lin, welche seit einem Jahr mit ihrem Mann zusammen das «Fù Gùe Asian Food» führt. Sie ist froh, dass sie die Personalkosten sehr tief
Gastwirt Martin Buchegger hofft auf wieder mehr Kundschaft in seinem Restaurant an der Winterthurerstrasse.
halten kann. Das Ehepaar arbeitet in dem kleinen Restaurant mit etwa 18 Plätzen; die Speisen werden mehrheitlich über die Gasse als «Take away» verkauft. Da die beiden in Brüttisellen wohnenden Gastgeber erst seit einem Jahr in Bassersdorf geschäftlich tätig sind, wurde für sie die Situation noch zusätzlich erschwerend. Mit nicht einmal zwei Dritteln der vorher gewährleisteten Einnahmen haben Lin‘s die letzten Monate auskommen müssen. «Die Bauarbeiten im Dorfzentrum werden sich noch lange hinziehen. Wir hoffen aber beide, dass unsere Gäste die Parkplätze vor dem Lokal nun bald ohne grössere Schikanen benutzen können», meinen die beiden zuversichtlich.
Aufatmen Werner Wagner vom Restaurant Frieden und Marc Stocker vom «Rütli Pub» sind beide glücklich, dass Bassersdorf wieder rundherum erschlossen ist. Wagner beziffert die Einbussen mit etwa 20 Prozent; er sei mit einem blauen Auge davon gekommen. Stocker hatte zwei bis drei Monate härter zu kämpfen. Er atmet sichtlich erleichtert auf und ist dankbar, dass ihn seine treue Stammkundschaft «über Wasser» hielt; nun kann er sich wieder auf frische Durchmischung seiner Barkundschaft freuen. Allgemein ist bei den befragten Gastronomen mit der bevorstehenden Adventszeit – in der einige Geschäfte wieder Weihnachts- oder Jahresschlussessen buchen, um Mitarbeite-
Barbara Weber, Geschäftsinhaberin von «Optik B», zeigt sich ebenfalls erleichtert über die Aufhebung der baulichen Absprerrungen. Gleichzeitig macht sie sich jedoch Gedanken darüber, wie sich nun die Situation mit den Zentrumsneubauten beim Dorfplatz gestalten wird. Sie meint dazu «Viele Parkplätze rund um die Baustelle sind aufgehoben. Wie wird uns die Kundschaft in dieser langen Zeit treu bleiben?» Dank der Tatsache, dass sie sich mit ihren Angestellten auf schwierigere Sichtkorrekturhilfen für die Kunden spezialisiert hat, bezeichnet sie den Einnahmenrückgang als bis anhin verschmerzbar. Innerhalb der Branche hätten sich die Gewinne der letzten Monate ebenfalls rückläufig entwickelt, daher sei es für sie schwer zu definieren, wie genau sich ihre Lage nun effektiv verschlechtert habe, meint Weber.
Bessere Aussichten Die Gärtnerei Zweerus hat ebenfalls einen besseren Geschäftsverlauf, seitdem der Bassersdorfer Kreisel wieder normal befahrbar ist. Die Einbussen waren allerdings auch während der Schliessung nicht ganz so extrem wie bei andern Firmen. Mit um 20 Prozent reduzierten Einnahmen fühlt Andreas Zweerus sich durch den aktuellen Geschäftsgang noch nicht bedroht, doch ist auch er froh, dass die Lage sich nun wieder merklich entspannt. Modische Kleidung für starke Frauen ist seit Februar dieses Jahres gleich beim Kreisel an der Winterthurerstrasse unter der Arkade zu finden. Katharina Katongole kann daher nur über die Zeitspanne der Bauphase erzählen. Der erste Monat sei gut angelaufen; danach jedoch habe sie rückläufige Umsatzzahlen hinnehmen müssen. Katongole freut sich, dass die Kundschaft jetzt wieder vermehrt den Weg in ihre Boutique Big + Chic findet; ihre Zukunftsprognosen für den Ge◾ schäftsverlauf sieht sie positiv.
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Themenvielfalt aus dem Leben präsentiert
Lachen mit dem Hausmann der Nation Bänz Friedli, der Hausmann schlechthin, besuchte Ende Oktober mit Texten aus seinem Programm «Wenn die mich nicht hätten» und mit Ausschnitten aus seiner neuen Doppel-CD «Sy no Frage» das Pfarreizentrum St. Franziskus. Organisiert wurde der Anlass durch den Frauenverein Oberwil-Birchwil und dem Katholischen Frauenverein Bassersdorf/Nürensdorf. von Monica Plüss Bänz Friedli: Kolumnist, Familienmensch und Komiker. (mp)
Am Montag nach den Herbstferien war der Saal des Pfarreizentrums bis auf den letzten der rund hundert Stühle besetzt. Die meisten Besucher kannten bis zu diesem Abend Bänz Friedli lediglich aus dem Migros-Magazin, wo er regelmässig eine Kolumne über sein Hausmann-Dasein schreibt. Wer nun aber eine Lesung im eigentlichen, eher sachlichen und zuweilen etwas trockenen Stil erwartet hatte, wurde auf eine angenehme Weise durch einen ganz
anderen Auftritt überrascht. Als Auftakt begrüsste Bänz Friedli mit der Feststellung, dass dieser Raum etwa ähnlich viel Charme wie eine Zivilschutzanlage habe, was man ihm bei dem doch kühl anmutenden Neonlicht nicht verdenken konnte. Schnell wurde dem Publikum aber bewusst, dass dies den geladenen Gast überhaupt nicht davon abhalten sollte, zu seiner Höchstform aufzulaufen und ein Feuerwerk aus Co-
medy, Satire, Politik, Intellekt und Parodie zu bieten. Der ursprünglich aus Lützelflüh stammende und in Zürich lebende Kolumnist und Familienvater stand an einen Barhocker gelehnt auf der Bühne und schaffte es mit einer anscheinend absoluten Lockerheit, das Publikum mit Themen rund um den Haushalt, die «Handymanie», die Schuldialekte, den Alltag mit den
Deutschen, politische Aspekte und vielem mehr zu begeistern. Jeder Zuhörer erkannte sich in einem der Themen wieder, vermochte sich mit Friedlis Denkhaltung zu identifizieren und so manches «ja, so gaht’s mir au» war von den Gesichtern abzulesen. Die Zuschauer, etwa zu 80 Prozent aus Frauen bestehend, der Rest aus Männern oder ebenfalls Hausmännern, amüsierten sich während rund 90 Minuten über die Themenvielfalt, und natürlich wurde zum Schluss eine Zugabe herbeigeklatscht. Dass Bänz Friedli, der früher auch eine Kolumne für die Pendlerzeitung «20 Minuten» schrieb und bereits mehrere Bücher publiziert hat, hier aber alles andere als ein Standardprogramm präsentierte, spürte man an den auf die Region bezogenen Pointen, für die er besonders laute Lacher und Applaus erntete. Ein unterhaltsamer Abend des selbst ernannten «Cipolata-Promis», der durch Witz, Charme, Frechheit und Komik absolut zu überzeugen vermochte. ◾
Bewegung und Sinne trainieren Der Park des Pflegezentrums Bächli ist mit einem Bewegungs- und Sinnespark um eine Attraktion reicher geworden. Das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit möchte ein breites Publikum dazu einladen, den Bewegungsund Sinnespark zu nutzen. Die Bewegungsgeräte lassen sich entweder im Stehen oder im Sitzen bedienen – auch vom Rollstuhl aus. Der Park wurde extra so konzipiert, dass ihn auch Per-
sonen mit eingeschränkter Mobilität nutzen können. Gleich nebenan lädt der «Sinnespark» zum Riechen, Hören oder Tasten ein. Momentan können Klangrohren Töne entlockt werden, gleich daneben kann man an getrockneten Kräutern schnuppern. Der Bewegungs- und Sinnespark befindet sich im gedeckten Teil des Gartens und kann bei jeder Witterung genutzt (e) werden.
Reinerlöse an Organisationen gespendet Der gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf konnte dank der Arbeit vieler freiwilliger Helferinnen und guter organisatorischer Vorarbeit wieder einige Anlässe mit Erfolg durchführen und insgesamt rund 10 000 Franken an Organisationen und Institutionen spenden. Vom Erlös aus der Secondhand-Börse gingen 2000 Franken an die Schule Kimpese im Kongo und 2300 Franken an die Beratungs- und Informationsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder «Castagna», Zürich. 2300 Franken Reinerlös aus der Sport-
artikelbörse konnte der Gemeinnützige Frauenverein an Tixi-Taxi, Fahrdienst für Menschen mit einer Behinderung, überweisen. Die Stiftung Vivendra in Dielsdorf und der Verein Mädchenhaus in Zürich erhielten je 1700 Franken aus dem Erlös des traditionellen Spaghetti-Essens. Das Bild zeigt die Stimmung im Lädeli «Jm Centrum», an der Gerlisbergstrasse 2. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag, 9 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr, Samstag von 10 bis 12.30 (e) Uhr, Montag geschlossen.
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Eindrückliches Szenario nahe der Kreuzung in Baltenswil
Feuerwehr-Hauptübung mit vielen Interessierten
Ein Brand in der Tiefgarage des Hotels Pöstli in Baltenswil und dichter Rauch durch das Treppenhaus in das ganze Gebäude bildeten das Szenario der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Bassersdorf, die zu bester Tageszeit und bei schönem Wetter etwa 150 Interessierte an den Schauplatz des Geschehens lockte. Doch allein mit der Rettungsaktion am Brandherd war die Arbeit der Feuerwehrleute noch nicht getan: Mitten im Einsatz für Evakuierungen und Rettungen knallte ein «Gaffer» mit seinem Personenwagen an der Fussgängerinsel in das Lichtsignal: Vier Verletzte waren hier zusätzlich zu betreuen und zu bergen. Zum Glück war alles nur eine Übung für die 45 Angehörigen der Bassersdorfer Feuerwehr, die durch zwei Männer und eine Autodrehleiter der Stützpunktfeuerwehr Kloten ergänzt die Rettungen in luftiger Höhe ausführten. Auf dem Schadenplatz waren sämtliche sieben Fahrzeuge im Einsatz. Und für die Zuschauerinnen und
Zuschauer besonders interessant: Jeder Schritt der Arbeiten und jede Handlung wurde fachkundig von einem Offizier erklärt und mit informationsreichen Hinweisen verständlich gemacht. Besonders der Umstand, dass viel Durchgangsverkehr die halbseitig versperrte Bassersdorferstrasse in beiden Richtungen passieren musste, sorgte für Wertschätzung durch die Zuschauer für die Arbeit des Verkehrsdienstes. Insgesamt waren 16 Figuranten an verschiedenen Orten
im und um das Hotel Pöstli positioniert, die es zu retten und betreuen galt. Um im dichten Rauch überhaupt agieren zu können, war die Feuerwehr mit 16 Atemschutzgeräten im Einsatz. Die diesjährige Hauptübung wurde von Daniel Vogler als Einsatzleiter geführt. Im vergangenen Jahr haben die Verantwortlichen die Hauptübung nicht nur geladenen Gästen, sondern auch der interessierten Bevölkerung zugänglich gemacht. Die Resonanz damals war
erfreulich und die Anerkennung der wertvollen Arbeit der Floriansjünger entsprechend gross. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen der Bassersdorfer Feuerwehr nun, auch die diesjährige Hauptübung wieder mit Publikum – und dieses Mal sogar bei Tageslicht – durchzuführen. Rund 150 kleine und grosse Zuschauer, darunter viele Familien, verfolgten das rund zweistündige Geschehen mit grossem Interesse. Text und Bilder: Mano Reichling
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Fakobaner und Gemeinderat «duellierten» sich am 1. Regierungs-«Dörby»
Pendenz erledigt: Fasnachtsverpflichtung eingelöst Dort wo die Bassersdorfer Sportvereine üblicherweise ihre abendlichen Trainings absolvieren, wurde Anfang November ein Sportanlass der besonderen Art durchgeführt. In der unteren Turnhalle des Schulhauses Mösli fand ein sportliches Stelldichein von Gemeinderat und Narrenregierung des Fakoba statt. Es war eine Pendenz des Fasnachtskomitees (Fakoba), welche es noch vor Ablauf des Jahres zu erledigen galt. Anlässlich des «Schmutzige Dunschtig» im Februar dieses Jahres, hatte Gemeindepräsidentin Doris Meier namens der Übergangsregierung (Gemeinderat) bei der Übergabe des «Schlüssels zur Narrenfreiheit» gefordert, dass ein auf die sieben Gemeinderatsmitglieder personalisiertes Fitnessprogramm
auszuarbeiten sei, welches vor Ort von sieben Fakobanern dann auch selbst vorgeturnt werden müsse. Die Narrenregierung hielt nun Wort und lud den Gemeinderat zum 1. Regierungs-«Dörby» ein. Gemäss Wettkampfreglement musste jede Regierung – sowohl das Fakoba, als auch die Übergangsregierung –
je sieben Athleten und einen Joker stellen. Der Gemeinderat war mit sechs Mitgliedern angetreten (Bruno Muff weilte zu diesem Zeitpunkt im Ausland). Als Ersatz sprang Elvira Venosta von der Gemeindeverwaltung ein und als Joker stiess Verwal-
tungsdirektor Rolf Rinderknecht zur Mannschaft. Die achtköpfige Narrenregierung wurde von Obernarr Rolf Zemp angeführt. Als Kampf- und Wertungsgericht amtete der Bassersdorfer Turnverein und als Speaker konnte Mark Scheurer vom befreundeten «Fasnachtskomitee Rorbis, Freienstei Tüüfe» verpflichtet werden. Die beiden Mannschaften traten in einheitlichen Tenues gegeneinander an. Der Gemeinderat in hellblauen T-Shirts nach strengen Corporate-Design-Vorgaben gestaltet, wie Gemeindepräsidentin Doris Meier betonte; das Fakoba hatte seinen Auftritt in weissen Leibchen mit Masken-Signet. Nach dem Warm-up und einem Schluck «Wettkampfwasser» ging’s dann richtig los. Aufgabe war, die folgenden sieben Disziplinen zu
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absolvieren: Springseil-Duell, römisches Wagenrennen, Hallenradsport-Stafette, Paarpurzelbaum, Pedalo-Stafette, Schiessbuden-Duell mit Medizinball und die Schüblig-Stafette. Diese war eine besonders delikate Angelegenheit, musste doch ein echter «Schwarzer» von Mund zu Mund weitergetragen werden. Ein echtes Spektakel! Siegreich war jene Regierung, welche mehr als die Hälfte der Spiele für sich entscheiden konnte. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Narrenregierung verbuchte das erste «Dörby» für sich. Sie deklassierte den Gemeinderat in vier von sieben Disziplinen. Obwohl die Übergangsregierung nichts anbrennen liess und bei drei Duellen dominierte, reichte es nicht zum Sieg. Ein anerkennender Applaus der rund drei Dutzend Zuschauer war ihnen anlässlich der Pokalübergabe an den Gegner dennoch sicher. Da es sich bei dieser Trophäe um einen Wander-
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pokal handelt, sei eine weitere Austragung des «Dörby» Ehrensache, wurde mitgeteilt. Die Organisation liege dann beim Gemeinderat; bezüglich Art der Disziplinen gab Obernarr Rolf Zemp jedoch keine Vorgaben. «Es kann ein
Schachturnier oder ein Sturmgewehrschiessen sein», meinte er mit trockenem Humor. Zum Abschluss gab’s für Athleten und Zuschauer noch ein Stück von einer mit Fakoba-Signet und Gemeindewappen de-
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korierten «Dörby-Torte», gewissermassen der kleinen Schwester der «Schnudernasen-Torte», welche an der letzten Fasnacht angeschnitten worden war. Text und Bilder: Reto Hoffmann
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Ein neues Vergnügungsangebot
Bar-Lounge und Disco unter einem Dach In der Lokalität des ehemaligen Clubs Vibes am Kehrplatz der Vorbuchenstrasse ist in den vergangenen Monaten ein neuer Treffpunkt entstanden. Zwei neue Betreiber haben das Gebäude im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel mit einem Discoclub und einer BarLounge zu neuem Leben erweckt. von Reto Hoffmann Der Club Vibes war mehrere Jahre ein beliebter Wochenend-Treffpunkt für das Glattaler Partyvolk. Nachdem der Club Anfang dieses Jahres seine Türen schloss, blieb die Liegenschaft von Rolf Blickenstorfer (Messe-Trans GmbH) einige Monate leer. Nun versuchen zwei neue Gastrounternehmer ihr Glück. Der ehemalige Profibox-Trainer Milan Vujcic (der in Kloten an der Kirchgasse das BoxCafé betrieb) und der gelernte Metzger und ehemalige Security-Mitarbeiter Goran Kostandinov haben den Bassersdorfer Betrieb übernommen und möchten daraus wieder einen attraktiven Ausgeh-Treffpunkt machen.
Aus «Box Club» wird «Fatal Nightclub» Anfangs waren sich die beiden über das Konzept ihres neuen Clubs noch nicht ganz im Klaren. Auch betreffend
Das neue Logo steht: Clubinhaber Goran Kostandinov (r.) und Schriftenmaler Claudio Balbo in der neuen Bar-Lounge. (rh)
Namen war man sich nicht sicher. So hing einige Monate ein Plakat mit dem Namen «Box Club» an der Fassade des Gebäudes. Mittlerweile haben die beiden ein Konzept ausgearbeitet, von dem sie sich viel versprechen. Neben dem Betrieb, der neu «Fatal-Nightclub» heissen wird, besteht seit einigen Wochen im Erdgeschoss neu auch eine Bar, welche den Namen «Box Lounge Bar» trägt. Während der Discoclub (www.boxdisco. ch) hauptsächlich am Wochenende
jeweils ab 19 Uhr geöffnet sein wird, hofft der Inhaber Goran Kostandinov in der «Box Lounge Bar» auch wochentags Gäste bewirten zu können. Doch nicht nur die Ausarbeitung des Betriebskonzeptes nahm in den vergangenen Monaten viel Zeit in Anspruch, auch die Renovation des Clubs hielt das neue Betreiberteam auf Trab, wie von Milan Vujcic zu erfahren ist. Die Infrastruktur genügte beispielsweise den feuerpolizeilichen
Räbeliechtli-Umzug im Regen Der Start für den diesjährigen Räbelichtli-Umzug war auf 18 Uhr hinter der Bibliothek angesetzt; kurz zuvor hatte Regen eingesetzt. Dies hielt aber weder die Kinder mit ihren kunstvoll geschnitzten Räben, noch deren Eltern und Grosseltern davon ab, den Platz bis fast auf den letzten Quadratmeter zu beleben. Die Verantwortlichen der beiden Organisatoren, der Musikverein (MVB) und das Karnivoren-Grüppchen, hatten noch den Umstand zu diskutieren, dass die Pfadi ihren Grillstand auf dem Karl Hügin-Platz aufgestellt hatten; der MVB aber wollte in der wettergeschützten Tiefgarage spielen, da sonst die Musikinstrumente unter
dem Regen leiden würden. Nach einer «virtuellen Einigung» marschierte der Zug um 18.15 Uhr los. An der Spitze des Umzugs die Musik, dahinter die zahlreichen Kinder mit ihren selbst geschnitzten Räbeliechtli; die restlichen Besucher waren am Schluss eingegliedert. Die Feuerwehr sicherte die Marschroute bis zur Tiefgarage der Migros ab. Dort wurden den Kindern traditionsgemäss heisse Wienerli mit Brot und Tee abgegeben. Trotz ungünstiger Witterung fanden die Besucher auch den Grillstand der Pfadi vor dem Gemeindehaus, wo Jung und Alt sich vor der Heimkehr noch einige Zeit in gemütlichen Gesprächsrunden austauschten. (rb)
Anforderungen nicht mehr und musste angepasst sowie die Elektroleitungen ersetzt werden. Auch das Ambiente im Innern hatte dringend eine Auffrischung nötig. Dabei erhielten die Wände einen neuen Farbanstrich und die «Lounge Bar» eine neue Terrasse.
Miete möglich Neben eigenen Veranstaltungen sollen sowohl Bar als auch Club in Zukunft auch privaten Partyveranstaltern zur Verfügung gestellt werden. Die BarLounge eignet sich zum Beispiel für kleinere Anlässe und Vereine. Ansonsten soll sich das Lokal als abendlicher Treffpunkt etablieren, wie Inhaber Kostandinov sagt. Ein Billardtisch, ein Töggelikasten, gemütliche Sofaecken und eine gut bestückte Bar sollen die Gäste zum Verweilen einladen. Wer vom Abtanzen Appetit bekommt, kann sich am hauseigenen Imbisswagen vor dem Gebäude mit verschiedenen Balkan-Spezialitäten verpflegen. Die erste grosse öffentliche Veranstaltung ist am Samstag, 21. Dezember – am Datum, an dem der Maya-Kalender den Weltuntergang prophezeit – mit der «Time out»Party angesagt. Ein Teil des Erlöses soll für gemeinnützige Zwecke verwendet werden; unter anderem wird dem Jugendhaus Bassersdorf eine Sound-An◾ lage geschenkt.
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Besuch bei verschiedenen Firmen am Berufserkundungs-Parcours
Traumberuf 2012 scheint Informatiker zu sein Der Berufserkundungs-Parcours gewährt den Schülerinnen und Schülern der Sekundarklassen Einblicke in verschiedene Berufe. Dabei kann an einem Tag in zwei «Wunsch-Berufen» geschnuppert werden. Rund 100 Schüler wurden in über 40 Betrieben in Bassersdorf und Nürensdorf willkommen geheissen. von Mano Reichling Dass selbst erfahrenen Berufsleuten Fehler unterlaufen können, zeigte sich beim Besuch in der Garage der Mercedes-Benz Automobil AG in Nürensdorf. Dort lernten Roman Widmer, Laura Mantovani und Ahmad Hashemi das Tätigkeitsfeld eines Automechanikers kennen. Pneu- und Ölwechsel durften unter Anleitung ausgeführt werden. Dann erweckte ein PW mit offensichtlichen Brandspuren das Interesse der drei Jugendlichen. Lorenzo Oppio, seit 33 Jahren bei der Firma, erklärte, wie bei der Arbeit am heissen Motor sich Benzin entzünden konnte und der Motorraum des Fahrzeuges im Nu in Brand setzte. Nun müssen die meisten Kabel neu eingezogen und auch verschiedene in Mitleidenschaft geratene Teile ersetzt werden.
Automech und Maurer Während Roman Widmer schon beinahe sicher Automechaniker werden möchte, ist Ahmad Hashemi ebenso überzeugt, dass er lieber im IT-Be-
Maurer als Traumberuf? Vielleicht doch lieber als Informatiker in einem warmen Büro arbeiten.
Recyclist bei Kibag, oder doch eher Lastwagenführer? Wahrscheinlich beides nicht.
Kontakte mit neuen Werkstoffen erhalten diese beiden Schnupperer beim Sanitärinstallateur Weiss & Hagen.
reich oder in der Verwaltung einer Firma arbeiten wird; schmutzige und ölige Hände sind nicht das, was er sich ausmalt. Laura Mantovani findet es wohl spannend in der Garage, sie stellt sich aber eher eine Arbeit mit Pferden als Wunschberuf vor. Im Werkhof von Baugeschäft Huber verfolgen einige Jugendliche, wie Drittlehrjahr-Stift Mirco frischen Beton in eine kleine Schalung befördert. Mit einem grossen Vibrator versucht ein Schüler, das Gemisch von Lufteinschlüssen zu befreien, ein anderer darf sich mit einer kleinen Kelle im Betonblock verewigen. Daneben konnte die Gruppe eine kleine Backsteinmauer errichten. Kim Stangl ist als einziges weibliches Wesen in der Gruppe dabei, sich einen Überblick in den Maurerberuf zu verschaffen; sie findet den Anlass interessant, neue Sachen zu erleben. Aber sie sieht sich eher als Hochbauzeichnerin oder als
Architektin wie als Maurergesellin. Kevin Haidaraj findet den Besuch im Baugewerbe spannend, aber auch er möchte wohl lieber im Büro als Informatiker sein Einkommen verdienen.
als Landschaftsgärtnerin bei der Firma Spaltenstein Gartenbau AG gemeldet. Zusammen mit Martin Siber durfte sie verschiedene Baustellen besuchen und könnte sich vorstellen, in diesem Beruf zu arbeiten. Fast lieber noch würde sie sich zu Poly-Designerin ausbilden lassen. Im Werk Eich der Kibag sind drei Jugendliche mit Helm und Warnweste ausgerüstet unterwegs. Dort werden die Berufe Lastwagenführer und Recyclist erklärt. Der lärmige Platz wird von grossen Maschinen beherrscht, welche die verschiedenen Baumaterialien trennen und für die spätere Weiterverwertung richtig einordnen. Die Grossfirma bildet 70 Lernende in elf Berufen aus. Aber von den drei Besuchern kann sich niemand vorstellen, den eher harten Job dereinst auszuführen. Einmal mehr zeigte sich an diesem informativen Tag, dass die Berufswahl sich in den meisten Fällen schwieriger ◾ gestaltet als angenommen.
Wie schnell etwas passieren kann, lernen Roman, Laura und Ahmad von Lorenzo Oppio (l.) in Nürensdorf anhand eines Vorfalles kennen. (Bilder: Mano Reichling)
Schwierige Berufswahl Der offensichtlich heutige Traumberuf des Informatikers wird während allen Besuchen in verschiedenen Firmen immer wieder genannt; nur, so viele Lehrstellen wird es kaum je geben. Deshalb hat sich Leandro Bencivinni bei der Firma Weiss & Hagen als Interessent für den Beruf des Sanitär-Installateurs gemeldet. Zusammen mit seinem Kameraden Tisanth Thikalolipavan lauscht er den Worten von Christoph Hagen, der seinen Beruf als interessant und sicher vorstellt, mit guten Weiterbildungs-Möglichkeiten. Anina Oswald ist gerne in der Natur und hilft zu Hause auch gerne in der Gartenarbeit mit. Die Schülerin hat sich deshalb
Landschaftsgärtnerin als Möglichkeit: Anina Oswald wird von der Firma Spaltenstein Gartenbau betreut.
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Lienhard ist Zürcher OL-Jugendmeisterin Larissa Lienhard dominierte die diesjährige Zürcher OL-Jugendmeisterschaft und sicherte sich am Finallauf in Stäfa überlegen den Titel. Die Meisterschaft umfasst elf Wettkämpfe. Zehn Läufe hat Larissa Lienhard bestritten, neun Mal lief sie die beste Zeit und schaffte so den Titel mit dem Punktemaximum. Die Bassersdorferin gewann bereits 2010 die Zürcher OL-Jugendmeisterschaft in der Kategorie D12. Nun wiederholte sie diesen Erfolg eine Kategorie höher bei D14. Mehr als zwei Minuten betrug ihr Vorsprung am Finallauf im Ziel. Dieser fand bei misslichen Bedingungen statt: Der frühe Wintereinbruch am letzten Oktoberwochenende überraschte die Orientierungsläufer. So erfolgreich Lienhard auf regionaler Ebene ist, hat sie noch Verbesserungspotential. Auf nationaler Ebene ist der Anschluss an die Spitze noch nicht ganz geschafft. Das könnte sich jedoch ändern, denn neben den Trainings beim OLC Kapreolo wird sie in Zukunft beim regionalen Nachwuchskader mittrainieren und so viel Erfahrung in unterschiedlichsten Gebieten mit hohem Schwierigkeitsgrad sammeln. Beat Meier
«Löwen» offiziell eröffnet Statt mexikanische Spezialitäten und argentinische Steaks gibt es nun gutbürgerliche Küche: Das Hotel und Restaurant Löwen am Kreisel hat am 8. November unter seinem ursprünglichen Namen offiziell die Wiedereröffnung gefeiert. Die Räume von Bar und Restaurant wurden in den vergangenen Monaten farblich aufgefrischt und mit neuem Mobiliar bestückt. Die Gaststube strahlt eine helle und freundliche Atmosphäre aus, die zum Verweilen
einlädt. Ansprechend ist auch die Speisekarte, auf der wieder eher traditionelle und bürgerliche Gerichte zu finden sind. Zu den Spezialitäten gehören auch verschiedene Tatar-Variationen. Der neue Pächter Markus Leutenegger (l.) und Küchenchef Michael Schierling (im Bild am Eröffnungsabend) sind guten Mutes, dass ihr Lokal wieder zu einem beliebten Treffpunkt für die Bassersdorfer Bevölkerung und Gäste aus (rh) der Region wird.
Der Zentrumskreisel hat sein Wahrzeichen wieder Der zentrale Verkehrsknoten in Bassersdorf ist beinahe hergestellt. Der Löwenkreisel konnte dem Verkehr Ende Oktober übergeben werden. Und mitten drin bauten die Maurer in den vergangenen Wochen die schneckenförmige Spirale «Cambio» wieder in den früheren Dimensionen auf. Eine Knacknuss sei die Aufgabe gewesen, erklärte der zuständige Polier, weil keinerlei gerade Anhaltspunkte für die Messung vorhanden gewesen seien. Aber, die Mühe hat sich offensichtlich gelohnt, wie unser Bild beweist. Besonders erfreut dürfte das Fakoba sein, um mit dem «Schwarzen» auf dem Mittelpunkt auf die kommende Fasnacht aufmerksam zu machen, die am 7. Februar eröffnet wird. Parallel zur Kreiselgestaltung wurden die letzten Umgebungsarbeiten – beispielsweise die Bushaltestelle und die Gehwege – ausgeführt. (re)
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Seit 100 Tagen im Amt: Der neue Bassersdorfer Jugendbeauftragte
«Es macht Spass, eigene Ideen umzusetzen» Andy Roth, der neue Jugendbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf, ist seit über 100 Tagen im Amt. Er hat am 1. Juni die Aufgabe von seinem Vorgänger Felix Goldinger übernommen. Der 45-jährige Sozialpädagoge erzählt, wie er sich an seinem neuen Arbeitsort eingelebt hat und welches seine aktuellen Projekte sind.
und aufzunehmen. Diese Ideen würden dann auf einer Webseite publiziert und könnten von den Jugendlichen bewertet werden. Die besten Ideen sollen mit den Jugendlichen zusammen dann umgesetzt werden. Andy Roth sieht dies als Pilotprojekt, um auf diese Art näher an die Jugendlichen im öffentlichen Raum heranzukommen. Ist dieses Konzept erfolgreich, könnte sich der Jugendbeauftragte auch vorstellen, dass man diese mobile Gesprächsecke beispielsweise auch vor einem Altersheim oder auf einem Kinderspielplatz aufbauen könnte, um so auch von anderen Anspruchsgruppen den Puls zu fühlen und ihre Anliegen abzuholen.
von Reto Hoffmann Andy Roth hat bereits grosse Erfahrung in der Jugendarbeit. An seinem früheren Arbeitsort in der Gemeinde Neftenbach war er während sechs Jahren Leiter der Jugend- und Schulsozialarbeit. So war es für ihn zumindest thematisch auch nicht schwierig, sich schnell in seine neue Aufgabe in Bassersdorf einzuarbeiten. Den Einstieg erleichtert habe dies auch die Tatsache, dass Felix Goldinger ihm Projekte übergeben konnte, welche bereits gut eingeführt seien, lobt Roth seinen Amtsvorgänger. So seien beispielsweise die seit einigen Jahren stattfindenden Buben- und Mädchentage bereits ein wichtiger Bestandteil der offenen Jugendarbeit. Noch bestehe für die Mädchentage Mangel an weiblichen Projektleiterinnen aus den beiden Landeskirchen, was es noch zu verbessern gelte. Gefreut hat Roth auch, wie gut die Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeindestellen funktioniert. Dies habe ihm geholfen, sich schnell zurechtzufinden. «Man ist auch offen neuen Ideen gegenüber, und das macht grossen Spass», meint der Jugendbeauftragte.
Jugiteam wieder komplett Auch der Betrieb des Jugendhauses JAM habe sich nach dem Umzug vom alten Bassersdorfer Bahnhöfli ins ehemalige Feuerwehrgebäude bereits gut eingespielt. Die Zahl der Jugendlichen, welche das «Jugi» besuchen, haben nun nach der Sommerpause wieder zugenommen. «Die kältere Jahreszeit zieht die Dorfjugend von den Treffpunkten im Freien wieder eher an einen wärmeren Ort», meint Andy Roth mit einem Schmunzeln.
Erstmals wurde der mobile Jugendtreffpunkt mit dem roten Sofa auf dem Pausenplatz der Schulanlage Mösli installiert. (zvg)
Das Leiterteam im JAM ist nun wieder komplett. Nach dem Abgang der Jugendarbeiterin Simone Hefti konnte mit Miriban Rakipi-Halimi eine kompetente Nachfolgerin gefunden werden. Sie arbeitet Seite an Seite mit Jugendhausleiter Luciano Dell’Anna. Auch die Räume seien mittlerweile gut eingerichtet. Nur Wandschmuck fehle noch. Doch die Jugendlichen hätten an den Buben- und Mädchentagen Graffitti und Action-Paintings geschaffen, welche die kahlen Wände verschönern sollen, weiss Andy Roth zu berichten. Was die Vermietung der Räume ausserhalb der regulären Öffnungszeiten betreffe, ziehe es ebenfalls langsam an. «Wir konnten das JAM schon einige Male an Private vermieten, beispielsweise für Geburtstagsfeiern», sagt Roth. Ebenfalls auf Vordermann gebracht worden sei der Garten. «Dort haben wir kürzlich zusammen mit den Jugendlichen eine Rodungsaktion durchgeführt. Es gibt Ideen, den Garten als Aussentreffpunkt zu etablieren, wenn das Jugendhaus geschlossen ist. Der Vorteil dabei ist, dass wir hier – im Gegensatz zu anderen öffentlichen Plätzen – gewisse Ordnungsregeln aufstellen können», meint der Jugendbeauftragte.
gehe darum, den Jugendlichen eine Plattform für ihre Anliegen zu geben. Das Projekt «Jugendstammtisch», welches auf dieses Thema abzielt, war in der Vergangenheit wenig erfolgreich. Deshalb geht Roth nun neue Wege. Er hat das Projekt «jupla!» (Jugendplattform) ins Leben gerufen. Anfang November wurden auf dem Pausenplatz des Schulhauses Mösli und an verschiedenen öffentlich zugänglichen Orten (vor dem Bahnhof oder am Postplatz) ein Sofa, einige Hocker und ein Tischchen aufgestellt, mit dem Ziel, mit den Jugendlichen vor Ort ihre Ideen und Wünsche zu diskutieren
Führung der Schulsozialarbeit Ein anderer Teil in Roths Tätigkeitsbereich ist neben der Jugendarbeit auch die Führung und Begleitung der Schulsozialarbeit. In engem Kontakt mit den Schulsozialarbeitenden werden Einzelfälle besprochen und im Austausch mit den Schulleitungen aktuelle Themen wie Internetprävention, Suchtprävention, Sexualpädagogik oder Gewalt an der Schule und Mobbing thematisiert und bearbeitet. Der neue Jugendbeauftragte freut sich auf weitere spannende Begegnungen mit der Bevölkerung und auf weitere interessante Themen, an welchen es kaum mangeln dürfte. ◾
Jugendplattform gegründet Einen ersten Schwerpunkt setzt Andy Roth nun beim «Thema Jugendpartizipation im öffentlichen Raum». Es
Andy Roth, der neue Jugendbeauftragte von Bassersdorf in seinem Büro im Gemeindehaus. (rh)
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Margrit Hanselmann ist zum 20. Mal an vorderster Front am Chlausmarkt dabei
Nach dem Märt ist immer wieder auch vor dem Märt Bereits zum 20. Mal organisiert Margrit Hanselmann den Chlausmarkt, der dieses Jahr am Samstag, 8. Dezember, mitten im Dorfzentrum stattfindet. Die umtriebige Bassersdorferin blickt auf einen Rucksack an Erfahrungen zurück, hofft aber auch, eine Person zu finden, die sie entlastet und dereinst ihre Aufgaben übernimmt. von Annamaria Ress Aus wachen braunen Augen sieht Margrit Hanselmann ihrem Gegenüber mitten ins Gesicht: «Ja, es ist immer viel Arbeit mit der Organisation des Chlausmarkt verbunden», bestätigt sie. Die ehemalige Geschäftsfrau, die viele Jahre zusammen mit ihrem Mann Andy ein Elektro-Fachgeschäft geführt hat, weiss wovon sie spricht. Nicht nur gilt es, für über 100 Stände einen Platz im Bassersdorfer Zentrum zu finden, auch haben die gegen 90 Aussteller noch zahlreiche Anliegen, Wünsche und Fragen. Alles läuft bei der «Drehscheibe» Hanselmann zusammen. 21 Vereine machen dieses Jahr ebenfalls mit und werden mit ihrem Stand, ihrem Beizli und ihren Angeboten die Vereinskasse aufbessern können.
Margrit Hanselmann auf dem Platz vor ihrem ehemaligen Geschäft, wo ebenfalls Stände des Chlausmarktes stehen werden. Bald blickt sie auf 20 Jahre Organisation zurück. (ar)
Die Vorbereitung Damit aber am Chlausmarkt alles perfekt abläuft, beginnt die Planung des nächsten Marktes jeweils gleich nach der Durchführung. Dann nämlich holt Margrit Hanselmann die ersten Bewilligungen bei Polizei, Feuerwehr und Gesundheitskommission ein, legt die Anzahl Stände fest, die vermutlich für
die nächste Durchführung bereit stehen müssen und überlegt sich das Angebot für die vielen Märtbesucher aus der Region. Zudem muss jeweils auch ein Aussteller-Parkplatz organisiert werden, damit die Fahrzeuge ausserhalb vom Zentrum sind. Für die Anwohner und das angrenzende Gewerbe hat die Markt-Organisatorin nur lo-
Neue Sozialdiakonin im Amt eingesetzt Seit 1. November ist neu in Bassersdorf die Stelle der Sozialdiakonin mit Marlis Siegrist besetzt. Marlis Siegrist hat ihr Büro an der Gerlisbergstrasse 2 und ist erreichbar unter marlis.siegrist@basinueri.ch oder Telefon 044 836 46 12. Ebenfalls ist die Kirchenpflege seit 1. November wieder vollständig. Janine Leimbert übernimmt das Ressort der Erwachsenenbildung. Sie ist erreichbar unter janine.leimbert@basinueri.ch. Am Sonntag, 11. November, fand die Amtseinsetzung von Janine Leimbert und Marlis Siegrist um 9.30 Uhr in der reformierten Kirche in Bassersdorf statt. Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf
bende Worte: «Ohne ihre Toleranz, ihr Mitziehen und Mitmachen wäre vieles nicht möglich.» Genauso wie die helfenden Hände der Gemeindearbeiter, die jeweils ein paar Tage später mit einem Znüni belohnt werden.
Nachfolger erwünscht Begonnen hatte alles vor 20 Jahren, als sie zusammen mit Barbara Weber und Paul Stadelmann den Markt vor dem Sterben retten wollte. Sie stellten ein Konzept zusammen und Regeln, die es von den Ausstellern bis heute zu befolgen gilt. Zum Beispiel sollen die einzelnen Stände weihnächtlich geschmückt werden. «Früher wurden die drei schönsten sogar prämiert, aber das machen wir heute nicht mehr», verrät Margrit Hanselmann. Rund 200 Stunden investiert sie zusammen mit ihrem Mann, habe dieser kürzlich ausgerechnet. «Er vielleicht mehr in die Administration, ich dafür
mehr in die stressreiche und aufregende Zeit», sagt sie mit einem Schmunzeln. Dennoch bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Alles lastet auf Margrit Hanselmann. Auch die Hilfe ihres Mannes und ihrer Bekannten Regula Hug reichen nicht ganz aus. «Am liebsten hätte ich schon, ich könnte einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin noch einige Jahre begleiten, bevor ich das Zepter weitergebe», wünscht sie sich. Auch weitere helfende Hände in dieser «Interessengruppe» würden schon eine Entlastung bedeuten. Dieses Jahr freut sich Margrit Hanselmann besonders auf die Vielfalt, die der Markt mit allen Ständen anbieten kann. Auch das nostalgische Karrussel und eine Drehorgel werden wieder dabei sein und für eine weihnächtliche Stimmung sorgen. Besucher können die Adventszeit zusammen mit alten und neuen Bekannten ◾ von 11 bis 19 Uhr geniessen.
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Dorf-Blitz
Brütten
11/2012
25
Aus Behörde und Verwaltung Vereinsbeitritt Die Gemeinde Brütten ist dem Verein Interessengemeinschaft Rettungsdienst der Region Winterthur (IG RD) als Gründungsmitglied beigetreten. Der Verein organisiert für seine Mitglieder das Krankentransport- und Rettungsdienstwesen gemäss § 44 des Zürcher Gesundheitsgesetzes. Dafür evaluiert er zugunsten seiner Mitglieder geeignete Leistungserbringer, schliesst die notwendigen Verträge und überwacht fortlaufend deren Vollzug in quantitativer sowie qualitativer Hinsicht.
Sitzgelegenheiten Buck Im Rahmen der diesjährigen 100-JahrFeier der Amtlichen Vermessung wurde in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich eine Panoramatafel aufgestellt. Damit die Panoramatafel auf dem Buck am geeigneten Ort installiert werden konnte, musste eine alte Bank (Richtung Süd-West) demontiert werden. Der Gemeinderat hat nun entschieden, eine bereits bestehende Bank in die Sichtrichtung der Alpen abzudrehen und den dafür
Kehricht-Grundgebühren Seit 1. Januar 2010 sind in Brütten im Abfallbereich ausschliesslich Ertragsüberschüsse generiert worden, welche das Ausgleichskonto anwachsen liessen. Investitionen im Abfallbereich sind laut Finanzplan keine geplant. Die Verrechnung der heutigen Grundgebühren mit zwei verschiedenen Tarifen für Einzelhaushalte und Mehrpersonenhaushalte/Betriebe zeigt sich als unbefriedigende Lösung, da die Datenbank von Einpersonenhaushalten nur mit grossem Aufwand aktuell gehalten werden kann. Da viele gewerbliche Abfälle kostenpflichtig durch den Verursacher gesondert entsorgt werden müssen, rechtfertigt es sich, die Grundgebühr von 60 Franken für Privathaushalte und 80 Franken pro Betrieb/Gewerbe ab 1. Januar 2013 einheitlich auf 50 Franken festzusetzen. Zukünftig wird auf die Differenzierung von Einzel- und Mehrpersonenhaushalte verzichtet.
notwendigen Kredit zu sprechen. Die Arbeiten werden im Frühjahr 2013 ausgeführt.
Wohnen im Alter Der Gemeinderat hat am 19. April 2011 beschlossen, eine Projekt-, respektive Arbeitsgruppe zu gründen, welche das vorhandene Angebot in Bezug auf das Wohnen im Alter überprüft, als auch die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung abklärt. Die Arbeitsgruppe fasste die Resultate in einem ausführlichen Schlussbericht mit Handlungsempfehlungen zusammen und präsentierte diesen am 30. Oktober 2012 im Rahmen einer Klausur dem Gesamtgemeinderat. Dieser würdigte die Arbeit und den daraus resultierenden Bericht wohlwollend und diskutierte über die diversen Empfehlungen. Voraussichtlich am 16. März 2013 wird der Gemeinderat an einer öffentlichen Informationsveranstaltung über die bereits umgesetzten und mittelfristig geplanten Massnahmen informieren.
Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Brütten wurden aufgenommen:
Adventsfenster Bibliothek Brütten 7. Dezember 2012 | 18 bis 20 Uhr Open House mit Lebkuchen verzieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bibliotheksteam Brütten
Keyboard, Kontrabass oder doch Querflöte? Oder eines der anderen 25 Instrumente, die
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ti Gratula
• Jasari Safet und Jasari Husnije sowie die minderjährigen Kinder Jasari Duljijeta und Jasari Almir, alle serbische Staatsangehörige;
Wir gratulieren
• Jasari Avdo, serbischer Staatsangehöriger.
am 11. Dezember Rosa Baltensperger Unterdorfstrasse 4
Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeinderat Brütten
Geburten
Schülerinnen, Schüler und Jugendliche bei uns lernen können. An unserer Schule unterrichten rund 160 qualifizierte Lehrpersonen in allen Stadtkreisen und
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in den umliegenden Gemeinden. Für das Frühlingssemester ist am 30. November 2012 Anmeldeschluss. Kontaktieren Sie uns unter 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch.
19. September 2012 Jaana Laura Kuhn Tochter von Gabriel und Olena Kuhn Tüfistrasse 38A Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten
Weitere Informationen finden Sie bei www.jugendmusikschule.ch Bis bald!
Brütten
26
Dorf-Blitz
11/2012
Aus Behörde und Verwaltung
Kurzbericht der Ajuga für das dritte Quartal
Vorfreude auf «Ajugastars» Auch im dritten Quartal 2012 bot die Ajuga abwechslungsreiche Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen aus der Gemeinde Brütten an: An den Mittwochnachmittagen konnten die Kids Spiele spielen, Jöggeln, neue Kontakte knüpfen, Bilderrahmen basteln, den Jugendraum mitgestalten, Musik hören und zusammen tanzen. Im Juli war es aufgrund der Sommerferien eher ruhig um die Ajuga, doch danach stand schon bald das grosse Dorffest an. An diesem Wochenende hat die Ajuga eine aufwändige Geisterbahn im Zivilschutzkeller präsentiert und im Jugendtreff Gruseldrinks und ein grosses Gruselbuffet angeboten. Die Jugendlichen aus der Betriebsgruppe des Jugendtreffs und zahlreiche freiwillige Helfer (ebenfalls Jugendliche aus Brütten) leisteten an beiden Tagen einen unermüdlichen Einsatz. Sie kümmerten sich mit Unterstützung der Ajuga-Mitarbeitenden um den Einlass, die Verpflegung und die Unterhaltung, respektive das Erschrecken der Besucher. Die Nachfrage war riesig und der Event für alle Beteiligten ein toller Erfolg. Am
Samstag, den 22. September fand am Abend die Veranstaltung «Open Jugi» für alle Kinder und Jugendlichen aus dem Dorf statt. Besonders freuen wir uns auf das alljährliche «Ajugastars - The Concert» im Jugendtreff Nürensdorf, in dem am Samstag, 15. Dezember wie jedes Jahr auch verschiedene Bands aus Brütten auftreten werden. Zeitgleich sind die Aufnahmen für die zweite Ajugastars-CD in vollem Gange. Mit verschiedenen Bands aus dem Projekt werden derzeit in einem Tonstudio in Rümlang die eigens verfassten Songs aufgenommen und abgemischt. Zu guter Letzt noch der Hinweis auf das diesjährige Kerzenziehen, welches an folgenden Sonntagen wiederum im Jugendtreff Brütten stattfinden wird: 25. November, 2., 9., und 16. Dezember, jeweils von 13.30 bis 17 Uhr. Wir freuen uns auf euren Besuch!
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Dorf-Blitz
Brütten
11/2012
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Vereine
Brütten
Adventscafé im Alterszentrum Anstelle des traditionellen Basars im November möchten wir Sie zukünftig gerne zu einem Adventscafé einladen. Dieser Anlass findet zum ersten Mal am Samstag, 1. Dezember 2012 von 14 bis 16.30 Uhr in der Cafeteria des Alterszentrums im Geeren (Seuzach) statt. Nebst stimmungsvoller Live-Musik, kreativen Handwerkskünsten, einer Lebkuchenwerkstatt für Kinder und andere Junggebliebene, kreiert unser Küchenteam für Sie ein reichhaltiges, weihnachtliches Dessertbuffet. Dieses wird von speziellen Cafés und erlesenen Teevariationen begleitet. Gerne stimmen wir uns mit Ihnen zusammen auf eine besinnliche Adventzeit ein und freuen uns, Sie in unserem Haus begrüssen zu dürfen.
Zentrumsleitung und Organisationskomitee
Die Adventszeit steht vor der Tür, mit Riesenschritten neigt sich das Jahr 2012 dem Ende zu und wir schauen auf ein intensives aber auch lehrreiches Vereinsjahr zurück. Jeden Monat bereiteten uns unsere Samariterlehrer interessante Lektionen vor und wir konnten unsere Erste Hilfe-Kenntnisse auffrischen und Neues dazu lernen. Zwei Nothilfekurse konnten wir dank unseren engagierten Klassen-/Samariterlehrern erfolgreich durchführen. Unser Grossanlass in diesem Jahr, das Dorffest, und auch die alljährlichen Anlässe wie der Raclette-Abend und die «Gwächshusbeiz» anlässlich der Adventsausstellung im Garte-Händsche waren Dank dem grossen Interesse und dem Entgegenkommen der Dorfbevölkerung erfolgreich. Danken möchten wir allen, welche uns mit einem Beitrag bei der Samaritersammlung, als treue Passivmitglieder oder mit einer Geldspende wohlwollend unterstützt haben. Die Erlöse aus all diesen Anlässen und die Spenden verwenden wir, um unser Einsatz- und Kursmaterial auf dem neusten Stand zu halten. Unser Jahresprogramm für das Jahr 2013 ist in Planung. Auch im neuen Jahr werden wir wieder zwei Nothilfekurse anbieten. Freitagabend und Samstag ganzer Tag (10 Lektionen). Infos und Daten erhalten Sie unter www.regsam-w-u.ch, zur Seite Brütten. Weiter möchten wir im Laufe des Jahres, nach Wunsch und Bedürfnis weitere Kurse durchführen wie den BLS-AED-Kurs (CPR und Defi-Anwendung). Wenn Sie unseren Verein näher kennenlernen oder einmal an einer Monatsübung mitmachen möchten, kommen Sie einfach vorbei, Sie sind herzlich willkommen. Ort und Datum werden immer im Dorfkalender bekannt gemacht oder Sie erhalten Infos unter www.regsam-w-u.ch, unter Brütten. Auch gibt Ihnen die Präsidentin Ruth Gerber, Telefon 052 345 23 60 oder Mail ruthgerber@hispeed.ch gerne Auskunft. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit sowie viele gute Stunden und Wohlergehen im 2013. Samariterverein Brütten
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Textinhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Dorf-Adventskalender Dezember 2012 Herzlichen Dank allen Mitwirkenden am diesjährigen Dorf-Adventskalender; er kann bis zum 26. Dezember betrachtet werden! Die Fenster sind jeweils 17 bis 22 Uhr beleuchtet. Das MuKi-Team wünscht allen eine wunderschöne Adventszeit! NAME
ADRESSE
INFORMATIONEN
1
Sa
Chiletreff Brütten
Pfarrgasse 3
Openhouse ab 18 Uhr
2
So
I. Lichtensteiger & S. Röösli
Brühlstrasse 10
Outdoor 17 – 19 Uhr
3
Mo
Kinderhaus Chrüsimüsi
Unterdorfstrasse 38
Openhouse ab 18 – 20 Uhr
4
Di
Schule & Kindergarten
Schulhaus Chapf
Outdoor 17 Uhr
5
Mi
A. & P. Büchli
Dorfstrasse 6
Outdoor 17.30 – 20 Uhr
6
Do
R. Keller
Alpenblick 17
Openhouse 17 – 19 Uhr
7
Fr
Bibiliothek Brütten
Brüelgasse 7
Openhouse 18 – 20 Uhr mit Lebkuchen-Verzierung
8
Sa
B. & A. Caflisch Vogt
Unterdorfstrasse 20
Outdoor 17 – 20 Uhr
9
So
E. Egli
Dorfstrasse 29c
10
Mo
Fam. Furrer
Zelgistrasse 19
11
Di
R. & S. Bühler
Strehlgasse 4
12
Mi
Rest.Sonnenhof
Unterdorfstrasse 48
Openhouse ab 17 Uhr
13
Do
G. & C. Rechsteiner
Tüfistrasse 6
Outdoor 18 – 19 Uhr
14
Fr
M. & M. Oehri
Dorfstrasse 10
15
Sa
N. & M. Dürsteler
Tüfistrasse 36c
Outdoor 17 – 19 Uhr
16
So
Oswald.&Högger
Ankenweg 3
Outdoor 17 – 19 Uhr
17
Mo
P. & K. Jegher
Strubikon 24
18
Di
M. & C. Meyer
Unterdorfstrasse 16
Outdoor 18 – 20 Uhr
19
MI
P. & P. Steinmann
Zelglistrasse 12
Outdoor 18 – 20 Uhr
20
Do
D. & J. Steinmann
Säntisstrasse 29
Outdoor 18 – 20 Uhr
21
Fr
F. & M. Bettosini
Harossenstrasse 39b
Outdoor 18 – 20 Uhr
22
Sa
Volg
Brüelgasse 8
23
So
Haargenau
Unterdorfstrasse 39
24
Mo
C. & C. Weber
Säntisstrasse 28
Outdoor 18.30 – 20 Uhr
Aquafitness In den meisten Lektionen sind noch Plätze frei. Wir sind krankenkassenanerkannt (Qualitop)!
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Dienstag
Mittwoch
Samstag 10:30 - 11:20 Uhr
Power Medium Level 12:10 - 13:00 Uhr
Power Medium Level 17:05 - 17:55 Uhr
18:45 - 19:35 Uhr
Power Low Level
20:00 - 20:50 Uhr
Power Medium Level
Power Medium Level 20:00 - 20:50 Uhr
Power Medium Level
bxa • bassersdorf x aktiv ag • Grindelstrasse 20 • 830 Telefon bxa-Sportanlage 044 836 77 77 • Im Netz www
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Baby-Schwimmen, ELKI-Schwimmen, Kinderkurse, Kurse für Erwachsene: In der 1. Kursperiode ab 07. Januar 2013 sind teilweise noch Plätze frei. Alle Informationen auf www.bxa.io Kursort:
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Dorf-Blitz
Brütten
11/2012
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Selbst gefertigter Schmuck, wunderschön präsentiert. (Bilder: Sandra Lanz)
Bereits zum vierten Mal: Kreativ- und Hobbymarkt
Ein Feuerwerk von Ideen Der bereits zum vierten Mal durch den Frauenverein Brütten organisierte Kreativ- und Hobby-Markt fand auch dieses Jahr im Gemeindesaal statt. Der farbenfrohe und handwerklich verblüffend hochstehende Anlass bezauberte die Besucher von jung bis alt am letzten Oktoberwochenende. von Sandra Lanz Ein warmer Empfang war den Besuchern im Gemeindesaal gewiss. Lächelnde Gesichter waren zu erspähen
und fröhliche Stimmen drangen zum Eingang. Der Deckel einer Schatzkiste voller beeindruckender Ideen und erlesener Handwerkskunst wurde geöffnet. Rosmarie Dünki, Präsidentin des Frauenvereins, stellte mit ihrem Team wiederum ein reichhaltiges Marktangebot zusammen. 34 Tische wurden dieses Jahr aufgestellt, und immer war noch Nachfrage da. Doch es war kein Platz für weitere Tische. Rund zwei Dutzend ortsansässige oder aus der Umgebung stammende Künstler stellten dem Besucher ihre liebevoll gestalteten Objekte dar. Die
Holzarbeiten der besonderen Art am Kreativ- und Hobbymarkt.
Materialien waren ganz unterschiedlich: Holz, Filz, Schmuck, Wolle, Papier, Glas – die Auswahl war beeindruckend gross. In so manchen Gegenständen spürte der Besucher die Leidenschaft der Schaffenden. So auch in den farbigen Stoff-Her-
Bei guter Sicht haben die Berge nun Namen
zen von Kathrin Kurth (Märwil), welche diese aus gespendeten Stoffresten für Brustkrebs-Patientinnen gratis als «Trösterli» in verschiedenen Spitälern abgibt. Schön fände sie es, wenn sich engagierte Frauen finden würden, welche sie auch im Marketing unterstützen könnten, damit sie infolge Überlastung keine Absagen mehr erteilen muss. All die reizend präsentierten Kunstwerke boten sich als originelle Weihnachtsgeschenke, Dekorationsartikel oder Mitbringsel an. Die wundervoll gesägten Tannen aus Holz von Gerda Fritschi verliehen mit dem Eintreffen des ersten Schnees im Oktober dem Raum eine gar weihnächtliche Atmosphäre.
Ausruhen im «Kafi»
Wenn es um den Brüttener Aussichtspunkt Gupf geht, hat Petrus offensichtlich Freude daran, den Anlass gebührend unter Wasser zu setzen. Anfang Mai, bei der offiziellen Einweihung der Stele, die den Mittelpunkt der amtlichen Vermessung des
Kantons Zürich darstellt, schüttete es wie aus Kübeln. Und an der Einweihung der Panoramatafel Ende Oktober begann es just dann zu schneien, als Gemeindepräsident Martin Graf (M) die offensichtlich wetterbeständigen Einwohnerinnen und Einwoh-
ner begrüsste. Der je zur Hälfte von der Gemeinde Brütten und dem Kanton Zürich bezahlte Alpenzeiger benennt die vielen Berge, welche von diesem prädestinierten Standort aus bestaunt werden können. Bei Föhn, beispielsweise. (re)
Nach ausgiebigem Bestaunen der Verkaufsartikel wurden die Besucher mit einer ausladenden Kuchenpalette – alle Spezialitäten natürlich von den Frauen selbst gebacken – sowie Kaffee und anderen Getränken verwöhnt. Auch wer grossen Hunger verspürte, konnte diesen mit heissen «Chäsoder Spinatchüechli» stillen. Umgeben von farbenfrohen Gemälden und wunderbaren Gegenständen blieben die Besucher gerne einen Moment sitzen und zeigten den Tischnachbarn ihre Errungenschaften. ◾
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Brütten
Dorf-Blitz
11/2012
Abendunterhaltung: Turnerfamilie mit «Ab in den Süden» in Hochform
«Ich brauche kein Navi: Ich kenne ja den Weg» Einmal mehr haben die Brüttener Turnriegen in der Mehrzweckhalle Chapf ihrem zahlreich erschienenen Publikum eine überaus unterhaltsame Abendunterhaltung präsentiert (OK-Präsident Daniel Wiesmann, Regie: Nadine Mayer und Sarah Städeli; der Dorf-Blitz berichtete). Das diesjährige Motto «Ab in den Süden» beinhaltete ein von komödiantischen Turbulenzen gespicktes Theaterstück mit den Protagonisten Priska und Täne (Chantal und Angelina Walter), Baldi (Guido Baltensperger), Seppli (Ricco Prestini), Kurt (Mike Mayer) und Sam (Robin Isler). Zwischen den einzelnen Episoden zeigten die grossen und kleinen Mitglieder der neun Riegen und der Gruppe Kinderturnen gut erkennbar auf Thema bezogen choreographierte turnerische Darbietungen mit massgeschneiderten Kostümierungen.
Der dickköpfig-unbelehrbare Kurt bringt durch eigensinnige Sturheit seine vier Kolleginnen und Kollegen fast an den Rand der Verzweiflung. Schon bei den Reisevorbereitungen wird die Freundschaft strapaziert und arg auf die Probe gestellt: Die beiden weiblichen Teilnehmerinnen der Fünfergruppe haben viel zu viel Kleider eingepackt. Es gehe ja «Ab in den Süden» in Richtung Heisswetterzone, argumentieren die Männer; sie nötigen die beiden jungen Frauen, das gemäss männlicher Einschätzung überflüssige Ballastmaterial aus den Gepäckstücken zu eliminieren. Die Fahrerposition nimmt der alternde Kurt ein und der stets säuselnde Baldi verkündet doppelsinnig «Ich chumme hine ine!» Steuermann Kurt pocht starrköpfig auf seine reichen Erfahrungen auch betreffend Reiseroute. «Ich brauche kein Navi: Ich kenne ja den Weg» argumentiert dieser unnachgiebig. Auch dann noch, als die Navi-Spre-
cherin ihn mehrmals wiederholend und mit immer lauter werdender Stimme mit «rechts abbiegen» auffordert, den richtigen Weg einzuschlagen. «Heb‘ emal d Schnurre» ruft Kurt trotzig. Und prompt landet die Clique in der schweizerisch-hochalpinen weissen Arena statt am Sandstrand von Chioggia, im Süden der Lagune von Venedig. In der klirrenden Kälte müssen sie sich nun auf die Suche von (Mit-)Schlafgelegenheiten und vor allem nach warmer Kleidung begeben. Mimisches Können, theatralische Gestik, rasante Situationskomik, amüsanter Wortwitz und groteske Begebenheiten werden vom Publikum immer wieder mit spontanem Szenenapplaus belohnt. Die Bühnendarbietungen der Riegen werden den Zuschauern durch lustig inszenierte «Nummerngirls» (Chantal Mayer
und Yannik Strehler) angekündigt und rassige Hitparadensongs wie «Ich bin der Anton aus Tirol», «Wir woll’n die Eisbären sehn» oder «Vamos alla playa» bringen die Bühnendarsteller in Hochform; für gute Stimmung und Mitsing-Atmosphäre im Saal ist reichlich gesorgt. Ob mit Dirndl-Kleid, Ärzte-Kittel, mit Sonnenbrillen und Strickmützen, als Schäfchen, Skirennfahrer oder mit Bermudas und Strandschlarpen gewandet: Was die Turnerinnen und Turner unter den Bezeichnungen Aerobic, Akrobatik, Barren oder beispielsweise Double Touch beherrschen darf in der Kategorie Extraklasse eingestuft werden. Für weitere Unterhaltung sorgten trickreiche Filmeinspielungen auf Leinwand und zu vorgerückter Stunde dann die «Mike Paez Band» mit Live-Tanzmusik und ein Barbetrieb mit DJ. Susanne Reichling (Text) und Mano Reichling (Fotos)
Dorf-Blitz
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Br端tten
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Reglement Schulanlagen Der Gemeinderat hat auf Antrag der Liegenschaftenkommission ein neues Reglement über die Benutzung der Schulräume und Sportanlagen der Gemeinde durch Dritte erlassen. Dieses tritt per 1. Januar 2013 in Kraft. Ab Schuljahr 2013/14 soll ein Online-Reservationssystem für vermietbare Räume auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet werden.
stimmt und zuhanden der öffentlichen Auflage verabschiedet. Mit der Bauund Zonenordnung vom 24. November 2004 wurde über das Gebiet im Bereich Alte Lindauer-/Neuhofstrasse mit einer Fläche von rund 2200 Quadratmetern eine Gestaltungsplanpflicht erlassen. Mit dem Gestaltungsplan soll eine qualitativ hochwertige Überbauung an zentraler Lage entstehen. Vorgesehen sind zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 15 Wohnungen.
Schutzzonenreglement
Solarkraftwerk Hatzenbühl
Die Quellfassung Hueb, welche innerhalb der Kernzone südlich der Hinterdorfstrasse liegt, gehört der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck. Seit 17. Mai 1977 besteht ein zugehöriges Schutzzonenreglement mit Schutzzonenplan. Diese Quelle muss bis 2025 vom Netz genommen werden, da die Schutzzone im überbauten Gebiet nicht mehr den gewässerschutzrechtlichen Bestimmungen entspricht. Weil die Förderpumpe ausgefallen ist, hat die Gruppenwasserversorgung die sofortige Stilllegung der Quelle beschlossen. Die Quellfassung bleibt noch als Notwasserbezugsort erhalten. Auf Antrag der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck hat der Gemeinderat beschlossen, das Schutzzonenreglement aufzuheben.
Für das Projekt eines Solarkraftwerkes hat der Gemeinderat im September 2009 den Auftrag zur Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie erteilt. Anschliessend wurde die Vorstudie zwecks Vorabklärung für die Stromabnahme der Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid AG angemeldet (kostendeckende Einspeisevergütung). Zwischenzeitlich wurde die Vorstudie an die technische Entwicklung und die aktuellen Preise angepasst. Gegenüber 2009 wird eine um rund 10 bis 15 Prozent höhere Leistung bei gleichzeitig 25 Prozent günstigeren Investitionskosten prognostiziert. Das Projekt rechnet mit einer Leistung von 110 000 Kilowattstunden pro Jahr und Investitionskosten von rund 500 000 Franken. Nach der Warteliste der Swissgrid ist mit einem Entscheid über die Zusage der kostendeckenden Einspeisevergütung im ersten Semester 2013 zu rechnen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte das Detailprojekt vorliegen. Der Gemeinde-
Zentrum Nürensdorf Ost Der Gemeinderat hat dem privaten Gestaltungsplan «Zentrum Nürensdorf Ost» mit Vorschriften und Bericht zuge-
rat hat dafür einen Kredit von 25 000 Franken bewilligt, enthaltend Detailprojekt, Baueingabe und Submission. In der Investitionsrechnung 2012 sind für das geplante Solarkraftwerk Kosten von 250 000 Franken eingesetzt. Der Auftrag für das Detailprojekt wurde der Energiebüro AG (Zürich) zum Offertpreis von netto Fr. 20 546.70 erteilt.
Personelles Bibliotheksmitarbeiterin Sandra Regez hat ihre Stelle per 30. November 2012 gekündigt. Das Bibliotheksteam hat sich nun darauf verständigt, das wegfallende Pensum unter den Mitarbeiterinnen aufzuteilen. Demgemäss werden die Arbeitspensen der Bibliothekarinnen entsprechend angepasst. Für die Reinigung von Zentrumsgebäude und Zentrum Bären konnte Esther Yankey-Ennin mit Wirkung ab 1. Januar 2013 als Mitarbeiterin im Reinigungsdienst angestellt werden.
Verkehrspolizei Der verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich wurde die Einrichtung von drei zeitlich nicht limitierten Parkfeldern an der Dorfstrasse in Birchwil beantragt. Am Anfang der Markierung im Eingangsbereich Oberwiler-/Dorfstrasse wird ein Hindernis (Trapez) platziert, damit auch bei freien Parkfeldern eine Bremswirkung gewährleistet ist. Die Massnahme stellt einen ersten Schritt zur Verkehrsberu-
Baurechtliche Bewilligungen
Keyboard, Kontrabass oder Querflöte?
Die Baukommission hat die folgenden baurechtlichen Bewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:
Oder eines der anderen 25 Instrumente, die Schülerinnen, Schüler und Jugendliche bei uns lernen können. An unserer Schule unterrichten rund 160 qualifizierte Lehrpersonen in allen Stadtkreisen und in den umliegenden Gemeinden.
an der Sitzung vom 3. August 2012: • Patrick Oeschger; für die Umgestaltung der Umgebung, Tambelstrasse 14; an der Sitzung vom 27. August 2012: • Gemeinde Nürensdorf; für den Abbruch und Neubau eines Salzsilos, Maulackerstrasse bei 15; an der Sitzung vom 17. September 2012: • Stefan Buchegger; für den Anbau/Umbau des Einfamilienhauses an der Untereichenstrasse 5; an der Sitzung vom 29. Oktober 2012: • Bretscher Immobilien AG; für den Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern samt Unterniveaugarage, Hatzenbühlstrasse; • Baukonsortium «Dorfstrasse»; Konzession für die Inanspruchnahme des öffentlichen Grundes für die Baugrubensicherung. Baukommission Nürensdorf
Für das Frühlingssemester ist am 30. November 2012 Anmeldeschluss. Kontaktieren Sie uns unter Telefon 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch. Weitere Informationen finden Sie bei www. jugendmusikschule.ch. Bis bald! Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
Weihnachtsbeleuchtung Letztes Jahr wurde die Weihnachtsbeleuchtung im Dorfzentrum entlang der Überbauung Zentrum Bären erstmals aufgeschaltet. Diese ist auf breite Zustimmung und positive Rückmeldungen gestossen. Inzwischen wurde das Zentrumsgebäude auf der gegenüberliegenden Strassenseite fertig gestellt. Das Beleuchtungskonzept soll deshalb auf diese Strassenseite ausgedehnt werden. Der Gemeinderat bewilligte dafür eine Ausgabe von 8500 Franken und beauftragte mit der Ausführung die Firma Zwiwo AG (Neftenbach). Nach Realisierung des Strassenraumprojektes im Ortszentrum soll die Weihnachtsbeleuchtung komplettiert werden. higung auf der Dorfstrasse dar. Weitere werden nach Abschluss der Baustellen im Dorfkern folgen. Die Kantonspolizei hat am 4. Oktober 2012 auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Basserdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 296 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 25 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 67 Stundenkilometer.
Finanzen Für acht Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern von insgesamt 79 015 Franken veranlagt. In weiteren 13 Fällen resultierte keine Grundstückgewinnsteuer. Gemeinderat Nürensdorf
tion
Gratula
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 25. Dezember Knecht Rosa Alte Winterthurerstr. 49
Nürensdorf
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Adventskalender 2012 (Rundgang) Samstag, 1. Dezember
Nürensdorf
Bibliothek
Lindauerstrasse 1
09.30 – 12.00
Sonntag, 2. Dezember
Nürensdorf
Ortsgesch. Kommission
Ortsmuseum, Lebernstrasse 5
14.00 – 17.00
Montag, 3. Dezember
Nürensdorf
Blickenstorfer/Zihlmann
A. Winterthurerstrasse 66
17.00 – 20.00
draussen
Dienstag, 4. Dezember
Nürensdorf
Fam. Kaufmann-Zwyssig
Hauswiesenstrasse 5
17.30 – 20.00
draussen
Mittwoch, 5. Dezember
Nürensdorf
Bar 88
A. Winterthurerstrasse 88
18.00 – 21.00
mit Kürbissuppe
Donnerstag, 6. Dezember
Nürensdorf
KiTa Luftballon
Eigentalstrasse 1
ab 17.00
draussen
Freitag, 7. Dezember
Birchwil
Landi Züri Unterland
Eigentalstrasse 51
bis 21.00
Abendverkauf
ab 16.00
mit Weindegustation mit Samichlaus
Samstag, 8. Dezember
Oberwil
Frauenverein Oberwil-Birchwil und Holzkorporation Oberwil
Waldhütte Oberwil P-Platz Golfclub Breitenloo (ab dort ist Weg markiert – Taschenlampe empfohlen)
ab 17.30
Sonntag, 9. Dezember
Nürensdorf
Fam. M. & W. Meyer
Tobelwiesstrasse 6
ab 14.00
Montag, 10. Dezember
Birchwil
Kindergarten Sunnerai
Brunnackerstrasse 20
nur Adventsfenster
Dienstag, 11. Dezember
Nürensdorf
Fam. Calò
Lindauerstrasse 33
nur Adventsfenster
Mittwoch, 12. Dezember
Nürensdorf
Ludothek
Im Schloss, 2. Stock
14.00 – 16.30
Donnerstag, 13. Dezember
Nürensdorf
Fam. Koch
Lindauerstrasse 38
18.00 – 20.30
Freitag, 14. Dezember
Nürensdorf
Ref. Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf
Zentrumsgebäude, 3. Stock
um 19.00
Samstag, 15. Dezember
Nürensdorf
Face and Bodycare
Lindauerstrasse 5
ab 14.00
Sonntag, 16. Dezember
Nürensdorf
Fam. Weiss
Maulackerstrasse 3
ab 16.00
Montag, 17. Dezember
Nürensdorf
Schulhaus Ebnet
Mehrzweckhalle Weihnachtssingen
um 19.00
Dienstag, 18. Dezember
Nürensdorf
V. Lanfranchi/Fam. Schwab
A. Winterthurerstrasse 52a + b
Mittwoch, 19. Dezember
Nürensdorf
Pflegewohnungen Zentrum Bären
A. Winterthurerstrasse 49
Donnerstag, 20. Dezember
Birchwil
Fam. Sigrist
Sunnerainstrasse 3
18.00 – 20.00
Freitag, 21. Dezember
Nürensdorf
Schlossbraui Nürensdorf Brauereiweg 3
Gemischter Chor Oberwil-Birchwil
19.30 – 20.15
Samstag, 22. Dezember
Birchwil (Kloten)
Fam. Isler
Hof Obholz 4 «Obholzerstübli»
09.00 – 18.00
Sonntag, 23. Dezember
Nürensdorf
Fam. Erni
Hinterdorfstrasse 14
15.00 – 18.00
Montag, 24. Dezember
Nürensdorf
Gasthof Bären
A. Winterthurerstrasse 45
16.00 – 17.30
Montag, 31. Dezember
Kapelle Breite
draussen Schülerchor Nürensdorf mit Stefano Lai
16.00 – 20.00 nur Adventsfenster
ab 23.30
verweilen Sie bei Punsch, Schüblig & Burebrot
draussen Dä Chlaus chunt mit sim Eseli Silvesterapéro mit Marlis Zweifel Ausläuten 2012/Einläuten 2013)
mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf
Nach einer zweijährigen Pause freuen wir uns, Sie zum Adventsfenster-Rundgang vom 1. bis 24. Dezember 2012 einladen zu dürfen. Während den individuellen Öffnungszeiten sind Sie herzlich willkommen, spontan vorbei zu schauen, neue Bekanntschaften zu knüpfen oder einfach gemütliche Stunden zu verbringen. Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen. Die geschlossenen Adventsfenster können Sie zwischen 17 Uhr und 22 Uhr besichtigen.
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
AG Ökologie prüfte Stromverbrauch der Strassenbeleuchtung
Lohnende ökologische Investitionen Rund ein Drittel des von der Gemeinde Nürensdorf bezogenen Stroms für die Gemeindeverwaltung, Schulen, Bibliothek, Werkhof und sonstige gemeindeeigenen Liegenschaften wird von der Strassenbeleuchtung benötigt.
Winter 2012 der jährliche Heizölverbrauch von durchschnittlich 9100 Liter auf neu rund 5100 Liter reduziert werden. Bei einem gleichbleibenden Heizölpreis von 100 Franken pro 100 Liter ist die Investition in rund 15 Jahren amortisiert. Gleichzeitig konnten die wohnhygienischen Bedingungen mit einem behaglicheren Raumklima und verbessertem Schallschutz gesteigert werden.
LED-Beleuchtung Breitweg Die Arbeitsgruppe Ökologie hat in Zusammenhang mit der Zertifizierung als Energiestadt den Stromverbrauch der bestehenden Strassenbeleuchtung überprüft. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Stromverbrauch pro Kilometer beleuchteter Strasse 5,7 Megawattstunden pro Jahr beträgt und damit den Grenzwert von 8 Megawattstunden für eine Gemeinde mit weniger als 10 000 Einwohner einhält. Als Leuchtmittel werden bereits jetzt 47 Prozent Fluoreszenzlampen (Sparlampen) verwendet. Die restlichen 53 Prozent sind Natriumdampf Hochdrucklampen. Die alten Quecksilberdampflampen gibt es in Nürensdorf nicht mehr. Eine komplette Erneuerung mit modernster LED-Technologie wäre zum jetzigen Zeitpunkt nicht ökonomisch und wurde nicht weiterverfolgt.
Nach Auswertung einer Test-LED-Beleuchtung des Ebnetweges wurde beschlossen, dass eine Politik der punktuellen Einführung von LED-Sparleuchten in Zusammenhang mit Bauprojekten verfolgt wird. Im Sommer wurde bereits der Brauereiweg mit LED-Leuchten ausgestattet. Anlässlich der Strassen-/Beleuchtungssanierung des Breitweges wurden nun die zwölf 30-jährigen Leuchten durch LED-Leuchten ersetzt. Damit kann der Energieverbrauch um die Hälfte reduziert und jährlich rund 350 Franken eingespart werden. Die Mehrkosten von 300 Franken pro Leuchte sind damit in weniger als
zehn Jahren amortisiert. Die Beleuchtung (Lichtstärke und -wärme) und Lichtausbeute wurde zusammen mit den Anwohnern optimiert.
Schulhaus Oberwil Bei der energetischen Sanierung des Schulhauses Oberwil wurden die Kellerdecke und der Estrichboden isoliert, die Fenster im Erdgeschoss und Treppenhaus ersetzt, die Eingangstüre ausgewechselt und die Heizung optimiert. Die Investitionen belaufen sich auf 60 000 Franken. Mit den Ende 2011 fertig gestellten Massnahmen konnte trotz der Kälteperiode im
Müdigkeit Das Unfallgeschehen durch Müdigkeit oder Einschlafen am Steuer kann nur schwer bestimmt werden. Laut der offiziellen Unfallstatistik sind 5,2 Prozent aller Todesfälle im Strassenverkehr auf die Ursache Müdigkeit zurückzuführen. Die bfu geht aber davon aus, dass es sich tatsächlich um eher 10 bis 20 Prozent handelt. Bei Müdigkeitsunfällen unterscheidet man: • Unfälle mit jungen Leuten, vor allem nachts. • Unfälle mit Personen ab Mitte 50, hauptsächlich nachmittags.
Tipps: Müdigkeit kann man nicht austricksen. Letztlich hilft nur ausruhen und schlafen. Vermeiden Sie Müdigkeitsunfälle durch folgende Massnahmen:
Das Beispiel zeigt auf, dass ökologische Investitionen in Liegenschaften nicht im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit stehen. In diesem Zusammenhang macht die Arbeitsgruppe Ökologie darauf aufmerksam, dass die Gemeinde Nürensdorf sowohl einen Energiecheck als auch den Gebäudeausweis der Kantone GEAK (Gebäude-Energieetikette) teilsubventioniert. Nähere Angaben dazu liegen im Gemeindehaus auf oder sind auf der Gemeindehomepage zu finden. Bei Fragen gibt Bausekretär Christian Meierhans, Telefon 044 838 40 67, oder christian.meierhans@nuerensdorf.ch, gerne Auskunft. ◾
Abschied Lutz Alice Marie geb. Bischof Alte Winterthurerstrasse 49 am 1. November Burtscher Heinz Talwiesenstrasse 1 am 4. November Bart Edith Erika Dorfstrasse 13 am 7. November
• Fahren Sie möglichst nicht nachts, dann ist der Körper auf Schlaf eingestellt. • Vermeiden Sie Alkohol und schweres Essen, da dies müde macht. • Lassen Sie Schlafprobleme ärztlich abklären.
Ausruhen und schlafen hilft. (zvg)
BfU – Beratungsstelle für Unfallverhütung Hodlerstrasse 5 a, 3011 Bern info@bfu.ch; www.bfu.ch Telefon 031 390 22 22
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
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Nürensdorf
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Putzteufel im Drami sorgt für Unruhe Der ausgelassene Frauenabend, an dem sich Freundinnen nicht nur dem Spiel widmen, sondern auch das Paarungsverhalten des Pinguins mit dem ihrer Gatten vergleichen, wird durch den Auftritt der frisch getrennten Andrea (l.) jäh unterbrochen. Olivia (r.), die allein und völlig unorganisiert durch das Leben geht, nimmt die Ver-
zweifelte bei sich auf. Andrea, Putzteufel und Drama-Queen zugleich, treibt die anderen Frauen bald an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Carmen Rüd (Olivia) spielt sehr überzeugend und auch Ute Müller (Andrea) glaubt man sofort, dass sie täglich Telefonhörer desinfiziert. Im Stück über das selt-
same Paar bediente sich der Drami Nüeri auf witzige Art allerlei Themen aus dem Beziehungs-Alltag. Das Publikum hatte anlässlich der Première Anfang November nicht nur viel zu lachen, das Schmunzeln in den Gesichtern verriet jeweils auch, dass den Zuschauern gewisse Szenen durchaus vertraut waren. (cp)
Schräge Töne
Das ASV-Chörli hebt ab mit «Tante-Ju»
Alles begann mit dem Saab des vor zwei Jahren verstorbenen Birchwiler Sängers Paul Altorfer. «Das Auto muss weg», meinten Pauls Erben und beauftragten Mitsänger und Neffe Christoph Weiss mit der Entsorgung des Fahrzeugs. Ein Inserat brachte zwar nur einen interessierten Käufer aus Holland, der es gleich in Birchwil abholte. Was war nun mit dem erwirtschafteten Geld zu tun? Weil alle Sänger von Vet-
ter Pauls Saab profitieren sollten, wurde die Idee mit einem «Tante-Ju»-Rundflug geboren. Dank einigen spontanen Geld-Zustupfen aufgrund runder Geburtstage weiterer Sänger kam ein stattlicher Betrag zusammen. So fanden sich 17 unentwegte Sänger, die an einem Septemberabend mit der blechernen Tante gen Himmel abheben wollten. Nach einer Zentralschweiz-Tour tuckerte die Ju bei
ihrer Rückkehr direkt über das Klotener Flughafengelände und umkreiste zum Schluss mit einer eindrücklichen Schlaufe das Chörli-Probelokal im Restaurant Linde in Oberwil. Bei der Landung in Dübendorf waren sich alle fliegenden Sänger einig: Nach legendären Vereinsausflügen zählt auch dieser Abend zu den absoluten Höhepunkten der mittlerweile über 40-jäh(e) rigen ASV-Chörli-Geschichte.
Die Fasnacht steht wieder vor der Tür und die Guggerherzen beginnen langsam aber sicher höher zu schlagen. So auch bei der Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri, die seit diesem Mai schon wieder fleissig an ihrem neuen Liederrepertoire feilt. Und da es an der Fasnacht nicht nur laut, sondern wenn möglich auch noch gut tönen soll, probt die knapp 40 Mitglieder starke Guggenmusik das ganze Jahr mindestens einmal wöchentlich. Neben den regelmässigen Proben gab es Ende August noch einen Probetag, an dem die neuen Stücke ausgiebig unter der Leitung von «Mukl» Marcel Studach mit allen Instrumentenregistern zusammen geprobt wurden. Erstmalig waren dieses Jahr zu diesem Anlass auch die passiven Mitglieder zum Apéro und Probehören eingeladen. Ausserdem verschwinden die Gugger immer gegen Ende Jahr für ein Wochenende in die Berge, um den neuen Liedern den letzten Schliff zu verleihen und die Noten ein für alle Mal ins Gedächtnis zu hämmern. Natürlich gehört auch der «11.11.» in Zürich zum regelmässigen Programm. Trotz Regen und Kälte gelang der ohrenbetäubende Auftakt grandios und gemeinsam mit einer heiteren Schar von Zuschauern, zogen die Gugger durch die Zürcher Altstadt und erprobten die neuen Lieder. Am Samstag, 26. Januar 2013 findet die Nüeri- Fasnacht und im Schulhaus Ebnet der Maskenball statt. Um 14 Uhr startet der Kinderumzug mit anschliessendem Kindermaskenball und am selben Abend ab 19.30 Uhr startet der legendäre Maskenball mit der Live Band «Surprise» und Guggenkonzerten. (e)
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Nürensdorf
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Gemeindeversammlung bestätigt alle Geschäfte und behält Steuerfuss von 90 Prozent
Auf repressive Massnahmen kann noch nicht verzichtet werden Die 61 Stimmberechtigten bestätigen vergangene Woche alle Geschäfte der Gemeindeversammlung einstimmig. Kritische Voten aus der RPK und SVP waren einzig zu den Kostenüberschreitungen beim Umbau des Gasthofs Bären zu hören. Einig war sich der Souverän jedoch im Einsatz eines Gemeindeordnungsdienstes und beim Budget 2013. von Annamaria Ress Es schien Einigkeit zu herrschen, an diesem Novemberabend im Ebnetsaal. 61
interessierte Stimmberechtigte waren zur Gemeindeversammlung erschienen, die über drei Geschäfte zu bestimmen hatte. Franz Brunner präsentierte die Schluss-Abrechnung für den Gasthof Bären. Die Realisation einer modernen und zeitgerechten Altersinfrastruktur ist aus der Sicht des Gemeinderates gelungen, wenn es auch Mehrkosten von 577 356 Franken gegeben habe, meinte Brunner. Darin enthalten war zum Beispiel eine unumgängliche Erneuerung in der Restaurantküche sowie der Umbau des Untergeschosses, respektive die unerwarteten Mehrkosten beim Bau der Tiefgarage. Der Gemeinderat versicherte sein
Die Bauabrechnung für den Gasthof Löwen wurde angenommen. (ar)
Bedauern über die grosse Kreditüberschreitung, welche aus Sachzwängen resultierte. Ein Vertreter der SVP äusserte sich über die «unerhörte Kostenüberschreitung» und bekundete «Mühe mit dem verantwortlichen Planungsbüro». Der Souverän folgte jedoch der Empfehlung der RPK, die trotz Kritik an der Kostenüberschreitung eine Annahme der Bauabrechnung befürwortete.
Nächtliche Ordnung Als wohl unumstösslich galt der Antrag des Gemeinderates auf die Einführung eines Gemeindeordnungsdienstes, wofür ein jährlich wiederkehrender Kredit von 35 000 Franken gesprochen werden sollte. Auch Nürensdorf sei von Vandalismus betroffen, betonte Sicherheitsvorsteherin Esther Holzer. Die entstandenen Kosten an öffentlichen Einrichtungen allein im ersten Viertel des Jahres 2011 seien auf rund 20 000 Franken gestiegen. So hatte der Gemeinderat schnell gehandelt und einen privaten Gemeindordnungsdienst (GOD) mit konkreten Einsatzzeiten, besonders Freitag- und Samstagnachts beauftragt. Die regelmässigen Einsätze an zwölf verschiedenen Orten in der Gemeinde durch das Kontrollpersonal scheinen gefruchtet zu haben und es sei eine Ab-
nahme der Ereignisse im Bereich Vandalismus und Littering festzustellen. Auch wenn sich der Einsatz des GOD gelohnt habe und man sogar hoffe, die Einsätze reduzieren zu können, so sei in den nächsten Jahren wohl kaum damit zu rechnen, dass auf repressive Massnahmen ganz verzichtet werden könne, mahnte Esther Holzer. Die Stimmbürger bewilligten einstimmig den beantragten Kredit.
Budget genehmigt Das Budget für das nächste Jahr steht unter der Prognose von dunkleren Wolken am Finanzhimmel. Bei einem Aufwand von 26,71 Millionen Franken und einem Ertrag von 25,42 Millionen Franken resultiert ein Aufwandüberschuss von 1,29 Millionen Franken. Der Mehraufwand sei nicht auf den Rückgang von steuerbarem Einkommen oder Kapital der Steuerpflichtigen zurückzuführen, sagte Finanzvorstand Franz Brunner, sondern auf beschlossene Steuererleichterungen. Der Ausgleich der kalten Progression trage ebenfalls zum Minderertrag bei. Die Stimmberechtigen im Saal bestätigten auch diesen Antrag des Gemeinderates und beschlossen damit gleichzeitig einen unveränderten Steu◾ eransatz von 90 Prozent.
Bes(ch)wingte Klänge im Gewölbe Einen musikalischen Ohrenschmaus erlebten Musikliebhaber Ende Oktober im Nürensdorfer Schlosskeller. Die Kultur- und Freizeitkommission hatte zum Konzertabend mit der Aargauer Formation «Sugar and the Josephines» eingeladen. Die fünf Vollblutmusiker zauberten mit virtuoser Musikalität und kabarettistischem Witz die Zeit der 1930erJahre bis hin zur Gegenwart ins Gewölbe des Schlosskellers. Dabei interpretierte die Leadsängerin Marion Weik zusammen mit ihren «Josephines» legendäre Songs etwa von Edith Piaf, Ella Fitzgerald oder Elvis Costello. Auch einige Eigenkompositionen befanden sich unter den abwechslungsreich – mal leise, mal temperamentvoll – vorgetragenen Stücken. Die Darbietungen entpuppten dich als musikalische Zeitreise, welche die Zuschauer einen Abend lang in eine (rh) andere Welt entführte.
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
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Genussvolle Marktstimmung
Kampf um den König Traditionsgemäss fand Ende Oktober in Nürensdorf ein Schachturnier für Jugendliche statt, organisiert vom Schachclub Nürensdorf-Bassersdorf. Im Schlosssaal lieferten sich die Nachwuchsschachspieler und -spielerinnen spannende und zum Teil hochstehende Partien. 17 Mädchen und Jungs kämpften mit grossem Einsatz und beachtlichem Können. Die 14-jährige Gilda Thode siegte mit dem Punktemaximum aus sieben Partien und holte sich das begehrte Goldvreneli. Hinter ihr
Kurz vor dem eigentlichen Martinstag wurde Mitte November der Martinimarkt auf dem Schlossplatz durchgeführt. Bei spätherbstlichen, aber angenehmen Temperaturen fanden viele Besucher den Weg an die zahlreichen Marktstände, um sich vom breiten und liebevoll präsentierten Angebot inspirieren zu lassen. Vielerorts sah man lachende Menschen, welche in sympathische Verkaufsgespräche vertieft waren und die vielbeschriebene, typische Martinimarktstimmung sichtlich genossen. Zu kaufen gab es neben textiler Handwerkskunst wie beispielsweise Hand-
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lieferten sich Boran Temizsoy (Bassersdorf) und Patrick Oberlin (Birchwil) einen harten Kampf um Platz zwei, welchen schliesslich Temizsoy knapp für sich entschied. Hinter ihnen auf den Rängen vier und fünf folgten Simon Zaugg aus Bassersdorf und Tobias Renk aus Embrach. Alle Teilnehmer durften sich aus dem reichhaltigen Gabentisch einen Preis auswählen und verliessen abends müde aber zufrieden die «Bretter des königlichen (e) Spiels».
schuhe, Mützen und Taschen auch Dekorationsartikel in allen Farben, Formen und Materialien sowie unterschiedliche Schreibkarten für jede Gelegenheit. Wer sich kulinarisch verwöhnen lassen wollte, konnte an einigen Marktständen lokale Köstlichkeiten erstehen und sich bei Wurst, einer Suppe oder asiatischer Kochkunst inmitten des Marktgeschehens verpflegen. Wem es draussen dann doch zu kalt geworden war, hatte die Möglichkeit, sich in der Beiz im Schloss-Saal mit einem Stück Kuchen und einem heissen Kaffee aufzuwärmen. (tj)
In schlanken Einwurfsäulen geräuscharm entsorgen In Breite eingangs Hitzenbachstrasse, gegenüber dem Parkplatz bei der Oswaldkapelle, sind die Arbeiter damit beschäftigt die Verbundsteine zu setzen und die Stellplatten zu verlegen. Nach Fertigstellung der neuen Untergrundcontainer kann das Sammelgut geräuscharm entsorgt werden; gegen aussen sichtbar sind nur die schlanken Einwurfsäulen. Im Abfallkonzept der Gemeinde und ermöglicht mit einem Kredit von 145 000 Franken sind insgesamt vier Standorte mit dieser neuzeitlichen Entsorgungsmöglichkeit vorgesehen; neben Breite (im Bild) wurde parallel eine ebensolche Anlage beim Volg in Oberwil realisiert. In Planung sind noch die beiden weiteren unterirdischen Sammelstellen Kreuzstrasse in Birchwil und im Dorfzentrum von Nürensdorf. (sr)
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Nürensdorf
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Ausstellung im Ortsmuseum ist im Dezember nochmals zu sehen
«Und Gott sah, dass Licht gut war und nannte es Tag»
Kienspäne wurden schon vor tausenden Jahren als Lichtquelle benutzt.
Die Stube war in Privathäusern früher nur spärlich beleuchtet.
Den sieben Mitgliedern der Ortsgeschichtlichen Kommission ist die aktuelle Ausstellung im Ortsmuseum an der Lebernstrasse zu verdanken. Mit viel Initiative und Herzblut haben sie die Geschichte des Lichts, vom Ursprung bis in die heutige Zeit dargestellt.
Licht durch Strom
von Annamaria Ress Ruth Meyer, die Präsidentin der Ortsgeschichtlichen Kommission ist sichtlich stolz: «Wir hatten viel Arbeit mit der Vorbereitung für diese Ausstellung, aber es hat sich gelohnt.» Erst nachdem sie sich über das Thema einig geworden seien, hätten sie festgestellt, wie viel Arbeit damit verbunden sein würde. Ein persönlicher Augenschein bestätigt dies. Ein wenig unsicher und ungewohnt tritt man in die ehemalige Scheune des Hauses ein, in dem sich das Ortsmuseum befindet. Mit dunklen Tüchern aus einem Theater-Fundus wurden Fenster und Wände abgedeckt. Dafür präsentieren sich die einzelnen liebevoll gestalteten Ecken und Plätze umso interessanter und spannend.
Von Licht und Dunkel «Es werde Licht» heisst die diesjährige Themenausstellung. Sie verspricht nichts und hält alles. Sie beginnt mit einer Einführung, die wohl alle Menschen verstehen und die davon berichtet, dass Gott am Anfang die Welt sowie Wasser und Feuer als Licht- und Wärmequelle geschaffen hatte. Weiter geht es mit
der Geschichte über den Menschen am Lagerfeuer, der mittels Kienspänen (ein harzdurchtränktes Stück Holz), meistens aus der harzreichen Kiefer, Licht und Leben in Höhlen brachte, in die nie ein Sonnenstrahl gelangte. Schon sehr früh hatte der Mensch begonnen, Gefässe zu entwickeln, in denen Brennstoff dazu diente, Licht zu produzieren. Die ersten Lampen waren flache Steinschalen, die mit Tierfetten gefüllt wurden und am Rand eine kleine Rinne für den Docht hatten. In der aktuellen Ausstellungen sind zahlreiche Lampen und Lämpchen ausgestellt aus vielen Jahrzehnten. Die Preziosen durfte die Ortsgeschichtliche Ko mmission vom Brüttener René Friedrich ausleihen, der eine beeindruckende Sammlung besitzt.
Öllampen und Fackeln wurden bis weit ins 19. Jahrhundert verwendet. Der Geruch war unangenehm und die Brandgefahr immer sehr gross. So erzählte Ruth Meyer, sie habe in alten Akten gesehen, dass der ehemalige Gasthof Bären 1807 wegen einer in Brand geratenen Stalllampe bis auf die Grundmauern abgebrannt sei. Kerzen wurden übrigens erst viel später entwickelt. Erste Hinweise darauf gibt es erst für das erste Jahrhundert nach Christus. Aber auch Jahrhunderte später seien Kerzen noch immer viel kostspieliger gewesen, als Öllampen. Kerzen wurden eher im sakralen Bereich eingesetzt. Thomas Edison verstand es ab 1879, ein komplettes System von Stromerzeugung, Verteilung, Schaltern und Sicherungen zusammenzustellen, das eine Handhabung des elektrischen Lichtes für jedermann und eine industrielle Produktion der Komponenten erlaubte. Weiter erzählte Ruth Meyer, dass die Elektrizität in Nürensdorf 1905 eingeführt worden sei. Die Zivilgemeinde Nürensdorf habe
das Elektrizitätswerk (EW) Nürensdorf in eigener Regie geführt. Das hiess, sie kaufte den Strom beim EW Zürich ein, transformierte ihn von der Hoch- auf Niederspannung und leitete diesen in die Häuser. Heute ist ein Leben ohne künstliche Beleuchtung wohl nicht mehr denkbar. Die Entwicklung der Lampen und Leuchten hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur an Dynamik gewonnen, sondern auch einen grossen Sprung in Technologie sowie Werkstoffen gemacht.
Mitglieder gesucht Die Ortsgeschichtliche Kommission hat sich viel Mühe und Arbeit mit der aktuellen Themen-Ausstellung gemacht. «Nächstes Jahr müssen wir ein bisschen Pause haben und werden eher wieder einen Erlebnistag oder eine Themenveranstaltung organisieren», sagt Ruth Meyer. Weiter sorgt sich die Präsidentin und das Fortbestehen der Kommission. Einige der sieben Mitglieder würden gerne vor den nächsten Wahlen ihre Arbeit in neue, gerne auch jüngere Hände geben. Aber das sei schwierig, noch hätten sich keine Nachfolgekandidaten gemeldet. Für alle, die «Es werde Licht» noch sehen möchten , ist die Ausstellung am Sonntag, 2. Dezember, im Rahmen der Adventsfenster ◾ von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Öl- und Petrollampen sind bis heute im Einsatz, wenn auch eher aus Nostalgiegründen. (Bilder: Annamaria Ress)
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Dorf-Blitz
Region
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Bund ist für «Ostkonzept», der Kanton Zürich gegen eine Mehrbelastung
Bisher keine Einigkeit im Fluglärmstreit in Sicht Kaum hatte der Bund die Kantone zur Stellungnahme zu den verschiedenen Umsetzungsvarianten des Staatsvertrages zwischen der Schweiz und Deutschland eingeladen (Dorf-Blitz 10/12), mussten sie auch bereits ihre Meinung kund tun. Die Zürcher Regierung sei sogar der Meinung gewesen, nicht genügend Zeit für die politische Meinungsbildung erhalten zu haben, war verschiedentlich in der Tagespresse zu lesen. Ausserdem hätte die Zeit gefehlt, um auch Gemeinden und Bürgerorganisationen zum Thema zu befragen. Laut Regierungsrat des Kantons Zürich sehen praktisch alle vom Bund vorgeschlagenen sechs Varianten eine abendliche Mehrbelastung der östlichen Regionen vor. So bevorzugt die Regierung in den Morgenstunden nun den gekröpften Nordanflug (GNA) oder den Südanflug, damit der Osten nicht noch zusätzlich mit Lärm belastet werde. Dennoch möchte der Regierungsrat erst im nächsten Jahr, wenn der Entwurf des Flughafen-Sachplanblatts vorliegt, endgültig Stellung beziehen.
Pistenverlängerung In einigen Punkten zieht der Flughafen Zürich in seiner Beurteilung am gleichen Strick wie der Regierungsrat. So spricht er sich ebenso für die Variante 3 (GNA/Südanflüge am Morgen, Ostanflug am Abend) aus, gibt die Flughafen AG in einer Medienmitteilung bekannt. Langfristig soll auch die Variante 2 (GNA am Morgen, Ostanflug am Abend) raumplanerisch gesichert werden. Die
Flughafen Zürich AG hat sich stets für diese Variante ausgesprochen, weil sie in der Summe am wenigsten Menschen mit Lärm belaste und gleichzeitig nicht nur eine Region zusätzlich überflogen werde. Damit das heutige Verkehrsaufkommen auch nach Umsetzung des Staatsvertrages abgewickelt werden könne, sei die Verlängerung der Piste 28 nach Westen und der Piste 32 nach Norden Voraussetzung.
Neue Varianten Zur selben Zeit haben sich die benachbarten Kantone zu Wort gemeldet. Der Kanton Aaragau lehnt den gekröpften Nordanflug ab, weil ein Teil der Flüge über das Surbtal führen würde, St. Gallen lehnt sogar alle Varianten ab, weil sie zu ostlastig seien. Er fordert neue Varianten, in welchen der Osten am Abend stärker entlastet werde. Dieser Meinung ist auch der Kanton Thurgau. Zudem hat sich Mitte November die «Allianz Ost» geäussert, der die Behördenorganisation Region Ost, die Bürgerorganisationen Bürgerprotest Fluglärm Ost, Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau und Fluglärmsolidarität angehören. In einer Mitteilung meldeten sie, Bürgerorganisationen und die Behördenorganisation Region Ost hätten sich zu einem Gespräch am Runden Tisch getroffen, um sich mit vereinten Kräften dagegen zu wehren, dass die östlich des Flughafens gelegenen Regionen zum «Lärmabfallkübel» der Schweiz werden. In ihrer Stellungnahmen zum SIL-Prozess legt die
Leistungsfähigkeit überprüft Anfang November wurde die Zivilschutzorganisation (ZSO) Embrachertal mit einer zweitägigen Übung «Riforma II» überprüft: 55 Zivilschutzangehörige wurden von der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich telefonisch aufgeboten und hatten danach verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Während am Mittwoch ausschliesslich das Kader beübt wurde, stand der Donnerstag im Zentrum von insgesamt 14 grösseren und kleineren Aufträgen, welche die Zivilschutzangehörigen zu bewältigen hatten. Spe-
zielle Einsätze leisteten die Zivilschutzangehörigen des Betreuungszugs im regionalen Alterszentrum Embrachertal: Sie unterstützten das Pflegepersonal bei alltäglichen Arbeiten und organisierten einen Unterhaltungsnachmittag. Weitere Mitglieder des Zugs standen auch in den Pflegezentren in Nürensdorf und Embrach im Einsatz. Jürg Schweizer zeigte sich nach den Einsätzen zufrieden: «Wir konnten sämtliche Aufträge erfolgreich erfüllen. Damit ist das Ziel er(e) reicht», meinte er.
Im Fluglärmstreit wird noch um Einigkeit gekämpft. (Bild: Mano Reichling)
Allianz Ost weiter dar, dass ein Rotationskonzept die fairste Variante für Alle sei – ohne Ausbau der Pisten. Diese Meinung steht jener von Kanton und Flughafen Zürich sowie Skyguide gegenüber, die diese Option als zu kom-
pliziert beurteilen. Bleibt abzuwarten, ob sich die Parteien in der Verteilung des Fluglärms annähern werden, spätestens nächstes Jahr. Annamaria Ress
Vortrag zum Erwachsenenschutzrecht Auf den 1. Januar 2013 tritt das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft. Das alte Vormundschaftsrecht wird einer komplett neuen Rechtsordnung weichen. Mit dem Vorsorgeauftrag und der Patientenverfügung werden zwei neue Rechtsinstitute geschaffen. Der Hauseigentümerverband Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf, kurz HEV Kloten, hatte zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen. Im Schluefwegsaal in Kloten beleuchtete Vorstandsmitglied Roland Ehrensperger, Teamleiter Finanzberatung, das neue Recht. HEV-Präsident Jürg Egger begrüsste über hundert Zuhörer, ehe sich der Referent mit den weitgehenden Konsequenzen einer neuen Materie auseinandersetzte. Mit der Einführung des Vorsorgeauftrags und der Patientenverfügung werden uns Rechtsmittel in die Hand gegeben, schon vorzeitig im Hinblick auf altersbedingte Einschränkungen selber das Nötige vorzukehren. Im Vorsorgeauftrag beauftragt eine Person, im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit die Personen- oder Vermögenssorge zu übernehmen. Der Auftrag muss öffentlich beurkundet oder eigenhändig errichtet werden. Bei der Patientenverfügung legt die urteilsfähige Person fest, welchen medizinischen Massnahmen sie im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit zustimmt oder bestimmt eine Person, die für sie entscheidet. Der Arzt muss der Patientenverfügung grundsätzlich entsprechen. Referent Ehrensperger empfahl der Zuhörerschaft, den weiteren Lebensabschnitt zu regeln, inklusive Nachlassregelung. Mit Ehevertrag, Erbvertrag und Testament könne eine klare Ordnung geschaffen werden. (e)
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Fotowettbewerb
Dorf-Blitz
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Region
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Wirtschaftsnetzwerk
GEWERBEGEFLÜSTER Armin Albrecht ist Inhaber der Grütli-Garage an der Alten Winterthurerstrasse 19 in Nürensdorf. Die Toyota-Vertretung zeichnet sich aus durch kompetenten Service für alle Fragen betreffend Fahrzeuge. Der 56-jährige Albrecht beschäftigt vier Mitarbeiter, davon einen Lehrling. «Wir kümmern uns um alles rund um das Auto», so kann man die Serviceleistungen der Grütli-Garage in einem Satz umschreiben. Die ganze Abwicklung, die erforderlich ist bei einem Neuwagen-Kauf, sei es nun Toyota oder ein Fahrzeug eines anderen Herstellers, wird sorgfältig und speditiv erledigt. Pneuservice mitsamt Einlagerung, Service-Arbeiten aller Fahrzeugmarken und die Wartung von Klima-Anlagen sind weitere Spezialitäten der seit 1986 bestehenden Grütli-Garage. Insbe-
sondere Klimageräte sollten ausschliesslich von gut geschulten Fachpersonen gewartet werden, welche die dafür notwendigen Spezialgeräte besitzen und diese auch bedienen können. 18 Modelle der breiten Toyota-Flotte sind zurzeit im Angebot. Zum Teil lange Lieferfristen zeigen, wie beliebt die Fahrzeuge des weltweit grössten Automobilherstellers sind. Eine Vorreiterrolle übernimmt Toyota bei den Hybrid-Fahrzeugen, die sich seit zehn Jahren schadund klaglos im Strassenverkehr beweisen. Jeder Mitarbeiter der Grütli-Garage wird zwei- bis dreimal pro Jahr beim Importeur in Safenwil geschult, damit die ganze Crew auf dem gleichen Wissensstand über jedes Fahrzeug ist. Mano Reichling
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Erleben, wie Marktwirtschaft und Wettbewerb funktionieren
Gymnasiasten versuchen sich als Banker Fünf Schüler einer Abschlussklasse wicklung, die Konjunkturlage und das der Kantonsschule Büelrain in Win- Verhalten ihrer Konkurrenz. Natürterthur versuchen sich derzeit in der lich haben sie auch die gesetzlichen Welt der Banken. Dabei sind auch Rahmenbedingungen und die VorBenedict von Allmen (Nürensdorf), schriften der Zentralbank im Blick. Pascal Kubli (Birchwil) Benedict von Allmen erund Robin Meier (Brützählt, dass sein Team mit ten), die mit zwei weitedieser Arbeit einen Einren Mitschülern ein blick erhalte, welche EntTeam bilden. scheidungen ein Banker Die 18- bis 20-jährigen tagtäglich treffen müsse. Schüler sind Teilnehmer Bei den meisten der Schüin einem Simulationsler am Wirtschaftsgymspiel, bei dem jede Benedict von nasium sei auch der späAllmen. (ar) Gruppe eine Bank führen tere Studiengang dem und verwalten muss. «Schul/Banker» Thema Wirtschaft verschrieben. ist ein deutsches Bankenplanspiel für Zum Spiel selbst konnten die junSchüler. Als Teilnehmer führen die gen Leute noch nicht viel sagen, da Teams eine Bank und übernehmen es erst am 12. November gestartet die Aufgaben des Bankvorstands. Ihr hat. Doch sie sind gut vorbereitet, Ziel ist es, ihre Bank gegenüber den rechnen mit einem Aufwand von Mitstreitern möglichst erfolgreich zu zwei bis drei Stunden pro Woche führen. Im Chefsessel ihrer Bank tref- und sind guten Mutes, in den vordefen sie eine Vielzahl der Entschei- ren Rängen abschliessen zu köndungen, die auch in der Realität vom nen. Die Gewinner sollen dann Management getroffen werden. Die 5000 Euro erhalten. Annamaria Ress Teilnehmer beobachten die Marktent-
Anfang November war das Dutzend voll: Zwar fand das Glattaler Wirtschaftsforum in der Dübendorfer Empa-Akademie bereits zum zwölften Mal statt. Aber heuer lud nicht der Verbund glow. das Glattal ein, sondern zum ersten Mal der noch junge Verein «Flughafenregion Zürich» (FRZ). Rund 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Behördenkreisen erlebten einen enorm unterhaltsamen Abend mit philosophischem Anstrich und viel Humor. Im Mittelpunkt vieler Highlights stand Hauptreferent Ludwig Hasler. Der Philosoph und Publizist stellte zum Thema «Mit Sicherheit weniger Freiheit. Warum die Schweiz mehr evolutionären Drive braucht» viele provokante Thesen in den Raum. René Huber, Präsident der «Flughafenregion Zürich», berichtete über das ereignisreiche erste Jahr und den erfolgreichen Aufbau des Vereins. Das grosse Ziel des Vereins ist die erfolgreiche Zusammenarbeit und Vernetzung von Politik und Wirtschaft in der boomenden Glattaler Flughafenregion. (e)
Für Kinder in der Region
Andreas Isler (Vizepräsident von Rokj Bezirke Bülach und Dielsdorf; 3.v.l.) und Markus Biedermann (4.v.l.) haben in den USA die Strecke von Boston bis Los Angeles in 32 Etappen und rund 200 Stunden im Sattel geschafft. Dies entspricht einer Reise von 5100 Kilometer. Xaver Wenninger (Küchenchef, 2.v.l.) und Wolfgang Kuchler (bester Alleinkoch Gault Millau 2012, 1.v.l.) sind ab Chicago auf der berühmten «Route 66» mitgefahren. Dabei waren auch als Beglei-
ter Ralph Biedermann (r.) und Heinz Geisser (3.v.r.) Sie sammelten über 114 777 Franken für den gemeinnützigen Verein Rokj (Rotary für Kinder und Jugendliche), der sich für wirtschaftlich und sozial benachteiligte Kinder in der eigenen Region einsetzt. Während einer eindrücklichen Feier im Park der Stiftung Pigna in Kloten wurde der grosse Check Mitte November symbolisch an den in Nürensdorf wohnhaften Rokj-Präsidenten Peter (e) Oeschger (2.v.r.) übergeben.
GLÜCKWÜNSCHE 2013 Farbige Sonderseiten im Dorf-Blitz Nr. 12/2012 Erscheinungsdatum Donnerstag 20. Dezember 2012
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Region/Leserbriefe
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Bild des Monats
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Irmgard Kälin aus Bassersdorf beantwortet.
Rechtzeitig zum Beginn der diesjährigen Adventszeit, der am kommenden Sonntag im Kalender steht, hat der Brüttener Pflanzenspezialist Garte Händsche seine diesjährige Adventsausstellung eröffnet. Gastrepräsentanten anlässlich der dreitägigen Grossausstellung Mitte November waren das Schmucktruckli (Lufingen), Cosmea (Brütten), Rapunzel (Hettlingen), Lachsgluscht (Brütten) und die Winterthurer Schreinerei Steinmann. Tausende Besucherinnen und Besucher aus der nahen und weiteren Region liessen sich dabei von den festlichen Weihnachtsdekorationen, von originellen Gestecken, Kerzen in allen Farben, Grössen und Formen sowie von Christbaumschmuck und weiterem mehr inspirieren, damit das Motto «Sternenzauber» auch Zuhause weiter leuchten kann. Die stim(re) mungsvolle Adventsausstellung wird in leicht veränderter Form noch bis am 24. Dezember weiter geführt.
Stufenübertritts-Seminar
Aussterbende Art: (Investment-)Banker Die Credit Suisse (CS) ist gewaltig unter ken-Arbeitsplätzen in der Schweiz. DaZugzwang. Anfang November hat die von sind nicht nur die vielzitierten InKonkurrentin UBS den Abbau von 10 000 vestmentbanker betroffen, sondern auch Arbeitsplätzen bekannt gegeben. Die bestandene Kundenberater aus GeBörse reagierte euphorisch mit einem schäftsstellen in unserer Region. Wer Kursplus von über 12 Prozent an zwei heute beraten will und nicht verkaufen, Tagen. Nun erwarten die Investoren, dass hat bei grossen Banken einen schweren die CS mit einem gleichen Kahlschlag Stand, riskiert seinen Job. Eine sehr gefährliche Strategie: kurzfriaufwartet. Die Mitte Novemstiger Verkaufserfolg statt ber verkündete Neuorganisalangfristiger Beratung. Gut tion verpuffte an der Börse möglich, dass dieser Weg die ohne grosse Wirkung. Die Krise noch verschärfen wird. Märkte sehnen sich nach einschneidenderen MassDoch jede Medaille hat benahmen. Fest steht, dass die kanntlich zwei Seiten. Die Gesamtsituation für beide Karten in der Schweizer BanBanken alles andere als ankenwelt werden jetzt neu genehm ist: Margenerosion Ralph Kleeb gemischt. Den Mitarbeitern im Hypothekargeschäft, kommt dabei eine entscheigrosse Zurückhaltung der Anleger aufgrund der tiefen Zinsen, Pro- dende Rolle zu. Für Finanzinstitute, die bleme mit den Steuerbehörden in di- mit qualitativ hochwertigen Beratern aufrüsten wollen, hat der Arbeitsmarkt versen Ländern und anderes mehr. selten eine so gute Auswahl geboten. Die Bankenwelt – und nicht nur CS oder Ihre Raiffeisenbank UBS – steht ohne Zweifel vor grossen Oberembrach-Bassersdorf Umwälzungen. Man spricht von einem Ralph Kleeb Verlust von insgesamt 50 000 Ban-
Der Wechsel in die Sekundarschule oder ins Gymnasium kann viele Fragen auslösen. Im Stufenübertritts-Seminar geht es darum, wie Eltern ihre Kinder bestmöglich auf den Übergang vorbereiten und durch den ab der zweiten Sekundarklasse anstehenden Berufswahlprozess begleiten können. Dabei richtet sich der Blick auch auf die ausserschulischen Fähigkeiten und Stärken. Die vielfältigen Ausbildungswege und die hohe Durchlässigkeit im schweizerischen Bildungssystem werden als Chance entdeckt. Die beiden Abende des Seminars sind inhaltlich verknüpft und bauen aufeinander auf. In den Bezirken Bülach und Kloten findet das Seminar am Mittwoch, 16. und 23. Januar 2013 von 19 bis 21.30 Uhr im biz Kloten, Hamelirainstrasse 4, 8302 Kloten statt. Informationen und Anmeldung per Telefon 044 804 80 80 oder per Mail (e) biz.kloten@ajb.zh.ch.
Was hat Sie gefreut? Ich komme gerade von einem ausgiebigen Spaziergang und habe mich soeben über die wunderschönen Herbstfarben und das sonnige und freundliche Wetter gefreut. Überhaupt freue ich mich auch darüber, dass ich noch gesund bin und spazieren gehen kann. Früher ging ich sehr oft zusammen mit meinem Mann ins Freie, heute bin ich halt alleine und da muss ich mich manchmal etwas mehr überwinden. Aber ich geniesse es dann dennoch, wenn ich mich dazu aufgerafft habe. Es trägt ja auch zum Wohlbefinden bei. Was hat Sie geärgert? Langsam aber sicher stört die grosse Baustelle im Dorfkern schon sehr, immer muss man schauen, wo man noch durchkommt und der Kreisel war jetzt lange gesperrt, respektive die Strasse nach Nürensdorf. Auch dass wir jetzt dann bald für längere Zeit keine Migros mehr im Dorf haben, und diese Einkaufsmöglichkeit einfach ersatzlos aufgehoben wird, ärgert mich. Ich habe noch das Glück, dass ich Auto fahren kann und so woanders einkaufen werde, aber andere ältere Leute sind darauf angewiesen, in der Nähe einkaufen zu können. Ich freue mich, wenn die Bauerei wie(mp) der vorbei sein wird.
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Dietlikon: SquashFit unterstreicht seine Stellung als Kompetenzzentrum für professionelles Training und Gesundheit
Volksgesundheit durch Muskeltraining Unser moderner Lebensstil hinterlässt deutliche Spuren. Immer mehr Zivilisationskrankheiten belasten unsere Gesundheit und unsere Mobilität. Schleichend und ohne grossen Widerstand breitet sich eine gewisse Lethargie aus. Doch nun entdeckt die Medizin das Krafttraining: Denn die Muskeln sind mehr als nur Zugmaschinen – ihre Botenstoffe stärken das Herz, senken den Blutdruck und lassen Fettdepots schmelzen. Die Zeiten sind endgültig vorbei, als Krafttraining als Hobby für Bodybuilder und Narzissten galt. Dank dem heutigen Stand der Forschung weiss man auch in Medizinerkreisen, wie stark die Heilkraft des Muskeltrainings wirkt: Es schützt auf der einen Seite vor Rücken- und Gelenkschmerzen und auf der anderen Seite vor so unterschiedlichen Leiden wie Herzproblemen, Diabetes, Osteoporose, Alzheimer und Depression. Muskeln sind nicht die blossen Zugmaschinen, als die sie lange Zeit angesehen wurden: Sie funktionieren als regelrechte Apotheken im Körper, die heilende Stoffe in die Blutbahn aussenden. Martin Steinhauer, Inhaber des Gesundheitszentrums SquashFit in Dietlikon, zitiert die dänische Medizinprofessorin Bente Pedersen und erklärt: «Der Skelettmuskel ist ein Organ, das hormonähnliche Stoffe ausschüttet.» Die von ihr und ihrem Team entdeckten Botenstoffe, die «Myokine», bieten einen effektiven Schutz vor einem Herzinfarkt und wirken präventiv gegen Arterienverkalkung und Typ-2-Diabetes.
Ein starkerRücken kennt keinen Schmerz Doch gezieltes Krafttraining unterstützt nicht nur unseren Stoffwechsel, es stützt auch den Bewegungsapparat. Besonders wichtig ist das für den Rücken. Rund 80% der
Rückenbeschwerden entstehen aufgrund einer mangelhaften Muskulatur. Wenn die Rückenmuskulatur zu schwach ist, wird die Wirbelsäule nicht richtig stabilisiert. Daraus resultierende Schmerzen verleiten uns dazu, uns noch weniger zu bewegen und dadurch die Muskulatur weiter zu schwächen. Dieser Teufelskreis muss durch ein gezieltes Training durchbrochen werden. Das Rückentraining an den Profi-Geräten kann genau dosiert und auf den jeweiligen Stand des Muskelaufbaus abgestimmt werden. «Wir haben etliche Mitglieder die dadurch sogar eine Rückenoperation vermeiden konnten», betont Centerleiter Michi Dobler.
Betreuung wichtig Aber Vorsicht: Muskeltraining ist nicht gleich Muskeltraining. Eine professionelle Betreuung und individuell zusammengestellte Trainingsprogramme sind sehr wichtig. Nicht alle Menschen haben die gleiche physiologische Konstellation. Deshalb werden im SquashFit die Trainingsprogramme genau auf die trainierende Person abgestimmt und eine umfassende Infrastruktur zur Verfügung gestellt, die an 364 Tagen im Jahr ein Training unter optimalen Bedingungen ermöglicht. Im SquashFit arbeiten aus diesem Grund mehrere top
ausgebildete Trainer mit eidgenössischem Abschluss. Ursula Steinhauer erklärt: «Wir haben schon vor Jahren den Sprung vom Fitness- zum Gesundheitscenter vollzogen. Die Gesundheit unserer Mitglieder ist uns sehr wichtig. Natürlich darf der Spass nicht zu kurz kommen. Aber vor allem bei Themen wie dem Rückentraining und dem Training im fortgeschrittenen Alter ist seriöse Arbeit und sehr viel Fachwissen gefragt.»
Jetzt einsteigen Der erste Schritt ist immer der schwierigste. Deshalb bietet SquashFit jetzt die Gelegenheit, zum Spezialpreis ins betreute Training einzusteigen und dabei zu sparen. Wer bis zum 15. Dezember 2012 einen neuen Jahresvertrag abschliesst bekommt eine Vergünstigung im Wert von 100 Franken. SquashFit blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung zurück und
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Region/Leserbriefe
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10 000 Franken für Stiftung Pigna Wer 100 Jahre alt wird, hat nicht nur Grund zum Feiern, sondern auch zur Dankbarkeit. In diesem Sinne hat Cargologic mit Sitz am Flughafen Zürich anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums ihres Mutterhauses Rhenus, die Stiftung Pigna mit einer Spende über 10 000 Franken unterstützt. Noch ist das Gartenhaus leer, aber nicht zuletzt dank der Spende
von Cargologic wird der «Pigna Park» bald in den schönsten Farben erblühen. Marco Gredig, Executive Vice President Marketing & SQS (l.) und Peter Somaglia, Managing Director von Cargologic (r.) haben zu diesem Zweck einen Scheck in Höhe von 10 000 Franken an Walter Schäppi, den Geschäftsführer von (e) Pigna, (m.) übergeben.
Fahrplanwechsel im Dezember
Show mit Magie und Elvis
Der Fahrplanwechsel von ZVV und VBG bringt Änderungen für Fahrgäste in der Region Zürcher Unterland. Ab 9. Dezember 2012 verkehren die Fernverkehrszüge zwischen Schaffhausen und Zürich im Halbstundentakt, neu mit stündlichem Halt in Zürich Oerlikon. Dieser Ausbau hat zur Folge, dass die S-Bahnen im Unterland nach neuem Fahrplan verkehren: Die Abfahrtszeiten der S5 und der S55 zwischen Oberglatt und Rafz sowie zwischen Oberglatt und Niederweningen werden je um 30 Minuten verschoben. Dasselbe gilt für die Abfahrtszeiten der S22 zwischen Bülach und Schaffhausen. Die Entlastungszüge (S) verkehren neu zwischen Rafz, beziehungsweise Bülach und Zürich und erhalten geänderte Abfahrtszeiten. Auch die meisten Buslinien im Unterland müssen an die neuen Fahrpläne der S-Bahnen angepasst werden. Ab Winterthur werden aufgrund der starken Nachfrage zwei weitere Entlastungszüge
Dem «Bar 88»-Team ist es gelungen, am Samstag, 8. Dezember, einen mit Sicherheit unvergesslichen Anlass zu organisieren. Tommy King, der europaweit als einer der besten Elvis-Imitatoren und Magier gilt, hatte sie bereits vor einem Jahr begeistert. Auch als Magier «Rasmus» konnte er sie überzeugen. Seine Kunst lasse sich ohne Übertreibung mit dem weltbekannten Uri Geller vergleichen: Aus nächster Nähe kann das Publikum erleben, wie sich Münzen oder Löffel in der Hand verbiegen. Was Rasmus bietet, ist aus Sicht der Organisa-
mit Abfahrten um 6.30 und 8.19 Uhr geführt. Damit verkehren zwischen 6.30 und 8.20 Uhr neu acht Entlastungszüge zur S12 über Stadelhofen nach Zürich. Änderungen gibt es auch in Nürensdorf: Die Buslinie 658 bekommt eine zusätzliche Haltestelle mit dem Namen «Zentrum». Die bisherige Haltestelle Lindauerstrasse wird um 300 Meter in Richtung Lindau (beim Haldenquartier) verschoben. Die Buslinie 765 zwischen Dietlikon und dem Flughafen führt einen Frühkurs ein. Dieser geht um 5.06 Uhr ab Baltenswil zum Flughafen, mit Ankunft um 5.27 Uhr. Ab Flughafen nach Dietlikon verkehrt der erste Kurs um 5.31 Uhr mit Ankunft um 5.56 Uhr. Neu ist zudem die Mitteilung des VBG, dass in den Bussen keine Billete mehr durch das Fahrpersonal verkauft werden. Der Verzicht auf den Billetverkauf im Bus soll die Fahrzeit und damit die (e) Anschlüsse stabilisieren.
toren Weltklasse und übersteigt bei weitem das Niveau von Hobbyzauberern. Ab sofort steht den Gästen der Bar 88 ein eigener Shuttle zur Verfügung. Dieser holt sie für wenig Geld ab und fährt sie nach einem unterhaltsamen Abend wieder nach Hause. Der Service umfasst die Gemeindegebiete von Nürensdorf, Bassersdorf, Lindau, Effretikon und Kloten. Wer am 8. Dezember die Show-Night in der Bar 88 miterleben will, kann also das Auto zuhause lassen, den Shuttle-Service beanspruchen und den (e) Abend geniessen.
Jodlersonntag mit Mittagessen Am Sonntag, 2. Dezember ab 13.30 Uhr findet im Ebnetsaal in Nürensdorf wiederum ein «Jodlersunntig» satt. Um 11.30 Uhr ist Türöffnung und Mittagessen. Bunt wie der Herbst ist auch das Programm des diesjährigen Jodlersunntig. Das Kinderjodelchörli «Wylandstärne» (Dinhard), der
Akkordeonist Dani Sägesser sowie der Jodelklub Bärgarve (Opfikon-Glattbrugg) und seine Theatergruppe mit dem Lustspiel «Alpeluft und Muusgift» werden für einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Nachmittag sorgen. Nach dem Programmteil findet eine Verlosung statt. (e)
Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Wo bleiben die Dienstleistungen? «Ab Montag: Postagentur im Volk» im Dorf-Blitz vom 25. Oktober
Seit Montag, 29. Oktober ist es eine Tatsache: Unsere Post ist für immer zu. Für die Aufgabe von Briefen wurden zwei Briefeinwürfe (so die Bezeichnung im Flugblatt) aufgestellt. Einer bei der neuen Postagentur im Volg-Laden und einer bei der Bushaltestelle Harossen. Keinen Briefeinwurf gibt es bei der Bushaltestelle Hofacker. Damit werden das Quartier
Hofacker und speziell auch die Brüttener Dorfteile Strubikon und Eich benachteiligt. Ich finde, auch an die Haltestelle Hofacker gehört ein Briefeinwurf. Die Post wird seit einigen Tagen zudem erst am Nachmittag zugestellt. Ich frage mich: Wo bleiben da die propagierten Dienstleistungen der Post? Ulrich Leuch, Brütten
Leserbrief-Regeln • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat DorfBlitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)
52
Gesundheit
Dorf-Blitz
11/2012
Hilfe bei verstopfter Nase und Schnupfen Es beginnt meist mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase. Oft kommen Frösteln, Niesreiz und Kopfdruck hinzu. In der nächsten Phase wird vermehrt wässriges, klares Sekret ausgeschieden. Die Augen tränen, die Nasenschleimhäute röten sich und schwellen an, dadurch ist die Nase verstopft. Sie kennen das: Der nächste Schnupfen ist im Anmarsch. Der Körper wehrt sich gegen den Angriff der Erreger und die Nasenschleimhaut produziert verstärkt Schleim. Dieser bildet die erste körpereigene Barriere, er soll die Viren abfangen und wegschwemmen. Ein schnupfengeplagter Patient greift häufig zu Schleimhaut abschwel-
lenden Nasentropfen oder oralen Schnupfenmitteln. Diese Medikamente verengen die Blutgefässe der Nasenschleimhaut, man kann wieder durch die Nase atmen. Der Effekt ist aber leider nicht von Dauer. Je stärker das abschwellende Mittel war, desto grösser ist der in die Gefässe zurückflutende Blutstrom nach der Wirkung. Tropfen oder Sprays müssen in immer kürzeren Abständen gegeben werden. Deshalb sollten diese Mittel nur kurzfristig gebraucht werden. Bei chronischer Anwendung ziehen sich die Blutgefässe schliesslich so zusammen, dass die Nasenschleimhäute austrocknen und absterben. Der Arzt Carl Spengler, Begründer der Spenglersantherapie (Gründer des Spengler Cups in
Davos) hat eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Sprays entwickelt. Alle Schnupfenviren benötigen Rezeptoren, um an die Zellen der Schleimhaut andocken zu können. Nach der lokalen Anwendung des Spengler-Nasensprays sind diese blockiert, die Zellen können deshalb nicht mehr befallen werden. Durch diese Wirkweise wird bei rechtzeitiger Anwendung ein Schnupfen weitgehend vermieden, ein schon vorhandener heilt schnell ab. Der Spenglersan-Nasenspray ist ein mikrobiologischer Immunmodulator, der schon bei der ersten Anwendung das Immunsystem aktiviert; er darf sogar bei Säuglingen angewendet werden. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen
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Dorf-Blitz
Veranstaltungen
11/2012
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
53
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Konzert: «Blues Max & the Koechli ‹light›»
Franziskuszentrum, Vorverkauf: Dorf-Drogerie Hafen + Bibliothek
Fr
30.11.
20.00
Kultur- und Bibliothekskommission
Sa So
01.12. 02.12.
20.00 17.00
Rainbow-Chor
Konzert «Irish Celtic Folk Music»
Kath. Kirche
Di
04.12.
17.00
Kultur- und Bibliothekskommission
Kamishibai-Geschichten
Bibliothek
Do
06.12.
17.30 - 19.30
Elternforum
Samichlausabend für Kinder mit ihren Eltern inkl. Apéro
Gärtnerei Landheim Brüttisellen, Anm. via www.elternforumbassersdorf.ch
Di
11.12.
17.00
Kultur- und Bibliothekskommission
Kamishibai-Geschichten
Bibliothek
Do
13.12.
19.30
Gemeinde
Budgetgemeindeversammlung
Franziskuszentrum
20.00
Kultur- und Bibliothekskommission
Lesung: Besinnliches mit Christoph Hürsch
Bibliothek
Di
18.12.
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen, Vorträge
Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89
Jeden Do
08.00 - 12.30
Regelmässig
Polizei Ba
Bassersdorfer Wochenmarkt (reduziert)
PP ref. Kirche, Gerlisbergstrasse
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Fr
30.11.
18.30
Männerriege
Schlussbummel
Fr
30.11.
18.30
Frauenverein
Adventsabend
Fr
30.11.
20.00
Rainbow-Chor
Konzert «Irish Celtic Folk Music»
Ref. Kirche
Adventscafé
Cafeteria im Alterszentrum Geeren, Kirchhügelstrasse 5, Seuzach
Kerzenziehen (auch am 9./16.12.)
Jugendtreff Nü
Sa
01.12.
14.00 - 16.30
Alterszentrum im Geeren, Seuzach
So
02.12.
13.30 - 17.00
Jugendtreff/Ajuga
Ort/Kontakt Gemeindesaal
Di
04.12.
Juspo
Chlausturnen Jugendsportriege
Turnhalle Chapf
Mi
05.12.
17.00 - 19.00
Gemeinde
Sammlung Grubengut und Altmetall
Wertstoffsammelstelle
Do
06.12.
16.00 - 21.00
Bauernhof Strickhof
Advents-Markt mit Samichlaus
Strickhof
Do
06.12.
20.15
Pol. Gemeinde
Gemeindeversammlung
Do
06.12.
Samariterverein
Chlausabend
Fr
07.12.
08.30 - 12.00
Gemeinde
Sammlung Sonderabfälle
Werkstoffsammelstelle
Fr
07.12.
18.00 - 20.00
Bibliothek
Adventsfenster: Open House mit Lebkuchenverzieren
Bibliothek
Sa
15.12.
17.00 - 18.30
Kirche
Gemeindeweihnacht
Kirche
Sa
15.12.
Frauen-/Männerriege
Chlausabend Turnverein
Sa
15.12.
Jugendtreff/Ajuga
«Ajugastars – The Concert»
Mi
19.12.
Damenriege
Schlussbummel
Mo
24.12.
Kirche
Christnachtfeier
Kirche
MiMi
26.12.02.01.
Skiclub Altbach
Weihnachten/Neujahr auf der Klewenalp
Rötenport, Klewenalp
Jugendtreff Nü
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Veranstaltungen
54
11/2012
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
4.2005
Zeit
Veranstalter
Jeden Mo
19.30 - 21.00
Jeden Mi
18.15 - 19.30 18.15 - 19.45
Anlass
Ort/Kontakt
Turnverein Brü
Frauenriege
Turnhalle Chapf
Turnverein Brü
Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser 19.12.)
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 - 15.00
Altersforum Brü
Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner
Gemeindesaal
Jeden Di
16.30 - 17.30
Turnverein Brü
KiTu (Turnen für Kindergartenkinder)
Turnhalle Chapf, Anm. bei Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch
Jeden Di
18.00 - 19.30
Turnverein Brü
Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Di und Fr
19.30 - 21.45 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi
20.00 – 21.30 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Damenriege (Damen ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Männerriege
Turnhalle Chapf
10:00 Uhr und Fr
Seite 1
Jeden Do Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag (Oktober bis März)
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 - 11.00
MuKi-Team
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
ung · Engineering · Sanitär · Heizung · Service
005
Dorf-Blitz
Fr 1 10:00 Jeden Uhr Seite
BRUNNER PARTNER H A U S T E C H N I K
09.00 u. 10.15
Turnverein Brü
MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Mehrzweckhalle Chapf
Jeden 2. Fr
14.00 - 16.00
Jugendsekr. Winterthur-Land
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 - 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
BRUNNER PARTNER
Gemeinde Nürensdorf
g · Engineering · Sanitär · Heizung · Service Einmalige Anlässe
H A U S T E C H N I K
Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Do
29.11.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treffen
Ort/Kontakt Zentrum Bären
So
02.12.
13.30
Jodelklub Bärgarve
Jodlersunntig mit Gesang und Theater
Ebnet-Saal (Türöffnung + Mittagessen ab 11.30 Uhr)
So
02.12.
13.30 - 17.00
Jugendtreff/Ajuga
Kerzenziehen (auch am 9./16.12.)
Jugendtreff Nü
Mo
03.12.
19.00 - 23.00
Schachclub Nü/Ba
Chlausturnier
Ref.Pfarreisaal Nü
Mi
05.12.
14.00
Nüeri-Netz
Lotto
Zentrum Bären
Fr
07.12.
20.15
Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Wintererserenade
Kapelle Breite
Sa
08.12.
17.30
Frauenverein Ob/Bi
Samichlaus
Waldhütte Oberwil
So
09.12.
10.00
Gem. Chor Ob/Bi
Mitwirkung im Advents-Gottesdienst
Ref. Kirche Kloten Zentrumsbau Nü Kapelle Breite
So
09.12.
17.00
Ref. Kirche Ba/Nü
Weihnachtskonzert mit Masako Ohashi (Klavier) Takayuki Kiryu (Trompete)
Do
13.12.
20.00
Männerchor
Geburtstagssingen 2. Halbjahr
Fr
14.12.
19.30
Gem. Chor Ob/Bi
Adventssingen
Fr
21.12.
19.30
Gem. Chor Ob/Bi
Weihnachtssingen
Schlossbraui
Hch. Albrecht-Klöti AG AG Hch. Hch. Albrecht-Klöti Hch.Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG Baugeschäft, Baugeschäft,Embrach Embrach Baugeschäft, Baugeschäft, Embrach Embrach
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Dorf-Blitz
Veranstaltungen
11/2012
55
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Nach Bedarf Nach Bedarf
Anlass
Ort/Kontakt
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr
abwechselnd 17.00 - 21.00 19.00 - 24.00
Jugendtreff Authentic Jeannine Kummer 079 773 10 55
Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jugendtreff
Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 - 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo Jeden Di
09.00 - 10.00 10.00 - 11.00
Muki-Turnen Bi
Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Mo
15.15 - 17.00
Chrabbelgruppe Nü
Mütter + Väter mit Kleinkindern
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Mo
15.30 - 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 - 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Ludothek Ping Pong
Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Jeden Di/Mi Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha
Jeden Di
18.00 - 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 - 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi Jeden letzten Fr
19.00 – 23.00 19.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung (ausser Dez.)
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21)
Schulhaus Ob
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Rest. Bären
Jeden 2. + 4. Mi
14.00 - 16.00
Kleinkindberatung Kt. Zürich
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Jeden Di/Mi/Do/Fr
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21,)
Schulhaus Ob
Jeden Do
08.45 - 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 - 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming/Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 - 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 - 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 - 22.00
Männerchor Nü
Proben/Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Andere Gemeinden
Einmalige Anlässe Datum/Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 - 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
KI BAG R e c yc lin g u n d E nt s org u ng
Blumen Zweerus Blumen Zweerus Stadtsaal Kloten
Blumen Blumen Gärtnerei
Zweerus Zweerus
GärtnereiBlumenladen
Blumenladen
5 Bachtobelstrasse 5 Bachtobelstrasse Klotenerstrasse 11 Klotenerstrasse 11 20044 836 62 44 Tel. 044 836 62 44 Tel. 044 836 56 20 Tel. 044 836 56 Tel. 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf
S ie z iehen u m o de r r ä u m e n auf? KI BAG R E b i ete t I hne n Sp e r rg utmu l de n , K ran - und K le intra ns p o r te. KI BAG R E AG W i nte r t h u re r s t ra s s e 3 4 • 8 3 0 3 B a s s e rs dor f Te l e fo n 0 4 4 8 3 8 4 6 0 0 • Fa x 0 4 4 8 3 8 4 6 1 7 e M a i l r. we b e r@ k i b a g. c h • w w w. k i b a g. ch KI BAG . Au s g u te m G ru n d.
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Treffpunkt
56
Dorf-Blitz
11/2012
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Der Name ist Programm: «This is why I’m broke» (zu Deutsch: «Deswegen bin ich pleite») ist eine riesige Sammlung von begehrenswerten Gegenständen und Objekten, die im Internet gekauft werden können. Von Nützlichem über wahnwitzige Gadgets, schräge Geschenke und lustige FilmMerchandise bis hin zu Spielzeugen für Millionäre findet man alles, und in allen Preisklassen. Hier gibt es beispielsweise den stärksten Laserpointer der Welt, den grössten je produzierten Gummibären, Regenschirme mit Degengriff, begehbare Kühlschränke und einen überlebensgrossen Roboter, der sich von einem integrierten Sitz aus steuern lässt (vier Meter hoch, für schlappe 1,35 Millionen US-Dollar). Die Seite eignet sich also zum Weihnachtseinkauf ebenso gut wie zum Totschlagen von etwas Zeit.
www.thisiswhyimbroke.com
fit für den weihnachtsstress
Weihnachten beginnt jedes Jahr früher. Und trotzdem scheint jedes Jahr der Stress noch grösser zu sein als im Vorjahr. Egal wie früh man damit beginnt, sich erste Gedanken zu machen und Geschenke zu besorgen: Irgendetwas geht immer vergessen und muss dann im letzten Augenblick noch besorgt werden. Das unten angegebene Minispiel ist eine gute Vorbereitung auf das Weihnachtschaos: Man schlüpft in die Rolle eines gestressten Familienvaters, der für seine Liebsten am Weihnachtstag noch Geschenke besorgen muss. Fünf Gegenstände muss man sich einprägen und diese noch vor Ladenschluss aus dem Einkaufszentrum tragen. Spielerisch kann man so Gedächtnis und Umgang mit Zeitdruck für den Ernstfall proben.
www.cultimedia.ch/xmas
markplatz für handgemachtes
«etsy.com» ist ein Onlinemarktplatz für Handgefertigtes. Tausende Handwerker, Silber- und Goldschmiede, Schneider, Künstler und Bastler bieten über diese Plattform ihre Waren an. In verschiedenen Kategorien wie «Schmuck», «Kunst», «Heim & Wohnen» oder «Geschenkideen» kann man die Seite nach Schnäppchen durchsuchen. Dadurch, dass die handgemachte Ware direkt vom Hersteller verkauft wird, sind die Preise auch mehr als vernünftig. Damit man sich im Angebot besser orientieren kann, schlägt die Seite aufgrund der Bewertung von bisher betrachteten Gegenständen neue Gegenstände vor. Der perfekte Ort also, um Ausschau nach besonderen Geschenken zu halten.
www.etsy.com
online-community
«reddit.com» ist mit fast zwei Millionen registrierten Mitgliedern und fast 50 Millionen Besuchern pro Monat eine ziemlich grosse Online-Community. Das Prinzip ist einfach: Wer registriert ist, kann an einer Art Reissbrett beliebig Links zu Bildern, Seiten oder anderen Inhalten im Internet veröffentlichen. Die anderen User können die Beiträge nun positiv oder negativ bewerten sowie kommentieren. Gastbenutzer können lediglich die Inhalte betrachten, was den meisten aber bereits genügt. In verschiedenen Kategorien können nun jeweils die beliebtesten oder neuesten Beiträge angesehen werden, die meist humorvoll sind und sich mit Inhalten auf Seiten wie «9gag.com» vergleichen lassen.
de.reddit.com
lol für mac
In der letzten Ausgabe wurde an dieser Stelle das Online-Computerspiel «League of Legends» (LoL) vorgestellt. Die Weiterentwicklung der Version des Spiels für Macintosh-Computer wurde jedoch von den Entwicklern vor einiger Zeit aufgegeben. Eine Gruppe von eingefleischten LoL- und Apple-Fans nahm sich der Sache an und entwickelte einen Client, der den Zugriff auf das Spiel auch mit dem Macintosh-Betriebssystem ermöglicht. Damit steht eines der aktuell beliebtesten Computerspiele auch «Mac-Usern» wieder offen. Zur Erinnerung: In LoL steuert man einen sogenannten «Champion» und tritt mit vier menschlichen Mitspielern in etwa 40-minütigen Matches gegen fünf menschliche Gegner an. Über 100 verschiedene Champions und fast 150 Gegenstände, mit denen sich diese verstärken lassen, machen das Spiel taktisch und strategisch sehr anspruchsvoll.
boompje.net Texte: Kevin Knecht/Fotos: www