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BüroWelt.

Raumgefühl

Die Renaissance des Büros – 6

Sicherheit

Die Trojaner kommen! – 20

Ordnung

So räumen Sie richtig auf – 26

Emotionen

Etwas weniger Sachlichkeit bitte – 36

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Magazin für das moderne Büro – Ausgabe Frühling 2017


Drucker und MFP von OKI

Flexibel, hochwertig, zuverlässig Drucker und MFP von OKI sollten in keinem Büro fehlen. Seit mehr als 20 Jahren bieten wir als Pionier der digitalen LED-Drucktechnologie innovative Lösungen für Unternehmen jeder Grösse. Unser Netz von Fachhandelspartnern stellt die professionelle, massgeschneiderte Produkt- und Serviceberatung für Druck- und Dokumentenworkflows sicher. Lassen Sie sich direkt vor Ort beraten oder melden Sie sich bei uns. Für die Ausrüstung mit mehreren Geräten, Interesse an vorteilhaften Verträgen oder individuelle Anliegen rund ums Thema Druckerflotte und -Infrastruktur stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. » Hier finden Sie uns am schnellsten: www.oki.ch

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Sichere Dokumentenverwaltung für KMU sowie Arbeitsgruppen - zum Beispiel mit der “Private Print”-Funktion. Ein idealer A4 Farb-MFP für das moderne Büro dank umfassender Konnektivität für mobiles Drucken und qualitativ hochwertigen Ergebnissen.

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Hohe Druckgeschwindigkeiten und effizienter Materialverbrauch machen diesen A3 FarbMFP zur perfekten Wahl für anspruchsvolle Arbeitsgruppen. Tonerkassetten mit extrem hoher Kapazität senken die Kosten und den Aufwand beim Druck von Formaten in OKIs gewohnter Medienflexibilität.

Kostenlos dabei: SENDYS Explorer Lite Beide vorgestellten sowie viele weitere MFP und mit dem C542dn auch ein Drucker verfügen nicht nur über ein intuitiv bedienbares Touch-Display. Für grundlegende Dokumenten-Verwaltung ist die Lite-Version des SENDYS Explorers vorinstalliert, die modular und genau nach Ihren Bedürfnissen erweitert werden kann. Die offene Plattformarchitektur sXP erlaubt die unkomplizierte Konnektivität zu Pull-Printing-Systemen als auch Anwendungen von Dritt-Anbietern. » Mehr erfahren: www.oki.ch OKI Systems (Schweiz) • CH–4310 Rheinfelden • +41 (0)61 827 94 94 • marketing@oki.ch • www.oki.ch

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97 Prozent

Harald Fessler Herausgeber

Peter Büchel Chefredaktor

Kaum zu glauben: Soziologen haben herausgefunden, dass 97 Prozent aller Menschen – so absurd es klingt – keine Ahnung davon haben, was ihnen in ihrem Leben tatsächlich wichtig ist. Hand aufs Herz: Was ist uns wirklich wichtig? Die Antwort ist spontan gar nicht mal so einfach. Bestimmt ist es keine staubtrockene Sachlichkeit, vermutet Autor Markus Hornung in dieser Ausgabe. Und sein Plädoyer für weniger Sachlichkeit hat was in einer Zeit, in der alle nach Sachlichkeit rufen. «Lassen Sie uns bitte sachlich bleiben», ist geradezu ein Klassiker der deutschsprachigen Meeting- und Diskussionskultur. Nun, Markus Hornung weiss schon, wovon er spricht. Er weiss, dass Sachlichkeit nur eine Seite der Medaille ist. Da gibts noch eine andere Seite, und das sind die Emotionen, das ist die Leidenschaft. Ein grandioser Widerspruch, meint der Autor. Und er hat Recht. Wir können nicht wirkungsvoll und glaubhaft kommunizieren, ohne Emotionen als Signale einzusetzen, und unser Gehirn ist ohne massive Unterstützung seiner emotionalen Zentren nicht in der Lage, «vernünftige» Entscheidungen zu treffen. Klingt spannend, ist es auch. Und was bedeutet das? Das bedeutet ganz einfach, dass wir auch bei unserer Arbeit nicht nur auf reine Sachlichkeit setzen, sondern auch unseren Emotionen Freiraum geben sollten. Die daraus resultierenden Ergebnisse können verblüffen. Nicht nur in Bezug auf unsere Motivation, sondern und vor allem auch ganz allgemein auf unsere Interaktion mit unseren Mitarbeitenden. Das kann sinnstiftend sein. Halt eben: wichtig in unserem Leben. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre mit der vorliegenden Ausgabe von BüroWelt.!

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Inhalt Vier Kapitel randvoll mit spannenden Informationen rund ums Büro: Das ist BüroWelt., das Magazin für Menschen, denen im Büroalltag alles ein bisschen leichter fällt.

Einrichtung & Ausstattung

Bedarf & Technik

© Antonioguillem – Fotolia.com

6 Die Renaissance des Büros 10 Inspirierende Arbeitsumgebung 12 Statement Valentin Nowotny Porträts 8 AKUWA Akustik und Wandsysteme AG 13 Begeisterung für das Büro von morgen 14 Fellowes GmbH 15 Begeisterung für Büroplanung von morgen

Titelbild: shutterstock: 216227695

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16 Papier ist nicht gleich Papier 20 19 24

Die Trojaner kommen! Porträt Biella Schweiz AG Trodat GmbH


Lager & Betrieb

Relax & Wohlbefinden

© iana_kolesnikova – Fotolia.com

© YakobchukOlena - Fotolia.com

26 5  Tipps für das effektive Aufräumen

32 W  ollen statt müssen

28 So machen Sie Mitarbeiter glücklich

36 Etwas weniger Sachlichkeit bitte! 39 Statement Markus Hornung

Porträt 34 Hermann Kuhn AG 40 DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG 19 42 42 42

News Zwei besondere Stühle Frisches Trinkwasser auf Knopfdruck Dreifache Auszeichnung für Fellowes Bene präsentiert die PIXEL Boxen

Impressum 4. Jahrgang, 2017 – Preis: Jahresabo CHF 18.–, info@insideonline.ch; Herausgeber: Harald Fessler, 9434 Au, harald.fessler@bluewin.ch; Verlag und Anzeigenverkauf: Inside Marketing GmbH, Tannhalde 2, 9545 Wängi, Telefon +41 52 366 21 41, info@insideonline.ch, www.insideonline.ch; Chefredaktion: Peter Büchel, buechel@bluewin.ch; Grafik: E,T&H Werbeagentur AG LSA, 9401 Rorschach, www.ethcom.ch; Layout: Lea Fessler, 9434 Au, lea.fessler@utk.ch Koordination/Druck: international media solutions IMS AG, www.imsag.ch; Papier: Papyrus Schweiz, Thalwil, PlanoArt 170 gm2, weiss; Erscheinungs­weise: 2x jährlich (Frühling & Herbst); Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Genehmigung der Redaktion oder der entsprechend erwähnten Autoren oder Fotografen erlaubt. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken, Internet und die Vervielfältigungen auf CD-ROM. Für unverlangte Zusendungen und Manuskripte lehnen Redaktion und Verlag jede Haftung ab. © BüroWelt.

SC20170328054

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Einrichtung & Ausstattung

Die Renaissance des Büros

Bereits kurz nach der Einführung von Smartphones, Tablets und allgegenwärtigen WLAN-Zugängen prophezeiten die ersten Arbeitsplatz-Experten das Ende des Büros. Wenn diese Technologien es den Menschen erlaubten, überall zu arbeiten, dachten sie, wer braucht dann noch ein Büro? Wie sich gezeigt hat, arbeitet die Mehrheit der Menschen noch immer im Büro – nicht zuletzt, weil es sich dabei im Kern um eine soziale Aktivität handelt. Das Büro ist nicht verschwunden, aber die meisten Arbeitsplätze bieten nicht das, was die Menschen wollen oder brauchen.

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High-Tech-Start-ups waren in den frühen 2000er-Jahren die ersten, die ihre Arbeitsplätze so radikal veränderten, dass viele es zunächst nur für eine Modeerscheinung hielten. Gemeinsam genutzte Tische und ein Do-it yourself-Design waren für die klammen Unternehmer vielleicht eine Notwendigkeit – bei den Mitarbeitern stiess die informelle und kreative Atmosphäre aber auf grosse Begeisterung. Die Einführung von Kickertischen, Rutschen und Eisenbahnwaggons brachte eine gewisse Verspieltheit ins Büro, und plötzlich schien es möglich zu sein, dass Arbeit doch nicht nur sinnlose Schufterei ist, sondern vielleicht sogar Spass machen kann. Diese Start-up-Büros waren aber nur ein frühes Anzeichen für die noch viel grösseren Veränderungen der darauf folgenden Zeit. Nach Jahren der Frustration und Unzufriedenheit über die Eintönigkeit im Büro wollten die Menschen nun mehr. Sie verlangten nach mehr Selbständigkeit, Selbstentfaltung und nach der Freiheit, selber zu entscheiden, wo und wie sie arbeiten. Zunächst sah alles nach einer guten Idee aus: Sich aus dem Büro zu verabschieden und in einem coolen Café zu arbeiten, war für die Mitarbeiter wie die Verwirklichung einer Utopie – bis sie es in die Tat umsetzten. Dann begannen sie zu realisieren, dass weiche Sofas nach ein paar Stunden unbequem werden und dass kleine Bistrotische keine Ablageflächen bieten. Auswärts zu arbeiten, bewährte sich für eine gewisse Zeit, nicht aber für ganze Tage. Und so verwundert es nicht, dass eine Studie des Marktforschungsinstituts Gallup herausfand, dass Mitarbeiter, die weniger als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit auswärts verbrachten, am motiviertesten sind. Gleichzeitig zeigte sie aber auch, dass bei einem Anteil von mehr als 20

Prozent auch die Motivation nachlässt. Es scheint, als würde die Begeisterung für alternative Arbeitsorte abgemildert durch das Grundbedürfnis der Menschen nach Plätzen, die nicht nur das seelische, sondern auch das körperliche Wohlbefinden unterstützen – und dadurch das Arbeiten erleichtern. Diese unbefriedigten Bedürfnisse liessen die Menschen nach weiteren Verbesserungen streben.

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Das Büro ist nicht verschwunden, sondern entwickelt sich zu etwas völlig Neuem.

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Eine kulturelle Bewegung So begann die Renaissance des Büros. Egal, ob es um die Zeit der Aufklärung im 17. Jahrhundert geht, um die aktuelle Makerszene oder den Trend zu regionalen Lebensmitteln – bei jeder kulturellen Bewegung sind sich die Menschen oft lange nicht bewusst, dass sie längst Teil davon sind. Die Dinge ändern sich um sie herum, zunächst nur schrittweise, doch dann wirkt auf einmal alles ganz anders als zuvor. Zur Renaissance des Büros zählt die Erkenntnis, dass Emotionen im Arbeitsprozess eine sehr wichtige Rolle spielen. In der Vergangenheit galt Arbeit als überwiegend rationaler, logischer Prozess, bei dem Emotionen die Entscheidungsfindung auf eine eher beunruhigende Art und Weise beeinflussen. Neue Forschungen hingegen beleuchten die Verbindung zwischen Emotionen, der kognitiven Wahrnehmung und dem körperlichen Wohlbefinden – und bestätigen den Einfluss der Gefühle auf den Unternehmenserfolg. Blosse Arbeitsplatzzahlen, zum Beispiel zu Büroflä-

chenkosten oder zur Steigerung der Produktivität, verlieren zunehmend an Bedeutung und werden von einem tieferen Verständnis der Verhaltensweisen am Arbeitsplatz ersetzt. Hinzu kommen Erkenntnisse der Neurowissenschaften, die aufzeigen, was die Menschen motiviert und inspiriert, wenn sie mehr erreichen wollen. Substanz über Status «Die besten Arbeitsumgebungen sind jene, die vielfältige Wahlmöglichkeiten bieten – innerhalb einer Kultur, die die Menschen dazu animiert, diese auch tatsächlich wahrzunehmen. In der konsumbewussten Gesellschaft von heute streben die Menschen eher nach Substanz als nach Status. Individualisierungen sorgen für mehr Wahlmöglichkeiten, fördern die Ausdrucksfähigkeit und beteiligen die Kunden am Arbeitsprozess», erklärt John Hamilton, Design Director bei Coalesse. Die Renaissance des Büros ist weit mehr als nur eine oberflächliche Modeerscheinung. Die Menschen verlangen nach emotionalen Verbindungen, kreativer Selbstentfaltung und Authentizität. Es geht nicht um Tischtennisplatten oder ein paar interessante Stühle vom Flohmarkt. Mitarbeiter wollen sich mit den Räumen, in denen sie arbeiten, verbunden fühlen. Sie wollen sie als Teil von sich selber erleben und nicht als etwas, das ihnen von aussen übergestülpt wurde. Quelle: www.steelcase.de

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Emotionen spielen im Arbeitsprozess eine sehr wichtige Rolle.

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Einrichtung & Ausstattung

Neu: AKUWA POWERBOX für mehr Ruhe und Arbeitsqualität Die neue AKUWA POWERBOX von AKUWA INTERCLOISONS aus Hünenberg (ZG) ist ein modular aufgebautes Raum-in-Raum-System. Dank viel Glas und hochwertiger Verarbeitung bietet die POWERBOX eine ästhetische Leichtigkeit, welche sich optimal in jedem Raum ergänzen lässt. Die schallabsorbierenden Eigenschaften und eine zugfreie Belüftung fördern ungestörtes und angenehmes Arbeiten. Und dank dem einfachen und modularen Montagesystem reduzieren sich Betriebs-Ausfallzeiten auf ein Minimum.

Einfache Lösung für ungestörtes Arbeiten «Mit der AKUWA POWERBOX schaffen wir für Unternehmer, Bauherren, aber auch Mitarbeiter einen echten Mehrwert.» ist Kurt Zeltner, Geschäftsführer von Akuwa Intercloisons überzeugt. Die POWERBOX von Akuwa Intercloisons ist einfach verglast und mit ästhetischen Aluprofilen konzipiert. Die Bodenprofile werden in den Boden verschraubt, können aber auch verklebt werden. Die Seiten sind modular aufgebaut. Im Glasbereich sind die Wände gestossen und an den Ecken auf Gehrung verklebt. Da sich die Glaselemente in der Standardausführung um alle vier Ecken ziehen bewahren wir eine ästhetische Leichtigkeit die seinesgleichen sucht. Die Gläser enden im Deckenbereich in einem Aluprofil, welches durch einen Kranz zusammengehalten wird, der zugleich als Auflage für die Deckenelemente dient.

Kurzmeetings in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes beschleunigen die Prozesse und entlasten die arbeitenden Menschen im Grossraum. Ein «Silent Room» wie die AKUWA POWERBOX bietet die Möglichkeit verschiedene Funktionen in einem Raum zu vereinen, so z. Bsp. einen kleinen Besprechungsraum mit einem Telefonraum oder einen Besprechungsraum mit einem Bereich für Kopierer oder Drucker.

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Das mittlere Element der hinteren Wand besteht in der Basisausführung aus einem Fest-Teil, welcher lärmabsorbierend konditioniert ist. Das Türelement aus Vollglas ist in der vorderen Wand eingebaut. Die Deckenelemente aus perforiertem Stahlblech sind zur Kassette ausgebildet und mit akustisch wirksamer Steinwolle gefüllt. So tragen sie zu einer ausgewogenen Raumakustik bei. Die Frischluft ist auf 15-fachen Luftwechsel pro Stunde ausgelegt. Die Lüftungs-


Lüftungsmotor direkt manuell zu justieren. Die Stromzufuhr erfolgt über eine einzelne bauseits zugeführte Leitung (wahlweise über Decke oder Boden), welche den in der Box enthaltenen Verteiler speist.

motoren sind in einem speziell konstruierten Gehäuse schallisoliert. Die Zu- und Abluft wird durch die Deckenkassetten geführt und in der Decke seitig ausgeblasen bzw. abgeführt. Durch diese indirekte Führung werden Zugerscheinungen vermieden. Die LED-Leuchten sind im Bereich der mittleren Deckenträger angebracht. Im Basiselement werden Beleuchtung sowie Belüftung über einen Bewegungsmelder ein- bzw. ausgeschaltet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Leistung am

Akustisch optimierte Raumplanung als Mehrwert Akuwa Intercloisons bietet Ihren Kunden schlüsselfertige Lösungen an. Von der Planung über die Produktion bis zur Logistik und Montage überwacht und steuert das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Hünenberg (ZG) den gesamten Projektablauf bis zum termingerechten Abschluss. Auch bei sich verändernden Arbeitsprozessen oder neuen Strukturen in Unternehmen bietet das Unternehmen Hand: Umgestaltungen, Ergänzungen oder Unterhaltsarbeiten, werden durch das Montageteam von Akuwa Intercloisons gerne organisiert und ausführt. «Mit unseren Lösungen wollen wir einen Mehrwert für Bauherren, Investoren, aber auch für jeden einzelnen Mitarbei-

ter schaffen. Als Spezialist für optimierte Bürowelten mit hohem Anspruch an Raumakustik, Design und Funktionalität können wir einen entscheidenden Beitrag dazu leisten» so Kurt Zeltner. Ein Besuch im Akustik-Center lohnt sich Erleben Sie die Akustik live und erfahren Sie die neusten Trends der Zukunft. Akuwa Intercloisons lädt Interessenten gerne zu einem Rundgang durch das einzigartige Acoustic-Solution-Center in Hünenberg ein, um die Welt der Akustik auf einfache Weise zu verstehen.

AKUWA INTERCLOISONS Kurt Zeltner, Geschäftsführer Akustik- und Wandsysteme AG CH-6331 Hünenberg Bösch 21, Postfach 263 Telefon +41 41 749 11 61 info@akuwa.ch www.akuwa.ch

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Einrichtung & Ausstattung

Bildquelle: © Antonioguillem © Antonioguillem - Fotolia.com

Inspirierende Arbeitsumgebung

Eine aktuelle Studie von Oxford Economics und Plantronics bietet Anregungen, mit denen Vorgesetzte ihren Mitarbeitenden zu mehr Produktivität und Zufriedenheit verhelfen. Produktivität ist nicht zuletzt eine Frage der richtigen Ausstattung. Weniger als die Hälfte der befragten Angestellten gab an, im Office über technische Tools zu verfügen, um Ablenkungen und Störungen zu reduzieren. Und: Mit der Verbreitung flexibler Arbeitsmodelle ohne feste Präsenzzeit gewinnt technische Ausstattung auch über die Bürowände hinaus an Bedeutung.

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Produktivität und Zufriedenheit beginnen bereits ganz am Anfang jeder Interaktion, nämlich bei der Kommunikation. Dazu gehört für Vorgesetzte vor allem auch das aufmerksame Zuhören.

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Chefs und Angestellte haben eine signifikant unterschiedliche Wahrnehmung des Arbeitsgeschehens.

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Besser zuhören Leichter gesagt als getan: Laut der Untersuchung unterscheidet sich die Wahrnehmung des Arbeitsgeschehens von Chefs und Angestellten signifikant. Alltägliche Probleme wie störende Nebengeräusche oder technische Probleme, die zu Unterbrechungen führen können, werden von Führungskräften danach unterbewertet: Etwas mehr als die Hälfte der befragen Angestellten gibt an, dass sich Umgebungsgeräusche negativ auf ihre Arbeitsleistung und Zufriedenheit auswirken. Nur 35 Prozent der Vorgesetzten bestätigten dies. Chefs, die die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern wollen, sollten ein offenes Ohr für ihre Angestellten haben. Sie sind Experten in ihrem Arbeitsbereich und wissen wie kein anderer um tägliche Herausforderungen und auftretende Probleme. Mitarbeiter in die Gestaltung des Arbeitsalltags einbeziehen Der offene Austausch mit Mitarbeitern zu deren Einschätzung und möglichen Optimierungen der Arbeitssituation bietet zudem die Chance, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ob es dabei um die Gestaltung der Büroräume, die Möglichkeit von zuhause und unterwegs zu arbeiten, den Einsatz von Technik oder Work-Life-Balance geht – Chefs sind gut damit beraten, ihre Mitarbeiter in diese Entscheidungen einzubeziehen.

Nur so stellen sie sicher, dass geplante Optimierungen den Bedürfnissen ihrer Angestellten gerecht werden. Zudem fühlen sich Mitarbeiter ernst genommen, sind zufriedener und motivierter. Angestellte richtig ausstatten Produktivität ist nicht zuletzt eine Frage der richtigen Ausstattung. Weniger als die Hälfte der befragten Angestellten gab an, im Office über technische Tools zu verfügen, um Ablenkungen und Störungen zu reduzieren. Mit der Verbreitung flexibler Arbeitsmodelle ohne feste Präsenszeit gewinnt technische Ausstattung auch über die Bürowände hinaus an Bedeutung. Wie die Erhebung zeigt, gaben nur 40 Prozent der befragten Mitarbeiter an, dass sich die Geräte, die sie zuhause oder unterwegs verwenden, problemlos mit den Lösungen im Büro integrieren lassen. Diese «Lücken» zu überbrücken, kostet in der Regel Zeit und Nerven und wirkt sich damit negativ auf Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit aus. Natürlich ist eine gute technische Ausstattung auch eine Frage des Geldes und erfordert einige strategische Überlegungen im Vorfeld. Inspiration und wertvolle Tipps zur praktischen Umsetzung gibts auf plantronics.com/de/cmpn/ mobile-collaboration

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Produktivität und Arbeitszufriedenheit ist nicht zuletzt eine Frage der richtigen Ausstattung.

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Mehr Raum für Rückzugsmöglichkeiten schaffen So individuell wie die Aufgaben sind auch die Ansprüche an die Arbeitsumgebung. Gerade in Grossraumbüros steigt mit dem Geräuschpegel oft auch das

Stressniveau, während die Arbeitseffizienz sinkt. Abhilfe schaffen Rückzugsmöglichkeiten für Mitarbeiter, um konzentriert und fokussiert zu arbeiten. Das können ungenutzte Räume oder kleine Oasen im Grossraumbüro, etwas abseits vom Trubel, sein. Daneben wirken sich auch regelmässige Ruhe- und Auszeiten positiv auf die Produktivität aus. Mehr als die Hälfte der befragten Angestellten bestätigt, sich durch neue Technologien unter Druck gesetzt zu fühlen, ständig erreichbar und auf dem Laufenden zu sein. Vorgesetzte können intervenieren, in dem sie ihr Team dazu ermutigen, sich nach der Arbeit auch technisch vom Arbeitsgeschehen zurückzuziehen und Handy, Computer und Co. einfach abzuschalten, um zu einer guten Work-Life-Balance zu finden. Quelle: plantronics.com

Zur Studie «When the walls come down» ist ein Projekt des Forschungsinstituts Oxford Economics in Zusammenarbeit mit Plantronics, das sich mit den Auswirkungen moderner Arbeitsumgebungen auf Mitarbeiter auseinandersetzt. Befragt wurden weltweit über 1200 Führungskräfte und Angestellte aus verschiedenen Industrie- und Funktionsbereichen. Die Untersuchung umfasst zudem tiefergehende Interviews mit Führungskräften, die sich aktiv mit den Herausforderungen moderner Arbeitsumgebungen an die Zusammenarbeit und Produktivität, wie sie speziell in offenen Büroumgebungen auftreten, beschäftigen. Die Executive Summary zur Studie gibts auf oxfordeconomics.com/when-the-walls-come-down

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Valentin Nowotny Dipl. Psychologe, Coach, Trainer, Berater, Moderator www.nowconcept.com

«Kreativität ist mit hundert Menschen in einem Raum nur sehr schwer möglich, besonders über längere Zeit. Grossraumbüros stressen fast alle Angestellten, sei der Ausblick aus den Grossraumbüros noch so wunderbar. Die sogenannten «Grossgruppenmethoden» wie World Café, Zukunftskonferenz oder Real-Time-Strategic-Change sind übrigens die Ausnahme von der Regel, aber hier bedarf es dann schon sehr gut durchdachter Methoden und eines moderierten Vorgehens, um einen kreativen Prozess anzustossen und diesen am Ende zusammenzuführen und zu verdichten. In der Regel bevorzugen Menschen die kleine, überschaubare, fast familiäre Einheit. Kleine Teams stärken die Hilfsbereitschaft untereinander, Vertrautheit und Vertraulichkeit kommen häufiger vor, und es kommt zu mehr positiven Emotionen.»

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Bedarf & Technik

Begeisterung für das Büro von morgen Werden sich die Trends «Open Space», «Work Smart», «Work 2.0» oder «Coworking» durchsetzen, oder werden wir einmal in grünen Oasen an Tablets arbeiten? Natürlich lässt sich nicht alles vorhersagen. Fest steht: Der Arbeitsplatz wird lebendig und flexibel.

Viele Faktoren bestimmen, wie Arbeitsplätze und Arbeitsorganisation in Zukunft aussehen. Eine technische Weiterentwicklung des Computers – oder seine Ablösung durch Cloud-Lösungen – gehört dazu, ebenso wie das projektorientierte Arbeiten in neuen Arbeitsformen, die flexibel und beinahe genauso lebendig wie ihre Nutzer sind. Heute schon die Weichen stellen Die ersten Trends zeichnen sich heute ab und so manch eine Arbeitswelt in grossen Konzernen mutet jetzt schon wie ein Ausblick in die Zukunft an. Mit dem Blick dorthin können wir heute Weichen stellen und unsere Büros den sich stets ändernden Marktanforderungen und technologischen Entwicklungen anpassen. Denn bis wir im Büro von Übermorgen via Gestik Präsentationen auf tapetenähnlichen Screens starten, zeigen bereits jetzt Unternehmen wie Google, die Credit Suisse, Novartis oder SwissRe , wie ein fortschrittliches und lebendiges Büro aussieht. Es werden Umgebungen sein, die mehr sind als ein Arbeitsplatz, und die mehr ausstrahlen als rein funktionale Raumgestaltungen. Es sind Kreativwerkstätten, Wohlfühlbereiche und individuelle Ausdrucksorte einzelner Teams. Teams, die individuell sind und verschiedene Arbeitsweisen bevorzugen.

Das Tor zur Schweizer Bürobranche: die Startseite von officebase.ch

Revolution für die Büromöbelbranche Daher verändert sich das Büro zukünftig mit den Ansprüchen seiner Benutzer: es ist flexibel, wandelbar und begeistert seine Mitarbeiter. Für die Büromöbelbranche bedeutet dies nicht weniger als eine Revolution. Auf dem Weg zum «paperless office» werden Wände eingerissen, Sitzordnungen aufgehoben, Karteikästen, Schränke sowie der Schreibtisch als Statussymbol entfernt.

men Arbeitsumfeld trägt zur Motivation und Produktivität eines erfolgreichen und begeisterten Teams bei – und spiegelt sich nicht zuletzt in den Bilanzen wider. Link: www.officebase.ch

Denn die Synthese zwischen Effizienz, Lifestyle und einem menschlich angeneh-

finden statt suchen 13


Einrichtung & Ausstattung

Arbeiten 2.0: Die Evolution der Büroarbeit Europäische Büroarbeiter sitzen durchschnittlich sieben Stunden pro Tag am Computer. 94 Prozent davon sitzen über einen langen Zeitraum, ohne sich zwischendurch zu bewegen. Demzufolge schafft der gesellschaftliche Trend zu einer gesunden Lebensweise nicht den finalen Schritt in den Büroalltag. Ein Großteil der Angestellten beschreibt seinen individuellen Lebensstil zu Hause als gesund und am Arbeitsplatz als ungesund. Es ist also an der Zeit, unsere Arbeitsweise zu überdenken.

Das Problem mit dem Sitzen Der menschliche Körper ist für Bewegung gemacht. Durch ständiges Sitzen verlangsamt sich der Stoffwechsel, es ergeben sich höhere Risiken für Krankheiten wie Thrombose, bestimmte Krebsarten und Depression. Dazu kommt häufig eine schlechte Haltung bei der Arbeit am Computer, mit Nacken- und Rückenverspannungen als Resultat. Das bedeutet: Sitzende Tätigkeiten und lange Arbeitszeiten machen uns auf Dauer krank. Laut einer Loudhouse-Studie von 2016 sind 85 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Unternehmen mehr Wert auf das Wohlfühlen am Arbeitsplatz legen sollten. Außerdem ist die richtige Balance zwischen Sitzen und Stehen wichtig für ergonomischeres und aktiveres Arbeiten. Mit einem Zyklus regelmäßiger Bewegung ebnet man den Weg, um die Produktivität zu steigern sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern. Schon kleine Änderungen im Arbeitsalltag können große Wirkung zeigen. Gesundheitsrisiken zu reduzieren, bevor sie zum Problem werden, macht auch wirtschaftlich Sinn, da die durch krankheitsbedingte Abwesenheit entstehenden Kosten minimiert werden können.

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Die Fellowes-Lösung 77 Prozent der europäischen Arbeitnehmer sind überzeugt, dass Initiativen zur Arbeitergesundheit Mitarbeiter anziehen und Unternehmen zu attraktiveren Arbeitgebern machen. Außerdem sind glückliche Mitarbeiter produktiver. Fellowes, der Marktführer für ergonomisches Arbeitsplatzzubehör, präsentiert nun das neueste Angebot an höhenverstellbaren Sitz-Steh-Workstations und -Plattformen. Sie verwandeln den Schreibtisch in Sekundenschnelle in einen höhenverstellbaren Arbeitsplatz und ermöglichen Stabilität und einen mühelosen Positionswechsel. Fellowes präsentiert die drei Modelle

Lotus™ Workstation, Extend™ Plattform und Easy Glide™ Plattform. Die Lotus™ Sitz-Steh-Workstation besteht aus zwei großen, stabilen Arbeitsflächen und wird komplett vormontiert geliefert. Die Smooth-Lift-Technologie sorgt für mühelosen Positionswechsel, und die 22 Höheneinstellungen garantieren, die perfekte Position zu finden. Das innovative Kabelmanagement sorgt dafür, dass sich der gesamte Arbeitsplatz problemlos bewegen lässt. Je nach Bedarf sind passende Monitorarme für einen oder zwei Bildschirme separat erhältlich. Mehr Informationen zu den ergonomischen Sitz-Steh-Lösungen gibt es auf www.fellowes.com.


Bedarf & Technik

Begeisterung für Büroplanung von morgen Arbeitsplätze von morgen benötigen nicht nur erfahrene Planungsprofis, sondern auch flexible Beschaffungsund Informationsmöglichkeiten – und das gerne digital. Denn: Die Beschaffung wird digital und zielgerichtet. Das grösste Schweizer Büroeinrichtungsportal officebase.ch hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bürowissen von A-Z, sämtliche Brancheninformationen und alle in der Schweiz erhältlichen Büromöbel schnell und zielgerichtet über das Internet zu generieren. Mit nur wenigen Klicks gelangen Büroplaner und -einrichter unmittelbar zu den Produkten und Informationen, die sie wirklich benötigen. «Finden statt Suchen» Umwege kennt das Onlineportal nicht, es folgt dem Prinzip «Finden statt Suchen». Dabei leistet es echte Pionierarbeit: officebase ist das einzige Büroeinrichtungsportal mit einer Komplettübersicht, von Desksharing bis höhenverstellbaren Schreibtischen, von Akustikboxen bis zu Loungemöbeln. Eine intelligente Menüführung, ein schlankes Webdesign sowie ein ständig aktualisiertes und vollständiges Produktportfolio machen den Unterschied. Und immer vorne auf der ersten Seite dabei: alle Produktneuheiten direkt bei Erscheinen. Zielgerichtet, bedarfsorientiert, ohne Umwege – Büroplanung, die begeistert. Hinter dem erfolgreichen Konzept steht die langjährige Erfahrung des Schweizers Albert Denz. Der Branchenkenner kann mittlerweile auf 50 Jahre Branchenerfahrung zurückblicken – als Inhaber eines erfolgreichen Büromöbelunternehmens, Präsident des Schweizer Büroeinrichtungsverbandes und engagierter Netzwerker. Nach dem Verkauf des eigenen

Topaktuell: News und Wissenswertes auf officebase.ch

Unternehmens schlug er aus Leidenschaft für moderne Büroplanung mit officebase.ch ein weiteres Kapitel der Branche auf. Das Konzept kommt an Die smarte Büroeinrichtungsplattform stellt dabei die logische Konsequenz seiner Philosophie dar: Ziele sollten nicht nur Selbstzweck sein. Und so stellt der heute 71-Jährige seine langjährige Branchenerfahrung Planern, Kunden und Herstellern mit officebase zur Verfügung.

Unter den vorgestellten Herstellern auf officebase.ch befinden sich auch viele der damaligen Mitbewerber – das Ergebnis einer gelebten Geschäftsphilosophie auf Augenhöhe. Und das Konzept des ganzheitlichen Portals «Finden statt Suchen“ kommt an. So gut, dass Albert Denz den Service von officebase 2014 auf Deutschland und Österreich ausweitete. Für echte Begeisterung an der Büroplanung. Link: www.officebase.ch

Büroeinrichtung, Marken, Regale, Tischleuchten, Uhren, Stehleuchten, Neuheiten, Veranstaltungen, Kalender, Anlässe, Mobile Lichtsysteme, Papierkörbe, Bibliotheken, Tresore, Beratung, Flipofficebase.ch charts, Objektsitzmöbel, Bürotische, Schallschutzmöbel, Vitrinen, Spiegel, mobile Büroelemente, Deckenleuchten, Beschriftungen, Trennwände, Die grösste Büroeinrichtungsplattform, Schreibtische, Lagereinrichtung, Akustik, Akustikelemente, Prospektständer, 15 Designer, Barhocker, Bürostühle, Container, Garderoben, Trenn-


Bedarf & Technik

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Papier ist nicht gleich Papier

Recycling-, Kopier-, Inkjet-, oder Fotopapier: Wer die richtige Papiersorte für den Bürobedarf sucht, muss einige Kriterien beachten. Denn von der Druckbeschaffenheit über Oberfläche und Gewicht bis hin zur Umweltverträglichkeit gibt es grosse Unterschiede. Und wichtig zu wissen: Nicht immer ist die günstigste Variante die beste. Wer ungeeignetes Druckerpapier wählt, hat häufiger mit Papierstaus, Verschmutzung und Verschleiss zu kämpfen. Das günstigste Papier kann sich dann schnell mal als ganz schön teuer entpuppen.

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In den Unternehmen gehört Papier zum täglichen Bedarf. Eine Referenzzahl aus Deutschland: Pro Kopf verbrauchten unsere nördlichen Nachbarn im Jahr 2015 nicht weniger als 258 Kilogramm Papier, 2,8 Prozent mehr als im Jahr davor. Keine Frage: Das «papierlose Büro» bleibt weiterhin eine Utopie, auch bei uns. Mangelnde Papier-Kenntnisse Obwohl kaum ein Produkt in den Büros so häufig eingesetzt wird, greifen Büromitarbeitende bei ihrer täglichen Arbeit selten auf das richtige Papier zurück. Dies führt zu unterschiedlichsten Problemen: «Nutzt ein Unternehmen auf Dauer ein ungeeignetes Druckerpapier, führt dies zu erhöhtem Verschleiss», weiss Eric Kriegsman, European Category Manager für Papier bei Office Depot. «Je nach Papiersorte können bestimmte Inhaltsstoffe verdampfen und sich an den Druckerkomponenten ablagern. Der durch den Einkauf von günstigem Papier erzielte Spareffekt ist durch hohe Wartungskosten gleich Null.» Wer zudem zu schweres Papier verwendet, zahlt beim Versand von Briefen möglicherweise höhere Portogebühren. Aber es gibt noch mehr Risiken: «Ein ungeeignetes Papier könnte zu Ansehensverlusten führen», ergänzt Kriegsman. «Verwendet ein Unternehmen bei gehobenen Anlässen ‚nur‘ Standardpapier, könnte dies auf Kunden und Geschäftspartner unprofessionell wirken. Deshalb sollte man für unterschiedliche Anlässe verschiedene Papiersorten zur Auswahl haben.» Welche Papiersorten gibt es? Kopierpapier beziehungsweise Standard-Papier: Klassisches Kopierpapier ist aufgrund seiner Beschaffenheit für Drucker und Kopierer aller Art geeignet. In der Regel wiegt Kopierpapier 80 gm² und kann somit als Standard-Produkt für jedes Büro genutzt werden. «Das Papier

Papier ist nicht gleich Papier: Es gibt entscheidende Unterschiede. Bild: Office Depot

überzeugt durch seinen günstigen Preis und den universellen Einsatz», so der Papierexperte. «Für den Druck von wichtigen Verträgen, Geschäftspapieren oder Briefen ist es jedoch eher ungeeignet. Stattdessen sollte hier besser ultraweisses Qualitätspapier verwendet werden, das hochwertige Farbausdrucke besser zur Geltung bringt.» Recycling-Papier: Recycling-Papier wird aus Altpapier und Pappe hergestellt. Es ist besonders umweltfreundlich, da bei der Herstellung im Vergleich nur ein Drittel Energie und Wasser benötigt werden. «Allerdings hat Recycling-Papier heute längst nichts mehr mit rauem, ockerbraunem Ökopapier zu tun», ergänzt Kriegsman. Heutzutage werden bei der Herstellung von Recycling-Papieren verschiedene Altpapier-Qualitäten eingesetzt, um die Reissfestigkeit zu verbessern und einen höheren Weissegrad zu erhalten. Altes Zeitungspapier wird beispielsweise zur Produktion von Karton verwendet, während weisses Altpapier zur Herstellung von hochwertigerem Recycling-Papier genutzt wird. «Dennoch existiert weiterhin das Vorurteil, dass es hinsichtlich Qualität und Optik

nicht mit anderen Papiersorten mithalten kann. Dabei überzeugen zahlreiche Papier-Marken nicht nur durch ökologische Verträglichkeit, sondern auch durch eine Optik und Haptik, die mit normalem Papier durchaus zu vergleichen ist.» Multifunktionspapier: Das «Multitalent» unter den Papieren eignet sich sowohl für einfache als auch mittelschwere Druckverfahren. Dank der guten Durchlaufeigenschaften werden Störungen im Drucker vermieden. Zudem liefert das Papier schärfere Ausdrucke als Standardpapier und kann sowohl für die tägliche Korrespondenz, als auch für repräsentative Unterlagen genutzt werden. Inkjet- und Fotopapier: Wie der Name verrät, ist Inkjetpapier für Inkjetdrucker bzw. Tintenstrahldrucker konzipiert. Es hat entweder eine glänzende oder eine matte Oberfläche und ist in verschiedenen Grammaturen von 90 g/m² bis ca. 300 g/m² erhältlich. Durch die spezielle Herstellung ist Inkjetpapier teurer als Kopier- oder Laserpapier, wobei es sich für hochwertige Farbausdrucke besonders eignet. Auf Fotopapier lassen sich Bilder gestochen scharf ausdrucken.

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Auch dieses Papier gibt es in einer glänzenden und einer matten Variante. Worauf achten bei der Papierwahl? Laser- oder Tintenstrahl: Grundsätzlich gilt: Anlass und Drucker bestimmen die Papiersorte. Wer schnell und problemlos viele Seiten für interne Korrespondenzen drucken möchte, kann ohne Bedenken auf Standard-Produkte zurückgreifen. Für hochwertige Drucke ist ultraweisses Qualitätspapier die bessere Wahl. «Die meisten Papiersorten können für beide Druckerarten genutzt werden», berichtet Kriegsman. «Dennoch sollte man bei glänzendem Papier für Laseroder Tintenstrahldrucker aufpassen. Hier ist es möglich, dass ungeeignetes beschichtetes Papier in einem Laserstrahldrucker schmilzt und den Drucker beschädigt.» Auch das für den Laserstrahldrucker geeignete Papier sollte nur für diese verwendet werden. Da dieses Papier keine saugfähige Beschichtung besitzt, trocknet Tinte darauf kaum und kann verwischen.

Umweltverträglichkeit: Geht es um die Herstellung von Papier, denken viele an Worte wie «Waldrodung», «Umweltbelastung» oder «Energie- und Wasserverbrauch». Dabei unterliegt die Herstellung von Papier zahlreichen Vorschriften. Führende Papierlieferanten achten streng auf ökologische Standards bei der gesamten Lieferkette. Matt, glatt, glänzend oder schimmernd: Papier unterscheidet sich besonders in seiner Beschaffenheit. Im Büroalltag wird meist mattes oder seidenmattes Papier verwendet, aber auch glänzende Papiere kommen zum Einsatz. Letztere stellen Drucke hochwertiger dar, sind aber gleichzeitig anfällig für Verschmutzungen oder Fingerabdrücke. Mattes oder seidenmattes Papier ist weniger schmutzanfällig, kann bei der gestochen scharfen Darstellung jedoch nicht ganz mithalten. Dieses Papier sollte somit eher für Textdokumente genutzt werden, während satinierte Papiervarianten für Grafiken und Schaubilder geeignet sind. Gewicht und Grammatur: Die Papiergrammatur gibt Auskunft über die

Stärke beziehungsweise Dichte eines Papiers. Ein 80-Gramm-Standardpapier wiegt 80 Gramm pro Quadratmeter. Reguläres Office-Papier hat meist zwischen 80 bis 160 gm². Flyer können beispielsweise auch bis zu 250 gm² wiegen. Das Papier ist nicht nur schwerer, es unterscheidet sich auch in der Oberflächenbeschaffenheit. Schweres Papier wird meist als stabiler und fester wahrgenommen. Doch auch «leichtes» Papier erfüllt zunehmend diesen Anspruch: «Wir spüren einen steigenden Bedarf an 75 Gramm-Papier», weiss Kriegsman. «Dank des Einsatzes hochwertiger Rohstoffe und modernster Technik ist es jetzt auch möglich ein 75 Gramm-Papier zu entwickeln, das die Dicke und Stärke eines Standard-Papiers hat.»

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Büromitarbeitende greifen bei ihrer täglichen Arbeit selten auf das richtige Papier zurück.

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Wodurch lassen sich die Kosten senken? Damit der Bürodrucker lange Zeit einsatzfähig ist, gilt es, das richtige Papier zu wählen (Grammatur, Oberflächenbeschaffenheit). Nicht immer ist die günstigste Variante dabei die beste. Wer ungeeignetes Papier wählt, hat häufig Papierstaus, Verschmutzung und Verschleiss zur Folge. Die Alternative muss aber nicht unbedingt teures Markenpapier sein: «Mit hochwertigen Eigenmarken müssen Kunden keine Qualitätseinbussen in Kauf nehmen», so der Papierexperte. «Zudem lassen sich die Kosten für den Einkauf durch effiziente Bestellsysteme senken.» Quelle: officedepot.eu Bei der Wahl der richtigen Papiersorte gilt es ein paar Kriterien zu beachten. Bild: Office Depot

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Zwei besondere Stühle «Red Dot» für LessThanFive Der Arbeitsplatzexperte Steelcase und Coalesse, führender Hersteller von Crossover Design Möbeln, wurden beim diesjährigen Red Dot Award in der Disziplin «Product Design» für insgesamt vier Arbeitsplatzlösungen mit dem begehrten «Red Dot» Design-Preis ausgezeichnet, da unter dem Bürostuhl LessThanFive, der als gemeinsames Projekt der Coalesse Design Group (Design Director John Hamilton) und Michael Young entstand. Der Bürostuhl LessThanFive besteht vollständig aus Karbonfaser, einem der belastbarsten und leichtesten Materialien für Industrie und Design. Bei einem Gewicht von unter 2,3 kg kann er mit bis zu 136 kg belastet werden. Die Fertigung erfolgt als Gesamtstück aus einem Guss, bei dem die Karbonfasern Lage für Lage miteinander verschmolzen werden. «LessThanFive hat sich schon nach kurzer Zeit als Kult-Produkt etabliert», freut sich Design Director John Hamilton von der Coalesse Design Group. www. coalesse.de Klappstuhl für hohe Ansprüche Originelle, spannungsvolle Formgebung, solide Konstruktion, hohe Funktionalität, geringer Platzbedarf bei der Lagerung, Handlichkeit und Langlebigkeit – Egon Eiermanns Ansprüche an seinen 1952 geschaffenen Klappstuhl SE18 waren hoch. Seit 1953 steht der Designklassiker im Museum of Modern Art in New York.

Das Geheimnis der Anziehung…

Die Biella Magnet-Klemm-Mappe Attraction zieht mehr als nur Blicke an. Die einzigartige Mappe ist Innen und Aussen magnetisch, dadurch lässt sie sich stapeln mit ihresgleichen und haftet auf magnetischen Oberflächen. Die Mappe vereint gleichzeitig Stil mit Funktionalität. Die Magnet-Klemme ermöglicht eine schnelle, unkomplizierte Handhabung bis zu 25 Blätter im A4 Format, ohne diese dabei lochen zu müssen. Durch die stabile Aussenhülle können die Unterlagen sicher transportiert werden. Die Mappe ist auf höchster SwissMade-Qualität produziert in Brügg bei Biel. Attraktives Aussehen und attraktive Funktionen – die Neuheit von Biella, ist ab sofort in drei Farben erhältlich. Übrigens: Die Attraction Mappe wurde mit den Swiss Sourcing Days Award für die beste Neuheit 2017 ausgezeichnet.

Das Gestell besteht aus massiver Buche, Sitz und Rücken aus mehrfach verleimtem Buchefurnier. Der Stuhl mit den konisch zulaufenden Beinen ist robust und bequem, ein Klappstuhl, auf dem man wirklich gut sitzt und der dank der ausgeklügelten Konstruktion platzsparend verstaut werden kann. www.seleform.ch

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Bedarf & Technik

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Die Trojaner kommen!

Die Landschaft von erpresserischer Schadsoftware weitet sich ständig aus, und die aktuellen Versionen besitzen ein viel grösseres Schadenpotential als die ersten Versionen, die nur den Bildschirm blockierten ohne Daten zu beschädigen. Einfallstor für solche Verschlüsselungstrojaner sind insbesondere verseuchte E-Mail und gehackte Webseiten. Auswirkung und Gefahren sind das Unbrauchbarmachen von Daten auf dem Computer sowie der finanzielle Schaden bei Bezahlung des Lösegeldes.

Bei Verschlüsselungstrojanern (auch «Erpressungstrojaner» genannt) handelt es sich um eine bestimmte Familie von Schadsoftware (Malware), die Dateien auf dem Computer des Opfers sowie auf verbundenen Netzlaufwerken (Network shares) verschlüsselt und somit für das Opfer unbrauchbar macht.

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Die Ransomware zeigt danach dem Opfer einen «Sperrbildschirm» an, wobei dieser das Opfer auffordert, eine bestimmte Summe in Form von Bitcoins (eine Internetwährung) an die Angreifer zu bezahlen, damit die Dateien wieder entschlüsselt werden.

Präventive Massnahmen • Erstellen Sie regelmässig eine Sicherungskopie (Backup) Ihrer Daten. Die Sicherungskopie sollte offline, das heisst auf einem externen Medium wie beispielsweise einer externen Festplatte gespeichert werden. Stellen Sie daher sicher, dass Sie das Medium,


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Massnahmen nach einem erfolgreichen Angriff • Im Falle einer Infektion empfiehlt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI, den Computer sofort von allen Netzwerken zu trennen. Danach ist eine Neuinstallation des Systems und das Ändern aller Passwörter unumgänglich.

Seien Sie immer vorsichtig bei verdächtigen E-Mails – befolgen sie da keine Anweisungen im Text, öffnen Sie keinen Anhang und folgen Sie keinen Links. Bild: © Andreas Hermsdorf/pixelio.de

auf welchem Sie die Sicherungskopie erstellen, nach dem Backup-Vorgang vom Computer trennen. Ansonsten werden bei einem Befall durch Ransomware möglicherweise auch die Daten auf dem Backup-Medium verschlüsselt und unbrauchbar. • Sowohl Betriebssysteme als auch alle auf den Computern installierten Applikationen (zum Beispiel Adobe Reader, Adobe Flash, Sun Java etc.) müssen konsequent auf den neuesten Stand gebracht werden. Falls vorhanden, am besten mit der automatischen Update-Funktion. • Seien Sie immer vorsichtig bei verdächtigen E-Mails, bei E-Mails, die Sie unerwartet bekommen, oder die von einem unbekannten Absender stammen. Befolgen Sie hier keine Anweisungen im Text, öffnen Sie keinen Anhang und folgen Sie keinen Links. • V  erwenden Sie stets einen aktuellen Virenschutz. Falls Sie einen kostenpflichtigen Virenschutz verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie das Abonnement jeweils wieder für ein zusätzliches Jahr verlängern. Ansonsten wird der Virenschutz nutzlos.

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• E  ine Personal Firewall muss installiert sein und aktuell gehalten werden.

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Erstellen Sie regelmässig eine Sicherungskopie (Backup) Ihrer Daten.

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• N  ach der erfolgten Säuberung des Computers können, sofern vorhanden, die Backup-Daten wieder zurückgespielt werden. Wenn kein Backup der Daten vorliegt, ist es empfehlenswert, die verschlüsselten Daten zu behalten und zu sichern, damit Sie sie allenfalls später noch entschlüsseln können, sollte hierzu eine Lösung gefunden werden. • In jedem Falle empfiehlt MELANI, den Vorfall der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) zur Kenntnis zu bringen und Anzeige bei der lokalen Polizeidienststelle zu erstatten. • V erzichten Sie darauf, ein Lösegeld zu bezahlen, da dies die kriminellen Infrastrukturen stärkt und dies somit

Über MELANI In der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI arbeiten Partner zusammen, die im Umfeld der Sicherheit von Computersystemen und des Internets sowie des Schutzes der schweizerischen kritischen Infrastrukturen tätig sind. Die Website von MELANI richtet sich an private Computer- und Internetbenutzer sowie an kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) der Schweiz. Zu ihrem Schutz bietet MELANI: • Informationen über Gefahren und Massnahmen im Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (zum Beispiel Internet und E-Banking) • B  erichte, die die wichtigsten Tendenzen und Entwicklungen rund um Vorfälle und Geschehnisse in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erläutern • ein  Formular, um Vorfälle, von denen Sie persönlich betroffen sind, zu melden www.melani.admin.ch


den Kriminellen ermöglicht, weitere Opfer zu erpressen. Ausserdem gibt es keine Garantie, die Schlüssel für die Entschlüsselung zu bekommen. Für Unternehmen ... ... empfiehlt MELANI zusätzlich zu den vorgängig genannten Massnahmen folgendes: • S  ie können den Schutz Ihrer IT-Infrastruktur vor Schadsoftware (wie beispielsweise Ransomware) durch die Verwendung von Windows AppLocker zusätzlich stärken. Durch den Einsatz von Windows AppLocker können Sie definieren, welche Programme auf den Computer in Ihrem Unternehmen ausgeführt werden dürfen. • D urch die Verwendung des Microsoft Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) können Sie verhindern, dass sowohl bekannte wie auch unbekannte Sicherheitslücken in Software, die in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden, ausgenutzt und beispielsweise für die Installation von Schadsoftware (Malware) verwendet werden können. • B lockieren Sie den Empfang von gefährlichen E-Mail-Anhängen auf Ihrem E-Mail-Gateway. Zu solchen gefährlichen E-Mail-Anhängen zählen unter anderem: .js (JavaScript) .jar (Java) .bat (Batch file) .exe (Windows executable) .cpl (Control Panel) .scr (Screensaver) .com (COM file) .pif (Program Information File) .vbs (Visual Basic Script) .ps1 (Windows PowerShell) • a  buse.ch publizierte Anfang März 2016 einen Ransomware Tracker, der meh-

Konkretes Beispiel Im Jahr 2015 hat die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI verschiedene Wellen mit erpresserischer Schadsoftware beobachtet und davor gewarnt. Darunter war auch die Verschlüsselungsmalware TeslaCrypt, die gegenwärtig immer noch aktiv ist. Seit Dezember breitet sich die Schadsoftware, die Daten verschlüsselt und anschliessend ein Lösegeld fordert, rasch in der Schweiz aus. Die neue Variante verbreitet sich hauptsächlich über infizierte E-Mail Anhänge (ein Anhang des Typs «.zip», der eine Datei des Typs «.js» beinhaltet). Einmal installiert, verschlüsselt TeslaCrypt Dateien, die sich auf dem Computer befinden (beispielsweise Fotos, Excel- oder Word-Dateien). Dem Opfer wird anschliessend eine Meldung präsentiert, in der die Kriminellen eine Geldforderung stellen. Im Gegenzug soll das Opfer den Schlüssel erhalten, mit dem die Dateien wiederhergestellt werden können. Verschiedene Antiviren-Produkte reagieren auf diese Schadsoftware. Dann ist es aber meistens zu spät, weil die auf dem Computer vorhandenen Dateien bereits verschlüsselt wurden. In diesem Fall ist deshalb nicht die Entfernung der Schadsoftware das Problem, sondern die Wiederherstellung der ursprünglichen Daten.

rere Ransomware Familien erkennt und stellt sogenannte «Blocklists» zur Verfügung, die von jedem Internet User verwendet werden können.

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Verzichten Sie darauf, ein Lösegeld zu bezahlen, da dies die kriminellen Infrastrukturen stärkt.

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• S  tellen Sie sicher, dass solche gefährliche E-Mail-Anhänge auch dann blockiert werden, wenn diese in ArchivDateien wie beispielsweise ZIP, RAR oder aber auch in verschlüsselten Archive-Dateien (zum Beispiel in einem passwortgeschützen ZIP) an Empfänger in Ihrem Unternehmen versendet werden.

• Z  usätzlich sollten sämtliche E-Mail-Anhänge blockiert werden, die Makros enthalten (zum Beispiel Word, Excel oder PowerPoint Anhänge, die Makros enthalten). Konsultieren Sie das MELANI Merkblatt IT-Sicherheit für KMUs und das 10-Punkte Programm zur Erhöhung der IT-Sicherheit auf dem KMU Portal des Bundes: Sicherheitsvorkehrungen für die IT-Infrastruktur KMU – zu finden via www.melani.admin.ch

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Verwenden Sie stets einen aktuellen Virenschutz.

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Einrichtung & Ausstattung

Ihr neuer Teamkollege ist da! Der trodat ProfessionalTM 4.0 trodat investiert in die Zukunft und revolutioniert mit dem neuen ProfessionalTM 4.0 den Stempelmarkt. Völlig neu konstruiert vereint der stylische trodat Edelstahl-Stempel höchste Anwenderfreundlichkeit und maximale Stabilität mit edlem Design. Der trodat ProfessionalTM 4.0 überzeugt mit einer derart hohen Qualität und Zuverlässigkeit, dass trodat 10 Jahre Herstellergarantie auf die Komponente (exkl. Kissen und Textplatte) gewährt. Zuverlässig und stabil Der zuverlässige und leistungsstarke trodat ProfessionalTM 4.0 eignet sich optimal für Vielstempler im professionellen Umfeld, ob im Büro, in Produktion oder Lager. Seine tragende Edelstahl Metallkonstruktion ist stabil, von langer Lebensdauer und das moderne Design von hoher Wertigkeit. Dämpfungselemente an Griff und Standfüßen federn Stempelvibrationen ab und bieten mit dem neuartig geformten Griff höchste Ergonomie und Anwenderkomfort.

Sauber, einfach und präzise Egal, wie häufig sie das Datum verstellen, mit den neuen Datumsbändern gelingt dies auf Dauer einfach und präzise. Spezielle Griffzonen an den Standfüßen sowie das schlanke Stempeldesign vereinfachen das Halten des Stempels und die Verstellung der Bänder. Die neue zentrale Arretierung macht das Sperren und Entsperren noch einfacher. Ebenso leicht handhabbar und sauber funktioniert das Wechseln des eingebauten trodatkissens®: ein neuartiger Kissenschutz verhindert einen unbeabsichtigten Kontakt mit der Stempelfarbe.

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inkl. Griffzone mit Anti-Rutsch-Effekt ausgeliefert • M  odernes Design Die Edelstahl-Metalloberflächen in Kombination mit den Kunststoffelementen stehen für modernes Design. Stylisch, zeitlos und in jedes Umfeldpassend ist der ProfessionalTM 4.0. Spürbar runde Stempelbewegung Für den trodat ProfessionalTM 4.0 wurde eigens eine neue Textplattenumkehr-Steuerkurve entwickelt, die das Stempeln in runden, gleichmäßigen Bewegungen verlaufen lässt. Die Stempelabdrucke gibt es selbstverständlich weiterhin in gewohnter Top-Qualität. Auch Textplatten lassen sich nun leichter montieren und die Höhe der Datumsbänder schneller verstellen. Farbwechsel erwünscht? Ein kleine nette Differenzierung, die der trodat ProfessionalTM 4.0 bietet, ist der Farbring-Wechsel. Fünf Alternativen zum schwarzen Farbring stehen zur Verfügung, um auch so Farbe in den Stempelalltag zu bringen: blau, grün, pink, rot, weiß.

• L  eicht handhabbar sauberer trodatkissen®-Wechsel einfache Datumseinstellung • S  tempelabdrucke in Top-Qualität • 1 0 Jahre Herstellergarantie trodat setzt damit ein klares Zeichen für hohes Marken- und Qualitätsbewußtsein • Ö  kologisch nachhaltig produziert in Österreich In voller Konsequenz werden die bereits nachhaltig produzierten Produkte durch Klimaschutzprojekte des WWFs auch noch klimaneutral und somit CO2 neutral gestellt.

• Z  uverlässiger Metallstempel aus Edelstahl Eine stabile Vollmetallkonstruktion garantiert eine hohe Lebensdauer und ist optimal für Vielstempler

Innovationskraft eines Weltmarktführers trodat steht für eine enorme Innovationskraft: mit großem Erfindungsreichtum optimiert das Unternehmen seine vielfältige Produktwelt immer weiter, begonnen unter anderem mit dem ersten Kunststoff-Selbstfärber-Stempel in den 1970er Jahren über ergonomisch gestaltete Bürostempel bis hin zur individuellen Mehrfarbtechnologie. In der Folge ist das seit 1912 bestehende Familientraditionsunternehmen für Stempelwaren heute Weltmarktführer im Stempel-Segment. Es ist bekannt für seine selbstfärbenden Stempel, individuellen Mehrfarbstempel mit Multi-Color-Impression-Technologie sowie seinem mobilen Taschenstempel, dem Mobile Printy.

• E  ingebautes trodatkissen® Standardmäßig werden die Stempel mit dem eingebauten trodatkissen®

trodat legt großen Wert auf hohen Bedienkomfort, ergonomisches Design und lange Lebensdauer seiner Produkte.

Produktion «Made in Austria» Besonders hervorzuheben ist auch wieder die ökologisch nachhaltige Herstellung der neuen Generation von Stempeln in Österreich. Als Erkennungszeichen findet sich das eco-Blatt auf jedem einzelnen ProfessionalTM 4.0. Der trodat ProfessionalTM 4.0 beeindruckt – die Vorteile nochmals im Überblick


Ihr neuer Teamkollege! Professional™ 4.0

Zuverlässiger metallstempel aus edelstahl eingebautes trodatKissen Modernes Design leicht handhabbar » sauberer trodatKissen -wechsel » einfache Datums-einstellung Stempelabdrucke in Top-Qualität ökologisch nachhaltig produziert in österreich

* 10 Jahre Herstellergarantie auf den Stempel bei sachgemäßem Gebrauch, exklusive Verbrauchsmaterialien wie trodatkissen® und individueller Textplatte.

Alles auf einen Blick: www.trodat.at | www.trodat.ch www.trodat.de | www.trodat.nl

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Lager & Betrieb

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5 Tipps für das effektive Aufräumen

Sie mögen das «kreative Chaos» auf Ihrem Schreibtisch? Dann belassen Sie es dabei. Wenn Ihnen aber dieser Zustand nicht gefällt, wenn Sie mehr wollen von der Freiheit, die ein leerer Schreibtisch und ein Ordnungssystem im Bürobereich ermöglichen, dann machen Sie sich gut motiviert ans Werk. Die folgenden fünf Praxistipps zum Aufräumen sind durchaus hilfreich, um selbst aus zögerlichen Wegwerfern und Sammlernaturen entschlossene Entsorger zu machen, die ihr Büro in Ordnung halten.

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Tipp 1

Vorbereiten durch zweistufiges Entsorgen Das Aufräumen vorbereiten ist einfacher als Sie denken: Stellen Sie neben Ihren Papierkorb auch einen Karton unter Ihren Schreibtisch – als «Büro-Ablage» für Dokumente, die Sie sonst sicherheitshalber noch eine Weile in irgendwelchen Ordnungssystemen zwischenlagern würden. Entsorgen Sie dann regelmässig (beispielsweise alle 14 Tage) jeweils die untere Papiermüllhälfte. Nach dem gleichen Prinzip können Sie auch Ordnung halten, wenn es um andere Dinge geht. Legen Sie Zwischenlager an, um sich die Wegwerfentscheidung zu erleichtern.

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Legen Sie Zwischenlager an, um sich die Wegwerfentscheidung zu erleichtern.

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Ordnung schaffen mit Anlauf: Reservieren Sie im Büro eine Schublade für überflüssige Gegenstände wie Werbegeschenke, die zweite Stifteablage oder den dritten Brieföffner. Diese Schublade dürfen Sie richtiggehend zumüllen! Einoder zweimal im Jahr können Sie dann einen beherzten Abfluss in den Endmüll vornehmen.

Sie gut zurechtkommen, besorgen Sie sich drei Exemplare davon (je einen für Aktentasche, Büro und zu Hause). Entsorgen Sie die anderen Fabrikate, mit denen immer irgend etwas nicht gestimmt hat: zu dünn, zu dick oder auslaufgefährdet ... Das Gleiche gilt für alle anderen Schreibinstrumente. Bringen Sie Ordnung in Ihr Büro – entmüllen Sie Ihre Stifteschublade rigoros! Vielfalt sollten Sie auch in den Bereichen abschaffen, wo sie «Unordnung» suggeriert. Beispiele: – Vereinheitlichen Sie im Büro Ihre Ordnungssysteme und die Beschriftung der Ablage. Schnelle Einheitlichkeit stellen Sie übrigens immer noch am besten handschriftlich her. Reservieren Sie einen Stift dafür. – Wenn Sie ein Sammelsurium an Stehsammlern im Regal haben: Investieren Sie in einheitliche Produkte (mit Nachkaufmöglichkeit). Dann kann der Inhalt noch so bunt sein: Solche Ordnungssysteme im Bürobereich strahlen im ganzen Büro Ordnung aus.

Tipp 3

Tipp 2

Investieren und ersetzen Viele schlecht funktionierende Arbeitsmittel werden einfach nur deshalb benutzt, weil sie nun mal da sind – Ordner mit kaputter Mechanik, der Schrank aus Metall, dessen Schubladen zu gross; und schwergängig sind, die CD-ROM-Ablage, in der die dünnen selbst gebrannten CDs immer umkippen und die nicht in die Höhe erweiterbar ist ...

– Wenn Sie einen Füller gefunden haben (Fabrikat, Federbreite, Tinte), mit dem

Betrachten Sie Ihr Büro (und die fehlende Ordnung darin) einmal mit einem «fremden» Blick und überlegen Sie sich, was Sie verbessern können und was genau Sie dafür benötigen. Die Investition in Ordnungssysteme oder eine bessere Ablage im Büro lohnt sich! Aber

Einfachheit statt Vielfalt Bekämpfen Sie überflüssige Vielfalt, die im Büro die Ordnung «bekämpft» und die Ihnen täglich eine Unsumme an kleinen Entscheidungen abnötigt. Ein Beispiel:

werfen Sie die ersetzten Gegenstände dann auch wirklich weg.

Tipp 4

Die Halbjahresregel für Reparaturen Wenn ein defekter Gegenstand nicht innerhalb eines halben Jahres repariert wird, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass er nicht besonders vermisst wird. Werfen Sie für mehr Ordnung im Büro Kaputtes nach sechs Monaten weg, oder geben Sie es an jemanden weiter, der motiviert genug ist, es zu reparieren.

Tipp 5

Pflanzen pflegen Pflanzen prägen erstaunlich intensiv die Atmosphäre eines Raums. Wenn Sie in Ihrem Büro kränkelnde Topfpflanzen oder welke Schnittblumen haben, die Trübsal und Vernachlässigung ausstrahlen: Entsorgen Sie sie! Sollten Sie nicht das Herz haben, Topfpflanzen im Mülleimer zu versenken, geben Sie sie zum Aufpäppeln an einen Menschen mit grünem Daumen weiter. Und investieren Sie – gerade in den trüben Tagen – öfter mal in einen frischen Strauss Blumen. Quelle: www.simplify.de

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Die Investition in Ordnungssysteme oder eine bessere Ablage im Büro lohnt sich.

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Lager & Betrieb

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So machen Sie Mitarbeiter glücklich

Weder ausgeklügelte Boniprogramme noch edle Firmenautos begeistern Mitarbeiter auf Dauer nachhaltig. Es sind im Gegenteil konservative Werte des Anstands, des Respekts und des Wissens um menschliche Grundbedürfnisse nach Sinngebung und sozialer Art. Nun ja, der Anspruch, mit den folgenden Massnahmen (alle) Ihre Mitarbeiter glücklich zu machen, ist möglicherweise etwas gar hochgegriffen. Zudem sind die Punkte bis auf ein oder zwei weder besonders neu noch besonders einmalig.

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Was die nachfolgenden Punkte aber sind: Sie sprechen relevante und tief verwurzelte Grundbedürfnisse von vielen Menschen an, die weit über die üblichen materiellen Sichtweisen der Motivation hinausgehen. Und noch etwas ist an diesen Punkten besonders: Sie fokussieren qualifizierte, leistungsbewusste und zum Engagement bereite Mitarbeiter – also genau jene, die Topleistungen zu erbringen imstande sind. Und: Ihnen allen liegt ein auf Respekt und Wertschätzung basierendes Menschenbild zugrunde. Wer sich davon leiten lässt, kann eigentlich nichts falsch sondern beinahe immer alles nur richtig machen. Und da bleibt noch die Frage, die sich einige von Ihnen stellen mögen, ob es denn überhaupt die Aufgabe von Unternehmen ist, Mitarbeiter glücklich zu machen. Da antwortete ein ehemaliger Top-Manager von IBM auf die Frage eines Journalisten, weshalb sein Unternehmen so viel mache, damit deren Mitarbeiter sich wohl fühlten, ebenso klug wie einfach und richtig: «Happy people perform better». Vermitteln Sie Perspektiven und Entwicklungschancen Perspektiven geben heisst nichts anderes als dem Mitarbeiter zu sagen: «Du bist für uns wertvoll, wir wertschätzen deine Leistungen und deshalb möchten wir dir bei uns eine Zukunft mit interessanten Herausforderungen bieten». Unternehmen, die eine konsequente Mitarbeiterförderung betreiben, an der Laufbahn ihrer Mitarbeiter interessiert sind und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten bieten, profitieren zudem mehrfach, da sie besonders die Talente und fähigen Mitarbeiter an das Unternehmen binden und wichtige Kernkompetenzen fördern. Besonders wichtig zu bedenken: Mitarbeiter, für die Entwicklungsmöglichkeiten ein starker Anreiz sind, sind auch

Mitarbeiter sehnen sich auch am Arbeitsplatz nach einem sozialen Beziehungsnetz, in dem sie nicht nur als Arbeitskraft sondern auch als Menschen wahrgenommen werden. Bild: © nd3000 – Fotolia.com

jene, deren Leistungserbringung und Qualifikation sehr hoch ist. Es ist eine Aufgabe der Führungskräfte, die Mitarbeiter bei der Sinnfindung zu unterstützen und eine Kultur der Ganzheitlichkeit zu schaffen. Geben Sie interessante Aufgaben Spannende, herausfordernde, interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, mit denen Mitarbeiter ihre Fähigkeiten und Talente einsetzen und beweisen können, sichtbare Resultate erzielen, sich über Erfolgserlebnisse freuen können, den Sinn und Beitrag zum Unternehmensganzen (er)kennen und «in deren Aufgaben aufgehen», gehören zu den wichtigsten Motivationsfaktoren überhaupt. Die Frage «Wie können wir ihre Arbeit interessanter machen» wird von Führungskräften viel zu selten gestellt und dafür wird viel zu wenig gemacht. Karl Jaspers brachte dies mit wenigen Worten auf den Punkt: «Menschen sind das, was sie sind, durch eine Sache oder Aufgabe, die sie ganz zu ihrer eigenen machen können».

Sprechen Sie Wertschätzung aus Lob und Anerkennung sind der Balsam und Sauerstoff der Seele, wird oft zu Recht gesagt. Darauf sprechen alle Mitarbeiter an und erkennen, dass ihre Leistungen nicht nur erkannt sondern auch gewürdigt werden. Fähige Führungskräfte loben regelmässig, mitarbeiterorientierte Unternehmen feiern oft Erfolge und wertschätzen Leistungen. Ein erfolgreicher Unternehmer und Menschenführer sagte einmal: «In jedem Menschen steckt ein König. Sprich zu dem König, und er wird herauskommen.» Entdecken und fördern Sie Talente Die meisten Mitarbeiter haben Talente. Dies zu entdecken, zu fördern und zu entfalten, ist besonders motivierend – und vielleicht eine der vornehmsten und wertvollsten Führungsaufgaben. Der Grund ist einfach: Wer Talente nutzt, erbringt besonders gute Leistungen und hat damit Erfolg. Wer Erfolg hat, ist stolz auf sich und die Aufgaben und identifiziert sich somit mit

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Unternehmen und Tätigkeit in besonderer Weise – und stärkt sein Selbstwertgefühl. Und wer dies tut, will sich weiter entwickeln und sein Bestes geben, was wiederum zu Anerkennung, noch interessanteren Aufgaben und neuen Perspektiven führt – womit ein positiver Kreislauf in Gang gesetzt wird. Verantwortung und Freiräume Mitgestaltungsmöglichkeiten sind für engagierte Mitarbeiter höchst motivierend und wichtig, denn aktive und ehrgeizige Mitarbeiter möchten sich einbringen. Vor allem auch der Einbezug in Entscheidungen und das Nachfragen um Meinungen zeigt und beweist Respekt vor ihrem Urteilsvermögen und das Wissen um deren Kompetenz. Verantwortung und Freiräume sind immer auch ein starker und gelebter Vertrauensbeweis in Charakter und Fähigkeiten. Wenn unsere persönlichen Ziele mit den Unternehmenszielen übereinstimmen, dann empfinden wir unsere Arbeit als sinnvolle Erweiterung unseres privaten Lebenswegs.

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Mitgestaltungsmöglichkeiten sind für engagierte Mitarbeiter höchst motivierend.

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Tun Sie alles für ein gutes Arbeitsklima Mitarbeiterorientierte Unternehmen und Vorgesetzte haben oft Teams mit Winner-Charakter und leben Rituale und feiern Erfolge. Sich in Teams geborgen fühlen, zu einer Gemeinschaft zu gehören, sich helfen und fördern zu können und Vertrauensbeziehungen aufzubauen, ist ein tief verwurzeltes soziales Bedürfnis aller Menschen.

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Jeff Broz, einer der erfolgreichsten Internetunternehmer und Gründer des grössten Online-Warenhauses Amazon meint völlig zu recht: «Unsere Arbeitswelt muss unserer Seele Raum geben. Das Wohlergehen und der Erfolg unseres Unternehmens hängen von der Qualität des Umfeldes ab, in dem wir arbeiten.» Herausragende Führungskräfte erkennen und schaffen ein positives Arbeitsumfeld, das Mitarbeiter inspiriert, Kundenerwartungen erfüllt und Ziele erreichen hilft.

Humor und Spass Es wird viel zu oft verkannt, wie sehr Humor Menschen verbindet, entspannt und in positive Stimmung versetzt. Humorvolles Zusammenarbeiten hilft Spannungen abzubauen, inspiriert Mitarbeiter und öffnet neue Kommunikationswege, Facetten und Sichtweisen; deshalb wird er immer mehr als Führungskompetenz und eine Form der emotionalen Intelligenz betrachtet, um in Unternehmen neue Kulturen und Kreativität entstehen zu lassen.

Sich für den Menschen als Ganzes interessieren Mitarbeiter sehnen sich auch am Arbeitsplatz nach einem sozialen Beziehungsnetz, in dem sie nicht nur als Arbeitskraft sondern auch als Menschen wahrgenommen werden. Führungskräfte mit einem positiven Menschenbild und Empathie sind deshalb so erfolgreich, weil sie genau dies erkennen und praktizieren.

Führungspersönlichkeiten, die brenzlige Situationen humorvoll entschärfen, auf ein Missgeschick mit Humor reagieren, über eigene Fehler auch einmal lachen können und Humor als Kommunikationsmittel anwenden, geniessen eine grosse Akzeptanz und wirken äusserst authentisch.

Verbunden mit Wertschätzung und der Fähigkeit, ein guter Zuhörer zu sein, wird damit das wichtigste geschaffen, was menschliche Beziehungen auch und vor allem am Arbeitsplatz ausmacht: Die Vertrauensbasis. Emotional Leadership: Zeigen Sie Gefühle Zeigen Sie als Führungskraft Gefühle. Vorgesetzte mit emotionaler Intelligenz, die für Ziele begeistern können, Freude an erzielten Erfolgen zeigen, eine positive Stimmung erzeugen, zupackendes Engagement an den Tag legen und ihr Team mit guter Laune anstecken und inspirieren, sind gerade deshalb nicht nur beliebt, sondern auch als Vorgesetzte erfolgreich. Gefühle sind authentisch und sie sind der Funken, der schneller auf Teams und Menschen überspringt und zu Spitzenleistungen anspornt, als jeder Check und jedes noch so raffinierte Incentive.

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Lob und Anerkennung sind der Balsam und Sauerstoff der Seele.

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Das Buch zum Thema Herbert Janssen: «Die besten Mitarbeiter erfolgreich gewinnen, entwickeln und halten». Erschienen im PRAXIUM-Verlag, Zürich. Mit CD-ROM und Vorlagen. ISBN 978-3-9523596-1-7


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Wollen statt müssen

Wie können wir den steigenden Arbeitsdruck reduzieren und die wachsende Komplexität unserer Welt meistern, ohne in unseren Leistungen nachzulassen? Mehr Arbeit, mehr Anstrengung, mehr Perfektion sind nur mehr von dem, was wir immer schon machen und führen meist nicht zur Lösung, sondern in permanente Überanstrengung. Unsere Konditionierung auf Perfektion und Richtigsein ist das Prinzip, das uns in die Überforderung treibt. Das alternative Prinzip: Mit 80 Prozent unserer Ressourcen die volle Leistung erbringen.

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Statt uns immer mehr anzustrengen, mehr zu arbeiten und perfekter sein zu wollen, können wir die Möglichkeiten der sozialen Systeme, in denen unser Leben und Arbeiten stattfindet, die Reserven unserer Familien-, Arbeits- und Freizeitwelten besser nutzen. Dazu müssen wir ihre Erfolgsfaktoren kennen: Sinn, Vertrauen, Offenheit und Verantwortung. Die soziosystemischen Erfolgsfaktoren Sinn, Vertrauen, Offenheit und Verantwortung entscheiden über die Leistungsfähigkeit sozialer Systeme. Sie sind Ausdruck der Kultur des sozialen Systems und müssen bewusst und gemeinsam gestaltet werden. • Um Sinn bei den Einzelnen zu erzeugen, stellen Sie Zusammenhänge zwischen den Interessen verschiedener Akteure her. • Ohne Vertrauen sind Zusammenleben und Zusammenarbeit nicht möglich: Geben Sie Vertrauensvorschuss, sorgen Sie für Klarheit über Strukturen und initiieren Sie gemeinsame Erlebnisse. • Die Offenheit für Neues fördern Sie durch eine Kultur des Fragens, Probierens und durch eine konstruktive Fehlerkultur. • Fördern Sie die Freude an der Verantwortung durch ihr eigenes gutes Beispiel und eine konstruktive Fehlerkultur. Auf einfache Weise grosse Wirkung erzielen Das Verhalten unserer Mitmenschen ändern wir nicht durch noch mehr Appelle. Im Gegenteil, das kostet uns Anstrengungen und bewirkt oft das Gegenteil. Statt uns in fruchtlosen Appellen zu erschöpfen und unsere Frustration zu steigern, können wir Regeln setzen und Bedingungen gestalten. Mit

diesen Hebeln werden unsere Mitmenschen uns folgen, die sozialen Systeme werden effektiver und wir sparen persönlichen Aufwand. •K  onzentrieren Sie sich auf die Gestaltung von Bedingungen und Regeln, statt sich in Appellen zu erschöpfen. Das verbessert die Effizienz und führt zu Entspannung. Beachten Sie: Eine Regel ohne Sanktionsandrohung ist ein Appell und wirkt nicht! •S  chauen Sie nach territorialen Gegebenheiten, Ressourcen, Geld, Organisationsstrukturen und Aufgabenverteilungen – diese beeinflussen die Regeln. Kommunikation nutzen Ein Grossteil unserer Energie verpufft in den Versuchen, der Informationsflut Herr zu werden. Andererseits reiben wir uns dabei auf, mit unseren Botschaften gehört zu werden. Wenn wir diese Anstrengungen steigern, werden wir kaum nennenswerten Erfolg bei der Kommunikation erzielen. Es gibt eine bessere Möglichkeit: Durch Empathie, durch aktives Eintauchen ins «Kommunikationsfeld» werden Informationen selektiert und die Menschen in unseren sozialen Systemen beeinflusst, Werte und Meinungen geprägt. • Missverständnisse sind ein unumgängliches Merkmal von Kommunikation. Wenn Sie diese Perspektive einnehmen, können Sie viel entspannter damit umgehen und auch die Vorteile von Missverständnissen sehen: Sie halten Kommunikation in Gang und schaffen Beziehung. •T  auchen Sie in das «Kommunikationsfeld» ein: führen Sie viele Gespräche, hören Sie aufmerksam zu. Dann bekommen Sie ein Gefühl für das, was wichtig ist und können Informationen besser selektieren. Und Sie kön-

nen zur Meinungsbildung, zur Bildung von Werten beitragen. Gemeinsam Ziele erreichen Müssen ist anstrengend. Je mehr wir müssen, desto mehr versuchen wir, perfekt zu sein, ohne es je zu erreichen. Die gängigen Motivationssysteme verstärken das Müssen, das heisst Anstrengung und Stress. Am Ende stehen Perfektionismus und Überanstrengung. Die Frage ist: Wie kommen wir vom Müssen-Modus in den Wollen-Modus? Im Wollen-Modus haben Menschen Freude an dem, was sie tun, und entwickeln Kreativität und intelligentere Lösungen. • In den Wollen-Modus kommt man durch Gestaltungsfreiheit, durch Selbstbestimmung und überzeugtes Mitgestalten. • Nutzen Sie die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich bei Ihrer Arbeit und in Ihrem Umfeld eröffnen. Verdeutlichen Sie sich den Sinn in dem was Sie tun. • Lassen Sie anderen Menschen mehr Gestaltungsfreiheit. Dann übernehmen sie Verantwortung für ihr Handeln, entwickeln Initiative und neue Lösungen. • Wenn Sie gemeinsam mit anderen Menschen ein Ziel erreichen wollen, spüren Sie den gemeinsamen Sinn auf. Laden Sie alle Beteiligten zum Mitgestalten ein. Das Buch zum Thema Stefan Fourier: «Schlau statt perfekt – wie Sie der Perfektionismusfalle entgehen und mit weniger Aufwand mehr erreichen». 1. Auflage, BusinessVillage 2015, 208 Seiten. ISBN 978-3-86980328-9

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Bedarf & Technik

Frühlingszeit ist Pollenzeit Jetzt wo die Tage wieder länger werden und die Natur zum Leben erwacht, verspüren wir die Lust, uns wieder vermehrt draussen in der Natur aufzuhalten. Besonders Leute, die viel Zeit drinnen in Büros und Gebäuden verbringen, sehnen sich nach den ersten Frühlingstagen.

(v.l.n.r) Model AP15, AP30, AP45

Für Allergiker ist dies jedoch der Beginn einer Leidenszeit. Denn pünktlich zur Frühlingszeit stehen auch die Birken in Blüte. Birkenpollen sind stark allergen, und etwa jede zehnte Person in der Schweiz ist auf diese sensibilisiert. Viele von ihnen leiden unter den allergischen Reaktionen wie Fliessschnupfen, verstopfter Nase, Niesattacken sowie tränende und juckende Augen.

Hagebuchenpollen fast in der ganzen Schweiz für hohe Belastungen sorgen.

Für viele Betroffene werden die Monate April und Mai zu einer Herausforderung, da bei warmen Temperaturen die Kätzchen der Birken ihre Pollen fliegen lassen und zusammen mit den Eschen- und

Damit aber die Luft in Räumen frisch und sauber und vor allem frei von Pollen und sonstigen Erregern ist, empfiehlt es sich – nicht nur für Allergiker – einen Luftreiniger aufzustellen. Denn ideal gereinigte Raum-

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Um die Beschwerden zu reduzieren, wird Allergikern empfohlen, während der Pollensaison nur kurz die Fenster zu öffnen um zu lüften. Ausgiebig lüften sollte man nur, wenn an den Fenstern Pollengitter montiert sind oder bei längeren Regenphasen.

luft hat eine Vielzahl an positiven Effekten, die sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken. Sie erhöht die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, minimiert Schmutzpartikel in der Raumluft und schützt von Krankheitserregern in Innenräumen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Geräte von IDEAL Health Die Geräte AP15, AP30 und AP45, optimiert für Räumgrössen um die 15, 30 und 45 m2 sind mit dem ECARF-Qualitätssiegel für ihre Allergikerfreundlichkeit ausgezeichnet und mit der AEON-Blue-Technologie ausgestattet. Dieses 6-stufige


Facts

Reinigungssystem besteht aus einer Filterkombination und integrierter Plasma-Reinigungstechnik und befreit die Raum­luft zu fast 100 % von Schadstoffen. Geeignet sind diese Geräte besonders für Wohnräume, Kinder- und Schlafzimmer sowie für Büros und Sitzungszimmer. Für perfekt gefilterte und hygienisch reine Luft in Räumen sorgen die zwei Profi-Geräte AP40 und AP100. Die antimikrobielle CleanCel®-Ausrüstung der Geräte und die antimikrobielle Beschichtung «MedShield» des HEPA-Filters hemmen das Mikrobenwachstum und entfernen Krankheitserreger. Dank dem programmierbaren Timer und der Tastensperre ist der AP40 die ideale Ausstattung für Behandlungs- oder Wartezimmer. Und der AP100 ist durch sein Hochleistungs-Filtersystem mit sechs Stufen und der aussergewöhnlich hohen Reinigungsleistung bei hohem Luftdurchsatz ein ideales Gerät für Räume bis 100 m2. Dank der Internetanbindung kann der AP100 mittels der App bequem über

das Smartphone erreicht werden – für die mobile Bedienung zu Hause und unterwegs. Seit anfangs 2017 wird das Sortiment mit dem professionellen Luftreiniger AP60 PRO ergänzt, welcher durch seine kraftvolle Motor- und Lüfter-Kombination zum leisesten und einem der leistungsstärksten Luftreiniger auf dem Markt zählt. Durch seinen neuartigen Hochleistungs-360°-Mehrlagenfilter filtert er zuverlässig Schadstoffe und Verunreinigungen wie Feinstaub (PM10, PM2.5, PM0.3, PM0.1 zu mindestens 99,97 %), Pollen und andere luftgetragene Allergene, Krankheitserreger wie Bakterien und Schimmelsporen (und hemmt deren Wachstum im Filter), Zigarettenrauch, Abgase, Chemische Dämpfe (Formaldehyde, Toluol, n-Butane, VOC,...) und Gerüche aus der Innenraumluft.

Über uns Die Geräte von IDEAL Health werden durch den weltweit führenden Hersteller von Aktenvernichtern und Papier-Schneide­ maschinen, der Krug & Priester GmbH & Co. KG im süddeutschen Balingen produziert. Im Rahmen seiner strategischen Weiterentwicklung hat sich das Unternehmen mit der Marke «IDEAL Health» auch als Anbieter von Luftbehandlungsprodukten im Markt etabliert. Vertrieben werden die Geräte von IDEAL Health in der Schweiz durch die Hermann Kuhn AG in Bassersdorf, die sich seit 1926 als ideenreiche Schweizer Handelsvertreterin mit starken Markenprodukten profiliert.

Model AP60PRO

Model AP40

Model AP100

Hermann Kuhn AG Grindelstrasse 21 8303 Bassersdorf Tel. 044 838 34 00 www.ideal-health.ch

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Relax & Wohlbefinden

© Kzenon – Fotolia.com

Etwas weniger Sachlichkeit bitte!

Sachlichkeit ist das Credo unserer Zeit. Das Gegenteil – Emotionen – hat in unserer nüchtern rationalen Welt keinen Platz. Kulturelle Leitfiguren wie Politiker, Vorstände und Journalisten brillieren durch Sachlichkeit. Denn Sachlichkeit wirkt souverän, Emotionen wirken kopflos. Weniger Sachlichkeit zu fordern, wirkt vor diesem Hintergrund schon befremdlich. Doch wenn wir Menschen aktivieren, motivieren und begeistern wollen, hilft keine staubtrockene Sachlichkeit. Es gibt gute Gründe, warum Sie sich intensiv mit Emotionen – Ihren eigenen und denen anderer – beschäftigen sollten.

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Sie sich intensiv mit Ihren Emotionen und den Emotionen anderer beschäftigen sollten! Emotionale Markierung Sie können ohne Emotionen nicht glaubhaft und wirkungsvoll kommunizieren. Der Satz «Schatz, ich liebe dich» wird ebenso wie die Aussage «Feuer im Treppenhaus» vollkommen sachlich dargeboten keinerlei Wirkung erzeugen – von einem nachhaltigen Misstrauen im ersten Fall einmal abgesehen. Sicher könnten Sie sich einer ausgefeilten bildhaften Sprache bedienen. Aber diese alleine reicht nicht aus, um Sie glaubwürdig zu machen und dafür zu sorgen, dass man zum Beispiel Ihren Worten Taten folgen lässt.

Ohne Emotionen können wir nicht glaubhaft und wirkungsvoll kommunizieren. Bild: © Antonioguillem - Fotolia.com

Warum weniger Sachlichkeit? Ist es nicht vielmehr so, dass wir im Gegenteil mehr Sachlichkeit brauchen? Schliesslich werden kulturelle Leitfiguren wie Politiker, Unternehmensbosse, Journalisten und sogar Manager grosser Fussballclubs nicht müde, in emotional aufgeladenen Situationen zu mehr Sachlichkeit aufzufordern. Mehr Sachlichkeit in Diskussionen anzumahnen und eine Versachlichung der laufenden Debatten zu aktuellen Themen zu verlangen, wirkt souverän. «Lassen Sie uns bitte sachlich bleiben», ist geradezu ein Klassiker der deutschsprachigen Meeting- und Diskussionskultur.

man fest, dass vier Wissenschaftsgebiete, die sich diesen Themen widmen – die Psychologie, die kognitiven Neurowissenschaften, die Soziologie und die Philosophie – in grosser und ungewohnter Übereinstimmung zu folgendem Schluss gelangen: Emotionen sind Kommunikations-Signale und Entscheidungsfaktoren.

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Wir können weder uns selber noch andere ohne Emotionen motivieren.

»

Warum eigentlich? Schaut man genauer hin, wünschen sich die oben genannten Protagonisten von denjenigen, die eben noch moderiert – also im wahrsten Wortsinn gemässigt – werden sollten, bei allen möglichen Gelegenheiten mehr Engagement, mehr Beteiligung, ja sogar mehr Leidenschaft. Liegt hier nicht ein grandioser Widerspruch vor?

Mit anderen Worten: Wir können nicht wirkungsvoll und glaubhaft kommunizieren, ohne Emotionen als Signale einzusetzen, und unser Gehirn ist ohne massive Unterstützung seiner emotionalen Zentren nicht in der Lage, «vernünftige» Entscheidungen zu treffen.

Emotionen sind Signale Wenn man sich intensiv mit Emotionen und Emotionalisierung beschäftigt, stellt

Die folgenden Gründe sprechen massiv gegen eine Kultur der Sachlichkeit und ebenso nachdrücklich dafür, dass

Egal ob Sie Verkäufer, Lehrer, Führungskraft, Vater oder Mutter sind: Um die Menschen zu bewegen, müssen Sie das, was Sie sagen, emotional so markieren, dass Ihr Gegenüber etwas spürt. Damit kein Missverständnis entsteht: Dies bedeutet nicht, dass Sie alles, was Sie sagen, vollkommen übertrieben dramatisieren und damit wirken wie ein amerikanischer Verkäufer von Küchengeräten in einem Werbespot eines Home-Shopping-Kanals. Es geht um Dosierung und Wahl des richtigen emotionalen Ausdrucks. Und da wir dies in unseren Elternhäusern nur selten und in der Schule überhaupt nicht gelernt haben, ist es eine gute Idee, sich damit intensiv zu beschäftigen. Emotionen sind Entscheidungsfaktoren Wenn Sie sich klarmachen, dass alle Ihre Entscheidungen in letzter Konsequenz nicht von Ihrem Verstand, sondern von einer Instanz getroffen werden, die alle gesammelten Zahlen, Daten und Fakten emotional bewertet, bekommen Sie einen anderen Zugang zu diesen Entscheidungen. Wenn Sie darüber hinaus wissen, dass diese Emotionen auf das Engste mit

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Ihrem Wertesystem, also dem Sinn dafür, was Ihnen im Leben wichtig ist, verknüpft sind, dann liegt auf der Hand, dass Sie sich, um letztendlich bewusste Entscheidungen zu treffen, intensiv mit diesem Wertesystem und den Zusammenhängen mit Ihren Emotionen beschäftigen sollten. Eng hiermit verknüpft ist der nächste Punkt: Motivation ist immer emotional Wann waren Sie das letzte Mal motiviert? Hat diese Motivation nur in Ihrem Kopf stattgefunden? Mit anderen Worten: Haben Sie dabei nur gedacht? Oder war es nicht eher so, dass Sie etwas gefühlt haben, ja dass Ihr Körper sich bewegen wollte?

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Wir sind nicht sachlich! Reine Sachlichkeit lässt unser Gehirn nicht zu.

»

Wer von uns kann stillsitzen oder liegenbleiben, wenn er hoch motiviert ist? Wenn wir hoch motiviert sind, treibt uns irgend etwas spürbar an, unser Körper will sich bewegen, wir werden ungeduldig, zappelig, aktiv. Wir wollen etwas tun. Motivation ist immer mit Bewegung, mit einem Antrieb verbunden und dieser Antrieb ist nicht sachlich, sondern er ist immer emotional und damit körperlich. Wenn wir motiviert sind, vor etwas davonzulaufen, dann sind in den meisten Fällen die Emotionen Angst oder Ekel im Spiel. Wenn wir «hin-zu»-motiviert sind, dann sind immer die Emotionen Freude oder Zuneigung im Spiel. Wir können weder uns selber noch andere ohne Emotionen motivieren. So etwas wie eine sachliche Motivation gibt es nicht.

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Das bedeutet jedoch im Umkehrschluss, dass eine Versachlichung die Motivation vernichtet! Wer dies weiss, der sollte sich gut überlegen, ob er nach Sachlichkeit schreit. Eine bessere Idee wäre es, zu erkennen, dass es keine Motivation ohne Emotion geben kann und sich intensiv mit dem Thema Motivation zu beschäftigen. Drei wertvolle Emotionen Sind Sie bisweilen unzufrieden? Mit Ihrem Job, Ihrem Partner, Ihrem Leben? Hätten Sie gern mehr Zufriedenheit in Ihrem Leben? Wollen Sie zufrieden und vielleicht sogar glücklich sein? Dann sollten Sie wissen, dass Zufriedenheit eine Emotion ist, deren etwas höhere Intensität Freude heisst und die in der höchsten Intensität als Glück bezeichnet wird. Und Sie müssen, um diese drei Emotionen in Ihrem Leben kultivieren zu können, wissen, wo sie herkommen, wie sie entstehen. Denn dann können Sie auf genau diese Faktoren leichter Einfluss nehmen. Eine Idee lautet: Zufriedenheit ist die Emotion, die entsteht, wenn Ihre Werte, also das, was Ihnen wichtig ist, erfüllt werden. Und je häufiger dies passiert, umso intensiver wird diese Emotion. Die Freude ist die Emotion der Werte-Erfüllung. Um dies für sich nutzen zu können, müssen Sie sich intensiv mit Ihren Werten beschäftigen, also sich die Frage stellen und beantworten, worauf in Ihrem Leben Sie besonders Wert legen, was Ihnen in ihrem Leben besonders wichtig ist. Dies ist keine ganz einfache Aufgabe und sie erfordert eine intensive Beschäftigung mit sich selbst, denn Soziologen haben herausgefunden, dass 97 Prozent aller Menschen – so absurd es klingt – keine Ahnung davon haben, was ihnen in ihrem Leben tatsächlich wichtig ist. Etwas genauer ausgedrückt: Diesen 97 Prozent sind ihre Werte nicht bewusst.

Eine kurze oberflächliche Beschäftigung von wenigen Minuten reicht nicht aus, um diese Frage nach den Werten zu beantworten. Wenn man sich aber die Mühe macht, sich selber zu erforschen, dann wird man belohnt mit einem grossen Bewusstsein seiner selbst und seiner tatsächlichen Werte. Mit diesem jetzt wörtlich zu verstehenden Selbstbewusstsein haben wir die Möglichkeit, über die geplante Erfüllung dieser Werte die Zufriedenheit in unserem Leben zu erhöhen. Fazit Wir sind nicht sachlich! Reine Sachlichkeit lässt unser Gehirn nicht zu. Unsere gesamte Kommunikation und die Entscheidungen, die wir treffen, werden massiv emotional beeinflusst, ja durch Emotionen überhaupt erst möglich. Wer selbstbestimmt kommunizieren, entscheiden und leben will, wer seine Beziehungen aktiv und im gegenseitigen Nutzen gestalten will, der kommt um einen Abschied von der Sachlichkeit und eine intensive Beschäftigung mit seinen Emotionen und den Emotionen anderer nicht herum! Das Buch zum Thema Markus Hornung: «Der Abschied von der Sachlichkeit – Wie Sie mit Emotionen tatsächlich für Bewegung sorgen». BusinessVillage 2015. ISBN: 978-3-86980-302-9


Markus Hornung Trainer, Berater und Redner, www.eqdynamics.de

«Neuesten Untersuchungen zufolge wird jeder von uns pro Tag mit etwa 3000 Werbebotschaften konfrontiert. Manche davon erscheinen ganz offensiv in den Werbepausen im Fernsehen, andere weitaus subtiler als Einblendungen auf mittlerweile fast jeder kommerziellen Webseite. Ganz zu schweigen von den für den User kostenlosen sogenannten sozialen Netzwerken, die sich genau hierüber finanzieren. In jeder dieser Werbebotschaften wird die Suggestion vermittelt, dass genau das, was gezeigt wird, Ihnen wichtig zu sein hat. Die psychologische Wirkung dieser Botschaften auf das Unterbewusstsein ist mittlerweile hinreichend nachgewiesen. Und wenn Sie dieser geballten manipulativen Macht fremder Einflüsse nicht ein starkes Werte- und Selbstbewusstsein sowie ein ausgeprägtes Wissen um Ihre eigenen Emotionen entgegensetzen, dann werden Sie zum Spielball der Interessen anderer.» 39


Einrichtung & Ausstattung

Genau Dein Licht Licht ist so wichtig für die Gesundheit wie ausgewogene Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf. Gutes Licht hilft gesund zu bleiben. Es unterstützt Leistungs- und Ruhephasen und sorgt so für Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Doch was ist «gutes» Licht?

Bis ins Detail durchdacht: Die Leuchten lassen sich ruckfrei in jede Position bringen und auf Wunsch auch per App steuern.

Das ideale Licht ist das natürliche Sonnenlicht. In 4 Millionen Jahren Evolution hat uns der Tag-Nacht-Wechsel geprägt. Dieser sehr zuverlässig wiederkehrende Rhythmus hat sich in unserer Biologie in Form eines Systems von inneren Uhren genetisch verankert. Dieses System regelt die biologischen Abläufe in unserem Körper und stimmt sie aufeinander ab. Je besser diese Abstimmung erfolgt, umso wohler und gesünder fühlen wir uns und umso leistungsbereiter und ausdauernder sind wir. Das Tageslicht ist dabei stets der Signalgeber, der unseren inneren Rhythmus immer aufs Neue mit dem natürlichen Tagesverlauf synchronisiert.

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Der Wechsel zwischen kalt-weißem Licht am Morgen bis hin zu warm-weißem Licht mit einem hohen Rotanteil am Abend steuert im menschlichen Organismus Hormone, die für Aktivität und Leistungsbereitschaft aber auch für Wohlbefinden und Entspannung sorgen. Unsere moderne Arbeitswelt hält uns lange Zeit in geschlossenen Räumen, so dass der tägliche Abgleich des Tagesrhythmus mit dem natürlichen Tageslicht unterbrochen ist. Das innovative Leuchtensystem LUCTRA® von DURABLE setzt die neuesten Erkennt-


Facts

Made in Germany Alle Modelle werden in Handarbeit in der LUCTRA® Manufaktur in Kamen (Nordrhein Westfalen, Deutschland) hergestellt. Sie unterliegen höchsten Qualitätsansprüchen. Das Portfolio besteht aus Tisch-, Steh- und mobilen Leuchten in zwei Design-Varianten (Radial und Linear). Alle Modelle verbinden höchste biologische Lichtqualität mit minimalistischem Design. Sie sind wahlweise in Schwarz, Aluminium, Weiß und Orange (FLEX) erhältlich.

Über zwei integrierte USB-Anschlüsse lassen sich Smartphones und Tablet-PCs an der Leuchte laden.

nisse der biologischen Lichtwirkung erstmals in einem Sortiment aus Tisch-, Steh- und mobilen Leuchten um. Die kalt- und warmweißen Hochleistungs-LEDs erzeugen biologisch wirksames Licht.

Wirksamkeit medizinisch nachgewiesen Die biologische Wirksamkeit der LUCTRA® LED-Arbeitsplatzleuchten konnte bereits in einer klinischen Studie des Labors für Schlafforschung unter Leitung von Dr. Dieter Kunz am St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin nachgewiesen werden. Der Einfluss unterschiedlicher Lichtfarben auf die Bildung des Schlafhormons Melatonin am Abend lieferte den Beweis. LUCTRA® ist die erste Arbeitsplatzleuchte überhaupt, für die ein solch systematischer Beweis vorliegt. Weitere Informationen unter: www.luctra.de, info@luctra.de

Das Besondere am LUCTRA® LED Leuchtensortiment liegt dabei in der Individualisierbarkeit der Lichteinstellungen. Jeder Nutzer kann das Licht entweder manuell an der Leuchte oder aber per App-Steuerung haargenau auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Hinsichtlich Lichtfarbe und -helligkeit gibt es ein breites variables Spektrum. In Kombination mit einer gleichmäßigen und hohen Ausleuchtung des Arbeitsplatzes kann der eigene innere Rhythmus perfekt stimuliert und stabilisiert werden. Das Arbeitslicht unterstützt so Leistungswie auch Entspannungsphasen und sorgt für eine zufriedenere und weniger ermüdende Arbeitsatmosphäre.

Kalt- und warmweiße LED erzeugen Beleuchtungsstärken von bis zu 1.000 lux bei sehr gleichmäßiger Lichtverteilung. Das extrem breite Farbspektrum zwischen 2.700 (warm-weißes Licht) und 6.500 Kelvin (kalt-weißes Licht) sorgt bei allen Varianten dafür, dass die Beleuchtung am Arbeitsplatz nahezu Tageslichtqualität aufweist. Dies fördert das Wohlbefinden und unterstützt produktives Arbeiten. LUCTRA® wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, so z. B. dem German Design Award 2017, dem Red Dot Award 2016 und dem Good Design Award 2016.

Optimales Licht für mehrere Arbeitsplätze: LUCTRA® FLOOR TWIN leuchtet zwei Arbeitsplätze gleichzeitig aus.

DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG Westfalenstr. 77-79 58636 Iserlohn/Germany ww.durable.de

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Produkte

News

Frisches Trinkwasser auf Knopfdruck

Dreifache Auszeichnung für Fellowes

Bene präsentiert die PIXEL Boxen

Ausreichend zu trinken ist wichtig, um konzentrations- und leistungsfähig zu bleiben. Der Körper benötigt durchschnittlich zwei bis drei Liter Wasser am Tag. Denn ohne genügend Wasser stockt der Blutkreislauf und Nährstoffe werden nicht mehr richtig im Körper transportiert. Kopfspannungen und Unkonzentriertheit sind meist erste Anzeichen dafür. Die Leistungskurve sinkt. Der AQAdrink Wasserspender von BWT ist das entscheidende Stück Lebensqualität überall, wo wir Gefahr laufen, im Stress unsere Balance zu verlieren. Ein griffbereiter Schluck Wasser von hoher Qualität, angenehm temperiert, zeugt von Gastfreundlichkeit und auch von einem verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitenden. Die direkt am Trinkwassernetz angeschlossenen Wasserspender von BWT liefern jederzeit frisches Trinkwasser auf Knopfdruck. www.bwt-aqua.ch, www.bwt-aqadrink.ch

Fellowes Brands wurde zum zweiten Mal nacheinander als «Lieferant des Jahres» bei den jährlichen European Office Products Awards (EOPA) in Amsterdam ausgezeichnet. Ebenso wurde das Unternehmen für seine Marketing- und Produktinnovationen nominiert und gewann die Auszeichnungen für die beste Marketing Initiative mit der «Keep It Confidential» Kampagne sowie für «Bestes Produktdesign» mit dem AeraMax Professional AMII Luftreiniger (Bild). Die EOPA-Jury würdigte Fellowes als Unternehmen, das seinen Handelspartnern insbesondere bei der Vermarktung seiner Produkte grosse Unterstützung bietet. Fellowes wurde auch für seine proaktive und hervorragende Vorgehensweise beim Aufbau von Beziehungen gelobt. Entscheidend für die Jury war auch das stetige Streben des Unternehmens nach neuen und innovativen Produkten und Kategorien. www.fellowes.com

Der Büromöbelexperte Bene präsentiert PIXEL, das neueste Mitglied seiner Produktfamilie: Boxen aus rohem Kiefersperrholz, die verschiedene Settings zur kreativen Raumgestaltung bieten und so die Basis für eine neue Meetingkultur in Unternehmen schaffen. PIXEL ist damit viel mehr als eine Box – ein Baustein, der mit wenigen Handgriffen zu einem Tisch, einer Bank, einem Hocker oder auch zu einer Tribüne wird und der Teamarbeit ganz neue Möglichkeiten eröffnet. «PIXEL schafft flexible Do-it-yourself-Räume abseits der starren Meeting-Raum-Kultur, baut Hürden ab und eröffnet damit einer konstruktiven Teamarbeit ganz neue Möglichkeiten», umreisst Michael Fried, Geschäftsführer Sales, Marketing und Innovation bei Bene, die Vorteile von PIXEL, das «die Meetingkultur und Zusammenarbeit in Unternehmen nachhaltig verändern wird.» www.bene.com

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Steelcase versteht, wie Menschen arbeiten und wie intelligent gestaltete Räume Menschen dabei unterstützen, produktiver, engagierter und inspirierter zu sein.

BüroWelt Frühling 2017  
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