Issuu on Google+

Z U E R K Kirche Woltersdorf

BL Kirche Hohenreinkendorf

St. Johannes Hohenselchow

Ausgabe 13 März bis Mai 20007

Kirche Tantow

INHALT

GEMEINDEBRIEF DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDEN HOHENREINKENDORFTANTOW DAMITZOW GROSS PINNOW WOLTERSDORF HOHENSELCHOW

AT T

St. Katharinen Groß Pinnow

Kirche Damitzow

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

An(ge)dacht Ev. Grundschule Tantow Geburtstage, Theater Theol. Info, Geburtstage Ältestentag in Gartz/Oder Gedächtniskirche Rosow GD, Veranstaltungen GD, Veranstaltungen „Kirche der Freiheit“ Paul Gerhardt Rallye, Konfirmationen Kirche zu Wartin Konfirmanden, Adressen Amtshandlungen, Impressum Kinderseite


2

AN(GE)DACHT Wiee k Wi ko o m mt m t ma m a n in i n d en e n Him m el? (von Pf. Sebastian Gabriel)

Eine Journalistin verliebt sich in die Stimme eines unbekannten Mannes, der in einer nächtlichen Radiosendung mit großer Trauer von der Magie der Liebe zu seiner verstorbenen Frau spricht. Dass die beiden füreinander bestimmt sind, erkennt der achtjährige Sohn des Witwers sofort, und er tut alles dafür, sie zusammenzubringen. Schließlich arrangiert er ein Rendezvous auf der Plattform des Empire State Building - doch kurz vor dem Happy End geht beinahe doch noch alles schief: der Fahrstuhlführer will niemanden mehr nach oben lassen. Schließlich lässt er sich doch erweichen und es kommt zum romantischen Finale. Das Ende des Films „Schlaflos in Seattle“. Fahrstühle sind Schicksalskabinen. Liebe auf den ersten schüchternen Blick oder brutaler Mord, im Leben wie im Film kann die Fahrt über ein paar Etagen alles verändern. Gebäude wie das Empire State Building konnten erst errichtet werden, als der Fahrstuhl erfunden worden war. Damit endet aber auch jeder Fahrstuhl an der Grenze der Architektur. Höher als bis zur letzten Aussichtsplattform geht es nicht. Wie aber kommt man denn eigentlich in den Himmel? Am Ende des Filmes „Heaven“ von Tom Tykwer flüchtet ein Pärchen vor einem Großaufgebot der Polizei in einen Hubschrauber.

Die Maschine hebt ab. Erst hört man noch die Schüsse, das Motorengeräusch, sieht hinunter, wie die aufgeregten Menschen immer kleiner und kleiner werden, die Landschaft sich weitet und der Helikopter höher und höher steigt. Dann verstummen die Stimmen, keine Geräusche mehr, nur noch der immer kleiner werdende Hubschrauber, bis auch der schließlich im lichten Blaugelb des Himmels ganz verschwindet. Dann ist der Film aus. Die Attentäterin, die mehrere Menschen getötet hatte, und der junge Dolmetscher der Carabiniere, der sich bei den Verhören in sie verliebte und ihr zur Flucht verhalf, sind entschwunden im Himmel. Der Zuschauer bleibt irritiert zurück. Was wird denn nun aus den Beiden? Werden sie doch noch gefasst, verurteilt, erschossen? Landen sie an irgendeinem anderen Punkt der Welt und leben glücklich bis zu ihrem natürlichen Tod? Alles nur ein Film, Illusion, Träumerei. Alle Reisen in den Himmel sind Traumreisen. Nicht der Hubschrauber hat die beiden dem Zugriff der Polizei entzogen. Wie kommt mn in den Himmel? Nicht mit Fahrstühlen, Hubschraubern und Mondreisen sondern allein mit Liebe. Dass Sie in solcher Liebe leben und von ihr weitergeben können wünscht Ihnen Ihr Pastor


EV. GRUNDSCHULE

3

Aktuelles aus der Ev. Salveytal-Grundschule Tantow Der Trägerverein der Evangelischen Salveytal-Grundschule Tantow e.V. traf sich am 07.02.2007 zu seiner Jahreshauptversammlung. Neben Berichten über das letzte Jahr standen die Termine und Aufgaben für die kommenden Monate auf dem Programm: Die im November 2006 begonnene

Vorschule setzen wir fort und laden dazu interessierte Kinder mit ihren Eltern recht herzlich ein. Die Kinder werden unter fachlicher Anleitung von Frau Katharina Wendt, einer zukünftigen Grundschullehrerin, betreut und mit viel Spaß und Spiel an den späteren Schulalltag herangeführt. In der letzten Vorschule konnten wir dabei auch polnische Kinder mit einer Lehrerin, die sich für unsere Schule beworben hat, begrüßen. In der Zeit, in der die Kinder zusammen lernen, besteht für interessierte Eltern die Möglichkeit, sich an die stets anwesenden Mitglieder des Vorstandes zu wenden, um Fragen zu stellen, sich zu informieren oder Probleme (z.B. Beförderungsschwierigkeiten o.ä.) anzusprechen. Es können auch persönliche Gesprächst vereinbart werden. Eine weitere Möglichkeit der Kontaktaufnahme bieten die folgenden geplanten Veranstaltungen:

Am Do., 29. März 2007, wird um 16 Uhr wieder das Preußische Kammerorchester in der Schule zu Gast sein. Mit seinem Pogramm „Trompetissimo“ werden die Kinder auf spielerische Art mit der Vielfalt der Blechblasinstrumente bekannt gemacht. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3,50 €, für Kinder 2,50 €. Am Sa., 14. April 2007, findet von 9.00 bis 11.00 Uhr, parallel zur siebenten Vorschule, für die Eltern und andere Interessierte eine Informationsveranstaltung zum Thema „Reformpädagogik“, nach deren Ansätzen auch in Tantow gelehrt werden soll, in der Aula des Schulgebäudes statt. Am Sa., 21. April 2007, startet ab 14.30 Uhr an der Schule ein Frühlingsfest mit Spiel, Spaß, kleinem Konzert und einem Markt. Zu allen Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen. Allgemeine Schulinformationen: Die Ev. Salveytal-Grundschule Tantow ist offen für alle Kinder, unabhängig von ihrer religiösen, ethnischen und sozialen Herkunft und unabhängig von einem möglichen Förderbedarf. Da die Schule in freier Trägerschaft nicht an Schuleinzugsgebiete gebunden ist, kann sie länderübergreifend besucht werden. Kinder aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Polen sind gleich willkommen. Der Unterricht erfolgt nach den Rahmenlehrplänen des Landes Brandenburg. So ist im Bedarfsfall ein problemloser Übergang an andere und weiterführende Schulen möglich. Bis zum 30. April 2007 nehmen wir gern Ihre Anmeldung entgegen.


4

GEBURTSTAGE - THEATERGRUPPE

Von Februar bis Mai haben Geburtstag und werden 70 Jahre oder älter: -----------------------------------------

02.03. Karolow, Erich HRD 02.03. Krone, Renate HRD 04.03. Ludcke, Thea GP 10.03. Molzow, Harald HS 10.03. Petzel, Valerie Tant. 11.03. Lemke, Kurt HS 11.03. Himmstädt, GenovevaHS 11.03. Zimmermann, Heinz WD 12.03. Raatz, Gertrud WD 13.03. Falk, Karl-Heinz HS 14.03. Robe, Hans HS 14.03. Gloede, Margarete HS 14.03. Mundt, Dora GP 15.03. Gerlach, Irma WD 15.03. Neumann, Gisela Tant. 16.03. Pankow, Ilse WD 18.03. Knack, Helga HRD 21.03. Kundler, Hellmut HS 21.03. Wegner, Georg HRD 21.03. Völker, Ilse HRD 23.03. Peck, Günter HRH 25.03. Rademann, Heinz Tant. 25.03. Wilke, Ehrentraud GP 26.03. Kerbs, Monika HS 26.03. Finger, Ina GP 28.03. Kohls, Ingrid GP 30.03. Wegner, Erich HRD 31.03. Pankow, Brunow WD 01.04. Krapalies, Hildegard HRD 03.04. Gustmann, Dora HRD 03.04. Wichmann, Wilhelm GP 07.04. Räther, Edith BDH 07.04. Schirmer, Gerhard WD 09.04. Döring, Ilse Tant. 11.04. Asmus, Erika Tant. 13.04. Bohm, Ruth Tant. 13.04. Bunn, Alexandra GP 14.04. Staatz, Dietrich HS 16.04. Albrecht, Fritz HS 17.04. Ulrich, Willi HS 17.04. Lemke, Gustav HRH 17.04. Schuster, Roland GP 20.04. Dittmann, Sigrid GP 21.04. Buntzel, Elfriede HRD 22.04. Näther, Inge Tant. 23.04. Himmstädt, Erika HS

76 74 84 73 71 72 77 79 70 77 77 91 79 76 73 74 71 75 84 74 78 75 75 71 75 72 83 71 85 79 74 77 74 78 83 72 79 70 77 73 76 71 72 86 70 70

Theatergruppe hat Namen „SENFKORN“ - so heißt die Theatergruppe unseres Pfarrsprengels seit Februar 2007. Es gibt weißen, braunen und schwarzen Senf, mittelscharfen, scharfen und süßen Senf, Rotisseur-, Dijon- und Englischen Senf. - So vielfältig und würzend hoffen wir, unsere Stücke und Programme gestalten zu können. Und außerdem: Das Samenkorn des schwarzen Senf ist ca. 10 mal kleiner als unsere Senfkörner. Doch aus diesem kleinen Senfkorn kann ein Baum wachsen, der bis zu 3m hoch ist. Im Gleichnis Jesu steht das Senfkorn für unseren Glauben. Das er, wie auch die Theatergruppe, wachsen möge, dazu wollen wir beitragen. „Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, so dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.“ (Mt. 13,31-32)

monatsspruch mÄrz 2007: ich bin Überzeugt, dass dieser zeit leiden nicht ins gewicht fallen gegenÜber der herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. rÖmer 8,18


THEOL. INFORMATION - GEBURTSTAGE

Die jüdischen Feiertage 3. Chanukka / Tu Beschwat Zur Wintersonnenwende wird Chanukka gefeiert - das Fest der Weihe. 8 Nächte lang wird auf einem achtarmigen Leuchter jeweils eine Kerze mehr entzündet. Das Licht nimmt, wie auch die Sonne, wieder zu. - Chanukka war ursprünglich eine Feier des Sieges über den syrischen König Antiochos, der den Juden heidnische Bräuche hatte aufzwingen wollen. Einer Legende zufolge fanden die Juden, als sie wieder in den Tempel gelangen konnten, nur ein einziges geweihtes, noch vom Hohepriester gesiegeltes Ölgefäß - gerade genug, um eine Nacht lang den Tempel zu erleuchten. Doch durch ein Wunder brannte das Öl 8 Tage lang. In vielen Familien werden am Abend die Kinder für fleißiges Thorastudium beschenkt. Chanukka ist ein zweitrangiges Fest, deshalb dürfen die Kinder spielen. Dafür gibt es ein besonderes Spielzeug, den Dreidel, einen Kreisel, dessen Seiten vier Buchstaben tragen, die Initialen des hebräischen Satzes: „Ein großes Wunder ist hier geschehen.“ Gespielt wird um Nüsse o.ä. Mit dem Nachlassen der Winterregen wird mit dem Tu Beschwat das Wiedererwachen der Natur gefeiert. Dieses Fest gilt Früchten und Pflanzen, der neuen Aussaat. In Israel werden heute dabei zur Kultivierung der Wüste Bäume gepflanzt.

23.04. Witte, Ursel Tant. 23.04. Wedewardt, Siegfried HRD 23.04. Staatz, Arno GP 23.04. Stahl, Renate GP 25.04. Völker, Horst HS 25.04. Zorn, Waltraud Tant. 27.04. Suckow, Irmgard HRD 27.04. Suckow, Käthe HRD 28.04. Prochnow, Lisa HRH 28.04. Strebe, Edith Tant. 29.04. Gerlach, Helmuth BDH 01.05. Hagedorn, Ilse Tant. 03.05. Hoppe, Gustav HS 03.05. Albrecht, Ruth HS 03.05. Schulze, Gerda HRD 04.05. Völker, Käte HS 04.05. Gürges, Anna HRD 08.05. Nack, Günter Tant. 08.05. Bunn, Hildegard GP 10.05. Lewerenz, Ingeborg Tant. 12.05. Rückert, Waltraut WD 13.05. Rittmann, Hildegard GP 15.05. Brandt, Edith Tant. 16.05. Stegemann, Walter Tant. 19.05. Kempfert, Kurt S-Hof 20.05. Gogolin, Elfriede BDH 20.05. Richert, Julius Tant. 21.05. Fischer, Erika GP 23.05. Schwencke, Gerhard WD 24.05. Heise, Irmgard Tant. 25.05. Lemke, Marianne HS 25.05. Schneider, Christa WD 26.05. Brandenburg, Hertha Dam. 26.05. Richert, Erika Tant. 26.05. Kütbach, Bruno WD 29.05. Möde, Grete Dam. 29.05. Dorrmann, Ilse HRD 30.05. Gralow, Edelgard HS 30.05. Dräger, Rudi HS 30.05. Benzin, Irene HRD 31.05. Smyk, Heinz HS 31.05. Lösler, Alois WD 31.05. Hopp, Elfriede BDH

5 73 80 79 71 73 73 74 87 71 80 75 84 82 71 78 71 81 76 76 72 76 75 74 93 77 71 88 81 76 72 72 75 86 84 76 87 71 71 78 72 78 81 78

Auch allen Nichtgenannten herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen


6

ÄLTESTENTAG IN GARTZ/ODER Ältestentag in St. Stephan

Am Sonnabend den 3.Febuar 2007 14.00Uhr trafen sich Mitglieder der GKR und GBR der Region Gartz/ Penkun zum jährlichen Ältestentag in der St. Stephanskirche zu Gartz. Wir begannen mit einem Gottesdienst, der von Pastor B. Riedel aus Penkun gehalten wurde. Im Anschluss daran stimmte uns Pastor M. Jehsert mit einem an praktischen Beispielen orientierten Einstiegsreferat auf das zu diskutierende Thema „Wiedereintritt in die Kirche“ ein. Nun wurden 4 Gesprächsgruppen gebildet, die räumlich voneinander getrennt arbeiteten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bei Kaffee und Kuchen begannen wir unsere Diskussionsrunde. In unserer Gruppe wurde dazu angeregt, erstmal in die Kirchenregister zu schauen, welche Personen in Frage kommen, und dann herauszufinden, ob diese Menschen überhaupt noch in unserer Gegend wohnen. Wenn ja, dann könnte man sie durch ein persönliches Gespräch daraufhin ansprechen und ihnen anbieten, sie mal zu einem Gottesdienst oder anderen Veranstaltungen wie z.B. den Bibelwochen, wo ja auch Diskussionen und Auseinandersetzungen mit dem Glauben geführt werden, zu begleiten. Oftmals haben die Leute eine Hemmschwelle, den ersten Schritt zu tun, und da bedarf es einen sehr behutsamen Umgangs, der diese „Angst“ nimmt. Ein weiterer Gedanke in unserer Runde war, dass man Eltern über ihre Kinder, die getauft wurden oder auch zur Christenlehre gehen, mit ins aktivere Gemeindeleben einbeziehen kann.

Dazu bietet die Evangelische Schule in Tantow gute Möglichkeiten. Unsere Kirche soll schließlich nicht vergreisen. Außerdem kamen wir zu der Erkenntnis, nachdem Frau Klingbeil von ihrer Reise nach Südafrika kurz berichtete, dass unsere Kirche moderner, die Gemeinschaft untereinander mehr gepflegt und erlebbarer gemacht werden sollte. Ich bin der Meinung, dass nur durch ein aktiv gestaltetes Gemeindeleben, wo viele Gemeindemitglieder sich durch ihre individuellen Begabungen mit einbringen, es uns gelingen wird, diese Menschen, die sich von der Kirche entfernt haben, wieder für uns zu gewinnen. Welchen Sinn hat es, wenn sich Leute an einer „anonymen Wiedereintrittsstelle“ in Pasewlk registrieren lassen? Sicherlich, sie sind dann zahlende Mitglieder. Doch ist es nicht besser auch seinen Glauben zu leben?! Nach der Diskussion in den Gesprächsgruppen trafen wir uns wieder gemeinsam und jeder Gruppenleiter gab eine kurze Zusammenfassung. Im Anschluss ging das Wort an Superintendent A. Haerter, der über den Stand der Gespräche mit der Mecklenburgischen Kirche (ELLM) und der Kirche von Berlin-Brandenburg und der Schlesischen Oberlausitz (EKBO) betreffs eines Zusammenschlusses mit unserer Pommerschen Kirche berichtete. Auch daran schloss sich eine zum Teil sehr emotionale Diskussion an, wobei sich die große Mehrheit der Ältesten für ein Zusammengehen mit der EKBO aussprachen. M. John - Keesow


GEDÄCHTNISKIRCHE ZU ROSOW

7

Neuer Turm in Rosow auf der „Gedächtniskirche“ Zwei Stunden am Morgen des 29. November 2006 haben das Gesicht des Ortes Rosow entscheidend verändert. Genau um 11:03 zog der Monteur der Metallbaufirma aus Berlin die Schrauben an der Turmspitze in 42 m Höhe fest. Über 60 Jahre hatte das Dorf auf diesen Moment gewartet. Es war ein nebliger Morgen, als es kurz nach 9:00 Uhr losging. Zwei Stunden später war die Turmspitze Aufgerichtet, verschraubt, und die Sonne kam heraus und schien zum Mittag über dem Ergebnis wochenlanger Arbeit. Immer wieder hatte dieser Moment verschoben werden müssen. Ein Kamerateam des ZDF war dabei, als ein Teilstück des Turmes unter dem Beifall des Dorfes angehoben wurde und die Sendung „sonntags - tv fürs Leben“ am 26. November berichtete über die Vereinsaktivitäten im Beitrag „Von der Kirche zum Kulturzentrum - Neue Funktionen für Gotteshäuser“.

Flucht und Vertreibung aber auch Versöhnung sind die Hauptstichworte der Vereinsarbeit in der neuen Kirchennutzung. Kultur und Kunst, Konzert und Gottesdienst stehen auf dem Programm für die kommenden Jahre. 25 Jahre Pachtzeit sind mit Leben zu erfüllen. Auch die Kirchengemeinde, die das Gebäude jahrzehntelang nicht genutzt hat, freut sich, dass mit der neuen Nutzung neues Leben in die alten, nun aber frisch sanierten Mauern kommt. Die Feierlichkeiten zur Fertigstellung sind für den 9. Juni geplant.

(Text/Photos: Pf. Hilmar Warnkroß)


- VERANSTALTUNGEN 8 GOTTESDIENSTE 01.3. 19.00 Bibelwoche (Pf. Kritzler) - Hohenselchow

Do Fr So

02.3. 04.3.

Di Do Fr

06.3. 08.3. 09.3.

Sa So

10.3. 11.3.

Mo Di Mi Do Fr Sa So

12.3. 13.3. 14.3. 15.3. 16.3. 17.3. 18.3.

Mo Di Mi

19.3. 20.3. 21.3.

Do

22.3.

Fr Sa

23.3. 24.3.

So

25.3.

Mi Do Fr So

28.3. 29.3. 30.3. 01.4.

Di Do

04.4. 05.4.

19.00 9.00 10.30 19.30 19.00 19-21 19.00 19.00 10.00 13.30 15.00 19.00 19.00 19.00 19.00 19.00 19.00 9.00 10.30 19.00 19.00 14.30 19.00 14.30 19.00 14.30 9-12 9.30-12 10.00 13.30 15.00 14.30 14.30 16.00 9.00 10.30 19.30 15.00 17.00

Weltgebetstag (mit Abendbrot) - Hohenselchow Gottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst - Woltersdorf Theatergruppe „Senfkorn“ - Hohenselchow Bibelwoche (Pf.i.R. Sadewasser) - Woltersdorf Junge Gemeinde (Spielenacht) - Hohenselchow Bibelwoche (Pf. Jehsert) - Woltersdorf Bibelwoche (Pf. Gabriel) - Woltersdorf Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Bibelwoche (Pf. Warnkroß) - Hohenreinkendorf Bibelwoche (Pf. Jehsert) - Hohenreinkendorf Bibelwoche (Fr. Klingbeil) - Hohenreinkendorf Bibelwoche (Pf. Riedel) - Hohenreinkendorf Bibelwoche mit JG (Pf. Gabriel) - Hohenreinkendorf Bibelwoche (Hr. Knöfel) - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst - Woltersdorf Bibelwoche (Pf. Gabriel) - Tantow Bibelwoche (Pf. Warnkroß) - Tantow Gemeindenachmittag - Hohenreinkendorf Bibelwoche (Pf. Jehsert) - Tantow Gemeindenachmittag - Groß Pinnow Bibelwoche (Pf. Kritzler) - Tantow Gemeindenachmittag - Woltersdorf Konfitreff aller Konfirmanden - Gartz/Oder Kinderkirche - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Frauenhilfe (bei Frau Schwuchow) - Tantow Gemeindenachmittag - Hohenselchow Kreuzweg der Jugend Gottesdienst (AM) - Groß Pinnow Gottesdienst (AM) - Woltersdorf (Bus über BDH) Theatergruppe Senfkorn - Hohenselchow Gottesdienst (AM) - Groß Pinnow Gottesdienst (AM) - Woltersdorf (Bus über BDH)


GOTTESDIENSTE - VERANSTALTUNGEN Fr

06.4.

Sa So

07.4. 08.4.

10.00 13.30 15.00 18.00 9.00 10.30

Mo So

09.4. 15.4.

Di FrSo Sa So

17.4. 20.22.4. 21.4. 22.4.

Mi Sa So

25.4. 28.4. 29.4.

Sa So Di Fr SaSo So

05.5. 06.5. 08.5. 11.5. 12.13.5. 13.5.

Mi Do Sa So Mi Fr

16.5. 17.5. 19.5. 20.5. 23.5. 25.5.

13.30 15.00 10.00 10.00 13.30. 15.00 18.30 17.00 13.00 9-12 9.00 10.30 14.30 9.30-12 10.00 13.30 15.00 15.00 14-17.30 19.30 17.00 10.00 14.00 10.00 14.00 19.00 9.30-? 10.00 14.00 14.30 14 Uhr

So

27.5.

10.00

9

Gottesdienst (AM) - Hohenselchow Gottesdienst (AM) - Hohenreinkendorf Gottesdienst (AM) - Tantow Andacht (Entzünden des Osterlichtes) - Hohenselchow Familiengottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst (Taufen von Maike & Matti Puckelwald) - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Gottesdienst - Woltersdorf Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Vortrag Südafrika - Blumberg Rüstzeit der Hauptkonfirmanden - Brüssow Konfitreff für die Vorkonfirmanden - Gartz/Oder Gottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst - Woltersdorf Frauenhilfe (bei Frau Schwuchow) - Tantow Kinderkirche - Blumberg Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Sketche mit „Senfkorn“ - Gaststätte Hohenselchow Gem.-Wandertag - Wartin/Grünz/Sommersdorf/Wollin Theatergruppe „Senfkorn“ - Hohenselchow Gemeindebriefkreis - Hohenselchow Konfi-Wochenende für alle Konfirmanden - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Groß Pinnow (mit Kirchenkaffee) Konfirmandenprüfung - Hohenselchow Gemeinderallye (s. S. 12)- Start ab Hohenselchow GD mit Gold. Konfirmation - Woltersdorf GD mit Gold. Konfirmation - Hohenreinkendorf Frauenhilfe (bei Frau Schwuchow) - Tantow GD zur Eheschließung von Jenny Krause & Ronny Unze - Hohenselchow Konfirmationsgottesdienst mit Taufe - Tantow


10

KIRCHE DER FREIHEIT Impulspapier „Kirche der Freiheit“

Langfristige Perspektiven Die Evangelische Kirche in Deutschland will auch im 21. Jahrhundert die Kraft und Schönheit des Evangeliums zum Leuchten bringen. Sie will im Vertrauen auf Gottes Verheißung die großen Chancen und die gleichfalls großen Herausforderungen wahrnehmen, die sich ihr in unserer Zeit stellen. Menschen, denen Gott, Religion und Kirche fremd geworden sind, sollen neu erfahren können, was es heißt, aus der Freiheit des Glaubens an Jesus Christus zu leben. Kirche soll für Menschen verschiedenster Herkunft und Prägung geistliche Heimat sein oder neu zur geistlichen Heimat werden. Viele Mitarbeitende in der Kirche stellen sich dieser Aufgabe in vorbildlicher Weise und mit hohem persönlichem Engagement. Sie gestalten das kirchliche Leben an ihrem jeweiligen Ort einladend, freundlich und geistlich. Umstrukturierungen, die an vielen Stellen - oft auch schmerzhaft - notwendig sind, werden zum Anlass genommen, nach neuen Formen gelingender kirchlicher Arbeit zu suchen. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland will diesen Prozess vorantreiben. Er hat ein Impulspapier „Kirche der Freiheit. Perspektiven für die Evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“ veröffentlicht, das zum ersten Mal für die evangelischen Kirchen in Deutschland gemeinsam eine langfristige Perspektive entwickelt.

Es geht darum, negativen Entwicklungstendenzen, von denen auch unsere Kirche betroffen ist, entgegenzuwirken und einen Mentalitätswandel hin zu einem „Wachsen gegen den Trend“ zu fördern. Ich lade alle Gemeindeglieder ein, sich an diesem kirchlichen Veränderungsprozess aktiv zu beteiligen und die Anregungen des Impulspapiers in ihren Gemeinden, mit ihren Kreisen und in ihrem Umfeld zu diskutieren. Nur gemeinsam werden wir das Evangelium von der Liebe Gottes in Jesus Christus in seiner ganzen Schönheit und in seinem ganzen Reichtum zum Leuchten bringen, so wie es uns von Gott aufgetragen ist. Möge Gott seinen Segen zu unserem Reden, Planen und Handeln geben! Bischof Dr. Wolfgang Huber Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

monatsspruch april 2007: ob wir leben oder ob sterben, wir gehÖren dem herrn. rÖmer 14,8b


11

PAUL GERHARDT 400. Geburtstag von Paul Gerhardt Für viele verbindet sich mit dem Namen Paul Gerhardt Orgelmusik und gesungenes Gottvertrauen. Wie von selbst stellen sich im Gedächtnis Liedzitate und Gesangbuchmelodien ein, wie: „Befiehl du deine Wege“ oder „Ich singe dir mit Herz und Mund“. Lieder voller Trost und Ermutigung. 26 Lieder sind von ihm im Stammteil des aktuellen Evangelischen Gesangbuchs (EG) vertreten. Am 12. März 1607 wird Paul Gerhardt in Gräfenhainichen geboren. Nach dem frühen Tod seiner Eltern kommt er als Vollwaise auf die Fürstenschule nach Grimma. Danach wechselt er als Student der Theologie nach Wittenberg. Wie unzählige seiner Zeitgenossen wird er hineingezogen und erschüttert durch den Dreißigjährigen Krieg (1618?1648). Aus den Quellen lutherischer Frömmigkeit bezieht er neue Kraft und neuen Lebensmut. Schon in Wittenberg beginnt Gerhardt, „gesunde Lieder“ auf der Grundlage der Bibel zu schreiben. Sie sollen Menschen, die in Not geraten sind, in persönlicher Andacht oder im Gemeindegesang die Quellen des Glaubens erschließen. An der Nikolaikirche zu Berlin ist der Mann als Kantor tätig, der als kirchenmusikalischer Entdecker von Gerhardts Liedern gilt: Johann Crüger (15981662). Ihre Zusammenarbeit kann man mit Recht als eine „Sternstunde in der Liedgeschichte“ bezeichnen. Gerhardt wird zum „Psalmisten der Christenheit“.

Mit 44 Jahren übernimmt er eine Pfarrstelle in Mittenwalde. Und erst mit 48 Jahren heiratet er. Tiefes Leid bleibt dem Ehepaar nicht erspart. Vier Kinder müssen die Gerhardts nach nur kurzer Lebenszeit begraben. Nur ein Sohn wird sie überleben. Wieder in Berlin wird der lutherische Dichterpfarrer in einen Konflikt mit seinem Landesfürsten Friedrich Wilhelm (1620-1688) hineingezogen, der einen reformierten Bekenntnisstand hat. Der weltliche Landesherr fordert Gehorsam in Glaubensfragen ein und verlangt seine Unterschrift unter ein „Toleranzedikt“. Friedrich Wilhelm, dessen Lieblingslied „Befiehl du deine Wege“ gewesen sein soll, verstößt dessen Dichter. Überdies bleibt es Gerhardt nicht erspart, dass er nach dem Verlust des Amtes auch noch seine Ehefrau verliert. Ab Sommer 1669 übt er in Lübben im Spreewald den Pfarrberuf aus. Doch Gerhardts Kräfte nehmen immer mehr ab. Lieder entstehen keine mehr. Am 27. Mai 1676 stirbt Paul Gerhardt mit 69 Jahren. Ein Ölgemälde in der Lübbener Kirche und eine lateinische Unterschrift erinnern an seine dortige Zeit: „Paul Gerhardt, ein in Satans Sieb geprüfter Theologe, hernach fromm gestorben ...“. Text: Reinhard Ellsel


12

RÄTSELRALLYE - KONFIRMATIONEN

1. RÄTSEL-Rallye für die Pfarrsprengel Blumberg und Hohenselchow am Himmelfahrtstag , 17. Mai 2007 Kommen Sie mit zur Rätselrallye - ein Ausflug für PKW-Fahrer und alle diejenigen, die Sie in Ihren Fahrzeugen mitnehmen wollen! Termin:

17. Mai 2007 (Himmelfahrt), Treffpunkt: 9.30 Uhr in der Kirche von Hohenselchow Rückkehr: gegen 16.00 Uhr zum Kaffeetrinken im Gemeindehaus Casekow Was ist mitzubringen?

Wir wollen an diesem Tag gemeinsam viel Spaß haben und unsere Umgebung näher kennen lernen. Es soll keine Sieger und Verlierer geben. Entscheidend ist der olympische Gedanke: „Dabeisein ist alles!“ Kommen Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freunden mit. Schreiben Sie sich schon bald in die Starterlisten ein, die in Ihrem Pfarramt ausliegen!

Schreibzeug, Autoatlas oder Uckermarklandkarte, Lexikon, Bibel, Zollstock, Verpflegung für Mittag zum Picknick, Getränke und Kaffee und Kuchen für den Nachmittag. Ihre Rätselfragen erhalten Sie am Ausflugstag in Hohenselchow!

Das Vorbereitungsteam freut sich auf Sie - Frohwald & Ulrike Kritzler, Sebastian Gabriel -

Konfirmation

Goldene Konfirmationen

Folgende Konfirmandinnen und Konfirmanden werden am Pfingstsonntag, 27. Mai 2007, um 10 Uhr in der Tantower Schlosskapelle eingesegnet: John, Marie Sandra - Keesow Lehmann, Anne - H-reinkendorf Lösler, Manuel - Woltersdorf Milster, Michael - Keesow Stein, Emil - H-reinkendorf Wendtland, Danny - Gartz/Oder Villain, Niklas - Hohenselchow

Die Goldenen & Diamantenen Konfirmationen finden in unserem Pfarrsprengel wie folgt statt: Wo l t e r s d o r f : Sonnabend, 19. Mai, 10 Uhr Hohenreinkendorf: Sonntag, 20. Mai, 14 Uhr Hohenselchow: Sonnabend, 2. Juni, 14 Uhr

Die Konfirmandenprüfung findet am Mi., 16.5, um 19 Uhr im Gemeinderaum Hohenselchow statt.

Weisen Sie bitte auch andere auf diese Rallye hin!

Bitte melden Sie sich, wenn Sie zu den Jubilaren gehören und teinehmen möchten, im Pfarramt an. Bitte sagen Sie es auch Ihnen bekannten Jubilaren weiter.


13

KIRCHE ZU WARTIN Unsere Kirchen und Dörfer Te i l 1 1 : D i e K i r c h e z u W a r t i n Bauzeit: Mitte 13. Jhd. - Turm und Schiff sind aus Schichtmauerwerk aus behauenen Findlingen. - unter dem Turm waren ursprünglich Schießschartenfenster im ersten Turmgeschoss angeordnet - nach Zerstörungen Wiederaufbau in der II. Hälfte des 17. Jhd. 1715 - der letzte Wartiner Pfarrer Gottfried Niseus stirbt - der Blumberger Pfarrer ist nun zuständig 1716 - Wartiner Kirche gehört als mater vagans zur Mutterkirche Blumberg 1723 - der Turm wird für 264 Taler durch Pfr. Knapius (Blumberg) repariert 1731 - Uhrumbau zur Perpendickeluhr 1733/34 - gründliche Ausbesserung (Dach, Kirchboden, Fensterrahmen) 1744 - Pfr. Millies läßt eine neue Orgel bauen (von Joachim Wagner, Berlin) Späterer Umbau und Erweiterung durch Organist und Orgelbauer Christian Friedrich Voigt (geb. 1720 in Wartin) 1750 - Millies kauft Turmuhr für 170 Tlr. 1764 - Ausbesserung Turm und Dach 1853 - gründlicher Umbau der Kirche durch Pfr. Hertel für 2900 Taler 1928 - Erneuerung des Daches 1929 - die kleine von 1674 wird durch 2 Glocken aus Eisenhartguss ersetzt - Anmerkung von 1998: Diese Glocken wurden als Ersatzprovisorien für die im Jahr 1917 an den Reichsmilitärfiskus (Rüstungsindustrie) abgelieferten alten Bronzeglocken

angeschafft. 1930 - Blitzschaden, wesentliche Bauteile des Turmes werden erneuert 1931 - umfassende Erneuerung des Turmes 1938 - Innenrenovierung der Kirche , Erneuerungen an Decke und Gestühl 1946 - schwere Kriegsschäden an Kirche und Turm; werden für 12.700 RM durch Bauunternehmer Wolter aus Wartin beseitigt 1960/61 - Einbau eines Gemeinderaumes unter der Orgelempore 1975 - Innenausmalung der Kirche 1993-98 - Totalsanierung des Turmes in 3 Bauabschnitten; Kosten: 771.600,- DM 1999 - Ausmalung der Kirche und des Gemeinderaumes 2001 - Übergabe des restaurierten Wappens von Gotthelf von Kirchbach(vermutl. um1750) durch die Familie v. Kirchbach 2002 - Spielbarmachung der Wagner-Orgel durch Orgelbau Schuke, Potsdam 2003 - Im November beginnt der erste Bauabschnitt der Sanierung des Langhauses 2004/05 - 2. BA: Sanierung Langhaus und Anbauten Juli 2005 - Fertigstellung Außensanierung Zum Inventar - Kanzelaltar - vor 1715, größter Barockaltar des Altkreises Angermünde - Wappen des Gotthelf von Kirchbachs, um 1750 (s.o.) - Orgel - um 1744 (s.o.) - Taufengel - um 1709


14

KONFIRMANDEN - ADRESSEN

Konfirmandenrüstzeit in Sternhagen Auch dieses Jahr gab es eine kleine Rüstzeit in Sternhagen (4.2.07-7.2.07). Diese Freizeit war Teil des Konfirmandenunterrichts. Es trafen sich 15 Konfirmanden und Vorkonfirmanden. Um 8.30 Uhr gab es Frühstück und danach wurde zum Thema „Schöpf u n g “ gearbeitet. Jeden Tag gab es auch viele lustige Spielchen. Am Montag erkundeten wir die Gegend. Am Dienstagnachmittag fuhren wir gemeinsam nach Prenzlau in die Nikolaikirche und in das Kloster. Nebenbei beantworteten wir Fragen. Später konnten wir noch eine halbe Stunde in der Stadt einkaufen. Am Abend spielten wir dann die Haus-Rallye. Wir teilten uns in sechs Gruppen, rannten durchs Haus und mussten Zettel finden, wo Fragen drauf standen, die dann so schnell wie möglich beantwortet werden mussten. Das war sehr anstrengend, aber auch lustig. Am Mittwoch erzählten wir uns, wie uns diese Zeit gefallen hat. Viele würden wieder kommen. Text: Marie John, Keesow

Wir sind für Sie da Pastor: Sebastian Gabriel Nebenstr. 20, 16306 Hohenselchow Tel.: 033331/64320; Fax: 65282 hohenselchow@kirchenkreis-pasewalk.de Katechetin: Beate Sandow Holzhof 16, 16307 Gartz/Oder Tel. : 033332/80506 Ansprechpartner in den Gemeinden: Groß Pinnow: Werner Fischer Krugstr. 1 Tel.: 033331/64244 Woltersdorf: D. & K. Hohenstein Jamikower Str. 9 Tel.: 033331/64564 Hohenreinkendorf: M. & Ch. Knöfel Hauptstr. 30 Tel.: 033332/265 Tantow: Margitta Schmidt Schulstr. 25 Tel.: 033333/586 Damitzow: Ute Hein Damitzower Str. 19 Tel.: 033333/487 Hohenselchow: M. & K. Lemke Petershag. Str. 1 Tel.: 033331/64736 bei Friedhofsfragen in Hohenselchow Marlis Lindemann Casekower Str. 22 Tel.: 033331/65205


15

AMTSHANDLUNGEN - IMPRESSUM

Vo n D e z e m b e r b i s F e b r u a r wurden aus diesem Leben abberufen u n d u n t e r G o t t e s Wo r t b e s t a t t e t : Post, Erna Erika Johanna, geb. Spielvogel Mechler, Kurt Hugo Erhard Sandow, Norbert Herbert Reinhard Kütbach, Veronika, geb. Otocki Balk, Erna Martha Charlotte, geb. Bünger

Biesendahlshof Heinrichshof Angermünde Hohenselchow Hohenreinkendorf

87 Jahre 75 Jahre 55 Jahre 84 Jahre 99 Jahre

Herr, die Entschlafenen befehlen wir deiner Liebe an. Amen. Das Fest der Goldenen Hochzeit feierte das Ehepaar Sigrid Erika Meta & Siegfried Otto Johann Dittmann am 21.12 2006 in der St. Katharinen Kirche zu Groß Pinnow. Trauspruch (Jer. 29,13-14): „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.“

monatsspruch mai 2007: alle zungen sollen bekennen, dass jesus christus der herr ist, zur ehre gottes, des vaters. ph il. 2 ,1 1

Impressum: Das Kreuzblatt erscheint in dreimonatlichen Abständen. Alle Angaben wie Geburtstage, Taufen, Trauungen, Bestattungen etc. dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden. Herausgeber: Ev. Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Hohenselchow V.i.S.d.P.: Sebastian Gabriel, Nebenstr. 20, 16306 Hohenselchow Redaktion: Luise-Lotte Schuster, Martina Zabel, Sandra Ehrhardt, Maritta John, Kurt Hohenstein, Beate Sandow, Sebastian Gabriel Bankverbindung: Sparkasse Uckermark; Kto-Nr.: 364 1000 687; BLZ: 170 560 60 Redaktionsschluss des nächsten Kreuzblattes: 18. Mai 2007


KINDERSEITE

Witzecke: Ein anstößiges Wunder

16

Vor Jahren gab es in Württemberg einen Vikar, der ein Zimmer bei einer älteren Frau gemietet hatte. Sie störte sich daran, dass der junge Pfarrer abends gerne ein Viertele trank. Er versuchte sich zu verteidigen und sagte: »Jesus hat auf der Hochzeit zu Kana sogar Wasser in Wein verwandelt.« Darauf antwortete die Frau auf Schwäbisch: »Des isch net sei beschtes Stückle gwä.«


Ausgabe13