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MAGAZIN DES KATHOLISCHEN PFARRVERBANDES MUCH 22 3

muchmore | Magazin des Katholischen Pfarrverbandes Much Herausgeber: Pfarrgemeinderat im Pfarrverband Much, Hauptstr. 11, 53804 Much Redaktion: Stephan Heuser, Hildegard Langen, Diakon Guido Hagedorn (V.i.S.P.), Pastoralbüro Much Kontakt zur Redaktion: Seelsorgebereich.Much@Erzbistum-Koeln.de Layout und Design: Vitamin D | Marco Reifenberg | Wiehl | info@vitamind.de Druck: Welpdruck GmbH | Wiehl | info@welpdruck.de Titelbild: Peter Urban Auflage: 4.250 Stück 3 Ausgaben jährlich

Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redak tion bzw. des Herausgebers übereinstimmen. Bei unaufgefordert eingesandten Beiträgen und Bildmaterialien besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Die Redak tion behält sich Kürzungen und Veränderungen der eingesandten Beiträge vor. Mit Überlassen des Manuskriptes überträgt der Autor (Text, Bild) dem Herausgeber das Recht der urheberlichen Nutzung. Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder Vervielfältigung ist nicht gestattet.

2 INHALT & IMPRESSUM 3 Editorial 4 Anstoß 5 Herz & Hände 6 Herzlich
8 Weihnachten
10
11 Menschen
12 Billig-Strom
13 Nachgelesen 14 Schaufenster 15 Adressen
16 Rückschau
Impressionen
19 Chronik 20 Denkmal
willkommen Pater Joseph
– der Himmel kommt auf die Erde
Netzwerktreffen
im Dienst unserer Gemeinden
für Christen
& Kontakte
aus der Gemeinde
IMPRESSUM 14
8 6 10

EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser, jetzt, in diesem Moment, halten Sie eine Ausgabe unseres „muchmore“-Magazins in den Händen, für die ich das erste Mal Verantwortung mittragen darf. Gemeinsam mit dem bewährten Redaktionsteam darf ich Ihnen eine Mischung aus Rückblick auf unser Pfarrleben, Ausblick auf künftige Ereignisse und den einen oder anderen besinnlichen Anstoß präsentieren.

Außerdem haben wir auch einmal die Berichterstattung anderer Medien in den Blick genommen und unsere Serie zu den caritativen Einrichtungen unserer Mucher Pfarrgemein den fortgesetzt.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, Ihnen in einem aus führlichen Interview unseren neuen Pfarrvikar Pater Joseph Rayappa vorstellen zu dürfen.

Für die nun beginnende Adventszeit und die Weihnachts feiertage wünschen wir Ihnen als Redaktionsteam Gottes reichen Segen.

3 EDITORIAL

Phil

Der dritte Adventssonntag wird in der katholischen Kirche Sonntag Gaudete genannt. Gaudete heißt ins Deutsche übersetzt „Freut euch!“. Diese Aufforderung ist dem oben zitierten Brief des Apostels Paulus an die Philipper entnom men. Als Zeichen der Vorfreude auf Weihnachten trägt der Priester im Gottesdienst ein hellrosafarbenes Gewand.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie an das kommende Weih nachtsfest denken? Haben Sie Grund zur Freude oder ist Ihnen eher zum Weinen zu Mute? Ich freue mich auf fest lich gefeierte Weihnachtsgottesdienste und dass wir in der Familie wieder so zusammen feiern dürfen, wie wir es vor der Coronapandemie gewohnt waren. Das sind für mich die größten Geschenke.

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!“ Wo sind Ihre Quellen der Freude? Welche Begegnungen oder Ereignisse bereiten Ihnen Freude? Viele Menschen, besonders jene, die aktuell in Kriegsgebieten leben müssen, haben nur wenige Momente der Freude. Terror und Krieg haben ihre Häuser zerstört, Angehörige und Freun de getötet und zwingen sie zur Flucht.

Für uns Christen ist Jesus Christus die Quelle der Freude. Er kann uns ein Lächeln aufs Gesicht zeichnen, auch wenn uns gerade nicht zum Lachen zu Mute ist. Er wirft in unser Herz einen Hoffnungsstrahl, auch wenn vieles trostlos erscheint. Die Freude, die er uns schenkt, ist stärker als der Tod. Sie erfüllt uns mit einer Kraft, die uns alle Hürden überwinden lässt.

So wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Ihr

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ANSTOSS
„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe.“

Herz & Hände

Herz & Hände – so heißt unser ehrenamtlicher Besuchsdienst, der seit vielen Jahren Menschen im Alter unterstützt und begleitet. Das ist nicht zu verwechseln mit den professionellen An bietern für haushaltsnahe Dienstleistungen, die ab Pflegegrad 1 von der Pflegekasse bezahlt werden und auch wertvolle Dienste leisten.

Viele Seniorinnen und Senioren verlieren mit der Zeit soziale Kontakte und werden einsam. Die Engagierten von Herz & Hände besuchen alte und gebrechliche Menschen und schenken ihnen Aufmerksamkeit. Sie hören zu, gehen mit ihnen spazieren, lesen aus der Zeitung vor, bieten gelegentliche Fahrdienste an oder helfen bei Erledigungen. Das ist ein gutes Stück gelebte Nachbarschaftshilfe.

Das Hilfsangebot ist unentgeltlich, unabhängig von Weltanschauung und Lebenssituation, und Verschwiegenheit ist für sie Pflicht. Fach lich werden die Ehrenamtlichen vom Caritasverband begleitet.

Wenn Sie oder jemand aus Ihrem Familien- und/oder Freundeskreis Unterstützung benötigt oder einfach viel allein ist, sprechen Sie uns gerne an. Sie müssen keinen Antrag oder ähnliches ausfüllen. Sie erreichen uns wie folgt:

Elisabeth Benstein, 02245 2756

Katholischer Pfarrverband Much, 02245 2163

Caritas Pflegestation Much, 02245 912580

Wenn Sie uns ehrenamtlich unterstützen möchten, freue ich mich sehr über Ihren Anruf, oder schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

Stephan Heuser, Engagementförderer 02245 9119170

stephanheuser.ehrenamt@gmail.com

EinHerzfürMuch!

5 EIN HERZ FÜR MUCH
die caritas Serie Folge 5

MuchMore: Lieber Pater Joseph, herzlich willkommen in Much

Pater Joseph: Dankeschön

MuchMore: Ist die Anrede überhaupt richtig? Oder heißt es besser Pfarrer Rayappa, oder Pfarrer Joseph?

Pater Joseph: Nein, nein, Pater Joseph ist genau richtig. Ich bin Ordensmann, deswegen sagt man zum Priester Pater und fügt den Vornamen hinzu. Mein ganzer Name lautet Joseph Rayappa. Rayappa bedeutet auf deutsch „Petrus“.

MuchMore: Pater Joseph, Sie kommen von weit her! Von wo genau?

Pater Joseph: Ich stamme aus Mysore einer Millionenstadt im Südwesten Indiens, in der Nähe von Bangalore. Dort wurde ich am 20.01.1972 geboren – ich bin also jetzt 50 Jahre alt. Meine Muttersprache ist Kannada, das sprechen etwa 50 Millionen Menschen in Indien. Außerdem spreche ich noch Hindi, englisch und jetzt natürlich auch deutsch.

MuchMore: Und haben sie noch Familie in Indien?

Pater Joseph: Ja, natürlich. Ich habe noch einen Bruder und drei Schwestern und insgesamt achtzehn Nichten und Nef fen. Meine Mutter ist leider 2015 verstorben ich lebte zu dieser Zeit bereits in Köln. Aber mein Vater lebt noch, er ist

Herzlich willkommen Pater Joseph! – Ein Interview mit unserem neuen Pfarrvikar

jetzt 87 Jahre alt und ich konnte ihn und die ganze Familie vor wenigen Wochen noch besuchen.

MuchMore: Sie sagten eben, dass sie Ordensmann sind, wel chem Orden gehören sie an?

Pater Joseph: Den Montfortanern. Das ist ein Orden, der 1700 vom heiligen Louis-Marie Grignion de Montfort in Frankreich gegründet wurde. Für ihn war die Marienverehrung sehr wichtig. Außerdem die Mission und die Hilfe für Arme und Kranke. Ganz besonders auch die schulische Bildung von armen Kindern. Deshalb gehört zu unserer Spiritualität auch ganz besonders die Marienverehrung und das Rosenkranzge bet. Wir haben weltweit etwa 600 Priester – etwa 120 aus Indien, viele aber auch aus Indonesien, den Philippinen und Malawi. Leider nur noch ganz wenige in Europa. In Deutsch land leben etwa 12 Montfortanerpatres, ganz aktuell sind noch zwei Mitbrüder aus Indien gekommen. Wir haben drei Niederlassungen – eine in Bonn, eine in Marienheide und eine Bistum Trier.

MuchMore: Und wie haben sie Kontakt zu dem Orden gefun den?

Pater Joseph: Durch einen Freund der Familie. Er ist Mont fortanerpater, hat uns oft besucht und wurde ein Vorbild für mich. Gott sei Dank lebt er heute noch und ich habe ihn bei meinem Urlaub in Indien besuchen können.

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MuchMore: Und wann sind sie dann in den Orden eingetreten?

Pater Joseph: Nach der 10.Klasse, mit 18 Jahren!

MuchMore: Mit 18 Jahren?

Pater Joseph (lacht): Ja mit 18 Jahren. Mein Vater war zuerst dagegen. Aber nach zwei bis drei Monaten hat er dann ge sagt: Du musst tun, was du machen willst.

MuchMore: Und wie ging dann ihr Leben weiter?

Pater Joseph: Ich habe neun weitere Jahre die Schule und die Hochschule besucht und studiert. Natürlich Philosophie und Theologie. Aber auch englische Literatur, Politik, Geschichte und Ökonomie.

MuchMore: Wann wurden Sie geweiht und wie ging es danach mit Ihnen weiter?

Pater Joseph: Ich wurde am 19.11.1999 zum Priester geweiht. Etwa ein halbes Jahr vorher habe ich die ewigen Gelübde abgelegt und die Diakonenweihe erhalten. Das war etwas vor der Zeit, denn eigentlich wird man bei uns erst mit 30 Jahren zum Priester geweiht. (Lacht) Man hat das bei mir übersehen. Ich war danach etwa drei Jahre lang Ökonom im Priesterse minar für etwa 65 Seminaristen. Dann wurde ich ebenfalls für drei Jahre Verwalter unserer achtzig Hektar großen Kaffee

plantage. Und schließlich war ich drei Jahre lang Novizen meister (Ausbildungsleiter) unseres Priesterseminars. Wir hatten jedes Jahr 20 bis 25 Bewerber, aber haben letztlich nur etwa zehn Bewerber pro Jahr zur Weihe geführt. Fast ein Jahr war ich auch in Rom und in Frankreich. Dort studierte ich die Spiritualität unseres Ordensgründers.

Dann, eines Tages, kam mein Provinzial zu mir und bat mich, nach Deutschland zu gehen, um unsere dortigen Niederlas sungen zu verstärken. Zuerst war ich gar nicht begeistert, ich hatte schließlich Familie und viele Freunde in Indien. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ein Priester überall dahin gehen sollte, wo er gebraucht wird. Und so habe ich zuge stimmt und bin 2006 nach Bonn gekommen.

MuchMore: Und wie ging es dann in Deutschland weiter?

Pater Joseph: Ich habe zunächst sechs Monate lang einen intensiven Deutschkurs besucht und war nebenbei Priester (Subsidiar) an St. Elisabeth in Bonn. 2006 wurde ich dann Ka plan in Bonn-Poppelsdorf und lebte sieben Jahre in unserer Niederlassung auf dem Bonner Venusberg. 2013 wurde ich dann nach Köln-Weidenpesch versetzt, wo ich Kaplan war, bis 2017 das Erzbistum und mein Orden mich bat, leitender Pfar rer an unserer Ordensniederlassung in Marienheide zu werden.

MuchMore: Darf man sich das schwierig vorstellen, als ausländi scher Priester eine deutsche Pfarrei leiten zu müssen, mit all der typisch deutschen Bürokratie.

Pater Joseph: Das ist schon schwer, aber ich hatte gute Mitar beiter, meine Montfortaner-Mitbrüder, unsere Verwaltungs leiterin, und die vielen Menschen in den Kirchenvorständen und im Pfarrgemeinderat. Umso mehr freue ich mich jetzt aber auch, die Verwaltung hinter mich zu lassen und mich als Pfarrvikar in Much ganz auf die Seelsorge konzentrieren zu können. Ich habe das Pastoralteam kennengelernt und bin froh über die dortige gute und freundliche Atmosphäre. Und ich freue mich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, denn ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Firmvorbereitung, die Messdienerarbeit und die Sternsingeraktion sein.

MuchMore: Dann bleibt uns, Ihnen nur noch einen guten Start in Much zu wünschen, und wir freuen uns darüber, in ihnen einen engagierten Seelsorger gefunden zu haben.

7 INTERVIEW

Weihnachten – der Himmel kommt auf die Erde

Es ist der Augenblick da, auf den Israel seit so vielen Jahr hunderten, in so vielen dunklen Stunden gewartet hat – der Augenblick, auf den in verworrenen Gestalten irgendwie die Menschheit als ganze wartete: dass Gott sich unser annehme, aus seiner Verborgenheit heraustrete, die Welt heil werde und Er alles erneuere...

… Aber in der Herberge gibt es keinen Platz. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe. Aber wenn es so weit ist, hat sie keinen Platz für ihn. Sie ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, sie braucht allen Raum und alle Zeit so dringend für das Eigene, dass nichts für den Anderen bleibt – für den Nächsten, für den Armen, für Gott. Und je reicher die Men schen werden, desto mehr füllen sie alles mit sich selber aus. Desto weniger kann der Andere hereintreten.

Johannes hat in seinem Evangelium die kurze Notiz des heili gen Lukas über die Situation in Bethlehem ins Grundsätzliche vertieft: „Er kam in sein Eigentum, und die Seinigen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1, 11). Das betrifft zunächst Bethlehem: Der

Davidssohn kommt in seine Stadt, aber er muss im Stall gebo ren werden, weil in der Herberge kein Platz ist für ihn. Es gilt für Israel: Der Gesandte kommt zu den Seinigen, aber man will ihn nicht. Es gilt für die Menschheit: Der, durch den die Welt geworden ist, das schöpferische Urwort tritt in die Welt herein, aber es wird nicht gehört, wird nicht angenommen.

Diese Worte gehen uns an, jeden Einzelnen und die Gesell schaft als ganze. Haben wir Zeit für den Nächsten, der mein Wort, meine Zuwendung braucht? Für den Leidenden, der Hilfe nötig hat? Für den Vertriebenen oder Heimatlosen, der Herberge sucht? Haben wir Zeit und Raum für Gott? Kann er hereintreten in unser Leben? Findet er Raum bei uns, oder haben wir alle Räume unseres Denkens, Handelns, Lebens für uns selbst besetzt?

Gott sei Dank ist die negative Nachricht nicht das einzige und letzte, das wir im Evangelium finden. So wie wir bei Lukas der Liebe der Mutter Maria und der Treue des heiligen Josef, der Wachheit der Hirten und ihrer großen Freude begegnen, bei Matthäus dem Besuch der Weisen, die von weither gekommen sind, so sagt uns auch Johannes: Denen aber, die ihn aufnah men, gab er die Vollmacht, Kinder Gottes zu werden (1, 12).

Es gibt diejenigen, die ihn aufnehmen, und so wächst leise vom Stall, von außen her das neue Haus, die neue Stadt, die neue Welt. Die Weihnachtsbotschaft lässt uns das Dunkel einer verschlossenen Welt erkennen, und sie schildert damit durch

8 WEIHNACHTEN

aus Wirklichkeit, die wir täglich erleben. Aber sie sagt uns auch, dass Gott sich nicht aussperren lässt. Dass er einen Raum fin det und wenn er durch den Stall hereintritt; dass es Menschen gibt, die sein Licht sehen und es weitertragen.

Durch das Wort des Evangeliums spricht der Engel auch zu uns, und in der heiligen Liturgie fällt das Licht des Erlösers in unser Leben herein. Ob wir nun Hirten oder Weise sind – das Licht und seine Botschaft rufen uns aufzubrechen, herauszuge hen aus der Verschlossenheit in unsere eigenen Wünsche und Interessen auf den Herrn zu und ihn anzubeten. Wir beten ihn an, indem wir die Welt öffnen für die Wahrheit, für das Gute, für Christus, für den Dienst an denen, die am Rande stehen und in denen er auf uns wartet…

… Der Stall wird zum Palast – Jesus baut gerade von diesem Anfang her die große neue Gemeinschaft auf, deren Grund wort die Engel in der Stunde seiner Geburt singen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden, die ihm gefallen“ – die ihren Willen in den seinigen hineinlegen und so Gottesmenschen, neue Menschen, neue Welt werden.

Gregor von Nyssa hat in seinen Weihnachtspredigten dieselbe Vision vom Weihnachtswort des Johannes-Evangeliums aus entwickelt: „Er hat sein Zelt unter uns aufgeschlagen“ (Joh 1, 14). Gregor bezieht dieses Wort vom Zelt auf das Zelt unseres Leibes, das verschlissen und schwach geworden ist; überall dem Schmerz und dem Leiden ausgesetzt. Und er bezieht es auf den ganzen Kosmos, der von der Sünde zerrissen und entstellt ist. Was würde er gesagt haben, wenn er den Zustand

gesehen hätte, in dem durch den Missbrauch der Energien und durch deren schonungslose Ausbeutung für unsere Interessen die Erde sich heute befindet?

Anselm von Canterbury hat einmal in einer geradezu prophe tisch zu nennenden Weise im voraus beschrieben, was wir heute in einer verschmutzten, in ihrer Zukunft bedrohten Erde erleben: „Alles war wie tot, es hatte seine Würde verloren, da es doch gemacht worden war, denen zu dienen, die Gott loben. Die Elemente der Erde waren unterdrückt und glanzlos gewor den durch den Missbrauch derer, die sie ihren Idolen dienstbar machten, für die sie nicht geschaffen waren“ (PL 158, 955f).

So steht der Stall in der Weihnachtsbotschaft in der Sicht von Gregor von Nyssa für die geschundene Erde. Christus stellt nicht irgendeinen Palast wieder her. Er ist gekommen, der Schöpfung, dem Kosmos seine Schönheit und seine Würde wiederzugeben: Das ist es, was an Weihnachten beginnt und was die Engel jubeln lässt. Die Erde wird gerade dadurch wie derhergestellt, dass sie auf Gott hin geöffnet wird, dass sie ihr eigentliches Licht wieder erhält und dass sie im Zusammenklin gen zwischen menschlichem Wollen und göttlichem Wollen, im Einswerden von oben und unten ihre Schönheit, ihre Würde zurückerhält. So ist Weihnachten ein Fest der wiederherge stellten Schöpfung.

Der Himmel ist auf die Erde gekommen.

Christmette im Petersdom 2007 aus der Predigt von Papst Benedikt XVI

9 WEIHNACHTEN

Netzwerktreff des katholischen Familienzentrums

Vielen ist der Begriff „katholisches Familienzentrum“ schon hier und da über den Weg gelaufen, aber was bedeutet er konkret, und wer füllt dieses Familienzentrum mit Leben?

Das katholische Familienzentrum wird durch die drei katho lischen Kindertagesstätten und verschiedenen Gremien der Pfarrgemeinde gebildet.

Am 18. August fand hierzu ein sogenanntes Netzwerktref fen statt. Dieses wurde durch Pastoralreferent Peter Urban und den drei Leitungen der katholischen Kindertagesstätten vorbereitet. Zu Beginn konnten sogenannte hauptamtliche Ko operationspartner begrüßt werden. Dazu zählen Vertreter des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, des kath. Bildungswerkes und andere Einrichtungen, die Familien mit verschiedenen Hilfsan geboten und Beratungen unterstützen können.

Um konkrete Beratungsmöglichkeiten zu finden, folgen Sie bitte dem Hinweis in der Infobox.

Alle ehrenamtlichen Partner des katholischen Familienzent rums waren im zweiten Block des Tages eingeladen. Dazu zähl ten unter anderem Vertreter der Ortsausschüsse, der katholi schen Bücherei, der Lotsen und des Pfarrgemeinderates.

Ziel des Netzwerktreffens war es, viele Ideen, Möglichkeiten und Impulse auszutauschen. Die neu entdeckte Vernetzung un ter den Teilnehmern, soll nun in Zukunft Familien mit Rat und Tat zu Seite stehen.

Claudia Zander, Leiterin KiTa Kreuzkapelle Beratungs und Hilfsangebote finden sie auf unserer Homepage:

Familiemuch.de unter der Rubrik „Angebote“.

10 KATHOLISCHES FAMILIENZENTRUM MUCH

Menschen im Dienst unserer Gemeinde

Ganz herzlich möchten wir an dieser Stelle Menschen begrüßen, die haupt- oder ehrenamtlich einen Dienst in unseren Gemeinden begonnen haben. Ebenso herzlich und mit einem „vergelt`s Gott“ möchten wir uns bei jenen bedan ken, die nun aus einem solchen Dienst in unseren Gemeinden ausgeschieden sind. Dies sind:

Hauptamtlich:

Zum 01.09.2022 wurde Kaplan Michael Stärk nach Zülpich ver setzt. Hierfür wurde ebenfalls zum 01.09.2022 Pater Joseph Rayappa als Pfarrvikar für unbestimmte Zeit nach Much versetzt. Er wird auch Präses der KFD Much und des Kirchen chores Much sein.

Mit Beginn der Herbstferien ist zudem Julie Fremerey als Leite rin unserer Kinder- und Jugendchöre ausgeschieden.

In unseren Kindertagesstätten:

In Much begrüßen wir als neue stellvertretende Leiterin Anne Werner, als Erzieherin Manuela Silvester, als Alltagshelferin Genta Bezhani, als Auszubildenden Jonas Klein und im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Lara Opitz.

In Marienfeld als Erzieherinnen Eva Reuter, Janine Lea Steffan und Gina Milke, als Alltagshelferin Paula Wagner, als Auszu bildende Fenja Gerstmeier und im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres Zoe Kremer und Amelie Hombach.

In Kreuzkapelle als Erzieherin Sonja Rausch und als Auszubil dende Patrizia Jäger-Bickenbach.

Zur erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung als Erzieherin dürfen wir Selina Jonuschat (Kreuzkapelle) und Martina Trczie linski (Marienfeld) gratulieren, die uns aber mit dem Abschluss der Ausbildung ebenso verlassen haben, wie Luisa Schmidt (Much) nach Abschluss ihres freiwilligen sozialen Jahres.

Auch verlassen haben unsere Einrichtung in Marienfeld die Erzieherinnen Kerstin Zielinger, Janina Langer, sowie Elisabeth Peters.

Ehrenamt:

Zur Vorsitzenden des Ortsausschusses in Much wurde Monika Freckmann gewählt. Sie übernimmt diese Aufgabe von Hans Schwamborn.

In ihrem Amt als Vorsitzende des Mucher Ortsverbandes der Katholischen Frauengemeinschaft wurde Christa Ludwig bestä tigt. Der bisherige Vorstand mit Erika Bonrath, Petra Schwirten und Brigitte Stommel trat nicht zu einer erneuten Wahl an. Deshalb wurde dieses Gremium durch ein neu geschaffenes Leitungsteam, dem neben Frau Ludwig auch Hildegard Penner und Rosemarie Kleff angehören, abgelöst.

Nach absolvierter Schulung begrüßen wir als neue Soziallotsen im Lotsenpunkt Friedhelm Bohmann, Hedi Oettershagen, Anke Ottersbach, Hermann Josef Stommel und Karl Thelen

Außerdem freuen wir uns ganz besonders über 14 Kateche tinnen, die insgesamt 55 Kinder auf die Erstkommunion 2023 vorbereiten.

11 GEMEINDELEBEN

Vor einigen Wochen titelte die Bildzeitung in dicken Lettern:

Billig-STROM

für Christen!

Im weiteren Text wird deutlich, dass die beiden großen Kirchen mit den Stadtwerken Potsdam einen Großkundenvertrag abgeschlossen und die Preisvorteile an die Kirchenmitglieder weitergegeben haben.

Ein Angebot, wie es viele andere Institutionen vom ADAC bis zum Fußballverband Mittelrhein ihren Mitgliedern in ähnli cher Weise (z.B. bei Versicherungen oder Autokauf) gewähren, wird in der Bildzeitung skandalisiert. Sogar von Grundgesetz verstoß ist dort die Rede.

In Anbetracht der heraufziehenden Energiekrise und der Sorge vieler Menschen vor explodierenden Energiepreisen offensicht lich ein Versuch der Stimmungsmache gegen Christen.

Für mich jedoch ein Beispiel der – eigentlich selbstverständ lichen – Solidarität unter Christen. Hieraus und aus dem Anspruch der Nächstenliebe heraus, die uns Jesus Christus aufgetragen hat, müssen wir doch gerade in Krisenzeiten noch enger zusammen stehen. Deshalb können wir uns hier vor Ort darüber freuen, wie sehr wir als Christen den Menschen in Not

beistehen. Dies machen wir in Much nicht nur durch öffentlich keitswirksame Scheckübergaben, sondern im Stillen mit vielen, vielen Einzelhilfen. Wir finanzieren Sozialberatungen für Men schen, die am Abgrund stehen und greifen dort im Notfall auch finanziell unter die Arme. Wir geben unzählige Essensgutschei ne in unseren Pfarrbüros aus und übernehmen das Essensgeld für in Not geratene Familien in unseren Kindertagesstätten, die durch das soziale Netz gefallen sind. Vor allem aber haben wir viele liebe Mitmenschen, die sich im persönlichen Einsatz um Hilfsbedürftige kümmern, in unserer Kleiderkammer, im Lotsenpunkt und bei der Aktion Herz und Hände (siehe Bericht Seite 5).

Und all das natürlich ohne auf Konfession oder Glaube zu schauen. Lassen wir uns also nicht verrückt machen durch Schlagzeilen der Bildzeitung. Setzen auch Sie ein Zeichen der Solidarität hier vor Ort unterstützen Sie bitte unsere Arbeit in der Pfarrcaritas mit einer Spende oder noch besser durch Ihre Mitarbeit in einer unserer caritativen Einrichtungen. Infor mationen erhalten Sie bei mir oder bei unserem Engagement förderer Stephan Heuser. Kontakt- und Kontodaten finden Sie auf Seite 15,

Ihr Diakon Guido Hagedorn Caritasbeauftragter des Pfarrverbandes Much

12 ???

BUCH-TIPP

Donnerstags-Mordclub“ von Richard Osman

Eine luxuriöse Seniorenresidenz, möchte man meinen, sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim ken nenlernt, sie früher Geheimagentin, die beiden anderen Gewerkschaftsführer und Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Ein Mord vor ihrer Haustür ist für die vier da natürlich ein gefundenes Fressen. Sie mögen nicht mehr die Jüngsten sein, aber an Scharfsinn und Witz leiden sie nun wahrlich keinen Mangel. Da staunt selbst die Polizei.

Richard Osman hat, inspiriert durch die Seniorenresidenz, in der seine fast 90-jährige Mutter lebt, einen wunderbaren Ro man geschrieben, in dem der Kriminalfall eigentlich die Nebenrolle spielt. Er beschreibt die handelnden Personen mit einem herrlichen britischen Humor und lässt sie so selbstbewusst und manchmal etwas unkonventionell handeln, dass es eine Freude ist. Für Freundinnen und Freunde des britischen Lebens und Humors eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

BUCH-TIPP

„Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens

Kya, die Hauptfigur dieses Romans, ist das jüngste Kind einer Familie, in der sehr früh jeder eigene Wege geht. Sie bleibt unversorgt alleine zurück und kämpft in der sozialen Isolation als Teil der wilden Natur des Marschlandes mit seinen Salzwiesen und Buchten ums Überleben.

Als zwei Männer auf die jugendliche und eigenwillige Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben mit dramatischen Folgen. Einer von beiden wird tot aufgefunden, und die Bewohner sind sich sicher: Das Marschmädchen ist schuld!

Ein wunderbarer Debüt-Roman der Autorin! Die Geschichte eines Erwach senwerdens in der magisch beschriebenen Schönheit der Sumpflandschaft, eine rührende Liebesgeschichte und schließlich ein spannungsreicher Kriminalfall – alles miteinander verwoben zu einem wirklich lesenswerten Roman! Aktuell läuft die Verfilmung in den Kinos. Wir haben sowohl das Buch als auch das Hörbuch in unserer Bücherei.

Hildgard Langen

Beide Bücher können in unserer Bücherei am Kirchplatz ausgeliehen werden.

Öffnungzeiten: (bis auf Weiteres durch Corona eingeschränkt)

Mittwoch: 17 Uhr bis 19 Uhr Freitag: 16 Uhr bis 18 Uhr Samstag: 9.30 Uhr bis 12 Uhr

Zur persönlichen Ausleihe melden Sie sich bitte unter 02245 3613 oder info@buecherei-much.de an. Bitte beachten Sie die üblichen Hygienemaß nahmen und tragen Sie eine Maske.

Die Ausleihe ist kostenfrei.

13 NACHGELESEN
„Der

STERNSINGER

Liebe Sternsinger, auch dieses Jahr sind die Sternsinger wieder gefragt, um von Haus zu Haus zu gehen, und den Segen zu den Menschen zu bringen.

Für ein erstes Vorbereitungstreffen treffen wir uns in Much am Samstag den 10. Dezember um 14:00 in der Kirche.

In Kreuzkapelle treffen wir uns am 17. Dezember ebenfalls um 14:00 in der Kirche.

Mit den Spenden die wir sammeln, unterstützen wir die Aktion „Kinder stärken – Kinder schützen“

SAVE THE DATE

„WEIHNACHTLICHES KONZERT“ IM ADVENT

Am Sonntag, dem 11. Dezember 2022 um 18:00 Uhr, lädt der Kirchenchor Marienfeld zu einem weihnachtlichen Konzert in die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt ein.

Neben dem Kirchenchor Marienfeld werden der God Spell Chor, der Musik verein Marienfeld sowie Solisten und Instrumentalisten das Programm gestalten.

Liebe Jugendliche und junge Erwachsene!

Vom 01.08 bis zum 06.08.2023 findet in Lis sabon, Portugal, der nächste Weltjungendtag statt, mit dem Motto: „Maria stand auf und machte sich eilig auf den Weg.“ (Lk 1,39)

Auch der Pfarrverband Much, macht sich auf den Weg zum Weltjugendtag und lädt Dich herzlich ein, sich mit auf den Weg zu machen.

Zur Zeit werden zwei unterschiedliche Mög lichkeiten angeboten.

1. Am Weltjugendtag teilzunehmen vom 01. bis 06. August 2023

2. Auch an den Tagen der Begegnung teilzunehmen, vom 24. Juli bis zum 06. August 2023

Auf dem Rückweg wird es aller Wahrschein lichkeit einen Zwischenaufenthalt in Frank reich geben.

Genaue Preisvorstellungen sind derzeit noch nicht bekannt, aber es kann mit etwa 1.000 € gerechnet werden.

Weitere Infos gibt es demnächst auf unserer Homepage oder direkt bei mir.

Euer Diakon Johannes Schulte-Eickhoff

SCHAUFENSTER
Euer Diakon Schulte-Eickhoff

SO ERREICHEN SIE UNS

& KONTAKTE

Pfarrgemeinderat | Claudia Stümper | 02295 308892 | Claudia.Stuemper@gmail.com

Kirchenvorstand St. Martinus Much | André Schaefers | 02245 9158880 | Andre.Schaefers@ksk-koeln.de

Kirchenvorstand St. Johannes Baptist Kreuzkapelle | Michaela Sommerhäuser | 02245 912702 | Sommerhäuser.GmbH@t-online.de

Kirchenvorstand St. Mariä Himmelfahrt Marienfeld | Johannes Frings | 02245 890465 | Johannes.Frings@t-online.de

Pastoralbüro Much | Pfarramtssekretärinnen Kirstin Beck und Anja Frings | Hauptstraße 11 | 53804 Much 02245 2163 | Fax 02245 8419 | Seelsorgebereich.Much@Erzbistum-Koeln.de

Öffnungszeiten: Werktags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr | Di. und Do. von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Kontaktbüro Kreuzkapelle | Pfarramtssekretärin Kirstin Beck | Kreuzkapelle 32 | 53804 Much 02245 2171

Öffnungszeiten: Di. von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Kontaktbüro Marienfeld | Pfarramtssekretärin Anja Frings | Ortsieferstraße 3 | 53804 Much 02245 2112 | Fax 02245 890130

Öffnungszeiten: Mi. von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Verwaltungsleiter | Ralf Herkenrath | Hauptstraße 11 | 53804 Much 02245 9119514 | Ralf.Herkenrath@Erzbistum-Koeln.de

Engagementförderer | Stephan Heuser | Hauptstraße 11 | 53804 Much 02245 9119170 | Stephan.Heuser@Erzbistum-Koeln.de

Bürozeiten im Pastoralbüro Much: Di. von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr | Do von 8.30 bis 12.30 Uhr

Pfarrer Josef Gerards | 02245 2163 | Josef.Gerards@Erzbistum-Koeln.de

Pfarrvikar Pater Joseph Rayappa | 02245 4328 | Joseph.Rayappa@Erzbistum-Koeln.de

Diakon Guido Hagedorn | 02245 9020460 | Guido.Hagedorn@Erzbistum-Koeln.de

Diakon Johannes Schulte-Eickhoff | 0157 35464366 | Johannes.Schulte-Eickhoff@Erzbistum-Koeln.de

Pastoralreferent Peter Urban | 02245 9159880 | Peter.Urban@Erzbistum-Koeln.de

Seelsorgebereichsmusiker Martin Blumenthal | 02245 5005 | Martin.Blumenthal@Erzbistum-Koeln.de

KiTa St. Martinus Much | Leitung: Melanie Knecht | Birkenweg 7 | 53804 Much | 02245 3233 | martinus@familiemuch.de

KITAS

KONTEN

KiTa St. Johannes Kreuzkapelle | Leitung: Claudia Zander | Kreuzkapelle 30 | 53804 Much | 02245 2572 | johannes@familiemuch.de

KiTa Regenbogen Marienfeld | Leitung: Claudia Klein | Oberdörferstraße 25 | 53804 Much | 02245 3736 | regenbogen@familiemuch.de

Konto des Kirchengemeindeverbandes Much (DE13 3705 0299 0001 2203 42 // BIC: COKSDE33XXX) bei der Kreissparkasse Köln

Caritasspendenkonto für Notleidende Menschen (DE66 3705 0299 0001 0339 24 // BIC: COKSDE33XXX) bei der Kreissparkasse Köln

Weitere Kontaktdaten zu unseren Vereinen und Gruppierungen finden Sie auf www.kath-kirchen-much.de oder erhalten Sie im Pastoralbüro.

15 KONTAKTE
Priesterruf
(in dringenden Fällen/Sterbefällen) 0152 51516078 SEELSORGER
GREMIEN
ADRESSEN

Rückschau –Impressionen aus der Gemeinde

16 RÜCKSCHAU IMPRESSIONEN AUS DER GEMEINDE
Romwallfahrt unserer Messdiener in den Herbstferien Besuch der Behindertenfreizeitgruppe auf dem Alpacahof Herzlich willkommen: 60 neue Kinder in unseren KiTas Kreuzeinweihung in Köbach
17 RÜCKSCHAU IMPRESSIONEN AUS DER GEMEINDE
Die 248. Werlwallfahrt – Gebeutelt durch einige Coronafälle – aber trotzdem wieder schön Mit Bibel und Rucksack: Pilgerweg nach Altenberg Zeltlager unserer Messdiener Einweihung eines Feuerwehrfahrzeugs durch Pater Joseph Einen neuen Corpus für das Wegkreuz in Sommerhausen Herzlich willkommen: Unser neuer Pfarrvikar Pater Joseph Rayappa

Charlotte Wirges Much

Theo Roth Niederdreisbach

Marie Roth Niederdreisbach

Emilie Luise Briesner Berzbach Felina Link Hevinghausen

Helen Brigitte Weber Oberdorf

Lucky Sekyere Much

Fabio Lippes Niederwahn

Leo Färfers Neßhoven Max Klein Erlen

Dana Könsgen Neuhonrath

Samuel Haas Feld

Luca Joel Schmitz Wellerscheid

Josef Haas Scheid

Frieda Haas Scheid

Robin Dieter Schulze Scheid

Rosa Marie Trömpert Oberdorf

18 IMPRESSIONEN AUS DER GEMEINDE
Ökumenische Kinderbibelwoche mit über 70 Kindern Ein gelungenes Pfarrfest 2022 mit bestem Wetter und Sonnenschein im Herzen Freiluftgottesient zum Start der Erstkommu nionsvorbereitung Seniorenfrühstück – ein Stück gelebte Solidarität Verabschiedung unserer Kinderchorleiterin Julie Fremery

Lias Noel Oettershagen Schweiz

Paul Plum Marienfeld

Hanna Plum Marienfeld

Theo Seiler Strießhardt

Emilia Tillmann Much

Reinhold Klein Bech

Veronika Thelen geb. Schrahe Niederdreisbach

Käthe Nahler geb. Adolphs Bövingen

Karl Heinz Schumacher Much

Berthold Kühlhorn Hillesheim

Agnes Kreuzer Hetzenholz

Leo Ley Much

Lothar Wilhelm Arenz Much

Maria Siebert geb. Ludwig Marienfeld

Franz Joseph Velmer Much

Katharina Steger geb. Henn Sommerhausen

19 CHRONIK Juli bis September 2022
Alexander Sitterli und Nadine Engels Much Philipp Porten und Lena Zillikens Müllerhof Stefan Siepmann und Eva Zander Neverdorf Kevin Meyer und Nicol Banner Overath

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man die Kerzen reden hörte.

Die erste Kerze seufzte: „Ich heiße Frieden. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber mein Licht hat keine Kraft mehr. Die Menschen halten keinen Frieden. Es scheint, als wollten sie mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.

Die zweite Kerze flackerte auf und sagte: „Ich heiße Glauben. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber es ist, als ob ich überflüssig geworden wäre. Die Menschen fragen nicht mehr nach mir. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze erlosch.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber auch meine Kraft schwindet dahin. Die Menschen stellen mich auf die Seite. Sie sehen nur sich selbst, nicht die anderen. Für die Liebe haben sie immer weniger Zeit und Platz. So muss mein Licht ersticken.“ Und mit einem letzten Aufflackern erlosch auch das dritte Licht.

Da kam ein Kind in den Raum. Es sah die Kerzen und erschrak: „Aber warum brennt ihr denn nicht mehr? Ihr solltet doch leuch ten!“ Das Kind wurde sehr traurig. Da tanzte der Lichtschein der vierten Kerze, und sie sprach: „Hab keine Angst und sei nicht traurig. Mein Licht brennt noch für die Menschen. Solange ich brenne, können wir auch die anderen drei Kerzen wieder an zünden. Denn ich heiße Hoffnung.“ Da nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen wieder an.

Autor unbekannt

Foto: Romolo Tavani / Adobe Stock