Page 1

01 | 2016

die

lobby

MAGAZIN DER ÖSTERREICHISCHEN HOTELIERVEREINIGUNG /hoteliervereinigung

die lobby – Magazin für Mitglieder der Österreichischen Hoteliervereinigung - P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien - 07Z037315M

/oehv

Tipps fürs Direkt-Buchen Tag der offenen Hoteltür 2016 Schwerpunkt: Mitarbeiter finden und binden Hotelportrait: Der Dachsteinkönig

Österreichische Hoteliervereinigung Die freie Interessenvertretung

www.oehv.at


01 | 2016

lobby

Editorial

die

Zeit für unangenehme Wahrheiten: Der perfekte Mitarbeiter fällt nicht vom Himmel. OTAs verzichten nicht freiwillig auf ein Stück vom Kuchen. Was tun? Kopf in den Sand? Nein. Raunzen? Nein. Also alles aussichtslos? NEIN! Der einzige, der daran was ändern kann und vor allem wird sind Sie. Aufstehen, Ärmel hochkrempeln und das Heft selbst in die Hand nehmen, lautet die Devise! Zum Glück sind Sie aber nicht alleine – Sie haben ja uns! Ihnen fehlen die richtigen Lehrlinge und Mitarbeiter? Mit „Mach Karriere im Hotel“ starten wir nicht nur das größte Projekt in der Geschichte der ÖHV, sondern auch die größte Recruiting- und Imagekampagne im österreichischen Tourismus. Der Höhepunkt: der „Tag der offenen Hoteltür“ am 09. Oktober. Neugierig? Was sich alles genau dahinter verbirgt, lesen Sie auf den nächsten Seiten oder unter www.oehv.at/karriere-im-hotel. Kein Entkommen aus den Fängen der OTAs? Wir haben die Lösung! Nach langen Analysen und intensiven Recherchen haben wir gemeinsam mit Roland Berger einen Katalog von Möglichkeiten erarbeitet, wie Hoteliers Gäste zurückgewinnen und die Digitalisierung zu ihrem Vorteil nutzen können. Für all das, was Sie alleine nicht schaffen, gibt es ja zum Glück noch unsere Preferred Partner. Werden Sie fit fürs digitale Zeitalter, dann klappts auch mit den OTAs ;)

Ihre Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung:

Michaela Reitterer

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Österreichische Hoteliervereinigung, Hofburg, 1010 Wien Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Markus Gratzer, Redaktions- und Projektleitung: Mag. Claudia Bär 1010 Wien, T: +43 1 533 09 52, F: +43 1 533 70 71, office@oehv.at, www.oehv.at Druck: Samson Druck GmbH – gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UW-Nr. 837 Grafische Gestaltung: Birgit Rieger, www.br-design.at | Coverfoto: Hotel & Villa Auersperg, Salzburg Für Inhalte dieser Publikation, die von Dritten stammen, übernimmt die ÖHV keine Haftung. Sprachliche Gleichstellung: In dieser Gazette werden nur die männlichen Formen angeführt, die weiblichen sind darin inkludiert.

2


08

Inhalt 04 Kurzinfos 06 Tourismus 4.0: So steigern Sie Ihre Direktbuchungen 8 Fotostory: 0 Von 85 auf 100 % Umsatz in 19 Fotos

10

10 Hotelportrait: „Dachsteinkönig“ in Mittertal 12 Themenschwerpunkt Mitarbeiter finden und binden: ■■

■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■

18

ÖHV-Ausbildungsoffensive „Mach Karriere im Hotel“ und der erste „Tag der offenen Hoteltür“ „Please disturb“ in der Schweiz Erste österreichische Lehrlingsstudie Generation Y: Wollen die auch arbeiten? Lehrberuf Hotelkaufmann/-frau Lohnbenchmark für die Hotellerie Tipps zur Mitarbeiterbindung Praktikerseminar „Mitarbeiter finden und binden“

18 We proudly present: Michaela Reitterer und ihr Team 30 ÖHV-profit.days 2016: Preise für Gewinner 32 ÖHV-Eventrückblick 33 ÖHV-Tourismuskalender

30

35 ÖHV-Mitglieder


die

01 | 2016

lobby

>> KURZINFOS >>

§

TE U P DA ÖHV-Leitfaden Arbeitsrecht Der ÖHV-Leitfaden Arbeitsrecht bringt Sie mit der Fassung 2016 auf den aktuellen Stand zu Neuerungen im Arbeitsvertragsrecht (Angaben zum Entgelt) und zu den Änderungen im Arbeitszeitrecht (Möglichkeit zur Verkürzung der Nachtruhe).

LEITFADEN

Arbeitsrecht

Download unter www.oehv.at/studien

16 Fassung 20

Österreichische Hoteliervereinigung Die freie Interessenvertretung

Mit Tipps zum Recruiting

www.oehv.at

All-in-Energ eService

Stromerzeugung durch Photovoltaik

Schwimmbadtechnik

Warmwasser durch Solar

Alles aus einer Hand – für ein ökonomisch und ökologisch wertvoll geführtes Hotel.

Cloud-Lösungen und Serverhousing

Schachtentlüftung

Beratung, die sich lohnt – jetzt unverbindlich anfragen: 0800 500 502 / www.ikb.at

Beleuchtung Heizen/Kühlen/Lüften

Stromverbrauchsmanagement Ladestation für Elektromobilität

ENERGIE

4

·

INTERNET UND IT

·

WASSER UND ABWASSER

·

A B FA L L

·

BÄDER


KURZINFOS

>> Die Zukunft des Wintertourismus Ratenparität: König Winter ist nicht tot! Parlament vertagt, ÖHV geht in die Offensive

Lang lebe der Winter!

Am 03. März tagte im Parlament der Tourismusausschuss. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) war geladen und gab einen Bericht zu den Ermittlungen im Rahmen der Ratenparität/­Bestpreisklauseln ab. Die ÖHV hatte eine Beschwerde gegen die Bestpreisklausel von Online-Plattformen wie booking.com eingebracht, die günstigere Preisangebote auf den Websites der Beherbergungsbetriebe unter­bindet. Die BWB sieht die aktuellen Zugeständnisse der Plattformen als ausreichend – wir nicht! Gemeinsam mit der hogast und dem Fachverband Hotellerie evaluieren wir aktuell direkt eine Klage beim Kartellgericht einzubringen. Wintertourismus im Umbruch: SchneeWir setzen deshalb gerade im Online-Vertrieb auch auf eigenes Engagement.

garantie und Volkssport Skifahren waren gestern, treffgenaue Zielgruppenansprawww.oehv.at/bookdirect oder Code scannen. che, klare Positionierung und Erlebnisse abseits der Piste sind heute.

Neuer ÖHV-Start upPartner für den Bereich Social MediaManagement

onlim.com

Mit unserem neuen Start up-Partner Onlim vereinfachen Sie Ihr Social Media-Marketing. Onlim verwaltet Ihre gesamten Social Media-Kanäle über eine einzige Oberfläche und versorgt von hier aus alle Kanäle mit Inhalten. Das spart Zeit und Geld und erhöht gleichzeitig die Reichweite Ihrer Social Media-­Präsenz.

Neupositionierung für Vienna International Seit 01. Februar tritt die Hotelgruppe der Vienna International Hotels (VI) mit einer neuen Markenwelt auf. Neben „Vienna House“ für individuelle Resort- und Stadthotels wird eine Design-, eine Konzept- und eine Easy-­ Linie etabliert. Unabhängig von der Linie werden alle Hotels kostenloses High­speed-Internet und einen mobi­ len Check-in und Check-out bieten.

5


die

01 | 2016

lobby

>>

Tourismus 4.0

Wer morgen mehr Hotelgäste haben will, muss heute in digitalen Wissensstand investieren. Zu spät bemerkt und beinhart überspült: Manche Hoteliers hat die Digitalisierungswelle voll erwischt, während die besten Surfer Preise für technisch einwandfreie Manöver ernten. Hier sind Rettungswesten für die einen – und für die Profis die Tricks für den Sieg ;-) Wie Hoteliers im zunehmenden Online-Wettlauf obenauf bleiben, zeigt eine internationale Studie von Roland Berger und der ÖHV: Nach langen Analysen und intensiven Recherchen entstand ein Katalog von Möglichkeiten, wie Hoteliers Gäste zurück­ gewinnen und die Digitalisierung zu ihrem Vorteil

nutzen können. Neun „Standards“ und „Chancen“ – die Sie möglichst schnell realisieren sollten – machen fit fürs digitale Hotel-Zeitalter. Angebote der Preferred Partner schließen Lücken in der Infrastruktur und ergänzen bzw. verbessern das Service in Ihrem Haus.

STANDARDS Digitales Markeng opmieren

Erlebnis sta Dienstleistung bieten

Partnerschaen bilden

Digitale Infrastruktur perfekonieren

Gästedaten erheben und nutzen OTAs steuern

Digitalen Wissensstand verbessern

Digitale Anwendungen einführen Gast individuell ansprechen

CHANCEN Titanic ohne Eisberg „Was bringt die neueste Segelyacht mit modernstem Navigations- bzw. Radarsystem, wenn der Kapitän und die Crew sie nicht steuern können“, zieht Christoph Taussig, Verantwortlicher für den ÖHV-Lehrgang Online Marketing & Revenue Management, einen passenden Vergleich. Notwendig um auf Kurs zu bleiben: ein definiertes Ziel und das Wissen, wie es erreicht wird – beim Hotelier und seinen Mitarbeitern. Was heißt das für ein Hotel? Taussig erklärt: „Das Ziel ist ganz klar die direkte Gästeansprache entlang der gesamten Customer Journey. Wir wollen uns die Kommunikationshoheit zurückholen. Das ist möglich und wir zeigen wie!“

Quelle: Roland Berger

6


DIREKT BUCHEN

STANDARD 1:

Den digitalen Wissensstand verbessern Nur mit aktuellem Know-how ist Erfolg möglich

Im Gegensatz zu Großbetrieben, die sich maßgeblich selbst behindern“, so Toedt, der beim ÖHV-­Lehr­ gang Online Marketing & Revenue Management im Detail erklärt, wie das umgesetzt werden kann.

Das neue Motto: Upgrade statt Kommission

„Die kleinteilige Struktur der Tourismusbranche in Österreich bietet die Chance, sehr flexibel und rasch auf neue Entwicklungen zu reagieren, aber auch die Gefahr mangelnden Durchhaltevermögens. Das Internet wurde schnell als Chance erkannt und genutzt, an der konsequenten Verfolgung einer professionellen digitalen Strategie scheitern aber viele Betriebe“, erklärt Michael Mrazek, Gründer und Geschäftsführer der Internetagentur NCM, Spezialist und Vorreiter in Sachen Digitalisierung und Online-Performance der Hotellerie.

Worauf es hinausläuft: Je genauer Hoteliers und ihre Teams über einen Gast Bescheid wissen, desto geziel­ ter können sie ihn vor, während und nach dessen Aufenthalt ansprechen. Keine Online-Plattform kennt Ihren Stammgast so gut wie Sie. Aktivieren Sie dieses Wissen, schnüren Sie daraus ein unwiderstehliches Angebot: „Upgrade statt Kommission ist das neue Motto“, erklärt Taussig. Bei Upgrade sprechen wir nicht davon etwas zu verschenken, sondern den Gast in den Mittelpunkt zu stellen. Heben Sie den Gast auf ein Podest und lassen Sie ihn das auch spüren.

Erfolg hat künftig nur mehr, wer Veränderungen früh erkennt, akzeptiert und entsprechend reagiert. Dafür brauchen Unternehmen eine klare Strategie – und sie müssen dafür Sorge tragen, dass alle Mitarbeiter an Bord sind und die vorgegebene Strategie mit aktuellem Wissensstand umsetzen. Von der Konkurrenz abheben kann man sich nur durch Know-how und Dienstleistungsqualität – also kompetente und geschulte Mitarbeiter.

Woher die Spezialisten nehmen? Einstellen oder schulen

Big Data: Klein- und Mittelbetriebe im Vorteil

Roland Berger rät, Experten aus stärker digitalisierten Branchen einzustellen – profitieren Sie von den Erfahrungen in anderen Betrieben. Noch wichtiger ist gezielter Wissensaufbau. Die Lehrgänge der ÖHV vereinen das Praxiswissen von Experten der Hotelle­ rie und von Online-Spezialisten. Außerdem hilfreich: Tourismus KONKRET, das gemeinsame Magazin der österreichischen Tourismusfach­hochschulen, der ÖHV und des Wirtschaftsverlags: Hier finden Sie regelmäßig neueste Forschungsergebnisse für die Branche praxisnah heruntergebrochen – und die Experten, die das Wissen in Ihrem Betrieb umsetzen können.

„Der Grund für den Erfolg von Booking.com oder Amazon liegt in der umfassenden Nutzung ihrer Kundendaten begründet. Die Hotellerie hat extrem wertvolle Gastdaten und damit alle Trümpfe gegen OTAs in der Hand. Leider wird das fast nirgends geÖHV-Lehrgang nutzt“, erklärt Dr. Michael Toedt, Geschäftsführer von Toedt, Dr. Selk & Coll. Sein Software- und Beratungsunternehmen mit Fokus auf Beim ÖHV-Lehrgang Online Marketing & Revenue Big Data Marketing und CRM deckt Management lernen die Teilnehmer in 8 Tagen mit der dailypoint™-Software den kompletten Marketing-Kreislauf der ■■ wie sie Online-Vertrieb und Revenue Management Hotellerie ab. „Gerade inhabergeerfolgreich im Betrieb umsetzen führte Unternehmen können sich ■■ Direktvermarktung, die wirkt mit modernem Daten-Management ■■ wie sie in allen Stadien der Customer Journey sehr gut behaupten. Oft sind die gezielt Gäste ansprechen Hierarchien flach. Mit dem not■■ kommerziellen Nutzen aus Facebook ziehen wendigen Know-how können die Nähere Informationen zum Lehrgang bekommen Verantwortlichen schnell reagieren. Sie unter www.oehv.at/lory

Online Marketing & Revenue Management

7


die

01 | 2016

lobby

Von 85 auf 100 % Umsatz in 19 Fotos Online-Buchungen über Drittanbieter sind teuer: Zwischen 12 und 25 % des Umsatzes – und manchmal sogar mehr – kostet dem Hotelier die Buchung über eine OTA. Zusätzlicher Minus­ punkt: die für weitere Kundenbindungsaktionen wesentlichen Gastdaten werden von den OTAs nicht weitergegeben. Ziel muss deshalb sein, die Direktbuchungen zu forcieren. Was ist zu tun? Um die Buchungen über die hoteleigene Webseite, das Telefon oder E-Mail zu steigern, muss der Gast über die Vorteile einer direkten Buchung aufgeklärt werden. Und so könnte das bei Ihnen im Hotel ablaufen:

Zwei neue Gäste betreten das Hotel. Bereits beim Eingang gibt es Hin­ weise darauf, dass sich Direktbuchen lohnt.

Herzlich Willkommen, Familie Huber. Schön, dass Sie bei uns zu Gast sind.

Mit einem herzlichen Empfang startet ein toller Aufenthalt.

Bitte ergänzen Sie im Gästeblatt Ihre fehlenden Daten. Vielen Dank für die nette Begrüßung. Wir haben im Internet ein Doppelzimmer Standard für 3 Nächte gebucht. Offensichtlich hat Familie Huber über ein Buchungsportal gebucht. Die Gäste checken ein. Ein guter Zeitpunkt, um Gästedaten zu sammeln – z.B. mit dem Hinweis auf ein Stammgastbonusprogramm, welches man den Gästen gerne bei Nennung einer E-Mail-Adresse zukommen lässt.

Wenn Sie nicht über ein Buchungsportal, sondern direkt bei uns buchen, erhalten Sie immer das beste Angebot. Und wir können direkt auf Ihre Fragen und Wünsche eingehen.

Was bedeutet „Direkt Buchen“? Bringt das Vorteile? Während die Rezeptionistin alle weiteren Informationen vorbereitet, wird Herr Huber auf das „Direkt Buchen“-Logo aufmerksam. Die Rezeptionistin erklärt die Vorteile einer direkten Buchung im Hotel.

Im Zimmer findet Familie Huber nochmals Informationen zu „Direkt Buchen“. In der Broschüre werden die Vorteile einer Direktbuchung nochmals beschrieben.

8

Liebe Frau Müller. Vielen Dank für Ihren Aufenthalt. Als Danke für Ihre Direktbuchung bekommen Sie eine kleine Aufmerksamkeit von uns.

Beim Check-out verfolgt das Ehepaar Frau Müller freut sich sehr das Gespräch mit einem anderen Gast. über eine selbsgemachte regionale Köstlichkeit.


Michael Mrazek

Nähere Informationen zur „Direkt Buchen“-Kampagne erhalten Sie unter www.oehv.at/bookdirect oder Code scannen.

Es war toll bei Euch. Wir kommen garantiert wieder und buchen dann bestimmt auch direkt.

Das freut uns sehr. Und wenn Sie Ihre Erfahrungen mit unserem Haus auf einem Bewer­ tungsportal teilen, sammeln Sie Punkte in unserem Stammgastclub. Diese können Sie sich gerne auf Ihre nächste Direkt­buchung anrechnen lassen.

Rufen Sie jetz t an

+43 67 6 83 83

www.nc

97 77

m.at

Beim Check-out kommt Familie Huber nochmals mit „Direkt Buchen“ in Kontakt. Wieder reisen zwei zufriedene Gäste und „Multiplikatoren“ ab.

#DigitalStrategy Am Anfang ist der Gast noch offen bezüglich seiner nächsten Reise …

Weiterempfehlungen in Bewertungsportalen und Social Media Kanälen sind vorprogrammiert. Die Informationskampagne zu „Direkt Buchen“ hat sich bezahlt gemacht.

Einige Zeit später erhält Familie Huber eine E-Mail des Hotels.

Schatz, erinnerst du dich an den tollen SPA-Bereich in unserem neuen Lieblingshotel? Dort gibt es neue WellnessBehandlungen, wollen wir die ausprobieren?

● 65% der Reisenden beginnen ihre Recherche online bevor sie überhaupt wissen wohin sie reisen wollen ● 65% der Reisenden beginnen das Planen ihrer Reise noch unentschlossen bezüglich einer Hotelmarke/Hotels*

... nutzen Sie diese Chance mit einer digitalen Strategie, PremiumWebsites und Online-Marketing von NCM! *Quelle: Roland Berger, Studie im Auftrag der ÖHV

Gleich im Anschluss be­suchen die beiden die Website des Hotels, loggen sich in den Stammgastbereich ein und überprüfen die Verfügbarkeit für das neue SPA-Package. Ihren zweiten Aufenthalt in diesem Hotel buchen sie direkt. Und mit vielen Vorteilen!

Weiterbildung zum Thema: ÖHV-Lehrgang Online Marketing & Revenue/Yield Management. www.oehv.at/lory oder Code scannen

Mit Menschen und System für touristischen Erfolg im Alpenraum – seit 20 Jahren.

NCM, ein von ÖHV empfohlener Partner


die

01 | 2016

lobby

Der „Dachsteinkönig“ ruft – Engagierte Profis gesucht!

Um die hochgesteckten Ziele (Planumsatz von 13 Millionen Euro im ersten Jahr bei 65 Prozent Auslastung, dann 18 Millionen im dritten Jahr bei einer Auslastung von 80 %) zu erreichen, braucht es natür­lich das entsprechende Personal. 120 Mitarbeiter werden gesucht, darunter allein 25 bis 30 zur Kinder-Betreuung. Diese gilt ab einem Alter von nur wenigen Wochen bis 16 Jahre. Schon jetzt können sich Führungskräfte online bewerben. Ab dem Früh­ jahr werden, ebenfalls auf hogastjob.com, dann weitere Mitarbeiter gesucht. Florian Mayer, 29, der den „Dachsteinkönig“ als General Manager führen wird, hat dazu klare Vorstellungen: „Wir realisieren das erste Kinderhotel der Welt, das von Beginn an zweckmäßig als Familienhotel geplant und direkt „auf der grünen Wiese“ errichtet wird. Wir werden das ganze Jahr geöffnet und mindestens 200 Kinder täglich hier um uns ha-

10

Die Hotelanlage wird zum Dorf: Über ein Sockelgeschoss als gebaute Landschaft sind die Zimmer einzeln oder paar­weise so angeordnet, dass sie als dörfliche Siedlungsstruktur wahrgenommen werden.

ben. Kinderliebe ist daher eine Voraussetzung. Wichtig ist mir, motivierte Mitarbeiter zu finden, das zählt mehr als Titel und Erfahrung“.

Best Practice: Mitarbeiterbindung Der junge Hotelier wünscht sich Fachkräfte, die sich längerfristig an den Betrieb binden wollen. Im Gegenzug erwartet die erfolgreichen Bewerber ein Mit­ arbeiter-Programm, das sich bereits in den Stammhäusern der Hoteliersfamilie, dem Hotel Alpenrose in Lermoos, und im Kinderhotel Oberjoch (Bad Hindelang im Allgäu) bewährt hat. „Wir bieten professio­ nelle Schulungen und ein erfolgs- und qualitätsabhängiges Prämiensystem, welches sich aus einer Viel­zahl von verschiedenen Parametern aus den Bereichen Qualität, Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiter­ förderung zusammensetzt. Es gibt einen Mitarbeiter-Vorteilsclub mit Vergünstigungen bei mehr als

© Arkan Zeytinoglu Architects / miss3 s.r.o.

Am Fuße des 3.000 m hohen Dachsteinmassivs, im Gosauer Ortsteil Mittertal, wächst der „Dachsteinkönig“ der Tiroler Hoteliersfamilie Mayer empor. Der Komplex, die derzeit größte Hotelbaustelle Österreichs, wird im Dezem­ber 2016 eröffnet. Das 4-Sterne-Superior Hotel bringt mit einer Kapazität von 480 Gästen – 105 Familiensuiten mit 420 Betten und 15 Chalets mit 60 Betten – und erwarteten 130.000 Übernachtungen eine neue wirtschaftliche und touristische Dynamik in das Innere Salzkammergut.

© Arkan Zeytinoglu Architects / miss3 s.r.o.

Trainingsprogramm für Führungskräfte – "Kinderliebe ist eine Grundvoraussetzung"


HOTELPORTRAIT

35 lokalen Partnern, und in der Freizeit kann man gerne die Hoteleinrichtungen genießen“. Lehrlinge profitieren von einem Lehrlingsclub mit monatlichen Stammtischen, Ausflügen und Teamprojekten sowie einem gestaffelten Lehrplan inklusive Mitarbeiteraustausch innerhalb der Mayer-Betriebe.

Florian Mayer

„Wir sehen unsere Betriebe als Leitbetriebe und wirtschaftliche Zugpferde mit einem Anspruch auf Perfektion. Mittelmäßigkeit ist reine Zeitverschwendung“, meint Mayer im Gespräch mit der „lobby“. „Wir stellen hohe Anforderungen an unsere Mitarbeiter und fordern Qualität sowie persönliches Engagement, Mitsprache und Ideen, um unsere Produkte zu optimieren“. Im Gegenzug eröffnet sich den Mitarbeitern ein professionelles Arbeitsumfeld mit klar definierten Prozessen, welche sich Florian Mayer in seiner achtjährigen Karriere für Hilton Worldwide im Mittleren Osten angeeignet hat. Eine Besonderheit der Mayer-Betriebe ist das Management-Training, das sich speziell an Absolventen von Hotelfachschulen richtet. „Das ist eine zweijäh­ rige Ausbildung, die in allen drei Betrieben stattfindet und zur Position als Abteilungsleiter oder Stellvertreter in einem der drei Betriebe befähigt. Mitarbeitern mit besonderem Potenzial wird eine Karriere bis zum Hoteldirektor geboten“, so der dynamische Jungunternehmer, selbst Absolvent der ÖHV-Unternehmer-Akademie, der viele der in dieser Managementausbildung erworbenen Kompetenzen einsetzt.

Bild links: Das Hauptgebäude hat mit 240 Metern die Länge eines Kreuzfahrtschiffs. Geplant wurde die Anlage vom Wiener Architekturbüro Arkan Zeytinoglu Architects.

Bereits das dritte Hotel unter der "Mayer-­Flagge" Hinter dem Großprojekt "Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig" steht der Hotelpionier Ernst Mayer mit seiner Familie, der 25 Jahre Erfahrung in Sachen Kinderhotels bündelt und jetzt als Haupt­ investor, zusammen mit einem privaten Partner, 44 Millionen Euro in das neue Resort investiert. Das Lermooser Stammhaus "Leading Family Hotel & Resort Alpenrose" hat sich bereits einen Namen als Vorreiter der Kinderhotels gemacht und kann auf viele Erfolge, darunter den diesjährigen "Holiday Check Award", verweisen. Auch dem Kinderhotel Oberjoch haben die Mayers zu einem neuen Höhen­ flug verholfen. Das mehrmals insolvente ehemalige Seminarhotel mit über 600 Betten hat seit der Über­ nahme und Neukonzipierung als reines Kinderhotel den Umsatz seit 2011 mehr als verdoppelt und zählte zuletzt mehr als 146.000 Nächtigende. Totale Spezialisierung auf Familien mit Kindern und eine klare Positionierung sind der Kern der Strategie. Alle drei Betriebe können nur von Familien mit Kindern gebucht werden. "Wer keine Kinder hat, muss bei uns leider draußen bleiben", erklärt Ernst Mayer. "Dafür richtet sich unser Angebot an die komplette Familie. Von den Babies bis zu den Großeltern soll jeder voll auf seine Rechnung kommen". Das Verpflegungskonzept beruht auf hochwertigem "All In­ clusive", die familienorientierte Architektur stammt vom Wiener Architekturbüro Arkan Zeytinoglu. Wei­tere Projekte sind in Planung.

Der Spatenstich für den „Dachsteinkönig“ erfolgte am 23. Dezember 2014. Ernst Mayer in der Mitte mit Söhnen Julian Mayer (rechts) und Florian Mayer (links). Florian Mayer wird den Betrieb als Hoteldirektor im Dezember 2016 eröffnen.

11


die

01 | 2016

lobby

>> ÖHV-Ausbildungsoffensive

„Mach Karriere im Hotel“ und der erste

Bühne frei für die TopÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer im Interview mit der lobby über das größte Projekt in der Geschichte der ÖHV, den „Tag der offenen Hoteltür“ und die Notwendigkeit der Eigeninitiative. lobby: Liebe Frau Reitterer, „Mach Karriere im Hotel“, das größte Projekt in der Geschichte der ÖHV – was steckt dahinter? Michaela Reitterer: Momentan finden gerade riesige Umbrüche am Arbeitsmarkt statt: ganze Berufsfelder werden durch Digitalisierung ausgelöscht während im Gegensatz dazu mitarbeiterintensive Branchen, wie die Hotellerie, händeringend nach neuen Fachkräften suchen. Genau da setzen wir an. Unter der Dachmarke „Mach Karriere im Hotel“ bündeln wir nicht nur unsere ganzen Recruiting-Initiativen, wie z.B. den Junior-Day am Kongress oder unsere Kooperation mit den Fachhochschulen (Anm. Tourismus KONKRET), sondern bauen diese noch in den nächsten drei Jahren in großen Schrit-

www.karriere-im-hotel.at

Ich mach Kaiserschmarrn auch für Prinzen und Könige.

ten aus. Jährliches Highlight: der neu ins Leben gerufene „Tag der offenen Hoteltür“. lobby: Was kann man sich unter dem „Tag der ­offenen Hoteltür“ vorstellen? Michaela Reitterer: Am Sonntag, dem 09. Oktober 2016, haben alle unsere Mitglieder die Möglichkeit, ihre Qualitäten als Top-Ausbilder und Arbeitgeber zu präsentieren. Wie der Name schon erahnen lässt, laden wir Schüler und Eltern ein, Hotellerie hautnah zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen zu wer­ fen. Das ist eine riesen Chance, nicht nur für die Be­ sucher, sondern vor allem auch für uns Hoteliers. Wir lernen unsere Lehrlinge von morgen direkt kennen und haben die Möglichkeit, sie gleich an den Be-

www.karriere-im-hotel.at

Ich hab noch von jedem ein Autogramm bekommen. KARRIERE ALL INCLUSIVE

KARRIERE ALL INCLUSIVE

12

#myhotel

#myhotel

MACH KARRIERE IM HOTEL

MACH KARRIERE IM HOTEL


THEMENSCHWERPUNKT In nur vier

Schritten zu m „Tag der offenen Ho 1. Anmeld teltür“ en – www .oehv.at/k 2. Informie a rr ie re ren -im-hotel 3. Aktiv w erden & b ewerben 4. Türen ö ffnen

„Tag der offenen Hoteltür“:

-­Ausbilder im Tourismus trieb zu binden. Zentral dabei ist natürlich das persönliche Gespräch, weshalb wir auch ganz bewusst keine kompletten Schulklassen eingeladen haben. lobby: Wie können sich Hotels an der Aktion beteiligen, was müssen sie tun? Michaela Reitterer: Die Teilnahme am Tag der offenen Hoteltür ist für alle ÖHV-Mitglieder kostenlos. Die Aktion läuft bundesweit mit Hot Spots in Wien und Salzburg. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich noch bis Mitte Mai im ÖHV-Büro melden. Zur Bewerbung starten wir eine bundesweite Offensive in ausgewählten Medien. Wir werden auch über Whats­App, Facebook, Instagram und YouTube mit dem #MyHotel sehr aktiv sein. Zentrale Landingpage der Initiative wird ab Juni die Website karriere-­imhotel.at. Zusätzlich ist es aber noch ganz wichtig, dass jeder einzelne Hotelier in seinem Umfeld aktiv wird – in Schulen geht und das Projekt selbst in der Region vorstellt, sich mit Kollegen zusammenschließt,

Öffentlichkeitsarbeit

Bewerbung über das AMS

über das Angebot informiert und es bewirbt. Natür­ lich steht das ÖHV-Büro helfend zur Seite: angefangen mit Vorschlägen für die Programmgestaltung rund um den Tag der offenen Hoteltür bis hin zu individualisierbaren Werbematerialien. lobby: Wie viele Hotels haben sich bis jetzt schon angemeldet? Können Sie uns einen Zwischenstand verraten? Michaela Reitterer: Die ersten Zusagen hatten wir bereits direkt nach der Vorstellung am ÖHV-Kongress in Zell am See. Mittlerweile halten wir bei rund 130 Hotels aus ganz Österreich und die Anmeldefrist läuft noch bis Mitte Mai. Bei der Entwicklung des Projektes dachten wir uns schon, dass es für einige ganz interessant sein könnte, DER überwältigende Zuspruch haut uns aber um! Informieren und anmelden: www.oehv.at/karriere-im-hotel oder Code scannen

Social Media

Google-Adwords

karriere-im-hotel.at Infos zu Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten ■■ Aktuelle Jobangebote ■■ Tag der offenen Hoteltür ■■ Testimonials ■■ und vieles mehr ■■

Kooperationen

Display-Werbung

Werbung in Schulen

Printmedien

Plakate

Berufsinformationsmessen

Highlight: Der Tag der offenen Hoteltür

13


die

01 | 2016

lobby

>> Please Disturb

Bitte stören! So lautete das Motto am 3. nationalen Tag der offenen Hoteltüren in der Schweiz. Vor neun Jahren startete „Please Disturb“ in Luzern. 2014 wurde der Tag der offenen Hoteltüren dann erstmals vom Branchenverband Hotelleriesuisse schweizweit durchgeführt. Seither hat sich „Please Disturb“ zu einem der größten Branchenanlässe der Schweiz entwickelt. Dr. Ueli Schneider, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Bildung bei der Hotelleriesuisse, über Herausforderungen, Erfolge und das Feedback aus der Branche. lobby: Herr Dr. Schneider, „Please Disturb“ läuft nun seit 2014 als nationaler Event. Wie hat sich das Projekt seitdem entwickelt? Dr. Ueli Schneider: Vor neun Jahren ist die Initiative, einen Tag der offenen Hoteltüren zu organisieren, in Luzern entstanden. Die Idee eines nationalen Anlasses wurde 2014 erstmals umgesetzt. Bei der nationalen Austragung ist es wichtig, dass bei den teilnehmenden Regionen eine Begeisterung für den Anlass entsteht. Seit der Erstaustragung nehmen zwar heute etwas weniger Hotels teil, die Besucher­ zahlen sind aber im gleichen Zeitraum gestiegen. lobby: Wie ist das Feedback der teilnehmenden Hotels? Dr. Ueli Schneider: Grundsätzlich sehr positiv, auch wenn Unterschiede feststellbar sind. Die Besucherzahlen variierten zwischen 0 und 1.800. Es sind immer verschiedene Faktoren, die zum Erfolg führen. Einerseits hilft es, wenn mehrere Hotels desselben Ortes teilnehmen, damit die Gäste gleich mehrere Hotels besuchen können. Andererseits müssen die Hotels auch selber aktiv Werbung machen und ein attraktives Programm bieten, um die Besucher anzulocken. Viele Hotels zeigen sich begeistert vom An­ lass und nehmen regelmässig an „Please Disturb“ teil. lobby: Wie haben sich die Besucherzahlen seit dem Start des Projekts entwickelt? Dr. Ueli Schneider: Die Besucherzahlen haben sich sehr erfreulich entwickelt. Im ersten Jahr konnten wir über 15.000 Besucher in den Hotels begrüßen, heuer waren es sogar mehr als 16.000.

14

lobby: Konnte durch das Projekt Ihrer Meinung nach das Image von Hotellerie-Berufen in der Schweiz bereits positiv verändert werden? Dr. Ueli Schneider: Es hängt von vielen Faktoren ab, ob sich Jugendliche für eine Lehrstelle in der Hotellerie entscheiden. Das Branchenimage spielt dabei eine wesentliche Rolle. Mit „Please Disturb“ ermöglichen wir es, dass auch die direkten Beeinflusser (Familie, Freunde und Lehrpersonen) sowie die Gesellschaft allgemein ein positives Bild von der Branche als Arbeitgeber erhält. Die Hotellerie bietet sehr attraktive Berufe und Karriereperspektiven, die bei so einem Anlass entdeckt werden können. In den vergangen Jahren hatten wir viele positive Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern, die diesen einmaligen Blick hinter die Kulissen eines Hotels sehr geschätzt haben. lobby: Was ist für Sie der größte Erfolg im Rahmen des Projekts? Dr. Ueli Schneider: Es gibt viele Erfolge und Highlights, wenn ein Projekt in dieser Grössenordnung realisiert wird. Besonders erfreulich sind aber die Betriebe, bei denen die Lernenden mitinvolviert sind und das Projekt mit viel Stolz (mit)tragen. Viele von uns sind in Hotels gewesen, bei denen junge Berufsleute die Besucher empfangen haben und kom­ petente Einsichten zum Betrieb und den Berufen ge­ geben haben. Die Motivation und die positive Ener­ gie der Jugendlichen übertragen sich auf das ganze Bildungs-Team von hotelleriesuisse und zeigen uns, weshalb wir uns für „Please Disturb“ so einsetzen. lobby: Vielen Dank für das Gespräch!


THEMENSCHWERPUNKT

Ein Blick über die Grenze: Sonntag, 06. März 2016, Tag der offenen Hoteltüren in der Schweiz Mehr als 170 Schweizer Hotels öffneten am 06. März 2016 zwischen 11:00 und 17:00 Uhr ihre Pforten. Attraktive Programme, Wettbewerbe und herzliche Gastfreundschaft – das erwartete jene, die sich für das Leben und Arbeiten in der Hotellerie interessieren. Schüler in der Berufsphase und deren Eltern, aber auch Lehrer und Berufsberater besuchten Hotels ihrer Wahl und machten sich ein Bild der Branche. Ein Rückblick in Bildern.

Hotelbewertungen effektiv nutzen und profitieren Hotelbewertungen werden immer wichtiger und beeinflussen die Buchungsentscheidung von Reisenden immens. Rund 95 Prozent lesen fünf bis sieben Bewertungen, bevor sie sich für eine Unterkunft entscheiden. Je besser die Bewertungen über ein Hotel sind, desto mehr Gäste entscheiden sich dafür. Laut einer TrustYou Studie sind sogar 76 Prozent aller Reisenden bereit mehr für ein Hotel zu zahlen, wenn es besser bewertet ist. Bewertungen sorgen bei der Vielzahl an Online-Angeboten für Vertrauen, das in mehr Buchungen und Umsatz resultiert.Umso wichtiger ist es für Hoteliers den Überblick zu behalten, denn durch Bewertungen können wichtige Schlüsse für Qualitätsmanagement und die Abläufe im Hotel gezogen werden. Die Lösung ist „Online-Reputationsmanagement”. Mit Programmen wie “TrustYou Analytics” können Hoteliers einfach und zeitsparend ihre Reputation im Internet analysieren, managen und direkt antworten. Wer selbst mehr Bewertungen generieren möchte, kann mithilfe von “TrustYou Stars” eigene Gästefragebogen versenden und die Anzahl von Bewertungen aktiv erhöhen. Nach dem Einholen des Feedbacks mittels Fragebogen leitet das Program die Bewertungen zusätzlich direkt zu Google weiter. Somit erhöht sich nicht nur die Anzahl der Bewertungen, sondern auch die Sichtbarkeit auf Google, was Reisenden hilft zu Beginn der Hotelsuche nützliche Informationen und Details zu bekommen. Mehr auf www.trustyou.com

15


die

01 | 2016

lobby

>> Erste österreichische Lehrlingsstudie

So ticken Österreichs Lehrlinge Sie wollen Sicherheit, Harmonie und Ordnung, werten ihr geringes Selbstbewusstsein mit Mar­­­ken­­produkten auf und vertrauen auf Blogger, wenn´s um Meinungen und Wissen geht. 300 Lehr­linge wurden im Rahmen der ersten öster­reichischen Lehrlingsstudie vom Institut für Jugendkultur­forschung befragt. Mag. Bernhard Heinzlmaier fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen. > Angst, zu den Verlierern zu gehören

> Gewünscht sind Sicherheit, Harmonie und Ordnung

Auch Lehrlinge handeln nach der Logik des Marktes: Sie wollen ihre Arbeitskraft einerseits ertragreich Wichtig ist, dass wir erkennen, dass Lehrlinge in verkaufen, um andererseits in ihrer Freizeit die für sie keiner Weise mit dem Menschenbild der „Generaadäquaten Waren und Dienstleistungen mit Statustion Y“ übereinstimmen – d.h. sie wünschen sich und Erlebniswert kaufen zu können. Die Lehrlinge nicht flexible Lebensentwürfe, Sinnerfüllung in der fühlen sich für den Konkurrenzkampf in der Leistungs­ Arbeit oder kulturelle Exzentrik. Im Gegenteil: sie gesellschaft allerdings nur un­zu­rei­ wollen ein langfristig planbares Lechend gerüstet. Sie haben Angst, „Das Grundprinzip der ben, materielle Sicherheit, einen am Ende zu den Verlierern im Wett­ Lehrlingsausbildung der stabilen, harmonischen Arbeitskampf um Ansehen und materielplatz und vor allem Ordnung in Zukunft wird heißen len Gratifikationen zu gehören. Staat und Gesellschaft. Beruflich müssen: Mehr Abwechs- möchten sie sich zwar weiterentwickeln können, aber ihr Leben > Hauptsache, nicht auffallen lung und Diskontinuität Ihr subjektives Gefühl der Schwä- anstelle von Gleichförmig­ nicht komplett einer Karriere unterordnen. Ihren Lebenssinn suche versuchen die Lehrling durch keit und Kontinuität.“ chen sie primär im Konsum. Taktiken des „aggressiven Konfor­ mis­mus“ zu kompensieren – d.h. sie üben sozialen Druck auf jene Gruppenmitglieder aus, die durch atypisches Verhalten aus der moralischen und ästhe­ tischen Gleich­förmigkeit ihrer Kultur auszubrechen versuchen. Die Mehrheit der Lehrlinge ist also nicht in erster Linie darauf aus, ihre Freunde durch exzent­ rische Selbststilisierung zu überstrahlen oder zu übertrumpfen. Im Gegenteil: Sie wollen verhindern, dass andere aus der Durchschnittlichkeit der Masse heraustreten. Deshalb wird in der Gruppe starke Kon­ trolle ausgeübt, was die Einhaltung von kulturellen Regeln bezüglich Körperbild, Frisuren, Bekleidung, sexueller Orientierung und Musikgeschmack angeht. 16

> Lehrlinge denken mit den Augen Lehrlinge sind „Bildwesen“. Der Sehsinn genießt in ihrer Wahrnehmungskultur die absolute Vorrang­ stellung. Sie sind geprägt durch die visuelle bildzentrierte Massenkommunikation. Mit Hilfe von Bildern und diversen Techniken der Selbstdarstellung wird versucht, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erreichen. Entscheidungen werden häufig nicht mit Hilfe der Vernunft, sondern impulsgetrieben getroffen – d.h. man versucht zu empfinden, ob etwas richtig oder falsch, gut oder schlecht ist.


THEMENSCHWERPUNKT

> Markenprodukte als Turbo für das eigene Ich Die Entscheidung für den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung läuft primär über ihren „Zeichen­wert“ – d.h. dass beim Kauf das Image der Marke wichtiger ist als die Qualität des Produktes. Man ent­schei­det sich für Apple, G-Star, Google, Coca-Cola oder Red Bull in erster Linie wegen des Marken­pres­tiges. Dadurch soll der Wert der eigenen Person erhöht werden. Was konsumiert werden soll, entnehmen die Lehrlinge der kommerziellen Werbung. Gekauft wird, was dort als „Must-have“ angepriesen wird.

> Blogger sind Freund und Vorbild Die neuen Vorbilder der Lehrlinge findet man unter den Bloggern, die sich auf sozialen Plattformen wie Instagram, Facebook, WhatsApp und auf YouTube zu Wort melden. Braucht man Tipps und Informationen betreffend der Themenfelder Musik, Gaming, Film, Beauty und Lifestyle, holt man sich diese bei Tatjana Catic, LeFloid, Patrick Florian oder Anna Laura Kummer. Blogger werden als Freunde betrachtet, von denen man auch gerne Ratschläge zu den Themen Politik und Moral annimmt. Man vertraut den Bloggern mehr als den Medien und der traditionellen Werbung, weil diese scheinbar nicht von jugendkulturfremden, abgehobenen und in erster Linie interessensgetriebenen Erwachsenen gesteuert werden. Dass die Blogger längst auch schon von der kommer­ ziellen Werbewirtschaft kontrolliert werden, ist auch den Jugendlichen bekannt. Trotzdem vertrauen sie den Bloggern mehr als den klassischen Medien.

> Medienkonsum hat Auswirkungen aufs Lernverhalten Aus vielen Studien wissen wir, dass es um die Konzentrationsfähigkeit der heutigen Jugend schlecht bestellt ist. Junge Menschen sind kaum noch zu dem fähig, was der Begriff „Deep attention“ beschreibt – nämlich zu langanhaltender Konzentration auf eine Sache und auf eine einzige Medienquelle. Am Stück eine Stunde in einem Buch zu lesen, ist für den überwiegenden Teil der jungen Menschen unserer Tage eine Zumutung, ein Exzess der Langeweile. Der moderne Lehrling ist durch die Haltung der „Hyper attention“ geprägt. Seine Wahrnehmungsveranlagung verlangt nach schnellen Wechseln,

starken Stimuli und gleichzeitigen Impulsen aus unterschiedlichen Medienquellen. Was der ältere Erwachsene als Überstimulationen empfindet, ist für den Lehrling unserer Tage gerade ein angenehmes Reizniveau. In der Lehrlingsausbildung müssen wir auf das größere Stimulationsbedürfnis der Jugendlichen Rücksicht nehmen. Das bedeutet, dass wir, wollen wir einen zufriedenen Lehrling haben, für Abwechslung in der Ausbildung (Jobrotation), multimediale Theorievermittlung und kurze Theorieinputs sorgen müssen.

Das größte Defizit der Lehrlingsausbildung kommt nicht aus dieser selbst, sondern wird von außen an sie herangetragen. Es besteht in der mangelnden Anerkennung, die der Lehre von Seiten der Gesellschaft, vor allem aber von Seiten der Poli­ Über den Autor: tik, entgegengenbracht wird. So Mag. Bernhard Heinzlmaier nehmen die Lehrlinge die Situation ist seit über zwei Jahrzehnten jedenfalls wahr. Es nervt sie, dass in der Jugendforschung tätig. von Bildungspolitikern immer nur Er ist Mitbegründer des In­ über Schulen und Universitäten ge­ sti­tuts für Jugendkultur­­­for­ sprochen wird, über Akademiker schung und seit 2003 ehrenund so genannte High Potentials amtlicher Vorsitzender. und fast niemals über die BerufsHauptberuflich leitet er das schulen und die betriebliche Lehre. Marktforschungsunterneh60 Prozent der österreichischen men tfactory in Hamburg. Lehr­­linge sind der Auffassung, dass sich unsere Politiker in erster Linie um die Zukunft von Maturanten und Studierenden sorgen und kaum aber um die der Lehrlinge. Dabei wäre es so einfach. Die Politik müsste sich nur ein Beispiel an der Art und Weise nehmen, wie in den Betrieben und von den Ausbildnern mit den Lehrlingen umgegangen wird. Fast 90 Prozent der Lehrlinge fühlen sich in ihrem Ausbildungsbetrieb wohl und finden ihre Ausbildner nett und kompetent. Die Hauptstützen der Lehrlinge kommen aus der Wirtschaft und nicht aus der Politik. Wir müssen uns daher nicht darüber wundern, wenn wir unter den Lehrlingen die im Vergleich größte Gruppe an Politikskeptikern finden. Auf diese Art bekommt die Politik einfach die Rechnung dafür präsentiert, dass sie eine Ausbildungsform, die 40 % der jungen Österreicher durchlaufen, im Zuge ihres Akademisierungswahnes jahrelang systematisch ignoriert hat.

17


We proudly present:

Michaela Reitterer und ihr Team Für alles, was Sie alleine nicht schaffen! Von Online-Vertrieb über Mitarbeitermangel bis hin zu steigenden Belastungen und überzogener Bürokratie – es gibt zahlreiche Herausforderungen, welche die neu gewählte ÖHV-Präsidentin mit einem ausgesuchten Team engagierter Hoteliers angehen möchte.

SALZBURG Neben den Vizepräsidenten, Landesvorsitzenden, Regionenbeiräten und den Ehrenpräsidenten Peter Peer und Mag. Helmut Peter stehen weitere Top-­Branchen-­Experten dem ÖHV-Präsidium beratend zur Seite: Mitglieder des Advisory Boards sind Hotrec-Präsidentin KommR Mag. Susanne Kraus-Winkler, Dkfm. Elisabeth Gürtler sowie Rudolf Tucek von den Cube Hotels und Mag. Johannes Scheiblauer (Relaxresort Kothmühle, Das Schloss an der Eisen­straße und symposionline). Die jeweiligen Sprecher der ÖHV-Unternehmer-Akademie bringen die Perspektive der jungen Unternehmergeneration ein. Aktuell sind das Johannes Lackner (Hotel Erzherzog Johann, Bad Aussee) und Karl Heymich (Löwe – Bär Hotels GmbH, Serfaus). Finanzreferent Manfred Furtner (Der Wiesenhof, Pertisau am Achen­ see) über­wacht gemeinsam mit den beiden Rechnungsprüfern Mag. Lukas Prodinger (Prodinger & Partner) und Mag. Alexander Komarek (Hotel Schani Wien und LBG Wien Steuerberatung GmbH) die finanzielle Gebarung der ÖHV.

VORARLBERG „Die steigenden Belastungen bringen uns ans Limit. Wir aus dem Westen werden den Druck in Richtung wirtschaftsfreundlicher Steuerpolitik verschärfen.“

„Die Bürokratie macht uns das Leben schwer. Daher: Hände weg von weiteren Regulierungen wie Herkunftsbezeichnungen, und volle Kraft auf schlanke Strukturen.“ Albert Schwaighofer, Vizepräsident Region Mitte/Nord Aparthotel Adler, Saalbach T: +43 6541 73 310, albert.schwaighofer@oehv.at Regionenbeiräte ■■ Markus Andexer, Großarler Hof, Großarl T: +43 6414 838 40, markus.andexer@grossarlerhof.at ■■ Martin Hauthaler, Hotel Laschenskyhof, Wals bei Salzburg T: + 43 662 852 36 10, martin@laschensky.at ■■ Peter Mayer, Hotel Römerhof, Obertauern T: +43 6456 723 80, peter.mayer@roemerhof.at

WEST

Mag. Gregor Hoch, Vizepräsident Region West Hotel Sonnenburg, Lech am Arlberg, T: +43 5583 21 47, gregor.hoch@oehv.at Regionenbeiräte ■■ Heike Ladurner-Strolz, Hotel Zimba, Schruns, T: +43 5556 726 30, heike@hotel-zimba.at ■■ Fried-Joachim Störmer, Suitehotel Kleinwalsertal, Hirschegg, T: +43 5517 507 80, info@suitehotel-kleinwalsertal.com

TIROL „Wir halten den wirtschaftlichen Kreislauf der Regionen fit. Die Politik ist klug beraten, Interessen und Stellenwert der Branche stärker wahrzunehmen, statt nur über Nächtigungen zu jubeln.“ Florian Werner, Landesvorsitzender Tirol, arlberg1800 RESORT St. Christoph am Arlberg, T: +43 5446 26 11, florian.werner@oehv.at Regionenbeiräte ■■ Markus Entner, Das Pfandler, Pertisau/Achensee T: +43 5243 52 23, markus.entner@pfandler.at ■■ Mag. Sigrid Lieglein, Hotel Gridlon, Pettneu/Arlberg T: +43 5448 82 08, sigrid.lieglein@gridlon.com ■■ Alexander Nothegger, Alpenhotel Kitz-Spitz, St. Jakob/Pillersee T: +43 5354 881 65, nothegger@kitzspitz.at ■■ Florian Obojes, Parkhotel Matrei, Matrei/Brenner T: +43 5273 62 69, florian.obojes@parkhotel-matrei.at

KÄRNTEN „Wir brauchen Top-­Qualität, eine selbstbewusste Preisgestaltung und eine Ausdehnung der Saison. Packen wir´s an!“ Heidi Schaller, Landesvorsitzende Kärnten Werzer´s Hotel Resort Pörtschach T: +43 4272 223 10, heidi.schaller@oehv.at Regionenbeiräte ■■ Thomas Jilly, Seehotel Dr. Jilly T: +43 4272 22 58, tjj@jilly.at ■■ Martin Klein, Hotel Hochschober, Turracherhöhe T: + 43 4275 82 13, martin.klein@hochschober.at ■■ Hubert Koller, Kollers Hotel, Seeboden T: +43 4762 815 00, koller@kollers.at


OBERÖSTERREICH „Gut dotierte Marketingbudgets, diversifizierte Märkte, kluge Vertriebs­ strukturen, breit aufgestellter Online-Verkauf, zeitgemäße Tourismusgesetze. Nur das sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

WIEN „Alles was die ÖHV tut, dient letztendlich dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit der heimischen Top-Hotellerie zu verbessern!“

Sophie Schick, Landesvorsitzende Oberösterreich Boutique-Hotel Hauser, Wels T: +43 7242 454 09, sophie.schick@oehv.at

Michaela Reitterer, Präsidentin Boutiquehotel Stadthalle T: +43 1 982 42 72, michaela.reitterer@oehv.at

Regionenbeiräte ■■ Manfred Kalcher, Vitalhotel Therme Geinberg T: +43 7723 85 00 33 37, manfred.kalcher@therme-geinberg.at ■■ Angelika Paier, Villa Seilern Vital Resort, Bad Ischl T: +43 6132 241 32, direktion@villaseilern.at ■■ Manuela Weixelbaumer, Hotel Kremstalerhof, Leonding T: + 43 732 671 21 20, manuela.weixelbaumer@kremstalerhof.at

Regionenbeiräte ■■ KommR Dieter Fenz, Marriott Hotel T: +43 1 515 18 66 73, dieter.fenz@marriotthotels.com ■■ Andrea Fuchs, Hotel Sans Souci T: +43 1 522 25 20, andrea.fuchs@sanssouci-wien.com ■■ Felix Neutatz, Hotel am Stephansplatz T: +43 1 53 40 58 12, felix.neutatz@hotelamstephansplatz.at ■■ Mag. (FH) Philipp Patzel, Hotel Altstadt Vienna T: +43 1 522 66 66, p.patzel@altstadt.at

NIEDERÖSTERREICH

OST

MITTE/ NORD

„Wir wollen mit unseren Vertriebs­ partnern auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Dass marktbeherrschende Player den Wettbewerb verzerren beeinträchtigt unsere Gestaltungsmöglichkeiten.“ Alexander Ipp, Vizepräsident Region Ost Ipp Hotels T: +43 2942 371 15 11, alexander.ipp@oehv.at

SÜD

Regionenbeiräte ■■ Linda Bläuel, Berghotel Tulbingerkogel, Mauerbach T: +43 2273 73 91, linda@tulbingerkogel.at ■■ Andreas Zenz, Hotel Schneeberghof, Puchberg T: +43 2636 35 00, zenz@schneeberghof.at

BURGENLAND

STEIERMARK „Packages sind in der Ferienhotellerie gängige Praxis und vom Gast gerne nachgefragt. Wir müssen da­her alles daran setzen, dass die EU-Pauschalreise­richtlinie auf möglichst praxistaugliche Art in innerstaatliches Recht übergeführt wird.“ Christoph Brandstätter, Landesvorsitzender Steiermark Romantik Seehotel Jägerwirt, Turracherhöhe T: +43 4275 825 70, christoph.brandstaetter@oehv.at Regionenbeiräte ■■ Mag. Gernot Deutsch, Quellenhotel Bad Waltersdorf T: +43 3333 50 09 09, g.deutsch@heiltherme.at ■■ Mag. Philipp Florian, Parkhotel Graz T: +43 3163 63 00, p.florian@parkhotel-graz.at ■■ Mag. (FH) Gerhard Höflehner, Höflehner Natur- & Wellnesshotel Haus im Ennstal, T: +43 3686 25 48, gerhard@hoeflehner.com

„Der erste Tag der offenen Hoteltür am 09. Oktober ist DIE Chance, uns als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren!“ Klaus Hofmann, Vizepräsident Region Süd St. Martins Therme & Lodge, Frauenkirchen T: +43 2172 205 00 501, klaus.hofmann@oehv.at Regionenbeiräte ■■ KommR Bert Jandl, Vila Vita Hotel und Feriendorf Pannonia Pamhagen T: +43 2175 218 00, bert.jandl@vilavitapannonia.at ■■ Peter Prisching, Avita Hotel, Bad Tatzmannsdorf T: +43 3353 899 06 34, prisching@avita.at

ÖSTERREICHISCHE HOTELIERVEREINIGUNG A-1010 Wien, Hofburg, T: +43 1 533 09 52 | F: +43 1 405 25 84 office@oehv.at | www.oehv.at


die

01 | 2016

lobby

>> Generation Y

Y

Wollen die auch ar So titelte ein im März 2013 in der ZEIT erschienener Artikel über die Generation Y. Die Kernaussage war, dass die Ansprüche all jener, die nach 1980 geborenen wurden, die Wirtschaft grundlegend verändern würden. Denn: die Generation Y würde nicht mehr die Arbeit, sondern Spaß, Familie und Freizeit in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen. Die Beweggründe dafür? Ein Erklärungsversuch von Whatchado-Gründer und EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji. Als ich mich vor wenigen Wochen mit Tibor Navra­ csics, EU-Kommissar für Jugend, traf, waren wir uns beide einig, dass Generationenmissverständnisse wahrscheinlich so alt sind wie die Menschheit selbst. Generationen hatten es schon immer schwer, die Bedürfnisse und Lebenswelten der „anderen“ Generation zu verstehen. Als die Beatles bekannt wurden, schüttelten die „Erwachsenen“ ihre Köpfe über die Jugend und meinten damit nichts anderes, als dass „diese Jugend“ sich für nichts Anständiges mehr interessiere. Die Eltern verstanden die Musik nicht, fanden den Tanzstil vulgär und dachten, dass die Jugend aller Wahrscheinlichkeit nach verloren wäre. Dass erfahrenere Generationen die Jüngeren automatisch in Frage stellen, war schon immer so und wird immer so bleiben. Will man eine Generation aber verstehen, muss man nicht nur die Ausprägung ihrer Wünsche kennen, sondern sich auch mit ihren Ängsten und Hoffnungen auseinandersetzen.

Sichere Jobs? Nicht für die Generation Y

Früher war es normal, nach der Ausbildung in einem Unternehmen zu beginnen und dort auch in Pension zu gehen. Danach übernahm Väterchen Staat. Klar war es logisch, dass man brav arbeitete – und zwar so, wie es der Chef wollte. Das System garantierte ja Sicherheit. Die Arbeitswelt heute hat aber nur mehr wenig mit der damaligen Situation zu tun. Kein Unternehmen kann heute mehr Jobsicherheit garantieren. Wer heute die Schule fertig macht, hat bis zum Eintritt der Pension im Schnitt über 10 verschiedene Anstellungsverhältnisse. Auf ca. 40 bis 50 Jahre Berufstätigkeit gerechnet, bedeutet das einen Jobwechsel alle 4 bis 5 Jahre. Alle sicheren Branchen von damals – egal ob Banken oder Autoindustrie – können heute keinem Mitarbeiter mehr einen sicheren Job bis zum Pensionsantritt garantieren: viel zu schnell verändert die Digitalisierung die Spielregeln.

Generation Y Der Begriff beschreibt all jene, die im Zeitraum von etwa 1980 bis 1999 geboren wurden. Der Buchstabe Y wird englisch Why (= Warum) ausgesprochen, was auf das charakteristische Hinterfragen dieser Gene­ ration verweisen soll. Die Gen Y, wie sie auch kurz genannt wird, gilt als gut ausgebildet und zeichnet sich durch einen technologieaffinen Lebensstil aus. Sie ist die erste Generation, die größtenteils im Um­ feld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Anstelle von Status und Prestige rücken die Freude an der Arbeit sowie die Sinnsuche ins Zentrum. Mehr Freiräume, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, sowie mehr Zeit für Familie und Freizeit sind zentrale Forderungen der Generation Y.

20


THEMENSCHWERPUNKT

beiten? Anders arbeiten, anders leben, anders sein Auch der Staat als Sicherheitshafen hat an Stellung verloren. Rechnet man sich heute als junger Mensch seine mögliche Pension aus, erkennt man relativ schnell, dass diese mit der „schönen Zeit“ nach dem Arbeitsleben nichts mehr gemein hat. Die Welt, in der die heutige Jugend agiert, war noch nie so hochgradig unsicher, da Staat und Arbeitgeber keine Sicherheit mehr garantieren können. Wenn man sich die Generation Y von dieser Warte aus ansieht, muss man zugeben, dass es plötzlich Sinn macht, dass diese nicht mehr um jeden Preis Karriere machen möchte, sondern ihre Lebenszeit mit sinnvolleren Dingen wie Familie und Freizeit verbringen will.

Über den Autor: Ali Mahlodji, Co-Founder whatchado.com und EU-Jugendbotschafter Er war Flüchtlingskind und Schulabbrecher. Heute lebt er Unternehmertum und hat ein hoch gestecktes Ziel: Er will die Welt retten. Allerdings nicht mit Superkräften und wehen­ dem Umhang, sondern mit einer Videoplattform. Vor fünf Jahren ging whatchado.com online. Heute wird das Portal als eines der auf­ regendsten Startups des Landes gefeiert. Auf whatchado erzählen Menschen – von der Ser­ vicekraft bis zum Bundespräsidenten – im Vier­ augengespräch, wie sie wurden, was sie sind.

Ihrre Gä äste wissen, was sie e wolle en. Großar tig ge Unterh halttun ng mitt Sky.

Bieten Sie Ihren Gästen ein perfektes TV-Erlebnis und investieren Sie mit Sky in Zimmerkomfort, der sich wirklich auszahlt. Gerne machen wir Ihnen ein individuelles Hotelangebot:

01 49 16 66 124 odder hote el@ @skyy.a at

Fotos: SSN © Sky/N. Rupp; Buli © GEPA; CL © Sky/Getty Images/Matthias Hangst; F1 © Sky/ Hoch Zwei/ Philipp Szyza

die_Lobby_180x128_sky_final.indd 1

25.02.16 11:46

21


die

01 | 2016

lobby

>> Lehrberuf Hotelkaufmann/-frau

Voller Fokus auf

Online-Vertrieb

Lange erwartet, jetzt Realität: Seit Mai 2015 können Sie in einer dreijährigen Lehre Ihre Experten für den modernen Front Office-Bereich selbst ausbilden. Dort – an der Schlüsselstelle der Betriebe – fehlen immer mehr qualifizierte Mitarbeiter. Daher: > Integrieren Sie das neue Berufsbild in Ihr Ausbildungsspektrum! > Machen Sie die Ausbildung im Recruiting und bei Bewerbungsgesprächen zum Thema! Die Vorteile des Lehrberufs Hotelkaufmann/-frau: ■■ ■■ ■■

■■

Spezialisierung auf Rezeption, Marketing, Vertrieb und Office Imageschub für die Branche durch innovatives Ausbildungskonzept attraktives Berufsbild für „digital natives“. Sprechen Sie gezielt auch Maturanten (verkürzte Lehrzeit) an! Hotel garni können nun auch Lehrlinge ausbilden

Spezialist vs. Allrounder – der Unterschied zum HGA:

Hotelkaufmann/-frau „Der/die SpezialistIn“

HGA „Der/die AllrounderIn“

Fundierte und spezialisierte Kenntnisse für die moderne Rezeption, wie: ■■ betriebliche Informations- und Kommunikationstechnologie, Reservierungssysteme, virtuelle Reiseplattformen, Online-Verkaufsplattformen, neue Technologien ■■ Angebotsgestaltung ■■ Marketing mit Werbung, Verkaufsförderung und Kundenbindung ■■ Online-Marketing und -Vertrieb; Präsentation und Online-Verkauf über die Hotelwebsite ■■ Bewertungsplattformen und Social Media-Anwendungen ■■ Kalkulation, Preisgestaltung und Revenue Management ■■ betriebliches Reporting ■■ Beschwerdemanagement in Deutsch und Englisch ■■ Beratung und Betreuung über Hotel und Destination in Deutsch und Englisch und unter Verwendung der betrieblichen Informations- und Kommunikationstechnologie

Kenntnisse für die Rezeption, wie: ■■ Reservierungs- und Hotelsysteme ■■ Zimmerpreiskalkulation ■■ Führen des Hoteljournals unter Anwendung von EDV-Programmen ■■ Vermittlung von Zusatzleistungen ■■ fachgerechte Information über Angebote der Destination

Grundkenntnisse im F&B-Bereich wie z.B.: Aufbau der Tageskarte, der Speisen- und Getränkekarte ■■ Kenntnisse der heimischen (österreichischen und regionalen) Küche und der klassischen Speisenfolge, um Gäste zu beraten ■■ Kenntnisse der betrieblichen Angebote an nichtalkoholischen und alkoholischen Getränken ■■

Kenntnisse im F&B-Bereich wie z.B.: Aufbau und Mitwirken bei der Erstellung und der Kalkulation der Tageskarte, der Speisen- und Getränkekarte ■■ Kenntnis über das Herstellen und Servieren von einfachen Speisen, Grundkenntnisse über die klassische Speisenfolge ■■ Kenntnis über das Vorbereiten und Servieren von Getränken ■■ Kenntnis der einschlägigen Vorschriften, insbesondere des Lebensmittelrechts ■■ Lagerwirtschaft und Wissen über Lagerung und Lagerbedingungen, Mengen- und Zustandskontrollen

■■

Mehr Informationen: www.oehv.at/hotelkaufmann oder Code einscannen 22

Quelle: Verordnungen des Ministers zu den beiden Lehrberufen, BGBl. II Nr. 131/2015 und BGBl. II Nr. 9/2004

Im Gegensatz zum weiter bestehenden Hotel- und Gastgewerbeassistenten (HGA) erwirbt der Hotelkaufmann im Bereich F&B nur Grundkenntnisse: Ein Einsatz in diesen Abteilungen ist nicht vorgesehen.


THEMENSCHWERPUNKT

>> Lohnbenchmark für Hotellerie

Arbeitszeit sinkt, Löhne steigen Der Tourismus ist der Arbeitsplatzmotor in Land. Während andere Branchen im großen Stil Mitarbeiter abbauen, sucht die Hotellerie händeringend nach Fachkräften. Dabei verbessert sich das Verhältnis Arbeitszeit-Einkommen in der Hotellerie seit Jahren. Und auch der Lohn steigt stärker als überall sonst. Die ÖHV forciert seit Jahren Benchmarking-Initia­ tiven auf den unterschiedlichsten Feldern. Dazu ge­hören neben der ÖHV-Destinationsstudie, das www.­ hotelcockpit.at oder auch der www.lohn­ bench­­mark.at, eine langjährige Kooperation mit Kohl & Partner Tourismusberatung und dp personal software. „Gemeinsam ist es uns gelungen, mit Hilfe eines professionellen Internet-Tools die österreichweit größte Lohndatenbank im Tourismus aufzubauen. Aktuell, individuell und detailliert“, so ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer. Mit Daten von knapp 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist www.lohnbenchmark.at DAS Steuerungsinstrument für intelligentes Personalmanagement in der Hotellerie. Neben der stets aktuellen Abfrage-­ Möglichkeit bietet das Tool einen Überblick über alle Qualifikationsgruppen bzgl. Lohn, Arbeits- und Überstunden. Angesichts des zunehmenden Mitarbeiterbedarfs und der stark steigenden Kosten ist ein derartiger Marktüberblick Gold wert.

Qualifizierte Positionen steigen stärker Und der Benchmark zeigt eine durchaus positive Entwicklung für die Beschäftigten in der Hotellerie: Die Löhne steigen stärker als in anderen Branchen, die Arbeitszeit geht selbst in der Saisonhotellerie spürbar zurück. Im Sommer 2015 verzeichnete die österreichische Hotellerie – gemessen über sämtli-

che Qualifikationsgruppen (Chef, Fach- sowie Hilfskräfte) – einen rd. 3,8 %tigen Anstieg der Brutto-­ Löhne im Vergleich zum Vorjahr (Sommer 2014). Dies stellt eine durchschnittliche Lohnsteigerung von rd. + 70 Euro Brutto pro Monat, bei anhaltend stabiler Arbeitszeit pro Woche, dar. Arbeitszeit und Brutto-Entlohnung Hotellerie in Österreich (gesamt) € 3.000

55 Std. 50 Std.

46,3

46,3

46,3

46,2

46,1

46,0

45,9

€ 1.863

€ 1.898

€ 1.961

€ 2.028

€ 2.039

€ 2.109

€ 1.836

45 Std. 40 Std.

€ 2.500 € 2.000 € 1.500

35 Std.

€ 1.000

30 Std.

€ 500

25 Std. 20 Std.

2009

2010

2011

2012

2013

Arbeitszeit pro Woche

2014

2015

€0

Lohnniveau – bruo

Den deutlichsten prozentuellen Anstieg verzeichnete die Gruppe „Rezeption“ mit einem Brutto­ lohn-­Zuwachs von rd. + 4,5 % (rd. + 66 Euro). Bei absoluter Betrachtung der Bruttolohn-Steigerungen ste­chen weiters die Bereiche „Service/Küche“ (je rd. + 77 Euro) sowie „Wellness- und Beauty“ (rd. + 87 Euro) hervor. Weitere aktuelle Daten und Trends finden Sie auf www.lohnbenchmark.at

Bruttolohn-Zuwächse pro Monat in € und Steigerung pro Std. Arbeitszeit in % Etage € 1.752

+ € 55

+ 2,9 %

Wellness und Beauty € 1.979

+ € 87

Rezepon € 1.989

+ € 66

Service € 2.054

+ 4,1 % + 4,5 % + 4,3 %

+ € 77

Küche € 2.241

+ € 77

Gesamte Branche € 2.109 € 1.400

+ € 70 € 1.500

€ 1.600

€ 1.700

€ 1.800

Bruƒo-Lohn pro Monat 2015

€ 1.900

€ 2.000

€ 2.100

+ 4,3 %

3,7 % € 2.200

€ 2.300

€ 2.400

Bruƒo-Mehr-Bezug zu 2014

23


die

01 | 2016

lobby

>> Mitarbeiter

Arbeitgebermarke: Modethema oder Wettbewerbsvorteil? „Employer Branding“ ist eine unternehmensstrategische Maßnahme um Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen. Nur mit einer starken und individuellen Arbeit­ gebermarke schaffen Sie es, neue Fachkräfte zu gewinnen und Ihre Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten. Mitarbeitermarketing steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Betriebsergebnis. Einerseits ist der wirtschaftliche Erfolg von der Leistungsfähig­ keit und der Bindung der Mitarbeiter abhängig. Zum anderen nimmt die verfügbare Anzahl von quali­fi­zier­ ­ten Führungskräften und Nachwuchskräften am Ar­­ beitsmarkt kontinuierlich ab. Was daraus resultiert, ist der immer härter werdende Kampf um bes­­tens qualifizierte Arbeitskräfte. Höchste Zeit also, das Thema „Employer Branding“ auf die Agenda zu setzen.

In vier Schritten zur Arbeitgebermarke:

3. Potentielle Mitarbeiter mit den richtigen Themen und in den richtigen Medien ansprechen Eine erfolgreiche Mitarbeitergewinnung wird dann gelingen, wenn man die entsprechende Zielgruppe mit einem relevanten und glaubwürdigen Thema an­ spricht. Und: man muss dies in den richtigen Medien tun. So werden z.B. Köche andere Medien lesen als Revenue Manager oder Marketing-Experten.

4. Mitarbeiter mit attraktiven Angeboten an das Unternehmen binden Die nachhaltige Bindung von wertvollen Mitarbeitern ist ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg eines Hotels. Gäste gehen mit den Mitarbeitern Beziehungen ein und wollen diese beim nächsten Urlaub wiedersehen. Materielle und vor allem auch immaterielle Anreize – wie Aus- und Weiterbildungsprogramme, die nicht nur dem Hotel, sondern auch dem persönlichen Erfolg des Mitarbeiters dienen – führen zum Erfolg.

1. Eine attraktive Unternehmenskultur schaffen Das Interesse und die Leidenschaft der Mitarbeiter werden spürbar von der Kultur im Unternehmen geprägt.

2. Glaubwürdig kommunizieren Versprechen Sie nur, was Sie auch halten können – sowohl Ihren Gästen, als auch Ihren Mitarbeitern gegenüber. Hotels nutzen ihren guten Ruf, um sich als attraktive Arbeitgeber, aber auch als attraktive Unternehmen darzustellen. Mitarbeiterwerbung ist auch immer „Gästewerbung“ – beides muss glaubwürdig sein.

Die ÖHV-Abteilungsleiter-Akademie – kurz AKA – ist ein geeignetes Tool, um genau dort anzusetzen. Geben Sie Ihren Top-Talenten die Möglichkeit, sich persönlich als auch fachlich weiterzuentwickeln. In nur 12 Tagen (3 Module à 4 Tage) entwickeln Ihre Mit­arbeiter Fähigkeiten, um mit komplexen Füh­ rungs­aufgaben kompetent umgehen zu können. Die nächste AKA startet bereits am 10. Mai 2016! Mehr Infos unter www.oehv.at/aka oder Code scannen.

„Abteilungsleiter haben nach der Abteilungsleiter-Akademie ein besseres Verständ­nis für innerbetriebliche Zusammenhänge und unternehmerische Denkansätze. Sie be­ kommen Tools in die Hand, mit denen sie ihre Teams besser führen können und sind in ihrer Position deutlich gestärkt. Der Erfolg zeigt sich nicht nur an der niedrigeren Fluktuation der einzelnen Teams, sondern auch in der gestiegenen Gästezufriedenheit.“ Mario Sonnleitner, Direktor Kaiserhof Kitzbühel und selbst AKA- und UNA-Absolvent

24


Professionelles Risiko- und Versicherungsmanagement für Hotellerie und Gastgewerbe! Die GrECo JLT Account Manager bringen Ihnen dieselbe Aufmerksamkeit entgegen, wie Sie Ihren Gästen!

Oberhauser Kaspar Vorarlberg k.oberhauser@greco.at 0664/464 16 27 Weißbacher Christian Tirol c.weissbacher@greco.at 0664/403 34 35 Zankl Walter Salzburg w.zankl@greco.at 0664/883 805 06 Halner Dietmar Kärnten d.halner@greco.at 0664/883 805 15 Potisk Michael Steiermark m.potisk@greco.at 0664/463 86 26 Gaisbauer-Roth Karin Oberösterreich k.gaisbauer-roth@greco.at 0664/962 39 03 Krizanac Mario Wien/NÖ/Bgld. m.krizanac@greco.at 0664/883 805 13

ÖHV-Mitglieder checken ihr Risiko jetzt!

GrECo International AG

Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten www.greco-jlt.com


die

01 | 2016

lobby

hotelkit auf Wachstumskurs Die von einem Hotelier entwickelte Hotel Operations & Communication Software konnte bereits 300 Hotels überzeugen: Hotels gestalten operative Prozesse effizienter und steigern die Produktivität. Vor vier Jahren rief der Salzburger Hotelier Marius Donhauser hotelkit ins Leben. Zunächst nur für sein eigenes Hotel programmiert, bietet hotelkit heute über 300 Privat­ hotels und Hotelketten eine innovative Hotel Operations & Communication Software.

„hotelkit hilft uns, die hohen Ansprüche, die wir an uns selbst und unsere Mitarbeiter stellen, noch ein­ facher umzusetzen. Wir haben damit eine Lösung gefunden, die auch dem Mitarbeiter Spaß macht, Zeit spart und uns gleichzeitig hilft, die Qualitätsstandards auf eine moderne Art und Weise halten zu können“, ergänzt Till Haffner, Guest Services Manager, The Ritz-­ Carlton, Berlin.

Die Mitarbeiter können jederzeit und unkompliziert via PC, Tablet oder Smartphone auf hotelkit zugreifen. „hotel­ kit verfügt über eine Vielzahl an Funktionen. Reparaturen können einfach erfasst, die Handbücher der Abteilungen digitalisiert und die täglichen Dienstübergaben unkompliziert geführt werden. Somit ist keine lästige Zettelwirtschaft mehr notwendig. Informationen gehen nicht mehr verloren“, fügt Marius Donhauser hinzu. hotelkit arbeitet regelmäßig an der Optimierung und Erweiterung seiner Softwarelösung für die Hotellerie. In Kürze stehen zwei weitere Tools zur Verfügung: Checklisten, die eine papierlose Alternative zu den herkömmlichen Checklisten am Klemmbrett bieten sowie eine Gastwunschfunktion, mit der Hotel-Mitarbeiter schnell und einfach Wünsche von Gästen während ihres Aufenthaltes aufnehmen können und an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet werden.

Vertriebsausblick für Hotels  Die Hotellerie lebt mit immer mehr Vertriebskanälen. Wer mithalten kann, wird überleben. Die Betriebe müssen ihren Online-Königsweg optimieren. Alle großen Bewertungsportale sind inzwischen zu Bu­ chungs­plattformen mutiert. Metasuchmaschinen stehen im Wettbewerb mit OTAs und diese wiederum mit Hotels. Die Konkurrenzsituation wird dadurch angeheizt, dass alle Beteiligten möglichst viele Buchungen und gut auffindbar auf Google sein möchten.

Königsweg 2016 ins Hotel ■■ ■■ ■■ ■■

■■ ■■

■■

Einfache Buchbarkeit mittels Web Booking Engine Optimale Bedienbarkeit des Channel Managers Trust Elemente und Bewertungstools In der Stadthotellerie „state of the art“ – in der Ferien­ hotellerie das Thema 2016: Revenue Management mit flexiblen Preismodellen und variablen Storno- und Garantiebedingungen Datenhoheit und Datenpflege Erfolgreiche Destinationen generieren 8 bis 10 % der Onlinebuchungen der Hotels – ohne OTAs Website in Zukunft je nach Zielgruppe optisch anpassbar

Die Provisionen für OTAs sind in den letzten 3 Jahren um 52 % und deren Buchungsanteil um 33 % gestiegen. Hoteliers sollten von Imagekampagnen Abstand nehmen und die Mittel (bis höchstens 6 % der Erlöse) lieber konsequent in den Vertrieb stecken. Davon sollten wiederum bis zu 75 % ins digitale Marketing fließen! Wirtschaftliche Bedeutung der elektronischen Distributionssysteme in Österreich

Kontakt: Thomas Reisenzahn, PRODINGER|GFB TOURISMUSBERATUNG, Franzensgasse 14/1+7, 1050 Wien, Tel. +43 1 581 14 33-56, reisenzahn@progfb.com

26


THEMENSCHWERPUNKT

>> Best Practice

So lernt Ihre Arbeitgeber-Marke laufen

Die Organisationsentwickler von Lohninger-­ Wunder zeigen anhand von zwei Beispielen, wie Employer Branding wirkt.

Best Practice 2:

Best Practice 1:

Was sind die Voraussetzungen, um sich erfolgreich „neu zu erfinden“?

LEHRLINGSTAG IN DER FORSTHOFALM Im Gespräch mit Claudia Widauer Was war der Unterschied zu einem „Tag der offenen Tür“? Was war neu? Claudia Widauer: Wir haben uns weiter geöffnet: Alle – Schüler und Eltern – sollten den Betrieb von innen kennenlernen. Wir haben gezeigt WIE wir arbeiten und die Schüler waren mit Begeisterung dabei. Tagespläne für die Abteilungen wurden erstellt, Abteilungsleiter koordinierten Aufgaben über den ganzen Tag, Lernziele für die Schüler wurden festgelegt etc. Worauf muss man achten, damit ein solches Projekt gelingt? Claudia Widauer: Entscheidend ist das Gesamtkonzept. Die Vorstellung in der Schule, die Einbindung der Eltern und wie Schüler in den Arbeitsablauf integriert werden. Natürlich darf auch die Belohnung nicht fehlen! Am Ende des Tages gab es ein gemeinsames Abendessen, bei dem die Schüler ihre Eltern bewirtet haben. Kurzer Blick zurück: Hat sich der Einsatz/Aufwand gelohnt? Und was ist geblieben? Claudia Widauer: Es war schön zu sehen, wie engagiert unsere Mitarbeiter das Projekt mitgetragen und wie viel die Jugendlichen an einem Tag umgesetzt haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

NEU-POSITIONIERUNG IM HOTEL BERGLAND Im Gespräch mit Elisabeth Grüner

Elisabeth Grüner: Allen Beteiligten muss klar sein, dass Umlernen und Umdenken in vielen Bereichen notwendig sein wird. Wichtig war es auch, ein neues Kommunikations-/Zusammenarbeits-System zu etablieren, das von jungen und angestammten Führungskräften gemeinsam erarbeitet und gelebt wird. Dafür braucht es viel Mut und Offenheit! Worauf kommt es aus Ihrer Sicht an, damit diese Übung gelingen kann? Elisabeth Grüner: Es braucht vor allem Zeit und viel gegenseitiges Vertrauen: Die Geschäftsleitung hat den Rahmen vorgegeben, aber die Gestaltung lag voll und ganz in den Händen des Führungskräfteteams. Bestes Beispiel: Die Auswahl und Einstellung neuer Mitarbeiter. Das Resultat: weniger Fluktuation. Wenn Sie zurückblicken: Welche Veränderungen betrachten Sie als besonders lohnend? Elisabeth Grüner: Wir füllen unsere Rolle als Führungskräfte nun bewusster und selbstorganisierter aus. Am meisten freut uns aber, dass alle im Kaderteam mitgemacht haben – nun sind wir ein unzertrennliches Team!

Über die Autoren: Cornelia Lohninger & Silvia Wunder sind seit 10 Jahren in der systemischen Organisationsentwicklung tätig und erarbeiten als erfolgsorientierte Gestalterinnen mit dem Betrieb reale Bausteine, auf denen der zukünftige Erfolg der Organisation aufbaut. www.lohninger.co.at

27


die

01 | 2016

lobby

>> Weiterbildung

So wird´s gemacht:

Mitarbeiter finden und binden Eines der heißen Eisen der Hotellerie, das Finden und Binden geeigneter Mitarbeiter, ist Thema des ÖHV-Praktikerseminars am Don­nerstag, 19. Mai 2016, im Hotel Stadt Kufstein. Am Programm stehen jede Menge Informationen und Best Practice-Beispiele, wie es Hoteliers gelingt, dem hemmenden Mitarbeitermangel ein Schnippchen zu schlagen.

Die Seminarinhalte im Detail: ■■

■■ ■■

Referent Christian Reitterer war 20 Jahre lang in der Markenartikelindustrie im In- und Ausland tätig und hat sich u.a. in seinem Buch „Schachmatt dem Firmentod“ intensiv mit dem Thema Arbeitgebermarke auseinandergesetzt. Beim Praktikerseminar geht er der Frage nach, wie Mitarbeiter von heute und morgen „ticken“ und mit welchen Erwartungen sie an ihre Arbeit herangehen. Was kann die Hotellerie tun, um Arbeitgeber- und Jobattraktivität zu steigern, welchen Nutzen für das Recruiting hat das „Employer Branding“? Und wie lassen sich die Werkzeuge aus dem Gästemarketing zur Mitarbeiterbewerbung einsetzen?

■■

■■

■■

Employer Branding im gesamtheitlichen Zusammenhang verstehen die 6 Hauptfaktoren, an denen zu arbeiten ist Wirkungsdimensionen und Vorteile – Employer Branding bringt einen erhöh­ten ROI Marke verstehen durch das iBG, das internal Brand Game passende Mitarbeiter der Zukunft – binden und finden interne und externe Kommunikation (Fallbeispiele der neuen Dimension)

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.oehv.at/seminare, per Telefon unter +43 1 5330952 21 oder Code scannen.

Erfolg ist erlernbar! Und das in nur einem Tag …

P reis St du eu rc er hse re tz fo u rm ng tro M ita tz rb ei te r fi Ve nd rk en am auf un Te an d le de bi fo r nd n Re en Na & ze Fa p ch ce tio ha -to n l ti ge -F – ac rV M e it er Be ka sc uf hw im er Se de rv n ice r i Be ch tig tri eb um sü ge be he rg n ab e M ar ke nb ild un g R ecr m uiti an ng ag u em nd en Be t we Na rb ch un RO ha gs AD ltig e SH r V OW er k Ti auf ro im l Se rv ice –

Die eintägigen ÖHV-Praktikerseminare liefern kompakten Input, der sofort umgesetzt werden kann. Rund 400 Hoteliers pro Jahr nutzen die Veranstaltungen, um ihr Know-how auf den neuesten Stand zu bringen und profitieren gleichzeitig vom Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus der Top-Hotellerie. Die ÖHV-Praktikerseminare 2016 im Überblick:

27. April

28

19. Mai

31. Mai

14. Juni

28. Juni

13. Sept.

11. Okt.

24. Nov.

12. - 15. Dez.


Zimmer Frei? █90 70 % % auslastung█ auslastung█ █ist ein guter wert?█

Da geht noch was!

�� �� �� 84%

75%

44%

Leserate

intensive Nutzung

lesen neugierig

MESSBAR ERFOLGREICH

persönlich

Haptisch erlebbar

directmail kann mehr:

█Mehr Response.█ █Mehr Buchungen.█ █Mehr Stammgäste.█ Setzen Sie auf die Kraft adressierter Werbung. Erfahren Sie mehr dazu unter: www.mehrauslastung.at oder kontaktieren Sie uns direkt: 0800/212 212 oder directmail@post.at


die

01 | 2016

lobby

>>

ÖHV-profit.days 2016: Preisstrategie

Preise für

Über den Preis haben Sie den größten Hebel in der Hand, um Ihre Erträge direkt und nachhaltig zu optimieren. Wie Sie den für Ihren Betrieb besten Preis festlegen und beim Gast auch erfolgreich durchsetzen, ist Thema der diesjährigen ÖHV-profit.days. Überlegungen zur Preisgestaltung dürfen sich nicht nur dann stellen, wenn es an die Preisliste geht. Um optimal auf Auslastung und Nachfrage reagieren zu können, muss das moderne, erlösorientierte Verkaufen auf einem soliden Preiskonstrukt stehen. Der Preis muss möglichst viele Gäste „anlocken“ und Gewinn erzielen. Diesem Spannungsfeld widmen sich die ÖHV-profit.days 2016.

Passt die Preisstrategie von gestern für Gäste von heute? Sind Ihre Preise transparent, logisch und nachvollziehbar? Sind Nachlässe immer mit Restriktionen verbunden, die dem Gast auch klar kommuniziert werden (z.B. kostenlos stornierbar bis zum Zeitpunkt x)? Von Gabriele Schulze erfahren Sie, wie Sie Ihre Preise richtig aufstellen, welche Fehler Sie vermeiden sollten und welche Praktiken zu hinterfragen sind.

30

Was zahlt der Gast? Eines vorweg: DAS Kaufverhalten gibt es nicht. Ein und derselbe Mensch kauft einerseits beim Discounter und verbringt andererseits seinen Urlaub im Luxus-­Hotel. Zusätzlich machen moderne Technologien den Vergleich von Produkten und Dienstleistungen für den Konsumenten einfach – die Konkurrenz ist so immer nur einen Mausklick entfernt. Betriebliche Preissysteme zu gestalten heißt, auf diese Anforderungen einzugehen – aber: Welche Pricing-Taktik begeistert den Konsumenten bzw. Gast eigentlich? Wohin geht die Reise in Sachen Preisakzeptanz und Kaufentscheidung? Gibt es international schon Hinweise auf Preissysteme, die Menschen lieben? Antworten auf diese Fragen gibt Mag. Martin Schobert, Experte für Produkt- und Markenentwicklung im Tourismus. Er stellt Mikrotrends bei Preissystemen für die Hotellerie vor und erklärt, was ein Hotelier daraus für sich ableiten kann.


WEITERBILDUNG

Gewinner

IHR NUTZEN: geballter und kostenloser Wissens­ transfer ■■ Networking mit Kollegen ■■ interessante Veranstaltungsorte ■■ neue und interessante Produkte der ÖHV-Partner ■■

Notieren S ie sich je profit.day-T tzt Ihren ermin! ■■

Mittwoch, 11. Mai 2016 Almdorf Seinerzeit, Fellacheralm, 9564 Patergassen

■■

Donnerstag, 09. Juni 2016

UNSER TIPP:

(steirische oder bgld. Thermenregion) ■■

Holen Sie sich Basisinformationen zur Preisgestaltung bei den ÖHV-profit.days und lassen Sie sich beim ÖHV-Lehrgang Online Marketing & Revenue/Yield Management in acht Tagen zum Preis- und Online-Vertriebsexper­ ten ausbilden.

Mittwoch, 06. Juli 2016 (Raum Innsbruck)

■■

Mittwoch, 21. September 2016 (Großraum Salzburg-Stadt)

■■

Donnerstag, 06. Oktober 2016 (Raum Wien)

www.oehv.at/lory oder Code scannen.

Jeweils von 13:30 bis ca. 17:00 Uhr. Je nach Lokation mit anschließen­der Hausführung und gemütlichem Ausklang.

Strategische Entscheidungen leicht gemacht! Die ÖHV und Preferred Partner STR haben in Zusammenarbeit einen kostenlosen Benchmark für die Mitglieder der ÖHV kreiert. Der ÖHV-Quartals Benchmark stellt den ÖHV-Mitgliedern eine kostenlose Übersicht für die Städte Salzburg und Wien im Vergleich zu ausgewählten europäischen Städten zur Verfügung. Anhand von Grafiken werden die Veränderungen der Auslastung, der Durchschnittsrate und des RevPAR im Vergleich des vergangenen Jahres zum aktuellen Jahr (z.B. Q4/2014 vs. Q4/2015) dargestellt. Um sich mit anderen Betrieben am Markt zu vergleichen, können Benchmarks ein ergänzendes Tool darstellen. Hotel-­ Benchmarks von STR helfen Ihnen dabei, Trends zu erkennen und für Ihren Betrieb zu nutzen.

STAR Programm – werden Sie zum strategischen Vorreiter Verschärfen und personalisieren Sie Ihren Benchmark. Auf Knopfdruck erhalten Sie den Vergleich zur selbstdefinierten Konkurrenz samt detaillierten Kenntnissen zur Preisgestaltung und Auslastung. ÖHV-Mitglieder erhalten das STAR Programm zu Sonderkonditionen.

Cluster Wien: RevPAR

4. Quartal, 2014 vs. 4. Quartal, 2015 € 120 € 100 € 80 € 60

Für weitere Informationen zu STR melden Sie sich bei:

€ 40

Dennis Spitra, Business Development Manager, E: dspitra@strglobal.com

€ 20

Corinna Schroeder, Account Manager, E: cschroeder@strglobal.com

€0

Vienna

Prague RevPAR 4. Quartal, 2014

Berlin

Munich

Amsterdam

RevPAR 4. Quartal, 2014

31


die

01 | 2016

lobby

ÖHV-Eventrückblick site.inspection in Salzburgs erstem Small Luxury Hotel Zu einer „Bleibe, die Emotionen weckt“ wurde das Hotel Goldgasse im Herzen der Salzburger Altstadt nach nur sechs Monaten Generalsanierung. Extravagante Wandtapeten verleihen dem denkmalgeschützten Bau jetzt ein besonderes Ambiente.

Besuch im EinBaumHaus Der Prototyp des EinBaumHauses von Architekt DI Wolfgang Lackner stand im Mittelpunkt der ÖHV-site.inspection in Klagenfurt. Die Idee wurde mit Crowdfunding-Mitteln vorangetrieben und von der ÖHT als „Leuchtturmprojekt im Tourismus 2015“ ausgezeichnet.

Praktikerseminar „Arbeitsrecht“ Von Arbeitszeitregelungen bis zum Umgang mit der Finanzpolizei: Genauso bunt wie die Themenpalette war der Teilnehmermix beim Praktikerseminar zum Thema Arbeitsrecht. Expertin Dr. Ingrid Korenjak begrüßte Direktoren, Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Personal und Rezeption.

32

Praktikerseminar „Preisdurchsetzung trotz Steuerreform“ Das Seminar war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Pricing-Experten Manuela Wiesinger-Grabmer und Mag. Helmut List zeigten, wie sich die Betriebe für die bevorstehende USt-Erhöhung auf Logis (ab 01.05.16) rüsten und höhere Preise selbstbewusst durchsetzen können.


ÖHV-Tourismuskalender

27.04.2016

Praktikerseminar „Preisdurchsetzung trotz Steuerreform“, Salzburg Die zusätzlichen Belastungen durch die Steuerreform lassen sich nicht mehr abwenden. Für viele österreichische Hoteliers lautet nun die entscheidende Frage „Wie halte ich meinen Betrieb trotzdem wirtschaftlich auf Kurs?“. Antworten darauf geben unsere Experten im eintägigen ÖHV-Praktikerseminar.

28.–29.04.2016

TourismFastForward, Mayrhofen/Tirol „Mobilität in der Customer Journey“ – das ist das Motto der diesjährigen TourismFastForward-­ Konferenz. ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer moderiert im Rahmen der Veranstaltung eine Session zum Thema „Online-Vertrieb“. Tipp: Als ÖHV-Mitglied erhalten Sie auch jetzt noch vergünstigte Tickets! Einfach eine E-Mail an office@oehv.at schicken – Sie erhalten dann einen Voucher-Code für die Registrierung.

10.05.2016

ÖHV-Abteilungsleiter-Akademie 2016, Modul 1, Söchau/Steiermark In nur 12 Tagen (3 Module à 4 Tage) entwickeln Ihre High-Potentials Fähigkeiten, um mit komplexen Führungsaufgaben kompetent umgehen zu können.

11.05.2016

ÖHV-profit.day im Almdorf SEINERZEIT, Patergassen/Kärnten Ein um 10 % höherer Durchschnittspreis kann Ihr Ergebnis um bis zu 50 % verbessern – aber wie können Sie Preissteigerungen durchsetzen? Welche Pricing-Taktik begeistert den Gast? Was zu tun ist, erfahren Sie bei den ÖHV-profit.days 2016! Nächste Termine: 09. Juni, burgen­ ländische Thermenregion und 06. Juli, Großraum Innsbruck.

19.05.2016

Praktikerseminar „Mitarbeiter finden und binden!“, Kufstein/Tirol Erfolgreiche Hoteliers kommen an der Arbeitgebermarkenbildung nicht vorbei. Mit einer starken und individuellen Arbeitgebermarke schaffen Sie es, Ihre Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten und neue Fachkräfte zu gewinnen.

31.05.2016

Praktikerseminar „Verkauf an der Rezeption – am Telefon & Face-to-Face“, Salzburg Hier werden Verkaufskompetenzen entwickelt, vertieft und ausgebaut. Im Mittelpunkt steht der Verkauf und Zusatzverkauf am Telefon, per E-Mail und im Face-to-Face Kontakt.

14.06.2016

Praktikerseminar „Nachhaltiger Verkauf im Service“, Villach/Kärnten Einen neuen Gast zu gewinnen, ist schwierig. Einen bestehenden Gast für zusätzliche Services und Produkte zu begeistern, ist dagegen sehr viel einfacher. Vorausgesetzt, man erkennt die Wünsche und Bedürfnisse des Gastes und liefert ihm ein individuell passendes Angebot.

28.06.2016

Praktikerseminar „Mit Beschwerden richtig umgehen“, Wien Wir zeigen Ihnen, wie Sie Beschwerden und Reklamationen als Chance für Ihr Unternehmen nutzen und daraus eine Möglichkeit machen, Gäste dauerhaft zu binden.

33


tv t n N e m sehen n i ta otelfern gsoft o h H y goin 6

01

2 eu

b

BEGEISTERTE GÄSTE, S T E I G E R U N G D E R Z U S AT Z V E R K Ä U F E U N D ENTLASTUNG FÜR IHR TEAM.

Gäste-WLAN, Internet Zugang, In-Room-Entertainment Seit fast 15 Jahren haben wir die Ansprüche der Gäste an eine moderne Hotel-IT maßgeblich mitgeprägt. Seiter entwickeln wir gemeinsam mit unseren über 900 Kunden maßgeschneiderte Lösungen für sicheres, schnelles Gäste-WLAN, für unkomplizierte Internet-Login-Verwaltung und für innovative, gewinnbringende Entertainmentkonzepte. Ab Frühling 2016 präsentieren wir Ihnen den ersten Hotel-TV, dem dieses geballte Know-How zugrunde liegt. hotainment tv by goingsoft.

w w w. g o i n g s o f t . c o m


ÖHV-MITGLIEDER

Wir sind ÖHV! Ibis Budget Wien Messe, Hatem Hamdi und Hannes Lechner mit Alexander Ipp

Das Theaterhotel, Helmut Kuchernig-Hoffmann, Andreas Berger und Schüler der HLTW Bergheidengasse mit Michaela Reitterer

Alpenparks Hotel & Apartment Central, Roland Burböck und Daniel Wurmbauer mit Albert Schwaighofer

Villa Klothilde – Daniela und Sebastian Vitzthum mit Albert Schwaighofer

College Garden Hotel, Hans Lichtenwagner mit Alexander Ipp

Ibis Budget Wien St. Marx, Michael Gutt mit Alexander Ipp

Hotel Linde, Philipp Slama mit Klaus Hofmann

Wir freuen uns über 16 neue ÖHV-Mitglieder im ersten Quartal 2016: „Das Theaterhotel“, Wien • aDLERS Hotel, Innsbruck • Best Western Plus Hotel Goldener Adler, Innsbruck • Ferienregion TirolWest, Zams • Grätzlhotel, Wien • Harry’s Home Dornbirn, Dornbirn • Harry’s Home Graz, Hart bei Graz • Harry’s Home Linz, Linz • Harry’s Home Wien, Wien • Hotel Gasthof Bräuwirth, Salzburg-Bergheim • Hotel-Pension Wild, Wien • Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig, Gosau • Schönstattzentrum Wien-Kahlenberg, Wien • Sportresidenz Zillertal, Uderns • Hotel & Wirtshaus Post, St. Johann in Tirol • Hotel Gasthof Niederreiter, Maria Alm

35


MEHR SERVICE, MEHR UMSATZ Mit den Terminals von card complete

card complete bringt österreichischen Gastronomen und Hoteliers viele neue Gäste ins Haus. Nutzen Sie Ihre Chance auf steigende Umsätze und werden Sie Akzeptanzpartner von card complete. Damit sichern Sie sich und Ihren Kunden besten Service durch maßgeschneiderte Zahlungslösungen für Ihren Betrieb. Machen wir mehr aus Ihrem Umsatz! Ob mit Marketing-Kooperationen oder einer Bewerbung Ihres Betriebes in unserem Kundenmagazin “complete“. Auch auf unserer exklusiven Urlaubsplattform www.completeurlaub.com sprechen Sie eine Vielzahl potenzieller Gäste an und bieten Ihnen mit einem „Special Offer“ einen besonderen Vorteil! Gerne informieren wir Sie persönlich: Tel. +43 (1) 711 11-400, E-Mail:ap@cardcomplete.com www.cardcomplete.com

ÖHV lobby 01/2016  

Die erste Ausgabe der ÖHV-Mitgliederzeitschrift "die lobby" im Jahr 2016 widmet sich dem Thema "Mitarbeiter finden und binden". Weitere Them...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you