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spielzeit 2018.2019


SUBVENTIONSGEBER

PRIVATES ENGAGEMENT Elisabeth Marazzi

Anni Inäbnit


saison 2018.2019


Magazin _________________________ Neu _________________________Vierte Wand

VIERT WAN

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TE D

Alle werden digital — unser Publikum, Kßnstler-, Theatermacher- und BeobachterInnen. Wir auch. Im Laufe der Spielzeit geht Konzert Theater Bern mit einem neuen Vermittlungsformat online. #VierteWand


VEREHRTES PUBLIKUM! Mit der neuen Spielzeit geht das Programm wieder «auf Anfang»; und doch setzt es fort, was vorher war, baut darauf auf. So ähnlich geht es dem Stiftungsrat von Konzert Theater Bern: Die Besetzung eines grossen Teils des Stiftungsrats und des Präsidiums wechselt, hat einen eigenen Beginn und schliesst an das Vergangene an. Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, um Ihnen zu danken. Ihnen allen, die – ob regelmässig oder selten, ob seit Jahrzehnten oder erst seit heute – immer weiter von Neugier und Vorfreude getrieben durch die Türen unserer vielen verschiedenen Spielstätten gehen. Es war nicht anspruchslos, was wir Ihnen mit all unseren Baustellen der vergangenen Jahre geboten haben; vor allem aber war bewundernswert, was Sie uns in diesen Jahren gezeigt haben, nämlich Ihre VerbundenMarcel Brülhart

heit, Ihren Wagemut und Ihre Lust, Stadt und Region auf dem Weg in unsere Ausweichspielstätten zu durchqueren. Es geht noch eine Saison lang so weiter, dann sind all unsere Spielstätten wieder auf neuestem Stand, werden Sie nur noch drei feste Orte auf der Landkarte von Konzert Theater Bern memorieren müssen – und erstmalig: eine öffentliche Kantine, ein Theatercafé. Für den grössten Teil des Stiftungsrats ist die Saison 2018.2019 eine Spielzeit des Abschieds und der Freude daran, Geburtshelfer von Konzert Theater Bern gewesen zu sein. Ihnen allen möchten wir danken; ohne sie stünde Konzert Theater Bern nicht da, wo ein erneuerter Stiftungsrat wird ansetzen können. Dem ganzen Haus, dem neuen Stiftungsrat und der neuen Präsidentin wünschen wir von Herzen

Stephan Märki

toitoitoi! Ihr Marcel Brülhart

Stephan Märki

stiftungsratspräsident

intendant

konzert theater bern

konzert theater bern

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Gespräch _________________________ Brücken schlagen gegen den Strich _________________________ Vierte Wand

Brücken schlagen gegen den Strich

oder: Die Vierte Wand Die zukünftige Stiftungsratspräsidentin Nadine Borter im Gespräch mit Stephan Märki und dem Philosophen Philipp Tingler


Erwartungshaltungen, Digitalisierung und neue Formen der Darstellung

In der Spielzeit 2018.2019 übernimmt Nadine

PHILIPP TINGLER Von August Strindberg

Borter das Amt der Präsidentin des Stiftungs­

ist der Satz überliefert, dass die Menschen

rats von Konzert Theater Bern. Die Inhaberin

nicht ins Theater gehen sollten, um sich

der Kommunikationsagentur Contexta und

ein Stück anzusehen, sondern um sich

Mitgründerin des DigitalFestivals traf sich zum

davon verändern zu lassen. Gibt es noch

Einstand mit Intendant Stephan Märki und

das Konzept vom Theater als «ästhetischer

dem Philosophen, Schriftsteller und Moderator

Erziehung» (Schiller)?

der Berner Reden Philipp Tingler zu einem Ge­ spräch über Erwartungshaltungen, Digitalisierung und neue Formen der Darstellung dessen, wofür Konzert Theater Bern steht.

STEPHAN MÄRKI Das ist vielleicht der

Wunschtraum jedes Theatermachers. Jeder geht mit einer anderen Grundhaltung aus einer anderen kulturellen Umgebung ins Theater und setzt das, was er gesehen hat, zu dem, was er mitbringt, in ein Verhältnis. Wenn ein Abend zu einer gewissen Reflexion verführt, geht man idealerweise als eine andere Person heraus. Schiller und auch Strindberg wollten aber nicht eine Moral von der Bühne predigen, sondern Fragen stellen – was ist der Mensch, wozu ist er in der Lage, wo will er hin?

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Gespräch _________________________ Brücken schlagen gegen den Strich _________________________ Vierte Wand

PHILIPP TINGLER Aber Brecht zum Beispiel

suggeriert immer die Antwort. Da bleibt oft das Gefühl, dass die Antworten auf gestellte Fragen gleich mitgeliefert werden. STEPHAN MÄRKI Für mich ist das nicht

unbedingt das Ziel. Brecht hatte auch eine andere Vorstellung von Theater, weil es eine andere Zeit war. Aber Strindbergs Satz widerspricht Brecht auch nicht. NADINE BORTER Die Frage nach dem

«Erzieherischen» ist im Sinne des Brückenschlagens interessant. Für mich ist eine wesentliche Forderung von und an Theater, Denkanstösse zu geben, zu

PHILIPP TINGLER Also die leichte Veränderung

inspirieren und auch zu irritieren.

oder Verrückung des Zuschauers. Hat das

STEPHAN MÄRKI Irritation auch als Überra-

schung, als das Gegenteil von Bestätigung.

auch Auswirkungen auf die Art, wie man Theater präsentiert? NADINE BORTER Ein Theater, ein Kulturhaus

stellt sich öffentlich dadurch dar, dass es Themen setzt und Haltungen zu Themen einnimmt. Dies tut es ja über seinen Spielplan. Der Gedanke der Verrückung ist also Teil dieser eher impliziten Kommunikation. Darüber hinaus aber muss ein Haus auch ein Diskursöffner sein und darin seiner Verantwortung als grosser kultureller Einrichtung gerecht werden, sich positionieren und vertreten, was es in und mit seiner Programmierung künstlerisch behandelt.


PHILIPP TINGLER Leben wir heute nicht in

früh daran gewöhnen. Wenn sie dann aber

einer Welt, in der die Aufmerksamkeitsspanne

symbolisierte Gewalt oder einen nackten

sehr viel geringer geworden ist? Für soziale

Menschen auf der Bühne sehen, sind sie

Medien produzieren wir mit dem Fernsehen

oft schockiert. Eine gewisse Reflexions-

Literatur-Clips, die maximal zweieinhalb

oder Übersetzungsarbeit der symbolischen

Minuten lang sein dürfen, um zu bestehen

Ebene scheint also nicht geübt zu sein.

[Steiner & Tingler, SRF online, Anm. d. Red.].

Schon die symbolisch dargestellte Gewalt

Das ist kurz. An einem Theaterabend und in

ist dann für sie zu viel, sie fühlen sich

einem Konzert hingegen sind alle Beteiligten

zu nah, sie haben zu wenig Abstand zum

für sehr viel längere Zeit zur selben Zeit am

Wahrgenommenen – in doppelter Hinsicht.

selben Ort, können aber ihr Gefallen oder

Denn es gibt zwar eine Distanz zwischen

Missfallen nur in engen konventionellen

Darstellern und ihren Zuschauern, aber

Grenzen zum Ausdruck bringen. Ist das ein

sie ist ja nicht sichtbar; theoretisch könnte

Publikum heute überhaupt noch gewohnt?

jeder Zuschauer jederzeit ungehindert auf

Oder sinkt die Publikumsqualität?

die Bühne treten und die Verabredung

STEPHAN MÄRKI Klassische Musik zu hören

oder Theater zu sehen beruht ja auf einer bestimmten erlernten Fähigkeit des Hörens und Sehens und vor allem der Einordnung des Gehörten und Gesehenen. Diese Kulturtechnik verändert sich. Mit Schülern beispielsweise machen wir eine erstaunliche Erfahrung: Gegenüber pornografischen oder Gewaltdarstellungen in den Medien sind sie recht abgestumpft, weil sie sich so

zerstören. Aber es passiert eben nicht. Diese unsichtbare Grenze nennen wir «vierte Wand» – weil sie zwar unsichtbar ist, aber etwas trennt. Immer wenn ein Teil der Anwesenden dem anderen Teil der Anwesenden etwas vorführt, steht zwischen ihnen diese «vierte Wand». Deshalb ist das Wichtigste die Fähigkeit, sich auf etwas einzulassen. Für jüngere Zuschauer kann das eine Zumutung sein, weil dann von ihnen das Gegenteil dessen verlangt wird, was die permanente Ablenkung durch ein

… IM TÄGLICHEN LEBEN UNTERSCHEIDE ICH NICHT ZWISCHEN ANALOG UND DIGITAL, SONDERN ZWISCHEN INTERESSANT UND UNINTERESSANT.

digitales Überangebot ermöglicht. Aber haben sie es einmal verstanden, sind sie fasziniert. Mit dem Überwinden dieser Lücke müssen sich Theater auseinandersetzen, denn darin liegt unsere Chance, weil das Liveerleben von Musik oder Tanz etwas Anderes fordert und anbietet.

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Gespräch _________________________ Brücken schlagen gegen den Strich _________________________ Vierte Wand

PHILIPP TINGLER Wie kann man darauf

PHILIPP TINGLER Die Gleichörtigkeit und

reagieren? Kann man die digitalen Medien

Gleichzeitigkeit des Theatererlebnisses ist

zur Veränderung der Gewohnheiten ein­

ja heutzutage auch ein spezifischer Reiz,

setzen oder sollte man das gerade nicht?

der gerade in Zeiten der Digitalisierung die

NADINE BORTER Es gibt ja ein Bedürfnis

nach analogem und unmittelbarem Erleben, das ist unwidersprochen. Aber im täglichen Leben unterscheide ich nicht zwischen analog und digital, sondern zwischen interessant und uninteressant. Deshalb stellt sich eher die Frage nach der Nahtlosigkeit,

Attraktivität des Theaters mitbegründen kann. Oder hängt die Empfänglichkeit dafür vom Alter ab? Oder anders gefragt: Sind 25-Jährige, die noch zu jener Gruppe gehören, die als digital natives bezeichnet werden, überhaupt jemals Theaterpublikum gewesen?

dem Brückenschlag zwischen analogem und

STEPHAN MÄRKI Es war immer schon

digitalem Erleben. Das Nahtlose verschmilzt

schwierig, die 25- bis 40-Jährigen ins

zwischen digital und analog. Der Gewinner

Theater zu holen. Diese Altersgruppe, die

wird sein, wer die Nahtlosigkeit hinkriegt,

aktuell nicht kommen kann, grundsätzlich

wer es schafft, nicht in Gegensätzen zu

aber kommen will, müssen wir zumindest

denken, sondern im Gesamterlebnis.

informativ bei uns halten oder an uns

Schliesslich wollen wir nicht nur Programm

binden. Dazu sind digitale Medien

sein, sondern Erlebnis. Dann kann man, was

natürlich Segen und Herausforderung

uns betrifft, auch seine Rolle als öffentlicher

zugleich; denn Digitalisierung bedeutet

gesellschaftlicher Akteur, aber auch als

für uns natürlich eine wachsende

Setzer von Themen, von denen wir glauben,

Schwierigkeit, öffentlich wahrgenommen

dass sie für einen überwiegenden Teil der

und mit dem, was wir tun, dargestellt

Gesellschaft relevant sind, ernst nehmen

zu werden. Aber auch die Möglichkeit,

und ausfüllen. Das ist eben eine Frage der

uns selbst darzustellen, ohne auf andere

Vermittlung des Analogen und Digitalen.

Vermittler angewiesen zu sein.


PHILIPP TINGLER Auch weil Bewertung für

die Menschen so wichtig ist – schon immer PHILIPP TINGLER Andererseits gibt es in der

digitalen Vielstimmigkeit ohne Vermittler prinzipiell das Problem, dass vielleicht statt begründeter Urteile nur noch Meinungen im Raum stehen. Das ist auch ein Zeichen

wichtig war –, aber nun haben alle die Plattformen zur Veröffentlichung zur Verfügung. Was bedeutet das für die Qualität des klassischen Feuilletons, also der institutionalisierten Kulturberichterstattung ?

der heutigen Bewertungsgesellschaft – jede

STEPHAN MÄRKI Es ist schon so, dass sich

und jeder kann sich ständig und immer als

die Feuilletons im Sinne eines Debatten-

Kritiker verstehen. Sinkt damit die Qualität

raums verengen und der vormals grosse

der Theaterkritik?

«eine» Raum des öffentlichen Diskurses

NADINE BORTER Leicht vereinfacht kann

man das so sagen; aber vor allem der Umfang verändert sich, die Verbreitung der Kritik und ihre Zugänglichkeit, weil sich die Mediennutzung ändert. Dieses Thema müssen wir stärker selbst in die Hand nehmen. Wir nutzen die Digitalisierung, wo sie einen Mehrwert für die Menschen schafft. Wir sehen den grössten Mehrwert darin, dass wir nicht nur Theaterbühne sind, sondern eine Plattform für den Austausch von Gleich- und weniger Gleichgesinnten. So bleiben wir führend und werden nicht

kleiner wird. Aber er vervielfältigt sich eben. Das können und müssen wir uns zunutze machen. Wir haben viel darüber nachgedacht und sind dann fündig geworden. Die Theaterkritik ist aus dem Theater heraus entstanden; Lessing fing als erster Dramaturg des Hamburger Nationalthea­ ters an, über Aufführungen am eigenen Haus zu schreiben. Im Sinne der Vermittlung werden die digitalen Medien immer mehr unser Mittel zur Öffnung und zur Vermittlung unserer Programme, unserer Sichtweisen auf und Fragen an die Welt.

vorgeführt. Wir wollen ja keinen tripadvisor für Kunst. STEPHAN MÄRKI Die Entwicklung der Quali-

tät der Kritik und ihres Status ist natürlich eng mit Internetforen und den sozialen Medien verknüpft. Jede Meinung erhält, oberflächlich betrachtet, den gleichen Stellenwert wie eine seriöse und professionelle Kritik. Oft fehlen dann die Kompetenzen zur Unterscheidung, und es ist eine echte gesellschaftliche Herausforderung, weil dies zuvorderst eine Frage der Bildung ist – die Urteilskompetenz wächst ja in der Regel direkt proportional zum erlangten und reflektierten Wissen. Aber eine Meinung, also eine Einschätzung aufgrund persönlicher Eindrücke, hat jeder. 10 _________________________ Spielzeit 2018.2019 _________________________ Konzert Theater Bern


Gespräch _________________________ Brücken schlagen gegen den Strich _________________________ Vierte Wand

PHILIPP TINGLER Das Haus will sich selbst

kritisieren? Wie soll man das Spiel zwischen Inszenierung und Kritik unter einen Hut bringen? STEPHAN MÄRKI Es geht nicht um Kritik,

sondern vor allem um Kontext, Einordnung, die thematische Erweiterung und das Angebot, sich abrufbar mit Inhalten zu befassen. Wir selektieren nicht Meinungen, sondern wir suchen und präsentieren profilierte und fundierte Urteile. NADINE BORTER Hier kommen wir auf das

Brückenschlagen zurück, darauf, Hemmschwellen zu senken, abzubauen, mehr Zugänglichkeit zu bieten, als Plattform zum Wissensaustausch. So können ein Diskurs und Diskussionen im Austausch mit einem Publikum entstehen, das empfänglich ist

PHILIPP TINGLER Es ist also auch eine Frage

des Image, wenn ich das richtig verstehe? Braucht ein Haus wie Konzert Theater Bern ein Image?

und sich weiterentwickeln kann, wenn wir

STEPHAN MÄRKI Ja, klar. Aber das Image

ihnen mehr Informationen geben können.

muss sich aus der Ästhetik eines Hauses

STEPHAN MÄRKI Im Grunde ist es eine

Weiterentwicklung dessen, was wir schon lange tun. Unsere herkömmlichen Vermittlungsangebote werden nur anders flankiert, sodass sie einem veränderten Nutzerverhalten stärker entsprechen. Unser Spielzeitbuch, das die analogen Leser­Innen jetzt gerade in der Hand haben,

entwickeln. Die Herausforderung besteht dabei darin, die Vielfalt von 550 Indivi­ dualisten in 70 künstlerischen Berufen zu einer Einheit zu verbinden, die auf ein einziges Image reduziert werden muss, das dann 150’000 Zuschauern pro Jahr etwas sagen und vermitteln können soll, was wir für diskussionswürdig halten.

wiegt fast ein Kilo und ist definitiv nicht

NADINE BORTER Neben dem Bestandspubli-

für die portable Lektüre geeignet.

kum, das sehr loyal ist und das man pflegt, gibt es einen erweiterten Kreis potentiellen Publikums, den wir auch begeistern möchten. Deren Aufmerksamkeit erhält

Wir selektieren nicht Meinungen, sondern wir suchen und präsentieren profilierte und fundierte Urteile.

man zunächst über Imagekommunikation. Programmatisch oder künstlerisch muss man sich dafür gar nicht verändern. Denn soweit kommen viele gar nicht, sie nehmen es gar nicht wahr.


STEPHAN MÄRKI Das wäre auch gar nicht

förderlich für das, was wir tun. Wir haben einen kulturellen Auftrag, der uns dazu verpflichtet, den Publikumsgeschmack auch gegen den Strich zu bürsten, ihn zum Teil – wie wir anfangs diskutiert haben – erst zu entwickeln. Aber unsere Bandbreite ist grösser als jenseits unserer peer groups wahrgenommen wird, weil wir – wie die Zeitungen ihre Monopolstellung verloren haben – im grossen Geflirre all der ungesteuert gefilterten Informationen zu wenig deutlich hervortreten. Deshalb müssen wir viel stärker auf uns aufmerksam machen und in die Vermittlung investieren als früher. Auf dem ewig Gleichen zu beharren und die sinkende Aufmerksamkeit zu bedauern, ist sicher keine Lösung. NADINE BORTER Das bedeutet auch intern

viele Veränderungen. Einen anderen Blick auf die eigene Programmierung zu haben, muss auch geübt werden. Das gibt viele Denkanstösse. STEPHAN MÄRKI Wir können ja nicht zu

viel im Voraus absichern, sonst fangen wir nie an. NADINE BORTER Wir fangen jetzt einfach an.

Im Lauf der Spielzeit geht Konzert Theater Bern mit einem neuen Vermittlungsformat online. Alle Künstler-, Theatermacher- und BeobachterInnen werden digital — auch unser Publikum. konzerttheaterbern.ch/viertewand

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➝ 1  Haben wir die Geräte noch unter Kontrolle? ➝ Humanoid, S. 70.


Essay _______________________________ Magie des Theaters _______________________________Vierte Wand

MAGIE DES THEATERS oder wie ich das Theater durch seine Skandale lieben lernte von Tom Kummer

Wieso Theater? Was soll Theater? Das Leben ist doch Cinema, mehr denn je, auch wenn die Kinos sterben . Unsere iPhones bleiben für immer eingeschaltet. Wir haben eine filmische Art des Sehens entwickelt, die der YouTube- und Selfie-Generation sogar in die Wiege gelegt wurde und längst unbewusst wirkt.1 Wir sind zu Helden unserer eigenen Inszenierung mutiert.


Doch dabei ist eine Gesetzlichkeit in unser Leben eingedrungen, die dem Theater eine neue Utopie schenken könnte: Die Lüge des Bildes ist zur Wahrheit unserer Welt geworden. Das ist die Chance! Wir brauchen die Magie des Theaters auf dem Weg zur Wahrheitsfindung! – Echt? – Ja! Ist sogar wahrscheinlich. Aber welche Kriterien müssen erfüllt sein, wenn das Theater die Lüge hinter unseren Hirnfilmen ersetzen soll? Wie sieht Theater aus, das magisch und trotzdem wahrhaftig wirkt. 2 Hier einige Erkenntnisse auf Basis meiner Mission «zurück zur Magie des Theaters»:

Wir brauchen 1. das ausufernde Schaffen im Theater 2. die Verstörung 3. die reine Provokation 4. Bühnen, die bis zur totalen Überforderung mit Symbolen überwuchern 5. Erklärungsversuche, die alle versagen

➝ 2  Vermutlich schlicht so kontrastreich wie guter Tanz sein muss ➝ Kontraste, S. 117.

6. Erklärungsversuche, die Ablehnung und Wut erwecken 7. Skandale 8. Grenzüberschreitung 9. die totale Amalgamierung von Systemen und ihren Praktiken. Dies sind keine unrealistischen Ansprüche! Glauben Sie mir!

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Essay _______________________________ Magie des Theaters _______________________________Vierte Wand

HOLLYWOOD, 1913 – 1920

Adolph Zukor, der Erfinder von Hollywoods Star- und Studiosystem, beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Ausbeutung des Theaters.3 Zukor, der erkannte, dass die kommerzielle Zukunft des Films von der Qualität der Theaterstoffe und vom Ansehen der Theaterschauspieler abhängt, kaufte so viele Rechte wie möglich für die Adaption von Stücken und warb gleichzeitig dem damaligen Theater alle grossen Schauspieler ab. Sehr schnell entsteht die spezifische Erscheinung des «Stars». Das Sprungbrett hierfür war die Imitation des Theaters. Bei Zukor müssen Filme notwendigerweise verschwenderischer sein als das Theater. Es existiert eine Art Minderwertigkeitskomplex des Kinos gegenüber der viel älteren, literarischeren und magischeren Kunstform Theater. Dieser ist in Zukors Filmen überkompensiert durch die technische Überlegenheit seiner Mittel, die sehr bald vom Publikum mit einer ästhetischen Überlegenheit verwechselt wird.

➝ 3  Hundert Jahre spä­

➝ 4  Wie die Musik – nicht um­

ter bindet das Theater mit

sonst landete Leonard Bernsteins

dem Kino zusammen ➝

Musik auch in Hollywood grosse

Kino und Theater, S. 107.

Erfolge ➝ Ouvertüre zu Candide | 3. Symphoniekonzert, S. 140.

Doch das Theater überlebt die Ausbeutung durch Hollywood. Auch weil es die Kultur der Skandalisierung magischer beherrscht.4


ABER FANGEN WIR VON VORNE AN. 1664

Tartuffe von Molière löst bei der Uraufführung in Paris einen Skandal aus. Ein scheinheiliger Betrüger missbraucht Religion aus Machtkalkül. Molière übt schonungslose Kritik an frömmelnden Heuchlern. Ein Affront! Nicht einmal König Ludwig xiv. kann das Stück

1782

Die Uraufführung von Friedrich Schillers Die Räuber am Mannheimer Nationaltheater wird als Aufruf zum Umsturz verstan-

und seinen Protegé Molière vor der Wut der Öffentlichkeit schützen.

den. Das Theater gleicht einem Irrenhaus. Fremde Menschen fallen einander schluchzend in die Arme. Es

1849

herrscht Chaos – aus

Macbeth von Shakespeare führt während einer

dessen Nebeln eine

Aufführung in New York City zur «Astor Place

neue Schöpfung her-

Riot». Amerikanische Zuschauer protestieren

vorbricht! 

gegen den britischen Schauspieler Macready.

5

Nachdem Demonstranten versuchen, das Gebäude in Brand zu setzen, und das Publikum aus dem Theater flüchtet, schiesst die Nationalgarde auf die Menge. Gezählt werden 25 Tote und über 120 Verletzte. 

6

➝ 5  So sah das auch Paul Klee, der seine «schöpferi­

1861

Tannhäuser von Richard Wagner wird der berühmteste Opernskandal der Musikgeschichte, begleitet von Feindseligkeiten der gesamten Presse. Die Oper ist Tagesgespräch in Paris. Wagnerfeinde verteilen silberne Trillerpfeifchen, um Tannhäuser zu stören. Bei der dritten Aufführung zieht Wagner die Oper zurück. 7

schen Konfession» mit einem der wichtigsten Sätze über die Schöpfungskraft der Kunst beginnt und damit ihre Maxime im 20. Jahrhundert definiert: «Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.» ➝ Paul Klee, S. 118. ➝ 6  Fast so viele Tote gibt es in den Vidmarhallen, wenn Titus Andronicus seine Machtansprüche durchsetzt ➝ S. 94. 

➝ 7  … Und verlässt Paris über Umwege Richtung München, wo er Tristan und Isolde beendet ➝ S. 69.

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Essay _______________________________ Magie des Theaters _______________________________Vierte Wand

1889

Vor Sonnenaufgang von Gerhart Hauptmann wird bei der Uraufführung am Lessingtheater in Berlin ein Skandal, da das naturalistische Stück Selbstmord und soziales Elend ungeschönt auf die Bühne bringt. Der Skandal verhilft nicht nur Hauptmann zum Durchbruch,

1920

auch der Naturalismus als

Reigen von Arthur Schnitzler führt zum grössten The-

Bewegung erzielt zum ersten

aterskandal des frühen 20. Jahrhunderts. Das Stück

Mal eine breite Öffentlich-

schildert in zehn erotischen Dialogen die «unerbittliche

keitswirkung. Die deutsche

Mechanik des Beischlafs» und zeichnet ein Bild der Moral

Bühne ist mit einem Schlag

in der Gesellschaft des Fin de siècle. Wenige Stunden

revolutioniert. 8

vor der Berliner Uraufführung wird die Vorstellung vom preussischen Kultusministerium verboten und den Direktoren sechs Wochen Haft angedroht. Die Premiere findet dennoch statt. Zuschauer werfen darauf Stinkbomben und 600 Demonstranten stürmen das Haus. Bühnenarbeiter beenden den Tumult durch Einsatz von Feuerwehrschläuchen. Es lebe der Skandal! 9 Die Liste der Skandale ist lang. Die Kunst der Provokation wirkt magisch. Und doch sind weitere Massnahmen notwendig, um das Theater tiefer ins 21. Jahrhundert zu retten und dabei auch Hollywood in Schach zu halten.

BERLIN, 1926

Bertolt Brecht schreibt eine Theorie des «epischen Theaters». Es soll die dramaturgischen Regeln des griechischen Philosophen Aristoteles ablösen, die bis damals im Wesentlichen unverändert für das abendländische Theater gelten. Aristoteles forderte von Theateraufführungen, dass sie beim Publikum «Furcht

➝ 8  Fast zur selben Zeit nimmt ein Komponist das

und Mitleid» erregen, Gefühle, denen eine Art

Thema für die Opernbühne auf und schreibt im Stile

moralischer «Reinigung» folgt. Brecht dagegen

des Verismo über städtisches Elend ➝ La Bohème,

will nicht die Gefühle der Zuschauer anspre-

S. 65.

chen, sondern deren Vernunft. Sein «episches Theater» soll nicht durch Überredung, son-

➝ 9  Unaufführbar fand es selbst der Autor – in

dern durch Gründe wirken. Verwickelt den

der Musik entwickelt das Bühnenstück skandalös

Zuschauer in eine Bühnenaktion! Ermöglicht

zwingende Kraft ➝ Reigen, S. 68

ihm Gefühle! Macht den Zuschauer zum Be-

➝ 10  Dazu diente Brecht natürlich das dionysische Mittel der Schauspielmusik, die ihm für die Dreigro­ schenoper sein «partner in crime» Kurt Weill lieferte. In die USA emigriert, öffnete sich dieser der Ästhetik Hollywoods und schrieb ein einflussreiches Musical, das das Leben feiert ➝ Love Life, S. 58.

trachter! Erzwingt von ihm Entscheidungen! Treibt ihn zu Erkenntnissen! Der Zuschauer selbst wird immer stärker Gegenstand der Untersuchung! Der Zuschauer soll das Theater als veränderter Mensch verlassen! 10


MÜNCHEN, CA. 1968

Eine Zeit der Unruhe und des Aufbruchs. Flippern ist mindestens so wichtig wie Demonstrieren, ein eigentümliches Gemisch aus politischer Angriffslust und hedonistischer Selbstverwirklichung herrscht. Da kommt einer, der heisst Rainer Werner Fassbinder, 22 Jahre jung. Er bekommt keine Chance an der Filmhochschule, also stürzt er sich ins Underground-Theater. Im August 1967 stösst er zur Truppe des Münchner Action-Theaters und wird bald zur bestimmenden Figur der Avantgarde-Szene. Das «Living Theatre» ist damals angesagt, buchstäblich lebendiges Theater, das seinen Stoff nicht bloss mitten aus dem Leben nimmt, sondern auch inmitten des normalen Lebens spielt. Kostüme, Bühnenbild, schriftlich fixierte, fertige Texte, festgeschriebene Regieanweisungen kommen da nicht in Frage. Stattdessen entwickeln Schauspieler in Alltagsklamotten spontan zusammen, was sie spielen. Das Pikante daran: Sie spielen, was sie leben, und leben, was sie spielen: Die meisten von ihnen leben auch im Theater – als veritable Theater-Kommune! Die Presse ist entsetzt, empfindet improvisierte Stücke wie Die Bettleroper als eine einzige Zumutung und Tortur. Die Theatermacher halten bei der Premiere schon Tomaten zum Werfen fürs Publikum bereit. Man ist anti! 11 Doch mit einem Rieseneklat verliert das Action-Theater plötzlich seine Unschuld: Fassbinder engagiert Gammler für seine Version der Antigone, schlicht, weil sie «am überzeugendsten gegen die bestehende Ordnung rebellieren». Einer von ihnen nimmt das allzu wörtlich: Er sticht nach der Aufführung die Antigone-Darstellerin Marite Greiselis nieder. Danach sagt Fassbinder im Fernsehen:

«Zwischen den Schauspielern und dem Publikum entstand etwas wie Trance, etwas wie eine kollektive Sehnsucht nach revolutionärer Utopie.» ➝ 11  Das ist auch Ulrich – so sehr, dass er «Urlaub vom Leben» nehmen will ➝ Der Mann ohne Eigen­ schaften, S. 86. 18 _________________________ Spielzeit 2018.2019 _________________________ Konzert Theater Bern


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Die Kunst der Provokation wirkt magisch.

BERN, 1980

Ich muss zum ersten Mal mit meinem Vater ein Theaterstück anschauen. – Am Fernseher! – Am Fernseher? – Ja! Wir sehen Goethes Torquato Tasso von Peter Stein, 1968 in Bremen inszeniert. Ich bin 18. Mich kotzt das Theater so was von an. Was soll das? Gerade Scorseses Taxi Driver gesehen. Genau das will ich im Leben. Aber Tasso im Fernsehen? Doch dann geschieht etwas Magisches: Da werden ja No-Future-Fragen gestellt. Was soll das Theater, die Literatur, die Kunst überhaupt? Das scheint bei Peter Stein sogar die zentrale Theaterfrage zu sein! Steins Tasso gilt bis heute als die Geburtsstunde des Regietheaters, eines Theaters, das nicht einfach Texte aufsagen, sondern sie in die Gegenwart hineinragen lässt. Es ist das monumentale Theatererlebnis des 20. Jahrhunderts. Die Bremer Inszenierung des Torquato Tasso, mit Bruno Ganz als Tasso, Jutta Lampe als Prinzessin, Edith Clever als Leonore Sanvitale, wird wochenlang im Disput der deutschen Theater­ kritik zerrissen. Ob zum Beispiel Goethe in Schutz genommen werden müsse gegen diese «schweinische Aggression» des Regisseurs. Goethes Gestalten sind in eine Mischung aus Dummköpfen und Spinnern verwandelt. Es wird die wegweisende Klassikeraufführung. Der junge Peter Stein hatte gerade den Rausschmiss aus den Münchner Kammerspielen hinter sich: weil er in den Aufführungen von Peter Weiss’ Vietnam-Diskurs Spenden für Waffen an den Vietcong sammeln liess. – Ein perfekter Skandal!

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Und dann so was: Ein Geschenk an die Menschheit! Bisher unvorstellbare Schönheit wird einem in Torquato Tasso ins Gesicht gekippt. Der triumphale Witz des Durchschauens entspringt einem betörenden Glück des Schauens. Selbst für mich am Fernsehen. Ich schaue der Tasso-­Aufzeichnung wie ein Voyeur meiner eigenen magischen Jugend zu. Grosse Schauspieler von noch nicht mal dreissig Jahren erzeugen einen erschreckenden Glanz ihrer Aktionen, eine grausam-frohe Leichtigkeit ihrer Erkenntnisse, eine zähnefletschende, siegeslustige Heiterkeit, sodass einem logischerweise für

2001, JUPITER AND BEYOND THE INFINITE

immer ein Licht aufgeht: Man kann Irgendwo auf einer Bühne in Bern: Die Welt bekommt plötzdie Jugend, ob 1968, 1980 oder 2018, lich eine Wahrheit, die fast so erschreckend ist wie die Welt fürchten, auch hassen, aber hätte unser Land nicht seine Jugend – es wäre ein wüstes Land.

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selbst, und sie erscheint blendend schön unter den bösen

Blicken der Regisseurinnen. Immer heftiger geht von Theatermachern eine heitere Wut aus, die uns alle glücklich macht. Vielleicht grüsst uns Christoph Schlingensief aus der endlosen Galaxie: Was für ein Glück für die Menschheit, einen Feind zu haben. Der Feind ist alles! Auch wir kennen die Feinde. Sie werden schon sehen! Ich glaube nicht, dass der Zustand unseres Landes so ist, dass wir auf Feinde, auf den bösen Blick und die magische Skandalisierung verzichten können. Niemals.

➝ 12. Kein Zufall, dass dem Lehrling seine Kunst ausser Kontrolle gerät, er die selbst gerufenen Geister nicht mehr los wird – und Paul Dukas’ Vertonung von Goethes Zauberlehrling Teil des HollywoodSound-tracks von Disneys Fantasia geworden ist ➝ Fazil Say: Mozart. 12. Symphonie-

Tom Kummer ist Journalist und Schriftsteller. Im Jahr 2000

konzert, S. 162.

löste er wegen fiktiver Interviews einen internationalen Medienskandal aus. Bis in die Gegenwart dreht sich seine Arbeit um die Provokation. Im Frühjahr 2017 erschien sein Roman Nina & Tom, der ein Kritikererfolg wurde und gleichzeitig eine Kontroverse wegen Kummers Stilmittel der Intertextualität auslöste. Als künstlerischer Kolumnist schreibt Kummer ab Herbst 2018 für Konzert Theater Bern regelmässig für die #VierteWand.


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1975 in Prenzlau geboren und in einem kleinen Dorf nahe der polnischen Grenze aufgewachsen, beginnt Frank Schinski 1992 eine Ausbildung zum Maurer. Nach mehrjähriger Arbeit auf dem Bau holt er das Abitur nach. Er entscheidet sich gegen das geplante Architekturstudium und studiert von 1999 bis 2006 an der Fachhochschule Hannover Fotografie. Seit 2009 gehört Frank Schinski zum Berliner Fotografenkollektiv OSTKREUZ und arbeitet für internationale Magazine und Wirtschaftsunternehmen. Seine Arbeiten sind regelmässig in Ausstellungen zu sehen.


SAISONERÖFFNUNG

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SERVICE

MUSIKTHEATER

60

GASTRONOMIE 218

SCHAUSPIEL

82

BILLETTE & ABOS

219

TANZ

112

FREUNDE & FÖRDERER

232

MITARBEITER/-INNEN

240

BERNER SYMPHONIEORCHESTER

130

KAMMERMUSIK BERN 188 KOOP 196 JUNGES KONZERT THEATER BERN

200

NOUVELLE SCÈNE

210

216


SAISON 2018. 2019


premieren & konzerte 2018.2019

SAISONERÖFFNUNG ERÖFFNUNGSFEST & OPENAIR-KONZERT DES BSO 25. Aug 2018, Stadttheater & Bundesplatz

LOVE LIFE KURT WEILL & ALAN JAY LERNER ab 31. Aug 2018, Stadttheater ALCINA GEORG FRIEDRICH HÄNDEL ab 14. Sep 2018, Stadttheater

MUSIK­ THEATER LIEDERABENDE ab 29. Aug 2018, Diaconis ADAM SCHAF HAT ANGST GEORG KREISLER ab 06. Okt 2018, Stadttheater, Mansarde COSÌ FAN TUTTE WOLFGANG AMADEUS MOZART ab 14. Okt 2018, Stadttheater LA BOHÈME GIACOMO PUCCINI ab 24. Nov 2018, Stadttheater FIERABRAS FRANZ SCHUBERT ab 27. Jan 2019, Stadttheater LOTARIO GEORG FRIEDRICH HÄNDEL ab 24. Feb 2019, Stadttheater HUMANOID LEONARD EVERS ab 14. Mrz 2019, Vidmar 1 REIGEN PHILIPPE BOESMANS ab 31. Mrz 2019, Stadttheater TRISTAN UND ISOLDE RICHARD WAGNER ab 25. Mai 2019, Stadttheater CHORKONZERT ab 20. Apr 2019, Stadttheater

SCHAUSPIEL DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN ROBERT MUSIL ab 21. Sep 2018, Vidmar 1

FREIGÄNGER (UA) ANNA PAPST ab 24. Jan 2019, Vidmar 2

MANIC MONDAY DIE NEUE MONTAGSREIHE ab 01. Okt 2018, Stadttheater, Mansarde

AUS DEM BLEISTIFTGEBIET: FELIX-SZENEN ROBERT WALSER ab 15. Feb 2019 Stadttheater, Mansarde

BERESINA ODER DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ (UA) MARTIN SUTER & DANIEL SCHMID ab 19. Okt 2018, Stadttheater DER TOD DES IWAN ILJITSCH LEO TOLSTOI ab 31. Okt 2018, Vidmar 2 MONDLICHT (SEA) HAROLD PINTER ab 09. Nov 2018, Vidmar 1 DONKEY DER SCHOTTE UND DAS PFERD, DAS SICH ROSI NANNTE (UA) ARIANE VON GRAFFENRIED & MARTIN BIERI ab 07. Dez 2018, Stadttheater DAS MISSVERSTÄNDNIS ALBERT CAMUS ab 20. Dez 2018, Vidmar 1 RES:PUBLIKUM GESPRÄCHE ZUR GEGENWART ab Januar 2019 Stadttheater, Mansarde

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TITUS ANDRONICUS WILLIAM SHAKESPEARE ab 22. Feb 2019, Vidmar 1 TRESOR JAZZ & THEATER ab 07. Mrz 2019, Vidmar 2 DAS RESORT (UA) JÜRG HALTER & ELIA REDIGER ab 04. Apr 2019, Vidmar 1 DER ELEFANT VON MURTEN (UA) UWE LÜTZEN ab 13. Apr 2019, Stadttheater JEMANDLAND (UA) IVONA BRDJANOVIC ab 15. Mai 2019, Vidmar 2 KRAFT (UA) JONAS LÜSCHER ab 23. Mai 2019, Vidmar 1


BERNER SYMPHONIE­ORCHESTER VERDIS REQUIEM 1. SYMPHONIEKONZERT 12. / 13. Sep 2018, Berner Münster

NEUJAHRSKONZERT RHAPSODY IN BLUE 01. / 02. Jan 2019, Kursaal Bern, Arena

BRUCKNERS DRITTE 2. SYMPHONIEKONZERT 22. / 23. Sep 2018, Kursaal Bern, Arena

FRANÇOIS LELEUX – DER SOLIST 6. SYMPHONIEKONZERT 19. / 20. Jan 2019, Kursaal Bern, Arena

SCHOSTAKOWITSCHS FÜNFTE 3. SYMPHONIEKONZERT 19. / 20. Okt 2018, Kursaal Bern, Arena

AMERICA 7. SYMPHONIEKONZERT 02. / 03. Feb 2019, Kursaal Bern, Arena

DVOŘÁKS CELLOKONZERT 4. SYMPHONIEKONZERT 08. / 09. / 10. Nov 2018, Stadttheater SCHUMANNS VIERTE 5. SYMPHONIEKONZERT 06. / 09. Dez 2018, Kursaal Bern, Arena GALAKONZERT KITAJENKO – BUCHBINDER 13. Dez 2018, Kursaal Bern, Arena

FRANÇOIS LELEUX – DER DIRIGENT 8. SYMPHONIEKONZERT 16. / 17. Feb 2019, Kursaal Bern, Arena MAHLER: DER TITAN 9. SYMPHONIEKONZERT 02. / 03. Mrz 2019, Kursaal Bern, Arena SCHUMANNS KLAVIERKONZERT 10. SYMPHONIEKONZERT 23. / 24. Mrz 2019, Kursaal Bern, Arena

TANZ VIER JAHRESZEITEN (UA) ESTEFANIA MIRANDA ab 03. Nov 2018, Stadttheater LSD LABORATOIRE SUISSE DE LA DANSE ab 22. Nov 2018, Vidmar + KONTRASTE (SEA) (UA) SHARON EYAL | JO STRØMGREN ab 01. Feb 2019, Vidmar 1 PAUL KLEE (UA) ETIENNE BÉCHARD | GEWINNER /-IN DES BERNER TANZPREISES ab 03. Mai 2019, Vidmar 1

TANZPLATTFORM BERN 19. – 22. Jun 2019, Vidmar 1

NEXT GENERATION (UA) 19. Jun 2019, Vidmar 1

INTERNATIONALE GASTSPIELE I & II (SEA) 20. / 21. Jun 2019, Vidmar 1

BERNER TANZPREISE 22. Jun 2019, Vidmar 1

CHOPINS KLAVIERKONZERT NR. 1 11. SYMPHONIEKONZERT 06. / 07. Apr 2019, Kursaal Bern, Arena FAZIL SAY: MOZART 12. SYMPHONIEKONZERT 04. / 05. Mai 2019, Kursaal Bern, Arena HEINZ HOLLIGER – SIR ANDRÁS SCHIFF 13. SYMPHONIEKONZERT 01. / 02. Jun 2019, Kursaal Bern, Arena SCHUBERTS GROSSE SYMPHONIE 14. SYMPHONIEKONZERT 13. / 14. Jun 2019, Stadttheater HOLST: DIE PLANETEN 15. SYMPHONIEKONZERT 20. / 21. Jun 2019, Kursaal Bern, Arena

JUNGES KONZERT THEATER BERN ROTCHÄPPLI ab 09. Jan 2019, Stadttheater, Mansarde WORK IN PROGRESS (AT) JUGENDCLUB U22 ab 01. Jun 2019, Vidmar 2

KOOP HKB TRY OUTS ab 04. Okt 2018, Vidmar + BERNER REDEN 2019 WEGE NACH UTOPIA ab 13. Okt 2018, Stadttheater

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saisonerรถffnung

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SAISONERÖFFNUNG OPENAIR-KONZERT Bundesplatz Bern

Eine laue Sommernacht, der Bundesplatz, das Berner Symphonieorchester unter Leitung seines Chefdirigenten und in 80 Takten um die Welt: Argentinischer Tango, fernöstliches Flair, eine Prise Orient, etwas Russland, sicher auch ein paar funkelnde Kostbarkeiten aus dem Herzen Europas – das alles liegt in der Luft, wenn die Schatten am 25. August länger werden. Mario Venzago wird alle Register ziehen – ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm ist gewiss. SA, 25. AUG 2018, 20:30 merci

ERÖFFNUNGSFEST Stadttheater

In den letzten Augusttagen wird die Altstadt zwischen Bundesplatz und Kornhausbrücke zu unserer Spielfläche. Den ganzen Tag über öffnen wir unsere Pforten und gewähren Ihnen Einblicke in alles, was eigentlich verborgen bleibt: Szenen aus noch unfertigen Stücken auf unseren Bühnen, unentdeckte Stars beim Kinderschminken, Musik auf allen Ebenen, die letzten Winkel des Hauses bei Führungen durchs Stadttheater – schnappen Sie sich eine Zuckerwatte und schweben Sie mit ihr durch den Tag, zum Openair-Konzert, wieder zurück ins Stadttheater und hinein in die neue Spielzeit 2018.2019! SA, 25. AUG 2018, 12:00

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saisoneröffnung

LOVE LIFE PREMIERE FR 31. AUG 2018

EIN VAUDEVILLE VON KURT WEILL UND ALAN JAY LERNER

STADTTHEATER

TERMINE

BESETZUNG

SO 02. SEP 2018

MUSIKALISCHE LEITUNG

MI 05. SEP 2018

Daniel Carter

FR 07. SEP 2018

REGIE Joan Anton Rechi

SA 08. SEP 2018

BÜHNE Alfons Flores

Cabaret und Chicago – von den heutigen Broadway- und weltweiten Musicalbühnen nicht mehr wegzudenken. Und nicht zu denken ohne Love Life. Mit diesem Stück wurde Kurt Weill, der berühmte Musiker von Brechts Dreigroschenoper, zu

SO 09. SEP 2018* KOSTÜME Mercè Paloma

einem der einflussreichsten Musicalkomponisten

DI 11. SEP 2018

CHOREOGRAFIE Emma-Louise

in den usa. Love Life diente für später stilbildende

Jordan & Graham Smith

Genrestücke als Inspiration: eine brilliante

CHOR Zsolt Czetner

Synthese aus Broadwayklängen mit einem Bogen

DRAMATURGIE Tatjana Beyer,

vom Madrigal über Operette und Barber­shop-

Rüdiger Bering

Quartett bis zur klassischen Weill-Ballade.

* Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

Chor Konzert Theater Bern Berner Symphonieorchester

Als eines seiner letzten grossen Werke setzte sich der Emigrant Weill in Love Life mit dem us-amerikanischen Kapitalismus auseinander: Anhand der Geschichte des Ehepaars Cooper erzählt es von der Zeit zwischen 1800 und 1950 und kontrastiert als Vaudeville mit bissig-ironischen Varieténummern die gesellschaftliche Entwicklung und das von ihr geprägte typisch amerikanische Eheleben durch die Zeiten hindurch. Love Life ist die europäische Wiederentdeckung des amerikanischen Kurt Weill und nach der Erstaufführung in Deutschland nun erstmals in der Schweiz zu erleben!

eine Koproduktion mit

58


ALCINA

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL PREMIERE FR 14. SEP 2018 STADTTHEATER

Alcina ist eine der tiefsinnigsten Figuren der Weltliteratur. Der Dichter Ariost setzte ihr in seinem Ritterepos Orlando furioso ein ewiges Denkmal, Händel komponierte zu diesem Stoff eine seiner bekanntesten Opern.

BESETZUNG

TERMINE

MUSIKALISCHE LEITUNG

SA 15. SEP 2018

Markus Märkl

SO 16. SEP 2018

REGIE & PUPPEN

DI 18. SEP 2018

Nikolaus Habjan

Alcina ist eine böse und hässliche Zauberin, die

LEITUNG & EINSTUDIERUNG

die Kreuzfahrer vom rechten Weg abbringen

BERNVOCAL Fritz Krämer

will, indem sie sich selbst in eine verführerische

KONZERTMEISTERIN Lenka

Schönheit und ein elendes Stück Wüste in ein

Torgersen

hinreissendes Zauberreich verwandelt. Dort verführt sie den Ritter Ruggiero, der nur mit aller

PUPPENSPIEL

Gewalt von ihrem Zauber befreit werden kann.

Manuela Linshalm

Wer genau hinhört, erkennt die Abgründe: Alcina liebt Ruggiero wirklich, nur ihre Hässlichkeit treibt sie dem Bösen in die Arme. Gemeinsam mit Regisseur Nikolaus Habjan, Schauspieler Peter Jecklin und Puppenspielerin Manuela Linshalm erweckt die Freitagsakademie

ERZÄHLER Peter Jecklin ALCINA Marie Friederike Schöder RUGGIERO Jan Börner BRADAMANTE Ulrike Andersen ORONTE Michael Feyfar MORGANA Olivera Ticevic

– für ihre cd-Aufnahme «Wiener Klassik» frisch mit dem Titel «Diapason d’or» des Jahres 2017

Die Freitagsakademie

ausgezeichnet – die von Händel musikalisch so meisterlich geschilderte Alcina zum Leben – in einer ganz eigenen Version.

eine Koproduktion mit

in Zusammenarbeit mit

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PREMIEREN COSÌ FAN TUTTE LA BOHÈME FIERABRAS LOTARIO REIGEN TRISTAN UND ISOLDE HUMANOID (UA) ADAM SCHAF HAT ANGST CHORKONZERT LIEDERABENDE

ANGEBOTE MUSIKTHEATER


MUSIKTHEATER


« ICH ERLEBE UNSERE STADT ALS ARCHITEKTUR VON RÄUMEN UND KLÄNGEN, …

XAVIER ZUBER KONZERT- UND OPERNDIREKTOR

62


… die in ihrer Summe Musik ergeben. Wohin man lauscht, erfährt man Geschichten und Vermächtnisse; die einzelnen Stimmen verknüpfen sich zu einer Klangcollage. Dies ist das Konzerttheater einer Stadt. »

63


premieren

COSÌ FAN TUTTE

WOLFGANG AMADEUS MOZART

PREMIERE SO 14. OKT 2018 STADTTHEATER

TERMINE

Dramma giocoso in zwei Akten

SO 21. OKT 2018

Libretto von Lorenzo da Ponte

SO 28. OKT 2018

In italienischer Sprache mit

DI 30. OKT 2018

deutschen Übertiteln

SA 17. NOV 2018 SO 02. DEZ 2018* BESETZUNG

Keine zwei Monate nach dem Sturm auf die Bastille begann Mozart mit seiner Komposition der Così – es war die Zeit des endgültigen Beginns

SA 08. DEZ 2018

MUSIKALISCHE LEITUNG

SO 16. DEZ 2018

Kevin John Edusei

FR 21. DEZ 2018

REGIE

SA 29. DEZ 2018

Maximilian von Mayenburg

SA 05. JAN 2019

BÜHNE Christoph Schubiger

DI 29. JAN 2019

KOSTÜME Marysol del Castillo

MI 13. FEB 2019

CHOR Zsolt Czetner

unwürdig – doch Mozart erkannte sofort die

SA 16. MRZ 2019

DRAMATURGIE

Anspielungen und die subversive Darstellung der

SO 14. APR 2019

Johanna Danhauser

abgründigen Scheinwelt des Ancien Régime.

DI 23. APR 2019 * Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

der politischen Aufklärung und des schlagartigen Ablebens des Rokoko, des «Zeitalters der Petitessen» (Voltaire). Das Libretto da Pontes galt Salieri, der zunächst daran arbeitete, als einer Musikalisierung

«So machen’s alle (Frauen)», lacht Philosoph Don Chor Konzert Theater Bern

Alfonso, der durchaus Voltaires Züge trägt, ange-

Berner Symphonieorchester

sichts seiner Versuchsanordnung, durch die zwei junge Männer erfahren, dass ihre Freundinnen nicht mehr sie, sondern andere heiraten wollen. Mithilfe von Elementen der Commedia dell’arte persifliert Così fan tutte den Mythos der Treueprobe der Liebe und schafft ein galantes Spiel der Verkleidung um die Frage nach der Freiheit der Geschlechter. Folgerichtig versetzt Regisseur Maximilian von Mayenburg die Oper in eine After Party-Situation. Die Verlobungsfeier führt zu übermütigen Experimenten zwischen den Paaren: Wohin ginge die

unter dem Patronat der

Reise, wenn das «Was-wäre-wenn»-Spiel konsequent zu Ende gespielt würde?

64


LA BOHÈME GIACOMO PUCCINI

PREMIERE SA 24. NOV 2018 STADTTHEATER

Szenen aus Henri Murges La vie de Bohème in vier Bildern Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica In italienischer Sprache mit

Ein Coup gelang dem südafrikanischen Regisseur Matthew Wild in der letzten Saison mit Mozarts

deutschen Übertiteln

BESETZUNG

TERMINE MO 26. NOV 2018 FR 30. NOV 2018 MI 12. DEZ 2018 MI 19. DEZ 2018 SA 22. DEZ 2018 DO 27. DEZ 2018 MO 31. DEZ 2018

MUSIKALISCHE LEITUNG

DO 03. JAN 2019

Spielers traf den Kern dieser Opera buffa und

Ivo Hentschel

SO 06. JAN 2019

ermöglichte dem Ensemble einen «beeindruckenden

REGIE Matthew Wild

SA 12. JAN 2019

Leistungsausweis» (der bund).

BÜHNE Kathrin Frosch

DO 17. JAN 2019

Nun wagt sich Wild an ein weiteres Meisterwerk

CHOR Zsolt Czetner

DO 28. FEB 2019

des Musiktheaters: Puccinis La Bohème, die zu

DRAMATURGIE Katja Bury

SO 10. MRZ 2019

Chor Konzert Theater Bern

SO 28. APR 2019*

Don Giovanni. Sein luzides Motiv des ewigen

Recht als dessen beste Oper gilt. Die Darstellung des Künstlerlebens im Paris des frühen 19. Jahrhunderts gelang ihm so schonungslos und

DI 12. MRZ 2019

Berner Symphonieorchester

mitfühlend, dass das Publikum der Uraufführung von der tiefgründigen Zeichnung von Rodolfo,

Mit Kompaktkurs Oper

Mimì und ihren Freunden derart hingerissen war,

& MEHR WISSEN!

dass es sich nach dem letzten Vorhang weigerte,

(­Informationen S. 75)

SO 19. MAI 2019 * Mit kostenloser Kinder­betreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

das Opernhaus zu verlassen. Selbst aus einer Musikerfamilie stammend, war Puccini das Leben der Bohème alles andere als fremd; noch in späteren Jahren des Erfolgs gründete er mit Freunden einen Club namens La Bohème und liess in dessen Satzung festhalten, Klugheit sei dort nur ausnahmsweise gestattet, ehrliches Kartenspiel sowie Stille dagegen strengstens verboten.

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premieren

FIERABRAS

FRANZ SCHUBERT Heroisch-romantische Oper in drei Akten Text von Joseph Kupelwieser In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE

BESETZUNG

SO 27. JAN 2019

MUSIKALISCHE LEITUNG

Nachdem Franz Liszt den Fierabras in Weimar

STADTTHEATER

Mario Venzago

aufgeführt hatte, wollte er sich des Stücks zur

REGIE Elmar Goerden

TERMINE

Umarbeitung annehmen, um ihm zu grösserer

BÜHNE Silvia Merlo &

DO 31. JAN 2019

Ulf Stengl

Aufmerksamkeit zu verhelfen. Die Umarbeitung

DO 14. FEB 2019

KOSTÜME Lydia Kirchleitner

DI 26. FEB 2019

CHOR Zsolt Czetner

DO 07. MRZ 2019

DRAMATURGIE Xavier Zuber

SO 17. MRZ 2019 DO 18. APR 2019

Chor Konzert Theater Bern

SA 27. APR 2019

Berner Symphonieorchester

blieb zwar aus, doch holte die Zeit Schuberts heroisch-romantisches Werk aus der Erfolglosigkeit. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts zählt es zu den grossen Herausforderungen zeitgenössischen Musiktheaters, besticht in seinen bewegenden Momenten durch den Liedcharakter und verwen-

MI 05. JUN 2019

det, ähnlich wie Beethoven im Fidelio, melodra-

DI 11. JUN 2019

matische Stilmittel – eine Vorlage für Mario Venzagos Dirigat. Rätselhaft bleibt diese Oper freilich: Der Titelheld mit grosssprecherischem Namen – fier-à-bras, der Bramarbas und Prahlhans, aber auch der «Eisenarmige» – weicht nicht nur gegen die Herrschaftsansprüche Karls des Grossen zurück und verzichtet auf seine Liebe zu dessen Tochter Emma, sondern entsagt auch noch seinem maurischen Glauben und bekennt sich zum Christentum.

unter dem Patronat des

Elmar Goerden – im Berner Schauspiel bereits bekannt und ebenso versierter Opernregisseur – befragt den Fierabras auf die Schuldfrage und das Dilemma zwischen Pflicht und Sehnsucht, Autorität und Freundschaft, Moral und Macht.

Medienpartner

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LOTARIO

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

PREMIERE SO 24. FEB 2019 STADTTHEATER

Oper in drei Akten Libretto von Giacomo Rossi nach Antonio Salvi

Seine erste Opernakademie war wegen fehlender

In italienischer Sprache mit

Subventionen und Unterfinanzierung bankrott

deutschen Übertiteln

gegangen. So eröffnete Händel 1729 im Londoner King’s Theatre seine «zweite Opernakademie» –

BESETZUNG

mit der Uraufführung des Lotario. Der massvolle

MUSIKALISCHE LEITUNG

Erfolg des Stückes und der Einnahmedruck

Christian Curnyn

jedoch zwangen den Theaterdirektor Händel, das

REGIE Carlos Wagner

Stück des Komponisten Händel nach nur zehn

BÜHNE Rifail Ajdarpasic

Vorstellungen wieder abzusetzen. Obgleich er darin den italienischen Gesangsstil weiter zur Perfektion führte (womit er auf den späteren Giulio Cesare verweist) und seine Kunst bewies, aus der Handlung musikalisch Kapital zu schlagen, traf das kammerspielartig angelegte

TERMINE MI 27. FEB 2019 DI 05. MRZ 2019 SA 09. MRZ 2019 DO 14. MRZ 2019 DI 16. APR 2019 MI 01. MAI 2019 SA 15. JUN 2019 DI 18. JUN 2019

KOSTÜME Ariane Isabell Unfried DRAMATURGIE Tobias Wolff / Xavier Zuber

Berner Symphonieorchester

Historien­drama um Erbfolge und Macht damals nicht den Geschmack des Publikums. Dass Lotario dieses Schicksal zu Unrecht ereilte, beweist unsere Koproduktion mit den Internationalen Händelfestspielen Göttingen. Die Premiere provozierte «Jubel für alle groß und ungeteilt» (neue

musikzeitung). Regisseur Carlos Wagner studierte in London und widmet sich seit einem Meisterkurs bei der Opernregielegende Ruth Berghaus dem Musiktheater. Sein Lotario zeigt Adelaide und Idelberto als Opfer von Machtstreben und Repräsentationspflichten vor der Kulisse von Schlachtund Heldenbildern.

Koproduktion mit den Internationalen HändelFestspielen Göttingen

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premieren

REIGEN

PHILIPPE BOESMANS Libretto von Luc Bondy nach dem gleichnamigen Drama von Arthur Schnitzler In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE

BESETZUNG MUSIKALISCHE LEITUNG

SO 31. MRZ 2019

Kevin John Edusei

STADTTHEATER

REGIE Markus Bothe

«Etwas Unaufführbareres hat es noch nie gegeben». So radikal äusserte sich Arthur Schnitzler selbst über die zehn Dialoge, die er unter dem Arbeitstitel Liebesreigen 1897 verfasste. Er sollte Recht behalten. Kein anderes Stück der Weltliteratur erregte einen ähnlichen Skandal quer durch die

BÜHNE Kathrin Frosch

Gesellschaftsschichten des Fin de siècle wie diese

TERMINE

KOSTÜME Justina Klimczyk

Schilderung. Der grosse Theaterkritiker Kerr, der

MI 03. APR 2019

DRAMATURGIE Katja Bury

Schnitzler geraten hatte, den Titel in Reigen zu

FR 12. APR 2019 DO 25. APR 2019 SO 12. MAI 2019 DO 23. MAI 2019 SO 26. MAI 2019 DI 04. JUN 2019

verkürzen, erachtete es zwar als voll «komischer Berner Symphonieorchester

Kraft» und frivoler Freude und als das «Dekameron unserer Tage». Doch es änderte nichts: vielfach verboten, wurde es erst 1920 uraufgeführt. Die Uraufführung war denn auch Anlass für die richterliche Aufhebung des Aufführungsverbots. Der skandalöse Beischlaf, so wurde festgestellt, werde gar nicht gezeigt, womit die Aufführung nicht unsittlich sei. Philippe Boesmans’ 1993 uraufgeführte Oper macht das Prinzip des Reigens musikalisch und nutzt jene Lücke, die Schnitzler auf der Bühne lässt: Szene für Szene wird ein Partner ausgetauscht und damit die eine Hand eines Begehrenden in die nächste gereicht.

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TRISTAN UND ISOLDE

RICHARD WAGNER Handlung in drei Aufzügen Dichtung vom Komponisten In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Ein Mann aus dem Umfeld der Sozialrevolutionäre von 1848 flieht vor Strafverfolgung und findet auf dem «grünen Hügel» der Zürcher Enge bei einem vermögenden deutschen Kaufmann und seiner

BESETZUNG

PREMIERE

MUSIKALISCHE LEITUNG

SA 25. MAI 2019

Kevin John Edusei

STADTTHEATER

REGIE Stephan Märki BÜHNE & KOSTÜME

TERMINE

Gemahlin, Otto und Mathilde Wesendonck, Un-

Philipp Fürhofer

MI 29. MAI 2019

terschlupf. Die daraus folgende Liebesgeschichte

CHOR Zsolt Czetner

SA 08. JUN 2019

zwischen dem Exilanten Richard Wagner und

DRAMATURGIE Katja Bury

SO 16. JUN 2019*

der Hausherrin wird zur Lebensliebeparabel des

SO 23. JUN 2019

Komponisten, zu Tristan und Isolde, dem wohl

Chor Konzert Theater Bern

DO 27. JUN 2019

persönlichsten Stück Musik, das er geschrieben

Berner Symphonieorchester

SO 30. JUN 2019

hat: «Da ich im Leben nie das eigentliche Glück der Liebe genossen habe, so will ich diesem schönsten aller Träume

Mit Kompaktkurs Oper

noch ein Denkmal setzen, in dem von Anfang bis zum

(Informationen S. 75)

Ende diese Liebe sich einmal so recht sättigen soll; mit

* Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

der schwarzen Flagge, die am Ende weht, will ich mich dann zudecken – um zu sterben», schreibt Wagner. Er nennt es «Handlung», nicht Musiktheater oder -drama; denn dies ist es: innere Handlung mit den drei Stationen der Liebesqual: «Liebesnot», «Liebesvollzug» und «Liebestod». Diese von Novalis, ­Schlegel und Schopenhauer beeinflusste Konzeption, die vollendete Liebe nur im Tod und die Todessehnsucht als Merkmal wahrer Liebe versteht, ist Ausgangspunkt der Inszenierung Stephan Märkis.

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premieren

HUMANOID

LEONARD EVERS SCI-FI-OPER

Schulklassen aufgepasst

URAUFFÜHRUNG

Vermittlungsangebot zur

Ab 14 Jahren

Produktion auf S. 207

Libretto von Pamela Dürr In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE

BESETZUNG

DO 14. MRZ 2019

MUSIKALISCHE LEITUNG

VIDMAR 1

Sebastian Schwab REGIE Cordula Däuper

In einer futuristischen Welt im 3. Jahrtausend experimentiert Noah mit Androiden und erschafft sich seine ideale Partnerin, für die sein Kumpel Piet das Material auf dem Schwarzmarkt besorgt. Jeden Abend vor dem Schlafengehen löscht Noah

TERMINE

BÜHNE Ralph Zeger

ihr Gedächtnis, doch ein Kind funkt dazwischen

FR 15. MRZ 2019

KOSTÜME Sophie du Vinage

und sichert Daten bei einem Roboter. Als Noah

DO 21. MRZ 2019

DRAMATURGIE

die Kontrolle verliert, eskaliert das Ganze und

SO 07. APR 2019

Barbara Tacchini

wird zum «Game» um Leben und Tod zwischen Mensch und Android.

MI 10. APR 2019 SA 20. APR 2019

Berner Symphonieorchester

«Heute flieg ich, morgen lüg ich, übermorgen fress ich dich …» – Humanoid ist ein Thriller über das brandaktuelle Thema der Digitalisierung der Schweizer Autorin Pamela Dürr, in dem es um künstliche Intelligenz ebenso wie um Gefühle, Verantwortung und den Hunger nach ewigem Spass geht. Der holländische Komponist Leonard Evers lässt daraus eine flirrende Fantasy-Oper für ein Kammerensemble und sechs SängerInnen entstehen. Seine eindringliche und direkte Ton­ sprache bewies er zuletzt mit seiner sensiblen und poetischen Kinderoper Gold!, die zu den

ein Auftragswerk von Konzert Theater Bern und dem Theater Winterthur

merci

ANNI INÄBNIT 70

meistgespielten im deutschen Sprachraum gehört.


ADAM SCHAF HAT ANGST

GEORG ­KREISLER Musical in zwei Akten für einen Schauspieler Text vom Komponisten In deutscher Sprache

Tieftraurig reüssiert der gealterte Schauspieler

BESETZUNG

PREMIERE

Adam Schaf sein Leben und singt sich etwas

MUSIKALISCHE LEITUNG

SA 06. OKT 2018

Freude an, während er auf seinen winzigen

Hans Christoph Bünger

STADTTHEATER,

Auftritt wartet. Das Leben hatte es Adam Schaf

REGIE Alexander Kreuselberg

MANSARDE

aber auch nicht leicht gemacht: Als junger

BÜHNE Selina Howald

Erwachsener erlebte er das oft nur mit bitterer

DRAMATURGIE

Ironie erträgliche Nachkriegsdeutschland; als er

SO 07. OKT 2018

Katharina Schellenberg

SA 13. OKT 2018

Schauspieler werden wollte, zwängten ihn die Eltern in eine Kanzlei; und als er Schauspieler

TERMINE

DO 08. NOV 2018 FR 09. NOV 2018

wurde, liessen die ersten Erfolge ganz schön

SA 10. NOV 2018

auf sich warten. Aber dann! Dann hatte er sogar

SO 18. NOV 2018

einen Sekretär … ! Vieles hat er nicht getan, noch mehr nicht gesagt. Und nun – «Was tun?» Dieses Musical und Einpersonenstück zeigt Georg Kreislers herrlich bösen Humor von seiner besten Seite. Ohne Scham sticht er in die Wunden der (nicht nur) deutschen Gesellschaft und entlässt uns nachdenklich, aber heiter.

71


premieren

CHORKONZERT TERMINE

BESETZUNG

SA 20. APR 2019

MUSIKALISCHE LEITUNG

MO 22. APR 2019

Zsolt Czetner

STADTTHEATER

Chor Konzert Theater Bern Berner Symphonieorchester

Passend zum Osterfest präsentieren wir die Johann Sebastian Bach zugeschriebene Kantate «Christ lag in Todes Banden». Ob es sich bei dieser tatsächlich um ein Frühwerk des Komponisten handelt, ist nicht eindeutig festgestellt. Doch es ist bemerkenswert, wie eng sie musikalisch an den lutherischen Text gebunden und spiegelsymmetrisch aufgebaut ist: In sieben Strophen breitet die Kantate alle Möglichkeiten aus und schliesst mit dessen schlichter Essenz. Mit «Gloria» für Sopran, gemischten Chor und Orchester setzen wir dem Bachschen Frühwerk ein Spätwerk Poulencs gegenüber: Mitte der 1930erJahre konvertierte jener zum Katholizismus und begann, sich mit geistlicher Musik auseinanderzusetzen. Poulenc nutzte für unterschiedliche Genres unterschiedliche Stile und blieb dem eigenen dennoch treu. Zu hören ist ein Werk von intensivem, intimem Ausdruck fernab jeglicher Rührseligkeit. Trotz des getragenen Grundcharakters leuchten tänzerische und marschartige Sequenzen immer wieder auf und beleben das Werk. Zugleich ist es eine Reminiszenz an unser erstes Chorkonzert der Spielzeit 2015.2016.

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LIEDERABENDE

IN DER DIACONIS-KIRCHE TERMINE MI 29. AUG 2018

Mit drei Liederabenden und einer Panorama-

MEZZOSOPRAN

Aussicht über die Altstadt feiern wir unser Musik-

Claude Eichenberger

theaterensemble: einmal zu Beginn und zweimal

KLAVIER Sonja Lohmiller

zum Ende der Saison. Vor der malerischen Aussicht des bso-Proberaums, der Diaconis-Kirche, setzt Claude Eichenberger Werke der 20. Jahrhundertwende in den Mittelpunkt ihres Programms. Evgenia Grekova gibt einen Einblick in die slawische Musik und Young Kwon präsentiert Lieder von Gustav Mahler.

Werke von Strauss, Wagner, Schreker & Pfitzner MI 22. MAI 2019 SOPRAN Evgenia Grekova KLAVIER Matthias Alteheld Werke von Tschaikowsky, Rachmaninow & Rimski-Korsakow MI 12. JUN 2019 BASS Young Kwon KLAVIER Mimi Park Werke von Gustav Mahler

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musiktheater

ANGEBOTE

ABO-BESTSELLER 1. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SO 28. OKT 2018 18:00

2. LA BOHÈME

STADTTHEATER SA 22. DEZ 2018 19:30

3. FIERABRAS

STADTTHEATER DO 14. FEB 2019 19:30

4. LOTARIO

STADTTHEATER SA 09. MRZ 2019 19:30

ÖFFENTLICHE PROBEN FÜR ABONNENT / -INNEN SOWIE FÜR MITGLIEDER DER FREUNDESKREISE UND DES BTHV

5. REIGEN

STADTTHEATER DO 25. APR 2019 19:30

6. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER SO 30. JUN 2019 17:00

AbonnentInnen und Mitgliedern unserer Besucher-

ABO MUSIKTHEATER

Ab chf 156,– erhältlich unter: 031 329 52 52 Weitere Abo-Angebote finden Sie auf S. 222 ff.

organisationen bieten wir die Möglichkeit zum exklusiven Einblick in den Entstehungsprozess unserer Produktionen. Unmittelbar vor einem Probenbesuch kommen sie zudem in den Genuss einer Einführung in die Inszenierung durch das

STÜCKEINFÜHRUNGEN Zu nahezu jeder Vorstellung bieten die Dramaturg­ Innen kostenlos vor Vorstellungsbeginn Einführungen in die jeweiligen Werke an. Dabei berichten sie vom Produktionsprozess und geben Hintergrund­ informationen zu Stück und Inszenierung. Achten Sie bitte auf die Hinweise im Monatsspielplan.

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Regieteam. Termine und nähere Informationen werden schriftlich bekannt gegeben.


KOMPAKTKURS OPER

MEHR WISSEN!

Sind Ihnen zehn Minuten zu wenig? Wollen Sie

Wenn Sie mehr wissen möchten, als alle Einführun-

genau wissen, warum die Inszenierung geworden

gen bieten können, besuchen Sie unsere Themenre-

ist, wie sie geworden ist, oder wie sich Dirigent und

gale in der Kornhausbibliothek am Kornhausplatz.

Sänger verständigen? Der Kompaktkurs Oper weiss es.

Dort finden Sie zu bestimmten Produktionen vieles

Gemeinsam mit der Volkshochschule bieten wir

zum jeweiligen Werk, von der Verfilmung bis zum

einzeln buchbare Einführungsveranstaltungen zu

Hörbuch. www.kornhausbibliotheken.ch

Puccinis La Bohème und Wagners Tristan und Isolde an,

STÜCKE

die Überblick über den Inszenierungsansatz bieten und mit weiterführenden Materialien das Werk

LA BOHÈME AB SA, 24. NOV 2018

vermitteln. Mehr Informationen dazu und Anmeldung unter www.vhsbe.ch TERMINE LA BOHÈME SA, 23. FEB 2019, 11:00 – 13:00 TRISTAN UND ISOLDE FR, 07. JUN 2019, 19:00 – 21:00 in Kooperation mit

JUNGES KONZERT THEATER BERN Alle Vermittlungsangebote des Jungen Konzert Theater Bern finden Sie auf S. 206 ff.

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ensemble

TODD BOYCE BARITON

ANDRIES CLOETE TENOR

CLAUDE EICHENBERGER MEZZOSOPRAN

EVGENIA GREKOVA SOPRAN

ELISSA HUBER SOPRAN

YOUNG KWON BASS

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MICHAL MARHOLD BARITON

ORSOLYA NYAKAS SOPRAN

ORIANE PONS SOPRAN

NAZARIY SADIVSKYY TENOR

JORDAN SHANAHAN BARITON

ELEONORA VACCHI MEZZOSOPRAN

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gäste

ROBIN ADAMS BARITON

CATHERINE FOSTER SOPRAN

DANIEL FRANK TENOR

URSULA HESSE VON DEN STEINEN MEZZOSOPRAN

KANGMIN JUSTIN KIM COUNTERTENOR

PETER LODAHL TENOR

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MARIE LYS SOPRAN

SOPHIE RENNERT MEZZOSOPRAN

UWE STICKERT TENOR

JOHN UHLENHOPP TENOR

OSCAR VERHAAR COUNTERTENOR

KAI WEGNER BASS

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chor konzert theater bern

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PREMIEREN DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN BERESINA ODER DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ (UA) DER TOD DES IWAN ILJITSCH MONDLICHT (SEA) DONKEY DER SCHOTTE UND DAS PFERD, DAS SICH ROSI NANNTE (UA) DAS MISSVERSTÄNDNIS FREIGÄNGER (UA) AUS DEM BLEISTIFTGEBIET: FELIX-SZENEN TITUS ANDRONICUS DAS RESORT (UA) DER ELEFANT VON MURTEN (UA) JEMANDLAND (UA) KRAFT (UA) MANIC MONDAY – DIE NEUE MONTAGSREIHE TRESOR – JAZZ & THEATER RES:PUBLIKUM – GESPRÄCHE ZUR GEGENWART HKB-SCHAUSPIELSTUDIO HAUSAUTORIN JULIA HAENNI

WIEDERAUFNAHMEN DER GOALIE BIN IG (UA) COCO – EIN TRANSGENDERMUSICAL (UA)

ANGEBOTE SCHAUSPIEL


SCHAUSPIEL


« RESPEKT UND EMPATHIE SIND FÜR MICH IMMER DIE BASIS MEINER ARBEIT …

CIHAN INAN SCHAUSPIELDIREKTOR

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… Jede künstlerische Idee erhält damit ihren bleibenden Wert. Nur so können mutige und einzigartige Visionen geschaffen werden, die die Komplexität des Menschseins, das Drama, in der heutigen Gesellschaft ehrlich zu erfassen versuchen. »

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premieren

DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN ROBERT MUSIL PREMIERE FR 21. SEP 2018 VIDMAR 1

TERMINE

BESETZUNG

MI 26. SEP 2018

REGIE Sebastian Klink

MI 10. OKT 2018

BÜHNE & KOSTÜME

DO 18. OKT 2018

Gregor Sturm

Musils gewaltiger Roman gehört zu den legen-

FR 26. OKT 2018

VIDEO Tom Bernhard

därsten ungelesenen Werken der Weltliteratur.

DO 15. NOV 2018

TON Janosch Röthlisberger

Doch er ist eine grosse Parabel auf den Untergang

FR 16. NOV 2018

DRAMATURGIE Michael Gmaj

der europäischen Gesellschaften des 19. und eine

SA 24. NOV 2018 MI 28. NOV 2018 MI 12. DEZ 2018 DI 08. JAN 2019

hellsichtige Analyse des 20. Jahrhunderts. Anhand der Figur des «Manns ohne Eigenschaften», des 32-jährigen Mathematikers Ulrich, entwirft Musil ein Tableau der Zerrissenheit der Moderne in der untergehenden k.u.k.-Monarchie. Als ein Wiedergänger Oblomows beschliesst Ulrich, «Urlaub vom Leben zu nehmen», um «ein bedeutender Mann zu werden» – «das Fatale daran war bloss, dass er weder wusste, wie man einer wird, noch was ein bedeutender Mensch ist.» Väterliche Beziehungen machen ihn schliesslich zum Sekretär der «Parallelaktion», eines Arbeitskreises für grosse Ideen zum 70. Thronjubiläum des Kaisers. Mit der Komik des Retardierens verlieren sich Musils Figuren in endlosen Diskursen und in Ulrich kommt die Ahnung auf, dass die Gesellschaft am Abgrund des Ersten Weltkriegs steht. Regisseur Sebastian Klink, langjähriger Mitarbeiter von Frank Castorf, inszenierte an der Berliner Volksbühne Exodus nach dj Stalingrad und Reise nach Petuschki nach Jerofejew.

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BERESINA ODER DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ

NACH DEM DREHBUCH VON MARTIN SUTER UND DEM FILM VON DANIEL SCHMID

PREMIERE FR 19. OKT 2018 STADTTHEATER

Hat jemand behauptet, im Bundeshaus sei es gähnend langweilig? Für ein junges russisches Callgirl muss die manchmal glamouröse und

URAUFFÜHRUNG

­TERMINE SA 27. OKT 2 0 1 8

BESETZUNG

SO 18. NOV 2 0 1 8

REGIE Cihan Inan

seltsam anmuten. Aber Irina liebt «ihre Freunde»,

FR 23. NOV 2 0 1 8

BÜHNE Manfred Loritz

FR 07. DEZ 2 0 1 8**

die Herren in Anzügen, die ein wenig Politik

KOSTÜME Yvonne Forster

SA 15. DEZ 2 0 1 8**

machen, sich sonst aber gern die Zeit mit Spielchen

MUSIK Nermin Tulic, Niklaus

DO 10. JAN 2 0 1 9

vertreiben. So hört sie im Auftrag des windigen,

Vogel

MI 30. JAN 2 0 1 9

doch cleveren Karrieristen Dr. Waldvogel ganz

DRAMATURGIE

FR 01. FEB 2 0 1 9

genau hin, wenn ein Komplott geschmiedet,

Fadrina Arpagaus

SO 17. FEB 2019*

meist doppelbödige Welt der Landeselite etwas

FR 01. MRZ 2 0 1 9

Geld gewaschen, der neue Bundesrat herbeigemauschelt und die gute Gesellschaft durch den

Mit MEHR WISSEN!

Fleischwolf gedreht wird. Irina macht so lange

(­Informationen S. 107)

mit, wie man ihr den Schweizer Pass verspricht und verspricht und verspricht. Doch als sie das Spiel durchschaut, dreht sie den Spiess um und ruft eine längst vergessene Geheimarmee auf den Plan. Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz zielt auf

MI 06. MRZ 2 0 1 9 * Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE ** Diese Vorstellungen werden mit einer Übersetzung in Gebärdensprache angeboten (s. S. 106).

den Politbetrieb und die Machtverhältnisse zwischen Mann und Frau. Cihan Inan inszeniert

unter dem Patronat der

die böse Komödie in Anlehnung an House of Cards – ganz à la suisse als Cottage of Cards. merci

Eintritt um 30 % ermässigt dank der Genossenschaft Migros Aare

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premieren

DER TOD DES IWAN ILJITSCH LEO TOLSTOI PREMIERE MI 31. OKT 2018 VIDMAR 2

TERMINE

BESETZUNG

MI 07. NOV 2018

REGIE Noam Brusilovsky

MI 14. NOV 2018

BÜHNE Magdalena Emmerig

MI 21. NOV 2018

KOSTÜME Isabelle Koeters

SA 08. DEZ 2018

TONDESIGN Antonia Alessia,

DI 12. FEB 2019

Virginia Beeskow

MI 27. FEB 2019

DRAMATURGIE Michael Gmaj

SA 16. MRZ 2019

«Iwan Iljitschs Lebenslauf war der allereinfachste, allergewöhnlichste und allerfurchtbarste.» Doch jung zu sterben soll Iwans Schicksal sein. Mit 45 Jahren erleidet der Anwalt eine Erkrankung, deren permanenter Schmerz seinen Charakter verändert und martert. Er ist nicht nur hilflos, sondern

Weitere Termine finden Sie im Monatsspielplan und auf unserer Website.

wird zu einem Monstrum für seine Umwelt, zur Verkörperung der Krankheit. Zunehmend spiri­tuellen Themen zugewandt, verhandelt Tolstoi in Der Tod des Iwan Iljitsch die Flüchtigkeit des Lebens, erzählt wahrhaftig und berührend von dem hässlichen Ende, das uns alle eint. Was nützen der gesellschaftliche Status, Ansehen im Beruf oder die Ehe? Unerbittlich schildert Tolstoi die Angst und Machtlosigkeit Iwans sowie Wut und Abneigung seiner Umgebung dem Kranken gegenüber. «Der Tod ist zu Ende.» sind dessen letzte Worte. Regisseur Noam Brusilovsky thematisierte seine überwundene Krebserkrankung bereits in einer eigenen Theaterarbeit. Der Tod des Iwan Iljitsch ist eine Fortsetzung des Themas und als Bühnenbearbeitung zwischen Dramatisierung und Dokumentartheater konzipiert. Mit dem Hörspiel Broken German gewann Brusilovsky den Deutschen Hörspielpreis 2017.

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MONDLICHT

HAROLD PINTER

PREMIERE FR 09. NOV 2018 VIDMAR 1

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG BESETZUNG

«Pinter hat in seinen Dramen den Abgrund unter dem alltäglichen Geschwätz freigelegt und ist in den geschlossenen Raum der Unterdrückung eingebrochen»,

REGIE Johannes Lepper BÜHNE Doreen Back KOSTÜME Sabine Wegmann MUSIK Sonja Ott

schrieb die Jury zur Verleihung des Nobelpreises

DRAMATURGIE

für Literatur an den englischen Dramatiker 2005.

Lea Lustenberger

In Mondlicht stellt er den Zustand zwischen Ab-

schiednehmen, Resignation und Erinnerung als

TERMINE MI 14. NOV 2018 DI 20. NOV 2018 DO 22. NOV 2018 SA 08. DEZ 2018 FR 04. JAN 2019 FR 11. JAN 2019 FR 25. JAN 2019 SO 27. JAN 2019 MI 27. FEB 2019 DI 05. MRZ 2019

gnadenlos und beissend dar, reisst der Gefühlsduselei den Schleier ab. Doch um das Mondlicht zu sehen, muss es dunkel sein. Entsprechend düster resümiert Andy («Ich war ein erstklassiger Beamter»), ein Mitfünfziger, dessen Leben sich dem Ende zuneigt, selbiges mit scharfem Blick. Er liegt im Bett, seine Frau ist an seiner Seite, ihre beiden Söhne scheinen in unmittelbarer Nähe und sind doch meilenweit entfernt, ihre Tochter ist schon vor dem Vater von einer Lebendigen zu einer Erscheinung geworden. Pinter entlädt all die Rache-, Angst- und Verlustgefühle eines Lebens in schwarzem Humor – das Spezialgebiet von Regisseur Johannes Lepper, der seit inzwischen vier Spielzeiten in Bern inszeniert (z. B. Brechts Der gute Mensch von Sezuan).

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premieren

DONKEY DER SCHOTTE UND DAS PFERD, DAS SICH ROSI NANNTE

PREMIERE FR 07. DEZ 2018

ARIANE VON GRAFFENRIED & MARTIN BIERI NACH DEM ROMAN VON MIGUEL DE CERVANTES

STADTTHEATER

TERMINE

URAUFFÜHRUNG

MO 10. DEZ 2018

ab 6 Jahren

DI 11. DEZ 2018

Seit einigen Jahren schon ziehen der edle Ritter Don Quijote und sein Freund Sancho Pansa durch die Welt – ihre treuesten Begleiter, Pferd und

MI 12. DEZ 2018

BESETZUNG

DO 13. DEZ 2018

REGIE Sophia Bodamer

Esel, müssen mittraben. Aber wurden die beiden

FR 14. DEZ 2018

BÜHNE Konstantina Dacheva

Tiere je gefragt, was sie davon halten? Eben. Zeit

MO 17. DEZ 2018

KOSTÜME Prisca Baumann

für eine Änderung der Perspektiven.

DI 18. DEZ 2018

MUSIK Christine Hasler

Cervantes behielt die Freundschaft zwischen

MO 24. DEZ 2018

DRAMATURGIE

Sancho Pansas Esel und Don Quijotes Pferd

MI 26. DEZ 2018

Fadrina Arpagaus

Rosinante nämlich für sich. Genauso, dass Don

MI 02. JAN 2019 SO 20. JAN 2019 SA 26. JAN 2019

Quijotes grosse Liebe Dulcinea eigentlich vier Mit MEHR WISSEN!

leise Pfoten hatte und ein so weiches Fell, dass

­(Informationen S. 107)

der Ritter sie einfach nicht vergessen konnte. Sowieso war alles ganz anders. Das Berner Autorenduo Ariane von Graffenried und Martin Bieri und die junge Regisseurin Sophia Bodamer erzählen die Abenteuer von Don Qujiote aus Sicht der Tiere als Fabel für die Gegenwart neu. Donkey der Schotte ist ein Stück über Freundschaft und Zusammenhalt, übers Jungsein und Älterwerden und über die wundersame Welt, die man am besten für sich erobert, wenn man auf Reisen geht und sie sich anschaut.

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DAS MISSVERSTÄNDNIS ALBERT CAMUS

PREMIERE DO 20. DEZ 2018 VIDMAR 1

«Wenn der Mensch erkannt werden will, muss er schlicht und einfach sagen, wer er ist. Schweigt oder lügt er, so stirbt er allein, und alles um ihn herum fällt dem Unglück

BESETZUNG

­TERMINE

REGIE Claudia Meyer

DO 27. DEZ 2018

BÜHNE Konstantina Dacheva

DO 03. JAN 2019

KOSTÜME Barbara Kurth

MI 09. JAN 2019

MUSIK Michael Wilhelmi

SO 20. JAN 2019*

DRAMATURGIE Michael Gmaj

DO 28. FEB 2019

anheim», so schreibt Camus in seiner Vorbemerkung

MI 20. MRZ 2019

zu Das Missverständnis. 1943 im von Deutschland

FR 05. APR 2019

besetzten und vom kollaborativen Vichy-Regime

FR 12. APR 2019

regierten Frankreich entstanden, ist es ein Stück

MI 01. MAI 2019

der Auflehnung; zugleich schrieb der Moralist Camus damit für seine Mitkämpfer der Résistance aber auch ein Drama über Aufrichtigkeit. Es ex-

* Mit kostenloser ­Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

emplifiziert, wie sich Verbrechen gegen den Täter selbst wenden, und spiegelt jene Klaustrophobie, an der Camus zu dieser Zeit litt: Ein Mann kehrt nach zwanzig Jahren in seinen Heimatort zurück, wo seine Mutter und seine Schwester ein Gasthaus führen und wohlhabende Reisende ermorden und ausrauben. Als sie ihn nicht als Sohn und Bruder erkennen, zögert er zu lange, ob er seine Identität lüften soll … Nach Die Reise von Klaus und Edith durch den Schacht zum Mittelpunkt der Erde bringt Claudia Meyer erneut ein absurd-morbides Familiendrama auf die Bühne.

91


premieren

FREIGÄNGER ANNA PAPST PREMIERE DO 24. JAN 2019 VIDMAR 2

TERMINE

URAUFFÜHRUNG

DI 29. JAN 2019

Witzwil ist eine offene Strafvollzugsanstalt für 184 Männer. Witzwil ist aber auch der grösste Landwirtschaftsbetrieb der Schweiz mit Äckern

SA 02. FEB 2019

BESETZUNG

MI 13. FEB 2019

REGIE Anna Papst

und Werkstätten, Mühle und Fohlenweide,

MI 20. FEB 2019

BÜHNE N.N.

Arbeitsplätzen und Lehrstellen. Witzwil steht

MI 13. MRZ 2019

KOSTÜME Jasmine Lüthold

genau auf dieser unsichtbaren Grenze zwischen

DI 16. APR 2019

VIDEO Elvira Isenring

Gefängnis und offener Gesellschaft, die diesen

DRAMATURGIE

gut funktionierenden Kosmos durchläuft.

Fadrina Arpagaus

Während ihrer Berner Hausautorschaft hat Anna

Weitere Termine finden Sie im Monatsspielplan und auf unserer Website.

Papst Insassen, Angehörige und Anstaltsmitarbeitende in Witzwil getroffen und ihre Geschichten zu einer «Reportage fürs Theater» verdichtet. Die inhaftierten Männer sprechen über Freiheit im Körper und Freiheit im Kopf, sie kreisen um ihre Strafe, manchmal auch um ihre Schuld. Die Gespräche geben Einblick in den Gefängnisalltag; sie legen offen, wonach sich die Erzählenden sehnen und wovor sie sich fürchten. Denn auch diejenigen in Witzwil, die «draussen» leben, befinden sich auf dieser bemerkenswerten Grenze. So wird das «Draussen» zu einer Projektionsfläche – ein Draussen, das immer in den Menschen ist, egal, wie frei sie sind.

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AUS DEM BLEISTIFTGEBIET: FELIX-SZENEN ROBERT WALSER

PREMIERE FR 15. FEB 2019 STADTTHEATER, MANSARDE

BESETZUNG

TERMINE

REGIE Henri Hüster

DI 19. FEB 2019

BÜHNE Selina Howald

DI 26. FEB 2019

KOSTÜME Isabelle Koeters DRAMATURGIE

Robert Walser gehört zu den wichtigsten

Lea Lustenberger

Weitere Termine finden Sie im Monatsspielplan und auf unserer Website.

Schweizer Schriftstellern, wurde jedoch erst nach seinem Tod in den Kanon der grossen Literaten aufgenommen. Seine Felix-Szenen sind eine Ode an kindliche Freiheit und den Mut, unbeschwert zu denken, benennen sie doch ohne Sentimentalität den Wunsch nach Fürsorge und Anerkennung. Mit Felix, der zu Beginn der losen Szenen «vier oder sechs Jahre alt ist», erschafft Walser ein Alter Ego, das die Ambivalenz seines zwischen Leichtigkeit und Schwere schwankenden Universums mit Witz zu beschreiben weiss. Walser zog sich zeit seines Lebens immer mehr zurück und schrieb schliesslich nur noch in winziger Schrift und mit Bleistift. Zu diesen Mikrogrammen gehören die 1925 enstandenen Felix-Szenen. Der junge Regisseur Henri Hüster begibt sich auf eine behutsame Suche nach der Bedeutung der Felix-Szenen in Walsers Leben und inszeniert einen Abend, an dem neben Felix Walsers Sprache die Hauptfigur sein wird.

in Zusammenarbeit mit

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premieren

TITUS ANDRONICUS WILLIAM SHAKESPEARE

PREMIERE FR 22. FEB 2019 VIDMAR 1

TERMINE

BESETZUNG

DI 26. FEB 2019

REGIE Mizgin Bilmen

SA 02. MRZ 2019

BÜHNE Cleo Niemeyer

DO 07. MRZ 2019

KOSTÜME

FR 08. MRZ 2019

Alexander Djurkov Hotter

offenbar!» Brutalität ist ein gängiges Mittel in

SA 23. MRZ 2019

DRAMATURGIE Michael Gmaj

den Stücken Shakespeares – besonders seine Königsdramen geizen nicht mit Gewalt. Doch

SO 24. MRZ 2019 SO 14. APR 2019 DO 16. MAI 2019 SO 19. MAI 2019

«Oh wundervoll! Wie leicht wird jeder Mord doch

Mit MEHR WISSEN! ­(Informationen S. 107)

ist es nicht den Häusern York oder Lancaster vorbehalten, ihre Konkurrenten, Brüder und Söhne zu meuchelmorden – Shakespeare

MI 29. MAI 2019

gestattete es auch den Feldherren des alten

DI 25. JUN 2019

Rom. Titus Andronicus gilt als das brutalste seiner Stücke: Mindestens sieben Morde geschehen, nebenbei Schändung, Verstümmelung, Folter, Einkerkerung, Kannibalismus. Aus dem Feldzug gegen die Goten siegreich zurückgekehrt, dienen Titus all die Verbrechen dazu, seine Macht im Kampf um die Krone Roms zu etablieren. Von Rache getrieben, auf ihre Macht bedacht, macht Shakespeare Titus’ Gewaltausbrüche zu einer Parabel des im Untergang begriffenen römischen Weltreichs und es damit schwer, sich der Schlagkraft dieses Stücks zu entziehen. Regisseurin Mizgin Bilmen hat nach ihrer Inszenierung von Malina auch hier keine Scheu, mit Wut und Nachdruck den Finger in die Wunde zu legen.

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DAS RESORT

SINGSPIEL VON JÜRG HALTER UND ELIA REDIGER

PREMIERE DO 04. APR 2019 VIDMAR 1

URAUFFÜHRUNG

­TERMINE DO 11. APR 2019

Nach einem Bergsturz in den Schweizer Alpen bleibt ein Luxusresort mit integrierter Entzugsklinik von der Welt abgeschnitten. Die sich im Resort «Fortschritt» aufhaltenden Gäste, das Personal und das Salonorchester bilden eine Notgemeinschaft. «Hilfe würde ja bald vor Ort sein, man lebe hier schliesslich in der ersten Welt». Obgleich

BESETZUNG

DI 23. APR 2019

LIBRETTO Jürg Halter

FR 10. MAI 2019

MUSIK Elia Rediger

FR 24. MAI 2019

REGIE Antje Schupp

FR 31. MAI 2019

BÜHNE Christoph Rufer

DO 06. JUN 2019

KOSTÜME Diana Ammann

FR 07. JUN 2019

DRAMATURGIE

SO 16. JUN 2019

Fadrina Arpagaus Mit Musikerinnen und Musikern des Berner Symphonieorchesters

auch nach drei Tagen kein Lebenszeichen von aussen zu vernehmen ist, versucht die Gemeinschaft, den Schein der Normalität zu wahren. Doch bald beginnen die gegenseitigen Vorwürfe, es bilden sich Lager und neue Paare. Kommen sie heil, gar geheilt, wieder aus dem «Fortschritt» heraus? Wer ist der geheimnisvolle Retter, von dem die Rede ist? Was kommt danach? Das Resort ist Jürg Halters und Elia Rediger erste grosse Zusammenarbeit für die Bühne. Mit Humor, Dringlichkeit und viel Musik behandeln sie mittelgrosse und grosse Fragen nach Identität und Heimat, inszeniert von Antje Schupp, deren bisherige Arbeiten quer durch die Genres von der klassischen Oper bis zur Queer-Performance reichen.

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premieren

DER ELEFANT VON MURTEN UWE LÜTZEN URAUFFÜHRUNG PREMIERE

BESETZUNG

SA 13. APR 2019

REGIE VOR ORT

STADTTHEATER

BÜHNE Renato Grob KOSTÜME Justina Klimczyk

TERMINE

DRAMATURGIE

MI 17. APR 2019

Fadrina Arpagaus, Cihan Inan

MI 24. APR 2019 FR 26. APR 2019

1866 wurde in Murten mit Kanonen auf Elefanten geschossen. Auf einen Zirkuselefanten. Er hatte nach seinem blindwütigen Ausbruch Tod und

FR 24. MAI 2019

Verwüstung ins «Stedtli» gebracht.

FR 31. MAI 2019

Das sind die historischen Fakten. Alles andere ist

DO 06. JUN 2019

fiktiv: Bäckerssohn Jeremias entzieht sich als zu-

FR 07. JUN 2019

kunftsgläubiger Erfinder zum Ärger seines Vaters

MI 26. JUN 2019

seinen Pflichten, wann immer er kann. Als ihn die Zirkusakrobatin Miranda mit einer Wette um den Bau eines Flugapparates herausfordert, setzt dies bei den Murtenern Ängste frei – als dann noch der Elefant ausbricht, ist die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten. Der Elefant von Murten erzählt von einer Epoche grosser technologischer Innovationen und einschneidender sozialer Veränderungen. Vergleichbar mit der industriellen Revolution, die im 19. Jahrhundert jene gesellschaftlichen Brüche verursachte, spüren wir heute die Auswirkungen der Globalisierung. Der Elefant von Murten ist der erste Theatertext des Drehbuchautors Uwe Lützen

unter dem Patronat des

und ein Paradestück für die Theatergruppe vor

ort, die im letzten Winter mit Krabat das Stadttheater verzauberte.

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JEMANDLAND

IVONA BRDJANOVIC

PREMIERE MI 15. MAI 2019 VIDMAR 2

URAUFFÜHRUNG

TERMINE SA 18. MAI 2019

Mit Jemandland gibt Ivona Brdjanovic in Bern ihr Debüt mit einem abendfüllenden Theaterstück. Als Serbin in Bosnien-Herzegowina geboren und mit neun Jahren nach Zürich gekommen, ist Europa und die Frage, wo man hingehört, keine

BESETZUNG

MI 22. MAI 2019

REGIE Sophia Aurich

DI 28. MAI 2019

BÜHNE Kim Zumstein

MI 05. JUN 2019

KOSTÜME Melanie Häusler

DI 18. JUN 2019

DRAMATURGIE

MI 26. JUN 2019

Lea Lustenberger

Selbstverständlichkeit. Jemandland behandelt diese Zerrissen- und Verbundenheit zwischen den Kulturen West- und Osteuropas, zwischen Alpen und Balkan. Der Sans-Papier Nenad flüchtet sich in Gedanken in seine Heimat, während Miroslav, Nenads Vorgesetzter, jegliche Träumerei aufgegeben hat; körperliche Gebrechen und die Einhaltung von Arbeitsabläufen bestimmen seine Gedanken. Als sich Nenad mit der Geliebten eines Auftraggebers anfreundet, gerät er in einen Zwiespalt, doch eine ungeahnte Wendung stellt die Erwartungen auf den Kopf. Mit Jemandland stellt Regieassistentin Sophia Aurich ihre erste Inszenierung in Bern vor.

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premieren

KRAFT

JONAS LÜSCHER URAUFFÜHRUNG PREMIERE

BESETZUNG

DO 23. MAI 2019

REGIE Zino Wey

VIDMAR 1

BÜHNE Davy van Gerven KOSTÜME Veronika Schneider

Einer der grossen Romane der Weltliteratur, in

TERMINE

MUSIK Lukas Huber

dessen Reihe Jonas Lüschers Kraft durchaus ste-

SO 26. MAI 2019

DRAMATURGIE Michael Gmaj

hen kann, endet mit der ironischen Konklusion,

SA 01. JUN 2019

dass es wohl klüger sei, seinen Garten zu bestel-

DI 04. JUN 2019

len. So ähnlich endet Kraft nicht; doch ähnlich

DO 13. JUN 2019

wie Voltaires Candide begibt sich Lüschers Held

FR 14. JUN 2019 DO 27. JUN 2019

(mit einem ebenso sprechenden Namen ausgestattet) auf die Reise nach der Frage, warum alles, was ist, gut sei. Richard Kraft, Rhetorikprofessor in Tübingen, erneut unglücklich und zu teuer verheiratet, will mit seiner Antwort das dafür ausgeschriebene Preisgeld von einer Million Dollar gewinnen und sich so aus seinen Zwängen befreien. Dafür reist er ins Silicon Valley nach Kalifornien, obgleich ihm diese Welt und deren Haltung fremd ist, die zufrieden damit sei, dass «der Optimismus der europäischen Aufklärung der Optimierung gewichen» sei, wie die zeit in ihrer Romanrezension schrieb. Mit seiner «klugen Gegenüberstellung von alter und neuer Welt» (Jury) gewann Lüscher den Schweizer Buchpreis 2017 – eine passende Ausgangslage für die Dramatisierung des Romans und seine Inszenierung durch den Regisseur Zino Wey.

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MANIC MONDAY DIE NEUE MONTAGSREIHE PREMIERE MO 01. OKT 2018

Vieles ist möglich an einem Montag. An (fast)

STADTTHEATER,

jedem ersten Montag des Monats wird auf jeden

MANSARDE

Fall in der Mansarde etwas möglich. Dann wird passieren, was dem Schauspielensemble am Herzen liegt: kleine Projekte, kurz geprobt und mit Elan auf die Bühne gebracht. Es wird musiziert, referiert, getanzt und vielleicht auch mal

­TERMINE MO 05. NOV 2018 MO 03. DEZ 2018 MO 07. JAN 2019 MO 04. MRZ 2019

gepoltert – um des Debattierens willen, nicht

MO 01. APR 2019

des Lärms wegen.

MO 06. MAI 2019

An (fast) all diesen Montagen ist (fast) alles

MO 03. JUN 2019

möglich. Wir freuen uns darauf, dem Publikum bei geöffneter Bar künstlerischen Wagemut und unbändige Spielfreude zu präsentieren.

99


reihen

TRESOR JAZZ & ­THEATER BESETZUNG SZENISCHE EINRICHTUNG & DRAMATURGIE Lea Lustenberger

PREMIERE

MUSIKALISCHE LEITUNG

DO 07. MRZ 2019

Xenia Zampieri

VIDMAR 2

BÜHNE Konstantina Dacheva

Back to the Roots – und ab in die Vidmar 2 ! Wenn

KOSTÜME Melanie Häusler

sich Konzert Theater Bern und BeJazz die Hand

TERMIN DO 13. JUN 2019

geben, entsteht ein Konzert der besonderen Art. SchauspielerInnen aus dem Ensemble treten als SängerInnen in Aktion. Auf den Brettern stehen die Bühnenprofis an diesen Abenden gemeinsam mit virtuosen JazzmusikerInnen. In jazzigen Arrangements interpretieren sie Songs aus verschiedenen Musikgenres und begeben sich auf hoch unterhaltsames szenisch-musikalisches Terrain. Der Mix aus Spiel, Spontanem und Musik garantiert Abende voller Witz und Tiefe.

in Kooperation mit

100


RES:PUBLIKUM GESPRÄCHE ZUR GEGENWART TERMINE IM JANUAR, MÄRZ UND MAI

Kreuzt man Theater und Presse, entsteht eine nicht unbedeutende Schnittmenge: Beide schaffen einen öffentlichen Raum, der mit Fragen,

2019 STADTTHEATER, MANSARDE

Gedanken und Gesprächen begehbar wird; beide bearbeiten spielend und schreibend Stoffe, aus denen die Gegenwart besteht. Wir wollen eine neue Öffentlichkeit: Zusammen mit Republik, dem neuen, lauten «Baby» der Schweizer Presselandschaft, treten wir im Frühjahr 2019 mit Zuschauer- und LeserInnen ins Gespräch. An drei Abenden im Januar, März und Mai nehmen sich Theatermacher- und Journalist­Innen gegenseitig ins Kreuzverhör. Hingebungsvoll und unerbittlich neugierig bearbeiten sie die Themen, die unsere Inszenierungen, Texte, Köpfe und Herzen durchziehen.

in Kooperation mit

101


schauspiel

HKBSCHAUSPIELSTUDIO Nach sechs Jahren Zusammenarbeit freuen wir uns über das erstmalige Zustandekommen des Schauspielstudios. Fünf Schauspielstudierende des Studiengangs Theater der Hochschule der Künste Bern werden in der Spielzeit 2018.2019 in den Produktionen der ersten Saisonhälfte als Teil des Ensembles ihre Fähigkeiten auf der Bühne zeigen und ausbauen können. Sie lernen von erfahrenen KollegInnen und sammeln Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag, noch bevor sie offiziell ins Arbeitsleben entlassen werden, – nicht zuletzt erlebt das Publikum den Berner Schauspielnachwuchs. Im Verlauf dieser Monate werden zudem Schauspieldirektor Cihan Inan, Regisseurin Claudia Meyer sowie die Ensemblemitglieder Milva Stark, Chantal Le Moign und Jürg Wisbach Szenenstudien mit den JungschauspielerInnen erarbeiten. Wir freuen uns auf: Anne-Kristin Schiffmann, Daniela Luise Schneider, David Brückner, Lukas Lippeck und Sebastian Schulze. Das Schauspielstudio der hkb steht im Verbund mit dem Theater St. Gallen und dem Theater Basel, wo weitere in Kooperation mit

Studierende ein halbes Jahr lang im Ensemble sein werden.

102


HAUSAUTORIN JULIA HAENNI Die Schweizer Theatermacherin Julia Haenni ist neue Hausautorin von Konzert Theater Bern. In dieser Zeit wird sie im Rahmen des Stück Labor Basel ein Theaterstück schreiben, das in der Saison 2019.2020 zur Uraufführung kommen wird. Erste Textarbeiten werden bereits in unserer neuen Reihe Manic Monday (S. 99) gezeigt werden. 2016 schloss Julia Haenni an der Zürcher Hochschule der Künste ein Regiestudium ab. 2016.2017 schrieb sie im schweizerischen Autorenförderprogramm dramenprozessor den Stücktext Frau im Wald, der 2018 uraufgeführt wurde und für den Haenni selbst als Schauspielerin auf der Bühne stand. Sie arbeitete an zahlreichen Projekten als Autorin, Performerin, Kuratorin, konzeptioneller Kopf und Regisseurin, allerdings gewann in den letzten Jahren das Schreiben für sie an Bedeutung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und deren Repräsentationen auf der Bühne. Julia Haenni schreibt in galoppierenden Sätzen, sodass ihre Texte eine Unmittelbarkeit und Wucht entwickeln und immer auch eine Befragung der unterschiedlichen Formen sind, die das Theater herstellen kann.

103


wiederaufnahmen

DER GOALIE BIN IG PEDRO LENZ

WIEDER­ AUFNAHME DI 13. NOV 2018 VIDMAR 1

TERMINE

URAUFFÜHRUNG

FR 23. NOV 2018 SO 09. DEZ 2018

BESETZUNG

FR 21. DEZ 2018

REGIE

DO 10. JAN 2019

Till Wyler von Ballmoos

So richtig viel Glück hat er nicht gehabt im Leben,

BÜHNE & KOSTÜM

der Goalie. Zuletzt war da diese dumme Sache

Evi Bauer

mit einem Gefallen, den er seinem Kumpel Ueli

DRAMATURGIE Sabrina Hofer

getan hat und für den er ein Jahr in den Knast

MIT Jonathan Loosli

gewandert ist. Pech gehabt! Ein Jahr später ist alles Schnee von gestern, die Strafe abgesessen, die Rechnung beglichen, Goalie wagt einen Neuanfang. Er findet eine Wohnung (über Beziehungen) und sogar einen Job (über Beziehungen). Und als die schöne Regula, Bedienung in seiner Stammbeiz «Maison», um die er ausdauernd, aber bislang vergeblich und teilweise ehrlich gesagt auch ziemlich dämlich geworben hat, mit ihm nach Spanien in die Ferien fährt, ist das Glück fast schon zum Greifen nah. Aber wie so oft schlägt das Schicksal Goalie auch hier wieder ein Schnippchen … «Ein ziemlich berauschender Abend: Pedro Lenz’ Erfolgs­ erzählung ‹Der Goalie bin ig› überzeugt auch als Theaterstück auf der Vidmar-Bühne.»

der bund, 17.12.2012 «Im Zusammenspiel mit der Bühne, die sich nach und nach in ein Schlachtfeld aus Schneematsch verwandelt, begeistert Jonathan Loosli mit Timing und Körpereinsatz.»

berner zeitung, 17.12.2012 merci

104


COCO — EIN TRANSGENDERMUSICAL

ALEXANDER SEIBT & MARKUS SCHÖNHOLZER

WIEDERAUFNAHME SO 30. DEZ 2018 VIDMAR 1

URAUFFÜHRUNG

­TERMINE MO 31. DEZ 2018

BESETZUNG

SA 05. JAN 2019

TEXT Alexander Seibt SONGS & LYRICS Markus

Coco war die berühmteste Transfrau der Schweiz

Schönholzer

der 1990er-Jahre, verletzlich, getrieben, charis-

NACH EINER IDEE VON

matisch. In Bern war sie ein Star: Eine Frau im

Cihan Inan

Körper eines Mannes, die leidenschaftlich und

REGIE Stefan Huber

furchtlos gegen alles anrennt, was zwischen ihr

MUSIKALISCHE LEITUNG

und jenem Tag steht, an dem sie endlich sagen kann: «Jetzt bin ich: Ich.» Ihre grössten Widersacher scheinen dabei weder ihre Eltern noch ihr überfordertes Umfeld zu sein, es ist ihr eigener Körper. Obwohl sie sich mit zwanzig Jahren einer geschlechtsangleichenden Operation unterzieht,

Hans Ueli Schlaepfer BÜHNE José Luna KOSTÜME Heike Seidler CHOREOGRAFIE Timo Radünz DRAMATURGIE Fadrina Arpagaus

bleibt ihr Leben eine verzweifelte Suche nach sich selbst – und ohne Happy End. Ohne Anspruch auf historische Genauigkeit zu erheben, ist Coco die Hommage an eine Frau, die ihren anspruchsvollen Weg mit Entschlossenheit und Würde gegangen ist. Doch tatsächlich geht es in dieser Geschichte um uns alle – um die Notwendigkeit, sich die alles entscheidende Frage zu stellen: «Wer bin ich?» Auch geht es um den Mut, den wir dafür aufbringen müssen. Aber vor allem geht es um den Preis, den wir für die Antwort zahlen.

105


schauspiel

ANGEBOTE

ABO-BESTSELLER ABO SCHAUSPIEL

4. DAS MISSVERSTÄNDNIS VIDMAR 1

DO 28. FEB 2019 19:30

ÖFFENTLICHE PROBEN FÜR ABONNENT / -INNEN SOWIE FÜR MITGLIEDER DER FREUNDESKREISE UND DES BTHV

5. DAS RESORT

VIDMAR 1

DO 11. APR 2019 19:30

6. TITUS ANDRONICUS

VIDMAR 1

DO 16. MAI 2019 19:30

AbonnentInnen und Mitgliedern unserer Besucher-

1. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

DO 18. OKT 2018 19:00

2. MONDLICHT

VIDMAR 1

DO 22. NOV 2018 19:30

3. BERESINA

STADTTHEATER DO 10. JAN 2019 19:30

7. ELEFANT VON MURTEN STADTTHEATER DO 06. JUN 2019 19:30 8. KRAFT

VIDMAR 1

DO 27. JUN 2019 19:30

Ab chf 264,– erhältlich unter: 031 329 52 52 Weitere Abo-Angebote finden Sie auf S. 222 ff.

organisationen bieten wir die Möglichkeit zum exklusiven Einblick in den Entstehungsprozess unserer Produktionen. Unmittelbar vor einem Probenbesuch kommen sie zudem in den Genuss einer Einführung in die Inszenierung durch das Regieteam. Termine und nähere Informationen werden schriftlich bekannt gegeben.

EINFÜHRUNGEN & PUBLIKUMSGESPRÄCHE kostenlos vor Vorstellungsbeginn Einführungen in

DOLMETSCHDIENST FÜR HÖRGESCHÄDIGTE

die jeweiligen Werke an. Dabei berichten sie exklu-

In Zusammenarbeit mit der Stiftung procom bieten

Zu vielen Vorstellungen bieten die DramaturgInnen

siv vom Produktionsprozess und geben Hintergrundinformationen zu Stück und Inszenierung. Zudem finden nach einzelnen Vorstellungen Publikumsgespräche statt, in denen die Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen sind, sich mit den Beteiligten über das Gesehene auszutauschen. Achten Sie bitte auf die Hinweise im Monatsspielplan.

wir im Dezember zwei Vorstellungen von Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz mit einer Dolmetscherin für Gebärdensprache an. Für Gäste mit Hörbehinderung sind im Saal spezielle Plätze reserviert. Bitte nehmen Sie mit unserer Kasse unter kasse@konzerttheaterbern.ch Kontakt auf, wir beraten Sie gern. TERMINE 07., 15. DEZ 2018, 19:30, STADTTHEATER

106


KINO UND THEATER Schon als es noch das Kino Kunstmuseum war,

JUNGES KONZERT THEATER BERN

kooperierte Konzert Theater Bern mit dem Kino Rex.

Alle Vermittlungsangebote des Jungen Konzert

Daraus sind besondere Filmreihen unter anderem zu Christoph Schlingensief und Milo Rau sowie zu

­Theater Bern finden Sie auf S. 206 ff.

Produktionen wie Die Toten oder Coco entstanden. Neben Reihen zu Stücken veranstalten wir nach Filmaufführungen Podiumsdiskussionen. Entdecken Sie im Rahmen der Uraufführung von Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz das Œuvre des Schweizer Filmautors Daniel Schmid wieder und besuchen Sie begleitende Veranstaltungen zu Titus Andronicus.

MEHR WISSEN! Wenn Sie noch mehr wissen möchten, als Einführungen bieten können, dann besuchen Sie unsere Themenregale in der Kornhausbibliothek am Kornhausplatz. Dort finden Sie zu bestimmten Produktionen vieles zum jeweiligen Stück, von der Verfilmung bis zum Hörbuch. www.kornhausbibliotheken.ch STÜCKE

JUGENDCLUB U22 Dem Jugendclub u22 des Jungen Konzert Theater Bern geht es in seinen Produktionen darum, dem,

BERESINA ODER DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ AB FR, 19. OKT 2018 DONKEY DER SCHOTTE UND DAS PFERD, DAS SICH ROSI NANNTE AB FR, 07. DEZ 2018 TITUS ANDRONICUS AB FR, 22. FEB 2019

was uns bewegt, eine konkrete Form und Gestalt zu geben. Willst Du Theater machen? Mit Deiner Stimme und Deinem Körper arbeiten und mit anderen zusammenwachsen? Dann bist Du bei uns richtig. Alle Informationen zum Jugendclub u22 auf S. 207. ANMELDESCHLUSS MO, 15. OKT 2018

107


ensemble

DAVID BERGER

NICO DELPY

LUKA DIMIC

FLORENTINE KRAFFT

108

CHANTAL LE MOIGN


JONATHAN LOOSLI *

STÉPHANE MAEDER

GRAZIA PERGOLETTI

MARIE POPALL

MARIANANDA SCHEMPP *

ALEXANDER MARIA SCHMIDT *

* Als Gast

109


ensemble

GABRIEL SCHNEIDER

IRINA WRONA

110

MILVA STARK

JÃœRG WISBACH

HAUSAUTORIN JULIA HAENNI


hkb-schauspielstudio

ANNE-KRISTIN SCHIFFMANN

DAVID BRÜCKNER 

LUKAS LIPPECK

DANIELA LUISE SCHNEIDER

SEBASTIAN SCHULZE 

111


PREMIEREN VIER JAHRESZEITEN (UA) KONTRASTE (SEA) (UA) PAUL KLEE (UA) TANZPLATTFORM BERN NEXT GENERATION (UA) INTERNATIONALE GASTSPIELE I & II (SEA) BERNER TANZPREISE LSD (LABORATOIRE SUISSE DE LA DANSE)

ANGEBOTE TANZ

Die Elevinnen und Eleven der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern werden freundlicherweise unterstützt von Elisabeth Marazzi. Offizielle medizinische Partner der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern:


TANZ


« ICH LIEBE DEN MOMENT, …

ESTEFANIA MIRANDA TANZDIREKTORIN

114


… wenn eine Idee, die ich den Tänzern vermittelt habe, ihre körperliche Übersetzung erfährt, der Moment, in dem einer meiner Gedanken in jemand anderem Wurzeln schlägt und von Vorstellung zu Vorstellung neue Früchte trägt. Jetzt ist es nicht mehr meins, sondern gehört den Tänzern. » 115


premieren

VIER JAHRESZEITEN ESTEFANIA MIRANDA

PREMIERE SA 03. NOV 2018 STADTTHEATER

TERMINE

URAUFFÜHRUNG

SO 11. NOV 2018* SO 25. NOV 2018

BESETZUNG

SA 01. DEZ 2018

CHOREOGRAFIE & KOSTÜME

FR 14. DEZ 2018

Estefania Miranda

DI 18. DEZ 2018

MUSIKALISCHE LEITUNG

DO 20. DEZ 2018

Hans Christoph Bünger

SO 23. DEZ 2018

MUSIK Max Richter nach

FR 28. DEZ 2018

Antonio Vivaldi

SO 30. DEZ 2018

BÜHNE Till Kuhnert

* Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

Estefania Miranda in ihrer neuen Choreografie einem der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte: den Vier Jahreszeiten. Basierend auf Antonio Vivaldis berühmten Partituren hat Max Richter eine furiose Version des Zyklus geschaffen.

FR 04. JAN 2019 FR 11. JAN 2019

Nach dem grossen Erfolg von Callas widmet sich

Tanzcompagnie

Virtuos überschreibt er die bekannten Melodien,

Konzert Theater Bern

lässt sie erkennbar bleiben und in neuem Licht

Berner Symphonieorchester

erstrahlen. Damit haucht Richter der Komposition Vivaldis neues Leben ein und schafft Atmosphären, die unter die Haut gehen und mitreissen. Der Kreislauf der Jahreszeiten steht für die Elementarkräfte, die unser Dasein bedingen. Estefania Mirandas Choreografie konzentriert sich auf diesen Dialog zwischen der Natur und dem Menschen und dessen hochmütigem Versuch, sich diese Kräfte zunutze zu machen und sie zu bezwingen. Ein Tanzstück in grosser

unter dem Patronat des

Ensemblebesetzung, das die Dynamik von Schöpfung und Vergänglichkeit aufnimmt und über uns hinausweist.

merci

Eintritt um 30 % ermässigt dank der Genossenschaft Migros Aare

116


KONTRASTE

SHARON EYAL | JO STRØMGREN SCHWEIZER ­ERSTAUFFÜHRUNG URAUFFÜHRUNG BESETZUNG

PREMIERE

CHOREOGRAFIE

FR 01. FEB 2019

Sharon Eyal | Jo Strømgren

VIDMAR 1

MITARBEIT CHOREOGRAFIE

Sharon Eyals Arbeiten erobern die Welt – sie zählt längst zu den gefragtesten Choreografinnen unserer Zeit. Ihre Arbeiten sind abstrakt, assozi-

Gai Behar

TERMINE

BÜHNE Sharon Eyal |

SA 02. FEB 2019

Jo Strømgren

SO 17. FEB 2019 SA 23. FEB 2019

ativ und wirken futuristisch. Sie entziehen sich

Tanzcompagnie

FR 01. MRZ 2019

konventionellen Erzählformen und entfalten

Konzert Theater Bern

MI 06. MRZ 2019

dabei eine Sogwirkung, die das Publikum in ihren

SA 16. MRZ 2019

Bann zieht. Als erstes Ensemble studiert die

SO 31. MRZ 2019

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern ihr Stück

SA 06. APR 2019

Lost Cause ein.

DI 09. APR 2019

Jo Strømgren, liesse sich sagen, sei ebenfalls einer der renommiertesten Choreografen. Doch das wird seinem umfassenden Tun nicht gerecht: Dieses Theatergenie choreografiert, schreibt und inszeniert Theaterstücke wie Opern, entwirft Bühnenbilder und macht Puppentheater. In seinen Tanzabenden schafft Jo Strømgren durch die Verbindung verschiedener Theatermittel und -sprachen konkrete Kontexte. Als Choreograf zeigt er klare Haltung und macht seine Arbeiten dadurch aktuell, politisch, einzigartig und immer humorvoll. Kontraste zeigt zwei grenzüberschreitende Stücke, die augenzwinkernd fragen, was Tanz sein kann.

117


premieren

PAUL KLEE

ETIENNE BÉCHARD | GEWINNER/-IN DES BERNER TANZPREISES URAUFFÜHRUNGEN PREMIERE

BESETZUNG

FR 03. MAI 2019

CHOREOGRAFIE Etienne

VIDMAR 1

Béchard | Gewinner/-in des Berner Tanzpreises 2018

TERMINE

BÜHNE Till Kuhnert

SA 11. MAI 2019 SO 12. MAI 2019

Tanzcompagnie

FR 17. MAI 2019

Konzert Theater Bern

DI 28. MAI 2019 MI 05. JUN 2019

bedeutendsten Berner Künstler, der nie Berner werden durfte. Etienne Béchard, Choreograf der umjubelten Produktionen Post Anima und Bolero, wird das eine Tanzstück über Paul Klee kreieren, das andere wird vom Gewinner des Berner Tanz-

SA 18. MAI 2019 SA 25. MAI 2019

An einem Abend zwei Sichtweisen auf den

Mit MEHR WISSEN! (­Informationen S. 125)

preises 2018 stammen. Das berühmte Diktum Klees «Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.» aus seiner

DI 11. JUN 2019

Schöpferischen Konfession soll beide Choreografen

MI 12. JUN 2019

dabei begleiten. Klees Kunst lebt von Andeutungen, von Träumen, Musik und Dichtung: In seinen Ölbildern sprühen knallige Farben, seine Zeichnungen sind stets angereichert mit einer Prise Humor, seine Radierungen tragen fast skurrile Züge. Als wichtiger Vertreter der Klassischen Moderne prägte er mit seinen Bildern und Grafiken eine Epoche. Seine Überzeugung, dass das bildnerische Werk aus der Bewegung entsteht, ja selbst festgehaltene Bewegung ist und in der Bewegung aufgenommen wird, gilt als Maxime für diesen zweiteiligen Abend über den Berner Weltkünstler Paul Klee.

in Kooperation mit

118


TANZPLATTFORM BERN

 TANZPLATTFORM-PASS

NEXT GENERATION

CHF 99,– / 49,50

INTERNATIONALE GASTSPIELE

Informationen S. 125

VERLEIHUNG DER BERNER TANZPREISE

INTERNATIO­NALES ­TANZFESTIVAL FÜR NACHWUCHS­ CHOREOGRAFEN 19. – 22. JUN 2019 VIDMAR 1

Entdecken Sie heute die Stars von morgen und sehen Sie Kurzstücke aus der ganzen Welt! Tanzplattform Bern – das sind vier Tage Tanz pur: internationale Gastspiele, Choreografien von Ensemblemitgliedern, Preisverleihung, Filme, Parties, Gespräche und und und. Das 2014 initiierte Festival fördert talentierte ChoreografInnen und zeigt aktuelle Entwicklungen der internationalen Tanzszene. Mittlerweile ist es zu einer etablierten Plattform für die Entdeckung von NachwuchschoreografInnen herangewachsen. Zur Eröffnung präsentieren Ensemblemitglieder im Rahmen

TERMINE MI 19. JUN 2019 NEXT GENERATION DO 20. JUN 2019 INTERNATIONALE ­GASTSPIELE I FR 21. JUN 2019 INTERNATIONALE ­GASTSPIELE II SA 22. JUN 2019 BERNER TANZPREISE

von Next Generation ihre Choreografien. Danach folgen an

Detaillierte Informationen auf

zwei Abenden insgesamt sechs Internationale Gastspiele, die in

den folgenden Seiten.

den Wettbewerb um die begehrten Berner Tanzpreise treten, aus deren Reihen am letzten Abend die Gewinner gekürt

BESETZUNG

werden. Ausserdem stellen wir Ihnen im Rahmen der lang-

KONZEPT & KÜNSTLERISCHE

jährigen Zusammenarbeit mit der Stanley Thomas Johnson

LEITUNG Estefania Miranda

Stiftung den Choreografen und Gewinner des June Johnson Dance Prize 2017, Kiriakos Hadjiioannou, vor. Und natürlich sind die Kurzproduktionen unserer Jugendprojekte mit der New Dance Academy Bern und den Youngstars wieder dabei.

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern & ­Internationale Gäste in Kooperation mit

merci

119


premieren

TANZPLATTFORM BERN

NEXT ­GENERATION URAUFFÜHRUNGEN Mehrteiliger Tanzabend mit Choreografien der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern

PREMIERE

BESETZUNG

MI 19. JUN 2019

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

VIDMAR 1

Estefania Miranda CHOREOGRAFIE TänzerInnen der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern COACHING Linda Magnifico

Unsere Ensemblemitglieder sind nicht nur Tänzerinnen und Tänzer, sie sind selbst Schöpfer und fantasievolle Künstler – deshalb erhalten sie die Möglichkeit, sich als ChoreografInnen zu beweisen. Interessierte Ensemblemitglieder erarbeiten Ent-

DRAMATURGIE Isabelle

würfe für Tanzstücke, aus denen drei ausgewählt

Bischof

werden. Diese Konzepte werden dann mit ihren KollegInnen unter professionellen Bedingungen

Tanzcompagnie Konzert

umgesetzt und im Rahmen von Next Generation

Theater Bern

präsentiert. Seien Sie gespannt auf die choreografischen Talente unseres Ensembles.

120


TANZPLATTFORM BERN

INTERNATIONALE GASTSPIELE I & II SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNGEN Mehrteilige Tanzabende mit Wettbewerbsbeiträgen zu den Berner Tanzpreisen

Die Berner Tanzpreise wurden initiiert, um den

BESETZUNG

TERMINE

choreografischen Nachwuchs zu fördern. Aus

CHOREOGRAFIE ­Internatio-

DO 20. JUN 2019

Hunderten von Einsendungen aus aller Welt

nale Choreografinnen und

INTERNATIONALE

werden die besten sechs Beiträge ausgewählt

Choreografen

GASTSPIELE I

und zu den Internationalen Gastspielen der Tanz-

FR 21. JUN 2019

plattform Bern eingeladen. Im Rahmen dieser

INTERNATIONALE

beiden Tanzabende präsentieren die Nachwuchs­

GASTSPIELE II

choreografInnen ihre Arbeiten, stellen sich der renommierten Fachjury und dem Berner Publi-

VIDMAR 1

kum vor, die die Berner Tanzpreise vergeben. An zwei Abenden zeigen wir eine Vielfalt choreografischer Handschriften, Ideen und Tanztechniken aus der ganzen Welt.

121


premieren

TANZPLATTFORM BERN

VERLEIHUNG DER BERNER TANZPREISE PREMIERE

BESETZUNG

SA 22. JUN 2019

Tanzcompagnie

VIDMAR 1

Konzert Theater Bern & internationale Gäste

Der Höhepunkt der Tanzplattform Bern ist die Preisverleihung, an der die GewinnerInnen der Berner Tanzpreise gekürt werden. Noch einmal treten alle Wettbewerbsteilnehmer auf und präsentieren kurze Ausschnitte aus ihren Choreografien. Es gibt Gastauftritte renommierter Compagnien – und natürlich wird auch die Tanzcompagnie Konzert Theater Bern nicht fehlen. Das Berner Publikum stimmt für seinen Favoriten, der den mit chf 3’000,– dotierten Publikumspreis erhält. Eine internationale Fachjury verkündet das Ergebnis ihrer Beratungen und vergibt den Jurypreis: eine Choreografie für die Tanzcompagnie Konzert Theater Bern in der Spielzeit 2019.2020. Stimmen Sie für Ihren Favoriten, rätseln Sie mit, wer welchen Preis gewinnen wird, und lassen Sie sich durch die Vielfalt der gezeigten Beiträge in die faszinierende Welt des Tanzes entführen. Seien Sie dabei an diesem spannenden Abend voller Tanzjuwelen!

122


LSD LABORATOIRE SUISSE DE LA DANSE

Immer neu, immer kreativ, immer packend! Das beliebte Experimentierformat der Tanzcompagnie

BESETZUNG

TERMINE

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

DO 22. NOV 2018

Estefania Miranda

DO 14. MRZ 2019

MODERATION Isabelle Bischof

DO 23. MAI 2019

KÜNSTLERISCHE UMSETZUNG

VIDMAR +

& LICHT Linda Magnifico

ist nach dem Kreislaufstimulans lsd benannt,

Tanzcompagnie

das der Schweizer Chemiker Albert Hofmann

Konzert Theater Bern und

1938 erstmals synthetisierte und im Selbstversuch

Gäste aus Bern

testete. An lsd-Abenden laden wir Sie auf einen Trip der Extraklasse ein: TänzerInnen stellen sich mit Improvisationen vor, zeigen Repertoireausschnitte, eigene Choreografien und berauschen sich an ihrer Tanzlust. Jeder Abend ist ein Unikat, lebt von Spontaneität, Humor und dem Austausch mit Berner KünstlerInnen. Erleben Sie bei einem Glas Wein die Tanzcompagnie Konzert Theater Bern hautnah und in intimer Atmosphäre. Unser Veranstaltungspartner Delinat lädt sie während der Vorstellung kostenlos zu einem Glas Wein sowie zu einer Weindegustation jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ein.

merci

123


tanz

ANGEBOTE ABO-BESTSELLER

COMPAGNIEWORKSHOPS

ABO TANZ

Für Gruppen, die eine unserer Vorstellungen be-

1. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER SA 01. DEZ 2018 19:30

suchen, bieten wir kostenlose Tanzworkshops mit

2. KONTRASTE

VIDMAR 1

FR 01. MRZ 2019 19:30

unseren TänzerInnen an. Sie erarbeiten am Tag der

3. PAUL KLEE

VIDMAR 1

SA 18. MAI 2019 19:30

Vorstellung einfaches Schrittmaterial, das sie später

4. BERNER TANZPREISE

VIDMAR 1

SA 22. JUN 2019 19:30

auf der Bühne sehen. Vorkenntnisse sind nicht

Ab chf 146,– erhältlich unter: 031 329 52 52

notwendig.

Weitere Abo-Angebote finden Sie auf S. 222 ff.

In englischer Sprache. ANMELDUNG & WEITERE INFORMATIONEN

EINFÜHRUNGEN

vermittlung@konzerttheaterbern.ch

tel 031 329 51 07

Zu den Vorstellungen bieten die DramaturgInnen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn kostenlose Einführungen in die jeweiligen Werke an. Dabei berichten sie vom Produktionsprozess und geben Hintergrundinformationen zu Stück und Choreo­ grafie. Achten Sie bitte auf die Hinweise im Monatsspielplan.

ARTIST INSIDE Wie sieht der Alltag der Tanzcompagnie aus? Wie viele Stunden werden täglich trainiert? Wie kann sich ein Tänzer die Schritte merken? Bei Artist Inside besuchen wir kostenlos mit Mitgliedern unserer Compagnie Ihre Institution, Schule oder Verein.

ÖFFENTLICHE TANZPROBEN Bei unseren kostenlosen öffentlichen Tanzproben sind Sie hautnah dabei, erhalten exklusive Einblicke in die

ANMELDUNG & WEITERE INFORMATIONEN

vermittlung@konzerttheaterbern.ch tel 031 329 51 07

Arbeit der Tanzcompagnie und lernen unsere TänzerInnen und ChoreografInnen persönlich kennen. TERMINE VIER JAHRESZEITEN 20. SEP 2018, TANZSTUDIO VIDMAR | 25. OKT 2018, STADTTHEATER
 KONTRASTE 10. JAN 2019, TANZSTUDIO VIDMAR |


DANCE AND THE CITY Unsere TänzerInnen choreografieren für die SchülerInnen der New Dance Academy Bern ein Tanzstück, das im Rahmen der Tanzplattform Bern uraufgeführt

24. JAN 2019, VIDMAR 1

wird.

PAUL KLEE 04. APR 2019, TANZSTUDIO VIDMAR |

ANMELDUNG & WEITERE INFORMATIONEN

25. APR 2019, VIDMAR 1
 JEWEILS 18:00

124

dance@newdanceacademy.ch

tel 031 318 66 77


TANZCLUB ALLSTARS Tanzbegeisterte Laien trainieren wöchentlich unter

JUNGES KONZERT THEATER BERN

der Leitung von Tänzer und Choreograf Denis

Alle Vermittlungsangebote des Jungen Konzert

Puzanov. Diese Gruppe, ehemals U70 genannt, ist bunt gemischt und umfasst Menschen von den Teenagerjahren bis ins fünfte Lebensjahrzehnt. Gemeinsam wird getanzt und an kurzen Choreografien gearbeitet. Ab 13 Jahren. Montags, 18:30 – 20:15 im Tanzstudio Vidmar. Gratis Schnupperstunden am 01. und 08. Okt 2018.

Theater Bern finden Sie auf S. 206 ff.

TANZPLATTFORMPASS Entdecken Sie die Stars von morgen und sehen Sie Kurzstücke aus der ganzen Welt!
 Tanzplattform Bern – das sind internationale Gast-

Um Anmeldung wird gebeten.

spiele, Choreografien des Ensembles, Preisverlei-

Kosten chf 400,– pro Spielzeit


Geniessen Sie vier Tage Tanz für chf 99,– / 49,50.

ANMELDUNG & WEITERE INFORMATIONEN

vermittlung@konzerttheaterbern.ch

tel 031 329 51 07

TANZCLUB YOUNGSTARS Hast Du Lust auf Tanz, Adrenalin und Bühne? Mehrmals pro Spielzeit erarbeitet der Choreograf Marcel Leemann mit den Youngstars kurze Tanzstücke, die thematisch an das Programm der Tanzcompagnie geknüpft sind. Die erarbeiteten Stücke werden an ausgewählten Abenden als Vorprogramm der Pro-

hung, Filme, Parties und vieles mehr.
 Buchung im Voraus nur an der Billettkasse.

MEHR WISSEN! Wenn Sie mehr wissen möchten, als Einführungen bieten können, besuchen Sie unsere Themenregale in der Kornhausbibliothek am Kornhausplatz. Dort finden Sie zu bestimmten Produktionen alles zum jeweiligen Tanzstück, von der Verfilmung bis zum Hörbuch. www.kornhausbibliotheken.ch STÜCKE PAUL KLEE AB FR, 03. MAI 2019

duktionen der Tanzcompagnie gezeigt. Kosten pro Projekt: chf 100,– ANMELDUNG & WEITERE INFORMATIONEN

vermittlung@konzerttheaterbern.ch

tel 031 329 51 07

125


ensemble

ANDREY ALVES

WINSTON RICARDO ARNON

ROBERTA CALIÒ

TSUNG-HSIEN CHEN

126

BRECHT BOVIJN

ANGELA DEMATTÈ


EDOARDO DEODATI

MOMOKO HIGUCHI

MARI ISHIDA

127


ensemble

NOZOMI MATSUOKA

MARIEKE MONQUIL

TOSHITAKA NAKAMURA

NAIARA SILVA DE MATOS

128


eleve /innen

LOHAN JACQUET

ANA VAN TENDELOO

CELINE WETZELS

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KONZERT SYMPHONIEKONZERTE EXTRAKONZERTE ARTISTE ÉTOILE LATE NIGHT CONCERTS DAS BSO UNTERWEGS FAMILIENKONZERTE SITZKISSENKONZERTE MATINEEKONZERTE KONZERTE IM SCHWEIZERHOF KAMMERMUSIK BERN

ANGEBOTE KONZERT

Die Symphonie- und Familienkonzerte werden unterstützt durch die


BERNER SYMPHONIE ORCHESTER


« SO EINFACH WIE MÖGLICH, ABER NICHT EINFACHER » ALBERT EINSTEIN

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Zum ersten Mal in seiner traditionsreichen

genommen und – vor allem – hat unser

Geschichte verzichtet das Berner Symphonie-

Publikum uns auf der unorthodoxen Wan-

orchester auf ein eigenes Programmheft.

derschaft treu begleitet. So gestützt, bre-

Es ist ein Versuch, Ihnen, verehrte/r Musik-

chen wir auf, neue cd- und Video-Produkti-

freund/in, «die Dinge so einfach wie möglich zu

onen aufzulegen und uns mit Auftritten in

machen, aber nicht einfacher», getreu der Devise

den digitalen Medien zu positionieren.

Albert Einsteins. Sie müssen sich nicht mit

Anstatt des eigenen Programmhefts

zwei dicken Programmbüchern beladen,

erscheint demnächst eine Broschüre des

sondern finden alle Veranstaltungen der

Berner Symphonieorchesters, die nahe am

Dachorganisation Konzert Theater Bern

Geschehen Alltag und Feste, Musiker und

übersichtlich in einer einzigen Broschüre.

Räume, Noten und Instrumente einfangen

Chefdirigent und Orchester dokumentieren

wird. Kleine Werbefilme sind geplant und

damit die erfolgreiche Zusammenarbeit

vieles, was diese neue Welt von uns ver-

mit den drei Sparten des Theaters.

langt. Zwar werden wir beim Musizieren

Die Saat, die man 2011 bei der Fusion legte,

weiterhin konzentriert nach innen schauen.

geht auf. Das Orchester blüht, besitzt eine

Aber Wirkung hat nur, was auch nach

unverwechselbare stilistische Handschrift,

aussen dringt und sich den veränderten

hat in den letzten Jahren durch eine kluge

Bedingungen anpasst.

Personal- und Ressourcenpolitik etwa 40

Dass unsere Ambitionen greifen, haben

Musiker neu eingestellt, geniesst in Stadt

wir unter anderem nachhaltig einem der

und Land grosses Ansehen und wird von

Architekten der Fusion zu verdanken, der

den Sparten des Theaters immer häufiger

uns viele aufregende Jahre lang als Vize-

und prominenter miteinbezogen. Dieses

und zuletzt als Präsident des Stiftungsrats

hat seine vierjährige Etappen-Renovation

querdenkend, unerschrocken und begeis-

glücklich überstanden und befindet sich

tert begleitete: Marcel Brülhart.

auf einem einzigartigen Höhenflug. Die Renovierung unseres eigenen Konzert-

Was Sie Aufregendes erwartet, finden Sie

saals dauert noch ein Jahr. Die Zeit im

auf den folgenden Seiten. Unter den

«Exil» hat uns neben viel Mühe auch neues

Weltstars will ich «einen für alle» beson-

Glück beschert: von der Diaconis warm-

ders willkommen heissen: unseren ehema-

herzig empfangen, hat das Orchester im

ligen langjährigen Chefdirigenten Dmitrij

schönsten Garten Berns ein ideales

Kitajenko.

Probe-Domizil gefunden. Grossherzige Burger haben dem Orchester im Theater ein «Konzertzimmer» mit optimaler Akustik geschenkt, die Verantwortlichen der Ausweichspielstätten in Kursaal und

MARIO VENZAGO CHEFDIRIGENT & KÜNSTLERISCHER LEITER DES BERNER SYMPHONIEORCHESTERS

Münster haben unsere Bedürfnisse ernst

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extrakonzert

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OPENAIR KONZERT TERMIN SA 25. AUG 2018, 20:30* BUNDESPLATZ BERN * bei schlechter Witterung wird das ­ Konzert abgesagt

MARIO VENZAGO DIRIGENT

Eine laue Sommernacht, der Bundesplatz, das Berner Symphonieorchester unter Leitung seines Chefdirigenten und in 80 Takten um die Welt: Argentinischer Tango, fernöstliches Flair, eine Prise Orient, etwas Russland, sicher auch ein paar funkelnde Kostbarkeiten aus dem Herzen Europas – das alles liegt in der Luft, wenn die Schatten am 25. August länger werden. Mario Venzago wird alle Register ziehen – ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm ist gewiss. merci

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symphoniekonzerte

VERDIS REQUIEM

1. SYMPHONIEKONZERT GIUSEPPE VERDI 1813 – 1901 Messa da Requiem (1874) (75')

«Libera me»: Mit der eindringlichen Bitte um Erlösung endet Giuseppe Verdis Messa da Requiem – der berührende Abschluss eines Werkes, das Höhen und Tiefen menschlicher Existenz im Angesicht der Ewigkeit durchschreitet. Komponiert im Gedenken an zwei Heroen Italiens – Gioachino Rossini und Nationalschriftsteller Alessandro Manzoni –, ist Verdis Totenmesse bis heute ein Werk ohnegleichen. Als erfahrener Opernkomponist und genialer Dramatiker wirft Verdi alles in die Waagschale und erschafft eine Fülle an Gesangsauftritten, Chorpassagen und Orchesterklängen. Aida, Otello und Don Carlo (aus dem im Lacrimosa sogar eine Passage entlehnt ist) stehen dabei Pate. Auf diese Weise ist Verdis Requiem vieles zugleich: «grösste Oper», geistliches Werk und Begegnung zwischen Mensch und Gott. Einen passenderen Aufführungsort als das Berner Münster kann es dafür kaum geben.

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BERNER MÜNSTER BLAUES ABO

MDR RUNDFUNKCHOR

TERMINE MI 12. SEP 2018, 19:30 DO 13. SEP 2018, 19:30

MARIO VENZAGO

KONZERTEINFÜHRUNG

DIRIGENT

Doris Lanz

MDR RUNDFUNKCHOR (EINST.: NICOLAS FINK)

MIRIAM CLARK

MI 12. SEP 2018, 18:30 DO 13. SEP 2018, 18:30 Ort wird noch bekannt gegeben

SOPRAN

AGNIESZKA REHLIS ALT

XAVIER MORENO TENOR

YOUNG KWON BASS

unter dem Patronat der

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symphoniekonzerte

Anton Bruckner ist für Mario Venzago einer der wichtigsten Komponisten. Immer wieder standen die Werke des Linzers auf dem Spielplan des Berner Symphonieorchesters, innerhalb von zwei Jahren vollendete Venzago seine Gesamteinspielung aller Brucknersymphonien, und sogar ein Film mit dem Titel Venzagos Bruckner kam vor einiger Zeit in die Kinos. Venzagos Bruckner benennt eine radikal aufregende Interpretation, in der sich Venzago mit der historisch informierten Aufführungspraxis auseinandersetzt, die Symphonien einzeln betrachtet und den Entwicklungsprozess des Komponisten nachvollzieht. Jetzt also die Dritte – jene Symphonie, die Anton Bruckner 1873 Richard Wagner vorlegte und die in besonderem Masse unter dem Einfluss des Bayreuther Meisters entstand. Gegenpol dazu: das Klavierkonzert des amerikanischen Zeitgenossen Claude Baker mit der jungen amerikanischen Solistin Claire Huangci. In fünf Sätzen auf Gedichte von Walt Whitman umkreist dieses opulente Werk Natur und Vergänglichkeit.

BRUCKNERS DRITTE

2. SYMPHONIEKONZERT CLAUDE BAKER *1948 Klavierkonzert «From Noon to Starry Night» (2010) (30')

ANTON BRUCKNER 1824 – 1896 Symphonie Nr. 3 d-Moll «Wagner-Symphonie» (3. Version, 1889) (55')

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MARIO VENZAGO DIRIGENT

CLAIRE HUANGCI KLAVIER

KURSAAL BERN, ARENA ROTES ABO

TERMINE SA 22. SEP 2018, 19:30* SO 23. SEP 2018, 17:00 * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG Walter Kläy SA 22. SEP 2018, 18:30 SO 23. SEP 2018, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

CLAIRE HUANGCI

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symphoniekonzerte

SCHOSTAKOWITSCHS FÜNFTE 3. SYMPHONIEKONZERT LEONARD BERNSTEIN 1918 – 1990 Ouvertüre zu Candide (1956) (05')

SAMUEL BARBER 1910 – 1981 Cellokonzert a-Moll op. 22 (1945) (28')

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH 1906 – 1975 Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937) (50')

«Es ist so, als schlage man uns mit einem Knüppel und sage dazu: Jubeln sollt ihr, jubeln sollt ihr», soll Dmitrij Schostakowitsch viele Jahrzehnte nach der Leningrader Uraufführung von 1937 in einem Interview gesagt haben. Die Fünfte ist eine Gratwanderung zwischen Stalinismus und Revolte, zwischen Tradition und Moderne, ein klangschönes und geheimnisvolles Werk. Dieser Symphonie aus sozialistischer Zeit zwei Werke aus der «Neuen Welt» gegenüberzustellen, ist die geniale Idee der chinesisch-amerikanischen Dirigentin Xian Zhang. Samuel Barber gilt häufig als Traditionalist, doch spannt sein Cellokonzert eindrucksvoll den Bogen zwischen Kantilene und Furor, zwischen purer Schönheit und dramatischem Gestus, zeigt sich kurzum als ein Werk moderner Prägung. Christian Poltéra – der Schweizer Cellist unserer Zeit – hat bereits eine Referenzeinspielung dieses faszinierenden Konzertes vorgelegt. Er spielt es auf dem 300 Jahre alten, millionenschweren «Mara»-Cello von Antonio Stradivari.

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KURSAAL BERN, ARENA GRÜNES ABO

TERMINE FR 19. OKT 2018, 19:30 SA 20. OKT 2018, 19:30* * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

XIAN ZHANG

XIAN ZHANG

KONZERTEINFÜHRUNG

DIRIGENTIN

Doris Lanz

CHRISTIAN POLTÉRA VIOLONCELLO

FR 19. OKT 2018, 18:30 SA 20. OKT 2018, 18:30 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

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symphoniekonzerte

DVOŘÁKS CELLOKONZERT

4. SYMPHONIEKONZERT ANTONÍN DVOŘÁK 1841 – 1904 Cellokonzert h-Moll op. 104 (1894/95) (40')

HECTOR BERLIOZ 1803 – 1869 Symphonie fantastique op. 14 (1830) (49')

Traum, Leidenschaft, Opiumrausch: Hector Berlioz’ Symphonie fantastique ist ein Werk zwischen Phantasie und Wirklichkeit – eine klingende Autobiographie, die Wiener Walzer, pastorale Idylle, gespenstisches Glockengeläut und mittelalterliches Dies Irae vereint. Sie erscheint wie erschaffen für Jun Märkl, der vor gut 30 Jahren in Bern als Kapellmeister begann. Heute ist der deutsche Dirigent weltweit unterwegs, kehrt aber immer wieder – inzwischen «reif, souverän und gelassen» (der bund) – an den Ort seines Anfangs zurück. Wie Berlioz’ Symphonie trägt auch Antonín Dvořáks Cellokonzert autobiographische Züge: Mit ihm nimmt der Komponist Abschied von einer Jugendliebe. Unendliche Sehnsucht, besonders im langsamen Satz traumhafte Themen und virtuoser Glanz machen dieses Werk zu einer Sternstunde cellistischer Kunst. Der Jun Märkl begleitende Solist Julian Steckel ist einer der aufregendsten Virtuosen der jungen Generation und das Konzert schönste romantische Musik.

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STADTTHEATER BLAUES ABO

TERMINE DO 08. NOV 2018, 19:30* FR 09. NOV 2018, 19:30 SA 10. NOV 2018, 19:30 * mit Lauschen & Geniessen (Informationen S. 190)

KONZERTEINFÜHRUNG Christian Müller DO 08. NOV 2018, 18:30 FR 09. NOV 2018, 18:30 SA 10. NOV 2018, 18:30 Stadttheater, Foyer

JULIAN STECKEL

JUN MÄRKL DIRIGENT

JULIAN STECKEL VIOLONCELLO

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symphoniekonzerte Als Starvirtuose wird er in seinem Heimatland verehrt wie ein Nachfahre der Gros­sen seiner Nation: Kristóf Baráti wurde 2014 mit dem Kossuth-Preis, dem höchsten Kulturpreis Ungarns, ausgezeichnet. Hier tritt er mit einem der bedeutendsten Virtuosenkonzerte der Musikgeschichte an: Papagninis teuflisch schwerem Violinkonzert Nr. 1, dessen rasante Sink- und Steigflüge bis heute eine Feuertaufe für jeden Violinisten darstellen. Diesen Showdown umrahmt Mario Venzago mit zwei ganz unterschiedlichen Werken: Hector Berlioz’ «Carnaval romain» stellt das Treiben einer römischen Karnevalsszene auf der Piazza Colonna in lebendigen Farben dar; mit Schumanns Vierter findet der Abend einen krönenden Abschluss. Venzago als ausgewiesener Schumann-Dirigent versteht es, den liedhaften Charme und die formale Besonderheit dieses Klassikers offenzulegen.

SCHUMANNS VIERTE 5. SYMPHONIEKONZERT HECTOR BERLIOZ 1803 – 1869 «Le carnaval romain». Konzertouvertüre op. 9 (1843/44) (10')

NICCOLÒ PAGANINI 1782 – 1840 Violinkonzert Nr. 1 Es-Dur op. 6 (1816) (35')

ROBERT SCHUMANN 1810 – 1856 Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (1841, rev. 1851) (29')

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MARIO VENZAGO DIRIGENT

KRISTÓF BARÁTI VIOLINE

KURSAAL BERN, ARENA ROTES ABO

TERMINE DO 06. DEZ 2018, 19:30 SO 09. DEZ 2018, 17:00

KONZERTEINFÜHRUNG Walter Kläy DO 06. DEZ 2018, 18:30 SO 09. DEZ 2018, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

KRISTÓF BARÁTI

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extrakonzerte

RUDOLF BUCHBINDER

DMITRIJ KITAJENKO

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GALAKONZERT

KITAJENKO – BUCHBINDER PETER ILJITSCH TSCHAIKOWSKY 1840 – 1893 Blumenwalzer aus Der Nussknacker, Suite Nr. 1 op. 71a (1892) (06')

SERGEJ RACHMANINOW 1873 – 1943 Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll op. 43 (1934) (25')

PETER ILJITSCH TSCHAIKOWSKY 1840 – 1893 Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 (1876/77) (44')

TERMIN DO 13. DEZ 2018, 19:30 KURSAAL BERN, ARENA

DMITRIJ KITAJENKO DIRIGENT

RUDOLF BUCHBINDER KLAVIER

ANGEBOT Ergänzen Sie den Konzertabend mit

14 Jahre lang war Dmitrij Kitajenko Chefdirigent

einem exklusiven Galadinner: eine

des Berner Symphonieorchesters. Nun kehrt der

persönliche Konzerteinführung, Meet

Maestro zur Gala der Saison an seine ein­stige

& Greet und kulinarischer Hochgenuss

Wirkungsstätte zurück – im Gepäck ein paar

erwarten Sie!

Kostbarkeiten, die untrennbar mit seiner russischen Heimatstadt St. Petersburg verbunden

BEGRENZTE PLATZZAHL!

sind. Zweimal tritt Peter Tschaikowsky dabei

ANMELDESCHLUSS DINNER

in Erscheinung: als Schöpfer des zauberhaft heiteren, beschwingten Blumenwalzers und als

FR, 30. NOV 2018 AN DER BILLETTKASSE.

leidenschaftlich glühender Romantiker, der in seiner vierten Symphonie die Schicksalsgewalt des eigenen Daseins beschwört. Auch Rudolf Buchbinder kann auf viele wunderbare Konzertabende im Kultur Casino zurückblicken. Galagemäss tritt der österreichische Pianist mit einem Werk an, das Paganinis halsbrecherische Kunst klavieristisch überhöht – ein Fest der Sinne. Werfen Sie sich in Schale und freuen Sie sich auf kleine Überraschungen, die den Abend zu einem besonderen Erlebnis machen! merci

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extrakonzerte

MAKOTO OZONE

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WAYNE MARSHALL


NEUJAHRSKONZERT RHAPSODY IN BLUE GEORGE GERSHWIN 1898 – 1937 Porgy & Bess, Symphonic picture (1942) (24')

MICHEL WARLOP 1911 – 1947 Swing concerto (1937) (08')

GEORGE GERSHWIN 1898 – 1937 Rhapsody in Blue (1924, rev. 1926 und 1942) (16') u. a.

TERMINE DI 01. JAN 2019, 17:00 MI 02. JAN 2019, 17:00 KURSAAL BERN, ARENA

WAYNE MARSHALL DIRIGENT

MAKOTO OZONE KLAVIER

ALEXIS VINCENT VIOLINE

Lassen Sie uns spielerisch ins neue Jahr starten. Was könnte beschwingter in die Zukunft begleiten als die mondäne Welt der Rhapsody in Blue mit ihrer leichtfüssigen Virtuosität, Wolkenkratzer versetzenden Melodiefülle und genialen Verbindung aus Klavierkonzert und Symphonik? Schon mit Bernsteins zweiter Symphonie begeisterte Makoto Ozone vor gut zwei Jahren das Berner Publikum. Auch das Concerto des legendären französischen Jazz-Geigers Michel Warlop mit seiner gekonnten Mischung aus Swing-Rhythmen und Violinkonzert, zartschmelzenden Kantilenen und Glanz ist ein Garant für gute Laune am Neujahrstag – nicht zuletzt, weil Konzertmeister Alexis Vincent hier als Solist auftritt. Dirigent Wayne Marshall gilt seit langem als Gershwin-Kenner: mit Porgy and Bess sind alle berühmten Melodien in einem «Symphonic Picture» orchestral vereint – besser kann 2019 nicht beginnen. 149


symphoniekonzerte

FRANÇOIS LELEUX – DER SOLIST

6. SYMPHONIEKONZERT ALBAN BERG 1885 – 1935 Drei Orchesterstücke op. 6 (1913 – 15) (19‘)

MICHAEL JARRELL *1958 «Aquateinte». Oboenkonzert (Schweizer-Erstaufführung) (2016) (17') (Auftragskomposition des Hessischen Rundfunks, von Printemps des Arts Monte-Carlo, Utah Symphony und Konzert Theater Bern)

MICHAEL DAUGHERTY *1954 «Rosa Parks Boulevard» (2000) (12')

LEOŠ JANÁČEK 1854 – 1928 Sinfonietta op. 60 (1926) (25')

Dabei sein, wenn Musikgeschichte geschrieben wird: Dieses Konzert ist die Kür, wenn ein bedeutendes zeitgenössisches Werk erstmals in der Schweiz aufgeführt wird. Mit «Aquateinte» für Oboe und Orchester erschafft der Genfer Komponist Michael Jarrell ein detailreiches Tableau aus Punkten, Linien und Flächen. Niemals hätte er es gewagt, so der Komponist, einen so schweren Solopart zu schreiben, gäbe es da nicht unseren diesjährigen Artiste Étoile François Leleux und dessen unvergleichliche Kunst. Mit Stücken von Berg, Janáček und Daugherty verbindet Mario Venzago dieses Event mit der Moderne. Überbordende Orchesterklänge (Bergs Drei Orchesterstücke), strahlende Fanfaren (Janáčeks Sinfonietta) und mächtige Posaunensoli («Rosa Parks Boulevard») zeigen das Berner Symphonieorchester als Klangkörper von beeindruckender Durchschlagkraft.

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KURSAAL BERN, ARENA GRÜNES ABO

TERMINE

FRANÇOIS LELEUX (Artiste Étoile)

SA 19. JAN 2019, 19:30* SO 20. JAN 2019, 17:00 * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG Doris Lanz

MARIO VENZAGO DIRIGENT

FRANÇOIS LELEUX

SA 19. JAN 2019, 18:30 SO 20. JAN 2019, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

OBOE

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symphoniekonzerte

«Welcome to America»! In diesem Konzert unter Leitung des grossen New Yorker Dirigenten, Komponisten und Essayisten Leonard Slatkin zeigt sich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten von seiner besten Seite: Da sind die postromantischen Klänge des 1939 vollendeten Violinkonzerts von Samuel Barber, einem Werk, das so elegant und europäisch anmutet wie manche Strassen der Upper Eastside. Zudem der mit Broadway-Glamour ausgestattete «American in Paris», der klassische, jazzige und populäre Stilelemente vereint. Ernst gestimmt wirkt dagegen Leonard Bernsteins erste Symphonie – ein programmatisches Werk, das an die alttestamentarische Geschichte des Propheten Jeremia anknüpft. Mit einem Werk der Gegenwartskomponistin Cindy McTee ist auch die zeitgenössische experimentelle Dimension vertreten. Doch hat sich in Gestalt des Solisten noch ein Europäer in dieses so amerikanische Programm geschlichen: Augustin Hadelich hat deutschitalienische Wurzeln – lebt aber seit vielen Jahren in New York City.

AMERICA

7. SYMPHONIEKONZERT CINDY MCTEE *1953 «Double Play» (2010) (17')

SAMUEL BARBER 1910 – 1981 Violinkonzert op. 14 (1939) (25')

LEONARD BERNSTEIN 1918 – 1990 Symphonie Nr. 1 «Jeremiah» (1942) (25')

GEORGE GERSHWIN 1898 – 1937 «An American in Paris» (1928) (20')

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LEONARD SLATKIN DIRIGENT

AUGUSTIN HADELICH VIOLINE

CLAUDE EICHENBERGER

KURSAAL BERN, ARENA

MEZZOSOPRAN

BLAUES ABO

(BERNSTEIN)

TERMINE SA 02. FEB 2019, 19:30* SO 03. FEB 2019, 17:00 * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG Doris Lanz SA 02. FEB 2019, 18:30 SO 03. FEB 2019, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

LEONARD SLATKIN

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symphoniekonzerte

FRANÇOIS LELEUX – DER DIRIGENT

8. SYMPHONIEKONZERT FELIX MENDELSSOHN 1809 – 1847 «Die Hebriden oder Die Fingals-Höhle». Konzertouvertüre h-Moll op. 26 (1829/30, rev. 1832) (10')

CAMILLE SAINT-SAËNS 1835 – 1921 Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22 (1868) (24')

ANTONIO PASCULLI 1842 – 1924 Concerto über Motive aus Donizettis La Favorita (14')

FELIX MENDELSSOHN 1809 – 1847 Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 «Italienische» (1830 – 33, rev. 1834) (30')

Ob Oboe oder Dirigentenstab – François Leleux kann mit beidem umgehen. So trifft es sich, dass der französische Musiker als Artiste Étoile in diesem Jahr mehrfach in Erscheinung tritt; als Kammermusiker, als Solist und als Dirigent in packendem Zusammenspiel mit Pianist Benjamin Grosvenor. Als dieser junge Londoner Virtuose 2012 seine Studien abschloss, kürte ihn die Queen zum besten Studenten der Nation – nur eine der vielen Auszeichnungen, die Grosvenor seit seinem Debüt im Alter von elf Jahren erhalten hat. Grosvenor sucht stets die Herausforderung und findet sie hier in Camille Saint-Saëns’ zweitem Klavierkonzert, dessen Solopart höchste Präzision erfordert. Umrahmt wird dieser Virtuosenauftritt von einer amüsanten Paraphrase über Donizettis La Favorita – italienische Belcanto-Oper als Oboenkonzert – und Mendelssohns romantischer Landschaftsmalerei. Diese wiederum reicht von wellenumtoster Hebridenlandschaft bis zur sonnigen Szenerie einer italienischen Piazza. 154


KURSAAL BERN, ARENA ROTES ABO

TERMINE SA 16. FEB 2019, 19:30* SO 17. FEB 2019, 17:00 * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG Dennis Roth SA 16. FEB 2019, 18:30 SO 17. FEB 2019, 16:00

FRANÇOIS LELEUX (Artiste Étoile)

Kursaal Bern, Bellavista 5,

FRANÇOIS LELEUX

OG 6

DIRIGENT & OBOE

BENJAMIN GROSVENOR KLAVIER

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symphoniekonzerte

MAHLER: DER TITAN

9. SYMPHONIEKONZERT WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791 Klavierkonzert C-Dur KV 415 (1782/83) (26')

ANDREA LORENZO SCARTAZZINI *1971 «Torso» für Orchester (Schweizer-Erstaufführung) (2018) (07')

GUSTAV MAHLER 1860 – 1911 Symphonie Nr. 1 D-Dur «Der Titan» (1885 – 88, rev. 1893, 1896) (53')

Sie ist Young Artist of the Year 2017, Echopreisträgerin – und wenn es nach Pianistinnen-Legende Martha Argerich geht, ist sie eines der grossen Tastentalente der jungen Generation: Sophie Pacini. In den letzten Jahren hat sie für so viel Aufsehen gesorgt, dass es höchste Zeit für ein Berndebüt wird, das mit Mozarts Klavierkonzert C-Dur nicht schöner ausfallen könnte. Mahlers Erste ist ein jugendlich frisches Werk, das schon viel von dem enthält, was die späteren Symphonien des Komponisten auszeichnet: Liedhaftes und Volkstümliches, Collagetechniken, derbe Gebrauchsmusik, einen Trauermarsch über den bekannten Kanon Frère Jacques und schliesslich die Tiefe des Raumes mit neuartigen Nahund Ferneffekten. Diesen Erstling wird Mario Venzago unter den Vorzeichen seiner historisch reflektierten Interpretation zum Leben erwecken. Vertieft wird dies durch die kompositorische Reflexion «Torso» aus der Feder des Basler Komponisten Andrea Lorenzo Scartazzini, dessen Viaggatori auf Texte von Wölflin, Dante Alighieri und Hölderlin 2013 viel Beifall fanden.

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KURSAAL BERN, ARENA GRÜNES ABO

TERMINE SA 02. MRZ 2019, 19:30*/** SO 03. MRZ 2019, 17:00 * mit Lauschen & Geniessen (Informationen S. 190) ** im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG

SOPHIE PACINI

Gottfried Franz Kasparek  SA 02. MRZ 2019, 18:30 SO 03. MRZ 2019, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

MARIO VENZAGO DIRIGENT

SOPHIE PACINI KLAVIER

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symphoniekonzerte

SCHUMANNS KLAVIERKONZERT

10. SYMPHONIEKONZERT MAURICE RAVEL 1875 – 1937 Shéhérazade. Ouverture de féerie (1898) (14')

ROBERT SCHUMANN 1810 – 1856 Klavierkonzert a-Moll op. 54 (1841 – 45) (31')

NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW 1844 – 1908 Scheherazade op. 35 (1888) (42')

In diesem Konzert treffen persisch-arabische Märchenwelt und abendländisch-symphonische Tonsprache aufeinander. In seiner symphonischen Dichtung Scheherazade entwirft Nikolai Rimski-Korsakow ein farbenfrohes und kraftvolles Bild jener Frau, die den Sultan aus Tausendundeiner Nacht von der weiblichen Treue überzeugt. Die russische Begeisterung für den alten Orient ist hier bestimmend und steht neben der Begeisterung für Rimski-Korsakow, die in Ravels kongenialer Shéhérazade-Ouvertüre zum Tragen kommt. Inmitten dieses russisch-französischorientalischen Treibens erklingt das berühmte a-Moll-Konzert von Robert Schumann. Martin Helmchen – aus Berlin stammend und Mitinitiator eines internationalen Musik-Hilfsprojektes für Kinder in Ruanda – hat sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt in die erste Reihe der jungen Pianistengeneration gespielt. Schumanns Klavierkonzert hat er schon lange im Repertoire – die Kritik überschlägt sich vor Begeisterung.

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KAZUKI YAMADA DIRIGENT

MARTIN HELMCHEN

KURSAAL BERN, ARENA

KLAVIER

GRÜNES ABO

TERMINE SA 23. MRZ 2019, 19:30* SO 24. MRZ 2019, 17:00 * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG Mark Schulze Steinen SA 23. MRZ 2019, 18:30 SO 24. MRZ 2019, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

MARTIN HELMCHEN

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symphoniekonzerte

CHOPINS KLAVIERKONZERT NR. 1

11. SYMPHONIEKONZERT MODEST MUSSORGSKY 1839 – 1881 Vorspiel zur Oper Chowanschtschina (1873 – 80), arr. Nikolai Rimski-Korsakow 1844 – 1908 (05')

FRÉDÉRIC CHOPIN 1810 – 1849 Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 (1830) (39')

SERGEJ RACHMANINOW 1873 – 1943 Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 (1907) (60')

Andere beginnen in seinem Alter ein Studium, treten bestenfalls ihre erste Orchesterstelle an – er dagegen ist bereits international auf Tour: Klaus Mäkelä. Profession: Dirigent und Cellist. Alter: Anfang Zwanzig, Nationalität: finnisch. Mit diesem Konzert gibt er ein Berndebüt der besonderen Art. Seine fein akzentuierte, packende Interpretation der zweiten Symphonie von Sergej Rachmaninow fand im hohen Norden bereits hymnisches Lob. Überhaupt scheint der junge Finne ein besonderes Händchen für die seelenvolle Welt der russischen Schule zu haben. Beste Voraussetzungen auch für das Zusammenwirken mit Janina Fialkowska: Als kanadische Pianistin mit polnischen Wurzeln ist ihr Frédéric Chopins erstes Klavierkonzert – das hochvirtuose Werk eines zwanzigjährigen Klaviergenies – wie in die Wiege gelegt. Sie sei die «geborene Chopin-Interpretin», meinte schon ihr früherer Mentor Arthur Rubinstein.

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KURSAAL BERN, ARENA ROTES ABO

TERMINE SA 06. APR 2019, 19:30* SO 07. APR 2019, 17:00 * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG Leo Dick SA 06. APR 2019, 18:30

JANINA FIALKOWSKA

SO 07. APR 2019, 16:00 Kursaal, Bellavista 5, OG 6

KLAUS MÄKELÄ DIRIGENT

JANINA FIALKOWSKA KLAVIER

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symphoniekonzerte Erotische Spannung, märchenhafter Zauber und eine biblische Geschichte – dafür ist hier gesorgt. Seit seiner Uraufführung gilt Debussys «Prélude à l’après-midi d’un faune» als Aufbruch in die Moderne; Paul Dukas’ Vertonung der Goethe-Ballade vom Zauberlehrling hingegen ist nicht umsonst Teil des Soundtracks zu Walt Disneys legendärem Filmklassiker Fantasia. Diesen Highlights impressionistischer Tonkunst stellt Mario Venzago ein selten gespieltes Werk gegenüber: Florent Schmitts «Salomé» entpuppt sich als klangsinnliches und opulentes Meisterwerk, das eine (Wieder-)Entdeckung unbedingt wert ist. Es kommt noch besser: Fazil Say ist Pianist, Weltbürger türkischer Herkunft, engagierter Demokrat und Komponist. Mit einem Wort: eine Musikerpersönlichkeit ohne Grenzen. Das ist für Mozarts C-Dur-Konzert mit seiner unvergleichlichen Mixtur aus kraftvoller Spielfreude, nachdenklichem Innehalten, romantischem Andante und humo­ristischem Finale auch nötig.

FAZIL SAY: MOZART

12. SYMPHONIEKONZERT CLAUDE DEBUSSY 1862 – 1918 «Prélude à l’après-midi d’un faune» (1891 – 94) (10')

WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791 Klavierkonzert C-Dur KV 467 (1785) (29')

FLORENT SCHMITT 1870 – 1958 «La tragédie de Salomé» op. 50 (1910) (24')

PAUL DUKAS 1865 – 1935 «L’apprenti sorcier» / «Der Zauberlehrling» (1897) (12')

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MARIO VENZAGO DIRIGENT

FAZIL SAY

KURSAAL BERN, ARENA

KLAVIER

BLAUES ABO

TERMINE SA 04. MAI 2019, 19:30*/** SO 05. MAI 2019, 17:00 * mit Lauschen & Geniessen (Informationen S. 190) ** im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

KONZERTEINFÜHRUNG Gottfried Franz Kasparek SA 04. MAI 2019, 18:30 SO 05. MAI 2019, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

FAZIL SAY

merci

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symphoniekonzerte

HEINZ HOLLIGER – SIR ANDRÁS SCHIFF

HEINZ HOLLIGER ZUM 80. GEBURTSTAG 13. SYMPHONIEKONZERT HEINZ HOLLIGER *1939 «Tonscherben». Orchesterfragmente in memoriam David Rokeah (1985) (09')

SÁNDOR VERESS 1907 – 1992 Konzert für Klavier, Streicher und Schlagzeug (1950 – 52) (30')

MAURICE RAVEL 1875 – 1937 «Daphnis et Chloé». Symphonie chorégraphique en trois parties (1909 – 12) (50')

Er ist ein Tausendsassa der Neuen Musik, verwandelte die Oboe in ein Star-Instrument und dirigiert seit Jahrzehnten führende Orchester in aller Welt. Jetzt wird Heinz Holliger 80 Jahre alt und beginnt das neue Lebensjahrzehnt mit einem Konzert, das sich wie eine Rundumschau seines Schaffens ausnimmt: Da sind die ouvertürenhaften «Tonscherben», ein fragmentarisch und fragil wirkendes Orchesterstück im Gedenken an den befreundeten israelischen Schriftsteller David Rokeah. Da finden sich das Klavierkonzert seines einstigen Kompositionslehrers am Berner Konservatorium und mit ihm András Schiff, der vor gut zwei Jahrzehnten an der gemeinsamen Referenzeinspielung ebendieses Klavierkonzerts mitwirkte. Last but not least wendet sich Holliger als Dirigent einer wahrhaft monumentalen Partitur zu: Maurice Ravels «Daphnis et Chloé» ist antike Ideallandschaft in impressionistischer Farbenpracht, Liebesgeschichte, Hirtenroman und Jahrhundertkomposition – ein Werk der Superlative. Herzlichen Glückwunsch, Heinz Holliger.

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KURSAAL BERN, ARENA BLAUES ABO

TERMINE SA 01. JUN 2019, 19:30* SIR ANDRÁS SCHIFF

SO 02. JUN 2019, 17:00 * im Anschluss Late Night Concert (Informationen S. 172)

HEINZ HOLLIGER DIRIGENT

KONZERTEINFÜHRUNG

SIR ANDRÁS SCHIFF

Leo Dick

KLAVIER

CHOR KONZERT ­THEATER BERN (EINST.: ZSOLT CZETNER)

SA 01. JUN 2019, 18:30 SO 02. JUN 2019, 16:00 Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

unter dem Patronat der

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symphoniekonzerte

SCHUBERTS GROSSE SYMPHONIE

14. SYMPHONIEKONZERT MAX REGER 1873 – 1916 «An die Hoffnung» für Alt und Orchester op. 124 (1912) (12')

JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897 Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester op. 53 (1869) (13')

FRANZ SCHUBERT 1797 – 1828 Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 «Die Grosse» (1825) (48')

«Öffne den umwölkten Blick über die tausend Quellen neben dem Durstenden in der Wüste» so lautet der expressive Schluss eines Sturm-und-Drang-Gedichts von Johann Wolfgang von Goethe, das Johannes Brahms 1869 in Liebesnot für seine Rhapsodie op. 53 wählt. Eine Altstimme, untermalt von hymnischen Klängen eines Männerchores und Orchesters – schon die Besetzung macht dieses Werk zu einer Besonderheit. Nichts könnte sie nahtloser fortsetzen als Max Regers HölderlinVertonung «An die Hoffnung» mit ihrem üppigen, unendlich voranschreitenden Gesangspart. Als Kammersängerin, Operndiva, Bayreuth-Ikone und sängerisches Multitalent ist Claudia Mahnke für diese Rolle die Idealbesetzung. Mit Schuberts achter Symphonie setzt Mario Venzago dem Ganzen die Krone auf. In Umfang, Dynamik, Orchestrierung und Harmonik zeigt sich der Komponist hier als grosser Visionär und Zukunftsmusiker.

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STADTTHEATER ROTES ABO

TERMINE DO 13. JUN 2019, 19:30 FR 14. JUN 2019, 19:30

KONZERTEINFÃœHRUNG Victor Ravizza DO 13. JUN 2019, 18:30 FR 14. JUN 2019, 18:30

CLAUDIA MAHNKE

Stadttheater, Foyer

MARIO VENZAGO DIRIGENT

CLAUDIA MAHNKE MEZZOSOPRAN

HERRENCHOR KONZERT THEATER BERN (EINST.: ZSOLT CZETNER)

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symphoniekonzerte

 MIT BSO-TANZORCHESTER UND FESTLICHEM BALL

HOLST: DIE PLANETEN

ZUM ABSCHIED AUS DEM KURSAAL

15. SYMPHONIEKONZERT WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791 Sinfonia concertante Es-Dur für Oboe, Klarinette, Fagott, Horn und Orchester KV 297b (ca. 1778) (28')

GUSTAV HOLST 1874 – 1934

Odyssee im Weltraum mit Stationen auf Mars,

«The Planets» op. 32 (1914 – 16) (51')

Venus, Jupiter und Saturn – das letzte Konzert der Saison lädt zu einer Kreuzfahrt durch das Sonnensystem: Gustav Holsts «The Planets», geschrieben in den Jahren des Ersten Weltkriegs, ist das symphonische Maximum an Besetzung und Klangfülle. Überaus vielfältig und abwechslungsreich, ist die Orchestersuite Vorbild für die Soundtracks vieler Klassiker des Weltraum-Films; die Titelmelodie von Star Wars etwa könnte man fast für Musik von Holst halten. Als Kontrapunkt dazu erklingt Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante, in der sich Oboe, Klarinette, Fagott und Horn im musikalischen Wettstreit begegnen. Mit diesem Konzert sagt das Berner Symphonieorchester seinem zweijährigen Exil im Kursaal Bern Adieu. Wir krönen dieses Event deshalb mit einem festlichen Ball. Das bso-Tanzorchester, das schon andernorts für Furore sorgte, spielt zum Tanz auf – so schön kann Abschied sein.

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KURSAAL BERN, ARENA GRÜNES ABO

TERMINE DO, 20. JUN 2019, 19:30

MARIO VENZAGO

FR, 21. JUN 2019, 19:30* * Im Anschluss spielt das BSO-Tanzorchester

MARIO VENZAGO DIRIGENT

DORIS MENDE OBOE

BERNHARD RÖTHLISBERGER KLARINETTE

HEIDRUN WIRTH-METZLER FAGOTT

CHRISTIAN HOLENSTEIN HORN

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artiste étoile

ARTISTE ÉTOILE FRANÇOIS LELEUX

OBOIST UND DIRIGENT «A star act. Here was phenomenal skill and personality, displayed across a vast range of colours and dynamics, delivered with winking wit through an oboe constantly circling the air.» THE TIMES

Er ist die Vielseitigkeit in Person: Oboist, Dirigent, Professor an der Münchner Musikhochschule. Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte am Pariser Konservatorium, wo der Vierzehnjährige die ersten Preise in den Kategorien Oboespiel und Kammermusik abräumte. «Ich hatte einfach das Glück, dass ich so schnell an die Hochschule gehen konnte, so schnell mit meiner Oboe arbeiten konnte, mit knapp 20 Jahren bei vielen internationalen Wettbewerben zugelassen wurde und fast alle gewinnen konnte», sagt Leleux rückblickend. Mit nur 18 Jahren wurde Leleux erster Solo-Oboist der Pariser Opéra Bastille. Es folgte eine beispiellose Solisten- und Dirigentenkarriere, die Leleux unter anderem an die Berliner Philharmonie, das Amsterdamer Concertgebouw, zum Beet­hoven-Fest Bonn und zum Edinburgh Festival führte. Diese Saison begleitet der französische Virtuose das bso als Artiste Étoile: Als Solist widmet sich Leleux einem brandneuen Oboenkonzert des Genfer Gegenwartskomponisten Michael Jarrell – einem hochvirtuosen Werk, dessen halsbrecherischer Solopart eigens für Leleux geschrieben wurde. Als Maestro dirigiert er ein abwechslungsreiches Programm aus heiterer Opernparaphrase, Solokonzert und romantischer Symphonie. Gleich mehrfach wird Leleux ausserdem im Kammermusikprogramm der Saison in Erscheinung treten.

FRANÇOIS LELEUX

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DIE KONZERTE MIT FRANÇOIS LELEUX UND DEM BERNER SYMPHONIEORCHESTER

TERMINE SA 19. JAN 2019 19:30 SO 20. JAN 2019 17:00 KURSAAL BERN, ARENA

TERMINE SA 16. FEB 2019

DER SOLIST MICHAEL JARRELL *1958 «Aquateinte» Oboenkonzert (Schweizer-Erstaufführung) (2016) (17') (Auftragskomposition des Hessischen Rundfunks, von Printemps des Arts Monte-Carlo, Utah Symphony und Konzert Theater Bern)

DER DIRIGENT

19:30

Werke von Felix Mendelssohn,

SO 17. FEB 2019

Camille Saint-Saëns und Antonio Pasculli

17:00 KURSAAL BERN, ARENA

TERMIN SA 06. APR 2019

DER KAMMERMUSIKER

19:30

Rezital mit Werken französischer Meister

KONSER­

mit Emanuel Strosser, Klavier

VATORIUM BERN

TERMIN FR 26. APR 2019

KAMMERMUSIK-KONZERT

19:30 BURGERSPITAL,

Werke von Mozart und Beethoven

KAPELLE

mit MusikerInnen des Berner Symphonieorchesters

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spielzeit late night2018.2019 concerts

TERMINE Beginn jeweils im Anschluss an das Symphoniekonzert des Abends (ca. 22:00)

LATE NIGHT CONCERTS SATURDAYS @ KURSAAL! Im Anschluss an die Symphoniekonzerte Kursaal Bern, Forum Ost Eintritt frei!

Late Night Concerts – immer samstags nach den Symphoniekonzerten! Verweilen Sie mit uns. in Zusammenarbeit mit

Lassen Sie die Highlights des Tages Revue passieren. Geniessen Sie den besten Blick auf Bern. Probieren Sie die legendären Cocktail-Kreationen der Barkeeper. Lehnen Sie sich zurück und lauschen Sie jazzigen und bluesigen Klängen. Tanzen Sie mit uns bis in den Morgen zu lateinamerikanischen Rhythmen.

TERMIN SA 22. SEP 2018

BSO JAZZ BAND & SPECIAL GUEST

NICOLAS EGGER Tap Dancer

TERMIN SA 20. OKT 2018

DUS + STRING QUARTET GINO CARIGIET Vocals, Composition

DAVID FRIEDLI Guitar, Composition, String Arrangements MANON LEUTWYLER Violin ANNA SRODECKA Violin LEILA ERDIN Viola ALEXANDRA LEUENBERGER Cello

TERMIN SA 19. JAN 2019

«HAVANA DEL ALMA» BRIGITTE WULLIMANN Vocals, Percussion MARCO ROHRBACH Bass ABDIEL MONTES DE OCA Piano ADRIAN CHRISTEN Drums BEAT VON WATTENWYL Percussion

TERMIN SA 02. FEB 2019

THE ROOFTOPPERS DANIEL WOODTLI Trumpet

WOLFGANG ZWIAUER Bass SIMON BAUMANN Drums FLORIAN FAVRE Piano

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TERMIN SA 16. FEB 2019

MATTEO BURCI & FRIENDS ROSETTA BACHOFNER Vocals MAX TREUTNER Tenor Sax JÖRG ENZ Guitar MATTEO BURCI Bass LUCAS WOHLHAUSER Drums MATTHIEU TROVATO Piano

TERMIN SA 02. MRZ 2019

BSO JAZZ BAND & SPECIAL GUEST JUAN GONZALEZ Piano

TERMIN SA 23. MRZ 2019

KLAPPARAT

DANIEL ZUMOFEN Sopran-, Altsax MATTHIAS WENGER Sopran-, Altsax IVO PRATO Tenorsax ERWIN BRÜNISHOLZ Baritonsax MICHEL DUC Tubax PHILIPPE DUCOMMUN Drums

TERMIN SA 06. APR 2019

ALIAS EFFECT BRIGITTE WULLIMANN Vocals MARC HÜGLI Guitar TOM GISLER Keys MARCO ROHRBACH Bass SIMON FANKHAUSER Drums

TERMIN SA 04. MAI 2019

DOMENICO CATALANO FEAT. APHROTEK DOMENICO CATALANO Bassposaune, Effekte ELIYAH REICHEN Tasten, Effekte STREICHERENSEMBLE DES BSO

TERMIN SA 01. JUN 2019

THE ROOFTOPPERS DANIEL WOODTLI Trumpet

WOLFGANG ZWIAUER Bass SIMON BAUMANN Drums FLORIAN FAVRE Piano

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das bso unterwegs

DAS BSO UNTERWEGS

TERMIN SO 19. AUG 2018

BSO ON TOUR IN JEGENSTORF

18:00

FRANZ KROMMER 1759 – 1831

DAS BLÄSERENSEMBLE DES

SCHLOSS

Partita Nr. 3 B-Dur op. 45 (1803) (16')

­BERNER SYMPHONIEORCHESTERS:

­JEGENSTORF

WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791 Serenade Nr. 12 c-Moll KV 388 (1782) (24')

ADAM HALICKI & CATHERINE ­KÄMPER Oboe BERNHARD RÖTHLISBERGER &

JOSEPH HAYDN 1732 – 1809

­GÁBOR HORVÁTH Klarinette

Symphonie Nr. 97 B-Dur (1792)

CHRISTIAN HOLENSTEIN & DANIEL

(bearb. von Josef Triebensee, ca. 1808) (22')

LIENHARD Horn AXEL BENOIT & NORIHITO NISHINOMURA Fagott MÁTYÁS VINCZI Kontrabass MILKO RASPANTI Trompete

TERMIN DO 06. SEP 2018

MUSIKFESTIVAL BERN

20:45

BERND ALOIS ZIMMERMANN 1918 – 1970

MARIO VENZAGO Dirigent

GROSSE HALLE,

«Nobody knows de trouble I see» Konzert für

SIMON HÖFELE Trompete

REITSCHULE

Trompete in C und Orchester (1954) (15')

JULIA KIESLER Sprecherin

BERN THOMAS TALLIS ca. 1505 – 1585 in Kooperation mit

«Spem in alium» Motette für acht Chöre zu fünf Stimmen a cappella (um 1570) (10')

BERND ALOIS ZIMMERMANN 1918 – 1970 «Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne». Ekklesiastische Aktion für 2 Sprecher, Bass-Solo und Orchester (1970) (20')

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FRANZ MAZURA Sprecher ROBIN ADAMS Bariton SCHWEIZER JUGENDCHOR NICOLAS FINK Leitung


TERMIN SO 16. SEP 2018

BSO ON TOUR IN BELLELAY

16:00

FRANZ KROMMER 1759 – 1831

DAS BLÄSERENSEMBLE DES

ABBATIALE DE

Partita Nr. 3 B-Dur op. 45 (1803) (16')

BERNER SYMPHONIEORCHESTERS

BELLELAY

WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791 Serenade Nr. 12 c-Moll KV 388 (1782) (24')

ADAM HALICKI & CATHERINE KÄMPER Oboe BERNHARD RÖTHLISBERGER &

JOSEPH HAYDN 1732 – 1809

GÁBOR HORVÁTH Klarinette

Symphonie Nr. 97 B-Dur (1792)

CHRISTIAN HOLENSTEIN & DANIEL

(bearb. von Josef Triebensee, ca. 1808) (22')

LIENHARD Horn AXEL BENOIT & NORIHITO NISHINOMURA Fagott MÁTYÁS VINCZI Kontrabass MILKO RASPANTI Trompete

TERMINE DO 02. MAI 2019

BSO ON TOUR IN NEUCHÂTEL

17:30 – 18:00*

CLAUDE DEBUSSY 1862 – 1918

MARIO VENZAGO Dirigent

DO 02. MAI 2019

«Prélude à l’après-midi d’un faune» (1891 – 94) (10')

SWISS PIANO TRIO:

20:00 NEUCHÂTEL, TEMPLE DU BAS * Kinderkonzert

PAUL JUON 1872 – 1940 «Episodes concertantes» Konzertstück für Violine, Violoncello und Klavier op. 45 (1912) (39')

MARTIN LUCAS STAUB Klavier ANGELA GOLUBEVA Violine SASHA NEUSTROEV Violoncello

PAUL DUKAS 1865 – 1935 «L’apprenti sorcier» (1897) (12')

MAURICE RAVEL 1875 – 1937 «Boléro» (1928) (15')

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familienkonzerte

FAMILIENKONZERTE

TERMINE SO 04. NOV 2018 16:00 STADTTHEATER

PETERCHENS MONDFAHRT 1. FAMILIENKONZERT AB 6 JAHREN THOMAS DORSCH *1968

THOMAS DORSCH Dirigent

«Peterchens Mondfahrt» (2004)

RUFUS BECK Erzähler

Seit ein böser Holzfäller dem Ur-Ur-Urgrossvater der Maikäferfamilie Sumsemann ein Beinchen abgeschlagen hat, kommen alle Sumsemänner mit einem fehlenden Bein zur Welt. Das abgetrennte Beinchen wurde – zusammen mit dem bösen Holzfäller – auf den Mond geschickt, und nur zwei gute Kinder können Sumsemann dabei helfen, das Beinchen zurückzuholen. Wird es ihm gelingen, zwei solche Kinder zu finden? Und wird er die lange, gefährliche Reise zum Mond schaffen und sein Beinchen wiederfinden? Die Bearbeitung der bekannten Kindergeschichte ist eine wunderschöne musikalische Reise zum Mond und zurück. Seit Jahren begeistert diese Konzertfassung für Orchester und Erzähler Jung und Alt und ist nun erstmals in der Schweiz zu hören. Neben dem Berner Symphonieorchester wird der Schauspieler Rufus Beck zu erleben sein, der sich unter anderem mit seinen Hörbucheinspielungen der Harry-Potter-Bücher einen Namen gemacht hat. Wie kein Zweiter haucht er den Figuren Leben ein – Spannung und Abenteuer garantiert.

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TERMINE SO 24. FEB 2019 15:00 & 17:00 VIDMAR 1

DSCHUNGELGESCHICHTEN 2. FAMILIENKONZERT AB 6 JAHREN Von Stefan Hoffmann und

OLIVIER ANTHONY THEURILLAT

Niels Kaiser

Leitung NIELS KAISER Sprecher BSO JAZZ ORCHESTRA

Der Grossstädter und selbst ernannte Dschungelexperte Niels hat sich im tiefen Dschungel verlaufen. Zwischen Urwaldbäumen und Schlingpflanzen trifft er auf viele bekannte Dschungelbewohner: auf Mowgli und Baloo, den Bären; auf Pink Panther und Simba, den König der Löwen. Am aufregendsten aber ist ein besonders exotischer Organismus: Das komplette bso jazz orchestra, das im Unterholz sein Lager aufgeschlagen hat! Plötzlich stampft zu heissen Schlagzeug­ rhythmen eine Elefanten-Marsch-Kolonne vorbei. Links, zwo, drei, vier … Am besten unauffällig mitmarschieren! Wenn da nicht schon der Affenkönig laut und schmetternd mit der Lead-Trompete sein Revier markieren würde. Richtig unheimlich aber ist die Baumschlange, die sich mit zischelnden Saxophon-Soli von Ast zu Ast schlängelt. Das Berner Symphonieorchester hat sich, angeleitet von bso-Trompeter Olivier Anthony Theurillat, extra für dieses Konzert zum bso jazz orchestra formiert. Mit Hits wie Wer hat die Kokosnuss geklaut und Probier’s mal mit Gemütlichkeit werden die Dschungel-Abenteuer zum swingenden Spass für die ganze Familie. Wenn alle mithelfen, findet Niels vielleicht auch wieder aus dem Dschungel heraus, in den sich die Bühne verwandelt hat.

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familienkonzerte

TERMINE SO 19. MAI 2019 14:00 DIACONIS

IM GARTEN BSO 3. FAMILIENKONZERT AB 6 JAHREN SERGEJ PROKOFJEW 1891–1953

HANS CHRISTOPH BÜNGER Dirigent

«Peter und der Wolf» op 67 (1936)

ANJA CHRISTINA LOOSLI Erzählerin

Ein musikalisches Märchen

(Peter und der Wolf)

NIELS FRÉDÉRIC HOFFMANN *1943 «Der Schellenursli» (2015)

DAVID BERGER Erzähler (Schellenursli)

nach einer Kindergeschichte von Selina Chönz

Zwei Jahre ist das bso zu Gast in der Diaconis-Kirche und probt dort für seine Symphoniekonzerte und Opernaufführungen. Die Pausen verbringen die Musiker gerne im wunderschönen Garten – so kam die Idee, unserem jungen Publikum an einem bunten, musikalischen Familienfest diesen malerischen Ort mit Blick auf die Altstadt vorzustellen. Mit Kinderschminken, Popcorn und musikalischen Leckerbissen wie Peter und der Wolf, Schellenursli und Pulcinella wird der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.

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TERMINE SA 29. JUN 2019 19:30 STADTTHEATER

SIDE-BY-SIDE & CHORKONZERT JUGENDKONZERT EDVARD GRIEG 1843–1907

ZSOLT CZETNER Dirigent

Peer Gynt Suite Nr. 1 op. 46 (1887 / 88)

CHOR KONZERT THEATER BERN ZUSAMMEN MIT JUGENDLICHEN UND KINDERCHÖREN

Hautnah, Seite an Seite und mittendrin! Die Musiker des Berner Symphonieorchesters laden zu einer direkten Mitspielmöglichkeit für Jugendliche ein: Sie begleiten die Jugendlichen bei der Einstudierung und spielen «side-by-side», das heisst jeweils zu zweit an einem Notenpult. Was schon 2014.2015 und 2016.2017 erfolgreich als Zusammentreffen im Orchester gelang, soll mit diesem Konzert fortgesetzt werden. Zusätzlich zum side-by-side im Orchester, das Edvard Griegs Peer Gynt-Suite Nr. 1 präsentiert, wird im zweiten Teil des Konzerts ein Chor aus 100 Kindern der Stadt Bern gemeinsam mit dem Chor Konzert Theater Bern Highlights und Ohrwürmer der Chorliteratur erklingen lassen. Gespannt erwarten wir, wie junge Stimmen auf der Bühne des Stadttheaters gemeinsam mit dem bso zu einem Klangerlebnis verschmelzen. Interessierte Schul- und Kinderchöre können sich gerne bei vermittlung@konzerttheaterbern.ch melden.

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sitzkissenkonzerte

SITZKISSENKONZERTE unter dem Patronat des

Während der Sitzkissenkonzerte sitzen unsere kleinsten Zuhörer auf weichen Kissen direkt vor den Musikerinnen und Musikern des bso, erleben spannende, lustige oder traurige Geschichten und tauchen gemeinsam ein in die wunder-

merci

bare Welt der klassischen Musik. Vor den Konzerten besuchen die Kinder unter Anleitung einen Workshop, der sie spielerisch auf den Konzertbesuch vorbereitet. Im Anschluss an die Konzerte besteht die Möglichkeit, die Musikerinnen und Musiker kennenzulernen und die erlebten Instrumente auszuprobieren.

TERMINE DI 02. OKT 2018 14:30 DO 04. OKT 2018 14:30 MI 10. OKT 2018 14:30 SA 13. OKT 2018 10:00 STADTTHEATER, FOYER

FREDERICK AB 4 JAHREN Sitzkissenkonzert nach dem K ­ inderbuch

EMANUEL BÜTLER Viola

von Leo Lionni

PETER HAUSER Cello MATTEO BURCI Kontrabass SEBASTIAN SCHINDLER Horn YARON DAVID MÜLLER-ZACH Regie SELINA HOWALD Bühne FIORENZA BOSSARD Kostüme

Der Wintereinbruch steht bevor. Die grosse Familie von Feldmaus Frederick sammelt eifrig Vorräte. Alles muss in die Höhle geschafft werden: Maiskolben, Nüsse und Körner. Aber was macht Frederick? Der liegt nur da. Wenn er gefragt wird, was er macht, antwortet er: «Ich sammle Sonnenstrahlen, Farben und Worte!» Die Mäuse sind verwundert und auch etwas verärgert. Für sie ist Frederick einfach faul. Als der Winter hereinbricht, ziehen sich alle in die wunderbar vorbereitete Höhle zurück. Am Anfang gibt es genug zu essen, aber je länger der Winter dauert, umso mehr schrumpfen die Vorräte. Nun ist es Frederick, der die Bühne betritt. Kann er mit seinen gesammelten Sonnenstrahlen, Farben und Worten die Feldmausfamilie durch den Winter bringen?

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14:30

DER LINDWURM UND DER SCHMETTERLING

MI 27. FEB 2019

AB 4 JAHREN

TERMINE DI 26. FEB 2019

14:30 MI 06. MRZ 2019

Sitzkissenkonzert nach dem Kinderbuch

ANOUK THEURILLAT Violine

14:30

von Michael Ende

ULRIKE LACHNER Viola

STADTTHEATER,

JUSTIN CLARK Posaune

FOYER

HEIDRUN WIRTH-METZLER Fagott YARON DAVID MÜLLER-ZACH Regie

Der wilde Drache liebt es, von seinem Turm herunter Feuer zu spucken und wild zu grollen. Eines Tages jedoch kommt der Wissenschaftler Professor Hicks, der ihn untersucht und zu dem Ergebnis kommt, dass der Drache ganz allgemein nur als Lindwurm bezeichnet werden könne. Das gefällt dem Drachen gar nicht, denn «lind» ist er nun wahrhaftig nicht. Ganz ähnlich geht’s dem Falter Kohlweissling. Er liebt es zu tanzen, galant und zart. Als empfindsames Wesen kann er Lärm überhaupt nicht leiden. Als er erfährt, dass man ihn Schmetterling nennt, trifft ihn fast der Schlag. Denn «schmettern» ist so gar nicht seine Art. Verzweifelt flüchtet er in die Wüste. Dort begegnet ihm eine Schlange, die ihm eine Geschichte von einem Lindwurm erzählt. Da kommt dem Schmetterling eine Idee und er macht sich auf die weite Reise zu dem schrecklichen Drachen …

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matineekonzerte

MATINEEKONZERTE

TERMINE SO 14. OKT 2018 11:00 DU ­THÉÂTRE,

DVOŘÁK FIRST! 1. MATINEEKONZERT

GRANDE

ANTONÍN DVOŘÁK 1841 – 1904

MARIAM NAHAPETYAN &

­SOCIÉTÉ DE

Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 «Amerikani-

SANDRINE CANOVA Violine

BERNE

sches Quartett» (1893) (25')

JULIA MALKOVA, Viola

Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81 (1887) (35')

VALERIU VERSTIUC Violoncello GERARDO VILA Klavier

TERMIN SO 28. OKT 2018 11:00

BLÄSERQUINTETT-RARITÄTEN 2. MATINEEKONZERT

DU ­THÉÂTRE, GRANDE

OTTORINO RESPIGHI 1879 – 1936

SAKURA KINDYNIS Flöte

­SOCIÉTÉ DE

Quintetto in sol minore (1898) (11')

CATHERINE KÄMPER Oboe

BERNE

AMY BEACH 1867 – 1944 «Pastorale» (1942) (04')

HEDWIGE CHRÉTIEN 1859 – 1944 «Arabesque» (1921) (06')

FRANTIŠEK BARTOŠ 1905 – 1973 «Le Bourgeois Gentilhomme» (1934) (08')

ESTER MÄGI *1922 Ostinato (1962) (05')

VÁCLAV SMETÁČEK 1906 – 1986 «Aus dem Leben der Insekten» (1932) (08')

GIORGIO FEDERICO GHEDINI 1892 – 1965 Quintetto Nr. 1 (1910) (13')

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GÁBOR HORVÁTH Klarinette DANIEL LIENHARD Horn NORIHITO NISHINOMURA Fagott


TERMIN SO 18. NOV 2018 11:00 BURGERSPITAL, KAPELLE

SCHUBERTIADE 3. MATINEEKONZERT FRANZ SCHUBERT 1797 – 1828

ISABELLE MAGNENAT Violine

Klaviertriosatz Es-Dur «Notturno» op. posth. 148

CONSTANTIN NEGOITA Violoncello

D 897 (1827/28?) (14')

JAMES ALEXANDER Klavier

Klaviertrio B-Dur op. 99 D 898 (1827/28?) (39')

TERMIN SO 02. DEZ 2018 11:00 KONSERVA­

ALPINE KLÄNGE 4. MATINEEKONZERT

TORIUM,

HENRI KLING 1842 – 1918

OLIVIER ALVAREZ, ­OLIVIER

GROSSER SAAL

«Légendes de la forêt» op. 469 für 4 Trompes de

­DARBELLAY, CHRISTIAN

chasse (Entstehungsjahr unbekannt) (04')

­HOLENSTEIN, SEBASTIAN

ALFRED SCHWEIZER *1941 «Alpine Klänge» für vier Hörner (2003) (04')

­SCHINDLER, DENIS DAFFLON, DANIEL L ­ IENHARD, MATTEO RAVARELLI & PETER ­SZLÁVIK

FRIEDRICH NIGGLI 1875 – 1959

Horn, Naturhorn, Trompe de Chasse

«Das Jagen und das ist mein Leben». Jagdlieder

ANNE HINRICHSEN Klavier

aus alter Zeit für zwei Hörner und Klavier op. 31 (Entstehungsjahr unbekannt) (04')

JOACHIM RAFF 1822 – 1882 Zwei Duette für zwei Hörner und Klavier op. 114 (1860 – 64) (04')

JEAN-LUC DARBELLAY *1946 «Spectrum» für Naturhorn (1993) (04')

… UND WEITERE WERKE

183


matineekonzerte

TERMIN SO 13. JAN 2019 11:00 KONSERVA-

VERKLÄRTE NACHT 5. MATINEEKONZERT

TORIUM BERN,

JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897

ROMAIN HÜRZELER & DANIEL

GROSSER SAAL

Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 51 Nr. 2 (1873) (33')

­MELLER Violine

ARNOLD SCHÖNBERG 1874 – 1951 «Verklärte Nacht» op. 4 für Streichsextett (1899) (28')

TERMIN SO 10. MRZ 2019 11:00

YUTAKA MITSUNAGA & BETTINA KURZ Viola VALERIU VERSTIUC & EVA LÜTHI Violoncello

WIENER SCHULE – WIENER KLASSIK 6. MATINEEKONZERT

­ÄUSSERER STAND,

LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770 – 1827

WEI-ZHONG LU & WEN LU-HU Violine

­EMPIRE-SAAL

Streichquartett f-Moll op. 95 «Serioso» (1810/11,

THOMAS KORKS Viola

rev. 1814–1816) (20')

VALERIU VERSTIUC Violoncello

ARNOLD SCHÖNBERG 1874 – 1951 Streichquartett Nr. 4 op. 37 (1936) (32')

TERMIN SO 31. MRZ 2019 11:00 BURGERSPITAL, KAPELLE

184

GOLDBERG-VARIATIONEN 7. MATINEEKONZERT JOHANN SEBASTIAN BACH 1685 – 1750

GYÖRGY ZERKULA Violine

Goldberg-Variationen, Aria mit verschiedenen

JULIA MALKOVA Viola

Veränderungen BWV 988 (Erstdruck 1741), Tran-

CHRISTINA KELLER-BLASER

skription für Streichtrio von Dmitry Sitkovetsky

Violoncello

(59')

JUDITH SCHLOSSER Projektion


TERMIN SO 05. MAI 2019, 11:00

PERLEN AUS PARIS 8. MATINEEKONZERT

KONSERVATORIUM,

SERGEJ PROKOFJEW 1891 – 1953

FIÓNA-AILEEN KRAEGE Violine

GROSSER SAAL

Quintett g-Moll für Oboe, Klarinette, Violine,

BETTINA KURZ Viola

Viola und Kontrabass op. 39 (1924) (24')

VALERIU VERSTIUC Violoncello MAGOR SZÁSZ Kontrabass

LOUISE FARRENC 1804 – 1875 Nonett Es-Dur op. 38 (1849) (32')

ANNA ZIMMERMANN Flöte DORIS MENDE Oboe CALOGERO PRESTI Klarinette MONIKA SCHNEIDER Fagott CHRISTIAN HOLENSTEIN Horn

TERMIN SO 16. JUN 2019 11:00

AUS TSCHECHIEN 9. MATINEEKONZERT

KONSERVATORIUM,

LEOŠ JANÁČEK 1854 – 1928

FIÓNA-AILEEN KRAEGE &

GROSSER SAAL

Streichquartett Nr. 2 «Intime Briefe» (1928) (27')

ISABELLE MAGNENAT Violine

ANTONÍN DVOŘÁK 1841 – 1904 Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81 (1887) (35')

ULRIKE LACHNER Viola EVA WYSS-SIMMEN Violoncello CHARLOTTE DENTAN Klavier

185


konzerte im schweizerhof

in Zusammenarbeit mit

KONZERTE

IM HOTEL SCHWEIZERHOF BERN

TERMIN FR 24. AUG 2018 20:00*

ALPHORNKLÄNGE SERENADE

HOTEL ­SCHWEIZERHOF

Verschiedene Stücke für zwei Alphörner im

BERN,

Wechsel mit Texten und Gedichten über die

DENIS DAFFLON Alphorn

SKY TERRACE

Schweizer Alpen von Goethe u. a.

CLAUDE EICHENBERGER Sprecherin

* Ausweichtermin bei schlechter Witterung: SO 26. AUG 2018

186

SEBASTIAN SCHINDLER &


BRUNCHKONZERTE Geniessen Sie in entspannter Atmosphäre das Brunch-Buffet im Hotel Schweizerhof Bern und lassen Sie sich dabei von auserlesenen Klängen berühren. Im eleganten Salon Trianon spielen die Musiker mitten unter den Gästen, die sich beim Sonntagsbrunch verwöhnen lassen dürfen. Das reichhaltige Buffet lockt mit kalten und warmen Köstlichkeiten – Frühstück, Mittag­essen und Nachtisch in einem!

TERMIN SO 24. FEB 2019 BRUNCH VON 10:00 – 14:00 KONZERT VON 11:00 – 13:00 HOTEL ­SCHWEIZERHOF, SALON TRIANON Moderiert,

HIMMLISCHER GENUSS UND HÖLLISCHER SPASS 1. BRUNCHKONZERT Ein kommentiertes Konzert mit sieben verschie-

NILS KOHLER & BERNHARD

denen Klarinetten

RÖTHLISBERGER Klarinette

Werke von Mendelssohn, Poulenc, Schultheiss,

SIMON BUCHER Klavier

Mozart, Mitsunaga

mehrere Pausen

TERMIN SO 12. MAI 2019 BRUNCH VON

LE ROMANTISME OUBLIE (É) 2. BRUNCHKONZERT

10:00 – 14:00 KONZERT VON

Werke von Chausson, D’Indy, Magnard, Schmitt

Manuel Quartett:

11:00 – 13:00

(jeweils Ausschnitte)

GYÖRGY ZERKULA & STEFAN MEIER

HOTEL

Violine

­SCHWEIZERHOF,

JULIA MALKOVA Viola

SALON TRIANON

EVA LÜTHI Violoncello

Moderiert, mehrere Pausen

187


kammermusik bern

KAMMERMUSIK BERN Kammermusik Bern bedankt sich für die freundliche Unterstützung bei der Bürgi-Willert-Stiftung und der Warlomont-Anger-Stiftung. Das ausführliche Programm von Kammermusik Bern erscheint im August 2018. Es liegt bei allen beteiligten Partnern aus – und gerne schicken wir es Ihnen auch zu. Eine Mail an info@konzerttheaterbern.ch genügt!

GREAT MUSIC MUST SHINE 1. KAMMERMUSIK THE KING’S SINGERS

EUROPEAN CHAMBER MUSIC ASSOCIATION (ECMA) 2. KAMMERMUSIK

PATRICK DUNACHIE & TIMOTHY WAYNE-WRIGHT

Das Programm wird im Saisonprogramm von Kam-

Countertenor | JULIAN GREGORY Tenor | CHRISTOPHER

mermusik Bern veröffentlicht.

BRUERTON & CHRISTOPHER GABBITAS Bariton |

TERMIN

JONATHAN HOWARD Bass

Die King’s Singers feiern ihren 50. Geburtstag und laden zum Fest! Die Torte bringen sie gleich selbst mit und bestücken sie mit musikalischen Rosinen aus sechs Jahrhunderten, von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert. Darunter befinden sich auch drei funkelnagelneue Stücke, die eigens zum Jubiläum komponiert wurden.

MO, 19. NOV 2018, 19:30 KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

MOZART PIANO QUARTET 3. KAMMERMUSIK MARK GOTHONI Violine | HARTMUT ROHDE Viola | PETER

TERMIN

HÖRR Violoncello | PAUL RIVINIUS Klavier

MO, 15. OKT 2018, 19:30

Werke von Beethoven, Saint-Saëns und Brahms

KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

TERMIN MO, 03. DEZ 2018, 19:30 KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

188


CUARTETO CASALS 4. KAMMERMUSIK

QUATUOR AKILONE 7. KAMMERMUSIK

ABEL TOMÀS & VERA MARTÍNEZ MEHNER Violine |

EMELINE CONCÉ & ELISE DE-BENDELAC Violine |

­JONATHAN BROWN Viola | ARNAU TOMÀS Violoncello

LOUISE DESJARDINS Viola | LUCIE MERCAT Violoncello

Werke von Beethoven und Casablancas

Werke von Mozart und Brahms

TERMIN

TERMIN

MO, 21. JAN 2019, 19:30

MO, 01. APR 2019, 19:30

KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

KAI WESSEL 5. KAMMERMUSIK

BELCEA QUARTET 8. KAMMERMUSIK

KAI WESSEL Countertenor | KEMAL DINÇ Baglama &

CORINA BELCEA & AXEL SCHACHER Violine |

Kopuz | ULRICH WEDEMEIER Laute & Chitarrone |

­KRZYSZTOF CHORZELSKI Viola | ANTOINE LEDERLIN

MARKUS MÄRKL Cembalo

Violoncello

Bülbül und Rossignol – ein Singvogel als poetisches

Werke von Janáček und Haydn

Symbol des Werdens und Vergehens in italienischer

TERMIN

und türkischer Kunst- und Volksmusik des 17. Jahrhunderts.

MO, 29. APR 2019, 19:30 KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

TERMIN MO, 25. FEB 2019, 19:30 KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

TANZ ! (FRANZ) 6. KAMMERMUSIK Franui – Musicbanda

«Und Lenz wird kommen / Und Winter wird gehn …» Musik von Franz Schubert & Franui – mit musikalischen Reminiszenzen an und von Bartók, Ligeti, Mozart und R. Strauss TERMIN MO, 18. MRZ 2019, 19:30 KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

TRIO ALBA 9. KAMMERMUSIK LIVIA SELLIN Violine | PHILIPP COMPLOI Violoncello | CHENGCHENG ZHAO Klavier

Werke von Schubert und Smetana TERMIN MO, 20. MAI 2019, 19:30 KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

KONUS QUARTETT 10. KAMMERMUSIK CHRISTIAN KOBI, FABIO OEHRLI, JONAS TSCHANZ, ­STEFAN ROLLI Saxophon

Werke von Bumcke, Pousseur, Ligeti, Donatoni, Haas und Szlavnics TERMIN MO, 03. JUN 2019, 19:30 KONSERVATORIUM BERN, GROSSER SAAL

189


konzert

ANGEBOTE ABO-BESTSELLER GRÜN B

LAUSCHEN & GENIESSEN Lauschen & Geniessen bietet lukullische und musi-

1. SCHOSTAKOW. FÜNFTE

KURSAAL

2. F. LELEUX – DER SOLIST

KURSAAL SO 20. JAN 2019 17:00

3. MAHLER: DER TITAN

KURSAAL

SO 03. MRZ 2019 17:00

4. SCHUMANNS KLAVIERK. KURSAAL

SO 24. MRZ 2019 17:00

5. HOLST: DIE PLANETEN

FR 21. JUN 2019 19:30

KURSAAL

SA 20. OKT 2018 19:30

Ab chf 80,– erhältlich unter: 031 329 52 52 Weitere Abo-Angebote finden Sie auf S. 222 ff.

ÖFFENTLICHE PROBEN KURSAAL BERN Das Berner Symphonieorchester gewährt exklusive

kalische Freuden sowie aussergewöhnliche Einblicke in die Welt der Musik: Es beginnt mit Apéro und Werkeinführung, geht über in ein Drei-Gänge-Menü und findet seinen Höhepunkt im Symphoniekonzert, dem Sie von den besten Plätzen aus beiwohnen. Der Digestif bietet Ihnen die Gelegenheit, die KünstlerInnen des Abends persönlich kennenzulernen und sich mit anderen Gästen über die Ein­drücke des Konzertabends auszutauschen. RESERVIERUNG

Claudia Zürcher-Künzi

Einblicke in die Konzertvorbereitung! Sie erhalten

claudia.zuercher@konzerttheaterbern.ch

kostenlos einen Vorgeschmack auf das Sympho-

tel 031 329 51 19

niekonzert der jeweiligen Woche und lernen das Orchester in einer Probensituation kennen.

TERMINE DO 08. NOV 2018, DVOŘÁKS ­CELLOKONZERT

11:00: Treffpunkt am Haupteingang Kursaal Bern

SA 02. MRZ 2019, MAHLER: DER TITAN

11:00 – ca. 11:15: Einführung mit Konzertdramatur-

SA 04. MAI 2019, FAZIL SAY: ­MOZART

gin Barbara Honegger 11:20 – 12:30: Probenbesuch TERMINE

EINFÜHRUNGEN

FR 21. SEP 2018, 11:00 – 12:30, MARIO VENZAGO Dirigent

Zu allen Symphoniekonzerten bieten DramaturgIn-

MI 05. DEZ 2018, 11:00 – 12:30, MARIO VENZAGO Dirigent

nen und MusikwissenschaftlerInnen vor Konzert-

FR 22. MRZ 2019, 11:00 – 12:30, KAZUKI YAMADA Dirigent

beginn kostenlos Einführungen in die jeweiligen Werke an. Dabei berichten sie von der Entstehung der Musik ebenso wie von symphonischer Aufführungspraxis und vermitteln Wissenswertes zum Verständnis des jeweiligen Konzerts und seiner SolistInnen. Achten Sie bitte auf die Hinweise im Monatsspielplan.

190


KONZERTE IM KURSAAL BERN KONZERTBESUCH MIT NACHTESSEN

KONZERTBESUCH MIT HOTELAUFENTHALT

Nutzen Sie die Gelegenheit unseres Gastspielorts

Wenn Symphoniekonzerte schon in einem Hotel

und verbinden Sie den Besuch eines Symphoniekon-

stattfinden, buchen Sie doch beides zusammen. Sie

zerts mit den kulinarischen Angeboten des Kursaal

sparen 30 Prozent im Vergleich zu einer Einzelbu-

Bern! Wenn Sie Ihr Billett der Kategorien i bis iii

chung, können die Nacht in einem der schönsten

gemeinsam mit einem Nachtessen in einem der drei

Hotels der Stadt mit traumhaftem Ausblick und

Restaurants im Kursaal Bern buchen, profitieren

das Konzert mit Ausblick auf traumhafte Träume

Sie von rund 30 Prozent Nachlass. Die Organisation

geniessen.

übernehmen wir für Sie, Sie müssen nur noch entscheiden, ob Sie vor oder nach dem Konzert essen möchten.

KONZERT & PANORAMA

Doppelzimmer mit Ausblick auf das Weltkulturerbe Berner Altstadt

GIARDINO Die frische Italiens

an allen Konzertabenden im Kursaal Bern

tel 031 339 51 80 | giardino@kursaal-bern.ch YÚ Das Restaurant in Bern für die Kulinarik Asiens

nicht an Sonntagskonzerten

tel 031 339 52 50 | yu@kursaal-bern.ch

KONZERT & KOMFORT

Einzelzimmer sowie Doppelzimmer zur Einzelnutzung Weitere Informationen und Buchung an der Billettkasse und unter www.konzerttheaterbern.ch ­­

MERIDIANO Alpin-Mediterrane Küche

nicht an Sonntagskonzerten

tel 031 339 52 45 | meridiano@kursaal-bern.ch

JUNGES KONZERT THEATER BERN Alle Vermittlungsangebote des Jungen Konzert Theater Bern finden Sie auf S. 206 ff.

191


berner symphonieorchester

192


193


berner symphonieorchester

ORCHESTERMITGLIEDER 1. VIOLINE

Georg Jacobi

Alexis Vincent (1. Konzertmeister)

Wen Lu-Hu

n.n. (1. Konzertmeister)

Julien Mathieu

Isabelle Magnenat (2. Konzertmeisterin)

Ingrid Schmanke

Fióna-Aileen Kraege (2. Konzertmeisterin)

n.n.

n.n. (2. Konzertmeister) Anara Baimukhambetova Sandrine Canova Daniele D’Andria Jeanne de Ricaud Aina Hickel Anna Holliger Alexandru Ianos Zoia Kuianowa Stefan Meier Mariam Nahapetyan Michael Rubeli Christian Scheurlen György Zerkula

n.n.

VIOLA

Yutaka Mitsunaga (Solo) Julia Malkova (Solo) Thomas Korks (stv. Solo) Yang Lu (stv. Solo) Olivier Bertholet Johannes von Bülow Emanuel Bütler Friedemann Jähnig Christa Jardine Bettina Kurz Ulrike Lachner

n.n. VIOLONCELLO

Constantin Negoita (Solo) 2. VIOLINE

Anouk Theurillat (Solo) Theresa Bokány (Solo) Wei-Zhong Lu (stv. Solo) Francis Roux (stv. Solo) Teodora Dimitrova Katia Giubbilei Alvarez Cornelia Hauser-Ruckli Regula Hunger Romain Hürzeler

194

Alexander Kaganovsky (Solo) Peter Hauser (stv. Solo) Valeriu Verstiuc (stv. Solo) Andreas Graf Pavlina Iorova Christina Keller-Blaser Eva Lüthi Árpád Szabó Eva Wyss-Simmen


KONTRABASS

HORN

Gabriel Duffau (Solo)

Olivier Alvarez (Solo)

Magor Szász (Solo)

Olivier Darbellay (Solo)

n.n. (stv. Solo)

Christian Holenstein (Solo)

Matteo Burci

Sebastian Schindler (stv. Solo)

Manuel Kuhn

Denis Dafflon

Cordula Mundhenk

Daniel Lienhard

Mátyás Vinczi

Matteo Ravarelli Peter Szlávik

FLÖTE

Christian Studler (Solo)

TROMPETE

Kurt Andreas Finger (Solo)

Jean-Jacques Schmid (Solo)

Sakura Kindynis (stv. Solo, Piccolo)

Milko Raspanti (Solo)

Cornelia Zehnder (Piccolo)

Olivier Anthony Theurillat (stv. Solo)

Anna Zimmermann (Piccolo)

Renato Martins Longo

OBOE

POSAUNE

Adam Halicki (Solo)

Stanley Clark (Solo, Altposaune)

Doris Mende (Solo)

Wassil Christov (Solo, Altposaune)

Stilian Guerov (stv. Solo, Englischhorn)

Vicente Climent Calatayud (Solo, Altposaune)

Catherine Kämper (Englischhorn Solo)

Justin Clark (Bassposaune) Benjamin Jacob Green (Bassposaune)

KLARINETTE

Walter Stauffer (Solo) Bernhard Röthlisberger (Solo, Bassklarinette) Calogero Presti (Solo, Es-Klarinette) Gábor Horváth (Es-Klarinette)

TUBA

Daniel Schädeli Gaudard (Solo) HARFE

Line Gaudard (Solo)

Nils Kohler (Bassklarinette)

Cornelia Lootsmann (Solo)

FAGOTT

PAUKE / SCHLAGZEUG

Monika Schindler (Solo)

Franz Rüfli (Solopauke)

Heidrun Wirth-Metzler (Solo)

Mihaela Despa (Solopauke)

Daniel Casal Mota (Solo)

Peter Fleischlin (stv. Solopauke)

Norihito Nishinomura (stv. Solo, Kontrafagott)

Michael Meinen

Yuka Sukeno (Kontrafagott)

195


KOOPERATIONEN BERNER REDEN HKB TRYOUTS


KOOP


koop

BERNER REDEN 2019 WEGE NACH UTOPIA

TERMINE MO 17. SEP 2018, MIT ALICE SCHWARZER MO 11. MRZ 2019. MIT N. N. MO 15. APR 2019, MIT GREGOR GYSI MO 27. MAI 2019, MIT ANDREAS RECKWITZ

BESETZUNG GESPRÄCHSFÜHRUNG Philipp Tingler MUSIK Adina Friis

EINTRITT FREI

Entgegen dem täglichen Gebrauch des Worts sind Utopien nicht einfach Hoffnungen auf einen gesellschaftlichen Zustand, der nie eintreten wird. Ausgehend von Thomas Morus’ Wortschöpfung, die einen Ort bezeichnete, der so fern war, dass er als Nicht-Ort (wörtlich für griechisch ou-topos) fungierte, hat die Aufklärung daraus einen zeitlichen Ort gemacht, einen, der nicht fern bleibt: die Zukunft. Europa ist eine solche Utopie. Deshalb gilt es als Sehnsuchtsort, als Ort, der woanders nicht ist. Doch Europas Fundament, das universelle Konzept der Menschenrechte, hat Risse. Was ist aus der europäischen Utopie geworden? Können wir Freiheit und Gleichheit noch retten? Oder ist die Besonderheit, das Ungleiche, unsere neue Dystopie?

in Kooperation mit

198


HKB TRYOUTS

EINZELPROJEKTE UND ­ZUKUNFTSSZENARIEN JUNGER SCHAUSPIE­LER / -INNEN PREMIERE VORSPRECHPROGRAMM DER ABSOLVENT / -INNEN DO 04. OKT 2018 VIDMAR +

Von Beginn an sind die Schauspielstudierenden der HKB Bestandteil des Programms von Konzert Theater Bern. Regelmässig präsentieren sie in Vidmar + ihren Studienstand, eigene Szenenprojekte und im Herbst vor allem Rollen, mit denen sie auf Tournee gehen, um sich den deutschsprachigen Theatern als deren zukünftige ProtagonistInnen vorzustellen. Zusätzlich sind sie in manchen Produktionen zu Gast, in denen

WEITERE VORSTELLUNGEN SZENENPROJEKTE SO 27. JAN 2019 BEST-OF-SZENEN- & SOLOPROJEKTE FR 29. MRZ 2019

BESETZUNG Schauspielstudierende des Studiengangs Theater der Hochschule der Künste Bern

sie schon während ihres Studiums «den Ernstfall üben» und prüfen können, wie das Schauspielerleben ausserhalb der Studienmauern ist. Das bleibt auch in der Spielzeit 2018.2019 so. Doch nun feiert das Schauspielstudio am Konzert Theater Bern Einstand. Ab dieser Spielzeit sind Theaterstudierende der Berner Schule eine halbe Spielzeit lang feste Mitglieder im Schauspielensemble von Konzert Theater Bern. Als integraler Bestandteil des Studiums lernen sie dann an der Realität – und zeigen in den Tryouts, was sie daraus haben entwickeln können.

in Kooperation mit

199


JUNGES KONZERT THEATER ROTCHÄPPLI WORK IN PROGRESS (AT) D’BREMER STADTMUSIKANTE (WA) FÜR KINDER FÜR JUGENDLICHE FÜR LEHRPERSONEN FÜR SCHULEN

Das Junge Konzert Theater Bern wird unterstützt von Anni Inäbnit.


JUNGES KONZERT THEATER BERN


premieren

ROTCHÄPPLI PREMIERE MI 09. JAN 2019

WINTERMÄRCHEN

STADTTHEATER, MANSARDE

TERMINE

AB 4 JAHREN

DO 10. JAN 2019

Mit Spielerinnen und Spielern

FR 11. JAN 2019

des Jugendclubs U22

SA 12. JAN 2019 SO 13. JAN 2019

BESETZUNG REGIE & KONZEPT

Jede Woche besucht Rotkäppchen seine Gross-

Anja Christina Loosli &

mutter. Rotkäppchen liebt den Wald und das

Max Schaffenberger

Haus der Grossmutter mit dem grossen Garten, in dem sie toben und auf hohe Bäume klettern kann. Auf ihrem Spaziergang entdeckt Rotkäppchen so manches Geheimnis – nicht aber den ​ listi­gen Wolf, der sich vor ihr zu verstecken weiss. Um Rotkäppchen zu erwischen, versteckt er sich im Bett der Grossmutter. Doch da hat sich der Wolf mit Rotkäppchen das falsche Mädchen ausgesucht: «Das ist doch nicht die Grossmutter! Die Stimme krächzt, die Arme sind haarig und die Zähne sind viel zu spitz!», denkt sich Rotkäppchen. Sie lässt sich nicht einschüchtern und befreit die Grossmutter aus den Fängen des Wolfes mit viel Geschick und einer gehörigen Portion Mut. Das Wintermärchen des Jugendclubs von Konzert Theater Bern schliesst die Kinder in die Vorstellung ein: Unter Anleitung von Pädagog­Innen werden die Kinder mit einem zuvor gebastelten Requisit Teil des Bühnengeschehens.

202


WORK IN PROGRESS (AT) JUGENDCLUB U22

AB 14 JAHREN

In den Produktionen des Jugendclubs u22 geht es darum, dem, was uns bewegt, durch Theater eine konkrete Form und Gestalt zu geben. Über ein halbes Jahr hinweg beschäftigen sich Jugendliche in wöchentlichen Proben von der Stücksuche bis zur Premiere mit Aspekten des Lebens, die danach schreien, für die Bühne bearbeitet und auf der Bühne gezeigt zu werden. Im Improvi-

PREMIERE SA 01. JUN 2019 VIDMAR 2

TERMINE SO 02. JUN 2019 MO 03. JUN 2019 DI 04. JUN 2019

sieren, Austoben, Diskutieren und Ausprobieren wird mal mit, mal ohne Vorlage ein Theaterstück erarbeitet, das so mit Sicherheit noch nie da war. Vom Bühnenbild über Kostüm bis zur Regie wird der Jugendclub professionell betreut. Von der ersten Probe bis über die Vorstellungen hinaus wird die neugierige Gruppe auf ihrer Spielwiese begleitet – nicht selten bis zu Gastspielen im Ausland. Nach Nichts, Farm der Tiere, Gelagert, Super­schweizer, Electronic City und Einige Nachrichten an das All sind wir gespannt, was diese Saison in der Vidmar 2 entsteht.

203


wiederaufnahme

D’BREMER STADTMUSIKANTE AB 4 JAHREN Mit Spielerinnen und Spielern des Jugendclubs U22

Da liegt doch etwas in der Luft! Die Köchin wetzt die Messer und freut sich schon auf eine leckere

WIEDERAUFNAHME

BESETZUNG REGIE &

Hühnersuppe. Das Herrchen will den träge ge-

MI 12. SEP 2018

KONZEPT

wordenen Jagdhund davonjagen und der Müller

STADTTHEATER,

Anja Christina Loosli &

überlegt sich schon, wie er seinen altersschwa-

MANSARDE

Max Schaffenberger

chen Esel ersetzen soll.

TERMINE DO 13. SEP 2018 FR 14. SEP 2018 SA 15. SEP 2018

Nach dem grossen Erfolg in der letzten Spielzeit kommen die tierischen Helden erneut in der Mansarde auf die Bühne. Zur Aufführung gehört ein Workshop, bei dem die Kinder unter Anleitung von PädagogInnen ein Kostümteil basteln und der sie noch näher am Theatergeschehen sein lässt.

204


205


junges konzert theater bern

FÜR KINDER HERBSTWORKSHOP AB 6 JAHREN Im diesjährigen Herbstworkshop zum Märli Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte begeben wir uns auf die Spuren des legendären Möchtegern-­ Ritters und kämpfen mit ihm gegen Windmühlen und staubumwölkte Hammelherden. Nach einer Woche wagemutiger Erlebnisse feiern wir ein ritterliches Fest und laden dazu Eltern, Freunde und Verwandte ein. TERMINE MO, 24. – FR, 28. SEP 2018, 13:30 – 17:00 VIDMARHALLEN KOSTEN CHF 70,– (Ermässigung für Geschwister) ANMELDESCHLUSS DO, 20. SEP 2018

FRÜHLINGSWORKSHOP «DIE OPER» AB 5 JAHREN Geheimnisvoll ist sie, die Oper, sagenumwoben ihre Geschichten und wunderbar die Musik. An zwei Tagen machen wir uns auf Entdeckungsreise hinter die Kulissen und erforschen die Requisitenkammer, werfen uns in Kostüme und erfahren ganz nebenbei, wie eine Oper entsteht. TERMIN MO, 08. & DI, 09. APR 2019, 10:00 – 17:00 STADTTHEATER, MANSARDE KOSTEN CHF 30,– ANMELDESCHLUSS MO, 01. APR 2019

206

DONKEY DER SCHOTTE UND DAS PFERD, DAS SICH ROSI NANNTE MÄRLI AB 6 JAHREN Informationen auf S. 90.

FAMILIENKONZERTE AB 6 JAHREN Informationen auf S. 176 ff.

SITZKISSENKONZERTE AB 4 JAHREN Informationen auf S. 180.


FÜR JUGENDLICHE JUGENDCLUB U22

BSO-CLUB

Willst Du Theater machen? Mit Deiner Stimme und

Du möchtest gerne das Berner Symphonieorchester

Deinem Körper arbeiten, mit anderen zusammen-

aus nächster Nähe begleiten? Als Mitglied des

wachsen und Dich mit ihnen auseinandersetzen,

bso-Jugendclubs kannst Du von verschiedenen An-

spielen, improvisieren, trainieren und Teil eines

geboten profitieren: Triff die Stars der Saison nach

grossen Theaters sein? Hast Du Lust, unter profes-

dem Konzert, komm in Kontakt mit den Musikerin-

sioneller Anleitung ein eigenes Theaterstück zu ent-

nen und Musikern beim gemütlichen Apéro oder

wickeln? Bist Du neugierig auf die intensive Ausein-

spiel gar ein Kammermusikprojekt Seite an Seite

andersetzung mit einem spannenden Thema? Willst

mit den Mitgliedern des bso.

Du eigene Figuren und Geschichten entwickeln und

Melde Dich bei uns, die Mitgliedschaft ist kostenlos.

eigene Texte schreiben? einmal die Woche zu proben und zwei verlängerte

ZUKUNFTSTAG

Wochenenden für Intensivproben zu investieren?

Der Nationale Zukunftstag findet in dieser Saison

Dann melde Dich bei uns.

am Fr, 09. November 2018 statt. Wir bieten theater­

ANMELDESCHLUSS MO, 15. OKT 2018

interessierten Kindern die Möglichkeit, diesen Tag

Bist Du zwischen 16 und 22 Jahren alt und bereit,

mit uns zu verbringen und sich ein Bild der unter-

TANZCLUB YOUNGSTARS

schiedlichen Arbeitsfelder des Theaters zu machen.

Hast Du Lust auf Tanz, Adrenalin und Bühne? Dann

HUMANOID JUGENDOPER

bist Du bei den Youngstars richtig! Mehrmals pro Spielzeit erarbeitet der Choreograf Marcel Leemann mit den Youngstars kurze Tanzstücke, die thematisch an das Programm der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern geknüpft sind.

ANMELDUNGEN AB MO, 13. AUG 2018 ANMELDESCHLUSS DI, 23. OKT 2018

Informationen auf S. 70.

Tanzcompagnie gezeigt. Alle Projekte werden vom

INFORMATIONEN & ANMELDUNG

Tanzcompagnie-Team begleitet, so lernst Du unsere

(wenn nicht anders angegeben)

Die erarbeiteten Stücke werden an ausgewählten Abenden als Vorprogramm der Produktionen der

Tanzdirektorin, die Dramaturgin und die TänzerInnen kennen und hast die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen professioneller Tanzarbeit zu werfen. Es wird projektgebunden gearbeitet. Kosten pro

vermittlung@konzerttheaterbern.ch

tel 031 329 51 07 www.konzerttheaterbern.ch/junges  

Projekt: chf 100,–

207


junges konzert theater bern

FÜR LEHR­PERSONEN INFORMATIONSANLASS EINFÜHRUNGSFÜR LEHRPERSONEN WORKSHOP FÜR Jährlich findet zu Beginn der Spielzeit der Informa­ LEHRPERSONEN tionsanlass für Lehrpersonen statt. An diesem Anlass erhalten Sie Informationen über die kommende Spielzeit direkt von den Spartenverantwortlichen. Melden Sie sich frühzeitig an. TERMIN MI, 29. AUG 2018, 19:30 STADTTHEATER, MANSARDE ANMELDESCHLUSS MO, 27. AUG 2018

Sie wollen mit Ihrer Schulklasse das Märli Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte besuchen und die Klasse ideal auf den Besuch vorbereiten? Dann melden Sie sich zum Workshop für Lehrpersonen. TERMIN MI, 31. OKT 2018, 14:00 – 17:00 STADTTHEATER, FOYER ANMELDESCHLUSS MI, 24. OKT 2018

THEATERBOTSCHAFTER / -IN

STAGE-CAFÉ

Sie sind der Meinung, dass Tanz, Theater und Kon-

wo Sie mit Theaterschaffenden sowie Musikerinnen

Wir laden Sie zu unserem jährlichen Stage-Café ein,

zert wichtige Bestandteile unserer Kultur sind? Dann und Musikern ins Gespräch kommen. Das Stage-Café werden Sie Konzert- und Theaterbotschafterin oder

bietet Raum für Fragen, Anregungen und Austausch.

-botschafter und tragen dazu bei, unsere Konzerte

TERMIN

und Inszenierungen an Ihren Schulen zu vermitteln.

MI, 06. MRZ 2019

Sie profitieren von zahlreichen Vergünstigungen

STADTTHEATER, MANSARDE (NUR MIT ANMELDUNG)

und besonderen Angeboten!

ANMELDESCHLUSS SO, 24. FEB 2019

208


FÜR SCHULEN

vorstellungsvorbereitende Workshops oder Nachgespräche in Ihrer Schule an. Ein Workshop dauert 45 Minuten und ist für Sie kostenlos.

MOBILES KONZERT THEATER BERN AB 6 JAHREN Wollten Sie schon immer einmal ein ganzes Symphonieorchester bei sich an der Schule zu Gast haben? Dann sind Sie bei uns richtig. Mit den Programmen Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew oder Der Schellenursli von Nils Frédéric Hoffmann kommen wir vorbei und spielen für Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler in Schulaulen, Gemeindesälen und Turnhallen.

DRAMATURGISCHE EINFÜHRUNGEN Für Schulklassen bieten die Dramaturginnen und Dramaturgen aller Sparten 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn Einführungen an. Für weitere Informationen und Termine melden Sie sich bei uns.

FÜHRUNGEN Die Führungen durch das Stadttheater gewähren einen Einblick in das Hinterhaus. Sie werden von

TERMINE DI 23. OKT 2018

DI 29. JAN 2019

DI 18. DEZ 2018

DO 14. MRZ 2019

MI 19. DEZ 2018

DI 02. APR 2019

hauskundigen Guides begleitet, die Ihnen Spannendes über das Theater verraten.

Die Neukomposition Humanoid kommt im März 2019

COMPAGNIEWORKSHOPS AB 11 JAHREN

zur Aufführung. Wir bieten Ihnen die Möglich-

Für interessierte Gruppen bieten wir in Verbindung

PATENKLASSEN keit, mit Ihrer Klasse die Entstehung dieser Oper hautnah zu begleiten. Sie können an Proben dabei sein, erhalten aus erster Hand Informationen über die Kompositionsarbeit und haben die Gelegenheit, mit den Akteurinnen und Akteuren persönlich in Kontakt zu treten. Produktionsdetails zur Jugendoper Humanoid finden Sie auf S. 70.

PROBENBESUCHE BEIM BSO Besuchen Sie das Berner Symphonieorchester während einer Probe und erleben Sie Musik hautnah.

WORKSHOPS Zu ausgewählten Inszenierungen und Konzerten der laufenden Spielzeit bieten wir

mit einem Vorstellungsbesuch Tanzworkshops mit Mitgliedern der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern an. Direkt vor der Vorstellung wird unter professioneller Anleitung am Schrittmaterial der jeweiligen Produktion gearbeitet. Der Wiedererkennungseffekt ist garantiert, wenn danach die Profis auf der Bühne stehen. Die Compagnieworkshops sind kostenlos und werden in englischer Sprache durchgeführt. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

INFORMATIONEN & ANMELDUNG (wenn nicht anders angegeben) vermittlung@konzerttheaterbern.ch

tel 031 329 51 07 www.konzerttheaterbern.ch/junges

209


NOUVELLE SCÈNE… ...POUR LES FRANCOPHONES ET LES FRANCOPHILES DE BERNE ...UNE FENÊTRE FRANÇAISE SUR L’ACTUALITÉ THÉÂTRALE LE PROGRAMME DÉTAILLÉ DE LA NOUVELLE SCÈNE EST DISPONIBLE À LA BILLETTERIE DU THÉÂTRE DÈS MI-JUIN. IL EST ENVOYÉ DIRECTEMENT AUX ABONNÉS.


NOUVELLE SCÈNE


nouvelle scène

LES INSÉPARABLES STÉPHAN ARCHINARD & FRANÇOIS PRÉVÔTLEYGONIE En découvrant l’atelier qu’une inconnue vient de lui léguer, un peintre renommé en panne d’inspiration va remonter le temps et faire des découvertes sur son passé familial… « Une pièce élégante et intelligente » paris match « Intrigue originale, interprétation excellente, un spectacle comme on en fait rarement. » coup de théâtre « Passionnant! » le parisien DATE 30 SEPTEMBRE 2018 | THÉÂTRE MISE EN SCÈNE Ladislas Chollat AVEC Didier Bourdon, Valérie Karsenti, Thierry Frémont, Pierre-Yves Bon, Elise Diamant

FAUSSE NOTE DIDIER CARON À l’issue d’un concert, un spectateur vient témoigner son admiration au chef d’orchestre avec une in-

LE DERNIER MÉTRO D’APRÈS FRANÇOIS TRUFFAUT Dans Paris occupé, une troupe de théâtre s’obstine à poursuivre son travail – supervisé en cachette par son directeur réfugié dans le sous-sol du théâtre… Un hommage à l’art comme outil de survie et de résistance. « Dorian Rossel s’est fait une spécialité de convertir des œuvres non théâtrales en objets vibrants. » le temps « La Rossel touch: l’inventivité scénique. » tribune de

genève DATE 28 JANVIER 2019 | THÉÂTRE MISE EN SCÈNE Dorian Rossel AVEC Sophie Broustal, Antoine Courvoisier, Mathieu Delmonte, Thomas Diebold, Erik Gerken, Leslie Grange, Delphine Lanza, Bérangère Mastrangelo, Pauline Parigot, Julie-Kazuko Rahir, Aurélia Thierrée

LE CERCLE DE WHITE CHAPEL JULIEN LEFEBVRE

sistance étonnante. Qui est-il et que veut-il? Un huis

Dans le Londres de Jack L’Eventreur, des person-

clos intense, plein de retournements de situations…

nalités se réunissent pour tenter de découvrir le

« Une interprétation magistrale » culture-tops

criminel: Arthur Conan Doyle (créateur de Sherlock

« Un duo fascinant » mediapart

Holmes), le célèbre auteur George Bernard Shaw,

« Un thriller psychologique qui bouscule » théâtral

Bram Stoker (créateur de Dracula), et Mary Lawson,

­magazine

une des premières femmes médecins de l’époque…

DATE 9 DÉCEMBRE 2018 | THÉÂTRE

« Une aventure qui mêle le rire au suspense, captivante

MISE EN SCÈNE Didier Caron

« Courez voir ce spectacle. Il est british en diable et délec-

AVEC Christophe Malavoy, Tom Novembre

table. » telerama

jusqu’à la dernière seconde! » le parisien

DATE 23 FÉVRIER 2019 | THÉÂTRE MISE EN SCÈNE Jean-Laurent Silvi AVEC Stéphanie Bassibey, Pierre-Arnaud Juin, Ludovic Laroche, Jérôme Paquatte, Nicolas Saint-Georges

212


LE JEU DE L’AMOUR ET DU HASARD MARIVAUX Pour mieux découvrir la personnalité de l’homme qu’elle doit épouser, Sylvia prend la place de sa servante – sans savoir que son fiancé en fait de même avec son valet! Une des plus célèbres pièces de Marivaux, irrésistible de quiproquos, de charme et de verve satirique. « Distribution remarquable » figaro « Intelligence et sensibilité de la mise en scène, élégance du décor » l’obs

INTRA MUROS ALEXIS MICHALIK Un metteur en scène est engagé pour donner des cours de théâtre aux détenus d’une prison… La quatrième pièce du jeune auteur-metteur en scène surdoué : encore un succès mais cette fois dans une histoire contemporaine où règnent humour et émotion. « Michalik a reçu un prodigieux don de conteur. » les echos « Une fois de plus, il a réussi son coup! » le canard

enchaîné DATE 28 MAI 2019 | THÉÂTRE

« Quelle merveille » le point DATE 3 MARS 2019 | THÉÂTRE MISE EN SCÈNE Catherine Hiegel AVEC Vincent Dedienne, Laure Calamy, Clotilde Hesme,

MISE EN SCÈNE Alexis Michalik AVEC Jeanne Arènes, Bernard Blancan, Alice de ­Lencquesaing, Paul Jeanson, Fayçal Safi et le musicien Raphäel Charpentier

Nicolas Maury, Alain Pralon, Cyrille Thouvenin

« 4 nominations aux Molières 2018 »

MICHEL-ANGE ET LES FESSES DE DIEU JEAN-PHILIPPE NOËL

LA VIE EST UN SONGE CALDERON Peut-on conjurer le destin? Le roi Basile l’expérimentera avec son fils auquel on a prédit une vie de violence… Autour du rêve et de l’illusion, de la fatalité et de la liberté, un grand classique de la lit­

Une immersion dans les quatre années de confron-

térature universelle, une épopée théâtrale onirique

tation tragi-comique entre le pape Jules II, «il Terri-

et flamboyante.

bile», englué dans des luttes de pouvoir, et un artiste

DATE 25 JUIN 2019 | THÉÂTRE

intemporel qui ne veut créer que pour rendre grâce à Dieu…

MISE EN SCÈNE Christophe Lidon

« Servi par d’excellents interprètes, le spectacle se savoure

AVEC Gérard Desarthe, Lina El Arabi, Gaël Giraudeau,

sans faim, c’est un petit régal. » le monde

­Dominique Pinon, Jérôme Anger, Frédéric Andrau

« C’est drôle et émouvant, une réussite! » culture-tops DATE 24 MARS 2019 | THÉÂTRE MISE EN SCÈNE Jean-Paul Bordes AVEC Jean-Paul Bordes, François Siener, Jean-Paul Comart

« 3 nominations aux Molières 2018 »

213


SERVICE GASTRO BILLETTE ABOS


SERVICE INFORMATIONEN IM ABONNEMENT

INKLUSIVE ANGEBOTE

PROGRAMMHEFTE

ZUGÄNGLICHKEIT DER SPIELSTÄTTEN

Zu allen Produktionen können Sie Programmhefte

Im Stadttheater, in den Vidmarhallen sowie bei den

vor Vorstellungsbeginn vor Ort erwerben. Sie kön-

grossen Konzerten ist ein barrierefreier Zugang

nen sich die Programmhefte aber auch nach Hause

gewährleistet. Die Angebote in anderen Spielstätten

schicken lassen. Wir bieten Ihnen für chf 50,– pro

können variieren. Eine Assistenzperson, die für den

Saison alle Programmhefte der Symphoniekonzerte

Veranstaltungsbesuch notwendig ist, erhält freien

und für chf 68,– alle Hefte von Oper, Schauspiel

Eintritt. Bei Fragen zu Zugangsmöglichkeiten, tech-

und Tanz. Fragen Sie bitte an der Billettkasse oder

nischer Unterstützung oder Platzauswahl berät Sie

schreiben Sie uns an kasse@konzerttheaterbern.ch.

unser Team an der Billettkasse gerne.

MONATSSPIELPLAN

STADTTHEATER

Sie erhalten unser Monats­programm per Post nach

die Eingangshalle. Über einen Lift erreichen Sie die

Hause. Wenn Sie den Spielplan bestellen möchten, kontaktieren Sie bitte unsere Billettkasse oder schreiben Sie uns an info@konzerttheaterbern.ch. Wenn Sie zusätzlich die Monatsspielpläne unserer Partnerhäuser Dampfzentrale, Schlachthaus Theater und Kino Rex auf einen Blick zu Hause haben möchten, können Sie das Kulturkuvert bestellen. Für

chf 25,– pro Saison sind Sie so die ganze Spielzeit bestens über alle Programmangebote informiert. Schreiben Sie uns unter dem Stichwort «Kultur­ kuvert» an info@konzerttheaterbern.ch.

NEWSLETTER

Über eine Rampe (12 % Steigung) gelangen Sie in Ebenen Parkett, 1. Rang und 3. Rang. Der 2. Rang ist nicht über den Fahrstuhl erreichbar. Im Parkett links gibt es ein barrierefreies wc. KURSAAL BERN

Durch die Eingangstür gelangt man über den Vorraum rechts zu den Fahrstühlen zum Forum. Dort führt der Weg über eine Rampe und mit einem weiteren Lift in die Arena (Eingang Ost). Barrierefreie wcs finden sich auf derselben Ebene ca. 15 Meter neben der Arena (Eingang West) auf der rechten Seite. VIDMARHALLEN

Die Vidmarhallen sind schwellenlos zugänglich.

Unter www.konzerttheaterbern.ch oder mit einer Mail

Von der Parkgarage im 1. ug fährt ein Lift ins Erdge-

an info@konzerttheaterbern.ch können Sie sich für

schoss. Im Foyer gibt es ein barrierefreies wc.

unseren Newsletter anmelden. Darin halten wir Sie über unser Programm auf dem Laufenden und infor-

ROLLSTUHLPLÄTZE

mieren Sie über Zusatzveranstaltungen, kurzfristige

Rollstuhlfahrende erhalten aufgrund der ein-

Änderungen, Sonderaktionen und Gewinnspiele.

schränkten Platzwahl eine Ermässigung um 20 %. Sollten Sie zudem InhaberIn einer KulturLegi sein, erhöht sich der Rabatt auf 50 %. In diesem Fall kontaktieren Sie zur Buchung bitte die Billettkasse.

216


Rollstuhlplatze sind im Stadttheater, den Vidmarhallen, dem Konservatorium Bern sowie bei den grossen Konzerten vorhanden. Die Plätze befinden sich jeweils im Parkett und sind hindernisfrei zugänglich. Die Angebote in anderen Spielstätten

KONZERT THEATER BUS Bequemer geht es nicht: Unser Konzert Theater Bus holt Sie in Ihrer Gemeinde ab und bringt Sie wieder nach Hause. Während der Hinfahrt kommen

können variieren.

Sie zudem in den Genuss einer Einführung in das

HÖRANLAGE

Sie unter www.konzerttheaterbern.ch oder per Mail

Stadttheater und Vidmarhallen sind mit einer Technik ausgestattet, die Schwerhörigen das Verständnis erleichtert. Sie erhalten spezielle Infrarotkopfhörer bei unserem Besucherservice. Diese ermöglichen eine direkte Übertragung der Vorstellung, sodass das eigene Hörgerät nicht darunter getragen werden muss.

KOMFORT KINDERBETREUUNG

Abendprogramm. Genauere Informationen erhalten unter info@konzerttheaterbern.ch.

FÜHRUNGEN Wenn Sie wissen möchten, wie es «hinter den Kulissen» wirklich aussieht, nehmen Sie an einer unserer Führungen teil. Während einer Stunde erkunden Sie die Katakomben, die Bühne und Maschinerien des Stadttheaters. Bitte entnehmen Sie die Termine aus unseren Spielplänen. Karten zu chf 8,– pro Person (Kinder chf 5,–) erhalten Sie an der Billettkasse und in unserem Webshop.

FÜR KINDER VON VIER BIS ZWÖLF JAHREN

Wenn Sie mit einer Gruppe eine exklusive

Zu ausgewählten Vorstellungen und Konzerten

Führung wünschen, melden Sie sich bitte bei

bieten wir eine kostenlose Kinderbetreuung an. ­Anmeldung nur über die Billettkasse möglich. TERMINE SO 09. SEP 2018 LOVE LIFE SO 11. NOV 2018 VIER JAHRESZEITEN SO 02. DEZ 2018 COSÌ FAN TUTTE SO 20. JAN 2019 DAS MISSVERSTÄNDNIS SO 17. FEB 2019 BERESINA ODER

DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ

SO 28. APR 2019 LA BOHÈME SO 16. JUN 2019 TRISTAN UND ISOLDE unter dem Patronat des

fuehrungen@­konzerttheaterbern.ch an und geben Sie dabei Gruppen­grösse, Wunschdatum und -uhrzeit an.

KOSTÜMVERLEIH Unser legendärer Kostümfundus in den Vidmarhallen verleiht Schätze, Raritäten und Edles. Die Preise richten sich nach dem Zustand der Kostüme und der Dauer ihres Verleihs. ÖFFNUNGSZEITEN MITTWOCH 10:00 – 12:00, 13:00 – 18:30 DONNERSTAG UND FREITAG 13:00 – 18:30

KONTAKT

tel 031 979 53 37 kostuemfundus@konzerttheaterbern.ch

217


GASTRONOMIE IM STADTTHEATER

IN DEN VIDMARHALLEN

FOYER-BAR | PARKETTBARS | MANSARDE

Ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn er­halten Sie

Bereits eine Stunde vor Vorstellungsbeginn können

an der Vidmar Bar Snacks und Getränke. Diens-

Sie hier ein Glas Wein, ein hauseigenes Premieren-

tags bis samstags können Sie zudem im Vidmar­

bier sowie Kleinigkeiten zu essen zu sich nehmen.

restaurant «le beizli» in einen gelungenen Theater-

Gastronom Stefan Zingg und sein Team offerieren

abend starten oder ihn dort ausklingen

Ihnen Köstlichkeiten aus ganz Europa, von Snacks

lassen. tel 031 971 11 64 | geniessen@lebeizli.ch

über den Worblentaler Rohschinken zur piemontesischen Focaccia. Eine Auswahl an Speisen und Snacks sowie Getränken finden Sie auf beiden Seiten des Wandelgangs im Parkett. Das ganze Angebot an Speisen und Getränken finden Sie auf den Serviceseiten unter www.konzerttheaterbern.ch. Im dritten Rang haben wir zu besonderen Anlässen auch die Bar in der Mansarde geöffnet. Für Veranstaltungen mit bis zu 80 Personen können Sie die Mansarde auch mieten. Wir sind offen für Ihre Wünsche und beraten Sie gerne. RESERVATIONEN & WEITERE INFORMATIONEN

Tischreservationen im Foyer können Sie im Vorfeld per E-Mail oder vor Vorstellungsbeginn bei uns vornehmen. Sie geniessen so Ihre Speisen und Getränke zur Pause ohne Wartezeit. Für Gruppen ab sechs Personen bieten wir Ihnen ein individuelles gastronomisches Angebot zu Ihrem Vorstellungsbesuch. Anmeldung und weitere Informationen unter: gastronomie@konzerttheaterbern.ch.

218

UNSERE GASTRONOMISCHEN PARTNER

Felsenau Bier, Kaffee Rast, Länggass-Tee, Lola Cola, None Male, Cultivino, Riesling & Co., Goba Mineralwasser, Ängelibeck, Metzgerei Probst – Stettlen.


BILLETTE VERKAUF

SERVICES Die Billettkasse im Stadttheater ist die beste Anlauf-

BILLETTKASSE IM STADTTHEATER

stelle für Fragen zu Ihrem Konzert- oder Vorstel-

KORNHAUSPLATZ 20, 3011 BERN

lungsbesuch. Unsere MitarbeiterInnen beraten Sie

TEL 031 329 52 52

gern zu unserem Programm, zu Karten- und Spezial-

FAX 031 392 52 55

angeboten sowie zu unseren Abonnements.

kasse@konzerttheaterbern.ch

BESTELLUNG

ÖFFNUNGSZEITEN MONTAG BIS FREITAG 10:00 – 18:30 SAMSTAG

10:00 – 14:00

ONLINE

www.konzerttheaterbern.ch/billette-service Bitte beachten Sie beim Online-Kauf, dass hier ­bestimmte Angebote und Spezialpreise nicht ­offeriert werden können. ABENDKASSE

Gerne schicken wir Ihnen Ihre Billette auch per Post gegen Rechnung und chf 6,– Versandgebühr zu. Der Versand von Abonnements ist kostenlos. Vor dem Vorverkaufsbeginn geniessen Mitglieder der Freundeskreise und des Berner Theatervereins ein Vorzugsrecht (siehe S. 236 ff.). Bei telefonischer Bestellung haben Sie die Möglichkeit, die Billette mit MasterCard oder visa zu zahlen. Die Tickets werden Ihnen dann umgehend und versandkostenfrei per E-Mail zugeschickt.

Die Abendkassen vor Ort öffnen eine Stunde vor

RESERVATION

Veranstaltungsbeginn. Wir bitten um Verständnis,

Karten und Plätze können ab sieben Tage vor Ver-

dass dort nur Billette für die jeweilige Veranstaltung

anstaltungsbeginn telefonisch oder per E-Mail an verkauft werden können. ec- / Maestro- /Kreditkarten­ der Billettkasse reserviert werden. Bitte achten Sie zahlung ist im Stadt­theater, in den Vidmarhallen darauf, die Reservation bis 30 Minuten vor Veranstalund bei grossen Konzerten möglich. VORVERKAUFSBEGINN ABONNEMENTS FR, 04. MAI 2018

EINZELKARTEN MO, 11. JUNI 2018

tungsbeginn an der Abendkasse abzuholen, sonst verfällt diese.

GUTSCHEINE Gutscheine für Veranstaltungen von Konzert Theater Bern sind fünf Jahre gültig, übertragbar und online einlösbar. Sie sind in jeder Betragshöhe ab

chf 25,– an der Billettkasse oder online erhältlich.

AGB Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie unter www.konzerttheaterbern.ch/agb. Auf Wunsch erhalten Sie ein ausgedrucktes Exemplar an der Billettkasse.

219


SPEZIALANGEBOTE FÜR KINDER, JUGENDLICHE & AUSZUBILDENDE UNTER 30 FÜR FRÜHBUCHER

Kinder, SchülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen erhalten im Vorverkauf 50 % Rabatt auf alle Billette. Der gültige Ausbildungsausweis muss beim Einlass zusammen mit dem Billett vorgezeigt werden.

SCHULKLASSEN Schulklassen und deren Begleitpersonen erhalten ermässigte Billette im Vorverkauf zu je chf 15,–. Im Stadttheater und bei den Symphoniekonzerten ist dieses Angebot ab der dritten Preiskategorie erhältlich. Billette können persönlich, schriftlich oder telefonisch bei der Billettkasse bestellt werden.

FÜR SPONTANE

KULTURLEGI

An der Abendkasse sind alle noch verfügbaren

InhaberInnen der KulturLegi erhalten bereits im

Plätze zu chf 15,– erhältlich. Auch hier ist ein gültiger Ausbildungsausweis vorzulegen.

FÜR AUSZUBILDENDE BIS 26

Vorverkauf 50 Prozent auf alle Plätze. Ihre Tickets erhalten Sie ausschliesslich an der Billettkasse oder an der Abendkasse vor Ort gegen Vorlage der gültigen KulturLegi.

Das ga von Konzert Theater Bern: für chf 90,– pro Saison Mitglied im Berner Theaterverein werden und kostenlos in alle Veranstaltungen. Dann nur

BITTE BEACHTEN SIE

noch an der Abendkasse den Ausweis vorzeigen und

Rabatte und Ermässigungen können nur bis zu

gratis den Wunschplatz wählen. Anmeldung unter www.bthv.ch oder an der Billettkasse.

FÜR ALLE ZWISCHEN 16 UND 26 – JUGENDKULTURPASS Alle zwischen 16 und 26 Jahren erhalten den Jugendkulturpass für chf 30,– pro Jahr und mit ihm vergünstigten Eintritt für pauschal chf 15,– in alle Veranstaltungen von Konzert Theater Bern. Darüber hinaus ermöglicht der Jugendkulturpass ermässigten Eintritt und Gratisangebote in 17 Berner Kulturinstitutionen für Festivals, Theater, Museum, Tanz oder Musik. Erhältlich unter www.16-26.ch, an der Billettkasse und bei diversen anderen Berner Kulturinstitutionen.

220

einem Minimalpreis von chf 10,– gewährt und nicht kumuliert werden. Bereits bestellte oder gekaufte Billette können nicht zurückgegeben oder umgetauscht werden. Verkauf und Einlass nur nach Vorlage der entsprechenden Ausweise (KulturLegi, Jugendkulturpass, Auszubildenden- / Studierendenausweis). Für Gastspiele, Dritt- und Sonderveranstaltungen (z. B. Gala- und Neujahrskonzert sowie Silvester­ vorstellungen) gelten gesonderte Bedingungen.


EINTRITTSPREISE 2018.2019

DONKEY DER SCHOTTE

FAMILIENKONZERTE

LOGE

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5 / HÖRPL.

STEHPL.

ERWACHSENE

KINDER, SCHÜLER, STUDENTEN

37,–

37,–

29,–

22,–

13,–

10,–

10,–

20,–

10,–

DER ELEFANT VON MURTEN, NOUVELLE SCÈNE

MATINEEKONZERTE

LOGE

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5 / HÖRPL.

STEHPL.

ERWACHSENE

KINDER, SCHÜLER, STUDENTEN

82,–

82,–

65,–

50,–

30,–

17,–

10,–

20,–

10,–

BERESINA, LOVE LIFE

BRUNCHKONZERTE IM SCHWEIZERHOF

LOGE

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5 / HÖRPL.

STEHPL.

ERWACHSENE

KINDER BIS 9 J.

KINDER BIS 6 J.

100,–

100,–

79,–

61,–

36,–

20,–

10,–

95,–

42,50

GRATIS

VIER JAHRESZEITEN

SITZKISSENKONZERTE

LOGE

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5 / HÖRPL.

STEHPL.

117,–

117,–

92,–

71,–

42,–

23,–

10,–

150,–

KAT 1

KAT 2

150,–

120,–

KAT 3 92,–

KAT 4 55,–

LAUSCHEN & GENIESSEN 220,– (INKL. ESSEN UND GETRÄNKE)

COSÌ FAN TUTTE, LA BOHÈME, FIERABRAS, LOTARIO, REIGEN, TRISTAN UND ISOLDE LOGE

10,–

KAMMERMUSIK BERN

KAT 5 / HÖRPL.

STEHPL.

30,–

10,–

KONTRASTE, PAUL KLEE, DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN, MONDLICHT, DAS MISSVERSTÄNDNIS, COCO (WA), DER GOALIE BIN IG (WA), TITUS ANDRONICUS, DAS RESORT, KRAFT, HUMANOID, TANZPLATTFORM BERN

KAT 1

KAT 2

KAT 3

42,–

34,–

20,–

TANZPLATTFORM-PASS 99,– / 49,50

EINHEITSPREIS 49,–

SYMPHONIEKONZERTE KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

85,–

69,–

59,–

51,–

20,–

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

150,–

120,–

90,–

68,–

30,–

GALAKONZERT

NEUJAHRSKONZERT KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

100,–

90,–

78,–

68,–

30,–

221


STADTTHEATER

ABOS

KORNHAUSPLATZ 20

Mit einem Abonnement erhalten Sie vergünstigten

SPIELSTÄTTEN

3011 BERN VIDMARHALLEN KÖNIZSTRASSE 161 3097 LIEBEFELD KURSAAL BERN KORNHAUSSTRASSE 3 3013 BERN BERNER MÜNSTER MÜNSTERPLATZ 1 3011 BERN BURGERSPITAL BERN BAHNHOFPLATZ 2

Eintritt in unsere Veranstaltungen. Ein Theater- oder Konzertabonnement ermöglicht Ihnen zudem eine bestimmte Vorauswahl Ihres Programms oder einen festen Sitzplatz. Darüber hinaus bieten wir Abonnements mit offenem Programm und flexiblerer Terminauswahl.

EXKLUSIVITÄT Mit einem Abonnement gehören Sie zu einem ausgewählten Kreis des Publikums, zeigen Ihr Interesse am Programm und weisen sich als wichtiger Teil von Konzert Theater Bern aus. Ohne Abonnentinnen und Abonnenten fehlte dem Haus ein Teil seiner Identität – denn diese machen Sie aus.

3011 BERN

BESONDERE ANGEBOTE

DIACONIS

Wir bieten unseren Abonnentinnen und Abonnen-

SCHÄNZLISTRASSE

ten regelmässig besondere Angebote: Sie werden

3013 BERN

als erste über das jeweils neue Programm – von der

GRANDE SOCIÉTÉ THEATERPLATZ 7 3011 BERN HOTEL SCHWEIZERHOF BERN BAHNHOFPLATZ 11 3011 BERN

Spielplanänderung über den Monatsspielplan bis zum Saisonbuch – informiert und zur Vorstellung des Jahresprogramms, dem Aboanlass, sowie zu exklusiven Probenbesuchen eingeladen.

BERATUNG UND VERKAUF Wenn Sie ein Abo lösen möchten, stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der

KONSERVATORIUM BERN

Billettkasse persönlich, telefonisch und per E-Mail

KRAMGASSE 36

gerne zur Seite. Kommen Sie im Stadttheater vorbei,

3011 BERN

rufen Sie an unter tel 031 329 52 52 oder schreiben

ZUM ÄUSSEREN STAND ZEUGHAUSGASSE 17 3011 BERN

222

Sie uns an kasse@konzerttheaterbern.ch.


FIX-ABO

WAHL-ABO

UNSERE ABO-REIHEN

VOLLE FLEXIBILITÄT

Ob Sie einen Wochentag oder eine Sparte bevor-

Sie stellen sich Ihr Konzert- und Theaterprogramm

zugen – profitieren Sie von einer Preisreduktion

selbst zusammen und kommen in den Genuss redu-

gegenüber Einzelkarten und erhalten Sie auch auf

zierten Eintritts.

zusätzliche Tickets eine Ermässigung von 10 %. Unsere Abos starten ausser im Tanz ab fünf

UNSER ANGEBOT

Vorstellungen pro Saison.

Ab fünf Eintritten erhalten Sie 10 % Rabatt auf den

IHR PERSÖNLICHER PLATZ In den Angeboten unserer Fix-Abos gehört Ihr fester Sitzplatz in Theater, Konzert, Oper oder Tanz.

UMTAUSCHEN

Normalpreis, ab acht Eintritten 15 %. Sie können Vorstellungstermine direkt wählen oder Coupons für das Wahl-Abo mitnehmen und später einlösen.

DAS KLEINGEDRUCKTE Ein Wahl-Abo können Sie auch während der laufen-

Falls Sie am geplanten Veranstaltungstermin ver-

den Spielzeit und online bestellen. Auch das Einlö-

hindert sind, können Sie Ihren Abonnementsplatz

sen von Coupons ist im Webshop möglich.

bis einen Werktag vor der Veranstaltung abmelden.

Der Umtausch von gebuchten Karten ist ausgeschlos-

Sie haben die Möglichkeit, einen anderen Termin zu

sen. Für bereits gekaufte Billette kann das Wahl-Abo

wählen oder Ihren Platz einmalig gegen den Besuch

nicht rückwirkend geltend gemacht werden. Cou-

einer Produktion zu tauschen, die nicht im Abonne-

pons verlieren mit Spielzeitende ihre Gültigkeit.

ment vorgesehen ist (gegen eine Tauschgebühr von

chf 6,–).

AUTOMATISCHE ERNEUERUNG Ihr Fixabonnement verlängert sich automatisch für die nächste Saison. Änderungs- und Kündigungswünsche nehmen wir bis zum 31. Mai entgegen.

UPGRADE-ABO Als InhaberIn eines Upgrade-Abos lösen Sie zunächst ein Fix-Abo in der günstigsten Preiskategorie. Je nach Verfügbarkeit können Sie an der Abendkasse Ihren Aboplatz in einen freien Platz in der besten verfügbaren Platzkategorie umtauschen.

223


ABO-ÜBERSICHT VIER-SPARTEN-ABO

8ER-ABO

1. SCHOSTAKOW. FÜNFTE KURSAAL

1. BERESINA

STADTTHEATER SO 18. NOV 2018 18:00

2. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SA 08. DEZ 2018 19:30

2. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER FR 14. DEZ 2018 19:30

3. LA BOHÈME

STADTTHEATER SO 06. JAN 2019 18:00

3. MONDLICHT

VIDMAR 1

4. AMERICA

KURSAAL

SO 03. FEB 2019 17:00

4. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER DI 29. JAN 2019 19:30

5. KONTRASTE

VIDMAR 1

SO 17. FEB 2019

5. LA BOHÈME

STADTTHEATER SO 10. MRZ 2019 18:00

6. BERESINA

STADTTHEATER MI 06. MRZ 2019 19:30

6. DAS RESORT

VIDMAR 1

DI 23. APR 2019 19:30

7. FIERABRAS

STADTTHEATER DO 18. APR 2019 19:30

7. PAUL KLEE

VIDMAR 1

SA 11. MAI 2019 19:30

8. REIGEN

STADTTHEATER DO 23. MAI 2019 19:30

8. LOTARIO

STADTTHEATER DI 18. JUN 2019 19:30

SA 20. OKT 2018 19:30

18:00

PREMIEREN-ABO

FR 04. JAN 2019 19:30

6ER-ABO

1. LOVE LIFE

STADTTHEATER FR 31. AUG 2018 19:30

1. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

2. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

FR 21. SEP 2018 19:00

STADTTHEATER DO 03. JAN 2019 19:30

3. COSÌ FAN TUTTE

2. LA BOHÈME

STADTTHEATER SO 14. OKT 2018 18:00

3. KONTRASTE

VIDMAR 1

4. BERESINA

STADTTHEATER FR 19. OKT 2018 19:30

STADTTHEATER SA 16. MRZ 2019 19:30

5. VIER JAHRESZEITEN

4. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SA 03. NOV 2018 19:30

6. MONDLICHT

5. ELEFANT VON MURTEN STADTTHEATER MI 17. APR 2019 19:30

VIDMAR 1

7. LA BOHÈME

6. DAS RESORT

STADTTHEATER SA 24. NOV 2018 19:30

8. DAS MISSVERSTÄNDNIS VIDMAR 1

FR 09. NOV 2018 19:30 DO 20. DEZ 2018 19:30

9. FIERABRAS

STADTTHEATER SO 27. JAN 2019 18:00

10. KONTRASTE

VIDMAR 1

FR 01. FEB 2019 19:30

11. TITUS ANDRONICUS

VIDMAR 1

FR 22. FEB 2019 19:30

12. LOTARIO

STADTTHEATER SO 24. FEB 2019 18:00

13. REIGEN

STADTTHEATER SO 31. MRZ 2019 18:00

14. ELEFANT VON MURTEN STADTTHEATER SA 13. APR 2019 19:30 15. PAUL KLEE

VIDMAR 1

16. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER SA 25. MAI 2019 18:00

FR 03. MAI 2019 19:30

10ER-ABO 1. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

2. BERESINA

STADTTHEATER SA 27. OKT 2018 19:30

3. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER SO 25. NOV 2018 18:00

4. DAS MISSVERSTÄNDNIS VIDMAR 1

MI 26. SEP 2018 19:00

DO 27. DEZ 2018 19:30

5. LA BOHÈME

STADTTHEATER SA 12. JAN 2019 19:30

6. KONTRASTE

VIDMAR 1

7. LOTARIO

STADTTHEATER MI 27. FEB 2019 19:30

8. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SO 14. APR 2019 18:00

9. KRAFT

VIDMAR 1

10. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER DO 27. JUN 2019 18:00

224

SA 02. FEB 2019 19:30

SO 26. MAI 2019 18:00

VIDMAR 1

FR 26. OKT 2018 19:00 SA 23. FEB 2019 19:30

FR 24. MAI 2019 19:30

GROSSES ABO DIENSTAG 1. LOVE LIFE

STADTTHEATER DI 11. SEP 2018 19:30

2. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER DI 30. OKT 2018 19:30

3. MONDLICHT

VIDMAR 1

4. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER DI 18. DEZ 2018 19:30

5. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

DI 08. JAN 2019 19:00

6. TITUS ANDRONICUS

VIDMAR 1

DI 26. FEB 2019 19:30

7. LA BOHÈME

STADTTHEATER DI 12. MRZ 2019 19:30

8. LOTARIO

STADTTHEATER DI 16. APR 2019 19:30

9. PAUL KLEE

VIDMAR 1

10. FIERABRAS

STADTTHEATER DI 11. JUN 2019 19:30

DI 20. NOV 2018 19:30

DI 28. MAI 2019 19:30

KLEINES ABO DIENSTAG 1. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER DI 30. OKT 2018 19:30

2. MONDLICHT

VIDMAR 1

3. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER DI 18. DEZ 2018 19:30

4. TITUS ANDRONICUS

VIDMAR 1

5. LA BOHÈME

STADTTHEATER DI 12. MRZ 2019 19:30

6. LOTARIO

STADTTHEATER DI 16. APR 2019 19:30

DI 20. NOV 2018 19:30 DI 26. FEB 2019 19:30


GROSSES ABO MITTWOCH

ABO SONNTAGNACHMITTAG

1. LOVE LIFE

STADTTHEATER MI 05. SEP 2018 19:30

mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

2. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

MI 10. OKT 2018 19:00

3. MONDLICHT

VIDMAR 1

MI 14. NOV 2018 19:30

1. LOVE LIFE

STADTTHEATER SO 09. SEP 2018 16:00

4. LA BOHÈME

STADTTHEATER MI 19. DEZ 2018 19:30

2. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER SO 11. NOV 2018 16:00

3. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SO 02. DEZ 2018 16:00

5. DAS MISSVERSTÄNDNIS VIDMAR 1

MI 09. JAN 2019 19:30

6. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER MI 13. FEB 2019 19:30

4. DAS MISSVERSTÄNDNIS VIDMAR 1

7. KONTRASTE

VIDMAR 1

5. BERESINA

STADTTHEATER SO 17. FEB 2019 16:00

8. LOTARIO

STADTTHEATER MI 01. MAI 2019 19:30

6. LA BOHÈME

STADTTHEATER SO 28. APR 2019 16:00

9. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER MI 29. MAI 2019 18:00

7. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER SO 16. JUN 2019 16:00

MI 06. MRZ 2019 19:30

10. ELEFANT VON MURTEN STADTTHEATER MI 26. JUN 2019 19:30

KLEINES ABO MITTWOCH

SO 20. JAN 2019 16:00

PREMIEREN-ABO SCHAUSPIEL 1. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

1. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

MI 10. OKT 2018 19:00

2. BERESINA

STADTTHEATER FR 19. OKT 2018 19:30

2. MONDLICHT

VIDMAR 1

MI 14. NOV 2018 19:30

3. MONDLICHT

FR 21. SEP 2018 19:00

VIDMAR 1

FR 09. NOV 2018 19:30 DO 20. DEZ 2018 19:30

3. LA BOHÈME

STADTTHEATER MI 19. DEZ 2018 19:30

4. DAS MISSVERSTÄNDNIS VIDMAR 1

4. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER MI 13. FEB 2019 19:30

5. TITUS ANDRONICUS

VIDMAR 1

FR 22. FEB 2019 19:30

5. KONTRASTE

VIDMAR 1

6. DAS RESORT

VIDMAR 1

DO 04. APR 2019 19:30

6. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER MI 29. MAI 2019 18:00

MI 06. MRZ 2019 19:30

7. ELEFANT VON MURTEN STADTTHEATER SA 13. APR 2019 19:30 8. KRAFT

ABO FREITAG

VIDMAR 1

DO 23. MAI 2019 19:30

1. LOVE LIFE

STADTTHEATER FR 07. SEP 2018 19:30

ABO SCHAUSPIEL

2. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

1. MANN OHNE E.

VIDMAR 1

DO 18. OKT 2018 19:00

3. LA BOHÈME

STADTTHEATER FR 30. NOV 2018 19:30

2. MONDLICHT

VIDMAR 1

DO 22. NOV 2018 19:30

4. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER FR 21. DEZ 2018 19:30

3. BERESINA

STADTTHEATER DO 10. JAN 2019 19:30

5. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER FR 11. JAN 2019 19:30

4. DAS MISSVERSTÄNDNIS VIDMAR 1

DO 28. FEB 2019 19:30

6. BERESINA

STADTTHEATER FR 01. FEB 2019 19:30

5. DAS RESORT

VIDMAR 1

DO 11. APR 2019 19:30

7. TITUS ANDRONICUS

VIDMAR 1

6. TITUS ANDRONICUS

VIDMAR 1

DO 16. MAI 2019 19:30

8. REIGEN

STADTTHEATER FR 12. APR 2019 19:30

7. ELEFANT VON MURTEN STADTTHEATER DO 06. JUN 2019 19:30

9. PAUL KLEE

VIDMAR 1

FR 17. MAI 2019 19:30

8. KRAFT

10. KRAFT

VIDMAR 1

FR 14. JUN 2019 19:30

FR 16. NOV 2018 19:00

FR 08. MRZ 2019 19:30

ABO TANZ 1. VIER JAHRESZEITEN

STADTTHEATER SA 01. DEZ 2018 19:30

2. KONTRASTE

VIDMAR 1

FR 01. MRZ 2019 19:30

3. PAUL KLEE

VIDMAR 1

SA 18. MAI 2019 19:30

4. BERNER TANZPREISE

VIDMAR 1

SA 22. JUN 2019 19:30

VIDMAR 1

DO 27. JUN 2019 19:30

PREMIEREN-ABO MUSIKTHEATER 1. LOVE LIFE

STADTTHEATER FR 31. AUG 2018 19:30

2. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SO 14. OKT 2018 18:00

3. LA BOHÈME

STADTTHEATER SA 24. NOV 2018 19:30

4. FIERABRAS

STADTTHEATER SO 27. JAN 2019 18:00

5. LOTARIO

STADTTHEATER SO 24. FEB 2019 18:00

6. REIGEN

STADTTHEATER SO 31. MRZ 2019 18:00

7. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER SA 25. MAI 2019 18:00

225


GROSSES ABO MUSIKTHEATER

BLAU B 1. VERDIS REQUIEM

MÜNSTER

DO 13. SEP 2018 19:30

2. DVOŘÁKS CELLOKONZ. STADTTHEATER FR 09. NOV 2018 19:30

1. LOVE LIFE

STADTTHEATER SO 02. SEP 2018 18:00

2. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SO 21. OKT 2018 18:00

3. LA BOHÈME

STADTTHEATER MI 12. DEZ 2018 19:30

4. FIERABRAS

STADTTHEATER DO 31. JAN 2019 19:30

5. LOTARIO

STADTTHEATER DO 14. MRZ 2019 19:30

6. REIGEN

STADTTHEATER MI 03. APR 2019 19:30

ROT A

7. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER SA 08. JUN 2019 18:00

1. BRUCKNERS DRITTE

KURSAAL

SA 22. SEP 2018 19:30

2. SCHUMANNS VIERTE

ABO MUSIKTHEATER 1. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SO 28. OKT 2018 18:00

2. LA BOHÈME

STADTTHEATER SA 22. DEZ 2018 19:30

3. FIERABRAS

STADTTHEATER DO 14. FEB 2019 19:30

4. LOTARIO

STADTTHEATER SA 09. MRZ 2019 19:30

5. REIGEN

STADTTHEATER DO 25. APR 2019 19:30

6. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER SO 30. JUN 2019 17:00

KLEINES ABO MUSIKTHEATER 1. COSÌ FAN TUTTE

STADTTHEATER SA 17. NOV 2018 19:30

2. LA BOHÈME

STADTTHEATER DO 27. DEZ 2018 19:30

3. FIERABRAS

STADTTHEATER DI 26. FEB 2019 19:30

4. REIGEN

STADTTHEATER SO 12. MAI 2019 18:00

5. TRISTAN UND ISOLDE

STADTTHEATER SO 23. JUN 2019 17:00

ABO NOUVELLE SCÈNE 1. LES INSÉPARABLES

STADTTHEATER SO 30. SEP 2018 18:00

2. FAUSSE NOTE

STADTTHEATER SO 09. DEZ 2018 18:00

3. LE DERNIER MÉTRO

STADTTHEATER MO 28. JAN 2019 19:30

3. AMERICA

KURSAAL

SO 03. FEB 2019 17:00

4. FAZIL SAY: MOZART

KURSAAL

SO 05. MAI 2019 17:00

5. HOLLIGER – SCHIFF

KURSAAL

SO 02. JUN 2019 17:00

KURSAAL

DO 06. DEZ 2018 19:30

3. F. LELEUX – DIRIGENT KURSAAL

SA 16. FEB 2019 19:30

4. CHOPINS KLAVIERK.

SA 06. APR 2019 19:30

KURSAAL

5. SCHUBERTS GROSSE S. STADTTHEATER DO 13. JUN 2019 19:30

ROT B 1. BRUCKNERS DRITTE

KURSAAL

SO 23. SEP 2018 17:00

2. SCHUMANNS VIERTE

KURSAAL

SO 09. DEZ 2018 17:00

3. F. LELEUX – DIRIGENT KURSAAL

SO 17. FEB 2019 17:00

4. CHOPINS KLAVIERK.

SO 07. APR 2019 17:00

KURSAAL

5. SCHUBERTS GROSSE S. STADTTHEATER FR 14. JUN 2019 19:30

GRÜN A 1. SCHOSTAKOW. FÜNFTE KURSAAL

FR 19. OKT 2018 19:30

2. F. LELEUX – DER SOLIST KURSAAL

SA 19. JAN 2019 19:30

3. MAHLER: DER TITAN

KURSAAL

SA 02. MRZ 2019 19:30

4. SCHUMANNS KLAVIERK. KURSAAL

SA 23. MRZ 2019 19:30

5. HOLST: DIE PLANETEN KURSAAL

DO 20. JUN 2019 19:30

GRÜN B

STADTTHEATER SA 23. FEB 2019 19:30 1. SCHOSTAKOW. FÜNFTE KURSAAL 5. LE JEU DE L’AMOUR … STADTTHEATER SO 03. MRZ 2019 18:00 2. F. LELEUX – DER SOLIST KURSAAL 6. MICHEL-ANGE ET … STADTTHEATER SO 24. MRZ 2019 18:00 3. MAHLER: DER TITAN KURSAAL 4. LE CERCLE DE …

SA 20. OKT 2018 19:30 SO 20. JAN 2019 17:00 SO 03. MRZ 2019 17:00

SO 24. MRZ 2019 17:00 7. INTRA MUROS STADTTHEATER DI 28. MAI 2019 19:30 4. SCHUMANNS KLAVIERK. KURSAAL 5. HOLST: DIE PLANETEN KURSAAL FR 21. JUN 2019 19:30 8. LA VIE EST UN SONGE STADTTHEATER DI 25. JUN 2019 19:30

BLAU A 1. VERDIS REQUIEM

ÄNDERUNGSWÜNSCHE UND KÜNDIGUNGEN BESTEHENDER MÜNSTER

MI 12. SEP 2018 19:30

2. DVOŘÁKS CELLOKONZ. STADTTHEATER DO 08. NOV 2018 19:30 3. AMERICA

KURSAAL

SA 02. FEB 2019 19:30

4. FAZIL SAY: MOZART

KURSAAL

SA 04. MAI 2019 19:30

5. HOLLIGER – SCHIFF

KURSAAL

SA 01. JUN 2019 19:30

226

ABONNEMENTE JEWEILS BIS AM 31. MAI.


ABOPREISE 2018.2019 KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

768,–

VIER-SPARTEN-ABO 735,–

596,–

478,–

326,–

183,–

1’131,–

927,–

658,–

476,–

810,–

677,–

558,–

395,–

286,–

651,–

542,–

445,–

312,–

223,–

452,–

385,–

325,–

246,–

192,–

558,–

395,–

286,–

378,–

261,–

182,–

GROSSES ABO DIENSTAG 810,–

677,–

156,–

510,–

390,–

235,–

130,–

204,–

186,–

162,–

146,–

236,–

204,–

80,–

170,–

276,–

KAMMERMUSIK-ABO 360,–

6ER-ABO

282,–

KONZERTABO BLAU, ROT, GRÜN 340,–

8ER-ABO

468,–

ABO TANZ 225,–

10ER-ABO

612,–

KLEINES ABO MUSIKTHEATER 640,–

PREMIEREN-ABO 1’359,–

ABO MUSIKTHEATER

290,–

BSO CITY PLUS Das Surplus zum Grossen Konzert-Abo: Alle acht Matineekonzerte für nur CHF 80,–. Sie sparen 50 %!

KLEINES ABO DIENSTAG 567,–

468,–

GROSSES ABO MITTWOCH 782,–

655,–

541,–

385,–

282,–

ABO-BERATUNG UNTER TEL 031 329 52 52 ODER VOR ORT AN DER BILLETTKASSE

KLEINES ABO MITTWOCH 510,–

432,–

360,–

267,–

204,–

644,–

533,–

380,–

278,–

281,–

174,–

347,–

309,–

283,–

323,–

287,–

264,–

320,–

192,–

112,–

313,–

173,–

313,–

173,–

ABO FREITAG 770,–

ABO SONNTAGNACHMITTAG 695,–

560,–

440,–

PREMIEREN-ABO SCHAUSPIEL 407,–

374,–

ABO SCHAUSPIEL 380,–

349,–

ABO NOUVELLE SCÈNE 528,–

416,–

PREMIEREN-ABO MUSIKTHEATER 853,–

679,–

520,–

GROSSES ABO MUSIKTHEATER 853,–

679,–

520,–

227


KURSAAL BERN

3

4

5

6

3

7

4

8

5

6

9

4

10

6

2

10

11

12

12

13

14

15

26 27 28 29 30 31 5 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 22 23 24 25 43 4 4 19 20 21 45 5 5 18 4 6 16 17 47 4 8 33 34 35 36 37 38 39 4 40 41 42 43 44 45 46 47 48 30 31 32 14 15 49 50 51 49 5 27 28 29 52 53 0 12 13 G 25 26 RIE 5 5 1 4 A 1 37 38 36 39 35 40 34 41 4 5 33 42 LE 4 55 5 2 53 43 44 45 46 10 1 LE 23 24 29 30 31 32 6 RI 5 5 7 3 1 22 8 9 GA 4 3 58 5 55 E 20 2 28 7 47 4 8 9 60 56 6 8 19 26 2 7 49 5 0 61 6 57 17 1 5 24 25 2 5 37 36 38 35 6 39 34 1 1 40 33 5 3 41 32 6 5 8 42 5 3 6 43 44 45 2 53 15 22 2 59 28 29 30 31 4 6 46 2 14 54 5 5 6 0 21 13 6 2 27 47 4 8 5 5 5 6 6 12 19 2 4 25 2 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 4 2 9 6 43 7 8 11 44 5 6 0 5 68 45 1 27 28 29 0 7 5 51 52 22 23 17 1 69 4 6 47 61 26 1 8 5 16 0 21 53 5 4 8 49 24 25 96 62 15 19 2 4 5 4 2 23 0 5 2 0 6 5 14 3 6 5 7 18 5 70 1 52 1 6 6 57 0 21 13 64 16 1 71 26 53 5 19 2 12 58 15 65 72 36 4 55 59 11 7 18 14 7 6 4 3 6 6 5 13 16 1 3 0 6 7 67 6 5 4 7 5 1 6 3 75 8 5 26 68 96 65 36 76 7

5

2

1

10 9 11 12 13 14 6 7 8 16 17 18 19 20 21 22 15 16 4 5 10 11 12 13 14 15 23 24 25 17 2 3 7 8 9

9

8

3

5

72

71

71

72

82

73

1

5

9

4

21 21 20 19 20 19 18 18 16 17 17 15 16 0 2 16 15 18 14 19 0 15 2 17 18 14 13 19 0 17 14 16 13 18 19 2 16 15 13 17 8 1 15 14 12 16 17 14 13 15 16 13 14 15 12 20 12 14 13 11 8 19 16 11 13 17 1 12 15 16 12 11 10 14 15 17 18 11 13 6 14 10 15 1 6 15 1

9

1

4

81

3

3

8

3

80

2

4

1

2

69

2

1

5

2

0 18 9 2 1 6 6 4 6 1 7 2 6 1 7 1 6 5 7 8 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 65 28 29 1 6 8 18 67 10 78 3 4 9 10 11 12 23 2 3 1 8 0 24 2 8 7 2 6 9 2 3 6 5 6 8 1 79 8 3 2 1 6 5 6 1 2 7 6 8 7 28 64 17 1 69 1 1 2 3 4 67 29 30 17 7 65 2 3 70 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 68 1 2 1 17 3 16 66 4 21 7 8 9 10 16 22 6 1 6 2 2 9 4 3 5 5 6 24 25 16 7 2 70 3 3 4 5 6 11 12 13 14 15 16 17 18 6 19 2 6 10 6 20 2 1 3 4 8 21 2 71 7 15 22 23 6 7 8 9 7 1 1 2 69 4 5 24 25 15 1 5 6 7 2 8 3 5 6 70 26 2 7 3 4 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 3 8 15 4 9 6 7 2 2 2 6 7 8 8 1 2 5 4 2 5 3 24 1 9 10 14 7 8 4 5 14 11 12 13 14 15 16 17 18 19 1 1 2 5 26 5 2 6 11 10 9 8 20 1 2 3 7 8 9 10 2 4 3 6 2 2 1 7 6 7 1 2 12 11 2 5 1 1 9 1 23 24 0 14 3 4 3 7 13 8 3 4 1 2 2 11 4 5 1 5 10 8 3 9 26 1 2 3 1 2 5 6 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 12 13 1 11 9 10 2 12 3 4 6 7 8 1 19 20 2 6 7 12 4 5 11 4 10 5 2 2 1 3 3 7 8 2 2 2 1 1 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 5 6 11 3 23 1 4 1 2 1 8 9 2 6 7 8 1 2 1 6 4 0 7 1 5 2 2 1 10 4 5 3 9 2 12 13 11 14 2 10 5 7 15 8 9 6 16 17 18 23 2 3 4 2 3 11 6 7 8 6 4 1 8 19 20 9 7 11 4 5 1 4 5 0 0 1 2 1 1 7 1 12 11 13 9 8 10 14 9 5 2 15 2 6 2 23 16 17 18 2 3 10 2 6 7 8 8 3 0 6 7 19 1 9 4 5 1 3 9 1 2 0 4 1 7 8 2 2 1 22 2 3 9 5 3 1 8 8 1 6 4 2

6

2

7

10

3

C

12

B

B

6

8

7

9

BÜHNE

7

6 5

8

10

7

9

11

20 19 18 1 16 7 16 15 14 18 17 15 13 14 16 1 12 13 5 1 16 1 1 4 2 1 5 14 3 1 1 1 2 10 13 11 12 10 11 9 10 8 9 8 7 6

3 4

A

6 7

8 9

4

5

6 7

8

9

10

11

12

9

10

11

11

8

9

10

10

10

11

11

12 13

13 14

5

4

Klappsitz

6

8

10 9

7

10

11

12

8

12

9

11

13

10

12

1

5

C

Planungsstand: März 2018. Änderungen vorbehalten 11

13

12

228

5

4

3

2

1

ERLÄUTERUNG

PREISKATEGORIEN

18

12

12

12

14

13

14

14 15 16

15 15

16 17

13

A

13

12 13

15

16 19

14 20

17

17

18

20

15

17

13

14 15

16

16

16 17

14

15

16 17 18

18 19

19

20

1 19 20

20 21

18 18

19

1

21

2 1

14

13

74


STADTTHEATER STADTTHEATER

BÜHNE

A 20 A 19 18 2 1 17 16 15 4 3 B 20 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 B 1 19 18 3 2 17 16 15 C 20 C 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 19 18 2 1

5

3

1

7

5

3

1

PARKETT

129

113

1

4 213 127 12 5 11 6 125 124 214 116 11 123 122 121 120 119 118 117 12 5 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 3 312 3 311 310 309 1 300 308 307 306 305 304 303 302 30

128

228

112

N

1.

G 225

3.

RA

NG

109

110

1 124 123 122 121 120 119 118 117 1 2 224 22 3 222 221 220 219 218 217 2 3 315 314 313 312 311 310 3 4 414 413 412 4 411 410 409 408 5 512 511 506 505 5

3.

211

112

RA

216

215

309

306

213

115

212

113 114

116

307

1

2 116 117 124 12 216 3 122 121 120 119 118 228 17 2 227 218 226 22 5 224 223 222 221 220 219 125

214

125

1 1 26

308

41 7

316

1 26

229

111

G

2.

N

318

41 8

2 26

108

G N RA

RA 127

215

2 1 4 3

106

1 3

107

2 4

2.

228

319

41 9

41 5

2

128

229

42 0

32 0

317

4

3 1 3

LOGEN

129

230

32 1

42 1

227

2 2 4

115

114

3

41 6

1 2 1 4 3

3

7

12 22 14 20 10 12 8 1 8 16 2 4 6 14 10 12 2 4 6 8

2

13 11 9

13

11 5 3 1 2 4 11

111 110 1 09 10 8 107 2 1 1 304 208 106 10 2 1 0 1 0 5 104 209 2 5 10 403 303 207 103 102 08 20 4 10 206 402 302 101 7 206 3 102 2 0 205 204 301 5 20 401 10 1 203 202 4 20 1 4 3 202 201 201 2

RA

229

15

11 9

113

231

1.

230

130

17

13

G

2

1

12

19

N

21

2

212

23

2

1

1

RA

13

212

SAALPLAN 2

213

2

1 1

214

2

209

2

1

1

210

2

305

2

1

1

404

2

405

2

1

6

1

111 11 0 109 108 107 106 105 104 211 210 103 102 101 209 208 207 206 20 5 204 203 202 201

11 10

RECHTS

4 3 9 8 7 6 5 20 1 14 16 18 2 4 6 8 10 12 20 22 16 18 14 12 24 3 10 4 6 8 20 22 18 4 16 14 4 6 8 10 12 22 24 20 18 5 14 16 4 6 8 10 12 0 22 16 18 2 6 14 12 10 4 6 8 2 24 18 20 2 16 14 12 7 4 6 8 10 20 22 14 16 18 8 4 6 8 10 12 22 24 16 18 20 4 6 8 10 12 14 9 20 22 14 16 18 4 6 8 10 12 0 1 16 18 20 4 6 8 10 12 14

112

2 131 7 133 13 5 134 130 8 12 137 136 13 2 32 9 12 131 141 140 139 138 0 12 34 233 1 32 230 6 235 2 31 13 231 133 238 237 23 132 1 231 2 3 2 242 241 240 239 134 4 133 2 32 35 135 13 4 233 233 36 1 7 136 35 2 3 234 32 2 1 37 1 236 2 9 138 13 5 8 3 3 2 141 140 13 32 3 3 8 2 37 1 39 1 236 0 2 39 2 324 2 37 1 140 2 241 24 4 238 244 243 24 2 39 2 240

17 16 15 14 13 12 1 19 17 15 13 11 9 7 5 3 2 21 19 17 3 25 15 13 11 9 7 5 3 23 21 19 17 15 4 13 11 9 7 5 23 21 3 19 17 15 13 11 5 9 7 5 3 23 21 19 17 15 6 13 11 9 7 5 23 21 3 19 17 15 13 11 9 7 5 7 3 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 8 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 9 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 0 19 17 15 13 11 9 7 5 3

40

LINKS

7 40

NG

510 509 508 507

PREISKATEGORIEN 1

2

3

4

5 Hörplatz

ERLÄUTERUNGEN Stehplatz

X

XL-Komfortsitze

Als Rollstuhlplatz möglich

Säulen

Planungsstand: März 2018. Änderungen vorbehalten.

Planungsstand: März 2018. Änderungen vorbehalten

229


BERNER MÜNSTER NÖRDLICHES SEITENSCHIFF

SÜDLICHES SEITENSCHIFF

234 235 236 237 238 239

224 225 226 227 228 229

214 215 216 217 218 219

204 205 206 207 208 209

210 211 212 213

200 201 202 203

242 243 240 241

230 231 232 233

250 251 252

244 245 246

248 249

220 221 222 223

256 257 258 254 255

247

259 260 261 262 263 264 265

253

400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411

412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423

424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435

443 444 445 446

447 448 449 450 438 439 440 441 442 436 437

608 609 610 611 612 613 614 615 600 601 602 603 604 605 606 607

624 625 626 627 628 629 630 631 616 617 618 619 620 621 622 623

640 641 642 643 644 645 646 647 632 633 634 635 636 637 638 639

648 649 650 651

663 664 665 666 667 668

652 653 654 655 656 657 658 659 660 661 662

451 452 453 454 455

462

470 464 465 466 467 468 469

457 458 459 460 461 456 676 670 671 672 673 674 675 669

471 472 473 474 475 476 477 478

463 683 685 686 687 688 689 690 691

678 679 680 681 682 677

949

684

940 941 942 943 944 945 946

SÜDLICHES SEITENSCHIFF

762 763 764 765 766 767 768 769

Planungsstand: März 2018. Änderungen vorbehalten

566 567 568 569 570 571 572 573

230

565

HAUPTEINGANG

344 345 346 347 348 349 350 351 352

HAUPTSCHIFF

150 151 152 153 154 155 156

1 2 3 4 5 6

149

1 2 3 4 5 6

947

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

948

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

932 933

6 5 4 3 2 1

930 931

12 11 10 9 8 7

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

934 935 936 937 938 939

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

753 754

12 11 10 9 8 7

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

760 761

6 5 4 3 2 1

1 2 3 4 5 6

749 750 751 752

12 11 10 9 8 7

30 31 32 33 34 35 36

756 757 758 759

6 5 4 3 2 1

6 5 4 3 2 1

748

6 5 4 3 2 1

12 11 10 9 8 7

6 5 4 3 2 1

755

12 11 10 9 8 7

6 5 4 3 2 1

556

6 5 4 3 2 1

6 5 4 3 2 1

564

6 5 4 3 2 1

26 27 28 29

558 559 560 561 562 563

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

550 551 552 553 554 555

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

557

6 5 4 3 2 1

925 926

12 11 10 9 8 7

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

928 929

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

927

12 11 10 9 8 7

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

920 921 922 923 924

6 5 4 3 2 1

1 2 3 4 5 6

747

12 11 10 9 8 7

21 22 23 24 25

1 2 3 4 5 6

743 744 745 746

6 5 4 3 2 1

1 2 3 4 5 6

738 739 740 741 742

6 5 4 3 2 1

12 11 10 9 8 7

1 2 3 4 5 6

914 915 916 917 918 919 907 908 909 910 911 912 913

NÖRDLICHES SEITENSCHIFF

12 11 10 9 8 7

1 2 3 4 5 6

900 901 902 903 904 905 906

6 5 4 3 2 1

6 5 4 3 2 1

1 2 3 4 5 6

700 701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711

6 5 4 3 2 1

16 17 18 19 20

725 726 727 728 729 730 731 732 733 734 735 736 737 712 713 714 715 716 717 718 719 720 721 722 723 724

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

549

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

335

6 5 4 3 2 1

343

12 11 10 9 8 7

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

330 331 332 333 334

6 5 4 3 2 1

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

336 337 338 339 340 341 342

12 11 10 9 8 7

7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6

141

6 5 4 3 2 1

1 2 3 4 5 6

148

12 11 10 9 8 7

11 12 13 14 15

143 144 145 146 147

6 5 4 3 2 1

1 2 3 4 5 6

539 540 541 542 543

6 5 4 3 2 1

12 11 10 9 8 7

1 2 3 4 5 6

544 545 546 547 548

12 11 10 9 8 7

1 2 3 4 5 6

136 137 138 139 140

6 5 4 3 2 1

1 2 3 4 5 6

135

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7 8 9 10

534 535 536 537 538

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142

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12 11 10 9 8 7

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6 5 4 3 2 1 12 11 10 9 8 7

100 101 102 103 104 105 106

AUSGANG

HAUPTSCHIFF

114 115 116 117 118 119 120 107 108 109 110 111 112 113

BÜHNE


VIDMAR 1

BÃœHNE

28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15

14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01

56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43

42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29

8 4 8 3 8 2 8 1 8 0 7 9 7 8 7 7 7 6 7 5 74 7 3 7 2 7 1

70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57

112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99

98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85

140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127

126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113

168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155

154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141

196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183

182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169

224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211

210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197

252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239

238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225

284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269

268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253

FOYER

231


FREUNDE & ­FÖRDERER


FÖRDERER & PARTNER KONZERT THEATER BERN DANKT FÜR DIE WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG

SUBVENTIONSGEBER

PRIVATES ENGAGEMENT

Stadt Bern

Anni Inäbnit

Kanton Bern

Elisabeth Marazzi

Regionalkonferenz Bern-Mittelland Schweizerische Eidgenossenschaft – Bundesamt für Kultur

STIFTUNGEN

PARTNER

Aesop, Adrianos, Advantis, Allfit, Alpiq, apg, Applied Health Care, Delinat-Weindepot Bern, Der Bund (Medienpartner), Dr. Hauschka, Haller + Jenzer ag, Hans Hofer – Geigenbauer,

Bürgi-Willert-Stiftung

Hotel Allegro Kursaal Bern, Hotel Bellevue Palace,

Ernst Göhner Stiftung

Hotel Schweizerhof Bern, Kornhausbibliotheken,

Fondation Johanna Dürmüller-Bol

Krompholz Musik ag, Lettra Design, Loeb ag,

Stiftung Mercator Schweiz

Ricola, sub

Genossenschaft Migros Aare Pro Helvetia

Wir danken ausserdem allen Förderern,

Ursula Wirz-Stiftung

die nicht genannt werden möchten.

Stanley Thomas Johnson Stiftung

(Stand April 2018)

Warlomont-Anger-Stiftung FREUNDESKREISE SPONSOREN

Herzlichen Dank für Ihre Treue

Ackermann Blumen ag

und Ihr grosszügiges Engagement!

Ast & Fischer ag Berner Kantonalbank bekb | bcbe

›› Gesellschaft der Freunde des Stadttheaters Bern

Burgergemeinde Bern

›› Freunde des Berner Symphonieorchesters

csl Behring

›› Berner Theaterverein bthv

Die Mobiliar Die Securitas Gruppe

gvb Kulturstiftung Insel Gruppe ag, Universitätsspital Bern Itten+Brechbühl ag Losinger Marazzi ag ubs Switzerland ag Vidmar ag

234


SPONSORING Als Vierspartenhaus für die Bühnenkünste Konzert,

KUNDENBINDUNG & MITARBEITERMOTIVATION

Musiktheater, Tanz und Schauspiel ist Konzert

Wir schaffen Ihnen Raum und Ambiente, um Kun-

Theater Bern die vielseitigste öffentliche Kultur­

den und Mitarbeiter durch einzigartige Erlebnisse

institution im Espace Mittelland und bietet pro

zu begeistern. Wir organisieren individuelle Veran-

Saison über 400 Vorstellungen und Veranstaltungen,

staltungen für Ihre Ansprechgruppen und setzen

die einzigartigen kulturellen Austausch und leben-

diese professionell um.

diges Kulturschaffen garantieren. Als Förderer von Konzert Theater Bern präsentieren Sie Ihr Unternehmen in einem kultivierten öffentlichen und städtischen Umfeld mit visueller Sensibilität und hoher Wahrnehmungsquote. Gerne

KARTENKONTINGENTE

Teil der gemeinsam und individuell gestalteten Sponsoring-Partnerschaft sind nach Wunsch Kartenkontingente für Konzerte, Opern-, Schauspiel- und

treffen wir uns mit Ihnen persönlich, um für Sie die

Tanzvorstellungen.

passende Sponsoring-Partnerschaft auszuhandeln.

EINBLICK IN DEN KÜNSTLERISCHEN PROZESS

Projektpartnerschaften und gemeinsam entwickelte

VORTEILE EINER SPONSORINGPARTNERSCHAFT

Projekte lassen Sie am künstlerischen Prozess teil-

VERANKERUNG IN DER REGION

Claudia Zürcher-Künzi

Mit Ihrem Engagement zeigen Sie Ihr Interesse am

claudia.zuercher@konzerttheaterbern.ch

gesellschaftlichen Leben der Region, unterstützen

tel 031 329 51 19

haben und vernetzen Sie mit vielen Multiplikatoren und Gestaltern der Welt von Konzert und Theater. KONTAKT

eine der grössten Kulturinstitutionen Berns und leisten einen entscheidenden Beitrag zum kulturellen Austausch und zur zeitgenössischen Kulturförderung in der Gesellschaft. AUSSERGEWÖHNLICHE EVENTS

Konzert Theater Bern öffnet Ihnen und Ihren Gästen seine Pforten und entführt Sie in eine unvergleichliche Konzert- und Theateratmosphäre. Nutzen Sie unser breites Hospitality-Angebot, um Ihre Zielgruppe in professionellem Rahmen persönlich anzusprechen. VISUELLE PRÄSENZ

Als Sponsor bieten wir Ihnen optimale visuelle Präsenz in unseren Print- und Onlinemedien. Nutzen Sie unsere umfangreichen Kommunikationskanäle und Marketinginstrumente für Ihren individuell gewünschten Werbesupport.

235


GESELLSCHAFT DER FREUNDE DES STADTTHEATERS BERN UNSER ENGAGEMENT

KONTAKT

Seit über 50 Jahren unterstützen wir, die Gesell-

Gesellschaft der Freunde des Stadttheaters Bern

schaft der Freunde des Stadttheaters Bern, als Gön-

Präsident Beat Luginbühl

ner unser Stadttheater ideell und finanziell. Gerade

3000 Bern

in Zeiten immer knapper werdender öffentlicher

info@freunde-stadttheaterbern.ch Mittel sind wir, die Theaterbesucherinnen und -besu- www.freunde-stadttheaterbern.ch cher, gefordert. Als Mitglied fördern Sie das Theater unmittelbar. Jeder Franken Ihres Mitgliederbeitrags kommt dem Hauptstadttheater zugute. Und natürlich profitieren Sie direkt von Ihrem Engagement. UNSER ANGEBOT

›› exklusive Probenbesuche ›› Vorbezugsrecht auf Karten ›› Sonderveranstaltungen mit Künstlerkontakten ›› kritischer Austausch zwischen Theaterfreundinnen und -freunden sowie Theatermachern ›› einmalige Theater- und Opernreisen Unsere Patronate in der Spielzeit 2018.2019 sind die Oper Così fan tutte und das Schauspiel Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz. ENGAGIEREN SIE SICH

Jahresbeiträge: Einzelmitglied chf 200,– Paarmitglied* chf 300,– Firmenmitglied chf 500,– Juniormitglied (bis 30 Jahre) chf 50,– Die Anmeldung für eine Mitgliedschaft kann schriftlich an die Vereinsadresse oder über das Antragsformular auf unserer Webseite erfolgen. *Paarmitgliedschaften für Personen, die im gleichen Haushalt leben.

236

SEKRETARIAT

Treuhand Strasser ag, Bern

tel 031 330 22 30 | fax 031 330 22 39


FREUNDE DES BERNER SYMPHONIEORCHESTERS UNSER ENGAGEMENT

CLUB DER GÖNNER

Die Bernische Musikgesellschaft wurde im Jahr 1815

Wollen Sie das bso besonders unterstützen? Dann

gegründet. Seither hat sich der Verein der Freunde

werden Sie Mitglied im «Club der Gönner»! In

des Berner Symphonieorchesters dem musikali-

Referenz zum Gründungsjahr der Bernischen Musik-

schen Leben Berns verschrieben. Der Verein fördert

gesellschaft (1815) zahlen die «Gönner» anstelle des

das Berner Symphonieorchester (bso), ermöglicht

Vereinsbeitrags jährlich chf 1’815,–. Diesen Beitrag

regelmässig besonders aufwändige Konzerte und ist

können Sie bei Ihrer Steuererklärung als Zuwen-

im Besitz von vier exklusiven Musikinstrumenten,

dung geltend machen. Exklusiv für den «Club der

die den Musikerinnen und Musikern leihweise zur

Gönner» organisiert das bso einmal pro Spielzeit ein

Verfügung gestellt werden. Über die Spielzeiten

ganz besonderes Event. Sie können sich jedes Jahr

1998.1999 bis 2016.2017 haben die Freunde des bso

neu entscheiden, ob Sie dem Club treu bleiben oder

Sonderprojekte mit chf 3’026’000,– unterstützt; für

in den Kreis der Freunde zurückkehren möchten.

die Spielzeit 2018.2019 alleine sind chf 70’000,– fest-

Und Sie entscheiden selber, ob Sie als Mitglied des

gelegt.

Clubs namentlich im Programmheft aufgeführt

UNSER ANGEBOT

›› verschiedene Sonderanlässe, darunter exklusive Konzertapéros wie «l’heure bleue» ›› gratis Zusendung aller Informationsbroschüren und des Gesamtspielplans

werden. Jahresbeitrag: ›› Gönner chf 1’815,–

›› Rabatt auf Galakonzert-Karten

KONTAKT

›› bevorzugte Behandlung bei schriftlicher Bestellung

Freunde des bso

von Einzelkarten ›› Mitsprache- und Stimmrecht bei der Hauptversammlung

c/o Konzert Theater Bern Claudia Zürcher-Künzi Postfach, 3001 Bern

tel 031 329 51 19 Unsere Patronate in der Spielzeit 2018.2019 sind das

claudia.zuercher@konzerttheaterbern.ch

1. Symphoniekonzert Verdis Requiem sowie das 13.

www.freunde-bso.ch

Symphoniekonzert Heinz Holliger – Sir András Schiff. ENGAGIEREN SIE SICH

Jahresbeiträge: ›› Einzelperson chf 80,– ›› Paare chf 140,– ›› Firmen chf 200,– ›› Förderer chf 600,– (zusätzlich zweier Konzertkarten in der besten Kategorie)

237


BERNER THEATERVEREIN (BTHV) UNSER ENGAGEMENT

ENGAGIEREN SIE SICH

Der Berner Theaterverein (bthv) ist mit über 1’100

Jahresbeiträge:

Mitgliedern die grösste Besucherorganisation von

›› Einzelmitglied chf 90,–

Konzert Theater Bern. Er wurde 1923 gegründet und

›› Partnermitglied chf 150,–

unterstützt seither ideell und finanziell das Stadt­

›› Gönnermitglied chf 200,–

theater sowie nach Möglichkeit weitere Theater in Bern – wie das theater an der Effingerstrasse. Über die finanzielle Unterstützung hinaus möchte der Verein das Interesse für das Theater auf breiter Basis wecken und das Verständnis für Theaterbelange fördern. Der bthv versteht sich als Vermittler zwischen Publikum und Theaterschaffenden. UNSER ANGEBOT

›› Vergünstigung von 30 % auf Karten von Konzert Theater Bern (ausgenommen Silvestervorstellung sowie Gast- und Festvorstellungen) ›› Vorbezugsrecht auf Karten von Konzert Theater Bern ›› exklusive Probenbesuche der Patronatsstücke sowie Theaterführungen ›› Apéros vor ausgewählten Vorstellungen der Patronats­stücke ›› organisierte Theaterreisen ›› Ermässigung um eine Platzkategorie bei allen Vorstellungen (ausgenommen Silvestervorstellung) von das theater an der Effingerstrasse Bern ›› das ga von bthv und Konzert Theater Bern: für alle Auszubildenden bis 26 für chf 90,– in alle Konzerte und Vorstellungen (nur gültig an der Abendkasse)! Unsere Patronate in der Spielzeit 2018.2019 sind die Oper Fierabras, das Schauspiel Der Elefant von

Murten und der Tanzabend Vier Jahreszeiten.

238

KONTAKT

Berner Theaterverein c/o Konzert Theater Bern Präsident Bernhard Bischoff Postfach 3001 Bern info@bthv.ch | www.bthv.ch

tel 031 382 72 73


Foto: © Alberto Venzago

WIR FÖRDERN MUSIK ! Werden Sie Mitglied im Verein Freunde des Berner Symphonieorchesters und gehören auch Sie zum exklusiven Kreis von kulturverbundenen Persönlichkeiten und Unternehmen, die durch Beiträge an das BSO das kulturelle Leben in Stadt und Kanton Bern unterstützen! WIR BERATEN SIE GERN! Freunde des Berner Symphonieorchesters c/o Konzert Theater Bern | Claudia Zürcher-Künzi | Nägeligasse 4 | 3011 Bern Tel 031 329 51 19 | claudia.zuercher@konzerttheaterbern.ch | www.freunde-bso.ch

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MITARBEITER / INNEN


MITARBEITER / -INNEN

Franziska Rey, Sandra Rothenbühler, Beatrix Rupp,

INTENDANZ

Schmid, Yagmur Turunc, Anina Ursprung, Olga

INTENDANT KONZERT THEATER BERN Stephan Märki * ASSISTENTIN DES INTENDANTEN Marianne Schärer KÜNSTLERISCHE BETRIEBSDIREKTION, BESUCHERSERVICE & GASTRONOMIE

BETRIEBSDIREKTOR Olaf Schmidt * VERANTWORTLICHE KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Sabine Höltschi-Mouscardès MITARBEIT KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Mario Matthias ORCHESTERMANAGER Axel Wieck * PRODUKTIONSLEITUNG KONZERT Judith Schlosser PROGRAMMATION NOUVELLE SCÈNE José Zenger

Stefanie Rychard, Ariunzaya Schmid, Claudia Wnuk, Kathrin Wyss, Gabrielle Zürcher, Margrit Zwahlen, Verena Zweidler, Jonin Dobi, Thien An Lu, Geoffrey Mbene, Petr Neustupny, Stephan Ruch VERANSTALTUNGSDIENST Angelo Bartolotta, Charles Buser, Roland Fuhrer, Jakob Kirchmeier, Hans-Peter Muff KOMMUNIKATION

LEITERIN KOMMUNIKATION Dr. Sophie-Thérèse Krempl * MEDIENVERANTWORTLICHE Isabelle Jakob MARKETING & TICKETING

LEITER MARKETING & TICKETING Claudio Lieberwirth *

INSPIZIENZ Hasan Koru, Miklós Ligeti, Denis Puzanov

MARKETING n.n., n.n.

SOUFFLAGE Sabine Bremer, Gabriele Suremann-Hellwig

SPONSORING, FUNDRAISING, EVENTS & FREUNDESKREISE

STATISTERIE Irène Bürgi, Peter Bruggmann, Kenneth Fosbrooke LEITER GASTRONOMIE Stefan Zingg STV. LEITER GASTRONOMIE Sandro Lehmann GASTRONOMIE FOYER STADTTHEATER Margrit Albisser, Lisa von Allmen, Florine Baeriswyl, Antoinette Renée BalsigerDonat, Irene Bühler-Marti, Anna Deppeler, Laura Lisa Gärtner, Pauline Käser, Goia Marcelle Lelli, Cathrin Lenert, Janine von Niederhäusern, Colette Peter, Marie-Louise Peyer, Selina Pfeiffer, Claudia Ramseier, Anna Reiter, Rosa Schindler Baumgartner, Marionna Schmid, Sophia Wälty, Isabelle Weber, Fabio di Nardo, Nik Neuenschwander GASTRONOMIE VIDMAR Selina Batliner (Leitung), Florine Baeriswyl, Antoinette Renée Balsiger-Donat, Rosa Schindler Baumgartner, Anja Nordieker, Selina Pfeiffer LEITERIN BESUCHERSERVICE Stefanie Wirth BESUCHERSERVICE Maya Aubort, Katherina Biancone, Adelheid Binggeli, Rebekka Christ, Anthonie de Groot, Annu Eicher, Dominique Feller, Eva Feuz, Rosa Amelia Fierro, Margrit Freiburghaus, Samanthea Guigui-Brunner, Margrit Hensch, Sylvia Hubmer, Vanessa Humbel, Aranka Kanyo-Szasz, Daniela Keller, Elena Leumann, Mirjam Liechti, Iris Luginbühl, Hedwig Lutz, Katrin Malthaner, Leony Malthaner,

Claudia Zürcher-Künzi (Leitung), Lucie Machan VERMITTLUNG Anja Christina Loosli (Leitung), Salome Böni (Musikpädagogin), Max Schaffenberger (Theaterpädagoge), Jan Theiler (Musikpädagoge) POLYGRAFIN Murielle Bender FOTOGRAFIN Annette Boutellier BILLETTKASSE David Cloesges (Leitung), Anja Stapelfeldt (stellv. Leitung), Sophie Benz, Linda Blaser, Evelyne Feller, Anthonie de Groot, Lina Hänni, Jahel Manz, Delia Marcon, Vivienne Schommer, Isabelle Schorer, Minh-Khanh Vu, Nadia Wyss, Ursula Zumbach, Joël Pittet, Jonas Stoffel FÜHRUNGEN Alexandra Buchschacher, Andrea Ceschia, Heinz Allemann, Philipp Mamie MUSIKTHEATER

KONZERT- UND OPERNDIREKTOR Xavier Zuber * CHEFDIRIGENT MUSIKTHEATER Kevin John Edusei ASSISTENTIN DES KONZERT- UND OPERNDIREKTORS n.n. DRAMATURGIE Tatjana Beyer ** & Rüdiger Bering **, Katja Bury, Johanna Danhauser  **, Katharina Schellenberg ***, Barbara Tacchini **, Tobias Wolff **, Xavier Zuber CHORLEITER Zsolt Czetner VERANTWORTLICHER EXTRACHOR Urs Hegi 2. KAPELLMEISTER / STUDIENLEITUNG Hans Christoph Bünger

Nathalie Moraz, Sandrine Nüssli, Delia Petteruti,

242

* Mitglied der Geschäftsleitung | ** Als Gast | *** Teilzeitengagement


SOLOREPETITORINNEN Angela Gossmann, Anne Hinrichsen **, Sonja Lohmiller REGIEASSISTENZ / ABENDSPIELLEITUNG Yaron David Müller-Zach, Alexander Kreuselberg, n.n. DIRIGENTEN Hans Christoph Bünger (2. Kapellmeister), Daniel Carter, Christian Curnyn, Zsolt Czetner (Chorleiter), Kevin John Edusei (Chefdirigent Musiktheater), Ivo Hentschel **, Sebastian Schwab **, Mario Venzago (Chefdirigent bso) REGIE Cordula Däuper, Markus Bothe, Elmar Goerden, Alexander Kreuselberg, Stephan Märki, Maximilian von Mayenburg, Joan Anton Rechi, Carlos Wagner, Matthew Wild BÜHNE, KOSTÜME Marysol del Castillo, Kathrin Frosch, Selina Howald, Lydia Kirchleitner, Justina Klimczyk, Silvia Merlo & Ulf Stengl, Mercè Paloma, Ariane Isabell Unfried, Sophie du Vinage, Rifail Ajdarpasic, Alfons Flores, Philipp Fürhofer, Christoph Schubiger, Ralph Zeger CHOREOGRAFIE Emma-Louise Jordan & Graham Smith ENSEMBLE Claude Eichenberger, Catherine Foster **, Evgenia Grekova, Ulrike Hallas **, Ursula Hesse von den Steinen **, Elissa Huber, Marie Lys **, Orsolya Nyakas, Oriane Pons, Sophie Rennert **, Eleonora Vacchi, Robin Adams **, David Arnsperger **, Todd Boyce, Andries Cloete, Daniel Frank **, Kangmin Justin Kim **, Young Kwon, Peter Lodahl **, Michal Marhold, Nazariy Sadivskyy, Jordan Shanahan, Uwe Stickert **, John Uhlenhopp **, Diego Valsecchi **, Oscar Verhaar ***, Kai Wegner *** CHOR Boriana Angelova, Franka Friebel, Vilislava Gospodinova, Milena Gradinarova, Adriana Kiss, Jana Larissa Knobloch, Jinsook Lee, Vesela Lepidu, Kate McNamara, Amber Opheim, Ulrike Schneider, Alexandra Shenker, Duck-Hee Suzuki Yoon, Manami Takasaka, Marie-Louise Tosheva, Toos van der Wal, György Antalffy-Zsiros, Mariusz Chrzanowski, Pier Dalas, Andrés Del Castillo, Iyad Dwaier, Bareon Hong, Ivaylo Ivanov, Sascho Jelev, Woo Chul Jung, Carlos Nogueira, Atanas Ouroumov, Vesselin Ouroumov, David Eui Bum Park, Giacomo Patti, Rolf Scheider, Samuel Thompson, n.n.

SCHAUSPIEL

SCHAUSPIELDIREKTOR Cihan Inan * DRAMATURGIE Fadrina Arpagaus, Sabrina Hofer **, Lea Lustenberger, Michael Gmaj, Cihan Inan SCHAUSPIELMUSIK Christine Hasler, Sonja Ott, Xenia Zampieri, Lukas Huber, Elia Rediger, Hans Ueli Schlaepfer, Markus Schönholzer, Nermin Tulic, Niklaus Vogel, Michael Wilhelmi REGIEASSISTENZ / ABENDSPIELLEITUNG Sophia Aurich, Natalie Broschat **, Jonas Junker ENSEMBLE Florentine Krafft, Chantal Le Moign, Grazia Pergoletti, Marie Popall, Mariananda Schempp **, Anne-Kristin Schiffmann, Daniela Luise Schneider, Milva Stark, Irina Wrona, David Berger, David Brückner, Nico Delpy, Luka Dimic, Lukas Lippeck, Jonathan Loosli **, Stéphane Maeder, Alexander Maria Schmidt **, Gabriel Schneider, Sebastian Schulze, Jürg Wisbach REGIE Sophia Aurich, Mizgin Bilmen, Sophia Bodamer, Claudia Meyer, Anna Papst, Antje Schupp, Noam Brusilovsky, Stefan Huber, Henri Hüster, Cihan Inan, Sebastian Klink, Johannes Lepper, vor ort, Zino Wey, Till Wyler von Ballmoos BÜHNE, KOSTÜME Diana Ammann, Doreen Back, Evi Bauer, Prisca Baumann, Konstantina Dacheva, Magdalena Emmerig, Yvonne Forster, Melanie Häusler, Selina Howald, Isabelle Koeters, Justina Klimczyk, Barbara Kurth, Jasmine Lüthold, Cleo Niemeyer, Veronika Schneider, Heike Seidler, Sabine Wegmann, Kim Zumstein, Alexander Djurkov Hotter, Davy van Gerven, Renato Grob, Manfred Loritz, José Luna, Christoph Rufer, Gregor Sturm, n.n. TANZCOMPAGNIE KONZERT THEATER BERN

TANZDIREKTORIN Estefania Miranda * DRAMATURGIE & PRODUKTIONSLEITUNG Isabelle Bischof PROBENLEITUNG / CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Linda Magnifico CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Exequiel Barreras KURATIERUNG / MANAGEMENT Estefania Miranda BALLETTPIANIST Abdiel Montes de Oca ENSEMBLE Roberta Caliò **, Angela Demattè, Momoko Higuchi, Mari Ishida, Nozomi Matsuoka, Marieke Monquil, Naiara Silva de Matos **, Andrey Alves,

* Mitglied der Geschäftsleitung | ** Als Gast | *** Teilzeitengagement

243


Winston Ricardo Arnon, Brecht Bovijn, Tsung-Hsien

2. VIOLINE Anouk Theurillat (Solo), Theresa Bokány

Chen, Edoardo Deodati, Toshitaka Nakamura

(Solo), Wei-Zhong Lu (stv. Solo), Francis Roux

ELEVEN /-INNEN Ana van Tendeloo, Celine Wetzels,

(stv. Solo), Teodora Dimitrova, Katia Giubbilei Alvarez,

Lohan Jacquet

Cornelia Hauser-Ruckli, Regula Hunger, Romain

CHOREOGRAFIE Estefania Miranda, Sharon Eyal, Etienne

Hürzeler, Georg Jacobi, Wen Lu-Hu, Julien Mathieu,

Béchard, Jo Strømgren, GewinnerIn des Berner

Ingrid Schmanke, n.n.

Tanzpreises 2018, Internationale ChoreografInnen,

VIOLA Yutaka Mitsunaga (Solo), Julia Malkova (Solo),

TänzerInnen der Compagnie

Thomas Korks (stv. Solo), Yang Lu (stv. Solo), Olivier

BÜHNE, KOSTÜME Estefania Miranda, Sharon Eyal,

Bertholet, Johannes von Bülow, Emanuel Bütler,

Till Kuhnert, Jo Strømgren

Friedemann Jähnig, Christa Jardine, Bettina Kurz,

BERNER SYMPHONIEORCHESTER

Ulrike Lachner, n.n. VIOLONCELLO Constantin Negoita (Solo), Alexander

KONZERT- UND OPERNDIREKTOR Xavier Zuber *

Kaganovsky (Solo), Peter Hauser (stv. Solo), Valeriu

CHEFDIRIGENT & KÜNSTLERISCHER LEITER Mario Venzago

Verstiuc (stv. Solo), Andreas Graf, Pavlina Iorova,

ORCHESTERMANAGER Axel Wieck *

Christina Keller-Blaser, Eva Lüthi, Árpád Szabó,

KONZERTDRAMATURGIE & KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO

Eva Wyss-Simmen

Barbara Honegger

KONTRABASS Gabriel Duffau (Solo), Magor Szász (Solo),

PRODUKTIONSLEITUNG BSO Judith Schlosser

n.n. (stv. Solo), Matteo Burci, Manuel Kuhn, Cordula

DIRIGENTIN / DIRIGENTEN Xian Zhang, Hans Christoph Bünger,

Mundhenk, Mátyás Vinczi

Zsolt Czetner, Thomas Dorsch, Heinz Holliger,

FLÖTE Christian Studler (Solo), Kurt Andreas Finger

Dmitrij Kitajenko, François Leleux, Klaus Mäkelä,

(Solo), Sakura Kindynis (stv. Solo, Piccolo), Cornelia

Jun Märkl, Wayne Marshall, Leonard Slatkin, Mario

Zehnder (Piccolo), Anna Zimmermann (Piccolo)

Venzago, Kazuki Yamada

OBOE Adam Halicki (Solo), Doris Mende (Solo),

SOLISTINNEN / SOLISTEN Chor Konzert Theater Bern, mdr

Stilian Guerov (stv. Solo, Englischhorn), Catherine

Rundfunkchor, Swiss Piano Trio, Miriam Clark,

Kämper (Englischhorn Solo)

Claude Eichenberger, Janina Fialkowska, Claire

KLARINETTE Walter Stauffer (Solo), Bernhard

Huangci, Claudia Mahnke, Doris Mende, Sophie

Röthlisberger (Solo, Bassklarinette), Calogero Presti

Pacini, Agniezska Rehlis, Heidrun Wirth-Metzler,

(Solo, Es-Klarinette), Gábor Horváth (Es-Klarinette),

Kristóf Baráti, Rufus Beck, Rudolf Buchbinder,

Nils Kohler (Bassklarinette)

Benjamin Grosvenor, Augustin Hadelich, Martin

FAGOTT Monika Schindler (Solo), Heidrun Wirth-

Helmchen, Christian Holenstein, Simon Höfele,

Metzler (Solo), Daniel Casal Mota (Solo), Norihito

Niels Kaiser, Young Kwon, François Leleux, Xavier

Nishinomura (stv. Solo, Kontrafagott), Yuka Sukeno

Moreno, Makoto Ozone, Christian Poltéra, Bernhard

(Kontrafagott)

Röthlisberger, Fazil Say, Sir András Schiff, Julian

HORN Olivier Alvarez (Solo), Olivier Darbellay (Solo),

Steckel, Alexis Vincent

Christian Holenstein (Solo), Sebastian Schindler

1. VIOLINE Alexis Vincent (1. Konzertmeister), n.n.

(stv. Solo), Denis Dafflon, Daniel Lienhard, Matteo

(1. Konzertmeister), Isabelle Magnenat (2. Konzertmeiste-

Ravarelli, Peter Szlávik

rin), Fióna-Aileen Kraege (2. Konzertmeisterin), n.n.

TROMPETE Jean-Jacques Schmid (Solo), Milko Raspanti

(2. Konzertmeister), Anara Baimukhambetova,

(Solo), Olivier Anthony Theurillat (stv. Solo), Renato

Sandrine Canova, Daniele D’Andria, Jeanne de Ricaud,

Martins Longo

Aina Hickel, Anna Holliger, Alexandru Ianos,

POSAUNE Stanley Clark (Solo, Altposaune), Wassil Christov

Zoia Kuianowa, Stefan Meier, Mariam Naha­petyan,

(Solo, Altposaune), Vicente Climent Calatayud (Solo,

Michael Rubeli, Christian Scheurlen, György

Altposaune), Justin Clark (Bassposaune), Benjamin

Zerkula, n.n.

Jacob Green (Bassposaune)

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* Mitglied der Geschäftsleitung | ** Als Gast | *** Teilzeitengagement


TUBA Daniel Schädeli Gaudard (Solo)

1. SCHNÜRMEISTER Roger Grandi

HARFE Line Gaudard (Solo), Cornelia Lootsmann (Solo)

SCHNÜRMEISTER Rudolf Schneider, Jürg Streit

PAUKE / SCHLAGZEUG Franz Rüfli (Solopauke), Mihaela Despa

BÜHNENTECHNIKER  / - IN Christine Glauser, Samuel Barandun,

(Solopauke), Peter Fleischlin (stv. Solopauke), Michael

Beat Brunner, Peter Egger, Daniel Gauch, Stefan

Meinen

Gautschi, Yvan Jovanovic, Fabio Kohli, Thomas Kym,

ORCHESTERWARTE Matteo Pellerino, Marcello Pragasa

Urs Liechti, Pascal Lindenmann, Nikita Maisak, Urs

Rasan, Kaspar Helbling

Marti, Josquin Pellet, Francesco Scaramuzzo,

BIBLIOTHEK Dr. Dorothea Krimm

Matthias Schaller, Jozsef Toth, Hans Ruedi Wenger PROBEBÜHNENWART Urs Gertsch

KAUFMÄNNISCHE DIREKTION

VIDMARHALLEN

KAUFMÄNNISCHER DIREKTOR Anton Stocker * ASSISTENZ DES KAUFMÄNNISCHEN DIREKTORS Sabrina Curschellas BUCHHALTUNG Claudia Etter KAUFMÄNNISCHE MITARBEIT Alexandra Buchschacher MITARBEITER IT Florian Hünig KURIERE Dursun Aglamaz, Vinh Nguyen Ngoc

LEITER VIDMAR Marc Brügger STELLVERTRETER DES LEITERS VIDMAR Jean-Claude Bögli BÜHNENMEISTER Bernhard Spielmann BÜHNENTECHNIKER VIDMAR Matthias Bucher, Christoph Ramseier, André Renaud, Michael Rietman

PERSONALLEITUNG Regula von Niederhäusern

BELEUCHTUNG

PERSONALFACHFRAUEN Carmen Aerni, Sonja Baumann,

LEITER BELEUCHTUNG Bernhard Bieri

Deborah Amaree Chansorn

STELLVERTRETER DES LEITERS BELEUCHTUNG

LOGE Zsuzsanna Holczer (Leitung), Gertrud Funk,

Christian Aufderstroth

Daniela Funke, Yvonne Leuenberger, Ursula

1. BELEUCHTER VIDMAR Rolf Lehmann

Tochev-Reck, Daniela Werren, Stefanie Wirth

1. BELEUCHTER n.n. STELLWERKBELEUCHTER Reto Dietrich, Daniel Gräub,

TECHNISCHE DIREKTION

Hanspeter Liechti, Jamshid Mirshahi,

TECHNISCHER DIREKTOR Reinhard zur Heiden *

Philippe Vonlanthen

STELLVERTRETER DES TECHNISCHEN DIREKTORS / LEITER BÜHNENBETRIEB

BELEUCHTER & BELEUCHTERIN Marc Binz, Louis Hofer,

Claude Ruch

Udo Hoppe, Patricia Zwahlen

LEITER WERKSTÄTTEN Andreas Wieczorek

AUDIO / VIDEO

LEITERIN KOSTÜM & MASKE Franziska Ambühl ASSISTENTEN DER TECHNISCHEN DIREKTION Markus Inäbnit, Barbara Nyffeler PRODUKTIONSLEITERIN BÜHNENBILD Konstantina Dacheva PRODUKTIONSLEITERIN KOSTÜM Maya Däster

LEITER AUDIO / VIDEO Bruno Benedetti STELLVERTRETER DES LEITERS AUDIO / VIDEO Urs Haller TONTECHNIKER Carlos Aguilar, Marcel Schneider, Jeremias Schulz, Peter Teszas VIDEOTECHNIKER Jonas Mettler, Michael Ryffel

BÜHNENBILD- & KOSTÜMASSISTENZ

REQUISITE

BÜHNENBILDASSISTENZ Fiorenza Bossard, Selina Howald,

LEITER REQUISITE Thomas Aufschläger

Kim Zumstein

STELLVERTRETERIN DES LEITERS REQUISITE Cora Liechti

KOSTÜMASSISTENZ Melanie Häusler, Isabelle Koeters,

REQUISITEURINNEN Tabea Bösch Ruch, Gabriela Hess,

Jasmine Lüthold

Karin Meichtry, Barbara Salchli

BÜHNENBETRIEB

DEKORATION

LEITER DEKORATION Daniel Mumenthaler

BÜHNENTECHNIK

1. DEKORATEUR Martin Bieri

1. BÜHNENMEISTER Paolo Rütti BÜHNENMEISTER David Grütter, Vinzenz Kocher, Stefan Romig

DEKORATEURE Philippe Eggler, Vinzenz Herrmann, Thomas Wittwer

* Mitglied der Geschäftsleitung | ** Als Gast | *** Teilzeitengagement

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WERKSTÄTTEN

STELLVERTRETERIN DER LEITERIN MASKE Martina Jans 1. MASKENBILDNERIN Sibylle Langeneck

SCHREINEREI

MASKENBILDNERINNEN / MASKENBILDNER Elke Bardolatzi,

LEITER SCHREINEREI Markus Blaser

Gabriele Basler, Heike Bechtold, Bert Hoffmann,

1. SCHREINERIN Rose Marie Hintermeister

Anja Wiegmann, Rainer Wolf

SCHREINER Dominik Lehmann Flury, Nicola Mangione, Daniel Murbach, Walter Rohrer

MODISTINNEN Caroline Buchs, Marina Fröhlin MITARBEITER / MITARBEITERINNEN FUNDUS Heinz Allemann,

SCHLOSSEREI

Regula Hug, Sybille Welti

LEITER SCHLOSSEREI Marc Bergundthal

ANKLEIDEDIENST Eva Hostettler, Yvonne Leuenberger,

SCHLOSSER Oliver Griessen, Urs Mumenthaler

Alice Marthaler, Judith Moser, Nadine Mrkwitschka,

MALSAAL

CO-LEITUNG MALSAAL Susanna Hunziker, Lisa Minder 1. THEATERMALER Daniel Eymann THEATERMALERINNEN & -MALER Barbara Bono, Olivia Eckell, Barbara Enz, Susanne Kolbow, Miro Wolf 1. KASCHEUR / KASCHEURIN Benedetto Ruocco, Mirjam Ramser THEATERMALERIN IN AUSBILDUNG Céline Klingelhöfer

Françoise Mumenthaler, Barbara Tonietti, Ursina Wyss, Vania Wyssen-Ivanova, Eveline Zehnder HAUSDIENST

HAUSMEISTER Ugo Jametti 1. BETRIEBSELEKTRIKER Franco Siliberti BETRIEBSELEKTRIKER Florian Hünig HAUSREINIGUNGSDIENST Daniela Bachofner, Eleonora

KOSTÜM UND MASKE

Bartucci, Magribe Dzemaili, Lhadon Getetsang,

DAMENSCHNEIDEREI

Aydin, Vinh Nguyen Ngoc, Shpresa Zubaku,

DAMENGEWANDMEISTERINNEN Irene Odermatt, Gabriela Specogna 1. DAMENSCHNEIDERIN Bettina Brunold SCHNEIDERINNEN Carmen Amsler, Nina Bollinger, Duscha Gisiger, Aline Schroth, Elvira Szabo, Nuria Trüb

Pasang Getetsang, Margrit Lehmann, Perihan Ucur Vasfije Zubaku REINIGUNG VIDMARHALLEN Eric Castro, Sumaira Javed Ahmed REINIGUNG FELSENAU Natalia Räber REINIGUNG DIACONIS Julissa Calderon

HERRENSCHNEIDEREI

HERRENGEWANDMEISTERIN Mariette Moser 1. HERRENSCHNEIDER Thomas Eberhard SCHNEIDERINNEN Magdalena Flückiger, Jeannine Kohli, Corinne Lötscher, Rebekka Marti, Brigitte PilleriRieder MASKENBILDNEREI

LEITERIN MASKE Carmen Maria Fahrner

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Kultur im Viktoria Mittwoch, 9. Mai 2018, 18.30 Uhr Dichterliebe - ALEXANDRE BEUCHAT, Bariton und MARIJA BOKOR, Klavier Sonntag, 19. August 2018, 16.00 Uhr Galakonzert - TORD GUSTAVSEN TRIO Donnerstag, 20. September 2018, 18.30 Uhr Solistenportrait - AVI AVITAL, Mandoline Mittwoch, 24. Oktober 2018, 18.30 Uhr Struwwelpeter - Solisten des KAMMERORCHESTER BASEL Donnerstag, 6. Dezember 2018, 18.30 Uhr Südtiroler Weihnacht - BOZEN BRASS ENSEMBLE Eintritt inkl. einem Glas Wein mit den Künstlern CHF 30.--, Galakonzert mit Apéro riche CHF 60.--. Die Konzerte finden in der Kapelle des Alterszentrums Viktoria statt. Reservation erforderlich: www.az-viktoria.ch/kultur oder Telefon 031 337 21 11. Alterszentrum Viktoria AG Pflege- und Ferienzimmer, Wohnen mit Dienstleistungen, Tageszentrum, Restaurant Schänzlistrasse 63, 3000 Bern 22, Telefon 031 337 21 11, www.az-viktoria.ch Medienpartner


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KONTAKT

IMPRESSUM

BILLETKASSE

herausgeber Konzert Theater Bern

Stadttheater

intendant Stephan Märki

Kornhausplatz 20, 3011 Bern

redaktion Dramaturgie, Kommunikation ,  Marketing

tel 031 329 52 52

konzept & gestaltung formdusche, Berlin

kasse@konzerttheaterbern.ch

koordination Irene Salgado fotos Frank Schinski: «Gespräch» | «Fotoreportage»:

ZENTRALE

Nikita Maisak (S. 2 / 3); Eleonora Bartucci (S. 22 / 23); Daniel

tel 031 329 51 11

Mumenthaler, Andreas Wieczorek, Bernhard Bieri, Chris-

info@konzerttheaterbern.ch

toph Schubiger, Claude Ruch, Konstantina Dacheva (S. 24);

INTENDANZ

Amber Opheim, Giacomo Patti, Bareon Hong, Jinsook Lee, Toos van der Wal (S. 25); Andrey Alves, Angela Demattè

Assistentin des Intendanten:

(S. 26 / 27); Céline Klingelhöfer (S. 28 / 29); Zsolt Czetner,

marianne.schaerer@konzerttheaterbern.ch

Jochem Hochstenbach (S. 30); Elissa Huber (S. 31); Nico

PRESSE

Delpy (S. 32); Mirjam Ramser, Benedetto Ruocco (S. 34 / 35);

Medienverantwortliche: isabelle.jakob@konzerttheaterbern.ch

Delphine Granges, Nazar Novakovych (S. 36 / 37); Bert Hoffmann (S. 38 / 39); Alexander Kaganovsky (S. 40); Jay Diego Ariës (S. 41); Peter Bruggmann, Küngolt Bodmer

MARKETING

(S. 42 / 43); Magdalena Anna Hofmann, Samuel Thompson

info@konzerttheaterbern.ch

(S. 44 / 45); Mihaela Despa (S. 46), Marie Louise Toscheva, Toos van der Waal, Pier Dalas (S. 47); Fabio Guillelmon,

DRAMATURGIE

Mariusz Chrzanowski, Manami Takasaka, Andries Cloete,

musiktheater dramaturgie@konzerttheaterbern.ch

Sascho Jelev (S. 48 / 49); Jürg Wisbach (S. 50); Edoardo

schauspiel dramaturgie@konzerttheaterbern.ch

Deodati, Marijn van der Sande (S. 51) | Bühnenbildmodell

tanz tanz@konzerttheaterbern.ch

Carmen | Fotos Vorworte Spartenleiter | Portraitfotos

berner symphonieorchester

Ensembles (Ausnahmen siehe unten).

barbara.honegger@konzerttheaterbern.ch Andreas Greber (Chor Konzert Theater Bern, bso), Matthias

STIFTUNGSRAT KONZERT THEATER BERN Dr. Marcel Brülhart, Präsident Nadine Borter, des. Präsidentin Guy Jaquet, Vizepräsident Katrin Diem Ueli Studer Markus Hongler Sibyl Matter

Horn (Robin Adams), Danielle Liniger (Bundesplatz Bern), Alberto Venzago (Mario Venzago), zVg Agenturen: (Gastdirigenten und Solisten Konzert, Brecht Bovijn, Roberta Caliò, Catherine Foster, Daniel Frank, Ursula Hesse von den Steinen, Momoko Higuchi, Mari Ishida, Lohan Jacquet, Kangmin Justin Kim, Peter Lodahl, Marie Lys, Michal Marhold, Orsolya Nyakas, Sophie Rennert, Naiara Silva de Matos, Uwe Stickert, Ana van Tendeloo, John Uhlenhopp, Oscar Verhaar, Kai Wegner, Celine Wetzels

druck Ast & Fischer ag inserate inMedia Services ag, Bern redaktionsschluss April 2018 Änderungen vorbehalten

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