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HANDWERK: NEUER ZUGANG 3/13

DIE INFORMATION DES KURSZENTRUMS BALLENBERG

Kurszentrum Ballenberg, CH-3858 Hofstetten Telefon 033 952 80 40, Fax 033 952 80 49 info@ballenbergkurse.ch, www.ballenbergkurse.ch Handwerk, traditionelles Bauhandwerk, zeitgenรถssische Gestaltung

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Seite 2 und 3: Rückblick auf die Reparaturtagung 2013 Seite 4 bis 6: Schmieden, Porträt Matthias Wickli

Philpp Clemenz zaubert an der Reparaturtagung, dazu unten sein Kommentar zu Material, Absicht und Aktion. Bild zvg

Seite 7, 8 und 13: Das Design-Camp Sommer 2013 Seite 9 bis 12, zum Herausnehmen: Die neuen Generationenkurse 2014

VOR ALLEM: DANKE. Handwerks erhalten. Den Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen

zentrum Ballenberg geschah – die Klammer

üben, zu zweit Hindernisse überwinden

bildet das Feuer: Aus der Reparaturtagung

und handwerkliche Fertigkeiten erlernen,

die Kurzfassung des Referats von Chris-

gemeinsam etwas erschaffen. Und am Ende

tine Ax und links der überraschende Bei-

halten Kinder und Erwachsene das Ergeb-

trag von Philipp Clemenz. Dann Bilder und

nis in ihren Händen: ein ganz individuelles,

Text aus dem Design Camp von Walter

nach ihren Wünschen gefertigtes. Schauen

Zürcher, der mit seinem Feu sacré zum

Sie in unser Programm, Sie finden es in der

Seite 14 bis 16: Keramik, Porträt Therese Müller Seite 17: Neue Bücher Seite 18 und 19: Das Treffen der Gönnerinnen und Gönner 2013 Seite 20: Bestellen Sie das Handwerk, verschenken Sie Kurse!

Gelingen dieses für uns aussergewöhnli- Heftmitte – zum Herausnehmen. Geben Sie chen Formats immer wieder beiträgt – mit

das Feuer, das Handwerk, weiter: schenken

dem grosszügigen Support der Fondation

Sie Ihrem Göttibueb oder Ihrer Enkelin ein

Jumelles. Überhaupt sind es unsere Gön-

unvergessliches, aktives Wochenende. Die

nerinnen und Gönner, welche das Kurs-

Fotografin Nina Mann hat den Testlauf des

zentrum möglich machen und uns an-

neuen Generationenprogramms und das

spornen, das Handwerk in die Zukunft zu

Gönnertreffen in ihrer Bildimpression fest-

tragen.

gehalten.

Ebenfalls in diesem Heft zu sehen und

«Tradition ist nicht das Bewahren der

zu lesen sind zwei Porträts von Gestalten-

Asche, sondern die Weitergabe des Feu-

den, bei denen das Feuer im Mittelpunkt

ers», so sagt ein Sprichwort.

der Tätigkeit steht: Therese Müller, Kera-

Und nicht verpassen: Noch bis zum 15.

mikerin und ehemalige Kursteilnehmerin,

Januar 2014 zeigt das Textilmuseum St.

und Matthias Wickli, Schmied, und neu

Gallen die fulminante Schau zu den Schaf-

zum Kurszentrum Ballenberg gestossen als

fensjahren 1965–1995 von Lisbet und Ro-

Kursleiter.

bert J. Schläpfer. Tradition ist immer zuerst

Gemeinsam das traditionelle Handwerk erleben: das können Eltern, Grosseltern, Tanten und Onkel, Gotten und Göttis mit ihren Kindern im nächsten Jahr. Neu bietet das Kurszentrum Ballenberg ab 2014 Generationenkurse an – Schnupperange-

Innovation! ■

Handwerk 3/2013

In diesem Handwerk fassen wir einiges zusammen, was in diesem Jahr im Kurs-

Die Unendlichkeit des Flickens – Reparieren für die Ewigkeit Ich habe Blütenstaub mitgebracht, Bärlapp-Blütenstaub. Die Pflanzen erreichen ihre Geschlechtsreife nach 10 bis 15 Jahren. Die Sporen werden vom Wind in gelben Wolken ausgestossen. Sie besitzen eine Sinkgeschwindigkeit von 2 cm pro Sekunde und erreichen Flugweiten von 300 km und mehr. Die Sporen keimen nach 6 bis 7 Jahren und bilden einen winzigen, kleinen Vorkeim. Auf diesem befinden sich sowohl männliche als auch weibliche Keimzellen, die sich gegenseitig befruchten. Man spricht jetzt von einem Generationenwechsel. Lycopodium, wie der Blütenstaub der Bärlappe heisst, hatte in der Volksmedizin eine grosse Bedeutung. Lycopodium wirkt beim «Flicken» des Menschen heilend auf Leber, Zentralnervensystem, Mandeln, Kehlkopf- und Rachenregion, Magen-Darm-Kanal und Venen. Lycopodium ist auch ein Wundheilmittel. In der Kriminalistik wird das Pulver zur Sichtbarmachung von Fingerabdrücken eingesetzt. Auch heutzutage dient das sich geschmeidig anfühlende Pulver zur Beschichtung von Kondomen. Wir flicken und flicken und flicken – Lycopodium zeigt auf sensible Art die Endlichkeit unseres Flickens. (Feuer) ■

bote, in denen Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen Einblick in die Welt des

DIE UNGLAUBLICHE STÄRKE DES HANDWERKS LIEGT IM TUN.

Handwerk 3/2013: Neuer Zugang Fotos: Generationenkurse, und Seiten 4, 5, 6, 18 und 19 Nina Mann Herausgeber: Kurszentrum Ballenberg CH-3858 Hofstetten Telefon 033 952 80 40 www.ballenbergkurse.ch info@ballenbergkurse.ch Satz, Bildbearbeitung und Druck: Gisler Druck AG, Altdorf Layout: Margret Omlin. Auflage 2700 3 Ausgaben jährlich Abo Inland Fr. 38.–/ Ausland Fr. 48.–.

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Adrian Knüsel, Leiter Kurszentrum


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Handwerk 3/2013

Thomas Blank, Kursleiter Glasrecycling und Glashütte Bern demonstriert die Reparatur eines Kristallglases: Der Kleber wird mittels UV Licht gehärtet.

RUND 50 TEILNEHMENDE trafen sich am 5. Oktober 2013 im grossen Saal des Kurszentrums Ballenberg, um über die Kultur der Reparatur und der damit verbundenen Werthaltung nachzudenken und zu reflektieren. Rachel Neuenschwander, Abfallberaterin der Stadt Thun (rund 40 000 Einwohnerinnen und Einwohner) eröffnete die Veranstaltung mit einem eindrücklichen Referat über ihre Arbeit. Wussten Sie zum Beispiel, dass in der Kleinstadt Thun wöchentlich 60! Paletten Elektroschrott (Radio, TV, Stereo) gesammelt werden? Dass ebenfalls wöchentlich aus dem Sammelgut drei voll funktionstüchtige Fahr räder geborgen werden und dass sechs volle Container mit Textilien anfallen? Verschiedene Projekte, wie z.B. den www.reparaturfuehrer.ch , hat sie vorstellen können, und ihr gelang auf eindrückliche Weise, uns die negativen Seiten des Wohlstandes vor Augen zu führen. Aus dem darauffolgenden Referat von Christine Ax* publizieren wir eine Kurzfassung:

Was wir reparieren lassen, müssen wir Lebensräumen und steht für unsere Kinder nicht reparieren lassen, liegen tiefer. nicht nachkaufen. Das Geld, das wir für und Enkelkinder zur Verfügung. Reparatu-

Eine jüngst vom Institut für Demosko-

Neuanschaffungen nicht ausgeben müs- ren sind ressourcenarm und arbeitsinten- pie Allensbach für die FAZ durchgeführte sen, müssen wir nicht erarbeiten und ver- siv: Sie erfordern Erfahrungen und sind Befragung belegt, dass zwar 75 % der Bedienen – es enthebt die Wirtschaft des für viele eine sinnvolle und befriedigende fragten die Einschätzung teilen, dass wir zu Zwangs, immer weiter wachsen zu müs- Arbeit. sen, nur damit die Arbeitsplätze erhalten

viel Energie und Rohstoffe verbrauchten

Die Liste der Vorzüge, die es hat, Pro- und über unsere Verhältnisse lebten. Be-

oder neue geschaffen werden. Was nicht dukte und Objekte, die wir besitzen, repa- sonders kritisch äusserten sich die Beproduziert, transportiert und am Ende re- rieren zu lassen, ist lang. Dennoch wird viel fragten zwischen 30 und 59 Jahren. Sie cycelt werden muss, verbraucht weder bei zu selten repariert. Reparaturen sind «out». waren zu 78 % sogar der Auffassung, wir der Produktion noch beim Transport oder Sehen wir einmal von der Tatsache ab, lebten auf zu grossem Fuss. Und gaben beim Recyclingprozess Energie und Roh- dass es uns schwer gemacht wird, gute ganz überwiegend an, künftig weniger stoffe. Jedes Kilo Rohstoff, das wir nicht und bezahlbare Reparaturen zu beauftra- Strom verbrauchen zu wollen. 60 % erklärverwenden, vermeidet die Zerstörung von gen. Denn die Ursachen dafür, dass wir ten, sie seien bereit, an der Heizenergie zu

CHRISTINE AX: DIE BEDEUTUNG DES HANDWERKS FÜR EINEN NACHHALTIGEN RESSOURCENUMGANG


stellt oder glücklich macht: Freizeit, Sport und Spiel, Bildung, musische und hand-

rende Haushaltsgeräte zu kaufen. Ganz

so schäbig und alt zu sein, dass wir daran

werkliche Fähigkeiten, Gemeinschaften,

deutlich geringer hingegen ist die Bereit-

keine Freude mehr haben. Das hat sowohl

Spiel, Beziehungen und Freundschaften,

schaft, Gebrauchsgegenstände reparieren

mit uns zu tun als auch mit der Tatsache,

seelische und körperliche Gesundheit, Fa-

zu lassen, weniger Fleisch zu essen und auf

dass immer nur das Neue «modern» ist und

milienbande, die Weisheit oder Wahlver-

Flugreisen zu verzichten. Hier lag die Zu-

damit auch schön, hip oder cool. Und

wandtschaften.

stimmung nur noch bei rund 20 bis 40 %.

manchmal ist es sogar cool, dass Neues

Wir können uns ohne Weiteres eine Ge-

Ein hoher Prozentsatz der Elektroge-

schon am point of sale besonders alt aus-

sellschaft vorstellen, die in ständiger Be-

sieht (Jeans, künstlich gealterte Möbel).

wegung, Veränderung und Weiterentwick-

räte, die heute aussortiert, weggeschmissen und bei Recyclinghöfen abgegeben werden,

Allem Neuen wohnt in unserer Kultur

lung ist, ohne dass das Angebot an

sind voll funktionsfähig. Wenn die Medien

scheinbar ein Zauber inne. Man kann dies

Konsumgütern wächst, noch mehr Stras-

das Thema «geplante Obsoleszenz» skan-

auch tiefenpsychologisch deuten. Mag sein,

sen und immer mehr Häuser gebaut wer-

dalisieren, dann tun sie dies völlig zu

dass wir uns auf diese Weise unsere eigene

den. Wir können weniger Dinge herstellen,

Recht. Denn natürlich ist es ein Ärgernis,

Vergänglichkeit verdrängen wollen? Dass es

die dafür besser sind, wertiger oder nach

dass Elektro(nik)produkte massenhaft De-

ein Weg ist, der Endlichkeit zu trotzen.

unseren Wünschen gemacht. Dinge, die

fekte aufweisen, die auf den Einsatz von

Aber vielleicht ist es sehr oft auch einfach

Patina-fähig sind, unter fairen Bedingun-

Billigteilen zurückzuführen sind. Geplant

nur Langeweile, die eigene Leere, der

gen produziert, langlebig und auf jeden

und ungeplant. Angesichts der wachsen-

Wunsch nach Veränderung. Denn Still-

Fall reparaturfähig, deren Teile weiter- und

den Berge an Elektromüll und deutlichen

stand ist Tod.

wiederverwendbar sind und recyclebar. Wir

Hinweisen auf Knappheiten bei seltenen

Ob wir es hören wollen oder nicht: Die-

können sehr viel mehr teilen und tauschen

Metallen ein grosses Ärgernis. Und doch ist

ser Umgang mit der Welt stösst an Gren-

oder gemeinsam nutzen. Ganz sicher

dies nur eine Seite des Themas Obsoles-

zen. Das hat viele Gründe. Am offensicht-

macht das alles sogar mehr Spass.

zenz. Und rein mengenmässig nicht die

lichsten ist wohl die Endlichkeit dieser

Für das Handwerk gibt und gäbe es ge-

gravierendste.

einen Erde, die dem Hunger der schnell

rade dann genug zu tun. Waren in der Ver-

Wenn wir Obsoleszenz als Strategie von

wachsenden Weltbevölkerung nur dann ge-

gangenheit Rohstoffe billig und Arbeit

Produzenten verstehen, Produkte möglichst

wachsen sein wird, wenn wir umdenken

teuer, wird sich an diesen Relationen man-

bald nach dem Verkauf wertlos erscheinen

und umsteuern.

ches ändern. Nachhaltiges Wirtschaften

zu lassen, dann ist Obsoleszenz kein Ver-

Wir übersatten Bewohner früh indus-

bedeutet auch: Der Anteil der menschli-

sehen, sondern geradezu die Kernkompe-

trialisierter Länder müssen in den nächs-

chen Arbeit am Lebenszyklus von Produk-

tenz der Konsumgüterindustrie und das

ten Jahrzehnten lernen, mit dem «Kuchen»,

ten wird wachsen. Es liegt auch in der Lo-

SINE QUA NON unserer Konsumgesell-

der da ist, auszukommen. Denn für uns

gik dieses Systems, dass wir uns sehr viel

schaft.

hat es sich ausgewachsen. Wir werden ler-

öfter als heute die Frage stellen, was uns

nen, mit dem, was ist, auszukommen und

unser Geld und unsere Lebenszeit tat-

Unsere Wirtschaft und wir alle brau-

chen und profitieren von diesem Entwer- mit einem Rückbau beginnen. Wir werden tungssog. Obsoleszenz hat viele Gesichter:

lernen, was da ist, mit mehr Wertschätzung

Mode, Design, technischer Fortschritt (oft

zu begegnen.

nur ein unwesentlicher Zusatznutzen/feh-

Es ist nicht das Ende jeden Konsums.

lende Standardisierungen/eine Schnitt-

Aber wir werden anders leben. Vermutlich

stelle oder eine neue Software) oder der

sogar besser. Wachsen soll und darf in Zu-

kulturelle Wandel, der schnell alles «alt»

kunft alles, was nicht mit Ressourcenver-

aussehen lässt. Was uns gestern noch so

brauch verbunden ist UND uns zufrieden –

sächlich wert sind. ■

* Christine Ax lebt und forscht in Hamburg. Sie schreibt seit Mitte der 90er-Jahre über die Bedeutung des Handwerks für eine nachhaltige Wirtschaftsweise. In ihren Büchern «Das Handwerk der Zukunft» (1997) und «Die Könnensgesellschaft» (2009) führt sie aus, warum Nachhaltigkeit Handwerk braucht und welche Chancen nachhaltiges Wirtschaften für das Handwerk heute und in Zukunft mit sich bringt. Im Herbst erscheint bei Random House das Buch «Wachstumswahn – Was uns in die Krise hineingeführt hat, und wie wir wieder herausfinden», das sie mit ihrem Co-Autor Dr. Friedrich Hinterberger (Wien) geschrieben hat.

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neu und schön erschien, erscheint uns

mehr regionale Produkte und energiespa- Wochen, Monate oder Jahre später bereits

sparen, und fast genauso viele sind bereit

Handwerk 3/2013

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WERKSTATTBESUCH BEI MATTHIAS WICKLI Nach einigen steilen Kurven durch Wei-

DIE TRADITION MUTIG INS HEUTE KATAPULTIERT Bis vor zwei Jahren arbeitete Matthias

den und Wald erreichen wir Krinau. «Meine Wickli, geboren 1973, bei Christian Härter, Werkstatt ist nicht zu übersehen, direkt Wald, in Anstellung. Durch einen Zufall beim Dorfeingang links.» Schon am Telefon erfuhr er, dass die Gemeinde Krinau am hatte mir Matthias angekündigt, dass er Dorfeingang Land verkaufen wollte. Inneram Montag seine Kinder hütet, dass es halb von zehn Tagen war der Entschluss also ideal sei für ein Gespräch. Wir stehen gefasst, zu kaufen und eine eigene Werkvor dem langgezogenen Neubau mit dem statt, kombiniert mit Rossstall, zu bauen. eindrucksvollen Schild – das habe er von ei- Das Hanggrundstück erwies sich als ideal nem alten Schlosser übernehmen können. für die Pläne: Die Rückmauer der Schmiede «Ich habe die Schrift neu gemacht, S, C, ergab die Stützmauer für den Reitplatz und und H habe ich verwenden können und das den Pferdestall. Schon seit Jahren samHufeisen habe ich unten beigefügt, da ich melt Matthias Wickli Maschinen, Einrichja auch Hufschmied bin.» Seit einem Jahr tungsgegenstände, ganze Werkzeugsets ist die neue Werkstatt erbaut, eingerichtet und Materialien. Jetzt ist alles im neuen und bezogen. Matthias Wickli ist in Krinau Gebäude zusammengetragen, die Werkstatt als Bauernsohn aufgewachsen. Aus der fertig eingerichtet. Im abgetrennten Büro Liste seiner Berufswünsche – Bauer, Förs- wird geplant und gezeichnet und seit Okter, Veterinär, Archäologe – hat er schliess- tober hilft ein Schmied, der zu 60 % angeHandwerk 3/2013

lich den Beruf des Schmieds gelernt und stellt ist, das Arbeitspensum zu bewältigen. nach der Lehre die Zusatzausbildung zum Über 250 Personen sind der Einladung zur Hufschmied angehängt. Nach fünfjähriger Eröffnung der Werkstatt gefolgt. Dank seiBerufspraxis hat er die Matur auf dem ner Flexibilität und Vielseitigkeit habe er zweiten Bildungsweg nachgeholt und nach verschiedene interessante Aufträge, so reiflicher Überlegung das Veterinärstudium auch immer wieder Rastaurationen von al-

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nicht aufgenommen, sondern die Meister- ten Schlössern und Beschlägen. ■

UNSERE REISE FÜHRT uns von Rapperswil durch den Nebel hinauf auf den Ricken, wo allmählich die Sonne durchdrückt und sonnigstes Herbstwetter uns bis nach Wattwil begleitet. Kurz vor Lichtensteig dann die etwas versteckte Abzweigung nach Krinau: Hier tut sich eine neue Welt auf – in und ausserhalb der Werkstatt.

prüfung als Schmied und Hufschmied absolviert. Es folgten ausgedehnte Reisen,

Matthias Wickli leitet die Module 2

verschiedene längere Aufenthalte und Ar- (Werkzeug) und 4 (Beschläge), des Bilbeitseinsätze im Ausland. 2009 erfolgte die dungsganges Schmieden. Weitere SchmieHeirat mit Maya, Oberstufenlehrerin für dekurse im Kurszentrum Ballenberg 2014 Werken und Zeichnen, dann die Gründung finden Sie unter www.ballenbergkurse.ch. der eigenen Familie, mit Valentin zweieinhalbjährig, und Ladina, jährig. Valentin berichtet, dass das Dritte unterwegs sei.

NEUER KURSLEITER SCHMIEDEN: NEUE WERKSTATT, NEUES ENGAGEMENT, JUNGE FAMILIE


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Seite 5: Schwarz und weiss stehen die Pferde hinter der neu erbauten Schmiede Grosses Bild: Der Lufthammer und die grosse Esse bilden das Herzstück der Schmiede – da fast alle Elemente aus alten Werkstätten zusammengetragen wurden, liegt eine Zeitlosigkeit über der neu erbauten Schmiede. Schaukelstuhl rechts: Ein kreatives Projekt, das Matthias Wickli in einer Weiterbildung in Finnland realisiert hat Mitte unten: Ein Lager von original verpackten Nieten, übernommen von einem pensionierten Schmied: «ich werde genügend Nieten in allen Kalibern haben für mein ganzes Berufsleben…» M.W.

Anschauungsobjekt alte Spitalkasse Chur: Der Grossvater seiner Mutter, er war Arzt in Chur, habe diese vor Jahren gekauft; in der Familie sei man sich schnell einig gewesen, dass diese Schatzkiste mit dem unglaublich komplexen, reich verzierten und natürlich handgeschmiedeten Schloss zu ihm als Schmied kommen sollte. Sie dient Matthias Wickli unter anderem als Anschauungsmaterial im Modul Beschläge des Bildungsganges Schmieden im Kurszentrum Ballenberg.


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Handwerk 3/2013

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Bild mitte: Diese Werkzeuginstallation stammt ebenfalls aus einer Liquidation. «Ich habe die gesamte Installation mitsamt der dazu gehörenden Tür mitnehmen können.» Bild oben: Tips for safe horseshoeing. Eine Tabelle mit Tipps fürs Beschlagen der Pferde. Ebenfalls ein Mitbringsel von den ausgedehnten Wanderjahren.


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EINFACH, MOBIL, STABIL Bereits zum dritten Mal organisierte Luzern Design als Investor, das Kurszentrum Ballenberg als Kursort und die Firma Konzeptforum als Umsetzer eine intensive Woche für designinteressierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die intensive Woche begeisterte dadurch, dass man Design und Gestaltung losgelöst vom üblichen Mainstream des Bauens erleben konnte. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung orientierte sich am historisch begründbaren Kreislauf der Talbauern, die sich über das Maiensäss auf die Alp begeben. Dieser Kreislauf erfordert Mobilität in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Maiensäss mit der einfachen Einrichtung für eine kurze Zwischenstation, die Alp mit der hochtransportierten Infrastruktur und das Haus im Tal als Basis für den immer wiederkehrenden Kreislauf. Dahinter verberHandwerk 3/2013

gen sich unterschiedliche Ansätze im Bereich des Bauens von Häusern und der Gestaltung von Einrichtungsgegenständen.

EIN ZIEL VOR AUGEN Mit einfachen Mitteln sollte ein Haus

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erstellt werden, das konstruktiv den Angriffen von Wind und Wetter genügt und wähbemessenen Zeit von fünf Tagen entstand rend kurzer Zeit bewohnbar ist. In der knapp ein Haus mit dem notwendigen Innenausbau. Zusätzlich fanden jeden Tag Fachvor-

GESTALTUNGSEXPERIMENTE BEIM BAUEN geschehen zu selten, denn für solche Projekte fehlen Zeit und Investoren. Im Rahmen des Design Camps 2013 haben während einer Woche Schreiner, Architekten, Zimmerleute, Gestalter, Dachdecker, Designer, Pädagogen und Manager gemeinsam das Projekt «mobile Kleinbehausung» im Rahmen der Ballenberg-Kurse umgesetzt.

träge zu Materialien und Formen statt, die zur Entwicklung des Projektes beigetragen haben. Ein ehrgeiziges Experiment. Die unterschiedlichen Kompetenzen und Hintergründe der teilnehmenden Personen haben zum Gelingen beigetragen. Das Baumaterial, hölzerne, unbehandelte EPAL-Paletten aus der Schweiz, wurden am ersten Tag angeliefert, das zusätzliche Holz stammte von umliegenden Zulieferern und die restlichen Ma-

DAS EXPERIMENTIERFELD IM KURSZENTRUM: HANDWERK TRIFFT ARCHITEKTUR


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terialien wurden spontan besorgt. Ein Bauer

Materialien lassen seine Objekte durch

aus der Nachbarschaft stellte ein Stück Land

Räume schweben. Thomas Dührsen von

Schweizer Design ist nicht nur den Tex-

zur Verfügung, und somit konnte bereits am

Sailpoint Thun mit dem Schwerpunkt tex-

til- und Innenraumgestaltern zuzuschrei-

zweiten Tag mit dem Bau begonnen werden.

tile Architektur zeigte auf, dass sich die

ben. Vielmehr gibt es Nischenprodukte, die

Das Ziel vereinte die Gruppe zu einem Pro-

Physik nicht überlisten lässt. Bauen und

erfolgreich sind. Mathias Etter begeisterte

jektteam, welches von Theorie und Praxis

Gestalten mit Textilien verlangt nach Fach-

mit seinen Geschichten zum Thema Cu-

lebte. Dieser Findungsprozess wurde durch

wissen in Material und Konstruktion. Der

boro und überbrachte den Teilnehmenden

das gemeinsame Wohnen, Essen und all-

abendliche Ausflug nach Wimmis zur Firma

die Botschaft, noch mehr Mut zu haben bei

abendliche Philosophieren unterstützt, es

Archimedes Bootsbau stand unter dem Zei-

der Entwicklung von neuen Produkten. Als

entwickelte sich ein dynamischer Prozess der

chen der Verarbeitung von Kohlefasern.

grosser Player im Bereich von Grundmate-

Kreativität. Die Teilnehmenden befanden sich

Anhand eines echten Auftrags wurde ein

rialien für Design wirkt die Firma Krono-

in einer einzigartigen Werkstattatmosphäre,

Trägerbalken für eine Maschinenfirma la-

swiss mit. Der CEO Mauro Capozzo

die viel Energie und Toleranz erfordert.

miniert und gebacken. Unter Anleitung von

ver mittelte mit seinem Beitrag die Über-

auch erlebt werden.

Aaron Teuscher wurde nicht Theorie ver- zeugung, dass es sich immer wieder lohnt,

VIELSEITIGE MATERIALKENNTNISSE

mittelt, sondern innerhalb von 5 Stunden

neue Entwicklungen in einem designorien-

der gesamte Prozess in der Praxis erlebt.

tierten Zusammenhang zu sehen. Lokale

Christian Deuber aus Luzern ist einer der

Einzigartigkeiten, wie der Besuch bei der

Teilnehmer von Dozenten unterschied- erfolgreichsten Schweizer Lichtgestalter.

Geigenbauschule in Brienz, zeigten einmal

Seine Informationen zu den Themen Lam-

mehr, wie genau und präzis Handwerk sein

Innerhalb von einigen wenigen Stunden er- pendesign und die Entwicklungen im Be-

muss, wenn eine Schule erfolgreich, ohne

stellten die Teilnehmer die Möbel aus Kar- reich von LED und OLED vermittelten neue

grosse Unterstützung, bestehen muss.

Innerhalb von fünf Tagen lernten die

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Handwerk 3/2013

lichste Material- und Bauprozesse kennen.

ton. Hubert Baumgartner von der HFTG

Kenntnisse zum Thema Licht.

WIE WEITER?

Zug vermittelte das notwendige Fachwissen.

Die Materialkenntnisse sind ein wichti-

Dumeng Secchi demonstrierte mit seinen

ger Bestandteil dieser intensiven Woche.

Bisher haben die drei Camps knapp 50

Ultra-Leichtbau-Objekten, dass neue Ideen

Adrian Knüsel als Gestalter und Leiter des

Teilnehmende begeistern können. Hinter

immer zu einem Ziel führen und innovative

Kurszentrums Ballenberg, zeigte in seinem

diesen drei Durchführungen stehen neue

Prozesse auslösen. Kenntnisse der Aerody-

Vermittlungsblock, dass Keramik nicht nur

Ideen, unverkrampfte Umsetzungen, Un-

namik und der Mut zu ungewöhnlichen

Form bedeutet. Das Material Ton kann

terstützer und Sponsoren wie Luzern Design, Konzeptforum, die HFTG Zug, Industriebetriebe, Architekturbüros, Referenten, Banken und die Fondation Jumelles, welche den Sinn von neuen Wegen im Handwerk unterstützen und fördern. Interdisziplinäres Denken und die Verbundenheit zur Tradition des handwerklichen Könnens lassen neues unverkrampftes Design entstehen. Vom 4. bis 8. August 2014 folgt die vierte Ausgabe des Design Camps. Am Thema wird gearbeitet und geschliffen … ■ Text: Walter J. Zürcher, Konzeptforum, Bilder: W. J. Zürcher, Nina Mann


Seit über 16 Jahren bietet das Kurszentrum Ballenberg Kurse für Handwerk, traditionelles Bauhandwerk und Gestaltung für Erwachsene an. Ab 2014 neu im

Mit freundlicher

Programm sind die Generationenkurse:

Unterstützung durch

Jung und Alt erlernt gemeinsam handwerkliche Techniken, übt sich im Umgang mit verschiedenen Materialien und entwickelt eigene Gestaltungsideen. Das Zusammenschaffen verbindet: Eltern oder Grosseltern erfahren mehr über die Fingerfertigkeiten der Kinder, und diese erkennen, dass auch die «Grossen» nicht einfach «automatisch» alles können und wissen.

Kurszentrum Ballenberg, CH-3858 Hofstetten Telefon 033 952 80 40, Fax 033 952 80 49 info@ballenbergkurse.ch, www.ballenbergkurse.ch Handwerk, traditionelles Bauhandwerk, zeitgenössische Gestaltung

WENN GROSSE UND KLEINE WERKEN UND WIRKEN …

JUNG UND ÄLTER LEGEN HAND AN!

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GENERATIONENKURS IM KURSZENTRUM BALLENBERG Wollen Sie wieder einmal richtig anpacken können? Wenn Grosseltern, Eltern, Götti, Gotte, Tante und Onkel gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wirken und werken, kann Ungeahntes entstehen. Verbringen Sie ein besonderes Wochenende im Kurszentrum Ballenberg: gemeinsam dem Handwerk näherkommen, gemeinsam kochen und essen und die eine oder andere Überraschung erleben. Für die Kurse sind keine Vorkenntnisse nötig.


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HIER DAS WOCHENENDE VOM 21. UND 22. JUNI 2014. DIE KURSE DAUERN 1 ODER 2 TAGE:

KURSE 1 TAG EIN TAG IN DER SCHMIEDE: 2 KURSANGEBOTE Sich einen Tag lang fühlen wie ein Schmied aus vergangener Zeit. Vom Anfeuern, über das vorsichtige Erhitzen zum gezielten Verformen des Eisens werden die

KURSE 2 TAGE SITZKISSEN SELBER MACHEN!

MEIN BUCH Ein Buch, das sich von der kompakten

DRECHSELN: SPIELZEUGE FÜR GROSS UND KLEIN

Form wie eine Handorgel auffalten lässt

Ein selbst gemachtes Diabolo durch die

und erst so seine Geheimnisse preisgibt: ob

Luft wirbeln? Oder doch lieber Kegel für

Fotoalbum, Tagebuch, Familienchronik

den Garten aus verschiedenen Hölzern her-

oder die erste selbst gezeichnete Comicge-

stellen? Griffe für Springseile, Kreisel, Ku-

schichte – ein leeres Buch lässt sich mit al-

geln: Unter Anleitung des Drechslers erle-

Ein ganz persönliches Sitzkissen für geeinfachsten Grundschritte beim Schmiemütliche «Höcks» mit Freunden oder einlerlei Geschichten füllen. Ohne Verwen- ben wir an der Drehbank, wie aus einem

den vermittelt, wie sie seit Jahrhunderten fach als dekorativen Farbtupfer fürs Zimunverändert bestehen.

dung von Klebstoff stellen wir ein Buch

viereckigen Stück Holz unterschiedliche

her, gestalten den Überzug und färben ihn

Formen entstehen.

nach Wunsch ein. Auch Hefte – abseits der

Mit Ueli Kehrli

Schulheftnormen – können wir mit wenig

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FLECHTEN, KNÜPFEN: VOM STROHHALM ZUR SCHATULLE Ein einzelner Strohhalm. Es kommen

STICKEN: GESCHICHTEN EINFÄDELN

mehr dazu. Runde um Runde werden sie über eine Holzform geknüpft, bis entweder Deckel oder Boden des Behälters fertig

Die alte Technik des Stickens wird neu sind. Mit der Technik des Strohhut-

eurer Vorstellungen mit. Aus Zeitungs-, Packentdeckt und interpretiert. Wir suchen

knüpfens entsteht als gemeinsames Werk

und Seidenpapier formen wir mit einer eindrinnen und draussen Motive, fotografieren

eine Schatulle aus ganzen Strohhalmen

fachen Technik nach einem vorgegebenen und drucken diese. Die Bilder werden be-

für kleine und grosse Kostbarkeiten.

Ablauf eure Wunschmaske. Mit Rat und Tat stickt und es können andere Materialien

Mit Monique Millard-Helfer und

unterstützt euch die Papierkurs-Gestalterin. einfliessen. Die so entstandenen Werke

Liselotte Helfer

Mit Ursula Müller-Hiestand werden zu Bildern, Ansichtskarten oder

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Mindestalter: 10 Jahre ganzen Geschichten ausgearbeitet.

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Person und ein Kind oder eine/n Preis: CHF 300 für eine erwachsene Jugendliche/n bis 18 Jahre Person und ein Kind oder eine/n Jugendliche/n bis 18 Jahre

EIN TAG

MASKEN AUS PAPIER: DIE NÄCHSTE FASNACHT KOMMT BESTIMMT!


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EIN TAG ODER ZWEI?

HIER DAS WOCHENENDE VOM 27. UND 28. SEPTEMBER 2014. ALLE KURSE DAUERN 2 TAGE: WIKINGERMESSER SCHMIEDEN

EINE KUGEL FLECHTEN – EINE RUNDE SACHE

Wir schmieden ein Wikingermesser

Aus biegsamen Weidenruten flechten wir

nach uralter Tradition. Nach dem Härten

ohne Werkzeug nur mit unseren Händen

wird das Messer am zweiten Tag poliert

grosse und kleine Kugeln. Die geflochtenen

und von Hand scharf geschliffen.

Kugeln eignen sich als Griff-, Wurf-, oder

Mit Gian-Luca Bernasconi

Rollobjekte, Kinderspielzeug und zur De-

Mindestalter: 14 Jahre

koration in Haus und Garten.

Sprachen: D / E / F / I Preis: CHF 300 für eine erwachsene

SCHREINERN: DEIN HOCKER – MOBIL, STABIL UND EINMALIG

TÖPFEREI: KERAMIK Einblick in die Welt des Töpfers: Mate-

Aus Fichtenlatten baust du dir einen

rialien, Modellieren, Drehen auf der Töp-

Mit Bernard Verdet

Hocker, der zu dir passt: einen kleinen, ei-

ferscheibe, sorgfältiges Trocknen und Bren-

Mindestalter: 12 Jahre

nen grossen, einen feinen, einen starken,

nen im selbst gebauten Ofen. Keramik, der

Person und ein Kind oder eine/n

Sprachen: D / F / I / Rumantsch

einen frechen oder einen braven ... Dabei

wohl älteste Werkstoff, der in der Entwick-

Jugendliche/n bis 18 Jahre

Preis: CHF 300 für eine erwachsene

bekommst du Einblick ins Schreinerhand- lung der menschlichen Zivilisation we-

Person und ein Kind oder eine/n

werk und erlernst grundlegende Bearbei- sentliche Impulse gesetzt hat.

Jugendliche/n bis 18 Jahre

tungs- und Verbindungstechniken.

Mit Adrian Knüsel

Mit Serge Lunin

Mindestalter: 10 Jahre

Mindestalter: 10 Jahre

Sprachen: D / F / E

Sprachen: D / SP

Preis: CHF 300 für eine erwachsene

Preis: CHF 300 für eine erwachsene

Person und ein Kind oder eine/n Jugendliche/n bis 18 Jahre

NUTZEN STATT WEGWERFEN – SITZKISSEN AUS DEM ALTEN T-SHIRT Nein, dieses T-Shirt soll nicht in den

EIN GEFÄSS IN HOLZ GESCHNITZT

Sack! Früher hat man aus Altkleidern Tep-

Mit der Anleitung und Unterstützung

piche gefertigt, heute nennt man das Up-

des Bildhauers und geeigneten Werkzeugen

Person und ein Kind oder eine/n

cycling. Durch clevere Technik erlaubt man

formen wir eine Schale, ein Gefäss. Es wird

Jugendliche/n bis 18 Jahre

altem Material ein neues Leben. Unter An-

geschnitzt, geraspelt, poliert und geölt.

leitung der Korb- und Flechtwerkgestalte-

Nach freien Wünschen zur Anwendung ent-

rin verflechten wir Lieblingsklamotten zu

stehen zarte Schalen als Schmuckbehält-

kleinen, soliden Sitzkissen. Dazu brauchen

nisse, tiefe Gefässe für einen leckeren

wir lediglich unsere Hände, eine Schere

Apéro oder eine grob behauene Öffnung

und einen Flechtrahmen aus Holz, den wir

für Baumnüsse oder unentbehrliche Ho-

selber bauen.

sentaschenschätze.

Mit Monika Künti

Mit Rochus Lussi

Mindestalter: 10 Jahre

Mindestalter: 10 Jahre

Sprachen: D / E

Sprache: D

Preis: CHF 300 für eine erwachsene

Preis: CHF 300 für eine erwachsene

Person und ein Kind oder eine/n

Person und ein Kind oder eine/n

Jugendliche/n bis 18 Jahre

Jugendliche/n bis 18 Jahre


KURSORGANISATION Kursgeld: Die Preise beinhaltet, das

UNTERKUNFT

ADMINISTRATIVES

Übernachten: Die Übernachtung ist im

Anmeldeschluss: Melden Sie sich bitte

Kursgeld und das Material für zwei Perso- Kursgeld nicht inbegriffen. Wir beraten Sie

frühzeitig an. Anmeldungen werden in der

nen: die erwachsene Person und ein Kind

gerne bei der Planung Ihres Aufenthaltes

Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

oder ein/e Jugendliche/r bis 18 Jahre.

und reservieren Ihnen die passende Unter-

Ihre Anmeldung wird bestätigt. Über die

Kurszeiten: Die Kurse beginnen am

kunft in der Nähe des Kurszentrums. Kon-

Durchführung des Kurses wird in der Re-

Samstag um 9 Uhr und enden um 17 Uhr.

taktieren Sie uns unter Telefon 033 952 80

gel 3 bis 4 Wochen vor Kursbeginn ent-

Anschliessend laden wir zum gemeinsam

40. Neben Campingplätzen und einer Ju-

schieden.

zubereiteten Nachtessen ein. Am Sonntag

gendherberge in Brienz stehen auch Gäste-

Abmeldung: Schriftliche und telefoni-

beginnen die Kurse um 9 Uhr und enden

zimmer in B&Bs und Privathäusern zur

sche Anmeldungen sind verbindlich. Bei

um 16 Uhr.

Verfügung. Eine Liste der Unterkunftsmög-

Abmeldung nach Erhalt der definitiven

lichkeiten in und um Hofstetten finden Sie

Kursbestätigung berechnen wir eine Ad-

auch auf www.ballenbergkurse.ch.

ministrationsgebühr von CHF 75.–. Später

Verpflegung: Im Kursgeld inbegriffen sind die Mittagessen sowie das gemeinsame Nachtessen am Samstag. Ausserdem

müssen wir zusätzlich folgende Teilbeträge

verfügt das Kurszentrum über eine Cafete-

des Kursgeldes in Rechnung stellen: zwi-

ria, in der neben kalten und warmen Ge-

schen 21 und 15 Tagen vor Kursbeginn:

tränken auch diverse Snacks zum Verkauf

20 % / zwischen 14 und 8 Tagen vor Kurs-

angeboten werden.

beginn: 40 % / zwischen 7 und 2 Tagen vor

Mehr als ein Kind mitnehmen? In einzelnen Kursen kann dies, je nach Alter, möglich sein. Wir beraten Sie individuell.

Kursbeginn: 60 % / ab 24 Stunden vor Kursbeginn: 100 %. Kursannullierung: Bei ungenügender Anzahl Anmeldungen behalten wir uns vor, den Kurs abzusagen.

Fotos: Nina Mann

INFORMATIONEN ZU ALLEN GENERATIONENKURSEN

ABENTEUER? BIS BALD!

Kurszentrum Ballenberg, CH-3858 Hofstetten Telefon 033 952 80 40, Fax 033 952 80 49 info@ballenbergkurse.ch, www.ballenbergkurse.ch Handwerk, traditionelles Bauhandwerk, zeitgenössische Gestaltung

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Handwerk 3/2013

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HANDWERK MIT WELTWEITEN BEZÜGEN

VOM HANDWERK ZUM LABEL Ende der 80er-Jahre ist Therese Müller

Eine Schweizer Keramikerin, die ihr

dann in die Schweiz zurückgekehrt. Mit

Handwerk in Brasilien erlernt hat? ... Bei

im Gepäck: ihre Faszination fürs kerami-

einem japanischen Meister ...? – Klingt viel-

sche Handwerk. In Zürich hat sie sich bald

leicht etwas ungewohnt, aber genauso ist

eine neue Werkstatt eingerichtet, die seit-

das bei Therese Müller, die lange Zeit in São

her kontinuierlich gewachsen und zu einer

Paulo gelebt hat. Dort wurde sie 1978 vom

etablierten Schweizer Keramikmanufaktur

japanischen Keramiker Sato Masayuki, der

geworden ist. «keramikwerkstatt therese

traditionell mit hochgebranntem Steinzeug

müller» – der bewusst schlicht gewählte

arbeitete, als Schülerin aufgenommen. «Die

Name hat sich in der Zwischenzeit zu ei-

ersten acht Monate durfte ich nichts an-

nem starken Label gemausert mit Produk-

deres machen, als den lieben langen Tag

ten, denen man die sorgfältige Verbindung

Ton kneten», sagt Therese Müller lachend,

von europäischer und japanischer Kera-

«ein beinharter Einstieg ins Keramikerle- miktradition ansieht, die aber gleichzeitig ben, aber das war Teil einer profunden

eine frische, ganz eigene Handschrift ver-

Ausbildung, von der ich heute noch zehre

raten. Ihre Gefässe sind heute an interna-

– formal, aber auch technisch.»

tionalen Design-Messen ebenso präsent

Nach verschiedenen Workshops und

wie in ausgewählten Läden in der Schweiz

weiteren Lehrgängen an der Kunst-Univer- und in europäischen Nachbarländern. Handwerk 3/2013

sität Faculdade de Belas Artes hat sie in São Paulo ihre erste Werkstatt eröffnet und mit ihrer Produktion begonnen.

AUGENFÄLLIG: DIE DOSENKOLLEKTION Den Ausschlag für die Entwicklung der Dosenkollektion gab eine Kundin, die Meersalze aus verschiedenen Ländern der

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Welt sammelt. Bei den ersten Skizzen ging die Keramikerin von alten Apotheker-Ge-

2001 HAT SICH Therese Müller im Kurszentrum Ballenberg zum Kurs «grosse Formen drehen» eingeschrieben. Wir haben nachgefragt, ob Drehen in der Werkstatt, in der viel mit Gipsformen gearbeitet wird, überhaupt noch ein Thema ist? Es gibt sie, die frei gedrehten Einzelstücke, meist sehr elegant geschnittene Schalen, die Therese Müller als Einzelstücke den Kleinserien gegenüberstellt. Wir freuen uns, hier ein Porträt und die Arbeiten der Keramikerin zeigen zu können.

fässen aus: Der Stulpdeckel auf dem langen Hals schliesst die Dose hermetisch ab, sodass ihr Inhalt geschützt ist und seinen Duft nicht verliert – der Deckel kann gleichzeitig als Gefäss gebraucht werden. Nach dem auf der Töpferscheibe gedrehten Original werden Gipsformen hergestellt, in die das Porzellan gegossen wird. Nach dem Rohbrand werden die Dosen geschliffen, innen durchsichtig glasiert und bei 1250 °C ein zweites Mal gebrannt. Danach werden sie von Hand erneut geschliffen und poliert, um eine samtige Oberfläche zu erhalten.

EINMAL UM DIE GANZE WELT, ZWISCHENSTOPP KURSZENTRUM


15

Handwerk 3/2013

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Bilder oben: Portrait, Veronique Hoegger, schwarze Schalen und Dosen, Ruth K端ng Bilder unten links: Senfdose, Claude Plattner Dosen und Seifenschalen, Ruth K端ng


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Die Dosen kommen in grosser Schlichtheit daher – und tragen gleichwohl die Handschrift von Therese Müller.

MARKENZEICHEN UND STANDBEIN Für die «keramikwerkstatt therese müller» ist die Dosenkollektion zu einem wichtigen Standbein geworden – und hat erst noch einen angenehmen Zusatzeffekt: Die einfachen und erschwinglichen Objekte ziehen die Aufmerksamkeit eines breiteren Keramikpublikums auf sich – gerade auch an den Messen – und öffnen den Blick auf den zweiten wichtigen Produktionsbereich: auf die Einzelstücke, die Therese Müller auf der Töpferscheibe dreht.

WUNDERSCHÖN, HOCHWERTIG, FÜR DEN GEBRAUCH Handwerk 3/2013

Die Gefässe sind aus Porzellan oder Steinzeug. Sie werden im Gasofen bei 1280 °C reduzierend gebrannt. Die grünblauen Seladone und die Steinzeug-Glasuren basieren auf alten Rezepturen, die die Keramikerin nach eigenen Bedürfnis-

16

sen weiterentwickelt und selber herstellt. – «Ganz besonders liebe ich Seladon-Glasuren», sagt sie – «die hellen, dem Wasser oder dem Himmel farblich verwandten Töne, ihre Leichtigkeit und Harmonie.» Keramik ist eines der ältesten Handwerke. Therese Müller versteht ihre Arbeit auch als Statement gegen die industrielle Massenproduktion. Eine individuelle Form und Nachhaltigkeit statt Billig- und Wegschmeiss-Kultur. ■ Martin Witz

www.tm-keramik.ch


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NACHDENKEN ÜBER MUSTER

BASICS ÜBERS NÄHEN

Dieses Buch steckt voller cooler Acces-

Muster verzieren und ordnen, inspirie-

Nadel und Faden von Sarah Whittle prä-

Sato Watanabe hat schlichte und raffinierte

soires, die Mädchen und Jungs gerne tra-

ren und erzählen – wie wir sie lesen und

sentiert die Vielseitigkeit von Nadelarbeiten

Kleider im japanischen Stil entworfen, die

gen und die darüber hinaus schon beim

verstehen können, zeigt dieses handliche

und ermöglicht die Weiterentwicklung von

schnell genäht und bequem zu tragen sind.

Stricken Spass machen! In «Lieblingsma-

Nachschlagewerk. Mehr als 500 farbige

Grundkenntnissen dieser überaus vielsei-

In diesem Buch stellt sie 25 Kleidungsstü-

schen für Kinder» werden Kopf und Schul-

Beispiele aus aller Welt veranschaulichen

tigen Handarbeit. Ergänzen, erweitern und

cke zum Nachnähen vor, jedes mit einem

tern, Arme, Beine und Füsse farbenfroh

die vielfältige Verwendung von Mustern auf

entwickeln Sie Ihre Kunstfertigkeit mit der

einfachen Basisschnitt, der aus geraden

und verspielt umstrickt. 25 detaillierte An-

Stoffen und gewähren Einblick in die

Nadel! Mit mehr als 50 Techniken der Na-

Nähten besteht. Diese Grundformen kön-

leitungen zeigen modische und bequeme

bunte, verschlungene und innovative Ge-

delkunst und über 160 verschiedenen Sti-

nen direkt auf den Stoff gezeichnet und

Lieblingsstücke für Kinder von zwei bis

schichte des Textildesigns von der Antike

chen erläutert Sarah Whittle Grundlegen-

leicht an die eigenen Masse angepasst wer- vierzehn Jahren. Zu Mützen, Schals und

bis zur Gegenwart. Clive Edwards zeigt,

des zu den Themen Sticken, Quilten und

den – ohne zusätzliches Übertragen von

Socken gesellen sich auch ausgefallene

auf welche Weise manche Muster an be-

Applizieren. Die einfachen, gut verständli-

komplizierten Schnittmusterbögen. Ob Sa-

Projekte wie Haarschmuck, ein Rucksack

stimmte Kulturen gebunden sind, während

chen Skizzen geben einen übersichtlichen,

tinkleid oder Neckholder, Kimono oder Tu-

und Armreifen. Bei allen Modellen sind

andere wie das Vogel-, das Paisley- oder das

reichen und umfassenden Eindruck von

nika – hier finden Sie stilvolle Kleidungs-

mehrere Variationsmöglichkeiten gegeben,

Spiralmotiv in vielen Regionen der Welt in

den ungeahnten kreativen Möglichkeiten.

stücke, die auch für Anfänger/innen

sodass für jeden Geschmack etwas dabei

unterschiedlicher Form in Erscheinung tre-

Zudem gibt die Autorin Tipps und Emp-

einfach umzusetzen sind. Für Anhänge-

ist. Ein Anleitungsbuch, ein bisschen wie

ten. «Muster lesen» ist Handbuch und Au-

fehlungen für die Stoff- und Garnwahl zu

rinnen des eher legeren Kleidungsstückes

ein Kochbuch gestaltet, das man offen vor

genschmaus zugleich – und nicht nur für

und des luftigen Hängekleides, das die Fi-

sich hinlegen kann beim Arbeiten. Farbige

Textildesigner/innen. Leider: Das Buch

Seiten mit eher unnötigen dekorativen

klappt selber zu – eine Eigenschaft kleiner

Zeichnungen, die nicht zum Inhalt des Bu-

Bücher, die leider allzu oft bei der Herstel- Nadel und Faden

gur umschmeichelt. ■ Sato Watanabe:

ches beitragen. ■

lung ausser Acht gelassen wird. ■

Kleider im japanischen Stil

jedem der vorgestellten Stiche. ■ Sarah Whittle

Das Handbuch der Stiche und Nadelarbeiten

25 Projekte mit Nähanleitung

Kate Oates:

Clive Edwards

2013, Haupt Verlag, Bern/Stuttgart/Wien

Lieblingsmaschen für Kinder

Muster lesen

Gestricktes für Mädchen und Jungen

Stile und Motive erkennen und verstehen

2013, Haupt Verlag, Bern/Stuttgart/Wien

2013, Haupt Verlag, Bern/Stuttgart/Wien

2013, Haupt Verlag, Bern/Stuttgart/Wien

NEUZUGÄNGE KURSZENTRUMSBIBLIOTHEK: STOFFE UND LESESTOFF

Handwerk 3/2013

STRICKEN NEU ENTDECKT

Die japanische Designerin und Autorin

17

STIL, RAFFINIERT, SCHLICHT


18

Handwerk 3/2013

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DAS FEUER WEITERGEBEN: DANKE UNSEREN SPENDERINNEN UND GÖNNERN!


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Der Grafiker, Pyromantiker und Gönner Beat Kehrli, arrangierte mit den Besuchern ein eindrückliches Feuerwerk mit 17 Vulkanen, je einem für jedes Jahr, das wir seit 1996 im Kurszentrum am Werk sind. Die anschliessend servierte, mit blauem Feuer flambierte, Eisspeise rundete den Abend ab. Wir danken allen Beteiligten die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, insbesondere Claudia Scorza für die Organisation. Bildimpressionen, Nina Mann, Zürich

19

Es wurden aber auch Zukunftspläne und Wunschprojekte vorgestellt: Hervorgehoben sei hier das Projekt «Heimat», das Kleinstbauten in unmittelbarer Nähe zum Kurszentrum für Gäste von Museum und Kurszentrum vorsieht. Mit einer umfangreichen Dokumentation beweist Knüsel, dass der Gedanke vom einfachsten (autarken) Kleinsthaus weltweit namhafte Architekten beschäftigt und umtreibt. Mit diesem Projekt könnte an das Projekt «Tradition und Innovation» von 2007 angeknüpft werden. Nach lebhaften Diskussionen und Anregungen wie man weiter vorgehen könnte, lud Dominik Kehrli, frisch im Victoria Jungfrau in Interlaken ausgebildeter Koch und Sohn unseres Mitarbeiters Ueli Kehrli, zum kulinarischen Schmaus.

Handwerk 3/2013

Rund 50 Personen sind der Einladung zum «Feuerfest» vom 13. September ins Kurszentrum gefolgt. Eine Führung durchs Haus ermöglichte Adrian Knüsel (Leiter seit 1997) Einblick zu geben in Erreichtes, Gebautes und Realisiertes.


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DAS HANDKWERK ABONNIEREN?

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Kurszentrum Ballenberg Museumsstrasse 131B CH-3858 Hofstetten

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Abo Schweiz, Fr. 38.-

zum Handwerk als Gönner/in,

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wir beraten Sie gerne und tun alles,

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Info: Landschaftstheater Ballenberg Info: Freilichtmuseum Ballenberg Notieren Sie bitte Ihren Namen mit Adresse, Mail und Telefon:

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Handwerk 3/2013

. Die Kursgutscheine sind 2 Jahre


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Die Kraft im Hintergrund. Wir sind Partner des Kurszentrums Ballenberg. Weil das Handwerk stimmen muss. Ăœberall und in jeder Branche.

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