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Ausgabe 45 | winter 2020 | www.umgschaut-magazin.de Für Österreich: zugestellt durch post.at | Für Deutschland: An Haushalte mit Tagespost

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I 05

LE·BENS·PRAK·TISCH [ADJEKTIV] AUF DIE PRAKTISCHE AUSGESTALTUNG DES ALLTÄGLICHEN LEBENS BEZOGEN

G

eschmeidiger Pragmatismus - dafür ist Bundeskanzlerin Merkel bekannt. Dieser Tradition folgend hat sie einen rausgehauen, als sie die Maßnahmen des Lockdown light erklärt, die sie „lebenspraktisch“ nennt. Und Recht hat sie. Keiner wird verhungern, sprießendes Kop�haar wird man los und Klopapier ist nahezu unbegrenzt erhältlich. Begegnungen sind eingeschränkt zwar, aber möglich. Ganz schön praktisch, fürs Überleben.

Wir aber sind anderes gewohnt - wir wollen nicht nur überleben, wir wollen leben. Und dazu gehört mehr als nur Praktikabilität. Café, Restaurant, Konzert und Kunst - das ist nicht praktisch, das ist schön, das ist lebenswert. Weiter mit der Wortklauberei: Was ist uns Leben wert? So oder so - es geht ums Existieren. Wirtschaftlich. Gesundheitlich. Entscheidungen, die ich nicht treffen möchte. Und von denen keiner, wirklich keiner, ernsthaft behaupten kann, dass er es besser weiß. Die Bundeskanzlerin hat auch von einer Naturkatastrophe gesprochen, die uns derzeit ereilt. 2013 gabs im umgschaut-Gebiet eine dieser Katastrophen, die - so schlimm sie auch war - nachhaltige Momente produzierte. Zusammenhalt, Unterstützung, Verständnis und uneigennützige Hilfe schwemmte den Schlamm aus den Gassen und Häusern, brachte Mut und Zuversicht zurück. Zeit, sich zu erinnern. Dann wird aus praktisch ganz schnell lebenswert.

Auf oamoi is nix mehr wie‘s g‘hert, es is wia im Traum, bloß grod vakehrt. I woas ned wos jetzt kimmt, I woas a ned wos war, I woas a ned wos wird. Aber oans - des is ma klar: A bissl mehr von mir, a bissl mehr von dir.

A bissl mehr als sunst. [Aus „Weida Mitanand“, ein Lied zahlreicher bayerischer Musiker, das zur Fluthilfe nach dem Hochwasser 2013 entstanden ist]

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Vertrauensmann Josef Weiss Tel. 08591 2615 Mobil 0170 3652135 josef.weiss@HUKvm.de Bergstr. 4, 94130 Obernzell Vertrauensmann Johannes Seidl Tel. 08593 9391206 Mobil 0171 7030097 johannes.seidl@HUKvm.de Dr.-Schindler-Str. 22 94107 Untergriesbach Vertrauensmann Hubert Josef Kloiber Tel. 08586 979685 Mobil 0170 9766576 hubertjosef.kloiber@HUKvm.de Schauberg 47, 94164 Sonnen


16 I Weihnachtsreportage

Eine Reportage aus Bethlehem von Andrea Krogmann.

Am Ende siegt die

Hoffnung Familie Dar Mohammed lebt in Dura im südlichen Westjordanland. Alle drei Söhne leiden unter Cystischer Fibrose. Trotzdem bewältigt die Familie den Alltag voller Energie und Hoffnung.


Bethlehem heute I 17

Stoisch sitzt Qais auf der Untersuchungsliege. Auch unter der Maske verzieht er keine Miene, während die Krankenschwester mit der Nadel nach einer Vene sucht. Der Neunjährige ist hochgewachsen wie sein Vater. Seine schlanke Erscheinung ist Teil seines Krankheitsbilds: Qais leidet wie seine beiden Brüder Baraa (12) und Ahmed (16) an Cystischer Fibrose, kurz: CF. Die unheilbare Stoffwechselkrankheit produziert zähen Schleim in den Lungen und verstopft die Bronchien. Dies führt zu Bakterienbesiedlung und Entzündungsreaktionen. Die richtige Behandlung kann die Lebensqualität Betroffener deutlich verbessern.

Begleitet durch ein kompetentes Team

Zwei Kanülen Blut hat die Krankenschwester für den Labortest abgezapft. Qais hüpft von der Liege. Im Vorbeigehen desinfiziert er sich ganz selbstverständlich die Hände mit Alkohol. Eine Ansteckung mit Covid-19 könnte für die Kinder mit den ohnehin belasteten Lungen dramatische Folgen haben. Dann springt Qais dem Rest der Familie voraus. Das Krankenhaus mit seinen bunten Korridoren kennen die Dar Mohammeds wie ihre Westentasche, längst sind die Besuche im Caritas Baby Hospital Routine. Mit dabei: Sozialarbeiterin Rabab Kawwas. „Ärzte, Physiotherapeuten, eine Pharmazeutin, eine Ernährungsberaterin und eine Sozialarbeiterin gehören zum Kompetenzteam, das sich um rund 120 CF-Patienten im südlichen Westjordanland kümmert“, erklärt sie. Jetzt geht es ein Stockwerk tiefer zu Dr. Nisreen Rumman. Nacheinander untersucht die einzige auf Cystische Fibrose spezialisierte Kinderärztin im Westjordanland die drei Brüder. Für Qais, Baraa und Ahmed ordnet Dr. Rumman diesmal einen Test der Lungenfunktion an. Die ausführlichen Tests und Untersuchungen hätten umgerechnet über 450 Euro gekostet. Auch wenn die Dar Mohammeds nicht zu den ärmsten Familien der Region gehören und sich regelmäßig an den

Harmonika

Behandlungskosten beteiligen, ist das für die Lehrerin und den Tagelöhner auf dem Bau eine stolze Summe. Der monatliche Mindestlohn in Palästina liegt bei umgerechnet 360 Euro, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei knapp unter 2.700 Euro. Zum Vergleich: 41.500 Euro sind es in Deutschland. Das Erkennen von Hilfsbedarf gehört für Sozialarbeiterin Kawwas zu ihren Aufgaben. Gerade die Hausbesuche, sagt sie, seien dabei ein wichtiges Element. Daneben bietet das CF-Team Workshops und Vorträge für Eltern an und bringt Betroffene zum Austausch zusammen.

„Ahmed gab mir Hoffnung“

Anfangs konnte Mutter Sahar diese Angebote nicht annehmen, musste den Schock über die Diagnose allein verdauen. Die Berichte über lange Krankenhausaufenthalte und den frühen Tod der Betroffenen wollte sie aber nicht akzeptieren. „Wir gehören zu den Familien, die schon am längsten mit der Diagnose vertraut sind, aber allen um uns herum ging es wesentlich schlechter. Deshalb wollte ich anfangs nichts von den anderen hören“, erinnert sich die heute 36-Jährige daran, wie schwer ihr am Anfang der Austausch mit anderen Betroffenen fiel. Ahmed, der Erstgeborene, habe ihr Hoffnung gegeben, sagt Sahar beim Besuch der Sozialarbeiterin im Haus der Dar Mohammeds in Dura im Süden Palästinas. „Ich sah, dass er sich gut entwickelt und dachte mir, ich will mich damit auseinandersetzen und nicht einfach warten, bis mein Kind abbaut und stirbt.“ Sahar und ihr Mann überwanden den anfänglichen Schock, teilten ihr Schicksal fortan mit Familienangehörigen. Sahar absolvierte, ermutigt von ihrem Mann Riad, ihr Studium und fand eine Stelle als Lehrerin. Und sie machte sich auf die Suche nach Informationen zu CF. Im Internet traf Sahar auf Patienten, die heute Ende Dreißig sind und ein gutes Leben führen. „Das hat mir noch mehr Hoffnung gemacht“, sagt sie. Seit vier Jahren


18 I Die Weihnachtsreportage

engagiert sie sich in einer panarabischen Austauschgruppe zu CF. „Heute kann ich meine Hoffnung weitergeben, die meine Kinder mir gegeben haben“.

Ein defektes Chromosom

Die Wahrscheinlichkeit für eine CF-Erkrankung steigt bei Verwandtenehen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit des Caritas Baby Hospital liegt deshalb in der Sensibilisierung über die Risiken dieser weit verbreiteten Tradition. Langsam, so die Sozialarbeiterin, merke man in der palästinensischen Gesellschaft diesbezüglich einen Wandel. Auch Riad und Sahar sind Cousin und Cousine ersten Grades, ebenso wie viele andere Paare in ihren Familien. Weitere Fälle von Cystischer Fibrose habe es in der eigenen Verwandtschaft bisher nicht gegeben. Dennoch sprechen die beiden mittlerweile offen über die genetischen Risiken. CF entsteht

durch einen Fehler im Erbgut, und zwar auf dem Chromosom 7. Nur wenn beide Eltern ein derart verändertes Chromosom tragen und beide es vererben, erkrankt das gemeinsame Kind. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei einer Schwangerschaft bei 25 Prozent. Doch bei Sahar und Riad erhielt auch der zweite Sohn Baraa beide defekten Chromosomen und wurde mit CF diagnostiziert. Riad und Sahar entschlossen sich daraufhin für einen in der kinderreichen palästinensischen Gesellschaft ungewöhnlichen Schritt: Kein drittes Kind. Die Eltern haben ihre Rechnung ohne Qais gemacht, der drei Jahre später ungeplant das Licht der Welt erblickte – und das Schicksal seiner Brüder teilt. Heute zieht der Neunjährige mit schelmischem Blick an der selbstgebauten „Wasserpfeife“. Im Bauch der Konstruktion aus einer leeren Flasche, einem Schlauch und etwas Wasser blubbert es kräftig – für die Lungen ein besonders gutes Training. Riad und Sahar sind ein ungewöhnliches Paar. Vier Jahre hat Riad auf seine zehn Jahre jüngere Frau gewartet, bis sie ihn mit 18 Jahren heiratete. Wenn ihm andere zu einer Zweitfrau raten, um vielleicht doch noch gesunde Kinder zu haben, lehnt er entschieden ab. Obwohl Sahar ihm die Entscheidung überlasse, sie sei doch die Liebe seines Lebens.

Wichtige Früherkennung

Qais und seine Brüder haben Glück. Ihre Erkrankung wurde nicht nur sehr früh erkannt, sondern alle drei wurden in das Behandlungsprogramm des Caritas Baby Hospital aufgenommen, das sich schon vor Jahren als Kompetenzzentrum für Cystische Fibrose etabliert hat. Beides, die frühe Diagnose und die professionelle Behandlung, sind für den Verlauf der Krankheit von erheblicher Bedeutung. Im Vergleich zu vielen anderen gleichaltrigen CF-


Bethlehem heute I 19

Patienten geht es den Jungen der Familie Dar Mohammed gut. „Wir leben ein natürliches und normales Leben“, sagt Riad, der seine Familie auf jedem Krankenhausbesuch begleitet. „Wir haben die Tatsachen akzeptiert und unsere Kinder gelehrt, ebenfalls so zu denken. Alles andere ist in Gottes Händen.“ „Natürlich streiten wir uns wie ganz normale Geschwister“, sagt Ahmed. Dann wiederum erinnere man sich gegenseitig an die medizinische Routine wie das Inhalieren zweimal am Tag oder das regelmäßige Händewaschen. „Wir achten aufeinander“, ergänzt Baraa, „und ganz oft vergesse ich meine Krankheit.“ Mit ihren Freunden oder Klassenkameraden sprechen die Jungen nicht über ihre Krankheit, sagt Ahmed. „Sie würden das nicht verstehen.“ Mit ihnen schauen sie lieber YouTube-Videos oder spielen am Computer. Am liebsten aber fahren die Brüder auf der Straße hinter dem Haus mit dem Rad ein Wettrennen.

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Die außergewöhnliche Weltlage trifft auch Bethlehem und ganz Palästina sehr hart, und so ist auch das Caritas Baby Hospital für Spenden in diesen schwierigen Zeiten sehr dankbar, um am Geburtsort Jesu Kinderleid zu mildern und Kinderleben zu retten. Finanziert und betrieben wird das Caritas Baby Hospital im Westjordanland von der Kinderhilfe Bethlehem. Das Behandlungskonzept bindet Mütter eng in den Heilungsprozess ihrer Kinder mit ein. Das Krankenhaus verfügt zudem über einen gut ausgebauten Sozialdienst. Jährlich werden 50.000 Kinder und Babys stationär oder ambulant betreut. Alle Kinder erhalten Hilfe, unabhängig von Herkunft und Religion. Im Fortbildungszentrum des Caritas Baby Hospital werden Kurse für Mitarbeitende und Externe angeboten. Dank Spenden kann das Krankenhaus seine Aufgaben erfüllen und Kinderleben retten. Spendenkonto: IBAN DE22 6602 0500 0303 0303 03 www.kinderhilfe-bethlehem.de

Tja, ich war halt bei Handtaschen Hornig...


20 I Weihnachtsgenuss

Weihnachts

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Gebrannte

Mandeln Zutaten 100 ml Wasser 200 g Zucker 200 g Mandel 1 EL Vanillezucker 1/2 TL Zimt

1 Das Wasser in eine beschichtete Pfanne geben - Zucker, Vanillezucker und (nach belieben) Zimt einrühren - kurz aufkochen lassen. 2 Die ungeschälten Mandeln zugeben. Unter hoher Hitze weiterkochen und umrühren, bis das Wasser verdunstet.

3 Auf mittlerer Hitze weiterrühren, bis der Zucker vollständig karamellisiert ist. Die Mandeln sollten jetzt vollständig mit Zuckermasse überzogen sein. 4 Die heißen Mandeln auf ein Blech mit Backpapier geben und abkühlen lassen.

Zutaten 75 g Mehl 30 g Butter 4 TL Butter 25 g Zucker 2 EL Haferflocken 2 große Äpfel 1 EL Zitronensaft 1 TL Zimt Puderzucker Vanilleeis


FÜr Zuhause I 23

Glüh

1 Kardamomkapseln andrücken und mit Gewürznelken, Zimt und Zucker in einen Topf geben. Schale der Orange abreiben und in den Topf geben. Ausgepressten Orangensaft zu den Zutaten in den Topf gießen.

Wein Zutaten 3 Kapseln Kardamom 10 Gewürznelken 2 Stangen Zimt 70 g Zucker 1 Orange 750 ml Rotwein Orangenscheiben

2 Mit Rotwein übergießen und langsam erwärmen. Bildet der Wein einen leichten Schaum an der Oberfläche, ist die Temperatur ideal. Glühwein mit geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde bei geringer Hitze ziehen lassen. 3 Heißen Glühwein durch ein feines Sieb gießen, in Tassen füllen und mit Orangenscheiben servieren.

Oder mal so: Weißer ApfelOrangen Glühwein

Brat Apfel 1 Backofen vorheizen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C). Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, 30g Butter, 25 g Zucker, Haferflocken und 1 TL Wasser zu Streuseln verkneten und auf das Backblech streuen. Im heißen Backofen 10–12 Minuten backen. 2 Inzwischen Äpfel längs halbieren. Hälften auf die Schnittfläche legen und mit einem Messer tief ein-, aber nicht durchschneiden.

1 Ingwer schälen und schneiden. Gewaschene Orange in Scheiben schneiden. Wein, Saft, Rum, Orangen- und Ingwerscheiben mit Honig, Zimtstangen und 1 Messerspitze Zimt in einen Topf geben.

3 Mit Zitronensaft beträufeln. Äpfel mit der Schnittfläche aufs Blech legen, je 1 TL Butter in Stückchen auf jede Apfelhälfte geben. Zimt und 1 EL Zucker mischen, die Äpfel damit bestreuen. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten backen.

Zutaten 30 g Ingwer 1 Orange 750 ml Weißwein 250 ml Apfelsaft 100 ml brauner Rum 6 EL Honig 2 Zimtstangen 1 TL Zimtpulver 1 Apfel 150 g Schlagsahne 3. Apfel vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Sahne mit 1 TL Zimt halb steif schlagen. Punsch durch ein Sieb in Gläser gießen und geschlagene Sahne darauf verteilen. Mit Apfelspalten verzieren und Zimt bestäubt servieren.

2 Alles langsam erhitzen, nicht kochen lassen.

4 Äpfel herausnehmen. Streusel auf den Äpfeln verteilen, mit Puderzucker bestäuben und mit je 1 Kugel Vanilleeis anrichten und sofort servieren

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22 I Weihnachtsgenuss

Heiße Schokolade

mit Schuss:

Lumumba Zutaten 3 EL Kakaopulver 7 TL Zucker 400 ml Vollmilch 80 ml Rum, Brandy oder Amaretto 50 ml Sahne 2 TL Schokoraspeln

1 Milch erhitzen. Kakaopulver und Zucker vermischen und mit 5 EL kalter Milch glattrühren. Kakao-Mischung mit den Schneebesen in die erwärmte Milch rühren und kurz aufkochen lassen. Topf danach sofort vom Herd nehmen. Rum einrühren und nach Geschmack nachsüßen.

Einfach deftig

2 Sahne schlagen. 3 Kakao-Rum-Mischung auf vier Gläser verteilen. Schlagsahne darüber geben und mit den Schokoraspeln garnieren.

Flammkuchen Zutaten 2 Zwiebeln 200 g Schmand Salz & Pfeffer 1 TL Paprikapulver Flammkuchenteig 100 g Speck 2 EL brauner Zucker 100 ml dunkler Balsamico 1 Bund Rucola

1 Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Schmand glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Flammkuchenteig mit dem Backpapier auf einem Backblech entrollen. Teig mit Schmand bestreichen. Mit Zwiebelringen und Speckscheiben belegen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C), ca. 15 Minuten backen.

2. Inzwischen Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren. Mit Essig ablöschen und ca. 10 Minuten sirupartig einkochen lassen. Rucola waschen und trocken schütteln. Flammkuchen aus dem Ofen nehmen. Mit dem Balsamico beträufeln. Rucola darauf verteilen.

Oder mal so: Rosmarin-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Honig Zutaten 200 g Crème fraîche 2 Zweige Rosmarin 200 g Ziegenfrischkäsetaler

Flammkuchenteig 3 EL Waldhonig Salz & Pfeffer

1 Crème fraîche glatt rühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Rosmarin waschen und trocken tupfen, Nadeln abstreifen und grob hacken. Ziegenkäsetaler waagerecht halbieren. 2 Ofen vorheizen (E-Herd: 225 °C/ Umluft: 200 °C). Flammkuchenteig mit Backpapier auf Backblech legen.

3 Teig mit Crème fraîche bestreichen. Ziegenkäse darauf verteilen und mit Rosmarin bestreuen. 4 Im heißen Ofen 12–15 Minuten backen. Mit Honig beträufelt servieren


FÜr Zuhause I 22

Wie wärs damit: Maroni im Backofen rösten

1 Kleine Spitzen mit einer Schere abschneiden. Die Schale an der dicken Bauchseite mit einem scharfen Küchenmesser vorsichtig bis zum Fruchtfleisch kreuzweise einschneiden. 2 Maronen mit der eingeschnittenen Seite nach oben auf ein Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C /Umluft 175 °C ca. 20-25 Min) schieben. 3 Esskastanien aus dem Ofen nehmen, sobald die Einkerbungen weit aufgesprungen sind und sich die Schale dunkler gefärbt hat. Heiße Maronen vom Blech nehmen und sofort schälen. Noch warm ganz pur genießen oder weiterverarbeiten.

Extra-Tipp: Eine Schale Wasser in den Ofen stellen, so trocknen die Maronen beim Rösten nicht aus. Alternativ die Esskastanien vor dem Einschneiden für ca. 1 Stunde in eine Schüssel kaltes Wasser legen. Die Feuchtigkeit ist wichtig, damit sich die Maronen problemlos schälen lassen.


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umgschaut Winter 2020  

Das Regionalmagazin für Hauzenberg, Untergriesbach, Wegscheid, Obernzell, Thyrnau und Kellberg

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