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MICHAEL VOLLE

LIEDER ABEND 2O12/13


MICHAEL VOLLE Bariton

HELMUT DEUTSCH Klavier

OPERNHAUS ZÜRICH

Fr 12. Okt. 2O12, 19.OO


FRANZ SCHUBERT

1797-1828

Lieder nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe Prometheus D 674 Ganymed D 544 An Schwager Kronos D 369 Der Fischer D 225 Der König in Thule D 367 Erlkönig D 328 Versunken D 715 Geheimes D 719 An die Entfernte D 765 Willkommen und Abschied D 767

Pause

CARL LOEWE

1790 –1869

Lieder und Balladen Prinz Eugen, der edle Ritter op. 92 Graf Eberstein op. 9/VI/5 Der gefangene Admiral op. 115 Die nächtliche Heerschau op. 23 Die Uhr op. 123/3 Die Lotosblume op. 9/1/1 Der du von dem Himmel bist op. 9/1/3b Über allen Gipfeln ist Ruh’ op. 9/1/3a Erlkönig op. 1/3 Der Woywode op. 49/1 Odins Meeresritt op. 118


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Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe. So zerteilte mich die Liebe und der Schmerz. Franz Schubert Mein Traum, 3. Juli 1822

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EINE WELT IN MUSIK Zum Liedschaffen von Franz Schubert

Franz Schubert war, darin Mozart und Beethoven ähnlich, einer der ersten freien Künstler, niemandem verpflichtet, nur dem eigenen inneren Auftrag. Aus den letzten Lebensmonaten ist ein Brief bekannt, in dem sich Schubert als den «elendsten Kerl» bezeichnet: Krankheit, Hunger, ständige finanzielle Sorgen hatten ihn bereits ausgehöhlt, ihm die Lebenskraft geraubt. Noch jünger als Mozart, was oft übersehen wird, ist er gestorben. Als Genie und «leiser Rebell» (Härtling) gab er Stoff für manche Verzeichnung ins Kleinbürgerliche. Frühzeitig wurden dem zu Lebzeiten Übersehenen Denkmäler gesetzt. Schubert, der rätselhafte Mann, wird noch lange zur Erforschung eines unfassbaren Lebenswerkes aufrufen, unter dem die 660 Lieder nur ein mittlerer Teil sind. Schubert war der erste Komponist von Rang, der im Lied, das er aus inhaltlicher Erstarrung löste, literarisch dachte, sich grosser Dichtung anvertraute, sein kompositorisches Talent an namhaften Poeten mass. Wohl hatte der unscheinbare Spielmeister aus dem Himmelpfortgrund in Wiens Vorstadt die Mühe, sich Anerkennung zu verschaffen. Doch die fast wahllos entstandenen Liedkompositionen nährten sein Selbstbewusstsein, dass er sich für bessere Tage aufzuheben habe. «Mich soll der Staat erhalten», äusserte er einmal zu Freunden, «ich bin für nichts als das Komponieren auf die Welt gekommen» – diese überlieferte Aussage zeugt nicht von Untertänigkeit und kritiklosem Obrigkeitsdenken. Wie sonst hätte er die «Winterreise» komponieren sollen, eine der grossen Anklage-«Reden» der Musikgeschichte, gerichtet, im Gewande einer scheinbar ganz persönlichen, gescheiterten Liebesbeziehung, gegen den restaurativ-feudalen Metternich-Staat, dessen argwöhnische, auf die Disziplinierung gesellschaftskritischer Personen abgerichtete Beamte mit ihrer Lust der Denunziation auch Schubert das Leben verkürzten. Musikgeschichtlich steht Franz Schubert einzig in Raum und Zeit seiner Generation, zerrieben von unglaublichen gesellschaftlichen Zuständen, in denen in der Kunst nur


geistige Krämerseelen überwintern konnten. Künstlerisch fühlte er sich seinem Zeitgenossen Beethoven anhängig, doch dessen «Menschheitsdenken» ist ihm fremd. Aus seiner kleinen Welt schafft er die grosse: «Wie von den Brüdern Grimm das deutsche Märchen geschaffen, nämlich nicht erfunden, sondern zum Kunstwerk erhoben wurde, so hat Schubert das Volkslied geadelt und ebenbürtig neben die höchsten Kunstformen gestellt», schreibt Egon Fridell in seiner «Kulturgeschichte der Neuzeit». Ähnlich sieht es Dietrich Fischer-Dieskau: «Schubert hat eine Welt in Musik verwandelt. Er hat das Kunstlied auf eine bis dahin nicht gekannte Höhe geführt und gezeigt, was alte Kunst ist: Steigerung, Konzentration, ein in die reinste Form Gegossenes. ‹Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen, und haben sich, eh’ man es denkt, gefunden.› Diese Erkenntnis Goethes wird durch das Werk Schuberts bestätigt.» Schubert widmet sich dem überlieferten, von Goethe favorisierten Strophenlied, dem erweiterten Strophenlied ebenso wie der Ballade, auch szenisches Lied genannt, und dem durchkomponierten Lied – alle diese Formen beherrscht er in vollkommener Weise. Er überblickt, einzigartig in dieser Zusammenfassung und geleitet von einem Wunder an Inspiration, jede organische Besonderheit in Inhalt und Form. Er war sich seiner Schaffensmethode kaum bewusst und schien, hierin ein Phänomen, zu allen Stunden, zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Arbeit bereit und aufgelegt; die zufällige Kenntnisnahme eines Gedichts, eines Volksliedtextes, von Freunden im Wirtshaus erwähnt, in Alben gefunden, löste in ihm ein musikalisches Motiv, eine Sentenz aus, idealistisch gesprochen sozusagen den «göttlichen Funken», vor allem auch, wenn er mit interessanten Menschen zusammenkam. Im Umgang mit seinen zahlreichen Künstlerfreunden entwickelte er dabei nicht nur ein ausgeprägtes Verständnis für den spezifischen Wert einer Dichtung, sondern auch die Fähigkeit, ihre charakteristische lyrische Essenz zu erkennen und sich für den musikalischen Schaffensprozess zu eigen zu machen. So gehörte der Komponist auch dem Künstlerkreis um Anton und Joseph von Spaun an, wo man gemeinsam angeregte literaturwissenschaftliche und philosophische Diskussionen um Fragen der Ethik sowie um Tugend- und Bildungsideale führte. Die klassischen Dichter waren Alltagslektüre, man studierte die Schriften zeitgenössischer Philosophen und stellte den interessierten, aber kritischen Gleichgesinnten die eigenen künstlerischen


Arbeiten vor. In Wien lag die geistige Führung dieser Vereinigung bei Johann Mayrhofer, einem jungen Dichter und Literaten, der Schubert in diese Gesellschaft einführte. Schnell fand der Komponist hier eine geistige Heimat, nach der er sich später oft zurücksehnte: «Ich möchte mit Goethe ausrufen: ‹Wer bringt nur eine Stunde jener holden Zeit zurück!› Jener Zeit, wo wir traulich beieinander sassen, und jeder seine Kunstkinder den anderen mit mütterlicher Scheu aufdeckte, das Urteil, welches Liebe und Wahrheit aussprechen würde, nicht ohne eigene Sorgen erwartend: jener Zeit, wo einer den anderen begeisterte, und so ein Vereintes, das Streben nach dem Schönsten, alle beseelte.» Im Mittelpunkt des ersten Teils des Liederabends stehen Lieder nach Gedichten Johann Wolfgang von Goethes. Für die Wirkungsgeschichte Schuberts ist es stets als ein gleichsam schicksalhaftes Vorzeichen angesehen worden, dass es nicht gelungen ist, die Aufmerksamkeit Goethes auf Schuberts Kompositionen zu lenken. Goethe hätte, so hofften Schuberts Freunde und so dachte auch die Nachwelt, den kongenialen Partner in der Welt des Lieds erkennen müssen. Hier hat ein Hauptmotiv in Schuberts Wirkungsgeschichte, die Rolle des verkannten Genies, seinen Ursprung. Doch Goethe hat auf nicht eigens erbetene Zusendungen von Kompositionen, ausgenommen sie stammten von Zelter oder Reichardt, auch sonst nicht reagiert. In der vermeintlich ablehnenden Haltung Goethes gegenüber Schubert sind die Fakten rekonstruierbar. Sie sehen recht alltäglich aus. Am 17. April 1816 wurde Schuberts erstes Liederheft mit Goethe-Vertonungen von Wien nach Weimar gesandt. Man schickte es kommentarlos zurück. Das konnte, nach geltenden gesellschaftlichen Usancen, als eine Ablehnung interpretiert werden. Nur hätte eine tatsächlich beabsichtigte negative Bewertung zur Voraussetzung haben müssen, dass irgend jemand im Goetheschen Haus am Frauenplan den eigentlichen Inhalt der Sendung, die Kompositionen, zu prüfen imstande gewesen wäre, sei es durch blosses Lesen, sei es durch praktische Erprobung. Das war schwerlich der Fall. Ausser dem Notenmaterial enthielt die Sendung aber noch einen Brief, von Schuberts Freund Josef von Spaun, dessen sachlicher Kern, von der Formulierungsweise zu schweigen, es für sich genommen schon geraten scheinen liess, die Sendung zurückgehen zu lassen. Dergleichen handhabte Goethe höflicher-


weise ohne Kommentar. Das übersandte Heft sei das erste von acht geplanten, hatte Spaun geschrieben. Auf zwei Goethe-Hefte werde ein drittes folgen, mit Schiller-Vertonungen. Das vierte und fünfte enthielten dann Dichtungen «vom Klopfstok [so schrieb Spaun tatsächlich], das 6te vom Mathisson, Hölty, Salis etc., und das 7 und 8te enthalten Gesänge Ossians, welche letztere sich vor allen auszeichnen.» Was aber sollte Goethe 1816 mit Vertonungen der Werke von Dichtern aus der Epoche seiner eigenen Anfänge? Und das in einer Zeit, in der ihn die «Italienische Reise», der «West-Östliche Divan», die erste Fassung von «Wilhelm Meisters Wanderjahren», die Fortführung des Zweiten Teils der «Faust»-Tragödie und vieles andere mehr beschäftigte? Der Mythos vom verkannten Genie Schubert hat seinen Ursprung in einer paradoxen Konstellation: Für Schubert war Goethe, mit dem er sich bis 1826 immer wieder auseinandergesetzt hat, der Leitstern der Lyrik überhaupt, doch Goethe seinerseits hat Schubert gar nicht wahrgenommen. Sollte der fast 50 Jahre ältere Goethe Schuberts Lieder tatsächlich persönlich in Augenschein genommen haben, dürfte er von Schuberts neuartiger Kompositionsweise eher irritiert als begeistert gewesen sein. Wie den meisten seiner Zeitgenossen galt ihm der Typus des Strophenlieds, in welchem die verschiedenen Strophen eines Gedichts zur selben Melodie gesungen werden, als die ästhetische Norm des Liedschaffens. Aufgabe der Komponisten war es in seinen Augen nicht, in der Vertonung ein «höheres Kunstganzes» (Nägeli) zu kreieren, sondern eine populäre Melodie zu erfinden, die den Grundaffekt des Gedichts in Töne fasste und von jedem Musikliebhaber auch unter Verzicht auf die begleitende Unterstützung des Klaviers gesungen werden konnte. Ironie der Geschichte, dass viele Goethe-Gedichte einem breiten Publikum heute auch und vor allem durch die Schubertschen Vertonungen ein Begriff sind.


Michael Volle studierte bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Ein erstes Engagement führte ihn nach Mannheim, weitere Stationen waren die Oper der Stadt Bonn, die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und die Oper Köln, u.a. mit Debüts als Billy Budd, Ford, Papageno, Figaro, Don Giovanni, Wolfram, Danilo, Guglielmo und Graf Almaviva. 1999-2007 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello (La Bohème), Eugen Onegin, Jeletzki (Pique Dame), Roland (Fierrabras), Sixtus Beckmesser (Die Meistersinger) und Golaud (Pelléas et Mélisande) zu erleben war. Gastverträge führten ihn u.a. an das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra de Paris, die Mai länder Scala, die Wiener Staatsoper, die Berliner Staatsoper, die Hamburgische Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen und an die Bayerische Staatsoper München, deren Ensemblemitglied er seit der Saison 2007/08 ist. Partien an der Bayerischen Staatsoper umfassen Eugen Onegin, Wozzeck, Wolfram (Tannhäuser), Morone (Palestrina), Pentheus (Die Bassariden) und Almaviva (Le nozze di Figaro). Bei den Bayreuther Festspielen 2007 sang er den Beckmesser. Michael Volle ist mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Wolfgang Sawallisch, Sir Colin Davis, Mariss Jansons, Valery Gergiev, Trevor Pinnock, Antonio Pappano, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Mstislaw Rostropowitsch und Philippe Herreweghe aufgetreten. Aufnahmen und Fernsehmitschnitte dokumentieren seine Arbeit. 2008 wählte ihn die Opernwelt zum «Sänger des Jahres». Für seinen Wozzeck wurde er 2009 mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet. In Zürich war er in der Saison 2011/12 auch in Mozarts Le nozze di Figaro und Wagners Tannhäuser zu hören.

Helmut Deutsch ist einer der renommiertesten Liedbegleiter unserer Zeit. In Wien geboren, studierte er Klavier und Komposition an der dortigen Musikhochschule sowie Musikwissenschaft an der Wiener Universität. Er spezialisierte sich auf Liedbegleitung sowie Kammermusik und begann seine internationale Konzerttätigkeit als Klavierpartner von Irmgard Seefried. Seither ist er mit vielen bedeutenden Sängerinnen und Sängern wie Juliane Banse, Grace Bumbry, Ileana Cotrubas, Diana Damrau, Brigitte Fassbaender, Angelika Kirchschlager, Genia Kühmeier, Christiane Oelze, AnneSofie von Otter, Dawn Upshaw, Ruth Ziesak, Olaf Bär, Matthias Goerne, Dietrich Henschel, Wolfgang Holzmayr, Jonas Kaufmann, Thomas Moser, Christoph Prégardien, Josef Protschka, Thomas Quasthoff, Andreas Schmidt, Bo Skovhus, Peter Schreier, Christoph Strehl, Michael Volle und Bernd Weikl in den wichtigsten Konzertsälen und bei Festivals auf der ganzen Welt aufgetreten und hat mehrere hoch gelobte CD-Einspielungen auf verschiedenen Labels vorgelegt. Mit dem Bariton Hermann Prey verband ihn eine zwölfjährige, intensive Zusammenarbeit. Er ist Gewinner des Wiener Kompositionspreises, unterrichtet an der Hochschule für Musik in München und gibt Meisterklassen sowie Interpretationskurse in Europa und Japan.


Programmheft LIEDERABEND MICHAEL VOLLE 12. Oktober 2012, Spielzeit 2012/13 Herausgeber Intendant Zusammenstellung, Redaktion

Opernhaus Zürich Andreas Homoki Dramaturgie

Layout, Grafische Gestaltung

Carole Bolli, Giorgia Tschanz

Anzeigenverkauf

Opernhaus Zürich, Marketing Telefon 044 268 64 14, inserate@opernhaus.ch

Schriftkonzept und Logo Druck

Studio Geissbühler Fineprint AG

Textnachweis: Walter Dürr/Andreas Krause (Hg.): SchubertHandbuch. Kassel/Stuttgart/Weimar 1997. – Hansjoachim Kreuzer: Schubert. Ein literarisches Kaleidoskop, in: Michael Kube/Werner Aderhold/Walburga Litschauer (Hg.): Schubert und das Biedermeier. Beiträge zur Musik des frühen 19. Jahrhunderts. Kassel 2002. – Programmheft Liederabend Cheryl Studer, Mitteldeutscher Rundfunk Leipzig 1996. – Reclams Liedführer, hg. von Werner Oehlmann, Stuttgart 1987. Foto-, Film- und Tonaufnahmen während des Konzerts sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Im Interesse eines ungestörten Konzertes können zu spät kommende Besucher nur bei Unterbrechungen eingelassen werden. Wir bitten Sie, während des Konzertes elektrische Geräte mit akustischen Signalen (Mobiltelefone, Uhren usw.) ausgeschaltet zu lassen.


12/13 RACHEL HARNISCH / RUBEN DROLE Jan Philip Schulze, Klavier Lieder von Schubert, Schumann, Weill, Dessau HAUPTBÜHNE

Sa 15 Dez 2O12, 19.OO

ANGELIKA KIRCHSCHLAGER

JOYCE DIDONATO David Zobel, Klavier Lieder von Vivaldi, Fauré, Rossini, Schubert, Schumann, Head, Hahn HAUPTBÜHNE

Sa 25 Mai 2O13, 19.OO

KARITA MATTILA

Helmut Deutsch, Klavier Lieder von Schumann

Ville Matvejeff, Klavier Lieder von Poulenc, Debussy, Sallinen, Marx

HAUPTBÜHNE

HAUPTBÜHNE

Do 1O Jan 2O13, 19.OO

Mo 1 Jul 2O13, 19.OO

CHRISTIAN GERHAHER

Gerold Huber, Klavier UA Liedzyklus «Lunea» von Heinz Holliger Lieder von Schumann (u.a. Kerner-Lieder) HAUPTBÜHNE

Do 21 Mär 2O13, 2O.OO


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Der Ring des Nibelungen

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Liederabend Michael Volle