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CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

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KAFFEEKAPSEL AUCH: KAPSELMASCHINE

C ATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Xin Li Datum: 14.04.2017 CUT Faktor *: 9 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen.

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Geschichte / Gebrauch • Entwickelung ab 1970 • Einführung in den Markt ab 1986 • Verbreitung in den 2000er Jahren

Material / Herstellung • Aluminium, Polypropylene • Eine Alu-Kapsel besteht ausdurchschnittlich 1,5 Gramm Verpackung und fünf bis sieben Gramm Kaffee. Zur Gewinnung von etwa einem Kilogramm Aluminium aus Bauxit liegt der Stromverbrauch bei 14 Kilowattstunden.

In Deutschland wurden dem Bericht zufolge 2014 fast 3 Milliarden Kaffeekapseln verbraucht, das entspreche einem Müllberg von etwa 5000 Tonnen Aluminium und Plastik. Durchschnittlich verbraucht der Deutsche fast 40 Kaffee-Kapseln pro Jahr. Und der Marktanteil von Kapseln wächst noch beständig.

• saubere und einfache Kaffeezubereitung • Aromaschutz (Alu-Kapsel schließt das Kaffeearoma gut ein) • festgelegte Portion • gleichmässige Kaffeequalität • Aluminium gut recycelbar

Effizienz • Konsumenten: Weniger Kaffeekapsel sowie Kapselmachine benutzen • Produzenten: Geringerer Materialaufwand und -Verbrauch (z.B. dünnere Kapsel) • Behörden: Gebühren / Steuern erheben (z.B. Verpackungssteuer)

Konsistenz • Konsumenten: Recycling von leeren Kapseln • Produzenten: Verwendung recycelnder Rohstoffe, Recyclingsysteme anbieten • Behörden: Funktionierende Recyclingsysteme und Rückgabesysteme implementieren und betreiben

• nur einmalig benutzbar • Hoher Bedarf an Rohstoffen, Energie und Umweltressourcen • Große Abfallmengen durch Aluminiumkapseln • Hohe Kosten gegenüber Filterkaffee • schwer zu recyceln • fehlende Recyclingsysteme

Suffizienz • Konsumenten: Alternative / dauerhaftere Produkte nutzen (z.B. Filterkaffee, Kaffeepad, wiederbefüllbare Kapsel) • Einzelhandel: Weniger Alu-Kapsel anbieten • Behörden: Verbote aussprechen (z.B. Hamburg 2016)

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KAFFEEKAPSEL

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung recycelnder oder besser zu recycelnder Rohstoffe, biologisch abbaubare Kapsel herstellen • Produktentwickler: Wiederverwendbarkeit, Reduktion des Materialeinsatzes, einfacher recycelbare Kapsel entwickeln

• leere Kapsel recyceln, richtig Müll trennen

• Verbraucher: Kaffeefilter / Kaffeebereiter / Espressokocher benutzen • Gesetzgebung: Steuern und Pfand für Kaffeekapsel

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Kritik + Aufklärung

Perspektivwechsel

• Aufklärungskampagne (z.B. killthekcup.org) • Öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance) • Provokation und Konfrontation mit ästhetischen Mitteln (z.B. „Kill The K Cup“)

• Einweg ≠ Lösung • Wichtigkeit des Recycling von Alu-Kapseln erzählen • Alternative Produkte aufzeigen • Blick zurück aus der Zukunft

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Wiederbefüllbare Kapsel Biologisch abbaubare Kapsel von Biosonico Kritik: A Brewing Problem-What‘s the healthiest way to keep everyone caffeinated? „Kill the K-Cup“: Ein kurzer Film gegen Kaffeekapsel, 2015

Weitere Informationen • Nach Recherchen der Stiftung Warentest vom Oktober 2015 werden jedes Jahr in Deutschland 3 Milliarden Kaffeekapseln verkauft. Jede Kapsel ist etwa 2,5 cm hoch. Würde man alle 3.000.000.000 Kapseln stapeln, kämen 75.000 Kilometer zusammen - damit könnte man die Erde fast zweimal einwickeln. • Aluminium ist gut recycelbar. Für Alt-Aluminium reduziert sich der Energieeinsatz bei der Produktion um 90 bis 95 Prozent.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • https://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeekapsel#Kaffeepads • http://www.swr.de/zur-sache-rheinland-pfalz/kaffeekapseln-und-coffee-to-go-kann-denn-kaffee-suende-sein/-/id=7446566/ did=17388212/nid=7446566/1i7vxzx/ • http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/nachrichten/geliebt-und-verhasst-der-kaffeekapsel-wahnsinn-12816178.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 • http://www.kapselmaschinen.info/deutsche-verbrauchen-zwei-milliarden-kaffeekapseln-pro-jahr/ • https://kaffee.org/kapselmaschinen/#gref


KUNSTDÜNGER AUCH: DÜNGEMITTEL CATALOG OF U NNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Julia Reichert Datum: 16.05.2017 CUT Faktor *: 7? * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch

(Mio. t)

Q Die Geschichte des Ackerbaus beginnt vor über 5000 Jahren. Um deren Ertrag zu steigern und für eine reichere Ernte zu sorgen, wurden die Felder mit tierischen und menschlichen Fäkalien gedüngt. Q Chemische Düngemittel werden seit dem 19. Jahrhundert eingesetzt, um Wachstum und Ertrag von Nutzpflanzen zu steigern.

Material / Herstellung

China

Q Der Energieverbrauch für Erdöl- und Erdgaserschließung und -transport sowie Düngemittelverpackung, -transport und -verteilung spielt nur eine untergeordnete Rolle (weniger als 25 %) beim Gesamtenergieverbrauch für die Herstellung und Vermarktung von Düngemitteln. Q Stickstoff, Phosphor und Kalium sind die Hauptanteile dazu kommen Magnesium, Calcium, Schwefel und Eisen und unter anderem Kupfer, Mangan, Molybdän, Zink, Bor und Kobalt

Das bedeutendste Herstellerland stickstoffhaltiger Düngemittel ist China, gefolgt von Indien und den USA. In Europa sind die wichtigsten Produzenten Russland und die Ukraine, gefolgt von Polen, Niederlande, Deutschland und Frankreich.

Q Der Boden bleibt nur fruchtbar, wenn die ihm entzogenen mineralischen Pflanzennährstoffe zugeführt werden. Q Die Düngung bestimmt den Ertrag der Ernte Q Gesichertes Einkommen der Bauer

Effizienz Q Konsumenten: Verbrauch einschränken (Weniger Kunstdünger benutzen sondern organischen Dünger, der im landwirtschaftlichen Betrieb anfällt, wie zum Beispiel Stallmist und Jauche, sowie Stroh und Pflanzenrückstände. Das Bodenleben wird dadurch unterstützt und der Humusgehalt erhöht.) Q Produzenten: geringerer Materialaufwand und weniger Schadstoffe, die in die Umwelt gelangen Q Behörden: Gebühren / Steuern erheben

Q Der Kunstdünger gefährdet das Öko-System und belastet damit auch das Trinkwasser Q Kunstdünger bildet keinen Humus Q Für Tiere giftig Q Belastet die Umwelt mit Schwermetallen Q die Pflanzen nehmen den Kunstdünger nur zu etwa 60 % auf, der Rest gelangt ins Grundwasser und führt zu Nitrat- und Phosphatbelastungen. Q Kunstdünger wird immer industriell hergestellt Q Bei einer Überdüngung wird das Grund- und Oberflächenwasser mit Schadstoffen belastet. Q Brandgefährlich - Auch bei Terroranschlägen wurde immer wieder Dünger als Explosivstoff verwendet.

Konsistenz Q Konsumenten: Weniger Umweltbelastenden Dünger verwenden Q Produzenten: Düngemittel sollten möglichst mindestens 10 Meter von Wasserläufen oder Abflüssen entfernt und in angemessenem Abstand (z. B. 50 Meter) von Bohrlöchern, Brunnen usw. gelagert werden. Q Behörden: Durch die korrekte Verwendung von Streuern und die ordnungsgemäße Beseitigung von verschüttetem Dünger bzw. Entsorgung von Säcken können Kontaminationen vermieden werden.

Suffizienz Q Konsumenten: Achten auf die Herstellung der Produkte und kaufen Bio-Produkte bzw. direkt vom Bauern ihres Vertrauens Q Einzelhandel: Einkauf von Bio-Produkten Q Behörden: Verbote aussprechen (Würzburg Ende 2015 IKT Stoppsignal aus Brüssel) »

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KUNSTDÜNGER

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

Q Hersteller: Verwendung anderer Rohstoffe Q Produktentwickler: keine Chemie verwenden, die schädlich für die Umwelt ist und das Grundwasser verschmutzt. Q Händler: Aufklärung, Warnhinweise und Zahlen

Q Keinen Kunstdünger verwenden Q ...

Q Verbraucher: können ihr eigenes Gemüse und Obst im Garten anpflanzen um gesundes Biogemüse ernten zu können - Das erspart ihnen Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen zu müssen, das mit Pestiziden behandelt und mit chemischen Mitteln gedüngt wurde. Q Gesetzgebung: Steuern und Richtlinien

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Kritik + Aufklärung Q Kampagnen (z.B. „Bienensterben stoppen“) Q Theaterstücke und Demonstrationen Q Websites, Bücher, Zeitungen, Vereine, usw. 3

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Campact-Kampagne „Bienensterben stoppen“ (Mit einem Verbot von Pestiziden, Kunstdünger) Ein besonderes Theaterstück im Rahmen des Kunst-Düngers (von Philipp Schönenberg) Motive von Picasso als Blumenstecker mit Düngestäbchen. „Gärtner der Sehnsucht- kunst:dünger IM SCHREBERGARTEN“ präsentieren sich19 KünstlerInnen Ackergifte? Nein danke! Für eine enkeltaugliche Landwirtschaft

Weitere Informationen Q Ab dem Zweiten Weltkrieg brachte die Industrie immer mehr chemische Düngungsmittel auf den Markt. Durch die Öko-Bewegung geriet er aber auch immer mehr in Kritik. Seit Ende des 20. Jahrhunderts soll der Einsatz von Kunstdünger zurückgegangen sein. Immer mehr Bauern, Landwirte und Gärtner verlegen sich auf den ökologischen Anbau. Q In den Anfangsjahren der künstlichen Düngung wurde recht sorglos damit umgegangen. Mittlerweile gibt es Richtlinien. Diese sind im Düngemittelgesetz, der Düngeverordnung und der Düngemittelverordnung festgelegt. Sie beinhalten die Anwendung, die Kennzeichnung und die Zulassung von Düngemittel. Q Bis zum Zweiten Weltkrieg basierten viele Sprengstoffe auf Ammoniumnitrat, das auch bei terroristischen Anschlägen verwendet wurde. Auch der US-Terrorist Timothy McVeigh benutzte die Chemikalie, um im April 1995 ein Bürogebäude in Oklahoma City in die Luft zu jagen. 168 Menschen starben, das Gebäude stürzte teilweise ein. Seismometer registrierten die Detonation als Erdbeben der Stärke 3. Für eine derartige Wirkung sind allerdings gewaltige Mengen an Explosivstoffen notwendig. Der Sprengsatz von Oklahoma bestand unter anderem aus 2,4 Tonnen Ammoniumnitrat und Hunderten Litern Nitromethan. Insgesamt hatte die Bombe ein Gewicht von rund 3,2 Tonnen. Auch Anders Breivik setzte bei seinem Bombenanschlag in Oslo Düngemittel ein. Q http://www.enkelfaehig.de/magazine/wachstum/beete-in-beton/ (Beete in Beton) Q https://www.youtube.com/watch?v=Z9s_X9hQekI&feature=youtu.be (Landwirtschaft mit Zukunft)

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos Q Q Q Q Q

http://www.gesundheits-lexikon.com/Ernaehrung-Diaeten/Lebensmittelqualitaet-/Kunstduenger.html http://www.eingepflanzt.de/richtig-duengen-naturduenger-vs-kunstduenger/ http://www.umweltbundesamt.de/themen/zu-viel-duenger-schadet http://www.iva.de/verband/pflanzenernaehrung/faq-haeufig-gestellte-fragen/mineralduenger-schadstoffe-und-gefahren/sind-mineralduenger http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Garten_und_Balkon/Duenger/Artikel/15480.php


DUSCHGEL & SHAMPOO

CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

AUCH: KÖRPER- UND HAARWASCHMITTEL CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Marie Johanna Trautmann Datum: 02.05.2017 CUT Faktor *: 8 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • 1927 erstes flüssiges Shampoo von Schwartzkopf • 1973 erstes Duschgel von duschdas • durch die Entwicklung von Kunststoffverpackungen stärkere Verbreitung und Vermarktung ab den 70er Jahren

Material / Herstellung • Wasser, Tenside (z.B. Alkylethersulfate), Parfum- und Farbstoffe, Konsevierungsmittel (z.B. Parabene), Hilfsstoffe (z.B. Silikone)

In Deutschland werden pro Einwohner*in statistisch im Durschnitt 11,1 Flaschen Duschgel à 250ml pro Jahr verbraucht. Daraus ergeben sich 894 Millionen weggeschmissene Plastikverpackungen, wodurch 36.000 Tonnen Plastikmüll jährlich in Deutschland entstehen.

• schnell anwendbar und sofort Verfügbar • Haut- und Haarreinigung • Verbesserung von Glanz und Kömmbarkeit • Angenehmer Geruch • Reinheitsgefühl

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken (Kleinere Mengen verwenden, Produkte verdünnen) • Produzenten: größere Nachfüllpackungen produzieren • Behörden: Pfandsystem für Platikverpackungen einführen

Konsistenz • Konsumenten: Verpackungen nach Gebrauch für andere Zwecke nutzen • Produzenten: in wiederverwendbare Glasflaschen abfüllen, O‘right kompostierbare Flasche, aus der ein Baum erwächst • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren + betreiben

• hoher Anteil an chemischen Inhaltsstoffen • geringer Anteil an waschaktiver Substanz • zumeist in Kunststoffverpackungen • enthält oft Mikroplastik • Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, die allergieauslösend sein können • Anteil an schlecht biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen

Suffizienz • Konsumenten: Alternative nutzen ((Haar-)Seife oder andere Alternativprodukte oder nur mit Wasser waschen) • Einzelhandel: Sortiment verringern • Behörden: Veränderung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (über 8000 verschiedene Inhaltsstoffe sind in Deutschland für die Produktion von Kosmetika zugelassen), verständliche Kennzeichnungpflicht für Inhaltsstofe einführen

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DUSCHGEL

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung von anderen Verpackungsmaterialien und/oder größeren Verpackungen • Produktentwickler: natürlich abbaubare Inhalts- und Vapckungsstoffe • Händler: Reduktion des Sortiments

• Flaschen wiederbefüllen (z.B. in Unverpackt-Läden)

• Verbraucher: Seife verwenden, nur mit Wasser Duschen, Leben ohne Plastik • Gesetzgebung: Reduzierung der erlaubten Substanzen für Kosmetika, Werbung für Duschgel und Shampoo verbieten

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• Geschichten unserer Großeltern: Waschen früher • Waschen auf Reisen

• Bücher und Blogs über Leben ohne Plastik • „NoPoo“-Bewegung USA 3

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Nachfüllpackungen, die weniger Plastikverpackung benötigen „NoPoo“-Bewegung in den USA „Besser leben ohne Plastik“ von Anneliese Bunk und Nadine Schubert natürliches Shampoo von O‘right in kompostierbarer Verpackung Aleppo-Seife, die ausschließlich aus Olivenöl, Lobeeröl und Natronlauge hergestellt wird und ohne Verpackung auskommt

Weitere Informationen • Ganze 84 Prozent der Deutschen duschen oder baden mindestens einmal am Tag. • 800 Jahre braucht die Erde um alle Chemikalien aus unseren Pflegemitteln abzubauen • Durchschnittlich 13.000 Plastikmüllpartikel treiben mittlerweile auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Vor allem Verpackungsmaterialien und Abfälle aus Fischerei sowie Schifffahrt wie Netzreste oder Taue sind für das Leiden von mehr als einer Million Seevögeln und weiteren circa 100.000 Meereslebewesen verantwortlich, die dadurch jährlich umkommen • Haarpflegeprodukte sind mit fast 70 Prozent Verkaufsanteil der größte Umsatzbringer der konventionellen Kosmetikindustrie • In Deutschland werden von Frauen im Mittel 2 bis 20 Gramm Shampoo pro Waschgang benutzt. • Beschreibung einer Neuentwicklung der L’Oréal-Forschung, der „Elvital Fibralogy-Serie“: „Die Produkte enthalten Filloxane, einen Inhaltsstoff, dessen Entwicklung von der Sol-Gel-Technologie inspiriert wurde, eine Technologie aus der Oberflächenbeschichtung.“

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • •

http://www.kappus-seife.de/pdf/seife_cg_.pdf https://de.wikipedia.org/wiki/Duschgel http://www.besser-leben-ohne-plastik.de https://utopia.de/ratgeber/no-poo-haare-waschen-ohne-shampoo/ https://de.wikipedia.org/wiki/Haarwaschmittel http://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/meere/nutzung-belastungen/muell-im-meer


MIKROPLASTIK IN KOSMETIK

CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Nina Josephine Neugebauer Datum: 16.05.2017 CUT Faktor *: 10 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • der Begriff „Mikroplastik“ wurde 2004 zum ersten Mal verwendet • Peelingpartikel, Bindemittel, Filmbildner und Füllmittel in Duschgelen, Shampoos, Cremes und dekorativer Kosmetik

Material / Herstellung • feste, unlösliche synthetische Polymere (kleiner als 5mm) • verschiedene Arten von Polymerisation • Hauptbestandteil: Erdöl Jährlich werden allein in Deutschland 500 Tonnen Mirkoplastik in Kosmetik zugesetzt.

• entfernt Schmutz & abgestorbene Hautschuppen • Verfeinerung der Poren • Verbesserung der Konsistenz (z.B Creme) • hohe Haltbarkeit • niedrige Herstellungskosten • nicht scharfkantig --> keine Hautirritationen

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken oder darauf verzichten und Alternativen verwenden • Produzenten: geringere Dosierung • Behörden: Gebühren/ Steuern erheben

Konsistenz • ...

Suffizienz

• • • • • • •

• Konsumenten: Alternative kaufen oder Produkte selber herstellen (Tonerde, Kreide, Kieselmineralien, getrocknete & gemahlene Nussschalen, Oliven- Apricosenoder Traubenkerne, Biowachs ... • Einzelhandel: freiwillige Selbstkontrolle, und diese auch unter 5mm anwenden und streng kontrollieren (z.B. Beiersdorf seit 2015 keine Peeling-Partikel aus Polyethylen (PE) • Behörden: Verbot für die Verwendung von synthetischen Polymeren in jeglicher Größe und Formmasse in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten (z.B. USA ab Juli 2017, Neuseeland ab 2018)

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Verschmutzung der Erdoberfläche Verschmutzung der Meere (Müllstrudel) Gefährdung v. Tierarten Schadstoffmagnet nicht biologisch abbaubar Ressourcenverbrauch sehr kurze Nutzungsdauer

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MIKROPLASTIK IN KOSMETIK

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer/ nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe • Produktentwickler: nur alternative Produkte verwenden, besser recycelbar, Verzicht des Materialeinsatzes • Händler: kein Verkauf der Produkte mit Mikroplastik, nur Alternativen anbieten

• einschmelzen, falls Möglichkeit der Wiedergewinnung

• Verbraucher: nur Alternativen kaufen oder z.B. Peelings selber herstellen • bessere Filtersysteme in Kläranlagen entwickeln • Gesetzgebung: Verbote aussprechen

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Perspektivenwechsel

Kritik + Aufklärung

• Geschichte aus der Sicht der Meeresbewohner erzählen • Blick zurück aus der Zukunft

• Kampagnen (z.B. „Green Skin“, Petition) • öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance, z.B. Greenpeace) • Aufklärung & Sensibilisierung in Schulen (z.B. Plastikpiraten) • „Codecheck“ App oder Internetseite verwenden, oder App „ToxFox“ • Liste der Produkte mit Mikroplastik veröffentlichen/ verbreiten (BUND) • Provokation und Konfrontation mit ästhetischen Mitteln

Internetseite www.codecheck.info & die dazugehörige App CodeCheck Greenpeace Aktion „Für Meere ohne Plastikmüll“ Buch: „Besser leben ohne Plastik“ von Anneliese Bunk & Nadine Schubert Plasticontrol, Organisation, welche seit 2007 mit politischer Lobbyarbeit und Aufklärung gegen die globale Plastikflut kämpft, http://plastikmeer.plasticontrol.de/ 5 Die Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ https://plasticschool.de/ 1 2 3 4

Weitere Informationen • In 19 untersuchten Honigen fand man Fasern und Plastikfragmente, in vier Proben befanden sich außerdem Plastikkügelchen. Auch in Regenwasser sei Plastikmaterial entdeckt worden, wie es in Kosmetika verwendet wird. • Als „zertifizierte Naturkosmetik“ dürfen nur solche geführt werden, die kein Mikroplastik enthalten, frei von sogenannten Parabenen sind, pflanzliche Inhaltsstoffe enthalten und umwelt- sowie ressourcenschonend hergestellt wurden. • Grundsätzlich wird primäres und sekundäres Mikroplastik unterschieden: • Primäres Mikroplastik wird in Form von kunststoffbasierten Granulaten bzw. Pellets (resin pellets) gezielt industriell hergestellt. Dabei kommen u.a. unterschiedliche Kunststoffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyrol (PS), Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC), Polyamid (Nylon) und Ethylenvinylacetat (EVA) zum Einsatz. Sekundäres Mikroplastik entsteht durch physikalische, biologische und chemische Degradation von Makroplastikteilen

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf (Liste der Produkte mit Mikroplastik) • https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_in_kosmetika.pdf • http://www.n-tv.de/wissen/Plastikkugeln-verschmutzen-Trinkwasser-article11743251.html • http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_mikroplastik-192185.html • https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/ • https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/mitmachen/junge-wissenschaftsinteressierte/plastikpiraten.html • http://mikroplastik.de/ (Plasticontrol) • https://enorm-magazin.de/kosmetik-ohne-plastik


ZIGARETTE AUCH: KIPPE, FLUPPE, LULLE, LUNTE CATALOG ATALOG OF UNNESSESSARY NNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Marlon Herde Datum: 10.05.2017 CUT Faktor *: 10 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

995

Geschichte / Gebrauch • In Maispapier eingerollter Tabak wurde von mittelamerikanischen Indianern geraucht. • 1850 erste Zigarettenproduktion in Fabriken • Heute als gesellschaftlich anerkannte Droge im Alltag vertreten

Material / Herstellung • Tabak inklusive diverser Zusatzstoffe • Filter aus Celluloseacetat und Triacetin

2015 gab es in Deutschland durchschnittlich einen jährlichen pro-Kopf Verbrauch an Zigaretten von 995 Stück.

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken (Weniger/ keine Zigaretten rauchen) • Produzenten: geringerer Materialaufwand und -Verbrauch • Behörden: Gebühren / Steuern erheben • Verschmutzung der Erdoberfläche • Verschmutzung der Meere • Gefährdung für Meerestiere • Gesundheitsschädlich für Menschen • Suchtmittel • Lange Verrotungsdauer (ca. 10-15 Jahre)

Konsistenz • Konsumenten: Achtsamer wegwerfen (Recyclen ermöglichen) • Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren + betreiben

Suffizienz • Konsumenten: Alternativen nutzen (E-Zigarette, biologisch abbaubare Filter) • Einzelhandel: Alternativen stärker bewerben • Behörden: Verbote aussprechen, Anti-Rauch-Kampagnen starten

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ZIGARETTE

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe • Produktentwickler: Reduktion des Materialeinsatzes

• Zigaretten in dafür vorgesehenen Behältern entsorgen

• Verbraucher: Rauchen beenden • Gesetzgebung: Steuern, Verbote

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Kritik + Aufklärung • Aufklärungskampagnen • Verbote • Warnhinweise

1 Recycling-Kampagne der Firma TerraCycle. Zigarettenstummel werden eingeschickt und recycled 2 E-Zigarette. 3 Greenbutts. Recyclebare Filter

Weitere Informationen • • • •

5,6 Billionen Zigaretten werden jedes Jahr weltweit geraucht, 4,5 Billionen davon werden achtlos weggeworfen. Schon ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser ist für Fische tödlich, aufgrund der giftigen Stoffe in den Filtern. In Mannheim findet man auf Spielplätzen durchschnittlich 114 Zigarettenstummel. Jedes dritte Stück Müll, das Umweltschützer bei Aufräumaktionen an den Küsten der Welt finden, ist ein Zigarettenstummel, danach erst kommen Plastiktüten.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • • •

http://www.sueddeutsche.de/wissen/zigaretten-als-umweltverschmutzung-viel-gift-in-der-kippe-1.1086893 https://de.wikipedia.org/wiki/Zigarette http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2011-07/newuseeland-rauchverbot-zigaretten https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6209/umfrage/entwicklung-des-zigarettenkonsums-seit-1964/ http://www.rp-online.de/politik/27-euro-fuer-eine-schachtel-zigaretten-in-australien-aid-1.5987783 http://green-butts.com/ http://plan-alternative.de/index.php/2013/07/08/greenbutts-biologisch-abbaubare-zigarettenfilter/


PLASTIKBESTECK AUCH: EINWEGGESCHIRR CATALOG ATALOG OF UNNESSESSARY NNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Katharina Filippov Datum: 02.05.2017 CUT Faktor *: 9-10 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

120

Geschichte / Gebrauch • 1867 Patent auf Pappteller (Hermann Henschel) • Herstellung zu Anfang sehr teuer (vorwiegend in Frankreich & England produziert) • seit Acryl in 40er Jahren entdeckt wurde entstand eine große Nachfrage von allen Seiten • 1948 Einführung Einwegverpackungen & -geschirr durch McDonalds

Material / Herstellung • Polystyrol (durch Fragmentierung aus rohem Erdöl gewonnen) Mit 120 Milliarden Plastiklöffeln und -gabeln pro Jahr verbraucht Indien mehr Einweggeschirr als jedes andere Land.

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hygienisch niedrige Herstellungskosten leicht und robust ermöglicht Restaurants Essen „to go“ anzubieten • weniger Aufwand bei Outdoor-Events • recycelbar

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken (Weniger Plastikbesteck benutzen, Vorhandenes wiederverwenden) • Produzenten: geringerer Materialaufwand und -Verbrauch • Behörden: Gebühren / Steuern erheben

Konsistenz

• Verschmutzung der Erdoberfläche • Verschmutzung der Meere (Müllstrudel) • Gefährdung von Tierarten • lange Verrottungsdauer • fehlende Recyclingsysteme in vielen Ländern der Erde • Ressourcenverbrauch (fossile Energieträger) • kurze Nutzungsdauer

• Konsumenten: Besteck nach Gebrauch für andere Zwecke nutzen • Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren + betreiben

Suffizienz • Konsumenten: Alternative (z.B. Bambusbesteck) oder bereits vorhandenes Metallbesteck benutzen • Einzelhandel: Verzicht auf Verkauf von Plastikbesteck • Behörden: Verbote aussprechen (Frankreich 2020, Neu-Dehli 2017)

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PLASTIKBESTECK

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe • Produktentwickler: Reduktion des Materialeinsatzes • Händler: auf Verkauf verzichten

• Besteck mehrfach verwenden + recyceln • Besteck zu anderen Zwecken nutzen (Möbel, Deko...)

• Verbraucher: Vorhandenes Metallbesteck benutzen • Gesetzgebung: Steuern / Verbote erlassen

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• Blick zurück aus der Zukunft

• Kampagnen und Petitionen • Blogs über plastikfreies Leben • öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance) • Provokation und Konfrontation mit ästhetischen Mitteln

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Essbares Besteck gegen Plastikmüll Petition zum Verbot von Plastikbesteck: Brief an Barbara Hendricks Video: „Die Geschichte eines Löffels“ von der Herstellung bis zum Verbraucher DIY Angebote zum Upcycling von Plastikmaterial

Weitere Informationen • • • • •

Indiens National Green Tribunal (NGT) hat ein Einweg – Kunststoff -Verbot im Regierungsbezirk Neu Delhi ab dem Jahr 2017 erlassen. Laut PlasticsEurope wurden 2015 in Deutschland 9,3 Millionen Tonnen Kunststoff im Wert von 15,4 Milliarden Euro importiert. ca. 50% des Plastikverbrauchs weltweit wird für Einwegprodukte verwendet (Flaschen, Tüten, Verpackungen,…). Die EU recycelt nur etwa 26% ihres Plastikmülls. Das United Nations Environment Programme (UNEP) schätzt, dass sich bis zu 99 Prozent des Plastik-Mülls im Meer, entweder schwebend in der Wassersäule oder am Meeresboden befindet.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • •

https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastikmuell/adieu-plastikloeffel https://utopia.de/essbares-besteck-gegen-plastikmuell-15320/ https://netzfrauen.org/2016/12/17/kunststoff/ http://www.focus.de/wissen/natur/ozeane-immer-verschmutzter-millionen-tonnen-plastik-landen-jaehrlich-in-den-meeren_ id_4471975.html • http://www.keko-kreativ.de/plastik-planet/ • https://www.change.org/p/barbara-hendricks-verbieten-sie-den-verkauf-von-plastikbesteck-und-geschirr


Q-TIPS AUCH: WATTESTÄBCHEN CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Dania Asrraj Datum: 29.04.2017 CUT Faktor *: 10 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • seit 1926 Q-Tips • Erfinder: Leo Gerstenzang • heute vor allem zum Säubern der Ohren, für die Kosmetik oder in der Medizin genutzt

Material / Herstellung • Plastikstäbchen (Polypropylen → Erdöl) • (seltener) Papierstäbchen • Enden aus Watte → Baumwolle (Einsatz von Chemie beim Anbau und der Aufbereitung dieser)

Das Unternehmen Setter und Tochterfirma Q-Plast in Emmerich produzieren rund 30 Milliarden Stäbchen pro Jahr. - Diese werden weltweit für die Produktion von Wattestäbchen oder Schokolade am Stil verwendet. • leicht, stabil • günstig • vielseitig verwendbar (Kosmetik, Medizin, säubern der Ohrmuschel oder von kleinen Gegenständen) • oft biologisch abbaubar • recycelbar

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken (Vor Gebrauch in der Mitte teilen, nur ein Teil benutzen und die andere Hälfte fürs nächste Mal aufheben) • Produzenten: geringerer Materialaufwand und -Verbrauch bei längerer Haltbarkeit • Behörden: Gebühren / Steuern erheben (bei falscher Entsorgung → steigender Wasserpreis)

Konsistenz

• Verschmutzung der Erdoberfläche • Verschmutzung der Meere (Müllstrudel) • schädlich für die tiefe Ohrreinigung • Ressourcenverbrauch (fossile Energieträger, Nahrungsmittel) • kurze Nutzungsdauer (im Schnitt 2-5 Minuten) • nicht mehrfach verwendbar • widersetzen sich den Reinigungsstufen in der Kläranlage

• Konsumenten: biologisch abbaubare Wattestäbchen mit Papierschaft und Bio-Watte kaufen • Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren + betreiben

Suffizienz • Konsumenten: Alternative suchen • Einzelhandel: alternative Konzepte wie Ohrenreiniger aus Bambus („Unverpackt“-Läden etc.) • Behörden: Aufklärung

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Q-TIPS

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe • Produktentwickler: Wiederverwendbarkeit (Enden aus waschbarem Material), Reduktion des Materialeinsatzes

• Plastik-Wattestäbchen recyceln • Wattestäbchen richtig entsorgen

• Verbraucher: Mikrofaser-Tücher benutzen, Ohren mit Wasser ausspülen • Gesetzgebung: Steuern

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• Blick zurück aus der Zukunft

• öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance)

1 Hydrophil: wasserneutrale, vegane und fair produzierte Wattestäbchen aus Bambus 2 Unverpackt-Laden in Münster: Ohrenreiniger aus Bambus

Weitere Informationen • Bei der Benutzung von Wattestäbchen zur Ohrreinigung wird das Ohrschmalz sowie andere Verschmutzungen tiefer in das Ohr geschoben, was zur Bildung eines Propfens vor dem Trommelfell führen kann. • Bei vielen „alternativen“ Materialien oder „Bio“-Baumwolle werden wertvolle Ressourcen verschwendet. Bio-Baumwolle verbraucht ca. 21.000 Liter Wasser pro Kilo im Anbau. Danach muss die Baumwolle natürlich unter Ressourcenaufwendung weiter zu Wattestäbchen produziert und hierher transportiert werden.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • •

http://www.pelzgroup.de/q-tips-geschichte.html http://www.taz.de/!537076/ https://www.welt.de/gesundheit/article161011349/Wieso-Wattestaebchen-auf-keinen-Fall-ins-Ohr-gehoeren.html http://www.hydrophil.com/blog/wattestaebchen/ http://wastelandrebel.com/de/ohren-ohne-wattestaebchen-reinigen/ https://www.derwesten.de/staedte/emmerich/firma-setter-auf-erfolgskurs-mit-wattestaebchen-id4000581.html


PLASTIKRASIERER AUCH: EINWEG- UND SYSTEMRASIERER CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Martha Lohse Datum: 16.05.2017 CUT Faktor *: 10 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

59 %

Geschichte / Gebrauch • 1971: erste Systemrasierer von Wilkinson Sword und Gillette • 1994: Erster Damenrasierer von Wilkinson Sword • laut einer Studie der VUMA aus dem Jahr 2015 entfernen sich ca. 64 % der Frauen in Deutschland ihre Körperbehaarung • laut dieser Studie rasieren sich ca. 96 % der Männer in Deutschland; 66 % von ihnen auch oder ausschließlich nass

Material / Herstellung / Betrieb • Polystyrol (PS), für dessen Herstellung Erdöl, Erdgas und Steinkohle benötigt werden

Etwa 59 % der Frauen in Deutschland, die ihre Körperbehaarung entfernen, nutzen laut einer Studie der VUMA aus dem Jahr 2015 einen Einwegoder Systemrasierer.

• einfache Nutzung und geringe Verletzungsgefahr • schmerzfreie Haarentfernung • einfacher, sicherer Klingenwechsel • leicht • rutschfest • relativ geringe Erstanschaffungskosten

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken (Weniger rasieren), Einwegrasierer und Rasierköpfe der Systemrasierer länger nutzen (Rost vermeiden und ab und zu Rasierklingen entgegen der Rasierrichtung über eine alte Jeans ziehen, Klingen werden geschärft und kleine Unreinheiten entfernt) • Produzenten: geringerer Materialaufwand und -Verbrauch bei längerer Haltbarkeit (z.B. weniger Plastik an den Rasierköpfen, weniger Verpackungsmaterial) • Behörden: Gebühren / Steuern erheben

Konsistenz • Verschmutzung der Erdoberfläche • Verschmutzung der Meere • Gefährdung von Tierarten • lange Verrottungsdauer • Ressourcenverbrauch (fossile Energieträger) • vergleichsweise kurze Nutzungsdauer der Klingen und der Rasierer • sehr hohe laufende Kosten

• Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe (z.B. Metall für Rasierer und Klingenköpfe, Papier für die Verpackung) • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren + betreiben

Suffizienz • Konsumenten: Alternative / dauerhaftere Haarentfernungsmittel nutzen (z.B. Rasierhobel aus Metall, Laser- / Intense Pulsed Light-Therapie, Sugaring) • Einzelhandel: Alternative Haarentfernungsmittel wie den Rasierhobel aus Metall und die klassischen Rasierklingen anbieten • Behörden: Verbote aussprechen

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PLASTIKRASIERER

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe • Produktentwickler: längere Haltbarkeit / Wiederverwendbarkeit, Reduktion des Materialeinsatzes

• Rasierer recyceln • Rasierer dauerhaft zu anderen Zwecken verwenden

• Verbraucher: Rasierhobel aus Metall oder andere Haarentfernungsmittel nutzen • Gesetzgebung: Steuern, Verbote

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• Blick zurück in die Vergangenheit, wie man sich früher ohne Plastik rasierte

• Kampagnen • öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance) • Provokation und Konfrontation mit ästhetischen Mitteln

1 Rasierhobel aus Metall 2 klassische Rasierklinge Papierverpackung 3 Sugaring (Haarentfernungsmittel aus Zucker und Zitronensaft)

Weitere Informationen • Vom Ersten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre war der Rasierhobel das vorherrschende Rasurmittel in den großen Industriestaaten. In Europa und Nordamerika rasieren sich heute nur noch wenige Personen mit Rasierhobeln, viele nutzen Systemrasierer. In Ländern wie Japan, Indien, Pakistan und Ägypten finden sich Rasierhobel dagegen noch im alltäglichen Gebrauch. • Klassische Rasierklingen bekommt man schon ab 7 ct pro Stück, ein Rasierkopf für einen Systemrasierer kostet meist mindestens 2 € und teilweise bis zu 5 € • Eine klassische Rasierklinge kann nach Abnutzung beider Schneidkanten umgedreht und noch einmal verwendet werden, während in einem Rasierkopf bis zu 6 Klingen gleichzeitig abgenutzt werden, welche anschließend nicht noch einmal genutzt werden können

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • http://www.mein-deal.com/rasierer-der-grosse-ratgeber-rund-um-das-thema-haarentfernung-und-rasur/#Die-gaengigsten-Rasierer-Arten-Tipps-und-Tricks • https://de.wikipedia.org/wiki/Polystyrol • https://de.wikipedia.org/wiki/Systemrasierer • http://www.wilkinson.de/unsere-geschichte • http://gillette.de/de-de/ueber-gillette


OUT-OF-HOME WERBUNG AUCH: BILLBOARDS CATALOG ATALOG OF UNNESSESSARY NNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Cäcilie Fabritius Datum: 01.05.2017 CUT Faktor *: 7 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

298.000

Geschichte / Gebrauch • 1855 plakatierte der Berliner Ernst Litfaß erstmals Nachrichten an einen Säulenkörper und schuf damit eine Art „Zeitung für die Straße“. • City-Light-Poster werden in Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre eingesetzt und stammen ursprünglich aus Frankreich.

Material / Herstellung • Es gibt die unterschiedlichen Werbeträger in unterschiedlichen Formaten. • Plakate (meist in 36/1-, 18/1- oder 4/1 Bogen-Format), bedrucktes, meist gestrichenes Papier In Deutschland beliefen sich die Nettoumsätze in der Außenwerbung im Jahr 2015 auf mehr als eine Milliarde Euro. In Deutschland gibt es über 200.000 Standorte mit Großflächen, Mega-Lights / City-LightBoards und Ganzsäulen/Allgemeinstellen. Hinzu kommen noch weitere 98.000 City-Light-Poster.

• freie, ungenutze Flächen werden genutzt um Profit zu machen • neue Produkte/Dienste usw. werden beworben und Verbraucher werden informiert • freie Flächen an Bushaltestellen werden sinnvoll genutzt und City-Light-Poster spenden den Wartenden nachts Licht

Effizienz • Konsumenten: Firmen sollten weniger Printwerbung machen • Produzenten: auf andere Medien zurückgreifen z.B. TV und Internet • Behörden: in Städten die Großflächenwerbung einschränken (nicht in Ladenflächen und evtl. auch nicht an Bushaltestellen?)

Konsistenz • Konsumenten: bedrucktes Papier/Plakate recyclen (z.B. Einkaufstüten) • Produzenten: Verwendung anderer Medien (nicht Print?) • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren + betreiben

• 2015 wurden mehr als eine Miliarde Euro für Außenwerbung ausgegeben • freie Flächen in Städten, an Autobahnen usw. werden plakatiert, sodass man der Werbung kaum mehr entgehen kann • Stadtbilder werden zerstört • Autofahrer werden durch sich bewegende Plakate abgelent

Suffizienz • Konsumenten: Alternative Medien für Webung nutzen (personalisierte Werbung sinnvoll nutzen) • Einzelhandel: freiwillige Selbstkontrolle, keine Out-Of-Home Werbung zum Image des Unternehmens machen • Behörden: Verbote aussprechen

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OUT-OF-HOME WERBUNG

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe • Produktentwickler: Entwicklung gut recyclebarer Meterialien, nicht mehr beleuchten; oder LED Bildschirme benutzen? • Händler: Materialien bewusst wiederverwerten; auf anderer Werbeträger umsteigen

• Papier direkt recyclen z.B. Einkaufstüten/Briefumschläge usw für das gleiche Unternehmen

• auf andere Medien umsteigen

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• wohnen gegenüber eines riesigen Megalights • das Stadtbild mit und ohne Webetafeln • könnte man Werbetafeln für einen guten Zweck nutzen? • Kunstausstellung auf Billboards?

• Ist es nicht genug im Internet, TV, Kino und per Post Werbung zu empfangen? • könnte man durch personalisierte Werbung im Internet nicht viel effizienter und mit weniger Material werben? • Das Stadtbild würde ohne riesige Webetafel ganz anders wirken (in Schaufenstern kann ja dann immer noch geworben werden)

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1 ..in Frankreich gibts seit etwas längerem die „anti-pub“ Bewegung. Die Leute bilden ganze „Einheiten“ die sich selbst als „Résistance“ gegen den Werbeterror sehen... (Link unten) 2 Adbuster (Link unten) 3 „Werbung ist das am weitesten verbreitete und stärkste aller mentalen Umweltgifte.“ – Kalle Lasn, „Culture Jamming“ 4 Kunst statt/mit Out-Of-Home Werbung (Daniel Buren, “untitled” (post graffiti,Paris, 1968)

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • http://www.serviceplan.com/de/presse-detail/geotargeting_studie_mediaplus_gfk.html • https://de.wikipedia.org/wiki/Außenwerbung • http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/werbesprech-aerger-um-maybe-kampagne-verbietet-die-werbung-doch-ganz/8929822.html • http://just.blogsport.de/2006/09/11/how-to-werbetafeln/ • http://www.spiegel.de/einestages/reklameterrorismus-a-948832.html • http://konsumpf.de/?p=4743


TAMPONS CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Chiara Linzenmeier Datum: 16.05.2017 CUT Faktor *: 9 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • Schon Ägypter und Griechen nutzten Materialien zum Aufhalten des Menstruationsblutes • 1931 erstes Patent für Tampon mit Einführhilfe „Tampax“ • 1947 stieß Carl Hahn die amerikanische Version und entwickelte eigenen Tampon „o.b.“

Material / Herstellung • Meistens Viskosewatte, bei o.b. mit Kuststoffoberfläche • selten noch Baumwolle • ggf. Zusätzlicher Plastikapplikator (in Deutschland eher unüblich, in USA bspw. sehr verbreitet) • einzeln in Plastik eingehüllt Eine Frau benutzt während einer Regelblutung, die 3-7 Tage dauert, 20-35 Tampons und Binden. Ca. 40 Jahre durchlebt eine Frau Mensturationsphasen und verbraucht in dieser Zeit 10.000 bis 17.000 Wegwerf-Hygieneartikel.

• verschiedene Größen • beim Tragen nicht spürbar • Sport und Schwimmen wird während der Menstruationsphase möglich

Effizienz • Konsumenten: Tampons ohne Plastikbestandteile und ohne Applikatoren nutzen • Produzenten: Tampons ohne Plastikbestandteile herstellen

• nur einmalig verwendbar • nicht recycelbar • Verschmutzung der Erdoberfläche • Verschmutzung der Meere (Müllstrudel) • lange Verrottungsdauer • kurze Nutzungsdauer (3-8 Stunden) • trocknet Schleimhaut der Vagina aus • kann Auslöser für Toxisches Schocksyndrom sein • Kann Rückstände in der Vagina hinterlassen • Kein Einsetzen vor Beginn der Regelblutung möglich

Konsistenz • Konsumenten: Verpackungsmüll trennen, Tampons richtig entsorgen • Produzenten: Verwendung besser zu recycelnder Rohstoffe • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme betreiben, in Bestandteile zerlegen, um diese jeweils richtig zu entsorgen

Suffizienz • Konsumenten: Alternative / nachhaltigere Hygieneprodukte nutzen • Produzenten: Alternative Produkte entwickeln und verkaufen • Behörden: Über Folgen des Tamponskonsums und Alternativen informieren

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TAMPONS

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe • Produktentwickler: Alternative Produkte entwickeln die mehrfach verwendet werden können • Händler: Alternative Produkte anbieten

• Verwendung für andere Zwecke nicht möglich

• Verbraucher: Alternative und wiederverwendbare Produkte nutzen • Händler müssen Interesse an alternativen Produkten entwickeln und diese anbieten • Gesetzgeber: Ggf. Steuern auf umweltschädliche Hygieneprodukte

2

3

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Kritik + Aufklärung • Kampagnen • öffentlichkeitswirksame Aktionen • Der Menstruationstassenhersteller Ruby Cup macht darauf aufmerksam, dass Menstruations-Hygieneprodukte in Entwicklungsländern Luxusgüter sind. Ruby Cup spendet für jede gekaufte Tasse (28,95€) auch eine an ein Mädchen in einem betroffenen Land, z.B. in Ostafrika, wo Mitarbeiter Aufklärungsarbeit leisten • Viele Youtuber filmen ein „Menstrual Cup Review“ Video, in welchem sie ihre Reichweite nutzen um ihre Erfahrungen mit ihren Abonnenten zu teilen und diese zu ermutigen, selbst eine Alternative zum Tampon auszuprobieren

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1 Menstruationstassen • verschiedene Größen, Fassungsvermögen bis zu 40 ml • meist aus medizinischem Silikon, kann bis zu 10 Jahre genutzt werden • Durch die lange Nutzungdauer lohnt sich der Kauf (15-35€) • Kein Austrockenen der Scheide 2 Softtampon • Schwamm aus Kunststoff 3 Menstruationsschwamm • auswaschbarer Naturschwamm, kann selber zurechtgeschnitten werden 4 Waschbarer Tampon • Gehäkeltes Stück das zusammengerollt wird 5 Waschbare Binden • luftdurchlässiger waschbarer Baumwollstof

Weitere Informationen • Viskose besitzt ähnliche EIgenschaften wie Baumwolle und ist biologisch abbaubar. Bei der chemischen Herstellung entstehen umweltschädliche Stoffe, der Energie- und Wasserverbrauch ist allerdings geringer als bei Baumwolle • Für viele ist die weibliche Menstruation noch immer ein Tabuthema und wird noch immer in einigen Religionen und Völkern als etwas Unreines angesehen • Der Aberglaube verleitete Menschen dazu, Mensturationsblut als giftig anzusehen. Ihm wurden aber auch magische Kräfte nachgesagt

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • • • • •

http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/menstruationstassen-ersatz-fuer-tampons-und-binden-a-1152307.html http://www.ksta.de/ratgeber/gesundheit/kann-dieser-becher-tampons-und-binden-wirklich-ersetzen--sote-22386134 https://de.wikipedia.org/wiki/Tampon https://de.wikipedia.org/wiki/Menstruationstasse https://broadly.vice.com/de/article/die-blutige-geschichte-von-tampons-und-binden http://www.ob.de/woraus-bestehen-ob-tampons https://utopia.de/0/ratgeber/oekorrekte-damenhygiene-alle-tage-wieder-jede-menge-muell-tampons-binden-slipeinlagen http://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/hygieneartikel--menstruationstasse---eine-alternative-zum-tampon--10191274.html https://de.wikipedia.org/wiki/Viskosefaser


LEDERPRODUKTE CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Dongkwon Lee Datum: 16.05.17 CUT Faktor *: 7 &JOTDIÊU[VOHEFSÃCFSøà TTJHLFJUEFT(FHFOTUBOEFTBVGFJOFS4LBMBWPO UPUBMOÚUJH CJT UPUBMVOOÚUJH BVGHSVOEEFSCFTDISJFCFOFO&JHFOTDIBGUFO  1SPCMFNF "MUFSOBUJWFO

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KREUZFAHRTREISEN AUCH: „TRAUMSCHIFFE“ CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Julius Lipinski Datum: 15.05.2017 CUT Faktor *: 11 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

10.500

Geschichte / Gebrauch • ab 1844 bot P&Q Cruises Luxuskreuzfahrten nach Gibraltar, Malta und Athen an • P&O Cruises gelten als ältestes Kreuzfahrtunternehmen Europas. Ihnen wird auch die Erfindung der heutigen Kreuzfahrt zugeschrieben • 1867 gab es die ersten Kreuzfahrtähnlichen Reisen in den USA. Diese waren von ihrer Organisation vergleichbar mit Genossenschaften.

Material / Herstellung • Planung und Herstellung dauern im Schnitt 4 Jahre • verbaut werden ca. 60.000 Tonnen Stahl (Costa Concordia)

10.500 Tonnen CO2 wurden im Jahr 2012 von Kreuzfahrtschiffen allein im Hamburger Hafen emittiert. • Luxusreise auf hoher See • boomender Markt macht einst exklusiven Urlaub auf See für viele Menschen erschwinglich • tausende von Arbeitsplätzen entstehen durch Kreuzfahrttourismus

Effizienz • Konsumenten: weniger Kreuzfahrten buchen • Produzenten: Einbau von Ruß- und Partikelfiltern • Behörden: Emissionswerte rechtlich festlegen, Partikelfilter vorschreiben

• Verbrennung von schädlichem Schweröl (dadurch werden mehr Partikel außgestoßen und mehr Energie verbraucht, da das Öl auf 60 grad vorgeheizt werden muss) • ausgestoßene Rußpartikel sind ebenso krebserregend wie Asbest • Um Hotelbetrieb an Bord aufrecht zu erhalten arbeiten die Motoren im Dauerbetrieb • 70% des Mülls auf dem Grund des Mittelmeeres stammt von Kreuzfahrtschiffen

Konsistenz • Konsumenten: Kreuzfahrten nach Möglichkeit umgehen, sich informieren wie viel Schaden eine Kreuzfahrt anrichtet und dementsprechend handeln um die Klimabilaz zu verbessern (Spende an Naturschutzorganisationen/Verzicht auf andere CUTS/an keiner Kreuzfahrt teilnehmen) • Reedereien: Kunden über die Verschmutzung aufklären + Lösungsansätze bieten. Geschäftsmodelle nachhaltiger Gestalten

Suffizienz • Konsumenten: Mit dem Auto in den Urlaub (1 Kreuzfahrtschiff verursacht soviel Co2 wie 5 Millionen PKW) • Behörden: Internationale Regeln schreiben ab 2020 Emmissionswerte vor, die mit Schweröl kaum erreichbar sind, Regelungen an Häfen: die Schiffe mit Gas/Landstrom zu betreiben während diese im Hafen liegen (bsp. Hamburg)

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KREUZFAHRTREISEN

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• spezielle Rumpflackierung sorgt für kleine Luftperlen, die sich am Rumpf ansetzen und effizientere Gleiten ermöglichen • Hersteller: Nutzung recycleter Rohstoffe Produktentwickler: weniger Kraftstoffverbrauch, bessere Partikelfilteranlagen • Reedereien: teureren Marinediesel als Treibstoff einplanen

• Luxusreisen im Zug • Kompensation von CO2 Ausstoß durch einen Rechner einer Umweltorganisation rechnet für jeden Kunden den Individuellen CO2 Verbrauch aus. Der Kunde kann dann durch eine Spende an die Organisation den Ausstoß kompensieren (Happag Lloyd)

1

2

Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• Gesundheitlicher Aspekt: Rußpartikel sind hochgiftig. Sie dringen in die Lunge ein und können Asthma, Allergien, Herz-Kreislauf-, Atemwegserkrankungen und sogar Krebs verursachen. • Blick zurück aus der Zukunft • Ein Luxus auf den man leicht verzichten könnte

• Kampagnen (z.B. „Mir stinkts“, NABU) • öffentlichkeitswirksame Aktionen (Wanderausstellung mit Fotos in Venedig)

1 NABU Fotowettbewerb „Rauchende Schlote ins Bild gerückt“ 2 Logo der „Mir Stinkts“ Kampagne des NABU

Weitere Informationen • 1990 machten 3,7 Millionen Menschen weltweit eine Kreuzfahrt. Heute sind es 19 Millionen auf 256 Kreuzfahrtschiffen.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • https://de.wikipedia.org/wiki/Emissionen_durch_die_Schifffahrt • http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kreuzfahrtschiff-costa-concordia-blaues-meer-und-blanke-zerstoerung-page1.d5b9f67c-9774446c-ab0a-c1adc60d004c.html • https://www.welt.de/reise/article155615611/In-zehn-Schritten-zum-neuen-Kreuzfahrtschiff.html • http://www.inatour.de/2013/kreuzfahrt/ • http://www.spiegel.de/reise/aktuell/kritik-des-nabu-kreuzfahrtschiffe-verschmutzen-die-umwelt-a-827401.html • http://www.hl-cruises.de/unternehmen/umweltmanagement/klimarechner • http://www.t-online.de/ratgeber/reisen/reisearten/id_48576192/luxusreisen-im-zug-eine-alternative-zur-kreuzfahrt.html


PAPIERTÜCHER AUCH IN FORM VON: KÜCHENROLLE, TASCHENTUCH, SERVIETTE, TOILETTENPAPIER, FEUCHTTUCH

CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #2_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 Verfasser: Gideon Hoja Datum: 18.4.2017 CUT Faktor *: 7 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • Toilettenpapier, Taschentücher, Servietten mindestens seit römischer Antike bekannt • industriell frühestens Ende 19. Jhd. • zur unkomplizierten Reinigung des Körpers und vieler Gegenstände

Material / Herstellung • zerkleinerte, aufgeweichte und verpresste Cellulose aus Holz • Feuchttücher zusätzlich mit Melaminformaldehydharzen wasserfest gemacht 18 Kilogramm aller Arten von Papiertüchern verbrauchte der Deutsche durchschnittlich im Jahre 2014 - innerhalb von 10 Jahren ein Anstieg um 40 Prozent! • niedrige Herstellungskosten • effektive Reinigung leichter Verunreinigungen • wasser- und chemikalienbeständig • leicht • recycelbar • Papierhandtücher hygienischer als andere Methoden zum Händetrocken

Effizienz • Konsumenten: Weniger Feuchttücher benutzen • Produzenten: geringerer Materialaufwand und -Verbrauch bei längerer Haltbarkeit • Behörden: Gebühren / Steuern erheben auf Feuchttücher, Papierservietten

Konsistenz

• Verschmutzung der Meere (Müllstrudel) • Abholzung von Urwälder • Ressourcenverbrauch (Wasser, Dünger, Importkosten) • kurze Nutzungsdauer (einmal oder nur wenige Male) • Feuchttücher verstopfen Klärwerke

• Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe • Behörden: Recycling-Systeme verbessern

Suffizienz • Konsumenten: Stoff als Material Taschentücher, Feuchttücher & Servietten nutzen • Einzelhandel: eben genannte Stoffprodukte anbieten • Behörden: Verbote aussprechen, Aufklärung betreiben

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PAPIERTÜCHER

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe; keine Verwendung von Bleichmittel • Produktentwickler: längere Haltbarkeit / Wiederverwendbarkeit, Reduktion des Materialeinsatzes; keine Blümchenmuster o.ä. aufdrucken; keine Duftstoffe

• Konsument: Küchenrolle nur bei Verunreinigungen verwenden, die einen Putzlappen unbrauchbar machen könnten (höhere Reinigungskosten als der Materialwert)

• Konsument: Auf Papier als Material verzichten und Alternativen aus Stoff benutzen • Gesetzgebung: Steuern auf Feuchttücher, Papierservietten und Küchenrollen erhöhen

Flyer von Urgewald und Robin Wood gegen Papierverschwendung und für Recycling

Putzlappen aus alten Klamotten

Weitere Informationen • In die Toilette geworfene Feuchttücher sorgen wegen der aufgetragenen Melaminformaldehydharze, die von den Klärmitteln nicht zersetzt werden können, regelmäßig für Verstopfungen in Abwassersystemen, was Schäden in Millionenhöhe verursacht und auf die Abwassergebühren umgelegt werden muss. • In Deutschland werden jährlich 7 Milliarden Küchenrollen verbraucht - im „Durchschnitt“ also 85 pro Person; und das obwohl Küchenrolle für eine Vielzahl von härteren Verschmutzungen nicht geeignet ist und bei unkluger Nutzung mehrere Blätter übereinander verwendet werden müssten. • Toilettenpapier erzeugt viel Abfall. Eine Alternative sind moderne japanische Toiletten, welche die Reinigung mit einem Wasserstrahl vornehmen können. Nicht nur, dass eine Akzeptanz hierfür erst geschaffen werden muss, es muss auch sichergestellt werden, dass der Wasserverbrauch so niedrig ist, dass es umweltfreundlicher wäre als Toilettenpapier.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • • • •

Wikipedia-Artikel: Papiertuch, Serviette, Tissue-Papier, Taschentücher, Feuchttuch, Zellstoff, Vliesstoff http://www.deutschlandfunk.de/deutsche-umwelthilfe-schluss-mit-unnoetigen-verpackungen.697.de.html?dram:article_id=372561 http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43185/2 http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/haende-trockner-elektro-papier-oeko-bilanz-umweltkommissar-100.html https://www.verbraucherzentrale.de/Kuechenrolle-Taschentuecher-und-Co-Der-Absatz-von-Hygienepapieren-aus-Recyclingfasern-geht-stetig-zurueck https://urgewald.org/sites/default/files/tempo-flyer.pdf oder http://robinwood.syncope.de/german/trowa/urwaldpapier/Tempo-Protest. pdf http://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/bauen-wohnen/feuchttuecher-duerfen-nicht-in-die-toilette-1.1174073 https://utopia.de/ratgeber/kuechenrolle-kuechenpapier/


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1975

Geschichte / Gebrauch Ȣ ƾƝƟƜ Äôáßâ°Ă?á Ä?ÄôâÞßÄß Ȣ ƾƟƟƽ Äôáßâ°Ă?á ÑáçĂ?Ă‘Ă„Ă´Ăź Ȣ Ă?ÄÞßÄ Ä?çô °Ă?Ă?Äâ Ă?Ä Ă´ WĂ„Ă´ĂąÂ°ÂźĂœĂžĂŁĂŽĂ„ĂŁČ¤ WĂ„Ă´ĂœĂ„Ă?Ă´ ÞãÀ °Þ ÄãÞßĖß

Material / Herstellung Ȣ   Þá °ÞĒÑß Ä‘Ă‘Ă´Ă€ Ă?ÞâÑãÑÞâĂ?ēÀôçĒÑÀ ÎÄđçããÄã Ȣ °ã°ŸĂ? Ä‘Ă‘Ă´Ă€ Äá Ä–Ăž Ă?ÞâÑãÑÞâçĒÑÀ Îĝô°ããß ÞãÀ ÀÞôŸĂ? ÀÑÄ Ă?Ă„ĂœĂźĂ´Ă§Ă?ēáÄ ÑáçĂ?Ă‘Ă„Ă´Ăź

Deutschland ist der Hauptverbraucher von Aluminium, mit 31,6 kg/ Person/Jahr. Das sind 1975 Getränkedosen.

ȧ hohe thermische und elektrische Leitfähigkeit ȧ vollständig recycelbar ȧ häufigstes Metall der Erdrinde ȧ schweiĂ&#x;bar ȧ vielseitig einsetzbar ȧ leicht, haltbar ȧ mehrfach verwendbar

Effizienz Ȣ -çãáÞâÄãßÄãȣ WÄôô°ÞŸĂ? ÄÑãáŸĂ?Ă´Â´ĂŁĂœĂ„ĂŁ É‚XĂ„ÂźĂ?áÄĂ? Ä–Ăž âÄĂ?Ă´Ă?°ŸĂ? ÄãÞßĖ°ôÄã Ă?ßÄôã°ßÑÄ?Ă„ĂŁÉƒ Ȣ BôçÀÞĖÄãßÄãȣ Â°ÂťĂ´Ă‘ĂœĂ„ĂŁ ᎥĂ?đÄÑáÄ Ä–Ăž EğēŸĂ?Ă‘ĂŁĂŽĂ?Â°ÂťĂ´Ă‘ĂœĂ„ĂŁ ÞâĂ?ĂžĂŁĂœĂźĂ‘Ă§ĂŁĂ‘Ă„Ă´Ă„ĂŁ Ȣ Ă„Ă?êôÀÄãȣ Hßô°Ă?Ă„ĂŁ Ă?Ä Ă´ ÂťĂ?çĂ?ĖÞãÎ ÞãÀ WÄôáŸĂ?âÞßĖÞãÎ ÀÄá ;ĂœĂ§ĂˇÄ“ĂˇĂźĂ„Ă˘Ăˇ Þâ ÀÑÄ °ÞĒÑßâÑÄãÄã

Konsistenz Ȣ -çãáÞâÄãßÄãȣ Ă?ÞâÑãÑÞâÄ?Ă„Ă´ĂąÂ°ÂźĂœĂžĂŁĂŽĂ„ĂŁ đÑÄÀÄôÄ?ÄôđÄãÀÄã É‚Ă?ĂžĂ?çĂ?ÑÄȤ Ă´Ă‘Ă?Ă?áŸĂ?°Ă?Ă„ĂŁÉƒ Ȣ BôçÀÞĖÄãßÄãȣ EğēŸĂ?Ă‘ĂŁĂŽ Ä?ç㠝ÄôÄÑßá Ä?Äô°ôÄÑßÄßÄâ Ă?ÞâÑãÑÞâ Ȣ Ă„Ă?êôÀÄãȣ ]Þá´ßĖĂ?Ă‘ÂźĂ?Ă„ 3Ä Ă?Ă?ßçããÄã Ă?Ä Ă´ Ă?ÞâÑãÑÞâȤ Þâ À°á EğēŸĂ?Ă‘ĂŁĂŽ Ä–Ăž ÎÄđ´Ă?Ă´Ă?ÄÑáßÄã

ȧ Hoher Energieaufwand bei der Produktion ȧ Verschmutzung von Flßssen und Seen ȧ Gefährdung v. Tierarten ȧ KlimawandelfÜrdernd ȧ Ressourcenverbrauch ȧ Vernichtung von Lebensräumen ȧ Regenwaldabholzung

Suffizienz Ȣ -çãáÞâÄãßÄãȣ Ă?ßÄôã°ßÑÄ?Ă„ ČŻ À°ÞÄôĂ?°Ă?ßÄôÄ Lô°ãáùçôߝÄĂ?´Ă?᎓ ãÞßĖÄã É‚ Ă?´áÄôȤ Ă?°áŸĂ?ÄãȤ LÞùùÄôđ°ôÄȤ 3Ă„Ă?Ă´Ä‘Ă„ĂŽĂŽĂ´Ă‘Ă?Ă?áŸĂ?°Ă?Ă„ĂŁÉƒ Ȣ Ă‘ĂŁÄ–Ă„Ă?Ă?°ãÀÄĂ?ČŁ HçôßÑâÄãßáÄ?Ă„Ă´ĂœĂ?ÄÑãÄôÞãÎ ÀÄô Ă?ĂžĂ˘Ă‘ĂŁĂ‘ĂžĂ˘ĂąĂ´Ă§Ă€ĂžĂœĂźĂ„ Ȣ Ă„Ă?êôÀÄãȣ 3°Ă?ãÞãÎÄã çÀÄô WÄôçßÄ °ÞááùôğĂ?Ă„ĂŁ

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ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

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3

1 Rodung des Regenwaldes zur Erweiterung der Bauxitmienen, benutzt zur Abschreckung 2 Upcycling von Aluminiumdosen 3 Kampagne „Boykottiert Nescafe - gegen Aluminiumkapseln“

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DIESELMOTOR AUCH: SELBSTZÜNDER CATALOG OF UNNESSESSARY NNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Sebastian Spiegler Datum: 16.05.2017 CUT Faktor *: 8 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • Prinzip 1893 von Rudolf Diesel erfunden • In Verkehr und Industrie als Antrieb und Generator weit verbreitet

Material / Herstellung • Gusseisen (Eisen mit Kohlenstofflegierung >2%) und Leichtmetalle • Kunststoffe (Anteil eher gering) für Verkleidungen, Leitungen, Dichtungen etc.

Seit dem Jahr 2017 gibt es in Deutschland 15.089.392 Fahrzeuge mit Dieselmotor, der Marktanteil der Neuzulassungen betrug 45% im Jahr 2016. • Im Vergleich zum Ottomotor höhere Effizienz (Tendenz sinkend) • Geringerer Spritverbrauch • Kraftstoffe einfacher herzustellen und weniger gefährlich als Ottokraftstoff • Kraftstoff in vielen EU-Ländern durch steuerliche Vorteile günstiger • Betrieb auch mit Pflanzenöl möglich

Effizienz • Konsumenten: Bsp. Pkw: (Kurzstrecken-)Fahrten vermeiden • Produzenten: Downsizing (Verringerung des Hubraums bei gleicher Leistung) • Behörden: Gebühren / Steuern z.B. für Kraftstoff erhöhen (Bsp. Großbritannien)

• Ausstoß von Stickoxiden höher als beim Ottomotor • Höhere Herstellungskosten als beim Ottomotor • Aufladung für hohen Wirkungsgrad und Leistungsdichte notwendig • Abgasreinigung teuer, aufwändig und erhöht den Kraftstoffverbrauch • Fahrzeuge ab Euro4-Norm für Kurzstrecken ungeeignet

Konsistenz • Produzenten: Verwendung CO2-neutraler Kraftstoffe

Suffizienz • Konsumenten: Sharingkonzepte nutzen • Behörden:Fahrverbote aussprechen(z.B. Stuttgart)

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DIESELMOTOR

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Downsizing • Produktentwickler: Reduktion des Treibstoffverbrauchs und der Schadstoffemissionen

• Sharing-Konzepte • Dieselfahrzeuge nur für Langstrecken benutzen

• Verbraucher: Auf andere/alternative Antriebe umsteigen • Andere Verkehrsmittel nutzen • Gesetzgebung: Steuern erhöhen

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• Blick zurück aus der Zukunft • Gesundheit: Dieselpartikel, Stickoxide und Kohlenwasserstoffe gelten als extrem gesundheitsschädlich.

• Kampagnen (z.B. „Dieselschwein“ bis ca 2006 (Greanpeace) • Debatte um Dieselverbot

1 Kampagne „Dieselschwein“, Greanpeace 2 1-Liter-Autos Volkswagen

Weitere Informationen • Laut einer Studie von Nature hätten Dieselabgase allein 2005 100000 Tote verursacht. • Um die Schadstoffbelastung in Großstädten, unter anderem verursacht durch Dieselabgase, zu verringern, sind beispielsweise Mooswände in Planung. • Laut dem Automobilforscher Ferdinand Dudenhöffer steigt der Preis für Neuwagen durch die aufwändige Dieselabgasreinigung um ca 1000 Euro . • Dieselmotoren sind von der technischen Entwicklung her relativ weit ausgereizt, während im Benzinmotor noch viel Potential steckt. • Vor allem in Europa gibt es einen hohen Marktanteil an Dieselfahrzeugen, in den USA liegt er beispielsweise nur bei 3%. • Bei Millionen von Fahrzeugen hat Volkswagen eine Software eingebaut, die die Abgaswerte auf dem Prüftstand senkt. Dies wurde 2015 in den USA öffentlich. Die Grenzwerte wurden teilweise um das 40fache überschritten.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • •

https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotor http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/dieselmotor-die-vorteile-des-selbstzuenders-schwinden-a-883170.html https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4270/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland-nach-kraftstoffarten/ https://www.welt.de/wirtschaft/article164596933/Todesstoss-fuer-den-Diesel-Und-keiner-will-es-gewesen-sein.html http://www.zeit.de/wirtschaft/diesel-skandal-volkswagen-abgase


EISWÜRFELBEUTEL CATALOG OF UNNESSESSARY NNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Balut-Eva Hadi Datum: 02.05.2017 CUT Faktor *: 9 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • 2. Jan. 1976 erstes Patent für Anlage zur Herstellung von Ampullen mit Rückschlagventil aus thermoplastischer Folie • 2. Okt. 1997 Patent für Methode zur Produktion von Eis Würfeln in Platikfolienbeuteln

Material / Herstellung • Polyethylen oder Polypropylen (durch Fragmentierung aus rohem Erdöl gewonnen) • zwei blattförmige Folienschichten mit im Wesentlichen identischen geometrischen Konfigurationen, die eine äussere Peripherie definieren • Ventil schließt nach Befüllen (anschließend ruckartig auf den Kopf drehen) automatisch Es liegen keine Daten zum Verbrauch von Eiswürfelbeuteln vor. Bei Rock im Park 2014 wurden angeblich 3 Tonnen Eiswürfel verbaucht • macht schnelle und einfache Herstellung von Eiswürfeln möglich • große Mengen an Eiswürfeln • niedrige Herstellungskosten • wasser- und chemikalienbeständig • schweißbar • spart Platz im Gefrierfach im Gegensatz zu gleicher Menge Eiswürfel in Formen

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken (Wiederverwendbare Eiswürfelbehälter verwenden) • Produzenten: geringerer Materialaufwand und Herstellungskosten

Konsistenz

• Verschmutzung der Erdoberfläche • Verschmutzung der Meere (Müllstrudel) • Gefährdung v. Tierarten • lange Verrottungsdauer • Ressourcenverbrauch • kurze Nutzungsdauer • nicht wiederverwendbar • durch mangelnde Mülltrennung meist kein Recyclen (zerrissene Folie landet im Hausmüll)

• Konsumenten: Verwendung von wiederverwendbaren Behältern • Produzenten: größere Menge an Eiswürfeln pro Behälter ermöglichen • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren und betreiben

Suffizienz • Konsumenten: Alternativen / leere Pralinenschachteln oder Plastiktüten mit Wasser befüllen und einfrieren • Einzelhandel: Einschränken / Verkauf von Eiswürfelbeuteln stoppen • Behörden: Verbote aussprechen

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EISWÜRFELBEUTEL

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe

• sinvolles Verfahren für Verbleib von Restfetzen entwickeln (zB zur Herstellung von neuen Eiswürfelbeuteln) • Kühlschränke mit Eiswürfelfunktion • Eiswürfelbereiter

• Verbraucher: Alternativen (er)finden zB Form für größere Menge an Eiswürfeln pro Herstellungsverfahren, trotzdem platzsparend

1

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• Geschichte aus der Sicht der Schildkröte erzählen • Blick zurück aus der Zukunft

• siehe Plastiktüte • öffentlichkeitswirksame Aktionen

1 Wiederverwendbare Eiswürfelbehälter aus Silikon 2 Eismaschine für Gastronomie Betriebe 3 Merchandise Artikel Eiswürfelbehälter „Todesstern“

Weitere Informationen • leider keine weiteren Informationen

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • http://www.google.com/patents/EP1612038A1?cl=de • • • •

http://www.sat1.de/ratgeber/wohnen-garten/haushalt/eiswuerfelbeutel-geniale-technik-zum-kleinen-preis http://www.patent-de.com/20040115/DE69815045T2.html https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51z8R6D4NaL.jpg http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.drei-tonnen-eiswuerfel-erstaunliche-fakten-zu-rock-am-ring-und-rock-im-park. b2d6552f-92f0-45ea-9bad-d74d8b449120.html


INTENSIVTIERHALTUNG

CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

auch Massentierhaltung

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Stephanie Gerns Datum: 16.05.2017 CUT Faktor *: 9 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

Geschichte / Gebrauch

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• Seit der Industrialisierung, durch Mechanisierung der Landwirtschaft und Fortschritte in der Pflanzenzucht, sowie der Erfindung des Kunstdüngers 20. Jh. wurden Überschüsse aus dem Ackerbau erzeugt, die zur Fütterung von Vieh verwendet werden können. • Systeme der Intensivtierhaltung sind insbesondere in Industrieländern verbreitet, verzeichnen jedoch auch hohe Wachstumsraten in einigen Entwicklungsländern.

Material / Herstellung • Als Massentierhaltung bezeichnet man die konzentrierte Haltung von Tieren in großer Zahl auf engem Raum zwecks Erzeugung tierischer Nahrungsmittel. Meist wird eine Tierart gehalten. • Massentierhaltung findet unter hohem Aufwand technischer Hilfsmittel und mit möglichst wenig Personalund Zeitaufwand statt, um möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften.

• • • •

wenig personalintensiv Kostenersparnis durch Monoartenhaltung Kostenersparnis durch möglichst viele Tiere auf wenig Raum • pflegeleicht

in Deutschland Jährlich geschlachtete Tiere: Schweine: 60 Millionen Geflügel: 701 Millionen Rinder: 3,7 Millionen Jeder Deutsche isst im Schnitt 60 kg Fleisch/ Jahr

Effizienz • mit der Gülle gelangen Rückstände von Hormonen, Arzneimitteln, Desinfektionsmitteln und Nitrat ins Grundwassers • Abholzung von Wäldern für Tierhaltung oder zur Flächengewinnung von Futteranbauflächen • Futteranbau (Soja) in Monokultur mit Pestizideinsatz in Südamerika • lange Transportwege zum Endverbraucher • Anfälligkeit für Krankheiten, dadurch hoher Medikamenteneinsatz (Antibiotikaresisenz) • Bildung multiresistenter Keime • hoher Wasserverbrauch zur Fleischproduktion • Emission von Treibhausgasen

• Konsumenten: Weniger Fleisch essen, z.B. nur ein Fleischtag in der Woche • kein Fleisch im Discounter kaufen • Gesetzgeber: Mehrwertsteuersatz auf Fleisch aus Intensivtierhaltung von 7 auf 19% erhöhen, Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus Intensivtierhaltung, Verpflichtung der Anlagenbetreiber zu einer Abgabe pro Tier für Folgekosten wie Nitratverseuchung des Grundwassers • EU Subventionen auf Intensivtierhaltung streichen, dafür Subventionen für Anbau heimischer Futtermittel

Konsistenz • Produzenten: Produktion der Futtermittel im Inland (wie z.B. Ackerbohnen, Erbsen oder Lupinen, aber auch Kleegras wie Luzerne oder Rotklee)

Suffizienz • Konsumenten: Biofleisch kaufen • Auf den Anbauflächen für Futterpflanzen direkt Nahrungspflanzen für den Menschen anbauen

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INTENSIVTIERHALTUNG

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Systeminnovation

• Betreiber: Umstieg auf nachhaltige Tierhaltung, Kauf oder Anbau von Futterpflanzen aus dem Inland, weniger Medikamente und Hormone • weniger Tiere auf mehr Raum • Teures aber gutes Fleisch aus artgerechter Haltung

• Gesetzgeber: nachhaltige, artgerechte Tierhaltung subventionieren • Verbraucher: mehr vegetarisch ernähren, Fleisch nicht mehr als selbstverständlich betrachten, neue Esskultur etablieren

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2

Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

• einen Raum einrichten, der in Relation einer Tierparzelle entspricht und darin einen Tag verbringen. • Sicht des südamerikanischen Kleinbauern, der durch die Sojaplantage sein Land verliert

• Informationen • großer Fleischkonsum ist schlicht unnötig und geht auf Kosten der Tiere und der Umwelt. • „Wenn Schlachthöfe Fenster hätten, wäre jeder Mensch Vegetarier.“ Paul McCartney

Weitere Informationen • 35% des global angebauten Getreides werden an Tiere verfüttert, bei Soja sogar 90% • Die Chinesische Führung hat zu einer Reduktion des Fleischkonsums um 50 % aufgerufen. Bis 2030 soll der chinesische Pro Kopf Verbrauch an Fleisch nur noch 30 kg/ Jahr betragen. Grund ist die vermehrte Übergewichtigkeit und der Umweltschutz. • Fleisch aus Überproduktion oder unbeliebte Fleischteile gehen in ärmere Länder und zerstören so den einheimischen Markt, weil die Preise gedrückt werden • 15.455 Liter Wasser für ein Kilogramm Rindfleisch: Die Fleischproduktion ist recht wasserintensiv. Laut einer Untersuchung des WWF wurden für ein Kilogramm Rindfleisch knapp 15.500 Liter Wasser beansprucht. Wenn das Rind geschlachtet wird, hat es im Schnitt 1.300 Kilo Getreide und 7.200 Kilo Raufutter, zum Beispiel Heu, gefressen. Dieses Futter braucht Wasser, um zu wachsen. Außerdem trinkt das Tier durchschnittlich 24 Kubikmeter Wasser und sieben Kubikmeter Wasser benötigt die Stallreinigung.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • • • • • • • • • • •

https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung https://www.robinwood.de/kampagnen/tierproduktion-reduzieren https://www.inkota.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/INKOTA_Infoblatt11_Futtermittelimporte_01.pdf https://www.gruene-bundestag.de/themen/ernaehrung/weltweiter-fleischkonsum-waechst-rasant-10-01-2014.html https://www.welt.de/politik/deutschland/article137640765/Wie-Schweineguelle-unser-Grundwasser-gefaehrdet.html http://www.goethe.de/ins/cz/prj/fup/deindex.htm zu Reform Studio und den internationalen FUTURZWEI-Geschichten http://www.agrarfakten.de/massentierhaltung/ https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/massentierhaltung/massentierhaltung_antibiotikaresistente_keime_ putenfleisch_faq.pdf https://de.wikipedia.org/wiki/Intensivtierhaltung http://www.oekosystem-erde.de/html/industrielle_landwirtschaft.html https://www.lerntippsammlung.de/Massentierhaltung.html http://www.bmel.de/DE/Tier/Nutztierhaltung/nutztierhaltung_node.html Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-BUND-bezeichnet-Guelleduengung-als-Vergiftung-mit-Sondermuell-122553.html http://bestfriendsforfrosting.com/2013/06/10-favorite-vegetarian-meals/ http://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/fleischkonsum-klima-und-umweltbilanz/


PET FLASCHE AUCH: PLASTIKFLASCHE CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Patrik Ziolkowski Datum: 18.04.2017 CUT Faktor *: 8 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • 1960 Der Forscher Nathaniel Wyet entwickelte bei DuPont in den USA das seit den 1930er Jahren bekannte PET weiter und ermöglichte dessen Einsatz als formbares Material. • 1990 erste PET Flasche

W E L T W E I T

Material / Herstellung

WERDEN JÄHRLICH 80.000.000.000 PLASTIKFLASCHEN PRODUZIERT UND A B G E F Ü L LT 80% DAVON ENDEN IN DEN O Z E A N E N UND D E P O N I E N

• Plastik (Erdöl) • die Herstellung von PET-Rohlingen (Preforms) im Spritzgießverfahren • die Herstellung der PET-Flaschen aus den PET-Rohlingen im Streckblasverfahren • Diese beiden Herstellungsschritte können direkt im Kunststoff verarbeitenden Betrieb im Einstufen-Verfahren (Spritzblasverfahren – Injection Stretch Blow Moulding), realisiert werden.

• Zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland treibt eine Plastikinsel so groß wie Mitteleuropa, Sie wiegt 3 . 0 0 0 . 0 0 0 t • • • • •

Effizienz • Konsumenten: Weniger Plastikflaschen Kaufen / Einander Aufklären • Produzenten: geringerer Materialaufwand und -Verbrauch • Behörden: Gebühren / Steuern erheben

Komfortabel in der Handhabung Geringes Gewicht Nicht bruchanfällig. Niedriger Transport-Energieverbrauch. eignen sich für SODIS (ein einfaches aber wirksames Verfahren zur Wasserentkeimung)

Konsistenz • Konsumenten: Flaschen nach Gebrauch für andere Zwecke nutzen (zweckentfremden (z.B. Life Hacks,) Flasche wiederverwenden • Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme ausweiten

• Verschmutzung der Erdoberfläche • Verschmutzung der Meere (Müllstrudel) • Gefährdung v. Tierarten • Lange Verrottungsdauer (450 Jahre) • Gasundichtigkeit • Endokrinwirksame Substanzen • Fehlendes Recyclingsystem in vielen Ländern

Suffizienz • Konsumenten: Alternative / dauerhaftere Trinkbehälter nutzen (z.B. Edelstahl Trinkflaschen) • Einzelhandel: Weniger PET Produkte Anbieten • Behörden: Verbote aussprechen (z.B. San Francisco 2015)

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PET FLASCHE

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe. • Produktentwickler: Wiederverwendbarkeit, Reduktion des Materialeinsatzes • Händler:

• Flaschen mehrfach verwenden + recyceln • Flaschen dauerhaft zu anderen Zwecken verwenden (Möbelbau, Hausbau...)

• Verbraucher: Alternativen nutzen (zB. Edelstahl Flaschen) • Gesetzgebung: Verbot (z.B. San Francisco 2015)

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1 „Shame or Glory“, Kampagne von SodaStream und Game-of-Thrones-Star Thor Bjornsson. 2 Upcycling- Robert Bezeau baut ein ganzes Dorf aus PET Flaschen 3 Oceancare: Aufklärungskampagne / mit der Kampagne schärft OceanCare das Bewusstsein für die Relevanz des Handels eines jeden von uns und regt zum Verzicht auf Einwegplastik an.

Kritik + Aufklärung

Perspektivwechsel

Sonstiges

• Aufklärungskampagnen (z.B. 3 Oceancare) • Öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance) • Videos (z.B. „Shame or Glory“)

• Blick zurück aus der Zukunft

• Sich selbst beobachten beim Einkaufen

Weitere Informationen • In den USA werden jährlich 29 Milliarden Plastikflaschen verbraucht. Und das bei einer geschätzten Einwohnerzahl von knapp 319 Millionen Menschen. • Auch dann, wenn man es gar nicht vermutet, produziert man Plastikmüll. Bis zu 2.000 Kunstfasern aus Fleece-Kleidungsstücken, die meist aus Polyester oder Polyacryl bestehen, gelangen pro Waschgang ins Abwasser und somit irgendwann ins Meer, weil sie in den Klärwerken nicht zurückgehalten werden können. • Die Ozeane werden als Müllkippe missbraucht. Die Meeresschutzorganisation Oceana nimmt an, dass weltweit stündlich 675 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen werden • In Deutschland sind Ca. 800.000.000 PET Flaschen pro Jahr im Umlauf. • Wissenschaftler berechneten, dass im Meer sechsmal so viel Plastik wie Plankton umher treibt.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • • • • •

https://www.oceancare.org/de/startseite/ https://reset.org/knowledge/plastic-ocean-plastikinseln-im-meer https://youtu.be/6Fl9YsqwC_Y https://youtu.be/S_EuNmQOpbw http://international.kleankanteen.com/germany/about/sustainability.php https://www.plasticbottlevillage.com https://www.greenality.de/blog/san-francisco-verbietet-plastikflaschen/ http://paperwaterbottle.com/problem-solution/ https://de.wikipedia.org/wiki/PET-Flasche


TRINKHALME AUCH: KUNSTSTOFF-TRINKHALME CATALOG OF UNNESSESSARY THINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Gunnar Jäger Datum: 18.04.2017 CUT Faktor *: 10 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • der älteste noch existierende Trinkhalm wurde in einem sumerischen Grab aus der Zeit von 3000 v. Chr. gefunden. • Marvin C. Stein ließ sich 1888 den modernen Trinkhalm aus Papier patentieren. • heute vor allem für Getränke in Fast-Food-Restaurants oder für anderen To-Go-Getränken aus Supermärkten sowie Catering und Gastronomie (Cocktails in Bars) angeboten. Auch in verschiedenen Längen und mehrfarbig oder bedruckt erhältlich wie z. B. die Trinkhalme von Burger King.

Material / Herstellung • heutzutage werden Trinkhalme als Einwegprodukte hauptsächlich aus dünnwandigen Kunststoffen wie Polyethylen oder Polypropylen über eine Glattrohr-Extrusionsanlage hergestellt. • Für einen herkömmlichen ca. 1,6 g schwere Kunststofftrinkhalm müssen ca. 3,2 g Erdöl aufgebracht werden.

Schätzungen zufolge werden in Deutschland jährlich ca. 40 Milliarden Stück Plastik-Trinkhalme verbraucht, und in den USA sind es täglich 500 Mio Stück. Daraus summiert sich in Deutschland, bei einer Bevölkerungszahl von ca. 80,5 Mio. (Stand: 2013), ein Durchscnitt pro Kopf von ca. 500 Trinkhalmen im Jahr, was in einem Jahr eine Menge von 25.000 Tonnen Plastikmüll ergibt. Daraus resultieren lediglich bei der Entsorgung, sprich Verbrennung, 3.750 Tonnen CO2. Bei der Produktion von einer Tonne Trinkhalme aus Polypropylen werden 2.000 kg CO2 freigesetzt und etwa 2.000 kg Rohöl verbraucht.

• gute Stabilität • reduzierte Herstellungskosten durch Extrusionsanlage • hohe Wasserfestigkeit • Kunststoff kann durch Extrudieren leicht und schnell in gewünschte Form gebracht werden • reduzierte Rohstoff und CO2 Emission • leicht, knickbares Gelenk, durchscheinend, Verschiedene Längen u. Durchmesser • wiederverwendbar • kann recycelt werden

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einschränken (direkt aus dem Glas trinken, Mehrfachverwendung) • Produzenten: niedrigerer Materialaufwand und -Verbrauch bei längerer Haltbarkeit • Behörden: Preisaufschläge für Kunststoff-Trinkhalme

Konsistenz

• Verschmutzung an Land • verdreckte Gewässer (Nanopartikel von Fischen gefressen u. Fische von uns) • hoher Grad an Plastikmüll • beeinträchtigte Sicherheit v. Tieren • lange Zersetzungsbeständigkeit • Ressourcenverbrauch (fossile Energieträger, Nahrungsmittel) • eher kurze Verwendungsspanne(Ø 20–30 min) • fehlende Initiativen (+ Bewusstsein des Belastungsgrades) • fehlende Recyclingsysteme in vielen Ländern der Erde

• Konsumenten: Trinkhalme als Mehrzweckartikel nutzen (z. B. als Essstäbchen) • Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe • Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme einführen + betreiben

Suffizienz • Konsumenten: Alternative / gänzlicher Verzicht, Mehrfachverwendung von normalen oder stabileren Trinkhalmen (Bambus-, Baumarkt-Alu-, Papier-Röhrchen oder echte Strohhalme verwenden), essbare Trinkhalme (z. B. Maccaroni) • Produzenten: alternative Konzepte (www.prodana.de, www.einfach-ohne-plastik.at) • Behörden: Verbot für Plastik-Trinkhalme aussprechen und BIO-Trinkhalme aus PLA, echten Strohhalme, Roggen oder Papier, einführen

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KUNSTSTOFF-TRINKHALME

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verarbeitung alternativer / nachwachsende bzw. optimaler zu recycelnde Rohstoffe

• Trinkhalme häufiger benutzen + recyceln

• Verbraucher: echte Strohhalme / Bambusröhrchen / Edelstahl / Glas / Papier / BIO-Trinkhalem aus PLA / essbare Trinkhalme nutzen oder gänzlicher Verzicht

• Trinkhalme für verschiedenste Zwecke nutzen (Essstäbchen, Kunstprojekte, Dekoration, als Stift- oder Federhalter Umfunktionieren, Modellbau, Wohnaccessoires aus Strohhalmen, Werkzeuge z. B. zum zerpusten von Farbe, ...)

• Produktentwickler: höhere Lebensdauer / Mehrfachnutzbarkeit, optimierte Ressourceneffizienz • Händler: keine Verwendung als Werbeträger (Farbauftrag)

• Gesetzgebung: Gebühren

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Kritik + Aufklärung

Perspektivwechsel • Plastik Kunst und Wohnaccessoires aus Strohhalmen • Perspektive aus der Tierwelt in den Fokus rücken lassen bspw. aus Sicht der Lachsforelle • Vergangenheit betrachten, z. B. 5000 Jahre alte Trinkhalme der Sumerer

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• Kampagnen (z. B. „Be Straw Free Campaign“) • öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance) • Provokation und Konfrontation mit ästhetischen Mitteln (z. B. „Natural Plasticity von Cruder / LaPenta“ od. T-Shirts mit Aufdrucken gegen Plastikmüll „www.plasticpollutioncoalition.org/no-straw-please“)

„Milo Cress“ Gründer der „Be Straw Free“ Kampagne über Eco-Cycle ins Leben gerufen „Papiertrinkhalm“ von www.bio-strohhalme.de, Online-Shop für Trinkhalme aus Stroh und Papier „Sessel aus Strohhalmen“ publiziert auf der Seite freshideen.com „Übergroße aufblasbare Plastikbehälter“ von den Künstlern „Cruder / LaPenta“ cruderlapenta.com

5 „Edelstahl Trinkhalm“ von der eco-straws.co.uk

Weitere Informationen • in Deutschland werden jährlich ca. 40 Milliarden Plastik-Trinkhalme verbraucht. Zur Herstellung werden, in einem Jahr eine Menge von 128.000 t Erdöl verbraucht. Das entspricht einem Volumen in der Größe des „Zero“, ein Würfel ohne Vorder- und Rückseite aus Carrara-Marmor (mit ca. 5,05 m Seitenlänge). • Dieser Rohöl-Würfel würde auf dem Markt ungefähr 1,24 Mio € kosten, das entspricht einem Marktanteil von 0,01 €. • Problematik der alternativen Trinkhalme könnte z. b. bei Papier-Trinkhalmen die Rodung/zu starke Belastung von Wäldern sein, od. Umweltbelastung durch den Versand über Online-Shops solange die Alternativtrinkhalme noch nicht in örtlichen Läden angeboten werden.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • •

https://de.wikipedia.org/wiki/Trinkhalm https://www.cruderlapenta.com/naturalplasticity/ http://www.eco-straws.co.uk/environment-20-w.asp http://www.ecocycle.org/bestrawfree http://www.bio-strohhalme.de https://freshideen.com/art-deko/plastik-kunst-2.html


VERPACKUNGEN BEREICH: LEBENSMITTELINDUSTRIE

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Lisa Gremm Datum: 15.05.2017 CUT Faktor *: schwer definierbar * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

CATALOG OF U NNESSESSARY T HINGS

130 Geschichte / Gebrauch

M 1961 erste Kunststoffverpackungen M Nutzung für den Frischeerhalt und einen unbeschädigten Tranport der Lebensmittel M Einsatz in der gesamten Lebensmittelindustrie

Material M Plastikverpackungen (Polyethylen oder Polypropylen) M Netze M (beschichtete) Pappe / Papier

Jeder Deutsche produziert im Jahr gut 130 Kilo mehr Müll als andere EU-Bürger im Durchschnitt. Mit 617 Kilogramm Müll pro Kopf im Jahr liegen die Deutschen 136 Kilogramm über dem Durchschnitt der europäischen Länder.

M geringe Herstellungskosten / einfache Verarbeitung M relativ strapazierfähig M leicht & unkompliziert M „Eine für Alle“ M verhindern von Geschmacks- und Qualitätsverlust M meist beständig gegen Flüssigkeiten und Chemikalien M bedruckbar

Effizienz M Konsumenten: beim Einkauf darauf achten (nur bedingt möglich) M Produzenten: Entwicklung neuer Verpackungs- und Haltbarkeitskonzepte M Behörden: Mehr-Weg wie bei PET-Flaschen?

Konsistenz M Konsumenten: Verpackungsmaterialien sorgfältig trennen und entsorgen / individuelle Weiterverwendung schaffen M Produzenten: Verwendung nachwachsender / besser zu recycelnder Rohstoffe M Behörden: Funktionierende Recycling-Systeme implementieren + betreiben

M Verbrauch der Ressourcen zur Herstellung (fossile Energieträger) M Ein-Weg-Artikel M kurze bis mittlere Lebensdauer M nur bedingt recyclebar M lange Verrottungsdauer M fehlende Recyclingsysteme in diversen Ländern M Umweltverschmutzung (Meere etc.)

Suffizienz M Konsumenten: alternative und individuelle Weiterverwendungen schaffen M Einzelhandel: beim Einkauf auf die Produktauswahl achten / Regionalität bewahren M Behörden: Regelungen / Gesetze aussprechen

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VERPACKUNGEN

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

M Hersteller: Verwendung anderer / nachwachsender bzw. besser zu recycelnder Rohstoffe M Produktentwickler: neue Verpackungskonzepte / Wiederverwendbarkeit / Reduktion des Materialeinsatzes M Händler: Selektion beim Einkauf

M Verpackungen mehrfach verwenden M neue Verwendungszecke „erfinden“ M sorgfältige Mülltrennung betreiben

M Verbraucher: Transport der Lebensmittel in eigenen Tragesystemen M sensible Einkaufsauswahl

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Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung

M Geschichte aus der Perspektive der betroffenen Tiere erzählen M Blick zurück aus der Zukunft

M Gegenbewegungen (z.B. „Wunderbar Unverpackt“, Fallersleberstr. 36 in Braunschweig) M öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest / Performance / Kampagnen)

1 „Wunderbar Unverpackt“ erster Unverpacktladen in Braunschweig 2 Kampagne „OceanCare“ zur Sensibilisierung mit dem Umgang von (Plastik-) Müll 3 Kampagne „Weniger ist Meer“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Weitere Informationen M das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) informiert über mögliche Risiken von Materialien und insbesondere ihren Inhaltsstoffen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen M spezielle Empfehlungen für die Hersteller von Verpackungsmaterialien finden sich in einer eigenen Datenbank M jedes Jahr gelangen rund neun Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Ozeane. Rund 20% des Mülls stammt von Schiffen, der Rest gelangt vom Festland über Abwasserkanäle und Flüsse, durch Windverwehung oder Eintrag über die Strände ins Meer

Persönliches Fazit M inkonsequente Verpackungssysteme M individuelle Sensibilisierung / Bewusstsein und Verhalten schärfen M Diskussionsfrage: Markt vs. Supermarkt

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos M M M M M M

https://de.wikipedia.org/wiki/Verpackung https://de.wikipedia.org/wiki/Kunststoff http://www.bfr.bund.de/de/gesundheitliche_bewertung_von_materialien_in_kontakt_mit_lebensmitteln-227.html http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/statistisches-bundesamt-die-deutschen-produzieren-viel-muell-13663648.html http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/so-viel-muell-faellt-in-deutschland-pro-kopf-an-aid-1.5186483 https://www.oceancare.org/de/unsere-arbeit/meeresschutz/plastikverschmutzung/


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Geschichte / Gebrauch Ȣ ÷ÄÑüƵƽƺƼÄô÷üÄ÷þÍü°þ¼ÐÄã»ÄÑWÄôãÄÝɂɗ-°âñÍÎÄÎÄã ÀÑÄLôç¼ÜÄã÷ü°ôôÄɘɃ Ȣ ÐÄþüÄȣEÄđÄаü»Ñ÷ĖþƷƸĐÄô÷¼ÐÑÄÀÄãÄXÄѼÐ÷ñāÝÄôÑâ HçôüÑâÄãü Ȣ ÍþãÜüÑçã°ÝÄHÄÑüÄÀÄâWÄô»ô°þ¼ÐÄôā»ÄôđÑÄÎÄãÀþã»ÄɎ Ü°ããüȤаþñü÷´¼ÐÝѼÐþÍüÎÄ»Äô Ȣ ÀÑĐÄô÷ÄLþôüçôÑ°Ý÷ā»ÄôÀÄãôѼÐüÑÎÄã Ä»ô°þ¼ÐĐçã XÄѼÐ÷ñāÝÄôĖþķãÀÄãɂ Ä»ô°þ¼ÐɗđÄÑÝâ°ãÄ÷â°¼ÐüɘɃ

Material / Herstellung

In Deutschland kamen laut Statista im Jahr 2016 bei rund 24,2 Millionen Personen Weichspüler mehmals pro Woche zum Einsatz. Nur 11,6 Millionen verwenden ihn nie.

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ȧ Faseraufladung wird entgegengewirkt, erhöht Tragekomfort ȧ Duftstoffe sorgen für (manche) angenehmen Duft ȧ lässt Wäsche schneller trocknen ȧ verlängert Lebensdauer und Formstabiltät

Effizienz Ȣ -çã÷þâÄãüÄãȣÝüÄôã°üÑĐÄãĐÄôđÄãÀÄãȣ"°þ÷âÑüüÄÝɂ °¼ÜñþÝĐÄôȤ÷÷ÑÎȤ]ÑüôçãÄãɎ ÷°ÍüɃȤÜçÝÝçÀÑ°ÝÄ÷HÑÝ»Äôɂ°ãüÑ»°üÄôÑÄÝÝɃȤLôç¼ÜãÄô»´ÝÝÄȤ´üÐÄôÑ÷¼ÐÄ;ÝÄÍāôÀÄãþÍüȪ ɂ÷ȩWÄôđÄÑ÷ĖþþÍü÷üçÍÍÄãɃ Ȣ BôçÀþĖÄãüÄãȣ°þ¼Ð]þ÷°üĖ÷üçÍÍÄ»ÑçÝçÎÑ÷¼Ð°»»°þ»°ôÎÄ÷ü°ÝüÄãȤ Ȣ ÄÐêôÀÄãȣÄãÎÄÍ°÷÷üÄôÄþĸ°ÎÄã»ÄĖāÎÝѼÐÀÄô»ÑçÝçÎÑ÷¼ÐÄã»»°þô»°ôÜÄÑü°ÝÝÄô HüçÍÍÄ

Konsistenz

ȧ enthalten Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, die nicht biologisch abbaubar sind ȧ die gleichen Stoffe problematisch für Allergiker, kationische Tenside können Hautfunktion beeinträchtigen ȧ Weichspülerstoffe können in Atemwege und über die Haut in den Körper gelangen ȧ Kationische Tenside führen in Folge zu erhöhten Waschmittelverbrauch. ȧ zusätzliche Umweltbelastung durch Plastikflaschen ȧ kurze Nutzungsdauer - Einwegprodukt

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Suffizienz Ȣ -çã÷þâÄãüÄãȣΰãĖĐÄôĖѼÐüÄãȤÑã÷üþÍþãΰÝ÷"°þ÷аÝü÷ñôçÀþÜüâÑüÍô°ÎđāôÀÑɎ ÎÄâ4þüĖÄãɂNâđÄÝü þãÀÄ÷°âüɃ Ȣ ÑãĖÄÝаãÀÄÝȣÍôÄÑđÑÝÝÑÎÄHÄÝ»÷üÜçãüôçÝÝÄɂĖȩ ȩãþôÜçâñÝÄüü»ÑçÝçÎÑ÷¼Ð°»»°þ»°ôÄ BôçÀþÜüÄĐÄôđÄãÀÄãɃȤBôçÀþÜüñ°ÝÝÄüüÄÀÄôçȩÎȩÝüÄôã°üÑĐÄãÄôđÄÑüÄôã Ȣ ÄÐêôÀÄãȣWÄô»çüÄ°þ÷÷ñôļÐÄãȤÀþô¼Ð Ä»āÐôÄãĐÄôüÄþÄôãȤ»ÑçÝçÎÑ÷¼ÐÜçôôÄÜüÄ BôçÀþÜüÄ÷þ»ĐÄãüÑçãÑÄôÄã ɔ





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ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

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Kritik + Aufklärung

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WERBEPROSPEKT AUCH: WERBEFLYER CATALOG OF UNNESSESSARY T HINGS

CUT #1_BA DDG_VK_HBK BS_SOSE 2017 VerfasserIn: Lisa Feige Datum: 23.04.2017 CUT Faktor *: 10 * Einschätzung der Überflüssigkeit des Gegenstandes auf einer Skala von 0 (total nötig) bis 10 (total unnötig) aufgrund der beschriebenen Eigenschaften, Probleme, Alternativen

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Geschichte / Gebrauch • seit ca. 17. Jahrhundert, Zeitungsannoncen • ab 1870 Werbeanzeigen verdrängten teilweise Berichte aus den Zeitungen • 1900 viele Tageszeitungen wurden zu Anzeigenblättern

Material / Herstellung • Papierherstellung (aus Holz oder Recyclingpapier (DeinkVerfahren) mit sehr hohem Energie- und Wasserverbrauch • drucken des Werbeprospektes

Mindestens 12 gedruckte Handzettel erreichen einen deutschen Haushalt pro Woche. Das rund 480 Millionen Werbeflyer pro Woche in ganz Deutschland. • • • •

hohe Reichweite der Konsumenten niedrige Herstellungskosten Informativ und handlich funktioniert ohne weiteres Medium( z.B. Strom, Internet) • schnell produzierbar • hohe Glaubwürdigkeit • recycelbar

Effizienz • Konsumenten: Verbrauch einstellen (durch anbringen eines Keine Werbung Aufkleber an den Briefkasten ) • Produzenten: geringerer Materialaufwand durch z.B. wöchentliche Prospekte einstellen und Angebote in Monatsblättern zusammenfassen, Altpapier verwenden • Behörden: Gebühren/ Steuern erheben

Konsistenz • Konsumenten: Prospekte nach Gebrauch für andere Zwecke nutzen • Produzenten: Verwendung Altpapier und ökologischer Druckfarbe • Behörden: Recycling-Systeme ausbauen und auf diese Aufmerksam machen

• Abholzung von Wäldern • Ressourcenverbrauch (Energie, Wasser, Holz) • sehr kurze Nutzungsdauer • im Vergleich zum Internetprospekt teuer • nicht ordnungsgemäßer Endsorgung-> Umweltverschmutzung (durch Tinte) • Umweltbelastung durch chemische Substanzen in der Herstellung

Suffizienz • Konsumenten: Verbrauch einstellen (durch anbringen eines Keine Werbung Aufkleber an den Briefkasten, Nutzung des Internetangebots ) • Einzelhandel: Produktion an Werbeflyer einstellen und nur noch online Werbung nutzen bzw. Apps • Behörden: Verbote aussprechen

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WERBEPROSPEKT

ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

• Hersteller: Verwendung von Altpapier und ökologisch abbaubarer Tinte • Produktentwickler: verbesserte Produktion-> Wasser- und Energieverbrauch verringern • Händler: Verzicht auf PrintProspekte/ mehr Nutzung der Onlinepräsenz

• Werbeprospekte anderweitig verwenden + recyceln (z.B.:Schmierzettel) • Werbung dauerhaft zu anderen Zwecken verwenden (Tüten, Körbe, ...)

• Verbraucher: Internetangebot oder Apps nutzen, Keine Werbung Aufkleber an den Briefkasten machen • Gesetzgebung: Steuern erheben, Verbote aussprechen

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2

1

Kritik + Aufklärung • Kampagnen (z.B. „Waldverlust-Ticker “ oder das Dateiformat WWF) • öffentlichkeitswirksame Aktionen (Protest + Performance) • Provokation und Konfrontation mit ästhetischen Mitteln (z.B. Fotos)

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5

Keine Werbung Aufkleber Waldverlust-Ticker von WWF am Bahnhof Leipzig Beitrag aus einem Internetblock Zeitungen und Prospekte sinnvoll nutzten– Upcycling Prospekteapp nutzen

Weitere Informationen • Zur Produktion von Werbeflyern werden jährlich 2,7 Millionen Bäume gefällt. Dabei wird 1.157 Millionen kWh Strom verbraucht, 4,62 Milliarden Liter Wasser verschmutzt und 455.400 Tonnen CO² freigesetzt. • Für jedes Kilo Frischfaserpapier werden in der Produktion 2,3 Kilogramm Holz benötigt und für ein einziges Blatt Din-A4-Papier zu produzieren, werden zehn Liter Wasser verbraucht. • In Deutschland gelangen laut dem WWF (2011) geschätzt jedes Jahr 30 kg unadressierte Werbeflyer in die Briefkästen. Das sind 1,3 Millionen Tonnen Papier. • 95 Prozent der Verbraucher stehen Werbung allgemein aufgeschlossen gegenüber. Mit 78 Prozent nutzen fast vier von fünf Konsumenten immer wieder Anzeigen oder Prospekte zur Einkaufsvorbereitung. 23 Prozent können als echte Fans von Haushaltswerbung bezeichnet werden.

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos • • • • • • • • •

http://www.umweltbrief.de/neu/html/Werbung_Ressourcenverbrauch.html https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/HG_Papierverbrauch_Februar_2011.pdf https://www.planet-wissen.de/kultur/medien/werbung/pwiegeschichtederwerbung100.html https://www.verbraucherzentrale.de/Briefkastenwerbung http://www.fakeblog.de/2011/02/09/umweltverschmutzung-durch-stuttgarter-wochenblatt/ http://www.smarticular.net/upcycling-zeitungen-prospekte-sinnvoll-nutzten/ http://www.sueddeutsche.de/wissen/wasser-der-versteckte-verbrauch-1.174346-4 http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/papier-altpapier-recycling-umwelt-100.html http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/werbeprospekte-papierflut-im-briefkasten-1.3324088


-N N33#

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Geschichte / Gebrauch Ȣ ÄôÄÑßáĂ‘ĂŁÀÄôHßÄÑãĖÄÑßđÞôÀÄãÄáßÑââßÄ °ÞâĂ?°ôĖÄ ĂŽĂ„ĂœÂ°ĂžĂź Ȣ ÀÄôÄôáßÄ-°ÞÎÞââÑĂ?Â°ÂťĂ´Ă‘ĂœÂ°ĂŁĂźđ°ôÀÄôNHÉŽĂ˘Ă„Ă´Ă‘ĂœÂ°ĂŁĂ„Ă´ ,çĂ?ĂŁÞôßÑá,Â°ÂźĂœĂˇĂ§ĂŁČ¤ÄΰããƾƟƸƟâÑßÀÄôBĂ´Ă§Ă€ĂžĂœĂźĂ‘Ă§ĂŁ áÄÑãÄá-°ÞÎÞââÑáâÑßĂ‘ÂźĂ?ßÄãĂ?°ôĖÞãÀ ÑÄãÄãđ°ŸĂ?á Ȣ ÀÄôÎôçúÄÞôŸĂ?ôޟĂ?ĂŽĂ„Ă?°ãÎÞâƾƟƝƴÀÄâ4Ă„Ä‘ZĂ§Ă´ĂœĂ„Ă´ LĂ?çâ°áÀ°âáȤô°ŸĂ?ßÄ.°ßÄĒÉ‚Ă?Ă‘ÂźĂ?Ă„Éƒ°Ă?áĂ?ßÄôã°ßÑÄ?Ă„Ä–Ăž ÀÄã-°ÞôÑÄÎÄĂ?ĂŁ°ÞáB°ô°Ă?ġãđ°ŸĂ?á°ÞĂ?ÀÄã3Â°Ă´ĂœĂź Ȣ ÀÄôÂťĂ„ĂœÂ°ĂŁĂŁĂźĂ„ĂˇĂźĂ„ÞãÀÄ‘Ă„Ă?ßđÄÑßÎôêúßÄ"ÄôáßÄĂ?Ă?Ă„Ă´Ä?çã -°ÞÎÞââÑáÑáßXĂ‘Ă?Ă?Ñ°âXĂ´Ă‘ĂŽĂ?Ă„Ä“,ôȊȤĂŽĂ´Ä ĂŁĂ€Ă„ĂźĂ„ƾƟƽƴáÄÑã ÄôáßÄáÄÑÎÄãÄá-Â°ĂžĂŽĂžĂ˘Ă˘Ă‘Ä‘Ă„Ă´Ăœ

Material / Herstellung Ȣ Ă?ÄÞßĝÄáßÄĂ?Ă„ĂŁÀÑÄâÄÑáßÄã-°ÞÎÞââÑá°Þá-ÞãáßáßçĂ?Indexierter Pro-KopfĂ?Ă„ĂŁÄ‘Ă‘Ă„BçĂ?ēÑáçÞßēĂ?Ă„ĂŁÞãÀBçĂ?Ä“Ä?Ă‘ĂŁÄ“Ă?°ŸÄß°ßȤƚƴÑáƝƴʔ Konsum von Kaugummis áÑãÀ]ĂžÂźĂœĂ„Ă´Č¤ÀÄôEÄáßÄ Ă?Ă?áßçĂ?Ă?ÄȤÄ‘Ă‘Ă„Ă?ÞâÑãÑÞâçĒÑÀȤ-Ă‘Ă„2012: Deutschland: 100, áÄĂ?á´ÞôÄçÀÄô]Ă„Ă?Ă?ĂžĂ?çáÄȤâÄÑáßĂ„ĂŁĂźĂ?°Ă?ßÄãáÑãÀXĂ„Ă‘ÂźĂ?â°USA: 152, Indien: 10. ÂźĂ?ÄôȤÄޟĂ?ĂźĂ?°Ă?ßÄâÑßßÄĂ?ȤãßÑçĒÑÀ°ãßÑÄãȤôçâÄãȤH´ÞôÄãȤ Umsatz mit Kaugummi °ôáßçĂ?Ă?Ă„ÞãÀâÞĂ?ΰßçôÄã in Deutschland 2012, in Millionen Euro: 651. Geschätzte HĂśhe der Ausgaben in Deutschland fĂźr das Entfernen von Kaugummi, in Millionen Euro pro Jahr: 900. Weltweit werden ca. ȧ Kaugummi zum Herstellen von Blasen 580.000 Tonnen Kauȧ Kaugummi zur Zahnpflege gummi im Jahr konsuȧ Kaugummi zum Bekämpfen von Mundmiert. geruch ȧ Kaugummi, der beim Nikotinentzug hilft Effizienz ȧ Kaugummi zum Bleichen von Zähnen ȧ Kaugummi gegen Durchfall und VerȢ -çãáÞâÄãßÄãȣ-çãáÞâÄÑãáŸĂ?Ă´Â´ĂŁĂœĂ„ĂŁÉ‚Ä‘Ă„ĂŁĂ‘ĂŽĂ„Ă´-°ÞÎÞââÑĂœÂ°ĂžĂ„ĂŁÉƒ stopfung Ȣ BôçÀÞĖÄãßÄãȣĂŽĂ„Ă´Ă‘ĂŁĂŽĂ„Ă´Ă„Ă´3°ßÄôÑ°Ă?ÄÑãá°ßĖ ȧ Kaugummi gegen Schwindel und ĂœbelȢ Ă„Ă?êôÀÄãȣ Ă„ÂťÄ Ă?Ă´Ă„ĂŁČŻHßÄÞÄôãĂ„Ă´Ă?ĝÄã keit ȧ Kaugummi als Konzentrations- und Konsistenz Lernhilfe Ȣ -çãáÞâÄãßÄãȣ-°ÞÎÞââÑáĂ´Ă‘ÂźĂ?ßÑÎÄãßáçôÎÄãÉ‚EĂ„ĂˇĂźĂ˘Ä Ă?Ă?ÉƒČ¤ Ă„ĂœÂ°ĂžĂźĂ„-°ÞÎÞââÑÄá đÑÄÀÄôÄ?ÄôđÄãÀÄãÉ‚NùŸēŸĂ?Ă‘ĂŁĂŽÉƒ Ȣ BôçÀÞĖÄãßÄãȣWÄôđÄãÀÞãÎÄ?çã-ÞãáßáßçĂ?Ă?Ă„ĂŁÞãÀĂ?ÞâÑãÑÞâÄ?ÄôâÄÑÀÄãȤWÄôđÄãÀÞãÎ㰟Ă?đ°ŸĂ?áÄãÀÄôEçĂ?áßçĂ?Ă?Ă„ Ȣ Ă„Ă?êôÀÄãȣEğēŸĂ?Ă‘ĂŁĂŽÉŽHēáßÄâÄÄ?ÄôÄááÄôã ȧ Verschmutzung der Erdoberfläche, vor

Suffizienz

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Allem der Städte hartnäckige Verklebung Verschmutzung der Meere (Mßllstrudel) Gefährdung von Tierarten lange Verrottungsdauer, ca. 5 Jahre Gefährdung der Gesundheit





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ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

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Kritik + Aufklärung Ȣ -°âñ°ÎãÄã þãÀ êÍÍÄãüÝѼÐÜÄÑü÷đÑôÜ÷°âÄ ÜüÑçãÄã ɂþÍâÄôÜ÷°ââ°¼ÐÄã þãÀ þÍÜÝ´ôþãÎɃ

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3

1 Die Bubblegum Alley ist eine schmale Gasse in der Stadt San Luis Obispo im Bundesstaat Kalifornien der Vereinigten Staaten, welche seit Jahrzehnten mit gebrauchten Kaugummis verziert wird https://de.wikipedia.org/wiki/Bubblegum_Alley 2 Der Londoner Künstler Ben Wilson bemalt ausgespuckte, auf dem Pflaster festgetretene Kaugummis http://dailyartdesign.posterlounge.de/kunst/ben-wilson-street-art-artist-und-kaugummikuenstler.html 3 Rote Papierkörbe mit frechen Sprüchen in Hamburg http://www.stadtreinigung.hamburg/privatkunden/strassenundwege/papierkoerbe/ 4 „Besser leben ohne Plastik“ von Anneliese Bunk und Nadine Schubert

Linkliste / Quellen / weiterführende Infos Ȣ Ȣ Ȣ Ȣ Ȣ

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[1]

6700 x

Definition Ȣ 3  "Îѝß°ãȤÑáĖÞđÄĂ?ÂźĂ?ÄâLÄôâÑãĂ„Ă‘ĂŁ.ĝÄãáâÑßßÄĂ?ÄÑᰟĂ?ĂŽĂ„Ă´Ă„ÂźĂ?᎓ĂžĂ?Äđ°Ă?ôÞãÎɂÑãáÄáçãÀÄôÄ Ă‘ĂŁĂ?°Ă?ßÞãÎÀÄôÎÄã°ããßÄã.Â°ĂŽĂ„Ă´ĂźĂ„Ă˘ĂąĂ„Ă´Â°ĂźĂžĂ´Éƒ°ÞĂ?ÛÄÀÄã °Ă?Ă?çĂ?ĂŁĂ„đÄáÄãßĂ?Ă‘ÂźĂ?Ă„ ÄáŸĂ?Ă˘Â°ÂźĂœĂˇÉŽÞãÀDÞ°Ă?Ñß´ßáÄÑãÞúÄãáçđÑÄÎÄáÞãÀĂ?Ă„Ă‘ĂźĂ?Ă‘ÂźĂ?ÄáEĂ‘ĂˇĂ‘ĂœĂ§Ä–ĂžĂœĂ§ĂŁĂˇĂžĂ˘Ă‘Ă„Ă´Ă„ĂŁÑáßÉ€Â°É 

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[2]

Weltweit werden jährlich etwa 1,3 mrd. Tonnen Lebensmittel weggeworfen – oder auch 6700 mal die komplett beladenen Madrid Maersk, das mit 400 m Länge aktuell grĂśĂ&#x;te Containerschiff der Welt. Hiervon kĂśnnten Schätzungen nach mehr als 1/3 eingespart werden.

Effizienz

ȧ sichern einer hohen Qualität von Lebensmitteln ȧ Minimierung von durch verdorbene Lebensmittel erzeugte Infekte etc. ȧ direkte Vermittlung der Information

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Suffizienz Ȣ -çãáÞâÄãßÄãȣÑÎÄã°ã°ÞȎÉ—ççÀáĂ?Â°Ă´Ă‘ĂŁĂŽÉ˜ Ȣ Ă‘ĂŁÄ–Ă„Ă?Ă?°ãÀÄĂ?ČŁâÑãÀÄôãÀÄáãÎĝçßáČŻ.°ÎÄôá Ȣ Ă„Ă?êôÀÄãȣHޝÄ?ÄãßÑçãÑÄôÞãÎÄ?çãXçŸĂ?Ă„ĂŁĂ˘Â´Ă´ĂœĂźĂ„ĂŁçȊČŠ

ȧ Gefahr auf Missverständinisse in der Definition ȧ Entstehung von Gestztgebungen zum vernichten nicht regelkonformer Produkte ȧ unnÜtiger Anstieg der Hungersnot

Tipps Ȣ Ă?ÄÑáŸĂ?ÞãÀÑáŸĂ?âêÎĂ?Ă‘ÂźĂ?áß°â-°ÞĂ?ß°ÎĖޝÄôÄÑßÄãÉ€ÂťÉ Č˘ ĂžĂ?LÄâÄùÄô°ßÞôĖçãÄãÑâ-Ä Ă?Ă?áŸĂ?Ă´Â°ĂŁĂœ°ŸĂ?ßÄãÉ‚Ă?ÑãßÄãČŻÞãßÄãĂœÄ Ă?Ă?ČŽçÄãČŻÄ?çôãÄ Ä‘Â°Ă´Ă˘ÉƒÉ€ÂťÉ Č˘ Ă„Ă‘HÂźĂ?ÑââÄĂ?áçĂ?çôßÄ‘Ă„ĂŽÄ‘Ă„Ă´Ă?Ă„ĂŁČŚÉ€ÂťÉ Č˘ ĂžĂ?#ãßÞÑßÑçãÄ?Äôßô°ÞÄãÞãÀáџĂ?Ă„Ă´ĂœĂžĂŁĂ€Ă‘ĂŽĂ„ĂŁɀÉ

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ROLLE DES DESIGNS – ALTERNATIVE MODELLE UND LÖSUNGEN (ER)FINDEN: Produktinnovation

Nutzungsinnovation

Systeminnovation

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[5] [3]

Perspektivwechsel

Kritik + Aufklärung [4]

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[3] Kampagne „Teller statt Tonne“ (Zubereitung von kostenlosen Mahlzeiten aus „abgelaufenem“ Essen) [c] [4] Unternehmerisches Foodsharing-Konzept „SirPlus“ [d] [5] MISEREOR-Petition „Kein Essen für den Eimer!“ (Petition zum verpflichten des Spendens „abgelaufener“ Nahrung) [e]

Weitere Informationen Ȣ WÄôÍ°ÝÝ÷À°üþâÑ÷üãѼÐüÎÝÄѼÐ3ÑãÀÄ÷üаÝü»ôÜÄÑü÷À°üþâɂWÄôÍ°ÝÝ÷À°üþâÍāô3ÄÀÑĖÑãÑ÷¼ÐÄBôçÀþÜüÄɂôĖÄãÄÑÄãþ÷đȩɃɃ Ȣ .Ä»Äã÷âÑüüÄÝ÷ÑãÀÑãÀÄôEÄÎÄÝ°þ¼Ðã°¼ÐÀÄâ»Ý°þÍÀÄ÷3"÷ÎÄãÑÄú»°ôȦɀ°Ɂ Ȣ ȣƵƵâÑçȩü.Ä»Äã÷âÑüüÄÝĐÄô÷¼ÐđÄãÀþãÎñôç,°Ðô ƶƵâôÀȩɯɎđÄÑüɂƶƷƹɯñȩBȩɃɀÍɁ Ȣ X.LȣƵȤƷâôÀȩü.Ä»Äã÷âÑüüÄÝĐÄô÷¼ÐđÄãÀþãÎñôç,°Ðô Ȣ  Ȣ BçüÄãüÑ°ÝĖþôÑã÷ñ°ôþãÎĐçãâÑãÀÄ÷üÄã÷ƷƴʔɂNãüÄô÷¼ÐÄÑÀþãÎÑãþãĐÄôâÄÑÀ»°ôĻʹÝÝÄʄ °ã°ãÄã÷¼Ð°ÝÄãÄü¼ȩȤüÄÑÝđÄÑ÷ÄĐÄôâÄÑÀȢ  »°ôĻʹÝÝÄʄĖȩ ȩ÷÷Äã÷ôÄ÷üÄþãÀĐÄôâÄÑÀ»°ôĻʹÝÝÄʄÍ´Ý÷¼ÐÝѼÐÄôXÄÑ÷ÄÄãüđçôÎüÄX°ôÄãɃɀÍɁ

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CUT#1 (Catalog of Unnecessary Things)  

Ergebnis des Seminars "Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Nachhaltigkeit" im Studiengang Design an der HBK Braunschweig

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